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BULLET|N DEZEMBER 2014

«Jeder Ort ist eine enorme Bereicherung» CORNELIA STÖCKLI, ODEC-MITGLIED INTERVIEW SEITE 10

Broschüre «Saläre HF 2013/2014» BESTELLUNG UNTER WWW.ODEC.CH/SALAER SEITE 13

Brochure «Salaires ES 2013/2014» COMMANDE SUR WWW.ODEC.CH/SALAIRES PAGE 21

||| Fachkräftemangel ||| HF-Forum an der SwissSkills Bern 2014 ||| Motion Aebischer: Titeläquivalenz für die höhere Berufsbildung

||| Pénurie de maind’œuvre qualifiée ||| Forum ES lors des SwissSkills 2014 à Berne ||| Motion Aebischer: Equivalence pour la formation professionnelle supérieure


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EDITORIAL

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Editorial Diplomfeiern Fachkräftemangel Talentknappheit in der Schweiz Impressuum HF-Forum an der SwissSkills Bern 2014 Neue Gönnermitglieder des ODEC Interview mit ODECMitglied Cornelia Stöckli Motion Aebischer: Titeläquivalenz für die höhere Berufsbildung HF-News Neues ODEC-Design Salärbroschüre HF 2013/2014 Bildungsangebote HF

SO MMA IR E 14 Offres de formation ES 17 Editorial Impressum 18 Pénurie de main-d’œuvre qualifiée 19 Pénurie de talents en Suisse 20 Forum ES lors des SwissSkills 2014 à Berne 21 Brochure des salaires ES 2013/2014 22 Motion Aebischer: Equivalence pour la formation professionnelle supérieure 23 ODEC-Info: Nouveaux membres bienfaiteurs ODEC Nouveau design ODEC

ODEC-Bulletin 4|2014

Die Schweiz als kleines überschaubares Land steht in vielen Bereichen wie Innovation, Wohlstand, Gesundheit, Zufriedenheit und man könnte noch viel mehr hinzufügen, im Vergleich zu anderen Ländern weltweit an einer Spitzenposition. Schon ein Blick über unsere Grenzen bestätigt uns dies. Die Schweiz hat vieles in den letzten Jahrzehnten durch verschiedene Faktoren erreicht, wie Offenheit, Zuverlässigkeit und Pragmatismus. Faktoren, die dazu führten, dass viele internationale Konzerne ihren Ursprung in der Schweiz haben. Eigentlich ist die Schweiz zufrieden mit dem Erreichten und dies zu Recht. Doch Zufriedenheit tendiert auch zu Verteidigungsmechanismen. Dies merken natürlich auch wir in der Verbandsarbeit. Wenn wir etwas zu Gunsten unserer Mitglieder verändern wollen, stossen wir immer wieder auf Abschottung. Aktuell zeigt sich dies bei der Suche nach international verständlichen englischen Titeln für die höhere Berufsbildung. Es wird gegen auf der Hand liegende Begründungen lobbyiert, ohne dass andere Lösungen geboten werden.

Internationale Positionierung In den nächsten Jahren läuft viel auf der Bundesebene zur Positionierung der höheren Berufsbildung, vor allem durch den wichtigen nationalen Qualifikationsrahmen (NQR). Darauf setzen auch verschiedene Grossverbände, die gegen einen Titel nach angelsächsischen Abschlüssen sind. Dabei gehen aber zwei wichtige Sichtweisen verloren: 1. Der NQR ist ein Vergleichssystem von Bildungsabschlüssen innerhalb Europa, auch wenn sich zusätzliche Länder dafür interessieren. 2. Ein Qualifikationssystem ersetzt nie einen Titel, welcher in der Berufsausübung weltweit verständlich ist. Was der Bund zurzeit anstrebt ist eine Lösung, aber für uns leider nur eine halbe. Die Lösung des Bundes, welche für die Titelproblematik der höheren Berufsbildung gesucht wird, ist nach innen in die Schweiz gerichtet. Dabei geht vergessen, dass der Titel vor allem für ausserhalb der Schweiz gebraucht wird. Dort ist das Bildungssystem Schweiz, das unter anderem die Schweizer Wirtschaft so erfolgreich macht, nicht bekannt. Dies verdeutlicht eindrücklich das Interview in diesem Bulletin, ein Statement von einer Absolventin HF, die die Wichtigkeit eines adäquaten englischen Titels aufzeigt. Lesen Sie mehr auf Seite 10. Nach aussen und nicht ein nach innen gerichtetes Handeln ist die Lösung. Vielleicht erhalten wir schon bald einen verständlichen englischen Titel – lassen wir uns überraschen. Der Auftrag an den Bund für eine bessere Positionierung der Absolventinnen und Absolventen der höheren Berufsbildung besteht auf jeden Fall.

Fachkräftemangel Wieder einmal werfen wir einen kritischen Blick auf ein populäres Thema – diesmal auf den Fachkräftemangel. Populäre Themen tendieren dazu, dass diese von Interessensgruppen so verwendet werden, damit diese mehr Aufmerksamkeit und Popularität erhalten. So sind pauschale Aussagen wie «es gibt einen Fachkräftemangel in dieser Branche oder jenem Beruf» von vornherein mit Skepsis zu betrachten. Denn ein Mangel ohne Berücksichtigung der Unterteilungen, wie beispielsweise nach Region oder Funktionsstufe, ist so selten, dass dieser nur bei kleinen Berufsgruppen vorkommen kann. Diese pauschalen Aussagen nehmen wir zum Anlass genauer hinzugucken: Wir betrachten den Fachkräftemangel aus Sicht der Diplomierten HF. Lesen Sie mehr dazu auf Seite 6. Urs Gassmann, Geschäftsführer ODEC

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DIPLOMFEIERN

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ODEC-Präsenz an Höheren Fachschulen Vom 28. Juli 2014 bis zum 27. Oktober 2014 repräsentierte ODEC an folgenden Diplomfeiern den Verband und zeichnete diverse beste Diplomnoten aus:

Allgemeine Gewerbeschule Basel Höhere Fachschule für Technik Strickhof, Höhere Fachschule Lindau Diplomfeier vom: 05.09.2014 Beste Diplomnote: Esra Immanuel Müdespacher Fachrichtungen HF: Agro-Technik, Agro-Wirtschaft Repräsentant ODEC: Urs Gassmann

Höhere Fachschule für Technik Mittelland Biel

Diplomfeier vom: 24.10.2014 Beste Diplomnoten: Arnaud Küng, Marc Neff Fachrichtung HF: Maschinenbau

Diplomfeier vom: 26.09.2014 Beste Diplomnote: David Seifert Fachrichtungen HF: System-, Elektrotechnik, Maschinenbau Repräsentant ODEC: Urs Gassmann

Flugzeug-Technikerschule FTS Diplomfeier vom: 24.10.2014 Beste Diplomnote: Johannes Jahnke Fachrichtung HF: Flugzeugtechnik Repräsentant ODEC: Gregory Meier

Technikerschule HF Zürich Diplomfeier vom: 06.09.2014 Beste Diplomnote: Manuel Jäckle Fachrichtungen HF: Elektronik, Energietechnik, Maschinenbau Repräsentantin ODEC: Simone Götz

IbW Höhere Fachschule Südostschweiz Diplomfeier vom: 03.10.2014 Beste Diplomnote: Alex Lang Fachrichtung HF: Holztechnik – Holzbau

Berufs- und Weiterbildungszentrum Buchs bzb

Berufs- und Weiterbildungzentrum für Gesundheits- und Sozialberufe St. Gallen Diplomfeier vom: 12.09.0214 Fachrichtungen HF: Pflege, Operationstechnik, Biomedizinische Analytik Repräsentant ODEC: Jens Wittcke

Höhere Fachschule Hochbau Winterthur Diplomfeier vom: 12.09.2014 Beste Diplomnote: Joas Läubli Fachrichtung HF: Hochbau Repräsentantin ODEC: Simone Götz

Diplomfeier vom: 24.10.2014 Beste Diplomnoten: Anja Bärtsch, Rahel Tobler Fachrichtung HF: Betriebswirtschaft

Höheren Fachschule für Informations- und Kommunikationstechnologie hf-ict Diplomfeier vom: 10.10.2014 Beste Diplomnote: Rainer Lehner Fachrichtung HF: Informatik Repräsentant ODEC: Lothar Degen

Höhere Fachschule Holz Biel Diplomfeier vom: 17.10.2014 Beste Diplomnote: Pascal Breitenmoser Fachrichtung HF: Holzbau

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FACHKRÄFTEMANGEL

Fachkräftemangel! Seit einigen Jahren wird der Fachkräftemangel in den Medien thematisiert. Neu hat auch der Bundesrat ein Strategiepapier zur Bekämpfung oder Vorbeugung des Fachkräftemangels vorgestellt. Auch grössere Arbeitgeberverbände beschäftigen sich damit und streben Lösungen an. Doch was ist die Definition vom Fachkräftemangel? «Als Fachkräftemangel bezeichnet man den Zustand einer Wirtschaft, in dem eine bedeutende Anzahl von Arbeitsplätzen für Mitarbeiter mit bestimmten Fähigkeiten nicht besetzt werden kann, weil auf dem Arbeitsmarkt keine entsprechend qualifizierten Mitarbeiter (Fachkräfte) zur Verfügung stehen. Anzeichen für einen Fachkräftemangel können etwa überdurchschnittliche Gehaltsentwicklungen einer Fachrichtung sein.» Quelle Wikipedia Dass es zu einem Fachkräftemangel kommen wird, steht ausser Frage. Liest man die bisher erschienenen Berichte zum Fachkräftemangel, bekommt man schnell das Gefühl, sofort etwas unternehmen zu müssen. Doch scheint, dass niemand genau weiss, wie und wo vorzugehen ist. Es wird verschiedene Berufe

betreffen, aber das heisst noch lange nicht, dass jede Firma, jede Funktion oder jede Region davon betroffen sein wird. Über die ganze Schweiz gestülpte Massnahmenpakete werden nicht den spezifischen Bedürfnissen der einzelnen Firmen gerecht werden. Bereits heute sprechen Firmen von Mangel an qualifizierten Fachkräften. Wobei sich bei den Firmen auch die Frage zu stellen gilt: Sind Arbeitgeber zu wählerisch und sprechen von Fachkräftemangel, wenn Mitarbeiter nicht mit einer über 90-prozentigen Profildeckung zu finden sind und gleichzeitig Mitarbeiter ab 50 Jahren ausgeschlossen werden? Was wird die Zukunft bringen? Müssen die Firmen zukünftig die Bedürfnisse und Prozesse so anpassen, damit sich genügend Fachkräfte finden oder müssen sich Fachkräfte vermehrt bei der beruflichen Entwicklung nach dem Arbeitsmarkt richten und das Persönliche hintenanstellen? Sicher wird es dort wo ein Fachkräftemangel besteht, ein Entgegenkommen von beiden Seiten geben müssen. Firmen werden Perspektiven für Fachkräfte erstellen müssen und Fach-

Berufe, die mindestens vier Mal aufgeführt wurden oder im Jahr 2014 vorkommen 1

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Facharbeitende

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Management, Geschäftsführung

Techniker

Buchhalter, Finanzpersonal

Chauffeure

Handelsvertreter/innen

Arbeitnehmende im Gastgewerbe

Projektleiter

Ingenieure

Sekretär/innen, Assistent/innen, Verwaltungspersonal

IT-Spezialisten

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kräfte müssen bereit sein, darauf einzugehen. Der Fachkräftemangel wird auch diejenigen Firmen selektieren, welche den Mitarbeitern zu wenig bieten, respektive zu wenig Mitarbeiterpflege betreiben. So werden sicher Firmen, welche einen guten Umgang mit Mitarbeitern haben, in Zukunft weniger Probleme aufweisen als solche, welche die Mitarbeiter als Kostenfaktor betrachten. In Zukunft werden deshalb Firmen, die in einem Umfeld mit Fachkräftemangel tätig sind, nicht darum herumkommen, ihre Attraktivität für Mitarbeiter zu erhöhen oder mindestens zu halten.

Missbrauch des Begriffs «Fachkräftemangel» Der Fachkräftemangel als Trendbegriff unterliegt auch der Gefahr des Missbrauchs um Manipulationen einzuleiten. Deshalb gilt es auch zu hinterfragen, wer den Begriff «Fachkräftemangel» verwendet hat.

Beispiele:

1. Die Generierung von einem Überangebot an Fachkräften suggeriert, dass es viele neue Fachkräfte braucht, um damit

Talentknappheit in der Schweiz Ein Kurzbericht des ODEC basierend auf den Ergebnissen der Studien von Manpower. Manpower, als Personaldienstleister in Fest- und Temporärrekrutierung, führt seit Jahren weltweite Erhebungen zur Talentknappheit bei Arbeitgebern durch. Dieser neutrale Blick auf die Talentknappheit oder auch den Fachkräftemangel zeigt, wo die einzelnen Arbeitgeber und nicht die Branchenvertretungen die Knappheit sehen. Im Folgenden beschränkt sich der Bericht auf die Situation der Schweiz. Jährlich nahmen rund 750 Unternehmen an der Befragung teil. Die Jahresberichte von Manpower sind aufschlussreich, doch wie hat sich der Fachkräftemangel


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FACHKRÄFTEMANGEL

Personen zu motivieren diesen Beruf zu wählen oder sich umschulen zu lassen. Ein Überangebot an Fachkräften lässt den Lohn senken. 2. Von Arbeitnehmerseite wird der Fachkräftemangel ausgerufen, um Lohnerhöhungen einleiten zu können. 3. Es gibt Branchen und Berufe, die von Fachkräftemangel sprechen, um Marketing und PR zu betreiben und in den Medien präsent zu sein. 4. Es gibt andere Branchen, die den Fachkräftemangel und damit deren Wichtigkeit aufzeigen, um Politik und Gesellschaft zu beeinflussen. 5. Aber auch Bildungsinstitute arbeiten mit dem Begriff «Fachkräftemangel», um mehr Studierende zu finden und dadurch die Legitimität ihrer Bildungsangebote zu unterstreichen. Dies sind nur wenige Beispiele, wie der Fachkräftemangel missbraucht werden kann. Und es existiert sicher mindestens eine Statistik, welche die Richtigkeit dieser Beispiele unterstreichen würde. Auch hier müssen die Augen offen gehalten werden: Beim Thema des Nachweises von Fachkräftemangel kommt das Zitat von Churchill zum Tragen: «Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast». Die verlässlichsten Studien sind sicher die neutralen, die nicht von Bran-

in den einzelnen Berufen über die letzten Jahre entwickelt? Das Diagramm zeigt diejenigen Berufe auf, die in den letzten sieben Jahre mindestens vier Mal in der ManpowerStudie aufgeführt waren oder im Jahr 2014 vorkommen. Die Berufe mit der grössten Talentknappheit sind schon lange auf dem Radar, aber in den meisten Zeitungsberichten, wenn es um Fachkräftemangel geht, tauchen diese nicht auf. Absolut unangefochten halten die Facharbeitenden (meist technisch/gewerbliche Berufslehren) die Spitzenposition beim Fachkräftemangel. Die Facharbeitenden sind aber gleichzeitig auch die Ausgangslage, um in andere Berufe zu gelangen, die wiederum auch unter Fachkräftemangel leiden.

chen oder Berufsverbänden generiert wurden. Aber auch hochgerechnete Studien müssen kritisch betrachtet werden.

Detailinformationen sind notwendig Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, braucht es noch einige Detailarbeiten. Ob diese durch den Staat zu erledigen sind, ist fraglich. Lösungen mit dem Giesskannenprinzip erreichen zu wollen erscheint nicht sinnvoll. Der ODEC führt deshalb bei seinen Mitgliedern und interessierten Absolventinnen und Absolventen HF eine Umfrage durch, um mehr zum spezifischen Fachkräftemangel in Erfahrung zu bringen. Die HF-Diplomierten sind eine interessante Schlüsselgruppe, da diese zu jenen Berufen mit der tiefsten Arbeitslosigkeit gehören und damit auf einer breiten Basis das Potenzial zum Fachkräftemangel haben. Aus dieser Studie wird ersichtlich werden, wie die HF-Diplomierten den Fachkräftemangel in ihrer Firma mit Unterscheidung von Alter, Funktion, Fachbereich, Firmengrösse, etc., sehen und wo die Möglichkeiten der Firmen liegen, Fachkräfte zu halten und zu gewinnen. Das Ergebnis dieser ODEC-Studie wird sicher interessante Inputs für Firmen und Fachkräfte geben. v

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I M P R ESSU M Herausgeber: ODEC schweizerischer verband der dipl. absolventinnen und absolventen höherer fachschulen Geschäftsstelle: Bürozeiten: täglich von 8.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 17.30 Uhr Tel. 052 214 22 40, Fax 052 214 22 42 info@odec.ch, www.odec.ch Redaktion: Urs Gassmann, Jsabelle Tschanen Redaktionelle Beiträge an: ODEC Postfach 2307, Steiggasse 2 8401 Winterthur email: info@odec.ch Redaktionsschluss: 25. Januar, 25. April, 25. Juli, 25. Oktober Inserateverkauf: ODEC Tel. 052 214 22 40, Fax 052 214 22 42 email: info@odec.ch Adressänderung/Bestellungen: ODEC, Postfach 2307, 8401 Winterthur email: info@odec.ch Erscheinungsweise: Das Bulletin erscheint 4-mal jährlich: 1. März, 1. Juni, 1. September, 1. Dezember Gestaltung: Eugen Scheiwiller, Electronic Publishing 8600 Dübendorf Druck/Versand: Merkur Druck AG, 4900 Langenthal

tal 2014, dass 36% der Unternehmen weltweit und 33% der Arbeitgeber in der Schweiz Schwierigkeiten bei der Besetzung von Stellen haben. Die Schweiz bewegt sich damit im mittleren Drittel der untersuchten Länder und ist knapp etwas besser als der Länderdurchschnitt. Die meist genannten Hauptgründe für die Knappheit sind: } Mangel an Fachkompetenzen bei Kandidaten (36%) } Mangelnde berufsbezogene Qualifikationen (30%) } allgemeiner Mangel an Kandidaten (27%) v

Nachdruck: Nur mit schriftlicher Zustimmung der Redaktion Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung des ODEC dar. Zuschriften sind an die Redaktion erbeten. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernehmen wir keine Haftung.

Inserate 4-farbig, Preise: 1/4 Seite CHF 600.– 1/3 Seite CHF 800.– 1/2 Seite CHF 1’200.– 1/1 Seite CHF 2’000.– Mitglieder und Gönner des ODEC erhalten 20% Ermässigung. Details finden Sie auf unserer Homepage www.odec.ch unter Organisation/Verbandszeitschrift.

Rekrutierungsprobleme Die alljährliche Umfrage von Manpower zeigt in der 9. Durchführung im 1. Quar-

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SWISS SKILLS

HF-Forum an der SwissSkills Bern 2014

Das HF-Forum fand im Rahmen der Sonderschau der höheren Berufsbildung der SwissSkills 2014 statt. SwissSkills zeigte eindrücklich auf, wie einschlägige Berufslehren für ein Studium an einer Höheren Fachschule Berechtigung erhalten. Rund 1’000 Wettkämpferinnen und Wettkämpfer haben während vier Tagen in rund 70 Berufen um Medaillen gekämpft. 60 weitere Berufe haben sich mit Berufsdemonstrationen vorgestellt.

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Über 155’000 Besucherinnen und Besucher haben die Wettkämpfe verfolgt und Einblick in die 130 beruflichen Grundbildungen und in zahlreiche Angebote der höheren Berufsbildung und Weiterbildung erhalten. Während der Sonderschau fand die jährliche Erfa-Tagung SBFI / K-HF (Konferenz Höherer Fachschulen) als HF-Forum statt – in diesem Jahr zum Thema Qualitätssicherung. Die Referenten des Forums bildeten einen breiten Auszug aus den Beteiligten der Stufe Höhere Fachschulen: Laura Perret Ducommun vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI zeigte den Anwesenden einige eigenen Projekte zur höheren Berufsbildung. Darunter die Massnahmen des SBFI zum Strategieprojekt, der Finanzierung und der Positionierung der höheren Berufsbildung. Mit der Ankündigung der Revision der Verordnung über Mindestvorschriften für die Anerkennung von Bildungsgän-

gen und Nachdiplomstudien der Höheren Fachschulen (MiVo-HF) und dem Ausblick auf die Entwicklung der höheren Berufsbildung beendete sie die Eröffnungsrede. Franziska Lang, Präsidentin der Konferenz Höherer Fachschulen, konzentrierte sich auf die Entwicklung der Qualitätssicherung und somit auf die Wettbewerbsstärke der Höheren Fachschulen. Thomas Stocker, Geschäftsführer des Bildungszentrums Campus Sursee, erläuterte anhand eines Praxisbeispiels wie die Qualität an seiner Höheren Fachschule entwickelt wird. René Will, Ressortleiter Berufsbildung der SWISSMEM, fokussierte sich auf die Rolle der OdA (Organisationen der Arbeitswelt) in Bezug auf die Qualität. Qualität der Bildung bedeute Aufbau und Erhalt der Arbeitsmarktfähigkeit. Um dies zu gewährleisten und um den Inputs aus der Wirtschaft gerecht zu werden, müssen die OdA speziell im Bereich Technik besser in die Verbundspartnerschaft einbezogen werden. Urs Gassmann, Geschäftsführer des ODEC, stellte sich dem


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NEUE GÖNNERMITGLIEDER

Thema Qualität der Höheren Fachschulen aus Sicht der Absolventinnen und Absolventen. Die Qualität der Höheren Fachschulen sei die Basis für die Reputation der Diplomierten HF. Bei der Qualität gehe es um die Bildungsgänge und deren ausschlaggebenden Faktoren sowie um die Qualität der Titel. Philippe Béguelin, Direktor ETML Lausanne, rundete das Forum ab mit dem Thema: Einfluss auf Höhere Fachschulen durch Einführung eines Qualitätssystems. Dabei ging es darum, was Qualität ist und was der Nutzen eines Qualitätsverbesserungssystems für die Studierenden, die Lehrenden, die Direktion und Administration ist. Mit dem HF-Forum ist es gelungen, die verschiedenen Ansprüche der Beteiligten auf die Qualität zu erläutern und zu deponieren. Stärken der Stufe der Höheren Fachschule sind sicher der offene Umgang, die Kritikfähigkeit und die Zusammenarbeit untereinander. Die weiterführenden Links zu den einzelnen Vorträgen finden Sie unter: www.odec.ch/hf-forum, www.k-hf.ch v

Neue Gönnermitglieder des ODEC

Höhere Fachschulen für Technik an der AGS Basel Die Allgemeine Gewerbeschule Basel ist dem Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt zugeordnet und bietet ca. 2’800 Auszubildenden in rund 40 Berufen den schulischen Unterricht an. Weiter wer-

den Kurse und Lehrgänge im Bereich der höheren Berufsbildung geführt. Die einzelnen Fachrichtungen der HF für Technik sind den entsprechenden Fachabteilungen zugeordnet. Ziel der praxisorientierten Ausbildung zur dipl. Technikerin HF / zum dipl. Techniker HF ist es, die für die angestrebte höhere berufliche Qualifikation relevanten Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten zu erlangen. Die Ausbildung soll die Über-

nahme von Führungsaufgaben auf verschiedenen Gebieten ermöglichen. Folgende Fachrichtungen werden angeboten: } HF Business Processmanagement } NDS HF Betriebliches Management } HF Bauplanung } HF Metallbau SMT } HF Maschinenbau } HF Systemtechnik. Mehr Informationen auf www.agsbs.ch

KV Luzern Berufsakademie Die KV Luzern Berufsakademie hat sich in den letzten Jahren mit über 100 Lehrgängen als wichtige Stütze für die regionale Wirtschaft entwickelt. Sie ist das führende kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Weiterbildungszentrum in der Innerschweiz – mit konsequent hoher Qualität sowie starker Praxis- und Handlungsorientierung. Von der Grundstufe (Diplome, Einzelkurse) über Berufsprüfungen (eidg. Fachausweise) bis hin zu Höheren Fachprüfungen (eidg. Diplome) und Nachdiplomstudien: Ihr Angebot passt sich laufend den sich verändernden Markt- und Kundenbedürfnissen an und gliedert sich in die Bereiche Finanzen, Marketing, Führung, Personal, Informatik sowie Sprachen. Jährlich profitieren rund 3’000 Studierende von einer zielgerichteten Weiterbildung an der KV Luzern Berufsakademie. Mehr Informationen auf www.kvlu.ch/berufsakademie v

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INTERVIEW

Mit Cornelia Stöckli* sprach Pascal Bürgis

«Jeder Ort ist eine enorme Bereicherung» Cornelia Stöckli lebt und arbeitet seit zehn Jahren im Ausland. Im Interview erzählt die moderne Nomadin von ihren Aufgabenbereichen als CFO von Novartis Portugal, kulturellen Unterschieden und der Beeinflussung des eigenen Glücks. Frau Stöckli, vor einigen Jahren durften wir bereits ein Interview mit Ihnen führen. Wie ist es Ihnen in der Zwischenzeit ergangen? Mein Leben bleibt spannend: Seit dem Interview vor sechs Jahren, welches ich noch aus Miami, USA geführt habe, hat mich mein Beruf über Marokko und Deutschland nach Portugal gebracht. Seit einem Jahr leben Sie in Lissabon. Wie gefallen Ihnen die Stadt und die portugiesische Kultur? Lissabon ist eine tolle Stadt mit einem vielfältigen kulturellen Angebot. Nicht zu gross und nicht zu klein, mit angenehmen Temperaturen. Die portugiesische Kultur ist eine interessante Mischung zwischen Nordafrika und Europa. Was mir besonders gefällt, ist die Geduld und Zuvorkommenheit gegenüber Gästen. Überrascht bin ich von der Melancholie, wie sie in der Fado-Musik präsent ist. Nord- und Lateinamerika, Nordafrika, Deutschland sowie aktuell Portugal – seit 10 Jahren arbeiten Sie in verschiedenen Funktionen im Ausland. Sind Sie eine moderne Nomadin? Das könnte man wohl so bezeichnen. Ich reise sehr gerne und die Tätigkeit bei Novartis ermöglicht mir, einen anspruchsvollen Beruf mit meiner stetigen Reiselust zu kombinieren.

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Was schätzen Sie am Leben in unterschiedlichen Ländern und Kulturen? Bis anhin hat es mir an allen Stationen gefallen. An der Schweiz schätze ich die Zuverlässigkeit und den Unternehmergeist. Aus den USA habe ich das positive Denken und die Risikofreude mitgenommen. An Lateinamerika liebe ich die Lebensfreude und die Musik. In Marokko habe ich die Gastfreundschaft neu kennengelernt und aus Deutschland habe ich Selbstbewusst-

sein mitgenommen. Portugal bin ich noch am Kennenlernen. Jeder Ort ist eine enorme Bereicherung. Seit einem Jahr sind Sie als Country CFO verantwortlich für die finanziellen Belange von Novartis in Portugal. Was sind Ihre konkreten Aufgabenbereiche? Als Country CFO Portugal bin ich Geschäftsleitungsmitglied der Länderorganisation Portugal und in der Pharma Division Portugal für den Bereich Finanzen & Administration verantwortlich. Dazu gehört unter anderem die Umsetzung der Unternehmensstrategie, die Planung finanzieller Szenarien, die Überwachung der Unternehmenszielerreichung, das Management von Risiken und – für mich auch ganz wichtig – das Fördern von Finanz-Talenten. Hatten Sie schon immer ein Flair für Zahlen? Natürlich bereiten mir Zahlen Freude – sie begleiten mich bei jedem Karriereschritt. Ich investiere zudem viel Energie in das Lernen von Sprachen, denn Kommunikation ist speziell in Führungsfunktionen sehr wichtig. Für mich ist es die Kombination, welche das Finanz- und Administrations-Aufgabengebiet so spannend macht. Welchen Stellenwert nimmt das berufliche Netzwerken in sozialen Medien wie zum Beispiel XING und LinkedIn für Sie ein? Die sozialen Medien sind extrem hilfreich, um mit Leuten aus der ganzen Welt in Kontakt zu bleiben. Einen grösseren Stellenwert nimmt für mich jedoch die Junior Chamber International (JCI) ein, wo ich 2012 zur Senatorin ernannt worden bin. Die JCI ist eine globale Organisation für Unternehmer und Führungskräfte bis 40 Jahre mit Fokus auf Training, Internationalität und Business. Dieses Netzwerk erleichtert die Eingliederung in einem neuen Land ungemein und bietet die Möglichkeit, mit Füh-

rungskräften in der Schweiz in Kontakt zu bleiben. So habe ich kürzlich für meine Heimat-Kammer JCI Innerschwyz ein Training mit dem provokativen Titel «Positive Beeinflussung» durchgeführt.

Auf Ihrem XING-Profil beschreiben Sie sich als Mensch mit sehr viel Energie, Enthusiasmus und Ideen. In welchen konkreten beruflichen Situationen zeigen sich diese Eigenschaften? Sich immer wieder in neuen Ländern und Firmenfilialen zurechtzufinden, erfordert eine Extra-Portion an Engagement und Energie. Ich habe es immer wieder geschafft, mit tollen Menschen zusammenzuarbeiten und mit ihnen als Team zu wachsen. Sie tragen den Titel «Professional Bachelor ODEC in Business Administration». Wie kommt man zu diesem Titel und wie haben Sie bisher von diesem profitieren können? Der englische Titel «Professional Bachelor ODEC in Business Administration» basiert auf dem Eidg. Betriebswirtschafter HF und hat sich als Türöffner für meine amerikanische Weiterbildung zum CIA (Certified Internal Auditor) und CMA (Certified Management Accountant) erwiesen. Seit ich ODEC-Mitglied bin, lebe ich mehrheitlich im Ausland. Der internationale Verbandstitel der Schweizerischen Bildung ist grundlegend für meine Karriere. Mit einer Berufslehre zum CFO-Posten mit Landesverantwortung für einen global tätigen Konzern – Ihr Lebenslauf spiegelt die Möglichkeiten, die ein Bildungsgang an einer Höheren Fachschule bietet. Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis? Das schweizerische Bildungswesen bietet enorme Möglichkeiten, sich gezielt weiterzubilden. Dies ist ein wichtiger Grundstein für das berufliche Weiterkommen. Zusätzlich braucht es Engagement, Zuverlässigkeit, Flexibilität und vor allem Freude an dem, was man tut. Das nötige Quäntchen Glück gehört natürlich auch dazu, wobei ich überzeugt bin, dass man Glück beeinflussen kann. Daher habe ich auch schon für die JCI das Training «Alles glücklicher Zufall» gegeben.


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INTERVIEW

Curriculum vitae: } seit 2014 Novartis: Country CFO Portugal (Lissabon) } 2012 – 2014 Novartis: Head Business Planning & Analysis, Pharma Germany (Nürnberg) } 2010 – 2012 Novartis: Head Business Planning & Analysis, Pharma Maghreb (Casablanca, Marokko) } 2006 – 2009 Novartis: Regional Head Internal Audit, Latin America (Miami, USA) } 2005 – 2006 Novartis: Senior Internal Auditor, USA (New Jersey, USA) } 2004 – 2005 Novartis: Internal Auditor Region Europe (Basel, Schweiz) } 2000 – 2003 LEGO: Manager Finance / Controlling Europe South (Baar, Schweiz) } 1994 – 1999 Calder Engineering Switzerland: von der Sachbearbeiterin zum Administration Manager } 1992 – 1993 Litrag Treuhand: Sachbearbeiterin } 1989 – 1992 Kork AG (Heute Alporit): Kaufmännische Berufslehre

* Steckbrief Name: Jahrgang: Nationalität: Wohnort: ODEC-Mitglied:

Cornelia Stöckli 1973 Schweiz Lissabon, Portugal seit 2007

Aktuelle berufliche Tätigkeit und Mitgliedschaften: } CFO bei Novartis Portugal } Junior Chamber International (JCI), seit 2012 Senatorin

Welche Eigenschaften sind Ihrer Meinung nach in einer Führungsposition besonders wichtig? Neben den vorher erwähnten Eigenschaften sind Fairness und Ethik aus meiner Sicht zwei zentrale Persönlichkeits-Charakteristika für soliden und anhaltenden Erfolg. Was ist das schönste Kompliment, welches Sie im beruflichen Kontext bisher erhalten haben? Jede Beförderung und jedes neue Projekt sind Bestätigungen, welche gut tun. Am meisten Befriedigung gibt mir jedoch die Mitarbeiterförderung – Teammitglieder und Mentees auf ihrem Weg zu begleiten. Ein Kompliment, das mir immer in Erinnerung bleiben wird, ist jenes einer Mutter von einem erfolgreichen Mitarbeiter. Sie hat mir eine Nachricht überbringen lassen, dass es ihrem Sohn in allen Belangen sehr viel besser geht, seit er bei mir im Team ist. Und wir hatten einige Herausforderungen, bis die Zusammenarbeit gut geklappt hat. Seit zehn Jahren arbeiten Sie für Novartis. Was leistet Ihrer Ansicht nach die Pharmabranche für die Gesellschaft? Die Pharmabranche bringt eine Verbesserung der Lebensqualität. Patienten, die erzählen, wie ihnen die Medikamente geholfen haben, geben einen Anreiz, um ausserordentliche Leistungen zu erbringen. Medikamentenpreise, Stellenabbau, BoniDebatte, Rechtsfälle: In der nationalen wie

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Ausbildung: } 2013 – 2014 Certified Management Accountant, USA } 2006 – 2008 Certified Internal Auditor, USA } 1995 – 1998 Eidg. Diplomierte Betriebswirtschafterin HF } 1989 – 1992 Eidg. Diplomierte Kaufmännische Angestellte } Kontinuierliche Weiterbildung in den Bereichen Finanz und Leadership

internationalen Öffentlichkeit ist die Pharmabranche nicht gerade positiv reputiert. Was entgegnen Sie diesen Kritikern? Zu dieser Liste könnte man noch die Gewinnmargen ergänzen. Und hier möchte ich auch gleich die Leserinnen und Leser ermutigen, darüber nachzudenken, wie sie ihr Geld investieren. Oder wie ihre Pensionskasse das Geld investiert. Verantwortungsvolles Unternehmertum ist ein zentrales Element des Novartis-Geschäfts und unterstreicht die Firmen-Mission «Caring and Curing». Bei jeder Fragestellung gibt es Befürworter und Kritiker; Ethik und Verantwortungsbewusstsein sind für mich die Basis meines Handelns.

sowie die unbemerkten. Kulturelle Erfahrungen könnten ein ganzes Buch füllen. Ein Klassiker ist das – vermeintliche – Einverständnis, das dann doch nicht umgesetzt wird. In vielen Kulturen wird nicht direkt kommuniziert und das Neinsagen gibt es nicht. So bleibt es wichtig, immer wieder den Führungs- und Kommunikationsstil anzupassen, um trotzdem zum Ziel zu gelangen. Unter internationalen Freunden haben wir auch eine länderspezifische Zeitmessung eingeführt: So verabredet man sich zum Beispiel für 20 Uhr «Schweizer Zeit» oder 20 Uhr «Lateinamerikanische Zeit» (was dann circa 21 Uhr bedeutet).

Klassische Managerfrage: Wie halten Sie sich fit? Mit den klassischen Managerhobbies. Joggen (ab und zu auch an einem Halbmarathon mitlaufen), Biken und immer wieder Skifahren in den Schweizer Bergen.

Was vermissen Sie an der Schweiz? Durch das Leben im Ausland ist mir bewusst geworden, was ich an der Schweiz schätze: Die Effizienz, die funktionierende Demokratie, den Service public mit pünktlichen Bahnen und sauberen Strassen mit breitem Trottoir sowie das «Schwiizerdüütsch». Und natürlich vermisse ich Freunde und Familie. Langfristig gesehen habe ich vor, wieder in der Schweiz zu leben.

Was empfehlen Sie jemandem, der im Ausland leben und arbeiten möchte? Aus meiner Erfahrung führen Empathie und Aufrichtigkeit überall zum Erfolg; zu verstehen versuchen, wieso die Dinge sind, wie sie sind. Das wichtigste jedoch ist, die Zeit zu geniessen im Hier und Jetzt. Sind Sie auch schon in ein «kulturelles Fettnäpfchen» getreten? Aber natürlich. Und dann gibt es die kulturellen Fettnäpfchen, die man bemerkt

Auf die Gefahr hin, sich in die Nesseln zu setzen: Was vermissen Sie ganz bestimmt nicht? Ganz klar: nasskalter Novemberregen. Das Interview wurde schriftlich geführt

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ODEC-Bulletin 4|2014

MOTION AEBISCHER

Titeläquivalenz für die höhere Berufsbildung Mit der Motion Aebischer soll genau dies erreicht werden. Der Nationalrat hat im Juni 2014 der Motion zugestimmt, in der Wintersession wird sie im Ständerat behandelt. Die vorbereitende Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur WBK forderte den ODEC auf Stellung zur Motion zu beziehen.

Nachfolgend unsere Stellungnahme, welche auch die langjährige Erfahrung des ODEC mit dem verbandseigenenTitel «Professional Bachelor ODEC» beinhaltet, die heutige Situation der Diplomierten HF aufzeigt und die Motion Aebischer unterstützt.

Sehr geehrte Ständeräte der WBK Wir danken der WBK-S für die Einladung zur Äusserung unserer Stellungnahme zur Motion Aebischer «Titeläquivalenz für die höhere Berufsbildung» (12.3511) und teilen gerne unsere diesbezügliche langjährige Erfahrung mit. ODEC Der Verband ODEC vertritt Absolventinnen und Absolventen Höherer Fachschulen HF, wurde im Jahr 1981 gegründet und vereint mit 19 Mitgliedervereinigungen rund 9’600 Mitglieder. Erfahrung des ODEC mit dem «Professional Bachelor ODEC» Schon über 20 Jahre fordert der ODEC einen international verständlichen Titel für HF-Diplomierte. Bis 2005 betraf unsere Forderung «nur» Absolventen HF des Technikbereichs, die sich im Ausland mit ihrem Abschluss schwer positionieren konnten, ab 2005 kamen alle weitere HF-Bereiche, wie Gastgewerbe, Tourismus und Hauswirtschaft, Wirtschaft, Land- und Waldwirtschaft, Gesundheit, Soziales und Erwachsenbildung, Künste, Gestaltung und Design, Verkehr und Transport, dazu. Jährlich schliessen ca. 7’000 Personen mit HF-Diplom ab. Unzählige Anfragen unserer Mitglieder belegen die Notwendigkeit einer adäquaten Übersetzung der HF-Titel und 2006 lancierte der ODEC den Verbandstitel «Professional Bachelor ODEC». Bereits zu diesem Zeitpunkt war klar, dass die einzigen verständlichen Titel oder Übersetzungen von nationalen Titeln nach dem «angelsächsischen System» zu erfolgen haben. Unabhängig der Wertigkeit einer Bildung werden international nur die Bezeichnungen Bachelor, Master, PhD und deren Varianten wie Professional Bachelor etc. verständlich sein. Der Verbandstitel wurde 2006 so eingeführt, dass er von einer offiziellen englischen Übersetzung abgelöst werden kann – sofern diese dann endlich geschaffen wird. Wäre eine englische Übersetzung der Titel der Höheren Fachschulen oder der höheren Berufsbildung einfach, so würde sich das zuständige Bundesamt nicht schon seit über 20 Jahren darum bemühen. Die internationale Entwicklung englischer Übersetzungen zum «angelsächsischen System» hin, ist aber schon lange eine Tatsache und sollte im Bildungsstaat Schweiz eine obere Priorität einnehmen. Die Gesamtkompetenzen der Abschlüsse der Höheren Fachschulen entsprechen den Bachelorabschlüssen im Ausland und sind oft gleichwertig oder höher zu bewerten, auch an den Funktionen erkennbar, welche die HF-Absolventen in der Wirtschaft einnehmen. Dies trifft auch auf viele Abschlüsse der Berufsprüfungen und Höheren Fachprüfungen zu. Da der Titel «dipl. xy HF» in der Schweiz gut etabliert und verständlich ist, wird der Verbandstitel «Professional Bachelor ODEC» meist nur im Ausland oder im Zusammenhang mit dem Ausland verwendet. Seit über 8 Jahren machen der ODEC und seine Mitglieder, die den «Professional Bachelor ODEC» verwenden, gute Erfahrungen. Der HF-Abschluss wird so im Ausland anerkannt und erhält die entsprechende Wertschätzung. Motion Der ODEC unterstützt die Motion Aebischer «Titeläquivalenz für die höhere Berufsbildung» (12.3511) vollumfänglich. Durch die Motion Aebischer kann das Staatssekretariat SBFI die englischen Übersetzungen der schweizerischen Titel steuern. Sie verhindert einerseits Verzettelungen und Wildtitulierungen und andererseits gibt sie den zigtausenden Abgängern der höheren Berufsbildung endlich einen offiziellen international verständlichen Titel. Das Niveau der neuen Titel kann zum Beispiel über die Anbindung an den NQF-BB-CH, gewährleistet werden, ev. auch mit einer Verknüpfung zum Studienumfang. Möglichkeiten, die das SBFI bei der Umsetzung hat. Die Befürchtung der Verakademisierung der höheren Berufsbildung hat nichts mit einem Titel zu tun, sondern mit dem Studieninhalt. Es liegt sicher in niemandes Interesse den starken Praxisbezug der höheren Berufsbildung zu verwässern. Ein Nein zur Motion Aebischer bedeutet auch, dass wieder keine saubere Lösung in Sicht sein wird und die Absolventinnen und Absolventen der HBB weiterhin international im Abseits stehen werden und mit selbst gewählten Titeln arbeiten müssen, dies bei immer stärkerer Globalisierung. Wir bedanken uns für die Berücksichtigung unserer Stellungnahme zur Motion. Gerne stehen wir für weitere Erklärungen zur Verfügung. Freundliche Grüsse

Patrick Hähni Zentralpräsident ODEC

Urs Gassmann Geschäftsführer ODEC


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HF-NEWS | ODEC-INFO

HF-News

ODEC passt seinen Auftritt an

Rettung des Lehrgangs «Flugzeugtechnik HF»

Die ODEC-Dokumentationen und -medialen Auftritte werden im Jahr 2015 überarbeitet und angepasst.

Wie im September-Bulletin 2014 berichtet, hat die Flugzeug-Technikerschule FTS aus Kostengründen beschlossen, keinen neuen Studienlehrgang «Flugzeugtechnik HF» mehr zu beginnen und den Betrieb der FTS auf Herbst 2016 einzustellen. Die Rettung kommt aus den Kreisen der Höheren Fachschulen, nicht aus der aufgeforderten Wirtschaft oder dem Kanton: Die TEKO Schweizerische Fachschule hat sich entschieden, diesen Lehrgang zu übernehmen. Die Grundlagenfächer werden im Studiengang Maschinentechnik an einem der vier Standorte der TEKO besucht und im 5./6. Semester wird neu eine Vertiefungsrichtung Flugzeugtechnik in der Umgebung Kloten angeboten. Mehr Informationen auf www.teko.ch

Berufs- und Weiterbildungszentrum Buchs bzb – «Wirtschaftsinformatik HF» neurechtlich anerkannt Das Staatssekretariat für Bildung Forschung und Innovation (SBFI) hat nach rund fünfjähriger Evaluationsphase den Bildungsgang «Wirtschaftsinformatik HF» am Berufs- und Weiterbildungszentrum Buchs nach aktuellstem Rahmenlehrplan erfolgreich neurechtlich anerkannt. Damit gehört die Höhere Fachschule am Berufs- und Weiterbildungszentrum Buchs (www.bzb-weiterbildung.ch) nebst der WISS (www.wiss.ch), der IFA (www. ifa.ch) und der AKAD (www.akad.ch/ business) zu den ersten Schulen in der Schweiz, die nach neuer Ausrichtung den Titel «Dipl. Wirtschaftsinformatikerin/ Wirtschaftsinformatiker HF» vergeben dürfen. v

150’000 140’000 130’000 120’000 110’000 100’000 90’000 80’000 70’000 60’000 50’000

26–30 Jahre

Neues Corporate Design Nach 9 Jahren ist es wieder soweit: Alle ODEC-Dokumente werden generalüberholt und erhalten ein neues Corporate Design. Laufend stellen wir die Produkte vor.

Mitgliederkarte Die Membercard des ODEC wird das erste Produkt sein, das unsere Mitglieder im neu-

MemberCard HF|ES|SSS Card valid thru: 12/2018

Thomas Mustermann

Member since 2316 – Nr. 16789 Professional Bachelor ODEC – Reg. Nr. L34954 Ing. EurEta – Reg. Nr. 04.05933

en Design erhalten. Die neue Membercard wird im Dezember 2014 per Post zugestellt. Einzelmitglieder (Aktiv-, Circle- und Eh-

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renmitglieder) erhalten neu eine Karte, die für drei Jahre gültig ist und einer Kreditkarte gleicht. Auf der Rückseite der Membercard sind zusätzliche Informationen zum HF-Abschluss aufgeführt und ebenfalls die von der ODEC-Mitgliedschaft abhängigen internationalen Titel, wie «Professional Bachelor ODEC» oder «Ing. EurEta». Studenten erhalten eine Membercard in gleichbleibender Qualität wie heute, die jedoch bis Ende des Studiums Gültigkeit behält.

Networking-Events 2015 Ein Eventkalender ist am Entstehen. Neben den eigenen Events des ODEC werden vermehrt Events zusammen mit Partnern aus unserem Gönner- und Mitgliederbereich veranstaltet. Mitglieder, die ebenfalls mit dem ODEC einen Event in ihrer Firma durchführen möchten, melden sich direkt bei der Geschäftsstelle des ODEC unter info@odec.ch. Das Konzept, nach welchem alle Networking Events aufgebaut sind, stellen wir Ihnen gerne zu. v

Salärbroschüre HF 2013/2014 – sichere Verhandlungen

Die Broschüre «Saläre HF 2013/2014» dient sowohl Arbeitnehmern wie Arbeitgebern, um Verhandlungen über Löhne zu führen, die auf einer fundierten Studie beruhen. Mit der Lohnbroschüre HF halten Sie ein solides Werkzeug in Händen, um fair verhandeln zu können. Der ODEC und die INCON Unternehmensberatung führten die Saläranalyse HF bereits zum siebten Mal durch. Die Analyse beinhaltet Angaben von Personen mit HF-Abschluss aus den Bereichen Technik Salärentwicklung nach Alter und Fachgebiet (T), Gastronomie/Touhüre HF Salärbrosc 4 ! rismus (GT) und Wirt2013/201 schaft (W). Die Datenerhebung erfolgte elektronisch via Internet. Die Salärbroschüre HF kann beim ODEC für CHF 40 bezoAusgehend von eigen werden, ODEC-Mitglieder ner Grundgesamtheit von erhalten sie für CHF 10: rund 18’000 Personen www.odec.ch/salaer ergibt sich ein Rücklauf von 12% (2’154 Perso31–35 Jahre 36–40 Jahre 41–45 Jahre 46–50 Jahre über 50 Jahre nen, davon T = 61%, GT = 29% und W = 10 %). Der Gastronomie Tourismus Technik Wirtschaft Rücklauf darf als repräsentativ betrachtet werden. v 13


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ODEC-Bulletin 4|2014

AUS - U N D W E I T E R B I LD U NGSA NGE B OTE H F

Detaillierte Informationen zu den aufgelisteten Angeboten sind unter www.odec.ch/bildungsangebote ersichtlich. Die Angebote werden laufend aktualisiert. Der Studienbeginn der hier unten aufgelisteten Bildungsangebote liegt jeweils zwischen 2 und 14 Monaten nach Erscheinungsdatum des ODEC-Bulletins.

De plus amples informations relatives à ces offres sont disponibles sur www.odec.ch/formations. Les offres y sont actualisées en permanence. Les formations démarrent dans les 2 à 14 mois après la publication du Bulletin ODEC.

Bildungsgänge HF | Filières de formation ES BB = Berufsbegleitend/en emploi ; VZ = Vollzeit/plein temps Start Kt. Organisation Gesundheit / Santé Dipl. Pflegefachfrau/mann HF

16.09.15

VZ

SO

Bildungszentrum Gesundheit und Soziales Kanton Solothum

Künste, Gestaltung und Design / Arts visuels, Arts appliqués et Design Dipl. Gestalter/in HF, Kommunikationsdesign 12.08.15 Dipl. Gestalter/in HF, Fotografie & Video 12.08.15 Dipl. Gestalter/in HF, Bildende Kunst 13.08.15 Dipl. Gestalter/in HF, Produktdesign 15.08.15 Dipl. Gestalter/in HF, Produktdesign 24.08.15

BB BB BB BB BB

SG SG SG SG SG

GBS St.Gallen, Schule für Gestaltung | Weiterbildung GBS St.Gallen, Schule für Gestaltung | Weiterbildung GBS St.Gallen, Schule für Gestaltung | Weiterbildung GBS St.Gallen, Schule für Gestaltung | Weiterbildung ibW Höhere Fachschule Südostschweiz

Land- und Waldwirtschaft / Agriculture et économie forestière Dipl. Förster/in HF Dipl. Agrotechniker/in HF Dipl. Weinbautechniker/in HF Dipl. Agrotechniker/in HF

01.01.16 24.10.15 19.10.15 19.10.15

VZ BB BB VZ

GR SG ZH ZH

ibW Höhere Fachschule Südostschweiz Berufs- und Weiterbildungszentrum bzb Strickhof; Höhere Fachschule Lindau Strickhof; Höhere Fachschule Lindau

Technik / Technique Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF, Dipl. Techniker/in HF,

12.10.15 12.10.15 12.10.15 12.10.15 12.10.15 12.10.15 12.10.15 20.04.15 20.04.15 12.10.15 12.10.15 12.10.15 12.10.15 09.05.15 15.08.15 21.08.15 15.08.15 17.08.15 18.01.16 20.01.16 25.04.15 25.04.15 25.04.15 25.04.15 25.04.15 25.04.15 25.04.15 25.04.15 25.04.15 31.10.15 31.10.15 31.10.15 31.10.15 31.10.15

BB BB BB BB BB BB BB BB/VZ BB/VZ VZ VZ VZ VZ BB BB BB VZ BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB

AG AG AG AG AG AG AG AG AG BE BE BE BE BE BE BE, ZH BS BS BS BS Div. Div. Div. Div. Div. Div. Div. Div. Div. Div. Div. Div. Div. Div.

ABB Technikerschule ABB Technikerschule ABB Technikerschule ABB Technikerschule ABB Technikerschule ABB Technikerschule ABB Technikerschule Schweizerische Bauschule Aarau Schweizerische Bauschule Aarau Höhere Fachschule für Technik Mittelland Höhere Fachschule für Technik Mittelland Höhere Fachschule für Technik Mittelland Höhere Fachschule für Technik Mittelland IFA Weiterbildung AG Schweiz. Verband für mechanisch-technische Weiterbildung sfb Bildungszentrum Allgemeine Gewerbeschule Basel Allgemeine Gewerbeschule Basel Allgemeine Gewerbeschule Basel Allgemeine Gewerbeschule Basel IBZ Schulen für Technik, Informatik und Wirtschaft IBZ Schulen für Technik, Informatik und Wirtschaft IBZ Schulen für Technik, Informatik und Wirtschaft IBZ Schulen für Technik, Informatik und Wirtschaft IBZ Schulen für Technik, Informatik und Wirtschaft IBZ Schulen für Technik, Informatik und Wirtschaft IBZ Schulen für Technik, Informatik und Wirtschaft IBZ Schulen für Technik, Informatik und Wirtschaft IBZ Schulen für Technik, Informatik und Wirtschaft IBZ Schulen für Technik, Informatik und Wirtschaft IBZ Schulen für Technik, Informatik und Wirtschaft IBZ Schulen für Technik, Informatik und Wirtschaft IBZ Schulen für Technik, Informatik und Wirtschaft IBZ Schulen für Technik, Informatik und Wirtschaft

Energietechnik Systemtechnik Konstruktionstechnik Logistik Informatik Betriebstechnik Gebäudeautomatik Bauführung - Holzbau Bauführung - Hochbau/Tiefbau Systemtechnik - Automation Systemtechnik - Mechatronik Maschinenbau - Konstruktionstechnik Maschinenbau - Produktionstechnik ICT-Systemtechnik Maschinenbau - Produktionstechnik Systemtechnik - Energie und Umwelt Metallbau SMT Systemtechnik Systemtechnik Maschinenbau Unternehmensprozesse - Betriebstechnik Maschinenbau Unternehmensprozesse - Logistik Maschinenbau - Kunststofftechnik Informatik-Applikationsentw., Systemtechnik Bauplanung - Architektur und Ingenieurbau Bauführung - Hochbau und Tiefbau Elektrotechnik - Elektronik und Energietechnik Gebäudetechnik Gebäudetechnik Unternehmensprozesse - Logistik Maschinenbau Unternehmensprozesse - Betriebstechnik Bauführung - Hochbau und Tiefbau

Der Professional Bachelor ODEC benötigt in London keine weiteren Erklärungen. www.odec.ch/pbac_d

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O F F R E S D E F O RMATIO N E T D E FO RMATIO N C O NTINU E ES

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BB = Berufsbegleitend/en emploi ; VZ = Vollzeit/plein temps Start Kt. Organisation Dipl. Techniker/in HF, Maschinenbau - Kunststofftechnik Dipl. Techniker/in HF, Bauplanung - Architektur und Ingenieurbau Dipl. Techniker/in HF, Informatik-Applikationsentw., Systemtechnik Dipl. Techniker/in HF, Elektrotechnik - Elektronik und Energietechnik Dipl. Techniker/in HF, Unternehmensprozesse Dipl. Techniker/in HF, Bauplanung - Architektur Dipl. Techniker/in HF, Bauplanung - Ingenieurbau Dipl. Techniker/in HF, Informatik Dipl. Techniker/in HF, Holztechnik - Holzbau Dipl. Techniker/in HF, Bauführung - Verkehrswegbau Dipl. Techniker/in HF, Bauführung - Hochbau Dipl. Techniker/in HF, Bauplanung - Architektur Dipl. Techniker/in HF, Maschinenbau - Produktionstechnik Dipl. Techniker/in HF, Automation Technicien diplômé ES en génie mécanique Dipl. Techniker/in HF, Medizintechnik Dipl. Techniker/in HF, Bauführung Dipl. Techniker/in HF, Hochbau Dipl. Techniker/in HF, Tiefbau Dipl. Techniker/in HF, Gebäudetechnik Dipl. Techniker/in HF, Bauplanung - Innenarchitektur Dipl. Techniker/in HF, Systemtechnik Dipl. Techniker/in HF, Informatik Dipl. Techniker/in HF, Gebäudetechnik Dipl. Techniker/in HF, Elektrotechnik Dipl. Techniker/in HF, ICT-Systemtechnik Dipl. Techniker/in HF, Maschinenbau - Produktionstechnik Dipl. Techniker/in HF, Maschinenbau Dipl. Techniker/in HF, Medien Dipl. Techniker/in HF, Maschinenbau Dipl. Techniker/in HF, Informatik Dipl. Techniker/in HF, Elektrotechnik Dipl. Techniker/in HF, Elektrotechnik Dipl. Techniker/in HF, Maschinenbau Dipl. Techniker/in HF, Informatik - Wirtschaftsinformatik Dipl. Techniker/in HF, Informatik - System- und Netzwerktechnik Dipl. Techniker/in HF, Elektrotechnik - Energietechnik Dipl. Techniker/in HF, Systemtechnik - Automation Dipl. Techniker/in HF, Informatik - Software-Entwicklung Dipl. Techniker/in HF, Maschinenbau - Konstruktionstechnik Dipl. Techniker/in HF, Elektrotechnik - Gebäudeautomation Dipl. Techniker/in HF, Maschinenbau - Produktionstechnik Dipl. Techniker/in HF, Elektrotechnik Technicien diplômé ES en génie mécanique Dipl. Techniker/in HF, Gebäudetechnik - Klima Dipl. Techniker/in HF, Gebäudetechnik - Heizung Dipl. Techniker/in HF, Bauplanung - Innenarchitektur Dipl. Techniker/in HF, Gebäudetechnik - Sanitär Dipl. Techniker/in HF, Mechatronik Dipl. Techniker/in HF, Logistik Dipl. Techniker/in HF, Polygrafie Dipl. Techniker/in HF, Bauplanung - Architektur Dipl. Techniker/in HF, Telekommunikation Dipl. Techniker/in HF, Systemtechnik - Erneuerbare Energien Dipl. Techniker/in HF, Systemtechnik - Automation Dipl. Techniker/in HF, Informatik Dipl. Techniker/in HF, Elektronik Dipl. Techniker/in HF, ICT-Systemtechnik Dipl. Techniker/in HF, Maschinenbau - Produktionstechnik Dipl. Techniker/in HF, Kommunikationstechnik Dipl. Techniker/in HF, Elektrotechnik Dipl. Techniker/in HF, Informatik Dipl. Techniker/in HF, Unternehmensprozesse Dipl. Techniker/in HF, Systemtechnik - Energie und Umwelt Dipl. Techniker/in HF, System und Software Engineering Dipl. Techniker/in HF, Lebenmitteltechnologie Dipl. Techniker/in HF, Architektur Dipl. Techniker/in HF, Maschinenbau Dipl. Techniker/in HF, Informatik Dipl. Techniker/in HF, Elektronik Dipl. Techniker/in HF, Energietechnik Dipl. Techniker/in HF, Architektur Dipl. Techniker/in HF, Informatik Dipl. Techniker/in HF, Maschinenbau Dipl. Techniker/in HF, Energietechnik Dipl. Techniker/in HF, Elektronik Dipl. Techniker/in HF, IT Services Engineer

31.10.15 31.10.15 31.10.15 31.10.15 10.08.15 02.02.15 02.02.15 24.08.15 03.09.15 02.11.15 09.11.15 10.08.15 14.03.15 20.08.15 27.08.15 08.05.15 10.08.15 11.08.15 11.08.15 15.08.15 19.08.15 24.08.15 24.08.15 24.08.15 24.08.15 22.05.15 18.08.15 13.04.15 19.10.15 19.10.15 19.10.15 19.10.15 15.08.15 15.08.15 20.04.15 20.04.15 20.04.15 20.04.15 20.04.15 20.04.15 20.04.15 20.04.15 12.10.15 27.08.15 18.02.15 18.02.15 18.02.15 18.02.15 16.02.15 16.02.15 15.08.15 22.08.15 25.01.16 25.01.16 25.01.16 25.01.16 25.01.16 30.05.15 11.08.15 13.10.15 14.10.15 14.10.15 20.02.15 27.02.15 21.08.15 19.10.15 17.02.15 17.02.15 17.02.15 17.02.15 17.02.15 08.09.15 08.09.15 08.09.15 08.09.15 08.09.15 17.08.15

BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB/VZ BB BB/VZ BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB

Div. Div. Div. Div. Div. GR GR GR GR LU LU BS LU LU NE OW SG SG SG SG SG SG SG SG SG SG SG SG SG SG SG SG SH SH SO SO SO SO SO SO SO SO SO VD ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH ZH

IBZ Schulen für Technik, Informatik und Wirtschaft IBZ Schulen für Technik, Informatik und Wirtschaft IBZ Schulen für Technik, Informatik und Wirtschaft IBZ Schulen für Technik, Informatik und Wirtschaft sfb Bildungszentrum ibW Höhere Fachschule Südostschweiz ibW Höhere Fachschule Südostschweiz ibW Höhere Fachschule Südostschweiz ibW Höhere Fachschule Südostschweiz CAMPUS SURSEE Bildungszentrum Bau AG CAMPUS SURSEE Bildungszentrum Bau AG Allgemeine Gewerbeschule Basel Schweiz. Verband für mechanisch-technische Weiterbildung sfb Bildungszentrum Schweiz. Verband für mechanisch-technische Weiterbildung Höhere Fachschule Medizintechnik GBS St.Gallen, Baukaderschule GBS St.Gallen, Baukaderschule GBS St.Gallen, Baukaderschule GBS St.Gallen, Baukaderschule ibW Höhere Fachschule Südostschweiz ibW Höhere Fachschule Südostschweiz ibW Höhere Fachschule Südostschweiz ibW Höhere Fachschule Südostschweiz ibW Höhere Fachschule Südostschweiz IFA Weiterbildung AG Schweiz. Verband für mechanisch-technische Weiterbildung Zentrum für berufliche Weiterbildung St. Gallen Zentrum für berufliche Weiterbildung St. Gallen Zentrum für berufliche Weiterbildung St. Gallen Zentrum für berufliche Weiterbildung St. Gallen Zentrum für berufliche Weiterbildung St. Gallen Höhere Fachschule Schaffhausen HFS Höhere Fachschule Schaffhausen HFS Höhere Fachschule für Technik Mittelland Höhere Fachschule für Technik Mittelland Höhere Fachschule für Technik Mittelland Höhere Fachschule für Technik Mittelland Höhere Fachschule für Technik Mittelland Höhere Fachschule für Technik Mittelland Höhere Fachschule für Technik Mittelland Höhere Fachschule für Technik Mittelland Höhere Fachschule für Technik Mittelland Asso. suisse pour la formation continue mécanique et technique Baugewerbliche Berufsschule Zürich Baugewerbliche Berufsschule Zürich Baugewerbliche Berufsschule Zürich Baugewerbliche Berufsschule Zürich Berufsbildungszentrum Dietikon, Höhere Fachschule Dietikon Berufsbildungszentrum Dietikon, Höhere Fachschule Dietikon HF TGZ Polygrafische Akademie Höhere Fachschule Hochbau Winterthur Höhere Fachschule Uster HFU Höhere Fachschule Uster HFU Höhere Fachschule Uster HFU Höhere Fachschule Uster HFU Höhere Fachschule Uster HFU IFA Weiterbildung AG Schweiz. Verband für mechanisch-technische Weiterbildung Schweizerische Technische Fachschule Winterthur Schweizerische Technische Fachschule Winterthur Schweizerische Technische Fachschule Winterthur sfb Bildungszentrum sfb Bildungszentrum sfb Bildungszentrum Strickhof; Höhere Fachschule Lindau Technikerschule HF Zürich Technikerschule HF Zürich Technikerschule HF Zürich Technikerschule HF Zürich Technikerschule HF Zürich Technikerschule HF Zürich Technikerschule HF Zürich Technikerschule HF Zürich Technikerschule HF Zürich Technikerschule HF Zürich Technische Berufsschule Zürich, Höhere Fachschule

Tourismus, Gastgewerbe, Hauswirtschaft / Tourisme, Restauration et Economie familiale Dipl. Hôtelier-Restaurateur HF 03.08.15 VZ GR Dipl. Hôtelier-Restaurateur HF Div. VZ LU

SSTH Schweiz. Schule für Touristik und Hotellerie AG Schweiz. Hotelfachschule Luzern SHL

Wirtschaft / Economie Dipl. Betriebswirtschafter/in HF Dipl. Wirtschaftsinformatiker/in HF

IFA Weiterbildung AG IFA Weiterbildung AG

09.05.15 09.05.15

BB BB

BE BE

15


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ODEC-Bulletin 4|2014

OF F RE S D E F O R M ATIO N ET D E FO RMATIO N CO NTINUE E S

BB = Berufsbegleitend/en emploi ; VZ = Vollzeit/plein temps Start Kt. Organisation Dipl. Dipl. Dipl. Dipl. Dipl. Dipl. Dipl. Dipl. Dipl. Dipl. Dipl. Dipl. Dipl. Dipl. Dipl. Dipl. Dipl. Dipl. Dipl. Dipl. Dipl. Dipl. Dipl. Dipl. Dipl. Dipl. Dipl.

Wirtschaftsinformatiker/in HF Wirtschaftsinformatiker/in HF Betriebswirtschafter/in HF Rechtsassistent/in HF Wirtschaftsinformatiker/in HF Versicherungswirtschafter/in HF Betriebswirtschafter/in HF Bankwirtschafter/in HF Marketingmanager/in HF Betriebswirtschafter/in HF Betriebswirtschafter/in HF Wirtschaftsinformatiker/in HF Betriebswirtschafter/in HF Betriebswirtschafter/in HF Marketingmanager/in HF Betriebswirtschafter/in HF Wirtschaftsinformatiker/in HF Wirtschaftsinformatiker/in HF Wirtschaftsinformatiker/in HF Rechtsassistent/in HF Wirtschaftsinformatiker/in HF Betriebswirtschafter/in HF Betriebswirtschafter/in HF Wirtschaftsinformatiker/in HF Betriebswirtschafter/in HF Wirtschaftsinformatiker/in HF Wirtschaftsinformatiker/in HF

02.05.15 11.11.15 16.03.15 17.03.15 17.03.15 02.03.15 17.08.15 19.09.15 20.04.15 20.04.15 21.10.15 24.10.15 24.10.15 21.04.15 21.04.15 22.05.15 22.05.15 11.05.15 13.11.15 19.10.15 19.10.15 15.10.15 22.10.15 30.05.15 30.05.15 06.05.15 27.10.15

BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB BB

BE BE BL BL BL GR GR GR SG SG SG SG SG SG SG SG SG SG SG SG SG SH ZG ZH ZH ZH ZH

Wirtschaftsinformatikschule Schweiz, Stiftung WISS Wirtschaftsinformatikschule Schweiz, Stiftung WISS HFW BL, Bildungszentrum kvBL, Reinach-Muttenz-Liestal HFW BL, Bildungszentrum kvBL, Reinach-Muttenz-Liestal HFW BL, Bildungszentrum kvBL, Reinach-Muttenz-Liestal ibW Höhere Fachschule Südostschweiz ibW Höhere Fachschule Südostschweiz ibW Höhere Fachschule Südostschweiz Akademie St. Gallen Akademie St. Gallen Akademie St. Gallen Berufs- und Weiterbildungszentrum bzb Berufs- und Weiterbildungszentrum bzb Bildungszentrum BVS St. Gallen Bildungszentrum BVS St. Gallen IFA Weiterbildung AG IFA Weiterbildung AG Wirtschaftsinformatikschule Schweiz, Stiftung WISS Wirtschaftsinformatikschule Schweiz, Stiftung WISS Zentrum für berufliche Weiterbildung St. Gallen Zentrum für berufliche Weiterbildung St. Gallen Höhere Fachschule für Wirtschaft Höhere Fachschule Wirtschaft Zug IFA Weiterbildung AG IFA Weiterbildung AG Wirtschaftsinformatikschule Schweiz, Stiftung WISS Wirtschaftsinformatikschule Schweiz, Stiftung WISS

Gesundheit / Santé Bachelor of Science in Ernährung und Diätetik

15.08.15

BB

Div.

FFHS - Fernfachhochschule Schweiz

Technik / Technique NDS HF Baubetriebsmanagement NDS HF Energiemanagement NDS HF Bau-Energie-Umwelt NDS HF Projekt- und Prozessmangement NDS HF Applikationsentwicklung NDS HF Energiemanagement NDS HF Telematik NDS HF Automation NDS HF Industrial Management NDS HF Wirtschaftsinformatik NDS HF Softwareentwicklung NDS HF Konzepte & Energie NDS HF Network Engineering

26.10.15 02.02.15 06.02.15 03.02.15 03.02.15 13.04.15 12.10.15 12.10.15 12.10.15 12.10.15 12.10.15 18.08.15 18.08.15

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AG GR SG SG SG SG SO SO SO SO SO ZH ZH

Schweizerische Bauschule Aarau ibW Höhere Fachschule Südostschweiz GBS St.Gallen, Baukaderschule ibW Höhere Fachschule Südostschweiz ibW Höhere Fachschule Südostschweiz Zentrum für berufliche Weiterbildung St. Gallen Höhere Fachschule für Technik Mittelland Höhere Fachschule für Technik Mittelland Höhere Fachschule für Technik Mittelland Höhere Fachschule für Technik Mittelland Höhere Fachschule für Technik Mittelland Baugewerbliche Berufsschule Zürich Höhere Fachschule Uster HFU

Weiteres (z.B. NDS) | Autres (p.ex. EPD)

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Tourismus, Gastgewerbe, Hauswirtschaft / Tourisme, Restauration et Economie familiale Bachelor in International Hospitality Management 03.08.15 VZ GR

SSTH Schweiz. Schule für Touristik und Hotellerie AG

Wirtschaft / Economie NDS HF Executive in Business Engineering CAS in Umweltmanagement / Eco Economics Executive Master of Business Administration EMBA FH Master of Advanced Studies in Unternehmensführung MAS FH Upgrade für HF-Absolvent/innen (Paserelle) zum BBA FH NDS HF Betriebswirtschaft NDS HF Betriebswirtschaft NDS HF Business Analytik NDS HF Business Analytik NDS HF Personalleitung NDS HF Projektmanagement NDS HF Betriebliches Management Bachelor of Science in Wirtschaftsinformatik Bachelor of Science in Informatik Bachelor of Science in Betriebsökonomie Bachelor of Science in Wirtschaftsingenieurwesen NDS HF Betriebswirtschaft NDS HF Betriebswirtschaft NDS HF Betriebswirtschaftslehre für Führungskräfte NDS HF Betriebswirtschaftslehre für Führungskräfte NDS HF Unternehmensführung NDS HF Unternehmensführung NDS HF Betriebswirtschaft NDS HF Betriebswirtschaft NDS HF Experte in Leadership und Change Management NDS HF Business Banking NDS HF Personalleitung NDS HF Betriebswirtschaft NDS HF Logistikleitung NDS HF Personalleitung NDS HF Marketing- und Verkaufsleitung NDS HF Projektmanagement

ABB Technikerschule Private Hochschule Wirtschaft PHW Bern Private Hochschule Wirtschaft PHW Bern Private Hochschule Wirtschaft PHW Bern Private Hochschule Wirtschaft PHW Bern sfb Bildungszentrum sfb Bildungszentrum Wirtschaftsinformatikschule Schweiz, Stiftung WISS Wirtschaftsinformatikschule Schweiz, Stiftung WISS HFW BL, Bildungszentrum kvBL, Reinach-Muttenz-Liestal HFW BL, Bildungszentrum kvBL, Reinach-Muttenz-Liestal Allgemeine Gewerbeschule Basel FFHS - Fernfachhochschule Schweiz FFHS - Fernfachhochschule Schweiz FFHS - Fernfachhochschule Schweiz FFHS - Fernfachhochschule Schweiz HSO Wirtschaftsschule Schweiz AG HSO Wirtschaftsschule Schweiz AG IBZ Schulen für Technik, Informatik und Wirtschaft IBZ Schulen für Technik, Informatik und Wirtschaft ibW Höhere Fachschule Südostschweiz CAMPUS SURSEE Bildungszentrum Bau AG sfb Bildungszentrum sfb Bildungszentrum Akademie St. Gallen Akademie St. Gallen Akademie St. Gallen Bildungszentrum BVS St. Gallen Bildungszentrum BVS St. Gallen Bildungszentrum BVS St. Gallen Bildungszentrum BVS St. Gallen Wirtschaftsinformatikschule Schweiz, Stiftung WISS

14.10.15 07.04.15 07.04.15 07.04.15 14.10.15 03.02.15 21.08.15 06.05.15 30.10.15 15.05.15 29.10.15 22.01.16 15.09.15 15.09.15 15.09.15 15.09.15 22.04.15 18.10.15 25.04.15 31.10.15 31.08.15 18.09.15 03.02.15 21.08.15 06.02.15 06.02.15 08.05.15 21.04.15 21.04.15 21.04.15 21.04.15 22.04.15

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ED ITOR I AL

IMPRESSUM Éditeur: ODEC association suisse des diplômées et des diplômés des écoles supérieures Secrétariat: Heures de bureau: chaque jour de 8.00 à 12.00 et de 14.00 à 17.30 heures Tél. 052 214 22 40, fax 052 214 22 42 email: info@odec.ch Internet: www.odec.ch Rédaction: Urs Gassmann, Jsabelle Tschanen Contributions rédactionnelles: ODEC case postale 2307, Steiggasse 2 8401 Winterthur email: info@odec.ch Clôture de rédaction: 25 janvier, 25 avril, 25 juillet, 25 octobre Annonces: ODEC Tél. 052 214 22 40, fax 052 214 22 42 email: info@odec.ch Changement d’adresse /Commandes: ODEC, case postale 2307, 8401 Winterthur email: info@odec.ch Parution: Le bulletin paraît 4 fois par an: 1er mars, 1er juin, 1er septembre, 1er décembre Mise en page: Eugen Scheiwiller, Electronic Publishing, 8600 Dübendorf Impression/Expédition: Merkur Druck AG, 4900 Langenthal Reproduction: Seulement avec l’autorisation écrite de la rédaction Les contributions signées nominativement ne représentent pas forcément l’opinion de l’ODEC. Les lettres sont à envoyer à la rédaction. Nous n’assumons aucune responsabilité pour les manuscrits et photos non réclamés. Annonces 4-couleurs, prix: 1/4 page CHF 600.– 1/3 page CHF 800.– 1/2 page CHF 1’200.– 1/1 page CHF 2’000.– Les membres et les bienfaiteurs ODEC bénéficient d’un rabais de 20%. Veuillez consulter notre site internet www.odec.ch à la rubrique «Organisation» > «Bulletin» pour toute information complémentaire.

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La Suisse, petit pays qui dans de nombreux domaines tels que l’innovation, la prospérité, la santé, le bien-être, et l’on pourrait en rajouter beaucoup d’autres, est dans une position privilégiée par rapport à d’autres pays à travers le monde. Un regard au-delà de nos frontières nous le confirme. La Suisse a réalisé beaucoup de choses au cours des dernières décennies grâce à divers facteurs, tels que l’ouverture, la fiabilité et le pragmatisme; facteurs qui ont conduit de nombreux groupes internationaux à avoir leurs origines en Suisse. En fait, la Suisse est assez satisfaite de ses réalisations, et ce à juste titre. Mais la satisfaction mène aussi à des mécanismes de défense. Nous le voyons bien sûr aussi dans nos activités à l’ODEC. Si nous voulons changer les choses pour le bien de nos membres, nous rencontrons encore et encore de la résistance. Cela se voit actuellement dans la recherche de titres en anglais pour la formation professionnelle supérieure qui soient compréhensibles au niveau international. Il y a du lobbying contre des argumentations disponibles, et sans que d’autres solutions soient proposées.

Positionnement international Dans les prochaines années, beaucoup de choses vont bouger au niveau fédéral pour positionner la formation professionnelle supérieure, notamment grâce à l’important cadre national de certifications (CNC). Différentes grandes organisations qui se sont opposées à un titre anglais selon le système anglo-saxon, misent sur ce CNC. Mais alors deux points de vue importants sont perdus: 1. Le CNC est un système comparatif des certifications professionnelles au sein de l’Europe, alors même que d’autres pays s’y intéressent aussi. 2. Un système de certification ne remplacera jamais un titre qui est reconnu des milieux professionnels du monde entier. Ce que la Confédération vise actuellement, c’est une solution qui malheureusement pour nous n’en est qu’une demie. Alors qu’elle doit régler la question des titres de la formation professionnelle supérieure, elle n’est pensée que pour la Suisse, à l’interne; or, on oublie que le titre est principalement utilisé pour et à l’étranger. Mais là-bas, notre système éducatif suisse, qui rend entre autres notre économie suisse si florissante, n’est pas connu. L’interview d’une diplômée ES publié dans ce Bulletin l’illustre de manière frappante et montre l’importance d’un titre anglais adéquat. Davantage en page 10 (en allemand). Il faut une solution qui soit tournée vers l’étranger et non vers la Suisse. Peutêtre allons-nous tout bientôt recevoir un titre anglais qui soit compréhensible – qui sait! Il n’en reste pas moins que la Confédération doit travailler à un meilleur positionnement des diplômés de la formation professionnelle supérieure.

Pénurie de main-d’œuvre qualifiée Une fois de plus, nous allons critiquer un thème populaire – celui de la pénurie de main-d’œuvre qualifiée cette fois-ci. Les sujets populaires ont tendance à être utilisés par des groupes d’intérêt pour attirer davantage d’attention et gagner en popularité. Ainsi donc les déclarations brutes telles que «il ya pénurie de main-d’œuvre qualifiée dans tel secteur ou telle profession» sont à considérer dès le début avec circonspection. Car une pénurie, sans tenir compte du contexte comme la région ou le niveau de fonction, est si rare qu’elle ne peut se trouver que dans de petits groupes professionnels. Saisissons l’occasion d’analyser de plus près ces généralisations hâtives et considérons la pénurie de main-d’œuvre qualifiée du point de vue des diplômés ES. Davantage en page 18. Urs Gassmann, Directeur ODEC

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PÉNURIES DE MAIN D’ŒUVRE QUALIFIÉE ET DE TALENTS

Pénurie de maind’œuvre qualifiée! Depuis plusieurs années, les médias parlent de pénurie de main-d’œuvre qualifiée. La nouveauté, c’est que le Conseil fédéral a édicté un document de stratégie pour pallier ou prévenir cette pénurie. Même les grandes associations patronales s’en préoccupent et cherchent des solutions. Mais quelle est la définition de la pénurie de main-d’œuvre qualifiée? «La pénurie de main-d’œuvre qualifiée caractérise un état de l’économie, dans lequel un nombre important de postes pour collaborateurs possédant certaines compétences ne peut pas être pourvu parce que ces collaborateurs qualifiés (main-d’œuvre qualifiée) manquent sur le marché du travail. Les signes d’une telle pénurie peuvent être un développement des salaires supérieur à la moyenne». Source Wikipedia Qu’il y ait bientôt pénurie de maind’œuvre qualifiée? La question ne se pose plus! Et si on lit les rapports déjà publiés sur cette pénurie, on a rapidement le sentiment de devoir faire quelque chose immédiatement. Mais il semble que personne ne sache exactement où et comment procéder. Certaines professions seront touchées, mais cela ne signifie pas pour autant que chaque entreprise, chaque fonction ou chaque région en sera affectée. Des paquets de mesures globales pour l’ensemble de la Suisse ne répondent pas aux besoins spécifiques de ces entreprises.

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Aujourd’hui déjà, des entreprises parlent de pénurie de main-d’œuvre qualifiée; or, il serait intéressant qu’elles s’interrogent: les employeurs sont-ils trop difficiles et parlent-ils de pénurie de main-d’œuvre qualifiée dès qu’ils ne trouvent pas de collaborateurs dont le profil corresponde au moins à 90%, alors qu’en parallèle ils excluent les collaborateurs de plus de 50 ans? Que nous réserve l’avenir? Les entreprises doivent-elles à l’avenir adapter leurs besoins et processus de façon à trouver suffisamment de collaborateurs qualifiés ou les collaborateurs doiventils de plus en plus s’adapter au marché du travail lors de leur développement professionnel et reléguer le privé? Bien sûr, là où il y a pénurie de main-d’œuvre qualifiée, les deux côtés doivent concilier: les entreprises doivent créer des opportunités pour les collaborateurs qualifiés et les collaborateurs qualifiés être prêts à les saisir. La pénurie de main-d’œuvre qualifiée fera également le tri parmi les entreprises qui offrent trop peu à leurs collaborateurs, ou qui ne les traitent pas assez correctement. Il est certain que les entreprises qui offrent un bon climat à leurs collaborateurs, auront à l’avenir moins de problèmes que ceux qui considèrent les collaborateurs comme un facteur de coût. A l’avenir donc, les entreprises qui évoluent dans un environnement de pénu-

rie de main-d’œuvre qualifiée, devront inévitablement accroître leurs atouts pour collaborateurs ou au moins les maintenir.

Abus du terme «pénurie de maind’œuvre qualifiée» L’abus de ce terme en vogue peut cacher des manipulations. Par conséquent, il faut se demander qui utilise ce terme.

Par exemple:

1. La création d’une offre excédentaire de main-d’œuvre qualifiée laisse à penser que ce besoin accru de main-d’œuvre motive les gens à choisir cette profession ou à s’y recycler; et cette offre excédentaire fait baisser les salaires. 2. Du côté du collaborateur, la pénurie de main-d’œuvre qualifiée est utilisée pour faire grimper les salaires. 3. Certains secteurs et professions utilisent la pénurie de main-d’œuvre qualifiée à des titres de marketing et de RP, et pour être présents dans les médias. 4. D’autres secteurs parlent de pénurie de main-d’œuvre qualifiée et donc de son importance pour influencer les politiques et la société. 5. Mais il y a aussi des institutions de formation qui utilisent ce terme «pénurie de main-d’œuvre qualifiée» pour trouver plus d’étudiants et ainsi souligner la légitimité de leurs offres de formation. Ce ne sont que quelques exemples de manipulation de la pénurie de main-d’œuvre qualifiée, et il existe certainement au moins une statistique qui souligne le bienfondé de ces exemples. Ici aussi, il faut garder les yeux ouverts quant à la preuve de cette pénurie; Churchill disait: «Je ne crois aux statistiques que lorsque je les ai moi-même falsifiées». Les études les plus fiables sont sûrement celles qui sont neutres et non pro-


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PÉNURIES DE MAIN D’ŒUVRE QUALIFIÉE ET DE TALENTS

duites par des secteurs ou des associations professionnelles. Mais même les études sérieuses sont à considérer de façon critique.

Informations détaillées requises Pour pallier la pénurie de main-d’œuvre qualifiée, il faut encore quelques étapes. Que ce soit à l’Etat de les réaliser, est discutable. Et vouloir appliquer des solutions en semant à tout vent n’a pas vraiment de sens. C’est pourquoi, l’ODEC mène une enquête auprès de ses membres et diplômés ES intéressés, pour en apprendre davantage sur la pénurie de main-d’œuvre qualifiée spécifique. Les diplômés ES

sont un groupe-clé intéressant, puisqu’ils présentent le taux de chômage le plus bas toutes professions confondues, et offrent ainsi un large potentiel pour une telle pénurie. Cette étude montrera comment les diplômés ES voient la pénurie de maind’œuvre qualifiée dans leur entreprise, en tenant compte des âge, fonction, domaine, taille d’entreprise, etc., et où l’entreprise a des possibilités de garder ou d’acquérir de la main-d’œuvre qualifiée. Les résultats de cette étude ODEC apporteront certainement des éléments intéressants pour les entreprises et la main-d’œuvre qualifiée. v

Professional Bachelor ODEC Pour une meilleure mobilité professionnelle à l’étranger.

Pénurie de talents en Suisse Bref rapport de l’ODEC basé sur les résultats des enquêtes Manpower. Manpower, entreprise spécialisée dans le recrutement fixe et temporaire de personnel, conduit depuis des années auprès des employeurs du monde entier des enquêtes sur la pénurie de talents. Ce regard neutre sur la pénurie de talents et aussi sur la pénurie de main-d’œuvre qualifiée montrent là où chaque employeur voit la pénurie, et non là où les représentants de branche la voient. Dans ce qui suit, nous nous bornerons à la situation en Suisse. Chaque année, env. 750 entreprises participent à l’enquête. Les rapports annuels de Manpower sont certes instructifs, mais comment la pénurie de main-d’œuvre qualifiée s’est-elle développée dans les différentes professions au cours des dernières années? Le diagramme montre les professions qui, au cours des sept dernières années, sont ressorties au moins quatre fois dans l’enquête Manpower ou apparaissent en 2014. Les professions souffrant de la plus grande pénurie de talents sont depuis longtemps connues, mais celles-ci n’apparaissent pas dans la plupart des rapports de presse traitant de la pénurie de main-d’œuvre qualifiée. De façon absolument incontestable, les ouvriers qualifiés (principalement dans les secteurs technique et industriel) occupent la première place dans la pénurie de main-d’œuvre qualifiée. Quand

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ces ouvriers qualifiés changent de professions, ils tombent généralement dans des professions qui souffrent également d’une telle pénurie.

Problèmes de recrutement L’enquête annuelle de Manpower montre, dans sa 9e édition effectuée au premier trimestre 2014, que 36% des entreprises dans le monde et 33% des employeurs en Suisse ont des difficultés à pourvoir les postes vacants. La Suisse se situe ainsi dans le deuxième tiers des

pays étudiés, et est juste un peu meilleure que la moyenne des pays. Les principales raisons les plus souvent citées pour la pénurie de talents sont: } manque de compétences spécifiques des candidats (36%) } qualifications professionnelles déficientes (30%) } manque général de candidats (27%) v

Professions qui sont ressorties au moins 4 fois ou apparaissent en 2014 1

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Techniciens

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Chauffeurs

Représentants de commerce

Personnel hôtellerie/restauration

Chefs de projets

Ingénieurs

Secrétaires, assistants et personnel administratif

Spécialistes IT

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SWISS SKILLS

Forum ES lors des SwissSkills 2014 à Berne

Le Forum ES s’est tenu lors des SwissSkills 2014, dans le cadre de l’exposition spéciale sur la formation professionnelle supérieure. SwissSkills a montré de manière impressionnante que les apprentissages «méritent» des études en école supérieure dans le domaine correspondant. Pendant quatre jours et dans près de 70 professions, 1’000 concurrents environ ont concouru pour une médaille. 60 autres métiers ont été présentés au cours de démonstrations.

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Environ 155’000 visiteurs ont suivi les championnats, et ont eu un aperçu de ces 130 formations professionnelles initiales et des nombreuses offres de la formation professionnelle supérieure et formation continue. Au cours de cette exposition spéciale, la journée annuelle d’échange SEFRI / C-ES (Conférence des Ecoles Supérieures) a pris la forme d’un Forum ES – cette année sur le thème de l’assurance-qualité. Les intervenants à ce Forum représentaient bien le large éventail des acteurs du niveau «écoles supérieures». Laura Perret Ducommun du Secrétariat d’Etat à la formation, à la recherche et à l’innovation SEFRI a présenté quelques-uns de leurs projets pour la formation professionnelle supérieure: les mesures du SEFRI pour le projet stratégique, le financement et le positionnement de la formation professionnelle supérieure, et la révision de l’ordonnance con-

cernant les conditions minimales de reconnaissance des filières de formation et des études postdiplômes des écoles supérieures (OCM ES). Puis elle a esquissé les perspectives du développement de la formation professionnelle supérieure. Franziska Lang, Présidente de la Conférence des Ecoles Supérieures C-ES, s’est concentrée sur le développement de l’assurance-qualité, et donc sur la compétitivité des écoles supérieures. Thomas Stocker, Directeur du centre de formation Campus Sursee, a expliqué sur la base d’un exemple concret la façon dont la qualité a été développée dans son école supérieure. René Will, responsable de la formation professionnelle chez Swissmem, a axé sa présentation sur le rôle des OrTra (organisation du monde du travail) en termes de qualité. La qualité de la formation professionnelle implique création et maintien de l’employabilité. Pour ce faire et pour répondre aux signaux de l’économie, les OrTra devraient être mieux intégrées dans le partenariat, surtout dans le domaine technique.


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SALAIRES ES

Urs Gassmann, Directeur de l’ODEC, a traité le sujet de la qualité des écoles supérieures du point de vue des étudiants/diplômés. La qualité des écoles supérieures constitue la base de la réputation des diplômés ES. Et la qualité touche autant les filières et leurs facteurs déterminants, que le titre. Philippe Béguelin, Directeur ETML Lausanne, a complété le Forum sur le thème «Impact de l’introduction d’un système qualité dans une ES». Il s’agit de déterminer ce qui est qualité et quels sont les bénéfices d’un système d’amélioration de la qualité – pour les étudiants, les enseignants, la direction et l’administration. Le Forum ES a réussi à illustrer les différentes attentes des partenaires en termes de qualité et à les formuler. Quelques points forts du niveau «école supérieure» sont certainement une ouverture d’esprit, une gestion de la critique et la coopération. Des liens vers les présentations individuelles sont disponibles sur www.odec.ch/es-forum et www.c-es.ch/ v

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L’ODEC se mobilise pour … } L’expansion de la profession et l’image de marque des diplômés des écoles supérieures ES } La représentation des diplômés des écoles supérieures ES auprès des milieux politiques et économiques } L’ouverture de possibilités de formation continue } Le droit de co-décision au sein du système éducatif suisse } La reconnaissance européenne des techniciens ES/ET par l’immatriculation Ing. EurEta } Plus de transparence salariale dans la structure des salaires Prestations de l’ODEC } Vous êtes habilité à porter le titre de l’ODEC dans votre désignation professionnelle, ce qui vous permet d’être reconnu comme membre de l’ODEC } E-mails avec informations sur la formation continue, l’économie et le placement de personnel } Bulletin trimestriel, le magazine de l’association } Immatriculation dans le registre ES } Taxes réduites pour l’immatriculation dans le registre REG C } Conseil en cas de problèmes avec l’employeur } Conseil en matière de formation continue } Plate-forme d’information sur le site Internet de l’ODEC } Réseau pour les diplômés des écoles supérieures ES } Service de recherche d’emploi } Titre associatif international: Professional Bachelor ODEC

Brochure des salaires ES 2013/2014 – négociations plus équitables La brochure «Salaires ES 2013/2014» aide autant les employeurs que les employés à discuter des salaires, en se basant sur une étude détaillée. Cette brochure vous donne un outil solide pour négocier de façon équitable et juste. L’ODEC et la société INCON ont mené pour la septième fois cette analyse salariale. L’analyse comprend les données fournies par des diplômés ES du domaine Technique (T), Gastronomie/Tourisme (GT) et Economie (W). Les données ont été reEvolution salariale en fonction de l’âge et du domaine

150’000 140’000

ES es salaires Brochure d4 ! 2013/201 La brochure des salaires ES peut être commandée auprès de l’ODEC pour CHF 40; les membres ODEC l’obtiennent pour CHF 10: www.odec.ch/salaires

cueillies par voie électronique via Internet. En partant d’un groupe initial d’env. 18’000 personnes, il y eut un retour de 12% (2’154 réponses, dont T = 61%, GT = 29% et W = 10%). Cet échantillon peut être considéré comme représentatif. v

130’000 120’000 110’000 100’000 90’000 80’000 70’000 60’000 50’000

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MOTION AEBISCHER

Equivalence pour la formation professionnelle supérieure La motion Aebischer préconise une équivalence des diplômes de la formation professionnelle supérieure. Le Conseil national l’a approuvée en juin 2014, le Conseil des Etats en débattra lors de la session d’hiver. La Commission de la science, de l’éducation et de la culture CSEC attitrée a invité l’ODEC à se prononcer sur cette motion.

Ci-dessous notre prise de position, qui inclut également la longue expérience de l’ODEC avec son titre associatif «Professional Bachelor ODEC», qui esquisse la situation actuelle des diplômés ES et qui appuie la motion Aebischer.

Chères et chers membres de la CSEC-E Nous vous remercions de nous avoir invités à donner notre opinion sur la motion Aebischer «Equivalence des diplômes de la formation professionnelle supérieure» (12.3511) et sommes heureux de vous faire part de nos longues années d’expérience dans ce domaine. ODEC Notre association représente les diplômées et diplômés des écoles supérieures ES; elle a été fondée en 1981 et regroupe 19 associationsmembres pour un total de 9’600 membres. Expérience de l’ODEC avec le «Professional Bachelor ODEC» Depuis plus de 20 ans déjà, l’ODEC exige pour les diplômés ES un titre qui soit reconnu à l’étranger. Jusqu’en 2005, notre revendication ne concernait «que» les diplômés ES du domaine technique, dont le diplôme était difficilement reconnu à l’étranger; depuis 2005, tous les autres domaines ES tels que Technique / Restauration, tourisme et économie familiale / Économie / Agriculture et économie forestière / Santé / Social et formation des adultes / Arts visuels, arts appliqués et design / Trafic et transports, sont concernés. Chaque année, env. 7’000 personnes sortent diplômées d’une ES. D’innombrables demandes de nos membres prouvent la nécessité d’une traduction adéquate du titre ES. En 2006, l’ODEC lançait son titre associatif «Professional Bachelor ODEC». Déjà à cette époque, il était évident que les seuls titres compréhensibles ou traductions de titres nationaux devaient se faire selon le «système anglo-saxon». Indépendamment de la valeur d’une formation, seuls les libellés tels que Bachelor, Master, PhD et leurs variantes telles que Professional Bachelor, etc. sont compréhensibles à l’étranger. Ce titre associatif a été introduit en 2006 pour pouvoir être remplacé par une traduction officielle en anglais – si elle devait enfin arriver. Si une traduction en anglais des titres des écoles supérieures ou de la formation professionnelle supérieure était si simple, l’office fédéral compétent ne se déroberait pas depuis plus de 20 ans à cette responsabilité d’une telle traduction. Le développement à l’étranger d’une traduction selon le «système anglo-saxon» est depuis longtemps une réalité et devrait bénéficier d’une priorité élevée chez nos autorités responsables de la formation en Suisse. Toutes les compétences des diplômes des écoles supérieures correspondent à celles des Bachelors obtenus à l’étranger et sont souvent reconnues équivalentes ou supérieures, y compris dans les fonctions occupées par les diplômés ES dans l’économie. Ceci est également valable pour beaucoup de certifications d’examens professionnels et professionnels supérieurs. Du fait que le titre «xy dipl. ES» est en Suisse bien établi et compréhensible, le titre associatif «Professional Bachelor ODEC» n’est généralement utilisé qu’à l’étranger ou en rapport avec l’étranger. Depuis plus de 8 ans, l’ODEC et ses membres, qui utilisent le «Professional Bachelor ODEC», ont fait de bonnes expériences. Le diplôme ES est ainsi reconnu à l’étranger et obtient la considération correspondante. Motion L’ODEC soutient la motion Aebischer «Equivalence des diplômes de la formation professionnelle supérieure» (12.3511) dans son intégralité. Grâce à la motion Aebischer, le Secrétariat d’Etat SEFRI pourrait contrôler les traductions anglaises des titres suisses: d’une part, elle empêche la dispersion et les titularisations sauvages, et d’autre part elle fournit enfin aux dizaines de milliers de diplômés de la formation professionnelle supérieure un titre officiel reconnaissable à l’étranger. Le niveau des nouveaux titres peut, par exemple, être garanti au travers du CNC-FP-CH, év. aussi en relation avec l’envergure des études, possibilités dont le SEFRI dispose dans la mise en œuvre. La crainte d’une académisation de la formation professionnelle supérieure n’a rien à voir avec le titre, mais avec le contenu des études. Personne n’a d’intérêt à négliger la forte orientation pratique de la formation professionnelle supérieure. Rejeter la motion Aebischer signifierait également qu’aucune bonne solution ne sera en vue, et que les diplômés de la FPS continueront d’être «hors-jeu» à l’étranger et devront travailler avec des titres fictifs, ceci alors même que la mondialisation est de plus en plus forte. Nous vous remercions de prendre en considération notre position, et restons volontiers à votre disposition pour de plus amples explications. Freundliche Grüsse

Patrick Hähni Zentralpräsident ODEC

Urs Gassmann Geschäftsführer ODEC


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ODEC-INFO

ODEC-Bulletin 4|2014

Nouveaux membres bienfaiteurs ODEC Ecoles supérieures en technique à l’AGS de Bâle L’Ecole professionnelle des arts et métiers AGS de Bâle dépend du Département de l’instruction publique du canton de Bâle-Ville, et dispense à environ 2’800 élèves dans près de 40 professions un enseignement scolaire. En plus, des cours et filières dans le domaine de la formation professionnelle supérieure sont organisés. Les différentes orientations ES en technique dépendent chacune des départements respectifs. L’objectif de la formation pratique pour les techniciens dipl. ES est d’acquérir les compétences, connaissances et aptitudes pertinentes pour la qualification professionnelle supérieure visée. La formation est destinée à permettre d’assumer des responsabilités de gestion dans divers domaines. Les orientations suivantes sont offertes: } ES en gestion des processus d’affaires } EPD ES en gestion d’entreprise } ES en planification des travaux } ES en construction métallique SMT } ES en génie mécanique } ES en systèmes industriels. Plus d’informations sur www.agsbs.ch (en allemand).

Centre lucernois de formation professionnelle de la SEC «KV Luzern Berufsakademie» Le centre lucernois de formation professionnelle de la SEC «KV Luzern Berufsakademie» s’est révélé ces dernières années être, avec plus de 100 filières, d’un apport important à l’économie régionale. Il est le plus grand prestataire de formation initiale et continue du secteur commercial et de la gestion d’entreprise de Suisse centrale, et dispense une formation de haute qualité et fiable, fortement basée sur la pratique. Depuis le niveau de base (diplômes, cours individuels) jusqu’aux examens professionnels supérieurs (diplômes fédéraux) et études postdiplômes, en passant par les examens professionnels (brevets fédéraux), son offre s’adapte en permanence aux besoins du marché et des clients, et couvre les domaines des finances, du marketing, du management, du personnel, de l’informatique et des langues. Chaque année, env. 3’000 étudiants bénéficient d’une formation ciblée dans ce centre lucernois «KV Luzern Berufsakademie». Plus d’informations sur www.kvlu.ch/berufsakademie (en allemand). v

Nouvelles robes pour l’ODEC Les documents et évènements ODEC seront revus et adaptés en 2015.

Nouveau Corporate Design Après 9 années, il est temps de changer: tous les documents ODEC seront remis à neuf et obtiendront une nouvelle identité visuelle. Nous vous les présenterons petit à petit.

Carte de membre La carte de membre ODEC sera le premier article que nos membres obtiendront avec le nouveau design. Cette nouvelle carte sera envoyée en décembre 2014 par la poste. Les membres individuels (actifs, Circle et honoraires) recevront cette carte valable pour la

première fois trois ans et au format de carte de crédit. Des informations complémentaires au diplôme ES se trouvent au verso, ainsi que les titres internationaux dépendants de l’adhésion à l’ODEC, tels que «Professional Bachelor ODEC» ou «Ing. EurEta». Les étudiants recevront une carte de membre de la même qualité qu’aujourd’hui, mais qui sera valable jusqu’à la fin de leurs études.

Evènements de réseautage 2015 Un calendrier est en cours d’élaboration. En plus des propres événements ODEC, d’au-

MemberCard HF|ES|SSS Card valid thru: 12/2018

Thomas Mustermann

Member since 2316 – Nr. 16789 Professional Bachelor ODEC – Reg. Nr. L34954 Ing. EurEta – Reg. Nr. 04.05933

tres événements seront de plus en plus organisés avec des partenaires issus de notre zone de membres et bienfaiteurs. Les membres qui souhaitent organiser également avec l’ODEC un événement dans leur entreprise, peuvent s’annoncer directement au Secrétariat ODEC sous info@odec.ch. Nous vous présenterons alors le concept d’après lequel tous les événements de réseautage sont conçus. v

Professional Bachelor ODEC Pour une meilleure mobilité professionnelle à l’étranger. www.odec.ch/pbac_f

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ODEC steiggasse 2 | postfach 2307 | 8401 winterthur tel.: 052 214 22 40 | fax: 052 214 22 42 info@odec.ch | www.odec.ch | postkonto: 80-68814-9

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ODEC-Bulletin – Dezember 2014  

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