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aktiv&gesund Ausgabe 2/2016

M a g a zi n der M e rk u r ve rsi c h e rung

für Wellness und Gesundheit

Youngster-Camps

Kinder entdecken den Spaß am Sport für sich

Für jedes Alter

Sportarten, die in jedem Alter Spaß machen

Im Interview

Walter Kogler über die Merkur Lifestyle

Talent vs. Fleiß Wie viel Begabung und wie viel Überwindung hinter sportlichen Erfolgen steht


Inhalt 6 Im Gespräch

Walter Kogler, der Geschäftsführer der Merkur Lifestyle GmbH, im Interview: Der ehemalige Leistungssportler verrät seine persönlichen Fitnesstipps.

12 Genial vital

20 Echte Naturtalente

16 Muskelnahrung

24 Auffallend sportlich

Die fit4life Vital Days laden zu kleinen Auszeiten im Alltag ein. Bloggerin QuirinaFelizitas hat das Angebot getestet.

Welcher Treibstoff den Körper so richtig auf Touren bringt: Wir haben Ernährungsmythen unter die Lupe genommen.

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Begabungen früh erkennen. Welche Rolle Talent beim Sport spielt und wie man mit Wille und Geschick Ziele erreicht.

Außergewöhnlich effizient – welche Sportarten abseits des Mainstreams noch empfehlenswert sind.

30 Youngster-Camps

Die Ferien-Camps der Merkur sorgten für unvergessliche Erlebnisse bei den jungen Sportlern.

32 Runter von der Couch Wie man die Kleinen motiviert, hoch von der Couch und in Bewegung zu kommen – denn Sport ist essenziell bei der Vorsorge.

Genial vital

Richtige Ernährung beim Sport Runter von der Couch Auffallend sportlich

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FOTOS: iStock/thinkstock, Samir Novotny

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Editorial Liebe Leserinnen, liebe Leser, Was können wir tun, um bei guter Gesundheit alt zu werden? Mit dieser Frage beschäftigen sich Legionen von Wissenschaftern. Zu Recht, denn ihre Beantwortung wird zunehmend wichtiger: Demografen sagen, dass in 15 Jahren 2,2 Millionen Menschen in Österreich älter als 65 Jahre sein werden. Dass das gravierende Auswirkungen auf die Interpretation des Vorsorgegedankens unserer Gesellschaft hat, liegt auf der Hand. Denn Vorsorge treffen muss man in jedem Fall – für verschiedenste Dinge. Dazu gehört finanzielle Vorsorge ebenso wie Gesundheitsvorsorge . Ein ganz wesentlicher Teil der Vorsorge ist aber die Frage, ob wir mit unserem Körper vorausschauend umgehen. Was muss ich tun, damit ich auch als Senior noch die größtmögliche Lebensqualität habe? In dem Sinne nämlich, dass ich so lange wie möglich vital und beweglich bin – die Vorzüge des Lebensherbstes zu genießen macht deutlich mehr Spaß, wenn man nicht eingeschränkt ist. Die Antwort auf diese Frage ist an und für sich trivial: Neben Ernährung und Psyche spielt die Bewegung eine entscheidende Rolle für unser Wohlbefinden. Für die meisten Menschen ist die Freude an der Bewegung selbst Motivation genug – sie sind nicht nur als Senioren, sondern auch in ihren besten Jahren gesünder, vitaler und lebensfroher als Menschen, die ohne Bewegung leben. Zudem wirken sie attraktiver. Es gibt – darin sind sich alle Experten einig – kaum eine bessere Vorsorge als regelmäßige Bewegung. Und weil sie nicht nur hilft, viele Krankheitsbilder zu vermeiden, sondern tatsächlich einen positiven Therapieeffekt hat, haben wir uns in der vorliegenden Ausgabe intensiv mit dem Thema beschäftigt. Viel Freude beim Lesen! Ihr Gerald Kogler FOTO: Chris Zenz

Generaldirektor Merkur Versicherung AG

Impressum Eigentümer & Herausgeber: Merkur Versicherung AG, Joanneumring 22, 8010 Graz, aktivundgesund@merkur.at; Service-Hotline: 0800/20 60 80. Projektleitung Merkur Versicherung: Birgit Stampfl; Produktion: Weekend Magazin Steiermark GmbH, Bahnhofgürtel 59, 8020 Graz; Redaktion: Patrick Deutsch, Katharina Pecnik, Katharina Robia, Johannes Roth, Cornelia Stiegler, Elisabeth Stolzer. Lektorat: Stefan Schwar. Anzeigen: Tanja Lackner, Anna Sattler, Nadja Tanzer. Grafik: Edmund Zelenka. Herstellung: Steiermärkische Landesdruckerei GmbH, Dreihackengasse 20, 8020 Graz. Titelbild: Red Bull Media House

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Puckingham Palace Schmuckkästchen. Die altehrwürdige Eishalle Liebenau hat nach 53 Jahren ein massives Facelifting bekommen und erstrahlt seit 22. September als Merkur Eisstadion in neuem Glanz. Aus dem alten „Bunker“ wurde der „Puckingham Palace“.

Text: Patrick Deutsch

Rekordbauzeit. Bei den Umbau- und Renovierungsarbeiten im Merkur Eisstadion blieb kein Stein auf dem anderen. Die Betonwände und die denkmalgeschützte Kassettendecke wurden saniert und der Eingangsbereich auf der Südseite adaptiert Auch an der Nordseite ging der Umbau nicht spurlos vorüber: Der Gebäudeteil wurde abgerissen und durch einen neuen Zubau, der in nur fünf Monaten entstanden war, ersetzt. In diesem Neubau sind der VIP-Club, ein Hockeyshop, Umkleidekabinen, ein Gastronomiebereich und Büros untergebracht.

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Neue Heimat für die Profis. Auch die Profis der Moser Medicals Graz 99ers haben in der Eishalle (Nordflügel) ihre neue Heimat gefunden und eine eigene Kabine bezogen. Die Spieler dürfen sich zusätzlich über ein neues Bandensystem freuen, das die Verletzungsgefahr im Kopf- und Schulterbereich stark reduziert. Dabei handelt es sich um das modernste System in Österreich. Für die Grazer Eishockeyfans wurden die Tribünen saniert und ausgebaut. So bietet das neue Stadion nun 4.500 Zuschauern Platz. Nachhaltig vorgesichert. Durch die Renovierungen des Merkur Eisstadions erfolgt die Beheizung und Warmwassererzeugung des Sportstadions seit August 2015 mit umweltfreundlicher Fernwärme anstatt durch zwei Erdgaskessel. Zusätzlich wurde eine Hochtemperaturwärmepumpe eingebaut, die aus der Abwärme der Kälteerzeugung die Heizung der Halle und die Warmwasseraufbereitung ge-

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FOTOS: MCG/ Krug

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ie Grazer haben viel zu lange darauf gewartet: Jahrzehntelang war das in die Jahre gekommene Liebenauer Eisstadion ein Ärgernis für Freunde des kalten Sportes. Jetzt endlich wurde die alte Halle runderneuert und startet als „Merkur Eisstadion“ durch.


Nichts in der geschichte des Lebens ist beständiger als die Veränderung. Charles Darwin, britischer Naturforscher

währleistet. Im Winter und in den kühleren Übergangszeiten kann damit ein Großteil des Wärmebedarfs gedeckt werden – im Sommer wird diese Energie ins Fernwärmenetz der Stadt Graz eingespeist. Durch diese Umstellungen können jährlich 380 Tonnen CO2 eingespart und die Grundwassernutzung minimiert werden. Auch die anderen Neuerungen können sich sehen lassen: eine moderne, HD-TV taugliche und stromsparende LED-Spielfeldbeleuchtung sowie effizient arbeitende Aggregate zur Kälteerzeugung, die um 35 Prozent weniger Energie verbrauchen als die alte Anlage.

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1.Arena-Feeling im neuen Merkur Eisstadion 2. An den alten Bunker erinnert lediglich die denkmal-­ geschützte Dachkonstruktion 3. Auf dem Dach der Freieisfläche an der Nordseite des Merkur Eisstadions befindet sich eine Photovoltaikanlage 4. Die neuen VIP-Räumlichkeiten lassen keine Wünsche offen.

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Lifestyle-Coach Lifestyle und vorsorge. Walter Kogler war viele Jahre lang Leistungssportler, bevor er Geschäftsführer der Merkur Lifestyle GmbH wurde. Im Interview spricht er über den Zusammenhang von Versicherung und Lifestyle und darüber, wie er sich selbst fit hält. Lifestyle und Versicherung – wie passt das zusammen? Bei der Merkur Vorsicherung sehr gut. Wir betreuen unsere Kunden in zwei Bereichen: Zum einen begleiten wir sie natürlich im Falle eines Schadens, zum anderen betreiben wir aktive Vorsorge, um die Anzahl der Krankheitsfälle so weit wie möglich zu minimieren. Und genau das hat sehr viel mit Lifestyle zu tun, denn hier liegt unser Fokus auf einem gesunden Lebensstil, Wohlbefinden, Entspannung und diversen Gesundheitsprogrammen. Wie sehen denn die Vorsorgeangebote der Merkur Lifestyle GmbH genau aus? Die Merkur Lifestyle unterstützt die Kunden individuell mit einem hoch qualifizierten Team aus Ärztinnen und Ärzten, SportwissenschafterInnen, TherapeutInnen und MasseurInnen. Die individuelle Betreuung umfasst sowohl Angebote der Schulmedizin als auch der Alternativmedizin, Sport- und Men-

talcoachings, Massagen sowie Beratungen zu ausgewogener Ernährung und Bewegung. Wir helfen unseren Kunden, damit sie gesund bleiben und sich wohlfühlen. An welche Altersgruppe ist das Angebot gerichtet? Es richtet sich an alle Altersgruppen. Wir wollen die Kunden von Kindesbeinen an durch das ganze Leben begleiten und bieten daher beispielsweise Kinder- und Jugendcamps zu verschiedenen Schwerpunkten an. Es liegt uns am Herzen, auch bei dieser Gruppe einen Beitrag zur Gesundheit zu leisten, und wir wollen unser Programm in dem Bereich noch weiter ausbauen. Wie flexibel sind die Kunden bei der Programmwahl? Sie sind äußerst flexibel. Die verschiedenen fit4life-Vorsorgeprogramme sind breit gefächert und umfassen klassische Schulmedizin, fernöstliche Medizin, spezielle Programme für

Es ist sehr wichtig, sich rundum gesund zu fühlen – nicht nur körperlich, sondern in Form eines ganzheitlichen wohlbefindens. Walter Kogler,Geschäftsführer der Merkur Lifestyle GmbH

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FOTOS: Privat, maxum@wieselstein.com, Loisium, Villa Seilern, Reiterhof, www.allegria-resort.com by Reiters/Andi Bruckner

Interview: Cornelia Stiegler


mehr Lebensenergie und Lebensfreude, Entgiftungsprogramme und ayurvedische Therapiemethoden. Der Kunde kann frei wählen, welches Angebot am besten zu ihm passt und welches er in Anspruch nehmen möchte. Vor einiger Zeit haben wir die sogenannten „Vital Days“ eingeführt, bei denen sich eine ganze Gruppe einem bestimmten Thema widmet, etwa dem Alphalauf, dem Thema Stressreduktion, Yoga oder Ernährung. An sechs Standorten findet man die Merkur Lifestyle Spas. Was kann man sich darunter vorstellen? Unsere sechs Merkur Lifestyle Spas sind österreichweit in ausgezeichneten Hotels untergebracht. An diesen Standorten werden die fit4life-Programme angeboten. Die Kunden können das jeweilige Programm und den Standort auswählen und sich einige Tage lang verwöhnen lassen. Die hohe Qualität wurde in diesem Jahr übrigens auch belohnt: Unser Spa in Bad Tatzmannsdorf wurde mit dem „European Health & Spa Award 2016“ in der Kategorie „Best Medical Spa Resort“ ausgezeichnet. Unter dem Namen „fit4company“ haben Sie auch einiges für Firmen im Angebot. Was ist das genau? Mit diesem Programm schnüren wir spezielle Pakete für Unternehmen, die ihren Mitarbeitern etwas Gutes tun möchten. Dazu zählen etwa die Betriebliche Gesundheitsförderung, aber auch Sportchecks, Vorträge, Massagen vor Ort, Sehtests oder verschiedene Gesundheitsveranstaltungen. Auch hier reicht das Spektrum wieder von Schulmedizin über TCM bis hin zu verschiedenen anderen Behandlungen. Wie gut wird dieses Angebot angenommen? Sehr gut. Generell merkt man, dass die Nachfrage stark steigt. Der Durchschnittsösterreicher interessiert sich immer mehr für seine Gesundheit und legt auch viel Wert auf Prävention. Der Vorsicherungsgedanke wird immer wichtiger – gemäß dem Slogan „Vorher ist jetzt!“. Sie selbst waren jahrelang Profi-Fußballer. Inwieweit bringen Sie Ihre Erfahrungen im Fitnessbereich in die Merkur Lifestyle GmbH ein? Ich habe in meinem Leben als Berufssportler gelernt, dass es sehr wichtig ist, sich rundum gesund zu fühlen – also nicht nur körperlich, sondern in Form eines ganzheitlichen Wohlbefindens. Mit ein paar kleinen Inputs schafft man es bereits, zufriedener und ausgeglichener zu sein – und genau diese Inputs wollen wir auch unseren Kunden liefern.

zur person Walter Kogler wurde 1967 in Wolfsberg geboren. Seine Karriere als Profifußballer begann er 1992 beim SK Sturm Graz; später wechselte er zum FK Austria Wien und dann zum SV Austria Salzburg. 2004 beendete er beim FC Kärnten mit fünf österreichischen Meistertiteln in der Tasche seine Karriere als Fußballer und arbeitete fortan als Trainer. Seit 2015 ist er Teil des Führungsteams der Merkur Lifestyle GmbH.

merkur lifestyle spa Die Merkur Lifestyle Spas sind an sechs österreichischen Standorten zu finden. Reiters Supremehotel Bad Tatzmannsdorf

Im Reiters Supremehotel vereinen sich Therme, Wellness, Sport und Kulinarik. Im südburgenländischen 5*-Resort stehen Genuss und Erholung an erster Stelle. Reiters finest familyhotel Bad Tatzmannsdorf

Mit täglich 12 Stunden Kinderbetreuungsmöglichkeit, einem Tierpark und einer Golfanlage bietet Reiters Finest Familyhotel einen All-inclusive-Familienurlaub auf höchstem Niveau. Loisium Wine & Spa Resort Südsteiermark

Am Beginn der Südsteirischen Weinstraße, mit Blick über die Hügel, liegt das LOISIUM. Die Gegend lädt zum Wandern und Radfahren ein; im SpaBereich wartet Entspannung pur. Vitalresort Villa seilern Bad ischl

Schon Kaiser Franz Joseph wusste die zauberhafte Landschaft des Salzkammerguts zu schätzen. In der Villa Seilern genießt man ein ganz besonderes Wohlfühl-Ambiente. Landhotel Reiterhof Achenkirch

Mit einem exklusiven Aktiv- und SpaProgramm, ländlicher Ruhe sowie hervorragender Kulinarik besticht das familiengeführte Landhotel Reiterhof am Achensee. Allegria resort stegersbach

Das Allegria Resort begeistert Wellness- und Wasserfans mit dem 4*-Allegria-Hotel, der hoteleigenen Familientherme und der größten Golfanlage Österreichs.

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Digitale Trainingspartner

Apps und Gadgets. Sie sind klein, immer dabei und haben das Training nachhaltig verändert: Diverse Programme und technische Spielereien fluten derzeit den Markt. Wir haben uns nach den empfehlenswertesten unter den digitalen Trainingspartnern umgeschaut. Text: Katharina Robia

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FOTOS: Wavebreak Media/Thinkstock, Hersteller

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1. Multi-Tool. Der „Smart Body Analyzer“ von Withings ist nicht nur Waage, sondern misst auch Herzfrequenz, Luftqualität und Körperfettanteil. Gesehen um ca. 150,– Euro. 2. Den Coach am Handy. Die App „Freeletics“ bietet individuelle Trainingspläne, Ernährungstipps und Motivationshilfen. Über www.freeletics.com. 3. Schnell und individuell. Die Fitness-App „Sworkit“ liefert Trainingsvorschläge und -videos aufs Smartphone, die direkt daheim und ohne Geräte ausgeübt werden können. Unter sworkit.com. 4. Bleib am Ball. Die Sportwatch, die in Zusammenarbeit zwischen Nike und Apple entstanden ist, ist der perfekte Laufpartner und hält darüber hinaus noch den Kontakt zu Freunden. Ab ca. 420,– Euro. 5. Verfolgt jede Bewegung. Der neue Fitness-Tra-

cker „Star.21“ von Oaxis erkennt Gewohnheiten und ist durch das geringe Gewicht von nur 18 Gramm fast nicht zu spüren. Der Tracker kostet ca. 70,– Euro. 6. Klein, aber oho. Die Panasonic HX-A1 wiegt gerade mal schlanke 45 Gramm, ist aber eine Action-Cam mit Full-HD-Bildqualität und Nachtmodus. Außerdem ist das Gadget stoßfest, staub- und wasserdicht. Ab ca. 200,– Euro. 7. Gegen Kabelsalat. Die wetterfesten und kabellosen In-Ear-Kopfhörer von Sony sind perfekt zum Sporteln. Erhältlich ab ca. 80,– Euro. 8. Augen auf. Die Skibrille „Recon Snow2“ kann mehr: Sie verfügt über GPS, zeigt Daten über die eigene Performance an und lässt sich ganz einfach mit Smartphone und GoPro verbinden. Infos unter www.reconinstruments.com

Dr. Florian Ensat Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie

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Fotos: Sanatorium St. Leonhard

Spektrum Brustoperationen Nasenoperationen Fettabsaugungen Straffungsoperationen Gesichtschirurgie Faltenbehandlung

Schönheit & Wohlgefühl

Dr. Florian Ensat ist Spezialist für Brustoperationen mit narbensparender Technik.

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lles für die Schönheit: Im Sanatorium St. Leonhard ist Dr. Florian Ensat der Spezialist für Brustvergrößerungen und -verkleinerungen, Nasenkorrekturen, Fettabsaugungen und andere körperformende Eingriffe. Begeistert zeigt sich Dr. Ensat von der Versorgung seiner Patientinnen nach der OP. Neu im Haus ist auch die Endermologie-Behandlung: „Sie ist eine hervorragende Ergänzung zur plastischästhetischen Chirurgie.“ Diese Methode wird bei Dr. Ensat zur Vor- und Nachbereitung einer OP angeboten.

Schanzelgasse 42, 8010 Graz Tel.: 0316/3607-0, info@leonhard.at www.dr-ensat.at | www.leonhard.at Terminvereinbarung Dr. Ensat: 0664/88595887

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Kastanienhof-Geschäftsführer Mag. Wolfgang Auf legt großen Wert auf das Wohlfühlambiente der Privatklinik und auf bestes medizinisches Equipment.

Beste Betreuung in der Privatklinik Kastanienhof

Am neuesten Stand. Um den Patienten ein noch besseres Service bieten zu können, wurde im Sommer 2016 fleißig renoviert und erneuert. Seit Anfang des Jahres gibt es auch einen neuen Gesundheitsschwerpunkt im Haus: die Dermatologie. Des Weiteren hat sich bei der medizinischen Aus­­stattung einiges getan – von der Labor- bis hin zu polyvalenter Ultraschalldiagnostik ist alles am neuesten Stand der Technik. Durch die vor Kurzem in Betrieb gegangene Intensivüberwachungseinheit ist ein durchgehendes Monitoring des Patienten im stationären Betrieb möglich – also die regelmäßige Kontrolle von Herzfrequenz, EKG, Sauerstoffsättigung und Blutdruck.

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Therapeutische Begleitung. Neben dem breiten medizinischen Angebot bietet man im Kastanienhof ein vielfältiges Therapieproramm. Von der Physiotherapie bis zur Hydrotherapie mit Aromazusätzen, Shiatsu oder Meditation können in der Klinik täglich die richtigen Behandlungen für die schnellere Genesung in Anspruch genommen werden – als Service des Hauses. Die Therapien werden auf den Patienten abgestimmt und ärztlich verordnet. Ärzte und Therapeuten stehen in laufendem Dialog, um den Therapieerfolg zu überwachen. Wohlbefinden. Auch der Wohlfühlfaktor darf in der Privatklinik nicht zu kurz kommen – dafür sorgen u. a. die hochwertige Verpflegung und das Grünareal rund um die Klinik. GF Mag. Wolfgang Auf erklärt die Grundidee der Klinik: „Patienten erfahren im Kastanienhof Behandlung in Wohlfühlatmosphäre. Wir verknüpfen medizinische Kompetenz mit ganzheitlicher Betreuung und Service mit neuester medizinischer Ausstattung.“

Privatklinik Kastanienhof, Gritzenweg 16, 8052 Graz Tel.: 0316/573960, www.kastanienhof.at

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m Westen von Graz – mitten im Grünen und doch zentral gelegen – befindet sich die Privatklinik Kastanienhof. Das Krankenhaus zeichnet sich vor allem durch seinen interdisziplinären Zugang aus: Von der Inneren Medizin, Pulmologie, Dermatologie über Neurologie und Orthopädie bis hin zur Psychiatrie wird in der Akutklinik ein breites Spektrum an konservativen, also nicht-operativen, Behandlungen angeboten. Ein kompetentes, breit aufgestelltes Team an Beleg- und Hausärzten gewährleistet aber auch die bestmögliche Behandlung für den Patienten: „Durch den interdisziplinären Ansatz schaffen wir den optimalen Weg vom Symptom zur Diagnose“, erklärt Dr. Stephan Zapotoczky, Facharzt für Innere Medizin und stellvertretender ärztlicher Leiter.

Fotos: PRIVATKLINIK KASTANIENHOF, STEPHAN FRIESINGER

Ständige Verbesserungen stellen das Wohl der Patienten in der Privatklinik Kastanienhof sicher. Was gleich bleibt, ist der interdisziplinäre Zugang.


Neues Leben, gutes Fühlen Für Wohlbefinden und Gesundheit: Im CARDEA Gesundheitszentrum werden unter fachärztlicher Leitung von Dr. Reinhard Resch Wellness und zeitgemäße, medizinische Therapieformen im 4 Sterne Superior Steigenberger Hotel and Spa Hotel Krems inmitten der Weinberge angeboten.

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FOTOS: Cardea

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eben vielfältiger Diagnostik und Therapie wird dem Gast hier viel Zeit für das Wohlbefinden gewidmet. Sportwissenschafter, Physiotherapeuten und Heilmasseure zeigen den Weg zum individuellen Vital- und Gesundheitsprogramm. Bei CARDEA stehen Gesundheit und Wohlfühlen seit über 20 Jahren an oberster Stelle – so wird alles daran gesetzt, die Lebensqualität zu erhalten, wiederherzustellen oder zu verbessern. Im CARDEA Gesundheitszentrum wird Training unter sportwissenschaftlicher Betreuung mit Beratung, Massagen und unterschiedlichen, wohltuenden Packungen und Bä-

dern ergänzt. Unter fachärztlicher Leitung von Dr. Reinhard Resch und Dr. Erika Resch sorgen 18 MitarbeiterInnen dafür, dass Sie sich im Therapiezentrum rundum wohlfühlen – im Sinne von Namensgeberin „Cardea“, der römischen Schutzgöttin für Gesundheit.

CARDEA - Ambulatorium für Physikalische Medizin Dr. Resch GmbH

Steigenberger Hotel and Spa Krems Am Goldberg 2 • 3500 Krems an der Donau
 T: +43 (0)2732 710 10 • M: office@cardea.at


Vitale Tage Aktivität und Vorsorge perfekt vereint. Die fit4life Vital Days der Merkur Vorsicherung vereinen 4 Tage lang In- und Outdoor-Aktivitäten, themenbezogene Vorträge und Gruppeneinheiten in entspannter Hotel-Atmosphäre.

Für jeden das Richtige. Das Angebot reicht dabei von Sport und Bewegung in der Natur über Detox und Ernährungsberatung nach den 5 Elementen sowie Entspannungs- und Relaxangeboten bis hin zu Mental- und Achtsamkeitstraining. Während bei „Stretch and Relax“ sanfte

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Bewegung und Entspannung mit Yoga im Vordergrund stehen, dreht sich beispielsweise bei „Body Shape“ alles rund ums Thema „Functional Training“. Beim Thema „Hiking“ kommen Wander-Fans voll auf ihre Kosten. Das gemeinsame Erleben von Natur sowie Bewegung und Aktivität stehen dabei im Vordergrund. Das A und O der Entspannung. Einer der Workshops beschäftigt sich mit dem Thema „Alphalauf“. Dabei werden sowohl körperliche Fitness als auch mentale Stärke trainiert. Der Gründer dieses Programms, Johannes Huber, erklärt: „Alphalauf ist eine Kombination aus Laufen und Entspannungstechniken. Dabei läuft man recht langsam und setzt unterschiedliche Methoden zur Entspannung ein, um in den sogenannten Alphazustand zu kommen.“ In diesem Zustand schwingen die Gehirnwellen bei einer Frequenz zwischen 8 und 13 Hertz. Dies ermöglicht es, natürliches Wohlbefinden zu erreichen. „Beim Alphalauf bringen wir das Gehirn bewusst in diesen

FOTOS: iStock/Thinkstock, KK

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rlaub vom Alltag, relaxen, Energie tanken und gleichzeitig vorsorgen: Die fit4life Vital Days laden zu einer kleinen Auszeit zwischendurch ein. Denn gerade wenn das tägliche Leben stressig wird, bleiben Verschnaufpausen oft auf der Strecke. Deshalb bietet die Merkur Vorsicherung ihren Kunden die Möglichkeit, alle zwei Jahre aus den verschiedenen fit4life-Gesundheitsvorsorgeprogrammen ihre persönliche und individuelle Auszeit zu wählen, um danach wieder voll durchstarten zu können. Mit den neuen fit4life Vital Days genießen Merkur Kunden 4 Tage – statt wie bisher nur 3 – professionelle Betreuung zu einem Vorsorgeschwerpunkt ihrer Wahl in entspannter Hotel-Atmosphäre.


Zustand – so bildet sich Entspannung vom Gehirn aus“, führt Huber aus. Beim Training selbst geht es nicht um Meter und Sekunden, sondern um entspanntes und achtsames Laufen, aktive Erholung und innere Ausgeglichenheit. Die sanfte Bewegung steigert die Grundlagenausdauer und ist durch das geringe Lauftempo gelenkschonend und für absolut jeden schaffbar – egal ob Laufanfänger oder Profi. Die Alphalauftechnik in Theorie und Praxis, meditative Laufinhalte sowie Achtsamkeitstraining und entspannende Dehnungsübungen sind Inhalte des Workshops. Im Rahmen der fit4life Vital Days lernt man, wie der Alphalauf zur Harmonisierung von Körper, Geist und Seele beiträgt und genießt dabei 4 Tage Erholung vom Alltag. Immunsystem stärken. Ebenfalls entspannend, dafür mit Augenmerk auf das Thema Detox, sind die fit4life Vital Days TCM Detox. Eine sanfte Entschlackung mit einer Getreidekur nach der 5-Elemente-Ernährung hilft das Immunsystem zu stärken und den Organismus zu reinigen. Unterstützt wird die Detox-Wirkung von Massagebehandlungen nach der Traditionellen Chinesischen Medizin und lockeren Bewegungseinheiten. Die TCM Detox Days können gezielt als Anstoß für eine persönliche Ernährungsumstellung und Gewichtsreduktion genutzt werden.

Neugierig geworden? Bloggerin Quirina-Felizitas von the18thdistrict.at hat das Angebot der fit4life Vital Days TCM Detox getestet!

Johannes Huber,

Gründer von Alphalauf www.alphalauf.at

„Alphalauf kann von jedem ausgeübt werden, der ohne Probleme zügig gehen kann. In unseren Seminaren haben wir immer Teilnehmer mit unterschiedlichem Können – vom blutigen Anfänger bis hin zum Marathonläufer. Das unterschiedliche Leistungsniveau ist dabei kein Problem. Während Alphalauf für Anfänger ein idealer Einstieg ist, eignet sich die Technik für Marathonläufer zur Entspannung.“

FREIE Termine für die fit4life Vital Days Alphalauf: 27.06.2017, Reiters Supremehotel, Bad Tatzmannsdorf Stretch and Relax mit Yoga: 06.03.2017, Reiters Supremehotel, Bad Tatzmannsdorf Mental Sports 07.02.2017, Landhotel Reiterhof, Achenkirch 20.06.2017, Allegria Resort, Stegersbach Body Shape 14.03.2017, LOISIUM Wine&Spa Resort, Südsteiermark 04.04.2017, Vital Resort Villa Seilern, Bad Ischl

Bewegung ist Leben. • Klinikum für Orthopädie & orthopädische Rehabilitation • Labor für Gang- & Bewegungsanalyse • Center of Excellence für orthopädische Schmerztherapie • Institut für ambulante physikalische Therapie Hauptplatz 3-5 8130 Frohnleiten Tel. +43 3126/4700 E-mail: info@theresienhof.at Web: www.theresienhof.at

TCM – Detox Days 20.02.2017, Landhotel Reiterhof, Achenkirch 06.03.2017, Reiters Finest Familyhotel, Bad Tatzmannsdorf 29.03.2017, LOISIUM Wine&Spa Resort, Südsteiermark Hiking 14.03.2017, Landhotel Reiterhof, Achenkirch 15.05.2017, Vital Resort Villa Seilern, Bad Ischl Power Camp 30.05.2017, LOISIUM Wine&Spa Resort, Südsteiermark Weitere Termine finden Sie auf www.merkur.at

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Text: Katharina Robia

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Lifestyle Vorsorge Kleine Auszeit. Normalerweise beschäftigt sich Quirina-Felizitas auf ihrem Blog „The 18th District“ mit Fashion, Sport und Lifestyle. Untrennbar damit verbunden ist für die Bloggerin natürlich auch das Thema Vorsorge: Sie hat im Zuge der fit4life Vital Days TCM Detox im LOISIUM Wine & Spa Resort das Angebot der Merkur Vorsicherung getestet.

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„Als Triathletin ist es mir besonders wichtig, für meine Gesundheit vorzusorgen. Speziell jetzt in der Vorweihnachtszeit wollte ich meinen Körper reinigen und mir eine kurze Auszeit gönnen“, erzählt Quirina-Felizitas Zwarnig.

Sportlicher Ausblick

Die Bloggerin ist vom Angebot der Merkur begeistert: „Die fit4life Vital Days TCM Detox sind das perfekte Programm. um die körpereigenen Entgiftungssysteme zu unterstützen!“

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Im Dezember packt Quirina-Felizitas wieder ihre (Sport-)Sachen ein und macht sich erneut auf ins Merkur Lifestyle Spa im REITERS Supremehotel Bad Tatzmannsdorf. Diesmal versucht sie sich an den fit4life Vital Days Alphalauf. Alle ihre Berichte gibt’s auf ihrem Blog nachzulesen. the18thdistrict.at

FOTOS: Samir Novotny, Quirina-Felizitas Zwarnig

Tage lang Erholung und Entspannung pur – und das in der Wohlfühl-Atmosphäre des 4**** LOISIUM Wine & Spa Resort in der Südsteiermark: Bei den fit4life TCM Detox Vital Days gönnt sich Bloggerin QuirinaFelizitas Zwarnig eine Auszeit für Körper und Geist. Der Workshop im Merkur Lifestyle Spa beinhaltet eine ärztliche Beratung nach der 5-Elemente Ernährung, Bewegungseinheiten, eine Akupunkt- und eine Detoxmassage sowie ein TCM-Dekokt (eine Behandlung mit chinesischen Kräuteressenzen). Vorsorgen, bevor es weh tut – unter diesem Motto stehen die fit4life Vital Days der Merkur und für Quirina-Felizitas hat das als Sportlerin auch oberste Priorität. Wie gut sich die Vorsorge mit Lifestyle verbinden lässt, hat sie bei den fit4life Vital Days TCM Detox herausgefunden.


Das „Sorglos umsorgt“-Probewohnen ist auf Anfrage ab EUR 140,– pro Nacht/Person buchbar.

Sorglos umsorgt Die Residenz Josefstadt bietet ihren Bewohnern Wohlbefinden auf höchstem Niveau. Die Luxus-Senioren-Residenz im Herzen Wiens lädt dazu ein, Urlaub vom Alltag zu nehmen – oder zu testen, wie das Wohnen einmal sein wird.

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lleine zu wohnen und auf sich selbst gestellt zu sein kann – vor allem im Alter – zur Herausforderung werden. Besonders dann, wenn man in bestimmten Situationen Unterstützung, helfende Hände, professionelle Betreuung oder einfach nur Gesellschaft benötigt. Ältere Menschen überzeugen sich gerne schon frühzeitig davon, wie es einmal sein könnte, wenn sie sich in eine altersgerechte Umgebung begeben. Probewohnen in der Seniorenresidenz ist zum Trend geworden – immer mehr ältere Menschen nehmen das Angebot in Anspruch.

andersetzen und unser Angebot annehmen.“ Gerade für Weihnachten gibt es bereits einige Vormerkungen und auch im Sommer war das Angebot „Residenten auf Zeit“ gefragt. Ältere Menschen, die mit ihren Familien zusammenwohnen, mit diesen aber keine langen Reisen mehr antreten, verbringen ihren Urlaub in der Residenz. „Residenz-Urlaub“ funktioniert ganz einfach: Man zieht für ein paar Tage oder Wochen in eines der barrierefreien, vollmöblierten Appartements der Luxus-Senioren-Residenz mitten im 8. Gemeindebezirk und genießt den „Sorglos umsorgt“-Service.

Urlaub vom Alltag. Brigitta Hartl-Wagner, die Direktorin der Residenz Josefstadt, freut sich über das rege Interesse: „Wir freuen uns, dass sich die Menschen mit der Situation ausein-

Wohnen auf Probe. Gerade rund um die Feiertage oder während eines Urlaubs möchte man seine Familienangehörigen in guten Händen wissen. Residenz-Josefstadt-Direktorin Dagmar Ludwig-Penall führt aus: „Für ältere Menschen ist es wichtig, sich sorglos umsorgt zu fühlen und dabei trotzdem flexibel und autonom zu bleiben. Besonders alleinstehenden Senioren wollen wir mit unserem Angebot des ‚Probewohnens‘ die Möglichkeit bieten, den Alltag hinter sich zu lassen und sich eine Auszeit zu gönnen.“

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Fotos: Residenz Josefstadt

Exklusives Wohnen ganz sorglos Die Residenz Josefstadt im Hamerling verfügt über 59 Appartements zwischen 40 und 103 m2, die den Residenten exklusives Wohnen in 5-Sterne-Atmosphäre bieten. Die individuell gestaltbaren Miet-Appartements werden durch hochwertigen Rundum-Service vervollständigt: Eine rund um die Uhr betreute Pflege- und Gesundheitsabteilung, der Fitnessraum und der 24-Stunden-Notruf sichern optimale Unterstützung für die Gesundheit. Ein exklusives Restaurant mit Terrasse, der Concierge-Service, die Bibliothek und der Seminarraum sorgen zudem für 5-Sterne-Service, abgestimmt auf die Bedürfnisse der Residenten.

Residenz Josefstadt, Krotenthallergasse 5 1080 Wien, Tel.: 01-8902464 www.residenz-josefstadt.at

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Die richtige Muskelnahrung Fitness-Mythen. Stimmt es wirklich, dass man mit leerem Magen die meisten Kalorien verbrennt, und wie viel Eiweiß benötigt ein Hobbysportler eigentlich wirklich? Die größten Fitness-Ernährungsmythen im Check.

Text: Cornelia Stiegler

Vor dem Sport sollte man die Kohlenhydratspeicher auffüllen.



FALSCH

Auch für Hobbysportler gilt die empfohlene Nährstoffverteilung der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung: etwa 55 bis 60 % Kohlenhydrate, 25 bis 30 % Fett und 12 bis 15 % Eiweiß. „Bei sportlicher Betätigung von etwa 2 bis 3 Stunden pro Woche werden zwar etwas mehr Kalorien verbrannt; eine andere Ernährung ist dabei aber nicht notwendig“, erklärt Kurt Widhalm, Präsident des Österreichischen Akademischen Institutes für Ernährungsmedizin.

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RICHTIG

Bereits am Abend vor einem längeren Training oder Wettkampf sollten die Kohlenhydratspeicher des Körpers aufgefüllt werden. Dazu eignen sich klassische Kohlenhydratgerichte wie Nudeln oder Reis. Etwa 2 bis 3 Stunden vor der sportlichen Belastung sollte man die letzte größere Mahlzeit zu sich nehmen; je näher der Trainingsbeginn rückt, desto leichter verdaulich sollten die Mahlzeiten sein. „Wenn man eine besonders intensive, lange Trainingseinheit plant, kann man den Energiespeicher etwa 20 bis 30 Minuten vor dem Sport z. B. mit einer Banane oder einem Müsliriegel auffüllen. Bei längeren Belastungen kann man auch zwischendurch einen derartigen Snack zu sich nehmen“, so Mediziner Christian Sohnle.

FOTOS: Privat, iStock/Thinkstock

Für Freizeitsportler gelten andere Ernährungsempfehlungen als für Nicht-Sportler.


Sport mit nüchternem Magen ist am effektivsten.



FALSCH

Christian Sohnle, Allgemeinmediziner und Ärztlicher Leiter des Merkur Lifestyle Spas Südsteiermark, weiß: „Auch im nüchternen Zustand hat der Körper ausreichend Kohlenhydratreserven, um ein etwa 90-minütiges Training in durchschnittlicher Intensität zu absolvieren.“ Allerdings: „Durch den leeren Magen kann es passieren, dass die Leistungsfähigkeit geringer ist, wodurch beim Sport dann insgesamt auch weniger Kalorien verbrannt werden.“

DAS BELEGSPITAL IM HERZEN VON GRAZ JETZT NEU

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Urologische Steinchirurgie, Blasen- und Nierensteine schonend mit modernster Technologie entfernen lassen.

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Ein Unternehmen der

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Direkt nach dem Krafttraining sollte man EiweiSS zu sich nehmen, um einen besseren Muskelaufbau zu erzielen.

RICHTIG



Untersuchungen haben gezeigt, dass der Muskelaufbau am effektivsten ist, wenn man direkt vor oder nach dem Krafttraining eine eiweißreiche Nahrung zu sich nimmt, etwa in Form von Milchprodukten, Fisch oder Fleisch. Befindet man sich noch in der Muskelaufbauphase, sollte das Eiweiß mit Kohlenhydraten kombiniert werden (etwa Topfencreme mit Früchten oder ein Bananenmilchshake), in der Muskelerhaltphase sinkt der Anteil der benötigten Kohlenhydrate von über 50 % auf 20 % – ideal sind daher Snacks wie Cottage Cheese, Topfen oder Tofu.

Sportler müssen besonders viel EiweiSS zu sich nehmen.



christian sohnle

FALSCH

Arzt für Allgemeinmedizin, Ärztlicher Leiter Merkur LIFESTYLE SPA Südsteiermark

Die Österreichische Gesellschaft für Ernährung empfiehlt zwar Nicht-Sportlern eine tägliche Eiweiß-Zufuhr von 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht, während Kraftsportler auf 1,0 bis 1,2 Gramm und Ausdauersportler sowie Kraftsportler in der Aufbauphase sogar 1,5 bis 1,7 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen sollten. Kurt Widhalm vom Österreichischen Akademischen Institut für Ernährungsmedizin warnt aber: „Wir sind ohnehin überversorgt mit Eiweiß und benötigen bei durchschnittlicher körperlicher Betätigung keine zusätzliche Aufnahme. Nur bei Veganern oder Vegetariern kann eine gezielte Ernährung mit mehr Eiweiß notwendig sein.“

„Der Eiweißbedarf von Hobbysportlern wird überschätzt. Bei einem Trainingsumfang von etwa 3 x einer Stunde pro Woche ist kein zusätzliches Eiweiß nötig.“

Kurt widhalm

Präsident des Österr. Akademischen Institutes für Ernährungsmedizin

„Für eine exakte Ernährungsempfehlung spielen viele Faktoren eine Rolle, etwa die Größe, das Gewicht und der Trainingsumfang des Sportlers.“

Sportliche Vegetarier haben chronischen Nährstoffmangel.



Bei einer ausgewogenen vegetarischen Ernährung erhält der Körper alle Nährstoffe, die er benötigt. Zahlreiche Profisportler sind Vegetarier, ohne Leistungseinbußen hinnehmen zu müssen – denn der Proteinbedarf kann auch über pflanzliches Protein gedeckt werden, und Vegetarier nehmen noch dazu mehr Kohlenhydrate zu sich, die ja als besonders effiziente Energiequelle gelten. Christian Sohnle ergänzt: „Es ist wichtig, dass die Gesamtzusammensetzung der Nährstoffe passt, also dass man zu gesunden Kohlenhydraten wie Vollkornprodukten, Obst oder Gemüse greift.“

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Alkohol wirkt sich negativ auf den Trainingserfolg aus.

FALSCH



RICHTIG

Dass man vor dem Training keinen Alkohol zu sich nehmen soll, dürfte jedem klar sein. Doch auch das Belohnungsbier hinterher ist nicht ganz ideal: Alkohol wirkt entwässernd und trägt daher nicht dazu bei, den Flüssigkeitshaushalt im Körper nach einem schweißtreibenden Training wieder herzustellen. Außerdem verringert Alkohol die Regenerationsfähigkeit der Muskeln.


Weit verbreitet, selten bemerkt:

Die Fettleber

Eine Volkskrankheit auf dem Vormarsch . Müde und abgeschlagen, Völlegefühl, ein leichtes Drücken im rechten Oberbauch? Symptome wie diese können, müssen aber nicht auftreten. Denn – und das ist das Gefährliche – eine Leberverfettung kann sich anfänglich völlig beschwerdefrei entwickeln. Nicht selten wird sie als Zufallsbefund bei einer routinemäßigen Blutabnahme entdeckt. Was ist eine Fettleber eigentlich genau? Bei der sogenannten Fettleber kommt es zu einer vermehrten Fetteinlagerung in den Leberzellen. Folge: Die so geschädigte Leberzelle funktioniert nicht mehr optimal. Die „reine Fettleber“ kann sich in einem weiteren Stadium entzünden. Bei Fortschreiten der Erkrankung kommt es zu einer Vermehrung von Bindegewebe, immer mehr Leberzellen gehen zugrunde. Die anfänglich symptomlose Leberverfettung kann also böse enden – denn mit zunehmender Schädigung funktioniert das Organ immer weniger.

Die Hauptursache für eine fettleber ist übergewicht. eine gesunde lebensweise und regelmäSSige bewegung senken das risiko. Dr. Michaela Felbinger

FOTOS: Privat, iStock/Thinkstock

Was sind die Ursachen der Fettleber? Dass zu viel an Alkohol die Leber schädigt, ist bekannt. Doch viel häufiger ist die sogenannte nicht-alkoholische Fettleber. Die Hauptursache dafür ist Übergewicht. Aktuelle Studien zeigen, dass 70 % der übergewichtigen Erwachsenen und bereits 40 % der übergewichtigen Kinder eine Fettleber aufweisen. Andere Gründe sind z. B. Diabetes, erhöhte Blutfette, von Viren hervorgerufene Leberentzündungen, übermäßiger Konsum von Fructose, Medikamente oder genetische Veranlagung. Stichwort Fructose: Was hat Fruchtzucker mit der Fettleber zu tun? Fructose spielt eine besondere Rolle, da sie die Fettbildung in der Leber fördert. Der von Natur aus in Obst enthaltene Zucker wird auch in der Lebensmittelindustrie als „versteckte Fructose“ (vom Fruchtsaft bis zum Fertiggericht) eingesetzt. Natürlich sollte man trotzdem

nicht auf Obst verzichten, aber doch etwas auf die Menge achten und stattdessen öfter zu Gemüse (enthält kaum Fructose) greifen. Und: die Zutatenliste von Lebensmitteln bezüglich Fructosegehalt beachten! Was kann man tun, wenn man die Diagnose „Fettleber“ erhält? Zunächst wird bei der ärztlichen Untersuchung ein wichtiger Punkt abgeklärt: die Ursache. Nach dieser richtet sich dann die Therapie. Bei Übergewicht steht die Gewichtsabnahme im Mittelpunkt. Eine Radikaldiät oder extremes Fasten ist damit allerdings nicht gemeint: Pro Woche sollten maximal 0,5 bis 1 kg abgenommen werden. Mehr kann zu einer Verschlechterung der Leberfunktion aufgrund zunehmender Entzündungsprozesse in der Leber führen. Und dabei steigt auch das Risiko für Gallensteinkomplikationen. Studien zeigen, dass vor allem die Einschränkung von Kohlenhydraten die Entfettung der Leber positiv beeinflusst. Und insgesamt sollten mehr Gemüse, Hülsenfrüchte, in moderater Menge Nüsse, fettarme Milchprodukte, Fisch und mageres Fleisch gegessen werden. Was kann man sonst noch tun? Regelmäßige Bewegung hilft nicht nur beim Abnehmen, sondern hat auch einen positiven Effekt auf die Leberverfettung. Nach ärztlichem Check sollte man daher mindestens 3 Mal pro Woche 30 Minuten Rad fahren, walken oder schwimmen. Noch besser ist Ausdauertraining im Wechsel mit Krafttraining. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Sport die Reduktion von Fett in der Leber sehr effektiv unterstützt. Dr. Michaela Felbinger Ärztin für Allgemeinmedizin Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin Mozartgasse 4, 8010 Graz m.felbinger@mozartpraxis.at Tel. 0664/534 68 17


Talent Scouts Versteckte Begabungen. Von „Naturtalent“ ist oft die Rede, wenn jemand eine Sache auf Anhieb gut kann. Doch was steckt wirklich hinter dem Begriff Talent und welche Rolle spielen Fleiß und Ausdauer beim Erreichen eines Ziels?

FOTOS: Privat, Thinkstock

Text: Cornelia Stiegler

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Das Beste findet sich dort, wo sich FleiSS mit Begabung verbindet. Johannes Kepler (1571–1630), deutscher Astronom

I

ch bin einfach nicht zum Laufen geboren“, hört man von so manchem, der trotz regelmäßiger Trainingseinheiten keine nennenswerten Fortschritte macht. Oder: „Ich habe einfach keine musikalische Begabung“, wenn jemand nach zwei Jahren Geigenunterricht noch immer kein Stück fehlerfrei spielen kann. Doch ist uns wirklich angeboren, was uns gelingt und was nicht?

Angeboren. Tatsächlich gibt es Genmutationen, die auf eine bestimmte Begabung hinweisen. In Australien geht man beispielsweise so weit, dass nur jene Sportler gefördert werden, die beweisen können, dass sie die nötigen Genmutationen für die entsprechende Sportart aufweisen. Diplom-Sozialpädagoge Thomas von Krafft, Geschäftsführer des IKOBE – Institut für Kompetenz und Begabung – umreißt die Geschichte der Talentforschung: „Während man vor hundert Jahren von gottgegebenen Talenten gesprochen hat, ging man in den 70er- und 80erJahren des vergangenen Jahrhunderts von einer Tabularasa-Hypothese aus, also von der Annahme, man könne nach Belieben jeden Menschen formen. Heute dominiert aufgrund der aufblühenden Neurowissenschaften und der Genetik wieder die Meinung, dass es doch eine Determinierung gibt.“ Doch wer nun denkt, dass ohne den nötigen genetischen Background alles verloren ist, irrt. Denn mittlerweile herrscht die Meinung vor, dass das angeborene Talent einen wesentlich kleineren Beitrag zum späteren Erfolg leistet als die frühzeitige Förderung. Die biologische Basis. Wissenschaftler beschäftigen sich seit Jahren mit der Talentforschung, scannen Gehirne besonders talentierter Menschen und gehen der Frage auf den Grund, was das musikalische Wunderkind vom 08/15-Blockflöten-Schüler unterscheidet und welche Gehirnströme bei Schachweltmeistern anders fließen als bei Otto Normalverbraucher. Ganz so einfach lässt sich der Erfolg aber dann doch nicht biologisch abbilden. Thomas von Krafft weiß: „Begabungen und Talent sind immer

eine Mischung aus genetischer Ausstattung und Prägung des Milieus, nie nur eines von beiden.“ Schlüssel zum Erfolg. Der schwedische Psychologe Karl Anders Ericson hat an der Florida State University jahrelang Studien zum Thema Talent durchgeführt und kam zu einem spannenden Ergebnis: Sportlich oder musikalisch erfolgreiche Menschen unterscheiden sich zwar tatsächlich von jenen, die nicht so erfolgreich sind. Allerdings seien dabei vor allem jene Gene wichtig, die bestimmen, mit welcher Wahrscheinlichkeit jemand fleißig und richtig trainiert. Denn das, so ist sich Ericson sicher, ist der wichtigste Schlüssel zum Erfolg. Jeder könne ein Spitzensportler, ein Starpianist oder ein Mathematik-Genie werden, solange er früh genug sein Gehirn darauf vorbereitet und bereit ist, viel und fleißig zu üben. „Erfolgreiche Menschen besitzen die Fähigkeit, Nutzen aus der unglaublichen Anpassungsfähigkeit des Gehirns und des Körpers zu ziehen und durch die richtigen Übungen und die

Thomas von Krafft

Geschäftsführer IKOBE – Institut für Kompetenz und Begabung, www.ikobe.de

„Die so genannte Expertiseforschung zeigt, dass das intensive Üben und die intensive Beschäftigung mit einer Sache über einen Mindestzeitraum von ca. 10.000 Stunden zu einer Meisterschaft führen, die beruflichen Erfolg und Spitzenleistungen ermöglicht. Davon unberührt bleiben natürlich die Unterschiede, die mehr oder weniger vorhandenes Talent mit sich bringt.“

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thomas von krafft edwin semke „talente entdecken und fördern“ Gu-verlag

Diplom-Sozialpädagoge Thomas von Krafft gibt verständliche und leicht umsetzbare Tipps, wie verschiedene Talente bei Kindern und Jugendlichen entdeckt und gefördert werden können.

richtige Praxis ein Können zu erlangen, das man ohne diese nicht besitzen würde“, so Ericson. Dafür gibt es eine Art Faustregel: Jeder Mensch ist in der Lage, Außergewöhnliches zu leisten, wenn er dafür etwa 10.000 Stunden für das Training aufwendet. Die Anzahl der Stunden allein ist aber nicht ausschlaggebend, sondern auch die Trainingsintensität: Nur wer konsequent und motiviert an seinen Schwächen arbeitet, kann sich verbessern. Thomas von Krafft ergänzt: „In Spitzenbereichen entscheidet nach den 10.000 Übungsstunden dann oft das Talent, wer ganz oben auf dem Treppchen steht. In der normalen Erziehung sollte es aber nicht darum gehen.“

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Früh übt sich. Gerade beim Sport spielt der Zeitpunkt des Trainingsbeginns eine große Rolle – denn in jungen Jahren lassen sich Bewegungsmuster noch besser verinnerlichen. Stellt man sich erst als Erwachsener darauf ein, sportliche Höchstleistungen zu erzielen, kann das natürlich immer noch gelingen – allerdings ändern sich mit fortschreitendem Alter auch die körperlichen Voraussetzungen. Thomas von Krafft erklärt, was Eltern dabei hilft, die Begabungen ihres Kindes frühzeitig zu erkennen: „Eltern sollten dem Kind vor allem in den ersten Lebensjahren Möglichkeiten zum aktiven Ausprobieren bereitstellen. Das können Bälle, Balancierbalken, Bänder, Klettermöglichkeiten oder Bausteine sein, Klangstäbe, ein Klavier oder andere Instrumente. Je mehr Möglichkeiten das Kind hat, desto besser.“ Dann liegt es an den Eltern, genau zu beobachten, womit sich das Kind gerne lang beschäftigt. Wo ist die größte Begeisterung und Neugier zu finden? Da Eltern jedoch nicht immer unabhängig beurteilen können, rät der Diplom-Sozialpädagoge dazu, sich auch Feedback von außen einzuholen: „Das können Sportübungsleiter und Musiklehrer ebenso sein wie Pädagogen und Psychologen, die auf Begabungsanalyse spezialisiert sind. Eine Begabungsanalyse im Hinblick auf gezielte Förderung ist frühestens ab einem Alter von circa 5 Jahren sinnvoll.“ Wo ein Wille ist. Jede Form von Talent ist allerdings vergeudet, wenn die Rahmenbedingungen dafür nicht gegeben sind. „Dazu gehören Motivierbarkeit, Durchhaltevermögen, Frustrationstoleranz, Flexibilität, Leistungs- und Lernbereitschaft. Wir haben oft erlebt: Ohne diese Eigenschaften wird aus einem noch so großen Talent keine überdurchschnittliche Fähigkeit“, so Thomas von Krafft. Wenig förderlich ist es auch, das Kind in eine bestimmte Richtung drängen zu wollen. Denn letztendlich entscheidet meist der Wille, ob man erfolgreich ist – und nicht allein das Talent.

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Für jedes Alter Gegen den Strom. Es muss nicht immer Fußball sein. Diese Sportarten sind außergewöhnlich effizient und wirklich für jeden geeignet – egal in welchem Alter! Die koreanische Kampfkunst setzt sich aus drei Wörtern zusammen: HAP (Harmonie von Körper und Geist), KI (innere und äußere Kraft) und DO (der Weg oder auch die Lehre). Das Hapkido versteht sich als Kunst der waffenlosen Selbstverteidigung. Fokus der Ausbildung ist die Förderung einer positiven Entwicklung der Persönlichkeit eines jeden Hapkido-Sportlers. Die dafür notwendige Basis bildet ein respektvoller Umgang der Vereinsmitglieder untereinander.

Text: Katharina Pecnik

Alter: Durch die bewusste Betonung der Persönlichkeitsentfaltung werden vor allem jüngere Menschen angesprochen.

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FOTOS: istock/Thinkstock

Hapkido

In Österreich: www.hap-ki-do.at


CrossFit Das erste offizielle CrossFit-Gym in Kalifornien war vor allem Anlaufstelle für das Training der Polizei. Im Laufe der Zeit haben auch andere Spezialkräfte, wie das United States Marine Corps, die Feuerwehr und zahlreiche Spezialeinheiten aus den USA, diese Art des Trainings für sich entdeckt. Seither boomt der Trend, der sowohl die Verbesserung der Ausdauer als auch Training mit Gewicht beinhaltet, auf der ganzen Welt. Höhepunkt für alle Athleten sind jedes Jahr die CrossFit Games in Kalifornien, an denen die besten CrossFitter der Welt teilnehmen. Alter: Es gibt Programme speziell für die sportlichen Bedürfnisse von Kindern. Außerdem werden unter anderem Senioren in angepassten Übungen und Programmen betreut. Website: www.crossfit.com (Englisch)

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Alter: Rudern kann ab einem Alter von circa acht Jahren (entscheidend ist die Körpergröße) bis ins hohe Alter betrieben werden. In Österreich: www.rudern.at

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FOTOS: istock/Thinkstock, Privat, Thinkstock valueline/thinkstock

Rudern Lange in der Vergangenheit wurde das Rudern natürlich vorrangig genutzt, um den Transport für Waren am Wasserweg zu gewährleisten. Oder es wurde bei kriegerischen Auseinandersetzungen eingesetzt. Die ersten sportlichen Ruderwettkämpfe sind aus dem alten Ägypten bekannt; seit 1315 finden in Venedig Wettkämpfe der Gondolieri statt. Der Sport, der bei uns kaum bekannt ist, ist – gar nicht so weit entfernt – ein absoluter Hit: Das Duell der Universitäten von Cambridge und Oxford auf der Themse – das sogenannte Boat Race – ist der Klassiker des Rudersports.


Fechten Entwicklungsgeschichtlich gesehen waren Boxen und Ringen die ersten Kampfarten des Menschen. Aber man erkannte bald, dass mit Hilfe von Ästen, Steinen oder anderen Hilfsmitteln eine sehr viel größere Wirkung erzielt werden konnte. Geschicklichkeit war von nun an gefragt. Im modernen Fechtsport wird mit drei Waffen, nämlich dem Degen, dem Florett und dem Säbel gekämpft. Alter: Fechten wird schon für Kinder im Volksschulalter angeboten und kann – vor allem als Denksport strategisch gesehen – bis ins hohe Alter Spaß machen. In Österreich: www.oefv.com

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YOGA Die Anfänge des indischen Yoga reichen mehrere tausend Jahre zurück und verlieren sich im Dunkel der Geschichte. Yoga hat eine vorwiegend spirituelle Herkunft. Es beinhaltet körperliche Übungen und Meditation – diese Dinge sollen nach der ursprünglichen indischen Yoga-Lehre der Selbstvervollkommnung, Bewusstwerdung und innerlichen Reinigung dienen. Auch wenn heute in den westlichen Ländern Yoga oft nur auf die körperlichen Übungen beschränkt wird, handelt es sich um eine sehr alte philosophische Lehre aus Indien. Alter: Egal ob Kinder, Schwangere, Senioren oder Leistungssportler – Yoga ist für alle machbar (und sinnvoll!).

FOTOS: Stockbyte/Thinkstock

In Österreich: www.yoga.at

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Badminton Bereits bei den Inkas und Azteken waren Rückschlagspiele mit gefiederten Bällen bekannt. Badminton, wie wir es heute kennen, kam schließlich über Indien nach Europa. Vor allem in England und Dänemark, aber auch in vielen asiatischen Ländern ist die Sportart sehr beliebt und nimmt einen ähnlichen Stellenwert ein wie bei uns Skifahren oder Fußball. Alter: Badminton fördert die Kondition, die Geschicklichkeit und die Reaktionsfähigkeit und ist daher optimal für Jung und Alt geeignet. Anfänger sollten eine Überbeanspruchung der Armgelenke vermeiden. In Österreich: www.badminton.at

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Ein Sommer voller Abenteuer Youngster Camps. Spaß, Sport und Action waren in diesem Sommer garantiert – denn die Ferien-Camps der Merkur waren für die jungen Sportler ein unvergessliches Erlebnis. Text: Elisabeth Stolzer

S

chluss mit langweilig – unter diesem Motto standen die neuen Youngster-Camps der Merkur Vorsicherung für alle Kids zwischen 7 und 14 Jahren. Egal ob Fußball, Eishockey oder etwas ganz anderes: Hier wurden die Kids sowohl gefordert als auch gefördert. Das macht den jungen Nachwuchssportlern nicht nur Spaß, sondern bringt ganz nebenbei auch etwas für die Gesundheit.

Talenteschmiede. Damit das Trainieren auch so richtig Freude macht, wurden die Kinder von echten Profis gecoacht. Dazu standen sportmedizinische Checks, Chillout-Massagen und vieles mehr auf dem Programm. Mit spielerischen Methoden wurden die jungen Sportler außerdem von Sportwissenschaftern analysiert und beka-

men am Ende des Camps ihren individuellen Trainingsplan mit nach Hause. Prominenter Besuch. Von den ganz Großen lernten vor allem die Fußball- und Eishockey-Fans: Die Fußball-Profis David Alaba und Robert Almer sowie der tschechische NHL-Star Tomáš Fleischmann schauten persönlich vorbei und sorgten bei den Kids für Aufregung. Aber auch ein abwechslungsreiches Pausen- und Abendprogramm kam nicht zu kurz. Dazu gab es für alle TeilnehmerInnen ein persönliches Trikot, eine Trinkflasche und vieles mehr. Und natürlich auch jede Menge unvergessliche Erinnerungen.

Während die Fans bei der Fußball-EM in Frankreich mitfieberten, starteten die jungen Kicker bei den Merkur Fußballcamps in Wien, der Steiermark und Vorarlberg voll durch. Unter professioneller Anleitung wurde trainiert und die jungen Kicker staunten nicht schlecht, als ­Bayern-München-Star David Alaba und Nationaltormann Robert Almer am Trainingsgelände vorbeischauten. Da wurden zahlreiche Tipps und Tricks ausgetauscht und natürlich auch Selfies gemacht.

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FOTOS: Merkur.

FuSSball


Eishockey Für junge Eishockeycracks ging es diesen Sommer nach Tschechien. Kids aus ganz Europa trainierten hier mit Profitrainern, um ihre Fertigkeiten am Eis noch weiter zu verbessern. Am Abend stand dann ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm zur Wahl: Beim Grillabend oder gemeinsamen Spieleabend wurden zahlreiche neue Freundschaften geschlossen. Beim Abschlussmatch ging es dann noch einmal so richtig zur Sache und die jungen Spieler zeigten, was sie in den vergangenen Tagen gelernt hatten.

FINDE dein Talent Für alle, die sich noch nicht auf eine Sportart festlegen wollten, war dieses Erlebniscamp, organisiert von der Merkur Lifestyle GmbH, die ideale Lösung. Acht verschiedene Sportarten konnten von den Kids ausprobiert und getestet werden. Tennis, Golf, Tanzen, Floorball, Tischtennis, Frisbee, Parkour und Handball standen unter der Anleitung von Trainern des ASVÖ Steiermark auf dem Programm. Als besondere Überraschung kam dann noch der Merkur-Foodtruck vorbei und begeisterte Eltern und Kinder mit einem tollen Mittagsessen.

Informationen … … zu den Merkur Youngster-Camps gibt es unter: Tel.: +43 316/826 123-21, camps@merkur-lifestyle.at und www.merkur.at

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Runter von der Couch Kinder in Bewegung. Um lange gesund zu bleiben, muss man früh mit der Vorsorge beginnen. Zentral dafür ist regelmäßige Bewegung – und wenn die für die Kleinsten auch noch mit Spaß und Freunden verbunden ist, wird Sport zum Kinderspiel.

W

undern dürfen wir uns nicht, wenn der Nachwuchs lieber vor dem Fernseher oder der Konsole hockt. Auch wir kämpfen schließlich immer wieder mit unserem inneren Schweinehund und suchen kreative Ausreden, um uns vor der abendlichen JoggingRunde zu drücken. Dabei sollte man seine Vorbildwirkung nicht unterschätzen: Wer eine aktive Freizeitgestaltung und Spaß am Sport vorlebt, motiviert auch die Kids eher zu Bewegung.

Wir werden immer fetter. Und das wird immer wichtiger: Inzwischen gilt in Österreich fast jedes vierte Schulkind zwischen 7 und 14 Jahren als übergewichtig oder adipös – Tendenz steigend. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird die Fettsucht bei Kindern und Jugendlichen sogar als die größte gesundheitliche Herausforderung des 21. Jahrhunderts eingestuft. Experten sind der Ansicht: Es hat bereits 5 nach 12 geschlagen, es ist höchste Zeit, etwas zu tun. Gerade präventiv müsse viel geschehen, sind sich Experten einig. Peter Kleinmann, Präsident des Österreichischen Volleyballverbandes und Initiator der Unterschriftenaktion für die „Tägliche Turnstunde“ fordert etwa gegenüber „Springer Medizin“: „Die tägliche Bewegung muss in allen Kindergärten und allen Schultypen eingeführt werden. Und zwar sofort.“

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Spielerisch fit. Sport und Bewegung müssen für Kinder also wieder attraktiv gemacht werden – das funktioniert am besten, indem man sie mit Spielen verknüpft. Das bestätigt auch der Kinder-Sportarzt Stefan Rippel von der Sportordination (www.sportordination. com): „Will man erreichen, dass sich Kinder mehr bewegen, ist das Wichtigste, den Kindern ihren Freiraum zu lassen. Sie sollten die Möglichkeit haben, verschiedene Sport- und Bewegungsarten auszuprobieren und vor allem Spaß dabei haben. ‚Spielerischer Zugang’ ist besonders am Anfang das Zauberwort, um Kinder für Bewegung und Sport zu begeistern.“ Und was, wenn die Computerspiele die Kids nicht mehr am Sessel halten, sondern ins Freie locken? Einer der neuesten Spiele-Hypes, Pokémon Go, macht sich dieses Konzept zu eigen: Um im Game voranzukommen, muss man zwangsläufig nach draußen, sogenannte Pokéstops abklappern und sich mit dem Smartphone bewegen. Vielleicht führen also Computerspiele doch über Umwege zur von Experten empfohlenen Stunde Sport pro Tag? Holger Förster, Sportmediziner aus Salzburg, meint dazu: „Videospiele, bei denen Kinder virtuell Ski fahren oder Fußball spielen, tragen zur Koordination bei und vermitteln Wissen über

FOTOS: iStock/Thinkstock, KK

Text: Katharina Robia


interview Holger Förster

SPORTMEDIZINER, WWW.DR-FOERSTER.AT

Wie steht es um die Bewegungsfreude der Jugend? Bei Kindern steht es gut um den Bewegungsdrang, bei Jugendlichen sieht das Ganze wieder anders aus. Pauschal lässt sich sagen: Je größer sie werden, desto weniger bewegen sie sich. Fernseher, Computer, Handy – das sind alles Faktoren, die es früher nicht gab. Dadurch sind Kinder nicht mehr mit ihrem ganzen Körper aktiv. Außerdem ist es zunehmend so, dass Erwachsene mit lebhaften Kindern nicht mehr so viel anfangen können; sie sind eher genervt von ihnen. Woran liegt dieser Wandel? Wir leben in einer überalterten Gesellschaft. Die älteren Menschen wollen keinen Lärm, sondern ihre Ruhe. Dazu werden Kinder heute erzogen: zum Ruhig-Sein. Und dann heißt’s wieder: Unsere Kinder bewegen sich zu wenig.

die Disziplin. Und viele kommen über Spiele auf den Geschmack und wollen die Sportart selber ausprobieren – man sollte Computerspiele also sicher nicht als nur schlecht sehen.“ Sorg lieber vor. Wichtig ist übrigens jeder noch so kleine Weg, der zu Fuß zurückgelegt wird, und jeder Moment, in dem das Kind aus der Puste kommt und sich bewegt – besonders auf lange Sicht. Denn Kinder haben den Bewegungstrieb – wortwörtlich – in den Genen. Schon allein aus entwicklungspsychologischer Sicht ist der nämlich essenziell: Die Entwicklung motorischer, geistiger und sozialer Fähigkeiten steht bei Kindern eng im Zusammenhang mit der Bewegung. Kurz gesagt: Sportliche Betätigung im jungen Alter beeinflusst nachhaltig die Gesundheit des Kindes auf lange Sicht. „Bewegung fördert nicht nur die motorische Entwicklung und Koordination sowie die Entwicklung des Bewegungsapparates, es fördert auch neurohormonelle Prozesse. Das bedeutet: Kinder, die sich regelmäßig bewegen, sind entspannter, konzentrierter und somit letztlich auch geistig leistungsfähiger und belastbarer“, so Rippel. Früh beginnen. Im Kindergartenalter muss es noch keine bestimmte Disziplin sein, da reicht viel Bewegung und

Was müsste also passieren? Eltern müssen bewusst etwas mit ihren Kindern tun. Ich bekomme oft die Frage von jungen Eltern, wann sie ihr Kind im Rucksack mit auf die Wandertour nehmen können. Da verhalten sich viele Erwachsene egoistisch; Ein Kind hätte vom Spielen im Sandkasten oder mit einem Ball mehr. Da muss man sich fragen: Macht man die Bewegung wirklich für das Kind oder nimmt man es nur zum Erwachsenensport mit? Wie gelingt es, dass sich Kinder mehr bewegen? Die Bewegung sollte regelmäßig in den Alltag eingebaut werden – zum Beispiel, indem man mit dem Rad einkaufen fährt, Ausflüge macht oder auch die Stiegen statt den Lift benützt. Wichtig ist, dass schon im Kleinkindalter damit begonnen wird und man im Volksschulalter weitermacht. Danach hat man nämlich fast keine Chance mehr, das Kind bzw. den Jugendlichen zu mehr Sport zu motivieren. Wie könnte man Kinder dennoch überzeugen? Das Argument, dass es um die Gesundheit geht, verstehen Kinder nicht. Da hilft eher: Schau ich besser aus, wenn ich Sport mache? Bin ich schlanker oder in der Peer-Group anerkannter? Oft ist es auch so, dass Eltern viel mit ihren Kindern machen, was aber aufhört, wenn die Kinder in die Pubertät kommen. Da müssten Eltern ein bisschen mehr Ruhe haben und respektieren, dass die Jugendlichen ihren eigenen Weg gehen möchten – aber auch ihren eigenen Prinzipien treu bleiben. Wenn die Eltern immer gern gewandert sind, sollten sie auch nicht damit aufhören. Ein paar Jahre später kommen sie meist wieder von selber mit. Kinder brauchen ein echtes, stabiles Vorbild.

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Sportliche Vorsorge für kinder

Toben – möglichst mit anderen Kindern und im Freien. Schon das gute alte Fangen- oder Versteckenspiel kann zu mehr Aktivität beitragen. Ab dem Grundschulalter empfehlen Experten den Eintritt in einen Sportverein. Um die richtige Sportart für die Kleinen auszusuchen, kann man ruhig einiges ausprobieren; nicht jedes Mädchen mag automatisch Reiten und nicht alle Burschen gehen beim Fußballspielen auf. Der Sportarzt Stefan Rippel rät: „Es gibt bestimmte sportwissenschaftliche Angebote, die auf spielerische Weise die Stärken und Talente eines Kindes aufzeigen. Der eine hat eher ein koordinatives Ballsporttalent, der andere verfügt über besondere Schnelligkeit.“

Dabei, so der Mediziner, geht es aber nicht darum, spätere Sportstars herauszufiltern und überehrgeizige Eltern zu befriedigen. Sondern: „Individuelle Stärken darzustellen und somit herauszufinden, welche Art von Sport dem jeweiligen Kind wahrscheinlich am meisten Spaß und Freude bereiten wird“, führt Rippel aus. Die Suche nach einer sportlichen Disziplin kann übrigens auch zur lustigen Eltern-Kind-Aktivität werden – zum Beispiel, indem man gemeinsam verschiedene Sportarten ausprobiert. Die meisten Vereine bieten dafür Schnuppertrainings an, damit das Kind sowohl die Umgebung als auch den Sport in lockerer Atmosphäre kennen lernen kann.

FOTOS: iStock/Thinkstock

Früh fördern und mit Spiel und Spaß verknüpfen: So bleibt Kindern der Bewegungstrieb auch später im Leben erhalten.

Da in der Jugend die Grundsteine für ein aktives und gesundes Leben gelegt werden, gibt es bei der Merkur Vorsicherung spezielle Angebote nur für Kinder und Jugendliche – zum Beispiel fit4life Kids und Teens. Coole Gesundheits-Events in ausgesuchten Locations in ganz Österreich vermitteln Spaß und Action für die ganze Familie. Das Kennenlernen und Erleben spannender Sportarten steht im Vordergrund und soll das Interesse an vielfältiger Bewegung wecken. Inkludiert sind auch diagnostische und sportmotorische Tests, wie etwa Beweglichkeits -und Muskelfunktionstests. Infos unter www.merkur.at

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