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Jahrgang 2, Nr. 1, Jänner 2010 14-tägig. Versand im P.A. 70% DCB Bozen, Gebühr bezahlt/taxe percue - mit Werbebeilage I.P. Bei Unzustellbarkeit an das CPO Amt in Bozen zurücksenden, kostenpflichtige Rückgabe an den Absender - Nur im Abonnement erhältlich - Einzelpreis 0,80 €

Jahrgang 2 | Ausgabe 1 Freitag, 15. Jänner 2010

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• Ein Untermaiser erzählt • Flurnamen in Gratsch • Der Sterngucker


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Aus der Redaktion

15. Jänner 2010 • Nr. 1 • Seite 3

Liebe Leser,

Fenster zur Welt

nach einer kurzen Pause nehmen wir unsere Arbeit wieder auf. Mit Zuversicht und Tatendrang wenden wir uns allem Neuen zu, das das junge Jahr bringen wird. Es ist uns dabei ein be-

sonderes Anliegen, den Inhalt und das Erscheinungsbild unserer Zeitung immer wieder zu verbessern. Mit zwei neuen Rubriken möchten wir noch mehr Interessengebiete abdecken und das Angebot an Lesestoff für Sie, liebe Leser, erweitern. Wir bedanken uns für Ihr Interesse, Ihre Treue und für Ihre Unterstützung.

In der Hoffnung, dass die ersten Tage des neuen Jahres zu Ihrer Zufriedenheit gelungen sind, wünschen wir Ihnen auch weiterhin viel Glück und vor allem Gesundheit.

im Namen aller Mitarbeiter

Sprechstunden in der SVP-Bezirkskanzlei Meran, Sparkassenstraße 23, Terminvormerkung: Tel. 0473 236 526 ► Bezirksobmann ► L. Abg. K. Abg. Karl Zeller Veronika Stirner Brantsch Montag, 18. Jänner um 11 Uhr Mo, 18. Jänner von 9 - 10 Uhr Terminvormerkung erforderlich Mo, 08. Februar von 9 - 10 Uhr ► SVP - Regionalratsvizepräsident ► L. Abg. L. Abg. Seppl Lamprecht Georg Pardeller Mo, 18. Jänner von 8 - 9 Uhr Dienstag, 26. Jänner Mo, 01. Februar von 8 - 9 Uhr von 11 - 12 Uhr Terminvormerkung erforderlich Terminvormerkung erforderlich

Getränke erleben

Titelseite: Sonnenuhr an der Kirche zur hl. Magdalena in Gratsch (foto ht)

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Jahresabonnement 2010: 35 € IBAN: IT97 N 08133 58591 0000 1010 0841

Eigentümer & Herausgeber: Meraner Medien GmbH, Meran, Romstraße 152 Eintragung: Landesgericht Bozen Nr 14/09 27.06.09 und Änderungen Presserechtlich verantwortlich: Klaus Innerhofer Redaktion: Helmuth Tschigg (ht), Margareth Bernard (mb), Reinhold Ebner (re), Dr. Walter Egger (we), Viola Eigenbrodt (ve), Sophie Eisath (se), Dr. Markus Fritz (mf), Dr. Luis Fuchs (lf), Dr. Elfriede Zöggeler-Gabrieli (ezg), Conny Hölzl Gamper (ch), Dr. Gerhard Hölzl (gh), Herbert Lahn (hl), Johannes Ortner (jo), Dr. Erik Platzer (ep), Dr. Egon Gerhard Schenk (es), Dr. Franz Summerer (fs) Layout: Daniel Pichler (dp) Anschrift: 39012 Meran, Romstraße 152, Tel. & Fax 0473 270 205, Handy 333 4545 775 e-mail: redaktion@meraner.eu - werbung@meraner.eu Druck / Auflage: Athesiadruck, 8.000 Stück, erscheint 14-tägig

Redaktionsschluss am Montag, dem 25. Jänner, 12.00 Uhr

Im Sinne des Art. 1 des Ges. Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote, sei es im Kleinanzeiger wie auch in Formatanzeigen, sich ohne Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechts beziehen. Fotos ohne Quellenangabe wurden von den Einsendern geliefert oder stammen aus der Redaktion. Inserate, die mit „meraner“ gekennzeichnet sind, dürfen nur mit unserer Einwilligung reproduziert werden.

Für ganz Eilige bereits am 26. Jänner zum Herunterladen: www.meraner.eu

Nächste Ausgabe

am Freitag, dem 29. Jänner

Kühler Kopf

von Ulrich Ladurner Das Jahr 2010 begann so, wie wir es uns nicht gewünscht haben: mit der wieder aufflammenden Angst vor dem Terror. Schuld daran ist der Nigerianer Umar Farouk Abdulmutallab. Er wollte am Weihnachtstag 2009 ein voll besetztes Flugzeug im Anflug über Detroit in die Luft jagen. Hunderte Menschen wären mit Sicherheit ums Leben gekommen. Der Attentäter ist zwar denkbar knapp gescheitert, aber das Thema Terror beherrscht wieder die Schlagzeilen. Geschieht das zu Recht? Ja und nein. Ein Anschlag, wie ihn Abdulmutallab plante, muss sehr ernst genommen werden. Die Medien sollen darüber ausführlich berichten. Vieles ist schon ans Tageslicht gekommen. Da ist zum Beispiel das Versagen der Geheimdienste; da ist Jemen, ein Staat, in dem sich offensichtlich viele potenzielle Attentäter eingenistet haben. Wir Bürger der westlichen Staaten müssen so viel wie möglich über den Fall erfahren. Wir müssen wissen, wie gut die Dienste sind, die uns schützen sollen. Wir müssen auch wissen, wie ernst die Gefahr ist, die uns droht. Doch wird man den Eindruck nicht los, dass der Terror uns übermäßig beschäftigt. Es scheint fast so zu sein, als gäbe es keine dringenderen Probleme. Im Dezember vergangenen Jahres zum Beispiel ist der Klimagipfel gescheitert - und da ging es in der Tat um die Zukunft des Planeten. Doch wie schnell ist diese wirklich bedrohliche Geschichte aus der Öffentlichkeit verschwunden, verglichen mit der Aufregung um einen möglichen, weiteren Terroranschlag. Oder denken wir an die Finanzkrise des vergangenen Jahres. Sie hat die Welt erschüttert und unzählige Menschen und Unternehmen in den Ruin getrieben. Und noch immer sind ihre Folgen spürbar. Doch auch dieses Thema ist in den Hintergrund gerückt, nur weil ein Attentäter ein Flugzeug in die Luft sprengen wollte. Der Terror soll hier nicht verniedlicht werden. Er ist eine ernste, eine tödliche Gefahr. Daran besteht kein Zweifel. Doch sollten die Relationen gewahrt werden. Wie gefährlich Terror ist, das hängt auch sehr davon ab, wie wir darauf reagieren. Je aufgeregter die westlichen Gesellschaften sich verhalten, je kopfloser, desto mehr Erfolg haben die Terroristen. Es geht also darum, gelassen zu bleiben. Denn eines ist klar: Es gibt in unseren offenen Gesellschaften keinen hundertprozentigen Schutz vor Terroranschlägen. Irgendwann wird ein Attentäter wie Abdulmutallab durchkommen - und dann ist es gut, kühlen Kopf zu bewahren. Nur so können gute Entscheidungen getroffen werden.


Nachrichten aus der Gemeinde Meraner Gedanken Verwaltung online von Bürgermeister Dr. Günther Januth

„Seit 1. Jänner müssen die Beschlüsse aller Gemeinderäte und -ausschüsse im Internet veröffentlicht werden“, berichteten die „Dolomiten“ jüngst auf ihrer Titelseite. Auch die Landesverwaltung folgte mit Jahresbeginn. In Meran ist dieser wichtige Schritt schon vor zehn (!) Jahren getan worden. Vor einem Jahrzehnt wagte sich die Meraner Gemeindeverwaltung ins Internet – mit einem allgemeinem Informationsangebot, aber auch mit allen Beschlüssen des Gemeinderates und des Stadtrates. Fortan konnten sich die Bürgerinnen und Bürger bequem durch die im Rathaus getroffenen Entscheidungen klicken. Zugegeben, damals war die „digitale Kluft“ noch sehr groß: Jenem noch bescheidenen Bevölkerungsanteil, der über einen Internetanschluss verfügte, stand eine Überzahl von Menschen gegenüber, welche die angebotenen Dienste nicht nutzen konnte. Seither hat sich aber einiges getan: Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien haben in allen Bereichen unserer Gesellschaft ihren festen Platz gefunden. Das Internet ermöglicht einen einfachen Zugang zu nahezu jeglicher Information. Die europäische Statistikbehörde EuroStat unterstreicht diese Entwicklung: In den Niederlanden, Schweden, Dänemark und Luxemburg nutzen etwa schon weit über 80 Prozent der Haushalte einen schnellen Internetanschluss. Wie in ganz Europa lässt sich auch im abgeschlagenen Italien ein Nord-Süd-Gefälle feststellen, bei welchem zumindest das Land Südtirol auf über 50 Prozent kommt. Bemüht man die Statistik, dann informiert sich heute jede Meranerin bzw. jeder Meraner zweimal pro Woche auf www.gemeinde.meran.bz.it über das Geschehen im und um das Meraner Rathaus. Intensiv genutzt wird neben dem Veranstaltungskalender auch das Beschlussarchiv, das vollinhaltlich alle Entscheidungen wiedergibt – eine Ergänzung unseres umfangreichen Bestrebens um Transparenz des Verwaltungshandelns (Medienkonferenzen, Bürgerversammlungen, Sprechstunden, Informationsblätter usw.). Kommunikation läuft über E-Mail ab, Vordrucke finden sich im Internet, Online-Dienste ersparen den Gang ins Rathaus, Telearbeit bringt den Arbeitsplatz nach Hause... und auch verwaltungsinterne Vorgänge können effizienter und bürgerfreundlicher abgewickelt werden. Noch sind aber nicht alle Möglichkeiten der modernen Technologien ausgeschöpft! Herzlichst

15. Jänner 2010 • Nr. 1 • Seite 4

Haushalt 2010 unter Dach und Fach Die Bilanz gleicht bei Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 99.317.800 Euro aus. Insgesamt sind Investitionen in Höhe von 34 Millionen Euro vorgesehen. Tarife und Steuern bleiben unverändert. Die Weichen für das Jahr 2010 sind gestellt: Nach dreitägiger Diskussion hat der Meraner Gemeinderat mit 23 Ja-Stimmen, 1 Gegenstimme und 8 Enthaltungen den Haushaltsvoranschlag der Stadt Meran für das Finanzjahr 2010 genehmigt. Die 37 von den Oppositionsparteien eingereichten Abänderungsanträge wurden abgelehnt. Die Bilanz 2010 gleicht bei Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 99.317.800 Euro aus. Insgesamt sind Investitionen in Höhe von 34.681.700 Euro vorgesehen. Hier die Grundzüge des Haushalts: steuern und tarife Gemeindesteuer auf Immobilien: Die Steuersätze sind seit 2006 gleich geblieben und werden sich auch 2010 nicht ändern. Zu dieser Steuer ist auch anzumerken, dass die vom Staat eingeführte Befreiung für die Erstwohnung eine erhebliche Ersparnis für die Bürger darstellt. Da nicht sicher ist, ob der Staat die Gemeindesteuer auf Immobilien für die von dieser Steuer befreiten Erstwohnungen zur Gänze zurückzahlen wird, wurde dies bei den Haushaltsansätzen für 2010 vorsichtshalber berücksichtigt. Der Kommunale Einkommenssteuerzuschlag (Irpef) beträgt in der Stadtgemeinde Meran 0,1 % und wurde seit seiner Einführung im Jahr 2006 nicht erhöht: Damit ist er der niedrigste Zuschlag aller Südtiroler Gemeinden. Die Müllabfuhr- und Müllentsorgungsgebühren sind im Zeitraum von 2003 bis 2009 konstant geblieben, während der Index der Verbraucherpreise ständig weiter

gestiegen ist und die Gebühren pro Quadratmeter und Person im Jahr 2007 hingegen gesunken sind. Für 2010 ist keine Erhöhung geplant, weshalb die Gebühren weiterhin gleich bleiben werden. Die Stadtverwaltung hat ferner auch die Ermäßigungen für Personen mit einem niedrigeren Einkommen mit einem ISEE-Wert bis 7.500 bis 2010 verlängert: Seit 2009 zahlen Anspruchsberechtigte nämlich keine Fixgebühr mehr und sämtliche Kosten werden von der Stadtverwaltung getragen. Dabei handelt es sich um eine konkrete Hilfe für einkommensschwächere Bevölkerungsschichten. Auch die seit dem Jahre 2006 nicht erhöhten Trinkwassergebühren werden 2010 gleich bleiben. 2010 wird die Stadtverwaltung gemeinsam mit den Stadtwerken AG prüfen, ob die ermäßigte Gebühr für den Haushaltsgebrauch, die derzeit für einen Verbrauch bis 100 m³ pro Wohneinheit gilt, in eine ermäßigte Gebühr pro Kubikmeter pro Person umgewandelt werden kann. Für die Abwasserentsorgung sind ebenfalls keine Tariferhöhungen geplant: Die entsprechende Gebühr ist seit 2006 "eingefroren", sie liegt bei 0,93 Euro pro Kubikmeter und wird sich auch 2010 nicht ändern. Schulausspeisung: Das Tarifsystem wurde 2006 überarbeitet; die Mahlzeiten werden 2010 genauso viel kosten wie 2009, d. h. mindestens 2 Euro und höchstens 3 Euro für die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschulen sowie mindestens 3 Euro und höchstens 4 Euro für die Schülerinnen und Schüler der Oberschulen. Dies bedeutet, dass sich 2010 auch in diesem Bereich nichts ändern wird. Laufende Ausgaben Diese Kosten belaufen sich auf 47.759.800 Euro (im Jahr 2009 waren es 50.311.244 Euro). Die Kosten

des Gemeindepersonals, die einen der größten Ausgabenposten im Stadthaushalt bilden, belaufen sich auf 17.989.290 Euro (37,67 Prozent der laufenden Ausgaben). Ausgaben auf kapitalkonto Die Stadtverwaltung beabsichtigt, Investitionen in Höhe von insgesamt 32.996.800 Euro zu tätigen, um zahlreiche konkrete Maßnahmen in den verschiedenen Bereichen des Stadtlebens umzusetzen. Hier nur einige Beispiele: • Soziales - 3,6 Millionen Euro werden für die Bereitstellung von geschützten Seniorenwohnungen ausgegeben; • Umwelt - 4 Millionen Euro wurden dafür verpflichtet, um das städtische Fernwärmenetz auszubauen und 2,4 Millionen um die Frigele-Quellen bei Tschars, von denen die Stadt Meran einen großen Teil seines Trinkwassers bezieht, zu sanieren; • Kindergärten und Schulen 2 Millionen Euro sind für die Erweiterung des Kindergartens in Sinich vorgesehen, 1,3 Millionen Euro fließen in die Einrichtung der umgebauten Schweitzer-Schule; • Raumordnung und Infrastrukturen - 2010 werden Erschließungsarbeiten in Höhe von 4 Millionen Euro durchgeführt. Die Verlegung des Bauhofes schlägt mit 2,1 Millionen Euro zu Buche. • Sportanlagen - 2,6 Millionen Euro wurden für die Sanierung der großen Tribüne auf dem Pferderennplatz gebunden. 800.000 Euro sind hingegen als erste Rate für den Neubau der Ifinger-Seilbahn bestimmt. Für dieses Projekt wird die Stadtgemeinde Meran insgesamt 3 Millionen Euro in vier Jahren zur Verfügung stellen.

Neo-Ruheständler geehrt Im Rahmen einer offiziellen Fei- nuth, Vizebürgermeister Diego Ca- hestand getreten sind: Ernestine er hat die Meraner Stadtverwal- vagna sowie Personalamt-Direkto- Laimer (Schul- und Mensadienst), tung all jene Mitarbeiterinnen rin Petra Notdurfter stellten jeden Erhard Schmid (Stadtpolizei), Paound Mitarbeiter, die im Laufe Geehrten bzw. jede Geehrte mit ei- la Colognesi (Sozialfürsorge), Rodes vergangenen Jahres in den ner kurzen Beschreibung der Tä- land Dejori (Sozialfürsorge), Josef Ruhestand getreten sind, verab- tigkeit und des Lebenslaufes vor Gander (Theater- und Kurhausverschiedet und dankten herzlich für den ge- ein), und Livio Sicher (StadtpoliViele Jahre standen sie im Dienste leisteten Einsatz. 2009 in den Ru- zei). der Gemeinde, gestern wurden sie als Neo-Ruheständler/innen geehrt. Ein Dankeschön in Form einer Feier hat die Gemeinde Meran auch in diesem Jahr für all jene Mitarbeiter/innen bereit gehalten, die 2009 in den Ruhestand Von links: Bürgermeister Januth, Erhard Schmid, Roland Dejori, Ernestine Laimer, getreten sind. BürgerPaola Colognesi, Livio Sicher, Peppi Gander und Vizebürgermeister Cavagna meister Günther Ja-


Nachrichten aus der Gemeinde

15. Jänner 2010 • Nr. 1 • Seite 5

Bericht von der Sitzung des Gemeindeausschusses am 29.12.09 ► Für die Feuerwehrhalle in Labers konnte nach jahrelangen Verhandlungen mit einem Grundbesitzer eine Einigung erzielt werden. Zu einem Enteignungspreis von 20.000 € wird das noch notwendige Grundstück erstanden. ► Die Gemeinde gewährte einen Beitrag von 3.000 € an die jüdische Gemeinde zur Instandhaltung des jüdischen Friedhofs. Der Friedhof stellt einen bedeutenden kulturellen Wert dar, deshalb sollen auch die Grabsteine wieder aufgerichtet und das ganze Areal gepflegt werden. ► Für die Congregatio Jesu wird der Mietvertrag für ein Lokal am Sandplatz verlängert und der monatliche Mietpreis von 500 € für ein Montessori-Projekt übernommen. ► Die Endabrechnung über die Schneeräumung im Winter 2008/2009 wurde von den Stadtwerken vorgelegt. Sie hat nicht weniger als 714.655 € gekostet; der Ausschuss muss jetzt die Mittel flüssigmachen. ► Für das Erlernen der deutschen Sprache werden an italienischen

Grundschulen eigene Deutschkurse angeboten, die von der Gemeinde finanziert werden. ► Die zweite Rate der Finanzierung für die Kurverwaltung wurde beschlossen. Die Kurverwaltung hat ein Gesamtbudget von 481.000 €, wofür jetzt wieder 185.000 € genehmigt wurden. ► Die Genossenschaft Palamainardo erhält für die Bewässerung des Kinderspielplatzes in der Meinhardstraße einen Zuschuss von 3.000 €. ► Für die Meranarena wurde ein zusätzlicher Betrag von 180.000 € genehmigt, nachdem das geplante Bilanzdefizit von 1.350.000 € aufgrund von Mindereinnahmen im Lido und höheren Betriebskosten überschritten worden war. ► Das Projekt für den Kreisverkehr an der Kreuzung zur Schennastraße wurde genehmigt. Diese wichtige verkehrsbauliche Maßnahme wird teils vom Land und teils von der Gemeinde finanziert. Man überlegt noch eine Einfahrt aus dem Kreuzungsbereich weiter nach unten, in Richtung Bar Metz zu

verlegen. ► Eine Anfrage des Sportclubs Meran, Sektion Volley wurde überprüft. Er will hier ein Trainingscamp der nationalen Damenvolleymannschaft ausrichten. Diese italienische Mannschaft hat die letzte Europameisterschaft gewonnen. ► Den Solidaritätspreis erhält der Verein Emergency. Er hat im Sudan für acht Patienten die Einpflanzung von Herzklappen finanziert. ► Die Modalitäten für die öffentliche Ausschreibung von Seniorenwohnungen wurden festgelegt. Einige Parameter sind: 1. Die schlüsselfertige Immobilie muss 20 bis 40 Wohneinheiten haben und dem Klimahaus BStandard entsprechen. 2. Alle Einheiten müssen den Bestimmungen für Behinderte und für Senioren entsprechen. 3. Das Gebäude soll zentral gelegen und möglichst in der Nähe von sozialen oder sanitären Diensten sein. 4. Das Gebäude soll auch mit folgenden Räumen ausgestattet sein: Gemeinschaftsraum mit sanitären Anlagen, Abstellräu-

me für jede Wohnung. 5. Die Einrichtung verfügt über entsprechende Freiräume, nach Möglichkeit auch eine Grünanlage. Eigene Parkmöglichkeiten oder Parkplätze. 6. Zeitpunkt der schlüsselfertigen Übergabe: 31.12.2011 Mit diesen Wohnungen sollte die Nachfrage für die Zukunft gedeckt werden können. ► Zum gesetzlich festgelegten Gedenktag an die Weltkriege am 27. Jänner werden Besichtigungsfahrten für Mittel- und Oberschüler mit 4.000 € finanziert. Mit zwei Autobussen werden rund 100 Schüler am 18. Jänner das Konzentrationslager Fossoli und am 21. Jänner Dachau besuchen. ► Der Landesverband der Musikkapellen möchte das nächste Landesmusikfest in Meran veranstalten. Hunderte von Musikkapellen würden im Oktober zur Zeit des Traubenfestes hierherkommen. Die Gemeinde wird sich bemühen, das große Ereignis zu unterstützen. Über die Kosten wurde noch nicht gesprochen. ht

Ausgestellte oder sich in Ausstellung befindende Baugenehmigungen vom 15.12.2009 bis 07.01.2010 2009 / 363 vom 15.12.2009: MORETTA Roberto Errichtung einer Veranda (energetische Sanierung), Vittorio-Alfieri-Straße 17 2009 / 364 vom 15.12.2009: LOMBARDI Rosalba Errichtung eines Vordaches für die Unterbringung von Autos, Damiano-Chiesa-Straße 1 2009 / 365 vom 15.12.2009: KONDOMINIUM "VERENA" Anpassung der Garagen an die Brandschutzbestimmungen, Pflanzensteinstraße 2/B 2009 / 366 vom 15.12.2009: AGOSTINI M. & Co. GmbH Errichtung eines Schattenzeltes über dem Eingangsbereich, Reichstraße 108 2009 / 367 vom 15.12.2009: KAPUZINERSTIFTUNG LIEBESWERK Erweiterung des Speisesaales in der Kapuzinerstiftung Liebeswerk, Goethestraße 15 2009 / 368 vom 15.12.2009: CRISALBAU GmbH Abbruch und Wiederaufbau des Wohnhauses "Villa Brigitte", I. Variante, Ugo-FoscoloStraße 56

2009 / 369 vom 15.12.2009: GAPP Manfred Errichtung einer Außentreppe und eines Einganges beim Kondominium "Jenko", Meinhardstraße 36 2009 / 370 vom 15.12.2009: KOZIK Alessandro Francesco Umbau des Wohnhauses, I. Variante, Leo-Putz-Straße 12 2009 / 371 vom 15.12.2009: BOSCHETTI Josef, JÖRG Dorothea Errichtung einer Überdachung, Maria-Trost-Straße 13 2009 / 372 vom 16.12.2009: FRÜHAUF Lukas Umbau der Villa "Aglaia", II. Variante, Laurinstraße 52 2009 / 373 vom 16.12.2009: NIKLAUS Christian Bau eines Einfamilienhauses, I. Variante, Laugenstraße 2009 / 374 vom 16.12.2009: KNOFLACH Silvia Erweiterung der Wohnung, Hagengasse 32 2009 / 375 vom 16.12.2009: INVEST BAU GmbH Neubau einer Wohnanlage, 30.April-Straße, Alpinistraße

2009 / 376 vom 16.12.2009: SPÖGLER Veronika Anbringung von Sonnenkollektoren am Dach des Loggiaportals, Lorbeergasse 6 2009 / 377 vom 16.12.2009: KAUNTZ Kurt, KAUNTZ Maria Gertrud, KAUNTZ Renate, WOHL Michael Peter Errichtung einer außen liegenden Hebebühne, St.-GeorgenStraße 32 2009 / 378 vom 16.12.2009: PANETTA COSTRUZIONI GmbH Abbruch und Wiederaufbau eines Wohnhauses, I. Variante, Otto-Huber-Straße 29 2009 / 379 vom 16.12.2009: KONDOMINIUM "SCHAFFER" Errichtung eines externen Aufzuges, I. Variante, Schafferstraße 72 2009 / 380 vom 16.12.2009: DOMONET GmbH Neubau der "Villa Rosenstein", IV. Variante, Vergilstraße 10 2009 / 381 vom 17.12.2009: STADTGEMEINDE MERAN Sanierung und Erweiterung des Sportplatzes "G. Combi“, Schießstandstraße

2009 / 382 vom 18.12.2009: SEGANTINI K.G. - LADURNER Josef & Co. Errichtung einer Residence und eines Restaurants mit qualitativer und quantitativer Erweiterung, Alpinistraße 23, Meinhardstraße 2009 / 383 vom 18.12.2009: ROHRER IMMOBILIEN GmbH Abbruch, Wiederaufbau und Erweiterung des Wohngebäudes, I. Variante, Ugo-Foscolo-Straße 58 2009 / 384 vom 18.12.2009: STAPF Georg Errichtung eines Balkones, Laberser Straße 27 2009 / 385 vom 23.12.2009: AVI Sergio Erweiterung des Wohnhauses (energetische Sanierung) und der unterirdischen Garagen und Keller, Änderung der Stützmauer, Etschmanngasse 43 2010 / 1 vom 05.01.2010: AUTONOME PROVINZ BOZEN Abt. 11, Hochbau und technischer Dienst Sanierung der Außenstelle der Fachoberschule für Soziales "Marie Curie", Meinhardstraße 33 2010 / 2 vom 07.01.2010: STADTGEMEINDE MERAN Änderung des Radweges beim Campingplatz


Politik

15. Jänner 2010 • Nr. 1 • Seite 6

Süd-Tiroler Freiheit begrüßt Bemühungen für ein Kino in Meran Die Meraner Gemeinderätin der Süd-Tiroler Freiheit, Reinhild Campidell, begrüßt die Bemühungen des Bozner Filmclubs und der Stadtgemeinde Meran, dass der Hauptort des Burggrafenamtes bald wieder ein Kino bekommt. Nachdem am 13. März 2009 das letzte Kino Merans seine Tore geschlossen hat, sind die Anstrengungen zur Wiedereröffnung eines Kinos zu begrüßen. Damit würde wieder ein wichtiger Beitrag zur Belebung des Freizeitangebotes in Meran geleistet.

Darüber hinaus müssen aber auch die Rahmenbedingungen geschaf-

fen werden, dass ein Kino in Meran langfristig bestehen kann. So

muss es zukünftig möglich sein, dass die Filmstarts in den Süd-Tiroler Kinos zeitgleich mit dem restlichen deutschsprachigen Raum (Österreich / Deutschland) erfolgen. Derzeit ist es so, dass in Österreich oder Deutschland der Kinostart eines Filmes oft Monate vor dem Start des gleichen Films in Süd-Tirol erfolgt. Auf alle Fälle würde ein Kino auch für eine kulturelle Bereicherung in der Stadt Meran sowie im Burggrafenamt allgemein sorgen, gibt sich die Meraner Gemeinderätin Reinhild Campidell überzeugt.

Initiative

SVP Meran ruft zur Mitarbeit beim ‚Bürgerprogramm’ auf „Trotz einiger widriger Umstände ist so gut wie alles umgesetzt worden“, resümierten SVP-Stadtkomiteeobmann Toni Gögele und SVPFraktionssprecher Gerhard Hölzl jüngst mit Blick auf das Koalitionsprogramm 2005-2010. „Wir haben gearbeitet und etwas bewegt, während andere nur geredet und provoziert haben.“ Auch in den letzten Monaten vor der Gemeinderatswahl am 16. Mai (und der BürgermeisterDirektwahl am 30. Mai) stehe noch viel Arbeit an. Trotzdem blickt die SVP Meran, die selbstverständlich weiterhin Verantwortung für die Stadt tragen möchte, auch in die Zukunft und bittet die Bürgerinnen und Bürger um ihre wertvolle Mitarbeit. Noch bevor über Kandidatinnen und Kandidaten geredet wird, soll ein ‚Meraner Bürgerprogramm’ geschrieben und beschlossen werden – gemeinsam mit der Bevölkerung.

Die Bürgerinnen und Bürger sind daher aufgerufen, bis zum 31. Jänner ihre Ideen, Meinungen und Anregungen für die nächste Fünfjahresperiode in der SVP-Bezirkskanzlei (Sparkassenstraße 23, Meran) abzugeben. Oder ganz einfach und anonym an die E-Mail-Adresse buergerprogramm@svpmeran.com zu senden. Das gesamte eingereichte Material wird dann bei einer mehrtäVon links: Fraktionssprecher Gerhard Hölzl, gigen Klausur gesichtet, bewertet Stadtkomiteeobmann Toni Gögele und Vizefraktionssprecher Walter Schrott. und zusammengefasst; es soll den Rahmen für die künftige Arbeit im die SVP Meran vor allem für Sach- „Hoffentlich nutzen die BürgerinRathaus an der Laubengasse abste- politik steht. In diesem Sinne ist es nen und Bürger die im politischen cken. für uns selbstverständlich, erst Alltag eher seltene Gelegenheit, je„Wir wollen unser Programm nicht über die Inhalte zu sprechen – und ne The-men direkt in das Proallein im stillen Kämmerchen diese dann auch öffentlich vorzu- gramm 2010-2015 einzubringen, schreiben, ohne die Bürgerinnen stellen.“ Erst in einem zweiten Mo- welche ihnen unter den Nägeln und Bürger einzubeziehen“, betonen ment werde man dann über Namen brennen“, unter-streichen die SVPToni Gögele, Gerhard Hölzl und reden, also die Kandidatinnen und Funktionäre. Die Bevölkerung solWalter Schrott von der ‚Kerngruppe Kandidaten – inklusiv jene bzw. je- le die Zukunft nicht anderen überWahlen 2010’. „Gerade die vergan- nen für die Bürgermeisterwahl – lassen – und sich dabei auch kein genen fünf Jahre haben gezeigt, dass bestimmen. Blatt vor den Mund nehmen!

Generationenübergreifendes Wohnen – warum nicht in Meran?

Billiger Strom wichtiger als Volksaktien

Mit Freude und Genugtuung, aber auch etwas überrascht, entnehmen die Meraner Grünen aus den Medien, dass die Stiftung „St. Elisabeth“, die kürzlich die Führung des Bildungshauses Lichtenburg in Nals übernommen hat, das Modell des generationenübergreifenden Wohnens nun auch nach Südtirol bringen will. Überrascht deshalb, weil Stiftungspräsident Christian Klotzner im Meraner Gemeinderat einen Beschlussantrag der Grünen zur Einführung dieser zeitgemäßen Wohnmöglichkeit nicht mitgetragen hat. Da gerade für Meran mit seiner „alternden“ Bevölkerungsstruktur die Entwicklung von alternativen Wohnformen im Alter dringend notwendig ist, hatten die Grünen in

Nicht überrascht über das Ergebnis des Leseforums zu Strom und Volksaktien in der Tageszeitung Dolomiten zeigt sich die Landtagsabgeordnete der SVP, Veronika Stirner. Die Mehrheit der Bevölkerung ist für verbilligten Strom und kann mit der Möglichkeit, Volksaktien anzukaufen, wenig anfangen. Stirner teilt diese Meinung. Dass Südtirol die Wasserkraft wieder zurückerhalten habe, sei eine großartige Errungenschaft und eine Wiedergutmachung vergangenen Unrechts. An diesem Erfolg müsse aber die gesamte Bevölkerung Südtirols teilhaben. Die Landesregierung müsse diese

der Gemeinderatssitzung vom 11.06.2008 gefordert, „das generationenübergreifende Wohnen in das Vorprojekt und die Planung zur Umstrukturierung des ehemaligen Böhlerkrankenhauses mit einzubeziehen und bei künftigen Projektierungen diese Wohnform mit einzuplanen“. Die SVP- Mehrheit mit Sozialstadtrat Luis Gurschler und Gemeinderat Christian Klotzner haben diesen Antrag jedoch abgelehnt. Umso erfreulicher ist es zu hören, dass die Stiftung „St. Elisabeth“ dieses alternative, von den Grünen geforderte Wohnmodell nun südtirolweit unterstützen und fördern will. Dr. Josef Vieider, Gemeinderat der Grünen

legitimen Forderungen bei ihren Entscheidungen berücksichtigen. Gemeinden und Bürger müssten beteiligt werden bzw. Nutzen aus der Wasserkraft ziehen können. Man habe bisher nicht den Eindruck gewonnen, dass die Landesregierung gewillt sei, die Gemeinden in ihre Entscheidungen mit einzubeziehen. Der angekündigte Runde Tisch sei irgendwo in der Versenkung verschwunden, stellt Stirner fest und spricht in diesem Zusammenhang von einem Zeichen mangelnden Demokratieverständnisses. Sie jedenfalls unterstütze die Vorgangsweise ihrer Kollegen Noggler und Schuler voll und ganz.


Gesellschaft

15. Jänner 2010 • Nr. 1 • Seite 8

Lions Club überreicht Scheck Der Präsident des Lions Clubs Meran Host, Guido Singer, und Vizepräsident Axel Dilitz überreichten am Heiligen Abend dem Vorsitzenden der Vinzenzkonferenz St. Nikolaus Meran, Georg Hörwarter, einen Scheck als Weihnachts-Lions-Service. Lions Club International ist der weltweit größte Service-Club, der all sein Handeln, alle seine Projekte dem Motto „We serve“ (Wir dienen) verpflichtet. Der Lions Club Meran Host Meran unterstützt seit Jahren die Vinzenzkonferenz, die unbürokratisch und schnell bedürftigen Mitbewohnern der Stadt hilft. Die auch in diesem Fall unbürokratische Hilfe nahm Präsident Hörwarter dankend an und versprach sie sofort entsprechend für die Tätigkeit des Vereins einzusetzen.

05.-06. Februar 2010 im Ausstellungsraum des 2. Stockes im Alten Kurmittelhaus, Otto-Huber-Straße 8, Meran Angenommen und verkauft werden: Erstkommunionkleider - Erstkommunionanzüge Trachtenkleider - Trachtenanzüge Schuhe - Haarschmuck usw. Alle Verkaufssachen sollten bitte in einem guten und sauberen Zustand abgegeben werden! Bekleidung bitte auf Kleiderhaken! Annahme: Fr 05.02 von 15–18 Uhr Sa 06.Februar von 09–10 Uhr Verkauf: Sa 06.Februar von 10–16 Uhr Abholen der Restware und Auszahlung: Sa 06.Februar von 16-18 Uhr Von links: Axel Dilitz, Georg Hörwarter, Guido Singer. .

Ausflug in die Nachbarprovinz Der Verein der Fremdenführer und Reiseleiter organisierte vor Kurzem für seine Mitglieder eine Fahrt in das Fassa- bzw. Fleimstal. Auch Mitglieder aus Meran nahmen an dieser Weiterbildung teil. Unter der sachkundigen Führung von Sepp Krismer aus Klausen be-

Erstkommunion-Tauschmarkt

suchte die Gruppe die Kirchen San Giuliana in Vigo, St. Wolfgang in Moena und San Leonardo in Tesero. Auf dem Besichtigungsprogramm standen auch die Pfarrkirche von Cavalese, die zurzeit renoviert wird, und die Andreas-HoferAusstellung.

Informationen: Marianne De Michiel, Tel. 335 6127 089

kfb-Frauengruppe der Pfarre St. Nikolaus/Meran unterstützt Familie im Pustertal Dem Einsatz und der vortrefflichen Zusammenarbeit aller Helfer ist es zu verdanken, dass der im Oktober 2009 durch die kfb-Frauengruppe der Pfarre St. Nikolaus/Meran organisierte Flohmarkt im Nikolaussaal von Meran ein großer Erfolg wurde. Mit einem Teil des Reinerlöses dieser Veranstaltung wurde die von einer unheilbaren Krankheit schwer betroffene Familie Hofer in Stefansdorf im Pustertal unterstützt. Eine kleine Abordnung der kfbFrauengruppe/Meran konnte am

15. Dezember 2009 – unter Anwesenheit von Pfarrer Franz Künig (Seelsorger in St. Lorenzen) - Manuela Hofer einen Spendenbetrag in Höhe von Euro 5.000,-- überreichen. Diese Summe soll dazu beitragen, Frau Hofer und ihrem Sohn Christian (Vater bzw. Ehemann Franz Hofer verstarb am 19. Oktober), der seit dem Jahr 2005 an einer unheilbaren Krankheit leidet, das Alltagsleben ein wenig zu erleichtern und auch, um dem 18Jährigen einige Herzenswünsche zu erfüllen.

Fremdenführer und Reiseleiter vor der Kirche San Leonardo in Tesero

Offenes Tanzen der Volkstanzgruppe Meran/ Untermais Wie jedes Jahr lud die Volkstanzgruppe Meran/Untermais auch heuer nach dem traditionellen Kathreintanz zum offenen Tanzen. Am 17. November 2009 fanden viele Tanzbegeisterte den Weg ins „Kimm“. Durch die Unterstützung des Meraner Stadtanzeigers konnte die Veranstaltung im großen Saal stattfinden. Christoph Pöhl, Christoph Oberrauch und Philipp Genetti

führten gekonnt durch den Abend und erklärten die einzelnen Tanzschritte. Armin Freund mit der Ziehharmonika und Brigitte Zöggeler mit der Gitarre sorgten für die Musik. Neben Rundtänzen wurden auch Volkstänze getanzt. Zum Abschluss sangen alle gemeinsam ein Lied und bei einem kleinen Buffet und bei Getränken klang dieser nette Abend aus. Ein besonderer Dank geht an alle, die zum Gelingen dieses Abends beigetragen haben.

Von links: Herta Schwienbacher Annemarie Oberhofer, Manuela Hofer, Pfarrer Franz Künig, Kornelia des Dorides, Otti Platter

Anmeldungen bei: Siegfried Gufler, Tel. 335 5467 100 oder im KVW Bezirksbüro Meran Tel. 0473 220 381

Sonntag, 24. Jänner Winterwanderung: Obereggen, Lahneralm, Mairlalm


Gesellschaft

15. Jänner 2010 • Nr. 1 • Seite 9

Tourismusverein Dorf Tirol spendet für Erdbebenopfer in den Abruzzen Nachdem die Stadt L’Aquila und die umliegenden Dörfer im April 2009 von einem schweren Erdbeben heimgesucht worden waren, hatten die Verantwortlichen des Tourismusvereins Dorf Tirol die Idee, fünf Familien aus den Abruzzen nach Dorf Tirol einzuladen. Sie wollten damit ein Zeichen der Solidarität setzen. Daher bot man mehreren Familien aus dem Erdbebengebiet an, vorübergehend nach Dorf Tirol zu kommen. Das erwies sich jedoch als schwierig. Die Erdbebenopfer wollten im Katastrophengebiet bleiben und den Wiederaufbau ihrer beschädigten Häuser selbst vorantreiben und begleiten. Daraufhin entschloss sich der Tourismusverein Dorf Tirol, der Caritas Diözese Bozen-Brixen, die aktiv am Wiederaufbau im Erbe-

bengebiet beteiligt ist, eine Spende zu übergeben. Die geplante Unterbringung erdbebengeschädigter Familien im Frühjahr hätte Kosten im Wert von 4.000 € ergeben. Am 21. Dezember 2009 übergaben nun die Verantwortlichen des Tourismusvereins Dorf Tirol der Caritas einen Scheck in Höhe von 4.000 €. Bei dem Treffen berichtete der Leiter der Katastrophenhilfe, Fabio Molon, dass rund 20.000 Menschen immer noch auf eine definitive Unterkunft warten. Sie sind derzeit in Hotels und bei Freunden und Bekannten untergebracht. Immerhin 6.000 Menschen haben seit dem Erdbeben eine fixe Bleibe gefunden. Bei der Übergabe des Schecks konnten sich die Vertreter aus Dorf Tirol, Alexander Dilitz, Florian Gartner und Manuela Zischg, von der wertvollen Arbeit der Caritas überzeugen.

Von links: Fabio Molon (Leiter der Caritas Katastrophenhilfe), Alexander Dilitz (Präsident des Tourismusvereins Dorf Tirol), Heiner Schweigkofler (Caritas-Direktor), Florian Gartner (Vize-Präsident Tourismusverein Dorf Tirol), Manuela Zischg (Direktorin Tourismusverein Dorf Tirol) und Mauro Randi (Caritas-Direktor) bei der Scheckübergabe

Das Krankenhaus sagt Danke Pensionisten und Jubilare geehrt Mit Jahresende wurden im Meraner Krankenhaus im Rahmen der jährlichen Weihnachtsfeier all jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geehrt, die im Laufe des vergangenen Jahres in den Ruhestand traten. Ebenfalls eine kleine Aufmerksamkeit war für lange Diensttreue vorgesehen: All jenen, die 2009 30, 35 oder gar 40 Dienstjahre aufweisen konnten, dankte Bezirksdirektorin Irene Pechlaner ganz besonders für ihren langjährigen Einsatz. Nachdem sie viele, viele Jahre im Dienste der Patientinnen und Patienten standen, wurde anlässlich der Weihnachtsfeier im Krankenhaus Meran der Spieß einmal umgedreht: Nun waren es die NeoRuheständler bzw. Jubilare, die im Rampenlicht standen und denen alle Aufmerksamkeit zuteilwurde. Sanitätskoordinator Roland Döcker, Verwaltungskoordinator Bruno Barbieri und der koordinierende Pflegedienstleiter, Frank Blumtritt,

Als Abschluss zum Tiroler Gedenkjahr 1809 - 2009 lädt die Schützenkompanie Meran zum Vortrag "Andreas Hofer – Das Leben und wirken des sandwirts" am Freitag, dem 22. Jänner 2010, um 20.00 Uhr in den Nikolaussaal, Oberer Pfarrplatz, Meran Referent: DDDr. Peter Egger

Karl Rainer, Pater Peter Gruber, Maria Antonella Zanutto, Ilda Ungerank, Eugenio Longo, Hannelore Latschrauner, Daniela Lorenzetti, Rosa Elena Pixner, Hannelore Ausserer, Martha Breitenberger, Reginella Grumelli, Sibylle Brauer, Gabriella Endrizzi, Agnes Hopfgartner, Nadia Nardon, Adolf Pirpamer, Ernst Delueg, Johann Voppichler, Christina Wörnhard.

Von links: Pater Peter Gruber, Roland Döcker, Irene Pechlaner stellten jeden Geehrten bzw. jede Geehrte mit einer kurzen Beschreibung der Tätigkeit und des Lebenslaufes vor und dankten herzlich für den geleisteten Einsatz. Die geehrten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten ein kleines Geschenk und eine persönlich gestaltete Urkunde mit nach Hause nehmen und

ihren Ehrentag im Rahmen der Weihnachtsfeier mit ihren Kolleginnen und Kollegen ausklingen lassen. 2009 in den Ruhestand getreten sind: Dr. Heinrich Tischler, Dr. Stefano Bernardi, Dr. Mario Zanetti, Dr.

Der bekannte Brixner Theologe wird in seinem Vortrag auf das christliche Leben und das politische Wirken des Tiroler Freiheitshelden eingehen - und die religiösen und politischen Hintergründe, die zum Aufstand im Jahre 1809 geführt haben, erläutern. Die Schützenkompanie Meran freut sich auf Ihr Kommen!

Ein 30-, 35- bzw. 40-jähriges Dienstjubiläum feierten folgende Personen: Dr. Alessandro Venturi, Dr. Robert Mussner, Hildegard Lanz, Giovannina D’Onofrio, Irene Höller, Quirino Coletta, Laura Zanetti, Monika Daniel, Maria Schwarz, Renata Arnoldi, Johanna Frischmann, Jakob Reichegger, Anna Dosser, Agnes Geiser, Ehrentraud Egger, Stefania Gstrein, Maria Aloisia Peer, Marilisa Andrighetto, Anna Framba, Margit Oberleitner, Maria Magdalena Steiger, Flora Gnech, Annamaria Kröss.

Romstraße 152 (Kofler Platz) Tel. & Fax: 0473 270 205 Handy: 333 4545 775 redaktion@meraner.eu werbung@meraner.eu www.meraner.eu


Pfarrnachrichten Meran, Passeirer Gasse 3 info@stadtpfarre-meran.it www.stadtpfarre-meran.it Pfarre St. Nikolaus Meran Tel. 0473 230 174 Fax 0473 233 727

Gottesdienste: Montag bis Freitag: Heilige Messe jeweils um 9.00 Uhr Samstag: Heilige Messe um 9.00 und um 18.00 Uhr Sonntag: Heilige Messe um 8.00 Uhr / 9.00 Uhr / 10.00 Uhr 11.30 Uhr und 19.00 Uhr Sa 16. Jänner – „Mariensamstag“ 18.00 Schülergottesdienst und Vorstellung der Firmlinge Gestaltung: Firmlinge und Eltern Diese Vorabendmesse wird als Schülergottesdienst gefeiert, dabei stellen sich die Firmlinge der Pfarrgemeinde vor. Alle Schüler mit Eltern und Familien sind dazu herzlich eingeladen. So 17. Jänner - 2. Sonntag im Jahreskreis - Bibelsonntag 9.00 Gottesdienst für die Pfarrgemeinde Gestaltung: Chor – „Messe in FDur“ von J. F. Hummel Leitung: Josef Oberhuber Mitteilungen: ► Ökumenische Gebetsstunde Auch in der Pfarre St. Nikolaus wird vom 18. bis 25. Jänner 2010 besonders für die Einheit der Christen gebetet. Alle Gläubigen sind am Mittwoch, den 20. Jänner um 19.00 Uhr herzlich zu einer Gebetsstunde in der Evangelischen Christuskirche, Carduccistr. 31, eingeladen. Gemeinsam mit der evangelischen Gemeinde und den katholischen Pfarrgemeinden deutscher und italienischer Sprache wird die ökumenische Verbundenheit bekundet. Das Thema der ökumenischen Feier lautet: „Er ist auferstanden – und ihr seid Zeugen (Luk. 26, 6a.48)“ ► Gottesdienst mit Bischof Karl Golser Am Montag, dem 18. Jänner, um 20.00 Uhr wird Bischof Karl Golser den Gottesdienst zum Stadtgebet in der Kirche Maria Himmelfahrt, Meran, halten. ► Spenden für die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus und den Blumenschmuck in der Kirche von Frau Oberhofer, Frau Lazzeri und von ungenannt. Dafür ein herzliches „Vergelt’s Gott!“ ►Dank Am Ende der Adventzeit und des Weihnachtskreises gibt es guten Grund, all den vielen Menschen zu danken, die zum Gelingen der vielfältigen besinnlichen Angebote, die in unserer Stadtpfarrkirche durchgeführt wurden, beigetragen haben:

- den verschiedenen Arbeitskreisen, den Musik- und Singgruppen für die feierliche Gestaltung der Rorate-Gottesdienste und für die Vorbereitung der „Oase der Stille“; - der Frauengruppe der Pfarre für die Zubereitung des reichlich gedeckten Frühstückstisches nach den Rorate-Gottesdiensten; - der Jugendsinggruppe Prisma, der Frauensinggruppe und dem Stadtpfarrchor, die mit ihren musikalischen Beiträgen unseren Gottesdiensten eine besonders feierliche Note verliehen haben; - dem Mesner und seinen Helfern sowie dem Zierteam und dem Reinigungsteam für die schöne Gestaltung unseres Gotteshauses; - der Gärtnerei Luther für den schönen Adventkranz und andere Blumenspenden während des Jahres; - Frau Helga Ellmenreich für die Weihnachtssterne am Hochaltar; - Herrn Virgil Tappeiner für die Zurverfügungstellung der Christbäume. Die rege Teilnahme an den Adventund Weihnachtsgottesdiensten sowie an den verschiedenen Aktionen der Stadtpfarre St. Nikolaus soll für alle, die einen Dienst dafür geleistet haben, als Zeichen der Anerkennung seitens der Pfarrgemeinde gewertet werden. ► Sternsingen Die Sternsinger haben am 28. und 29. Dezember 2009 Familien und Betriebe der Pfarrgemeinde St. Nikolaus besucht und viele Spenden erhalten, mit denen Projekte der Aktion „Hilfe unter gutem Stern“ unterstützt werden. Herzlichen Dank an alle, die an der Sternsinger-Aktion mitgewirkt haben: - Herrn Reinhard Joos für die Einschulung der Sternsinger und für die gesamte Organisation; - allen Buben und Mädchen, die mit Freude und viel Einsatz das Sternsingen durchgeführt haben; - den Begleitern, die die Sternsinger betreut haben; - Frau Marianne Santner und Frau Wilma Kornprobst für das Einkleiden der Sternsinger; - Frau Notburga Hornoff für das Besorgen von Gutscheinen für das Mittagessen; - allen Familien und Gastbetrieben, die die Sternsinger verköstigt haben, sowie allen für die freundliche Aufnahme und die großzügigen Spenden. ►Übertragungen im Sender Stadtradio Meran (Frequenzen 87,5 und 98,8) „Wort zum Tag“: 11. – 16. Jänner 2010 um 6.40/7.40/8.40 Uhr von Christian Pallhuber „Wort zum Tag“: 18. – 23. Jänner 2010 um 6.40/7.40/8.40 Uhr von Franz Augschöll Gottesdienste am Samstag um 18.00 Uhr; am Sonntag um 9.00 Uhr und 19.00 Uhr

15. Jänner 2010 • Nr. 1 • Seite 10 Untermais, Romstraße 135 Pfarrkanzlei - Öffnungszeiten Mo bis Fr von 8.30 - 11.00 Uhr

Meran, Speckbacherstr. 24

Friedhofs - Angelegenheiten: Mittwoch von 8.30 - 11.00 Uhr

pallhuber.christian@dnet.it

Pfarre St. Vigil Untermais Tel. 0473 237 629

Bibliothek St. Bernhard Öffnungszeiten in den Wintermonaten: Dienstag: 17 – 18 Uhr Mittwoch: 15 – 17 Uhr Donnerstag: 15 – 16 Uhr Gottesdienste: Montag, Dienstag 7 Uhr Mittwoch 18 Uhr Donnerstag, Freitag, Samstag 7 Uhr Vorabendmesse 18 Uhr Sonn- und Feiertage 7.30 und 10 Uhr

Obermais, Cavourstr. 73 Büro: Mo bis Sa von 9 bis 11 Uhr Donnerstag geschlossen

Pfarre St. Georgen Tel. und Fax 0473 236 447

Gottesdienste: Sa 18.00 Vorabendmesse So 8.30 – 10.00 – 11.30 (ital.)

Obermais, Winkelweg 10

Eucharistiner-Kirche St. Josef Tel. 0473 231 440

Gottesdienste und Andachten: Hl. Messen: 10.00 an Sonn- und Feiertagen 7.00 an Werktagen Anbetung: Mo, Di, Mi: 7.30 bis 8.30 und 17 – 19 Uhr, von Donnerstag 7.30 Uhr bis Samstag 22.00 Uhr. Rosenkranz und Eucharistischer Segen: 16.00 an Sonn und Feiertagen 17.00 an Werktagen Liturgisches Morgenund Abendlob: 6.35 an Werktagen, 18.35 täglich

Pfarre Maria Himmelfahrt Tel. 0473 447 639

Gottesdienste und Veranstaltungen: Sa 16. Jänner 18.30 Vorabendmesse So 17. Jänner – Tag des Judentums Bibelsonntag 7.45 Frühmesse in Gratsch 9.00 Pfarrgottesdienst 10.00-11.30 Pfarrbibliothek und Pfarrstube Mo 18. Jänner – Beginn der Weltgebetswoche um die Einheit der Christen 20.00 Stadtgebet mit Bischof Karl Golser (Familienchor) Di 19. Jänner 14.30 Seniorenverein (Singen, vorlesen, Kartenspiel) Mi 20. Jänner 16.15 Kindergottesdienst 17.00-18.00 Pfarrbibliothek Sa 23. Jänner 18.30 Vorabendmesse So 24. Jänner - Mediensonntag 7.45 Frühmesse in Gratsch 9.00 Pfarrgottesdienst um den rechten Gebrauch der Medien (Kirchenchor) 10.00-11.30 Pfarrbibliothek und Pfarrstube Di 26. Jänner 14.30 Seniorenverein (Vortrag: Knochenschmerzen; Referent: Dr. S. Pichl Mayr) Mi 27. Jänner 16.15 Kindergottesdienst 17.00-18.00 Pfarrbibliothek Fr 29. Jänner – Todestag des Hl. Pater Josef Freinademetz (+1908) 18.15 Eucharistiefeier zu Ehren des Hl. P. Josef Freinademetz An den Werktagen außer Samstag: 17.45 Gebetszeit 18.15 Eucharistiefeier

Meran, Romstraße

Maria Trost Kirche Mo-Fr 8.00 Hl. Messe (ital)

Sinich, Vittorio Veneto-Platz 10

Meran, Romstraße 1 Pfarrbüro – Öffnungszeiten: Di bis Fr 9.30-10.30 Uhr

gschnitzer.josef@dnet.it

Pfarre St. Justus Sinich Tel. 0473 244 154

Pfarre Heilig Geist Tel. 0473 230 081

Gottesdienste in italienischer Sprache: Samstag 18.30 Vorabendmesse Sonntag 9.30 / 11.00 Hl. Messe

Gottesdienste: Samstag 18.00 Vorabendmesse (ital.) Sonntag 9.45 Hl. Messe 11.00 Hl. Messe (ital.)


Pfarrnachrichten

15. Jänner 2010 • Nr. 1 • Seite 11 Meran, Carduccistraße 31 Öffnungszeiten des Gemeindebüros (im Pfarrhaus Carduccistraße 31): Montag bis Freitag 10-12 Uhr

Gratsch, Laurinstr. 94 glink.michael@rolmail.net

Pfarre zum Hl. Petrus in Gratsch Tel. & Fax 0473 443 141

Evangelische Gemeinde Meran Tel. 0473 205 555

Gottesdienste: So 17. Januar - 2. Sonntag im Jahreskreis 8.30 Hl. Messe (STP) 10.00 Hl. Amt (STM) 19.00 Vesper (STM) Mo 18. Januar 18.00 Beichtgelegenheit 19.00 Andacht 19.30 Hl. Amt in der außerordentlichen Form des römischen Ritus (STM) Do 21. Januar 18.00 Beichtgelegenheit 19.00-20.00 Eucharistische Anbetung (STM) So 24. Januar - 3. Sonntag im Jahreskreis 8.30 Hl. Messe (STP) 10.00 Hl. Amt (STM) 19.00 Vesper (STM) Mo 25. Januar - Bekehrung des Apostels Paulus 18.00 Beichtgelegenheit 19.00 Andacht 19.30 Hl. Amt in der außerordentlichen Form des römischen Ritus (STM) Do 28. Januar 18.00 Beichtgelegenheit 19.00 Eucharistische Anbetung (STM) So 31. Januar - 4. Sonntag im Jahreskreis 8.30 Hl. Messe (STP) 10.00 Hl. Amt (STM) 19.00 Vesper (STM)

Gottesdienste und Veranstaltungen in der Evangelischen Christuskirche oder im Pfarrhaus an der Passerpromenade So 17. Januar 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl (Pfarrhaus) 10.00 Kindergottesdienst (Pfarrhaus) Mi 20. Januar 19.00 Ökumenischer Gottesdienst (zweisprachig) zur Gebetswoche für die Einheit der Christen – in der Christuskirche; anschließend Begegnung im Pfarrhaus. Fr 22. Januar 17.00 Seniorenturnen im Pfarrhaus So 24. Januar 10.00 Predigt-Gottesdienst (Pfarrhaus) Fr 29. Januar 17.00 Seniorenturnen im Pfarrhaus Die Gebetswoche für die Einheit der Christen wird dieses Jahr ein wenig anders begangen als in den letzten Jahren. Wir feiern den gemeinsamen Gottesdienst nicht am ersten Tag der Gebetswoche (18.01.), sondern am 20.01. – und dieses Mal in der Evangelischen Christuskirche. Wir hoffen auf eine gute Beteiligung. Die Woche und der Gottesdienst stehen unter dem Thema: „…und ihr seid Zeugen! (Lukas 24,48)“

Ist das eine Drohung? Oder ein Hilferuf? Nein, es ist ein Auftrag: Der auferstandene Jesus hatte sich nach Ostern seinen Jüngern gezeigt und ihnen diesen Auftrag gegeben. So ist es jedenfalls berichtet am Ende des Lukasevangeliums. Zeugen – wofür? Kurz gesagt: für das, was mit Jesus geschehen war, für sein Leiden und seinen Tod, für seine Auferstehung und für die Verkündigung des Aufrufs zur Lebenswende. Alle Menschen sollten von der befreienden Umkehr erfahren, die es durch den Glauben an Jesus und im Licht der Gnade und Vergebung von Gott her ermöglichte, ein neues Leben zu beginnen. „…und ihr seid Zeugen!“ Unter diesem Motto vereinen sich in diesen Tagen – konkret ab dem 18. Januar – für eine Woche an vielen Orten Christen unterschiedlicher Konfessionen zum Gebet für die Einheit der Christen. Dies wird geschehen in dem Bewusstsein, dass es allen Christen gleichermaßen aufgetragen ist, Zeugen zu sein. Wie bereits gesagt: Zeugen für Jesus, nicht für die je eigene christliche Tradition. Das Evangelium ist nicht katholisch oder evangelisch oder orthodox. Es ist uns allen anver-

traut zum Weitersagen: damit bis ans Ende der Welt bekannt werde, was dieser Jesus von Nazareth für uns Menschen bedeutet. Und es soll das christliche Zeugnis von und für Jesus nicht durch die Unterschiedlichkeit und gar Gegensätze der christlichen Traditionen unglaubwürdig werden. Das war bereits das Anliegen der ersten Weltmissionskonferenz, die vor 100 Jahren in Edinburgh stattgefunden hat. Gemeinsam eintreten für die Botschaft, die uns trägt – das soll auch geschehen im ökumenischen Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen. In Meran ist er heuer am 20.01. – dieses Mal in der Evangelischen Christuskirche. Wir hoffen auf eine gute Beteiligung. Es ist gut, wenn die Leute wahrnehmen, dass wir Christen zusammenstehen, miteinander singen und beten und auf die Botschaft hören und nicht (mehr) einander bekämpfen. So werden wir am ehesten wirklich glaubwürdige Zeugen für Jesus. Herzliche Einladung zum Gottesdienst (am 20.01. um 19 Uhr) und zur anschließenden Begegnung! Martin Burgenmeister, Pfarrer der Evangelischen Gemeinde Meran

Burgstall, Kirchweg 14 gschnitzer.josef@dnet.it Büro: Do 17.30 – 18.45

STM = St. Magdalena STP = St. Peter

Pfarrei zur Erhöhung des Hl. Kreuzes Tel. 0473 244 154 (Sinich) 0473- 603 508 Todesanzeigen, Danksagungen und Jahrtagsanzeigen können im Format 10 x 7 cm zum Preis von 60 Euro veröffentlicht werden.

„…und ihr seid Zeugen!“

Gottesdienste: Samstag 18.30 Vorabendmesse Sonntag 8.30 Hl. Messe 9.45 Hl. Messe in italienischer Sprache Am Samstag, dem 16.01.2010 findet ein Familiengottesdienst mit dem Thema "Laßt uns feiern" statt. Beginn um 18.30 Uhr.

Am Friedhof Oase des Friedens und der Stille Ruhe, Rast und Staub Gedanken und Fragen der Eile, der Habgier, der Zeit Vergänglichkeit wird sichtbar Liebe und Sehnsucht spürbar Leben erfährt einen neuen Sinn die Nähe zu Gott verbindet Abschied und Anfang während Verletzlichkeit die Seele berührt entsteht in der Kostbarkeit jeder Sekunde die zum Leben bleibt Mut und der Glaube an Ewigkeit

se

„Kommen - schauen - staunen - beten“ Büchlein über die Tisner Kirchenfenster Wer sich in das Tisner Mittelgebirge verliebt hat, kennt und schätzt vor allem die vielen Kirchen und Kapellen in dieser Gegend. Sie erzählen von der Vergangenheit, rufen vieles in Erinnerung, sind aber vor allem Orte gelebten Glaubens. Die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Tisens war in der Vergangenheit ein Ort der Glaubensweitergabe. Sie ist es auch heute immer noch. Unter den vielen Besonderheiten in der Tisner Pfarrkirche sind es vor allem die neun Glasfenster, die viele Besucher und Glaubende erfreuen. Diese Bilder stammen aus dem Jahre 1520 und sollen in Augsburg entstanden sein. Veit von Niederthor, der geistliche Stifter, war von 1496 bis 1531 Pfarrer in Tisens, gleichzeitig war er Domherr in Augsburg. Laut Erich Egg zählen diese Glasfenster „wegen ihrer leuchtenden Farbigkeit und der naturalistischen Hintergrundgestaltung zu den schönsten Glasgemälden in Tirol". Je nach Tageslichteinfall wirken die Fenster verschieden auf den Be-

trachter, besonders am Morgen bei Sonnenaufgang kommen ihre Schönheit und ihre Farbenpracht zur Geltung. Das Büchlein liegt in der Pfarrkirche Tisens sowie in St. Jakob in Grissian auf, kann direkt im Pfarrhaus Tisens beim Verfasser Alexander Raich bestellt (0473 920 926) oder in den Athesia-Filialen erworben werden.


Kinderseite

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Liebe Kinder,

Lösung des Rätsels vom 18. Dezember

das neue Jahr ist nun bereits zwei Wochen alt. Eure Familie und eure Freunde haben euch sicher viel Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit gewünscht. Ich möchte mich diesen guten Wünschen anschließen. Möge das neue Jahr für euch nur frohe und glückliche Stunden bereithalten und mögen sich all eure Wünsche erfüllen. Margareth

Ton-Reiz Hain-Besen Ruin-Genie Ar-Stein Ire-Keim Gert-Wagen

= = = = = =

Südfrucht Verkehrsmittel Techniker Rohstoff für Kerzen Bienenzucht Zeitbestimmung

= = = = = =

Zitrone Eisenbahn Ingenieur Stearin Imkerei Gegenwart

Lösungswort: Zeisig

Preisrätsel Magisches Quadrat

Waagrecht und senkrecht ergeben bei richtiger Lösung dieselben 1 Wörter für 1. Bubenname 2. gehörlos 3. röhrenförmiger Behälter 4. Kellner

2

3

4

Die Gewinner

2

3 So werden die Preise verteilt: Wenn du die Wörter gefunden hast, komme am Montag, dem 18. Jänner, um 18.30 Uhr ins 4 Büro in der Romstraße 152 (Kofler Platz). Es werden Überraschungsgeschenke und Eintrittskarten für die Eishalle der Meranarena verlost. Das ist kein Gewinnspiel – der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Fotos werden mit Einwilligung der Eltern veröffentlicht.

Witze von Tobias Kevin hat zwei Krippenfiguren in der Kirche geklaut: Maria und Josef. Zuhause schreibt er seinen Wunschzettel an das Christkind: ,,Liebes Christkind, wenn du mir kein Fahrrad schenkst, siehst du deine Eltern nie wieder!“

Der englische Austauschschüler: ,,Ist Prügeln und Schlagen eigentlich dasselbe?“ - „Ja, sicher!“ – „Und warum lachen immer alle, wenn ich sage, es hat zwölf geprügelt?“ „Ach Omi, die Trommel von dir war wirklich mein schönstes Weihnachtsgeschenk.“ - ,,Tatsächlich?“, freut sich Omi. „Ja, Mami gibt mir jeden Tag fünf Euro, wenn ich nicht darauf spiele!“

Die Großmutter zur Enkelin: ,, Du darfst Dir zu Weihnachten von mir ein Buch wünschen!“ – „Fein, dann wünsch ich mir Dein Sparbuch.“

Rezept:

Familie Süßmaus Für vier Schleckermäuler brauchst du: 8 Kompottbirnenhälften 2 Zitronen 16 Gewürznelken und zum Verzieren etwas Sahne und/oder Schokosoße

sind die Augen. Schneide aus den Schalen der Zitronen 16 kleine Ohren und 8 Schwänzchen und setze sie ein.

Je zwei Birnenhälften auf den Teller legen, je zwei Gewürznelken

Familie Süßmaus ist fertig! Lasst es euch schmecken!

Redewendung: Hand aufs Herz „Hand aufs Herz!“ ruft man jemandem zu, wenn man von ihm die ganze Wahrheit erfahren will. Auch heute noch ist mit dieser Geste die Überzeugung verbunden, dass der Sprechende mit der Hand auf der Herzgegend nicht von der Wahrheit abschweifen wird. Er wird vielmehr mit seinem ganzen Gefühl und Wesen zu seinen Worten stehen. In alten Zeiten mussten Frauen und Priester bei einem Schwur ihre Hand auf die Herzgegend legen. Daher kommt diese Redewendung.

Von links: Marco Grotti, Thomas Grotti und Renè von Spinn freuten sich über Eintrittskarten für die Eisenbahnwelt in Rabland bzw. für die Eishalle der Meranarena. Stefanie Pichler kam etwas später vorbei und fehlt daher auf dem Bild.

Die Geschichte vom Eichhörnchen und den Mäusen Einmal hat ein Eichhörnchen in einer Baumhöhle gewohnt, und zwischen den Wurzeln vom Eichhörnchenbaum war ein Mäusenest. Da hat eine Maus mit ihren sechs Mäuschen gewohnt. Die Maus musste immer viel Futter für ihre Kinder suchen, und einmal ist sie zu weit in den Wald gelaufen. Am Abend konnte sie ihr Nest nicht mehr finden, und die Mäuschen waren ganz allein. Sie hatten Angst und großen Hunger. Sie haben laut gepiepst und nach ihrer Mutter geschrien. Das hat das Eichhörnchen gehört. Zuerst hat es sich über den Lärm geärgert. Es hat Nussschalen und kleine Steine vom Baum geworfen. Die Mäuschen sollten endlich still sein, das Eichhörnchen wollte doch schlafen! Aber die Mäuschen haben immer lauter gepiepst. Da hat das Eichhörnchen gemerkt, dass die kleinen Mäuse

allein waren und dass sie Hunger hatten. Es hat richtige Nüsse für die Mäuschen vom Baum geworfen, und die Mäusekinder haben sich satt gefressen und sind dann eingeschlafen. Am Morgen hat die Mäusemutter ihr Nest endlich gefunden. Da waren die kleinen Mäuse sehr froh. Und das liebe Eichhörnchen hat jetzt jeden Tag Nüsse vom Baum geworfen. Die Mäusemutter musste nie mehr so weit in den Wald laufen. Ursula Wölfel

Unsere Hausmaus Wir haben eine kleine Maus, die schlüpft lochein und auch lochaus. Auch eine Katze haben wir, ein großes, graues Tigertier. Und wenn sie vor dem Loche sitzt und lauschend ihre Ohren spitzt, dann kriecht der Maus in ihrem Loch die grüne Angst den Rücken hoch. Es sträubt sich ihr das samt’ne Fell, ihr Mäuseherz schlägt doppelt schnell, und weil sie gerne leben will, verhält sie sich mucksmäuschenstill. Der Katze wird es bald zu dumm, sie reckt sich, gähnt und dreht sich um und streckt sich hinterm Ofen aus. Dann schlüpft die Maus aus ihrem Haus und sucht und findet ohne Not ihr kleines Mäuschenabendbrot. E.H.


Jugend

15. Jänner 2010 • Nr. 1 • Seite 13

Traditioneller Kaiserhofball in Meran Der traditionelle Kaiserhofball ist seit jeher ein aus ganz Südtirol gern besuchter Maturaball. Für die Schüler/-innen des Kaiserhofs ist dieser Ball nicht nur ein besonderes Ereignis im Laufe ihrer Schulkarriere, sondern auch eine Veranstaltung, bei der das in drei Jahren Erlernte zur Anwendung kommt. Die diesjährigen Abschlussklassen der Landeshotelfachschule Kaiserhof veranstalteten am 27. November ihren traditionellen Kaiserhofball im Kurhaus von Meran in Form einer geschichtlichen Zeitreise mit dem Thema „Change – Im Wandel der Zeit“. 40 Jahre Hotelfachschulgeschichte wurde in Form eines Rückblickes sowie eines Ausblickes in die Zukunft des Kaiserhofes in den verschiedenen Sälen des Kurhauses den Gästen nahe gebracht. Vorrangiges Ziel des Balls war, das Erlernte in die Praxis umzusetzen und den geladenen Gästen einen niveauvollen, eleganten

und unvergesslichen Abend zu schenken. Jeder Raum wurde von einer anderen Klasse gestaltet und repräsentierte eine Epoche. Die Vergangenheit wurde von der Klasse 5E Hoka im Pavillon de Fleurs dargestellt. Die Schüler/-innen verwöhnten die Ballgäste mit verschiedenen Köstlichkeiten. Dazu wurden Evergreens aus den 60ern gespielt. Die Klasse 5D Hoka präsentierte die Gegenwart und kredenzte zu zeitgenössischen Rhythmen hochwertige Käsespezialitäten zusammen mit erlesenen Rot- und Weißweinen. Außerdem wurden Schokoladenkreationen und ausgewählte Cognacs gereicht. Im futuristisch dekorierten Czerny-Saal sorgte die Klasse 5A Hoka mit einer Sushi Bar und ausgefallenen Cocktails aus der Molekularbar für das leibliche Wohl und gewährte damit einen Ausblick in eine kulinarische Zukunft. Zum Thema „40 Jahre Kaiserhof“ gestaltete die Tanzeinlage 5B Hoka mit einer Foto-

mitglied Hansjörg Ganthaler, Schuldirektor Josef Paler, Vizedirektor Andreas Erlacher u.a.m. Über den rundum gelungenen Abend freuten sich neben den Schülern/-innen und deren Eltern auch alle Ballgäste.

Einzug der Maturanten ausstellung die Übergänge der einzelnen Räumlichkeiten. Die Schüler/-innen empfingen die Gäste im Foyer mit einem Glas Sekt und boten zudem ab 23 Uhr ein reichhaltiges Kuchenbuffet an. Die Klasse 5C Hoka hingegen übernahm - vom Einzug der Maturanten über den Eröffnungstanz, in Form einer Polonaise, bis hin zur Mitternachtseinlage und einer Diashow – die Abendgestaltung im großen Saal. Das von Abschlussklassen geschriebene und aufgeführte Theaterstück „Kaiserhof früher und in der Zukunft“, unter der Leitung des bekannten Meraner Theaterregisseurs Franco Marini, wurde mit tobendem Applaus belohnt. Aber auch die Mitternachtstanzeinlage, für dessen Choreografie die Schülerin Carmen Hofer zeichnete, und eine Diashow über die Maturanten, präsentiert von Michael Malfertheiner, fanden großen Anklang bei den Anwesenden. Unter den vielen Gästen befanden sich neben Landeshauptmann Luis Durnwalder, welcher den Ehrenschutz übernommen hatte, die Landesräte Hans Berger und Richard Theiner, Merans Bürgermeister Günter Januth, HGV-Vorstands-

Daniel Pichler 30 Jahre Herzlichen Glückwunsch! Sportlich, jung, dynamisch, fit, stets in Bewegung - ohne Sprit, am Fahrrad über viele Stunden dreht er durch Südtirol die Runden. Und wenn das Rad im Keller steht, sich alles um Computer dreht. Er installiert und repariert, wenn Soft- und Hardware infiziert. Er weiß stets Rat, er hat den Blick, löst das Problem mit einem Klick. In Bälde wird der Mann nun dreißig, beim Stadtanzeiger schafft er fleißig, von früh bis ganz spät in die Nacht das Layout, die Gestaltung, macht. Am Bildschirm setzt er mit Geschick, Seite für Seite, Klick um Klick. Fotos werden retuschiert und neue Formen ausprobiert. Wir sind so froh, dass es ihn gibt und dass er Zeitung machen liebt. Zum Geburtstag in zehn Tagen wollen wir es heut’ schon wagen, Glück zu wünschen ohne Frage für all die zukünftigen Tage. Margareth, Helmuth und alle Mitarbeiter des Meraner Stadtanzeigers

08/09 SIEGER ge TESTrie Pistenpfle Katego

Weiße Wochen von 09.01 bis 30.01.2010 und 20.03. bis 27.03.2010 • Zimmer mit Frühstück ab € 258 • Halpension ab € 371 • Ferienwohnung 2 Pers. ab € 488 Das kinderfreundliche Angebot in diesen Spezialwochen: Kinder bis inkl. 5 Jahre übernachten gratis, Kinder bis inkl. 11 Jahre zahlen die Hälfte (in Zusatzbetten).


Haustiere

15. Jänner 2010 • Nr. 1 • Seite 14

Singvögel - richtige Winterfütterung Schmeckt nicht, gibt es nicht - zumindest dann nicht, wenn Vogelfreunde wissen, welche heimischen Wildvögel welches Futter brauchen, damit es sie im Winter nicht eiskalt erwischt. Aber auch wie eine Futterstelle aussieht und angebracht ist, entscheidet darüber, welche Vögel zu Besuch in unsere Gärten und auf unsere Balkone kommen. Vogelrestaurant "Balkonien" Mit einem Futterhaus, Meisenknödeln, Futtersilos oder einem umgedrehten Blumentopf als Fettglocke wird selbst der Balkon zur wertvollen Futterquelle. Auf die Mischung kommt es an, dann klappt es auch mit der Vielfalt. Körnerfresser lieben Samen, Weichfutterfresser naschen Gartenbeeren, aber auch Obst, Fettfut-

ter und vieles mehr. Wer vielfältigen Vogelbesuch wünscht, sollte daher auf die unterschiedlichen Bedürfnisse achten und seinen Gästen das Richtige anbieten. Häufige Besucher an den Futterstellen sind die Meisen, allen voran die Kohlmeise und ihre kleine Schwester, die Blaumeise. Da Meisen den Allesfressern angehören, lassen sie sich gut mit Sonnenblumenkernen oder auch Erdnüssen und Fettfuttermischungen in den Garten locken. So eine KörnerFett-Mischung ist die geeignete Nahrung für zarte Meisenschnäbel. Sie besteht aus härtenden Fetten wie z. B. Rindertalg, in das Körnerfutter eingebettet. Das winzige Wintergoldhähnchen nascht am liebsten Beeren. Als Weichfutterfresser mag es aber auch Fettfutter-

mischungen, die man an die Rinde streichen kann. Es gibt auch Futtermischungen mit einem hohen Anteil an Insekten. Das lässt sich auch die Heckenbraunelle schmecken, deren schmaler Schnabel für derartige Nahrung bestens geeignet ist. Aber auch Haferflocken und kleine Samenkörner frisst sie gerne. Stammgast ist die Amsel, als Allesfresser geht sie sogar an Meisenknödel, am liebsten aber an auf dem Boden ausgestreute Haferflocken, Sonnenblumenkerne oder Apfelstückchen. Solche Bodenfutterstellen mit zusätzlich etwas feineren Samenkörnern mag auch die scheue Goldammer. Der Kleiber pickt ebenfalls gerne Sonnenblumenkerne, aber auch Haselnüsse. Während der Hausspatz ger-

ne größere Körner frisst, bevorzugt der kleinere Feldspatz eher feines Futter und Tierfette. Finkenvögel nehmen im Winter fast ausschließlich Körner zu sich, wie z. B. feine und gröbere Samen oder Nüsse, auch gefettete Haferflocken. Der Zeisig geht sogar an Meisenknödel. Tipp: Lassen Sie immer etwas Obst und Beeren an den Bäumen und Sträuchern im Garten! (Aus "Ein Herz für Tiere")

Gefahren für Vergiftungen bei Katzen Wir möchten hier über allerlei Arten von Vergiftungen bei Katzen aufklären. Zum einen kann man im Vorfeld schon einiges tun, um Gefahren der Vergiftung zu verbannen oder zu verringern und zum anderen sollte man die Anzeichen einer Vergiftung deuten können, um dann direkt den Tierarzt aufsuchen zu können. Vergiftung durch Pflanzen Da Katzen gerne Grünzeug knabbern, sollte man ihnen auf jeden Fall spezielles Katzengras zur Verfügung stellen, dann vergreift sich die Katze nicht weiter an anderem Grünzeug. Tierärzte warnen vor allem vor Pflanzen, die kautschukartige Flüssigkeiten absondern, wie z. B. Ficusarten oder Gummibäume. Die milchig-weiße Flüssigkeit verklebt sich in Fell und Pfoten und wird somit von der Katze abgeleckt und aufgenommen.

Hier die häufigsten giftigen Pflanzen: Ackerveilchen, Ackerwinde, Adlerfarn, Adonisröschen, Amaryllis, Arnika, Azalee, Bougainvillea, Calla, Christrose, Christsterne, Efeu, Elefantenfuß, Feldstiefmütterchen, Fingerhut, Geranie, Ginster, Goldregen, Hyazinthe, Iris, Jasmin, Krokusse, Leberblümchen, Lebensbaum (Thuja), Orchidee, Oleander, Schneeglöckchen, Tomatenpflanze, Tulpe, Veilchen, Weihnachtsstern. Teebaumöl/Frostschutzmittel Die Katzen werden durch den Geruch/Geschmack des Öls angelockt. Teebaumöl kann bei Katzen zum Tode führen! Lassen Sie es niemals offen stehen! Bei Frostschutzmittel ist es genauso, dass Katzen durch den Geruch angelockt werden, es schmeckt für

Kleine Menschen mit großem Herzen Schülerinnen und Schüler der Klasse 3 B, die mit ihrer Weihnachtsaktion den Tierfreundeverein unterstützten. Ein großes Herz für Tiere bewiesen die Schülerinnen und Schüler der 3. B der Grundschule „Franz Tappeiner“ in Meran. Zusammen mit ihrer Lehrerin startete die Schulklasse während der gesamten Adventzeit eine Weihnachtsaktion, um herrenlosen Tieren in Not zu helfen. Jedes Kind hatte eine Weihnachtsgeschichte geschrieben, die während der Pause um 1 Euro verkauft wurde. Die Aktion „4 Pfoten“ brachte sage und schreibe 250 Euro ein. Der Erlös wurde bereits auf das Konto des Südtiroler Tierfreundevereins überwiesen und wird streunenden Katzen zugutekommen, die es wie viele andere frei lebende Tiere im Winter besonders schwer haben.

die Katze leicht süßlich. Bitte in den Wintermonaten aufpassen, dass beim Befüllen des Autos oder anderem nichts daneben geschüttet wird. Lacke, Farben, Reinigungsmittel, Kosmetika, Spülmittel, Öl Katzen sind überall, sie spielen mit Farbeimern, in Ölwannen, im Badezimmer und rennen durch die frisch gewischte Wohnung. So kann es passieren, dass die Katze mit einem der genannten Produkt in Berührung kommt. Die Sauberkeit der Katze hat ihre Tücken, sie leckt sich das Fell sauber, egal was in ihm klebt. Erkennt man die Gefahr frühzeitig, kann man verhindern, dass sich die Katze gründlich reinigt.

Medikamente, Alkohol, Tabak Die Wirkung ist unterschiedlich. Von Verdauungsproblemen über Übelkeit und Erbrechen ist das Spektrum der möglichen Auswirkungen groß. Man sollte tunlichst darauf achten, dass diese Stoffe für die Katze unerreichbar aufbewahrt werden.


Der Sterngucker

15. Jänner 2010 • Nr. 1 • Seite 15 Auf ein gutes Neues Jahr zu trinken ist schön und gut, und sei es auch nur deshalb, weil man das alte überstanden hat. Der 1. Jänner als Zeitpunkt für den Beginn unseres bürgerlichen Jahres ist jedoch - aus astronomisch-astrologischer Sicht - gänzlich unbedeutend; abgesehen davon, dass die Erde der Sonne jetzt am nächsten ist. Der 1. Jänner ergab sich aus den Irrungen und Wirrungen der im Laufe der Geschichte entstandenen Kalendersysteme, von denen der sogenannte Gregorianische Kalender im westlichen Kulturraum heute als Standard gilt. Er wurde im Jahre 1582 in Anlehnung an den alten römischen, nach Julius Caesar benannten, Julianischen Kalender eingeführt, der stark korrekturbedürftig war, und trägt vor allem die Handschrift der katholischen Kirche, die mit der Neuordnung ihre zahlreichen Feiertage absicherte. Die meisten Kulturen orientierten sich bei ihrer Zeitmessung an den durch die Sonne bestimmten Jahreszeiten. Im alten Rom begann das Jahr ursprünglich am 1. März, später (153 v. Chr.) wurde es auf den 1. Januar verlegt, auf den Tag des Amtsantrittes der Konsuln. Damit verloren auch die alten Zählmonate (September, soviel wie siebter, Oktober, der achte, usw.) ihre entsprechenden Positionen.

Dieser alte römische Kalender wurde wiederum von Caesar reformiert, allerdings ohne die Sonnwendtage sowie Tag- und Nachtgleichen hervorzuheben. Der 1. Januar und die Monatsanfänge überhaupt (die sogenannten Kalenden) waren Janus, dem Gott der Tore, geweiht, mit seinen zwei Gesichtern, die nach vorne und hinten blicken.

Römische Münze mit Januskopf Im christlichen Mittelalter galt bis zur Festsetzung des Neujahrstages auf den 1. Januar im Jahr 1691 durch Papst Innozenz XII. noch der 6. Januar als Jahresbeginn. Unabhängig davon gab und gibt es in unterschiedlichen Regionen und Zeiten andere Datierungen dafür, etwa den 25. März (Maria Verkündigung), den 25. Dezember oder den 14. Januar (ziviles orthodoxes Neujahr); abgesehen von den beweglichen Neujahrsfesten anderer Kulturkreise.

Für eine mundane Jahresvorschau wird astrologisch die Wintersonnenwende herangezogen, also der Eintritt der Sonne in das Tierkreiszeichen Steinbock, ein Zeitpunkt, den manche Naturvölker und Esoterikanhänger in ihren Riten noch entsprechend zu würdigen wissen.

Für viele Medien und deren ‚Wahrsager’ ist der Jahreswechsel eine willkommene Gelegenheit, um der gutgläubigen Leserschaft ihre Sternzeichen-Zukunft großartig zu präsentieren, mit Offenbarungen á la „das Jahr zeigt sich durchwachsen / die Sommermonate versprechen heiß zu werden / nach verhaltenem Start wartet fulminanter Endspurt / Monat sowieso bringt jede Menge gute Laune, Leidenschaft pur, oder lässt den Geldbeutel kräftig klingeln“, usw. … (Auszüge aus einer hiesigen Tageszeitung). Heiliger Strohsack, bitte für uns, dass dieses Lottoglück nicht definitiv hereinbricht! Damit die Astrologiekritiker sich vom sprichwörtlichen Schwachsinn regelmäßig bestätigt fühlen dürfen. Der Sterngucker ‚glaubt’ nicht an die Astrologie, er weiß nur, dass sie – ein ‚bisschen’ anders – funktioniert! Prognosen zum Weltge-

schehen gehen meistens in die Hosen. Die Wirtschaftskrise wurde mit dem Eintritt von Pluto in Steinbock zwar höchst wahrscheinlich, und sie wird anhalten. Ihr Verlauf kann aber nicht verlässlich datiert werden, weil es zu viele Unwägbarkeiten gibt. Prognosen zum persönlichen Lebenslauf sind hingegen anhand des individuellen Geburtshoroskops durchaus hilfreich, nicht auf Einzelereignisse bezogen, sondern als Stimmungsbarometer für die anstehenden Herausforderungen, ähnlich der Wettervorhersage, die für Tourengeher lauten könnte: Lawinengefahr Stufe 3! – Dann kann man entscheiden zu gehen oder auch nicht. Manchmal will oder muss man dennoch. Mit Mittwoch, den 20. Jänner, wechselt die Sonne um 5.27 Uhr in den Wassermann. Der rote Mars ist inzwischen abends bis ins Sternbild Krebs, östlich der Zwillinge, vorgerückt. Auf den Winterhimmel wird demnächst wieder näher eingegangen. fs

Für persönliche Anliegen aus astrologischer Sicht ist der Verfasser dieses Beitrages unter Tel. 0473 234 019 erreichbar.

Köstliches aus dem Vinschgau - Athesia Verlag

Erdäpflnudl mit Kraut und Speck Straubn mit Glanan Kartoffelnudeln Erdäpflnudl 500g Erdäpfl 2 Eier 20g zerlassenes Schmalz 150g Gerstenmehl Salz Muskatnuss etwas Mehl zum Formen der Erdäpflnudl Sauerkraut 400g Sauerkraut 70g Butter 80g Zwiebel, fein geschnitten 100g Bauchspeck, fein geschnitten ½ Knoblauchzehe, zerdrückt 200g Wasser 1 Lorbeerblatt Salz weißer Pfeffer Erdäpflnudl Erdäpfl schälen, halbieren, in Salzwasser etwa 20–30 Minuten kochen oder dämpfen, abseihen und kurz ausdämpfen lassen. Die Erd-

Für 4 Personen Zubereitungszeit: 1 Stunde äpfl auf einem Nudlbrett passieren, ausbreiten und auskühlen lassen. Mit Eiern, zerlassenem Schmalz, Salz und Muskatnuss gut vermischen. Das Mehl unter die Masse kneten. Aus dem Teig 5 cm lange, fingerdicke Nudl formen, die an den Enden spitz zulaufen. Die Nudl in kochendes Salzwasser geben, einmal aufkochen und in das kalte Wasserbad geben. Nach dem Auskühlen die Nudl abseihen. Sauerkraut In einer passenden Kasserolle Zwiebel in Butter kurz andünsten, Speck und Knoblauch dazugeben und leicht anrösten. Sauerkraut beigeben, würzen und mit Wasser aufgießen. Etwa 35–40 Minuten bei mäßiger Hitze garen. Anrichten Die Erdäpflnudl mit gekochtem Sauerkraut in der Pfanne schwenken, abschmecken und servieren.

Gebackene Teigringe mit Preiselbeeren Teig 220 g Weizenmehl 1 Prise Salz 250 g Milch 2 Eidotter 1 EL zerlassene Butter ¼ Brief. Vanillezucker 1 EL Schnaps oder Rum 2 Eiweiß 30 g Zucker Zum Backen Öl Zum Anrichten 200 g Glananmarmalad (Preiselbeermarmelade) Staubzucker Zubereitung ► Mehl in eine passende Schüssel sieben, salzen und mit Milch

Für 4 Personen Zubereitungszeit: 15 Minuten glatt rühren. Eidotter, Butter, Vanillezucker und Schnaps dazugeben. Eiweiß anschlagen, mit Zucker fertig schlagen und locker unter den Teig heben. ► Öl in einer Kasserolle auf 170 Grad erhitzen, den Teig mit dem Straubentrichter kreisförmig in das Öl einlaufen lassen und beidseitig hellbraun backen. ► Die Strauben mit Preiselbeermarmelade und Staubzucker anrichten. Hinweis ► Zum Backen der Strauben sollte man eine Kasserolle mit einem Mindestdurchmesser von 26 cm verwenden.

Geh nicht nur die glatten Straßen. Geh die Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub. Antoine de Saint-Exupery


Ein Jahr Zivildienst in Martinsbrunn Begleitung, Hilfestellungen und Unterhaltung von Patienten mit physischen Einschränkungen Möglichkeiten des Aufenthalts: • Rehabilitationsstation • Postakute Rehabilitation • Palliativstation

Die Privatklinik Martinsbrunn ist eine traditionsreiche Belegklinik, geführt von den Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul. Mit ihren stationären und ambulanten Angeboten erbringt die Ordensklinik einen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Aus christlichem Verständnis heraus geht es uns um den ganzen Menschen, um das Annehmen und die Pflege der ganzen Persönlichkeit. Mit dieser Erwartung vertraut sich ein Kranker unserer Klinik an. Er soll und will erfahren, dass wir neben allen professionellen Behandlungsansätzen in erster Linie für ihn als Mensch da sind. Gerade die Achtung der Persönlichkeit des kranken Menschen liegt uns dabei besonders am Herzen – ohne Rücksicht auf seine soziale Herkunft, seine religiöse Einstellung oder seine Weltanschauung. Der stationäre wie der ambulante Bereich orientiert sich durchgehend an den individuellen Bedürfnissen der Patienten und ihrer Angehörigen. Das Stationspersonal ist vom Pfleger bis zum Chefarzt ganz der Tradition der Barmherzigen Schwestern verpflichtet. Die Privatklinik Martinsbrunn bietet mit 75 stationären Betten drei

Junge Menschen sind eingeladen, ein freiwilliges Jahr in Martinsbrunn zu verbringen und sich sozial und kulturell einzubringen. Primäre Voraussetzung ist Freude an der Arbeit mit Patienten und Menschen, die Hilfe brauchen. Die Begleitung von Menschen mit Einschränkung und Behinderung erfolgt immer in Zusammenarbeit mit qualifizierten Mitarbeitern der Klinik.

Hilfskräfte ohne Fachkenntnisse. Sie werden begleitet, angeleitet und unterstützt von unserem ausgebildeten Klinikpersonal. Es werden nur Aufgaben zugeteilt, die von den Freiwilligen auch gewollt und ausgeführt werden können. Geboten werden: • Monatliche Vergütung 433,80 € • Unterkunft und Verpflegung • Arbeitskleidung • Materialien für die Patientenbetreuung • Computer mit Internetzugang • Eintrittskarten für die Veranstaltungen mit den Patienten

Dokumentation über • Ausarbeitung der Arbeitsschritte im jeweiligen Einsatzbereich in der Umsetzung mit der dafür bestimmten Bezugsperson • Zwischengespräche mit Bezugsperson und mit der Leitung • Dokumentation über Verlauf und Auswertung

• Begleitung zur Therapie und Spaziergänge innerhalb des Klinikgeländes • Animationsaktivitäten wie zum Beispiel Gespräch und Unterhaltung • Ablenkung verschaffen - Zeitung vorlesen oder diverse Spiele • Leisten von Hilfestellung bei den Aktivitäten im täglichen Leben unter Anleitung von geschultem Personal der Institution • Begleiten und Überwachen der therapeutischen Maßnahmen • Kreative Unterhaltung anbieten (Musik, Malerei, Basteln,…) • Begleiten der Rollstuhlpatienten in den „Klanggarten“ Projektbeschreibung An der Klinik sind derzeit 4 Stellen für Freiwillige vorgesehen. Diese Freiwilligen werden in der Klinikalltagsbetreuung eingesetzt und arbeiten nach vorgeschriebenen Richtlinien, die von unserem qualifizierten Fachpersonal ausgearbeitet und festgesetzt werden, unter Berücksichtigung der allgemein geltenden Regeln für angelernte

Ein Rat an die am freiwilligen Zivildienst interessierten Jugendlichen ist, schon vor Antritt des Zivildienstjahres die Zweisprachigkeitsprüfung A, B, C oder D zu machen, da sie so zusätzlich zu den 433,80 Euro monatlich, die vom nationalen Zivildienstamt ausgezahlt werden, einen weiteren finanziellen Beitrag von der Autonomen Provinz Bozen erhalten. Informationen: Privatklinik Martinsbrunn, Laurinstraße 70, I – 39012 Meran Projektbüro: 0473 205 606 www.martinsbrunn.it - projektbuero@martinsbrunn.it

Das Auge im Auge behalten Augenerkrankungen und Fehlsichtigkeit - Expertenvortrag ein voller Erfolg Das menschliche Auge ist ein faszinierendes Organ. Ein Großteil aller Informationen, die unser Gehirn erreichen, sind visueller Natur. Dieses komplex aufgebaute Organ, das den Kontakt zur Umwelt erst ermöglicht, kann jedoch durch eine Vielzahl von Erkrankungen beeinträchtigt sein. Im Rahmen des Mini-Med-Studiums Ende November in Bozen standen Experten für Fragen und Antworten zur Verfügung.

Drei sehr häufige Augenprobleme sind z. B. der „graue Star“, eine Linsentrübung, welche das Sehen mit zunehmendem Alter beeinträchtigen kann, die „diabetische Retinopathie“ und die altersabhängige Makulaerkrankung. Während es sich bei der diabetischen Retinopathie um eine Netzhautveränderung und Sehbeeinträchtigung bei langjähriger Blutzuckererkrankung handelt, treten bei der Makulaerkrankung eine Verminderung des Sehvermögens und der Verlust der Lesefähigkeit durch Veränderungen im Netzhautzentrum auf.

Der Primar der Augenheilkunde am Krankenhaus Bozen, Enrico Bertelli, und seine Kollegin an der Uniklinik Innsbruck, Lilly Speicher, rieten deshalb zu frühzeitiger Kontrolle: „Der Augenarzt kann allein durch die Untersuchung mit dem Spaltlampenmikroskop die meisten Augenerkrankungen diagnostizieren. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Patienten bei Sehbeeinträchtigungen den Augenarzt aufsuchen.“ Das Sehvermögen erhalten ist das wichtigste Ziel, das der Augenarzt verfolgt. Dieses Ziel kann durch die heutigen Therapiemöglichkei-

ten besser denn je erreicht werden. Ein Großteil der Menschen ist jedoch zum Glück nicht erkrankt, sondern sieht schlicht und einfach schlecht. Diese Fehlsichtigkeiten ob Kurz-, Weit-, Über- oder Stabsichtigkeit - kann heute sehr vielfältig korrigiert werden. Neben der herkömmlichen Korrektion mit Brille oder Kontaktlinsen steht heute eine Reihe von operativen Verfahren zur Verfügung, die unter dem Begriff der sog. „refraktiven Chirurgie“ zusammengefasst sind. Denn eines ist sicher: Sehen bedeutet Lebensqualität.


Gesundheit

15. Jänner 2010 • Nr. 1 • Seite 17

Mondkalender vom 15.01. bis 28.01.2010 D j

15. Januar Neumond um 08.12 Uhr im Tierkreis Steinbock Element: Erde; Wurzel-, Kälte- und Salztag Entscheidungen treffen und neue Vorsätze fassen; guter Umzugstermin für Mensch und auch für Tiere; Horn-, Fellund Klauenpflege bei Tieren; die Behandlung von Hauterkrankungen ist günstig; Wohnräume nur kurz lüften; viel trinken zum Entschlacken.

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16. Januar Zunehmender Mond im Tierkreis Wassermann Element: Luft; Blüte-, Licht- und Fetttag Guter Tag für eine stärkende Massage, einen Ausflug oder eine kulturelle Veranstaltung; an Lufttagen die Wohnung ausgiebig lüften; Reparaturen im Haushalt, aufräumen und neu ordnen; eingewachsene Nägel korrigieren.

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17. Januar Zunehmender Mond im Tierkreis Wassermann Element: Luft; Licht-, Blüte- und Fetttag Lufttage sind ideal um gemeinsame Pläne zu schmieden; Vernunft bestimmt zwar den Umgang in Beziehungen, darum ist Streit nicht immer vermeidbar; hören Sie auf Ihre innere Stimme und planen Sie gemeinsam das Beste für die Familie.

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18. Januar Zunehmender Mond im Tierkreis Fische Element: Wasser; Blatt-, Wasser- und Kohlenhydratetag Ein heilendes Bad und eine kräftigende Massage; Kneippbäder; Masken; Meditationen und Fußreflexzonenmassagen; gute Verwertung des Körpers von Kohlenhydraten; Kübelpflanzen gießen, die überwintert werden.

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19. Januar Zunehmender Mond im Tierkreis Fische Element: Wasser; Blatt-, Wasser- und Kohlenhydratetag An Wassertagen besteht die Neigung zu Stimmungsschwankungen; man verkennt leicht die Realität und es besteht die Gefahr der Selbsttäuschung; die Partnerbeziehung verläuft träumerisch und zärtlich; Harmonie bestimmt den Tag.

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20. Januar Zunehmender Mond im Tierkreis Fische Element: Wasser; Blatt-, Wasser- und Kohlenhydratetag Alle Arbeiten mit Wasser sind günstig; Wäsche waschen, Pflanzen gießen; Wasserinstallationen; Wohnräume nur kurz lüften, sonst bleibt die Feuchtigkeit drinnen; meditieren Sie, gehen Sie ins Kino; essen Sie reichlich Blattgemüse und frische Salate.

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21. Januar Zunehmender Mond im Tierkreis Widder Element: Feuer; Frucht-, Wärme- und Eiweißtag Guter Tag für einen Saunabesuch; pflegende und nährende Anwendungen für die Gesichtshaut; schenken Sie Kopf, Gesicht, Gehirn und Augen besondere Aufmerksamkeit; Stress vermeiden, um Kopfschmerzen vorzubeugen.

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22. Januar Zunehmender Mond im Tierkreis Widder Element: Feuer; Frucht-, Wärme- und Eiweißtag Rote Früchte, rotes Gemüse und Hülsenfrüchte sind an Feuertagen zu empfehlen; Gesichtsmasken als Hautnahrung sind sehr wirksam; Ihr Durchsetzungsvermögen ist stark ausgeprägt, aber auch Starrsinn, Egoismus und Aggressivität.

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23. Januar Zunehmender Mond im Tierkreis Stier Element: Erde; Salz-, Wurzel- und Kältetag Hals und Stimme schonen und Zugluft vermeiden; Vitamin- und Mineralienmangel ausgleichen; viel Wurzelgemüse essen oder Säfte aus frischen Wurzeln trinken; bei Erkältung heilende Bäder mit Eukalyptus oder Kamille.

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24. Januar Zunehmender Mond im Tierkreis Stier Element: Erde; Salz-, Wurzel- und Kältetag Ohren, Hals, Kiefer und Zähne schonen; bedecken Sie Hals und Nacken mit einem Wolltuch oder Schal; Zwiebeln, Lauch und Kartoffeln sind die Gemüsesorten der Stiertage, weil diese Wurzelgemüse sind; auch Sellerie- und Karottensaft trinken.

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25. Januar Zunehmender Mond im Tierkreis Stier Element: Erde; Kälte-, Wurzel- und Salztag Reinigen Sie an Kältetagen die Fußböden nur trocken; das Konservieren von Wurzelgemüse ist günstig; starke Lärmbelästigungen sollten vermieden werden; eine kräftigende Massage im Hals/Nackenbereich wirkt vorbeugend.

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26. Januar Zunehmender Mond im Tierkreis Zwillinge Element: Luft; Blüte-, Licht- und Fetttag Passender Zeitpunkt für eine Kur oder einen Urlaub; ein anregendes Bad sorgt für die gute Durchblutung der Haut; verwenden Sie die richtigen Heilkräuter, Hopfen und Baldrian, Sanddorn oder Birkenblätter; Zimmerpflanzen umtopfen.

B c

27. Januar Zunehmender Mond im Tierkreis Zwillinge Element: Luft; Blüte-, Licht- und Fetttag Die Erde atmet aus, sie gibt ab; die Kräfte nehmen zu; die richtige Zeit, dem Körper, den Tieren und den Pflanzen das zuzuführen, was jeweils gebraucht wird; Vorsicht vor Flüchtigkeitsfehlern und mangelnder Entschlusskraft; Wohnräume gut durchlüften.

Ärztliche Feiertagsdienste Sprengel Meran 17.01.10 Dr. Paul Vögele 24.01.10 Dr. Roland Waldthaler 31.01.10 Dr. Reza Dadvar

Tel. 0473 220 785 Tel. 0473 44 63 97 – 333 304 7945 Tel. 338 150 4195

Partschins-Algund-Tirol-Kuens-RiffianMarling-Schenna-Hafling-Vöran 17.01.10 Dr. Josef Kiem Tel. 335 536 0603 - 335 543 2910 24.01.10 Dr. Ulrike Kuppelwieser Tel. 335 437 479 31.01.10 Dr. Birgit Platzer Tel. 347 3100 688 Lana-Tisens-Tscherms-Burgstall-Gargazon unsere lb. Frau i. Walde / St. Felix 16.01.10 Dr. Paula Mair Tel. 0473 561 570 - 349 883 7901 17.01.10 Dr. Paula Mair Tel. 0473 561 570 - 349 883 7901 23.01.10 Dr. Paula Mair Tel. 0473 561 570 - 349 883 7901 24.01.10 Dr. Paula Mair Tel. 0473 561 570 - 349 883 7901 30.01.10 Dr.Alfred Psaier Tel. 0473 920 666 - 333 646 7427 31.01.10 Dr. Elisabeth Gruber Tel. 0473 237 612 - 333 3890 863 Ultental 17.01.10 24.01.10 31.01.10

- Laurein - Proveis Dr. Sonja Trevisani Dr. Walter Mader Dr. Walter Bachmann

Tel. 338 804 8235 Tel. 0473 791 015 - 335 650 8380 Tel. 0473 796 039 - 335 591 9966

Apothekendienst 15.01.10 16.01.10 17.01.10 18.01.10 19.01.10 20.01.10 21.01.10 22.01.10 23.01.10 24.01.10 25.01.10 26.01.10 27.01.10 28.01.10 29.01.10 30.01.10 31.01.10

Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So

Lana: Sa 16.01.10 Tirol: Sa 16.01.10 Schenna: Sa 23.01.10 Burgstall: Sa 23.01.10 Lana: Sa 30.01.10 Sinich: Sa 30.01.10

Bayerische Hof Apotheke St. Damian Apotheke St. Georg Apotheke Central Apotheke Madonna Apotheke Untermaiser Apotheke Salus Apotheke Drusus Apotheke Bayerische Hof Apotheke St. Damian Apotheke St. Georg Apotheke Central Apotheke Madonna Apotheke Untermaiser Apotheke Salus Apotheke Drusus Apotheke Bayerische Hof Apotheke Maria Hilf bis Fr 22.01.10 Hauptstraße 19b bis Fr 22.01.10 Kupferlochstr. 1c bis Fr 29.01.10 Romstraße 87 bis Fr 29.01.10 Tribusplatz bis Fr 5.02.10 V.-Veneto-Platz bis Fr 5.02.10

Lauben 76 A.-Hofer-Str. 24 Dantestraße 10 Sparkassenstr. 28 Freiheitsstr. 123 Romstraße 118 Piavestraße 36A Rennweg 58 Lauben 76 A.-Hofer-Str. 24 Dantestraße 10 Sparkassenstr. 28 Freiheitsstr. 123 Romstraße 118 Piavestraße 36A Rennweg 58 Lauben 76

0473 231 155 0473 447 545 0473 237 677 0473 236 826 0473 449 552 0473 236 144 0473 236 606 0473 236 357 0473 231 155 0473 447 545 0473 237 677 0473 236 826 0473 449 552 0473 236 144 0473 236 606 0473 236 357 0473 231 155

0473 561 305 8.00-12.30 15:00-19.00 Uhr 0473 923 725 8.15-12.15 Di/Do/Fr 15.30-19 Uhr 0473 945 566 8-12.30 15.30-18.30 Uhr Do/Sa 8-13 Uhr 0473 291 200 8.30-12.30 15.00-19.00 Uhr 0473 565 111 8.00-12.30 15.00-19.00 Uhr 0473 244 924 8.30-12.30 15.30-19.30 Uhr

B d

28. Januar Zunehmender Mond im Tierkreis Krebs Element: Wasser; Blatt-, Wasser- und Kohlenhydratetag Magen, Galle und Leber sind heute sehr empfindlich, verstärkte Neigung zu Sodbrennen; kauen Sie Aniskörner um Sodbrennen entgegenzuwirken; Bäder mit Lavendel und Heublumen beruhigen Körper und Seele; Meditation hilft heilen. se

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Sport

15. Jänner 2010 • Nr. 1 • Seite 18

Weihnachtslotterie

Erfolgreiches Tischtennisturnier Beim 1. VSS Turnier in Brixen wurden in allen Kategorien die ersten Plätze von Meraner Spielen belegt. In der Kategorie der Allerjüngsten gewann Daniel Negrente im Einzel, bei den Schülern Lenz Luther; 2. Platz: Mark Zipperle In der Gruppe Zöglinge gewann Dhara Zöggeler Junioren: 1. Platz Alexander Som-

vi, 3. Platz Sascha Laimer Im Doppelspiel der Kategorie Allerjüngste und Schüler gewannen Lukas Bacher und Francesco Ardelean den 1. Platz, 2. Platz: Lenz Luther und Philipp von Spinn 3. Platz: Suri Hauser und Daniel Negrenti In der Kategorie Doppel Zöglinge/Junioren gewannen Dhara Zöggeler und Alexander Somvi den 1. Platz.

Von links: BM Günther Januth, Richard Stampfl, Luis Gurschler, Karl Mathá, Stefan Götsch und Stefan Frötscher Am 17.12.2009 fand die traditionelle Weihnachtsfeier des AFC Obermais im Untermaiser Vereinshaus statt. Der Vorstand, die erste Mannschaft, die Junioren und A-Jugend und die Damenmannschaft sowie verschiedene Gäste und Persönlichkeiten feierten gemeinsam. Bei dieser Feier wurde wieder eine in-

terne Lotterie zugunsten eines sozialen Zweckes veranstaltet. Viele schöne Preise winkten den Gewinnerlosen und so kamen im Nu …. € zusammen. Die Geldsumme wurde im Gasthaus Rainer dem Sozialreferenten der Gemeinde, Luis Gurscher, überreicht.

Thomas Huber am 12. Dezember 2009 im Vereinshaus KIMM:

„Im Vakuum der Zeit“

Im Sportpalast in der Reschenstraße von Bozen fand Anfang Jänner ein Wettkampf zur USSA (Unione società sportive dell‘ Alto Adige) Provinzialmeisterschaft im Kunstturnen statt. Die deutschsprachigen Südtiroler Vereine, die zum VSS gehören, waren zu diesem Wettkampf ein-

A V S

Thomas Huber und sein Bruder Alexander gehören derzeit zu den weltbesten Extremkletterern. Atemberaubende Felswände und Überhänge meistern die beiden mit einem unwahrscheinlichen Tempo. Für den Betrachter scheint es wie ein Spaziergang durch die steilsten Felswände der Welt zu sein. Aber hinter dieser Leichtigkeit stecken eine jahrelange Vorbereitung, eiserne Disziplin und Durchhaltevermögen. In einem hinreißenden Vortrag unter dem Titel „Im Vakuum der Zeit“ zeigte Thomas Huber Fotos und Filme seiner Unternehmungen der letzten beiden Jahre, unter anderem die Besteigung der Drei Zinnen in einem Zug mit Fallschirmabsprung jeweils von den Gipfeln, wobei für die Aufstiege die schwierigsten Routen gewählt wurden. Faszinierend die Erstbegehung schwierigster Felswände in der Antarktis bei Temperaturen von minus 40°, beeindruckend die Besteigung extrem steiler, abweisender Felstürme im Karakorum auf einer Höhe von über 6000 m.

USSA Provinzialmeisterschaft im Kunstturnen

Thomas verstand es vortrefflich, die zahlreich erschienenen Bergfreunde zu fesseln, die ihm mit einem lang anhaltenden Applaus dankten. Die AVS-Sektion Meran bedankt sich bei den Raiffeisenkassen Algund, Meran, Lana, Schenna, Partschins, Marling und Tirol für die wohlwollende Unterstützung und die stets gezeigte Bereitschaft zur Förderung des alpinen Vereinswesens. Andreas Folie

geladen. Der SCM Turnen Raiffeisen Meran hatte 12 Turner im Alter zwischen 10 und 21 Jahren gemeldet, musste aber krankheitshalber auf drei verzichten. Am Start waren Turner aus Brixen, Bozen und Meran. 6 Turner aus Meran standen bei der Preisverteilung auf dem Podest, drei von ihnen ganz oben: Christian Scovazzo, Dominik Kiem und Mike Daldossi

Die Mannschaft mit Trainer Peter Pattis

Preis für Preiswatten Als Preis für jene Preiswatten, deren Erlös sozialen und kulturellen Zwecken zugutekommt, spendet der Meraner Stadtanzeiger Abonnements.


Wandervorschlag

15. Jänner 2010 • Nr. 1 • Seite 19

Winterwanderung nach St. Helena in Ulten Anfahrt: von Lana nach St. Pankraz, kurz nach dem Dorf über die bergseitig abzweigende Höhenstraße hinauf zum Vordermannhof und fast eben weiter talein zu den Kaserbachhöfen (1.451 m); kurz vor den Höfen in einer leichten Linkskurve Parkmöglichkeit Höhenunterschied: ca. 80 m Gehzeit: ca. 2 Stunden Wegverlauf: Vom Parkplatz folgen wir, der Nr. 5 folgend, rechts hinauf der schmalen, asphaltierten Hofzufahrt bis zu einem größeren Parkplatz (Anfahrt auch bis hierher möglich) mit einer Weggabelung. Wir wandern auf dem nach rechts abzweigenden, breiten Weg nahezu eben zum Halsmannhof (1.488 m) und etwas ansteigend zum Kirchlein und zum Gasthof Helener Bichl (1.532 m, Einkehrmöglichkeit; ab Parkplatz knapp 1 Stunde). Rückweg: wie Hinweg Schwierigkeit: Die Wanderung ist leicht. Der Weg ist gut begehbar. Wenn es länger nicht geschneit hat, Achtung auf eisige Stellen. Besonderheiten: Die Wanderung führt uns in eine unberührte Winterlandschaft, die vom Trubel anderer Winterwanderziele verschont bleibt. Es ist eine landschaftlich hübsche Kurzwanderung. Auf der bereits vor Jahrhunderten gerodeten Kuppe befindet sich neben ein paar anderen Baulichkeiten die Kirche zur heiligen Helena, die bereits 1303 urkundlich erwähnt wird. Im nahe gelegenen Gasthof finden auch größere Gruppen ausreichend Platz für eine gemütliche Einkehr und den Genuss der vom Wirt köstlich zubereiteten Speisen. mb

Geschnitzte Kreuzwegstationen säumen den Weg zum Höhenheiligtum St. Helena.

fotos mb Wegkreuz neben der Kirche auf der waldfreien Kuppe

Die Kirche zur heiligen Helena hoch über St. Pankraz wurde 1303 erstmals urkundlich erwähnt.

Langläufer leben länger und gesünder Langlaufen für den Körper Der Skilanglauf hat sich in den letzten 20 Jahren als einzigartige Sportart entwickelt und ist zugänglich für Arm und Reich, Jung und Alt, Einzelgänger und Gruppen, Leistungsbesessene und Bedächtige. Langlauf führt in ein neues Naturerlebnis und in ein neues Körpergefühl. Die körperliche Betätigung dieses idealen Breitensports hat eine enorme Wirkung auf die Gesundheit; Herz, Kreislauf, Atmung, Stoffwechsel, Gelenke und Muskulatur profitieren davon. Regelmäßiges Langlaufen wirkt der Gefahr von Arteriosklerose und Herzkranzgefäßerkrankungen und dem Risiko eines Herzinfarktes entgegen. Von dieser Sportart pro-

fitieren aber auch Wirbelsäule, Schultern und Armmuskulatur und ganz besonders der Rücken. Langlaufen für die Seele Die körperliche Betätigung beim Langlaufen wirkt auch auf die Seele: Freude, Stolz, Selbstbestätigung und Harmonisierung stellen sich ein. Das Glücksgefühl, das der Langlauf stiftet, wird durch Hormonausschüttungen gesteigert. Der Langlauf hat auch eine wichtige soziale Komponente, die zu dem Glücksgefühl und dem Wohlbefinden beiträgt. Aber obwohl sich Langlaufen zu einem Massensport entwickelt hat, ist man immer Individuum, nicht Teil einer sportlichen Vermassung. Langlauf kann überall betrieben werden, wo es

foto re Alp Planbell hinter Schlinig, im Hintergrund der Föllakopf

foto re Der erste Anstieg, im Hintergrund das verschneite Schlinig

Loipen gibt. Er bietet weit mehr Freiheit und Spielraum als die meisten Sportarten, die teure Spielfelder und Bahnen brauchen. Die Ausrüstung Beim Kauf von Langlaufski, Schuhen und Kleidung sollte man sich im Fachgeschäft beraten lassen. Eine modische funktionelle Langlaufbekleidung trägt wesentlich zur befreienden Wirkung dieses Sports bei. Die optimale Abstimmung aller Ausrüstungsgegenstände garantiert dem gesundheitsbewussten Menschen in jedem Alter den vollen Erfolg bei der Ausübung dieser Sportart. mb

Langlaufen lernen in Schlinig Die Langlaufskischule Schlinig bietet Langlaufkurse durch qualifizierte Lehrer an. Jeder, ob alt oder jung, Anfänger oder Fortgeschrittener, hat die Möglichkeit, die Langlauftechnik im klassischen Stil oder die Skating-Technik zu erlernen oder zu verbessern. Anmeldung und Information im Nordischen Skizentrum Schlinig, Tel. 0473 835 355 Gratis Skibus vom Bahnhof Mals nach Schlinig


Literatur

15. Jänner 2010 • Nr. 1 • Seite 20

Traubenfest-Bilder im Internet

Worte über Worte

Sieger des Internet-Fotowettbewerbs der Kurverwaltung Meran gekürt

Siezen oder duzen? Der Umgang mit den Mitmenschen fällt den Jugendlichen heute leicht: Offen und unvoreingenommen reden sie jedermann mit du an, unabhängig von Alter oder Stellung. Das englische you ist ja auch so praktisch und weltweit in jeder gesellschaftlichen Situation das alleinige Anredepronomen. In ganz alten Zeiten sagte man im germanischen Sprachraum auch nur du. Vor etwas mehr als tausend Jahren begann man, Angehörige der höfischen Gesellschaft mit Ihr anzusprechen. Wie lange diese Anrede besonders im ländlichen Bereich beibehalten wurde, zeigt der Gebrauch des Ihr, also der 2. Person Mehrzahl, der älteren Generation gegenüber bis in das letzte Jahrhundert hinein. Als Kinder sprachen wir sogar noch unsere Eltern mit Eis, also Ihr an. Selbstverständlich kam auch in allen Schulstufen für unseren Umgang mit den Lehrpersonen nur ein Sie in Frage. Von 1500 an wurde der Höherstehende mit er angeredet: „Höre er mir zu!“ Unter Adeligen und Bürgern von Stand kam im 17. Jh. die Anrede in der 3. Person Mehrzahl auf, unser heutiges Sie, und dabei ist es geblieben. Infolge des gesellschaftlichen Wandels nach 1968 ist das Siezen in vielen Bereichen stark zurückgegangen. In Vereinen und Sportgruppen, auch unter Arbeitskollegen findet man heute schnell vom unpersönlichen Sie zum vertraulichen Du. Im Geschäftsleben allerdings hat die Anrede in der 3. Person keineswegs ausgedient. Wer in den Bereichen Handel, Gastronomie oder Dienstleistung beschäftigt ist, für den gilt grundsätzlich, die Kunden zu siezen. Auch ein Vorgesetzter ist durchwegs mit Sie anzusprechen, es sei denn, er bietet von sich aus das Du an. Von wenig Bildung und Respekt zeugt – wie man nicht selten erlebt – ein herablassendes Duzen von Ausländern oder von Angehörigen fremder Kulturräume. Unser Sie, im Gegensatz zum you, ermöglicht uns, anderen mit korrekter Distanz und Achtung zu begegnen. Wie unterschiedlich das Sprachempfinden doch sein kann: Unser Sie schreiben wir voller Respekt groß, das Fürwort ich dagegen klein. Die Engländer machen es umgekehrt, sie schreiben you klein, aber I groß! In einem Bereich, in der kirchlichen Hierarchie nämlich, scheint unsere Sprache allerdings nicht konsequent zu sein. Wir sagen: „Sie, Herr Bischof“ – früher sogar „Euer Exzellenz“ – und „Euer Heiligkeit Heiliger Vater.“ Wir beten aber: „Vater unser, der du bist im Himmel.“ Gott ist allgegenwärtig in unserer nächsten Nähe, der Papst unnahbar im fernen Rom. lf

Theater in der Altstadt Meran- Freiheitsstraße 27 Tel. 0473 211 623 - Fax 0473 275 140 info@tida.it • www.tida.it

Alte Meister

von Thomas Bernhard mit Thomas Hochkofler, Raimund Marini Regie und Bühne: Alexander Varesco Premiere: So 24.01. um 20.30 Uhr Weitere Aufführungen: Mi 27.01./ Do 28.01./ Fr 29.01./ So 31.01./ Di 02.02./ Mi 03.02./ Do 04.02./ Fr 05.02./ So 07.02., jeweils um 20.30 Uhr Im Wiener Kunsthistorischen Museum bezieht jeden zweiten Vormittag der Musikphilosoph Reger Stellung. Nur an den eintrittsfreien Samstagen bleibt Reger dem Museum fern. Doch ausgerechnet dann möchte ihn sein Freund Atzbacher dort treffen. Reger gibt sich einen Stoß und bezieht auch am Samstag seinen Platz. Und nun ergreift Reger das Wort und ergeht sich inmitten des Besucheransturms in herrlich schwungvollen Tiraden gegen die Wiener, gegen Kunstbeflissenheit und Titelsucht, Kapuzinergruft und Hofburg, Mehlspeisenkult und Prater.

Siffri

oder glücklich das Land das keine Helden nötig hat ovvero felice il popolo che non ha bisogno di eroi Zweisprachiges Kabarett von und mit Monica Trettel und Günther Götsch Aufführungen: Mo 25.01./ Di 26.01., jeweils um 20.30 Uhr Monica Trettel und Günter Götsch laden ein zur ersten öffentlichen Heldenerscheinung Südtirols – in Originalsprachen und ohne Untertitel. Schon seit Wochen fiebern unzählige Gläubige aller Rassen und Religionen diesem besonderen Heldenabend entgegen. Bleibt die Frage: Welcher Held wird laut Proporz erscheinen? Gute Karten hat der Mann mit Bart, aber erstens kommt es anders und zweitens als man gedenkt… Prima apparizione di un eroe nel Sudtirolo - in lingua originale senza sottotitoli: Monica Trettel e Günther Götsch invitano alla prima apparizione pubblica di un eroe in Sudtirolo – in lingua originale e senza sottotitoli. Già da settimane numerosi fedeli di ogni razza e religione aspettano questo evento straordinario… Rimane un interrogativo: secondo proporzionale, chi apparirà? I numeri ce li avrebbe l’uomo con la barba, ma…

"Let's flickr!" war das Motto eines Fotowettbewerbes im Internet, den die Kurverwaltung Meran anlässlich des letztjährigen Traubenfestes ausgeschrieben hatte. Dabei waren die Besucher der Veranstaltung aufgefordert, die schönsten Momente des Festes auf Bilder zu bannen und diese im Internetportal "www.flickr.com" zu veröffentlichen, einem weltweit stark genutzten Web-Dienstleistungsportal, auf dem die Benutzer eigene Fotos mit Kommentaren und Notizen einstellen können. Nun hat eine Kommission die eingestellten Traubenfest-Bilder gesichtet und bewertet - keine leichte Aufgabe angesichts der gleichwertig guten Aufnahmen, die beim

Wettbewerb präsentiert worden waren. So gab es denn auch zwei Gewinner: Auf dem ersten Platz landeten ex aequo das Bild "Il carro delle mele - Der Wagen mit der Apfelkrone" von Valentino Debiasi, Jahrgang 1979, aus Leifers, und die Aufnahme "Sotto il Kurhaus Unter dem Kurhaus" von Vincenzo Fileccia, Jahrgang 1949, einem gebürtigen Palermitaner mit Wohnsitz in Padua. Die beiden siegreichen Hobbyfotografen werden mit je einem „Meran-Urlaub auf dem Bauernhof" für ihre Fotokünste belohnt. Die besten Traubenfest-Bilder können ab sofort auch auf "www.meran.eu" unter „Eindrücke vom Traubenfest 2009“ bewundert werden.

Neuerscheinung Meran in alten Postkarten von Georg Hörwarter 220 historische Postkarten aus der AK-Sammlung des Verfassers Die Neuerscheinung erfüllt den häufig geäußerten Wunsch, Meran sowie Untermais, Obermais und Gratsch aus der Perspektive historischer Post- und Ansichtskarten betrachten zu können. Anhand der vielen und seltenen Motive kann der Leser und Betrachter eine lehrreiche Zeitreise in das einstige Meran, Mais und Gratsch unternehmen. Erhältlich und bestellbar: Georg Hörwarter Lauben 68, Meran Tel./Fax 0473 210 332 info@hoerwarter.191.it


Thema der Literatur Seite

15. Jänner 2010 • Nr. 1 • Seite 21

Lektüretipps von Conni Hölzl Gamper

Eric-Emmanuel Schmitt

Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran In diesem Buch ist kein Wort zu viel, jeder Satz ist bedeutsam. Und viele Dinge sind nicht so, wie sie auf den ersten Blick scheinen. Eric-Emmanuel Schmitt gelingt es mit zurückhaltendem Humor und feiner Beobachtung der Personen und Situationen eine kleine Welt darzustellen, in der es ungeachtet von Glaubenszugehörigkeit und unterschiedlichem Alter möglich ist, eine Freundschaft ohne falsche Erwartungen zwischen einem jüdischen Jungen und einem älteren Araber zu leben. Die scheinbar unkomplizierte, beinahe märchenhafte Geschichte wird aus der Sicht des jüdischen Jungen erzählt, der in Monsieur Ibrahim, dem arabischen Kolonialwarenhändler in der Rue Bleue, einen klugen und verlässlichen Freund findet, der ihm zur Seite steht und zu jeder Lebenslage etwas Passendes in seinem Koran findet. Ein Buch, das Mut macht und das für Toleranz zwischen den Kulturen, Religionen und Generationen wirbt.

Anne Delbeè

Der Kuss – Kunst und Leben der Camille Claudel Camille Claudel - Schwester von Paul Claudel, eine der bedeutendsten Künstlerinnen der modernen Plastik, bildschön, unkonventionell und unglücklich. Erschütternd erzählt die französische Theaterregisseurin Anne Delbée die Geschichte dieser hochbegabten Frau, die sich bereits mit siebzehn Jahren, und zwar im Jahr 1881, in den Kopf setzt, Bildhauerin zu werden, obwohl Frauen an der nationalen Kunstakademie in Paris nicht zugelassen sind und man ihnen eigene künstlerische Ideen abspricht. Mit achtzehn Jah-

ren begegnet Camille Claudel dem vierundzwanzig Jahre älteren Auguste Rodin, der ihr Lehrer und Geliebter wird und dem sie später auch für seine Plastik „Der Kuss“ Modell ist. Doch obwohl er sie nach Kräften fördert, beutet er auch ihre Ideen aus und ist nicht in der Lage, sie als eigenständige Künstlerpersönlichkeit zu akzeptieren. Da er sich außerdem nicht zu einer Entscheidung zwischen der jungen Frau und seiner langjährigen, nur vier Jahre jüngeren Lebensgefährtin durchringt, bricht Camille Claudel nach elf Jahren die skandalöse Liebesbeziehung ab und versucht auch als Künstlerin aus Rodins Schatten herauszutreten. Dabei scheitert sie an der Engstirnigkeit der Gesellschaft. Ihre Familie lässt sie 1913 zwangsweise in die Irrenanstalt von Montdevergues einweisen, wo sie die letzten dreißig Jahre ihres Lebens bis zu ihrem Tod im Jahre 1943 verbringt.

Luise Rinser

Abaelards Liebe

Luise Rinser erzählt die bekannte Geschichte Abaelards, des glänzenden Philosophen und Theologen, und seiner jungen, schönen und hoch talentierten Schülerin Heloise, ihrer Liebe zueinander, des tragischen Schicksals seiner Entmannung und ihres Verzichtes auf das weltliche Leben. Aber dieses Mal wird das Leben und die Tragik dieser beiden Persönlichkeiten aus einem neuen und bisher nie berücksichtigen Blickwinkel erzählt. Die Autorin lässt in ihrem Roman die Person zu Wort kommen, die in der vielfältigen Literatur zu Abaelard und Heloise bislang nie vorkam: ihren gemeinsamen Sohn Astrolabius. Seine wilden und verzweifelten Aufzeichnungen, die das nie gewährte Gespräch mit der Mutter ersetzen, klagen die Eltern an und suchen sie zu begreifen in der Unbedingtheit ihrer Liebe, in ihrem trotzigen Widerstand gegen die Konventionen und Lehrmeinungen, in ihrem schuldhaften Ehrgeiz und in der Bitternis ihres außerordentlichen Schicksals.

Helmut Schmidt

Bruno Morchio

Eine kürzliche Umfrage ergab, dass, wäre der Mann nicht definitiv zu alt, ihn sich 80 Prozent aller Deutschen als idealen Kanzler vorstellen könnten. Der Altkanzler erlaubt es sich deshalb auch, eine „außerdienstliche“ Bilanzierung seines politischen Erfahrungsschatzes vorzulegen. „Denn“, so Schmidt verschmitzt bescheiden, „vielleicht könnte doch einer von den Jüngeren daraus einen Nutzen ziehen.“ Eines vorab: Es handelt sich hier nicht um die autobiografische Rückblende auf ein politisches Lebens- und Gesamtwerk. Im Gegenteil. Schmidt, der Pragmatiker, möchte seine in aktiver Zeit gewonnenen Erfahrungen angesichts einer völlig veränderten politischen Weltlage zur Verfügung stellen. Immer im Gepäck, die großen philosophischen Fragen: Welchen Leitbildern sollten wir folgen? Was lässt sich aus Geschichte lernen? In einem der letzten Sätze seiner klugen Reflexion appelliert der Altkanzler mit einer römischen Weisheit an die heutige Politikerkaste: Im Zweifelsfalle sei das Gemeinwohl höher zu stellen als die eigene Karriere. Um schließlich witzelnd, aber nicht ohne Wehmut festzustellen: „Die meisten meiner Weggefährten haben schon endgültig ihre Adresse gewechselt.“

Ein spektakulärer Auftrag für Bacci Pagano: Der Privatdetektiv mit Faible für klassische Musik und Klassefrauen wird von einer Versicherungsgesellschaft angeheuert, den Tod eines Rentners aufzuklären. Dieser hatte noch im hohen Alter eine millionenschwere Lebensversicherung abgeschlossen. Seine regelrecht zerfleischte Leiche wurde auf einem bewaldeten Hügel außerhalb Genuas gefunden, genau dort, wo unlängst Wölfe gesichtet worden sein sollen. Ein schrecklicher Unglücksfall? Oder doch ein perfides Verbrechen? Bacci Pagano schenkt den Gerüchten keinen Glauben. Doch während er Licht ins Dunkel bringt, machen ihm verflossene Liebschaften und neue Versuchungen des Lebens schwer. Bruno Morchio zeichnet ein buntes anschauliches Porträt Genuas zwischen Licht und Schatten, Pracht und Zerfall.

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Wölfe in Genua

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Spende für Familie Kofler

Das Bettenhaus Theiner überreichte der Familie Kofler – Oberplatzerhof, deren Haus kurz vor Weihnachten durch ein Schadenfeuer vollstän-

dig abgebrannt war, einen Gutschein in Höhe von 1.000 Euro und konnte damit einen kleinen Beitrag zur Linderung der Not der Familie leisten.


Musik

15. Jänner 2010 • Nr. 1 • Seite 23

en Kriminalstück in 2 Akten von Norman Robbins

Premiere: Samstag, 23.01.10 20.00 Uhr

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Kulturhaus Schluderns

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Zum

Vinzenz und Louise Szenisches Oratorium für Sprecher, Solisten, Chor und Orchester Komponiert Pfingsten 2009 anlässlich des 350. Gedenkjahres Richard Josef Sigmund Op. 63 Szenen aus dem Leben des Hl. Vinzenz von Paul und der Hl. Louise von Marillac

Henker mit den

Henks Weitere Aufführungen: Sonntag, Freitag, Samstag, Sonntag, Freitag, Sonntag,

24. Jänner ..17.00 Uhr 29. Jänner ..20.00 Uhr 30. Jänner ..20.00 Uhr 31. Jänner ..17.00 Uhr 05. Februar.20.00 Uhr 07. Februar.17.00 Uhr

Platzreservierung unter Tel. 339 76 00 113 vormittags

Zum Henker mit den Henks Die Mitglieder der Familie Henks sind dafür bekannt, dass sie jeden aus dem Wege räumen, der ihnen nicht passt, auf niveauvolle elegante Art und Weise mit fein ausgeklügelten Methoden und Gift-Cocktails. Und sie verdienen sich ihr Geld durch Auftragsmorde, bei denen sie selbst vor den eigenen Familienmitgliedern nicht Halt machen. Das Monument-House im Moor bei Hag’s Hollow, der alte Familiensitz der Henks, war in Vergangenheit oft schon idealer Ort für ihre makaberen Tätigkeiten. Dort findet nun auf Einladung des Anwalts der Familie ein Treffen mit den fünf letzten Hinterbliebenen statt, die ihr Erbe antreten sollen. Das Vorgehen des Anwalts ist allerdings nicht astrein und gibt Rätsel auf. Auch die Eifersucht unter den Familienmitgliedern bleibt nicht verborgen. Ein skurriler, mordlüsterner Kampf ums Erbe beginnt, mit überdrehten Figuren, mit bissigen Gehässigkeiten, gespickt mit schwarzem Humor und vergiftetem Sherry. In das schauderhafte Spiel werden auch unbeteiligte, zufällig im Haus weilende Personen hineingezogen. Für Spannung ist gesorgt und der erste Mord lässt nicht lange auf sich warten. Kriminalstück in 2 Akten von Norman Robbins Deutsche Fassung: Axel von Koss

20 JAHRE

350 Jahre Heiliger Vinzenz von Paul und Heilige Louise von Marillac Jubiläumsprojekt

Hl. Vinzenz von Paul 2010 feiert der Orden der Barmherzigen Schwestern ein ganz besonderes Jubiläum. Wir gedenken des 350. Todesjahres der Ordensgründer, des Hl. Vinzenz von Paul und der Hl. Louise von Marillac. Zu diesem Anlass wurde von Richard Josef Sigmund ein Oratorium mit Szenen aus dem Leben dieser beiden Heiligen komponiert. Dadurch möchten wir nicht nur feiern, sondern vor allem auf diese großen und beispielhaften Persönlichkeiten, ihre Gedanken und vor allem auch auf ihre Leistungen hinweisen. Durch ihr Wirken haben sie die Welt zum Besseren hin gewendet und es scheint heute wichtiger denn je, immer wieder das Vorbild solcher Menschen vor Augen zu führen. Viele Ordensgemeinschaften, Hilfsorganisationen (unter ihnen die Caritas) und zahlreiche karitative Vereine auf der ganzen Welt wurzeln im Wirken des Hl. Vinzenz und der Hl. Louise.

Im Rahmen der Feierlichkeiten ist geplant, dieses abendfüllende Oratorium für Chor, Solisten und Orchester an den entscheidenden Stationen des Werdeganges der Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Schwestern zur Aufführung zu bringen. Dies sind Paris, München, Linz, Innsbruck und Meran. Für dieses außergewöhnliche Projekt und die damit verbundenen Konzertreisen (siehe Zeitplan) wird ein Projektchor (40 ambitionierte Laiensänger) und ein Projektorchester (21 Musiker) zusammengestellt. Die musikalische Leitung der Aufführungen hat Richard Josef Sigmund selbst übernommen. Die Proben finden ab Ende Februar statt. 7 Aufführungen: Paris (28. Mai – 2. Juni), München (25./26. Juni), Linz (23./24. September), Innsbruck (01. Oktober) und in Südtirol (Termin noch nicht festgelegt) Reisekosten und die Spesen für Übernachtung mit Frühstück für alle Teilnehmer übernehmen die Ordensgemeinschaften. Interessierte Sänger und Orchestermusiker aus allen Landesteilen können sich für eine Teilnahme bewerben. Informationen zum genauen Ablauf der Proben und der Konzertreise sowie Bewerbungen können innerhalb Januar ergehen an: Dr. Andrea Gabis i. A. Vorsitzende des Organisationskomitees V&L Tel. 347 7560 773 agabis@martinsbrunn.it

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22. Jänner 2010 20 Uhr - Stadttheater Programm: Joseph Haydn Quartett in G-Dur op. 77 Nr. 1 Maurice Ravel Quartett in F-Dur Johannes Brahms Quartett in a-Moll op. 51 Nr. 2 Das Modigliani Quartett wurde 2003 gegründet und machte nur ein Jahr später zum ersten Mal international auf sich aufmerksam, indem es den Frits Philips Wettbewerb für Streichquartette in Eindhoven gewann; weitere renommierte Preise folgten. Im September 2008 erhielt das Quartett von der Swiss Global Artistic Foundation als Leihgabe den Instrumentensatz „Die Evangelisten“, der weltweit einzige zusammen gehörende Satz von Streichquartett-Instrumenten aus der Hand eines Geigenbaumeisters. Gefertigt in Paris im Jahr 1863 von Jean-Baptiste Vuillaume sind diese vier Instrumente alle aus dem Holz ein und desselben Baumes entstanden.

PREISE: Erwachsene € 18,00; Jugendliche bis 25 J. mit Studentenausweis € 5,00 VORMERKUNGEN: Musik Meran, Lauben 8, 39012 Meran, E-mail info@musikmeran.it ÖFFNUNG DER ABENDKASSE: 19 Uhr Mit freundlicher Unterstützung:


Historisches aus Gratsch

15. Jänner 2010 • Nr. 1 • Seite 24

Flurnamen - Quellen historischer Forschung In den folgenden Beiträgen sollen einige Flurnamen von Meran vorgestellt werden. Die Bedeutung der Namen der Höfe und Fluren ist eine der wichtigsten Quellen historischer Forschung eines Landstrichs (Besiedlungsgeschichte, Vegetationsgeschichte, Wirtschaftsgeschichte). Außerdem stellt die Pflege und Weitergabe des Namenguts für eine Gemeinschaft einen bedeutenden, die Identität stiftenden Faktor dar. Bei der Behandlung der Namen wird von Gemeindeteil zu Gemeindeteil vorgegangen: beginnend von Gratsch über Meran, Obermais, Labers, Freiberg, Sinich, Hagen und zurück nach Untermais. Als Quelle dienen die in mündlichen Gesprächen abgefragten Namen (Flurnamensammlung Südtirol, die am Landesarchiv in Bozen einsehbar ist), das Werk „Die Hofnamen im Burggrafenamt und in den angrenzenden Gebieten“ des verdienten Hofnamenforschers Josef Tarneller, sowie das Tiroler Ortsnamenbuch von Karl Finsterwalder (als Schlern-Schriften in drei Bänden erschienen).

Abkürzungen: mda. (= mundartlich) Gratsch (und Grenzfluren zu Algund) • Gråtsch (Gratsch). Die kleine, aber fruchtbare Gemeinde Gratsch, zwischen dem Rosengarten und den Runggenwiesen unter dem Martinstale, durchzogen vom Burgbach und Kestengreben – so Josef Tarneller in den Hofnamen des Burggrafenamts - ist wie Hafling, Oberund Untermais in den 1920erJahren in die Gemeinde Meran eingemeindet worden. Der Name Gratsch findet sich gleich als Weiler in Toblach (mda. Graatsch, wohl vom mda. di Graatsch ‘Eichelhäher’), in Gomagoi (Häusergruppe Gråtsch am Zusammenfluss von Trafoier und Suldner Bach) und als Hofname in Tscherms (Graatsch) wieder. Der Tschermser Hofname (1661 Bartlme Gorätsch, 1592 Gurätscha) lässt sich sicher aus dem Familiennamen Corazza ableiten.

Historische Quellen um 1200 sprechen von einem Luitold de Quaratses (diese Namenform wurde wohl Grundlage von Tolomeis Quarazze), 1315 apud Curatas, 1357 Curats, 1369 Coraths, 1394 Gracz und Gratsch, 1418 Corats. Bedeutung des Namens: Tiroler Ortsnamenforscher Karl Finsterwalder geht von romanisch*quadrácea ‘vermessenes Grundstück’ aus, weiterentwickelt zu *curaetsch und zum heutigen Gråtsch. • Rousngårtn (Rosengarten): Die Obstwiesen südlich der Meraner Stadtgärtnerei, östlich vom Ruster in Algund bis hin zum Burgbach stehen in Zusammenhang mit der sagenhaften Erzählung von König Laurins Rosengarten, die hier angesiedelt ist. Die Grenzstraße zwischen Algund und Meran heißt daher auch [König]-Laurin-Straße. • Gries (Gries): Obst- und Weingüter östlich der Stadtgärtnerei unterhalb des Walknerbergs bis hin zum Burgbach; mda. Gries ‘feinkörniges Überschwem-

mungsmaterial’. Der Bachgries wurde durch die Übermurungen des Burgbachs abgelagert (besonders durch die verheerende Überschwemmung vom 7. Juli 1850, bei der acht Menschen beim Kircher das Leben verloren). • Kränzlerperg (Kränzlerberg): Auf dem schmalen Geländerücken zwischen Peterer Bachl und Burgbach befinden sich die Kreuzwegkapellen des Kreuzwegs von St. Magdalena nach St. Peter. Der Berg gehört zum Kränzler (Hof in Gratsch) und damit zur Gemeinde Meran. Das mda. Perg ‘Weide- und Waldanteil eines Hofs’ entspricht nicht dem standarddeutschen „Berg“ (= ‘Bergspitze, Bergeshöhe’)! • Peaterer Pachl (Peterer Bachl): Bach, der gleich östlich von St. Peter (daher der Name) vorbei rinnt. Fließt ein Stück unterhalb vom Hueber in Gratsch in den Burgbach. (Fortsetzung folgt)

Die Kränzler Mühle, im Besitz der Familie Lochmann vom Kränzlerhof, liegt in der Laurinstraße. Bis Anfang des 19. Jh. wurde sie vom Gratscher (Algunder) Mühlbach angetrieben. Dieser wurde auf der Töll bei der ersten Stufe der Etschwerke eingekehrt. Im Sommer diente er für die Bewässerung der Felder und im Winter trieb er verschiedene Mühlen in Algund und vier Mühlen in Gratsch an. Durch den Bau des Elektrizitätswerkes versiegte das Wasser, deshalb wurde den Mühlen Gratisstrom zur Verfügung gestellt.

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Ein Untermaiser erzählt

15. Jänner 2010 • Nr. 1 • Seite 25

Meine Jugend in Untermais Ende der 40er-Jahre

Doppelte Kraft -halbe Mühe Eine meiner ersten Erinnerungen war das Schulgebäude in Untermais in der Romstraße, die Alten sagten noch „Reichsstraße“. Ich hatte im Winter „grob genagelte“ Schuhe an und im Stiegenhaus und in den Gängen war ein glatter Terrazzoboden, so wie heute noch. Mit diesen Schuhen ging man wie auf Eis, nur hätten dort die Nägel besseren Halt gegeben, was aber hier nicht der Fall war. Im Gegenteil, sie waren sehr rutschig. Wenn, dann wäre ich gerne „geschliffen“, was aber verboten war. Im obersten Gang befand sich ein ausgestopfter Braunbär, der natürlich von allen bestaunt wurde. Im Spätfrühjahr wären wir gerne barfuß in die Schule gegangen, aber auch das war verboten. In unserer Kindheit ging man den ganzen Sommer barfuß. Es gab die Regel, in den Monaten, in deren Namen kein „r“ vorkam, das war von Mai bis August, durfte barfuß gegangen werden. Im Herbst konnte man mit Erlaubnis vom Direktor auch ab und zu einen Tag von der Schule befreit werden, wenn man bei dringender Arbeit zu Hause helfen musste. Gegenüber der Schule war ein kleines Standl - es steht heute noch. Dort konnte man allerlei kaufen, unter anderem auch „Köstnmehl“ für 1oder 2 Lire. Das waren gemahlene, harte Kastanien, trocken

wie Staub, aber süß und Süßes gab es ja selten. In der Pause spielten wir Buben „Spickern“ mit kleinen Tonkugeln, welche verschiedene Farben hatten. Ein geschickter Spieler gewann immer neue „Spicker“, die er dann gegen einen „Glasspicker“ eintauschte, der natürlich ein Vielfaches an Wert hatte. Der Heimweg dauerte oft länger, weil man mit den Schulkameraden immer wieder ein neues Spiel anfing. An ein anderes Spiel kann ich mich noch erinnern, es wurde hauptsächlich von den italienischen Nachbarbuben gespielt. Es bestand aus einem kleinen, runden Holzstück, das an beiden Enden flach zugespitzt war. Man legte dieses Stück auf den Boden und schlug mit einem Stock auf das spitze Ende, sodass das Stück in die Luft flog. Jetzt musste man mit dem Stock das Stück Holz treffen und mit einem Schlag so weit wie möglich wegschießen. Wo es dann auf den Boden fiel, wurde wieder weitergeschossen und so legte man eine mehr oder weniger lange Strecke zurück. Wer als Erster am Ziel war, der hatte gewonnen. Ein großes Ziel für uns Kinder war, einmal Fahrrad fahren zu können. Ein großes Ziel für uns Kinder war, einmal Fahrrad fahren zu können. Einen selbst gemachten Roller hatten die meisten. Aber mit dem Fahrrad weiterzukommen, war schon etwas ganz anderes. Kinderfahrräder gab es damals noch nicht, es gab nur große, schwarze Herrenfahrräder mit einer Querstange. Für uns war es unmöglich auf so ein Rad aufzusteigen. So stellte man sich einfach mit einem Fuß aufs Pedal und ließ das Rad laufen. Oft gelang das Bremsen nicht und dann landete man mit den nackten Knien im Schotter, was schmerzhafte Abschürfungen mit eingelagerten Steinchen zur Folge hatte. Behandelt wurde das Knie dann

mit Jodtinktur, was die ganze Sache auch nicht angenehmer machte. Es wurden überhaupt häufig Fahrräder benutzt. Es waren schwere Räder, die vorne und hinten einen Gepäckträger hatten. Sie dienten als Transportmittel, weil es noch wenig Autos gab. Es gab einige, aus heutiger Sicht, kuriose Verbote, was das Fahrradfahren betrifft. So waren bei den Lastautos an den hinteren Ecken Hinweisschildchen angebracht, auf denen in Italienisch - es gab in dieser Sache nichts in Deutsch - stand „Vietato farsi trainare“. Das hieß, es war verboten, sich mit einer Hand anzuhängen und sich vielleicht nach Obermais hinaufziehen zu lassen. Dasselbe galt bei der damals noch in Meran verkehrenden Straßenbahn, auch “Tram“ genannt. Ich erinnere mich noch an den Spruch „Attaccati al Tram“ den gab es nur in Italienisch - was bedeutete „verschwinde“. Weiters war es verboten, zum Beispiel die Schafferstraße mit dem Fahrrad herunterzufahren. Hinauf durfte man treten, aber herunter musste man es schieben, wahrscheinlich, weil es auf der Schotterstraße zu gefährlich war. Bei uns in der Etschmanngasse herrschte allgemeines Fahrverbot. Alle Fahrradfahrer schoben das Rad, was natürlich heute niemandem mehr einfallen würde, obwohl von der Romstraße her immer noch totales Fahrverbot gilt. Auch die Autos halten sich nicht daran. Einmal, ich war schon in der Lehre, bog ich, vom Kofler Platz kommend, mit dem Radl in unsere Gasse ein, da sah mich der alte Koppelstätter, der Gemeindepolizist, und „wispelte mir nach“. Ich dachte mir: “Du kannst mich mal!“ Er aber hatte mich erkannt, wusste, wo ich wohnte und kam sofort nach. Er hielt mir eine Standpauke, ich musste mich entschuldigen und versprechen das Fahrrad immer durch die Etschmanngasse zu schieben. Von wegen „heute ist alles verboten“. Auch früher gab es Verbote, die einem heute manchmal absurd vorkommen, aber die Leute hielten sich damals schon daran; der Respekt vor der Obrigkeit war größer als heute. ukö

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Sonntagsausflug in den 40er-Jahren

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Leserbriefe Titelseite Waltraud Pircher, Meran Liebe "Meraner-Redaktion", regelmäßig und gerne lese und "schaue" ich den Meraner Stadtanzeiger mit seinen interessanten Themen und Berichten. Ein großes Kompliment allen Mitarbeitern. Kein Kompliment kann ich Ihnen für das Bild der Titelseite zur Weihnachtsausgabe machen, da kommt keine Weihnachtsstimmung und auch keine Freude auf. Gerade von Ihrer Zeitung hätte ich mir etwas Besseres erwartet. Für das neue Jahr alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

Kinderspielplatz

Anna Rainer

Der Eigentümer des Areals, das beim Erstellen des Bauleitplanes im fernen Jahre 2000 als Spielplatz ausgewiesen wurde, hat recht. Die Politik muss vernünftige Lösungen finden, damit bei Siedlungserweiterungen die vom Gesetz gesicherten Mindestflächen für Kinder, breitere Gehsteige, Radwege und Dorfplatzerweiterungen realisiert werden. Merans Sozialassessor warnte die Menschen in der Presse einige Male vor Merans Kinderfeindlichkeit. In der Gemeinderatssitzung vom 26.11.2009 wurden komplexe, vielfältige Ursachen und Hintergründe für das zehnjährige Hinhalten geoffenbart: Besitzer, Landesenteignungsgesetz, Kindergemeinderat, um nur einige zu zitieren. Eine unvorhersehbare veränderte epidemiologische und gesetzliche Situation im verflixten zehnten Jahr soll die Umschichtung der Geldmittel notwendig gemacht haben. Wie schafft es eigentlich der HGV, einen Beitrag von 716.000 Euro für den Tourismusverein auf uns Steuerzahler abzuwälzen? Sport- und Kulturvereine freuen sich jährlich über 1,8 Millionen Euro. Fehlt den Kindern die richtige Lobby?


Wirtschaft

15. Jänner 2010 • Nr. 1 • Seite 26

Dienstleistungsrichtlinie tritt mit 01.01.2010 in Kraft,

auch wenn die entsprechende gesetzesvertretende Verordnung noch nicht genehmigt wurde. Mit Rundschreiben Nr. 58/E vom 31.12.2009 hat das Finanzministerium mitgeteilt, dass die EU-Dienstleistungsrichtlinie, auch in Ermangelung der entsprechenden Durchführungsverordnung, mit 01.01.2010 in Kraft tritt. Das Finanzministerium vertritt nämlich die Meinung, dass die EURichtlinie sämtliche Indikationen für das Inkrafttreten der Bestimmungen enthält. Es ist dies das erste Mal, dass eine EU-Richtlinie in einem Staate direkt angewandt wird. Der zentrale Punkt dieser EURichtlinie besteht darin, dass sich in den Geschäftsbeziehungen zwischen Subjekten, welche der Mehrwertsteuer unterliegen (Unternehmer und Freiberufler), die Mehrwertsteuerpflicht vom Dienstleister zum Dienstleistungsempfänger verschiebt. In diesen sogenannten B2B-Beziehungen (business to

business) wird daher ab 01.01.2010 die Mehrwertsteuer im Staate des Dienstleistungsempfängers abgegolten. Was muss nun der italienische Dienstleister machen? Die Rechnung des Dienstleisters unterliegt ab 01.01.2010 nicht mehr der Mehrwertsteuer. Als Befreiungsgrund muss auf der Rechnung Folgendes angeführt werden: „Innergemeinschaftliche Dienstleistung – außerhalb des Umsatzsteuerbereiches im Sinne des Art. 7-ter des D.P.R. 633/72 und spätere Abänderungen.“ Zusätzlich muss noch die UID-Nummer des Dienstleisters und des Dienstleistungsempfängers angegeben werden. Es ist noch nicht geklärt, ob diese Rechnung der Stempelsteuer von € 1,81 zu unterwerfen ist. Was muss der italienische Dienstleistungsempfänger machen? Der Leistungsempfänger muss, im

Sinne des Artikels 17 des DPR 633/72 im sogenannten Verfahren des Überganges der Steuerschuldnerschaft (reverse charge) eine Eigenrechnung ausstellen und diese, sei es im Verkaufs- als auch im Einkaufsregister eintragen. Bei der Abrechnung der Mehrwertsteuer im Einkauf müssen dann selbstverständlich die italienischen Regeln bezüglich der Abziehbarkeit der Mehrwertsteuer angewandt werden. So ist dadurch z.B. ab 01.01.2010 bei Langzeitmieten von Fahrzeugen die Mehrwertsteuer auf den Einkauf zu 60 % nicht mehr abziehbar. Innergemeinschaftliche Dienstleistungen und InTRASTAT Die innergemeinschaftlichen Dienst-

leistungen müssen ab 01.01.2010 über die Zollmeldung INTRASTAT der Zollbehörde gemeldet werden. Man kennt zwar bereits die Entwürfe der Vordrucke ‚intra1-quater‘ und ‚intra2-quater‘, aber auch in diesem Falle wurden die entsprechenden Ministerialverordnungen noch nicht veröffentlicht. Man geht davon aus, dass die erste Meldung im Mai 2010 zu machen ist. Die Zollmeldungen können überdies ab voraussichtlich Mai 2010 nur mehr telematisch übermittelt werden. es

Kurzinformationen aus der Wirtschaft ■ Gesetzlicher Zinsfuss sinkt ab 1.1.2010 auf 1 % ■ Gutes Börsenjahr 2009: Ftse Mib (Mailand) + 19,5 % - Dax (Frankfurt) + 23,85 % - Nikkei (Tokio) + 19,04 % - Ftse 100 (London) +23,23 % - S&P 500 (New York) + 26,5 % ■ Förderung der Wiedergewinnungsarbeiten (36 %) bis 31.12.2012 verlängert ■ Förderung der energetischen Sanierungsmaßnahmen (55 %) nicht verlängert. Begünstigungen verfallen mit 31.12.2009. ■ Software für telematische Mitteilungen in Bezuge auf die am 31.12.2009 noch nicht abgeschlossenen energetischen Sanierungsmaßnahmen (55 %) veröffentlicht ■ Ab 1.1.2010 neue Vordrucke AA7/10 und AA9/10 (Eröffnung, Änderung und Schließung der MwSt.-Nummer) ■ Neuer Vordruck AA5/6 veröffentlicht; betrifft den Antrag um Zuweisung einer Steuernummer an ausländische Gesellschaften ■ Termin für Aufwertung von nicht quotierten Beteiligungen und Grundstücken wieder bis zum 31.10.2010 geöffnet

■ Ersatzsteuer von 10 % für Leistungsprämien für 2010 verlängert - anwendbar bei Einkommen im Vorjahr unter € 35.000,00 und maximal auf € 6.000,00 ■ Freiberufler verlieren ab 1.1.2010 wieder die Möglichkeiten Immobilien abzuschreiben ■ Freiberufler können ihr Steuerguthaben mit den Steuerschulden (z.B. Mehrtsteuer) der beteiligten Sozietät verrechnen (Rundschreiben Nr. 56/E) ■ Pensionsbeiträge für Freiberufler ohne Pensionskasse und a-typische Arbeitsverträge steigen ab 1.1.2010 von 25,72 % auf 26,72 % ■ Fürsorgebeitragssatz auf Honorare der Rechtsanwälte ab 1. Januar 2010 auf 4% erhöht ■ Anwesenheitspflicht der Angestellten des öffentlichen Bereichs am Domizil zum Zwecke der ärztlichen Kontrollvisiten wird auf 7 Stunden erhöht (09.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00 Uhr) ■ Frauen des öffentlichen Dienstes erst mit 61 in Altersrente ■ Renten steigen um 0,7 % - Mindestrente von € 457,76 auf € 460,97 © www.studio-schenk.it (Rubrik infopoint)

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Historisches

15. Jänner 2010 • Nr. 1 • Seite 27

Säumiger Grundzins In vergangenen Jahrhunderten waren so manche Burgherren auch Grundherren von Höfen, die sie meist an Bauers- oder Bestandsleute verpachteten und von diesen bewirtschaften ließen. Dafür mussten die Letztgenannten dem jeweiligen Eigentümer zu bestimmten Terminen Abgaben in Form von Geldeinheiten und/oder Naturalien leisten. Meistens erfolgten diese Zahlungen an jenen Tagen, an welchen die traditionellen Jahrmärkte stattfanden. Die beiden ältesten Meraner Jahrmärkte, (am Montag vor bzw.) zu Pfingsten und zu Martini (11. November), werden urkundlich schon 1237 genannt. Aber auch der Lichtmess-Markt ze unser Vrowen dult zer lichtmesse begegnet uns bereits 1324 als Zahlungstermin. Ein Grundherr führte über seine Einkünfte ein Urbarium, ein Abgabenverzeichnis, in welchem er jede einzelne Einnahme und das Abgabedatum festhielt. Konnte aber ein Bauer den Zahlungsforderungen, vielleicht wegen Missernten, Vieh-

seuchen o.a., nicht nachkommen, wurde auch dies schriftlich verzeichnet. So ließ beispielsweise der Grundherr des Karnerhofes in Labers, Benedicten von Memmingen zu Stainachhaimb vnnd Fragspurg etc., am 4. Januar 1646 vom damaligen Stadt- und Landrichter von Meran, Tobias Ziegler, im Gerichtsprotokoll vermerken, dass Geörgen Grúeber, Mezner aúf Läbers, den Grundzins, so ime herrn von Memmingen, von sein Grúebers innhabennden Khärnergúet auf besagtem Läbers, Martini des anno 1645 vnnd 46 als zway jarn ausstendig iedes (für jedes Jahr) barn gelt 5 fl., 24 kr., khiz ains, hiener 2, thuet auf baide jar zusamen gelt 10 fl., 48 kr., khiz 2 vnnd hiener 4, sambt von bemeltn 1646ten jar 30 ayr, von dato inner der negsten 14 tagen (…) noch schuldig war. Georg Gruber, Meznerbauer und Inhaber des Karnerhofes – beide Höfe befinden sich in Labers, einer Fraktion von Meran - wurde mit-

foto ezg Karnerguet Labers tels mintlicher gwalthaber, also mittels eines Steuereintreibers und mündlich, darauf hingewiesen, dass er, ab 4. Januar 1646, binnen 14 Tagen nicht nur die Abgaben des verflossenen Jahres, sondern auch im Voraus jene für das darauf

folgende Jahr und zwar insgesamt in barem Geld 10 Gulden und 48 Kreuzer, gemeinsam mit 2 Kitzen, 4 Hühnern und 30 Eiern zu leisten hatte. ezg

Neues Projekt der Sozialen Genossenschaft independent L. Planung einer Muster- und Trainingswohnung für Menschen mit Behinderung und Senioren Seit Mai letzten Jahres arbeitet independent L. intensiv an diesem vom Europäischen Sozialfonds finanzierten Projekt. Im Rahmen des Projekts sollen eine Machbarkeitsstudie und ein Ausführungsprojekt durchgeführt werden, die die Realisierung eines Exzellenz- und Kompetenzzentrums zum Gegenstand haben. Im Spezi-

Haus des Lebens Meran, Winkelweg, 10 Tel. 0473 237 338 hausdeslebens@gmx.net

fischen geht es um die Realisierung einer automatisierten Musterwohnung (mit Umfeldsteuerungssystemen) für Menschen mit Behinderung und/oder Senioren, die mit hoch entwickelten mechanischen und technologischen Hilfsmitteln (einschließlich Telehelping und Telemedizin) sowie mit Hilfsmitteln für den Alltag ausgestattet wird. Dadurch soll es Menschen

Sa 16.01.10 115. Gebetsvigil in Meran Beginn um 14.30 Uhr mit der Hl. Messe in der Kapelle der Barmherzigen Schwestern in Gratsch, anschl. Gebetszug zum Meraner Krankenhaus, Rückkehr und Abschluss mit Euch. Segen. Veranstalter: Bewegung für das Leben Südtirol

mit Behinderung und Senioren ermöglicht werden, diese Art des Wohnens kennenzulernen und die verfügbaren Hilfsmitteltechnologien zu erproben. Daraufhin können sie ihre Unabhängigkeit und dementsprechend ihre Lebensqualität durch die Installierung dieser Technologien in ihr eigenes Zuhause beibehalten beziehungsweise erhöhen. Ein weiteres Ziel die-

ses Projekts ist die Realisierung eines unterstützenden Sozial- und Betreuungsnetzes. Vor Kurzem hat sich das technisch wissenschaftliche Komitee getroffen, um Vertretern der örtlichen Dienststellen dieses innovative und im Sozialplan der Gemeinde Meran integrierte Projekt vorzustellen und deren aktive Mitarbeit und Hilfe anzufordern.

Mi 20.01.10 Gesprächsrunden für Frauen mit Frau Beate Refle zum Thema: „Heilung durch Liebe“ mit Beginn um 9.15 Uhr bis 11.00 Uhr, Veranstalter: Forum für Ehe und Familie

Kerzen verzieren zum Tag des Lebens Infos u. Termin: Fr 22.01.10 Tel. 0473 237 338 Vortrag mit Maria Grundberger (Hebamme) zum Thema: “Rettung ungeborener Kinder in letzter Minute“, Beginn um 20.00 Uhr im Kolpinghaus Bozen – Veranstalter: Forum für Ehe und Familie

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Fortbildung

15. Jänner 2010 • Nr. 1 • Seite 28

„Bild dich“ KVW Meran Das neue Bildungsprogramm ist erschienen! Das KVW Bildungsreferat Meran startet im neuen Jahr voll durch. Ein Schwerpunkt des KVW ist seit jeher die berufliche Aus- und Weiterbildung. Besonders dieser Bereich gestaltet sich im Frühjahr sehr interessant und möchte Menschen die Chance eröffnen, neue Möglichkeiten zu erkennen und durch Zusatzqualifizierungen Aufstiegs- und Umstiegschancen wahrzunehmen. So wird gleich Ende Jänner der Lehrgang NLP Master gestartet. NLP ist ein wirkungsvolles Modell, um die Kommunikation mit sich und anderen zu verbessern. Die Modebranche ist ein konkurrenzhartes Geschäft, durch eine professionelle und individuelle Beratung des Kunden gewinnt man an Wettbewerbsfähigkeit. Im Kurzlehrgang „Professionell beraten in der Modebranche“ werden Menschen aus der Modebranche in Theorie und Praxis der Farb- und Stilberatung bei Kunden eingeführt und erhalten Tipps und Tricks zu modernen Umgangsformen im Verkauf. In ein- oder zweitägigen Seminaren zu den Themen „Selbstführung“, „Durch wirksames Feedback zu beruflichem Erfolg“ oder „Erfolgreich arbeiten und kommunizieren im Team“ lernen Interessierte wirksame Strategien und Methoden, um im beruflichen Alltag erfolgreicher sein zu können. Stärken nutzen – erfolgreich werden ist nicht immer so einfach, doch das Seminar „Der Kompetenzenpass“ lehrt wie man eigene Stärken und

Fähigkeit besser nutzen und einsetzen kann. Menschen im Berufsleben, die kein betriebswirtschaftliches Studium absolviert haben, jedoch eine praxisrelevante Wirtschaftskompetenz erlangen möchten, fahren mit dem EBC*L – European Business Competence* Licence - richtig. In Zusammenarbeit mit urania meran bietet das KVW Bildungsreferat Meran Vorbereitungskurse zum international anerkannten „Europäischen Wirtschaftsführerschein“ an. Weitere Schwerpunkte im Frühjahr sind vor allem die Bereiche Persönlichkeitsbildung und der Gesundheitsbereich. Gesellschaftliche Themen, wie „Pflege von Langzeitpatienten“, „Gedächtnistraining“ oder auch ein „Rhetoriktraining“ mit Alex Ploner, sowie ein Seminar zu „Moderationstechniken für Workshops und Klausuren“ gehören zu vielen anderen Highlights der Frühjahrsbroschüre. Ein außergewöhnlicher Theaterworkshop „Mein Leben – eine Reise“, für das wir die Schauspielerin Katja Lechthaler gewinnen konnten, wird für alle angeboten, welche sich gerne kreativ mit ihrer eigenen Biographie beschäftigen möchten. Hervorzuheben sind die Seminare speziell für junge Menschen, wie z.B. das Rhetoriktraining für Jugendliche „Klipp und klar“ oder „Knigge für Jugendliche“, welche junge Menschen auf das Berufsleben vorbereiten sollen. Auch die Erziehungsreihe im KVW Bil-

dungsreferat Meran wird fortgesetzt: für Eltern werden die Seminare „Starke Eltern – Starke Kinder®“, „Trennung, Scheidung, Neubeginn – Ressourcen für Kinder“ und „Hat mein Kind eine LeseRechtschreibschwäche?“ angeboten. In Zusammenarbeit mit KVW live werden Vorträge zu aktuellen Themen wie „Mobbing und Gewalt unter Jugendlichen“ und „Bedrohung Islam“ im Frühjahr stattfinden. Ganz neu ist das Kooperationsprojekt mit kunst Meran und urania meran „Lust auf Kunst?“. Im Frühjahr werden zu den Ausstellungen „F wie Fellin“ und „Wohnraum Alpen“ von kunst Meran verschiedene Seminare, Workshops und Vorträge rund um die Thematik angeboten Im Gesundheitsbereich liegt der Fokus in aufklärenden und präventiven Veranstaltungen - vor allem zu Themen, die alternative Heiloder Behandlungsmethoden betreffen. So werden bereits Ende des Winters Seminare zur homöopathischen Hausapotheke angeboten, mit Beginn der Fastenzeit wird es um „Frühjahrsputz für Körper und Seele“ gehen und Vorträge zu verschiedenen Behandlungsmethoden wie Massage, Physiotherapie, Os-

teopathie und Körpertherapie angeboten. Als Erweiterung des EDV Bereichs werden interessante Seminare angeboten, in denen man erfährt, wie in der Werbe- und Unterhaltungsbranche der Computer zum Erstellen von Animationsfilmen, PC-Spielen und auch für Erstellung und Gestaltung von Websits eingesetzt werden kann. Ergänzt wird das Meraner Bildungsprogramm wie gewohnt durch zahlreiche Angebote aus den Bereichen Wohlbefinden, Bewegung, Kreativität und Kulinarisches. Die Bildungsbroschüre ist im KVW Bezirk Meran, Goethestraße 8, Tel. 0473 220 381, bezirk.meran@kvw.org erhältlich.

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Fortbildung

15. Jänner 2010 • Nr. 1 • Seite 29

Orientierung in der Wissensfülle, Kulturvermittlung und Anleitung zum Querdenken urania meran stellt neues Programm für das 1. Halbjahr 2010 vor

Von links: Roberta Ciola, Marlene Messner und Ingrid Hölzl Als allgemeinbildende bzw. kulturelle Institution hat es eine Volkshochschule wie die urania meran in einer ökonomisierten Gesellschaft, die noch dazu in Krise geraten ist, besonders schwer. Die Angebote der privaten Bildungseinrichtungen, so die Direktorin der urania meran, Marlene Messner, seien in der Regel teuer und die Bildungsinteressierten überlegen sich gut, wofür sie ihr Geld ausgeben. Allgemeinbildung, so Marlene Messner weiter, sei aber in der heutigen Gesellschaft wichtiger denn je. Allgemeinbildung ist nicht oder nicht mehr nur Wissensvermittlung, sondern Orientierungshilfe in der Wissensfülle, Übersetzungshilfe in der multikulturellen und virtuellen Welt und zuguterletzt auch eine Bildung, die quer denkt, die eine Art Korrektiv der Gesellschaft darstellt und gegen das Provinzielle steht. Permakultur, Feng Shui und ökologischer Konsum sind einige der angebotenen Themen im Bereich Kultur & Gesellschaft. „Lust auf Kunst“ sollen die in Zusammenarbeit mit dem kunsthaus Meran und dem KVW Bildungsreferat Meran geplanten Kunstvermittlungspro-

gramme machen, die die Ausstellung „F wie Fellin“ im kunsthaus begleiten.

Ab März lädt die urania meran mit zahlreichen Exkursionen wieder dazu ein, hinauszugehen in die Stadt und die Dörfer der Umgebung, z. B. können Interessierte die Brauerei Forst von einer anderen Seite kennen lernen, indem sie den Produktionsablauf hautnah miterleben, die Stadtgeschichte von Meran aufgrund lateinischer Inschriften nach-

vollziehen oder durch fachkundige Begleitung auf dem Skulpturenweg in Lana neue Zugänge zur modernen Kunst erhalten. Im Gesundheitsbereich runden Informationsabende zu naturheilkundlichen Themen das umfangreiche Angebot ab, sehr gefragt sind zurzeit Entspannungsangebote wie Yoga, Qigong und Tai Chi. Neu im Sprachenprogramm im Rahmen der bewährten Kooperation „Meran auf Sprachkurs“ sind beispielsweise Vorbereitungskursen auf das Business English Examen, Englisch für Verkäufer in der Mittagspause, Englisch und Russisch für Kinder oder Vorbereitungskurse auf das Latinum. Im Bereich Berufe & EDV liegt der Schwerpunkt auf konkreten Arbeitstechniken und Zertifikatskurse, also auf Angeboten wie EBC*L, Buchhaltung, Zeitmanagement etc. Schwerpunkte des EDV-Programms sind neben den bewährten Vorbereitungskursen zum Computerführerschein vermehrt Angebote für Späteinsteiger, die sich für berufliche und private Zwecke mit den „Neuen Medien“ vertraut machen wollen. Im Bereich Kreativität & Freizeit stehen anspruchsvolle künstlerische Kurse wie Aktzeichnen oder Acrylmalerei neben verschiedenen Freizeitangeboten wie Kreistänzen, Filzen, Schach oder Trommeln.

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15. Jänner 2010 • Nr. 1 • Seite 31 Bildungsreferat

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T’ai Chi Ch’uan Zeit: Fr 29.01.2010 – Fr 23.04.2010 Dauer: 10 Abende, Fr, 19.30 Uhr 21.00 Uhr Qigong Zeit: Mo 01.02.2010 – Mo 26.04.2010 Dauer: 10 Abende, Mo, 19.00 Uhr - 20.00 Uhr Pilates am Abend Zeit: Di 02.02.2010 – Di 11.05.2010 Dauer: 10 Abende, Kurs A: Mo, 18.30 Uhr - 19.30 Uhr; Kurs B: Mo, 20.00 Uhr – 21.00 Uhr Massage, Physiotherapie, Osteopathie & Körpertherapie - Möglichkeiten und Grenzen der Behandlungsmethoden Kostenloser Vortrag Zeit: Mi 24.02.2010 Dauer: 1 Abend, Mi, 20.00 Uhr 22.00 Uhr Ort: KVW Meran, treff.bildung, Otto-Huber-Straße 64

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Information und Anmeldung: urania meran: Tel. 0473 230 219 alpha beta piccadilly: Tel. 0473 210 650

Hinter einer langen Ehe steht immer eine sehr kluge Frau.

Ephraim Kishon

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Zum neuen Jahr Will das Glück nach seinem Sinn dir was Gutes schenken, sage dank und nimm es hin ohne viel Bedenken. Jede Gabe sei begrüßt, doch vor allen Dingen das, worum du dich bemühst, möge dir gelingen. Wilhelm Busch foto mb


Meraner Stadtanzeiger Jahrgang 2 Ausgabe 1