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NUMMER 2 / 2018

FASTER

FUTURE TREND: REISE TREND GLAMPING

FRESH

FOOD!

GESUND ERNÄHREN

MIT TURBOKÜCHE SCHLÄGT ALLES!

FITNESS

BOXING

SO GESUND KANN

SPORT SEIN!

DIE MEDIZINISCH OPTIMALEN

SPORTARTEN IM WELLIFE-CHECK

WORKOUT IN DER PAIN CAVE WO DER ERFOLG WOHNT


4 Tage im Hotel mit täglichen Yoga-Einheiten!

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www.merkur.at * fit4life ist ein Teil eines Merkur Kranken­ versicherungsproduktes und kann nicht separat gebucht bzw. abgeschlossen werden.


editorial

GERALD KOGLER GENERALDIREKTOR MERKUR VERSICHERUNG AG

Wir verbinden mit dem erklärten Ziel, für Sie da zu sein, bevor etwas passiert, ein eigenes Lebensgefühl.

KOPFTRAINING Neuromuskuläres Training – ein weiterer Puzzlestein zum perfekten Athleten

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

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m Winter, so sagt man, hat man meistens eher ­weniger Lust, sich abseits der üblichen Wintersport­ szenarien auf der Piste und dem Eislaufplatz sport­ lich zu betätigen. Diese Haltung ist natürlich dem nasskalten Wetter und der frühen Dunkelheit ge­ schuldet, nichtsdestotrotz ist sie durchaus ungesund: Die winterliche Bequemlichkeit macht es im Frühling umso schwerer, sich wieder an regelmäßige Bewegung zu gewöhnen.

Tatsache ist, dass Konsequenz in Bewegung und Ernährung einer der steinigsten, aber auch einer der effizientesten Wege zum Erfolg ist. Darum ist es kein Zufall, dass das weihnacht­ liche Wellife sich mit den Möglichkeiten beschäftigt, dem Bewegungsdrang auch in winterlicher Umgebung freien Lauf zu lassen.

FOTOS: HERSTELLER, OFFSET, LAIF

Zudem gilt es, das winterlich-evolutionäre Bedürfnis des Körpers, Energiereserven in Form ungesunder Fettdepots ­anzulegen, hintanzuhalten. Verzicht und Selbstkasteiung ist aber gerade in der Weihnachtszeit für die meisten Menschen keine Option, die Fastenzeit kommt schließlich früh genug. Deshalb wollen wir wieder mit exklusiven Rezepten zum Selbstkochen inspirieren. Schließlich behält der, der selbst kocht, anstatt auf Fastfood und Convenience zurückzugreifen, die Kontrolle über die Qualität der Speisen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude mit den kommenden Seiten Wellife. Bleiben Sie gesund! Mit freundlichen Grüßen

DIE PERFEKTE STRATEGIE So kommen Sie gesund durch den Winter

VERKEHRTE WELT Wer das Ungewöhnliche wagt, erlebt Besonderes


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IMPRESSUM EIGENTÜMER & HERAUSGEBER: Merkur Versicherung AG, Joanneumring 22, 8010 Graz, redaktion@wellife.at, Offenlegung nach § 25 MedienG unter www.merkur.at (Impressum) PROJEKTLEITUNG: Johannes Roth VERLAG: Arts & Crafts GmbH, Castellezgasse 36-38/7, 1020 Wien LEKTORAT: ad literam PM: Dominic Kollinger COVER: GettyImages HERSTELLUNG: Samson Druck GmbH, St. Margarethen 171, 5581 St. Margarethen

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FOTOS: GETTYIMAGES, © GRÄFE UND UNZER VERLAG/SILVIO KNEZEVIC

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Mehr Leistung beginnt im Kopf. Halo Neuroscience hat fürs leistungswillige Sportlerhirn die innovative Softund Hardware aus der Hirnforschung. Schnelle Reflexe ohne blaues Auge gibt’s beim Fitnessboxen. Power in absoluter Rekordzeit tankt man

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in der hauseigenen Pain Cave oder bei kurzen, aber harten HIT Blitzworkouts. Wie Sport Sinn macht und möglichst effizient Power liefert – damit nach der Mühe eins klar ist: Es lohnt sich! Ohne Härte und Gefrorenes geht’s in der Küche allerdings mit schnellen Turbogerichten zur Sache. Die winterliche Kälte übersteht man aber auch mit Strategien ge46-49

gen Erkältungen oder einem GlampingUrlaub im Süden. Wer’s aber

FOTOS: HERSTELLER, CANVAS CLUB, OFFSET

gerne kalt mag, bleibt daheim und liest das neue

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Wellife im Freien!

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FOTO: THOMAS LINKEL / LAIF


IM TEMPO DES BERGES: ZEITREISEN IM VILLGRATENTAL

Das Villgratental in den Osttiroler Dolomiten ist eine Welt für sich. Abgeschlossen durch steile Berghänge zieht es sich bis tief hinein ins Gebirge. Bis dorthin, wo man das Gefühl hat, dass genau hier die Welt aufhört und alles stillsteht. In diesem Tal gibt es keine Lifte und keinen „Speed“. Hier erlebt man mit der Natur die echte Natur. Mit eigener Kraft, mit dem Tempo, das die Landschaft vorgibt. Berg und Mensch werden eins!

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Mit einigen wenigen Twists wird aus der winterlichen Kürbissuppe ein Sonnengericht. Mit einem Schuss Kokos­milch, ein paar Spritzern Limettensaft, ge­rösteten Erdnüssen, grünem Koriander und einem Hauch von rotem Curry scheint die tropische Sonne aus der herbstlichen Suppe.

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FOTO: OFFSET

KÜRBISGENUSS MIT SONNE IM HERZEN


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THE KRAKEN CUP

FOTO: THE ADVENTURISTS

Ab 28. Dezember finden sich in Sansibar Adventurists aus aller Herren Länder zusammen, um das wildeste Segelrennen der Welt zu bestreiten. Mit archaischen Ngawalas, aus Mangobäumen geschnitzten Segelbooten mit Bambusmast, wird der wilde Ozean bezwungen. Gefährlich, aber sicher mit Spaßgarantie! www.theadventurists.com

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Erfrischt bei Sport & Regeneration

2B to be ist die fruchtige Erfrischung mit natürlichen Vitalstoffen. Bei Sport steigert 2B ACTIVE die Leistung. 2B RELAXED fördert die innere Harmonie. Ganz ohne Zuckerzusatz. Entdecke www.2b.at Erhältlich bei INTERSPAR, GIGASPORT und PROKOPP/Gewußt Wie


Trends

27% FOTO: GETTY IMAGES

GEMEINSAM STATT EINSAM QUÄLEN UND TRAINIEREN –

„IM TEAM TEILEN WIR DAS LEIDEN UND MULTIPLIZIEREN DEN SPASS.“ HARRY CARAY CHICAGO CUBS

das ist der allgemeine westliche Fitnesstrend zum Gruppentraining mit einem motivierenden Coach. Von der Laufgruppe, die sich regelmäßig trifft, über Crossfit-Squads, Yoga-Gruppen und Bootcamps und so weiter. Die „trainierende Gruppe“ steht derzeit hoch im Kurs und man widersetzt sich so beim Sport dem allgemeinen Trend der persönlichen Isolierung in unserer modernen Handygesellschaft.

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Trends

HEISSE

WARE für kühle Tage

ES WERDE LICHT: AUFWACHEN MIT DER NATUR

Schmuck ist Schönheit und Stil. Die Motiv-Fitness und Sleep-Tracking-Ringe sind aber viel mehr als nur „schön“. In ihrer minimalen Form und Größe können sie den gesamten Aktivitätszirkel eines Tages erfassen.Sensationell: Jeder Ring hat einen eingebauten präzisen Heart-Rate-Monitor, sprich: Pulsmesser. Sogar in der Nacht zeichnen sie die Schlafaktivität detailliert auf. Die Hightech-Ringe bereiten diese erworbenen Daten synchron auf einer Smartphone-App zur Analyse und Weiterentwicklung der Aktivitäten und Performances auf. Natürlich sind die Ringe in verschiedenen Größen und zwei Farben – slate gray und rose gold – für alle Damen und Herren der Ringe erhältlich. Passenderweise können die Ringe mit einem stylischen Schlüsselanhänger mobil aufgeladen werden. www.mymotiv.com

FOTOS: HERSTELLER

Das Philips Wake-up Light macht Aufwachen und Aufwecken so sanft und natürlich wie noch nie zuvor. Dieser leuchtende Wecker simuliert den Sonnenaufgang. Das Licht beginnt in einem dunklen Rot und verfärbt sich über warmes Orange, bis es zur eingestellten Zeit in hellem Gelb erstrahlt. Durch dieses die Natur nachahmende Verfahren verläuft der Aufwachprozess angenehmer als durch einen plötzlichen lauten Weckton. www.philips.at

FÜR AKTIVE DAMEN & HERREN DER RINGE

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Trends

DESIGNED TO BE TOUCHED

Die Falster Smartwatch von Skagen ist eine Smartwatch mit interaktivem Touchscreen. Sie bietet Features wie Google Assistant, Smartphone-Benachrichtigungen, Aktivitätstracking und mehr. Über den App Store oder Google Play Store können beliebige Apps installiert werden, die auf der Smartwatch angezeigt werden sollen. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 24 Stunden, je nach Verwendung. www.skagen.com

FOTOS: HERSTELLER

MAGNETISCHE SCREENS FÜR OPTISCHE BRILLEN Die EXO OTG Skibrille von CEBE wurde speziell für Brillenträger entwickelt. Durch die magnetische Scheibe der Skibrille wird das komfortable Tragen von optischen Brillen unter einer Skibrille ermöglicht. Die Skibrille wird zuerst ohne Scheibe aufgesetzt, um die optische Brille wie gewünscht platzieren zu können. Danach kann die magnetische Scheibe an der Skibrille angebracht werden. www.cebe.com

KÖRPERHALTUNG SMART VERBESSERN Das Lumo Lift von Lumo Bodytech wird mittels Magnet an der Innenseite des T-Shirts unter dem Schlüsselbein angebracht. Zu Beginn wird die Haltung festgelegt, die im Idealfall eingenommen werden soll. Wird diese nicht gehalten, wird durch Vibration darauf aufmerksam gemacht. Über eine Smartphone App kann die Haltung verbessert werden und man kann langfristige Veränderungen beobachten. www.lumobodytech.com

SO EINFACH GEHEN SKISCHUHE! Das Gehen in Skischuhen fällt Kindern noch schwerer als Erwachsenen. Deshalb ist die Dalbello GripWalk-Sohle jetzt auch auf Kinder-Skischuhen erhältlich. Die weiche, gummiartige Sohle bietet beim Gehen im Schnee mehr Halt und dadurch auch mehr Gehkomfort als andere Sohlen. Die Verbindungsteile zur Bindung sind aus härterem Material gefertigt, um den Skischuh optimal an der Bindung zu befestigen. www.dalbello.it

SCHUHE AUS DEM OZEAN

Die Ocean Collection von Dachstein verdankt ihren Namen den riesigen Mengen an Müll, die Jahr für Jahr aus den Ozeanen gezogen werden. Daraus wird nämlich der Nylongarn hergestellt, der für die Ocean Collection verwendet wird. So wird ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Die Schuhe, die für Frauen und Männer erhältlich sind, sind ideal für winterliche Verhältnisse, egal ob in der Stadt oder in der Natur. www.dachsteinschuhe.com

ALLWETTER KOPFHÖRER Der Endurance-Kopfhörer von JBL ist ein wasserdichter, kabelloser In-ear-Kopfhörer. Über Bluetooth können sogar während des Schwimmens Lieblingssongs ganz einfach, ohne das Smartphone bei der Hand haben zu müssen, abgespielt oder übersprungen werden. Gesteuert wird die Musik durch Berührungen der Kopfhörer an bestimmten Stellen. Der Akku hält ungefähr eine Stunde, ist aber in 10 Minuten wieder voll aufgeladen. www.jbl.at

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Trends

TRAINING BEGINNT

IM KOPF

ANDREW TALANSKY LÄUFT, SCHWIMMT UND FÄHRT ALS TRIATHLET AN SEINE GRENZEN. UND SCHWÖRT DABEI AUF DIE TECHNIK DES NEUROPRIMING.

01 ANDREW TALANSKY ARBEITET MIT DER TECHNIK DES NEUROPRIMING VON HALO SPORT 02 AUCH LAUFEN GEHÖRT NEUERDINGS ZU TALANSKYS TÄGLICHEM TRAINING

FOTOS: HERSTELLER

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as man nicht im Kopf hat, hat man in den Beinen, lautet ein altes Sprichwort. Ganz richtig ist das nicht. Eigentlich müsste es heißen: Alles, was man in den Beinen hat, hat man zuerst im Kopf. Genauer gesagt im Gehirn. Die Region, die für die Kontrolle der Bewegungsab­ läufe zuständig ist, nennt die Neuro­ wissenschaft den Motorcortex. Er spannt sich wie ein Streifen über den Kopf, von Ohr zu Ohr. Aus dem Motorcortex werden über Neuronen elektrische Impulse an die Muskel­ fasern abgegeben, was wiederum die Muskeln in Bewegung versetzt. Durch viele vereinzelte Impulse und darauf folgende Muskelkontrakti­

onen entstehen schließlich unsere komplexen Bewegungen. Komplexe Bewegungen in Perfek­ tion auszuführen, darauf kommt es vor allem im Alltag eines Spitzen­ sportlers wie Andrew Talansky an. Der US-Amerikaner begann seine Karriere mit 17 Jahren bei Ama­ teur-Bewerben im Radsport. Mit 24 gewann er 2012 die Tour de l’Ain, zwei Jahre später das Critérium du Dauphiné. Die Tour de France be­ endete er einmal mit dem zehnten und einmal mit dem elften Platz in der Gesamtwertung. Einer weiter­ 03

hin erfolgreichen Zukunft im Radsport stand nichts im Weg. Entsprechend groß war die Überraschung, als Talansky im Herbst 2017 verkündete, er werde aufhö­ ren. Kurze Zeit später war klar, warum: Talansky beschloss, seine Karriere als Triathlet fortzusetzen. Das hieß für den heute 30-Jährigen, zwei neue Sportarten ins Training aufzunehmen. Neue Bewe­ gungen. Neue Routinen. Seit Dezember 2016 trainiert Talansky mit der Halo Sport Technologie des Unternehmens Halo Neuroscience. Konkret bedeutet das: Er trainiert mit Kopfhörern. Was von außen aussieht, als würde er beim Training einfach nur Musik hören, ist in Wahrheit ein Kon­ zept, das auf neurowissenschaftlichen Erkenntnissen und dem sogenannten Neuropriming beruht. Lernen findet in unserem Gehirn über das System der Wiederholung statt. Egal ob es sich dabei um eine unbekannte Sprache handelt, um eine mathemati­ sche Aufgabe oder um neue Bewegungs­ abläufe beim Sport: Wiederholung ist 01 MITTELS ELEKTRISCHER STIMULATION SOLLEN NEUE BEWEGUNGSABLÄUFE SCHNELLER OPTIMIERT WERDEN 02 ÜBER DIE KOPFHÖRER WERDEN DIE NEURONEN IM GEHIRN BEIM TRAINING AUFGELADEN

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03 WÄHREND DES NEUROPRIMING KANN MAN DIE KOPFHÖRER AUCH ZUM MUSIKHÖREN BENUTZEN FOTOS: HERSTELLER

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HALO KOPFHÖRER

der Schlüssel zum Erfolg. In der Wissenschaft ist dabei von der Auf den ersten Blick sehen sie aus wie herkömmsogenannten Neuroplastizität liche Kopfhörer, die Besonderheit der Halo-Sportdie Rede. Das Gehirn stärkt die Kopfhörer versteckt sich aber in den kleinen bestehenden Neuronenverbin­ Schaumstoffnoppen, die auf der Innenseite des dungen oder bildet im Lernpro­ Bügels angebracht sind und über die elektrische zess neue aus. So werden aus Impulse an den Motorcortex abgegeben werden. den unsicheren Bewegungen Vor Beginn der sogenannten Neuropriming-Session eines Anfängers irgendwann müssen die Noppen angefeuchtet werden. Eine die punktgenauen Abläufe des Session dauert 20 Minuten, man verbindet die Profis. Die Plastizität, also die Kopfhörer dazu via Bluetooth mit einer zugehörigen App. Die elektrischen Impulse spürt man dabei wie Fähigkeit des Gehirns, unsere ein leichtes Kribbeln auf der Kopfhaut. Nach und Körperbewegungen nach und während der Session kann man Halo Sport auch wie nach zu optimieren, hilft aber normale Kopfhörer zum Musikhören benutzen. nicht nur beim Fine Tuning der WWW.HALONEURO.COM Abläufe. Eine gesteigerte Leistung des Motorcortex hat auch Auswirkungen auf Ausdauer und Kraft. Je besser man ein Bewegungsmuster beherrscht, desto effizienter kann man es ausführen und spart dabei an Energie. Irgendwann weiß das Gehirn genau, welche Muskel­ die Ironman Weltmeisterschaften. fasern es stimulieren muss und welche „Die ultimative Herausforderung für die Bewegung unnötig sind. für Kopf, Körper und Seele. Ich Gerade für Sportler ist es wichtig, zur möchte in allen drei Sportarten auf richtigen Zeit die richtigen Muster Weltklasse-Niveau kommen“, sagt abspulen zu können. Hohe Leistungen er. Das Neuro­ im Training oder im Wettbewerb hängen priming hat er „ES GEHT IMMER UM DIE oft von präzise getak­ in sein regu­ ARBEIT, DIE MAN VOR DEM läres Training teten Bewegungen ab. STARTSCHUSS MACHT. Hier setzt das Unter­ integriert. Die Neuroprimingnehmen Halo UND DA KOMMT HALO Session läuft in Neuroscience mit INS SPIEL.“ den ersten dem sogenannten ANDREW TALANSKY 04 Neuropriming und zwanzig Mi­ den Halo-Sport-Kopfhörern an. Das nuten des Trainings ab. Danach Versprechen des Start-ups aus Silicon kommt die Phase des „Afterglow“, die Valley: Gesteigerte Plastizität und etwa 60 Minuten dauert und während wirkungsvolleres Training dank elek­ derer man die Kopfhörer nicht mehr trischer Stimulation des Motorcortex. tragen muss. In dieser Phase sind die Diese passiert über Schaumstoffnoppen, Neuronen noch aufgeladen und es die an der Innenseite des Kopfhörers an­ kommt laut den Erfindern der HaloTechnik zu den besten Trainings­ gebracht sind (siehe Kasten). Durch die effekten. Zwischen den Trainingsein­ elektrischen Impulse sollen die neuroheiten mit Halo Sport sollten nalen Verbindungen, die es braucht, um mindestens acht Stunden liegen. eine neue Bewegung zu lernen, schneller zustande kommen. 04 05 05 Für Andrew Talansky kam die neue DREIKAMPF AN LAND UND IM NACH 20 MINUTEN SIND DIE Trainingsmethode zur richtigen Zeit. WASSER: TALANSKYS ZIEL ALS NEURONEN AUFGELADEN TRIATHLET IST DIE IRONMANUND MAN KANN HALO SPORT Sein Ziel als Triathlon-Neuling sind WELTMEISTERSCHAFT

ABSETZEN

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FIT WIE EIN

BOXER FOTO: GETTYIMAGES

FITNESSBOXEN BOOMT. TRAININGSPROGRAMME MIT BOX-ELEMENTEN SIND DER NEUE HIT. EINEN GEGNER GIBT ES DABEI NICHT.

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uhammad Ali, Mike Tyson, Floyd sogenannte Box Conditioning dem Mayweather – alle großen Boxcham­ konventionellen Boxen noch am nächsten kommt, geht es beim Box pions haben eines gemeinsam: Sie Aerobic darum, Schlagbewegun­ sind absolute Kraftpakete. Und mussten dafür richtig viel ein­ gen zur Musik zu synchronisieren. Ähnlich auch bei Tae Bo, das im stecken können. Aber Boxen ist Vergleich zum heute längst Box Aerobic kein Hau­ einen stärkeren drauf-Sport Kickbox-Fokus mehr. Das setzt. Weitere beweist der Varianten sind neueste Trend Body Combat, in der Sport­ eine Mischung lerszene: aus verschiede­ Immer mehr Fitnessstu­ nen Kampfsport­ dios bieten arten, und Trainings-Pro­ Thaiboxen, bei dem klassische gramme mit Boxtechniken Box-Elementen mit Tritten, an und treffen Kniestößen und damit voll ins Haltetechniken Schwarze. kombiniert Sportbegeis­ terte zeigen ein werden. MUHAMMAD ALI großes Interesse Aber wozu das und tauschen die Hanteln gegen den alles? Fitnessboxen aktiviert alle Boxhandschuh. Der Kampf im Ring Muskelgruppen im menschlichen bleibt ihnen aber erspart. Körper und eignet sich hervorra­ Fitnessboxen ist im Grunde wie Bo­ gend für ein ganzheitliches Trai­ xen – aber ohne Gegner. Im Mittel­ ning. Dank der vielfältigen Bewe­ punkt stehen die Bewegungsabläufe gungsabläufe beim Boxen kommt und das Training. Je nach individu­ der gesamte Körper zum Einsatz, wodurch gleichzeitig Ausdauer, eller Ausrichtung des Programms Muskelkraft, Schnelligkeit und gibt es verschiedene Zugänge zum Konzentrationsfähigkeit trainiert Fitnessboxen. Sie unterscheiden werden können. Der angenehme sich im Wesentlichen in den aus­ Nebeneffekt: Pro Stunde kann der gewählten Übungen. Während das

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„DER KAMPF WIRD WEIT ENTFERNT VON ALLEN ZEUGEN GEWONNEN IM VERBORGENEN, IM GYM, DRAUSSEN AUF DER STRASSE, LANGE BEVOR ICH IM RAMPENLICHT TANZE“

Körper dabei bis zu 800 Kalorien verbrennen. Im fortgeschrittenen Trainingsverlauf führt Boxen au­ ßerdem zu einem besseren Gleich­ gewichtssinn sowie mehr Koordi­ nation. Und gerade an stressigen Tagen kann es Wunder wirken, sich einfach mal am Boxsack abzu­ reagieren. Fitnessboxen stärkt die Psyche und führt allgemein zu einem besseren Körpergefühl sowie mehr Selbstbewusstsein. Dass der Boxsport längst keine reine Männerdomäne mehr ist, be­ weist das stark steigende Interesse von Frauen am Fitnessboxen. Kein Wunder – denn die Vorteile liegen auf der Hand: Nicht viele Sportar­ ten ermöglichen es, den gesamten Körper gleichzeitig zu trainieren. Als All-in-one-Sport erzielt das Fitnessboxen den maximalen Trainingseffekt bei gleichzeitig minimalem Zeitaufwand und kann gleichzeitig als Ventil für Stress und Ärger dienen. Ganz ohne Kampf. Und ohne Haken.

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RESORT | SPA | BERGE

Für alle, die Erholung mit Erlebnissen verbinden wollen. Die 20.000 m2 große SPA Wasser- & Saunawelt mit 11 Pools, 10 Saunen & Dampfbädern, einem eigenen Kinder- und Treatmentbereich sowie bester Kulinarik sorgt für (ent-)spannende Momente.

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SNOWBOARDING THE SEVENTIES Der Adidas Superstar mit Powerstrap kommt serienmäßig mit 1970er-Kult inside! www.adidas.at

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APPLE WATCH SERIE 3: UPDATE FÜR SKI UND SNOWBOARD Das neueste Update der Apple Watch 3 kommt für Skifahrer und Snowboarder gerade rechtzeitig vor dem Winter. Denn ab jetzt kann die Apple Watch endlich auch Abfahrten aufzeichnen, gefahrene Höhenmeter und andere Statistiken anzeigen und den gemessenen Kalorienverbrauch direkt in die Aktivitäts-App der Apple Watch einfließen lassen. www.apple.com

FOTOS: ADIDAS, APPLE, DIE SCHÖNE AUSSICHT, KANG

FLACHS FÜRS STEILE

SCHWEISSTREIBENDE AUSSICHT

Kang-Skistöcke aus Schweden werden von Freeridern für Freerider entwickelt. Kang Poles werden zu 100% aus nachhaltigen Materialien wie Flachs, Bambus, Biokunststoff und Leder produziert. Die Kang-Flax-Stöcke sind flexibler, leichter und robuster als die meisten aus High-End-Kunststoffen hergestellten Teile. www.kangpoles.com

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Um an seine Grenzen zu gehen, muss man nicht unbedingt das Haus verlassen. Dank innovativen IndoorTrainingsprogrammen und smarten Geräten können für Radsportler auch die eigenen vier Wände zur Pain Cave werden. Da muss man sich dann nur noch hineintrauen.

FOTO: HERSTELLER

PAIN CAVE

WO DAS LEIDEN WOHNT


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iele Athleten kennen die meisten Indoor-Vorrichtungen die Pain Cave als kosten ab 600 Euro aufwärts. Metapher. Für jene Der Smart-Trainer für den Körper Phasen im Training, ist aber natürlich noch nicht alles. an denen der Schmerz die Oberhand Ein bisschen was für Kopf und Geist zu gewinnen scheint und man aufge­ braucht man in der Pain Cave auch, sonst wird man beim An-die-Wandben will. Gerade dann, so sagen die Starren auf dem Fahrrad schnell mür­ meisten, ist es wichtig, weiterzuma­ chen. Seit einiger Zeit bezeichnet der be. Für Laptop und Tablets bieten viele Begriff im Trainingsjargon aber noch einschlägige Marken deshalb spezielle etwas viel Konkreteres. Die Pain Cave Trainingsfilme (z. B. von TACX), Apps ist für viele Ausdauersportler – vor und andere Software an. Mittels Bild­ allem aber für Radfahrer – der Ort im schirm versetzt man sich dann virtuell eigenen Zuhause geworden, den sie in eine spannende Umgebung, fährt nach und nach zum perfekten Trai­ bekannte Rennstrecken nach oder tritt im Wettkampf gegen andere Fahrer an ningsraum hochrüsten, um sich dort (z. B. Gaming-Software von Zwift). Wer richtig auszupowern. Die Pain Cave als lieber einen wirklichen Low-BudgetKontrast zum Sofa also. Die Vorteile Kurs fährt, sollte des Trainingsraums sich zumindest in den eigenen vier große Poster an Wänden liegen auf die Wände hängen, der Hand: Man um bei Laune zu spart sich etwa die bleiben. Auch Mitgliedschaft im Musik hilft. Spe­ Fitnesscenter. Rad­ sportler und Läufer zielle Trainings­ können außerdem playlisten (z. B. auf unabhängig von Apple Music oder der Wetterlage Spotify) können jederzeit ihre einen zusätzlichen Trainingskilome­ Ansporn geben. Praktisch sollte die ter zurücklegen. JOHNNY CASH, HURT Pain Cave außer­ Ganz zu schweigen davon, dass sich dem sein. Alles, der innere Schweinehund leichter was zum Training benötigt wird, sollte überwinden lässt, wenn man bis zum man deshalb griffbereit positionieren, Trainingsraum nur wenige Schritte um das Fahrrad nicht mehr verlassen zurücklegen muss. zu müssen. Regale oder ein Beistell­ Wer nun das Extra-Zimmer oder tischchen für Getränke, Telefon etc. den Hobby-Keller zur individuellen bieten sich an. Schmerzhöhle umbauen will, hat mitt­ Auch essentiell: Gute Belüftung ist das Um und Auf einer Pain Cave. Hat der lerweile eine große Auswahl an Geräten Raum keine Fenster, sollten Ventila­ zu Verfügung. Viele Hersteller haben sich auf smarte Indoor-Trainer spezia­ toren für den nötigen Luftzug sorgen. Das ist gut für den Kreislauf und ersetzt lisiert, in denen man das eigene Renn­ mit ein bisschen Fantasie den echten rad montieren kann (siehe Kasten) Fahrtwind. Bei der Kleidung gilt: – Steigungseinstellungen und unter­ schiedliche Bodensimulation inklusive. Weniger ist mehr. Indoor wärmt sich Platz braucht es dafür nicht viel. Billig der Körper um einiges schneller auf als ist die Technik allerdings auch nicht, an der frischen Luft.

FOTOS: HERSTELLER

„I HURT MYSELF TODAY TO SEE IF I STILL FEEL I FOCUS ON THE PAIN THE ONLY THING THAT’S REAL.“

TACX – die Trainer der Profiteams

Vor den Bussen der Pro-Teams ist TACX der Platzhirsch beim Warm-up oder Cool-down. Aber auch in der Pain Cave sind TACX-Trainer vorne dabei. Dazu gehören interaktive Programme zur Streckensimulation – von Pflasterstein bis Off­road, von Berg bis Sprint. Neu: TACX Magnum – das erste Fahrrad-Laufband. www.tacx.com

Wahoo Fitness – perfekte Simulation

Im Keller wird mit Wahoo Hightech das Radfahren so real wie mit keinem Trainer sonst. Mit Steigungssimulator und perfekter Software. Die Smart-Trainer von Wahoo kann man einzeln oder mit zugehörigem Desk für den Laptop und Bodenmatte im sogenannten „Pain Cave Bundle“ erwerben. www.eu.wahoofitness.com

Zwift – die Radwelt kommt in deine Höhle

Durch Berglandschaften fahren, ohne sich dabei einen Meter vom Fleck zu bewegen: Zwift koppelt den Smart Trainer für zu Hause an eine virtuelle Welt aus Trainingsprogrammen und Übungsstrecken und setzt auf den Spaßfaktor beim Fahren in und gegen eine globale Biker-Community. www.zwift.com

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TRAININGSPARTNER IM OHR Samsung Gear IconX

Damit das Handy nicht mit muss, kann man sich die Trainingsplaylist oder das Motivations-Hörbuch direkt auf die kabellosen In-ear-Kopfhörer laden (Speicherplatz bis zu 4 GB). Falls das Telefon doch dabei sein soll, lassen sich die Kopfhörer zum Telefonieren über Bluetooth verbinden. www.samsung.com

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ie es um die eigene Kondition steht, merkt man oft erst, wenn man dem Bus nachläuft oder mal die Treppen nimmt, statt den Aufzug zu benutzen. Schon nach wenigen Sekunden fängt das Herz an zu klopfen und der Schweiß steigt einem auf die Stirn. Status: Untrainiert. Dabei braucht es, um fit zu werden, nicht viel mehr als genau das: kurze, intensive Anstrengungen. Das besagt zumindest das Prinzip des High Intensity (Inter­ val) Trainings (kurz: HIT-Training oder HIIT-Training). Durch volle Verausga­ bung in kürzester Zeit wird der Muskel­ aufbau stark angeregt, man gewinnt an Muskelmasse und baut Körperfett effi­ zient ab. Genauso wichtig wie die hohe Anstrengung auf kurze Dauer ist dabei die Ruhephase danach. Denn der Körper merkt sich die Verausgabung und hebt in der Regenerationsphase das Muskel­ wachstum über das vorige Ausgangslevel an, um für künftige Anforderungen gerüstet zu sein. Eine Trainingseinheit dauert meistens nicht länger als

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DAS ALL OUT PRINZIP

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10-15 Minuten (maximal 45-60 Minuten). Im Intervall folgen Leistung bis ans Limit und Entspannung dabei jeweils aufeinander. Das Training kann mit Gewichten, auf dem Hometrainer oder in der freien Natur abgehalten werden und lässt sich damit auch leicht in eine bereits bestehende Work-out-Routine integrieren. Zeit­ ersparnis inklusive. Bekannt ist das Trainingsprinzip unter Spitzensport­ lern und Bodybuildern schon seit den 70er-Jahren. Mittlerweile gibt es auch verschiedene Variationen, wie etwa das Tabata-Training oder das SIT-Trai­ ning (Sprint Intervall Training). Bei letzterem wählt man eine bestimmte Sprint-Distanz (oder Dauer) und sprin­ tet mehrmals mit jeweils 20 Sekunden Pause dazwischen, zu Beginn mit etwa 60 Prozent der vollen Power, schließlich steigert man sich auf 80 Prozent und schließlich zum Abschlusssprint mit 100 Prozent Kraftaufwand. Die Aufnahmekapazität für Sauerstoff in der Lunge

„THE HARDER YOU WORK, THE HARDER IT IS TO SURRENDER.“

wird dabei bis zum Limit und ist so auch am ausgereizt. Im Fachjargon besten für diese bezeichnet man das als geeignet. Sofern „All out“. Das HIT-Trai­ man es zunächst VINCE LOMBARDI an sein Fitness­ ning unterscheidet sich dadurch vom klassischen level anpasst, Intervalltraining, das mehr auf eine kann man sich aber auch als Anfänger höhere Herzfrequenz, aber nie auf das vorsichtig auf das Intensiv-Training komplette Auspowern setzt. einlassen. Vor Trainingsbeginn sollte Untersuchungen geben den Verfechtern man trotzdem zum Arzt oder Sportarzt der Turbo-Trainingsmethode recht: gehen, um sich zu versichern, dass der Schon bei drei Trainingseinheiten pro Körper bereit ist. Mittels Ruhe-EKG Woche wird der Körper generell fitter, und Blutdruckmessung wird dann das gleichzeitig sinken der Blutfettspiegel Herz-Kreislauf-System gecheckt. An­ und die Insulinresistenz, was das Risiko fänger beginnen am besten mit einer verringert, an Diabetes zu erkranken. abgeschwächten Form und steigern Die Lungen können mehr Sauerstoff sich mit der Zeit. An die All-out-Vaaufnehmen auf und der Blutdruck sinkt. riante des Trainings, bei der man den Der Stoffwechsel und damit die Fettver­ Körper bis an sein absolutes Limit bringt, sollte man sich langsam heranbrennung werden beim Training stark angekurbelt und wirken noch stunden­ arbeiten. Warm-up und Cool-down vor und nach dem Training werden drin­ lang nach. Entwickelt wurde das Trai­ ning zwar für bereits erprobte Sportler gend empfohlen, auch für Profis. 27


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Sport macht Sinn. Wer sich regelmäßig sportlich betätigt, verlängert nicht nur seine Lebenserwartung, sondern erhöht auch die Lebensqualität. Zwei gute Gründe, um sich öfter einmal zu überwinden und etwas Gutes für seine Gesundheit zu tun. Wichtig dabei: Unbedingt regelmäßig, nicht als Weekend-Warrior.

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er Begriff Week­ end Warrior be­ schreibt Menschen, die aufgrund ihres stressigen Alltags an Wochentagen keine Zeit für Bewegung finden. Am Wochen­ ende soll dann alles aufgeholt werden: Ein Morgenlauf im Wald, weiter zum Radfahren mit Freunden, am nächsten Tag ein Tennismatch bei Vereinskolle­ gen, und bevor die neuen Fußballschuhe getestet werden noch eine Partie Volley­ ball im Park. „Ein riskantes Unterfan­ gen“, findet Harald Tschan, Leiter der Abteilung Trainingswissenschaft am Institut für Sportwissenschaft der Uni­

versität Wien. „Diese Menschen setzen sich einer hohen Gefahr aus“, warnt er und verweist darauf, dass man nicht an zwei Tagen gutmachen kann, was man den Rest der Woche verabsäumt. Denn nur regelmäßige Bewegung bringt die Benefits, die man sich davon erhofft – egal bei welcher Sportart. Aber welche sportliche Aktivität soll man nun wählen, wenn man sich sowohl gesund bewegen als auch einen mög­ lichst großen Nutzen aus der körperli­ chen Aktivität ziehen möchte? „Bergwandern stellt sicher eine der gesündesten Sportarten dar“, ist Tschan überzeugt. Beim Wandern ­trainiert 02 man sowohl das Herz-Kreis­ lauf-System als auch die Muskeln, vor allem die der Beine. Wandern muss auch nicht unbedingt hei­ ßen, sich wie eine 01 UM WANDERN ZU GEHEN, MUSS MAN KEIN SPITZENSPORTLER SEIN

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Gams im steilen Gelände zu bewegen. Nahezu jeder kann in flachen Gebieten eine Wanderung unternehmen, dazu muss man kein Spitzensportler sein. Tschan zeigt noch einen weiteren wert­ vollen Zugang zum Wandern auf: „Wan­ dern kann als Einsteigersport dienen“,

„BERGWANDERN STELLT SICHER EINE DER GESÜNDESTEN SPORTARTEN DAR.“ HARALD TSCHAN

sagt er. Menschen mit Übergewicht etwa wollen ihre belastenden Kilos oft loswerden, indem sie laufen gehen – es heißt ja immer, laufen ist gesund. Für diese Zielgruppe wäre es vorteilhaft, erst einmal mit Wandern zu beginnen, dabei ein paar Kilogramm zu verlieren und später bei verbesserter Kondition vielleicht auf Laufen umzusatteln. 02 TIPP: BEVOR MAN ZU LAUFEN BEGINNT – MIT WANDERN KONDITION TANKEN

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Und wie sieht es sonst mit Laufen aus? Durchaus förderlich für die Gesundheit – aber erneut mit Ein­ schränkungen. „Der Spruch ‚Die Dosis macht das Gift‘ von Paracelsus trifft auf jede Sportart zu“, so Tschan. Gegen moderates Laufen sei nichts einzuwenden, Ultramarathons emp­ fiehlt der Trainingswissenschaftler aus gesundheitlicher Sicht nicht. Trotzdem: Für Freizeitsportler ist Laufen eine bestens geeignete Sport­ art, um mit minimalem Aufwand effizient zu trainieren. Außer guten Laufschuhen und einer geeigneten Strecke benötigt man kaum etwas – nur Zeit. „Am besten drei bis fünf Mal pro Woche“, empfiehlt Tschan. „Beginnt man mit einer sportlichen Aktivität, sollte man immer zuerst die Häufigkeit, dann den Umfang und am Ende die Intensität steigern“, er­ klärt er die Basics. Das gilt selbstver­ ständlich auch für Freizeitsportler –

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„SCHWIMMEN KANN MAN MIT ÜBERGEWICHT GENAUSO WIE IM HOHEN ALTER.“ HARALD TSCHAN

für das Laufen ebenso wie für Schwim­ men oder Radfahren. Das Bike ist übrigens ebenfalls ein toller Trai­ ningspartner, wenn es um die Steige­ rung der persönlichen Fitness geht. Um herauszufinden, welche Sportart für einen selbst geeignet ist, rät der Experte zu überlegen, was einem Spaß macht und was man eigentlich kann.

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„Es macht keinen Sinn, schwimmen zu gehen, wenn man die Technik nicht gut beherrscht.“ Grundsätzlich ist Schwimmen aber ein äußerst gesunder Sport. Die Gelenke werden geschont, trotzdem ist es anstren­ gend und hat somit einen positiven kardiovaskulären Effekt. Nicht zu un­ terschätzen ist beim Schwimmen der

Kalorienverbrauch, weil sich der Kör­ per ständig gegen das kalte Wasser von außen „wehren“ muss und dadurch viel Energie verbrennt. Schwimmen kann man mit Übergewicht genauso wie im hohen Alter. Es hält fit und frisch und bietet mit den verschiede­ nen Schwimmstilen Möglichkeiten für Abwechslung im Becken.

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Vom Schwimmbad in den Schnee: Für Winterfans eignet sich Langlaufen als gute Alternative zum eher riskanten alpinen Skilauf. Positiv beeinflusst werden wie bei den bereits erwähnten Ausdauersportarten das Herz-Kreis­ lauf-System und die Muskulatur. Beim Langlaufen kommt außerdem dazu, dass durch die meist kühle Luft das Immunsystem gestärkt wird. Weil die Technik gar nicht so leicht ist, wie das im Fernsehen ausschaut, wird außerdem die Koordination geschult. Aber Bewegung muss nicht zwingend sportartspezifisch stattfinden. Kinder und Jugendliche zum Beispiel benötigen

03 SCHWIMMEN SCHONT DIE GELENKE UND FORDERT DEN GANZEN KÖRPER

Tschan zufolge in verschie­ denen Entwicklungsphasen zwischen einer und drei Stunden Bewegung pro Tag. „Das bedeutet nicht drei Stunden Fußball spielen“, sagt er. Das meint einfach nur, vielfältige Bewegungserfah­ rung zu sammeln und damit die motorische Kompetenz zu verbessern. Dadurch werden Grundtechniken vieler Sport­ arten spielerisch erlernt und gleichzeitig Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Beweglich­ keit trainiert.

04 LANGLAUFEN TRAINIERT KREISLAUF, IMMUNSYSTEM, MUSKELN UND KOORDINATION

WAS MACHT EINE „GESUNDE“ SPORTART AUS? „Das ist gar nicht so leicht zu beantworten“, sagt Harald Tschan. „Jede Sportart, die mit körperlicher Aktivität einhergeht, fördert die Gesundheit“, meint der Universitätsprofessor, um gleich darauf einzuschränken: „Bei entsprechendem Umfang und entsprechender Intensität.“ Früher, erklärt Tschan, habe sich in der Gesundheitsförderung alles um den Ausdauersport gedreht. Das sei mittlerweile anders, so der Sportwissenschaftler. „Inzwischen ist die Ausdauer nicht mehr der einzige Faktor. Auch Kraftsportarten werden gesundheits­ orientiert betrieben.“ Denn mittlerweile weiß man, dass moderates Krafttraining ebenso

wichtig ist wie Ausdauertraining. „Genauso wie koordinative Aspekte“, ergänzt Tschan. Die Koordination hilft, Bewegungen richtig anzusteuern, was vor allem für Menschen höheren Alters zur Vermeidung von Stürzen sehr wichtig ist. Fehlt noch etwas? Ja, nämlich der soziale Faktor von Sport in einer Gemeinschaft und der psychologische Aspekt von Sport an der frischen Luft. „Der Definition nach ist Gesundheit die Kombination aus physischem und psychischem Wohlbefinden“, erklärt Tschan. „Und Sport in der Natur und in der Gruppe steigert das Wohlbefinden, also ist es wohl auch für die Gesundheit förderlich.“

HARALD TSCHAN LEITER DER ABTEILUNG TRAININGSWISSENSCHAFT AM INSTITUT FÜR SPORTWISSENSCHAFT DER UNIVERSITÄT WIEN

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TEE MIT IDEE: GRÜNTEE MIT INGWER Grünen Tee mit frisch geschnittenen Ingwerscheiben ziehen lassen – wirkt wärmend und anregend!

POWERFOOD INGWER

DAS KÄLTETIEF AN DER WURZEL PACKEN WELL-TIPP

FOTO: FOTO:GETTY SHUTTERSTOCK IMAGES (2)

Ingwerwasser selbst zuzubereiten ist ein Kinderspiel. Einfach Ingwer schälen, in Scheiben schneiden und mit kochend heißem Wasser überbrühen, 10 Minuten ziehen lassen und täglich ein Glas genießen!

Die gesunde Schärfe Asiens

Alles drin, was wohltuend wirkt

Aktivieren, anregen, wärmen

Der Ingwer ist Teil der Familie der Zingiberaceae genannten Ingwergewächse und hat seine ursprüngliche Heimat in Indien und China. Die Pflanze hat gelbe bis violette Blüten und grüne Blätter. Zur Verwendung kommt die knollige Wurzel – botanisch ein Rhizom. In den Ländern Asiens ist die Ingwerwurzel nicht aus den Küchen wegzudenken. Sie verleiht den Gerichten eine frische Schärfe.

Man kann die erste Verwendung des Ingwer mit ca. 4000 v. Chr. datieren. Damals haben südpazifische Inselvölker erstmals seine Wirkung erkannt und begannen mit ihm zu handeln. Ingwer enthält eine Kombination aus Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium und Eisen. Die ätherischen Öle verleihen ihm seinen pikanten Geschmack und machen ihn zum hoch wirksamen natürlichen Heilmittel.

Ingwer ist ein richtiges Allheilmittel, das fast unendlich viele Einsatzmöglichkeiten kennt: Ingwer wärmt den Körper und regt Durchblutung und Stoffwechsel an. Ingwer fördert die Verdauung, senkt den Cholesterinspiegel, stärkt das Herz-Kreislauf-System und das Immunsystem und hemmt Entzündungen. Außerdem wirkt die Ingwerwurzel auf natürliche Weise antibakteriell und antioxidativ.

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MEAL PREP

STATT FAST FOOD

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eder kennt sie: die perfekt inszenier­ ten Essensfotos auf Facebook oder Instagram. Fitness-Freaks aus Amerika haben nun einen neuen Trend gesetzt, der sich dank sozialer Netzwerke auch bei uns wachsender Beliebtheit erfreut: Meal Prep. Das klingt hip – und ist es auch. Neu ist dieses Phänomen aller­ dings nicht. Meal Prep bedeutet auf Deutsch ganz einfach: vorkochen. Aber was steckt hinter diesem Trend?

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DIE GESUNDE ALTERNATIVE TO GO

Gerade unterwegs ist es schwierig, sich ausgewogen zu ernähren. Zu groß ist das Fast-Food-Angebot. Zu viel Fett, Zucker und Zusatzstoffe stecken in den fertigen Supermarkt-Produkten. Meal Prep bietet eine einfache Lösung und eine gesunde Alternative. Es geht dar­ um, sowohl Fast-Food-Restaurants als auch ungesunde Fertigprodukte durch bewusstes Vorkochen zu vermeiden. Die Vorteile liegen auf der Hand. Man weiß immer ganz genau, was man isst – und trifft damit garantiert seinen persönlichen Geschmack. Mit Meal Prep bekommt der Körper gezielt alle Nährstoffe, die er braucht, um langfristig gesund zu bleiben. Und das Beste: Indem Sie Ihr Essen selbst vor­

kochen, bleibt am Ende mehr Geld im Börsl. Ein weiterer Benefit: Vorkochen vermeidet Müll. Ob Bestellung beim Lieferservice oder das Sandwich im Convenience-Regal des Supermarkts: Schnelle Mahlzeiten verbrauchen in der Regel eine Menge Verpackungsmaterial, das nach dem Essen sofort wieder in den Müll wandert. Ganz anders bei Meal Prep. Für Aufbewahrung und Transport der vorgekochten Speisen eignen sich viele Gefäße. Sie können einfach alte Einmachgläser oder Ähnliches verwen­ den. Dosen und Lunchboxen aus Glas oder Kunststoff sind praktisch, gut verstaubar und können immer wieder verwendet werden. Wer dafür nicht viel Geld ausgeben möchte, findet im Super­ markt günstige Plastikdosen, die man meistens auch in den Geschirrspüler geben kann. Wichtig ist dabei aber, dass diese schadstofffrei sind.

FOTO: SHUTTERSTOCK

Fett, Zucker und Co. können einpacken. Denn immer mehr Menschen kochen gesund vor und nehmen sich ihr Essen mit. Die Lunchbox ist wieder da.


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VORKOCHEN ZUM NACHMACHEN – SO GEHT MEAL PREP

MEAL PREP ERLESEN:

LUNCH TO GO von Inga Pfannebecker

Sagen Sie Fastfood adieu, kochen Sie vor und belohnen Sie sich mit Geschmack wie im Gourmetlokal. Raffinierte Happen, Trendsuppen, Salate … appetitlich verpackt und griffbereit. www.gu.de

FOTOS: GETTYIMAGES, SHUTTERSTOCK

Um beim Vorkochen für Abwechslung zu sorgen, ist ein wenig Vorbereitung nötig. Wenn Sie schon beim Einkaufen wissen, was in den nächsten Tagen auf dem Speiseplan steht, ist der Großteil der Arbeit schon erledigt. Wie Sie Meal Prep dann im Alltag anwenden, bleibt ganz Ihnen überlassen. Eine Möglichkeit ist, in Bausteinen zu denken. Achten Sie darauf, dass sie genügend Proteine, Obst, Gemüse und Salat zu sich nehmen. Diese Nähr­ stoff-Bausteine können Sie ohne großen Aufwand kombinieren, einpacken und mitnehmen – und so gesund durch den Tag gehen. Die zweite Möglichkeit:

bereits am Vorabend das Essen für den nächsten Tag vorbereiten. Dazu können Sie einfach eine Portion mehr kalkulie­ ren. Manche Meal Preper gehen sogar so weit, dass sie schon sonntags für die ganze Woche vorkochen. Das hat den Vorteil, dass man sich an ohnehin stres­ sigen Arbeitstagen nicht auch noch um das Essen für den nächsten Tag Gedan­ ken machen muss. Am besten einfach ausprobieren – denn jeder hat seine persönlichen Vorlieben und Routinen. Eine ausgewogene Ernährung ist die Grundvoraussetzung, um dauerhaft gesund und leistungsfähig zu bleiben. Der Vorkochtrend und die Rückkehr der Lunchbox ist dabei als positives Zeichen zu werten. Das GesundheitsBewusstsein ist da und wächst – ganz unabhängig davon, wo man gerade unterwegs ist. Alles in allem: definitiv einen Versuch wert.

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TURBO

SUSHI-BURRITO 550 kcal pro Portion Für 2 Portionen • 12 Min. 5 EL Weißweinessig • 2 EL Zucker • 1 Beutel (125 g) 2-Minuten-Reis • 2 Nori-Blätter • 100 g Räucherlachs-Scheiben • 5 EL Frischkäse • 2 Snack-Gurken • Salz 1. Essig, Zucker, 3 EL Wasser und 1 Prise Salz in einem Topf aufkochen. Rühren, bis der Zucker gelöst ist. 2. Den Reis aus dem Beutel in den Topf rieseln lassen und 2 Minuten bei kleiner Hitze garen. Vom Herd nehmen und offen abkühlen lassen.

GUT DING BRAUCHT NICHT IMMER WEILE. ZUMINDEST WENN ES NACH DEM KOCHTREND SPEED COOKING GEHT, DENN DER SETZT AUF BLITZSCHNELLE, KREATIVE GERICHTE MIT FRISCHEN ZUTATEN.

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4. Reis gleichmäßig auf den Nori-Blättern verteilen, dabei rundherum einen kleinen Rand freilassen. 5. In der Mitte jedes Blattes in einem Längsstreifen den Lachs flach auslegen. Mit Frischkäse bestreichen. 6. Snack-Gurken waschen, längs vierteln und auf dem Frischkäse verteilen. 7. Die Ränder der beiden Nori-Blätter befeuchten und einschlagen, dann die Blätter von einer Seite her straff aufrollen.

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3. Die Nori-Blätter mit der glänzenden Seite nach unten nebeneinander auf die Arbeits­fläche legen.


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SPEED COOKING Vom Sandwich bis zum Burger, von der Suppe bis zur Pasta – Sandra Schumann versammelt in dem Buch „Speed Cooking“ viele Blitz-Rezepte mit frischen Zutaten und Step-by-Step-Anleitungen. Dazu gibt’s Tipps zu Kochtechniken, Werkzeugen und Food-Prep. Erschienen im Gräfe und Unzer Verlag. www.gu.de

LINSENSALAT MIT MANGO UND SCHAFSKÄSE

FOTO: (C) GRÄFE UND UNZER VERLAG/SILVIO KNEZEVIC

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570 kcal pro Portion • Für 2 Portionen • 20 Min. 60 g rote Linsen • 1 kleine Avocado • 100 g Schafskäse • 1 kleine ­Mango • 6 Stängel Koriandergrün • 50 g Buttermilch • 3 EL Zitronensaft • ¼ TL Chiliflocken • Salz 1. Die Linsen in Salzwasser ca. 10 Minuten bissfest garen. 2. Avocado halbieren, Kern entfernen. Fruchtfleisch mit dem Löffel aus der Schale lösen und klein würfeln. 3. Den Schafskäse grob zerbröckeln. Die Mango schälen, das Fruchtfleisch in kleinen Stücken vom Kern schneiden. 4. Koriandergrün abbrausen, trocken schütteln und grob hacken. Linsen abgießen. 5. Alle vorbereiteten Zutaten mit der Buttermilch und dem Zitronensaft in einer Schüssel mischen. 6. Linsensalat mit Salz und Chiliflocken abschmecken.

uch wer gerne kocht, hat nicht jeden Tag Zeit und Lust dazu, stundenlang in der Küche zu stehen. Blitz-Gerichte, die wenig Vorbereitung brauchen, im Handumdrehen essfertig sind und dennoch mit hoch­ wertigen Zutaten zubereitet werden, sind deshalb der Food-Trend der Stunde. Länger als 30 Minuten steht ein geübter Blitz-Koch kaum in der Küche, ehe das Essen fertig ist – und das ganz ohne Mikrowelle und Fertigpizza. Was auf den Teller kommt, ist dabei variabel und kann je nach Lust, Laune und Kreativität kombiniert werden. Nicht nur Salate oder Wraps eignen sich als Blitz­ gerichte, auch leckere Pasta, Reis, Paella oder Schnitzel dauern im Speed-Modus nicht länger als eine halbe Stunde.

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ASIA-NUDELPFANNE 585 kcal pro Portion Für 2 Portionen • 20 Min. 100 g Mie-Nudeln • 2 Knoblauchzehen • 6 EL Sojasauce • 3 EL Honig • 2 TL Sesam • 200 g Rinderhüftsteak • 100 g Zuckerschoten • 1 EL Öl

1. Die Mie-Nudeln nach Packungsanweisung bissfest garen.

2. Inzwischen Knoblauch schälen und durchpressen. Mit Sojasauce, Honig und Sesam verrühren. 3. Das Hüftsteak in dünne Streifen schneiden und in die Sauce geben. Die Zuckerschoten waschen, putzen und halbieren.

Beim Zeitsparen in der Küche gelten im Prinzip dieselben Regeln wie im Alltag. Wer Ordnung hält, findet sei­ ne Zutaten und Werkzeuge schneller, wer clever kalkuliert, kann etwa Backund Garzeiten ausnutzen, um in der Zwischenzeit andere Arbeitsschritte zu erledigen. Vor dem Kochen sollten Sie das Rezept einmal komplett durchlesen und erst dann Schritt für Schritt vorgehen. Das verringert das Risiko, einen wichtigen Handgriff zu übersehen, der dann ausgebessert werden muss und Zeit kostet. Es hilft auch, alle Zutaten zunächst neben­ einander aufzulegen (die „Mise en Place“ sozusagen), um sich zu Beginn die Übersicht zu verschaffen. Ein paar Tricks und das eine oder andere gute Küchenutensil tun dann ein Übriges. 40

FLINKE KÜCHENHELFER Wer beim Schneiden das Tempo erhö­ hen will, sollte sich einen Blitzhacker zulegen. Mit dem Allround-Gerät kann man nicht nur Pesto und Kräuterdres­ sing für den Salat schnell und einfach herstellen, sondern auch Suppen pürieren, Dips machen und vieles mehr. Alle, die trotzdem lieber mit der Hand schnippeln, sollten das auf jeden Fall nie ohne rutschfeste Unterlage tun. Zur Sicherheit also einen feuchten Lappen unter das Schneidebrett legen! Auch wichtig sind scharfe Messer. Experten empfehlen als Grundausrüstung ein gutes Kochmesser, ein Schälmesser und

ein Brotmesser. Auch der Wasserko­ cher kommt beim Turbo-Kochen zum Einsatz: Darin erhitzt das Wasser viel schneller als in einem Topf auf dem Herd. Generell gilt: Viele Dinge, die man sowieso in der Küche hat, sind vielseitig einsetzbar. Aus der Pfanne und einem flachen, schweren Deckel wird ein Sandwichtoaster, das Waffeleisen kann Röstis braten und ein Tupperge­ schirr wird zum Knoblauchschäler (die Zehen mit Schale einfach in ein kleines Geschirr geben und 30 Sekunden lang heftig schütteln, die Schale fällt dabei ab).

FOTO: (C) GRÄFE UND UNZER VERLAG/SILVIO KNEZEVIC

ORGANISATION IST ALLES

4. Die Nudeln abgießen und beiseitestellen. 5. Öl im Wok oder in einer großen Pfanne erhitzen. Die Steakstreifen aus der Sauce nehmen und im Öl 2 Minuten scharf anbraten. 6. Zuckerschoten, Nudeln und übrige Sauce in die Pfanne geben, alles vermischen. Noch 1 Minute garen, dann servieren.


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DIE RICHTIGEN ZUTATEN Um die Kochzeit zu verringern, sollten Sie Ihre Zutaten so klein wie mög­ lich schneiden. Wer schnell sein will, braucht außerdem einen gut sortierten Vorrat im Küchen- bzw. Kühlschrank. Dazu gehören zum Beispiel Nudeln (je kürzer, desto schneller), Reis (kann man vorgegart kaufen) oder Couscous, aber auch Fertigteige oder Gewürzmischun­ gen. Gemüsesorten, die man ohne viel Aufwand und Schnippelei benutzen kann, sind etwa Kirschtomaten, Paprika oder Frühlingszwiebel. Auch mit Tief­ kühlware lässt sich gut arbeiten: Wer selbst keinen Kräutergarten hat, dem ist mit tiefgekühlten Kräutern geholfen. Tiefgefrorener Fisch lässt sich in einer Schüssel mit kaltem Wasser schnell auftauen. Gemüse aus dem Tiefkühlfach muss man oft nicht mehr schälen (Erb­ sen, Karotten, Mais). Bei manch ande­ ren Zutaten (etwa bei Ingwer) kann man die Schale auch einfach dranlassen und mitschneiden – fürs intensive Aroma.

KABELJAU MIT CASHEW-PESTO-HAUBE 410 kcal pro Portion Für 2 Portionen • 12 Min.

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1 EL Öl • 2 (à 150 g) Kabeljaufilets • 4 EL Cashew­ kerne • 75 g Crème fraîche • 6 TL Pesto 1. Den Grill des Backofens auf Maximaltemperatur vorheizen. Das Backblech mit dem Öl einfetten. 2. Fischfilets nebeneinander auf das Backblech legen. 3. Cashewkerne fein hacken und mit Crème fraîche und Pesto verrühren. 4. Die Cashew-Pesto-Creme gleichmäßig auf den Fischfilets verteilen. 5. Die Filets im Ofen (oben) ca. 7 Minuten grillen, bis die Haube goldbraun ist. Dazu passt: Reis, Brot, Nudeln.

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TROCKEN Für unsere Vorfahren war es überlebenswichtig, heute ist das Trocknen von Lebensmitteln eine Praxis, die man zu Hause kaum mehr anwendet. Dabei verhilft das Dörren oft erst zu einem außergewöhnlichen Geschmackserlebnis.

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ugegeben: Sie sehen nicht immer appetitlich aus. In der Küche sind dehydrier­ tes Obst und Gemüse aber eine Geheimwaffe, die die Völker Mesopotamiens und Kleinasiens schon vor mehr als 5.000 Jahren zu schätzen wussten. Denn ursprünglich stammt die Tradition der Trockenfrüchteher­ stellung aus dem Orient – der heutigen Region Iran, Irak, Syrien, Türkei. Bis heute sind gerade dort Datteln, Feigen, Rosinen und Berberitzen wesentliche Bestandteile der regionalen Küchen und verleihen den Speisen nicht nur spannende aromatische Kombinatio­ nen, sondern tragen viel zur Vielfalt der Nährstoffe in sonst kargen Regionen bei. Es ist fast (bio-)logisch, dass das Trocknen der Früchte in der Sonne besonders in wasserarmen Gebieten eine ideale Konservie­ rungsmethode darstellt, die wir auch für unsere kalte Jahreszeit gerne nutzen.

DÖRREN OHNE DÖRRER Dehydrieren kann man auch im Backrohr bei einer Temperatur zwischen 40 und 50 Grad. Bei zu wenig Hitze kann sich Schimmel bilden, bei zu hohen Temperaturen läuft Saft aus, weil die Zellen im Lebensmittel bersten. Damit die feuchte Luft abzieht, müssen Backöfen ohne Heiß- und Umluftfunktion einen Spalt breit offen bleiben. Dauern kann der Dörrprozess bis zu zwei Tage.

WASSER RAUS, VITAMINE DRIN! Durch den Wasserentzug beim Dörren intensiviert sich der Geschmack der Lebensmittel, weil die Flüssigkeit entzo­ gen wird und sich die Aromastoffe so in der Trockenfrucht konzentrieren. Auch Vitamine und Mineralstoffe bleiben erhalten. Der Prozess des Dehydrierens steigert zudem die Haltbarkeit von Nahrungsmitteln, weil er Bakterien mit der Flüssigkeit die Lebensgrundla­ ge entzieht. Früher konservierte man so wichtige Nahrungsmittel und kam damit über den Winter. Auch heute kann man sich die Früchte und Aromen des Sommers mit in die Winterküche nehmen – und braucht dazu keine che­ mischen Konservierungsstoffe. Gedörrt wird zu Hause idealerweise mit einem Dörr-Automaten, man kommt mit etwas mehr Geduld aber auch ohne zurecht. Abwechslung ist garantiert: Zum Trock­ nen eignet sich beinahe alles – von der Mangospalte bis zur Gurkenscheibe.

ACHTUNG ZUCKER! Bei allen gesunden Vorteilen der kon­ servierten Sommerfrüchte gibt es doch auch Dinge zu beachten, die den Genuss im Übermaß zum Dickmacher machen können. Eine ordentliche Portion Dörr­ früchte von ca. 40 g (eine Handvoll) hat annähernd die gleiche Menge an Kalori­ en wie eine Rippe Schokolade. Und bei den köstlichen Trockenfrüchten bleibt es leider oft nicht bei einer Handvoll, und schon sind eine Menge Kalorien genascht worden, die sich dann als Win­ terspeck unangenehm an den Körper schmiegen. Besonders bei Kindern ist

durch den hohen Zuckergehalt der Trockenfrüchte neben den Kalorien auch das Thema Kari­ es im Auge zu behalten. Aber: Die Energie der Trocken­ früchte ist natürlich wesentlich „nachhaltiger“ und wird vom Körper aufgrund der vielen komplexen Kohlenhydrate langsamer verstoffwechselt als reiner Zucker. Das macht sie zu idealen Energielieferanten für Ausdauersportler und liefert im Büro und bei körperlicher Arbeit als Snack zwischen­ durch wertvolle Power mit der Kraft der Natur. Eine süße Belohnung, die noch dazu die Leistung steigert.

DIE STARS DES TROCKNENS Diese Früchte eignen sich ganz besonders zum Dörren – für alle gilt, dass nur ganz reife Früchte gedörrt werden sollten: • Äpfel •

Birnen (Kletzen)

• Zwetschgen (Dörrpflaumen) •

Weintrauben (Korinthen, Rosinen, Sultaninen)

Tomaten (die berühmten „Pomodori Secchi“)

• Marillen •

Südfrüchte wie Banane, Mango, Papaya

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GESUNDE STRATEGIEN GEGEN KRANKE TAGE

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Während die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, warten im Unsichtbaren die Erkältungsviren auf ihre große Chance. Mit den richtigen Strategien zeigen Sie den Viren die kalte Schulter – und kommen fit durch den Winter.

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eder Erwachsene ist im Durchschnitt bis zu 4 Mal pro Jahr krank. Besonders hoch im Kurs: die Erkäl­ tung. Gerade im Winter haben Viren leichtes Spiel. Sie fühlen sich wohl bei niedrigen Temperaturen und können sich ganz einfach weiterverbreiten. Denn Schnupfen oder leichter Husten ist für viele erkältete Menschen noch kein Grund, zu Hause zu bleiben. Sie gehen trotzdem zur Arbeit und stecken weitere Menschen an. Die beste Medizin dagegen: Vorbeugen.

ILLUSTRATIONS: OFFSET

EINE EINGESPIELTE ABWEHR ALS GAME CHANGER

Die wichtigste Voraussetzung, um gar nicht erst krank zu werden, ist ein starkes Immunsystem, das mit voller Kraft gegen die Erreger ankämpfen kann. Aber bei den sinkenden Tempera­ turen schwächeln tendenziell auch die Abwehrkräfte. Mit einer gesunden, vita­ min- und nährstoffreichen Ernährung können Sie dem entgegenwirken und dafür sorgen, dass die Viren gar nicht erst zum Zug kommen.

Sanddorn und Zitrone beinhalten dafür die nötige Dosis Vitamin C, während Knob­ lauch allgemein gut gegen Viren, Bakte­ rien und Pilze wirkt. Das Trinken von Ingwerwasser stärkt darüber hinaus die Schleimhäute, denen ohnehin die trockene Heizungsluft zu schaffen macht. Regel­ mäßiges Stoßlüften trägt die trockene Luft nach draußen und schont so auch Ihre Atemwege. Um ein generell besse­ res Raumklima zu schaffen, eignet sich ein Luftbefeuchter. Aber auch zu wenig Schlaf kann sich negativ auf das Immunsystem auswir­ ken. Achten Sie deshalb darauf, dass sie mindestens 7 Stunden pro Tag schlafen. Denn aktuelle Studien legen nahe, dass gerade Schlafmangel ein bis zu 30 % höheres Erkältungsrisiko mit sich bringt. Vermeiden Sie außerdem allzu großen Stress – ob privat oder in der Arbeit – und bewegen Sie sich ausreichend. Sport steigert das Wohl­ befinden und vermindert das Krank­ heitsrisiko. So bleiben die Abwehrkräfte auf Zack.

MACHEN SIE EINEN BOGEN UM DIE VIREN.

Ein starkes Immunsystem ist leider noch keine Garantie dafür, dass Ihnen die Erkältung erspart bleibt. Die Viren werden entweder durch Tröpfchenin­ fektion oder Berührung übertragen. Darum ist es empfehlenswert, in der Erkältungssaison mit offenen Augen durch den Tag zu gehen. Indem Sie auf potenzielle Ansteckungsgefahren ach­ ten, sorgen Sie dafür, dass Sie weniger Krankheitserregern ausgesetzt sind und diese nicht überhandnehmen können. Ein vorbildliches Beispiel aus dem Alltag: Sie sind auf dem Weg zur Arbeit, steigen in den Bus und blicken durch die Runde. Ein anderer Fahrgast ist scheinbar erkältet und kämpft mit den

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Das beste Hausmittel gegen Erkältung? Ganz klar: Tee trinken. Tee wirkt Wunder, tut den Schleimhäuten gut und eignet sich perfekt zur Vorbeugung von Erkältungen. Aber auch im Fall einer Erkrankung gilt: Tee olè. Ob Kamille, Salbei, Ingwer, Thymian, Pfefferminz und viele mehr: Für nahezu jedes Symptom gibt es das passende Heißgetränk. Während die pflanzlichen Wirkstoffe einerseits die Symptome lindern, wärmt Tee von innen heraus und sorgt für einen guten Flüssigkeitshaushalt. Und ganz davon abgesehen: Tee schmeckt einfach. Am besten frisch aufgebrüht und mit etwas Honig verfeinert.

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ILLUSTRATION: OFFSET

ABWARTEN UND TEE TRINKEN


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üblichen Symptomen. Weil Sie kein unnötiges Erkältungsrisiko eingehen wollen, halten Sie Abstand und gehen so den Erregern bewusst aus dem Weg. Eine gute Entscheidung. Und falls Sie sich trotzdem plötzlich neben einer erkälteten Person wiederfinden, gehen Sie auf Nummer sicher und drehen Sie sich etwas zur Seite, wenn diese hustet oder nießt. Besonders auf Türgriffen werden viele Viren übertragen, daher gilt ganz all­ gemein: Ausreichend Hygiene durch mehrmaliges Händewaschen am Tag senkt das Ansteckungsrisiko. Im öffentlichen Raum empfiehlt sich außerdem das Tragen von Handschu­ hen. Sie halten nicht nur warm, sondern gleichzeitig Erreger fern. So kommen Sie gar nicht erst in Kontakt.

MICH HAT’S ERWISCHT. WAS JETZT? Selbst dem stärksten Immunsystem wird es irgendwann zu viel. Manchmal hat man einfach Pech und die Erkältung trifft einen trotzdem. Zum Glück ist an diesen Tagen bereits ein Ende in Sicht: Eine Verkühlung dauert normalerweise nur ca. eine Woche. Und die Symptome lassen sich gut behandeln, sodass Sie schnell wieder auf die Beine kommen. Am besten eignen sich die altbewährten Methoden. Viel Trinken sowie (scharfe) Suppen begünstigen eine schnelle Genesung. Denn gerade bei Erkältungen sollte man ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Wunder wirkt dabei auch das

­Inhalieren. Es beruhigt die Schleim­ häute und trägt dazu bei, dass sich der Schleim lockern kann. Für unangeneh­ me Begleiterscheinungen wie Rachen-, Kopf- sowie Muskelschmerzen können Sie auf allgemein erhältliche Schmerz­ mittel zurückgreifen, wie zum Beispiel Aspirin oder Ibuprofen. Am Ende zählt aber vor allem eines: Der Körper braucht Ruhe, um sich zu erholen. Man macht am besten nicht den Fehler, schon zu früh wieder das Haus zu verlassen. Das führt nur dazu, dass der Körper noch größerem Stress ausgesetzt ist, der Kreislauf zusätzlich belastet wird und sich die eigenen Viren weiterverbreiten. Einfach ruhig bleiben und die völlige Genesung abwar­ ten – das in Ruhe gelassene Immunsys­ tem erledigt verlässlich den Rest.

„DIE WIRKSAMSTE MEDIZIN IST DIE NATÜRLICHE HEILKRAFT, DIE IM INNEREN EINES JEDEN VON UNS LIEGT.“

FOTOS: DYSON,©FABIAN RETTENBACHER - ZIRBENLÜFTER®, BEURER

HIPPOKRATES VON KOS, „VATER DER HEILKUNDE“

Optimal feuchtes Klima

Die Power der Zirbe

Balsam für die Atemwege

Trockene Heizungsluft reizt die Schleimhäute und macht uns anfälliger für Erkältungen und weitere Erkrankungen der Atemwege. Mit einem Luftbefeuchter von Dyson können Sie die Luftfeuchtigkeit im Raum auf ein optimales Maß erhöhen und sorgen so für ein angenehmes Raumklima sowie eine bessere Luft zum Atmen. Ein besonders positiver Nebeneffekt: Das Gerät tötet gleichzeitig 99,9 % der Bakterien ab.

Gerade im Winter ist man auf der Suche nach einem Weg, um ein angenehmes Raumklima zu schaffen: Der Zirbenlüfter bewegt die Luft permanent und verbessert die Luftfeuchtigkeit im Raum. Zirbenholz hat eine positive Wirkung auf Kreislauf, Herzfrequenz sowie Schleimhäute und erhöht das allgemeine Wohlbefinden. Perfekt vor allem im Winter – um Erkältungen vorzubeugen und die Atemwege zu schonen.

Wenn die Erkältung zuschlägt, fällt das Atmen schwer. Durch Inhalieren stellen Sie sicher, dass die helfenden Wirkstoffe – z. B. Salzlösung – direkt zu den Schleimhäuten gelangen und so die Atemwege wieder frei werden. Der Beurer Inhalator ist ein handliches Gerät, mit dem Sie ganz einfach die unangenehmen Begleiterscheinungen einer Erkältung behandeln. So kann man wieder richtig durchatmen.

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LET’S GLAMP!

FOTOS: BEIGESTELLT VON DIENSTLEISTER

GLAMPING – DIE AUSSERGEWÖHNLICHE SCHWESTER DES CAMPINGS Wohnwagen, Zelt, Gaskocher, Schlafsack und schnöder Campingplatz sind Geschichte. Wer Außergewöhnliches in der Natur erleben will, verschreibt sich dem neuen Reisetrend „Glamping“, das extravaganten Glamour und Camping in den schönsten Locations der Welt zu einem Erlebnis der Extraklasse verbindet.

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„REISEN MACHT EINEN BESCHEIDEN. MAN ERKENNT, WELCH KLEINEN PLATZ MAN IN DER WELT BESETZT.“ GUSTAVE FLAUBERT

lamping – eine Wortschöpfung aus Glamorous + Camping – ist der globale Megatrend für ­naturbewusste Individualreisende. Denn es geht beim Glamping im Grunde um den Urwunsch nach Natur und Einfachheit. Auch wenn meistens noch eine gehörige Portion Lu­ xus dazu serviert wird. Der flamboyante Mix aus ungewöhnlichen Locations und einer sehr archaischen Lebens­ weise mit/in Bäumen, in alten Höhlen, indianischen Tipis, umgewandelten Fi­ scherhütten oder im pelzausgestatteten Luxusiglu in arktischer Kälte macht das Glamping zum planbaren, organischen Abenteuer für den modernen Hipster und seine Liebsten.

Fernab des Trubels der Tourismusströme und der überlasteten Strände mit ihren satt geölten Urlauberreihen am Grillrost der Sonne lässt es sich reisen wie einst zu Kolonial­ zeiten auf Löwenjagd. In großen herrschaftlichen Zelten mit allem erdenklichem Luxus und kulinarischer Begleitung wird die Wüste zum unvergesslichen Abenteuer für ver­ wöhnte Fünfsternetouristen. CANVAS CLUB, OMAN WWW.CANVASCLUB.DE

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Die Wüste Omans lebt


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Der Baumraum am Lule Fluss

Spieglein, Spieglein an dem Baum

Das Weinchateau am Baum

Wie eine Raumkapsel erhebt sich „The Cabin“ aus den uralten Baumriesen Nordschwedens. In dieser Kapsel findet man auf 24 m2 alles, was man für einen Aufenthalt im Wald als Städter so braucht: Designermöbel, Designerbett und den Blick auf die Natur durch eine schützende Glaswand. Plus Holzveranda für lauschige Abende im Forst.

Der „Mirrorcube“ ist eigentlich fast unsichtbar, wenn man durch den Wald um Harads in Schweden streift. Denn alle Wände reflektieren nur die Umgebung. Innen sind die Wände aus naturbelassenem Holz und bieten höchsten Komfort mitten in der Wildnis. Sauna und Bad sind unmittelbar in der Nähe des veritablen Spiegelkabinetts.

Chateau Ramsak in Slowenien ist eine der ungewöhnlichsten Adressen für stilvolles Glamping. Inmitten der slowenischen Weinberge gelegen, bietet Chateau Ramsak ein ganzes Vineyard Glamping Resort mit exklusiv ausgestatteten Baumhäusern und Luxuszelten inkl. Jacuzzi. Blick auf den Wein und Blick in das Glas sind Teil des Abenteuers.

THE CABIN, SCHWEDEN

MIRROR CUBE, SCHWEDEN

CHATEAU RAMSAK, SLOWENIEN

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WWW.CHATEAURAMSAK.COM

Waldurlaub im All

Fliegen über den Oliven- Vogelnest für Natur- und hainen der Toskana Architekturliebhaber

„The UFO“ ist das Baumhaus für alle, die immer schon Astronauten werden wollten. Die Raumkapsel hoch über dem Waldboden vermittelt die Atmosphäre, die man aus Science-Fiction-Filmen kennt. Der Wald ist das Universum der Stille, das einen den Alltag vergessen lässt. Das UFO bietet fünf Personen allen Komfort inkl. free WIFI. THE UFO, SCHWEDEN WWW.TREEHOTEL.SE

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La Piantata ist ein Agriturismo in der schönsten Ecke der schönen Toskana. Das Baumhaus des Guts fliegt förmlich über die jahrhundertealten Olivenhaine und lässt Stress und Sorgen der Bewohner weit hinter sich zurück. „La casa sull’Albero“ bietet jeden Luxus und sogar einen eigenen Pool. Motto: Das Leben mit allen Sinnen genießen.

Das Vogelnest baut auf den Kontrasten zwischen außen und innen auf. Das Ä ­ ußere ist ein riesiges Vogelnest. Es gibt dem Haus Tarnung, so dass es schnell Teil der Umgebung wird. Das Innere hingegen ist vertraut und exklusiv. Es ist eine großzügige Umgebung, in der sich eine Familie bequem ausbreiten kann.

LA PIANTATA, ITALIEN

BIRD’S NEST, SCHWEDEN

WWW.LAPIANTATA.IT

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FOTOS: BEIGESTELLT VON DIENSTLEISTER

LIVING


LIVING

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FOTOS: BEIGESTELLT VON DIENSTLEISTER

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01 FREIER BLICK IN DEN FORST AUS DEM MIRRORCUBE 02 THE CABIN: INNEN DESIGN, AUSSEN DER WALD NORDSCHWEDENS

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TIME-Out

FÜR DEN BERG, VON DER ALM! VAUDE GREEN SHAPE CORE AUS BIOMATERIALIEN WIE KUHMILCH ODER HOLZ WWW.VAUDE.COM

DER NEUE LUXUS:

FOTOS: WHITEPOD, VAUDE

STILLE WEIT WEG VOM LUXUS

Das Whitepod Eco-Luxury Hotel in Valais, auf 1.400 m in den Alpen der französischsprachigen Schweiz gelegen, bietet etwas Einzigartiges: den Rückzug vom Trubel des Touris­ mus und des üblichen Glamour-Lu­ xus-Getriebes. Hier ist man in seinem „POD“ in einer eigenen Welt daheim und diese Welt ist mehr als ein Hotel. Whitepod macht Zeit zum Gewinn,

hier wird Raum zur wertvollen Zeit mitten im Paradies der schweizeri­ schen Alpen. Die kuppelförmigen Zel­ te sind Teil dieser Landschaft, können nur zu Fuß erreicht werden und fügen sich harmonisch und ohne Bruch in die Natur ein. Ökologie und höchster Komfort werden im Whitepod zur ganz natürlichen Kombination. Dazu gehören wohlig warme Holzöfen und

die allerbesten Betten für einen tiefen, erholsamen Schlaf. Jeder POD hat Bad und WC und seine eigene Terrasse mit Blick auf die alpine Kulisse. Für alle PODs steht ein Wellness- und Treat­ mentbereich zur Verfügung. Für die aktive Erholung sorgen Hundeschlit­ tenfahrten, geführte Bergtouren und hoteleigenes Paraglidingequipment. www.whitepod.com

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TIME-Out

Die Kälte des Südens

FOTO: LAIF

IN MONTENEGRO UND SERBIEN WARTET DER UNERWARTETE WINTERSPASS!

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TIME-Out

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„SNOWMADS – RDS A JOURNEY TOWA EASTERN SUNS“ als er am Balkan Freeski-Abenteu mit einem alten r ou Entdeckungst auf Red Bull TV: Feuerwehrtruck mads redbull.tv/snow

FOTOS: LAIF

er Süden, das ist für viele nur Sonnenschein, Badehose und Vanilleeis. Die gebirgigen Regionen Serbiens und Montenegros bewei­ sen eindrucksvoll das Gegenteil: Hier ist es schön kalt und in der Kälte ganz besonders schön. Der Balkan ist die Heimat schrof­ fer Gebirge, grüner Wälder und karstiger Landschaften. Unzäh­ lige Italo-Western wurden in den Schluchten Kroatiens, Serbiens und Montenegros gedreht. Dass man hier aber auch dem Winter­ sport frönen und hochalpinen Freuden nachgehen kann, ist sogar Abenteuer­reisenden neu und über­ rascht den geübten Bergfex alpiner Prägung. Vom montenegrinischen Kolasin mit seinen fast 2.000 m hohen Bergen bis zum serbischen Stara Planina – Babin Zub mit fast 2.200 m hohen Gipfeln und 13 km Skipisten im Südosten Serbiens reicht ein Bogen von Bergresorts und Wintersportorten, die es zu ent­ decken lohnt.

MEHR ALS NUR WINTERSPORT:

EINE REISE IN DIE GESCHICHTE DES BALKANS

Schritt für Schritt entdeckt man im serbischen und montenegrinischen Winter die Spuren der gemeinsa­ men Geschichte beider im Vielvöl­ kerreich Jugoslawien. Viele Völker, viele Regionen und viele regionale Traditionen: Diese Region ist eine der Wiegen der europäischen Kultur und beweist dies mit vielen archai­ schen Bräuchen und einem tiefen kulturellen Erbe. Was die Region eint, ist die Küche, die mit der

Vielfalt der Aromen dem Fein­ schmecker schmeichelt und gerade im Winter mit vielen Eintöpfen und deftigen Suppen den aktiven Bergsportler wärmt. Wer Luxus sucht, wird auch hier ganz Besonderes finden und Genuss entdecken. Das 4-Sterne-Resort Bianca im Skigebiet Kolasin in Montenegro verbindet sehr originell monumentale Architektur, rustikale Gemütlichkeit mit einem sehr westlichem Komfort der Extraklasse. Kaminfeuer, moderne Zimmer und jede Menge unberühr­ ter Natur sind hier garantiert. So wie bei jedem Wintersportauf­ enthalt in der Region Serbien und Montenegro. 59


TIME-Out

DIE GEBIRGE DES BALKANS:

EUROPAS UNENTDECKTE SCHÖNHEIT Die Balkanhalbinsel ist eine der Wiegen europäischer Kultur. Dabei ist das Balkangebirge nur eines von vielen Gebirgen, die die Region zum natürlichen Sehnsuchtsort für Wan­ derer, Tourengeher und Wintersport­ ler machen. Die Serben und Bulgaren nennen ihn nicht umsonst „Stara Pla­ nina – altes Gebirge“. Geologisch sind die Balkangebirge wie das Dinarische Gebirge und das namensgebende Balkangebirge Teile des alpidischen Gebirgssystems, dessen Entstehung stark mit der Geburt der Alpen zu­ sammenhängt. Der Name Balkan stammt aus der türkischen Sprache und bedeutet so viel wie „Gebiet mit vielen Bäumen, Sträuchern und Büschen“ oder „Berg mit vielen Wäldern“. Und diese wilde, ursprüngliche Natur ist es auch, die heute noch den Reiz des Balkans ausmacht, der einer Vielzahl von Na­

tionalparks und Wildtierreservaten eine natürliche Heimat gibt. Über 10.500 einheimische Pflanzenarten machen die Balkangebirge zu einem natürlichen Hotspot der Biodiversi­ tät in Europa. Hier findet man fast menschen­ leere, saftige Waldgebiete mit einer imposanten Fauna, karstige Schluchten und Klippen von male­ rischer Schönheit sowie hohe Gipfel bis weit über 2.500 m Höhe, die auch für erfahrene Alpinisten eine sport­ liche Herausforderung darstellen. Neben den natürlichen Schönheiten birgt diese Region aber so viel kultu­ relle Vielfalt und historische Bedeu­ tung wie nur wenige Landschaften Europas. Die Balkanhalbinsel wurde in ihrer Geschichte vom römischen Reich, dem byzantinischen Reich, dem osmanischen Reich und der österreichisch-ungarischen Monar­ chie beherrscht und geprägt. Hier treffen Christentum und Islam auf­ einander und bilden die Grundlage für eine bunte ethnische Vielfalt, die sich auch in den raffinierten regionalen Küchen niederschlägt.

DIE WELLIFE TIPPS FÜR EINE WINTERREISE AUF DEN BALKAN:

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Durmitor, Montenegro | 6 km Pisten

03

Tornik-Zlatibor, Serbien | 7 km Pisten

04

Kopaonik, Serbien | 55 km Pisten

05 Stara Planina – Babin Zub, Serbien | 13 km Pisten

Se rb ie n 03 02 01 Montenegro

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05 FOTOS: LAIF

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Kolasin, Montenegro | 14 km Pisten


TIME-Out

„LOREM IPSUM DOLOR SIT AMET, CONSECTETUER ADIPISCING ELIT. AENEAN COMMODO LIGULA EGET“

„ES IST BESSER, SKI FAHREN ZU GEHEN UND AN GOTT ZU DENKEN, ALS IN DIE KIRCHE ZU GEHEN UND ANS SKIFAHREN ZU DENKEN.“

FOTO: LAIF

FRIDTJOF NANSEN

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TERMINE FRIDGE FESTIVAL RAVE ON SNOW KREISCHBERG

SAALBACH

PLANAI CLASSIC

Fun im Kühlschrank des Winters: Das Fridge Festival steht für die Kombination aus extremem Wintersport und exzellentem Sound. Sport und Action während des Tages; und am Abend coole Moves im kalten Schnee! Am 15.12. www.fridge-festival.at

Das weltweit größte Winterfestival der Clubszene lockt tausende Freunde elektronischer Musik mit einer Kombination aus Boarden und Nightlife ins winterlich verschneite SaalbachHinterglemm. Von 13.12. bis 16.12. ww.raveonsnow.com

Klasse erfahren: Oldtimer aus aller Herren Länder nehmen an der stilvollen Planai Classic Rallye mit ihren eigenen Regeln teil. Viele Prominente und schöne Autos gibt’s für die Zaungäste und Adabeis ohne Oldtimer. 3.1. bis 5.1. www.planai-classic.at

LCC RINGSTRASSEN SILVESTERLAUF WIEN

24 STUNDEN BURGENLAND

Laufen Sie auf den schönsten 5.4 km Wiens entlang der Ringstraße ins neue Jahr und genießen Sie die Atmosphäre tausender gutgelaunter Hobbyläufer und Top-Runner. Startschuss: Punkt 11.00 Uhr vor der Universität Wien. Am 31.12. www.lcc-wien.at

120 km in 24 Stunden rund um den Neusiedler See. Ein ultimatives Abenteuer für die Härtesten unter uns. Die Läufer kämpfen sich durch das einzigartige UNESCO-Welterbegebiet Fertö-Neusiedler See. Am 25.1. www.24stundenburgenland.com

OGGAU

INTERNATIONALES SCHLITTENHUNDE­ RENNEN SPORTGASTEIN SPORTGASTEIN Im Wintermärchenland Sportgasteins trifft sich die Elite der Schlittenhundefahrer zum „vermutlich schönsten Schlittenhunderennen der Saison“. Von 3.3. bis 4.3. www.rssc-austria.at

INTERNATIONALE DOPGAS BALLOON TROPHY FILZMOOS Ganz oben ist der Himmel bunt: Die Ballonfahrerelite fliegt auf Filzmoos. Oder besser: Sie „fährt“ mit rund 30 Ballonen in Filzmoos vom Start. Besonderer Augenschmaus ist die „Nacht der Ballone“ mit sternengleichen Ballonen am Firmament. 12.1. bis 19.1. www.filzmoos.at

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GRÖBMING

ART ON SNOW GASTEIN

BAD GASTEIN

Kunst und Wintersport lassen sich einzigartig verbinden. Die Art on Snow F ­ estivalWoche lässt in der G ­ asteiner Bergwelt spektakuläre Schnee- und E ­ isskulpturen entstehen. Außerdem präsentieren Fotografen in wunderschön beleuchteten Outdoor-Exhibitions ihre besten Arbeiten. 26.1. bis 1.2. www.gastein.com


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