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Das Lohri-Haus

Wie der Schmuck, so das Haus Architekt, Restaurator, Denkmalpflege und die Familie Lohri als Bauherren arbeiteten Hand in Hand für eine Vision: Das Lohri-Haus an der Neugasse 27 soll im Empirestil von 1806 die Stadt Zug schmücken. Das wohl älteste Goldschmiedehaus Europas, in dem noch Goldschmiede tätig sind, lässt die Goldschmiedestadt Zug neu aufleben.

Seit Frühling 2016 erstrahlt das geschichtsträchtige Empire-Haus an der Zuger Neugasse 27 in neuem Glanz. «Es ist ein Gesamtkunstwerk im ursprünglichen Stil, eine Rückschau auf das Jahr 1806 – einzig das Erdgeschoss stammt wohl aus der Erbauungszeit der Neugasse zwischen 1500 und 1550», erzählt Franz Lohri. Nicht nur die Fassade oder einzelne Räume wurden originalgetreu umgebaut, sondern das ganze Haus. «Das ist äusserst selten», freut sich der Goldschmied. «So konnten wir der Liegenschaft ihre ehemalige Stellung in der Stadt zurückgeben.» Um 1806 sei das Haus zu einem Katasterpreis von 4000 Gulden geschätzt worden – ein Gulden entspricht etwa 250 heutigen Franken. «Damit war es das teuerste Privathaus in Zug.»

Diamantbrosche Art Déco um 1920, Platin 950. Diamond brooch Art Deco around 1920, platinum 950.

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Lohri Joaillerie Uhren &Schmuck 2016  

Lohri Joaillerie Uhren &Schmuck 2016

Lohri Joaillerie Uhren &Schmuck 2016  

Lohri Joaillerie Uhren &Schmuck 2016

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