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P.b.b., 15Z040264 M AUSGABE 21. 2016 | EUR 4


Ankergasse 5, Hard, T 05574/72524


6850 Dornbirn | Eisengasse 2 T +43 5572 890147 | www@koenigstoechter.at


Š CIRCE Magazin | Foto: Frigesch Lampelmayer, Fotowerk


EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser, eine für uns alle spürbare Wende ist der beginnende Frühling. Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen, die Bäume schlagen aus und die Blumen beginnen zu blühen – endlich! Wir bekommen Lust auf Neues. Die Schaufenster locken mit farbenfroher Mode und wir lassen uns verführen. Gerne sogar, denn Neues muss her! Für unsere Modestrecken habe ich wunderschöne Stücke in den Trendfarben Pastell sowie in Weiss und Schwarz gefunden, die der dornbirner Fotograf Frigesch Lampelmayer vorzüglich in Szene gesetzt hat. Aber bevor wir die neuen Kollektionen wirkungsvoll zur Schau tragen, sollten wir uns dem einen oder anderen Beauty-Treatment unterziehen. Peelings sind angesagt – lesen Sie ab Seite 46 welcher Arten es gibt und welche davon die beste für Sie ist –, am besten vom Beauty-Spezialisten Le Duigou durchgeführt. Beide Filialen in Dornbirn und Feldkirch bieten alles, was das Herz begehrt. Mein Tipp: Werfen Sie dort unbedingt einen Blick auf das erweiterte Bademoden-Programm. Wirklich um­ werfend sind die schicken Bikinis, Badeanzüge, Strandkleider, Sonnenhüte und vieles mehr. Zu tragen sind diese entweder im bevorstehenden Urlaub oder zuhause im perfekten designten Outdoor-Bereich. Haben Sie schon mal von den Gärtnern von Eden gehört? Nein? Dann lesen Sie mehr über außergewöhnliche Gartengestaltung und die schönsten Gartenmöbel ab Seite 66. Weitere Tipps habe ich ab Seite 86 für Sie zusammengetragen. Da geht es um dänisches Möbeldesign und Accessoires, um die edelsten Lautsprecher, die ich jemals gesehen habe, um Köstliches für das leibliche Wohl und um vieles mehr. Kulinarik ist sowieso ein großes Thema dieser Ausgabe - es ist die Alpenkulinarik, mit der ich mich ausgiebig befasst habe. Dabei geht es um alte Traditionen, um fast ausgestorbene Tierrassen und um Fleisch von höchster Qualität. Mein Fazit: anderes sollten wir einfach nicht mehr essen! Neu ab dieser Ausgabe sind die CIRCE Gespräche mit Persönlichkeiten aus meinem Umfeld. Dieses Mal habe ich mich mit Freundin Verena Konrad, Geschäftsführerin des VAI, zu einem Plausch getroffen und über das Thema Freunde gesprochen. Es geht um Jugendfreunde, die uns das Leben lang erhalten bleiben, um Freunde, die kommen und gehen, und um neue Freundschaften zwischen Familie, Partnerschaft und Beruf. Wir haben in Erinnerung geschwelgt und über so manches viel gelacht. Nun wünsche ich Ihnen viel Spaß mit der neuen CIRCE Ausgabe und genießen Sie den Frühling!

Ihre Jacqueline Jurek Herausgeberin


Dornbirn, Marktstr. 34 | +43 5572 207756 | www.tascheundco.at


IMPRESSUM

Medieninhaber: METIS MEDIA VERLAG CH - 6600 LOCARNO, Via Bastoria 8 T +41 79 837.79.86 www.metis-medien.com

20:30

P.b.b.,

15Z040

264 M

09.03.16

CEO, Herausgeber: Jacqueline Jurek dd 2

Cover.in

Art Direktor: Alexandra Broger-Grießler | Büro Broger, Dornbirn Fotografen der Ausgabe: Frigesch Lampelmayer, Dornbirn, www.fotowerk.cc | Darko Todorovic, Dornbirn, www.adrok.net

Die CIRCE im Abo Infos auf www.circe-magazin.com

Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt: Jacqueline Jurek, jaju@metis-medien.com Erscheinungsweise: halbjährlich Ausgaben international: CIRCE Ostschweiz und Liechtenstein: Jacqueline Jurek Redaktion: CH - 6600 Locarno, Via Bastoria 8 Jacqueline Jurek . T +41 79 837.79.86 . jaju@CIRCE-magazin.com CIRCE Vorarlberg, Austria: Jacqueline Jurek Redaktion: A - 6850 Dornbirn . Rosenstr. 23b T +43 664 414.10.82 . jaju@CIRCE-magazin.com Abonnement: Formulardownloads: www.CIRCE-magazin.com Vorarlberg: CIRCE Aboservice . A - 6850 Dornbirn . Rosenstr. 23b Preis für Jahresabonnement: 10 EUR (2 Ausgaben) Schweiz und Liechtenstein: Metis Media Verlag . CH - 6600 Locarno . Via Bastoria 8 Preis für Jahresabonnement: 16 CHF (2 Ausgaben) oder per Mail an: abo@CIRCE-magazin.com Druck: Ferdinand Berger & Söhne GmbH . A - 3580 Horn . Wienerstr. 80

Copyright Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dürfen ausschließlich zur persönlichen Information und zum privaten Gebrauch verwendet werden. Nachdruck, Aufnahme in Onlinedienste und Internet sowie Vervielfältigungen auf Datenträger jeglicher Art nur nach schriftlicher Genehmigung der Redaktion. Auskünfte, wie Preise, Maße, Farben und Bezugsquellen sind ohne Gewähr. Für unverlangt eingesendete Texte, Fotos und Gegenstände wird keine Haftung übernommen. Bei Rücksendewunsch bitte Rückporto beifügen. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.


CONTENT

Das italienische Label Fabiana Filippi steht für einen natür­ lich eleganten Stil und das Gefühl zeitloser Schönheit im Zeichen der eleganten und kultivierten Frau. Lesen Sie die Geschichte über das Modelabel und ihren Gründern Mario und Giacomo Filippi Coccetta. Seite 14

AUSGABE 21. 2016 | EUR 4

46 Sommer: neue Beautytipps 60 Specialized: das S-Pedelec 74 Möbeldesign: Vitras Visionen 116 Kultur: 40 Jahre Schubertiade 118 Bücher: Literatur zum Liegen

P.b.b., 15Z040264 M Cover.indd 2

Von der ersten besten Freundin lernt man fürs Leben. Manche Freunde bleiben einem ewig erhalten, andere verliert man aus den Augen. CIRCE Herausgeberin Jacqueline Jurek hat sich mit Verena Konrad, VAI Geschäftsführerin, zu einem Plausch getroffen und über alte und neue Freundschaften gesprochen! Seite 36

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Unser Model Karina trägt einen edlen Kragen der Lustenauer Stickerei Hämmerle & Vogel | Haare & Make Up: Vangelis Tzimikas | Fotograf: Fotowerk, Frigesch Lampelmayer, Dornbirn | Styling: Tina Begle

Über 50 zu sein ist für Frauen schon lange kein Grund mehr

Dibbern. Gemäß dem bekannten Ausspruch „Kleider machen

sich alt zu fühlen. Sie starten noch mal richtig durch, weil sie

Leute“ sagt auch der gedeckte Tisch oft mehr über den

endlich wissen, wer sie sind und was sie wollen. Dabei erfüllen

Gastgeber aus als das folgende Menü. Deswegen ist Dibbern

sie sich langgehegte Träume, sehen jung aus und sind glückli­

nicht einfach nur ein Geschirr sondern echter Tischkult mit

cher denn je. Seite 52

höchstem Qualitätsanspruch. Seite 100

Phil Petter ist ein Dornbirner Label für den modebewussten

Südengland ist eine der schönsten Urlaubsregionen. Die

Mann, der bereit ist in Qualität und ein nachhaltiges Produkt

größte Insel Europas verspricht zwischen London und dem

zu investieren. Kurt Petter gründete es im Jahre 1973,

zauberhaften Cornwall herrlich idyllische Landstreifen, wunder­

nachdem einer seiner selbst gemachten Pullover ganz besonders

volle Landhäuser, jede Menge Sehenswürdigkeiten und Restau­

auffiel. Seite 54

rants auf Sterneniveau. Seite 108

go & see präsentiert sieben vorarlberger Geschäfte, Personen

Thomas Bohle zählt in der Gefäßkeramik zu den hochkarätigen

und Produkte aus den Bereichen Kulinarik, Tischkultur,

Ausnahmeerscheinungen.

Kunst, Design und Sound. Hier finden Sie Ausgesuchtes,

handwerklicher Perfektion geschaffenen Objekte des dornbirner

Auserwähltes und Besonderes für Ihr Zuhause und den leib­

Keramikers überschreiten spielend die Grenzen zwischen

lichen Genuss. Seite 86

Keramik und freier Kunst. Seite 112

An dieser Mode kommen Sie nicht vorbei: Kontrast­ programm Schwarz-Weiß, Streifen als Trend-Muster und Metallic-Looks. Oder kombinieren Sie Weiß zu zarten Pudertönen oder kühlem Graublau. Seite 16

Alte Traditionen gewinnen in der Alpenkulinarik immer mehr an Bedeutung. Wo einst die Bergler der rauen Natur lebenswichtige Nahrung abtrotzen mussten, beschäftigen sich heute Züchter, Bauern und Köche wieder mit seltenen Tierrassen und Fleisch­ qualität. Seite 94

Die

stets

doppelwandigen,

in

Der Sommer kommt und der Übergang zwischen drinnen und draußen wird fließend. CIRCE hat einige stilvolle Möbel ausgesucht, die wetter­ fest sind und den Outdoor­ bereich zum Relax- und Wohl­ fühloase macht. Seite 68


KOCHEN

ESSEN

LIFESTYLE

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Marktstraße 35, A-6850 Dornbirn Römerstraße 2, A-6900 Bregenz www.seeberger-moden.at


Die Geschichte des italienischen Modelabels ist unauflöslich mit der Hingabe seiner Gründer, den Brüdern Mario Filippi Coccetta und Giacomo Filippi Coccetta, verbunden. Die Unternehmensgeschichte hat im Jahr 1985 begonnen und ist eng mit dem Sinnbild italienischer Qualität verbunden. Heute ist die Marke in 30 Ländern der ganzen Welt vertreten und erreicht die wichtigsten Modemetropolen. Die Tradition des handwerklichen Könnens und die Liebe zu gehen und höchster Qualität geht Hand in Hand mit einer zeitgenössischen Unternehmensvision.

Sich für Fabiana Filippi zu entscheiden bedeutet, einen natürlich eleganten Stil zu wählen. Er liegt fernab jeglicher Auslegung von Uniformismus und unterstreicht das Gefühl zeitloser Schönheit. In tiefem Einklang mit der Philosophie der Marke überzeugen die Kollektionen durch ihren exklusiven und modernen Stil und den individuellen Charakter, der keinerlei Zwängen unterliegt und Funktionalität und Ästhetik perfekt miteinander verbindet. Ein Stil, den Ausgewogenheit und liebevolle Details ausmachen und für den Schlichtheit mit Mäßigkeit gleichzusetzen ist. Die kunstfertige Präzision der Verarbeitung jedes einzelnen Teils lässt die Fasern noch kostbarer wirken und unterstreicht ihre Feinheit. Die kreative Schlichtheit liegt in den Details, auf denen der Wiedererkennungswert des zeitlosen Designs beruht. Die Verarbeitungen zeichnen harmonische Linien und präzise Proportionen. Die Liebe zum Detail zeigt sich in der Wahl der erlesenen Rohstoffe und in jeder einzelnen Produktionsphase bis hin zur Qualitätskontrolle. In diesem Sommer verführt uns Fabiana Filippi in eine Welt des eleganten Easy Chics im Zeichen zurückhaltender Sinnlichkeit. Die Kollektion ist in ein leichtes und frisches Farbenmeer getaucht. Die Nuancen spannen sich von der Morgenröte bin hin zur Schwärze der Nacht: von makellosen Tönen wie Optisches Weiß, Kokosmilchweiß, Porzellanweiß über zarte Farbakzente wie Pfirsichblüte, Menthol, Felsgrau und gebrannte Töne wie Senfgelb, Ekrü bis Denimblau, Rauchgrau und Schwarz. Jedes einzelne Kleidungsstück versprüht strahlende Noblesse und versteht es, Modelle mit intensiv dicht anmutendem Touch durch einen Hauch freudiger Zartheit zu verzaubern. Damit schafft sie eine herrliche Mischung von sportlicher Sensibilität und tonangebender Schneiderkunst. Hochwertiges Kaschmir schmiegt sich an sommerliche Fasern und ultraleichte Gewebe, umspielt von der raffinierten Transparenz von Organza, der auf Tops, T-Shirts und Röcken in Streifen oder ungesäumt geschnitten verarbeitet ist, Leinenstoffe in Verbindung mit Baumwolle, Seide, Musselin und Netz sowie auf Oberteilen und Kleidern wie Spitzen verarbeitete Makramees aus Baumwolle verleihen der Teilen greifbare Plastizität. Die außergewöhnlichen Nappaleder wirken wie in Mondlicht getaucht und somit noch zarter. Samtiges Wildleder für eng anliegende Blousons, kurze Hosen, Bermudas in Kombination mit Tops in Bastverarbeitung. Fabiana Filippi bemüht sich auf regionaler wie globaler Ebene um die Schaffung der Voraussetzungen für nachhaltiges und integriertes Wachstum unter Berücksichtigung des Ökosystems und des sozialen Umfeldes. Das Unternehmen investiert in die Verbesserung der Verarbeitungsprozesse zur Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt und erwartet dieses Engagement auch von seinen Lieferanten.


Fotos: Fabiana Filippi

Die Gr端nder des italienischen Labels. Mario Filippi Coccetta und Giacomo Filippi Coccetta (v.li.n.re.)

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urban style sexy & elegant

Produktion: Jacqueline Jurek Fotograf: Fotowerk Frigesch Lampelmayer, Dornbirn Digital Imaging: Katharina Lampelmayer, David Trucker Styling: Tina Begle | H&M: Vangelis Tzimikas, Agentur Fame Model: Karina, Major Models

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Gianni B Feldkirch Overall von FABIANA FILIPPI 790 EUR Kurzmantel von MAISON COMMON 1.590 EUR

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Uli Zumtobel Dornbirn Mit diesem auĂ&#x;ergewĂśhnlichen Kleid im metalic-Look macht Karina einen Zeitsprung in die 1950er Jahre. Der schwarze Petticoat mit edler Spitze betont die Weite des Rocks.

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Kaufmann Mode Bezau Sportlich und elegant wirkt das weich fließende Kleid unter dem lässigen Mantel. Die geschnürten Schuhe unterstreichen den Look.

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Gรถssl Dornbirn Jacke 690 EUR Tuch 145 EUR ร„rmelloses Kleid 498 EUR Schuhe Valentini, Bregenz

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Boutique Per Lei Bregenz Mantel 778 EUR Top 289 EUR Hose 359 EUR alles von ODEEH

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„Der Mode entkommt man nicht. Denn auch wenn Mode aus der Mode kommt, ist das schon wieder Mode.“ Karl Lagerfeld

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Luis Trenker by Schuh Fröwis Bezau Jacke 349 EUR Shirt 79 EUR Knickerbocker 199 EUR Gürtel 119.90 EUR Tuch 109 EUR Sandalen 149 EUR alles von LUIS TRENKER

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Gianni B Feldkirch Kleid von FABIANA FILIPPI 690 EUR Schuhe Valentini, Bregenz

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Boutique Karin Bregenz Poncho 375 Shirt 250 Short mit G端rtel 250 Schuhe 270 Tasche aus Leder 335

EUR EUR EUR EUR EUR

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Kรถnigstรถchter Dornbirn Rock 119.95 EUR und Shirt 79.95 EUR alles von CRISTINA GAVIOLI Schuhe Valentini, Bregenz


Ruth K. Trendition Schruns Jacke von HERZENSANGELEGENHEITEN 249 EUR Jeans von MALIPARMI 198 EUR Seidentop von GRACE 99 EUR M端tze von HIPPIE 99 EUR Tasche von MALIPARMI 297 EUR

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Ana Alcazar

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DO

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Key Largo Buena Vista Jeans Blue Monkey Jeans Beaumont Jacken Cape Horn Milestone

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Seit mehr als 40 Jahren beweist das Modehaus Garzon seine Kompetenz in der Herren- wie auch in der Damenmode, die bereits ebenso lang in einer eigenen Abteilung in Feldkirch geführt wird. 2014 wurde dieser Bereich nach den neuesten Trends modernisiert und besticht seitdem durch eine internationale Optik und internationalen Labels. Mit viel Liebe zum Detail wird das umfangreiche Sortiment in den Größen 34 bis 42 bei Top-Lieferanten ausgesucht und den Kundinnen präsentiert. Ingrid Garzon: „Eine perfekte Modeberatung hat bei uns oberste Priorität. Um auf die Wünsche unserer Kundinnen eingehen zu können, sind unsere Mitarbeiterinnen bei der Bestellung der neuen Kollektionen dabei, denn sie wissen, was gefällt.“ Wie auch im Herrenbereich steht bei der Damenmode von Garzon Qualität an erster Stelle. So wird vom Verkaufsteam auf eine gute Passform und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis größter Wert gelegt. Neu: Seit einiger Zeit wird auch im Modehaus Garzon in Dornbirn ein Auszug aus der trendigen Damenmode Feldkirchs geführt, um dem Wunsch vieler Damen aus dem Unterland Vorarlbergs Rechnung zu tragen.

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Sich selbstbewusst und stolz in Szene setzen. Mal lässig, mal verspielt, mal sexy, mal elegant. Ully Tiefenthaler weckt Lust auf ÜbergrößenMode.

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Produktion: Jacqueline Jurek Fotograf: Fotowerk Frigesch Lampelmayer, Dornbirn Digital Imaging: Katharina Lampelmayer, David Trucker Styling: Tina Begle H&M: Vangelis Tzimikas, Agentur Fame Model: Karina, Major Models

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links: Kleid von ANNI CARLSSON 299 EUR Rechts: Gehrock von STRENESSE 549 EUR Hose von STRENESSE 249 EUR Sandale von ARMANI JEANS 110 EUR

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Gehrock von STEFFEN SCHRAUT 349 Hose von STEFFEN SCHRAUT 299 Bluse von JIL SANDER NAVY 295 Sandale von ARMANI JEANS 110

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EUR EUR EUR EUR


Kleid von ANNI CARLSSON 359 EUR

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Verena Konrad und Jacqueline Jurek wurden augestattet von Mode Seeberger, Dornbirn

Freunde Von der ersten besten Freundin lernt man fürs Leben. Manche Freunde bleiben ewig erhalten, andere verliert man aus den Augen. Und irgendwann ist kaum noch Platz für neue Freunde, weil Freundschaften gepflegt werden müssen und das Leben zwischen Beruf, Familie oder Partnerschaft nur noch wenig Zeit übrig hat. CIRCE Herausgeberin Jacqueline Jurek und Verena Konrad haben sich zu einem Plausch getroffen – in aller Freundschaft!

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Jacqueline: Erinnerst Du Dich noch an deine erste beste Freundin? Verena: Das war Pia. Unsere Eltern sind schon gemeinsam in die Schule gegangen. Wir kennen uns eigentlich von Geburt an, weil unsere Eltern befreundet blieben.

und sie im Berufsleben, gab es keine wirklichen Gemeinsamkeiten mehr. Zusammengefunden haben wir uns dann wieder zu unserer jeweiligen Hochzeit mit Mitte 20. Wir hatten uns ja als kleine Mädchen geschworen, dass wir des anderen Trauzeuge sein wollten. Nach meiner Scheidung bin ich nach Vorarlberg gegangen und da wurde die Entfernung wieder zu groß, um sich regelmäßig zu sehen.

Jacqueline: Habt Ihr heute noch Kontakt? Verena: Nein, wir haben uns leider mit etwa 18 Jahren aus den Augen verloren. Aber ich könnte sie wirklich mal anrufen. Unser Gespräch ist ein guter Auslöser! Jacqueline: Meine erste Freundin hieß Regine. Wir wohnten damals auf derselben Straße und eines Tages stand sie mit ihrem Vater vor unserer Haustüre. Sie war damals fünf Jahre alt und ich etwa sechs. Meine Mutter und ich waren gerade aus der Südschweiz zurück nach Deutschland gekommen, weil ich auf eine deutsche Schule gehen sollte. Das war für mich eine große Umstellung und ich nahm Regine mit großer Freude an. Sie hatte zwei ältere Brüder und bei ihr zuhause war immer was los. Das fand ich als Einzelkind richtig toll. Was ist Dir aus der Zeit mit Pia in Erinnerung geblieben? Verena: Wir konnten uns als Kinder recht frei bewegen, haben beide viel gelesen, Filme geschaut, uns darüber unterhalten. Und ich denke auch gern an unser familiäres Umfeld. Unsere Eltern sind alle sehr humorvoll, es war eine gute Zeit. Als wir sieben waren ist Pia leider weggezogen.

Foto: Frigesch Lampelmayer, Fotowerk

Jacqueline: Wie ist es dann weiter gegangen? Verena: Es hat sich dann eine Art Brief- und Sommerfreundschaft entwickelt. Während des Sommers waren wir zusammen an den Seen in der Nähe von Salzburg. Wir haben uns sehr frei und unbeobachtet gefühlt, haben Ausflüge mit den Fahrrädern gemacht, waren im Kino, zu Besuch bei Freunden. Zwischen den Ferien haben wir uns dann Briefe geschrieben und sogar ein „Magazin“ gestaltet, das wir uns angefüllt mit den interessantesten Neuigkeiten regelmäßig gegenseitig zugeschickt haben. Jacqueline: Das ist ja toll. Wie habt Ihr das gemacht? Verena: Wir haben die Zeitung „Schon gehört“ getauft (lacht). Es gab jeweils eine Auflage. Die Produktion konnte Wochen dauern. Im Nachhinein muss ich staunen, wie gut das konzipiert war. Irgendwann ist uns dann langweilig geworden und wir haben zum Medium „Radio“ gewechselt. Statt der Zeitung haben wir dann Kassetten hin- und hergeschickt. Ich werde mal nachschauen, ob ich noch ein Exemplar des Magazins habe. Hast Du noch Kontakt zu Regine? Jacqueline: Oh ja, aber es hat auch Zeiten gegeben, in denen wir uns immer wieder aus den Augen verloren haben. Wir waren eng befreundet, bis ich mit 14 Jahren aufs Internat ging. Als ich nach drei Jahren zurückkam, um mein Abitur zu machen, ging sie für ihre Ausbildung in die Schweiz und die USA. Und als ich an der Uni startete

Verena: Aber Du bis seit ein paar Jahren wieder viel in Köln bei Deinem Lebensgefährten. Seht Ihr Euch jetzt wieder regelmäßig? Jacqueline: Ja, aber wir hatten vorher auch immer telefonischen Kontakt. Es geschah also nicht von heute auf morgen. Gab es bei Dir spätere Freundschaften, die für Dein Leben prägend waren? Verena: Da gibt es meine Tante Inge, eine Cousine meiner Mutter. Sie ist sicher eine der prägendsten Personen für mich. Sie hatte einen schweren Autounfall und kam in den Rollstuhl. Tagsüber war ich oft auf Besuch bei ihr. Sie studierte Sozialwissenschaften, war viel an der Uni, arbeitete ehrenamtlich für die Telefonseelsorge und war Top-Leichtathletin im Österreichischen Behindertensport­ verband. Ich bin ab und zu mit den Fahrrad beim Training neben ihr hergefahren – oder eher hinter ihr her (lacht). Sie hat meiner Schwester und mir viel ermöglicht - hat uns zu Kursen an der Kunstuni gebracht, zu denen wir sonst nie gelangt wären, in die Musikschule gefahren, … Als Jugendliche hat sie mich regelmäßig in Konzerte mitgenommen, in Ausstellungen, zu Abendessen. Die Gespräche mit ihr waren immer sehr wichtig für mich. Der Kontakt zu ihr besteht heute noch und ich schätze sie sehr. Und Du? Du bist ja viel herumgekommen, hast Du da immer gleich Freunde gefunden? Jacqueline: Meine Cousine Romana im Tessin war sehr wichtig für mich. Wir haben heute noch regelmäßig Kontakt, auch weil sie in der Nähe meiner Mutter wohnt. Im Internat war es dann Angela, ein Herz von einem Menschen. Wir haben uns letztes Jahr nach 35 Jahren auf dem jährlichen Internatstreffen wiedergesehen. Und in Vorarlberg waren es dann Conny und Dominique, mit denen ich jeweils über mehrere Jahre viel Zeit verbracht habe. Verena: Du hast ja auf einem Internatstreffen auch deinen Lebensgefährten getroffen, richtig? Ich erinnere mich gut daran. Wir beide haben uns nämlich im Winter darauf im Restaurant Murmeli in Oberlech kennengelernt. Jacqueline: Das war eine tolle Erfahrung, wir haben uns nach 32 Jahren das erste Mal wieder gesehen. Die Internatszeit war für mich eine wichtige Zeit. Ich hatte schnell eine tolle Clique. Auf einem Internat sind Freundschaften noch mal etwas anderes als auf einer Schule zuhause. Mein Lebensgefährte war aber nicht Teil dieser Gruppe, er war damals zu jung (lacht), obwohl ich ihn sehr gut in Erinnerung hatte. Hattest Du auch eine Clique? Verena: Nein, da fehlte mir immer der Wille zur Hordenbildung. Ich hatte mehrere Freundeskreise, das ist noch heute so. In meinen Kreisen war ich oft eine der jüngsten und meine Freunde wirkten

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verantwortungsbewusst. Das sorgte für großes Vertrauen von Seiten meiner Eltern, die mir mit 15 Jahren schon ein ziemliches freies Leben ließen und mir unkompliziert und symbolisch einen Haustürschlüssel überreichten. Ich empfinde Dich aber auch nicht wirklich als Hordenmensch, oder? Jacqueline: (lacht) Nein nicht mehr! Ich denke, das ist eine Frage des Alters. Zur Internatszeit war es einfach eine Gruppe zu bilden. Eine zweite Clique in hatte ich von etwa 18 bis 21 Jahren. Wir waren jedes Wochenende im Discofieber, fast ein Ritual war der Samstagnachmittag im Café König auf der Düsseldorfer Königsallee und in den Silvester-, Karneval- und Osterferien ging es in die Alpen zum Skilaufen. Wenn die „Schloss-Freunde“ vom Internat heute zusammensitzen, werden immer wieder die alten Geschichten erzählt, über die wir uns immer wieder aufs Neue totlachen. Ein Gruppenfeeling habe ich heute mit meinem CIRCE-Team, wenn wir die Magazine produzieren. Das ist eine sehr kreative Verbindung auf beruflicher Basis. Privat schätze ich ganz besonders unseren Damenkreis. Und weil Freundschaften gepflegt werden müssen, haben wir das monatliche Damendinner ritualisiert, auch wenn meine Zeit in Vorarlberg begrenz ist. Herrlich sind unsere Reisen mit dem Kunsthaus Bregenz, wie letztes Jahr nach St. Petersburg, wenn wir vier Tage lang gemeinsame Interessen leben können. Verena: Das hört sich sehr intensiv und lustig an. Ich genieße Freunde lieber in Einzeldosen. Jacqueline: Du bist vor gut drei Jahren mit Deinen beiden Kindern nach Vorarlberg gekommen. Hast Du Dir gleich Freunde machen können? Verena: Nun, ich kannte meinen jetzigen Lebensgefährten schon und bin auch von seinen Freunden sehr liebevoll aufgenommen worden. Mit Kindern ist es leichter, Kontakte zu knüpfen. Eltern tauschen sich in der Schule und im Kindergarten viel aus, wir hatten viele liebe Helfer am Beginn. Über meine Arbeit treffe ich viele Menschen mit ähnlichen Interessen. Und mittlerweile sind aus Bekanntschaften auch erste und gute Freundschaften geworden. Jacqueline: Wie steht es um die Kontakte zu Deinen Freunden in Linz, Innsbruck und Wien? Verena: Meine Freunde sind wirklich weit verstreut, teilweise auch auf andere Kontinente. Das macht es nicht leicht, den Kontakt zu halten. Ich versuche das so gut wie möglich, es gelingt nicht immer. Für mich persönlich ist es wichtig, meine Freunde manchmal auch

körperlich um mich zu haben. Nur telefonieren und schreiben reicht mir auf Dauer nicht aus. Das Phänomen, dass gute Freundschaften auch Pausen überdauern, habe ich schon öfter beobachtet. Das ist dann ein Gefühl von Erleichterung und Glück. Jacqueline: Das ist wirklich ein Phänomen. Ich habe eine sehr liebe Freundin in Paris, die ich versuche einmal im Jahr zu besuchen. Wir haben uns bei meinem Auslandsjahr an der Uni kennengelernt und waren ein Jahr unzertrennlich. Nach dem Abschluss der Uni in Deutschland habe ich noch mal ein Jahr in Paris gelebt, um dort zu arbeiten. Diese Monate haben uns zu Freunden fürs Leben gemacht. Was bedeutet Freundschaft für Dich? Verena: Vertrauen. Mit jemandem über innere Belange sprechen zu können. Mich jemandem anvertrauen zu können in der Gewissheit einen gut gemeinten Rat zu bekommen und umgekehrt natürlich. Und bei Dir? Jacqueline: Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit. Eine der oben genannten Freundinnen hier in Vorarlberg – wenn sie das hier liest wird sie sofort wissen, dass sie gemeint ist (lacht) - hat mir immer die knallharte Wahrheit gesagt, auch wenn es wehtat. Das hat mir oft die Augen geöffnet. Wir waren sehr unterschiedlich, aber wir mochten uns. Würdest Du Dich mögen, wenn Du Dich kennenlernen würdest? Verena: Ich hoffe es. Meistens vermutlich schon (lacht). Ich finde Deine Geschichte über die heutige „Frau über 50“ übrigens sehr interessant. Vieles kann ich bestätigen, von Frauen, die ich kenne. Wie bist Du auf dieses Thema gekommen? Jacqueline: Es ist mir wirklich aus der Seele geschrieben, weil so viele Frauen vor der Zahl 50 so einen unglaublichen Respekt haben. Vor 30 Jahren war man als 50-jährige Frau alt. Heute sind wir lebendiger, interessierter, selbständiger und frei von Zwängen und Ängsten. Das macht glücklich und wer glücklich ist, wird von der Außenwelt als schön empfunden! Optisch war mir meine Mutter immer schon ein großes Vorbild. Selbst heute mit 75 Jahren trägt sie noch High Heels, eine tolle Mode und sieht immer perfekt gepflegt und gestylt aus. Vielleicht ist in frühen Jahren daraus mein Hang zum schönen Lifestyle geboren worden. Verena: Da liegt es natürlich nahe ein Magazin zu machen, das sich mit all diesen schönen Themen befasst! Jacqueline: Wie recht Du hast!

Verena Konrad, geb. 1979 in Wels, studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Theologie an der Universität Innsbruck. Seit drei Jahren lebt sie mit ihren zwei Kindern in Dornbirn und leitet das Vorarlberger Architektur Institut VAI. Bevor sie nach Vorarlberg kam war sie als Kuratorin für die Kunsthalle Wien beschäftigt. Neben ihrer Arbeit für das VAI übernimmt sie regelmäßig kuratorische Tätigkeiten sowie Organisations- und Kommunikationsaufgaben im Kulturbereich. Ihr Faible: bildende Kunst, Architektur, Design, Designtheorie und Alltagskultur.

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Zauberei durch magische Reflexe

Koralle und Tsavorith bestechen in der Serie CAPRI von Pomellato durch einen kontrast­ reichen Mix. Gefasst in Roségold zeigen der Ring und der mit Tsavorithen besetzte Anhänger an der zarten Kette eine sinnliche Eleganz. Der NUDO Solitär mit Smaragden vollendet die Komposition.


Fotos: Frigesch Lampelmayer, Fotowerk

In Roségold gefasste Anhänger mit jeweils schwarzen, braunen und weißen Brillanten zieren die zarten Ketten der neuen NUDO PETITE Serie. Die exklusiven Anhänger spiegeln den essentiellen Cha­ rakter der NUDO Kollektion von Pomellato wider.

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Die passenden Begleiter

Foto: Frigesch Lampelmayer, Fotowerk

Rimowa Koffer und Trolleys sind zuverl채ssig, funktionell und robust. Und Style haben sie ebenso viel wie die neue Taschen-Kollektion von MCM.

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Links: Das edle Set ist in 750er Roségold gearbeitet und besticht durch seine braunen Diamanten. Das Armband ist dehnbar und flexibel und hat eine Innenfeder. Die Ringe in der Kombination von braunen oder weißen Diamanten sind einzeln oder auch zusammen zu tragen. Rechts: Weiße, braune und schwarze Diamanten von gesamt 12 Karat machen das in 750er Weißgold gefasste 9reihige Armband zu einem wahren Hingucker. Passend dazu: Ohrringe mit schwarzen Diamanten in geschwärztem 750er Weißgold gefasst. Der Wickelring von GELLNER in geschwärztem 750er Weißgold betört mit schwarzen Diamanten und Tahitiperle.

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brilliant

Fotos: Frigesch Lampelmayer, Fotowerk

in schwarz und weiĂ&#x;

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Mechanisch, chemisch, enzymatisch, für einen strahlenden Teint, ein zarteres Hautbild oder weniger Pigmentflecken – Peelings bringen unserer Haut in Topform.

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Puder aus Zuchtperlen: „Gommage Microperlé éclat“ von CHANEL, um 49 EUR. Koishimaruseide und Ginseng: „Silk Peeling Powder“ von SENSAI, um 69 EUR. Bambus-Pulver: „Pore Refining Solutions Charcoal Mask“ von CLINIQUE, um 31 EUR.

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Weißer Bimsstein: „Biosource Exfolierendes Gelée“ von BIOTHERM, um 25 EUR. Fruchtsäureextrakte: „Exfoliance Clarté“ von LANCÔME, um 29 EUR.

Mechanisches Peeling Perfekt für den Einsatz Zuhause ist das mechanische Peeling. Es sorgt für eine gründliche Entfernung von abgestorbenen Hautschüppchen und überschüssigem Hauttalg. Mithilfe kleiner Körnchen aus Quarzsand, gemahlenen Kernen von Aprikosen und Oliven oder aber aus Meersalz und Zuckerkristallen werden - durch leichtes Abrubbeln der Haut - abgestorbene Hautschüppchen entfernt. Außerdem wird die Mikrozirkulation der Haut angeregt. Die Hautoberfläche wirkt geglättet und besser durchblutet. Fruchtsäure Peeling Das Fruchtsäure Peeling wird meist als Maske verwendet und ist besonders schonend. Säuren aus Früchten wie Orangen, Weintrauben, Zitronen und Äpfel lösen abgestorbene oder verhornte Zellen der Haut ab und stimulieren die Zellerneuerung. Kleine Falten, Pigmentstörungen und Sonnenschäden werden deutlich sichtbar gemildert und auch die Speicherfähigkeit der Haut lässt sich verbessern. Wichtig: Nach der Behandlung ist die Haut lichtempf­ indlicher und Sonnenschutz ein Muss. Salicylsäure Peeling Ein Peeling mit diesem Inhaltsstoff ist die längerfristige Antwort auf unreine Haut. Der Wirkstoff kommt in der Natur hauptsächlich in Weidenrinde vor und befindet sich heute in vielen Produkten, die gegen Akne und Unreinheiten helfen sollen. Der antibakterielle Wirkstoff dringt tief in die mittlere Hautschicht ein und regt die Neubildung der Hautschicht an. Um das gewünschte Ergebnis zu erzielen werden meist mehrere Peelings benötigt sowie ein Auffrischungspeeling durchschnittlich alle 6 Monate.

Mineralien des Toten Meeres: „Enzyme Peeling Liquid“ von REVIDERM, um 54 EUR. Natürliche Tonerde: „Doux Peeling“ von CLARINS, um 35 EUR

Kräuterschälkur Das „Green Peel“ von Dr. Schrammek ist eine Kräuterschälkur, bei der eine Mischung aus acht ausgewählten Kräutern, Enzymen, Mineralien und Vitaminen in die Haut eingearbeitet wird. Die Durchblutung wird gesteigert, die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung verbessert und die Hauterneuerung angeregt. Die Wirkung stellt sich nach 2 - 5 Tagen ein, in Abhängigkeit von der Hautstruktur mit mehr- oder minderstarkem Schälprozess der Haut. Enzympeeling Inhaltstoffe für ein enzymatisches Peeling sind Enzyme aus dem Saft des Papayabaums und aus einem Extrakt der Ananas. Dieses Peeling wirkt tiefenreinigend und leicht desinfizierend. Die anschließend aufgetragenen Präparate werden schneller und intensiver aufgenommen. Die Mikrozirkulation wird allerdings nicht angeregt, weil eine in die Tiefe gehende chemische Stimulans fehlt, dennoch spalten die Enzyme die Proteine auf und tragen abgestorbene Zellen ab - für ein feines und gereinigtes Hautbild.

Foto: Frigesch Lampelmayer, Fotowerk

Jet-Peeling Hier kommt eine innovative Technik aus der Luft- und Raumfahrt zum Einsatz: Mit Überschallgeschwindigkeit schießt aus mikroskopisch kleinen Düsen eine Wasser-Gas-Gemisch auf die Haut, trägt dabei lose Hautschüppchen ab und bringt gleichzeitig Sauerstoff tief in die Dermis ein. Anschließend werden hochwirksame Substanzen wie Hyaluronsäure und Vitamine in die nun sehr aufnahmefähige Haut geschleust. Fältchen werden geglättet und die Haut wirkt frischer und jünger. Peeling mit Microdermabrasion Durch den Einsatz von Diamant-Microkristallen werden obere Hautzellen präzise und sehr sanft abgetragen. Die einzigartige Kombination von Vakuum und Peeling regt die Kollagenproduktion der Haut an und erzielt dadurch eine Tiefenwirkung. Dieses Peeling ist nur bei der Kosmetikerin und in der ästhetischen Chirurgie zu finden und eignet sich auch bei Falten. Danach ist die Haut höchst aufnahmebereit und kann mittels einer Hightech-Ultraschallbehandlung mit hautverjüngenden Wirkstoffen versorgt werden.

Peelings sollten regelmäßig durchgeführt werden, damit die Haut auch auf Dauer frei von Unreinheiten ist und sie sollten stets sanft auf der Haut wirken. Jedes Peeling, das durch die Kosmetikerin oder den Arzt angewendet wird, sorgt für eine sanfte Behandlung und ein gutes Ergebnis. 47


Perfekt in den Sommer Schönheitsbehandlungen, Maniküre, Pediküre, Parfumerie und exklusive Bademode

Wenn der Sommer vor der Tür steht, geht der Körperkult in eine neue Runde. Um der neuen Bademode Rechnung zutragen wird enthaart, gepeelt, gezupft, manikürt, pedikürt, gepflegt und gestylt. Für diese anspruchsvollen Beautywünsche ist man bekanntermaßen bei Le Duigou in Dornbirn und Feldkirch am richtigen Ort, denn schließlich muss nicht nur der Strand-Auftritt perfekt sein. Was in dieser Frühjahr-Sommer-Saison jedoch neu ist, ist die große Auswahl an exklusiver Bademode von bekannten Marken wie La Perla, Roidal, Twin Set, Fürstenberg, Lahco oder Huit. Ob Bikini, Badeanzug, Strandkleid oder das passende Accessoire - hier wird fündig, wer bisher lange suchen musste, um das perfekte Stück zu finden. Aus diesem Grund präsentiert sich Le Duigou in dieser Frühjahr-Sommer-Ausgabe des CIRCE Magazins auf der Umschlagseite mit einer edlen Kombination aus dem Hause Lahco. Perfekt zum Badeanzug mit schmaler Schürze in weiß ist die Badekappe im Retro-Stil mit Blumenapplikation.

LE DUIGOU Parfumerie & Kosmetikstudio 6850 Dornbirn, Marktstr. 8, T +43 5572 721000 6800 Feldkirch, Schmidgasse/Gymnasiumstr. 2, T +43 5522 38111 www. leduigou.at 48


Das Le Duigou Making of:

Fotos: Darko Todorovic

Foto: Frigesch Lampelmayer, Fotowerk

Bei Le Diugou finden Sie exklusive Produkte für die Pflege ihrer Haut sowie ausgesuchte Düfte. Lassen Sie sich von dem geschulten Fachpersonal für Ihre jeweiligen Bedürfnisse beraten.

So wie unsere Model Karina für das BadmodenFoto auf der Rückseite der vorliegenden CIRCEAusgabe verschönert wurde, können auch Sie sich im Spa von Le Duigou verwöhnen lassen. Reinigen und erfrischen Sie Ihre Haut, probieren Sie die neuen hauseigenen Masken und lassen Sie ihre Haut in frühlingshafter Frische erstrahlen. Und nicht vergessen: auch Pediküre und Maniküre sind im Sommer ein Muss.

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EYE POWER Bei Temperaturen über 25 Grad neigt gerade die Augenpartie dazu schnell auszutrocknen. Kühlende Vlies-Pads oder Augenmasken können das Reservoir aber wieder auffüllen und schnell für ein glattes und strahlendes Aussehen sorgen. Besonders gut eignen sich Produkte mit Retinol. Am Abend angewendet soll dieser Inhaltstoff das Binde­gewebe stärken und Enzyme hemmen, die Kollagen abbauen. Das stärkt die Widerstandskraft der Haut und mildert die Sichtbarkeit vorhandener Fältchen. circe Tipp: SHISEIDO, Benefiance WrinkleResist24 Eye Mask, ca. 63 EUR.

LIGHT & EASY Damit wir im Sommer nicht ins Schwitzen kommen, sollten die Pflegeprodukte den warmen Temperaturen angepasst werden. Reichhaltige Cremes und Masken haben jetzt Pause, denn sie können die Poren verstopfen und zu Hautunreinheiten führen. Jetzt sind leichte Cremes oder Gele angesagt. Produkte mit Hyaluron, dem ultimativen Anti-AgeWirkstoff und Feuchtigkeitsspender, legen sich wie ein Netz über die Haut und versorgen sie 24 Stunden lang mit Feuchtigkeit. circe Tipp: GUERLAIN, Orchidée Impérial La Crème Gel, ca. 300 EUR.

BEAUTYELIXIER Es ist belebend wie ein Morgenspaziergang am Meer, sorgt für einen frischen Teint und lindert Hautreizungen: das Thermalwasser. Angereichert mit wichtigen Mineralien und Spurenelementen, wie Natrium, Kalium, Calcium, Zink, Eisen, Magnesium und Kupfer ist das bakteriologisch reine Wasser besonders reizarm und damit sehr gut für empfindliche Haut geeignet. Doch wussten Sie, dass die Sprays mit pflegenden Mineralien auch das Make-Up fixieren? Einfach in die Luft sprühen und das Gesicht in den Nebel tauchen. circe Tipp: VICHY, Thermalwasser Spray, ca. 9 EUR.

Immer cool mit den richtigen Produkten

BODY MIST Körpersprays bestehen aus einem großen Anteil Wasser und enthalten weniger Parfumöle, wodurch sich nur ein leichter Duft auf der Haut verteilt. Produkte ohne Alkohol geben ein frisches Gefühl, spenden der Haut Feuchtigkeit und lösen auch in der Sonne keine Allergien oder Pigmentflecken aus, was bei Parfums und Sprays mit Alkohol leider der Fall sein kann. circe Tipp: BIOTHERM, Eau Pure, ca. 26 EUR.

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VLIESMASKEN Auf Vorrat pflegen? Das geht tatsächlich mit leichten Gesichts-Vliesmasken, die man nur einmal pro Woche anwenden muss, um über Tage hinweg frisch und munter auszusehen. Es gibt verschiedene Vlies-Varianten: Reine, native Collagenfasern verbessern die Durchblutung der Haut. Die erfrischende Wirkung ist perfekt für eine sommerliche Abkühlung und erhöht nachhaltig die Elastizität der Haut. Kaviarextrakt regt die hauteigenen Regenerationskräfte an. Aloe Vera ist besonders feuchtigkeitsintensiv und pflegt trockene Haut. Ihre kühlende Eigenschaft erfrischt und hilft sonnengeschädigter Haut, den Schutzmantel wieder aufzubauen. Vlies, beschichtet mit einem Kokosnussgel, soll Umweltstress und im Kombination mit Heilkräutern wie Kamille und Enzian Irritationen lindern. circe Tipp: ESTEE LAUDER, Micro Essence Infusion Mask, ca. 61 EUR.

FINGER FOOD Toller Nagellack ist im Sommer ein absolutes Muss. Damit die Farbe auch schön zur Geltung kommen kann, sollten Hände und Füße perfekt gepflegt sein. Zu diesem Zweck sind Maniküre und Pediküre ebenso Pflicht, wie das regelmäßige eincremen. Praktisch sind die angenehm kühlenden und pflegenden Gel-Handschuhe und Gel-Söckchen, deren Innenoberfläche mit einem speziellen Gel beschichtet ist, das Pflegestoffe, wie Aloe Vera, Avocado-, Lavendeloder Olivenöl oder mit Vitamin E, an die Haut abgibt. MinzExtrakte sorgen zusätzlich für eine abkühlende Wirkung. circe Tipp: SENSAI, Cellular Performance Intensive Hand Treatment plus dazugehörigen Handschuhen mit Keramikgewebe, ca. 90 EUR plus ca. 25 EUR.

WUNDERWAFFE Die afrikanische Sheabutter gehört zu den wertvollsten Schätzen der Natur. Die aus der Frucht des Karité­baumes hergestellte Butter, ist ein wunderbares Mittel für beanspruchte Haut. Reich an Vitamin A, D, E und F können damit sogar kleine Hautschäden geheilt werden. Als luftig-leichter Schaum zieht er schnell ein und verleiht der Haut sofort mehr Geschmeidigkeit und Ausstrahlung. Im Kühlschrank aufbewahrt kommt zur Pflege noch eine herrlich feine Abkühlung hinzu. circe Tipp: FILORGA, Detox Body Treatment, ca. 29 EUR.

AFTER SUN Selbstverständlich beginnt alles mit der Pflege vor dem Sonnenbaden. Eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor mit LSF 50. Doch selbst die beste Vorbereitung hilft manchmal nichts: Wenn die persönliche Sonnenzeit überschritten worden ist, lässt der Sonnenbrand nicht lange auf sich warten. In diesem Fall sollten kühlende After Sun Produkte schon im Kühlschrank bereit stehen. circe Tipp: PIZ BUIN, After Sun Soothing Lotion, ca. 10 EUR.

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In die Fünfziger zu kommen ist längst kein Grund mehr, die H allem Frauen starten mit 50 noch mal richtig durch. Sie wisse lang gehegte Träume, sehen dabei jung aus und sind glückliche und bestätigen: Frauen zwischen 50 und 65 Jahren sind glücklic Kürzlich bin ich im Bücherregal meiner Mutter auf ein Buch aus dem Jahr 1977 gestoßen. „In der Mitte des Lebens“, so der Titel von Gail Sheehy war damals ein absoluter Bestseller, ließ ich mir sagen. Thematisiert wurde die Midlife-Crisis des Mannes. Was das ist, weiß jeder. Wenn der seit zwanzig Jahren verheiratete, beruflich erfolgreiche Architekt, Arzt, Kaufmann oder was immer auch, sich plötzlich einen Porsche oder eine Harley kauft, Lederjacke statt Anzug trägt, zehn Kilo abnimmt und eine Freundin hat, die auch seine Tochter sein könnte. Die Midlife-Crisis ist ein Klischee bis man sie hat und sie eine wahrlich ernste Angelegenheit wird. Plötzlich spüren Männer, dass sich so etwas wie ein innerer Zusammenbruch vollzieht und sie wissen nicht, warum ihr Leben auf einmal aus den Fugen gerät. In den vergangenen Jahrzehnten wurde viel dazu geforscht. Neueste wissenschaftliche Untersuchungen, auch basierend auf Erfahrungen von Lebensphasenforschern und Psychothera­ peuten, zeigen jedoch, dass eine „universelle Krise“ im mittleren Alter von Männern (und Frauen) eindeutig nicht gegeben ist. Vielmehr sind wir mit der Erkenntnis konfrontiert, allmählich alt zu werden. Das ist bitter, denn, wie Sigmund Freud schon sagte, sind wir im Unbewussten alle von unserer Unsterblichkeit überzeugt. Und plötzlich ist sie da, diese Zeit, wenn der Rest des Lebens begonnen hat. Wir rechnen nicht mehr von Geburt bis heute, sondern von heute bis zum Tod und diese, nennen wir sie Umkehr der Zeitrechnung, hat sichtbare und spürbare Folgen. Ich persönlich möchte diesen Punkt aber nicht Midlife-Crisis nennen, sondern eher „sinnbringende Lebenskrise“ oder „Lebensbilanz“ mit der Möglichkeit den weiteren Lebensweg einer Korrektur unterziehen zu können... und Frauen tun sich dabei entschieden leichter. Kurskorrektur? Ja, bitte! Es ist noch nicht so lange her, dass für Frauen mit dem 50. Geburtstag das „Oma-Zeitalter“ begann. Heute sehen sie eher aus wie 40 und fühlen sich auch so. Eine Reihe von Beispielen sind Stars wie Brooke Shields, Michelle Pfeifer, Julian Foster, Sharon Stone, Holly Hunter, Jodie Foster, Andy McDowell oder Sonja Kirchberger. Und damit nicht genug. Die US-Psychologin Susan Nolen-Hoeksema fand sogar heraus, dass es Frauen umso besser geht, je älter sie werden. Mit jedem weiteren Lebensjahr scheinen sie sogar noch ein bisschen glücklicher zu werden. Der Grund scheint auf der Hand zu liegen:

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Diese Frauen haben schon einiges in ihrem Leben geschafft und auch Krisen durchstanden. Oft haben sie Kinder groß gezogen, sich eine Karriere erarbeitet und können auf viele spannende Erfahrungen zurückblicken. Das macht sie eigenständig und selbstbewusst. Sind die Kinder dann aus dem Haus, widmen sie sich anderen schönen Dingen, anstelle in ein Loch zu fallen und Trübsal zu blasen. Vielen von ihnen gelingt es, sich frei zu entfalten. Sie haben die Kraft, sich noch einmal neu zu beweisen und aus ihren Erfahrungen zu schöpfen. Dazu kommt, dass heute die meisten Frauen in den Fünfzigern finanziell unabhängig sind. Sie treffen Entscheidungen, ohne Schuld­ gefühle gegenüber ihrer Familie zu haben. Es sind Frauen, die wissen, wer sie sind und was sie wollen. Experten zufolge hat all dies einen wesentlichen Anteil daran, dass sich das Altern verlangsamt. Madonna ist zwar nicht das klassische Vorbild für die Frau ab 50, aber sie ist doch ein weiteres gutes Beispiel für Attraktivität und Lebensfreude. Nicht nur einmal zeigten die TV Sender die heute 57-Jährige nach den letztjährigen Grammy Awards, als sie im Vorbeilaufen noch ihr kurzes Röckchen hob. In einem Interview mit dem Magazin „Rolling Stone“ erklärte sie provokant: „So sieht ein 56-jähriger Hintern aus!“ Und sie verstehe nicht, warum gemeinhin akzeptiert werde, dass Frauen ab einem bestimmten Alter sich nur in einer bestimmten Art und Weise verhalten dürften. Wieso sollten sie sich zu alt fühlen? Für was? Mit „einem bestimmten Alter“ ist die Menopause gemeint. Früher besiegelte


Hände in den Schoss zu legen oder sich zurückzuziehen. Vor en endlich, wer sie sind und was sie wollen. Sie erfüllen sich er denn je. Auch Wissenschaftler kommen zu diesem Ergebnis cher und zufriedener als andere Altersgruppen. sie das Ende der Fruchtbarkeit um den 50. Geburtstag herum und den Beginn der Zeit als alte Frau, wie die „Welt“ online in einem Bericht zu dem Thema schreibt. Es war das Ende der kurzen Röcke, der langen Haare, das Ende von Ausgehen und Flirten, und mit dem Sex war es dann oft auch vorbei. In der damaligen Zeit war das Leben damit zu Ende. Wir werden immer älter Ein weiterer Aspekt ist die durchschnittliche Lebenserwartung. So liegt sie bei einer heute 50Jährigen bei etwa 83 Jahren. Das heißt: Zum Zeitpunkt der Menopause befindet sie sich in ihrem mittleren Alter und es liegt noch weit mehr Lebenszeit vor sich als in allen Generationen zuvor. Eine aktuelle Studie der Universität Klagenfurt veröffentlichte, dass sich Frauen in diesem Stadium sogar um durchschnittlich elf Jahre jünger fühlen. Wie die „Welt“ schreibt, hatten die Psychologinnen Alexandra Grillitsch und Brigitte Jenull dafür 99 Frauen zwischen 50 und 85 Jahren befragt, deren durchschnittliches Alter bei 58 Jahren lag. Im „Journal für Psychologie“ berichteten sie, dass der Mittelwert des gefühlten Alters jedoch bei 47 Jahren lag. Nur eine der befragten Frauen gab an, sich älter zu fühlen. Renate Huch, eine Ärztin, die bis zu ihrer Emeritierung die Universitätsfrauenklinik in Zürich geleitet hat, meinte, Frauen sähen heute tatsächlich jünger aus. Fest­stellen könne man dies anhand alter Familienfotos. Die

damaligen Omas wirkten auf den Aufnahmen deutlich älter als Frauen im selben Alter heute. Die Ursachen dafür sind unter anderem im mittlerweile weitaus höheren Wohlstand zu finden. Heute können Menschen ohne existenzielle Ängste aufwachsen. Eine wesentliche Rolle spielen auch der medizinische Fortschritt sowie der Umstand, dass heute mehr Menschen auf eine gesunde Lebensweise mit viel Bewegung und ausgewogener Ernährung Wert legen. Wie die „Welt“ schreibt, spielt auch die Gleichstellung im Berufsleben eine große Rolle. Das heißt, dass Frauen heute einen größeren Spielraum haben und Aufgaben erfüllen können, die im Vergleich zu denen in früheren Generationen von größerer Bedeutung sind. Von wegen „Sex, nein danke!“ Mit 50 Jahren haben Frauen schon auch auf sexueller Ebene einiges erlebt. Sie wissen genau, was sie mögen und kennen ihren eigenen Körper in- und auswendig. Trotz der Wechseljahre empfinden sie noch Lust, die sie auch ausleben möchten. Zwar lässt die Häufigkeit etwas nach, nicht aber die Qualität des Liebesspiels. Reife und emanzipierte Frauen sind weniger bereit, sich zurückzustellen und fordern genau das, was sie wollen. Daher ist Sex über 50 sehr viel gleichberechtigter und erfüllender als in jungen Jahren. Und was ist mit dem Mann von heute? Die Midlife-Crisis hat sich über die vergangenen Jahrzehnte hinweg zur Sinnkrise mit Entwicklungspotential entwickelt. Auch die Lebensmitte selbst hat sich verändert, denn die Lebenserwartung ist weltweit gestiegen. Ein Mittvierziger steht also tatsächlich in der Mitte seines Lebens. Aber wahrscheinlich wird er nicht melancholisch über den Rest seines Lebens nachdenken, sondern lieber darüber, wie er die gewonnenen Jahre bis zum hohen Alter für sich definieren und womit er sie ausfüllen soll. Gestiegen ist also nicht nur die Erwartung an die Dauer des Lebens, sondern auch an dessen Qualität. Dennoch gibt es Studien, die belegen, dass der Mann über 50 nicht so glücklich und zufrieden ist wie die gleich­ altrige Frau. Renate Huch ist überzeugt davon, dass es für Frauen zur Regel werden wird, sich mit über 50 selbstbewusst, jung und attraktiv zu fühlen. Frauen wie Madonna, so überzogen ihre Art erscheinen mag, haben dabei geholfen. // JJ

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EINFACH GESTRICKT – PHIL PETTER –

„Ich gebe zu, dass ich ziemlich gestaunt habe, als ich das erste Mal auf die Marke Phil Petter gestoßen bin. Fern ab von Vorarlberg fiel mir im Düsseldorfer Edelkaufhaus Breuninger ein schickes Strickteil dieses Labels in die Hände. Die Verkäuferin erklärte mir wissend „die Marke kommt aus Dornbirn in Österreich“. Ich war begeistert, aber wurden diese top modischen Strickteile tatsächlich von einem dornbirner Unternehmen gefertigt? Sobald es die Zeit erlaubte, führte mein Weg zu Phil Petter in die Sala 17.“ Jacqueline Jurek

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Phil Petter – das sind Corinna und Kurt Petter und deren Tochter Anja sowie ein eingeschworenes familiäres Team von langjährigen, hoch qualifizierten Mitarbeitern. Hier zählen noch alte Werte – ständig und vor allem ehrlich wird diskutiert und gearbeitet. So wird in Dornbirn Tag für Tag am perfekten Produkten gefeilt, denn die eigenen Ansprüche sind hoch. „Wir machen nur das, wovon wir restlos überzeugt sind“, erklärt mir Kurt Petter mit ernster Miene. Auf meine Frage, wie er eigentlich dazu gekommen ist Strickwaren zu produzieren, zieht sich ein breites Lachen über sein Gesicht. „Daran denke ich gerne zurück. Ich bin als Jugendlicher gerne Schirennen gefahren. Wie damals allgemein üblich war die Sportbekleidung auch meines Skivereins in Schwarz oder Dunkelblau gehalten. Ich entzog mich dieser Vorgabe und – damals galt ich schon als modeverrückt - trug für die Meisterschaft einen selbst gemachten schockfarbenen, gelben Pulli mit grünen Bündchen und rotem Kragen. Im ersten Durchgang lag ich zwar weit hinten und im zweiten Durchgang bin ich leider ausgeschieden, aber mein Pullover fiel auf und ist bei Mitstreitern und Zuschauern in wacher Erinnerung geblieben. Es passierte, was passieren musste: plötzlich wollten alle meine Pullover.

Das war die Zeit, in welcher der Gedanke, eine eigene Kollektion herauszubringen, heranreifte. 1973 war es dann soweit und wir starteten mit viel Enthusiasmus.“ Phil Petter ist ein Label für den modebewussten Mann, der bereit ist in Qualität und ein nachhaltiges Produkt zu investieren. Er hat hohe Ansprüche an Verarbeitung, Passform, Bequemlichkeit und Material und schätzt ehrliche Produkte, wie Pullover, Strickjacken, Sakkos, Casualwear und Jerseys, made in Austria. Corinna Petter: „Wir legen unsere ganze Aufmerksamkeit auf das Thema Strick. In der Manufaktur liegt das Hauptaugenmerk auf handwerkliches Verarbeiten mit traditionellen und modernen Techniken. Wir finden immer den kleinen Unterschied in besonderen Materialien, in Effekten und Ausrüstung, in besonderen Schnitten, in überraschenden Details und in der professionellen Umsetzung.“ So sucht das Team von Phi Petter jede Saison aufs Neue hochwertige, innovative Garne, Jerseys, Stoffe, Leder, Felle, Knöpfe und vieles anderes. Gekauft werden ausschließlich Qualitätsprodukte von spezialisierten Traditionsunternehmen. Und dann wird produziert. Dabei ist zu bemerken, dass das Stricken ein sehr zeitintensiver Prozess ist. „Ein Hemd, ein Sakko oder eine Hose herzustellen ist wesentlich schneller zu realisieren, da Meterware verarbeitet wird“, erklärt mir Phil Petter. „Wir Stricker müssen den Stoff erst in der optimalen Festigkeit und der gewünschten Strickart stricken, je nach Gebrauch in der Sommer- oder Winterkollektion.“ So entstehen Endprodukte, die sich sehen lassen können oder besser: mit denen ER sich sehen lassen kann!

Fotos: Frigesch Lampelmayer, Fotowerk

Erhältlich bei Mode GATSBY, Bregenz, Kaiserstrasse 28.


Herrenmode

Vom Feinsten


Ob klassische Modelle oder trendige Kombinationen, ob Business oder Freizeit, als Herrenausstatter begeistert Bertram Malang seine Kunden mit Tradition und Persönlichkeit gleichermaßen. Dynamik und Individualität - die hier präsentierten Marken sind nur eine Auswahl seines umfangreichen Sortiments. Drykorn Metropolitisch, erreichbar und progressiv sind die Eigenschaften über die sich DRYKORN hauptsächlich definiert. Das deutsche Label spricht Individualisten an, die selbstbewusst und unabhängig sind - eine gewisse Stilsicherheit und eigenes Trendbewusstsein sind Voraussetzung. Die Kollektionen greifen stets modische Themen auf ohne jedoch die Persönlichkeit der Marke aufzugeben. L.B.M. 1911 Auch in der dritten Generation bewahrt das Familienunternehmen die Tradition der italienischen Schneiderkunst, die bereits den Gründer Luigi Bianchi vor mehr als 100 Jahren inspirierte. Das exklusive Label besticht durch einen klassischen Riviera-Look mit maskulinen Schnittformen. LUBIAM verbindet das traditionelle italienische Handwerk mit innovativen und modernen Stoffen, um Kollektionen für den modernen Mann zu kreieren. René Lezard Exklusiv, aber äußerst weltoffen. Kultiviert, aber nie konventionell. Extrovertiert, aber immer stilvoll. Diese stilistische Harmonie der Kontraste findet sich bei RENÉ LEZARD in jeder unserer hochwertigen Kollektionen wieder – sie stehen für selbstbewusste Individualität, zeitlose Modernität und erkennbare Qualität bei Material und Verarbeitung.

GATSBY Herrenmode 6900 Bregenz, Kaiserstr. 28 T +43 5574 43212 gatsby.malang@gmail.com 57


Die neuen

718er


In den 1950er und 1960er Jahren gewannen die 718 MittelmotorSportwagen mit ihren Vierzylinder-Boxermotoren zahlreiche Rennen, darunter die legendäre Targa Florio und Le Mans. Heute knüpft Porsche an diese Tradition an und lanciert - 20 Jahre nach dem Debüt des ersten Boxster – eine neue Mittelmotor-Roadster-Generation: der 718 Boxster und der 718 Boxster S. Sie sind schicker, leistungsstärker und effizienter als je zuvor. Herzstück ist der neu entwickelte Vierzylinder-Boxermotor mit Turboaufladung, der für steigende Fahrleistung sorgt. Der 718 Boxster leistet 300 PS aus zwei Liter Hubraum. Im 718 Boxster S überzeugt die VTG-Technologie und kommt auf 350 PS bei 2,5 Liter Hubraum. Beide Modelle verbrauchen bis zu 13 Prozent weniger Kraftstoff.

Foto: PORSCHE

Für emotionalen und sportlichen Fahrspaß sorgen das neu ab­ gestimmte Fahrwerk zur Steigerung der Kurven-Performance und die verstärkten Bremsen. Das Design wurde bis auf Kofferraum­ deckel, Windschutzscheibe und Verdeck umfassend weiterent­ wickelt. Im Cockpit erwartet den Fahrer die vertraute Porsche-Umgebung, aufgewertet mit neuen Elementen wie dem Armaturenbrett. Im Zentrum des überarbeiteten Interieurs steht zusätzlich das neue serienmäßige Porsche Communication Management (PCM).

Porsche Zentrum Vorarlberg - Rudi Lins 6700 Bludenz, Bundesstr. 4, T +43 5552 62185-30, www.autohaus-lins.at


Turbo S von SPECIALIZED

Elektrischer R端ckenwind

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Elektrofahrräder sind nur etwas für Rentner, die ohne Hilfsantrieb nicht mehr vom Fleck kommen? Von wegen! Außer den normalen E-Bikes, deren Elektronik den Motor bei 25 km/h abregelt, gibt es jetzt auch die sogenannten S-Pedelecs. Ihr Antrieb beschleunigt die Fahr­ räder auf Geschwindigkeiten, die sonst nur extrem sportliche Fahrer für kurze Zeit erreichen. Das Turbo S der Marke SPECIALIZED ist das Elektrofahrrad des Jahres 2016: performanceorientiert, für höchste Ansprüche entwickelt, mit maximaler Effizienz und einem extrem cleanen Look - es ist alles, aber mit Sicherheit nicht das, was man sich im allgemeinen unter einem E-Bike vorstellt. Das urbane High-End Bike ist auf Speed ausgelegt und folgt strengen Designrichtlinien. Der innovative HinterradMotor ist der derzeit kraftvollste seiner Art und hält sich in Sachen Geräuschentwicklung nobel zurück. Das coole Bike ist Fitness-Bike und schneller Commuter in einem. Ausgeliefert wird es als S-Pedelec mit einer möglichen Höchst­ geschwindigkeit von 45 km/h. Auf Wunsch kann es aber vom autorisierten Händler auf 25 km/h umgestellt werden. Die neue stärkere Batterie mit Bluetooth-Funktion ist kompatibel mit der Specialized Mission Control App, damit Strecken und Reichweiten einfach geplant werden können. Und falls der große Regen einsetzt, ist der Turbo-Fahrer mit Schutzblechen und Gepäckträger für wetterfeste Satteltaschen bestens gerüstet. Mein Auto, mein Haus, mein Boot? Nun ja…

Foto: Specialized, fotolia

Erhältlich bei: Zweirad Loitz in Lauterach T +43 5574 72156 www.loitz.at

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Ein Kunstwer

in Design und Soun

LOEWE Reference

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Die Loewe Reference Linie überzeugt nicht nur mit perfektem Bild sondern vor allem auch mit brillantem Sound. Die High-End-Linie steht in den Größen 55, 75 und 85 Zoll zur Verfügung und fügt sich in höchster Qualität in die individuelle Wohnlandschaft ein. Der hochwertige umlaufende Aluminiumrahmen, die ent­ spiegelte Kontrast-Filterscheibe sowie ausgezeichnet verarbeitete Oberflächen und Spaltmaße machen aus jedem Blickwinkel deutlich, dass der Loewe Reference ein Premiumprodukt ist.

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Bilderlebnis im GroSSformat. Mit Reference 85 und 75 stellt Loewe hochwert­ ige TVs im Großformat vor. Das Ultra-HD-Display mit Direct-LED-Technologie besticht durch extrem scharfe Bilder, die über USB, aus dem Heimnetzwerk oder dem Internet auf den Bildschirm kommen. Zukunftsweisende Schnittstellen wie HDMI 2.0, HDCP 2.2 und HEVC erschließen ultra-hochaufgelöste Inhalte von externen Zuspielern wie z.B. Bluray-Playern. Und das Beste: Selbst Videos in Full-HD sehen dank ausgeklügelter Loewe Super-Scaling-Technologie deutlich besser aus. Durch Detailschärfe entsteht ein natürlicher Bildeindruck mit frischen und lebendigen Farben.

in vorarlberg erhältlich bei:

Der perfekte Sound. Trotz seines schlanken Designs zeichnet sich der Reference durch exzellenten Klang aus. Das nach vorne und hinten abstrahlende, hochwertige Stereotonkonzept mit 2 x 60 Watt Musikleistung basiert auf dem Bass-Reflex-Prinzip. Die intelligente Anordnung der Lautsprecher schafft ein beindruckendes und brillan­ tes Klangerlebnis, wie es sonst nur mit einer zusätzlichen Soundbar erreicht wird. Na­ türlich sind die Fernsehgeräte auch für Surround-Anlagen vorbereitet. Der integrierte 5.1-AV-Mehrkanal-Decoder unterstützt Dolby Digital und DTS. Er erlaubt über die Digi­ tal-Audiolink-Schnittstelle den direkten Anschluss eines Loewe Home-Cinema-Systems von 2.1 bis 5.1. Das TV-Gerät ist dann Centerspeaker, das im Verbund mit den Loewe Reference Lautsprechern in Design, Wertigkeit und Technologie perfekt harmoniert.

Elektro Madlener 6842 Koblach Bundesstraße 7

Kreil Visions for you 6850 Dornbirn Rathausplatz 4 Klang und Bild 6700 Bludenz Wichnerstraße 11

Wober 6923 Lauterach Bundesstraße 115 Elektro Kühne 6800 Feldkirch Oberaustraße 24

Sinnvoll vernetzt. Ein Fernsehprogramm anschauen und gleichzeitig zwei weitere, unterschiedliche Programme über den integrierten Festplattenrecorder DR+ aufneh­ men – das ist einzigartig bei den hochwertigen Loewe Fernsehgeräten. Mit Loewe Mobi­ le Recording ist das Fernsehgerät auch von unterwegs aus über die Loewe Smart Assist App für Android und iOS einfach und intuitiv mit dem Smartphone programmierbar, wenn der Termin mal etwas länger dauert und der Spielfilm zuhause aufgezeichnet wer­ den soll. Besonders komfortabel wird die Programmierung des integrierten Festplatten­ recorders über den elektronischen Programmführer von Loewe. Dieser ist sowohl im TV-Gerät als auch in der Loewe Smart Assist und Smart tv2move App integriert.

Foto: Lowew

Loewe Multiroom Streaming. Über die Funktion Loewe Multiroom Streaming können Live-TV Inhalte, DR+ Aufnahmen und DVB-Radio-Stationen auf bis zu zwei weiteren Loewe TV-Geräten der neuesten Generation dargestellt werden. Mit dieser weltweit einzigartigen Funktion können Inhalte parallel in verschiedenen Räumen mit Loewe TV-Geräten abgespielt werden. Mit dem Loewe Reference wird auch Musik hören zum Erlebnis. Mithilfe des integrier­ ten Bluetooth-Moduls, kann die Lieblingsmusik direkt vom Smartphone oder Tablet auf den TV gestreamt werden. Schnell und einfach ertönt die Musik über die integrierte Soundbar oder über das am TV angeschlossene Soundsystem. Da alle diese Funktionen ins Fernsehgerät integriert sind, ist das komplette System mit einer einzigen Fernbedie­ nung zu steuern. Nur so kann Smart Home Entertainment wirklich überzeugen.

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Lass das Leben rein! Winterg채rten | Glasd채cher | Fassadenund Sitzplatzverglasungen


Wohnen mit dem Wunderwerkstoff Glas: draußen klirrt der Winter, drinnen flirrt der Sommer, draußen Natur, drinnen Ihr Logenplatz. Wir gestalten Wintergärten, Sitzplatz- und Dach­verglasungen, Glasfassaden und vieles mehr. Flexibel nach Ihren Wünschen mit maßgeschneiderten Konstruktionen aus Aluminium in Kombination mit Stahl oder Holz. Dahinter stecken über 40 Jahre Erfahrung, Fingerspitzengefühl und viel Know-how. Unsere

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die Kunst der Gartenarchitektur


Gärtner von Eden – schon der Name klingt paradiesisch, und mit jedem Garten, den sie gestalten, entstehen private Oasen – immer von ganz unterschiedlichem Charakter und so individuell wie ihre Besitzer. Dabei ist ein Konzept auf höchstem Niveau für jeden einzelnen Gärtner aus diesem Zusammenschluss von Gartenge­ staltern Programm. Auf der Grund­ lage eines eigens entwickelten Gartentypentests lassen sie mit viel Fingerspitzengefühl grüne Oasen entstehen, die perfekt auf Lebensstil und Einstellung ihrer Auftraggeber zugeschnitten sind. Schöne Ideen für den Garten gibt es nämlich viele, manchmal sogar zu viele – zumindest, wenn es dar­ um geht, einen Überblick zu bekommen und eine Auswahl zu treffen, die sich dann zu einem stimmigen Gesamtbild zusam­ menstellen lässt.

100 Traumgärten Gärtner von Eden Callwey Verlag Eine Terrasse mit Grillplatz bauen? Stauden in einer problematischen Ecke pflanzen? Natursteinpflaster oder Holzdeck? Nicht immer weiß man, was wirklich machbar ist. Dieses Standardwerk stellt 100 Gärten vor – mit farbigen Gartenplänen, ausführlichen Beschreibungen und praktischen Tipps.

Fotos: Gärtner von Eden

Um also nicht in einem Garten mit lauter einzel­ nen eigentlich schönen, aber leider nicht harmo­ nierenden Ideen zu sitzen, lohnt es sich vor der Planung zu wissen, welcher Gartentyp man eigentlich ist. Auch soll man sich vor der Planung darüber im Klaren sein, ob man sein Gartenleben vor allem in der Hängematte oder lieber mit dem Spaten in der Hand verbringen will. Denn während der eine die tägliche Arbeit im Beet als meditati­ ven Ausgleich zum stressigen Büroalltag schätzt, vermiest sie dem anderen jede Freude am Garten. Wichtig sind ebenso ästhetische Fragen, die klären, welche Formen und Farben ganz oben auf der eigenen Favoritenliste stehen. Und: da sich Lebensgewohnheiten und damit auch die An­ sprüche an einen Garten erfahrungsgemäß im Laufe der Zeit ändern, ist auch ein intensiver Blick in die Zukunft von Bedeutung. Eine gute Planung schafft das Rückgrat eines Gartens für viele Jahr­ zehnte und ob Designfreund, Ästhet, Genießer oder Naturmensch - jeder bekommt den Traum­ garten, der zu ihm passt. Kommen wir aber zur Natur und was dieses Jahr im grünen Wohnzimmer angesagt ist. Die Gärtner von Eden haben eine Prognose gewagt: Auf jeden Fall bleibt das Gärtnern an sich auch 2016 ange­ sagt. In einer sich scheinbar immer schneller dre­ henden Welt suchen und brauchen die Menschen einen Ort, der für Beständigkeit, Verlässlichkeit und Vertrautheit steht. Der Garten ist Refugium und Kraftstation, wo man ungezwungen und un­ gestört genießt, aber auch der Ort, an dem man liebe Menschen um sich versammelt. Ein Trend ist die Rückkehr der Natürlichkeit in die Gärten. Das heißt, akkurat gestutzte Formgehölze oder auch kunstvoll gezogene Gartenbonsais verlieren bei der Gartengestaltung an Bedeutung. Stattdessen sind urwüchsige und individuelle Formen gefragt. Es muss nicht mehr ein Baum wie der andere

aussehen. Es stellt sich ein Bewusstsein für die Einzigartigkeit einer jeden Pflanze ein. Knorrige alte Bäume werden zum gestalterischen Mittel­ punkt einer Pflanzung und fast wie ein Kunstwerk inszeniert. Zur Rückbesinnung auf natürliche For­ men gehört auch die Freude an oft bunten und scheinbar ungeordneten Pflanzgesellschaften, die in Wahrheit aber genau durchkomponiert sind. Die Rückkehr des reinen Selbstversorgergartens wird es wohl nicht geben. Gleichwohl spielt die eigene Ernte eine nicht unwesentliche Rolle bei der Pflanzenauswahl für Garten und Balkon. Schon allein das Wissen darum, dass der Apfel aus dem eigenen Garten stammt, macht ihn ungleich leckerer als den aus dem Supermarkt. Nutzpflan­ zen machen eine gute Figur in Hochbeeten aus den unterschiedlichsten Materialien. Das erleich­ tert die Pflege und sieht gleichzeitig schön aus. Auch Wasser wird in der Gartengestaltung immer wichtiger. Kein Wunder, denn kein anderes Element hat eine derartige Wirkung auf den Menschen. Unabhängig von Garten- und Budget­ größe: Ein Wasserelement ist ein Muss. Wer es sich leisten kann und den Platz hat, setzt auf die eigene Schwimmgelegenheit – am liebsten in natürlich aufbereitetem Wasser. Aber auch in kleinen Gärten oder auf dem Balkon sorgen indivi­ duell gestaltete Wasserspiele mit sanftem Plätschern für Entspannung. Balkon oder Dach­ terrassen übernehmen die Rolle des klassischen Gartens und es entstehen im Kleinformat individuelle grüne Oasen, bei denen man auf nichts zu verzichten braucht. Die Ausstattungs­ details reichen vom Miniteich bis zur passend dimensionierten Sitzecke. Hochwertige Pflanz­ gefäße unterstreichen den wohnlichen Charakter. Weitere Infos und wo der nächste Gärtner von Eden zu finden ist auf www.gaertner-von-eden.com

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DEDON „Ahnda“ Lounge Chair Weshalb soll man sich im Sommer wenn die Sonne scheint zwischen Möbeln für drinnen und draußen entscheiden? So wie man früher den Korbsessel aus der Küche bei guten Wetter einfach auf die Terrasse gestellt hat, so kann man heute die Sitzmöbelserie AHNDA von Designer Stephen Burks verwenden, denn die Verarbeitung stimmt und das Material hält auch im Freien, was es verspricht. Erhältlich bei Reiter Wohn- & Objekteinrichtung in Rankweil sowie bei eko lifestyle in Sulz.

Jetzt aber raus! Der Sommer kommt und der Übergang zwischen drinnen und draußen wird wieder fließend. Ob in den Spa, zum Grillplatz oder zum gemütlichen Rückzugsort, es zieht uns ins Freie. CIRCE hat einige Outdoor-Möbel ausgesucht, die wetterfest sind und Garten, Terrasse und Balkon zum Relax- und Wohlfühlbereich unter freiem Himmel machen – stilvoll und vielfältig.

TRIBÙ „Tosca“ Clubchair Der belgische Gartenmöbelhersteller präsentiert eine warme, einladende, schicke und faszinierende OutdoorKollektion von Designerin Monica Armani. Das innovative vertikale Flechtwerk, die elegante Sitzschale mit bequemen Kissen in gedämpften Ton-in-Ton-Farben verstärken den luxuriösen Charakter der Serie TOSCA. Erhältlich bei Höttges in Dornbirn.

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KETTAL „Maia Egg’“ Schaukelsitz Die von Patricia Urquiola entworfene Outdoor-Linie MAIA zeigt eine elegante Natürlichkeit und Leichtigkeit. Das Design des handwerklich hergestellten Geflechts, die Robustheit des Alu-Gestells und die witterungsbeständige, neue Stoffkollektion aus Porotex und Chenille erzeugen eine Kombination voller Energie. Die Firma Kettal feiert dieses Jahr ihren 50. Geburtstag. Eine Auswahl aus der Serie ist erhältlich bei eko lifestyle in Sulz.

CANE LINE „On the Move“ Beistelltische Der leichte Beistelltisch ist elegant und praktisch mit seinem griffigen Henkel und dem abnehmbaren Tablett, das im Handumdrehen in ein nützliches Tablett verwandelt werden kann. Erhältlich bei eko lifestyle in Sulz.

HOUE „Click“ Schaukelsessel Um dänische Möbeldesign auch für den Outdoorbereich zeigen, präsentieren wir die Gründer und Designer des Unternehmens Houe: Henrik Pedersen und Jesper K. Thomsen. Design, Funktionalität und Individualität wurden so gefertigt, dass der stapelbare CLICK 365 Tage im Freien stehen kann. Besonders ist, dass die Kunststofflamellen, die es in unterschiedlichen Farben gibt, jederzeit leicht austauschen lassen. Erhältlich bei Casa in Hohenems.

DEDON „Mbrace“ Schaukelsessel Kaum präsentiert, schon ausgezeichnet! Für die neue Kollektion MBRACE konnte Dedon bereits die erste Designauszeichnung entgegennehmen. Mit einem „best of best“ wurde die von Sebastian Herkner entworfene Sitzmöbel Kollektion im Rahmen des Iconic Award 2016 ausgezeichnet. Durch die Kombination aus Teakholz und der Dedon typischen Kunststofffaser ist ein spektakuläres Möbel entstanden, das völlig zu recht Begeisterung entfacht. Erhältlich bei eko lifestyle in Sulz sowie bei Reiter Wohn- & Objekteinrichtung in Rankweil.


ego Paris Essgruppe EXTRADOS

eko

Mensch & Möbel

Spezialist für Ihr Paradies TRADITION, TRENDS, INNOVATION. eko lifestyle ist ein Begriff in Vorarlbergs Möbellandschaft. Und das schon seit 58 Jahren. Denn schon so lange betätigt sich das Team um Reinhard und Doris Kopf als Paradiesmacher für Sie. Jahrelange Erfahrung, das Gespür für Trends und die Leidenschaft zum Detail, machen eko lifestyle zum Spezialisten für Outdoor- und Indoor-Möbel.

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Kettal Outdoor Lounge BOMA

Fast Aluminium Sessel NIWA

Um jedem sein Stück vom Paradies zu schenken, haben wir in den letzten Jahren unser Sortiment an Indoor- und Outdoor- Möbeln immer wieder erweitert. Für Einsteiger in die eko-Welt haben wir die Linie „eko trend“ aufgebaut. Jung, frisch und dynamisch setzt „eko trend“ Akzente in und um Ihr Heim. „eko individuell“ hat Ihre ganz speziellen Wünsche im Auge. Denn „eko individuell“ passt sich an Sie an – wie Sie es wünschen, wie Sie es brauchen. „eko exklusiv“ schließlich ist die High-End Schiene, mit der wir Schmuckstücke aus der Welt des Designs in Ihr Paradies bringen. GROSSER SPIELRAUM – VIELE KOMBINATIONEN. So bietet eko für jeden Geschmack und jeden Anspruch genau das Richtige. Unzählige Kombinationsmöglichkeiten lassen Spielraum für das ganz besondere Ambiente. Wir von eko nutzen diesen Spielraum, um gemeinsam mit Ihnen Ihren Wunschtraum zu realisieren. eko – so wird Kostbares leistbar.

DEDON Fauteuil AHANDA

Besuchen Sie uns in Westösterreichs größter Gartenmöbel- und Essraum­aus­stellung auf über 2000 qm in Sulz. Wir freuen uns auf Sie! Doris und Reinhard Kopf

Und für Feinschmecker noch etwas ganz Besonderes: Machen Sie ein rotes Kreuz in Ihren Kalender. Wir eröffnen am 7. April die Dedon Days in Westösterreichs größter Dedon-Ausstellung mit der DedonNight. Überraschung garantiert! Infos folgen!

Öffnungzeiten Mo - Di 14 - 18 Uhr Mi - Do 9 - 12 Uhr Fr 9 - 12 Uhr Sa 9 - 16 Uhr

14 - 18 Uhr 14 - 19:30 Uhr (März – Juni)

Eko lifestyle 632 Sulz, Austr. 75, T +43 5522 44656 www.eko-lifestyle.at 71


BĂœRO Lifestyle bei Omicron in Klaus

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Das weltweit tätige Unternehmen OMICRON mit Hauptsitz in Klaus hat seinen Standort erweitert und 200 qualitativ hochwertige Arbeitsplätze und Son­ derräume geschaffen. Die Umsetzung folgt dem Anspruch, den Arbeitsort für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so angenehm und attraktiv wie möglich zu gestalten. Der Neubau besteht aus drei unter­ schiedlichen Hofpaaren, die ein dreigeschossiges Karree bilden. Die verloren gegangene Grünfläche wurde durch eine abwechslungsreich gestaltete Dachbegrünung ersetzt. Von hier profitieren unter­ schiedliche Räume von einem herrlichen Blick ins Rheintal. Mit der Realisation dieses Bürohauskon­ zeptes, entworfen von den Bregenzer Architekten Dietrich | Untertrifaller, wird OMICRON seinem Anspruch als einer der besten europäischen Arbeit­

Fotos: Dietrich | Untertrifaller Architekten

geber erneut gerecht.

Kommunikation leicht gemacht

Zukunftsweisend: das Lichtkonzept

Die Firmenphilosophie von OMICRON zeichnet sich durch flache Hierarchie und offene, transparente Kommunikation aus. Das Unter­ nehmen steht für eine Arbeitskultur, in der jedes einzelne Teammitglied Verantwortung übernimmt. Die vielschichtigen persönlichen Hinter­ gründe, Nationalitäten und Erfahrungen der MitarbeiterInnen bilden die Grundlage für die Entstehung von innovativen Ideen. Dementspre­ chend sind die Innenhöfe offen gestaltet und laden Mitarbeiter und Besucher zum Verweilen ein. Die an den Knotenpunkten befindlichen Hotspots verbinden die jeweiligen Höfe miteinander. Auf den oberen Etagen gruppieren sich flexible Büroeinheiten, die je nach Teamgröße umgerüstet werden können. An den Lift- und Stiegengelenken liegen Räume, die Entspannungs- und Inspirationszonen bieten. Eine dieser Zonen enthält eine mit Hightech-Fräsen modellierte, übergroße Skulp­ tur aus Holzschichten, entworfen von Gregor Eichinger. Sie lädt zum Sitzen, zum Begehen und zum Aufsteigen in die nächsten Ebene ein. In einem anderen Bereich befindet sich eine große händisch geformte Lehmkuppel, gestaltet von Anna Heringer und Martin Rauch. Ihr Inne­ res mit gewachsten Oberflächen und Nischen kann als Rückzugs-, Diskussions- oder Meditationsort dienen.

Erwähnenswert ist auch das ganzheitliche Lichtkonzept des Gebäudes. Das Tiroler Lichtplanungsbüro Bartenbach setzte mit dem LED-Spezia­ listen Kiteo eine innovative Human Centric Lighting-Lösung um, die im Bürobau ihresgleichen sucht. Sie umfasst die Beleuchtung sämtlicher Büro- und Laborarbeitsplätze, Flure und Treppenhäuser, Besprechungs­ räume sowie die Tageslichtschächte in den Foyers. Die größte Heraus­ forderung, in den sehr gut tagesbelichteten Bereichen, war nicht die Optimierung des energetischen Tageslichtes oder die Verteilung des natürlichen Lichts, sondern die Verbesserung der Aufenthaltsqualität für die MitarbeiterInnen. Es handelt sich dabei um eine biorhythmische Lichtlösung für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz. In den Winter­monaten wird das grau-bläuliche Himmelslicht in einen rötlichen, wärmeren Ton verändert. Des Weiteren ist die Form und Materiali­ sierung der Oberlichter dynamisch, um bewusst ein „Schachbrett-Mus­ ter“ zu vermeiden. Im Wechselspiel von direkter Sonne, diffusem Himmels­-licht und den Objekten im Raum entsteht so ein lebendiger Gesamt­eindruck. Den positiven Effekt der neuen Lichtlösung auf die „innere Uhr“ konnten die MitarbeiterInnen bereits kurze Zeit nach der Installation feststellen.

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DESIGN Um 1950 war Amerika geprägt von Fortschrittsglauben und wirtschaftlichem Aufschwung. Alles schien möglich, man wollte modern sein und Visionäre hatten das Ziel, dieses Design auch in die amerikanischen Wohnhäuser zu bringen. Charles & Ray Eames, George Nelson und Alexander Girard wurden schon damals zu den wichtigsten Figuren der Branche – bis heute haben ihre Entwürfe ihren Reiz nicht verloren. Schon früh erkannte das Schweizer Unternehmen Vitra das Design-Potential für die Zukunft der Möbelindustrie. Es erwarb die Rechte dieser Klassiker und hauchte ihnen wieder Leben ein. Sukzessive wurden führende Designer mit Entwürfen beauftragt und auch erfolgversprechende Newcomer wurden gefördert. Stets entstehen funktionale und inspirierende Einrichtungskonzepte, Möbel und Accessoires, die den wichtigsten Grundsatz von Vitra entsprechen: die Langlebigkeit von Materialien, Konstruktion und Ästhetik. Erhältlich bei: Reiter Wohn & Objekteinrichtung in Rankweil, T +43 5522 81770, www.reiterrankweil.at

„Mit dem Start der Eames Kollektion wurde das Möbelunternehmen Vitra zum globalen Hersteller und Trendsetter im Architektur- und Interieurbereich. Das Feingespür der Familie Fehlbaum ist richtungsweisend für die Ausrichtung des Unternehmens.“ Harald F. Künzle | Geschäftsführung Reiter Wohn & Objekteinrichtung in Rankweil

Grand Repos, Antonio Citterio, 2011 Dieser Ruhesessel bringt eine neue Qualität von Komfort und Bewegung in die Welt des Wohnens. Antonio Citterio ist Architekt und Designer aus Mailand. Er arbeitet für Vitra seit 1988.

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N Sunflower Wall Clock George Nelson, 1962 Bis in die 1970er-Jahre entwarf Nelsons Designbüro vielfältige Modelle, darunter die „Bubble Lamp“ oder die „Ball Clock“, die zu Ikonen des Designs der 1950er-Jahre avanciert sind. Die Sunflower Wanduhr ist eine erfrischende Alternative zu herkömmlichen Uhren.

Fotos: VITRA

Eames Plastic Chair Charles & Ray Eames, 1950 „The most of the best to the greatest number of people for the least.“ So beschrieben Charles und Ray Eames eines ihrer zentralen Ziele als Möbeldesigner. Mit keinem anderen Entwurf sind sie diesem Ideal so nahe gekommen, wie mit den Plastic Chairs. Nachdem Experimente mit Sperrholz und Aluminiumblech in den 1940er-Jahren nicht zu befriedigenden Ergebnissen geführt hatten, stießen sie bei der Suche nach alternativen Materialien auf fiberglasverstärktes Polyesterharz. Nach der Erstpräsentation am Wettbewerb „Low Cost Furniture Design“ des Museum of Modern Art 1948 in New York kamen die Plastic Chairs 1950 als erste seriell hergestellte Kunststoffstühle der Möbelgeschichte auf den Markt.

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Foto: Frigesch Lampelmayer, Fotowerk

Wer gut im Sattel sitzen will, findet bei uns den passenden Sitz!

Längle Hagspiel GmbH 6973 HÜchst, Im Schlatt 28, T +43 5578 75292, www.stuhl.at


Wand desig

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Fotos: Bisazza

Bisazza ist eine der namhaftesten Luxusmarken der Designszene und Ausdruck eines einzig­ artigen Stils. Gemeinsam mit international aner­ kannten Designern aus Architektur, Kunst und Design entwickelt das italienische Unternehmen stilistisch einzigartige Kollektionen. Eine Beson­ derheit ist die Herstellung von Glasmosaik für den Innen- und Außenbereich durch den Einsatz modernster Technologien. Absolute Highlights sind die Kollektion „Bisazza Bagno“ und “Frozen Garden”, dessen sechseckige Fliesen in Form eines Diamanten und einer Blume so aneinander gefügt werden, dass die Wand zu einer fühlbar unebenen Fläche wird.

Rudolf Gort GmbH 6820 Frastanz, Feldkircher Str. 10, T +43 5522 51726 www.gort.at


Color Farrow & Ball lanciert 9 neue Farben

Farrow & Ball stellt seit 1946 im englischen Dorset Farben von höchster Qualität her. Die un­ vergleichliche Tiefe und Schönheit der Farben wird ausschließlich mit feinsten Zutaten und hochwertiger Pigmentierung erreicht. So entsteht eine Farbpalette, die über die Jahre subtile Nuancen zwischen Tradition und Moderne hervorgebracht hat, welche die Herzen von farbaffinen Kunden und Gestaltern höher schlagen lassen!

ROOM SERVICE Concept Store BOUTIQUE LECH

6850 Dornbirn, Mozartstraße 10 6764 Lech, Hotel Der Berghof T +43 5572 949990 T +43 5583 2635 www.roomservice.at 80


Fotos: Farrow & Ball

Es verwundert daher nicht, dass neue Farb­ töne einem strengen Ausleseverfahren un­ terworfen werden, um in den erlesenen Kreis der Farrow & Ball Farbfamilie auf­genommen zu werden. Martina Hladik, Inhaberin von Room Service Interior & Colour Design, und selbst Farrow & Ball Farbspezialistin der ers­ ten Stunde, bestätigt: „Mit der Auswahl an weichen Neutral- und leichten Pastelltönen bis zu ausdrucksstarken Akzentfarben stellen die neuen Farben 2016 eine natürliche Ergän­ zung der bestehenden Palette dar. Sie sind ideal geeignet, um Räume in Rückzugsorte zu verwandeln, die Stimmung zu heben und positive Innenräume zu gestalten“. Die neue Farbkarte ist ab sofort erhältlich.

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ZWING – alles im Raum 6911 Lochau, Alberlochstr. 10, T +43 5574 42706-0, www.zwing.at


Edle Materialien und hochwertige Verarbeitung verwandeln jeden Stoff in einen Vorhang oder Bezug, der seinesgleichen sucht, denn er lässt den jeweiligen Raum in dekorativer Vollendung erstrahlen. Faszinierend sind die neuen Stoffe von Dedar Milano und Hèrmes. Die Philosophie im Hause Zwing basiert auf hohem Einfühlungsvermögen für Qualität und handwerklicher Verarbeitung, was auch für die nachfolgende Generation der Söhne Tobias und Andreas die oberste Devise ist. Ihr gemeinsames Ziel ist es, jedem Kunden seine individuellen Wünsche in der textilen Raumausstattung zu erfüllen – sei es für Vorhänge, Wandbespannungen, Sofas, Überwürfe, Bänke, Stühle oder Sessel. In höchstem Maße an Bedacht und Respekt werden Stoffe und Leder in hochwertiges Wohnen verwandelt.

Foto: Frigesch Lampelmayer, Fotowerk

Karibischer Charme 83


Dänemark ist ein kleines Land mit großen Designern. Arne Jacobsen, Hans Wegner und Poul Kjaerholm gehören zu dem Königreich wie der Danebrog. Ihre Möbel schrieben Geschichte und sind Synonym für dänische Wohnkultur. Seit ein paar Jahren erlebt dänisches Design ein Revival. Aber eigentlich war es der US-Präsidentschaftswahlkampf im Jahr 1960, der zeigte, dass dänisches Möbeldesign die Welt erobert hatte, denn John F. Kennedy saß beim ersten Live-Fernsehduell gegen Richard Nixon auf einem Stuhl von Hans J. Wegner. Der dänische Wohnstil passt zu einer Kultur, die stets versucht, ein bisschen zurückhaltend zu sein. So ist auch das Möbeldesign mit seinen leichten, funktionellen Möbeln aus Holz unaufdringlich und schlicht. Die heute meistverkauften Möbel wurden in den 1950ern und 1960ern entworfen und gelten als echte Klassiker der gehobenen Einrichtung. Aktuell sind Möbel von Herstellern wie Normann Copenhagen, Muuto, Hay oder Montana sehr beliebt. Trotz einer weiterhin traditionellen Sicht auf die Dinge, werden hier neue Materialien benutzt und sich auf Funktion und Form konzentriert - als Bereicherung einer geliebten Tradition.

NORMANN COPENHAGEN zeichnet sich durch ikonenhafte Formen mit starkem Wiedererkennungswert aus. Seit 1999 hat sich das Unternehmen als eine der führenden nordischen Marken etabliert. Wenn die Gründer Poul Madsen und Jan Andersen Produkte auswählen, basiert ihre Entscheidung auf Intuition. Ihre Möbelobjekte, Beleuchtung, Textilien und Wohnaccessoires sind in der Formsprache minimalistisch, was für skandinavisches Design kennzeichnend ist. Oft wird traditionelle Handwerkskunst mit industriellen Materialien und neuen Produktionsmethoden verbunden. Erhältlich bei fesch LIVIN‘ in Bregenz, Kirchstr. 14.


MUUTO wurde 2006 von Peter Bonnén und Kristian Byrge gegründet und sicherte sich schnell einen festen Platz unter den Vertretern des „New Nordic“. Inspiriert aus dem Finnischen bedeutet muutos so viel wie „eine neue Perspektive“ und transportiert perfekt die Philosophie des Unternehmens. Mit neuen Materialien, unterschiedlichen Formen und einem hohen Maß an Persönlichkeit will man dem Alt-Bewährten ein neues Kapitel hinzufügen. Aus dieser Leidenschaft und in Kooperation mit bekannten nordischen Designern entstehen innovative Kollektionen von Möbeln, Leuchten und Wohn­ accessoires.

MONTANA konzentriert sich im Design auf die Bedürfnisse des Menschen. Mit ihrem bekannten Stapelklassiker, designt von Peter J. Lassen, deckt sie fast alle Lebensbereiche ab und bietet in Form und Farbe fast unzählige Möglichkeiten, ein ganz individuelles Möbelstück zu gestalten. Die Elemente des Systems können zu flexiblem Bibliotheken, Aufbewahrungsmöbeln und Raumteilern kombiniert werden. Nebendiesem Highlight stellt das Unternehmen auch Sitzmöbel wie die Montana- oder Pantone One- Stühle, Tische, Kommoden und eine Office-Serie her.

HAY wurde 2003 gegründet. Die Idee des Gründers Rolf Hay lautete: neue Technik, neue Form, neuer Preis. Statt alte Meister zu kopieren, will er deren Arbeiten in modernem, zeitgemäßem Kontext weiterentwickeln. Hay ist ein Allrounder. Designmarken werden hier nicht gesammelt. Das Ergebnis sind bequeme Stühle, Sessel, Sofa, fröhliche Tagesdecken, Tischböcke, Kleiderbügel, Bettwäsche und Teppiche. Bezeichnend ist auch die Erscheinung des Stores in Kopenhagen. Ein schwarzes Fähnchen weist den Eingang in das mehrstöckige Hay House, das völlig ohne Schaufenster auskommt.

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go see CIRCE pr채sentiert 7 besondere Gesch채fte, Personen und Produkte aus den Bereichen Kulinarik, Tischkultur, Kunst, Design und Sound


Dänisches Möbeldesign

Foto: Frigesch Lampelmayer, Fotowerk

Sie gefallen, sie betören – jedes einzelne Stück

FESCH LIVIN 6900 Bregenz, Kirchstr. 14 T +43 699 10960593, www.feschlivin.at


Der Salone Internazionale del Mobile in Mailand gilt als die größte und wichtigste Designmesse der Welt. Eine Institution ist dabei die Ausstellung österreichischen Designs mit dem Bestreben, aktuelle Produkte ausgewählter Vertreter der heimischen Designbranche dem internationalen Publikum zu präsentieren. Für die diesjährige Präsentation wurde die Bregenzerwälder Designerin Anna Claudia Strolz ausgewählt, um Ihre Leuchtenserie PONDUS an der Mailänder Möbelmesse zu präsentieren. Die Leuchten bestechen durch die Ausgewogenheit von Gewicht und Form sowie die raffinierte Kombination von Samt, Messing und Beton. „Die Gestaltungsidee zu dieser Leuchten-Serie basiert auf einem Kerzenhalter, den ich 2014 entworfen habe“, erklärt die Designerin. „Ich freue mich unglaublich, für diese prominente Ausstellung ausgewählt worden zu sein und sehe meinen Beitrag auch als Botschaft in der Formensprache des „Werkraum Bregenzerwald“.“

Foto: Adolf Bereuter

Der Veranstaltungsort für die österreichische Design­ ausstellung – von Dienstag, 12. bis Sonntag, 17. April 2016 - ist die Villa Necchi Campiglio, ein Juwel des Movimento Moderno, inmitten eines großen Gartens im Mailänder Stadtzentrum.

design NEUIGKEITEN Leuchten-Serie PONDUS Strolz Leuchten, Bregenz


AM ANFANG IST DIE IDEE

Foto: Darko Todorovic

„Die Idee erzeugt Lust, die Lust am Malen, die Lust am Abenteuer, das in jeder Kunst steckt. Lass Dich verführen – in ein neues Sehen, in ein neues Fühlen.“

Anita Grabher ist seit 2001 freischaffende Künstlerin und pädagogische Kunsttherapeutin. Ihr Lieblingsthema ist der weibliche und männliche Akt, der auch für ihre abstrakten Bilder die Grundlage bildet. Ihre Striche sind wild und gekonnt und begegnen sich immer wieder, zusammenführend aber auch trennend - in Acryl-Mischtechnik auf Leinwand und Papier. Mit ihren ambitionierten Malkursen möchte die gebürtige Lustenauerin den „Ausdruck von Leidenschaft“ vermitteln. Nach dem Motto „Malen um des Malens willen“ setzt sie den Schwerpunkt auf die Auseinandersetzung mit Farben und Formen und beantwortet Fragen wie „Wo setze ich eine Form ins Bild?“, „Was macht ein Bild spannend?“, „Wie sieht eine gut durchgearbeitete Fläche aus wann ist ein Bild eigentlich fertig?“. Betrachtungen und Besprechungen finden mit jedem Teilnehmer individuell und in der gegebenen Situation am Bild statt. Durch ihre jahrzehntelange Erfahrung können Malprozesse exakt nachvollzogen und die Kursteilnehmer dabei ein Stück weit begleitet werden: „Ich möchte jeden einzelnen dort abholen, wo er sich gerade befindet, und gemeinsam mit ihm einen Weg finden, um das individuelle Potential zu fördern - vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen.“

ANITA GRABHER Künstlerin 6850 Dornbirn, Marktstr. 30 T +43 664 4140378

Informationen zu den Malkursen sowie Termine und weitere Informationen zur Person Anita Grabher finden Sie auf www.anitagrabher.at


Magma - das neue Lokal im Herzen von Feldkirch ist ein Ort des Genusses. Hier bekommt der Gast von früh morgens bis in den späten Nachmittag, was die regionale Küche zu bieten hat – ehrlich, frisch und trendig. „Gerade die saisonale Küche ist gesund“, weiß Inhaber Erwin Kasper, „und genau das bieten wir unseren Gästen.“ Auch das Team um den sympathischen Koch lebt diese Philosophie und weiß die Gäste zu verwöhnen. So werden neben dem normalen Tagesgeschäft auch Kochkurse zu einem gewünschten kulinarischen Thema bis zu 25 Personen angeboten, bei denen garantiert jeder ein Aha-Erlebnis haben wird. Oder möchten Sie einen Koch mieten, der Sie und Ihre Gäste in der häuslichen Umgebung nach allen Regeln der Kunst bekocht? Auch das bietet Erwin Kasper ab 8 Personen. Und wenn es auch nur eine normale Catering-Lieferung sein soll, sind Sie hier bestens aufgehoben. Werfen Sie unbedingt auch einen Blick ins Magma-Lädele: Hier gibt es hausgemachte sowie ausgesuchte Köstlichkeiten kleiner Manufakturen aus Südfrankreich, Portugal, Deutschland und Österreich als geschmackvolle Geschenkidee - oder doch besser zum selber essen?

magma köstliches 6800 Feldkirch, Schmiedgasse 12, T +43 664 1528083, www.koestliches.at

Foto: Christine Andorfer, diplos werbeagentur

köstlich


TONMEISTER

Ob Pandoretta oder Poet-One, die wireless Sound-Systeme mit ihrem 360°-Mono-Konzept des High-End-Herstellers Poet sind vermutlich die edelsten Lautsprecher der Welt. Sie bestechen aber nicht nur durch ein einzigartiges und hochkarätiges Design, sondern auch durch höchste Klangqualität: Sieben Lautsprecher im Pandoretta, aber auch die kleinere Version Poet-One sorgen unabhängig von der Hörposition, für einen überragenden High-End Sound. Die neue Generation dieses Sound-Systems, made in Austria, kann Musik kabellos via Bluetooth vom iPhone, Smartphone und Computer empfangen und einzeln oder als Wifi MultiRoom-System genutzt werden. Es benötigt keine spezielle App und keine komplizierten Settings, keine verwirrenden Kabel und keine komplizierte Fernbedienung. Das Konzept besticht durch maximale Einfachheit. Das stylische Podest in Eiche oder amerikanischer Nuss ist optional erhältlich. Weitere Informationen auf www.poetaudio.com

KREIL Visions for you 6850 Dornbirn, Rathausplatz 4 T +43 5572 232080, wwwvisionsforyou.com


Nicht nur die selbst gemachten Aufstriche sind die reinste Delikatesse

GREISSLEREI 6850 Dornbirn, Marktstr. 8 T +43 699 81315522 www.rosengarten.at

Foto: Frigesch Lampelmayer, Fotowerk

Frisch aus der Steiermark


taitÙ

leicht & beschwingt

Foto: Frigesch Lampelmayer, Fotowerk

Edles Bone China-Porzellan: „Freedom“ Espressotassen-Set und „Freedom“ Platte von taitÙ

PAOLINI 6800 Feldkirch, Marktplatz 7 T +43 5522 70600, www.paolini.at


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Foto: Lochbihler_Pschorr

Foto: Kulinarisches Erbe der Alpen

Foto: fotolia

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Foto: Hatecke

Foto: Kulinarisches Erbe der Alpen

Foto: Trionfini


Foto: Lochbihler_Pschorr Foto: Kulinarisches Erbe der Alpen

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1 Biobauer Jürg Trionfini züchtet

für die Gäste seines Gasthauses Wissifluh nahe Luzern das seltene Wollschwein. 2 Das Wollschwein verbringt ein Jahr auf der Weide bevor es zur köstlichen Speise wird. 3 Schon vor Jahrhunderten gab es im rauen Alpenraum besondere Tierrassen und Fleisch-Verarbeitungsarten. 4 Der Graubündner Ludwig Hatecke ist mit seinen dreieckigen Edel­salziz-Würsten der Designer unter den Fleischern. 5 Das Sisteron Lamm aus den französischen Westalpen liefert das hochwertigste Fleisch. 6 Im Jahr 2006 zählte der Bestand des Murnau-Werdenfelser Rindes keine 160 Tiere mehr. 7 In Zug am Arlberg befindet sich das haubengekrönte „Rote Wand Schualhus“. 8 Gastronom und Züchter Jürgen Lochbihler züchtet das Murnau-Werdenfelser Rind im oberbayerischen Warngau. 9 Anton Koschak hat das Sulmtaler Huhn vor dem Aussterben bewahrt. Schon Napoleon schmeckte diese edle Hühnerrasse aus der Südsteiermark. 10 Das Sulmthaler Huhn in seiner natürlichen Umgebung.

Alte Traditionen und Brauchtum gewinnen in der Alpenkulinarik immer mehr an Bedeutung. Wo einst die Bergler der rauen Natur lebenswichtige Nahrung abtrotzen mussten, beschäftigen sich heute Züchter, Bauern und Köche wieder mit seltenen Tierrassen und deren Fortbestand. Regional muss es für die Köche sein, die das kulinarische Erbe der Alpen angetreten haben. Circe hat einige dieser Vorreiter besucht: Im Mittelalter war der Mensch Selbstversorger. Er ernährte sich hauptsächlich von dem, was ihm die natürliche Umgebung bot. Im Alpenraum hatte er nur wenige Lebensmittel zur Auswahl. Ein wichtiges Grundnahrungsmittel war Getreide. Für den Fleischverzehr gab es Rind, Schwein, Schaf, Ziege und Geflügel. Das Rind war das wichtigste Tier, denn es erfüllte drei Aufgaben. Einerseits galt es als Zugtier, andererseits lieferte es Fleisch und Milch. Ende des 20. Jahrhunderts wurden Zugtiere durch Fahrzeuge ersetzt und da die alten Rassen als Fleisch- und Milchgeber auch nicht mehr ergiebig genug waren, standen viele Rassen vor dem Aus - so auch das Murnau-Werdenfelser Rind. Der Bestand sank 2006 bis auf unter 160 Tiere. Durch das steigende Interesse der Verbraucher an regionalen, gesunden Produkten von hoher Qualität, setzte sich Gastronom und Züchter Jürgen Lochbihler im oberbayerischen Warngau für die Nachzucht dieser alten Rinderrasse ein. Er war begeistert von der hohen Fleischqualität, die es zweifelsohne mit dem japanischen Kobe-Rind aufnehmen kann. Entscheidend für die Qualität des Fleisches ist der lange Reifeprozess von bis zu 6 Wochen. In seinem Traditionsgasthaus Pschorr am Münchner Viktualienmarkt verwertet er das ganze Rind - auch die Stücke, die in der klassischen Metzgerei nicht mehr zu finden sind. www.der-pschorr.de. Auch Ludwig Hatecke ist Verfechter des kulinarischen Erbes, steht für alpines Fleischhandwerk und ist auf luftgetrocknete Produkte von Wild- und Wiesentieren spezialisiert. Vor 15 Jahren hat der im schweizerischen Scoul ansässige Fleischer aus seinem Beruf eine Kunst gemacht. Er wechselte von der Hausmannskost in die Gourmetbranche und presste seine Produkte in Formen. Dabei entstanden die dreieckigen Edelsalziz-Würste und das Vierkant-Bündnerfleisch. Der Begriff „regional“ ist für Hatecke ein Gütezeichen und oberstes Gebot. Von fast 80 Bauern wird er mit Schafen und Milchkühen beliefert. Mehr als 100 Jäger gehen im Herbst für ihn auf die Jagd und erlegen Hirsch, Gams und Reh. Hatecke verarbeitet Rinder, die bis zu zwölf Jahren alt werden. „Ihr ganzes Leben haben sie auf Almwiesen verbracht, Kräuter gefressen und in die Berge geschaut. Da muss sich ja ein einzigartiger Geschmack entwickeln“, lacht der Designer unter den Metzgern. „Es ist das Fleisch von Tieren, die es sonst in keine Fleischtheke schaffen würden. Einerseits, weil das Fleisch, wenn man es frisch verwenden will, 6-8 Wochen trocken gereift werden müsste und damit an Gewicht und Gewinnmarge verlieren würde, andererseits, weil die Kunden lieber blutrotes, frisch geschlachtetes Rindfleisch in der Theke sehen wollen.“ In den USA ist Dry Aged Beef Kult. Während Hatecke das Verfahren schon längst auch bei Schwein und Lamm anwendet, ist das trocken abgehangene Rindfleisch aber erst langsam auf dem Vormarsch und versetzt einen Fleischkenner nach dem anderen in Ekstase. Zu bestellen auf www.hatecke.ch.

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Foto: Schualhus

Foto: fotolia

Alpine Rasseschweine

Highlight im Pschorr Restaurant München.

Napoleons Leibspeise Vor dem Aussterben bedroht waren einst alpenländische Hühnerrassen - bedingt durch das Aufkommen der Batteriehühner. Jahrhunderte vor der Einführung dieser „fortschrittlichen“ Hühnerrassen hatte das Sulmtaler Huhn einen besonderen Stellenwert. Im ausgehenden 19. Jahrhundert galt es an Kaiser- und Königshöfen als Festessen. Auch Napoleon bestellte hunderte von Hühnern und Kapaune für seine Festmahle. Anton Koschak aus in der Südsteiermark ist es zu verdanken, dass nach reichlicher Forschungsarbeit die Rasse der Sulmtaler Hühner erhalten werden konnte. „Alte Hühnerrassen haben im Alpenraum lange Tradition“, so der Züchter. „Ich sehe es als meine Pflicht diese Geflügeltraditionen mit ihren Doppel- und Dreifachnutzungen wieder zu beleben und aufrechtzuerhalten.“ In seinem Gasthaus gibt es geschmack­ volle Gerichte rund um diese Hühnerrasse. Zudem versteht man sich auf die Vorbereitung von Raritäten wie Hahnenkämme oder Hahnenhoden, der, serviert zu fluffigem Rührei, ein kulinarisches Highlight ist. Auch im Wiener Edelrestaurants Steirereck ist das Feinschmecker-Huhn auf der Tageskarte zu finden: festes, kerniges, saftiges Fleisch von unvergleichlichem Aroma und einer dicken, extraknusprigen Haut. Zu bestellen auf www.sulmtaler.at.

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Foto: Petr Blaha

Die Speisekarte des Zuger Restaurants „Schualhus“ brilliert durch ausschließlich kulinarische Heimatkunde. Foto: Pschorr

Eine kleine Sensation ist die Entdeckung der letzten einheimischen Alpenschweine, die nach Information von www.diekulinarischenerben.com noch nicht einmal vor zwei Jahren von Alessio Zanon von der Veterinäruniversität Parma im Veltlin entdeckt wurden. Früher wurden sie in großen Teilen der Alpen, insbesondere aber auch in Graubünden gehalten. Jetzt kehrt diese Rasse in den Alpenraum zurück. Entstehen soll eine sogenannte Komposit-Rasse des „Schwarzen Alpenschweins“ mit dem Ziel, auf den Alpen künftig wieder robuste Alpenschweine halten zu können. Die Vorteile dieser Schweine sind vielversprechend: In einer Alpzeit von etwa 90‐100 Tagen nutzten die Schweine die große Artenvielfalt an Berggräsern und Kräutern. Die inhaltsreichen, aromatischen Pflanzen geben dem Fleisch einen einzigartigen Geschmack. Zudem reichern sich im Fleisch wertvolle Omega Fettsäuren an, die dem modernen Schweinefleisch abhanden gekommen sind. Durch ein langsames Wachstum und die ständige Bewegung der Tiere entsteht ein hochwertiges, zart durch Fett marmoriertes Fleisch. Wurden „Wollschweine“ einst als Fettlieferant gezüchtet, weil die Nachfrage nach Fett größer war als nach Fleisch, gilt es heute bei Biobauer Jürg Trionfini in Vitznau als Spezialität. Gourmets kennen seinen Berggasthof auf der Wissifluh hoch über dem Vierwaldstättersee. „Das Fleisch der seltenen Wollsau ist unvergleichbar gut, weil es mindestens ein Jahr Zeit hat auf der Alpwiese zu wachsen, bevor es geschlachtet wird“, erklärte der passionierte Züchter. „Da es nicht gemästet wurde und sich nur langsam ernähren konnte, schmeckt das Fleisch nicht nach Sau sondern fast wie Butter“. Pro Jahr schlachtet er maximal drei Tiere, deren Fleisch er ausschließlich in seinem Gasthaus anbietet. Auch hier wird alles verwertet: das Fett macht er zu herrlichem Schweineschmalz, aus dem Fleisch werden feinste Steaks, Braten oder Würste gemacht. www.wissifluh.ch.

„Das kulinarische Erbe der Alpen“ von Dominik Flammer und Sylvan Müller aus dem AT Verlag, begleitet zehn Spitzenköchinnen und Spitzenköche des Alpenraums auf ihrer Reise von den althergebrachten Traditionen bis hin zur Umsetzung in die neue Terroir-Küche des Alpenraums. 10 Kapiteln beschreiben die Vielseitigkeit der Ernährung im Alpenraum, von den Einflüssen wandernder Hirten, dem globalisierten Handel der Neuzeit, dem Wandel der Ernährungskultur in Zeiten der Not sowie von traditionellen Produkten und Produktionstechniken von Dominik Flammer und Sylvan Müller aus dem AT Verlag.


Foto: Kulm Hotel

Aus der Gourmetküche von Hans Nussbaumer im Kulm Hotel St. Mortiz ist das Sisteron Lamm nicht wegzudenken.

Foto: Döllerer´s

Das „Schualhus“-Team: Thomas Krenmair, Gernot Schartner, Chefkoch Manuel Grabner, Thomas Achilles (v.l.n.r.)

Der Salzburger Andreas Döllerer ist Chefkoch im „Döllerer´s Genusswelten“ und steht für eine gepflegte Alpenkulinarik.

Spitzenköche der Region GRAUBÜNDEN: Im Kulm Hotel in St. Moritz wird seit langem die Tradition der gehobenen Gourmet­ küche gepflegt. Eindrucksvoll spiegelt sich die kulinarische Weltreise der langjährigen Karriere von Küchenchef Hans Nussbaumer in seinen Speisen für das Grand Restaurant und das The K wider. Mit 16 GaultMillau-Punkten ausgezeichnet, pflegt der geborene Zuger eine klassische französische Küche, die er mit italienischen und asiatischen Einflüssen kombiniert. Dazu kommen lokale Engadiner Spezialitäten. Nicht erst seit dem Aufkommen einer bewussten regionalen Küche kocht der langjährige Chef de Cuisine mit einheimischen Zutaten in Kombination mit mediterranen Produkten. Da gibt es einen ausgezeichneten Loup de Mer und eine hausgemachten Gänseleberterrine neben geschmortem Rindshuftdeckel nach „Bergeller Art“ mit Polenta, traditonellen Lammeintopf mit Weisskohl und „Hafenchabis“. Für seine Haute Cuisine schwört Nussbaumer auf ausnahmslos hochwertiges Fleisch. „Gut abgehangen muss es sein. Das erledigen wir hier selbst“, so Nussbaumer. Auf keinem Fall fehlt das unvergleichliche Sisteron Lamm auf der Karte, ein Spezialität aus den französischen Westalpen. Das Fleisch des Lamms ist deswegen von so hoher Qualität, weil die Tiere nach genau festgelegten Regeln aufwachsen. So werden die Tiere 60 Tage lang von ihrer Mutter gesäugt und bekommen einen ganzen Sommer lang nur die Gräser der Wiesen zu fressen. www.kulm.com. VORARLBERG: In Zug am Arlberg steht das „Rote Wand Schualhus“ für ausschließlich kulinarische Heimatkunde. Das restaurierte historische Restaurant beim Genießerhotel Rote Wand ist ein wahrer Hotspot; vorarlberger Produkte haben hier ihren großen Auftritt. Hotelier und Gastronom Joschi Walchs Grundgedanke regionaler Nachhaltigkeit prägt die gastronomische Ausrichtung der Jausenstuba im Erdgeschoss. Auf der Jausenkarte finden sich je nach Saison bis zu 20 Speisen, vom Leberkäse und Kesselgulasch bis zum Bauernjoghurt und Riebelschmarrn. Im ersten Stock regiert die mit 16 Gault­ Millau-Punkten dekorierte Haubenküche mit saisonalen Köstlichkeiten aus Wald, Wasser und von der Weide. „Sie ist eine Reminiszenz an die Wurzeln unserer Vorfahren und eine lebendige Vision davon, wie regionaler Genuss erlebbar werden kann“, so Joschi Walch. Hier zelebriert 3-Hauben-Koch Manuel Grabner seinen Chef`s Table für maximal 18 Gäste. Ein Miniaturen-Streifzug aus rund 15 Gängen auf individuell designtem Porzellan, das seine Philosophie des Kochens widerspiegelt: raffinierte Küchentechnik, die jedoch im Hintergrund bleibt und das erstklassige Grundprodukt regionaler Hersteller mit seinem Eigengeschmack optimal in Szene setzt. Grabner serviert beispielsweise Bregenzerwälder Freilandhuhn mit Tannenaroma, kräftig aromatischen Hirschfond mit Pilzen, Leber vom Almsaibling auf Johannisbeermark, gegarte Dornbirner Ente oder superbes Schweinekinn mit „gepoppter Schweineschwarte“ – eine eindrucksvolle Performance des Geschmacks und der Aromen Vorarlbergs und der Alpen. www.rotewand.com. SALZBURG: Für den Salzburger Andreas Döllerer ist das kulinarische Erbe der Alpen - neben einer Vielzahl von engagierten Produzenten - eine unglaubliche Vielfalt an Produkten, die in den Bergen zu sammeln und zu ernten sind. „Ganz ohne Bauern oder Produzenten bilden sie eine wichtige Basis unserer alpinen Küche“, so der hoch talentierte Koch, der mit 16 GaultMillau-Punkten ausgezeichnet wurde. Seit 2004 ist er Küchenchef im Familienbetrieb „Döllerer´s Genusswelten“ in Golling bei Salzburg, wo er konsequent sein Verständnis von „Cuisine Alpine“ perfektioniert und eine eigene Stilistik zeigt. Vieles verdankt der 34-Jährige seinem Vater Hermann, der das 1909 von seinen Großeltern gegründete Gasthaus mit Fleischhauerei in eine echte Gourmet-Institution verwandelte. Fast ein Muss in jeder Küche ist sein Kochbuch „Cuisine Alpine“. Es zeigt den Entwicklungsstand der alpinen Küche als Art Bestands­ aufnahme. Neben Rezepten und deren Entstehungsgeschichte beschreibt es auch eine Reise in die alpine Welt, in der diese Gerichte entstanden. www.doellerer.at. Noch immer lassen sich Köche nicht wirklich auf die Produkte und das Kochen ein. Deswegen wundert es kaum, dass nur diejenigen Restaurants so erfolgreich sind, die für „authentisches“ Kochen stehen. Was Biobauern und ambitionierte Züchter für die eigene Verwendung schon seit Jahren praktizieren, findet aber immer mehr den Weg in die Gastronomie. Weitere wissenswerte Informationen zu diesem Thema finden Sie auf www.diekulinarischenerben.com. // JJ

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EXT 98


Mit Gold veredeltes Tafelservice „Constance“ von BERNARDAUD und Silberbesteck „Perles“ von CHRISTOFLE, Preise auf Anfrage. Edle Silberaccessoires der „Vertigo“- Kollektion von CHRISTOFLE: Salz- und Pfeffer-Streuer 290 EUR, Serviettenringe 120 EUR, Kerzenleuchter 370 EUR und Menage 290 EUR. Dazu Wassergläser 14.90 EUR von VILLEROY & BOCH, Vase 75 EUR von NASO MORETTI, Briefbeschwerer „Snippi“ 99 EUR von BOROWSKI und formschöne Weingläser „Denk`Art“ um 31 EUR von ZALTO.

Luxus für den gedeckten Tisch

Foto: Frigesch Lampelmayer, Fotowerk

TRAVAGANT TSCHOFEN Tischkultur & Küche

6700 Bludenz, Wichnerstr. 10, T +43 5552 62121, www.tschofen.com 99


Der Name Dibbern gilt als Inbegriff der schönen Tischkultur. Die in Norddeutschland ansässige Firma kreiert Produkte mit höchstem Qualitätsanspruch. Dabei wird die Philosophie verfolgt, reduzierte Ästhetik und durchdachte Einfachheit in der Formgebung mit tradi­ tioneller Handwerkskunst zu verbinden. Firmengründer Bernd T. Dibbern legte dafür Anfang der 1970er Jahre den Grundstein, indem er das Unternehmen als Hersteller von Lifestyle-Produkten im Bereich Tischkultur positionierte. Etwa zehn Jahre später gelang der Durchbruch zur Lifestyle-Marke mit dem Geschirr „Solid Color“. Der wichtigste Meilenstein in der Firmenhistorie ist 1997 die Wiederer­ öffnung der ersten privaten Porzellanmanufaktur Deutschlands, die 1814 von C.M. Hutschenreuther im bayerischen Hohenberg gegründet wurde. Made in Germany Bis heute fertigt Dibbern seine Produkte ausschließlich nach eigenen Entwürfen unter Bewahrung traditionell handwerklicher Fähigkeiten. Verwendet wird dafür ausschließlich Fine Bone China. Es unterschei­ det sich vom herkömmlichen Hartporzellan durch den hohen Anteil an Knochenasche bzw. Kalziumphosphat, das zur enormen Dichte und Festigkeit des Materials beiträgt. Bemerkenswert ist, dass noch heute die Teller nach traditioneller Art gedreht und nicht wie in der industriellen Massenfertigung gepresst werden. Durch das Drehen der homogenen Rohmasse wird eine besonders hohe Materialdichte erreicht. Im Gegensatz zu isostatisch gepressten Teilen aus Granula­ ten ist die Kantenschlagfähigkeit ca. sieben Mal höher. Für die Gla­ sur werden ausschließlich blei- und cadmiumfreie Produkte aus Deutschland verwendet. In Verbindung mit der hohen Materialdichte

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entsteht eine spiegelglatte Oberfläche. So ist zum Beispiel das filigrane Fine Bone China mit seinem zarten Schimmer eines der reizvollsten Porzellane. Vollendetes Design Die bewusste Zurückhaltung der Designer bei der Formgestaltung bringt die Besonderheit des Materials voll zur Geltung. Der vom Bauhaus aufgestellte Grundsatz, dass Form und Funktion eine Einheit bilden, ist für die Gestaltung im Hause Dibbern die oberste Regel. „Geschirr ist die Bühne für den Auftritt der Speisen“ lautet das Selbst­ verständnis der Formgestaltung. Und genau deswegen ist sie klas­ sisch, zurückhaltend, eher puristisch und verzichtet komplett auf kurz­ lebige Optiken. Damit bringt das Design eine Wertigkeit zum Ausdruck, die Tradition und Moderne verbindet. Die weißen Klassi­ ker bestechen beispielsweise durch eingearbeitete Muster oder Strei­ fen. Aber auch der nur ein Millimeter breite, handgemalte Platinstrich gehört zu den klassischen Porzellandekorationen. Zurückhaltend und nobel unterstreicht er die transparente Eleganz von Fine Bone China. Die niedrigeren Temperaturen beim Dekorbrand ermöglichen den Einsatz einer größeren Farbpalette und eine deutlich bessere Brillanz als bei herkömmlichem Porzellan. Ein besonders edler Glanz wird durch 24-karätiges Gold erzielt, das in mehreren GoldpuderSchichten so sorgfältig aufgetragen und verarbeitet wird, dass das Endprodukt sogar spülmaschinenfest ist. Wie Kleider bekanntlich Leute machen sagt der gedeckte Tisch oft mehr über den Gastgeber aus als das folgende Menü. Deswegen ist Dibbern nicht einfach nur ein Geschirr sondern echter Kult. // JJ


Porzellan Kult

Fotos: Dibbern

DIBBERN


SEVEN einfach, schön und unbeschwert Ob Frühstück oder Lunch, schneller Snack oder Gourmetgericht – jedes Teil dieses modernen Services von SIEGER by Fürstenberg kann vielfach verwendet werden: die Tasse für Getränke oder als Antipasti- oder Eis-Schale, der Teller kann je nach Größe Untertasse oder Servierplatte sein, lässt sich aber auch als Deckel der Schalen verwenden.

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Fotos: SIEGER

„Geometric Blue” spiegelt die Geradlinigkeit und Präzision des Service mit einem kobaltblauen Muster wider. Das Porzellan zeigt außen eine mattsatinierte, pudrige Oberfläche.


Das neue Service aus dem Hause SIEGER by FÜRSTENBERG umfasst gerade einmal sieben verschiedene Teile, die in ihren puren Formen unaufgeregte Leichtigkeit vermitteln. Dabei ist jedes Produkt nahezu grenzenlos wandel- und kombinierbar. Es ist für Menschen gedacht, die sich bewusst dafür entscheiden, wenige Dinge zu besitzen – da sie beruflich flexibel sein wollen und häufiger umziehen –, weil sie ihren eigenen Lebensstil neu definieren oder aus der Notwendigkeit heraus, Platz zu sparen. Dieser Minimalismus, das charmante Dekorkonzept mit mattsatinierten Oberflächen und die außergewöhnliche Qualität von handgefertigtem Porzellan machen Michael Siegers SEVEN nicht nur einzigartig, sondern auch zu einem souveränen Trendsetter. Die kostbaren Unikate entstehen in den Ateliers der deutschen Porzellanmanufaktur FÜRSTENBERG. Hier erhalten sie je nach Verarbeitung eine glänzendglasierte oder mattsatinierte Oberfläche. SEVEN gibt es in purem Weiß oder in einem von vier Dekoren. Durch die Kombination der Oberflächen und Muster entsteht immer wieder ein individueller und spannender Mix. So lassen sich zum Beispiel Satin White mit Geometric Blue oder auch Light Gold mit Hanami kombinieren.

Für „Light Gold” ziert ein feines 24-karätiges Goldband die sieben glänzend-glasierten Teile – von Hand aufgetragen und poliert. „Hanami” ist von der japanischen Kirschblüte, dem Symbol für Schönheit inspiriert, und veredelt mit feinstem 24kt-Poliergold.


Die kobaltblauen Kreisformen von „Floral Blue” erinnern an abstrakte Blumenmuster. Außen mattsatiniert, lässt es sich mit „Geometric Blue“ oder „Satin White“ kombinieren.

FRÜHAUF Kochen Essen Lifestyle 6900 Bregenz, Kaiserstr. 15, T +43 5574 42593, www.josef-fruehauf.com

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Autohaus Hรถrburger 6922 Wolfurt, Achstr. 47, T +43 5574 75748, www.autohaus-hoerburger.at


Range Rover traut sich an ein SUV-Cabriolet heran. Aber wen wundert es: Die Briten haben schon immer die Grenzen des Denkens gesprengt und seinerzeit bereits mit einem SUV-Coupé ein bis heute dauerndes Erfolgskapitel begonnen. Nun ist das Evoque Cabriolet das erste seiner Art – mit führendem Design und Spitzentechnik ein SUV für alle Jahreszeiten. Von außen unterscheidet sich das Cabriolet bis auf sein wärm- und schallgedämmtes Stoffdach nur wenig von seinen Modellgeschwistern. Auch die offene Variante zeigt ein konsequent modernes Karosseriedesign mit eleganten Proportionen. Obgleich der Winkel der Frontscheibe identisch ist zu dem im Coupé, sieht das Cabrio flacher aus. Seine Linie fließt hürdenlos bis ins Heck und wird untermalt durch die neu entwickelten rahmenlosen Türen. Die Z-Faltung des Dachs sorgt dafür, dass das Verdeck im geöffneten Zustand vollkommen bündig mit dem Karosserieheck abschließt. Das Platzangebot im Interieur wie im Kofferraum ist übrigens immer gleich groß, da das leichte und praktische Verdeck – es öffnet und schließt bis 45 km/h in ca. 18 Sekunden – platzsparend im Heck verschwindet.

Fotos: Land Rover

Die sportliche Modellneuheit wird in den beiden reichhaltig bestückten Aus­ stattungsvarianten SE Dynamic und HSE Dynamic angeboten. Beiden Aus­ führungen gemein ist ein hochwertiges Interieur, unter anderem mit vier leder­bezo­genen Einzelsitzen. Für den Antrieb sorgen ein 150 PS-/180 PS-Diesel und ein 240 PS-Benziner, stets mit der hochentwickelten Neunstufenautomatik und Allrad­ antrieb. Zu den hoch­ modernen Technologien gehört u.a. der Spurhalte-, Notbrems- und Aufmerksamkeits­ assistent, eine 360-Grad-Einparkhilfe, optimale Konnektivität mit inControl-Technologien sowie ein erweitertes Infotainmentsystem. Die Preis­liste für das Evoque Cabriolet beginnt bei 56.100 Euro.


very british

DIE GRÖSSTE INSEL EUROPAS VERSPRICHT HERRLICHE LANDSCHAFTEN, WUNDERVOLLE LANDHÄUSER UND HAUBENGEKRÖNTE RESTAURANTS. EIN MUSS SIND DIE VON OLGA POLIZZI AUSGESTATTETEN HOTELS. London ist eine Stadt mit magischer Anziehungskraft. Die Hauptstadt Englands hat viel zu bieten - für einen kurzen Städtetrip über das Wochenende vielleicht sogar zu viel. Wachablösung am Buckingham Palace, St. Paul´s Cathedral und Westminster Abbey, eine Fahrt auf der Themse, ein Picknick im Hydepark, ein Besuch des Viertels Camden Town, in der Bond Street shoppen oder ein gemütliches Frühstück mit Bacon & Eggs in einem kleinen Straßencafé in Notting Hill genießen. Oder werfen Sie einen anderen Blick auf die Stadt und tauchen jenseits von „The Shard“ und „The Gherkin“ ein, in eine großartige Epoche Londoner Architektur, jene zwischen den beiden Weltkriegen. Da reiht sich schlichter Neoklassizismus georgianischer Prägung mit holländischen und schwedischen Einflüssen an Art Déco amerikanischer Provenienz und zaghaftem 108

Backstein-Expressionismus. Zwischen den Besichtigungen der Hotspots lässt es sich hervorragend genießen. Dank einer Schaar von Jungfarmern, Fischern, Jägern und begabten Köchen, holt England in puncto Kulinarik nämlich gehörig auf. Im Herzen von Mayfair, einer der beliebtesten Gegenden von London, liegt das Vorzeigehaus der Hotelgruppe „Rocco Forte“: das Brown´s Hotel. 2003 ging es in die Rocco-Forte-Kollektion ein und wurde bis 2005 komplett renoviert und modernisiert. Für den geschmackvollen Part des Designs ist Olga Polizzi, die Schwester des Inhabers Sir Rocco, verantwortlich. Seit 1996 arbeiten sie gemeinsam an der Erschaffung des neuen Luxushotelunternehmens, Rocco Forte Hotels. Olga Polizzi ist bei den Rocco Forte Hotels stellvertretende Vorstandsvorsitzende und Director of Design.

Foto: fotolia

EINE REISE nach Südwestengland ist


LONDON

Fotos: Brown´s Hotel

Brown´s Hotel

Side-Tipp der Redaktion Das schicke Restaurant Hibiscus liegt in der Maddox Street, im noblen Stadtteil Mayfair. Aus kulinarischer Sicht eine Hauptattraktion Londons. Der in Lyon geborene Küchenchef Claude Bossi, dessen Kochkunst seit 2003 von zwei Michelin-Sternen gekrönt wird, leitet die Küche seines Restaurants und erfüllt die Ansprüche von Gourmet-Liebhabern.

Das Brown‘s Hotel gehört zu den Leading Hotels of the World und besticht durch traditionelle englisch-viktorianische Eleganz. Jedes der von Olga Polizzi gestalteten 117 Zimmer des Londoner Hauses hat ein individuelles Ambiente. Die 29 Suiten wirken wie edle Privatwohnungen. Das elegante Fünf-Sterne-Hotel liegt in der Nähe der Bond Street. Die Royal Academy of Arts, das geschäftige Treiben Sohos sowie die Ruhe und Stille des Green Park sind nur einen Katzensprung entfernt. Der Service wird in diesem Luxushotel groß geschrieben - nicht nur beim traditionellen Afternoon Tea, bei dem der Tee nach britischer Tradition frisch am Tisch aufgegossen wird. Ein Highlight ist das hoteleigene Restaurant „Hix Mayfair“. Hier zaubert der berühmteste Koch Londons Mark Hix feinste Haute Cuisine und das Beste der modernen britischen Küche.

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CORNWALL Hotel Tresanton

In Cornwall befinden sich der westlichste und südlichste Punkt Englands und durch den Atlantischen Ozean, den Ärmelkanal und die Keltische See von drei Seiten mit Wasser umgeben. Die Grafschaft, hierzulande als Kulisse für Rosamunde Pilcher Filme bekannt, besticht durch verstreute Cottages und Castles, Herrenhäuser und Gartenanlagen, gewölbte Felssteinbrücken und Viadukte über sprudelnden Bächen und Flüssen. Die Ortschaften sind so pittoresk wie die Straßen schmal. Im Norden prägen raue, steile Felsen, die sich mit langen Stränden und malerischen Buchten abwechseln, die Küstenlandschaft. Im schönen Süden findet man einen idyllischen Fischerort nach dem nächsten. Und im Westen ragen dank des milden Klimas Palmen und Agaven aus dem Dickicht. Die eigentliche Schönheit und der Charme dieser Region erschließt sich vor allem aber durch seine Verlassenheit und Weite.

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Side-Tipp der Redaktion Jamie Olivers bekanntes Restaurant „Fifteen“ liegt im Norden bei Watergate Bay direkt an der Klippe über der tosenden keltischen See. Zwanzig Köche schnippeln und schneiden, schmoren und sautieren nonstop. Hier kommt alles auf den Tisch, vor allem Hummer, Langusten, Seeteufel, Makrelen und Muscheln aller Art – perfekt kombiniert mit einer mediterranen Note.

Fotos: Hotel Tresanton

Im Jahr 1998 schlug Olga Polizzi - zusätzlich zu ihrem Engagement in der Rocco-Forte-Luxushotelkette - einen eigenen Weg ein und eröffnete das Hotel Tresanton in St. Mawes in Cornwall sowie 2005 das Hotel Endsleigh in Devon. Beide Hotels wurden von ihr komplett renoviert und überaus geschmackvoll eingerichtet: Das Hotel Tresanton sich aus einer Gruppe von eleganten Einzelhäusern zusammen, die sich am Küstenrand des schönen Fischerdörfchens St. Mawes befinden. Alle 30 Gästezimmer verfügen über einen atemberaubenden Meeresblick auf den St. Anthony Leuchtturm. Neben den Zimmern verfügt das Hotel auch über ein Restaurant, eine Bar und eine private Segelyacht.


Die Grafschaft Devon im Südwesten Englands bezaubert durch Küstenlandschaften wie an der Riviera, geschmückt mit Buchten und Stränden sowie kilometerlangen Fluren. Die 155 Kilometer lange Ärmelkanalküste mit seinen rostroten Klippen gehört zum Weltkulturerbe. Sehenswert sind die Dartmoor- und Exmoor-Nationalparks mit ihren Steinkreisen, alten Brücken und einem Museum, das über vergangene Zeiten zu berichten weiß. Einige reizende Landhäuser der Region verstecken sich im Hinterland von Süddevon: das modernistische High-Cross House, das pompöse Coleton Fishacre und das Agatha Christies Refugium in Dartmouth.

DEVON

Hotel Endsleigh

Fotos: Hotel Endsleigh

Im Herzen des Landes bei Milton Abbot liegt das herrschaftliche Hotel Endsleigh. Es wurde 1812 von Jeffry Wyatville für den 6. Herzog von Bedford entworfen. Der Herzog, dem ein Drittel von Devon gehörte, wählte dieses schöne Fleckchen Erde für sein Jagd- und Anglerschloss. Das historische Gebäude liegt in einer 108 ha großen, märchenhaften Landschaft, umgeben von Waldflächen, Gärten, Zierbauten und Grotten, die Humphry Repton 1814 schuf. Heute ist das 4*S-Hotel eines der wichtigsten verbleibenden Regency-Landhäuser und eine Oase der Ruhe und Schönheit. Viele der 16 Zimmer bieten einen herrlichen Blick auf den Garten sowie auf den Fluss. Olga Polizzi restaurierte es im Sinne der Regency-Ära, gestaltete es mit Originalstücken und Kunstwerken und richtete es mit modernem Luxus ein. Hier kann man die köstlichen „Cream Teas“ genießen, die, mit Scones, Clottled Cream und Marmelade gereicht, die gelassene Atmosphäre der wunderschönen Grafschaft Devon symbolisieren.

Side-Tipp der Redaktion Das im Tudorstil gehaltene Landhaus Gidleigh Park in Chagford ist ein sehr vornehmes Refugium für Gourmetreisende. Inmitten einer 45 ha großen Parkanlage liegt das luxuriös eingerichtete Hotel, dessen Restaurant zwei Michelin-Sterne besitzt. Auf der Weinkarte finden sich 1100 Weine aus aller Welt und die noble Küche gehört zu den „Top British Restaurants“.


Foto: Lucas Breuer

GEFÄSSE MIT AURA von Keramikkünstler Thomas Bohle

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Thomas Bohle lebt und arbeitet in Dornbirn und zählt zu den herausragenden zeit­ genössischen Keramik-Künstlern. Er schafft Schönheit, die auf alten keramischen Traditionen beruht - aus Ton, Erde, Wasser, Glas und verschiedenen Metalloxiden. Die Beherrschung des Steinzeugtones, die Vertrautheit mit der Eigengesetzlichkeit der Glasuren und die Kenntnis der eigenwilligen Macht des Feuers prägen sein Schaffen. Seit 1991 interessieren ihn ausschließlich doppelwandige Gefäße, bei denen die stark voneinander abweichenden Außen- und Innenformen einen betonten Kontrast bilden. In seinen Händen entstehen Skulpturen, welche die herkömmlichen Grenzen zwischen Keramik und freier Kunst überwinden. Die Werke von einer Größe bis zu 80 Zentime­ ter Durchmesser brillieren durch höchste Perfektion in Ton, Glasur und Farbe und sind künstlerischer Ausdruck von Ruhe und Tiefe. Die Souveränität des Erscheinungsbildes jedes einzelnen Stückes lässt nicht erahnen welch hohe technische Leistung sich hinter der Gestaltgebung verbirgt.

Foto: Frigesch Lampelmayer, Fotowerk

Die einzigartigen Gefäße sind seit Jahren international gefragt und finden vor allem in England und Japan zahlreiche Bewunderer und Sammler. Seine neuen Arbeiten sind nach Terminvereinbarung im hauseigenen Schauraum in der Färbergasse 2 in Dornbirn zu besichtigen. Weitere Informationen auf www.thomasbohle.com

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Foto: Maria Rohner

An der Kante von Anlegestellen und Liegeplätzen im beschaulichen Hafen Rohner am Bodensee bei Fussach bietet ein außergewöhnlicher Kubus eine Kulisse für stilvolle Veranstaltungen: Das Nordwesthaus. Ob Events, Konferenzen und Tagungen, Seminare und Workshops, Symposien und Kongresse - der Erfolg einer Veranstaltung hängt zum Großteil von der Wahl des richtigen Ortes ab, denn er gibt dem Event einen Rahmen und ist eine Botschaft an die Gäste. Das Nordwesthaus ist solch ein besonderer Ort: ideal für ein anspruchs­ volles Publikum, das Individualität und ein außergewöhnliches Ambiente zu schätzen weiß. Das vielfach publizierte Gebäude besticht durch eine außergewöhnliche Architektur, dessen klare Geometrie das Gebaute als Gegenüber der Natur charakterisiert. Wie ein Äste-Geflecht ziehen sich die organisch durchbrochenen Betonwände in die Höhe, geschützt durch eine durchscheinende Glashaut. Des Nachts lässt das hinausschimmernde, je nach Laune der Gäste farblich wechselnde Licht, das avantgardistische Gebäude magisch erstrahlen. Am Tag wandelt es sich zum Kaleidoskop der Umgebung, wenn die Reflexionen der umgebenden Wasserflächen die Außenseiten des Kubus zu bewegen scheinen. Im Inneren spielt der Clubraum mit einer Fläche von 80 Quadratmetern und einer Höhe von 8.80 Metern die Hauptrolle. Dazu kommen der Eingangs­ bereich, WC’s, der Catering- und Abstellbereich sowie eine Bootsgarage ideal nutzbar für bis zu 100 Personen. Das Ambiente ist puristisch und lässt Raum für Individualität. Das Team der Nordwesthaus Location hilft und kümmert sich um das Catering, die Dekoration und andere Details für eine unvergessene Veranstaltung. Weitere Informationen auf www.nordwesthaus.at.

Foto: Marcel A. Mayer

RAUM FÜR EVENTS

Nordwesthaus - Hafen Rohner 6972 Fussach, Hafenstr. 18, T +43 5578 75320, www.hafen-rohner.at 114


Höchste Kunsthalle der Alpen

Blick in das Treppenhaus, Künstlerin Eva Beierheimer „stairway to heaven“, © Elias Hassos

Blick in den Konzertsaal, Foto: Dietmar Mathis, © arlberg1800

Auf der Passhöhe des Arlberg, auf 1800 m, befindet sich ein neues, sagenhaftes Kulturquartier mit Konzertsaal und Kunsthalle: das arlberg1800 Kulturareal. Das 1.500 qm große Veranstaltungszentrum besteht aus vier Unter­ geschossen, die in den Berg eingelassen sind, einschließlich Tiefgarage. Mit 600 qm Ausstellungsfläche – mit teilweise bis zu 8 m hohen Räumen kathedralen Ausmaßes, um auch großformatige Bilder und Objekte zeigen zu können – mit einem Konzertsaal auf 250 qm für 160 Gäste und einem begehrten Steinway-Flügel, mit Werkräumen für „Artists in Residence“ und „White Rooms“, in denen Seminare, Workshops und Tagungen stattfinden können oder sogar Auto-Präsentationen durch das Vorhandensein eines überdimensionalen Aufzugs, erscheint wie ein kultureller Tausendsassa. Initiator ist Hotelier Florian Werner, der in St. Christoph in 3. Generation das traditionsreiche 5-Sterne arlberg1800 RESORT (Hotel Arlberg Hospiz) führt. Mit einem attraktiven Kulturprogramm zwischen Klassik, Moderne und zeit­genössischer Kunst setzt der ambitionierte Kunstliebhaber in den Bundesländern Tirol und Vorarlberg einen neuen spannenden Akzent in der Kulturlandschaft.

Gebäude-Architektur: Kitzmüller Architektur ZT Gmbh

Die ersten erfolgreichen Konzerte mit Klassikstars aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, den USA, Russland und Taiwan haben im neuen Kammermusik-Saal bereits mit großem Erfolg stattgefunden. Darunter Künstler wie die New Yorker Pianistin Claire Huangci und Stars wie Chris de Burgh, Art Garfunkel oder Rainhard Fendrich. Die „Kunst der Begegnung“ ist Florian Werner besonders wichtig und deswegen im arlberg1800 RESORT nicht nur ein geflügeltes Wort sondern gelebte Praxis. Gäste und lokales Publikum begegnen MusikerInnen und bildenden Künstlerinnen und Künstlern auf unmittelbare Art und Weise. Die erste große Kunstausstellung „High Performance“ (noch zu sehen bis zum 17. April 2016) bespielt verschiedenste Räume und Gänge im gesamten Kunstareal, fokussiert sich auf die räumlichen Gegebenheiten und lässt die Architektur selbst zum Ausstellungsobjekt werden. Im Zentrum stehen aktuelle zeitgenössische Arbeiten, die spezifisch für den Ort konzipiert wurden und einen interdisziplinären Dialog zu Film, Musik, Skulptur und Performance eröffnen. Im April und Mai stehen weitere Highlights auf dem Programm wie u.a. die außergewöhnliche Themenwoche „Spanien und Lateinamerika“, ein Konzert der Broadway-Hits von Musicalkomponisten wie Irving Berlin, Cole Porter, George Gershwin und Richard Rodgers aus der Goldenen Zeit zwischen 1920 und 1950, ein Gipsy Jazz Festival oder die ersten beiden Wettbewerbsrunden der 8. Biennale um den ZF Musikpreis des Internationalen Klavierwettbewerbs. Zudem wird Literatur und Cabaret geboten, wie das zynisch-kritische Solokabarett „Sexy Jesus“, mit Stefan Haider oder die meisterhafte Hommage auf den Klassiker der Opernliteratur „Glücklich ist, wer vergisst“.

arlberg1800 Kunst- und Konzerthalle St. Christoph am Arlberg, T +43 5446 2611, www.arlberg1800resort.at 115


Schubertiade

Das Festival von Weltrang feiert sein 40j채hriges Bestehen mit einer Vielzahl von Konzerten in Hohenems und Schwarzenberg

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Foto: Nikolaj Lund

Schubertiade Schwarzenberg Angelika-Kauffmann-Saal 18. – 26. Juni 23. – 31. August

Foto: Franck Juery

Kian Soltani

Informationen und Karten: Schubertiade GmbH A-6845 Hohenems, Postfach 100 T +43 5576 72091 www.schubertiade.at Foto: ©F.Mouries

Aaron Pilsan

Schubertiade Hohenems Markus-Sittikus-Saal 4. – 10. Mai 12. – 17. Juli 3. – 7. September 4. – 11. Oktober

Elisabeth Leonskaja

Seit genau 40 Jahren meistert die Schubertiade das scheinbar Unmögliche: Intimität zu wahren und dabei das bedeutendste Schubert-Festival der Welt zu sein.

Sucht man eine absolute Konstante im europäischen Festivalgeschehen, so muss man zur Schubertiade kommen. Mit dem Lied, der Kammermusik und deren Stars ist das Festival 1976 in Hohenems an den Start gegangen. Bei diesem Programm ist es ebenso geblieben wie bei der absolut hohen Qualität – nur die Fangemeinde ist größer geworden: Heute ist die Schubertiade mit rund 80 Veranstaltungen und 35.000 Besuchern jährlich das renommierteste Schubert-Festival weltweit. Nirgendwo sonst steht innerhalb kurzer Zeit eine derart große Anzahl von Liederabenden mit den besten Interpreten der Welt auf dem Programm. Kammerkonzerte und Klavier­abende auf höchstem Niveau bilden einen weiteren Schwerpunkt. Ergänzt wird das Angebot durch Orchesterkonzerte, Lesungen und Vorträge sowie Meisterkurse bedeutender Künstlerpersönlichkeiten.

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Schubertiade-Auftakt mit Kian Soltani und Aaron Pilsan am 22. April in Hohenems Mit dem ersten von insgesamt vier Konzerten, die Aaron Pilsan und Kian Soltani im Rahmen der diesjährigen Schubertiade gestalten, startet das Festival am 22. April in die diesjährige Saison, gefolgt von einer ersten Konzertserie in Hohenems, die vom 4. bis 10. Mai wieder große Namen der Musikwelt nach Vorarlberg bringt: so stehen allein in dieser Woche Liederabende mit Matthias Goerne, Marcus Ullmann, Angelika Kirchschlager, Martin Mitterrutzner, Juliane Banse, Christiane Karg und Julian Prégardien, Kammerkonzerte mit Sharon und Ori Kam sowie Matan Porat, dem Takács Quartet und Lawrence Power, dem Julia Fischer Quartett, dem Modigliani Quartett mit Nicholas Angelich sowie ein Klavierabend mit Elisabeth Leonskaja auf dem Programm.

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Lektüre im l Frank Gehry Frédéric Migayrou u. Aurelien-Lemonier, Prestel Anhand der 50 wichtigsten Bauten aus den letz­ ten zwei Jahrzehnten wird das architektonische Schaffen Frank Gehrys dargestellt. Es wird klar sichtbar, wie konsequent der Stararchitekt seine Vision verfolgte und technische Schwierigkeiten und ästhetische Stagnation innovativ überwand.

100 Jahre Sinatra Charles Pignone, Edel Dieses Buch zeigt Sinatra als öffent­ liche Person und Privatmann, mit un­ bekanntem Fotomaterial, ikonografi­ schen Sinatra-Aufnahmen und privaten Schnappschüssen. Es erinnert an die wichtigsten Stationen seiner Karriere bis in die späten 1970er Jahre - ein Geschenk von Sinatras Familie und der Frank Sinatra Enterprise an seine Fans.

Fantastic Man Jop van Bennekom und Gert Jonkers, Phaidon Das englische Männermagazin „Fantastic Man“ zählt zu den stilvollsten unserer Zeit. Sein 10-jähriges Jubiläum feiert es mit einer Style-Bibel, in der 69 der einflussreichs­ ten und kreativsten Männer der Welt aus verschiedenen Branchen präsentiert werden. Darunter Christoph Waltz, David Beckham, Wolfgang Tillmans und Steve McQueen.

Erkenne die Welt Richard David Precht, Goldmann Im ersten Teil seiner auf drei Bände angelegten Geschichte der Philosophie beschreibt Precht die Entwicklung des abendländischen Denkens von der Antike bis zum Mittelalter. Detailliert verknüpft er die Linien der großen Menschheitsfragen und verfolgt die Entfaltung der wichtigsten Ideen.

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Generation Beziehungsunfähig Michael Nast, Edel Der gebürtige Berliner beschreibt charmant die Stimmung seiner Generation: Weshalb wir uns gegenseitig als beziehungsunfähig bezeichnen, wie tinder unsere Partnersuche verändert und warum wir uns immer selbst in den Mittelpunkt stellen, ohne Rücksicht auf Verluste. Ein anregen­ des Buch, das sich liest wie ein Gespräch mit dem besten Freund.


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Ob im Garten, auf dem Balkon oder am Strand – CIRCE stellt Ihnen die passenden Bücher vor.

Zuhause in New York Alessandra Mattanza, National Geographic Daniel Libeskind, Taylor Swift, Robert de Niro, Woody Allen, Yoko Ono: Die Liste der berühmten New Yorker ist lang. 20 bedeutende Köpfe aus Kunst, Kultur und Show Business von geben hier ihre persönlichen Ge­ schichten preis. Ein außergewöhnlicher Bildband über Menschen und die Stadt, die niemals schläft!

Östlich der Sonne Kay Nielsen, Taschen Unglückliche Liebende, edle Prinzen, magische Winde, unterirdische Paläste und abscheuliche Trolle: Östlich der Sonne und westlich des Mondes ist eine klassische Sammlung skandinavischer Märchen, die seit ihrer Erstveröffentlichung Mitte des 19. Jahrhunderts zahllose Auflagen erlebt hat. Harald Schmid Rob Vegas, Goldmann Die einzig wahre gefälschte Autobio­ grafie der Late-Night-Ikone Harald Schmidt rechnet schonungslos ab mit dem Fernsehen, mit seinen ehemali­ gen Sidekicks und vor allem mit sich selbst. Das legendärste Urgestein der deutschen Fernsehlandschaft, lässt endlich die Hüllen fallen. Eine unter­ haltsame Satire vom Allerfeinsten

Die Rückkehr des Prinzen A.G. Roemmers, Bastei Lübbe

Foto: Frigesch Lampelmayer, Fotowerk

Die 4 Seiten der Medaille Rüdiger Dahlke u. Christoph Hornik, Arkana Bei unterschiedlichsten Problemen, sei es ein Beziehungskonflikt oder eine schwierige Lebenssituation, zeigt eine genial einfache Formel aus Ruediger Dahlkes Lehren den Weg zu Ausgleich und Integration. Von diesem neu­ en, zentrierten Standpunkt wandeln sich Schwäche in Stärke und Probleme in Chancen.

Architektur in Österreich Park Books Die um fast 100 Projekte erweiterte Neuausgabe des Katalogs zur Dauerausstellung über die österreichi­ sche Architektur des 20. und 21. Jh. im Architektur­ zentrum Wien weist weit über die Ausstellung hinaus. Es zeigt historische Bezüge und aktuelle Tendenzen zur Architektur der letzten 150 Jahre auf und weist auf die Einzigartigkeit der Sammlung hin.

Prinzen bleiben nicht immer klein. Auch sie werden größer und begnügen sich nicht mehr mit ihrem winzigen Planeten. So kehrt der Prinz eines Tages auf die Erde zurück und landet auf einer einsamen Landstraße in Patagonien, wo er auf den Erzähler dieses Romans trifft, der ihn mit auf die Reise nimmt. Die Fortsetzung des „Der kleine Prinz“.

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April Andrew Roachford, Dornbirn Mit ihm betritt am 3. April einer der profiliertesten Sänger und Songwriter des R’n’B die Bühne des Conrad Sohm. Hier präsentiert der Leadsänger von „Mike and the Mechanics“ sein kürzlich lanciertes 16. Album mit dem Titel „Encore“. Es enthält einige jener Songs, die ihn im Laufe der Jahre als Performer befeuert haben und dazu beigetragen haben, dass jede seiner Shows zu einem magischen Ereignis wurde. Wo: Club Conrad Sohm.

Kunsthaus Bregenz, Bregenz Ab dem 23. April präsentiert das KUB Skulpturen, Installationen, Performances und urbane Interventionen des US-amerikanischen Künstlers, Performers und Aktivisten Theaster Gates. Für die Ausstellung entwickelte er einen eigenständigen Werkkomplex, der darauf abzielt, den Abstand zwischen Kunst und Leben zu verringern. Wo: Kunsthaus Bregenz. Willy Astor „Reim Time“, Dornbirn  m 28. April stellt Deutschlands berühmtester VerbA Brecher, Silbenfischer und Vers-Sager seine neuen Kreationen aus dem Flunkerbunker vor. Shakespeares Hamlet erfährt eine gastronomische Wiedergeburt in: „Omlett – ein Rührstück mit Eggschn“ u.v.m. Astor ist ein Reimer, Sänger und Gitarrist, der seine Kunst als Handwerk begreift. Seine intelligente Albernheit verhindert den Ernst der Lage. Wo: Wirtschaft Dornbirn

Juni Mai Kultur.LEBEN, Bludenz Kulturelle Impulse setzen und dabei Kindern helfen ist seit 22 Jahren das Motto dieser Veranstaltungsreihe. Am 13. Mai treten mit Markus Schirmer, Christian Altenburger und Joseph Lorenz hochkarätige Künstlerpersönlichkeiten mit einem klassischen Konzert auf. Der gesamte Erlös kommt mit dem Caritasprojekt „Hanna Teshomes Waisenhaus“ Aidswaisen in Äthiopien zugute. Wo: Remise Bludenz.

Andreas Vitásek, Lustenau Am 17. Und 18. Mai befindet sich der begnadete Kabarettist auf seiner Tour de Farce durch die seelische Provinz und trifft Cerberus, den Höllenhund, versucht einen WLAN Verstärker zu kaufen, besucht seine Ahnen und Namensvettern und erinnert sich an sein Europa. „Sekundenschlaf“ ist eine kabarettistische Navigationshilfe zwischen Wirklichkeit und Traum, Gestern und Morgen, Himmel und Hölle und Mann und Frau. Wo: Im Rahmen der Veranstaltung „Freudenhaus 2016“ im Millenium Park Lustenau.

Mnozil Brass, Bregenz (Foto) Am 2. Juni bietet das einzigartige Septett sein neues Konzertprogramm „Yes! Yes! Yes!“ im Festspielhaus Bregenz. Das Talent zur Improvisation sowie ein unglaubliches Zusammenspiel auf der Bühne machen die Konzerte zu außergewöhnlichen Erlebnissen. Mit Ihrer neuen Show bewegen sie sich mühelos durchs musiklisch geblasene Paradies, während Slapstick auf schwarzen Humor trifft. Wo: Bregenzer Festspielhaus

Golfplatz Eröffnung, Lech am Arlberg  b dem 27. Juni können Freunde des grünen Sports A auf einem der wohl schönsten 9-Loch-Golfplätze im Alpenraum abschlagen! Vor imposanter Bergkulisse auf 1.500 Meter Höhe liegen die Spielbahnen des höchst gelegenen Golfplatzes von Österreich, deren besondere Herausforderung unter anderem darin besteht, den Lech-Fluss mehrmals zu überspielen. Treffpunkt Clubhaus.

Montforter Zwischentöne, Feldkirch Die Zwischentöne-Sommer „innehalten“ beschäftigen sich mit Zeitforschung und Gartenmusik, Pilgerreisen, barocker Burnout-Prophylaxe  und der Schönheit von Vogelstimmen. Ein Park mit Stationen verschiedenster Kompetenzen  und einer österreichischen Erstaufführung von Musik  des zeitgenössischen Komponisten Toshio Hosokawa in Resonanz auf Antonio Vivaldi. Hörbar Marktplatz, Dornbirn (Plakat) Am 25. Mai geht Hörbar Marktplatz in die zehnte Runde. Auf der Hauptbühne beginnt Hörbar Marktplatz ab 19 Uhr mit (dem Christof Waibel Jazz & Blues Trio). Anschließend geht es weiter in die Bars, Lokale und Kneipen der Dornbirner Innenstadt, wo ab 21 Uhr verschiedene Bands aus dem In- und Ausland spielen. Wo: Marktplatz Dornbirn.

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In drei Veranstaltungszyklen wird eine neue Form des Dialogs von Musik und Publikum geboten. Dabei werden Räume eröffnet für den Dialog mit MusikerInnen und private Räume mutieren zum Begegnungsort für einen Abend.


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Circe Magazin Vorarlberg No. 21 FS 2016  

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