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Jahrgang 4, Nr. 3, Februar 2012 14-tägig. Versand im P.A. 70% DCB Bozen, Gebühr bezahlt/taxe percue - mit Werbebeilage I.P. Bei Unzustellbarkeit an das CPO Amt in Bozen zurücksenden, kostenpflichtige Rückgabe an den Absender - Nur im Abonnement erhältlich - Einzelpreis 0,80 €

Jahrgang 4 Freitag, 10. Februar 2012

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Unter der Lupe

Editorial Zurzeit dreht sich alles um die närrische Zeit, die auch dafür genutzt wird, Menschen in öffentlichen Positionen auf kritische Weise den Spiegel für ihr Tun vorzuhalten. Nun, unsere Stadtregierung bietet hierfür den fasnächtlichen Kritikern seit einigen Wochen ein mehr als reiches Betätigungsfeld. Doch während die Stadtväter sich immer wieder harscher Kritik ausgesetzt sehen, wird an der sogenannten Basis unbeirrt gearbeitet, so etwa im Stadtviertelkomitee Mais. Hier haben engagierte Bürgerinnen und Bürger nun eigene Räume bezogen, krempeln die Ärmel hoch und statuieren ein Beispiel für aktives Bürgertum. Die Liste der aufgedeckten Probleme in ihrem Stadtviertel lässt auf ein großes Arbeitspensum schließen. Auch die Mitglieder der Projektgruppe „Seelsorgeeinheit“ haben in den vergangenen Monaten gemeinsam mit den zuständigen Priestern ein Fundament gelegt, auf dem eine gut funktionierende Einheit zum Wohle aller Gläubigen entstehen soll. Indes gehen auch die Bemühungen um die Erhaltung der Arbeitsplätze bei der Memc weiter. Zurzeit wird

in diesem Rahmen auch die Möglichkeit durchleuchtet, für das Werk billigeren Strom aus Österreich zu beziehen. Warum dies jedoch – wenn überhaupt – keine schnelle Lösung sein kann, erläutert Gudrun Esser in ihrem Bericht. Nun noch ein Hinweis in eigener Sache: Wir planen, die Gratisverteilung des Meraner Stadtanzeigers demnächst mehr und mehr einzuschränken. Dabei werden wir bei gleicher Auflagenzahl die Verteilungsfläche etwas vergrößern, die Zeitung im Stadtbereich jedoch nicht mehr so großzügig verteilen, sondern sie im Zeitungshandel zum Kauf anbieten. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und verweisen darauf, dass es nach wie vor auch die Möglichkeit gibt, die Zeitung mit einem Abonnement ins Haus geliefert zu bekommen. Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, ein paar unbeschwerte Faschingstage. Möge nach dem närrischen Treiben die Rückkehr in den Alltag am Aschermittwoch nicht allzu heftig ausfallen. Margareth Bernard

Titelseite Foto: Fasching in Meran

Meran ist nicht Messina Peinlich! Das ist das einzige Wort, das mir zu dieser Angelegenheit einfällt. Meran hat es einmal mehr in die Schlagzeilen geschafft, aber diesmal nicht mit Kurstadtflair zwischen Palmen und schneebedeckten Gipfeln. Meran, das Messina der Alpen, wo sich Gauner öffentliche Gelder erschleichen und die Politik Bescheid weiß, aber schweigt. Was für ein skurriles Bild, das die Medien des Landes dieser Tage von unserer Stadt zeichnen. Dabei ist es an sich nichts Ehrenrühriges, einen Weihnachtsmarkt zu führen wie ein gewinnorientiertes Unternehmen – bloß nicht für einen gemeinnützigen Verein, der sich die Ehrenamtlichkeit ins Statut geschrieben hat. Und durch öffentliche Beiträge großzügig gefüttert wird. Unabhängig davon, was das Gericht bei den „aktiven Kaufleuten“ an Verfehlungen feststellt oder nicht: Welcher Meraner fühlt sich

nicht grob an der Nase herumgeführt, wenn er sich die Selbstbeweihräucherungsorgien der Veranstalter bei jeder AdventmarktEröffnung in Erinnerung ruft? Ganz nach dem Motto: „Wir tun das alles nur für die Stadt, für euch, und das auch noch umsonst.“ Umsonst war nur eines: das Bemühen der Kontrollorgane in der Gemeindeverwaltung. Wie kann es sein, dass Beiträge im hohen fünfstelligen Bereich ausgeschüttet wurden, ohne sich eine ordentliche Bilanz vorlegen zu lassen? Ist das der korrekte Umgang mit Steuergeldern, also mit unser aller Geld? Wer wusste wann Bescheid über die Machenschaften des Vereins? Ein ehrliches Mea culpa aus dem Rathaus wäre allemal angebracht, anstatt sich die Hände in Unschuld zu waschen. Und wie ist es mit der Beitragsvergabe an andere gemeinnützige Vereine; wird die auch so lax gehandhabt? Die Verwaltung sollte ganz genau hinsehen – wenigstens jetzt. Helmuth Tschigg

Foto: Helmuth Tschigg

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Inhalt 4-8 9 11 12

Gemeindenachrichten und Politik Strom für die Memc Gesundheit Der Sterngucker

14-15 18-19 23 24 25 26-27 28 29 30-31

Jugend Pfarrnachrichten Tiere Fasching in Meran Porträt: Christian Troger Kultur Wandervorschlag Botanischer Spaziergang Kleinanzeiger 10. Februar 2012 | 03

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Meran aktuell

Aus den Sitzungen des Stadtrates vom 24.01. und 31.01.2012 Lokalfinanzen: Aussprache mit Gemeindenverbandschef Arno Kompatscher

Kindergarten in der Verdistraße – Verhandlungen mit der Stiftung San Nicolò im Gange

Der Meraner Stadtrat hat sich erneut mit dem Thema Lokalfinanzen befasst. Aufgrund der vielen Dienste und der zunehmenden Aufgaben der Stadt Meran in ihrer Mittelpunktfunktion, ist die Stadtverwaltung der Überzeugung, dass die vorgeschlagene Umverteilung unter den Gemeinden nicht den Erfordernissen entsprechend erfolgt. Zu Gast bei der Sitzung des Gemeindeausschusses war der Prä-

Die Meraner Stadtverwaltung beabsichtigt, in der Verdistraße einen neuen Kindergarten mit 6 bis 8 Sektionen zu errichten. Das hierfür notwendige Grundstück mit einer Fläche von insgesamt 3.500 Quadratmetern könnte die Gemeinde

sident des Südtiroler Gemeindenverbandes, Arno Kompatscher. Im Zuge der Aussprache einigte man sich darüber, eine eigene Arbeitsgruppe, bestehend aus Verwaltern der Gemeinden Meran und Technikern des Gemeindenverbandes, einzusetzen. Es werden neue Parameter nach objektiven Kriterien und mit Berücksichtigung der besonderen Aufgaben einer Stadt vorgeschlagen.

Konvention für die Errichtung von Arkadengräbern Einige Meraner Bürgerinnen und Bürger haben Interesse bekundet, auf eigene Kosten Arkadengräber entlang der südöstlichen Grenzmauer des städtischen Friedhofes

in der St.-Josef-Straße zu errichten. Der Meraner Stadtrat ermächtigte das Vertragsamt dazu, mit ihnen eine entsprechende Konvention abzuschließen.

Versetzung der Kanalisierung in der Leopardistraße – 11.000 Euro eingespart Im Zeitraum 2009-2010 wurde in der Leopardistraße die Kanalisierung versetzt. Gleichzeitig wurden auch die Fernwärmeleitungen verlegt. Nun hat der Meraner Stadtrat die von Ingenieur Alexander Dorfmann ausgestellte Bescheinigung

über die ordnungsgemäße Bauausführung genehmigt. Für die Stadtverwaltung hat sich dabei im Verhältnis zum Vertragspreis von 77.000 Euro eine Einsparung von über 11.000 Euro ergeben.

Neuer Zugang zur Passer – 100.000 Euro bereitgestellt Im Rahmen des Interregprojektes „Ortsgerechte Gestaltung – Freiräume am Wasser“ wird im Frühjahr 2012 auf der Höhe der Meraner Therme ein neuer Zugang zur Passer errichtet. Die diesbezüglichen Arbeiten werden von der

Wildbachverbauung durchgeführt und insgesamt 200.000 Euro kosten. Die Meraner Stadtverwaltung beteiligt sich auch finanziell am Projekt und hat für diese Maßnahme 100.000 Euro gebunden.

Gampenstraße Gemäß den geltenden Bestimmun- wird asphaltiert Lärmkarte wird erstellt

gen müssen Gemeinden eine Lärmkarte erstellen. Für die Erhebung der sogenannten akustischen Zonen durch die Gemeinde Meran werden nun Angebote eingeholt.

von der Stiftung „Fondazione San Nicolò“ erwerben. Ingenieur Christian Kaswalder erhielt im beiderseitigen Einvernehmen einen Auftrag zur Schätzung der Liegenschaft.

Tarife 2012 für den öffentlichen Taxidienst festgelegt Der Stadtrat hat die neuen städtischen und außerstädtischen Tarife für den öffentlichen Taxidienst für das Jahr 2012 festgelegt: Fixgebühr bei Fahrtbeginn 4,25 Euro; Kilometersatz 1,70 Euro; Wartegeld pro Stunde (aufteilbar) 23,30 Euro; Mindestreckentarif (mit den vor-

hergehenden drei Posten nicht summierbar) 6,40 Euro; Zuschlag für den Nachtdienst (ab 21.00 Uhr) 2,15 Euro; Zuschlag für den Sonnund Feiertagsdienst (nicht mit dem Nachtdienst summierbar) 2,15 Euro; Gepäck- und Skibeförderung pro Stück bzw. Paar 0,80 Euro.

Provisorische Rangordnung für die Zuweisung von Seniorenwohnungen genehmigt Der Meraner Stadtrat genehmigte die provisorische Rangordnung für die Zuweisung von gemeindeeigenen Seniorenwohnungen. In die

Rangordnung wurden insgesamt 20 Einzelpersonen und 4 Paare eingetragen.

Ja zur Benennung der italienischen Oberschulen in der Karl-Wolf-Straße nach Gandhi Die Meraner Stadtverwaltung hat den Vorschlag zur Benennung der italienischen Oberschulen in der

Karl-Wolf-Straße nach Mahatma Gandhi positiv begutachtet.

Beiträge Auch heuer findet wieder der renommierte Meraner Lyrikpreis (4. bis 6. Mai) statt. Die Meraner Stadtverwaltung beteiligt sich mit der Verpflichtung eines Betrages von 10.000 Euro an der Veranstal-

tung des Literaturwettbewerbes. Das Italienisches Rote Kreuz wird anteilsmäßig für den Ankauf eines neuen Krankentransportwagens zur Durchführung dieses wichtigen Dienstes mitunterstützt.

Haushaltsvollzugsplan 2012 genehmigt

Im Rahmen des Asphaltierungsprogrammes 2012 wird die Verschleißschicht der Gampenstraße erneuert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 255.000 Euro.

Der Haushaltsvoranschlag 2012 steht bereits seit 27. Jänner. Nun hat der Stadtrat die verantwortlichen Dienstbereichsleiter bestimmt und den Haushaltsvoll-

zugsplan 2012 mit der detaillierten Festlegung der Geldmittel für die Finanzierung des Ausgabenprogramms genehmigt.

Machbarkeitsstudie für die Errichtung einer Kavernengarage vorgestellt Verkehrsingenieur Franco Fietta hat dem Stadtrat den ersten Entwurf der Machbarkeitsstudie für

die Errichtung einer der Nordwestumfahrung angeschlossenen Kavernengarage erläutert. Die von

14.02.

Valentinstag

Fietta vorgeschlagene Lösung sieht den Bau eines unterirdischen Parkplatzes unter dem Küchelberg, im

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Meran aktuell

Halb so viele Strafmandate wegen Autoraserei

Arbeiten am Passerufer um eine Woche verschoben

Die Meraner Stadtpolizei hat den Tätigkeitsbericht 2011 vorgelegt: Die Anzahl der wegen Parkverbot ausgestellten Strafmandate ist von 9.851 auf 9.725 gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr wurden nur halb so viele Strafmandate wegen Geschwindigkeitsüberschreitung

Am 6. Februar hätten entlang der Passer im innerstädtischen Bereich gleich zwei Baustellen eingerichtet werden sollen: eine auf der orografisch rechten Seite des Baches im Abschnitt zwischen dem Cafè Promenade und der O.-Huber-Straße, wo die Sanierung der Passerufer-

ausgestellt. 51 Führerscheine wegen Betrunkenheit am Steuer wurden entzogen und 40 Verkehrsunfälle in der Romstraße, 30 in der Piavestraße, jeweils 28 in der Reich- und Petrarcastraße und 26 in der Cavourstraße erfasst.

Faschingsveranstaltungen 2012

Fernwärmenetz wird erweitert mögliche Verkehrsbehinderungen Im Zeitraum Februar/März wird in der Kurstadt das Fernwärmenetz erweitert, wobei im Zuge der Arbeiten an mehreren Stellen auch die Trinkwasserleitungen erneuert werden. Vom 6. Februar bis 2. März wird die Romstraße im Abschnitt zwischen der Mirabell- und der Ortweinstraße gesperrt. Die

Umleitung erfolgt über die Garibaldistraße. Vom 13. Februar bis 24. März wird hingegen in der Zueggstraße gearbeitet. Dort wird die wechselnde Einbahnregelung eingeführt. Vom 13. Februar bis 17. März wird auch in der Galileistraße gegraben. Weitere Infos unter www.ae-ew.it

Warnung statt Tarnung in der Cavourstraße in Meran In der Natur ist es nicht selten, dass eine Struktur wie die Zebrastreifen mehr als eine Aufgabe erfüllen. Streifen zur Regulierung der Temperatur, Insekten, die nur ungern auf Streifen landen, weil sie die Struktur nicht erkennen, oder die Theorie der Tarnung; wobei die Streifen nicht gänzlich vor gefräßigen Löwen schützen. Einfältig in ihrer Funktion sind die hiesigen Zebrastreifen, die sollten vor den Gefahren im Straßenverkehr schützen. Unser Zebra, das inkognito bleiben möchte, was sicherer ist, ist bereits seit zwei Monaten unterwegs, zweimal wöchentlich streift es in den Abendstunden von der einen zur anderen Straßenseite. Eine sehr unübersichtliche Stelle gilt es schließlich sichtbar zu machen, statt auf die Gemeinde zu schimpfen, mit einer Strategie entgegenzustreifen, die aufhören/anhalten lässt. Ob es hupende Autofahrer sind, deren Bremsweg bei Tempo 50 durch ein umherstreifendes Zebra im wahrsten Sinne des Wortes noch einmal mehr verkürzt wird,

mauer (6. Baulos) geplant ist, und die andere auf der linken Seite auf der Höhe der Therme, wo ein neuer Zugang zur Passer errichtet wird. Aufgrund der tiefen Temperaturen wurde der Arbeitsbeginn aber auf Montag, 13. Februar verschoben.

Auch dieses Jahr organisieren die Jugendzentren der Stadt Meran am Unsinnigen Donnerstag verschiede-

ne Faschingsveranstaltungen. Die Stadtverwaltung hat hierfür einen Beitrag von 8.500 Euro gewährt.

Impfpflicht der Hunde gegen Tollwut bleibt aufrecht Auch für das Jahr 2012 bleibt die Tollwutimpfung für alle Hunde in Südtirol Pflicht. Aus diesem Grund müssen alle Hunde, bei denen der Tollwutimpfschutz abgelaufen ist, wieder geimpft werden. Ausnahme: Hunde, die jünger als 3 Monate sind. Die Impfung kann beim eigenen Vertrauenstierarzt getätigt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, die vom Sanitätsbetrieb festgelegten Impftermine wahrzunehmen. Die Kosten von 5 Euro für die Impfung liegen beim Besitzer. Alle Hunde müssen mit Leine und Maulkorb versehen sein;

weiters ist die Bestätigung des gesetzten Microchips mitzubringen. Ist ein Hund noch nicht regulär mit Microchip gekennzeichnet, kann dies vor Ort auf Kosten des Besitzers durchgeführt werden. Für die Stadtgemeinde Meran sind folgende Termine festgelegt worden: 16. März 2012 von 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr 23. März 2012 von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr Wo: Tierärztlicher Dienst, St.-Josef-Straße 3, Meran, Tel. 0473 222 236.

Fenster zur Welt

Nein zum Krieg gegen Iran

foto nb oder ältere Passanten sowie Kinder, die schmunzelnd aber dankbar die tarnende und warnende Funktion annehmen. Also heißt es weiter: Habt Acht im Straßenverkehr, auf zwei, drei oder vier Rädern. Der Fußgänger hat ab sofort tierische Unterstützung und wir wünschen gelungene Bewusstseinsschärfung. nb

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von Ulrich Ladurner Soll der Westen nächst einmal sortieren. einen Krieg füh- Hat das Regime Grund dazu, ren, um einen sich bedroht zu fühlen? nuklear bewaff- Ganz gewiss, und das schon seit neten Iran zu Jahrzehnten. Die Islamische Republik Iran ist besonders von verhindern? Nein. Denn ein den USA nie akzeptiert worden. Krieg kann den Ein Regimewechsel in Teheran, Bau einer iranischen Bombe nur das ist ein altes Ziel. Innerhalb verzögern, aber nicht verhin- des Regimes gibt es eine Fraktidern. Darüber sind sich alle Ex- on, die der Meinung ist, dass die perten einig, auch die Kriegsbe- Islamische Republik Iran in den Augen des Westens ohnehin keifürworter unter ihnen. Warum nun sollte Teheran eine ne Existenzberechtigung hat – wie auch immer sie sich verhalBombe wollen? Erstens: Das Regime will sich ge- ten mag. Für diese Fraktion wäre gen jeden Angriff absichern. Wer die Bombe die finale Immunisienämlich eine Atombombe hat, rung gegen ein feindliches Umimmunisiert sich gegen militäri- feld. Doch wir wissen bis heute sche Interventionen. Der Wille nicht, ob sich diese Fraktion zur Bombe ist Ausdruck von Un- durchgesetzt hat. Denn es gibt sicherheit und damit defensiver keinerlei stichhaltige Beweise dafür, dass Iran die Bombe baut. Natur. Zweitens: Das Regime will die Es gibt eine zweite Fraktion im Bombe dazu benutzen, um eine Regime, die deutlich erkennt, hegemoniale Stellung in der Re- wie hoch der Preis für den Bau gion zu erreichen und seine Ziele einer Bombe ist – die völlige Isodurchzusetzen. Sie wäre Aus- lation. Diese „weichere“ Fraktion druck eines Strebens nach regio- wäre vielleicht bereit einzulennaler Vorherrschaft und damit ken, doch kann sie es nur unter bestimmten Bedingungen tun. offensiver Natur. In Wirklichkeit lassen sich die Iran muss für eine Abkehr von Gründe nicht so sauber trennen. seiner dubiosen Atompolitik etDenn, wer einmal eine Bombe was bekommen. Dieses Etwas besitzt, der kann beides: sich ab- müsste beiden Fraktionen wertsichern und dominieren. Trotz- voll sein, den Falken wie den dem wird man einen nuklear be- Tauben. waffneten Iran nur verhindern Dieses Etwas sind zum Beispiel können, wenn man an den mög- Sicherheitsgarantien in Form eilichen Motiven Teherans arbei- nes Nichtangriffsangebots für tet. Das heißt, man sollte sie zu- die Islamische Republik Iran.

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Politik

Meran bald nicht mehr „kinolos“? Seit nunmehr fast drei Jahren ist die zweitgrößte Stadt Südtirols mit alsbald 40.000 Einwohnern „kinolos“. Die Meraner Stadtregierung prüft zurzeit die Möglichkeit einer Anmietung des Saales in der Aristongalerie zum Zwecke einer Umwandlung in ein Kino. Dass Meran kein Kino hat, möchte man eigentlich als untragbaren Zustand bezeichnen. Wenn man sich dann aber vor Augen führt, dass die Passerstadt auch äußerst große Probleme hat, ein funktionierendes Jugendzentrum auf die Beine zu stellen, dann wird schnell klar, dass

diese Dinge wohl hausgemacht sind. Diesbezüglich könnte man auch einen Mangel an Fußballplätzen anführen oder die Tatsache, dass die Meraner Skaterjugend auf einen Skatepark generell schon seit Längerem verzichten muss (der Meraner Stadtanzeiger widmete dem Thema im Herbst einen Leitartikel). Der Verzicht auf einen Kinobesuch reiht sich also nur ein in eine Reihe von Freizeitbeschäftigungen, denen die Meraner Bürger und Bürgerinnen so schon länger nicht mehr nachgehen können. Nun hat Stadtrat Luis Gurschler

aber gegenüber der Tageszeitung „Dolomiten“ erklärt, dass derzeit die Wiedereröffnung eines Kinos in der Aristongalerie am Rennweg geprüft werde. Bisher wurde der große Saal von zwei Schulen als Aula Magna genutzt. Da diese aber alsbald ihre eigene Schulaula bekommen, würde die Lokalität, die sich zurzeit in Privatbesitz befindet, wieder frei werden. Aber auch hier hätte man nur an drei Abenden pro Woche die Möglichkeit, den Saal für jene Zwecke zu nutzen. Derzeit wird im Zusammenarbeit mit dem Landesamt für

Kultur geprüft, wie die Finanzierung dieses Projektes vonstattengehen könnte. Aus diesem Grund sei die Meraner Gemeinde durchaus bereit, die nötigen Materialien anzukaufen, die Miete für den Saal wiederum könnte von der Landesverwaltung übernommen werden. Laut Gurschler stünde es mittlerweile so gut wie fest, dass man versuchen werde, diese Option zu verwirklichen, Man darf also gespannt sein, ob diese auf den ersten Blick etwas „billige“ Lösung die Meraner Einwohner zufriedenstellen wird. tk

JG Burggrafenamt stolz auf Nightliner Projekt Die neuen Nutzerzahlen des Nightliners im Burggrafenamt: monatlich 1000 Fahrgäste. Nach Startschwierigkeiten wurde das Projekt zum Erfolgsmodell. Die Junge Generation ist stolz darauf, das Nachtverkehrsproblem gelöst zu haben. Dank der öffentlichen Hand wurde die Idee der Jungen Generation umgesetzt. Vor rund vier Jahren gründete die Junge Generation (JG) eine Arbeitsgruppe, welche das Nachtverkehrsproblem des Burggrafenamtes lösen sollte. Viele Jugendliche, besonders aus dem Ulten- und Passeiertal, waren in ihrer nächtlichen Freizeitgestaltung eingeschränkt. Nun legte die Arbeitsgruppe der Burggräfler JG den Jahresbericht vor. Aktuell werden 20 Burggräfler Gemeinden samstags von 22.00 bis 04.00 Uhr befahren. Bei Projektbeginn waren manche Busse nicht

ausgelastet. Mit Taktfrequenzminimierung, wodurch sogar die Ausgaben verkleinert wurden, gelang es, die Auslastung zu optimieren. In den letzten fünf Monaten nutzten rund 6.000 Personen den Nightliner. Bezirksjugendreferent Ulrich Ladurner: „Das Projekt Nightliner Burggrafenamt wird immer größer. Marketingpläne, Finanzierungsschlüssel und Fahrzeitoptimierung stehen auf der Tagesordnung der AG. Nach der politischen Idee und deren Umsetzungsbegleitung muss die Arbeit nun gänzlich beim Amt für Mobilität, der Bezirksgemeinschaft und den Gemeinden bleiben.“ Die JG Burggrafenamt stellt fest, dass sich das Problem Nachtverkehr somit gebessert hat. Jetzt muss das Thema Nachtleben, im Sinne von Ausgeh- und Feier-

Bald 40.000 Einwohner Die vollständige und endgültige Statistik wird erst nach Abschluss der Volkszählung zur Verfügung stehen, aber die vorläufigen Daten zeigen bereits, dass Merans Bevölkerung stetig ansteigt und bald die Schwelle von 40.000 Einwohnern erreichen wird.

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JG Burggrafenamt und Aktivgruppe Nachtverkehr Burggrafenamt Hinten von links: Rene Tumler, Johannes Winkler, Urban Unterweger und Harald Mitterer von der AG Nachtverkehr, Stefanie Fister; vorne von links: Veronika Ladurner, Andreas Unterhuber, Simon Staffler, Ulrich Ladurner, Olivia Holzner möglichkeiten, in Angriff genommen werden. Im Burggrafenamt muss mehr Raum für nächtliche

Freizeitgestaltung geschaffen werden, um der großen Nachfrage der Jugend gerecht zu werden.

Einladung zur Diskussion Ende Dezember 2011 lebten in der Kurstadt 38.863 Bürger (18.708 Männer und 20.155 Frauen. Am 31. Dezember 2010 zählte die Kurstadt insgesamt 37.693 Einwohner. 2011 sind 1.487 Menschen zugewandert, 927 hingegen ausgewandert. Geboren wurden 366 Kinder, gestorben sind 320 Bürger.

Partecipare per cambiare! Der Bürger zahlt, aber was zählt er? Der Bürgermeister aus Sassello (Sv) berichtet über die Bürgerbeteiligung in seiner Gemeinde. Dienstag, 28. Februar, 20.30 Uhr Kulturzentrum Mairania, Cavourstr. 1, Meran Initiative für mehr Demokratie – Bezirksgruppe Meran Lösung des Rätsels von Seite 31

Sprechstunden in der SVP-Bezirkskanzlei Meran, Sparkassenstraße 23 Terminvormerkung: Tel. 0473 236 526 Landtagsvizepräsidentin DDr. Julia Unterberger Montag, 13. Februar von 16.30–18.00 Uhr Terminvormerkung erforderlich L.Abg. Maria Hochgruber Kuenzer Montag, 27. Februar von 12 – 13 Uhr Terminvormerkung erforderlich: Tel. 0471 946 310

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V E T T A

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ClaMay


Politik

SVP Bezirksleitung Meran: „Mit Maß und Ziel“ Die SVP Bezirksleitung Burggrafenamt hat sich bei ihrer letzten Sitzung unter anderem mit der aktuellen Situation in Meran beschäftigt. Dabei wurde der SVP Meran und vor allem Bürgermeister Günther Januth der Rücken gestärkt. „Die Berichterstattung gewisser Medien in der Causa „Kaufleute aktiv“ erscheint unverhältnismäßig und die Vermischung mit der politischen Arbeit der Meraner SVP mit Kaufleute Aktiv ist absolut nicht nachvollziehbar“, meinte Bezirksobmann Karl Zeller. Auch Oberstaatsanwalt Guido Rispoli habe gegenüber Parteiobmann Richard Theiner klar festgestellt, dass weder die Landes- noch die Stadtpartei von den laufenden Ermittlungen betroffen sei. „Falls Einzelpersonen sich etwas zu Schulden haben kommen lassen, so ist dies festzustellen, zu beweisen und gesetzeskonform zu bestrafen. Sich jetzt schon als Richter aufzuspielen

und vorzuverurteilen, steht in einem Rechtsstaat niemandem zu, auch nicht der politischen Opposition. Man kennt die üblichen parteistrategischen Spiele, aber bitte alles mit Maß und Ziel“, war der Grundtenor in der Bezirksleitung. „Die Gemeindeverwaltung Meran unter Bürgermeister Januth macht eine gute Arbeit. Die Kontroversen sollten wieder auf inhaltlicher, nicht auf persönlicher Ebene ausgetragen werden“, fordern Obmann Zeller und Stellvertreter Christanell. Auch der Meraner Bürgermeister Günther Januth betonte, dass es in der Stadt genügend Sachthemen aufzuarbeiten gebe: „Wir haben Vertrauen in die laufenden Ermittlungen und wollen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft aufklären, aber vor allem für unsere Bürgerinnen und Bürger intensiv und gut arbeiten.“ Bei den Berichten der Abgeordneten ging Veronika Stirner auf die neue Kinder- und Jugendpsychia-

SVP-Bezirksleitungsmitglieder Burggrafenamt trie ein und begrüßte deren Realisierung in Meran, welche noch innerhalb 2012 erfolgen soll. Arnold Schuler zeigte den aktuellen Stand bei der Überarbeitung des Gemeindewahlgesetzes auf. Vor allem wies er aber auf die Debatte zum Gesetzentwurf „Bürgerbeteiligung“ hin. Den aktuellen Vorschlag präsentiert Schuler bei der Sitzung des Bezirksausschusses. Dieser wird am Freitag, 10. Februar, im Peter-Thalguter-Haus in Algund stattfinden. Auf der Tages-

ordnung stehen zudem die Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl der Parteispitze und ein Bericht des Bezirksobmannes Karl Zeller zum Entwurf des neuen Landeswahlgesetzes sowie ein Referat von Arnold Schuler über den Gesetzentwurf zur Bürgerbeteiligung. Abschließend wurde der Bürgermeister von Schenna, Alois Kröll, als Bezirksvertreter in den SVPLandesausschuss für Gemeindepolitik gewählt.

Mitspracherechte, andererseits können wir uns auf dem Weg in politische Mandate gegenseitig unterstützen und Erfahrungen austauschen,“ ist Astrid Pichler, Bezirksfrauenreferentin im Burggrafenamt, überzeugt. Anni Thaler, ihre Amtskollegin aus dem Vinschgau, zeigte sich während der kürzlich stattgefundenen gemeinsamen Sitzung beider Bezirksausschüsse sehr erfreut über die bereits bestehende hohe Präsenz von Frauenausschüssen in den Gemeinden ihres Tales. „Doch wir bleiben nicht stehen und wollen unsere Prä-

senz weiter ausbauen!“ Wie der Aufbau von neuen Frauenausschüssen in den Orten organisiert werden kann, erläuterte Landesfrauenreferentin Angelika Margesin in ihrem Bericht. Die Ausschüsse werden im ganzen Land bis April 2012 neu gewählt oder gebildet, danach folgen die Neuwahlen der Bezirksfrauenleitungen. Gemeinsam stehen die Leitungsgremien der SVP-Frauen den Interessierten mit Rat und Tat zur Seite und wollen in den nächsten Wochen den Aufbau vor Ort mitbegleiten.

Frauen stehen vor der Wahl

Von links: Anni Thaler - Bezirksfrauenreferentin des Vinschgaus, Landesfrauenreferentin Angelika Margesin, Astrid Pichler - Bezirksfrauenreferentin des Burggrafenamtes

Erteilte Baugenehmigungen 18.01.2012 bis 23.01.2012 2012 / 9 vom 18.01.2012: HOTEL TIFFANY KG der Pernter Hildegard & Co Qualitative Erweiterung des Hotels Tiffany, Errichtung einer Dienstwohnung und von Lagerkellerräumen, I. Variante, OrazioGaigher-Straße 3 2012 / 10 vom 18.01.2012: VISANI Pamela, VISANI Patrizia Energetische Sanierung mit Erweiterung (Kubaturbonus) und Anbau eines neuen Wohngebäudes, I. Variante, Dantestraße 122 2012 / 12 vom 19.01.2012: BRANDNER Margaretha Errichtung von teils unterirdischen Räumen und Veränderung des Schwimmbades, Dantestraße 83 2012 / 13 vom 19.01.2012: GUTWENIGER Thomas Verbreiterung der Zufahrt, Winkelweg 40 2012 / 14 vom 19.01.2012: RUNGE Olga Energetische Sanierung des Wohnhauses und Erweiterung der Wohnung im Dachgeschoss (Kubaturbonus), I. Variante, Dantestraße 41

Für die Stärkung der Frauenanliegen in den Gemeinden im Burggrafenamt und im Vinschgau setzen sich die SVP-Frauen beider Bezirke ein. Im Frühjahr werden die Ortsoder Gemeindefrauenausschüsse neu gewählt. „Die Stärkung der Frauen in den politischen Entscheidungsgremien ist den SVP-Frauen seit jeher ein wichtiges Anliegen. Wenn wir uns zusammenschließen und die Gründung der Frauenausschüsse als offizielle Unterorganisationen der SVP nutzen, so haben wir einerseits mehr

Verkehrsverordnungen der Stadtgemeinde 4.-November-Straße: Vom 03.11.2010 bis 02.11.2012 gelten in der 4.-November-Straße, im Teilstück Laurinstraße / Bauhofstraße ein Fahrverbot und ein permanentes Parkverbot mit Zwangsabschleppung. Die Zufahrt der Anrainer ist je nach Stand der Arbeiten gewährleistet. Umleitung: Bahnhofsareal, Höchstgeschwindigkeit 30 km/h.

St.-Franziskus-Straße / K.-Wolf-Straße: Vom 16.01.2012 bis 24.02.2012 gilt in der St.-Franziskus-Straße / K.-Wolf-Straße ein Fahrverbot. In der Mozartstraße gilt im Teilstück K.Wolf- / R.-Zandonai-Straße ein permanentes Parkverbot mit Zwangsabschleppung. In der Verdistraße, im Teilstück St.-Franziskus- /V.-BelliniStraße, gilt der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen. In der V.-Bellini-Straße gilt von der Verdistraße in Richtung K.-Wolf-Straße Einbahnverkehr. Die Zufahrt der Anrainer erfolgt je nach Stand der Arbeiten.

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Otto-Huber-Straße: Vom 06.02.2012 bis 16.05.2012 gelten in der O.-Huber-Straße, im Teilstück Carduccistraße / Passerpromenade ein Fahrverbot und ein Parkverbot mit Zwangsabschleppung. Katzensteinstraße: Vom 23.01.2012 bis 10.03.2012 gilt in der Katzensteinstraße je nach Verlauf der Arbeiten und im Bezug zum technisch-arbeitsbedingten Bedarf ein Fahrverbot.

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Meran aktuell

Stadtviertelkomitee Maia - Mais

Bericht über die Tätigkeiten im Jahr 2011 Die aufgetretenen Probleme im ersten Tätigkeitsjahr waren jene, welche die Bürgerinnen und Bürger von Untermais am häufigsten gespürt haben und seit Jahren auf eine Lösung warten, vor allem der Verkehr und die Sicherheit auf den Straßen, die Bürgersteige, die Umwandlung kurzer Fahrradwege in ein wirkliches Fahrradwegenetz zwischen der Peripherie und dem Stadtzentrum (siehe Romstraße), die abendliche und nächtliche Lärmbelästigung in der Harmonieund Matteottistraße und den angrenzenden Straßen. Es wurde versucht, die zuständigen Stellen und die Bewohner zu sensibilisieren bezüglich der zunehmenden Probleme der Spielsucht (eine besorgniserregende Entwicklung auch in unserer Stadt, wo mehrere Spielsäle

eröffnet wurden, und zwar in „sensiblen“ Gegenden), der Schutz der Grünflächen und der Versuch, das Apollo-Kino wieder zu öffnen – als Begegnungs- und Kulturzentrum für deutsche und italienische Bürger. Ein dringendes Problem ist schließlich die Sauberkeit der Straßen und Plätze im Stadtviertel, wenn man es mit dem Stadtzentrum vergleicht, ebenso wie die mangelhafte Pflege der öffentlichen Flächen. Um in diesen verschiedenen Problemfeldern Lösungen zu finden, wurden einige Initiativen gestartet, in welche die zuständigen öffentlichen Stellen, Experten und die Bevölkerung einbezogen wurden. Am 27.09.2011 wurden der Gemeindeverwaltung folgende offiziellen Anfragen übermittelt:

• Einrichtung einer Einbahnstraße in der St.-Markus-Straße; • Abschaffung der Parkscheibenregelung (auf 1 Stunde beschränkt) auf beiden Seiten der Kasernenstraße zwischen der Gampenstraße und der ersten Kurve an der Kreuzung mit der Etschmanngasse, wo die Parkplätze nicht korrekt sind; • Einrichtung von Zebrastreifen an der Kreuzung Garibaldi-/Mirabellastraße; • Beleuchtung hinter dem alten Rathaus von Untermais; • außerordentliche Reinigung in der Harmoniestraße und Markthallengasse im Bereich des Untermaiser Waalkonsortiums; • Bauruine an der Ecke Matteotti/Harmoniestraße; • Geschwindigkeitsbegrenzung in

der Romstraße nahe der Schulen, eventuell mittels „liegender Polizisten“; • wiederholte Aufforderung für bessere Straßenbeleuchtung in der Markthallengasse, Ecke Matteottistraße; • Sanierung des Fahrradweges längs des Campingplatzes, besonders an der 90°-Biegung am Südende; • Beaufsichtigung der Kinderspielplätze: Reinigung, Betreuung, Benutzungsregelung. Auf Wunsch mehrerer Bürger hat der Stadtviertelrat mit der Gemeinde vereinbart, dass weitere Wohngebiete bis zum Winkelweg, die zu Untermais gehören, in das Stadtviertelkomitee Maia-Mais eingegliedert werden.

Segnung der Räumlichkeiten des Stadtviertelkomitees Mais/Maia

Präsident Valentino Brocca und Vizepräsident Stefan Pur

Vor Kurzem wurde zur Segnung der Räumlichkeiten des Sitzes des Stadtviertelkomitees Mais/ Maia in die Matteottistraße 42 geladen. Offiziell existiert das Stadtviertelkomitee seit Mai 2011, mit Valentino Brocca als Präsident und Stefan Pur als dessen Vize. Insgesamt sind es 11 Vorstandsmitglieder und über 20 ständige Mitarbeiter, die nun in den neuen Räumlichkeiten für 4295 Bewohner von Untermais auch einen Parteienverkehr anbieten, und zwar zweimal wö-

chentlich, jeweils dienstags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 16 bis 18 Uhr. Der Sitz im Ex Gemeindehaus, übrigens das Geburtshaus des Präsidenten, versteht sich als Sammelstelle, um Probleme gemeinsam angehen zu können, und mit Hilfe aller viel zu erreichen. Um zu spüren, wo der Schuh drückt, ist es wichtig, dass auch der Zusammenhalt der Bürger - sei es der deutschen als auch der italienischen Sprachgruppe - verstärkt wird.

Stadtrat Luis Gurschler war auch anwesend Miteinander reden, statt wegschauen, wenn Probleme auftauchen, das ist die Devise. In diesem Sinne möge erreicht werden, was man sich vorgenommen hat. nb

Freizeitmaler Ortsgruppe Meran

Frühlingsprogramm 2012 www.freizeitmaler.it ► Wochenendkurs mit Stefan Fabi Karton-, Linol- und Holzdruck Freitag, 16. März von 14.00 bis 19.00 Uhr Samstag, 17. März von 09.00 bis 18.00 Uhr Sonntag, 18. März von 09.00 bis 15.00 Uhr, mit einer kleinen Pause Mitzubringen: Bleistift, Papierschneidemesser und Schürze ► Freie Malerei mit Hanny Toni Acryl für Neueinsteiger und Fortgeschrittene - 8 Einheiten jeweils Mittwoch und Donnerstag von 16.30 bis 18.30, 15. und 16. Februar, 22. und 23. Februar, 29. Februar und 1. März, 7. und 8. März

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► Aquarellkurs mit Vroni Meraner für Anfänger und leicht Fortgeschrittene am Samstag, 24. März von 09.00 bis 12.00 und von 14.00 bis 17.00 Uhr ► Zeichnen mit Herbert Lahn 6 Einheiten – ab dem 24. Februar jeweils Freitag von 19.00 bis 21 Uhr ► Maltreff - Malen in der Gruppe, auch für Neueinsteiger jeden Montag von 19.30 bis 21.30 Uhr und Mittwoch von 09.00 bis 11.00 Uhr Anmeldung erwünscht

► Atelierbesuch bei Stefan Fabi am 09.03.2012 um17.00 Uhr in Marling ► Atelierbesuch bei Hanny Toni am Samstag, 5. Mai um 14.30 Uhr in St. Pankraz – anschließend gibt der Künstler uns praktische Tipps, wie man Bilder aufzieht und bespannt Anmeldung für alle Kurse bei: Brigitte Dietl Andres, Tel. 339 4266 011 und Isolde Veith, Tel. 347 8651 369 ► Kulturfahrt am Samstag, 14. April - zum Franz Marc Museum nach Kochel am See und anschließend nach Murnau

Besichtigung des Schlossmuseums, Mittagessen in Murnau und Besichtigung des Münterhauses Anmeldung und Informationen bei Irene Krause innerhalb 25. Februar unter: 348 3657 211 Ausstellung der Freizeitmaler Meran 4. bis 12. Mai 2012 Eröffnung: 4. Mai um 19.00 Uhr im Alten Rathaus in Obermais, Dantestraße 5 Öffnungszeiten: täglich von 10.00 bis 12.00 und von 17.00 bis 19.30 Uhr


Meran aktuell

Strom vom Brenner für die Memc? Ein genialer Schachzug, der endlich gelungen scheint, oder doch nicht das Allheilmittel? Strom über den Brenner nach Südtirol importieren. Immer wieder ist die Rede von einer Verknüpfung beider Stromnetze – von jenem in Österreich mit dem italienischen. Jetzt, so verkündeten die Verantwortlichen am letzten Montag im Jänner, sei nach Jahren der Verhandlungen der Durchbruch geschafft. Energielandesrat Laimer sprach davon, dass es in Rom an jenem Montag nicht mehr um die Frage gegangen sei, ob überhaupt, sondern letztlich um die Aufgabenverteilung im Fall eines grenzübergreifenden Stromnetzes. Man rechne mit der Verbindung beider Netze innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre. Die Memc betreffend allerdings, bremste Laimer den ersten Enthusiasmus umgehend. Wenn der Strom über den Brenner kommt, dürfe man nicht mit Schnäppchenstrom rechnen. Zwar liegen die Strompreise in Südtirol bis zu dreißig Prozent über jenen in Österreich, doch dürfe man sich von jener Verbindung zu den Nachbarn im Norden nicht allzu viel versprechen, betonte Laimer. Denn es dürfe nicht vergessen werden, dass recht hohe Netzgebühren zu bezahlen seien. Für ein Unternehmen wie die Memc sei der Strompreis damit immer noch zu hoch, meinte Laimer. Zudem zeigte sich der Landesrat generell nicht besonders zuversichtlich, den Solarmarkt betreffend. Er sehe wenig Hoffnung für die Memc-Filiale in Sinich, denn der Solarmarkt befinde sich weltweit in Schwierigkeiten. Schwierigkeiten mit der BrennerStrom-Linie sehen hingegen einige Experten im Land. Die noch nicht vollständige Verbindung mit Österreich herzustellen, sei kein Problem. Es müsse auch nichts renoviert oder wiederhergestellt werden, vielmehr gelte es nur noch, die beiden Netze zu verbinden. Aber genau hier sei auch die erste Hürde des Projektes: Denn die Spannungsebenen in Italien und Österreich sind nicht dieselben. Österreich betreibt sein Verteilernetz mit den in Europa üblichen 110 Kilovolt. In Italien sind hingegen 130 KV üblich. Deshalb brauche es am Brenner eine Umspannkabine, so Laimer. Leitungen seien ja vorhanden. Vorhandenen Grundsatzverträgen über ein grenzübergreifendes Projekt sei also in einer Art Sonder-

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projekt vorgegriffen worden. Doch die Stromfachleute betonen, dass wegen der Spannungsunterschiede ein Transformator notwendig sei. Diesen in der Gemeinde Brenner aufzustellen, sei jedoch problematisch. Wenn überhaupt, sei die Nachbargemeinde Matrei am Brenner ein geeigneter Standort. Zudem raten die Fachleute, noch eine Variante anzudenken. Statt neu zu bauen, Vorhandenes nutzen. Schließlich erfordere der Bahnverkehr auch eine Transformation des Stromes. Bevor man viel Geld für eine neue Anlage ausgibt, scheine wenigstens die Überprüfung dieser Alternative sinnvoll. Doch selbst wenn all diese Aspekte berücksichtigt würden, bliebe noch eine entscheidende Schwierigkeit, sagen unsere Experten. Die Stromleitungen vom Brenner durch das Eisacktal würden dem benötigten Strom für die Memc niemals standhalten. Ein Unternehmen wie der Sinicher Siliziumhersteller braucht bis zu 100 Megawatt Leistung. Das ist so viel, wie die Städte Bozen mit Umgebung und Leifers (etwa 150.000 Einwohner) gemeinsam zu Spitzenzeiten benötigen. So viel benötigt die Memc, wenn alle Produktionsbereiche auf Hochtouren laufen und das müsste eine Stromleitung gegebenenfalls auch transportieren können. Das vorhandene Netz vom Brenner bis in das Tal könne das jedoch keineswegs. Es gebe aber noch eine Alternative, die wesentlich interessanter sein könnte, als

das gerade mit Terna (dem italienischen Stromnetzanbieter) besprochene Brenner-Projekt: nämlich die Verbindung Reschen Burggrafenamt. Auch am Grenzübergang Reschen steht ein sogenannter Eckmast arbeitsbereit zur Verfügung. Dieser wurde vor Jahren installiert und war damals bereits als Weiche zwischen Nord und Süd gedacht. Zudem handle es sich bei jenen bestehenden Hochspannungsleitungen um die in Europa üblichen 220 V-Leitungen. Einzig, jene Verbindung weise noch eine Lücke in das Tal auf. Nämlich auf der Strecke zwischen Kastelbell und Laas. Eine Straßenstrecke von 17,1 km. Diese Lücke sei vermutlich mit einem vergleichsweise geringeren finanziellen Aufwand zu schließen. Ob das den Strompreis für die Memc und andere Unternehmen attraktiv genug machen würde, bleibt zu diesem Zeitpunkt Spekulation. Für die Memc bliebe noch der berühmte „Plan B“, den Landesrat Bizzo ins Spiel brachte. (Der Stadtanzeiger berichtete in seiner letzten Ausgabe). Demnach würde die Memc nicht mehr wie bislang mit dem Strom der SE Hydropower aus Lana, sondern mit dem eines eigenen Gaswerks auf dem Gelände arbeiten. Vermutlich mit technischer Unterstützung der Etschwerke (zu je 50 % Eigentum der Gemeinden Bozen und Meran). Auf welche Lösung man sich letztlich einigen wird, steht noch in den Sternen. Zumal nach wie vor fraglich ist, was die Unternehmensleitung in Amerika plant. Teil eines sogenannten „global players“ zu sein, klingt zunächst attraktiv. Wirft jedoch die Frage auf, inwieweit so geführte Unternehmen letztlich noch an die Beschäftigten selbst denken, oder vielmehr an Umsatzzahlen. Die Entscheidung zugunsten des Umsatzes ist aus der Distanz si-

cherlich leichter zu fällen. In der Provinz jedoch muss man sicher auch über Arbeitsplatz-Alternativen für die über 300 Mitarbeiter nachdenken. Derzeit einziger Lichtblick für die Memc ist die Produktion für den Kommunikationsbereich, denn dieser Bereich scheint derzeit relativ krisensicher. Aber noch etwas bleibt ungewiss: Warum wurden die Verhandlungen mit dem Stromnetzanbieter Terna, mit Sel-Vertretern und dem Energielandesrat Laimer derart enthusiastisch kommuniziert, wenn wir nicht wirklich mit einem großen Preisnachlass bei den Stromtarifen rechnen können? Gewiss bleibt dem Unternehmen in Sinich allerdings die Schützenhilfe des Unternehmerverbandes. Stefan Pan, der Präsident des Verbandes, betonte, dass ein exzellenter Betrieb wie die Memc in jedem Fall alle Solidarität verdiene und erhalte. Denn genau jene Bereiche, die aufgrund ihrer Expertise weltweit kompatibel sind, müsse das Land unterstützen. Zudem müsse man bei den wirtschaftlichen Anliegen, den Standort Südtirol betreffend, an einem Strang ziehen. Pan nutzt daher die regelmäßigen Gespräche mit Memc-Direktor Pasolli und mit politischen Vertretern, um zu einer allgemein engeren Vernetzung aufzufordern und das nicht nur in Sachen Strom. Dem Meraner Stadtanzeiger sagte der Unternehmer (Pan Strudel), dass es immer wichtiger werde, zu kooperieren, auch über die Grenzen hinweg. Bereiche stärken, die sich bereits gut entwickelt haben, statt immer Neues anzuschaffen. Darin stimmt dem Unternehmerchef auch der Direktor der Memc zu. Den Nerv der Politiker habe man bereits getroffen, jetzt ginge es darum, auf diesem Weg weiterzumachen, Kooperationen zu intensivieren. ge

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Gesundheit

Faschingskrapfen im Test Welcher Krapfen bekommt die beste Note? Wieder ist Fa- sigsten ist die Marmelade in den schingszeit und Krapfen von J. Lemayr, damit kann demzufolge sind man sich am besten bekleckern. Krapfen wieder ein Alle anderen haben eine feste KonRenner. Die Theken sistenz. sind voll davon. Der Preis, die Grö- Kruste ße und das Gewicht Den Drucktest mit dem Daumen sind unterschiedlich, aber vor al- hat der Krapfen von Alexandra für lem schmecken sie anders. Über sich entschieden. Er ist sehr weich. Geschmack lässt sich streiten, aber Recht fest sind jene von Ultner Aussehen, Konsistenz, Füllung, Brot und Lemayr, bei Fux und Pöhl Gewicht und Preis sind eindeutige hingegen bricht die Kruste ein, soMerkmale. dass ein Loch entsteht. Im Test stehen Krapfen aus folgenden fünf BäGewicht Durchm. ckereien/Konditoreien: (g) (cm) Fux/Preiss, J. Lemayr, 84 9,5 Alexandra, Ultner Brot Fux/Preiss 94 9,0 und Pöhl. Bewertet wird Lemayr das Gewicht, der Durch- Alexandra 92 10,5 messer, der Preis, die Ultner Brot 64 9,0 Konsistenz beim Abbeißen, die Kruste und die Pöhl 73 10,0 Marmeladenfüllung.

Marmelade Die Verteilung der Marmelade ist bei den Krapfen von Fux/Preiss am schlechtesten, im hinteren Teil (2. Hälfte hinter dem Einstichloch) ist keine mehr vorhanden. Am flüs-

Fett Die Papiertüten mit den Krapfen von Ultner Brot, Pöhl und Lemayr haben nach außen die meisten Fettflecken. Jene von Fux/Preiss und Alexandra weisen keine Flecken auf.

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Der Sterngucker

Sternenhimmel im Februar Im Februar dominieren die Wintersternbilder den Himmel am Südhorizont. In keiner anderen Jahreszeit stehen gleichzeitig so viele helle Sterne am Himmel. Castor, Pollux, Capella, Beteigeuze, Rigel, Aldebaran, Sirius und Procyon werden den bekannten Sternbildern Zwillinge, Fuhrmann, Orion, Stier, Großer und Kleiner Hund zugeordnet. All diese Sternbilder gruppieren sich um das markante Sternen-X des Orion. Ihre Sterne bilden zusammen das ‚Wintersechseck’. Venus als Abendstern Venus ist weiterhin strahlender Abendstern am Westhorizont, mittlerweile im Sternbild Fische, und bewegt sich auf den Planeten Jupiter zu. Im März werden sich beide begegnen. Zu Monatsbeginn geht Venus schon gegen 21 Uhr unter, gegen Ende allmählich später. Am 10. Februar zieht die helle Venus am lichtschwachen Uranus vorbei, der aber nur mit einem Fernglas oder im Teleskop zu sehen ist. Am 25. Februar kommt es erneut zur Begegnung mit dem Mond (siehe Abbildung).

Zeitenwende Der endgültige Übergang des Planeten Neptun vom luftigen Wassermann- ins wässrige Fischezeichen am 3. Februar signalisiert den Beginn einer verstärkten Unterwanderung und Aushöhlung morscher Gebilde. Ein Euro-Kritiker hat die gegenwärtige Lage wie folgt auf den Punkt gebracht: Die EU und der Euro haben mittlerweile so viel Schlagseite bekommen, dass einem unwillkürlich die Bilder der havarierten und bewegungsunfähigen „Costa Concordia“ in den Sinn kommen. Wenn die EU ein Staat wäre, dann wäre dieses Schiff ihr Nationalsymbol. - Man ist gezwungen energischer gegenzusteuern, und daher macht das Krisenmanagement in diesen Tagen auch in puncto ‚Schuldenschnitt’ in Griechenland endlich ernst… Weniger spektakuläre Entsprechungen zur astrologischen Konstellation finden sich auch im Me-

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raner Land, wo man beim Verein ‚Kaufleute aktiv’ trotz nichts-Genaues-weiß-man-nicht immer noch im Trüben fischt. Die langjährigen Machenschaften aus der guten alten Zeit kommen aber nach und nach ans Licht, und der zurzeit ‚rückläufige Mars’ (auf dessen Auswirkungen bereits in Ausgabe 01 des Meraners eingegangen wurde) verspricht, dass innerhalb April abgerechnet wird. Rette sich, wer kann Das Motto zum Neptun–Thema. Denn alles fließt. Die Retterfantasien wurden ja bereits seit dem letzten April, als Neptun zum ersten Mal nach rund 150 Jahren für drei Monate in sein angestammtes Domizil zurückkehrte, weltweit beflügelt. In Südtirol sind es neben anderen die SEL und die ABD, die gerettet werden wollen. Dabei geht es um die geforderte, nicht mehr ganz so esoterische, ganzheitliche Sicht auf die Dinge - im Sinne des-

sen, dass alles mit allem verbunden sein soll – und South Tyrol endlich ‚erreichbar’. Die Kehrseite davon zeigt: Die angestrebte wirtschaftliche Gewinnmaximierung kann leicht zur Sucht werden, ähnlich der letzthin ins Bewusstsein gerückten landläufigen Spielsucht, ein leidiges Thema, das durch Neptun offensichtlich energetisiert wird. Neptun wanderte das letzte Mal von 1848 bis 1862 durch das Sternzeichen Fische. Die Astrologin Mona Riegger schreibt dazu in Sternwelten.net: „Damals drückte sich der Wunsch nach Gleichbehandlung aller Menschen noch in der Idee des Kommunismus´aus. Was diesmal kommen mag, können wir derzeit nur erahnen. Die Einleitung des ‚Kommunistischen Manifests’ beginnt mit dem Satz: ‚Ein Gespenst geht um in Europa …’ Die heutigen ‚Gespenster’ Europas nehmen langsam Formen an. Zum bevorstehenden Eintritt der Sonne in die Fische am 19. Februar und anlässlich ihrer Konjunktion mit Neptun, dem Gebieter dieses Zeichens, empfiehlt es sich, mit der Welt ohne Selbstmitleid in Verbindung zu treten, was am heurigen Faschingssonntag nicht schwer sein dürfte. Die zu diesem Zeitpunkt Geborenen könnten die künftigen Erlöser sein. fs

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Für Anregungen, Kommentare oder individuelle Horoskopdeutungen ist der Verfasser dieses Beitrages unter f.summerer@alice.it erreichbar.

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Von Junkies, androgynen 16-Jährigen und blutigen Fingern Da ist sie wieder, diese Phase der neuen Kollektionen, diese Ära der Fashion Shows in den Modemetropolen dieser Welt. Da rinnt es wieder, dieses Adrenalin in den Adern der Modejunkies, derer, die gespannt in den Reihen vor den Catwalks sitzen oder eben daheim vorm Fernseher und sie sich reinziehen, diese meist zu dürren, androgynen Mädchen von gerade Mal 16 Jahren, wie sie wie von einem anderen Stern den Laufsteg rauf- und runterschweben, wie sie die Prachtstücke ihrer Meister dem Publikum vorführen, wie sie wie Elfen durch Wälder von Fotografen, Neidern und VIP´s oder solchen, die es gerne wären, huschen und mit Doppelklebeband die Oberteile an ihrem Busen festkleben müssen, weil auch Kleidergröße 34 noch zu groß ist. Da gehen sie wieder auf, die Vorhänge, für das, was wir in der nächsten Saison in den Läden und in weiterer Folge in unseren Kleiderschränken finden werden. Und dann ist das, was wir am Leibe tra-

gen, schon wieder alt und von der letzten Kollektion. Da richtet sich unser Blick schon wieder nach vorne, Richtung Winter, obgleich der Frühling ja noch nicht einmal Einzug gehalten hat. Da reißen sie sich wieder alle wie die Geier um die blutige, noch pulsierende Beute, die da aus Stoffen, Schnitten, Farben, Accessoires und vor allem Emotionen besteht, da stürzen sie sich wieder alle auf die

ieren von Neuem, dieses Überdenken von Altem oder lieber von schon da Gewesenem, dieses Verbessern von Bestehendem. Da glitten unzählige Blätter mit Modeskizzen durch die Finger der Beteiligten, wurden diskutiert und übermalt, wurden zerrissen oder vervielfältigt. Da wurden Stoffmuster gesammelt und zusammengetragen, die Farbskala rauf- und runterdisku-

Für einen Modedesigner ist der Blick zurück gefährlich , vor allem wenn man glaubt, alles sei schon einmal da gewesen . Die Gegenwart wird dann zweitrangig. Karl Lagerfeld

nicht so gelungenen, die „schwachen“ Kollektionen und Designer und kreisen im Gegenzug um die Newcomer, die Aufsteiger, die ungeahnten neuen Stars. Man ahnt gar nicht, wie viele Menschen wie viel Zeit und Geld in diese Entwürfe und deren Realisierung gesteckt haben, wie viele Finger blutig genäht und wie viele Nächte „durchgeändert“ wurden. Da war es monatelang, dieses Kre-

tiert, die Qualitäten geprüft und miteinander verglichen. Da kamen sie dann ins Haus, die Ballen, und sie lechzten danach, verarbeitet zu werden: Sie wurden ausgelegt, mit Kreidestrichen versehen und glitten nahezu lautlos durch die scharfen Scheren, um anschließend von den Maschinen wieder zusammengefügt zu werden. Zusammengefügt zu dem, was sie werden sollen, zu dem, was ir-

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Mode

gendwann vorher sich jemand überlegt hatte und zu dem, was irgendwann nachher von jemandem über den Laufsteg getragen werden soll, um im Anschluss von jemandem Dritten bestaunt, für gut befunden und in rohen Mengen bestellt zu werden. Alles hat es scheinbar schon gegeben, das Heute und Hier ist lediglich eine Interpretation der Vergangenheit, eine neue Art, diese zu sehen, Copy and Paste mit leichter Abänderung vielleicht oder doch stetig großartige Innovation. Ich weiß es nicht, es spielt auch keine Rolle, es tut dem Adrenalin in meinen Adern auch keinen Abbruch. vh

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Schule

Roma zu Besuch in der Fachoberschule für Soziales „M. Curie“ Zijo Ribic, ein bosnischer Rom, war 8 Jahre alt, als serbische Milizen seine gesamte Familie vor seinen Augen getötet haben. Er selbst hat überlebt und diesen Vorfall vor Gericht gebracht. Im Rahmen des „Politischen Cafès“ an der Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie „Marie Curie“ Meran wurde eine Dokumentation über Ribic und seinen Kampf um Gerechtigkeit gezeigt. Anschließend diskutierte er mit Schülern über seine Erlebnisse und über das Zusammenleben verschiedener Volksgruppen und Religionen. Begleitet wurde Ribic von Andrea Rizzo von der Alexander-Langer-Stiftung. Zijo Ribic hat nur mit Glück sein Leben retten können. Als Achtjähriger musste er mit ansehen, wie seine gesamte Familie während des Bürgerkrieges im ehemaligen Jugoslawien von serbischen Milizen umgebracht wurde. Ribic ist es bisher nicht gelungen, die Überreste seiner nächsten Verwandten auf

dem Friedhof seines ehemaligen Dorfes zu begraben. Dafür und für die Anerkennung der Ermordung zigtausender Roma während des Jugoslawienkrieges als Völkermord setzt er sich seit Jahren ein. Mit Unterstützung der AlexanderLanger-Stiftung und des Landes wurde eine Filmdokumentation produziert. Ribic möchte damit möglichst viele Menschen, vor allem Schülerinnen und Schüler, mit dem Schicksal seiner Volksgruppe vertraut machen. 30.000 Roma sind schätzungsweise bei den Massakern ums Leben gekommen. Das ist mehr als die Hälfte der damals in Bosnien lebenden Roma. Neben der informativ gestalteten Dokumentation beeindruckten die Schüler vor allem die Erzählungen von Zijo Ribic über seine schrecklichen Erlebnisse. „Die Serben haben meine Familien umgebracht. Die Serben haben mein Leben gerettet“, fasste Ribic seine Erfahrungen zusammen. Er betont immer wieder, dass es ihm nicht um Rache

Zijo Ribic (links) und Andrea Rizzo (A.-Langer-Stiftung) gehe. Er lehnt Nationalismus ab und tritt für das friedliche Zusammenleben verschiedener Ethnien und Religionen ein. Gerade die Lage in Südtirol zeige, wie wichtig das

ist. Er will Menschen nicht aufgrund ihrer Herkunft und Zugehörigkeit zu einer bestimmen Gruppe beurteilen, sondern jeden als Einzelperson sehen.

Schüler spielen im Theater in der Altstadt Anfang Februar gehörte die Bühne des Theaters in der Altstadt den Schülerinnen und Schülern der 5. Klasse der Ganztagsschule „Oswald von Wolkenstein“. Frei nach dem Buch „Die Jagd nach dem Zauberglas“ von Tilde Michels hatten die Kinder in wochenlanger Arbeit ihr eigenes Theaterstück mit dem Titel „Schlaflos“ geschrieben, das sie nun unter der Spielleitung von Christine Perri an einem Tag dreimal auf die Bühne brachten. Dabei standen die Schülerinnen und Schüler das erste Mal auf den Brettern, die die Welt bedeuten, konnten die Besucher sehr begeisterten und ernteten viel und verdienten Applaus. Hier ein paar Äußerungen von Schülern nach der gelungenen Aufführung:

„Mit unserer Theaterpädagogin Christine Perri hat mir das Theaterspielen sehr großen Spaß gemacht. Ich finde, sie ist die beste und lustigste Theaterpädagogin auf der ganzen Welt!“ Jonas Verra

„Zum Glück hat Nach der Abendv niemand gefehlt. wir alle sehr viel Loorstellung haben b erhalten.“ Lucia Hossoinova

Lamgespannt und hatte „Ich war ganz an hatte ich gut gelernt. Ich zogen. penfieber. Den Text inkt und rosa ange war stark geschm lange geklatscht.“ Das Publikum hat Fabiola Kolbucaj

„Auch wir Buben mussten uns schminken lassen.“ Luca Schönthaler

„Alle hatten Lampenfieber, manche sogar Bauchschmerzen. Die Proben waren mühsam, aber als wir den Applaus bekamen, wussten wir, dass sich die Mühe gelohnt hatte.“ Sandra Palma s ich sprochen, dasmehr ge t u la so e imme „Ich hab ach keine St am Tag danublikum hat ganz fest ge P !“ er as p vo! Su hatte. D geschrien: Bra as Vucemillo klatscht und Thom

Fotos: Kerstin Schilling

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Meran aktuell

Veranstaltungen Faschingsfest am Unsinnigen Donnerstag in Meran

Initiative für ein sauberes Meran Zahlreiche Jugendorganisationen der Stadt organisieren in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Meran am 16. Februar den Unsinnigen Donnerstag. Heuer wird verstärkt auf das Verbot der Schaum-Spraydosen hingewiesen, hohe Strafen – bis zu € 2.000,00.- drohen jenen, die das Verbot missachten. Falls die Ordnungshüter es nicht schaffen sollten, die Unverbesserlichen mittels saftiger Geldstrafen fernzuhalten, wird ihnen der Eintritt zu den Veranstaltungen verwehrt.

NO

Folgende Veranstaltungen finden in der Innenstadt statt: • Märchenfasching (6–13 Jahre) – Pavillon des Fleurs, Kursaal – 14.30–17.00 Uhr – ohne Eintrittskarte • Gruselparty (13–16 Jahre) – Algunder Weinstube, Galileistraße – 14.00– 8.00 Uhr – Eintrittskarte erforderlich • Party der Zukunft (ab 16 Jahre) Algunder Weinstube, Galileistraße – 20.00–0.30 Uhr – Eintrittskarte erforderlich Die Eintrittskarten zu den beiden letztgenannten Veranstaltungen sind kostenlos erhältlich, und zwar am 9. und 10. Februar in der Freiheitsstraße 29, jeweils von 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr.

Das Stadtviertelkomitee „Wolkensteinstraße und Umgebung“ lädt ein zum

Kinderfasching mit Clowns, Zaubereien, Tanz

Samstag, 18. Februar 15 bis 18 Uhr Schulmensa, Totistraße 24

Musikschule Meran

Wieder- und Neueinschreibungen

Die Direktion der Musikschule Meran teilt mit, dass die Wieder- und Neueinschreibungen für das Schuljahr 2012/2013 vom 05. bis einschließlich 16. März 2012 vorgenommen werden können. Das Sekretariat der Musikschule Meran in der XXX.-April-Straße 23, II. Stock, nimmt die Einschreibungen von 8.00 bis 11.00 Uhr entgegen. Gewählt werden kann aus einem breit gefächerten Angebot von In-

strumental- sowie Vokalfächern. Das Angebot reicht von 26 Instrumentalfächern über 9 Vokalfächer bis hin zu 12 allgemeinbildenden Musikfächern. Abgerundet wird der Fächerkanon durch Angebote wie Orchesterspiel, Kammermusik, Big Band sowie Jazz-Ensemble. Derzeit besuchen über 1.100 Schüler die Musikschule Meran, die von 45 Lehrkräften unterrichtet werden.

in Meran und Umgebung 11.02.-06.05. Di-So 10.00-18.00 Kunst Meran Architekturausstellung: Neue Architektur in Südtirol 2006-2012 Im Zentrum dieser Architekturausstellung steht eine Auswahl von Bauten verschiedener Intentionen vom Museum bis zum Fernheizwerk, vom Einfamilienhaus bis zur Steinschlagschutzgalerie. Kurator: Flavio Albanese. Auskunft: Kunst Meran, Laubengasse 163, Tel. 0473 212643, www.kunstmeranoarte.org Donnerstag, 09.02.2012 20.00 Theateraufführung: Diebe von Dea Loher im Stadttheater Meran. Kartenvorverkauf: in allen Athesia Buchhandlungen und unter www.kulturinstitut.org. Auskunft: Südtiroler Kulturinstitut, Tel. 0471 313 800 Freitag, 10.02.2012 19.00 Eröffnung Ausstellung: Neue Architektur in Südtirol 20062012 in Kunst Meran. Auskunft: Kunst Meran, Laubengasse 163, Tel. 0473 212 643, www.kunstmeranoarte.org Freitag, 10.02.2012 19.30-23.30 Nachtskilauf auf Meran 2000 mit beleuchteter Ski und Rodelpiste. Auskunft: TV Hafling, Tel. 0473 279 457, www.hafling.com Samstag, 11.02.2012 16.00 Kinderkino - Filmclub Meran: Lauras Stern und die Traummonster Regie: Thilo Rothkirch, DE 2011, 65 Min., empfohlen ab 5 Jahre. Im Bürgersaal Meran, O.-Huber-Straße 8. Auskunft: Filmclub, Tel. 0471 974 295, www.filmclub.it oder bei VKE-Meran, Tel. 0473 443 365 20.00 Rieblball der FF Verdins im Vereinshaus Unterwirt. Auskunft: TV Schenna, Tel. 0473 945 669, www.schenna.com Dienstag, 14.02.2012 9.00 Skitour für Einsteiger im Schnalstal Erste Schritte mit Tourenskiern und mit leichter Abfahrt in Begleitung eines Berg- und Skiführers. Auskunft & Anmeldung: TV Schnals, Tel. 0473 679 148, www.schnalstal.com 17.00 Fackelabfahrt der Skischule Meran 2000 Treffpunkt: Piffinger Köpfl um 17.00 Uhr. Teilnahme kostenlos. Auskunft: TV Hafling, Tel. 0473 279 457, www.hafling.com 20-24 Pools und Sauna Special Nights in der Therme Meran. Auskunft: Therme Meran, Tel. 0473 252 000, www.thermemeran.it 20.30 Filmclub Meran: Almanya Regie: Yasemin Samdereli, DE 2011, 97 Min. Im Bürgersaal Meran, O.-Huber-Straße 8. Auskunft: Filmclub, Tel. 0471 974 295, www.filmclub.it

Mittwoch, 15.02.2012 20.00 Musik Meran: Benjamin Grosvenor, Klavier im Pavillon des Fleurs. Dirigent: Daniele Rustioni. Kartenvormerkung ausschließlich mittels E-Mail: Auskunft@musikmeran.it. Auskunft: Musik Meran, Tel. 0473 211 612, www.musikmeran Donnerstag, 16.02.2012 14.00 Kleiner Faschingsumzug durch Schenna Auskunft: TV Schenna, Tel. 0473 945 669, www.schenna.com 14.30 Faschingsfeier für Kleinkinder im Czernysaal im Kurhaus Meran. Eintritt frei. Auskunft: E. Albieri, Tel. 333 660 8019 14-18 Faschingsfeier für Jugendliche von 11-15 Jahre im Algunder Weinkeller in der Galileistraße. Eintritt frei. Thema der Feier: Punk-Horror. Auskunft: E. Albieri, Tel. 333 660 8019 18.00 Filmvorführung in Originalton (Englisch) in der Sprachenmediathek Meran, Sandplatz 10. Teilnahme kostenlos. Keine Anmeldung erforderlich. Auskunft: Tel. 0473 252 264 12.30-14.00 Conversation Club: Deutsch und english Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich im Sprachcafè, in der Sprachenmediathek Meran, Sandplatz 10, Tel. 0473 252 264. Teilnahme kostenlos. Keine Anmeldung erforderlich. 20-22 Abendführung und Kunstgespräch – Neue Architektur in Südtirol 2006-2012 in Kunst Meran mit integriertem Gespräch mit Kunstexperten. Leitung: Hannes Egger. Keine Anmeldung erforderlich. Auskunft: Kunst Meran, Lauben 163, Tel. 0473 212 643, www.kunstmeranoarte.org 21-1 Faschingsfeier für Jugendliche ab 16 Jahre im Algunder Weinkeller in der Galileistr. Eintritt frei. Auskunft: E. Albieri, Tel. +39 333 6608019 Freitag, 17.02.2012 20.30 Narrenabend + Ball 2012 des Männergesangvereins Meran im Kursaal Meran. Tel. 0473 212 370 Samstag, 18.02.2012 16.00 Kinderkino - Filmclub Meran: Dick und Doof in der Schule Regie: Alfred Goulding, USA 1940, 63 Min., empfohlen ab 6 Jahre. Im Bürgersaal Meran, O.-Huber-Straße 8. Auskunft: Filmclub, Tel. 0471 974 295, www.filmclub.it oder bei VKE-Meran, Tel. 0473 443 365 18.00 Narren-Revue 2012 des Männergesangvereins Meran im Kursaal Meran. Tel. 0473 212 370 Sonntag, 19.02.2012 14.00 Faschingsumzug in Sinich Start: beim Dopolavoro

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Pfarrnachrichten

Seelsorgeeinheit Meran entsteht - Pfarrgemeinde lebt! Unser gemeinsamer Weg zur „Seelsorgeeinheit Meran“ Seit geraumer Zeit wird in unseren Pfarreien über den Begriff „Seelsorgeeinheit“ gesprochen und spekuliert. Das erste Treffen zwischen dem Seelsorgeamt, Generalvikar Josef Matzneller, dem Seelsorgeamtsleiter Eugen Runggaldier, den Pfarrgemeindeberatern Christine Hell Gasser und Gottfried Ugolini, sowie Dekan Hans Pamer, Pfarrer Florian Pitschl und den Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte aller drei Pfarreien fand am 27. September 2011 im Pfarrzentrum Maria Himmelfahrt statt. Die Aussprache diente vor allem dazu, sich untereinander kennenzulernen, die bereits unternommenen Schritte und Gespräche zusammenzufassen, die Ist-Situation aufzuzeigen und über Motivation zu sprechen. Die Anliegen einer Seelsorgeeinheit waren ebenso Inhalt der Gespräche wie die Vorgehensweise bei der Bildung einer Seelsorgeeinheit. Zum Abschluss wurden die nächsten Schritte festgelegt und das nächste Treffen am 25. Oktober 2011 im Nikolaussaal mit allen Mitgliedern der Pfarrgemeinderäte der drei Pfarreien vereinbart. Dieses Treffen mit dem Generalvikar, dem Seelsorgeamtsleiter und den Priestern, sowie den Pfarrgemeindeberatern und den Mitglie-

dern aller drei Pfarrgemeinderäte war der erste Schritt in der Planungsphase der Seelsorgeeinheit. Die Umsetzungsphase und die Errichtung der Seelsorgeeinheit sind die weiteren Schritte. Der Generalvikar berichtete über die Seelsorge im Wandel. Wir sind auf dem Wege von einer betreuten Kirche zu einer gemeinsam sorgenden Kirche. Der Schritt zur Seelsorgeeinheit entsteht aus einer Not heraus (Priestermangel), ist aber keine Notlösung. Wir müssen lernen, Hörende des Wortes Gottes zu sein und Werkzeug und Zeichen für Gott in der Welt von heute. Eine wichtige Aufgabe dieses Treffens im Oktober 2011 war die Bildung der Projektgruppe. Diese arbeitet in Absprache mit den Pfarrgemeinderäten die ersten Schritte zur Bildung der Seelsorgeeinheit aus. Dabei wird sie von den Pfarrgemeindeberatern begleitet. Sobald die Weichen für die Bildung der Seelsorgeeinheit gestellt sind, bereitet die Projektgruppe die Wahl des Pfarreienrates vor und löst sich dann auf. Unsere Projektgruppe besteht aus folgenden Mitgliedern: Dekan Hans Pamer und Pfarrer Florian Pitschl; für die Pfarrei St. Nikolaus: Andreas Pobitzer und Wilma Kornprobst; für die Pfarrei Obermais: Klaus Gögele und Gertrud Lahn;

für die Pfarrei Maria Himmelfahrt: Hermann Komar und Monika Staffler In unserer Seelsorgeeinheit sind zwei Priester engagiert, die sich gegenseitig unterstützen, ergänzen und zusammenarbeiten. Die Projektgruppe hat sich in der Zwischenzeit bereits zweimal getroffen. Die Mitglieder schilderten dabei ihre persönlichen Eindrücke zu den bisher stattgefundenen Treffen und Aussprachen. Der Schwerpunkt dieser Treffen war die Erarbeitung der Vorteile und Chancen und der Befürchtungen und Schwierigkeiten in der Seelsorgeeinheit. Dabei kam klar zum Ausdruck, dass die Vorteile für alle drei Pfarreien eindeutig überwiegen. Es gibt auf verschiedenen Ebenen Möglichkeiten und Gelegenheiten, die Zusammenarbeit zum Wohle unserer Gemeinschaften zu nutzen. Durch die vorhandenen Ressourcen und Synergieeffekte können mehr Freiräume für Mitarbeiter und vor allem für die Priester entstehen, damit diese mehr Zeit und Kraft für die seelsorgliche Betreuung haben. Aus der Sicht der Projektgruppe sind vor allem die Sakramentenkatechese und die Jugend- und Erwachsenenbildung jene Bereiche, die gemeinsam erarbeitet werden können. Aber auch die Ängste z.B.

Gewohntes aufzugeben, bestehende Vorurteile abzubauen und die Schwierigkeit, Kompromisse zu schließen sind ernst zu nehmende Themen für die Mitglieder der Projektgruppe. Bei den nächsten Treffen wird die Projektgruppe versuchen, diese Themen zu konkretisieren und geeignete Schritte einzuleiten. Konkret wurde beschlossen, dass alle Informationen über die schrittweise Entwicklung der Seelsorgeeinheit in allen drei Pfarreien zeitgleich bekannt gegeben werden, um Fehlinformationen und unnötige Spekulationen zu vermeiden. Alle Mitglieder der Projektgruppe und auch die jeweiligen Pfarrgemeinderäte sind davon überzeugt, dass wir bei unseren gemeinsamen Treffen der letzten Monate ein gutes Fundament erarbeitet haben und dadurch die Voraussetzungen für eine gute, gemeinsame und fruchtbringende Entwicklung unserer Seelsorgeeinheit geschaffen wurden. Andreas Pobitzer, Vorsitzender des PGR - St. Nikolaus; Klaus Gögele, Vorsitzender des PGR – Obermais; Hermann Komar, Vorsitzender des PGR–M. Himmelfahrt; Pfarrer Dekan Hans Pamer, St. Nikolaus u. Maria Himmelfahrt; Pfarrer Florian Pitschl, Obermais

Fasching in der Stadtpfarre St. Nikolaus Alle zwei Jahre wird in der Stadtpfarre St. Nikolaus in Zusammenarbeit mit dem Pfarrgemeinderat, dem Faschingskomitee und der kfb-Frauengruppe der Pfarrfasching veranstaltet. Anfang Februar war es wieder soweit.

Alle ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die tagein tagaus im Dienste der Pfarre tätig sind und so für einen reibungslosen Ablauf des Pfarrgeschehens sorgen, waren eingeladen, einmal ganz ohne Verpflichtung und Ter-

minplanung einen fröhlichen Abend in geselliger Runde zu verbringen. Auch Dekan Hans Pamer ließ es sich nicht nehmen, sich unter das „närrische Volk“ seiner Pfarrgemeinde zu mischen und das Abendprogramm zu genießen.

Der Jugendchor Prisma gibt den „Zottelmarsch“ zum Besten

Aufruf zum Aushängen von Tiroler Fahnen am Andreas-Hofer-Gedenktag Die Schützenkompanie Meran ruft die Meraner Bevölkerung auf, am Sonntag, dem 19. Februar 2012 im Gedenken an unseren Landeshelden Andreas Hofer die Tiroler

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Fahnen auszuhängen. Die Fahne ist ein Symbol für Zusammengehörigkeit und Bekenntnis zu unserer Heimat Tirol.

Für Unterhaltung war bestens gesorgt, sowohl auf dem Tanzparkett, wo die Einmann-Tanzkapelle „Andreas Terzer“ dafür zuständig war, dass das Tanzbein kräftig geschwungen wurde, als auch auf der Bühne, wo verschiedene Gruppen Heiteres (Sketche, Hut-Show der kfb-Frauengruppe) sowie Musikalisches (Frauensinggruppe und Jugendchor Prisma) zum Besten gaben. Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz: einen kulinarischen Genuss bot das Buffet und die von Spitzenkoch Luis Winkler zubereitete „Mitternachts-Gulaschsuppe“. Mit viel Elan und Humor wurden die Faschingsteilnehmer durch den Abend geführt, der um 1.00 Uhr morgens seinen Ausklang fand. Mutter und Tochter gehen zum Arzt. Sagt der Arzt zu der 18-Jährigen: „Ziehen Sie sich aus!“ Die Mutter protestiert: „Ich bin zur Behandlung hier, nicht meine Tochter.“ „Gut“, sagt der Arzt, „zeigen Sie die Zunge.“ Kommt ein Skelett zum Arzt, sagt der Arzt: „Sie hätten früher kommen sollen!“


Meran aktuell

Veranstaltungen Kochrezept für die Faschingszeit:

in Meran und Umgebung

Echter Truthahn mit schottischem Whisky Man kaufe einen Truthahn von fünf Kilo (für 6 Personen) und eine Flasche Whisky, dazu Salz, Pfeffer, Olivenöl und Speckstreifen. Truthahn mit Speckstreifen belegen, schnüren, salzen, pfeffern und etwas Olivenöl dazugeben. Ofen auf 200° Celsius einstellen. Dann ein Glas Whisky einschenken und auf gutes Gelingen trinken. Anschließend den Truthahn auf einem Backblech in den Ofen schieben. Nun schenke man sich zwei Gläser Whisky ein und trinke wieder auf gutes Gelingen. Den Thermostat nach 20 Minuten auf 250° C stellen, damit es ordentlich brummt. Danach schenkt man sich drei weitere Whiskys ein. Nach halm Schdunde öffnen, wenden und den Braten übersachn. Die Fisskieflasche ergreiff unn sich einen hinder die Binde kipp. Nach `ner weiteren albernen Schunnde langsam bis zum Ofen hinschlendern und die Trude rumdrehen.

Darauf achtn, sisch nitt die Hand zu vabrenn an die SchaissOhfndür. Sisch waidere ffünff odda siehm Wixki innem Glas sisch unn dann unn so. Die Drute weehrent drrai Schunn`nt (iss auch egal!) waiderbraan und all ssehn Minud`n pinkeln. Wenn ürntwie möchlisch, ssumm Truthahn hinkrieschn unn den Ohwn aus`m Viech ziehn. Nommal ein Schlugg geneemign und anschliesnt wida fasuchen, das Biest rauszukriegen. Den fadammt`n Vogel vom Bodn auffläsen unn aff´ner Bladde hinrichten. Aufbasse, dass nitt ausrutschn aff`m schaissffettichn Kühnbodn. Wenn sisch drossdem nitt fameiden – fasuhn wida aufssuschichtn oder sohahahaisalles jäeeehscheissegal! Nun ein wenig schlafen und am nächsten Tag den Truthahn mit Mayonnaise & Aspirin kalt essen.

Fragt die passionierte Amateursängerin ihren Mann: „Warum gehst du eigentlich immer auf den Balkon, wenn ich übe?“ „Damit die Nachbarn nicht annehmen können, dass ich dich verprügle....“

18.00 Narren-Revue 2012 des Männergesangvereins Meran im Kursaal Meran. Tel. 0473 212 370 Montag, 20.02.2012 18.00 Sprachlounge: Deutsch, italiano, english, español, francais, Russisch Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich im Sprachcafè, in der Sprachenmediathek Meran, Sandplatz 10. Teilnahme kostenlos. Auskunft: Tel. 0473 252 264. Keine Anmeldung erforderlich. Dienstag, 21.02.2012 9.00 Skitour für Einsteiger im Schnalstal Erste Schritte mit Tourenskiern und mit leichter Abfahrt in Begleitung eines Berg- und Skiführers. Auskunft & Anmeldung: TV Schnals, Tel. 0473 679 148, www.schnalstal.com 17.00 Fackelabfahrt der Skischule Meran 2000 Treffpunkt: Piffinger Köpfl um 17.00 Uhr. Teilnahme kostenlos. Auskunft: TV Hafling, Tel. 0473 279 457, www.hafling.com

20.30 Filmclub Meran: Der Gott des Gemetzels Regie: Roman Polanski, FR/DE/PL/ES 2011, 79 Min. Im Bürgersaal Meran, O.-Huber-Straße 8. Auskunft: Filmclub, Tel. 0471 974 295, www.filmclub.it Mittwoch, 22.02.2012 20.00 Konzert: Sonora’12 – Chet Moods im Stadttheater Meran, in Zusammenarbeit mit dem Verein Conductus. Auskunft & Kartenvorverkauf: Kunst Meran, Laubengasse 163, Tel. 0473 212 643, www.kunstmeranoarte.org Donnerstag, 23.02.2012 21.00 Nachtskijöring in Hafling Treffpunkt Sportzone Hafling, nahe Hotel Viktoria. Auskunft: TV Hafling, Tel. 0473 279 457, www.hafling.com Montag, 27.02.2012 20.30 Musical Starnights – The Best of Musicals 2012 im Kursaal Meran. Kartenvorverkauf: Athesia, Non Stop Music Meran und www.greenticket.it. Auskunft: The Showtime Agency, Tel. 0473 270 256, www.showtime-ticket.com

Frauen helfen Frauen Meran organisiert kostenlose, offene Gesprächsrunden für Mütter, Väter und Interessierte zum Thema „Zeugnisnoten“: Was sagen sie aus? Wie gehe ich damit um? Dauer: 3 Treffen, jew. von 19.30 – 21.00 Uhr Fr. 2. März, Fr. 9. März und Fr. 16. März 2012 Meran – Lauben 250 Infos: Mo. bis Fr. von 9 – 11 Uhr - Tel. 0473 211 611

Ach wie grausam ist das Leben

foto mb „Hexen“ in Aktion

Ach wie müde bin ich heute und wie grausam sind die Leute und wie grässlich ist das Wetter und wie war es früher besser und wie teuer sind die Preise und der Lehrer hat `ne Meise und das Auto frisst die Kohle und kaum Obst schwimmt in der Bowle und die Brötchen sind zu klein und die Pest verdirbt das Schwein und das Glas ist stets halbleer und die Liebe fällt mir schwer und die dicken faulen Frauen und die Ausländer, die klauen und die Männer alles Memmen und die Babys nur am flennen und die Jugend ist verdorben und der Fleiß ist längst gestorben und Moral ein fremdes Wort und Natur ein fremder Ort

und der Hund stinkt aus dem Mund und die Welt ist schwarz, nicht bunt und der Untergang der Erde oh, wie kläglich alles sterbe. Ach wie grausam ist das Leben Pessimisten müsst es geben!

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Pfarrnachrichten

Meran, Passeirer Gasse 3 info@stadtpfarre-meran.it www.stadtpfarre-meran.it

Pfarre St. Nikolaus Meran Tel. 0473 230 174 Fax 0473 233 727

Gottesdienste: Montag bis Freitag: Heilige Messe jeweils um 9.00 Uhr Samstag: Heilige Messe um 9.00 und um 18.00 Uhr Rosenkranz um 17.30 Uhr Sonntag: 8.00 Uhr / 9.00 Uhr / 11.00 Uhr und 19.00 Uhr So 19. Februar – 1. Gebetstag 9.00 Festgottesdienst mit Gebetspredigt Musik. Gestaltung: Chor + Orchester – „Missa brevis“ von H. Bauernfeind 11.00 Heilige Messe – anschließend Aussetzung des Allerheiligsten 15.00 Gebetsstunde der Frauen Gestaltung: Gebetsgruppe 19.00 Gottesdienst mit Gebetspredigt und Segen Mo 20. Februar – 2. Gebetstag 9.00 Festgottesdienst mit Gebetspredigt Musik. Gestaltung: Chor – Lorenzo Viali (Herbert Gasser) - „Deutsches Oratorium“ anschließend Aussetzung des Allerheiligsten 15.00 Gebetsstunde der Frauen Gestaltung: kfb-Frauengruppe und Frauensinggruppe St. Nikolaus 18.00 Andacht mit Gebetspredigt und Segen Di 21. Februar – 3. Gebetstag 9.00 Festgottesdienst mit Gebetspredigt Musik. Gestaltung: Chor – „Messe brève“ von Charles Gounod anschließend Aussetzung des Allerheiligsten 15.00 Gebetsstunde der Frauen Gestaltung: Legio Mariä 18.00 Schlussandacht mit Gebetspredigt und Segen Musik. Gestaltung: Chor – „Ich lasse Dich nicht, du segnest mich denn“ von Johann Micheal Bach Mi 22. Februar - Aschermittwoch – Fast- und Abstinenztag 9.00 Heilige Messe und Ascheauflegung

Konfetti, Spraydosen, Rasierschaum oder Ähnliches sowie Knallkörper müssen draußen bleiben! • 40-stündiges Gebet am Sonntag, 19. Februar, Montag, 20. Februar und Dienstag, 21. Februar in der Stadtpfarrkirche. Gebetsprediger: P. Josef Hollweck (SVD) • Frauen-Preiswatten am Samstag, dem 10. März ab 14.30 Uhr im Nikolaussaal. Anmeldungen bis spätestens 3. März bei Elfi Wiedner, Tel. 328 3122 291 oder Conny des Dorides; Tel. 338 661 3009. Nenngeld: 5 €. Auf Ihr Kommen freuen sich die kfb-Frauengruppen der Pfarreien Maria Himmelfahrt und St. Nikolaus. • Übertragungen im Sender Stadtradio Meran (Frequenzen 87,5 + 98,8) Gottesdienste am Samstag um 18.00 Uhr – am Sonntag um 9.00 Uhr und um 19.00 Uhr

Meran, Speckbacherstr. 24 Büro: Mo, Mi, Fr 9 - 10 Uhr

Pfarre Maria Himmelfahrt

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Pfarre St. Vigil Untermais Tel. 0473 237 629

Gottesdienste und Veranstaltungen: Sa 11. Februar 16.45 Krankenhausmesse (SKJ-Bezirk) 18.30 Vorabendmesse So 12. Februar 9.00 Kinder- und Familiengottesdienst (Kinderchor) 10.00–11.30 Pfarrstube und Pfarrbibliothek Di 14. Februar 14.30 Seniorenverein (Faschingsnachmittag mit Elisabethverein) Do 16. Februar 15.00-17.30 Kinderfasching Sa 18. Februar 18.30 Vorabendmesse So 19. Februar 9.00 Pfarrgottesdienst (Familienchor) 10.00-11.30 Pfarrstube und Pfarrbibliothek Di 21. Februar 14.30 Seniorenverein (Faschingsausklang) An den Werktagen: 17.45 Gebetszeit für die Pfarrgemeinde 18.15 Eucharistiefeier

Bibliothek St. Bernhard Öffnungszeiten: Sonntag: 10.45-11.45Uhr Dienstag: 17 - 18 Uhr Mittwoch: 15 - 17 Uhr Donnerstag: 17 - 18 Uhr Gottesdienste: Montag, Dienstag 7.00 Uhr Mittwoch 18.00 Uhr Do, Fr, Sa 7.00 Uhr Vorabendmesse 18.00 Uhr Sonn- und Feiertage 7.30 und 10.00 Uhr Di 14. Februar – Patrozinum in St. Valentin 10.00 Hl. Amt in St. Valentin 14.30 Rosenkranz in St. Valentin So 19. Februar 10.00 Hl. Messe und Andreas-Hofer-Gedenkfeier mit Kranzniederlegung und KIGO-Gottesdienst Mi 22. Februar – Aschermittwoch 7.00 Frühmesse 17.00 Wortgottesdienst für Kinder 20.00 Abendmesse Bei allen Gottesdiensten erfolgt die Aschenkreuzauflegung.

Seniorenrunde Untermais

Veranstaltung: Mittwoch, den 15. Februar um 14.30 Uhr im Pfarrheim, Schafferstraße

Faschingsfeier

Pfarre St. Georgen

Gottesdienste Mo, Di, Mi 08.30 Do 19.30 in der Kolpingkapelle Fr 18.00 hl. Messe Sa 18.00 hl. Messe So 08.30, 10.00, 11.30 (ital.) hl. Messe So 12. Februar 10.00 Kleinkindergottesdienst mit „Canticum Novum“ 10.00 Treff-Pfarrhaus, zur Gabenbereitung ziehen wir in die Pfarrkirche ein und feiern mit der Pfarrgemeinschaft Mi 15. Februar 15.00 Faschingsfeier der Senioren So 19. Februar 8.30 Hl. Messe, mitgestaltet vom Kirchenchor 22. Februar - Aschermittwoch 8.30 Hl. Messe Aschenauflegung 17.30 und 19.30 Aschenauflegung Mitteilungen: • „Neu glauben lernen“ – Katechese für Jugendliche und Erwachsene jeweils am Montag und Freitag um 20.00 Uhr im Rebhof, Kirchsteig 25. • Gebet um geistliche Berufe jeden Donnerstag von 10.00 bis 11.00 • Rosenkranz jeden Freitag um 17.30 Uhr mit anschließender Abendmesse • Eucharistische Anbetung jeden Freitag eine Stunde vor der Abendmesse. • Beichtgelegenheit am Samstag von 17.00 bis 17.45 Uhr oder nach Vereinbarung, Tel. 0473 236 447 Pfarrbibliothek im Rebhof Mo, Mi, Fr von 15 bis 17 Uhr

Meran, Bürgersaal Otto-Huber-Straße 8 www.fcg-meran.com

Meran, Romstraße 1 Büro: Mo bis Fr 10 - 12 Uhr

Freie Christliche Gemeinde Meran Tel. 334 169 6441 (Pastor)

Gottesdienst: sonntags um 10 Uhr im Bürgersaal Meran, Otto-Huber-Str. 8, am ersten Sonntag im Monat um 17 Uhr. Jeder ist herzlich willkommen!

Mitteilung: Kinderfasching Der Familientreff der Pfarre Maria Himmelfahrt organisiert am Donnerstag, den 16. Februar ab 15.00 Uhr einen Kinderfasching mit Clown Tino & Pia. Es gibt Krapfen, Getränke und einen Glückstopf mit tollen Preisen. Eintritt frei. Schaumspray und Konfetti dürfen nicht mitgebracht werden.

Obermais, Cavourstr. 73 Büro: Mo, Di, Mi, Fr von 9-11 Uhr

Tel. und Fax 0473 236 447

Tel. 0473 447 639

Mitteilungen: • Jubiläumskonzert des Jugendchors Prisma am Samstag, dem 11. Februar um 19.30 Uhr im Nikolaussaal, Oberer Pfarrplatz, Leitung: Hubert Brugger • Faschingsfeier der Senioren am Mittwoch, dem 15. Februar um 15.00 Uhr im Nikolaussaal, Oberer Pfarrplatz. Für Speis und Trank, Gaudi und Unterhaltung ist bestens gesorgt. • Faschingsfest für Jungscharkinder, Ministranten und Interessierte am Unsinnigen Donnerstag, dem 16. Februar, ab 15.00 Uhr

Untermais, Romstraße 135 Büro: Mo, Mi, Fr von 8-11 Uhr

Pfarre Heilig Geist Tel. 0473 230 081

Gottesdienste in ital. Sprache: Montag bis Freitag: Heilige Messe jeweils um 8.30 Samstag 18.30 Vorabendmesse Sonntag 9.30 / 11.00 Hl. Messe

Wer im Karneval nicht feiert, der ist durch und durch bescheuert, der muss in die Psychiatrie wegen Abstinenzmanie!!!

Maria-Trost-Kirche

Meran, Romstraße

Mo-Fr 8.00 Hl. Messe (ital)


Pfarrnachrichten

Meran, Carduccistraße 31 Büro: Mo, Di, Fr 10-12 Uhr Mi, Do 16-18 Uhr

Evangelische Gemeinde Meran Tel. 0473 492 395

Gottesdienste und Veranstaltungen: So 12. Februar 10.00 Predigt-Gottesdienst; es singt der Kirchenchor Di 14. Februar 16.00 Gespräch über die Bibel Fr 17. Februar 17.00 Seniorenturnen So 19. Februar 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Di 21. Februar 16.00 Gespräch über die Bibel Fr 24. Februar 17.00 Seniorenturnen Hinweis: Vom 22.02. bis 01.03. wird Pfarrer i.R. Jürgen Koch Pfarrer Burgenmeister vertreten.

Burgstall, Kirchweg 14 gschnitzer.josef@dnet.it Büro: Do 17.00 – 18.15

Frag-würdig Nachgedacht und mitgemacht! Eines Tages verlässt Jesus seine Familie und seinen Heimatort Nazaret. Er übersiedelt nach:

Kapuzinerkirche

Meran, Rennweg 153

Sonntag: 7.00 Gottesdienst (deutsch) 8.30 Gottesdienst (italienisch) 10.00 Gemeinschaftsmesse (deutsch) An den Werktagen: 6.30 Messe (deutsch) 7.30 Messe (italienisch) Sinich, Vittorio Veneto-Platz 10 gschnitzer.josef@dnet.it

A: Kana (wo er dann auch an einer Hochzeitsfeier teilnimmt) B: Magdala (wo er Maria Magdalena kennenlernt) C: Kafarnaum (wo Simon und Andreas ein Haus haben) Wer die richtige Lösung schickt, erhält ein D: Betsaida (wo Simon, Andreas und Jahresabonnement des Meraner Stadtanzeigers. Philippus herstammen) Die Lösung kann am Samstag, dem 11. Februar, ab 8 Uhr eingesandt werden, entweder per Fax 0473 234 505 oder per E-Mail: redaktion@meraner.eu oder per SMS: 333 4545 775.

Pfarre St. Justus Sinich Tel. 0473 244 154 Gottesdienste:

Bitte nicht vergessen, den Namen und die vollständige Anschrift anzugeben!

Die Lösung des Rätsels vom 27. Jänner lautet: B: Fest der Darstellung des Herrn. Dies ist die kirchliche Bezeichnung für den Tag Mariä Lichtmess. Die ersten fünf Einsender haben ein Abonnement erhalten.

Samstag 18.00 Vorabendmesse in italienischer Sprache Sonntag 9.45 Hl. Messe 11.00 Hl. Messe in italienischer Sprache Anbetungsstunde: jeden Dienstag von 8.30 bis 9.30 Uhr seit

Obermais, Winkelweg 10

Pfarrei zur Erhöhung des Hl. Kreuzes

1910

Tel. 0473 244 154 (Sinich) 0473- 603 508 … wir können Ihnen den Schmerz nicht nehmen, aber wir können Sie ein Stück begleiten.

Gottesdienste: Samstag 17.30 Beichtgelegenheit 18.30 Hl. Messe Sonntag 8.30 Hl. Messe 9.45 Hl. Messe in italienischer Sprache

Eucharistiner-Kirche St. Josef Tel. 0473 231 440

Durch unsere langjährige Erfahrung begleiten und organisieren wir individuell und würdevoll den Abschied Ihres Lieben. Sie erreichen uns Tag und Nacht - Tel. 349 40 75 188

Hl. Messen: 10.00 an Sonn- und Feiertagen 7.00 an Werktagen, 18.35 täglich

Meran | Andreas-Hofer-Straße 24a | Krankenhaus - Richtung Bahnhof Tel. 0473 050 050 | www.bestattung-schwienbacher.com

Worte zum Nachdenken

Vom Sinn des Lachens – nicht nur zur Faschingszeit In einem schottischen Bauernhaus trägt ein alter Ofen folgenden Sinnspruch: „Von allen Sorgen, die ich mir machte, sind die meisten gar nicht eingetroffen. Aber jedes Lachen, das meine Freunde mir brachten, hat mein Leben um eine Woche jünger und gesünder gemacht.“ In den früheren Jahrhunderten, so wurde öfters erzählt, gab es nicht sieben Hauptsünden, sondern acht, und die achte war die Traurigkeit, das Nicht-Lachen-Können. Keine Angst, wer lacht, ist kein Luftikus, kein oberflächlicher und kein leichtsinniger „Bruder Immerfroh“. Der Philosoph Schopenhauer hat dazu einmal gesagt: „Je mehr der Mensch des ganzen Ernstes fähig ist, desto herzlicher kann er lachen.“ Und Wilhelm Raabe: „Man spricht viel zu leichtsinnig vom La-

chen in der Welt. Ich halte es für eine der ernsthaftesten Angelegenheiten der Menschheit.“ Ist es nicht tatsächlich so, dass die größte Gefahr, die wir Menschen erleiden können, darin besteht, dass wir die Lebensfreude verlieren? Allerdings hat Lachen viele Gesichter. Man kann hämisch lachen, arrogant, spöttisch, gefährlich, verletzend, aber auch - und das ist eigentlich nur das wirkliche Lachen! - befreiend, gelöst und heiter. Man kann für sich alleine zwar vor sich hin lächeln, aber so richtig herzhaft lachen kann man immer nur in Gemeinschaft. Und dann steckt es sogar an. Das ist geradezu das Wunder des Lachens, dass es ansteckt. Wenn wir heute in unserer Welt so viel jammern und dabei einen wachsenden Pessimismus feststellen, dann kann man fragen, ob

man nicht ankämpfen könnte, indem man wieder das ansteckende Lachen lernt. Schauen wir doch einmal darauf, wie es einem Menschen geht, wenn er nicht lachen kann, wenn seine Gesichtszüge hart und unversöhnlich werden und wenn er meint, es kommt nun alles nur noch auf ihn an, wenn er sich allzu wichtig nimmt, wenn er nicht mehr die Leichtigkeit, nicht den „Leichtsinn“ und die Leichtigkeit der Narren kennt. Was würde unsere Menschheit alles verlieren, wenn die heitere Gelassenheit und die lässige Heiterkeit untergingen? Wenn wir Menschen weiterhin von dem Wahn beherrscht blieben, alles in unsere Hand bekommen zu müssen? Das Lachen ist ein Garant des Lebens, und man muss eigentlich sagen: Wir können gar nicht genug

lachen, denn das Lachen ist der Himmel auf Erden. Und das Schönste dabei ist wahrscheinlich, wenn man auch über sich selbst lachen kann. Wer über sich selbst lachen kann, ist nie lächerlich. Von Papst Johannes XXIII., der ja wohl ein Künstler des Lachens war, wird einmal gesagt: Bei einem großen Bankett saß ein Atheist neben ihm und stellte verwundert fest, wie sich der Papst die Delikatessen auf seinen Teller legen ließ; er hat ihn gefragt, wie er denn dazu komme, sich diese Lebensfreude zu gönnen. Da sagte Johannes: „Ich gönne mir das, weil ich glaube, dass Gott die guten Dinge der Welt nicht nur für die Sünder bestimmt hat.“ Hans Pamer, Dekan

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Kinderseite

Liebe Kinder, jetzt zur Faschingszeit dürft ihr eurer Fantasie und dem Spaß freien Lauf lassen. Sicher habt ihr euch schon ausgedacht, in welches Kostüm ihr schlüpfen wollt. Ist doch lustig, einmal ein/e andere/r zu sein. In den Faschingsferien werdet ihr euch auf Skiern, Rodeln oder Schlittschuhen austoben. Genießt die Tage an der frischen Luft und mit euren Freundinnen und Freunden. Eine lustige, spaßvolle Zeit wünscht euch Margareth

Neues Rätsel

► 21 Freunde feiern Kinderfasching. 3 Kinder kamen als Könige, 2 als Edelleute. Es gab auch 4 Königinnen und 3 Feen. Wie viele andere Kostüme waren zu sehen?

… dass sich die Balken biegen Mein bester Freund Alwin ist der größte Lügner, den ich kenne. Er hat Lügenwettbewerbe gewonnen, auch einen Lügenorden hat man ihm verliehen und einige Ehrentitel wie Lügenbeutel, Lügenmeister und Lügenkönig. „Wäre Lügen eine Kunst, das ganze Land wäre voller Künstler“, heißt ein alter Spruch. Das stimmt aber nicht. Ich kenne nur einen einzigen wahren Lügenkünstler und das ist mein Freund Alwin. Gerade über das Lügen gibt es eine Menge alter Sprüche, die gelogen sind: „Er lügt, dass ihm der Dampf zum Maul herausgeht.“ – Ich habe meinen Freund noch nie dampfen sehen! „Er lügt, dass ihm die Läuse auf dem Kopf platzen.“ – Mein Freund Alwin trägt

► Silvia lud ihre Schulfreunde ein. 20 Gäste folgten der Einladung. Es fehlten Marion und Fritz. Wie viele Paare kamen zum Tanz? Wenn du das Rätsel gelöst hast, komme am Dienstag, dem 14. Jänner, um 18.00 Uhr (!) ins Büro in der Romstraße 65. Eine Eintrittskarte für die Therme Meran und kleine Geschenke warten auf dich.

nicht eine einzige Laus auf dem Kopf, die platzen könnte! „Lügen machen Warzen auf der Zunge.“ – Mein Freund Alwin hat nirgends Warzen, schon gar nicht auf der Zunge! Einmal saß ich mit Alwin auf einer grasgrünen Wiese unter einem sehr blauen Himmel und er hat gelogen und gelogen, stundenlang. Aber wer meint, da wäre irgendetwas Blaues von oben gekommen, der irrt sich. Das Sprichwort „Er lügt das Blaue vom Himmel herunter“ ist gelogen. Es gibt allerdings Ausnahmen. Eines Tages hängte ich in meiner Wohnung einen Balken an die Zimmerdecke, dann lud ich meinen Freund Alwin zu mir ein. Er setzte sich unter den Balken. Nachdem er eine Weile so in seiner

Seltsam, seltsam

Liebe Elgriede,

Wisst ihr, was seltsam ist? Seltsam ist, wenn ein Vater ein Muttermal hat; wenn ein Kahlkopf etwas Haarsträubendes findet; wenn ein Backfisch einen Rabenvater hat; wenn einer sich im Handumdrehen ein Bein bricht; wenn ein Imker von seinem sauren Verdienst lebt.

Riesenschwindel

Lösung des Rätsels aus Heft 02 vom 27. Jänner

Peter verkleidet sich als Zeitungsverkäufer. Er stellt sich mit einem Pack Zeitungen an einer Bushaltestelle auf und ruft: „Riesenschwindel in unserer Stadt! Bisher schon 34 Opfer!“ – Ein Mann kauft sich gleich eine Zeitung. Im Weitergehen merkt er, dass die Zeitung schon einige Tage alt ist. Als er sie Peter entrüstet zurückbringen will, hört er ihn ausrufen: „Riesenschwindel in unserer Stadt! Bereits das 35. Opfer!“ Da lacht der Käufer und eilt davon.

1. Welches Buch ist von Astrid Lindgren? c) „Der Drache mit den roten Augen“ 2. Wer schrieb „Die Schatzinsel“? b) R. L. Stevenson 3. Wie heißt Carlo Collodis hölzerner Held? d) Pinocchio

Die Gewinner Von links: Fabian Kofler, Vanessa Kofler, Maximilian Pircher und Peter Kaufmann

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Art geredet hatte, fing der Balken an sich zu verbiegen. Er wurde ganz rund. „Er lügt, dass sich die Balken biegen“ ist also ein guter alter Spruch und vor allem nützlich. Er verhalf mir zu einem weiteren Beruf. Alwin und ich betreiben seitdem eine Biegebalken-Fabrik. Nur wir beide. Ich hänge die Balken an die Decke, er setzt sich darunter und lügt so lang, bis der Balken über ihm die richtige Form hat, je nachdem, ob ein Gartentor daraus werden soll, ein Schaukelpferd, eine Turmkuppel oder ein Reifen. Unsere BiegebalkenFabrik ist für uns ein großer Erfolg, wir haben Bestellungen für zig Jahre im Voraus.

fotos mb

meiner Schreibmaschine gehlt ein Buchstabe! Leider will mir niemand die Maschine reparieren. Deshalb muss ich versuchen, ohne diesen Buchstaben auszukommen. Da er aug der Tastatur neben dem Buchstaben G liegt, schreibe ich statt seiner in diesem Brief immer ein G. Hoggentlich kannst du darum alles lesen! Ich war neulich zu einer gabelhaften Geier eingeladen. Im Gestzimmer saßen viele gröhliche Menschen an einer langen Kaggeetagel. Es gab Krapgen und Kuchen zu essen. Wir geierten von nachmittags um günge bis spät in die Nacht. Zum Abendbrot gab es Gorellen in Butter mit Salzkartoggeln und Geldsalat. Zum Nachtisch aßen wir süßes Geigenkompott. Es war ein üppiges Gestmahl. Ein Herr im Grack erzählte uns gröhliche Witze und las Geschichten und Gabeln vor. Währenddessen glimmerte der Garbgernseher in der Ecke und niemand schaute hin. Die Grau des Herrn im Grack berichtete von einem Gußballspiel, während ihr Sohn, der ein rechter Gaulpelz sein soll, grausliche Gratzen schnitt. Wir lachten so viel und so laut, bis wir gast außer Atem gerieten, uns die Bäuche hielten und gix und gertig waren. Was für ein gröhlicher Geiertag! Es grüßt dich herzlich dein guter Greund Algred


Schule

Ist der Besuch eines klassischen Gymnasiums auch heute noch zeitgemäß?

Stephan Terzer hat 1990 in Meran am Humanistischen Gymnasium „Beda Weber“ die Maturaprüfung abgelegt. Nach dem Wirtschaftsstudium in Verona arbeitete er einige Jahre als Consultant (Beratung im IT-Bereich auf SAP-Plattform) bei der Derga Consulting GmbH in Mailand und Bozen, bevor er in den Landesdienst wechselte. Heute ist er als Datenanalyst und Projektmanager im Amt 9.3 für Verwaltungsinformatik tätig. Warum haben Sie sich als Jugendlicher für den Besuch des Klassischen Gymnasiums entschieden? Nach Abschluss der Mittelschule war ich mir überhaupt noch nicht sicher, welche berufliche Laufbahn ich einschlagen sollte. Ich hatte vielfältige Interessen: Geschichte, Geografie, Naturwissenschaften, Italienisch und Informatik, wollte mich aber noch nicht festlegen. Ich habe mich als 14-Jähriger dann für den Besuch

des Klassischen Gymnasiums entschieden, weil dort die verschiedenen Fächer in vertiefter Form angeboten wurden und mir eine sehr gute Allgemeinbildung garantiert wurde. Warum fällt es Ihrer Meinung nach dem Klassischen Gymnasium heutzutage schwer, Schüler/-innen für diese Form der Ausbildung zu begeistern? In einer Zeit, in der das Wissen über Internetsuchmaschinen und digitale Lexika sehr frei zugänglich ist und sehr schnell abgefragt werden kann und vieles nach dem Motto geschieht „Ich muss es nicht wissen, ich muss nur wissen, wo ich es nachschlagen kann“, wird die persönlichkeitsentwickelnde Wirkung der Bildung und des persönlichen Wissens unterschätzt. Deshalb tendieren viele Menschen dazu, sich eher zu spezialisieren als sich mit allgemeinen Wissensinhalten auseinanderzusetzen. Welcher Aspekt der klassischen Bildung war bzw. ist Ihnen in Ihrem Beruf besonders nützlich? Um es kurz zu sagen: die Fähigkeit des Problem solving. Die Art und Weise, wie ich eine Übersetzung aus dem Lateinischen und Griechischen angehe, lässt in mir die Fähigkeit heranreifen, aus mehreren Möglichkeiten die passendste auszuwählen und dabei immer das Ganze im Auge zu behalten. Prinzipiell ist es bei der Übersetzungsarbeit so, dass aus Ein-

Musikschule Meran

Woche der offenen Tür 13. - 17.02. von 14 – 17 Uhr

(Achtung: 16.02.2012 Unsinniger Donnerstag – kein Unterricht) Um Schülern bei der Wahl zum Erlernen eines Instrumentes zu erleichtern, haben Schüler und Eltern die Möglichkeit, in der Woche vom 13. bis zum 17. Februar am Unterrichtsgeschehen in den verschiedenen Instrumentalfächern

(nicht Singunterricht und nicht MTT) teilzunehmen. Die Mitarbeiter der Musikschule Meran erteilen in dieser Zeit gerne Auskunft auf Ihre Fragen. Auf Ihren Besuch freut sich das Team der Musikschule Meran.

Freie Waldorfschule Meran:

„Ein Sommernachtstraum“ 15. Februar um 20.30 Uhr im Stadttheater In der Walddorfschule ist es in der achten Klasse, vor dem Eintritt in die Oberschule, Tradition, mit allen Schülern ein Schauspiel zu erarbeiten. Die diesjährige Klasse hat sich für das Stück „Sommernachtstraum“ von W. Shakespeare entschieden. Von den Kulissen über die Kostüme bis hin zu den Plakaten und Flyers haben die Schüler alles selbst hergestellt und entworfen. Über Monate setzten sie sich mit ihrer Rolle auseinander, um dem Zuschauer die Charaktere so authentisch wie möglich hinüberzubringen. Selbst die musikalische Gestaltung

zelstücken, einzelnen Wörtern ein zusammenhängender Satz entsteht, der im Gesamtkontext einen Sinn ergibt. Genauso ist es bei meiner Arbeit. Ich habe ein technisches Problem, kenne die Einzelteile und muss die Einzelteile so zusammenfügen, dass ich zur Lösung des Problems komme. Würden Sie heute Jugendlichen den Besuch des Klassischen Gymnasiums empfehlen? Von meiner persönlichen Erfahrung ausgehend kann ich den Besuch nur empfehlen, denn das Klassische Gymnasium hat mir das Rüstzeug gegeben, sprich die notwendigen Lern- und Denkstrategien vermittelt, sodass ich zuerst ein Studium bestehen konnte, bei dem ich an und für sich nur wenig inhaltliches Vorwissen hatte, und anschließend einer Arbeit nachzugehen vermochte, bei

der ich weder schulisches noch akademisches Vorwissen aufzuweisen hatte. Um welches Rüstzeug handelt es sich im Einzelnen? Um die Fähigkeit, quer zu denken, logische Analyse mit Intuition zu verbinden und dadurch unkonventionelle und kreative Lösungen zu finden. Welche Fächer vermitteln diese Fähigkeiten? Ich glaube nicht, dass einzelne Fächer dafür verantwortlich sind, sondern vielmehr die Kombination mehrerer Fächer: die Logik der Mathematik, der Einblick in die Gedankenwelt der Philosophen, die Kombinationsgabe, die über die klassischen Sprachen Latein und Griechisch gefördert wird, und die Lektionen, die einen die Geschichte lehrt.

Freitag, 10.02.2012 Jugendtreff Friends Filmnachmittag ab 16.30 Uhr Jugendtreff JURIKU Erstes Kennenlernen für alle 1. und 2. OberschülerInnen ab 18 Uhr Jugendtreff IDUNA Olympiade (Dart, Calcetto, Zielwurf) für Mittelschüler von 14 - 18 Uhr Samstag, 11.02.2012 SKJ Bezirk Krankenhausmesse um 16.45 Uhr KJS Marling Faschingsfeier Taizé- Gebet Bei den Salvatorianerinnen in Obermais um 20 Uhr Montag, 13.02.2012 Gemeinde Marling Netzwerktreffen der Kinder- und Jugendvereine von Marling Dienstag, 14.02.2012 Pfarrei Algund Schülergottesdienst um 16.35 Uhr Mittwoch, 15.02.2012 Jugendtreff Friends Girlstime: Faschingskostüme basteln von 16.30 bis 19.00 Uhr Donnerstag, 16.02.2012

Unsinniger Donnerstag

Freitag, 17.02.2012 Jugendtreff IDUNA Ausflug ins Erlebnisbad Naturns für Mittelschüler; Treffpunkt um 14 Uhr KJS Untermais Faschingsfeier: KJS Untermais sucht den Superstar im KIMM ab 15.30 Uhr Moaser Spieletreff Spielen, spielen, spielen…. in den KIMM- Jugendräumen von 16 bis 23.30 Uhr Donnerstag, 23.02.2012 Jugendtreff IDUNA Vorstandssitzung um 19 Uhr Freitag, 24.02.2012 Jugendtreff Friends Filmnachmittag ab 16.30 Uhr SKJ M. Himmelfahrt Fahrt nach Assisi Freitag, 25.02.2012 SKJ M. Himmelfahrt Fahrt nach Assisi Sonntag, 26.02.2012 SKJ M. Himmelfahrt Fahrt nach Assisi Montag, 27.02.2012 Jugendtreff RealX Filmnachmittag für Mittelschüler ab 15.30 Uhr

wurde von den Schülern erstellt. Das Theaterstück wird auch von den Schülern musikalisch begleitet. Eintritt frei (freiwillige Spende).

Dienstag, 28.02.2012 Pfarrei Algund Schülergottesdienst um 16.35 Uhr Mittwoch, 29.02.2012 Jugendtreff Friends Girlstime: Klatsch und Tratsch mit den neuesten Zeitungen 10. Februar 2012 | 03

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Sport

Bouldernight in der Rockarena Meran Mitte Jänner trafen sich in der Rockarena Meran 113 Kletterfreaks zur „Bouldernight“, einem Funwettbewerb, bei dem neben der Bewältigung von 35 Boulderproblemen vor allem der SpaĂ&#x; im Mittelpunkt stand. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Meraner Kletterhalle „Rockarena“ haben sich einiges einfallen lassen, um den Teilnehmern eine ereignisreiche „lange Nacht des Boulderns“ zu bieten. Die Athleten und Athletinnen versuchten sich an 35 Boulderproblemen und konnten bald feststellen, dass bei diesem Contest der SpaĂ&#x; im Vordergrund stand. Neben den klassischen Problemen, darunter auch ein „High-ball“ fĂźr die ganz Mutigen, gab es sogenannte „Funboulder“ mit drehenden Griffen, Tarzanboulder, Boulder mit Holzoder Steingriffen und vieles mehr. Auch ein Calcettotournier musste

erfolgreich bewältigt werden, um zu punkten. Die Stimmung war sehr gut und die Teilnehmer kämpften mehr miteinander als gegeneinander. Am laufenden Band wurden unter den Athleten Tipps ausgetauscht, wie man den einen oder anderen Boulder doch noch schaffen kĂśnnte. Dabei wurden die 113 Teilnehmer auch von zahlreichen Zuschauern angefeuert und unterstĂźtzt. Eilig hatte es niemand, denn erst um ein Uhr frĂźh erfolgte die Auswertung und so gab es neben dem Klettern auch genĂźgend Zeit fĂźr soziale Kontakte. Mit einem Supersound sorgte die Liveband „Madax“ fĂźr die musikalische Umrahmung der Veranstaltung, und fĂźr das leibliche Wohl stellten die Firmen „Wild Climb“ und „Krugbräu“ Essen und Trinken zur VerfĂźgung. Mitgetragen wurde die „Bouldernight“ auch von der Firma „Mountain Spirit“. Es gab drei Tagessieger und neben den Athleten mit der hĂśchsten Punktezahl (Rudi Moroder bei den

Männern und Giulia Alton bei den Frauen) wurden auch die Athleten mit der Durchschnittspunktezahl (David Pillon bei den Männern und Evi Pircher bei den Frauen) und 2 Sportler, die nach dem Zufallsprinzip ausgewählt wurden (Jan Piazza bei den Männern und

Britta Pfattner bei den Frauen), prämiert. Insgesamt war die erste Bouldernight ein voller Erfolg. Die Veranstalter sind sich sicher, dass dies sicherlich nicht der letzte Event dieser Art in der Rockarena Meran war.

Kunstturnen

1. Wettkampf zur VSS-Landesmeisterschaft 2012 In der Kunstturnhalle des SSV Brixen fand am 22. Jänner der 1. Wettkampf zur VSS-Landesmeisterschaft 2012 statt. Am Start waren 30 Turner aus 3 Vereinen: SC Meran, SSV Brixen und SV Lana. Der SC Meran Raiffeisen war mit 11 Turnern in allen fßnf Altersklassen am Start. Bei den Jßngsten erreichte Benjamin Theiner den 4. Platz, in den ßbrigen Altersklassen siegten jeweils die Turner des SCM Raiffeisen Meran. Die Turner aus Meran mit ihren Trainern Rudi Lissner und Peter Pattis

    

            

Ein Mann betritt eine Apotheke und verlangt nach einem Präparat gegen den Durchfall. Die Apothekerin verkauft ihm etwas. Als der Mann die Apotheke verlassen hat, stellt die Apothekerin entsetzt fest, dass sie dem Mann statt eines Mittels gegen Durchfall ein Beruhigungsmittel verkauft hat. Am nächsten Tag betritt der Mann wieder die Apotheke. Die Apothekerin erkennt den Mann sofort und entschuldigt sich ausdrĂźcklich fĂźr das Missgeschick, welches ihr passiert sei. „Ach, nicht so schlimm“, antwortet der Mann, „ich mach' mir zwar immer noch in die Hosen, aber es regt mich jetzt nicht mehr auf!“

Schlemmerbuffet im Edelweiss St. Valentinstag

14. Februar

GenieĂ&#x;en Sie unsere groĂ&#x;e Auswahl an kalten und warmen KĂśstlichkeiten vom Buffet 14. Februar von 19.00 bis 22.00 Uhr zum Preis von 30 â‚Ź pro Person

  

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Tiere

Kuscheltier Kaninchen

Ist ein Kaninchen ein Streicheltier für Kinder, das sich jederzeit alles gefallen lassen muss und genau das tut, was „Kind“ will? Sicher nicht, genauso wenig wie ein Welpe, ein Kätzchen/Katerchen, ein Meerschweinchen, Hamster o.ä. Tiere tun uns Menschen gut, aber umgekehrt ist dies nicht immer der Fall. Zu Weihnachten und nicht nur dann erhält so manches Kind ein Jungtier. Solange es klein ist, bleibt

es das putzige, niedliche Wesen, ist das Tier größer und ausgewachsen, ist es plötzlich nicht mehr so interessant. Kinder machen öfter schnelle, unberechenbare Bewegungen, das Kaninchen bzw. Jungtier erschrickt, kratzt und beißt zu. Vorschnell heißt es: Das ist ein böses, aggressives Tier, das auf keinen Fall im Hause bleiben kann. Nicht selten wird es ins Tierheim gebracht oder sogar irgendwo ausgesetzt. Dem Kind kann aber auch gezeigt werden, dass es Spaß macht, das Tier zu versorgen und es einfach nur zu beobachten. Wir sollten nie vergessen: Auch ein Tier ist ein Lebewesen mit Rechten und der Mensch ist verpflichtet, es als solches zu halten und zu behandeln. Es ist kein Spielzeug, das weggelegt wird, sobald wir es nicht mehr brauchen. (sp) Aber nun zurück zum Kaninchen, jahrhundertelang war das Hauskaninchen vor allem wichtiger Fleisch- und Pelzlieferant für die Menschen und wurde gerne in kleinen Käfigen hinter dem Haus gehalten. Heute weiß man, dass dies

einer Folter gleichkommt. Kaninchen brauchen Platz zum Hoppeln, Strecken, Stehen, um Männchen zu machen; sie müssen ausgestreckt ruhen können und sie brauchen die Gesellschaft von Artgenossen. Das alles gehört zum natürlichen Verhalten des Kaninchens. Falls ein Kaninchen im Käfig gehalten wird, sollte es jeden Tag auch einen Freilauf in der Wohnung bekommen. Grundnahrungsmittel für ein Kaninchen sind Heu und Grünfutter, wie z.B. Karotte, Löwenzahn, einige Salatsorten, immer jedoch in Maßen, nicht fehlen darf ein Napf mit frischem Wasser. Dem Tier kein „Körnerfutter“ geben, es hat ein empfindliches Verdauungssystem, das nicht alles verträgt, zu viel Fett und Zucker schadet. Nahrungsverweigerung, Gewichtsverlust, tränende Augen, Durchfall und ein harter Bauch sind Krankheitsanzeichen, sofort zum Arzt!

Kaninchen oder Hase? Äußerlich ist der Feldhase viel größer als das Kaninchen und hat die längeren Löffel (Ohren). Kaninchen leben gesellig in Bauen, oft graben mehrere Sippen in unmittelbarer Nähe voneinander ihre Baue. Feldhasen sind Einzelgänger, die nirgendwo wohnen, sie schlafen in einer Erdmulde. Während Kaninchen auf der Flucht eher behäbig in Richtung Bau hoppeln, flitzt der Hase in Riesensprüngen und hakenschlagend über längere Stecken. Kaninchenbabys sind im Gegensatz zu den Hasenjungen nackt, blind und hilflos, sie sind Nesthocker. (aus „Ein Herz für Tiere“)

Ganz schön zickig

Das richtige Raumklima

Wenn ein Rotkehlchen ein Futterhaus entdeckt hat, wo es Fettfutter gibt, lässt es keinen anderen Artgenossen mehr dorthin. Nicht einmal die Männchen sind galant, sondern vertreiben schimpfend jedes Weibchen. Erst wenn es satt ist, fliegt es zufrieden ins Gebüsch und putzt sich ausgiebig. Andere, sogar größere Vögel, haben Mordsrespekt vor dem zarten Vögelchen. Die Rotkehlchen, die wir jetzt in unseren Gärten und Parks sehen, müssen nicht unbedingt Einheimische sein. In Nord- und Osteuropa sind die Rotkehlchen Zugvögel, die sich schon im Winter wieder auf den langen Heimflug machen und dabei hier zwischenlanden. Hier bei uns bleiben die niedlichen Piepmatzen auch ganzjährig und kommen an Vogelhäuschen, um sich satt zu fressen. Manche Männchen beginnen schon im Dezember, noch vor den Amseln, mit dem melancholischen Gesang ihre Re-

Ist die geheizte Wohnung gemütlich warm, Fenster und Türen geschlossen, sinkt die Luftfeuchtigkeit im Zimmer und die Luft wird trocken. (In so manchem Kondo-

Rotkehlchen viere abzustecken und Weibchen zu locken. Die Vögel bauen gut getarnte Nester in Bodennähe und die größten Feinde der Jungvögel sind Nesträuber. Wenn Sie Lust und Zeit haben, machen Sie einen Winterspaziergang auf der Gilfpromenade oder auf dem Tappeinerweg, Sie können dort viele Rotkehlchen beobachten, manche sind so heimisch, dass sie uns von der Hand fressen.

fotos sp Siamese Maxi, 4 Jahre

minium sind die Räume viel zu warm, ungefähr 22-24°.) Mieze reagiert darauf mit gereizten Schleimhäuten. Sie niest, hustet, und die Augen tränen. Haut und Fell werden spröde, der Juckreiz steigt. Viele Katzen beginnen sich hektisch zu putzen und trinken mehr als sonst. Es ist nicht schwer, für ein Raumklima zu sorgen, in dem sich Mieze wohlfühlt. Ganz leicht geht das mit großen Blattzimmerpflanzen, die Feuchtigkeit an die Luft abgeben und ihr gleichzeitig Staub und Schadstoffe entziehen. Auch die Luftbefeuchter, die direkt an den Heizungen eingehängt werden, schaffen Abhilfe. Reizvoll für so manche Katze sind auch Zimmerbrunnen, die ständig Wasser über Steine rinnen lassen, und außerdem gibt es auch extra Trinkbrunnen, die statt eines Wassertöpfchens aufgestellt werden können. Beides steigert die Luftfeuchtigkeit.

Meistersinger alias „Kanari“ Der Kanarienvogel ist vor allem ein Meistersinger, weil er hervorragend zuhören kann und ein sehr gutes Gedächtnis hat. Sein Gesang ist ihm nicht angeboren, sondern wird erlernt und trainiert. Durch sein gutes Gedächtnis kann sich der Kanarienvogel ganze Tonfolgen merken und wiedergeben. Er kann auch den Gesang anderer Vögel nachahmen oder fremde Geräusche in sein Lied einbauen. Zu sei-

ner Stimme und seinen gesanglichen Fähigkeiten hat sich der Kanarienvogel allein durch gezielte Zucht in diese Richtung entwickelt. Kanarienmännchen wollen mit ihrem Gesang nicht nur ihren Bräuten imponieren - ihre Balz beginnt im Januar und bis etwa Ende Februar werben sie um die Weibchen sondern sie imponieren auch den rivalisierenden Artgenossen. Zwei Hähne bekämpfen sich nicht nur

mit Melodien, sie streiten auch miteinander, dass die Federn fliegen. In einem Käfig nicht unbedingt zwei Kanarienmännchen gemeinsam halten, optimal ist immer ein Pärchen. Der Gesang des Kanarienweibchens hingegen gleicht eher einem Piepsen und kommt dem Spatzengezwitscher nahe.

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Meran aktuell

Auf der Suche nach dem närrischen Treiben in Meran Die Qual der Wahl steht wieder bevor. Die „fünfte Jahreszeit“ zieht uns nicht nur auf die Straßen, sondern vorweg wohl auch vor den Spiegel. Clownfigur, Indianer oder doch Vampir? Was steht mir? Wir waren auf der Suche nach Antworten und sind fündig geworden. Karin Egebrecht führt das Spielwarengeschäft Bimbo in Meran. Meraner Stadtanzeiger: Welches Faschingssortiment führen Sie? Karin Egebrecht: Man mag es kaum glauben, für uns beginnt die Faschingszeit schon im Mai, Juni. Genaue Vorbereitung und Planung ermöglichen es uns, unseren Kunden eine wohl einzigartige Auswahl bieten zu können, die sich sehen lassen kann. Von Cleopatra über Micky Mouse, Biene Maja, Käfer, Indianer, Cowboy, Neandertaler, Pippi Langstrumpf bis zum Schneewittchen ist neben verschie-

denen Accessoires alles dabei. Stadtanzeiger: Nach welchen Vorlagen richten sich die Kostüme? Sind es Filmhelden oder doch Figuren aus Büchern? Karin Egebrecht: Bei den Kinderkostümen kann man feststellen, dass der gestiefelte Kater eindeutig die Nase vorn hat, gefolgt von Wickie. Stadtanzeiger: Gibt es ein Kostüm, das man zum beliebtesten küren kann? Karin Egebrecht: Ja, bei den Kinderkostümen für Mädchen ist das Prinzessinnenkostüm immer ein Renner und bei den Jungs darf es dann der Pirat sein. Stadtanzeiger: Was tun, wenn`s mal schnell gehen muss? Karin Egebrecht: Unsere zahlreichen Accessoires wie Perücken, Brillen und Handschuhe geben auch auf den letzten Drücker was her und bieten jedem Faschingsmuffel die Gelegenheit, sich „unauffällig“ unter die bunte Menge der Kostümierten zu mischen.

Stadtanzeiger: Was hat sich im Vergleich zu früher verändert? Karin Egebrecht: Früher hat man sich als Kind einen Monat vor Faschingsbeginn damit auseinandergesetzt, was man für die Verkleidung brauchen könnte, und hat dann einfach daran gebastelt. Heute ist es oft der Zeitmangel, der Mütter ins Geschäft kommen lässt, um die lieben Kleinen einfach aussuchen zu lassen, wie sie dem bunten Trubel begegnen möchten. Stadtanzeiger: Welche Tipps können Sie geben, damit man die Faschingszeit „richtig“ kostümiert angehen kann, und ist Beratung denn überhaupt noch gefragt? Karin Egebrecht: Beim Kostümieren sind der Fantasie bekanntlich keine Grenzen gesetzt. So kann aus einem Bärenkostüm im Handumdrehen doch noch der gestiefelte Kater werden. Wir stehen unseren Kunden gerne mit Rat und Tat zur Seite und unser Team wird sich am Unsinnigen Donnerstag „tierisch“ freuen, sie zu begrüßen, soviel sei schon mal verraten. nb

Ein kleines Stück Venedig in Obermais

foto nb Martina Miller in der Maskenfundgrube Kryolan Seit 66 Jahren ist Kryolan Hersteller von professionellem Make-up für Film und Fernsehen weltweit. Die Firma Kryolan in Obermais ist der italienische Generalvertrieb für die deutsche Firma, die ihren

Meran, Lauben 174a Kranauer Passage Tel. 0473 238 134

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Stammsitz in Berlin hat. Kryolan in Obermais feiert in diesem Jahr das 25-jährige Bestehen, Grund genug, einmal hinter die Kulissen zu blicken.

bruar 14. Feinstag Valent

Martina Miller stand uns Rede und Antwort. Was wäre die Faschingszeit ohne Masken? Undenkbar? Dachten Sie Meran bildete bisher die Ausnahme, doch 2012 soll alles anders werden und der Maskenball die Faschingsballkultur in der Stadt revolutionieren. Im Jahr 534 v. Chr. trugen Darsteller der griechischen Komödie erstmals Masken, lange genug musste man auch in Meran darauf warten, dass Masken ihren angestammten Platz bekommen und bei einem Faschingsball nicht nur Einzug halten, sondern zur Pflicht werden. Der Redoute-Ball des MGV am 17. Februar lässt die Wiener Ballkultur in Meran aufleben, bietet nicht nur Damenwahl bis Mitternacht und Herrenwahl gleich im Anschluss, nein, endlich gehören erstmals auch die Masken mit dazu. Die berühmtesten Masken kommen aus Venedig, handgemacht, nach traditioneller Form, bei Kryolan neben der Redoute-Maske auch erhältlich. Daneben bietet die Firma Kryolan nicht nur professionelles Make-up – insgesamt 16.000 Produkte in 400 verschiedenen Farben - für Theatergruppen im ganzen Land, sondern engagiert sich auch im Beautybereich. Wenn Mann/Frau nicht nur in der Faschingszeit perfekt geschminkt sein will, kann er/sie sich bei Kryolan auch das ganze Jahr hindurch im Beautybereich fachlich und kompetent beraten lassen und hohe Produktqualität aus einem außergewöhnlich vielfältigen Angebot wählen. nb

Und wenn es schnell gehen muss: Papierhandlung Tyrolia in Meran Hofer Brigitte: In unserem Faschingssortiment finden Sie mehrere Dekorationsartikel, so sind Luftballons, Luftschlangen, Lampions, Girlanden, Trompeten und Konfetti genauso dabei wie einige lustige Mützen und Hüte.

Warenhaus Piffer in Meran / Untermais Kunold Weger: Zwar lassen wir unser Faschingssortiment langsam ausgehen, aber Kunden finden bei uns noch einige Scherzund Dekorartikel sowie verschiedene Masken.

Jubel, Trubel, Heiterkeit - es wird gefeiert in Meran Beim Amt für Bildung und Schule haben wir uns darüber informiert, wo man in Meran Fasching feiert. Die gute Nachricht: Wenn es im Vergleich zum Vorjahr auch einige Änderungen gibt, so kann die Sause doch noch steigen, und zwar überdacht. Alice Bertoli, die Direktorin des Amtes, hat uns vorweg verraten, wo man dem närrischen Treiben in Meran nachgehen kann. Der VKE und das Centro Cilla zeigen sich dafür verantwortlich, dass auch die Kleinsten ihren Spaß haben werden. Im Kurhaus wird von 14.30 bis 19 Uhr eine Band für Unterhaltung sorgen und ein Zauberer für die richtige Stimmung. Auf der Kurpromenade in Meran sorgt die Jungschar dafür, dass auch die Schleckermäuler nicht zu kurz kommen, es wird Schokolade verteilt. Die Jugendzentren Tilt, Friends, Jungle reloaded, l‘odett, Strike up und auch die Streetworker kümmern sich um die 11- bis 15-Jährigen der Stadt, die im Saal der Algunder Weinkellerei von 14 bis18 Uhr feiern dürfen, und ab 21 Uhr steigt dann die Party für alle ab 16 Jahren. Man sollte sich dafür rechtzeitig die Eintrittskarte sichern und wer verkleidet kommt, hat die Chance, prämiert zu werden. Ein kräftiges HELLAU! Wir wünschen eine närrische Zeit! nb


Porträt

Ein Leben für mehr Gerechtigkeit www.CACTUS.bz.it

Christian Troger kämpft für eine gerechtere Verteilung der Ressourcen und des Wohlstandes auch in Südtirol – als Gewerkschafter, Friedensaktivist, Globalisierungskritiker und engagierter Bürger.

Christian Troger Wir treffen uns in der Urania Meran, zwischen zwei Terminen von Christian. Bevor ich noch die erste Frage stellen kann, drückt er mir die Zeitung der Gewerkschaft SgkUil in die Hand: „Beim neuen Sparpaket der Regierung werden wieder die Schwächsten zur Kasse gebeten. Eine Besteuerung der großen Vermögen wird nicht festgeschrieben. Und obwohl sich im Juni 2011 bei den Referenden fast 90% der Wähler/-innen gegen die Privatisierung des Wassers in Italien ausgesprochen hat, beschloss diese Mitterechts-Regierung im August eine erneute Liberalisierung und Privatisierung der lokalen Dienste der Daseinsvorsorge!“ Seine blauen Augen sehen mich eindringlich an, erwarten auch von mir Einsatz für eine gerechtere Welt. 1958 geboren, ist Christian Troger in einer Arbeiterfamilie in Seis am Schlern aufgewachsen. Sein Vater war Schichtarbeiter im Lancia-

Werk in Bozen, seine Mutter Hausfrau. Mit 11 Jahren hatte er seinen ersten schlecht bezahlten Sommerjob in einem Restaurant im Geburtsort; das Geld war knapp und er wollte Matura machen. 1977 schließt er die Gewerbeoberschule, Fachrichtung Maschinenbau, in Bozen ab. Christian Troger ist einer der ersten Wehrdienstverweigerer Südtirols; 1978 musste er deshalb zur Gewissensprüfung nach Rom. „Natürlich hatte ich kein Geld für die Romfahrt. Aber ich habe mit meiner Hartnäckigkeit erreicht, dass mir das „Kriegsministerium“ zumindest die Fahrkarte bezahlte!“ Er erinnert sich an die Einschüchterungsversuche der Kommission in Rom: „Die haben mir doch tatsächlich weismachen wollen, dass ich als Wehrdienstverweigerer niemals eine öffentliche Stelle antreten könne!“.

Den 20-monatigen Zivildienst leistet er in der Arbeiterfürsorgestelle der Sgk-Uil in Bozen und Meran. „Das war faktisch meine Grund`lehrlings`-ausbildung zum Gewerkschafter.“ Hauptamtlicher Gewerkschafter wird er 1982 in Meran. Er engagierte sich in der Jugendbewegung, in verschiedenen interkulturellen Initiativen, arbeitete bei der Südtiroler Volkszeitung und im Kulturzentrum Bozen mit, war Vorstandsmitglied der Urania Meran, organisiert seit 26 Jahren die Veranstaltungsreihe „On the road again“ mit. Er schmunzelt: „Wir haben zur kulturellen Öffnung der kaisergelben Stadt Meran beigetragen.“ Troger war bei den Ostermärschen gegen atomare Aufrüstung und gegen den Nato-Doppelbeschluss dabei. Anlässlich der Eröffnung einer Friedensausstellung gegen das atomare Wettrüsten in der Welt des Jugendkollektivs Lana verbrennen er und andere Friedensaktivisten in den 80-igern öffentlich ihre Militärbeurlaubungsscheine. Das Militär und der Staat antworten mit

drei Strafprozessen, „dank vieler Solidaritätsaktionen wurden wir letztendlich aber freigesprochen.“ In den 90er-Jahren kommen weitere Betätigungsfelder für seinen ehrenamtlichen Einsatz dazu: die Globalisierungskritik und die Demokratiebewegung. Troger ist Gründungsmitglied des Meraner Weltladens und des Lilliput-Netzwerkes für eine gerechte Wirtschaft, arbeitet im Verein Ecolnet, bei der Initiative für mehr Demokratie und bei Attac Südtirol mit. Anlässlich der Referenden gegen die Privatisierung des Wassers und gegen die Atomenergie 2011 koordiniert er mit anderen die Initiativen in Südtirol. „In Südtirol haben wir eine hervorragende Wahlbeteiligung von 67 % erreicht, das sind fast 10 % mehr als auf gesamtstaatlicher Ebene.“ Bleibt bei so viel Engagement für mehr Gerechtigkeit noch Zeit für ein Privatleben, für Hobbys? „Ja, ich sammle Postkarten, lese gerne, gehe schwimmen, Rad fahren und wandern.“ Oh ja, ich erinnere mich an gemeinsame Bergwanderungen. Im Rucksack von Christian waren immer auch dicht beschriebene Flugzettel dabei, die er beim Essen in einer Berghütte dann an alle Wanderer verteilt hat. Mit einem Schmunzeln gesteht er ein: „Ich als Gewerkschafter hab‘ wohl für mich selbst die 40-StundenWoche noch nicht eingeführt, aber immerhin: der Sonntag gehört in der Regel mir und meinesgleichen.“

Direkte Demokratie aus Überzeugung

Cactus - Alternatives Stadtmagazin Meran Mit dieser Ausgabe des „Meraner Stadtanzeigers“ starten wir die Zusammenarbeit zwischen dem „Cactus“ und dem „Meraner Stadtanzeiger“. Wir werden in Zukunft an dieser Stelle jeweils einen Artikel veröffentlichen. Für jene, die ihn noch nicht kennen, möchten wir den „Cactus“ kurz vorstellen. Der Verein wurde 1990 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, ökologische, wirtschaftliche, politische und kulturelle Themen - besonders in Bezug auf Meran und seine Einwohner - zu vertiefen und eine öffentliche Diskussion dazu anzuregen. Das Zusammenleben der verschiedenen Sprachgruppen ist ein weiterer Schwerpunkt unseres Engagements. Als ehrenamtlich tätiger Verein verfolgen wir keinerlei finanzielle Interessen.

Wir veranstalten öffentliche Diskussionen zu den genannten Themen und versuchen, frei nach dem Motto „global denken, lokal handeln“ die großen Themen auf die Fragen herunterzubrechen: „Was heißt das für Meran? Was kann ich als Meraner Bürger und Bürgerin dazu beitragen?“. Dabei geht es uns nie um die Tagespolitik, sondern um Themen, die uns über den Tag hinaus beschäftigen und die eventuell auch noch für unsere Kinder von Belang sein können. Bei diesen Veranstaltungen setzen wir auf die Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen, in erster Linie sind hier die Urania Meran und das „Centro per la Cultura“ zu nennen. Am kontinuierlichsten ist unsere publizistische Tätigkeit. So haben wir von 1990 bis 1995 und von

2000 bis 2009 eine Zeitung mit dem Namen „Cactus“ herausgegeben. Leider mussten wir die gedruckte Ausgabe 2009 aus finanziellen Gründen einstellen. Umso mehr freut es uns – mit Hilfe des „Meraner Stadtanzeigers“ - jetzt auch wieder in gedruckter Form unsere Leser und Leserinnen zu erreichen. Seit August 2011 betreiben wir unter der Internetadresse www.cactus.bz.it einen Blog, dessen Anzahl an Lesern und Facebook-Fans stetig steigt. Eine unserer beliebtesten Rubriken sind die Porträts von besonderen Meraner Menschen. Mit dem Porträt von Christian Troger starten wir die Artikelserie im „Meraner Stadtanzeiger“. Wer mehr über uns erfahren will, kann dies im Internet unter der

Adresse www.cactus.bz.it/unserteam nachlesen. Wir hoffen, dass den geschätzten Lesern und Leserinnen unsere Beiträge gefallen und der Eine oder die Andere auch unsere Webseite besucht, um weitere Artikel zu lesen. Natürlich freuen wir uns über ein Feedback per Leserbrief an den Stadtanzeiger oder auch über Kommentare direkt auf unserer Webseite. Dem Team des „Meraner Stadtanzeiger“ wünschen wir weiter viel Erfolg für sein interessantes Zeitungsprojekt und möchten uns für das Angebot bedanken, unsere Artikel einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Viel Spaß beim Lesen wünscht Alexander Wallnöfer für die „Cactus“-Redaktion.

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Kutlur

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11. Februar – 6. Mai 2012: Ausstellung

Neue Architektur in Südtirol 2006-2012 Eröffnung: 10. Februar 2012, 19.00 Uhr Kurator: Flavio Albanese In Zusammenarbeit mit: Architekturstiftung Südtirol und Südtiroler Künstlerbund

Benjamin Grosvenor, Klavier Programm: J. S. Bach WĂƌƟƚĂEƌ͘ϰŝŶͲƵƌtsϴϮϴ Frederic Chopin ^ŽŶĂƚĞEƌ͘ϯŝŶŚͲDŽůůŽƉ͘ϱϴ Alexander Scriabin ^ŽŶĂƚĞEƌ͘ϮŝŶŐŝƐͲDŽůů;^ŽŶĂƚĞ &ĂŶƚĂŝƐŝĞͿ SeƌŐĞũZĂĐŚŵĂŶŝŶŽī ƚƵĚĞdĂďůĞĂƵdžŽƉ͘ϯϵ͗Eƌ͘ϱŝŶ ĞƐͲDŽůů͗>ŝůĂĐƐ͕ŽƉ͘ϮϭEƌ͘ϱͲ WŽůŬĂĚĞtZ Maurice Ravel 'ĂƐƉĂƌĚĚĞůĂEƵŝƚ

DŝƩǁŽĐŚ, 15. Februar 2012 20 Uhr Pavillon des Fleurs Ein Visionär der Klaviertasten. (Süddeutsche Zeitung) Ğƌ ϭϵϵϮ ŐĞďŽƌĞŶĞ ďƌŝƟƐĐŚĞ WŝĂŶŝƐƚ Benjamin Grosvenor ŝƐƚ ŝŶƚĞƌŶĂƟŽŶĂů ďĞŬĂŶŶƚ Žď ƐĞŝŶĞƌ ĞůĞŬƚƌŝƐŝĞƌĞŶĚĞŶĂƌďŝĞƚƵŶŐĞŶƵŶĚ ƐĞŝŶĞ ĚƵƌĐŚĚƌŝŶŐĞŶĚĞ /ŶƚĞƌƉƌĞƚĂͲ ƟŽŶĞŶ͘ ŝŶĞ ĂƵƐŐĞĨĞŝůƚĞ dĞĐŚŶŝŬ ƵŶĚ ŐĞŶŝĂůĞƐ 'ĞƐƉƺƌ Ĩƺƌ <ůĂŶŐͲ ĨĂƌďĞŶ ƐŝŶĚ ĚŝĞ <ĞŶŶnjĞŝĐŚĞŶ͕ ĚŝĞ ĞŶũĂŵŝŶ'ƌŽƐǀĞŶŽƌnjƵĞŝŶĞŵĚĞƌ ŐĞĨƌĂŐƚĞƐƚĞŶ ũƵŶŐĞŶ WŝĂŶŝƐƚĞŶ ŝŶ ĚĞƌ tĞůƚ ŵĂĐŚĞŶ͘ ^ĞŝŶ ǀŝƌƚƵŽƐĞƐ ĞŚĞƌƌƐĐŚĞŶ ĂƵĐŚ ĚĞƌ ĂŶƐƚƌĞŶŐͲ ĞŶĚƐƚĞŶ ƚĞĐŚŶŝƐĐŚĞŶ <ŽŵƉůĞdžŝƚćƚ ůćƐƐƚ ŶŝĞ <ŽŵƉƌŽŵŝƐƐĞ njƵ ƵŶĚ njĞŝŐƚ ĚŝĞ ŐĞǁĂůƟŐĞ dŝĞĨĞ ƵŶĚ /ŶƚĞůůŝŐĞŶnj ƐĞŝŶĞƌ /ŶƚĞƌƉƌĞƚĂͲ ƟŽŶĞŶ͘ĂƐWƵďůŝŬƵŵǁĞŝƘŬĂƵŵ͕ ǁŽŵŝƚ ĚŝĞ ĞƐĐŚƌĞŝďƵŶŐ ƐĞŝŶĞƌ ƵŌƌŝƩĞ ďĞŐŝŶŶĞŶ ƐŽůů͕ ŵŝƚ ǁĞůĐŚĞŶĞǁĞƌƚƵŶŐĞŶ͘ PREISE͗ƌǁĂĐŚƐĞŶĞΦϮϬ͕ϬϬ :ƵŐĞŶĚůŝĐŚĞďŝƐϮϱ:͘ŵŝƚ ^ƚƵĚ͘ͲƵƐǁĞŝƐΦϱ͕ϬϬ VORMERKUNGEN͗DƵƐŝŬDĞƌĂŶ͕ >ĂƵďĞŶϴ͕ϯϵϬϭϮDĞƌĂŶ͕ ŝŶĨŽΛŵƵƐŝŬŵĞƌĂŶ͘ŝƚ ÖFFNUNG DER ABENDKASSE: 19 Uhr

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Aufgrund des Erfolges der ersten Ausgabe der Ausstellung „Neue Architektur in Südtirol 2000–2006“ im Jahr 2006 ergab sich die Notwendigkeit, diesen Weg weiterzuverfolgen und ein kritisches Augenmerk auf diese lebendige und innovative Architekturbewegung zu richten, die auf immer größeres internationales Interesse stößt. Die aus Flavio Albanese, Wolfgang Bachmann (D), Bettina Schlorhaufer (A), Annette Spiro (CH) und Vasa Perovic (SI) zusammengesetzte, internationale Jury hat die neueste Südtiroler Architektur auch für diese zweite Ausgabe einer strengen Analyse unterzogen und

aus den 280 eingereichten Projekten 36 Werke ausgesucht. Auf inhaltlicher Ebene wurde im Zuge globaler, sozioökonomischer Veränderungen ein grundlegender Paradigmenwechsel gegenüber der ersten Ausgabe vollzogen. Die Auswahllogik folgt dieses Mal

vermehrt aktuellen Zeitthemen: Unbeständigkeit, Vorläufigkeit, Narrativität, Unschuld sowie die Frage einer zeitgenössischen Neudefinition der Idee der Landschaft sind die zentralen Wegweiser, an denen sich die Ausstellung orientiert.

Foto: Lukas Schaller. Dreifamilienhaus Dubis, Meran. Arch. Sylvia Boday & Rainer Koberl.

Docu.emme – zeitgenössische Dokumentarfilme Die von Mairania 857 veranstalteten Vorführungen des zeitgenössischen Dokumentarfilms werden auch im Frühling 2012 fortgesetzt. Im Februar werden im Kulturzentrum Meran folgende Filme gezeigt: • Mittwoch, 15.02. um 20.30 Uhr „Senna“ von Asif Kapadia – GB 2010 – 104 Minuten - mit italienischen Untertiteln Chronologisch erzählt die Do-

kumentation von Asif Kapadia das Leben des Rennfahrers Senna bis zu seinem dramatischen, tödlichen Unfall im Jahre 1994. • Mittwoch, 22.02. um 20.30 Uhr „Benda Bilili!“ von Renaud Barret und Florent de la Tullaye – F/RCB 2010 – 86 Minuten mit deutschen Untertiteln Ein Porträt der unglaublichsten Band der Welt: Behinderte Straßenmusiker aus Kinshasa er-

obern mit kongolesischen Rhythmen Festivalbühnen. • Mittwoch, 29.02. um 20.30 Uhr „Vol Spécial“ von Fernand Melgar – CH 2011 – 99 Minuten mit italienischen Untertiteln In beeindruckenden Bildern erzählt der Dokumentarfilm vom Alltag im Ausschaffungsgefängnis in Frambois. Weitere Informationen: www.mairania857.org

Worte über Worte

Zwieback und Biskuit Die Haltung der Landesregierung dem Sparpaket von Mario Monti gegenüber sei zweispältig, berichtete kürzlich die Sprecherin der RAI Bozen. Zweispältig, zwiespältig oder zweispaltig? Im Grunde ist hier zweispältig nicht ganz abwegig, denn zweiseitig ist die Position zwischen Zustimmung und Ablehnung. Jedoch muss das Eigenschaftswort auch heute noch zwiespältig lauten, da es vom Althochdeutschen zwispaltig herrührt. Es darf auch nicht mit zweispaltig verwechselt werden, im Bereich des Druckwesens sind damit in zwei Spalten gesetzte Texte gemeint. Die ursprüngliche Silbe „zwi“ stand für das Zahlwort „zwei“ und wir verwenden sie immer noch in den Wörtern Zwietracht, Zwielicht, Zwiegespräch und Zwil-

linge. Ebenso verrät der Zwieback, dass er „zweimal gebackenes Brot“ ist, was dem italienischen biscotto (lateinisch „bis“ = zweimal, „coctum“ = gekocht, gebacken) und dem französischen biscuit entspricht. Immer wieder halten wir verunsichert inne, wenn wir zwischen Wörtern mit ähnlichem Klang auswählen müssen. Wird eine zweistündige Führung durch die Stadt Meran angeboten, dauert sie zwei Stunden, also sollten wir vorsichtshalber gute Schuhe anziehen. Wohingegen eine zweistündliche Führung nur alle zwei Stunden beginnt, wir sollten uns rechtzeitig einfinden. Derselbe Unterschied zeigt sich im Wortpaar zweiwöchig und zweiwöchentlich: Ein zweiwöchiger Lehrgang dauert vierzehn Tage, der „Meraner Stadtanzeiger“ erscheint zweiwöchentlich, also im Zwei-Wochen-Rhythmus. Im Wort „Gnade“ wurzeln begna-

digt ebenso wie begnadet. Einige verurteilte Südtiroler Aktivisten der 60er-Jahre waren vom jüngst verstorbenen Staatspräsidenten Oscar Luigi Scalfaro begnadigt worden. Ein begnadeter Künstler war der Nonsberger Maler Peter Fellin, ihm war die bildende Kunst als Gnade beschieden. Zeitgenössische Künstler bedienen sich ausgefallener moderner Techniken. Von einer Miss Südtirol erwarten wir, dass sie stets modisch gekleidet, also modebewusst aktuellem Geschmack entsprechend auftritt. Waltraud Kofler Engl ist eine Kunstexpertin, die es versteht, uns die Kunstwerke verständlich zu erklären, sodass wir sie in ihrer tieferen Bedeutung verstehen. Vom neuen Regierungschef erwarten wir, er möge ein verständiger Politiker sein, also auch ein verständnisvoller, was die Probleme Südtirols anbelangt. lf


Theater

Der Verein für Kultur und Heimatpflege Tisens lädt zum traditionellen

Theater in der Altstadt Meran, Freiheitsstraße 27

info@tida.it · www.tida.it

„Offenen Singen“ Dienstag, 14. Februar, 20.00 Uhr in der Stube des Hotels Tirolensis in Prissian

Damenbekanntschaften & Cool finals Einakter von Lotte Ingrisch und Joachim Goller

mit Maria Sulzer und Helmuth Gruber und Tanzmusik in der Pause Valentinsgeschenk für alle Alle Sing- und Tanzfreudigen und alle Zuhörer sind herzlichst eingeladen!

Jubiläumskonzert des Jugendchores Prisma Zum 15-jährigen Bestehen des Jugendchores Prisma findet am Samstag, dem 11. Februar um 19.30 Uhr im Nikolaussaal, Oberer Pfarrplatz, Meran, ein Jubiläumskonzert unter der Leitung von Hubert Brugger, statt. Zu diesem „Strauß bunter Melodien“ lädt der Jugendchor herzlich ein.

mit: Liz Marmsoler und Oswald Waldner Regie und Bühne: Rudolf Ladurner Premiere: Fr 10.02. um 20.30 Uhr Weitere Aufführungen: So 12.02./ Di 14.02./ Mi 15.02./ Do 16.02./ Di 21.02./ Mi 22.02./ Do 23.02./ Fr 24.02./ So 26.02., jeweils um 20.30 Uhr Damenbekanntschaften und Cool

finals von Lotte Ingrisch und Joachim Goller sind unterhaltsame Einakter mit überraschenden, makabren Pointen, kleine Komödien um Mann und Frau, die die Maskenhaftigkeit und Illusionen der Menschen zum Inhalt haben. Lotte Ingrisch hat ein Gespür für komödiantisches Theater. Ihre Charaktere sind zeitlos und schließen in ihrer Skurrilität nahtlos an die Figuren der Wiener Kaffeehausliteratur an. Lotte Ingrisch war von 1949 bis 1965 mit dem Philosophen Hugo Ingrisch verheiratet, seit 1966 Ehefrau des 1996 verstorbenen österreichischen Komponisten Gottfried von Einem, für den sie auch etliche Libretti und Liedertexte schrieb. Joachim Goller (geb.1992) aus Kastelruth hat neben seinen eigenen Schauspielerfahrungen (Vereinigte Bühnen Bozen, Theaterpädagogisches Zentrum Brixen, Pädagogisches Gymnasium, HB Brixen/Milland u.a.) auch sein Talent zum Schreiben entdeckt. Dies stellte er unter Beweis gestellt, indem er im Frühjahr 2011 die „Bozner Autorentage“ mit seinem Stück „foreignstr.19“ gewann.

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Ortsobmann Gundolf Wegleiter: „Für eine konstruktive Zusammenarbeit“ Kürzlich trafen sich hds-Ortsobmann Gundolf Wegleiter und hdsBezirksleiter Günther Sommia mit Bürgermeister Günther Januth und der neuen Wirtschaftsstadträtin Gabriela Strohmer. Das Gespräch stand im Zeichen der anstehenden wichtigen Veränderungen in der Stadt Meran. Dazu zählt in erster Linie die Errichtung der Kavernengarage im Norden der Stadt. Diese sei, so Bürgermeister Januth, definitiv eingeplant. Diesbezüglich sind die letzten organisatorischen Vorbereitungen im Gange. Außerdem steht das Teilstück der Umfahrungsstraße MeBoBahnhof kurz vor der Fertigstellung. Ortsobmann Wegleiter unterstrich, dass die Freiheitsstraße weiterhin ein zentrales Anliegen der Kaufmannschaft bleibt. Stadträtin Strohmer erklärte, dass die Freiheitsstraße mit dem Sandplatz und dem Theaterplatz eine Einheit bildet und dass man für diesen Teil der Stadt eine gemeinsame Lösung anstrebe. Fakt sei, so Strohmer, dass die Einführung der Fußgängerzone für die

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hds bei Bürgermeister Januth und neuer Stadträtin Strohmer

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Musikschule Meran Vorspielabend der Schlagzeugklasse Damenbekanntschaften & Cool finals Einakter von Lotte Ingrisch und Joachim Goller Damenbekanntschaften & Cool finals Einakter von Lotte Ingrisch und Joachim Goller Damenbekanntschaften & Cool finals Einakter von Lotte Ingrisch und Joachim Goller Damenbekanntschaften & Cool finals Einakter von Lotte Ingrisch und Joachim Goller Damenbekanntschaften & Cool finals Einakter von Lotte Ingrisch und Joachim Goller Damenbekanntschaften & Cool finals Einakter von Lotte Ingrisch und Joachim Goller Damenbekanntschaften & Cool finals Einakter von Lotte Ingrisch und Joachim Goller

www.tida.it Tel. 0473 211 623 E-Mail info@tida.it

Von links: hds-Ortsobmann Gundolf Wegleiter, Stadträtin Gabriela Strohmer und Bürgermeister Günther Januth Gemeinde aufrecht bleibt und vorangetrieben wird. In diesem Zusammenhang wird das Konzept des innerstädtischen Busverkehrs zurzeit überarbeitet und demnächst getestet. Der Handels- und Dienstleistungsverband hat auch auf die Problematik des Sandstreifens auf der Kurpromenade hingewiesen. Hier wurde dem hds seitens der Gemeinde

zugesagt, für das Problem der Staubentwicklung bei starkem Wind eine Lösung zu finden. „Ich freue mich über den ersten Kontakt mit der neuen Stadträtin und wir haben deutlich gemacht, dass wir auch weiterhin für eine konstruktive Zusammenarbeit zur Verfügung stehen,“ so das Fazit von hds-Ortsobmann Gundolf Wegleiter.

Kommt ein Mann zum Arzt und beklagt sich über seinen schlimmen Husten. Er habe schon alles probiert, was Drogerien und Apotheken hergeben, bisher habe nichts genutzt. Der Arzt verschreibt ihm ein starkes Abführmittel und bittet den Mann, am nächsten Tag wiederzukommen. Am nächsten Tag fragt der Arzt: „Na, haben sie noch ihren Husten?“ Darauf der Mann: „Den Husten habe ich schon noch, aber ich traue mich nicht mehr!“

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Wandern (www.meraner.eu/wandern.php)

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Verschneid – Gschnofer Stall – Tschaufenhaus – Verschneid

Gasthof „Gschnofer Stall“ ten Weggabelung den Weg Nr. 10 und bald darauf den Weg Nr. 7, der rechts abbiegt, und gelangen, vorbei am Biotop Tschaufer Weiher, zum Gasthof „Tschaufen“ (1.304 m, ganzjährig geöffnet, Montag Ruhetag; ab Gschnofer Stall 1 Stunde). Auf der Zufahrtsstraße kehren wir nach Verschneid zurück (ab Tschaufen 45 Minuten). Schwierigkeiten: Bei guter Schneelage ist die Wanderung leicht und auch für Familien geeignet. Im Spätwinter trifft man in jenen Teilen, wo die Sonne den Schnee tagsüber schmelzen lässt, auf eisige Stellen. Wanderstöcke und Fußspikes sind ratsam. Besonderheiten: Das „Tschaufenhaus“ diente im Mittelalter den Herren von Maultasch als Schwaig-

Vom Gasthof „Tschaufen“ ist die Aussicht einmalig und reicht bis zum Kalterer See. Anfahrt: von Terlan in Richtung Mölten bis nach Verschneid, einer Fraktion von Mölten; Parkmöglichkeiten im Dorf direkt unterhalb der Kirche Höhenunterschied: 360 m Gehzeit: ca. 3 Stunden Wegverlauf: Von Verschneid (1076 m) wandern wir bergseitig an der Kirche vorbei und bei der nahen Straßenkreuzung links (Markierung L) die Höfestraße hinauf und den Forstweg entlang. Die erste Abzweigung zum Gschnofer Stall beachten wir nicht. Bald erreichen wir freie Lärchenwiesen, folgen bei der Abzweigung dem Weg mit der Markierung M und erreichen den zu einem kleinen Gasthaus umfunktionierten „Gschnofer Stall“ (1439 m, im Winter nur am Samstag und Sonntag geöffnet; ab Parkplatz gut 1 Stunde). Wir folgen dem Hinweis „Tschaufen“ und wandern auf einem Steig mit der Nummer 12 durch Wald kurz abwärts und dann eben über Lärchenwiesen, nehmen an der nächsAm schneebedeckten Tschaufer Weiher herrscht winterliche Ruhe.

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Botanischer Spaziergang

Himalaya- oder Nepal-Zypresse Arizona-Zypresse Aus dem trockenen westlichen Himalaja (Nepal und Westchina) stammt die Himalaja- oder Nepal-Zypresse (Cupressus torulosa D. Don.). Die Pflanze wurde 1826 vom dänischen Botaniker N. Wallich, der den Nepal und andere asiatische Staaten bereiste und deren weitgehend unbekannte Pflanzenwelt erschloss, nach Europa gebracht. Der langsam wachsende, in seiner Heimat bis zu 40 m, bei uns bis 25 m hohe Baum besitzt eine schlanke bis breit kegelförmige Krone und eine braune Rinde, die in kurzen Streifen abblättert. Die waagrecht abstehenden Äste tragen Zweiglein, die alle in einer Ebene stehen und locker herabhängen. Die schuppenförmigen und dicht anliegenden Blätter sind gelblichgrün bis dunkelgrün. Zerriebene Zweiglein riechen nach frischem Gras. Die zahlreichen kleinen und kugeligen Zapfen tragen bedornte Samenschuppen. In ihrer Heimat ist die HimalayaZypresse ein wichtiger Holzlieferant. Das harte und fein gemaserte Holz ist dauerhaft und wird hauptsächlich für Tischlerarbeiten verwendet. Bei uns wird der Baum als Ziergehölz angepflanzt.

Vorkommen: Zwei Himalaya-Zypressen sind in Meran als Naturdenkmal ausgewiesen. Ein über 100 Jahre altes Exemplar steht an der Winterpromenade nördlich vom Passeirer Tor (mit rankender Glyzinie); ein weiteres Exemplar an der Gilfpromenade.

Die Arizona-Zypresse (Cupressus arizonica Greene) sticht besonders durch ihr blaugrünes Blattwerk und die rötlichbraune Rinde hervor. Sie ist ein immergrünes Zypressengewächs (Cupressaceae), das in den Bergen Arizonas (Nordamerika) und Mexikos beheimatet ist. Von den fünf Varietäten dieser Art, die von manchen Botanikern als eigene Arten angesehen werden, kommen bei uns zwei Varietäten vor: die Rauhborkige Arizona-Zypresse (C. arizonica var. arizonica) und die Glatte Arizona-Zypresse (C. arizonica var. glabra). Sie gelten als kälteunempfindlich und dürrefest und werden bei uns freistehend als Zierbäume, aber auch als lebende Zäune in Heckenform angepflanzt. Die Arizona-Zypresse ist ein bis 20 m hoher, geradstämmiger Baum mit einer eiförmig-kegelförmigen Krone. Die rötlichbraune, später graue Rinde ist rau und faserig-rissig oder glatt - das Merkmal, das den Varietäten den Namen gegeben hat - und löst sich im Alter in dünnen Streifen ab. Die Zweiglein stehen nach allen Seiten ab. Die schuppenartigen Blätter sind etwa 2 mm lang und graugrün bis blaugrün gefärbt. Besonders bei der Glatten Arizona-Zypresse sind die Harzdrüsen sehr aktiv und bilden auf den Nadeln einen weißlichen

Belag. Beim Zerreiben duften sie harzig und leicht nach Grapefruit. Die bis 2,5 cm großen, dunkelbraunen und blau bereiften Zapfen tragen deutlich bedornte Samenschuppen. Wegen der schlechten Holzqualität wird der Baum außer als Brennholz nicht wirtschaftlich genutzt. Vorkommen: Gilfpromenade, Marconipark, beim Jüdischen Museum in der Schillerstraße, Moser-Anlage,

Arizona-Zypresse bei der Landesfürstlichen Burg Zweige und Zapfen der Himalaya-Zypresse

Himalaya-Zypresse in der Christomannosstraße

Naturdenkmal Himalaya-Zypresse: • Christomannosstraße (neben Eingang zum Altenheim Eden) • Schillerstraße Nr. 6

Die Zweiglein der auf der kalifornischen Halbinsel Monterey beheimateten Monterey-Zypresse (Cupressus macrocarpa Hartw. ex Gordon), auch Großfrüchtige Zypresse genannt, stehen nach allen Seiten ab und duften gerieben nach Zitrone. Die Krone ist anfangs pyramidenförmig, später breit ausladend. Die zuerst rotbraune Rinde wird später grau und rissig-schuppig. Die Nadeln sind hell bis dunkelgrün und stumpf. Die Samenzapfen sind 2,5-4 cm groß, ein Merkmal, das diese Zypressenart von allen anderen unterscheidet. Zwei Exemplare stehen ziemlich eingeengt an der Ostseite des Kurhauses (laut Baumkataster). Eine Form mit gelb gefärbten Triebspitzen ist die forma aurea.

Die Monterey-Zypresse ist einer der Elternteile der schnellwüchsigen Leyland-Zypresse (Cupressus × leylandii), einer Hybride, die aus einer natürlichen Kreuzung mit der Nootka-Scheinzypresse, auch Alaska-Zeder (Chamaecyparis nootkatensis) genannt, hervorgegangen ist. Diese Hybride mit einer kegel- bis säulenförmigen Krone ist stadtklimaverträglich und winterhart und wird wegen der bis zum Boden reichenden Verzweigungen häufig als Sichtschutzpflanze und Windschutz eingesetzt. Die dichtstehenden Blattschuppen sind frischgrün bis dunkelgrün, bei bestimmten Sorten auch goldgelb. Die Zweiglein riechen gerieben harzig. wm

fotos wm Zweige und Zapfen der Arizona-Zypresse

Schillerpark, Friedhöfe, NegrelliSchule, Texelstraße. Das älteste Exemplar einer Rauhborkigen Arizona-Zypresse befindet sich in der Nähe der Landesfürstlichen Burg. Glattborkige Exemplare kann man im zugänglichen Thermenpark finden. wm

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