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Jahrgang 2, Nr. 5, März 2010 14-tägig. Versand im P.A. 70% DCB Bozen, Gebühr bezahlt/taxe percue - mit Werbebeilage I.P. Bei Unzustellbarkeit an das CPO Amt in Bozen zurücksenden, kostenpflichtige Rückgabe an den Absender - Nur im Abonnement erhältlich - Einzelpreis 0,80 €

Jahrgang 2 | Ausgabe 5 Freitag, 12. März 2010

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Frühling Museen und Ausstellungen Starkstromleitung unter der Etsch Frischmilch vom Bauernhof


Museen Thema der undSeite Ausstellungen

12. März 2010 · Nr. 5 · Seite 2 Projekt2

Museen der Stadt Meran

Castel Lebenberg

Stadtarchiv Meran Meran, Passeirer Gasse 7, Tel.: 0473 270 038 elmar.gobbi@gemeinde.meran.bz.it

Stadtmuseum Meran Meran, Rennweg 42/A Tel.: 0473 236 015 - 0473 270 038 Im Museum finden Sie Mineralien, archäologische Fundstücke aus der Umgebung, Gemälde vom 17. Jh. bis heute, eine mittelalterliche Skulpturensammlung, aber auch volkskundliche Raritäten wie eine bewegliche Fastenkrippe mit über 200 Figuren und einen Saltner. Besonders stolz sind wir auf das Modell der Schreibmaschine von Peter Mitterhofer und einen Originalabguss der Totenmaske von Kaiser Napoleon. Öffnungszeiten: Di - Sa: 10 - 17 Uhr - Sonntag: 10 - 13 Uhr

Landesfürstliche Burg Meran, Galileistraße, Tel.: 0473 250 329 Die Landesfürstliche Burg ist ein erstklassiges Objekt, um die spätmittelalterlichen Lebensgewohnheiten zu studieren. Möbel, Küchengeräte, einer der ältesten, erhaltenen Kachelöfen, Porträts, Musikinstrumente und Waffen lassen eine längst vergangene Epoche wiedererstehen. Öffnungszeiten: Di- Sa: 10 - 17 Uhr, Sonn- u. Feiertage: 10 - 13 Uhr

Frauenmuseum

Meran, Lauben 68, Tel. 0473 231 216

www.museia.org • info@museia.org Mo bis Fr: 10 - 12 Uhr, 14 - 17 Uhr Samstag: 10 - 12.30 Uhr

Jüdisches Museum Meran, Schillerstraße 14 Tel. 0473 236 127

www.meranoebraica.it Ganzjährig geöffnet: Di, Mi 15 - 18 u. Do, Fr 9 - 12 An jüdischen Feiertagen geschlossen. Führungen nach Anmeldung: Tel. 0473 201 300

39017 Schenna, Schlossweg 14 Von 29. März bis 30. Oktober 2010 Nur mit Führung zu besichtigen, täglich jeweils um: 10.30 / 11.30 / 14.00 / 15.00 Uhr Sonntag Ruhetag; Sonderführungen bei vorheriger Absprache möglich; Ermäßigung mit TouristCard und für Busreisegruppen ab 20 Personen; Tipp: Besuchen Sie das Mausoleum Erzherzog Johanns am Kirchhügel; T: 0473 945630, F: 0473 945351 I: www.schloss-schenna.com M: info@schloss-schenna.com

Landwirtschaftsmuseum

Dorf Tirol, Brunnenburg, Schlossweg 17 Tel. 0473 923 533

museum.brunnenburg@gmx.net Öffnungszeiten: April-Oktober, Mittwoch bis Montag 10 - 17 Uhr

Meran, St.-Valentin-Str. 51 a Tel. 0473 270 172 www.touriseum.it • info@touriseum.it Südtiroler Landesmuseum für Tourismus im Schloss Trauttmansdorff Meran. Öffnungszeiten: 1. April bis 15. Nov 9 - 18 Uhr 15. Mai bis 15. September 9.00 - 21.00 Uhr

Tscherms, Lebenbergerstr. 15 Tel. 0473 561 425 / 0473 550 539 e-mail: avanrossem@gmx.net

Öffnungszeiten: Tägliche Führungen von 10.30 bis 12.30 Uhr und von 14.00 bis 16.30 Uhr. Sonntag Ruhetag. Spezielle museumspädagogische Führungen für Schulen nur nach Voranmeldung.

11.04.2007

9:07 Uhr

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Südtiroler Obstbaumuseum SÜDTIROLER OBSTBAUMUSEUM

Lana - Brandis-Waalweg 4 Tel. 0473 564 387 - info@obstbaumuseum.it Öffnungszeiten : (Montag Ruhetag) 1. April bis 7. Nov., Di. - Sa. 10 - 12, 14 17 Uhr Sonn- und Feiertage 14 - 18 Uhr März, April und Oktober nur Sonntags Von 10.00 – 12.00 Uhr Mai bis Ende September Dienstag, Freitag von 11.00 – 12.00 Uhr von 15.00 – 17.00 Uhr Sonntag von 10.00 – 12.00 Uhr und 15.00 – 17.00 Uhr

Ultner Talmuseum Anmeldung/prenotazione:Tel. 0473 790147 oder 0473 790374

Schreibmaschinenmuseum

Schloss Tirol

Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte

Dorf Tirol, Schlossweg 24, Tel. 0473 220 221 E-Mail: info@schlosstirol.it Öffnungszeiten: (Montag Ruhetag) von Mitte März bis Ende November von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr Tägliche Führungen: um 10.15 und 14 Uhr deutsch, um 11.30 und um 15.15 Uhr italienisch. Führungen: Führungen für Gruppen und museumspädagogische Führungen für Schulklassen nur nach Voranmeldung.

Russisch-orthodoxe Gedenkstätte

Meran, Schafferstraße 21 Tel. 0471 979 328

Die russisch-orthodoxe Gedenkstätte wurde von Nadezda Borodina gegründet. Dem hl. Nikolaus ist die kleine Kirche geweiht, die angebaut ist. Ganzjährig geöffnet, außer Weihnachten und Ostern: 1. und 3. Sa im Monat 9 – 13 Uhr Führungen nach Anmeldung

Jaufenburg

St. Leonhard/ Schlossweg 45 Tel. 0473 659086

Pass.,

www.museum.passeier.it info@museum.passeier.it Öffnungszeiten: 3. Mai bis 15. Oktober, Dienstag 10 - 12, Donnerstag und Sonntag 16 - 18 Uhr. Sonderveranstaltungen: Kabarett, museumspädagogische Programme für Schulklassen, „Geisternächte für Kinder”. Museum Passeier Andreas Hofer St. Leonhard/ Pass., Passeirerstr. 72 Tel. 0473 659 086 www.museum.passeier.it info@museum.passeier.it Neuer Parcours „Helden & Hofer”, Volkskunde- und Freilichtbereich Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr Im Aug. und Sep. auch montags geöffnet. Führungen: täglich außer montags um 16 Uhr ohne Voranmeldung. Alle anderen Führungen für Gruppen ab 10 Personen auf Voranmeldung. Sonderveranstaltungen: Museumspädagogische Programme für Schulklassen, Brotbacktage.

Peter Mitterhofer Partschins, Kirchplatz 10, Tel. 0473 967 581 www.schreibmaschinenmuseum.com info@schreibmaschinenmuseum.com Öffnungszeiten: April - Oktober Mo + Fr 15.00 - 18.00 Uhr Di - Do 10.00 - 12.00, 15.00 - 18.00 Uhr Sa 10.00 - 12.00 Uhr Sonderführungen: Juni - August jeden Montag, 20.30 Uhr. Führungen für Gruppen das ganze Jahr über gegen Voranmeldung.

St. Prokulus Museum Naturns, St. Prokulus Str. Tel. 0473 673 139

www.prokulus.org - info@prokulus.org Das Museum präsentiert 1500 Jahre Geschichte rund um die kunsthistorisch bedeutende St.-Prokulus-Kirche. In vier Bereichen werden die Spätantike, das Frühmittelalter, die Gotik und die Zeit der Pest im frühen 17. Jh. dargestellt. Ostern-Allerheiligen: Di-So 9.30 - 12 u. 14.30 - 17.30 Für Gruppen ab 10 Personen Führungen auch außerhalb der Saison und Öffnungszeiten, jedoch Voranmeldung per E-Mail erforderlich.

Archeoparc Schnals

St. Nikolaus, Ultental Marzo, aprile e ottobre solo la domenica ore 10.00 – 12.00

Tel. 0473 790 147 / 0473 790 374 maggio fino settembre martedí, venerdí ore: 11.00 – 12.00 15.00 – 17.00 domenica ore 10,00 – 12.00 e ore 15.00 – 17.00

Öffnungszeiten: März, April und Oktober nur sonntags von 10 bis 12 Uhr. Von Mai bis Ende September Dienstag, Freitag von 11 bis12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr, Sonntag von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr.

Vintschger Museum

Schluderns, Meraner Str. 1 Tel. 0473 615 590 vintschgermuseum@rolmail.net Kleinbäuerliches Ambiente, Archäologie mit Funden vom Ganglegg, Waale und Wasserwosser Öffnungszeiten: Di - So: 10 - 12 • 15 - 18 Uhr Mo geschlossen - Feiertage geöffnet von Juli bis September mittwochs 20.30 - 22 Uhr

Kreuzweg 4/c Prad am Stilfserjoch Tel. 0473 618212 Fax 0473 618213 info@aquaprad.com Weitere Informationen erteilen der örtliche Tourismusverein, Tel. ++39 0473 616034 sowie das Nationalparkbüro in Glurns, Tel. ++39 0473 830430

Unser Frau 163 - Tel. 0473 676 020 info@archeoparc.it - www.archeoparc.it

Öffnungszeiten:

5. April bis 2. November, Di-So 1018 Uhr Im Juli und August und an Feiertagen auch montags geöffnet. Führungen: Sonntag um 15.00 Uhr und auf Anfrage Täglich drei Mitmachangebote für Jung und Alt

Churburg

Schluderns

info@churburg.it www.churburg.com Tel. 0473 615 241

Öffnungszeiten: 20. März-1. November 10 - 12 Uhr und 14 - 16.30 Uhr Montag geschlossen, außer an Feiertagen

Benediktinerabtei Marienberg museum@marienberg.it www.marienberg.it

Öffnungszeiten: Ostern bis Nov.: Mo - Sa 10 - 17 Uhr Mie Dez. - Ostern: Mo - Sa 13 - 16 Uhr

An kirchlichen Feiertagen geschlossen

Trafoi 57 Stilfs Tel. 0473 612031 Fax 0473 612284 info@naturatrafoi.com Weitere Informationen erteilen der örtliche Tourismusverein, Tel. ++39 0473613015 sowie das Nationalparkbüro in Glurns, Tel. ++39 0473 830430

Trala 246 Martell Tel. 0473 745027 Fax 0473 745256 info@culturamartell.com Weitere Informationen erteilen der örtliche Tourismusverein, Tel. ++39 0473 744598 sowie das Nationalparkbüro in Glurns, Tel. ++39 0473 830430

Fossilienschau am Rathaus Mölten, Dorf 18, Tel. 0471 668 001

Ganzjährig frei zugänglich. Führungen nach Anmeldung: Tel. 0471 668 055

Werbung für Ihr Museum auf dieser Seite: 26 € pro Ausgabe bei 8 Ausgaben bis Saisonende

Wir bitten, Sonderveranstalungen und Änderungen rechtzeitig mitzuteilen. An die Redaktion des Meraner Stadtanzeigers: redaktion@meraner.eu


Zum Titelthema

12. März 2010 · Nr. 5 · Seite 3

Fenster zur Welt Die globale Null

Frühling

von Ulrich Ladurner

Keine andere Jahreszeit wird von den meisten Menschen so sehnsüchtig erwartet wie der Frühling. Nach den grauen und kalten Tagen des Winters öffnen sich unsere Herzen bereitwillig dem Licht und der Wärme. Mit eiserner Hand hielt der Winter heuer Natur und Mensch länger als gewohnt im Griff. Alle Versuche des Frühlings, gegen diese hartnäckige Übermacht anzukommen, erstickten im Keime. Doch bald geschieht das, woran wir schon nicht mehr glauben konnten: Der Frühling beginnt. Mit unbändiger Gewalt tritt er gegen den immer schwächer werdenden Winter an, zwingt diesen zum Abtreten und nimmt Besitz von Garten, Feld, Wiese und Wald. Aus der von Frost und Eis gezeichneten Erde brechen die Spitzen des ersten Grüns und verbreiten Hoffnung. Mit Staunen verfolgen wir dieses Wunder, dem wir alle Jahre aufs Neue beiwohnen können. Es ist ein Wunder für all jene, die das Schauen und Genießen nicht verlernt haben. Doch man muss hinschauen, um das Einmalige zu er-

kennen, man muss es an sich heranlassen, um es zu genießen. Während an kühleren Plätzen die Sonne noch den Schnee in den Kreislauf des Wassers zurückgibt, bricht an anderer Stelle die Fülle der Natur in mannigfacher Vielfalt auf. Sie formt Blätter an den kahlen Zweigen, gibt den Wiesen ihre Farbe zurück, verhilft Millionen von bunten Blumen zu neuem Leben. Sie verleiht unserer Welt mit Farbe, Helligkeit und Wärme ein neues Aussehen. Sie erweckt die Tiere aus ihrer Ruhe und bringt die Vögel sogar dazu, ihre neu entdeckte Lebensfreude als Gesang zu artikulieren. Durch die klimatisch günstige Lage unserer Stadt erreicht die Farbenpracht hier eine außergewöhnliche Intensität und entwickelt der Frühling ein besonders vielfältiges Ausmaß farbenfroher Erscheinungsformen. Die Stadtgärtner setzen mit den fantasie- und kunstvoll gestalteten Anlagen auf Plätzen, Promenaden und Straßen dem Frühling noch eine Krone auf. Auch wir Menschen können uns dem Banne der aufbrechenden Na-

tur und der neuen Zeit nicht entziehen. Alles Düstere und Enge legen wir mit den warmen Kleidern ab. Wir öffnen die Fenster unserer Wohnungen und lassen den Duft und die leicht erwärmte Luft einziehen in unser Haus, in unser Leben. Wir spüren den frischen, neuen Atem, der unseren Körper durchströmt. Wir gebären Gedanken, die uns froh und zuversichtlich in die Zukunft schauen lassen. Wir verspüren Kraft und Energie und Freude an dem, was draußen vor unseren Augen geschieht. Wir öffnen unser Herz und lassen den Frühling einziehen. mb

Titelseite: Frühling an der Passer; Foto mb

Deine Gesundheit in besten Händen Tel. 0473 564 862 - 9°° - 12°° Uhr

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Impressum Eigentümer & Herausgeber: Meraner Medien GmbH, Meran, Romstraße 152 Eintragung: Landesgericht Bozen Nr 14/09 27.06.09 und Änderungen Presserechtlich verantwortlich: Klaus Innerhofer Redaktion: Helmuth Tschigg (ht), Margareth Bernard (mb), Reinhold Ebner (re), Dr. Walter Egger (we), Sophie Eisath (se), Dr. Markus Fritz (mf), Dr. Luis Fuchs (lf), Dr. Elfriede Zöggeler-Gabrieli (ezg), Conny Hölzl Gamper (ch), Dr. Gerhard Hölzl (gh), Herbert Lahn (hl), Dr. Johannes Ortner (jo), Dr. Erik Platzer (ep), Dr. Egon Gerhard Schenk (es), Dr. Franz Summerer (fs) Layout: Daniel Pichler (dp) Anschrift: 39012 Meran, Romstraße 152, Tel. & Fax 0473 491 678, Handy 333 4545 775 e-mail: redaktion@meraner.eu - werbung@meraner.eu Druck / Auflage: Athesiadruck, 8.000 Stück, erscheint 14-tägig Bankverbdinung: Raiffeisenkasse Meran • IT97 N 08133 58591 0000 1010 0841 Im Sinne des Art. 1 des Ges. Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote, sei es im Kleinanzeiger wie auch in Formatanzeigen, sich ohne Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechts beziehen. Fotos ohne Quellenangabe wurden von den Einsendern geliefert oder stammen aus der Redaktion. Inserate, die mit „meraner“ gekennzeichnet sind, dürfen nur mit unserer Einwilligung reproduziert werden.

Nächste Ausgabe

am Freitag, dem 26. März Redaktionsschluss am Montag, dem 22. März, 12.00 Uhr Für ganz Eilige bereits am 23. März zum Herunterladen: www.meraner.eu

Eine Welt ohne Atomwaffen. Das ist ein Ziel, das US–Präsident Barack Obama formuliert hat. „Global Zero“ nennt er die Vision. Es klingt nach Träumerei. Doch Obama hat prominente Unterstützer. Zu ihnen zählen die ehemaligen Außenminister der USA, Henry Kissinger und George Shultz, der ehemalige Verteidigungsminister William Perry und der prominente Senator Sam Nunn. Sie schrieben vor mehr als einem Jahr einen offenen Brief, in dem sie eine Welt ohne Kernwaffen fordern. Der Brief war eine große Überraschung. Denn die Unterzeichner gehören den sogenannten Realisten an. Das heißt: Sie glauben an Atomwaffen als Mittel der internationalen Politik. Was hat den Sinneswandel ausgelöst? Zu Zeiten des Kalten Krieges verfügten die Kontrahenten USA und Sowjetunion über furchterregende Atomwaffenarsenale. Sie hätten damit den gesamten Globus gleich mehrmals in die Luft sprengen können. Mindestens einmal, während der Kubakrise 1962, schrammte die Welt an der ultimativen Katastrophe vorbei. Das allein war und ist Beweis genug, dass man mit Atomwaffen auf Dauer nicht leben kann. Das Risiko ist zu groß. Die Kubakrise hinderte die Supermächte zwar nicht daran, weiter atomar aufzurüsten, doch kam es bald zu einer Reihe von Verträgen, die eine Verbreitung der Atomwaffen verhindern sollten. Eine Welt ohne Atomwaffen schien kein realistisches Ziel zu sein. Aber es schien möglich, die Anzahl der Atomwaffenstaaten zu begrenzen. Das ist einigermaßen gelungen. Als der sogenannte „Nichtverbreitungsvertrag“ 1970 in Kraft trat, gab es fünf Atommächte. Heute gibt es deren zehn. Das ist viel, zu viel. Doch ist es weniger als man in den sechziger Jahren erwartet hatte. Damals ging man davon aus, dass innerhalb kürzester Zeit 30 Staaten die Atombombe besitzen würden. Der „Nichtverbreitungsvertrag“ war also ein Erfolg. Im kommenden Mai steht die Erneuerung dieses Vertrages ans. Gleichzeitig scheint es so zu sein, dass der Iran die Bombe bauen will – und wohl auch bald bauen könnte. Geschieht das, wird sich eine Spirale atomarer Aufrüstung im Nahen und Mittleren Osten in Gang setzen — in der konfliktreichsten Region der Erde! Darum drängt Obama. Darum drängen Männer wie Kissinger auf totale Abrüstung. Die Gefahr, dass Atomwaffen sich völlig unkontrolliert verbreiten, ist größer denn je. Ob Obama das Ziel erreichen kann, ist nicht zu beurteilen. Er tut aber das Richtige: Er setzt der drohenden Gefahr eine Vision entgegen.


Nachrichten aus der Gemeinde Meraner Gedanken „Best Practice“ von Bürgermeister Dr. Günther Januth

Der immer häufiger gebrauchte Begriff im Titel, der aus der Betriebswirtschaft stammt und auch in der Kommunalverwaltung verwendet wird, kann frei als „optimaler Ablauf“, „vorbildliche Methode“ oder „beste Vorgehensweise“ übersetzt werden. Wissend, dass es nicht immer nur solche gibt, möchte ich diese Rubrik diesmal nutzen, um – nicht ganz ohne Stolz – über ein Musterbeispiel aus der Meraner Stadtverwaltung zu berichten. Ich hole etwas aus: In einem so genannten „Masterplan“ haben wir unter anderem den kurz- und mittelfristigen Bedarf an Kindergartenplätzen nachgewiesen – um dem Nachwuchs auch in Zukunft verlässlich solche garantieren zu können. Dann kam eine Entscheidung des Landes, die zwar nicht grundsätzlich falsch ist, aber unsere Planung komplett über den Haufen geworfen hat: Das Kindergartenalter wurde heruntergesetzt. Mit einem Schlag reichten unsere Plätze nicht mehr aus. Was tun – vor allem im Hinblick auf den nahenden Beginn des Kindergartenjahres? Und hier beginnt die „Erfolgsgeschichte“: Ein neuer Kindergarten musste her! Innerhalb kurzer Zeit stand der Texelpark als Standort fest. Auch wenn es Kritik hagelte, hielten wir daran fest: Die Entscheidung war nämlich aufgrund einer Erhebung getroffen worden, wo die Kinder wohnen – und wie sie am schnellsten und sichersten einen zentral gelegenen Kindergarten erreichen. ZWEI WOCHEN wurde hausintern gearbeitet; dann legten Architektin Anita Schenk und Zeichner Giuseppe Giacomuzzi das Projekt vor: für eine ansprechende einstöckige Fertigbaukonstruktion aus Holz (mit großen Fensterflächen und mit Klimahausstandard A), welche eine Montage in kurzer Zeit möglich machte. Zwei deutsche und zwei italienische Kindergartensektionen sollten auf den rund 1000 Quadratmetern eine Heimstätte finden. Es folgten Genehmigung, Finanzierung und Ausschreibung – alles ohne viel Zeit zu verlieren. Die Verwirklichung des Baus wurde selbstverständlich nach außen gegeben – und zwar an die Firma Heinrich Brugger. Als Projektsteurer hatte mit Giorgio Delladio ein Gemeindetechniker die Zügel in der Hand. Und gedauert haben diese Arbeiten knapp DREI MONATE – dann war das moderne Gebäude für die Kinder nutzbar! Fast gleichzeitig wurde übrigens in Obermais auch eine neue Sektion des Kindergartens St. Georg errichtet; auch in diesem Fall ist zwischen Planung und Fertigstellung nur denkbar wenig Zeit vergangen. „Beste Praxis“ also! Herzlichst

12. März 2010 · Nr. 5 · Seite 4

Fraktionssprecher der SVP berichtet aus dem Gemeinderat

Gemeinderatssitzung vom 24. und 25.02.10 Zeitplan für die Stadtgemeinde Meran Der erste Tagesordnungspunkt befasste sich mit der Genehmigung des Zeitplanes für die Stadtgemeinde Meran: „Bessere Zeiten für die Stadt“. Dieser Plan ist für Städte über 30.000 Einwohner eine gesetzliche Vorschrift und schien auch im Koalitionsprogramm der jetzigen Stadtregierung auf. Der Gemeindeausschuss hatte deshalb den Sozialwissenschaftler und Vorsitzenden der Meraner Zeitbank, Konrad Walter, mit der Ausarbeitung des Zeitplans der Stadt Meran beauftragt. Er besteht aus vier Teilprojekten: 1.) Erhebung und Harmonisierung der Zeiten der Stadt 2.) Einführung des Carpoolings im Burggrafenamt und Ausweitung des CarsharingDienstes 3.) Betreuung nach dem Prinzip der Nachbarschaftshilfe bei Zeitbanken (Pilotprojekt) 4.) Vereinbarkeit von Familie und Beruf (2 Pilotprojekte). Als Beispiele wurden folgende Überlegungen angeführt: zu 1.) Der Beginn der Schulen könnte auseinandergezogen werden auf einen Zeitraum von 7.458.30 Uhr. Der Verkehr und besonders die Auslastung der öffentlichen Verkehrsmittel würden sich am Morgen besser verteilen - ähnlich dem Turnusdienst der Apotheken könnten auch Restaurants und Bars am Sonntag oder in Zeiträumen, wo wenig Fremdenverkehr gegeben ist, eine Mindestanzahl an Betriebsöffnungen gewährleisten die Anschlüsse der öffentlichen Verkehrsmittel sollten überprüft und wo notwendig besser koordiniert werden - es sollte einen langen „Einkaufs- und Bürgertag“ pro Woche geben - die Öffnungszeiten der Freizeiteinrichtungen sollten gut koordiniert und deren Pflege eventuell nach dem Prinzip der Nachbarschaftshilfe erfolgen - die Gleitzeitarbeit in öffentlichen Betrieben sollte ausgebaut werden Wartezeiten in öffentlichen Einrichtungen sollten verkürzt - Ruhezeiten festgelegt und geschützt werden. zu 2.) Durch Neuorganisation und Ausweitung der bereits bestehenden Mitfahrbörse sollten Pendler veranlasst werden, nicht mehr allein sondern zusammen mit anderen ihren Arbeitsplatz in Meran anzufahren - die Warenzustellung sollte besser koordiniert und zentralisiert werden - der CarsharingDienst soll ausgebaut werden. zu 3.) Die Nachbarschaftshilfe sollte gefördert werden. Man kann

in diesem Rahmen Leistungen erbringen, für die man entweder mit Gutscheinen (z.B. für Freizeiteinrichtungen) entlohnt oder mit späterer Inanspruchnahme von eben solchen Leistungen vergütet wird. zu 4.) Das Grundkonzept liegt in der Ersetzung von zeitweise aus Familiengründen nicht verfügbaren Angestellten durch geschultes Personal, das abrufbereit zur Verfügung steht und über flexible Arbeitsverträge angestellt wird. Wie der Bürgermeister in seiner Stellungnahme erklärte, stellt dieser Plan einen Anfang und vor allem einen Rahmen dar, der nun von der Bevölkerung der Stadt (auch mittels der Stadtviertelräte) und teilweise der Umgebung sowie den Vertretern von Verbänden, Vereinen und anderen Organisationen ausgefüllt werden muss. Diese Vorgangsweise erfordert mehr Zeit, ist allerdings nachhaltiger und fördert das zivilgesellschaftliche Engagement der Stadtbewohner/innen. Der Veränderungsprozess soll auf keinen Fall von oben herab vorgegeben werden. In der nachfolgenden Diskussion konnten Fragen an den Projektleiter gestellt oder politische Stellungnahmen abgegeben werden. Konrad Walter beantwortete die technischen Fragen und wies noch einmal darauf hin, dass die Ausarbeitung mit der Bevölkerung gemeinsam erfolgen muss. Man wird jetzt mit den vorgeschlagenen Punkten beginnen und je nach Fortschritt oder Notwendigkeit neue Punkte hinzunehmen. Der Punkt wurde nach längerer Diskussion mit großer Mehrheit genehmigt. Genehmigung der Verordnung über die Videoüberwachung Der zweite Tagesordnungspunkt betraf die Genehmigung der Gemeindeverordnung über die Videoüberwachung: Das 11 Punkte umfassende Dokument regelt diese heikle Materie entsprechend den gesetzlichen Vorschriften. Die Zwecke von solchen Anlagen sind die Ergreifung von Vorbeugungsund Sicherheitsmaßnahmen im Gemeindegebiet, die Erhebung anonymer Daten zur Untersuchung der Verkehrsflüsse und für die Erstellung der kommunalen Verkehrspläne, die Erhebung von Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung, die Überwachung des öffentlichen Verkehrs und der Schutz des Gemeindevermögens. Zurzeit sind solche Anlagen am Städtischen Friedhof, beim Stadtmuseum, an der Landesfürstlichen Burg, in der Postgranzstraße, am Rathaus, in der gemeindeeigenen Parkanlage in Sinich und am Busbahnhof an

der Piavestraße in Betrieb. Zusätzlich gibt es Verkehrsüberwachungskameras an den Stadteinfahrten und eine mobile Kamera auf einem Polizeiauto. Die Aufnahmen werden aufgezeichnet und nach einer bestimmten Zeitspanne gelöscht. Außer den Bildern der Verkehrsüberwachungskameras werden die Bilder nicht live kontrolliert, sondern nur auf gerichtliche Anfrage. Die rechte Opposition sprach sich uneingeschränkt für diesen Tagesordnungspunkt aus und forderte sogar dessen Ausweitung, die Grünen warnten hingegen vor einem zu starken Eingriff in die Privatsphäre. Der Bürgermeister versicherte, dass die Aufnahmen der Videokameras nur bei Straftaten und unter Einhaltung aller gesetzlichen Richtlinien eingesehen werden können. Auch wies er darauf hin, dass die zufällige Häufung von Straftaten in letzter Zeit keinen Spiegel der Realität darstellt. Meran ist und bleibt eine sichere und friedliche Stadt. Die Grünen brachten zwei Abänderungsanträge ein: Einer wurde auf Vorschlag der Mehrheit abgeändert und dann angenommen, der andere abgelehnt. Der Tagesordnungspunkt wurde mit großer Mehrheit genehmigt. Abänderung des Durchführungsplans in der Alpinistraße Der dritte Tagesordnungspunkt, eine Abänderung des Durchführungsplanes in der Alpinistraße betreffend, wurde vom Bürgermeister zurückgezogen, weil der italienische Mehrheitspartner dieses nach Svp Meinung und Urteil des Gestaltungsbeirates verbesserte Projekt nicht mittragen wollte. Beschlussanträge der Opposition Als nächster Punkt standen Beschlussanträge der Opposition auf dem Programm. In seinem Beschlussantrag forderte Carmelo Genovese (FI), dass der Bürgermeister verpflichtet wird, alles zu unternehmen, um das Kreuz in öffentlichen Einrichtungen zu schützen. Die rechte Opposition unterstützte diesen Antrag, während die Vertreter der Grünen und Rifondazione Comunista laizistische Grundsätze vertraten. Zudem warnten sie vor dem fremdenfeindlichen Aspekt dieser Thematik. Reinhild Campidell bemängelte hingegen die Vorgangsweise des Einbringers. Sie hätte sich ein gemeinsames Papier des Gemeinderates zu diesem Thema gewünscht. Auch kritisierte sie die unterschwellige Absicht, durch die Abstimmung die Gemeinderäte in gute (für das Kreuz) und schlechte (die das Kreuz in öffentlichen Einrichtungen nicht unbedingt belas-


Nachrichten aus der Gemeinde

12. März 2010 · Nr. 5 · Seite 5 sen möchten) einzuteilen. Dieser Ansicht waren auch die SVP-Vertreter. Für die Mehrheit nahm deshalb der Bürgermeister zu diesem Thema Stellung: Er stellte fest, dass zurzeit immer noch ein königliches Gesetz aus dem Jahre 1927 Gültigkeit hat, das das Anbringen von Kreuzen in öffentlichen Gebäuden vorsieht. Zudem behängt am Europäischen Gerichtshof ein Rekurs gegen die (nicht von allen nachvollziehbare) Entscheidung vom Herbst letzten Jahres. Die Gemeindeverwaltung beabsichtigt deshalb nicht einzugreifen und den Status quo (also die Kreuze) beizubehalten. Auf keinen Fall möchte man ein solches Thema aber verpolitisieren, wie es im Beschlussantrag versucht wurde, indem man das Kreuz auch zum Symbol der nationalen Einheit hochstilisierte. In diesem Sinne wurde der Beschlussantrag auch abgelehnt. (Diese Abstimmung ist ein Beispiel auch für andere, wo man grundsätzlich den Inhalt der Beschlussanträge teilt, aber mit der Art und dem Hintergrund der Einbringung

nicht einverstanden ist, oder sich nicht zuständig erachtet und deshalb durch Enthaltung ablehnt.) Der nächste Beschlussantrag, eingebracht von Oliari, Mayrhofer und Cortesia (AN), befasste sich mit den in eheähnlicher Gemeinschaft lebenden Paaren auch gleichgeschlechtlicher Natur, wobei der Gemeinderat das Land dazu auffordern sollte, eine entsprechend Bestimmung im Wohnbauförderungsgesetz abzuschaffen. Referent Luis Gurschler stellte fest, dass die Gemeinde Meran in ihrer Zuständigkeit, nämlich der Rangliste für Seniorenwohnungen, keine solchen Einschränkungen vorsieht. Für Landesgesetze sei man nicht zuständig, die entsprechenden Anträge sollten dort an zuständiger Stelle vorgebracht werden. Die Grünen und Rifondazione Comunista unterstützten den Antrag, während die Mehrheit sich enthielt, nicht ohne ihre Verwunderung darüber auszusprechen, dass ein solcher Vorschlag aus dem rechten Lager kommt, der normalerweise in diesen Fragen wenig

Sensibilität zeigt. Der Beschlussantrag wurde abgelehnt. Im nächsten Beschlussantrag forderten die Grünen die Einführung eines Gegenverkehrsbereiches für Fahrräder in der Pendlstraße. Nachdem der Bürgermeister Sicherheitsbedenken angemeldet und der SVP Fraktionssprecher darauf hingewiesen hatte, dass ein solcher Vorschlag nicht an den Gemeinderat, sondern an die Verkehrskommission zu richten sei, wurde der Antrag in diesem Sinne umformuliert und mit großer Mehrheit genehmigt. Im letzten Punkt, der behandelt wurde, forderten die Gemeinderäte Duso und Zaccaria (gemischte Fraktion) die Errichtung einer gemeinsamen Einsatzzentrale für die Stadtpolizei und die Staatspolizei. Der Bürgermeister erklärte, dass man in der Vergangenheit bereits Überlegungen in diese Richtung angestellt hat, aber die grundsätzlich verschieden institutionelle Ausrichtung der beiden Polizeiorgane habe zu einer negativen Bewertung geführt. Die Staatspolizei hat vor allem kriminal- und frem-

denpolizeiliche Aufgaben, während die Gemeindepolizei verkehrs-, gerichts- und sanitärpolizeiliche, sowie lizenzbezogene Aufgaben wahrnimmt. Man sah es deshalb als sinnvoll an, die Eigenständigkeit des Gemeindekorps zu erhalten. Die Tatsache, dass die Gemeindepolizei aus den verschiedenen Gründen ihre Dienste nur 20 Stunden am Tage (nicht von 02.00 bis 06.00 Uhr, aber länger als in den anderen Gemeinden) anbietet, dürfte nicht so sehr ins Gewicht fallen, gibt es doch zusätzlich zur Staatspolizei auch die Carabinieri, die einen Dienst rund um die Uhr gewährleisten. Der Bürgermeister wies aber auch darauf hin, dass eine Zusammenarbeit bereits bestehe und man gerade in Hinblick auf die jüngsten Ereignisse sehr gut zusammengearbeitet habe und dies auch in Zukunft so oder noch intensiver tun werde. Der Beschlussantrag wurde großteils durch Enthaltung abgelehnt. gh

Schnurloses Surfen im Bahnhofspark Im Sinne einer jugendgerechten Gestaltung des Bahnhofsparks wurden dort in den letzten Jahren verschiedene Verbesserungsmaßnahmen durchgeführt. Nun wurde auch eine Wireless-Zone errichtet. Der Bahnhofspark gehört zu den historischen Parkanlagen Merans, die im Zuge der Entwicklung Merans zur Kurstadt entstanden. Er wurde 1924 fertiggestellt. Erklärte Absicht war, eine grüne Verbindungsachse vom neuangelegten

Restaurant Pizzeria

Bahnhof zum Zentrum zu schaffen. Der Park weist eine Oberfläche von knapp 10.000 qm auf und zeichnet sich aus durch einen Baumbestand mit mächtigen, alten Exemplaren, Rasenflächen, Durchgangswege und eine Brunnenanlage. In den letzten Jahrzehnten wurde der Park fast ausschließlich als Durchgangsweg verwendet, der bestehende Freiraum wurde hingegen kaum wahrgenommen und nicht genutzt. Ein erklärtes Gestal-

Caregnato

tungsziel für diesen Park war es daher, eine sanfte multifunktionale Nutzung zu fördern, die Aufenthaltsqualität zu steigern, und dabei die landschaftliche Besonderheit zu respektieren und wertvolle historische Elemente zu erhalten. Nach Fertigstellung der neuen Brunnenanlage und der Einrichtung einer Hundezone im südwestlichen Teil wurde dann der Hauptweg mit einem neuen Belag realisiert. Entlang des Hauptweges wurden neue, moderne Elemente aufgestellt, die sowohl als Sitzmöglichkeiten dienen als auch bespielbar sind. Um die Fußgängeranbindung zu verbessern, wurde ein neuer Zugang von der St.-Josef-Straße realisiert. Rund um den Zuckerahorn, den weithin sichtbaren zentralen Solitärbaum, wurde eine Liegewiese geschaffen, die letzten Herbst eingesät wurde und ab heuer zugänglich sein wird.

fotos ht Die Wiese soll betreten werden und kann frei genutzt werden, z.B. zum Liegen, zum Lesen, zum Sonnenbaden. Darüber hinaus wurde im Park die Möglichkeit geschaffen, im Internet zu surfen. Im zentralen Teil der Anlage, rund um die Liegewiese, wurde nämlich eine WirelessZone errichtet. Es genügt, sich im Bürgeramt der Stadtgemeinde Meran anzumelden (im Parterre des Rathauses, Tel. 0473 250 133) – alle Berechtigten können dann kostenlos im Parkbereich die Wireless-Internetverbindung nutzen.

Raucherstube Arbeitermenü Großer Parkplatz

Großer Speisesaal, geeignet für 150 Personen

Sonntag Ruhetag Naturns, Stein 24 - Tel. 0473 667 230


Nachrichten aus der Gemeinde

12. März 2010 · Nr. 5 · Seite 6

Ausführungsprojekt für Kindergärten genehmigt

Stadt zählt insgesamt 375 Vereine

Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte Juni in Angriff genommen. Die Kosten belaufen sich auf 2 Millionen Euro. Der Meraner Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung das von der Genossenschaft SEAV erarbeitete Ausführungsprojekt zum Um- und Ausbau des Kindergartens Sinich sowie des Kindergartens Regina Elena genehmigt. Das Gebäude in Sinich, welches einen Kindergarten sowohl für die deutsche (1 Sektion) wie für die italienische Sprachgruppe (3 Sektionen) beherbergt, stammt aus den 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts. Viele Jahre lang blieb die Immobilie unverändert, bis 1983

Die Eintragung in das Gemeindeverzeichnis ist die Voraussetzung für die Gewährung von Zuschüssen für die laufende Tätigkeit. Im Sinne der Anerkennung und Förderung des Vereinswesens und zwecks Umsetzung der von der Gemeindesatzung vorgesehenen Beteiligungsformen hat die Stadtverwaltung ein öffentliches Verzeichnis der Vereine und Verbände eingeführt, welches jedes Jahr aktualisiert wird. Die Eintragung in dieses Verzeichnis hat folgende Auswirkungen: • sie ist die Voraussetzung für die Gewährung von Zuschüssen für die laufende Tätigkeit; • sie gibt den Vorrang bei der Zuweisung von Einrichtungen oder

ein erster Ausbau stattfand. Im Jahr 2005 wurde das Gebäude nach Westen hin erweitert. Bei dieser Gelegenheit baute man auch den Haupteingang zu einem großräumigen Eingangsbereich um. Das Projekt sieht die Erweiterung der bestehenden Gesamtkubatur auf rund 6.700 Kubikmeter vor. Die Errichtung von neuen Räumlichkeiten (Spiel- und Aufenthaltsräume, Umkleideräume und Toiletten) wird die Unterbringung und die Betreuung von insgesamt 90 Kindern ermöglichen. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte Juni 2010 in Angriff genommen. Die Kosten belaufen sich auf 2 Millionen Euro.

Bäume und Pollenallergien: Nützliche Auskünfte Online Für zahlreiche Menschen beginnt mit jedem Frühjahr eine neue Leidenszeit. Der neu bearbeitete Baumkataster liefert den heuschnupfengeplagten Mitbürgern wichtige Informationen Die Pollenallergie ist auch in der Passerstadt eine häufig verbreitete Krankheit. Deshalb bemüht sich die Meraner Stadtgärtnerei, keine allergieauslösenden Bäume und Sträucher anzupflanzen. Um den Heuschnupfengeplagten wichtige Informationen bereitzustellen, wurde kürzlich auch der digitale Baumkataster überarbeitet: Dort finden Bürger und Gäste nützliche Tipps zum Thema "Bäume und Pollenallergien" und zum "Pollen-

flugkalender". Die Statistiken wurden von den Fachleuten der Stadtgärtnerei in Zusammenarbeit mit Edith Bucher vom biologischen Landeslabor ausgearbeitet und Online gestellt. Der Großteil der öffentlichen Bäume weist ein niedriges allergenes Potential auf. Eine Kuriosität: Die oft zu Unrecht in Verruf geratenen Pappeln machen nur 3 % der gesamten städtischen Pollenflora aus. Das wird die Allergiker freuen, aber den allgemeinen Unmut über die lästige Blütenwolle kaum dämpfen. http://www.gemeinde.meran.bz.it/ de/download/Pollenflugkalender_der_wichtigsten_Baumarten.p df

Sprechstunden in der SVP-Bezirkskanzlei Meran, Sparkassenstraße 23, Terminvormerkung: Tel. 0473 236 526 ► SVP - Regionalratsvizepräsident ► SVP-Fraktionsvorsitzende im Regionalrat L. Abg. Seppl Lamprecht L. Abg. Rosa Zelger Thaler Mo, 15. März von 8 - 9 Uhr Do, 18. März von 18 - 19 Uhr Terminvormerkung erforderlich Terminvormerkung erforderlich ► Landesrat Florian Mussner Do, 08. April von 8 - 9 Uhr

Anmeldungen bei: Siegfried Gufler, Tel. 335 5467 100 oder im KVW Bezirksbüro Meran Tel. 0473 220 381

Sonntag, 14. März 2010 Wanderung durchs Frühlingstal Sonntag, 28. März 2010 Toblinosee - Ledrosee - Gardasee Ostermontag, 5. April 2010 Wallfahrt nach Madonna della Corona und Gardasee

Vereinssitzen zur zeitweiligen Nutzung; • sie berechtigt zur Ernennung von Vertretern in Kommissionen und/oder Arbeitsgruppen. In seiner jüngsten Sitzung hat der Stadtrat beschlossen, 11 neue Vereine in das Verzeichnis einzutragen, und zwar: Noi la Rete Oratorio San Pio X, Ascolto Giovani, Associazione culturale Serba Merano, Gruppo Teatrale "La Kombriccola", Südtiroler Dokumentationsstelle für Film Bild und Ton, Associazione sportiva Fit & Fun, Förderverein Palliative Care, Sinti nel Mondo, Corale cittadina Giuseppe Verdi, Amateursportverein Powerfit und Cooperativa Mairania 857. Somit zählt die Stadt Meran zurzeit insgesamt 375 Vereine.

Da die Demokratie jeden Menschen für vollwertig hält, glauben manche sogar, dass sie es tatsächlich sind. Gabriel Laub, 1928 – 1998, poln. Schriftsteller

Bekanntgabe: Wahlwerbung Im Sinne der Bestimmungen und Auswirkungen der Verfügung der „Garantiebehörde für das Kommunikationswesen“ wird im Zusammenhang mit den Gemeinderatswahlen am 16. Mai 2010 vom Unternehmen Meraner Medien GmbH in seiner Zuständigkeit für den Verkauf von Werbeflächen und das Beilegen von Prospekten (I.P.) im 14-tägigen Meraner Stadtanzeiger mitgeteilt, dass es gewillt ist, in dieser Zeitung im Rahmen der in der Verfügung der „Aufsichtsbehörde für das Kommunikationswesen“ enthaltenen Vorschriften Wahlpropaganda zu veröffentlichen, und zwar zu fol-

genden Bedingungen: Bei der Meraner Medien GmbH, Romstraße 152, liegt das Reglement für die Veröffentlichung von Wahlpropaganda auf, das sowohl die verfügbaren Werbeflächen wie die allgemeinen Zulassungsbedingungen enthält. Bei mehreren Anfragen um die gleiche Platzierung werden die Reservierungen nach Eingangsdatum und Uhrzeit vorgenommen. Deshalb bitten wir alle Interessierten, im Sinne der Gleichbehandlung die Werbeflächen frühzeitig zu buchen, damit möglichst alle Wünsche berücksichtigt werden können.

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Politik

12. März 2010 · Nr. 5 · Seite 7

Treffen der Arbeitnehmer unter dem Motto

„Deftiges und Heftiges“ Am 04. Februar luden die Meraner Arbeitnehmer zu ihrem jährlichen Gulaschessen und gemütlichen Politisieren unter dem Motto „Deftiges und Heftiges“ ein.

derkandidatur verkündete. Gemeinderat Gerhard Hölzl wies dann auf das von der SVP initiierte Bürgerprogramm hin. Man wird darin die Anliegen der Bürger festschreiben und forderte die Anwesenden auf, im Rahmen der Dis-

Gerhard Hölzl, Stefan Frötscher, Luis Gurschler, Peter Enz Der Vorsitzende der Arbeitnehmer, Stefan Frötscher, konnte an die 70 Interessierte begrüßen, darunter den ehemaligen Landtagsabgeordneten und Arbeitnehmer-Urgestein Erich Achmüller, sowie den Mentor der Meraner Sozialbewegung und ehemaligen Stadtrat, Hermann Raffeiner. Ein besonderer Gruß ging auch an die anwesenden Vertreter der Meraner Wirtschaft, Sepp Brunner, Walter Schrott und Georg Hörwarter, an den Obmann des Landwirtschaftsausschusses, Karl Trenkwalder, und die Ortsobfrau von Gratsch, Maria Clementi. Stefan Frötscher verwies auf die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Strömungen in der Meraner SVP, bekannt auch unter dem Begriff „Meraner Modell“. Anschließend folgte ein Resümee der letzten fünf Jahre und ein Ausblick auf die anstehenden Aufgaben durch den Sozialstadtrat Luis Gurschler, der bei dieser Gelegenheit zur Freude aller Anwesenden, seine Bereitschaft zur Wie-

Verkehrsverordnungen der Stadtgemeinde: Verdistraße: Vom 05.10.2009 bis zum 17.04.2010 gelten in der Verdistraße, im Teilstück Franziskusstraße/Parthanes-Hof, ein Fahrverbot und ein permanentes Parkverbot mit Zwangsabschleppung. Die Zufahrt der Anrainer ist je nach Stand der Arbeiten gewährleistet. Laberser Straße: Vom 11.01.2010 bis 26.03.2010 gilt auf der Laberser Straße, im Abschnitt von km 0,760 bis km 1,770, ein Fahrverbot (auch während der Nachtstunden sowie über das Wochenende, bzw. an arbeitsfreien Tagen). Umleitung: Katzensteinstraße (auf dem Abschnitt Marienheim /

kussion noch nicht geäußerte Wünsche vorzubringen. Die Diskussion wurde dann von Gemeinderat Peter Enz geleitet. Neben viel Lob für die geleistete Arbeit und dem damit verbundenen Wunsch, man möge doch so weiter machen, wurde auch die richtungsübergreifende Zusammenarbeit als positiv beurteilt. Nur so könnten die sozialen Anliegen, die schließlich im Interesse aller Meraner sind, weitergebracht werden. Zusammenfassend wurde in Bezug auf die anstehenden Gemeinderatswahlen festgehalten: Es braucht eine starke SVP, um in den Koalitionsverhandlungen und dem Land gegenüber Stärke zeigen zu können, es braucht eine starke Arbeitnehmervertretung, um soziale Anliegen weiterbringen zu können, und es braucht einen SVP-Bürgermeister als Garant für Kompetenz und Zukunftsperspektive. Der Abend klang in gemütlicher Runde mit musikalischer Umrahmung und kulinarischer Stärkung aus.

SVP-Arbeitnehmersozialausschuss:

Fragebogen für Senioren „Mitreden und mittun, helfen und sich helfen lassen“, so heißt eine Umfrage, die vom Meraner Sozialausschuss erarbeitet worden ist und von der sich die Meraner SVP Arbeitnehmer klare Rückmeldungen von den Senioren ihrer Stadt erwarten. Grundsätzlich möchten die Mitglieder des Arbeitnehmersozialausschusses von den älteren Bewohnern Merans wissen, in welchem sozialen Gefüge sie leben, wo die Menschen mittags essen, ob sie die Tagesstätte oder einen Seniorentreff besuchen und ob sie ehrenamtlich tätig sind. Gleichzeitig möchte man von den Senioren erfahren, ob sie bereit wären ihre Fähigkeiten für andere einzusetzen und ob sie diese in Anspruch nehmen würden. Zudem sind einige ganz konkrete Fragen

bezüglich des Informationsflusses, zu den Einrichtungen der Gemeinde und zum Wohnen im Alter enthalten. Eine wichtige Frage ist natürlich, welche Erwartungen die Meraner Senioren in Zukunft an die Gemeindevertreter stellen. Die 5 Arbeitnehmer/innen haben in der letzten Legislatur gezielt für die Bevölkerung gearbeitet. Damit diese Arbeit weiterhin gewährleistet wird, wendet sich der AN-Sozialausschuss bewusst in dieser persönlichen Weise an die Bürger, um auf direkte Art und Weise die Wünsche der Bevölkerung Merans in ihr Wahlprogramm aufzunehmen. Der Fragebogen kann in der Bezirkskanzlei der SVP, Sparkassenstr. 23, abgeholt und dort wieder, innerhalb März, abgegeben werden. Natürlich dürfen auch Nicht-SVP-Mitglieder den Fragebogen ausfüllen.

Stefan Frötscher, Christine Kuppelwieser, Peter Enz, Gerhard Hölzl

Genuss in der Therme Meran In Zusammenarbeit mit der Therme Meran überreicht der

Laberser Straße abwechselnder Einbahnverkehr mittels Ampelregelung).

Tagestickets als Geschenk

Sparkassenstraße: Vom 27.01.2010 bis 22.05.2010 gilt in der Sparkassenstraße ein Fahrverbot.

an die ersten 25 Abonnenten, welche im März 2010 den Betrag von 37,00 € auf unser Konto bei der Raiffeisenkasse Meran

Passerpromenade: Vom 08.02.1020 bis 07.05.2010 ausgenommen die Woche vor sowie jene nach dem Ostersonntag – bleibt die Passerpromenade auf dem Teilstück von der Otto-Huber-Straße bis zur Rätiastraße geschlossen. Fußweg Maria-Trost-Park / Schulen Untermais: Vom 03.03.2010 bis 21.04.2010 bleibt der Fußweg Maria-TrostPark/Schulen Erckert und Negrelli geschlossen.

IT97 N 08133 58591 0000 1010 0841 einzahlen.

39012 Meran, Romstraße 152 Tel. und FAX: 0473 491 678 E-Mail: werbung@meraner.eu Das ist kein Gewinnspiel, sondern eine Werbeaktion.


Politik

12. März 2010 · Nr. 5 · Seite 8

Bayrischer Hof: Endgültiger Abriss Meran verliert weiter an Flair Bereits im August wurden Teile des Hotels, unter anderem die bekannte Tanzhalle, abgerissen. Im Rahmen einer Diskussion im Meraner Gemeinderat meinte die zuständige Stadträtin, dass der Abriss noch nicht fix sei, anscheinend jedoch war alles nur eine Frage der Zeit. Das Hotel „Bayrischer Hof“ war ein einzigartiges Zeugnis Meraner Hotelarchitektur der Jahrhundertwende, dessen Jugendstilelemente nicht nur die Fassade des Hauses, sondern sogar die schmiedeeisernen Balkongeländer prägten. Auch der angebaute Tanzsaal, mit seinen lorbeerumrankten Fensterstuckaturen war für die Meraner Hotelarchitektur einzigartig und der Abriss dieses Gebäudes somit ein unwiederbringlicher Verlust für die gesamte Stadt. In den letzten Jahren wurden bereits mehrfach schützenswerte Gebäude in Meran dem Erdboden gleichgemacht und durch gesichtslose Neubauten ersetzt. Der Abriss des „Bayrischen Hofes“ setzt diese Serie der blinden Zerstörung nun fort, bemängelt Gemeinderätin Reinhild Campidell.

Die Meraner Gemeinderätin der Bewegung SüdTiroler Freiheit, Reinhild Campidell, kritisiert den endgültigen Abriss des Jugendstilhotels „Bayrischer Hof“ in Meran. Damit wird die Reihe des Abrisses von historischen Gebäuden in Meran weiter fortgesetzt und Meran verliert immer mehr von seinem besonderen Flair. Die neuen gesichtslosen Bauten werden das einstige Erscheinungsbild nicht ersetzen können.

Union Meran nominiert Arch. Karl Augsten als Bürgermeisterkandidat Der frühere Gemeinderat und bekannte Meraner Architekt, Karl Augsten, wird in Meran als Bürgermeisterkandidat der Union für Südtirol in die Gemeinderatswahl im Mai gehen. Im Rahmen einer Sitzung, bei welcher der Parteiobmann Andreas Pöder, Generalsekretär und Bezirksobmann Roland Stauder und Landesgeschäftsführerin Annelies Taber sowie Jugendchef Helmut Taber anwesend waren, wurde vor Kurzem zusammen mit anderen Kandidaten und Interessierten ein erster Überblick über die Themen-

landschaft in Meran entworfen. In den nächsten Tagen und Wochen soll die Kandidatenliste ausgebaut und das Wahlprogramm entwickelt werden.

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Die Opfer einer Generation Die einer Generation DerOpfer Freiheitskampf der

Der Freiheitskampf der

60er-Jahre 60er Jahre

Vortrag von Sepp Mitterhofer Vortrag von Sepp Mitterhofer (Anschließend Diskussion) (Anschließend Diskussion)

Freitag, 19. März 2010 Freitag, 19.-März 2010 20.00 Uhr Geroldsaal 20.00 Uhr - Geroldsaal in Rabland/Partschins in Rabland/Partschins Auf Dein Kommen freut sich die SÜD-TIROLER FREIHEIT - Ortsgruppe Partschins Auf Dein Kommen freut sich die SÜD-TIROLER FREIHEIT - Ortsgruppe Partschins

„Nur wir sind Garant, dass in Meran etwas weitergeht“

Von links: Stadtkomiteeobmann Toni Gögele, Bürgermeisterkandidat Günther Januth und Landessekretär Philipp Achammer: „Mit den Menschen arbeiten, für die Menschen arbeiten!“ Selbstbewusst zeigte sich die SVP Meran bei ihrem großen Stadtparteitag in der Spezialbierbrauerei Forst, bei dem Günther Januth als Bürgermeisterkandidat nominiert wurde. „Wir haben in den vergangenen fünf Jahren verantwortungsbewusst für die Stadt gearbeitet“, meinte Toni Gögele, „während unsere Koalitionspartner nur gestritten und die Oppositionskräfte nur polemisiert haben“. Stabile Verhältnisse seien auch in Meran die Voraussetzung, dass etwas weitergehe. Und für solche könne nur die SVP sorgen. Doch der Stadtkomiteeobmann mahnte auch: „Nicht immer wird diese Arbeit erkannt. Viele lassen sich von den ewigen NeinSagern verführen.“ Außerdem erkenne er eine abnehmende Motivation der Bürgerinnen und Bürger, überhaupt zur Wahl zu gehen: „Wir müssen den Leuten klar machen, dass sie es in der Hand haben, wer morgen in Meran das Sagen hat: jene, für die Politik ein Selbstzweck ist – oder jene, die auf allen Ebenen etwas weiterbringen!“ Bürgermeisterkandidat Günther Januth betonte gegenüber seinen Parteifreunden: „Wir alle haben einen Auftrag, an Meran weiterzuarbeiten.“ Die Stadt brauche einsatzbereite Akteure, die etwas weiterbringen – und nicht solche, die nur den Mund voll nehmen. In diesem Sinne habe man die Basis künftiger Arbeit im „Meraner Bürgerprogramm“ gelegt: Über Wochen war die Bevölkerung aufgerufen, ihre Wünsche, Anliegen und Ideen an

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die knapp 130 SVP-Funktionäre weiterzuleiten. Beim Stadtparteitag in Forst wurden nun diesbezüglich 33 Schwerpunkte vorgestellt: Die Kernpunkte sind zum einen die Bewahrung des Charakters von Meran und zum anderen das Sauberhalten der Straßen, Wege, Plätze und Parks in Meran. Der Programmentwurf enthält aber auch noch andere Punkte: das Lido erweitern, ein großes Jugendzentrum schaffen, einen Kinobetrieb gewährleisten, eine richtige Naherholungszone verwirklichen, den Pferderennplatz öffnen usw. – und nicht zuletzt die Bevölkerung beim Erstellen des neuen Bauleitplanes und bei der Verplanung des Militärareals einzubeziehen. Angesprochen wurde auch das Thema Wahlkampf. Schon früh hatte die SVP Meran geäußert, erst werde man sich um ein bürgernahes Programm bemühen, dann um einen fähigen Bürgermeisterkandidaten und dann um die restliche „Mannschaft“, welche die vorgegebenen Inhalte auch mitträgt. Man wolle die während der vergangenen fünf Jahre praktizierte Sachpolitik, die zu einer „neuen politischen Kultur“ in Meran geführt hat, bewusst gegen die markigen Sprüche anderer Parteien stellen – und ganz sicher keine Materialschlacht führen. In diese Kerbe schlug auch Gastreferent Herbert Dorfmann: „Demokratie funktioniert im Regelfall: Die Wählerschaft bekommt schon mit, was los ist. Sie irrt sich nur selten.“ Der EU-Abgeordnete unterstrich, dass vor allem Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Kompetenz gefragt seien.

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Politik

12. März 2010 · Nr. 5 · Seite 9

Interview mit Stadträtin Arch. Angelika Margesin Haltung schätze ich nicht. Daher habe ich für mich persönlich die Entscheidung getroffen, politisch aktiv zu werden.

Fr. Stadträtin, im Jahr 2005 sind Sie als politischer Neuling, sozusagen als „unbeschriebenes Blatt“ direkt in den Stadtrat gewählt worden, was durchaus unüblich ist. Nun, nach Ihrer ersten Legislatur stellen Sie sich wieder der Gemeinderatswahl. Warum? In den vergangenen Jahren habe ich Vieles umsetzen können, was die vorangegangene Verwaltung beschlossen hatte. Zahlreiche neue Projekte habe ich gemeinsam mit der amtierenden Verwaltung umgesetzt und für viele habe ich mit die Weichen gestellt. Man möchte meinen, 5 Jahre seien eine lange Zeit, aber politisch und verwaltungsmäßig ist es eine kurze und deshalb möchte ich auch weiterhin die auf den Weg gebrachten Projekte begleiten und abschließen, sowie Neues für Meran in Angriff nehmen. Was sind für Sie die persönlichen Gründe, in der Politik mitzuarbeiten? Für mich sind das aktive Mitgestalten und Umsetzen von Projekten, sowie das Übernehmen von Verantwortung für die Gemeinschaft ein wesentlicher Grund meiner politischen Tätigkeit und meines Engagements in Vereinen. Nur kritisieren und selbst nicht gewillt sein, aktiv einen persönlichen Beitrag in der Gesellschaft zu leisten – diese

Sie sind Stadträtin für öffentliche Arbeiten, Urbanistik und Verkehr. Ist Ihnen ihre fachliche Kompetenz, die langjährige Berufserfahrung als Architektin und Baukommissionsmitglied von Vorteil? Öffentliche Bauten und Urbanistik sind sehr technische Fachgebiete. Die Meinungs- und Entscheidungsfindungen werden in verschiedenen Gremien getroffen. Dabei sind Fachkenntnisse natürlich von Vorteil, aber leider nicht immer ausschlaggebend. Ich bin überzeugt, dass meine Fachkompetenz wesentlich zum besseren Gelingen komplexer Projekte Merans beigetragen hat. Aber auch in meinem normalen „Tagesgeschäft“ als Stadträtin ist mein Fachwissen ein großer Vorteil. Viele Projekte wurden in den vergangenen Jahren umgesetzt, welche lagen Ihnen besonders am Herzen? Der Ensembleschutz gehört sicher zu meinen persönlichen Erfolgen, weil ich dafür sehr viel „Herzblut“ investiert habe. Projekte, an deren Umsetzung ich sehr viel gearbeitet habe und die mir sehr am Herzen liegen, sind die Grundschule „Albert Schweitzer“ samt Musikschule, der Combi-Sportplatz, die Fußgängerbrücke und die Errichtung der Kindergärten. Die bessere Koordination der Arbeiten auf den Straßen, sowie die Erstellung eines Masterplanes der Radmobilität und die Gestaltung der öffentlichen Räume waren mir ebenfalls ein sehr großes Anliegen.

Zum Teil haben Projekte, vor allem jene im öffentlichen Raum, auch Polemiken und Kritik hervor gerufen, wie zum Beispiel der Brunnenplatz und der Sandplatz. Wie gehen Sie mit dieser Kritik um? Mir ist bewusst, dass diese Projekte die Meinungen sehr geteilt haben. Allerdings ist mir auch bewusst, dass man gerade in diesem Bereich nie einen gemeinsamen Nenner in der Meinungsbildung finden kann. Die Polemik um den Brunnenplatz bezieht sich vor allem auf das neu errichtete Gebäude am Platz und zu recht vielleicht auf einen etwas zu klein geratenen Brunnen. Ich bin jedoch überzeugt, dass die Gestaltung - im Gesamten gesehen - gelungen ist und die Obermaiser diese auch annehmen. So haben zum Beispiel die Cafés rund um den Platz eine große Aufwertung erfahren und diese erhöhte Besucherfrequenz trägt wesentlich zur Belebung des Brunnenplatzes bei – was schließlich als Qualitätsmerkmal eines Platzes gilt. Die Diskussion um die Gestaltung des Sandplatzes ist eine ähnliche. Das Projekt stammt von einem namhaften Architekten, der sich während seiner Karriere intensiv mit Platzgestaltungen beschäftigt hat und ich bin der Meinung, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann, auch wenn Verbesserungen an den Mauern noch zu machen sind. Neue öffentliche Räume müssen bewohnt und benutzt werden, die Zeit muss ihre Spuren hinterlassen haben, Ereignisse müssen den Ort beschreiben, erst dann werden diese Räume ein Stück Stadt. Mit konstruktiver Kritik vor allem in der Entscheidungsfindung kann ich sehr gut umgehen. Was ich allerdings nicht vertrage, ist ewiges

Nörgeln an allem, was sich verändert, nur weil Gewohntes keiner Auseinandersetzung bedarf. Ist die Quotendiskussion für Sie ein Grund der erneuten Kandidatur? Frauen gehören in die Politik, wie das Amen im Gebet. Erst dann, wenn Frauen und Männer gleichberechtigt darin vertreten sind, wird die Gesellschaft adäquat verwaltet. Davon bin ich überzeugt, auch wenn es zurzeit noch sehr anstrengend ist, Familie, Beruf und öffentliches Engagement unter einen zeitlichen Hut zu bringen. Für mich heißt das momentan: Verzicht auf persönliche Hobbys und sonstigen Zeitvertreib. Das ist der Preis, den ich für einige Jahre bezahle, aber ich betrachte es unter folgendem Motto: Frau/Mann kann nicht alles und vor allem nicht alles gleichzeitig haben, Entscheidungen haben eben Folgen. Welche Projekte sollten Ihrer Meinung nach in den nächsten Jahren in Meran in Angriff genommen werden? Unter Einbeziehung der Bevölkerung und der direkt Betroffenen sollte die Planung und Verbauung des Militärareals in Untermais in Angriff genommen werden, der Ausbau des Fuß- und Radwegenetzes muss vorangetrieben werden, das Mobilitätszentrum am Bahnhof muss realisiert werden, die verkehrsberuhigte- und Fußgängerzone muss erweitert werden, die Dante– und Matteottistraße müssen gestaltet werden usw. Der Bauleitplan muss unter der Prämisse des sparsamen Umganges mit Kulturgrund überarbeitet werden und Wege müssen gefunden werden, um das Potential der leerstehenden Wohnungen in der Stadt zu nutzen. (Interview: Helmuth Tschigg)

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Soziales

12. März 2010 · Nr. 5 · Seite 10

Ferienaufenthalte für Senioren Auch in diesem Jahr organisiert die Gemeinde Meran Ferienaufenthalte für Seniorinnen und Senioren, und zwar in: • Viserba I. Turnus: vom 21.05. bis 04.06.2010 • Viserba II. Turnus: vom 04.06. bis 18.06.2010 • Caorle I. Turnus: vom 05.06. bis 19.06.2010 • Caorle II. Turnus: vom 19.06. bis 03.07.2010 • Molvenosee (TN): vom 08.06. bis 18.06.2010

Einschreibungen: Montag, 8. März bis Mittwoch, 17. März 2010, von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Amt für Sozialwesen der Gemeinde Alle, die in der Stadtgemeinde Meran ansässig und über 65 Jahre alt sind oder im Laufe des Jahres das 65. Lebensjahr vollenden, können die Teilnahme an den Urlaubsreisen, die von der Stadtgemeinde Meran veranstaltet werden, beantragen. Bei Ehepaaren genügt es, dass einer der beiden Partner die Altersvoraussetzungen erfüllt. Auskünfte: Tel. 0473 250 411

Preiswatten für einen guten Zweck Am 30. Jänner fand im NikolausSaal das traditionelle Preiswatten der KVW Ortsgruppe Meran satt. Über 80 Wattbegeisterte hatten sich eingefunden, um im lockeren Wettkampf einen gemütlichen Nachmittag zu verbringen. Ein schmackhaftes Abendessen durfte natürlich nicht fehlen, bevor es

zur Verteilung der schönen Sachpreise, angefangen von den Schwächsten bis zum Siegerduo, Mair Hewig und Gruber Maria kam. Der Gesamterlös wird diesmal an den Vinzenzverein, Obdachlosenheim Caritas und Aktivhilfe für Rumänien des Lanthaler Peter gespendet.

Tagesmutterdienst soll steuerlich absetzbar werden

Landtagsabgeordnete Maria Hochgruber Kuenzer Der Tagesmutterdienst ist in den letzten Jahren auch in Südtirol zu einem Erfolgsmodell der Kinderbetreuung geworden. Familien, die die Dienste einer Tagesmutter in Anspruch nehmen, können bis dato ihre Kosten aber nicht von der Steuer absetzen, ganz im Gegensatz zu den Kosten für Kinderhort oder Kindertagesstätte. Damit die bestehende Ungleichbehandlung im Bereich der Kinderbetreuung endlich beseitigt wird, hat die Landtagsabgeordnete Maria Hochgruber Kuenzer gemeinsam mit ihren Kolleginnen Veronika Stirner Brantsch, Sabina Kasslatter Mur, Rosa Thaler Zelger und Martha Stocker einen entsprechenden

Begehrensgesetzentwurf im Südtiroler Landtag eingebracht. Der Begehrensgesetzentwurf wurde mit 30 Ja-, zwei Neinstimmen, einer Enthaltung und mit einer Abänderung, dass das entsprechende Landesgesetz die zweifache Bezeichnung „Tagesmütter/Tagesväterdienst“ enthalten muss, genehmigt. Dank der Befürwortung des Antrages im Plenum, werden nun die Parlamentarier in Rom damit beauftragt, den Begehrensgesetzentwurf im Römischen Parlament einzubringen und für die konkrete Umsetzung der Gleichstellung die Weichen zu stellen. Durch diese Regelung bietet sich für viele Frauen die Möglichkeit ihr Dienstleistungs- und Betreuungsangebot bedürfnisgereicht und im eigenem Heim anzubieten. Dadurch werden auch die vielen Benachteiligungen für Frauen auf dem freien Arbeitsmarkt verringert. Nächstes Ziel ist die Gleichstellung der Unterstützungsbeiträge vonseiten der öffentlichen Hand für die effektiven Betreuungskosten der Eltern für die Betreuung ihrer Kinder zu erwirken.

Keine sensiblen Daten der Wohngeldempfänger im Internet Das Wohnbauinstitut ist wie alle öffentlichen Körperschaften verpflichtet, die Namen der Förderungsempfänger mit den entsprechenden Beträgen im Südtiroler Bürgernetz unter der Rubrik „Empfänger von Beiträgen und Zuschüssen“ zu veröffentlichen. Die Daten werden halbjährlich im Excel-Format der Südtiroler Informatik AG (SIAG) zugesandt. Am 03. Juli 2009 wurden der SIAG vom Wohnbauinstitut Excel Tabellen für die Jahre 2006 bis 2008 mit den Daten zum Wohngeld zur Veröffentlichung geschickt. Die Südtiroler Informatik AG pflegt auch die Internetseiten des Institutes. Aus diesem Grund hat diese fälschlicherweise die Daten nicht nur im Bürgernetz veröffentlicht, sondern auch auf der Home-

page des Institutes als Excel Datei verknüpft. Im November 2009 hat das Institut dieses Versehen festgestellt und umgehend der SIAG den Auftrag erteilt, die Tabellen zu entfernen. Dies ist auch erfolgt und auf der Homepage des Institutes sind die Daten nicht mehr erreichbar. Leider hat die SIAG nur die Verknüpfung gelöscht, die Daten aber auf dem Server belassen. Das Wohnbauinstitut möchte klarstellen, dass die in den Excel Tabellen veröffentlichten Daten zu den Wohngeldempfängern in keiner Weise sensible Daten darstellen. Um jede weitere Verunsicherung der Bürger zu vermeiden wurde die SIAG angewiesen, diese Tabellen vom Server zu löschen.

Fachvortrag über Parkinson in Dorf Tirol Vor einem äußerst aufmerksamen Publikum referierte Peter Pramstaller am 25. Februar von den Anfängen der Krankheit in der Literatur von James Parkinson (1755-1824) bis hin zu den heutigen Möglichkeiten der Tiefenhirnstimulation und der Pumpensysteme. Anschaulich erklärte er die verschiedenen Symptome der Erkrankung, die Stadien und vor allem auch die Therapiemöglichkeiten. Die Bilder im Diavortrag zeigten in verständlicher Form die Mechanismen im Gehirn und die Auswirkungen auf die Motorik und die Psyche des Erkrankten.

Das Angebot der darauffolgenden Diskussion wurde intensiv wahrgenommen, um Fragen zu stellen und Zweifel zu klären. Vor allem interessierten sich die Zuhörer für die Themen der Früherkennung, der Prophylaxe, der homöopathischen Behandlung und für die genetische Vererbung. Sehr aufschlussreich war auch der Ausblick auf die Zukunftsaussichten der Stammzellentherapie sowie auf allgemeine Ergebnisse der Forschung und die Erwartungen, die daran geknüpft sind. Im Anschluss an die Veranstaltung wurde dem Publikum ein reichhaltiges Buffet mit vielen Kuchen, zubereitet von den Bäuerinnen des Be-

zirks, und eine zünftige Marende mit Speck, Kaminwurzen und Käse serviert. In liebevoller Vorbereitung waren der Saal und das Foyer mit frühlingshaften Tulpen und Tischdecken dekoriert worden. Hier finden Sie Hilfe: Südtiroler Gesellschaft für Parkinson und Verwandte Tel. 0471 931 888 · info@parkinson.bz.it Selbsthilfegruppe Meran Treffen im Sprengelsitz Meran, Romstraße jeden 2. Montag im Monat 15.00 - 17.00 Uhr Auskunft unter Tel. 335 8439 000 Peter Pramstaller


Das Kirchenjahr

12. März 2010 · Nr. 5 · Seite 11

Fastenzeit – eine Zeit, das Glück zu finden... Fastenzeit: Liturgisch gesehen stehen wir mitten in der Fastenzeit, welche zur Karwoche hinführt und Ostern als Ziel dieses Weges hat. Auftakt dieser österlichen Bußzeit ist der Aschermittwoch. Mit der Asche, welche von verbrannten Palmzweigen stammt, wird den Gläubigen das Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet. Das Kreuz spielt in diesen Tagen überhaupt eine große Rolle: So wird der Kreuzweg Jesu Christi in den sogenannten Kreuzwegandachten betrachtet. Es handelt sich um vierzehn Stationen, welche auf eine Tradition in Jerusalem zurückgehen. Kurskorrektur: Die Fastenzeit dauert vierzig Tage. Das ist ein biblisches Zeitmaß und hat eine enge Verbindung mit Jesus, der vierzig Tage fastete und betete, wie die Heilige Schrift berichtet. In diesen Tagen ist der Mensch angehalten, mehr zu beten, zu fasten und Almosen zu geben. Das Gebet richtet sich besonders an Gott, das Fasten an sich selbst und das Almosengeben an die Mitmenschen. Am Karfreitag wird das Fastenopfer in den Kirchen eingesammelt. Für Kinder gibt es eigene Fastenschachteln, um selbst ein wenig Taschengeld abzuzwacken und so ein gutes Werk zu tun. Gerade auch Fastenpredigten laden ein, das eigene Leben zu betrachten und eventuell eine Kurskorrektur vorzunehmen. Hirtenbrief von Bischof Karl: In vielen Pfarrgemeinden werden Bußfeiern angeboten, welche zu einer guten und ehrlichen Oster-

beichte hinführen sollen. Bischöfe schreiben in ihren Diözesen Hirtenbriefe. So beschäftigt sich Bischof Karl Golser in seinem diesjährigen Fastenhirtenbrief mit dem Gewissen. Das Gewissen ist ein Ort der Erkenntnis des Guten und dieses Gewissen muss gebildet werden. Bischof Karl meint: „Bilden wir unser Gewissen mit Blick auf das Herz Jesu, in dem die Liebe Gottes uns offenbar geworden ist. Möge Christus in unseren Herzen wohnen, mögen wir zunehmen durch seinen Geist an Kraft und Stärke und so in der Liebe verwurzelt und auf ihr gegründet sein.“ So ist die Fastenzeit ein besonderer Moment der Umkehr und der Buße. Werke der Barmherzigkeit: Fastenzeit kann auch bedeuten, auf etwas zu verzichten. Viele erzählen mir, dass sie auf das eine oder andere verzichten, so zum Beispiel auf Alkohol oder andere Genussmittel. Fastenzeit meint überhaupt, ein gutes Werk zu vollbringen. Vorlage sind dem Menschen und dem Christen die sieben geistlichen Werke der Barmherzigkeit: Die Unwissenden lehren, die Zweifelnden beraten, die Trauernden trösten, die Sünder zurechtweisen, den Beleidigern gern verzeihen, die Lästigen geduldig ertragen und für die Lebenden und Verstorbenen beten. Auch die sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit geben eine Hilfe, Gutes zu tun: Hungrige speisen, Durstige tränken, Obdachlose beherbergen, Nackte bekleiden, Kranke besu-

chen, Gefangene besuchen und Tote begraben. So können die österlichen Bußtage eine Hilfe bieten, die Beziehung zu Gott, zum Mitmenschen und zu sich selbst zu überdenken und gegebenenfalls auch eine Änderung anzupeilen. Seminartag: Der vierte Fastensonntag trägt den Namen „Laetare“, was so viel bedeutet wie „Freuet euch“. Am vierten Fastensonntag geht der Blick bereits hin auf Ostern. Eine gewisse Vorfreude darf zu spüren sein. Der Tag der Erlösung, Ostern, ist nahe. In unserer Diözese wird an diesem Sonntag auch der Seminartag begangen. Der Bischof feiert im Brixner Dom mit allen Seminaristen, Studenten und Hausvorständen und Professoren und allen Familien des Priesterseminars und des Vinzentinums einen Gottesdienst. Dabei stehen beide Häuser im Zentrum der Öffentlichkeit und der große Gedanke der geistlichen Berufungen wird in die Pfarreien und in die Familien hinausgetragen. Das Glück suchen und finden. Manche meinen, dass die Kirche den Menschen durch die Fastenzeit einengen möchte. Das Gegenteil ist der Fall. Der Mensch ist aufgerufen, sein Glück zu suchen und zu finden, sein eigenes Glück und das seiner Mitmenschen. Gott ist dabei der Geber vieler guter Gaben. Beim Angelusgebet auf dem Petersplatz rief Papst Benedikt XVI. vor Kurzem auf, die Fastenzeit zur geistigen Vorbereitung auf das Osterfest zu nutzen. "Fasten heißt verzichten und frei werden für das

Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung. Gute", sagte der Papst. Es gehe darum zu erkennen, "was wichtig und wesentlich ist, was den Menschen wirklich ausmacht, und danach zu leben". Die Fastenzeit solle eine Zeit des Gebets, der Umkehr und von Werken der Nächstenliebe sein, unterstrich Benedikt XVI. Es sei die Phase eines "geistigen Kampfes" und der Verbundenheit mit Christus - nicht in Stolz und Überheblichkeit, sondern in Ruhe und Demut. Mag. Alexander Raich, Pfarrer und Dekan in Tisens

Wort zum Nachdenken: Revision ist angesagt Wer ein Auto besitzt, wird von Zeit zu Zeit eingeladen, das Auto zu einer Revision in die Garage zu bringen. Unter einem zweifachen Aspekt wird in der Garage das Auto behandelt: Da wird das Auto untersucht, ob etwas fehlt. Vielleicht fehlt Öl oder Wasser; vielleicht ist eine Schraube etwas locker oder die Bremsbacken sind abgenützt. Mängel, die am Auto festgestellt werden, werden behoben. Der zweite Aspekt hat eine positive Absicht: Das Auto wird mit allem ausgestattet, damit es gut bzw. besser funktioniert. Wir stehen in der Fastenzeit. Wir werden eingeladen zu fasten. Wir kennen die Fastengebote:

An den Freitagen in der Fastenzeit kein Fleisch essen und am Aschermittwoch und Karfreitag Abbruchfasten üben, das heißt nur einmal am Tag genug essen. Ist dies das Fasten, das gemeint ist? Ist das für uns heute ein richtiges Fasten, ein Fasten, das dem Sinn der Fastenzeit gerecht wird? Wenn wir in diesen Wochen vor Ostern zum Fasten eingeladen werden, dann geht es um nicht weniger und um nicht mehr als um die Revision unseres Lebens. Was bei der Revision des Autos in der Garage geschieht, das sollen wir in der Fastenzeit mit unserem Leben machen. Bei dieser Revision des Lebens geht es zuerst

um die Frage: Was läuft schief in meinem Leben? Was fehlt in meinem Leben? Es geht dann um die positive Frage: Was sollte ich tun, was nützt der Entfaltung meines Lebens? Weil menschliches Leben vor allem Beziehung ist, geht es um die Fragen: Was fehlt in meinen Beziehungen? Wie können diese Beziehungen vertieft werden? Da geht es um die Beziehung zu mir selbst: Fasten würde heißen, das zu unterlassen, was meinem Körper, was meiner Seele schadet bzw. das zu tun, was der Beziehung zu mir selbst nützt (rechtes Maß bei Genussmitteln, Zeit für mich haben, für die Seele etwas tun usw.).

Es geht um die Beziehung zu den Mitmenschen in Ehe und Familie, in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz (Zeit füreinander haben, einen Konflikt friedlich lösen, Hilfe leisten usw.). Schließlich geht es auch um die Beziehung zu Gott (Zeit für Gott nehmen, den Glauben vertiefen, das religiöse Leben bewusst pflegen usw.) So könnte die Revision unseres Lebens in diesen Fastenwochen durchgeführt werden. Und wenn es um das bessere Gelingen des Lebens geht, dann ist dies ein aktuelles, ein wichtiges und sinnvolles Fasten. Albert Schönthaler, Dekan i. R.

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Pfarrnachrichten Meran, Passeirer Gasse 3 info@stadtpfarre-meran.it www.stadtpfarre-meran.it pfarre st. Nikolaus Meran Tel. 0473 230 174 Fax 0473 233 727

Gottesdienste Montag bis Freitag: Heilige Messe jeweils um 9.00 Uhr Samstag: Heilige Messe um 9.00 und um 18.00 Uhr Sonntag: Heilige Messe um 8.00 Uhr / 9.00 Uhr / 10.00 Uhr 11.30 Uhr und 19.00 Uhr Fr 12. März 9.00 Heilige Messe 19.00 Kreuzwegandacht Gestaltung: Kath. Arbeiterverein Sa 13. März 9.00 Heilige Messe 18.00 Vorabendmesse So 14. März – 4. Fastensonntag – Laetare Kirchensammlung für das Kassian-Tschiderer-Werk 9.00 Gottesdienst für die Pfarrgemeinde Gestaltung: Chor – Missa „Lauda Sion“ von G. Palestrina Leitung: Josef Oberhuber Fr 19. März 9.00 Heilige Messe 19.00 Kreuzwegandacht Gestaltung: kfb-Frauengruppe + Frauensinggruppe St. Nikolaus Sa 20. März 9.00 Heilige Messe 18.00 Vorabendmesse So 21. März – 5. Fastensonntag – Suppensonntag 9.00 Gottesdienst für die Pfarrgemeinde 10.00 Familiengottesdienst mit Ministrantenaufnahme Gestaltung: Ministranten, Kinderchor + Instrumentalisten Leitung: A. Bertoldi 19.00 Bußfeier – Die Heilige Messe entfällt! Fr 26. März 19.00 Kreuzweg durch die Stadt

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Aktion „Suppensonntag“ in der Stadtpfarre St. Nikolaus Samstag, 20. März von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr und Sonntag, 21. März von 8.30 Uhr bis 20.00 Uhr Der Pfarrgemeinderat und die kfbFrauengruppe der Pfarre St. Nikolaus laden zum „Suppen- und Kuchenessen“ in den Nikolaussaal. Der Suppensonntag steht auch heuer wieder ganz im Zeichen des Projektes „Brillos“ = Hilfe für Straßenkinder in Bolivien. Kommen auch Sie und unterstützen Sie damit ein gutes Werk!

Die kfb-Frauengruppe St. Nikolaus/Meran lädt anlässlich des Tages der Frau zum

Tanz in den Frühling am Dienstag, 23. März 2010 um 20.00 Uhr im Nikolaussaal, Oberer Pfarrplatz Tanzpädagogin Christa FeldererTheil erklärt und zeigt allen interessierten Frauen verschiedene Tanzschritte zu Kreis- und Gruppentänzen. Zwischen den einzelnen Tänzen wird Wissenswertes über die positive Auswirkung des Tanzes auf Körper und Geist vermittelt. Gönnen Sie sich einen angenehmen und erholsamen Abend bei uns! Die Frauengruppe der Pfarre St. Nikolaus freut sich auf Ihr Kommen!

Meran, Speckbacherstr. 24

Pfarrkanzlei - Öffnungszeiten Mo bis Fr von 8.30 - 10.30 Uhr

pallhuber.christian@dnet.it

Friedhofs - Angelegenheiten: Mittwoch von 8.30 - 11.00 Uhr

pfarre Maria Himmelfahrt Tel. 0473 447 639

Gottesdienste und Veranstaltungen: Sa 13. März 10.00 Kindersegnung Neugetaufte 2009 ab 17.00 einfaches Abendessen in der Pfarrstube 18.30 Vorabendmesse ab 19.30 einfaches Abendessen in der Pfarrstube So 14. März – 4. Fastensonntag Suppensonntag 7.45 Frühmesse in Gratsch 9.00 Pfarrgottesdienst 10.00-11.30 Pfarrbibliothek und Pfarrstube 10.00-13.00 einfaches Mittagessen in der Pfarrstube Di 16. März 14.30 Seniorenverein (Vortrag: Mit Karl Felderer Südtirol erleben – Referent: Hans Veneri) Mi 17. März 16.15 Kindergottesdienst 17.00-18.00 Pfarrbibliothek Fr 19. März – Hochfest des Hl. Josef 18.15 Eucharistiefeier Sa 20. März 18.30 Vorabendmesse So 21. März – 5. Fastensonntag 7.45 Frühmesse in Gratsch 9.00 Pfarrgottesdienst (Kirchenchor) 10.00-11.30 Pfarrbibliothek und Pfarrstube Di 23. März 13.30 Seniorenverein (Fahrt nach Mals oder Glurns) Mi 24. März 17.00-18.00 Pfarrbibliothek An den Werktagen außer Samstag: 17.45 Gebetszeit (in der Fastenzeit: Kreuzweg) 18.15 Eucharistiefeier

Obermais, Winkelweg 10

Eucharistiner-Kirche St. Josef Tel. 0473 231 440

Gottesdienste und Andachten:

Mitteilungen: • Fotos vom Pfarrfasching Die Fotos vom Pfarrfasching liegen zur Einsicht bei Sport Hager am Rennweg auf und können dort bestellt werden. • Übertragungen im Sender Stadtradio Meran (Frequenzen 87,5 und 98,8) Gottesdienste am Samstag um 18.00 Uhr, am Sonntag um 9.00 Uhr und um 19.00 Uhr

Untermais, Romstraße 135

Der Pfarrgemeinderat der Pfarre St. Nikolaus lädt ein zum

Vortrag

Projekt „Brillos“ in Boliven am Freitag, 12. März 2010 um 20.00 Uhr Nikolaussaal, Oberer Pfarrplatz Referent: Dr. Bernhard Spechtenhauser, Primar der Chirurg. Abteilung des Bezirkskrankenhauses Kufstein

Hl. Messen: 10.00 an Sonn- und Feiertagen 7.00 an Werktagen Anbetung: Mo, Di, Mi: 7.30 bis 19 Uhr, von Do 7.30 Uhr durchgehend bis Sa 22.00 Uhr So: 11 bis 19 Uhr Rosenkranz und Eucharistischer Segen: 16.00 an Sonn und Feiertagen 17.00 an Werktagen Liturgisches Morgen- und Abendlob: 6.35 an Werktagen, 18.35 täglich

pfarre st. Vigil Untermais Tel. 0473 237 629

Bibliothek St. Bernhard Öffnungszeiten in den Wintermonaten: Dienstag: 17 – 18 Uhr Mittwoch: 15 – 17 Uhr Donnerstag: 15 – 16 Uhr Gottesdienste: Montag, Dienstag 7 Uhr Mittwoch 18 Uhr Donnerstag, Freitag, Samstag 7 Uhr Vorabendmesse 18 Uhr Sonn- und Feiertage 7.30 und 10 Uhr So 14. März - Suppensonntag Nach den Gottesdiensten Ausgabe von verschiedenen Suppen im Pfarrheim Mi 17. März 7.15 Morgenlob in der Maria-TrostKirche Fr 19. März – Fest des Hl. Josef 20.00 Hl. Messe (um 18 Uhr keine Kreuzwegandacht) Mi 24. März 7.15 Morgenlob in der Maria-TrostKirche In der Fastenzeit: Täglich, außer Samstag: 18.00 Kreuzwegandacht

Seniorenrunde Untermais Veranstaltungen: Mittwoch, den 17. März um 14.30 Uhr im Pfarrheim

Vortrag: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans immer noch.“

mit Hildegard Schweigkofler Kreiter, Perdonig ~~~~~~~ Mittwoch, den 24. März um 14.30 Uhr im Pfarrheim

Spielnachmittag Sinich, Vittorio Veneto-Platz 10 gschnitzer.josef@dnet.it

pfarre st. Justus sinich Tel. 0473 244 154

Gottesdienste: Samstag 18.00 Vorabendmesse (ital.) Sonntag 9.45 Hl. Messe 11.00 Hl. Messe (ital.)


Pfarrnachrichten

12. März 2010 · Nr. 5 · Seite 13

Gratsch, Laurinstr. 94

Meran, Carduccistraße 31 Öffnungszeiten des Gemeindebüros (im Pfarrhaus Carduccistraße 31): Montag bis Freitag 10-12 Uhr

glink.michael@rolmail.net

pfarre zum Hl. petrus in gratsch Tel. & Fax 0473 443 141

Gottesdienste So 14. März - 4. Fastensonntag Laetare 8.30 Hl. Messe (STP) 10.00 Hl. Amt (STM) 19.00 Vesper (STM) Mo 15. März 18.00 Beichtgelegenheit 19.00 Kreuzweg 19.30 Hl. Messe in der außerordentlichen Form des römischen Ritus (STM) Do 18. März 18.00 Beichtgelegenheit 19.00-20.00 Eucharistische Anbetung (STM) Fr 19. März - Hl. Josef, Bräutigam der Gottesmutter Maria 15.00 Kreuzweg (STM) 19.00 Hochamt (STM) So 21. März - 5. Fastensonntag 8.30 Hl. Messe (STP) 10.00 Hl. Amt (STM) 19.00 Vesper (STM) Mo 22. März 18.00 Beichtgelegenheit 19.00 Kreuzweg 19.30 Hl. Messe in der außerordentlichen Form des römischen Ritus (STM) Do 25. März - Verkündigung des Herrn 18.00 Beichtgelegenheit 19.00-20.00 Eucharistische Anbetung (STM) Fr 26. März 15.00 Kreuzweg (STM) STM = St. Magdalena STP = St. Peter Meran, Romstraße

Maria trost Kirche

Evangelische gemeinde Meran Tel. 0473 205 555

Gottesdienste und Veranstaltungen in der Evangelischen Christuskirche oder im Pfarrhaus an der Passerpromenade So 14. März 10.00 Der besondere Gottesdienst: mit „Young voices“, dem Gospelchor aus dem Passeiertal (in der Christuskirche) 17.00 Il Suono e la parola – Klang und Wort: Frauen im Gespräch mit Gott. Konzert mit dem „Vokalensemble AllaBreve”, Solisten und dem Ensemble Conductus“ (Christuskirche) Fr 19. März 17.00 Seniorenturnen im Pfarrhaus So 21. März 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl im Pfarrhaus (Pfr. i. R. Jürgen Koch) Fr 26. März 17.00 Seniorenturnen im Pfarrhaus

Weltgebetstag der Frauen Jedes Jahr am ersten Freitag im März feiern Christinnen und Christen in über 170 Ländern den Weltgebetstag der Frauen. Der Weltgebetstag ist eine weltweite ökumenische Basisbewegung, deren Wurzeln bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Ihr Anliegen ist es, durch „informiertes Beten und betendes Handeln“ Zeichen der Solidarität zu setzen und so Not zu lindern. Die Liturgie für die ökumenischen Gottesdienste wird jedes Jahr von christlichen Frauen aus einem anderen Land verfasst. In diesem Jahr kommt sie aus Kamerun, und die Verfasserinnen luden ein, ihr Land in seiner ganzen Vielfalt und Schönheit kennenzulernen und

dem Ruf zu folgen: „Alles, was Atem hat, lobe Gott!“ Am 5. März 2010 folgten an die 100 Frauen dieser Einladung in den Meraner-Nikolaussaal, um mit der kfb-Frauengruppe St. Nikolaus, der evangelischen Frauengemeinschaft sowie den italienischen Pfarrgemeinden der Stadt Meran eine Gebetsstunde – musikalisch umrahmt von der Frauensinggruppe St. Nikolaus – zu feiern. Neben gemeinsamen Gebeten und Liedern wurden mittels Power-PointPräsentation Eindrücke vom Leben der Frauen in Kamerun vermittelt. Im Rahmen dieser Zusammenkunft wurden auch Spenden gesammelt, die Frauenprojekten in Kamerun zugutekommen.

Obermais, Cavourstr. 73 Büro: Mo, Di, Mi, Fr von 9-11 Uhr

pfarre st. georgen Tel. und Fax 0473 236 447

Frauen aus Kamerun und Ghana

Gottesdienste :

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Mo, Di, Mi 08.30 Uhr Do 20.00 Uhr Kolping-Kapelle Fr 6.30 Uhr Sa 18.00 Uhr Vorabendmesse So 08.30, 10.00, 11.30 (ital.) Kreuzwegandacht: Mo, Mi, Fr 17.30 Uhr Pfarrbibliothek im Rebhof: Mo, Mi und Fr von 15 – 17 Uhr

Mo-Fr 8.00 Hl. Messe (ital)

Maria-Trost-Straße 4 · Tel. 0473 235 451 · Mobil 335 702 6028 · E-Mail oriondrei@dnet.it

Meran, Romstraße 1 Pfarrbüro – Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10.00-12.00 Uhr

pfarre Heilig geist

Burgstall, Kirchweg 14 gschnitzer.josef@dnet.it Büro: Do 17.30 – 18.45

Tel. 0473 230 081

Gottesdienste in ital. Sprache: Montag bis Freitag: Heilige Messe jeweils um 8.30 Samstag 18.30 Vorabendmesse Sonntag 9.30 / 11.00 Hl. Messe

pfarrei zur Erhöhung des Hl. Kreuzes

Pizza und warme Küche 17.00 Uhr bis 24.00 Uhr Unter eigener Führung

Tel. 0473 244 154 (Sinich) 0473- 603 508

Gottesdienste: Samstag 18.30 Vorabendmesse Sonntag 8.30 Hl. Messe 9.45 Hl. Messe in italienischer Sprache

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Kinderseite

12. März 2010 · Nr. 5 · Seite 14

Liebe Kinder,

Lösung des Rätsels vom 26. Februar:

ich weiß, dass Geschwister manchmal ganz schön nerven können, denn ich bin mit drei Brüdern aufgewachsen. Aber es ist schön, wenn man Freude und auch Trauer mit jemandem teilen kann, der einem seit Kindertagen sehr nahe steht. Und nach einer gemeinsamen Kinder- und Jugendzeit gibt es viele Erinnerungen, die man nicht mehr missen möchte. Eine gute Zeit wünscht euch Margareth

Bobby geht mit einem Hund in die Manege.

Preisrätsel Die Krähe hat Durst Es war einmal eine Krähe, die war so durstig, dass sie kaum mehr krähen konnte. Sie flog zu einem großen Krug, aus dem sie am Tag vorher getrunken hatte, aber es war nur noch wenig Wasser darin. Sie versuchte, das Wasser mit dem Schnabel zu erreichen, doch der Krug war zu tief und der Schnabel der Krähe war zu kurz. Da kam der Krähe eine Idee: Sie flog zwischen einem Steinhaufen und dem Krug hin und her, bis sie auf dem Rand des Kruges sitzend trinken konnte. Was hat die Krähe gemacht? So werden die Preise verteilt: Wenn du herausgefunden hast, was die Krähe gemacht hat, komme am Montag, dem 15. März, um 18.30 Uhr ins Büro in der Romstraße 152 (Kofler Platz). Es werden Überraschungsgeschenke und Eintrittskarten für die Eishalle der Meranarena verlost. Das ist kein Gewinnspiel – der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Fotos werden mit Einwilligung der Eltern veröffentlicht.

Die drei Söhne Drei Frauen wollten am Brunnen Wasser holen. Nicht weit davon saß ein Greis auf einer Bank und hörte zu, wie die Frauen ihre Söhne lobten. „Mein Sohn“, sagte die Erste, „ist so geschickt, dass er alle hinter sich lässt.“ „Mein Sohn“, sagte die Zweite, „singt so schön wie die Nachtigall! Es gibt keinen, der eine so schöne Stimme hat.“ „Und warum lobst du deinen Sohn nicht?“, fragten sie die Dritte, als diese schwieg. „Ich weiß nichts, wofür ich ihn loben könnte“, entgegnete sie. „Mein Sohn ist nur ein gewöhnlicher Knabe. Er hat weder an sich noch in sich etwas Besonderes.“ Die Frauen füllten ihre Eimer und gingen heim. Der Greis ging langsam hinter ihnen her. Die Eimer

waren schwer und die abgearbeiteten Hände der Mütter schwach. Deshalb machten die Frauen eine Ruhepause, denn der Rücken tat ihnen weh. Da kamen ihnen die drei Knaben entgegen. Der Erste stellte sich auf die Hände und schlug Rad um Rad, und die Frauen riefen: „Was für ein geschickter Bub!“ Der Zweite sang so herrlich wie die Nachtigall. Die Frauen lauschten andachtsvoll und mit Tränen in den Augen. Der dritte Knabe lief zu seiner Mutter, hob die Eimer auf und trug sie heim. Da fragten die Frauen den Greis: „Was sagst du zu unseren Söhnen?“ „Wo sind eure Söhne?“, fragte der Greis verwundert, „ich sehe nur einen einzigen Sohn!“ Leo Tolstoi

Hast du das gewusst? Auf der Insel Man im Englischen Kanal gibt es eine Katzenrasse, die keine Schwänze besitzt. Die ersten urkundlich erwähnten Bergsteiger waren zehn Schweizer, die 1128 den Bischof von Lüttich über den St. Bernhard begleiteten. Bergstöcke und Steigeisen wurden damals ebenfalls das erste Mal beschrieben.

Von links: Janina Vorhauser, Dalila Dell` Onte und Renè von Spinn

Das Glück, einen Bruder zu haben Vor fast neun Jahren bekam meine Mutter ein Baby. Das war ich! Meine Eltern waren überglücklich. Ein paar Jahre später, da war ich ungefähr fünf Jahre alt, bekam meine Mutter noch ein Baby. Es war mein Bruder Matthias. Ich habe mich sehr gefreut. Als er noch klein war, nahm ich ihn auf den Arm und durfte ihm die Flasche geben. Er war so süß! Beim Schlafen habe ich ihn immer beobachtet. Heute ist er schon vier Jahre alt und ärgert mich oft. Aber ich bin trotzdem froh, dass ich ihn habe. Alexander

Das schwerste Wort

Mit Geschwistern und Freunden macht das Spielen doppelt Spaß.

Das schwerste Wort heißt nicht Popocatepetl wie der Berg in Mexiko und nicht Chichicastenango wie der Ort in Guatemala und nicht Ouagadougou wie die Stadt in Afrika. Das schwerste Wort heißt für viele: Danke! Josef Reding

Wo manche Wörter wohnen Das Wort „aus“ wohnt in einem richtigen Haus, doch zugleich in der Pause, in der Maus und in der Laus. Das Wort „und“ wohnt im Hund, im Grund und im Schlüsselbund, in der Stunde, in der Runde und im Namen Rosamunde. Das Wort „ein“ wohnt im Schwein und im Mondenschein, in Steinen und Beinen und Hundeleinen. Das Wort „um“ wohnt in der Blume und in der Krume, und meine Freundin „Anne“ wohnt in der Wasserkanne, in Tannen, Pfannen und Badewannen. Und wo wohnt das Wort „ach“? Im Bach. Im Krach. Im Dach. Im Lachen und in vielen anderen Sachen. Vera Ferra-Mikura


Schule

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Dreharbeiten an der Landeshotelfachschule “Kaiserhofâ€? Da hätte sich selbst Kaiserin Sissi gewundert: Warum heiĂ&#x;t der „Kaiserhof“ jetzt plĂśtzlich „Hotel Gutenberg“? Und seit wann wird dort nur mehr FranzĂśsisch gesprochen? Das Ganze war eine Inszenierung fĂźr das Filmprojekt, das die FranzĂśsischlehrerin Katja Haller im Rahmen ihrer Ausbildung organisiert hatte. Einen Tag lang diente der historische Schauplatz als Kulisse fĂźr jene Szenen, welche die SchĂźler der beiden 1. Klassen des Bienniums fĂźr Hotellerie und Gastronomie der LBS „Gutenberg“ Bozen filmten. Dabei stellten sie Situationen aus dem Hotelbereich nach und verstrickten die einzelnen Handlungen so geschickt, dass eine Geschichte daraus wurde. Das Projekt wurde nicht nur von den Lehrerkollegen aus der Praxis unterstĂźtzt – beteiligt waren die Fächer Kochen, Servieren und Empfangsdienst - sondern auch von Experten des Amtes fĂźr audio-

Die Schßler der 1. Klassen Biennium der LBS Gutenberg Bozen mit den Begleitpersonen Katja Haller (FranzÜsisch), Caterine Pramstrahler (Service) und Christine Volgger (Empfangsdienst) visuelle Medien, das die Geräte zur Verfßgung stellte und die Schßler in technischen Fragen betreute. Auch die Schauspieler hatten pro-

fessionelle Hilfe bei den Proben, sie wurden von Ingrid Macek, selbst Schauspielerin und Regisseurin und nebenbei Integrations-

lehrerin an der Schule, auf die Rollenspiele vorbereitet. Der Film wird ab März auf der Homepage der Schule zu sehen sein.

Sßdtiroler Wirtschaftstreibende unterstßtzen das Schulprojekt ‚Rettet den Regenwald’ der Fachoberschule fßr Soziales

Zusätzlich zum alljährlichen Regenwaldlauf auf der Promenade und der Aktion „Ökocheck“ wird jetzt die Wirtschaft stärker in das Schulprojekt „Rettet den Regenwald“ eingebunden. Die Idee ist, SĂźdtiroler Wirtschaftstreibende mit einer regelmäĂ&#x;igen Aktion fĂźr den Regenwaldschutz zu sensibilisieren und dadurch mit kleinen, aber zahlreichen Beiträgen den Regenwaldankauf zu unterstĂźtzen. Konkret startet die Gärtnerei Galanthus aus Lana mit der Idee, ab 2010 fĂźr jeden gebauten m² Schwimmteich 10 m² Regenwald zu retten. Ein Schwimmteich hat im Schnitt eine GrĂśĂ&#x;e von ca. 100 m². Dadurch werden mit jedem gebauten Schwimmteich ca. 1000 m² Regenwald geschĂźtzt. „Wir als Regenwaldteam der Fachoberschule fĂźr Soziales stellen dann fĂźr die Kunden die Bestätigung Ăźber die Spende und den Regenwaldan-

kauf aus“, erklärte die fĂźr die Finanzen zuständige SchĂźlerin Julia Mair. Diese Urkunden wird die Gärtnerei Galanthus wiederum dem neuen Besitzer des Schwimmteiches weitergeben. Die Spendengelder gehen an die Organisation ‚Selva Viva’ in Ecuador: „Wir arbeiten schon seit vier Jahren

mit Selva Viva in Ecuador zusammen, kennen die Leute dort und kĂśnnen uns 100%ig auf sie verlassen“, sagt Projektleiter Thomas Spitaler. Helmuth Mairhofer, Chef der BioGärtnerei Galanthus in Lana: „Wir hoffen auch, dass sich im Laufe der Jahre mehrere Wirtschaftstreibende dieser Aktion anschlieĂ&#x;en, denn dadurch kĂśnnen die Sensibilisierung fĂźr den Regenwaldschutz und der Ankauf von Regenwald beträchtliche AusmaĂ&#x;e annehmen. So kĂśnnte z.B. ein Biohotel pro Gast 10m² Regenwald schĂźtzen lassen, um so einen aktiven Beitrag zum Klima- und Umweltschutz zu leisten und sein ‚GrĂźnes Image’ weiter zu verbessern.“ Bisher haben die SchĂźler des Regenwaldteams der Fachoberschule fĂźr Soziales „Marie Curie“ in Meran 52.000 â‚Ź an Spenden gesammelt, vor allem durch den Regenwaldlauf, der

auch heuer wieder stattfindet. Am Dienstag, den 8. Juni kann wieder jede/r mitmachen, wenn es wieder heiĂ&#x;t: „Lauf um mein Leben!“ 250 Hektar, also in etwa die Fläche von 500 FuĂ&#x;ballfeldern, konnten bereits vor der ZerstĂśrung gerettet werden.

die Ei sdiele Sabine hat wieder geĂśffnet Wir freuen uns auf Ihren Besuch 47 Jahre Dekorierte Eistorten auf Bestellung Mittwoch Ruhetag

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Haustiere

12. März 2010 · Nr. 5 · Seite 16

Spaß am Kräftemessen Tauziehen mit dem Menschen schenkt Welpen, schüchternen und jungen Hunden Selbstbewusstsein Nicht jeder Hund apportiert gerne. Manchen Vierbeinern fehlt der Drang, etwas zu holen und zu bringen. Was dem Labrador Spaß macht, ist nicht unbedingt das "Ding" des Hirtenhundes. Kein Problem, es gibt auch andere Möglichkeiten, seinen Liebling zu beschäftigen und mit ihm zu spielen. Gerade mit Junghunden kann man ganz wunderbar Zerrspiele veranstalten. Wer ein paar Grundregeln beherzigt, der kann dabei nicht viel falsch machen. Zunächst einmal gilt auch hier, wie bei allen Arten von Spielen: Besitzer des Spielzeugs sind Sie, nicht der Hund! Und allein Sie entscheiden, wann das Spiel begonnen und beendet wird. Das muss Bello lernen, gerade auch bei Zerrspielen. Er muss den Gegenstand jederzeit wieder hergeben, wenn Sie ihm den Befehl dazu geben. Trainieren Sie daher frühzeitig das Kommando "Aus!" Auf dieses Wörtchen hin muss der Hund das Tau auch wirk-

lich auslassen und hergeben. Tut er das am Anfang noch nicht, weil er mit Feuereifer daran zieht und zerrt und es unbedingt für sich haben möchte, dann bieten Sie ihm doch ganz einfach ein "Tauschgeschäft" an: Wenn er loslässt, gibt´s was dafür. Ein ganz einfacher Handel Spielzeug gegen Leckerli! Wetten, dass er sich darauf einlässt? So können Sie bei Zerrspielen auch ganz spielerisch das "Aus!" trainieren, was sehr wichtig bei der Erziehung Ihres Welpen und Junghundes ist. Keinesfalls darf der Hund übrigens beim Zerren nach Ihnen schnappen. Tut er das, hören Sie sofort auf. Und auch, wenn er sich ordentlich benimmt: Wenn Sie es für richtig halten, beenden Sie das Kräftemessen, danach wird das Spielzeug weggeräumt. So bleibt das Tau auch interessant, wenn Sie die "nächste Runde" einläuten! Was sind zerrspiele? Unter Zerrspielen versteht man eine Art Tauziehen. Der Hund zieht

an einem Ende eines Gegenstandes und Sie am anderen Ende. Dabei können Sie je nach Lust und Laune mal ihn gewinnen lassen und mal selbst als Sieger hervorgehen. Sie können dabei ein Spieltau verwenden, das sich prima zum Kräftemessen eignet und das der Hund gut packen kann. Nebenbei haben diese Taue übrigens oftmals zahnreinigende Wirkung. Wenn Sie so etwas nicht zuhause haben, können Sie ein altes Handtuch zerschneiden und die Enden verknoten - damit geht´s genauso! Für wen sind zerrspiele geeignet? Ganz prima kann man Zerrspiele mit Welpen oder Junghunden spielen. Warum? Gerade die "Youngsters" können dadurch ein Gefühl für ihre Kräfte entwickeln. Noch dazu stärkt diese Art von Spielen das Selbstbewusstsein Ihres Hundes, wenn Sie ihn hin und wieder auch mal gewinnen lassen. Gut geeignet dafür sind auch Energieund Temperamentsbündel. Sie können dabei ganz toll Dampf ablassen und sich richtig austoben. Besser nicht spielen sollten Sie mit Tau oder Handtuch, wenn Ihr Hund zu Dominanz neigt. Er könnte da-

Bubi, 5 Monate durch leicht "Oberwasser" bekommen. Wenn Sie Kinder haben, achten Sie darauf, dass Ihr Nachwuchs keinesfalls mit Bello Tauziehen spielt, Kinder und Hunde sollte man nie ihre Kräfte messen lassen! Drücken Sie Ihren Kids lieber einen Ball in die Hand und lassen Sie sie nur unter Aufsicht mit dem Hund spielen.

Die bedarfsgerechte Ernährung

"Der Mensch ist, was er isst" und das ist bei der Katze nicht anders. Was aber braucht die Katze, um in jeder Lebensphase gesund und fit zu bleiben? Katzen gehören zu den Fleischfressern, sind aber streng genommen

keine reinen Fleischfresser. Der Magen-Darm-Trakt einer Katze ist perfekt darauf eingestellt, kleine Nagetiere, aber auch Insekten im Ganzen zu verdauen. Grundsätzlich sollten Sie mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt füttern.

Proteine und Taurin: Proteinund fettreiche Kost wird besonders gut verdaut. Fleisch, Fisch und Eier sind hervorragende Proteinquellen, denn Katzen brauchen hochwertige Eiweiße. Katzen benötigen sogar die doppelte Menge an Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht wie ein Hund. Dagegen brauchen sie im Vergleich zu anderen Haustieren, beispielsweise Hunden, nur sehr wenig Kohlenhydrate und auch zu viel Zucker in der Fertignahrung kann zu Verdauungsproblemen führen. Fettsäuren sorgen für gesunde Haut und ein glänzendes Fell. Auch Vitamine (A und B) sollten zugesetzt sein. Vitamine und Antioxidantien stärken das Immunsystem. Sehr wichtig ist die essenzielle Aminosäure Taurin. Im Gegensatz zu den meisten anderen Säugetieren können Katzen Taurin nicht in ausreichenden Mengen selbst bilden, darum muss

Rabenvögel im Dunkeln - schaurig schön In großen Schwärmen verdunkeln sie den Himmel und lassen sich krächzend auf Bäumen nieder: Viele Krähen, die in der Dämmerung zu ihren Schlafplätzen fliegen, sind Überwinterer aus dem hohen Norden. Rabenvögel besitzen eine eigenartige Faszination. Früher verband man die schwarzen Vögel mit Hexen und Aberglaube.

Gleichzeitig aber auch mit Intelligenz - nicht umsonst tauchen in Fabeln schlaue Rabenvögel auf. Ihren Ruf als "Galgenvögel" erlangten sie im Mittelalter, da sie sich als Aasfresser oft in der Nähe der Galgen aufhielten. Raben gehören zu den Singvögeln, obwohl sie ja meist nur krächzen. Aber nicht nur das ist besonders an

diesen Vögeln, sie sind auch sehr klug. Zum Beispiel lassen Raben Nüsse, die schwer zu öffnen sind, aus einigen Metern Höhe auf die Straße fallen, und dort werden sie mithilfe der darüberrollenden Autos geknackt. Ist die Fahrbahn dann wieder frei, holen sie sich ihren Leckerbissen. Clever!

diese Aminosäure im Katzenfutter enthalten sein. Taurin kommt nur im tierischen Eiweiß vor. Ein Taurinmangel kann zu schweren Augen- und Herzerkrankungen führen. Fertigfutter oder selbst kochen? Der Vorteil von industriellem Futter ist, dass man sich als Katzenbesitzer keinerlei Gedanken über die Nährstoffzusammensetzung machen muss - vorausgesetzt, man wählt hochwertige Futtermittel. Wer selbst kocht, sollte sich vorher beim Tierarzt informieren, welche Nährstoffe in welchen Mengen die Katze benötigt, sonst kann es zu einer Unausgewogenheit kommen, die im schlimmsten Fall gesundheitliche Schäden zur Folge hat. Selbst zubereitetes Futter hat den Vorteil, dass man die Qualität der Inhaltsstoffe kontrollieren kann.

Die Rettungshundestaffel Rotes Kreuz Meran organisiert wieder einen Hundekurs für unsere Vierbeiner! Am 27. März beginnt auf dem Hundeübungsplatz des Roten Kreuzes ein Unterordnungskurs für Haushunde. Gute Tipps, Sozialisation, Hundepsychologie und vieles Mehr stehen auf den Programm. Insgesamt sechs Treffen, jeweils von 10.00 bis 11.30 Uhr. Weitere informationen unter der Rufnummer 348-0937535


Der Sterngucker

12. März 2010 · Nr. 5 · Seite 17 Der den Lesern inzwischen wohl vertraute Orion beherrscht zu Beginn der Nacht den Südwest-Himmel, unterstützt von Fuhrmann und den Zwillingen an seiner Schulter. Die letzhin sehr kalten Nächte boten dazu eine selten gute Schau. Der funkelnde Sirius im Großen Hund ist nahe bei Orions linkem Fuß, und Prokyon (= der vor dem Hund) steht geradewegs im Süden. Die Zwillinge bilden den Abschluss des Winterhimmels, denn mit dem unscheinbaren, aber derzeit vom Planeten Mars dominierten Sternbild Krebs hält der Frühling Einzug, auch am Firmament. Noch vor Mitternacht erreicht von Süden her eine markante Figur ihre höchste Stellung. Mit den Fixsternen Regulus (der kleine König) und Denebola ist der Löwe das zentrale Sternbild des beginnenden Frühlings. Auffindbar ist er auch vom Großen Wagen aus, dessen Vorderund Rückfront-Sterne, über die Räder hinaus verlängert, auf den liegenden Löwen weisen. Der astronomische Frühlingsanfang erfolgt heuer bereits am 20. März um genau 18.32 Uhr MEZ. Die Sonne erreicht dann – von der Erde aus betrachtet – den sogenannten Frühlingspunkt, an dem Tag und Nacht überall gleich lang sind. Gleichzeitig tritt sie in das Tierkreiszeichen Widder ein (nicht zu verwechseln mit dem gleichna-

Die Sternbilder im Bereich der Ekliptik (rot) migen Sternbild, das sie erst Mitte April erreicht) und beginnt eine neue Reise durch den Messkreis, der die astrologische Ordnung des Jahres darstellt, eben den Tierkreis. An diesem Punkt beginnt daher das natürliche Jahr, aufgefasst als die Zeitspanne zwischen zwei Durchgängen der Sonne durch den Schnittpunkt von Ekliptik (scheinbare Sonnenbahn) und Äquator. Die Tierkreiszeichen (auch Sternzeichen) sind nichts anderes als zwölf gleich große Teile der scheinbaren Sonnenbahn, während die Sternbilder unterschiedlich große Gruppierungen von Fixsternen sind und mit ersteren nur teilweise übereinstimmen.

Der Tierkreis ist ein Modell für die verschiedenen Entwicklungsstufen des Lebens. Die einzelnen Zeichen entsprechen ‚Wirkfeldern’ oder kosmischen Prinzipien, welche die Energien der durchlaufenden Planeten prägen. Jede Zeichenenergie fügt etwas Neues hinzu und entwickelt das Bestehende weiter. • Das Leben startet mit dem Impuls des Widder (Feuerelement), Energie kommt in Bewegung; • der Stier (Erde) verleiht der Energie Form, baut auf und sichert die Existenz;

• die Zwillinge (Luft) fügen Intelligenz hinzu und kommunizieren; • der Krebs (Wasser) bringt Heimatgefühl ins Leben und versorgt die Angehörigen; • der Löwe (Feuer) managt das Vorhandene und führt Regie; er verkörpert die menschliche Schaffenskraft; • die Jungfrau (Erde) blickt voraus, berücksichtigt die anderen und tut, was notwendig ist; • die Waage (Luft) kümmert sich um die Beziehungen; • der Skorpion (Wasser) ist damit beschäftigt, die gemeinsamen Mittel zu verwalten und Wissen und Macht zu erwerben; • der Schütze (Feuer) sucht nach dem Sinn des Ganzen; • der Steinbock (Erde) verwaltet die Gemeinschaft und sorgt für Ordnung; • der Wassermann (Luft) erfindet eine bessere Welt für alle; • die Fische (Wasser) schließlich verschmelzen alle bisherigen Erfahrungen und sehnen sich nach dem Einssein mit der Schöpfung; eine vorläufige Synthese ist erreicht. Mit dem Widder beginnt der Neuanfang: die Tage werden länger als die Nächte, die Bäume ‚schlagen aus’, das Osterfest feiert die Auferstehung des Lebens. fs

Für individuelle Horoskopdeutungen ist der Verfasser dieses Beitrages unter Tel. 0473 234 019 erreichbar.

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Geselligkeit für Patienten und Mitarbeiter wird in Martinsbrunn groß geschrieben! Geselligkeit wird in der Privatklinik Martinsbrunn sehr gepflegt und nimmt einen wichtigen Stellenwert im Klinikalltag ein.

Die Klinikleitung und die Schwesterngemeinschaft der Barmherzigen Schwestern sind sehr bemüht, immer wieder diverse Möglichkeiten anzubieten, um Abwechslung in den Klinikalltag zu bringen. Dies gilt gleichermaßen für Patienten wie für die Mitarbeiter.

schreibt: „…sowohl bei kleinen Feiern wie auch bei großen kirchlichen Festen werden wir dankenswerter Weise immer wieder von

verschiedenen Gruppen von außen unterstützt. Sie bringen durch ihre Darbietungen Leben in die Betreuung und tragen meist unwissentlich zu einer beachtlichen Steigerung der Lebensqualität und nicht zuletzt zur Genesung bei. Durch diese Abwechslung wird der Patient

Die Erfahrung zeigt, dass somatische Effekte von Licht, Luft, Temperatur, Musik, Unterhaltung und Kunst sich sehr positiv auf die Rehabilitation und Genesung auswirken können.“ Die Feiern reichen von einfachen Geburtstagsfeiern über ein eigenes Gartenfest im Park, eine Weihnachtsfeier, Weihnachtsmarkt, Konzerte, Lesungen und der jährlichen Faschingsrevue bis hin zu Ausflügen und kirchlichen Festen. Die Mitarbeiter sind mit Freude, Kreativität und Einsatz dabei. Die Patienten freuen sich über jede Unterhaltung, über jedes Lächeln und Klatschen, über Musik und die Möglichkeiten des Zuhörens, des

Zuschauens, des Mitmachens und Miterlebens, bringt dies alles doch einen Hauch der gelebten Welt an das Krankenbett.

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In den Bildern finden Sie einige Schnappschüsse “L Jahr. von Veranstaltungen im abgelaufenen Kleingruppen oder auch Einzelpersonen sind herzlich eingeladen, einen freiwilligen Beitrag zur „Auflockerung des Klinikalltages“ zu bringen und können sich jederzeit an die Klinik wenden.

iÌ>«œÀÌÊ“L St. Lorenzner Straße 36 - 39031 Bruneck Tel. 0474 531 288 info@metalport.it www.metalport.it Es ist mittlerweile erwiesen, dass geselliges Zusammensein entscheidend zu einem guten Betriebsklima betragen kann. In der Privatklinik Martinsbrunn ist dies förmlich spürbar. Man merkt an der familiären und liebevollen Betreuung der Patienten das rundum gute Betriebsklima. Vielfach kommen spontan Musikgruppen und spielen auf, Schüler und Studenten zum Kartenspielen mit den Patienten, Clowns u.s.w in die Klinik und sorgen für Kurzweil. Andrea Gabis, ärztliche Leiterin der Klinik, geht da sogar noch einen Schritt weiter, wenn sie

lebensbejahender, fühlt sich besser und dies spiegelt sich in der aktiven Mitarbeit des Patienten bei den therapeutischen Handlungen wider. Die Mitarbeiter erleben durch verschiedene gesellige Veranstaltungen Gemeinschaft im außerklinischen Raum, was zu einem positiven Arbeitsklima beiträgt und infolge zu einer Steigerung der Arbeitszufriedenheit führen kann. Für die Patienten macht ein Miterleben von Werden und Vergehen, von Ruhe und Aktivität im Ablauf der Jahreszeiten den Weg für sensitive Erfahrungen frei.

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Gesundheit

12. März 2010 · Nr. 5 · Seite 19

Mondkalender vom 12.03. bis 25.03.2010 F k

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12. März Abnehmender Mond im tierkreis Wassermann Element: luft; blüte-, licht- und Fetttag Holzböden und Parkettböden reinigen; Nagelpflege, Haare waschen; guter Tag für Geschäftstermine; Milchverarbeitung: Butter, Käse, Joghurt, Quark; ein Rosskastanienbad bringt Ihren Kreislauf auf Trab, falls Sie einen stressreichen Tag haben.

19. März zunehmender Mond im tierkreis stier Element: Erde; Wurzel-, Kälte- und salztag Wurzelgemüse essen; Wurzelgemüse setzen und säen; Wohnräume nur kurz lüften, sie kühlen an Kältetagen schnell aus; um Erkältungen vorzubeugen, schützen Sie besonders den Hals, die Ohren und die Zähne; Zugluft unbedingt vermeiden.

13. März Abnehmender Mond im tierkreis Wassermann Element: luft; blüte-, licht- und Fetttag Guter Tag für eine stärkende Massage, einen Ausflug oder eine kulturelle Veranstaltung; an Lufttagen die Wohnung ausgiebig lüften; Reparaturen im Haushalt, aufräumen und neu ordnen; eingewachsene Nägel korrigieren.

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20. März zunehmender Mond im tierkreis stier Element: Erde; salz-, Wurzel- und Kältetag Stimmbänder und Singstimme schonen; Vitaminund Mineralienmangel ausgleichen; viel Wurzelgemüse essen oder Säfte aus frischen Wurzeln trinken; bei Erkältung heilende Bäder mit Eukalyptus und Tee gegen Heiserkeit trinken.

14. März Abnehmender Mond im tierkreis Fische Element: Wasser; blatt-, Wasser- und Kohlenhydratetag Fischetage sind Blatttage; günstig ist das Gießen von Balkon- und Gartenpflanzen sowie das Setzen und Säen von Blattgemüse und Blattkräutern; ebenso sollten Blattgemüse und Blattsalate gekocht oder frisch auf den Tisch kommen.

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21. März zunehmender Mond im tierkreis zwillinge Element: luft; blüte-, licht- und Fetttag Blütenpflanzen, Heilkräuter mit Blüten und Kletterpflanzen setzen und säen; passende Zeit für eine Kur oder einen Erholungsurlaub; der Körper benötigt Aufbau, Stärkung und Regeneration, führen Sie ihm das zu, was er am nötigsten braucht.

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22. März zunehmender Mond im tierkreis zwillinge Element: luft; blüte-, licht- und Fetttag Gute Fettverwertung des Körpers; Gymnastik für den Schulterbereich tut gut; Wohnung und Haus gut durchlüften; Staub wischen; Kuchen und Bäckereien werden besonders locker; spazieren gehen an der frischen Luft ist gut für die Lungen.

15. März Neumond um 22.02 Uhr im tierkreis Fische Element: Wasser; blatt-, Wasser- und Kohlenhydratetag Entscheidungen und neue Vorsätze treffen; Kneippbäder, Masken, Meditationen und Fußreflexzonenmassagen; gute Verwertung des Körpers von Kohlenhydraten; radikaler Rückschnitt bei kränkelnden Pflanzen; Umzug in neue Wohnung.

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16. März zunehmender Mond im tierkreis Widder Element: Feuer; Frucht-, Wärme- und Eiweißtag An Widdertagen dominiert der Tatendrang etwas Neues zu erproben, Mut zu beweisen; auch die Tendenz zu Auseinandersetzungen mit Freunden oder Konkurrenten ist stärker; Fruchtgemüse, Obst und Getreide setzen und säen.

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17. März zunehmender Mond im tierkreis Widder Element: Feuer; Frucht-, Wärme- und Eiweißtag Haare schneiden zur Lockenbildung; Haut gegen das Austrocknen pflegen; Brot backen; pflegende Maßnahmen für alle Holzböden und Möbel aus Holz; geschäftliche Verhandlungen gelingen gut; Zucchini, Tomaten, Kürbis kochen und essen.

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18. März zunehmender Mond im tierkreis Widder Element: Feuer; Frucht-, Wärme- und Eiweißtag Guter Tag für einen Saunabesuch; pflegende und nährende Anwendungen für die Gesichtshaut; Kopf, Gesicht, Gehirn und Augen besondere Aufmerksamkeit schenken; Haare und Strähnchen färben - kürzere Einwirkzeit.

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Ärztliche Feiertagsdienste Sprengel Meran 14.03.10 Dr. Albert Flisi 21.03.10 Dr. Albert Flisi 28.03.10 Dr. Doris Hager v. Strobele-Prainsack

Partschins-Algund-Tirol-Kuens-RiffianMarling-Schenna-Hafling-Vöran 14.03.10 Dr. Vera Breitenberger Tel. 347 8331 847 21.03.10 Dr. Josef Kiem Tel. 335 536 0603 - 335 543 2910 28.03.10 Dr. Ulricke Kuppelwieser Tel. 335 437 479 Lana-Tisens-Tscherms-Burgstall-Gargazon unsere lb. Frau i. Walde / St. Felix 13.03.10 Dr. Paula Mair Tel. 0473 561 570 - 349 883 7901 14.03.10 Dr. Oswald Maschler Tel. 0473 563 880 - 347 240 8438 20.03.10 Dr. Paula Mair Tel. 0473 561 570 - 349 883 7901 21.03.10 Dr. Paula Mair Tel. 0473 561 570 - 349 883 7901 27.03.10 Dr. Paula Mair Tel. 0473 561 570 - 349 883 7901 28.03.10 Dr. Paula Mair Tel. 0473 561 570 - 349 883 7901 Ultental 14.03.10 21.03.10 28.03.10

- Laurein - Proveis Dr. Sonja Trevisani Dr. Walter Mader Dr. Walter Bachmann

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23. März zunehmender Mond im tierkreis Krebs Element: Wasser; blatt-, Wasser- und Kohlenhydratetag Idealer Zeitpunkt Vitamin- und Mineralienmangel auszugleichen; Garten- und Balkonpflanzen düngen und gießen; Blattgemüse pflanzen, das nicht Köpfe machen soll; Vorsicht bei Fett und Alkohol wegen besonderer Empfindlichkeit von Galle und Leber.

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24. März zunehmender Mond im tierkreis Krebs Element: Wasser; blatt-, Wasser- und Kohlenhydratetag Feuchtigkeit zieht in die Räume und Wände, wenn an Wassertagen zu viel gelüftet wird; Zimmerpflanzen gießen; Heilsalben entfalten heute besonders ihre Kraft; eingewachsene Nägel korrigieren; guter Tag, um Freunde und Partner zu verwöhnen.

Tel. 0473 222 379 - 338 963 0739 Tel. 0473 222 379 - 338 963 0739 Tel. 340 091 8123

Tel. 338 804 8235 Tel. 0473 791 015 - 335 650 8380 Tel. 0473 796 039 - 335 591 9966

Apothekendienst 12.03.10 13.03.10 14.03.10 15.03.10 16.03.10 17.03.10 18.03.10 19.03.10 20.03.10 21.03.10 22.03.10 23.03.10 24.03.10 25.03.10 26.03.10 27.03.10 28.03.10

Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So

Bayerische Hof Apotheke St. Damian Apotheke St. Georg Apotheke Central Apotheke Madonna Apotheke Untermaiser Apotheke Salus Apotheke Drusus Apotheke Bayerische Hof Apotheke St. Damian Apotheke St. Georg Apotheke Central Apotheke Madonna Apotheke Untermaiser Apotheke Salus Apotheke Drusus Apotheke Bayerische Hof Apotheke

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http://www.meraner.eu/apothekenkalender_meran.php

Lana: Sa 13.03.10 Tirol: Sa 13.03.10 Schenna: Sa 20.03.10 Burgstall: Sa 20.03.10 Lana: Sa 27.03.10 Sinich: Sa 27.03.10

Maria Hilf bis Fr 19.03.10 Hauptstraße 19b bis Fr 19.03.10 Kupferlochstr. 1c bis Fr 26.02.10 Romstraße 87 bis Fr 26.02.10 Tribusplatz bis Fr 02.04.10 V.-Veneto-Platz bis Fr 02.04.10

0473 561 305 8.00-12.30 15:00-19.00 Uhr 0473 923 725 8.15-12.15 Di/Do/Fr 15.30-19 Uhr 0473 945 566 8-12.30 15.30-18.30 Uhr Do/Sa 8-13 Uhr 0473 291 200 8.30-12.30 15.00-19.00 Uhr 0473 565 111 8.00-12.30 15.00-19.00 Uhr 0473 244 924 8.30-12.30 15.30-19.30 Uhr

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25. März zunehmender Mond im tierkreis löwe Element: Feuer; Frucht-, Wärme- und Eiweißtag Haare schneiden, werden an Löwetagen besonders kräftig; Pflanzen umsetzen und umtopfen; Fruchtgemüse säen; Knollenbegonien zum Austreiben wärmer stellen; guter Tag für künstlerische und kreative Tätigkeiten; achten Sie auf Ihr Herz. se

0473 231 155 0473 447 545 0473 237 677 0473 236 826 0473 449 552 0473 236 144 0473 236 606 0473 236 357 0473 231 155 0473 447 545 0473 237 677 0473 236 826 0473 449 552 0473 236 144 0473 236 606 0473 236 357 0473 231 155

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Kultur

12. März 2010 · Nr. 5 · Seite 20

Worte über Worte Lauben 163 Tel. 0473 212 643

Die Stimmen des Volkes Neulich wurde beim Meraner SVP-Parteitag ein einziger Bürgermeisterkandidat nominiert. Sie, die sich Partei des Volkes nennt, schließt das Volk schon bei den Vorwahlen aus. Wer bei den Gemeinderatswahlen der Volkspartei die Stange hält, kann nicht unter mehreren Kandidaten den Bürgermeister auswählen, er darf nur zustimmen; das Volk bleibt also Stimmvieh. Dass Demokratie Herrschaft des Volkes heißt und aus dem alten Griechenland stammt, wissen wir. Wer aber war damals das Volk? Seinerzeit zählte eine relative Minderheit zum wahlberechtigten Volk; Frauen und Sklaven waren nicht frei und von vornherein von demokratischer Mitbestimmung ausgeschlossen. Bis ins letzte Jahrhundert herauf war das Wahlrecht bestimmten Eliten vorbehalten. Erst 1946 wurde beispielsweise in Italien den Frauen das Wahlrecht zuerkannt. Auch heutzutage klagen viele Bürger, dass sie selten nach ihren Ideen gefragt werden und sich vom wirklichen Entscheidungsprozess ausgeschlossen fühlen. Die Bevölkerung, eigentlich zum „Herrschen“ berufen, resigniert in Apathie, Wahlmüdigkeit stellt sich ein. „Wir sollten wählen, um regiert zu werden; heute werden wir regiert, um zu wählen“, stellt der Politologe Theodor Eschenburg fest. Kommt der Wille zur Mitbeteiligung an der Politik abhanden, liefern wir uns machtgeilen Potentaten aus. Sie holen sich willfährige Mitläufer in ihren Parteikader, um unangefochten und selbstherrlich, von den Bedürfnissen des Volkes abgehoben, zu regieren. Schon 1994 sagte Berlusconi über seine Leute der „Forza Italia“: „Für sie bin ich wie der blaue Prinz. Sie waren Kürbisse (zucche) und ich habe daraus Parlamentarier gemacht.“ Er tritt als messianischer Heilsbringer auf, bezeichnet sich als „vom Herrn gesalbt“. Für ihn gibt es nur zwei Kategorien von Bürgern, nämlich „Gute“ und „Böse“, die allerbösesten davon sind natürlich die aufsässigen Richter. Er versteigt sich in die Vorstellung, unsterblich zu sein, sein Leibarzt sagt ja immer wieder, er werde mindestens 120 Jahre alt. Das Fernsehvolk wird durch oberflächliche Unterhaltungsprogramme eingelullt, das kritische Urteilsvermögen wird betäubt, die Wähler lassen sich zu willenlosem Stimmvieh degradieren. Formell erfolgen die Wahlen nach demokratischen Prinzipien und es bestätigt sich die Aussage des Philosophen Joseph de Maistre vollauf: „Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.“ lf

Theater in der Altstadt Meran- Freiheitsstraße 27 Tel. 0473 211 623 - Fax 0473 275 140 info@tida.it • www.tida.it

Liebe, Sex und Babys von Corinne Christine Aundra Eine Koproduktion mit der Frauentheatergruppe Phenomena mit: Patrizia Pfeifer, Sabine Ladurner, Eva Kuen Regie: Christian Mair Premiere: Fr 12.03. um 20.30 Uhr Weitere Aufführungen: Di 16.03./ Mi 17.03./ So 21.03./ Di 23.03./ Mi 24.03./ Do 25.03./ Fr 26.03./ Di 30.03./ Mi 31.03., jeweils um 20.30 Uhr So gnadenlos ehrlich miteinander können nur Freundinnen sein. Drei total verschiedene Frauen Mitte dreißig, sind seit der Schulzeit befreundet. Und jetzt beschäftigt sich jede in wachsender Torschlusspanik mit den noch vorhandenen oder schon verpassten Möglichkeiten zur Lebens- und Familienplanung. Ein Stück über Träume, Liebe und Sex, aber vor allem über wahre Freundschaft.

Lust auf Kunst?

Il Suono e la Parola – Musik und Wort

Buchvorstellung und Vortrag „F wie Fellin“ Freitag, 12. März, 19.30 Uhr, kunst Meran - Sparkassensaal Der Kurator der Fellin-Ausstellung und Autor des Hauptbeitrages im Buch „F wie Fellin“, Prof. Markus Neuwirth, hält anlässlich der Buchvorstellung einen Vortrag über Peter Fellin.

Dic nobis Maria, quid vidisti in via?

Führungen: Di 16.03. / Di 30.03. jeweils von 17.00-18.00 Uhr Führung mit Matthias Schönweger (Anmeldung erbeten) Abendführung und Kunstgespräch: Führung durch die Ausstellung für Erwachsene mit anschließendem Gespräch. Donnerstag, 18. März, 20.00 Uhr – Gespräch mit Andreas Hapkemeyer (Kurator) Leitung: Hannes Egger Unkostenbeitrag: 5,00 € Familiennachmittag: Anhand von interaktiven Stationen werden den Familien die Inhalte der Ausstellung „F wie Fellin“ näher gebracht. Es wird gemalt, gebaut und gedacht. Samstag, 20. März, 15.00 bis 18.00 Uhr Leitung: Hannes Egger und Magdalena Alber Unkostenbeitrag: 5,00 €

Freitag, 12. März - 20.30 Uhr Meran - Heilig-Geist Kirche Sonntag, 14. März - 17.00 Uhr Meran - Evangelische Kirche Manuela Demetz, Sopran Veronika Tutzer, Harfe Vocalensemble Allabreve Conductus Ensemble Marcello Fera, Leitung Johanna Porcheddu, Lesung Werke von: Lili Boulanger (1893-1918) Pie Jesu für Sopran, Streicher, Harfe und Orgel Franz Comploi (1954) Maria tla revelaziun für Sopran, Chor, Orgel und Streicher (Erstaufführung) Claudio Monteverdi (1567-1643) Pianto della Madonna Bearbeitung für Sopran und Streicher von Marcello Fera Hildegard von Bingen (1098-1179 Virtus Sapientiae Cheryl Lynn Helm (1957) aus Hildegard von Bingen: Virtus Sapientiae Melchior Franck (ca. 1580-1639) Meine Schwester, liebe Braut Lesungen aus verschiedenen literarischen Quellen Texte in italienischer Sprache am 12.03. und in deutscher Sprache am 14.03. Informationen: Meraner Musikverein, Tel. 0473 448 826 www.assmusicalemeranese.it info@assmusicalemeranese.it

Ausstellung von handbemalten Ostereiern Schloss Kallmünz/Meran 25.03.-29.03. 10.00-18.00 Uhr Alte Traditionen sterben nicht aus. Mit dieser Ausstellung wollen 10 Südtiroler Künstlerinnen ihre handbemalten Ostereier einem breiten Publikum zugänglich machen. In der Ausstellung werden verschiedene Techniken gezeigt, die vielleicht zum Selbermalen anregen. Eintritt frei

Knödelwochen ab 12. März Typische Südtiroler Hausmannskost und Qualitätsweine Eigene Schnapsbrennerei Geöffnet: Dienstag ab 17.00 Uhr Mittwoch bis Freitag 12.00 - 15.00 und 17.00 - 23.00 Uhr Samstag und Sonntag 10.00 - 23.00 Uhr Familie Stocker freut sich auf Ihren Besuch

Forst • Brauhausstraße 21 • Tel. 0473 449 910 • www.untergandlkeller.com


Veranstaltungsübersicht

12. März 2010 · Nr. 5 · Seite 21 10.45

samstag, 13.03.2010 20.00 SA+SO

"Frühjahrskonzert der Musikkapelle schenna im Vereinshaus „Unterwirt“, TV Schenna, Tel. 0473 945 669, www.schenna.com" "Eisstockturnier EV Forst - play off Eishockey „A2“ in der Meranarena, Gampenstr. 74, Hockeyclub Meran Junior, Tel. 0473 211 999, www.hcm-junior.it"

sonntag, 14.03.2010 14.00-17.00 Chill-out im icedome Unter dem bewährten Titel „chill-out im iceDome“ wird die Kathedrale aus Eis am Schnalstaler Gletscher an den Sonntagen im Anschluss an das iceMusicalFestival eine angenehm andere Art des Après Ski beherbergen. Nach dem Skierlebnis am Schnalser Gletscher erwartet die Besucher colle Lounge-Atmosphäre bei einem bunt gemixten musikalischen Coktail sowie warmen Getränken. 17.00 lesungen aus verschiedenen literarischen Quellen „der Klang und das Wort – dic nobis Maria, quid vidisti in via?“ mit Sopran (Manuela Demetz), Harfe (Veronika Tutzter) Ensemble voacale Allabreve, Ensemble Conductus. Leitung: Marcello Fera, Lesung von Johanna Porcheddu in der Evangelischen Kirche Meran. Eintritt frei. Information & Organisation: Conductus Verein und Meraner Musikverein, Kunst Meran, Evangelische Gemeinde, Tel. 0473 234 141 und 0473 448 826, www.conductus.it SA+SO Eisstockturnier EV Forst - play off Eishockey „A2“ in der Meranarena, Gampenstr. 74, Hockeyclub Meran Junior, Tel. 0473 211 999, www.hcm-junior.it 9.30 20.30

9.50-14

Montag, 22.03.2010 9.30

9.45 9.45-14.00

Nordic Walking-technikkurs in schenna mit Daniel. Anmeldung: TV Schenna, Tel. 0473 945 669 buchvorstellung „Elternsein - mit Kindern wachsen und reifen“ Autoren Christa Ladurner und Toni Fiung im Vereinshaus „Unterwirt“, TV Schenna, Tel. 0473 945 669

9.30

dorfführung durch schenna über Geschichte, Kultur und Tradition. Anmeldung: TV Schenna, Tel. 0473 945 669, www.schenna.com schneeschuhwanderung auf Meran 2000 Wanderung ist wetterabhängig. Anmeldung bis Montag, 15.00 Uhr im TV Hafling, Tel. 0473 279 457

14.30

10.00

13.30 20.30 20.30

20.00

Wein- und Kulturwanderung Führung und Verkostung in der Schlosskellerei Rametz, Anmeldung: TV Schenna, Tel. 0473 945 669 Apfelstrudel backen mit Bäuerin Frieda am Lechnerhof in Schenna, Anmeldung: TV Schenna, Tel. 0473 945 669

9.30

donnerstag, 18.03.2010

14.30

Frühlingswanderung am Marlinger Waalweg Anmeldung: tV schenna, tel. 0473 945 669 liederabend „die Kornerlieader – gesungen und gesprochen“ von Ernst Thoma, Martha Rauter und Hannes Ortler im Raiffeisensaal des Vereinshauses „Unterwirt“ in Schenna, TV Schenna, Tel. 0473 945 669

20.00

20.30 20.30

Frühjahrskonzert der Musikkapelle Naturns im Bürger- und Rathaus Naturns, TV Naturns, Tel. 0473 666 077

sonntag, 21.03.2010 9.30-18

große Frühlings-grillfete mit livemusik auf Meran 2000, Mittagerhütte. Information: Tel. 0473 234 821 2. internationales Fußballturnier FC Meran/o am Sportplatz “Confluenza” Meran Finale um 17.20 Uhr. Preisverleihung um 18.00 Uhr. Eintritt frei, www.fcmerano.it

Dauerveranstaltungen 12.03.-14.03; 17.03.-21.03.; 24.03.-28.03. 20.30 Uhr passionsspiele lana in der Heilig-Kreuz-Kirche Lana. www.passionsspiele.it, Kartenreservierung: Tel. 338 1812 602

Nordic Walking tour Anmeldung im TV Dorf Tirol innerhalb des Vortages bis 17.00 Uhr erforderlich. Treffpunkt am Parkplatz der Talstation Seilbahn Hochmuth. TV Dorf Tirol, Tel. 0473 923 314 Weinbergseminar Wissenswertes über den Wein und dessen Anbau erfahren Sie im Rahmen eines Spazierganges durch Weinberge mit abschließender Verkostung. Anmeldung: TV Dorf Tirol, Tel. 0473 923 314 Modenschau der Firma Runggaldier dirndl Trachtenmode – Loden im Pavillon des Fleurs, Eingang Freiheitsstr. 39, Meran. Konzert der Musikkapelle sinich Freiberg im Raiffeisensaal in Dorf Tirol. Eintritt frei. TV Dorf Tirol, Tel. 0473 923 314

samstag, 27.03.2010 20.00 20.30

samstag, 20.03.2010 19.00

Apfelführung durch die Obstwiesen mit Verkostung. Anmeldung: TV Schenna, Tel. 0473 94669, www.schenna.com Höfewanderung „stadelluft und Morgendurf“ mit Verkostung der bäuerlichen Produkte. Anmeldung: TV Schenna, Tel. 0473 945 669, www.schenna.com Konzert power’n Jazz -projekt „bauern_tschäss“ mit Herbert Pixner, Katrin Aschaber und Werner Unterlercher, im Vereinshaus „Unterwirt“ in Schenna, TV Schenna, Tel. 0473 945 669 passionsspiele lana in der Heilig-Kreuz-Kirche Lana, www.passionsspiele.it, Kartenreservierung: Tel. 338 1812 602

donnerstag, 25.03.2010

Freitag, 19.03.2010 Vatertagsfeier auf Meran 2000 Mittagerhütte. Information: Tel. 0473 234 821 Vortrag „tiachl, schurz und Ewigkeitl... die burggräfler tracht –früher und heute“ von Andreas Leiter-Reber im Vereinshaus „Unterwirt“ in Schenna, TV Schenna, Tel. 0473 945 669

geführte gästewanderung Anmeldung TV Dorf Tirol innerhalb des Vortages bis 18.00 Uhr erforderlich. TV Dorf Tirol, Tel. 0473 923 314 dorfführung durch schenna über Geschichte, Kultur und Tradition durchs Ortszentrum. Anmeldung: TV Schenna, Tel. 0473 945 669, www.schenna.com schneeschuhwanderung auf Meran 2000 Wanderung ist wetterabhängig. Anmeldung bis Montag, 15.00 Uhr im TV Hafling, Tel. 0473 279 457

Mittwoch, 24.03.2010

Mittwoch, 17.03.2010 9.30

Nordic Walking-schnupperkurs in Schenna, Anmeldung: TV Schenna, Tel. 0473 945 669

dienstag, 23.03.2010 9.00

Montag, 15.03.2010

dienstag, 16.03.2010 9.30

sonntagskonzert der stadtkapelle bozen im Raiffeisensaal in Dorf Tirol. Eintritt frei, TV Dorf Tirol, Tel. 0473 923 314 11.00-16.00 10. großes schneefest, skirennen und Frühschoppen auf Meran 2000 in Zusammenarbeit von Radio Edelweiß, Radio 2000 und Radio Antenne mit der Gruppe Vollbluat im Gasthaus Piffinger Köpfl. Information: Tel. 0473 234 821 14.00-17.00 Chill-out im icedome Unter dem bewährten Titel „chill-out im iceDome“ wird die Kathedrale aus Eis am Schnalstaler Gletscher an den Sonntagen im Anschluss an das iceMusicalFestival eine angenehm andere Art des Après Ski beherbergen. Nach dem Skierlebnis am Schnalser Gletscher erwartet die Besucher colle Lounge-Atmosphäre bei einem bunt gemixten musikalischen Coktail sowie warmen Getränken. 19.00 Josefi-Konzert der bürgerkapelle Untermais im Kursaal, www.bku.it

ballettvorführung im Stadttheater. Amateurverein Only Dance, Tel. 349 559 0014 theatervorführung: premiere „der Nackte aus Madagaskar“ der Volksbühne Schenna, im Vereinshaus „Unterwirt“. Kartenvorverkauf: TV Schenna, Tel. 0473 945 669, www.schenna.com

sonntag, 28.03.2010 11.00 17.00 20.00

sonntagskonzert der Musikkapelle sinich/Freiberg auf dem Raiffeisenplatz. Bei ungünstiger Witterung im Vereinshaus „Unterwirt“ in Schenna. TV Schenna, Tel. 0473 945 669 Konzert des „dresdner Kreuzchors“ in der Stadtpfarrkirche Meran. Musik Meran, Tel. 0473 211 612, www.musikmeran.it Frühjarskonzert der Musikkapelle partschins im Peter-Thalguter-Haus in Algund. TV Partschins, Tel. 0473 967 798

Aus organisatorischen Gründen bitte geführte Wanderungen, Radtouren usw. bitte immer 1 Tag vorher anmelden. Änderungen vorbehalten!

06.02.-02.05. Di-So 10.00-18.00 Uhr F wie Fellin Retrospektive mit mehr als 100 Werken aus verschiedenen Schaffensperioden von Fellin. Umfassende Werkausstellung des Künstlers Peter Fellin. Kunst Meran, Lauben 163, Tel. 0473 212 643, www.kunstmeranoarte.org

17.03.- 09.05. Di-So 10.00-18.00; D0 bis 20.00 Ausstellung im Kurhaus, Passerpromenade 14: Von der Renaissance zur Romantik im Tagungsraum 1, 2 und 3. Führungen: Mi + Sa um 16.00 Uhr. Donnerstag bis 20.00 Uhr geöffnet. Montag geschlossen. Eintritt frei. www.provincia.bz.it/accademiacarrara


Gesellschaft

12. März 2010 · Nr. 5 · Seite 22

Meraner Altstadtfest am 7. und 8. August 2010 Die Meraner Altstadtvereinigung hat beschlossen, auch heuer wieder das nunmehr schon zur Tradition gewordene Meraner Altstadtfest zu organisieren und zwar am 07.-08. August 2010. Dazu laden wir wieder all jene Vereine und Verbände ein, die entweder schon in der Vergangenheit teilgenommen haben, oder einen bestimmten sozialen Zweck - Jugendarbeit oder dergleichen nachweisen können. Um zeitgerecht planen zu können, ist sowohl für die Meraner Altstadtvereinigung als auch für die Teilnehmer eine frühe Übersicht notwendig.

Falls Sie Interesse an der Teilnahme am Stadtfest haben, laden wir Sie ein, der Meraner Altstadtvereinigung ihre noch unverbindliche Teilnahmeabsicht innerhalb 20. März 2010 schriftlich mitzuteilen. Sobald die Voranmeldungen bearbeitet sind, werden alle Interessierten zu einer ersten Informationssitzung am 14. April eingeladen, bei der alle Modalitäten und weiteren Termine mitgeteilt werden (Mitteilung zu Zeit und Ort erfolgt nach Voranmeldung). Die Voranmeldungen sind persönlich oder mittels Fax abzugeben bei Haus- und Turnschuhe Wenter, Lauben 319, Tel. und Fax 0473 235 566, Mobiltel. 335 6355 880, Mail info@wenter.bz.it.

Kisi Kids Workshop

…lachen, spielen, tanzen und singen!!! von Montag, 28.06. bis Sonntag, 04.07.2010 in Marling von Montag, 05.07. bis Freitag, 09.07.2010 in Riffian

Kinderferien am Vigiljoch

Ferienwochen mit Spiel, Spaß, Gemeinschaft und Abenteuer für Kinder von 8 bis 12 Jahren - 1. Turnus von 04. bis 10. Juli 2010 (1. und 2. Mittelschule) - 2. Turnus von 11. bis 17. Juli 2010 (3. bis 5. Grundschule) - 3. Turnus von 18. bis 24. Juli 2010 (3. Grund- bis 2. Mittelschule) - 4. Turnus von 25. bis 31. Juli 2010 (3. Grund- bis 2. Mittelschule) - Anmeldung im Jugenddienst Meran

Sommerpower

Sommerwochen für Mittelschüler/innen aus dem Einzugsgebiet der Jugenddienste Meran und Lana-Tisens - 1. Turnus von 2. bis 06. August 2010 - 2. Turnus von 9. bis 13. August 2010 - Hüttenlager von 16. bis 20. August 2010 am Vigiljoch - Anmeldung im Jugenddienst Meran In Zusammenarbeit mit dem Jugenddienst Lana-Tisens

Heimatpflegeverein Obermais

Haus des Lebens Meran, Winkelweg, 10 Tel. 0473 237 338 hausdeslebens@gmx.net

Einladung zum Vortrag

Volksgruppe im Untergrund am Beispiel der Katakombenschulen Josef Noldin und der Widerstand im Unterland während des Faschismus Mittwoch, 17. März 2010 um 20 Uhr Bürgersaal im Alten Rathaus von Obermais Es referieren: Dr. Martha Stocker und Dr. Walter Cristofoletti Alle Mitglieder und Freunde des Heimatpflegevereins und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind freundlichst eingeladen. Der Obmann Hans Vetter

Leserbrief Ende gut, alles gut?

Veranstaltungen Mi 17.03.10 um 14.30 Uhr Gesprächsrunden für Frauen – Kräuterwanderung mit Burgl Waldthaler Treffpunkt am oberen Parkplatz St. Valentin an der Umfahrungsstraße nach Schenna – Veranstalter: Forum für Ehe und Familie Sa 20.03.10 117. Gebetsvigil in Meran Beginn um 14.30 Uhr mit der Hl. Messe in der Kapelle der Barmherzigen Schwestern in Gratsch, anschl. Gebetszug zum Meraner Krankenhaus, Rückkehr u. Abschluss mit Euch. Segen. Veranstalter: Bewegung für das Leben Südtirol So 21.03.10 - Einkehrtag mit P. Bernhard Fleckenstein (Franziskaner der Immaculata) zum Thema: „Wo willst du, dass wir Dir das Paschamahl vorbereiten?“ Beginn um 9.00 Uhr, Abschluss um 16.45 Uhr mit der Hl. Messe Veranstalter: Haus des Lebens

Anna Rainer

Der Berichterstattung von der Gemeinderatssitzung vom 10.02.10 (Meraner Stadtanzeiger Nr.4) entnehme ich, dass die Angelegenheit "Burgund" einen besseren Ausgang zu nehmen scheint, als viele Kritiker vorhergesagt hätten. Mittlerweile ist bekannt, dass der Besitzer jetzt großzügigerweise das renovierte Gebäude an die Sozialgenossenschaft "Haus Sonnenschein" vermietet. Kann der Zweck hier wirklich die Mittel heiligen? Unsere Gesetzgebung auf Landes- und Gemeindeebene erlaubt es privaten Immobilienbesitzern, denkmalge-

schützte Häuser und auch andere Wohnimmobilien dem Verfall preiszugeben. Irgendwann entschloss sich die Gemeinde Meran, zumindest den Schandfleck Burgund zu enteignen und aufwendig zu sanieren. Viel Steuergeld floss in diese Seniorenwohnungen und jede Menge Prozessspesen haben wir Meraner Bürger anschließend querfinanziert. Sogar eine Zwangsumsiedelung der Senioren wurde notwendig. Fehlt nur noch, dass der guten Ausgang der Burgundstory mit dem Südtiroler Verdienstorden gekürt wird.

Hotel

Spargelzeit ist Tannerhofzeit Spargel genießen von März bis Juni Sonntag Ruhetag Schenna, Schennastraße 20, 0473 943 229, www.tannerhof.net

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Wir verwöhnen Sie täglich mit frischen Spargelgerichten und Fischspezialitäten. Säle und Stuben für 20 bis 180 Personen Geeignet für Ihre Familienfeier und Betriebsessen. Reservierung unter 0473 29 22 88 Burgstall, Romstraße 1, www.foerstlerhof.it

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Musik

12. März 2010 · Nr. 5 · Seite 23

Phos-Chor aus St. Jakob/Leifers:

20 JAHRE

Rockoratorium „Eversmiling Liberty“

Frühlingsprogramm 2010 Ortsgruppe Meran Maltreff jeweils am Mittwoch von 19.30-21.30 Uhr Für alle, die gern gemeinsam malen und Ideen austauschen. Beginn: 17. März 2010, 8 Treffen Ort: Vereinslokal, Dantestr.5, Altes Rathaus Obermais Malen mit Acryl Die vier Elemente: Erde-Luft-Feuer-Wasser Mit der Kunsterzieherin Annamaria Tumpfer aus Lana wollen wir mit Acrylfarben die vier Elemente malerisch darstellen. a) Gestraffte theoretische Einführung in die Farbsymbolik und in die psychologische Wirkung der Farbe b) Kreative Farbgestaltung Ein Seminar für alle, die gern experimentieren und großzügig arbeiten wollen. Freitag, 12. März und Samstag, 13. März 2010 von 9.00-12.00 und von14.00-17.00 Uhr Ort: Vereinslokal, Dantestr.5, Altes Rathaus, Obermais

Der Phos-Chor aus St. Jakob/Leifers, unter der Leitung von Barbara Oss Emer Thaler, bietet einen ganz besonderen Hörgenuss: das Rockoratorium „Eversmiling Liberty“, und zwar am 26. März um 20.30 Uhr in der Aula Magna „Ariston“ der HOB Meran. Bei „Eversmiling Liberty“ handelt es sich um ein modernes Oratorium, das in Europa bereits von vielen anderen Chören erfolgreich aufgeführt wurde und sehr viel Begeisterung ausgelöst hat. Es wurde in den 90er-Jahren in Anlehnung an Händels Oratorium „Judas Maccabäus“ geschrieben, und zwar von zwei dänischen Komponisten, denen es gelungen ist, verschiedene Musikstilrichtungen in einem Werk zu vereinen. Einzig in einem Stück ist Händel noch zu erkennen, alle anderen wurden vollkommen neu komponiert. Es ist für jeden etwas dabei: Auf groovig-funkige Songs folgen me-

lodische Pop-Balladen, swingende Jazz-Tunes, Latinsongs und Gospelsound – eine interessante Mischung. Der Phos-Chor wurde 1991 gegründet. Seine 35 Sängerinnen und Sänger kommen aus verschiedenen Gebieten Südtirols. Seit Beginn ist das Motto des Chores, mit seiner Musik Licht und Freude ins Leben der Menschen zu bringen. Deshalb nennt er sich Phos-Chor, denn „Phos“ ist das griechische Wort für „Licht“. Bei „Eversmiling Liberty“ wird der Phos-Chor von einer 5-köpfigen Band begleitet: Manfred Gampenrieder am Schlagzeug, Dietmar Oberrauch am Keyboard, Ivan Miglioranza an der Gitarre, Uli Seppi am Bass und Ivan Marini am Saxophon und an der Querflöte. Kartenreservierung: info@phos-chor.it Tel. 345 486 8366 (Mo-Fr, 9-14 Uhr, keine SMS). Weitere Informationen: www.phos-chor.it

Rund um das bild: Wie kann ich mein Werk präsentieren, wie groß soll das Passepartout im Verhältnis zum Bild sein? In der Rahmenwerkstatt von Uwe Obermarzoner in Algund werden wir gemeinsam mit dem Künstler Toni Hanny verschiedene Fragen erörtern und nach guten Lösungen suchen. Samstag, 20. März 2010 von 15.00-17.00 Uhr

· Sonntag geöffnet

Meran · Meinhardstraße 14

Tel. 0473 232 015 · www.labaitavaldinon.it

Passion Simone Nold, Sopran Annette Markert, Alt Thomas Michael Allen, Tenor Konrad Jarnot, Bariton (Christus) Jochen Kupfer, Bass

Sonntag,

28. März 2010 17 Uhr - Stadtpfarrkirche

Der Phos-Chor aus St. Jakob

des Fabio Bruni

· Typische Produkte aus dem Trentino mit eigenem Markenzeichen

Matthäus

Roderich Kreile, Dirigent

Osterhase im Texelpark tirol h c s l e aus W s e t Gu

Bach

Dresdner Kreuzchor Bach Collegium München

internet www.freizeitmaler.it Auf dieser Seite findet man u.a. auch die vielen Veranstaltungen der Ortsgruppen. information und Anmeldung: Margit Nagler, Tel. 0473 237 241 – 335 645 1708 oder Nanni Schroffenegger, Tel. 0473 233 168 333 296 2277

Johann Sebastian

Das Stadtviertelkomitee Wolkensteinstraße und Umgebung veranstaltet am Samstag, 27. März, eine Ostereiersuche für Kinder bis zu 9 Jahren. Einschreibung im Büro in der Vogelweidestraße Nr. 20 an folgenden Tagen: 19., 20., 22., 23. und 24. März, 17.00 – 19.00 Uhr Informationen zu denselben Zeiten unter Tel. 0473-220815 Beschränkte Teilnehmerzahl.

Die Matthäuspassion entfaltet eine beeindruckende stereophone Wirkung durch die doppelte Anlage von Chor und Orchester, bei der die Chöre vielfach miteinander einen Dialog führen. Die Matthäuspassion zählt zu den gewaltigsten Werken der sakralen Musik überhaupt. PREISE: Erwachsene € 25,00 Jugendliche bis 25 J. mit Studentenausweis € 5,00 VORMERKUNGEN: Musik Meran, Lauben 8, 39012 Meran, E-mail info@musikmeran.it VORVERKAUF: Athesia Ticket in allen Athesia-Buchhandlunge ÖFFNUNG DER ABENDKASSE: 16 Uhr Mit freundlicher Unterstützung:

Referat für Kultur


Historisches aus Meran

12. März 2010 · Nr. 5 · Seite 24

Flurnamen – Quellen historischer Forschung (Teil 4) Die Bedeutung der Namen der Höfe und Fluren ist eine der wichtigsten Quellen historischer Forschung eines Landstrichs. Außerdem stellt die Pflege und Weitergabe des Namenguts für eine Gemeinschaft einen bedeutenden, die Identität stiftenden Faktor dar. Als Quelle dienen die in mündlichen Gesprächen abgefragten Namen (Flurnamensammlung Südti-

rol, die am Landesarchiv in Bozen einsehbar ist), das Werk „Die Hofnamen im Burggrafenamt und in den angrenzenden Gebieten“ des verdienten Hofnamenforschers Josef Tarneller, sowie das Tiroler Ortsnamenbuch von Karl Finsterwalder (als Schlern-Schriften in drei Bänden erschienen). Abkürzung: mda. (= mundartlich)

Etymologie 1) Beim Namen Meran handelt es sich laut Sprachwissenschaftler Cristian Kollmann um einen römischen Prädialnamen *Marianu ‘Besitz einer Person namens Marius’ > Maranu > Meran. Im gesamten Etschtal sind diese Prädialnamen (spätrömische Besitzungen „pensionierter“ römischer Heeresangehöriger) verbreitet: Göflan, Vetzan, Schanzen, Riffian, Baslan, Lanan, Völlan, Vöran, Sirmian, Vilpian, Terlan, Bozen, Firmian (alter Name von Schloss Sigmundskron), Missian, Eppan, Pinzon, Mazon, Siffian (Ritten). Es handelt sich um Besitzungen eines Cavilius (Göflan), Rufius (Riffian), Leonianus (Lana), Varius (Vöran), Vulpius (Vilpian), Taurilus (Terlan), Baudius (Bozen), Appius (Eppan), Sophius (Siffian). Von diesen Orten haben nur Meran, Pinzon und Mazzon die Betonung auf der Endsilbe, ansonsten gibt es eher Flurnamen mit Endbetonung (Maroun in Morter, Tschifuun in Schenna). Die Endsilbenbetonung bedeutet lautgesetzlich, dass Meran erst nach dem Jahre 1100 eingedeutscht wurde, während die an-

deren oben erwähnten Prädialnamen bereits vor 1100 in den deutschen Mund gelangt waren. Meran hatte als Ortschaft um 1100 noch gar nicht existiert (Gründung des Marktes an der Flur „Meran“ im ersten Drittel des 13. Jahrhunderts durch Graf Albert IV. von Tirol). Steinach (ab 1250 in Besitz der Tarantsberger) ist als der am tiefsten gelegene Ortsteil von Tirol die ältere Siedlung. Das italienische Merano wurde erst im 19. Jahrhundert aufgrund der deutschen Vorlage mit e geschrieben. Die älteren italienischen Formen lauten noch Amarano (mit angehängter Präposition) und Marano. Im Ladinischen und Bündnerromanischen gilt heute noch Marán wie auch in den Trientner Mundarten. 2) Eine weitere Deutung des Namens Meran legt das vorrömische marra ‘Mure, Geröllfeld’ zugrunde. Zahlreich sind im Vinschgau die Flurnamen Marein, welche sich aus besagtem marra erklären. Auf der Meran ist auch ein früh abgegangener Mairhof urkundlich

belegt. An ihn erinnerte bis ins 20. Jahrhundert die neu geordnete Mairhoflege der Stadt Meran, so Tarneller. (Zu den zahlreichen Legen vgl. dazu die Namen Spitalleg, Greitenleg, Altgreitenleg, Verdammte Leg in Untermais!). 1633 besitzen Algunder bedeutende Wiesen auf den Mairhöfen (vgl. die Bezeichnung auf den Schallhöfen in Untermais!): O. Dorner hat 12 Tagmahd Wisen (ca. 3,6 Hektar) auf den Mairhöfen vor der Stadt Meran in Gfar der Passer (heute Bahnhof und Friedhof Meran), Winkler hat 10 Tagmahd auf den Mairhöfen, Stainhuober hat 12 Tagmahd auf den Mairhöfen neben dem Siechenhaus (St. Leonhard, heute Liebeswerk) gelegen, Fronkeller hat 3 Tagmahd bei Meraner Mairhöfen. 1493 zinst das Spital an Meran vom Mairhof und von ainer 2 Wisen so in den Mairhof gehören. 1438 Konrad Vintler Burger an Meran verkauft dem Prior Johansen für 45 mark der Malerin haus an Meran am Rennweg, stoßt neben daran des Convents haus so sie von Hansen schmied erkauft, zu der dritten Seiten das haus Ulreich Norn von Gratsperg ( = Thurnerschlössl), an der vierten Seiten der Mairhof. 1407 verkauft Hainz schmid an Meran dem Prior Johansen von Allerengelberg (früheres Kloster in Karthaus, Schnals) für 41 mark sein haus und garten am Rennweg genant der fuchs hofstat, stoßt hinden der Mairhof daran. 1394 (...) domum et ortum in contrada am Rennweg, coheret a posteriore parte pratum dominii d. Mairhofwis.

Die Gründe des Mairhofs bzw. die Flur auf den Mairhöfen umgaben also die Stadt von der Vinschgauer Straße bis zur Passer in großem Halbbogen – so Josef Tarneller – und bildeten eine Teilflur der großen Ebene auf der Meran. Ist die klangliche Ähnlichkeit zwischen Mairhof, Meran und Mairania (857) nur ein Zufall? • Poschtgranz (Postgranz): Ein bekannter Name in Meran. Die Postgranz bezeichnet das Gelände des Meraner Lidos (früher „Meraner Schwimmschule“), der westlich davon gelegenen Obstwiese, des CombiSportplatzes sowie der Siedlung „Maria Himmelfahrt“. Der Name lässt sich wohl aus der Lage an der (früheren) Grenze des Postbezirks von Meran erklären. Altmda. di Graniz ‘Grenze’ oder aber – in Anbetracht der Nähe des Zusammenflusses von Passer und Etsch – mda. di Granz ‘Schotterbank im Fluss’. • Schtåttwisn (Stadtwiesen): Das ehemalige Algunder Gemeindegebiet in Meraner Stadtnähe (Friedhof, Novemberstraße). Der Name erklärt sich aus der Nähe zur Stadt und ist im Franzisko-Josephinischen Kataster von 1858 angegeben. • Etschwisn (Etschwiesen): Die Algunder Wiesenfläche zwischen Weingartnerstraße und Etsch, sowie zwischen CombiSportplatz und den Lagerhallen der Algunder Obstgenossenschaft. Der Name erklärt sich aus der Lage an der Etsch. jo

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Gesellschaft

12. März 2010 · Nr. 5 · Seite 25

Gemeinschaftsübung im Meraner Lido Die sechs Feuerwehren von Meran hielten vor Kurzem die bereits traditionellen Gefahrgutübungen ab. An einem Tag wurde für die Träger von Chemikalienschutzanzügen eine Weiterbildung abgehalten. Höhepunkt war die Abschlussübung am 6. Februar im Meraner Lido, dieses Mal organisiert von der FF Meran in Zusammenarbeit mit der Meranarena. Angenommen wurde ein Leck in einer Leitung, die bei Arbeiten von einem Techniker beschädigt worden war. Durch die Leitung floss flüssiges Chlor, das sich mit Salzsäure vermischte. Zudem wurde ein verletzter Techniker angenommen, den es zu bergen galt. Der Einsatzleiter der FF Meran, konnte nach der Übung 74 Feuerwehrmännern, welche mit 16 Fahrzeugen zur Übung ausgefahren wa-

8.-13. März Buchausstellung: Frauenbilder – Die Darstellung der Frau auf der Leinwand, in der Kunst ,in den Comics im Laufe der Geschichte Ort: Stadtbibliothek, Rennweg 1, während der Öffnungszeiten Sonntag, 14. März um 17.00 Uhr Konzert: „Dic nobis Maria, quid vidisti in via?“ – Frauen im Gespräch mit Gott Ort: Evangelische Kirche, Carduccistrape ren, einen guten Übungsablauf melden. Die vorgekommenen kleinen Fehler sind Anlass, auch weiterhin in diesem Bereich Übungen durchzuführen. Die Feuerwehr Meran be-

dankt sich bei der Direktorin Barbara Caggegi von der Meranarena für die Bereitstellung des Übungsobjektes und für die gute Zusammenarbeit.

Seit 140 Jahren unterwegs:

Alpenverein Meran feiert Geburtstag Im voll besetzen Saal des Vereinshauses KIMM in Untermais feierte die Alpenvereinssektion Meran am 6. März ihren 140. Geburtstag. Elmar Knoll, der Erste Vorsitzende, konnte dazu eine Reihe namhafter Persönlichkeiten begrüßen, so den Präsidenten des Deutschen Alpenvereins, Prof. Heinz Röhle aus Dresden, den ÖAV-Landesvorsitzenden von Tirol und Vorstandsmitglied des ÖAV, Gerald Aichner, den AVS-Landesvorsitzenden Georg Simeoni und seinen Vorgänger Luis Vonmetz, den Bürgermeister Günther Januth und die Landtagsabgeordnete Veronika Stirner Brantsch, den Präsidenten des SCM, Egon Tscholl und den neuen Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Meran, Karl Gamper. In seiner Begrüßungsrede ging Elmar Knoll auf die wechselvolle Geschichte der Sektion Meran ein: Im Jahre 1870 gegründet, erlebte sie rasch einen enormen Auf-

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schwung und war bald die mitgliederstärkste Sektion Tirols. Bei der Gründungsversammlung wurde der Beitritt zum Deutschen Alpenverein beschlossen. Nach dem Zusammenschluss des ÖAV mit dem DAV bis zur Zwangsauflösung durch die faschistischen Behörden im Jahre 1923 war die Meraner Sektion Mitglied des D&ÖAV und konnte dann in der Zwischenkriegszeit ihre Vereinstätigkeit nur mehr im „Untergrund“ weiterführen. Seit der Wiedergründung im Jahre 1946 ist die Sektion Mitglied im AVS und zählt heute mit den Ortsstellen knapp 5500 Mitglieder. Nach dem Rückblick auf das vergangene Bergsteigerjahr 2009 und dem Kassabericht sowie der Entlastung des Schatzmeisters hielt der Präsident des DAV zum Thema „Berge im Wandel der Zeit“ eine vielbeachtete Festrede, in der er auf den Stellenwert der Berge und deren Nutzung durch die Menschen seit Beginn der Mensch-

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heitsgeschichte bis heute einging. Mit beeindruckenden Bildern zeigte er die Entwicklung des alpinen Raumes, die verschiedenen Epochen der Erschließung der Alpen sowie die Veränderungen unserer Bergwelt durch die Eingriffe des Menschen auf. Eindringlich ermahnte er die Mitglieder der Alpenvereine zur Wachsamkeit, wenn versucht wird, die Berge aus ökonomischen und touristischen Zwecken zu missbrauchen und zu zerstören. Besonders an die Politiker erging sein Aufruf zur Bewahrung der Schöpfung. Mit einem lange anhaltenden Applaus dankten die Anwesenden dem Präsidenten des DAV für seine klaren Worte. Gerald Aichner überbrachte die Grüße des ÖAV und wies auf die langjährige gemeinsame Geschichte im alten Tirol hin. Er wünschte sich weiterhin eine freundschaftliche, kameradschaftliche Zusammenarbeit zwischen den alpinen

Dienstag, 16. März um 20.00 Uhr Vortrag von Isabella Engl: Bildung gegen Beschneidung: Frauenalltag in Uganda Ort: Kulturzentrum, Cavourstraße 1 Mittwoch, 17. März um 20.00 Uhr Runder Tisch: Money, money, money… finanzielle Aspekte im Leben der Frauen Ort: Kunst Meran, Lauben 163 Dienstag, 23. März um 20.00 Uhr Tanzabend: Tanz in den Frühling mit Christa Felderer Theil Ort: Nikolaussaal, Oberer Pfarrplatz Eintritt frei für alle Veranstaltungen

Vereinen Österreichs, Deutschlands und Südtirols zum Wohle der Mitglieder und für die gemeinsame Verantwortung zur Erhaltung der alpinen Landschaft. Nach den Grußworten des 1. Vorsitzenden Georg Simeoni und des Bürgermeisters folgte die Ehrung langjähriger AVS-Mitglieder sowie der Sportkletterinnen Angelika Rainer, Alexandra Ladurner und Andrea Prünster, die letzthin wiederum internationale Erfolge verbuchen konnten. Nach dem Heimatlied, angestimmt vom Altlandesvorsitzenden Luis Vonmetz, ging die Jubiläums-Jahreshauptversammlung zu Ende.


Historisches

12. März 2010 · Nr. 5 · Seite 26

Erste Lostage im Langes

Die Eisenbahnwelt in Rabland öffnet am 20. März wieder ihre Tore

foto mb Krokusse gehören zu den Frühblühern Jahrhunderte lang überlieferte Beobachtungen, die meist in Form von Reimen von Generation zu Generation überliefert wurden, haben in der Landwirtschaft bis heute ihre Gültigkeit. Die vielen Frühblüher wie Schneeglöckchen, Buschwindröschen, Küchenschelle, Seidelbast, Lungenkraut, Löwenzahn, Primel u.a. erfreuen in der Langeszeit so manchen aufmerksamen Spaziergänger. Wenn man es auch gern hat, dass mit dem März das Frühjahr seinen Einzug hält, so weiß der Landwirt, dass das Wachstum aber doch noch nicht allzu stark sein sollte, denn alte Sprichwörter besagen: März in der Blüh, Sommer ohne Tau – trocknen die Felder und dörrn die Au! S’Märzngrün soll man in’n Bodn springen, erst Jörge soll grüne Schuhe bringen! Auch sollte der März den Feldern nicht zu viele Niederschläge bescheren, denn:

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Feuchter fauler März ist der Bauern Schmerz! Auf Märzenregen folgt selten Segen! Es verwundert daher nicht, dass auch der März verschiedene Lostage aufzuweisen hat, wie den 3. März: Lachende Kunigunde bringt frohe Kunde, oder den 10. März, den Tag der vierzig Märtyrer: Wenn am Tag der vierzig Märtyrer schlecht Wetter ist, dauert dies noch vierzig Tage. Allgemein vertritt man in Tirol die Ansicht: Wenn es am Tag der vierzig Märtyrer gefriert, so gefriert es noch vierzig Nächte. Der Gregoriustag, am 12. März, zählt zu den bedeutsamen Lostagen: Gregoriwind geht, bis Jörge kimmt. St. Gregori hell und klar, gibt ein fruchtbar Obstjahr. Am 15. März ist dann der Bauer neugierig, was Longinus macht, denn: Ist es an Longinus feucht, bleiben die Kornböden leicht. Und zwei Tage später, am 17. März, ist Gertraud mit der Maus. Sie ist eine der bekanntesten Bauernheiligen: Es führt Gertraud die Kuh zum Kraut, die Bei (Biene) zum Flug und die Ross zum Zug. Rund um Meran galt Gertraud als erste Gärtnerin, darum war dieser Tag hier auch als der Gartltag bekannt. Frieren soll es um diese Zeit nicht mehr: Friert’s auf St. Gertrud, der Winter noch vierzig Tag nicht ruht! Sieht St. Gertraud Eis, wird das ganze Jahr nicht heiß! Um Gertraudi hörten in den vergangenen Jahrhunderten das Spinnen und andere häusliche Arbeiten, die im Winter bei Kerzenlicht verrichtet wurden, auf. ezg

Nach der Winterpause rollen in der Eisenbahnwelt ab 20. März wieder die Modellzüge. In den letzten Wochen wurde jedoch kein Winterschlaf gehalten, im Gegenteil, man hat fleißig an Neuheiten gebastelt und „gefeilt“. So warten auf die Besucher eine funktionstüchtige Laaser Marmorbahn, Geräuscheinspielungen und ein erweiterter Fahrbetrieb auf der Autobahn. Als Hingucker entpuppt sich dabei die Marmorschrägbahn. Der Ablauf des Marmortransportes von der Abbaustelle am Berg über die Schrägbahn bis zum Lagerplatz am Bahnhof wird dem Besucher in diesem Jahr im Maßstab 1:87 vorgeführt. Die Transportszene wiederholt sich als computergesteuerte Sequenz im Zehnminutentakt, wie Betriebstechniker Christian Schöpf erklärt. Wichtig war natürlich wieder, dem Grundsatz der Eisenbahnwelt folgend, der Einbau von Details, wie das sitzende oder stehende Begleitpersonal auf den Wagen, der wachsame Bremsmeister hinter der Glasscheibe, oder die schweren Gummireifen, welche als Gegenfracht dienen. Auch die Vitrinen im

Ausstellungsbereich im 2. Obergeschoss wurden thematisch neu bestückt. So kann der Besucher bei einem Rundgang Modellzüge aus verschiedenen europäischen, aber auch außereuropäischen Ländern und Epochen bestaunen. Vor allem Freunde der Vinschger Bahn kommen auf ihre Kosten, denn ein Teil der Ausstellung ist den Fahrzeugen gewidmet, welche seit der Einweihung der Bahnstrecke im Jahr 1906 bis heute von Meran nach Mals rollten und rollen. Dabei handelt es sich um Leihgaben von Herrn Heinrich Unterholzer aus Schlanders. Die Eisenbahnwelt bleibt bis zum 7. November von Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr und im Winter an den Wochenenden für die Besucher geöffnet. Heuer neu sind die Öffnungszeiten am Abend, denn im Juli und August ist die Eisenbahnwelt dienstags von 15.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Weitere Informationen: Tel. 0473 521 460 oder www.eisenbahnwelt.it

Die Laaser Marmorbahn in der Eisenbahnwelt in Rabland


Wandervorschlag

Wanderung zum Bergrestaurant Steinrast in Ulten

Hoch über dem Almboden ist die Staumauer des Arzkar-Stausees zu erkennen.

Anfahrt: durch das Ultental bis kurz vor Kuppelwies, rechts auf asphaltierter Bergstraße mit dem Hinweis „Schwemmalm“ hinauf bis zur Talstation des Sesselliftes und dem Gasthof „Weiberhimml“ (hier Parkplatz meist überfüllt); kurz auf der Straße weiter bis zu einem großen Parkplatz (rechts) Höhenunterschied: ca. 200 m Gehzeit: 1 ½ Stunden

Auch die Steine im Bachbett tragen Winterkleider.

Wegverlauf: Vom Parkplatz (1.520 m) folgen wir der breiten geräumten Straße bis zu einer scharfen Rechtskurve. Dort gehen wir links über die Brücke und steigen neben dem Rodelweg auf einem schmalen Fußweg in Kehren hinauf zum Starthaus der Rodelbahn. Danach erreichen wir in wenigen Minuten das Bergrestaurant Steinrast (1.723 m; ganzjährig geöffnet, Montag Ruhetag; ab Parkplatz ca. 50 Minuten). Rückweg wie Hinweg (ca. 40 Minuten). Man kann auch auf der Fahrstraße hin- und zurückwandern. Schwierigkeit: Die Wanderung ist leicht. Wenn man die Straße benutzt, ist sie auch für Familien geeignet. Besonderheiten: Das Bergrestaurant Steinrast liegt in einem versteckten Seitental des Ultentales. Familie Mairhofer eröffnete den Almgasthof im Jahre 1965, als mit dem Bau des ArzkarStausees auf 2.250 m Höhe begonnen wurde. Die Arbeiten am See erstreckten sich bis in die 70er-Jahre. Von unserem Wanderziel aus ist

die Staumauer hoch oben in den Felsen gut sichtbar. Der Berggasthof Steinrast befindet sich in sonniger Lage am Rande einer ebenen Almfläche mit mehreren Almhütten. Hier kann der Gast köstliche Gerichte genießen, die mit einheimischen Produkten aus dem Ultental zubereitet werden. Die stark vereiste Rodelbahn „Moscha“, ne-

ben der sich unser Fußweg entlangzieht, ist Sportrodlern vorbehalten. Im Gasthof kann man für die zahlreichen markierten Rundwanderwege Schneeschuhe leihen. Einmal pro Woche begleitet das Steinrast-Team Interessierte zu einer Schneeschuhwanderung bei Nacht (Anmeldung: 333 650 2171). mb

fotos mb Das Bergrestaurant Steinrast

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Wirtschaft

12. März 2010 ¡ Nr. 5 ¡ Seite 28

Wohnungsmietverträge: Verlängerung, Abtretung, Ă„nderung, vorzeitige AuflĂśsung Eine der wenigen Kontrollen, welche das Finanzministerium regelmäĂ&#x;ig durchfĂźhrt, ist jene der Abgleichung der registrierten Mietverträge mit den, vom Vermieter in der Steuererklärung erklärten Mieteinnahmen. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, alle Ă„nderungen, die sich im Mietverhältnis ergeben, der Agentur der Einnahmen mitzuteilen. Dies gilt besonders bei Verlängerung, Abtretung, Ă„nderung oder vorzeitiger AuflĂśsung des Mietvertrages. Zahlung der RegistergebĂźhren fĂźr die Folgejahre Werden bei der Registrierung eines Mietvertrages die RegistergebĂźhren nicht fĂźr die gesamte Mietdauer bezahlt, mĂźssen sich die Parteien daran erinnern, jährlich die anfallenden RegistergebĂźhren zu bezahlen. Der Einzahlungstermin ist 30 Tage nach Ende des vorherigen Mietjahres. Die Abgabenkennzahl fĂźr das Mod. F23 ist 112T. Die Kopie der Einzahlung braucht nicht bei der Agentur der Einnahmen abgegeben, sondern nur aufbewahrt werden. Es ist von Vorteil, wenn die Parteien bereits bei Vertragsabschluss vereinbaren, wer die jährlichen RegistergebĂźhren einzahlt. FĂźr die Bezahlung besteht auf jeden Fall eine solidarische Haftung der Parteien.

Verlängerung des Mietvertrages Wird ein Mietvertrag ßber seine ursprßngliche Dauer hinaus verlängert, braucht kein neuer Vertrag abgeschlossen werden. Es mßssen lediglich die Registergebßhren eingezahlt werden. Auch in diesem Falle hat man die MÜglichkeit, die Registergebßhren nur fßr das erste Jahr (Abgabenkennzahl 114T) oder fßr die gesamte neue Laufzeit zu bezahlen (Abgabenkennzahl 107T). Der Einzahlungstermin ist 30 Tage nach Ende des Mietvertrages. Eine Kopie des Einzahlungsscheines muss innerhalb von 20 Tagen nach erfolgter Zahlung bei der Agentur der Einnahmen abgegeben werden. Auf dem Einzahlungsschein ist die neue Mietdauer anzugeben. Abtretung und Änderung eines Mietvertrages Jede Abtretung oder Änderung im Mietverhältnis ist der Agentur der Einnahmen mitzuteilen. Wenn kein Abtretungs- oder Änderungsvertrag abgeschlossen wird, genßgt eine formlose Mitteilung. Eine Kopie der Einzahlung der Registergebßhren von ₏ 67,00 ist der Mitteilung beizulegen. Die Abgabenkennzahl fßr das Mod. F23 ist 110T bei Abtretung, 109T bei Änderung des Mietvertrages. Laut einer neuesten Interpretation der Agentur der Einnahmen sind die Registergebßhren nicht geschuldet, wenn die Abtretung bzw. Änderung bereits aus einem anderen offiziellen

Akt hervorgeht (z.B. Erbschaftsmeldung, Kaufvertrag, Schenkungsvertrag). In diesen Fällen ist nur die formlose Mitteilung zu machen. Die Mitteilung muss innerhalb von 30 Tagen nach der Abtretung oder Änderung erfolgen. Vorzeitige AuflÜsung eines Mietvertrages Auch die vorzeitige AuflÜsung eines Mietvertrages muss der Agentur der Einnahmen mitgeteilt werden. Dabei muss man innerhalb von 30 Tagen die Registergebßhren in der HÜhe von ₏ 67,00 entrichten (Abgabenkennzahl 113T) und eine Kopie der Einzahlungsbestätigung innerhalb von 20 Tagen nach erfolgter Zahlung bei der Agentur der Einnahmen abgeben. Auf der Zahlungsbestätigung ist das Datum der vorzeitigen AuflÜsung anzugeben. Einzahlungsschein MOD. F23 bei Verlängerung, Abtretung, Änderung und vorzeitiger AuflÜsung der Mietverträge Damit die Agentur der Einnahmen den Bezug zum ursprßnglichen Mietvertrag herstellen kann, muss beim Ausfßllen des Einzahlungsscheines Folgendes berßcksichtigt werden:

- die Kennzahl der Agentur der Einnahmen muss jene sein, die bei der Erstregistrierung verwendet wurde (fĂźr Meran R3F, falls der Vertrag vor dem 1.7.2009 registriert wurde) - im Feld 10 sind die Daten des registrierten Vertrages anzugeben, also Jahr, Nummer und Serie. Registrierung von Leihverträgen Bei einem Leihvertrag handelt es sich um eine unentgeltliche Ăœberlassung einer Immobilie oder eines sonstigen Gegenstandes. Leihverträge, welche Immobilien betreffen, mĂźssen laut Gesetz registriert werden. Die Registrierung muss innerhalb von 20 Tagen erfolgen. Die RegistergebĂźhren betragen â‚Ź 168,00. Die Abgabenkennzahl ist 109T. es Errata corrige Leider sind uns im Artikel der letzten Ausgabe zwei Fehler unterlaufen: - die Abgabenkennzahl fĂźr die Abtretung des Mietvertrages ist nicht 109T sondern 110T - der ICI-Hebesatz bei Vermietung mit Gebietsabkommen beträgt in der Gemeinde Meran nicht 4,5 sondern 4 Promille.

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Wirtschaft

Am 4. März war es soweit: Ein 230 Meter langes Rohr für die Starkstromleitung zwischen dem Lananer Enel-Kraftwerk und der Firma Memc in Sinich wurde in einer spektakulären Aktion unter der Etsch hindurch verlegt. Die Firma Erdbau führt im Auftrag des Unternehmens Memc einen Teil der Arbeiten zur Verlegung der 220-Kilovolt-Starkstromleitung aus. Diese soll den Sinicher MemcStandort, der derzeit erweitert wird, mit zusätzlichem Strom vom 5 km entfernten Lananer EnelKraftwerk versorgen. Luigi Fabiano, technischer Direktor der Firma Erdbau, leitet die Arbeiten, die seit Mitte Jänner laufen. Dabei war das Teilstück der Rohrverlegung, das unter der Etsch verläuft, die größte Herausforderung und dürfte laut Firmenchef Albrecht Au-

er in Südtirol bisher einmalig sein. Fräsen gruben in einer ferngesteuerten Bohrung einen Tunnel unter der Etsch, der MeBo und der Eisenbahn hindurch, zunächst mit acht Zentimeter Durchmesser, dann immer größer, bis die endgültige Breite des Schachts von 80 Zentimetern erreicht wurde. Dann wurde das 230 Meter lange, aus einem Spezialmaterial bestehende Rohr mit einem Durchmesser von 63 cm entlang der Staatsstraße in Position gebracht. Am 4. März folgte der heikelste und spektakulärste Arbeitsschritt: Das Rohr wurde in einem Stück durch den Tunnel gezogen. Zum Schluss tritt die Firma „nkt cables“ in Aktion. Sie zieht acht Stromkabel durch das Rohr. Dann kann die insgesamt fünf Kilometer lange Starkstromleitung unter Spannung gesetzt werden. mb Carmine Carrano, Spezialist in Sachen Rohrbau, demonstriert die Größe des Rohres.

Mit dieser Fräse wurde der Schacht unter der Etsch gebohrt.

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Kuriose Begleiterscheinung der Grabungen: Im Wasser der Etsch wurde Gold entdeckt.


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12. März 2010 · Nr. 5 · Seite 30

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Wirtschaft

12. März 2010 · Nr. 5 · Seite 31

Frischmilch täglich direkt vom Bauernhof Junger Bauer aus Passeier verkauft Milch mit Automaten

Hans Raich Seit wenigen Wochen steht in Obermais vor der Metzgerei Telfser ein Frischmilchautomat. Die Milch kommt täglich vom Unterwegerhof in Breiteben/Passeier. Der Jungbauer Hans Raich hat seit vergangenem Sommer in Passeier bereits drei Automaten stehen. Nun liefert er die qualitätsgeprüfte, nicht pasteurisierte Milch seiner Kühe auch nach Meran. Der Automat ist 24 Stunden in Betrieb. Zum günstigen Preis von € 0,90 pro Liter kann der Kunde die Milch in ein mitgebrachtes Gefäß abfüllen. Je nach Münzeinwurf gibt der Automat die entsprechende Menge Milch. Vor dem Automaten herrscht reges Treiben. Viele haben die neue Milchquelle bereits entdeckt und sind voll des Lobes für diese Möglichkeit, günstig und unkompliziert an hochwertige Milch zu kommen. Alle sind sich einig, dass diese unbehandelte Milch auch besser schmeckt. Irgendwie ist es die moderne Wiederkehr der alten Gepflogenheit, mit der Kanne beim Bauern seine Milch zu holen. Der Meraner Stadtanzeiger sprach mit Hans Raich. Wie sind Sie dazu gekommen, Milchautomaten aufzustellen? Diese Automaten gibt es in anderen Staaten und auch in Italien schon länger. Weil der Ertrag bei der Milchlieferung an eine Sennerei eher gering ist, hat uns diese Idee sehr interessiert. Nach Recherchen im Internet hat uns dann der Automat auf der Landwirt-

schaftsmesse in St. Gallen in der Schweiz überzeugt und wir haben gleich einen bestellt, den wir in Moos vor dem Friseursalon meiner Freundin aufstellten. Der Absatz war von Beginn an erstaunlich hoch. Das bewog uns, die nächsten zwei Automaten für St. Martin und St. Leonhard anzuschaffen. Und nun haben wir es gewagt, mit einem in Meran zu beginnen. Wo befindet sich Ihr Bauernhof? Der Unterwegerhof befindet sich auf 1.150 m Höhe in Breiteben zwischen St. Leonhard und Platt, weitab von verkehrsreichen Straßen. Wir haben einen neuen Laufstall, in dem sich die Kühe frei bewegen und jederzeit ins Freie können. Das Heu von den Wiesen wird im Stadel mit einem Warmluftbelüfter nachgetrocknet, was die Futterqualität noch verbessert. Wie wird der Automat befüllt und wie können Sie dabei die Hygienevorschriften einhalten? In den Automaten passen zwei 50-Liter-Kannen. In der Früh, wenn ich die Frischmilch bringe, werden die Leitungen – genauso wie daheim die Melkmaschine – mit Säure und Lauge durchgespült und mit Chlorwasser nachgespült. Al-

les dafür Notwendige habe ich im Auto. Die zwei Kannen vom Vortag nehme ich zum Entleeren und Reinigen mit nach Hause, die mit Milch gefüllten Kannen kommen in den Automaten. Alle vom Gesetz vorgeschriebenen Proben führt der Sennereiverband durch, das heißt, unsere Rohmilch ist eine qualitätsgeprüfte Milch. Weil zu Hause meine Eltern die Stallarbeit erledigen, beliefere ich bereits ab fünf Uhr in der Früh die Automaten. Dafür nehme ich die Milch, die abends gemolken und über Nacht auf vier Grad hinuntergekühlt wurde. Bei Bedarf liefere ich am Nachmittag noch einmal. Was passiert mit der Milch, die übrig bleibt? Unserer 13 Kühe geben täglich ca. 300 Liter Milch. Als wir nur einen Automaten zu beliefern hatten, nahm uns eine Hofkäserei den Rest der Milch ab. Jetzt bekommen unsere 12 Kälber den Rest. Wie bewerten Sie Ihre neue Form des Milchverkaufs? Es freut uns, dass es uns gelungen ist, vielen Menschen naturbelassene Qualitätsmilch bieten zu können und wir erfahren immer wieder, dass sie diese Möglichkeit auch schätzen. Es freut uns natürlich auch, dass sich unsere Arbeit und unser Einsatz auch finanziell lohnen. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und danke für das Gespräch. (Interview: Margareth Bernard)

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Meraner Stadtanzeiger Jahrgang 2 Ausgabe 5