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AUSGABE 4. 2016 | CHF 8


Fine Jewelry Lounge

Leidenschaft für edle Werte

Für Juwelier Herzog Loibner, im Herzen von Liechtenstein, ist die Persönlichkeit eines jeden Gastes das höchste Anliegen. Das Haus steht für kompetente Beratung, Juwelen und Uhren. Sonderanfertigungen, Reparaturen sowie die Pflege der kleinen Kostbarkeiten umfassen das Angebot, das auf höchstem Qualitätsstandard offeriert wird. Hier präsentieren Susanne Loibner und Bianca Herzog gemeinsam mit ihrem Team Schmuckstücke ganz persönlich in entspannter und innenarchitektonisch beeindruckender Kulisse.

Kollektionen mit Fantasie für Momente voller Glück

In der hauseigenen Schmuckmanufaktur entstehen Einzelstücke, die Farbe zeigen und von Leidenschaft zeugen. Als Begleiter für glückliche Momente gibt es Fantasie im farbigen Mix. Da treffen große Farbedelsteine auf feine Brillanten und edle Metalle. Für Frauen, die Persönlichkeit haben und Individualität suchen. 9490 Vaduz | Aeulestrasse 20 | Fürstentum Liechtenstein T +423 230 3000 | www.herzogloibner.com

Principality of Liechtenstein Aeulestrasse 20 · 9490 Vaduz + 423 230 3000 W‫ٻ‬KM(PMZbWOTWQJVMZKWU


www.isabodywear.ch


CONTENT

Das italienische Label Fabiana Filippi steht für einen natürlich eleganten Stil und das Gefühl zeitloser Schönheit im Zeichen der eleganten und kultivierten Frau. Lesen Sie die Geschichte über das Modelabel und ihren Grün­ dern Mario und Giacomo Filippi Coccetta. Seite 12

AUSGABE 4. 2016 | CHF 8

038 074 092 100 104

P.b.b., 15Z040264 M U4_U1_Cover.indd 2

Model Karina trägt einen edlen Kragen der Lustenauer Stickerei Hämmerle & Vogel | Haare & Make Up: Vangelis Tzimikas | Fotograf: Fotowerk, Frigesch Lampelmayer, Dornbirn | Styling: Tina Begle

Die Schreibmaschine Hermes Baby, der Sparschäler oder die Schweizer Bahnhofuhr – Schweizer Design hat Tradition, gutes Design gehört zum Lifestyle. Entsprechend bringt das Land immer wieder ausgezeichnete Designer hervor. Seite 28

Sommer: Neuste Beautytipps Möbeldesign: Vitras Visionen Reise: Grandtour Switzerland Kultur: 100 Jahre DADA in Zürich Ausgeh-Tipps: Save the Dates

19.03.16 14:40

Freitag ist das Schweizer Taschenlabel mit Kultcharakter. 1993

Zeitgenössische

lancierten Markus und Daniel Freitag die funktionellen, wasser­

der Stadt Basel. Als faszinierender Kontrast zur ehrwürdigen Alt­

abweisenden und robusten Accessoires. Die Marke ist vor allem

stadt runden topmoderne Bauten weltweit tätiger Architekten

bekannt wegen der Verwendung eines aussergewöhnlichen

das Bild einer weltoffenen Stadt ab, die unbedingt einen Besuch

Materials. Seite 34

wert ist. Seite 62

Architektur

ist

das

Markenzeichen

Die Big Bang Broderie ist ein Meisterwerk in Technik

Hering Berlin steht für exklusives Porzellandesign. Ideen­

und Stickerei. Die Kooperation zwischen der Schweizer Uhren­

geberin Stefanie Hering steht nicht für Schnörkel, barocke

manufaktur Hublot und dem St.Galler Stickereihersteller Bischoff

Formen und üppiges Dekor. Ihre Liebe gehört der puren Schön­

widerbelebt traditionelle Handwerkskunst in zeitgenössischem

heit des Materials. Ein Portrait über die Berlinerin und ihre

Design. Seite 44

exklusive Manufaktur. Seite 90

Über 50 zu sein ist für Frauen schon lange kein Grund mehr

Südengland ist eine der schönsten Urlaubsregionen. Die

sich alt zu fühlen. Sie starten noch mal richtig durch, weil

grösste Insel Europas verspricht zwischen London und dem

sie endlich wissen, wer sie sind und was sie wollen. Dabei erfül­

zauberhaften Cornwall herrlich idyllische Landstreifen, schöne

len sie sich langgehegte Träume, sehen jung aus und sind

Gebäude, jede Menge Sehenswürdigkeiten und Restaurants auf

glücklicher denn je. Seite 50

Sterneniveau. Seite 94

Elegant und sportlich – Ausgesuchte Modeboutiquen der ostschweizer Region präsentieren ihre Sommer­ mode 2016. Seite 14

Alte Traditionen gewinnen in der Alpenkulinarik immer mehr an Bedeutung. Wo einst die Bergler der rauen Natur lebenswichtige Nahrung abtrotzen mussten, beschäftigen sich heute Züchter, Bauern und Köche wieder mit seltenen Tierrassen und Fleisch­ qualität. Seite 80

Der Sommer kommt und der Übergang zwischen drinnen und draussen wird fliessend. CIRCE hat einige stilvolle Möbel ausgesucht, die wetter­ fest sind und den Outdoor­ bereich zum Relax- und Wohl­ fühloase macht. Seite 66


EDITORIAL

Hallo liebe Leserinnen und Leser, es ist soweit... Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen und die Welt wird wieder grün – endlich! Wir bekommen Lust auf Neues. Die Schaufenster locken mit schicker Mode und wir lassen uns verführen. Gerne sogar, denn Neues muss her! Für unsere Modestrecke habe ich zwischen Vaduz in Liechtenstein über St.Gallen bis Flawil wunderschöne Outfits in angesagten Boutiquen gefunden, die wir dann im architekturträchtigen Nordwesthaus am schönen Bodenseeufer kunstvoll in Szene gesetzt haben. Aber bevor wir die neuen Kollektionen wirkungsvoll zur Schau tragen, sollten wir uns dem einen oder anderen Beauty-Treatment unterziehen. Peelings, Liftings, und Straffungen sind angesagt - lesen Sie ab der Seite 38, was es alles an Anti Aging-, Verschönerungs- und Pflegemassnahmen gibt. Haben Sie schon mal von den „Gärtnern von Eden“ gehört? Nein? Dann lesen Sie mehr über aussergewöhnliche Gartengestaltung und die schönsten Gartenmöbel ab Seite 64. Weitere Tipps habe ich ab Seite 72 für Sie zusammengetragen. Da geht es um dänisches Möbeldesign und Accessoires, um Klassiker von Vitra, um elegantes Küchendesign sowie um das neue Highlight aus dem Hause Loewe und die edelsten Lautsprecher, die ich jemals gesehen habe. Natürlich geht es auch um das leibliche Wohl, deswegen ist Kulinarik ein grosses Thema in dieser Ausgabe. Vor allem habe ich mich mit „Alpenkulinarik“ befasst. Dabei geht es um alte Traditionen, um fast ausgestorbene Tierrassen und um Fleisch von höchster Qualität. Mein Fazit: Anderes sollten wir einfach nicht mehr essen! Nun wünsche ich Ihnen viel Spass mit der neuen CIRCE Ausgabe und geniessen Sie die warme Jahreszeit!

Ihre Jacqueline Jurek Herausgeberin


F端r Individualisten.

Die K端che AG, Austrasse 49, FL-9490 Vaduz Tel. +423 230 15 15, www.diekueche.li


IMPRESSUM

Medieninhaber: METIS MEDIA VERLAG CH - 6600 LOCARNO, Via Bastoria 8 T +41 79 837.79.86 www.metis-medien.com

CEO, Herausgeber: Jacqueline Jurek Art Direktor: Alexandra Broger-Griessler | Büro Broger, Dornbirn Fotograf der Ausgabe: Frigesch Lampelmayer, Dornbirn, www.fotowerk.cc

Die CIRCE im Abo Infos auf www.circe-magazin.com

Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt: Jacqueline Jurek, jaju@metis-medien.com Erscheinungsweise: halbjährlich Ausgaben international: CIRCE Ostschweiz und Liechtenstein: Jacqueline Jurek Redaktion: CH - 6600 Locarno, Via Bastoria 8 Jacqueline Jurek . T +41 79 837.79.86 . jaju@CIRCE-magazin.com CIRCE Vorarlberg, Austria: Jacqueline Jurek Redaktion: A - 6850 Dornbirn . Rosenstr. 23b T +43 664 414.10.82 . jaju@CIRCE-magazin.com Abonnement: Formulardownloads: www.CIRCE-magazin.com Vorarlberg: CIRCE Aboservice . A - 6850 Dornbirn . Rosenstr. 23b Preis für Jahresabonnement: 10 EUR (2 Ausgaben) Schweiz und Liechtenstein: Metis Media Verlag . CH - 6600 Locarno . Via Bastoria 8 Preis für Jahresabonnement: 16 CHF (2 Ausgaben) oder per Mail an: abo@CIRCE-magazin.com Druck: Ferdinand Berger & Söhne GmbH . A - 3580 Horn . Wienerstr. 80

Copyright Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dürfen ausschliesslich zur persönlichen Information und zum privaten Gebrauch verwendet werden. Nachdruck, Aufnahme in Onlinedienste und Internet sowie Vervielfältigungen auf Datenträger jeglicher Art nur nach schriftlicher Genehmigung der Redaktion. Auskünfte, wie Preise, Masse, Farben und Bezugsquellen sind ohne Gewähr. Für unverlangt eingesendete Texte, Fotos und Gegenstände wird keine Haftung übernommen. Bei Rücksendewunsch bitte Rückporto beifügen. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschliesslich deren Betreiber verantwortlich.


Intuitive Farbe haucht der Haut neues Leben ein Cellular Swiss Ice Crystal Transforming Cream SPF 30 Dieses dreifach wirksame Multitalent ist ein Hautpflegeprodukt der neuen Generation. Es pflegt die Haut, verbessert den Teint und verleiht einen UV-Schutz. Die neue Formel korrigiert den Farbton der Haut, schützt sie und macht sie widerstandsfähig. Sie hellt die Haut auf, sorgt für einen ebenmässigen Teint, lässt die Poren feiner erscheinen und sorgt für ein natürliches, strahlendes Aussehen. Die luxuriöse, ölfreie Creme verschönert den Teint im Handumdrehen, indem sie eine zarte, schwerelose Deckkraft verleiht – ganz nach individuellem Wunsch.


Die Geschichte des italienischen Modelabels ist unauflöslich mit der Hingabe seiner Gründer, den Brüdern Mario Filippi Coccetta und Giacomo Filippi Coccetta, verbunden. Die Unternehmensgeschichte hat im Jahr 1985 begonnen und ist eng mit dem Sinnbild italienischer Qualität verbunden. Heute ist die Marke in 30 Ländern der ganzen Welt vertreten und erreicht die wichtigsten Modemetropolen. Die Tradition des handwerklichen Könnens und die Liebe zu gehen und höchster Qualität geht Hand in Hand mit einer zeitgenössischen Unternehmensvision.

Sich für Fabiana Filippi zu entscheiden bedeutet, einen natürlich eleganten Stil zu wählen. Er liegt fernab jeglicher Auslegung von Uniformismus und unterstreicht das Gefühl zeitloser Schönheit. In tiefem Einklang mit der Philosophie der Marke überzeugen die Kollektionen durch ihren exklusiven und modernen Stil und den individuellen Charakter, der keinerlei Zwängen unterliegt und Funktionalität und Ästhetik perfekt miteinander verbindet. Ein Stil, den Ausgewogenheit und liebevolle Details ausmachen und für den Schlichtheit mit Mässigkeit gleichzusetzen ist. Die kunstfertige Präzision der Verarbeitung jedes einzelnen Teils lässt die Fasern noch kostbarer wirken und unterstreicht ihre Feinheit. Die kreative Schlichtheit liegt in den Details, auf denen der Wiedererkennungswert des zeitlosen Designs beruht. Die Verarbeitungen zeichnen harmonische Linien und präzise Proportionen. Die Liebe zum Detail zeigt sich in der Wahl der erlesenen Rohstoffe und in jeder einzelnen Produktionsphase bis hin zur Qualitätskontrolle. In diesem Sommer verführt uns Fabiana Filippi in eine Welt des eleganten Easy Chics im Zeichen zurückhaltender Sinnlichkeit. Die Kollektion ist in ein leichtes und frisches Farbenmeer getaucht. Die Nuancen spannen sich von der Morgenröte bin hin zur Schwärze der Nacht: von makellosen Tönen wie Optisches Weiss, Kokosmilchweiss, Porzellanweiss über zarte Farbakzente wie Pfirsichblüte, Menthol, Felsgrau und gebrannte Töne wie Senfgelb, Ekrü bis Denimblau, Rauchgrau und Schwarz. Jedes einzelne Kleidungsstück versprüht strahlende Noblesse und versteht es, Modelle mit intensiv dicht anmutendem Touch durch einen Hauch freudiger Zartheit zu verzaubern. Damit schafft sie eine herrliche Mischung von sportlicher Sensibilität und tonangebender Schneiderkunst. Hochwertiges Kaschmir schmiegt sich an sommerliche Fasern und ultraleichte Gewebe, umspielt von der raffinierten Transparenz von Organza, der auf Tops, T-Shirts und Röcken in Streifen oder ungesäumt geschnitten verarbeitet ist, Leinenstoffe in Verbindung mit Baumwolle, Seide, Musselin und Netz sowie auf Oberteilen und Kleidern wie Spitzen verarbeitete Makramees aus Baumwolle verleihen der Teilen greifbare Plastizität. Die aussergewöhnlichen Nappaleder wirken wie in Mondlicht getaucht und somit noch zarter. Samtiges Wildleder für eng anliegende Blousons, kurze Hosen, Bermudas in Kombination mit Tops in Bastverarbeitung. Fabiana Filippi bemüht sich auf regionaler wie globaler Ebene um die Schaffung der Voraussetzungen für nachhaltiges und integriertes Wachstum unter Berücksichtigung des Ökosystems und des sozialen Umfeldes. Das Unternehmen investiert in die Verbesserung der Verarbeitungsprozesse zur Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt und erwartet dieses Engagement auch von seinen Lieferanten. // JJ


Fotos: Fabiana Filippi

Die Gr端nder des italienischen Labels. Mario Filippi Coccetta und Giacomo Filippi Coccetta (v.li.n.re.)

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Produktion: Jacqueline Jurek | Fotograf: Fotowerk Frigesch Lampelmayer, Dornbirn | Digital Imaging: Katharina Lampelmayer, David Trucker | Styling: Tina Begle | H&M Sandra Schneider | Model Natasha, Major Models

Boutique Arcade FL-Vaduz, St채dtle 35a Bustier-Overall mit G체rtel 620 CHF Jacke 670 CHF, Tasche 290 CHF alles von ELISABETTA FRANCHI Schuhe STUART WEITZMAN 429 CHF

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Boutique Cuore FL-Schaan, Landstr. 1 Hosenkleid 549 CHF Blazer 598 CHF Schuhe 499 CHF alles von DorothĂŠe Schumacher

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mode Bernie´s CH-St.Gallen, Neugasse 1 Bluse von MALO 859 Jupe von MALO 998 Tasche von ETRO 1098 Hut von FABIANA FILIPPI 298

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CHF CHF CHF CHF


Boutique La Folie CH-St.Gallen, Galllusstr. 6 Jacke von STRENESSE 329 CHF Shirt von KIMMICH 229 CHF Hose von STRENESSE 329 CHF Tasche von GÖRTZ 449 CHF

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mode Bernie´s CH-St.Gallen, Neugasse 1 Kleid von ETRO 1069 CHF

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Johann Hofstetter AG CH-Flawil, St.Gallerstr. 48 Ziegenvelour-Lederjacke 680 CHF

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Boutique La Folie CH-St.Gallen, Galllusstr. 6 Mantel von K.HOVMANN 629 Bluse von ULI SCHNEIDER 489 Hose von SURPLUS 359 Ledertasche von NUMERO10 730 Schuhe von STRENESSE 329

CHF CHF CHF CHF CHF

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Johann Hofstetter AG CH-Flawil, St.Gallerstr. 48 Lammnappa-Jacke 460 CHF

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Fotografie in Perfektion Vor 40 Jahren kaufte sich der Vorarlberger Frigesch Lampelmayer seine erste Kamera und fand seinen Traumberuf. Nach einer fünfjährigen Ausbildung startete er durch und war bereits kurze Zeit später einer der angesagtesten Fotografen für Werbe-, Mode-, Produkt-, Architektur- und Industriefotografie in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Für verschiedene Werbeagenturen und Kunden reiste er über viele Jahre durch die Welt, um mit seinem Team an den schönsten Stränden und Orten zu arbeiten. Noch heute zählen viele dieser internationalen Unternehmen zu seinen Kunden. Das aktuelle Portfolio beinhaltet Kunden wie Hanro, Huber Tricot, Declaré Kosmetik, ISA Wäsche, Rupp Käse, Ospelt Food Liechtenstein, 11er Nahrungsmittel, Spar Österreich, Alpla, Zumtobel Licht, Rauch Fruchtsäfte, Bachmann Elektronic und viel mehr. Fotos von Frigesch Lampelmayer tragen eine Handschrift. Auf den ersten Blick ist zu erkennen, dass sie anders sind als die Anderen. Im Fotowerk in Dornbirn schafft er und sein 5-köpfiges Team einzigartige, ideenreiche Bilder aus Feingefühl und meisterlichem Handwerk. Ob für Mode, messerscharfe Produkt- und geschmack­ volle Foodaufnahmen, für Architektur, Industrie oder ausdrucksstarke Portraits – perfekt gesetztes Licht- und Schatteneffekte mit Tages- oder Studiolicht, ästhetisch und passend gewählte Requisiten und aussergewöhnliche Perspektiven unter­ streichen den individuellen Charakter des jeweiligen Motivs und bringen noch so winzige Details in den Vordergrund. Vor acht Jahren ist Tochter Katharina dem Team beigetreten. Sie hat die umfangreiche Ausbildung eines Berufsfotografen mit Bravour abgeschlossen und verfügt über das gleiche Talent und die Liebe zur Fotografie wie ihr Vater. Ein weiterer Schwerpunkt von Katharina ist die Bildbearbeitung, die heutzutage aus dem Bereich der Fotografie nicht mehr wegzudenken ist. Das Fotowerk verfügt über ein internationales Netzwerk aus qualifi­ zierten Mode-, Hair & Make-up Stylisten, Bildbearbeitern und Model­ agenturen. Übrigens, auch bewegte Bilder in Form von Film und Video gehören zum Portfolio des Fotowerks.

Fotowerk Lampelmayer GmbH A - 6850 Dornbirn, Schwefel 39, T +43 5572 26990, www.fotowerk.cc 26

portfolio auszug


making of


swiss Die Schreibmaschine Hermes Baby, der Sparschäler oder die Schweizer Bahnhofuhr – Schweizer Design hat Tradition, gutes Design gehört zum Lifestyle. Entsprechend bringt das Land immer wieder ausgezeichnete Designer hervor. So auch im Bereich der Mode. Einige Designer präsentieren ihre Kollektionen in Zürich, andere zwischen Berlin, Mailand und Paris und wieder andere haben den internationalen Durchbruch geschafft und bereichern die internationale Modewelt mit ihren sensationellen Entwürfen. Nach dem St.Galler Label Aétherée von Designerin Ly-Ling Vilaysane in unserer letzten Ausgabe präsentieren wir hier drei weitere Designer.

Design 28


Albert Kriemler

Für klare Linien und schnörkellose Formen

Akris ist wohl das international erfolgreichste und bekannteste Schweizer Modehaus. Im Jahr 1980, mit gerade einmal 20 Jahren, übernahm Albert Kriemler die kreative Leitung und steht mittlerweile seit 36 Jahren an der Spitze des St.Galler Unternehmens. Genauso zurückhaltend wie der Designer ist auch seine Mode. Sie steht für Luxus und Modernität und, um es mit seinen Worten auszudrücken, für Selbstverständlichkeit. „Selbstverständlichkeit ist ein wunderbarer Begriff, um Modernität von Kleidern auszudrücken“, so Kriemler. „Mit klaren Linien und einer schnörkel­ losen Formenprache wollen wir die Persönlichkeit einer Frau souverän unterstreichen. Meine Maxime ist, dass die Frau wirken soll und nicht das Kleid.“ Die berühmteste Trägerin seiner Kreationen ist Charlène von Monaco, die diesem Gedanken wohl am nahesten kommt. Die Signatur von Akris ist die besondere Double-FaceTechnik: Das bedeutet, sowohl die Aussen- wie auch die Innenseite des Stoffes können nach aussen getragen werden. Die beiden Stoffschichten sind als gesamte Fläche verwendbar und nur durch eine blinde Naht verbunden. Mit den Kaschmir-Doubleface-Mänteln hat Akris auch Amerika erobert. Ein unscheinbareres Markenzeichen sind Tupfenmuster, die sich als roter Faden durch die Kollektionen ziehen – wenn auch teilweise im Innenfutter „versteckt“.

Foto: akris

Seit 2004 zeigt Kriemler seine Kollektionen auf dem Laufsteg von Paris, was eine gute Entscheidung war. „Für den Sprung in die erste Liga braucht es eine etwas grössere Plattform, als sie die Schweiz bieten kann.“ Wichtig zu wissen ist auch, dass die gesamte Akris-Kollektion in der Schweiz – in St. Gallen und im Tessin – gefertigt wird. Zudem widmet man sich intensiv der Entwicklung neuer und eigener Stoffe.

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Patricia Zechner Designerin der Labels TRICIA ZE und WALKEY Die gebürtige Vorarlbergerin, welche seit vielen Jahren in Zürich zu Hause ist, ist der kreative Kopf hinter den Schweizer Labels Tricia Ze und Walkey. Von der Modeschule in Österreich über ein Studium an der ETH Zürich, gefolgt von einer spannenden Zeit im internationalen Investment Banking, gelangte sie letztlich wieder zurück zu ihrer Passion für Fashion und Design. Ihre vielseitigen Ideen für unverwechselbares Design mit Liebe zum Detail schöpft sie aus ihren unzähligen Reisen in die entlegensten Täler, Gebirge, Inseln und Dörfer dieser Erde. Es ist ein Zusammenspiel von Extremen und Gegensätzen, welches sich in ihren Kreationen wiederspiegelt, ein Zusammenspiel aus zeitgenössischer kosmopolitischer Noblesse und mitteleuropäischer Handwerkskunst, eine Kombination von urbanen geradlinigen Schnitten mit hochwertigen und veredelten Materialien. Nicht nur die modebewussten Damen sondern insbesondere auch die anspruchsvollen Herren schätzen die hochwertige und passgenaue Kleidung von Tricia Ze. Die Weltneuheit, das WALKEY

Das Walkey ist ein gern gesehener Begleiter bei Tag und Nacht, ob elegant oder sportlich findet es viel Bewunderung. Mit Walkey darf sogar das Handy beim feinen Dinner auf dem Tisch Platz einnehmen - diskret und elegant. Weitere Informationen auf www.WALKEY.me und www.TRICIA-ZE.com 30

WALKEY zurich

Handmade

Fotos: Patricia Zechner

Damit aber nicht genug, dachte sich die ambitionierte Designerin, und landete 2015 mit der Lancierung des „Walkey“ einen weiteren grossen Coup. „Damit schliesst sich der Kreis von Fashion über Technik und Globalisierung hin zum Lifestyle, verkörpert in einem einzigartigen modischen und zugleich raffiniert funktionalen Accessoire, welches den Alltag erleichtert, egal wohin man geht“, so Patricia Zechner. Die Raffinesse des Schweizer Walkey wird von Konsumenten gern mit dem Schweizer Taschenmesser verglichen, da es wie dieses sehr handlich und raffiniert praktisch ist - schlank wie eine Hülle, multifunktional wie eine Tasche - sowohl für die Dame wie auch den Herrn. Die Modelle sind einmal mehr ein Zusammenspiel aus zeitgenössischer und kosmopolitischer Noblesse und vereinen hochwertige, veredelte Materialien mit raffinierter Funktionalität. So wird jedem Walkey - hergestellt in kunstvoller Präzisionsarbeit „made in Switzerland“ - etwas Besonderes und Einzigartiges verliehen. Zugleich ist das Walkey eine Weltneuheit. Erstmals passt eine Grösse für jedes gängige Handy und ermöglicht den Zugriff auf alle Funktionen ohne das Handy aus der Hülle zu nehmen. Zudem hat das Walkey Platz für die weiteren wichtigen Dinge des täglichen Lebens, wie Karten, Münzen, Schlüssel und sogar Lippenstift oder Feuerzeug.


Wenn auch schon vier Jahre dabei, sind die beiden Züricher Designer Andreas Huber und Raùl Egloff Alcaide die Newcomer der Schweizer Modeszene. Es ist wenig erstaunlich, dass sie seit der Idee ein eigenes Label zu gründen bereits weit über die Schweiz hinaus international Beachtung gefunden haben. Nach der Präsentation ihrer ersten Show in Paris kam das Lob von allen Seiten - man beschrieb das Duo als grosse Talente. „Besonders die Oversize-Lackhose in Schwarz und Rot war in dieser Herbst-Winter-Kollektion 2014/15 der Liebling in den Magazinen, was uns sehr überrascht hat, weil es das einzige unkonventionelle Stück der gesamten Kollektion war“, so Andreas Huber. Und es ging noch weiter, denn Vogue Chefredakteurin Christiane Arp lud die beiden Designer als einzige Schweizer zu den deutschen Nachwuchsdesignern in den “Vogue Salon“ bei der Berliner Fashion Week ein.

Andreas Huber und Raúl Egloff Alcaide machten ihre Abschlüsse in Zürich und Antwerpen und arbeiteten getrennt voneinander bei Balmain, Lanvin und Kostas Murkudis, bis sie sich bei Akris in St.Gallen kennenlernten. Ihr gemeinsames Label wendet sich an die stilbewusste, zukunftsorientierte Frau von heute, die Luxus, Qualität und eine gewisse Extravaganz sucht. Die Philosophie der Designer steht für die Kraft der Gegensätze. Ihre Kollektionen zeichnen sich durch betonte Sinnlichkeit, hochwertige Materialien und delikate Verarbeitung aus. Ihre Ästhetik verbindet innovative Kreation mit Tragbarkeit. Ihre Vision ist die einer eigenständigen Sprache und Form und der steten Suche nach Innovation. In ihrer aktuellen Frühjahr-SommerKollektion 2016 „Tribe meets Outer Space“ kombinieren sie High-Tech-Materialien mit hochstehenden Seiden und sommerlicher Baumwolle. So entstanden Meshstoffe, Bermuda-Culotte-Hybrid-Hosen, Anzughosen mit Seitenstreifen, breite, farblich abgesetzte Paspeln oder kastige Raglan-Ärmel. Weitere Informationen auf www.huberegloff.com Die Kollektion der ambitionierten Jungdesigner gibt es bei Modestrom und im Huber Egloff Schauraum in Zürich, in Antwerpen sowie online auf www.precouture.com.

Huber Egloff

Fotos: Huber Egloff

Die Newcomer der Schweizer Modeszene

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street f端r Fashionistas

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couture

t

Foto: Frigesch Lampelmayer, Fotowerk

Ob von PRADA oder von SERGIO ROSSI – Silber ist in diesen Sommer eine der Trendfarben. Als Variante in uni wirken Heels und Slipper sehr elegant. Silberfarbene Details verleihen ihnen eine sportliche Note. Tasche „Anthea“ von AIGNER 1100 CHF

ELISABETH BERGER CH - 9000 St. Gallen, Neugasse 5, T +41 71 222 87 69 33


Foto: Roland Tännler

Foto: Peter Würmli

Foto: jgxdh.com

IT‘S MADE FREITA

Seit 1993 schenken wir gebrauchten Materialien ein nächstes Leben in neuem Kontext. Wir nennen diese Verwandlung gerne „From Truck Till Bag“. 34

DRAGNET: Sie gilt als Klassiker unter den Fahrrad­kuriertaschen. Entstanden 1994 ist sie kein kurzlebiges Nischenprodukt, sondern hat Massstäbe in puncto Design, Qualität und Funktionalität gesetzt.


Foto: Pierluigi Macor

Foto: Bruno Alder

Foto: Pierluigi Macor

AG Hilten: Die bewährte, übergrosse Tasche, die überall hinkommt, hinpasst und hingehört.

Auf der Suche nach einer geeigneten Tasche, mit der sie ihre Entwürfe auf dem Fahrrad transportieren konnten, orientierten sich die beiden Grafikdesign-Studenten Markus und Daniel Freitag 1993 an den urbanen Fahrradkurieren. Funktionell, wasserabweisend und robust - das waren die Voraussetzungen. Die Inspiration für das richtige Material brachte der bunte Schwerverkehr, der täglich an ihrer Wohnung vorbei über die Zürcher Transitachse brummte: Genau so wind- und wetterfest sollten ihre Taschen sein. Aus dieser Idee heraus entwickelten sie im Wohnzimmer ihrer Wohngemeinschaft einen Messenger-Bag aus alten LKW-Planen, gebrauchten Fahrradschläuchen und Auto­ gurten. Die alten Planen wurden in der Badewanne gewaschen, dann zwischen Sofa und Fernseher zugeschnitten und auf Mutters Maschine zu ersten Freitag MessengerBags vernäht. Bis heute ist jede Tasche ein handgemachtes Unikat. Unbeabsichtigt lösten die Brüder damit eine neue Welle in der Taschenwelt aus, und die Individual Recycled Freewaybags aus Zürich erobern seither die Welt.

REMY:Eine Hand­tasche mit einem Schultergurt. Sie faltet sich von selbst auf elegante Weise.

Zur Kollektion FUNDAMENTALS gehören aber längst nicht mehr nur Messenger Taschen. Das Sortiment ist mittler­ weile auf über 40 Modelle angewachsen, mit denen sich Smartphones, Laptops, geheime Liebesbriefe und vieles mehr verhüllen lassen. Besonders aktuell ist die „Reference“Kollektion. Die unifarbigen LKW-Planen, aus denen sie geschnitten ist, waren etwa 10 Jahre lang auf den Transitstrecken Europas unterwegs und haben sich dort das erworben, was man heute wohl street credibility nennt. Und die wird man so schnell nicht wieder los. Darum soll man Reference-Taschen auch in ihrem nächsten Leben als höchstwertige Planenhandwerkskunst nicht mit Samthandschuhen anfassen und in den goldenen High-Street-FashionKäfig einsperren. R.I.P. (= Rezyklierte Individuelle Produkte) von REFERENCE müssen raus ins pralle Leben, Downtown auf den Asphalt. Hier ist auch ihr zweites Zuhause, hier lassen sie ihre Schwestern, die ihr erstes Leben wohlbe­ hütet im Stall verbracht haben, alt aussehen und ihre Träger­ Innen nie im Stich.

Das Planentaschen-Hauptquartier befindet sich seit 2011 in Zürich-Oerlikon. Auf fast 7500 qm werden hier die Planen zerlegt, gewaschen und die Taschen von Hand zugeschnitten. Freitag denkt und handelt in Kreisläufen – alle Schritte und Prozesse werden nicht nur ökonomisch betrachtet, sondern immer auch durch die Augen von Freitag. // JJ 35


Fotos: Red Point

Feinste Dess und Exklus

36 Fotos: Felina Conturelle


sous sives

Fotos: Red Point

In ruhiger, angenehmer Atmosphäre und mit einer professionellen und liebevollen Beratung werden hier die neuesten Kollektionen präsentiert. In der kleinen Boutique im 1. Obergeschoss gibt es für jede Frau den richtigen Schnitt. Das Angebot reicht von Dessous der Marken Felina und Felina Conturelle, Marie Jo und Peasure State, Dita von Teese und Aubade über sport­ liche und elegante Bademode von Red Point, Rosa Faia und Anita bis zu gemütlichen Homedress, Pyjamas und Nachtwäsche in höchster Qualität von Hanro, Tatà und Schiesser. Ein Steckenpferd von Giannas Boudoir ist, dass hier für jede Figur und für jede Oberweite die perfekte Passform zu finden ist. „Die Suche nach dem perfekten BH, der den Körper in verführerische Stoffe hüllt und gleichzeitig den nötigen Halt bietet, ist selten eine einfache“, weiss Geschäftsführerin Gianna Rampone, die, gemeinsam mit ihrem Verkaufsteam, nicht nur ein Wäscheteil verkauft, sondern Selbstbewusstsein und Attraktivität. „Gerade für modebewuss­ te Frauen mit grosser Oberweite ist es nicht leicht, Dessous zu finden, die gut passen und auch optisch gefallen.“ Mitreissend, feminin, elegant und sportlich präsentiert sich die Bademoden­ kollektion für diesen Sommer. Mit Tupfen, Streifen, oder pfiffigen Uni-Looks weist Giannas Boudoir den Weg in einen modischen Badesommer. Stylische Cover-Ups vervollständigen den perfekten Beachlook. Getreu dem Motto „Focus on Cups and Design“ präsentiert das Fachgeschäft mit Triangel, Neckholder, Push-Ups und perfekt sitzenden Bügelmodellen eine grosse Auswahl an internationalen BademodenLabels in den Grössen 36 bis 54 mit A- bis G-Cups. Auf die jeweilige Grösse abgestimmte Passformen und hochwertigste Materialien umschmeicheln Ihren Körper, kaschieren das eine oder andere Pölsterchen und sorgen für ein gutes Wohlgefühl. Entdecken Sie also die exklusive Vielfalt und lassen Sie sich von den Strings, BHs, Panties, Strings und Bodies und von der grossen Auswahl an trendiger Bademode verzaubern. Die wunder­ vollen Designs und anschmiegsamen Materialien setzen Ihre Silhouette gekonnt in Szene und erweisen sich sowohl am Tag als auch in der Nacht als unverzichtbare Begleiter.

Giannas Boudoir GmbH CH - 9470 Buchs, Bahnhofstrasse 27, T +41 81 599 37 98 www.giannas-boudoir.ch 37


Mechanisch, chemisch, enzymatisch, für einen strahlenden Teint, ein zarteres Hautbild oder weniger Pigmentflecken – Peelings bringen unserer Haut in Topform.

Fruchtsäuresubstanzen: „Cellular 3 Minute Peel“ von LA PRAIRIE, um 189 EUR.

Puder aus Zuchtperlen: „Gommage Microperlé éclat“ von CHANEL, um 49 EUR. Koishimaruseide und Ginseng: „Silk Peeling Powder“ von SENSAI, um 69 EUR. Bambus-Pulver: „Pore Refining Solutions Charcoal Mask“ von CLINIQUE, um 31 EUR.

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Weisser Bimsstein: „Biosource Exfolierendes Gelée“ von BIOTHERM, um 25 EUR. Fruchtsäureextrakte: „Exfoliance Clarté“ von LANCÔME, um 29 EUR.

Mechanisches Peeling Perfekt für den Einsatz Zuhause ist das mechanische Peeling. Es sorgt für eine gründliche Entfernung von abgestorbenen Hautschüppchen und überschüssigem Hauttalg. Mithilfe kleiner Körnchen aus Quarzsand, gemahlenen Kernen von Aprikosen und Oliven oder aber aus Meersalz und Zuckerkristallen werden - durch leichtes Abrubbeln der Haut - abgestorbene Hautschüppchen entfernt. Ausserdem wird die Mikrozirkulation der Haut angeregt. Die Hautoberfläche wirkt geglättet und besser durchblutet. Fruchtsäure Peeling Das Fruchtsäure Peeling wird meist als Maske verwendet und ist besonders schonend. Säuren aus Früchten wie Orangen, Weintrauben, Zitronen und Äpfel lösen abgestorbene oder verhornte Zellen der Haut ab und stimulieren die Zellerneuerung. Kleine Falten, Pigmentstörungen und Sonnenschäden werden deutlich sichtbar gemildert und auch die Speicherfähigkeit der Haut lässt sich verbessern. Wichtig: Nach der Behandlung ist die Haut lichtempf­ indlicher und Sonnenschutz ein Muss. Salicylsäure Peeling Ein Peeling mit diesem Inhaltsstoff ist die längerfristige Antwort auf unreine Haut. Der Wirkstoff kommt in der Natur hauptsächlich in Weidenrinde vor und befindet sich heute in vielen Produkten, die gegen Akne und Unreinheiten helfen sollen. Der antibakterielle Wirkstoff dringt tief in die mittlere Hautschicht ein und regt die Neubildung der Hautschicht an. Um das gewünschte Ergebnis zu erzielen werden meist mehrere Peelings benötigt sowie ein Auffrischungspeeling durchschnittlich alle 6 Monate.

Mineralien des Toten Meeres: „Enzyme Peeling Liquid“ von REVIDERM, um 54 EUR. Natürliche Tonerde: „Doux Peeling“ von CLARINS, um 35 EUR

Kräuterschälkur Das „Green Peel“ von Dr. Schrammek ist eine Kräuterschälkur, bei der eine Mischung aus acht ausgewählten Kräutern, Enzymen, Mineralien und Vitaminen in die Haut eingearbeitet wird. Die Durchblutung wird gesteigert, die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung verbessert und die Hauterneuerung angeregt. Die Wirkung stellt sich nach 2 - 5 Tagen ein, in Abhängigkeit von der Hautstruktur mit mehr- oder minderstarkem Schälprozess der Haut. Enzympeeling Inhaltstoffe für ein enzymatisches Peeling sind Enzyme aus dem Saft des Papayabaums und aus einem Extrakt der Ananas. Dieses Peeling wirkt tiefenreinigend und leicht desinfizierend. Die anschliessend aufgetragenen Präparate werden schneller und intensiver aufgenommen. Die Mikrozirkulation wird allerdings nicht angeregt, weil eine in die Tiefe gehende chemische Stimulans fehlt, dennoch spalten die Enzyme die Proteine auf und tragen abgestorbene Zellen ab - für ein feines und gereinigtes Hautbild.

Foto: Frigesch Lampelmayer, Fotowerk

Jet-Peeling Hier kommt eine innovative Technik aus der Luft- und Raumfahrt zum Einsatz: Mit Überschallgeschwindigkeit schiesst aus mikroskopisch kleinen Düsen eine Wasser-Gas-Gemisch auf die Haut, trägt dabei lose Hautschüppchen ab und bringt gleichzeitig Sauerstoff tief in die Dermis ein. Anschliessend werden hochwirksame Substanzen wie Hyaluronsäure und Vitamine in die nun sehr aufnahmefähige Haut geschleust. Fältchen werden geglättet und die Haut wirkt frischer und jünger. Peeling mit Microdermabrasion Durch den Einsatz von Diamant-Microkristallen werden obere Hautzellen präzise und sehr sanft abgetragen. Die einzigartige Kombination von Vakuum und Peeling regt die Kollagenproduktion der Haut an und erzielt dadurch eine Tiefenwirkung. Dieses Peeling ist nur bei der Kosmetikerin und in der ästhetischen Chirurgie zu finden und eignet sich auch bei Falten. Danach ist die Haut höchst aufnahmebereit und kann mittels einer Hightech-Ultraschallbehandlung mit hautverjüngenden Wirkstoffen versorgt werden.

Peelings sollten regelmässig durchgeführt werden, damit die Haut auch auf Dauer frei von Unreinheiten ist und sie sollten stets sanft auf der Haut wirken. Jedes Peeling, das durch die Kosmetikerin oder den Arzt angewendet wird, sorgt für eine sanfte Behandlung und ein gutes Ergebnis. 39


Innovatives Fadenliftung und medizinisch angewandtes Microneedling für ein junges und frisches Aussehen Schonende Behandlungen für individuelle Ansprüche und lang anhaltende Ergebnisse - das Premium-Fachinstitut von Sibylle Mathis in Bad Ragaz sorgt für Hautstraffung, Hautverjüngung und die Wiederherstellung der natürlichen Gesichtskontur auf hohem Niveau mit medizinischer Unterstützung.

FADENLIFTING

Foto: fotolia

Das Fadenlifting ist ein schonendes Verfahren der Hautstraffung mit sichtbarem Lifting-Effekt. Die speziell entwickelten medizinischen Collagen-Fäden werden in das erschlaffte Gewebe eingezogen und verankern sich dort aufgrund ihrer besonderen Struktur. Durch das Ziehen und Spannen der Fäden modelliert und strafft der zuständige Arzt die betroffene Hautpartie. Zu spüren ist davon nichts, da die Einstichstelle durch eine leichte Anästhesie unempfindlich gemacht wird. „Das Fadenlifting dient dazu, Hals- und Gesichtskonturen zu verjüngen, hängende oder faltige Mundwinkel zu liften sowie den Stirn- und Augenbrauenbereich zu glätten“, erklärt Sibylle Mathis, Inhaberin des bekannten

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Die Idee ist verführerisch. Wie wäre es, wenn sich die Haut, die über die Jahre uncharmant erschlafft ist und sich Richtung Kinn verschoben hat, einfach wieder hochziehen liesse. Das geht? Ja, dank dem innovativen Fadenlifting. Es ist derzeit die effektivste Methode zur Wiederherstellung der natürlichen Gesichtskontur - ohne Skalpell. Kosmetikinstitutes in Bad Ragatz. „Zudem ist es ohne weiteres möglich, verschiedene Bereiche während einer Sitzung zu behandeln.“ Die verwendeten Fäden bestehen aus einer Poly-Milchsäure, die körperidentisch sind, und sich nach nur sechs Wochen vollständig im Körper abgebaut haben. Währenddessen baut sich durch die „Wiederverankerungshütchen“ des Fadens das natürliche Kollagen auf und lässt ein festes Stützgerüst entstehen. „Diesen Vorgang bezeichnet man als sogenannte aktive Eigenkollagenisierung“, weiss die eidgenössisch diplomierte Kosmetikerin. „Somit entsteht eine natürliche Straffung mit weichen Zügen und Konturen sowie ein langanhalt­ ender Lifting-Effekt. Um das Gesicht ausreichend zu straffen und dabei die Gesichtssymmetrie und die natürliche Beweglichkeit zu erhalten, braucht es allerdings umfangreiche Erfahrung. Aus diesem Grund arbeitet Sibylle Mathis seit mehreren Jahren mit einem geschulten Facharzt zusammen „Entsprechend des Faltenverlaufs zeichnet er Markierungen auf die Gesichtshaut, die den späteren Fadenverlauf darstellen. Nach der Behandlung ist das Ergebnis direkt sichtbar und hält bis zu mehrere Monate und Jahre. Der Vorteil dieser Behandlungsform ist, dass sie mit anderen Verjüngungstherapien, wie Botox und Filler, angewendet werden kann. HIGH-TECH MICRONEEDLING Eine weitere innovative wie revolutionäre und neue AntiAging-Behandlung zur Verlangsamung der Hautalterung ist das neue Microneedling mit Radiofrequenz zur 3D-Voluminisierung der Haut. Dafür kommen zwei bereits bewährte Therapieansätze zum Einsatz: das bewährte Microneedling und das Thermalifting. Auch bei dieser Behandlung, die nur wenige Anwendungen benötigt, wird die Kollagenproduktion angeregt, weil ein Selbstheilungsprozess in Gang gesetzt wird. „Die Argumente für dieses hocheffiziente Hightech-Verfahren sind zahlreich“, so die erfahrene Beauty-Spezialistin. „Dazu gehören neben der allgemeinen Hautstraffung ein gleichmässiges Hautbild, die Veredelung des Teints, die Reduzierung von Falten und Narben, die Verkleinerung der Hautporen, die Straffung von

Augenpartie, Hals und Dekolletée und die Reduktion von Narben und Dehnungsstreifen. Als perfekt geeignetes Verfahren für schwierige Hautpartien wird es besonders erfolgreich auch in der Flächenstraffung bei Plisséefalten angewendet.“

Aber was genau geschieht bei dieser Behandlung? „Für den Vorgang werden feinste Nädelchen in Sekundenschnelle in die Hauttiefe eingeführt und mehrere micro­ feine Kanäle in der Haut geöffnet, während an der Nadelspitze innerhalb von Millisekunden ein Wärmeimpuls abgegeben wird,“ so Sibylle Mathis. Durch diese Penetration wird die Durch­ blutung der Haut gesteigert und die Reparaturmecha­nismen aktiviert, wodurch die Bildung von Kollagen und Stammzellen angeregt wird. Um ein noch vollkommeneres Ergebnis zu erzielen, eignet sich die Kombi-Behandlungen von Straffung und Lifting. Die Microneedling-Behandlung mit Radiofrequenz ist die perfekte Vorbereitung für das Softfaden-Lifting. Es macht den Look vollkommen und das Ergebnis perfekt in Harmonie und Natürlichkeit. Lassen Sie sich beraten: Sibylle Mathis hat neben ihren bekannten Schönheitsbehandlungen und exklusiven Produkten stets die aktuellsten und schonendsten Methoden, um Ihre Schönheit noch ein wenig mehr zu unterstreichen. Dazu gehört unter anderem das Permanent Makeup und modernste medizinische Laserbehandlungen.

Sibylle Cosmetic FL - 7310 Bad Ragaz, Postgebäude, T +41 81 302 62 61, www.sibylle-cosmetic.ch 41


EYE POWER Bei Temperaturen über 25 Grad neigt gerade die Augenpartie dazu schnell auszutrocknen. Kühlende Vlies-Pads oder Augenmasken können das Reservoir aber wieder auffüllen und schnell für ein glattes und strahlendes Aussehen sorgen. Besonders gut eignen sich Produkte mit Retinol. Am Abend angewendet soll dieser Inhaltstoff das Binde­gewebe stärken und Enzyme hemmen, die Kollagen abbauen. Das stärkt die Widerstandskraft der Haut und mildert die Sichtbarkeit vorhandener Fältchen. circe Tipp: SHISEIDO, Benefiance WrinkleResist24 Eye Mask, ca. 63 EUR.

LIGHT & EASY Damit wir im Sommer nicht ins Schwitzen kommen, sollten die Pflegeprodukte den warmen Temperaturen angepasst werden. Reichhaltige Cremes und Masken haben jetzt Pause, denn sie können die Poren verstopfen und zu Hautunreinheiten führen. Jetzt sind leichte Cremes oder Gele angesagt. Produkte mit Hyaluron, dem ultimativen Anti-AgeWirkstoff und Feuchtigkeitsspender, legen sich wie ein Netz über die Haut und versorgen sie 24 Stunden lang mit Feuchtigkeit. circe Tipp: GUERLAIN, Orchidée Impérial La Crème Gel, ca. 300 EUR.

BEAUTYELIXIER Es ist belebend wie ein Morgenspaziergang am Meer, sorgt für einen frischen Teint und lindert Hautreizungen: das Thermalwasser. Angereichert mit wichtigen Mineralien und Spurenelementen, wie Natrium, Kalium, Calcium, Zink, Eisen, Magnesium und Kupfer ist das bakteriologisch reine Wasser besonders reizarm und damit sehr gut für empfindliche Haut geeignet. Doch wussten Sie, dass die Sprays mit pflegenden Mineralien auch das Make-Up fixieren? Einfach in die Luft sprühen und das Gesicht in den Nebel tauchen. circe Tipp: VICHY, Thermalwasser Spray, ca. 9 EUR.

Immer cool mit den richtigen Produkten

BODY MIST Körpersprays bestehen aus einem großen Anteil Wasser und enthalten weniger Parfumöle, wodurch sich nur ein leichter Duft auf der Haut verteilt. Produkte ohne Alkohol geben ein frisches Gefühl, spenden der Haut Feuchtigkeit und lösen auch in der Sonne keine Allergien oder Pigmentflecken aus, was bei Parfums und Sprays mit Alkohol leider der Fall sein kann. circe Tipp: BIOTHERM, Eau Pure, ca. 26 EUR.

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VLIESMASKEN Auf Vorrat pflegen? Das geht tatsächlich mit leichten Gesichts-Vliesmasken, die man nur einmal pro Woche anwenden muss, um über Tage hinweg frisch und munter auszusehen. Es gibt verschiedene Vlies-Varianten: Reine, native Collagenfasern verbessern die Durchblutung der Haut. Die erfrischende Wirkung ist perfekt für eine sommerliche Abkühlung und erhöht nachhaltig die Elastizität der Haut. Kaviarextrakt regt die hauteigenen Regenerationskräfte an. Aloe Vera ist besonders feuchtigkeitsintensiv und pflegt trockene Haut. Ihre kühlende Eigenschaft erfrischt und hilft sonnengeschädigter Haut, den Schutzmantel wieder aufzubauen. Vlies, beschichtet mit einem Kokosnussgel, soll Umweltstress und im Kombination mit Heilkräutern wie Kamille und Enzian Irritationen lindern. circe Tipp: ESTEE LAUDER, Micro Essence Infusion Mask, ca. 61 EUR.

FINGER FOOD Toller Nagellack ist im Sommer ein absolutes Muss. Damit die Farbe auch schön zur Geltung kommen kann, sollten Hände und Füße perfekt gepflegt sein. Zu diesem Zweck sind Maniküre und Pediküre ebenso Pflicht, wie das regelmäßige eincremen. Praktisch sind die angenehm kühlenden und pflegenden Gel-Handschuhe und Gel-Söckchen, deren Innenoberfläche mit einem speziellen Gel beschichtet ist, das Pflegestoffe, wie Aloe Vera, Avocado-, Lavendeloder Olivenöl oder mit Vitamin E, an die Haut abgibt. MinzExtrakte sorgen zusätzlich für eine abkühlende Wirkung. circe Tipp: SENSAI, Cellular Performance Intensive Hand Treatment plus dazugehörigen Handschuhen mit Keramikgewebe, ca. 90 EUR plus ca. 25 EUR.

WUNDERWAFFE Die afrikanische Sheabutter gehört zu den wertvollsten Schätzen der Natur. Die aus der Frucht des Karité­baumes hergestellte Butter, ist ein wunderbares Mittel für beanspruchte Haut. Reich an Vitamin A, D, E und F können damit sogar kleine Hautschäden geheilt werden. Als luftig-leichter Schaum zieht er schnell ein und verleiht der Haut sofort mehr Geschmeidigkeit und Ausstrahlung. Im Kühlschrank aufbewahrt kommt zur Pflege noch eine herrlich feine Abkühlung hinzu. circe Tipp: FILORGA, Detox Body Treatment, ca. 29 EUR.

AFTER SUN Selbstverständlich beginnt alles mit der Pflege vor dem Sonnenbaden. Eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor mit LSF 50. Doch selbst die beste Vorbereitung hilft manchmal nichts: Wenn die persönliche Sonnenzeit überschritten worden ist, lässt der Sonnenbrand nicht lange auf sich warten. In diesem Fall sollten kühlende After Sun Produkte schon im Kühlschrank bereit stehen. circe Tipp: PIZ BUIN, After Sun Soothing Lotion, ca. 10 EUR.

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Gesticktes

Meisterwerk Hublots Big Bang Broderie Internationale Designer und grosse Couturiers wie Chanel, Gucci, Tom Ford, Oscar de la Renta, Prada oder das heimische Label Akris gehen beim Meister der Schweizerischen Stickerei ein und aus – bei Bischoff in St. Gallen bestellen sie meterweise Broderie und Spitze, die später auf den Kleidern ihrer Haute Couture zu sehen sind. Das weltweit führende Unternehmen konnte aber noch einen Schritt weiter gehen und die Kunst der Stickerei in St. Gallen einem neuen Höhepunkt zuführen, denn auch in der Haute Horlogerie ist es derzeit angesagt, traditionelle Handwerkskunst in zeitgenössischem Design wiederzubeleben. So kam es zu einer Kooperation zwischen dem renommierten Schweizer Uhrenhersteller Hublot und dem Stickereihersteller Bischoff. Sie befreiten die Stickereikunst aus den Grenzen ihrer traditionellen Anwendungsbereiche und interpretierten sie auf neue Weise.

Erste limitierte Auflage der Big Bang Broderie

Stickmotive für Ziffernblätter und Armbänder aus dem Hause Bischoff Textil


Kunstvolle Stickerei in Form eines Totenkopfes

Gemeinsam entwarfen sie ein exklusives Stickmotiv, das gleichzeitig sexy, feminin und dezent wirkt und doch ein wenig keck frivol daherkommt. Es soll etwas offenbaren, ohne es vordergründig zu zeigen, wie der mit diskretem Charme angedeutete Totenkopf. Die Idee war, neben dem Armband einer luxuriösen Uhr auch das Zifferblatt und die Lunette mit einer feinen, spinnennetzartigen Stickerei zu verzieren. 2015 wurde die neue Damenuhr, die erste Big Bang Broderie, präsentiert: Mit einem gestickten Totenkopfmotiv auf dem Zifferblatt, das mit 11 Diamanten besetzt ist, sowie feinen Arabesken auf der Lünette und dem Armband strahlt die Uhr einen rebellischen Esprit aus, die zu 100 Prozent „Swiss Made“ ist. Die zentrale Herausforderung bestand darin, das Stickmotiv für seinen besonderen Einsatz tauglich zu machen. Mit Hilfe eines speziell beschichteten, 24 Karat Gold Garns wurde das äusserst feine Dessin auf Tüll und Seidenorganza gestickt und mit High-Tech Komponenten aus Kohlestofffasern fixiert - eine technische Innovation. Die opulenten Statement-Luxusuhren gibt es in den drei Farbvarianten gold, silberfarben und schwarz sowiein verschiedenen Materialvarianten und mit 198 Diamanten von 1,12 Kt. besetzt; jeweils in einer limitierten Auflage von 200 Exemplaren.

Fotos: Hublot

Auf dem diesjährigen Salon International de la Haute Horlogerie in Genf und der Baselworld wurden zwei neue limitierten Serien vorgestellt: die Big Bang Broderie Sugar Skull 41MM in Türkis, Marineblau, Blassrosa, Fuchsienrot, Gelb, Orange und Violett mit silbernen und goldenen Lurexfäden, veredelt mit rosafarbenen oder blauen Saphiren sowie die Big Bang Broderie 41MM in Keramik, Stahl und Gelbgold mit schwarzen, silbernen oder goldenen Lurexfäden. Beide Ausführungen verkörpern die Fusion extremer Weiblichkeit und Innovation auf höchstem Niveau und zollen zum zweiten Jahr in Folge der St. Galler Stickerei auf Seidenorganza ihren Tribut. Es ist die Geburt einer neuen Ikone – ein verlässlicher Begleiter für alle Frauen, deren Unabhängigkeit in ihrem Stil Ausdruck findet – und die Begegnung zweier Welten, in denen die Leidenschaft für das Besondere einhergeht mit Präzision. // JJ

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Trends sind heute so und morgen anders. Deshalb hat sich Juwelier Herzog Loibner im liechtensteinischen Vaduz dazu entschieden, eine exklusive Schmucklinie zu entwerfen auch um zeitlose Schönheit zur eigenen Mode zu machen. Es ist offensichtlich eine Kollektion von Frauen für Frauen, denn je nach Farbstein und Diamantbesatz zeigt sie sich romantisch, verspielt oder sportlich elegant. Jacqueline Jurek hat mit Bianca Herzog und Susanne Loibner gesprochen.

JJ: Was ist der Beweggrund für eine eigene Kollektion? Bianca Herzog: Ich denke es hat zwei Beweggründe. Einerseits ist es der Traum von etwas Eigenem, denn eine eigene Kollektion ist auch etwas sehr persönliches. Andererseits geht es darum etwas Besonderes zu machen, das es nicht in Österreich, in der Schweiz oder sonst wo auf der Welt gibt, sondern nur hier bei uns in Vaduz. Einzigartig in der Branche zu sein, ist dabei ein wichtiger Faktor. Dass eine Frau ein elegantes Schmuckstück mit unserem Namen trägt, ist eine sehr schöne und äusserst erstrebenswerte Vorstellung. JJ: Wie hat dieser Prozess begonnen? Was war der erste Schritt? Bianca Herzog: Die Marke Herzog Loibner mit dem Aldusblatt als Punze gibt es schon, denn seit unserer Eröffnung fertigen wir für unsere Kunden Unikate an. Der Prozess war daher kein so grosser Schritt mehr. Und jetzt möchten wir etwas kreieren, das uns identifiziert und mehr ist als ein Unikat. So ist die Herzog Loibner Kollektion entstanden, bestehend aus verschiedenen Schmuckstücke. Aber natürlich werden wir auch weiterhin Unikate fertigen.

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JJ: Eine eigene Kollektion birgt ja viele Entscheidungen in Sachen Design, Qualität, Preis in sich. Wie haben Sie sich entschieden? Susanne Loibner: Das ist richtig. Zurückblickend auf die letzten Jahre haben wir bei unseren Kunden Tendenzen und Vorlieben für Schmuckstücke und Formen erkannt. Das betrifft in erster Linie farbenfrohe Ohrringe in verschiedenen Ausführungen sowie Einhänger, die man an eine Kette, an eine Kreole oder an ein Armband hängen kann. Diese vielfältigen Kombinationen waren uns sehr wichtig. So hat die Trägerin nicht nur ein Schmuckstück, sondern ein Schmuckstück für viele Möglichkeiten, das, vom Stil her, auch mit anderen bekannten Schmuckmarken kombinierbar ist. JJ: Wie genau werden die Schmuckstücke aussehen? Susanne Loibner: Nach den vielen Verkaufsgesprächen, hatten wir ein klares Bild von den einzelnen Preziosen und welche Anforderungen sie erfüllen sollten. Damit war der Schritt zu eigenen Skizzen nur noch ein kleiner. Ganz klar werden Farbsteine im Vordergrund stehen. Farbsteine sind Persönlichkeitssteine: Sie sind so individuell wie ihre Trägerin, unterstreichen ihren Charakter,


ihre Sinnlichkeit und Weiblichkeit. Wir möchten jeden individuellen Wunsch erfüllen vom Mondstein, Citrin und Aquamarin über den Amethyst und Rauchquarz bis hin zum Turmalin. Die Einhänger wird es in drei Grössen und die Ohrringe in zwei verschiedenen Grössen geben. Der nächste Schritt wird dann ein elastisches Goldarmband in verschiedenen Ausführungen sein. Schritt für Schritt wird die Kollektion immer weiter ergänzt. JJ: Wo wird die Kollektion gefertigt? Bianca Herzog: Die Prototypen entstehen hier bei uns. Gefertigt werden die Stücke dann in Italien. Dort sind die besten Edelsteinschleifereien zuhause, die die Steine in höchster Qualität anbieten. Bei Ohrschmuck ist es zum Beispiel sehr wichtig, dass die Steine ein perfektes Paar bilden. Bei der Auswahl von Farbsteinen gibt es viele Details, auf die geachtet werden müssen. Die Endfertigung findet dann wieder hier bei uns in Liechtenstein statt.

Foto: Herzog Loibner

JJ: Werden Sie im Rahmen der Herzog Loibner Schmucklinie auch Sonderwünsche realisieren können? Bianca Herzog: Unbedingt. Wenn der Kunde den Wunsch nach einem besonderen Stein hat, können wir diesen jederzeit erfüllen. Wünscht er allerdings einen anderen Steinschliff, dann fällt die Fertigung des Schmuckstückes in die Kategorie Unikat. Unsere Jewellery-Designer und unser Goldschmied erfüllen alle Wünsche und die Synergie mit den Edelsteinschleifereien in Italien eröffnet uns natürlich viele weitere Möglichkeiten in der Herstellung von Unikaten. JJ: Welche Materialien werden verwendet und wie stehen Sie zu Gelbgold? Bianca Herzog: Wir verwenden edelste Materialien. Wie für die Unikate kann die Kundin ihren besonderen Goldton wählen, das heisst zartes Roségold, kühles Weissgold oder warmes Gelbgold. Auch wenn dieser Farbton in den letzten Jahren eher in den Hintergrund

getreten ist möchten wir ihn wieder mehr einsetzen, weil Gelbgold einen sehr schönen Farbton hat, der, wenn er zur Hautfarbe passt, einfach wunderbar zur Wirkung kommt. Wichtig ist, dass die Schmuckstücke leicht sind, vor allem die Ohrringe. Unser Anspruch ist, dass sie nicht ziehen und sich perfekt an jedes Ohr anpassen. JJ: Unterliegen die Farben der von Ihnen getätigten Stein­ auswahl der aktuellen Sommermode? Susanne Loibner: Ja und nein. Natürlich bieten wir die aktuellen Modefarben an. In der Regel haben die Kundinnen aber eine Vorliebe für bestimmte Farben oder Steine, die ihrem Äusseren schmeicheln. Der Mondstein ist einer der beliebtesten Steine. Gefragt sind aber auch leuchtende Farben, wie Amethyst, Citrin oder Aquamarin. Dem Selbst kann hier nach individuellem Geschmack Ausdruck verliehen werden. JJ: Wann werden die ersten Stücke fertig sein und zum Kauf bereit stehen? Susanne Loibner: Einiges haben wir bereits zur Finalisierung im Haus. In den Verkauf geht die Herzog Loibner Kollektion dann ab Juni. Das elastische Goldarmband wird im Spätsommer folgen. JJ: Zum Abschluss habe ich noch eine Frage. Was hat es eigentlich mit dem Aldusblatt auf sich? Bianca Herzog: Das Aldusblatt ist Teil unseres Logos. Die Ornamentform zieht sich als Fassung durch die Herzog Loibner Schmuckkollektion und dient für das einzelne Stück als Punze. Bei der damaligen Logo-Findung hat uns dieses herzförmige Blatt so gut gefallen, da‚ es schon vor vielen Jahrhunderten in wichtigen Schriften als Siegel und später als Schmuckstück in Büchern verwendet wurde. Vielen Dank für das Gespräch!

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Natur Schauspiel LINKS: Die edlen Weissgoldringe in verschiedenen Varianten bestechen durch ihre zahlreichen Diamanten. Ein farbiger Eyecatcher ist der Cocktailring mit seinem 23Kt schweren Paraiba Turmalin. Meisterhaft gefertigt sind die Chandelier-Ohrringe in Weissgold mit glitzernden Diamanten. RECHTS: An der zarten Goldkette sorgt die in Roségold gefasste Korallenquaste mit Diamanten für Aufsehen. Perfekt dazu passen die Ohrringe und der aufwendig verarbeitete Ring mit grünen Smaragden. 48


Fotos: Frigesch Lampelmayer, Fotowerk

HERZOG LOIBNER FL - 9490 Vaduz, Aeulestrasse 20 T +423 230 30 00 www.herzogloibner.com


In die Fünfziger zu kommen ist längst kein Grund mehr, die H allem Frauen starten mit 50 noch mal richtig durch. Sie wisse lang gehegte Träume, sehen dabei jung aus und sind glückliche und bestätigen: Frauen zwischen 50 und 65 Jahren sind glücklic Kürzlich bin ich im Bücherregal meiner Mutter auf ein Buch aus dem Jahr 1977 gestossen. „In der Mitte des Lebens“, so der Titel von Gail Sheehy war damals ein absoluter Bestseller, liess ich mir sagen. Thematisiert wurde die Midlife-Crisis des Mannes. Was das ist, weiss jeder. Wenn der seit zwanzig Jahren verheiratete, beruflich erfolgreiche Architekt, Arzt, Kaufmann oder was immer auch, sich plötzlich einen Porsche oder eine Harley kauft, Lederjacke statt Anzug trägt, zehn Kilo abnimmt und eine Freundin hat, die auch seine Tochter sein könnte. Die Midlife-Crisis ist ein Klischee bis man sie hat und sie eine wahrlich ernste Angelegenheit wird. Plötzlich spüren Männer, dass sich so etwas wie ein innerer Zusammenbruch vollzieht und sie wissen nicht, warum ihr Leben auf einmal aus den Fugen gerät. In den vergangenen Jahrzehnten wurde viel dazu geforscht. Neueste wissenschaftliche Untersuchungen, auch basierend auf Erfahrungen von Lebensphasenforschern und Psychothera­ peuten, zeigen jedoch, dass eine „universelle Krise“ im mittleren Alter von Männern (und Frauen) eindeutig nicht gegeben ist. Vielmehr sind wir mit der Erkenntnis konfrontiert, allmählich alt zu werden. Das ist bitter, denn, wie Sigmund Freud schon sagte, sind wir im Unbewussten alle von unserer Unsterblichkeit überzeugt. Und plötzlich ist sie da, diese Zeit, wenn der Rest des Lebens begonnen hat. Wir rechnen nicht mehr von Geburt bis heute, sondern von heute bis zum Tod und diese, nennen wir sie Umkehr der Zeitrechnung, hat sichtbare und spürbare Folgen. Ich persönlich möchte diesen Punkt aber nicht Midlife-Crisis nennen, sondern eher „sinnbringende Lebenskrise“ oder „Lebensbilanz“ mit der Möglichkeit den weiteren Lebensweg einer Korrektur unterziehen zu können... und Frauen tun sich dabei entschieden leichter. Kurskorrektur? Ja, bitte! Es ist noch nicht so lange her, dass für Frauen mit dem 50. Geburtstag das „Oma-Zeitalter“ begann. Heute sehen sie eher aus wie 40 und fühlen sich auch so. Eine Reihe von Beispielen sind Stars wie Brooke Shields, Michelle Pfeifer, Julian Foster, Sharon Stone, Holly Hunter, Jodie Foster, Andy McDowell oder Sonja Kirchberger. Und damit nicht genug. Die US-Psychologin Susan Nolen-Hoeksema fand sogar heraus, dass es Frauen umso besser geht, je älter sie werden. Mit jedem weiteren Lebensjahr scheinen sie sogar noch ein bisschen glücklicher zu werden. Der Grund scheint auf der Hand zu liegen:

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Diese Frauen haben schon einiges in ihrem Leben geschafft und auch Krisen durchstanden. Oft haben sie Kinder gross gezogen, sich eine Karriere erarbeitet und können auf viele spannende Erfahrungen zurückblicken. Das macht sie eigenständig und selbstbewusst. Sind die Kinder dann aus dem Haus, widmen sie sich anderen schönen Dingen, anstelle in ein Loch zu fallen und Trübsal zu blasen. Vielen von ihnen gelingt es, sich frei zu entfalten. Sie haben die Kraft, sich noch einmal neu zu beweisen und aus ihren Erfahrungen zu schöpfen. Dazu kommt, dass heute die meisten Frauen in den Fünfzigern finanziell unabhängig sind. Sie treffen Entscheidungen, ohne Schuld­ gefühle gegenüber ihrer Familie zu haben. Es sind Frauen, die wissen, wer sie sind und was sie wollen. Experten zufolge hat all dies einen wesentlichen Anteil daran, dass sich das Altern verlangsamt. Madonna ist zwar nicht das klassische Vorbild für die Frau ab 50, aber sie ist doch ein weiteres gutes Beispiel für Attraktivität und Lebensfreude. Nicht nur einmal zeigten die TV Sender die heute 57-Jährige nach den letztjährigen Grammy Awards, als sie im Vorbeilaufen noch ihr kurzes Röckchen hob. In einem Interview mit dem Magazin „Rolling Stone“ erklärte sie provokant: „So sieht ein 56-jähriger Hintern aus!“ Und sie verstehe nicht, warum gemeinhin akzeptiert werde, dass Frauen ab einem bestimmten Alter sich nur in einer bestimmten Art und Weise verhalten dürften. Wieso sollten sie sich zu alt fühlen? Für was? Mit „einem bestimmten Alter“ ist die Menopause gemeint. Früher besiegelte


Hände in den Schoss zu legen oder sich zurückzuziehen. Vor en endlich, wer sie sind und was sie wollen. Sie erfüllen sich er denn je. Auch Wissenschaftler kommen zu diesem Ergebnis cher und zufriedener als andere Altersgruppen. sie das Ende der Fruchtbarkeit um den 50. Geburtstag herum und den Beginn der Zeit als alte Frau, wie die „Welt“ online in einem Bericht zu dem Thema schreibt. Es war das Ende der kurzen Röcke, der langen Haare, das Ende von Ausgehen und Flirten, und mit dem Sex war es dann oft auch vorbei. In der damaligen Zeit war das Leben damit zu Ende. Wir werden immer älter Ein weiterer Aspekt ist die durchschnittliche Lebenserwartung. So liegt sie bei einer heute 50Jährigen bei etwa 83 Jahren. Das heisst: Zum Zeitpunkt der Menopause befindet sie sich in ihrem mittleren Alter und es liegt noch weit mehr Lebenszeit vor sich als in allen Generationen zuvor. Eine aktuelle Studie der Universität Klagenfurt veröffentlichte, dass sich Frauen in diesem Stadium sogar um durchschnittlich elf Jahre jünger fühlen. Wie die „Welt“ schreibt, hatten die Psychologinnen Alexandra Grillitsch und Brigitte Jenull dafür 99 Frauen zwischen 50 und 85 Jahren befragt, deren durchschnittliches Alter bei 58 Jahren lag. Im „Journal für Psychologie“ berichteten sie, dass der Mittelwert des gefühlten Alters jedoch bei 47 Jahren lag. Nur eine der befragten Frauen gab an, sich älter zu fühlen. Renate Huch, eine Ärztin, die bis zu ihrer Emeritierung die Universitätsfrauenklinik in Zürich geleitet hat, meinte, Frauen sähen heute tatsächlich jünger aus. Fest­stellen könne man dies anhand alter Familienfotos. Die

damaligen Omas wirkten auf den Aufnahmen deutlich älter als Frauen im selben Alter heute. Die Ursachen dafür sind unter anderem im mittlerweile weitaus höheren Wohlstand zu finden. Heute können Menschen ohne existenzielle Ängste aufwachsen. Eine wesentliche Rolle spielen auch der medizinische Fortschritt sowie der Umstand, dass heute mehr Menschen auf eine gesunde Lebensweise mit viel Bewegung und ausgewogener Ernährung Wert legen. Wie die „Welt“ schreibt, spielt auch die Gleichstellung im Berufsleben eine grosse Rolle. Das heisst, dass Frauen heute einen grösseren Spielraum haben und Aufgaben erfüllen können, die im Vergleich zu denen in früheren Generationen von grösserer Bedeutung sind. Von wegen „Sex, nein danke!“ Mit 50 Jahren haben Frauen schon auch auf sexueller Ebene einiges erlebt. Sie wissen genau, was sie mögen und kennen ihren eigenen Körper in- und auswendig. Trotz der Wechseljahre empfinden sie noch Lust, die sie auch ausleben möchten. Zwar lässt die Häufigkeit etwas nach, nicht aber die Qualität des Liebesspiels. Reife und emanzipierte Frauen sind weniger bereit, sich zurückzustellen und fordern genau das, was sie wollen. Daher ist Sex über 50 sehr viel gleichberechtigter und erfüllender als in jungen Jahren. Und was ist mit dem Mann von heute? Die Midlife-Crisis hat sich über die vergangenen Jahrzehnte hinweg zur Sinnkrise mit Entwicklungspotential entwickelt. Auch die Lebensmitte selbst hat sich verändert, denn die Lebenserwartung ist weltweit gestiegen. Ein Mittvierziger steht also tatsächlich in der Mitte seines Lebens. Aber wahrscheinlich wird er nicht melancholisch über den Rest seines Lebens nachdenken, sondern lieber darüber, wie er die gewonnenen Jahre bis zum hohen Alter für sich definieren und womit er sie ausfüllen soll. Gestiegen ist also nicht nur die Erwartung an die Dauer des Lebens, sondern auch an dessen Qualität. Dennoch gibt es Studien, die belegen, dass der Mann über 50 nicht so glücklich und zufrieden ist wie die gleich­ altrige Frau. Renate Huch ist überzeugt davon, dass es für Frauen zur Regel werden wird, sich mit über 50 selbstbewusst, jung und attraktiv zu fühlen. Frauen wie Madonna, so überzogen ihre Art erscheinen mag, haben dabei geholfen. // JJ

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Die „Night-and-Home“-Kollektion für Sie und Ihn erscheint zweimal jährlich und besticht durch modische Farben. Zwei mal pro Jahr erscheint die modische „Flash“Kollektion mit angesagten Mustern, hochwertigen Stoffen und perfekten Schnitten. Für Sie und Ihn.

Die „Schwinger“-Kollektion ist ein Stück Schweizer Brauchtum im Edelweiss-Look oder ScherenschnittMuster. Sie kombiniert traditionelle Sujets und moderne Schnitte.

Schwei


Der Strumpfwirker Joseph Sallmann gründete 1849 die Trikotfirma „Jos. Sallmann“ im thurgauischen Amriswil. Mit seinem Geschäft wurde er zum Begründer der schweizerischen Trikotindustrie, denn er war der erste in der Schweiz, die Helanca und Nylon in der Unterwäsche verarbeitete. Dies hat sich in der Zwischenzeit zwar geändert, aber der unternehmerische Geist und die durchschlagende Innovationskraft sind auch nach 165 Jahren noch spürbar. „Unsere Leidenschaft gilt ausgewählten Stoffen und perfekten Schnitten. Wir verbinden Tradition mit Innovation und wissen, was Mann und Frau am liebsten darunter tragen“, so Andreas Sallmann, der die ISA Sallmann AG seit 25 Jahren und in sechster Generation führt. Man ist sich der unternehmerischen Verantwortung bewusst und setzt stets alles daran, die verschiedenen Kollektionen ökologisch einwandfrei und qualitativ hochwertig herzustellen. Swissness. Man ist stolz auf seine Wurzeln und lässt das Brauchtum der Schweiz immer in die Produkte einfliessen – Design & Entwicklung, Stoffproduktion und Zuschnitt erfolgen in der Schweiz, einzig das Nähen und Verpacken übernimmt ein Tochterbetrieb in Portugal. Neben der gelebten Swissness haben auch einwandfreie Qualität und höchster Tragekomfort oberste Priorität – schliesslich kommt der Haut (fast) nichts näher als die Unterwäsche. So werden bei der bodywear ausschliesslich Stoffe verwendet, die entsprechend zertifiziert sind. Styles. Die Kollektionen aus dem Hause ISA sind umfangreich. Für Herren und Dame gibt es die „Bodywear Fashion & Basic“-, die „Night and Home“-, die „Schwinger“- und die Alpenschick-Kollektion sowie die „Max Havelaar“-Linie. Letztere steht für 100% Bio-Cotton und unterstützt ein Baumwollprojekt der Helvetas in Kirgistan.

Foto: Frigesch Lampelmayer, Fotowerk

Die „Swissline“-Kollektion für den Herrn ist Schweizer Wäsche vom Feinsten. Hier wird ausschliesslich hochwertigstes Baumwollgarn verwendet. Die edle Wäsche ist in den Stoffqualitäten „striped“, „light mix“, „rib“, „twisted“ und „pure“ erhältlich. Ebenfalls nur für den Herrn: die „Clima Control“. Sie hält in jeder Situation trocken und warm. Die Funktionswäsche besteht aus Micro-Polyester-Fasern; das Material transportiert nicht nur den Schweiss nach aussen, es wirkt antibakteriell und geruchshemmend, während der Körper trocken und warm bleibt.

Nachhaltigkeit. Trotz Designanspruch, Technologie und Tradition ist man sich auch der sozialen und ökologischen Verantwortung bewusst. Darum setzt sich Andreas Sallmann für eine nachhaltige und umweltgerechte Produktion ein. „Dank unserer hochmodernen Solaran­ lage in Portugal wird der grösste Teil unserer Produkte mit mindestens 30 Prozent Solarstrom genäht“, so Sallmann. „Zudem beziehen wir einen Teil unserer Baumwolle von Fairtrade-Kooperativen und unterstützen damit Klein­ bauern und Arbeiter in den Anbaugebieten.“ 2014 kaufte die ISA Sallmann AG zehn Prozent ihrer Baumwolle zu Fairtrade-Bedingungen. Die Summe an Qualität und das Bewusstsein für die Umwelt und einem nachhaltigen Handel machen die ISA Sallmann AG zu einem der Vorzeigeunternehmen in der Schweiz.

ISA Sallmann AG, Amriswil

izer Darunter


Ein Kunstwer

in Design und Soun

LOEWE Reference

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Die Loewe Reference Linie überzeugt nicht nur mit perfektem Bild sondern vor allem auch mit brillantem Sound. Die High-End-Linie steht in den Grössen 55, 75 und 85 Zoll zur Verfügung und fügt sich in höchster Qualität in die individuelle Wohnlandschaft ein. Der hochwertige umlaufende Aluminiumrahmen, die entspiegelte Kontrast-Filterscheibe sowie ausgezeichnet verarbeitete Oberflächen und Spaltmasse machen aus jedem Blickwinkel deutlich, dass der Loewe Reference ein Premiumprodukt ist. Bilderlebnis im Grossformat. Mit Reference 85 und 75 stellt Loewe hoch­ wert­ ige TVs im Grossformat vor. Das Ultra-HD-Display mit Direct-LED-Technologie besticht durch extrem scharfe Bilder, die über USB, aus dem Heimnetzwerk oder dem Internet auf den Bildschirm kommen. Zukunftsweisende Schnittstellen wie HDMI 2.0, HDCP 2.2 und HEVC erschliessen ultra-hochaufgelöste Inhalte von externen Zuspielern wie z.B. Bluray-Playern. Und das Beste: Selbst Videos in Full-HD sehen dank ausgeklügelter Loewe Super-Scaling-Technologie deutlich besser aus. Durch Detailschärfe entsteht ein natürlicher Bildeindruck mit frischen und lebendigen Farben.

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Der perfekte Sound. Trotz seines schlanken Designs zeichnet sich der Reference durch exzellenten Klang aus. Das nach vorne und hinten abstrahlende, hochwertige Stereotonkonzept mit 2 x 60 Watt Musikleistung basiert auf dem Bass-Reflex-Prinzip. Die intelligente Anordnung der Lautsprecher schafft ein beindruckendes und brillantes Klangerlebnis, wie es sonst nur mit einer zusätzlichen Soundbar erreicht wird. Natürlich sind die Fernsehgeräte auch für Surround-Anlagen vorbereitet. Der integrierte 5.1-AV-Mehrkanal-Decoder unterstützt Dolby Digital und DTS. Er erlaubt über die Digital-Audiolink-Schnittstelle den direkten Anschluss eines Loewe Home-Cinema-Systems von 2.1 bis 5.1. Das TV-Gerät ist dann Centerspeaker, das im Verbund mit den Loewe Reference Lautsprechern in Design, Wertigkeit und Technologie perfekt harmoniert. Sinnvoll vernetzt. Ein Fernsehprogramm anschauen und gleichzeitig zwei weitere, unterschiedliche Programme über den integrierten Festplattenrecorder DR+ aufnehmen – das ist einzigartig bei den hochwertigen Loewe Fernsehgeräten. Mit Loewe Mobile Recording ist das Fernsehgerät auch von unterwegs aus über die Loewe Smart Assist App für Android und iOS einfach und intuitiv mit dem Smartphone programmierbar, wenn der Termin mal etwas länger dauert und der Spielfilm zuhause aufgezeichnet werden soll. Besonders komfortabel wird die Programmierung des integrierten Festplattenrecorders über den elektronischen Programmführer von Loewe. Dieser ist sowohl im TV-Gerät als auch in der Loewe Smart Assist und Smart tv2move App integriert.

Foto: Lowew

Loewe Multiroom Streaming. Über die Funktion Loewe Multiroom Streaming können Live-TV Inhalte, DR+ Aufnahmen und DVB-Radio-Stationen auf bis zu zwei weiteren Loewe TV-Geräten der neuesten Generation dargestellt werden. Mit dieser weltweit einzigartigen Funktion können Inhalte parallel in verschiedenen Räumen mit Loewe TV-Geräten abgespielt werden. Mit dem Loewe Reference wird auch Musik hören zum Erlebnis. Mithilfe des integrierten Bluetooth-Moduls, kann die Lieblingsmusik direkt vom Smartphone oder Tablet auf den TV gestreamt werden. Schnell und einfach ertönt die Musik über die integrierte Soundbar oder über das am TV angeschlossene Soundsystem. Da alle diese Funktionen ins Fernsehgerät integriert sind, ist das komplette System mit einer einzigen Fernbedienung zu steuern. Nur so kann Smart Home Entertainment wirklich überzeugen.

in ihrer nähe erhältlich bei: Loewe Galerie Scheibling 9000 St.Gallen Davidstrasse 40 HiFi-TV Kirchhofer AG 9435 Heerbrugg Balgacherstrasse 206 Neff + Drexel AG 9050 Appenzell Gaiserstrasse 46 Kellenberger & Co 8370 Sirnach Winterthurer Strasse 9 Wickli & Jud AG 9642 Ebnat-Kappel Kapplerstrasse 17 Bestcom Multimediapoint AG 9320 Arbon Hauptstrasse 31 Expert Humbel AG 9424 Rheineck Hauptstrasse 41 TV-Oeler & Beringer AG 8280 Kreuzlingen Hauptstrasse 50 Medialoft GmbH 8580 Amriswil Im Vorland 8 Loewe Galerie kind.VISION FL-9487 Gamprin-Bendern Industriestrasse 2

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toys

for big boys

K(l)eine Spielereien: Cognac und Zigarre mit Schneider von Davidoff Vaduz, Städtle 35a. Montblanc Uhr sowie Montblanc Schreibgeräte und Screenwriter von Juwelier Herzog Loibner Vaduz, Aeulestr. 20. Schachteln aus edlem Leder, Schuhlöffel und Feuerzeug sowie Flachmann und Schreibbuch mit Fellhülle von Heimdekor Oehri Vaduz, Städtle 35.


Fotos: Frigesch Lampelmayer, Fotowerk


poet one° High End 180° Sound System Note 1.0 für den Klang vom Apple Magazin „MacLife“

fonetta° Wireless Sound System mit integriertem Turntable

Fotos: Poet

Soundsysteme der neuen Generation 58


Ob Pandoretta oder Poet-One, die wireless Sound-Systeme mit ihrem 180°- und 360°-Mono-Konzept von Poet sind vermutlich die edelsten Lautsprecher der Welt. Ungewöhnlich ist die reduzierte visuelle Ästhetik. Ungewöhnlich ist auch die Abwesenheit eines Bedienungsfeldes und einer Fernbedienung. Aber nicht nur die Optik besticht durch ihre Schönheit, auch der Klang sucht seinesgleichen. Er ist ungewöhnlich klar und präzise ohne übertrieben-weiche Bässe und ohne metallische Höhen, die nur dem ungeschulten Ohr schmeicheln würden. Dem audiophilen Musikfreund ist der exaltierte Klang der heute so häufig verwendeten Satellite/Subwoofer System nämlich ein Dorn im Ohr. So wie der wahre Gourmet sein Essen nicht überwürzen und der begabte Interior-Designer sein Wohnzimmer nicht überladen wird, verleiht der gute Sound-Engineer seinem Lautsprecher auch nicht mehr Bass und Höhe als nötig.

TESTIMONIALAKTION FRÜHLING 2016

Die neue Generation dieses Sound-Systems, made in Austria, kann Musik kabellos via Bluetooth vom iPhone, Smartphone und Computer empfangen und einzeln oder als Wifi Multi-Room-System genutzt werden. Es benötigt keine spezielle App und keine komplizierten Settings, keine verwirrenden Kabel und keine komplizierte Fernbedienung. Das Konzept besticht durch maximale Einfachheit. Wireless Musik vom Handy zu streamen ist praktisch, aber eine Schallplatte aufzulegen, das hat Stil. Die Fonetta ermöglicht beides - kabellos & sehr einfach.

Als Testiomonial erklären Sie sich bereit, dass POET oder Kreil Visions for you Ihr Feedback mit Name, Ort und Beruf, veröffentlich darf.

Das stylische Podest in Eiche oder amerikanischer Nuss, hergestellt von der Neuen Wiener Werkstätte, ist optional erhältlich. Die Sound-Kunstwerke des österreichischen High-End-Herstellers Poet sehen aber auch auf jedem beliebigen Sideboard oder Tisch sehr elegant aus. Weitere Informationen auf www.poetaudio.com

pandoretta° High End 360° Sound System

Vereinbaren Sie eine persönliche Produktpräsen­tation und werden Sie POET-Testimonial: Geben Sie uns Ihr Feedback innerhalb von 3 Monaten und erhalten dafür einen reduzierten Testimonialpreis: Poet-one° statt UVP 1.790 EUR nur 1.590 EUR Fonetta° statt UVP 2.890 EUR nur 2.590 EUR Pandoretta° statt UVP 3.490 EUR nur 2.990 EUR Oak-Base statt UVP 1.790 EUR nur 1.590 EUR In Zusammenarbeit mit: „KREIL – Visions for you“, A-6850 Dornbirn Rathausplatz 4, T +43 5572 23208


Turbo S von SPECIALIZED

Elektrischer R端ckenwind

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Elektrofahrräder sind nur etwas für Rentner, die ohne Hilfsantrieb nicht mehr vom Fleck kommen? Von wegen! Außer den normalen E-Bikes, deren Elektronik den Motor bei 25 km/h abregelt, gibt es jetzt auch die sogenannten S-Pedelecs. Ihr Antrieb beschleunigt die Fahr­ räder auf Geschwindigkeiten, die sonst nur extrem sportliche Fahrer für kurze Zeit erreichen. Das Turbo S der Marke SPECIALIZED ist das Elektrofahrrad des Jahres 2016: performanceorientiert, für höchste Ansprüche entwickelt, mit maximaler Effizienz und einem extrem cleanen Look - es ist alles, aber mit Sicherheit nicht das, was man sich im allgemeinen unter einem E-Bike vorstellt. Das urbane High-End Bike ist auf Speed ausgelegt und folgt strengen Designrichtlinien. Der innovative HinterradMotor ist der derzeit kraftvollste seiner Art und hält sich in Sachen Geräuschentwicklung nobel zurück. Das coole Bike ist Fitness-Bike und schneller Commuter in einem. Ausgeliefert wird es als S-Pedelec mit einer möglichen Höchst­ geschwindigkeit von 45 km/h. Auf Wunsch kann es aber vom autorisierten Händler auf 25 km/h umgestellt werden. Die neue stärkere Batterie mit Bluetooth-Funktion ist kompatibel mit der Specialized Mission Control App, damit Strecken und Reichweiten einfach geplant werden können.

Foto: Specialized, fotolia

Und falls der große Regen einsetzt, ist der Turbo-Fahrer mit Schutzblechen und Gepäckträger für wetterfeste Satteltaschen bestens gerüstet. Mein Auto, mein Haus, mein Boot? Nun ja…

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Foto: VITRA

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Architektur Mekka Basel Zeitgenössische Architektur ist für Basel zu einem Markenzeichen geworden. Als faszinierender Kontrast zur ehrwürdigen Altstadt runden topmoderne Bauten von weltweit bekannten Architekten das Bild einer weltoffenen Stadt ab. Zahlreiche Baukunstwerke von internationalen Grössen wie Frank Gehry oder Zaha Hadid locken Architekturinteressierte aus aller Welt an. Von hier aus operiert das bekannte Duo Herzog & de Meuron. Die Besucher werden bereits bei ihrer Ankunft in der historischen Bahnhofshalle mit architektonischen Highlights empfangen: Rund um den Bahnhof ist das Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron mit dem kupfernen Stellwerk, dem Lokomotivdepot, dem Südpark und dem Glaspalast Elsässertor vertreten. Seine Front spiegelt das blendend weisse Geschäftshaus Euregio des US-Amerikaners Richard Meier sowie Roger Dieners markantes Schulungszentrum der UBS. In unmittelbarer Nähe stehen das Peter-Merian-Haus von Zwimpfer Partner mit einer spektakulären, smaragdgrünen Fassade des Künstlers Donald Judd sowie das Jakob-Burckhardt-Haus von Patrick Gmür und Jakob Steib. Nicht zu vergessen das BIZ (3), das als runde Skulptur konzipierte Bankgebäude von Mario Botta.

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Foto: Pino Musi

Foto: Ruedi Walti

Foto: Basel Tourismus

Foto: Basel Tourismus

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Sehenswert sind die Museumsbauten: Ein herausragendes Statement zeitgenössischer Architektur ist das monumentale Schaulager in Münchenstein (2), 2003 konzipiert von Herzog & de Meuron. Sie zeichnen sich ebenso verantwortlich für die Renovation und Erweiterung des Museums der Kulturen im Jahr 2011. Mit dem Bau der Fondation Beyeler in Riehen 1997 erhielt die hochkarätige Sammlung von Hildy und Ernst Beyeler durch Renzo Piano ein öffentliches Museum. Hauptakzent der Architektur ist der Kontrast zwischen den schweren vertikalen Tragmauern und dem horizontalen, 4‘500 m2 grossen Dach. Das Museum Tinguely (4), 1996 von Mario Botta gebaut, schafft mit einer verglasten Halle viel Raum für die kinetischen Kunstwerke. Und gleich vor den Toren Basels, in Weil am Rhein, baut der Schweizer Möbelhersteller Vitra seit 1989 sein Werkareal mit dem Vitra Design Museum (1) zu einem eigenen Architekturpark aus. Vertreten sind mit exemplarischen Bauten Frank O. Gehry, Zaha Hadid, Nicolas Grimschaw, Alvaro Siza, Tadao Ando und natürlich auch Herzog & de Meuron. Zu den architektonischen Höhepunkten Basels gehört der Messeturm, 2003 von der Architektengemeinschaft Morger Partner Architekten vollendet. Das monolithische 105 m hohe Bauwerk mit seinen transparenten Fassadenflächen steht für die weltoffene Seite der Stadt. Erwähnenswert ist auch der Novartis Campus mit Beteiligung vieler renommierter Architekten, wie Diener & Diener, Adolf Krischanitz, Kazuyo Sejima und Ryue Nishizawa (Büro SAANA), der bis 2030 komplett fertiggestellt sein soll. Auf diesem Areal ist das transparente Wolkengebäude von Frank Gehry (6) ein aussergewöhnlicher Blickfang. Ebenso imposant wirkt das neue Gebäude der Messe Schweiz (5), erneuert nach Plänen von Herzog & de Meuron. Demnächst wird der imposante wie schlichte Erweiterungsbau des Kunstmuseums der Architekten Christ & Gantenbein eröffnet. Erst teilweise realisiert ist die „Vision Dreispitz“ des Architektenduos Herzog & de Meuron. Die 2002 entwickelte Idee: Umbau des 50 ha grossen Industriegebiets in ein Stadtquartier als Generationenprojekt mit gemischter Nutzung. Basels Ruf als begehbare und permanente Freiluftausstellung für hochrangige und beispielhafte Architektur ist ohne Zweifel begründet und in der Fachwelt anerkannt.

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Foto: MCH Group

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Wer das ästhetische Vergnügen mit Wissen vertiefen möchte, folgt einem der drei Architekturpfade „Tradition und Moderne“, „Grosse Bauten in Kleinbasel“ oder „Arbeiten und Wohnen in Grossbasel“. Die Touren dauern zwei bis drei Stunden und lassen pure Architektur im urbanen Alltag erleben. So erstaunt es kaum, dass in Basel das Schweizerische Architekturmuseum beheimatet ist, das sich als eine viel beachtete kulturelle Institution innerhalb der wachsenden öffentlichen Auseinandersetzung mit Architektur etabliert hat. // JJ

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die Kunst der Gartenarchitektur


Gärtner von Eden – schon der Name klingt paradiesisch, und mit jedem Garten, den sie gestalten, entstehen private Oasen – immer von ganz unterschiedlichem Charakter und so individuell wie ihre Besitzer. Dabei ist ein Konzept auf höchstem Niveau für jeden einzelnen Gärtner aus diesem Zusammenschluss von Gartenge­ staltern Programm. Auf der Grund­ lage eines eigens entwickelten Gartentypentests lassen sie mit viel Fingerspitzengefühl grüne Oasen entstehen, die perfekt auf Lebensstil und Einstellung ihrer Auftraggeber zugeschnitten sind. Schöne Ideen für den Garten gibt es nämlich viele, manchmal sogar zu viele – zumindest, wenn es dar­ um geht, einen Überblick zu bekommen und eine Auswahl zu treffen, die sich dann zu einem stimmigen Gesamtbild zusam­ menstellen lässt.

100 Traumgärten Gärtner von Eden Callwey Verlag Eine Terrasse mit Grillplatz bauen? Stauden in einer problematischen Ecke pflanzen? Natursteinpflaster oder Holzdeck? Nicht immer weiss man, was wirklich machbar ist. Dieses Standardwerk stellt 100 Gärten vor – mit farbigen Gartenplänen, ausführlichen Beschreibungen und praktischen Tipps.

Fotos: Gärtner von Eden

Um also nicht in einem Garten mit lauter einzel­ nen eigentlich schönen, aber leider nicht harmo­ nierenden Ideen zu sitzen, lohnt es sich vor der Planung zu wissen, welcher Gartentyp man eigentlich ist. Auch soll man sich vor der Planung darüber im Klaren sein, ob man sein Gartenleben vor allem in der Hängematte oder lieber mit dem Spaten in der Hand verbringen will. Denn während der eine die tägliche Arbeit im Beet als meditati­ ven Ausgleich zum stressigen Büroalltag schätzt, vermiest sie dem anderen jede Freude am Garten. Wichtig sind ebenso ästhetische Fragen, die klären, welche Formen und Farben ganz oben auf der eigenen Favoritenliste stehen. Und: da sich Lebensgewohnheiten und damit auch die An­ sprüche an einen Garten erfahrungsgemäss im Laufe der Zeit ändern, ist auch ein intensiver Blick in die Zukunft von Bedeutung. Eine gute Planung schafft das Rückgrat eines Gartens für viele Jahr­ zehnte und ob Designfreund, Ästhet, Geniesser oder Naturmensch - jeder bekommt den Traum­ garten, der zu ihm passt. Kommen wir aber zur Natur und was dieses Jahr im grünen Wohnzimmer angesagt ist. Die Gärtner von Eden haben eine Prognose gewagt: Auf jeden Fall bleibt das Gärtnern an sich auch 2016 ange­ sagt. In einer sich scheinbar immer schneller dre­ henden Welt suchen und brauchen die Menschen einen Ort, der für Beständigkeit, Verlässlichkeit und Vertrautheit steht. Der Garten ist Refugium und Kraftstation, wo man ungezwungen und un­ gestört geniesst, aber auch der Ort, an dem man liebe Menschen um sich versammelt. Ein Trend ist die Rückkehr der Natürlichkeit in die Gärten. Das heisst, akkurat gestutzte Formgehölze oder auch kunstvoll gezogene Gartenbonsais verlieren bei der Gartengestaltung an Bedeutung. Stattdessen sind urwüchsige und individuelle Formen gefragt. Es muss nicht mehr ein Baum wie der andere

aussehen. Es stellt sich ein Bewusstsein für die Einzigartigkeit einer jeden Pflanze ein. Knorrige alte Bäume werden zum gestalterischen Mittel­ punkt einer Pflanzung und fast wie ein Kunstwerk inszeniert. Zur Rückbesinnung auf natürliche For­ men gehört auch die Freude an oft bunten und scheinbar ungeordneten Pflanzgesellschaften, die in Wahrheit aber genau durchkomponiert sind. Die Rückkehr des reinen Selbstversorgergartens wird es wohl nicht geben. Gleichwohl spielt die eigene Ernte eine nicht unwesentliche Rolle bei der Pflanzenauswahl für Garten und Balkon. Schon allein das Wissen darum, dass der Apfel aus dem eigenen Garten stammt, macht ihn ungleich leckerer als den aus dem Supermarkt. Nutzpflan­ zen machen eine gute Figur in Hochbeeten aus den unterschiedlichsten Materialien. Das erleich­ tert die Pflege und sieht gleichzeitig schön aus. Auch Wasser wird in der Gartengestaltung immer wichtiger. Kein Wunder, denn kein anderes Element hat eine derartige Wirkung auf den Menschen. Unabhängig von Garten- und Budget­ grösse: Ein Wasserelement ist ein Muss. Wer es sich leisten kann und den Platz hat, setzt auf die eigene Schwimmgelegenheit – am liebsten in natürlich aufbereitetem Wasser. Aber auch in kleinen Gärten oder auf dem Balkon sorgen indivi­ duell gestaltete Wasserspiele mit sanftem Plätschern für Entspannung. Balkon oder Dach­ terrassen übernehmen die Rolle des klassischen Gartens und es entstehen im Kleinformat individuelle grüne Oasen, bei denen man auf nichts zu verzichten braucht. Die Ausstattungs­ details reichen vom Miniteich bis zur passend dimensionierten Sitzecke. Hochwertige Pflanz­ gefässe unterstreichen den wohnlichen Charakter. Weitere Infos und wo der nächste Gärtner von Eden zu finden ist auf www.gaertner-von-eden.com

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DEDON „Ahnda“ Lounge Chair Weshalb soll man sich im Sommer wenn die Sonne scheint zwischen Möbeln für drinnen und draussen entscheiden? So wie man früher den Korbsessel aus der Küche bei guten Wetter einfach auf die Terrasse gestellt hat, so kann man heute die Sitzmöbelserie AHNDA von Designer Stephen Burks verwenden, denn die Verarbeitung stimmt und das Material hält auch im Freien, was es verspricht.

Jetzt aber raus! Der Sommer kommt und der Übergang zwischen drinnen und draussen wird wieder fliessend. Ob in den Spa, zum Grillplatz oder zum gemütlichen Rückzugsort, es zieht uns ins Freie. CIRCE hat einige OutdoorMöbel ausgesucht, die wetterfest sind und Garten, Terrasse und Balkon zum Relax- und Wohlfühlbereich unter freiem Himmel machen – stilvoll und vielfältig.

TRIBÙ „Tosca“ Clubchair Der belgische Gartenmöbelhersteller präsentiert eine warme, einladende, schicke und faszinierende OutdoorKollektion von Designerin Monica Armani. Das innovative vertikale Flechtwerk, die elegante Sitzschale mit bequemen Kissen in gedämpften Ton-in-Ton-Farben verstärken den luxuriösen Charakter der Serie TOSCA.

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KETTAL „Maia Egg’“ Schaukelsitz Die von Patricia Urquiola entworfene Outdoor-Linie MAIA zeigt eine elegante Natürlichkeit und Leichtigkeit. Das Design des handwerklich hergestellten Geflechts, die Robustheit des Alu-Gestells und die witterungsbeständige, neue Stoffkollektion aus Porotex und Chenille erzeugen eine Kombination voller Energie. Die Firma Kettal feiert dieses Jahr ihren 50. Geburtstag.

CANE LINE „On the Move“ Beistelltische Der leichte Beistelltisch ist elegant und praktisch mit seinem griffigen Henkel und dem abnehmbaren Tablett, das im Handumdrehen in ein nützliches Tablett verwandelt werden kann.

HOUE „Click“ Schaukelsessel Um dänische Möbeldesign auch für den Outdoorbereich zeigen, präsentieren wir die Gründer und Designer des Unternehmens Houe: Henrik Pedersen und Jesper K. Thomsen. Design, Funktionalität und Individualität wurden so gefertigt, dass der stapelbare CLICK 365 Tage im Freien stehen kann. Besonders ist, dass die Kunststofflamellen, die es in unterschiedlichen Farben gibt, jederzeit leicht austauschen lassen.

DEDON „Mbrace“ Schaukelsessel Kaum präsentiert, schon ausgezeichnet! Für die neue Kollektion MBRACE konnte Dedon bereits die erste Designauszeichnung entgegennehmen. Mit einem „best of best“ wurde die von Sebastian Herkner entworfene Sitzmöbel Kollektion im Rahmen des Iconic Award 2016 ausgezeichnet. Durch die Kombination aus Teakholz und der Dedon typischen Kunststofffaser ist ein spektakuläres Möbel entstanden, das völlig zu recht Begeisterung entfacht.


ego Paris Essgruppe EXTRADOS

eko

Mensch & Möbel

Spezialist für Ihr Paradies TRADITION, TRENDS, INNOVATION. eko lifestyle ist ein Begriff in Vorarlbergs Möbellandschaft. Und das schon seit 58 Jahren. Denn schon so lange betätigt sich das Team um Reinhard und Doris Kopf als Paradiesmacher für Sie. Jahrelange Erfahrung, das Gespür für Trends und die Leidenschaft zum Detail, machen eko lifestyle zum Spezialisten für Outdoor- und Indoor-Möbel.

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Kettal Outdoor Lounge BOMA

Fast Aluminium Sessel NIWA

Um jedem sein Stück vom Paradies zu schenken, haben wir in den letzten Jahren unser Sortiment an Indoor- und Outdoor- Möbeln immer wieder erweitert. Für Einsteiger in die eko-Welt haben wir die Linie „eko trend“ aufgebaut. Jung, frisch und dynamisch setzt „eko trend“ Akzente in und um Ihr Heim. „eko individuell“ hat Ihre ganz speziellen Wünsche im Auge. Denn „eko individuell“ passt sich an Sie an – wie Sie es wünschen, wie Sie es brauchen. „eko exklusiv“ schliesslich ist die High-End Schiene, mit der wir Schmuckstücke aus der Welt des Designs in Ihr Paradies bringen. GROSSER SPIELRAUM – VIELE KOMBINATIONEN. So bietet eko für jeden Geschmack und jeden Anspruch genau das Richtige. Unzählige Kombinationsmöglichkeiten lassen Spielraum für das ganz besondere Ambiente. Wir von eko nutzen diesen Spielraum, um gemeinsam mit Ihnen Ihren Wunschtraum zu realisieren. eko – so wird Kostbares leistbar.

DEDON Fauteuil AHANDA

Besuchen Sie uns in Westösterreichs grösster Gartenmöbel- und Essraumaus­ stellung auf über 2000 qm in Sulz. Wir freuen uns auf Sie! Doris und Reinhard Kopf Und für Feinschmecker noch etwas ganz Besonderes: Machen Sie ein rotes Kreuz in Ihren Kalender. Wir eröffnen am 7. April die Dedon Days in Westösterreichs grösster Dedon-Ausstellung mit der DedonNight. Überraschung garantiert! Infos folgen!

Showroom:

eko lifestyle, Austrasse 75, A-6832 Sulz Öffnungzeiten

Mo - Di Mi - Do Fr Sa

14 - 18 Uhr 9 - 12 Uhr 9 - 12 Uhr 9 - 16 Uhr

14 - 18 Uhr 14 - 19:30 Uhr (März – Juni)

eko lifestyle Est. FL - 9491 Ruggell, Industriering 3 www.eko-lifestyle.ch 69


Color Farrow & Ball lanciert 9 neue Farben

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Fotos: Farrow & Ball

Farrow & Ball stellt seit 1946 im englischen Dorset Farben von höchster Qualität her. Die un­ vergleichliche Tiefe und Schönheit der Farben wird ausschliesslich mit feinsten Zutaten und hochwerti­ ger Pigmentierung erreicht. So entsteht eine Farb­ palette, die über die Jahre subtile Nuancen zwischen Tradition und Moderne hervorgebracht hat, welche die Herzen von farb-affinen Kunden und Gestaltern höher schlagen lassen! Es verwundert daher nicht, dass neue Farb­töne einem strengen Ausleseverfah­ ren unterworfen werden, um in den erlesenen Kreis der Farrow & Ball Farbfamilie auf­genommen zu werden. Mit der Auswahl an weichen Neutral- und leichten Pastelltönen bis zu ausdrucksstarken Akzentfarben stellen die neuen Farben 2016 eine natürliche Ergänzung der bestehenden Palette dar. Sie sind ideal geeignet, um Räume in Rückzugsorte zu verwandeln, die Stimmung zu heben und positive Innenräume zu gestalten.

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Dänemark ist ein kleines Land mit grossen Designern. Arne Jacobsen, Hans Wegner und Poul Kjaerholm gehören zu dem Königreich wie der Danebrog. Ihre Möbel schrieben Geschichte und sind Synonym für dänische Wohnkultur. Seit ein paar Jahren erlebt dänisches Design ein Revival. Aber eigentlich war es der US-Präsidentschaftswahlkampf im Jahr 1960, der zeigte, dass dänisches Möbeldesign die Welt erobert hatte, denn John F. Kennedy sass beim ersten Live-Fernsehduell gegen Richard Nixon auf einem Stuhl von Hans J. Wegner. Der dänische Wohnstil passt zu einer Kultur, die stets versucht, ein bisschen zurückhaltend zu sein. So ist auch das Möbeldesign mit seinen leichten, funktionellen Möbeln aus Holz unaufdringlich und schlicht. Die heute meistverkauften Möbel wurden in den 1950ern und 1960ern entworfen und gelten als echte Klassiker der gehobenen Einrichtung. Aktuell sind Möbel von Herstellern wie Normann Copenhagen, Muuto, Hay oder Montana sehr beliebt. Trotz einer weiterhin traditionellen Sicht auf die Dinge, werden hier neue Materialien benutzt und sich auf Funktion und Form konzentriert - als Bereicherung einer geliebten Tradition.

NORMANN COPENHAGEN zeichnet sich durch ikonenhafte Formen mit starkem Wiedererkennungswert aus. Seit 1999 hat sich das Unternehmen als eine der führenden nordischen Marken etabliert. Wenn die Gründer Poul Madsen und Jan Andersen Produkte auswählen, basiert ihre Entscheidung auf Intuition. Ihre Möbelobjekte, Beleuchtung, Textilien und Wohnaccessoires sind in der Formsprache minimalistisch, was für skandinavisches Design kennzeichnend ist. Oft wird traditionelle Handwerkskunst mit industriellen Materialien und neuen Produktionsmethoden verbunden.


MUUTO wurde 2006 von Peter Bonnén und Kristian Byrge gegründet und sicherte sich schnell einen festen Platz unter den Vertretern des „New Nordic“. Inspiriert aus dem Finnischen bedeutet muutos so viel wie „eine neue Perspektive“ und transportiert perfekt die Philosophie des Unternehmens. Mit neuen Materialien, unterschiedlichen Formen und einem hohen Mass an Persönlichkeit will man dem Alt-Bewährten ein neues Kapitel hinzufügen. Aus dieser Leidenschaft und in Kooperation mit bekannten nordischen Designern entstehen innovative Kollektionen von Möbeln, Leuchten und Wohn­ accessoires.

MONTANA konzentriert sich im Design auf die Bedürfnisse des Menschen. Mit ihrem bekannten Stapelklassiker, designt von Peter J. Lassen, deckt sie fast alle Lebensbereiche ab und bietet in Form und Farbe fast unzählige Möglichkeiten, ein ganz individuelles Möbelstück zu gestalten. Die Elemente des Systems können zu flexiblem Bibliotheken, Aufbewahrungsmöbeln und Raumteilern kombiniert werden. Nebendiesem Highlight stellt das Unternehmen auch Sitzmöbel wie die Montana- oder Pantone One- Stühle, Tische, Kommoden und eine Office-Serie her.

HAY wurde 2003 gegründet. Die Idee des Gründers Rolf Hay lautete: neue Technik, neue Form, neuer Preis. Statt alte Meister zu kopieren, will er deren Arbeiten in modernem, zeitgemässem Kontext weiterentwickeln. Hay ist ein Allrounder. Designmarken werden hier nicht gesammelt. Das Ergebnis sind bequeme Stühle, Sessel, Sofa, fröhliche Tagesdecken, Tischböcke, Kleiderbügel, Bettwäsche und Teppiche. Bezeichnend ist auch die Erscheinung des Stores in Kopenhagen. Ein schwarzes Fähnchen weist den Eingang in das mehrstöckige Hay House, das völlig ohne Schaufenster auskommt.

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DESIGN Um 1950 war Amerika geprägt von Fortschrittsglauben und wirtschaftlichem Aufschwung. Alles schien möglich, man wollte modern sein und Visionäre hatten das Ziel, dieses Design auch in die amerikanischen Wohnhäuser zu bringen. Charles & Ray Eames, George Nelson und Alexander Girard wurden schon damals zu den wichtigsten Figuren der Branche – bis heute haben ihre Entwürfe ihren Reiz nicht verloren. Schon früh erkannte das Schweizer Unternehmen Vitra das Design-Potential für die Zukunft der Möbelindustrie. Es erwarb die Rechte dieser Klassiker und hauchte ihnen wieder Leben ein. Sukzessive wurden führende Designer mit Entwürfen beauftragt und auch erfolgversprechende New­ comer wurden gefördert. Stets entstehen funktionale und inspirierende Einrichtungskonzepte, Möbel und Accessoires, die den wichtigsten Grundsatz von Vitra entsprechen: die Langlebigkeit von Materialien, Konstruktion und Ästhetik.

Grand Repos, Antonio Citterio, 2011 Dieser Ruhesessel bringt eine neue Qualität von Komfort und Bewegung in die Welt des Wohnens. Antonio Citterio ist Architekt und Designer aus Mailand. Er arbeitet für Vitra seit 1988.

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N Sunflower Wall Clock George Nelson, 1962 Bis in die 1970er-Jahre entwarf Nelsons Design­ büro vielfältige Modelle, darunter die „Bubble Lamp“ oder die „Ball Clock“, die zu Ikonen des Designs der 1950er-Jahre avanciert sind. Die Sunflower Wanduhr ist eine erfrischende Alternative zu herkömmlichen Uhren. Eames Plastic Chair Charles & Ray Eames, 1950

Fotos: VITRA

„The most of the best to the greatest number of people for the least.“ So beschrieben Charles und Ray Eames eines ihrer zentralen Ziele als Möbeldesigner. Mit keinem anderen Entwurf sind sie diesem Ideal so nahe gekommen, wie mit den Plastic Chairs. Nachdem Experimente mit Sperrholz und Aluminiumblech in den 1940er-Jahren nicht zu befriedigenden Ergebnissen geführt hatten, stiessen sie bei der Suche nach alternativen Materialien auf fiberglasverstärktes Polyesterharz. Nach der Erstpräsentation am Wettbewerb „Low Cost Furniture Design“ des Museum of Modern Art 1948 in New York kamen die Plastic Chairs 1950 als erste seriell hergestellte Kunststoffstühle der Möbelgeschichte auf den Markt.

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Foto: Frigesch Lampelmayer, Fotowerk

Wer gut im Sattel sitzen will, findet bei uns den passenden Sitz!

Längle Hagspiel GmbH A - 6973 HÜchst, Im Schlatt 28, T +43 5578 75292, www.stuhl.at


78 Fotos: Bulthaup


Ausstattung Das b3 Schubsystem schafft ein eigen­ ständiges und unver­ wechselbares Bild. In der Gestal­ tung, Auswahl der Materia­lien, präzisen Verarbeitung und durchdachten Funk­ tionalität, die sich in Auszügen und Schub­ laden wiederfinden.

Die universell einsetzbaren Einrichtungssysteme von Bulthaup bieten ungewöhnlich vielseitige Lösungen für das Ausstatten funktioneller und ästhetischer Küchen. Bulthaup Lebensräume sind Räume der Begegnungen, des Zusammentreffens und der Kommunikation. Orte, an denen der Mensch noch kreativ sein kann und unmittel­ bar erlebt, wie etwas unter seinen Händen entsteht. Daher folgen die Ausstattungsvarianten b1, b2 und b3 und alle weiteren Produkte nicht nur der Funktion, sondern insbesondere der Lebensart ihrer Besitzer. Jede der drei Varianten birgt etwas Besonderes in sich. Material, Technik und Ergonomie in minimalistische und leicht wirkende Formen zu bringen, so dass nicht nur präzise Funktionalität entsteht, sondern auch sinnliche Skulpturalität, spiegelt sich in der exklusiven b3. Je nach persönlichen Präferenzen lassen sich die Elemente der b3 wandhängend, bodenstehend oder fussgestützt pla­ nen. Durch die Verwendung besonders dünner Material­ stärken erwecken alle drei Varianten den Eindruck einer „schwebenden“ Küche. Solitäre Dem wachsenden Wunsch nach individuelleren Wahlmöglichkeiten kommt Bulthaup in Form von Solitären entgegen. Frei im Raum platzierbar können sie – als Kombination oder einzeln – nach eigenen Vorstellungen angeordnet werden.

Eine Besonderheit ist der Einsatz von Wandpaneelen in der entsprechend gewählten Farbe der Küche oder auch in Holz. Anstelle der bisher üblichen grundrissorien­ tierten Küchenplanungen wird hier auch die Wand aktiviert und nach individuellen Wünschen bespielt. Schränke, Sideboards, Leuchten und Geräte sind die Ele­ mente der kreativen und funktionalen Gesamtplanung der Wand, die nicht nur den Raum rund um die Koch­ stelle erschliesst, sondern auch fliessend in andere Lebens­bereiche fortgesetzt werden kann.

DIE KÜCHE AG FL – 9490 Vaduz, Austrasse 49, T +423 230 15 15 www.diekueche.li 79


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Foto: Lochbihler_Pschorr

Foto: Kulinarisches Erbe der Alpen

Foto: fotolia

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Foto: Hatecke

Foto: Kulinarisches Erbe der Alpen

Foto: Trionfini


Foto: Lochbihler_Pschorr Foto: Kulinarisches Erbe der Alpen

F oto:

an d Rote W

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1 Biobauer Jürg Trionfini züchtet

für die Gäste seines Gasthauses Wissifluh nahe Luzern das seltene Wollschwein. 2 Das Wollschwein verbringt ein Jahr auf der Weide bevor es zur köstlichen Speise wird. 3 Schon vor Jahrhunderten gab es im rauen Alpenraum besondere Tierrassen und Fleisch-Verarbeitungsarten. 4 Der Graubündner Ludwig Hatecke ist mit seinen dreieckigen Edel­salziz-Würsten der Designer unter den Fleischern. 5 Das Sisteron Lamm aus den französischen Westalpen liefert das hochwertigste Fleisch. 6 Im Jahr 2006 zählte der Bestand des Murnau-Werdenfelser Rindes keine 160 Tiere mehr. 7 In Zug am Arlberg befindet sich das haubengekrönte „Rote Wand Schualhus“. 8 Gastronom und Züchter Jürgen Lochbihler züchtet das Murnau-Werdenfelser Rind im oberbayerischen Warngau. 9 Anton Koschak hat das Sulmtaler Huhn vor dem Aussterben bewahrt. Schon Napoleon schmeckte diese edle Hühnerrasse aus der Südsteiermark. 10 Das Sulmthaler Huhn in seiner natürlichen Umgebung.

Alte Traditionen und Brauchtum gewinnen in der Alpenkulinarik immer mehr an Bedeutung. Wo einst die Bergler der rauen Natur lebenswichtige Nahrung abtrotzen mussten, beschäftigen sich heute Züchter, Bauern und Köche wieder mit seltenen Tierrassen und deren Fortbestand. Regional muss es für die Köche sein, die das kulinarische Erbe der Alpen angetreten haben. Circe hat einige dieser Vorreiter besucht: Im Mittelalter war der Mensch Selbstversorger. Er ernährte sich hauptsächlich von dem, was ihm die natürliche Umgebung bot. Im Alpenraum hatte er nur wenige Lebensmittel zur Auswahl. Ein wichtiges Grundnahrungsmittel war Getreide. Für den Fleischverzehr gab es Rind, Schwein, Schaf, Ziege und Geflügel. Das Rind war das wichtigste Tier, denn es erfüllte drei Aufgaben. Einerseits galt es als Zugtier, andererseits lieferte es Fleisch und Milch. Ende des 20. Jahrhunderts wurden Zugtiere durch Fahrzeuge ersetzt und da die alten Rassen als Fleisch- und Milchgeber auch nicht mehr ergiebig genug waren, standen viele Rassen vor dem Aus - so auch das Murnau-Werdenfelser Rind. Der Bestand sank 2006 bis auf unter 160 Tiere. Durch das steigende Interesse der Verbraucher an regionalen, gesunden Produkten von hoher Qualität, setzte sich Gastronom und Züchter Jürgen Lochbihler im oberbayerischen Warngau für die Nachzucht dieser alten Rinderrasse ein. Er war begeistert von der hohen Fleischqualität, die es zweifelsohne mit dem japanischen Kobe-Rind aufnehmen kann. Entscheidend für die Qualität des Fleisches ist der lange Reifeprozess von bis zu 6 Wochen. In seinem Traditionsgasthaus Pschorr am Münchner Viktualienmarkt verwertet er das ganze Rind - auch die Stücke, die in der klassischen Metzgerei nicht mehr zu finden sind. www.der-pschorr.de. Auch Ludwig Hatecke ist Verfechter des kulinarischen Erbes, steht für alpines Fleischhandwerk und ist auf luftgetrocknete Produkte von Wild- und Wiesentieren spezialisiert. Vor 15 Jahren hat der im schweizerischen Scoul ansässige Fleischer aus seinem Beruf eine Kunst gemacht. Er wechselte von der Hausmannskost in die Gourmetbranche und presste seine Produkte in Formen. Dabei entstanden die dreieckigen Edelsalziz-Würste und das Vierkant-Bündnerfleisch. Der Begriff „regional“ ist für Hatecke ein Gütezeichen und oberstes Gebot. Von fast 80 Bauern wird er mit Schafen und Milchkühen beliefert. Mehr als 100 Jäger gehen im Herbst für ihn auf die Jagd und erlegen Hirsch, Gams und Reh. Hatecke verarbeitet Rinder, die bis zu zwölf Jahren alt werden. „Ihr ganzes Leben haben sie auf Almwiesen verbracht, Kräuter gefressen und in die Berge geschaut. Da muss sich ja ein einzigartiger Geschmack entwickeln“, lacht der Designer unter den Metzgern. „Es ist das Fleisch von Tieren, die es sonst in keine Fleischtheke schaffen würden. Einerseits, weil das Fleisch, wenn man es frisch verwenden will, 6-8 Wochen trocken gereift werden müsste und damit an Gewicht und Gewinnmarge verlieren würde, andererseits, weil die Kunden lieber blutrotes, frisch geschlachtetes Rindfleisch in der Theke sehen wollen.“ In den USA ist Dry Aged Beef Kult. Während Hatecke das Verfahren schon längst auch bei Schwein und Lamm anwendet, ist das trocken abgehangene Rindfleisch aber erst langsam auf dem Vormarsch und versetzt einen Fleischkenner nach dem anderen in Ekstase. Zu bestellen auf www.hatecke.ch.

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Foto: Schualhus

Foto: fotolia

Alpine Rasseschweine

Highlight im Pschorr Restaurant München.

Napoleons Leibspeise Vor dem Aussterben bedroht waren einst alpenländische Hühnerrassen - bedingt durch das Aufkommen der Batteriehühner. Jahrhunderte vor der Einführung dieser „fortschrittlichen“ Hühnerrassen hatte das Sulmtaler Huhn einen besonderen Stellenwert. Im ausgehenden 19. Jahrhundert galt es an Kaiser- und Königshöfen als Festessen. Auch Napoleon bestellte hunderte von Hühnern und Kapaune für seine Festmahle. Anton Koschak aus in der Südsteiermark ist es zu verdanken, dass nach reichlicher Forschungsarbeit die Rasse der Sulmtaler Hühner erhalten werden konnte. „Alte Hühnerrassen haben im Alpenraum lange Tradition“, so der Züchter. „Ich sehe es als meine Pflicht diese Geflügeltraditionen mit ihren Doppel- und Dreifachnutzungen wieder zu beleben und aufrechtzuerhalten.“ In seinem Gasthaus gibt es geschmack­ volle Gerichte rund um diese Hühnerrasse. Zudem versteht man sich auf die Vorbereitung von Raritäten wie Hahnenkämme oder Hahnenhoden, der, serviert zu fluffigem Rührei, ein kulinarisches Highlight ist. Auch im Wiener Edelrestaurants Steirereck ist das Feinschmecker-Huhn auf der Tageskarte zu finden: festes, kerniges, saftiges Fleisch von unvergleichlichem Aroma und einer dicken, extraknusprigen Haut. Zu bestellen auf www.sulmtaler.at.

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Foto: Petr Blaha

Die Speisekarte des Zuger Restaurants „Schualhus“ brilliert durch ausschliesslich kulinarische Heimatkunde. Foto: Pschorr

Eine kleine Sensation ist die Entdeckung der letzten einheimischen Alpenschweine, die nach Information von www.diekulinarischenerben.com noch nicht einmal vor zwei Jahren von Alessio Zanon von der Veterinäruniversität Parma im Veltlin entdeckt wurden. Früher wurden sie in grossen Teilen der Alpen, insbesondere aber auch in Graubünden gehalten. Jetzt kehrt diese Rasse in den Alpenraum zurück. Entstehen soll eine sogenannte Komposit-Rasse des „Schwarzen Alpenschweins“ mit dem Ziel, auf den Alpen künftig wieder robuste Alpenschweine halten zu können. Die Vorteile dieser Schweine sind vielversprechend: In einer Alpzeit von etwa 90‐100 Tagen nutzten die Schweine die grosse Artenvielfalt an Berggräsern und Kräutern. Die inhaltsreichen, aromatischen Pflanzen geben dem Fleisch einen einzigartigen Geschmack. Zudem reichern sich im Fleisch wertvolle Omega Fettsäuren an, die dem modernen Schweinefleisch abhanden gekommen sind. Durch ein langsames Wachstum und die ständige Bewegung der Tiere entsteht ein hochwertiges, zart durch Fett marmoriertes Fleisch. Wurden „Wollschweine“ einst als Fettlieferant gezüchtet, weil die Nachfrage nach Fett grösser war als nach Fleisch, gilt es heute bei Biobauer Jürg Trionfini in Vitznau als Spezialität. Gourmets kennen seinen Berggasthof auf der Wissifluh hoch über dem Vierwaldstättersee. „Das Fleisch der seltenen Wollsau ist unvergleichbar gut, weil es mindestens ein Jahr Zeit hat auf der Alpwiese zu wachsen, bevor es geschlachtet wird“, erklärte der passionierte Züchter. „Da es nicht gemästet wurde und sich nur langsam ernähren konnte, schmeckt das Fleisch nicht nach Sau sondern fast wie Butter“. Pro Jahr schlachtet er maximal drei Tiere, deren Fleisch er ausschliesslich in seinem Gasthaus anbietet. Auch hier wird alles verwertet: das Fett macht er zu herrlichem Schweineschmalz, aus dem Fleisch werden feinste Steaks, Braten oder Würste gemacht. www.wissifluh.ch.

„Das kulinarische Erbe der Alpen“ von Dominik Flammer und Sylvan Müller aus dem AT Verlag, begleitet zehn Spitzenköchinnen und Spitzenköche des Alpenraums auf ihrer Reise von den althergebrachten Traditionen bis hin zur Umsetzung in die neue Terroir-Küche des Alpenraums. 10 Kapiteln beschreiben die Vielseitigkeit der Ernährung im Alpenraum, von den Einflüssen wandernder Hirten, dem globalisierten Handel der Neuzeit, dem Wandel der Ernährungskultur in Zeiten der Not sowie von traditionellen Produkten und Produktionstechniken von Dominik Flammer und Sylvan Müller aus dem AT Verlag.


Foto: Kulm Hotel

Aus der Gourmetküche von Hans Nussbaumer im Kulm Hotel St. Mortiz ist das Sisteron Lamm nicht wegzudenken.

Foto: Döllerer´s

Das „Schualhus“-Team: Thomas Krenmair, Gernot Schartner, Chefkoch Manuel Grabner, Thomas Achilles (v.l.n.r.)

Der Salzburger Andreas Döllerer ist Chefkoch im „Döllerer´s Genusswelten“ und steht für eine gepflegte Alpenkulinarik.

Spitzenköche der Region GRAUBÜNDEN: Im Kulm Hotel in St. Moritz wird seit langem die Tradition der gehobenen Gourmet­ küche gepflegt. Eindrucksvoll spiegelt sich die kulinarische Weltreise der langjährigen Karriere von Küchenchef Hans Nussbaumer in seinen Speisen für das Grand Restaurant und das The K wider. Mit 16 GaultMillau-Punkten ausgezeichnet, pflegt der geborene Zuger eine klassische französische Küche, die er mit italienischen und asiatischen Einflüssen kombiniert. Dazu kommen lokale Engadiner Spezialitäten. Nicht erst seit dem Aufkommen einer bewussten regionalen Küche kocht der langjährige Chef de Cuisine mit einheimischen Zutaten in Kombination mit mediterranen Produkten. Da gibt es einen ausgezeichneten Loup de Mer und eine hausgemachten Gänseleberterrine neben geschmortem Rindshuftdeckel nach „Bergeller Art“ mit Polenta, traditonellen Lammeintopf mit Weisskohl und „Hafenchabis“. Für seine Haute Cuisine schwört Nussbaumer auf ausnahmslos hochwertiges Fleisch. „Gut abgehangen muss es sein. Das erledigen wir hier selbst“, so Nussbaumer. Auf keinem Fall fehlt das unvergleichliche Sisteron Lamm auf der Karte, ein Spezialität aus den französischen Westalpen. Das Fleisch des Lamms ist deswegen von so hoher Qualität, weil die Tiere nach genau festgelegten Regeln aufwachsen. So werden die Tiere 60 Tage lang von ihrer Mutter gesäugt und bekommen einen ganzen Sommer lang nur die Gräser der Wiesen zu fressen. www.kulm.com. VORARLBERG: In Zug am Arlberg steht das „Rote Wand Schualhus“ für ausschliesslich kulinarische Heimatkunde. Das restaurierte historische Restaurant beim Geniesserhotel Rote Wand ist ein wahrer Hotspot; vorarlberger Produkte haben hier ihren grossen Auftritt. Hotelier und Gastronom Joschi Walchs Grundgedanke regionaler Nachhaltigkeit prägt die gastronomische Ausrichtung der Jausenstuba im Erdgeschoss. Auf der Jausenkarte finden sich je nach Saison bis zu 20 Speisen, vom Leberkäse und Kesselgulasch bis zum Bauernjoghurt und Riebelschmarrn. Im ersten Stock regiert die mit 16 Gault­ Millau-Punkten dekorierte Haubenküche mit saisonalen Köstlichkeiten aus Wald, Wasser und von der Weide. „Sie ist eine Reminiszenz an die Wurzeln unserer Vorfahren und eine lebendige Vision davon, wie regionaler Genuss erlebbar werden kann“, so Joschi Walch. Hier zelebriert 3-Hauben-Koch Manuel Grabner seinen Chef`s Table für maximal 18 Gäste. Ein Miniaturen-Streifzug aus rund 15 Gängen auf individuell designtem Porzellan, das seine Philosophie des Kochens widerspiegelt: raffinierte Küchentechnik, die jedoch im Hintergrund bleibt und das erstklassige Grundprodukt regionaler Hersteller mit seinem Eigengeschmack optimal in Szene setzt. Grabner serviert beispielsweise Bregenzerwälder Freilandhuhn mit Tannenaroma, kräftig aromatischen Hirschfond mit Pilzen, Leber vom Almsaibling auf Johannisbeermark, gegarte Dornbirner Ente oder superbes Schweinekinn mit „gepoppter Schweineschwarte“ – eine eindrucksvolle Performance des Geschmacks und der Aromen Vorarlbergs und der Alpen. www.rotewand.com. SALZBURG: Für den Salzburger Andreas Döllerer ist das kulinarische Erbe der Alpen - neben einer Vielzahl von engagierten Produzenten - eine unglaubliche Vielfalt an Produkten, die in den Bergen zu sammeln und zu ernten sind. „Ganz ohne Bauern oder Produzenten bilden sie eine wichtige Basis unserer alpinen Küche“, so der hoch talentierte Koch, der mit 16 GaultMillau-Punkten ausgezeichnet wurde. Seit 2004 ist er Küchenchef im Familienbetrieb „Döllerer´s Genusswelten“ in Golling bei Salzburg, wo er konsequent sein Verständnis von „Cuisine Alpine“ perfektioniert und eine eigene Stilistik zeigt. Vieles verdankt der 34-Jährige seinem Vater Hermann, der das 1909 von seinen Grosseltern gegründete Gasthaus mit Fleischhauerei in eine echte Gourmet-Institution verwandelte. Fast ein Muss in jeder Küche ist sein Kochbuch „Cuisine Alpine“. Es zeigt den Entwicklungsstand der alpinen Küche als Art Bestands­ aufnahme. Neben Rezepten und deren Entstehungsgeschichte beschreibt es auch eine Reise in die alpine Welt, in der diese Gerichte entstanden. www.doellerer.at. Noch immer lassen sich Köche nicht wirklich auf die Produkte und das Kochen ein. Deswegen wundert es kaum, dass nur diejenigen Restaurants so erfolgreich sind, die für „authentisches“ Kochen stehen. Was Biobauern und ambitionierte Züchter für die eigene Verwendung schon seit Jahren praktizieren, findet aber immer mehr den Weg in die Gastronomie. Weitere wissenswerte Informationen zu diesem Thema finden Sie auf www.diekulinarischenerben.com. // JJ

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frisch, flexibel, funktional

URBANE STILWELT

Solitär geplante Einheiten sowie die intuitive Zusammenstellung thematischer Gegensätze stehen hier im Mittelpunkt. Charakteristisches Element ist das Küchen-Büfett SieMatic 29.

Kontrastreiche Kombination Die unkonventionelle Planung schafft hier mit der Kombination aus vertikalen und horizontalen Strukturen, offenen und geschlossenen Elementen, hellen und dunklen Materialien einen attraktiven Spannungsbogen.

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Ob Berlin, New York oder Peking : Städte leben von Kontrasten und sind ständig in Bewegung. Street-Art, Pop-up-Shops oder Urban Gardening – die Kreativität ihrer Bewohner schafft Veränderungen. Die Stadt ist ein Raum der Möglichkeiten, in dem jeder seine Nische findet. Mit dieser Inspiration kreiert SieMatic die Stilwelt URBAN : Unkonventionelle Kontraste ausgewählter Objekte, solitär geplante Einheiten und die intuitive Zusammenstellung thematischer Gegensätze sind ihr Thema. So entsteht eine individuelle Ästhetik, die von den Erfahrungen, Wertvorstellungen und Widersprüchen ihrer Bewohner erzählt. URBANES ENSEMBLE. Insbesondere im urbanen Umfeld erfreuen sich historische Elemente wachsender Beliebtheit. Ein typisches Beispiel dafür ist das neu interpretierte Küchen-Büfett SieMatic 29. Dieses flexible Küchenmöbel ist eine Hommage an die Tradition des 1929 gegründeten Familienunternehmens. Das frische Design mit abgeschrägten Seitenwangen und unverwechselbarer Silhouette ermöglicht die Integration von Küchenfunktionen, wie z.B. Kochfeld oder Spüle. Die perfekte Ergänzung dazu sind auch Hochschrank-Kombinationen, die sich mit Backofen, Spülmaschine und Kühlgeräten ausstatten lassen. Darüber hinaus schaffen die neuen Planungsbeispiele mit der Kombination aus vertikalen und horizontalen Strukturen, offenen und geschlossenen Elementen, hellen und dunklen Materialien einen attraktiven Spannungsbogen.

Die Küche AG

Fotos: © SieMatic

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Unkonventionelle Kontraste Kein Detail gleicht dem anderen, doch alles passt zusammen. Formen, Farben, Materialien und Volumen der einzelnen Elemente ergeben ein kontrastreiches und zugleich harmonisches Bild.

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MOSER Die Glashütte Moser gehört zu den exklusivsten Glasmanufakturen der Welt und zur ältesten Manufaktur Europas – der Stil ihrer Kristallglaskollektionen ist unverwechselbar. Ende des 18. Jahrhunderts, als Karlsbad für seine handgefertigten Andenkenund Geschenkegläser sowie Portraits auf Glas bekannt war, stellte Ludwig Moser sein Talent als hochbegabter Graveur unter Beweis. Er gründete im Ortszentrum eine Gravierwerkstatt, die er 1857 durch eine Glasmanufaktur erweiterte. Er suchte sich die besten Glasmacher, Glasschleifer und Graveure und entwickelte den Kegel- und Kantenschliff – das heute weltweite bekannte Markenzeichen Mosers. Bald galt die Glashütte Moser als der beste Kristallglasproduzent in Österreich-Ungarn. Gefolgt von Preisverleihungen auf mehreren Weltausstellungen wurde das Glas auf der ganzen Welt bekannt und begehrt. Ludwig Moser spezialisierte sich zudem auf luxuriöse Trinkgläser und dekoratives Glas.

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Farben wie von Edelsteinen inspiriert Ludwig Moser stellte aber nicht irgendein Glas her, sondern ein bleifreies Kristall. Für die Produktion stellte er hölzerne Formen aus Birken- oder Birnenholz her, in denen das etwa 1200°C heiße Glas von Glasbläsern in die einfallsreichsten Formen gebracht wurde – eine Kunstfertigkeit, die über viele Jahrzehnte aufgebaut und von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Bis heute beinhaltet das Handwerk des Glasblasens aber auch, dass jedes Objekt per Hand bemalt, poliert oder graviert wird. Vor allem die Gravuren haben Moser Kristallglas weltweit bekannt gemacht: Sie sind so aufwendig und kunstvoll, dass die Motive fast dreidimensional wirken und aus der glatten Glaswand herauszuwachsen scheinen. Ein Herstellungs­ prozess, der selbst bei kleineren Glasobjekten mehrere Monate in Anspruch nimmt. So kann jedes einzelne Stück auch als Kunst verstanden werden - abseits alltäglicher Gläser, Vasen oder Objekte.

Fotos: Moser Glas

Ein Grund, dass Moser Kristallglas vor allem auch in den Königs­häusern weltweit zu finden sind, ist deren irisierende und besondere Farbwelt mit über 450 unterschiedlichen Tönen. Moser stellt Farben her, die in einer besonderen Tiefe schillern. Solche Farben von Gläsern, Vasen oder Kerzenleuchtern lassen gedeckte Tische wirken, als hätte sich ein Edelsteinregen über sie ergossen. Bekannte Persönlichkeiten wie Claudia Cardinale, Sophia Loren, Gina Lollobrigida, Louis Armstrong, Sharon Stone oder Gerard Depardieu gehörten und gehören zu den geschätzten Kunden der tschechischen Manufaktur. Beeindruckend sind die modernen Entwürfe, wie dekonstruktivistische Schalen, Vasen mit eingeschlossenen Luftblasen. Aber egal ob klassisches oder extravagantes Design, Moser Kristallglasobjekte sind immer zeitlose Begleiter – nicht nur wenn es einen besonderen Moment oder eine besondere Person zu würdigen gilt.

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Tête-à-Tête

Fotos: Frigesch Lampelmayer, Fotowerk

Mit den schönen Dingen des Lebens – und mit allem, was exklusives Design für eine gehobene Tischkultur zu bieten hat – startet es sich viel leichter in einen neuen Tag.

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TAFEL SCHM

Wer an Porzellan aus Deutschland denkt, denkt an Meissen: kostbare Klassiker, die man zu Festtagen in die Hand nimmt - wenn überhaupt. Schnörkel, barocke Formen und üppiges Dekor sind aber nichts für Stefanie Hering, die kurz nach der Wende in Berlin ihre Manufaktur Hering Berlin eröffnete und antrat, um die Tradition zu verändern. Das Ergebnis: weisses Gold für das 21. Jahrhundert. In ihren Augen war die Wirkung des Materials Porzellan vor lauter Ornament verloren gegangen. Ihre Liebe gehörte der puren Schönheit des Materials. Zwanzig Jahre später sehen wir ihre Arbeiten bei Spitzen­ köchen in aller Welt. Hollywood-Stars speisen von den Tellern aus Wannsee, wo die Designerin und Keramikmeisterin heute lebt. Hering Berlin steht für neue Kulinarik und entspannte Gastlichkeit. Wie decke ich den Tisch, die festliche Tafel? Das klassische Tee- oder SpeiseService kommt hier nicht vor. Hering Berlin macht neue Möglichkeiten auf, verändert Räume – auch die Spielräume von Gastgebern und genussfreudigen Menschen in aller Welt. Stefanie Hering behält den Bezug zur Vergangenheit und schafft Neues. Am bekanntesten ist wohl die Serie „Cielo“ - leicht und edel. Ein Porzellanobjekt, das jeder berühren muss, weil man es sonst nicht begreift: die neue Porzellanschale mit einem Durchmesser von 63 cm ist mit mehr als 5.000 Löchern perforiert. Auf die Frage, wie lange es dauert, solch eine Schale herzustellen, lautet die Antwort: „Man muss sein Material durch und durch kennen und beherrschen, um an die Grenzen dessen zu kommen, was dieses Material kann. Seit 25 Jahren arbeiten wir immer wieder an dieser Herausforderung“. Einige Unikate wurden sogar schon für öffentliche Sammlungen angekauft, ein Exemplar steht im Deutschen Historischen Museum in Berlin. Bei der Lieferzeit will man sich nicht festlegen: Es ist ein Freudenfest, wenn es gelingt, solch ein sensibles Exemplar heil durch die Brände zu manövrieren. Nach 300 Jahren europäischer Porzellantradition gelingt es der jüngsten der europäischen Porzellanmanufakturen, neue, stilbewusste Zielgruppen in aller Welt zu begeistern. Mit Hering Berlin nimmt uns Stefanie Hering mit auf eine ästhetische Reise. Dem entspricht auch die Fertigung: „Handwerk heute ist etwas anderes als Handwerk gestern. Das muss modernen Ansprüchen genügen – schön, praktisch, widerstandfähig und spülmaschinenfest.“ // JJ

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Hering Berlin


MUCK

Fotos: Hering

OCEAN Maritim und frisch Neu inszeniert wurde das traditionelle Fischgeschirr in schönstem Zusammenspiel von Motiv und Material: Meerestiere in verschiedenen Abstufungen von Kobaltblau auf Biskuitporzellan. Als Erweiterung des maritimen Dekors gibt es nun auch den Hummer. Ein Heringsschwarm auf dem Platzteller, eine Languste zum Hauptgang oder ein Kalmar auf dem Suppenteller: Die Motive passen sich den Formen des Geschirrs an. Die Seemuscheln, der Taschenkrebs oder der Stör zum Kaviar – jedes Tier „wohnt“ auf einem bestimmten Stück.


Text: Jacqueline Jurek

durch die Schweiz

Es erinnert mich an die Reisen meiner Eltern in den späten 1950er Jahren: Damals wurde der VW-Käfer gepackt und von Ronco s/Ascona am Lage Maggiore ging es auf in Richtung Genf zu den vielen schönen Plätzen, die sie nur aus bunten Prospekten kannten. Die individuelle Mobilität war damals zu Zeiten des Wirtschaftswunders eine der grossen Errungenschaften. In den 1960er Jahren wurde dann der Kontinent gewechselt und für die gewachsene Familie rückte die legendäre Route 66 in den USA in den Fokus. Heute, ein halbes Jahrhundert später, bietet Schweiz Tourismus die „Grand Tour of Switzerland“ für Touristen und Einheimische, die sich von der Schönheit der Schweiz bezaubern lassen möchten. 92


Fotos: swiss Images

Aufgrund ihrer Länge und wegen abseits liegender Abschnitte eignet sich die Grand Tour of Switzerland am besten für Auto- und Motorradfahrer. Autobahnen und Transitstrassen wurden nur dann berücksichtigt, wenn es wirklich sinnvoll ist: Die Ferienstrasse führt in 12 Teilstrecken über rund 1600 Kilometer in alle vier Sprachräume der Schweiz - über fünf Alpenpässe, entlang an 22 Seen und durch 51 Städte, zu 11 UNESCO-Kulturwelterbestätten und zwei Biosphäre­reservaten. Der höchste Punkt der Tour ist der Furkapass mit 2.429 Meter und der tiefste der Lago Maggiore mit 195 Metern über dem Meer. Entlang der Strecke sind 44 besonders lohnenswerte Sehenswürdigkeiten zu entdecken, denn die rund 40.000 Quadratkilometer grosse Schweiz hat eine enorme Erlebnisvielfalt und eine atemberaubende Landschaft zu bieten, vorallem wenn sich in türkisblauen Seen die Spiegelung des einzigartigen Alpenpanoramas bewundern lässt. Auf Passhöhen und Gipfeln die Schweiz von oben überblicken. In Städten Museen, Messen und Bauwerke von Weltruf bestaunen. Sich auf die Spuren unzähliger Rekorde begeben. Die spektakulärsten Übernachtungs- und Transportmöglichkeiten des Landes kennenlernen. Natur pur erleben. In die Geheimnisse der berühmtesten Schweizer Traditionen eintauchen und eine Vielzahl kulinarischer Köstlichkeiten geniessen. Was von Bern in Richtung Interlaken leider auf der Schweiztour fehlt, ist ein - in meinen Augen - wichtiger Abstecher nach Grindelwald und zum Jungfraujoch. Diesen sollte man unbedingt zusätzlich einplanen. Acht Streckenabschnitte mit unterschiedlichen Längen für Wochenendtouren sind auch einzeln zu befahren. Ihre Einstiegspunkte sind Zermatt, Lausanne, Neuchâtel, Bern, Zürich, Appenzell, St. Moritz, Lugano. Auf www.grandtour.myswitzerland.com sind die Abschnitte mit ihren kulturellen wie landschaft­ lichen Perlen beschrieben. Ebenso sind wichtige Tipps wie Restaurant- und Hotelempfehlungen hier zu finden. Wer das Auto in der Garage stehen lassen will, der kann sich auf der Grand Train Tour of Switzerland bequem fahren lassen. Diese Strecke vereint die schönsten Panoramarouten der Schweiz. Auf rund 1200 Kilometern verbindet sie die Highlights des Schweizer Öffentlichen Verkehrs und ist ganzjährig erlebbar. Bahnbegeisterte können die ganze Tour mit dem Swiss Travel Pass befahren. 93


very british

DIE GRÖSSTE INSEL EUROPAS VERSPRICHT HERRLICHE LANDSCHAFTEN, WUNDERVOLLE LANDHÄUSER UND HAUBENGEKRÖNTE RESTAURANTS. EIN MUSS SIND DIE VON OLGA POLIZZI AUSGESTATTETEN HOTELS. London ist eine Stadt mit magischer Anziehungskraft. Die Hauptstadt Englands hat viel zu bieten - für einen kurzen Städtetrip über das Wochenende vielleicht sogar zu viel. Wachablösung am Buckingham Palace, St. Paul´s Cathedral und Westminster Abbey, eine Fahrt auf der Themse, ein Picknick im Hydepark, ein Besuch des Viertels Camden Town, in der Bond Street shoppen oder ein gemütliches Frühstück mit Bacon & Eggs in einem kleinen Strassencafé in Notting Hill geniessen. Oder werfen Sie einen anderen Blick auf die Stadt und tauchen jenseits von „The Shard“ und „The Gherkin“ ein, in eine grossartige Epoche Londoner Architektur, jene zwischen den beiden Weltkriegen. Da reiht sich schlichter Neoklassizismus georgianischer Prägung mit holländischen und schwedischen Einflüssen an Art Déco amerikanischer Provenienz und zaghaftem 94

Backstein-Expressionismus. Zwischen den Besichtigungen der Hotspots lässt es sich hervorragend geniessen. Dank einer Schaar von Jungfarmern, Fischern, Jägern und begabten Köchen, holt England in puncto Kulinarik nämlich gehörig auf. Im Herzen von Mayfair, einer der beliebtesten Gegenden von London, liegt das Vorzeigehaus der Hotelgruppe „Rocco Forte“: das Brown´s Hotel. 2003 ging es in die Rocco-Forte-Kollektion ein und wurde bis 2005 komplett renoviert und modernisiert. Für den geschmackvollen Part des Designs ist Olga Polizzi, die Schwester des Inhabers Sir Rocco, verantwortlich. Seit 1996 arbeiten sie gemeinsam an der Erschaffung des neuen Luxushotelunternehmens, Rocco Forte Hotels. Olga Polizzi ist bei den Rocco Forte Hotels stellvertretende Vorstandsvorsitzende und Director of Design.

Foto: fotolia

EINE REISE nach Südwestengland ist


LONDON

Fotos: Brown´s Hotel

Brown´s Hotel

Side-Tipp der Redaktion Das schicke Restaurant Hibiscus liegt in der Maddox Street, im noblen Stadtteil Mayfair. Aus kulinarischer Sicht eine Hauptattraktion Londons. Der in Lyon geborene Küchenchef Claude Bossi, dessen Kochkunst seit 2003 von zwei Michelin-Sternen gekrönt wird, leitet die Küche seines Restaurants und erfüllt die Ansprüche von Gourmet-Liebhabern.

Das Brown‘s Hotel gehört zu den Leading Hotels of the World und besticht durch traditionelle englisch-viktorianische Eleganz. Jedes der von Olga Polizzi gestalteten 117 Zimmer des Londoner Hauses hat ein individuelles Ambiente. Die 29 Suiten wirken wie edle Privatwohnungen. Das elegante Fünf-Sterne-Hotel liegt in der Nähe der Bond Street. Die Royal Academy of Arts, das geschäftige Treiben Sohos sowie die Ruhe und Stille des Green Park sind nur einen Katzensprung entfernt. Der Service wird in diesem Luxushotel gross geschrieben - nicht nur beim traditionellen Afternoon Tea, bei dem der Tee nach britischer Tradition frisch am Tisch aufgegossen wird. Ein Highlight ist das hoteleigene Restaurant „Hix Mayfair“. Hier zaubert der berühmteste Koch Londons Mark Hix feinste Haute Cuisine und das Beste der modernen britischen Küche.

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CORNWALL Hotel Tresanton

In Cornwall befinden sich der westlichste und südlichste Punkt Englands und durch den Atlantischen Ozean, den Ärmelkanal und die Keltische See von drei Seiten mit Wasser umgeben. Die Grafschaft, hierzulande als Kulisse für Rosamunde Pilcher Filme bekannt, besticht durch verstreute Cottages und Castles, Herrenhäuser und Gartenanlagen, gewölbte Felssteinbrücken und Viadukte über sprudelnden Bächen und Flüssen. Die Ortschaften sind so pittoresk wie die Strassen schmal. Im Norden prägen raue, steile Felsen, die sich mit langen Stränden und malerischen Buchten abwechseln, die Küstenlandschaft. Im schönen Süden findet man einen idyllischen Fischerort nach dem nächsten. Und im Westen ragen dank des milden Klimas Palmen und Agaven aus dem Dickicht. Die eigentliche Schönheit und der Charme dieser Region erschliesst sich vor allem aber durch seine Verlassenheit und Weite.

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Side-Tipp der Redaktion Jamie Olivers bekanntes Restaurant „Fifteen“ liegt im Norden bei Watergate Bay direkt an der Klippe über der tosenden keltischen See. Zwanzig Köche schnippeln und schneiden, schmoren und sautieren nonstop. Hier kommt alles auf den Tisch, vor allem Hummer, Langusten, Seeteufel, Makrelen und Muscheln aller Art – perfekt kombiniert mit einer mediterranen Note.

Fotos: Hotel Tresanton

Im Jahr 1998 schlug Olga Polizzi - zusätzlich zu ihrem Engagement in der Rocco-Forte-Luxushotelkette - einen eigenen Weg ein und eröffnete das Hotel Tresanton in St. Mawes in Cornwall sowie 2005 das Hotel Endsleigh in Devon. Beide Hotels wurden von ihr komplett renoviert und überaus geschmackvoll eingerichtet: Das Hotel Tresanton sich aus einer Gruppe von eleganten Einzelhäusern zusammen, die sich am Küstenrand des schönen Fischerdörfchens St. Mawes befinden. Alle 30 Gästezimmer verfügen über einen atemberaubenden Meeresblick auf den St. Anthony Leuchtturm. Neben den Zimmern verfügt das Hotel auch über ein Restaurant, eine Bar und eine private Segelyacht.


Die Grafschaft Devon im Südwesten Englands bezaubert durch Küstenlandschaften wie an der Riviera, geschmückt mit Buchten und Stränden sowie kilometerlangen Fluren. Die 155 Kilometer lange Ärmelkanalküste mit seinen rostroten Klippen gehört zum Weltkulturerbe. Sehenswert sind die Dartmoor- und Exmoor-Nationalparks mit ihren Steinkreisen, alten Brücken und einem Museum, das über vergangene Zeiten zu berichten weiss. Einige reizende Landhäuser der Region verstecken sich im Hinterland von Süddevon: das modernistische High-Cross House, das pompöse Coleton Fishacre und das Agatha Christies Refugium in Dartmouth.

DEVON

Hotel Endsleigh

Fotos: Hotel Endsleigh

Im Herzen des Landes bei Milton Abbot liegt das herrschaftliche Hotel Endsleigh. Es wurde 1812 von Jeffry Wyatville für den 6. Herzog von Bedford entworfen. Der Herzog, dem ein Drittel von Devon gehörte, wählte dieses schöne Fleckchen Erde für sein Jagd- und Anglerschloss. Das historische Gebäude liegt in einer 108 ha grossen, märchenhaften Landschaft, umgeben von Waldflächen, Gärten, Zierbauten und Grotten, die Humphry Repton 1814 schuf. Heute ist das 4*S-Hotel eines der wichtigsten verbleibenden Regency-Landhäuser und eine Oase der Ruhe und Schönheit. Viele der 16 Zimmer bieten einen herrlichen Blick auf den Garten sowie auf den Fluss. Olga Polizzi restaurierte es im Sinne der Regency-Ära, gestaltete es mit Originalstücken und Kunstwerken und richtete es mit modernem Luxus ein. Hier kann man die köstlichen „Cream Teas“ geniessen, die, mit Scones, Clottled Cream und Marmelade gereicht, die gelassene Atmosphäre der wunderschönen Grafschaft Devon symbolisieren.

Side-Tipp der Redaktion Das im Tudorstil gehaltene Landhaus Gidleigh Park in Chagford ist ein sehr vornehmes Refugium für Gourmetreisende. Inmitten einer 45 ha grossen Parkanlage liegt das luxuriös eingerichtete Hotel, dessen Restaurant zwei Michelin-Sterne besitzt. Auf der Weinkarte finden sich 1100 Weine aus aller Welt und die noble Küche gehört zu den „Top British Restaurants“.


St. James Dieses Boutique-Hotel der althoff hotel collection steht für eine lange Tradition und modernen Luxus

Aussergewöhnliche Architektur in Verbindung mit anspruchsvollem Design sind kennzeichnend für die Fünf-Sterne-Hotels der Althoff Hotel Collection. Darüber hinaus steht der Name Althoff bereits seit mehr als 20 Jahren für Gastlichkeit und beste Serviceleistungen in Kombination mit herausragender Kulinarik. Bewiesen wird dies täglich in einem der aus­ gezeichneten Luxushotels, wie dem St. James Hotel and Club in London und der Villa Belrose in Gassin bei St. Tropez oder in Deutschland im Grandhotel Schloss Bensberg, im Hotel Fürstenhof, im Hotel am Schlossgarten und im Seehotel Überfarth. Die Vision von Gründer Thomas H. Althoff ist: „Der Mensch hat ein Recht auf Träume. Und manchmal hat er auch ein Recht darauf, diesen Träumen im Leben zu begegnen.“ 98


St. James Hotel and Club So wird auch ein Besuch im Boutiquehotel St. James Hotel and Club, das auch bei Prominenten wie Cher, Elton John, Liza Minelli und Sean Connery sehr beliebt ist, noch lange in Erinnerung bleiben. Das atemberaubende Londoner Traditionshotel im viktorianische Stil liegt direkt am Green Park im Zentrum der Metropole in direkter Nachbarschaft zum Buckingham Palace und St. James’s Palace. Die exklusiven Boutiquen der Burlington Arcade, Bond und Jermyn Street laden zu Shopping-Touren in unmittelbarer Nähe ein. Das quirlige Londoner West End mit seinen zahlreichen Theatern verspricht kulturelle Abwechslung. Das zur renommierten Vereinigung SLH Small Luxury Hotels of the World gehörende Hotel präsentiert sich mit einem aussergewöhnlichen Interieur, indem der traditionell englische Stil des St. James’s Hotel and Club mit einer zeitgemässen Note verbunden wurde. Armaturen und Accessoires in schimmerndem Gold, Kupfer und Aquamarine verleihen den Farbkombinationen Taupe und Olive, Creme und Schwarz, Chrom und Hellgrau Tiefgang. Luxuriöse Materialien wie Kaschmir, Leder, Seide, Marmor, Granit und Samt unterstreichen das elegante Ambiente. Das elegante Stadthotel verfügt über 60 Zimmer und Suiten mit einer luxuriösen Ausstattung angefangen von Leuchtern aus Murano Glas über polierten Naturstein in den Badezimmern bis hin zu handgeschöpften Seidentapeten. Zudem bieten die Zimmer den Gästen jeglichen Komfort mit W-LAN, iPod Docking Station und VDA Multi-Mediasystem. Zahlreiche Zimmer verfügen über eigene Balkone und das Penthouse im siebten Stock des Hauses über eine grosse Dachterrasse mit einem spektakulären Blick auf die Londoner Skyline. Chefkoch William Drabble serviert im mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Gourmetrestaurant Seven Park Place und in William’s Bar and Bistro in aussergewöhnlicher Atmosphäre kulinarische Köstlichkeiten. Ein Highlight am Nachmittag ist der klassische britische Afternoon Tea, mit Sandwiches, Scones mit eingemachten Erdbeeren und Clotted Cream sowie einer köstlichen Auswahl von Kuchen und Gebäck. St. James Club Der St. James’s Club ist durch eine bedeutsame Geschichte geprägt. Im Jahre 1857 wurde er von dem englischen Aristokraten Earl Granville eröffnet und war bestimmt für Diplomaten auf der Reise. Schnell zog der Club ein internationales Klientel an, mit Gästen wie Lord Randolph Churchill und Baron Ferdinand de Rothschild. Als der Club an Grösse gewann, fand er schliesslich sein Zuhause in dem wundervollen viktorianischen Gebäude des 7-8 Park Place. Kurzerhand wurde der Club berühmt für sein gutes Essen, seinen guten Wein und die grossartigen Feste, welche in der Regel von einer Persönlichkeit aus der Filmwelt veranstaltet wurden. Das heutige St. James’s setzt die alteingeführte Tradition fort und mit Berühmtheiten wie Samuel L. Jackson, Luke Wilson, Alice Cooper, Elle Macpherson, Dita von Teese, Colin Salmon, Damian Lewis, Michael Bolton und Claire Sweeney – welche den Club erst kürzlich besuchten – sind die Gäste nicht weniger beeindruckend als ihre Vorgänger im letzten Jahrhundert. Weitere Informationen auf www.stjameshotelandclub.com 99


Raoul Hausmann, 1920-1921, Collage mit bedrucktem Papier und Tinte, Hamburger Kunsthalle, Kupferstich­ kabinett, © 2015 ProLitteris, Zürich

Francis Picabia, Tableau Rastadada, 1920, Collage und Tinte auf Papier, The Museum of Modern Art, New York, © 2015 ProLitteris, Zürich

100 Jahre Witz und Ironie waren ihre bevorzugten Stilmittel, als sagenumwoben, chaotisch und verrückt werden sie bis heute wahrgenommen: Innerhalb weniger Jahre zog die anarchistische künstlerischliterarische Bewegung DADA ihre Spuren um die ganze Welt. Aus Dada Zürich wurde Dada New York, Dada Berlin, Dada Paris, Dada Köln und damit sind noch längst nicht alle Nachfahren genannt.

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Anfang des 20. Jahrhunderts bot Zürich den unterschiedlichsten Menschen Zuflucht, darunter auch Intellektuellen und Künstlern. Im Februar 1916 fanden sich Hugo Ball, Tristan Tzara, Emmy Hennings, Hans Arp, Marcel Janco und Richard Huelsenbeck zur Kunstbewegung Dada zusammen. Ihre erste Soirée fand im Cabaret Voltaire statt, das am 5. Februar 1916 von Hugo Ball und Emmy Hennings in der Spiegelgasse 1 im Niederdorf gegründet wurde. Wenig später folgte eine kurze, aber ebenso bedeut­ same Ära in der Galerie Dada in Zürich, in der unter der Ägide der Dadaisten insgesamt vier Ausstellungen entstanden. Die Dada-Entwicklung ist stark von der Polarität dieser beiden Orte geprägt. Damals verstand sich der Dadaismus als neue Kunstrichtung und als Geisteshaltung. Der Name Dada leitet sich von der französischen Kinder­ sprache für Steckenpferd ab; angeblich ist Hugo Ball beim zufälligen Blättern in einem Wörterbuch darauf gestossen. Diese zwei Merkmale, Un­ sinn und Zufall, stellen bereits die wichtigsten Kennzeichen des Dadaismus dar. Die Dadaisten richten sich gegen die in ihren Augen veralteten gesell­ schaftlichen und kulturellen Strukturen, vor allem aber protestieren sie gegen den Krieg, dessen Sinnlosigkeit sie manifestieren wollen. Die Kunst der Dadaisten ist eine Kunst des Nonsens, sozusagen eine Antikunst: Es wird mit dem Kunstbegriff experimentiert und Alltagsgegenstände werden zu Kunstobjekten erklärt. Bei Bühnenauftritten werden bruitistische (frz. bruit = Lärm) Konzerte, groteske Tänze und Gedichte aus inkohärent zusammengefügten und sinnlosen Wortfetzen, von absurd kostümierten Menschen dargeboten. Diese Begebenheiten sollen den Zuschauer provo­ zieren. Schnell strahlt der Kern der Strömung nach ganz Europa und in die Vereinigten Staaten aus. Während man sich in New York jedoch für die Stellung der modernen Kunst interessiert, geht es den deutschen Dadais­ ten um die gesellschaftliche Krise im Nachkriegsdeutschland. In Frankreich


Hans Arp, Richard Hülsenbeck und Peter Schifferli in der Spiegelgasse in Zürich, 1957, Silbergelatine-Fotoabzug, © Kunsthaus Zürich

Max Ernst, Chinesische Nachtigall, 1920, Collage und Tusche auf Papier, Musée de Grenoble, © 2015 ProLitteris, Zürich

Dadaglobe Tristan Tzara, Scheidegger & Spiess Wäre diese Dada-Anthologie, 1921 veröf­ fentlich worden, hätten die mehr als 100 Kunstwerke und zahlreiche Texte von über 30 Künstlern aus sieben Ländern gezeigt, dass sich die Dada-Bewegung innerhalb weniger Jahre zu einer weltweiten Kunst­ strömung entwickelt hatte.

Nic Aluf, Porträt von Sophie Taeuber mit Dada-Kopf, 1920, Silbergelatineabzug, Galerie Berinson, Berlin, © Nachlass Nic Aluf

Dada

Innenraum des heutigen Cabaret Voltaire

ist durch die Mechanisierung unterbewusster Vorgänge eine Affinität des späteren Surrealismus für die Dada-Kunst erklärbar. Zu den bekanntesten dadaistischen Werken zählen die Laut- und Buchstabengedichte. Die wichtigsten Lautgedichte stammen von Hugo Ball, wie zum Beispiel mit „Karawane“, und Raoul Hausmann.

Fotos: Swiss Image, Scheidegger & Spiess Verlag

Heute kann niemand wirklich genau erklären was Dada wirklich ist. Für den einen ist Dada immer aktuell, wenn es gilt, die Absurdität der Macht aufzuzeigen. Für den anderen ist Dada eine positive Provokation, die sich beispielsweise in Künstlerinnen wie Lady Gaga und Pussy Riot wider­spiegeln. Während die Pop-Musikerin sich mit extravaganten Kostümen selbst als Kunstwerk inszeniert, geht die russische Punkband mit lautstarken Aktionen gegen politische Ungerechtigkeit an. Seit 2004 ist die kulturhistorische Insti­ tution wieder eröffnet. 2008 bekräftigten die Zürcher in einer Volksabstim­ mung ihren Willen, das Cabaret Voltaire mit Steuergeldern zu unterstützen. Seitdem bezahlt die Stadt dem Hausbesitzer Swiss Life 315.000 Franken Mietzins jährlich. (vgl. NZZ vom 15.5.2015) Das Haus beherbergt heute ein Café, ein Museum mit Shop, eine Theaterbühne und einen Ausstellungsort. So ist die Aura des Ortes, an dem vor 100 Jahren europäische Kultur­ geschichte geschrieben wurde, weiterhin spürbar. Zum 100-Jahre-Jubiläum von Dada befindet sich ganz Zürich sechs Monate lang – zwischen Februar und Juli - im Dada-Fieber und erinnert an die mythi­ sche Gründungszeit der Bewegung: Performances, Führungen, Konzerte und Ausstellungen laden zur Auseinandersetzung mit Dada ein bis zu einer Sondermarke der Schweizer Post. Dada-Begeisterte können sich im Cabaret Voltaire und an weiteren historischen Orten, wie im Café Odeon, im Terrasse, im Zunfthaus zur Waag, im Zunfthaus zur Meisen oder im Kaufleuten auf die Spuren der Dadaisten begeben. // JJ

Programm Im Cabaret Voltaire werden bis zum 18. Juli 165 DadaistInnen gewürdigt. Sehenswert ist die Ausstellung „Obsession Dada“. Die Ausstellung „Dadaglobe Reconstruc­ ted“ ist im Kunsthaus Zürich bis zum 1. Mai zu sehen. Sie versammelt in einem Buch­ projekt (Scheidegger & Spiess) über zwei­ hundert Kunstwerke und Texte, welche dem Dadaisten Tristan Tzara 1921 von Künstlern aus ganz Europa zugeschickt wurden. Hier das Buchcover Dadaglobe setzen sowie die ersten drei Fotos. Das Museum Haus Konstruktiv beleuchtet bis zum 8. Mai das dadaistische Erbe aus weiblicher Perspektive. In „Dada anders“ sind zeitgenössische Künstlerinnen wie Ulla von Brandenburg und Sadie Murdoch sowie alte Werke von Sophie Taeuber-Arp, Hannah Höch und Elsa von Freytag-Loring­ hoven zu sehen. Am 13. Mai lädt das Festival „Zürich tanzt!“ am Hauptbahnhof zu „Dada tanzt!“ ein. Und wer noch mehr vom dadaistischen „Dazwi­ schen“ will, lässt sich bis zum 26. Juni von den Zürcher Festspielen zu „Wahnsinn und Unsinn“ verführen. Den krönenden Abschluss bildet die euro­ päische Kunstbiennale „Manifesta 11“ vom 11. Juni bis 18. September. Kurator Christi­ an Jankowski regt mit dem Titel „What peo­ ple do for money“ die Diskussion über die Wirkung von Kunst auf die Gesellschaft an. 101


Lektüre im l Frank Gehry Frédéric Migayrou u. Aurelien-Lemonier, Prestel Anhand der 50 wichtigsten Bauten aus den letz­ ten zwei Jahrzehnten wird das architektonische Schaffen Frank Gehrys dargestellt. Es wird klar sichtbar, wie konsequent der Stararchitekt seine Vision verfolgte und technische Schwierigkeiten und ästhetische Stagnation innovativ überwand.

100 Jahre Sinatra Charles Pignone, Edel Dieses Buch zeigt Sinatra als öffent­ liche Person und Privatmann, mit un­ bekanntem Fotomaterial, ikonografi­ schen Sinatra-Aufnahmen und privaten Schnappschüssen. Es erinnert an die wichtigsten Stationen seiner Karriere bis in die späten 1970er Jahre - ein Geschenk von Sinatras Familie und der Frank Sinatra Enterprise an seine Fans.

Die 4 Seiten der Medaille Rüdiger Dahlke u. Christoph Hornik, Arkana Bei unterschiedlichsten Problemen, sei es ein Beziehungskonflikt oder eine schwierige Lebenssituation, zeigt eine genial einfache Formel aus Ruediger Dahlkes Lehren den Weg zu Ausgleich und Integration. Von diesem neuen, zentrierten Standpunkt wandeln sich Schwäche in Stärke und Prob­ leme in Chancen.

Fantastic Man Jop van Bennekom und Gert Jonkers, Phaidon Das englische Männermagazin „Fantastic Man“ zählt zu den stilvollsten unserer Zeit. Sein 10-jähriges Jubiläum feiert es mit einer Style-Bibel, in der 69 der einflussreichs­ ten und kreativsten Männer der Welt aus verschiedenen Branchen präsentiert werden. Darunter Christoph Waltz, David Beckham, Wolfgang Tillmans und Steve McQueen.

Erkenne die Welt Richard David Precht, Goldmann

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Im ersten Teil seiner auf drei Bände angelegten Geschichte der Philosophie beschreibt Precht die Entwicklung des abendländischen Denkens von der Antike bis zum Mittelalter. Detailliert verknüpft er die Linien der großen Menschheitsfragen und verfolgt die Entfaltung der wichtigsten Ideen.

Generation Beziehungsunfähig Michael Nast, Edel Der gebürtige Berliner beschreibt charmant die Stimmung seiner Generation: Weshalb wir uns gegenseitig als bezie­ hungsunfähig bezeichnen, wie tinder unsere Partnersuche verändert und warum wir uns immer selbst in den Mittel­ punkt stellen, ohne Rücksicht auf Verluste. Ein anregendes Buch, das sich liest wie ein Gespräch mit dem besten Freund.


liegen

Ob im Garten, auf dem Balkon oder am Strand – CIRCE stellt Ihnen die passenden Bücher vor.

Zuhause in New York Alessandra Mattanza, National Geographic Daniel Libeskind, Taylor Swift, Robert de Niro, Woody Allen, Yoko Ono: Die Liste der berühm­ ten New Yorker ist lang. 20 bedeutende Köpfe aus Kunst, Kultur und Show Business von geben hier ihre persönlichen Geschichten preis. Ein au­ ßergewöhnlicher Bildband über Menschen und die Stadt, die niemals schläft!

Genese Dada Scheidegger & Spiess

Östlich der Sonne Kay Nielsen, Taschen Unglückliche Liebende, edle Prinzen, magische Winde, unter­ irdische Paläste und abscheuliche Trolle: Östlich der Sonne und westlich des Mondes ist eine klassische Sammlung skandinavischer Märchen, die seit ihrer Erstveröffentlichung Mitte des 19. Jahrhunderts zahllose Auflagen erlebt hat.

Die Geburtsstunde von Dada: 1916 er­ öffneten Hugo Ball und Emmy Hennings mit Marcel Janco, Tristan Tzara und Hans Arp in Zürich das Cabaret Voltaire. Wenig später folgte eine kurze, aber ebenso bedeutsame Ära in der Galerie Dada in Zürich, in der vier Ausstellungen entstan­ den. Eine umfassende Darstellung der Dada-Genese.

Die Rückkehr des Prinzen A.G. Roemmers, Bastei Lübbe

Foto: Frigesch Lampelmayer, Fotowerk

Ma Suisse Irma Dütsch, Weber Verlag Alpenküche Urs Messerli, Weber Verlag Spitzengastronom Urs Messerli hat eine einma­ lige Rezeptsammlung mit neuzeitlichen und traditionellen Gerichten für das Nachkochen zuhause zusammengestellt. Die Regionen Ber­ ner Oberland, Graubünden, Wallis, Tessin und Piemont präsentieren sich mit 70 schmackhaf­ ten Rezepten, die jeweils mit typischen lokalen Gerichten ergänzt werden.

Begleiten Sie die berühmte Sternekö­ chin Irma Dütsch auf eine Reise durch die schweizer Kantone und entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten und die besonderen Spezialitäten jeder Region. Über 60 Rezepte widmen sich typisch heimischen Produkten und traditionel­ len Schweizer Speisen. Das ideale Ge­ schenk für alle Schweiz- und Kochfans!

Prinzen bleiben nicht immer klein. Auch sie werden größer und begnügen sich nicht mehr mit ihrem winzigen Planeten. So kehrt der Prinz eines Tages auf die Erde zurück und landet auf einer einsa­ men Landstraße in Patagonien, wo er auf den Erzähler dieses Romans trifft, der ihn mit auf die Reise nimmt. Die Fortsetzung des „Der kleine Prinz“.

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April

Juni Mai

Komödie: Arsen und Spitzenhäubchen Am 8. April findet die Premiere des rabenschwarzen Komödienklassikers „Arsen und Spitzenhäubchen“ von Joseph Otto Kesselring statt. Die Schwestern Abby und Martha Brewster sind zwei reizende, ältere Damen, aber ein tödliches Duo. Aus Nächstenliebe kredenzen sie mit Arsen gepanschten Wein, Teddy hält sich für Präsident Roosevelt und sein Bruder Jonathan wetteifert mit seinen Tanten, wer mehr Leichen im Keller hat. Wo: Theater St.Gallen, Grosses Haus

Circus Knie: Smile Die Zirkus-Dynastie Knie, 1803 von Friedrich Knie gegründet, gehört seit über 200 Jahren zu den ältesten und führenden Zirkusunternehmen Europas. Nach einer zweijährigen Pause kommt der Schweizer Nationalzirkus Circus Knie dieses Jahr nach Vorstellungen in Chur, Kreuzlingen, Schaffhausen, Amriswil und Wil vom 26. April bis 3. Mai mit seinem Programm „Smile“ auch nach St.Gallen. Wo: St.Gallen, Spelteriniplatz

Tanz: Frühlingserwachen Die Premiere zu dem aussergewöhnlichen Tanzstück „Frühlingserwachen“ von Marcel Leemann – Frank Wedekinds Kampfansage gegen eine muffige Spiesserwelt - findet am 14. April statt. Der Schweizer Choreograf zeigt, ob die Themen, die Wedekind in seinem Text zur Sprache bringt, heute noch zur Tragödie reichen, oder ob sie nur noch für Ewiggestrige ein Skandalon darstellen. Wo: St.Gallen, Lokremise

Comedy: Das Zelt Vom 10. bis 19. Juni gastiert das Tournéetheater „Das Zelt“ mit verschiedenen Comedy-Abend-Veranstaltungen in St.Gallen: 10. Juni: Dîner Spectacle - Kochkunst & Artistik. 12. Juni.: Starbugs Comedy. 14. Juni: Lapsus - Die grosse Jubiläumsshow. 15. Juni: Das Zelt Comedy Club 16. 16. Juni: Das Zelt Rock Circus 16. 18. Juni: Nik Hartmann live und am 19. Juni: Fabian Unteregger Doktorspiele. Wo: St.Gallen, Bogengasse 10

Pop: Cicero sings Sinatra Mit seiner musikalischen Hommage an Frank Sinatra beweist Roger Cicero einmal mehr, dass er zu den vielseitigsten deutschen Künstlern überhaupt gehört. Am 17. April präsentiert er ein Programm mit legendären Swingklassikern, voller leidenschaftlicher Spielfreude und unterhaltsamen Geschichten und spannenden Anekdoten rund um den wohl grössten Entertainer des letzten Jahrhunderts. Wo: Zürich, Theater 11 Foto: Michael Petersohn

Aufgetischt St.Gallen Das beliebte Stadt-Festival mit seinen zahlreichen Strassenkünstlern in den Sparten Comedy, Artistik, Zauberei, Theater und Musik findet dieses Jahr am 6. und 7. Mai statt und garantiert beste kulturelle Unterhaltung auf hohem Niveau. Lassen Sie sich von der bezaubernden Atmosphäre mitreissen und geniessen Sie die hochkarätigen Shows. Und seien Sie nicht überrascht, wenn Sie sich plötzlich selbst mitten in einer Aufführung wiederfinden. Wo: St.Galler Altstadt

Musical Rocks, Zürich Am 27. und 28. Mai findet das „Musical Rocks!“ statt als eine energiegeladene Best-Of-Musical-Rockshow mit den bekanntesten Superhits aus Rockmusicals seit den 70ern. Die Show wurde als Rockkonzert für die MTV-Generation konzipiert und sorgt durch die Vermischung der Genres für musikalische Magie und rockigen Sound – mit sechs erstklassigen Solisten, acht dynamische Tänzern und einer perfekt eingespielten Rockband. Mit Hits aus „The Rocky Horror Show“, „We Will Rock You“, „Hair“, „Dirty Dancing“, „Thriller Live“, „Mamma Mia!“ u.v.m.. Wo: Zürich, Theater 11

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St.Galler Festspiele Am 24. Juni beginnen die 11. St.Galler Festspiele mit der Operpremiere „Le Cid“ von Jules Massenet und am 29. Juni mit der Premiere des Tanzstücks „Rosenkranz“. Analog zu den 59 Perlen der Gebetskette werden Fragen, Zweifel und Irritationen geäussert und gespiegelt. Kaum einen passenderen Ort könnte es für die Anrufung des heiligen Jakob in der Oper „Le Cid“ geben als den St.Galler Klosterhof vor der Kulisse der Kathedrale, die zu den wichtigen Pilgerstätten auf dem Jakobsweg gehört. Es geht um Ehre, Liebe, nationale Identitätskonflikte in Zeiten kriegerischer Bedrohung und um eine Familienfehde. Wo: St.Gallen, Klosterhof

Kulturfestival St.Gallen Das Kulturfestival St.Gallen ist der Sommertreffpunkt für Kulturfreunde und Musikliebhaber. Das diesjährige Programm präsentiert vom 30. Juni bis 23. Juli wie gewohnt internationale Stars, spannende Künstler aus der Region und König Fussball. Zahlreiche Bands aus verschiedenen Ländern nehmen Sie mit auf eine einzigartige musikalische Entdeckungsreise die das sommerliche Fernweh vergessen lässt. Wo: St.Gallen, Innenhof des Historischen und Völkerkundemuseum


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Circe Magazin Ostschweiz No. 4 FS 2016  

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