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Jahrgang 4, Nr. 6, März 2012 14-tägig. Versand im P.A. 70% DCB Bozen, Gebühr bezahlt/taxe percue - mit Werbebeilage I.P. Bei Unzustellbarkeit an das CPO Amt in Bozen zurücksenden, kostenpflichtige Rückgabe an den Absender - Nur im Abonnement erhältlich - Einzelpreis

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Jahrgang 4 Freitag, 23. März 2012

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Henri Chenot t er nd weg schaf u n irt igm hö s S as Sc die W a m hi r er Tho Matt en fü lend ran w it e t ie ka r erv orträ euhe ond FW M ultu t n •P •N •M •F •K •I

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Editorial Wenn wir Meraner den Namen Henri Chenot hören, dann wissen wir sofort, wer hinter diesem Namen steckt. Doch wie so oft bei berühmten Namen verbinden sich damit auch Vorurteile, die sich in unseren Köpfen festgesetzt haben und die wir meistens nie wieder loswerden, weil wir keine Möglichkeit haben, uns von der Person selbst ein Bild zu machen. Nun, Gudrun Esser hatte diese Möglichkeit und hat sie auch genutzt. In einem ausführlichen Be-

richt zeichnet sie die illustre Gestalt dieses Mannes, vermittelt uns sein Erfolgsgeheimnis und verrät uns einige seiner interessanten Meinungen zu aktuellen Fragen. Warum wir unsere Vorurteile gegen russische Gäste begraben sollten, erklärt Vladimir Yakunin, ein mächtiger Russe und Vorsitzender des Zentrums zur Förderung der Beziehungen zwischen Südtirol und Russland, „Borodina“, in demselben Artikel. Seit der Verhaftung des ehemaligen Jungle-Präsidenten Thomas Sigmund im Jänner 2011 geisterten allerlei Meinungen durch die Medien.

In einem Interview steht er nun Gudrun Esser Rede und Antwort, woraufhin sich so manche kursierende Meinung als falsch erweisen könnte. Weil Hautkrankheiten weltweit in besorgniserregendem Maße zunehmen, hat die Privatklinik Martinsbrunn auf diesen Umstand reagiert und ihr Ärzteteam um den erfahrenen und anerkannten Dermatologen Relja Stankovic erweitert, der ab April die neue Ambulanz führen wird. Die Mitglieder der Freiwillige Feuerwehr und die Bergrettung erbringen in unserer Gesellschaft

unzählige ehrenamtliche Einsätze. Beide Vereine haben vor Kurzem Rückblick gehalten und uns allerlei interessante Zahlen über ihre Arbeit geliefert. Wir haben ihnen mit großem Respekt für ihre Arbeit den nötigen Platz eingeräumt.

nements und dem Einzelverkauf. Einige Monate wird es schon dauern, bis sich die Leser daran gewöhnt haben, die Zeitung zu kaufen, wenn die Gratisausgaben vergriffen sind. Noch mehr würde

es uns aber freuen, wenn es bewusst würde, dass man mit 1,20 € auch zum Erhalt der ersten eigenen Meraner Stadtzeitung beitragen kann. Wir bitten um Ihre Unterstützung und hoffen auf Ihr Verständnis. Helmuth Tschigg

Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, dass sie in dem großen Angebot an Lesestoff ein Thema finden, das Sie interessiert und fesselt, damit es sich für Sie gelohnt hat, den Meraner Stadtanzeiger in die Hand genommen und durchgeblättert zu haben. Margareth Bernard

Aus der Redaktion Geschätzte Leserinnen und Leser! Dies ist jetzt die dritte Ausgabe, welche wir im Zeitungshandel zum Verkauf anbieten. Nach zweieinhalb Jahren der Gratisverteilung, welche wir als Werbeausgaben angesehen haben, ist unsere Zeitung überall bekannt geworden. Ob ihres vielfältigen Inhalts und der professionellen Gestaltung ist sie unter den Meranern mittlerweile sehr beliebt. Aber ein Gut nur zu verschenken führt unweigerlich dazu, dass es immer geringer geschätzt wird. So ergeht es allen Gratiszeitungen, sie verkommen zum billigen Wegwerfprodukt. Denn, was nichts kostet, ist nichts wert. Das war der Grund, warum wir das Experiment eingegangen sind, den Verkauf bei den Zeitungshändlern zu versuchen. Als ich in den letzten Wochen un-

sere Verkaufsstrategie mit 18 Zeitungshändlern besprochen habe, gab es viele Zweifel, aber auch die Meinung, dass der Stadtanzeiger ohne weiteres 1,20 € Wert wäre. Es gibt viele Zeitungsleser, die dies nicht glauben, weil sie nicht wissen, dass mit dem Verkaufserlös keine Zeitungen produziert werden könnten. Nicht einmal mit den Werbungen wären die Tageszeitungen finanziell gedeckt, sondern nur durch die hohen Staatsbeiträge. Anders ist es bei Wochenzeitungen. Sie bekommen keine öffentliche Unterstützung, deshalb müssen sie mit sehr vielen Werbeinseraten versuchen, die Produktionskosten zu decken. Unser Stadtanzeiger ist nur überlebensfähig, weil wegen der vielen freiwilligen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen weniger Personalkosten anfallen. Trotzdem brauchen wir außer den Einnahmen aus der Werbung noch mehr Erträge aus Abon-

Do grobn sie iaz schun seit etliche Monat, ob de eppr bis noch Rom welln?

Inhalt 4-5 6-7 8-9 10 12-14 16-17 18 18 20-21 23 24-27 28-29 30 31 32 33

Gemeindenachrichten Titelthema: Henri Chenot Interview Thomas Sigmund Soziales Gesundheit Sport Kinderseite Tiere Pfarrnachrichten Porträt Matthias Schönweger Kultur Gesellschaft Wirtschaft Mode Wandervorschlag Botanischer Spaziergang 23. März 2012 | 06

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Meran aktuell

Meldungen aus der Stadtgemeinde Meran Konzessionsvertrag für das Landesgebäude Im Bereich des neuen Kreisverkehrs und kosten 63.636 Euro. Als Entgelt „Luigi Einaudi“ in der Meinhardstraße

Arbeiten am Trinkwassernetz in der Schennastraße bei der Rametzbrücke, an der Kreuzung zwischen der Schennastraße und der Landestraße 8, müssen die Trinkwasserleitungen ausgetauscht und ein öffentlicher Brunnen versetzt werden. Die Arbeiten werden von den Stadtwerken durchgeführt

für das Nutzungsrecht im Sinne des geltenden Dienstleistungsvertrages, das die Stadtwerke AG der Stadtgemeinde Meran für insgesamt 20 Jahre zahlen muss, wurde ein Betrag in Höhe von 3.181 Euro festgesetzt.

Steinachheim – technische Beauftragungen wurden erneuert 2011 hat der Stadtrat einige Varianten des Ausführungsprojektes für die Restaurierungsarbeiten in Holz sowie für die Installation der Elektro-, der Heiz- und der Lüftungsanlagen im Steinachheim genehmigt. Aus diesem Grund wurden nun die

Beauftragungen des Ingenieurs Hansjörg Fischer bezüglich der Sicherheitskoordinierung im Zuge der Bauausführung und der statischen Bauleitung dieser Arbeiten erneuert. Die Mehrkosten betragen 3.552 Euro.

Ferienaufenthalte für Senioren – Kostenbeiträge zulasten der Teilnehmer festgelegt Jedes Jahr veranstaltet die Meraner Stadtverwaltung Ferienaufenthalte für Senioren, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Bisher wurden die Urlaube wie folgt finanziert: 49 % durch die Teilnehmer, 31% zahlte die Gemeinde, 20% das Land. Die Kriterien und Modalitäten zur Beitragsgewährung seitens des Landes wurden überarbeitet, wobei der Tageskostenbeitrag pro Person von 11 auf 9 Euro reduziert wurde. Dies hat eine Kür-

zung des Landesbeitrages um ca. 5.000 Euro mit sich gebracht. Die Stadtverwaltung hat beschlossen, den fehlenden Betrag von 2.500 Euro selbst zu übernehmen und die restlichen 2.500 Euro durch die entsprechende Anpassung der Teilnahmegebühren je nach Einkommensstufe zu finanzieren. So werden die Senioren im Vergleich zum Vorjahr zwischen 14 Euro und 61 Euro pro Person mehr zahlen müssen.

Ferienaufenthalte für Senioren Die Abteilung für das Sozialwesen der Stadtgemeinde Meran teilt mit, dass noch bis Mittwoch, dem 28. März, im Amt für Sozialwesen der Gemeinde von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr die Einschreibungen für die Ferienaufenthalte entgegengenommen werden. Alle, die in der Stadtgemeinde Meran ansässig und über 70 Jahre alt sind oder im Laufe des Jahres das 70. Lebensjahr vollenden, können die Teilnahme an den Urlaubsreisen beantragen. Bei Ehepaaren genügt

es, dass einer der beiden Partner die Altersvoraussetzungen erfüllt. Personen, welche die Altersvoraussetzungen nicht erfüllen, müssen die Vollkosten des jeweiligen Turnusses tragen. Viserba – I. Turnus: 25.05. bis 08.06. Viserba – II. Turnus: 08.06. bis 22.06. Caorle – I. Turnus: 09.06. bis 23.06. Caorle – II. Turnus: 23.06. bis 07.07. Montegrotto Terme: 22.05. bis 01.06. Weitere Auskünfte: Tel. 0473 250 411

Der Meraner Stadtrat hat grünes Licht für den Abschluss eines Konzessionsvertrages mit der Autonomen Provinz Bozen für das Landesgebäude „Luigi Einaudi“ in der Meinhardstraße 33 gegeben.

Demnach wird das Land der Stadtgemeinde Meran einige Klassenzimmer des Schulgebäudes für die Grundschule Leonardo da Vinci für die Schuljahre 2012-2013 und 20132014 kostenlos zu Verfügung stellen.

1,4 Millionen Euro aus dem Rotationsfonds für die neue Grundschule in Sinich Um die neue Grundschule in Sinich errichten zu können, muss der entsprechende Grund angekauft werden. Dabei steht der Gemeindeverwaltung eine Finanzierung aus dem Rotationsfonds für Investitionen im Ausmaß von

1.441.000 Euro zu. Der Gemeindeausschuss hat entschieden, diese Finanzierung anzunehmen. Die Rückzahlung der Jahresraten in der Höhe von 2,5 % wird für 20 Jahre gewährleistet.

Equal Pay Day am 20. April Auch dieses Jahr wird sich das Amt für Frauenfragen der Stadtgemeinde Meran an der landesweiten Aktion zum Equal Pay Day am 15. April beteiligen und in Zusammen-

arbeit mit dem KVW einen Informationsstand vor dem Rathaus errichten, um auf die Gehaltsschere zwischen Männern und Frauen aufmerksam zu machen.

Pflichturlaubstage im Jahr 2012 In Absprache mit den Gewerkschaften wurden die Pflichturlaubstage der Gemeindebediensteten im Jahr 2012 festgelegt: Die Gemeindeäm-

ter werden am 30. April und am 2. November ganztätig sowie am Nachmittag des 24. und des 31. Dezembers geschlossen bleiben.

Streitsachen Der Meraner Stadtrat hat den Direktor des Amtes für Stadtplanung und Baurecht, Nicola De Bertoldi, als Sachverständigen der Stadtgemeinde Meran im Verfahren ernannt, welches die Gesellschaft Habitat AG angestrengt hat. Das Verfahren ist zurzeit vor dem Verwaltungsgericht Bozen anhängig und betrifft die von der Stadtgemeinde Meran dem Bauunternehmen angelasteten Erschließungskosten für den Abbruch des ehemaligen Hotels Bristol. Weiters wird sich die Stadtgemeinde Meran

in das von den Gesellschaften Coin AG, Oviesse AG und Upim GmbH ebenso vor dem Regionalen Verwaltungsgericht Bozen angestrengte Verfahren einlassen. Die drei Gesellschaften haben die Aufhebung der Verfügungen betreffend die Öffnungs- und Schließungszeiten der Geschäfte, besonders an Sonn- und Feiertagen, beantragt. Als Prozessbevollmächtigte der Stadtverwaltung wurde die Rechtsanwältin der Gemeindeanwaltschaft, Elisabeth Pallhuber, beauftragt.

Erteilte Baugenehmigungen CALLIGIONE S.R.L. Errichtung von Geschäftsbüros und Wohnungen mit unterirdischen Garagen und einer Überdachung im Tiefparterre und Wiedergewinnung des Dachgeschosses, VII. Variante, A.-Manzoni-Straße 125, 131 FILIPPI Sergio Schließung der Loggia der Wohnung im Erdgeschoss mit Glaselementen, Vergilstraße 3/A HOTEL PENSION PLANTA des Stuefer Josef Errichtung von Balkonen und interne Umbauarbeiten, Haslerweg 9 LADURNER Maria Anna Errichtung eines landwirtschaftlichen Geräteschuppens, Hagengasse 10

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GÖGELE Karl Anbringung einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Wirtschaftsgebäudes, Laberser Straße 49 KIRCHLECHNER - OTTMANNGUT KG Qualitative Erweiterung der Pension Ottmanngut, G.-Verdi-Straße 18 INNERHOFER Johann Qualitative Erweiterung der Residence Neuhäuslhof, I. Variante, Plantastraße 2/A SCHÜTZENKOMPANIE MERAN Errichtung eines Denkmals beim Pulverturm zur Erinnerung an die Schlacht am Küchlberg, Tappeinerweg ZANAGA Giorgio Änderung von 2 Technikräumen in 3 Kellerräume, E.-Toti-Straße 35

THALER Alexandra Erweiterung des Daches, I. Variante, Schennastraße 8/A MERANER BAU GmbH Abbruch und Wiederaufbau des Wohnhauses „Villa Linnèa”, I. Variante, Leichtergasse 2 WOHNBAUGENOSSENSCHAFT „PRADER“ Bau eines Gebäudes mit 14 Wohnungen, III. Variante, Vergilstraße SIAD AG - Società italiana acetilene e derivati Errichtung eines Nebengebäudes für die Wasserstoffproduktion, Reichstraße 57 STADTGEMEINDE MERAN Anpassungsarbeiten für den vorübergehenden Sitz der Musikschule im Schülerheim „Maiense“, Priamiweg 2

WIELANDER Helmut Wiederherstellung von zwei Schaufenstern des Geschäftes, Laubengasse 290 RUEB Monika Errichtung eines Luftschachtes sowie von Fotovoltaikplatten und Sonnenkollektoren auf dem Dach, teilweise im Sanierungswege, Maiastraße 17/A DALE Christine Wiederöffnung eines Fensters und Errichtung eines Lichtpunktes im Dachgeschoss, Winkelweg 27 HOTEL TIFFANY KG der Pernter Hildegard & Co. Qualitative Erweiterung des Hotels, Errichtung einer Dienstwohnung und von Lagerkellerräumen, II. Variante, Orazio-Gaigher-Straße 3


Meran aktuell

Sanierung der Musikschule: Finanzierung wurde ergänzt

Spielplätze

Die Gesamtkosten der Arbeiten zur Sanierung des alten SchweitzerSchulgebäudes, in dem nun die Musikschule untergebracht werden soll, wurden auf 6.791.054 Euro geschätzt. Ein Teil der Finanzierung in Höhe von 2,5 Millionen Euro wurde

Jedes Jahr werden die Meraner Kinderspielplätze und die dort installierten Geräte streng überprüft, um die Sicherheit der Benutzer zu gewährleisten. Diese Kontrollen wur-

bereits im Juli 2011 genehmigt. Gestern hat der Stadtrat weitere 1,5 Millionen Euro für dieses Vorhaben verpflichtet, wobei 500.000 Euro mit Eigenmitteln bezahlt werden und 1 Million Euro aus dem Rotationsfonds zur Verfügung gestellt wird.

Beiträge Der Verein Radiotelegrafisti-Radioamatori wird einen Beitrag in Höhe von 400 Euro für die Veranstaltung eines Konzertes mit Liedern aus den 60er-Jahren, aus der neapolitanischen Tradition sowie eines Konzertes des Chores Concordia aus Meran erhalten. Dem

Chor Piccoli Cantori, der demnächst in Rom vor dem Papst auftreten wird, wurde ein Beitrag von 600 Euro gewährt. 900 Euro wurden schließlich dem Stadtviertelkomitee Wolkenstein für die Organisation der Veranstaltung „Osterhase im Texelpark“ zugewiesen.

Jugendbeirat des Landes

Schirmherrschaft

Für die Erneuerung des Jugendbeirates der Landesverwaltung wurde als Vertreterin der italienischen Sprachgruppe in Meran Miriam Orso vorgeschlagen.

Die Stadtgemeinde Meran wird für das traditionelle Haflingergalopprennen am Ostermontag die Schirmherrschaft übernehmen.

Die Statik der Mittelschulen wird überprüft Die Meraner Mittelschulgebäude, angefangen bei der Wenter- und der Segantini-Schule, sollen demnächst einer statischen Überprüfung un-

terzogen werden. Diese ist notwendig, um die entsprechenden Benutzungsgenehmigungen erhalten zu können.

Schirmherrschaft Der Verein Passirio Club Merano wird am 31. März im Stadttheater das Benefizkonzert „Dal soul al soul“ veranstalten. Der Reinerlös soll in einen Solidaritätsfonds für

die Angestellten der Memc fließen. Die Stadtgemeinde Meran wird ihre Schirmherrschaft für dieses musikalische Event gewähren.

Stadtgemeinde Meran auf Energiesparkurs

den auch für das Jahr 2012 Ingenieur Günther Dichgans anvertraut. Das diesbezügliche Honorar beläuft sich auf 5.118,30 Euro (MwSt. inbegriffen).

Obermaiser Neuwaal und Waalweg werden saniert Die Stadtgemeinde Meran wird die Sanierung des Obermaiser Neuwaals und des dazugehörigen Waalweges mitfinanzieren. Die Arbeiten werden vom Forstinspektorat Meran durchgeführt und insgesamt 40.000

Euro kosten. Hierfür wird die Stadtverwaltung 20.000 Euro beisteuern. Das erste Baulos betrifft den Abschnitt zwischen St. Leonhard und Obermais und wird im Herbst dieses Jahres in Angriff genommen.

Schrebergärten für Senioren: Gesuche bis 30. März 2012 Vor knapp zwei Jahren mussten die Schrebergärten an der Langen Gasse im Bereich des Meraner Friedhofes aufgrund der Bauarbeiten für die Nordwest-Umfahrung aufgelassen werden. Die Zweifel, ob diese den Senioren je wieder zur Verfügung gestellt würden, waren unberechtigt: Früher als geplant wird das Bauunternehmen PAC nun die Fläche räumen, sodass sie wieder genutzt werden kann. Das Bereitstellen der Schrebergärten bereits Ende März 2012 hat eine nicht unbedeutende Umstellung des Bauprogramms bedeutet. Die Fläche wird mit dem ursprünglichen Mut-

terboden aufgefüllt, der während der Bauarbeiten gelagert worden ist. Bis Mitte April 2012 soll nun die Zuweisung der 67 Schrebergärten erfolgen. In Meran ansässige Personen ab dem 65. Lebensjahr können hierfür ansuchen. Informationen gibt Hannelore Ratschiller im Meraner Rathaus (Zimmer 42, Tel. 0473 250 410); dort kann auch der auszufüllende Vordruck abgeholt werden. Das Gesuch muss innerhalb 30. März abgegeben werden, es wird in der Folge überprüft – und schon kurz darauf, nach erfolgter Zuweisung, kann mit der Arbeit in den Schrebergärten begonnen werden.

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Von links: Andrea Casolari, Nerio Zaccaria, Günther Januth, Andrea Lanzinger und Patrizio Nonnato Straßen und Plätze, Büros, Schulen, Durchschnitt 1,7 Jahre), schnelle Kindergärten, Bibliothek, Museum: und einfach Eigenmontage, Enerinsgesamt 184 Verträge hat die gieeinsparung bis zu 59 % und geStadtgemeinde Meran mit den Et- ringere Unterhaltskosten. schwerken laufen, um die öffentli- Monatlich kostet die Beleuchtung che Beleuchtung zu sichern sowie der verschiedenen Räumlichkeiten die gemeindeeigenen Immobilien der Stadtbibliothek bis zu 3.000 mit Energie (Strom und Heizung) Euro. zu versorgen. 2011 hat die Stadtver- Die für die Umrüstung der Leuchtwaltung hierfür Kosten in Höhe von stoffröhren des Lesesaals der Stadt1.139.000 Euro decken müssen. Im bibliothek notwendigen Elemente Zuge von Verhandlungen ist es kosten 285 Euro. Nach einer angedem Stadtrat gelungen, von den messenen Probezeit wird die StadtEtschwerken günstigere Tarife zu verwaltung überprüfen, ob dieses erhalten, sodass 2012 in diesem Be- Beleuchtungssystem auch in andereich zwischen 80.000 und 90.000 ren gemeindeeigenen EinrichtunEuro eingespart werden können. gen zur Anwendung kommen soll. „Save it easy“ - so heißt das Pro- „Diese Initiative fügt sich nahtlos dukt, welches demnächst im Lese- auch in das Projekt Open-Energy saal in der Stadtbibliothek am ein, welches wir bereits in ZusamRennweg getestet werden soll - menarbeit mit den Etschwerken gekönnte hierzu einen wichtigen Bei- startet haben, um bis 2020 den trag leisten: Es handelt sich dabei Kohlendioxid-Ausstoß um 20 Proum ein innovatives Aufsteck-EVG zentpunkte zu verringern“, sagte (elektronisches Vorschaltegerät), Umweltstadtrat Andrea Casolari. mit dem vorhandene T8 oder T12 An der Pressekonferenz nahmen Leuchtstoffröhren auf einen ener- auch Ingenieur Andrea Lanzinger gie- und kostensparenden Betrieb (Etschwerke), Energieberater Patrimit T5 Leuchtstoffröhren umgerüs- zio Nonnato sowie Thomas Kilian tet werden können. Die Vorteile: In- und Alfons Alber von der Firma vestitionsrentabilität (im Energys Germany GmbH teil.

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Gesellschaft

Autres pays, autres mœurs - ohne Henri Chenot ist ein Zauberer. Der gebürtige Katalane ist ein Verkaufstalent. Seine Gäste scheuen weder Kosten noch die mühevolle Anreise aus sämtlichen Ecken der Welt, um sich in Meran von ihm kurieren zu lassen. Der mehrfache Preisträger appelliert an Toleranz, erinnert an die Notwendigkeit eines Flughafens und verrät, wie er ohne Werbeschaltungen seit den 80er-Jahren erfolgreich ist.

samkeit der Medien auf sich, auf zählt. Er ist der Präsident der rusdiese Weise berichte man auch sischen Eisenbahngesellschaft. über seine Anwendungen. Unter ihm arbeiten 1.200.000 BeErst am 2. Februar dieses Jahres schäftigte. Der mächtige Russe ist wurde das Espace Henri Chenot sich der Befürchtungen des WesPalace Meran als „Best Medical tens gegenüber russischen Gästen Thermal & Natural durchaus beSpa“ in London ausge- Das Espace Chenot zählt wusst und relatizeichnet. Die mediale weltweit zu den zwanzig viert. Dass es Wirkung dieser Aus- besten Spa-Hotels und natürlich jene zeichnung sei enorm wurde im Februar in Lon- rüden Gäste gäbe, die auch in Frau Winkler war in meiner klei- der 2007 verstorbene Startenor Lu- gewesen, sagt Chenot. don ausgezeichnet. anderen europäinen Heimatgemeinde, mitten im ciano Pavarotti war regelmäßig zu So hätten etliche Maschen Ländern deutschen Hessen, ein absoluter Gast in Meran. Arabische und afri- gazine und Zeitungen Geheimtipp, wenn kanische Machtha- weltweit darüber berichtet. Nach dem Ruf Russlands schadeten. man, meist Frau Der Gast ist im Espace ber, auch jede der Auszeichnung folgten nämlich Doch lädt Yakunin dazu ein, diese eine gute Kosmeti- Chenot König und das Menge „steinreiche“ Pressekonferenzen in Paris, Mai- Stereotypen über Russland zu bekerin suchte. Denn manchmal sogar im wahrs- Russen, wie die land, sogar in Moskau. Das Espace graben. Yakunin liebt Südtirol, sie war nicht nur ten Sinne des Wortes. obersten Manager Chenot zählt weltweit zu den seine Natur und Architektur, die erfahren, sondern von Gasprom, ge- zwanzig besten Spa-Hotels, (Spa an die glanzvollen Zeiten Russprobierte ständig neue Wege in der hören zu den illustren Kurgästen leitet sich aus Sanus Per Aquam lands erinnert und er schätzt die Kosmetik aus. Während andere Chenots. Wie sich das in Prozen- oder Sanitas Per Aquam „Gesund- Gastfreundschaft. Russland ist auf auf teure Industrieprodukte ten ausdrückt, hat der Gastgeber heit durch Wasser ab“ und ersetzt der Suche nach einer neuen Identität. Darum sei auch der gerade schworen, verkaufte Frau Winkler wieder zum Staatsmann Nummer selbst gemachte Cremes zu einem eins gewählte Wladimir Putin beZehntel des Preises, empfahl wenig müht, heißt es. Das versucht man, Kaffee zu trinken und viel spazieindem man starke Akzente auf ren zu gehen. Im Winter riet sie Glauben und Geschichte setze, zum Schutz für die empfindliche sagen Russlandkenner. Damenhaut zu einer dicken Yakunin verwies bei seinem letzSchicht Melkfett als Schutz gegen ten Besuch in Meran unmittelbar die Kälte. Als sie Anfang der 90ervor den Russlandwahlen ganz beJahre erfuhr, dass ich nach Meran wusst auf einen Artikel der ameriziehen werde, geriet sie ins kanischen Russlandexpertin Fiona Schwärmen. Nicht der Stadt Hill. Der Artikel erschien in The wegen, wie man annehmen dürfte, national Interest, am vierten Jänviel mehr berichtete sie, dass es in ner dieses Jahres, und diesen habe Meran einen ganz tollen Mann man sofort ins Russische übersetgebe, von dem sie in nur wenigen zen lassen. Den Inhalten schließe Tagen unglaublich viel gelernt Foto: Christine Losso er sich an, sagte Yakunin. Hill habe. Er sei mit seinen Anwen100 Jahre Hotel Palace: Flavio Briatore, Henry Chenot, Zinedine Zidane schreibt in ihrem Artikel: „Wenn dungen für Körper, Geist und Seele derzeit die Nummer eins und genau im Kopf. In seinem Haus inzwischen meist die Bezeichnung Herr Putin einmal weg ist, setzt heiße Henri Chenot. seien etwa 22 Prozent Russen zu Schönheits- und Gesundheitszen- keiner mehr auf die politische Zukunft Russlands. Derzeit gibt es Wie macht der Mann das? Gast, der gleiche Prozentsatz trum). Werbung habe er nie geschaltet, stamme aus Italien sowie Frank- Nicht über alle Gäste Chenots sind keine russische Szenerie ohne den Überlebenskünstler sagt Chenot. Er behandle seine reich mit den Benelux-Ländern. die Südtiroler jedoch erfreut. Vie- großen Gäste gut und das sei die Basis all Aus Deutschland reisten etwa len Russen eilt ein schlechter Ruf Putin.“ Hill analysiert Putin genau seiner Arbeit. Der zehn bis zwölf Pro- voraus. Sie seien ungehobelt, trän- und bezeichnet ihn schließlich als Gast ist im Espace zent seiner Gäste ken zu viel und zerstörten in großen Deuter und Umdeuter der Chenot König und „Ich werbe nicht für die Reian. In den letzten ihrem Rausch nicht selten ganze russischen Geschichte. Wladimir Yadas manchmal chen der Reichen. Meine Jahren nehme die Hotelzimmer. kunin, von sogar im wahrsten prominenten Gäste ziehen Zahl der arabi- Vladimir Yakunin dem es heißt, Sinne des Wortes. die Aufmerksamkeit der Meschen und indi- ist gemeinsam mit Der mächtige Russe Vladimir dass er beinahe Zu seinen Stamm- dien auf sich und leisten schen Gäste Landeshauptmann Yakunin ist sich der Befürchdie Position gästen zählen Caro- Mundpropaganda.“ kontinuierlich zu. Luis Durnwalder tungen des Westens gegenüber Henri Chenot des Putin-Vorline von Monaco, Wie er für die Rei- der Vorsitzende russischen Gästen durchaus gängers Medberühmte Sportler chen der Reichen des Zentrums zur bewusst und relativiert. Man w e d e w wie Zinedine Zidane und die werbe? „Gar nicht!“, sagt Chenot. Förderung der Be- sollte diese Vorurteile über eingenommen Hand Gottes, Diego Maradona, Sein Konzept spreche sich herum. ziehungen zwi- Russland begraben. Südtirol hätte, knüpft der Sport- und Industriemanager Das sei alles Mundpropaganda. schen Flavio Briatore, die italienische Allerdings erklärt er schnell, und Russland, „Borodina“. Yaku- gewissermaßen als Botschafter PuRockröhre Gianna Nannini, der zögen natürlich seine zufriedenen, nin ist deshalb regelmäßig in tins an diese Geschichte auch hier deutsche Starmoderator Thomas nicht selten sehr prominenten Meran, wenngleich er auch nicht in Südtirol an. Das scheint im eiGottschalk und viele mehr. Auch Gäste automatisch die Aufmerk- zu den Stammgästen Chenots genen Land anzukommen und

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Gesellschaft

Toleranz kein Geschäft weil er bereits seit fast drei Jahr- neration so leben, dass unsere Juzehnten Menschen aus der ganzen gend eine Zukunft habe, doch Welt nach Meran bringt und dürfe man auch die Tatsachen der Meran und Südtirol damit auch in Welt heute nicht aus den Augen verlieren. die ganze Welt. „Unsere KinDie Menschen schätzten aber „Wenn Herr Putin einmal weg ist, der leben in nicht nur die Be- setzt keiner mehr auf die politische einer globaWelt. handlungen in Zukunft Russlands. Derzeit gibt es len seinem Haus, keine russische Szenerie ohne den Dazu gehört nicht nur die sondern auch die großen Überlebenskünstler Putin.“ Fiona Hill, amerikanische globale Komwunderbare Russlandexpertin mu n i k at i on Landschaft. Es über das Indürfte aber auch die Diskretion sein, mit der sie be- ternet, auch wir müssen uns dieser handelt werden. Es ist schon ein neuen Welt öffnen!“ Henri Chenot kleines Kunststück, herauszube- ist flexibel. In seinem Fachgebiet kommen, wer gerade Gast im hat er sich immer wieder auf neue Foto: Christine Losso Espace Chenot ist. Wenn er nicht Strömungen einstellen müssen Flavio Briatore und Gianna Nanini, berühmte Gäste von Henri Chenot gerade, wie Diego Maradona im und war damit, wenn man der vergangenen Jahr, aus anderen Fachwelt Glauben schenken mag, damit kommen immer mehr Rus- seine Wahlheimat Südtirol schätze Gründen einen ganzen Schwarm immer am Puls der Zeit, dieser sen nach Südtirol, auf der Suche und dass er hier positiv aufgenom- Journalisten auf Trab hält, halten manchmal sogar einen Schritt vonach der eigenen Geschichte. Die men werde. Fremden begegne auch die Mitarbeiter Chenots raus. Ein Promi ist der stets geWohlhabenden unter ihnen dürf- man hier in der Bergregion aus dicht. Allenfalls, wenn die Gäste pflegt gekleidete, nicht einmal 1,70 ten von Chenot in Meran jedoch Unsicherheit, aber auch Unwissen- wieder abgereist sind, fällt schon m große Mann in Meran dennoch nicht. Wenn er hin von ihresgleichen erfahren haben. heit manchmal zu arrogant, kriti- einmal ein Name und wieder mit Aber nicht nur die russischen siert er. Er habe am eigenen Leibe oder der OberGäste des Espace Chenot bereiten erlebt, wie es ist, wenn man aus maiser Promifri- „Bei aller Schönheit der Land- Frau Dominique Meran den Südtirolern einer ungeliebten seur Charly lässt schaft und dem Verständnis durch zuweilen Sorge. Region stamme, sich mit bekann- dafür, dass man alles tun schlendert, gibt es der Als unangebracht „Wir Europäer sollten uns nicht auch wie es ist, an- ten Gesichtern ab- müsse, diese zu erhalten, ist es niemanden, bezeichnete unter anmaßen, ein Land zu verur- dernorts Fuß zu lichten und wir unrealistisch, keinen Flugha- sich nach dem erfolgreichen Paar Charly fen zu haben.“ anderem der teilen, das wir kaum kennen.“ fassen. Chenot ist dürfen Henri Chenot umdreht. Von seiHenri Chenot LandtagsabgeordKatalane. Auf- dann neben Gottnen Gästen jedoch nete der Union, grund der histori- schalk und Co in Andreas Pöder, den Besuch des schen, sprachlichen und der Tagespresse - meist lange nach wird er gefeiert wie ein Superstar. Präsidenten des afrikanischen kulturellen Unterschiede zum üb- dem prominenten Besuch - bewun- In dieser Welt bewegt er sich ganz Landes Gabun, Ali Bongo On- rigen Spanien sei er gewisserma- dern. „Ich sage grundsätzlich nicht, selbstverständlich mit französidimba, Anfang März. Es sei ein ßen im eigenen Land fremd wer bei uns zu Gast ist. Ich möchte schem Charme - oder ist es katalaDing der Unmöglichkeit, dass gewesen. Vielleicht hat genau diese meinen Gästen die höchstmögliche nischer? Gleichzeitig verschwindet Chenot einen Diktator in seinem Erfahrung den Wellness- und Ge- Privacy und Entspannung garantie- der Mann, von dem es heißt, dass Hotel empfange. sundheitsguru zu einem besonde- ren, das ist Teil des Gesamtkonzep- er ein strenger, aber fairer Chef sei, auch schnell wieder in der Menge. tes.“ Chenot hat wenig Verständnis für ren Kämpfer Weniger ent- Wie vergangenes Jahr beim Grodiese Art Kritik an seinen Gästen. g e m a c h t . Den Verdienstorden des Landes spannt findet ßen Preis von Meran. Dort mag Man dürfe nicht derart rassistisch Oder ist es Tirol erhielt Henri Chenot auch, Chenot aller- der amtierende Präsident der und ignorant reagieren, so Chenot: das Geld, welweil er bereits seit fast drei Jahrdings die An- Meran Mais KG den meisten erst „Wissen Sie, in meiner Mutterspra- ches diese ilzehnten Menschen aus der ganzen reise für seine dann aufgefallen sein, als er mit che sagt man autres pays, autres lustren Gäste Welt nach Meran bringt und Gäste. Der dem Landeshauptmann für eine moeurs, andere Länder, andere umgibt, die Meran und Südtirol damit auch in Flughafen fehle halbe Stunde Tacheles zu reden Sitten. Wir Europäer sollten uns jene Toleranz die ganze Welt. absolut. Bei schien. Ob er das bei den aktuellen nicht anmaßen, ein Land zu verur- beflügelt? Das aller Schönheit Verhandlungen mit der Pferdeteilen, das wir kaum kennen. Ich weist Chenot kannte bereits den Vater Ondim- entschieden zurück. Grundsätzlich der Landschaft und dem Verständ- rennsportbehörde UNIRE wegen bas. Diese Länder sind noch weit habe er noch nie einen Gast aus nis dafür, dass man alles tun der Zukunft des Meraner Pferdeweg von einer Demokratie, wie wir politischen Gründen abgelehnt. müsse, diese zu erhalten, sei es un- rennplatzes auch tut, wird davon sie in Europa verstehen. Das aber Das stehe ihm nicht zu. Einzig, realistisch, keinen Flughafen zu abhängen, ob er an eine Zukunft gibt uns nicht das Recht, sie per se wenn sich ein Gast bei einem Be- haben. Viele Interessierte hindere der Struktur glaubt. An sein zu verurteilen. Geben wir ihnen such danebenbenehme, werde die- das an einem Besuch in Südtirol. Beauty-Gesundheitskonzept und lieber eine Chance für eine bessere ser sein Hotel kein zweites Mal Dass sein Plädoyer für den Flugha- den Menschen Henri Chenot glauZukunft!“ betreten, unterstreicht der Träger fen im Gegensatz zu seinem Ge- ben Menschen aus der ganzen Naturund Welt, auch Frau Winkler aus Chenot gibt sich betrübt und des Verdienstordens des Landes sundheits-, Wellnesskonzept stehe, findet er einem kleinen Ort in Hessen. gleichzeitig auch ein wenig vor- Tirol. Gudrun Esser wurfsvoll. Er betont, wie sehr er Diesen erhielt Henri Chenot auch, nicht. Natürlich müsse unsere Ge-

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Tagebuch eines Ex-Präsidenten Seit der Verhaftung des ehemaligen Jungle-Präsidenten Thomas Sigmund im Jänner 2011 geistert allerlei durch die Medien. Mancher redet gerne und viel über den „Fall Jungle“, andere wollen, weil die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind, gar nichts sagen. Thomas Sigmund hat kein Problem mit dem Reden, denn schon zu Jungle-Zeiten, sagt er, sei er eiserner Verfechter von Transparenz gewesen und habe nichts zu verbergen. Meraner Stadtanzeiger: Thomas Sigmund, dass das Jugendzentrum Jungle mit Schulden in die neue Saison startet, ist für Sie nichts Neues, sagen Sie? Thomas Sigmund: Absolut nicht, nein! Meine Präsidentschaft begann im Juni 2004 auf dem Schuldenberg unserer Vorgänger. Nach einem halben Jahr gab es Unstimmigkeiten zwischen dem Koordinator und der Meraner Gemeindeverwaltung. Der Koordinator warf das Handtuch und hinterließ einen hochverschuldeten Verein. Wir hatten Bankschulden von etwa 54.000 Euro, weitere 30.000 Euro waren noch zu zahlen, an Lieferanten und das Gehalt sowie Lohnnebenkosten an Mitarbeiter. Dafür hatten wir kein Geld. Mit einer neuen Bank und Gesamtschulden von 84.000 Euro konnten wir die Situation retten. Stadtanzeiger: Wer war damals im Vorstand? Thomas Sigmund: Mit mir waren Gerhard Hölzl, Sabine Peukert, Alexander Berger, Daniel Pircher und noch ein Jugendvertreter im Vorstand. Stadtrat Stefan Frötscher rückte erst im Mai 2009 nach. Stadtanzeiger: Ihr Engagement wurde in den Medien damals ausgesprochen positiv kommentiert. In etwa so, dass sich endlich eine seriöse Gruppe um das Jugendzentrum kümmert. Denn Schlagzeilen machte das Jungle ja auch wegen Alkohol und zu lauter Feten, wenngleich da vielleicht auch Einzelfälle

von den Medien hochgekocht gewesen sein mögen? Thomas Sigmund: Das ist richtig. Das Jungle hatte immer schon eine bewegte Vergangenheit. Die Jugend ist nun mal auch ein Spiegel unserer Gesellschaft. Jedenfalls gelang uns mit Franco Clemens als pädagogischen Leiter ab 2008 der Durchbruch. Das Jugendzentrum wurde erfolgreich ein geschützter Raum für Jugendliche ohne Drogen und Alkohol. Auch das Thema Migration funktionierte im Jungle. Es war ein friedliches Miteinander von Jugendlichen aller Sprachgruppen und Kulturen. Die Probleme blieben im finanziellen Bereich. Bereits 2006 begleitete ein vom Landesamt für Jugendarbeit finanzierter Unternehmensberater ein ganzes Jahr lang den Verein, mit dem Ziel, die Probleme zu lösen. Doch die Maßnahmen scheiterten an der Verwaltungsleitung. Mitte 2007 haben wir erneut einen Anlauf genommen und schließlich den Unternehmensberater Martin Kreil vom ROI-Team zurate gezogen. Mit Hilfe eines Betriebswirtes aus einem anderen Jugendzentrum wurden die Finanzen des Vereines auf Herz und Nieren geprüft. Lösen konnten wir das Schuldenproblem jedoch nicht. Stadtanzeiger: So viele Bemühungen und immer noch Schulden. Was ist denn so unbezahlbar gewesen, bzw. wo lag denn das Hauptproblem in dieser anscheinenden Misswirtschaft? Thomas Sigmund: Es handelt sich hier nicht um Misswirtschaft. Der Verein ist einfach, man kann sagen,

Jugendzentrum Jungle in der St.-Josef-Straße in Meran

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Jungle-Vorstand. Foto aus glücklicheren Tagen (Mai 2009). Von links: Stefan Frötscher, Gerhard Hölzl, Renate Unterholzner, Thomas Sigmund, Peter Zanon, Roman Grünfelder nie in der Lage gewesen, neben den laufenden Spesen genug Ressourcen für den Abbau der Schulden zu schaffen. Dann die hohen Bankzinsen, die der Verein nur mit den Beiträgen für die Jahrestätigkeit bezahlen, aber nicht abrechnen konnte. Etwa 14.000 Euro pro Jahr. Hinzu kommt die Form der Beitragsauszahlung. Eine Konvention mit monatlicher Verrechnung der Leistungen für die Gemeinde Meran wäre besser gewesen. Stadtanzeiger: Inwiefern? Hätte man auf einiges verzichten können, wurde also nicht gut gehaushaltet? Thomas Sigmund: Der Verein finanziert sich zu 95 Prozent aus Beiträgen und Beiträge gibt’s nur, wenn entsprechende Spesenbelege für genehmigte und vorgesehene Ausgaben getätigt werden. Der Verein kann also gar nicht einsparen, weil er nur so viele Gelder erhält, wie er durch Ausgabenbelege dokumentieren kann. Hinzu kommt noch, dass der Verein in Vorleistung gehen muss und im Fall der Gemeinde Meran war oft bis Oktober/November unklar, wie hoch letztlich der Jahresbeitrag sein wird. Beispiel 2010, da wurde uns im September von der Gemeinde mitgeteilt, dass wir nicht, wie 2009 versprochen, 93.000 Euro Jahresbeitrag erhalten, sondern nur 80.000 Euro. Das führt jede Haushaltsplanung ad absurdum. Stadtanzeiger: Die Gemeinde hat neue Kriterien für die Beitragsvergabe eingeführt. Ist die Situation jetzt besser? Thomas Sigmund: Eindeutig. 25 Prozent der ehrenamtlichen Arbeit, zum Beispiel die Vorstandssitzungen, können mit den Beiträgen jetzt abgerechnet werden. Zudem brauchen Beiträge bis zu 1.000 Euro nicht mehr dokumentiert werden. Das hätte uns in all den Jahren mit dem Schuldenberg unserer Vorgänger und den hohen Zinsbelastungen der Banken entscheidend geholfen. Stadtanzeiger: Wie viele Mitarbeiter braucht es denn, um gute Jugendarbeit zu leisten - und was kostet das? Thomas Sigmund: Ausschlaggebend ist immer die Struktur, die man zur Verfügung hat. Der dreistöckige Altbau mit Garten in der Josefstraße, den die Gemeinde dem Verein als Jugendzentrum zur Verfügung gestellt hat, muss beaufsichtigt und gepflegt werden. Das kostet viel zusätzliches Geld. Wenn an einem regulären Öffnungstag ein

kontinuierliches Programm angeboten werden soll, benötigt man dafür mindestens drei Mitarbeiter. Baut man die Öffnungszeit auf sechs oder sieben Tage aus, braucht es Mitarbeiter, die im Turnus arbeiten. Bei einem Vollbetrieb sind fünf Mitarbeiter notwendig. Stadtanzeiger: Wie hoch also sind die Personalkosten in diesem Fall etwa? Thomas Sigmund: Bei niedrigen Löhnen inklusive der Nebenkosten um die 180.000 Euro. Stadtanzeiger: Man hat aber doch offenbar etwas in der Verwaltung schlecht gemacht? Thomas Sigmund: Als letztlich drei Verwaltungsleiter nicht den Erfolg brachten, habe ich 2009 dem Vorstand angeboten, den Verwalterjob in bezahlter Form selbst zu übernehmen. Dies zusätzlich zur ehrenamtlichen Präsidentschaft und in der Hoffnung, es besser zu machen. Stadtanzeiger: Moment! Ist denn das überhaupt zulässig? Auf der einen Seite ehrenamtlicher Präsident und zusätzlich bezahlter Verwaltungsleiter? Thomas Sigmund: Ein ehrenamtlicher Präsident kann sehr wohl eine bezahlte Tätigkeit übernehmen, sie muss jedoch einer spezifischen Arbeit entsprechen und darf keine Kompetenzen aus der ehrenamtlichen Tätigkeit enthalten. Diese bleibt nach wie vor unentgeltlich. Da gibt es Präzedenzfälle u.a. in Lana, daher konnte ich diese spezifische Aufgabe der Vereinsverwaltung, für die sonst ein Mitarbeiter angestellt wurde, für das Jungle übernehmen. Für diese Mitarbeit und Vergütung gibt es auch eine Abstimmung im Vorstand und einen entsprechenden schriftlichen Vorstandsbeschluss. Was die moralische Sache angeht, in Bezug auf die Doppelfunktion Präsident und Verwalter, habe ich von Anfang an eine transparente Vereinsverwaltung eingeführt. Der Vorstand hat alle zwei Monate einen detaillierten Finanzbericht erhalten, inklusive des aktuellen Kontostandes, der offenen Lieferantenrechnungen und einer genauen Beschreibung der geleisteten Verwaltungsarbeit. Die entsprechenden Unterlagen habe ich nach meiner Rückkehr aus Tschechien den Ermittlern der Staatsanwaltschaft übergeben. Stadtanzeiger: Nach Ihrer Verhaftung hieß es aber aus dem Kreis


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Ihres Vorstandes, dass man von diesen Geldbezügen nichts gewusst hätte. Thomas Sigmund: Ich weiß. Nach meiner Verhaftung litten plötzlich viele in meinem Umfeld unter Gedächtnisverlust. Angeblich wusste man weder etwas von den Schulden im Verein, noch von den Bezügen für meine Arbeit. Ich denke, die Unterlagen, die ich nach meiner Rückkehr der Staatsanwaltschaft übergeben habe, werden auch weiterhin hilfreich sein, das Erinnerungsvermögen bestimmter Personen aufzufrischen. Stadtanzeiger: Was lief denn dann falsch? Thomas Sigmund: Das müssen Sie die Leute fragen, die nach mir die Geschicke im Jungle geleitet haben. Ich habe meine Hausaufgaben gemacht, das geht auch aus einer Promemoria von Gerhard Hölzl am 7. Oktober 2010 an den Bürgermeister bzw. seinen Referenten Ulrich Mayer hervor. Hölzl schreibt „Erst durch die akribische Arbeit von Thomas ab Mai 2009 konnten diese Altlasten aufgearbeitet werden und ergaben in Summe den jetzigen Schuldenstand.“ Letztlich ist es mir gelungen, zusammen mit Franco Clemens als pädagogischen Leiter in einer unglaublich schwierigen finanziellen Situation ein Jugendzentrum mit Modelcharakter zu machen. Stadtanzeiger: Das wurde ja auch von den Medien und nicht zuletzt von Bürgermeister Januth oft lobend hervorgehoben! Warum wurde dennoch nicht eingesehen, dass für diese Arbeit mehr Geld notwendig ist? Thomas Sigmund: Das Land hat diese Notwendigkeit sehr wohl eingesehen und beispielsweise 2010 Beiträge von 110.000 Euro zur Verfügung gestellt. Gebraucht hätten wir rund 250.000 Euro. Nach der Kürzung des Gemeindebeitrages von 93.000 Euro auf 80.000 Euro im September 2010 habe ich zum 31. Dezember 2010 eine Unterfinanzierung von 48.200 Euro bei einem Kontostand von 163.000 Euro im Minus prognostiziert und Alarm geschlagen. Stadtanzeiger: Wie war die Reaktion der Vorstandsmitglieder? Thomas Sigmund: Die wollten uns natürlich helfen, vor allem die beiden SVP-Vertreter Gerhard Hölzl und Stefan Frötscher im Vorstand. Beide versprachen, die Unterfinanzierung durch einen außerordentlichen Beitrag aufzufangen. Im Oktober 2010 waren ja bereits die Beiträge für Kaufleute Aktiv Thema. Deren Beitrag wurde von 80.000 Euro auf 30.000 Euro gekürzt und die beiden SVP-Vertreter im Vorstand versprachen, den freigewordenen Beitrag, also 50.000 Euro, zur Deckung der Unterfinanzierung dem Jungle zukommen zu lassen. Stadtanzeiger: Wann hat das Jungle dieses Geld dann erhalten? Thomas Sigmund: Nie! Das hat sich nach meiner Verhaftung im Jänner 2011 alles erledigt, wie auch vergessen wurde, dass man sehr genau über den finanziellen Zustand des

Staatsgefängnis Prag-Pankrác: dritter Stock, Fenster Nr. 4 von links, der Haftraum von Thomas Sigmund Vereines und meine Verwalterbezüge informiert war. Es war wohl leichter, mich in Abwesenheit zum Sündenbock zu machen, als selbst Verantwortung zu übernehmen.

Innenansicht des Haftraumes im Staatsgefängnis Prag-Pankrác. Überleben auf 2 x 3 Metern Stadtanzeiger: Sie waren knapp 150 Tage in Tschechien im Gefängnis und plötzlich hieß es, der Sigmund „isch wieder umma“? Wie ging das eigentlich vonstatten? Thomas Sigmund: „Umma“, meinen Sie wie das falsche Geld? (lacht) Nun, ich bin in Meran geboren, fühle mich als Meraner und wenn Sie von meiner Verhaftung sprechen, dann müssen Sie auch sagen, dass es einen Freispruch gab und dann müssten wir letztlich auch darüber reden, wie es zu dieser Verhaftung kam. Stadtanzeiger: Die anonyme E-Mail? Thomas Sigmund: Ganz genau. Über die Urheber gibt es mehrere Theorien. Persönlich gehe ich von einem Racheakt aus und glaube heute auch den Autor zu kennen. Jedenfalls erwiesen sich die Vorwürfe letztlich als haltlos und es gab für die entsprechenden Beschuldigungen einen Freispruch. Stadtanzeiger: Das heißt, Sie saßen völlig unschuldig für fünf Monate in Untersuchungshaft? Thomas Sigmund: In Tschechien, einem ehemals kommunistischen Land, reicht bis heute der bloße Verdacht, um jemanden in U-Haft zu nehmen. Die Polizei hat drei Monate Zeit, um Beweise zu finden. Als Ausländer machte die Justiz Fluchtgefahr und hohe Haftstrafen bis zu 12 Jahren geltend, so kam ich zu meinem unfreiwilligen Aufenthalt hinter Schloss und Riegel. Stadtanzeiger: Böse Zungen sagen, Sie hätten sich aus der Haft herausgekauft. Thomas Sigmund (lacht): Wenn dem so wäre, dann hätte ich wohl kaum 150 Tage bis zu meiner Freilassung gewartet und mich gleich nach ein oder zwei Wochen „freigekauft“. Man kann der tschechischen

Justiz einiges nachsagen, aber sicher nicht, dass sie bestechlich ist. Der Freispruch ist Bestandteil eines rechtswirksamen Urteils. Stadtanzeiger: Werden Sie auf der Straße auf Ihre Verhaftung angesprochen? Thomas Sigmund: Ja, ständig, aber durchaus positiv. Ich denke, die meisten haben verstanden, was passierte. Stadtanzeiger: Vor einem Jahr erschien Ihr Dossier über Kaufleute Aktiv? Thomas Sigmund: Stimmt, ich habe im Gefängnis erst Wochen nachher von der Veröffentlichung erfahren. Stadtanzeiger: Sie haben mit Kaufleute Aktiv abgerechnet? Thomas Sigmund: Nein, auch wenn das jetzt komisch klingen mag, ich hatte seit meiner Abfindung im Jahr 2008 kein Problem mehr mit Kaufleute Aktiv. Auch gab es ein Stillschweigeabkommen. Stadtanzeiger: Das Sie gebrochen haben. Thomas Sigmund: Als ich Anfang März im Gefängnis über die Reaktionen zu Hause und auch die medial gesteuerte Hetze gegen mich informiert wurde, wusste ich, was zu machen ist. Ich wurde in der Öffentlichkeit als Sündenbock dargestellt, der Geld unterschlagen hat und Kindern an die Wäsche geht. Was würden Sie tun, wenn Sie wissen, dass die Personen, die Ihnen so übel mitspielen, bereits seit dem Jahr 2008 von den fragwürdigen Praktiken der Kaufleute-Aktiv-Vorstandsmitglieder gewusst haben, ohne etwas dagegen zu tun. Drei Jahre lang wurde alles unter den Tisch gekehrt. Dann kam meine Verhaftung und plötzlich wurde ich von genau diesen Herrschaften an den Pranger gestellt. Wahrscheinlich dachten sie, ich könnte mich im Gefängnis nicht wehren und käme nie mehr wieder. Ich konnte also gar nicht anders als den Versuch starten, die Kaufleute-Aktiv-Geschichte öffentlich zu machen. Das war Notwehr. Stadtanzeiger: Abgesehen davon, dass Sie die Zerstörung der geleisteten Arbeit bedauern, wie sind Sie persönlich mit dieser Erfahrung umgegangen? Thomas Sigmund: Was soll ich sagen? Ein einschneidendes Erlebnis. Vielleicht wäre das in Italien anders gewesen, ich weiß nicht. Doch in Tschechien, einem vor wenigen Jahrzehnten noch totalitären System, im Gefängnis zu sitzen, war eine ganz eigene Sache. Zwar ist die

Tschechische Republik heute eine Demokratie mitten in Europa, doch sowohl der Justiz- als auch der Polizeiapparat funktionieren für meine Begriffe nach wie vor nach den kommunistischen Spielregeln. Stadtanzeiger: Aber Tschechien war nicht nur Freizeit, sondern ist gewissermaßen auch in der Buchhaltung des Jungle aufgetaucht das klingt nicht wirklich so transparent, wie Sie eben noch angegeben haben? Thomas Sigmund: Als ich im Juni 2009 im Jungle die Verwaltungsleitung übernahm, hat man mir geraten, diese Tätigkeit nicht direkt, sondern über eine Beratungsfirma abzurechnen. Dem Rat bin ich gefolgt - so habe ich das über ein Unternehmen in Meran abgewickelt. 2010 war diese Kooperation nicht mehr möglich, so bin ich auf eine „tschechische“ Lösung ausgewichen, da ich mit Partnern eine Gesellschaft in Prag habe. Meine Leistungen wurden im Rahmen der genehmigten Kosten über diese Gesellschaft abgerechnet. Der Vorstand wurde von mir von dieser Verrechnungsweise informiert. Stadtanzeiger: Apropos Transparenz - der pädagogische Leiter Franco Clemens war ja auch nach Ihrer Verhaftung noch im Jungle dann verschwand er - jedenfalls für einen Außenstehenden - ganz plötzlich. Wissen Sie, trotz Gefängnis, was passiert ist? Thomas Sigmund: Franco Clemens zu unterstellen, er sei über Nacht getürmt, ist weder fair noch wahr. Sämtliche Mitarbeiter gingen, weil sie für ihre Arbeit über Monate hinweg nicht mehr bezahlt wurden, obwohl ich unmittelbar vor meiner Verhaftung noch ein Gesuch beim Landesamt für Jugendarbeit eingereicht hatte. Das Jungle hat daraufhin Mitte Februar 55.000 Euro erhalten. Trotzdem bekamen die Mitarbeiter kein Gehalt mehr. Aber niemand aus dem Vorstand konnte mir je erklären, warum man die Mitarbeiter mit diesem Geld nicht bezahlt hat. Es haben also alle gekündigt. Bis auf Franco Clemens. Aber auch er gab letztlich auf, weil er von der Politik der Gemeinde nicht mehr unterstützt wurde. Das Arbeitsverhältnis wurde einvernehmlich aufgelöst, das Jugendzentrum in geordnetem Zustand verlassen. Dann ist Franco zurück nach Deutschland gefahren. Kurzum: Weder die Buchhaltung noch das Jugendzentrum wurden in einem desaströsen Zustand hinterlassen. Wir hatten horrende Schulden und die waren bekannt. Stadtanzeiger: Was wünschen Sie dem Jungle für die Zukunft? Thomas Sigmund: Ich wünsche mir vor allem, dass die Verantwortlichen der Stadt künftig mehr Verständnis für die Jugend haben und einsehen, dass man mit ein paar Euro keine gute Jugendarbeit leisten kann. Stadtanzeiger: Herr Sigmund, wir danken für Ihre Offenheit! Interview: Gudrun Esser

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Lehrstellen gesucht - soziale Verantwortung gefordert Kolpingjugend Südtirol macht auf kritische Situation aufmerksam - Jugendliche nicht alleine lassen Lehrlingspaten stoßen auf Schwierigkeiten Das mit der Berufsschule L. Zuegg in Meran gemeinsam geplante und durchgeführte Projekt „Lehrlingspaten“ trägt heuer Früchte. 16 Lehrlingspaten und einige Lehrpersonen dieser Berufsschule unterstützen gemeinsam mit viel Einsatz Jugendliche beim Übergang in die Arbeitswelt. Mehrere Jugendliche haben heuer mit Hilfe ihrer Lehrlingspaten bereits eine Lehrstelle gefunden. Andere konnten durch außerordentliche Praktika neue Hoffnung schöpfen. Dies unterstützt auch die Arbeit der Lehrpersonen an der Berufsschule. Die Eltern der betreuten Schüler werden von Beginn an informiert und eingebunden. Das Projekt Lehrlingspaten will Jugendliche auffangen und ihnen durch die Begleitung eines ehrenamtlichen Erwachsenen neuen Mut geben und Wege eröffnen, um den Übertritt in die Berufswelt zu schaffen. Mehrmals im heurigen Jahr trafen sich die Lehrlingspaten in der Berufsschule, um die Entwicklungen und Fortschritte ihrer Schützlinge zu besprechen. Die Situation mancher Jugendlicher lässt sich nach dem positiv abgeschlossenen 9. Pflichtschuljahr so beschreiben:

Die Lehrlingspaten von Meran beim gemeinsamen Treffen mit Lehrpersonen aus dem Beratungsteam und Verena Kapauer, Jugendreferentin der Kolpingjugend Südtirol Immer mehr Jugendliche finden im Sommer keine Lehrstelle und sitzen im 10. Schuljahr frustriert in der Berufsschule. Der Arbeitsmarkt ist in manchen Berufsfeldern recht schwierig, die Lehrstellen sind dann gezählt. Zusätzlich gibt es die Bildungspflicht, welche Jugendliche zwingt, bis zum 18. Lebensjahr eine Schule zu besuchen. In dieser Situation wurde beobachtet, dass manche Jugendliche ohne besondere Unterstützung keine Lehrstelle finden, obwohl sie nichts lieber täten als arbeiten. Dies bestätigen auch die Lehrlingspaten. Hinzukommt, dass viele Firmen auf Anfragen bzw. Bewerbungen gar nicht reagieren - dies ist vor allem für

junge Menschen eine unzumutbare Belastung. Besonders schwierig ist die Situation für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Durch die Erfahrungen der Lehrlingspaten wird auch klar, dass häufig schon der fremde Nachname Grund für eine Absage darstellt. Daher fordert die Kolpingjugend die Betriebe auf, ihre soziale Mitverantwortung gegenüber jungen Menschen - den Fachkräften von morgen - zu spüren und auch Jugendlichen mit Migrationshintergrund eine Chance zu geben. Durch attraktive Werbungen und Schnuppertage werden bei Jugendlichen oftmals Interessen geweckt, welche dann aber durch die Realität

der fehlenden Lehrstellen zerstört werden. Zudem erschweren vielen Betrieben die vielen gesetzlichen Bestimmungen im Bereich der Arbeitssicherheit die Anstellungen von Lehrlingen. Nun ist die Politik gefordert, auf die derzeitigen Entwicklungen zu reagieren. Bei Jugendlichen, welche trotz intensiver Bemühungen keine Lehrstelle finden, steigt ansonsten die Gefahr des Schulabbruchs. Gerade Südtirol mit seiner Handwerkstradition sollte Jugendliche fördern und frühzeitig unterstützen. Dass dies geht, hat das Projekt Lehrlingspaten der Kolpingjugend gezeigt.

Streetwork - neuer Sitz Bei der Eröffnung des neuen Sitzes der Streetworker wurde von der Bezirksgemeinschaft und dem Amt für Jugendarbeit die Weiterführung des Streetworkerdienstes befürwortet, da er eine notwendige soziale Arbeit für Jugendliche geworden ist, die schwer erreichbar sind. Die Zusammenarbeit mit den Jugendtreffs und Jugenddiensten des Burggrafenamtes ist sehr wertvoll und sinn-

voll. Die mobile Jugendbetreuung bedeutet, Jugendliche, die in Schwierigkeiten sind, zu erreichen und ihnen mit Einfühlung Hilfen und geeignete Maßnahmen zur Bewältigung zu bieten. Das Team ist gut ausgebildet und kann schnell und wirkungsvoll vorgehen, was die klassische Sozialarbeit innerhalb anderer Institutionen nicht so gut bieten kann.

STREETWORK

Von links Sissi Parder, Salvatore Cosentino, Francesco Stasi, Hartmann Stragenegg, P. Cyrill Greiter, Sandra Durnwalder (Praktikantin), Besay Mayr, Klaus Notdurfter (Amtsdirektor); kniend: Michela Abram

Hinweis in eigener Sache:

Ab Ostern täglich ab 11.00 Uhr geöffnet. Montag Ruhetag. FAM. WINDISCH | Luferweg 1 | I-39010 Riffian | Tel. 0473-241071 - Fax 0473-240619 info@luferkeller.it | www.luferkeller.it

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Wir haben den Meraner Stadtanzeiger nun zweieinhalb Jahre lang gratis verteilt, um das Medium in der Stadt und darüber hinaus bekannt zu machen. Nun wird er im Stadtbereich nicht mehr so großzügig verteilt, dafür im Zeitungshandel zum Kauf angeboten. Jetzt können wir mit der gleichen Auflagenzahl weitere Gebiete im Etschtal sowie in den Nachbartälern und -gemeinden besser versorgen und somit unseren Werbekunden ein noch

größeres Einzugsgebiet garantieren. Wir werden uns weiterhin bemühen, durch ein umfangreiches Angebot an Lesestoff möglichst viele Leser anzusprechen. Wir glauben, dass wir gute Qualität liefern, die den Lesern 1,20 Euro pro Ausgabe wert ist. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und verweisen darauf, dass es nach wie vor auch die Möglichkeit gibt, die Zeitung mit einem Abonnement ins Haus geliefert zu bekommen. Die Redaktion


Veranstaltungen SVP-Frauen in Meran für die Krebsforschung

in Dorf Tirol Geselliges in Dorf Tiroler Gastbetrieben Ab 17.03. jeden Montag ab 21.00 Uhr Tanzabend mit bekannten Südtiroler Musikanten im Hotel Erika - Hauptstraße 39; Tel. 0473 926 111

Veranstaltungen:

Von links: Stellv.Gemeindefrauenreferentin Sabine Gruber, Gemeinderätin Veronika Ladurner, Landesfrauenreferentin Angelika Margesin und Stadträtin Gabi Strohmer Primeln zugunsten der Krebsforschung gab es auch heuer wieder am Stand der SVP-Frauen in der Sparkassenstraße. Bei strahlendem Sonnenschein nutzten viele Spenderinnen und Spender die Gelegenheit, mit den Primeln der SVP-Frauen einen ersten Frühlingsgruß mit nach Hause zu nehmen und spendeten großzügig für die Krebsforschung. Landesfrauenreferentin Angelika Margesin freute sich über die Aktion: „Landesweit werden seit 12 Jahren Primeln zugunsten der Krebsforschung verteilt

und die Zahl der Helferinnen wächst und wächst immer weiter. Das freut mich ganz besonders!“ Der Reinerlös der Aktion kommt über die Krebshilfevereinigung der Arbeit der Südtiroler Mikrobiologin Petra Obexer am Tiroler Krebsforschungsinstitut zugute. „Vielen Dank an allen Meranerinnen und Meraner, die einen Beitrag für die wertvolle Forschungsarbeit geleistet haben“, dankt die amtierende Gemeindefrauenreferentin Sabine Gruber allen Spendern.

Kein Steuergeld für fragwürdige Alpini-Veranstaltung Kranzniederlegung am Alpini- Denkmal in Meran Die Meraner Gemeinderätin der Bewegung Süd-Tiroler Freiheit, Reinhild Campidell, befürchtet, dass vonseiten der Alpini auch am „Völkermord“-Denkmal in Meran im Rahmen des umstrittenen Alpini-Treffens eine Kranzniederlegung stattfindet. Bekanntlich erinnert das Alpini-Denkmal in Meran an den Völkermord der italienischen Terrorherrschaft in Libyen. In einer schriftlichen Anfrage an den Meraner Bürgermeister will nun die Gemeinderätin Reinhild Campidell in Erfahrung bringen, ob eine Kranzniederlegung geplant ist. Zudem will Campidell wissen, wie

viele Alpini in der Zeit vom 11. bis 13. Mai 2012 in öffentlichen Strukturen in Meran (Turnhallen, usw.) untergebracht werden. Mittels Anfrage soll auch in Erfahrung gebracht werden, welche Beträge in Form von finanzieller Unterstützung und Ähnlichem für das Alpini-Treffen vonseiten der Stadtgemeinde Meran bereitgestellt werden. Die Meraner Gemeinderätin Reinhild Campidell lehnt jegliche finanzielle Zuwendung für das umstrittene und fragwürdige Alpini-Treffen vonseiten öffentlicher Körperschaften strikt ab, zumal für wichtigere Vorhaben das Geld fehlt. Reinhild Campidell, Meraner Gemeinderätin der Süd-Tiroler Freiheit

Junge Generation in der SVP Algund

Umfahrungsprojekt Forst Erfreut über die kürzlich gemachten Aussagen von Bautenlandesrat Florian Mussner zum „Umfahrungsprojekt Forst“ zeigte sich der Ausschuss der Jungen Generation Algund. Laut Vize-Ortsjugendreferentin Stefanie Fister wurde die Geduld der lokalen Bevölkerung in Sachen Verkehr sehr lange auf die Probe gestellt. Zur Be-

ruhigung der dementsprechend angespannten Stimmung in Algund ist es enorm wichtig, dass die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger endlich auf höchster politischer Ebene ernst genommen werden und man im Rahmen des Möglichen versucht, eine Verbesserung der problematischen Verkehrssituation im Dorf zu bewir-

Sonntag, 25.03.2012 10.45 Sonntagskonzert der Musikkapelle Girlan im Vereinshaus. Eintritt frei Dienstag, 27.03.2012 09.00 Der Kalterer Höhenweg - Wanderung mit herrlicher Aussicht aufs Überetsch und die Dolomiten Anmeldung: Tourismusbüro, Tel. 0473 923 314 Donnerstag, 29.03.2012 10.00 Apfel - Lehrgang mit einem erfahrenen Obstbauern mit abschließender Verkostung. Anmeldung: Tourismusverein, Tel. 0473 923 314 Sonntag, 01.04.2012 10.45 Sonntagskonzert der Musikkapelle Branzoll im Vereinshaus. Eintritt frei Montag, 02.04.2012 20.30 Tiroler Kulturfrühling Konzert der Gruppe „Herbert Pixner Projekt“ Kartenvorverkauf im Tourismusverein, Tel. 0473 923 314 Dienstag, 03.04.2012 09.00 Wanderung zum nahen Tisner Mittelgebirge Anmeldung: Tourismusverein, Tel. 0473 923 314 Dienstag, 03.04.2012 20.00 Tiroler Kulturfrühling Konzert der Gruppe „Die Hoamstanzer“. im Café Restaurant Patriarch. Kulinarisches Thema: Trouler Gröstlen. Eintritt frei Donnerstag, 05.04.2012 09.30 - 12.00 Kinderprogramm. 14.00 - 17.00 Anmeldung: Tourismusverein. Kleiner Unkostenbeitrag. Donnerstag, 05.04.2012 14.30 Weinbergseminar. mit abschließender Weinverkostung. Anmeldung: Tourismusverein, Tel. 0473 923 314 Freitag, 06.04.2012 09.30 - 12.00 Kinderprogramm 14.00 - 17.00 Anmeldung: Tourismusverein. Kleiner Unkostenbeitrag. Freitag, 06.04.2012 10.00 „Unbekanntes“ Dorf Tirol – Dorfführung zu einer verschwiegenen Sehenswürdigkeit mit abschließender Einkehrmöglichkeit. Anmeldung: Tourismusverein, Tel. 0473 923 314 Samstag, 07.04.2012 09.30 - 12.00 Osterhasensuche für die Kinder Anmeldung: Tourismusverein. Kleiner Unkostenbeitrag.

ken. Die Junge Generation ist davon überzeugt, dass das von Ing. Fischer ausgearbeitete und bereits im Bauleitplan eingetragene Umfahrungsprojekt auf Dauer die beste Lösung ist, da es keine wirklichen Alternativen gibt, welche zur Verbesserung der Sicherheit, des Verkehrsflusses und der Beseitigung des starken Verkehrslärmes beitragen. Die Junge Generation schließt sich dem inzwischen großen Kreis von Bürgern, Interessenvertretern und Poli-

tikern an, welche geschlossen hinter diesem Projekt stehen und starke Unterstützung von diversen Verbänden im Burggrafenamt und dem Vinschgau erhalten. „Der Ortsjugendausschuss von Algund ist deshalb zuversichtlich, dass Landesrat Mussner eine Lösung wählen wird, welche im ersten Moment zwar etwas teurer erscheinen mag, doch im Endeffekt für den Raum Burggrafenamt nachhaltiger und günstiger ist“, so Stefanie Fister abschließend. 23. März 2012 | 06

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Gesundheit

Ambulanz für dermatologische Diagnostik in Martinsbrunn

Der Dermatologe Relja Stankovic bei der Behandlung Die Hautkrankheiten nehmen weltweit in besorgniserregendem Maße zu. Umweltfaktoren, unvernünftige Ernährung, übermäßiges Sonnenbaden und vor allem eine steigende Anzahl von verschiedenen Allergien setzen unserer Haut zu und lassen sie frühzeitig fahl und gealtert erscheinen. Zudem werden Irritationen und Erkrankungen der Haut meist spät oder gar nicht erkannt. Oft werden kleine Merkmale der Hautveränderungen als unbedeutend abgetan und der Gang zu einem Fachmann erfolgt erst, wenn es für eine Behandlung bereits zu spät ist. Die Privatklinik Martinsbrunn hat auf diesen Umstand reagiert und sein Ärzteteam um einen erfahrenen und anerkannten Dermatologen erweitert. Ab April 2012 eröffnet Martinsbrunn die neue Ambulanz für Dermatologische Diagnostik & Behandlung. Für dermatologische Untersuchungen und Beratung steht der Hautspezialist Relja Stankovic zur Verfügung. Tumorvorsorge Bei der Tumorvorsorgeuntersuchung wird die gesamte Haut unter-

sucht, jede auch noch so kleine Hautveränderung wird geprüft. Bei verdächtigen Veränderungen besteht die Möglichkeit einer Probeexzision. Dabei wird ein kleines Stück der verdächtigen Hautstelle entnommen und an der Pathologischen Abteilung im KH Bozen mikroskopisch untersucht. Damit können Unklarheiten ausgeschlossen werden. Akne, Warzen, Geschwüre Das Ambulatorium für Dermatologie Martinsbrunn bietet aber andererseits auch eine breit gefächerte Untersuchungsstruktur für die gesamte Palette dermatologischer Erkrankungen. Verschiedene Untersuchungs- und Behandlungsmethoden auf dem neuesten Stand der Medizin bieten u.a. Hilfe und Linderung bei Akne und Warzen, bei diversen Ekzemen bis hin zu allergischen Hautreizungen und nicht zuletzt bei chronischen Geschwüren. Sonnenschäden Ein weiterer Kompetenzbereich dieser Ambulanz sind die medizinische Behandlung von Hautveränderungen, die auf Sonnenbestrahlung und Hautalterung zurückzuführen sind, wie z. B. Sonnenschaden der Haut, Altersflecken, Faltenbildung, erweiterte Kapillaren u.s.w. Kosmetische Behandlungen In einem nach dem neuesten Stand der Medizintechnik eingerichteten Ambulatorium werden die Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt. Dabei wird durch Relja Stankovic vor allem auch der ästhetische Aspekt der Haut berücksichtigt. Kleine Korrekturen bei Faltenbildungen, Hautalterungen und altersbedingten Veränderungen werden ambulant vorgenommen. Wir führten mit Relja Stankovic ein kurzes Gespräch: Mit welchen Beschwerden kommen Menschen zu Ihnen? Relja Stankovic: Die Hauptgründe

für dermatologische Visiten sind Kontrollen der Nävi (Muttermale), juckende Hautausschläge oder Pilzerkrankungen. Bei Kindern verschiebt sich das Häufigkeitsprofil etwas. Die Ursachen, warum Kinder den Hautarzt aufsuchen, sind Neurodermatitis, gefolgt von Warzen und Dellwarzen. Sehr häufig sind jedoch auch Anfragen bei ästhetischen Problemen. Wie erkennt man für sich selbst die Notwendigkeit, in eine Hautambulanz zu gehen? Relja Stankovic: Die Notwendigkeit, einen Hautarzt aufzusuchen, ist auf alle Fälle gegeben, wenn eine Veränderung bei einem Muttermal bemerkt wird. Bei dieser Veränderung kann es sich um eine Veränderung der Form, der Farbe oder der Größe handeln. Auch wenn sich eine neue Läsion bildet, die z.B. wie ein Pickel aussieht und länger als einen Monat besteht, ist es Zeit, zum Hautarzt zu gehen, da es sich um ein erstes Zeichen für Hautkrebs handeln könnte. Eine Untersuchung gibt Sicherheit und nimmt die oft bestehenden Ängste und Befürchtungen. Was raten Sie den Menschen, die gerne in die Sonne gehen? Relja Stankovic: Es ist sehr wichtig, Sonnenbrände im Kindesalter zu vermeiden. Da sich die einzelnen Sonnenschäden im Laufe des Lebens summieren, ist es wichtig, ganz konsequent regelmäßig Sonnenschutzcremen zu verwenden. Dies gilt nicht nur beim expliziten Sonnenbaden, sondern auch bei Spaziergängen, bei der Gartenarbeit, beim Schifahren, Wandern…! Meine Erfahrung zeigt, dass dies leider oft unterschätzt wird. Sehr

wichtig ist es, die gesamte der Sonne exponierte Haut zu schützen, z.B. auch die Ohren, die meist ungeschützt bleiben. Können Sie auch Hilfe bei natürlicher Hautalterung und Faltenbildung anbieten? Relja Stankovic: Ja sicher. Für mich ist es jedoch sehr wichtig, mit verschiedenen Anwendungen und Behandlungen den natürlichen Aspekt der Haut zu erhalten und Eingriffe zu vermeiden, die zu einem künstlichen Aussehen führen. Nur eine natürlich gepflegte und aussehende Haut ist eine schöne Haut und kann das Liebenswerte eines Menschen widerspiegeln. Eine persönliche Frage: Warum haben Sie gerade die Privatklinik Martinsbrunn ausgewählt, um eine Hautambulanz aufzubauen? Relja Stankovic: Meine Erfahrungen in Südtirol zeigen, dass im Bereich der Dermatologie ein beachtlicher Bedarf an ärztlicher Betreuung besteht. Andererseits fühle ich mich an dieser sehr individuell auf die Bedürfnisse des ganzen Menschen ausgerichteten Klinik sehr wohl. Ich denke, wir Ärzte sollten die Patienten immer in ihrer gesamten Komplexität betrachten und zu behandeln versuchen. In der Privatklinik Martinsbrunn begegnet mir und den Patienten viel Herzlichkeit und menschliches Verständnis. Zudem wurde mir alles zur Verfügung gestellt, um Beratung und Behandlung auf dem neuesten Stand der Medizin zu bieten. Was will man als Arzt mehr? Danke für das nette Gespräch und viel Erfolg! fdIv: Richard J. Sigmund

Infos & Anmeldung: Privatklinik Martinsbrunn - Ambulatorium für Dermatologie Tel.: 0473 447 755 www.martinsbrunn.it – dermatologie@martinsbrunn.it

Der Meraner Stadtanzeiger ist jetzt bei folgenden Zeitungshändlern erhältlich: Meran Stadt: • Barbacovi Evelina Leonardo-da-Vinci-Straße 8 (Postgasse 8) • Heidenberger Alexander Rennweg 30 - neben Blauem Schiff - gegenüber von Globus • Ellmenreich Joachim Pfitscher Lauben 361

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Obermais: • Trafik Giugno Valentinotti Chiara - Bar im Krankenhaus - Bar in der Reha

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23. März 2012 | 06

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Interessierte Zeitungshändler, welche den Meraner Stadtanzeiger verkaufen wollen, brauchen uns nur anzurufen: Tel. 0473 234 505 oder 333 4545 775


Veranstaltungen Selbsthilfegruppe Colitis Ulcerosa In Südtirol leiden über 1.000 Menschen an einer chronisch entzündlichen Darmkrankheit. Die Symptome sind Blutverlust, Präsidentin Bauchkrämpfe, ErInge Pircher brechen, Schmerzen und massiver Gewichtsverlust. Daneben können noch Gelenkbeschwerden, Leberund Nierenprobleme, Hautrötungen und Knoten auftreten. Vor 10 Jahren erschien in einer Tageszeitung ein kurzer Artikel, in dem eine 19-jährige Frau Menschen suchte, die - so wie sie selbst - an Colitis Ulcerosa erkrankt waren. Es meldeten sich 15 Personen, unter

anderem auch Morbus-Crohn-Patienten. Gemeinsam gründeten sie eine Selbsthilfegruppe. Daraus ist schließlich der Verein „Freunde Amici“ entstanden, der nun auf sein 10-jähriges Bestehen zurückschauen kann. „Mittlerweile zählt der Verein 90 Mitglieder“, sagt Vereinspräsidentin Inge Pircher. Das 10-jährige Bestehen des Vereins wurde am 21. März in Lana gefeiert. Dort erhielten Interessierte Informationen über die Krankheiten. Thomas Buratti, Oberarzt der inneren Medizin im Krankenhaus Meran, referierte über „Chronisch entzündliche Darmerkrankungen und die Vorsorge gegen Dickdarmtumor.“

Apothekendienst in Meran www.meraner.eu/apothekenkalender_meran.php

23.03.12 24.03.12 25.03.12 26.03.12 27.03.12 28.03.12 29.03.12 30.03.12 31.03.12 01.04.12 02.04.12 03.04.12 04.04.12 05.04.12 06.04.12 07.04.12 08.04.12

Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So

Salus Apotheke Drusus Apotheke Bayerische Hof Apotheke St. Damian Apotheke St. Georg Apotheke Central Apotheke Madonna Apotheke Untermaiser Apotheke Salus Apotheke Drusus Apotheke Bayerische Hof Apotheke St. Damian Apotheke St. Georg Apotheke Central Apotheke Drusus Apotheke Untermaiser Apotheke Salus Apotheke

Piavestraße 36A Rennweg 58 Lauben 76 A.-Hofer-Str. 24 Dantestraße 10 Mühlgraben 6 Freiheitsstr. 123 Romstraße 118 Piavestraße 36A Rennweg 58 Lauben 76 A.-Hofer-Str. 24 Dantestraße 10 Mühlgraben 6 Rennweg 58 Romstraße 118 Piavestraße 36A

0473 236 606 0473 236 357 0473 231 155 0473 447 545 0473 237 677 0473 236 826 0473 449 552 0473 236 144 0473 236 606 0473 236 357 0473 231 155 0473 447 545 0473 237 677 0473 236 826 0473 236 357 0473 236 144 0473 236 606

in Algund Fr-So 23.03.-25.03. • Fr 15-20, Sa 11-20, So 10-18 Uhr Thalguterhaus Algund Messe Energetika Die Themenschwerpunkte der Ausstellung reichen von Natur, Gesundheit und Alternativ-Therapien über die Kunst und Musik bis hin zu Feng Shui. Auskunft: 0473 220 442 oder www.thalguterhaus.it Dienstag, 27.03. • 18.00-21.00 Uhr Küche Thalguterhaus Kochkurs: Hefegebäck für die Osterzeit In diesem Kurs geht es um die Herstellung des traditionellen Hefeteiges. Anmeldung: Urania Meran, Tel. 0473 230 219, Mail: info@urania-meran.it Mittwoch, 28.03. • 20.00 Uhr Bürgersaal Thalguterhaus Film: „Wo die Zuckerlen auf den Bäumen wachsen - Tiroler im Urwald“ Dokumentarfilm über „Dreizehnlinden“ in Brasilien, der neuen Heimat der Tiroler Auswanderer, von und mit Luis Walter. Eintritt frei. Auskunft: Tel. 0473 220 442 oder www.thalguterhaus.it Sonntag, 01.04. • 20.00 Uhr Raiffeisensaal Thalguterhaus Frühjahrskonzert der Musikkapelle Partschins Zur Aufführung kommen Werke von Sepp Tanzer, Giuseppe Verdi, Antonin Dvorák, Ernst Mosch, Geert Sprick, Elmer Bernstein, Danny Elfman & Prince, Thijs Oud, Hiroki Takahashi. Eintritt frei. Sonntag, 08.04. • 20.30 Uhr Raiffeisensaal Thalguterhaus Osterkonzert der Musikkapelle Algund: Solisten im Rampenlicht Zur Aufführung kommen unter anderem Werke von Carl Maria von Weber, Nicolay Rimsky-Korsakov, Ennio Morricone und Stephen Bulla. Eintritt frei.

Apothekendienst umliegender Gemeinden Lana: Sa 24.03.12 Sinich: Sa 24.03.12 Tisens: Sa 31.03.12 Ultental: Sa 31.03.12 Algund: Sa 31.03.12 Lana: Sa 10.04.12 Tirol: Sa 10.04.12

Tribusplatz bis Fr 30.03.12 V.-Veneto-Platz bis Fr 30.03.12 Zentrum 98 bis Fr 06.04.12 St. Walburg bis Fr 06.04.12 Weingartnerstr. 52 bis Fr 06.04.12 Maria Hilf bis Fr 16.04.12 Hauptstraße 19b bis Fr 16.04.12

0473 565 111 8.00-12.30 15.00-19.00 Uhr 0473 244 924 8.30-12.30 15.30-19.30 Uhr 0473 927 084 8.00-12.30 15.00-18.30 Uhr 0473 795 377 8.30-12.30 15.30-18.30 Uhr 0473 448 700 8.30-12.30 15.30-19.00 Uhr 0473 561 305 8.00-12.30 15:00-19.00 Uhr 0473 923 725 8.15-12.15 Di/Do/Fr 15.30-19 Uhr

Osterkonzert der Musikkapelle Algund

Solisten im Rampenlicht

Ärztliche Feiertagsdienste Sprengel Meran 25.03.2012 Dr. Alberto Flisi

Tel. 0473 222 379 - 338 963 0739

Partschins-Algund-Tirol-Kuens-RiffianMarling-Schenna-Hafling-Vöran 25.03.2012 Dr. Waltraud Tscholl

Tel. 340 503 5097

Lana-Tisens-Tscherms-Burgstall-Gargazon Unsere lb. Frau i. Walde / St. Felix 24.03.2012 Dr. Christian Zanella Tel. 349 435 3177 25.03.2012 Dr. Christian Zanella Tel. 349 435 3177 31.03.2012 Dr. Paula Mair Tel. 0473 561 570 – 349 883 7901 01.04.2012 Dr. Paula Mair Tel. 0473 561 570 – 349 883 7901 Ultental - Laurein - Proveis 25.03.2012 Dr. Walter Bachmann Naturns-Plaus-Kastelbell-Schnals 25.03.2012 Dr. Sonja Trevisani

Tel. 0473 796 039 - 335 591 9966 Tel. 338 804 8235

Der nächste musikalische Höhepunkt im Jubiläumsjahr der Algunder Musikkapelle ist für den Ostersonntag (8. April) geplant: Immer wieder finden sich im Konzertprogramm der Algunder Musikkapelle Werke, bei denen Solisten aus den eigenen Reihen ihr Können unter Beweis stellen können. Mehrere solcher Solo-Werke bilden den Schwerpunkt des traditionellen Osterkonzerts am Ostersonntag, 8. April, um 20.30 Uhr im

Raiffeisensaal des Thalguterhauses. Zur Aufführung kommen unter anderem Werke von Carl Maria von Weber, Nicolay Rimsky-Korsakov, Ennio Morricone und Stephen Bulla. Laufend über das Programm im Jubiläumsjahr der Algunder Musikkapelle informieren kann man sich im Internet unter www.diealgunder.com oder in der FacebookGruppe www.facebook.com/ groups/diealgunder. 23. März 2012 | 06

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Gesundheit

Der neue Mobil-Notruf des Weißen Kreuzes Der beste Begleiter für die eigene Sicherheit Die meisten Menschen wünschen sich, bei einer plötzlichen Gefährdung oder in Notfällen auf Knopfdruck gut geortet zu werden und daher leicht auffindbar zu sein. Das ist nun auch in Außenbereichen, im Garten, auf der Obstwiese, beim Wandern und bei gesundheitlichen oder körperlichen Einschränkungen möglich. Es handelt sich um die neue WeißKreuz-Dienstleistung, die den erfolgreichen Hausnotruf des Weißen Kreuzes ergänzt. Mit dem MobilNotruf sind nun die Alarmauslösung über das GSM-Handynetz und die Ortung der Notfallopfer über Satellit möglich. Während der Hausnotruf ausschließlich die Wohnung des Kunden abdeckt, erreichen die Signale des Mobil-Notrufs die Einsatzzentrale des Weißen Kreuzes von überallher.

Der Mobil-Notruf ist daher besonders interessant für alle jene, die gerne unterwegs sind und sich auch außerhalb ihrer eigenen vier Wände sicher fühlen wollen, so zum Beispiel für folgende Personengruppen: Wanderer, Landwirte, Förster, Jäger, Sportler, Handwerker in gefährlichen Situationen, Touristen, Personen, die sich ihres Standortes nicht bewusst sind. Wie funktioniert der Mobil-Notruf? Sobald man Hilfe braucht, drückt man die rote Taste auf dem kleinen Mobil-Notruf-Gerät und man wird automatisch mit der Einsatzzentrale des Weißen Kreuzes verbunden, die rund um die Uhr besetzt ist. Im Gegensatz zum HausnotrufDienst erfolgt im Fall, dass man nicht antworten kann, die Ortung per Satellit, das heißt punktgenau.

Dadurch ist es möglich, dass es keine Verzögerung der Hilfeleistung gibt, weil eine Suchaktion nicht mehr nötig sein wird. Die einmalige Anmeldegebühr für diesen neuen Dienst kostet 50 Euro, die Monatsgebühr 38 Euro. Diese Gebühr beinhaltet: - sofortige Hilfeleistung mit professionellem Personal bei Alarmierung, - Bereitschaft rund um die Uhr - Gerätewartung und Instandhaltung - Benachrichtigung der Angehörigen und Bezugspersonen im Notfall - Schlüsseldienst (sichere Hinterlegung Ihres Wohnungsschlüssels, sodass die Rettungskräfte Sie im Notfall noch schneller im Haus erreichen können).

Abteilung MOBIL-NOTRUF Lorenz-Böhler-Str. 3, 39100 Bozen Tel. 0471 444 327 (Bürozeiten) Fax 0471 444 338 hausnotruf@wk-cb.bz.it; www.wk-cb.bz.it

Mondkalender vom 23.03. bis 05.04.2012 Freitag, 23. März

B a

Zunehmender Mond im Tierkreis Widder Element: Feuer; Wärme-, Frucht- und Eiweißtag

Eiweißnahrung wie Fleisch, Fisch und Milchprodukte begünstigt Muskelaufbau und stärkt Körper und Geist; Sauna bringt Entspannung; Kopfschmerzgeplagte sollten Anstrengungen vermeiden, entspannen Sie sich lieber; wenn es der Boden und die Temperatur erlauben, kann jetzt schon Fruchtgemüse gepflanzt werden. Samstag, 24. März

B a

Zunehmender Mond im Tierkreis Widder Element: Feuer; Wärme-, Frucht- und Eiweißtag

Körper nimmt aufbauende, kräftigende und heilende Stoffe sehr gut auf; ein entspannendes Bad weckt zärtliche Gefühle und Wünsche; mit Gartenarbeit beginnen, Wurzelgemüse säen oder setzen; Sträucher und Hecken pflanzen; Umtopfen im Frühjahr bei zunehmendem Mond, im Herbst bei abnehmendem. Sonntag, 25. März

B b

(Beginn der Sommerzeit) Zunehmender Mond im Tierkreis Stier Element: Erde; Wurzel-, Kälte- und Salztag

Salze werden vom Körper besonders gut aufgenommen; ausreichend Vitamine und Mineralien zu sich nehmen; essen Sie viel Obst und Gemüse; Kältetage eignen sich gut zum Umtopfen von Zimmerpflanzen; eingewachsene Nägel behandeln. Montag, 26. März

B b

Zunehmender Mond im Tierkreis Stier Element: Erde; Wurzel-, Kälte- und Salztag

Suchen Sie Erholung nach Phasen körperlicher oder geistiger Arbeit; lassen Sie sich nicht zum Schlemmen verführen, was Sie jetzt zulegen, bleibt auf den Hüften, da Kalorien leichter ansetzen; blühende Kräuter säen oder setzen. Dienstag, 27. März

B b

Zunehmender Mond im Tierkreis Stier Element: Erde; Wurzel-, Kälte- und Salztag

Bekennen Sie sich zu Ihren Gefühlen; überwinden Sie Ihre Schüchternheit und beginnen Sie

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etwas Neues; Zimmerpflanzen umtopfen, da gute Wurzelbildung; Rosen in gelockerte Erde setzen. Mittwoch, 28. März

B c

Zunehmender Mond im Tierkreis Zwillinge Element: Luft; Blüte-, Licht- und Fetttag

Meiden Sie fettes Essen, denn es setzt besonders gut an; Muskelaufbau und Stärkung des Körpers; besonders günstig wirken Massagen, Gymnastik und Lockerungen; Lichttage sollten zum ausgiebigen Lüften genutzt werden; Küchen- und Heilkräuter säen; Teig lässt sich besser verarbeiten und das Gebackene bleibt länger frisch. Donnerstag, 29. März

B c

Zunehmender Mond im Tierkreis Zwillinge Element: Luft; Licht-, Blüte- und Fetttag

Sie haben Lust, sich mit anderen Menschen auszutauschen; besonderes Augenmerk auf Schultern, Arme und Hände legen; Blumen gießen; Blattgemüse aussäen oder pflanzen; Wäschetag einlegen. Freitag, 30. März

B d

Zunehmender Mond im Tierkreis Krebs Element: Wasser; Blatt-, Wasser- und Kohlenhydratetag

Körperpflege betreiben, wie Entspannungsbäder und beruhigende Massagen; gönnen Sie sich Pausen, um Kraft für Neues zu schöpfen; Waschtag einlegen; Reinigungsarbeiten mit Wasser gelingen besser; Pflanzen gießen. Samstag, 31. März

B d

Zunehmender Mond im Tierkreis Krebs Element: Wasser; Blatt-, Wasser- und Kohlenhydratetag

Ausdauer- und Fitnesstraining; Saunagang oder Dampfbad sind besonders wohltuend und stärken die Abwehrkräfte; Pflanzen gießen. Sonntag, 1. April

B e

Zunehmender Mond im Tierkreis Löwe Element Feuer; Frucht-, Wärme- und Eiweißtag

Ausreichend Flüssigkeit aufnehmen; optimaler

Tag zum Haareschneiden, wenn sie dichter und schneller nachwachsen sollen; Muskelaufbau und Stärkung des Körpers gelingen besonders gut; ausgiebig lüften; setzen Sie heute in die Tat um, was Sie sich schon lange erträumen. Montag, 2. April

B e

Zunehmender Mond im Tierkreis Löwe Element Feuer; Frucht-, Wärme- und Eiweißtag

Optimaler Tag zum Haareschneiden; Fuß- und Fingernägel pflegen; achten Sie besonders auf Herz, Kreislauf und Blutdruck. Dienstag, 3. April

B e

Zunehmender Mond im Tierkreis Löwe Element: Feuer; Wärme-, Frucht- und Eiweißtag

Reise planen; verwöhnen Sie einen lieben Menschen; Umtopfen von Zimmerpflanzen; Haare schneiden. Mittwoch, 4. April

B f

Zunehmender Mond im Zeichen Jungfrau Element: Erde; Wurzel-, Kälte- und Salztag

Jungfrautage stehen für Aufbauen, Stärken und Regenerieren; nehmen Sie ausreichend Vitamine und Mineralien zu sich; essen Sie viel Obst und Gemüse; achten Sie besonders auf die Verdauung. Donnerstag, 5. April

B f

Zunehmender Mond im Zeichen Jungfrau Element: Erde; Wurzel-, Kälte- und Salztag

Geldangelegenheiten regeln; planen Sie das Wochenende mit Freunden; Dauerwellen heute gelegt halten länger; Zimmer-, Balkon- und Kübelpflanzen umtopfen. Lieber Leserinnen und Leser! Wir präsentieren Ihnen wieder einen Mondkalender, welchen wir aus verschiedenen Quellen zusammengetragen haben. Da nicht jeder Mensch die gleichen Kräfte spürt, schreiben Sie uns bitte Ihre Erfahrungen und Empfindungen zu unseren gewissenhaft recherchierten Angaben.


Veranstaltungen

Meran aktuell

in Meran und Umgebung Bike Trends Die ersten Radtage in Algund Ausstellungen Am Samstag, 14. und Sonntag, 15. April steht Algund ganz im Zeichen des Fahrrades, wenn die ersten Radtage Algunds, die Bike Trends ihre Tore öffnet. Ein Wochenende lang wird sich alles um Elektrobikes, Mountainbiking und Radfahren im Allgemeinen drehen. Aussteller aus Südtirol, Italien und dem Ausland werden ihre Produkte und die Trends der Fahrradwelt vorstellen: Mountainbikes, Kinderbikes, Elektrobikes, Stadträder, Ausrüstung und Ausstattung. Informationen gibt es zu den Themen Fahrsicherheit, Ernährung, lohnende Radrouten und Radveranstaltungen. Auch ein reiches Rahmenprogramm erwartet Sie: So können Sie verschiedene Mountainbikes und andere Räder Probe fahren, bei einer Spritztour Elektrobikes ausprobieren und feststellen ,dass das nicht nur für ältere Menschen ein geeignetes Fortbewegungsmittel ist.

Sie können ein gebrauchtes Fahrrad kaufen oder Ihr altes Fahrrad verkaufen oder gegen ein neues eintauschen. Sie lernen, wie Sie auch ohne fremde Hilfe einen Platten flicken. Oder lassen Sie Ihr Fahrrad beim Sicherheitscheck auf Herz und Nieren prüfen: Entspricht es der geltenden Straßenverkehrsordnung? Am Samstagabend erwarten Sie Eindrücke von einer Fahrradreise auf dem Jakobsweg. Ihre Kinder können auf einem Testparcours ihre Geschicklichkeit auf dem Fahrrad unter Beweis stellen. Auch für Ihr leibliches Wohl und eine musikalische Unterhaltung ist auf der Bike Trends Algund bestens gesorgt, denn schauen, staunen und probieren macht hungrig. Öffnungszeiten: Samstag von 10.00 bis 18.00 Uhr, Sonntag von 11.00 bis 17.00 Uhr Ort: Festplatz Algund - bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Thalguterhaus in Algund statt.

Frag-würdig Nachgedacht und mitgemacht! Viele unterschiedliche Schriften umfasst das Alte Testament. Drei von diesen Schriften tragen den Namen einer Frau. Von den vier hier aufgeführten Büchern gehört also eines nicht zum biblischen Schrifttum. Welches ist es? A: das Buch Ruth B: das Buch Mirjam C: das Buch Judith D: das Buch Esther Die Lösung kann am Samstag, dem 24. März, ab 8 Uhr eingesandt werden, entweder per Fax 0473 234 505 oder per E-Mail: redaktion@meraner.eu oder per SMS: 333 4545 775.

Die Lösung des Rätsels vom 9. März lautet: C. Muslime sind verpflichtet, einmal im Leben nach Mekka zu pilgern.

Bitte nicht vergessen, den Namen und die vollständige Anschrift anzugeben! Wer die richtige Lösung schickt, erhält ein Jahresabonnement des Meraner Stadtanzeigers.

Donnerstag Ruhetag Ideal für Gruppen

Großer Parkplatz Sonnenterrasse Typische Südtiroler Gerichte Ganzjährig ab 13.00 Uhr geöffnet

St. Pankraz / Ulten Eschenlohe 2 • Tel. 0473 787 190

11.02.-06.05.2012 • Di-So 10.00-18.00 Kunst Meran Architekturausstellung: Neue Architektur in Südtirol 2006-2012 Im Zentrum dieser Architekturausstellung steht eine Auswahl von Bauten verschiedener Intentionen vom Museum bis zum Fernheizwerk, vom Einfamilienhaus bis zur Steinschlagschutzgalerie. Kurator: Flavio Albanese. Auskunft: Kunst Meran, Laubengasse 163, Tel. 0473 212643, www.kunstmeranoarte.org 02.03.-30.06. • Mo-Fr 10.00-17.00 • Sa 10.00-12.30 Frauenmuseum Meran Sonderausstellung: Frauen und Geld in Geschichte und Gegenwart Auskunft: Frauenmuseum, Meinhardstraße 2, Tel. 0473 231 216, www.museia.it 10.03.-25.03. • Sa-So 9.00-19.00 Ausstellung im KiMM Bibelexpedition: Bibel entdecken mit allen Sinnen in den Jugendräumen im Untergeschoss. Auskunft: Tel. 0473 237783 14.03.-17.06. • Di-So 10.00-17.00 Schloss Tirol Sonderausstellung: Fritz von Herzmanovsky Orlando Das bildnerische Werk Fritz von Herzmanovsky-Orlandos wird in einer umfangreichen Sonderausstellung vorgestellt. Auskunft: Schloss Tirol, Tel. 0473 220 221, www.schlosstirol.it 30.03.-01.04. • Fr-So 10.00-18.00 Ausstellung: Handbemalte Ostereier - Die Kunst am Ei im Schloss Kallmünz, Sandplatz 12, Meran. Eintritt frei. 01.04.-15.11. • Mo-So 9.00-19.00 Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff Sonderausstellung: Wurzel, Knolle & Co. Die Sonderausstellung verrät Erstaunliches und Kurioses über das unterirdische Pflanzenleben. Auskunft: Gärten von Schloss Trauttmansdorff, Tel. 0473 235 730, www.trauttmansdorff.it.

Veranstaltungen: Donnerstag, 22.03.2012 20-22.30 Impulsreferat und Diskussion: Die Liebe und das liebe Geld im Frauenmuseum. Eintritt frei. Auskunft: Frauenmuseum Meran, Meinhardstraße 2, Tel. 0473 231 216, www.museia.it Freitag, 23.03.2012 17-19 Landesfürstliche Burg zu Meran Führung durch die Burg mit Kunsthistorikerin und Fremdenführerin Gertrud Dangl. Anmeldung: Urania Meran, Tel. 0473 230 219, www.urania-meran.it Fr-So 23.-25.03.2012 Fr 15.00-20.00 Sa 11.00-20.00 So 10.00-18.00 Energetika – Gesundheitsmesse alternativ Messe, Vorträge und Workshops in Algund im Peter-Thalguter-Haus. Auskunft: TV Algund, Tel. 0473 448 600, www.algund.com oder www.energetika.de Freitag, 23.03.2012 20.00 Konzert: klaWIRfest im Pavillon des Fleurs. Eintritt frei. Auskunft: Musikschule Meran, Tel. 0473 442 525, www.musikschule.it Samstag, 24.03.2012 20.00 Frühjahrskonzert der Musikkapelle Tscherms im Raiffeisenhaus in Lana. Eintritt frei.

20.30 Konzert: Suono e parola – Non nominare in italienischer Sprache in der Heilig-Geist-Kirche, Romstraße 1, Meran. Eintritt frei. Auskunft: Tel. 0473 492 397 Sonntag, 25.03.2012 10.45 Sonntagskonzert der Musikkapelle Girlan in Dorf Tirol im Vereinshaus. Eintritt frei. 11-15 Winter Open Air an der Bergstation Meran 2000. Eintritt frei. Auskunft: Musikschule Meran, Tel. 0473 442 525, www.musikschule.it 17.30 Konzert: Suono e parola - Sprich den Namen nicht aus… in der evangelischen Christuskirche, Meran. Eintritt frei. Dienstag, 27.03.2012 10.00 Stadtführung in Meran Dauer: ca. 90-120 Min. Anmeldung erforderlich: Kurverwaltung Meran, Tel. 0473 272 000, www.meran.eu 20.00 Impulsreferat und Diskussion: Die Liebe und das liebe Geld im Frauenmuseum. Eintritt frei. Auskunft: Frauenmuseum Meran, Meinhardstraße 2, Tel. 0473 231 216, www.museia.it Mittwoch, 28.03.2012 20.30 Meraner Musikverein: Monteverdi Brass Ensemble – From Bach to Brodway im Stadttheater Meran. Eintritt frei. Auskunft: Meraner Musikverein, www.assmusicalemeranese

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Sport

Kampfkünstler Mitchi Mochizuki auf Besuch in Südtirol Auch heuer hielt sich Mitchi Mochizuki, einer der zurzeit stärksten Kampfkünstler Frankreichs, Sohn von Großmeister und Yoseikan Budo Begründer Hiroo Mochizuki und Enkel des legendären Minoru Mochizuki, eine Woche lang in Bruneck auf, wo er im dortigen Dojo abends jeweils ein bestimmtes Schwerpunktthema in hochklassiger Weise präsentierte. Am Lehrgang nahmen auch Budokas aus der Schweiz, der Slowakei und Frankreich teil, die wertvolle

Anregungen für ihre Tätigkeit in den jeweiligen Clubs mit nach Hause nahmen. Am Ende des Besuches gab es dann in der Großraumturnhalle der WFO Bruneck den großen Abschlusstag mit dem jungen Meister, der es wieder hervorragend verstand, die Schar der anwesenden Budokas mit seinem außergewöhnlichen Können sowie mit seiner sympathischen und unkomplizierten Art zu beeindrucken. Die Athleten und Trainer des SC Meran Sektion Yoseikan Budo mit Mitchi Mochizuki; von links: Rudi Bernard, Josef Götsch, Mitchi Mochizuki, Barbara Marcher, Christoph Hueber und Tobias Egger

Yoseikan Budo:

Meraner bei der diesjährigen Regionalmeisterschaft erfolgreich Die diesjährigen Wettkämpfe waren von der Sektion Yoseikan Budo des SSV Bruneck in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Landesverband organisiert worden. Highlight der Sportveranstaltung am 11. März waren die Wettkämpfe der Senioren, bei denen sich gleich mehrere Athleten mit internationalem Niveau gegenüberstanden und einander hochklassige Kämpfe lieferten. Auch in den anderen Kategorien gab es spannende, abwechslungsreiche und faire Kämpfe auf hohem Niveau, sodass das zahlreich erschienene Publikum voll auf seine Kosten kam. Die hervorragenden Leistungen und die hohe Teilnehmerzahl von über zweihundert Athleten stellten einmal mehr die ausgezeichnete Arbeit unter Beweis, die im Yoseikan Budo Verein Meran geleistet wird.

Die Athleten, die bereits bei den vorausgegangenen Turnieren bzw. Wettkämpfen Spitzenplatzierungen erreicht hatten, konnten auch bei der Regionalmeisterschaft ihre Topform bestätigen und die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen. Ergebnisse: 1 Regionalmeister: Hamza Benkdadmir, Regionalmeister, U18 Herren -64kg 2 Vizeregionalmeisterinnen Petra Thurner, Senioren Damen -54kg Julia Kessler, Senioren Damen -64kg 5 mal 3. Plätze Einzel – 1 mal 3. Platz Team Laura Ilmer, U12 Mädchen -33kg Irene Artioli, U18 Damen -64kg Tobis Egger, Senioren Herren -70kg Milan Gallina, U18 Herren -64kg Marvin Gallina, U15 Burschen -60kg Irene Artioli/ Tobias Egger, Senioren Team.

Kunstturnen:

Gesamttiroler Meisterschaft 2012 In der Turnhalle der Sportzone Süd in Brixen fand am 18. März ein Wettkampf zur Gesamttiroler Meisterschaft 2012 im Kunstturnen statt. Der SCM Turnen Raiffeisen Meran war krankheitsbedingt nur mit drei Turnern im Alter zwischen 14 und 20 Jahren angereist. Bei dieser Meisterschaft gilt es, Kürübungen an sieben Geräten zu turnen, und zwar: Boden, Barren, Reck, Ringe, Pauschenpferd, Sprung und Trampolin. Mit von der Partie waren in diesen Altersklassen Turner aus Brixen, Meran, Kitzbühl und Wattens. Am Ende schauten für den SCM Turnen Raiffeisen Meran zwei Siege und ein zweiter Platz heraus.

Von links: Philipp Ragazzi, Christian Scovazzo und Kovak Kulundzija Unsere Sieger: Unter 14: 1. Christian Scovazzo Unter 18: 1. Philipp Ragazzi Über 18: 2. Novak Kulundzija

Kooperation mit Raiffeisenkasse Meran – Die Meraner Bank unterstützt den SCM Die Raiffeisenkasse Meran bleibt mit dem Engagement für Meraner Vereine ihrer Linie treu. Dank finanzieller Hilfe durch die Meraner Bank kann Südtirols mitgliederstärkster und aktivster Sportverein

die sportlichen und gesellschaftlichen Events nunmehr besser organisieren. Mit der Anschaffung von Veranstaltungszelten geht für den Sportclub Meran ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Für die zahlreichen kleinen

und größeren Freiluftveranstaltungen sind die SCM-Organisatoren nunmehr vor Sonne und Regen besser geschützt, auch für viele Teilnehmer bedeutet dieser Service eine Qualitätssteigerung.

Mit Blick auf zahlreiche Veranstaltungen im heurigen Jubiläumsjahr stellt die Raika Meran damit ihre nachhaltige Unterstützung für kleine und große Sportler/-innen unter Beweis.

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23. März 2012 | 06

Direktor Josefkarl Warasin, SCM-Präsident Egon Tscholl und Marktbereichsleiter Paul Alber bei der Vertragsunterzeichnung am Sitz der Meraner Bank.


Veranstaltungen Meraner Turnerinnen für Rimini qualifiziert Meran, Brixen und Latsch zeigten an den vier Geräten bereits Leistungen auf hohem Niveau. Aufgrund ihrer Leistungen in der bisherigen Wettkampfsaison konnten sich alle Turnerinnen des SC Meran für die interregionale Meisterschaft am 14. und 15. April in Rimini qualifizieren.

Sofia Sginzo am Balken Am Samstag, dem 11. März fand in der Bozner Stadthalle der 2. Regional-Einzelwettkampf im Rahmen des italienischen Turnverbandes statt. Die jungen Turnerinnen aus Bozen,

die können was! Meran Tel. +39 0473 236 195 www.zorzi.oskar.it info@zorzi.oskar.it

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in Meran und Umgebung Donnerstag, 29.03.2012 12.30-14 Conversation Club: Deutsch und english Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich im Sprachcafè, in der Sprachenmediathek Meran, Sandplatz 10, Tel. 0473 252 264. Teilnahme kostenlos. Keine Anmeldung erforderlich. 18.00 Filmvorführung in Originalton (Englisch) in der Sprachenmediathek Meran, Sandplatz 10. Teilnahme kostenlos. Keine Anmeldung erforderlich. Auskunft: Tel. 0473 252 264 20.00 Theateraufführung: Volpone von Ben Jonson im Stadttheater Meran. Kartenvorverkauf: in allen Athesia Buchhandlungen und unter www.kulturinstitut.org. Auskunft: Südtiroler Kulturinstitut, Tel. 0471 313 800 Freitag, 30.03.2012 20-22 Vortrag und Diskussion: Sterntalerin – Ein Zugang zu Geld und Fülle für Frauen im Frauenmuseum. Eintritt frei. Auskunft: Frauenmuseum Meran, Tel. 0473 231 216, www.museia.it oder www.sterntalerin.net Samstag, 31.03.2012 20-23 Festkonzert 2012 der Bürgerkapelle Obermais im Kursaal Meran. Freiwillige Spende. Sonntag, 01.04.2012 8-20 1. Lananer 12-Stundenlauf am Rathausplatz in Lana. Auskunft: TV Lana, Tel. 0473 561 770, www.lana.info 10.30-12 Sonntagskonzert der Musikkapelle Gratsch im Kursaal von Meran. Eintritt frei. 17.00 Musik Meran: Johannes Passion – Johann Sebastian Bach in der Pfarrkirche Meran. Dirigent: Gerhard Schmid-Gaden. Kartenvormerkung ausschließlich mittels E-Mail: Auskunft@musikmeran.it. Auskunft: Musik Meran, Tel. 0473 211 612, www.musikmeran

19.30-22 Frühjahrskonzert im Kursaal Meran mit der Musikkapelle Burgstall. Eintritt frei. 20.00 Frühjahrskonzert in Algund der Musikkapelle Partschins im Thalguter Haus. Eintritt frei. Montag, 02.04.2012 18.00 Sprachlounge: Deutsch, italiano, english, español, francais, Russisch Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich im Sprachcafè, Cafè im Kunsthaus Meran, Sparkassenstraße 18 b. Teilnahme kostenlos. Keine Anmeldung erforderlich. 20.30 Konzert der Gruppe Herbert Pixner Projekt im Vereinshaus in Dorf Tirol. Anmeldung: TV Dorf Tirol, Tel. 0473 923 314, www.dorf-tirol.it Dienstag, 03.04.2012 10.00 Stadtführung in Meran Dauer: ca. 90-120 Min. Anmeldung erforderlich: Kurverwaltung Meran, Tel. 0473 272 000, www.meran.eu Mittwoch, 04.04.2012 19.00 Schauübung der FF Verdins & Livemusik auf dem Raiffeisenplatz in Schenna. Eintritt frei. Donnerstag, 05.04.2012 10.00 Stadtführung in Meran Dauer: ca. 90-120 Min. Anmeldung erforderlich: Kurverwaltung Meran, Tel. 0473 272 000, www.meran.eu 12.30-14 Conversation Club: Deutsch und english Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich im Sprachcafè, in der Sprachenmediathek Meran, Sandplatz 10, Tel. 0473 252 264. Teilnahme kostenlos. Keine Anmeldung erforderlich. Freitag, 06.04.2012 20.30 Musik zum Karfreitag in Schenna in der Pfarrkirche. Eintritt frei.

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Kinderseite

Blumen können nicht böse sein

Liebe Kinder,

Andrea schaute ihrer Mutter zu. Die Mutter war beim Blumengießen. Alle Blumen bekamen Wasser. In einem Beet war etwas Grünes, das winzig klein war. Das bekam nicht einen einzigen Tropfen. „Und was ist mit mir?“, fragte das winzig kleine Grüne. „Da sieh an!“, sagte die Mutter. „Dieses winzig kleine Unkraut! Frech ist es auch noch. Zupf es aus, Andrea!“ Da nahm Andrea das winzig kleine Grüne mit zwei Fingerspitzen und zupfte es aus. Aber die Wurzeln wollten nicht mit, sie blieben im Beet. Und nach drei Tagen kam aus den Wurzeln ein winzig kleines Grünes. Andrea sah es

nun ist der Frühling endgültig eingezogen. Überall blüht und treibt es. Am 1. April öffnen auch die Gärten von Schloss Trauttmansdorff ihre Tore. Dort kann man Blumen und Sträucher in ihrer großen Vielfalt bewundern. Heuer gibt es zudem eine Sonderausstellung über Wurzel, Knolle und Co., bei der ihr die Tricks der Pflanzen bestaunen könnt, mit denen sie tief verwurzelt überleben. Viele interessante Entdeckungen in der frühlingshaften Natur wünscht euch Margareth

Neues Rätsel

gleich. Aber der Mutter verriet sie nichts. Nach sechs Tagen war das winzig kleine Grüne nicht mehr winzig, es war schon klein. Andrea sagte der Mutter kein Wort. Da es regnete, war es nicht nötig zu gießen, und Mutter merkte nichts. Nach neun Tagen aber kam die Sonne durch die Wolken, und das kleine Grüne schlug ein goldenes Auge auf und sagte zu Andrea: „Lauf rasch zu Mutter, sie möchte bitte kommen!“ Gleich kam die Mutter und sagte laut: „Eine so schöne Blume hab` ich noch

Ich schaue aus dem Fenster. Es ist Frühling. Der Schnee ist weg. Es ist Frühling. Die Schneeglöckchen gucken aus der Erde. Ihre Glöckchen nicken im Wind. Es ist Frühling. Schon kommen die Bienen, um sie zu besuchen. Thomas Vucemillo, 5. Kl., Meran

1) Wer trägt Haare: a) die Blumenzwiebeln im Frühjahr b) junge Wurzeln c) die Knollen 2) Was gibt es nicht? a) Erdmandeln b) Wasserkastanien c) Luftkartoffeln d) Fingerwurz e) Käsewurzel f) Schinkenwurzel

Frühlingsknotenblumen oder Märzenbecher

Wenn du das Rätsel gelöst hast, komme am Dienstag, dem 27. März, um 18.30 Uhr ins Büro in der Romstraße 65. Eine Familien-Eintrittskarte für die Gärten von Schloss Trauttmansdorff und kleine Geschenke warten auf dich.

Kleine Katzen sind so drollig und so wollig und so mollig, dass man sie am liebsten küsst. Aber auch die kleinen Katzen haben Tatzen, welche kratzen. Also Vorsicht! Dass ihr`s wisst!

Katzen kratzen

Scherzfragen t von Ast zu Ast? Was ist weiß und spring

hthe Tarzan im Nac

md

Es ist rot und hat zwei schwarze Streifen. Was ist das?

Tomate mit Hosenträgern

Lösung des Rätsels aus Heft 5 vom 9. März Mit den Reimen sind folgende Begriffe gemeint: 1. Tisch 2. Zelt 3. Nase

Kleine Katzen wollen tollen und die Wollknäuel rollen. Das sieht sehr vergnüglich aus. Doch die kleinen Katzen wollen bei dem Tollen und dem Rollen fangen lernen eine Maus. Kleine Katzen sind so niedlich und so friedlich und gemütlich. Aber schaut sie richtig an: Jedes Sätzchen mit den Tätzchen hilft, dass aus dem süßen Kätzchen bald ein Raubtier werden kann. James Krüss

Der Scherenschnitt Eine Schere hat mitten in das Papier hineingeschnitten. Erst gerade, dann krumm, dann so herum. Jetzt hier um die Ecke, dann dort im Bogen, so ist sie ihres Weges gezogen. So hat sie ihren Weg genommen. Und was ist dabei herausgekommen? Ja, was war das Ende vom ganzen Spiel? Das Fräulein Heidi im Profil.

Die Gewinner: Von links: Lea Pircher, Johannes Kaufmann und Peter Kaufmann

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fotos mb

Frühling

Versuche, folgende Fragen zu beantworten. Nur jeweils eine Antwort ist richtig.

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nie gesehen!“ Und sagte leise zur Blume: „Bist du mir böse, weil ich dich für – du weißt schon was hielt?“ Andrea hatte alles gehört und sagte zur Mutter: „Blumen können doch gar nicht böse sein!“ Hans Baumann

Lach mit!

Im Linienbus: Eine alte Dame zeigt dem Schaffner die Fahrkarte. „Das ist ja eine Kinderfahrkarte, meine Dame“, stellt der Schaffner fest. Sagt die Dame: „Da können Sie sehen, wie lange ich auf diesen Bus gewartet habe.

„Maxl“, schimpft der Lehrer, „du hast bei der Rechenarbeit zehn Fehler, und was mir besonders auffällt: es sind die gleichen, die auch dein Freund und Nachbar Thomas hat! Kannst du mir erklären, wie das möglich ist?“ Eine Weile drückt Maxl herum, dann stottert er: „Viel…, viel…, vielleicht, weil wir denselben Lehrer haben.“


Tiere

Hier liegt ein Mensch

Höchste Erregung

Solange ein Lawinenopfer noch atmet, kann ein ausgebildeter Lawinenhund es auch unter vielen Metern Schnee genau anzeigen. Denn der Atem steigt nach oben und mit ihm die Duftmoleküle, die die feine Hundenase auffängt. Um den Geruch punktgenau zu bestimmen, heben die Hunde immer wieder ihre Nase und sichern auch die Umgebung ab. Dann melden sie den Fund. Lawinenhunde leisten Schwerstarbeit, nicht nur körperlich, sondern auch psychisch. Nach etwa 20 Minuten müssen sie eine Pause haben, weil sie erschöpft sind. Dann kommt ein neuer Hund zum Einsatz. Auch der eifrigste Arbeitshund braucht Pausen und Freizeit, denn seine Arbeit fordert ihm viel Konzentration und Energie ab. Deshalb dürfen Blinden-, Zoll-, Schutz- und Wachhunde nach ihrem Dienst herumtoben wie jeder andere Hund auch. Sobald dem Hund das Arbeitsgeschirr angelegt wird, weiß er automatisch: Jetzt ist Schluss mit lustig! Für Dienst- und Gebrauchshunde sind die Ansprüche sehr hoch, und

Katzenpupillen sind verräterisch. Sieht man nur einen schmalen Schlitz und die Iris ist rundum deutlich zu sehen, ist es sonnig oder hell und die Katze ist entspannt. Je dunkler es wird und je aufgereg- Vorsicht, wenn Sie mit Ihrer Katze Beispiel, wenn ter eine Katze ist, spielen und sie mit einem Mal die sie in der Dämoder desto weiter öff- Pupillen weitet. Dann steht sie kurz merung net sie die Pu- vor einer „Explosion“, in deren Dunkelheit bespille, bis von der Folge einiges in der Wohnung zu ser sehen wollen. Iris nur mehr ein Bruch gehen kann und auch Ver- Oder bei starkem Stress, wie schmaler Rand letzungsgefahr für Sie besteht. etwa in einem zu sehen ist. Schreckgeweitete Augen kennen Zweikampf, nach einer Flucht oder wir auch beim Menschen. Ein plötz- einem Angriff. licher Schreck, Schock oder ein Beim Kätzchen nehmen die Augen in Schmerz lässt die Pupillen ganz der achten bis zehnten Lebenswoche groß werden. Bei Katzen ist das ge- ihre endgültige Farbe an, die zuerst nauso, sie weiten aber ihre Pupillen blaue Iris färbt sich um, und das Katauch aus anderen Gründen. Zum zenkind hat nun die volle Sehstärke.

Hassan, 5 Jahre nicht wenige erweisen sich als untauglich für den harten Dienst bei Zoll und Polizei. Solche Hunde werden mit etwa ein bis zwei Jahren an Privathaushalte abgegeben - sie sind zwar hervorragend ausgebildet, aber nicht einfach. Deshalb sollten nur sehr erfahrene Menschen diesen Tieren eine zweite Chance geben.

Schlauer Fuchs - Paarungszeit

Erinnern wir uns noch an das Spiel „Schau nicht um, schau nicht um, es geht der schlaue Fuchs herum“, oder an das Lied „Fuchs, du hast die Gans gestohlen, gib sie wieder her“. Ja, schlau ist er, der europäische Fuchs. In fast allen Großstädten ist er längst zu Hause, weiß, wann die Müllabfuhr kommt, und plündert vorher die Tonnen. Er kennt die Autos der Jäger und macht sich dünn, wenn er eines im Wald parken sieht. Und er wartet geduldig, bis ein Autobahnparkplatz sich leert, um dann die Essensreste der Menschen zu verzehren. Der Rotfuchs ist ein Allesfresser, der Jagd

auf Feldmäuse, Kaninchen und Tauben macht, aber auch Obst und Wurzeln frisst. Nachdem er im Wald auch wilde Himbeer- und Brombeersträucher plündert, sollte man Waldfrüchte waschen, denn er überträgt den gefährlichen Fuchsbandwurm. (Jedenfalls glaubte man früher daran, heute gelten Hunde als Überträger und früher konnte diese Bandwurmkrankheit tödlich enden. Heute muss man lebenslang Tabletten einnehmen, weil man die Parasiten nie mehr ganz los bekommt). Im Januar und Februar wird bei Füchsen für Nachwuchs gesorgt. Da die Fähe, so nennt man waidmännisch das weibliche Tier, nur zwei bis drei Tage im Jahr befruchtungsfähig ist, folgt ihr der Rüde auf Schritt und Tritt, um den günstigen Moment nicht zu verpassen. Da mehrere Begattungen die Aussicht auf Erfolg erhöhen, kann es sogar vorkommen, dass sich die Fähen mit mehreren Rüden paaren. Die Jungfüchse aus einem Wurf können also ohne Weiteres verschiedene Väter haben. Weil Füchse sich vor allem von Mäusen ernähren und daher nicht wie die Wölfe im Rudel jagen, hielt man sie lange für Einzelgänger. Englische Studíen in den 1970er-Jahren zeigten aber, dass sie durchaus in Familiengruppen leben.

Haushunde-Kurs vom 31.03. bis 22.04.2012 Wir lehren Mensch und Hund, wie man richtig miteinander umgeht. Hund und Besitzer werden individuell in die Grundkenntnisse des Gehorsams eingewiesen. Mit praktischen Übungen werden dem Hund Leinenführigkeit, Hör- und Sichtzeichen beigebracht. Samstag von 13.30-15.00 und Sonntag von 9-11 Uhr in Meran, Lazag. Ausbilderin und Kursleiterin: Lydia Pöhl, Hundestaffel Rotes Kreuz Anmeldung und Auskunft: Tel. 347 7788 205

Das Wüstenschiff - frostgeschützt Auf vielen Bildern, die die Heiligen der Steppe Zentralasiens, und da Drei Könige Caspar, Melchior und kann es in einigen Regionen bitterBalthasar zeigen, wie sie in Bethle- kalt werden. Diese Kamelart ist perhem dem Jesukind Gold, Weihrauch fekt angepasst und weder mit und Myrrhe als Geextremer Hitze noch schenke bringen, sieht Die Höcker sind ein reiner mit Eis und Schnee man Dromedare als Fettspeicher und geben hat sie ein Problem. Lastenträger. Das nur Auskunft darüber, ob Trampeltiere komkönnte stimmen. Die ein Kamel gut genährt ist. men tagelang ohne drei Weisen wanderten Wasser aus und wohl durch die Wüste, können dann innerund dort war das Dromedar vor halb von Minuten 100 Liter und zweitausend Jahren das sicherste mehr auf einmal trinken. Es entstand Transportmittel. Das Dromedar ge- die Legende, dass sie Wasser in ihren hört zur Familie der Kamele und hat Höckern speichern, das ist falsch. Sie nur einen Höcker. Das Trampeltier können so viel Wasser trinken, weil sieht ihm sehr ähnlich, hat aber zwei sie dieses im Magen speichern. Höcker. Während das Dromedar in Kamele sind extrem sparsam im Afrika am weitesten verbreitet war, Wasserverbrauch, sie können Kot leben wilde Trampeltiere auch heute und Urin hoch konzentrieren, filnoch in Asien. Kamele kommen tern Feuchtigkeit selbst aus der auch aus der Wüste, sie erfrieren im Atemluft, und sie können ihre KörWinter nicht. Speziell das zweihöck- pertemperatur erhöhen und darige Trampeltier stammt nämlich aus durch weniger schwitzen.

Seminar für Hundehalter Samstag, 24. März um 14.00 Uhr am Hundeplatz “Lazag” in Meran Die Zoologin und Ethologin von internationalem Ruf, Gudrun Feltmann aus Bayreuth, Erfolgsautorin vieler Bücher sowie eine der bedeutendsten zeitgenössischen Wissenschaftlerinnen der modernen Hundeliebhaberei wird folgende Themen behandeln:

“Beschäftigung des Hundes” “Leinenführigkeit” “Animals and people” freut sich, die Freunde und alle Hundeliebhaber zu diesem Seminar einzuladen, das auch ins Italienische übersetzt wird. 23. März 2012 | 06

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Pfarrnachrichten

Meran, Passeirer Gasse 3 info@stadtpfarre-meran.it www.stadtpfarre-meran.it

• Übertragungen im Sender Stadtradio Meran (Frequenzen 87,5 + 98,8) Gottesdienste am Samstag um 18.00 Uhr – am Sonntag um 9.00 Uhr und um 19.00 Uhr

Pfarre St. Nikolaus Meran Tel. 0473 230 174 Fax 0473 233 727

Meran, Speckbacherstr. 24 Büro: Mo, Mi, Fr 9 - 10 Uhr

Gottesdienste: Montag bis Freitag: Heilige Messe jeweils um 9.00 Uhr Samstag: Heilige Messe um 9.00 und um 18.00 Uhr Rosenkranz um 17.30 Uhr Sonntag: 8.00 Uhr / 9.00 Uhr / 11.00 Uhr und 19.00 Uhr Fr 23. März 19.00 Kreuzwegandacht Gestaltung: Pfarrgemeinderat St. Nikolaus + Quartett „Oberhuber“ So 25. März – Spendung der Hl. Firmung 9.00 Gottesdienst und Firmung mit Bischof Ivo Muser Musik. Gestaltung: Jugendchor Prisma und Jugendchor Mikado 11.15 Uhr: Heilige Messe Fr 30. März 19.00 Kreuzweg zur Kapelle am Segenbühel So 01. April – Palmsonntag 9.00 Palmweihe und Palmprozession Musik. Gestaltung: Stadtpfarrchor – Gesänge zur Liturgie des Palmsonntags + „Missa secunda“ von H. L. Hasler 11.00 Familiengottesdienst Gestaltung: Ministranten 19.00 keine Heilige Messe

Mitteilungen: • Feier der Hl. Firmung am Sonntag, 25. März Bischof Ivo Muser spendet um 9.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus 70 Firmlingen – davon 42 von der Pfarre Maria Himmelfahrt und 28 von der Pfarre St. Nikolaus – das Sakrament der Firmung. • Kreuzweg am Segenbühel Die Fastenzeit erinnert an den Kreuzweg Jesu, aber auch an den Kreuzweg, den Menschen heute gehen. Daran wird beim „Kreuzweg am Segenbühel“ am Freitag, 30. März gedacht. Treff- und Ausgangspunkt ist um 19.00 Uhr bei der „Stemmer Kurve“ (Erlach-Hof / Tirol). • Johannespassion in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus Am Palmsonntag, 1. April wird im Rahmen von „Musik Meran“ um 17.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus die „Johannespassion“ aufgeführt. • „Osterspuren“ – morgendliche Besinnung in der Karwoche Die kfb-Frauengruppe St. Nikolaus lädt am Karmittwoch, 4. April, um 6.30 Uhr alle (Jugendliche und Erwachsene) herzlich zur morgendlichen Besinnung zum Thema „Gib die Hoffnung nicht auf!“ in den Nikolaussaal, Oberer Pfarrplatz, ein. Anschließend gibt es ein gemeinsames Frühstück.

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Pfarre Maria Himmelfahrt Tel. 0473 447 639

Gottesdienste und Veranstaltungen: Sa 24. März 18.30 Vorabendmesse So 25. März 9.00 Pfarrgottesdienst 9.00 Firmung der Firmlinge Maria Himmelfahrt und St. Nikolaus in der Pfarrkirche St. Nikolaus 10.00–11.30 Pfarrstube und Pfarrbibliothek Di 27. März 14.30 Seniorenverein (Wanderung) Do 29. März 19.00 Film „Jakob“ im Pfarrsaal und Umtrunk Fr 30. März 7.00 Kreuzweg nach St. Peter Sa 31. März 15.00 Palmbesenbinden 10.00–20.00 Ostermarkt 18.30 Palmweihe und Einzug, Vorabendmesse mit Passionsspiel (Familienchor) So 01. April - Palmsonntag 9.00 Pfarrgottesdienst mit Passionsspiel (Familienchor) 10.00–11.30 Pfarrstube und Pfarrbibliothek 10.00–12.00 Ostermarkt 14.30 Kreuzweg nach St. Peter Di 03. April 14.30 Seniorenverein (Ostereierfärben) Mi 04. April 15.00–18.00 Osterbasteln mit den Kindern in der Pfarrstube Do 05. April – Gründonnerstag 17.00 Abendmahlfeier für Kinder (Kinderchor) 19.00 Abendmahlfeier für Erwachsene Fr 06. April – Karfreitag 17.00 Karfreitagsfeier für Kinder (Kinderchor) 19.00 Wortgottesdienst mit Kreuzverehrung für Erwachsene (Kirchenchor) An den Werktagen in der Fastenzeit: 17.45 Kreuzwegandacht 18.15 Eucharistiefeier

Mitteilungen: • Kreuzweg nach St. Peter Am Palmsonntag, dem 1. April findet der Kreuzweg nach St. Peter statt. Start ist um 14.30 Uhr bei der St.-Magdalena-Kirche in Gratsch. Für alle Personen, die den Fußweg nicht schaffen und mit dem Auto dorthin gebracht werden, wird ab 15.30 Uhr in der Kirche von St. Peter der Kreuzweg gebetet. • Die Bibel – Das Buch – Der Film

Die Geschichte Gottes mit den Menschen wurde mit hervorragenden Schauspielern verfilmt. Am Beispiel von großen Persönlichkeiten des Alten Testamentes wird im Pfarrzentrum Maria Himmelfahrt das Wirken Gottes in deren Leben gezeigt: Donnerstag, 29. März um 19.00 Uhr: Jakob Die Geschichte von Jakob ist eine packende Erzählung über den Urvater des israelischen Volkes und die Unvollkommenheit des Menschen. Sie handelt von Betrug und Täuschung, aber auch von Vergebung. Anschließend kleiner Umtrunk und Austausch in der Pfarrbar. • Der Familientreff der Pfarre Maria Himmelfahrt lädt ein: zum Osterbasteln mit den Kindern: Mittwoch, 4. April von 15 bis 18 Uhr in der Pfarrstube; zum Palmbesenbinden: Samstag, 31. März ab 15.00 Uhr; zum Ostermarkt: Samstag, 31. März 2012 von 10 bis 20 Uhr und Sonntag, 1. April von 10 bis 12 Uhr. Es werden allerlei Osterbasteleien sowie Kuchen und Gebäck angeboten.

Obermais, Cavourstr. 73 Büro: Mo, Di, Mi, Fr von 9-11 Uhr

Pfarre St. Georgen

Tel. und Fax 0473 236 447

Gottesdienste Mo, Di, Mi 08.30 Do 19.30 in der Kolpingkapelle Sa 18.00 WZ, 19.30 SZ Hl. Messe So 08.30, 10.00, 11.30 (ital.) hl. Messe In der Fastenzeit: Fr 06.30 Hl. Messe, die Abendmesse entfällt. Mo, Mi, und Fr: Kreuzweg um 17.30 Uhr So 25. März – 5. Fastensonntag 10.00 Hl. Messe, mitgestaltet von der Jungschar Fr 30. März 17.30 Kreuzwegandacht, mitgestaltet von der Jungschar Sa 31. März 19.30 1. Sonntagsgottesdienst, mitgestaltet vom Kindersingkreis So 01. April - Palmsonntag 8.30 Hl. Messe, mitgestaltet vom Kirchenchor, Palmweihe 10.00 Hl. Messe, mitgestaltet vom „Canticum novum“, Palmweihe und Palmprozession 11.30 Hl. Messe (ital.) Do 05. April - Gründonnerstag 20.30 Abendmahlfeier, mitgestaltet vom Kirchenchor, Fastenopfer Fr 06. April - Karfreitag 15.00 Kreuzwegandacht für die Kinder 17.00 Karfreitagsliturgie

• Eucharistische Anbetung jeden Freitag um 17.00 Uhr • Beichtgelegenheit am Samstag von 17.00 bis 17.45 WZ (18.30 bis 19.15 SZ) oder nach Vereinbarung, Tel. 0473 236 447 Pfarrbibliothek im Rebhof Mo, Mi, Fr von 15 bis 17 Uhr Untermais, Romstraße 135 Büro: Mo, Mi, Fr von 8-11 Uhr

Pfarre St. Vigil Untermais Tel. 0473 237 629

Bibliothek St. Bernhard Öffnungszeiten: Sonntag: 10.45 - 11.45 Uhr Dienstag: 17 - 18 Uhr Mittwoch: 15 - 17 Uhr Donnerstag: 17 - 18 Uhr Gottesdienste: Montag, Dienstag 7.00 Uhr Mittwoch 18.00 Uhr Do, Fr, Sa 7.00 Uhr Vorabendmesse 18.00 Uhr Sonn- und Feiertage 7.30 und 10.00 Uhr In der Fastenzeit: So, Mo, Di, Do, Fr 18.00 Kreuzwegandacht Mi 6.45 Morgenlob in der MariaTrost-Kirche So 01. April – Palmsonntag 9.45 Palmweihe im Urnenfriedhof und Einzug zur Kirche Nach dem Gottesdienst Ostereierflugaktion, Kaffee/Kuchen und Flohmarkt Do 05. April – Gründonnerstag 20.00 Abendmahlfeier Fr 06. April – Karfreitag 15.00 Feier vom Leben und Sterben Jesu 20.00 Besinnungsandacht 21.00 Gebetsnacht der Katholischen Jugend im Kimm

Meran, Romstraße 1 Büro: Mo bis Fr 10 - 12 Uhr

Pfarre Heilig Geist Tel. 0473 230 081

Gottesdienste in ital. Sprache: Montag bis Freitag: Heilige Messe jeweils um 8.30 Samstag 18.30 Vorabendmesse Sonntag 9.30 / 11.00 Hl. Messe

Mitteilungen: • Gebet um geistliche Berufe jeden Donnerstag von 10 bis 11 Uhr

Maria-Trost-Kirche

Meran, Romstraße

Mo-Fr 8.00 Hl. Messe (ital)


Pfarrnachrichten

Burgstall, Kirchweg 14 gschnitzer.josef@gmail.com Büro: Do 17.00 – 18.15

Pfarrei zur Erhöhung des Hl. Kreuzes Tel. 0473 244 154 (Sinich) 0473 603 508

Freie Christliche Gemeinde Meran

Pfarre St. Justus Sinich

Tel. 334 169 6441 (Pastor)

Tel. 0473 244 154

Gottesdienste:

Gottesdienste:

Gottesdienst:

Samstag 17.30 Beichtgelegenheit 18.30 Hl. Messe Sonntag 8.30 Hl. Messe 9.45 Hl. Messe in italienischer Sprache

Samstag 18.00 Vorabendmesse in italienischer Sprache Sonntag 9.45 Hl. Messe 11.00 Hl. Messe in italienischer Sprache

Meran, Otto-Huber-Str. 8, am ersten Sonntag im Monat um 17 Uhr. Jeder ist herzlich willkommen!

In der Fastenzeit: Kreuzwegandacht jeden Freitag um 18.30 Uhr So 01. April – Palmsonntag 8.00 Palmweihe auf dem Schulhof, feierlicher Einzug mit anschließender Eucharistiefeier Do 05. April – Gründonnerstag 20.00 Feier des Hl. Abendmahles mit Fußwaschung Fr 06. April – Karfreitag 18.00 Feier des Leidens und Sterbens Jesu mit Start bei der Reithsiedlung Beichtgelegenheit: bei den Kapuzinern von Montag bis Freitag von 10 bis 11.30 Uhr und samstags von 15 bis 18 Uhr; in Burgstall eine Stunde vor der Vorabendmesse

Kreuzwegandacht: jeden Mittwoch um 19.30 Uhr in der alten Kirche So 01. April – Palmsonntag 9.45 Palmweihe in der alten Kirche und Einzug mit Palmbesen mit anschließender Eucharistiefeier Do 05. April – Gründonnerstag 18.00 Feier des letzten Abendmahles Fr 06. April – Karfreitag 19.30 Feier vom Leiden und Sterben Jesu mit Start St. Josefskirche Familienwallfahrt nach Riffian am Sonntag, dem 25. März, mit Start um 14 Uhr auf dem Kirchplatz Anbetungsstunde: jeden Dienstag von 8.30 bis 9.30 Uhr Beichtgelegenheit bei den Kapuzinern von Montag bis Freitag von 10.00 bis 11.30 Uhr

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Evangelische Gemeinde Meran Tel. 0473 492 395

Gottesdienste und Veranstaltungen: sonntags um 10 Uhr im Bürgersaal

Konzert mit der Band “Auftakt” am Sa., den 17. März um 20 Uhr im Bürgersaal Meran Motto: “Got a reason for singing again” Freiwillige Spenden Gäste-Gottesdienst: am Sonntag, dem 18. März um 10 Uhr mit der Band “Auftakt”, viel Musik und persönlichen Beiträgen. Thema: “Damit ich wieder singen kann... ein altes Lied und neue Hoffnung!” Jeder ist herzlich willkommen. Hinweis: Freitag, 23. März 2012 19.30 Uhr: Luther – der Kinofilm in der urania Meran Eintritt: Freiwillige Spende

So 25. März 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl mit Pfr. i.R. Thomas Fuchs 17.30 Konzert „Suono e parola“ mit Gabriele Mirabassi (Klarinette), Marcello Fera (Violine) und Johanna Porcheddu (Rezitation) Fr 30. März 17.00 Seniorenturnen Sa 31. März 14.30 Gemeindeversammlung So 01. April - Palmsonntag 10.00 Gottesdienst für Kleine und Große; anschließend Gemeindemittagessen Di 03. April 16.00 Gespräch über die Bibel Do 05. April - Gründonnerstag 19.30 Feierabendmahl (Gottesdienst mit Abendessen) im Gemeindesaal Fr 06. April - Karfreitag 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Hinweis: Am Palmsonntag wird wieder ein „Gottesdienst für Kleine und Große“ stattfinden mit anschließendem Gemeindemittagessen.

Obermais, Winkelweg 10

Kapuzinerkirche

Meran, Rennweg 153

Sonntag: 7.00 Gottesdienst (deutsch) 8.30 Gottesdienst (italienisch) 10.00 Gemeinschaftsmesse (deutsch) An den Werktagen: 6.30 Messe (deutsch) 7.30 Messe (italienisch)

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… wir können Ihnen den Schmerz nicht nehmen, aber wir können Sie ein Stück begleiten.

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Worte zum Nachdenken

Keiner soll im Schatten bleiben Es wird heute viel von der „Ellbogengesellschaft“ geredet. Und jeder, der davon hört, versteht sofort, was damit gemeint ist. Ellbogen werden eben benützt, um den Weg freizuboxen, um nach oben oder nach vorne zu kommen. Worte wie: „Jeder ist sich selbst der Nächste“ oder: „Die Plätze an der Sonne sind halt rar, da muss man sehen, wie man sie ergattern kann“, liefern die Begründung für rücksichtsloses Verhalten. Muss das so sein, muss das immer so zugehen? Ich las im Buch „Das war´s“ von Heinz Rühmann eine entzückende kleine Geschichte. Sie ist wie eine Antwort auf meine Frage: Kann es nicht auch anders bei uns sein – ohne Einsatz der Ellbogen und auf Kosten anderer? Heinz Rühmann schreibt, dass er

einmal mit dem großen russischen Clown Popov im Zirkus auftrat. Er selbst spielte dabei ebenfalls einen Clown. Popov und Rühmann versuchten, eine Situation im Winter darzustellen. Rühmann erzählt: „Eisiger Wind kam auf. Wir froren entsetzlich, pufften uns mit den Schultern an, um warm zu werden, rieben die Hände aneinander, und Oleg Popov breitete schützend ein Tuch über unsere Schultern. Plötzlich sahen wir in der Mitte der Manege einen gelben Lichtkreis, die SONNE. Wir schlichen hin und breiteten das Tuch in diesem Sonnenlichtfleck aus. Jeder von uns versuchte, in die Wärme zu kommen. Ich ergatterte den besten Platz. Doch da holte Popov einen Besen und fegte die Sonne zu sich und legte sich in ihre Strahlen. Nun saß ich frierend am Rande und weinte und winkte ihm,

mit der Sonne wieder zu mir zu kommen. Er fegte die Sonne zurück. Wir saßen nebeneinander auf seiner Decke, die die Sonnenstrahlen auffing, und wir freuten uns. Doch dann wurde es uns zu warm. Wir wischten den Schweiß vom Gesicht, erhoben uns, betrachteten die Sonne, die auf das leere Tuch schien. Oleg gab mir ein Zeichen mit Blick zum Publikum. Und wir beide hoben vorsichtig die Decke mit dem Sonnenschein auf, trugen sie an den Rand der Manege, blickten ein paar Mal hin und her und schleuderten die Decke mit der Sonne ins Publikum. Plötzlich wurde es strahlend hell im Zirkus: SONNE für ALLE!“ Ich denke, es ist klar, was diese kleine Geschichte aussagen will. Die „Sonne“ ist für alle da. – Sonne für alle, das heißt aber auch, es muss

jeder ein wenig beiseite rücken, damit der andere Platz hat. Und manchmal kann es auch sein, dass wir einen anderen erst einmal einladen müssen: „Hier, komm, für dich ist auch noch Platz!“ Sonne für alle, Arbeit für alle, Brot für alle, gesunde Luft und eine gesunde Erde für alle – nicht nur für wenige! Ist das nur ein Traum, der längst von der Wirklichkeit überholt wurde? Nein, es kann auch heute noch anders gehen. Wie, das versuchten die beiden Clowns in ihrem kleinen Spiel deutlichzumachen. Schade, wenn nun jemand denken würde: Na ja, es waren eben Clowns mit einer netten, kleinen Zirkusnummer, mehr nicht. – Es wäre wirklich schade. Martina Niederkolfer 23. März 2012 | 06

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Schule

Ist der Besuch eines klassischen Gymnasiums auch heute noch zeitgemäß?

Boris Pedri hat 1991 die Maturaprüfung am Humanistischen Gymnasium „Beda Weber“ in Meran abgelegt. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Padua eröffnete er eine Kanzlei in Meran, wo er bereits in jungen Jahren mit ersten Fällen betraut wurde. Seine Beratungsschwerpunkte erstrecken sich vom allgemeinen Zivilrecht über gerichtliches und außergerichtliches Mahnwesen bis hin zur Verteidigung in Strafsachen, insbesondere dem Unfallrecht. Darüber hinaus ist Boris Pedri auch als Lehrbeauftragter für Straf- und Strafprozessrecht an der Universität in Innsbruck tätig. Warum haben Sie sich nach dem Abschluss der Mittelschule für den Besuch des Klassischen Gymnasiums entschieden? Ich war als 14-Jähriger sehr belesen und musisch interessiert. Vor allem aber haben mich die klassischen Sagen in ihren Bann gezogen und die Vorstellung, dass ich diese Texte

im Original lesen kann, hat mich begeistert und fasziniert. Rückblickend ist mir bewusst geworden, dass ich nicht nur alle diese Interessenschwerpunkte im Klassischen Gymnasium in besonderer Weise ausleben konnte, sondern dass mir diese Schule auch ein so umfassendes und tiefgründiges Allgemeinwissen mitgegeben hat, dass mir nach meiner Matura alle Studienwege offen standen. Aus diesem Grund würde ich mich auch heute noch immer für den Besuch des Klassischen Gymnasiums entscheiden. Hat sich die klassische Bildung auch als vorteilhaft für Ihr Studium erwiesen? Wenn ja, inwiefern? Diese Frage kann ich mit einem eindeutigen Ja beantworten. Ich habe in Padua Rechtswissenschaften studiert. Die Vorlesung „Römisches Recht und Rechtsgeschichte“ war eine Pflichtveranstaltung, in deren Rahmen auch Texte in lateinischer Sprache gelesen werden mussten. Die Kenntnis der lateinischen Sprache war, zumindest was diesen Bereich des Studiums anlangte, unerlässlich. Das Rechtssystem, das wir heute lernen, das Bürgerliche Gesetzbuch, geht in seinen ersten Ansätzen auf das römische 12-Tafel-Gesetz zurück. So manche Begrifflichkeiten oder Regelungen in unserer heutigen Gesetzgebung leiten sich in ihren Anfängen von der griechischen und römischen Lebenswirklichkeit ab. So sind sich viele

„Warum die DNA nicht unser Schicksal ist, zur Regulation unserer Gene durch die Umwelt.“ So lauteten die einleitenden Worte am 2. März im Bürgersaal in Meran, wo Andreas Ladurner die Schulgemeinschaft des Realgymnasiums „Albert Einstein“ Meran und Interessierte mit einem faszinierenden Vortrag in den jungen Wissenschaftszweig der Epigenetik einführte. Unter Epigenetik versteht man soviel wie „Über“- oder „Nebengenetik“. Diese erste Silbe „Epi“ verdankt die Epigenetik der griechischen Sprache und beschäftigt sich mit den Epigenomen, welche über, nach, neben oder auf dem Genom unserer Zelle stationiert sind. Die Epigenetik klärt uns darüber auf,

wie wir unsere Gene im Zusammenspiel mit unserem Lebensstil ein Stück weit selbst steuern können, wie sich Teile unseres Charakters gebildet haben und wie wir mit unseren Gewohnheiten die Persönlichkeit unserer Kinder und Kindeskinder beeinflussen können. Flexible Epigenetikschalter reagieren auf Umwelteinflüsse. So können viele Faktoren, wie zum Beispiel Liebe, Nahrung, Hunger, Erlebnisse im Mutterleib, Nikotin, Klima und noch vieles weitere die Biochemie unserer Zellen umprogrammieren und dennoch den genetischen Code vollkommen unberührt lassen.

Andreas Ladurner (rechts) im Kreise der Zuhörer.

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Menschen heute nicht bewusst, dass eine Verlobung ein hohes Maß an Verbindlichkeiten birgt; eine Regelung, die bereits die alten Römer getroffen hatten. Die lateinische Sprache ist aber auch heute noch in bestimmten Bereichen der Jurisprudenz präsent. So wird das kanonische Recht, das nicht nur das Kirchenrecht, sondern auch Bereiche wie Strafrecht oder Ehe betrifft, weiterhin in lateinischer Sprache geschrieben und gelernt. Man kann das Recht natürlich auch aus Büchern lernen; Zusammenhänge verstehen und bestimmte Regelungen erklären kann man nur dann, wenn man auch die lateinischen und griechischen Quellen kennt. Gibt es auch jetzt in Ihrem Beruf konkrete Anlässe, in denen Sie auf Ihre klassische Ausbildung zurückgreifen? Hier möchte ich drei wichtige Aspekte nennen: 1. Die Fachsprache. Jedem Juristen steht eine nicht unbedeutende Menge an lateinischen Ausdrücken zur Verfügung, die er vor Gericht verwendet. Je umfassender die Kenntnis dieser Fachausdrücke ist und je gezielter diese verwendet werden, desto überzeugender ist die Argumentation. 2. Die Rückschlüsse auf analoge Entwicklungen. Dank der profunden Kenntnisse der lateinischen und griechischen Kultur und Fachliteratur, dank des Wissens über geschichtliche Ent-

wicklungen und philosophische Denkmodelle kann der klassisch gebildete Jurist auf historische Ereignisse und kulturelle Beispiele verweisen, die einen großen Überzeugungswert haben, weil sie die Gesamtargumentation auf eine allgemeinere und daher allgemeingültige Ebene heben. 3. Die Dialektik der Philosophie. In der klassischen Ausbildung nimmt die Philosophie eine sehr wichtige Position ein. Bereits in der Antike spielte die Dialektik eine große Rolle, wenn es darum ging, vor Gericht die eigene Überzeugung zu vertreten und durchzusetzen. Auch heute noch hat der Jurist ausschließlich die Sprache als Mittel der Meinungsbildung und Überzeugung zur Verfügung und ist daher vor allem auf seine rhetorischen und argumentativen Fähigkeiten angewiesen. Welche Assoziationen weckt der Begriff „klassische Bildung“ in Ihnen? Wenn ich an klassische Bildung denke, dann entsteht in mir das Bild eines mündigen Menschen, der nicht ökonomisch ausgerichtet ist; eines Menschen, der die geistige Agilität besitzt, zwischen mehreren Sprachen zu pendeln; der angespornt wird, kreativ zu sein, zu schreiben, zu musizieren; der gefördert, aber auch herausgefordert wird und daraus Genugtuung erzielt; das Bild eines ausgeglichenen und zufriedenen Menschen.

Schüler/-innen der LBS-Luis Zuegg gestalten Mensa im Meran Center

Seit Kurzem tragen die Räumlichkeiten der Mensa in der Untermaiser Handwerkerzone ein neues Frühlingskleid. Unter der Leitung von Fachlehrerin Miriam Leitgeb gestaltete die dritte Klasse der Berufsfachschule Handel der LBS-Luis Zuegg eine attraktive Raumdekoration. Nach intensiver Ideenfindung zum Thema ging es tatkräftig an die Arbeit. Dabei entstanden überdimensionale Teller- und Styroporblumen in kräftigen Farben.

Verwendet wurden dabei einfache Materialien wie Pappteller, Besteck und Becher aus Kunststoff. Mit bunten Klebeschriften an den Trennwänden aus Glas wünscht man den Besuchern in verschiedenen Sprachen einen guten Appetit. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Auch Mensabetreiber Günther Tröger ist von der farbig frischen Variante in seinem Lokal begeistert und lobte die Jugendlichen für ihren Einsatz und das vorzeigbare Resultat.


Porträt

Auf dem Weg zur MenSchWerdung

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Matthias Schönweger hat die hiesige Kulturszene seit 40 Jahren entscheidend mitgeprägt. Ein Zwischenbericht.

„Ich habe selbst gar nicht gemerkt, wie krumm ich gelaufen bin“, sagt er. Er, der die ewige Jugend gepachtet zu haben schien. Im vergangenen Mai war es höchste Zeit für die Hüftoperation. Jetzt geht Matthias Schönweger oder Hiasi, wie ihn seine Freunde nennen, wieder gerade. Bis zu seinem Sechzigsten hat er regelmäßig Fußball gespielt. Als Kind beim FC Partschins, zum Beispiel. Denn in Partschins, da ist er aufgewachsen als eines von vier Kindern der Malerfamilie Schönweger: „An einem schneebedeckten siebzehnten Januar, sie schrieben das Jahr 1949, reichte bei klirrender Kälte die Mama mich ein zum WettBewerb Vita,“ schreibt er selbst. Eine

Vita, in der sich MSch, so sein Markenzeichen und Kürzel, zu dem entwickelt hat, was er heute ist, nämlich einer der schillerndsten Sterne am hiesigen Kulturfirmament. Im Fußball war der Bub derart talentiert, dass er bei Fortuna Düsseldorf in die Kaderschule aufgenommen wurde, aber das Training war militärisch hart. Düsseldorf war aber auch die Stadt von Joseph Beuys und die Begegnung mit diesem Großmeister der Aktionskunst hat Hiasi nachhaltig geprägt. Das Farbenmischen, Zeichnen und Malen waren dem Jungen ohnehin in die Wiege gelegt; besonders die Mutter, die nach dem frühen Tod des

Vaters den Betrieb übernahm, muss ein Talent gewesen sein. Als eine der ersten Frauen im Land stellte sie sich erfolgreich der Malermeisterprüfung. Die Buben halfen im Betrieb mit und eigneten sich das Handwerkszeug an, gleichzeitig lernten sie nach der Natur zu zeichnen. Als er später einmal in Wien „in die Akademie hineingeschnuppert“ hat, meint Matthias, habe er gesehen, dass er vieles schon beherrschte. So habe er sich in seinem Studium auf andere Fächer gestürzt: auf Sprachwissenschaften, Literatur, Geschichte und Pädagogik, die er, teils nacheinander, teils parallel, in Verona, in Padua und Innsbruck belegt hat. Das habe ihm den Weg zu seinem Wunschberuf als Lehrer geöffnet. Matthias Schönweger wohnt schön. Aus dem einen Fenster blickt man auf den Meraner Pfarrturm, aus dem anderen in den Park von Schloss Kallmünz. Das große Unterdach ist gefüllt mit Büchern, Zettelstapeln, Statuen, Blumen und Figuren jeder Art, an allen Wänden hängen Bilder oder Installationen, die meisten von der Hand des Hausherrn selbst. Den langen Riss quer über die Wand hat er nicht etwa verputzt, sondern als Wasserlinie interpretiert, auf der ein Segler dahingleitet; unter dem Riss schweben bunte Fische. Es ist wohl dieser Umgang mit dem Vorgefundenen, was den Künstler Schönweger am meisten auszeichnet: Alles, was ihm unter die Augen oder zu Ohren kommt (und er sieht und hört viel!) klopft er auf seine

Mehrdeutigkeit, seine Bildhaftigkeit, seine sprachlichen Ursprünge ab. Jedem noch so banalen Gegenstand, jeder Erscheinung, jedem Alltagswort vermag er eine Botschaft zu entlocken, auf die die meisten von uns wohl nie gekommen wären. So ist ein Besuch des Flohmarkts an seiner Seite ein besonderes Erlebnis, nicht nur, weil ihn alle Händler namentlich und erfreut begrüßen. Zu fast jedem Stück, das er in die Hand nimmt (und er nimmt vieles in die Hand!), fällt dem Hiasi eine Geschichte ein und man muss schon sehr wach sein, wenn man allem folgen will. Derzeit arbeitet er an einem neuen Buch, es ist ungefähr sein dreißigstes und wird 700 Seiten stark sein. „Wie heißt dein letztes?“ frage ich. Und er: „Keine Ahnung, wie das letzte heißen wird“. Stimmt natürlich. Hiasis Kreativität ist ungebrochen und die braucht er auch. Sein Kunstgarten in Untermais wartet auf ihn und die fünfzig Bunker landauf, landab, die er noch künstlerisch bespielen will. Aber dann, was soll am Ende stehen? Nur ein WortSpiel: „MenSch!“ Text und Foto: Franco Bernard

„Meran - Ein Spaziergang durch die Altstadt“ Ein Film von Astrid Kofler und Helmut Lechthaler Premiere: 30. März um 20.00 Uhr Nikolaussaal, Pfarrplatz Meran Rilke, Schnitzler, Kafka, Feuchtwanger, Gottfried Benn: Vor allem um 1900 waren viele Literaten in der Kurstadt zu Gast, um sich zu

erholen, um das Licht auf den Rebenhängen, Sonne und Schattenbilder einzufangen. Die Altstadt von Meran begeistert nach wie vor. Nicht nur Gäste, sondern auch die Menschen, die hier wohnen und arbeiten, seit Ge-

- Totalausverkauf tf l p ü vom 1. bis 30. April T i ’ s

nerationen schon in der Altstadt zu Hause sind. Diese Dokumentation versucht, diese Menschen aufzuspüren, Vergangenes freizulegen. Sie begibt sich auf Hintertreppen, in Dachböden und tiefe Keller, sie schaut

hinter Schaufenster und Kulissen. Daraus geworden ist schlussendlich eine Liebeserklärung an eine Stadt, die viel mehr zu bieten hat als das Augenscheinliche, das auf den ersten Blick gefällt.

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Kultur

22 JAHRE

Benefizkonzert „Dal soul al soul“ am 31. März um 20.30 Uhr im Stadttheater Der Passirio Club Merano veranstaltet ein Benefizkonzert, dessen Reinerlös den Familien der MemcArbeiter zugutekommen soll, welche in die Lohnausgleichskasse überstellt worden sind. „Dal soul al soul“ heißt das Konzert, das eine Zeitreise der RivaliBand darstellt, eine Reise durch einige Jahrzehnte der Geschichte des Rythm & Blus

und der Gruppe selbst. Sämtliche Kosten der Veranstaltung werden durch Sponsoren gedeckt, sodass der Reinerlös der freiwilligen Spenden zu 100 % den Familien in ihrer schwierigen Lage zugutekommt. Die Meraner Bürger können bei dieser Veranstaltung ihre Solidarität ausdrücken.

„Wir mischen uns ein! Johann Sebastian

Bach

Johannes-

Passion

Solisten des Tölzer Knabenchores Thomas Michael Allen, Tenor (Evangelist) Konrad Jarnot, Bariton (Christus) Klaus Häger, Bass Tölzer Knabenchor Orchester L’Arte del Mondo Gerhard Schmidt-Gaden, Dirigent

Palmsonntag, 1. April 2012 - 17 Uhr Stadtpfarrkirche ŝĞhƌĂƵīƺŚƌƵŶŐĚĞƌ:ŽŚĂŶŶĞƐͲ ƉĂƐƐŝŽŶ ĞƌĨŽůŐƚĞ Ăŵ EĂĐŚŵŝƚͲ ƚĂŐĚĞƐϳ͘ƉƌŝůϭϳϮϰǁćŚƌĞŶĚ ĚĞƌ <ĂƌĨƌĞŝƚĂŐƐǀĞƐƉĞƌ ŝŶ ĚĞƌ EŝŬŽůĂŝŬŝƌĐŚĞ͘EĂĐŚĚĞƌůĞƚnjƚĞŶ ƵīƺŚƌƵŶŐ ;ϭϳϰϵͿ njƵ ĂĐŚƐ >ĞďnjĞŝƚĞŶ ŐĞƌŝĞƚ ĚŝĞ :ŽŚĂŶŶĞƐͲ ƉĂƐƐŝŽŶ ʹ ǁŝĞ ĂĐŚƐ ŐĞƐĂŵƚĞƐ tĞƌŬ ʹ ŝŶ sĞƌŐĞƐƐĞŶŚĞŝƚ͘ ƌƐƚ ŝŵ:ĂŚƌϭϴϯϰǁƵƌĚĞƐŝĞǁŝĞĚĞƌͲ ĂƵĨŐĞĨƺŚƌƚ͘ ŝĞ ƵƐĨƺŚƌĞŶĚĞŶ ƐŝŶĚ ŝŶƚĞƌͲ ŶĂƟŽŶĂů ĂŶĞƌŬĂŶŶƚĞ ^ŽůŝƐƚĞŶ͕ ĞŝŶ ŚĞƌǀŽƌƌĂŐĞŶĚĞƌ ŚŽƌ ƵŶĚ ĞŝŶ ĂƵƘĞƌŽƌĚĞŶƚůŝĐŚĞƐ KƌĐŚĞƐͲ ƚĞƌ͕ĚĂƐĚĞŵZĂŶŐĚĞƐtĞƌŬĞƐ ĚƵƌĐŚĂƵƐŐĞƌĞĐŚƚǁŝƌĚ͘ ŝŶƚƌŝƩƐƉƌĞŝƐĞ͗Φϯϱ͕ϬϬͬϱ͕ϬϬ Vorverkauf: ƚŚĞƐŝĂdŝĐŬĞƚŝŶĂůůĞŶ ƚŚĞƐŝĂͲƵĐŚŚĂŶĚůƵŶŐĞŶ ÖFFNUNG DER ABENDKASSE: 16 Uhr

Eine Kurorchester-CD

Theaterwerkstatt des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums & des Theaters in der Altstadt ■ Der Talisman von Johann Nestroy Posse mit Gesang, bearbeitet von der Klasse 5D Aufführungen: 28. – 31. März Schülervorstellungen 28. und 29. März Abendvorstellung (20.30) Ort: Theater in der Altstadt Regie: Rudi Ladurner Textbetreuung und Koordination: Bertrand Huber Musik: Heinz Ladurner ■ Chaos - Ein Weltuntergang mit Musik Singspiel der Klasse 4C Aufführungen: 4. und 5. Mai Schülervorstellungen 4. Mai Abendvorstellung (20.00Uhr) Ort: KIMM Untermais Regie: Christina Khuen Musikbetreuung: Martin Graber Textbetreuung: Bertrand Huber

■ Welttag des Buches – Schräges, Komisches, Ironisches Pantomime, Clownerien, Sketche, Musik der Klassen 3A und 3C Aufführung: 23. April Ort: Aula Magna des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums Regie: Johanna Porcheddu Koordination: Irmgard Kiem, Zeno Christanell ■ Texte-Tanz –Musik zur Jugendkultur Performance der Klasse 2C anlässlich des Schüleraustauschs mit dem Táncis-Mihály-Gymnasiums in Orosháza (Ungarn) Aufführung: 23. Mai Ort: Aula Magna des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums Regie: Christine Perri Musikbetreuung: Michaela Virgadaula, Hannes Premstaller Textbetreuung und Koordination: Bertrand Huber

Zum Auftakt der Jubiläumssaison 2009/2010 lud Musik Meran zur Wiedererweckung einer einzigartigen musikalischen Tradition. Am 14. Oktober 2009 bestritt ein Kursalonorchester ein Konzert aus der Blütezeit vor 100 Jahren mit Originalinstrumenten und mit damals berühmten Musikstücken. Josef Lanz engagierte dafür das Ensemble Musica Saeculorum mit seinem Leiter Philipp von Steinaecker. Der Originalklang war garantiert. Die Streicher zogen Darmsaiten auf und spielten in den Techniken der Jahrhundertwende. Die Bläser spielten auf Originalen aus der Zeit, ein 100-jähriges Klavier gehörte ebenso dazu wie ein altes Harmonium. Gar mancher verspürte damals Wehmut über den Verlust unseres Kurorchesters vor 13 Jahren. Jetzt hat Musik Meran in Zusammenarbeit mit dem ORF eine CD mit Musikstücken aus dem Archiv des Meraner Kurorchesters herausgebracht. Sie ist ein kostbares Geschenk. Die Tonträger sind in der Buchhandlung Alte Mühle und bei Athesia erhältlich.

Stadtmusikkapelle und Jugendkapelle spielten auf Vor zwei Wochen fand im Nikolaussaal von Meran das erste gemeinsame Familienkonzert der Stadtmusikkapelle Meran und deren Jugendkapelle statt. Während des einstündigen Konzertes wurden dem zahlreichen Publikum verschiedene Stücke aus Film

und Popkultur dargeboten. Gekonnt führten zwei Jungmusikanten durchs Konzert, welches von Kapellmeisterin Dagmar Pircher geleitet wurde. Für die Jungmusikanten war dies ein besonderes Erlebnis, da sie ihre zukünftigen Musikkollegen kennenlernen konnten und Einblick

in den Probenalltag einer Kapelle haben durften. Für die Mitglieder der großen Kapelle war es eine willkommene Möglichkeit, ihre jungen Kollegen kennenzulernen. Das Familienkonzert sollte aber auch eine Plattform für alle interessierten Kinder und Erwachsenen sein, welche gerne ein Instrument lernen möchten. Deshalb fand im Anschluss eine Probierstunde statt, bei der alle Anwesenden unter der Anleitung der Musikanten nach Belieben alle Instrumente probieren konnten. Die „Jungen Stadtmusikanten“ haben besonders in letzter Zeit großen Aufschwung erfahren und bieten musikbegeisterten Kindern und Jugendlichen eine tolle Möglichkeit zum gemeinsamen Musizieren.

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Falls auch Sie Interesse haben, ein Instrument zu erlernen, können Sie sich bei Jugendleiter Alexander Del Rosso, Tel. 346 1296 226 melden.

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Theater

Verwalterinnen des Elends Die Sozialgroteske „Kaspar Häuser Meer“ von Felicia Zeller erfuhr in der Regie von Eva Niedermeiser im Theater in der Altstadt eine viel beachtete Premiere. Das 2008 am Theater Freiburg uraufgeführte Stück begleitet drei Sozialarbeiterinnen durch ihren alltäglichen Wahnsinn im Jugendamt. Zellers Auftragsarbeit zum Thema „Kindesmisshandlung“ erzählt von jenen, die das Unglück der Kinder verhindern helfen sollen. Doch die ertrinken nicht nur in den Fluten des „Kaspar Häuser Meeres“ – eine symbolträchtige Verbindung von Kaspar Hauser und Häusermeer -, sondern sind schlichtweg so überlastet und überfordert, dass sie nicht einmal mehr in der Lage sind, sich mit Worten zur Wehr zu setzen. Sie probieren es trotzdem, bleiben hängen und finden keinen Neuanfang. Sie ringen um Worte wie andere um Luft. Das Stück, dem jede dramaturgische Ästhetik fehlt, ergeht sich in einer brutal offenen Zustandsbeschreibung. Das Bühnenbild von Zita Pichler zeigt einen imposant weißen Aktenstapel als Hintergrund, vor dem drei Stühle stehen. Silvia (Sabine Ladurner), Barbara (Patrizia Pfeifer) und Anika (Johanna Porcheddu) ver-

lassen in den 90 Minuten diesen Fachcontainer nicht, sondern rotieren ruhelos um ihn herum. Der Job der drei Sozialarbeiterinnen, die Kinder und Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen zu betreuen haben, ist aussichtslos. Die drei Frauen sind überfordert, hoffnungslos überarbeitet und ausgebrannt. Kollege Björn hat jüngst das Handtuch geworfen, dessen „Fälle“ dürfen die drei nun auch noch übernehmen. Dabei hätten sie alle noch ihr eigenes Leben zu meistern. Wie die allein erziehende Mutter Anika, die von der Angst getrieben ist, die eigene Tochter Felizitas vernachlässigen zu müssen, um andere Kinder vor Vernachlässigung zu bewahren oder die nervöse Silvia, die ihr Alkoholproblem vor den Kollegen krampfhaft zu verbergen sucht und schließlich die erfahrene Barbara, die zwar längst desillusioniert ist, aber dennoch unter dem Stress der Verantwortung in die Knie geht. „Das Jugendamt betreute die Familie seit Jahren“, lautet ja stets der höhnisch klingende letzte Satz der Schreckensnachrichten. Mit den drei Sozialarbeiterinnen stellt die Autorin in „Kaspar Häuser Meer“ die Verwalter des Elends in den Mittelpunkt, die

in beinahe kafkaesker Aussichtslosigkeit scheitern müssen und selbst Opfer eines Systems sind, das weder sie noch der Betrachter durchschauen. Die Schwierigkeit für die Regisseurin war es, dieses wie in einer Endlosschleife kreisende Stück, das durchweg oratorische Züge trägt, auf die Bühne zu transponieren, ohne den hohen Grad sozialer Wucht zu mythisieren. Eben das gelang Eva Niedermeiser sehr gut. Beschwörende Monologe, zähe Duette und skandierte Terzette wechseln einander in atemlosem Staccato ab, das von Sabine Ladurner, Patrizia Pfeifer und Johanna Porcheddu überzeugend und nachdrücklich umgesetzt wurde. Die verschiedenen Stimmen überlagern einander, stören sich, zerhacken sich gegenseitig und münden doch im geordneten Chaos einer erstaunlich stimmigen Szenerie. Zellers böse Farce, die nichts beschönigt oder verharmlost, sondern gnadenlos beleuchtet, ohne Lösungen anzubieten, lebte in einem wunderbar aufeinander eingespielten Burnout-Terzett auf und wurde mit hohem Tempo und rhythmischer Präzision inszeniert. fdc

Theater in der Altstadt

Schweigen des Vaters. Zwölf Jahre nach Lilys Tod bittet der mittlerweile 71-Jährige seine Tochter um ihren Besuch. Aber die Gespräche über Lily verwandeln sich in gegenseitige Anklage. Die Trauer hat beide einsam und hart gemacht. Klemens Renoldner erzählt diese Geschichte sprachlich virtuos und in schonungsloser Offenheit. Erzählung und Dialog, Träume und tragikomische Szenen wechseln sich ab. Wir tauchen ein in das Verwirrspiel von Erinnerung, Fantasie, Traum und Wirklichkeit, das wir Leben nennen.Klemens Renoldner, geboren 1953 in Schärding am Inn (Oberösterreich), studierte Literatur und Musik und war 20 Jahre an Theatern in Österreich (Burgtheater, Wiener Festwochen), Deutschland (Freiburg) und der Schweiz (Stadttheater Bern) als Dramaturg und Regisseur tätig. Er leitet das „Zweig-Centre“ in Salzburg.

Der Talisman

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Lilys Ungeduld von Klemens Renoldner Buchvorstellung mit szenischer Lesung Es lesen Theo Hendrich und Patrizia Pfeifer. Termin: Fr 23.03. um 20.30 Uhr Die scheinbar fröhliche und kraftvolle Lily stürzt sich, erst 24-jährig, von einer Brücke in den Tod. Ihr Vater, Sebastian Zinnwald, von Beruf Architekt, schließt sich in sein Bauernhaus im Engadin ein und bricht die Kontakte zur Außenwelt ab. Seine Trauer ertränkt er in Ohnmacht und Sprachlosigkeit. Die ältere Tochter Veronika, alleinerziehende Mutter zweier Söhne und erfolgreiche Kinderärztin in Berlin, leidet unter dem

von Johann N. Nestroy mit Schüler/-innen des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums Meran Regie: Rudolf Ladurner Keyboard: Andrea Götsch Aufführungen: Mi 28.03./ Do 29.03., jeweils um 20.30 Uhr Der Talisman ist eine Bearbeitung des gleichnamigen Stücks von Johann N. Nestroy der Klasse 5D des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums Meran. Mit Humor und Witz nimmt Nestroy die Vorurteile der Menschen aufs Korn. Rothaarige Menschen sind hinterlistig, falsch, feurig und deshalb verwerflich. Er wird ausgegrenzt. Wenn er aber eine Perücke aufsetzt, ob schwarz, blond oder grau, wird derselbe Mensch ein angesehener Bürger. Nur Reichtum kann dann die „Rothaarschande“ mildern. Kartenbestellung über die Schule

März Fr

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Lilys Ungeduld von Clemens Renolder

20.30 Mi

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Der Talisman von Johann N. Nestroy Premiere Der Talisman von Johann N. Nestroy

20.30

April Do

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Der kleine Prinz Antoine de Saint-Exupèry

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Der kleine Prinz Antoine de Saint-Exupèry

20.00 Sa

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Achtung Spion! nach Lothar Krauth

20.00 Mi

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Achtung Spion! nach Lothar Krauth

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Das Theater mit der Umwelt oder Die letzte Probe Das Theater mit der Umwelt oder Die letzte Probe

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Worte über Worte

Sollen „Durnwalder soll bei den nächsten Landtagswahlen nicht mehr antreten.“ Ist dies eine Empfehlung an den Landeshauptmann, sich von der politischen Szene Südtirols zu verabschieden? Wohl eher ist der Zeitungsmeldung zu entnehmen, Durnwalder werde angeblich nicht mehr antreten. Vorsicht ist geboten, wenn wir uns des Modalverbs sollen bedienen: Es kann durchaus eine Aufforderung ausdrücken, es kann aber ebenso eine

Nachricht oder eine fremde Behauptung beinhalten. „Die Schützen sollen den Toponomastik-Entwurf der SVP ablehnen.“ Werden die Schützen zur Ablehnung aufgefordert oder wird darüber nur gemutmaßt? „Rentner soll Nachbarin terrorisieren.“ Dass er dies nicht soll, es aber dennoch tut, wie behauptet wird, dürfte einleuchten. „Anrainer sollen Autos beschädigen“, so lautete eine Schlagzeile im Lokalteil einer Zeitung. Man versteht ja, sie hatten keinen Auftrag hierzu. „Der Kiwanis Club Meran soll 2013 das internationale Winter-

sportfest für Kinder und Jugendliche auf Meran 2000 organisieren.“ Wird der Kiwanis Club hiermit aufgefordert, die Organisation zu übernehmen oder aber hat er dies, wie zu erfahren war, beschlossen? Das Verb sollen, von uns heute nur noch als Hilfszeitwort verwendet, bedeutete als skulan im Gotischen „schuldig sein, verpflichtet sein“. In der Kaufmannssprache bewahrte das Wort seine alte volle Bedeutung als „zur Zahlung verpflichtet sein, schulden“ bis Anfang des 19. Jahrhunderts. „Ich soll ihm zehn Taler“ bedeutete noch im 18. Jahrhundert: „Ich schulde ihm zehn

Taler.“ In der Buchhaltung kennen wir die im Gegensatz zur „Habenseite“ stehende „Sollseite“; im Bankwesen reden wir auch von den „Sollzinsen“. Am Sollen haben wir uns schon in unseren Jugendjahren auszurichten gelernt. „Du sollst ..., du sollst nicht …“ wurde uns in den Zehn Geboten eingeprägt. Das Sollen bleibt allerdings oft nur frommer Wunsch, wie uns der alte Spruch zu denken gibt: Täten wir nur, was wir sollten, täte Gott auch, was wir wollten. Weil wir nicht tun, was wir sollen, tut auch Gott nicht, was wir wollen. lf 23. März 2012 | 06

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Ausstellungen

Touriseum: Virtuell durch die Kellnerausstellung navigieren

Auch wenn die Ausstellung über den Kellnerberuf bereits verpackt und im Depot des Museums verstaut ist: Sie kann trotzdem weiterhin besichtigt werden! Gemeinsam mit der Firma 3D-Pixel hat das Landesmuseum für Tourismus in Meran einen virtuellen Rundgang durch die Sonderausstellung von 2011, „Sie wünschen? Desidera?“, erstellt. 2011 verwandelte das Touriseum die Remise von Schloss Trauttmansdorff in einen großen Speisesaal. Serviert wurden Geschichten aus dem Innenleben des Serviceberufs, garniert mit zahlreichen historischen Objekten. Das Innovative

dabei: Auf Texte wurde weitgehend verzichtet, die Inhalte wurden den Besuchern anhand von Videoprojektionen vermittelt. Diese entstanden in Zusammenarbeit mit einem Team von „Miramonte-Film“ rund um den Regisseur Andreas Pichler. Die Filmtexte stammen aus der Feder von Josef Rohrer. Jetzt kann die Ausstellung virtuell besichtigt werden. Die DVD „Sie wünschen? Desidera? – Virtueller Rundgang durch die Kellnerausstellung“ wird allen Schulen, Fachservicekräften und öffentlichen Einrichtungen kostenlos zu Verfügung gestellt und kann von diesen unter info@touriseum.it bestellt werden. Der virtuelle Rundgang durch die Kellnerausstellung ist bereits der zweite dieser Art des Touriseums. Auf www.touriseum.it können seit 2008 der Großteil der Ausstellungsräume des Museums und das Süd-

tirol-Spiel aus 360 Grad betrachtet und die Spezialeffekte an den ver-

schiedenen Stationen nachgespielt werden.

Ausstellungen 2012 im Pavillon Martinsbrunn

Der Kulturpavillon Martinsbrunn hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Treffpunkt für Künstler und Kunstinteressierte entwickelt. In der kleinen Galerie im Pavillon von Martinsbrunn werden auch 2012 über das ganze Jahr hindurch Ausstellungen organisiert. Die Privatklinik Martinsbrunn stellt den

Künstlern die Räume mit einer Gesamtfläche von 150 m² zur Verfügung, um ihre Werke zu präsentieren. Die Künstler ihrerseits spenden ein Bild für die Fördervereine der Barmherzigen Schwestern von Meran, für den Förderverein Palliative Care Martinsbrunn und für den Fördervereine Lights of Africa. Neben Künstlern der Freizeitmalergruppen aus Bozen und Meran kann sich der Besucher auch auf eine besondere Gastausstellung freuen. In einer eigens für Meran zusammengestellten Ausstellung werden bedeutende Werke von Jane Muus, der großen dänischen Grafikerin, gezeigt. Sie ist wohl die bekannteste dänische Grafikerin des vergangenen Jahrhunderts. Bekannt ist sie auch als Autorin und Illustratorin zahlreicher Bücher und als engagierte Kämpferin für soziale

Gerechtigkeit und als Kämpferin des Widerstandes gegen das Naziregime. Durch diese Ausstellungen möchte die Privatklinik Martinsbrunn, ergänzend zu den Konzerten und Veranstaltungen im Klanggarten, einerseits Künstlern die Möglichkeit bieten, sich einem breiten Publikum zu präsentieren und andererseits für Patienten und Besucher sowie für Gäste ein zusätzliches Angebot schaffen. Mit Kunst und Musik geht vieles besser. ► 23.03. 2012 – 01.05. 2012 Waltraud Kettner (Bozen) ► 04.05. 2012 – 12.06. 2012 Jane Muus (Dänemark) ► 15.06. 2012 – 24.07. 2012 Mimi Mock, Nanni Schroffenegger Isolde Veith, Brigitte Dietl Andres (Meran)

► 27.07. 2012 – 04.09. 2012 Rosa Petermair, Toni Felderer (Bozen) ► 07.09. 2012 – 16.10. 2012 Margit Nagler, Eliana Gritsch Irene Krause, Miriam Paluselli (Meran) ► 19.10. 2012 – 27.11. 2012 Veronika Meraner (Bozen) ► 30.11. 2012 – 08. 01. 2013 Nadia Pizzolo (Verona) Die Vernissage findet jeweils am ersten Ausstellungstag um 20.00 Uhr statt. Die Ausstellungen sind täglich von 10.00–17.00 Uhr geöffnet. Eintritt frei Privatklinik Martinsbrunn Laurinstraße 70, 39012 Meran Tel. 0473 205 606 www.martinsbrunn.it & sigmund@martinsbrunn.it

Ausstellung: 13.03 - 17.06.2012

Fritz von Herzmanovsky-Orlando (1877-1954) Als Schriftsteller hat sich Fritz von Herzmanovsky-Orlando schon geraume Zeit durchgesetzt, doch als Zeichner ist er noch immer zu wenig bekannt und wenn, dann als Kuriosität, als Leichtgewicht. Die sieben Themenbereiche der Ausstellung beleuchten Herkunft und Doppelbegabung des Künstlers, befassen sich mit seinen Lehrund Wanderjahren, seiner Verstrickung in ideologische Sichtweisen, leiten seine fantastische Zeichenkunst aus Traum und Trance her und widmen sich der Mann-FrauProblematik seiner oft erotischen Blätter.

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Er ist eben kein austriakischer Scherzbold, sondern im grotesken Humor seiner „Zwischenwelten“ ein Meister des Absurden. Der geniale Zeichner, zu lange als „Dilettant“ gesehen, ist nicht nur wie Kubin - Vorläufer des Surrealismus, sondern darüber hinaus ein Postmoderner „avant la lettre“. Das Katalogbuch vertieft die Themen der Ausstellung in einem groß angelegten und reich illustrierten Essay. Von Meran, wo er lange lebte, wandert die Ausstellung nach Linz weiter.

Einladung zum Vortrag

„Orts-, Hof- und Flurnamen im oberen Vinschgau“ mit Dr. Johannes Ortner am 30.03.2012 um 20.00 Uhr im Vintschger Museum / Schluderns Namen, die uns allen bekannt sind, wie zum Beispiel Sass, Tschanont, Platzoss, Ries und viele andere werden erläutert. Es bietet sich die Gelegenheit, die allseits gebräuchlichen Bezeichnungen erklärt zu bekommen. Auskunft: Tel. 0473 615 590


Ausstellungen

Sonderausstellung

Frauen & Geld in Geschichte und Gegenwart Rahmenprogramm: Geld vermittelt Einfluss. Es eröffnet Zukunftschancen und Anerkennung. Doch während Frauen weltweit ca. 70 % der Arbeit leisten, verdienen sie nur 10 % des Welteinkommens und kontrollieren nur 1 % der Produktionsmittel.

Themenschwerpunkte: • Pionierinnen im Bankwesen, die Vorbilder für einen selbstbewussten Umgang mit Geld sind • Die Bedeutung von Frauenkapital: Frauen als Geldverleiherinnen, Sparerinnen, … • Finanzielle Projekte zugunsten von Frauen in verschiedenen Kontinenten • Ausblick - Forderungen und alternative Finanzmodelle

► Dienstag, 27. März, 20.00 Uhr im Frauenmuseum, Meran Alternative Wirtschaftsmodelle und deren Geschlechterperspektive Vortrag und Diskussion Die politischen Maßnahmen als Reaktion auf die Finanz- und Wirtschaftskrise betreffen Frauen in anderer Weise als Männer. Bei vielen zukunftsorientierten Denkmodellen vermisst man geschlechterpolitische Perspektiven. Die wichtigen wirtschafts- und finanzpolitischen Entscheidungen werden nach wie vor von einer homosozialen männlichen Elite getroffen. Es ist eine große Herausforderung, die Zukunft geschlechtergerecht, sozial und ökologisch zu gestalten. Globale und geschlechterpolitische Analysen dürfen in der Ökonomie

Frauen zwischen den Kulturen

nicht länger ein Schattendasein fristen! Referentin: Deborah Ruggieri, Berlin ATTAC, Forschung und Veröffentlichungen zu den Themen Wirtschafts- und Finanzpolitik mit Geschlechterperspektive, Gender, Umwelt. ► Freitag, 30. März, 20.00 Uhr im Frauenmuseum, Meran Sterntalerin - ein Zugang zu Geld und Fülle für Frauen Vortrag und Diskussion Es ist ein leidiges Thema, das liebe Geld. Alles dreht sich ums Geld, alle wollen es haben und doch finden die meisten von uns es ein wenig unangenehm, sich näher damit zu beschäftigen. Auf dem Konto oder in der Geldbörse wollen wir es schon gern wissen, aber darüber zu reden...

Irgendwie bleibt es unverständlich, unzugänglich oder gar ein Mysterium. Geld hat viel mit uns selbst zu tun. Mit inneren Einstellungen und äußeren Verhaltensweisen, mit Mustern und Prägungen. Gesellschaftlich ist es noch dazu auch oft negativ besetzt. Lassen Sie uns daher aus dem unangenehmen Wegschauen ein Hinschauen machen. Ein Auseinandersetzen mit den eigenen und persönlichen Zugängen zum Thema Geld. Wir reden übers Geld – und zwar über das, was dahinter steht. Nämlich wir selbst. Sie und ich als Person und Persönlichkeit. Nähere Infos: www.sterntalerin.net Referentin: Eva Gütlinger, Coach, Beraterin, Begleiterin für Frauen- und Geld-Themen

„Gehen, um zu erkennen und zu bewegen“ Kreisgespräch in der Tschenglsburg – Wanderungen

zu hinterfragen, hinter Klischees zu blicken, eine Sensibilisierung der eigenen Wahrnehmung zu schaffen, eine öffentliche Auseinandersetzung mit dem Zusammenleben und möglicherweise „wirkliche” Begegnungen zu schaffen. Diskutiert wurde auch über die unterschiedlichen Bewertungen von Frauen- und Männerrollen und über die Lebens- und Rollenvorstellungen in Russland und bei uns. Die Teilnehmer kamen zum Schluss, dass Themenseminare wie z.B. über die Situation von Frauen bzw. Perspektiven und Sichtweisen von Frauen in verschiedenen Ländern sowie die Auseinandersetzung mit den wirtschaftlichen Zusammenhängen, wie sie derzeit im Frauenmuseum behandelt werden, neue Wege für das interkulturelle Zusammenleben und -arbeiten weisen.

Leserbriefe - E-Mails - SMS Weihnachtsstandlen-Ausverkauf Herwig Theiner, Meran Nachdem die Stadtgemeinde Meran von den gegebenen Beiträgen an den Verein Kaufleute Aktiv nichts mehr sehen wird, sollte sie wenigsten schauen, die Hütten zu einem

Ausverkaufspreis zu bekommen. Das wäre für die neu zu gründende Trägerschaft ein gutes Startgeld. Und in Zukunft: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

FRÜHJAHRS

Kürzlich fand im Frauenmuseum in Zusammenarbeit mit der russischen Stiftung Borodine ein interessanter Nachmittag zum Thema „Frauen zwischen den Kulturen“ statt. Irina Pruss von der Stiftung Borodine und Sigrid Prader, Leiterin des Frauenmuseums, planen mehrere gemeinsame Veranstaltungen, um die russische Kultur kennenzulernen. Gudrun Esser moderierte den Nachmittag, zu dem sehr viele gemischtsprachige Familien aus Südtirol aber auch von Innsbruck angereist waren. An diesem Nachmittag sollte eine interkulturelle Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft stattfinden, die viele Chancen bietet, nämlich die eigenen kulturellen Prägungen und Zuschreibungen

Vor wenigen Tagen trafen sich in der Tschenglsburg knapp dreißig Personen aus verschiedenen Wirtschafts- und Kulturverbänden zu einem Kreisgespräch. Karl Perfler hatte sie eingeladen, um über einen neuen Weg der Zusammenarbeit im Vinschgau nachzudenken. Eine aus den verschiedenen Wirtschafts- und Kulturzweigen bestehende Kerngruppe soll der Hebel, die Lösung für eine Veränderung auf wirtschaftlicher, sozialer, politischer und gesellschaftlicher Ebene sein. In verschiedenen Veranstaltungen wird vorerst versucht, die Menschen im Tal für ein Miteinander zu begeistern. Im 1. Zyklus „Unterwegs zur Marillenblüte“ werden Wanderungen durch unser Heimattal organisiert, Konzertwanderungen von

K O N Z E R T

Prad nach Tschengls angeboten und in der Tschenglsburg wird das angestrebte Miteinander auch in Form von angebotenen Speisen und Getränken in die Tat umgesetzt. Am 24. März geht es auf dem Vinschgauer Jakobsweg von Staben nach Tschengls und am 31. März vom Tartscher Bichl nach Tschengls. Die interessierten Wanderer können versuchen, die gesamte Strecke zu bewältigen oder auch nur von einem Dorf zum nächsten mitgehen und dadurch ihr Interesse bekunden. Vom 28. April bis 01. Mai führt Karl Perfler dann von der Etschquelle zum Schloss Tirol. Näheres über die Wanderprogramme und über das Gemeinwohlprojekt auf www.karlperfler.com

Palmsonntag, 1. April 10.30 Uhr im Kursaal von Meran Leitung: Bernhard Pircher Eintritt: Freiwillige Spende www.mk-gratsch.com 23. März 2012 | 06

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Gesellschaft

Ein Jahr mit viel Bewegung und neuem Einsatzrekord Jahresversammlung des Bergrettungsdienstes Meran im AVS - Segnung des neuen Einsatzfahrzeuges

Der Bergrettungsdienst im AVS Meran hielt vor Kurzem in den Räumen der Freiwilligen Feuerwehr Meran die ordentliche Hauptversammlung ab. Dabei wurde Rückblick auf ein arbeitsreiches Jahr mit insgesamt 169 Ausrückungen gehalten. Der Rettungsstellenleiter Peter Gamper konnte bei der 65. ordentlichen Jahreshauptversammlung neben den Bergrettern auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen.

Die Bergrettung Meran betreut ein 334 Quadratkilometer großes Einsatzgebiet, welches die 14 Gemeinden Naturns, Plaus, Partschins, Algund, Marling, Dorf Tirol, Meran, Burgstall, Gargazon, Vöran, Hafling, Kuens, Riffian und Schenna umfasst. Der Rettungsstellenleiter-Stellvertreter Alber Günter berichtete von der umfangreichen Einsatztätigkeit, wobei die Bergrettung Meran im Jahr 2011 immerhin fast 14 Prozent

Lach-Yoga mit der kfb-Frauengruppe St. Nikolaus/Meran

Lachübungen mit Margot Regele (Mitte) Jedes Jahr bemüht sich die kfbFrauengruppe St. Nikolaus, der Damenwelt „rund um den Tag der Frau“ etwas Besonderes zu bieten. Heuer entschied man sich für ein „Lach-Yoga-Seminar“ und lud dazu in den Nikolaussaal ein. Mehrere interessierte Frauen aus Meran und der näheren Umgebung folgten dieser Einladung, um unter fachkundiger Anleitung der Referentin Margot Regele (Lachtrainerin) die positiven Auswirkungen des Lachens auf Körper, Geist und Seele zu erfahren. Lachyoga besteht aus einer Vielfalt von spielerischen, einfachen und humorvollen Lach-

übungen, die im Stehen und Gehen - gepaart mit Atemtechniken durchgeführt werden. Sehr unterstützend wirkt zudem die „Ansteckung“ durch die „Mitlachenden“. Und so ist es ein Einfaches, über ein anfänglich gespieltes Lachen zu einem tiefen, herzlichen und „echten“ Lachen zu gelangen. Lachyoga wurde 1995 von dem indischen Arzt Madan Kataria begründet und basiert auf dem Jahrtausende alten yogischen Wissen sowie den Erkenntnissen der neueren Lachforschung mit dem Ergebnis: „Lachen macht schön, gesund und glücklich!“

Das Stadtviertelkomitee “Wolkenstein” veranstaltet am Samstag, 31. März eine Ostereiersuche für Kinder bis zu 11 Jahren. Die Einschreibung erfolgt im Büro in der Vogelweidestraße Nr. 20 an folgenden Tagen: 22., 23., 26., 27., 28., 29. März, 16.00-18.30 Uhr. An den genannten Tagen und Zeiten sind wir auch unter Tel. 0473 220 815 für Informationen erreichbar. Beschränkte Teilnehmerzahl!

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aller landesweit von den 34 Rettungsstellen durchgeführten Bergrettungseinsätze absolvierte. 169 Mal war die Bergrettung im vergangenen Jahr ausgerückt und hat 152 Einsätze zu vermerken, das ist ein neuer Einsatzrekord. Die meisten Einsätze gab es im Mai und Juli mit 23, im August mit 33 und im September mit 26. 31 Menschen konnten unverletzt, 94 leicht, 18 schwer und zwei lebensgefährlich verletzt gerettet werden. Fünf wurden nur noch tot geborgen. 66 Prozent der Verunfallten kamen aus Deutschland, 28 Prozent aus Italien. Die Einsätze galten unter anderem 104 Wanderern, vier Mountainbikern und acht Tieren. 39 Mal kam der Hubschrauber zum Einsatz. Jedes Mitglied der Bergrettung brachte im abgelaufenen Jahr 138 Stunden für die Ausbildung auf. Außerdem war die Bergrettung auch im Pistendienst auf Meran 2000 und bei Sportveranstaltungen im Einsatz. Die drei Hundeführer leisteten 1802 Stunden Dienst. Während der Vollversammlung konnten vier neue Mitglieder als Anwärter aufgenommen werden,

und zwar Josef Schnitzer, Thomas Mair, Damian Marcher und Daniel Schweigl. Christian Schöpf und Klaus Weger wurden als neue aktive Mitglieder aufgenommen. Auf ein Vierteljahrhundert aktive Tätigkeit brachte es der vormalige Rettungsstellenleiter Herbert Dosser, welcher vom Landesleiter Toni Preindl das Ehrenabzeichen in Silber entgegennahm. Mit einem großen Dank wurde Karl Schönweger aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Höhepunkt der Vollversammlung war die Segnung des neuen Einsatzfahrzeuges durch Dekan Hans Pamer. Die Fahrzeugpatin Ulrike Glöggl freute sich mit den Bergrettern über das neue Einsatzfahrzeug, welches durch die finanzielle Unterstützung der Autonomen Provinz Bozen sowie durch die 14 Gemeinden des Einsatzgebietes angeschafft werden konnte. Die Ehrengäste zeigten sich in ihren Ansprachen von der Tätigkeit beeindruckt, und im Zuge der Ansprachen kam mehrmals der bevorstehende Umzug der Bergrettung Meran in das Zivilschutzzentrum nach Untermais zur Sprache.

Die Sache Kolping im Mittelpunkt Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Meran Am 25. Februar fand die außerordentliche Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstandes statt. Die zahlreiche Anwesenheit der Mitglieder bewies die Wichtigkeit dieser Versammlung, bei welcher manche Sachlagen geklärt wurden. Präses Rudolf Hilpold erklärte, dass ein gemeinsames Weitergehen nur möglich sei, wenn wir uns persönlich im richtigen Sinne um ein ehrliches Auskommen untereinander bemühen und die Sache Kolping immer in den Mittelpunkt stellen. In den Tätigkeitsberichten wurde die umfangreiche Aktivität der Kolpingsfamilie und der verschiedenen Arbeitsgruppen, so des Kindertreffs, der Kreativgruppe, der spirituellen Gruppe und des Seniorentreffs hervorgehoben. Der Geschäftsführer des Kolpinghauses, Alexander Laner, unterstrich dabei die gute Zusammenarbeit zwischen Kolpinghaus und Kolpingsfamilie. Der Vorsitzende Martin Höller dankte allen, die sich im vergangenen

Jahr mit großem Einsatz für die Sache Kolping eingesetzt haben, und all denen, die Zeichen des guten Willens erbrachten, und bat um die Bereitschaft, eine vernünftige Weiterarbeit zu ermöglichen. In besonderer Weise wurde Alois Platter und dem scheidenden Vorstand für dessen Einsatz gedankt. Die Wahl und die anschließende konstituierende Sitzung erbrachte schließlich folgendes Ergebnis: Vorsitzender: Martin Höller Stellvertreterin: Maria Ploner Schriftführer: Bernhard Paris Kassier: Emil Niederfriniger Vorstandsmitglied: Herbert Rofner Präses: Rudolf Hilpold Seniorenvertreter: Otto Greif Als Rechnungsrevisoren wurden Karl Lobis und Josef Winkler bestätigt. Die Versammlung wurde mit der Aufnahme von neuen Mitgliedern und einem Abendessen abgeschlossen.

Singletreff in Blumau Lukas Auer, Student aus Blumau, hatte die Idee, eine kostenlose Singlebörse für Südtiroler, speziell für Landwirte, zu schaffen. Seit Oktober 2011 ist dieses Internetprojekt online und es haben sich bereits über 350 Mitglieder registriert.

Aufgrund vieler Anfragen von Mitgliedern wird am Samstag, dem 7. April 2012 das erste LandKontakt.it–Singletreffen im Gasthof Schlosshof in Blumau veranstaltet. Es ist natürlich, ganz nach der Portalphilosophie, vollständig kostenlos und wird in Form eines Speed-Datings ablaufen. Anmelden können sich alle registrierten Mitglieder auf www.landkontakt.it oder mit E-Mail an: lukas@auerbz.it


Gesellschaft

Rund um die Uhr für die Sicherheit der Bürger da Freiwillige Feuerwehr Meran zieht bei Jahreshauptversammlung Bilanz

Von links: Karl Fill, KDT Karl Gamper, Bezirkspräsident Jakob Pichler, Matteo Rapetta, Günther Mitterhofer, Anton Obex, Klaus Obertegger, KDTstv. Manfred Braunhofer In Anwesenheit des Gemeindereferenten Alois Gurschler und des Bezirksfeuerwehrpräsidenten Jakob Pichler konnte Kommandant Karl Gamper den Feuerwehrkuraten Christian Pallhuber, den Feuerwehrausschuss, die Ehrenmitglieder, alle aktiven Wehrmänner und Mitglieder außer Dienst zur 124. Jahreshauptversammlung begrüßen. Nach einer Gedenkminute für die im Jahr 2011 verstorbenen Kameraden Josef Obertegger und Roberto Marchioro ließ er anhand einer Power Point Präsentation in einem sehr aufschlussreichen Jahresbericht die mit einigen geselligen Ereignissen gespickten Tätigkeiten des Jahres 2011 Revue passieren. Die (nur) 57 aktiven Mitglieder bewältigten 536 Einsätze, von welchen der größte Anteil (336) technische Hilfeleistungen aller Art waren, die für die berufstätigen Wehrmänner

einer Freiwillige Feuerwehr heute die weit größere Herausforderung darstellen als die Groß-, Mittel-, Klein-, Kamin- und Buschbrände (79) sowie die Verkehrsunfälle mit oder ohne Personenrettung (40) und die durch heftigen Sturm verursachten Unwettereinsätze (23). Bei diesen Einsätzen und Übungen wurden insgesamt 22.218 Stunden geleistet, wobei ein großer Anteil auf einen freiwilligen Nachtdienst entfällt, der täglich von 3 bis 4 Mann geleistet wird. Nur so kann die häufige Einsatztätigkeit in den Nachtstunden (40 % zwischen 19.00 und 07.00 Uhr) bewältigt werden. Zur üblichen Einsatztätigkeit, dem Besuch von Schulungskursen in der Landesfeuerwehrschule in Vilpian, den feuerwehrinternen Übungen und den Übungen mit anderen Wehren des Feuerwehrbezirkes kommen noch 190 Brand-

Tourismusverein Dorf Tirol Im Jahr 2011 drittbestes Ergebnis der Vereinsgeschichte erzielt Vor Kurzem fand die jährliche Vollversammlung des Tourismusvereins Dorf Tirol statt, bei welcher man auf das vergangene Tourismusjahr zurückblickte, aber auch neue Projekte vorstellte. 2011 konnte das 4.934 Betten zählende Dorf oberhalb von Meran 775.736 Nächtigungen verzeichnen, was einem Zuwachs von 3,4 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Ankünfte lagen mit 124.429 ebenfalls mit 2,95 % über denen des Vorjahres. Zur Freude des Tourismusvereinspräsidenten Alexander Dilitz und der Direktorin Manuela Zischg stellt dieses Ergebnis das drittbeste Ergebnis seit der Gründung des Vereins dar. Die Aufenthaltsdauer betrug durchschnittlich 6,2 Tage, was vergleichsweise in Südtirol einen sehr guten

Wert darstellt. Bei den Nationen lag Deutschland mit 80,26 % an der Spitze, gefolgt von der Schweiz (8,47 %) und Italien (4,01%). Neben der Abschlussbilanz 2011 ließ man auch die Höhepunkte des Vorjahres noch einmal Revue passieren. Neben einer Vielzahl von Veranstaltungen wurden eine Hotelroute, ein Intranet für die Mitglieder, ein Informationskanal und kostenloses Wifi auf der Festwiese und beim Tourismusverein geschaffen. Im Juni konnte man den Herrschaftsweg eröffnen, der von St. Peter zum Farmerkreuz führt. Für das Jahr 2012 wurde die Marketingstrategie im Print-und Onlinebereich erläutert. Weiters ist die Erstellung einer 3 D Karte für das Wandergebiet von Tirol / Schenna / Passeier geplant, sowie die Weiterführung einer qualitativen Gästebefragung. Zu den Veranstaltungshighlights zählen auch dieses Jahr wieder der Tiroler Kulturfrühling, die Soireen auf Schloss Tirol, Sterne Schlösser Almen, VinoCulti und die Tiroler Schlossweihnacht.

verhütungsdienste, zum Großteil im Stadttheater und im Kurhaus. Der Kassabericht von Zeno Reggiani gab einen Überblick über die finanzielle Situation, welche durch präzises Haushalten mit Landesbeiträgen, Gemeindebeiträgen und Spenden aus der Wirtschaft und der Bevölkerung ausreichend gedeckt werden konnte. Ein Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung der Mitglieder für langjährige, verdienstvolle Tätigkeit. So wurde das Verdienstkreuz in Silber an den Feuerwehrarzt Günther Mitterhofer für 25 Jahre Mitgliedschaft verliehen und an Toni Obex das Verdienstkreuz in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst. Letzterer machte sich als kompetenter Ausbilder und Promotor im Bereich Zivilschutz weit über Meran hinaus einen Namen. Außerdem wurde auch den verdienten Kameraden Klaus Obertegger und Karl Fill für nahezu 46 Jahre vorbildhaft geleisteten Einsatz herzlich gedankt, da sie wegen Erreichen der Altersgrenze nun leider aus dem aktiven Dienst ausscheiden müssen. Anschließend wurde der neue Wehrmann Matteo Rapetta feierlich angelobt. Ein Blick auf die Altersstatistik verrät, dass unbedingt neue, junge Mitglieder aufgenommen werden müssen. Mit besonderer Freude verkündete Kommandant Karl Gamper, dass nach längeren Bestrebungen und dank der Bereitschaft der Wehrmänner Reinhold Pur und Georg Zöggeler als Gruppenleiter in

Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr von Gratsch eine Jugendgruppe gegründet wird, in der 12-bis 17-Jährige auf die aktive Feuerwehrmitgliedschaft vorbereitet werden sollen. In einem kurzen Bericht ging der Kommandantstellvertreter Manfred Braunhofer auf die Übungstätigkeit mit den anderen Feuerwehren im Bezirksverband ein. Für das laufende Jahr konnte Kommandant Karl Gamper neben einigen prägnanten Terminen dann als Schwerpunkt den Austausch des in die Jahre gekommenen Rüstfahrzeuges ankündigen. Außerdem sind einige Anschaffungen und Änderung für das gute Funktionieren der Wehr geplant, einen zentralen Punkt wird aber die Vorbereitung des Tages der offenen Tür 2013 bilden, auf welchen die Wehr bereits in diesem Jahr hinarbeitet. In Vertretung des Bürgermeisters Günther Januth überbrachte Referent Alois Gurschler Gruß- und Dankesworte der Gemeindeverwaltung und drückte die besondere Wertschätzung derselben für die Freiwillige Feuerwehr Meran und die Nachbarwehren aus. In einer abschließenden Stellungnahme dankte Kommandant Karl Gamper der Gemeinde- und Landesverwaltung, den Betrieben und der Bevölkerung für die Beiträge und Spenden sowie den Institutionen, den hauptamtlichen Mitarbeiter, dem Feuerwehrausschuss und zu guter Letzt allen Wehrmännern für die gute und konstruktive Zusammenarbeit.

VKE-Spielhaus nach Sanierung bereit für die neue Saison Mehr als zehn Jahre nach seiner Errichtung war das Magazin neben dem VKE-Spielhaus in der Foscolostraße dringend renovierungsbedürftig. Dank eines Beitrags der Provinz Bozen und der Gemeinde Meran konnte das kleine Holzgebäude nun saniert und die Fassade mit neuen Lärchenbrettern verkleidet werden. Aus Kostengründen wurde ein Teil der Arbeiten in Eigenregie ausgeführt. Sektionsleiter Franco Bernard und Spielhaus-Betreuerin Erna Ladurner nutzten die warmen Frühlingstage, um die Holzwand mit einem wetter- und sprayfesten Anstrich zu versehen. Im Magazin sind größere Spielge-

räte, wie die bekannte Rollrutsche, untergebracht, welche in der Freiluftsaison am Spielplatz und bei den verschiedenen Kinderfesten zum Einsatz kommen. Das Frühlingsfest auf dem Spielplatz in der Foscolostraße findet am Freitag, dem 23. März am Nachmittag statt.

Seniorenrunde Untermais Veranstaltung: Donnerstag, den 29. März um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche

Kreuzwegandacht Gestaltung: Senioren Untermais 23. März 2012 | 06

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Wirtschaft

Krisenjahr 2011 und Rentenfonds Im Jahre 2011 haben die wichtigsten Börsen bis zu 25 % ihres Wertes verloren. Die Renditen von Anleihen und liquiden Mitteln haben sich fast annulliert. Dies alles hatte natürlich einen großen Einfluss auf die Renditen der Pensionsfonds, in denen die Abfertigungen der Arbeitnehmer hinterlegt sind. Fast alle Rentenfonds haben das Jahr 2011 mit einem Verlust geschlossen. Hätten sich die Aktienmärkte nicht am Ende des Jahres verbessert, dann wären die Verluste sicher noch viel größer ausgefallen. Nehmen wir das Beispiel der ausgewogenen Investitionslinie des Laborfonds. Es handelt sich um den italienweit größten Pensionsfonds, der bereits seit dem 29.09.2000 besteht und in dem zum 31.12.2011 87.690 Arbeitnehmer eingetragen waren. Das Vermögen des Fonds belief sich zum 31.12.2011 auf € 976.502.613, das sind über 80 % der bei Laborfonds hinterlegten Abferti-

gungen und Zusatzbeiträge. Diese Investitionslinie des Laborfonds musste noch zum 30.11.2011 gegenüber dem 31.12.2010 einen Verlust von 3,08 verzeichnen. Dieser Verlust konnte jedoch bis zum 31.12.2011 auf 1,98 reduziert werden. Man sieht also, dass die Renditen der Rentenfonds eng mit der Entwicklung der Finanzmärkte zusammenhängen. Lässt der Arbeitnehmer seine Abfertigung beim Arbeitgeber, dann unterliegt die Aufwertung nicht diesen Marktrisiken. Die Aufwertung ist nämlich beim Arbeitgeber fix 1,5 % + 75 % der Inflationsrate. Seit Bestehen der Rentenfonds konnte noch kein Rentenfonds die Aufwertung der Abfertigung beim Arbeitgeber toppen. Es stellt sich die Frage, ob man den Angestellten die gesetzliche Möglichkeit einräumen sollte, ihren Beitritt zu einem Rentenfonds rückgängig zu machen. Zurzeit kann eine Entscheidung für die Hinterlegung der Abfertigung in einen Rentenfonds nicht mehr geändert werden. es

Entwicklung der wichtigsten Rentenfonds: Veränderung in % 2011 Abfertigung beim Arbeitgeber

2010

3,880

2,936

Laborfonds Dynamische Investitionslinie Garantierte Investitionslinie Vorsichtig-Ethische Investitionslinie Ausgewogene Investitionslinie

1,060 2,750 -0,040 -1,980

6,078 0,693 3,529 3,262

Raiffeisen Activity Safe Dynamic

-1,630 1,190 -7,050

2,050 1,220 2,322

Plurifonds SummItas ActivItas SolidItas SerenItas SecurItas AequItas

-8,704 -5,496 -2,729 1,340 0,595 -0,662

6,039 3,843 3,717 1,688 0,739 5,781

Die Regierung Monti hat es eilig Keine Woche ohne Notverordnung Wahrscheinlich hat der Ministerpräsident verstanden, dass in Italien strukturelle Reformen nur durch Hau-Ruck-Aktionen machbar sind. Es vergeht daher keine Woche, ohne dass durch Notverordnungen sehr umfangreiche Reformen in die Wege geleitet werden. Schade ist nur, dass immer im Vorfeld von deren Veröffentlichung die unterschiedlichsten Gerüchte und Entwürfe zirkulieren, sodass sich der nor-

male Bürger überhaupt nicht mehr zurechtfinden kann. Noch schlimmer sind die Ministerien und öffentlichen Verwaltungen vom Tempo der Regierung betroffen, denn sie sind diesen Arbeitsrhythmus nicht gewohnt und zurzeit nicht in der Lage, rechtzeitig die entsprechenden Durchführungsverordnungen zu erlassen. In den nächsten zwei Wochen umfangreiche Arbeitsrechtund Steuerreform geplant Die Maßnahmen, welche die Regie-

rung Monti in den letzten Monaten getroffen hat, hat ganze Bereiche der Wirtschaft revolutioniert. Von einer umfassenden Pensionsreform, der Einführung der neuen Vermögenssteuer IMU, den Maßnahmen gegen die Steuerhinterziehung, der Neuregelung der Freiberufe bis hin zur Liberalisierung des Handels wurden bereits viele Teilbereiche des Wirtschaftslebens neu geregelt. Die in den nächsten zwei Wochen geplante Arbeitsrechtsreform und eine umfangreiche Steuerreform werfen

bereits jetzt ihre Schatten voraus und versprechen für die Unternehmen nichts Gutes. Terminaufschübe und Neuheiten am laufenden Band Es vergeht kein Tag, an dem nicht ein Termin verschoben wird oder Rundschreiben der einzelnen Ministerien die Karten neu mischen. Wir haben versucht, die wichtigsten Neuheiten für Unternehmer und Freiberufler zusammenzufassen, sind uns aber bewusst, dass es sich nur um eine Auswahl der Änderungen handelt. es

Neuheiten für die Wirtschaft ■ DURC bei öffentlichen Aufträgen Obwohl bereits seit Beginn der Einführung des DURC vorgesehen, wurden bisher immer die Unternehmen von den öffentlichen Verwaltungen aufgefordert, das DURC zu besorgen und vorzulegen. Seit Beginn des Jahres ist dies nicht mehr möglich. Die öffentlichen Verwaltungen müssen sich selbst das DURC besorgen. ■ Meldung der von Gesellschaftern und Unternehmern privat genutzten Güter Diese Meldung war ursprünglich für den 31.03.2012 vorgesehen, wurde aber auch in Anbetracht, dass bisher keine Klärungen zum Thema und auch keine Programme für die telematische Übermittlung vorliegen, auf den 15.10.2012 verschoben. ■ Kunden- und Lieferantenverzeichnisse Ab dem Geschäftsjahr 2012 wird wieder das alte Kundenund Lieferantenverzeichnis eingeführt. In dieses Verzeichnis müssen alle Rechnungen einfließen. Zusätzlich müssen auch Verkäufe über € 3.600,00 angeführt werden, für die keine Rechnung ausgestellt wurde. Die Kunden- und Lieferantenverzeichnisse für das Jahr 2011 müssen innerhalb 30.04.2012 nach den alten

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Modalitäten abgegeben werden. In diesen Verzeichnissen müssen nur fakturierte Verkäufe und Leistungen mit einem Gesamtbetrag von € 3.000,00 (ohne Mehrwertsteuer) und Verkäufe und Leistungen über 3.600,00 €, für die keine Rechnung ausgestellt wurde, angeführt werden. ■ Barzahlungen über € 999,99 vonseiten der Nicht-EU-Bürger Diese Zahlungen können bereits seit 02.03.2012 unter folgenden Bedingungen erfolgen: - Vorlage eines gültigen Reisepasses. - Verfassung einer Eigenerklärung des Kunden, dass er keinen Steuerwohnsitz in Italien besitzt und Nicht-EU-Bürger ist. - Das Bargeld, samt Kopie des Reisepasses und des Steuerbeleges (Kassenbeleg, Steuerquittung oder Rechnung), muss innerhalb des nächsten Werktages auf ein Konto des Unternehmens eingelegt werden. - Innerhalb von 15 Tagen nach Erscheinen der entsprechenden Ministerialverordnung muss das Unternehmen dem System mittels telematischer Meldung zustimmen.

■ Innergemeinschaftliche Leistungen An 17.03.2012 sind für bezogene innergemeinschaftliche Leistungen keine Eigenrechnungen mehr auszustellen. Ähnlich wie bei den innergemeinschaftlichen Einkäufen ist die Originalrechnung durch die vom Gesetz vorgesehenen Daten zu ergänzen. Die Integrierung und Verbuchung muss nicht mehr bei Zahlung der Leistungen, sondern bei Beendigung der Leistung vorgenommen werden. ■ Finanzbewegungen mit Steuerparadiesen Finanzbewegungen mit Steuerparadiesen (black-list) brauchen bei Beträgen unter 500,00 € nicht mehr gemeldet werden. ■ Absichtserklärung bei Dauerexporteuren Die Meldung bezüglich der von Dauerexporteuren erhaltenen Absichtserklärungen braucht nicht mehr innerhalb 16. des Folgemonats, sondern erst innerhalb des Termins für die erste Mehrwertsteuerabrechnung, in der die entsprechenden Umsätze getätigt werden, erfolgen.


Mode

Es gibt sie, diese Tage, an denen man einfach perfekt aussehen möchte. Es kann der eigene Maturaball sein, das erste Date, die Sponsion, das erste Treffen mit der Schwiegermutter in spe oder die Oscarverleihung. Ihr alle wisst, was ich meine. Dieser Tag, an dem man einfach nichts dem Zufall überlassen möchte, an dem man absolut unter keinen Umständen einen Bad Hair Day riskieren kann oder einen Pickel auf der Nase oder eine Fieberblase oder haarige Beine oder aufgeschwollene Augen oder zwei Kilos zu viel auf den Rippen. Diese Tage sind meistens planbar, all die Gefahren, die sie mit sich bringen, sind vorhersehbar und das Gesamtrisiko ist kalkulierbar – so denkt man wenigstens. An solchen Tagen möchte man eine Frisur haben, die zwar gekonnt, aber nicht gekünstelt aussieht, man möchte einen ebenmäßigen Teint haben, man möchte in der T-Zone nicht glänzen und man möchte einen Porzellanschimmer im Gesicht, man hätte gern keinen abgebrochenen oder angebissenen Fingernagel und kein Ekzem auf dem Handrücken, keine Brandwunden am Unterarm und keine eingewachsenen Haare an den Waden. Man wünscht sich, keine Blasen an den Füßen zu haben, die einen davon abhalten, die eigens gekauften Pumps zu tragen. Es kommt aber erstens anders und zweitens als man gedacht hat. Die Haare werden ganz selbstverständlich nicht so sitzen, wie man es

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Der große Tag

beim Probefrisieren getestet hat, Ich persönlich konnte an diesen Apparenz mehr zu schätzen weiß. man hat vielleicht sogar ein paar Tagen auch noch keinen Zusam- Dann ist man nämlich ein wenig Schuppen, der Pickel, für den man menhang mit meiner Lebensweise, gnädiger zu sich selbst (und begebetet hat, dass er bitte nicht justa- meinem Zyklus und meinem See- kanntlich ist ja jeder selbst sein ment dann sprießen würde, wenn lenzustand finden - einmal abgese- größter Kritiker), man sieht über der Tag kommt, ist in den Winterspeck hinweg, voller Blüte und die Ich bin überzeugt, dass wir oft nur eine einzige Sache zu sagen haben. obgleich Ostern in greifbaFieberblase ist zwar Aber diese Sache entwickelt sich ständig weiter. rer Nähe ist und akzeptiert abgeklungen und Diese Konstante in der Veränderung macht daraus einen Stil. die Tatsache, Mischhaut zu nicht mehr infektiös, Die Mode - ist die Mode, ist verrückt, voller Widersprüche, haben. aber man kann nicht unvorhersehbar, und vor allem, sie ist stärker als ich. lachen, weil immer, Christian Lacroix Ich denke, es wäre ein Zeiwenn man das macht, chen menschlicher Größe das vertrocknete, gerötete Etwas hen davon, dass sich mein und ein Beweis dafür, dass man platzt und blutet. Seelenzustand immer ganz rapide über den Dingen steht, wenn man verschlechtert, wenn ich einen die- sich einfach so nimmt, wie man ist. Zu allem Überfluss und allem be- ser Tage habe. Egal, ob an diesen oder jenen Tagen. reits Verbalisierten ist noch zu Irgendjemand möchte einfach, dass Man sollte es bekämpfen, man sollte sagen, dass es einfach Tage gibt, an es diese Tage gibt. Ich denke, das ist stärker sein als es, dann hat man denen man scheiße aussieht - deshalb so, weil man dann an den nämlich wirklich Stil. warum, weiß nur der liebe Gott. „Nicht-Scheiße-Tagen” die eigene vh

Bitte zwei Stunden Meran

Lösung des Rätsels von Seite 31:

Vollversammlung der Südtiroler Fremdenführer und Reiseleiter In knappen zwei Stunden ein Bild der Stadt vermitteln, ein paar Sehenswürdigkeiten besuchen und erklären, über Geschichte, Kultur und Politik erzählen, das sind nur einige der Aufgaben, die ein Fremdenführer bzw. eine Fremdenführerin gut beherrschen muss. In Meran stehen rund 20 Personen für die Feriengäste und Tagestouristen bereit, eine Liste liegt bei der Kurverwaltung auf. Landesweit sind es über 400, die nach einer fundierten Ausbildung mit einer Bescheinigung vom Land nachweisen können, geprüfte „Fremdenführer und Reiseleiter“ zu sein. Rund 200 Führerinnen und Führer üben den Beruf noch aus. In vielen Städten Italiens und im Ausland ist diese Berufsgruppe so geschützt, dass nur die zugelassenen Personen Führungen machen dürfen und bei Nichtbefolgung Strafen verhängt werden. Ähnliches gibt es bei uns schon für die Berufsgruppe der Skilehrer.

Der Vorstand (von links): Hanni Stocker, Ermanno Pozza, Marianne Prader, Sepp Krismer, Waltraud Rainer, die Präsidentin Petra Überbacher und Gastredner LR Hans Berger Zurzeit wird ein Gesetz ausgearbeitet, das in Zukunft die Materie Fremdenführer, Reiseleiter, Wanderführer und Natur- und Landschaftsführer regeln wird. Darüber sprach Landesrat Hans Berger bei der heurigen Vollversammlung der Fremdenführer in der Weinkellerei Tramin und sagte auch: „Die Berufsgruppe der Frem-

denführer ist für Südtirol von enormer Wichtigkeit. Der Eindruck von unserem Land hängt zu einem guten Teil davon ab, wie den interessierten Gästen nicht nur Kultur und Geschichte, Landschaften und Traditionen, sondern auch Emotionen nahe gebracht werden“. Berger sicherte den Anwesenden seine volle Unterstützung zu.

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L E G O

E R N O K T E E R S C H H A E N N G G

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Nach einer Führung durch die neue Kellerei, welche schon rein äußerlich durch eine gewagte Architektur besticht, wurden den Teilnehmern einige besonders gute Weine zur Verkostung geboten. 23. März 2012 | 06

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Wandern (www.meraner.eu/wandern.php)

fotos mb

Der Sonnenberger Panoramaweg

Blick auf die Orte Rabland und Töll, im Hintergrund Dorf Tirol, Hirzer und Ifinger

Ein Löwenzahn kündigt an den trockenen, laubbedeckten Hängen des Sonnenberges den Frühling an.

Einige kurze, steilere Auf- und Abstiege sind mit Stufen und Geländern ausgestattet.

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Anfahrt: mit dem Bus von Meran bis Partschins (648 m) Höhenunterschied: gering Gehzeit: 2 ½ Stunden Wegverlauf: Von der Bushaltestelle folgen wir dem Hinweis „Sonnenberger Panoramaweg“ und der Markierung Nr. 91, gehen die Dorfstraße hinauf bis zum Hotel Stachelburg, wo wir links abbiegen und bald durch Obstwiesen westwärts wandern. Auf einer Hängebrücke überqueren wir den Zielbach und gelangen zum „Winklerhof “ (642 m). Nun führt der Wanderweg Nr. 91 leicht an- und absteigend quer durch den Rablander und Naturnser Sonnenberg vorbei am „Pardellhof “ (670 m) und am Buschenschank „Weinberghof “ bis nach Naturns (554 m). Rückweg: wie Hinweg (ähnliche Gehzeit wie Hinweg) oder von Naturns mit dem Bus oder dem Zug nach Meran zurück Einkehrmöglichkeiten am Weg: „Winklerhof “ (Sonntag Ruhetag), Buschenschank „Weinberghof “ (ca. 20 Minuten vor Naturns) oder „Wiedenplatzer Keller“ (kurz vor Naturns, etwas oberhalb des Wanderweges)

Schwierigkeiten: Die Wanderung ist leicht und auch für Familien geeignet. Meistens verläuft der Weg eben oder leicht an- und absteigend, doch es gibt auch einige kurze, steilere Aufund Abstiege, die mit Stufen und Geländern ausgestattet sind. Beste Zeit: Frühling und Herbst Besonderheiten: Auf dem Weg laden zahlreiche Sitzbänke mit herrlichem Blick ins Tal oder zu den schneebedeckten Berggipfeln der Ortlergruppe zum Verweilen ein. Nach Osten schauend, erblicken wir

Ein ganz besonderes Kreuz am Wegrand den Meraner Talkessel mit Ifinger und Hirzer im Hintergrund. Wegen seiner einmaligen Steppenvegetation gehört der Sonnenberg zu den interessantesten Forschungsgebieten des Alpenraumes. In Naturns bietet sich der Besuch des nahegelegenen, im 7. Jahrhundert erbauten Kirchleins Sankt Prokulus an. Es beherbergt im Inneren Fresken, die als älteste erhaltene Wandmalerei im deutschsprachigen Raum gelten. Das nahe Proklulus-Museum macht in einem unterirdisch angelegten Parcours 1.500 Jahre Geschichte dieser Region lebendig. mb Das Kirchlein St. Prokulus in Naturns


Botanischer Spaziergang

Kornelkirsche, Gelber Hartriegel Cornus mas L.

foto wm grün bleiben. Die Blüten sind goldgelb und stehen in kleinen Dolden, die an der Basis von gelben Tragblättern umhüllt werden. Etwa 10 bis 25 kleine Blüten bilden eine Blütendolde. Sie erscheinen zeitig im Frühjahr vor den Blättern am alten Holz. Die Zweige tragen zwei verschiedene Winterknospen, die schon im Herbst angelegt werden: die länglichen Blattknospen und die kugelig geformten zukünf-

tigen Blütenstände. Die im Herbst reifenden, scharlachroten, kleinen, länglichen Früchte sind saftig und essbar mit süß-saurem Geschmack.

Das dichte, feinfaserige und sehr harte Holz wurde bereits im Altertum zur Herstellung von Lanzenschäften verwendet. Später wurden von Drechslern Werkzeug und Spazierstöcke daraus gefertigt. Das sehr harte Holz und die Früchte waren auch schon dem Ötzi bekannt. Der wärmeliebende Strauch wächst wild vor allem auf sonnigen, buschbestandenen Hängen, in lichten Wäldern, an Wald- und Wiesenrändern, häufig auf kalkhaltigen Böden, doch auch auf leicht sauren Böden gedeiht die Kornelkirsche gut. Sie wird wegen der frühen Blüte als Zier- und Heckenstrauch in Gärten und Parkanlagen in mehreren Zuchtformen gepflanzt, mit gelben oder gerandeten Blättern, mit weißen, gelben, violettroten, auch kugeligen Früchten. Wohl schon seit uralter Zeit ist die Kornelkirsche als essbare Frucht bekannt. In Pfahlbauten der Jungsteinzeit und Bronzezeit (in Italien und Österreich nachgewiesen) hat man Kerne dieser Frucht gefunden. Im Mittelalter wurden die Frucht und auch andere Pflanzenteile wegen ihrer Heilkraft empfohlen. Heute werden Neuzüchtungen mit mehr Fruchtfleisch in kleinen Anlagen gepflanzt und von den Bauern verwertet; die Früchte dienen zur Herstellung von Marmeladen, Säften und Süßmosten, sie werden in Alkohol eingelegt und zu Edel-

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foto wm bränden destilliert (bekannt ist der „Dirndl-Brand“ in Niederösterreich). Vollreife Früchte sind reich an Mineralstoffen, Gerbstoffen und Vitamin C. Die Kornelkirsche hat also eine große ökologische Bedeutung: die früh erscheinenden Blüten bieten den Bienen eine frühe Nektar- und Pollenquelle. Die Früchte dienen zahlreichen Vögeln als Futter. Die dickfleischigen Früchte werden zu hochwertigen und leckeren Lebensmitteln veredelt. Vorkommen: häufig an trockenen und sonnigen Hängen des Etschtales von der Talsohle bis etwa 1200 m, an Waldrändern, aber auch in Obstwiesen und in den privaten Gärten der Stadt. wm

foto wm

Die Kornelkirsche ist ein in Süd- und Mitteleuropa heimischer attraktiver Frühlingsblüher und gehört in die Familie der Hartriegelgewächse (Cornaceae). Der Artname mas (lat.) bedeutet männlich und bezieht sich auf die Holzqualität; früher wurde mit männlich „Grobes“ oder „Hartes“ bezeichnet. Der langsam wachsende, sommergrüne Strauch oder kleine Baum erreicht bei uns eine Höhe bis 5 m und bildet eine breitbuschige bis halbkugelige Krone. Die graugrüne Rinde ist dünn, kleinschuppig und abblätternd. Die jungen, olivgrünen Triebe sind kantig und fein anliegend behaart. Die gegenständig an den Knoten der Zweige wachsenden Blätter sind eiförmig-elliptisch, spitz, bogennervig, oben mattgrün, unten hellgrün, beiderseits angedrückt behaart. Im Herbst färben sie sich gelb, manchmal auch orange, können aber in manchen Jahren bis zum Laubfall

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Presserechtlich verantwortlich: Klaus Innerhofer Redaktion: Helmuth Tschigg (ht), Margareth Bernard (mb), Alexander Dilitz (ad), Dr. Ferruccio Delle Cave (fdc), Reinhold Ebner (re), Dr. Walter Egger (we), Gudrun Esser (ge), Dr. Luis Fuchs (lf), Conny Hölzl Gamper (ch), Verena Hesse (vh), Thomas Kobler (tk), Herbert Lahn (hl), Dr. Adelheid Larch (al), Dr. Klaus Niederstätter (kn), Dr. Wilhelm Mair (wm), Dr. Johannes Ortner (jo), Silvia Plasinger (sp), Dr. Erik Platzer (ep), Dr. Egon Gerhard Schenk (es), Dr. Franz Summerer (fs), Dr. Elfriede Zöggeler-Gabrieli (ezg) Layout: Daniel Pichler (dp)

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Im Sinne des Art. 1 des Ges. Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote, sei es im Kleinan-

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sendern geliefert oder stammen aus der Redaktion. Inserate, die mit „meraner“ gekennzeichnet sind, dürfen nur mit unserer Einwilligung reproduziert werden.

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Museen und Ausstellungen Museen der Stadt Meran Stadtarchiv Meran Meran, Passeirer Gasse 7, Tel.: 0473 270 038 elmar.gobbi@gemeinde.meran.bz.it

Stadtmuseum Meran Meran, Rennweg 42/A Tel.: 0473 236 015 - 0473 270 038 Im Museum finden Sie Mineralien, archäologische Fundstücke aus der Umgebung, Gemälde vom 17. Jh. bis heute, eine mittelalterliche Skulpturensammlung, aber auch volkskundliche Raritäten wie eine bewegliche Fastenkrippe mit über 200 Figuren und einen Saltner. Besonders stolz sind wir auf das Modell der Schreibmaschine von Peter Mitterhofer und einen Originalabguss der Totenmaske von Kaiser Napoleon. Öffnungszeiten: Di - Sa: 10 - 17 Uhr Sonntag: 10 - 13 Uhr

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JAHRE ANNI

Kunst Meran Meran, Lauben 163 Tel. 0473 212 643

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr

St. Jakob in Grissian/Tisens Besichtigung der restaurierten Fresken jederzeit möglich.

Bahnhofstraße 17 - Töll - Partschins Tel: 0473 967 342 Sonderausstellung: Kaiserin Elisabeth Sisi Mythos oder Wahrheit? Elisabeth, Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn, war die schönste Frau ihrer Zeit und schon zu Lebzeiten eine Legende. Woher kommt der Name Sisi? Wer war diese geheimnisvolle Frau? Öffnungszeiten: Di-So 12-16 Uhr Montag geschlossen

Meran, St.-Valentin-Str. 51 a Tel. 0473 270 172 www.touriseum.it • info@touriseum.it Südtiroler Landesmuseum für Tourismus im Schloss Trauttmansdorff Meran. Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober 9 - 19 Uhr 1. bis 15. November 9 - 17 Uhr

Jaufenburg St. Leonhard/ Pass., Schlossweg 45 Tel. 0473 659086 www.museum.passeier.it - info@museum.passeier.it Meran, Meinhardstraße 2, Tel. 0473 231 216 www.museia.it • info@museia.it Öffnungszeiten: Mo-Fr: 10 bis 17 Uhr Sa: 10 bis 13 Uhr

39017 Schenna, Schlossweg 14 ab April nur mit Führung zu besichtigen, täglich jeweils um: 10.30 / 11.30 / 14.00 / 15.00 Uhr Sonntag Ruhetag; Sonderführungen bei vorheriger Absprache möglich; Ermäßigung für Provinzansässige, mit GuestCard und für Reisegruppen; Tipp: Besuchen Sie das Mausoleum Erzherzog Johanns am Kirchhügel. T: 0473 945630, F: 0473 945351 I: www.schloss-schenna.com E: info@schloss-schenna.com

Südtiroler Obstbaumuseum Lana Brandis-Waalweg 4 Tel. 0473 564 387 info@obstbaumuseum.it

Öffnungszeiten: April, Mai, September und Oktober: Mo bis Sa 10.17 Uhr Juni, Juli, August: Mo bis Fr 9-12.30 und 15.30-19 Uhr. Sonn-und Feiertage geschlossen.

Schloss Tirol

Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte

Dorf Tirol, Schlossweg 24, Tel. 0473 220 221 E-Mail: info@schlosstirol.it Öffnungszeiten: (Montag Ruhetag) von Mitte März bis Ende November von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr Tägliche Führungen: um 10.15 und 14 Uhr deutsch, um 11.30 und um 15.15 Uhr italienisch Führungen: Führungen für Gruppen und museumspädagogische Führungen für Schulklassen nur nach Voranmeldung.

Ostern bis Nov.: Mo - Sa Mitte Dez. - Ostern: Mo - Sa

10 - 17 Uhr 13 - 16 Uhr

An kirchlichen Feiertagen geschlossen

Vintschger Museum Schluderns, Meraner Str. 1 Tel. 0473 615 590 vintschgermuseum@rolmail.net Kleinbäuerliches Ambiente, Archäologie mit Funden vom Ganglegg, Waale und Wasserwosser Öffnungszeiten: Di - So: 10 - 12 • 15 - 18 Uhr Mo geschlossen - Feiertage geöffnet Lange Abende von Juli bis September mittwochs 20.30 - 22 Uhr

Churburg

Schluderns, Tel. 0473 615 241 www.churburg.com - info@churburg.com Öffnungszeiten: 20. März bis 31. Oktober 10 - 12 Uhr und 14 - 16.30 Uhr Montag geschlossen, außer an Feiertagen

Öffnungszeiten: 1. Mai bis 11. Oktober Dienstag und Donnerstag von 14 bis 16 Uhr

Museum Passeier St. Leonhard/ Pass., Passeirerstraße 72 Tel. 0473 659 086 www.museum.passeier.it - info@museum.passeier.it

Schloss Schenna

museum@marienberg.it www.marienberg.it

Öffnungszeiten:

Landesfürstliche Burg Meran, Galileistraße, Tel.: 329 0186 390 Die Landesfürstliche Burg ist ein erstklassiges Objekt, um die spätmittelalterlichen Lebensgewohnheiten zu studieren. Möbel, Küchengeräte, einer der ältesten, erhaltenen Kachelöfen, Porträts, Musikinstrumente und Waffen lassen eine längst vergangene Epoche wiedererstehen. Öffnungszeiten: Di- Sa: 10 - 17 Uhr, Sonn- u. Feiertage: 10 - 13 Uhr

Benediktinerabtei Marienberg

K.u.K. Museum Bad Egart Seit 1430

Öffnungszeiten: 15. März bis 3. November Di bis So von 10 bis 18 Uhr. Kein Ruhetag im August und September

BunkerMooseum Moos i.P., Dorf 29a, Tel. 0473 648 529 www.bunker-mooseum.it

Öffnungszeiten: 15. März - 31. Oktober von 10-18h, Ruhetag: Montag. Erlebnis pur in einem militärischen Bunker aus dem 2. Weltkrieg: Bunkeralltag und Bunkergeschichte, Zeitgeschichte, Archäologie, Steinbock- und Vogelgehege, Bergwerk Schneeberg, Klettergarten, Infozentrum des Naturpark Texelgruppe.

Partschins, Kirchplatz 10, Tel. 0473 967 581 www.schreibmaschinenmuseum.com info@schreibmaschinenmuseum.com Öffnungszeiten: April - Oktober Mo 14.00 - 18.00 Uhr Di - Fr 10.00 - 12.00, 14.00 - 18.00 Uhr Sa 10.00 - 12.00 Uhr Sonderführungen: Juni - Oktober jeden Mo, 20.30 Uhr und jeden Mi um 10 Uhr. Führungen für Gruppen das ganze Jahr über gegen Voranmeldung.

lahnersäge St. Gertraud, Sägerhüttl 62 Tel. 0473 798 123 Fax 0473 798 079 www.lahnersaege.com 3. April bis 31. Oktober 2012 9-12 und 13.30-17.30 Sa, So und Feiertage 14.30-18.00 Montag geschlossen. Im Monat April, Mai und Juni auch an Sonn- und Feiertagen geschlossen. Säge- und Mühlenführung ab Mai jeden Dienstag und Donnerstag um 15 Uhr. Dauerausstellung: Wald und Holz Sonderausstellung: Wächter der Wildnis - Der Steinadler

Bauernmuseum Völlan Öffnungszeiten: Ostern - Allerheiligen Di. und Fr. 14-17, So. 15-17 Uhr Völlan, Badlweg 2, Tel. 0473 568 078 Ausstellungsobjekte: Werkzeuge des bäuerlichen Alltages aus vorindustrieller Zeit

Ultner Talmuseum St. Nikolaus, Ultental

Tel. 0473 790 147 · 0473 790 374

Öffnungszeiten: März, April nur sonntags von 10 bis 12 Uhr. Von Mai bis Ende Oktober Dienstag, Freitag von 11 bis12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr, Sonntag von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr.

Öffnungszeiten: im März nur an Sonntagen ab April: Dienstag bis Sonntag von 10.00-17.00 Uhr.

Trattla 246 Martell Tel. 0473 745027 Fax 0473 745256 info@culturamartell.com Di-Fr 9.00-12.00 & 14.30-18.00 Sa,So, Feiertag 14.30-18.00 vom 19.04.-30.04. und 24.05.-30.10.2011 Weitere Informationen erteilen der örtliche Tourismusverein, Tel. +39 0473 744 598 sowie das Nationalparkbüro in Glurns, Tel. +39 0473 830 430

Kreuzweg 4/c Prad am Stilfserjoch Tel. 0473 618212 Fax 0473 618213 info@aquaprad.com Di-Fr 9.00-12.00 & 14.30-18.00 Sa,So, Feiertag 14.30-18.00 ganzjährig Weitere Informationen erteilen der örtliche Tourismusverein, Tel. +39 0473 616 034 sowie das Nationalparkbüro in Glurns, Tel. +39 0473 830 430


Meraner Stadtanzeiger 06/2012