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Jahrgang 4, Nr. 2, Jänner 2011 14-tägig. Versand im P.A. 70% DCB Bozen, Gebühr bezahlt/taxe percue - mit Werbebeilage I.P. Bei Unzustellbarkeit an das CPO Amt in Bozen zurücksenden, kostenpflichtige Rückgabe an den Absender - Nur im Abonnement erhältlich - Einzelpreis 0,80 €

Jahrgang 4 Freitag, 27. Jänner 2012

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Maria Lichtmess Fest der Darstellung des Herrn

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Unter der Lupe

Editorial Mit der neuen Rubrik „Meraner Tonspuren“ erweitern wir in dieser Ausgabe unser Angebot an Lesestoff für möglichst viele Interessengebiete. Hierbei verfolgt Ferruccio Delle Cave jene Spuren, die große Persönlichkeiten in der Passerstadt hinterlassen haben und eröffnet den Reigen mit Richard Strauss, einem der größten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Die hohen Wogen in der Stadtregierung, die nach der Kampfabstimmung und der Nominierung von Christiane Bartolini die Volkspartei zu zersplittern drohten und die Regierung ins Wanken geraten ließen, hat Bürgermeister Günther Januth mit der Vorstellung seiner Wunschkandidatin Gabriela Strohmer geglättet. Sie wurde vom Gemeinderat zur neuen Stadträtin für Wirtschaft, öffentliche Veranstaltungen und Grünanlagen, Frauenfragen und Zeitpolitik gewählt. Gudrun Esser stellt sie uns vor und hat sie kurz nach dem Amtsantritt zu mehreren Themen befragt. Weiterhin sehr unsicher ist die

Lage der Arbeiter in der Memc. Arbeitslandesrat Roberto Bizzo und die Unternehmensleitung ziehen einen Plan B in Erwägung, der die Überlegung beinhaltet, im Sinicher Werk eine eigene Energiezentrale zu bauen, eine sogenannte Turbogas-Anlage. Damit sollen die Produktionskosten gesenkt werden. Wenn auch Sie, liebe Leser, in den vergangenen Wochen der Weihnachtskoller gepackt hat, dann finden Sie sich unter der Rubrik Mode im Beitrag von Verena Hesse bestätigt, denn sie kann schon seit dem Dreikönigsfest keinen Glitzer und Glimmer mehr ertragen und sehnt sich nach den ersten farbenbunten Vorboten des Frühlings. Damit sie diese und andere botanische Kostbarkeiten in unserer Stadt finden und betrachten können, führt Sie Wilhelm Mair auf seinem Spaziergang immer wieder dorthin, wo es besondere Kulturdenkmäler zu bewundern gibt und Bäume, Sträucher und Blumen das Herz unserer Stadt ausmachen. Margareth Bernard

Nächste Ausgabe: Freitag, 10. Februar 2012 Redaktionsschluss: Montag, 06. Februar 2012 um 12.00 Uhr Wenn auch Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, können Sie dies z.B. durch ein

Eine „Wahl“ zum Vergessen Wo ein Wille, da ein Weg! Dieses Sprichwort ist Ihnen sicher geläufig. In der Meraner Gemeindepolitik sieht man das Ganze etwas anders – sagen wir lockerer – und hat den Spruch nach folgendem Muster abgewandelt: Wo ein Wählerwille, da kein Weg! Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Gabi Strohmer ist eine tüchtige Hotelierin, ohne Zweifel. Und vielleicht wird sie auch eine tüchtige Politikerin; das werden wir sehen. Es geht also nicht um die Person, weder um jene von Frau Strohmer noch um jene von Christiane Bartolini, ihrer verhinderten Vorgängerin im Amt einer „von außen berufenen“ Wirtschaftsstadträtin.

Zum Titelthema

Zu Kindern des Lichtes werden Zum Fest Maria Lichtmess

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Titelseite Foto: Darstellung des Herrn im Tempel (um 1660) von Christoph Helfenrieder am Hochaltar in der Pfarrkirche von Stuls/Passeier; befand sich einst im ehemaligen Klarissenkloster am Kornplatz in Meran

Foto: Reinhold Ebner

Mit a Kubaturverlegung kannt i main Haisl doher versetzn, nochr brauchatn die Leit nimmr in di Lozog innigian.

Gabi Strohmer ist der kleinste gemeinsame Nenner in einem parteiinternen Hahnenkampf, den „von außen betrachtet“ niemand versteht und der die Meraner Politik an den Rand von Neuwahlen brachte. Aber genügt das? Eine Kompromisskandidatin, aus dem Hut gezaubert vom Bürgermeister, damit er selbigen Hut nicht nehmen muss? Zum Glück für die städtische SVP befinden wir uns in einem wahlfreien Jahr. Denn wer den Willen der Wähler mit Füßen tritt, beschwört unweigerlich ihren Zorn herauf. Die Granden um Stadtkomiteeobmann Toni Gögele können also darauf spekulieren, dass die Sache bis zum nächsten Urnengang vergessen ist. Und wenn nicht? Dann bekommt die Meraner Volkspartei die Rechnung serviert – mit einem satten Skonto auf das Wahlergebnis. Helmuth Tschigg

Das Fest Maria Lichtmess am 2. Februar wird auch Darstellung des Herrn genannt. Vierzig Tage nach seiner Geburt wird Jesus Christus im Tempel von Jerusalem dargestellt. Es ist dies ein alter jüdischer Brauch, der von der Heiligen Familie befolgt wurde. Josef und Maria bringen das Kind in den Tempel, für die Mutter wird das vorgeschriebene Reinigungsopfer dargebracht. Dieses Fest wurde bereits im frühen 4. Jahrhundert in Jerusalem gefeiert. Nach dem Bericht der Pil-

gerin Egeria wurde es „mit gleicher Freude wie Ostern begangen“. In der Ostkirche wird Maria Lichtmess als ,,Fest der Begegnung“ begangen, das heißt, dass Jesus den Vertretern des Gottesvolkes begegnet, die die Messiaserwartung weitergetragen haben. Im Westen wird es mehr als Marienfest verstanden. Dieser festliche Tag ist auch besonders von der Symbolik des Lichtes geprägt. Der greise Simeon sieht im Kind „das Licht, das die Völker erleuchtet“. Zu Maria Lichtmess findet die Kerzenweihe statt und meist wird eine kleine Lichterprozession durchgeführt. Menschen tragen Kerzen mit, um damit zum Ausdruck zu bringen, selbst Kinder des Lichtes zu sein. Geweihte Kerzen werden auch an das Grab lieber Verstorbener gebracht als Zeichen der Hoffnung auf das ewige Licht. Da am nächsten Tag der Gedenktag des Heiligen Blasius, Patron gegen Halskrankheiten, begangen wird, ist es üblich, bereits zu Maria Lichtmess nach der Abendmesse den Blasiussegen zu spenden. In vielen Diözesen feiert der Bischof, wie auch in unserer Diözese, mit den Ordensleuten einen Gottesdienst zum Tag des geweihten Lebens, der auch am 2. Februar begangen wird. Alexander Raich, Dekan von Tisens 27. Jänner 2012 | 01

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Meran aktuell

Aus der Sitzung des Stadtrates vom 10. Jänner Instandhaltungsarbeiten an der Frigele-Leitung

Beitrag fürs Jugendzentrum Jungle

Die Erneuerung der Frigele-Trinkwasserleitung, die einen Großteil der Meraner Trinkwasserversorgung speist, verläuft laut Terminplanung. Die Arbeiten betreffen zurzeit das Teilstück Saring-Plaus und werden in zwei Wintern durchgeführt (jeweils mit Beginn nach der Obsternte bis Ostern). Die veranschlagten Kosten belau-

Das Jugendzentrum Jungle in der St.-Josef-Straße wird einen außerordentlichen Beitrag von 15.500 Euro erhalten, um die in der Bescheinigung für die statische Zulassung des Gebäudes angegebenen Adaptierungsarbeiten durchführen

fen sich auf rund vier Millionen Euro; die Finanzierung erfolgt über den Rotationsfonds. Die gesamte Leitung von Kastelbell bis Meran ist etwas in die Jahre gekommen und muss auch ständig gewartet werden. Der Stadtrat hat 12.740 Euro für die Begleichung der Reparatur- und Zusatzkosten dieser Wasserleitung verpflichtet.

„Umweltsheriffs“ – Kontrollaktion war ein voller Erfolg Mit großer Genugtuung hat der Stadtrat die Ergebnisse der in den letzten vier Monaten von der Umweltwache durchführten Kontrollen zur Eindämmung und Vorbeugung der illegalen Müllentsorgung zur Kenntnis genommen. Von Ende August bis Ende Dezember 2011 wurden insgesamt 102 Strafzettel ausgestellt für Gesamteinnahmen in Höhe von 10.000 Euro. Die illegalen Müllablagerungen sind in diesem Zeitraum um 2 Prozent zurückgegangen, während bei der getrennten Sammlung ein deutlicher Zuwachs verzeichnet wurde, insbesondere

beim Papier (+ 12,2 %). Der Dienst der Umweltwache soll auch 2012 fortgesetzt werden. Hierfür wurden vorerst 20.000 Euro zur Verfügung gestellt. Positive Entwicklungen erwartet sich der Stadtrat auch von der Inbetriebnahme der neuen Presscontainer: Zwei davon werden bald in unmittelbarer Nähe des öffentlichen Schwimmbades in der Postgranzstraße und beim ehemaligen Eisstadion in der Meinhardstraße aufgestellt. Zwei weitere sind in der Totistraße und in der O.-Huber-Straße, im Bereich Ex-Bristol, geplant.

Ort des Gedenkens marmorne Tafel wird wieder angebracht Anlässlich des Gedenktages und im Rahmen einer offiziellen Feier, die am Freitag, dem 27. Jänner 2012 mit Beginn um 10.30 Uhr stattfindet, wird am „Ort des Gedenkens“, auf der südlichen Umzäunungsmauer der ehemaligen Bosin-Kaserne in der Zueggstraße, die bereits vor zwei Jahren von der Meraner

Stadtverwaltung enthüllte Gedenktafel wieder angebracht. Die marmorne Tafel, die an diesen leidvollen Ort erinnert (während des Zweiten Weltkrieges war dort eine Außenstelle des Bozner Konzentrationslagers in Betrieb), musste wegen der Bauarbeiten auf dem Gelände vorläufig entfernt werden.

Instandhaltung der öffentlichen Beleuchtung Die Etschwerke AG führt bereits seit Jahren die Instandhaltung der öffentlichen Beleuchtung im Auftrag der Stadtgemeinde Meran durch. Die diesbezüglichen Geldmittel sind im Haushaltsvollzug vorgesehen, wobei die Beträge erst im Folgejahr abgerechnet werden.

Die der Baufirma Sacaim spa aus Venedig anvertrauten Renovierungsarbeiten am Steinachheim schreiten voran. Der Stadtrat hat den jüngsten Bericht des Projekt-

So spricht der Volksmund vom wachsenden Tag, der um Lichtmess schon so lang ist, dass an diesem Tag seit eh und je das bäuerliche Arbeitsjahr beginnt, was mit allerlei Brauchtum verbunden ist. Selbstverständlich ist Lichtmess einer der größten Lostage im Jahr. In ganz Tirol kennt man den Spruch: „Ist Lichtmess hell und rein, wird a langer Winter sein; Wenn es aber stürmt und schneibt, ist der Langes nimmer weit.“ Zu Lichtmess gab es große Abrechnung auf dem Hof. Da wurde der Lohn an die Dienstboten ausbezahlt, unbrauchbare Knechte und Mägde wurden entlassen, neue ein-

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leiters Walter Gadner zur Kenntnis genommen. Mitte Februar soll im Zuge eines Ortsaugenscheins die Einrichtungsproblematik besprochen werden.

Weitere Bausubstanz in der Innenstadt wird aufgewertet Um Sanierungsarbeiten an einer Immobilie in den Laubengasse durchführen zu können, wird die Firma Ecobau auf öffentlichem Grund, Höhe Hausnummer 242-

246 (Pobitzer-Galerie), ein Baugerüst aufstellen. Die Arbeiten werden innerhalb 9. April 2012 abgeschlossen.

Stadtpolizei erneuert ihren Fuhrpark Eine moderne und effiziente Stadtpolizei braucht auch einen entsprechenden Fuhrpark. Die Meraner Stadtpolizei hat kürzlich den inzwischen in die Jahre gekommenen Ford Transit (Euro 0), welcher nicht nebensächliche Kosten in

Wartung und Instandhaltung verursachte, aus dem Verkehr genommen. Der alte Transporter wurde durch einen neuen und eigens für das Stadtpolizeikorps ausgestatteten Volkswagen Caddy (Euro 5) ersetzt. Der VW-7-Sitzer kostete 26.000 Euro.

Sprechstunden der Stadträtin Strohmer

Brauchtum in Südtirol: Lichtmess und Schlenggltag gestellt. Manch einer ging auch von selbst, weil es ihm nicht mehr gefiel oder er glaubte, es woanders besser zu haben. Er „steht aus“, hieß es, ein anderer dafür ein. Um dieses Abschiednehmen, das besonders bei den „Weiberleuten“ fast nie ohne Tränen abging, schmackhafter zu machen, gab es ein besseres Essen mit Küchl und Krapfen oder Guglhupf. Jeder Dienstbote erhielt darüber hinaus eine Wurst und zwei Kerzen. Nach dem Essen wurde in der Stube mit dem Bauern abgerechnet. Wer blieb, erhielt sein Angeld für das kommende Jahr, der Scheidende wurde abgefertigt. Der eigentliche Dienstbotenwechsel war dann am 5. Februar. Da begann das große Wandern der Dienstboten, das Schlenggln. Der „Schlengglpinggl“ war wohlgefüllt und geschnürt. Am Abend kamen dann die neuen

Laut Prognose dürfte die Instandhaltung im laufenden Jahr eine Kostensteigerung erfahren. Da im Haushalt 2011 hierfür noch 26.685 Euro verfügbar sind, wurde diese Summe vorbeugend noch heuer verpflichtet, um eventuelle Zusatzkosten abzudecken.

Arbeiten am neuen Sitz des Stadtmuseums schreiten voran

Zum Titelthema

Weihnachten um an Muggnschritt, Nuijohr um an Hahnentritt, Dreikinig um an Hirschnsprung, Liechtmess um a gonze Stund.

zu können (Ersetzung des bestehenden Telefonmastes im Innenhof, Errichtung von Geländern an verschiedenen Stellen und einer Ein- und Ausfahrt für Rettungsfahrzeuge, Verbesserung der Elektroanlage).

Dienstboten und wurden festlich bewirtet. Was sie an ihrem neuen Arbeitsplatz an Pflichten und Rechten erwartete, das war schon vorher ausgehandelt worden. Auch der Lohn war bereits abgemacht. Es gab nur zufriedene Gesichter in der Runde und man ging nicht so bald schlafen an diesem Abend. Oft griff einer zur Klampfn, und in froher Runde vergingen die Stunden wie im Fluge.

Stadträtin Gabriela Strohmer hält an jedem Mittwoch von 8.30 bis 10.30 Uhr im Zimmer Nr. 29 im 1. Stock des Rathauses Sprechstunde. Termin nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 0473 250 175).

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Spätestens am St.-Agatha-Tag (5. Februar) waren alle Knechte und Mägde eingestellt und das Arbeitsgerät in Ordnung gebracht; nun konnte das bäuerliche Arbeitsjahr beginnen. mb


Meran aktuell

Koalitionsprogramm „Meran 2010/2015“ bestätigt

Prioritäten für 2012 Die Koalitionsparteien, aus denen der Gemeindeausschuss der Stadt Meran für die Mandatsperiode 2010/2015 zusammengesetzt ist, bestätigen die Vereinbarungen, die sie 2010 getroffen haben, und verpflichten sich dazu, das darin festgelegte Programm sowohl im Hinblick auf den Zeitplan als auch auf die damals vereinbarte Vorgehensweise umzusetzen. Sie verpflichten sich, die Themen

und Herausforderungen der Zukunft geschlossen und konstruktiv anzugehen und Arbeitsmethoden und Vorgehensweisen anzuwenden, welche die Einbindung aller Partner in die Entscheidungsprozesse gewährleisten. Insbesondere verpflichten sich die Fraktionssprecher in Zusammenarbeit mit dem Gemeindeausschuss, die Tagesordnungspunkte der Gemeinderatssitzungen sowohl zeitlich als auch im Hinblick auf die Vorgehensweise so anzuge-

hen, dass eine angemessene Erörterung der anstehenden Entscheidungen möglich ist. Die Parteisekretäre stellen im Einvernehmen mit dem Bürgermeister die Tagesordnung für die regelmäßig angesetzten parteiübergreifenden Sitzungen der politischen Mehrheit zusammen, die ebenfalls zeitlich und organisatorisch darauf ausgerichtet sein werden, gut überlegte Entscheidungen zu ermöglichen. Der Grundsatz, wonach jede Partei völlig unabhängig und ohne Ein-

mischungen über die ihr zustehenden Ernennungen entscheidet und dafür auch die Verantwortung übernimmt, wird bestätigt. Die Koalitionspartner tragen diese Entscheidungen der einzelnen Parteien loyal und geschlossen mit. Für den 2. Februar 2012 ist eine programmatische Konferenz der Koalitionsparteien angesetzt, mit dem Ziel, die folgenden Themen und Angelegenheiten, in denen besonders dringender Entscheidungsbedarf besteht, zu vertiefen:

Maßnahmen, um auf die veränderte Lage der Lokalfinanzen zu reagieren: Da die derzeitige Lage nicht akzeptabel ist, erscheint es angebracht, eine Reihe von Treffen mit den Gemeinden, die durch die Maßnahmen einen Schaden davontragen (insbesondere betrifft das Bozen und Leifers), einzuleiten. Ziel ist es, mit ihnen über mögliche, sinnvolle Gegenmaßnahmen nachzudenken, angefangen bei der Rechtsklage bis hin zum Austritt aus dem Gemeindenverband, ohne die Möglichkeit auszuschließen, einen neuen Verband von Gemeinden mit gemeinsamen Interessen ins Leben zu rufen. Gemeindeintern wird der Referent für Haushalt beauftragt, eine genaue Übersicht über die Finanzlage zu erstellen und Vorschläge für Maßnahmen in den Bereichen Finanz, Wirtschaft und Steuern erarbeiten zu lassen.

Im damit einhergehenden baurechtlichen Verfahren wird sich die Stadtgemeinde Meran nach dem Prinzip der sogenannten „Nichteinmischung der öffentlichen Verwaltung“ verhalten und sich jeglicher Beteiligung, besonders wirtschaftlicher und finanzieller Natur, enthalten.

Schulkomplex der Handelsschule in der Meinhardstraße angekauft und als Unterbringung für den Schulsprengel Meran I umgebaut werden kann.

Berufsgruppen, insbesondere jener der Hoteliers, erreicht wird.

Stadtplanung – Ablaufplanung für die Erstellung des neuen Bauleitplans: Ein genauer Zeitplan soll eine zügige Erstellung des Masterplans ermöglichen. Der Bürgermeister und der Vizebürgermeister sollen dazu ermächtigt werden, diese Schritte aufmerksam zu verfolgen, damit der Auftrag für die Ausarbeitung des neuen Bauleitplans so bald wie möglich erteilt werden kann. Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen und Einführung des Gestaltungsbeirates der Gemeinde. Nordwestumfahrung und Entscheidung über etwaige Tiefgaragen: Zunächst stellen wir mit Zufriedenheit fest, dass die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt rasch vorangeschritten sind. Ferner bestätigen wir das Interesse der Stadt am Bau zumindest einer Tiefgarage in zentraler Lage, die an diese Verkehrsachse angebunden wird. Es wird jedoch bekräftigt, dass dieses Bauvorhaben von privater Hand umgesetzt werden muss.

Umsetzung bedeutender öffentlicher Bauvorhaben: Großes Augenmerk wird der Umsetzung umfangreicher Bauarbeiten in den verschiedenen Bereichen gewidmet sein. Insbesondere sollen folgende Vorhaben angegangen werden: die neue Schule in Sinich (mit Planung binnen 2012 und Fertigstellung binnen 2015), der Bau der neuen Schwimmbecken im städtischen Freibad mit geplantem Bauabschluss binnen 2013 (für die Planung und Ausarbeitung des Projektes werden interne Ressourcen herangezogen), der Ankauf von Seniorenwohnungen in der Enrico-Toti-Straße und die Einrichtung eines neuen Nomadenlagers (ein geeigneter Standort soll bereits im Zuge der Ausarbeitung des Masterplans ausgewiesen werden). Entscheidung über den Sitz der Etschwerke, der Stadtwerke und des Bauhofs: Es wird nochmals bekräftigt, dass ein geeigneter Sitz für den städtischen Bauhof gefunden werden muss und dass es wichtig ist, das Meraner Betriebsgebäude der Etschwerke zu erhalten und aufzuwerten. Ferner ist es sicherlich auch ein Ziel der Etschwerke und der Stadtwerke, sofern es die verfügbaren Finanzen erlauben, gemeinsam mit der Stadtgemeinde das Dienstleistungszentrum im Rennstallweg zu realisieren. Die Stadtwerke werden ersucht, den derzeitigen Sitz zu räumen und eventuell auch vorübergehend – sollte dies notwendig sein – ein Ausweichquartier ins Auge zu fassen, sodass das Land die neuen Räumlichkeiten nutzen kann, die für das Schulzentrum FOS bestimmt sind, damit der frühere

Was den Plan zur Realisierung von Wohnungen für den Mittelstand betrifft, erscheint es sinnvoll, mit Priorität die Vorschläge der Genossenschaftsverbände Confcoop/Arche zu bewerten und sich nicht gegen den Bau von sogenannten Rotations-Wohnungen für den Mittelstand in der Romstraße auf dem Gelände des Arnika-Hauses seitens des Wohnbauinstitutes auszusprechen. In puncto Etschwerke/Konzessionen/Rekurse wird betont, dass mit der SEL und/oder dem Land darauf zu beharren ist, dass die seinerzeit getroffenen Vereinbarungen in kurzer Zeit vollständig umgesetzt werden müssen, da sonst die Rekurse nicht zurückgezogen werden können. Eine Abänderung dieser Vereinbarungen kann nur akzeptiert werden, wenn es sich um Änderungen handelt, die nachweislich im Interesse der Etschwerke liegen. Ferner hofft die Stadtverwaltung, dass eine Lösung für die Krise der Memc gefunden wird, und wird sich dafür einsetzen, alles zu tun, um eine Unterstützung dieser bedeutenden Fabrik in Sinich zu ermöglichen. Wir sind uns darüber einig, dass die Überarbeitung der Satzung im Hinblick auf die Vertretung der Geschlechter binnen Frühjahr in Angriff genommen werden muss. Der Gemeinderat und die zuständigen Kommissionen sollen eine entsprechende Reform vorantreiben. Die Stadtverwaltung wird sich fest dafür einsetzen, dass im Verwaltungsrat der Kurverwaltung ein angemessenes Gleichgewicht für die Gewährleistung der Zusammenarbeit seitens der darin vertretenen

Bis zum geplanten Treffen mit dem Landeshauptmann Luis Durnwalder muss sich der Gemeindeausschuss auf die Themen und Grundsätze, die in diesem Dokument angesprochen werden, einigen. Insbesondere müssen folgende Themen behandelt werden: Lokalfinanzen, Nordwestumfahrung, Finanzierung der für die Stadt bedeutendsten öffentlichen Bauvorhaben, Memc-Krise, Einhaltung der Zusicherungen in Bezug auf den Pferderennplatz. Beim Hauptbahnhof Meran ist das Mobilitätszentrum zu errichten, welches für die Stadt Meran und den Bezirk wesentliche Bedeutung hat. Die Zugverbindung auf der Achse Mals Meran - Bozen und die Anbindung an die Tiefgarage haben übergemeindliche Bedeutung. Für den Bahnhof Untermais gilt es ebenfalls, die Park-and-ride-Gestaltung des Areals sowie die Busanbindung für die Bevölkerung und Marling zu sichern. Für Sinich wird die Errichtung der Zughaltestelle verlangt. Die Neuordnung und bestmögliche Vernetzung des öffentlichen Nahverkehrs (Zug, SASA, SAD, TAG) wird von der Stadt Meran, der Bezirksgemeinschaft und dem Landesassessorat für Transport angestrebt. Das Ziel ist es, der Landesrichtlinie entsprechend die weitere Förderung des öffentlichen Nahverkehrs voranzutreiben. Die Entwicklung innovativer Projekte wird im Interesse und mit aktiver Beteiligung der Bevölkerung umgesetzt wie die Flussraumgestaltung der Passer, Open Energy, Lebendige Orte, Verbesserung der Einfahrt Sinich/Meran, Gestaltung des öffentlichen Raumes.

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Meran aktuell

Die neue rechte Hand des Bürgermeisters Am 19. Oktober ist Stadträtin Heidi Siebenförcher zurückgetreten - Grund seien die Ermittlungen im Fall Kaufleute aktiv und daraus resultierende parteiinterne Querelen gewesen. 90 Tage blieben Bürgermeister Januth und seiner Partei, um eine Nachfolgerin zu finden. Nach der Kampfabstimmung und der Nominierung Christiane Bartolinis drohte nicht nur die Partei zu zersplittern, auch die Stadtregierung schien auf der Kippe zu stehen. In buchstäblich letzter Sekunde machte Bürgermeister Januth von seinem Initiativrecht Gebrauch und stellte den vier SVP-Ortsgruppen seine sogenannte Wunschkandidatin vor: Gabriela Strohmer. Sie wurde am 12. Jänner vom Gemeinderat mit 21 zu 16 Stimmen gewählt. einer Sportlerin entspricht, schreckt sie diese Herausforderung nicht zurück, sie scheint das neue Ziel ins Visier genommen zu haben und schreitet den Parcours nun schrittweise ab. Zudem scheint sie über das für die Politik nötige Verkaufstalent zu verfügen. Wie stellt sie sich ihre Aufgabe als Stadträtin vor? Was sind ihre Vorhaben? Welche Visionen hat sie für Meran?

Gabriela Strohmer ist eines von vier Kindern der renommierten Hotelierfamilie Strohmer. Die Eltern führten das Hotel Europa Splendit. Zwei ihrer Brüder sind ebenfalls Hoteliere, Bruder Alexander führt das Hotel Westend, Bruder Alfred, der Jüngste der Familie, leitet inzwischen den elterlichen Betrieb, ist Gebietsobmann des HGV und Gemeinderatsmitglied. Bruder Marco ist Elektroingenieur. Auch Gabi strebte zunächst nicht das Hotelfach an, sie studierte am Sprachenlyzeum in Bozen bei den Schwestern Marcelline Sprachen und Sport an der Hochschule. Dann kehrte sie wieder zur Familientradition zurück. Sie leitet mit ihrem Mann Luigi Sommese das Hotel Aster in Obermais. Das Paar ist inzwischen seit fast 22 Jahren verheiratet und hat drei Kinder. Zwei Töchter, fast 19 und 17 Jahre alt und einen dreizehnjährigen Sohn. Gabriela Strohmers Auftreten ist selbstbewusst. Man spürt, dass sie im Umgang mit Menschen geübt ist. Und doch hat sie etwas Inoffizielles - man möchte sagen: typisch Sportlerin. Sie ist unbefangen, natürlich, hat keinerlei Berührungsängste, bleibt dennoch überlegt zurückhaltend. Eine clevere Person. Das jedenfalls ist der erste Eindruck, den die neue Stadträtin für Wirtschaft und Tourismus vermittelt. Politisch war die 45-Jährige bislang nicht aktiv. Wie es der Natur

Meraner Stadtanzeiger: Frau Strohmer, eine Frage vorab: Gabriela Strohmer oder Gabi? Gabi Strohmer: In meinem Pass steht Gabriela, mein Taufname, aber ich glaube, alle kennen mich unter Gabi, also Gabi! Stadtanzeiger: Sie haben bereits die ersten offiziellen Termine als Stadträtin gehabt- wie fühlt sich das an? Gabi Strohmer: Eigentlich ganz gut, nicht ungewöhnlich. Natürlich habe ich bei vielen Dingen noch nicht so viel Einblick, aber meine Kollegen sind sehr hilfsbereit und unterstützen mich. Vor allem habe ich den Eindruck, dass ich um mich herum ein sehr motiviertes Team habe. Stadtanzeiger: Vor Ihrer Wahl hatte Ihnen sogar die Opposition unisono die besten Wünsche mit auf den Weg gegeben - wenngleich keiner für Sie stimmte. Kritik wurde dafür an Ihrer Partei, der SVP, laut. Wie kam das bei Ihnen an? Gabi Strohmer: Über die guten Wünsche habe ich mich natürlich gefreut. Ich bin ein offener Mensch und versuche deshalb auch offene Ohren für alle zu haben und reagiere daher auch positiv auf konstruktive Kritik. Weil ich der Ansicht bin, dass eine Sache dadurch auch vorangebracht werden kann. Wenn es Kritik der Kritik wegen ist, so bringt das meiner Ansicht nach niemandem etwas. Stadtanzeiger: Sie sind Unternehmerin, leiten ein Hotel, managen ein weiteres „Familienunternehmen“, ihre drei Kinder, und haben jetzt noch 38.000 Kinder mehr, die Gemeinde. Das ist nicht wenig! Gabi Strohmer: Die erste Phase ist

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sicher eine große Umstellung und sehr arbeitsintensiv. Vor allem müssen wir jetzt alle umdenken. Innerhalb des Hotelbetriebes, aber auch in der Familie. Letztlich aber ist das eine Frage der Organisation und der nötigen Unterstützung. Und ich muss sagen, ich erhalte wirklich die volle Unterstützung von meiner Familie. Mein Mann Luigi steht einhundert Prozent hinter mir und das gibt auch mir die nötige Kraft. Natürlich brauchen meine Kinder nach wie vor Vater und Mutter, aber mit fast 19, 17 und 13 sind sie auch selbstständig genug, um bestimmte Dinge ihres Lebens eigenständig zu organisieren. Ich bin eigentlich auch so aufgewachsen. Die Familie Strohmer, also meine Brüder und ich, hatte schon immer viel Freiheit. Jeder konnte seinen Neigungen nachgehen, dennoch ist die Familie immer wichtiges Fundament für alle gewesen. Und so handhaben wir das eigentlich auch in dieser, meiner Generation. Stadtanzeiger: Sie haben das Hotel Aster in Obermais modernisiert, umgebaut. Sie kennen sich in der Branche aus. Haben Sie auch Ihre Politik betreffend Modernisierungsideen? Gabi Strohmer: Ich habe sicherlich eigene Ideen. Doch bin ich jetzt gerade mal zwei Tage im Amt. Es wäre also verfrüht, bereits eigene Ideen einzubringen (Am 17. Jänner wurde das Amt von Rechts wegen an Gabriela Strohmer übergeben, das Interview am 19.01. geführt). Ich muss aber betonen, dass auch in der Zeit, in der das Stadtratsamt nicht besetzt war, vieles weitergelaufen ist. Die Tätigkeit hängt ja nicht nur von dem politischen Amt ab. Die Abteilungen haben weiter gearbeitet und sind maßgeblich für das Vorankommen verantwortlich. Zudem sind die politischen Programme bereits definiert. Ich werde also zunächst Vorhandenes begleiten, versuchen voranzubringen und umzusetzen. Der zweite Schritt wird sicherlich der sein, selbst Anregungen einzubringen und umzusetzen. Stadtanzeiger: Aus Protest wurde der Beirat für Chancengleichheit aufgelöst. Haben Sie Interesse am Fortbestehen des Beirats? Gabi Strohmer: Ja, sicherlich. Das Wiederzustandekommen des Beirats ist mir ein großes Anliegen und steht ganz oben auf meiner Liste der Vorhaben. Und da werde ich natürlich auch gerne mitarbeiten. Stadtanzeiger: Bleiben wir beim Thema Frauen. Angelika Margesin hat sich bei Ihrer Wahl vom Fraktionszwang befreien lassen, also sich der Stimme enthalten, Ihnen persönlich und für die politische Lauf-

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bahn alles Gute gewünscht. Belastet Sie das? Gabi Strohmer: Angelika Margesin hat mir nach meiner Wahl alles Gute gewünscht und auch mir ihre Stellungnahme, die sie vor meiner Wahl abgegeben hat, noch einmal schriftlich gegeben. Ganz einfach, um Missverständnisse auszuschließen. Dafür bin ich dankbar. Zwischen uns steht nichts Persönliches. Ich habe nun diese Position der Stadträtin eingenommen, das war weder mein noch ihr „Verschulden“. Ich bin zuversichtlich, dass wir künftig gut kooperieren werden. Es wird weder an ihr noch an mir scheitern! Stadtanzeiger: Im Stadtrat steht es, wie ja auch schon mit Heidi Siebenförcher, 1:8. Eine Frau und sieben männliche Stadträte plus Bürgermeister. Haben Sie Angst davor, von den Herren untergebuttert zu werden? Gabi Strohmer: (Lacht selbstbewusst) Nein, absolut keine Befürchtungen! Ich glaube, wenn man bodenständig und sachlich argumentiert, wird es keinerlei Probleme diesbezüglich geben. Stadtanzeiger: Hat man vonseiten der Herren bestimmte Forderungen an Sie gestellt? Gabi Strohmer: Nein, in keinem Fall. Da wurden keinerlei Forderungen gestellt, sicher nicht! Stadtanzeiger: Wo wollen Sie 2015, am Ende der Legislaturperiode, stehen? Gabi Strohmer: Im Koalitionsprogramm sind sehr viele Punkte enthalten. Meran hat sich bereits in den letzten Jahren stark verändert. Weitere Änderungen werden mit der Umsetzung der Nord-West-Umfahrung folgen, mit der Umgestaltung des Bahnhofsareals, bald soll das Passerbett bei den Thermen angegangen werden. Das sind alles Projekte, die Meran weiterhin wachsen lassen werden. Die Stadt wird künftig noch einen großen, auch qualitativen Schub machen. Nicht aber über die Köpfe der Bürger hinweg. Wir werden - wie schon bei dem Projekt an der Passer - die Bürger künftig noch stärker einbinden. Das war ja auch ein großes Anliegen, wie es im Rahmen des HDS-Projektes „Lebenswerte Orte“ deutlich wurde. Das nehme ich sehr ernst und werde versuchen, gemeinsam mit meinen Mitarbeitern der Stadtregierung und anderen Verantwortlichen darauf entsprechend einzugehen. Stadtanzeiger: Frau Strohmer, wir wünschen Ihnen viel Erfolg und gute Kooperation, auch mit den Bürgern. Vielen Dank! Interview: Gudrun Esser


Meran aktuell

Weiterhin kein Licht am Horizont für die Memc Die Zukunft des Siliziumherstellers Memc sieht nach wie vor düster aus. Zunächst der Stopp der Produktionsanlage für Chlorsilan. Nach zweijähriger Bauzeit hatte der deutsche Industriekonzern sein neues Werk eröffnet, kurz darauf wurden die Arbeiter in die Lohnausgleichskasse überstellt. Im Dezember schließlich wurde ein Großteil der Produktion eingestellt. In der zweiten Jännerwoche dann ein kleiner Lichtblick. Jene Arbeiter, die in der Produktionsvorbereitung für den Telekommunikationsmarkt arbeiten, konnten an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Die Zukunft für den Produktionszweig für Solaranlagen bleibt weiterhin unklar. Etwa 310 Memc-Arbeiter bleiben in jedem Fall bis März in der Lohnausgleichskasse. Unterstützt von sämtlichen Gewerkschaften demonstrierten die Mitarbeiter der Memc Mitte Dezember vor den Werkstoren, wenig später auf dem Weihnachtsmarkt und immer wieder werden Treffen auf unterschiedlichen Ebenen organisiert. Es geht um fast 500 Arbeitsplätze. Darum ist man um alle erdenkliche Aufmerksamkeit zwecks Unterstützung bemüht. Im Dezember bereits verhandelte der Präsident der Memc Italia, Mauro Pedrotti, mit Arbeitslandesrat Bizzo. Bizzo hatte angeboten, die IRAP (die Produktionssteuer des Betriebes) zu senken. Doch das scheint bei Weitem keine ausreichende Maßnahme. Deshalb finden zudem regelmäßige Treffen zwischen Memc-Betriebsrat Flavio Fellin, Vertretern der Gewerkschaften, der Meraner Stadtregierung und der Landesregierung statt. Denn eines betonten die Gewerkschaften unisono: Die Energiekosten sind zu hoch. Bevor es hier keine Lösung gebe, sehe man schwarz. Die Meraner Stadtregierung hatte dem Unternehmen Unterstützung versprochen und das werde man auch einhalten - sofern es in den Möglichkeiten der Stadtregierung steht. Das versicherte Bürgermeister Januth auch bei einem weiteren Treffen am 17. Jänner erneut. Januth gehe es in erster Linie um die Zukunft der Mitarbeiter. Eventuell verlorene Investitionen in das Fernwärmenetz,

das zu einem großen Teil von der Memc gespeist wurde, sind nach Auffassung Januths angesichts der ernsten Lage für die Mitarbeiter zweitrangig. Doch müsse dringend geklärt werden, welche Ziele das amerikanischen Mutterhaus Memc Electronic Materials verfolge. Denn wenn sich Gemeinde und Land einsetzen, dann nur, wenn es auch Zusicherungen aus den USA gebe. Aber es geht nicht nur um viele Arbeitsplätze an sich. Sollte kein Fortschritt erreicht werden, könnte das Ganze auch zu einem ethnischen Problem eskalieren. Denn der Betrieb beschäftigt überwiegend italienische Mitarbeiter, aus umliegenden Gemeinden, vor allem aber aus Meran. Auch die Gewerkschaften tun sich schwer zu sagen, wie es weiterge-

Erteilte Baugenehmigungen vom 02.01.2012 bis 17.01.2012 2012 / 4 vom 02.01.2012: MAIR Günther Anbringung von Sonnenkollektoren auf dem Dach des Hotels „Wessobrunn“, Laurinstraße 99 2012 / 5 vom 02.01.2012: MAIR Günther Qualitative und quantitative Erweiterung des Hotels „Wessobrunn“, I. Variante, Laurinstraße 99 2012 / 6 vom 04.01.2012: SCULCO Sonia Errichtung einer neuen Umzäunung, Gen.-E.-Tellini-Straße 2/A 2012 / 8 vom 17.01.2012: ORTSRIED des Mair Harald & Co. KG Anerkennung der Zweckbestimmung „Büro“, Sanierung des 3. Stockes und Änderung der Balkone im Sanierungswege, Rennweg 18

hen kann. Das betonte Stefan Schwarze von der Gewerkschaft CGIL/AGB. Denn weltweit seien die Preise auf dem Fotovoltaikmarkt gesunken. Hohe Produktionskosten, bedingt durch hohe Stromkosten in Italien, so auch in Südtirol, erschwerten die Wettbewerbssituation für den Standort zudem. Ein Thema, das über kurz oder lang auch andere Betriebe in Südtirol betreffen werde, ist Schwarze überzeugt. Wie sich der Solarmarkt langfristig entwickeln wird, weiß niemand. Von einem sind alle überzeugt, nämlich von dem Know-how der Zweigstelle Sinich. Das gebe Hoffnung, dass die Situation für das Werk in Sinich nur kurzfristig schwierig bleibt. Die Unternehmensführung in Amerika hält sich nach wie vor bedeckt. Auch Memc-Italienchef Mauro Pedrotti will sich bislang nicht öffentlich zu der Situation äußern. Derzeit gelte es, mit viel Feingefühl vorzugehen und in erster Linie unternehmensintern Klarheit zu schaffen sowie Verhandlungen mit Land und Gemeinde in Absprache mit den nationalen MemcVertretern fortzusetzen. Arbeitslandesrat Roberto Bizzo und die Unternehmensleitung der Memc haben inzwischen auch einen Plan B in Erwägung gezogen. Die Energiepreise Italiens sind vergleichsweise hoch, als Folge auch die Pro-

duktionskosten. Würde das Land der Memc Strom zu günstigerem Preis zur Verfügung stellen, zöge dies eine Kettenreaktion anderer Betriebe nach sich, erklärt Bizzo. Auch ist eine direkte Leitung nach Österreich, um von dort günstigeren Strom beziehen zu können, nicht kurzfristig umsetzbar. Daher überlegt man, im Sinicher Werk eine eigene Energiezentrale zu bauen. Eine sogenannte Turbogas-Anlage. Damit könnten Produktionskosten gesenkt werden. Sollte diese Lösung vom amerikanischen Mutterhaus akzeptiert werden, werde man im Gegenzug eine Garantie des Mutterhauses dafür fordern, die Produktion in Sinich wieder aufzunehmen und damit über 500 Arbeitsplätze langfristig zu sichern. Das sei der sogenannte Plan B, den man vorschlagen werde, so Landesrat Bizzo. Doch sei auch noch nicht geklärt, wer für die Kosten der Energiezentrale aufkommen muss. Laut dem Sinicher Memc-Direktor Claudio Pasolli werde sich Mitte Februar das amerikanische Mutterhaus zur Lage des Werkes und zu möglichen Zukunftschancen äußern. Bis dahin bleibt wohl nur, geduldig über mögliche Auswege und Alternativen für die Mitarbeiter zu debattieren und abzuwarten, was im Februar aus den USA gemeldet wird. ge

foto dp Etwa 310 Memc-Arbeiter bleiben in jedem Fall bis März in der Lohnausgleichskasse.

Verkehrsverordnungen der Stadtgemeinde 4.-November-Straße: Vom 03.11.2010 bis 02.11.2012 gelten in der 4.-November-Straße, im Teilstück Laurinstraße / Bauhofstraße ein Fahrverbot und ein permanentes Parkverbot mit Zwangsabschleppung. Die Zufahrt der Anrainer ist je nach Stand der Arbeiten gewährleistet. Umleitung: Bahnhofsareal, Höchstgeschwindigkeit 30 km/h. St.-Franziskus-Straße / K.-Wolf-Straße: Vom 16.01.2012 bis 24.02.2012 gilt in der St.-Franziskus-Straße / K.-Wolf-Straße ein Fahrverbot. In der Mozartstraße gilt im Teilstück K.Wolf- / R.-Zandonai-Straße ein permanentes Parkverbot mit Zwangsabschleppung. In der Verdistraße, im Teilstück St.-Franziskus- /V.-Bellini-Straße,

gilt der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen. In der V.Bellini-Straße gilt von der Verdistraße in Richtung K.Wolf-Straße Einbahnverkehr. Die Zufahrt der Anrainer erfolgt je nach Stand der Arbeiten. Otto-Huber-Straße: Vom 06.02.2012 bis 16.05.2012 gelten in der O.-Huber-Straße, im Teilstück Carduccistraße / Passerpromenade ein Fahrverbot und ein Parkverbot mit Zwangsabschleppung. Katzensteinstraße: Vom 23.01.2012 bis 10.03.2012 gilt in der Katzensteinstraße je nach Verlauf der Arbeiten und im Bezug zum technisch-arbeitsbedingten Bedarf ein Fahrverbot.

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Gesundheit

HILFE WEITERBILDUNG SEMINARE SELF-CARE WORKSHOP vom 15.-17.05.2012

„Wie viel Leid (v)erträgt ein Team?“ Themen, die Sie erwarten

WORKSHOPLEITUNG

— Methoden der Stressbewältigung im Begleitprozess Schwerstkranker — Rollenbeschreibung und Möglichkeiten der Selbsterfahrung — Quellen und Ressourcen in helfenden Berufen — Burnoutprophylaxe — Teamorientierte Stützsysteme aber auch... — Wanderung in herrlicher Natur mit Einkehr beim Weinbauern — Klangschalentherapie: „Den Gleichklang wieder-finden“ — Freilichttheater: „Oscar und die Dame in Rosa“ und vieles mehr.

Dr. med. Andrea Gabis MAS Ärztliche Leiterin der Palliativstation Sanitätsdirektorin Privatklinik Martinsbrunn, Meran

Dr. med. Christoph Lerchen Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Palliativmedizin Ärztlicher Direktor Herz-JesuKrankenhaus, Dernbach

Termine Dienstag 15.05.2012 Donnerstag 17.05.2012

9.00 bis 16.30 Uhr 9.00 bis 12.00 Uhr

Mittwoch 16.05.2012

9.00 bis 16.30 Uhr

REFERENTEN Pfr. Dr. Erhard Weiher Klinikseelsorger, Universitätsklinik Mainz

Kosten

Dr. Dipl. Psych. Elke Freudenberg

150,00 € inkl. Workshop-Pauschale (Pausengetränke, Pausensnacks und Mittagsimbiss)

Psychoonkologin, Dernbach

2. INTERNATIONALES SYMPOSIUM vom 17.-19.05.2012

Palliativ ohne Grenzen Donnerstag, 17. Mai 2012: Eröffnung 18.30 Pressekonferenz 19.00 Festakt zur Eröffnung des Symposiums im Klanggarten der Privatklinik Martinsbrunn – Bei Schlechtwetter im Bürgersaal Meran. Eröffnungsreden und Grußworte Musik – R. J. Sigmund, Meran 19.30 Festvortrag: „Ehrlich währt am längsten“ – Kommunikation ohne Grenzen Prof. Dr. med. M. Volkenandt, München Musik – R. J. Sigmund, Meran 20.30 Umtrunk und gemütlicher Ausklang im Klanggarten oder im Foyer des Bürgersaals

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Freitag, 18. Mai 2012: Vorträge mit dem Themenschwerpunkt „Grenzerfahrungen“ 09.00 - Der Arzt im 11.00 Angesicht von unerträglichem Leid – Helfer im Sterben oder Helfer zum Sterben? Fatigue – Wenn der Odem des Lebens schwindet – Pause 11.30 - Begrenzte Zeit – 12.30 ein zentrales Thema in der Palliativmedizin – Mittagspause 14.00 - Grenzerfahrungen 16.00 bei unbeherrschbaren Symptomkomplexen – Tabus tun weh: Über den Umgang mit sterbenden Kindern (und ihren Familien) – Pause 16.30 - Grenz-Gänge 17.30 Körpersprache und Bewegung in Palliative Care –

Samstag, 19. Mai 2012: Workshops mit dem Themenschwerpunkt „Grenzüberwindung“ 09.00 –Workshop 1 12.00 Trauer in der Familie: Wie wir trösten und getröstet werden dürfen Workshop 2 – Humor am Lebensende Workshop 3 – Schwierige Fälle aus der palliativen Praxis Workshop 4 – Ethische Grenzsituationen in der Palliativmedizin Workshop 5 – Aromatherapie Workshop 6 – Der Weg über den Körper - Selbstwahrnehmung und non-

verbale Kommunikation in Palliative Care und Hospizarbeit 13.00 Abfahrt 15.30 Referat: Grenzgänger zwischen Leben und Tod 17.00 Vom Tod zum Leben - Berggottesdienst zum Abschluss 18.00 Verabschiedung / Schlussworte / Abschlussabend

Kontakt und Anmeldung Förderverein Palliative Care Martinsbrunn Laurinstrasse 77, 39012 Meran Telefon 0039 0473 205606 Fax 0039 0473 205607 projektbuero@martinsbrunn.it www.palliativecare.bz


Gesundheit

Alkohol – Fluch oder Segen? Kann Alkohol gesund sein?

zen wie Wasser, Zucker, Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe oder Mineralien. Richtwerte von Gesundheitsorganisationen zeigen die Grenzwerte für die Unbedenklichkeit auf. So ist für Männer ein Alkoholkonsum von 20 g und für Frauen von 10 g am Tag als unbedenklich anzusehen. Fraglich wird diese Aussage aufgrund der Tatsache, dass jede konsumierte Alkoholmenge eine Auswirkung auf Leber, Bauchspei-

trosaminen, weiteren Begleitstoffen, die wir im Bier finden.

Ein Schnaps nach Auswirkungen des Alkohols dem Essen fördert Solange die Menge des Alkohols die Verdauung. Albegrenzt ist, sind die Auswirkunkohol tötet Baktegen nicht direkt spürbar. Bei einem rien ab. Rotwein ist Alkoholpegel von ca. 1 Promille gut fürs Herz. Bier zeigen sich die ersten Folgen, wie enthält viele Vitamine und Mineradie Verminderung der Koordinatilien und ist ein isotonisches Geonsfähigkeit und des Gleichgetränk. Bier ist der Beweis, dass Gott wichtssinns, genauso nimmt die uns liebt und will, dass wir glückRedseligkeit zu, Aufmerksamkeit lich sind. Nach dem Genuss eines und Urteilsfähigkeit sinVerdauungsschnapses fühlt man sich nach Formel zur Berechnung des Alkoholgehaltes in Gramm ken. Die Wahrnehmung ist beeinträchtigt und das reichhaltigem Essen besAlkoholgehalt in g = Menge in ml x Vol % x 0,8 Sehvermögen eingeser. Dies sind nur einige 100 schränkt. Wird die konsuvon vielen Ansichten mierte Menge etwas über die Wirkung und Beispiel: 1 Flasche Bier (330ml; 4,8 Vol.-%) mehr, können sich am Inhaltsstoffe alkoholi=12,7g Alkohol (330x4,8/100x0,8) nächsten Tag Übelkeit, scher Getränke. Egal, wie die positiven Auswirkun- cheldrüse und Speiseröhre hat. Ein Kopfschmerzen, Sodbrennen und gen auch formuliert werden, der moderater Alkoholkonsum hat Schwindel bemerkbar machen. Faktor Alkohol darf nicht ver- bestenfalls kardiovaskuläre positiharmlost werden. Viele Stoffe sind ve Auswirkungen. Die Verdau- Abbau des Alkohols in alkoholischen Getränken ent- ungsorgane leiden aber immer un- Der Körper kann den aufgenomhalten, gesundheitsfördernde und ter dem Alkoholkonsum. menen Alkohol nur langsam wie–schädigende. Die Frage ist, welche Ethanol, umgangssprachlich Alko- der abbauen. Die Abbaurate liegt Stoffe überwiegen und wie kommt hol, muss vom Körper abgebaut bei ungefähr 0,1 g Alkohol pro werden. Dabei wird das Ausgangs- Stunde und Kilogramm Körpergeder Körper damit zurecht. Alkoholische Getränke enthalten - produkt in Azetaldehyd, ein Zell- wicht. Eine 60 kg schwere Person wie der Begriff schon sagt - Alko- gift, umgewandelt. In alkoholi- baut somit 6 g Alkohol pro Stunde hol und sonst noch einiges, wobei schen Getränken ist oft auch Me- wieder ab. Ein halber Liter Bier (5 die Betonung auf Alkohol fallen thanol enthalten, das ebenfalls ein Vol %) enthält 20 g Alkohol, der in sollte und nicht auf Begleitsubstan- Giftstoff ist. Nicht zu reden von Ni- dreieinhalb Stunden abgebaut wer-

foto al den kann, bei 6 Bier sind es bereits 20 Stunden. Nach einer durchzechten Nacht ist der Alkohol am Morgen danach noch nicht abgebaut. Ein Promilletest kann deshalb immer noch positiv sein. Eine Frau, die 60 kg wiegt, hat nach dem Genuss von einem halben Liter Bier 0,55 Promille Alkohol im Blut, ein 70 kg schwerer Mann 0,40 Promille.

Fazit Der Alkoholkonsum ist aus gesundheitlichen Gründen sicher nicht gerechtfertigt. Eine wichtige Rolle spielt der soziale Faktor, wie die Geselligkeit bei Feiern, aber auch nur dann, wenn man nicht übertreibt. al

Harald Ausserer: Regionalkoordinator für Epilepsie-Patienten Der Meraner Neurologe leitet für drei Jahre die Epilepsie-Vereinigung LICE Rund 1 % der Bevölkerung aller Altersschichten ist in Südtirol von Epilepsie betroffen, einer Erkrankung, die man heute gut behandeln und in manchen Fällen sogar heilen kann. Aufklärung und eine lebenslange Begleitung durch geschulte Ärzte ist Voraussetzung dafür, dass Kinder heute normal aufwachsen, Frauen Kinder gebären und Erwachsene im Arbeitsleben tätig sein können.

Gerade was die Aufklärung anbelangt, gibt es aber noch viel zu tun – denn viele Mythen und Ängste verhindern auch heute noch oft einen offenen Umgang mit der Krankheit. Harald Ausserer, Neurologe am Meraner Krankenhaus und Vorsitzender der Südtiroler Vereinigung „Epinet“, wurde Ende vergangen Jahres zum Koordinator der regionalen Sektion der „Lega Italiana contro l’Epilessia – LICE“ gewählt und vertritt als solcher die Anliegen der Patientinnen und Patienten für die nächsten drei Jahre in der Region Trentino-Südtirol. Die im Jahr 1955 in Mailand ge-

Genießen Sie bis Mitte März von Donnerstag bis Sonntag unsere verschiedenen Fischspezialitäten.

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gründete medizinische Fachgesellschaft „LICE“ verfolgt das Ziel, die Behandlung der Menschen mit Epilepsie zu verbessern. Sie zählt zu den mitgliederstärksten medizinischen Vereinigungen in Italien. Diese große Anzahl an Mitgliedern ist für den Neurologen Harald Ausserer auch ein Garant, um etwas bewirken zu können. Auch die Öffentlichkeit soll mehr zum Thema Epilepsie erfahren, hat er sich vorgenommen: „Wir möchten vermehrt Informationsveranstaltungen abhalten, so z.B. wird im März in Bruneck ein Info-Nachmittag abgehalten und Anfang Mai ita-

lienweit der ‚Tag der Epilepsie’ begangen. Leider wird Epilepsie nach wie vor häufig verschwiegen, es herrschen Vorurteile, obwohl in Italien über 500.000 Menschen davon betroffen sind.“ Ein weiteres Ziel des Facharztes ist es, die von der LICE regelmäßig aktualisierte Informationsbroschüre zum Thema Epilepsie auf Deutsch und Ladinisch zu übersetzen. Damit kann den Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen deutscher und ladinischer Muttersprache ein lang gehegter Wunsch erfüllt werden. Informationen: www.epinet.bz.it

Wir haben ab 02.02. sonntags ab 11.00 Uhr wieder für Sie geöffnet. FAM. WINDISCH | Luferweg 1 | I-39010 Riffian | Tel. 0473-241071 - Fax 0473-240619 info@luferkeller.it | www.luferkeller.it

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Kochen

Gearscht mit Linsen und grospeltn Bergkas Gerste mit Linsen und geraspeltem Bergkäse Rezept verfeinert Für 4 Personen Zubereitung: 1½ Stunden

Fertigstellen

Gerste

Gearscht (Gerste)

30 g Zwiebel, fein geschnitten ½ Knoblauchzehe, fein gehackt 20 g Butter 140 g Gerste 30 g Linsen 30 g Berglinsen 70 g Erdäpfl, kleinwürfelig geschnitten 600 g Gemüsebrühe Salz weißer Pfeffer

40 g Bergkäse, geraspelt 15 g Petersilie, fein geschnitten 20 g Butterwürfel ■ Zwiebel und Knoblauch in Butter andünsten, Gerste, Linsen und Erdäpfl dazugeben und mit Gemüsebrühe nach und nach aufgießen. ■ Bei mäßiger Hitze 35–40 Minuten ab und zu umrühren und garen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. ■ Zum Schluss Käse, Petersilie und Butterwürfel untermengen und abschmecken.

Aus: Köstliches aus dem Vinschgau Athesia Verlag

Erdäpflnudl auf Rahmwirsing Gebackene Kartoffelnudeln

Inbrennte Nudlsupp

Rezept verfeinert Für 4 Personen Zubereitung: 1 Stunde

Einbrennsuppe mit Nudeln

Erdäpflteig 400 g mehlige Erdäpfl, gekocht und passiert 2 Eidotter Salz weißer Pfeffer Muskatnuss 100 g Weizenmehl 25 g feiner Hartweizengrieß

Rahmwirsing 200 g Wirsing, in feine Streifen geschnitten 15 g Zwiebel, fein geschnitten 20 g Butter 12 g Weizenmehl 150 g Milch 100 g Rahm Salz weißer Pfeffer Muskatnuss 15 g Reibkäse

Zum Backen 1000 g Öl

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Erdäpflnudl ■ Die kalten Erdäpfl mit Eidotter und Gewürzen vermischen. Weizenmehl sowie Hartweizengrieß beigeben, zu einem festen Teig verarbeiten und kleinfingerdicke Nudl formen. ■ Die Erdäpflnudl in Öl einige Minuten bei 170 Grad backen.

Für 4 Personen

Nudlteig

Zubereitung

75 g Roggenmehl 1 Ei 150 g Wasser

■ Aus Butterschmalz, Gerstenmehl und Wasser eine Brennsupp ansetzen, salzen und das Lorbeerblatt dazugeben. Während die Suppe kocht, einen nicht zu harten Nudlteig machen, indem man Roggenmehl, Ei und Wasser vermengt. ■ Den Teig mit dem Rundholz austreiben, beidseitig mehlen, wie ein Omelett zusammenlegen und mit dem Messer Bandnudl schneiden. ■ Sobald die Brennsupp fertig ist, die Nudl dazugeben, 3–5 Minuten kochen lassen, mit Essig abschmecken und anrichten.

Brennsupp

50 g Butterschmalz 75 g Gerstenmehl 1500 g Wasser Salz Rahmwirsing ½ Lorbeerblatt ■ Die Wirsingstreifen im Salzwas- 1 EL Essig ser 2 Minuten kochen und abseihen. Zwiebel in Butter andünsten, Weizenmehl beigeben und unterrühren. Milch und Rahm dazugießen, glatt rühren und aufkochen. ■ Wirsingstreifen beigeben und Einbrennsuppe mit Reis mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss Zubereitung und Reibkäse abschmecken. ■ Die Zubereitung ist gleich wie bei der inbrennten Nudlsupp, jedoch anstelle der Roggennudl kocht man in der Suppe 50 g Reis. Hinweis ■ Die Erdäpflnudl schmecken vorzüglich als Beilage zu Schmorbraten, Lammragout, Rahmsau- Die Fastenspeisen von damals sind die vegetarische Kost von heute, oft beliebter als Fleischgerichte. erkraut und Pilzgerichten. Fastenspeisen hatte man oft lieber vielfach Getreide für den Eigenbeals Fleischgerichte. Die Fastenspei- darf angebaut. Das im Winter auf sen, also die Gerichte ohne Fleisch, der eigenen mit Wasser betriebestellen einen erheblichen Anteil der nen Mühle gemahlene Getreide Vinschger Küche dar. Einerseits wurde in der Hauptsache für Brot, wurden zahlreiche kirchliche Fas- Brennsupp und Muas verwendet. tentage eingehalten (Heiliger Allerdings waren die auf dem Hof Abend, Aschermittwoch, Karfrei- hergestellten Mehlsorten nicht fein tag sowie jeder Freitag – nicht nur ausgemahlen: Feines Mehl gab es in der Fastenzeit vor Ostern), ande- keines. Aber dieses ziemlich naturrerseits konnten sich viele Fleisch- belassene Mehl hatte einen aus gerichte einfach nicht leisten. heutiger Sicht bedeutsamen AsSchließlich hatten Frauen und Kin- pekt: Es entspricht nämlich der der andere Gerichte auch oft lieber heutigen Vollwertküche. als Fleischspeisen. Die Fastenspeisen von damals sind Naturbelassenes Getreide wurde die vegetarische Kost von heute. zur Vollwertkost. Der Grund für Die Fastenkost, schlägt einen bedie Häufigkeit von Fastenspeisen merkenswerten Bogen zur moderliegt nicht zuletzt bei den zur Ver- nen Ernährung unserer Zeit, von fügung stehenden Produkten. Auf der Naturkost und Vollwertkost bis den Vinschger Bauernhöfen wurde hin zur Vital- und Wellnessküche.

Inbrennte Reissupp


Gesundheit

Gutes Arbeiten im Alter Tagung des Südtiroler Sanitätsbetriebes stellt sich den neuen Herausforderungena Früher war es einfach – oder zumindest weniger schwierig: Viele gingen in Frühpension, andere waren spätestens mit Mitte 50 weg aus dem Berufsleben. Probleme wie z.B. körperliche oder seelische Belastungen, die bei älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auftreten können oder aber Krisen in der generationsübergreifenden Zusammenarbeit waren kaum der Rede wert. Doch nun ist Umdenken gefragt: Das Pensionsalter steigt und damit auch der Anteil an älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Was ist zu beachten, damit 20-Jährige mit 60-Jährigen gut zusammenarbeiten und sich am Arbeitsplatz wohlfühlen? Das Komitee für Chancengleichheit und Aufwertung der Gender-Differenzen des Südtiroler Sanitätsbetriebes hat die Brisanz dieses Themas erkannt und dazu im Krankenhaus Meran eine Tagung zum Thema „Gutes Arbeiten im Alter“ ins Leben gerufen. Eines wurde den rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gleich zu Anfang gesagt: „Die demografischen Rahmenbedingungen verän-

dern sich, der Prozentsatz der 55bis 64-Jährigen am Arbeitsmarkt steigt,“ so Helmuth Sinn, Direktor der Abteilung Arbeit der Autonomen Provinz Bozen, der in seinem Referat ausführlich auf die veränderten Bevölkerungsstrukturen einging. Was bedeutet das z.B. für das Pflegepersonal in Südtirols Krankenhäusern? „Wir werden ein ‚lebensphasengerechtes’ Arbeiten lernen müssen“, erklärte Mag. Martin Barth von der oberösterreichischen Arbeiterkammer. „Individuellere Vereinbarung von Arbeitszeitmodellen, Auszeiten und Teilzeitvarianten werden ebenso dazugehören, wie die intensive Vorbereitung der Führungskräfte oder auch ganz konkrete Trainingsangebote der Beschäftigten zum Abbau der physischen und psychischen Belastungen.“ Der Südtiroler Sanitätsbetrieb könne gerade auf Ernährungs-, Fitness- und Bewegungsangebote in den eigenen Häusern zurückgreifen, eine grundlegende Ressource, die es erlauben könne, gutes Personal zu halten. „Da die Geburtenrate stetig rückläufig ist, wird in Zukunft ein verschärfter

Von links: Mag. Martin Barth, ASGB-Vorsitzender Tony Tschenett, Helmuth Sinn (Direktor der Abteilung Arbeit der Autonomen Provinz Bozen), Moderatorin Miriam Rieder, Chancengleichheits-Vorsitzende Ruth Happacher, Frank Blumtritt (koord. Pflegedirektor im Gesundheitsbezirk Meran), Maria Mischo-Kelling (Claudiana Bozen) Konkurrenzkampf um qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stattfinden. Längere Berufsausbildung und ständige Weiterentwicklung bedingen, dass Chefs vorausschauend ein Auge darauf haben müssen, dass alle im Team sich wohlfühlen.“ In diese Kerbe schlug auch die Verantwortliche für Forschung an der Landesfachhochschule für Gesundheitsberufe, Maria MischoKelling: „Sich bis 50 auspowern und sich dann überlegen, wie ich

das Alter genießen kann – diese Lebensplanung gilt besonders seit der Anhebung des Pensionsalters nicht mehr. Alter fängt nicht mit 50 an – wir altern seit der Geburt, deshalb muss auch der Prozess des Arbeitslebens als ganzheitliche Lebensphase gesehen werden.“ Viel zu tun also für die Verantwortungsträger des Südtiroler Sanitätsbetriebes, ist dieser doch einer der größten Arbeitgeber im Lande. Zurzeit arbeiten ca. 9.200 Personen für und um Patientinnen und Patienten.

Kunstturnen

Mannschaftswettkampf um die „Heinz Erckert Trophäe“ Im Rahmen der VSS Landesmeisterschaft 2011 fand Anfang Jänner in der Turnhalle der Mittelschule von Lana der Mannschaftswettkampf um die „Heinz Erckert Trophäe“ statt. Gemeldet waren 5 Mannschaften aus Meran und Lana. Die Kunstturner aus Brixen und Bozen waren leider nicht dabei. Der SC Meran Raiffeisen war mit drei Mannschaften in zwei Alters-

klassen am Start und sie siegten am Ende auch in beiden Klassen. Bei den Jüngeren siegte die Mannschaft mit Michael Hütter, Gabriel Pöder und Rudi Zwischenbrugger; die Mannschaft mit Elias Lang, Johannes Viskanic, Benjamin Theiner und Philipp Theiner wurde dritte. Bei den Älteren siegte die Mannschaft mit Christian Scovazzo, Caspar Leiter Prossliner und Thomas Gallmetzer. Die Turner aus Meran mit ihren Trainern

Benefiz-Preiswatten zugunsten des Herz-Jesu-Notfonds

zugunsten des Pfarrheimes von Untermais

Wann? Samstag, 11. Februar 2012 um 14.30 Uhr Wo? im Vereinshaus Gratsch „Moarhof “ von Meran Wie? Punktesystem Startgeld: 15 Euro pro Kopf inkl. Essen und Getränk Anmeldeschluss: bis 14.00 Uhr am Spieltag Anmeldung bei tompeintner@hotmail.de oder Tel. 340-1854631

Wann? Wo? Preisgeld:

28.01.2011 um 16 Uhr KIMM in Untermais 20€ (inkl. Wienerschnitzel mit Kartoffelsalat)

Anmeldung im Jugenddienst unter: 0473/237783 oder 348/4655422 Tolle Preise erwarten euch!

Organisiert von der Freiheitlichen Bezirksgruppe Burggrafenamt Organisiert von Untermaiser Vereinen

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Gesundheit

„Eine Oase der Ruhe“ am Dach des Krankenhauses Fachschule Laimburg stellt Modelle zur Gestaltung der Dachterrasse vor Eine schwierige Aufgabe hatten die Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Obst-, Wein- und Gartenbau Laimburg in den vergangenen Wochen zu lösen: Sie entwarfen in Kleingruppen mehrere Vorschläge für die Umgestaltung der Dachterrasse am Krankenhaus Meran. Ihre drei besten Ideen wurden am 19. Jänner im Krankenhaus Meran vorgestellt. In drei Kleingruppen machten sich Schülerinnen und Schüler des Qualifizierungskurses I der Fachschule Laimburg Gedanken zur Dachterrassengestaltung. Ziel war es, eine dem Standort entsprechende Bepflanzung zu entwickeln, die

mit möglichst wenig Pflegeaufwand optimalen Nutzen für Patienten und Besucher des Krankenhauses liefern kann. Die Gestaltung der Dachterrasse sollte zum Verweilen und Entspannen einladen, denn derzeit fristet diese ein etwas stiefmütterliches Dasein: Wasserschäden und notwendige Bauarbeiten haben den Charme des zentral gelegenen Ortes im Krankenhaus, zugänglich von der dritten Etage aus, arg beschädigt. Dabei ist gerade dieser Platz gut besucht, ermöglicht er es doch, ins Freie zu kommen, ohne das Krankenhaus verlassen zu müssen. Die 14 Schülerinnen und Schüler

aus ganz Südtirol entwickelten Ideen und Konzepte zur Gestaltung. Ihre drei besten Projekte stellten sie selbst vor und zeigten anhand von Modellen, welche Kreativität Südtirols Jugend an den Tag legt. Der Applaus für die Schülerinnen und Schüler und die Verantwortlichen der Fachschule Laimburg war groß, auch Bezirksdirektorin Irene Pechlaner freute sich über die Vorschläge.

Die Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Obst-, Wein- und Gartenbau stellten ihre Modelle vor.

Apothekendienst in Meran

Ärztliche Feiertagsdienste Sprengel Meran 29.01.2012 Dr. Paul Vögele 05.02.2012 Dr. Waldthaler 12.02.2012 Dr. Reza Dadvar

Tel. 0473 220 785 Tel. 0473 446 397 - 333 304 7945 Tel. 338 150 4195

Partschins-Algund-Tirol-Kuens-RiffianMarling-Schenna-Hafling-Vöran 29.01.2012 Dr. Vera Breitenberger Tel. 348 992 9872 05.02.2012 Dr. Eugen Sleiter Tel. 320 778 0947 12.02.2012 Dr. Peter Grüner Tel. 0473 945 479 - 338 693 0692 Lana-Tisens-Tscherms-Burgstall-Gargazon Unsere lb. Frau i. Walde / St. Felix 28.01.2012 Dr. Helmut Torggler Tel. 334 141 7999 29.01.2012 Dr. Oswald Maschler Tel. 0473 563 880 – 347 240 8438 04.02.2012 Dr. Paula Mair Tel. 0473 561 570 – 349 883 7901 05.02.2012 Dr. Paula Mair Tel. 0473 561 570 – 349 883 7901 11.02.2012 Dr. Domenico Bossio Tel. 335 755 7350 Ultental 29.01.2012 05.02.2012 12.02.2012

- Laurein - Proveis Dr. Helmuth Bertoldi Dr. Walter Mader Dr. Walter Bachmann

Naturns-Plaus-Kastelbell-Schnals 29.01.2012 Dr. Sonja Trevisani 05.02.2012 Dr. Ingemar Blaas 12.02.2012 Dr. Erich Bertol

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Tel. 0473 787 044 - 347 243 5735 Tel. 0473 791 015 - 335 650 8380 Tel. 0473 796 039 - 335 591 9966

Tel. 338 804 8235 Tel. 328 174 0966 Tel. 348 519 3130

27.01.12 28.01.12 29.01.12 30.01.12 31.01.12 01.02.12 02.02.12 03.02.12 04.02.12 05.02.12 06.02.12 07.02.12 08.02.12 09.02.12 10.02.12 11.02.12 12.02.12

Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So

Salus Apotheke Drusus Apotheke Bayerische Hof Apotheke St. Damian Apotheke St. Georg Apotheke Central Apotheke Madonna Apotheke Untermaiser Apotheke Salus Apotheke Drusus Apotheke Bayerische Hof Apotheke St. Damian Apotheke St. Georg Apotheke Central Apotheke Madonna Apotheke Untermaiser Apotheke Salus Apotheke

Piavestraße 36A Rennweg 58 Lauben 76 A.-Hofer-Str. 24 Dantestraße 10 Mühlgraben 6 Freiheitsstr. 123 Romstraße 118 Piavestraße 36A Rennweg 58 Lauben 76 A.-Hofer-Str. 24 Dantestraße 10 Mühlgraben 6 Freiheitsstr. 123 Romstraße 118 Piavestraße 36A

0473 236 606 0473 236 357 0473 231 155 0473 447 545 0473 237 677 0473 236 826 0473 449 552 0473 236 144 0473 236 606 0473 236 357 0473 231 155 0473 447 545 0473 237 677 0473 236 826 0473 449 552 0473 236 144 0473 236 606

http://www.meraner.eu/apothekenkalender_meran.php

Apothekendienst umliegender Gemeinden Lana: Sa 28.01.12 Sinich: Sa 28.01.12 Tisens: Sa 04.02.12 Ultental: Sa 04.02.12 Algund: Sa 04.02.12 Lana: Sa 11.02.12 Tirol: Sa 11.02.12

Tribusplatz bis Fr 03.02.12 V.-Veneto-Platz bis Fr 03.02.12 Zentrum 98 bis Fr 10.02.12 St. Walburg bis Fr 10.02.12 Weingartnerstr. 52 bis Fr 10.02.12 Maria Hilf bis Fr 17.02.12 Hauptstraße 19b bis Fr 17.02.12

0473 565 111 8.00-12.30 15.00-19.00 Uhr 0473 244 924 8.30-12.30 15.30-19.30 Uhr 0473 927 084 8.00-12.30 15.00-18.30 Uhr 0473 795 377 8.30-12.30 15.30-18.30 Uhr 0473 448 700 8.30-12.30 15.30-19.00 Uhr 0473 561 305 8.00-12.30 15:00-19.00 Uhr 0473 923 725 8.15-12.15 Di/Do/Fr 15.30-19 Uhr


Mode

Jippie! Times are changing

Nichts davon ist ernst, meine Damen und Herren. Es ist ein Spiel. Es ist Spaß, also nur zu. Spielen Sie verrückt! Jean Paul Gaultier Ikea braucht nicht mehr mit Glögg die Kunden aus aller Herren Länder anlocken, denn Knut ist auch schon fast wieder Schnee von gestern.

Ich mag kein Früchtebrot mehr kauen und keinen Glühwein mehr trinken, ich verzichte freiwillig auf Pandoro (obwohl ich den erstens sehr, sehr gerne mag und zweitens heuer nicht eine Scheibe davon zu Gesicht bekommen habe) und auf Glückwünsche meiner Familie und Freunde. Bleigießen ist abgeschlossen, wir wissen, was uns laut Horoskop 2012 erwartet. Marzipanschweine, denen bis jetzt noch keine Nichte und kein Neffe die Schnauze weggerissen haben, sind zum Hartwerden und Austrocknen verdonnert. Ich möchte bitte heuer bis zum Dezember im Fernsehen keine sentimentalen Jahresrückblicke mehr über mich ergehen lassen müssen und keine Aufrufe zu Spendenaktionen für Familien in Not im eigenen Land. Die Promenade ist Gott sei Dank mittlerweile vom Weihnachtsmarkt „gereinigt“ und man kann dort als Einheimischer sogar wieder einen Kinderwagen durchmanövrieren, ohne ernsthaft Gefahr zu laufen, mit Apfelglühmix begossen zu werden oder durch den Zigarettenstummel eines

glühweintrinkenden, norditalienischen Touristen ein Andenken in den neuen Monclear Mantel tätowiert zu kriegen. Ich halte es also nach dem 6. Jänner nicht nur in meiner Wohnung nicht mehr weihnachtlich aus, sondern kann mit all dem auch im „öffentlichen Raum“ nichts mehr anfangen. Die Geschäfte haben eh alle Eile, weil mit dem Ausverkauf die Weihnachtsstimmung im Schaufenster passé ist, dann geht’s einfach ans Eingemachte, ans Kaufen um des Kaufens (und Sparens) willen und nicht mehr um das Kaufen, damit man jemandes Wünsche erfüllt.

In den Kirchen sind die Geister gespalten, wie ich gestern (15. Jänner!!!) in der Stadtpfarrkirche erkennen konnte, wo die Christbäume noch immer dort stehen, als hätten sie nie woanders gestanden und als würden sie vor allem nie mehr woanders stehen, aber Maria Lichtmess (und damit das Ende der Weihnachtszeit im kirchlichen Sinn) ist ja auch erst am 2. Februar, wobei anzunehmen ist, dass die wenigsten (nicht lebenden) Tannen bis dorthin genügend Lebensgeister in sich tragen, um ihre Existenzberechtigung als Dekorationsobjekt zu bewahren…. Ich möchte dann auch, dass die ganze Weihnachtsbeleuchtung abmontiert wird und dass in den Blumenläden vielleicht schon die ersten Narzisschen nach drinnen locken oder die ersten Tulpen, was Buntes halt und nichts Goldenes, Silbernes und Weißes mehr, ich möchte wieder an Tage denken, die nicht um halb fünf durch abrupte Dunkelheit nahezu zu Tode gewürgt werden und ich freue mich auf das erste Vogelgezwitscher….

Kurzum: Die schönste Zeit des Jahres ist vorbei, sie ist mal wieder durchgestanden, sie hat uns alle wieder noch enger zusammengeschweißt, als wir uns eh schon standen, und wir freuen uns auf die nächste. vh www.verenamariahesse.com

Lanarepro GmbH - die Fullservice Druckerei in Südtirol Seit Anfang dieses Jahres wird der Meraner Stadtanzeiger von Lanarepro gedruckt, deshalb möchten wir unseren Lesern die Druckerei vorstellen. Ursprünglich wurde die Firma Lanarepro als reiner Repro-Betrieb gegründet. Produktqualität, ein ständig weiterentwickeltes Qualitätsmanagement und nicht zuletzt die persönliche Betreuung und kompetente Beratung der Kunden, im Inland und Ausland, sind seit 1980 die Eckpfeiler des Unternehmens. Rasch gewann der Betrieb an Größe und ab dem Jahr 1997 wurde das Portfolio erweitert und zusätzlich in den Offsetdruck investiert.

Die ganze Vielfalt der Druckindustrie kommt hier aus einer Hand. Grafik, automatisierte Kataloggestaltung, anspruchsvolle Bildretusche und hochwertige Kunstreproduktionen mittels Trommel- oder 3D-Zeilenscanner sind nur ein Teil des Angebotes. Hoch motivierte Mitarbeiter beraten die Kunden in Hinblick auf Layout, Papier, Druck, Veredelung und Buchbinderei. Durch die FSCund PEFC-Holzzertifizierung leisten wir bei der Umsetzung der Projekte einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. Ein ganz besonderer Service der Firma Lanarepro ist die Reproduktion von dreidimensionalen Pro-

dukten, wie Kunstwerken, Parkettdielen oder Keramik. Gescannte Texturen von allen nur denkbaren Materialien werden mit hoch auflösenden 3D-Renderings kombiniert und ergeben Ambientebilder von bestechender Qualität. Mit der Betreuung der Projekte beginnen die hoch qualifizierten Mitarbeiter dort, wo es der Kunde wünscht: bei der ersten Idee, der Bildbearbeitung, in der Druckvorstufe oder erst beim Druck. Die Zufriedenheit des

P.R.

Die absolute Galgenfrist für Weihnachtsdeko und Glitzer-Blinker-Accessoires in meiner Wohnung ist der Abend des 6. Jänner. Sosehr ich mich vor Weihnachten und vom Fest bis zum eben genannten Datum über alles freuen kann, was leuchtet und meine Wohnung temporär in ein Farb- und Lichtermeer verwandelt, sosehr hasse ich all das Zeug nachher. Ich kann es beinahe nicht mehr ertragen, wenn nach der Weihnachtszeit noch irgendwo etwas Tannenähnliches rumsteht und bewundert werden will, egal ob in Kranz- oder Baumform, ich mag keine Christmassongs mehr aus dem Radio hören (aber das ist auch mehr als nachvollziehbar, nachdem wir seit Mitte November damit gequält werden), ich mag keine Goldsprays mehr an den Fenstern sehen und ich mag keine Zimtsterne mehr in meiner Süßigkeitenvorratsschublade rumkullern haben.

Kunden ist das wichtigste Ziel, genau wie es sich für eine FullserviceDruckerei gehört. Neue, leistungsstarke digitale Druckmaschinen garantieren beste Qualität zu absolut konkurrenzfähigen Preisen.

Lanarepro GmbH Peter-Anich-Straße 14 I-39011 Lana Tel. 0473 498 500 Fax: 0473 498 510 www.lanarepro.com info@lanarepro.com 27. Jänner 2012 | 01

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Meran aktuell

Veranstaltungen Ankündigungen

in Meran und Umgebung Veranstaltungen

Einladung zum

Taizègebet in Obermais

Vortrag mit Don Paolo Renner zum Thema

„Esoterik ein billiger Weg zum Heil?“ am 2. Februar um 19.15 Uhr im Pfarrsaal der Pfarre Maria Himmelfahrt, Speckbacherstraße 24

Jeweils am 2. Samstag im Monat um 20 Uhr treffen sich junge Erwachsene in der Kirche der Salvatorianerinnen in Obermais zu einem Taizègebet. Termine: 11. Februar - 10. März - 14. April - 12. Mai - 09. Juni Alle sind herzlich eingeladen.

Gesellschaftsspiele gesucht

kfb Pfarre Maria Himmelfahrt Meran

An alle ehemaligen Pfadfinder des Trupps Meran II: Wir suchen die Logbücher (Fahrtenbücher) der Adler, Füchse, Gämsen und Bären. Auch Anekdoten und Fotos wären erwünscht! Die Unterlagen sollen für einen umfassenden Zeitungsbericht verwendet werden und werden natürlich wieder zurückerstattet. Kornetten, meldet Euch!! Tel. 0473 232 702, abends

Der Ost West Club freut sich über Gesellschaftsspiele aller Art. Wer seine Spielesammlung spenden möchte, ist dazu herzlich eingeladen und trägt zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung bei. Wer Spiele abgeben möchte, melde sich bitte bei Besay Mair, Tel. 338 810 9076

Seniorenrunde Untermais Veranstaltung: Mittwoch, den 1. Februar um 14.30 Uhr im Pfarrheim, Schafferstraße

Vortrag: „Älter werden“ mit Dr. Paul Wenin, Meran

Wir suchen das Untermaiser Supertalent Freitag, 17.02.12 von 15.30 bis 17 Uhr im Untermaiser Vereinshaus Im heurigen Fasching gibt es in Untermais keinen Faschingsumzug, trotzdem möchten wir etwas machen und zwar suchen wir unter Kindern und Erwachsenen, Vereinen und Einzelpersonen das Untermaiser Supertalent. Eine lustige Jury bewertet die Bei-

träge auf der Bühne. Für Originalität und besonders Lustiges gibt es Preise. Anmeldung: Jungschar Untermais Oliver, Tel. 348 7748 581 bis zum 14. Februar Die Jungschar von Untermais

Heimtextil

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11.02.-06.05. Di-So 10.00-18.00 Kunst Meran Architekturausstellung: Neue Architektur in Südtirol 2006-2012 Im Zentrum dieser Architekturausstellung stehen eine Auswahl von Bauten verschiedener Intentionen vom Museum bis zum Fernheizwerk, vom Einfamilienhaus bis zur Steinschlagschutzgalerie. Kurator: Flavio Albanese. Auskunft: Kunst Meran, Laubengasse 163, Tel. 0473 212643, www.kunstmeranoarte.org Donnerstag, 02.02.2012 17.00 Fackelabfahrt der Skischule Meran 2000 Treffpunkt: Piffinger Köpfl um 17.00 Uhr. Teilnahme kostenlos. Auskunft: TV Hafling, Tel. 0473 279 457, www.hafling.com 18.00 Filmvorführung im Originalton (Deutsch) in der Sprachenmediathek Meran, Sandplatz 10. Teilnahme kostenlos. Keine Anmeldung erforderlich. Auskunft: Tel. 0473 252 264 12.30-14.00 Conversation Club: Deutsch und english Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich im Sprachcafè, in der Sprachenmediathek Meran, Sandplatz 10, Tel. 0473 252 264. Teilnahme kostenlos. Keine Anmeldung erforderlich. 20.00 Musik Meran: Haydn Orchester von Bozen und Trient im Kursaal Meran. Dirigent: Daniele Rustioni. Kartenvormerkung ausschließlich mittels E-Mail: Auskunft@musikmeran.it. Auskunft: Musik Meran, Tel. 0473 211 612, www.musikmeran Freitag, 03.02.2012 19.30 Unterhaltungsmusik mit dem Quartett Wiener Melange im Gemeindesaal im Pfarrhaus der evangelischen Gemeinde Meran, Carduccistraße 31. Eintritt frei. Auskunft: Evangelisches Pfarramt, Tel. 0473 492 397 20.00 3. Meraner Winterball – Benefizball im Kursaal Meran, organisiert von den Meraner Service Clubs. Kartenvorverkauf und Tischreservierung ab 02.02. unter Tel. 0473 212 370 Samstag, 04.02.2012 16.00 Kinderkino - Filmclub Meran: Pippi außer Rand und Band Regie: Olle Hellborn, SE 1970, 90 Min., empfohlen ab 6 Jahre. Im Bürgersaal von Meran, O.-HuberStraße 8. Auskunft: Filmclub, Tel. 0471 974 295, www.filmclub.it oder bei VKE-Meran, Tel. 0473 443 365

Montag, 06.02.2012 18.00 Sprachlounge: Deutsch, italiano, english, español, francais, Russisch Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich im Sprachcafè, Cafè im Kunsthaus Meran, Sparkassenstraße 18 b. Teilnahme kostenlos. Keine Anmeldung erforderlich. 20.30 Reisebericht - On the road again: Madagaskar in der Urania Meran. Eintritt frei. Anmeldung: Urania Meran, Ortweinstraße 6, Meran, Tel. 0473 230 219, www.urania-meran.it Donnerstag, 09.02.2012 8.30 Auf Ötzis Spuren in Schnals Skitour in Begleitung eines Bergund Skiführers zur Fundstelle des „Mannes aus dem Eis“. Gehzeit: ca. 3 Stunden im Aufstieg ab den Hochjochferner. Auskunft & Anmeldung: TV Schnals, Tel. 0473 679 148, www.schnalstal.com 18.00 Filmvorführung im Originalton (Spanisch) in der Sprachenmediathek Meran, Sandplatz 10. Teilnahme kostenlos. Keine Anmeldung erforderlich. Auskunft: Tel. 0473 252 264 12.30-14.00 Conversation Club: Deutsch und english Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich im Sprachcafè, in der Sprachenmediathek Meran, Sandplatz 10, Tel. 0473 252 264. Teilnahme kostenlos. Keine Anmeldung erforderlich. 20.00 Theateraufführung: Diebe von Dea Loher im Stadttheater Meran. Kartenvorverkauf in allen Athesia Buchhandlungen und unter www.kulturinstitut.org. Auskunft: Südtiroler Kulturinstitut, Tel. 0471 313 800 Freitag, 10.02.2012 19.00 Eröffnung Ausstellung: Neue Architektur in Südtirol 20062012 in Kunst Meran. Auskunft: Kunst Meran, Laubengasse 163, Tel. 0473 212 643, www.kunstmeranoarte.org 19.30-23.30 Nachtskilauf auf Meran 2000 mit beleuchteter Ski- und Rodelpiste. Auskunft: TV Hafling, Tel. 0473 279 457, www.hafling.com Samstag, 11.02.2012 16.00 Kinderkino - Filmclub Meran: Lauras Stern und die Traummonster Regie: Thilo Rothkirch, DE 2011, 65 Min., empfohlen ab 5 Jahre. Im Bürgersaal von Meran, O.-HuberStraße 8. Auskunft: Filmclub, Tel. 0471 974 295, www.filmclub.it oder bei VKE-Meran, Tel. 0473 443 365

Lana - Bozner Straße 2 - Tel. 0473 550 242 - Fax 0473 554 219 27. Jänner 2012 | 01

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Pfarrnachrichten

Meran, Passeirer Gasse 3 info@stadtpfarre-meran.it www.stadtpfarre-meran.it

Pfarre St. Nikolaus Meran Tel. 0473 230 174 Fax 0473 233 727

Gottesdienste: Montag bis Freitag: Heilige Messe jeweils um 9.00 Uhr Samstag: Heilige Messe um 9.00 und um 18.00 Uhr Rosenkranz um 17.30 Uhr Sonntag: 8.00 Uhr / 9.00 Uhr / 11.00 Uhr und 19.00 Uhr So 29. Jänner 19.00 Jugendgottesdienst zum Thema „Gott – vertrauen“ Musik. Gestaltung: Jugendchor Prisma Do 02. Februar – Darstellung des Herrn – Mariä Lichtmess 9.00 Gottesdienst entfällt 19.00 Gottesdienst der Frauen Gestaltung: kfb-Frauengruppe und Frauensinggruppe St. Nikolaus Blasiussegen am Ende des Gottesdienstes Anschließend Vortrag (siehe unten) Fr 03. Februar – Hl. Blasius Herz-Jesu-Freitag 9.00 Heilige Messe + Erteilung des Blasiussegens anschließend Aussetzung und Eucharistischer Segen So 05. Februar – Tag zum Schutz des Lebens 9.00 Gottesdienst für die Pfarrgemeinde Musik. Gestaltung: Stadtpfarrchor – „Missa in Blues“ von Erhard Nowak

Mitteilungen: • Fest der Darstellung des Herrn – Maria Lichtmess - Zum Fest der Darstellung des Herrn am Donnerstag, dem 2. Februar – bei uns als Maria Lichtmess bekannt – lädt die kfb-Frauengruppe St. Nikolaus alle Gläubigen zum Gottesdienst um 19.00 Uhr in die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus ein. - Musikalische Gestaltung durch die Frauensinggruppe St. Nikolaus - Am Ende des Gottesdienstes wird der Blasiussegen gespendet. - Der Gottesdienst um 9.00 Uhr entfällt. - Nach dem gemeinsamen Gottesdienst sind alle Frauen und Männer zum Vortrag von Reinhard Demetz zum Thema „Wir glauben – darum reden wir!“ (Untertitel: Wer glaubt, hat keine Zweifel! Einverstanden? Der Mann aus Nazareth – „Sohn Gottes genannt“ – das Lebensmodell der Christen.) in den Nikolaussaal, Oberer Pfarrplatz, eingeladen.

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27. Jänner 2012 | 02

• Sternsingen 2012 Die Sternsinger haben in der Pfarrgemeinde St. Nikolaus für die Aktion „Hilfe unter einem guten Stern“ 13.900 Euro gesammelt. Für die großzügigen Spenden herzlichen Dank! • Firmung Am Sonntag, dem 25. März spendet Bischof Ivo Muser in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus das Sakrament der Hl. Firmung für die Firmlinge der Pfarre St. Nikolaus und Maria Himmelfahrt. • Übertragungen im Sender Stadtradio Meran (Frequenzen 87,5 + 98,8) Gottesdienste am Samstag um 18.00 Uhr – am Sonntag um 9.00 Uhr und um 19.00 Uhr

Meran, Speckbacherstr. 24 Büro: Mo, Mi, Fr 9 - 10 Uhr

Pfarre Maria Himmelfahrt Tel. 0473 447 639

Gottesdienste und Veranstaltungen: Sa 28. Jänner 18.30 Vorabendmesse So 29. Jänner 9.00 Pfarrgottesdienst (Familienchor) 10.00–11.30 Pfarrstube und Pfarrbibliothek 10.00 Kuchenverkauf der SKJGruppe Di 31. Jänner 14.30 Seniorenverein Do 02. Februar – Maria Lichtmess 18.15 Gottesdienst mit Don Paolo Renner und Lichterprozession 19.15 Vortrag mit Don Paolo Renner Sa 04. Februar 18.30 Jugendgottesdienst (Atem holen mit der Singgruppe „ichduWIR“) So 05. Februar 9.00 Pfarrgottesdienst (Kirchenchor) 10.00–11.30 Pfarrstube und Pfarrbibliothek Di 07. Februar 9.00 Witwen- und Alleinstehendentreff An den Werktagen: 17.45 Gebetszeit für die Pfarrgemeinde 18.15 Eucharistiefeier

nerstag um 16.30 Uhr im Pfarrsaal Maria Himmelfahrt, um uns gemeinsam an traditionellen und meditativen Kreistänzen verschiedener Herkunft zu erfreuen. Im neuen Jahr wollen wir auch die Bachblütentänze der Tanzchoreografin Anastasia Geng aus Lettland tanzen und deren heilsame Wirkung erspüren. Termine: 26.01., 09.02., 01.03., 08.03., 15.03., 22.03., 29.03. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Anmeldung bei Margarethe Stocker, Tel. 338 210 4439 • Mieter gesucht! Ab März wird die Dachwohnung im 3. Stock unseres Pfarrzentrums frei und der Pfarrgemeinderat sucht im Auftrag der Pfarrgemeinde einen neuen Mieter für die schöne 3-Zimmer-Wohnung mit einer Nettowohnfläche von 76 m². Sie verfügt über eine Wohnküche, Wohnzimmer und zwei Schlafzimmer sowie zwei Dachterrassen, einen Balkon, einen kleinen Dachboden, einen kleinen Keller und einen Autoabstellplatz. Interessierte mögen sich für eventuelle Vorgespräche an den Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates, Hermann Komar, wenden. Untermais, Romstraße 135 Büro: Mo, Mi, Fr von 8-11 Uhr

Pfarre St. Vigil Untermais Tel. 0473 237 629

Bibliothek St. Bernhard Öffnungszeiten: Sonntag: 10.45-11.45Uhr Dienstag: 17 - 18 Uhr Mittwoch: 15 - 17 Uhr Donnerstag: 17 - 18 Uhr Gottesdienste: Montag, Dienstag 7.00 Uhr Mittwoch 18.00 Uhr Do, Fr, Sa 7.00 Uhr Vorabendmesse 18.00 Uhr Sonn- und Feiertage 7.30 und 10.00 Uhr So 29. Jänner – Mediensonntag 10.00 Kindergottesdienst Do 02. Februar – Maria Lichtmess 20.00 Hl. Messe mit Kerzenweihe und Blasiussegen Fr 03. Februar 7.00 Hl. Messe mit Blasiussegen

Mitteilungen: • SKJ-Gruppe: Die Jugendgruppe Maria Himmelfahrt organisiert am Sonntag, den 29. Jänner eine Kuchenaktion, um Geld für die im Februar geplante Fahrt zum Heiligen Franz von Assisi zu sammeln. Nach der Messe werden deshalb im Pfarrzentrum gegen eine freiwillige Spende viele leckere Kuchen angeboten. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. • Kreistänze: Ab 26.Januar treffen wir uns erneut jeden Don-

Obermais, Cavourstr. 73 Büro: Mo, Di, Mi, Fr von 9-11 Uhr

Pfarre St. Georgen

Tel. und Fax 0473 236 447

Gottesdienste Mo, Di, Mi 08.30 Do 19.30 in der Kolpingkapelle Fr 18.00 hl. Messe Sa 18.00 hl. Messe So 08.30, 10.00, 11.30 (ital.) hl. Messe Sa 28. Januar 18.00 1. Sonntagsgottesdienst, mitgestaltet vom „Offenen Kindersingkreis“ (Treff: 17.30 Uhr) Fr 03. Februar 18.00 Hl. Messe mit Blasiussegen So 05. Februar 10.00 Hl. Messe, mitgestaltet von der Jungschar Mi 08. Februar 15.00 Seniorenmesse Mitteilungen: • „Neu glauben lernen“ – Katechese für Jugendliche und Erwachsene, jeweils am Montag und Freitag um 20.00 Uhr im Rebhof, Kirchsteig 25 • Gebet um geistliche Berufe jeden Donnerstag von 10.00 bis 11.00 Uhr • Rosenkranz jeden Freitag um 17.30 Uhr, mit anschließender Abendmesse • Eucharistische Anbetung jeden Freitag eine Stunde vor der Abendmesse • Beichtgelegenheit am Samstag von 17.00 bis 17.45 Uhr oder nach Vereinbarung, Tel.0473 236 447 Pfarrbibliothek im Rebhof Mo, Mi, Fr von 15 bis 17 Uhr

Meran, Romstraße 1 Büro: Mo bis Fr 10 - 12 Uhr

Pfarre Heilig Geist Tel. 0473 230 081

Gottesdienste in ital. Sprache: Montag bis Freitag: Heilige Messe jeweils um 8.30 Samstag 18.30 Vorabendmesse Sonntag 9.30 / 11.00 Hl. Messe

Meran, Bürgersaal Otto-Huber-Straße 8 www.fcg-meran.com

Freie Christliche Gemeinde Meran Tel. 334 169 6441 (Pastor)

Gottesdienst: sonntags um 10 Uhr im Bürgersaal Meran, Otto-Huber-Str. 8, am ersten Sonntag im Monat um 17 Uhr. Jeder ist herzlich willkommen!

Maria-Trost-Kirche

Meran, Romstraße

Mo-Fr 8.00 Hl. Messe (ital)


Pfarrnachrichten

Meran, Carduccistraße 31 Büro: Mo, Di, Fr 10-12 Uhr Mi, Do 16-18 Uhr

Evangelische Gemeinde Meran Tel. 0473 492 395

Gottesdienste und Veranstaltungen So 29. Januar 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Di 31. Januar 16.00 Gespräch über die Bibel Fr 03. Februar 19.30 Unterhaltungs- und Stimmungsmusik mit dem Quartett „Wiener Melange“ – mit Gelegenheit zum Mitsingen im Gemeindesaal im Pfarrhaus So 05. Februar 10.00 Predigt–Gottesdienst 10.00 Kindergottesdienst (im 2. Obergeschoss) Di 07. Februar 16.00 Gespräch über die Bibel Hinweis: Bis in den März hinein findet der Sonntagsgottesdienst im wärmeren Gemeindesaal statt.

Burgstall, Kirchweg 14 gschnitzer.josef@dnet.it Büro: Do 17.00 – 18.15

Frag-würdig Nachgedacht und mitgemacht! „Mariä Lichtmess“ wird der 2. Februar in der Volksfrömmigkeit genannt. Dieser kirchliche Festtag heißt jedoch eigentlich

Kapuzinerkirche

Meran, Rennweg 153

Sonntag: 7.00 Gottesdienst (deutsch) 8.30 Gottesdienst (italienisch) 10.00 Gemeinschaftsmesse (deutsch) An den Werktagen: 6.30 Messe (deutsch) 7.30 Messe (italienisch) Sinich, Vittorio Veneto-Platz 10 gschnitzer.josef@dnet.it

A: Fest der Erscheinung des Herrn B: Fest der Darstellung des Herrn C: Fest der Beschneidung des Herrn D: Fest der Taufe des Herrn Die Lösung kann am Samstag, 28. Jänner, ab 8 Uhr eingesandt werden, entweder Wer die richtige Lösung schickt, erhält ein Jahresabonnement des Meraner Stadtanzeigers.

per Fax 0473 234 505 oder per E-Mail: redaktion@meraner.eu oder per SMS: 333 4545 775. Bitte nicht vergessen, den Namen und die vollständige Anschrift anzugeben!

Die Lösung des Rätsels vom 13. Jänner lautet: D: Saul. Saul war der erste König in Israel. Nachzulesen im Alten Testament, Erstes Buch Samuel, Kapitel 10.

Pfarre St. Justus Sinich Tel. 0473 244 154 Gottesdienste: Samstag 18.00 Vorabendmesse in italienischer Sprache Sonntag 9.45 Hl. Messe 11.00 Hl. Messe in italienischer Sprache

Eine Jahres-Abo für den Meraner Stadtanzeiger erhält: Margareth Auer, St. Leonhard

Anbetungsstunde: jeden Dienstag von 8.30 bis 9.30 Uhr seit

Obermais, Winkelweg 10

Pfarrei zur Erhöhung des Hl. Kreuzes

1910

Tel. 0473 244 154 (Sinich) 0473- 603 508 … wir können Ihnen den Schmerz nicht nehmen, aber wir können Sie ein Stück begleiten.

Gottesdienste: Samstag 17.30 Beichtgelegenheit 18.30 Hl. Messe Sonntag 8.30 Hl. Messe 9.45 Hl. Messe in italienischer Sprache

Eucharistiner-Kirche St. Josef Tel. 0473 231 440

Durch unsere langjährige Erfahrung begleiten und organisieren wir individuell und würdevoll den Abschied Ihres Lieben. Sie erreichen uns Tag und Nacht - Tel. 349 40 75 188

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Worte zum Nachdenken

Einander die Hände reichen Wir haben sie einander gereicht, unsere Hände - in den letzten Tagen, als wir immer wieder zusammenkamen, um miteinander die Gebetswoche für die Einheit der Christen zu feiern (sie wird in Südtirol jedes Jahr vom 18. bis 25.01. begangen). Dieses Mal mag das „Wort zum Nachdenken“ aus einigen Beobachtungen bestehen, die ich in dieser Gebetswoche gemacht habe. Zunächst in Arco, nahe dem Gardasee: Besonders berührt hat mich der ausgedehnte Friedensgruß, den nicht nur wir Pfarrer miteinander austauschten, sondern den viele der anwesenden Gläubigen suchten. Man mag es nur für eine nette Geste halten – ich sehe darin ein Aufeinanderzugehen. Es steckt darin auch das Zeugnis: Wir nehmen einander wahr, wir achten uns ge-

genseitig, wir erkennen, dass wir in Christus zusammengehören, auch wenn wir aus verschiedenen Gesangbüchern singen und beten. Dann in Meran: Ökumenischer Gottesdienst in der Christuskirche mit direkter Radioübertragung im RAI-Sender Bozen. Es waren etliche katholische Mitchristen zu unseren Gemeindemitgliedern hinzugestoßen. Und nicht wenige sagten: Das könnten wir doch öfter miteinander machen, also uns zusammentun und bewusst gemeinsam beten, singen und die christliche Botschaft hören. Was früher glaubenstreuen Katholiken als fragwürdig erschien, nämlich in die evangelische Kirche zu gehen und einen Gottesdienst mitzufeiern, ist zugänglicher geworden. Ein kleines, vielleicht nebensächlich erscheinendes Moment hat

mich berührt. Die Frage, ob wir einzelne Elemente – eine Lesung und Fürbitten – auch auf Italienisch vortragen sollten, hat der Ökumenebeauftragte der Diözese lebhaft bejaht. Denn für ihn ist eine andere Ebene, das Miteinander zu suchen und sich die Hände zu reichen, ebenso brennend wichtig wie die interkonfessionelle, nämlich die interkulturelle. Ins Positive gewendet: Schön ist es, wenn die ökumenischen Veranstaltungen auch die Katholiken unterschiedlicher Muttersprachen mehr zusammenbringen. Schließlich Trient: Alle Jahre wieder das feierliche ökumenische Gebet. Zahlreiche Geistliche sind rechts und links vom Erzbischof platziert. Orthodoxe Priester und evangelische Pfarrer in Schwarz, katholische in Alben und mit Sto-

len. Es sieht (für einen Protestanten zumindest) ein wenig nach großer Show aus. Aber es ist zugleich gelebte Geschwisterschaft. Es wird bewusst, dass Ökumene nicht etwas ist, das man machen kann oder auch nicht. Vielmehr muss immer wieder deutlich werden, dass das christliche Zeugnis, welches wir in durchaus unterschiedlichen Weisen geben, im Wesentlichen zusammenklingt und ein gemeinsames Zeugnis ist: Uns allen ist es wichtig, auf Jesus Christus zu schauen, zu hören und ihm zu folgen. Wir müssen es immer wieder tun: Einander die Hände reichen und spüren, dass wir zusammengehören – als Schwestern und Brüder in Christus. Martin Burgenmeister, Pfarrer der evangelischen Gemeinde Meran

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Kinderseite

Das Märchen vom Schnee, der nicht kommen wollte

Liebe Kinder,

Es war schon Dezember, und es wollte und wollte nicht schneien. Betrübt sahen die Kinder aus dem Fenster. „Wo bleibt heuer nur der Winter?“, fragten sie. Das fragten sich auch die Regentropfen, die in einer dicken, grauen Wolke saßen. „Rabe, hast du vielleicht den

zurzeit habt ihr in der Schule sicher viel zu tun, denn der Abschluss des ersten Semesters steht kurz bevor. Dann gibt es bald Zeugnisse. Mögen diese so ausfallen, wie ihr sie euch wünscht. Das neue Rätsel richtet sich diesmal an die Leserinnen und Leser unter euch. Bestimmt kennt ihr die genannten Bücher, Autoren und Helden. Wenn nicht, dann helfen euch Eltern, Freunde oder Lehrer sicher gern. Erlebnisreiche Wintertage wünscht euch Margareth

Winter gesehen?“, fragten die Tropfen einen Raben, der vorbeiflog. „Er schläft“, antwortete der Rabe. „Er hat sich ein neues Schloss aus Eisbergen gebaut, darum ist er so müde. Es kann ihn aber niemand wecken, denn vor dem Tor liegt ein Eisbär an der Kette.“

Neues Rätsel 1. Welches Buch ist von Astrid Lindgren? a) „Die kleine Hexe“ b) „Die rote Zora“ c) „Der Drache mit den roten Augen“ d) „Insel der Delfine“ 2. Wer schrieb „Die Schatzinsel“? a) Karl May b) R. L. Stevenson c) Astrid Lindgren d) Umberto Eco 3. Wie heißt Carlo Collodis hölzerner Held? a) Käpt’n Blaubär b) Tinky Winkly c) Papa Schlumpf d) Pinocchio Wenn du das Rätsel gelöst hast, komme am Dienstag, dem 31. Jänner, um 18.30 Uhr ins Büro in der Romstraße 65. Kleine Geschenke warten auf dich.

nd seh` dem Fenster u Ich schau aus gt der Schnee. am Boden lie r hinaus Ich geh` zur Tüf dem Schnee gleich aus. an , Mer und rutsch au Suada Schmid

Raureif Als Onkel Bruno in die Stube tritt, sieht er aus wie ein Nikolaus. Seine Wangen glänzen rot vor Kälte, seine schwarzen Brauen sind weiß, und sein dunkler Bart ist weiß und kraus. „Heute hat alles einen weißen Bart“, lacht er. „Es ist eine wahre Pracht draußen!“ Sein Kater am warmen Ofen gähnt. Ganz erstaunt schaut er, wie der Bart von Onkel Bruno wieder schwarz wird. Nur kleine Wassertröpfchen sieht er darin glitzern. Der Kater schnurrt zufrieden. Er hat einen echten weißen Bart! Marlene Reidel

Draußen ist es ka und jemand ruft lt sonst fällst du in laut: „Halt, und das tut ziem den Schnee lich weh!" Marco Crotti, M eran

Wie viele Sterne können wir sehen? Insgesamt können wir rund Mars, Jupiter und Saturn und drei 15.000 Sterne mit bloßem Auge Galaxien: Am Südhimmel leucherkennen. Jedoch gilt das nur un- ten die Magellanschen Wolken ter optimalen Bedingungen, etwa (160.000 bzw. 210.000 Lichtjahre im Hochgebirge oder in der Wüs- entfernt), und im Herbst erscheint te: Dort ist die Luft sehr sauber am Nordhimmel die Andromeda und kein künstliches Licht erhellt Galaxie als kleiner Nebelfleck – den Himmel. Aber nicht alle mit 2,7 Millionen Lichtjahren das Lichtpunkte am Himmel sind am weitesten entfernte Objekt, auch Sterne. Zu sehen sind auch das wir mit bloßem Auge sehen die Planeten Merkur, Venus, können. Spiel: Alphabetspiel Versucht mit Dingen, die ihr um euch und draußen seht, das Alphabet zusammenzustellen. Fangt zum Beispiel mit „Auto“ an, jetzt muss ein Gegenstand gefunden werden, der mit „B“ anfängt.

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Da kam der Nordwind und schüttelte die Wolke, dass die Tropfen durcheinanderpurzelten. „Was seid ihr mitten im Dezember für eine nasse Gesellschaft!“, schalt er sie ärgerlich. Als ihm die Tropfen ihr Leid geklagt hatten, rief er: „Den alten Herrn will ich schon wach bekommen. Und ihr kommt mit!“ Er blies die Wolke vor sich her bis zum Schloss des Winters. Der Eisbär zerrte an der Kette und wollte den Nordwind beißen. Aber der war schneller, er sprang hoch und rüttelte an den Eiszapfen, dass sie auf den Boden fielen und klirrend zerbrachen. Und davon erwachte der Winter. Sein Gesicht hättet ihr sehen sollen, als er aus dem Fenster blickte: Es regnete! In aller Eile stülpte er sich die Schneekapuze über die Ohren und dahin ging es mit Nordwind und Wolken. Und die Regentropfen fühlten entzückt, wie sie immer kühler und kühler wurden. Sie wurden zu weißen Wintersternen und konnten endlich als Flocken zur Erde fallen.

Wenn ein Spieler etwas findet, ruft er es laut. Es wird beim nächsten Buchstaben weitergemacht. Wer die meisten richtigen Wörter gefunden hat, hat gewonnen.

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Nach der Geburt fragt der Vater die Mutter: ,,Wie würdest du es finden, wenn wir das Baby nach meinem Großvater benennen?“ „Nein, Opa kommt keinesfalls in Frage!“

Lösung des Rätsels aus Heft 01 vom 13. Jänner

Die Gewinner

1. Ein Tachometer misst: c) die Geschwindigkeit 2. Ein Airbag ist ein: b) Aufprallschutz in Fahrzeugen 3. Was ist essbar? b) Artischocke 4. Welche Frucht wächst nicht auf Bäumen? b) Erdbeere Von links: Rafael Sinn, Thomas Crotti, Johannes Kaufmann 6. Drahtesel nennt man: und Peter Kaufmann c) ein Fahrrad


Tiere

Tischlein deck dich! Der Winter begann diesmal am 22. Dezember, so stand es jedenfalls auf dem Kalender. Wie jedes Jahr habe ich meine Vogelfutterhäuschen am Balkon errichtet, verschiedenes Futter hinausgehängt und mich gefreut, dass die bunte Vogelschar - Hausspatzen, Rotkehlchen, Blau- und Kohlmeisen, Grünlinge, Amseln - mit ihrem fröhlichem Gezwitscher wieder kommt und ich sie dann beobach-

ten kann. Wie bereits in den vergangenen Jahren wollte ich den gefiederten Gästen auch heuer wieder helfen, gut über den Winter zu kommen. Nirgends kann man die heimischen Singvögel besser beobachten, als am Balkon oder im Garten, vorausgesetzt, sie finden dort ein reichhaltiges und schmackhaftes Futterangebot. Manche Vögel bevorzugen Weichfutter, andere lieben fette Mahlzeiten und wieder andere sagen auch bei Apfelstücken, Haferflocken oder Beeren nicht Nein. Meisenknödel oder -ringe, Nüsse, Samen, aber auch ein kerniger Imbiss sind bei vielen Vögeln sehr beliebt. Wer einmal damit begonnen hat, die fliegenden Gesellen im Winter zu füttern, hat eine Verantwortung übernommen. Nicht aufhören, denn die Vögel verlassen sich an den gewohnten Plätzen auf das Futterangebot.

Denkste, keinen einzigen Vogel habe ich bis jetzt gesehen, warum wohl? Möglicherweise finden die Vögel noch allerlei am und im Boden und an Bäumen, es war ja bis Mitte Januar relativ warm. Zu anderen Futterstellen fliegen sie auch hin, warum also nicht zu mir? Bin fast ein wenig traurig, aber ich sage mir dauernd, sie werden schon noch kommen. Es heißt ja auch, dort, wo sie einmal waren, kommen sie immer wieder hin. Und nicht vergessen, auch ein Töpfchen mit Wasser hinzustellen, damit sie den Durst löschen und vielleicht auch mal ein Bad nehmen können. Die Vogelfutterhäuschen müssen immer sauber sein, denn verschimmelte Essensreste und Kot können Krankheiten mit sich bringen.

fotos sp

In den Garten meiner Freundin habe ich auch ein Futterhäuschen hingestellt und Vogelfutter auf Sträucher gehängt. Diese Futterstelle ist meist gut besucht und so beobachte ich dort die zwitschernde Vogelschar. Nicht immer ist das Treiben am „Tischlein deck dich“ friedlich, es gleicht eher der „heißen Schlacht am kalten Buffet“. Die frechen Grünlinge und Spatzen zum Beispiel verscheuchen die eher zierlichen Blaumeisen. sp

Das Jemenchamäleon

Wie schon der Name sagt, finden wir dieses Tier, das schnell wächst und zu den größten seiner Art gehört, in den trockenen, vegetationsarmen Hochebenen Jemens und Saudi-Arabiens, aber auch in

den pflanzenreichen Berghängen von Südjemen. Das Chamäleon lebt auf Akazien oder Euphorbien, zu deutsch Wolfsmilchgewächse. Man findet sie aber auch auf Nutzpflanzen oder am Boden. Tagsüber sind sie meist in ein bis drei Meter Höhe anzutreffen und in der Nacht klettern sie oft noch höher. Ihr langer Schwanz gibt Halt zum Herumklettern auf Bäumen oder Ästen. Die Augen werden unabhängig voneinander bewegt. Das Jemenchamäleon ist in erster

Linie Kleintierfresser, den Geruch von Futter nimmt es mit der Zunge auf, pflanzliche Nahrung wird nicht verschmäht, nachdem diese zur Ergänzung des Wassers dient. Das Jemenchamäleon gehört aufgrund seines schönen Aussehens und der robusten Art zu der am meisten gehaltenen in einem Terrarium, das auf jeden Fall groß genug sein muss, um eine artgerechte Haltung zu ermöglichen. Außerhalb des Terrariums muss ein Spotstrahler für die Bildung einer Wärmezone angebracht werden. Für einen TerraristikTierliebhaber sind diese Chamä-

leons etwas Besonderes. Eine freie Haltung im Zimmer auf einer großen Pflanze oder auf miteinander verbundenen Ampelpflanzen ist auch möglich, für die entsprechende Temperatur und Beleuchtung muss aber gesorgt werden. Bei Jungtieren, die heranwachsen, muss das Futter mit Vitaminen und Mineralstoffen ergänzt werden. Die Annahme, dass sich Chamäleons mit ihrer Färbung der Umgebung anpassen, ist falsch. Mit seinen verschiedenen Farbspielen drückt dieses Tier seine Stimmung aus oder es „unterhält“ sich mit seinen Artgenossen.

Der Buntspecht, ein bunter Allrounder Ich bin ein Buntspecht, wurde verletzt aufgefunden und zur Tierärztin gebracht. Warum war ich verletzt? Bin ich gegen etwas geflogen, hat mich möglicherweise ein Auto angefahren, bin ich irgendwo hängengeblieben? Keine Ahnung. Wahr ist, dass ich mit dem Fliegen ein Problem hatte. Frau Greti, die gute Seele, nahm sich mei-

ner an und pflegte mich bei ihr zuhause. Eines Tages brachte sie mich wieder mal zur Ärztin, ich wollte wegfliegen, aber das glich eher dem Fehlstart eines Hubschraubers, ich schwirrte nur am Boden herum. Na, jedenfalls kam ich dann zur Kur in die Vogelauffangstation nach Dorf Tirol, um mich richtig zu erholen.

Der Buntspecht kommt in Europa, aber auch in Nord- und Ostasien vor. Er ist die am häufigsten vorkommende heimische Spechtart, man kann ihm auch hier in Südtirol an vielen Orten begegnen. Er fühlt sich in Laub- und Nadelwäldern aber auch in Kulturlandschaften, wie Parkanlagen, wohl. Im Winter ist er

auch in Gärten zu beobachten. Der Buntspecht kann je nach Jahreszeit seine Ernährung umstellen. Während er, wenn es warm ist, vor allem und gerne Insekten und Larven frisst, begnügt er sich in der kälteren Jahreszeit mit pflanzlicher Nahrung wie etwa mit Nüssen, Beeren und Samen.

Gras kuriert den Magen Während viel Schnee für den Hundemagen ungesund ist, befreien die Vierbeiner ihren Magen von unverdaulichen Dingen durch das Fressen von Gras. Sie kurieren also kleine Magenverstimmungen selbst aus. Macht ein Hund das aber regelmäßig, kann es auch ein Zeichen sein, dass mit seinem Magen etwas nicht in Ordnung ist. Daher sollte der

Tierarzt ihn mal genauer untersuchen. Hunde gehören zu den Allesfressern. Außer Fleisch und Fisch fressen sie auch mal Früchte, Wurzeln oder sogar Rinde. Manche haben auch eine Angewohnheit, die uns ziemlich eklig erscheint: je unangenehmer das Fressen riecht, desto besser schmeckt es ihnen.

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Schule

Kaiserhofschüler „zuhause bei Freunden“ Landeshotelfachschüler verwöhnen Feriengäste im renommierten Belvita Hotel Hohenwart in Schenna

Im November waren Schülerinnen und Schüler der Klasse 4D Hoka der Landeshotelfachschule Kaiserhof Meran im Hotel Ho-

henwart in Schenna zu Besuch, um einen Einblick in den Alltag des Hotels zu gewinnen und um den in der Theorie erlernten

Lehrstoff durch Praxisbeispiele zu vertiefen. Das Motto des Hotels „zuhause bei Freunden“ beinhaltet ein Stück Le-

bensphilosophie. Die Gäste sollen sich zuhause fühlen und zudem wird darauf geachtet, sie so viel wie möglich zu verwöhnen. Deshalb will die Firmenleitung mehr als nur „guten Service“ bieten, dabei handelt es sich um die Kunst, die Gäste zu begeistern und dies jeden Tag aufs Neue! Zum Gelingen dieses Vorhabens sind persönliches Engagement, Qualitätsbewusstsein, Kommunikationsfähigkeit und vor allem „Herzblut“ notwendig. Daher ist es obligat, dass die Betreuer und Betreuerinnen der Gäste des Hotels Hohenwart absolute Herzlichkeit, die Liebe zum Beruf und die Leidenschaft für ihre Arbeit als Voraussetzung sehen. Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 4D Hoka betreuten einen Tag lang professionell die Gäste im ****S Belvita Hotel Hohenwart, und zwar in den Abteilungen Küche-Empfang-, Beauty-Empfang, Etage und Gästeanimation. Unter der Leitung der Fachlehrerinnen Kathrin Spechtenhauser und Karin Gstrein konnten die Auszubildenden Berufserfahrungen in berufsspezifischer Umgebung sammeln und ihre Fähigkeiten im Praxistraining festigen.

„Diätetisch geschulte Köche“ an der Landeshotelfachschule Kaiserhof Bereits seit 15 Jahren wird sehr erfolgreich die Diätkochausbildung an der LHF Kaiserhof durchgeführt. Im Dezember 2011 fanden die Diplomprüfungen zum/zur „Diätetisch geschulten Koch/Köchin“ statt. In diesem Jahr traten dreizehn junge engagierte Kochkollegen aus der freien Wirtschaft, aus Krankenhäusern, Pflegeheimen und Sanatorien an, um sich beruflich weiterzubilden. Alle konnten den Kurs mit Erfolg absolvieren. 210 bzw. 162 Stunden intensivste Ernährungs- und Diätausbildung in Theorie und Praxis ließ sie zu „Spezialisten“ in der Küche werden. Ein Großteil der Teilnehmer besuchte den Lehrgang aus persönlichen Gründen und auch aufgrund der stetig steigenden Nachfrage, da gerade bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien geeignete Kostformen gefragt sind. Dies gilt auch bei Diabetes mellitus, wobei eiweißarme Kost, leichte Vollkost, natriumarme Kost, usw. von Seiten der Krankenhäuser, Altersheime, Kindergärten, aber auch in der Hotellerie und Gastronomie immer mehr gefragt sind. Somit entwickelt sich und spezialisiert sich das Berufsbild des Koches/der Köchin immer mehr. Mehr denn je ist es ein Wunsch der Menschen, durch bewusste Ernäh-

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rung Gesundheit und Wohlbefinden zu erhalten bzw. wiederzuerlangen. Bewusste Ernährung und Diätspeisen sollen unseren Körper aber nicht nur heilen, im Vordergrund steht natürlich, dass sie auch gut schmecken. Ernährungsbewusste Küche und Diät sollen und können ebenso wohlschmeckend wie die traditionelle Küche sein. Unter der fachkundigen Leitung des Facharztes Primar Reinhold Oberhofer, der Dipl. Diätassistentin Maria Niederbacher, der Ernährungstherapeutin Verena Breitenberger, der Ernährungswissenschaftlerin Barbara Telser sowie der Küchenmeister und „Diplomierten Diätköche“ Andreas Köhne und Reinhard Steger absolvierten die Teilnehmer ihre Ausbildung am Kaiserhof in Meran. Die Köche und Köchinnen müssen bei dieser zweistufigen Ausbildung zwei Fachprüfungen absolvieren. Sie können jedoch selbst entscheiden, ob sie ausschließlich die Basisausbildung zum „Diätetisch geschulten Koch“ oder auch die höhere Qualifizierung zum „Diplomierten Diätkoch“ anstreben. Bereits seit acht Jahren hat die erste Stufe der Ausbildung zum „Diätetisch geschulten Koch“ die internationale Zertifizierung durch die DGE. Diese begehrte internationale Anerkennung ist europaweit ein-

Von links: Herrmann Hofer, Bedriska Kopalovà, KM Stefan Egger, Birgit Lanthaler, Prieth Emanuel, Hildegard Raich, Petra Nock, Andreas Pircher, Sabine Redolfi, Ramona Gruber, KM Andreas Köhne - Koordinator und Klassenvorstand, Stefan Ellecosta, Anna Costabiei, Ingeborg Boschetto malig. Initiator für die Anerkennung war der langjährige Koordinator KM Reinhard Steger. Seit 2009 hat KM Andreas Köhne die Koordination der gesamten Diätausbildung übernommen. Für die DGE-Anerkennung müssen die „Diätetisch geschulten Köche“ alle zwei Jahre in Form von Weiterbildungen, Workshops und Kursen Bildungspunkte sammeln, damit die Anerkennung ihre Gültigkeit behält. Im Herbst 2012 findet die zweite, aufbauende Stufe zum/r „Diplomierten Diätkoch/Köchin“ statt. Es

sind hier auch die Absolventen gefragt, die bereits seit Längerem die erste Stufe zum/r „Diätetisch geschulten Koch/Köchin“ absolviert haben und nun die Lust verspüren, die Ausbildung auszubauen und sich dadurch noch intensiver zu spezialisieren. Der nächste Ausbildungslehrgang ist für den Herbst 2013 an der Landeshotelfachschule Kaiserhof in Meran geplant. Informationen können direkt im Schulsekretariat, Tel. 0473 203 200 eingeholt werden. KM Andreas Köhne


Jugend

Südtiroler Jugendkader Yoseikan Budo zu Gast in Meran Zum ersten Mal fand im Yoseikan Budo Dojo Meran das Wintertrainingslager des Südtiroler Jugendkaders statt. Auf dieses Ereignis hatte sich das Yoseikan Team Meran schon seit Wochen vorbereitet, um den Ansprüchen gerecht zu werden. Nachdem Meran die idealen Voraussetzungen bietet, um solche Programme zur Förderung junger Talente zu absolvieren, bekam der SC Meran Yoseikan Budo vom Südtiroler Verband die Zusage. Die Eröffnung wurde mit Ansprachen von Merans Bürgermeister Günther Januth, dem Sportclubpräsidenten Egon Tscholl und dem Sektionsleiter Peter Kessler eröffnet. Sie begrüßten die Athleten herzlich und wünschten ihnen viel Erfolg für ihre sportliche Karriere. Der Bürgermeister unterstrich die Bedeutung der Jugendförderung und deren Initiative, ein Ziel strebsam zu verfolgen und dabei von

Bürgermeister Günther Januth, SC Meran Präsident Egon Tscholl, Barbara Kessler - Weltcupsiegerin 2007, Sektionsleiter Peter Kessler und SCM-Trainer Michael Kessler bei der Eröffnung des Trainingslagers ausgebildeten Trainern begleitet zu werden. Der Sportclubpräsident von 24 Sektionen zeigte sich gerührt von der Begeisterung, mit der sich Trainer und Athleten auf das gemeinsame Trainingslager freuten. Peter Kessler unterstrich die Wichtigkeit dieser Trainingsstruktur des SC Meran, da es nur

so möglich sei, Trainingslager nach Meran zu holen. Für das Ausbildungsprogramm wurden 30 Athleten aus dem Jugendkader Südtirols ausgewählt, die an diesen Trainingstagen von den erfahrenen Trainern Barbara und Michael Kessler (Trainer des SC Meran) betreut wurden und von An-

dreas Stedile von „Yoseikan Budo Ritten“ weitere Eindrücke des sportlichen Aspekts vermittelt bekamen. Das Augenmerk des Trainings war speziell auf die bevorstehenden sportlichen Herausforderungen Regionalmeisterschaften, Staatsmeisterschaften und internationale Vergleichsturniere - ausgerichtet.

Ist klassische Bildung heute noch zeitgemäß? Auf Einladung des Sozialwissenschaftlichen, Klassischen, Sprachen- und Kunstgymnasiums Meran kommt Oberstudiendirektor Jörg Eyrainer nach Meran, um dort vor Schülerinnen und Schülern des Klassischen Gymnasiums „Beda Weber“, den Mitgliedern des Fördervereins und Interessierten einen Vortrag zum Thema „Ist klassische Bildung heute noch zeitgemäß?“ zu halten. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen! Zeit: Samstag, 11. Februar, 10.45 Uhr Ort: Mehrzweckraum der Schulstelle Beda Weber, Otto-Huber-Straße 72

Bildungsforscher Jörg Eyrainer war nach Abschluss seines Studiums der Klassischen Philologie mehrere Jahre als Griechischlehrer und als Fachbereichsleiter Griechisch am ISB (Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung) in München tätig. In dieser Zeit war er auch in Südtirol aktiv und betreute die Kerngruppe Griechisch bei der Erstellung des Lehrplanes. 12 Jahre lang leitete er das Gymnasium in Donauwörth. Heute wirkt Oberstudiendirektor Jörg Eyrainer am

ISB als Abteilungsleiter und Koordinator des sprachlich-musisch-ästhetischen Bereichs. Vielen Lehrpersonen und Schülern ist Oberstudiendirektor Jörg Eyrainer aber auch durch zahlreiche didaktische Publikationen und Vorträge bekannt. Ausgehend vom römischen Sprichwort „Dum stat Colosseum, stat Roma. Dum stat Roma, stat mundus“ (Solange das Kolosseum steht, steht Rom, solange Rom steht, steht die Welt) versucht er aufzuzeigen, dass zwar das Römische Reich der Vergänglichkeit anheimgefallen ist, aber dass eine Idee bestehen geblieben ist. „Es war die Idee der ,humanitas`,

die Idee, dass Menschen besser sein können, als sie sind, es war die Idee der globalen Hochkultur, die Idee der Bildung“, die bis heute im Klassischen Gymnasium fortwirkt. Latein und das klassische Griechisch werden heute zwar nicht mehr aktiv gesprochen, haben aber als Kultursprachen „die Kernbegriffe unseres modernen Selbstverständnisses geprägt: Zivilisation, Kultur und Staat, Humanität, Liberalität und Rationalität, Errungenschaften, für die auch in der Zukunft kein Einsatz zu hoch ist.“

Beschluss der Landesregierung:

Fünf-Tage-Woche an allen Kindergärten, Grund-, Mittel- und Oberschulen „Es gilt nun grundsätzlich die Fünf-Tage-Woche“, erklärte Landeshauptmann Luis Durnwalder am Montag nach der Sitzung der Landesregierung. Die Fünf-TageWoche einhalten müssen laut Beschluss der Landesregierung sämtliche Kindergärten, Grund-, Mittel- und Oberschulen des Landes. Die Fünf-Tage-Woche gilt im Prinzip auch für die Oberschule. Wenn allerdings in einer Schule zehn von

14 Schulräten für die Sechs-TageWoche entscheiden, wird diese umgesetzt. „Grundsätzlich“, so Durnwalder, „gelten für alle Schulen 35 Schulwochen.“ Die Ferien werden in vier Feriengruppen eingeteilt: Zu Allerheiligen gibt es eine Woche, zu Weihnachten zwei und zu Fasching eine Woche Ferien. Die Osterferien dauern vom Gründonnerstag bis zum Dienstag nach Ostern. 27. Jänner 2012 | 01

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Soziales

Arbeitskreis Eltern Behinderter Neuauage der BroschĂźre „Erstkontakte“ Vor Kurzem stellte der Arbeitskreis Eltern Behinderter (AEB) die Neuauflage der BroschĂźre „Erstkontakte“ vor. Diese BroschĂźre wurde von jungen MĂźttern erstellt und entworfen, die selbst vor einigen Jahren die Erfahrung der Geburt eines Kindes mit einer Behinderung gemacht haben. Die 16.000 gedruckten Kopien werden in ganz SĂźdtirol in den verschiedenen Sozial– und Gesundheitsstrukturen - psychologische Dienste, Geburtsabteilungen, Rehastrukturen, Krankenhäusern und Basisärzten, Bezirksgemeinschaften und Gemeinden - verteilt. Der AEB will den betroffenen Familien mit dieser BroschĂźre eine erste StĂźtze, einen Anhaltspunkt geben, an wen sie sich wenden kĂśn-

Von links: Elke Fritz - Psychologin des Psychologischen Dienstes in Bozen, Ida Psaier - Vizepräsidentin des AEB, HansjÜrg Elsler - Präsident des AEB, Fabiana Moltrer - Ausschussmitglied des AEB, Ludwig Santifaller - Verantwortlicher des Psychologischen Dienstes nen, ihnen aber auch Mut machen, dass ein Kind mit Behinderung auch sehr viel positive Momente in die Familie bringen kann und sehr viel

Liebe und Zuneigung erwidert. Auf der Homepage des AEB (www.a-eb.net) kann die BroschĂźre heruntergeladen werden.

Schnupperkindergarten: Vorstufe zum Kindergarten Schwerpunkt Sprache – Vorteil Kleingruppe – sanfter Ăœbergang „SchnuKizŠ“, so nennt sich ein neues Projekt des Vereins „Die Kinderwelt Onlus“ und benennt das innovative Konzept eines zweisprachigen Schnupperkindergartens fĂźr Kinder ab 2 Jahren. Erstmals soll in Meran im Herbst 2012 dieses besondere Angebot starten. Die Idee eines „Schnupperkindergartens“ kommt aus Deutschland und bereitet Kinder ab 24 Monaten auf ihr bevorstehendes „Abenteuer Kindergarten“ vor. Das Projekt bietet Eltern die MĂśglichkeit, ihr Kind langsam an das Gruppenerleben heranzufĂźhren und eventuell auch die Entscheidung zu treffen, das Kind ein Jahr später in den Kindergarten zu schicken. In einem geschĂźtzten Rahmen und in einer Kleingruppe von sechs bis 12 Kindern kĂśnnen sich die Kinder langsam fĂźr einige Stunden von der Mutter lĂśsen, sich selbstständig Spielpartner und -material suchen, sich in einer Gemein-

schaft zurechtfinden, deren Regeln akzeptieren und an gemeinsamen Aktivitäten teilnehmen. Die Kontinuität in einer kleinen Gruppe und im Tagesablauf ermĂśglicht dabei eine individuelle FĂśrderung der sozialen, kognitiven, motorischen und sprachlichen Kompetenzen. Das Besondere am Schnupperkindergarten in der „Kinderwelt“ ist zudem die FĂśrderung der zweiten Sprache bereits in einem frĂźhen Alter, garantiert durch pädagogische Fachkräfte der deutschen und italienischen Muttersprache. Der Verein „Die Kinderwelt Onlus“ bietet interessierten Eltern ein Beratungsgespräch mit der pädagogischen Leiterin, Daniela Klotz, an. Termine kĂśnnen direkt Ăźber die Mobilnummer 338 4916 318 vereinbart werden. Start: 10. September 2012 Ă–ffnungszeiten: Montag bis Freitag von 7.30 Uhr (Eintrittszeit bis 9

Uhr) bis 12 Uhr (Abholzeit bis 12.30 Uhr) Unterweisungssprache: Deutsch und Italienisch

GruppengrĂśĂ&#x;e: max. 12 Kinder Ort: Verein „Die Kinderwelt Onlus“, Burggräfler StraĂ&#x;e 10-12 Einschreibefrist: 31. März 2012

Kinder- und Jugendpsychiatrie wird Realität

    

            

  

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Innerhalb dieses Jahres wird in Meran eine stationäre Kinderund Jugendpsychiatrie mit 12 Betten eingerichtet. Die Landtagsabgeordnete Veronika Stirner Brantsch fordert zudem einen kinderpsychiatrischen Bereitschaftsdienst und einen weiteren Ausbau der ambulanten Betreuung. Aufgrund der zunehmenden Anzahl von Kindern mit psychischen Problemen ist die Errichtung einer stationären Kinder- und Jugendpsychiatrie mehr als dringlich. Es braucht aber weitere Verbesserungen: 1. MaĂ&#x;nahmen zur FrĂźherkennung,

2. Ausbau der ambulanten Betreuung und 3. einen kinderpsychiatrischen Bereitschaftsdienst fĂźr Krisenintervention. Die Abgeordnete ruft zu mehr Netzwerkarbeit zwischen Schule, Elternhaus und Therapeuten auf, um Präventionsarbeit und eine angemessene Betreuung von Verhaltensauffälligkeiten und Lernschwierigkeiten leisten zu kĂśnnen. Nur durch frĂźhes Erkennen von Problemen und umgehender angemessener Betreuung lieĂ&#x;en sich viele Risiken und Sekundärproblematiken wie Suizidgefährdung, Depressionen, Drogenmissbrauch und Schulabbruch verringern.


Meran aktuell

„Für ein Kino in Meran!“ – Unterschriftensammlung Seit einigen Tagen liegt die Petition „Für ein Kino in Meran!“ zur Unterschrift auf und ist schon auf erhebliches Interesse gestoßen. Die Initiative zu dieser Petition hat eine Arbeitsgruppe ergriffen, die sich nach dem gut besuchten Diskussionsabend zum Thema Kino, der von den Meraner Grünen Ende November organisiert worden war, gebildet hatte. Die Petition trägt den Text „Meran, die zweitgrößte Stadt Südtirols und Fremdenverkehrshochburg, besitzt nun schon seit geraumer Zeit kein Kino mehr. Diesen Umstand empfinden wir als ein großes gesellschaftliches und kulturelles Manko. Die Unterzeichner fordern den Bürgermeister auf, möglichst bald die Voraussetzungen für ein Kino mit professioneller Ausstattung und dauerhaftem Betrieb zu schaffen, in dem Qualitätsfilme für bei-

de Sprachgruppen gezeigt werden können“ und ist im Sinne des Art. 60 der Meraner Gemeindesatzung an den Meraner Bürgermeister gerichtet, der dazu innerhalb von 45 Tagen nach Entgegennahme der Unterschriften Stellung beziehen muss. Die Petition kann noch in den nächsten Wochen von den Mera-

nerinnen und Meranern und anderen Personen, die interessenmäßig (Arbeit, Schule, etc.) mit Meran zu tun haben, unterzeichnet werden. Vordrucke für die Unterschriftensammlung können bei ivocarli@alice.it angefordert werden. Für die Arbeitsgruppe Ivo Klaus Carli

Die Petition liegt derzeit an folgenden Orten zur Unterschrift auf: Mediathek Meran, Palais Esplanade, Sandplatz Weiterbildungsagentur Alpha-Beta, Palais Esplanade, Sandplatz Frauenmuseum, Kornplatz Gewerkschaft SGB/CISL, Kornplatz Kunst-Cafè, Sparkassenstraße (geschlossen bis 29.01.) Buchhandlung Alte Mühle, Sparkassenstraße Vhs Meraner Urania, Ortweinstraße Weltladen, Vinschger Tor Optik Günther, Aristonpassage

foto dp Seit der Schließung des Apollo-Kinos im März 2009 gibt es in Meran kein Kino mehr.

Lions Club spendet für den Vinzenzverein Der Lions Club Meran Host übergibt schon seit Jahren einige Tage vor Weihnachten dem Vinzenzverein Maria Himmelfahrt einen Scheck als Weihnachtsspende. Auch dieses Jahr konnte der Lions Club Präsident Horst Ellmenreich bei einem Clubabend dem Vorsitzenden des Vinzenzvereines, Hans Ungericht, eine Spende von 2.000 € überreichen, als Unterstützung für die wertvolle karitative Arbeit. Un-

gericht dankte dem Vorstand und den Mitgliedern des Lions Clubs Host für die großzügige Spende. Er berichtete auch über die Tätigkeit des letzten Jahres. Der Vinzenzverein betreute 120 Personen und Familien und leistete mit einem Betrag von 38.792 € finanzielle Hilfe. Ungericht schilderte auch kurz einen konkreten Fall, der die Mitglieder des Lions Clubs sichtlich bewegte.

Von links: Hans Ungericht, Horst Ellmenreich und Hugo Erhard

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Musik

22 JAHRE

Sergej Krylov, Violine Haydn Orchester ĂŶŝĞůĞZƵƐƟŽŶŝ͕ Dirigent Programm: Manuela Kerer ʃʑʃʄʉʎƚʀʎʃʌʀʍɿʎ ;hƌĂƵīƺŚƌƵŶŐͿ SerŐĞũWƌŽŬŽĮĞī sŝŽůŝŶŬŽŶnjĞƌƚEƌ͘ϮŽƉ͘ϲϯ Igor Strawinsky ^ŝŶĨŽŶŝĞŝŶ

Donnerstag, 2. Februar 2012 20 Uhr - Kursaal ĞƌĞŝƚƐ  ŵŝƚ ƐĞĐŚƐ :ĂŚƌĞŶ Őŝďƚ Sergej KrylovƐĞŝŶĞƌƐƚĞƐ<ŽŶnjĞƌƚ͘ Dŝƚ njĞŚŶ :ĂŚƌĞŶ ĨŽůŐĞŶ ƐĞŝŶ KƌĐŚĞƐƚĞƌͲĞďƺƚ͕ ƐŽǁŝĞ ĚŝĞ ĞƌƐƚĞŶ <ŽŶnjĞƌƚͲZĞŝƐĞŶ͘ ĞƌĞŝƚƐ ŝŶ ũƵŶŐĞŶ :ĂŚƌĞŶĞƌƌĞŝĐŚƚĞĞƌŝŶƚĞƌŶĂƟŽŶĂůĞ ŶĞƌŬĞŶŶƵŶŐ ŵŝƚ ĚĞƌ ƵƐnjĞŝĐŚŶƵŶŐĚĞƐĞƌƐƚĞŶWƌĞŝƐĞƐŝŵtĞƩďĞǁĞƌď ͣ͘ ^ƚƌĂĚŝǀĂƌŝ͟ ŝŶ ƌĞŵŽŶĂƵŶĚͣ&ƌŝƚnj<ƌĞŝƐůĞƌ͟ŝŶtŝĞŶ͘ &ƺƌ <ƌLJůŽǀ ŝƐƚ ĚŝĞƐ ĚĞƌ ĞŐŝŶŶ ĞŝŶĞƌ ŝŶƚĞƌŶĂƟŽŶĂůĞŶ <ĂƌƌŝĞƌĞ͘ sŽŶ ŶƵŶĂŶŐĂƐƟĞƌƚĞƌĂŶĚĞƌĞƌůŝŶĞƌ ƵŶĚDƺŶĐŚŶĞƌWŚŝůŚĂƌŵŽŶŝĞ͕Ăŵ DƵƐŝŬǀĞƌĞŝŶ ƵŶĚ <ŽŶnjĞƌƚŚĂƵƐ ŝŶ tŝĞŶ ƵƐǁ͘ ƵŶĚ ŬŽŶnjĞƌƟĞƌƚ ŵŝƚ ĚĞŶďĞĚĞƵƚĞŶĚƐƚĞŶKƌĐŚĞƐƚĞƌŶŝŶ ƵƌŽƉĂƵŶĚmďĞƌƐĞĞ͘ sŽŶ ĂůůĞŶ ĞŐĞŐŶƵŶŐĞŶ ǁćŚƌĞŶĚ ƐĞŝŶĞƌ ŬƺŶƐƚůĞƌŝƐĐŚĞŶ <ĂƌƌŝĞƌĞ ǁĂƌ ĚŝĞ ƵƐĂŵŵĞŶĂƌďĞŝƚ ƵŶĚ &ƌĞƵŶĚƐĐŚĂŌŵŝƚDƐƟƐůĂǀZŽƐƚƌŽƉŽǁŝƚƐĐŚ ƐŝĐŚĞƌůŝĐŚĞŝŶĞĚĞƌƉƌćŐĞŶĚƐƚĞŶ͘ ^ĞƌŐĞũ <ƌLJůŽǀ ƐƉŝĞůƚ ĚŝĞ ^ƚƌĂĚŝǀĂƌŝ ͣ^ĐŽƚůĂŶĚhŶŝǀĞƌƐŝƚLJ͟;ϭϳϯϰͿĚĞƌ^ĂƵͲ tŝŶŐ >Ăŵ ŽůůĞĐƟŽŶ͕ ŵŝƚ ĨƌĞƵŶĚůŝĐŚĞƌhŶƚĞƌƐƚƺƚnjƵŶŐĚĞƌͣ&ŽŶĚĂnjŝŽŶĞ ͘^ƚƌĂĚŝǀĂƌŝ͟ŝŶƌĞŵŽŶĂ͘ PREISE͗ƌǁĂĐŚƐĞŶĞΦϮϱ͕ϬϬͬϮϬ͕ϬϬ :ƵŐĞŶĚůŝĐŚĞďŝƐϮϱ:͘ŵŝƚ ^ƚƵĚ͘ͲƵƐǁĞŝƐΦϱ͕ϬϬ VORMERKUNGEN͗DƵƐŝŬDĞƌĂŶ͕ >ĂƵďĞŶϴ͕ϯϵϬϭϮDĞƌĂŶ͕ ŝŶĨŽΛŵƵƐŝŬŵĞƌĂŶ͘ŝƚ ÖFFNUNG DER ABENDKASSE: 19 Uhr

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Das Bläseroktett des Orchesters der „Accademia di Santa Cecilia“ zu Gast im Pavillon des Fleurs Musik für acht Bläser ist selten und deshalb nicht nur für eingefleischte Freaks interessant und reizvoll. Wenn dann acht Bläser von der Qualität des Bläseroktetts des Orchesters der „Accademia di Santa Cecilia“ auftreten, ist der Musikgenuss garantiert! So bereiteten uns die Oboisten Francesco Di Rosa und Francesco Vassallo, die Klarinettisten Alessandro Carbonare und Giovanni Mantuccia, die Fagottisten Francesco Bossone und Elia Mastrovito sowie die Hornisten Alessio Allegrini und Fernando Servidone zu Beginn ihres Recitals bei Musik Meran ein nächtliches Ständchen, das mit der rasant in Szene gesetzten Ouvertüre zu Mozarts „Hochzeit des Figaro“ im Arrangement für Harmoniemusik von Johann Nepomuk Wendt von dahinwirbelnden Klarinetten- und Oboen geprägt war. Ende Juli 1782 entstand in Wien die „Serenade“ für 8 Bläser in c-Moll KV 388, eine viersätzige „Nacht Musique“, die Mozart, wie er seinem Vater schreibt, noch „geschwind zu ma-

chen hatte, aber nur auf harmonie“. Das Werk hat gar nichts mit unbeschwerter Freiluftmusik zu tun, so das mächtige c-Moll-Thema des einleitenden „Allegro“, erst im warmen Es-Dur-Adagio gibt es ein wenig Entspannung. Vom ersten Oboisten behutsam geleitet, entspann sich in den vier Sätzen der mozartischen „Serenade“ in beneidenswert sauberer Intonation aller acht Instrumentalisten ein anregendes Wechselspiel. Nach der Pause gingen die acht Herren des „Santa

Cecilia“ auf Beethoven über, zuerst mit dem kaum bekannten „Rondino“ in Es-Dur WoO 25, das noch aus Beethovens Bonner Zeit stammt, eine Tafelmusik im Auftrag des Bonner Kurfürsten Max Franz, dann das 1792 komponierte Oktett für Bläser op.103, das an die Ausführenden beachtliche Anforderungen an Virtuosität und Spielwitz stellt. Die acht Bläser des „Santa Cecilia“ erwiesen sich in den vier Sätzen des Oktetts op.103 auf der Höhe ihres technischen Könnens. fdc

Leserbriefe - E-Mails - SMS Paradies Südtirol

Kurt Duschek baut werden könnte. Viel machbarer wäre es, durch den einmal fertigen Südtirol ist nicht Italien? Nein, Süd- Tunnel eine schnelle Busverbindung tirol ist ein Paradies! mit den drei Ortschaften zu erreiEin Paradies, welches wegen fehlen- chen. den Geldes weder von Flugzeugen Dazu dann in Meran Zentrum eine noch durch Tunnels erreichbar ist, Haltestelle mit Ausstieg aus dem ein Paradies in dem alle reich, nur Tunnel bei einer der vorgeschriebedie Politiker etwas reicher sind. Un- nen (alle 500 m) Pannenbuchten auf sere einzigen Sorgen sind die Voll- der Höhe der Galileistraße, wo die oder Teilautonomie und die doppel- Tiefe der Röhre am geringsten ist. te Staatsbürgerschaft. Damit könnte man per Bus in kürIm Paradies ist man glücklich! Sind zester Zeit von der Peripherie in Medie Südtiroler glücklich? ran sein. Zusammenfassend sei also nochmals gesagt, dass für den Verkehr von Meran einmal der raschesEuer Artikel vom 21. Oktober 2011 te Bau des zweiten Abschnittes im Eine U-Bahn-für das JahrKüchelberg dringend ist und dass dabei ein Ausstieg in Meran Zenhundertprojekt Ing. Norbert Wackernell trum eingeplant wird, der nur ganz unwesentliche Kosten verursachen Möchte Euch für den ausführlichen würde. Man kann hoffen, dass beiArtikel meines Kollegen Ing. Ebner des in den nächsten Jahren für Mefür den Küchelbergtunnel gratulie- ran verwirklicht wird. ren. Es ist nur zu hoffen, dass das Jahrhundertprojekt bald zu Ende geführt wird. Denn nur der erste Ab- Villa Isenburg schnitt bis zum Bahnhof könnte die Meraner Stadtanzeiger vom Verkehrslage in Meran noch wesent- 13.01.12 lich verschlechtern. Peter Ploner Wenn man bedenkt, dass mein erster Vorschlag vom Februar 1987 und Villa Isenburg! In Ehrfurcht verneidas genehmigte Projekt vom gen wir uns vor diesem Gebäude. 04.06.1998 sind, so sind bereits 25 Wir sind aber auch jenen zu Dank Jahre vergangen. Rechnet man noch verpflichtet, die dieses Schmuckmindestens 10 bis 15 Jahre für den stück geplant, gezeichnet und gebaut Bauabschnitt dazu, so sind wir fast haben. Dieses Haus ist Kultur, das ist bei einem halben Jahrhundert. Eine Baukultur, das ist unsere Kultur, unrasche Finanzierung und Durchfüh- sere wahre Geschichte; diese Burg rung des zweiten Abschnittes wäre strahlt Wärme, Gemütlichkeit, Rudaher dringend nötig. Weniger he, Güte aus, und obendrein ist sie wichtig, nur verzögernd, wäre eine auch noch wunderschön; wirklich U-Bahn, da diese nur bis zum Ende eine Augenweide, beruhigt Herz der Tunnelröhre, aber wohl kaum und Seele, und ist bauliches Vorbild bis Tirol, Riffian und Schenna ge- für viele unserer Zeitgenossen.

Barbian im Unterland? Doris Prader Ich war sehr erfreut, als ich im letzten Stadtanzeiger das neue Kreuzworträtsel entdeckte. Jetzt kann ich mir mit Ihrer Zeitung nicht nur meinen Horizont erweitern, sondern auch noch die Zeit vertreiben. Besonders gefällt mir, dass das Rätsel teilweise auf südtirolerisch gehalten ist. So etwas habe zumindest ich noch nie gesehen. Kompliment für diese gute Idee. Allerdings muss ich anmerken, dass Barbian keinesfalls ein Ort im Unterland, sondern vielmehr ein Ort im Eisacktal ist. Dennoch hoffe ich auf viele weitere dieser originellen Südtirol-Rätsel, um mir die Wartezeit zum nächsten Stadtanzeiger besser verkürzen zu können.

Schlechte Verbindung Harald Plass, Brixen Bezüglich Wandervorschlag zur Höferalm, beschrieben im Meraner Stadtanzeiger vom 13. Jänner, Seite 28: Der Zug kommt in Mals um 8.55 Uhr an, der Skibus fährt am Bahnhof Mals um 8.50 Uhr ab. Das ergibt keinen Sinn. Ein fleißiger Benutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln. Anmerkung der Redaktion: Wir haben Ihre Feststellung an das Tourismusbüro Obervinschgau in Mals weitergeleitet. Inzwischen empfehlen wir Ihnen den Zug, der um 8.38 Uhr in Mals ankommt, dann bleiben Ihnen dort 12 Minuten, um einen Kaffee zu genießen.


Theater

aber wo bleibt der schmerz … Thorsten Schilling inszeniert Dea Lohers „Land ohne Worte“ im Theater in der Altstadt

Foto: A. Marini Christina Khuen (vorne) und KerstinBernhard

Eigentlich ist es ein einstündiger Monolog, den Christina Khuen vor einem spartanisch, aber atmosphärisch sehr einladenden Bühnenhintergrund spricht, deklamiert, ja beschwört. Der Regisseur Thorsten Schilling hat ihr eine Partnerin, Kerstin Bernhard, dazu erfunden, die singt, schreit und im Dialog Fragen aufwirft oder Gesagtes unterstreicht. In „Land ohne Worte“ geht es der Autorin Dea Loher um bildende Kunst, die aber vor dem Hintergrund des Grauens im heutigen Afghanistan obsolet wird und kaum noch erklärt werden kann. Die aus Traunstein gebürtige Theaterautorin versucht es dennoch,

freilich mit wechselndem Erfolg. Nicht immer ist dieser Monolog schlüssig, oft wirkt er allzu redundant und in sich verschlossen, ja geradezu ekstatisch in seiner moralisch-ethischen Haltung. Was soll denn Kunst angesichts verwüsteter Landschaften, zerstörter Städte, zerfetzter Körper und entstellter Gesichter? Hat sich die Kunst in ihre eigene Legitimation verrannt? Sie ist schließlich ein Ort, in dem man sich von all dem Schrecklichen, was dieser Konflikt am Hindukusch an menschlichem Leid tagtäglich bietet, erholen kann. Auf diese Fragen gibt „Land ohne Worte“ keine Antworten, sondern

wirft neue Fragen auf. All dies zu inszenieren ist nicht einfach, es zu sprechen noch schwieriger! Deshalb geht ein großes Lob an Christina Khuen, die den ins Leere laufenden Monolog bravourös auf die Bühne bringt. Weniger überzeugend allerdings ist der Trick des Regisseurs, der Protagonistin eine zweite Person an die Seite zu stellen, denn der Monolog spricht für sich, benötigt keine weiteren „Sprechrollen“ und schon gar keinen Gesang, der noch so schrill die Stille durchschneidet wie die Frau in Edward Munchs berühmten Gemälde. fdc

Theater in der Altstadt info@tida.it · www.tida.it

Es waren einmal…die 13

Frei nach „Die Jagd nach dem Zauberglas“ von Tilde Michels Es spielen die Schüler/innen der Ganztagsschule „Oswald von Wolkenstein“, Meran Spielleitung: Christine Perri Termin: Mi 01.02. um 20 Uhr Gerri, ein 10-jähriger Junge, tauscht seinen Schlaf gegen eine goldene Uhr ein. So verliert er keine unnötige Zeit mit Schlafen, wie er selbst behauptet, da er immer dann ins Bett gehen muss, wenn es am Schönsten wird. Doch seine Nächte ohne Schlaf werden schlimm und so beschließt er, mit Hilfe seiner Schwester und seiner Freunde, den verkauften Schlaf zurückzuholen.

Es spielen die Schüler/innen der 5.Klasse GS „Oswald von Wolkenstein“ Spielleitung: Christine Perri Termin: Fr 03.02. um 20 Uhr Konflikt– und Angstsituationen, wer kennt die schon nicht. Ob in der Schule, zu Hause oder in der Freizeit, überall sind sie möglich und niemand ist davor gefeilt. Doch der Angsthase weiß, was zu tun ist. Musikschule Meran

Vorspielabend der Schlagzeugklasse Leitung: Michael Matzoll Termin: Mo 13.02. um 19.00 Uhr

Damenbekanntschaften & Cool finals Einakter von Lotte Ingrisch und Joachim Goller mit: Liz Marmsoler und Oswald Waldner Regie und Bühne: Rudolf Ladurner Premiere: Fr 10.02. um 20.30 Uhr Weitere Aufführungen: So 12.02./ Di 14.02./ Mi 15.02./ Do 16.02./ Di 21.02./ Mi 22.02./ Do 23.02./ Fr 24.02./ So 26.02., jeweils um 20.30 Uhr Damenbekanntschaften und Cool finals von Lotte Ingrisch und Joachim Goller sind unterhaltsame Einakter mit überraschenden, makabren Pointen, kleine Komödien um Mann und Frau, die die Maskenhaftigkeit und Illusionen der Menschen zum Inhalt haben. Lotte Ingrisch hat ein Gespür für komödiantisches Theater. Ihre Charaktere sind zeitlos und schließen in ihrer Skurrilität nahtlos an die Figuren der Wiener Kaffeehausliteratur an.

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als Best Ager bezeichnet sie die Werbung, wiederum ein Scheinanglizismus, mit dem nichts anderes als Menschen im besten Alter gemeint sind. Sie können sich darüber nur freuen, denn noch nie war alt sein so schön wie heute und noch nie hatten die Menschen so viel Zeit zum Altwerden. Die Werbung hat sie als kauffreudige Kunden entdeckt: Ihre Brieftasche sitzt locker, wenn sie von Angeboten an Reisen, Kultur, Sport und Wellness gelockt werden. Die Kosmetikhersteller haben die Schönheit des Alters entdeckt und werben bereits mit Pro Age statt mit Anti Age. Schelmisch schrieb der Journalist und Historiker Claus Gatterer als Sechzigjähriger in sein Tagebuch: Bleiben wir die Alten, jung sind wir eh! lf

Damenbekanntschaften & Cool finals Einakter von Lotte Ingrisch und Joachim Goller Musikschule Meran Vorspielabend der Schlagzeugklasse

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Damenbekanntschaften & Cool finals Einakter von Lotte Ingrisch und Joachim Goller

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ausrichten, unbarmherzig lässt uns die Zeit altern. Einzig und allein wie wir mit dem Alter umgehen, können wir selbst in die Hand nehmen. Senectus ipsa morbus hieß es bei den Römern: Das Alter selbst ist schon eine Krankheit. Dies ist in unserer Zeit keineswegs mehr zutreffend; beim Wort „alt“ müssen wir nicht gleich an „krank und gebrechlich“ denken. Wo endet jung, wo beginnt alt? Verunsichert sind wir erst recht, wenn wir „alt“ steigern. Wir kommen drauf, dass ein „älterer Mann“ noch nicht so alt ist wie ein alter Mann. Ebenso darf eine „ältere Dame“ noch nicht zu den alten Damen gezählt werden. Um der abwertenden Auslegung des Wortes „alt“ auszuweichen, umschreibt man die jungen Alten als neue Generation 60 plus. Auch

Premiere

Damenbekanntschaften & Cool finals Einakter von Lotte Ingrisch und Joachim Goller

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Das Europäische Parlament hat das Jahr 2012 unter den Leitspruch Active Ageing gestellt, also begehen wir heuer das Europäische Jahr für Aktives Altern. Wir sind aufgerufen, ein lebenswertes und aktives Leben auch in fortgeschrittenen Jahren zu führen. Jeder will es werden, aber keiner will es sein, nämlich alt. Alle wollen wir möglichst alt werden, dabei aber fit sein, jung aussehen, geistig und körperlich leistungsfähig bleiben. Die Anti-AgingWelle verspricht uns die ewige Jugend, wofür wir die stolzesten Preise zu zahlen bereit sind. Allerdings, ob wir wollen oder nicht, gegen das Altern können wir genau genommen gar nichts

Es waren einmal ... die 13 Es spielen die Schüler/innen der 5.Klasse GS Oswald von Wolkenstein

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Worte über Worte

Die jungen Alten

Schlaflos Frei nach „Die Jagd nach dem Zauberglas“ von Tilde Michels

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Schultheater

Schlaflos

Schultheater

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Damenbekanntschaften & Cool finals Einakter von Lotte Ingrisch und Joachim Goller Damenbekanntschaften & Cool finals Einakter von Lotte Ingrisch und Joachim Goller Damenbekanntschaften & Cool finals Einakter von Lotte Ingrisch und Joachim Goller Damenbekanntschaften & Cool finals Einakter von Lotte Ingrisch und Joachim Goller

www.tida.it Tel. 0473 211 623 E-Mail info@tida.it 27. Jänner 2012 | 01

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Kultur

Meraner Tonspuren

Die „Meraner Tonspuren“ wollen Spuren nachgehen, die große Persönlichkeiten der Musik in der Passerstadt hinterlassen haben. Die erste Ausgabe dieser Tonspuren ist Ri-

chard Strauss, einem der größten Komponisten des 20. Jahrhunderts, gewidmet, der mit seinen Opern „Der Rosenkavalier“ und „Salome“ unsterblich geworden ist.

„Diese gesegneten Gefilde“ Richard Strauss beim 1. Meraner Musikfest 1922 Der 1864 in München geborene Richard Strauss reiste gern und viel, seit den 40er-Jahren auch in seinem nagelneuen Mercedes. Bereits Richard Strauss 1886 besuchte er 1949 auf einer ausgedehnten Kulturreise die bedeutendsten Zentren Italiens. Er hatte auch schon die Kurstadt Meran kennengelernt, als er am 3. Oktober 1922 im Rahmen des „1. Meraner Musikfestes“ als Klavierbegleiter der international geschätzten Sopranistin Lotte Schöne im Kursaal auftrat. Die Wiener Sopranistin sang ein Programm mit Liedern von Richard Strauss, die der Komponist selbst am Klavier begleitete. Es war der Abschlussabend der vom Kurarzt Adolf Wilhelm Schmidt ins Leben gerufenen „Musikfeste“. Richard Strauss: Es gibt unzählige Fotos von ihm, Filmschnitte, Lebenszeugnisse in Fülle, und doch können wir uns nur schwer ein Bild

Foto: Stadtmuseum Meran Zur Zeit seines viel beachteten Konzerts im Meraner Kursaal war Richard Strauss bereits durch seine Tondichtungen und Opern weltweit ein überaus bekannter Komponist. von ihm machen. Klischees herrschen vor: Strauss, der Weltmann, der doch bodenständiger Bajuware blieb, der Skatspieler und Spross ei-

nes kultivierten Münchener Hauses, ein Genießer, der sich dann in den 30er-Jahren als Präsident der Reichsmusikkammer auch kompro-

mittierte. Über den Grad der Komplexität dieses Lebens und Wirkens geben seine zahlreichen Kompositionen und zahllosen Briefe ein beredtes Zeugnis. Zur Zeit seines viel beachteten Konzerts im Meraner Kursaal war er bereits durch seine Tondichtungen und Opern weltweit ein überaus bekannter Komponist. Im Jahre 1922 fungierte Richard Strauss noch als Leiter der Wiener Staatsoper und war maßgeblich an den „Salzburger Festspielen“ beteiligt. Die Chronik verzeichnet die Premiere der „Josephslegende“ in Wien. Er bekundete da schon großes Interesse an einem neuen Libretto auf eine Dichtung seines kongenialen Librettisten Hugo von Hofmannsthal: „Die ägyptische Helena“. 1922 wurde Richard Strauss nicht zuletzt auf Betreiben Hofmannsthals Präsident der Salzburger Festspiele, die seit 1920 bis heute eines der wichtigsten Musikevents der Welt darstellen. Als Staatsoperndirektor arbeitete er 1922 unter anderem auch an einer Neuinszenierung von Wagners „Fliegendem Holländer“. fdc

Meran 1937 – 1940:

Arbeit an der Oper „Die Liebe der Danae“ Strauss verabschiedete sich 1931 von Wien und lebte bis zu seinem Tod im Jahre 1950 als freier Komponist in der Strauss-Villa in Garmisch. Im März 1937 wählte er einen Text aus dem HofmannsthalNachlass aus, um daraus eine Oper zu gestalten, die in mehrmaligen Aufenthalten auch in Meran entstanden ist; so wohnte und arbeitete er vom 3.10. bis 26.10.1937 im Parc-Hotel (ehemals Parkhotel Panzer, später Böhler-Klinik in Obermais), von wo aus er an seinen Biografen Willi Schuh schreibt: „Ich bleibe bis Ende des

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Monats hier – falls Sie Ihr Weg einmal in die Nähe dieser gesegneten Gefilde führen sollte. Ab November geht es weiter südwärts nach Taormina“. Ihm zu Ehren bestritt die Meraner Kurkapelle unter der Leitung von Max Reiter ein Konzert mit seiner symphonischen Dichtung „Tod und Verklärung“. Im Frühjahr 1938 ging es so richtig an die Arbeit der „Liebe der Danae“, einer „heiteren Mythologie“ in drei Akten op. 83 nach einem Entwurf von Hugo von Hofmannsthal. In zahlreichen Briefen aus Meran an den Intendanten der Wiener Staatsoper, Joseph Gregor, lässt uns Strauss teilhaben am Entstehungsprozess dieses späten Werkes: Im ersten Akt wünschte Strauss mehrere Änderungen: „Aber auch im ersten Akt muß Danaes Schwanken zwischen dem Manne, der in dem geliebten Gold kommt (Jupiter, in dem sie den Gott ahnt) und Midas, der ihr als Mensch sympathisch ist, zum Ausdruck kommen.... Besten Dank für Ihre Nachrichten. Ich bleibe bis etwa 25. April hier und werde mich freuen, wenn Sie mich in der Charwoche auf ein paar Tage hier besuchen wollen. An beiliegenden Notizen ersehn Sie, was mir nicht recht gefällt!“ Der letzte Aufenthalt in Meran ist von Mitte März bis zum 20. Mai

1940 im Parc-Hotel datiert: „Wir sind seit Mitte März hier und ich habe ein 15 Minuten-sinfonisches Stück: japanische Festmusik zu Ehren des 2600 jährigen Jubiläums des Kaisers von Japan auf Wunsch der japanischen Gesandtschaft hier vollendet: beginnt in A-Dur und schließt nach einem Umweg über Es-Dur auch wieder in A-Dur!“. In diese Zeit fällt vermutlich auch das Interesse von Strauss am An-

kauf von Schloss Rubein in Obermais. (Auskunft Frau Gräfin Eliane Du Parc). Neben seinen frühen Aufenthalten im osttirolischen Sillian, in Bozen, wo er z.B. 1912 im Hotel Greif mit Hofmannsthal zusammentraf, um den Plan der Oper „Ariadne auf Naxos“ zu schmieden, war die Kurstadt Meran eine wegweisende Station im Leben und Wirken des Meisters. fdc

Foto: Stadtmuseum Meran Richard Strauss wohnte und arbeitete vom 3.10. bis 26.10.1937 im ParcHotel (ehemals Parkhotel Panzer, später Böhler-Klinik in Obermais).


Literatur

Lektüretipps von Conny Hölzl Gamper

Milena Jesenskà Jana Cernà Jana Cernà war ein junges Mädchen, als sie ihre Mutter, Milena Jesenska, 1940 in den Gängen des Prager Gestapo Gefängnisses das letzte Mal sah. Vier Jahre später musste sie vom Tod ihrer Mutter erfahren, deren Namen in den folgenden Jahren in zweierlei Zusammenhang auftauchte: Während Milena Jesenskà in der Tschechoslowakei wegen ihrer antistalinistischen Haltung als Journalistin und als Häftling des Konzentrationslagers Ravensbrück zur Persona non grata erklärt wird, gerät im deutschsprachigen Raum im Zuge der Veröffentlichung von Kafkas „Briefe an Milena“ ihr Privatleben in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Allein schon um den im Buch vollinhaltlich wiedergegebenen, von Milena geschriebenen und veröffentlichten Artikel „Der Teufel am Herd“ ist es dieses Buch wert, gelesen zu werden. Darin ist Milenas Resümee ihrer Beziehung zu Franz Kafka, ihre Erklärung, warum sie ihn heiraten wollte und warum er sie heiraten konnte, und warum sie es trotzdem nicht getan haben, anschaulich und mit einer guten Portion Humor und Ironie beschrieben.

Eine Frage der Zeit Alex Capus „Eine Frage der Zeit“ behandelt ein Kapitel deutscher Kolonialzeit, das wahrscheinlich kaum jemandem bekannt ist. So verrückt sich das Unterfangen, ein Dampfschiff in Deutschland zu bauen, zu demontieren und am Tanganjikasee wieder zu montieren, liest, entspricht es doch den Tatsachen. Alex Capus verpackt diese Geschichte in seinem Roman auf sehr lesenswerte Art. Obwohl er manches Mal ziemlich ins Detail geht, wird der Leser von diesem Buch geradezu gefangen genommen. Es geht dabei nicht nur um das Dampfschiff „Götzen“, das von den drei norddeutschen Werftarbeitern in Deutsch-Ostafrika zusammengebaut werden soll. Es geht auch um die Unsinnigkeit von Kriegen, von militärischen Zielen und vom Kolonisationsgedanken der europäischen Großmächte zu Beginn des letzten Jahrhunderts.

Der alte König in seinem Exil Arno Geiger Arno Geiger hat mit seinem Buch „Der alte König in seinem Exil“ viel mehr geschrieben als das Porträt seines Vaters, eines Mannes, der an Alzheimer erkrankt. Und doch ist es leichter, auf Anhieb zu sagen, was dieses Buch alles nicht ist: es ist kein Buch über Demenz, es ist kei-

ne Familienaufstellung und erst recht, anders als die meisten anderen Sohnesbücher über Väter, ist es keine Abrechnung. Stattdessen ist „Der alte König in seinem Exil“ eine tiefgründige, charaktervolle und zeitlos gültige Auseinandersetzung mit dem, was jeden von uns angeht: Alter und Krankheit, Heimat und Familie. Viele Aussagen sind von einer zärtlichen, niemals entlarvenden Komik (“Papa, weißt du überhaupt, wer ich bin?“ – „Als ob das so interessant wäre.'“), andere zeugen von der Abgeklärtheit seiner Selbstauskünfte, etwa wenn er auf die Frage, wie es ihm gehe, antwortet: „Also, ich muss sagen, es geht mir gut. Allerdings unter Anführungszeichen, denn ich bin nicht imstande, es zu beurteilen.“ Oft sei es, als wisse der Vater nichts und verstehe alles, fasst Geiger es einmal zusammen.

In die Wildnis Jon Krakauer Ein Ausstieg auch um den Preis des Todes. Eine kleine Pistole und ein Fünf-Kilo-Sack Reis – das ist die einzige Ausstattung des jungen Chris McCandless, mit der er sich in die Wildnis von Alaska begibt. Genau 112 Tage nachdem er in die Wildnis gekommen war, findet Chris McCandless am 19. August 1992 in der Wildnis von Alaska seinen einsamen Tod. 19 Tage später entdecken sechs Alaskaner zufällig die Leiche des im Alter von 24 Jahren verhungerten jungen Mannes und seine tragische Geschichte geht um die Welt. Wer war dieser junge Mann und was hatte ihn in die gottverlassene Wildnis getrieben? Jon Krakauer hat sein Leben erforscht, seine Reise in den Tod rekonstruiert und ein traurig-schönes Buch geschrieben über die Sehnsucht, die diesen jungen Mann veranlasste, sämtliche Besitztümer und Errungenschaften der Zivilisation hinter sich zu lassen, um tief in die wilde und einsame Schönheit der Natur einzutauchen. Ein spannendes, bewegendes und außerordentlich gut recherchiertes Buch, eindringlich verfilmt von Sean Penn mit Emilie Hirsch.

Wir sind ein Teil der Erde Die Rede des Häuptlings Seattle an den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika im Jahre 1855 Der Staat Washington, im Nordwesten der USA, war die Heimat der Duwamish, eines Volkes, das sich als einen Teil der Natur betrachtete. Im

Jahre 1855 machte der Präsident der Vereinigten Staaten, Franklin Pierce, den Duwamish das Angebot, ihr Land an weiße Siedler zu verkaufen; sie selbst sollten in ein Reservat ziehen. Chief Seattle, der Häuptling der Duwamish, antwortete dem „großen Häuptling der Weißen“ auf dessen Angebot mit einer Rede, deren Weisheit, Kritik und bescheidene Hoffnung uns heute - fast genau 150 Jahre später mehr denn je betreffen und betroffen machen. „Meine Worte sind wie Sterne, sie gehen nicht unter“, sagte Chief Seattle. Sein Volk hat nicht überlebt, seine Worte wurden

nicht gehört. Werden wir sie hören? Werden wir überleben? Seattles Rede ist der Hilfeschrei eines untergehenden Volkes und zugleich ein eindringlicher Appell an unsere heutige Welt, die drohende Vernichtung der Natur aufzuhalten und sich auf die in ihr verborgene Schönheit und auf die Natur als Ursprung des Lebens zurückzubesinnen. Aktueller, aber auch zugleich beeindruckender könnte eine solche Rede in Zeiten von Fukushima, Klimaerwärmung und fortschreitender Umweltverschmutzung nicht sein.

50 Jahre Herzlichen Glückwunsch! Eine liebe Frau in unsrer Stadt in diesen Tagen Geburtstag hat, kam einst vom ob’ren Vinschgau her, weg will sie von hier nimmermehr, hat einen feschen Mann getraut und mit der Familie ein Nest gebaut, dort ist es gemütlich, doch auch modern, so ist es richtig, so hat sie’s gern. In der Faschingszeit geboren, ist sie dazu auserkoren, Narrenkleider vorzuführen und besond’ren Spaß zu spüren. In ihrem Beruf ist sie sehr tüchtig, nimmt ihre Pflichten stets sehr wichtig. Sie sprüht nur so vor Energie, Tiziana ihr Kopf ist voll mit Fantasie, Ideen sprudeln ohne Ende, niemals ruhen ihre Hände; sie bastelt, malt und schreibt und neben all dem bleibt noch Zeit für Bücher und Theater, für ihre Mutter und ihren Vater. Nun feiert sie mit großem Feste und erwartet uns als Gäste, wir kommen alle, das ist klar, denn gefeiert werden fünfzig Jahr`! Möge sie Gesundheit haben neben vielen and’ren Gaben, möge sie nur Glück erfahren in noch vielen, vielen Jahren! Margareth

Mode für die ganze Familie

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Winterschlussverkauf Samstagnachmittag geöffnet

Lana • Meraner Straße 5 • Tel. & Fax 0473 563 494 27. Jänner 2012 | 01

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Wandern (www.meraner.eu/wandern.php)

Winterwanderung

fotos mb

zur Bruggerschupfe

Die grandiose Sicht auf die Gipfelkette der Dolomiten

Die Bruggerschupfe Anfahrt: etwas nördlich von Klausen hinauf nach Feldthurns und weiter Richtung Latzfons bis zur Straßengabelung; rechts ab zum Weiler Garn und auf der Höfestraße hinauf zum Öbersthof und weiter bis zum Garner Wetterkreuz und zum nahen Parkplatz (1410 m) im Wald Höhenunterschied: 598 m Gehzeit: ca. 3 ½ Stunden Wegverlauf: Vom Parkplatz folgen wir dem breiten, geräumten Forstweg (dieser kann auch auf dem meist ausgetretenen Fußweg abgekürzt werden) in weit ausholenden, nur leicht ansteigenden Kehren

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teils durch Wald, teils über Bergwiesen hinauf zur Waldgrenze. Dann führt uns der Weg in leicht ansteigender Querung der baumfreien Almhänge zur Bruggerschupfe (2008 m, ab Parkplatz 2 Stunden; an den Wochenenden bewirtschaftet). Der Abstieg erfolgt auf dem Anstiegsweg (ca. 1,5 Stunden). Es ist auch die Abfahrt mit der Rodel möglich. Hinweis: Die Bruggerschupfe ist im Winter nur an den Wochenenden (Freitag, Samstag, Sonntag) bewirtschaftet. Schwierigkeiten: Bei guter Schneelage ist die Wanderung

leicht und auch für Familien geeignet. Der Weg wird vom Wirt der Bruggerschupfe für Wanderer und Rodler sehr gepflegt. Weil er aber teilweise der Sonne ausgesetzt ist, weist er im Spätwinter in jenen Teilen, wo die Sonne den Schnee tagsüber schmelzen lässt, mehr oder weniger eisige Stellen auf. Wanderstöcke und Fußspikes sind ratsam. Besonderheiten: In der Nähe des Parkplatzes steht das hohe, von Birken umgebene Garner Wetterkreuz. Hangabwärts gibt es hier so viel Birken, dass sie einen der schönsten und ausgedehntesten Birkenbestände unseres Landes bilden. Die Bruggerschupfe ist ein recht stattlicher, allerdings der Landschaft gut angepasster, in Holz errichteter Bau und bietet im Winter in der warmen Gaststube oder auf der sonnigen Terrasse ausreichend Platz. Oberhalb der Waldgrenze haben wir eine grandiose Sicht auf die imposante Gipfelkette der Dolomiten. mb Unsere Wanderung führt im oberen Teil durch eine weite, sonnige Schneelandschaft mit verstreuten Almhütten.

Wegkreuz bei der Bruggerschupfe


Botanischer Spaziergang

Mittelmeer-Zypresse, Säulen- und Trauer-Zypresse Cupressus sempervirens L. Ein charakteristischer Nadelbaum des Mittelmeergebietes schmückt auch in und um Meran die Promenaden, die Gartenanlagen von Ansitzen, Hotels, Villen und Gehöften sowie Hausgärten und Straßen und gibt der Landschaft mit seiner eleganten Säulenform ein südländisches Gepräge: die Mittelmeer-Zypresse. Ihre Heimat sind die gebirgigen Gegenden Kleinasiens und des Nordirans. Von dort gelangte sie über Griechenland und Zypern in den gesamten Mittelmeerraum. In der Toscana und an den Berghängen des Gardasees, wo sie Gehöfte und Olivenhaine einrahmen und schützen sowie Wege und Straßen säumen, ist sie neben dem Ölbaum und der Pinie ein landschaftsprägender Baum. Bereits zu Ende des 17. Jahrhunderts wurde der Baum im Etschtal bis Meran angesiedelt und als Ziergehölz angepflanzt, besonders bei Ansitzen von Adelsherren, bei Burgen, Kirchen und Friedhöfen. Die Mittelmeer-Zypresse, auch Säulen- und Trauer-Zypresse genannt, ist eine immergrüne Baumart aus der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae). Der Artname sempervirens bedeutet immer grünend und wurde dem Baum gegeben nicht nur wegen der immergrünen Belaubung, sondern auch wegen ihres Holzes, das als unzerstörbar galt. Der Baum erreicht unter günstigen Bedingungen eine Höhe von 30 m und zeigt sich in zwei Wuchsfor-

Mittelmeer-Zypresse forma horizontalis

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men: Die Wildform var. horizontalis (Echte Zypresse) besitzt eine breit kegelförmige Krone mit zahlreichen, fast waagrecht abstehenden Ästen, während bei der Kulturform var. stricta (Säulen-, TrauerZypresse) die Äste steil ansteigen, dem Stamm eng anliegen und eine spitz-kegelförmige Krone bilden. Die dunkelgraue Rinde ist dünn und faserig. Die Endzweiglein an den Ästen stehen nach allen Richtungen ab. Die etwa 1 mm langen Blätter sind dunkelgrün, kreuzweise gegenständig, schuppenförmig und liegen den Zweigen eng an. Zerriebene Zweiglein duften nur schwach. Die gelb bis gelbbraun gefärbten männlichen Blüten stehen in großer Zahl an den Enden von Kurztrieben. Die walnussgroßen, holzigen, weiblichen Zapfen sind

Zapfen der Mittelmeer-Zypresse eiförmig oder kugelig; die schildförmigen Samenschuppen sind glatt und mit einem leicht erhöhten Nabel versehen, junggrün oder olivgrün, später glänzend braun. Die Samen reifen bei allen Zypressenarten erst im folgenden Jahr ab. Das dauerhafte Holz wurde im Altertum zum Schiffsbau und als Bauholz verwendet; aber auch Götterstatuen und Gebrauchsgegenstände wurden aus dem wohlriechenden Holz angefertigt. Ein Pilz (Seiridium cardinale), der in südlichen Regionen die Zypressenbestände bedroht, hat bei uns noch keine Schäden verursacht. In ihren Heimatländern galt diese Zypresse als heiliger Baum und hatte eine hohe symbolische Bedeutung. Bei den Römern war sie der Baum des Todes und der Trauer; im Christentum ist sie Symbol für Hoffnung und Ewigkeit. Vorkommen: Im Meraner Klima gedeihen die Zypressen gut, das beweisen die vielen in gutem Zustand sich befindenden alten Bäume. Ge-

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fotos wm Mittelmeer-Zypresse bei der Landesfürstlichen Burg schützte Naturdenkmäler sind ausgewiesen in Marling (Ansitz Schickenburg) und Lana (Braunsberg). Stolze Exemplare stehen u.a. bei der Landesfürstlichen Burg, in Parkanlagen von Schlössern, Ansitzen und Villen. Jüngere Exemplare stehen im Maiser-, Schillerund Roseggerpark, in der Galilei-, St.-Georgen-, Cavour- und Gampenstraße, am Tappeinerweg, an der Winterpromenade, an der Sommer- und Gilfpromenade, beim Vinschgauer Tor, beim Krankenhaus, am Pfarrplatz, in vielen

privaten Gärten, in Rondellen bei Straßenkreuzungen. Die Varietät horizontalis kann man u.a. am Tappeinerweg, an der Winterpromenade und in den Friedhöfen Merans finden. Laut K. Honeck (Merans südländischer Pflanzenschmuck, 1977) stand die älteste Mittelmeerzypresse im Raum Meran beim Ansitz Helmsdorf oberhalb von Lana; ihr Alter wird auf 220 Jahre geschätzt. Im Dezember 2010 warf ein starker Sturm den prächtigen Baum um. wm

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