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BULLET|N MÄRZ 2014

«Meine Reise-Erfahrungen helfen mir, im Job den Überblick zu behalten» MICHAEL LANDOLT, ODEC-MITGLIED INTERVIEW SEITE 12

Soziale Medien werden von ODEC-Mitgliedern intensiv genutzt, Trend steigend

||| Entwicklung der Benutzung von Sozialen Medien (Teil 1) ||| Ein Viertel der HFAbsolventen nutzen Facebook täglich ||| Tertiär B – Ein Schlüssel für erfolgreiche Länder

SEITEN 6 UND 8

Social Media: les membres ODEC utilisent beaucoup les réseaux sociaux, et la tendance croît

PAGES 20 ET 22

||| Développement de l’utilisation des réseaux sociaux (1ère partie) || Un quart des diplômés ES se connecte à Facebook tous les jours || Tertiaire B – la clé du succès


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EDITORIAL

IN H A LT 3

Editorial

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Diplomfeiern

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News HF Neues Gönnermitglied

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Neuer Rahmenlehrplan

Die heutige Zeit ist in einem rasanten und stetigen Wandel. Der Wandel verfolgt uns auf Schritt und Tritt. Teilweise nehmen wir ihn bewusst wahr, oft aber unbewusst, er gehört einfach zum Leben. Ob er gut ist oder nicht, muss jede Person für sich selbst entscheiden. Wichtig ist, dem Neuen positiv gegenüberzustehen und das herauszunehmen, was einem nützt. Leider ist nicht immer von Anfang an klar, was dienen wird. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass vor ein paar Jahren Personen mitten auf der Strasse scheinbar in einem intensiven Gespräch mit sich selbst vertieft waren und dabei auch teilweise wild mit den Händen gestikulierten. Dazumal ein befremdliches Verhalten, das eher mit psychischen Krankheiten in Verbindung gebracht wurde – Menschen, die über Ohrhörer telefonierten, waren noch sehr, sehr selten. Heute haben wir uns an diesen Anblick gewöhnt, sprechen auch selber in versteckte Mikrophone auf der Strasse oder im Auto und gestikulieren, falls nötig. Viele würden ungern auf diesen Komfort der mobilen Kommunikation verzichten und die Zeit bleibt nicht stehen.

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Entwicklung der Benutzung von Sozialen Medien (Teil 1)

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Ein Viertel der HF-Absolventen nutzen Facebook täglich

11 Tertiär B – Ein Schlüssel für erfolgreiche Länder 12 Interview mit ODEC-Mitglied Michael Landolt 14 KMU Swiss Forum vom 8. Mai 2014 15 Impressum Jobpool: Arbeitgeber und HF-Diplomierte zusammenbringen 16 Register HF 17 Bildungsangebote HF 23 Gönnermitglieder SO MMA IRE 17 Offres de formation ES 19 Editorial Impressum 20 Développement de l’utilisation des réseaux sociaux (1ère partie) 22 Un quart des diplômés ES se connecte à Facebook tous les jours 23 Membres bienfaiteurs 24 Registre ES Jobpool: connecter les employeurs et les diplômés ES 25 Tertiaire B – la clé du succès 26 ODEC-Info 27 Salaires ES Plan d’études cadre ES approuvé

ODEC-Bulletin 1|2014

Web 2.0 Anwendungen Vor zehn Jahren waren die Anwender von Web 2.0 irgendwie noch Exoten. Kommunikation übers Internet, sich Freunden oder Kontakten zu widmen, die man noch nie persönlich getroffen hat, war ungewöhnlich. Heute ist Facebook, XING, LinkedIn, Twitter, Google+ und wie die verschiedenen Web 2.0 Plattformen alle heissen, alltäglich und gegenwärtig. Die Salärstudie HF 2013/2014 haben wir auch dazu genutzt, um mehr über das Verhalten von HF-Diplomierten mit den Web 2.0 Anwendungen zu erfahren. Dass Absolventinnen und Absolventen HF gegenüber Web 2.0 Anwendungen nicht abgeneigt sind, war von vorneherein klar. Jedoch wird das Medium doch sehr unterschiedlich genutzt. So verwenden die HF-Diplomierten mit verschiedenen Fachrichtungen, Funktionen oder Geschlecht das Web 2.0 ganz anders und unterschiedlich intensiv. Auch wer eher Facebook oder XING bevorzugt, ist auf Seite 6 nachzulesen.

Web 2.0 Entwicklung Eine belegte Entwicklung ist immer ein Vergleich mit der Vergangenheit, alles andere wäre Spekulation. Unsere zwei Vergleichsgruppen mit jeweils über 2‘000 Personen und einer zeitlichen Differenz von zwei Jahren, zeigen die Entwicklung der untersuchten Web 2.0 Anwendungen auf. Im Grossen und Ganzen stellte sich heraus, dass praktisch alle Web 2.0 Anwendungen häufiger verwenden werden als noch vor zwei Jahren. Sicher wird es wieder interessant sein in weiteren zwei Jahren zu untersuchen, ob dieser Trend anhält oder nicht. Seite 8.

Tertiär B die Geheimwaffe erfolgreicher Länder Wenn wir schon bei den Statistiken sind, dann ist ein Vergleich zwischen wirtschaftlich starken und erfolgreichen europäischen Ländern mit einer Bildung Tertiär B und der Arbeitslosigkeit und Wettbewerbsfähigkeit im heutigen globalen Markt interessant und aufschlussreich. Wir haben die Daten zusammengeführt und den Zusammenhang dargestellt. Tertiär B Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg für die gut positionierten Länder. Sicher gibt es auch weitere Meinungen, die etwas anders behaupten, aber seien wir doch ehrlich – wir können stolz auf die Tertiär B und die dazugehörige duale Bildung sein. Seite 11. Die Verwendung von Web 2.0 mit gesundem Menschenverstand und der Einsatz für die Tertiär B Bildung bringt uns weiter in der privaten und beruflichen Zukunft. Auf eine weitere tolle Zusammenarbeit. Urs Gassmann, Geschäftsführer ODEC

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DIPLOMFEIERN

ODEC-Präsenz an Höheren Fachschulen Vom 28. Oktober 2013 bis zum 27. Januar 2014 repräsentierte ODEC an folgenden Diplomfeiern den Verband und zeichnete diverse beste Diplomnoten aus:

Berufsbildungszentrum Dietikon BZD ABB Technikerschule, Baden

TEKO Schweizerische Fachschule

Diplomfeier vom: 15.11.2013 Beste Diplomnoten: diverse Fachrichtungen HF: Betriebs-, Energie-, Konstruktions-, Systemtechnik, Informatik, Logistik, Unternehmensprozesse Repräsentant ODEC: Roger Dällenbach

Diplomfeier vom: 30.11.2013, Luzern Beste Diplomnote: Oliver Eberhard Fachrichtungen HF: Maschinen-, Elektrotechnik, Telematik, Informatik, Hochbau Repräsentant ODEC: Mirko Ganarin

Baugewerbliche Berufsschule Zürich Diplomfeier vom: 15.11.2013 Beste Diplomnote: Scarlett Schneider Fachrichtungen HF: Heizung, Klima, Sanitär, Innenarchitektur Repräsentantin ODEC: Simon Götz

Schweizerisches Institut für Betriebsökonomie, Zürich Diplomfeier vom: 21.11.2013 Beste Diplomnote: Tanja Pfister Fachrichtungen HF: Betriebswirtschaft, Marketingmanagement Repräsentant ODEC: Mirko Ganarin

KV Luzern Berufsakademie Diplomfeier vom: 22.11.2013 Beste Diplomnote: Beatrice Stutz Fachrichtung HF: Betriebswirtschaft Repräsentant ODEC: Roger Bieri

IBZ / zti Techniker HF, Aarau

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Diplomfeier vom: 23.11.2013 Fachrichtungen HF: Hoch-, Tiefbau, Betriebs-, Elektro-, Haus-, Informatik-, Kunststofftechnik, Maschinenbau Repräsentant ODEC: Ernst Habegger

Diplomfeier vom: 07.12.2013, Olten Beste Diplomnote: Thomas Hollenstein Fachrichtungen HF: Maschinen-, Informatik-, Elektrotechnik Diplomfeier vom: 13.12.2013, Bern Beste Diplomarbeit: David Pfäffli Fachrichtungen HF: Elektro-, Hochbau-, Informatik-, Maschinentechnik Repräsentant ODEC: Mario Cadinu

INOVATECH Höhere Fachschule HF, Zofingen Diplomfeier vom: 06.12.2013 Beste Diplomnote: André Zihlmann Fachrichtungen HF: Betriebs-, Maschinen-, Systemtechnik Repräsentant ODEC: Mario Cadinu

ZbW – Zentrum für berufliche Weiterbildung, St. Gallen Diplomfeier vom: 07.12.2013 Beste Diplomnote: Roger Rohner Fachrichtung HF: Unternehmensprozesse Repräsentant ODEC: Roger Frauenknecht

Diplomfeier vom: 13.12.2013 Beste Diplomnote: Markus Villiger Fachrichtungen HF: Logistik, Mechatronik Repräsentanten ODEC: Jürg Köchli, Thomas Uhr

Höhere Fachschule für Technik Mittelland Diplomfeier vom: 13.12.2013 Beste Diplomnote: Simon Lehmann Fachrichtung HF: Informatik

Internationale Schule für Touristik Diplomfeier vom: 19.12.2013 Beste Diplomnote: Irina Albertin Fachrichtung HF: Touristik Repräsentant ODEC: Mirko Ganarin

sfb Bildungszentrum, Dietikon Diplomfeier vom: 10.01.2014 Beste Diplomnote: Marcel Bodmer Fachrichtungen HF: Automation, Energie & Umwelt, Informatik, Unternehmensprozesse Repräsentant ODEC: Jürg Köchli

Diplomfeier vom: 14.12.2013 Beste Diplomnoten: Ralf Lehmann, Ruedi Süess Fachrichtungen HF: Elektrotechnik, Maschinenbau, Informatik, Mediatechnik Repräsentant ODEC: Roger Frauenknecht

PHW, Bern Diplomfeier vom: 17.01.2014 Beste Masterarbeit: Roger Huggler Fachrichtungen: MBA, BBA, MAS Repräsentant ODEC: Urs Gassmann


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ODEC-INFO

NEWS HF

Neues Gönnermitglied des ODEC

Agrotechniker/in HF ist offizieller Lehrgang

IFA Weiterbildung AG

Das landwirtschaftliche Bildungs- und Beratungszentrum Schluechthof (LBBZ) hat für den PilotlehrgangAgrotechniker/-in HF die definitive Anerkennung vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) erhalten. Seit drei Jahren wird der Lehrgang am Chamer Schluechhof mit grossem Erfolg angeboten. Der Pilotlehrgang konnte im Juni 2013 diplomiert werden. Die Grundlage ist somit gegeben, dass auch in den kommenden Jahren gesuchte Arbeitskräfte in der Agrotechnik HF ausgebildet werden können.

Erwachsenenbildner/in HF im Anerkennungsverfahren Mit der Unterschrift des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) im Dezember 2013 ist die Grundlage für Anerkennungsverfahren von Bildungsgängen der Höheren Fachschulen, welche das Diplom verleihen wollen, geschaffen. Das Profil «Erwachsenenbildner/-in HF» ist im Bericht «Neuer Rahmenlehrplan» aufgeführt (unten rechts).

Finanzierungsvereinbarung bringt verbesserte Freizügigkeit für Studierende Höherer Fachschulen Studierende an einer Höheren Fachschule (HF) profitieren voraussichtlich ab Schuljahr 2015/16 von einer verbesserten Freizügigkeit und Kostentransparenz nun auch im Kanton Schaffhausen. Ist der Wohnsitzkanton der HFSV «Interkantonale Vereinbarung über Beiträge an Bildungsgänge der Höheren Fachschulen» beigetreten, haben Studierende zu allen Höheren Fachschulen, die Teil der Vereinbarung sind, gleichberechtigten Zugang. Folgende Kantone sind dem HFSV beigetreten: UR, OW, SO, NW, TI, TG, SZ, ZG, SG, GE, GL, GR, SH & FL

Thurgauer Wirtschaftsschule anerkannt Die Höhere Fachschule für Wirtschaft (HFW) in Weinfelden erhielt auf Anhieb und ohne Vorbehalte die Anerkennung vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI). Künftige Kaderleute können sich nun auch im Thurgau zur Betriebswirtschafterin oder zum Betriebswirtschafter HF ausbilden lassen. www.hfw-tg.ch v

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IFA Weiterbildung AG – die Höhere Fachschule für Wirtschaft und Informatik macht Schule seit 1979. Mit ihren Lehrgängen der Höheren Fachschule werden kompetente Führungskräfte ausgebildet. Die Kompetenzfelder basieren auf den Rahmenlehrplan der Höheren Fachschule für Wirtschaft und Informatik. Zusätzliche, international anerkannte Zertifikate sind Bestandteile des Lernstoffs. Dank ihrem Netzwerk mit namhaften Firmen, Verbänden und Dozenten aus der Praxis sowie mit jährliHöhere Fachschule für chen Umfragen, ist es mögWirtscha und Informa k lich, den Inhalt stets zu optimieren und die Anforderungen der Entscheidungsträger miteinzubeziehen. Das Qualifikationsverfahren ermöglicht den Studenten während des Studiums Theorie und Praxis miteinander zu verknüpfen. Mit aktuellen Fallstudien, Simulationstrainings und Praxisarbeiten können Zusammenhänge besser verstanden und diese in der Praxis umgesetzt werden. Mehr Informationen auf www.ifa.ch v

ODEC SETZT SICH EIN FÜR … } Förderung des Berufsstandes, des Ansehens der Diplomierten HF } Vertretung der Diplomierten HF in Politik und Wirtschaft } Öffnung der Weiterbildungsmöglichkeiten } Mitsprache in der Bildungslandschaft Schweiz } Mehr Lohntransparenz im Lohngefüge } Europäische Anerkennung des Techniker HF/TS durch Registration Ing. EurEta Leistungen des ODEC } Sie sind berechtigt zum Führen des ODEC-Namens in Ihrer Berufsbezeichnung und damit als Mitglied des ODEC erkennbar } Monatliches E-Mail mit Informationen zur Weiterbildung, Wirtschaft und Stellenvermittlung } Vierteljährlich das Bulletin, Verbandszeitschrift } Führen des Registers HF } Reduzierte Gebühr für den Eintrag im REG C } Beratung bei Problemen mit dem Arbeitgeber } Beratung in der Weiterbildung } Informationsplattform auf der ODEC Website } Erreichbarkeit während den normalen Bürozeiten } Netzwerk für Diplomierte HF } Jobpool auf der ODEC Website } Internationaler Verbandstitel: Professional Bachelor ODEC Spezialangebote Aus den Bereichen: Bildung, Computer & Zubehör, Dienstleistungen, Gesundheit & Wellness, Mobilität, Lifestyle, Versicherungen, Zeitungen & Zeitschriften, Angebote ODEC

Neuer Rahmenlehrplan Diplomierte Erwachsenenbildnerin HF / Diplomierter Erwachsenenbildner HF Dipl. Erwachsenenbildnerinnen und Erwachsenenbildner HF sind als Ausbildende und Studienleitende in Aus- und Weiterbildungsinstitutionen, als Bildungsexpertinnen und Bildungsexperten in Organisationen und Unternehmen oder als freiberufliche Erwachsenenbildnerinnen und Erwachsenenbildner tätig. Sie beteiligen sich als Bildungsexpertin und Bildungsexperte am wissenschaftlichen Diskurs und nehmen so an der Reflexion und Veränderung der andragogischen Bildungspraxis teil. Erwachsenenbildnerinnen und Erwachsenenbildner verfügen über eine vertiefte fachliche Bildung und Expertise, bezogen auf eine wissenschaftliche Disziplin beziehungsweise ein Schulfach, einen Beruf oder ein Berufsfeld oder einen Lebensbereich. Auf der Basis dieser Expertise sind sie darauf spezialisiert, komplexe und nachhaltige Lernarrangements zu planen und zu leiten, bedarfsgerechte Bildungsangebote zu konzipieren sowie Transferprozesse zwischen Theorie und Praxis anzuleiten und zu unterstützen. Ihr Handeln stützen sie dabei auf berufsethische Grundsatze ab. Textauszug aus Website SBFI

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SOZIALE MEDIEN

Entwicklung der Benutzung von Sozialen Medien (Teil 1)

Facebook, XING & Co. weiter auf dem Vormarsch

Zusammenzug von Resultaten

Um die Resultate verständlich darstellen zu können, wurden die Daten in zwei Gruppen zusammengefasst. Im Folgenden wird unterschieden zwischen jenen Benutzern, die das Medium mindestens mehrere Male pro Woche verwenden (aktiv) und denjenigen, die maximal mehrmals pro Monat (passiv) in den Sozialen Medien online sind. Die genauen Zahlen bei der Präsenz wie «täglich», «mehrmals pro Woche» als aktive Teilnehmer und «mehrmals pro Monat», «mehrmals pro Jahr» und «nie» als passive Teilnehmer, können im Mitgliederbereich auf www.odec.ch nachgelesen oder bei der Geschäftsstelle unter info@odec.ch angefordert werden.

HF-Absolventinnen und -Absolventen verbringen immer mehr Zeit auf den Plattformen der Sozialen Medien. Dies ergab der Vergleich der Auswertung aus den ODEC-Salärstudien 2011 und 2013. Diese Entwicklung verfolgen wir im folgenden Bericht etwas genauer, halten uns aber an die zwei mit Abstand am meist verwendeten Plattformen. Dies sind Facebook, welches ziemlich genau vor zehn Jahren im Februar 2004 gegründet wurde, und XING, welches bereits elf Jahre alt ist (August 2003), aber bis 2006 openBC (Open Business Club) hiess.

Verwendung nach Fachbereichen

80%

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XING

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11 13 13 11 13 11 11 13 20 20 20 20 20 20 20 20 ft ft ik ik ie ie us us a a n n m m m m h h h h o o s s c c on on Tec Tec uri uri rts rts To To str str Wi Wi Ga Ga mind. mehrmals pro Woche

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max. mehrmals pro Monat 90%

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80%

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Facebook

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mind. mehrmals pro Woche 100%

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Bereits in der Entwicklung nach Fachbereichen findet man sehr grosse Unterschiede bei der Verwendung:

Verwendung nach Geschlechter

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Auswertung nach Fachbereichen

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max. mehrmals pro Monat

Facebook

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hat die Benützung der Sozialmedienplattformen bei den HF-Diplomierten permanent zugenommen. Doch gibt es signifikante Unterschiede bei den ausgewerteten Gruppen. In diesem Bulletin gehen wir auf die Unterschiede der Fachbereiche, des Geschlechts und des Einsatzgebietes ein. Die altersbedingte Auswertung, wie nach Jahrgang oder Funktion, werden im nächsten Juni Bulletin präsentiert.

XING

Bei der Unterscheidung der beiden Plattformen kann grob gesagt werden, XING dient hauptsächlich Geschäftsleuten und Berufstätigen als Business-Netzwerk und Facebook ist auf private Nutzer ausgelegt. Diese Unterscheidungen werden laufend kleiner, da auch Facebook immer mehr für das Geschäftliche genutzt wird und XING auch mehr dazu dient, private Kontakte aufrechtzuerhalten. In den letzten zwei Jahren

20% 10% 0%

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SOZIALE MEDIEN

90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 10% 0%

Auswertung nach Geschlechter Je nach Social Media Plattform besteht ein grosser Unterscheid zwischen den Geschlechtern. Wer wo zu finden ist, wird eindrücklich sichtbar:

XING

Bei XING sind die Unterschiede der Geschlechter 2013 nur 1.3 %. Im Jahr 2011 waren es noch 7 %. Damit kann auch gesagt werden, dass XING relativ geschlechtsneutral ist.

Facebook

Bei Facebook ist der Unterschied der aktiven Verwendung zwischen den Geschlechtern enorm. Männer steigerten die aktive Präsenz von 34 % auf 42 %, Frauen sogar von 48 % auf 61 %, was einem Zuwachs von 13 % entspricht. Unabhängig des Unterschieds, HF-Diplomierte sind überdurchschnittlich zur Schweizerischen Bevölkerung (35 %) auf Facebook vertreten.

11 13 11 13 11 13 11 13 11 13 11 13 11 13 11 13 11 13 11 13 20 f 20 20 l. 20 20 g 20 20 g 20 20 k 20 20 k 20 20 g 20 20 n 20 20 l. 20 20 g 20 n n ti in in io ol ck sti u u a kau r r t t i i l t t e k n e l g m u w i h E on or du nt wa ark ine /Lo /Sc Inf Pro n/C /M Ver g/E Eng ort HR un auf nze pp h k a u r c n S s Ve Fi For mind. mehrmals pro Woche

max. mehrmals pro Monat

100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0%

Fazit

Unabhängig des Fachbereichs ist bei XING und bei Facebook ein grösseres Wachstum festzustellen, auch wenn grössere Unterschiede der Verwendungsintensität bestehen. Die eher dienstleistungsorientierten Bereiche sind in Facebook mehr präsent. In XING sind die Bereiche besser vertreten, welche mehr mit Verkauf und Einkauf zu tun haben.

XING

20%

Facebook

Die prozentuale Veränderung bei Facebook in den letzten zwei Jahren ist nicht so hoch, was beim bereits sehr hohen Niveau der Benutzung auch schwierig wäre. «Tourismus» und auch die «Gastronomie» warten mit einer Präsenz von über 60 % auf, «Gastronomie» hat sich um 10 % gesteigert, «Tourismus» «nur» um 3 %. Beim Tourismusbereich ist jedoch der Wechsel von der mehrmals pro Woche (-5.5 %) zu täglich (+8 %) interessant. Am wenigsten Interesse an Facebook, trotz Wachstum, zeigt weiterhin die «Technik» mit 36 % (+8 %).

Verwendung nach Einsatzgebiet

100%

Facebook

XING

Im Jahr 2011 war der Bereich «Gastronomie» bei den aktiven Benutzern von XING mit 18 % Spitzenreiter, heute mit 24 % nur noch auf Platz zwei. Der Bereich «Wirtschaft» hat von 14 % auf etwas über 30 % mehr als verdoppelt und führt jetzt die Rangliste an. Die Bereiche «Tourismus» und «Technik» haben keine merkliche Steigerung erfahren und liegen auch im 2013 unter 16 %.

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11 13 11 13 11 13 11 13 11 13 11 13 11 13 11 13 11 13 11 13 20 f 20 20 n 20 20 g 20 20 g 20 20 g 20 20 k 20 20 k 20 20 g 20 20 l. 20 20 l. 20 k n n ti ti au io in in ol c s u u a k r r t t i i l t t e k n e l g m u w h Ei on or du nt wa ark ine /Lo /Sc Inf Pro n/C /M Ver g/E Eng ort HR un auf nze pp h k a u r c n S s Ve Fi For

Fazit

Frauen sind viel stärker in einer Plattform im privaten Nutzungsbereich präsent als Männer, heisst aber auch mehr in den sozialen Medien unterwegs.

Auswertung nach Einsatzgebiet Die HF-Diplomierten der verschiedenen Einsatzgebiete haben eine sehr unterschiedliche Verwendungsintensität in den Plattformen der sozialen Medien:

XING

Wer in einem Einsatzgebiet arbeitet, das einen intensiveren Kundenkontakt mit externen Partnern bedingt, ist auch eher in XING vertreten. Spitzenreiter bei den aktiven XING-Benützern ist der «Einkauf» mit 28 % mit einer Steigerung gegenüber 2011 von 22 %, gefolgt von «Verkauf/Marketing» mit 27 %. Dagegen sind «Engineering» und die «Produktion» bescheiden aktiv; diese sind die Einzigen, die im Jahr 2013 unter 10 % liegen. Die «Produktion», «Informatik» und «HR/Schulung» weisen sogar eine rückläufige Verwendung auf. Gerade bei der «HR/Schulung» ist es interessant, da XING vermehrt dieses Einsatzgebiet zur Mitarbeitersuche anspricht.

Facebook

Fast ein identisches Bild wie bei XING. Der «Einkauf» und «Verkauf/Marketing» sind 2013 mit 62 % aktiver User an der Spitze. Der «Einkauf» weisst den stärksten Zuwachs von 29 % gegenüber 2011 aus. Am wenigsten ist das Einsatzgebiet «Produktion» präsent, mit 32 % und einer bescheidenen Steigerung von 1% gegenüber 2011.

Fazit

Wer eine «Büroanstellung» innehat und an einem Computer arbeitet, weisst eine beinahe doppelt so hohe Präsenz als «aktiver Benutzer» von Sozialen Medien auf, als übrige Gruppen wie «Produktion», «Engineering» oder «Forschung/Entwicklung».

Zusammenfassung Die Verwendung der Sozialen Medien ist auf dem Vormarsch. Die Intensität der Verwendung unterscheidet sich jedoch je nach ausgewerteter Gruppe erheblich. Wie und ob sich diese Entwicklung der sozialen Medien so weiterentwickelt, können wir nach der nächsten ODEC-Salärstudie im Jahr 2015 herausfinden. Ausblick: Entwicklung der Sozialen Medien (Teil 2) Im Bulletin Juni 2014 wird nach altersbedingten Faktoren wie Jahrgang und Funktion ausgewertet.

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SOZIALE MEDIEN

Ein Viertel der HF-Absolventen nutzen Facebook täglich XING, LinkedIn, Facebook, Twitter, … – die Liste der Social-Media-Plattformen ist lang. Aber welche wird wie genutzt? Und wie sieht es in Zukunft aus? Der ODEC hat zusammen mit der INCON Unternehmensberatung die HF-Absolventinnen und -Absolventen bei der Salärstudie 2013/2014* auch zum Thema Social Media befragt.

Auf diesen Social-Media-Plattformen bewegen sich HF-Absolventinnen und -Absolventen am häufigsten 1400 1200 1000

3 % der Schweizer Bevölkerung waren Ende 2012 auf Facebook mit mindestens einer Aktion pro Monat aktiv 1. HF-Absolventinnen und -Absolventen sind vergleichsweise fleissiger: In der Umfrage geben 56 % (1’215 Personen) an, mindestens einmal im Monat auf dieser Plattform zu sein, 43 % sind dies gar täglich oder zumindest mehrmals wöchentlich. Insgesamt besitzen über zwei DritHäufigkeit der Nutzung von Social-Media-Plattformen

80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0%

täglich

mehrmals mehrmals mehrmals wöchentlich monatlich jährlich

XING

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Facebook

LinkedIn

keine Angabe Twitter

Wie wichtig werden einzelne Social-Media-Plattformen in Zukunft sein?

Social Media bleiben wichtig Knapp 33 % der Umfrage-Teilnehmenden sind der Meinung, dass Social Media in Zukunft gleich wichtig bleiben wie heute. 24 % denken, dass die Plattformen weniger wichtig werden, 16 %, dass sie an Gewicht gewinnen. 27 % der Teilnehmenden haben keine Meinung. Steigerungspotenzial sehen viele im Web 2.0 insgesamt: Rund 30 % sind überzeugt, dass dieses in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird. Facebook und Twitter konkret werden schlechtere Prognosen gestellt: Rund 32 % der HF-Absolventinnen und -Absolventen denken, dass diese Plattformen in Zukunft weniger wichtig sein werden. Mehr Hoffnung legen die Teilnehmenden in XING und LinkedIn: Rund 16 % sind der Meinung, dass diese Plattformen an Bedeutung gewinnen werden.

Breites Angebot – vier Favoriten

Web 2.0 allgemein gleich wichtig

8

nie

rung noch deutlicher: Schweizweit besitzen nur gerade 6,3 % einen XING-Account 2. Von den HF-Absolventinnen und -Absolventen wenig genutzt werden LinkedIn und Twitter: Nur gerade 8 respektive 7 % der Umfrage-Teilnehmenden sind täglich oder wöchentlich auf diesen Plattformen unterwegs – rund 70 % besitzen keinen Account.

XING

LinkedIn

weniger wichtig

Facebook wichtiger

Twitter keine Angabe

tel aller Umfrage-Teilnehmenden (2’154 Personen) einen Facebook-Account. Damit ist Facebook am beliebtesten bei den HFAbsolventinnen und -Absolventen, gefolgt von XING: Über die Hälfte besitzt einenAccount und gut 16 % nutzen ihn täglich oder mehrmals wöchentlich. Hier ist der Unterschied zur gesamten Schweizer Bevölke-

Facebook, XING, Twitter und LinkedIn sind mit Abstand die beliebtesten SocialMedia-Plattformen. Doch die HF-Absolventinnen und -Absolventen nutzen auch andere Kanäle: So beispielsweise Google+, YouTube oder Blogs – aber auch die Android-App What’s App wird genannt. Weitere Kanäle sind Wikipedia, Instagram, Pinterest, RSS oder Flickr.

Frauen, Tourismusfachleute und Assistenten lieben Facebook Frauen sind häufiger in Facebook unterwegs als ihre männlichen Kollegen: 58 % geben an, ihrem Profil täglich oder zumindest mehrmals wöchentlich einen Besuch

800 600 400 200 0

Facebook

XING

LinkedIn

Twitter

abzustatten. Bei den männlichen Teilnehmenden sind es 40 %. Personen, welche ein HF-Studium im Bereich Gastronomie/ Tourismus (GT) abgeschlossen haben, nutzen Facebook am häufigsten: 60 % von ihnen (382 Personen) sind täglich oder mehrmals wöchentlich auf Facebook unterwegs. Bei den Absolventinnen und Absolventen eines Wirtschaftsstudiums HF sind Nutzung von Facebook betrachtet nach Geschlechtern und nach abgeschlossener Studienrichtung

50% 45% 40% 35% 30% 25% 20% 15% 10% 5% 0%

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50% 45% 40% 35% 30% 25% 20% 15% 10% 5% 0%

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Technik

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Wirtschaft


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SOZIALE MEDIEN

50% 45% 40% 35% 30% 25% 20% 15% 10% 5% 0%

* Salärstudie 2013/2014

Nutzung von Facebook nach Funktionsstufe im Unternehmen

täglich Kader

mehrmals wöchentlich Assistenz

mehrmals monatlich

GL/Direktion

es 45 %, bei denjenigen eines Technikstudiums HF 35 %. Schaut man die Resultate nach Funktionsstufe im Unternehmen an, fällt auf, dass Assistentinnen und Assistenten sowie Sachbearbeitende Facebook am häufigsten nutzen: 66 respektive 46 % tun dies täglich oder mehrmals wöchentlich. Doch auch für selbständig Erwerbende scheint der Kanal bedeutend zu sein: Genau die Hälfte von ihnen ist mehrmals wöchentlich auf Facebook anzutreffen. Am wenigsten häufig besuchen Projektleitende die

mehrmals jährlich

Projektleitung

nie Sachbearbeitung

Der ODEC und die INCON Unternehmensberatung führten die Saläranalyse HF bereits zum siebten Mal durch. Die Analyse beinhaltet Angaben von Personen mit HF-Abschluss aus den Bereichen Technik (T), Gastronomie/Tourismus (GT) und Wirtschaft (W). Die Datenerhebung erfolgte elektronisch via Internet. Ausgehend von einer Grundgesamtheit von rund 18’000 Personen ergibt sich ein Rücklauf von 12 % (2’154 Personen, davon T = 61 %, GT = 29 % und W = 10 %). Der Rücklauf darf als repräsentativ betrachtet werden.

keine Angabe selbständig

Plattform: 64 % von ihnen besitzen einen Account, doch nur knapp 20 % sind täglich online. Bei Twitter sieht die Situation – sowohl was Geschlechter als auch was Fachrichtungen und Funktionsstufe anbelangt – ausgeglichener aus: Nur 5 bis 8% aller Umfrageteilnehmer nutzen diese Plattform. 1 2

Die Salärbroschüre HF kann beim ODEC für CHF 40 bezogen werden, ODEC-Mitglieder erhalten sie für CHF 10: www.odec.ch/salaer

Quelle: www.bernetblog.ch, www.serranetga.com Quelle: www.xing.com

Mit dem Professional Bachelor ODEC sind auch Sie im internationalen Umfeld mobil. www.odec.ch/pbac_d

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HÖHERE BERUFSBILDUNG

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Tertiär B – Ein Schlüssel für erfolgreiche Länder Europäische Länder mit dualer Berufsbildung und Tertiär B * Bildung sind erfolgreicher als andere Länder. Deshalb können die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Berufsbildung, was ja in der Schweiz die Tertiär B Stufe ist, stolz auf ihren Abschluss sein, denn sie sind massgeblich für den Erfolg des eigenen Landes verantwortlich. In den letzten Jahren wurde die Wichtigkeit der dualen Bildung und der Höheren Berufsbildung vermehrt auf allen Stufen der Politik diskutiert und auch unterstrichen. Dass das Thema «der praxisorientierten Bildung» nicht nur ein aktueller Trend sein darf, zeigen verschiedene Studien, die die Wichtigkeit unterstreichen, wenn man diese in Zusammenhang bringt. Länder werden weltweit miteinander verglichen und bewertet. Die Möglichkeiten für Vergleiche sind beinahe unendlich und wir werden in den Medien immer wieder damit konfrontiert. Damit die Übersichtlichkeit der Länder gewährleistet ist, wurden nur westeuropäische Länder genommen, bei denen all die von uns ausgewerteten Daten vorhanden sind.

Abschlüsse Tertiärstufe B Tertiärstufe B, die praxis- und anwendungsorientierte Ausbildung. Als Ausganglage für diesen Bericht dienen Daten zur Bildungsstufe Tertiär B, die einem OECD-Bericht ** entnommen wurden. Sie zeigen den Vergleich der Entwicklung Tertiär B der Jahre 1995 bis 2010 europäischer Länder. Erklärung * «Tertiär B» bezeichnet den Bereich der Höheren Berufsbildung mit Höheren Fachschulen und Berufs- und Höheren Fachprüfungen. Die Höhere Berufsbildung steht Absolventinnen und Absolventen einer beruflichen Grundbildung offen. Quelle: www.sbfi.admin.ch

Leider konnten sowohl Frankreich als auch die Niederlande nicht in den Vergleich der Länder einbezogen werden, da die Daten beim OECD-Bericht nicht vorhanden waren oder nicht erhoben wurden. Die Entwicklung der Tertiärstufe B in den einzelnen Ländern ist sehr unterschiedlich. } Halten die Tertiärstufe B auf stabilem Niveau: Schweiz, Deutschland, Dänemark, Irland } Haben die Tertiärstufe B wieder im Angebot: Schweden, Grossbritannien, Österreich und seit 2000 auch wieder Spanien

} Haben die Tertiärstufe B aufgegeben:

Finnland, Portugal } Haben keine eigentliche Tertiärbildung: Italien

Wettbewerbsrangliste IMD 2013 The World Competitiveness Scoreboard 2013 ***. Länder, die seit längerer Zeit die Tertiärstufe B pflegen, halten auf der Wettbewerbsrangliste des IMD (siehe Grafik) Spitzenränge inne. Finnland zum Beispiel, welches im Jahr 1995 noch den höchsten Anteil mit über 30 % Tertiär B vorweisen konnte, heute aber keine Tertiärstufe B mehr hat, fiel in der Rangliste von 2005 Rang sechs zum 20. Rang im Jahr 2013. Wer traditionell keine Tertiärbildung anbietet ist in der Rangliste erst ab dem 20. Platz zu finden. Wer duale Bildung anbietet, gehört zu den erfolgreichen Ländern. Zu den klassischen Ländern mit dualer Ausbildung in Europa zählen die Schweiz (2), Deutschland (9), Österreich (23), Dänemark (12) und die Niederlande (14).

35%

Abschlüsse Tertiärstufe B

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Tertiär B (1995) Tertiär B (2010)

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Wettbewerbsrangliste IMD (2013)

4) 9) (12) (17) (18) (20) (23) (44) (45) (46) 2) iz ( n ( d ( we wede chlan mark rland nnien nland rreich talien anien tugal h c e I ita Fin s t e s I S Sch ut Sp Por r Dän Ö De ssb Gro

Arbeitslosenquote Bei der Arbeitslosenquote **** zeigen die Länder untereinander massive Unterschiede bei den allgemeinen Arbeitslosenzahlen und der Jugendarbeitslosigkeit auf. Nicht in allen Ländern wird die Arbeitslosigkeit mit den gleichen Rechnungsmodellen erhoben, weshalb die Daten auch um einige Prozente variieren können. Die Unterschiede bleiben im Grossen und Ganzen bestehen. In Ländern mit Tertiärbildung B ist die allgemeine Arbeitslosigkeit deutlich tiefer als in Ländern ohne dieses Bildungsangebot. Zusätzlich verstärkt die duale Bildung den Einfluss auf die Jugendarbeitslosigkeit, in dem sie diese auf tiefem Niveau hält (siehe Grafik). In Schweden, Irland und Spanien stellt sich wohl die berechtigte Frage, wurde die Tertiärbildung B (wieder) eingeführt um die Arbeitslosigkeit zu reduzieren? Das Tertiär B kann stolz sein, dass es das Bindeglied zwischen der Theorie und der Praxis ist. Erfolgreiche Länder bieten lückenlos die von der Wirtschaft und Öf-

60%

Arbeitslosenquote

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Total Jugend (15–23 Jahre)

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fentlichkeit benötigten Aus- und Weiterbildung an. Damit die Extreme «Theorie und Praxis» auch überzeugend miteinander arbeiten können, braucht es die Bindeglieder und diese werden noch wertvoller werden. Quellen ** http://www.oecd.org/education/country%20note%20 Germany%20(DE).pdf *** http://www.imd.org/uupload/IMD.WebSite/wcc/WCY Results/1/scoreboard.pdf **** Erwerbslosenquote im April 2013 von Jugendlichen im Alter von 15 bis 24 Jahren in Prozenten. Quelle: AFP, Eurostat

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INTERVIEW

Mit Michael Landolt* sprach Kathrin Ottiger

«Meine Reise-Erfahrungen helfen mir, im Job den Überblick zu behalten» Innerhalb von fünf Jahren hat Michael Landolt zwei HF-Ausbildungen absolviert, danach folgten ein CAS und ein MAS. Heute profitiert der 37-jährige Sportfan von seiner vielseitigen Ausbildung – als Vice President im Operational-Risk-Bereich bei der Credit Suisse. Morgens gibt ihm ein Müsli Schwung für den vollen Arbeitstag. Nur eineinhalb Jahre nach Ihrem Abschluss als diplomierter Techniker absolvierten Sie eine zweite HF zum Wirtschaftsinformatiker: War das nicht kräfteraubend? Die Ausbildungen boten mir eine hervorragende Möglichkeit, mein Profil berufsbegleitend zu erweitern. Ich habe sehr vielseitige Interessen und lerne gern. Daher würde ich nicht sagen, dass mich die Ausbildungen Kraft gekostet haben: Im Gegenteil, sie waren sehr bereichernd für mich – ich würde es jederzeit wieder genauso machen. Was bringen Ihnen die HF-Ausbildungen heute? Ich habe während meiner Ausbildungen sehr viel gelernt und denke, dass sie

mich in meiner beruflichen Entwicklung wesentlich weitergebracht haben: Dank ihnen verstehe ich heute sowohl das Senior Management als auch die Techniker und Ingenieure. Nach den HF-Abschlüssen absolvierten Sie einen MAS an der FH. Wo sehen Sie Gemeinsamkeiten respektive Unterschiede? Ich denke, die Unterschiede kann man nicht pauschalisieren. Und ich möchte auch nicht darüber urteilen, für wen welche Ausbildung die richtige ist. Beide Ausbildungen sind ähnlich aufgebaut und verfolgen vergleichbare Ziele. Die HF-Ausbildung war etwas praxisorientierter und es fiel mir leicht, das Gelernte in die Praxis umzusetzen. Die FH-Ausbildung war brei-

ter ausgelegt: Sie war akademischer und es brauchte mehr Eigenmotivation, die gelernte Theorie auszuprobieren. Der Master-Titel ist international sehr bekannt, was sicherlich ein grosser Vorteil der FH ist.

Würden Sie heute wieder zuerst zwei HF-Abschlüsse machen oder würden Sie direkt mit der FH starten? Natürlich wäre eine Abkürzung möglich, um denselben Abschluss zu erreichen. Allerdings war ich nicht nur am Abschluss, sondern auch am Inhalt interessiert. Die Themen der von mir gewählten Ausbildungen waren nicht deckungsgleich, weshalb ich davon überzeugt bin, dass ich einen guten Weg gewählt habe. Alle Ausbildungen haben meinen Horizont erweitert und dazu beigetragen, heute derjenige zu sein, der ich bin. Würden Sie – wären Sie noch einmal 15-jährig – wieder dieselbe Laufbahn einschlagen? Mit 15 Jahren habe ich das gemacht, was mir Spass machte: Eishockey spielen. Das duale Bildungssystem der Schweiz hat den Vorteil, dass man sich mit 15 nicht für

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INTERVIEW

* Steckbrief Name: Jahrgang: Nationalität: Wohnort: ODEC-Mitglied:

Michael Landolt 1977 Schweiz Zürich seit 2003

Aktuelle berufliche Tätigkeit: Head TRM Switzerland Regional Governance (Vice President), Credit Suisse Curriculum vitae: } 2007 – 2008 MAS in Information Security, Hochschule für Wirtschaft Luzern } 2005 – 2006 CAS in Information Security, Hochschule für Wirtschaft Luzern } 2002 – 2003 Eidg. dipl. Wirtschaftsinformatiker HF, IFA The Knowledge Company Zürich } 1998 – 2001 Eidg. dipl. Techniker HF, IBZ Höhere Fachschule für Technik Informatik Wirtschaft

das Leben festlegen muss. Weil akademische Ausbildungen, zum Beispiel ein Master, international anerkannt sind und ich sehr gerne in einem globalen Umfeld tätig bin, würde ich heute einem 15-Jährigen wohl empfehlen, direkt eine akademische Laufbahn einzuschlagen. Wie wichtig ist in Ihren Augen heute Weiterbildung? Wichtiger denn je! Wer sich in unserer schnelllebigen Zeit nicht weiterentwickelt, geht meines Erachtens ein hohes Risiko ein, für den Arbeitsmarkt uninteressant zu werden. Weiterentwicklung muss in meinen Augen jedoch nicht zwangsweise FH oder HF bedeuten: Es gibt zahlreiche andere Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln. Wichtig sind Wille und Motivation. Beides kommt von allein, wenn man sich selbst kennen lernt und dadurch merkt, wofür man sich interessiert. Wie sieht ein typischer Arbeitstag von Michael Landolt aus? Ich versuche, möglichst jeden Morgen ein Müsli mit frischen Früchten zu essen – das gibt mir Energie und Vitalität. Da ich aber oft schon sehr früh unterwegs bin, kann es vorkommen, dass mein Müsli ins Wasser fällt. Meine Arbeitstage sind meist sehr verplant. Wann immer ich kann, kümmere ich mich um Mitarbeitende, E-Mails und Networking, organisiere mich selbst oder entwickle neue Ideen. Zweimal pro Woche ist Sport ein fixer

Bestandteil in meiner Agenda. Es ist aber auch eine grosse Herausforderung, meine Sportfenster nicht durch «wichtige» geschäftliche Termine zu ersetzen. Meine Familie füllt mein Abendprogramm. Zudem bin ich mit meinen Freunden häufig an Spielen vom FC Zürich oder vom ZSC anzutreffen. Wie halten Sie es mit der Work-LifeBalance? Abwechslung durch meine Familie und den Sport sind mir wichtig. Insbesondere der Sport hilft mir, einen Ausgleich zu finden. Seit einigen Jahren laufe ich sehr viel und letztes Jahr habe ich erstmals einen Halbmarathon absolviert. Leider habe ich mein Zeitziel nicht ganz erreicht – doch das ist für mich ein Antrieb fürs nächste Mal. Sie arbeiten im Informatikbereich – als Hobby nennen Sie unter anderem Computer: Mögen Sie in der Freizeit überhaupt noch Computer sehen? Dass ich «Computer» als Hobby genannt habe, bedeutet nicht zwangsweise, dass ich in meiner Freizeit vor dem Computer sitze und «hacke». Ich interessiere mich aber beispielsweise sehr dafür, was in der Computer-Industrie gerade aktuell ist, welche neuen Trends und Entwicklungen es gibt. Im Moment setze ich mich privat mit dem Thema der digitalen Währungen auseinander oder wie ich die ideale technische Infrastruktur für mein Haus aufbauen kann.

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Gibt es weitere Hobbys, aus denen Sie Kraft schöpfen? Reisen: Ich liebe es, individuell zu reisen und neue Kulturen zu entdecken. Die Abwechslung und die Überraschungen geben mir sehr viel. Im Beruf helfen mir die Erfahrungen aus den Reisen, in ungewohnten Situationen ruhig zu bleiben und den Überblick zu behalten. Meine LieblingsDestinationen sind Australien, Südafrika und der Nahe Osten. Konnten Sie die fernen Länder auch schon mit Ihrem Job verbinden? Drei Jahre lang war ich bei der Credit Suisse als IT Risk Officer für den Nahen Osten, Afrika und Deutschland verantwortlich. Während dieser Zeit bin ich viel gereist und habe viele Länder und Kulturen kennengelernt. Seit gut zehn Jahren sind Sie Mitglied beim ODEC: Was wünschen Sei sich vom Verband? Ich finde es wichtig, dass der Verband die Techniker HF vermarktet: Insbesondere auf internationaler Ebene ist diese Berufsausbildung nur wenig bekannt. Der ODEC sollte aber nicht an «Glaubenskriegen» in Bezug auf das duale Bildungssystem der Schweiz teilnehmen. Viel zu oft habe ich den Eindruck, dass Diskussionen wie «welcher Bildungsweg ist der bessere» oder «mein Bildungsweg ist der beste» geführt werden. Dieser Ansatz ist meiner Ansicht nach falsch. Diese Vergleiche bringen niemanden weiter – schon gar nicht Menschen, die gewillt sind, sich aus- oder weiterzubilden. Meiner Meinung nach soll der Verband die positiven Aspekte der HFAusbildung aufzeigen und dafür sorgen, dass die Zugänge zu HF und FH in beiden Richtungen offen sind. Zurück zu Ihrem Job: 2007 haben Sie von der Industrie in den Bankensektor, zur Credit Suisse, gewechselt – weshalb? Ich wollte berufliche Auslandserfahrung sammeln. Die Credit Suisse konnte mir eine Stelle bieten, in der ich diese Erfahrung machen konnte. Die Funktion war ein grosses Glück für mich und enorm wichtig für meinen Karriereplan und meine persönliche Entwicklung. Die Erfahrungen, die ich bis heute in der Finanzbranche sammeln konnte, bedeuten mir viel. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, in einer anderen Branche zu arbeiten und bin davon überzeugt, dass man auch in anderen Forsetzung Seite 15, unten

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KMU SWISS FORUM

Swissness: Entität oder Identität Der Umgang mit Swissness ist nicht nur ein politisches Thema. Unternehmer und Manager werden in unserer globalisierten Welt laufend damit konfrontiert. Wie viel Swissness erträgt der Markt, wann ist sie unterstützend und wann kontraproduktiv? Das KMU SWISS Forum vom 8. Mai 2014 stellt diesen Themenkreis ins Zentrum. Erfahrene Unternehmer werden ihre Erlebnisse und Ansichten einbringen. Die Identität ist die Charakterisierung der Eigenheiten von etwas. Die Entität bezeichnet das existierende Sein oder das Wesen davon. Ist Swissness dies was wir charakterisieren, wirklich existiert oder wir uns selbst einbilden? Die Frage, wie viel Swissness verträgt ein Produkt oder Dienstleistung, löst bei Unternehmer, Kunden und Konkurrenten Kontroversen aus. Insbesondere, da die Gewichtung je nach Perspektive, Branche oder Markt unterschiedliche ausfallen respektive wahrgenommen werden. Referate und Voten von bekannten erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmer aus verschiedenen Bereichen werden die Thematik am diesjährigen KMU SWISS Forum beleuchten.

Drei Unternehmerinnen Franziska Tschudi Sauber (CEO Wicor Gruppe), Barbara Messmer (Wohnbedarf AG und wb form AG) und Katja Porsch (Verkaufstrainerin) und zwei Unternehmer Alexander Barth (Rivella Gruppe), Bruno Hartmann (Weinbau Hartmann) sowie der Tourismusdirektor von Arosa, Pascal Jenny, werden deren Umgang mit dem Thema darlegen. Hugo Bigi wird das Forum bereits zum 12. Mal moderieren und mit dem Kolumnist Dr. Peter Schneider im anschliessenden Marktplatz-Gespräch die Thematik diskutieren. Die Teilnehmer, die sich über die Homepage www.kmuswiss.ch anmelden können, bekommen zu sehen und hören,

KMU SWISS – die Plattform für KMUs bietet mehr Neben dem Forum und Podium führt der Veranstalter KMU SWISS AG weitere Informationsveranstaltungen für Unternehmer und Entscheidungsträger durch. Diese gehen auf strategische KMU-Themen ein und stellen einzelne beispielhafte Unternehmen vor Ort näher vor. KMU SWISS AG versteht sich als die neutrale Plattform für KMUs in der Schweiz. Die Online-Informationen finden Sie unter www.kmuswiss.ch Reservieren Sie sich einen Platz für das das Forum im Mai, das Podium im September, einen Info-table oder einen Startplatz an einem der KMU SWISS-Golfturniere, bei dem sich Sport, Networking und Geselligkeit ideal verbinden lassen. Ansprechperson Medien: Martika Nue, KMU SWISS AG Stadtturmstrasse 19, 5400 Baden martika.nue@kmuswiss.ch Tel. 056 210 96 90

KMU SWISS Forum 2014

08. Mai 2014

„Swissness: Entität oder Identität“

TRAFO Baden (AG)

Referenten

Programm und Anmeldung www.kmuswiss.ch

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Allgemeine Informationen


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JOBPOOL

IMPRES SU M Herausgeber: ODEC schweizerischer verband der dipl. absolventinnen und absolventen höherer fachschulen Geschäftsstelle: Bürozeiten: täglich von 8.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 17.30 Uhr Tel. 052 214 22 40, Fax 052 214 22 42 info@odec.ch, www.odec.ch Redaktion: Urs Gassmann, Jsabelle Tschanen Redaktionelle Beiträge an: ODEC Postfach 2307, Steiggasse 2 8401 Winterthur email: info@odec.ch Redaktionsschluss: 25. Januar, 25. April, 25. Juli, 25. Oktober Inserateverkauf: ODEC Tel. 052 214 22 40, Fax 052 214 22 42 email: info@odec.ch Adressänderung/Bestellungen: ODEC, Postfach 2307, 8401 Winterthur email: info@odec.ch Erscheinungsweise: Das Bulletin erscheint 4-mal jährlich: 1. März, 1. Juni, 1. September, 1. Dezember Gestaltung: Eugen Scheiwiller, Electronic Publishing 8600 Dübendorf Druck/Versand: Merkur Druck AG, 4900 Langenthal Nachdruck: Nur mit schriftlicher Zustimmung der Redaktion Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung des ODEC dar. Zuschriften sind an die Redaktion erbeten. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernehmen wir keine Haftung.

wie sich diese erfahrenen Unternehmer mit der Thematik auseinandersetzen. Wie immer werden die Besucher beim Netzwerken in den Pausen mit Apéro verwöhnt und es wird sicherlich viel Gesprächsstoff vorhanden sein. ODEC-Mitglieder melden sich über die Website von KMU SWISS für die Teilnahme am Forum an und profitieren von

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einem vergünstigten Eintrittspreis. (Bei Anmeldung bitte Mitgliedschaft beim ODEC erwähnen.) 09.00 – ca. 18.00 Uhr: Begrüssung, Referate und Markplatz, Apéro, Networking und Stehlunch. Weitere Informationen, Programm und Anmeldung: www.kmuswiss.ch

Jobpool

Arbeitgeber und HF-Diplomierte zusammenbringen

er HF-Studenten od Firmen die HF olvenbs -A d un en tinn Neu-Absolven nle el St nnen die ten suchen, kö gratis n he oc W 6 r fü ausschreibung aufschalten.

Arbeitgeber suchen Diplomierte HF – Diplomierte HF suchen Arbeitgeber. Der ODEC bringt die beiden Interessengruppen zusammen. Absolventinnen und Absolventen einer Höheren Fachschule (HF) gehören zu den begehrtesten Arbeitnehmern auf dem Arbeitsmarkt. Der Wechsel in eine angemessene Anstellung – sei es innerhalb der aktuellen Firma oder extern – während oder kurz nach dem Studium ist allerdings nicht immer einfach. Auch Arbeitgeber haben oft Mühe, ihre anspruchsvollen Stellen optimal zu besetzen. Neu-Diplomierte einer HF sind in der Wirtschaft oft schon bestens verankert und deshalb nicht auf dem freien Stellenmarkt anzutreffen. HF-Studierende oder Personen, welche frisch einen HF-Abschluss erlangt haben, sind eine spannende Zielgruppe: Der Besuch einer HF geht oft vom Wunsch nach einer Veränderung aus – diese Personen sind bereit, eine neue Herausforderung zu übernehmen. v

Interview, Forsetzung Seite 13

Inserate 4-farbig, Preise: 1/4 Seite CHF 600.– 1/3 Seite CHF 800.– 1/2 Seite CHF 1’200.– 1/1 Seite CHF 2’000.– Mitglieder und Gönner des ODEC erhalten 20% Ermässigung. Details finden Sie auf unserer Homepage www.odec.ch unter Organisation/Verbandszeitschrift.

Wirtschaftszweigen wertvolle Erfahrungen sammeln kann. Seit dem Wechsel zur Credit Suisse haben Sie eine erfolgreiche Karriere hingelegt: Wie war das möglich? Die Credit Suisse fördert ihre Mitarbeitenden aktiv und bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben. Die Möglichkeiten, die ich hier erhalten habe, decken sich mit den Zielen und Wünschen in meinem Karriere- und Entwicklungsplan. Ich führe heute Mitarbeitende und bin im regionalen Technology Risk Management sowie im erweiterten globalen Technology Risk Ma-

nagement Team tätig. Meine Arbeit beinhaltet das regionale Technology Risk Partnering – zudem bin ich für den globalen Threat Intelligence Service zuständig, mit welchem wir Bedrohungsanalysen durchführen, sowie für den globalen Technology Risk Policies and Standards Service. Die regionalen Risk-Schulungen und Sensibiliserungskurse gehören ebenfalls zu meinen Verantwortlichkeiten. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass ich weiterhin meine Erfahrungen einbringen und meinen Mitarbeitenden und der Bank helfen kann, sich weiterzuentwickeln. Das Interview wurde schriftlich geführt

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REGISTER HF

Register HF und Titel Der Eintrag eines HF-Abschlusses in das Register HF ist für alle dipl. Absolventinnen und Absolventen HF möglich, unabhängig einer Mitgliedschaft im ODEC. Der auf dem Register HF aufgebaute Verbandstitel «Professional Bachelor ODEC» ist weiterhin die einzige Möglichkeit für alle Diplomierten HF, um einen international kompatiblen Titel zu erhalten. Für Techniker HF bieten wir auch den Titel «Ing. EurEta» an.

www.odec.ch/register Register HF 2471 2209 2074 1817 Prof. Bachelor ODEC 1003 949 863 761 Ing. EurEta

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Register HF Der Abschluss als Diplomierter HF ist in keinem gesamtschweizerischen Register archiviert. Mit dem Register HF besteht die Möglichkeit das Diplom direkt nach dem Abschluss öffentlich zu registrieren. Die Datenbank wird in den Landessprachen und in Englisch geführt. ODEC garantiert, dass die eingetragenen Personen im Besitz eines Diploms einer Höheren Fachschule (HF) bzw. Technikerschule (TS) sind. Neben einer digitalen Kopie ist von jedem registrierten Abschluss auch eine Papierkopie in der Geschäftsstelle archiviert: www.odec.ch/register

Internationaler Verbandstitel Der Titel «Professional Bachelor ODEC», der nur von ODEC Mitgliedern beantragt und genutzt werden kann, wird zusammen

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mit einem Zertifikat und einem Begleitschreiben (Supplement) verliehen. Das Supplement umschreibt unter anderem die individuelle Fachrichtung HF und die absolvierte Sekundarstufe II (Berufslehre, Matura etc.). Das Zertifikat und das Begleitschreiben werden in Englisch erstellt. Träger des Professional Bachelor ODEC werden ausserdem im Register HF erfasst: www.odec.ch/pbac_d

Ing. EurEta } EurEta = «European Higher Engineering and Technical Professionals Association».

} EurEta-CH = «European Higher Engineering and Technical Professionals Association Switzerland». EurEta ist eine Organisation zur gegen-

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seitigen, europaweiten Anerkennung der Ausbildung zum Diplomierten HF / Techniker TS oder einer entsprechend ähnlichen Ausbildung. EurEta vergibt seinen Mitgliedern eine europaweite Titulierung als «Ing. EurEta»: www.odec.ch/eureta v


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AUS- UND WEIT ERBIL DU N G SAN GEBOT E HF

Detaillierte Informationen zu den aufgelisteten Angeboten sind unter www.odec.ch/bildungsangebote ersichtlich. Die Angebote werden laufend aktualisiert. Der Studienbeginn der hier unten aufgelisteten Bildungsangebote liegt jeweils zwischen 2 und 14 Monaten nach Erscheinungsdatum des ODEC-Bulletins.

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De plus amples informations relatives à ces offres sont disponibles sur www.odec.ch/formations. Les offres y sont actualisées en permanence. Les formations démarrent dans les 2 à 14 mois après la publication du Bulletin ODEC.

Bildungsgänge HF | Filières de formation ES

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OFFRES DE FORM ATION ET DE FORM ATION CON TINUE ES

Weiteres (z.B. NDS) | Autres (p.ex. EPD)

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EDITORIAL

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Passé, présent et futur IMPRESSUM Éditeur: ODEC association suisse des diplômées et des diplômés des écoles supérieures Secrétariat: Heures de bureau: chaque jour de 8.00 à 12.00 et de 14.00 à 17.30 heures Tél. 052 214 22 40, fax 052 214 22 42 email: info@odec.ch Internet: www.odec.ch Rédaction: Urs Gassmann, Jsabelle Tschanen Contributions rédactionnelles: ODEC case postale 2307, Steiggasse 2 8401 Winterthur email: info@odec.ch Clôture de rédaction: 25 janvier, 25 avril, 25 juillet, 25 octobre Annonces: ODEC Tél. 052 214 22 40, fax 052 214 22 42 email: info@odec.ch Changement d’adresse /Commandes: ODEC, case postale 2307, 8401 Winterthur email: info@odec.ch Parution: Le bulletin paraît 4 fois par an: 1er mars, 1er juin, 1er septembre, 1er décembre Mise en page: Eugen Scheiwiller, Electronic Publishing, 8600 Dübendorf Impression/Expédition: Merkur Druck AG, 4900 Langenthal Reproduction: Seulement avec l’autorisation écrite de la rédaction Les contributions signées nominativement ne représentent pas forcément l’opinion de l’ODEC. Les lettres sont à envoyer à la rédaction. Nous n’assumons aucune responsabilité pour les manuscrits et photos non réclamés. Annonces 4-couleurs, prix: 1/4 page CHF 600.– 1/3 page CHF 800.– 1/2 page CHF 1’200.– 1/1 page CHF 2’000.– Les membres et les bienfaiteurs ODEC bénéficient d’un rabais de 20%. Veuillez consulter notre site internet www.odec.ch à la rubrique «Organisation» > «Bulletin» pour toute information complémentaire.

Aujourd’hui, nous vivons de perpétuels et rapides changements, et dans tous les domaines. Parfois, nous en prenons conscience, mais souvent non, ils font tout simplement partie de la vie. Qu’ils soient heureux ou pas, chacun en décide pour lui-même. Ce qui est important, c’est de réagir positivement à ce qui se présente et d’en tirer le meilleur parti. Malheureusement, ce à quoi cela peut servir n’est pas toujours d’office évident. Je me souviens encore d’il y a quelques années, de gens au milieu de la route qui apparemment parlaient tout seuls, tout en gesticulant parfois brusquement avec leurs mains. A cette époque, un tel comportement était étrange et plutôt associé à des maladies mentales – les personnes qui téléphonaient avec des écouteurs étaient encore très, très rares. Aujourd’hui, nous sommes habitués à ce spectacle, nous-mêmes nous parlons dans la rue ou en voiture dans des micros cachés et gesticulons si nécessaire. Peu de gens renonceraient facilement à ce confort de la communication mobile … et le temps ne s’arrête pas!

Applications Web 2.0 Il y a dix ans, les utilisateurs du Web 2.0 faisaient figure d’«exotiques». Les communications via Internet, le temps passé avec des amis ou des contacts que nous n’avions encore jamais rencontrés, c’était inhabituel. Aujourd’hui, Facebook, XING, LinkedIn, Twitter, Google+ et autres différentes plates-formes Web 2.0 sont devenues banales et d’actualité. Nous avons profité de notre étude salariale ES 2013/2014 pour en savoir plus sur le comportement des diplômés ES face aux applications Web 2.0. Qu’ils ne soient pas réticents aux applications Web 2 était d’emblée clair, mais les diplômés ES des différentes orientations, fonctions ou sexe, utilisent le Web 2.0 de façon fort différente, même dans la fréquence. Vous en saurez davantage en page 20 sur ceux qui privilégient Facebook ou XING.

Développement Web 2.0 Analyser un développement recourt toujours à une comparaison avec le passé, sinon ce serait pure spéculation. Nos deux groupes de comparaison, d’environ 2’000 personnes et un écart de deux ans, montrent le développement des applications Web 2.0 analysées. Dans l’ensemble, nous constatons que la quasi-totalité des applications Web 2.0 sont davantage utilisées qu’il y a deux ans. Il sera bien sûr intéressant de vérifier à nouveau dans deux ans si cette tendance se poursuit. Davantage en page 22.

Tertiaire B, l’arme secrète des pays qui réussissent Toujours dans le domaine des statistiques, il est intéressant et instructif de comparer les pays européens économiquement solides en termes de formation tertiaire B, de chômage et de compétitivité dans le marché mondial d’aujourd’hui. Nous avons rassemblé les données et mis en évidence des corrélations. La formation tertiaire B est la clé du succès pour les pays bien placés. Bien sûr, d’autres avis peuvent prétendre autre chose, mais reconnaissons-le – nous pouvons être fiers du tertiaire B et de sa formation duale. Davantage en page 25. L’utilisation du Web 2.0 avec bon sens et son usage dans la formation tertiaire B nous fait progresser aux plans personnel et professionnel. Poursuivons cette magnifique collaboration. Urs Gassmann, Directeur ODEC

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SOCIAL MEDIA

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Développement de l’utilisation des réseaux sociaux (1ère partie)

Facebook, XING & Cie gagnent du terrain Préambule

Les diplômés ES passent de plus en plus de temps sur les réseaux sociaux. Ceci ressort de la comparaison des résultats des études salariales ES 2011 et 2013 de l’ODEC. Nous allons analyser ici ce développement de façon plus détaillée, mais nous nous limiterons aux deux plates-formes de loin les plus utilisées: il s’agit de Facebook fondé il y a exactement dix ans en février 2004, et de XING qui a onze ans (août 2003) et qui jusqu’en 2006 s’appelait encore «openBC» (Open Business Club). dernières années, l’utilisation de réseaux sociaux par les diplômés ES a augmenté de façon constante. Mais il existe des différences importantes dans les groupes évalués. Dans ce présent Bulletin, nous examinerons les différences selon les domaines, le sexe et le secteur d’activité. L’analyse traitant de l’âge ou de la fonction sera présentée dans le prochain bulletin de juin.

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3 1 13 11 13 11 11 13 01 01 20 20 20 20 20 20 e2 e2 ie ie ue ue me isme mi mi q q m m s i i o o i o o ur ur on on hn hn on on To To str str Ec Ec Tec Tec Ga Ga

Facebook

100%

90%

0%

1 3 01 01 s2 s2 e e mm mm ho ho

min. plusieurs fois par semaine

100%

10%

Fréquence d’utilisation selon le sexe

10%

max. plusieurs fois par mois

20%

L’analyse par domaine montre déjà de très grandes différences dans la fréquence d’utilisation.

XING

Fréquence d’utilisation selon les domaines

100%

Analyse par domaine

3 1 01 01 s2 s2 e e m m fem fem

max. plusieurs fois par mois

Facebook

La différence entre ces deux plates-formes se résume globalement à dire que XING sert principalement de réseau d’affaires aux entrepreneurs et aux professionnels, alors que Facebook est plutôt utilisé par des privés. Cette différence s’amenuise peu à peu, car Facebook est de plus en plus utilisé à des buts professionnels et XING pour maintenir des contacts privés. Au cours des deux

Afin de pouvoir présenter les résultats de façon claire, les données ont été réparties en deux groupes. Ci-après, nous distinguons entre les utilisateurs qui utilisent les réseaux au moins plusieurs fois par semaine (les actifs) et ceux qui y vont au maximum quelques fois par mois (les passifs). Les chiffres exacts de la présence de «tous les jours», «plusieurs fois par semaine» des participants actifs et «plusieurs fois par mois», «plusieurs fois par an» et «jamais» des participants passifs sont disponibles sur www.odec.ch dans la zone réservée aux membres ou auprès du Secrétariat (info@odec.ch).

20% 10% 0%

11 13 20 20 es es m m m m ho ho

13 11 20 20 es es m m fem fem


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SOCIAL MEDIA

90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0%

Facebook

La variation (en pourcent) de Facebook au cours des deux dernières années n’est pas si forte, ce qui serait d’ailleurs difficile au vu du niveau déjà très élevé d’utilisation. «Gastronomie» et «Tourisme» attestent d’une présence de plus de 60 %, «Gastronomie» a augmenté de 10 %, et «Tourisme» de 3 % «seulement». Dans le domaine du tourisme toutefois, le passage de «plusieurs fois par semaine» (- 5.5 %) à «tous les jours» (8 %) est intéressant. Celui qui montre le moins d’intérêt à Facebook, malgré la croissance, est le domaine «Technique» avec 36 % (+ 8 %).

Conclusion

Quelque soit le domaine, nous constatons une plus forte croissance pour XING et Facebook, même s’il existe de fortes différences dans la fréquence d’utilisation. Les domaines orientés plutôt sur les services sont davantage présents sur Facebook; sur XING, les domaines les mieux représentés sont ceux qui ont plus à voir avec la vente et les achats.

Analyse selon le sexe Selon le réseau social, il y a une grande différence entre les sexes: lequel va où est visible de façon frappante.

XING

Sur XING, la différence 2013 entre les sexes n’est que de 1.3 %. En 2011, elle était encore de 7 %. On peut donc en déduire que XING est relativement neutre en terme de genre.

Facebook

La différence entre les sexes quant à l’utilisation active de Facebook est énorme. Les hommes ont accru leur présence active de 34 % à 42 %, et les femmes même de 48 % à 61%, ce qui représente une augmentation de 13 %. Indépendamment de cette différence, les diplômés ES sont bien davantage sur Facebook que la moyenne de la population suisse (35 %).

XING

En 2011, le domaine «Gastronomie» chez les utilisateurs actifs de XING était en tête du classement avec 18 %; aujourd’hui avec 24 %, il est en deuxième position. Le domaine «Economie» a plus que doublé en passant de 14 % à un peu plus de 30 % et est en première place. Les domaines «Tourisme» et «Technique» n’ont pas connu d’augmentation notable et restent en dessous de 16 %, aussi en 2013.

Fréquence d’utilisation selon le secteur d’activité

100%

11 1 3 1 1 13 11 13 11 13 11 13 11 13 11 13 11 13 11 13 11 13 20 s 2 0 20 n 20 20 e 20 2 0 n 20 20 n 20 20 g 20 20 e 20 20 e 2 0 20 g 20 20 . 20 t i p u u n n o o o r a i i i i i p q q e l h t t t t i i l i o a at Ac ist én ma rke tro vel duc str Ma Dé For orm Ing Log ini Con Pro H/ te/ Inf rt/ he/ dm es/ R n o c A c r e p n V a he Sup Fin Rec min. plusieurs fois par semaine

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100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30%

Facebook

XING

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20% 10% 0%

11 1 3 1 1 13 11 13 11 13 11 13 11 13 11 13 11 13 11 13 11 13 20 s 2 0 20 e 20 20 . 20 20 e 2 0 20 e 20 20 g 20 20 n 20 20 n 20 20 g 20 2 0 n 20 t i a h tio tio tin tio iqu iqu opp llin ier l c t t a e a o n r e s k r a u Ac i t é m v d r ar nt Dé nis orm Ing Log Pro /Fo /Co e/M mi Inf he/ rt/ RH Ad ces ent po erc n V p h a u c S Fin Re

Conclusion

Les femmes sont beaucoup plus nombreuses sur une plate-forme à usage privé que les hommes, mais sont aussi davantage sur les réseaux sociaux.

Analyse selon le secteur d’activité Les diplômés ES des différents secteurs d’activité utilisent les réseaux sociaux à des fréquences très différentes

XING

Toute personne qui travaille dans un secteur d’activité qui nécessite beaucoup de contacts-clientèle avec des partenaires extérieurs, est aussi plus souvent sur XING. Le premier secteur d’utilisateurs XING actifs est «Achats» avec 28 % et une augmentation de 22 % par rapport à 2011, suivi de «Vente/Marketing» avec 27 %. En revanche, «Ingénierie» et «Production» sont timidement actifs, ce sont les seuls qui sont en 2013 en dessous de 10 %. «Production», «Informatique» et «RH/Formation» enregistrent même une utilisation décroissante, ce qui est surprenant avec «RH/Formation» car XING s’adresse beaucoup à eux lors de sa recherche de collaborateurs.

Facebook

Une image presque identique à celle de

XING. «Achats» et «Vente/Marketing» sont en 2013 en tête de classement avec 62 % d’utilisateurs actifs. «Achats» enregistre la plus forte croissance de 29 % par rapport à 2011. La plus faible croissance est celle du secteur d’activité «Production» avec 32 % et une modeste hausse de 1% par rapport à 2011.

Conclusion

Qui est titulaire d’un «poste administratif de bureau» et travaille sur un ordinateur, est deux fois plus présent sur les réseaux sociaux qu’un «utilisateur actif» des secteurs tels que «Production», «Ingénierie» ou «Recherche/Développement».

Résumé L’utilisation des réseaux sociaux gagne du terrain. La fréquence d’utilisation est cependant très variable selon les critères analysés. Comment et si cette progression des réseaux sociaux se poursuit, nous le saurons avec la prochaine étude salariale de l’ODEC en 2015. A venir: Développement des Social Media (2e partie) Dans le prochain Bulletin de juin 2014, nous traiterons des analyses selon l’âge et la fonction.

21


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ODEC-Bulletin 1|2014

SOCIAL MEDIA

Un quart des diplômés ES se connecte à Facebook tous les jours XING, LinkedIn, Facebook, Twitter, ... – la liste des réseaux sociaux est longue. Mais lesquels et comment sont-ils utilisés? Et à l’avenir? En collaboration avec la société INCON Unternehmensberatung, l’ODEC a également traité dans son étude salariale 2013/2014* auprès des diplômés ES le thème des réseaux sociaux. A fin 2012, 38 % de la population suisse consultaient 1 Facebook au moins une fois par mois. Les diplômés ES sont à cet égard plus actifs: l’étude montre que 56 % (1’215 personnes) vont au moins une fois par mois sur cette plate-forme,

80%

Fréquence d’utilisation des réseaux sociaux

70% 60% 50%

Les réseaux sociaux demeurent importants

40% 30% 20% 10% 0%

- t fois ine fois ois fois née ien en tid nem ieurs sema ieurs par m ieurs ar an r p s s s quo a plu p plu plu XING

50% 45% 40% 35% 30% 25% 20% 15% 10% 5% 0%

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Facebook

LinkedIn

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Twitter

L’importance des réseaux sociaux individuels à l’avenir?

Web 2.0 en général

même importance

22

de 16 % l’utilisent tous les jours ou plusieurs fois par semaine. Ici, la différence par rapport à l’ensemble de la population suisse est encore plus claire: en Suisse, seuls 6.3 % disposent d’un compte XING 2. Les diplômés ES utilisent moins LinkedIn et Twitter: 8 respectivement 7 % des participants à l’enquête vont quotidiennement ou hebdomadairement sur ces plates-formes – et environ 70 % ne possèdent pas de compte.

XING

LinkedIn

moins important

Facebook

plus important

Twitter sans réponse

43 % d’entre eux y sont tous les jours ou au moins plusieurs fois par semaine, et plus des deux tiers des participants à l’enquête (2’154 personnes) disposent d’un compte Facebook. Ainsi, Facebook est le réseau le plus populaire pour les diplômés ES, suivi de XING: plus de la moitié d’entre eux possède un compte et plus

Près de 33 % des participants au sondage sont d’avis que les réseaux sociaux resteront à l’avenir aussi importants qu’aujourd’hui, 24 % pensent que les platesformes deviendront moins importantes, 16 % qu’elles deviendront plus importantes, et 27 % des participants n’ont pas d’opinion. Beaucoup voient en Web 2.0 un potentiel de croissance de façon générale: environ 30 % sont convaincus qu’il va gagner en importance à l’avenir. Les pronostics sont plus négatifs pour Facebook et Twitter: environ 32 % des diplômés ES pensent que ces réseaux sociaux deviendront moins importants à l’avenir. Les participants placent davantage d’espoir en XING et LinkedIn: environ 16 % sont d’avis que ces plates-formes gagneront en importance.

Large gamme – quatre favoris Facebook, XING, Twitter et LinkedIn sont de loin les réseaux sociaux les plus populaires. Mais les diplômés ES utilisent également d’autres canaux tels que par ex. Google+,YouTube ou les blogs – mais aussi l’application Android «What’s App». Les autres canaux cités sont Wikipedia, Instagram, Pinterest, RSS ou Flickr.

Réseaux sociaux sur lesquels les diplômés ES vont le plus souvent

1400 1200 1000 800 600 400 200 0

Facebook

XING

LinkedIn

Twitter

Les femmes, les professionnels du tourisme et les assistants privilégient Facebook Les femmes sont plus souvent sur Facebook que leurs homologues masculins: 58 % reconnaissent consulter leur profil chaque jour ou au moins plusieurs fois par semaine, et 40 % chez les hommes. Les diplômés ES du domaine «Gastrono-

50% 45% 40% 35% 30% 25% 20% 15% 10% 5% 0%

Utilisation de Facebook selon le sexe et le domaine d’études ES suivi

e e is nt ine mois ons nné jama me ma r ép ar a nne ar se is par s e p i n s d a p o i s ti rs f ois s fo quo rs f lusieu sieur ieu u p l s p u pl homme

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50% 45% 40% 35% 30% 25% 20% 15% 10% 5% 0%

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Technique

Economie


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SOCIAL MEDIA

50% 45% 40% 35% 30% 25% 20% 15% 10% 5% 0%

* Étude salariale 2013/2014

Utilisation de Facebook selon la fonction dans l’entreprise

quotidiennement Cadre

Assistant

plusieurs fois par semaine

plusieurs fois par mois

Membre de la direction

mie/Tourisme (GT)» utilisent le plus souvent Facebook: 60 % d’entre eux (382 personnes) y vont chaque jour ou plusieurs fois par semaine. Ils sont 45 % chez les diplômés ES en économie et 35 % chez les diplômés ES en technique. Si l’on considère les résultats en regard de la fonction dans les entreprises, on remarque que les assistants et les collaborateurs spécialisés utilisent Facebook le plus souvent: 66 respectivement 46 % le font tous les jours ou plusieurs fois par semaine. Même chez les indépendants, ce canal semble populaire: la moitié d’en-

plusieurs fois par année

Chef de projet

jamais

L’ODEC et la société INCON ont mené pour la septième fois cette analyse salariale. L’analyse com-prend les données fournies par des diplômés ES du domaine Technique (T), Gastronomie/Tourisme (GT) et Economie (W).

sans réponse

Collaborateur spécialisé

Indépendant

tre eux va plusieurs fois par semaine sur Facebook. Ce sont les chefs de projets qui sont le moins enclins à visiter cette plateforme: si 64 % d’entre eux disposent d’un compte, 20 % seulement y vont chaque jour. Pour Twitter, la situation est – en termes de genre, d’orientation et de fonction – plus équilibrée: seuls 5 à 8 % des participants à l’enquête utilisent cette plate-forme. 1 2

ODEC-Bulletin 1|2014

Les données ont été recueillies par voie électronique via Internet. En partant d’un groupe initial d’env. 18’000 personnes, il y eut un retour de 12 % (2’154 réponses, dont T = 61 %, GT = 29 % et W = 10 %). Cet échantillon peut être considéré comme représentatif.

La brochure des salaires ES peut être commandée auprès de l’ODEC pour CHF 40; les membres ODEC l’obtiennent pour CHF 10: www.odec.ch/salaires

Source: www.bernetblog.ch, www.serranetga.com Source: www.xing.com

MEMBRES BIENFAITEURS | G Ö N N E RMITG L IE D E R Firmen/Entreprises: Merkur Druck AG, Langenthal Meyerhans Druck AG, Wil SG Schulen/Ecoles: ABB Technikerschule, Baden Akademie St. Gallen AZ SBV Ausbildungszentrum des Schweiz. Baumeisterverband, Sursee • Baugewerbliche Berufsschule, Zürich • Berufsbildungszentrum Dietikon BZD, Dietikon • Bildungszentrum BVS St. Gallen, St.Gallen • Bildungszentrum Gesundheit und Soziales, Solothurn • Bildungszentrum kvBL, Reinach – Muttenz – Liestal • CIFOM Ecole technique, Le Locle • Ecole technique – Ecole des métiers de Lausanne • Ecole technique CPLN, Neuchâtel • Fernfachhochschule Schweiz FFHS, Zürich, Basel, Bern, Brig • Flugzeug-Technikerschule FTS, Zürich-Flughafen • GBS, St. Gallen • gibb Gewerblich-Industrielle Berufsschule Bern • Höhere Fachschule für Medizintechnik, Sarnen • Höhere Fachschule für Wirtschaft, Buchs • Höhere Fachschule für Wirtschaft, Schaffhausen • Höhere Fachschule Hochbau Winterthur • Höhere Fachschule Technik Mittelland, Grenchen, Biel • Höhere Fachschule Uster HFU, Madetswil • HSO Wirtschaftsschule Schweiz AG, Zürich • ibW Höhere Fachschule Südostschweiz, Chur • IBZ Schule für Technik, Informatik und Wirtschaft, Aarau • • •

IFA Höhere Fachschule für Wirtschaft und Informatik, Zürich, Bern, St. Gallen • Inovatech, Zofingen • KS Kaderschulen, Zürich • KTSI Kant. Techniker/innen Schule für Informatik, Muttenz • Marketing & Business School, Zürich • Metallbautechnikerschule SMT, Basel • Schaffhauser Technikerschule STS, Schaffhausen • Schweizerische Bauschule, Unterentfelden • Schweizerische Hotelfachschule Luzern SHL, Luzern • Schweizerische Schule für Touristik und Hotellerie AG, Passugg • Schweizerische Technische Fachschule Winterthur • sfb Bildungszentrum, Dietikon • Strickhof, Lindau • Swissmem Kaderschule, Winterthur • Technikerschule HF Zürich HF-TSZ, Zürich • Technikerschule TS-Hochbau, Pfäffikon • Technische Berufsschule Zürich, Zürich • TEKO Schweizerische Fachschule, Luzern • VMTW Verband für mechanisch-technische Weiterbildung, Weinfelden • WISS Wirtschaftsinformatikschule, Basel, Bern, Luzern, St. Gallen, Zürich • Zentrum für berufliche Weiterbildung St. Gallen •

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ODEC-Bulletin 1|2014

REGISTRE ES | JOBPOOL

Registre ES et titres L’inscription au Registre ES est possible pour tous les diplômées et diplômés ES, indépendamment d’une adhésion à l’ODEC. Le titre associatif de «Professional Bachelor ODEC», qui se base sur ce Registre ES, continue à être la seule possibilité pour tous les diplômés ES d’avoir un titre compatible sur le plan international. Pour les techniciens dipl. ES/ET, nous proposons de plus le titre «Ing. EurEta».

www.odec.ch/registre Registre ES 2471 2209 2074 1817 Prof. Bachelor ODEC 1003 949 863 761 Ing. EurEta

0

Registre ES Le diplôme d’école supérieure ES ou de technicien ET n’est archivé dans aucun registre pour l’ensemble de la Suisse. Avec ce Registre ES, il devient possible d’enregistrer officiellement votre diplôme juste

200

673 642 670 737 400

600

800

Janvier 2014

1000

1200

Janvier 2013

après la fin de vos études. La base de données est gérée dans les langues officielles de la Suisse ainsi qu’en anglais. L’ODEC garantit que les personnes enregistrées sont

Jobpool

Connecter les employeurs et les diplômés ES Les employeurs recherchent des diplômés ES – les diplômés ES recherchent un employeur. L’ODEC connecte les deux parties. Les diplômés ES sont parmi les plus collaborateurs les plus convoités sur le marché du travail. Changer pour un meilleur poste – que ce soit au sein de la société actuelle ou à l’extérieur – pendant ou juste après l’obtention du diplôme, n’est pas toujours aisé. t qui recherchen Les employeurs ont souvent aussi du mal à reLes entreprises uno ut s to

ES ou de des étudiants blier ES peuvent pu és ôm pl veaux di cant va e leur post gratuitement nes. ai m se 6 t pendan

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pourvoir leurs postes exigeants de façon optimale. Les nouveaux diplômés ES sont souvent déjà bien ancrés dans les milieux économiques, et par conséquent n’apparaissent pas sur le marché du travail ouvert. Les étudiants ES ou les tout jeunes diplômés ES sont un groupe-cible intéressant: étudier dans une ES provient souvent d’un désir de changement – ils sont prêts à relever un nouveau défi. v

1400

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1800

Janvier 2012

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en possession d’un diplôme d’une école supérieure ou du diplôme de technicien ET. Pour chaque diplôme enregistré, une copie numérique est archivée dans le Registre ES et le Secrétariat ODEC en conserve une copie papier: www.odec.ch/registre

Professional Bachelor ODEC Ce titre international de l’association, «Professional Bachelor ODEC», qui ne peut être demandé et porté que par les membres de l’ODEC, est décerné avec un certificat et une lettre explicative (supplement) rédigés en anglais. Le «supplement» décrit, entre autres, la spécialité individuelle du lauréat ainsi que le type d’enseignement secondaire II suivi (apprentissage, gymnase, etc.). Le certificat et le «supplement» sont fournis en anglais. En outre, les titulaires du Professional Bachelor ODEC sont enregistrés dans le Registre ES en ligne: www.odec.ch/pbac_f

Ing. EurEta } EurEta «European Higher Engineering and Technical Professionals Association».

} EurEta-CH «European Higher Enginee-

ring and Technical Professionals Association Switzerland». Organisation de reconnaissance réciproque de la formation de techniciens ET/ES ou de formations similaires au niveau européen, l’EurEta confère à ses membres la qualification «Ing. EurEta» valable dans toute l’Europe: www.odec.ch/eureta_f v


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FORMATION PROFESSIONNELLE SUPERIEURE

ODEC-Bulletin 1|2014

Tertiaire B – la clé du succès Les pays européens avec une formation professionnelle duale et une formation tertiaire B* ont plus de succès que les autres pays. Par conséquent, les diplômés de la formation professionnelle supérieure, appelée «niveau tertiaire B» en Suisse, peuvent être fiers de leur diplôme, car ils sont en grande partie responsables du succès de leur propre pays. Au cours des dernières années, l’importance de la formation duale et de la formation professionnelle supérieure a été à plusieurs reprises débattue et soulignée à tous les niveaux politiques. Plusieurs études montrent que non seulement le thème de la «formation axée sur la pratique» n’est pas une tendance récente, mais elles en soulignent l’importance quand on les corrèle. Dans le monde entier, les pays sont comparés entre eux et évalués. Les possibilités de comparaison sont quasi infinies, et les médias nous en parlent régulièrement. Ainsi, pour permettre une comparaison pertinente, nous n’avons considéré que les pays d’Europe occidentale pour lesquels toutes les données que nous évaluons sont disponibles.

Diplômes du niveau tertiaire B Le niveau tertiaire B, c’est la formation axée sur la pratique et orientée vers les solutions. Comme base du présent rapport, nous avons utilisé les données du niveau tertiaire B tirées d’un rapport de l’OCDE **. Elles comparent le développement du tertiaire B dans les pays européens au cours des années 1995 à 2010. Explication * «Tertiaire B» se réfère au domaine de la formation professionnelle supérieure regroupant les écoles supérieures ES et les examens professionnels et professionnels supérieurs. La formation professionnelle supérieure est destinée aux certifiés de la formation professionnelle de base. Source: www.sbfi.admin.ch

Malheureusement, ni la France ni les Pays-Bas n’ont pu être inclus dans la comparaison de pays, car les données manquaient dans le rapport de l’OCDE. Le développement du niveau tertiaire B dans chacun des pays est très variable: } maintiennent le niveau tertiaire B à un niveau stable: Suisse, Allemagne, Danemark, Irlande } offrent à nouveau le niveau tertiaire B: Suède, Grande-Bretagne, Autriche, et depuis 2000 l’Espagne

} ont renoncé au niveau tertiaire B: Finlande, Portugal

} n’a pas de véritable niveau tertiaire B: Italie

Classement IMD 2013 de la compétitivité Le tableau World Competitiveness 2013 ***. Les pays, qui disposent d’un niveau tertiaire B depuis longtemps, occupent les premières places du classement IMD de la compétitivité (voir graphique). La Finlande, par exemple, qui en 1995 occupait encore le premier rang avec plus de 30 % de tertiaire B, mais qui aujourd’hui n’en dispense plus, a chuté dans le classement de la 6 e place en 2005 à la 20 e en 2013. Celui qui n’offre traditionnellement pas de formation tertiaire se trouve en dessous de la 20 e place. Celui qui dispense une formation duale, se retrouve parmi les pays performants. Les pays les plus classiques à offrir une formation duale sont en Europe: la Suisse (2 e), l’Allemagne (9 e), l’Autriche (23 e), le Danemark (12 e) et les Pays-Bas (14 e).

Taux de chômage En ce qui concerne le taux de chômage ****, les pays se démarquent les uns des autres par de grandes différences dans les chiffres de leur chômage en général et de celui des jeunes. Le chômage n’étant pas analysé selon un modèle unique pour tous les pays, son taux peut varier de quelques points, mais les différences subsistent dans les grandes lignes. Dans les pays offrant de la formation tertiaire B, le taux de chômage général est nettement plus faible que dans les pays sans cette offre de formation. En outre, la formation duale influe sur le chômage des jeunes, en le maintenant à un bas niveau (voir graphique). En Suède, Irlande et Espagne, on peut légitimement se demander si la formation tertiaire B a été (ré-)introduite pour réduire le chômage? Le tertiaire B peut être fier d’être le lien entre la théorie et la pratique. Les pays qui réussissent fournissent systématiquement des formation et formation continue

Diplômes du niveau tertiaire B

35% 30%

Tertiaire B (1995) Tertiaire B (2010)

25% 20% 10% 5% 0%

100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0%

Sui

ne de de che talie agne ugal de ne ark sse t I Sui Suè lemag anem Irlan Bretag Finlan Autri Esp Por D Al e d n a r G

Classement IMD (2013)

(2) (4) (9) 12) 17) 18) 20) 23) 44) 45) 46) sse uède agne ark ( nde ( gne ( nde ( iche ( talie ( gne ( ugal ( S lem nem Irla reta nla utr a t I Esp Por A Fi Al -B Da nde a r G

Taux de chômage

60% 50%

Total Jeunes (15–23 ans)

40% 30% 20% 10% 0%

Sui

sse uède agne mark lande tagne lande triche Italie agne tugal S lem ane Ir -Bre Fin Au Esp Por D Al nde Gra

répondant aux besoins requis par l’économie et le public. Pour que «théorie» et «pratique» puissent cohabiter de façon convaincante, il faut ce lien et celui-ci deviendra d’autant plus précieux. Sources ** http://www.oecd.org/education/country%20note%20 Germany%20(DE).pdf *** http://www.imd.org/uupload/IMD.WebSite/wcc/WCY Results/1/scoreboard.pdf **** Taux de chômage des jeunes (15 – 24 ans) en pourcentage (avril 2013). Source: AFP, Eurostat

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ODEC-Bulletin 1|2014

ODEC-INFO

NEWS ES Lancement officiel de la filière «Agrotechnicien/ne ES» Le centre de formation et de conseil agricole Schluechthof (LBBZ) a obtenu la reconnaissance définitive de sa filière-pilote «agrotechnicien/ne ES» par le Secrétariat d’Etat à la formation, à la recherche et à l’innovation (SEFRI). Depuis trois ans, cette filière rencontre un grand succès à la Schluechhof de Cham/ZG, et les premiers étudiants ont diplômé en juin 2013. La base est ainsi donnée pour que les travailleurs recherchés à l’avenir puissent être formés dans le secteur de l’agrotechnique ES.

Filière «Formateur/trice d’adultes ES» en cours de reconnaissance Le Secrétariat d’Etat à la formation, à la recherche et à l’innovation (SEFRI) a ouvert en décembre 2013 la procédure de

reconnaissance des filières de formation des écoles supérieures qui veulent proposer ce diplôme. Le profil «Formateur/trice d’adultes ES» se trouve dans le texte «Plan d’études approuvé» en page 27.

L’accord de financement permet une libre circulation aux étudiants des écoles supérieures Les élèves d’une école supérieure (ES) devraient bénéficier dès l’année scolaire 2015/16 d’une libre circulation améliorée et d’une transparence des coûts, aussi dans le canton de Schaffhouse. Si le canton de domicile est signataire de l’«accord intercantonal sur les contributions dans le domaine des écoles supérieures (AES)», les étudiants bénéficieront d’une égalité d’accès à toutes les écoles supérieures couvertes par cet accord. Les cantons suivants ont signé l’AES: UR, OW, SO, NW, TI, TG, SZ, ZG, SG, GE, GL, GR, SH & FL v

Comité ODEC Romandie Président: Eric Salamin Vice-président: Lionel Rostagne Secrétaire: Michaël Bachmann Caissier: Christophe Baudraz Membre: Mauro Debrunner E-mail: romandie@odec.ch

L’ODECse mobilisepour… } L’expansion de la profession et l’image de marque des diplômés des écoles supérieures ES } La représentation des diplômés des écoles supérieures ES auprès des milieux de la politique et de l’économie } L’ouverture de possibilités de formation continue } Le droit de co-décision au sein du système éducatif suisse } La reconnaissance européenne des techniciens ES/ET par l’immatriculation Ing. EurEta } Plus de transparence salariale dans la structure des salaires

Prestations de l’ODEC

Professional Bachelor ODEC Pour une meilleure mobilité professionnelle internationale. www.odec.ch/pbac_f

} Vous êtes habilité à porter le titre de l’ODEC dans votre désignation professionnelle, ce qui vous permet d’être reconnu comme membre de l’ODEC } E-mails avec informations sur la formation continue, l’économie et le placement de personnel } Bulletin trimestriel, le magazine de l’association } Immatriculation dans le registre ES } Taxes réduites pour l’immatriculation dans le registre REG C } Conseil en cas de problèmes avec l’employeur } Conseil en matière de formation continue } Plate-forme d’information sur le site Internet de l’ODEC } Réseau pour les diplômés des écoles supérieures ES } Service de recherche d’emploi } Titre international de l’association: Professional Bachelor ODEC


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SALAIRES ES | PLAN D’ETUDES CADRE ES

VISION «Nous sommes le représentant des intérêts de tous les diplômées et diplômés ES» POINTS FORTS DE L’ODEC «Nous devons être le changement que nous désirons voir dans notre monde» | Mahatma Gandhi (1869–1949) Nous représentons nos intérêts | Nous sommes une association de diplômé(e)s ES active au niveau national. Nous sommes indépendants et sans appartenance politique.

ODEC-Bulletin 1|2014

Brochure des salaires ES 2013/2014 Des études pratiques en école supérieure (ES) valent la peine

La brochure des salaires ES peut être commandée auprès de l’ODEC pour CHF 40; les membres ODEC l’obtiennent pour CHF 10: www.odec.ch/salaires

Nous nous plaçons dans une dynamique de concurrence | Nous représentons les diplômés des écoles supérieures en Suisse, en Europe et dans le monde. Nous défendons notre statut professionnel | En tant qu’association nationale, nous portons une grande responsabilité. Dans le système éducatif suisse, nous représentons nos membres avec soin. Nous établissons des contacts | Nous élargissons notre réseau de manière continue sur le plan national et international. Afin de faire jouer nos relations plus efficacement. Nous accueillons les nouveautés avec confiance | Nous avons un esprit ouvert. Nous attendons de nos membres qu’ils nous disent «pourquoi pas» plutôt que «oui mais». Nous prenons soin de notre image | Il est de notre devoir de prendre soin de notre image et de nous positionner clairement auprès des milieux de l’économie et de la politique, et auprès du public. Nous sommes vos partenaires | Les relations avec nos membres se basent sur les valeurs humaines fondamentales; le respect et le fair-play en font partie. Nous agissons avec anticipation | Nous exerçons une influence sur les possibilités de formation et de perfectionnement de nos membres. Nous prenons en compte les événements actuels et futurs. Nous sommes pragmatiques | Nous investissons judicieusement les ressources qui nous sont imparties. Nous sommes à l’écoute des besoins de nos membres.

Evolution salariale en fonction de l’âge et du domaine

150’000 140’000 130’000 120’000 110’000 100’000 90’000 80’000 70’000 60’000 50’000

26–30 ans

31–35 ans Gastronomie

36–40 ans

41–45 ans

46–50 ans

Tourisme

Technique

Economie

plus de 50 ans

Plan d’études cadre ES approuvé Formatrice d‘adultes diplômée ES / formateur d‘adultes diplômé ES Les formatrices et formateurs d‘adultes diplômés ES sont actifs comme formateurs et responsables de formation dans des institutions de formation, comme experts de la formation dans des organisations et des entreprises ou comme formateurs d‘adultes indépendants. Comme experts de la formation, elles/ils prennent part au débat scientifique et participent à la réflexion et à la transformation de la pratique andragogique. Les formatrices/formateurs d‘adultes disposent d‘une formation spécifique approfondie et d‘une expertise afférentes à une discipline scientifique ou à une branche scolaire, à une profession ou à un domaine professionnel ou de vie. Sur cette base, elles/ils se sont spécialisé-e-s dans la planification et la gestion de sessions de formation complexes et durables, dans la conception d‘offres de formation correspondant aux besoins et dans l‘introduction et le soutien des processus de transfert entre théorie et pratique. Leur action repose, pour ce faire, sur des principes d‘éthique professionnelle. Source: site SEFRI

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ODEC-Bulletin – März 2014  

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