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AUSGABE 6. 2015 | EUR 4


Neu und einzigartig: CASA MODA MEN. The Concept Store. INTERNATIONALES FLAIR IN DER SALZBURGER INNENSTADT

FASHION VALENTINO LANVIN DOLCE & GABBANA ETRO ERMENEGILDO ZEGNA ZEGNA SALVATORE FERRAGAMO PORSCHE DESIGN CRUCIANI BELSTAFF DIESEL BLACK GOLD DRYKORN ETON TONELLO PARFUMS HEELEY HISTOIRES DE PARFUMS PROFUMUM ROMA JOVOY FORNASETTI PROFUMI JEWELRY TATEOSSIAN LONDON MYKITA INTERIOR DESIGN GUAXS LAMBERT RINA MENARDI OYUNA BOOKS TASCHEN TENEUES TECHNIC BANG & OLUFSEN


Ab sofort in der Salzburger Münzgasse:

Die völlig neue Definition von modern shopping - der CASA MODA Men Concept Store. CASA MODA zählt in Österreich seit 35 Jahren zu den absolut führenden Modehäusern im PremiumSegment. Das Stammhaus in Steyr ist eine Ikone in der österreichischen Boutiquen-Szene, nach der Eröffnung der Stores in Linz und St. Pölten ist nun in Salzburg eine neue Dimension dazugekommen. Ein österreichweit einzigartiger Concept Store für Männer. Neben führenden Modemarken wie Valentino, Lanvin, Dolce & Gabbana, Etro, Ermenegildo Zegna bietet CASA MODA einen ungewöhnlichen und überraschenden Cocktail für den modernen Mann mit Anspruch. Die Philosophie dabei: „Immer

am Puls der Zeit und dieser einen Schritt voraus“.

Das Angebot auf über 350 m2 reicht von Mode über Accessoires, Schmuck, Interior Design über Parfums, Kosmetik, Bildbändern bis hin zu High Tech. Es ist schlicht eine moderne und dynamische Mischung – ein Einkaufserlebnis der ganz besonderen Art. Die anspruchsvolle Klientel findet hier alles unter einem Dach, was interessiert und begeistert.

MODE. TRENDS. LIFESTYLE. ZEITGEIST. CASA MODA MEN. THE CONCEPT STORE Münzgasse 2, 5020 Salzburg, www.casamoda.at Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 10:00 - 18:30, Sa. 10:00 - 18:00

Irmgard Watzinger-Putz und Andreas Ernst freuen sich auf Ihren Besuch!


EDITORIAL

FROM THE EDITOR

Liebe Leserinnen und Leser, bei jeder neuen CIRCE-Produktion frage ich mich als echte „Schützin“ wieder, welchen positiven Beitrag ein Magazin wie CIRCE leisten kann. Insbesondere in bewegten Zeiten wie diesen. Flüchtlinge, Tsunamis, Erd­ beben, Finanzkrisen... die Informationsflut mit „Bad News“ überwiegt auf jeden Fall die „Good News“. Helfen macht Sinn aber auch die Beschäftigung mit Dingen, die wir selbst gestalten können: Wir können die regionale Wirtschaft stärken, indem wir hier vor Ort konsumieren und unsere Unternehmen fördern. Wie in­s­pi­rie­rend ist es beim Möbelhändler oder im Modegeschäft vor Ort vorbeizuschauen und neueste Trends zu gustieren. Sich in Ruhe von unseren CIRCE-Kunden beraten zu lassen und das genau Richtige zu finden. Ganz ohne Stress und bei einem persönlichem Gespräch – das ist ganz viel wert. Wertvoll sind auch die Qualitäten der einzelnen Produkte, die Sie in der Ausgabe entdecken. Der Trend „Weniger ist mehr“ ist wieder in aller Munde – die Wegwerfgesellschaft stellt sich schön langsam in Frage. Aber jetzt lehnen Sie sich endlich zurück und entspannen beim Durchblättern und Lesen dieser Herbst/WinterAusgabe der CIRCE. Entdecken Sie ihren eigenen Stil und erfahren Sie alles über die Mode-Ikonen Coco Chanel und Miuccia Prada. Im Herbst widmet man sich wieder verstärkt dem Thema Schönheit und Gesundheit. Informieren Sie sich über interessante Schönheitsbehandlungen und Pflege­produkte im Beautyteil. Weihnachten ist nicht mehr weit - Baronin Eva von Schilgen hat das Thema „Schenken“ satirisch beleuchtet – so finden Sie sicher Tipps für das perfekte Geschenk. Der Tatsache, dass immer mehr Menschen die „Grüne Matura“ ablegen, haben wir uns mit einer edlen Jagdmodenstrecke und Jagdaccessoires gewidmet. Je früher es draussen dunkel wird, zieht man sich wieder zurück und richtet sich gemütlich ein. Unser Besuch beim Unternehmer-Ehepaar Moosleitner in Filzmoos und der Beitrag über Architektur in den Alpen können nicht gegensätzlicher sein. Aber beides hat seine Berechtigung, genauso wie die vielen unterschiedlichen Einrichtungsschwerpunkte der einzelnen Möbelhändler vor Ort. Für ruhige Stunden haben wir vielfältige Leseliste zusammengestellt und für Sonnenhungrige und Winter­begeisterte die entsprechenden Reise- und Hotel­ vorschläge. Ja – und da war doch noch was: Das Fest des Friedens und der Liebe... feiern Sie es stimmungsvoll oder rauschend, ganz wie es beliebt. Auch hier waren wir für Sie fündig: Überraschen Sie Ihre Freunde bzw. Mitarbeiter mit einer stimmigen Weihnachsfeier an ganz besonderen Plätzen in und um Salzburg. Herzlichst

Gabi Paumgartner & das CIRCE-Team Salzburg


MARC O’POLO STORES Salzburg, Sigmund-Haffner-Gasse 6 Salzburg, Europark, Europastraße 1 Linz, Arkade Taubenmarkt, Landstraße 12 Wels, Schmidtgasse 24 Pasching, Plus City, Pluskaufstraße 7 Ried i. I., Hauptplatz 44 Wien, Rotenturmstraße 19 Wien, Trattnerhof 1 Wien, Donauzentrum, Donaustadtstraße 1 Vösendorf, Shopping City Süd St. Pölten, Kremsergasse 27 Innsbruck, Rathaus Galerien, M.-Th.-Str. 18


IMPRESSUM

Medieninhaber: METIS MEDIA VERLAG CH - 6600 LOCARNO, Via Bastoria 8 T +41 79 837.79.86 www.metis-medien.com

CEO, Herausgeber Salzburg: Mag. Gabriela Paumgartner Art Direktor: Alexandra Broger-Grießler | Büro Broger, Dornbirn 12.09.15

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Die CIRCE im Abo

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Fotografen der Ausgabe: Klaus Andorfer, Zürich I Erika Mayer, Salzburg Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt: Mag. Gabriela Paumgartner Mag art. Eva von Schilgen Sabine Steindl Verkauf & Marketing: Mag. Gabriela Paumgartner M +43 664 1544066 Mag art. Eva von Schilgen M +43 664 24 035 72 Wally Auer M +43 664 1286900 Erscheinungsweise: halbjährlich Ausgaben international: CIRCE Ostschweiz und Liechtenstein: Jacqueline Jurek Redaktion: CH - 6600 Locarno . Via Bastoria 8 Jacqueline Jurek . T +41 79 837.79.86 . jaju@CIRCE-magazin.com CIRCE Salzburg, Austria: Mag. Gabriela Paumgartner Redaktion: A - 5322 Hof bei Salzburg . Postfeldstr. 8 M +43 664 154.40.66 . salzburg@circe-magazin.com CIRCE Vorarlberg, Austria: Jacqueline Jurek Redaktion: A - 6850 Dornbirn . Rosenstr. 23b T +43 664 414.10.82 . jaju@CIRCE-magazin.com Abonnement: Formulardownloads: www.CIRCE-magazin.com Vorarlberg: CIRCE Aboservice . A - 6850 Dornbirn . Rosenstr. 23b Salzburg: CIRCE Aboservice . A - 5322 Hof bei Salzburg . Postfeldstr. 8 Preis für Jahresabonnement: 10 EUR (2 Ausgaben) Schweiz und Liechtenstein: Metis Media Verlag . CH - 6600 Locarno, Via Bastoria 8 Preis für Jahresabonnement: 16 CHF (2 Ausgaben) oder per Mail an: abo@CIRCE-magazin.com Druck: Ferdinand Berger & Söhne GmbH . A - 3580 Horn . Wienerstr. 80

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CONTENT

Coco Chanel – die Modeschöpferin, Designerin und Unternehmerin zählt laut der US-Zeitschrift Time, zu den 100 einflussreichsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Ihr Markenzeichen ist die „zeitlose“ Eleganz einer funktionellen, eleganten Damenmode, die nicht mehr wegzudenken ist. Ihr Werk lebt mit Karl Lagerfeld weiter, der 2014 auf der „Metiers dÀrt“Präsentation von Chanel auf Schloss Leopoldskron 500 internationale Gäste begeisterte. Seite 8

10 DIE CIRCE Modetrends 28 DER ATHLEISURE MODETREND 38 WIR LIEBEN SCHMUCK. SIE AUCH? 48 DER MOND – SEHNSUCHTSPLANET? 54 MÄNNER IM BEAUTY-BOOM

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Model Sara A. trägt einen Schal von Fabiana Filippi, besetzt mit Pelz und silberner Pailetten­ verzierung. Fotograf: Klaus Andorfer, Zürich. H&M: Lena Gehrig, Fame Agency München Styling: Tina Begle

Haben Sie eigentlich Ihren ganz individuellen Stil gefunden? Stil heißt zu wissen, wer man ist oder wer man in dieser Welt sein will. Mehr dazu von Fashionikone Nina Garcia und ein brauchbarer Leitfaden ab Seite 10

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Miuccia Prada und ihr Mann Patricio Bertelli führen eines der erfolgreichsten Modeunternehmen in Italien. Eine Symbiose der Gegensätze, die seit kurzem auch in Salzburg zwischen Modernität und Tradition ihren Platz gefunden hat. Seite 24

Le Corbusier gilt als bedeutendster Architekt des 20. Jahrhunderts. Mit seinen Bauten, seinen Büchern und seinem Erscheinungsbild mit Fliege und schwarzer Brille prägte er die moderne Architektur. Dieses Jahr jährt sich sein 50. Todestag. Seite 82

Richtig schenken – wie schwer ist das? Um einen Fauxpas zu vermeiden hat Mag. art. Eva von Schilgen dieses schwierige Thema mit vielen Zitaten aus der Geschichte satirisch beleuchtet und auf die heutige Zeit umgelegt. Seite 42

Jagd heute. Die Ausbildung zum Jäger zieht Interessierte magisch an. Circe-Redakteurin Sabine Steindl befragte Landes­ jägermeister Komm.Rat Josef Eder und die leidenschaftliche Jägerin Katharina Schneider nach den Beweggründen. Seite 62

Carl Philip von Maldeghem lenkt seit 2009 erfolgreich mit seinem Theater der Sinne die Geschicke des Salzburger Landestheaters. In unserer Internetwelt gibt es nach wie vor ein großes Bedürfnis für eine Kunstform wie das Theater. Seite 36

Die Alpen verwildern, sagt Alpenforscher und Philosoph Werner Bätzing, der aktuelle Entwicklungen im Alpenraum kritisch unter die Lupe nimmt und sich auf Zersiedelung und touristisches Wachstum bezieht. Seite 106

Unsere Herbst-/Winter-Editorials wurden von Klaus Andorfer fotografiert, der als Location für Mode die alte Schlosserei Matschl im Nonntal gewählt hat. Edle Jagdbekleidung fand im Hotel Goldener Hirsch und wunderschöne Pelze im Landestheater Salzburg ihren würdigen Platz. Seite 12

Große Designfirmen wie Louis Vuitton, Giorgio Armani und Prada haben einiges gemeinsam: Sie produzieren nicht nur Luxusware vom Feinsten, sondern bauen von Stararchitekten entworfene Museen. Ein Bericht über die Fondazione Prada in Mailand. Seite 116

Mein liebstes Stück zeigen uns vier Salzburger Design-Experten aus dem Familien-Unternehmen Scheicher, die für Circe ein Design-Resümee der letzten 15 Jahre ziehen und uns auch gleich ihr Lieblingsmöbel des 21. Jahrhunderts verraten. Seite 88


Coco Chanel – die Moderschöpferin, Designerin und Unternehmerin zählt, laut der US-Zeitschrift Time, zu den 100 einflussreichsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Ihr Markenzeichen ist die „zeitlose“ Eleganz einer funktionellen, eleganten Damenmode. Ihr Vermächtnis, die Firma Chanel, seit drei Generationen im Alleinbesitz der Familie Wertheimer, zählt heute mit mehr als sechs Milliarden US Dollar zu den größten und bedeutendsten der Modebranche.

MYTHOS CHANEL Text: Eva von Schilgen

Gabrielle „Coco“ Chanel wird 1883 in Saumur, Pays de la Loire, als zweites von sechs Kindern in ärmliche Verhältnisse geboren, der Vater ist Hausierer, die Mutter Wäscherin. Nach dem frühen Tod der Mutter wächst sie in einem von Nonnen geführten Waisenhaus auf und erlernt dort den Beruf einer Näherin. Bereits mit 20 Jahren arbeitet sie selbstständig als Schneiderin. Gleichzeitig tritt sie mit mäßigem Erfolg als Sängerin auf. 1906 lernt sie den vermögenden Industriellensohn Étienne Balsan kennen und lebt mit ihm einige Jahre auf seinem Schloss bei Compiègne. Mit seiner finanziellen Unterstützung eröffnet sie in Paris in seiner Stadtwohnung ein Hutatelier und begeistert mit ihren eleganten Kreationen sofort die Damen der Pariser Gesellschaft. Ihr nächster Geliebter wird 1910 der britische Bergwerkbesitzer und Polo-Spieler Arthur „Boy“ Capel. Durch einen Kredit ermöglicht er ihr die Gründung eines Hutsalons in Paris und einer Modeboutique in dem Seebad Deauville, 1915 folgt ein Salon in Biarritz. Chanel verwendet als erste für ihre bequemen Kleider Jersey, ein Material, welches bis dahin nur für Herrenunterwäsche verwendet wurde. 1918 eröffnet sie den ersten Haute Couture Salon in Paris und beschäftigt bereits über 300 Schneiderinnen. Im gleichen Jahr bezeichnet die amerikanische „Vogue“ ihre Mode als „Inbegriff der Eleganz“. Als Capel 1919 bei einem Autounfall stirbt, verlässt sie Paris und verbringt einige Zeit in Venedig mit ihrer vermögenden Freundin und Kundin Misia Sert, Muse und Förderin zahlreicher Künstler. Durch sie lernt Coco Chanel zahleiche Persönlichkeiten kennen, darunter Jean Cocteau, Igor Strawinsky, Pablo Picasso, Pierre Bonnard, Joseph-Maurice Ravel. 1926 erscheint in der Zeitschrift „Vogue“ ein Foto eines kurzen schwarzen Tageskleides, ein Zweiteiler bestehend aus einem langen Pullover und einem schmalen schwarzen Rock, der knapp unter dem Knie endet. Eine modische Revolution, da man in den Zwanzigerjahren schwarze Kleider nur in der Trauerzeit trug. Chanels Kommentar „Dieses schlichte Kleid wird eine Art von Uniform für alle Frauen mit Geschmack werden“ . Das „kleine Schwarze“, das zu vielen Anlässen, untertags wie am Abend, getragen werden kann, ist bis heute aus dem Kleiderschrank einer eleganten Frau nicht wegzudenken. Coco Chanel war die erste Designerin die schon ab 1911 unechten Schmuck passend zu ihren Kollektionen entwarf und den Modeschmuck „gesellschaftsfähig“ machte. Coco Chanel werden zahlreiche Liebschaften mit außergewöhnlichen Männern ihrer Zeit nachgesagt. Einige haben sie zu „Klassikern der Mode“ inspiriert. So lernt sie 1921 durch ihren wesentlich jüngeren Geliebten Großfürst Dmitri Pawlowitsch Romanow, Cousin des letzten Zaren Nikolaus II. und einer der Mitbeteiligten an der Ermordung Rasputins, den französischen Parfümeur am Zarenhof, Ernest Beaux kennen Mit ihm kreiert sie 1921 das Parfum Chanel 5, das erste Parfum, welches keinem Blumenduft nachempfunden ist. 1924 wird Pierre Wertheimer Eigentümer der Parfümsparte von Chanel. Mit Hugh Richard Arthur Grosvenor, 2. Duke of Westminster, damals der reichste Mann Englands, ist sie von 1925-1930 liiert. Aus dieser Zeit stammen ihre Entwürfe zu Tweed Jacken, kurzen Pullover und Hosen. Zusammen mit dem Illustrator Paul Iribe, ihrem Partner von 1932 bis 1935, entwirft sie eine Kollektion Diamantschmuck. Da es in ihrer Wohnung über dem Atelier kein Schafzimmer gibt, mietet sie ab 1937 im Hotel Ritz an der Place Vendome eine Suite. Bei Kriegsbeginn schließt Chanel ihr Unternehmen und entlässt an die 4000 Mitarbeiter. Im Hotel Ritz trifft sie den deutschen Diplomaten Hans Günther von Dincklage, Sonderbeauftragter des Reichssicherheitshauptamtes in Frankreich, mit welchem sie bis 1950 liiert bleibt. Nach Kriegsende wird sie der Kollaboration beschuldigt, geht nach Lausanne ins Exil und kehrt erst 1954 nach Paris zurück. Mit Hilfe von Pierre Wertheimer stellt sie ihre neue Kollektion vor, mit welcher der Siegeszug des Chanel-Kostüms beginnt. Auch zu diesem wurde Coco Chanel durch die Begegnung mit einem Mann inspiriert. In St. Moritz hatte sie 1931 den wesentlich jüngeren österreichischen Adeligen Hubert Baron von

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Die sebstsichere Frau verwischt nicht den Unterschied zwischen Mann und Frau - sie betont ihn. Coco Chanel


Fotos mit freundlicher Genehmigung von CHANEL

Foto: Cecil Beaton

Pantz kennen gelernt. Die Beziehung dauert zwei Jahre. In den Fünfzigerjahren besucht sie ihn auf seinem Schlosshotel Mittersill bei Salzburg. Der mündlichen Überlieferung nach soll sie dabei von der bortenbesetzten Uniformjacke des Lift Boys zum Entwurf der berühmten Chanel Jacke angeregt worden sein. Coco Chanel stirbt 1971 in ihrer Suite im Hotel Ritz. Das Unternehmen Chanel stagniert in den folgenden Jahren. Das ändert sich jedoch, als ab 1983 Karl Lagerfeld Chefdesigner wird. Mit dem ihm eigenen Gespür gelingt es ihm dem Haus Chanel ein neues, jugendliches Image zu geben und trotzdem der Linie der Gründerin treu zu bleiben. Der aus Hamburg stammende Designer hatte bereits eine lange Karriere in der Modebranche hinter sich, seit er 1955 mit dem Entwurf eines Wollmantels den Wettbewerb des internationalen Wollsekretariates gewann und danach eine Assistentenstelle bei Pierre Balmain erhielt. Von 1958 bis 1963 arbeitete er bei Jean Patou, anschließend war er freiberuflich für verschiedene Modefirmen tätig. Von 1963 bis 1978 war er künstlerischer Direktor von Chloé, seit 1965 entwarf er für das italienische Pelz- und Mode­ unternehmen Fendi. Unter dem Namen „Karl Lagerfeld Impression“ gründete er 1974 sein erstes eigenes Unternehmen. 2014 lud Karl Lagerfeld zur „Métiers d‘Art“-Präsentation von Chanel nach Salzburg in das aus dem 18, Jahrhundert stammende Schloss Leopoldskron ein. Mehr als 500 internationale Gäste ließen sich diese Show nicht entgegen, bei welcher Karl Lagerfeld Interpretationen des „Trachtenlook“ zeigte sowie einzigartige Handwerkskunst. Elf berühmte Ateliers wurden von Chanel in einer eigenen Gesellschaft zusammengefasst. Ihre Handwerker, die „Petites Mains“die geschickten „kleinen Hände“- beherrschen Fertigkeiten, die nur noch wenige erlernen. Dazu zählt u.a. der Pariser Hutmacher Maison Michel, das Atelier des Federschmuckmacher Lemarié oder der Sticker Lesage, dessen Firmengeschichte bis ins 19. Jahrhundert zurück reicht und in dessen Archiv über 60 000 Muster zu finden sind. Für die Show der „Métiers d‘Art“ wird jeweils ein Ort auf der Welt gewählt, der in irgendeiner Weise mit der Geschichte Chanels in Verbindung steht. Lagerfeld hat ebenfalls einen Bezug zu Salzburg. „Meine Eltern haben schon meine Kindersachen hier gekauft“, sagte er nach der Schau. „Ich wollte ja nicht aus­ sehen wie die anderen Jungen.“


WAS STIL AUSMACHT Text: Jacqueline Jurek, Auszüge aus „Style Guide“ von Nina Garcia | Illustration: Ruben Toledo

Zeig mir, was Du trägst und ich zeig Dir, wer Du bist!

In ihrem neuen Buch „Der Styleg Guide“- Akzente setzen, besser aussehen“ (im Mosaik Verlag) rät Nina Garcia, mit Mode zu experimentieren, um so den eigenen persönlichen Stil zu entdecken. Die Kreativdirektorin der Marie Claire, und aktuelles Jurymitglied neben Heidi Klum in der Serie „Project Runway“, erklärt die zehn Fashion-Grundregeln und liefert mögliche Quellen, um sich modisch inspirieren zu lassen.

Es ist nicht ein und dasselbe, wenn eine schöne oder eine selbstsichere Frau ein Zimmer betritt. Die schöne Frau wirkt für einen kurzen Moment. Die selbstsichere Frau hingegen erobert den Raum, denn durch ihre hinreißende Art wirkt sie auf wunderbare Weise und man kann kaum den Blick von ihr lassen. Selbstsicherheit ist faszinierend und stark, sie ist nicht vergänglich und unendlich interessanter als Schönheit. Fashion-Ikone Nina Garcia weiß: „Stil heißt zu wissen, wer man ist oder wer man in dieser Welt sein will – und nicht etwa jemand anderer, der dünner, größer oder hübscher ist.“ In ihrem neuen Buch „Style Guide“ schreibt sie: „Frauen, die sich selbst lieben, bewundere ich aufrichtig, auch wenn sie nicht den üblichen Schönheitsvorstellungen entsprechen. Ich bewundere die 1.80m große Frau in High Heels, die Frau mit dem dicken Hintern im engen Rock, die Flachbusige im engen, tief ausgeschnittenen T-Shirt.“ Und das ist richtig: Sobald eine Frau ihre Schönheitsfehler annimmt, werden sie ihr großer Pluspunkt, der ihren beson­ deren Charakter definiert. Nina Garcia war zehn Jahre bei der Elle, sechs davon als Fashion Director. Während dieser Zeit war sie auf unendlich vielen Fashion Shows, sah Trends kommen und gehen, stylische Frauen auftauchen und verschwinden, Designer aufsteigen und fallen. Sie bewegte sich inmitten von Fashion und Fantastischem und lernte, dass es in dieser und der Welt der Stilikone zehn wertvolle Grundregeln gibt: 1. Sie kauft nur, was ihr gefällt und was gut an ihr aussieht. 2. Sie spart nicht an Basicteilen um darauf aufzubauen 3. Egal ob „over the top“ oder „dekandent“, wenn sie sich in ein Stück verliebt kommt es in die Einkaufstasche. 4. Sie weiß um die überragende Bedeutung von Schuhen und 5. um die entscheidende Bedeutung von Accessoires. 6. Sie hat eine gute Schneiderin. 7. Sie vermeidet Trends und trägt keine It-Bags. 8. Nicht das Geld ist entscheidet. Sie trägt ihre mexikanischen Ohrringe vom Flohmarkt nicht anders als ihre Diamanten. 9. Die richtige Mischung macht´s und 10. die hohe Kunst ist, nicht vollkommen zu sein.

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Das jeweilige Styling gibt also nicht nur den Geschmack und die stilistisch modische Ausrichtung preis, sondern auch einen Teil der Persönlichkeit. Es sollte deswegen mit Bedacht festgelegt sein, was wir sein oder zeigen wollen – und das mit Konsequenz. Lesen Sie hier, was der Inhalt des Kleiderschranks über die Persönlichkeit aussagt:

Die Minimalistin: Zwei Dinge, die man bei ihr mit Sicherheit nicht findet sind Rüschen und die Farbe Pink. Sie liebt reduzierte Farben wie Schwarz, Dunkelblau und Weiß und geradlinige Schnitte, die auch mal asymmetrisch sein dürfen. Der Blick in ihren Kleiderschrank vermittelt auf den ersten Blick den Eindruck, dass dort alles gleiche Teile zu finden sind, was nicht stimmt, denn der Minimalistin geht es um Qualitäten und besondere Details statt um offensichtliche Trends. Sie ist eine selbstbestimmte, eigenständige und pragmatische Frau, die keinem Klischée folgt.

Die Fashionista: Die Welt der Hollywood-Schönheiten liefern ihr die Basis, auf der sie ihre Outfits aufbaut und internationale Modezeitschriften sind ihr Styleguide. Wenn von einem neuen Trend die Rede ist, ist sie die Erste, die ihn umsetzt. Wenn sie das abgebildete Teil nicht kaufen kann, wird sie ein Stück erwerben, das diesem an nächsten kommt, um den Look so gut es geht zu imitieren. Damit wird die Fashionista zur Shoppingqueen Nr.1. Immer auf der Suche nach kurzen Glücksmomenten sorgt sie für Ablenkung in ihrem Leben. Anerkennung läuft bei ihr über Äußerlichkeiten ab.

Die Perfektionistin: Sie ist immer auf den perfekten Auftritt bedacht und überlässt nichts dem Zufall. Ihre Outfits sind bis ins kleinste Detail durchdacht und bleiben den lieben langen Tag auch völlig faltenfrei. Sie ist immer geschminkt und zieht ihre Kleider quasi zum Putzen an. Jogginghosen und Jeans sind für sie ein No-Go. In Ihrem Kleiderschrank befinden sich Klassiker vom zeitlosen Kostüm bis hin zum geschmackvollen Twin-Set. Durch ihre elegante Wirkung und stylische Art legt die Perfektionistin eine Schutzhülle um sich herum und schafft so eine Distanz zu ihren Mitmenschen.

Die Vintage-Queen: Sie gehört zu den Frauen, die sich einem bestimmten Jahrzehnt verschreiben und daraus ihr persönliches Markenzeichen machen. Stundenlang sinnieren sie über das richtige Outfit und durchforsten sämtliche Flohmärkte nach Kleidern aus längst vergangenen Zeiten. In ihrem Outfit ist alles bis ins letzte Detail durchdacht, vom Makeup bis zum modischen Accessoire. Jenseits vom Styling der Vintage-Queen regiert ihr jeweiliges Lebensgefühl aus den 1960er, 1970er oder 1980er Jahren – ein Hauch von Vergangenheit, der sie mit einer persönlichen Erinnerung verbindet.

Weitere Bücher von Nina Garcia, ebenfalls illustriert von Ruben Toledo, erschienen im Mosaik Verlag. Mit ihrem neuesten Buch „Der perfekte Look“ hilft sie, für jede Lebenslage das perfekte Outfit zu kreieren.

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Strickblouson mit Fuchsbesatz | Seidenbluse | Gürtel | Reiterjeans

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DISMERO OUTLET BOUTIQUE D 83435 Bad Reichenhall, Schachtstraße 1, T +49 8651 7666874, www.dismero.it


Dresscode Spannung pur

Es knistert an allen Enden und Ecken. Länge trifft auf Kürze, Schmalheit reduziert Weite und Zartheit meets Strenge. Aber auch florale Romantik hat ihren Platz – dort, wo man sie nicht vermutet. Spannend oder?

Produktion: Jacqueline Jurek | Assistenz: Sabine Steindl | Fotograf: Klaus Andorfer | Styling: Astrid Roblitschka | Haare & Make Up: Sophia Spatt Model: Michaela Ch, Exit Model Management | Location: Ausstellung Maderos Collectors Room mit Lichtobjekten von Jürgen Reichert Schuhe: Teilweise ergänzt von miaSHOES, 5020 Salzburg, Rathausplatz 3

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Wendemantel CAPELLINI | Kleid PESERICO | Overknees UNĂœTZER

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SOURIS 5020 Salzburg, Dreifaltigkeitsgasse 5 T +43 662 842213


Lammfellweste ARMA | Cashmerepulli MISS GOODLIFE | Bluse BY MI Stretchrรถhrenhose EXIT BROOKLYN | Python-Booties GARAGE PAR REVE Python-Tasche GARAGE PAR REVE

DANJA SCHORN SHOES 5400 Hallein, Unterer Markt 9 T +43 6245 71667, www.danja-schorn.at

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Zweiteiliges, besticktes Seidenkleid mit Stola

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BONNEY & KLEID Retroglamour by Barbara Bonney 5020 Salzburg, Schwarzstraße 21, T +43 662 87 97 57 www.barbarabonney.com


Ohrgehänge DESIGN SILVIA PAZDERKA Kunzittropfen umrandet von ovalen orangen und grünen Safiren, Peridot umrandet von Tsavorit, 750kt Rosègold

GOLDSCHMIEDE PAZDERKA D-83410 Laufen, Landratsstraße 9, T +43 699 18001205, www.pazderka-schmuck.de

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Gehrock SABINE SOMMEREGGER Paillettenrock SABINE SOMMEREGGER

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DIE GOLDGRUAB`N 5020 Salzburg, Goldgasse 12 T +43 664 8688446, www.goldgruabn.at


Lammfell Wendemantel LORENA ATONIAZZI | Stretchlederhose CLOSED Strickpulli FFC | Sneaker THOMAS RATH

SOURIS 5020 Salzburg, Dreifaltigkeitsgasse 5 T +43 662 842213

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Strickmantel | Strickpulli | Jeans | Stiefelette

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DISMERO FLAGSHIPSTORE 4020 Linz, Herrenstrasse 9-11 T +43 732 776240, www.dismero.com


Blazer RABE | Seidenshirt LIEBLINGSSTĂœCK | Stretchleggin BRAX

MODA VERDE 5020 Salzburg, Eberhard-Fugger-Str. 1 T +43 662 648855, www.nikofasthuber.at

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Foto: Erika Cavallini Semi Couture

LABER

- ein neues Fashion S

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Foto: Andreas Kolarik

Innovative Markenvielfalt von internationalen Designern für die modebewusste Dame von heute. Gezeigt wird, wovon die erfolgreiche Geschäftsfrau Brigitte Ebetshuber-Laber und ihre stilsicheren Modeberaterinnen Maria Plentner und Herta Schörghofer selbst überzeugt sind. „Dabei achten wir selbstverständlich auf beste Qualitäten zu einem fairen Preis, denn nicht immer ist der Preis ein Schlüsselfaktor für die Qualität“, meint die Geschäftsfrau. „Aber auch modische Vielfalt, ob Couture Erlebnis oder Casual Chic sind wichtige Auswahlkriterien“. Ein ganz spezieller und interessanter Modemix wird mit Marken wie Erika Cavallini - italienische Extravaganz gepaart mit Eleganz, Samantha Sung - die kroatische Designerin punktet mit femininen Kleidern und ist unter Fashionists ein Geheimtipp, Max Mara - ein Inbegriff für italienische Klassik, Pamela Henson - Hosen mit der perfekten Passform und Hemisphere Cashmere - um nur eine Auwahl zu nennen - geboten. Perfektes Service wird bei LABER ganz groß geschrieben. Man nimmt sich Zeit für die individuelle Beratung und dabei spielen Öffnungszeiten eine Nebenrolle. „Meldet eine Kundin ihren Besuch und ihren Einkaufswunsch vorab telefonisch an, treffen wir schon eine Vorauswahl und die Dame muss nicht erst das gesamte Sortiment durchsehen“, sagt Frau Ebetshuber-Laber. Auch ein Lieferservice gehört zu den Annehmlichkeiten dieser ganz außergewöhnlichen Boutique.

Statement in Salzburg LABER Fashion Lounge 5020 Salzburg, Schatzdurchhaus, Getreidegasse 3, T +43 662 872990 23


PRADA Miuccia Prada und ihr Mann Patrizio Bertelli führen eines der erfolgreichsten Modeunternehmen in Italien. Eine Symbiose der Gegensätze. Text: Steindl Sabine

Miuccia Prada ist alles andere als eine „normale“ Modedesig­ nerin. Sie ist eine außergewöhnliche Designerin mit einem außergewöhnlichen Werdegang. Nicht sie steht im Mittelpunkt sondern ihre Kollektionen, die immer wieder selbst namhafte Modeleute zu neuen Denkansätzen inspirieren. Micuccia Prada gilt heute als eine der bedeutendsten, stilprägendsten Designerinnen weltweit. Ihr ungewöhnlicher Zugang zur Mode schaffte und schafft Neues, Unerwartetes, eine ästhetische Moderne. Dabei betont sie immer wieder, dass Mode keinesfalls mit Kunst gleichzusetzen ist.

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Wie alles begann

der salzburger shop

Prada wurde 1913 von Mario Prada in Mailand gegründet. Er galt als Pionier bei der Herstellung von Reise­gepäck, Ac­ cessories und Luxusgütern. In der exklusiven Galleria Vitto­ rio Emanuele II, mitten in Mailand, eröffnete Mario Prada das erste Prada Geschäft. Die Herstellung und der Verkauf von exklusiven Lederwaren waren das Kerngeschäft. 1919 wurde Prada zum könglichen Hoflierferanten ernannt. Das Wappen des Hauses Savoyen und die vier Achtknoten (Sa­ voy-Knoten) zieren noch heute das erweiterte Logo. Miuc­ cia Prada übernahm 1977 das Unternehmen ihres Großva­ ters und landete mit dem Entwurf von schwarzen Nylontaschen und Rucksäcken einen ersten Erfolg. Nylon war bis dahin das Material das ausschließlich zur Verpa­ ckung der Lederwaren verwendet wurde. „Ich wollte etwas tun was nahezu unmöglich schien, Nylon luxuriös zu machen. Aber anscheinend machte es Sinn für die Leute, denn wenn sie nachdenken, sehen sie heute schwarzes Nylon überall“, so Miuccia Prada.

Es wäre nicht Prada, stünde nicht hinter jedem Standort bzw. hinter jedem Shopobjekt ein ausgeklügeltes Shop­ konzept. Auch hier wird wieder ganz speziell auf die Ge­ gensätze Modernität und Tradition beziehungsweise die harmonische Verbindung von beidem geachtet. Oberstes Ziel ist, die Werte, die mit der Marke verbunden sind, im Gleichklang zu halten. So darf sich seit Mai 2015 auch Salz­ burg über einen Prada Shop im Steindl Haus, am Alten Markt 13, freuen. Architekt Roberto Baciocchi gelang es, die charakteristischen Elemente des Geschäftes mit den Prada-typischen, modernen Stilelementen in Einklang zu bringen. Die historische Fassade und denkmalgeschützte Details in den Räumlichkeiten erinnern an den ersten Prada Shop in der Galleria Vittorio Emanuele II in Mailand. Eine ideale Kombination aus italienischer, zeitgemäßer Modernität und österreichischem, traditionellen Flaire.

Eine neue Ära begann als Miuccia Prada in den späten 70iger Jahren Patrizio Bertelli auf einer Messe kennenlern­ te, der eine Lederfabrik in der Toskana besaß. Schon bald wurde er mit der Produktion des schwarzen Nylongepäcks, auf denen Miuccia Prada jetzt ein reduziertes Logo ver­ wendete, beauftragt. Bertelli, der als geschäftstüchtiger, temperamentvoller Manager gilt, schlug Miuccia Prada vor, zu den Taschen, auch Schuhe zu designen. Nach anfänglichem Zögern setzte Miuccia Prada 1979 diese Idee um und schrieb damit die nächste Erfolgsgeschichte. Aber damit nicht genug, einige Jahre später, wurde die erste Damenkollektion für die Herbst-/Wintersaison 1989 von Miuccia Prada lanciert. Wieder­ um auf Initiavtive von Patrizio Bertelli. 1993 folgte die Herren­ kollektion (bis 1999 vom briti­ schen Designer Neil Barrett desi­ gned), 2000 eine Sonnen- und Korrektionsbrillen Kollektion und seit 2004 gibt es auch eine Prada Duftlinie.

Prada Shop Salzburg

Fotos: PRADA

Die Kollektion Vor jeder Show gilt „Erwarte das Unerwartete und du wirst nicht enttäuscht werden“, denn jede Kollektion ist anders, nicht vorhersehbar, nicht vergleichbar. Immer wieder­ kehrend in den Kollektionen ist einzig das Spiel mit den Gegensätzen. Die Herbst-/Winterkollektion beschäftigt sich mit den Themen Schönheit (Harmonie trotz Kontrasten), der Weib­ lichkeit (Pastellfarben) und den Unterschieden zwischen Falsch und Echt (Drucke und Broschen). Themen sind unter anderem kurze Doppel- oder einreihige Blazer, die mit leicht ausgestellten 7/8 Hosen eine Einheit bilden, Mäntel bzw. ärmellose Mäntel werden kombiniert mit Sei­ denblusen (geschlossen und mit sehr spitzen Krägen) und Mohairstrick. Auf Röcken und Tops finden sich dreidimen­ sionale Drucke, die ebenso wie die Tweeds, eine nicht vorhandene Haptik vortäuschen. Bei den Schuhen ist der Blockabsatz das bestimmende Thema und die Prada Inside Bag ist DIE neue Tasche dieser Kollektion.

Prada Shop Mailand


Ein Ausflug nach Abtenau macht sich bezahlt: Zum einen entdeckt man eine liebliche, etwas verschlafene Gemeinde mit wunderschöner Pfarrkirche inmitten des herrlichen Bergpanoramas und zum anderen gleich neben der Kirche das FRAUENZIMMER – einen Concept Store am Land mit exquisiter Tracht und Mode, der sich interna­ tional messen kann.

FRAUENZIMMER Concept Store . Tracht . Mode 5441 Abtenau, Markt 24, T +43 664 2819627, www.frauenzimmer.co.at 26

Fotos: Erika Mayer

Mode aus purer Leidenschaft...


... betreiben hier seit Februar 2014 Mutter Anneliese Reiter und Tochter Silke Schafleitner. Im ehemaligen Schneidingerhaus hatte bereits Silkes Urgroßvater ein Geschäft mit Waren aller Art. Nach dessen Schließung kam Frau Reiter die Idee, hier weiterzumachen und neue Impulse zu setzen. Das FRAUENZIMMER sollte ein Ort der Begegnung, der Inspiration und des Genusses sein. Das sympathische Mutter-/Tochtergespann präsentiert im außergewöhnlichen Ambiente mit Wohlfühlfaktor auf 200 m² stilsicher ausgewählte internationale Damen- und Herrenmode. Bei der Auswahl wird großer Wert gelegt auf nachhaltige Labels mit europäischer Erzeugung. Die Kollektionen zeichnen sich durch Individualität und das gewisse Etwas aus: Von lässiger Freizeitmode über leistbare, außergewöhnliche und hochwertige Casual-Mode bis hin zur wun­ derschönen Tracht, da ist für Jeden etwas dabei! Bei der Tracht begeistern Labels wie Susanne Spatt, Ploom, Meindl, Gott sei Dank, Sportalm und Wallmann mit trendigen Kollektionen. Und im Bereich Mode erwartet die Kunde die Qual der Wahl zwischen Set, Closed, IQ+Berlin, Twin Set, Cambio, Schneiders, Kennel und Schmenger. Wünsche, Bedürfnisse und individuelle Beratung der Kunden stehen im Fokus des gesamten FRAUENZIMMER-Teams. Das FRAUENZIMMER ist mittlerweile ein Ort der Begegnung, wo man sich auch zu einem Vortrag, einer Modenschau oder einfach nur auf einen guten Cafè an der lässigen Bar trifft.

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Nike

ATHLEISURE Der neue Modetrend zwischen Sportmode und Casual Es war einmal, vor langer Zeit, als Karl Lagerfeld sagte: „Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“ Meinte er damit das modische Verständnis für Stil? Oder vielleicht den Aspekt der Gewichtskontrolle?, denn seine folgenden Sätze lauteten: „Ich ziehe niemals Jogginghosen an. Die Dinger sind gefährlich, weil sie einen Gummizug haben. Der gibt nach und dann merken Sie nicht, wenn Sie zugenommen haben.“ Damit mag Herr Lagerfeld entschuldigt sein, denn in der Winterkollektion 2014/15 für Chanel zeigte der Modezar Jogginghosen, Leggings und Tweed-Sneaker. Und auf den ersten Streich folgte sogleich der zweite Streich, als er im Sommer den Online-Shop Zalando mit seiner Capsule Collection „Sport City“ belieferte. Aber keine Sorge. Die neue bürotaugliche Lagerfeld-Sportswear aus perforiertem Leder, leichten Neopren- und Kreppstoffen sowie metallischen Stoffen steht neben hoher Funktionalität immer noch für die passende Karl Lagerfeld-Ästhetik.

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Dieser neue Street-Style-Trend heißt Athleisure - eine Wortkombination aus „athletic“ und „leisure“, dem englischen Wort für Freizeit -, und hat sich bereits in unseren Alltag eingeschlichen. Athleisure ist mehr als nur Kleidung für Sport, sondern auch Kleidung für das oft hektische Leben und bietet etwas, das funktional, bequem, stylisch und erschwinglich ist. Vielen Frauen bleibt nicht die Zeit zwischen den verschiedenen Stylings für Büro, Fitnessstudio und Spielplatz zu wechseln, dennoch wollen sie schick aussehen. Ein Outfit, das sich mit kleinen Abwandlungen überall tragen lässt, ist da äußerst willkommen. Der wichtigste Vertreter des Athleisure-Trends ist der Branchenriese Adidas. Die Linie „Adidas by Stella McCartney“ verkaufte sich seit 10 Jahren so gut, dass sie heute fester Bestandteil des Sortiments ist. Die kleine Schwester „StellaSport“ hängt seit wenigen Monaten in den Läden und besticht durch buntere, jüngere und günstigere Styles. Für frühere Kollektionen konnte Adidas Designer wie Rick Owens, Raf Simons oder Jeremy Scott gewinnen. Nike spielt natürlich auch eine gewichtige Rolle. Seit 2014 kooperiert das Unternehmen im Rahmen des „NikeLab“ mit meist unbekannten, aber vielversprechenden Designern wie Pedro Lourenço, der Berlinerin Johanna F. Schneider oder der Japanerin Chitose Abe von Sacai. Aber auch Stilikonen wie Schauspielerin Kate Hudson und Sängerin Beyoncé haben den Trend erkannt und mischen nicht nur als Style-Vorbilder mit. Beyoncé brachte diesen Herbst mit TopShop eine eigene AthleisureKollektion auf den Markt und Kate Hudson gründete zusammen mit JustFab das Fitness-Label Fabletics. Auch Modedesignerin Tory Burch, bekannt für adretten Uptown-Chic, weitete für diesen Winter ihre Kollektion auf den Bereich „leisure“ aus. Um den Street-Style-Trend perfekt aufzugreifen gibt es vier Regeln: + Wer Sportkleidung trägt, sollte möglichst nicht völlig unsportlich aussehen. + Leggings und Sweat-Bra sollten hochwertig aussehen. + Knallfarben bitte nur sparsam einsetzen. + Eine Designer-Bag eignet sich zum Athleisure-Look besser als eine Trainingstasche.

Karl Lagerfeld „Sport City“ für Zalando

Wegen des erstaunlichen Ergebnisses einer Umfrage eröffnete der Luxus-OnlineRetailer Net-A-Porter Ende 2014 den Online-Sport-Shop „Net-A-Sporter“. Es machte deutlich, dass es ein wachsendes Bedürfnis nach allem gibt, was mit Gesundheit zu tun hat. Körperliche Fitness, Aktivsein und Gesundheit schienen dabei vermehrt als Statussymbol zu dienen. Der bequeme Sportler-Look signalisiert aber auch Disziplin, Selbstachtung und Jugend und erst mit Athleisure sieht der Körper auch abseits vom Fitnessstudio trainiert aus – jedenfalls oberflächlich. Aber womöglich verkörpert Athleisure auch einfach nur die Sehnsucht nach dem heute so wertvollen Gut „Freizeit“. //JJ

Adidas


Vo

LINKS: Blau gef채rbte Breitschwanzpersianerjacke mit aktuellem Dreiviertelarm, quer verarbeitet rechts: Goldgef채rbte Naturpersianerjacke, quer verarbeitet mit abnehmbarem, Pelzkragen (Ziege/Persianer) in taupe.


orhang auf f端r den neuen Pelztrend

Pelzatelier Neundlinger, Linz

Produktion: Jacqueline Jurek | Assistenz: Sabine Steindl Fotograf: Klaus Andorfer | Haare & Make Up: Sophia Spatt Model: Michaela Ch, Exit Model Management Location: Landestheater Salzburg | Styling: Astrid Roblitschka mit Kleidung von Souris, 5020 Salzburg, Dreifaltigkeitsgasse 5 und Schuhen von miaShoes, 5020 Salzburg, Rathausplatz 3


LINKS: Wendejacke aus Cashmerestrick mit Samtbiberkaputzenpaletot in blau RECHTS: Samtnutriajacke in der Trendfarbe Brombeere


Chaneljacke aus naturweiĂ&#x;em Samtbiber und Silverbluenerz auf Cashmerestrick


Eine Passion für Pelze

In der Linzer Innenstadt, an der Linzer Promenade, gleich neben dem Schauspielhaus, befindet sich das Pelzatelier Neundlinger.

Die Inhaberin, Frau Binder-Küll, ist Kürschnermeisterin und Pelzdesignerin und beschäftigt zwei Kürschnergesellinnen, einen Kürschnerlehrling sowie zwei Näherinnen. Jede Herbst-/Wintersaison wird eine eigene Kollektion im Atelier gefertigt, die mit Modellen von italienischen Pelzdesignern und exclusiven Ledermodellen aus deutschen Ledermanufakturen, z. B. Cabriojacken von Heinz Bauer sowie Stretchlederhosen und –röcken, ergänzt wird. Auch Accessoires wie Schals, Stolas, Pelzarm­ bänder, Haarbänder, Mützen und sogenannte Heelbopps – für Highheels, findet man im Sortiment. Und sollte es vorkommen, dass keines der im Sortiment vorrätigen Modelle entspricht, wird das gewünschte Modell eben angefertigt. Inspirationen holt man sich auf der Berliner Fashion Week sowie auf der Mifur Milano: „In dieser Saison sind kurze Jacken, vor allem in kräftigen Farben (blau, rot, grün), das bestimmende

Thema. Aber auch der Materialmix, Pelz mit Strick, Leder oder Stoff kombiniert, ist angesagt. Querverarbeitung – nach wie vor ein absolutes Muss – und wieder viel Naturnerz (nicht geschoren oder gerupft)“ meint Frau Binder-Küll. Fellmaterial wird grundsätzlich nur in Premiumqualitäten eingekauft, hier ist das OA-Label Voraussetzung. Produkte aus China werden grundsätzlich abgelehnt und nicht eingekauft. Pelz ist mit der richtigen Pflege ein lang­ lebiges Material. Weil aber nicht jeder um die richtige Pflege Bescheid weiß, bietet das Atelier Neundlinger als Zusatzservice eine Sommerpflege sowie die Pelzreinigung an. Auch das Re-designen eines liebgewonnen Pelzes ist möglich. Frau Binder-Küll: „Wir versuchen die alten Pelze so umzuarbeiten, dass sie den heutigen, modernen Schnitten entsprechen und dabei auch den Anspruch an Leichtigkeit und Geschmeidigkeit erfüllen.“

PELZATELIER NEUNDLINGER Mode - Leder - Pelze 4020 Linz, Klammstr. 2/Promenade 27, T +43 732 77 78 46, www.pelz-mode.at


Theater für alle Sinne

Fotos: Salzburger Landestheater

Nach Europa/Über das Meer, 2014/2015

Interview mit dem Intendanten des Salzburger Landestheaters Carl Philip von Maldeghem

Fidelio, 2014/2015

Carl Philip von Maldeghem lenkt seit 2009 die Geschicke des Salzburger Landestheaters und sorgt für beste Einspielergebnisse und Publikumserfolge. Er promovierte in Rechtsphilosophie und studierte Schauspiel und Regie in Cambridge und New York. Er war bei den Salzburger Festspielen als Pressesprecher und persönlicher Referent des Intendanten Gerard Mortier tätig, arbeitete regelmäßig mit Peter Stein als Co-Regisseur, Produktionsleiter und Regieassistent, war Hausregisseur und persönlicher Referent des Intendanten Pavel Fieber am Badischen Staatstheater in Karlsruhe und übernahm 2002 die Intendanz der Schauspielbühnen Stuttgart. Im Weißen Rössl, 2014/2015

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Große Theaterkünstler wie Emanuel Schikaneder und Max Reinhardt haben am Landestheater gewirkt. Wozu verpflichtet diese Tradition im 21. Jahrhundert? Sowohl Schikaneder als auch Reinhardt hatten ein sehr genaues Sensorium für die Entwicklungen ihrer Zeit. Beide haben an eine dem Theater innewohnende, magische Urkraft und den Dialog zwischen Publikum und Bühne geglaubt. Im Idealfall schaffen wir es, wie sie, neue Perspektiven anzustoßen. Das Theater liegt mitten in der Stadt und am Puls des Lebens soll auch unser Theaterherz schlagen. Das Theater ist eine soziale Kunst und sie kann nur im Gleichklang entstehen. Es gibt in unserer Internetwelt, die oft ohne reale Kontakte auskommt, nach wie vor ein großes Bedürfnis für eine Kunstform wie das Theater, in der mit allen fünf Sinnen ein Dialog stattfinden kann. Die Fachzeitschrift „Opernwelt“ attestierte Ihnen „Lust auf Grenzbereiche“ und „Ambition in recht dichter Taktung“, in der Kritikerumfrage der „Deutschen Bühne“ wurde das Theater für sein besonders profiliertes Gesamtprogramm nominiert. Wie entsteht so ein Spielplan für ein Mehrspartenhaus? In der Oper folgen wir unserer vor einigen Jahren entwickelten Salzburger Dramaturgie, in der neben der Pflege des Mozart-Repertoires und der großen Werke der Opernliteratur auch die Oper des 20. Jahrhunderts und zeitgenössische Werke ihren Platz haben. Darüber hinaus interessieren wir uns für Opern jenseits des „Mainstreams“-Spielplan, wie zum Beispiel die Eröffnung in diesem Jahr mit „Il mondo della luna“. Die Faszination der Sparte Tanz lebt von unserer starken Compagnie und den immer neuen Ideen unseres Ballettdirektors Peter Breuer. Im Schauspiel und im Programm für die jungen Zuschauer haben wir das Element der Partizipation gestärkt. Außerdem möchten wir die interessanten Stimmen der deutschsprachigen, österreichischen und europäischen Dramatiker in packenden Interpretationen auf die Bühne bringen. Themen sind die Signallichter einer ambitionierten Spielplangestaltung, in der Saison 2015/2016

zünden Sie „Das helle Licht der Freiheit“ an. Was erwartet die Zuschauer? In einer Gegenwart, in der unsere Grundüberzeugungen und die seit 1945 herrschende Stabilität in Frage gestellt wird, in der durch Entwicklungen im Nahen Osten auch Konsequenzen für Europa spürbar werden, halte ich es für wichtig, dass wir uns auf die europäischen Grundwerte besinnen, wie wir sie seit der Französischen Revolution kennen. Ein schönes Sinnbild dafür ist „Das helle Licht der Freiheit“, ich habe oft gesagt, dass ich mir das Theater als einen Leuchtturm wünsche, der Orientierung bietet. Insofern versuchen wir mit jeder Produktion auch ein Licht anzuzünden. Um einen Theaterbetrieb zu leiten, muss man ein wahrer Tausendsassa sein - Manager, Künstler und Organisationsexperte in einer Person. Hatten Sie Vorbilder in Ihrer Laufbahn, die Ihnen den Weg gewiesen haben? In Gerard Mortier hatte ich mit Sicherheit den besten Mentor und Lehrmeister für intellektuelle und organisatorische Führung eines Theater­ betriebes. Von Peter Stein habe ich das Regiehandwerk lernen dürfen. Gleichzeitig bewege ich mich gerne in der Tradition eines Intendanten, der auch künstlerisch als Regisseur tätig ist. So habe ich es bei Pavel Fieber in Karlsruhe erlebt und gelernt. Und ich mag und schätze es einfach, mit allen Abteilungen des Hauses auf diese Art und Weise in Kontakt zu kommen. In Ihren eigenen Inszenierungen wird die Realität der Gesellschaft immer wieder zum Gegenstand des Theaters. Mit „Nach Europa“ haben Sie sich der Flüchtlingsthematik angenommen, aktuell bringen Sie „Funny Girl“ als Diskurs um kulturelle Vielfalt auf die Bühne. Hat Kunst, hat das Theater eine gesellschaftliche Verantwortung? Ja, natürlich hat das Theater eine gesellschaftliche Verantwortung, denn es findet ja nicht in einem luftleeren Raum statt. Durch die Geschichten, die wir erzählen, bestimmen wir auch die Perspektiven auf die Realität um uns herum. Im Theater hat man die Gelegenheit, Gedankenmodelle durchzuspielen und es ist ein Ort, an dem man sich gegenseitig Mut machen kann. So werden die Geschichten, die wir erzählen, das Publikum hoffentlich berühren.

Carl Philip von Maldeghem

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Fotos: Hersteller

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FÜR DEN BESONDEREN ANLASS Schmuckstücke höchster Perfektion

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1 CADENZZA „Orchid Goddess von Isharya“ 2 Ole Lynggaard Collection 3 CAPOLAVORO „The Style Collection“ 4 BVLGARI „Giardini Italiani“ 5 POMELLATO „Rouge Passion“ 6 CAPOLAVORO „Dei Fiori“ 7 BUCHWALD „Happy Ours“ 8 MARCO BICEGO „Africa Perle“ 9 FOPE GIOIELLI „Flex´it“

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Bling! Bling!

Foto: Swarovski

Das Supermodel Miranda Kerr ist seit 2013 das Gesicht von Swarovski. Nun hat die 32-Jährige ihre Zusammenarbeit mit dem renommierten Schmuckhersteller weiter ausgebaut und eine eigene Kollektion entworfen.

Kette: Die Circlet Halskette und das passende Armband im Panzerketten-Look in rutheniertem und rotgoldenen Finish sorgen für eine edle Note. Durch die dunklen Pointiage Kristalle kommt die Zweifarbigkeit besonders zur Geltung. | Uhr: Dieser trendige Zeitmesser beeindruckt mit seiner ovalen Optik. Das wasserdichte Gehäuse enthält rund 1.700 klare Kristalle. Perfekt passt das hellgraue Kalbslederarmband mit Dornschließe in rotgoldfarbenem Finish. | Ring: Dieser von Kreisen und Spiralen inspirierte Ring ist ein Must-have der Saison. Er lebt von den Kontrasten zwischen tiefdunklen Kristallen und dem rotgoldenen Metall in Rotgold. | Armreifen: Der geschmeidige Armreif in rotgold glänzendem PVD-Finish mit Akzenten in klarem Kristallpavé hat Kult-Potenzial. Der elegante Armring in Rotgold mit funkelnden Kristallchatons verzierte Kreation schimmert rundherum.

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„Mich aber lobt ihr nicht als würdigen Empfänger?“ Diogenes von Sinope (um 400 - 323 v. Chr.), altgriechischer Philosoph und Satiriker

Wer kennt diese Situation nicht: Sie überreichen ein Geschenk in der Erwartung, dem/der Beschenkten eine Freude zu bereiten. Und in selben Augenblick spüren Sie, dass Sie bei der Auswahl einen Fehler gemacht haben. Denn obwohl der Beschenkte sich bedankt, erkennen Sie aus Miene und Gestik seine Enttäuschung, seine Gleichgültigkeit, seine Ablehnung oder manchmal sogar sein Entsetzen. Und Sie fragen sich, welchen Fauxpas Sie begangen haben.

DIE SELBSTLIEBE „Schenken heißt, einem anderen das geben, was man selber behalten möchte.“ Selma Ottiliana Lovisa Lagerlöf (1858 - 1940), schwedische Schriftstellerin, Nobelpreis für Literatur 1909

Nicht alles, was einem selbst lieb und manchmal auch teuer ist, gefällt auch anderen. Und von sich auf andere zu schließen, ist ein fundamentaler Fehler. Beschenken Sie sich also hin und wieder selbst und freuen Sie sich.

DAS VERLEGENHEITSGESCHENK „Viele Geschenke, die wir erhalten, würden einem anderen Freude machen.„ © Waltraud Puzicha (1925 - 2013), deutsche Aphoristikerin Quelle: »Kurz belichtet, Klappe 1«

In jedem Haushalt gibt es sie, die Lade mit den unbrauchbaren Geschenken, welche sich im Laufe der Zeit ansammeln. An und für sich eine gute Sache, denn so manch‘ Brauchbares findet sich darunter. Peinlich ist es nur, wenn ein Hinweis auf den damaligen Geber schließen lässt.

DAS GEGENGESCHENK

mittelten jedoch einen falschen Eindruck hinterlassen. Auf die Lebensumstände des zu Beschenkenden Rücksicht zu nehmen, kann nicht schaden.

DIE SELBTGEFÄLLIGEN „Allzugern schenken ist krankhaft.“ Epicharmos (um 550 - 460 v. Chr.), griechischer Arzt und Lustspielautor

Erst liebt man die großzügigen Spender, dann werden sie zur Last – denn zu viel Gutes kann auch zu viel sein. Und der Beschenkte fragt sich welches Manko damit ausgeglichen werden soll oder welche Absicht dahinter steckt.

DIE ENTSORGER „Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.“ Christoph Lehmann (1579 - 1639), Schuldirektor und Stadtschreiber in Speyer,aus »Politischer Blumen-Garten«, 1662

Sinnvoll schenken ist, zugegebenermaßen, schwer. Was aber auf keinen Fall geht, sind Geschenke, die defekt sind.

DAS SISYPHUS GESCHENK

Marcus Valerius Martial (zwischen 38 und 40 - nach 100),

„Was gestern Geschenk war, ist heute eine Anstrengung.„

römischer Satiriker

© Elmar Schenkel (*1953), Anglist, Autor, Übersetzer, Maler.

„Geschenke sind wie Angelhaken.“

Ein Geschenk anzunehmen heißt sich zu verpflichten – denn in der einen oder anderen Form ist man dem Schenkenden gegenüber immer im Zugzwang. „Gleiches mit Gleichem“ vergelten zu müssen, kann den Beschenkten manchmal jedoch in große Verlegenheit bringen, besonders dann, wenn es an Ideen oder/und Geld mangelt..

Manch gutgemeintes Geschenk wird zur Qual, wenn es dem Geschmack und Bedürfnissen des Beschenkten nicht entspricht und doch sichtbar zur Schau gestellt werden muss. Dieses Problem kann leicht vermieden werden, wenn man vor dem Kauf einen gemeinsamen Schaufensterbummel unternimmt.

DIE SELBSTÜBERSCHÄTZUNG

„Die Spießbürger lernen niemals die Kunst des vornehmen Schenkens.“

„Wenig oder viel sind wandelbare Begriffe. Sie sind genauso wandelbar wie Geschenke, je nachdem sie der Gebende oder der Empfangende betrachtet.“ Dschuang Dsi (350 - 275 v. Chr.), taoistischer Philosoph

Für den einen ist das Geschenk eine kostbare Antiquität für den anderen nur „altes Zeug“. Kleinigkeiten, mit Klugheit und Geschmack ausgesucht, können Millionäre entzücken, bei weniger Be-

NO GOES Honoré de Balzac (1799 - 1850), französischer Romanautor Quelle: »La Cousine Bette (Tante Lisbeth)«, 1846

Ja, es gibt sie die NO GOES. So ist das Verschenken von Parfum und Seifen außerhalb des allerengsten Familienkreises ein Fauxpas. Auch Haushaltsgeräte, mögen sie noch so praktisch sein, zählen dazu. Und Gutscheine oder Bargeld könnten signalisieren, dass der Geber wenig Phantasie oder Zeit hatte.

Ziehen Sie Ihre Schlüsse – aber stellen Sie um Gottes willen das Schenken nicht ein und nehmen Sie jedes Geschenk mit Freude an, denn: „Das wahre Geschenk besteht nicht in dem, was gegeben oder getan wird, sondern in der Absicht des Gebenden oder Handelnden.“ Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr - 65 n. Chr., römischer Politiker, Foto: istock

Rhetor, Philosoph und Schriftsteller

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GESCHENKE FÜR ALLE SINNE Hochwertige Zutaten, Handarbeit und Kreativität sind das Rezept für die süßen Werke aus der Schokoladenschmiede von Hubert und Christine Berger. Ob als feine Praline oder klassische Tafel: Schokolade hat viele köstliche Formen, die den Gaumen verführen. Wer auf der Suche nach besonderen Geschenken ist, besucht am Besten eine der Filialen und lässt sich dort von der einzigartigen Schokoladenwelt verzaubern. Köstliche Schokoladenpräsente, liebevoll nach Saison inszeniert, erfüllen bestimmt jeden Wunsch und laden dazu ein, sich auch einmal selbst zu beschenken. Denn oft sind die schönsten Geschenke jene, die man am Liebsten selbst behalten würde. BERGER FEINSTE CONFISERIE Lofer . Saalfelden . Salzburg . St. Johann 5020 Salzburg, Kaigasse 39 Himmelreich 1/Point West www.confiserie-berger.at

Exklusives und Praktisches Design Raynaud „Limoges Porcelain „Paradis“ – ein Traum in Form und Farbe! Exclusives Porzellan, Glas, Besteck und edle DesignKochgeräte entdecken Sie bei Roittner im Ofenloch – dem Trendsetter im Gewölbe des ältesten Hauses des Stadtteils Riedenburg in Salzburg. Nur wenige Minuten vom berühmten Salzburger Festspielhaus entfernt finden Sie die Highlights für Tisch & Küche von Dibbern, Sieger, Hering, Robbe & Berking, Riedel, Demeyere, Nesmuk und weitere Top-Marken. Sie suchen nur das Beste – hier sind Sie am Ziel! ROITTNER IM OFENLOCH 5020 Salzburg, Rainbergstraße 5 T +43 662 842566, www.roittner.at

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Foto: Raphael Lechner

Vom Wert des Stils Der MADERO CollectorsRoom trägt dazu mit ausgesuchten Vintage-Design- Möbeln bei, bringt aber auch Sammlerstücke legendärer Porzellanhersteller wie Herend, neuerdings auch das Bauhaus-Design von Hedwig Bollhagen und Glas aus der berühmten Wiener Manufaktur Lobmeyr in die Stadt. Hier werden Geschichten erzählt, die nicht mit Worten, sondern mit Formen und Materialien Funktionalität mit Schönheit vereinen ­– schlicht, aber einmalig für Jäger und Sammler des Raren und Guten. Und es geht nie um „Shabby Chic“, sondern immer um Inspiration und Qualität, um Klassiker-Originale der 20er bis 70er-Jahre, um limitierte Editionen und Unikate. Zusätzlich erhalten aber auch junge Designer und Künstlerinnen eine geschmackvolle Bühne, um ihre teilweise durchaus brieftaschenfreundlichen Werke und Objekte einem interessierten und stilsicheren Publikum zu präsentieren. MADERO CollectorsRoom 5020 Salzburg, Nonntaler Hauptstrasse 10 T + 43 662 844008, www.madero.at

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Foto: Fotowerke Merten Riesner

„Kunst ... immer ein besonderes Geschenk“ ˇ TRAJCESKI gallery of modern art 19 STEPS TO ART 5020 Salzburg Sigmund-Haffner-Gasse 12/1 www.trajceski.at

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Nichts ist so individuell und facettenreich wie unser Glück, das in kleinen Momenten, aber auch in großen Gefühlen liegen kann. Für diese wahrhaft bewegenden Momente im Leben hat die Schmuckmanufaktur Wellendorff Schmuck kreiert, der ein Stück vom ganz persönlichen Glück offenbart und Augenblicke der Glückseligkeit festhält – ein Leben lang! Ringe der Kollektion „Glücksgefühle“ in 750 Gelbgold mit und ohne Brillanten sind erhältlich ab EUR 4.900,- exklusiv bei Juwelier Nadler in Salzburg.

Mit der Ladymatic haucht OMEGA einem glanzvollen Namen aus seiner Vergangenheit neues Leben ein. Die ursprünglich 1955 lancierte Ladymatic-Kollektion überdauerte beinahe eine ganze Generation und wurde zum Inbegriff für weibliche Anmut und Eleganz einer neuen Ära. In 750 Rotgold/Edelstahl, Automatik-Uhrwerk mit Co-Axial Hemmung, Perlmuttzifferblatt, Brillantindizes, 10 bar wasserdicht, 34mm, EUR 12.900,-. Uhren der Marke OMEGA erhalten Sie in Salzburg exklusiv bei Juwelier Nadler.

Glashütte Original – Vintage des 20. Jahrhunderts Der Seventies Chronograph Panoramadatum besticht durch sein stromlinienförmiges Stahlgehäuse mit weichen Kurven, das den Geist der Siebziger auf eigenwillige Art reflektiert. AutomatikManufakturkaliber mit Säulenradschaltung, 10 bar wasserdicht, 40x40mm, Alligatorlederband mit Faltschließe, EUR 12.700,In mehreren Varianten exklusiv in Salzburg erhältlich bei Juwelier Nadler.

JUWELIER NADLER 5020 Salzburg, Linzer Gasse 11, Getreidegasse 48, T +43 662 875416 www.nadler.at

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Der Mond

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Der Mond, die weibliche Gestalt im Horoskop. Das kleine Kind, die Mutter, die Frau, das Gefühl. Früher galt er als Sehnsuchtsplanet. Im letzten Jahrhundert besang man den Mond sehnsuchtsvoll und später wurde durch die Raumfahrt ermöglicht, dass Astronauten ihn berühren konnten. Aus dem Universum aus gesehen ist unsere Erde zarblau, es könnte auch ein Planet der Spiritualität sein. Der Astronaut James Lowell funkte im Jahr 1968 während des ersten Fluges folgende Worte: „Der Mond ist eine kalte, leblose Welt von schwarz und weiß und grau und die Erde dagegen sehr tröstend, ein leuchtender Saphir auf schwarzem Samt.“

Der Mond, das Weibliche, in unserer Sprache vermännlicht. In allen romanischen Sprachen ist er weiblich, la luna, wie schön es sich anhört. Der Mond nimmt 14 Tage zu und 14 Tage ab. Mittendrin liegt einmal der Neumond bzw. der Vollmond. Während dieser Zeit ist einmal bei der gradgleichen Stellung der Neumond der uns auffordert, Neues zu beschließen, Altes loszulassen und nach vorne zu schauen.

Der Mond steht für die Umwelt und die Firma, der Chef steht im Haus gegenüber. Alle Heilmittel, Nahrungsaufnahme oder auch die Anorexia nervosa hat oft mit dem Mond im Widder zu tun. Der Widder ist das jüngste Zeichen, ein ewig währendes Baby im Horoskop. Wenn das Essen verweigert wird, lehnt zuvor erst die Mutter das Kind ab, dann die Mutter die Nahrung, da es Nahrung gleich Mutter setzt.

Wenn der Vollmond im Zeichen Skorpion steht und ein Kind geboren wird, hat die Mutter wie das Kind viel Emotionales aufgestaut und es kann nur durch absolute offene und gegenseitige Aufrichtigkeit erkannt und gelöst werden. Ich bin an einem 13. Tag in einem Monat geboren. Es ist eine Zahl, die heute noch Angst bedeutet, wenn Freitag der 13. naht. Die Zahl 13 hat mit dem Tod eine Verbindung und gleichzeitig mit der Wiedergeburt. Es gab immer 13 Monde in einem Jahr. Der Mondkalender wurde durch den nach der Sonne, die es 12 Mal in einem Jahr gibt, berechnet. Es war die Zeit als die männlichen Herrscher die Frauengesellschaften verdrängten. Der Mond, der die Gezeiten regelt und das Gefühl und die Flüsse, Bäche und die Flüssigkeiten in unseren Körpern beherrscht. Er, der sich permanent bewegt, kontrolliert unsere Emotion (Motion-Bewegung), geraten unsere Gefühle in Erstarrung sind alle Organe und Dinge, die mit dem Mond zutun haben in Unordnung. Das Gehirn innen, die Masse wird auch vom Mond regiert. Ist uns schwindlig oder sind wir abwesend oder gar dement ist es immer auf den Mond zurückzuführen. Etwas stimmt zu dem Gefühl des Urvertrauens nicht. Immer wenn der Mond in unserem Horoskop eine Hauptachse wie den Aszendenten erreicht, macht er uns Mut, etwas zu verändern. Oder er verändert. Er ist wie Lowell beschrieb, kalt. Der Mond kann Kälte in uns hervorbringen, die wir nie zuvor an uns erlebt haben und uns dann zu unserem Gefühl hinführt, was brachlag, er ist ungnädig mit denen, die ihrer Seelenbotschaft nicht lauschen. Der Mond regiert den Krebs und er beherbergt das vierte Haus im Horoskop. Es ist die Wiege und das Grab. Es ist auch gleichzeitig unser Zuhause und da wo unsere Geborgenheit oder unsere Verletzlichkeit sichtbar wird.

Zu Beginn unseres Lebens sind wir stark von den Einflüssen unserer Mütter abhängig. Sie entscheidet mehr, als ihr bewusst oder lieb ist. Es ist wie mit dem Menschen, der wie die Flüsse vom Mond regiert wird. Er sorgt durch seine Bewegung in den Körperflüssigkeiten, die uns durch mehr als zwei Drittel ausmachen, wie viel Hingabefähigkeit wir durch die Mondstellung in uns tragen.

Wenn wir bereit sind zu lernen, oder neu zu erlernen, dass wir durch die Mutter Erde geschaffene und geliebte Wesen sind, dann können wir unserer irdischen Mutter für ihre Unerfahrenheit und vielleicht auch Härte, die sie uns entgegenbrachte, weil sie ihr entgegengebracht wurde, verzeihen lernen. Der Mond ist in uns immer das Kind, die oder der Erwachsene mit der Nabelschnur zur Mutter. Verzeihen wir ihr nicht, verzeihen wir uns nicht und der Mond, der sonst sehr großzügig sein kann, wird uns ungnädig entgegentreten. Lernen wir den Tag des Mondes, unserem Mond zu folgen, dann steht dem Erfolg, der Liebe und der Güte nichts mehr im Weg, auch im Loslassen der Mutter. Sie hat ein Recht darauf, ohne Schuld und Last eines Tages gehen zu können. Elsbeth Bellartz Kosmo-Frequenz-Astrologie T +43 664 3905699 | elsbeth.bellartz@gmail.com

Foto: Michael Gunz

Clemens von Brentano schrieb ein schönes Wiegenlied: Singet leise, leise, leise, singt ein flüsternd Wiegenlied, von dem Mond lernt die Weise, der so still am Himmel zieht. Singt ein Lied so süß gelinde, wie die Quellen auf den Kieseln, wie die Bienen um die Linde summen, summen, murmeln, flüstern, rieseln.

Die Sonne steht für die reine Energiefreisetzung, wobei der Mond für die Energieaufnahme zuständig ist. Eine permanente Selbstüberforderung wie bei dem Thema Liebe nach Pflichterfüllung auftritt, sorgt für Magenprobleme jeglicher Art. Wenn wir dem Mond in unserem Horoskop Gehör schenken, sind wir auf der sicheren Seite, schnell aus dem Hexenkessel der Kette unserer Ahnen wieder heraus zu gelangen. Auch die Schleimhäute haben viel mit der weiblichen Seite in uns zu tun, dem Mond, wie auch den Funktionsstörungen des Parasympathikus.

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Sind Luxuscremes wirklich ihr Geld wert und wodurch unterscheiden sie sich von den günstigen Drogerie­ produkten? Circe liefert spannende Facts.

Wir lesen zwar von Luxuscremes in einschlägigen Magazinen mit prominenten Testimonials, sehen aber nie schreiende Plakate an Hauswänden oder TV-Werbung. Prominent sind die edlen Tiegel in den Schaufenstern exklusiver Parfumerien präsentiert, doch nie wird uns in offensichtlichen PR-Aktionen eines der hochwertigen Pflegeprodukte auffordernd ins Gesicht gecremt. Kein Wunder! Einerseits wird dieser Teil des Werbebudgets lieber in die aufwendigen Verpackungen gesteckt, andererseits haben die herstellenden Unternehmen aufgrund der hohen Preise ihrer Produkte eine ausgesuchte Klientel, die regelmäßig ein kleines Vermögen auf den Tisch blättert – scheinbar im Wissen um deren Wirksamkeit. Ein paar aktuelle Beispiele:

Unsere 4 getesteten Luxusprodukte: 1 | Zum ersten Mal in der Geschichte der Kosmetik verwendet La Prairie eines der wert­ vollsten, edelsten und kostbarsten Metalle der Welt als Wirkstoff in der Gesichtspflege: Platin. Die „Cellular Cream Platinum Rare“ scheint der Gipfel des Luxus zu sein, denn kolloidales Platin soll helfen, die Spannungsbalance der Haut herzustellen und ihre Aufnahmefähigkeit für pflegende Inhaltsstoffe zu verbessern. Die klimaaktivierte Feuchtigkeitsspende passt sich an wechselnde Luftfeuchtigkeitsbedingungen und die Temperatur der Haut an und gibt so die Feuchtigkeit frei, die von der Haut benötigt wird. Bereits ab dem Moment des Auftragens an verleiht sie dem Teint jenen unnachahm­ lichen, strahlenden Schimmer, der nur Platin selbst zu eigen ist. Eine Creme - die Krönung von Kunst, schweizer Wissenschaft und Luxus zum Preis von 980 Euro.

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2 | Guerlain nutzt die Kraft der Orchidee für die hochwertige Pflegelinie „Orchidée Impériale“. Sie ist ein Paradebeispiel für Beständigkeit und eine nie versiegende Quelle für die wissenschaftlichen Erkenntnisse des französischen Beautykonzerns: drei Orchideen, ausgewählt aus 30.000, sowie die neue Goldorchidee geben den Pflegeprodukten genug Power, um den Zellen neues Leben zu schenken. Zum Preis von 405 Euro. 3 | Auch die karibische Naturkosmetikfirma Ligne St. Barth forschte jahrzehntelang, um nun eine Luxuscreme zu lancieren, die mehr zu leisten vermag als eine herkömm­ liche Creme. Um die „Deep Sea Cream“ zu kreieren wurde eine bahnbrechende Hochdrucktechnologie entwickelt, die mit bis zu 1.000 bar arbeitet, also dem Druck, der in 10.000 Metern Meerestiefe herrscht. Die rein natürliche Creme weist die gleiche Membranstruktur auf wie unsere Haut. Infolgedessen können die wertvollen und effektiven Anti-AgingSubstanzen, wie Braunalgenextrakt und Gold bis zu zehnmal stärker wirken. Preis: 1.350 Euro. 4 | In der Anti-Aging-Serie „Ultimate“ von Sensai sollen bestehende Hautschäden mithilfe der besonders seltenen Koishimaru-Seide behoben werden. Bereits seit 1999 erforscht das Unternehmen den natürlichen DNA-Reparaturmechanismus. Auf der Grundlage neuester Ergebnisse wurde der Sakura Eternal Complex entdeckt, ein Wirkstoff, gewonnen aus der Kirschblüte, der die Vitalität der Haut intensiv anregt. In der exklusiven Anti-Aging-Hautpflegelinie wirkt er im Einklang mit der Koishimaru-Seide und sorgt für eine revitalisierte, strahlende und makellos schöne Haut. Preis: 720 Euro.

Aber warum genau müssen Cremes, Seren, Masken & Co so enorm teuer sein? Und halten sie das, was sie versprechen? In erster Linie geht es natürlich um Forschungsaufwände, Herstellungsverfahren und Produkttests in Millionenhöhe. Natürlich kommt auch der Massenmarkt mit seinen viel günstigeren Gesichts- und Allzweckcremes nicht ohne Innovationen aus. Allerdings wird man hier kein Kaviar, Platin, Gold, Bienenextrakt oder Pflanzen­extrakte aus entlegenen Winkeln der Erde finden. Diese Inhaltstoffe sind nämlich im Einkauf sehr teuer und machen den Preisunterschied zu einer Luxuspflege erkennbar. Zwar ist nicht ersichtlich wie viel von dem jeweiligen Konzentrat tatsächlich im Tiegel steckt, dennoch soll es „so viel wie nötig“ sein, erklären die Markenverantwortlichen. In günstigen Cremes können bisweilen die gleichen Inhaltsstoffe beinhaltet wie in teuren Artikeln, zum Beispiel ein Algenextrakt. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass die Wirksubstanz in den Luxusprodukten höher dosiert ist. Zudem sind Wasser, Paraffine und Silikone als billige Füllstoffe ohne nennenswerte Pflegewirkung nicht in Luxuscremes enthalten. Auch optisch sind die Unterschiede gleich erkennbar, denn vom Tiegel mit Dosierspatel bis zur äußeren Hülle der Verpackung wird grundsätzlich auf Exklusivität und Einzigartigkeit gesetzt. Das hat natürlich seinen Preis, ebenso wie die weiche Textur der Cremes und ihr unbeschreiblich guter Duft. Mit diesen Argumenten ist zwar der Preis erklärt, die Frage nach der wahren Wirksamkeit aber noch nicht beantwortet. Veröffentlichte Umfragen ergaben, dass gut 30 Prozent der Frauen auf so manches verzichten, aber nicht auf ihre Luxuscreme. Und das muss einen Grund haben, auch wenn wiederum andere Frauen und Männer auf die Creme aus der blauen, runden Dose schwören. Sicher ist auf jeden Fall, dass jeder Hauttyp einer speziellen Pflege bedarf, beginnend bei der Reinigung bis hin zum Schutz gegen gefährliche UV-Strahlen - damit wirkt die Haut aufgepolstert und glatter. Diesen Effekt nennt man allgemein Anti-Aging, wobei der bessere Ausdruck wohl „Slow-Aging“ wäre. Dauerhaft oder nachhaltig können Falten nämlich nicht geglättet werden - Hautalterung und Faltenbildung spielen sich in tieferen Hautschichten ab, wo Cremes nicht mehr hingelangen. In diesem Fall bleibt nur die unausweichliche Akzeptanz oder der Gang zum Schönheitschirurgen. Bis dahin mag aber jeder die Gesichtscreme seiner Wahl und seines entspannten Hautgefühls verwenden! // JJ

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Wohlfühl Konzept Anzeige LSB Circe 2015.indd 1

Das Team ist jung und kompetent, der Wohlfühlfaktor ist im Institut Dr. Lanner sofort angenehm spürbar. Strandkörbe, Dekoration und große Bilder entführen in die entspannte Urlaubs­atmosphäre der Nordsee. Dr. Ulrike Lanner und Daniela Trilety (Geschäftsführerin Kosmetik)

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Foto: Elisa Außerdorfer

Foto: Elisa Außerdorfer 23.09.15 10:08

Schönheit ist mittlerweile ein Thema für alle Altersklassen und Zielgruppen, nicht nur für die elitäre Oberschicht! Durch zahlreiche Behandlungen bietet das Team rund um Dr. Ulrike Lanner und Daniela Trilety – eine optimale Kombination aus Dermatologie und Kosmetik – ein breitgefächertes Spektrum für alle Bedürfnisse! Auch berufstätigen Frauen und Männern, die nur wenig Zeit haben, werden tolle Resultate ermöglicht. Erfolgsrezept des Institutes Dr. Lanner ist die individuelle Behandlung jedes einzelnen Patienten. Kunden werden nicht über einen Kamm geschoren. Jahrelange Erfahrung zeigt, für welchen Typ, welche Schönheits- oder Anti-AgeBehandlung die Beste ist.

INSTITUT DR. ULRIKE LANNER Dermatologie und Kosmetik 5020 Salzburg, Innsbrucker Bundesstraße 140/3. Stock, T +43 662 870000-2, www.kosmetik.institut-dr-lanner.at 53


Einfach schön sein

„Optimale Schönheit durch fundiertes medizinisches Fachwissen und auf den Typ abgestimmt“ lautet das Credo des Konzeptes von Dr. Ulrike Lanner. Die Ärztin bietet in Ihrer Praxis eine perfekte Synergie aus Dermatologie und Kosmetik.

Gabriela Paumgartner im Gespräch mit Dr. Ulrike Lanner.

Frau Dr. Lanner, was ist Ihr Erfolgsrezept? Ich behandle meine Patienten nach dem „Goldenen Schnitt“ – hierbei geht es um Verhältnisse und Proportionen im Gesicht. Jeder Mensch hat unterschiedliche Grundvoraussetzungen. Mein Ziel ist es, „Das Schöne im Gesicht hervorzuheben und eventuelle Disharmonien gekonnt zu kaschieren“. Weniger ist oft mehr, so entsteht ein harmonischer Gesamteindruck. Das klingt sehr interessant, wie genau setzen Sie das um? Der Anti-Ageing-Trend führt oft dazu, dass Leute unnatürlich aussehen und man sofort erkennt, dass Falten glattgespritzt wurden. Nasolabial Falten zu unterspritzen oder Lippen aufzufüllen bewirkt oft, dass ein Defizit betont wird und die Person nicht unbedingt jünger wirkt. Meine Philosophie ist: „Better Ageing statt Anti Ageing“- das bedeutet, das Optimum an Möglichkeiten herauszuholen, damit der Patient für sein Alter auf realistische UND natürliche Weise jünger aussieht. Kurz gesagt: Schöner und vitaler aussehen: Ja! - künstlich aussehen: Nein! Die Beratung vor der Behandlung ermöglicht mir, einen Eindruck von dem Menschen zu bekommen und Wünsche zu besprechen, damit ich das optimale Ergebnis erzielen kann. Was darf man unter dem Begriff Better-Ageing verstehen? Unser Gesicht altert nicht symmetrisch. Im Mittelgesicht verlieren wir am schnellsten Volumen und Elastizität. Dies

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macht sich in einer Vertiefung der Nasolabial-Falten und durch Hängebäckchen bemerkbar. Mithilfe von BetterAgeing werden diese Defizite früh genug gemildert. Die verlorene Hautelastizität wird z.B. durch Fadenlifting ausgeglichen, und abgesunkene Wangen werden durch Volumen im Jochbeinbereich gehoben. Mit kleinen Korrekturen am richtigen Ort – allerdings ohne das natürliche Erscheinungsbild zu beeinflussen – so wirkt man für sein Alter jugendlich, ohne künstlich zu erscheinen. Sie genießen den Ruf als Vorreiterin. Wie kommt es dazu? Eine meiner Leidenschaften ist es, neueste Trends auf ihre Durchsetzbarkeit zu überprüfen. Wenn sie meinem Anspruch standhalten, setze ich sie in meinen Better-Ageing Konzepten um. Haben Sie keine Angst vor Konkurrenz? Gar nicht. Ich gebe regelmäßig Workshops für Kollegen und besuche viele internationale Kongresse. Hier besprechen wir neue Trends, wobei man zugeben muss, Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Ich netzwerke mit vielen Kollegen, die dies ähnlich sehen wie ich. Durch meine Erfahrung kann ich Patienten optimal beraten und gemeinsam finden wir individuelle Konzepte. Macht Ihnen Ihr Beruf nach so vielen Jahren noch Spaß? Jeden Tag! Ich habe wirklich einen Traumberuf. Niemals Stillstand, nette Patienten und inspirierende Kollegen.


WIEDER FRAU SEIN. Anlässlich des PINK RIBBON KICKOFF 2015 befragt CIRCE den plastischen Chirurgen Dr. Jörg Dabernig zum Thema Brustaufbau nach operativer Krebstherapie. Dr. Jörg Dabernig

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Schwerelos durch den Alltag

Foto: iostock

Gefäßchirurgie. Bei geschwollenen Beinen liegt oftmals eine Erkrankung vor. Moderne Behandlungsmöglichkeiten verleihen ein neues Lebensgefühl.

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Geschwollene Beine sind nicht immer Folge von langem Sitzen oder Stehen, sie verschwinden auch nicht durch Diät und Sport. „Vielmehr liegt in vielen Fällen bei geschwollenen und unförmigen Beinen eine ernstzunehmende Erkrankung vor“, meint die Salzburger Fachärztin für Gefäßchirurgie und Chirurgie Dr. Michaela Magometschnigg. Normales Gewicht, schlanker Oberkörper, jedoch voluminöse Hüfte sowie Ober-und Unterschenkel: Das sind die äußeren Merkmale einer sogenannten Birnenfigur, die fast nur bei Frauen auftritt. Neben Krampfadernleiden und Lymphödemen – eine Störung des Lymphgefäßsystems – sind hier besonders häufig Lipödeme als Ursache von dicken und unförmigen Beinen zu diagnostizieren. Wenn weniger essen und sich mehr bewegen nicht helfen und die Fettpolster weiter zu sehen sind, dann liegt meist ein Lipödem vor. Wie es zu dieser Krankheit kommt, ist noch nicht geklärt. Veranlagung scheint wahrscheinlich, da ein familiär gehäuftes Vorkommen beobachtet wird. Es handelt sich um eine Erkrankung von Frauen mit Fettverteilungsstörungen an den Beinen. „Obwohl das Lipödem eine eigenständige Erkrankung ist, wird es größtenteils nicht erkannt oder mit anderen Erkrankungen wie Lymphödemen verwechselt und fälschlicherweise auch oft als Übergewicht fehldiagnostiziert“, so Michaela Magometschnigg. Erkrankungen dieser Art sind meist schmerzhaft, schon eine leichte Berührung der Haut führt zu unangenehmen Druckschmerzen und geringes Anstoßen zu Blutergüssen sowie einer hohen Berührungsempfindlichkeit. Schonende Behandlung. In den letzten Jahren hat die Gefäßchirurgie hier erhebliche Fortschritte gemacht. Während in früheren Jahren eine Behandlung von geschwollenen Beinen meist sehr langwierig und unbefriedigend war, schaffen heutzutage schonende Behandlungsmöglichkeiten deutlich effektivere Erfolge. Um einer Fehldiagnose zu entgehen und die richtige Behandlungs­ methode zu finden, ist allerdings eine eingehende Untersuchung von einem Spezialisten/einer Spezialistin ratsam. In der Schönheitspraxis für Krampfadern­ operationen, Fettabsaugung und Faltentherapien in der Salzburger Innenstadt kommen bei Dr. Michaela Magometschnigg neben den klassischen Behandlungsmethoden wie Lymphdrainagen verstärkt moderne Techniken zum Einsatz. Manuelle Lymphdrainagen können die Beschwerden verringern, eine Kompressions­ behandlung hilft dabei das Gewebe zu Entstauen. Der krankhaften Fettvermehrung ist damit allerdings nicht beizukommen. Dies kann jedoch mit einer Vibrationsliposuktion – dabei spricht man von einer Absaugung von Fettansammlungen aus problematischen Körperpartien – schonend und dauerhaft entfernt werden. „Im Gegensatz zu Kompressionstherapien helfen operative Maßnahmen oft lebenslang und führen überdies zu einem sofortigen positiven Ergebnis“, weiß die versierte Gefäßchirurgin Michaela Magometschnigg. Bei Schwellungen infolge von Krampfadernleiden helfen beispielsweise Techniken wie Laserstripping, Radiofrequenz oder der neue Venenkleber. Durch die Beseitigung der Krampfadern verschwinden sowohl Schwellung als auch Schweregefühl in den Beinen. Nebenbei erhalten die Patientinnen und Patienten durch die modernen Behandlungsmethoden eine ganz neue Lebensqualität. Weitere Informationen erhalten sie bei: DR. MICHAELA MAGOMETSCHNIGG Fachärztin für Gefäßchirurgie und Chirurgie 5020 Salzburg, Reichenhallerstr.7, T +43 662 820608, www.schoenheitspraxis.at

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Smoothies Probieren geht über Studieren Mengenangaben pro Person Grüne Kraft 30g Babyspinat | 1 Kiwi | 1 Apfel | 100g Salatgurke | 70ml Orangensaft | 30g Honig | 5g Ingwer | 100g Eiswürfel

Ab in den Süden 60g Papaya | ½ Mango | ½ Banane | 100g Eiswürfel

Stark durch den Tag 230 g gekochte Rote Bete | 100g Apfel | 160ml stilles Mineralwasser | 100g Himbeeren | 2 TL Honig | 100g Eiswürfel

Alle Zutaten waschen und klein schneiden. Kiwi und Ingwer schälen. Den Apfel vierteln und entkernen. Alle Zutaten im Mixer fein pürieren bis die Masse cremig ist. 

Das Fleisch der Papaya und Mango würfeln. Die Banane schälen und in kleine Stücke schneiden. Alle Zutaten im Mixer fein pürieren bis die Masse cremig ist.

Die Rote Bete schälen und in Würfel schneiden. Den Apfel waschen, vierteln und die Kerne entfernen. Alles im Mixer fein pürieren bis die Masse cremig ist.

Wer seine Gesundheit mit wertvollen Vitaminen erhalten möchte, der ist bei „Allerberger“ am Grünmarkt in Salzburg an der richtigen Adresse. Das Leben in der Altstadt, der herzliche Kontakt mit den Kunden, sowie die Vielfalt der Produkte, die sich je nach Jahreszeit verändert, machen für Chefin Nina Allerberger aus ihrem Beruf eine echte Leidenschaft. Ninas Eltern, die das Unternehmen 1993 gründeten, sind ebenfalls ein wichtiger Teil des  Teams. Mama Brunis köstliche Marmeladen sind bis über die Grenzen Salzburgs hinaus bekannt.

NINA ALLERBERGER Obst- & Gemüsehandel 5020 Salzburg, Universitätsplatz (Grünmarkt), T +43 664 3571 221 www.allerberger.at 58

Foto: fotolia

Obst und Gemüse sind auch als Getränk schmackhaft. Es benötigt nicht viel, um einen gesunden Smoothie zu zaubern. Alles, was man braucht, sind hochwertige Zutaten, gute Rezepte und einen funktionierenden Mixer.


Beautybehandlungen aus der „guten alten Zeit“

Der Wunsch in jedem Alter jugendliche Attraktivität auszustrahlen, ist vermutlich so alt wie die Menschheit selbst. Schon im alten Ägypten wurden Falten, fahler Teint und Cellulite mit ausgeklügelten Kosmetik-Methoden behandelt. Schönheitsbehandlungen aus der guten alten Zeit mussten ohne „modernen SchnickSchnack“ auskommen und waren trotzdem äußerst effektiv und optimierend. Behandlungsmethoden aus Großmutters Zeiten wurden vom Kosmetik-Team im Das Haus der Schönheit in Salzburg wieder aufgenommen und mit moderner Gerätetechnik von heute kombiniert.

Fotos: Andreas Kolarik

Bürsten- & Saugwellenmassage: Diese spezielle Massage ist eine Schröpfmassage am Körper und der absolute Renner bei den Körperbehandlungen. Romana Dragovits vom Haus der Schönheit in Salzburg bürstet und schrubbt den Körper von Kopf bis Fuss. Danach werden Bauch, Beine, Po mit Spezial-Saugglocken bearbeitet um alle „bösen“ Schlacken, die das Gewebe schwammig und unschön ausschauen lassen, verschwinden zu lassen und das Gewebe zu straffen. Die verbesserte Durchblutung macht das Gewebe straffer und schon nach der ersten Anwendung sieht man Erfolge. EUR 89,–

Microneedling: Der neueste Beautytrend – MicroNeedling! Beim kosmetischen Microneedling wird die Problemhaut mit einem sogenannten Dermaroller behandelt, der mit sehr feinen, kurzen Nadeln besetzt ist. Beim Einstechen in die oberste Hautschicht, entstehen tausende, mikroskopisch kleine Verletzungen. Dadurch werden vermehrt Kollagen und Elastin ausgeschüttet. Ein Nebeneffekt ist die gesteigerte Aufnahmefähigkeit der Haut. Gleich nach der ersten Behandlung wirkt die Haut fester und frischer. Die derzeit effektivste Anti-Aging-Behandlung in der Kosmetik. EUR 270,—

DAS HAUS DER SCHÖNHEIT 5020 Salzburg, Alpenstraße 39, T +43 662 870780, www.dashausderschoenheit.at 59


Die Beauty Eman(n)zipation Männer sind eigen. Ihre Haut ist es auch! Sie glänzt, ist großporig und sieht manchmal müde und fahl aus. Zwar altert sie langsamer als die von Frauen, trotzdem stellt sich die Frage: Wie viel Beauty braucht der Mann? Bis zum 30. Lebensjahr haben Männer noch eine deutlich straffere Haut als Frauen. Doch ab dem 35. Lebensjahr verliert auch sie an Spannkraft. Die Produktion neuer Hautzellen verlangsamt sich und die Haut verliert ihre Fähigkeit, genügend Feuchtigkeit zu binden.

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Natürlich sollten Männer nicht mehr Zeit im Bad verbringen als Frauen, obwohl es sicher nicht wenige Ausnahmen gibt. Aber es ist heute selbstverständlich, dass sie eine gepflegte Eitelkeit an den Tag legen. Eine Zeitgeistentwicklung? Nein! Frauen schminken sich, um attraktiver und frischer auszusehen, um Unebenheiten, Pickel oder Augenringe zu kaschieren. Makel, mit denen auch Männer zu kämpfen haben. Warum also sollen nicht auch sie von den Ergebnissen der Beautyfor­sch­ung profitieren. Zum Lifestyle eines modernen Mannes gehört eben nicht nur das Auto, die schöne Wohnung, Qualitätskleidung, Massschuhe und die Luxusuhr. Schönheit ist längst auch Männersache und eine Studie bestätigt, dass Pflegeprodukte für Männer, wie zum Beispiel Anti-Aging-Cremes, zu den am stärksten wachsenden Kosmetiksegmenten zählen. Etwa ein Drittel der österreichischen Männer verwendet regelmäßig Pflegeprodukte, um Fältchen oder Augenringe zu mildern. Neben der guten Gesichtspflege sind dann noch individuelle Düfte wichtig. Vor allem neigen Männer auch zu medizinischen Produkten. CIRCE hat einige Produkte namhafter Marken zusammengestellt - for Gentlemen only:

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1 Reinigt porentief: LAB Series Skincare for Men, Power Wash | 2 Der besondere Energieschub: BIOTHERM HOMME, Total Recharge | 3 Hautberuhigend durch den Extrakt der japanischen Zeder: BIOTHERM HOMME, Youth Reshaping Cream | 4 テ僕absorbierend: KIEHL`S Oil Eliminator, 24-Hour-Anti-Shine Moisturizer | 5 Sanfte Abreibung: Acqua di Parma, Facial Cleansing Scrub | 6 Vitaminhaltige Pflege: KIEHLツエS Facial Fuel, Energizing Moisture Treatment | 7 Gegen Rテカtungen und Rasurbrand: BABOR MEN, Calming After Shave Fluid | 8 Hyaluron gegen Couperose: REVIDERM Cellucur, Couperose Therapy Cream | 9 Energie-Booster mit Goji-Beere: CLARINS MEN, Anti-Fatigue Eye Serum | 10 Anti-Aging Pflege schテシtzt vor Umweltbelastungen: SHISEIDO MEN, Total Revitalizer | 11 Intensive Feuchtigkeit: CLINIQUE FOR MEN, Maximum Hydrator

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Die Ausbildung zum Jäger inkl. Jagdprüfung – quasi eine Trophäe in der Gesellschaft – zieht Interessierte magisch an. CIRCE befragt Landesjägermeister Komm.-Rat Josef Eder und die leidenschaftliche Jägerin Katharina Schneider nach Beweggründen. Interviews: Sabine Steindl

heute Sie sind Landesjägermeister, was ist ihre Aufgabe? Als Landesjägermeister vertrete ich die Salzburger Jägerschaft nach außen und führe derzeit auch den Vorsitz in der Landesjägermeisterkonferenz (alle Bundesländer). Die Salzburger Jägerschaft ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und hat derzeit ca. 9.700 JägerInnen. Wir wird man JägerIn? Und ist diese Ausbildung ausreichend? Seitens der Salzburger Jägerschaft werden Jagdkurse angeboten, bei denen umfangreiches Wissen im Bereich Wildtierkunde, Ökologie, Waffenund Schießkunde, Naturschutz, Recht, Wildbrethygiene, Wildkrankeiten, Hundewesen, Artenkenntnis, Land- und Forstwirtschaft etc. vermittelt wird. Die „grüne Matura“ ist unseres Erachtens nach ausreichend und wird auch von den AbsolventInnen als sehr umfassend und interessant beurteilt. Wie hat sich die Jagd in den letzten Jahren verändert? Jagdlich, Gesellschaftlich? Auch bei der Jagd hat der technische Fortschritt nicht halt gemacht, modernste Zieloptik, Entfernungsmessungen usw. können jedoch das „Jagdhandwerk“ nicht ersetzen. Es gibt grundsätzlich ein zunehmendes Interesse an der Jagd 62

– und zwar aus allen Gesellschaftsschichten – an der Natur, und dem Wildbret, der ältesten Nutzungsform eines gesunden und nachhaltigen Lebensmittels. Wenn die Jagd im Einklang mit der Natur und nachhaltig erfolgt, wird sie auch gesellschaftlich akzeptiert. Beurteilen sie die Veränderungen positiv und gibt es Dinge die geändert werden müssten? Ich finde es positiv, dass das Interesse an der Jagd zunimmt und sich immer mehr Personen dafür interessieren. Die Zahl an JägerInnen ist jedoch auch mit der Möglichkeit der Jagdausübung beschränkt. Dies sieht man auch daran, dass immer mehr Personen die Jagdprüfung abschließen ohne die Jagd auch tatsächlich ausüben zu möchten/können. Immer mehr Damen werden Jägerinnen – warum? Das Interesse an der Jagd und das Naturerlebnis macht auch bei den Frauen nicht halt. Gesellschafts- und Wertewandel sind natürlich auch in der Jagd gegeben. Was sie schon immer zum Thema Jagd sagen wollten… …hab ich schon oft gesagt: Jagd ist Freude aber auch Verantwortung.


Frau Schneider, woher kommt ihre Leidenschaft zur Jagd? Mein Urgroßvater war bereits Jäger und mein Großvater hat als Direktor der Tauernkraftwerke den Steinbock im Zillertal wieder beheimatet. Mein Vater kam sogar durch meine Mutter zur Jagd und auch meine ältere Schwester ist Jägerin. Es liegt mir also sozusagen in den Genen. Als sie die Jagdprüfung machten, gehörten sie vermutlich noch einer weiblichen Minderheit an. Gab es Akzeptanzprobleme? Ich habe meine „grüne Matura“ kurz vor der AHSMatura gemacht und dafür deutlich mehr gelernt. Und ja, es gab den einen oder anderen verwunderten Blick von so manchem Waidmann, aber diesen habe ich weggelächelt, weil für mich die Jagd etwas ganz Natürliches und Selbstverständliches war und ist. Jagdliche Ethik und Respekt der Kreatur gegenüber ist für mich aber ohnehin geschlechter-unabhängig.

Mag. Katharina Schneider kommt aus einer traditionsreichen Unternehmerfamilie und ist seit 2011 Geschäftsführerin der Kleidermanufaktur Habsburg. Aber das ist lange noch nicht alles. Sie ist Mutter von Zwillingen, Buchautorin und leidenschaftliche Jägerin. Wir trafen die Powerfrau zum Interview in Salzburg.

Was sind aus ihrer Sicht wesentliche Verbesserungen im jagdlichen Bereich und was hat sich verschlechtert? Jäger pflegen und erhalten die Lebensräume der Wildtiere und tragen somit direkt zum Artenreichtum in unserer Tier- und Pflanzenwelt bei. Leider gibt es in den Medien meist nur negative Berichterstattung, aber auch die Jägerschaft hat es verabsäumt sich positiv darzustellen. Viele Nicht-Jäger träumen immer noch vom lieblichen „Bambi-Image“ und kaltblütigen Mördern. Beides entspricht absolut nicht der Realität. Tatsache ist, dass der Rot-, und Schwarzwildbestand extrem zugenommen hat. Und dies zu Lasten des Waldes (Wildschäden) und des gesamten Ökosystems. Generell funktioniert das Zusammenspiel von Natur-, Erholungs-, Freizeit- und Lebensraum im Wald nicht mehr. Zu hohe Wildbestände, zu viel Unruhe, zu viele Interessen. Die Jäger sehen in der intensiven Naturraumnutzung den Lebensraum des Wildes eingeengt, die Politik wiederum versucht, die hohen Wild­ bestände zu reduzieren. Zunehmend kritisch betrachte ich die Rolle der Bundesforste. Mode ist ihnen ja bereits von Kindheit an ein Begriff, jetzt aus jagdlicher Sicht: Was hat sich modisch im Bereich Kleidung bei der Jagd verändert? Kaum jemand ist der Witterung so direkt und lange ausgesetzt wie der Jäger. Das Material für Jagdbekleidung muss deshalb höchsten Ansprüchen genügen. Der Naturstoff, der in der Jagd eine jahrhundertalte Tradition hat und die meisten Funktionen bietet, ist und bleibt Loden, der Stoff aus dem Jäger sind. Natürlich haben sich heute leichtere Lodenarten oder Double-Ausführungen durchgesetzt. Auf Gesellschaftsjagden sind Jäger heutzutage zunehmend stil-bewusster geworden. Als Frau freut mich vor allem, dass es jetzt auch vernünftige Jagdbekleidung für Damen gibt. Zusammenfassend sind Stil und höchste Funktionalität für den Einsatz in der Natur die wichtigen Gebote für moderne, hochwertige Jagdbekleidung. 63


Handgefertigter Hut aus s채misch gegerbten Hirschleder GERLINDE SCHWAIGER GIACO LEDERHUTMODEN SALZBURG 5020 Salzburg, Rochusgasse 6 T +43 699 112 210 08 www.giaco.at

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Charmant

In Tracht Vorbei sind die Zeiten in denen Tracht nur zu besonderen Anlässen getragen wurde. Die Kollektionen faszinieren mit Individualität, Raffinesse, handwerklicher Exzellenz und zeitgemäßem Design. Ob mit oder ohne Hut, vor, während oder nach der Jagd, lässig, modern interpretiert oder glanzvoll inszeniert – Tracht ist in.

Produktion: Jacqueline Jurek | Assistenz: Sabine Steindl | Fotograf: Klaus Andorfer | Styling: Astrid Roblitschka | H&M: Sophia Spatt Models: Michaela, Exit Model Management Opernbariton Simon Schnorr, Landestheater Salzburg | Location: Hotel Goldener Hirsch, Salzburg


Links: Strickkaputzenjacke Phil Peter Jeanshemd Forstenlechner Gilet Habsburg, Krawatte Habsburg Cargohose Meindl, Schuhe Handstich RECHTS: Hut Ellen Paulssen, Rehlederblazer Meindl Bluse Forstenlechner, Rock Habsburg Stieflette Dirndl & Bua TRACHTEN FORSTENLECHNER 5020 Salzburg, Mozartplatz 4 T + 43 662 84 37 66 www.salzburg-trachtenmode.at

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Hut Zapf Lodenblazer Sigrid Axthelm R端schenbluse Wallmann Lederhose Weinbauer Seidentuch Romy Hubegger Ballerina Dirndl & Bua Tasche Salzburger Federkiel - Stickerei SALZBURGER HEIMATWERK 5010 Salzburg, Residenzplatz 9 Unterm Glockenspiel T +43 662 844 110 www.salzburgerheimatwerk.at

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Hut Zapf Lederjacke Meindl Lodenwetterfleck Jagdhund Cashmerestrickjacke Dschulnigg Flanellhemd Laksen Schal Ascot Gummistiefel Le Chameau DSCHULNIGG Jagd. Tradition. Klassik 5020 Salzburg, Griesgasse 8 T + 43 662 842376-0 www.jagd-dschulnigg.at


Dirndl „Kathi“ Leinen cotto mit Baumwollbahnenrock. Taftseidenschürze mit original Ausseer Handdruck und Swarovsky Kristallen. SUSANNE SPATT 5026 Salzburg, Aigner Strasse 30 T +43 662 874452 0 www.susanne-spatt.com

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Tracht hat immer Saison. Tracht ist immer angesagt. Text: Sabine Steind

CIRCE wollte es genau wissen und hat bei den Experten Liane Forstenlechner und Markus Meindl nachgefragt:

Was ist im Herbst-/Winter 2015 angesagt? Liane Forstenlechner: Das Dirndl ist und bleibt ein Highlight in der Tracht. Neu ist die Umsetzung. So zeigen wir in dieser Saison ein Dirndl, das ohne Schürze getragen zum Kleid wird. Die Taille kann dann mit einem Gürtel, dem modische Accessoire in dieser Saison, betont werden. Die knieumspielende Länge bleibt. Wurde früher durch die Wahl der Schürze eine neue Optik erreicht, so ergeben sich heute zusätzlich, durch die Schuhwahl zum Dirndl, ganz neue Looks. Ob Turnschuh, Stiefel, Stieflette, Heels oder aber der klassische Ballerina getragen wird, alles ist erlaubt. Der Materialmix ist ein weiteres, wichtiges Thema. So wird grober Strick mit Seide kombiniert oder aber Leder mit Strick oder Loden. Stolen mit Lederfransen sind nach wie vor angesagt. Damit kann auf ganz einfache Weise, ein modisches Highlight gesetzt werden. Weit schwingende Röcke, kombiniert mit Leder- oder Strickjacken sind ein Trendthema. Bei den Herren hat die „Lederne“ als Knickerbocker oder lange Lederhose das ganze Jahr Saison. Dazu kombiniert man eine lässige Strickjacke mit Kapuze. Das Gilet erlebt ein Revival, ob aus Leder, Wolle oder Samt. Auch Krawatten werden wieder getragen mit dazu passendem Stecktuch. Schals aus angenehm weicher Cashmerewolle sind nach wie vor begehrt. Welche Farben bzw. Materialien spielen eine Rolle? Schöne, gedeckte Herbstfarben wie steingrün, altrosa, taubenblau und schwarz sind bestimmend. Bei den Materialien sind Walk, Loden, Leder und – ganz stark – Strick angesagt. Auch bei den Herren findet sich viel Strick. Die Farben sind schwarz, grau und oliv. Farbliche Akzente werden durch Gilets und Stutzen in rot, orange und natürlich Salzburger blau, gesetzt. Accessoires in dieser Saison? Hüte und Fransenstolen sind ein wichtiges Thema und auch der Herr fühlt sich mit Hut und Schal perfekt gekleidet.

Wodurch wurden sie bei Erstellung der aktuellen Kollektion inspiriert? Markus Meindl: In der aktuellen Herbst-/Winterkollektion wurden sehr viele Details aus der Goldgräberund Trapperzeit verwendet und modern umgesetzt. Ebenso inspirierte uns die Pionierzeit der ersten Piloten und Abenteurer, die für jede Situation gewappnet sein mussten. Die entstandenen Looks, die ein hohes Maß an Handarbeit aufweisen, werden durch die Verarbeitung und die rustikale, zeitlose Materialauwahl bestimmt. Zum Beispiel Blazer aus geschorenen Lammfellen mit handgenähten Trappernähten, Fliegerjacken, modern umgesetzt, in ganz besonderem Materialmix, hier trifft Lammfell auf Tweed oder Loden, spiegeln ebenfalls unsere Idee zu dieser Kollektion. Trends in der Meindl Herbst-/Winterkollektion? Bei den Damen sind figurbetonte Blazer, weit geschnittene Lammfellmäntel und lange, ebenfalls weit geschnittene Lammfellwesten wichtig. Weiterhin im Trend bleiben unsere Bikerjacken aus derbem Reh- und Hirschleder, die in dieser Form einzigartig sind und sich mit allen Looks, ob Mode oder Tracht, kombinieren lassen. Bei den Farben kombinieren wir Erdtöne mit Gletscherfarben. Basics unserer Kollektion sind Hirschleder-Blazer oder HirschlederFieldjackets sowie lange Hosen aus sämisch gegerbtem Reh- oder Hirschleder in coolem, modernem Design. Den Herren bieten wir Modelle aus robusten Oberflächen, ausgestattet mit vielen, nützlichen Details, die ideal zu kombinieren sind. Unsere doppelreihigen Outdoorjacken, sog. Cabans, zeigen einen kernigen Materialmix, wobei Leder mit Tweed oder Loden kombiniert wird. Das absolute „must have“ dieser Kollektion? „Must haves“ finde ich langweilig. Es gibt so vieles, das man finden kann, wenn man sich mit der Kollektion beschäftigt. Wenn sich jeder Kunde nur ein bisschen Zeit für die Kollektion nimmt, wird er genau die Teile auswählen und finden die, ganz individuell für ihn, richtig sind.


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Feinste jagdliche Accessoires


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Foto: MEDIA-CUBE.COM

1 Schale mit Hirschgeweih und Fuß aus gehämmertem, massivem 925er Sterling Silber. Maße: Fuß d=22cm, Schale d=37cm, ca. 80cm l, 35-50cm h. | 2 Wasserkaraffen und Gläser mit handgravierten Jagdmotiven in vielen Farben erhältlich. | 3 Tafel- und Steakbesteck für herrliche Wildgerichte mit Klingen aus bestem rostfreien Stahl und Griffen aus echtem Hirschhorn. Auch mit persönlicher Gravur möglich. | 4 Lodentaschen mit viel Platz für das jagdliche Wochenende. Einprägung von Monogrammen möglich. Maße: 35cm b x 45cm h x 25cm t. Handgefertigter Damenregenschirm mit Kirschholzgriff. | 5 Schützenscheiben gemalt auf alten Fassböden und in den Größen d=55/32cm erhältlich. Auf Wunsch mit individuellem, persönlichen Motiv. | 6 Prachtvolle, echte Felldecken und Fellpolster auf Cashmereloden gearbeitet. | 7 Weindekanter aus Glas und Zinn mit Laub, Keiler, Fasan oder Hirsch. Original Sturzbecher für Schnaps und Wein, Köpfe aus Zinn, alle Tiermotive möglich. Flaschenöffner Zinn mit Hirschhorngriff – verschiedene Tiermotive. Salz-& Pfefferstreuer aus Zinn mit Holz mit Peugeot Mahlwerk – verschiedene Tiermotive. | 8 Zündholzschachteln aus Zinn, veredelt mit jagdlichen Zinn-Figuren. Ausführung quadratisch oder rechteckig. Besonders gut geeignet für Gravuren. Maße: 8,5x6cm, 10x10cm, 20x12cm | 9 Whiskey- und Schnapsflaschen, Töpfchen mit Silberdeckel mit verschiedenen Wildtieren aus Silber | 10 Aschenbecher oder Vide Poche mit verschiedenen Motiven wie Niederwild, Hochwild, Flugwild, Pilzen und Federn. Maße: 19,5x16cm, 11x9cm, 8x6cm

DSCHULNIGG Jagd . Tradition . Klassik 5020 Salzburg, Griesgasse 8, T +43 662 842376-0, www.jagd-dschulnigg.at 73


Zu Gast bei Martina und Matthias Moosleitner

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Martina und Matthias Moosleitner gehören unbestritten zu den Persönlichkeiten im Großraum Salzburgs und Bayerns und haben sich schon lange als Spezialist für Abbruch- und Erdbewegungsarbeiten einen Namen gemacht. „Baggern aus Leidenschaft“ – der Firmenclaim im Herz der beiden Baggerarme auf den schicken himmelblauen Transportern ist einfach nicht zu übersehen und macht die Männerdomäne weicher. Eine MarketingIdee von Martina Moosleitner, die mit ihrer Familie Herbst-/Winterwochenenden zum Jagen oder Sporteln oft im traditionellen Landsitz am Herzerlweg in Filzmoos verbringt, den sie mit viel Liebe zum Detail gestaltet hat. Ein Haus zum Wohlfühlen und Entspannen, ausgestattet mit wunderschönen Tischlerarbeiten aus Altholz, phantasievollen Wandmalereien, farbenfrohen Möbeln und Kunstgegenständen. Auf diesen Besuch habe ich mich besonders gefreut, denn es ist gleichsam eine Ehre in die privaten Räume der Unternehmerfamilie eingeladen zu werden. Martina Moosleitner ist gebürtige Filzmooserin und Bauerstochter, Matthias stammt aus dem bayrischen Surheim und führt das Unternehmen mit 130 Mitarbeitern an 7 Standorten in Deutschland und Österreich seit genau 45 Jahren und fühlt sich in Filzmoos ausgesprochen wohl.

Fotos: Erika Mayer

Martina öffnet mir im superschicken Stajan-Blazer die Tür und ich werde auch gleich von Ehemann Matthias herzlich im Stüberl begrüßt. Er hat sich für unseren Besuch wie es sich für einen Bayern gehört, traditionell im Meindl-Look gekleidet. Die wunderschön, zwei-farbig bestickte Kaiser-Franz-Lederhose, eine Sonderanfertigung von Markus Meindl, steht ihm besonders gut. Beim Betreten des Landhauses erschließt sich für mich eine gemütliche Welt des stilvollen Geschmacks. Nach Besichtigung des Weinkellers und Kellerstüberls nehmen wir Platz in der Bauernstube im Obergeschoss, von wo aus man einen herrlichen Ausblick auf Filzmoos und auf die Berge hat. Der Kachelofen spendet angenehme Wärme und am großen Bauerntisch erzählt uns Martina die Geschichte des Hauses:

Zimmermannsarbeiten stammen z.B. alle von einem Zimmermeister aus Altenmarkt, die Tischlerarbeiten von unserem Haustischler aus Freilassing. Viele Polster und andere Einrichtungsdetails habe ich aus altem Leinen aus meiner Familie neu nähen lassen – mir ist Nachhaltigkeit und der respektvolle Einstz von wertvollen Materialien wichtig. Hier gibt es so viele Wandmalereien – besonders schön finde ich diese im blauen Zimmer – gibt es da auch eine Geschichte dazu? Das Deckenfresko im blauen Zimmer ist eine Idee unseres Tischlers und nimmt Bezug auf unseren Wohnsitz in Surheim, auf die Natur und auf andere wichtige Details aus unserem Leben.

Wann habt ihr das Haus gebaut? Wieso habt ihr euch für eine traditionelle Bauweise entschieden? Wir haben das Haus 2004 im traditionellen Landhausstil gebaut weil es so am besten in die Gegend passt.

Im ganzen Haus befinden sich Herzen, wohin ich schau – ist das dein Markenzeichen Martina oder gibt es einen speziellen Grund dafür? Mir gefallen Herzen einfach immer wieder und da kommen einem halt auch immer wieder welche unter. Und durch Zufall führt auch der Filzmooser Herzerlweg an unserem Haus vorbei. Das ist ein tolles Projekt der Gemeinde Filzmoos: Gäste kaufen unbemalte Holzherzen, bemalen diese und Interessierte übernehmen die Patenschaft für die einzelnen Kunstwerke. Diese Herzen werden dann am Herzerlweg ausgestellt. Mit dem erwirtschafteten Geld aus diesem Projekt werden UNICEF-Projekte unterstützt.

Ihr habt so einen richtigen Wohlfühl-Holz-Fussboden, und das Stiegenhaus hat auch so eine positive Ausstrahlung – welches Holz habt ihr da verwendet? Der Fußboden ist aus alter Eiche, das Stiegenhaus ist eine handwerklich wertvolle Arbeit aus Fichte. Beim Hausbau haben wir heimische Betriebe beschäftigt, die

Im Wohnzimmer fühlt man sich am offenen Kamin und in der Küche an der gemütlichen Bar auch recht wohl – ich kann mir vorstellen, dass es anderen auch so geht... Ja, wir sind ein gastfreundliches Haus – gute Freunde sind bei uns immer herzlich willkommen. // Gabriela Paumgartners

Versorgt mit einem Abschieds-Schnapserl aus dem Hause Rochelt und zahlreichen Fotos verlasse ich nach drei Stunden den Landsitz und bin beseelt von wunderschönen Dingen des Lebens, die unaufdringlich eine ganz besondere Authentizität und persönliche Note der sympathischen Besitzer ausstrahlen. 75


Wohnen braucht m

NeutorstraĂ&#x;e 24: Die Adresse fĂźr Inspiration und beste Beratung

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„Einrichten ist meine Passion, Stoffe sind meine Leidenschaft!“

Martin Zirngibl

So einzigartig wie jeder Mensch ist, so individuell darf auch die nächste Umgebung, das eigene Zuhause sein. Ausgewählte Möbel namhafter Manufakturen und hochwertige Textilien führender Stoffverlage schaffen unbegrenzte Möglichkeiten für ein ausdrucksstarkes Wohnkonzept. Meine schöne Aufgabe ist es, persönliche Vorlieben zu erkennen, sie mit neuen Ideen und fachlichem Wissen zu ergänzen und mit Möbeln, Stoffen, Tapeten und Teppichen der Persönlichkeit des Kunden Ausdruck zu verleihen.

Fotos: Erika Mayer

ZIRNGIBL Geschäft/Verkauf: 5020 Salzburg, Neutorstraße 24 Werkstätte/Büro: 5020 Salzburg, Leopoldskronstraße 31 T +43 662 824975, www.zirngibl.at

mehr als Möbel

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Lichtgestalt der Moderne

Sie wollten die Welt verändern und erschufen Großes: die Architekten und Designer des beginnenden 20. Jahrhunderts. Heute genießt die Architekturmoderne jedoch nicht mehr das einstige gute Ansehen. So manches Gebäude oder ein Wohnkomplex gilt zwar als Zeuge einer Zeit, die durch den Aufbruch bestimmt war, stellt aber für den einen oder anderen eher ein Störfaktor dar. Le Corbusier war einer dieser Weltverbesserer. Er beschäftigte sich aber hauptsächlich mit theoretischen Erkenntnissen und Schriften als mit konkreten Bauprojekten. Auf dem Papier wurden aus Möbel Maschinen zum Sitzen und aus Häusern Maschinen zum Wohnen. In einer Zeit, in der die Entwicklung im Eiltempo voranschritt, wollte er den Städten mit Gewalt Lebensqualität eintrichtern. Auch wenn er mit seinen Ideen polarisierte - Eileen Gray kündigte ihm ihre Freundschaft, weil er ihr weißes Ferienhaus mit riesigen Bildern bemalt und sich dabei auch noch nackt fotografieren ließ - galt er als revolutionär. Seine Möbel sind wie seine Architektur: rational und klar. Oft zieren sie die Häuser von Architekten oder Liebhabern von Möbelklassiker. Die Rede ist von den „LC“-Möbeln. Wo Unvorbelastete ein paar Stahlrohre und Kissen sehen, erkennen Anhänger ein Möbel gewordenes Gedankengebäude, ein gepolstertes Manifest. Charles Edouard Jeanneret-Gris alias Le Corbusier, 1946 Foto: Getty Images

Le Corbusier 78

Le Corbusier, früher Charles Edouard Jeanneret-Gris, war einer der ganz Großen. Anlässlich seines diesjährigen 50. Todestages widmete das Centre Georges Pompidou in Paris dem Designer, Architekten und Maler eine Ausstellung, die anhand 300 Exponate auf sein Werk und seine Ideen milde zurückschaute: Der Titel „Die Menschliche Masse“ bezog sich auf den Modulor, ein Proportionsschema, das Le Corbusier ausgehend von den Maßen eines Durchschnittsmenschen (1,83 m) entwickelt hat. Unter demselben Namen ist ein Buch im Züricher Verlag Scheidegger & Spiess erschienen. Es präsentiert Le Corbusiers lebenslange Auseinandersetzung mit den Proportionen des menschlichen Körpers und dessen Behausung. Es stellt eine umfassende Neuvermessung von Le Corbusiers Schaffen, seiner Architektur und seiner Kunst dar. Enthalten sind alle Arbeitsfelder: Architektur, Städtebau, Möbelgestaltung, Malerei, Zeichnung, Skulptur und theoretische Schriften. Mehr als 400 Abbildungen zeichnen die Grundlagen und Entwicklungslinien seines Schaffens aus heutiger Perspektive nach.


Le Corbusier und Joseph Savina bei der Arbeit, Tréguier, 1963. © Fondation Le Corbusier, Paris

Le Corbusier, Maison-Atelier Ozenfant in Paris, 1924. © FLC, 2012 ProLitteris, Zürich

Le Corbusier, Guitare verticale, 1920. Öl auf Leinwand. © FLC, 2012 ProLitteris, Zürich

Scheidegger & Spiess Verlag in Kooperation mit dem Centre Pompidou, Paris. Herausgegeben von Olivier Cinqualbre und Frédéric Migayrou,

Charles Edouard Jeanneret-Gris wuchs in der Westschweiz auf. Obwohl er die örtliche Kunstgewerbeschule absolvierte, können ihn die beruflichen Möglichkeiten in der bekannten Region der Uhrmacherindustrie nur wenig begeistern. Hingegen begeistern ihn Gebäude. In Italien und Griechenland bestaunt und zeichnet er Renaissanceund Antikenbauten. Ein Zisterzienserkloster mit seinen kargen Mönchszellen beeindruckt ihn so sehr, dass es ihn ein Leben lang bei seinen Überlegungen leitet, was für einen Raum wichtig ist. Mit 21 Jahren geht er nach Paris und gründet die Kunstzeitschrift „Esprit Nouveau“ sowie ein kleines Architekturbüro mit seinem Vetter. 1920 gibt er sich den Künstlernamen Le Corbusier und sein erstes künstlerisches Manifest trägt den Namen „Apres le Cubisme“. Selbstbewusst propagiert er darin die fünf Punkte des neuen Bauens. Gleich zweimal provoziert er mit revolutionären Pavillons auf großen Pariser Ausstellungen: Stahlbetonquader mit Glasfassaden. Durch einen Kreisausschnitt im Flachdach wächst ein Baum. Die Räume sind extrem pur möbliert. Und Le Corbusier fragt sich: Wenn Häuser aus stählernen Trageskeletten gebaut werden können, warum nicht auch Stühle, Sessel und Sofas? Und können intelligente Räume mit Einbauschränken und Schiebetüren nicht viele Möbelaufgaben überflüssig machen? Viele der neuen Ideen rund ums Wohnen werden fast zeitgleich ähnlich erfunden - vom Bauhaus in Deutschland. Über Jahrzehnte bestimmt er mit seinen provokanten Skizzen und Thesen immer wieder die wichtigsten Architekturdebatten. Mit seinem ersten Gebäude muss er jedoch bin 1951 warten. Sein erstes Megaprojekt realisiert er in Indien, wo er in die Ausläufer des Himalaja eine avantgardistische Regierungszentrale setzt. In Frankreich baut er seine Antwort auf die amerikanischen Wolkenkratzer in Marseille: ein lang gezogenes Hochhaus als Stadt auf zwölf Etagen. Charakteristisch sind die doppelstöckigen Wohnungen, die innen liegenden, erleuchteten Ladenstraßen und die Platzierung von Kindergarten, Schule und Sportanlagen auf dem Dach. Das war Le Corbusier! // JJ

Le Corbusier, Zeichnung anlässlich einer Konferenz, 1929. Kohle auf Papier, © FLC, 2012 ProLitteris, Zürich


GUTES DESIGN FÜR WOHLFÜHLOASEN Sideboard von USM Aluminium Chairs von Charles & Ray Eames für Vitra

Das Einrichtungshaus Scheicher zeichnet sich durch sein außergewöhnlich breites Angebot an klassischem und zeitgenössischem Design aus. Ein hoher Qualitätsanspruch, innovatives Denken und Handeln sowie Fachkenntnis und Liebe zum Detail sind wesentliche Merkmale des Salzburger Vorzeigeunternehmens.

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Groundpiece von Antonio Citterio für Flexform Hästens Limited Edition 2000T

Phoenix von Varenna LC Serie von Le Corbusier, Pierre Jeanneret, Charlotte Perriand für Cassina

Tisch und Sideboard von USM

Wohlfühloase Menschen haben verschiedenste Anforderungen an deren vier Wände. Das Scheicher-Team entwickelt mit Kunden Einrichtungslösungen, die sowohl deren Individualität unterstreichen als auch hinsichtlich allen Wünschen und Ansprüchen Ihres Lebens gerecht werden – Wohnräume sollen „Wohlfühloasen“ für einen selbst und die Familie sein. Es wird Wert auf Qualität und Design gelegt, sowie auf Komfort, natürliche Materialien und hochwertige Verarbeitung. Gutes Design Entwürfe und Möbel, die ästhetisch, funktionell/brauchbar, auf das wesentliche beschränkt, zeitlos, langlebig und ökonomisch sind, sind „Gutes Design“. Wenn z.B. Möbel vor Jahrzehnten und auch heute noch „aktuell“ sind, dann ist das „Gutes Design“ und wird auch die nächsten Jahrzehnte aktuell sein und nebenbei seinen Wert nicht verlieren. Werte und Design haben sich bei Scheicher über Generationen bewährt. Mit diesem Anspruch entstehen weltweit exklusive Privatwohnungen, Küchen, Büros, Shop Konzepte, Banken bis hin zu Gastronomiebetrieben und Hotels. Das Einrichtungshaus Scheicher ist offizieller Fachhandelspartner der führenden Möbelhersteller wie z.B. Vitra, Cassina, Hästens, Flexform, USM, Wittmann, Zanotta, Porro, Varenna, Fritz Hansen, Carl Hansen, Dedon, Alias, Knoll International, Janua, HAY, sowie 200 weitere.

EINRICHTUNGSHAUS SCHEICHER 5020 Salzburg, Neutorstraße 18, T +43 662 845313, www.scheicher.net


Das Leben einricht 82


ten.

Fotos: Gabriel Büchelmeier

Damit alles seinen Platz hat und Lebensgefühl seinen Freiraum: Planungsideen von Famler. Irgendwann kommt der Moment, um Trends hinter sich zu lassen und auf Zeitlosigkeit zu setzen. Substanz rückt in den Vordergrund und ein einziger Stil entscheidet: Ihr eigener. Wenn Sie bereit sind, sich im Leben einzurichten, dann begleiten wir Sie dabei: Mit maßgeschneiderten Raumkonzepten, hochwertigen Markenmöbeln und der Handwerkskunst unserer Tischler.

FAMLER 5020 Salzburg, Haydnstraße 16, T +43 662 87 46 40-0, www.famler.at 83


SCHÖNER WOHNEN interior design 5020 Salzburg, Imbergstraße 51-55, T +43 662 640474, www.schoener-wohnen.cc 84


DIE GUTE-NACHT-GARANTIE. Wir tauschen Ihre Matratze, wenn Sie nicht optimal liegen, denn wir wollen, dass Sie eine gute Nacht haben.

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WITTMANN bettenconceptstore 5020 Salzburg, ImbergstraĂ&#x;e 43, T +43 662 640474, www.schoener-wohnen.cc 85


Top Designmarken wie Valcucine, SieMatic, Gaggenau, Miele & La Cornue stehen für Qualität & Exklusivität.

Küchenleben.


Design & Handwerk Schwab Küchen sieht im Handwerk die wesentliche Qualität für individuelle Küchenlösungen. Die hauseigene Tischlerei ermöglicht Küchenträume für den Alltag. Die Liebe zum Detail Die persönliche Note macht den Unterschied. „Diesen Tipp geben wir unseren Kunden immer gerne mit auf den Weg zu einer neuen Küche.

Foto:

SCHWAB KÜCHEN SALZBURG 5020 Salzburg, Bayerhamerstrasse 25, T +43 662 876141 11 www.schwab-kuechen.at


MEIN LIEBSTES STÜCK Das Familienunternehmen Scheicher zeigt sich seit mehr als 90 Jahren zuständig für Entwicklung und Gestaltung klassisch moderner Häuser, exklusiver Privatwohnungen, Küchen, Büros, ShopKonzepte, Banken bis hin zu Gastronomiebetrieben und Hotels. Georg, Hans, Rudolf und Stefan ziehen in CIRCE ein Design-Resümee der letzten 15 Jahre und verraten Ihnen ihr Lieblingsmöbel des 21. Jahrhunderts.

Hans W. Scheicher Architekt

Warum haben Sie dieses Lieblingsstück ausgewählt und was ist daran so bezeichnend für das 21. Jahrhundert? Lounge Chair von Charles Eames für Vitra Wieviele Tagträume habe ich erlebt und Zeitungen darin gelesen. Dieser Stuhl begleitet mich schon ein Leben lang. Lustigerweise ist er gleich alt wie ich. Sie dürfen raten wer sich besser gehalten hat Was ist für Sie Design gestern, heute und in zehn Jahren? Das Design von Dingen, Produkten und natürlich Möbeln ändert sich entsprechend der Zeit. Gutes Design ist immer die Essenz aller Einflüsse zu einer bestimmten Zeit für ein bestimmtes Produkt.

Rudolf Scheicher Tischler

Warum haben Sie dieses Lieblingsstück ausgewählt und was ist daran so bezeichnend für das 21. Jahrhundert? CH 24 von Hans Wegner für Carl Hansen. Mich faszinieren am CH24 die Tradition des dänischen Designs, die skulpturale Form, die Ästhetik und das handwerkliche Können. Der Stuhl erinnert mich auch an eine tolle Lehrzeit zum Tischler, die ich zum Teil in Dänemark verbracht habe. Was ist für Sie Design gestern, heute und in zehn Jahren? Das Design in der ursprünglichen Form ist eigentlich auf die praktischen und einfachsten Bedürfnisse beschränkt – sitzen, essen, schlafen. Durch die Industrialisierung musste sich das Design der Forderung anpassen, Möbel in großen Mengen herzustellen. Die Zukunft des Designs wird vor allem geprägt durch die aktuelle Situation der Flexibilität – durch häufiges Umziehen müssen sich auch unsere Möbel anpassen und modular bleiben.

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Georg Scheicher designer

Warum haben Sie dieses Lieblingsstück ausgewählt und was ist daran so bezeichnend für das 21. Jahrhundert? Mein Lieblingsstuhl ist der SUPER LEGGERA von Gio Ponti. Er ist ein handwerkliches High-End-Produkt und gleichzeitig äußerst elegant. Er baut auf dem Archetyp des griechischen Stuhls auf und hat zugleich Leuchtturmcharakter für das Design von Morgen. Mit seinen 1,7 kg ist er äußerst ressourceneffizient, er ist monomateriell nur aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigt und daher für geschlossene Stoffkreisläufe bestens geeignet. Er ist äußerst stabil und signalisiert dem Benutzer durch seine Filigranität trotzdem „Pass´ auf mich auf!“, was ihm ein langes Leben beschert. Sein Fertigungsprinzip trägt zur Decarbonisierung bei. Einfach ein GENIALER Stuhl! Was ist für Sie Design gestern, heute und in zehn Jahren? Wenn ich mit Gestern die Nachkriegszeit verstehe, dann ging es damals in 1. Linie um rasche Bedürfnisbefriedigung nach dem 2. Weltkrieg. Die einfache und günstige Fertigbarkeit stand im Mittelpunkt der Gestaltung. Heute definieren wir uns über Dinge, mit denen wir uns umgeben. Design ist vielfach ein Kommunikationsmittel für unsere Persönlichkeit. Künftig muss uns Design helfen, unsere Umweltprobleme zu lösen. Wir müssen von einer Wegwerfgesellschaft zu einer Wiederverwertungsgesellschaft werden. Wir brauchen eine Entkoppelung von Ressourcenverbrauch und Wirtschaftswachstum durch richtige Produktions- und Materialwahl. Deponien müssen obsolet werden. Wir müssen unsere Bedürfnisse mit „Mehr aus Weniger“ befriedigen.

Stefan Scheicher

Geschäftsführer Einrichtungshaus ScheicheR

Fotos: ERIKA MAYER

Warum haben Sie dieses Lieblingsstück ausgewählt und was ist daran so bezeichnend für das 21. Jahrhundert? Ein Lieblingsstück aus unseren über 200 Herstellern zu nennen ist nicht möglich. Bestimmt gehören aber Möbel wie die Liege LC 4 (von Le Corbusier, Pierre Jeanneret, Charlotte Perriand für Cassina), der Alu Chair (von Ray & Charles Eames für Vitra), der Egg Chair (von Arne Jacobsen für Fritz Hansen), das Sofa Groundpiece (von Antonio Citterio für Flexform) und der Stuhl PP 503 (von Hans Wegner für PP Mobler – siehe Bild) dazu. Nicht zu vergessen das traumhafte Bett 2000T von Hästens, welches jeden Arbeitstag frisch erholt beginnen lässt. (.. was für das 21. Jahrhundert sehr wichtig ist ) Was ist für Sie Design gestern, heute und in zehn Jahren? Für mich – Entwürfe und Möbel, die ästhetisch, funktionell/ brauchbar, auf das wesentliche beschränkt, zeitlos, langlebig und ökonomisch sind. Wenn z.B. Möbel wie oben genannt vor Jahrzehnten und auch heute noch „aktuell“ sind, dann ist das gutes Design und wird auch die nächsten Jahrzehnte aktuell sein.

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PERFEKTE RAUMKO WOHNDESIGN MARCHL Tischlerei & Raumausstattung, 5071 Wals, Bauernschmiedgasse 7, T +43 662 853225 Schauraum, 5071 Wals, BundesstraĂ&#x;e 16 www.marchl.at 90


Gekonnte Planung, ausgesuchte Materialien, handwerkliches Know-how und jede Menge Leidenschaft des eingespielten Marchl-Teams macht Wohnen so schön wie möglich. Die Kombination von erstklassigen Markenprodukten und Sonderfertigungen durch die eigene Tischlerei und Raumausstattung, optisch und technisch überzeugende Küchen und Einbaugeräte, sowie die engagierte und fachlich hochkompetente Beratung garantiert für ästhetisch-funktionelle TraumKüchen in Perfektion. Individuell auf jeden Kundenwunsch abgestimmte Gesamtkonzepte mit Hingabe zum Detail, sowie Innenarchitektur in Kombination von Licht-und Farbkonzepten, Multi-Media Planungen, Möbeldesign und individuelle Dekorationsideen mit hochwertigen Stoffen und Materialien zeigen sich zuständig für das zukunftsorientierte Wohnfühl-Ambiente von Privatpersonen, Gastronomie und Hotellerie sowie Offices und Schowrooms. Nach Hause kommen, die Tür hinter sich schließen und sich auf Anhieb wohl fühlen: Wenn es um stimmige Raumkonzepte auf höchstem Niveau geht, ist man bei Wohndesign Marchl richtig.

Fotos: Erika Mayer

ONZEPTE 91


Stilsicher und Geschmackvoll factory – Individuelles, italienisches Design in Kombination mit perfektem Know-how.

factory laboratorio di idee innovative 5020 Salzburg, Wolf-Dietrich-Straße 19 T +43 660 4685432, www.factoryambient.com 92

Fotos: www.factoryambient.com

Wer italienisches Design und Eleganz liebt, ist bei factory richtig. Das italienische Unternehmen mit Filialen in Salzburg und Udine plant und setzt Einrichtungsideen professionell um. Die Liebe zum Detail spiegelt sich in ausgesuchten hochwertigen und innovativen Materialien, wie Keramik, Glas, Stein, Metall sowie Einrichtungsgegenständen und Beleuchtung für Küche, Bad, Wohnräume und Aussenanlagen. Viele Materialien und Möbel sind im Showroom in der Wolf-Dietrich-Straße ausgestellt. Das Factory-Team unterstützt Kunden kontinuierlich von der Planung bis zur Lieferung und erzielt durch ausgewählte Lieferanten und Handwerker perfekte Lösungen. Individuelles Design in Kombination mit perfektem Know-how.


Die kostenlose Baufamilienmappe kann online bestellt oder direkt an einem der fünf WimbergerHaus-Standorte in Schörfling am Attersee, Linz, Lasberg, St. Georgen oder Traismauer abgeholt werden. Die genauen Daten der Baufamilienabende sind ebenfalls auf der WimbergerHaus-Website zu finden, um Voranmeldung wird gebeten. www.wimbergerhaus.at

„Mit diesen beiden Angeboten bieten wir all jenen, die sich für den Bau eines Eigenheimes entschieden haben oder auch nur darüber nachdenken, in dieser entscheidenden Vorbereitungsphase verständliche und übersichtliche Informationen, die sie auf dem Weg zum Traumhaus unterstützen ein Sicherheitsgefühl vermitteln“, unterstreicht Christian Wimberger.

Inspiration und Information für angehende Häuslbauer

Foto: Wimberger

WIMBERGER HAUS Ein Haus baut man nur einmal im Leben. Daher ist es besonders wichtig, einen kompetenten Partner mit viel Erfahrung an seiner Seite zu wissen. Seit 30 Jahren vertrauen Baufamilien in ganz Oberösterreich, Salzburg und Niederösterreich auf WimbergerHaus und verwirklichen so ihren Traum vom Eigenheim. Egal ob Rohbau oder schlüsselfertig, Niedrigenergie- oder Sonnenhaus – die individuellen Wünsche und Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt.

Einmal monatlich veranstaltet WimbergerHaus an allen Standorten die so genannten Baufamilienabende. Angehende Bauherren und Interessierte können sich in diesem Rahmen einen kostenlosen ersten Einblick in die Welt des Bauens holen. Experten aus den verschiedenen Baubereichen wie Planung, Finanzierung, Energiesparen erklären die wichtigsten Aspekte und stehen für persönliche Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Mit über 300 Häusern pro Jahr hat sich das Familienunternehmen in den vergangenen Jahren als Marktführer für Einfamilienhäuser in massiver Ziegelbauweise etabliert. „Was WimbergerHaus so einzigartig macht, ist die individuelle und wirtschaftliche Planung, die schnelle und massive Ziegelbauweise, die flexible Angebotspalette mit verschiedensten Ausbaustufen und dem kostensparenden ICH BAU MIT! System, sowie die Komplettbetreuung durch einen fachkundigen Ansprechpartner“, fasst Baumeister Christian Wimberger zusammen, worauf es beim Hausbau ankommt. Der Baufamilienabend

Die Baufamilienmappe Einen weiteren Einblick in die Ideenwelt von WimbergerHaus gibt die Baufamilienmappe mit umfassenden Infos, Tipps und Anregungen rund um den Hausbau. Absolutes Highlight ist ein Best-of an WimbergerHaus-Ideen mit verschiedenen Ansichten, Innen- und Außengestaltungen: Von Sattel-, Pult- oder Flachdächern über Bungalows oder mehrstöckigen Varianten bis hin zum innovativen Hauskonzept „alea“ ist für jeden eine Inspiration dabei.

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Vom leistbaren Kleinod bis zum exklusiven Penthouse Baufirmengruppe Hillebrand: Alles aus einer Hand – ein Ansprechpartner für alle Bereiche. Seit fast 75 Jahren gestaltet die Baufirmengruppe Hillebrand Wohn- und Arbeitsräume. Qualität, Nachhaltigkeit und Innovation stehen im Vordergrund. Einzigartig für die Immobilienbranche ist sicherlich, dass vom Standort in Wals bei Salzburg und in Verantwortung einer Eigentümerfamilie die Bereiche Projektentwicklung und Grundankauf, Idee & Planung, Bau & Generalunternehmer, Zimmerei & Holzbau, Anlageimmobilien und Vermietung & Verkauf abgewickelt werden. Hillebrand bietet die gesamte Palette an Handwerk & Dienstleistung in der Bau- und Immobilienbranche und verfolgt dabei eine One Stop Strategie: Alles aus einer Hand – ein Ansprechpartner für alle Bereiche. Der Familienbetrieb beschäftigt aktuell ca. 160 MitarbeiterInnen und bietet als Arbeitgeber einen sicheren Arbeitsplatz und eine Vielfalt von spannenden Aufgaben und Möglichkeiten sowohl im Büro als auch auf den Baustellen und in der hauseigenen Zimmerei. Der Betrieb steht auf einem sicheren Fundament, ein Qualitätsmerkmal, das bei ArbeitnehmerInnen, Kunden und Geschäftspartner gleichermaßen zählt. Hillebrand ist seit 1996 ISO zertifiziert. Wertegerechtes Handeln, Zielstrebigkeit, Innovationsgeist sowie eine Portion Leidenschaft und Neugierde sind neben den ausgezeichneten Fähigkeiten der MitarbeiterInnen die wichtigsten Zutaten für das Erfolgs­ rezept der Baufirmengruppe. 94

Der Weg der beiden Brüder und jetzigen Geschäftsführer, Wolfgang und Bernd Hillebrand, ist spannend: Nach einigen „Lehr- und Wanderjahren“, während denen Sie Erfahrung in fremden Betrieben sammeln, steigen beide mit Mitte zwanzig in den eigenen Betrieb ein und übernehmen im Alter von 29 bzw. 30 Jahren an der Seite Ihres Vaters Herbert Hillebrand die Geschäftsführung. Der Vater steht den Söhnen in dieser Zeit als Beirat begleitend zur Seite und trägt alle notwendigen Entscheidungen mit. Die Übergabe erfolgt in einem strukturierten und gut vorbereiteten Prozess. Wie beim Hausbau braucht es das Zusammenspiel aller „Kräfte“, um am Ende erfolgreich zu sein: so sind zwar die Schwerpunktbereiche im Haus aufgeteilt, trotzdem werden Strategien gemeinsam entwickelt & Entscheidungen gemeinsam getroffen. Beide Brüder verbindet ein großes Verhandlungsgeschick, das sie bei unzähligen Projekten erfolgreich unter Beweis stellen konnten. Um das Unternehmen auch in den nächsten Jahrzehnten sicher durch ruhige wie stürmische Zeiten zu führen, haben die Eigentürmer einen Familien Kodex festgeschrieben, in dem unter anderem auch die Werte der Baufirmengruppe verankert sind: Innovation und Dynamik, Verantwortung für die Region, Qualität, Offenheit, Ehrlichkeit und Vertrauen. Diese Werte werden authentisch und selbst­bewusst gelebt, damit Hillebrand ein sicheres und unabhängiges Familienunternehmen bleibt.


Leopoldsblick: Fürstlich Wohnen in Salzburg Leopoldskron

„Es ist etwas ganz besonderes, ein Familienunternehmen zu führen und weiter zu entwickeln. In der Immobilienbranche beständig erfolgreich zu sein ist nicht einfach. Spannende Projekte „zum Angreifen“, ehrliches Feedback der Kunden, begeisterte & motivierte Mitarbeiter sowie der Zusammenhalt innerhalb der Familie sind der schönste Dank und zeigen uns jeden Tag, dass sich unser Einsatz wirklich lohnt!“ Bernd, Herbert und Wolfgang Hillebrand (v.l.n.r.)

EIN KLEINER STREIFZUG DURCH DIE HILLEBRAND PROJEKTLANDSCHAFT Es werden Bauvorhaben in Stadt und Land Salzburg realisiert, jedes einzelne für sich eine Besonderheit: Vom leistbarem Kleinod bis zum exklusiven Penthouse – Lebensqualität für Jedermann! Leopoldsblick. Nicht nur eine der schönsten Lagen in der Festspielstadt sondern auch das sportlichste der Hillebrand Projekte: Im obersten Stock wartet ein privates Fitnessareal auf die Eigentümer dieser kleine Anlage. Aigenleben. Ein Penthouse mit 2 Sonnenterrassen in absoluter Ruhelage. Fürstaller36. On-Top-Wohnen in einem architektonischen Highlight der Stadt Salzburg, 110 m² mit Panoramaterrasse in zentraler Stadtlage. Leopold9. Als kleiner Bruder von Leopoldsblick ein echtes Kleinod mit nur 5 Wohneinheiten. Gailenbach4. In ruhiger Grünlage erlebt man modernes, familienfreundliches Wohnen mit eigener Parkanlage und dem Vorteil ausgezeichneter Infrastruktur.

Leopoldsblick : Fürstlich Wohnen in Salzburg Leopoldskron, privater Fitnessbereich und Panoramaterrasse inklusive

GESUCHT.GEFUNDEN.GEMIETET Ob Starterwohnung, gemütliches Zuhause für die ganze Familie oder Büro: Hillebrand unterstützt in allen Fragen rund um die Miete von privaten und gewerblichen Immobilien. GEWERBEIMMOBILIEN Für Projektentwicklungen, Standort- und Objektsuche oder Betriebs­ ansiedelungen steht Hillebrand mit entsprechendem Know-how zur Seite. ANLAGEIMMOBILIEN Salzburg ist ein begehrtes Pflaster für Anlageimmobilien. Gute Infrastruktur, kulturelles Angebot und landschaftliche Schönheit ziehen Wohnungssuchende an. Hillebrand projektiert und bebaut einzigartige Lagen und entwickelt daraus maßgeschneiderte finanz- und steueroptimierte Anlegermodelle.

Aigenleben: Wohnen mit grandioser Aussicht und Altstadtnähe

WIRTSCHAFTSIMPULSE & STADTVIERTELENTWICKLUNG

Fotos: Habitat

„ANDERALM“: In Kooperation mit der Firma Schmölzl aus Bayerisch Gmain entstehen mit einem Investitionsvolumen von € 25 Mio. am ehemaligen Bahnhofsareal Hallein 6.200 m² Grundfläche mit 33 geförderten Mietwohnungen und mietbaren Büroflächen von 52 m² bis 915 m². Die Bezirkshauptmannschaft übersiedelt an diesen neuen Standort, für einen Nahversorger stehen 500 m² Verkaufs und 350 m² Lagerfläche zur Verfügung. Es ist das erste Projekt eines privaten Bauträgers, errichtet mit Mitteln aus der neuen Wohnbauförderung, welches allen Projektbeteiligten und zukünftigen Nutzern zugutekommt! Fürstaller36: Exklusives Bauvorhaben in Salzburg Parsch

HILLEBRAND BAUFIRMENGRUPPE 5071 Wals, Krimpling 1, T +43 662 853310, www.hillebrand.at 95


HWB 17 / fGEE 0,47 und HWB 19 / fGEE 0,48

salzach palais Reizvolle Ausblicke, designorientierte Ausstattung, maximale Lebensqualität: Ein repräsentatives Schmuckstück entsteht direkt am Salzachufer.

In erster Häuserreihe, direkt am Salzachufer, baut die Firma baukern Wohn- & Gewerbebau GmbH in einmaliger Lage inmitten der Salzburger Altstadt eine Stadtresidenz in einer modernen architektonischen Formensprache. Besonders reizvolle Sichtachsen lenken den Blick auf die Salzach sowie die Festung und schaffen maximale Lebensqualität. Zusammen mit namhaften Architekten und internationalen Interior Designern wird ein insgesamt stimmiges und stilsicheres Wohnkonzept entstehen. Das breitgefächerte Angebot der Wohnungen umfasst mit großzügigen Penthouse-Wohnungen, sonnigen Gartenwohnungen und gemütlichen Stadtwohnungen individuelle Wohnwelten für jeden Lebensstil. Erfreulicherweise kann sich der Projektentwickler auch international über große Anerkennung freuen. Das Projekt salzachpalais ist in den vergangenen Tagen in London mit dem European Property Award 2015/2016 in der Kategorie „Architecture Multiple Residence in Austria“ ausgezeichnet worden. Die European Property Awards zählen zu den renommiertesten Auszeichnungen der Immobilienbranche. Eine namhafte Jury aus internationalen Experten bewertet die bedeutendsten Bauprojekte sowie die Qualität europäischer Immobilienentwickler. Aktuell plant baukern in Zusammenarbeit mit dem jungen Shootingstar der Interior Designer, Marcel Eberharter ebenfalls aus Salzburg, die Marketing-Suite im Projekt salzachpalais. Diese wird Anfang nächsten Jahres mit einem tollen Empfang übergeben und kann dann von Interessierten nach Absprache jederzeit besichtigt werden. Sicherlich ein weiteres Highlight!

baukern Wohn -und Gewerbebau GmbH 5020 Salzburg, Schwarzstraße 33, T +43 662 873729, www.salzachpalais.at 96


NissenstraSSe 41 EIN NEUES WOHNHIGHLIGHT Modernes offenes Raumgefüge, die ruhige Lage, Privatgärten, großzügige Balkone und sonnenverwöhnte Dachterrassen mit spektakulärem Blick in die Salzburger Bergwelt und zur Salzburger Festung sind ein integraler Bestandteil dieser Wohnanlage und schaffen maximale Lebensqualität. Das Neubauprojekt „Nissenstraße 41“ in Gneis bzw. Leopoldskron besticht durch Eleganz und gliedert sich geschmackvoll in den Altbestand mit ein. Beide Gebäude überzeugen mit insgesamt 15 Eigentumswohnungen in selbstbewusster Architektursprache. Die Eigentumswohnungen sind großzügig angelegt. Durchdachte Grundrisse tragen zur hohen Qualität des Ensembles bei. Designorientierte Ausstattungsdetails namhafter Hersteller sowie elegante Eichenholzböden liefern ein Höchstmaß an Ästhetik. Besonders reizvolle Ausblicke ermöglichen die zum Verweilen einladenden, extra tief in die Leibung eingearbeiteten Fenster. In der hauseigenen Tiefgarage steht eine ausreichende Anzahl an Stellplätzen zur Verfügung. Ein Aufzug bringt Sie bequem direkt in jede Etage und garantiert so ein sicheres Wohnen. Weitere interessante Projekte und Informationen jederzeit unter www.cassco.at oder unter info@cassco.at. Wir freuen uns auch über Ihren Besuch in unseren komfortablen Baubüros: Peter-Singer-Straße 5, Fr, 15-18h oder Ernest-Thun-Straße 2 (am Elisabethkai), Do – Sa, 15-18h

cassco Bauträger GmbH 5020 Salzburg, Schwarzstraße 33, T +43 662 871062, www.cassco.at

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INTERIOR DESIGN MIT INTERNATIONALEM KNOW-HOW


Ob Privatwohnsitz, gehobene Gastronomie, Showrooms oder Offices, jeder geschätzte Kunde wird bei Eberharter Raumgestaltung umfassend gebrieft, um dessen Wünsche und Ansprüche gerecht zu werden. Die einzigartige Collage aus detailverliebter, österreichischer Handwerkskunst mit Internationalen Einflüssen prägt den Stil. Seit 30 Jahren kennt man Familie Eberharter als Salzburger Familienbetrieb im Bereich ´Gesamteinrichtung´. Sohn Marcel konzipiert Ihre Projekte unter dem Leitbild PLANUNG - GESTALTUNG – HANDWERK, Internationale Interior-Design-Trends inspirieren ihn zu individuellen Einrichtungsideen.

Eberharter Raumgestaltung 5020 Salzburg, Ignaz-Harrer-Straße 44C www.marcel-eberharter.com / planung & design www.eberharter.co.at / gestaltung & handwerk 00


Bleiben Sie jung! 100

In das Wohnstift Mozart zu ziehen bedeutet, sich viele Chancen für einen neuen erfüllten Lebensabschnitt zu sichern. Hier sind Persönlichkeiten mit Niveau zu Hause, mit denen sich leicht Freundschaften schließen lassen. Sie genießen ihre Unabhängigkeit, umfassenden Service, vielfältige Kultur-, Freizeit- und Gesundheitsangebote sowie die Gewissheit, sich falls nötig auf qualifizierte Hilfe verlassen zu können. Große Wohnungen, ein stilvolles Restaurant, das neue Vitalisarium mit Physiotherapie und vieles mehr ergeben die Lebensqualität, mit der sich das Wohnstift Mozart als eine führende Residenz auszeichnet.

Wohnstift Mozart D - 83404 Ainring-Mitterfelden, Salzstraße 1 T + 49 (0) 86 54 / 577-0, www.wohnstift-mozart.de


Schenken Sie (sich) Lebensqualität! Das neue Vitalisarium steht für vorbildliches Day Spa für Damen und Herren mit besonders hohem Anspruch. Nur 10 Fahrminuten vom Zentrum Salzburgs entfernt, bietet es für vielerlei Aktivität eine moderne Ausstattung sowie für Entspannung Suchende ein stilvolles Ambiente, das gleichwohl Geborgenheit vermittelt. Physiotherapie, Zusatzangebote und zuvorkommendes Personal runden das Spa-Erlebnis ab. Das Vitalisarium beeindruckt mit Qualität im Detail. Wie mit allem, mit dem sich das Wohnstift Mozart als eine führende Residenz auszeichnet. Schenken Sie sich oder Ihren lieben Freunden Lebensqualität!

Vitalisarium im Wohnstift Mozart D - 83404 Ainring-Mitterfelden, Salzstraße 1, T + 49 (0) 86 54 / 577-0, www.wohnstift-mozart.de 101


Mode, Lifestyle & Events im größten Modegroßhandelscenter Österreichs

Die Brandboxx ist eine der größten Eventlocations in Salzburg: Veranstaltungen mit bis zu 3.000 Personen sind möglich.

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Die Brandboxx ist eine der größten Eventlocations in Salzburg: Veranstaltungen mit bis zu 3.000 Personen sind möglich.


In den modernen und großzügigen Showrooms werden den Fachhändlern insgesamt rund 600 Marken aus den Bereichen Mode, Trachten, Sport und Schuhe präsentiert.

Modestandort Salzburg Direkt vor den Toren Salzburgs schlägt das Herz von Österreichs Modebranche: Die Brandboxx in SalzburgBergheim ist Österreichs größtes Modegroßhandelscenter und bietet eine professionelle Präsentationsplattform für den Mode-, Sport- und Schuhhandel. Das Haus ist voll ausgelastet: Aktuell nutzen 225 fixe Mieter aus diesen Branchen die Showrooms in der Brandboxx – damit ist eine einzigartige Modekompetenz und Markenvielfalt gegeben. Die Trends von morgen – schon heute in der Brandboxx Die rund 20 Eigenmessen machen die Brandboxx mehrmals pro Jahr zum Branchentreffpunkt Nr. 1 für die Szene – unter anderem bei Österreichs größter Modefachmesse, der Fashion Premiere. Die Messe ist Schauplatz für eine der wichtigsten Modeveranstaltungen des Jahres: Die Brandboxx & STYLE UP YOUR LIFE! Fashion Night lockt jedes Mal Österreichs Modeprominenz nach Salzburg, wenn Topmodels auf dem Laufsteg die Trends für die nächste Saison präsentieren. Aber auch die Schuh Austria, die Sportfachmesse ÖSFA sowie die Kinderfachmessen JOT Juniormode und Kids Austria gehören zu den wichtigsten Informations- und Orderveranstaltungen der Branche.

In der Brandboxx Salzburg befindet sich das österreichweit einzige Shoe Order Center: Hier präsentieren 50 Fixmieter auf 2.500 m² ganzjährig ihre Kollektionen.

Fotos: Brandboxx Salzburg GmbH

Eine Eventlocation – unzählige Möglichkeiten Ein großer Pluspunkt der Brandboxx ist ihre optimale Infrastruktur mit kompletter gastronomischer Ausstattung und direktem Autobahnanschluss. Diese Voraussetzungen machen sie nicht nur zum beliebten Messestandort, sondern auch zu einer gefragten Eventlocation. Viele namhafte Unternehmen, aber auch Privatpersonen, nutzen dieses große Potential für ihre Veranstaltung: Ob exklusive (Firmen-)Feier, stilvoller Galaabend, großzügige Produktpräsentation oder Kongress – die Brandboxx bietet durch ihre hochvariable Ausstattung für jeden Anlass den passenden Rahmen. Für ein optimales Gesamtpaket sorgt außerdem der persönliche und professionelle Kundenkontakt, auf den das Brandboxx-Team großen Wert legt.

BRANDBOXX SALZBURG 5101 Bergheim, Moosfeldstraße 1, T +43 662 4687303, www.brandboxx.at 103


Die Location für Gala Dinners, Vorträge, Produktpräsentationen, Pressekonferenzen, Betriebs- und Weihnachtsfeiern bis hin zu Kongressen und Seminaren. Entdecken Sie das LOFT, die spektakuläre Event Location für höchste Ansprüche und jeden Anlass. Beeindruckende Architektur, perfekte Ausstattung und grenzenlose Möglichkeiten mitten in einer der schönsten Städte Europas. Atemberaubend ist nicht nur der Blick aus dem voll verglasten Obergeschoss, sondern auch jener von den Panoramaterrassen über den Dächern Salzburgs. Die einzelnen Räumlichkeiten der Kaverne und des Obergeschosses können unterschiedlich und individuell kombiniert und gebucht werden – von 70m² bis insgesamt 780m² reicht das Angebot. Auch um das technische Equipment und das Catering kümmern wir uns gerne. Ob für 30, 300 oder auch mehr Gäste: Das LOFT ist die perfekte Bühne für unvergessliche Inszenierungen.

LOFT SALZBURG LOFT Salzburg 5020 Salzburg, Müllner Hauptstraße 1, T +43 662 442442-15, www.loft.at


SALON SCHWARZSTRAßE Der SALON in der Schwarzstraße in Salzburg bietet mit seiner zentralen Lage an der Salzach das perfekte Ambiente für Events aller Art.

Fotos: ERIKA MAYER

Ob für exklusive Empfänge, private Dinners oder perfekt organisierte Tagungen und Seminare auf höchstem Niveau - hier findet sich Platz für bis zu 60 Personen. Für private Aufenthalte dient der SALON mit idealer Verkehrsanbindung zudem als Übernachtungsmöglichkeit für vier Personen mit heimeliger Atmosphäre. Die hochwertige Einrichtung unterstreicht dabei stets den histo­ rischen Flair der Mozartstadt.

SALON Schwarzstraße 5020 Salzburg, Schwarzstraße 4, T +43 664 1544066 105


Gästehaus La Pedevilla, Enneberg, 2013, Pedevilla Architekten, Armin und Alexander Pedevilla, Bruneck, Architekt Caroline Willeit, Gais. Besitzer: Armin Pedevilla und Caroline Willeit, © Foto: Gustav L. Willeit

Lois Welzenbacher, Kinderheim Ehlert, Hindelang, Allgäu, Deutschland, 1931-1933

Fernand Ottin, Ein drehbares Solarium für Lichttherapien aus dem Jahr, 1946

Die Alpen verwildern“, sagt der Alpenforscher und Philosoph Werner Bätzing, der die aktuellen Entwicklungen im Alpenraum kritisch unter die Lupe nimmt. Er meint dabei viel mehr, als ungepflegte und nicht bewirtschaftete Landschaften. Sein Text zur Zukunft der Alpen "Zwischen Wildnis und Freizeitpark“ bezieht sich sowohl auf die Zersiedelung in den immer städtischeren Tallagen als auch auf das wilde touristische Wachstum. Um diesen letzten Aspekt – nämlich die touristische Nutzung des Alpenraums geht es bei einem breit angelegten Programm von "Tourismustraum Alpen“, das ab Herbst 2015 bis zum Frühjahr 2016 in Stadt und Land Salzburg zur Diskussion gestellt wird.

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Pension Briol, Dreikirchen/ Barbian, 1898, Johanna Settari. 1928, Umbau, Hubert Lanzinger, Innsbruck. Zukunftsprojekt, Architekt Peter Zumthor, Haldenstein Besitzer: Johanna Fink von Klebelsberg, © Foto: Rene Riller

Kabinenbahn Dantercepies, Wolkenstein, 2013, Architekt Rudolf Perathoner, Wolkenstein. Vorprojekt mit Architekt Armin Kostner. Statik, Studio Ardolino, Bozen. Kabinenbahn, Leitner Ropeways, Sterzing. Bauherr: Dantercepies AG, © Foto: Richard Günter Wett

ALPEN Zwei Ausstellungen erlauben einen Blick in Vergangenheit und Zukunft des Bauens in den Alpen:

Ausstellungsdauer und Ausstellungsorte Dreamland Alps - Utopische Projektionen und Projekte in den Alpen Bis 20. November 2015 Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten, Gebirgsjägerplatz 10, 5020 Salzburg, Mo-Do, 12-18 Uhr/ Fr, 9-13 Uhr Initiative Architektur im Künstlerhaus, Hellbrunner Straße 3, 5020 Salzburg: Di-So, 12-19 Uhr Alpen Architektur Tourismus - Am Beispiel Südtirol Eine Ausstellung im Auftrag von Kunst Meran – Merano Arte Bis 11. November 2015 Tourismusschule Klessheim, Klessheimer Straße 4, 5071 Siezenheim Mo-Fr, 8-18 Uhr Information www.initiativearchitektur.at www.arching-zt.at

Dreamland Alps Seit der „Entdeckung der Alpen“ im 18. Jahrhundert und ihrer bis heute andauernden „Eroberung“ durch eine städtische Zivilisation, veränderte sich das Verhältnis zwischen Mensch und Natur grundlegend. Die Architektur ist Spiegel dieser wechselhaften Beziehung. „Dreamland Alps“ stellt exemplarisch 22 Projekte aus den vergangenen 100 Jahren vor, als konkrete Beispiele für das Entwerfen in den Alpen. Der Reigen utopischer und visionärer Projekte reicht von der Lebensreform-Kolonie auf dem Monte Verità (um 1900), den Entwürfen für Hotels und Seilbahnstationen von Adolf Loos, Franz Baumann, Gio Ponti, Charlotte Perriand und Jean Prouvé bis zum Biwak-Projekt von Ross Lovegrove (2009). Alpen Architektur Tourismus Bauten für den Tourismus haben in Südtirol Tradition. Die für diese Ausstellung ausgewählten Beispiele – von der einfachen Pension bis zum gediegenen Hotel, von der Seilbahnstation bis zu den Architektur-Skulpturen am Timmelsjoch – zeigen dass Tradition und Innovation keinen Widerspruch darstellen. Sowohl neu errichtete Betriebe als auch solche in historischen Gebäuden sprechen direkt die Bedürfnisse und Sehnsüchte

der Gäste an. Qualitätsvolles Bauen für den Tourismus hat dann Bestand, wenn dieses von den BesucherInnen geschätzt und von vorausschauenden BauherrInnen getragen wird. Ihrem Selbstverständnis und ihren Visionen wird im Rahmen zahlreicher Interviews nachgeforscht. In diesem Sinne richtet sich die Ausstellung nicht vorrangig an PlanerInnen und ArchitektInnen, sondern sie möchte Gästen, TouristikerInnen und allen anderen, die im Gastgewerbe tätig sind, als Anregung dienen. Rahmenprogramm Durch die Kooperation von Initiative Architektur, Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Oberösterreich und Salzburg sowie SIR-Gemeindeentwicklung Salzburg wird diese umfassende und vielfältige Betrachtung des Themas Tourismus und Architektur in den Alpen möglich. Im abwechslungsreichen Rahmenprogramm werden weitere hochaktuelle Tourismusbauten aus der Alpenregion Salzburgs sowie aus Nord- und Südtirol vorgestellt. Mit eigenen Formaten, wie den von SchülerInnen der Tourismusschulen in Salzburg gestalteten Events „Cooking Architecture“, sollen die künftigen Entscheidungsträger an die Problematik des Bauens für den Tourismus gezielt herangeführt werden. Es geht um den Traum und nicht um den von manchen beschworenen Alptraum Tourismus und damit um Strategien gegen die „Verwilderung“ des alpinen Raums.

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REISEN

SANSIBAR Reise ins Paradies Das The Residence Zanzibar zählt zu den Top-Hide­ aways im indischen Ozean, ist Mitglied von „The Leading Hotels of the World“ und gehört zur internationalen Hotelkette Cenizaro, die derzeit vier Luxushotels in Tunis, auf Mauritius, Sansibar und den Malediven führen. Weitere Eröffnungen sind im tunesischen Douz geplant sowie auf der malediven Insel Dhigurah und auf Bintan im Indonesischen Archipel.

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Fünfzig Kilometer von der ostafrikanischen Küste entfernt, liegt das tropische Eiland Sansibar. Äußerst geschichtsträchtig ist dieses wunderbare Fleckchen Erde, denn vor 125 Jahren tauschten die Deutschen ihren „kolonialdeutschen“ Küstenstreifen mit den Engländern gegen die Nordseeinsel Helgoland. Nur wenige Jahre vorher war Sansibar noch Sklaven-Hauptumschlagsplatz der Araber, als hunderttausende Afrikaner im Hinterland gejagt und verkauft wurden. Heute ist das Archipel, bestehend aus drei kleinen Inseln, ein Teilstaat von Tansania und ein wunderbarer Ort für Urlaubsreisende. Im Südwesten der Insel, eine Stunde von der Hauptstadt Zanzibar Town und dem Flughafen entfernt, befindet sich das Villenresort „The Residence Zanzibar“, eines der schönsten Hotelanlagen der Insel: Schließt sich das kunstvoll geschmiedete Tor der 32 ha großen, mit Palmen bestandenen Parkanlage hinter dem Gast, ist er im Paradies angekommen. Von der Lobby aus, einem großen, tempelartigen Pavillon, berauscht ihn der Blick auf den türkisblau schimmernden indischen Ozean. Das abgeschiedene, an einem traumhaften Sandstrand gelegene Luxusresort bietet seinen Gästen 66 Privatvillen von beeindruckender Raumgröße mit eigenem Pool. Zur Wahl stehen sechs Kategorien: von der Luxury Garden Pool Villa, über verschiedene Ocean View Pool Villas bis zur Presidential Villa. Traumhaft sind die Villen am Strand, wo nur das Rauschen des Meeres, der Gesang der Tropenvögel und das Kreischen der kleinen Affen zu hören ist, die tagsüber neugierig von Baum zu Baum springen. Von betörender Schönheit ist auch der allabendliche Sonnenuntergang am Strand, wenn der glühende Ball hinter den Palmen am Horizont verschwindet. Dann ist Zeit für das Abendessen im „The Dining Room“ mit Blick auf den Strand. Die Zubereitung der Speisen wird hier wie eine Kunst zelebriert und liefert unvergessliche Erlebnisse. In einer arabisch-afrikanischen anmutenden Atmosphäre führt der Chefkoch in die kulinarische Welt Afrikas und des Oman ein - mit allen Gewürznoten, für die Sansibar so berühmt ist. Jeden Abend wird dem Gast Neues geboten, entweder ein Fackeldinner am Strand unter Palmen, ein ausgelassenes Barbecue in der Pool-Area oder ein herrliches Buffet auf der Terrasse des Dining Room mit verschiedenen, kulturellen Darbietungen. In diesen Nächten wird der Gast verzaubert durch afrikanische Klänge, die leichte Meeresbrise und angenehmen Temperaturen. Am gleichen Ort wird morgens das Frühstück serviert. Der Gast kann zwischen Buffet und à-la-Carte-Frühstück wählen. Zum Lunch gibt es leichte und einfache Gerichte. Den Tag verbringt man am weitläufigen Strand oder am Infinity-Pool mit Barservice. Dabei ist dem freundlichen Personal kein Weg zu weit. Ein weiteres Highlight des Resorts ist der inmitten des tropischen Gartens gelegene Spa. Sechs Pavillons und eine Relaxzone mit Whirlpool fügen sich harmonisch in die Landschaft ein. Das ganzheitlich orientierte „Ila“-Spa verwendet nur Produkte, die frei von synthetischen Zusatzstoffen sind und sich durch eine hohe biologische Reinheit auszeichnen. Zudem wird die ganzheitliche Wellness-Methode „Ohashiatsu“ angeboten, die eine Weiterentwicklung des klassischen Shiatsu darstellt. Weitere Informationen: www.cenizaro.com/theresidence


St. Morit Ein Wintermärchen im Kulm Hotel St. Moritz & Grand Hotel Kronenhof St. Moritz ist einer der bekanntesten Ferienorte der Welt. Schillernd, elegant und exklusiv liegt er hoch oben, inmitten der Oberengadiner Seenlandschaft. Die offene Weite des Tals, die herrlichen Gletscher in den Seitentälern und die inter­ nationalen Besucher machen St. Moritz zu einer ganz besonderen Destination mit Aktivitäten wie alpiner und nordischer Skilauf, Cresta Run, Bob Run, White Turf Pferderennen auf dem gefrorenen See, Polo-, Cricket-, Curling-Turniere, Gourmet- und Musik-Festivals. Herrschaftlich thront das legendäre, über 150-jährige Anwesen des „Kulm Hotel St. Moritz“ am Hang im Herzen des Kurortes. Die bewegte Vergangenheit des im Jahre 1856 gegründeten Hotels prägte den berühmten Wintersportort. Hotel­ pionier Johannes Badrutt, der das damalige Hotel Engadiner Kulm als erstes Hotel im Ort eröffnete, legte den Grundstein für die Schweizer Luxushotellerie im Alpenraum und erweckte den Wintertourismus 1864 zum Leben. Hinter den ehrwürdigen Mauern ist der Gast von einer unvergleichlichen Aura aus Luxus, Tradition, modernstem Komfort und herzlicher Gastlichkeit umgeben. „Auf der Höhe der Zeit zu bleiben“, war immer schon ein Bestreben der heutigen griechischen Eigentümerfamilie Niarchos. So wurde in den vergangenen Jahren mehr als 50 Millionen Euro in die Erneuerung des Kulm Hotels gesteckt und zum Winter wird ein weiterer Komplex des Hotels fertig gestellt sein. Das sympathi­ sche Direktionspaar Jenny und Heinz E. Hunkeler führen das Hotel mit viel Leidenschaft und sind um das Wohl ihrer Gäste bemüht: „Wunderbar gelungen ist das neue Erscheinungsbild der 172 Zimmer und Junior Suiten, die nun in warmen, natürlichen Farben mit hochwertiger, feinster Wandbespannung erschei­ nen. Ein weiteres Highlight ist unser 2.000 Quadrat­meter großes Spa mit einem umfangreichen Verwöhnprogramm basierend auf dem Drei-Säulen-Konzept „Entspannen, Entschlacken, Regenerieren“, einem Schwimmbecken mit Unter­ wassermusik und einem Open-Air Pool sowie die elegante Miles Davis Smokers


REISEN

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Lounge mit einem beeindruckendem Blick auf die imposante alpine Bergwelt.“ Auch kulinarisch hat das Kulm Hotel Fantastisches zu bieten, zum Beispiel im Gourmet Restaurant „the K“, das mit klassisch-französischer Küche auftrumpft und dieses Jahr mit 16 GaultMillau Punkten ausgezeichnet wurde, oder im legendären Grand Restaurant. Immer wieder aufs Neue überrascht Chef de Cuisine Hans Nussbaumer seine Gäste mit einer kulinarischen Weltreise. Nicht weniger exklusiv geht es im Schwesternhotel „Grand Hotel Kronenhof“ in Pontresina einher. Das Skigebiet bietet 57 Bergbahnen und Skilifte, 350 Kilometer präparierte Pisten, 220 Kilometer Langlaufloipen, 150 Kilome­ ter Winterwanderwege und auch das hoteleigene Natureisfeld steht für den privaten Winterzauber bereit. Weitere Highlights sind beleuchtete Langlauf­ loipen, Schneeschuhwandertouren, Curling, Eisstockschießen, GleitschirmTandemflüge oder romantische Pferdeschlittentouren.

Wie auch im Kulm Hotel wird der Gast in den prachtvollen Räumlichkeiten des Kronenhof von den Original-Deckenmalereien verzaubert. Bereits die prunkvolle Hotelhalle im neubarocken Stil verdeutlicht den Glanz vergange­ ner Epochen. Alle Zimmer und Suiten in Süd- und Südwestlage bestechen durch beeindruckende Aussichten auf das Berg- und Gletscherpanorama des Roseg-Tals und der Corviglia. Besonderen Charme verströmen die großen, lichtdurchfluteten Doppelzimmer mit traditioneller Bündner Deckenvertäfe­ lung. Das ebenfalls 2.000 Quadratmeter große Spa ist eine der eindrucks­ vollsten Wellnessanlagen im Engadin. Ein großer Pool mit Gegenstroman­ lage, ein Dampfbad, eine Relax-Floating-Grotte mit Wasserwellen-Projektionen, eine Sole-Grotte, eine Sauna-Welt, ein Kneipp-Fußweg, Solarium, Fitness- und Gymnastikräume mit Personal Trainer sorgen optimale Entspannung. Kuli­ narische Vielfalt erlebt der Gast in den prunkvollen Gewölben des Grand Restaurants, wo Frühstück und Abendessen wie im vergangenen Jahrhundert zelebriert werden. Auch im Gourmetrestaurant Kronenstübli kommen Fein­ schmecker auf ihre Kosten. Ob Mittagessen auf der Sonnenterrasse des Le Pavillon, Cocktailklassiker in der legendären Kronenhof Bar oder Schwei­ zer Fondue und Raclette in der gemütlichen Kegelbahn, in diesem luxuriösen Hotel wird jeder Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis. Weitere Informationen: www.kulm.com und www.kronenhof.com


Für kalte Tage Ausgesucht von Jacqueline Jurek

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Choupette, Edel Books Patrick Mauriès

Bauhaus Design, DuMont Buchverlag Bernd Polster und Askan Quittenbaum

Sie liebt Paris und Monte Carlo, verabscheut Opern-Musik und nascht gerne Kaviar. Die Katze von Karl Lagerfeld führt kein gewöhnliches Katzenleben. Vielmehr gleicht ihr Alltag dem eines Topmodels mit Shootings, Reisen und luxuriösem Gepäck sowie viel Zeit für die Körperpflege. Betreuer, Ärzte und Köche berichten über Choupette.

Das Bauhaus gilt als Avantgardestätte der Klassischen Moderne auf allen Gebieten der freien und angewandten Kunst. Dieses Buch zeigt die Kinderstube des Industriedesigns und präsentiert die Geschichten hinter 200 Produkten. Aspekte des Bauhaus-Designs und Biografien der wichtigsten Gestalter werden beleuchtet.

Mythos Berchtesgadener Land, Anton Pustet Verlag Ulrich Metzner

Geschichte des Designs, DuMont Buchverlag Thomas Hauffe

Das ins Salzburgische ragende Berchtesgadener Land fasziniert mit dem auf einem Felsensporn thronenden Kehlsteinhaus, mit Deutschlands einzigem alpinen Nationalpark, mit dem Berchtesgadener Königlichen Schloss, durch die Präsenz des Salzes als das „Weiße Gold“ und mit der Kur- und Kulturstadt Bad Reichenhall.

Was steckt hinter Begriffen wie Jugendstil, Bauhaus, Art déco oder Postmoderne? Was beeinflusste die Gestaltung von Industrieprodukten? Der umfangreiche und reich bebilderte Band gibt einen Überblick über die internationale Geschichte des Designs von der frühen Industrialisierung bis heute.

Der neue Salzburger Hauptbahnhof, Anton Pustet Verlag Ronald Gobiet

Stilikonen unserer Zeit Callwey Verlag Ralf Eibl, Wolfgang Stahr

Er gilt als Attraktion der Stadt. Hier kommen verschiedene Fachautoren zu Historie, Architektur, Denkmalpflege, Planung und Projektumsetzung zu Wort. Neben dem architektonischen Konzept für die Neugestaltung des Bahnhofs und der Methoden der Denkmalpflege wird der Bahnhofsbetrieb in den vergangenen 152 Jahren dargestellt.

Diese Porträtsammlung zeigt persönliche Geschichten von Stilikonen wie Ute Lemper, Dorothee Schumacher oder Sabine Parenti sowie private Einblicke in ihre außergewöhnlichen Wohnräume. Das Buch verrät ihre Lebensphilosophie und zeigt, dass Stil nur zu oft als Extravaganz missverstanden wird, während es doch rein um Persönlichkeit geht.

100 Bauwerke, die Sie kennen sollten, Prestel Verlag Isabel Kuhl, Florian Heine

Verner Panton, Vitra Design Museum Hanne Horsfeld, Mathias Remmele

Fast 40.000 Kilometer müsste man reisen und die Welt einmal um­ runden, wenn man alle hier versammelten Bauwerke der Menschheitsgeschichte besuchen wollte - von den Pyramiden von Gizeh bis zum neuen One World Trade Center.

Der dänische Designer war nicht nur ein Großmeister des Sixties Design. Sein vielfältiges Werk gilt als wesentlicher Beitrag zur Designentwicklung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Extravagante Formen und kräftige Farben wurden zu seinem Markenzeichen.


Italomodern 1, Park Books Martin & Werner Feiersinger

Dieses Konzept setzt neue Standards für Kochbücher. Es ist das ultimative Handbuch, das einem breiten Publikum die Einführung in die Geheimnisse der Kochkunst bietet. Auch Einsteiger und ambitionierte Hobbyköche profitieren durch mehr als 400 neue Rezepte, meist mit hilfreichen Schritt-für-Schritt-Fotos illustriert, von den Innovationen der modernistischen Küche.

Dieser intelligent strukturierte Führer zeigt die architektonische Nachkriegs­moderne in Norditalien. Mit dem Fokus auf Einzelbauten wurden 90 Projekte von Neorealisten und Rationalisten, Brutalisten und Organikern ausgewählt. Mit zahlreichen Fotografien, einem kurzen Text und neu gezeichneten Plänen werden die Bauten vorgestellt und aus subjektivem Blickwinkel der gegenwärtige Zustand vermittelt.

Kunst in Wien 1898-1918, Phaidon Verlag Peter Vergo

The Fashion Book, Phaidon Verlag Alice Mackrell

Die Entwicklung der Wiener Secession: Gustav Klimt, Oskar Kokoschka und Egon Schiele schufen gemeinsam mit Bildhauern, Malern und Gestaltern überragende Werke. Otto Wagner, Joseph Maria Olbrich und Adolf Loos waren wegweisend auf den Gebieten der Architektur. Auch Größen wie Komponist Gustav Mahler, Schriftsteller Arthur Schnitzler und Sigmund Freud wirkten auf die Wiener Avantgarde.

Die Geschichte der Mode - über einen Zeitraum von 200 Jahren nennt die größten Namen der Branche von Designern zu Fotografen, Stilikonen, Models und Geschäften. Es zeigt Giganten der Modegeschichte von Coco Chanel bis Karl Lagerfeld und Designer wie Alexander Wang, aber auch Fotografen wie Helmut Newton und Stilikonen wie David Beckham und Lady Gaga. (In zwei Größen-Ausführungen.)

Foto: Michael Gunz

Modernist Cuisine at home, Taschen Verlag Nathan Myhrvold, Maxime Bilet

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Foto: Erika Mayer

Foto: Sbg. Kulturvereinigung

Die Salzburger Kulturvereinigung bietet auch in der Saison 2015/16 künstlerische Vielfalt auf höchstem Niveau. Attraktive Neujahrskonzerte mit österreichischen und spanischen Klängen, ein Tango-Pur Abend, ein Leonard Bernstein-John Williams Abend, und vieles mehr stehen am Programm.

MUSIKGENUSS IM HERBST/WINTER Zum 150. Geburtstag von Jean Sibelius präsentieren zwei Orchester aus seiner Heimat mehrere Symphonien und die Symphonische Dichtung ‘Finlandia’. Höhepunkt ist die Aufführung seines berühmten Violinkonzerts mit Stargeigerin Leila Josefowicz. Das Orchestra Sinfonica di Milano gastiert mit einem Schumann-Zyklus und interpretiert mit mit dem ‘Concerto Gregoriano’ eines der selten gespielten Werke von Ottorino Respighi. Der Kärntner Rising-Star Ingolf Wunder interpretiert die Klavierkonzerte von Tschaikowski und Brahms. Die Kulturtage 2015 eröffnen erstmals mit dem Gala-Abend ‘From Broadway to Hollywood’. Zu den Peer Gynt Suiten liest TV-Star Friedrich von Thun Ausschnitte aus Ibsens Drama ; das Frauenquartett Salut Salon ist mit Musik, humorvoller Moderation und einigen musikakrobatischen Einlagen mit ihrem neuen Programm zu erleben; einige der besten Blechbläser gastieren in der Formation Pro Brass. Die Neujahrskonzerte im Großen Festspielhaus sind einzigartig. Im Zentrum des Vormittagskonzerts steht ein heiteres und zugleich besinnliches Programm aus dem reichen Repertoire der Strauß-Dynastie. Eingeleitet wird das Konzert mit dem berühmten Violinkonzert von Max Bruch. Beim Nachmittags- und Abendkonzert stimmen Sie die Philharmonie Salzburg, Elisabeth Fuchs und der Gitarrist Cecilio Perera mit einem spanisch dominierten Programm auf das neue Jahr ein. Das neue Programm liegt ganzjährig im Kartenbüro am Waagplatz und bei allen Veranstaltungen der Salzburger Kulturvereinigung zur freien Entnahme auf. Hintergrundinformationen finden Sie unter www.kulturvereinigung.com.

SALZBURGER KULTURVEREINIGUNG 5020 Salzburg, Trakl-Haus, Waagplatz 1a, T +43 662 845346-0, www.kulturvereinigung.com 114


Foto: Marco Borggrave Foto: Neumayr/Sbg. Kulturvereinigung

Foto: Henry Fair

Foto: Marco Borggrave Foto: Sbg. Kulturvereinigung

Foto: Erika Mayer

PROGRAMM-ÜBERSICHT

Foto: Sbg. Kulturvereinigung

Foto: Sbg. Wingenfelder

OKTOBER 2015 – APRIL 2016

OKTOBER

JÄNNER

Fr, 16. Okt. 2015, 19.30 Uhr Großes Festspielhaus FROM BROADWAY TO HOLLYWOOD

Fr, 1. Jan. 2016, 11.00 Uhr Großes Festspielhaus BRUCH VIOLINKONZERT & WIENER WALZER, NEUJAHRSKONZERT

Sa, 17. Okt. 2015, 19.30 Uhr Große Universitätsaula PRO BRASS - WEIL’S WURSCHT IS’ Mi, 21./Do 22.Okt. 2015, 19.30 Uhr Großes Festspielhausus PEER GYNT MIT FRIEDRICH VON THUN

Fr, 1. Jan. 2016, 15.00 Uhr / 19.00 Uhr Großes Festspielhaus CONCIERTO ESPAÑOL NEUJAHRSKONZERT

Fr, 23. Okt. 2015, 19.30 Uhr Großes Festspielhaus OKKO KAMU DIRIGIERT SIBELIUS

Mi, 13. Jan. 2016, 19.30 Uhr Großes Festspielhaus LEILA JOSEFOWICZ SPIELT JOHN ADAMS

Sa, 24. Okt. 2015, 19.30 Uhr Große Universitätsaula MOSTLY MOZART

Do, 14. Jan. 2016, 19.30 Uhr Großes Festspielhaus FINLANDIA Jean Sibelius

So, 25. Okt. 2015, 11.00 Uhr Große Universitätsaula SONNTAGSMATINEE

Fr, 15. Jan. 2016, 19.30 Uhr Großes Festspielhaus SCHOSTAKOWITSCHS FÜNFTE

NOVEMBER

FEBRUAR

Mi, 11./Do 12. Nov. 2015, 19.30 Uhr Großes Festspielhaus BRAHMS‘ ZWEITE Fr, 13. Nov., 9.30 Uhr Großes Festspielhaus TSCHAIKOVSKI KLAVIERKONZERT

Fr, 5. Feb. 2016, 19.30 Uhr Großes Festspielhaus CONCERTO GREGORIANO Mi, 17./Do, 18./Fr, 19. Feb 2016 19.30 Uhr Großes Festspielhaus BEETHOVENS FÜNFTE APRIL Mi, 6./Do, 7./Fr, 8. April 2016 19.30 Uhr Großes Festspielhaus ISABELLE FAUST SPIELT MENDELSSOHN Mi, 13. April 2016, 19.30 Uhr Großes Festspielhaus TANGO PUR MIT QUADRO NUEVO

Mi, 3. Feb. 2016, 19.30 Uhr Großes Festspielhaus FRÜHLINGSSYMPHONIE Do, 4. Feb. 2016, 19.30 Uhr Großes Festspielhaus ROKOKO-VARIATIONEN

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Fondazione PRADA

Das Kulturleben Mailands hat ein neues Museum bekommen. Stararchitekt Rem Koolhaas gestaltete das Industrieareal für Muiccia Prada, welches zeitgenössischen Künstlern eine große Bühne bietet.

Text: Jacqueline Jurek | Fotos: Fondazione Prada: Bas Princen, Fondation Louis Vuitton: Todd Eberle

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Museumreifes Design Die Luxusgüterkonzerne von heute sind viel mehr als nur Produzenten exklusiver Waren. Sie bieten bildenden Künstlern durch teure Ankäufe oder gar die Errichtung eigener Museen eine so breite Förderung wie zu Zeiten der Renaissance. Dabei geht es ihnen nicht allein um selbstlose Kunstförderung, sondern um kulturelles Engagement und seiner Kommerzialisierung. In diesem Sinn hat Muiccia Prada nun auch der Fondazione Prada einen festen Platz im Kulturleben Mailands gegeben. Gegründet im Jahre 1993 organisierte die Stiftung von Venedig und Mailand aus bereits mehr als 30 respektable Ausstellungen von Walter De Maria über Steve McQueen bis Herzog & de Meuron, Filmfestivals und multidisziplinäre Konferenzen und gab Publikationen im Kulturbereich heraus. Vor sieben Jahren erwarb die Stiftung eine aus Verwaltungs- und Destilleriegebäuden sowie Lagerhäusern bestehende Brennerei aus dem Jahre 1910. Mit der Umgestaltung und Erweiterung wurde Architekt Rem Koolhaas beauftragt, der bereits 2001 mit einem gläsernen Gebäude für den Prada Flagship-Store in New York für Aufregung sorgte. Während bei der 2014 eröffneten Fondation Louis Vuitton in Paris die Architektur die Hauptrolle spielt, ist Rem Koolhaas in Mailand den konträren Weg gegangen. Architekt Frank Gehry kreierte für den französischen Luxusgüter­ konzern eine mächtige Skulptur, ein übergroßes Kugelschiff, das mit gestrafften Segeln durch den Bois de Boulogne zu fliegen scheint. Großartige Werke von Tacita Dean, Sigmar Polke, Giacometti scheinen hier auf den ersten Blick eine zweitrangige Rolle zu spielen. In Mailand dient die Architektur der Fondazione Prada der Kunst - auch wenn ein mit 24-Karat-Blattgold überzogenes vierstöckiges Haus das Gelände markiert. Bescheiden stellt es einen knalligen Kontrast zu den anderen grau-beigen Altbauten dar. „Die Fondazione Prada ist eine Art Restaurierungsprojekt gepaart mit neuer Architektur. Mit dem Blick auf die Details und der Materialien einer früheren Zeit haben wir Bestehendes erhalten und behutsam in die Gegenwart gebracht“, so Koolhaas. Auf einem Grundstück von 19.000 Quadratmetern wurden den sieben existierenden Gebäuden drei neue Bauten – Podium, Kino und Turm - hinzufügt. Zwischen Kinosaal und Podium, ein an drei Seiten verglaster, gigantischer Raum, liegt die Piazza. Mit dem angrenzenden 60 Meter hohen, weißen Turm – Fertigstellung voraussichtlich Ende 2016 - entstand ein Ensemble, das die Architektur des frühen 20. Jahrhunderts neu interpretiert. Die Umgebung des Areals ziert verfallene Industriekultur: zugewucherte Eisenbahngleise, zerfallene Gebäude, graue Wohn­ blöcke und Parkplätze. Erst in der Ferne ist der Mailänder Dom zu erkennen. Das Innere von Muiccia Pradas Museum erscheint wie ein historisches Geflecht von Baustielen. Da gibt es renaissanceähnliche Fensterbögen in Aluminiums­ keletten, klassische Treppenhäuser und venezianisch anmutende Wände aus spiegelnden Stahlplatten. Gewagt, aber durchaus gelungen baute Koolhaas große Glasflächen ein, installierte grelles Neonlicht in Fluren und Aufgängen und stattete die Eingänge mit Industrieböden aus. Neben viel Raum für Sonderausstellungen und Projekte beherbergt das Areal die Privatsammlung von Miuccia Prada mit 70 Werken von Walter De Maria, Yves Klein, Piero Manzoni, Donald Judd, Barnett Newman, Pino Pascali und Edward Kienholz. Im Foyer des Prada-Kinos hängt ein frühes, farbenfrohes mythologisches Keramikrelief von Lucio Fontana aus dem Jahre 1948, das früher das Mailänder Lichtspielhaus „Arlecchino“ dekorierte. Die Themen der zukünftigen Ausstellungen und die Kuration der Prada-Sammlungen werden im Gegensatz zu staatlichen Museen von mehreren Personen mit unterschiedlichen Ansätzen geleitet und durchgeführt. Folglich ergibt sich aus den verschiedenen Sichtweisen und Schwerpunkten für die nächsten Jahre ein spannendes Ausstellungs- und Veranstaltungs-Portfolio. Die Besucher werden mit verschiedenen Interessengebieten, Sichtweisen und kulturellen Exkursen, die zum Anschauen, Diskutieren und erweitertem Denken einladen, mit Workshops und philosophische Projekte konfrontiert. Ein Besuch ist die Fondazione Prada auf jeden Fall wert!

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1 In Part | 2 Gober | 3 An Introduction

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Kompetenz zu fairen Preisen ÖFAG - Vorzeigebetrieb mit Lösungen nach Maß seit 65 Jahren

In jeder Situation werden ganz besondere Anforderungen an die Mobilität gestellt. Sie erhalten bei uns maßgeschneiderte Konzepte und Angebotspakete der Marken Opel und Nissan für spezielle Anforderungen und Wünsche. In unserer Fachwerkstatt führen wir auch Umbauten und Einbauten nach Ihren ganz persönlichen Wünschen durch. Wir verfügen über Werkstattverträge der Marken Chevrolet und Suzuki. Die Öfag Gmbh wurde1950 von Ing. Hubert Pölz gegründet und betreibt 4 Standorte in Stadt und Land Salzburg mit insgesamt 95 Mitarbeitern. Im letzten Wirtschaftsjahr wurden 2360 Fahrzeuge verkauft, davon 1240 Neuwagen und 1120 Gebrauchtwagen.

Standorte:

ÖFAG Österr. Fahrzeugbau GmbH: 5020 Salzburg Innsbrucker Bundesstraße 128

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ÖFAG Pongau: 5600 St. Johann im Pongau Naglerweg 17

ÖFAG Pinzgau: 5700 Zell am See Brucker Bundesstraße 108

ÖFAG Flachgau: 5204 Straßwalchen Gewerbegebiet Süd 20


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www.oefag.at Salzburg Innsbrucker Bundesstr. 128, Tel. 0662/83 84 0 Pongau St. Johann Naglerweg 17, Tel. 06412/40 232-0 Flachgau Straßwalchen Gewerbegebiet Süd 20, Tel. 06215/5600 Pinzgau Zell am See Brucker Bundesstr. 108, Tel. 06542/57 383-0


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