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Jahrgang 3, Nr. 18, September 2011 14-tägig. Versand im P.A. 70% DCB Bozen, Gebühr bezahlt/taxe percue - mit Werbebeilage I.P. Bei Unzustellbarkeit an das CPO Amt in Bozen zurücksenden, kostenpflichtige Rückgabe an den Absender - Nur im Abonnement erhältlich - Einzelpreis 0,80 €

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Jahrgang 3 Freitag 23. September 2011

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Zum Titelthema 2011 - Europäisches Jahr des Ehrenamtes 23. September 2011 ¡ Nr. 18 ¡ Seite 3

Mehr als 100 Millionen Europäer beteiligen sich an ehrenamtlichen Tätigkeiten. Seit zehn Jahren sind freiwillige Männer und Frauen in einer Allianz von insgesamt 18 europäisch vernetzten Verbänden organisiert. Auch vieles in Sßdtirol wäre ohne die Arbeit vieler Ehrenamtlicher und Freiwilliger nicht denkbar. Wer erinnert sich nicht an den spektakulären Winteranfang des Jahres 2009. Der Meraner Bßrgermeister gab den Kindern schulfrei, viele Bßrgermeister der Nachbargemeinde taten es ihm gleich. Die Kinder jubelten und all jene, die den Wintertourismus per Fotografie zu bewerben hatten, auch. Denn Anfang Dezember fielen im Ultental und in Meran enorme Mengen Schnee. Stadtradio Meran ging damals auch nach der offiziellen Sendezeit stets live auf Sendung, um Warnungen und Hinweise der Gemeindeverantwortlichen und des Sicherheitskräfte an die HÜrer im Burggrafenamt durchzugeben. Nicht nur der Verkehr, auch Bäume brachen unter diesen Massen zusammen, Dächer, wie jenes der Meranarena ächzten unter der Last; Menschen drohten von herabrutschenden Schneebrettern erschlagen zu werden. Unglßcke sind dennoch kaum passiert. Denn die freiwilligen Helfer der Feuerwehren waren Tag und Nacht auf den Beinen, um Schlimmstes zu verhindern. Titelseite Foto: Johann PÜder

Anfang September diesen Jahres zählte das Land SĂźdtirol insgesamt 1.954 ehrenamtliche Vereine und Organisationen. Das Landesverzeichnis wurde erstmals im Jahr 1993 errichtet, aufgeteilt in vier verschiedene Kategorien. Die eine betrifft die gesundheitliche und soziale Betreuung, Kategorie zwei sind die Bereiche Kultur, Erziehung und Bildung, die dritte umfasst die Tätigkeit in Sport, Erholung und Freizeit, der vierte Bereich ist jener von Zivilschutz, Umwelt- und Landschaftsschutz. Im Landhaus 1, CrispistraĂ&#x;e 3, in Bozen laufen einige dieser Fäden zusammen, genau genommen beim Amt fĂźr Kabinettsangelegenheiten. Dieses jedenfalls fĂźhrt drei jener Verzeichnisse, nämlich das der ehrenamtlichen Tätigkeit, der Organisation und FĂśrderung des Gemeinwesens und das Verzeichnis fĂźr anerkannte Vereine und Stiftungen. Das bedeutet, dass hier fĂźr diese Bereiche die Eintragung, Kontrolle und gegebenenfalls auch der Austrag aus dem Verzeichnis vorgenommen werden. Gemunkelt wird Ăźber die Bereitschaft, sich freiwillig zu engagieren, immer wieder viel. Mal ist Ăźber enorme Aktivität zu lesen, mal munkelt man, dass die heutige Gesellschaft kaum noch zu unbezahlter, also freiwilliger Arbeit bereit sei. Nicht alle Bereiche der Freiwilligenarbeit sind gleich stark abgedeckt. Foto: WeiĂ&#x;es Kreuz, Meran

In gleichn Schiffl tiam’r olle sitzn, ob’r net aniad’r muaĂ&#x; gleich schwitzn. Di meischtn ruadern, lai pan Fischn lossn se di Schlauen net gearn d’rwischn.

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Mit Abstand am meisten ehrenamtliche Vereine gibt es im Bereich Kultur, Erziehung und Bildung. Dies rĂźhrt wohl vor allem daher, dass es im Land enorm viele Musikvereine, Kapellen und ChĂśre gibt. Auffallend groĂ&#x; ist aber auch die Anzahl derer, die im Bereich Zivil-, Landschaftsund Umweltschutz aktiv sind. So sind auf jenen 7.400 km², die SĂźdtirol umfasst, Ăźber 300 Freiwillige Feuerwehren aktiv, die täglich Menschen und natĂźrlich auch Tierleben retten egal zu welcher Tages- und Nachtzeit. Ehrenamtlich heiĂ&#x;t aber nicht, dass diese Vereine ganz ohne Gelder und zusätzliche Landesstelle auskommen mĂźssen. Die Ehrenamtlichen unterliegen so gewissermaĂ&#x;en der Obhut einzelner Landesämter, wie jenem fĂźr Kultur beider Sprachgruppen, dem Landesamt Abteilung 24, fĂźr Familie und Sozialwesen, dem Amt fĂźr Sport und dem Amt fĂźr Zivilschutz. Von hier kommt auch eine kleine finanzielle UnterstĂźtzung. Im Sektor Sport flieĂ&#x;en so etwa 10 % des Budgets in die TĂśpfe der Vereine, wobei einige mehr und andere zum Teil gar keine UnterstĂźtzung beantragen. Und dieser Prozentsatz kann naturgemäĂ&#x; auch nur einen kleinen Teil der Arbeit abdecken. Wie es um das Ehrenamt und seinen Fortbestand in der Zukunft steht, ist derzeit schwer zu sagen. Nach Angaben des Amtes fĂźr Kabinettsangelegenheiten liegt die letzte ASTAT-Erhebung diesbezĂźglich schon Ăźber zehn Jahre zurĂźck. Was wäre SĂźdtirol ohne diese Freiwilligenarbeit? Vieles bräche sicher zusammen. FĂźr Alt und Jung. (Ohne diesen Einsatz gäbe es Ăźbrigens auch den Meraner Stadtanzeiger nicht, denn auch hier entsteht vieles zum GroĂ&#x;teil ehrenamtlich.) Fragt man in den einzelnen Landesabteilungen nach, so besteht zwar aktuell kein Grund zur Klage, aber ganz so wie frĂźher ist es eben doch nicht mehr. Einst mag sich ein junger Mensch in seiner Freizeit einer Sache angenommen haben, der Sache wegen, unentgeltlich und oft ein Leben lang. Von diesem lebenslangen Engagement kann man heute in vielen Bereichen nicht mehr ausgehen. 1967 war das noch anders. Seitdem, also seit sage und schreibe 44 Jahren ist Johann PĂśder ehrenamtlich fĂźr das WeiĂ&#x;e Kreuz tätig. Ein halbes Menschenleben lang setzte er sich fĂźr das Leben anderer Menschen ein. Auf Seite 10 lesen Sie in dieser Ausgabe, wie sich das Leben der Helfer beim WeiĂ&#x;en Kreuz im Wandel der Zeit verändert hat und worin das Helfen in vergangener Zeit bestand. ge

Fenster zur Welt

Krise? Welche Krise? von Ulrich Ladurner Es gibt keine Krise des Euro. Es gibt eine Krise hoch verschuldeter Staaten, allen voran Griechenland. Die beiden Dinge muss man auseinanderhalten. Freilich, es besteht eine sogenannte Ansteckungsgefahr. Je länger die Griechenlandkrise dauert, desto eher werden auch andere Länder in Mitleidenschaft gezogen. Irland, Portugal, Spanien, Italien – brechen diese Länder der Reihe nach unter ihrer Schuldenlast zusammen, kĂśnnte die Stabilität des Euro in Gefahr geraten. Aber das ist unwahrscheinlich. Vorerst gilt: Der Euro ist stabil. DafĂźr gibt es eine Reihe von Belegen. Die Schweizer Nationalbank zum Beispiel hat vor wenigen Wochen den Wechselkurs des Schweizer Franken an den Euro gebunden. Damit will die Schweiz eine fĂźr die eigene Exportwirtschaft gefährliche Aufwertung des Franken stoppen. Die Koppelung des Schweizer Franken an den Euro ist ein groĂ&#x;er Vertrauensbeweis. Es gibt weitere Beweise fĂźr den bleibend starken Wert des Euro. 27 % des Welthandels werden inzwischen in Euro abgewickelt. Der Euro ist damit nach dem Dollar die weltweit wichtigste Währung. Die Welt glaubt also an den Euro. Das Problem ist, dass die Europäer an ihrer Währung zu zweifeln beginnen. Das aber ist weniger ein Ăśkonomisches, sondern ein politisches und psychologisches Problem. Die BĂźrger sind verunsichert, weil die Politiker nicht fĂźhren. Europas Regierungen mĂźssen ihren BĂźrgern sagen, wohin die Reise geht und was sie erreichen wollen. Doch, was wir hĂśren, ist eine Kakophonie. Mal heiĂ&#x;t es: Wir brauchen mehr Europa, mehr Integration! Dann wieder: Nein, wir brauchen weniger Integration, mehr Eigenverantwortung der Staaten! Griechenland raus aus der Eurozone! Es herrscht lähmende Verwirrung. Die Schwäche der europäischen politischen Elite ist das wahre Drama.

 

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Sondersitzung des Gemeinderates zum Thema „Kaufleute Aktiv“ Einigung mit der Opposition über weitere Vorgangsweise Diese Sondersitzung des Meraner Gemeinderates war von den Oppositionsparteien zum Thema „Kaufleute Aktiv“ einberufen worden. Wie Gemeinderätin Cristina Kury im Namen der Opposition zu Beginn erläuterte, wollte man eine politische Überprüfung der Bezuschussung des Vereins, der Einhaltung der Gemeindeverordnung über die Beitragsvergabe und des Vereinsstatuts von „Kauflaute Aktiv“. Bürgermeister Günther Januth entgegnete, dass laut Rechnungsrevisoren nicht die Beitragsgewährung an „Kaufleute Aktiv“ das Problem sei. Was die restlichen Ermittlungen anbelangt, würden diese bereits von Staatsanwaltschaft und Rechnungshof durchgeführt. Je

nach Ergebnis hat man bereits einen Maßnahmenkatalog erarbeitet, nach dem man sich richten werde. Einstweilen sei aber von der Unschuldsvermutung auszugehen. Was das Reglement zur Beitragsvergabe anbelangt, erklärte Referent Nerio Zaccaria, dass man bereits an einer Neufassung arbeite. Dabei vergaß er aber nicht zu betonen, dass dieses erst 2007 neu überarbeitet worden war und zwar unter einer damaligen Stadträtin, die jetzt in der Opposition sitzt. Genauso waren über die Jahre hinweg immer Referenten für den Weihnachtsmarkt zuständig, die aus den Reihen der heutigen Opposition kommen. Stadträtin Heidi Siebenförcher stellte in ihrer Wortmeldung fest, dass sie von „Kaufleute Aktiv“ keinerlei Zahlungen oder Honorare erhalten habe und in keiner Weise

in die internen Abläufe des Vereins involviert gewesen sei. Die Unterstützung im Wahlkampf habe sie als Privatperson erhalten und habe mit Parteienfinanzierung überhaupt nichts zu tun. Sie sei von der Idee des Weihnachtsmarktes weiterhin überzeugt und glaube, dass eine Unterstützung dieses für Meran mittlerweile größten Events durch die öffentliche Hand im Ausmaß von 10-12% des Gesamtbudgets gerechtfertigt sei. Schließlich wurde von unabhängiger Seite eine Rentabilität des Weihnachtsmarktes für Meran und Umgebung von jährlich 18 Mio. € festgestellt. Sollte die Stadträtin als politische Person einen Fehler gemacht haben, übernehme sie die Verantwortung, selbiges werde auch der Verein tun. Nach stundenlanger sachlicher Diskussion, in der von den Oppositionsparteien immer wieder die poli-

tische Dimension betont und von der Mehrheit die verwaltungstechnischen Aspekte dagegengehalten wurden, kam es zu später Stunde dann zu einer Einigung. Die Revisoren werden beauftragt, bestimmte Rechnungen von „Kaufleute Aktiv“ eingehender auf ihre Projektbezogenheit zu prüfen. Innerhalb von zwei Monaten wird darüber im Gemeinderat berichtet. In die bereits begonnene Überarbeitung des Reglements soll eingefügt werden, dass ab einer bestimmten Beitragshöhe die Ausgaben eines Vereins genauer aufgeschlüsselt werden sollen, ebenso müssen die Jahresbilanz, die Vermögenssituation und die wirtschaftliche Lage offen gelegt werden. Dieser von allen Fraktionssprechern unterzeichnete Beschlussantrag wurde mit sehr großer Mehrheit, bei einer Enthaltung, angenommen. gh

Bericht des Revisorenkollegiums der Gemeinde Meran über die Prüfung der in der Gemeinde aufliegenden Unterlagen zur Beitragsvergabe an den Verein „Kaufleute Aktiv“ Am 10. Juni 2011 ist das Revisorenkollegium am Sitz der Gemeinde Meran zusammengetreten, um auf der Grundlage des vom Bürgermeister erteilten Auftrages, die von der Gemeinde im Rahmen der Beitragsgesuche gesichteten Unterlagen des Vereins „Kaufleute Aktiv“ zu prüfen. Der Generalsekretär hat der Gemeinde die vorliegenden Unterlagen des Vereins der letzten fünf Jahre (Jahre 2006 bis 2010) für die Prüfung bereitstellen lassen. Laut Briefkopf handelt es sich um einen in das Verzeichnis der juristischen Personen der Provinz Bozen eingetragenen Verein. Das Kollegium überprüft das Statut des Vereins und stellt fest, dass laut Art. 5 der Verein keine Gewinnerzielungsabsicht hat, ein Umstand, der laut Gemeindeverordnung eine condicio sine qua non für die Gewährung von Beiträgen darstellt. Art. 28 der Vereinssatzungen unterstreicht die Ehrenamtlichkeit der Mitglieder der Vereinsleitung. Das Revisorenkollegium sichtet alle Unterlagen und beschließt, im Detail die Unterlagen der Jahre 2008 und 2009 genauer zu überprüfen. Es überprüft den Antrag auf einen pro-

jektbezogenen Beitrag zur Organisation des Weihnachtsmarktes für das Jahr 2008, bestehend aus der Beschreibung der Veranstaltung, des Kosten- und Finanzierungsplans und der Erklärung über die direkten und indirekten Steuern. Weiters überprüft das Kollegium die für die Auszahlung der Beiträge vorgelegten Unterlagen. Es wurde eine Liste aller vom Verein angeblich getätigten Ausgaben der Gemeinde vorgelegt, Rechnungen in Höhe des ausbezahlten Beitrages wurden von der Gemeindeverwaltung mit einem Sichtvermerk versehen und als Kopie behalten, weitere Rechnungen wurden in Kopie abgelegt. Bei der Durchsicht der Liste der vom Verein als projektbezogen erklärten angeblichen Ausgaben und der diesbezüglichen Rechnungskopien stellt das Revisorenkollegium fest, dass bei einigen Rechnungen die Projektbezogenheit höchst fragwürdig erscheint. Es fallen eine Reihe von angeblichen Beratungsleistungen auf, die in ihrer Beschreibung unbestimmt sind, wobei die Summe der Beträge im Verhältnis zur Tätigkeit des Vereins und zum Geschäftsvolumen unangemessen hoch erscheint,

zumal in der Abrechnung auch erhebliche Personalkosten zu finden sind. Außerdem fallen einige Rechnungen von Mitgliedern der Vereinsleitung auf, die auf mögliche verdeckte Gewinnausschüttungen hinweisen könnten. Es stellt sich folglich die berechtigte Frage nach der Beitragsberechtigung des Vereins. Sollten darüber hinaus, die in den Medien kolportierten Sachverhalte zutreffen, wäre der Anspruch des Vereins auf Beiträge der Gemeinde in den betreffenden Jahren sowieso nicht gegeben. Der Abschluss der gerichtlichen Ermittlungen über die mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten wird dies definitiv klären. Das Revisorenkollegium empfiehlt der Gemeindeverwaltung, sofort eine Alternative für die Organisation und Durchführung des Weihnachtsmarktes 2011-2012 vorzubereiten, da der Verdacht von groben Unregelmäßigkeiten in der Gebarung der Vereinstätigkeit und den damit verbundenen Beitragsansuchen durch diese Prüfung nicht entkräftet werden konnte. Für den Fall, dass sich die vermuteten Unregelmäßigkeiten definitiv als Fakt herausstellen, weist das Revisorenkollegium schon

jetzt daraufhin, dass die Gemeinde ihre Regressansprüche gegenüber den Vereinsmitgliedern entsprechend gesetzlichen Vorschriften geltend machen muss. Das Revisorenkollegiumsmitglied RA DDr. Renate Holzeisen empfiehlt dem Gemeindesekretär, dafür Sorge zu tragen, dass die Gemeinderatsmitglieder bzw. -ausschussmitglieder bei bevorstehenden Beschlüssen zu „Kaufleute Aktiv“ ausdrücklich aufgefordert werden, sich der Stimme zu enthalten, wenn sie aufgrund von aktuellen oder in den vergangenen, von der Prüfung betroffenen Jahren, bestehenden Geschäfts- bzw. Rechtsbeziehungen zu „Kaufleute Aktiv“ in einem Interessenkonflikt stehen. Auf der Grundlage der Erkenntnisse aus dieser Überprüfung der Abwicklung der Vergabe und Auszahlung der Beiträge legt das Revisorenkollegium der Gemeindeverwaltung nahe, die Prüfungskriterien über die rein formelle Kontrolle hinaus verstärkt auf meritorische Kontrollen auszudehnen, was über die Festlegung eines Kriterienkatalogs und entsprechende Einweisung der mit der Prüfung betrauten Personen erfolgen sollte.


23. September 2011 · Nr. 18 · Seite 5

Gemeinderatssitzung vom 14.09.2011 Bauvorhaben der Stadtgemeinde Zu Beginn der Sitzung berichtete Bürgermeister Günther Januth über eine Reihe von Bauvorhaben der Stadtgemeinde: Die Naifkapelle, die durch einen Steinschlag beschädigt wurde, wird wieder hergerichtet. Der Zuschlag an die Baufirma ist erfolgt. Die Arbeiten erfolgen in Absprache mit Denkmalamt und Zivilschutz. Der Pulverturm muss saniert werden. Dazu ist eine zusätzliche Statikerhebung notwendig. Die Gesamtkosten steigen auf ca. 310.000 €. Auch hier ist das Denkmalamt eingebunden. Für den Tappeinerweg wurden heuer 250.000 € an Ausgaben für die Sicherheit getätigt. Die Nutzungsbeeinträchtigung konnte in Grenzen gehalten werden. Aufgrund des Geländes muss immer wieder mit zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen und den entsprechenden Kosten gerechnet werden. Am 15.09. findet am Pferderennplatz eine Sicherheitsbesprechung bezüglich der Haupttribüne statt. Die Sicherheit der Besucher steht immer im Vordergrund. Im Hinblick auf die Trinkwasserleitung von den Frigelequellen zur Töll wird über den Winter mit dem ersten Bauabschnitt begonnen. Dabei werden 4 Mio. € von insgesamt 16 Mio. € verbaut. Für die Fertigstellung des Museums ist der Zuschlag an eine Baufirma erfolgt. Die Firma wird nun überprüft, anschließend kann mit den Arbeiten begonnen werden. Auch heuer werden wieder 33 Schülerlotsen an neuralgischen Punkten ihren Dienst versehen. 32 davon kommen aus einer Genossenschaft, einen stellt die Stadtpolizei.

Ausbau des Fernheiznetzes Der nächste Punkt betraf die Erweiterung des durch die Fernheizanlagen versorgten Gebietes. Davon betroffen sind die Zone vom Bahnhof bis hin zur Karl-WolfStraße und drei weitere kleine Zonen. Diese ökologisch und ökonomisch sinnvolle Maßnahme wurde von allen politischen Parteien als positiv beurteilt. Die Referenten Christian Gruber und Stefan Frötscher wiesen in diesem Zusammenhang auf die Belastungen der Bürger in der Bauzeit hin und warben für deren Verständnis. Der Punkt wurde einstimmig gutgeheißen. Umwidmung von Flächen Der dritte Punkt der Tagesordnung betraf die Umwidmung von Flächen von Wohnbauzone B3 in Wohnbauzone B8 an der Ecke O.-Huber/Meinhardstraße. Das betreffende Grundstück befindet sich in einer für die städtebauliche Entwicklung wichtigen Zone der Stadt. Es hat einen etwa dreieckförmigen lang gezogenen Grundriss mit der größten Breite im Norden. Zurzeit ist deshalb auch dort die größte Baumasse anzutreffen. Durch die Umwidmung kann diese nun besser über die gesamte Fläche verteilt werden und ermöglicht so eine harmonischere Einfügung in die Umgebung. Die Gesamtkubatur bleibt mit 4004 m³ gleich, die Maximalhöhe wird leicht erniedrigt, die Grünfläche etwas erhöht. Das sich an der Mauer befindliche Wegkreuz muss erhalten bleiben. Das Vorprojekt wurde dem Gestaltungsbeirat vorgelegt und von diesem als positiv begutachtet. Für die Einfahrt in die Tiefgarage konnte eine gute Lösung gefunden werden. Mit dieser Umwidmung wird die Voraussetzung geschaffen, einen Durchführungsplan zu erstellen, der wiederum dem Gemeinderat vorgelegt werden muss. Erst dann kann das Ausführungsprojekt, immer in Zusammenarbeit mit dem Gestaltungsbeirat, erstellt werden. Der

Punkt wurde bei drei Enthaltungen und einer Gegenstimme der Grünen mit großer Mehrheit genehmigt.

schließungsantrag als auch Tagesordnungspunkt wurden einstimmig gutgeheißen.

Änderung des Meraner Bauleitplanes in der 4.-November-Straße Der nächste Punkt betraf eine Änderung des Meraner Bauleitplanes in der 4.-November-Straße und zwar eine Ergänzung zu deren Verbreiterung im Bereich der Ausfahrt Richtung Goethestraße. Es konnte mit dem Besitzer des Schrankenwärterhäuschens eine Einigung zur Ablöse gefunden werden, sodass eine Verengung der Ausfahrt in diesem Bereich vermieden und eine Verbesserung im Hinblick auf Sicherheit und Verkehrsfluss erreicht werden kann. Im Rahmen der Diskussion, die deutlich über den Inhalt des eigentlichen Tagesordnungspunktes hinausging, wurde ein von allen Parteien unterstützter Entschließungsantrag eingebracht mit folgendem Inhalt: Die bereits angedachte Anpassung der 4.-November-Straße an die Charakteristik der Europaallee soll Grundbestandteil des Planungswettbewerbes sein, die zukünftige Bedeutung des Bahnhofes samt unterirdischer Garage als Mobilitätszentrum wird bestätigt und hervorgehoben, die Wichtigkeit des Projektes, auch im Zusammenhang mit einer Neugestaltung der gesamten Zone, wird betont und natürlich muss auf die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer (privater und öffentlicher Verkehr, Radfahrer, Fußgänger) eingegangen und entsprechende, sichere Lösungen müssen gefunden werden. Da aber nicht nur die Gemeinde an dieser Entwicklung beteiligt ist, sondern auch das Land eine sehr große Rolle spielt, auch über die STA, die Inhaber der betreffenden Grundflächen ist, müssen von Seiten des Bürgermeisters, der sich in dieser Angelegenheit von allen Parteien unterstützt sieht, entsprechende Verhandlungen geführt werden. Der Bürgermeister wird darüber im Gemeinderat berichten. Sowohl Ent-

Beschlussantrag zu einer verstärkten Anerkennung der Stadtviertelräte Als letzter Punkt wurde dann ein Beschlussantrag des PD, vorgestellt von Vanda Carbone, zu einer verstärkten Anerkennung der Stadtviertelräte behandelt. Wie Referent Genovese mitteilte, gibt es zurzeit 8 aktive (Mais, Marlinger Straße, Vigilplatz, Maria Himmelfahrt, St. Valentin, Sinich, Steinach und Wolkensteinviertel) und 2 nicht aktive (Meran Zentrum und Gampenstraße) Stadtviertelräte. Es wäre erstrebenswert, wenn auch die beiden letztgenannten ihre Aktivität wieder aufnehmen und eventuell auch neue Stadtviertelräte (z.B. Krankenhaus bzw. Musikerviertel) entstehen würden. Es ist jedenfalls Absicht der Stadtverwaltung, alle Vorhaben und Projekte in den Vierteln vorzustellen und die Probleme und Meinungen der Bürger ernst zu nehmen. Leider kann man aus den unterschiedlichsten Gründen (z.B. Kompetenz, Finanzierung, Rechtssituation, Lastenverteilung u.a.m.) nicht allen Wünschen gerecht werden. Im Beschlussantrag wurden die Schaffung eines Statuts für die Stadtviertelräte, die Möglichkeit eines Internetauftrittes und die Errichtung einer Konferenz der Stadtviertelpräsident(inn)en gefordert. Obwohl diese Forderungen bereits zum Großteil erfüllt sind, einigte sich die Einbringerin mit den Vertretern der Mehrheit darauf , dass man immer etwas verbessern kann und so wird aus einem Arbeitspapier der Stadtverwaltung eine fixe Einrichtung und das bestehende Statut wird von der zuständigen Gemeinderatskommission kontrolliert und wenn nötig ergänzt. Der Beschlussantrag wurde dann mit nur einer Enthaltung genehmigt. gh

Widmann bestätigt: 2012 wieder Meran Card Ab 2012 wird es wieder die Vorteilskarte Meran Plus Card geben. Dies bestätigte Landesrat Thomas Widmann. Gäste von Hotels, welche an der Aktion teilnehmen, werden bei ihrer Ankunft eine solche Magnetkarte ausgehändigt bekommen. Mit dieser Vorteilskarte können die Meraner Gäste dann Nahverkehrsbusse, Regionalzüge und verschiedene öffentliche Seilbahnen im

ganzen Land kostenlos nutzen. Weiters steht ihnen täglich eine gratis Berg- und Talfahrt mit der Bergbahn bzw. Umlaufbahn nach Meran 2000, der Hirzer- Seilbahn und anderen Anlagen zur Verfügung. Weiters gewährt die Karte auch einen kostenlosen Eintritt in eines der 78 verschiedenen Museen. Die Kosten werden von den teilnehmenden Hotels und Pensionen getragen, der Beitrag soll 2012

pro Nächtigung 2,10 Euro betragen. Die Marketinggesellschaft (MGM) zeigte sich von diesem Schritt aber wenig begeistert. Die Gesellschaft der Burggräfler Tourismusvereine hatte sich lediglich für eine auf jeweils zwei Monate beschränkte Vorteilskarte ausgesprochen. Laut Alexander Dilitz, Präsident der MGM, hat sich Landesrat Thomas Widmann „einfach über diesen Be-

schluss hinweggesetzt“. Auch die Gastwirte sind unterschiedlicher Meinung über diese Sparkarte. Die Freiheitlichen erklärten in einer Stellungnahme von Thomas Peintner, dass die „Meran Plus Card“ eine „Watschn“ für die Einheimischen sei. Die Kosten, die eine normale Südtiroler Familie für einen Wochenendausflug aufwenden müsse, seien ungleich höher als jene für die Touristen. tk


Forst tritt beim Großen Preis in Meran nicht als Sponsor auf Weil die Sanierungsarbeiten nicht beendet werden konnten und die neue große Tribüne für den Höhepunkt des Rennjahres in Meran nicht bereitsteht, hat sich die Bierbrauerei Forst vom Event in diesem Jahr zurückgezogen. In einer Pressemitteilung erklärte das Unternehmen, „dass man große Hoffnungen in eine schnelle Sa-

nierung des Pferderennplatzes gesetzt hatte, die Versprechungen aber leider nicht eingehalten wurden“. Geschäftsführerin Margherita Fuchs von Mannstein erklärte weiters, dass man dieses Jahr gerne wieder beim Großen Preis als Sponsor aufgetreten wäre, aber die derzeitige Situation des Meraner Pferderennplatzes habe die Braue-

rei dazu veranlasst, sich in diesem Jahr zurückzuziehen. Deshalb werde man auch die gebuchte Werbung in sämtlichen Medien streichen und auch das große Festzelt neben der Haupttribüne nicht aufstellen. Die Geschäftsführerin erklärte weiters, dass man sich nicht aus der Gesellschaft zurückziehen werde, „die Forst bleibt weiterhin Hauptsponsor“ und der Event wer-

de deshalb auch weiterhin den Namen „Großer Preis von Meran Forst“ tragen. Insgesamt zeigte sich das Unternehmen aber enttäuscht von der Gemeinde Meran und hob den Imageverlust für die Forst als auch für den Großen Preis hervor. Laut Forst, „sei es höchste Zeit, dass die Gemeinde Meran mit dem Land endlich eine Einigung findet.“

Integration beginnt im Kindergarten Über 50 % Kinder anderer Kulturen

Bezirksobmann-Stellvertreter Zeno Christanell und Landtagsabgeordnete Veronika Stirner stellten das Positionspapier zur Integration im Kindergarten vor. Pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres hat die SVP Bezirksleitung des Burggrafenamtes ein Positionspapier zum Thema Integration im Kindergarten verabschiedet. Im Sommer nahm die SVP Burggrafenamt die Situation in den Meraner Kindergärten näher unter die Lupe. Bezirksobmann-Stellvertreter Zeno Christanell, die Landtags-

abgeordnete Veronika Stirner und die stellvertretende Vorsitzende des Bezirkssozialausschusses, Beatrix Burger, legten nun das erarbeitete Positionspapier vor. Darin heißt es, dass die Zunahme ausländischer Mitbürger sich auch auf die Zusammensetzung in den Bildungseinrichtungen auswirke. Immer mehr Kinder, die nicht der deutschen Muttersprache angehörig sind, werden in den deutschen Kindergarten eingeschrieben. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass in einzelnen Sektionen der Anteil der Kinder aus anderen Kulturen 50 % und mehr erreicht. Anhand der aktuellen Daten kann festgestellt werden, dass es seit 2004 eine Zunahme von über 300 Kindern in den Kindergärten von Meran gab. Vor allem die deutschen Sektionen haben zugelegt, im Schuljahr 2011/12 sind es 28, so viele wie noch nie. Die bewusste Entscheidung von Menschen mit Migrationshintergrund, ihre Kinder so schnell wie möglich in die Südtiroler Kultur zu integrieren, ist sehr sinnvoll. Je früher die Kinder die deutsche Sprache und die Südtiroler Kultur kennenlernen, umso leichter wird schließlich das Zusammenle-

ben. Unabhängig davon sind aber Rahmenbedingungen nötig, um eine mögliche Benachteiligung anderer Kinder zu verhindern. Folgende Maßnahmen sollten getroffen werden: • Der Anteil von Kindern mit einer anderen Muttersprache sollte auf eine maximal 30 % reduziert werden. • Mitarbeiter/-innen müssen bereits in der Ausbildung gezielt vorbereitet werden, ebenso müssen spezifische Fortbildungen und weitere Hilfsmittel zur Verfügung gestellt werden. • Auch die Infrastrukturen sollten an die neuen Situationen angepasst werden, spezielle Räume und pädagogische Hilfsmittel erleichtern die Arbeit. • Der Einsatz von fixen Kulturmittlern und Mediatoren ist auch im Umgang mit dem Elternhaus oft unverzichtbar. • In der Regel steigt die Belastung für die Mitarbeiter bei einem höheren Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund, hier sollte eine zusätzliche Unterstützung auch in Hinsicht auf personelle Ressourcen erfolgen. • Vor allem die Sprachbarrieren

sind weiterhin problematisch, durch zusätzliche individuelle Sprachförderung sollte hier entgegengewirkt werden. Dabei kann auch parallel Sprachförderung für die Eltern angeboten werden, z.B. das Projekt „Mami lernt Deutsch“. • Kinder aus demselben Kulturkreis sollten nach Möglichkeit nicht in dieselben Sektionen eingeschrieben werden, um eine „Ghettoisierung“ zu vermeiden. • Kinder mit Migrationshintergrund sollten verstärkt motiviert werden, mindestens ein, besser zwei Jahre den Kindergartenbesuch in Anspruch zu nehmen, auch das Angebot des Sommerkindergartens und der Sommerbetreuung kann integrationsfördernd sein. • Die Eltern müssen ihren Beitrag zum Integrationsprozess leisten und sich rechtzeitig mit dem Bildungsweg ihrer Kinder auseinandersetzen, um vor allem den Sprachenerwerb zu erleichtern. Die Bezirksleitung sprach sich einstimmig für das Positionspapier aus, dieses wird nun der zuständigen Landesrätin Sabina Kasslater Mur weitergeleitet.

Vorträge in Brixen und Lana Dem Burnout und der Depression entkommen – Leben gefunden!

Im Rahmen des Europäischen Tages der Depression am 1. Oktober und des Welttages der psychischen Gesundheit am 10. Oktober veranstaltet der Verband Angehöriger und Freunde psychisch Kranker zwei Informationsabende in Brixen und Lana mit dem österreichischen Buchautor und selbst betroffenen Gerhard Huber.

Inhalt: Gerhard Huber berichtet über seinen Weg in das Burnout, die Zeit der nicht erkannten Symptome bis hin in seine tiefste Verzweiflung, in der alles möglich schien, auch das Schlimmste. Er spricht über den enormen Druck, der zu dieser Zeit auf seiner Familie lastete und von seinem Weg zurück, was ihm geholfen und was ihn unterstützt hat, um in ein völlig neues Leben zu finden. Der Feldkirchner weiß, wovon er spricht, wenn er sagt, dass kein Mensch vor Burnout und Depressionen gefeit ist. Immerhin hat er bei

seinem insgesamt fünf Monate dauernden Klinikaufenthalt Mitpatienten aus allen Branchen und allen Altersgruppen kennengelernt. Seine Vorträge behandeln so elementare Dinge des Lebens wie Lebenskrise, in die jeder fallen kann, schwere Krankheit, vor der ebenfalls kein Mensch gefeit ist, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Gedanken an den Tod, aber auch Hoffnung, Zuversicht, Chance, Glauben an sich selbst, Mut zur Veränderung, Leben! Organisator: Verband Angehöriger und Freunde psychisch Kranker, Bozen

Kooperationspartner: Verein Lichtung-Girasole, Bruneck (Verein zur Förderung der psychischen Gesundheit) und der Telefonseelsorge der Caritas Brixen: Donnerstag, 06. Oktober 2011 um 19.30 Uhrin der Cusanus Akademie in Brixen Lana: Freitag, 07. Oktober 2011um 19.30 Uhr im Altersheim „Lorenzerhof“ in Lana Informationen: Tel. 0471 260 303 (Verband Angehöriger und Freunde psychisch Kranker)


23. September 2011 · Nr. 18 · Seite 7

Veranstaltungen in Meran und Umgebung SA ab 10.00 Uhr: Frühschoppen und Ausstellungen Stimmungsmusik, Unterhaltung für

Digitaler Infopoint im Meraner Rathaus in Betrieb genommen Für aufgeräumte, geordnete Informationen statt Zettelflut sorgt seit Kurzem im Hochparterre des Meraner Rathauses, unmittelbar neben den Büros der Meraner Stadtpolizei, der neue digitale Infopoint. Per Touchscreen können dort alle Bürger und Bürgerinnen Informationen (z. B. News, Veranstaltungsankündigungen, Mitteilungen zu Straßensperren) von der offiziellen

Website der Stadtgemeinde Meran (http://www.comune.merano.bz.it/) sowie von der digitalen Amtstafel abrufen. Der 40-Zoll-Bildschirm kostete die Gemeinde Meran samt Hard- und Software insgesamt 10.400 Euro. Mit dieser technologischen Aufrüstung hat die Meraner Stadtverwaltung einen weiteren Schritt in Richtung zeitgemäßer Informationsvermittlung getan. tk

Stadtrat Andrea Casolari, BM Günther Januth (links) und Edv-Direktorin Karoline Riffesser bei der Präsentation des Infopoints

Elterntelefon: neue Öffnungszeiten Montag bis Freitag: 9.30- 2.00 und 17.30- 9.30 Uhr Für alle, die zum Thema Erziehung eine Frage haben, eine Auskunft brauchen oder einfach mal ein wenig über den ganz normalen Wahnsinn im Familienalltag sprechen möchten. Unser Team aus Pädagogen, Psychologen und Psychotherapeuten erreichen Sie kostenlos: Tel. 800 892 829 oder Email: beratung@elterntelefon.it

Pizza mittags und abends

Dienstag Ruhetag Geöffnet von 9-23 Uhr Pizza von 12-14 und 17.30-22.30 Uhr Plaus • Bahnhofstraße 24 • Tel. 0473 660 002 schnell-günstig-zuverlässig Umzüge Gebrauchtm öbel-Tauschh Entrümpelungen alle (500 m²) Malerarbeiten Postgranz 16, 300 m vom Lido Meran Haushaltsreparaturen nach telefonischer Vereinbarung Kleintransporte Montage–Demontage von Möbeln Ankauf/ Weitervermittlung von Gebrauchtmöbeln und Secondhand -Artikeln umzug-meran@hotmail.de

08.10.2011 - 08.01.2012 Di-So 10-19 Kunst Meran Architekturausstellung: Der nicht mehr gebrauchte Stall Im Zentrum dieser Architekturausstellung steht die Auseinandersetzung mit dem Strukturwandel im ländlichen Raum in Südtirol, Vorarlberg und Graubünden. Soll der Stall als Kulturgut erhalten bleiben? Soll er für neue Zwecke dienen? Oder hat er einfach keine Daseinsberechtigung mehr? Mögliche Lösungsansätze werden in der Ausstellung anhand einiger Projekte veranschaulicht. Auskunft: Kunst Meran, Laubengasse 163, Tel. 0473 212 643, www.kunstmeranoarte.org bis 15.11. Mo-So 9.00-19.00 Touriseum Schloss Trauttmansdorff Sonderausstellung: „Sie wünschen? Desidera?“ Mit dieser Frage begrüßen Südtiroler Kellner ihre Gäste. Sonderausstellung über den Kellnerberuf, die die Remise von Schloss Trauttmansdorff in einen Speisesaal verwandelt und mit einem völlig neuen Ausstellungskonzept überrascht, das ohne Texte auskommt: Auskunft: Touriseum Schloss Trauttmansdorff, Meran, Tel. 0473 270 172, www.touriseum.it bis 27.11. Di-So 10-17 Schloss Tirol in Dorf Tirol Sonderausstellung: Oswald von Wolkenstein Wolkenstein gilt als einer der bedeutendsten Dichter Südtirols und als herausragender Lyriker. Außergewöhnlich aber ist, dass er überdies Liederautor war, dessen Texte und Melodien heute noch faszinieren. Täglich geöffnet außer Montag. Auskunft: Schloss Tirol, Tel. 0473 220 221, www.schlosstirol.it bis 30.12. Mo-Fr 10.00-17.00 Sa 10.00-12.30 Frauenmuseum in Meran Sonderausstellung: A 1000 Times Shoes. Christine Gallmetzer Die Künstlerin Christine Gallmetzer arbeitet an 1000 Gemälden von Damenschuhen. 1000 Leinwände und die ersten 100 Schuhbilder werden als work in progress zum ersten Mal gezeigt. Aus einem Alltagsprojekt entstehen malerische Einzelstücke, verknüpft mit ganz persönlichen, sehr bewegenden Geschichten. Auskunft: Tel. 0473 231 216, www.museia.it

Kinder, Hüpfburg und Kürbisschnitzen. SO ab 10.00 Uhr: Frühschoppen mit der Vöraner Böhmischen, Oldtimer Ausstellung und Tanzmusik der „Gebrüder Casal“ Auskunft: TV Lana, Tel. 0473 561 770 Freitag, 23.09.2011 10 Führung durch die Kräuter im Klostergarten in Lana Gärtnerei Galanthus Lana. Auskunft: Tel. 0473 563911 Samstag, 24.09.2011 20.30 Coro Concordia: Volks- & Berglieder „Cori della montagna“ im Stadttheater Meran. Eintritt frei. Auskunft: Tel. 328 919 3964 Sonntag, 25.09.2011 9.00-12.30 Symposium zum Weltherztag am Thermenplatz, Hotel Therme Meran: Informationen Vorträge zur Vermeidung von HerzKreislauferkrankungen und dem Herzinfarkt – Gesundheitsstraße mit Möglichkeit zur Messung von Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker – sowie Notfallübungen mit dem Landesrettungsdienst Weißes Kreuz. Eintritt frei. Auskunft: Verein Südtiroler Herzstiftung onlus, Tel. 0473 270 433, www.herzstiftung.org 10.00 Frühschoppen des Alpenvereines in Dorf Tirol auf der Festwiese in Dorf Tirol 10.30-12 Sonntagskonzert der Bürgerkapelle Untermais im Kursaal von Meran. Eintritt frei. 14 Großer Preis von Meran Forst am Untermaiser Pferderennplatz, Höhepunkt der Rennsaison. Auskunft: Meran Mais AG, Tel. 0473 446 222, www.meranomaia.it Montag, 26.09.2011 20.30 Konzert des Chores Ubuntu aus Südafrika im Vereinshaus von Dorf Tirol. Eintritt frei. Dienstag, 27.09.2011 20.30 Tanzabend mit dem Duo “Etschland Express“ in Schenna im Vereinshaus in Schenna. Eintritt frei. Donnerstag, 29.09.2011 14-18 Gärten & Wein - Erlebnispaket Besuch der Gärten von Schloss Trauttmansdorff (ab 9.00 Uhr möglich) und des Schlosses Katzenzungen mit Besichtigung der ältesten Weinrebe „Versoaln“ und Weinverkostung. Anmeldung: Schloss Trauttmansdorff, Meran, Tel. 0473 235 730, www.trauttmansdorff.it 18-19 Gesund wandern in Meran Leichte Wanderung für jedermann. Treffpunkt: Tenniscenter MeranareFr-So 23.-25.09.2011 na, Piavestr. 46. Teilnahme kostenKürbistage – Fest in Lana los. Auskunft: Stiftung Vital, in der Bozner Straße in Niederlana. Tel. 0471 409 333, FR 18.00 Uhr: Beginn des Festbetriewww.stiftungvital.it bes mit Auftritt der Jugendkapelle Lana und der Tanzschule „Pircher“

Veranstaltungen


Soziales

23. September 2011 · Nr. 18 · Seite 8

Neue Arbeitsvermittlung für Pensionisten in Südtirol

„Die Jungen rennen zwar schneller, aber die Älteren kennen die Abkürzungen“, hat schon die bundesdeutsche Arbeitsministerin Ursula von der Leyen das Potenzial der Senioren erkannt. Ältere Arbeitnehmer stellen auf dem Arbeitsmarkt eine noch vielfach verkannte Größe dar. Sie sind Könner und beherrschen ihr Handwerk. „Die Südtiroler Landesregierung klagt ständig über Fachkräftemangel, dabei haben wir bestens ausgebildete Menschen zu Hause sitzen“, weiß Georg Lösch. Lösch ist Personalmanager. Vor 30 Jahren hat er die Personal Consulting KG gegründet, die erste Arbeitsvermittlungsagentur in Südtirol, jetzt wartet er mit der nächsten Südtirol-Neuheit auf: Senior Aktiv – eine Arbeitsvermittlungsstelle für die Generation 60 +.

Gut bezahlte Arbeit auf Zeit Senior Aktiv will Pensionisten mit Betrieben, welche ausgebildete Fachleute für eine Zusammenarbeit auf Zeit suchen, zusammenführen. Egal ob Akademiker, Oberschulabgänger, Sachbearbeiter oder Handwerker – jeder Pensionist, der noch Lust verspürt zu arbeiten, ist bei Senior Aktiv willkommen. „Pensionisten, die für einen abgesteckten Zeitraum bestimmte Aufgaben erledigen, sind für alle ein großer Gewinn“, ist Lösch überzeugt. „Die Unternehmen haben den Vorteil, Kosten klar kalkulieren zu können und die Zusammenarbeit nach Beendigung der Arbeit problemlos abzuschließen. Und die Pensionisten erhalten für eine gewisse Zeit eine Aufgabe. Und der Personalmanager schafft auch in puncto Rente Klarheit. „Oft höre ich, dass Pensionisten nicht arbeiten, weil ihnen dann die Rente gekürzt wird. Das ist absoluter Blödsinn“, erklärt der Personalmanager. „Der Arbeitnehmer muss bis 5.000 € zusätzliches Einkommen überhaupt keine Steuern abführen.“

GARGIULO Galleria d’arte moderna Meran, Galileistraße 12 Tel. 0473 270 623 Handy 339 760 16 10 www.gargiuloarte.com

Nicht nur Rasen mähen und Goldfische füttern Senior Aktiv ist eine Schnittstelle zwischen Unternehmen und Pensionisten. Auf der einen Seite, die Unternehmer, die kurzfristig und für begrenzte Zeit Fachleute suchen, auf der anderen Seite die Pensionisten, die genau diese Spezialisierung anbieten können. Mit Senior Aktiv liegt Georg Lösch voll im europäischen Trend. Die Europäische Union hat 2012 als das Jahr des aktiven Alterns ausgerufen. Ältere Arbeitnehmer werden für den Arbeitsmarkt immer interessanter. Noch dazu hat sich die mittlere Lebenserwartung in den letzten hundert Jahren um dreißig Jahre nach hinten verlängert. Wer heute mit 65 Jahren in Rente geht, der hat im Durchschnitt noch 22 Jahre vor sich. Den größten Teil davon bei guter Gesundheit. „Es wäre vergeudete Zeit, wenn man diese Menschen zwingen würde, nur mehr zu Hause die Goldfische zu füttern und den Rasen zu mähen“, ist Lösch überzeugt.

Einfache Anmeldung Interessierte Pensionisten können sich ganz einfach online auf der Seite www.senior-aktiv.com anmelden. „Sie müssen nur einen kurzen Fragebogen ausfüllen, damit ich alle relevanten Daten habe“, erklärt Georg Lösch. „Danach sollen sich die Bewerber zu einem kurzen Gespräch bei mir anmelden, dabei werden wir gewünschte Zielsetzungen erörtern.“ Den Pensionisten kostet die Anmeldung bei Senior Aktiv einmalig 30 Euro Bearbeitungsgebühr, danach ist er in der Kartei von Senior Aktiv verzeichnet und wird von Georg Lösch kontaktiert, wenn sich ein Unternehmen um die Dienste des Pensionisten bemüht. „Die Vermittlung kostet den Pensionisten dann natürlich nichts mehr.“ „Jeder Pensionist, der noch Lust verspürt zu arbeiten, ist bei Senior Aktiv willkommen.“ Georg Lösch www.senior-aktiv.com

Na sowas!

Idyllische Plätze in der Kurstadt Meran: die Gutweniger-Passage, Ex Conca d’oro, große Freiheit in der Freiheitsstraße!

Ausgestellte oder sich in Ausstellung befindende Baugenehmigungen 05.09.2011 bis 14.09.2011 2011 / 267 vom 05.09.2011: MAXIMILIAN GmbH Errichtung einer Fotovoltaikanlage auf der Dachterrasse, Laubengasse 22 2011 / 268 vom 05.09.2011: KAMJUNKE Gert Peter Hans, KAMJUNKE Susanne Elisabeth, KOPP Silvia, KOPP Stefan Oskar Interne Änderungen zur Errichtung einer Arztpraxis, III. Variante mit Erneuerung Baukonzession Nr. 419 vom 07.12.2007, Laurinstraße 117 2011 / 269 vom 05.09.2011: MEMC ELECTRONIC MATERIALS AG Teilweise Änderung der Anlage CZA, I. Variante, Reichstraße 59 2011 / 270 vom 05.09.2011: GENETTI Fabio, OBERLEITNER Berta Antonia, PETULLA Valentina, SALVADORI Antonio Errichtung von neuen Balkonbrüstungen, F.-Petrarca-Straße 67, 69 2011 / 271 vom 05.09.2011: NIZZOLI Grazia Elvira Teilung der Garage in zwei Garagen, Romstraße 260/B

2011 / 276 vom 08.09.2011: ELSLER Hansjörg Energetische Sanierung des Wohnhauses ohne Kubaturerweiterung, Dante-Alighieri-Straße 102

2011 / 280 vom 12.09.2011: M&M RAUCH KG des Manfred Rauch & Co Umbau des Geschäftes, II. Variante, Cavourstraße 91

2011 / 273 vom 05.09.2011: PRINZ VON UND ZU LICHTENSTEIN Christoph Teilung einer Wohneinheit in zwei Wohnungen im Schloss Rosenstein, Schennastraße 1

2011 / 277 vom 12.09.2011: CALLIGIONE S.R.L. Errichtung von Geschäftsbüros und Wohnungen mit unterirdischen Garagen und einer Überdachung im Tiefparterre und Wiedergewinnung des Dachgeschosses, VI. Variante, Manzonistraße 131

2011 / 281 vom 12.09.2011: MARINELLI Edith Errichtung einer Überdachung für die Terrasse im 1. Stock, Pröfingerstraße 6

2011 / 274 vom 05.09.2011: HAGER VON STROBELE Hubert, HAGER VON STROBELE-PRAINSACK Doris Errichtung eines Einfamilienwohnhauses, J.-Mayr-Nusser-Straße

2011 / 278 vom 12.09.2011: HÖGLINGER Monika, SCHENK Bernhard Errichtung eines Außenaufzuges bei der Villa Josefsheim, I. Variante, Karl-WolfStraße 2

2011 / 275 vom 05.09.2011: OBERHOFER & KUENZ GmbH Abbruch und Wiederaufbau eines Wohngebäudes; Fotovoltaik- und Solaranlage, Variante, K.-Walser-Straße 9

2011 / 279 vom 12.09.2011: FIEG Josef Erneuerung der bituminösen Verschleißschicht und Montage von Leitplanken am Zufahrtsweg zum Rauthof, Katzensteinstraße 41/A

2011 / 272 vom 05.09.2011: VEBA INVEST GmbH Neubau der Betriebsanlage „Business Center Meran Süd“, Erneuerung der Baukonzession, Carlo-Abarth-Straße 7, 11, 13, 15, 21, 23,

2011 / 282 vom 13.09.2011: PATERNOLLI Renato, UNTERTHURNER Maria Filippina Teilung der Wohnung in zwei Wohneinheiten, Pollingerweg 1 2011 / 283 vom 14.09.2011: STADTGEMEINDE MERAN Errichtung eines Umkleideraumes mit Toilette in der Seniorentagesstätte, OttoHuber-Straße 8 2011 / 284 vom 14.09.2011: PATERNOLLI Renato, UNTERTHURNER Maria Filippina Energetische Sanierung und Erweiterung, Pollingerweg 1


Veranstaltungen in Meran und Umgebung Naturns Schlossweg 2 Tel. 331 3843 310

Ein Kleid für Ihren besonderen Anlass

P.R.

Helga Schönthaler (links) und ihre Mitarbeiterin Brigitte Kaserer Sie möchten bei Ihrem Maturaball ein besonders hübsches Kleid tragen, das es zudem kein zweites Mal gibt? Das wie für Sie gemacht scheint? Sie haben eine Verabredung, bei der Sie schlichtweg umwerfend aussehen möchten, so, dass „er“ oder „sie“ Sie einfach nicht vergessen kann? Sie sind zu einer Feierlichkeit eingeladen und möchten sich dazu gerne neu und stilvoll einkleiden, weil Sie es lieben, dem Anlass passend gekleidet zu sein? Fehlt Ihnen das „kleine Schwarze“ in Ihrem Kleiderschrank oder zu einem Ihrer klassischen Röcke eine festliche Bluse? Für alle diese Anlässe gibt es jetzt eine Topadresse. Vor Kurzem hat Helga Schönthaler, die in Schlanders bereits seit sechs Jahren ein Modefachgeschäft führt, im Schlossweg 2 in Naturns ein Fachgeschäft für Abend- und Cocktailmode (für Damen und Herren) eröffnet, das sich „Helga exklusiv“ nennt. Ganz wichtig zu

Wir liefern! Auch Dinkel‐Vollkornteig, Pizza mit Biomozzarella lactosefrei Pizzagenuss für alle Montag Ruhetag

Meran, Laurinstraße 80, Tel. 0473 222 884

erwähnen: Für jeden Geschmack und Anlass ist etwas dabei, dennoch ist jedes Stück ein Einzelstück; es gibt Auswahl von Größe 38 bis Größe 50 und Sie werden komplett ausgestattet, wenn Sie das wünschen. Helga führt die passenden Schuhe zum Kleid, Schmuck, Abendtäschchen, Abendhüte, Stolas. Für die Herren natürlich Sakkos, Hosen, Hemden und Krawatten. Sie haben also die Möglichkeit, zu Helga exklusiv zu gehen (bitte nachmittags; Öffnungszeiten Montag bis Freitag 15 bis 19 Uhr, Samstag 9 bis 12.30 Uhr), sich dort von den beiden Damen freundlich und kompetent beraten zu lassen und das Geschäft nach einiger Zeit perfekt gestylt für den Abend mit allem Drum und Dran und einem Supergefühl wieder zu verlassen. Was gibt es Besseres? Auch hingehen, schauen und sich einfach mal nur inspirieren lassen lohnt sich. Tel. 331 384 3310

20.30 Konzert der Musikkapelle Schenna auf dem Raiffeisenplatz in Schenna Freitag, 30.09.2011 19-23.30 Bierfest mit musikalischer Unterhaltung (Böhmische, Sitting Bull und Volksrock) und gastronomischen Spezialitäten im Restaurant Brauerei Forsterbräu, Freiheitsstraße 90, Meran. Tischreservierung: Tel. 0473 236 535 01.+ 02.10. SA+SO SA 8.00-19.00 So 8.30-20.00 Flohmarkt der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus Meran im Nikolaussaal am Oberen Pfarrplatz. Es gibt auch Speisen und Getränke zu angemessenen Preisen. Auskunft: Tel. 0473 230 174, www.stadtpfarre-meran.it 01.10. SA 11-18 Bierfest mit musikalischer Unterhaltung (Böhmische Musik) und gastronomischen Spezialitäten im Restaurant Brauerei Forsterbräu, Freiheitsstraße 90, Meran. Tischreservierung: Tel. 0473 236 535 Samstag, 01.10.2011 13.45-18.15 Dem Förster über die Schulter geschaut Eine Waldexkursion in Rabland zum internationalen Jahr der Jäger. Auskunft & Anmeldung: Urania Meran, Tel. 0473 230 219, www.urania-meran.it 14-15 Libellenführung auf Schloss Trauttmansdorff Wissenswertes über das Leben der Libellen. Gärten von Schloss Trauttmansdorff, Meran. Auskunft: Tel. 0473 235 730, www.trauttmansdorff.it 15.00 Galopprennen am Pferderennplatz Meran Auskunft: Meran Mais AG, Tel. 0473 446 222, www.meranomaia.it 20-23 Bierfest mit musikalischer Unterhaltung (Sitting Bull) und gastronomischen Spezialitäten im Restaurant Brauerei Forsterbräu, Freiheitsstraße 90, Meran. Tischreservierung: Tel. 0473 236 535 20.30 10. Internationales Brassfestival: Fairey (Geneva) Brass BAND Die Fairey (Geneva) Brass Band gehört zu den weltweit führenden Brassbands der Welt. Kartenvorverkauf und Auskunft: Kurverwaltung Meran, Tel. 0473 272 000, www.meran.eu Sonntag, 02.10.2011 Tallner Sunntig Musik und kulinarische Schmankerln auf verschiedenen Almen des Wandergebietes Hirzer. Auskunft: TV Schenna, Tel. 0473 945 669 und www.tallnersunntig.it 9-14 Internationales Briefmarkensammlertreffen: Lanaphil im Raiffeisenhaus in Lana. Auskunft: Tel. 338 490 1550

10.30-12 Sonntagskonzert der Musikkapelle Gummer im Kursaal von Meran. Eintritt frei. 11-22 Bierfest mit musikalischer Unterhaltung (Böhmische Musik) und gastronomischen Spezialitäten im Restaurant Brauerei Forsterbräu, Freiheitsstraße 90, Meran. Tischreservierung: Tel. 0473 236 535 20.30 Geistliches Konzert mit dem Chor Ensemble Concilium aus Trient (Leitung: Alessandro Martinelli) in der Evangelischen Christuskirche Meran, Eintritt frei. Auskunft: Tel. 0473 492 397 Montag, 03.10.2011 18.00 Sprachlounge: Deutsch, italiano, english, español, francais, el’arabiya Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich im Sprachcafè, Cafè im Kunsthaus Meran, Sparkassenstraße 18 b. Teilnahme kostenlos. Keine Anmeldung erforderlich. Dienstag, 04.10.2011 20.30 Filmclub Meran: Die Frau mit den 5 Elefanten im Bürgersaal von Meran, O.-Huber-Str. 8. Regie: Vadim Jendreyko, DE/CH 2009, 92 Min. Auskunft: Filmclub, Tel. 0471 974 295, www.filmclub.it Mittwoch, 05.10.2011 20.30 Konzert mit der Musikkapelle Tscherms im Musikpavillon in Tscherms. Eintritt frei. 21.00 Konzert: Ensemble CDM – modern jazz im Hotel Therme/Thermenplatz in Meran. Auskunft: Tel. 0473 259 000 Donnerstag, 06.10.2011 12.30-14 Conversation Club: Deutsch und english Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich im Sprachcafè, in der Sprachenmediathek Meran, Sandplatz 10, Tel. 0473 252 264. Teilnahme kostenlos. Keine Anmeldung erforderlich. 14-18 Gärten & Wein: Erlebnispaket Besuch der Gärten von Schloss Trauttmansdorff (Einlass ab 9.00 Uhr möglich) und des Schlosses Katzenzungen mit Besichtigung der ältesten Weinrebe „Versoaln“ und Weinverkostung. Anmeldung: Schloss Trauttmansdorff, Meran, Tel. 0473 235 730, www.trauttmansdorff.it 18-19 Gesund wandern in Meran Leichte Wanderung für jedermann. Treffpunkt: Tenniscenter Meranarena, Piavestr. 46. Teilnahme kostenlos. Auskunft: Stiftung Vital, Tel. 0471 409 333, ww.stiftungvital.it 20.30 Musik mit Herz und Schwung in Algund mit den Algunder Festtagsmusikanten im Peter-ThalguterHaus. Eintritt frei. Auskunft: TV Algund, Tel. 0473 448 600, www.algund.com


Porträt

23. September 2011 · Nr. 18 · Seite 10

Johann Pöder – ein Leben als Freiwilliger beim Weißen Kreuz Im fernen Jahr 1967 trat der 1946 in Lana geborene und in Tisens wohnhafte Johann Pöder als freiwilliger Helfer der Sektion des Weißen Kreuzes Meran bei und stellte seine freie Zeit - so wie in den folgenden Jahrzehnten in den Dienst des Nächsten. Im Laufe eines Jahres leistet er immer noch ca. 2000 Stunden freiwilligen Dienst. Passend zum Jahr des Ehrenamtes haben wir mit den Augen eines ehrenamtlichen Helfers zurück geschaut auf die Anfänge in der Sektion Meran, die im August 1967 gegründet worden war. Der Sitz des Weißen Kreuzes befand sich damals noch in der Meinhardstraße und bestand aus zwei Räumen. Die zwei Rettungswägen standen im Freien. Die Ausstattung derselben war sehr primitiv, bestand sie doch aus einer einfachen Liege, einer Sauerstoffflasche und einem Schubladenschränkchen mit Verbandszeug. „Für uns heute unvorstellbar ist auch die Tatsache, dass sowohl die Autos als auch die Zentrale ohne Funkgeräte auskommen mussten“, stellt Johann Pöder fest. Da kam es öfter vor, dass die Sanitäter, sobald sie einen Patienten oder eine Patientin im Krankenhaus oder im Unfallkrankenhaus „Lorenz Böhler“ in Obermais ablieferten, dort die Anweisungen für den nächsten Einsatz erhielten, die von der Zentrale an den Portier des Krankenhauses weitergeleitet worden waren, um die freiwilligen Helfer erreichen zu können. Erst nach schwierigen und langen Verhandlungen mit dem Postministerium wurden die Rettungswägen und die Zentrale mit Funkgeräten ausgerüstet. Doch auch die freiwilligen Helfer waren oft zu Hause ohne Telefonanschluss. Johann Pöder konnte nur über seinen Nachbarn, der ein Sägewerk betrieb und ein Telefon besaß, zum Dienst gerufen werden.

Für uns heute unvorstellbar ist die Tatsache, dass sowohl die Autos als auch die Zentrale des Weißen Kreuzes ohne Funkgeräte auskommen mussten.

Johann Pöder

Das Einsatzgebiet war riesig, denn es reichte vom Reschen bis zum Timmelsjoch im Passeiertal und bis zum Deutschnonsberg. Im Sommer wurde an den Samstagen und Sonntagen an besonders verkehrs- und unfallreichen Orten – etwa an einigen berüchtigten Stellen im Vinschgau - ein Auto positioniert. Überhaupt ging es beim Großteil der Einsätze um Unfallopfer. Wurde das Weiße Kreuz zu Kranken gerufen, dann waren es meist Schwerkranke, die als allerletzte Möglichkeit den Weg ins Krankenhaus wählten. Von den Bergbauernhöfen, die früher fast alle ohne Straßenzufahrt waren, sind wir mit den Patienten im Sommer wie im Winter mit einem Schlitten abgefahren. Da zählten Geschick und praktisches Denken.

2010 stand er 1.998 Stunden im Dienst und lag auf der Liste mit den jährlichen Dienststunden an zweiter Stelle. Er erfuhr auch einige Ehrungen und verliehene Diplome erinnern an seinen ehrenamtlichen Einsatz.

Johann Pöder

Als Ausbildung musste damals eine einfache Einführung in die Wundbehandlung und die Versorgung eines Bruches ausreichen. Erst später gab es dann für die freiwilligen Helfer die Möglichkeit, im Unfallkrankenhaus „Lorenz Böhler“ einige Tage zu hospitieren und beim Zuschauen zu lernen, wie man mit verschiedenen Verletzungen professionell umgeht. Im Juli 1979 brachte die Übersiedlung des Sitzes des Weißen Kreuzes in die Gampenstraße eine weitere Verbesserung des Rettungsdienstes, außerdem stieg die Zahl der Freiwilligen kontinuierlich. Johann Pöder leistete in den langen Jahren seines Einsatzes sehr viel Nacht- und Feiertagsdienst. Im Jahr

Wenn jeder, den ich gefahren habe, einen guten Gedanken für mich gehabt hat, brauche ich mir um mein Seelenheil keine Sorgen zu machen.

Johann Pöder

Die 1981 ausgestellte Erlaubnis, mit dem Rettungswagen internationale Fahrten durchzuführen. Während unseres Gespräches kommt ein Anruf, der Johann Pöder am folgenden Tag mit einer Blutprobe nach Verona beordert, von wo er dann einen Patienten nach Meran transportieren muss.

Johann Pöder (links) und Florian Schmidhammer (†) vor ca. 20 Jahren

Johann Pöder in Uniform Seilbahn bis ins Krankenhaus just im Krankenwagen zur Welt zu kommen. Es ist ein besonderes Glück und ein Zeichen von umsichtiger Fahrweise, dass Johann Pöder in all den Jahren und bei so vielen gefahrenen Kilometern nie selbst einen Unfall verursacht hat. Er gehörte zu den ersten Fahrern, die mit dem Notarzt Günther Mitterhofer im Rettungswagen auf dem Weg waren.

Manche schrecklichen Bilder von Unfällen haben sich für immer in sein Gedächtnis geritzt, so etwa der Einsatz in Stava, wo 1985 ein Damm brach und die Flutwelle 268 Todesopfer forderte, oder der Unfall einer Familie aus Deutschland auf der Plauser Geraden, bei dem die Mutter von drei Kindern ihr Leben verlor. Solche Erlebnisse mussten die Freiwilligen früher ohne professionelle Hilfe verarbeiten. Doch es gab auch sehr erfreuliche Momente, nämlich als kleine Erdenbürger es vorzogen, einmal auf dem Weg von Ulten und ein anderes Mal von der Talstation der früheren Haflinger

Johann Pöder blickt gern auf die frühen Jahre zurück, in denen Kameradschaft und Zusammenhalt in der „Familie“ der Weißkreuzler noch einen sehr hohen Stellenwert hatten und das Helfen viel mehr Genugtuung verschaffte. Während früher die Patienten große Dankbarkeit für jede noch so kleine Hilfe zeigten, plagt die Helfer heute häufig die Angst, etwas falsch zu machen, weil alle Handgriffe mit kritischen Augen überwacht werden. „Früher wurde uns großer Respekt entgegengebracht und wir wurden wie Amtspersonen behandelt“, ergänzt er. „Heute wird unsere Hilfe als selbstverständlich angesehen, als Dienst, für den man ja bezahlt“, bedauert Johann etwas wehmütig. Wir können uns auf jeden Fall glücklich schätzen, dass es Menschen wie Johann Pöder gibt, die ohne viel Aufhebens helfen, wo Hilfe gebraucht wird, und nicht darüber nachdenken, ob ihnen ihr Einsatz vergolten wird. Uns bleibt nur, dankbar zu sein für die Hilfe und für die Nächstenliebe, die von den vielen ehrenamtlich tätigen Helfern täglich gelebt wird. mb


Jugendkapelle Gratsch gab Herbstkonzert

Das Hauptkonzert im Herbst ist für die Jugendkapelle Gratsch mittlerweile schon zur Tradition geworden. Auch heuer haben die 29 Jungmusikant(inn)en auf dem Gratscher Festplatz ihr Können unter Beweis gestellt. Unter der musikalischen Leitung von Georg Ambach konnten im heurigen Schaffensjahr wieder viele, teils sehr anspruchsvolle, Musikstücke eingelernt werden. Bei

ausgelassener Stimmung wurden den neu dazugekommenen Musikschülern ihre Instrumente übergeben, welche sie stolz entgegennahmen. Dass dies möglich ist, ist den verschiedenen Sponsoren, allen voran der Raiffeisenkasse Algund, zu verdanken. Durch ihre großzügige Unterstützung können alle Jungmusikanten mit Instrumenten, Notenmaterial und T-Shirts versorgt werden. Die Jugendkapelle Gratsch fand in der letzten Zeit regen Zuspruch, nur am tiefen Blech - Posaune, Tuba, Horn, Bariton - fehlt es leider noch. Alle, die Lust haben, die Gratscher Jugendkapelle näher kennenzulernen, können sich gerne unter info@mk-gratsch.com melden.

Veranstaltungen in Meran und Umgebung 20.30 Finale „Miss Südtirol 2012“ Freitag, 07.10.2011 14.30-17 Villen und Villengärten im Kursaal Meran. Kartenvorverkauf: überall Athesia, Tel. 0473 231 444, Bei einem Spaziergang mit Anna www.athesiaticket.it. Auskunft: Pixner Pertoll kann man anhand eiTel. 0471 927 777, niger Villenbeispiele näheres über www.miss-suedtirol.it die damaligen Bauherren, Architek- 20.30 Konzert mit dem Montanaraten und wechselnden Stilrichtungen chor in Schenna im Vereinshaus in erfahren. Anmeldung: Urania Meran, Schenna. Kartenvorverkauf: TV Tel. 0473 230 219, www.uraniaSchenna, Tel. 0473 945 669, meran.it www.schenna.com

Frauenausflug Am Samstag, dem 8. Oktober 2011 starten wir wieder zu unserem Herbstausflug. Abfahrt: um 8.30 Uhr bei der Untermaiser Pfarrkirche Die Fahrt geht ins Eisacktal über Feldthurns nach Pinzagen. Von dort wandern wir ca. 20 Minuten (leichter Weg) zum Kirchlein St. Cyrill, wo wir gemeinsam mit Pater Eugen eine Hl. Messe feiern. Anschließend wandern wir zurück nach Pinzagen, wo wir im Restaurant „Alpenrose“ gemeinsam zu Mittag essen.

Am Nachmittag erfolgt die Besichtigung von Schloss Feldthurns. Anschließende Kaffeepause nach Bedarf. Heimfahrt gegen 18 Uhr. Preis: 45 Euro (inbegriffen Busfahrt, Mittagessen und Eintritt für Schloss Feldthurns) Anmeldung: Tel. 348 8551 016 Auf Eure Teilnahme freut sich der Frauentreff Untermais

Kursangebot Die Seele tanzen lassen, den Geist klären und den Körper stärken. Durch Bewegung, Tanz, Atmung, Meditation und Stille. Ziel ist Gesundheit, Ruhe, Harmonie und Freude zu erlangen.

Freizeitmaler Ortsgruppe Meran Herbst- und Winterprogramm 2011/12

Alle Vereinsmitglieder und an Malkursen Interessierte sind herzlich eingeladen zur Vollversammlung am 24. Oktober 2011 - Treffpunkt um 16.30 Uhr im Weingut Kränzel, Gampenstraße 1, Tscherms

Kurse:

► Malwochenende mit Stefan Fabi Freitag, 18. November 2011 von 14.00 bis 19.00 Uhr, Samstag, 19. November 2011 von 09.00 bis 18.00 Uhr, mit Mittagspause, Sonntag, 20. November 2011 von 09.00 bis 15.00 Uhr, mit einer kleinen Pause Mitzubringen: Bleistift, Papierschneidemesser und Schürze Teilnehmerzahl. max. 6 Personen

► Ateliersbesuch bei Stefan Fabi am 10. November 2011 um 18.00 Uhr in Meran ► Freie Malerei mit Hanny Toni für Neueinsteiger und Fortgeschrittene 8 Einheiten - Bildbetrachtung großer Künstler - Bildaufbau und Komposition – entspannt malen mit Musik 2. bis 24. November 2011 von 16.30 bis 18.30 Uhr, (Mittwoch, 02., 09., 16., 23. November 2011, Donnerstag, 3., 10., 17. und 24. November 2011) ► Aktmalerei mit Hanny Toni – 6 Einheiten - 25. und 26. Januar 2012, 1. und 2. Februar 2012 und 8. und 9. Februar 2012 von 16.30 bis 18.30 Uhr ► Maltreff - Malen in der Gruppe, auch für Neueinsteiger - ab 9. November 2011 jeden Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 19.30 bis 21.30 Uhr, Anmeldung erwünscht ► Zeichnen mit Herbert Lahn verschiedene Techniken - Die-

Beginn: Fr. 30. September um 18.45 Uhr: Mentales/autogenes Training & 5 Tibeter Fr. 30. September um 20.05 Uhr: Innerfitness® Wo: Lana, St.-Anna-Heim Auskunft und Anmeldung: Tel. 0473 211 990, mittags Referentin: Bernadette Schwienbacher,Prana-Therapeutin, Innerfitness & 5 Tibetertrainerin Tel./Fax: 0473 211 990 - Handy: 348 5642 36 - www.therapie-bz.com - info@therapie-bz.com ser Kurs richtet sich an Interessierte, welche das Zeichnen als Basis und Inspiration für ihr kreatives Schaffen betrachten. Es wird mit Bleistift, Kohle, Rötel, Rohrfeder und Tusche geübt. – Beginn: Freitag, 4. November 2011 von 15.30 bis 17.30 Uhr 12 Einheiten ► Aquarellkurs mit Herbert Lahn - für Anfänger und Fortgeschrittene, die schon etwas Erfahrung im Zeichnen gesammelt haben. Beginn: Montag, 7. November 2011 von 15.30 bis 17.30 Uhr - 12 Einheiten ► Portraitmalerei mit Herbert Lahn - Beginn, Mittwoch 30. November 2011 von 15.30 bis 17.30 Uhr - 6 Einheiten ► Papier originell binden - Einführung in verschiedene Buchbindetechniken mit Elisabeth Oberrauch - Dienstag, 10. Januar 2012 und Mittwoch, 11. Januar 2012; Dienstag, 17. Januar 2012 und Mittwoch, 18. Januar 2012 - von 18.30 bis 20.30 Uhr

► Ateliersbesuch bei Elisabeth Oberrauch im Dezember 2011 in Meran - genauere Informationen werden bei der Anmeldung bekannt gegeben. ► Malwochenende mit Jutta Moritz - Ziel dieses Kurses ist die Weiterentwicklung der eigenen künstlerischen Arbeit. Wir arbeiten mit Acryl oder Öl. - Freitag, 3. Februar 2012 von 17.00 bis 21.30 Uhr Samstag, 4. Februar 2012 von 09.00 bis 19.00 Uhr, mit Mittagspause - Sonntag, 5. Februar 2012 von 09.00 bis 14.00 Uhr, mit einer kleinen Pause

Informationen und Anmeldung für die Kurse innerhalb 24. Oktober bei Isolde Veith, Tel. 347 865 1369 oder Brigitte Dietl Andres, Tel. 339 4266 011


Pfarrnachrichten Meran, Passeirer Gasse 3 info@stadtpfarre-meran.it www.stadtpfarre-meran.it Pfarre St. Nikolaus Meran Tel. 0473 230 174 Fax 0473 233 727

Gottesdienste: Montag bis Freitag: Heilige Messe jeweils um 9.00 Uhr Samstag: Heilige Messe um 9.00 und um 18.00 Uhr Sonntag: Heilige Messe 8.00 Uhr / 9.00 Uhr / 11.00 Uhr und 19.00 Uhr Sa 24. September - Hl. Rupert und Hl. Virgil 17.30 Rosenkranz So 25. September – 26. Sonntag im Jahreskreis 9.00 Gottesdienst für die Pfarrgemeinde Sa 01. Oktober 17.30 Rosenkranz So 02. Oktober – 27. Sonntag im Jahreskreis 9.00 Gottesdienst für die Pfarrgemeinde

Mitteilungen: ► Flohmarkt Am 1. und 2. Oktober findet wieder der große Flohmarkt im Nikolaussaal statt (siehe eigene Ankündigung). Annahme der Gegenstände im Nikolaussaal, Oberer Pfarrplatz, am Mittwoch, 28. September von 9.00 bis 11.00 Uhr und von 18.30 bis 19.30 Uhr. Zufahrt (für Transporte) über Zenoberg oder Galileistraße/Lauben am Mittwoch von 9.00 bis 10.00 Uhr und 18.30 bis 19.30 Uhr, sowie am Sonntag von 9.00 bis 10.00 Uhr möglich. Nicht angenommen werden: TVGeräte, Bildschirme, Computer, Ski, Ski-Schuhe Neben der Abgabe von gebrauchten und neuwertigen Gegenständen bitten wir auch um Bereitstellung von Kuchen und um die Mitarbeit am Flohmarktwochenende. ► Konzert in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus Am Sonntag, dem 25. September um 20.30 Uhr kommt in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus das „Orgelwerk I“ von J. S. Bach zur Aufführung. An der Orgel: Stefano Rattini, Trient. ► Segnung des Kreuzes am Segenbühel am Freitag, dem 23. September um 19.00 Uhr Vor rund 10 Jahren wurde am Segenbühel ein Segenskreuz als würdiger Abschluss des Kreuzweges aufgestellt. Nach seiner nunmehr erfolgten Restaurierung wird Dekan Hans Pamer auf Anregung von Christian Folie (Petöfi-Hof) die Segnung vornehmen. Dazu sind alle herzlichst eingeladen. ► kfb-Frauen Der kfb-Dekanatsvorstand lädt al-

23. September 2011 · Nr. 18 · Seite 12

le Frauen zu einem Wellnesswochenende nach Terenten, und zwar vom 11. bis 13. November 2011. Preis pro Person Euro 150,-inklusiv Wellness-Gutschein. Anmeldung bei Otti Platter, Meran, Telefon: 0473 449 120 ► Übertragungen im Sender Stadtradio Meran (Frequenzen 87,5 + 98,8) Gottesdienste am Samstag um 18.00 Uhr – am Sonntag um 9.00 Uhr und um 19.00 Uhr Obermais, Cavourstr. 73 Büro: Mo, Di, Mi, Fr von 9-11 Uhr

Pfarre St. Georgen

Tel. und Fax 0473 236 447

Gottesdienste: Mo, Di, Mi 08.30 Do 19.30 in der Kolpingkapelle Fr 19.30 hl. Messe Sa 19.30 Vorabendmesse So 08.30, 10.00, 11.30 (ital.) hl. Messe Sa 24. September Offener Singkreis 19.00 Uhr im Treff-Pfarrhaus anschließend Mitgestaltung des Gottesdienstes So 25. September 10.00 Familiengottesdienst mitgestaltet vom „Canticum Novum“ So 09. Oktober Kleinkindergottesdienst 10.00 Treff Pfarrhaus, zur Gabenbereitung ziehen wir in die Pfarrkirche ein und feiern mit der Pfarrgemeinschaft Rosenkranz Fr um 19.00 mit anschließender Abendmesse Gebet um geistliche Berufe jeden Donnerstag von 10.00 bis 11.00 Beichtgelegenheit am Samstag von 18.30 bis 19.15 oder nach Vereinbarung, Tel.0473 236 447,in der Kapuzinerkirche am Rennweg am Sa von 15.00 bis 18.00 und auf Anfrage Pfarrbibliothek im Rebhof Mo, Mi, Fr von 15.00 bis 17.00

Burgstall, Kirchweg 14 gschnitzer.josef@dnet.it Büro: Do 17.00 – 18.50 Pfarrei zur Erhöhung des Hl. Kreuzes Tel. 0473 244 154 (Sinich) 0473- 603 508

Gratsch, Laurinstr. 94

glink.michael@rolmail.net

Pfarre zum Hl. Petrus in Gratsch Tel. & Fax 0473 443 141

Gottesdienste: So 25. September - 26. Sonntag im Jahreskreis 8.30 Hl. Messe (STP) 10.00 Hl. Amt (STM) 19.00 Vesper (STM) Mo 26. September 19.00 Rosenkranz (STM) 19.30 Hl. Amt in der außerordentlichen Form des römischen Ritus (STM) Do 29. September - Fest der hl. Erzengel Michael, Gabriel und Rafael 19.00-20.00 Eucharistische Anbetung So 2. Oktober - 27. Sonntag im Jahreskreis – Rosenkranzsonntag 8.30 Hl. Messe (STP) 10.00 Hl. Amt (STM) 19.00 Vesper (STM) Mo 3. September 19.00 Rosenkranz (STM) 19.30 Hl. Amt in der außerordentlichen Form des römischen Ritus (STM) Do 6. September 19.00-20.00 Eucharistische Anbetung Fr 7. September - Gedenktag Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz – HerzJesu-Freitag 19.00 Hl. Amt mit Herz-Jesu-Andacht (STM) STM = St. Magdalena STP = St. Peter Hinweis: Beichtgelegenheit St. Magdalena: Di 10.30-11.30 Fr 15.00-16.00 Obermais, Winkelweg 10

Meran, Carduccistraße 31 Öffnungszeiten des Gemeindebüros (im Pfarrhaus Carduccistraße 31): Mo, Di, Fr 10-12 Uhr Mi, Do 16-18 Uhr

Evangelische Gemeinde Meran Tel. 0473 492 395

Gottesdienste und Veranstaltungen: (im Gemeindesaal im Pfarrhaus oder in der Christuskirche) So 25. September 10.00 Predigt-Gottesdienst Mi 28. September 20.00 Vortrag im Rahmen des Jubiläums „150 Jahre Evangelische Gemeinde Meran“ mit Bischof Dr. Michael Bünker (Wien) zum Thema „Von der Duldung zur Gleichberechtigung. Evangelische Kirche und Staat am Beispiel der Evangelischen Gemeinde Meran" (in Zusammenarbeit mit der VHS Urania; in der Christuskirche) Fr 30. September 17.00 Seniorenturnen im Pfarrhaus So 02. Oktober 10.00 Gottesdienst für Kleine und Große zum Erntedankfest. Dieser Gottesdienst wird mitgestaltet vom Chor „Canticum novum“ aus Obermais unter der Leitung von E. Gabrielli. 20.30 Uhr „Der Hauch Gottes – geistliche Lieder aus Ost und West“ Konzert des Chores „Concilium“ vom Ökumenischen Zentrum „Bernardo Clesio“ (Trient) unter Leitung von Alessandro Martinelli Fr 07. Oktober 17.00 Seniorenturnen im Pfarrhaus Hinweis: Für den Gottesdienst am Erntedankfest (2.10.) nehmen wir gerne Gaben für den Erntedankaltar an. Wir bitten um Abgabe möglichst am 1.10. ab 17 Uhr.

Eucharistiner-Kirche St. Josef

Untermais, Romstraße 135

Tel. 0473 231 440

Gottesdienste und Andachten: Hl. Messen: 10.00 an Sonn- und Feiertagen 7.00 an Werktagen Anbetung: Mo, Di, Mi 7.30 bis 19 Uhr, von Do 7.30 Uhr durchgehend bis Sa 22.00 Uhr So 11 bis 19 Uhr Rosenkranz und Eucharistischer Segen: 16.00 an Sonn- und Feiertagen 17.00 an Werktagen Liturgisches Morgen- und Abendlob: 6.35 an Werktagen, 18.35 täglich

Pfarrkanzlei und Friedhofsverwaltung Öffnungszeiten: Mo, Mi, Fr von 8.00-11.00 Uhr

Pfarre St. Vigil Untermais Tel. 0473 237 629

Bibliothek St. Bernhard Öffnungszeiten: Dienstag: 17 - 18 Uhr Mittwoch: 17 - 18 Uhr Gottesdienste: Montag, Dienstag 7.00 Uhr Mittwoch 19.00 Uhr Do, Fr, Sa 7.00 Uhr Vorabendmesse 19.00 Uhr Sonn- und Feiertage 7.30 und 10.00 Uhr

Gottesdienste: Samstag 18.00 Beichtgelegenheit 19.00 Hl. Messe Sonntag 8.30 Hl. Messe 9.45 Hl. Messe in italienischer Sprache

Meran, Romstraße

Die großen Begebenheiten der Welt werden nicht gemacht, sondern sie finden sich.

Maria-Trost-Kirche Georg Christoph Lichtenberg Mo-Fr 8.00 Hl. Messe (ital)


Pfarrnachrichten Meran, Speckbacherstr. 24

Meran, Rennweg 153

Mo, Mi, Fr 9.00 - 10.00 Uhr Pfarre Maria Himmelfahrt

Kapuzinerkirche

Tel. 0473 447 639

Gottesdienste und Veranstaltungen: Sa 24. September 15.00–18.00 Kinderspielfest auf dem Sportplatz 18.30 Vorabendmesse So 25. September 9.00 Pfarrgottesdienst 10.00–11.30 Pfarrstube und Pfarrbibliothek Di 27. September 9.00 Witwen- und Alleinstehendentreff 15.00 Seniorenverein Fr 30. September 19.30 Bibeltreff im Pfarrzentrum Sa 01. Oktober 18.30 Vorabendmesse So 02. Oktober 9.00 Pfarrgottesdienst (Kirchenchor) 10.00–11.30 Pfarrstube und Pfarrbibliothek An Werktagen: 17.45 Gebetszeit für die Pfarrgemeinde 18.15 Eucharistiefeier

Sonntag: 7.00 Gottesdienst (deutsch) 8.30 Gottesdienst (italienisch) 10.00 Gemeinschaftsmesse (deutsch) An den Werktagen: 6.30 Messe (deutsch) 7.30 Messe (italienisch)

Meran, Romstraße 1 Pfarrbüro – Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10.00-12.00 Uhr

Pfarre Heilig Geist Tel. 0473 230 081

Gottesdienste in ital. Sprache: Montag bis Freitag: Heilige Messe jeweils um 8.30 Samstag 18.30 Vorabendmesse Sonntag 9.30 / 11.00 Hl. Messe

Mitteilungen: ► Kinderfest Am Samstag, den 24. September von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr veranstaltet der Familientreff das Kinderfest auf dem Sportplatz der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Motto: „Alte Spiele“. Beitrag: 2 Euro. Für Speis und Trank ist gesorgt. ► Meditative Kreistänze: Schnupperstunde für alle Interessierten: Donnerstag, 22.09., 16.3018.00Uhr Beginn: Freitag: 30.09.2011 (10 Treffen) Zeit: Freitag, 9.00-10.30 Uhr, Donnerstag, 16.30-18.00 Uhr Ort: Pfarrzentrum Maria Himmelfahrt, Speckbacherstraße 24 Anmeldung: Margarethe Stocker, Tel. 338 210 4439 oder margarethe.stocker@gmx.net

Floh- und Raritätenmarkt

Samstag 18.00 Vorabendmesse in italienischer Sprache Sonntag 9.45 Hl. Messe 11.00 Hl. Messe in italienischer Sprache Jeden Dienstag von 8.30-9.30 Uhr: Anbetung und Beichtgelegenheit

Veranstalter: kfb-Frauengruppe St. Nikolaus/Meran

gschnitzer.josef@dnet.it

Pfarre St. Justus Sinich Tel. 0473 244 154

Gottesdienste:

Kleine und wirksame Taten Ein Pfarrer, bekannt als Fußballfan und fach- und sachkundiger Kenner dieser wichtigsten Nebensache der Welt, wird zur Vollversammlung des Fußballklubs eingeladen. Wie er unter den Ehrengästen am Prominententisch sitzt, erscheint ein Vorstandsmitglied des Vereins, setzt sich neben ihn und fragt: „Herr Pfarrer, Sie kommen gar nicht mehr zu unseren Fußballspielen? Früher waren Sie doch regelmäßig da und sahen sehr interessiert zu. Könnten Sie mir einmal die Gründe nennen, warum Sie jetzt fernbleiben?“ Der Pfarrer gehörte zu den seltenen Exemplaren seiner Gattung, die bestimmte christliche Wahrheiten mit Humor und durchsichtiger Verständlichkeit präsentieren konnten. Nun wusste er von seinem Fragepartner, dass dieser kein Kirchgänger war und dafür die mangelnde Qualität des kirchlichen Angebots verantwortlich machte. Darum antwortete der Pfarrer so: „Die Gründe, warum ich nicht mehr zum Sportplatz komme, sind die gleichen, die ich immer von denen höre, die nicht zum Gottesdienst gehen: Jedes Mal wird Geld gesammelt. Die Sitzplätze sind zu hart. Die Leute, neben denen man zum Sitzen kommt, sind unsympathisch. Der Schiedsrichter traf eine Entscheidung, mit der ich nicht einverstanden war. Das Spiel dauert manchmal länger als vorgesehen. Lieder werden gesungen, die ich noch nie gehört habe. Die Spiele werden zu einer Zeit angesetzt, zu der ich etwas anderes vorhabe, und überhaupt, in meiner Kindheit haben mich meine Eltern zu oft zum Fußballspiel mitgenommen.“ Der Funktionär schaute den Pfarrer verblüfft und etwas ratlos an. Er stockte mit seiner Antwort und sagte kleinlaut: „Ja, da gibt es ja tatsächlich Parallelen zwischen dem Fußballplatz und dem Kirchgang, die ich

noch gar nicht gesehen habe.“ „Ja“, meinte der Pfarrer, „es kommt eben auf die Perspektive an, d. h. auf den Platz, von wo aus man sich und den anderen sieht. Übrigens, sollten Sie einmal nach dem Fußballspiel statt mit dem Auto nach Hause zu fahren, allein durch den gesunden Wald gehen, könnte Ihnen eine originelle geistige Trainingsaufgabe zum Thema Verständniswege und -stege zum anderen helfen. Da steht im Neuen Testament, im MatthäusEvangelium, der Satz: ,Alles, was ihr erwartet, dass euch die anderen tun, das sollt ihr ihnen tun.' Und stellen Sie doch einmal eine Liste aller Erwartungen zusammen, die Sie an Ihre Frau, an Ihre Kinder, an den Verein, an den Trainer und die Spieler haben. Was würde in dieser Liste stehen?“ Der Funktionär zählt auf: „Rücksichtnahme auf meinen überfüllten Terminplan, etwas mehr Zeit für meine Fragen, keine so großen Empfindlichkeiten, wenn man einmal nervös war.“ Der Pfarrer unterbrach und sagte: „Es beginnt jetzt die Sitzung, aber sollten wir nicht bald mit der Liste der goldenen Regel anfangen. Ich glaube, der Erfolg für uns beide könnte ermutigend sein. Ich komme dann wieder zum Fußballplatz und Sie manchmal in die Kirche. Heißt so etwas im Sport nicht fair play?“ Diese Geschichte soll tatsächlich irgendwo passiert sein. Sie kann auch immer wieder vorkommen. Wenn sie passiert, vergessen wir nicht den Satz aus dem Neuen Testament: ,,Alles, was ihr erwartet, das euch die anderen tun, sollt auch ihr ihnen tun.“ Es ist vielleicht ein kleiner Tipp für alle, die wenig von großen und frommen Worten, aber dafür um so mehr von kleinen und wirksamen Taten halten. Hans Pamer, Dekan

Samstag, 1. Oktober von 8.00 bis 20.00 Uhr Sonntag, 2. Oktober von 8.30 Uhr bis 20.00 Uhr im Nikolaussaal – Meran, Oberer Pfarrplatz Während der Öffnungszeiten werden Getränke, kalte und warme Hausmannsgerichte sowie Kuchen angeboten. Aus aktuellem Anlass wird heuer ein Großteil des Reinerlöses zur Linderung der Hungersnot nach Ostafrika gehen. An der Kasse des Flohmarktes werden auch noch zusätzlich Spenden für die von der Hungerkatastrophe betroffenen Menschen in Afrika entgegengenommen. Der Rest des Reinerlöses wird für dringende Anschaffungen in der Stadtpfarre St. Nikolaus verwendet (z. B.: Restaurierung alter Messgewänder, Statuen usw.) Alle sind eingeladen, den Flohmarkt zu besuchen und zu unterstützen.

Sinich, Vittorio Veneto-Platz 10

Worte zum Nachdenken

Frag-würdig

Das ist kein Gewinnspiel. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Nachgedacht und mitgemacht! Wie heißt die Fastenzeit im Islam? A: Ashram B: Imam C: Ramadan D: Der Islam kennt keine Fastenzeit. Die Lösung kann am Samstag, 24. September, ab 8 Uhr eingesandt werden, entweder per Fax 0473 234 505 oder per E-Mail: redaktion@meraner.eu oder per SMS: 333 4545 775. Bitte nicht vergessen, den Namen und die vollständige Anschrift anzugeben! Die erste Einsendung mit der richtigen Lösung gewinnt eine Eintrittskarte für die Therme Meran.

Die Lösung des Rätsels vom 09. September lautet: C: Tiara Mitra heißt die spitzförmige Kopfbedeckung eines Bischofs. Corona papalis als lateinischer Ausdruck für „päpstliche Krone" ist ein erfundener Name.

Die Gewinnerin: Maria Egger, Meran Bitte die Karte im Büro abholen.


Mode

23. September 2011 · Nr. 18 · Seite 14

Von der Kunst (sich selbst) treu zu bleiben Ich hatte während einfach nicht passt, so schön die des Studiums einen Raupe auch sein mag. Assistenten auf der Uni, der mir einmal Wenn ich manchmal Frauen sehe, gebeichtet hat, dass die in Stöckelschuhen durch die er in seinen jungen Freiheitsstraße tapsen, sich jedoch Jahren mit einem evidenterweise fast dafür schämen, Nebenjob in einem selbige zu tragen, irgendwie einen – im übrigen sehr angesehenen - auf elegant und „ladylike“ machen Handtaschengeschäft sein Geld ver- wollen, aber einfach nicht umgehen dient hat. Er hat dort den Schicki- können mit der fremden Materie, Micki-Frauen von Graz Handta- dann denk ich mir, dass man sich schen verkauft. Und ich kann mir einfach selbst treu bleiben muss, gut vorstellen, dass er sehr gut darin dass der Grundsatz einfach sein war. sollte, sich nicht zu sehr mit unver„Schau mal, eine Tasche, ein trauten Federn zu schmücken, denn Schmuckstück, ein Mantel – all die- fremde sind es ja nicht, das wäre ja se Dinge sollen doch die Schönheit was anderes. einer Frau unterstreichen. Wenn Das heißt aber um Gottes Willen man die richtige Wahl trifft, bzw. nicht, dass man nichts Neues auswenn jemand der Kundin dazu ver- probieren, nichts wagen, nichts rishilft, dass sie kieren soll, die richtige aber ein jeder Wahl trifft, ist einfach Meine Arbeit zielt darauf, dann unternicht für alles den Leuten die zu geben, streicht das bezu haben sie selbst zu bleiben, so nah an treffende Acauch nicht in cessoire oder der Mode. ihrem Geschmack wie möglich. Kleidungsstück Oder wenn Dries van Noten das wahre Wejemand sich sen der Betreffür einen befenden, es verhilft einer Blume quasi stimmten Anlass so herausbrezelt, zu ihrer Blüte“, hat er mir damals er- dass man sich bei jedem Hinschauklärt. Und ich kann ihn mir bildlich en fragt, ob man irgendwas nicht vorstellen, wie er, gut aussehend, verstanden hat oder diejenige eincharmant und ein klein wenig ver- fach daneben gegriffen hat im schmitzt, teure Taschen wie warme Schrank und schlichtweg overdresSemmeln an die Frau gebracht hat. sed und „overschminked“ und soDarüber habe ich öfter nachgedacht wieso und überhaupt ist. und ich bin für mich persönlich Mir tut das dann immer ein bisszum Schluss gekommen, dass er gar chen leid, ich muss mich dann auch nicht so unrecht hat. Es kommt manchmal ein bisschen „fremd eben darauf an, die richtige Ent- schämen“ - und das mag ich gar scheidung zu treffen, was sich recht nicht. simpel dahinsagt, aber gar nicht so Meine Tante sagt immer: „Ein schöeinfach in die Tat umzusetzen ist. ner Baum ist schnell geziert.“ Ja, Es geht doch darum, dass man sich stimmt! Es gibt diesen Typ Frau nie zu sehr verkleiden sollte, denn (und auch Mann), der einfach alles dann ist man wie in einem Fremd- tragen kann, nie blöd rüberkommt körper, wie in einem Kokon, der damit und immer gut ausschaut. Ist

www.verenamariahesse.com ein beneidenswerter Fakt, über den man nicht diskutieren muss, man kann sich lediglich darüber ärgern. Für den Rest der Welt gilt halt die traurige Wahrheit, dass es schon typgerechtes Styling gibt, sei es was die Klamotten aber auch was die Farben und die Frisur betrifft, und wer sich selbst nicht so gut einschätzen kann oder sich einfach schwer

tut, der hat vielleicht eine gute Freundin, eine Schwester oder sonst wen, der beratend zur Seite stehen kann. Wenn all die Stricke reißen, dann kann man ja auch zur Typberatung gehen – was mich selber im Übrigen einmal brennend interessieren würde, aber das ist eine ganz andere Geschichte… vh

Jahresabonnement 38 € Halbjahres-Abonnement 20 € Sparkasse: IT54 L 06045 58594 0000 0500 0574

Zu Gast bei Karl Perfler in der Tschenglsburg Die Tschenglsburg liegt in der Gemeinde Laas, Fraktion Tschengls, auf einer Anhöhe an der orografisch rechten Talseite. Sie wurde am Ende des 13. Jahrhunderts von churisch-tirolerischen Ministerialen erbaut, wobei der Bergfried bereits 300 Jahre bestand. Im unteren Bereich des renovierten Gebäudes befindet sich ein geschmackvoll eingerichtetes Restaurant mit Bar, das von Karl Perfler geführt wird. In den getäfelten Stuben im Obergeschoss

kann das Holzfigurenkabinett von Roland Veith bewundert werden. Karl Perfler bietet seinen Gästen Köstlichkeiten mit ausschließlich heimischen Produkten aus dem Vinschgau. Wir danken ihm für die Einladung, für die exzellente Bewirtung und für den unterhaltsamen Abend in seiner Gesellschaft. Wer mit diesem Zeitungsausschnitt in die Tschenglsburg kommt, ist von uns auf einen „Marilleler“ eingeladen.

Von links: Luis Fuchs, Silvia Plasinger, Franz Summerer, Wilhelm Mair, Johannes Ortner, Margareth Bernard, Helmuth Tschigg, Daniel Pichler und Reinhold Ebner in Gesellschaft illustrer Persönlichkeiten, aus Holz geschnitzt von Roland Veith


Der Sterngucker

23. September 2011 · Nr. 18 · Seite 15

Sternbilder

DOC.bz

Nachdem der ‚Septemberhimmel’ bereits in der letzten Ausgabe kurz vorgestellt worden ist, folgen diesmal einige grundsätzliche Betrachtungen zu den Sternbildern. Der Himmel ist übersät mit Sternen, und auf den ersten Blick scheint alles ziemlich chaotisch und willkürlich. Diesen Eindruck hatten wohl auch die Menschen vor einigen Tausend Jahren, als sie sich die ersten Sternbilder ausdachten. Denn es gibt eigentlich ja keine Sternbilder an und für sich. Diese hat erst der Mensch mit seiner Vorstellungskraft erschaffen, indem er seine inneren Bilder an den Himmel projizierte. Und plötzlich entstanden Gestalten, die Menschen konnten sie einander zeigen und miteinander darüber reden. Das ging viel einfacher, indem man den Sternenkonstellationen Namen gab und ein 'Gesicht', das einer Krone beispielsweise oder eines Löwen. Da sich die Sterne am Himmel befinden, wo die ‚Götter’ wohnen, haben viele der Sternbilder mit den Göttersagen der alten Griechen zu tun. Sie tragen Namen von Helden wie Orion oder Herkules und von Königspaaren wie Kepheus und Kassiopeia. Und dann gibt es noch zahlreiche Tiere, wie die Schlange, den Schwan und den Walfisch, usw. In Wirklichkeit haben die Sterne

eines Sternbildes nichts direkt miteinander zu tun. Sie scheinen nur aus unserer Sicht nahe beisammen, sind aber teils Millionen von Licht-

Insgesamt gibt es heute 88 ausgewiesene Sternbilder am gesamten Himmel. Sie werden unterteilt in nördliche (da hauptsächlich auf der

jahren voneinander entfernt. Sie helfen dafür bei der Orientierung am Himmel. Wenn es heißt: Jupiter steht zurzeit in Widder (astronomisch gesehen), dann weiß ein Kundiger sofort, an welcher Stelle er ihn finden wird. Manche Sternbilder sehen zudem gar nicht so aus, wie sie heißen. Besonders deutlich wird dies am südlichen Sternenhimmel. In Australien beispielsweise sieht man andere Sterne als bei uns. Zum Großteil gab es am südlichen Himmel noch keine wissenschaftlich bekannten Sternbilder, als die Europäer begannen, die Welt per Schiff zu erkunden und zu umrunden. Um sich orientieren zu können, bildeten sie aus den hellsten Sternen Sternbilder, die dann Namen bekamen wie ‚Fernrohr, Kompass, Pendeluhr, Winkelmaß’, usw. - alles Gegenstände, die die Seefahrer gerade bei sich hatten.

Nordhalbkugel der Erde zu sehen) und südliche Sternbilder (von der Südhalbkugel aus zu sehen). Nur 12 von diesen Sternbildern dienen als Sternzeichen oder, genau gesagt, Tierkreiszeichen, weil sie den Hintergrund der scheinbaren Sonnenbahn (Ekliptik) bilden. Da in Wirklichkeit aber die Erde weiterwandert, sehen wir im Laufe eines Jahres immer dieselbe Reihenfolge von Sternbildern, wie sie für jede Jahreszeit typisch sind, so wie eben die sogenannten Herbststernbilder (siehe letzte Ausgabe).

Aus astrologischer Sicht entspannt sich in der 2. Septemberhälfte mit dem Übergang von Venus in die Waage sowie von Mars in

Meine Therme

den Löwen kurzfristig die allgemeine Lage, welche aber weiterhin kritisch bleibt. Es gilt, sich für persönliche Interessen starkzumachen und beherzt (Löwe) vorzugehen. Besonders um den 23. September eröffnen sich dabei neue Möglichkeiten (Mars kommuniziert harmonisch mit Uranus). Der Planet Merkur ist inzwischen in sein zweites Domizil, die Jungfrau, zurückgekehrt und bringt wieder mehr Klarheit und Ordnung in die aktuelle Zeitqualität. Am 25. September wechselt er in die Waage und fördert damit die Dialogbereitschaft im persönlichen, beruflichen sowie gesellschaftlichen Bereich. Wobei allerdings harte Verhandlungen angezeigt sind (Merkur in Spannung zu Uranus und Pluto), die letztendlich in gerechte Lösungen münden sollten (Merkur begegnet Saturn Anfang Oktober). Der Waage-Neumond am 27. September beeindruckt durch geballte Energie, welche den Dingen mit einer friedlich-versöhnlichen Fassade unverhofft den Todesstoß versetzen könnte. fs Für Anregungen, Kommentare oder individuelle Horoskopdeutungen ist der Verfasser dieses Beitrages unter f.summerer@alice.it erreichbar.

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Thema der Seite Kinderseite Liebe Kinder, seid ihr gut in das neue Schuljahr gestartet? Ich hoffe, dass ihr in einer harmonischen Klassengemeinschaft lernen könnt und dass euch mit euren Mitschülern ein „Wir-Gefühl“

Wir

23. September 2011 · Nr. 18 · Seite 16

Die Liebe zu Chips verbindet. Das Zusammengehörigkeitsgefühl erleichtert das Leben und Lernen in der Schule sehr. Wie ihr im Gedicht „Wir“ auf dieser Seite lesen könnt, kann man viele Sachen allein gar nicht. Von Herzen wünsche ich euch, dass euch viele Vorhaben und Pflichten gemeinsam gelingen mögen. Margareth

Wir haben einen Nymphensittich und der heißt Ludwig. Letztes Jahr im Herbst ist er uns durch die offene Haustür entwischt. Weil wir alle so traurig waren, haben wir ihn durch das Radio und durch die Zeitung suchen lassen. Am Abend rief ein Mann an, der einen Nymphensittich auf einem Feldweg gefunden hatte. Meine Eltern fuhren direkt dorthin und sahen sich den Vogel an. Da der Vogel so zerzaust und ängstlich war, waren sich meine Eltern nicht so sicher, ob es unser Ludwig war. Sie nahmen ihn aber trotzdem mit

nach Hause. Am nächsten Tag fuhr meine Mutter mit ihm zum Tierarzt, denn er hatte eine Lungenentzündung. Eine Woche später wussten wir immer noch nicht, ob es unser Ludwig war, weil er nicht auf uns reagierte. Doch als Papa einige Tage später die Schranktür öffnete und die Tüte mit den Chips herausholte, drehte der Vogel im Käfig ab. Nun wussten wir, dass es Ludwig war, denn seine Liebe zu Chips hat ihn verraten. Stefanie Steinberg

Der Esel Ich bin ich und du bist du. wenn ich rede, hörst du zu. Wenn du sprichst, dann bin ich still, weil ich dich verstehen will. Wenn du fällst, helf ich dir auf, und du fängst mich, wenn ich lauf. Wenn du kickst, steh ich im Tor, pfeif ich Angriff, schießt du vor. Spielst du pong, dann spiel ich ping, und du trommelst, wenn ich sing. Allein kann keiner diese Sachen, Eine Frau hatte ein kleines Haus. Die weiße Katze fraß aus dem blauzusammen können wir viel machen. Da lebte sie mit ihren drei Katzen. en Schüsselchen. Ich mit dir und du mit mir – Die weiße Katze hieß Schnurr. Die schwarze Katze fraß aus dem das sind wir. Die schwarze Katze hieß Knurr. rosa Schüsselchen. Irmela Brender Nein, müsste man antworten, Die bunt gescheckte Katze hieß Die bunt gescheckte Katze fraß aus nein – störrisch und dumm ist Tippeltipp. dem lila Schüsselchen und schlug der Esel wirklich nicht! Störrisch Jede Katze hatte ihr eigenes Schüs- der schwarzen Katze die Tatze auf ist er vor allem dann nicht, wenn selchen. die Nase. Die bunt gescheckte Kater gut behandelt wird. Manchmal ze fauchte. Die weiße Katze aber bekommen Esel zu wenig brummte. Die schwarze Katze Futter zu fressen und viel zu schrie. schwere Lasten zu tragen. Dann Die weiße Katze haute der bunt gekommen sie freilich störrisch und Wenn du jedes der folgenden Wörscheckten Katze die Krallen um die struppig daher. ter in Silben einteilst, zum Beispiel Ohren. Esel sind heute noch sehr wert„Pup/lup/pen/me/stu/le/be“, und Die bunt gescheckte Katze warf volle Haustiere; besonders in jede zweite Silbe streichst, erhältst sich auf die schwarze Katze. Die Ländern, in denen die Menschen du den gesuchten Begriff “Puppenschwarze Katze balgte sich dann arm sind. Aber schon vor Jahrstube“. Schreibe deine Ergebnisse mit der weißen Katze auf dem Botausenden waren Esel wichtige auf ein Blatt Papier. den. Die schwarze Katze wieder Arbeitstiere. verprügelte die bunt gescheckte Doch woher hatten denn die 1. Tedmetdydebärler Katze. Menschen Esel? Sie fingen Wild2. Zeugzagnisfriss Sie knurrten und jaulten und esel ein und zähmten sie. Auch Die weiße Katze hatte ein rosa raunzten und maunzten und kratz3. Boxbuxhandwandschuluhebe jetzt gibt es noch Wildesel, so wie Schüsselchen. Die schwarze Katze ten und bissen und traten und 4. Didurekraktortür Wildpferde. Aber sie werden im- hatte ein lila Schüsselchen. Die schlugen, bis sie endlich müde wa5. Seimeifete mer weniger; man sagt, sie ster- bunt gescheckte Katze hatte ein ren. Dann aßen sie alles auf und 6. Bauhaukasmatenbe ben aus. In Slowenien und Kroa- blaues Schüsselchen. 7. Mumasiksag gingen hinaus zu der Frau, die in tien leben Zwergesel. In manchen Als die Sonne schien, füllte die der Hängematte lag. 8. Fußfassballroll gebirgigen Ländern halten sich Frau alle Schüsselchen mit Fleisch. „Na, ihr süßen Schnurrekatzen!“, 9. Kelpellerlur die Menschen den Maulesel als Dann ging sie in den Garten und sagte die Frau. 10 Eiweisengenbahnlahn Tragtier: Langsam und bedächtig legte sich in die Hängematte. 11. Tromtrameltel Die Katzen putzten sich. Keine vererklimmt er steile Bergpfade und Die Katzen aber waren nicht gut riet, was geschehen war. Nun ver12. Gegahirnbirn bringt Menschen und Lasten si- gelaunt. Da fingen sie an, gemein trugen sie sich wieder. cher an ihr Ziel. Wenn du das Rätsel gelöst hast, zueinander zu sein. Gina Ruck-Pauquèt komme am Dienstag, dem 27. September, um 18.30 Uhr ins BüWeißt du, dass ... ro in der Romstraße 65. Es werden mehrere Überra... der Floh im schungsgeschenke und eine FamiWeitsprung ungelienportion Eis – spendiert von der uschlagen bleibt? Mottenk en 0 Eisdiele Sabine - verlost. 0 1 t h g Innerhalb einer c lan rau Das ist kein Gewinnspiel – eier ver , ufer: „B Zehntelsekunde moHerr M rauf der Verkä – Meier: „Klar der Rechtsweg ist ausgeschlossen. a “ .“ ? D n . bilisiert er derart viel le e ff ie geln er zu tre lich so v Energie, dass er in einer TauSie wirkter sind so schw sendstelsekunde bis zu 40 die Bies Max: „Da Lösung des Rätsels Zentimeter überwinden s ich nicht Brot ist so hart, kann. Wollte der Mensch aus Heft 17 vom d s chichtslehmehr!“ Darauf d as esse Gleiches schaffen, müsste er re 9. September: r : „ D der Steinz ie Mensc er Gein einer Tausendstelsekunde e hen in it h ä tten Brötchen 1. Tierwelt eines bestimmten Gebietes: 270 Meter überwinden. gefreut!“ sich über dieses w ar es ja au – b) Fauna ch noch fr „Ja! Damals isch!“ 2. Die Biene: d) Imme 3. Nasenlöcher des Pferdes: a) Nüstern Fragt der Pfarrer: „Warum sind auf Im Fotoladen: ,,Können Sie Bilder auch auf 4. Garten Eden: vielen Bildern nur Maria und das natürliches Maß vergrößern?“ - ,,Aber nac) Paradies Jesuskind zu sehen?“ – Lena: „Vertürlich!“ - ,,Prima, ich habe nämlich den 5. Der Frauenschuh gehört mutlich hat Josef fotografiert.“ Eiffelturm fotografiert.“ b) zu den Orchideen

Die Schnurrekatzen

Neues Rätsel

Silbenwürmer

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Tiere

23. September 2011 · Nr. 18 · Seite 17

Vogelspinne - Exot auf acht Beinen

Vogelspinne im Terrarium Spinnen haben nur Freunde oder Feinde. Man mag sie, lässt sich von ihnen faszinieren oder man empfindet Abscheu und bleibt auf Distanz. Ganz besondere Mythen umranken seit jeher die Vogelspinne, die sich sehr gut im Terrarium halten und beobachten lässt. Vogel-

spinnen sind sehr anpassungsfähige Terrarienbewohner. Sie fühlen sich bei ganz normalen Lichtverhältnissen und Zimmertemperaturen wohl. Was bei den meisten Menschen Abscheu und Entsetzen hervorruft, fasziniert Vogelspinnenhalter. Das Interesse an ihrer Lebensform ist einer der Beweggründe, diese Spinnenart als Beobachtungstier im Terrarium zu halten. Nie sollte jedoch der Respekt vor einer solchen Spinne verloren gehen, denn diese Tiere gehören zu den giftigen. Ihre Bisse sind aber für den Menschen in der Regel nicht gefährlicher als ein Wespenstich. Gefährlicher sind meistens die Folgeentzündungen durch eine Infektion der Wunde. Manche Vogelspinne wird von Natur aus ag-

Auf der Suche nach Ameisen Noch bis Oktober fliegen die kleinen Rotkleebläulinge auf Wiesen umher und laben sich bevorzugt an Kletterpflanzen, Luzerne (Hülsenfrüchtler) und Klee. Ihre Eier legen sie an den Blüten des Rotklees in der Nähe eines Ameisennestes ab. Die Ameisen fressen den süßlichen Saft, den die Raupen absondern, und verteidigen im Gegenzug die Raupen vor Fressfeinden. Der Rotkleebläuling gehört zu den wenigen Bläulingsarten, die noch häufig fliegen. Es gibt aber viele Bläulinge, die nur an ganz bestimmten seltenen Pflanzen und auch nur in einer bestimmten Region ihre Eier legen. Diese sind alle bedroht oder sogar schon ausgestorben.

Rotkleebläuling

Sie pieksen wieder Gemeine Wespe heißt das eigentlich nützliche Insekt nicht, weil es sich im Spätsommer uns gegenüber so fies benimmt, sondern weil es die „gewöhnliche“ (lateinisch vulgaris), also die herkömmliche, uns bekannteste Wespenart ist. Wenn die Wespen ihr Nest fertiggestellt und den Nachwuchs versorgt haben, fliegen sie aus, um sich an süßen Sachen zu laben. Im Frühjahr und Sommer sind Wespen nicht so lästig, denn sie haben genug zu tun: Sie raspeln Totholz und vermengen es mit Speichel, um daraus ihr Nest zu bauen. Und sie töten Insekten oder schleppen tote Insekten ins Nest, um den

Wespennest im Wald Nachwuchs zu füttern. Auf Süßes sind sie erst im Spätsommer scharf.

gressiv, andere wehren sich nur, wenn sie Stress ausgesetzt sind oder in Bedrängnis geraten.

fotos sp Aus Chitin sind u.a. auch die Panzer (Außenskelette) der Vogelspinne aufgebaut.

Ein Spinnenterrarium ist einfach eingerichtet. Es gibt Vogelspinnen, die wie der Name schon sagt, auf, in oder an Bäumen leben. Sie bauen sich prächtige Wohnröhren aus Gespinstfäden und richten sich ihr Terrarium quasi selbst ein. Dann gibt es noch die bodenbewohnenden Arten. Auch die Fütterung bereitet keine Schwierigkeiten. Sie ernähren sich hauptsächlich von Insekten wie Grillen, Schaben, Heuschrecken; dieses lebende Futter kann in einem Fachgeschäft frisch gekauft werden. Die Fütterung und die Futterzeiten sollten dem natürlichen Ablauf angepasst werden. Eine Überfütterung bedeutet in jedem Fall ein erhöhtes Verletzungsrisiko für die Spinne und damit eine akute Lebensgefahr.

Enten als Haustiere und für die Gartenpflege Laufenten stammen ursprünglich von den Stockenten Südostasiens ab. Verglichen mit ihren Vorfahren fällt bei den indischen Laufenten sofort der sehr schlanke Körper mit dem langen Hals auf, der sich beim Laufen fast senkrecht aufrichtet. Laufenten sind von Natur aus sehr neugierige, lebhafte und aufmerksame Tiere, die immer in einer Gruppe unterwegs sind. Besonders neugierig sind diese Enten, wenn man im Garten arbeitet, es könnte ja ein Regenwurm zutage kommen, der auch nicht verschmäht wird. Die Tiere brauchen eine trockene und zugfreie Behausung, geeignet ist ein kleiner Stall oder eine sehr große Hundehütte. Der Boden sollte mit Heu, Stroh oder Sägespänen bedeckt sein. Die Laufenten sind gute Schwimmvögel, ein kleiner Teich oder eine in den Boden eingelassene alte Wanne gibt Gelegenheit zum Baden und Schwimmen für Sommer und Winter. Beides ist unerlässlich zur artgerechten Haltung. Laufenten fressen mit Vorliebe Nachtschnecken, die sie mit ihrem ausgeprägten Geruchssinn aus ihrem Versteck holen, sie können so einen ganzen Garten schneckenfrei halten, bei trockener Witterung benötigen sie auch Zusatzfutter, wie gequollenes Getreide, z.B. Mais, Weizen, Gerste oder auch Geflügelfutter. Jeden Tag muss frisches

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Indische Laufente Trinkwasser vorhanden sein, damit die Enten nicht an den klebrigen Schnecken ersticken. Die Laufenten können im Gegensatz zu ihren Artgenossen kaum fliegen. Das Gelände, in dem die Enten laufen, sollte durch einen Zaun (1,80m bis 2,00m) gesichert sein, damit sie nicht in Panik geraten und vor Feinden, wie z.B. Hunden geschützt sind. Weiters wären ein paar Sträucher als Deckung vor Greifvögeln gut.

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Gesundheit

23. September 2011 · Nr. 18 · Seite 21

Mondkalender vom 23.09. bis 06.10.2011  

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23. September Abnehmender Mond im Tierkreis Löwe Element: Feuer; Frucht-, Wärme- und Eiweißtag Erhöhte Aktivität und Kraftentfaltung; stärkeres Wärmeempfinden; Gelegenheit, Unerwünschtes zu entfernen; guter Zeitpunkt für ein Fest mit Freunden oder einen Opernbesuch; gute Ergebnisse bei sämtlichen kreativen Arbeiten; Brot backen.

30. September Zunehmender Mond im Tierkreis Skorpion Element: Wasser; Blatt-, Wasser- und Kohlenhydratetag Gute Zeit, den Garten zu bewässern; viel trinken; alle Reinigungsarbeiten mit Wasser; Wäsche waschen; Zimmerpflanzen gießen; frische Heilkräuter für Tees und für Masken anwenden; besondere Schonung für Schwangere; Sitzbäder bei Frauenleiden.

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1. Oktober Zunehmender Mond im Tierkreis Schütze Element: Feuer; Frucht-, Wärme- und Eiweißtag Heilkräuter mit Früchten sammeln und anwenden; Obstbäume und Zierpflanzen veredeln; große Wirksamkeit von Medikamenten und Stärkungsmitteln; besondere Aufmerksamkeit für Oberschenkel und Venen; Gymnastik für Rücken und Beine.

24. September Abnehmender Mond im Tierkreis Löwe Element: Feuer; Frucht-, Wärme- und Eiweißtag Fruchtgemüse, Obst, Beeren und Getreide ernten; Beerensträucher ausschneiden; oberirdische Schädlinge bekämpfen; Fastenkur beenden; Entschlackungstag machen; Blutkreislauf, Herz und Wirbelsäule besonders beachten und pflegen.

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25. September Abnehmender Mond im Tierkreis Jungfrau Element: Erde; Wurzel-, Kälte- und Salztag Guter Tag für sorgfältiges Prüfen sowie für vorsichtige Entscheidungen; Pflanzen umtopfen; ernten, was getrocknet werden soll; Wurzelgemüse säen oder setzen; Kompost ansetzen; Gemüse des Tages: Kartoffeln, Lauch, Zwiebeln.

 

26. September Abnehmender Mond im Tierkreis Jungfrau Element: Erde; Wurzel-, Kälte- und Salztag Gartenarbeiten wie umtopfen, umpflanzen, umgraben und Stecklinge setzen; Rasen ansäen und düngen, was schnell wachsen soll; Haare schneiden und Dauerwelle machen; Heilkräuter zum baldigen Verzehr ernten; guter Tag zum Lesen und Schreiben.

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27. September Neumond um 13.10 Uhr im Tierkreis Waage Element: Luft; Blüte-, Licht- und Fetttag Planen und Vorsätze fassen; Neues beginnen; mangelnde Entschlusskraft; reichlich Wasser und Tee trinken; Fastentag einlegen; Vogelhäuschen aufbauen; Tulpen- und Narzissenzwiebeln setzen; kränkelnde Pflanzen zurückschneiden; Altes loslassen.

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2. Oktober Zunehmender Mond im Tierkreis Schütze Element: Feuer; Frucht-, Wärme- und Eiweißtag Tomaten ernten; Fruchtgemüse ernten; Obst dörren; entsaften zum Einlagern; Wohnräume ausgiebig lüften; Milchverarbeitung: Käse, Butter, Joghurt, Quark; passender Zeitpunkt für eine kurze Reise oder einen Familienausflug.

Sprengel Meran 25.09.2011 Dr. Dadvar Reza

Tel. 338 1504195

Partschins-Algund-Tirol-Kuens-RiffianMarling-Schenna-Hafling-Vöran 25.09.2011 Dr. Sleiter Eugen

Tel. 320 7780947

Lana-Tisens-Tscherms-Burgstall-Gargazon Unsere lb. Frau i. Walde / St. Felix 24.09.2011 Dr. Mair Paula Tel. 0473 561 570 - 349 883 7901 25.09.2011 Dr. Mair Paula Tel. 0473 561 570 - 349 883 7901 Ultental - Laurein - Proveis 25.09.2011 Dr. Bachmann Walter Tel. 0473 79 60 39 - 335 591 99 66 Naturns-Plaus-Kastelbell-Schnals 25.09.2011 Dr. Ingemar Blaas Tel. 328 1740 966

Apothekendienst in Meran 23.09.11 24.09.11 25.09.11 26.09.11 27.09.11 28.09.11 29.09.11 30.09.11 01.10.11 02.10.11 03.10.11 04.10.11 05.10.11 06.10.11 07.10.11 08.10.11 09.10.11

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Bayerische Hof Apotheke St. Damian Apotheke St. Georg Apotheke Central Apotheke Madonna Apotheke Untermaiser Apotheke Salus Apotheke Drusus Apotheke Bayerische Hof Apotheke St. Damian Apotheke St. Georg Apotheke Central Apotheke Madonna Apotheke Untermaiser Apotheke Salus Apotheke Drusus Apotheke Bayerische Hof Apotheke

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3. Oktober Zunehmender Mond im Tierkreis Steinbock Element: Erde; Wurzel-, Kälte- und Salztag Wurzelgemüse ernten und essen; Klauen- und Hornpflege bei Haustieren; guter Zeitpunkt für einen Theaterbesuch; Disziplin zeigen und Ordnung beweisen; Hand- und Fußpflege; Nagelpflege; lockere Massagen.

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4. Oktober Zunehmender Mond im Tierkreis Steinbock Element: Erde; Wurzel-, Kälte- und Salztag Besondere Aufmerksamkeit für Knie, Knochen und Gelenke; Heilkräuter sammeln für genannte Körperbereiche und Umschläge machen; Umschläge mit Olivenöl für Knie und Gelenke; verzichten Sie an Steinbocktagen auf das Bügeln schwarzer Kleidung.

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28. September Zunehmender Mond im Tierkreis Waage Element: Luft; Blüte-, Licht- und Fetttag Nährende Masken; Bäder mit Olivenöl; Ganzkörperpeeling und anschließend pflegende Körperlotion; guter Tage für Reisen und Geschäfte; Kuchen und Brot backen, werden sehr locker; gute Verwertung von Fett, aber Vorsicht bei Stoffwechselproblemen.

5. Oktober Zunehmender Mond im Tierkreis Steinbock Element: Erde; Wurzel-, Kälte- und Salztag Guter Zeitpunkt, um Obst, Zwiebeln, Knollen und Wurzelgemüse zu ernten; Hautpflege mit guten Heilcremen und Salben; zuführende Massagen; Umschläge mit Latschenöl für schmerzende Knie und Gelenke; gute Aufnahme des Körpers von Nährsalzen.

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6. Oktober Zunehmender Mond im Tierkreis Wassermann Element: Luft; Blüte-, Licht- und Fetttag Guter Tag, um Obst und Beeren einzukochen oder zum Entsaften; Blütengemüse zubereiten und essen; eingewachsene Nägel korrigieren; entspannen und ausruhen; Kosmetiktag einlegen; langes Gehen und Stehen vermeiden; Unterschenkel und Sprunggelenke schonen. se

29. September Zunehmender Mond im Tierkreis Skorpion Element: Wasser; Blatt-, Wasser- und Kohlenhydratetag Der Skorpion ist stets auf seelischer Suche; besonders sinnliche Stimmung in der Partnerschaft; passende Gelegenheit für den Einkauf von Garderobe; Neigung zu eigenwilligem Verhalten und Eifersucht; Heilkräuter (Blätter) einsammeln.

Ärztliche Feiertagsdienste

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Lauben 76 A.-Hofer-Str. 24 Dantestraße 10 Mühlgraben 6 Freiheitsstr. 123 Romstraße 118 Piavestraße 36A Rennweg 58 Lauben 76 A.-Hofer-Str. 24 Dantestraße 10 Mühlgraben 6 Freiheitsstr. 123 Romstraße 118 Piavestraße 36A Rennweg 58 Lauben 76

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Apothekendienst umliegender Gemeinden Lana: Sa 24.09.11 Tirol: Sa 24.09.11 Burgstall: Sa 01.10.11 Schenna: Sa 01.10.11 Lana: Sa 08.10.11 Sinich: Sa 08.10.11

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Leserbrief Meran-Plus-Card Marlene Prünster, Meran Wollen Merans Touristikmanager mit ihrer so genannten „privaten“ Initiative uns Bürger für dumm verkaufen? Mit 2,10 € gratis durchs ganze Land? Das ist eine Diskriminierung gegenüber unseren Pendlern. Hier wird Privates mit Öffentlichem vermischt. Bei der Vorstellung der Meran-Card, unter anderem mit Merans Bürgermeister, wurde behauptet, die Karte würde kaum von allen Gästen genützt. Prompt folgt ein Leserbrief aus

Bremen(!): nur noch Buchung bei Card-Mitgliedsbetrieben. Jeder Gast wird die Vorteilskarte voll nutzen, d.h. 50.000 Nächtigungen, sind 50.000 Gratisfahrer (Bus, Zug, Seilbahnen, Museen) Die Kosten hierfür tragen augenscheinlich großteils wir Bürger. Stellt sich die Frage, ob sich der Herr Landesrat den Urlaub in der Toskana auch von den dort ansässigen Bürgern mitfinanzieren lässt. (ToskanaCard)?


Wirtschaft

Meraner Lauben in Ketten

fotos ge In rasanter Geschwindigkeit zieht eine internationale Bekleidungskette nach der anderen in ein Meraner Ladenlokal nach dem anderen. Der Einkaufs- und Wohnraum Innenstadt hat sich in den vergangenen Jahren rapide verändert. Eine positive Entwicklung oder verkauft sich Meran aus? Man spaziert durch diverse österreichische oder deutsche Innenstädte, lässt den Blick die Schaufenster entlang streifen, blickt auf die mit großflächigen Bodenplatten gestalteten Plätze und Einkaufsstraßen - eine vertraute Optik. Wie daheim. Meran liegt im Trend und steht anderen Städten um nichts (mehr) nach. Es präsentiert sich zunehmend großstädtisch, selbstbewusst. Die Stadt zeigt, mit wem man sich misst, auf eine Stufe stellt. Als Kurstadt stets international besucht, kommen nun auch zunehmend internationale Bekleidungsgeschäfte in die Innenstadt, ihnen weichen nach und nach einheimische Familienbetriebe. Eine Entwicklung, die bei Gästen und Einheimischen höchst unterschiedliche Reaktionen hervorruft. Anfangs schien die Begeisterung groß. Endlich mussten Mütter nicht mehr im Konvoi nach Innsbruck fahren, um sich und ihre Familien günstig und dennoch trendy einzukleiden. Endlich hatte man den gleichen Preis-Leistungsvorzug wie andere Städter. Das schwedische Textilunternehmen H&M zog sogar Einkaufstouristen aus dem ganzen Land an. Das war den zunächst kritischen einheimischen Wirtschaftstreiben schließlich auch Anlass zur Freude, denn man hoffte, vom diesem neuen Boom zu profitieren. Diese Entwicklung verdankt die Stadt vor allem ein paar wenigen rührigen Un-

ternehmern und Immobilienbesitzern, wie z.B. Max Tirelli. Er bescherte der Stadt nach H&M die italienischen Ketten OVS und schließlich ZARA. Fast zeitgleich mit dem Einzug der Schweden in die Leonardo-da-Vinci-Straße eröffnete die Südtiroler Kaufmannsfamilie Oberrauch ihre ESPRIT-Filiale im Pötzelbergerhaus. Sportler teilte sich auf zwei Standorte auf. Wo einst hochwertiges Porzellan und Haushaltswaren verkauft wurden, eröffnete der hessische Funktionsbekleidungshersteller Jack Wolfskin seine Filiale. Auch Unternehmer wie Peter Isaya und die Giovanni Martone Co Kg kauften emsig Immobilien und füllen sie mit Lederwaren und noch mehr

Ladenkettenfilialen aus der Bekleidungsbranche. So kaufte die Martone Co Kg jüngst das Laubenhaus, in dem bis Mitte September eine Despar-Filiale war. Spätestens seit diesem Zeitpunkt, nachdem man den Innenstadtbewohnern ihre

Nahversorgung genommen hat, sind die Stimmen kritischer. „Nur noch Hudern-Geschäfte!“ Für Unmut sorgt zudem, dass Anrainer der Oberen Lauben nachts wiederholt unlieb von der Alarmglocke des Tirelli-Gebäudes in den Berglauben geweckt werden. Denn die Anlieferung der Textilien erfolgt regelmäßig gegen 23 Uhr. So wird zwar noch mehr Lieferverkehr am Morgen vermieden, doch wenigstens bitte ohne allnächtlichen Alarm, flehen die Nachbarn. Und manch einer stellt sich die Frage, was attraktiver ist, die etwa 906ste Filiale der Textilkette Promod, die sich inzwischen in 50 Ländern niedergelassen hat, oder eine Apotheke, die in dritter Generation in Familienhand an gleicher Stelle war. Ein Stück Meraner Geschichte, auch wegen ihrer Einrichtungsund Gebrauchsgegenstände. Weitere Fragen, die sich aufdrängen, sind: Wie viele Gürtel und Taschen benötigt ein Mensch pro Jahr, Woche, Monat oder gar Tag? Und wie viele Kalorien hat ein T-Shirt und wie bereitet man es zu, dass es der ganzen Familie schmeckt? Denn noch ist nicht klar, ob die Martone Co Kg einen Lebensmittelhandel in das Laubenhaus holen wird, oder ob hinter den Munkeleien mehr steckt und die Bekleidungskette NewYorker einziehen wird. Um die Despar-Filiale an sich trauert kaum jemand, sie war sicher nicht das Schmuckstück der Stadt. Die Ausstattung des Geschäftes hat den Blick unweigerlich auf das Verfallsdatum der Ware gelenkt (tatsächlich war natürlich alles frisch). Die Renovierung des Hauses ist grundsätzlich begrüßenswert, finden viele. Ein Lebensmittelgeschäft mit moderaten Preisen bleibt für Innenstadtbewohner aber auch Gäste eine notwendige Struktur und ist für das Wohnen in der Stadt ein Muss. Jede Filiale hat ihren charakteristischen Schriftzug, ihr Logo. In jedem Laubenbogen leuchtet inzwischen eine andere Farbe, aus jedem Haus schallt andere Musik. Die Portale der Häuser wurden zum Teil niedergerissen, die Fronten neu gestaltet. Kaum ein Eingang ist, wie er einmal war. Mal hängen Fähnchen vor der Tür, Gastwirte haben ihre Schirme aufgestellt. Alles scheint recht wahllos. Welches Stadtmarketing-Konzept steckt da-

hinter? Wo ist die Linie? Manch einer muss hart für kleinste Abänderungen, wie eine kleine Bank vor seinem Geschäft, kämpfen, andere scheinen schier alles zu dürfen. Ein Reglement für die Gestaltung scheint es in Meran nicht zu geben. Dass ein Miteinander von historischer Bausubstanz und modernen Geschäften funktioniert und eleganter gelöst werden könnte, zeigen Beispiele in anderen Städten. Hier kommt man ohne Leuchtschrift und Schaukästen aus - der Kunde findet seinen Weg trotz historischer Fassade. In Meran scheint die Geschäftswelt eher den Gesetzen der Prostitution zu trauen: Zeigen, was man hat, möglichst viel, weil sonst vielleicht keiner kaufen könnte. Hinter der aufpolierten Fassade allerdings bröckelt so manch historischer Schatz - unbeachtet, oft aus wirtschaftlichen Gründen vernachlässigt. Was unternimmt die Politik, um ihre Stadt, gleichzeitig ihren Schatz, den sie täglich an neue Gäste verkauft, zu schützen? Auch bei unseren Nachbarn wird das Thema Ladenketten diskutiert. So hat sich in Deutschland der „Filialisierungsgrad“ in den 15 größten Städten seit 2006 ständig erhöht. Der Anteil der Filialen großer Handelsketten wuchs in den besten Lagen von 59,9 auf jetzt 64,9 Prozent, zitierte die Wochenzeitung Die ZEIT das Maklerunternehmen Lührmann, das diese Erhebung durchgeführt hat. Diese Uniformität scheint also zum vereinten Europa, zur Globalisierung dazuzugehören. Auch die dadurch entstehende Monotonie, meinen manche Marktbeobachter. Was sagen die Fachleute vor Ort, die Bewohner der Meraner Innenstadt? Einige von ihnen geben zwar zu, von den günstigeren Preisen


Wirtschaft

23. September 2011 · Nr. 18 · Seite 23 der Ladenketten gerne zu profitieren, doch steigt gleichzeitig auch der Verdruss über das - so empfinden es etliche - schwindende Meran. Die Menschen machen sich Sorgen über diese Form der Kolonialisierung. Eine schizophrene Situation - für manche jedenfalls. Fragt man Meraner Gäste, erhält man recht unterschiedliche Antworten. Durch die jüngsten Entwicklungen im Einzelhandel, empfinden einige unter ihnen, sei Meran moderner geworden. Sie begrüßen inzwischen durchgehende Ladenöffnungszeiten, renovierte Fassaden, Schaufenster mit aktueller Ware. Dass es die gleiche ist wie daheim, scheint diese Gäste kaum zu stören. Andere Besucher bedauern das uniforme Angebot und sind umso erfreuter über die Geschäfte mit typischen Südtiroler Produkten. Diese Gäste heben zwar im Vergleich zur Heimat die Einzigartigkeit von Klima, Vegetation und Architektur Merans hervor, bedauern aber bei genauerem

Hinsehen genau das wieder zu finden, was sie vor der eigenen Haustür bereits seit einigen Jahren haben. Trotz des monotonen Angebots mag ein Unterschied zwischen Gast und Einheimischen für die Wirtschaft entscheidend bleiben: Urlaubsstimmung beflügelt oft die Kauflaune. Auf diese Kauflaune sind die einheimischen Kaufleute

schon seit Jahren angewiesen. Für die Ladenketten dürfte das auch zutreffen. Jedoch, wie viel von der derzeit immer wieder geforderten Nachhaltigkeit hat diese Entwicklung? Und passt sie zu dem aktuell betriebenen Tourismus-Marketing von Stadt und Land? Da wird mit Made in Südtirol geworben, Natur und

Einzigartigkeit. Was also will man eigentlich verkaufen? Und wie glaubwürdig ist Meran? Braucht es heute beides, oder könnte man selbstbewusster, mutiger sein und statt auf das schnelle Geld auf Originalität setzen? Wie viel sparen wir wirklich, wenn wir dieses Einkaufsangebot haben, was gewinnen oder was verlieren wir tatsächlich unterm Strich? Diese Ketten, das wissen die Experten, bleiben nur, wenn der Umsatz stimmt. Wie lange besteht deren Reiz - zumal in dieser Anzahl in einer 38.000-Einwohner-Stadt? Ist einkaufen nur konsumieren? Oder ist es mehr? Ein Gespräch, Beratung, für den Gast vielleicht noch ein Tipp zum Ausgehen oder eine Anekdote über Meran. Sind die jungen Damen und Herren, die bei der schwedischen, spanischen oder deutschen Bekleidungskette arbeiten, selbst wenn sie bemüht sein mögen, zu dieser Serviceleistung imstande. Merano, quo vadis? ge

Sind Ladenketten für Meran ein Segen oder der Untergang? Interview mit Heidi Siebenförcher, Stadträtin für Wirtschaft und Tourismus Meraner Stadtanzeiger: Frau Siebenförcher, liegt Ihnen Meran am Herzen? Heidi Siebenförcher: Ja! Jetzt bin ich 42 Jahre alt. Meran liegt mir mit Sicherheit seit 20 Jahren besonders am Herzen, ja! Stadtanzeiger: In den letzen Jahren sind die Ladenlokale zunehmend von Ketten besiedelt worden. Erst kamen Geschäfte wie Intimissimi und Calzedonia, Telly Well, dann im Schnelltempo H&M, Esprit, Zara, Mötivi. Tom Tailor ist seit kurzem in den Räumen des Familienbetriebes Prinoth, im Sparkassenhaus war das „Familienunternehmen“ Centralapotheke und in Kürze eröffnet dort eine weitere Bekleidungskette: Promod. Es wird immer schwieriger, das typische Meran oder Südtirol zu finden. Dennoch eine Entwicklung, die man aus Sicht der Wirtschaft begrüßen muss oder kann? Heidi Siebenförcher: Zunächst möchte ich mal hervorheben, dass die Stadt Meran über 600 Einzelhandelsbetriebe hat. Das ist für eine Stadt mit 37.000 Einwohnern viel. Aber natürlich gibt es immer wieder Fluktuation und Veränderungen, wie sich ja auch das Leben selbst immer wieder ändert. Und natürlich müssen wir uns die Frage stellen, wie wir mit dieser Veränderung umgehen - auf Landes- und Gemeindeebene. Aber auch jeder Hausbesitzer muss sich diese Frage stellen. Stadtanzeiger: Welche Frage müssen sich die Beteiligten stellen? Heidi Siebenförcher: Die Situation ist nicht einfach - grundsätzlich. Auf der einen Seite herrschen die Geset-

ze der freien Wirtschaft, das heißt, es geht um Verantwortung, um Arbeitsplatzsicherung, um die tägliche Herausforderung im Sektor des Handels, und auf der anderen Seite wollen wir Traditionen und Typisches wahren. Diesen Bogen zwischen diesen beiden Extremen zu spannen, ist extrem schwierig. Schließlich sollte beides ökonomisch zusammengehen, da der Erhalt einer Immobilie in einer Altstadt oder einem Ortskern auch enorm schwierig ist! Stadtanzeiger: Muss die Wirtschaftsstadträtin Siebenförcher also damit zufrieden sein, dass überhaupt Leben in der Stadt ist? Also lieber Ketten, als leerstehende Vitrinen? Heidi Siebenförcher: Der positive Aspekt in Meran ist, dass wir ein tolles, natürlich gewachsenes Einkaufszentrum sind, dass wir einen beachtlichen Nächtigungszuwachs in der Stadt haben. Zentrum und Umland werden also gesucht. Dennoch ist es natürlich auch traurig, beobachten zu müssen, dass die Tradition langsam wegbricht. Das betrübt mich auch ganz persönlich! Aber hier müssen wir hinter die Fassaden schauen. Die Entwicklung kommt ja nicht von ungefähr. Dahinter stehen familiäre Veränderungen, der Generationenwechsel und viele andere Aspekte. Die Jungen, die nicht mehr automatisch den Betrieb der Eltern übernehmen oder es gibt gar keine Nachkommen - so muss verkauft oder verpachtet werden. Nur wenn ein gesunder Mix zwischen Traditionsbetrieben und den sogenannten internationalen Ketten besteht, sind wir als Standort attraktiv und begehrenswert! Stadtanzeiger: Bekleidungsgeschäfte dominieren das Stadtbild inzwischen, jetzt hat sogar der Despar

unter den Lauben geschlossen. Heidi Siebenförcher: Natürlich bin ich froh, dass das Haus jetzt renoviert wird. Das war dringend notwendig. Gleichzeitig hoffe ich, dass die neuen Besitzer bei der Vermietung der Verkaufsfläche auch in Bezug auf die Bürger der Innenstadt zukunftsorientiert vorgehen werden, d.h. an die Nahversorgung denken. Es ist äußerst wichtig, dass dort wieder ein Lebensmittelgeschäft seinen Standort bekommt!! Stadtanzeiger: Man spricht seit einigen Jahren davon, den innerstädtischen Wohnraum wieder mehr nutzen zu wollen - weg vom Wohnen auf der grünen Wiese. Aber so richtig in Gang gekommen ist bislang nichts. Diese letzten Entwicklungen gehen auch eher in die andere Richtung. Warum wird die Gemeindepolitik da nicht aktiver? Kann man nicht das Land anhalten, finanziell zu unterstützen und einen Anreiz zu schaffen, damit die Innenstadt nicht verfällt oder ausverkauft wird? Heidi Siebenförcher: Das Land ist ja bereits bemüht, einen Anreiz zu schaffen, nicht nur in der Stadt, sondern auch in den Dörfern. Aber der Hausbesitzer muss auch bereit sein, zu investieren. Das aber ist bedingt durch die aktuelle Wirtschaftssituation nicht einfach. Stadtanzeiger: Von welchen Anreizen sprechen Sie? Heidi Siebenförcher: Zum Beispiel Anreize für energetische Sanierung, steuerliche Anreize für Renovierungen alter Substanzen, Ausweisung der Einheiten für das Wohnbauinstitut, so wenig wie möglich Ausweisungen auf der grünen Wiese. Stadtanzeiger: Wie will man denn den Gästen diese Entwicklung verkaufen? Einerseits verspricht man Typisches, tatsächlich findet er aber

überwiegend Ketten bzw. Franchise-Unternehmen. Das passt ja nicht ganz zusammen. Heidi Siebenförcher: In den Ortskernen, also den sogenannten Handelszonen „A“, hat man bis 500 m² Handelsfreiheit. Was darüber liegt, ist der Entscheidung des Landes unterworfen. Das heißt, der innerstädtische Markt regelt sich gewissermaßen selbst. Die Betriebe sind also auch dafür verantwortlich, was verkauft wird. Und wie gesagt, da darf man den Generationenwechsel in Betrieben und dadurch bestimmte Zwänge oder auch entstehende finanzielle Nöte nicht vergessen. Natürlich würde ich gerne an die Moral der Hausbesitzer appellieren, dass sie bemüht bleiben, die Geschäftswelt, auch wenn sie sie aus der eigenen Hand geben, möglichst abwechslungsreich zu gestalten. Also nicht jedem x-Beliebigen ihren Laden überlassen. Aber nicht nur im Interesse der Gäste, sondern vor allem im Interesse der Bürger und der Attraktivität der Stadt. Stadtanzeiger: Der HDS (Handelsund Dienstleistungsverband Südtirol) lädt nun auch die Meraner dazu ein, aktiv ihre Stadt mitzugestalten. Die ersten Treffen waren mit 50 Bürgern recht gut besucht. Muss man sich aber nicht ein wenig verschaukelt vorkommen, denn die Stadt - so scheint es - nimmt ja doch ihren Lauf. Wo kann ich als Bürger denn da überhaupt noch mitreden, geschweige denn was verändern? Heidi Siebenförcher: Ich denke, das Projekt „Lebendige Orte“ ist ganz wichtig, damit wir uns untereinander austauschen können. Auch damit die Politik versteht, was die Bürger bewegt. Dazu sind alle herzlich eingeladen. Je mehr Bürger sich beteiligen, desto mehr können wir gemeinsam für unsere Stadt bewegen. Interview: Gudrun Esser


Musik

23. September 2011 ¡ Nr. 18 ¡ Seite 24 22. Saison

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##,66(6 Donnerstag, 13.10.2011 - 20 Uhr, Kursaal Sibylla Rubens Sopran - RenĂŠe Morloc Alt Markus Schäfer Tenor - Markus Eiche Bariton MĂźnchener Bach-Orchester HansjĂśrg Albrecht Dirigent ]\[ZYXWVUUT[SVRQPONMLRXKMN[HGX[EDWXCMRQR[ VMB[AW@NQ[?CY[ZYXRCL>NXL>RUYRX[VMB[=WXHR <\[;XWVMHRDUT[SXRC[L>CMRUCUL>R[:RU9M@R[ HGX[>N>R[ZK??R[VMB[EW??RXNXL>RUYRX :\[8W>DRXT[7SWU[6CRB[5NM[BRX[4XBR3[ HGX[2[ZNDCUYRM[VMB[EW??RXNXL>RUYRX AXRCYW@1[0/\/.\0.//[P[0.[->X1[ZYWBQ>RWYRX Sonderkonzert auĂ&#x;er Abonnement >=<;:987656483211260/96,2+26*+)=: <RX,R[5NMT[4\[SR?RY+1[8\[ARXW1[ =\[:XWUUD[  SNMMRXUYW@1[0*\/.\0.//[P[0.[->X1[ZYWBQ>RWYRX Alexander Gilman Violine Marina Seltenreich EDW5CRX 6\[5\[;RRY>N5RMT[]N?WM+R[)X\[/[CM[:PSVX (\[;XW>?UT[ZNMWYR[HGX['CNDCMR[VMB[EDW5CRX[ )X\[/[CM[:PSVX Z\[&XN,N%R$T[ZNMWYR[HGX['CNDCMR[VMB[ EDW5CRX[)X\[0[CM[SPSVX[ A\[<W#?WMT[OWX?RMPAWMYWUCR Donnerstag, 10.11.2011 - 20 Uhr, Kursaal Marlis Petersen Sopran - Anke Vondung Alt Werner GĂźra Tenor6(64'<98;6&89<'%6Bass Camillo Radicke EDW5CRX $#"!+ 298;2 'N,WD"VWXYRQR[VMB[WMBRXR[6CRBRX Donnerstag, 17.11.2011 - 20 Uhr, Kursaal Alexander Lonquich EDW5CRX Haydn Orchester von Bozen und Trient Yves Abel Dirigent A\[SRDCVUT[ZV??RXMC@>Y[NM[Y>R[XC5RX[ :\[AWVX!T[;WDDWBR[HGX[EDW5CRX[VMB[XL>RUYRX ]\[ZYXWVUUT[;VXDRU,R[HGX[EDW5CRX[VMB[XL>RUYRX \[]RUC@>CT[6W[NVK"VR[HWMYWU"VR[ ZNMMYW@1[/\/0\0.//[P[/*[->X1[&HWXX,CXL>R Musica Saeculorum !=1=336'<6#%2=<82":296Dirigent (\[Z\[;WL>T[=N>R[8RUUR[CM[>P8NDD[;<'[00 Sonntag, 1.1.2012 - 17 Uhr, Kursaal Haydn Orchester von Bozen und Trient !=1=336'<6#%2=<82":296Dirigent )RVW>XU,NM+RXY AXRCYW@1[0.\/\0./0[P[0.[->X1[&W5CDDNM[BRU[ADRVXU 1)29':%26;2)69"!2)%29)6 ;296""8;2=86,8='<8126;=6#62"=1=8 <\[\[8N+WXYT[AC@WXNPV5RXYGXR[ ZRXRMWBR[)X\[/0[CM[LP8NDD[E'[ 6\[5\[;RRY>N5RMT[]NMBCMN[CM[4UPSVX[ ,YRQ[CM[4UPSVX[N\[/. Donnerstag, 2.2.2012 - 20 Uhr, Kursaal #2926491'6Violine Haydn Orchester von Bozen und Trient 8<=2126 +)'<=6Dirigent 8\[ERXRXT[[Y[  [ Z\[&XN,N%R$T['CNDCM,NM+RXY[)X\[0

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12964<8 2<"!'9 Orchester Lâ&#x20AC;&#x2122;Arte del Mondo Gerhard Schmidt-Gaden Dirigent (\[Z\[;WL>T[(N>WMMRUWUUCNM SNMMRXUYW@1[/0\2\0./0[P[0.[->X1[EVXUWWD !9=)8<6*+%!)3=21)6';2169'+3 [SNMMRXUYW@1[/.\\0./0[P[0.[->X1[EVXUWWD =8<1+"86=2986=WX?NMC,W[ Haydn Orchester von Bozen und Trient GyĂśrgy GyĂśrivanyi RĂĄth Dirigent :\[<>RQW?T[ENM+RXY[)X\[0[HGX[=WX?NMC,W[VMB[XL>RUYRX ]\[AWXMNMT[&XRDVBR[WMB[SWMLR[HGX[=WX?NMC,W[VMB[XL>RUYRX 4\[5\[SN>MWMT[:XNR[Z?>NMCR[)X\[/[

    

Das klingende Mosaik von â&#x20AC;&#x17E;Musik Meranâ&#x20AC;&#x153; kräftigen Akzente, ohne sich jedoch klanglich in den Vordergrund zu drängen.â&#x20AC;&#x153; Eine ebenso kostbares Juwel ist das junge Amaryllis Quartett, das am 16. März 2012 in der Evangelischen Christuskirche konzertieren wird. â&#x20AC;&#x17E;Undâ&#x20AC;&#x153;, fragt Josef Lanz, â&#x20AC;&#x17E;wann kann man schon die herrlichen Josef Lanz und Alfons Gruber Vokalquartette von Franz SchuDer ideale ZuhĂśrer bei einem Konzert bert in einem Konzert erleben?â&#x20AC;&#x153; In eiist jemand, der sich durch das ZuhĂśren ner â&#x20AC;&#x17E;Schubertiadeâ&#x20AC;&#x153; am 10. November vĂśllig von der Welt entfernt, sie und sich kommen vier international gefragte selbst vergisst, aber gleichzeitig durch (Schubert-)Sänger/-innen nach Medie Musik etwas Neues Ăźber sich, die ran. Zu hĂśren sind unter anderem die Welt, die Gesellschaft oder Ăźber eine Quartette â&#x20AC;&#x17E;Licht und Liebeâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Des TaBeziehung erfährt. Musik hat diese dop- ges Weiheâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Hymne an den Unendlipelte MĂśglichkeit: Sie ist das beste Mit- chenâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Gott im Ungewitterâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Gott der tel, um die Realität zu vergessen, aber WeltschĂśpferâ&#x20AC;&#x153;. Aber auch Sololieder sie zeigt auch, wie die Welt funktioniert. stehen auf dem Programm. Mit diesem Zitat von Daniel Baren- Am 17. November tritt der Ăźberaus beboim begann der kĂźnstlerische Leiter liebte Pianist Alexander Lonquich von Musik Meran, Josef Lanz, die Pres- mit dem Haydn Orchester auf. Unter sekonferenz, bei der das Programm seinen musikmoralischen Maximen der Konzertsaison 2011-2012 vorge- nennt der KĂźnstler als eine der wichstellt wurde. Wie es sich fĂźr einen bril- tigsten: â&#x20AC;&#x17E;Jede Begegnung mit einem lanten Beginn gehĂśrt, beginnt am Kunstwerk ist gleichzeitig das Ausloten Donnerstag, dem 13. Oktober 2011, des eigenen existentiellen Standorts. um 20 Uhr im Meraner Kursaal die Nur so hat Musikmachen heute Sinn.â&#x20AC;&#x153; Saison 2011/12 gleich mit einer Kost- KrĂśnenden Abschluss des Jahres bildet barkeit zu denkwĂźrdigem Datum. die AuffĂźhrung der Hohen Messe in Zum 100. Todesjahr von Gustav Mah- h-Moll von J. S. Bach am 18. Dezemler und fast auf den Tag vor genau 100 ber in der Pfarrkirche von Meran. AusJahre seiner UrauffĂźhrung durch Bru- fĂźhrende sind Solisten, Chor und Orno Walter wird â&#x20AC;&#x17E;Das Lied von der Er- chester Musica Saeculorum, Dirigent deâ&#x20AC;&#x153; fĂźr 4 Solisten und Kammerorches- ist Philipp von Steinaecker. Musica ter aufgefĂźhrt. Saeculorum bedeutet unter anderem, In einem Sonderkonzert feiert kunst dass bei der AuffĂźhrung der Musik aus Meran mit Musik Meran sein 10-jähri- den verschiedenen Epochen und Stilen ges Jubiläum. Mit dabei sind auch das das entsprechende Instrumentarium Festival zeitgenĂśssischer Musik und der und die jeweilige AuffĂźhrungspraxis SĂźdtiroler KĂźnstlerbund. Letzterer hat berĂźcksichtigt werden. an die Komponisten Eduard Demetz, Ein gesellschaftlich-musikalisches Marcello Fera und Herbert Grassl GroĂ&#x;ereignis fĂźr Meran bildet das traKompositionsaufträge erteilt, die von ditionelle Neujahrskonzert am 1. JänWindkraft - Kapelle fĂźr Neue Musik am ner im Kursaal. Seit Jahren hat Musik 21. Oktober uraufgefĂźhrt werden. Meran dieses Konzert dem Haydn OrMusik Meran ist Ăźber die vielen Jahre chester anvertraut. Der junge Dirigent ein Garant fĂźr erstklassige Qualität ge- Philipp von Steinaecker hat ein Proworden. GroĂ&#x;e Namen kommen in die gramm konzipiert, das vom Ăźblichen Kurstadt, denen man andernfalls fĂźr Schema etwas abweicht und richtige viel Geld in europäische Metropolen Spannung verspricht. nachreisen mĂźsste. Josef Lanz hat frei- Vor allem im klassischen Wien gehĂśrte lich einen besonderen â&#x20AC;&#x17E;Riecherâ&#x20AC;&#x153;, wenn die Harmoniemusik zum â&#x20AC;&#x17E;guten Tonâ&#x20AC;&#x153; es darum geht, neue, junge Solisten von Adelshäusern, die damit ihre gelaund Ensembles zu entdecken und ein- denen Gesellschaften erfreuen konnzuladen. Und dies in einem Moment, ten. Das Bläseroktett des Orchesters wo die Stars von morgen noch er- der Accademia Nazionale di S. Cecilia Rom spielt am 19. Jänner 2012 ein Marina Seltenreich gibt Brahms â&#x20AC;&#x17E;Wunschkonzert mit Werken von Mound auch Prokofieff (jawohl!) angezart und Beethovenâ&#x20AC;&#x153;. nehme, sinnliche Wärme, FĂźlle und Am 2. Februar wird das Haydn Ordie nĂśtigen kräftigen Akzente, ohne chester ein Werk mit dem Titel ÎşĎ?κΝοĎ&#x201A; sich jedoch klanglich in den Vordergrund zu drängen. tÎŻĎ&#x201A; ÎşĎ ÎŻĎ&#x192;ΚĎ&#x201A; von Manuela Kerer uraufaus â&#x20AC;&#x17E;Fono Forumâ&#x20AC;&#x153; fĂźhren. Der jungen Brixner Komponistin sind in der Fantasie keine Grenschwinglich sind. Dazu meint Josef zen gesetzt. Gespannt darf man auch Lanz: â&#x20AC;&#x17E;Ja, die frĂźhzeitige Entdeckung auf die Interpretation des ViolinkongroĂ&#x;artiger junger Solisten und En- zertes Nr. 2 von Sergej Prokofieff mit sembles ist mir seit eh und je ein be- dem Virtuosen Sergej Krylov sein. sonderes Anliegen.â&#x20AC;&#x153; Ein Beispiel: Am Einen â&#x20AC;&#x17E;Visionär der Klaviertastenâ&#x20AC;&#x153; Donnerstag, dem 27. Oktober 2011 nannte die SZ den Pianisten Benjamin wird ein Komet im Stadttheater strah- Grosvenor, der am 16. Februar zu len: Alexander Gilman, Violine und Gast ist. Er ist international bekannt ob Marina Seltenreich, Klavier. Ă&#x153;ber Sel- seiner elektrisierenden Darbietungen tenreich schreibt das Fachmagazin Fo- und seiner durchdringenden Interpreno Forum â&#x20AC;&#x17E;Sie gibt Brahms und auch tationen. Prokofieff (jawohl!) angenehme, sinn- Am 1. März kommt der ehemalige liche Wärme, FĂźlle und die nĂśtigen Chefdirigent des Haydn Orchesters,

Ola Rudner, mit seiner WĂźrttembergische Philharmonie nach Meran. Auf dem Programm steht eine Operngala mit den Gesangssolisten Marlene Lichtenberg, Mezzosopran, und Eduardo Villa, Tenor. Gespielt und gesungen werden OuvertĂźren und Arien aus beliebten Opern. Eduardo Villa ist regelmäĂ&#x;ig zu Gast an der Metropolitan Opera New York, die SĂźdtirolerin Marlene Lichtenberg gehĂśrt zum Ensemble des Staatstheaters Cottbus. Die AuffĂźhrung einer Passion oder eines Oratoriums in der Karwoche in der Pfarrkirche von Meran ist seit vielen Jahren ein besonderes musikalisch-religiĂśses Erlebnis fĂźr das zahlreiche Publikum. Am Palmsonntag, 1. April 2012, werden der TĂślzer Knabenchor und das Orchester Lâ&#x20AC;&#x2122;Arte del Mondo die Johannespassion von Bach auffĂźhren. Das Jodeln wie auch andere Formen heimischer Volksmusik sind vielen Menschen eher suspekt.

Das Jodeln wie auch andere Formen heimischer Volksmusik sind vielen Menschen eher suspekt. Aber â&#x20AC;&#x17E;Jodler sind der Blues der Alpen.â&#x20AC;&#x153; Das behauptet Christian Muthspiel und tritt den Beweis am 12. April 2012 im Kursaal an. Christian Muthspielâ&#x20AC;&#x2122;s Yodel Group (A/CH/F/USA), ein kĂźhnes Ensemble, begeistert mit einem einzigartigen Mix aus Volkskultur und Jazz mit virtuoser, sinnenfroher Musik. Im letzten Konzert der Saison von Musik Meran spielt am 10. Mai das Haydn Orchester unter der Leitung von GyĂśrgy GyĹ&#x2018;rivĂĄnyi RĂĄth. Die Attraktion wird der Harmonika-Spieler Gianluca Littera sein, der den Solopart in zwei Konzerten fĂźr Harmonika und Orchester spielen wird. Der Präsident von Musik Meran, Alfons Gruber, verwies darauf, wie ein dermaĂ&#x;en ambitioniertes Programm verwirklicht werden kann: â&#x20AC;&#x17E;Die nimmermĂźde und ansteckende Begeisterung meiner Mitstreiter und mein Bestreben, dem vorwiegend einheimischen Musikfreund Abonnements und Einzeleintritte zu moderaten Preisen anbieten zu kĂśnnen, hat auch unsere Sponsoren erfasst, ohne die unser Konzertbetrieb nicht denkbar wäre. DafĂźr bin ich ihnen allen von Herzen dankbar.â&#x20AC;&#x153; Musik Meran dankt der Kulturabteilung der SĂźdtiroler Landesregierung und der Stadtgemeinde Meran, der Stiftung SĂźdtiroler Sparkasse, der SĂźdtiroler Volksbank, der Etschwerke AG, der Spezialbierbrauerei Forst, der Raiffeisenkasse Meran, der Finstral AG, der Hypo Vorarlberg Leasing AG, der Hypo Tirol Bank, der SEL AG, dem Freundeskreises Musik Meran, dem Sender Bozen, der RAI und der Verlagsanstalt Athesia Der Abonnementverkauf beginnt am Dienstag, dem 27. September im VorverkaufsbĂźro im Kurhaus. Abonnements kĂśnnen noch bis zum ersten Konzert erworben werden. Alle weiteren Informationen sind auf der Homepage unter www.musikmeran.it oder Ăźber E-mail Ăźber info@musikmeran.it erhältlich.


Kultur

23. September 2011 · Nr. 18 · Seite 25

„Die Nächste, bitte!“ –

„Stadtlesen“ in Meran am Sandplatz

Buchvorstellung mit Autorin und Hausärztin Ingrid Windisch

Lesung mit Herbert Rosendorfer StadtLesen 2011 Lesegenuss unter freiem Himmel bei freiem Eintritt in ausgewählten Lesestädten in Deutschland, Österreich und Südtirol/Italien www.StadtLesen.com

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Die unter der Schirmherrschaft der Unesco-Kommission stehende Veranstaltung „Stadtlesen“ macht auf ihrer Tour durch Städte Österreichs, Deutschlands und Südtirols vom 6. bis 9. Oktober in Meran Halt und verwandelt den Sandplatz in ein riesiges Lesewohnzimmer. Rund 3.000 Bücher, gesponsert auch von hiesigen Verlagen wie Athesia und Raetia, werden in Büchertürmen allen Interessierten zur Lektüre bereitgestellt. Neu im Buchhandel:

Das Kinderbuch „Ist mir doch egal“ von Isabella Halbeisen

Auf bequemen Sitzsäcken kann von 9 bis 22 Uhr gemütlich geschmökert werden. Die von der Innovationswerkstatt Mettler in Salzburg konzipierte und von den jeweiligen Städten mitgetragene Veranstaltung steht allen Altersund Sprachgruppen offen und bietet auch die Möglichkeit, auf einem eigens aufgestellten Rednerpult aus Büchern vorzulesen oder seine Ansichten zum Besten zu geben. Den literarischen Höhepunkt bildet jedoch die Lesung mit Herbert Rosendorfer, die am Donnerstag, den 6. Oktober um 19 Uhr auf dem Sandplatz unter freiem Himmel stattfinden wird. Dabei wird Herbert Rosendorfer Ausschnitte aus seinen neuesten Werken vortragen. Sollte das Wetter eine Lesung im Freien nicht zulassen, findet sie um 20 Uhr in der Stadtbibliothek statt. „Stadtlesen“ bietet allen Lesewilligen die Möglichkeit, sich entspannt auf einen Sitzsack zu setzen, ein gutes Buch zu lesen und für kurze Zeit in eine andere Welt zu versinken.

„Play the Station“- Konzert in Meran

„Stadtlesen“ gastiert am Sandplatz vom 6. bis 9. Oktober, täglich von 9 bis 22 Uhr P.R.

ISABE LL A HALBE ISE N

Ist mir doch egal Jetzt neu! Erhältlich in allen Buchhandlungen Südtirols!

ISABE LL

Seit nun mittlerweile sechs Jahren, betreut die Autorin als Leiterin während der Sommer-, Weihnachts-, Semester- und Osterferien das Projekt „Murmi-Kindertage“ im Hinterpasseier. Dabei soll Einheimischen und Gästekindern auf spielerische Weise die Natur und Kultur des Tales näher gebracht werden. Zwei Mal in der Woche stehen Wanderungen auf die Almen des Passeiertals oder Besichtigungen von Bauernhöfen, Museen und freiwilligen Organisationen auf dem Programm, um den Kindern die Bräuche und Sitten unseres Tales weiterzugeben. Das Buch soll den Kindern auf lustig illustrierte Weise den Umgang mit unserer wertvollen Umwelt und Bergwelt beigebracht werden. Erhältlich ist das Büchlein in allen Buchhandlungen Südtirols. Weitere Auskünfte finden Sie unter www.kinderbuch.it

Geschichten von Frauen im Alter aus der Sicht einer Palliative Careorientierten Hausärztin Freitag, 30. September um 19.30 Uhr im Frauenmuseum Meran Musikalische Kostbarkeiten auf CD: Rosa Corn, Chavela Vargas, Hildegard Knef Im Zusammenhang mit Alter(n), Krankheit und Sterben ist viel von Würde und Würdeverletzung die Rede. Die Angst vor Autonomie-

verlust und Abhängigkeit schärft den Blick für Unachtsamkeiten und Mangel an Einfühlungsvermögen im Medizinbetrieb. Dieses Buch gibt in kurzen Erzählungen der „Stimme“ hochaltriger Frauen Raum. Viele von ihnen leben allein; ihre Lebensumstände werden zunehmend schwieriger. Die Geschichten dieser Frauen würdigen den Mut und die Kraft, mit denen sie die täglichen Herausforderungen meistern. Gleichzeitig wird die Arbeitsweise einer Hausärztin gezeigt, die sich in ihrem Denken und Handeln der palliativen Geriatrie, Palliative Care und der feministischen Frauengesundheitsbewegung verpflichtet fühlt.

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EN

Ist mir doch egal

www.kinderbuch.it

Vizebürgermeister Giorgio Balzarini und Stadtrat Christian Gruber mit den Vertretern der Jugendvereine Am 16. September 2011 fand im genen Freitag ein Konzert mit verneugestalteten Bahnhofspark ein schiedenen Südtiroler Bands. Neben kleines Open Air Konzert statt. Die den Crazy Shit Funky Troopers spielInitiative nennt sich „Play the stati- te auch noch Runaway, Queka und on“ und wurde gemeinsam von den Officina Reggae auf. Um 19.00 Uhr verschiedenen Jugendvereinen und wurden im Rahmen einer kleinen Jugendzentren der Stadt Meran or- Feier jene Jungbürger und Jungbürganisiert. gerinnen - in Meran sind es insgeJahrzehntelang war der Bahnhofs- samt 309 - die 2011 18 Jahre alt gepark fast ausschließlich als Durch- worden sind bzw. werden, prämiert. gangsweg verwendet worden, der be- Sie erhielten als Geschenk einen stehende Freiraum wurde hingegen USB-Schlüssel mit Informationen zu kaum wahrgenommen und nicht ge- Rechten und Pflichten von Jugendlinutzt. In den letzten Jahren hat die chen. Neben Bürgermeister Günther Stadtverwaltung dort aber verschie- Januth besuchten auch Vizebürgerdene Verbesserungsarbeiten durch- meister Giorgio Balzarini sowie geführt, um eine multifunktionale Stadtrat Christian Gruber die VeranNutzung der Grünanlage zu fördern staltung in der Nähe des Mazziniplatund die Aufenthaltsqualität zu stei- zes. Die Veranstaltung war vor allem gern. Im zentralen Teil der Anlage, auf die Initiative der beiden Letztgerund um die Liegewiese, wurde auch nannten ins Leben gerufen worden. eine Wireless-Zone errichtet. Um Zuvor war das Konzert im Rahmen den Bürger(inne)n die Nutzbarkeit einer Pressekonferenz, bei welcher des Parks besser bekannt zu machen, sich sämtliche Jugendvertreter eingeveranstalteten die Jugendvereine und funden hatten, in der Gemeinde offiJugendzentren der Stadt am vergan- ziell vorgestellt worden. tk

Das Konzert wurde von den Jugendvereinen und Jugendzentren Merans gemeinsam organisiert.


Kultur Worte über Worte

Mobilität über alles In vierzig Südtiroler Gemeinden läuft gerade die Europäische Mobilitätswoche. Sie wird mit einem autofreien Tag abgeschlossen. Verkehr wird durch Mobilität ersetzt. Mobil muss man sein, sonst ist und wird man überholt. Unsere Bezirksgemeinschaft macht es uns vor: Sie hat das Projekt mit der exotischen Bezeichnung NaMoBu gestartet. Was soll das nun wieder heißen? Es ist ganz einfach ein Kurzwort aus der Aküsprache, d. h. aus der Abkürzungssprache, es steht für Nachhaltige Mobilität im Burggrafenamt. Dieser übergemeindliche Mobilitätsplan wird von Fachleuten erstellt, die für das Mobilitätsmanagement zuständig sind. Demnach wird auch der Bahnhof zu einem großen Mobilitätszentrum aufgewertet. Die Gäste können auch schon mit der äußerst günstigen Mobilcard Südtirol unser Land mit Bus, Bahn und einigen öffentlichen Aufstiegsanlagen erkunden. Mit der Bikemobil Card werden die Radfahrer dazu angehalten, Bahn und Rad kombiniert zu nutzen. Dass unser Land sich durch solch extreme Mobilität auszeichnet, verdanken wir Herrn Thomas Widmann, der nicht mehr nur als Landesrat für Verkehr und Transportwesen fungiert; um den hohen Ansprüchen gerecht zu werden, ist er nunmehr zum Landesrat für Mobilität aufgestiegen. Allerdings was nützt all die Mobilität, wenn für das Land Südtirol die viel beschworene Erreichbarkeit nicht gewährleistet ist? Der Flughafen muss unbedingt ausgebaut werden, verlangen vehement die Touristiker, da Südtirol sonst nicht mehr als Ganzjahresdestination infrage komme. „Wir wollen innerhalb der nächsten zehn Jahre zur begehrtesten Destination Europas werden“, definierte Christof Engl das Zielvorhaben der SMG bei der Sommerpressekonferenz. Nicht ihr Reiseziel oder Urlaubsziel sollen die Gäste erreichen, eine Destination scheint viel attraktiver zu sein. Die angepeilte Örtlichkeit wird nunmehr als Location bezeichnet. Der Pragser Wildsee diente letztes Jahr als Location für die Filmserie „Un passo dal cielo“, Hauptdarsteller war Terence Hill. Die Business Location Südtirol unterstützte diese Filmproduktion. Der See wurde im heurigen Sommer täglich von Tausenden italienischen Touristen regelrecht überfallen. Wie konnten sie alle denn ins abgelegene Pragser Tal finden? Wahrscheinlich nicht trotz, sondern wegen der viel beklagten Unerreichbarkeit Südtirols. lf

23. September 2011 · Nr. 18 · Seite 26

Meran und seine Plätze Ausstellungseröffnung im Stadtmuseum Am 7. September fand im Meraner Stadtmuseum beim Roten Adler die Präsentation der Ausstellung der Meraner Plätze statt. Museumsdirektor Elmar Gobbi hatte zu dieser Veranstaltung geladen. Neben Bürgermeister Günther Januth waren auch noch zahlreiche andere Gäste aus den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen geladen. Was charakterisiert eine Stadt mehr als deren Plätze? Sie dienten früher meist der Versammlung und dem Handel. Während südeuropäische Staaten meist den Hauptplatz beim Rathaus anlegten, finden wir im Alpenraum und vor allem in Südtirol die wichtigsten Plätze neben der Kirche. So in Meran mit dem Pfarrplatz oder in Bozen mit dem Waltherplatz neben der Domkirche. Museumskurator Elmar Gobbi stellte zu Beginn der Veranstaltung ein ums andere Mal die herausragende Bedeutung der Plätze für das Meraner Stadtbild dar und zeigte

sich, wie auch Bürgermeister Januth, äußerst erfreut darüber, dass man den Meraner Bürgern mit der neuen Ausstellung endlich mehr von der Geschichte der Stadt berichten könne. Außerdem dankte Gobbi neben den Sponsoren auch den beiden Architekten Gader und Schmidt, welche in enger Zusammenarbeit das Projekt erst nachhaltig realisiert hätten. Offiziell gibt es in Meran verschiedene Plätze: Bahnhofsplatz, Brunnenplatz, Kornplatz, Mazziniplatz, Pfarrplatz, Sandplatz, St.-VigilPlatz, Steinachplatz, Theaterplatz, Thermenplatz, Vittorio-VenetoPlatz und Versorgungsplatz. Es gibt zwar auch noch andere Plätze wie den Koflerplatz in Untermais (Kreuzung Romstraße/Peter-MayrStraße), sie haben aber nie Aufnahme in das offizielle Verzeichnis gefunden. Wichtig für das Verständnis der Situation in Meran ist die Tatsache, dass Obermais und Untermais bis 1923 eigenständige Gemeinden waren. In seiner Stadt-

Günther Januth und Elmar Gobbi struktur war Meran ab ca. 1300 bis in die neuere Zeit innerhalb der Befestigungsmauern im Wesentlichen unverändert geblieben. Vor allem in den letzten zehn Jahren hat sich rund um die Meraner Plätze einiges getan. So wurden mit dem Thermen- und Brunnenplatz zwei Plätze erneuert und umgestaltet, was viele und heftige Diskussionen in der Meraner Bevölkerung auslöste. Die Plätze waren schon immer ein überaus wichtiger Identifikationspunkt für die Menschen der Passerstadt gewesen und sind es bis heute geblieben. Die kleine Ausstellung beim „Roten Adler“ bietet einen spannenden Einblick zu den Plätzen in der Passerstadt. Neben detaillierten Stadtplänen finden sich auch überaus interessante Fotoaufnahmen und Berichte. tk Öffnungszeiten der Ausstellung:

Die Ausstellungseröffnung lockte gleich am ersten Abend viele Interessierte ins Stadtmuseum.

8. September - 31. Oktober Di - Sa von 10.00-17.00 Uhr Sonn- und Feiertage:10.00-13.00 Uhr Montag geschlossen

Nationalpark-Haus aquaprad Prad am Stilfser Joch Kunstausstellung: Im Zeichen des Wassers von Anna und Werner Moser 23.09. bis 31.10.2011 Doch kann Wasser noch viel die es speien.

Das Element Wasser kommt in drei Aggregatzuständen vor: fest, flüssig und gasförmig. Chemisch gesehen ist Wasser eine Verbindung zwischen einem Sauerstoffatom und zwei Wasserstoffatomen. Es ist, neben Feuer, Luft und Erde, eines der vier Elemente.

mehr sein. Wasser ist Leben. Es kann zerstören und retten. Es hat Kraft und kann so leicht sein, dass es schwebt. Wasser hat eine reinigende Wirkung und ein Gedächtnis. Es kann leise und laut sein. Es ist nass, feucht, kalt, heiß. Ein Durstlöscher. Wir bestehen zu einem großen Teil daraus. Es gibt Götter, die darüber herrschen, und Ungeheuer,

Anna und Werner Moser stellen ihre Sichtweisen zum Gegenstand aus. Vater und Tochter beleuchten in Malerei und Bildhauerei verschiedene Seiten des vielfältigen Elements Wasser. Öffnungszeiten: Di–Fr: 9.00–12.00 und 14.30–18.00 Sa, Sonn- und Feiertage: 14.30–18.00 Montag geschlossen

Helmuth Tschigg Unsere Anzeigenberater Silvia Plasinger 333 4545 775 348 223 7650 beraten Sie professionell. werbung@meraner.eu plasinger@meraner.eu STADTANZEIGER

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Kultur

23. September 2011 ¡ Nr. 18 ¡ Seite 27

22.09.-30.12. Ausstellung:

A 1000 Times Shoes

Kaum ein anderes Alltagsobjekt wird von Frauen so leidenschaftlich geliebt, gekauft und gesammelt: FĂźr viele Frauen gelten Schuhe als mit identitätsstiftend â&#x20AC;&#x201C; mit ihnen kĂśnnen sie sich verwandeln.

23. Lanaphil Die groĂ&#x;e internationale SammlerbĂśrse mit neuer personalisierter Briefmarke Sonntag, 2. Oktober von 9 â&#x20AC;&#x201C; 14 Uhr im Raiffeisenhaus Lana

Ă&#x153;ber kaum ein anderes KleidungsstĂźck wird aber auch derartig emotional debattiert, denn Männer haben eher selten Verständnis fĂźr den â&#x20AC;&#x17E;Schuhtickâ&#x20AC;&#x153; der Frauen. Schuhe sind fĂźr den Mann in der Regel nur funktionale Gebrauchsgegenstände und keine Objekte der Begierde. Oder sind das nur gängige Klischeevorstellungen? Und die Aufregung rund um Damenschuhe ein Sinnbild fĂźr stereotype weibliche Rollenbilder?

Christine Gallmetzer enthebt ihre Schuhe aus unserer schnelllebigen Konsumwelt und gängigen Vorurteilen und bannt sie auf die Leinwand. Die Schuhe erfahren durch die Stilllegung der Malerei einen ßber den Moment hinausgehenden ästhetischen Wert. Sie werden zu autonomen Bildmotiven. Gallmetzers Malereien sind Stillleben alltäglicher Objekte aus unserer Zeit. Und auch sie stehen nicht nur fßr

Anlässlich der 23. Lanaphil, dem grĂśĂ&#x;ten internationalen Sammlertreffen fĂźr alte Ansichtskarten, Briefmarken, MĂźnzen u. dgl., in Lana gibt der Veranstalter Albert Innerhofer heuer wiederum eine neue personalisierte Briefmarke der Ă&#x2013;sterreichischen Post (siehe Foto) heraus. Auf dieser Briefmarke ist die historische â&#x20AC;&#x17E;Elektrische Lokomotive der ehemaligen Lokal-

bahn Lana â&#x20AC;&#x201C; Burgstallâ&#x20AC;&#x153; aus dem Jahre 1913 abgebildet. Diese Briefmarke hat den Wert von 70 Cent und wurde nur in einer begrenzten Auflage von 500 StĂźck bei der Ăśsterreichischen Staatsdruckerei in Auftrag gegeben. Erhältlich ist die neue Briefmarke am Tisch des Veranstalters erstmals am 2. Oktober im Raiffeisenhaus Lana. Auskunft: www.Lanaphil.info

sich. Die malerischen Vorbilder wurden gekauft und bereits getragen. Das hat Spuren hinterlassen â&#x20AC;&#x201C; auch (oder besonders) auf der Leinwand: Die Schuhe erzählen uns von den Frauen, denen sie gehĂśren. Aus einer Massenware entsteht eine FĂźlle von malerischen EinzelstĂźcken, individuell und unverwechselbar, verknĂźpft mit ganz persĂśnlichen, sehr bewegenden Geschichten.

SĂźdtiroler Gartenlust bei Gärtnerei Galanthus in Lana â&#x20AC;&#x17E;Garten - Zufall und Ordnungâ&#x20AC;&#x153; Im Mittelpunkt unserer Veranstaltung steht natĂźrlich - wie immer der Garten und alles, was es braucht, um ihn zu verschĂśnern, zu pflegen und zu gestalten. Neu mit dabei sind diesmal Gartengeräte und Gartenartikel von Burgon & Ball, Le Prince Jardinier und Nutscene aus Schottland, hochwertige Gartenhandschuhe aus den USA sowie GieĂ&#x;kannen aus England. Jeder Garten lebt von seiner Vielfalt an Farben und DĂźften, da dĂźrfen Rosen- und Staudenspezialitäten, Blumenzwiebeln und Samenraritäten nicht fehlen. Besonders freuen wir uns heuer auf die Teilnahme der ältesten Rosenschule Deutschlands - Rosenhof Schultheis.

Man erfährt, was man aus Kräutern so alles machen kann und wie man mit heimischen Kräutern räuchert. Der Sortengarten SĂźdtirol ist schon ein alljährlicher Fixpunkt bei der Gartenlust, denn es geht um die Erhaltung und Pflege der Vielfalt von Alt- und Lokalsorten. Hier kann man sich Ăźber alle alten und weniger bekannten Obst- und GemĂźsesorten informieren. NatĂźrlich finden alle Gartenliebhaber wieder eine groĂ&#x;e Auswahl an Gartenantiquitäten, Gartendekorationen, fantasievoller Floristik, Gartenbrunnen, Keramikkunst, liebevoll gemachten Accessoires, Naturseifen und vielen leckeren Spezialitäten.

Ă&#x153;ber 70 Aussteller aus Deutschland, Ă&#x2013;sterreich, der Schweiz und Italien freuen sich auf Ihr Kommen. Im angeschlossenen Klostergarten gibt es wie immer Handwerk, Klos-

terarbeit und Kunst zu sehen und ein Kaffeehaus, das mit frischem Kuchen und herrlich duftendem Kaffee oder schmackhaften Kräutertees zum Verweilen einlädt.

SĂźdtiroler Gartenlust SĂźdtiroler Gartenlust FĂźnfte

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Wirtschaft

23. September 2011 · Nr. 18 · Seite 28

Die Kunst, sich über Wasser zu halten: ein Sparpaket „all’italiana“ Auf Druck der Europäischen Zentralbank hat die italienische Regierung am 13. August 2011 eine umfangreiche Notverordnung erlassen. Alle Politiker sprachen von einer Wende in der italienischen Wirtschaftspolitik, von der Notwendigkeit zu sparen und den Staat zu reformieren. Das Problem ist aber, dass immer nur die anderen sparen sollen. Die Politik will keinen Schritt von ihren Privilegien abrücken und auch alle übrigen Interessierten wollen den schwarzen Peter immer nur den anderen zuschieben. Am letzten Samstag ist nun die Notverordnung (Nr. 138 vom 13.08.2011) in ihrer vom Parlament überarbeiteten Version in Kraft getreten und siehe da, ein Großteil der geplanten Sparmaßnahmen ist verschwunden oder auf die lange Bank geschoben worden. Kommt Zeit, kommt Rat. Bis zur völligen Umsetzung

des Sparpakets braucht es noch 171 (!) Ministerialverordnungen. Folgende Maßnahmen wurden letztendlich umgesetzt: Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes von 20 auf 21 %. Dies ist eine der wenigen Maßnahmen, die sofort (ab 17.09.2011) in Kraft getreten ist. Nachdem die Erhöhung nicht Güter des ersten Bedarfs trifft, werden die privaten Haushalte nur gering belastet. Reichensteuer Die sogenannte Reichensteuer trifft nur mehr Personen mit einem jährlichen besteuerbaren Einkommen von über € 300.000,00. In Südtirol trifft dies ca. 400 Personen, welche durchschnittlich pro Jahr ca. € 3.060,00 an Solidaritätssteuer entrichten müssen. Nachdem diese Zusatzsteuer vom besteuerbaren Einkommen des Folgejahres abschreibbar ist, reduziert sich die effektive Belastung auf ca. die Hälfte. Verbot des Bargeldverkehrs für Beträge über € 2.499,99

Bereits mit Wirkung vom 13.08.2011 wurde die Grenze für Bargeldzahlungen von € 5.000,00 auf € 2.500,00 herabgesetzt. Auf den Überbringer lautende Sparbücher mit Beträgen ab 2.500,00 müssen innerhalb 30.09.2011 aufgelöst werden. Die Strafen bei Übertretung dieser Bestimmungen betragen zwischen 1 % und 40 % des Betrages, mit einem Minimum von € 3.000,00. Besteuerung der Finanzerträge Die Finanzerträge wurden bisher mit 12,5 % (Schatzscheine, Obligationen, Dividenden aus nicht qualifizierten Beteiligungen, usw.) bzw. 27 % (Kontokorrentzinsen, Zinsen auf Sparbücher, usw.) besteuert. Die Besteuerung wird nun ab 01.01.2012 auf 20 % vereinheitlicht. Lediglich bei Staatspapieren bleibt der Hebesatz 12,5 %. Neuheiten für Unternehmen • Das Abfallbewirtschaftungssystem SISTRI wird nun doch nicht abgeschafft. Die Einführung ist für den 09.02.2012 geplant.

• Bei Genossenschaften sinkt der steuerfreie Gewinnanteil um 10%. • Die private Nutzung von Unternehmensgegenständen soll in Zukunft stärker besteuert werden. • Der Steuersatz für sogenannte „nicht operative Gesellschaften“ steigt von 27,5 auf 38 %. • Gesellschaften, welche in drei aufeinanderfolgenden Jahren einen Steuerverlust aufweisen, werden ab dem 4. Jahr automatisch als nicht operativ eingestuft. Ein neues Sparpaket ist bereits in Planung Regierung und Parlament haben es leider versäumt, die Gunst der Stunde zu nutzen und wirkliche Sparmaßnahmen zu genehmigen. Es verwundert daher nicht, dass man bereits jetzt ganz offen von neuen Sparpaketen spricht. Ein neuer Steuerstrafnachlass (condono) und die Einschränkung der Dienstaltersrenten sind dabei kein Tabu mehr. es

Jahresabonnement 38 € Halbjahres-Abonnement 20 € Sparkasse: IT54 L 06045 58594 0000 0500 0574

Sparpaket nun definitiv verabschiedet Das seit Anfang August viel diskutierte 54-Milliarden-Sparpaket wurde nun vom italienischen Parlament endgültig verabschiedet. Ob die gewünschten Effekte erzielt werden, bleibt fraglich.

Ein Maßnahmenpaket mit Fragezeichen 1,9 Billionen Euro beziffern die Summe, bei der es sich um die Staatsverschuldung Italiens handelt. Um der Schuldenkrise Herr zu werden, hat die italienische Regierung dem Sparpaket vom Juni ein weiteres nachgereicht. Nach knapp zweimonatigem Tauziehen, unzähligen neuen Anträgen und Abänderungen, wurde über das neue Paket, verknüpft mit der Vertrauensfrage, abgestimmt. Bereits 2013 soll ein ausgeglichener Haushalt erzielt werden. Für den größ-

ten Aufschrei in der Bevölkerung sorgte die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf den Großteil der Produkte und Dienstleistungen von 20 auf 21 Prozent. Nach Dänemark, Finnland, Schweden, Polen, Ungarn und der Tschechei zählt die „imposta sul valore aggiunto – IVA“ nun zu den höchsten Mehrwertsteuersätzen in der europäischen Union. Eine negative Auswirkung auf das Konsumverhalten der Bevölkerung scheint eine logische Konsequenz zu sein. Eine Konsequenz, die beim Beschluss dieser Maßnahme offensichtlich nicht von ausreichender Bedeutung zu sein schien. Einschränkungen wurden bei dem ursprünglich geplanten Solidaritätsbeitrag für Einkommen ab 90.000 und 150.000 Euro von fünf bzw. zehn Prozent vorgenommen. Lediglich öffentliche Bedienstete müssen diesen Beitrag leisten. Für alle anderen Großverdiener gilt eine Sonderabgabe von drei Prozent, bei einem Einkommen von über 300.000 Euro. So könnte man die „Reichensteuer“ getrost in eine „Superreichensteuer“ umbenennen, denn gerade einmal 34.000 Italiener von 61 Millionen Einwohnern verdienen so viel.

Die eingehobenen Einnahmen durch Mehrwertsteuer und Solidaritätsbeitrag gehen ausschließlich an den Staat, in die Kassen des Landes fließt durch beide Maßnahmen kein Geld. Lediglich die Anerkennung des Mailänder Abkommens stellt ein kleines Trostpflaster für Südtirol dar. Die geplanten Beiträge dürften somit etwas geringer ausfallen als ursprünglich geplant. Ein weiteres heikles Thema stellt die Anhebung des Pensionseintrittsalters für Frauen mit Tätigkeit in der Privatwirtschaft dar. Von 2014 bis 2026 kann die Altersrente erst ab 65 Jahren bezogen werden. Auch für die Ausbezahlung der Abfertigung im öffentlichen Dienst gibt es neue Regelungen. Ab 1. Jänner 2012 bekommt ein öffentlich Bediensteter erst 24 Monate nach Beendigung des Dienstverhältnisses seine Abfertigung ausbezahlt. Die Quellensteuer auf Kapitalerträge wird um 7,5 Prozent auf 20 Prozent erhöht, für Zinsen auf Bankeinlagen gilt ein neuer Steuersatz von 20 Prozent anstatt 27 Prozent. Weiters werden Änderungen bei Bargeldzahlungen, Auslandtransfers, Genossenschaften und Betriebsabkommen vorgenommen.

Maßnahmen zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung wurden ebenfalls vereinbart. Ob diese jedoch auch konsequent durchgesetzt werden, ist zum derzeitigen Zeitpunkt eher zu bezweifeln. Beim Betrachten des Sparpaketes muss insgesamt festgestellt werden, dass es sich nicht nur ausschließlich um Sparmaßnahmen handelt, sondern zu einem beträchtlichen Teil um die Erhöhung der Abgaben für Privatpersonen und Unternehmen. Statt längst überfälliger Strukturreformen lastet die Regierung ihrer Bevölkerung, von welcher sie immerhin gewählt wurde, neue Steuern auf. Vor allem Personen und Familien mit niedrigem Einkommen drohen unter dem ohnehin schon hohen Steuerdruck zusammenzubrechen. Weiters scheinen dringend notwendige Investitionen zur Ankurbelung des italienischen Wirtschaftswachstums nicht in Sicht zu sein. An der Nachhaltigkeit des Sparpaketes wird bereits jetzt schon gezweifelt, die Durchsetzung eines dritten Paketes scheint nur eine Frage der Zeit. Die heranwachsenden Generationen blicken einer schwierigen Zukunft entgegen. kn


Historisches

23. September 2011 · Nr. 18 · Seite 29

Der Brunnen beim Stifterhof an der Schennastraße

Der 1911 bis 1913 nach Plänen von Arch. Adalbert Erlebach erbaute Stifterhof mit seinen historisierenden Formen steht heute unter Denkmalschutz. Ehemaliger Stifterhof um 1890 (Foto Bernhard Johannes 1846-1899) Typisches Bauernhaus in Mais vor 1900 Anlässlich der Errichtung des neuen Kreisverkehrs an der Kreuzung Schennastraße/Ostumfahrung/Laberser Straße wurde im Frühjahr dieses Jahres der alte Stifterbrunnen, der vorher mitten in der Verkehrsinsel ein unscheinbares Dasein fristete und nur schwer zugänglich war, an die Grenzmauer des Stifterhofes verlegt, wo er nun am Rande des Gehsteiges wieder Wasser spendet und so seinen Zweck voll erfüllt. In dankenswerter Weise haben die Stadtwerke der Gemeinde auch noch dafür gesorgt, dass neben dem Brunnen eine Linde gepflanzt wurde, die das Gesamtbild treffend ergänzt. Abgesehen vom gelungenen und funktionellen Kreisverkehr trägt nun auch der knapp 100 Jahre alte, aus Porphyrsteinen gefügte Brunnen augenfällig zur Verschönerung der neugestalteten Obermaiser Einfahrt bei. Die Geschichte des Stifterbrunnens reicht weit in die Jahrhunderte zurück. Er bezog nämlich sein Wasser aus der schon 1495 urkundlich erwähnten Obermaiser Dorfbrunnenleitung, die in Holzröhren vom Berg unter Schloss Labers zwischen Hendler und Riedinger am Stifterhof vorbei über den Grund des Praderhofes zum Bauhof und Leichterhof, von dort weiter zum Brunnenplatz und schließlich bis zum Schloss Winkl führte. Dem Stifterhof stand das Recht zu, daraus sein Trinkwasser, nicht jedoch das Tränkwasser für das Vieh zu beziehen. In der Holzröhrenleitung befand sich ein Spanloch, aus dem das Trinkwasser in untergehaltene Kübel oder Kannen ausgelassen und zum Gebrauch ins Haus getragen wurde. Unweit oberhalb dieser Zapfstelle floss der Kriegwaal vorbei, aus dem mittels einer Holzrinne Waalwasser in ein Schaff geleitet wurde, um es zum Tränken des Viehs sowie zum Waschen zu benutzen. Mitun-

ter hat man die Tiere auch am offenen Waal selbst getränkt. War jedoch der Kriegwaal unterbrochen oder das Wasser zu trübe und daher zur Tränke untauglich, so holten die Stifterhofleute das nötige Tränkwasser mit Eimern von der Dorfbrunnenleitung und schleppten es zum Stall oder man trieb der Bequemlichkeit halber die Tiere selbst zum Spanloch, unter das ein Schaff als Tränke gestellt wurde. Der Kriegwaal wurde von Quellen gespeist, die im Naifbett entsprangen. Bei starken Anschwellungen zu Regenzeiten kam es vor, dass der Naifbach entweder den Waal teilweise zerstörte oder im günstige-

in den Boden eingelegt werden musste, war es nicht mehr möglich, dass die Stifterhofleute wie früher mittels eines Spanloches das Wasser aus dieser Leitung bezogen, sondern es musste ihnen zur Wasserentnahme eine Säule aufgestellt werden. Etwa in einem Meter Höhe befand sich darin ein Loch, das mit einem hölzernen Pfropfen zu verschließen war. Ein Trog wurde bei Errichtung der Säule nicht angebracht, sondern erst ca. ein Jahr später von den Stifterhofleuten ohne Genehmigung der Interessentschaft hinzugestellt. Als die Stifterhofbesitzer Alois, Lorenz und Maria Nock aufgrund einer fehlerhaften Eintragung im Wasserbezugsregister, das 1884 von Dr. A. von Hellrigl und Dr.

Der Stifterbrunnen an der Grenzmauer des Stifterhofes im August 2011 ren Falle ihn mit trübem Naifwasser anfüllte. Wurde der Wasserwaal unterbrochen, was sich nicht selten ereignete, so dauerte es immer eine Weile, bald länger bald kürzer, bis die Kriegwaalinteressentschaft, zu der aber die Stifterhofbesitzer nicht gehörten, die Wiederherstellung der Wasserleitung besorgten. Als im Jahre 1885 anstatt der schadhaften Holzröhren eine neue eiserne Röhrenleitung etwas tiefer

Leopold von Sölder neu erstellt worden war, ein Recht sowohl auf Trink- als auch auf Tränkwasser beanspruchen wollten, kam es 1894 zu einem Rechtsstreit, der zu ihren Ungunsten endete, da der Richter die oben beschriebenen Wasserbezugsrechte in ihrer althergebrachten Form bestätigte. Anna Anrather geb. Schweighofer, die den alten Stifterhof 1907 von Maria Nock erworben hatte, verkaufte ihn 1909 dem Schriftsteller Georg Freiherr von Ompteda, der hier zwischen 1911 und 1913 einen prächtigen, heute denkmalgeschützten Ansitz gleichen Namens erbauen ließ. Dieser gilt als das Hauptwerk des Architekten Adalbert Erlebach (1876-1945) und ist als ein einzigartiges Ensemble bislang weitgehend unverändert erhalten geblieben. Nur die frühere Einfahrt mit dem steingerahmten Rundbogentor hat durch den Bau des Kreisverkehrs ihr charakteristisches Aussehen eingebüßt. Obwohl der Brunnen an der Wegkreuzung nach dem Bau des Ansitzes als Trinkwasserlieferant für den Stifterhof jegliche Bedeutung verloren hatte, fand die Gemeinde Obermais es in der Folge doch für wichtig, den Holztrog samt Säule durch einen dauerhaften Steinbrunnen zu ersetzen, damit weiterhin Fußgänger, Wanderer, Fuhrleute, Zug- und Saumtiere sich daran laben konnten. Das genaue Baujahr ist allerdings nicht bekannt. Heute gesellen sich zu den Passanten vor allem Radfahrer, die am Brunnen Erfrischung suchen.

Interessentschaftsbrunnen Neben dem Dorfbrunnen im Zentrum von Obermais besaß die Interessentschaft 1894 noch sieben Interessentschaftsbrunnen, und zwar: beim Hendler - Spanloch, beim Riedinger - Brunnensäule mit Trog, beim Stifter - Spanloch für Trinkwasser, beim Praderhof - verschließbare Pippe in einem Mauerschacht, beim Hölzl - Brunnensäule mit Trog und verschließbarer Pippe, beim Dorfmeister - Brunnen mit Federkielöffnung, beim Leichterhof - Brunnen mit verschließbarer Pippe.


Sport

23. September 2011 · Nr. 18 · Seite 30

FC Obermais präsentiert sich in neuem Kleid ung der 1. Mannschaft zuständig, Toni Grünauer kümmert sich um das Juniorenteam sowie den Damensektor und Jugendkoordinator Walter Insam überwacht alle anderen Jugendteams des Vereins sowie natürlich die vielen Jugendtrainer und Betreuer. Nach fast eineinhalb Jahren Verletzungspause kehrt außerdem Kapitän und Spitzenspieler Christian Rainer (siehe Interview) wieder zurück ins Team und präsentierte sich bereits in der Vorbereitung als einer der besten Spieler. Im vorletzten Meisterschaftsspiel hat ihn aber leider eine kleine Verletzung kurzfristig außer Gefecht gesetzt. Seine Die Fanszene Obermais ist untrennbar mit dem Erfolg des Klubs verbunden. Rückkehr bedeutet sozusagen einen Neuzugang beim FC Ober- sen. So scheint sich der herausra- Begeisterung und Anklang bei den mais, denn lange Zeit hatte man gend talentierte Torhüter Patrick verschiedenen Personen und auf sein Comeback gehofft, welches Wieser (gerade einmal Jahrgang Gruppen finden kann. Antirassisdurch zahlreiche Rückschläge im- 1994) bereits einen Stammplatz ge- musprojekte und Aktionen gegen mer wieder verschoben werden sichert zu haben, aber auch Andre- die Auswüchse des modernen Fußmusste. as Mair (Jahrgang 1994), Thomas balls zeichnen die Gruppierung Weiters hat der Klub mit der Ver- Ferrazin, Armin Ennemoser oder schon seit Gründerjahren aus. pflichtung des jahrelang erprobten Lukas Spechtenhauser (alle Jahr- Das Ziel des FC Obermais in dieser Oberligaspielers Willy Amofah für gang 1993) haben gute Chancen, Saison ist es – wie auch in den JahAufsehen gesorgt. Kurz vor Trai- sich in der diesjährigen Spielzeit in ren zuvor - frühzeitig den Klassenden Vordergrund zu spielen. erhalt zu sichern und einen sicheUntrennbar verbunden mit dem ren Mittelfeldplatz in der Oberliga Erfolg des Klubs ist natürlich auch zu erreichen. Bisher scheint dieses die Fanszene in Obermais, (beste- Vorhaben auch äußerst gut umgehend aus „curva sud“, „Lahn-Vete- setzt zu werden. ranen“, „Typhus“). Mittlerweile hat In der erst vor Kurzem begonnen sich eine äußerst gut organisierte neuen Meisterschaftssaison schaffFangemeinschaft (in Spitzenzeiten te der FC Obermaiser durch zwei auch mal gut und gerne mehr als Siege gegen die Landesliga-Klubs 100 Personen) gebildet, welche mit aus Sarnthein und St. Martin den herausragenden Choreographien Einzug in die zweite Pokalrunde, (siehe Bild) und Schlachtgesängen dort musste man aber nach verloüber 90 Minuten das Team sowohl renem Elfmeterschießen gegen Epin Heim- als auch in Auswärtsspie- pan frühzeitig die Segel streichen. len mehr als nur unterstützt. Mitt- In der Meisterschaft hingegen lerweile haben sich auch andere konnte man das 1. Heimspiel gegen fußballbegeisterte Leute aus den Aufsteiger Tramin mit 2:0 klar für Der Spielerkader für die Oberligasaison 2011/2012 umliegenden Orten Naturns, Al- sich entscheiden. Im Auswärtsspiel gund, Burgstall oder Lana der gegen Mori gab es ein 1:1 Unentund Stegen an der Seitenlinie. Die ningsbeginn hatte die Vereinsfüh- Fangruppierung angeschlossen. schieden, auswärts in Vallagarina vergangenen beiden Spielzeiten rung den ghanaischen Spieler der gewann man in der Nachspielzeit hatte er wie schon zuvor den SV Öffentlichkeit präsentiert. Ansons- Die Fangemeinschaft, welche von etwas glücklich mit 2:1 und am verAbsam in der „Tirol-Liga“ betreut. ten wurde der Kader der ersten einigen ehemaligen Obermaiser gangen Sonntag konnte man bei Außerdem hat der Verein um Prä- Mannschaft mit einigen A-Jugend- Spielern, unter anderem „capo“ strömendem Regen auf der Lahn sident Richard Stampfl ein neues und Juniorenspielern aufgefüllt, Hannes Lex, ins Leben gerufen den Aufsteiger Plose mit 3:1 besportliches Dreigestirn installiert, welche in den ersten Wochen be- wurde, hat nun schon seit mehr als zwingen. Dies bedeutet, dass man welches im Hintergrund die Fäden reits eine erstaunliche Frühform sechs Jahren Bestand und ist für nach vier Spielen Platz zwei in der beim FCO zieht. Bernhard Verdor- zeigten. Andere Spieler wie Micha- ein kleines Land wie Südtirol ein Tabelle erklommen hat und damit fer, die gute Seele und „Mädchen el Tschenett (private Gründe) oder beeindruckendes Beispiel, wie akti- einen sehr guten Start in die neue für alles im Verein“, ist, wie schon Christian Holzner (wechselte zu St. ver Fansupport, den man sonst nur Spielzeit hingelegt hat. seit vielen Jahren, für die Betreu- Georgen) haben den Klub verlas- aus höheren Spielklassen kennt, tk In einem neuen Bild präsentiert sich der FC Obermais zur Oberliga-Saison 2011/12. Mit Martin Klotzner hat eine der prägendsten und schillerndsten Figuren des Südtiroler Spitzenfußballs den Verein nach 10-jähriger Arbeit verlassen und beim Traditionsklub FC St. Pauls in der Landesliga angeheuert. Außerdem scheint der Klub unter dem neuen „mister“ Klaus Schuster wieder verstärkt auf die eigenen Jugendspieler zu setzen. Vieles ist neu beim FC Obermais. Die dabei wohl wichtigste Personalie aber ist der neue Trainer. Mit Klaus Schuster führt seit dieser Spielzeit ein Wipptaler die sportlichen Geschicke des Meraner Stadtvereins. Schuster ist Sportlehrer an der Mittelschule in Sterzing und seit 1984 Fußballtrainer. Im Jahr 2006 hat er in Coverciano die von der UEFA anerkannte A-Lizenz erlangt. In der Vergangenheit stand der Wipptaler bei Freienfeld, Sterzing, dem SSV Brixen, Vahrn, Absam, Wattens, Steinach, Bozner FC

Interview mit dem Kapitän des FC Obermais Christian Rainer Meraner Stadtanzeiger: Wie geht es dir nach deiner langen Verletzungspause, fühlst du dich wieder fit? Christian Rainer: Ich bin insgesamt fast eineinhalb Jahre ausgefallen, hatte mir das innere und äußere Kreuzband gerissen sowie einen Knorpelschaden erlitten. Es war natürlich eine äußerst schwere Zeit für mich, die außerdem mit vielen Rückschlägen verbunden war. Der Mannschaft nicht unmittelbar helfen zu können und immer nur von draußen zuschauen zu müssen, war

anfangs wirklich nicht leicht. Mittlerweile fühle ich mich aber wieder fit und die Vorfreude auf die neue Saison ist einfach riesengroß. Stadtanzeiger: Welches ist dein bisheriger Eindruck vom neuen Trainer Klaus Schuster? Wo liegen die Unterschiede zu eurem vorigen Trainer Martin Klotzner? Christian Rainer: Wir hatten eine äußerst erfolgreiche Zeit mit Martin Klotzner und ich bin ihm äußerst dankbar, dass ich damals als junger, gerade einmal 16-jähriger Spieler die Chance erhalten habe, in der ersten Mannschaft zu spielen. Der Name Martin Klotzner wird auf ewig mit dem Erfolg des

FCO der letzten Jahre verbunden bleiben. Unter dem neuen „mister“ Klaus Schuster ist alles neu und etwas anders. Die Trainingsinhalte und -methoden haben sich verändert, es gibt eine neue Spielphilosophie. Schuster ist äußerst fachkundig und kompetent und es macht großen Spaß, mit ihm zusammenzuarbeiten. Zudem ist die Stimmung in der Mannschaft äußerst positiv, jeder hilft dem Anderen und alle wollen gemeinsam Erfolg haben. Schuster ist derjenige der uns vorlebt, wie es funktionieren kann. Auch die jungen Spieler sind äußerst angetan vom neuen Trainer und sehen, dass er ihren Ein-

satz und Willen auch belohnt. Unsere sportliche Leitung hat in Zusammenarbeit mit Klaus Schuster wieder eine äußerst schlagfertige Truppe zusammengestellt. Stadtanzeiger: Welches sind deine und die Ziele der Mannschaft für die neue Oberliga-Saison? Christian Rainer: Mein Ziel ist es, einfach wieder zu spielen, die Vorfreude, wieder gegen das runde Leder zu treten ist unendlich groß. Und natürlich hoffe ich, dass ich nun endlich von weiteren Verletzungen verschont bleibe. Außerdem möchte ich ein Vorbild für die jungen Spieler sein, ich möchte ihnen helfen und sie so gut wie mög-


Sport

23. September 2011 · Nr. 18 · Seite 31 lich auf ihrem Weg unterstützen. Oberste Priorität hat - wie in jedem Jahr - die frühzeitige Sicherung des Klassenerhalts. Je früher wir die nötigen Punkte für den Nicht-Abstieg beisammen haben, desto einfacher wird die weitere Arbeit für das Team werden. Stadtanzeiger: Was bedeutet der FC Obermais für die Stadt Meran? Christian Rainer: Der FC Obermais ist seit Jahren das Aushängeschild Nummer 1 im Burggrafenamt und seit dem Abstieg des FC Meran in die Landesliga natürlich auch für die Stadt Meran. Obermais ist pure Leidenschaft und Liebe zum Sport. Für jeden jungen Spieler sollte es deshalb Ansporn sein, irgendwann hier zu spielen. Stadtanzeiger: Was sagst du zur Fanszene in Obermais, die für Südtirol wohl einzigartig ist? Christian Rainer: Allein schon an

unseren Fans erkennt man, welchen besonderen Wert dieser Klub für viele Menschen hat. Egal ob bei Heim- oder Auswärtsspielen, die „curva sud“ ist unser 12. Mann und bereits seit Jahren ein absolut unverzichtbarer Bestandteil des Klubs geworden. Nicht einmal der FC Südtirol, der in der dritthöchsten italienischen Spielklasse spielt, kann annähernd mit solchen Fans aufwarten, geschweige denn, dass man in Bozen einen solchen Support durch die eigenen Fans genießt. Einige der dortigen Mitglieder haben selbst viele Jahre lang auf der Lahn gespielt und in den Jugendteams des Vereins gekickt. Wiederum andere, etwas ältere Semester, die sogenannten „Lahnveteranen“, haben vor vielen Jahren selbst noch für den FCO gespielt und nun ist es deren Nachwuchs, der in Obermais für Furore sorgt. Obermais verbindet Generationen von

Spielern und Anhängern miteinander und es macht mich unglaublich stolz, dass wir über eine solche Fanbasis verfügen. Stadtanzeiger: Wie stehst du zur Debatte um den Sportplatz Lahn? Christian Rainer: Ich bin der Meinung, dass der Sportplatz Lahn eine absolute Kultstätte ist und ein absolut unverzichtbarer Bestandteil des FC Obermais. Alle meine Freunde und Kollegen im Team, aber auch außerhalb, haben hier seit Kindesbeinen das Fußballspielen gelernt. Deshalb kann es nicht sein, dass einige Wirtschaftstreibende über die Zukunft unserer wunderschönen Sportstätte entscheiden. Der Sportplatz ist Identifikationspunkt für Jung und Alt und deshalb muss die Lahn einfach bleiben! Stadtanzeiger: Welchen Rat bzw. welche Tipps würdest du einem Ju-

gendspieler mit auf den Weg geben? Christian Rainer: Ich kann nur jedem jungen Spieler raten, hart und fleißig zu trainieren, immer an sich selbst und seinen Schwächen zu arbeiten. Demut und Respekt gegenüber Trainern und Mitspielern sind absolut unverzichtbare Kriterien, um irgendwann ein guter Spieler zu werden. Aber es braucht auch eine gewisse Portion Selbstvertrauen bzw. Selbstbewusstsein. Außerdem muss man lernen, mit Rückschlägen umzugehen, geduldig zu sein und auf seine Chance zu warten. Patrick Wieser (Anm. d. Red.: aktueller Torhüter der ersten Mannschaft), der gerade einmal 16 Jahre alt ist, ist z.B. ein Spieler, der genau diese Dinge verinnerlicht hat und daher auf dem richtigen Weg ist. Er hat Talent und absoluten Willen und es daher schon zum Probetraining bei Serie A-Clubs geschafft. Interview: Thomas Kobler

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Jugend- Europacup im Sportklettern in Meran

Foto: Martin Dejor

Alexandra Ladurner aus den U-20Kategorien, schafften auch Andrea Ebner (U-16), Alex Walpoth (U18), sowie Michael Piccolruaz (U18) den Sprung ins Finale. Im Finale kam es zu einem äußerst spannenden Zweikampf zwischen Ladurner und der Französin Cindy Sarak. Die junge Französin behielt aber aufgrund von weniger Versuchen am Ende knapp die Oberhand, Ladurner erzielte somit einen ausgezeichneten zweiten Platz. Auch Michael Piccolruaz zeigte sich in der Endrunde von seiner

besten Seite und schaffte am Ende auch den zweiten Podestplatz. Den dritten Südtiroler Platz auf dem „Stockerl“ machte dann Andrea Ebner perfekt. Sie wurde in der U16-Kategorie am Ende Dritte. Insgesamt können die Veranstalter auf ein äußerst erfolgreiches und spannendes Wettkampfwochenende zurückblicken. Der Passerstadt wurde Klettersport vom Feinsten gezeigt und die zahlreichen Besucher und Zuschauer kamen somit voll auf ihre Kosten. tk

Von links: Michael Piccolruaz, Alexandra Ladurner, Andrea Ebner In Meran fand am Wochenende der Jugend-Europacup der Sportkletterer im Bouldern statt. Zum ersten Mal veranstaltete die Passerstadt einen größeren Sportkletterevent und gleich bei der Premiere war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Auf dem Thermenplatz war schon in den Tagen zuvor fleißig gewerkelt und gebastelt worden. Am Ende hatte man eine riesige künstliche Kletterwand errichtet, auf welcher der Boulderevent stattfand. Bei traumhaftem Spätsommerwetter fanden die Athleten perfekte Bedingungen vor und so stand einem erfolgreichen Wettkampf

nichts mehr im Weg. Bei der Vorqualifikation am Samstag galt es zwölf verschiedene Boulderwege zu lösen, wofür die Kletterer zwischen 90 und 120 Sekunden Zeit hatten, um die Tops (der höchste Punkt bei einem Boulder) zu erklimmen. Für jeden Boulder hatte jeder Sportler maximal fünf Versuche. Beim Finale mussten die Teilnehmer dann vier Bouldervorgaben lösen, hier hatten sie drei Minuten länger Zeit als noch in der Qualifikation. Unter den 31 italienischen Wettkämpfern befanden sich auch acht Südtiroler Kletterer, welche mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machten. Neben

Foto: Ivan Poletti


Wandervorschlag

fotos mb

(www.meraner.eu/wandern.php)

Der Wormisionssteig:

Stilfser Joch – Furkelhütte am Goldsee vorbei bis zur „GoldseeStellung“. Wir wandern auf dem ebenen Steig bis zu einer kleinen Geländekante, von der aus wir das erste Mal die lange Kette der Ötztaler Berge von der Weißkugel bis zum Similaun überblicken können. Wir queren leicht abwärts ein weites Kar und gelangen an auffälligen Schneerechen vorbei zu einer weiteren Geländekante, die einen Blick ins Trafoital bis nach Gomagoi und zu unserem Ziel, der Furkelhütte (2153 m, Einkehrmöglichkeit), erlaubt, die wir nach kurzem Abstieg erreichen. Von der Hütte aus können wir mit dem Sessellift nach Trafoi abfahren. Wenn wir zu Fuß absteigen, folgen wir von der Hütte dem breiten Weg, biegen bei den Sendemasten rechts ab und erreichen auf dem Waldweg Nr. 17 die Talstation des Sessellifts, in deren Nähe wir unser Auto geparkt haben. Orientierung und Schwierigkeiten: Durchwegs guter Wanderpfad, gut beschildert und markiert. An einigen Stellen sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Nach schneereichen Wintern kann man im Frühsommer zwischen Dreisprachenspitze und Goldsee auf steil abfallende Schneefelder treffen. Beste Zeit: Sommer bis Frühherbst Besonderheiten: Das Stilfser Joch, der Straßenübergang von Trafoi nach Bormio im Veltlintal, ist ein Sommerskigebiet. Die bereits 1825 mit 48 Kehren Gletscher- Hahnenfuß

angelegte Straße ist die zweithöchste Passstraße der Alpen. Auf der Dreisprachenspitze kann man einen Rundblick genießen, den man nicht so schnell vergisst. Hier treffen Südtirol, die Provinz Sondrio und der Kanton Graubünden aufeinander. Im ersten Abschnitt des Weges vermitteln die noch vorhandenen Schützengräben und Unterstände und mehrere Schautafeln Eindrücke menschlicher Leistungen und Leiden im Ersten Weltkrieg. Insgesamt informieren 14 Schautafeln entlang des Weges über den Krieg, die Entstehung der Gesteine und den Überlebenskampf der Pflanzen in der unwirtlichen Umgebung. Vom Wanderweg und von der Furkelhütte genießen wir beeindruckende Prachtblicke zum Ortler und seinen Nachbarn. mb 2

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Meran und Umgebung Merano e dintorni

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Anfahrt: mit dem Auto bis Trafoi; Parkplatz kurz vor der Bushaltestelle, links neben der Hauptstraße; mit dem Linienbus zum Stilfser Joch (2.757 m) Höhenunterschied: 85 m bergauf, 690 m bergab, bei Benützung des Sessellifts; mit Abstieg bis Trafoi 1300 m bergab Gehzeiten: vom Stilfser Joch bis zur Furkelhütte ca. 3,5 Stunden; je nach Wissbegier und Pausen zum Staunen und zum Lesen der Schautafeln entsprechend mehr; von der Furkelhütte bis Trafoi ca. 1,5 Stunden Wegverlauf: Vom Stilfser Joch erreichen wir in einem kurzen Anstieg mit der Markierung 20 die 85 m höher gelegene Dreisprachenspitze (2.843 m), den höchsten Punkt der Wanderung. Schautafeln beantworten im ersten Teil des Weges Fragen zu diesem Schauplatz des Ersten Weltkrieges. Wir folgen dem Steig Nr. 20 entlang der schmalen Militärstraße, die zu den Überresten des „Lempruchlagers“ führt und von dort dem schmaler werdenden Pfad

Prachtblick zum Ortler

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Schenna Scena

Dorf Tirol Tirolo

Meran Merano Hafling Avelengo

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Burgstall Postal Bozen Bolzano

Vöran Verano


Botanischer Spaziergang

23. September 2011 · Nr. 18 · Seite 33

Losbaum, Schicksalsbaum Clerodendron trichotomum Thunb. Der wärmebedürftige Losbaum entwickelt sich im klimatisch günstigen Gebiet des Etschtales gut. Seine Heimat sind die Hartlaubwälder Japans und Ostchinas mit warmen und feuchten Sommern und gebietsweise milden Wintern. Wegen der auffälligen Blüten werden viele Arten als Zierpflanzen gezogen. Die Ansprüche des Losbaumes sind gering, der Schmuckwert ist aber zu jeder Jahreszeit groß. Der Losbaum oder Losstrauch ist früher zur Familie der Eisenkrautgewächse (Verbenaceae) gestellt, inzwischen aber in die Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) eingeordnet worden. Der Name leitet sich ab von griechischen kleros = Los, Schicksal und dendron = Baum, was auf die teils heilsamen, teils schädigenden Wirkungen von Vertretern der Gattung hindeuten soll. Der aufrechte, verzweigte und sommergrüne, baumartige Strauch kann eine Höhe bis zu 8 m erreichen. Die gegenständig angeordneten und ge-

stielten Blätter werden bis 12 cm lang; sie sind eiförmig bis elliptisch, herzförmig und zugespitzt, ganzrandig oder fein kerbig gesägt, oberseits dunkelgrün, unterseits besonders an den Blattnerven weichfilzig behaart; gerieben riechen sie unangenehm. Ab dem Frühjahr trägt der Losbaum eine dichte und schöne Belaubung, ab August öffnen sich die etwa 3 cm großen, sternförmigen und weißen Blüten in einem langen, rötlichen Kelch; sie stehen straußartig in lockeren, bis 24 cm breiten Trugdolden an den Triebenden. Der Reiz der fünfteiligen Blüten wird durch die weit herausragenden Griffel und Staubfäden erhöht. Die Blüten verströmen einen intensiven und weitreichenden, süßlichen, an Jasmin erinnernden Duft. Im Herbst folgen den Blüten stahlblaue, erbsengroße, kugelige Beeren, die in der Mitte des kräftig rot gefärbten, fleischigen Blütenkelches sitzen. Sie verleihen dem Strauch bis in den Dezember hinein ein auffallendes und dekoratives Aussehen. Vorkommen: an der Gilfpromenade (unterhalb Gilf-Café), in privaten Gärten z.B. in Obermais und in der

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23. September 2011 · Nr. 18 · Seite 35 Typ, aber auch naturverbunden. Nur leider durch ein Handycap am Laufen gehindert, benutzt er einen E-Rollstuhl. Man bittet um Anrufe oder SMS unter 349 1324 960. Interessenten sollten jedoch keine Raucher, keine Kartenspieler und nicht geistig behindert sein. Auch Partnervermittler haben keine Chance. Alle anderen sind herzlich willkommen. R17 ► Keine Angst, seriöse Frauen und Männer können über Chiffreanzeigen ihr Glück finden. Kommen Sie zum Meraner Stadtanzeiger, wir sind gerne behilflich. 100%ige Verschwiegenheit wird garantiert. ► Mitte 30-Jähriger sucht Partnerin von 29 bis 38 Jahren für Freizeit und Familienplanung. Zuschriften unter Kennwort „Neues Glück“ an den Meraner Stadtanzeiger. A17 ► Fescher Jungunternehmer, 36, gebildet und vielseitig interessiert,

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► Ich mag alles, was zu einer intelligenten, lebenslustigen Frau gehört. Bin 41 und will jetzt nicht mehr allein sein. Wenn du auch aufgeschlossen bist, dann schreibe mir bitte. Zuschriften unter Kennwort „Lebenslust“ an den Meraner Stadtanzeiger. A18 ► Unseriöse Anzeigen werden nicht veröffentlicht und nicht beantwortet! Die Redaktion Verschiedenes ► TISCHLERARBEITEN, Einrichtungen; Möbel nach Maß jeder Art kurzfristig lieferbar. Ergänzungen, Änderungen, Reparaturen bestehender Möbel. Restaurierungen. Karbacher Innenausbau, Meran, Tel. 0473 237 407 R24 ► Uhrenreparaturen Wir reparieren Kleinund Großuhren aller Marken. Goldstube Furlan in Schenna. Tel: 0473 945 991 R24

► Meraner Freizeitchor sucht Tenöre. Proben Mittwoch abends. Infos unter Tel. 3277350871 Zu mieten gesucht ► Dreizimmerwohnung von einheimischer Familie in Dorf Tirol zu mieten gesucht. Tel. 338 9030 115 A18 Zu vermieten ► Verschiedene Büros, ca. 30 m² bis 50 m², in Untermais, am Kofler Platz zu vermieten. Tel. 0473 236 910 AA ► Vermiete Lokal, ca. 40 m², an belebter Straße in Meran. Kann für unterschiedliche Zwecke genutzt werden. Tel. 333 4474 888 R 18 ► Vierzimmerwohnung mit Garage in Meran, Petrarcastraße (Haus Bar Mary) an Einheimische zu vermieten. Tel. 0473 231 775 Bürozeiten R18

Großer Preis von Meran Forst

Am Sonntag, dem 25. September geht auf dem Pferderennplatz Mais die 72. Ausgabe des Großen Preises von Meran Forst, das Hauptrennen des italienischen Hindernissports, in Szene. Ein Rennen, das erneut die stärksten italienischen Hindernispferde im Duell mit den Traditi-

onsrivalen aus Frankreich und den starken Vollblütern aus Mitteleuropa sehen wird. Eine Neuauflage alter Duelle, welche die Meraner Bahn wieder in den Mittelpunkt des europäischen Turfgeschehens rücken wird. Das Obergeschoss der Tribüne ist für das Publikum zugänglich Seit Jahresbeginn sind die Sanierungsarbeiten an der großen Tribüne in Ausführung. Neue Probleme, die kurz vor der Übergabe der Anlage aufgetreten sind, haben dazu geführt, dass die Arbeiten nicht termingerecht vor dem Großen Preis abgeschlossen werden konnten. Dennoch wurden einige Vor-

“Tottermandler af Wonderschoft“ Spiel- und Spaßtag der AVS-Jugend Passeier

Action für Jung und Alt ist beim diesjährigen Spiel- und Spaßtag der AVS-Jugend Passeier angesagt. Am Sonntag, dem 25. September findet die fünfte Auflage der “Tottermandler af Wonderschoft“ statt, zu der alle Kinder und Jugendlichen mit ihren Eltern eingeladen sind. In diesem Jahr treffen sich die Tottermandler in Walten. Von der Soogstatt geht es hinein bis zum Wanserhof und dann von Innerwalten zurück zum Ausgangspunkt. Unterwegs habt ihr als Gruppe dreizehn Stationen zu bewältigen, die aus Geschicklichkeits-, Wissens- und Bewegungsspielen bestehen. Bei den einzelnen Stationen gilt es, viele Punkte für eure Mannschaft zu sammeln. Die erkämpften

Punkte könnt ihr bei der Preisverteilung, welche um 17 Uhr bei der Feuerwehrhalle in Walten stattfindet, in Sachpreise umwandeln. Jede teilnehmende Gruppe erhält einen Preis! Die Anmeldung für diesen Spielund Spaßtag erfolgt in der Soogstatt von 10.00 bis 13.00 Uhr. Das Startgeld pro Teilnehmer beträgt 4,00 €, wobei ein Getränk und ein Essen inbegriffen sind. Diesen Essensgutschein könnt ihr während der Wanderschaft gegen ein gegrilltes Schnitzel oder Würstchen oder bei der Preisverteilung gegen ein Stück Kuchen einlösen. Eine Kletterburg steht ebenfalls für euch bereit – dort könnt ihr euch nach der Wanderung noch ordentlich austoben und beim Kraxeln euer Geschick unter Beweis stellen. Wir, die AVS–Jugendgruppen des Passeiertales, freuen uns auf euch „Tottermandler“ und darauf, dass ihr euch mit uns auf Wanderschaft begebt! Gemeinsam erleben wir sicher einen abenteuerlichen Tag in Walten!

kehrungen getroffen, die es möglich machen, dass das Obergeschoss der Tribüne für die Besucher am Sonntag zugänglich ist. Es bietet 3.000 Plätze, die das Angebot der kleinen Tribüne ergänzen. Reduzierung der Eintrittspreise Die Meran Mais hat eine Reduzierung der Eintrittspreise im Ausmaße eines Drittels gegenüber den Vorjahren beschlossen. Somit wird der normale Eintritt 10 Euro kosten, während reduzierte Karten für den Preis von 7 Euro erhältlich sind. Der Parkplatz bei der Rossi–Kaserne kann benutzt werden. Nach neuerlichen Gesprächen hat die Militärbehörde wieder den

Parkplatz bei der Rossi–Kaserne als Parkfläche für den Tag des Großen Preises von Meran Forst zur Verfügung gestellt. Der Parkplatz ist für die geladenen Gäste reserviert. Für die Besucher stehen der gesamte Parkplatz an der Meranarena und der Parkplatz beim ex – Maxi C+C zur Verfügung. Öffnungszeiten: Die Eingangstore werden am Sonntag um 11.00 Uhr geöffnet, gleichzeitig nehmen auch die Bar und die Imbisspunkte ihren Betrieb auf. Eine Kasse an der Gampenstraße öffnet bereits um 9.30 Uhr, die restlichen eine Stunde später um 10.30 Uhr.


Museen und Ausstellungen Museen der Stadt Meran Stadtarchiv Meran Meran, Passeirer Gasse 7, Tel.: 0473 270 038 elmar.gobbi@gemeinde.meran.bz.it

Stadtmuseum Meran Meran, Rennweg 42/A Tel.: 0473 236 015 - 0473 270 038 Im Museum finden Sie Mineralien, archäologische Fundstücke aus der Umgebung, Gemälde vom 17. Jh. bis heute, eine mittelalterliche Skulpturensammlung, aber auch volkskundliche Raritäten wie eine bewegliche Fastenkrippe mit über 200 Figuren und einen Saltner. Besonders stolz sind wir auf das Modell der Schreibmaschine von Peter Mitterhofer und einen Originalabguss der Totenmaske von Kaiser Napoleon. Öffnungszeiten: Di - Sa: 10 - 17 Uhr Sonntag: 10 - 13 Uhr

Landesfürstliche Burg Meran, Galileistraße, Tel.: 329 0186 390 Die Landesfürstliche Burg ist ein erstklassiges Objekt, um die spätmittelalterlichen Lebensgewohnheiten zu studieren. Möbel, Küchengeräte, einer der ältesten, erhaltenen Kachelöfen, Porträts, Musikinstrumente und Waffen lassen eine längst vergangene Epoche wiedererstehen. Öffnungszeiten: Di- Sa: 10 - 17 Uhr, Sonn- u. Feiertage: 10 - 13 Uhr

Meran, St.-Valentin-Str. 51 a Tel. 0473 270 172 www.touriseum.it • info@touriseum.it Südtiroler Landesmuseum für Tourismus im Schloss Trauttmansdorff Meran. Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober 9 - 19 Uhr 1. bis 15. November 9 - 17 Uhr

www.museia.it • info@museia.it Öffnungszeiten: Mo-Fr: 10 bis 17 Uhr Sa: 10 bis 13 Uhr

Schloss Tirol

Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte

Dorf Tirol, Schlossweg 24, Tel. 0473 220 221 E-Mail: info@schlosstirol.it Öffnungszeiten: (Montag Ruhetag) von Mitte März bis Ende November von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr Tägliche Führungen: um 10.15 und 14 Uhr deutsch, um 11.30 und um 15.15 Uhr italienisch Führungen: Führungen für Gruppen und museumspädagogische Führungen für Schulklassen nur nach Voranmeldung.

K.u.K. Museum Bad Egart Seit 1430

Sonderausstellung: Kaiserin Elisabeth Sisi Mythos oder Wahrheit? Elisabeth, Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn, war die schönste Frau ihrer Zeit und schon zu Lebzeiten eine Legende. Woher kommt der Name Sisi? Wer war diese geheimnisvolle Frau? Öffnungszeiten: Di-So 12-16 Uhr Montag geschlossen

Schloss Schenna 39017 Schenna, Schlossweg 14 von 18. April bis 29. Oktober 2011 nur mit Führung zu besichtigen, täglich jeweils um: 10.30 / 11.30 / 14.00 / 15.00 Uhr Sonntag Ruhetag; Sonderführungen bei vorheriger Absprache möglich; Ermäßigung für Provinzansässige, mit GuestCard und für Reisegruppen; Tipp: Besuchen Sie das Mausoleum Erzherzog Johanns am Kirchhügel. T: 0473 945630, F: 0473 945351 I: www.schloss-schenna.com E: info@schloss-schenna.com

Landwirtschaftsmuseum

Dorf Tirol, Brunnenburg, Schlossweg 17 Tel. 0473 923 533

museum.brunnenburg@gmx.net Öffnungszeiten: April-Oktober, Sonntag bis Donnerstag 10 - 17 Uhr

Ausstellungsobjekte: Werkzeuge des bäuerlichen Alltages aus vorindustrieller Zeit

Vintschger Museum

Schluderns, Meraner Str. 1 Tel. 0473 615 590 vintschgermuseum@rolmail.net

Bahnhofstraße 17 - Töll - Partschins Tel: 0473 967 342 Meran, Meinhardstraße 2 Tel. 0473 231 216

Bauernmuseum Völlan St. Jakob in Grissian/Tisens Völlan, Badlweg 2, Tel. 0473 568 078 Besichtigung Öffnungszeiten: der restaurierten Ostern - Allerheiligen Fresken jederzeit Di. und Fr. 14-17, So. 15-17 Uhr möglich.

Jaufenburg

St. Leonhard/ Schlossweg 45 Tel. 0473 659086

Pass.,

www.museum.passeier.it info@museum.passeier.it Öffnungszeiten: 3. Mai bis 15. Oktober, Dienstag und Donnerstag 14.00 16.00 Uhr.

Schreibmaschinenmuseum

Peter Mitterhofer Partschins, Kirchplatz 10, Tel. 0473 967 581 www.schreibmaschinenmuseum.com info@schreibmaschinenmuseum.com Öffnungszeiten: April - Oktober Mo + Fr 15.00 - 18.00 Uhr Di - Do 10.00 - 12.00, 15.00 - 18.00 Uhr Sa 10.00 - 12.00 Uhr Sonderführungen: Juni - Oktober jeden Mo, 20.30 Uhr und jeden Mi um 10 Uhr. Führungen für Gruppen das ganze Jahr über gegen Voranmeldung.

Südtiroler Obstbaumuseum

Lana Brandis-Waalweg 4 Tel. 0473 564 387 info@obstbaumuseum.it

Öffnungszeiten: 04.04. bis 29.10. April, Mai, September und Oktober: Mo bis Sa 10.17 Uhr Juni, Juli, August: Mo bis Fr 9-12.30 und 15.30-19 Uhr. Sonn-und Feiertage geschlossen.

Kleinbäuerliches Ambiente, Archäologie mit Funden vom Ganglegg, Waale und Wasserwosser Öffnungszeiten: Di - So: 10 - 12 • 15 - 18 Uhr Mo geschlossen - Feiertage geöffnet Lange Abende von Juli bis September mittwochs 20.30 - 22 Uhr

Churburg St. Prokulus Museum Naturns, St. Prokulus Str. Tel. 0473 673 139

www.prokulus.org - info@prokulus.org

Das Museum präsentiert 1500 Jahre Geschichte rund um die kunsthistorisch bedeutende St.-Prokulus-Kirche. In vier Bereichen werden die Spätantike, das Frühmittelalter, die Gotik und die Zeit der Pest im frühen 17. Jh. dargestellt. Ostern-Allerheiligen: Di-So 9.30 - 12 u. 14.30 - 17.30 Für Gruppen ab 10 Personen Führungen auch außerhalb der Saison und Öffnungszeiten, jedoch Voranmeldung per E-Mail erforderlich.

Öffnungszeiten: 19.03 - 06.11. Dienstag bis Sonntag von 10.00-17.00 Uhr. Geschlossen am: 24.12., 25.12.2011 und 01.01.2012

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JAHRE ANNI

Kunst Meran Meran Lauben 163 Tel. 0473 212 643

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr

Öffnungszeiten: 20. März bis 31. Oktober 10 - 12 Uhr und 14 - 16.30 Uhr Montag geschlossen, außer an Feiertagen

Trattla 246 Martell Tel. 0473 745027 Fax 0473 745256 info@culturamartell.com Di-Fr 9.00-12.00 & 14.30-18.00 Sa,So, Feiertag 14.30-18.00 vom 19.04.-30.04. und 24.05.-30.10.2011 Weitere Informationen erteilen der örtliche Tourismusverein, Tel. ++39 0473 744598 sowie das Nationalparkbüro in Glurns, Tel. ++39 0473 830430

Kreuzweg 4/c Prad am Stilfserjoch Tel. 0473 618212 Fax 0473 618213 info@aquaprad.com Di-Fr 9.00-12.00 & 14.30-18.00 Sa,So, Feiertag 14.30-18.00 ganzjährig Weitere Informationen erteilen der örtliche Tourismusverein, Tel. ++39 0473 616034 sowie das Nationalparkbüro in Glurns, Tel. ++39 0473 830430

St. Gertraud, Sägerhüttl 62 Tel. 0473 798 123 Fax 0473 798 079 info@lahner-saege.com

Benediktinerabtei Marienberg museum@marienberg.it www.marienberg.it

Öffnungszeiten: Ostern bis Nov.: Mo - Sa Mitte Dez. - Ostern: Mo - Sa

Schluderns, Tel. 0473 615 241 www.churburg.com info@churburg.com

10 - 17 Uhr 13 - 16 Uhr

An kirchlichen Feiertagen geschlossen

Öffnungszeiten: bis 30. Oktober 2011 9.00 - 12.00 u. 13.30 - 17.30 Sa, So u. Feiertage 14.30 - 18.00 Montag geschlossen Bis Mitte Oktober findet jeden Dienstag und Donnerstag um 15 Uhr eine Vorführung der Venezianersäge und Getreidemühle statt. Dauerausstellung: Wald und Holz - Sonderausstellung: Holztrift über die Falschauer

Meraner Stadtanzeiger Jahrgang 3 Ausgabe 18  

Meraner Lauben in Ketten Porträt Johann Pöder AFC Obermais Törggelen