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Jahrgang 4 Freitag, 07. September 2012

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Seilbahnpionier

Jahrgang 4, Nr. 17, September 2012 14-tägig. Poste Italiane SpA – Spedizione in Abbonamento Postale – 70 % - CNS BOLZANO, Gebühr bezahlt/taxe percue Bei Unzustellbarkeit an das CPO Amt in Bozen zurücksenden, kostenpflichtige Rückgabe an den Absender - Nur im Abonnement erhältlich - Einzelpreis

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Cafè Restaurant „Kapuziner“ unter neuer Führung Das Café Restaurant „Kapuziner“ gegenüber der Kapuzinerkirche in Meran wurde vor zwei Monaten unter altem Namen feierlich wiedereröffnet. Pater Daniel segnete die Räumlichkeiten. Christine und der Ex-Kapuziner-Wirt, Ernst Maringgele, übernahmen die neue Führung. Neu im Café Kapuziner ist der Restaurantbetrieb mit durchgehend warmer Küche von 11 bis 21 Uhr, verwöhnt werden Sie mit typischer Hausmannskost. Der gemütlich eingerichtete Speisesaal ist auch für kleinere Gruppen bis zu 30 Personen geeignet. Die allgemeine Öffnungszeit ist von 7 bis 22 Uhr. Der Meraner Stadtanzeiger wünscht Christine und Ernst viel Freude und Erfolg. sp

Christine und Ernst führen das Café Restaurant „Kapuziner“


Editorial Der Sommer verging wie im Fluge. Immer dann, wenn sich Schüler, Lehrer und Eltern für ein neues Schuljahr rüsten, ist die Ferienzeit endgültig vorbei. Der Alltag geht wieder seinen gewohnten Gang und ein altbewährter Rhythmus nimmt von uns Besitz. Passend zum Schulbeginn durchleuchtet Luis Fuchs in seiner Rubrik „Worte über Worte“ den Zusammenhang unserer Buchstaben, der kleinsten Elemente unseres Sprachbaukastens, mit der bodenständigen Buche und skizziert den Werdegang und den Gebrauch unserer Schriftzeichen.

Und weil – so Luis Fuchs – das in der Schrift gespeicherte Erbe der Menschheit auf dem Boden der Botanik wurzelt, beschäftigt sich Wilhelm Mair bei seinem botanischen Spaziergang in ergänzender Weise diesmal mit der Buche, einer der schönsten Laubholzarten unserer Wälder. Sie wird die Herzen aller Naturfreunde in absehbarer Zeit durch ihr golden leuchtendes Laub erfreuen. In einem interessanten Interview mit Andreas Pichler zeichnet Paul Bertagnolli das Bild eines besonders begabten und erfolgreichen 40-jährigen Burggräflers, der als Ingenieur mit seinem Team in der Schweiz die weltweit erste Cabrio-Pendelbahn erbaut hat. Doch das ist nicht alles, was dieser außergewöhnliche

Mann in seinem bisherigen Leben geleistet hat. Er gewann während seiner Sportlerlaufbahn mehrere Italienmeistertitel im Badminton, schloss zudem eine fünfjährige Ausbildung zum Homöopathen ab und hängte noch eine zweijährige schulmedizinische Ausbildung an. In der Serie über die Brücken Merans stellt uns Johannes Ortner diesmal die Post- oder Spitalsbrücke vor. Sie ist die älteste und wichtigste Verbindung zwischen Meran und Mais und weist eine sehr bewegte, von den Hochwassern der Passer beeinflusste Geschichte auf. Aussagekräftiges Fotomaterial lässt die Geschichte und die Bauweise der Brücke lebendig und anschaulich werden. Nicht zurück in die Geschichte,

sondern auf die Konstellation der Gestirne am Himmel und auf mögliche Auswirkungen in der Zukunft schaut Franz Summerer in seiner Rubrik „Sterngucker“ und bemerkt, dass die Krise entgegen den Behauptungen von Regierungschef Monti nicht beim Ausklingen ist, sondern lediglich eine kleine Pause macht. Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, dass der Einfluss der Gestirne für Sie möglichst nur positive Auswirkungen hat. Und wenn es jene einmal nicht so gut mit Ihnen meinen, dann bleibt Ihnen immer noch die Freiheit, mit einer positiven Einstellung das Beste daraus zu machen. Margareth Bernard

Kunst am Ende des Tunnels Es gibt wohl nichts Monotoneres als die Vororte großer Städte. Plattenbausiedlungen grau in grau, baugleiche Hochhäuser als stumme Zeugen urbaner Tristesse. Das war die architektonische Wirklichkeit der 1970er- und 80er-Jahre. Heute wird gottlob anders gebaut. Auch die sogenannte Kunst am Bau sorgt diesbezüglich für farbliche und/oder gestalterische Akzente. Große öffentliche Gebäude, in Meran beispielsweise das Krankenhaus, werden damit geschmückt. Aber Kunst „unter Tage“, in einem Tunnel? Ein Wettbewerb hat zum Ziel, die neue Meraner Nordwestumfahrung zu verschönern. Ganz nach dem Motto: Wenn man als Autofahrer im Tunnel schon die Algunder Obstwiesen nicht sehen

kann, dann soll man wenigstens die Berge sehen – durch ein Loch in der Tunneldecke und einen spiegelblanken, reflektierenden Stahltrichter. Na ja, bisher war ich davon überzeugt, dass sich Autofahrer in Bewegung möglichst auf die Straße konzentrieren sollten, umso mehr in einem Tunnel oder einer Tiefgarage. Landschaftsspiegelungen sind da wohl genau die falsche Verschönerung. Und schließlich stellt sich in Krisenzeiten wie diesen nicht zuletzt die Frage nach Kosten und Nutzen. Denken wir an die Kunst im „art drive in“, der Tiefgarage unter dem Thermenplatz. Mit viel Geld installiert und zur Eröffnung groß gefeiert, nimmt heute kaum jemand Notiz davon, auch weil die Installationen nicht immer in Betrieb sind. Ein ähnliches Schicksal sollte der Kunst im neuen Tunnel erspart bleiben. Helmuth Tschigg

Dr Sidtirolr Speck isch a nimmr des wosr amol gwesn isch, kuan Wundr: Di Fockn kemmen vo Hollond, di Forb isch leimr roat, verpockt ischr in Plastik und wenn a Pech hosch, ischr a nou vrsolzn.

Inhalt 4-7 10-11 13 16-17 18 20-23

Gemeindenachrichten Titelthema: Andreas Pichler Die Brennnessel als Heilmittel Sport Kinderseite Kultur und Musik

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Tiere

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Mode

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Die Post- oder Spitalsbrücke

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Der Sterngucker

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Kleinanzeigen

Mondkalender Pfarrnachrichten

Botanischer Spaziergang Wandervorschlag

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Gemeinde

Nachrichten aus der Gemeinde Postamt Sinich Das Postamt von Sinich gehört zu den 17 geschlossenen Postämtern in unserem Land. Mit 2800 Einwohnern brauche Sinich aber ein eigenes Postamt, betont Bürgermeister Günther Januth. Deshalb

Kindergartengebühren 2012/13 führe die Gemeinde Gespräche mit der Postdirektion. Es sei aber noch offen, ob die Verhandlungen nur von der Post oder von staatlichen Vorgaben abhängen.

Sanierung des Steinachheimes: Arbeiten liegen gut im Zeitplan Im November 2011 wurde das Bauunternehmen Sacaim AG aus Venedig mit den insgesamt 1,09 Millionen Euro teuren Arbeiten am denkmalgeschützten Steinachheim, dem ehemaligen Palais Mamming, nach den Plänen von Architekt Walter Gadner betraut. „Ein Riesenglück“ sei es, dass dieser hoch spezialisierte Betrieb die Arbeiten durchführt, findet Bürgermeister Günther Januth. Die Renovierung des künftigen Sitzes des Stadtmuseums ist nicht zuletzt aufgrund der Auflagen des Landesdenkmalamtes, das wöchentlich die Arbeiten kontrolliert, sehr aufwendig. Davon konnten sich die Mitglieder des Stadtrates bei einer Baustellenbesichtigung selbst überzeugen. Lorenzo Fasolo von der Firma Sacaim führte die Delegation durch die verschiedenen Räume des Alt- so-

wie des Neubaus und erläuterte die technischen Schwierigkeiten bei der Restaurierung. Bis Ende September wird noch – in Absprache mit dem Landesdenkmalamt – geklärt, welche der verschiedenen gefundenen Fresken saniert werden müssen, und welche hingegen abgetragen werden können. Die repräsentativen Räume sollen die Fresken behalten, die übrigen Räume müssen als Ausstellungsräume tauglich sein, in denen man auch Bilder aufhängen kann, betont der Bürgermeister. Die gesamten Bauarbeiten sollen bis zum Frühjahr 2013 abgeschlossen sein. Inzwischen wird die Planung der Einrichtung durchgeführt, welche 2,8 Millionen Euro kosten wird. Wann das Museum öffnen wird, hängt auch davon ab, ob diese Geldmittel aufgetrieben werden können.

Volkszählung: 1438 Wohnungen in Meran stehen leer Das Amt für Informatik und Statistik hat dem Stadtrat den Abschlussbericht zur allgemeinen Volkszählung vorgelegt. Über 100 Personen - zwischen Gemeindeangestellten, externen Koordinatoren und Mitarbeitern - waren vom Oktober 2011 bis März 2012 im Einsatz, um die verschiedenen Erhebungen durchzuführen. Die Zählung in der Kurstadt kostete insgesamt 375.000 Euro, davon 144.000 Euro zulasten der Gemeindeverwaltung. Insgesamt wurden in Meran 18.316 Familien, 38.693 Einwohner (davon 18.631 Männer und 20.062 Frauen), 4.038 Gebäude, 6.998 Hausnummern und 1.438 nicht bewohnte oder nicht bewohnbare Wohneinheiten gezählt. Die Sprachgruppenzählung ergab hingegen Folgendes: Der deutschen Sprachgruppe gehören in Meran 50,47 Prozent der Bürger (-1,03 Prozent im Vergleich zur Zählung 2001), der italienischen Sprachgruppe 49,06 Prozent (+1,05 Prozent) und der ladinischen Sprachgruppe 0,47 Prozent (-0,02 Prozent) an.

Bürgermeister Günther Januth betont die Wichtigkeit dieser Volkszählung und kündigt an, dass im Herbst mit der Betriebsstättenzählung begonnen werde. „Diese Zählungen sind nicht Selbstzweck, sondern spielen eine wichtige Rolle für die Stadtplanung!“ Besonders auffällig sei die große Zahl an leer stehenden Wohnungen, von denen rund 200 nicht bewohnbar seien. Hier müssten Staat, Land und Gemeinde gemeinsam die Wiedergewinnung fördern. „Wir haben zwar die Wiedergewinnungspläne, aber der Investor fehlt, weil es zu teuer ist!“ Wiedergewinnung müsse durch Beiträge gefördert werden. Hier müsse mit Staat und Land an einer effektiven Förderung gearbeitet werden. Der Bürgermeister wies auch darauf hin, dass die Mahnung durch die Gemeinde, an der Volkszählung teilzunehmen, sinnvoll gewesen sei, da so sicher bei vielen eine Strafe verhindert wurde. Nur 16 Personen mussten eine Strafe zahlen.

Der Meraner Stadtrat hat die neuen Kindergartengebühren für das Schuljahr 2012/13 festgesetzt: 75 Euro (+2 %) für die normale Öffnungszeit (bis 14.30 Uhr), 87 Euro (+2 %) für die verlängerte Öffnungszeit (bis 17.00 Uhr). In den 54 Kindergartensektionen der Stadt sind insgesamt 1.166 Kinder eingeschrieben. Seit 2003 wurden die Kindergartengebühren

Zuweisung von Altenwohnungen Die Anträge um Zuweisung von Altenwohnungen müssen innerhalb Ende Oktober eingereicht werden. Die bereits 2011 festgelegten Einkommensstufen wurden vom Stadtrat auch für das Jahr 2012 bestätigt: Der Grundbetrag für eine allein lebende Person bleibt 5.875,20 Euro,

Die Mittelschule Obermais hat bereits eine Zweigstelle im alten Rathaus von Obermais. Nun kommt eine weitere dritte Klasse dazu. Die Freizeitmaler haben sich bereit erklärt, ihren Raum in einer Übergangslösung für ein Jahr der Mittelschule zur Verfügung zu stellen und zwischenzeitlich in das Gebäude der Eucharistiner am Winkelweg zu ziehen.

Benutzerordnung des neuen Zugangs zur Passer genehmigt Die neuen Passerterrassen sind das Ergebnis des Interreg-Projektes „Passer für Meran“. Der neue Zugang, der im Juni eröffnet wurde,

Die Stadtgemeinde Meran wird eine Vereinbarung mit den Gemeinden

der Bezirksgemeinschaft unterzeichnen, die sich bereit erklärt haben, sich mittels Solidaritätsbeitrag an den allgemeinen Betriebskosten des städtischen Schlachthofes zu beteiligen. Der Meraner Gemeinderat hat hierfür bereits grünes Licht gegeben. Der Stadtrat hat nun die neuen Tarife des Schlachthofes - die seit dem Jahr 2005 unverändert waren – festgesetzt.

Städtepartnerschaft Eine besonders kreative Form der Städtepartnerschaft Meran-Salzburg ist der Austausch von Künstlern. Auch heuer werden wieder

Rund 72.000 Euro wurden 2012 an 15 Führungskräfte der Gemeinde als Risikozulage ausgezahlt. Diese Zulage ist vom Gesetz vorgesehen und soll dafür entschädigen, dass die Führungskräfte bei bestimmten Aufträgen die Verantwortung über-

Die Meraner Gemeindeverwaltung bereitet sich vor, die Bilanz für das nächste Finanzjahr auszuarbeiten. Der Terminkalender steht auf jeden Fall schon fest: Die Klausurtagung des Ausschusses findet am 13. Sep-

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erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Der Gemeindeausschuss hat nun die Benutzerordnung für die Passerterrassen genehmigt.

Städtischer Schlachthof: Tarife neu festgesetzt

Haushaltsvoranschlag 2013: Terminkalender festgelegt

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für jede weitere Stufe wird der Betrag der vorhergehenden Einkommensstufe um 20 % erhöht. Die Einkommensstufen für Paare entsprechen den mit 1,5 multiplizierten Beträgen der jeweiligen Einkommensstufen für Einzelpersonen.

Mittelschule Obermais hat zu wenig Platz

Zulage für Führungskräfte der Gemeinde nehmen. „Es ist keine Prämie, sondern das Geld steht ihnen zu“, betont Bürgermeister Günther Januth, der sich mit seinen Führungskräften recht zufrieden zeigt: „Sie geben ihr Bestes.“

in der Stadtgemeinde Meran nicht mehr erhöht, sondern nur an die Inflationsrate angepasst, während im Jahr 2011 selbst auf diese Inflationsanpassung verzichtet wurde. Durch die Senkung des Landesbeitrages zur Deckung der Führungskosten der Kindergärten fallen weitere Spesen zulasten der Stadtgemeinde Meran an.

2.480 Euro bereitgestellt, um einem Salzburger Künstler den Aufenthalt in Meran zu ermöglichen.

tember statt. Den Ratsmitgliedern werden die gesamten Unterlagen am 7. Dezember überreicht. Die Haushaltsdebatte im Ratssaal wird am 18. Dezember eröffnet.


Gemeinde

Zivilschutztag

Verwaltungsstrafen in Höhe von 10.000 Euro Am Samstag, dem 15. September gegen drei illegale Wanderhändler verhängt findet am Thermenplatz und auf der Kurpromenade der alljährliche Zivilschutztag statt, der groß angelegte Übungs- und Vorstellungstag aller für den Zivilschutz in Meran und Umgebung verantwortlichen Organisationen und Behörden. Die örtlichen Vereine möchten die Gelegenheit nutzen, ihre Arbeit im Dienste der Allgemeinheit bzw. ihr Einsatzmaterial zu präsentieren und das Interesse der Zuschauer an den Vereinstätigkeiten zu wecken.

Im Zuge einer Kontrolle gegen illegale Handelstätigkeiten sind vor kurzem die Meraner Stadtpolizisten auf drei Bürger gestoßen, die im Stadtzentrum verschiedene Gegenstände zum Verkauf angeboten hatten, ohne im Besitz der hierzu notwendigen

Genehmigung zu sein. Die Ware - es handelt sich um Hüte, Feuerzeuge, Kleidungsstücke und Spielsachen wurde beschlagnahmt. Gegen die drei illegalen Wanderhändler wurden Verwaltungsstrafen in Höhe von insgesamt 10.000 € verhängt.

Schulausspeisungstarife für das Schuljahr 2012/13 festgesetzt Der Meraner Stadtrat hat die Schulausspeisungstarife für das bevorstehende Schuljahr festgesetzt: 3,40 Euro (bisher 3,30 Euro) pro Mahlzeit für Grundschüler, 4,50 Euro (bisher 4,40 Euro) pro Mahlzeit für Mittelschüler. Die Bereitstellung eines Essens kostet 7,20 Euro. Diese

Kosten tragen zu 37,8 Prozent die Benutzer, zu 33,3 Prozent das Land und zu 28,9 Prozent die Gemeinde Meran. Im Schuljahr 2011/12 haben insgesamt 1.228 Grundschüler und 763 Mittelschüler den Mensadienst in Anspruch genommen.

Die beschlagnahmte Ware

Erteilte Baugenehmigungen WIELANDER Claudia Sanierung der Garagen, Meinhardstraße 112 LLOYD Viviane Anbringung einer Wärmedämmung und Austausch von Fenstern am Wohnhaus, G.-Parini-Straße 6 FUCHS AG Anbringung einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes und Entsorgung der Asbestüberdachung, Reichstraße 100 PREIS & WERT MERAN Interne Änderungen und Öffnung eines Fensters, Piavestraße 82 KUBISTA Ulrike, MORCHE Wolfgang Alexander Zusammenlegung von zwei Wohnungen, Karl-Wolf-Straße 27 UNTERWEGER Eduard Umbau und Änderung der Zweckbestimmung von Wohnung in Büro, Sandplatz 2 KONDOMINIUM „VILLA NELDA“ Errichtung einer Überdachung des Fußgängereingangs sowie Abbau der architektonischen Barrieren, Maiastraße 15 MEMC ELECTRONIC MATERIALS AG Abbruch und Wiederaufbau der Transformatorenstände, I. Variante, Reichstraße 59 LINDEN Wilfried Sanierung der Wohnung, Giuseppe-Garibaldi-Straße 33 AUER Margit & Co. KG, THEINER Sigrun Abänderung der Schaufenster, Teilung und Umbau des Geschäftes, I. Variante, Freiheitsstraße 63 STADTGEMEINDE MERAN - STADTFRIEDHOF Errichtung von 9 Arkadengräbern im Feld 9, St.-Josef-Straße 7

AUER Margit & Co. KG, THEINER Sigrun Abänderung der Schaufenster, Teilung und Umbau des Geschäftes, II. Variante, Freiheitsstraße 63 LANG Alexander Zusammenlegung von zwei Wohnungen mit Erweiterung, G.-Verdi-Straße 21

MARTONE Giovanni & C. Sanierung des Laubenhauses, II. Variante, Erneuerung des Gutachtens, Laubengasse 30, 32, 34

FLARER Artur Klaus Franz Errichtung einer architektonisch integrierten Fotovoltaikanlage, Schotterwerkstraße 13

HOCHKOFLER & Co. KG Errichtung einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Betriebsgebäudes, Johann-Kravogl-Straße 20

MANTINGER Walter Austausch der Dacheindeckung, Goethestraße 89

SEGANTINI KG - LADURNER Josef & Co. HANS ZIPPERLE AG, OBSTGENOS- Errichtung einer Residence mit qualitativer und quantitativer Erweiterung – Restaurant, SENSCHAFT CAFA MERAN III. Variante, Alpinistraße 23, Errichtung einer Stützmauer, Meinhardstraße Max-Valier-Straße 1, 3 PIEROTTI Omar Errichtung eines Trainingscenters, I. Variante, Laubengasse 68

BECKER Gerhard Zusammenlegung der Wohnung, Dante-Alighieri-Straße 52/B

BONEDIL GmbH Änderung der Zweckbestimmung von Lagerraum in Autostellbox, St.-Vigil-Platz 34/A

MERANER BAU GmbH Abbruch und Wiederaufbau des Wohnhauses „Villa Linnèa“, II. Variante, Leichtergasse 2

VEBA INVEST GmbH Neubau der Betriebsanlage „Business Center Meran Süd“ - Errichtung einer Blockheizkraftanlage, I. Variante, Carlo-Abarth-Straße 13 FAUSTER Wilma, RAINER Thomas Energetische Sanierung mit Umbau und Erweiterung des Wohnhauses, Dante-Alighieri-Straße 37/A KONDOMINIUM „RESIDENCE EUROPA“ Neuer Farbanstrich der Fassaden und der Brüstungen, B.-Johannes-Straße 7 HAPIMAG ITALIA GmbH Restaurierung und interne Umbauarbeiten der Villa Helioburg Haus Morgenstern, interne Änderungen, Waalweg 18 PIRPAMER Walter, RINNER Helmtraud Abbruch und Wiederaufbau des Wohnhauses, I. Variante, Romstraße 235

MERANER BAU GmbH Abbruch und Wiederaufbau des Wohnhauses „Villa Linnèa“, III. Variante, Leichtergasse 2 WOHNBAUGENOSSENSCHAFT „PRADER“ Bau eines Gebäudes mit 14 Wohnungen, IV. Variante, Vergilstraße STADTGEMEINDE MERAN Abbruch einer Holzbaracke beim Gemeindebauhof, Bauhofstraße 1 AIMO IMMOBILIEN GmbH Errichtung einer Wohnanlage mit Tiefgarage, II. Variante, Bäckergasse ALBER Günther Einbau einer integrierten Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes, Cavourstraße 80 SCHREYÖGG KG, TIPAL IMMOBILIARE AG in Liquidation Interner Umbau der m.A. 14, 15, 23, 24 und Änderung der Zweckbestimmung des m.A. 22 von Dienstwohnung in Büro, Luis-Zuegg-Straße 40

MARTONE GIOVANNI & C. Änderung der Zweckbestimmung von Geschäft in Bar/Jausenstation, Theaterplatz 25 KONDOMINIUM „FELDWEG“ Austausch der Balkonbrüstungen, Feldweg 4 ZELLER Heinrich „Villa Mathilda“ - Um- und Zubau und Errichtung einer Tiefgarage, Ergänzungen, Leichtergasse 12 FOP Ernst, THALER Karin Anbringung einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Wohnhauses, Plantastraße 18/D SE.INVEST GmbH Interne Aufteilung des Büros (m.A. 13), Piavestraße 23 GENERALBAU AG Errichtung eines Wohn- und Handelszentrums, IV. Variante, teilweise im Sanierungswege, Erneuerung des Gutachtens, Goethestraße, Laurinstraße MARCELLO Carletto Srl Erneuerung des Parkplatzes und Änderung des Gehsteiges, Romstraße 30/A AIMO IMMOBILIEN GmbH Errichtung einer Wohnanlage mit Tiefgarage, II. Variante, Bäckergasse ANSALONI Patrizia Errichtung einer Veranda, Reichstraße 50/C CRITELLI Angela Einbau eines Außenaufzuges, Texelstraße 8

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Gemeinde

Kunst im Tunnel Als „wertvolle Arbeit auf freiwilliger Basis“ bezeichnete der Direktor des Ressorts für Bauten, Josef March, die Initiative der Plattform Architektur Meran. „Im letzten Augenblick“ hat die Initiative einen Ideenwettbewerb ausgeschrieben, um den Tunnel, der die MeBo mit der Stadt verbindet, zu verschönern. Zehn Künstler wurden eingeladen, sieben haben in wenigen Monaten über eine Gestaltung des „Eingangstors“ zur Kurstadt nachgedacht und Projekte abgegeben. Zur Jury gehörten neben Josef March auch Bürgermeister Günther Januth, Magdalene Schmidt und Jos Gritsch von der Plattform Architektur sowie die Schweizer Kunstexpertin Stefanie Kasper. Sie war voll des Lobes für die „inhaltliche und formale Qualität aller eingereichten Arbeiten“. Die Künstler sollten bei ihren Arbeiten Themen berücksichtigen, die zum „Image“ der Kurstadt passen: Leichtigkeit

Manfred A. Mayr und Claudia Cardinaletti vor den Entwürfen und Eleganz, Geschichte, aber auch Bewegung und Zukunftsorientiertheit. Außerdem sollte Meran als Garten- und Musikstadt präsentiert werden. Zwei Projekte entsprachen diesen Vorgaben am besten und wurden ex aequo als Siegerprojekte ausgewählt. Am Vorschlag des Vinschger Künstlers Manfred A. Mayr gefiel

Josef March, dass seine Gestaltung der Tunnelwände leicht umsetzbar sei und keine Mehrkosten verursache: „Die Ziegel müssen nur die richtige Farbe haben.“ In seinem Projekt wollen Linien, die an die Meraner Bergzüge erinnern sollen, sowie Reiter auf Rennpferden Bewegung, Geschwindigkeit und Leichtigkeit vermitteln.

Das Projekt der Bozner Künstlerin Carla Cardinaletti sei eine „Veredelung der Ingenieursbaukunst“ und verweise auf das Licht und die Landschaft Merans, betont Jurypräsident March. Über dem Rondell soll eine Skulptur mit einem Lichttrichter entstehen, an dessen Wänden sich die Landschaft Merans spiegelt und so in den Tunnel geholt wird. „Die Landschaft spricht für sich, es braucht sonst keine Symbole“, findet die Künstlerin. In der Nacht wird die Skulptur beleuchtet. Kunstexpertin Kasper betont, dass sich die beiden Projekte „ideal ergänzen“ und eine „Gelegenheit bieten, gewohnte Sichtweisen zu durchbrechen“. Die Kunstwerke böten ein „poetisches Wahrnehmungs- und ein angenehmes Fahrerlebnis“. So ist sich auch Josef March sicher: „Wir werden beide Projekte auf jeden Fall verwirklichen.“ pb

Drei Fragen an die Künstlerin Claudia Cardinaletti Sie hatten nur drei Monate Zeit für Ihr Projekt. Wie gingen Sie vor? C. Cardinaletti: Wie bei allen meinen Installationen gehe ich zum Ort hin, atme die Luft, beobachte die Menschen. In diesem Fall hielt ich mich in der Baustelle auf und da kam mir der Einfall, dass man

dem Tunnel nichts hinzufügen, sondern den Reichtum Merans, das ist sein Licht, zur Geltung bringen soll. Das heißt, die Landschaft soll für sich selbst sprechen. C. Cardinaletti: Ja. Über dem Kreisverkehr soll ein Lichttrichter entstehen, mit „Supermirror-Stahl“

Linien sollen an die Meraner Bergzüge erinnern.

ausgekleidet, auf dem sich die Landschaft spiegeln wird und so das Licht und die Schönheit Merans in den Tunnel bringt. Sie sagen, es braucht keine Symbole. Nun wird Ihr Projekt aber mit den Symbolen von Manfred A. Mayr kombiniert. Zerstört das nicht Ihre Installation?

Lichttrichter über dem Kreisverkehr

C. Cardinaletti: Nein, im Gegenteil, ich fühle mich sehr geehrt, dass unsere Projekte kombiniert werden. Sie erzählen beide auf ihre Weise eine ähnliche Geschichte: er mit grafischen Mitteln, ich mit der Lichtöffnung. Paul Bertagnolli

Der „Supermirror-Stahl“ bringt Licht in den Tunnel

Verjüngungskur fürs Lido kostet 4,4 Millionen Euro Am 08.08.12 hat der Meraner Gemeinderat die von der Meranarena AG ausgearbeitete Machbarkeitsstudie für die Erneuerung des Olympiabeckens, des mittleren Beckens sowie der Wasserrutschen genehmigt. Das Bauvorhaben wurde in das Jahresprogramm der öffentlichen Arbeiten aufgenommen. Aufgrund der beträchtlichen Wasserverluste am Olympiabecken und am mittleren Becken sowie an den Wasserzuleitungen und den Umlaufleitungen sind im öffentlichen Freibad dringende Umbauarbeiten notwendig. Der Meraner Gemeinderat hat mit 19 Ja-Stimmen und 6 Enthaltungen die entsprechende, von der Führungsgesellschaft Meranarena erarbeitete Machbarkeitsstudie genehmigt. Ein diesbezüglicher, vom Ratsmitglied David Augscheller (Rifondazione comunista) eingereichter Entschließungsantrag wurde mit 24

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Ja-Stimmen und 1 Enthaltung angenommen. Dieser fordert die Gemeindeverwaltung dazu auf, bei möglichen Einsparungen und im Rahmen des festgelegten Budgets die unter Punkt 2 erwähnten Maßnahmen (Abdeckung der Schwimmbecken, Beleuchtung der Beckenränder, System zur Vermeidung der Ertrinkungsgefahr) soweit als möglich zu berücksichtigen. Dem Sicherheitsaspekt soll dabei Priorität zugewiesen werden. Bis zum Ende dieses Jahres soll das Vorprojekt dem Gemeinderat zur Überprüfung und Genehmigung unterbreitet werden. Die Arbeiten könnten dann im September 2013 in Angriff genommen werden. Vorgesehen ist die Errichtung eines 50 m langen und 25 m breiten Olympiabeckens mit einer Tiefe von 1,35 m bis 2 m, eines 30 m langen und 15 m breiten mittleren Beckens mit Berei-

chen, die je nach vorgesehener Verwendung (Sprungbretter, Gymnastik, Entspannung) in der Tiefe variieren, neuer Wasserrutschen mit eigenem Auffangbecken sowie neuer unterirdischer Räumlichkeiten, die teilweise zur Inspektion der Becken, teilweise als technische Wartungsräume dienen. Der gesamte Eingangsbereich und die Umkleidekabinen werden von den Umbauarbeiten unberührt bleiben. Dieses insgesamt 4,4 Millionen teure Bauvorhaben wurde in das Jahresprogramm der öffentlichen Arbeiten aufgenommen. Über den Abschluss einer vom Stadtrat genehmigten Vereinbarung soll die Betreibergesellschaft Meranarena mit der Ausführung des gesam-

ten Bauvorhabens (Projektierung, Vergabeverfahren, Bauausführung) betraut werden.

Neue Rutschbahnen für das Lido


Gemeinde

Mitteilung der Gemeindeverwaltung

Passer-Terrassen Die Passer-Terrassen bieten der Meraner Bevölkerung sowie den Gästen einen direkten Zugang zum Ufer der Passer, damit sie den Fluss mitten in der Stadt aus nächster Nähe erleben können. Wer die Terrassen besucht, sollte aber stets daran denken, dass die Passer eigent-

lich ein Gebirgsbach ist. Folglich ist sie von stark variierenden Strömungsgeschwindigkeiten und unterschiedlich großen Durchflussmengen geprägt, die ihre Tücken haben können. Deshalb sind immer großer Respekt und Vorsicht geboten!

Mitarbeiter im Weinberg Vor der Sommerpause luden Rudi und Waltraud Klotz die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Meraner Stadtanzeigers in ihren Weinberg in Mazzon in Kaltern. An dem urigen Platz unter den Reben erwarteten uns die herzliche Gastfreundschaft der Gastgeber und ein reich gedeckter Tisch mit vielen

Köstlichkeiten. Bei Speis und Trank – natürlich einem guten Tropfen aus dem eigenen Keller – und Tiroler Liedern genossen wir den Abend und die fröhliche Stimmung. Den Gastgebern danken wir für die Einladung und für den überaus angenehmen und gelungenen Abend.

foto re Von links: Rudi Klotz, Luis Fuchs, Helmuth Tschigg, Wilhelm Mair, Annelies Fuchsberger, Alfred Hanifle, Claudia Mayrhofer, Josefine Mair, Johannes Ortner, Waltraud Klotz, Margareth Bernard und Franz Summerer Nicht im Bild: Reinhold Ebner

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Benutzerordnung Das Baden im Flussbereich vor den Passer-Terrassen ist strengstens verboten. Streng verboten ist auch das Betreten der Anlage außerhalb der Öffnungszeiten. Auf eigene Gefahr ist es erlaubt, von den Passer-Terrassen bis ans Flussufer hinunterzugehen, ohne sich aber ins Wasser vorzuwagen. Bitte achten Sie dabei ganz besonders auf die Unebenheiten! Die Anlage ist zu den Uhrzeiten geöffnet, die an der Tafel am Eingangstor angeschlagen sind. Die angegebene Uhrzeit für die Schließung ist ein reiner Richtwert:

Die Anlage wird vor Einbruch der Dunkelheit geschlossen. Auf jeden Fall bleibt die Anlage bei Schlechtwetter geschlossen, besonders wenn die Gefahr besteht, dass die Durchflussmenge über einen bestimmten Grenzwert ansteigt. Dieser Grenzwert wird von den zuständigen Behörden (Stadtgemeinde Meran - Sonderbetrieb für Bodenschutz, Wildbach und Lawinenverbauung - Amt für Zivilschutz) nach eigenem, unanfechtbarem Ermessen festgelegt.

Untermaiser

Herbstfest am Samstag, 22.09 ab 17.00 Uhr am Sonntag, 23.09 ab 11.00 Uhr beim KiMM in Untermais Für Unterhaltung sorgt am Samstag ab 18.00 Uhr die Gruppe Saugaut. Am Sonntag ab 11 Uhr Frühschoppen mit der Untermaiser Jungböhmischen und ab 18 Uhr die Bergzigeuner.

Auf den Passer-Terrassen gelten ferner folgende Regeln: 1. Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren dürfen die Anlage nur in Begleitung und unter der Aufsicht Erwachsener betreten. 2. Es ist verboten, Abfälle liegen zu lassen oder in den Fluss zu werfen. 3. Es ist verboten, alkoholische Getränke auf die Terrassen mitzunehmen, um sie dort zu trinken. 4. Hunden ist der Zutritt zur Anlage untersagt. Sollte Ihr Hund dennoch hineinlaufen, müssen Sie ihn umgehend wegbringen und seine eventuell zurückgelassenen „Häufchen“ beseitigen. 5. Fahrräder und Motorräder dürfen nicht auf die Terrassen mitgenommen werden und müssen an den hierfür eigens vorgesehenen Fahrradständern (vor der Meraner Therme) oder auf den dafür bestimmten Abstellplätzen für Motorräder (im Stadtzentrum) abgestellt werden.

6. Bitte achten Sie darauf, dass Sie nicht von den Betonstufen, die den Abschluss der Terrassen bilden, oder über die Ufersteine stürzen! 7. Die Passer-Terrassen werden über ein Videoüberwachungssystem von der Meraner Stadtpolizei unter Beachtung der entsprechenden Gemeindeordnung überwacht. 8. Das Fischen ist verboten. Der Zugang für die Fischer zu den umliegenden Bereichen ist unter Beachtung der geltenden Fischereirechte in den örtlichen Fischereibestimmungen geregelt. Die Meraner Stadtpolizei und eigens beauftragtes Überwachungspersonal sorgen dafür, dass diese Benutzerordnung eingehalten wird. Bei Verletzung der darin enthaltenen Bestimmungen werden nach dem Gesetz die Verwaltungsstrafen, die in der Stadtpolizeiordnung vorgesehen sind, verhängt.

Huhn vom Grill

Strauben

Frühschoppen mit Weißwurst Hirschgulasch mit Knödel Am Sonntag: Kuchen, auch zum Mitnehmen

Auf euer Kommen freut sich die Schützenkompanie „Blasius Trogmann“

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Politik

Meinungen der Parteien

Freiheitliche gegen die Schließung der Dantestraße in Obermais Meran soll auch an die Passeirer denken Der Meraner Gemeinderat der Freiheitlichen, Thomas Peintner, warnt vor gravierenden Auswirkungen der geplanten Schließung der Dantestraße in Obermais auf die Verkehrssituation der Anrainer, aber besonders auf die Bürger aus Riffian-Kuens, Dorf Tirol und dem Passeiertal. „Bereits jetzt staut sich der Verkehr von der Cavourstraße in Meran kilometerlang ins Passeiertal hinein, sodass sich viele Riffianer und

Kuenser fast schon an die täglichen Staus und vielfachen Zeitverluste gewöhnt haben. Die Durchfahrt von Krankenwagen und Einsatzfahrzeugen ist oft nicht mehr möglich. Aber wie wird die Zukunft aussehen, wenn die Dantestraße zu einer verkehrsberuhigten Einbahnstraße wird? Eine weitere wichtige Möglichkeit, das Stadtzentrum zu umfahren, wird geschlossen und es werden sich noch schneller Staus bilden, sobald auch nur ein Fahrzeug aus

dem Passeiertal kommend und auf der Höhe der Bar Olympia links in den Winkelweg abbiegen will. Diese Kreuzung wird zum neuralgischen Punkt werden. Es ist unverantwortlich vonseiten der SVP, den ganzen Durchzugsverkehr durch den Winkelweg zu schicken und die Bürger vor vollendete Tatsachen zu stellen. Meran muss sich seiner Rolle als Hauptort des Burggrafenamtes bewusst werden und darf die Verkehrssituation auf der

Passeirer Straße und in Obermais nicht zusätzlich verschlimmern – nur um an jemanden einen lukrativen Auftrag von knapp 800.000 Euro zur Schließung der Dantestraße zu vergeben. Auch an die Situation der zahlreichen Pendler und anderer Bürger aus Kuens, Riffian, Dorf Tirol und den Passeirer Gemeinden muss gedacht werden, bevor solche Entscheidungen über ihre Köpfe hinweg gefällt werden“, so Peintner.

Sommerwandertag der SVPFrauen im Bezirk Burggrafenamt Gemeinsam den Heimatbezirk wandernd erkunden und sich etwas Gutes tun für Körper, Geist und Seele, das ist die Devise der Erlebnistage der SVP-Frauen im Bezirk Burggrafenamt. Kürzlich fand der erste Sommerwandertag auf dem Erlebniswanderweg von Proveis statt. Eine kleine Pause von der Politik gönnten sich die SVP-Frauen des Bezirkes Burggrafenamt an den heißen Sommertagen. Eine schöne

Gelegenheit zum Genießen, sich gegenseitig Austauschen und Kennenlernen bot der erste Sommererlebnistag mit einer Wanderung am neuen, sehr informativen und kurzweiligen Erlebniswanderweg von Proveis. Die ortskundige Führung übernahm dabei die Gemeindefrauenreferentin von Proveis, Christine Mairhofer Stofner. Ortsobmann und Bürgermeister Ulrich Gamper begrüßte die Frauenrunde herzlich.

Leserbriefe - E-Mails - SMS

SVP-Frauen des Bezirks Burggrafenamt

Zio cane Gudrun Esser, Meran Zum Schreiben in der Muttersprache im Gastland ein Gastkommentar von einem Langzeitgast: Ich habe mal wieder vergessen, den Kollaudo für mein Auto machen zu lassen. Als die Karpf mich auf der Mebo stoppten, habe ich erst einmal einen ziemlichen Tubo verstanden. Dann ist geschehen, was geschehen musste: Eine saftige Multa! Im ersten Moment war ich ganz schön inkasiniert. Als ich die Höhe der Summe realisierte, war ich nur noch inkazziert. So ein Kasino! Das, nachdem ich gerade meinem Hydrauliker einen enormen Mazzo für die Renovierung meines Bades zahlen musste. Zio Cane! Und jetzt das! Ich fürchte, jetzt gehe ich endgültig tschàri. Ich bin fregiert, sekko! Cavolo! Oder nimmt magari doch noch mal alles ein gutes Ende?

Lärmbelästigung Hermann Troi, Meran Das Land hat die Finanzierung der Entwicklung eines Systems zur Verringerung der Lärmbelastung durch die Eisenbahn beschlossen. Zuerst wird der Zug-

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verkehr in allen Tönen hoch gepriesen, dann kommt man drauf, wie störend der Lärm der Eisenbahn ist, im Eisacktal und auch im Vinschgau. Wann werden wir Politiker bekommen, die vorausschauen können und nicht nur die nächsten Wahlen in ihrem beschränkten Blickfeld haben?

Nächste Ausgabe: Freitag, 21. September 2012 Redaktionsschluss: Montag, 17. September 2012 um 12.00 Uhr

Sparmaßnahmen Hartmut Tribus, Meran Es vergeht kein Tag, an dem nicht irgendein Politiker, Verbandsoder Vereinsobmann (ebenso Frau) fordert, dass an einem bestimmten Vorhaben nicht gespart werden darf. Dabei wird immer vermieden, zu sagen, um wie viele Euro es geht, die nicht eingespart werden dürften. Welche Dienste genau durch die Sparmaßnahmen eingeschränkt oder aufgelassen würden, wird verschwiegen. Und natürlich getrauen sich diese Damen und Herren auch nicht zu sagen, in welchen Bereichen dann die notwendigen Einsparungen gemacht werden sollen. Also verschont mich bitte in Zukunft mit diesen nebulösen Erklärungen und offensichtlichen Eigenwerbungen.

Sprechstunden in der SVP-Bezirkskanzlei Meran, Sparkassenstraße 23 Terminvormerkung: Tel. 0473 236 526 L.Abg. Arnold Schuler und L.Abg. Sepp Noggler Stammtischgespräche: Dienstag, 18. September um 19 Uhr Ort: Braugarten Forst in Algund L.Abg. Georg Pardeller Montag, 17. September von 11 -12 Uhr Terminvormerkung erforderlich: Tel. 0471 946 275 Bezirksobmann K. Abg. Karl Zeller Montag, 24. September um 11 Uhr Terminvormerkung erforderlich


Soziales

Verborgene Ressourcen Kaum hat man das Monster „Alkohol“ halbwegs im Griff und meint, die Erde drehe sich jetzt anders, stellt sich die Frage: Was mache ich jetzt mit meiner freien Zeit (die ich früher vertrunken habe)? Die Welt hat sich auch ohne uns weitergedreht, nur wir haben keine Freunde mehr und mit der Familie ist es bei den meisten auch so eine Sache. Kurz, wir haben vieles zerstört. Nun ist es Zeit, die Ärmel hochzukrempeln oder sich wieder fallen zu lassen... Und dann passiert es: Wir trinken wieder, wir haben ja oft Jahre lang nichts anderes getan. Der Verein Hands und die geschützte Werkstätte Handswork bieten in dieser Situation den Betroffenen ein tolles Programm, um in der freien Zeit etwas Sinnvolles tun zu können und nicht gleich wieder rückfällig zu werden und sein Leben erneut aufs Spiel zu setzen. Hands ist eine Struktur zur Wiedereingliederung in die soziale

Welt, d.h. wir lernen morgens aufstehen, arbeiten gehen, mittags essen (alles Dinge, die wir verlernt haben) und noch viel mehr. Jeder von uns hat bestimmte Gaben, die gesucht, gefunden und vertieft werden. So wie bei mir mit dem Schreiben. Wäre der Verein Hands nicht gewesen, der mich in allem unterstützt hat und mir diese Ressourcen gezeigt hat, wer weiß, wo ich jetzt wäre. Ich kenne jemanden, der durch Unterstützung von Hands begonnen hat zu malen und jetzt wahre Kunstwerke malt. Das sind unsere Ressourcen - das absolut Wichtigste nach einer Entziehungskur, um nicht wieder ins alte Musterverhalten zu fallen!! Gabi Kiem

Freier Eintritt Ende August fand in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff – in Zusammenarbeit mit dem Touriseum – bereits zum fünften Mal der Tag der offenen Tür für Menschen mit Behinderung statt. Eingeladen zu diesem kostenlosen Besuch waren alle Menschen mit Behinderung, die einen gültigen Personalausweis bzw. eine amtliche Bestätigung vorzuweisen hatten, gemeinsam mit einer Begleitperson.

Die Einladung zu diesem besonderen Tag geht auf ein Versprechen des Präsidenten der Gärten von Schloss Trauttmansdorff, Luis Durnwalder, zurück, das er 2008 im Rahmen der Vollversammlung der Arbeitsgemeinschaft für Behinderte ausgesprochen hatte. Gemeinsam mit dem Präsidenten des Dachverbandes für Soziales und Gesundheit, Stefan Hofer, wurde der Tag zu einem spannenden Erlebnis für alle.

Caritas-Initiative „Sommer aktiv“

Mit einem gemeinsamen Fest wurde die Caritas-Initiative „Sommer aktiv“, die heuer erstmals in Meran angeboten wurde, beendet. Bis zu 25 Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung haben sich in den vergangenen zwei Monaten fast täglich getroffen und sind bei Spielen, Ausflügen und Sportangeboten immer mehr zusammengewachsen. „Von Juni bis August sein wir gern mitanond. Viele Sprochen, Kulturen sein vertreten, egal ob groß oder klein und aus welchem Lond. Wir helfn uns gegenseitig, geben uns die Hond.“ Aus voller Kehle singen über 20 Buben und Mädchen ihren selbst geschriebenen „Sommerbetreuungssong“. „Es war ein toller Sommer“, strahlt der elfjährige Noah. „Ich fand die Zirkusnachmittage super“, ruft der kleine David dazwischen. Luca, der im Rollstuhl sitzt, nickt und lacht. Die Caritas hat „Sommer aktiv“ mit der integrierten Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung heuer zum ersten Mal in Meran angeboten. Dazu

konnten die Räumlichkeiten des Meraner Eucharistinerklosters und der Benediktinerschwestern in Gratsch genutzt werden. Die Teilnehmer haben gemeinsam gespielt, gebastelt, Ausflüge gemacht und sich im Klettern geübt. Im Vordergrund aller Aktivitäten stand das soziale Lernen von Kindern mit und ohne Beeinträchtigung aus verschiedenen Kulturkreisen. „Uns war es wichtig, dass die Buben und Mädchen diese Vielfalt als Bereicherung erleben. Sie sollten lernen, mit den Stärken und Schwächen des anderen umzugehen“, berichtet die Leiterin der Caritas-Hauspflege und Organisatorin von „Sommer aktiv“, Paula Tasser. Diese Initiative wurde vom Amt für Schulfürsorge, von der Stadtgemeinde Meran, der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, der Pfarrcaritasgruppe Algund und dem Lions Club Meran unterstützt. Am Fest teilgenommen haben auch Caritas-Direktor Heiner Schweigkofler und der Direktor der Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, Florian Prinoth.

Der Tourismusverein Algund lädt Sie ein zum

Wie erkennt man einen Schlaganfall? Die ersten drei Stunden sind entscheidend Es ist wichtig und lebensrettend, einen Schlaganfall zu diagnostizieren und den Patienten innerhalb von drei Stunden zu beEs gibt vier Schritte, an die man sich halten sollte, um einen Schlaganfall zu erkennen. Ärzte sagen, dass Umstehende einen Schlaganfall erkennen können, wenn sie vom Betroffnen vier einfache Dinge verlangen: 1. Bitte die Person, zu lächeln. 2. Bitte die Person, einen ganz einfachen Satz zu sprechen, zum Beispiel: Es ist heute sehr schön.

handeln. Das Schlaganfallopfer kann ernste Gehirnschäden davontragen, wenn jene, die in der Nähe sind, die Symptome nicht erkennen. 3. Bitte die Person, beide Arme zu heben. 4. Bitte die Person, ihre Zunge herauszustrecken. Wenn die Zunge gekrümmt ist, sich von einer Seite zur anderen windet, ist das ebenfalls ein Zeichen für einen Schlaganfall. Sollte er oder sie Probleme mit einem dieser Schritte haben, ruf sofort den Notarzt und beschreibe die Symptome bereits am Telefon. Notrufnummer: 118

Konzertabend des Meraner Zitherkreises unter dem Motto: Zünftig und nostalgisch - Zithermusik in ihrer Blütezeit um 1900

Mittwoch, 12.09.2012 – 20.30 Uhr Peter-Thalguter-Haus Eintritt frei 07. September 2012 | 17

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Titelthema

Mit dem Cabrio durch die Luft Ein junger Algunder Ingenieur konstruierte die weltweit erste „Cabrio-Seilbahn“ Seit Juni 2012 ist die weltweit erste Cabrio-Pendelbahn offiziell in Betrieb – und verantwortlich für die technische Leitung war ein Algunder. Der 40-jährige Ingenieur Andreas Pichler lebt in Luzern und arbeitet bei der Schweizer Seilbahnfirma Garaventa. Andreas Pichler „ist mit Seilbahnen aufgewachsen“, wie er sagt: Bereits sein Großvater Karl Pichler war bei der Seilbahnfirma Trojer in Algund tätig, bei der auch sein Vater Reinhard Pichler das Seilbahnwesen kennen-

lernte. Dieser ist seit 1971 für die Südtiroler Seilbahnfirma Leitner in Sterzing freiberuflicher Vertreter. Während des Besuchs der Gewerbeoberschule in Bozen widmete sich Andi, wie man ihn in Sportlerkreisen nennt, vor allem dem Badmintonsport. Er gewann während seiner Sportlerlaufbahn mehrere Italienmeistertitel im Einzel, Dop-

Meraner Stadtanzeiger: Sie erhielten den Auftrag, eine Pendelbahn für Kabinen mit offenem Oberdeck zu konstruieren, was es bisher noch nicht gab. Worin bestand für Sie die Herausforderung? Andreas Pichler: Eine traditionelle Seilbahnkabine kann durch ihr am Dach befestigtes Gehänge in Fahrtrichtung längspendeln. Die CabrioKabine wird, nicht wie die herkömmlichen Kabinen unter, sondern zwischen den Tragseilen geführt. Dadurch liegt der Schwerpunkt sehr hoch, weshalb die Kabine labiler ist. Die Stabilisierung der Kabine und das Erreichen eines guten Fahrkomforts waren die wichtigsten Herausforderungen. Querstabilität der Fahrbahn, mögliche Zugseilschwingungen und das Evakuationskonzept bei Störfällen gaben uns ebenfalls genug Denkaufgaben. Meraner Stadtanzeiger: Wie bleibt eine solche Kabine im Gleichgewicht? Andreas Pichler: Da der Schwerpunkt unterhalb des Kabinendrehpunktes liegt, ist die Kabine stabil, nimmt jedoch bei exzentrischer Beladung extrem schräge Stellungen (Gleichgewichtslagen) ein. Dies ist für den Personenbetrieb untauglich.

Zudem machten wir uns Sorgen über den zu erwartenden Fahrkomfort. Die Leute sollten sich, vor allem bei den Stützenüberfahrten, nicht fühlen wie auf einer Achterbahn. Zu lösen war dieses Problem schlussendlich nur mit zwei Hydraulikzylindern, die über eine schnelle Echtzeitregelung die Kabine, unabhängig von der Neigung des Laufwerks, immer nahezu horizontal halten. Derartige Systeme kennt man bei Standseilbahnen, nur dass dort die Fahrzeuge auf einer festen Fahrbahn, nämlich auf Schienen, den Boden entlang fahren. Die Cabriobahn ist eine Luftseilbahn und schwebt auf biegeweichen Tragseilen. Zu kräftige Anregungen der Zylinder würden die Fahrbahn in Schwingung versetzen und könnten gefährliche Zustände hervorrufen. Hochsicherheitsüberwachungen müssen also die schnelle Regelung abschalten, falls solche Störfälle auftreten. Sie sehen, es gab eine Reihe von Fragestellungen, die man bei bisherigen Seilbahnen nicht zu lösen hatte. Meraner Stadtanzeiger: Sie hatten hier eine große Verantwortung. Wie ging es Ihnen dabei? Andreas Pichler: Ja, die Verantwortung war schon erheblich und der

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pel und Mixed und holte auch mehrfach mit der Mannschaft den Meistertitel. Ab seinem 15. Lebensjahr gehörte er zehn Jahre lang der italienischen Nationalmannschaft an und bestritt für diese Ranglisten- und Mannschaftsturniere in aller Welt. Er spielte u.a. mit dem Meraner Klaus Raffeiner, wurde Italienmeister im Doppel mit Toni Klotzner und einmal Italienmeister mit seinem Bruder Jochen. Beim Badminton lernte Andreas Pichler auch seine Frau kennen, die Chinesin Wang Yu Yu, mit der er drei Kinder hat. Nach seinem Maschinenbaustudium in München wollte

Andreas seine ersten Erfahrungen als Seilbahningenieur im Ausland machen und trat im Jahre 1998 eine Stelle als Projekt- und Entwicklungsingenieur bei der auf Pendel- und Standseilbahnen spezialisierten Firma Garaventa an. Die Konstruktion der Cabrio-Pendelbahn ist für den jungen Ingenieur, der übrigens auch ausgebildeter Homöopath ist, der Höhepunkt in seiner vierzehnjährigen Ingenieurslaufbahn. Die Seilbahn mit Doppelstockkabine und offenem Oberdeck hat eine Kapazität von 60 Personen und führt auf das Stanserhorn am Vierwaldstättersee bei Luzern.

Druck nicht gerade gering. Solange die Anlage nicht betriebsbereit ist, kann man sich bei einer derartigen Neuheit nie sicher sein, was alles noch auf einen zukommt. Augen und Ohren müssen weit offen sein, damit nichts schiefgeht und die Voraussetzung für ein einwandfreies Funktionieren der Anlage gegeben ist. Funktionalität der Anlage und Sicherheit der Fahrgäste müssen immer erste Priorität haben. Erst danach können bei einem solchen Projekt auch finanzielle Aspekte Einfluss auf die Konstruktion haben. Als verantwortlicher Projektingenieur ist es dabei wichtig, ein gutes und zuverlässiges Team zu haben, das einen tatkräftig unterstützt. Zudem benötigt man, so denke ich, bei derartigen Herausforderungen ein gesundes Gottvertrauen. Man soll sich nicht zu wichtig nehmen und auch das Projekt darf nicht dein ganzes „Sein“ in Anspruch nehmen. Raum für Erholung und Familie muss Platz haben, sonst kann ein zweieinhalb Jahre dauerndes Entwicklungsprojekt schon an einem nagen. In den letzten Wochen während der Fertigstellung waren 70- bis 90Stundenwochen die Regel. Da aber alles sehr gut funktioniert hat, war diese Zeit der Inbetriebnahme zusammen mit den Chefmonteuren und dem Technischen Leiter der Stanserhornbahn eine echt tolle und spannende Zeit. Wir hatten zudem auch sehr viel Spaß und das machte die Arbeit noch schöner. Meraner Stadtanzeiger: Schon bei einer normalen Seilbahn hat man oft ein mulmiges Gefühl. Erreichten Sie die absolute Sicherheit? Andreas Pichler: Absolute Sicherheit gibt es im Leben aus menschlicher Sicht nicht. Jedoch haben wir uns Tage und Wochen mit Fragen der Sicherheit bei dieser Anlage beschäftigt. Und in diesem Punkt haben wir auch keine Kosten gescheut und sind keine Kompromisse eingegangen. Wie schon oben erwähnt, war z.B. die Hochsicherheitsüberwachung der Niveauregulierung der Kabine ein zentraler Punkt. Es war

eine große Erleichterung, als wir diese Überwachungen auf der Anlage testeten und diese zu unserer vollen Zufriedenheit funktionierte. Die Cabriobahn wurde zudem einen Monat lang vielen, zum Teil extremen Tests unterzogen. Das gibt dann schon ein großes Vertrauen. Spätestens dann, wenn Sie selbst einmal damit fahren, werden Sie von den wunderbaren Eindrücken auf dem offenen Oberdeck aber auch vom sicheren Fahrgefühl begeistert sein. Meraner Stadtanzeiger: Und doch wird die Jungfernfahrt dann etwas ganz Besonderes gewesen sein ... Andreas Pichler: Ja. Während der Jungfernfahrt war ich extrem wachsam. Zweieinhalb Jahre überlegt man sich tagein tagaus verschiedene Szenarien und deren Lösung. Und dann bei der ersten Fahrt konnte ich fast sämtliche Bedenken ablegen und wusste, dass diese Anlage ein Hit werden würde. Es war ein Gefühl ähnlich wie bei einem Badminton-Italienmeisterschaftsfinale während des letzten Ballwechsels, den man für sich entscheiden kann. Ein unglaublich schönes Gefühl. Ich konnte am Ende einfach nur dankbar sein. Meraner Stadtanzeiger: Mussten Sie in Ihrer Laufbahn lange auf eine solche Herausforderung warten? Andreas Pichler: Nein, ich konnte bei Garaventa von Anfang an immer sehr spannende Projekte leiten. Nach nur sechs Monaten durfte ich eine Anlage in der Größenordnung wie die neue Pendelbahn Meran 2000 komplett umbauen. Ich kann Ihnen sagen, da war ich teilweise viel angespannter als beim Cabrioprojekt. Die Erfahrung hilft da einem schon enorm weiter. Man nimmt die Herausforderungen mit der Zeit gelassener entgegen. Meraner Stadtanzeiger: Einen Ingenieur stellt man sich sehr nüchtern und technikorientiert vor. Können Sie das bestätigen? Andreas Pichler: Nüchternheit in der Analyse von Problemstellungen und Freude an der Technik sollte ein Ingenieur in der Tat mitbringen.


Titelthema

Jedoch sind das natürlich nicht die einzigen Merkmale, die einen kennzeichnen. Ich zum Beispiel bin ein sehr emotionaler und gefühlsbetonter Mensch. Philosophische Themen rund ums Leben interessieren mich sehr. Mein christlicher Glaube, den ich versuche auch ganz praktisch, eben „ingenieurmäßig“, im Leben umzusetzen, ist dabei für mich sehr wichtig. Weiters interessieren mich die Natur, Musik und auch die Medizin. So habe ich zum Beispiel in den letzten sieben Jahren eine fünfjährige Ausbildung zum klassischen Homöopathen abgeschlossen und noch eine zweijährige schulmedizinische Ausbildung angehängt. In der Schweiz habe ich somit seit einem Jahr einen zweiten Beruf, dem ich aber derzeit, auch aufgrund des Cabrioprojektes, leider nicht nachgehen kann. Meraner Stadtanzeiger: Was gefällt Ihnen an dem Beruf „Seilbahningenieur“? Andreas Pichler: Für den Seilbahningenieur ist es einfach toll, dass er das Geplante später auch selbst begutachten und testen kann. Das Theoretische wird 1:1 in die Praxis umgesetzt. Dabei ist der Durchlauf der verschiedenen Projektphasen wie Grundauslegung der Anlage, Entwurfsphase, Konstruktion, Produktion, Montage und Inbetriebsetzung sowie die behördliche Abnahme sehr vielseitig und spannend. Als Projektingenieur ist man in jeder Phase mehr oder weniger

mit von der Partie. Da wird es einem sicherlich nie langweilig. Aber mich reizen auch mehr und mehr Themen wie die Standardisierung von Pendelbahnen. So durfte ich vor dem Projekt Cabrio ein Entwicklungsprojekt leiten, in dem wir die Laufwerke von Pendelbahnen als Baukastensystem aufbauten. Das erste „Standardlaufwerk“ wurde dann auch gleich hier in Südtirol bei der neuen Pendelbahn Meran 2000 eingesetzt. Somit konnte ich nach meinem Opa Karl Pichler (Troyer) und meinem Vater Reinhard Pichler (Vermessung des alten Seilbahnprofils) nun in dritter Generation einen kleinen Teil zur Realisierung der neuen Pendelbahn beitragen. Meraner Stadtanzeiger: Sie werden also weiterhin als Ingenieur in der Schweiz arbeiten und Spezialbahnen planen? Oder wäre Südtirol für Sie auch eine Option? Andreas Pichler: Südtirol ist immer eine Option. Wie fast alle Südtiroler hänge ich sehr an unserem schönen Land. Und natürlich vermisse ich meine Eltern und meinen Bruder und dessen Familie, aber auch meine Freunde hier. Wir als Familie sind aber mittlerweile in Luzern sehr gut verwurzelt und ein Umzug nach Südtirol ist derzeit nicht geplant. Ich werde sicherlich in der nächsten Zeit entscheiden, wie es mit der Homöopathie weitergeht. In der Schweiz kann ich diesen Beruf nun ausüben, was mich schon

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sehr reizt. Schade ist, dass es hier in Südtirol nicht klappt, da der Beruf „klassischer Homöopath“ hier im Lande nur von Schulmedizinern ausgeübt werden darf. Den Berufswechsel möchte ich mir aber sehr gut überlegen und auch meine Familie dabei mit einbeziehen. Der Aufbau einer eigenen Praxis ist nicht ganz einfach. Und mit meinen 40 Jahren bin ich nun auch nicht mehr der Jüngste (lacht). Meraner Stadtanzeiger: Inzwischen können Sie sich über den Erfolg Ihrer Cabrio-Bahn freuen, die sogar Briefmarkenmotiv ist.

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Andreas Pichler: Ja, die CabrioBahn ist sehr gut angekommen und die Schweizer Post druckte sogar eine Sonderbriefmarke. Die Fahrgäste genießen es, auf dem freien Oberdeck auf das Stanserhorn zu schweben und wir haben sehr viele positive Rückmeldungen erhalten. Als technischer Verantwortlicher freut es mich besonders, dass sich diese spezielle Seilbahn nun schon seit über zwei Monaten praktisch ohne Kinderkrankheiten im täglichen Betrieb bewährt. Interview: Paul Bertagnolli

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Jugend

Meraner Stadtanzeiger unterstützt Tic Tac Talent Der Sozialsprengel Meran startete im Mai 2012 gemeinsam mit acht Gemeinden seines Einzugsgebietes (Meran, Algund, Hafling, Kuens, Riffian, Schenna, Tirol und Vöran), dem Jugenddienst Meran und den verschiedenen Jugendzentren und -treffs ein Projekt für Jugendliche. 150 Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren (oder 13-Jährige mit Mittelschulabschluss) erhalten die Möglichkeit, in öffentlichen und sozialen Einrichtungen mitzuhelfen und dafür Punkte zu sammeln, die dann in Gutscheine eingetauscht werden können. Solche Einrichtungen können Altersheime, Bibliotheken, Gemeinden, Jugendzentren, Pfarreien, Tourismusvereine usw. mit ihren jeweiligen Strukturen sein. Für jede geleistete Stunde erhalten die Jugendlichen einen Punkt. Die Punkte können dann in Gutscheine für Eisbecher, Kino, Eislaufen, Minigolf, Schwimmbad, Shuttlefahrt, Pizza usw. eingetauscht werden. Projekte dieser Art gibt es bereits in anderen Sprengeln, wo sie von allen Beteiligten sehr gut angenommen worden sind. Jugendliche lernen, sich im sozialen Bereich zu engagieren und sich eigenständig zu organisieren. Sie lernen Pünktlichkeit und Ausdauer und verbringen einen Teil ihrer Freizeit mit einer sinnvollen Beschäftigung. Der Meraner Stadtanzeiger hat Mara Piscitelli als Hilfe für die Ausgabe 16

Die freiwillige Helferin Mara und einige Bewohner des Hauses Arnika nach getaner Arbeit in der Druckerei gewonnen und ihr somit einen Einblick in die Arbeit im Zeitungswesen und in einer Druckerei gewähren können. Gemeinsam mit den Bewohnern des Hauses Arnika, die immer froh sind, wenn sie etwas tun können, legte sie Informationsblätter bei. Im Internet unter der Seite www.tictactalent.it können die Jugendlichen aus der Liste der teilnehmenden öffentlichen und sozialen Einrichtungen wählen und sich dann selbstständig mit den jeweili-

gen Kontaktpersonen in Verbindung setzen, um mit diesen ihre Mitarbeit (Uhrzeit, Dauer, Bereich) zu vereinbaren; wobei die Mithilfe der Jugendlichen in ein und derselben Einrichtung 15 Stunden insgesamt und 4 Stunden am Tag nicht überschreiten soll. Hat ein/e Jugendlicher/e seinen Einsatz beendet, erhält er/sie seitens der Einrichtung eine Stundenbestätigung, welche im Jungenddienst Meran, im Jugendzentrum Cilla oder Jungle in Gutscheine eingetauscht werden kann. Der/die

Jugendliche kann die Gutscheine in den teilnehmenden Geschäften von Meran und Umgebung eintauschen. Die entsprechende Liste sowie weitere Informationen sind ebenfalls im Internet unter der Seite www.tictactalent.it oder unter facebook.com/tictactalent zu finden. Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben sich 111 Jugendliche bei TicTacTalent im Sozialsprengel angemeldet. Mit dabei waren 70 Mädchen und 41 Jungen, wobei 65 von diesen deutschsprachig und 46 italienischsprachig sind. Vor allem Jugendliche aus Meran (89) haben viel Interesse gezeigt. Es haben alle Altersgruppen von 13 bis 19 Jahren aktiv teilgenommen, doch vor allem Jugendliche im Alter zwischen 15 und 17 Jahren waren begeistert. Die Einrichtungen, in welchen die Jugendlichen mitgeholfen haben, gaben durchwegs positive Rückmeldungen. Es sind immer noch viele Plätze in verschiedenen Einrichtungen verfügbar. Interessierte Jugendliche können sich nach wie vor für das Projekt anmelden. Die Mitarbeit ist bis Ende Dezember 2012 möglich. 2013 startet das Projekt voraussichtlich wieder, sollte die entsprechende Finanzierung gewährleistet sein. Für Fragen und Anmeldungen können Christine Prenner im Sozialsprengel Meran, Tel. 0473 496 800, oder Rosi Fabi, Tel. 0473 275 523, kontaktiert werden.

VKE-Kinderferienwochen in Marling ein Erfolg Die VKE-Kinderferienwochen sind in Zusammenarbeit mit dem Amt für Schulfürsorge, der Gemeindeverwaltung Marling und heuer erstmals mit dem Jugenddienst Meran organisiert worden. Die Betreuerinnen stellten für den ganzen Monat Juli, sowohl für die Kindergarten- als auch für die Grundschulkinder, ein spannendes und abwechslungsreiches Programm zusammen. Durchschnittlich waren pro Woche über 50 Kinder anwesend. Es waren vier abenteuerliche Wochen. Die Tage begannen mit Gemeinschaftsspielen und Tänzen auf

dem Schulhof. Während die Kleineren im Kindergarten tolle Spiele, kleinere Ausflüge und Schwimmtage genießen durften, konnten sich die Größeren im Hochseilgarten, beim Rafting auf der Etsch und beim Ausflug in Affi richtig austoben. Zwei Tage standen im Zeichen des Zirkusses mit Clown Stauni, der es wieder verstand, in kürzester Zeit ein tolles Programm zu absolvieren. Für die Verpflegung und das Grillen im Freien sorgten der Kindergartenkoch und die Metzgerei Obergasteiger.

Therme Meran

Kinderfest und Schildkrötentaufe Den ganzen Sommer über waren in der Therme Meran Spiel und Spaß für Familien angesagt. Große Neuigkeit der heurigen Freibadsaison waren der erweiterte Schildkrötenteich und der neu errichtete Schildkröten-Parcours. Die Zeichen- und Namensaktion mit rund 200 ausgestellten Zeichnungen fand mit der Schildkrötentaufe ihren Abschluss. Als Mitmachaktion für Jung und Alt konnte jeder Besucher die schönste Schildkrötenzeichnung bewerten. Die Namensvorschläge mit den meisten Punkten wurden

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so für die Schildkrötentaufe verwendet. Elf Kinder übernahmen bei der Taufe die Patenschaft für eine Schildkröte. Zum Abschluss des Familiensommers fand am letzten Augustwochenende ein Kinderfest statt, welches regen Zuspruch erfuhr. Für Spiel und Spaß sorgten die Animateurinnen des Kinderhortes. Der Thermenpark bleibt noch bis 15. September geöffnet. Für Familien mit Kindern bietet er einen großzügig und gut ausgestatteten Kinderspielplatz und ein attraktives Kinderbecken

Stundenplaneinteilung an der Musikschule Meran

Schildkrötentaufe mit fröhlichen kleinen Paten

Die Direktion der Musikschule Meran gibt bekannt, dass die Stundenplaneinteilungen für das Schuljahr 2012/13 nach den bereits erfolgten Einschreibungen im Frühjahr am Sitz der Musikschule Meran, XXX. Aprilstraße 23 – Meran, wie folgt stattfinden: Mittwoch, 12. September von 10.00–12.00 und von 15.00–18.00 Uhr


Gesundheit

Phytotherapie Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung nutzt und schätzt vor allem die Wirksamkeit und die gute Verträglichkeit von hochwertigen Pflanzenmedikamenten (Phytopharmaka). Das Vertrauen von Patienten in pflanzliche Arzneimittel ist ungebrochen: In den letzten Jahren sind mit Pflanzenextrakten hunderte klinische Studien durchgeführt worden und die Ergebnisse finden zunehmend Eingang in die Leitlinien wissenschaftlicher Fachliteratur.

Brennnessel Große Brennnessel, Urtica dioica Kleine Brennnessel, Urtica urens Vorkommen: Die typischen Ruderalpflanzen wachsen in der Nähe menschlicher Siedlungen, an Gartenzäunen und auf unwirtschaftlichem Gelände. Qualität der Pflanze: Brennnesselkraut / Blätter bestehen aus den frischen oder getrockneten oberirdischen Teilen, die während der Blüte gesammelt werden, Brennnesselwurzel aus den unterirdischen Teilen. Inhaltsstoffe: Brennnessel enthalten Mineralsalze, vor allem Kalium-Kalziumsalze sowie Kieselsäure. Weiters wurden ungesättigte Fettsäuren und Flavonoide nachgewiesen. Die sogenannten Brennhaare der Blätter enthalten biogene Amine wie Histamin und Serotonin. Wirkungen: -diuretisch (wassertreibend) -antiphlogistisch (entzündungshemmend) -immunstärkend -entschlackende, entgiftende und ausleitende Wirkung

Experimentell belegt ist eine gewisse wassertreibende Wirkung, die auf den hohen Kaliumgehalt der Brennnessel zurückzuführen ist. Diese Wirkung setzt aber eine ausreichend hohe Flüssigkeitszufuhr (mindestens 2 Liter) voraus. Indikationen: a) Blüten und Blätter dienen bei innerer Anwendung: - zur Durchspülungstherapie bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege - vorbeugend bei Nierengrieß - begleitend bei rheumatischen Beschwerden und Arthrose ( innere Anwendung und äußere Anwendung ) b) Brennnesselwurzel: Brennnesselwurzel kann die Beschwerden bei einer leicht vergrößerten Prostata verbessern, ohne jedoch die Vergrößerung zu beheben. In regelmäßigen Abständen muss daher ein Arzt aufgesucht werden, der den Verlauf der Grundkrankheit überwacht.

Darreichungsform/ Dosierung: Frisch oder Presssaft: 3mal täglich 1 Esslöffel Tee: 2 Tl geschnittene Brennnesselblätter oder/und -kraut mit 1 Tasse heißem Wasser übergießen. 10 Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Mehrmals am Tag 1 Tasse, bis zu 1 Liter täglich trinken. Brennesselspiritus: zur äußeren Anwendung bei Rheuma und Arthrose Homöopathische Verwendung: Die frische, blühende Pflanze von Urtica urens (kleine Brennnessel) wird zur Urtinktur verarbeitet: Häufiger eingesetzte Potenzen sind D2 bis D4. Urtica urens hat sich bei nesselsuchtartigen Hauterkrankungen wie auch bei Nierenleiden und Rheuma bewährt. Demgegenüber ist die Verwendung von Urtica dioica (große Brennnessel) in der Homöopathie nicht üblich. Nebenwirkungen: keine bekannt Kontraindikation (Gegenanzeige): Ödeme infolge eingeschränkter Herz und Nierentätigkeit. Tipps für den Alltag: Teekur im Frühjahr und Herbst Besonders bewährt haben sich Teekuren im Frühjahr und Herbst mit Heilpflanzen, die Entgiftungswirkung haben. Löwenzahn und Brennnessel haben eine leicht ausscheidungsfördernde Wirkung und pflegen die Leberund Galle, zusätzlich macht die Brennnessel die Nasen- und Augenschleimhäute unempfindlicher für die Pollen, die

foto sp im Frühjahr den allergischen Schnupfen auslösen können. Sie sind für Kinder ebenso sinnvoll wie für Erwachsene. Machen sie beispielsweise Ende Februar/Anfang März oder Ende September/Anfang Oktober eine Teekur mit einer Mischung aus folgenden Heilkräutern: Löwenzahnblätter mit Kraut: 20,0g Brennnesselblätter: 10,0g Ackerschachtelhalm: 10,0g Birkenblätter: 5,0g Hagebutten mit Kernen: 5,0g Zubereitung: 2 gehäufte Teelöffel der Teemischung mit ¼ l kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen, abseihen. Trinken sie 2-3 Tassen täglich über 4-6 Wochen. Hildegard Zeisel Heidegger, Allgemeinärztin und Komplementärmedizin

Durch Bewegung dem Alter davonlaufen SVP-Veranstaltung zum Jahr des aktiven Alterns Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum heurigen Jahr des aktiven Alterns fanden sich vor kurzem Senioren aus allen Landesteilen im Biergarten der Brauerei Forst in Algund ein. Geriater Christian Wenter referierte zum Thema „Dem Alter davonlaufen – mit Bewegung fit bis ins hohe Alter“. Angeboten wurde auch die Besichtigung der Brauerei Forst und der Pfarrkirche von Algund. Seniorenvorsitzender Otto von Dellemann zeigte sich sehr erfreut über die vielen Anwesenden und meinte: „Die gesamte Veranstaltungsreihe zum Jahr des aktiven Alterns ist für die SVP-Seniorenbewegung ein überaus großer Erfolg!“ Geriater Christian Wenter stellte zu Beginn seines Referats fest, dass das Älterwerden zu negativ beur-

teilt werde und es ein Zurechtrücken des Altersbildes brauche: „Es stimmt, dass die Menschen immer älter werden – die Frauen Südtirols gehören zu den weltweit ältesten und die Männer liegen auch im

Spitzenwert - aber sie sind deswegen nicht kränker und teurer.“ Die Gene, das Umfeld, die Lebensgewohnheiten und vor allem die Bewegung tragen zum gesunden Altern bei. Wissenschaftliche Unter-

suchungen zeigen es immer wieder: Wer sich bewegt, und zwar regelmäßig, ist weniger anfällig für Krankheiten. Aufhorchen ließ er auch mit der These, dass Sport für die Denkleistung gesund sei und das Risiko, im Alter an Demenz zu erkranken, sinke. Zum Schluss rührte Otto von Dellemann die Werbetrommel für die Seniorenmodeshow, welche die SVP-Seniorenbewegung zusammen mit dem Modehaus Globus am 8. September um 15.00 Uhr am Rathausplatz in Bozen organisiert, zu der alle Seniorinnen und Senioren des Landes herzlichst eingeladen sind. Abgerundet wurde der Nachmittag durch eine humoristische Einlage der Seniorentheatergruppe TerlanAndrian. 07. September 2012 | 17

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Meran aktuell

Pass(i)er-ende Gedanken www.CACTUS.bz.it

Ist der Mensch ein Ufertier?

Sommerliche Betrachtung einer provokanten Evolutionstheorie Ein Afrikahoch beschert uns gegen Ende August eine kräftige Hitzewelle. Bewohner und Gäste der Kurstadt Meran treibt es scharenweise ans Wasser. Die Schwimmbäder der Umgebung füllen sich, sodass man mancherorts gezwungen ist, im Storchenschritt über die mit Badetüchern austapezierte Liegewiese zu schreiten. Da trifft es sich nur zu gut, dass im Rahmen des Projektes „Passer für Meran“ der Landesabteilung Wasserschutzbauten und der Stadtgemeinde ein neuer Zugang zur Passer mitten im Stadtzentrum geschaffen worden ist. Den Menschen gefällt es offensichtlich, denn es herrscht reger Betrieb. Sorgenlos bewegen sich dort Jung und Alt, was ich bemerkenswert finde in einer Zeit, in der in Parks die unteren Äste der Bäume abgeschnitten werden, damit Kinder sich beim Klettern nicht verletzen können, weil sie erst gar nicht hinaufkommen. Jedenfalls scheint hier die Anziehungskraft der Passer stärker zu wirken, als die Gefahr, die von ihrer Zugkraft ausgeht. Wie dem auch sei, ich genieße es, am Ufer liegend in das Sonnenlicht zu blinzeln und bin froh über die 1

paar Spritzer kühlen Nasses, die ein Grüppchen planschender Kinder vor mir aufwirbelt. Dabei kommt mir in den Sinn, dass der Berliner Evolutionsbiologe Carsten Niemitz eine ähnliche Szenerie vor sich gehabt haben muss, als er 2002 in einem Schwimmbad in Berlin zu einer völlig neuen Theorie zur Entwicklung des aufrechten Ganges beim Menschen inspiriert worden ist. Niemitz‘ These1: Die Vorfahren des Menschen waren Ufertiere. Sie wateten auf der Suche nach Nahrung durch seichtes Gewässer und sammelten Pflanzen, Muscheln und anderes Getier. Wie jede Theorie findet auch diese ihre Anhänger und Gegner. Gehen Sie denn gerne ans Meer oder ans Wasser allgemein? Mögen sie Meeresfrüchte und Fisch? Falls ja, so teilen Sie, laut Niemitz und seinem Forschungsteam, diese Vorlieben mit der Mehrheit der Menschen. Er verweist dabei auf die enorme Bedeutung dieser an Fettsäuren reichen Nahrungsquelle für die Entwicklung unseres Gehirns. Weitere wissenschaftliche Unterstützung erhält die Ufertheorie durch eine Reihe archäologischer

Entdeckungen. Fossile Hominiden liefern Hinweise für ein Leben am Wasser. Neben der archäologischen und medizinischen Beweisführung bedient sich Niemitz auch psychologischer Argumente. So führt er eine Studie zur Interpretation des Begriffs „Idylle“ an und verweist auf deren engen Zusammenhang mit Ufern und Gewässern. Einigkeit herrscht in der Fachwelt jedenfalls darüber, dass es sich bei der Entstehung des aufrechten Ganges um einen der rätselhaftesten Schritte in der menschlichen Evolution handelt, denn Vierbeiner bewegen sich schneller und sicherer. Auch heute noch, nachdem das System des zweibeinigen Ganges optimiert ist, bezahlen wir Menschen unsere extravagante Fortbewegungsart mit Krampfadern, Rückenschmerzen, Knieproblemen, Plattfüßigkeit und anderen gesundheitlichen Problemen. Bewegen wir uns im Wasser, so sind wir zumindest eine Zeit lang von einigen dieser Gebrechen entlastet. Liegend beobachte ich, dass vor allem Kinder vom Wasser wie magisch angezogen sind. Kurze Beine, ein großer schwerer Kopf und ein Gleichgewichtssinn, der erst einmal

entwickelt werden muss - das alles kann einem als kleines Kind zu schaffen machen. Beim Planschen und Waten im Wasser aber fühlt man sich leicht und auch die eigene „Tollpatschigkeit“ fällt weniger ins Gewicht. Apropos planschen - Zeit für eine Abkühlung. Ich hieve mich von meinem Badetuch hoch und trapse Richtung Wasser. Trotz der Abkühlung bricht sich in meinen Gedankengängen keine neue Theorie ihre Bahn, lediglich eine abschließende Betrachtung. Genauso wie der Mensch im Allgemeinen kommt auch die derzeitige Hitzewelle aus Afrika hierher zu uns. Alles hängt eben irgendwie zusammen und manchmal habe ich das Gefühl, zu erleben, wie sich so ein Kreis schließt. Aber vielleicht sollte ich einfach nur mehr Fettsäuren zu mir nehmen. - Platsch! Text: Veronika Leiter Foto: Alexander Wallnöfer

Nachzulesen in Carsten Niemitz: Das Geheimnis des aufrechten Gangs. Unsere Evolution verlief anders. C.H.Beck, München (2004).

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Meran aktuell

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Donnerstag, 20.09. Wirtshausspuren & Dorfgeheimnisse. Eine humorvolle und anek- 09.00 Naturerlebniswanderung im Nadotenreiche Dorferkundung mit Einkehr in verschiedenen Gastbetrieben. Anmeldung im Tourismusverein innerhalb des Vorta20.30 ges bis 17.00 Uhr.

Donnerstag, 13.09. 09.30 Naturerlebniswanderung im Na-

turpark Texelgruppe: Saxner. Anmeldung im Tourismusverein innerhalb des Vortages bis 17.00 Uhr. Konzert des Männerchores „Dolomiti“ aus Trient im Vereinshaus. Kartenvorverkauf im Tourismusverein.

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Jugendkapelle Gratsch gibt Gas Die vor vier Jahren gegründete Jugendkapelle Gratsch ist mittlerweile auf die stattliche Mitgliederanzahl von 30 Musikanten und Musikantinnen gewachsen. Traditionell wurde auch heuer wieder am ersten Septemberwochenende das Hauptkonzert abgehalten. Der musikalische Leiter Georg Ambach hatte ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, welches von Klassik bis zu Rock reichte. Im Rahmen des Konzertes wurden sieben junge Musikantinnen und Musikanten in die Jugendkapelle aufgenommen. Ein besonderer Moment war auch die Übergabe der Instrumente an die neuen Schüler: gleich

drei junge Gratscher bekamen eine Zugposaune. Die Musikkapelle Gratsch freut sich über die Entwicklung der Jugendkapelle und wünscht allen weiterhin viel Spaß, Geduld und Liebe zur Musik!

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Sport

Zwei Medaillen an einem Tag Meraner Kanuten bei Rafting-Europameisterschaft erfolgreich

Am 28. August begann die RaftingR6-Europameisterschaft im tschechischen Lipno bei strömendem Regen und kaltem Wetter mit einem fulminanten Start. 26 Mannschaften kämpften vier Tage um

Medaillen in vier Disziplinen. Niemand rechnete mit einem Top-Ergebnis für die Athleten des SC Meran und des SV Sterzing. Doch die Mannschaft, die mit den drei Junioren Daniel Klotzner, Mathias

Deutsch und Patrick Agostini aus Meran zu den jüngsten bei dieser Europameisterschaft zählte, konnte zusammen mit Thomas Waldner, Alexander Kaser und dem erfahrenen Kapitän Robert Schifferle mit einem optimalen Lauf im Sprint den 3. Platz erpaddeln. Der Abstand der Südtiroler Mannschaft zu den Deutschen betrug 0,26 Sekunden und 0,58 Sekunden zur tschechischen Mannschaft. Diese Medaille war mehr, als sich die Mannschaft jemals erwartet hatte.Auch die italienische Frauenmannschaft war mit einem sechsten Platz im Sprint sehr erfolgreich bei ihrer ersten Europameisterschaft. Caroline Goodall, eine erfahrene Athletin des SC Meran, konnte mit fünf jungen Athletinnen eine kompakte Mannschaft zusammenstellen, die für die Zukunft noch einiges erreichen kann. Am Nachmittag wurde im Zweikampf um den H2H (Head to Head)-Titel gepaddelt, eigentlich

die schwächste Disziplin des Südtiroler Bootes. Doch nach vier direkten und harten Kämpfen gegen die besten Boote Europas standen die Südtiroler schließlich gegen die Engländer im kleinen Finale um die Bronzemedaille. Ca. 15 Meter nach dem Start lagen die Engländer vor der Mannschaft aus Südtirol und es kam zum Kontakt zwischen den zwei Booten. Die Paddel krachten gegeneinander und es wurde hart, aber fair um jeden Zentimeter gekämpft. Schließlich schafften es die Athleten aus Meran, das englische Boot zu überholen. Die zweite Medaille an einem Tag – „eine unglaubliche Leistung für ein Boot, das erst seit einem Jahr in dieser Besetzung trainiert“, findet Thomas Waldner, Sektionsleiter des SC Meran-Kanu. Als Sieger ging das deutsche vor dem slowenischen Boot aus dem Finale hervor. Bei den Damen lief es ebenfalls gut und sie konnten auch im H2H den 6. Platz vom Sprint bestätigen.

20. Meraner Stadtlerolympiade ist Geschichte 300 Hobby- und Familiensportler bei Jubiläumsausgabe

Ball- & Spielstunden für Kinder ab 6 Jahren Von September 2012 bis Juni 2013

Ball- & Spielstunde

Bei der Meraner Stadtlerolympiade trafen sich auch diesmal hunderte Sportlerinnen und Sportler am Combi-Sportplatz und im Meraner Lido. Das etwas kühle Herbstwetter konnte junge und ältere Freizeitund Hobbysportler nicht von der Teilnahme abhalten. An den 15 Spielstationen durften alle ihre Fähigkeiten messen, in zehn Altersklassen und zwei speziellen Kategorien wurden die besten Olympioniken ermittelt. Während in der zur Jubiläumsausgabe eingeführten Gold-TeamWertung die drei bekannten SCMAthleten Christian Herz, Jürgen Prantner und Hannes Lang souverän siegten, gab es in der Familienwertung einen Sieg der Familie Weger aus Schenna. Stolz auf ihre außerordentliche Leistungen durften auch Maximilian Palla und Raphael Donati sein, die in der Kategorie Menschen mit Beeinträchtigung

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ganz vorne landeten. Die sehr hohe Teilnehmerzahl zeigte zum wiederholten Male, dass diese Freizeit- und Familienveranstaltung in Meran und Umgebung jedes Jahr neue Freunde findet. Zahlreiche Gäste und auch Athleten aus der Umgebung hatten ihren Spaß. Präsident Egon Hermann Tscholl begrüßte bei der Preisverteilung die Stadträte Gaby Strohmer und Luis Gurschler und die Landtagsabgeordnete Veronika Stirner. Für das leibliche Wohl war gesorgt, flotte Musik für die vielen Jugendlichen gab es vom Space Melody Team. Ein großes Dankeschön geht an die Südtiroler Volksbank, die als Hauptsponsor seit 20 Jahren dabei ist. Alle Ergebnisse und tolle Fotos vom Event gibt es unter www.sportclubmeran.it

Die Spielstunde ist sehr abwechslungsreich und an keine Sportart gebunden. Auf spielerische Weise verbesserst du Koordination und Gleichgewichtssinn. Kreative Staffelspiele, tolle Bewegungsparcours, spannende Wurfspiele, Werfen und Fangen und alles, was mit Bällen zu tun hat, wartet auf dich.

Minihandball Beim Minihandball lernst du die Grundregeln und –techniken des Handballs kennen, zahlreiche Spielformen stehen im Vordergrund. Mit vielseitigen Spielen trainierst du das Springen und Werfen und machst erste Wettkampferfahrungen. Bei den VSS Kinderturnieren im Frühjahr kannst du dann im Team mitspielen und dein Talent und das Erlernte einsetzen. Alter: Halle: Zeit: Wie oft: Auskunft: oder:

6-9 Jahre Turnhalle Otto-Huber-Str. ca. 17.00 Uhr 1-2x pro Woche 0473 232 126 info@meranhandballt.it 333 4630 961 raffus@gmx.net

Spaß und Spiel ist bei uns das Wichtigste! Bis zu zweimal wöchentlich von September bis Juni - gibt es die beliebten Ballspielstunden. Dabei könnt ihr euch bei tollen Spielideen mit und ohne Ball so richtig austoben. Als Belohnung erwartet euch im Frühjahr die traditionelle VSS-Landesmeisterschaft, bei der sich Hunderte Kinder zum größten KinderHandball-Fest Südtirols treffen.


Meran aktuell

Handball-Spaß-Turnier

Foto: Martin Geier Die Algunder Handballerinnen in Aktion.

Ein Handballturnier der besonderen Art organisiert der AmateurSportclub Algund, Sektion Handball Damen am Sonntag, 16. September 2012 in der Halle der Mittelschule in Algund. Alle Interessierten sind eingeladen, ihre eigene Mannschaft zusammenzustellen – und zwar aus Vereins- und Hobby-

spielern, aus Freundinnen, Freunden und Familienangehörigen. Die Mannschaften aus fünf Feldspielerinnen bzw. Feldspielern und einer Person im Tor sollen bunt gemischt sein, wobei mindestens zwei Kinder unter 16 Jahren und maximal ein „tesserierter“ Mann über 18 Jahren dabei sein müssen. Die Teilnahmegebühr beträgt 80 Euro pro Team und berechtigt auch zu acht Getränken. Auch für die Zuschauerinnen und Zuschauer werden Speisen und Getränke angeboten. Das Turnier beginnt um 10.00 Uhr. Spiel, Spaß und gute Laune sind garantiert, denn Ziel der Veranstaltung ist es, den Handballsport einer breiteren Bevölkerungsschicht zugänglich zu machen. Für Anmeldungen und weitere Informationen kontaktieren Sie handball-spass-turnier@hotmail.com

Hotspot Algund: 769 Nutzer Vor rund zwei Monaten haben die Autonome Provinz Bozen und die Gemeinde Algund die Voraussetzungen für drahtloses und kostenloses Internet im Dorfzentrum von Algund geschaffen. In den vergangenen zwei Monaten haben sich rund 770 Nutzer mit dem freien Internet verbunden. Die meisten Nutzer kamen aus Deutschland (431), gefolgt von Italien (209) und den Niederlanden sowie der

Schweiz (39/38). Im letzten Monat haben 390 Personen das Gratisinternet für eine durchschnittliche Dauer von über drei Stunden genutzt. Und wer einmal eingeloggt ist, hat den Dienst durchschnittlich sieben Mal genutzt. Die Gemeinde Algund ist mit der bisherigen Auslastung sehr zufrieden und dankt Landesrat Florian Mussner für die Errichtung der Anlagen.

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Veranstaltungen in Algund Jeden Montag • 10.00 Uhr Treffpunkt: Tourismusbüro Algund Kunsthistorische Dorfführung mit Christine Alber Hölzl Auskunft: 0473 448 600 oder www.algund.com Jeden Donnerstag • 17.00 Uhr Pfarrkirche Algund Führung Pfarrkirche zum Hl. Josef Die Pfarrkirche zum Hl. Josef zählt zu den schönsten und modernsten Kirchen im Alpenraum. Die Kirche ist nach den Plänen des bekannten Arch. Dr. Willy Gutweniger in den Jahren 1966-1971 erbaut worden. Sie ist ein gelungener Versuch, Altes mit Neuem zu verbinden und ein Meisterwerk der Symbolik. Auskunft: 0473 448 600 oder www.algund.com Samstag, 08.09. • 8.00 Uhr Vereinshausbar Algund Flohmarkt für Baby- und Kindersachen Angeboten werden Schwangerschaftsbekleidung, Baby- und Kinderbekleidung fürs ganze Jahr, Spielzeug, Zubehör, und vieles mehr. Auskunft und Tischreservierungen bei Erika Fink Tel. 340 820 8736 Sonntag, 09.09. • 8.30 Uhr Minigolfplatz Algund Nationales Ranglistenturnier Minigolf Es werden 60 bis 70 Spieler und Spielerinnen aus ganz Italien erwartet. Auskunft: 0473 220 442 oder www.thalguterhaus.it Sonntag, 09.09. • 10.30 Uhr Thalguterhaus 4. Algunder Dorflauf mit Start um 10.30 Uhr. Auskunft: martinschoelzi@gmx.net Tel. 347 441 8366 und franzraffl@yahoo.de Tel. 333 345 0951 Dienstag, 11.09. • 14.00 Uhr Brauerei Forst Besichtigung Spezialbierbrauerei Forst Die Führung durch die einzige private Brauerei Italiens ist Erwachsenen und Jugendlichen ab 16 Jahren vorbehalten. Anmeldung: Brauerei Forst, Tel. 0473 260 111 Mittwoch, 12.09. • 20.30 Uhr Raiffeisensaal Thalguterhaus Zünftig und nostalgisch – Zithermusik in seiner Blütezeit um 1900 Der Zitherkreis Meran gestaltet den Abend mit Zithermusik. Der Eintritt ist frei. Auskunft: 0473 220 442 oder www.thalguterhaus.it

Freitag, 14.09. • 20.30 Uhr Raiffeisensaal Thalguterhaus Buchvorstellung „175 Jahre Die Algunder“ mit Konzert der Bläsergruppen Als Abschluss der Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr stellt die Musikkapelle die neue Vereinschronik von Bernhard Christanell, Flötist und Obmann-Stellvertreter, vor. Musikalisch kommen an diesem Abend neben der ganzen Musikkapelle auch kleinere Spielgruppen zum Zug. Der Eintritt ist frei. Auskunft: 0473 220 442 oder www.thalguterhaus.it Sonntag, 16.09. • 10.00 Uhr Turnhalle Algund Handballturnier einmal anders! Die Mannschaften werden aus Vereins- und Hobbyspielern, aus Freunden und Familienangehörigen zusammengesetzt und bunt gemischt! Es geht um Spiel, Spaß und gute Laune. Ziel der Veranstaltung ist es, den Handballsport einer breiteren Bevölkerungsschicht zugänglich zu machen. Auskunft: handball-spass-turnier@hotmail.com Dienstag, 18.09. • 18.00 Uhr Küche Thalguterhaus Kochkurs: Vollkornbrote selber backen Aus frisch gemahlenen Vollkornmehlen (Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer, ...) werden verschiedene Brote (salzig und süß) gebacken und einige Brotaufstriche zubereitet. Auskunft: Urania Meran, Tel. 0473 230 219, Mail: info@urania-meran.it Donnerstag, 20.09. • 20.30 Uhr Raiffeisensaal Thalguterhaus Konzert der Gratscher Musikkapelle Das Repertoire der Kapelle besteht aus traditionellen Märschen und Walzern sowie aus klassischen Stücken, Musik verschiedener Länder und aus modernem Rock und Pop. Auskunft: 0473 220 442 oder www.thalguterhaus.it Freitag, 21.09. • 17.00 Uhr Treffpunkt Café Konrad auf dem Waalweg „WeinLeseN“ Lesung auf dem Weinlehrpfad mit Sebastian Marseiler, Anna Stecher und Daniel Graziadei. Die Veranstaltung dauert ungefähr 2 Stunden. Auskunft: 0473 220 442 oder www.thalguterhaus.it

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Kinderseite

Mein Märchen:

Liebe Kinder, nun sind die Ferien endgültig vorbei und die Schule hat wieder begonnen. Dort habt ihr eure Mitschüler vom Vorjahr wiedergetroffen oder vielleicht auch mit jemandem eine neue Freundschaft geschlossen. Mit einem/r Freund/in an der Seite ist der Weg nicht mehr so anstrengend. Man kann Freud und Leid teilen und sich gegenseitig helfen. Natürlich kann man sich nicht nur auf gute Freunde verlassen, man muss sich auch selbst anstrengen, lernen und etwas leisten. Ich wünsche euch für das neue Schuljahr viel Erfolg und ein freundschaftliches Klima in eurer Klassengemeinschaft, damit das Lernen und das Helfen Freude machen.

Neues Rätsel

Es war einmal ein Schloss, das hieß Schloss Wolkenstein. Um das Schloss war ein wunderschöner Garten mit Gras, Blumen und Bäumen. Da wohnten die Frühlingsprinzessin Fiona Flügel und der Frühlingskönig Friedrich Flügel. Fionas Vater sagte: „Du musst heiraten!“ und lud den Prinzen Pauli Prunk ein. Aber die Prinzessin erklärte klar und deutlich, dass sie nicht heiraten wolle. Der König wiederholte: „Du musst heiraten!“, und auch Prinz Pauli Prunk wollte die Prinzessin heiraten. Die Prinzessin hatte einen Wunsch: „Du musst mir Flieder bringen!“ Dann sang sie: „Komm wieder, komm wieder, wenn blühet der Flieder!“ Der Prinz machte sich auf den Weg und kam schon nach zwei Tagen mit dem Flieder in den Händen zurück. Nun hatte die Prinzessin einen zweiten Wunsch. Sie wollte den Gartenzwerg Gigi Grün haben. Der Prinz machte sich sogleich auf den Weg. Die Prinzessin rief ihm nach: „Gigi Grün ist im Garten, lass mich nicht lange warten!“ Der Prinz gefiel der Prinzessin nämlich schon ein bisschen besser. Der Prinz hörte die Worte und rief zurück: „Ich werde ihn für dich finden, mei-

ne schöne Prinzessin!“ Nach fünf Tagen kam Prinz Pauli Prunk mit dem Gartenzwerg Gigi Grün zurück. Die Prinzessin hatte aber noch einen dritten Wunsch. Sie wollte den Baumzwerg Brauni Bart haben. Der Prinz eilte fort und die Prinzessin rief ihm nach: „Die Aufgabe ist hart, zu finden Brauni Bart.“ Der Prinz versprach: „Du musst nicht lange warten, denn ich werde ihn bald finden und dir bringen.“ Die Prinzessin wurde traurig und sagte: „Vater, ich will dich nicht verlieren, ich will für immer bei dir bleiben.“ Der Vater antwortete: „Auch wenn du den Prinzen heiratest, bleibe ich hier im Schlosspark mit euch wohnen.“ Nach drei Tagen kam Prinz Pauli Prunk zurück und brachte den Baumzwerg Brauni Bart mit. Eine Wo-

Wisst ihr, dass ... fotos mb Betrachte das Foto und beantworte folgende Fragen: 1. Zu welcher Kirche unserer Stadt gehört der 83 m hohe Turm auf dem Foto? 2. In welchem Baustil ist der Turm erbaut? 3. Wie viele Ziffernblätter befinden sich an diesem Turm?

ein ausgewachsener Laubbaum bis zu 500 Liter Wasser pro Tag speichern kann? Im Jahr sind es durchschnittlich 30.000 Liter Wasser, die ein solcher Baum dem Boden entzieht und durch seine Blätter gereinigt wieder an die Luft abgibt. Ein Laubbaum ist also wie ein Schwamm, der das Wasser aufsaugt und bei Trockenheit wieder abgibt.

Wenn du das Rätsel gelöst hast, komme am Dienstag, dem 11. September, um 18.30 Uhr ins Büro in der Romstraße 65. Verschiedene Eintrittskarten und kleine Geschenke warten auf dich.

Welcher Vogel legt keine Eier? Pechvogel

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Ein Mann und sagt: „Ikommt zum Bäcker meln.“ Der ch möchte 99 Semdenn nicht Bäcker: „Ja, warum „Wer soll diegleich 100?“ Kunde: denn alle esse n?“

Der kleine Mal mit de Max darf zum ers Er sitzt einn Eltern in ein Kon ten dann wird e Weile ganz still zert. beginnt u ihm aber langweilig da, hin und henruhig auf seinem . Er still!“, flüst r zu rutschen. „Psst! Sitz Max ist beleert ihm die Mutter Sei ruhig sein, idigt: „Immer muss zu. Krach mac und die da oben dü ich rf hen, soviel sie wollen!“en

Mein krankes Meerschweinchen

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Kurzgeschichte:

Ich hatte Glück, dass mein Meerschweinchen nicht gestorben ist, denn es war krank. Es wollte nicht mehr selbst fressen. Da waren wir beim Tierarzt. Gott sei Dank konnte die Tierärztin ihm helfen, deswegen musste ich es tagelang mit der Hand füttern. Das war anstrengend! Inzwischen ist es wieder gesund geworden. Das war echtes Glück. Jennifer Becker

che darauf wurde Hochzeit gefeiert. Auf dem Weg zur Kirche blühten lauter Fliederbüsche. Der Gartenzwerg Gigi Grün überreichte der Braut Fiona Flügel den Hochzeitsstrauß und streute Rosenblätter. Der Baumzwerg Brauni Bart dirigierte das Waldorchester. Es wurde eine wunderschöne Hochzeit. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Fabiola Kolbucaji, 5. Klasse, Meran

Scherzfragen Welche Würfel kann man aus Wasser machen? Eiswürfel

Margareth

Die schöne Prinzessin Fiona Flügel


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Kultur

„Shalom aleichem“ im Touriseum Anlässlich der Veranstaltungsreihe „Shalom aleichem – Jüdische Lebensbilder aus Tirol" finden die Besucher im Rundgang durch das Touriseum auf Schloss Trauttmansdorff in Meran noch bis zum 15. November Hinweise auf jüdische Spuren in der Tiroler Tourismusgeschichte. In Meran hatte die jüdische Gemeinde durch ihre unternehmerischen Initiativen großen Anteil an der Entwicklung der Kurstadt. Den bedeutenden Einfluss jüdischer Tourismuspioniere in unserem Land zeigt

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Kundendienst innerhalb 4 Stunden auch am Wochenende das Touriseum nun mittels 16 Hinweistafeln. Informationen: www.touriseum.it

Humorvoll und nachdenklich Das Südtiroler Landesmuseum für Tourismus, das Touriseum in Meran, lädt zu drei außergewöhnlichen Abendveranstaltungen. Eine gehörige Portion Humor serviert das Touriseum bei der langen Nacht der Museen am Samstag, 22. September von 19.00 bis 24.00 Uhr. Zwei Künstler aus Bayern betreten die Bühne, die hierzulande den meisten Filmfans bestimmt ein Begriff sind: Marcus H. Rosenmüller, der Shooting-Star der deutschen Regie-Szene („Wer früher stirbt, ist länger tot", jetzt ganz aktuell im Kino mit „Wer's glaubt wird selig“)

und sein kongenialer Komponist Gerd Baumann präsentieren ihre absurden, humorvollen und philosophischen Gedichte. Am Donnerstag, 27. September, anlässlich des Welttourismustages, referieren Museumsdirektor Paul Rösch und der Historiker Hans Heiss ab 20.00 Uhr im Deustersaal auf Schloss Trauttmansdorff über die Auswirkungen von Attentaten auf den internationalen und lokalen Tourismus. Der Eintritt ist frei. Am Donnerstag, 4. Oktober zeigt das Touriseum ab 19.30 Uhr den Dokumentarfilm von Amit Breuer

über die koschere Hotellerie in den Alpen – von Meran bis St. Moritz. „Shacharit, Mincha, Maariv – the Story of the Edelweiss“, so der Titel des englischsprachigen Films, begibt sich auf die Spuren der jüdischen Hoteliersfamilie Bermann aus Meran. Federico Steinhaus wird als Vertreter der Jüdischen Kultusgemeinde Meran in den Filmabend einführen. Der Eintritt ist frei. Das Touriseum ist bis 31. Oktober täglich von 9 bis 19 Uhr und vom 1. bis 15. November 2012 von 9 bis 17 Uhr offen. Auskunft unter 0473 270 172 und www.touriseum.it

Buchvorstellung Herzlich willkommen zu einer spannenden Reise in die Welt des Wahnsinns, der Lügen, des Betrugs und der größten Kapitalvernichtung, die die Menschheit je erlebt hat. Vor unseren Augen findet der größte Raubzug der Geschichte statt, und wir alle sind seine Opfer. Die Reichen in unserer Gesellschaft werden immer reicher, während alle anderen immer ärmer werden. Die Autoren fragen: • Wie entsteht überhaupt Geld? Wie kommen Banken und Staat eigentlich zu Geld? • Warum ist das globale Finanzsystem ungerecht? • Tragen tatsächlich nur die Banken die Schuld an der aktuellen Misere oder müssen auch die politischen Entscheider zur Verantwortung gezogen werden? • Warum steht das größte FinanzCasino der Welt in Deutschland, und kaum jemand weiß darüber Bescheid?

• Ist der Euro nicht letztlich doch zum Scheitern verurteilt? • Sind Lebens- und Rentenversicherungen, Bausparverträge und Staatsanleihen noch zeitgemäße Investments? • Dienen Finanzprodukte dem Kunden oder nur der Finanzindustrie? • Was bedeutet es, wenn ein Staat bankrottgeht? • Wer profitiert eigentlich von den Schulden unseres Staates? • Kann ewiges Wachstum überhaupt funktionieren? Dieses spannende und engagierte Buch gibt nicht nur verunsicherten Anlegern Antworten. Es zeigt auf, welche Kapitalanlagen jetzt noch sinnvoll sind und von welchen nur die Finanzindustrie profitiert. Schon die nächsten Monate könnten für das finanzielle Schicksal der Staaten und deren Bürger entscheidend sein. Auch Sie sind betroffen: Wer jetzt nicht richtig handelt, steht vielleicht bald mit leeren Händen da. Doch jede Krise hat auch ihre Chance. Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht zu den Verlierern gehören! Matthias Weik und Marc Friedrich Der größte Raubzug der Geschichte. Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden. Tectum Verlag, Marburg 2012 ISBN 978-3-8288-2949-7 19,90 Euro Weitere Informationen zum Buch und Bestellmöglichkeit: www.finanzbuch.tectum-verlag.de

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08.09.–15.09.2012

Ausstellung: Die großen Kleinen Kulturzentrum Mairania Cavourstraße 1, Meran

(Acrylporträts) Künstlerduo PINARTES: Andres C. Pizzinini, Hubert Nagler

Vernissage: Freitag, 07.09. um 18.00 Uhr Musik: Dr. Strogge and the Lion Sisters mit mag. art. Maximilian Stroka Ob Popstar, Politiker, Terrorist oder Papst, jeder war einmal Kind. Die Bilderserie zeigt verschiedene Berühmtheiten in ihrem Kindesalter: von Hitler bis zu Papst Benedikt XVI, von Luis Durnwalder und Tania Cagnotto bis zu Michael Jackson.

„Das Klo auf Reisen“ im Touriseum Leibstühle, Nachttöpfe und moderne Taschen-WCs erwarten die Museumsbesucher im Touriseum auf Schloss Trauttmansdorff in Meran. In einer kleinen Sonderausstellung zeigt das Landesmuseum für Tourismus interessante Einblicke in die Tourismusgeschichte des Klosetts. Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 19 Uhr Auskünfte: Tel. 0473 270 172 und www.touriseum.it

Tania Cagnotto

Öffnungszeiten: Di-Fr: 9.00– 12.30 und 17.00–22.30 Uhr Sa: 17.00-22.30 Uhr

Luis Durnwalder

MuseumPasseier St. Leonhard Sonderausstellung:

Abenteuer Jaufenstraße 1912-2012 Die Ausstellung bleibt vom 17. Juni bis 31. Oktober 2012 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Montag Ruhetag, ausgenommen im August und September Auskunft: www.museum.passeier.it Tel. 0473 659 086


Kultur

Broschüre:

„Hinauf in luftige Höhen“ 100 Jahre Seilbahn Lana – Vigiljoch: 1912 – 2012 Am 31. August 1912, also vor 100 Jahren, wurde die Seilbahn Lana – Vigiljoch bei Meran als vierte Personenseilbahn weltweit nach San Sebastián in Spanien, Kohlern bei Bozen und dem Wetterhornaufzug in Grindelwald in der Schweiz feierlich eröffnet. Mit dieser als eine der ersten Schwebeseilbahnen der Welt konnten Einheimische wie Gäste den Lananer Hausberg, das Vigiljoch, dieses einmalige Naturund Wandergebiet, bequem erreichen. Diese Seilbahn galt schon damals als Pionierarbeit und wurde nach den Plänen des damals schon sehr bekannten Schweizer Bergbahnerbauers Ing. Emil Viktor Strub (1858-1909) aus Zürich und von der Firma Giulio Ceretti & Vincenzo Tanfani aus Mailand in Historische Ansichtskarte der nur drei Jahren erbaut. Ingenieur Gondel der Seilbahn Lana – Vigiljoch Emil Strub war Konstrukteur und aus dem Jahre 1912, Erfinder des Zahnstangen-Systems Sammlung: Albert Innerhofer, Lana Strub und in Tirol kein Unbekannter mehr; er führte in Südtirol u.a. die Arbeiten bei der Mendelbahn über Leben und Werk von Seil(1902/03) und bei der Virglbahn bahnpionier Dipl.-Ing. Luis Zuegg, (1906/07) aus. Die Neuheit dieser hat sich heuer intensiv mit der GeSeilbahnen neueren Systems nach schichte dieser 100-jährigen Seil1900 war, dass die Kabinen mittels bahn zum Vigiljoch beschäftigt. Er Rollen auf Tragseilen befördert wur- hat nun eine 12-seitige Broschüre mit der Geschichte der Vigiljocher den. Die im Jahre 1912 eröffnete Seilbahn Seilbahn verfasst und herausgegeLana – Vigiljoch bewältigte in nur ben. Historisches Bildmaterial aus 20 Minuten insgesamt 1.153 Höhen- seiner umfangreichen Sammlung meter. Die verschiedenen Seile, das ergänzt diesen Text. Innerhofer hatte Tragseil, Zugseil, Bremsseil und Füh- bereits zuvor im Frühjahr eine perrungsseil, wurden bei dieser ersten sonalisierte Briefmarke mit der hisVigiljocher Bahn von insgesamt 39 torischen Gondel dieser Seilbahn bei Stützen getragen, die alle aus Eisen der österreichischen Post aufgelegt. angefertigt und auf stufenförmig tief Diese neuen Broschüren, gedruckt ins Erdreich gegossenen Betonso- mit Unterstützung der Sparkasse, ckeln montiert wurden. Die Höhe liegen für alle Interessierten in den dieser Stützen schwankte zwischen 4 Büros des Tourismusvereins Lana und 31 m („Langer Hans“) und die und Umgebung, bei der Meraner Drahtspannweite betrug maximal bis Kurverwaltung, in verschiedenen Lananer Geschäften, bei der Seilzu 238 m. Der Lananer Heimatkundler und bahn Vigiljoch sowie in den SparLehrer Albert Innerhofer, Mitver- kassenfilialen des Burggrafenamtes fasser des Buches „Stählerne Stege“ zur freien Entnahme auf.

Akkordeonschule Hermann Eschgfäller mit über 30-jähriger Erfahrung

Michael Böckler Tod oder Reben Ein Wein-Krimi aus Südtirol Baron Emilio von Ritzfeld-Hechenstein versteht etwas vom Rebensaft, schließlich ist er auf dem Weingut seiner Familie groß geworden. Seit dem Bankrott des Vaters arbeitet er als Privatdetektiv, allerdings nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Als ihn jedoch eine neue Klientin aufsucht und bittet, den scheinbaren Unfalltod ihres Sohnes aufzuklären, muss Emilio nicht lange überlegen. Erstens ist er mal wieder pleite, und zweitens lässt sich der Fall mit einem Ausflug in eine der schönsten Weinregionen verbinden: Südtirol! Michael Böckler hat sich als Weinkenner und Krimiautor einen Namen gemacht. In seinen bisher neun Romanen verbindet er spannende Geschichten mit touristischen und kulinarischen Informationen. Er arbeitet neben dem Bücherschreiben als Journalist. Dem Feinschmecker

Die Musik für Sie Ich bin auch als Alleinunterhalter erfolgreich unterwegs, spiele in Hotels, auf Hochzeiten, Jahrgangsfeiern usw. Lana, Lahnstraße, 17/01 Tel. 0473 563 895 oder Mobil 348 0356 485

Michael Böckler Tod oder Reben Ein Wein-Krimi aus Südtirol ISBN 978-3-499-25865-7 Erstverkaufstag: 1. Oktober 2012

YUMA – Bilderausstellung

Die jungen Künstler Alexander Marc, Helga Auer, Anna Rottensteiner, Andreas Unterholzner, Romana Grünfelder und Thomas Graber bei ihrer ersten Vernissage in der Ford Reschen Garage in Meran „Yuma“ steht für „Young Unconstrained Modern Art“. Es handelt sich hierbei um eine Ausstellung, welche vom 31.08. bis zum 09.09.2012 im Kunstraum der Ford Reschen Garage stattfindet. „Yuma“ befasst sich mit junger Kunst. „Jung“ steht hierbei nicht für das Alter der Künstler oder ihrer Werke, sondern für die Entwicklungsstufe der Kunst, welche präsentiert wird.

Unterricht auf der Steirischen, chrom. Knopfgriff in C, Akkordeon und Keyboard. Unterricht auch für reifere Jahrgänge.

Kursbeginn: 10. September 2012

und Weinkenner hat es besonders viel Spaß gemacht, für seinen neuesten Roman in Südtirol zu recherchieren und Restaurants und Weingüter zu testen.

Pavillon Martinsbrunn Laurinstraße 70, Meran

Ausstellung: 07.09. – 16.10. 2012 Margit Nagler, Eliana Gritsch Irene Krause, Miriam Paluselli (Meran) Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 17 Uhr Eintritt frei

Bei der gut besuchten Vernissage konnte man die Künstler, welche großteils noch studieren, kennenlernen und sich von eigens für diese Ausstellung komponierten Klangexperimenten inspirieren lassen. Die Ausstellung kann noch bis 9. September im Kunstraum der Ford Reschen Garage in der Luis-ZueggStraße 28 in Meran besichtigt werden.

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Musik

Hommage an Johann Rufinatscha zur Eröffnung der 27. Meraner Musikwochen Zum 200. Geburtstag des am 1. Oktober 1912 in Mals geborenen Johann Rufinatscha hat der künstlerische Leiter der Meraner Musik-

wochen, Andreas Cappello, dessen 5. Symphonie in h-moll an den Beginn der 27. Meraner Musikwochen gestellt. Gerade mit seiner Fünften

Foto Florian Peer

hat der in Innsbruck und Wien tätige Komponist 1846 das Wiener Publikum im Fluge erobert. Das 25-minütige viersätzige Werk gehört nicht nur zu den besten symphonischen Arbeiten Rufinatschas, sondern enthüllt die Beherrschung symphonischer Strukturen. Das Festivalorchester Gstaad unter der Leitung des leidenschaftlich agierenden Kristjan Järvi führte das Werk mit großer Intensität und instrumentaler Sorgfalt auf, so vor allem das rhythmisch bezwingende „Scherzo“ oder das sangbare Hauptthema im „Adagio“, das vom ersten Cellisten vorgetragen und dann variierend von den Streichern aufgenommen wird. Nach der Pause geriet Carl Orffs rhythmisch bezwingende „Cantio-

nes profanae“ unter dem Titel „Carmina Burana“ zu einem Hit. Der 1847 von Johann Schmeller mit gewissen Textfreiheiten herausgegebene Lieder-Kodes aus dem Kloster Benediktbeuern aus dem 13. Jahrhundert bot dem jungen Orff 1937 eine Folge satirischer und erotischer Lieder, die zu einer dreiteiligen szenischen Kantate collagiert wurden, äußerst effektvoll und mit eigenwilliger Instrumentation. Ein Musikspektakel, das vom Gstaad-Festivalorchester zusammen mit dem Mitteldeutschen Rundfunkchor Leipzig und den drei Gesangssolisten, vor allem dem amerikanischen Bariton Matthew Worth, unter der überaus belebenden Leitung von Kristjan Järvi zu einem großen Erlebnis wurde. fdc

Meraner Zitherkreis beim Volksmusikfestival in Oberösterreich Unlängst fuhr der Meraner Zitherkreis auf Einladung von Sepp Hintermair, Organisator der Festspiele in Aspach, nach Oberösterreich. Dort wird eines der wichtigsten Festivals für Volksmusik in Oberösterreich organisiert. Ende Juni fanden in diesem Rahmen ein Volksmusik-Hoangart und das Gstanzlsingen statt, welche von acht Gruppen aus Oberösterreich, Bayern, Nordtirol und dem Meraner Zitherkreis mitgestaltet wurden. Der Meraner Stadtanzeiger führte nach der Rückkehr mit einigen Mitgliedern des Meraner Zitherkreises folgendes Interview: Meraner Stadtanzeiger: Herr Platter, ein Gastauftritt bei einem bekannten Festival war für Sie und Ihren Verein sicher ein großes Erlebnis? Andreas Platter, Obmann des Ziterkreises: Seit meiner Ernennung zum Obmann des MZK war dies das erste größere Projekt, welches es umzusetzen galt. Die Reise sollte nicht nur eine Konzertreise sein, sondern auch ein würdiger Abschluss des Jubiläumsjahres, welches wir im letzten Jahr gefeiert haben. Stadtanzeiger: Wer war noch beim Konzert zu hören? Andreas Platter: Als Gäste waren auch die Laubensteiner Bläser aus Bayern gekommen. Die österreichische Volksmusikszene war mit der Solinger Landlermusi, den Goiserer Beringa Paschern, dem Kärntner Viergesang, den Mattigtaler Jagdhornbläsern, den Tiroler Tanzgeigern aus Innsbruck und Agnes Palmisano, progressive WienerliedSängerin aus Wien, vertreten. Stadtanzeiger: Wie bereitet man sich auf so einen wichtigen Auftritt vor?

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Mitglieder des Meraner Zitherkreises Sepp Dentinger, musikalischer Leiter: Wir treffen uns wöchentlich in unserem Probelokal im KIMM in Untermais, um uns auf die verschiedenen Auftritte vorzubereiten, so auch auf diesen. Jeden Donnerstag wurde in den letzten Wochen das Programm intensiv einstudiert. Stadtanzeiger: In welcher Besetzung waren sie zu Gast in Aspach? Sepp Dentinger: Diesmal waren 6 Zithern, 2 Gitarren, 1 Kontrabass und 1 Geige dabei. Es fehlte unsere zweite Geigenspielerin, da sie in Babypause ist. Stadtanzeiger: Welche waren für Sie die Höhepunkte der Fahrt? Pedoth Claudia, Vize-Obfrau: Natürlich in erster Linie das Konzert. Es war schon erstaunlich, dass sich so viele Menschen für Volksmusik begeistern ließen. Obwohl es im Konzertsaal drückend heiß war, herrschte eine ungemein fröhliche Atmosphäre unter den 700 Gästen. Ein weiterer Höhepunkt war dann das „Gstanzlsingen“, welches am

Abend stattfand. Wir staunten nicht schlecht, als sich der Saal immer mehr füllte und über 1.200 Gäste schließlich gespannt auf die Gstanzlsänger warteten. Stadtanzeiger: Hatten Sie auch Zeit, sich im Innviertel etwas umzusehen? Margareth Burger: Den ersten Zwischenstopp machten wir am Attersee, wo wir die Landschaft genossen und so mancher auch die Wassertemperatur testen konnte. Auf der Heimfahrt beschlossen wir, die bayerisch-oberösterreichische Landesausstellung 2012 „verbündetverfeindet-verschwägert“ im Schloss Mattighofen zu besuchen. Ingrid Holzner: Es ist uns immer ein Anliegen, das Gesellige zu pflegen, zusammenzusitzen und mit Musik gemeinsam Spaß zu haben. Im Rahmen des Festivals waren sehr viele musikbegeisterte Volksmusikanten in Aspach, mit denen wir auch schnell in Kontakt kamen und viel Spaß hatten, so zum Bei-

spiel mit den Tiroler Tanzgeigern, mit denen wir am Vorabend des Konzerts bis tief in die Nacht musiziert und getanzt haben. Stadtanzeiger: Wie geht es beim Meraner Zitherkreis nach dieser erfolgreichen Fahrt nach Oberösterreich nun weiter? Andreas Platter: Wir hatten schon wieder einen schönen Auftritt im Rahmen der Weinwochen in St. Pauls bei der Eppaner Hofkuchl. Und einer der nächsten Schwerpunkte wird unser Herbstkonzert „Blütezeit der Zithermusik um 1900“ am Mittwoch, dem 12. September in Algund sein. Am 11. Oktober, einem Donnerstag, werden wir unseren Auftritt in Schenna mit einem bunten Musikprogamm gestalten. Stadtanzeiger: Und wie sieht die Zukunft beim Nachwuchs aus? Andreas Platter: Die Wenigsten wissen, wie schön das Zitherspiel ist, aber auch wie anspruchsvoll. Deshalb ist es immer ein Glücksfall für uns, wenn wir jemanden, jung oder alt, zum Erlernen dieses Instruments motivieren können. Aber die Geselligkeit in unserem Kreis und die musikalischen Erfolge bei den Konzerten lassen die Mühen schnell vergessen und entschädigen vielfach. Wer neugierig geworden ist und mehr über den Zitherkreis wissen, oder gerne als aktive/r Zitherspieler/in dabei sein möchte, kann sich gerne beim Zitherkreis melden: zither@gmx.com oder beim Obmann Andreas Platter, Tel. 339 2100 252. Stadtanzeiger: Wir danken Ihnen allen für die Bereitschaft zu diesem Interview und wünschen Ihnen ganz viele schöne Stunden. Interview: Helmuth Tschigg


Meran

Veranstaltungen 10. Benefiz–Heimatabend

in Meran und Umgebung

mit Musik, Gesang, Tanz und Mundart

Ausstellungen:

Samstag, 15. September – 20 Uhr Raiffeisenhaus Lana

bis 15.11. Mo-So 9.00-19.00; Fr. 9.00-23.00 Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff Sonderausstellung: Wurzel, Knolle & Co.

Mitwirkende sind die Jungböhmische der Bürgerkapelle Lana, Fahnenschwinger Toni Prossliner, der Pfarrchor Lana, die Lananer „Huangortmusig“, der Zweigesang Maria Sulzer und Helmuth Gruber, das Flügelhornduo der Bürgerkapelle Lana und die Volkstanzgruppe Lana.

Durch den Abend führt Alfred Sagmeister. Eintritt: freiwillige Spende; zugunsten bedürftiger Familien im Ort Organisation: Luis Santer-Stadler in Zusammenarbeit mit der Schützenkompanie „Franz Höfler“ und der Marktgemeinde Lana.

Auskunft: Tel. 0473 235 730, www.trauttmansdorff.it.

Touriseum in Meran WC-ART Postkartenidylle im Stillen Örtchen und Vorhang auf! Tourismus-Karikaturen von Anton Frühauf.

Auskunft: Landesmuseum für Tourismus, Tel. 0473 270 172, www.touriseum.it

07.09.-14.10. täglich 10.30-17.00 Kurhaus Meran Ausstellung „Atelier-Schmuck-Unikate“ nach alter venezianischer Lötkunst Auskunft: Frau Kurzmann Christine, Tel. +49 9180 1033

Vokalmusik aus Norwegen

18.09.-08.12. Mo-Fr 10.00-17.00, Sa 10.00-12.30 Frauenmuseum Meran Auf den Spuren der mobilen Frauen

Der A-Cappella-Chor Nordic Voices gastiert auf Schloss Tirol Virtuose Stimmen aus Nordeuropa: Am 7. September tritt der vielfach ausgezeichnete Chor Nordic Voices aus Oslo im Rahmen der Reihe vox humana der 27. Meraner Musikwochen im Rittersaal auf Schloss Tirol auf. Das Konzert beginnt um 20.30 Uhr. Die sechs Sängerinnen und Sänger interpretieren Werke von Johannes Ciconia, Lasse Thoresen, Luca Marenzio, Györgi Ligeti, Frank Havroy, Cecilie Ore, Clement Janequin und Wilhelm Stenhammar. Das 1996 gegründete Ensemble Nordic Voices (Tone Elisabeth Braaten: Sopran; Ingrid Hanken: Sopran; Ebba Rydh: Mezzosopran; Per Kristian Amundrød: Tenor, Frank Havrøy: Bariton/Tenor; Trond Olav Reinholdtsen – Bass) hat sich in den vergangenen Jahren als ein führendes Ensemble seines Genres etabliert. Die sechs Mitglieder widmen sich gerne der reichen Vokaltradition ihrer Heimat und der zeitgenössischen Musik. Einen ebenso großen Stellenwert hat in ihrem Repertoire aber auch die Musik der Renaissance. Von Nordic Voices liegen vier CDEinspielungen vor. Die beiden Aufnahmen „Reges Terrae“ und „Djån-

Eine spannende Rundfahrt quer durch die Geschichte der wichtigsten Fortbewegungsmittel der letzten 150 Jahre und deren Auswirkungen auf das Alltagsleben der Frauen in Südtirol. Eröffnung der Ausstellung am 17.09. um 19.00 Uhr. Auskunft: Frauenmuseum, Tel. 0473 231 216, www.museia.it

bis 09.09. Di-So 10.00-18.00 Kunst Meran Dennis Oppenheim - Electric City

Oppenheimer war eine Schlüsselfigur der Kunst der 60er- und 70er-Jahre des 20. Jh. – ein Rebell, der durch seine Arbeit viele Proteste erntete.

Wechselnde Ausstellungen von jungen Südtiroler Künstlern und Künstlerinnen: Jörg Hofer Auskunft: Kunst Meran, Laubengasse 163, Tel. 0473 212 643, www.kunstmeranoarte.org

bis 30.09. Di-So 10.00-18.00 Schloss Tirol Sonderausstellung: Retrospektive. Jörg Hofer.

Auskunft: Schloss Tirol, Tel. 0473 220 221, www.schlosstirol.it

ki-Don" wurden für den Spellerman-Preis der norwegischen Plattenindustrie nominiert. 2008 erhielt Nordic Voices den Farten ValenPreis für die Verbreitung zeitgenössischer Musik aus Norwegen. 2010 erschien ihre Aufnahme des „Opus 42" von Lasse Thoresen, die mit dem Nordic Council Music Prize 2010 ausgezeichnet wurde. Tickets: Kurhaus, Freiheitsstraße 29 (9–13 / 16–18 Uhr) Tel. 0473 212 370

bis 30.11. Di-So 10.00-17.00 Schloss Tirol Sonderausstellung: „Hast du meine Alpen gesehen?“ Eine jüdische Beziehungsgeschichte

Eine jüdische Beziehungsgeschichte rückt die Bedeutung jüdischer Bergsteiger und Künstler, Tourismuspioniere und Intellektueller, Forscher und Sammler und ihre Rolle bei der Entdeckung und Erschließung der Alpen ins Rampenlicht.

Sonderausstellung: Zachor – Juden im südlichen Tirol im 19. und 20. Jahrhundert

Die Ausstellung ist dem Alltag der jüdischen Gemeinschaft in Tirol im 19. & 20 Jh. gewidmet. Auskunft: Schloss Tirol, Tel. 0473 220221, www.schlosstirol.it

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Miriam Paluselli Margit Nagler

10.00

7. September bis 16. Oktober täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr Pavillon der Privatklinik Martinsbrunn Laurinstraße 70, Meran Vernissage am Freitag, 7. September ab 20 Uhr

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Sa+So 08.+09.09. Ausstellung: Sommerpilze des Mykologischen Vereins Bresadolà in der Urania Meran, Eintritt frei. Eröffnung am 07.09. um 17.30 Uhr. Auskunft: Urania Meran, Tel. 0473 230 219, www.urania-meran.it

Ausstellung Eliana Gritsch Irene Krause

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Ein Cardio-Fitness-Workout zu kraftvollen lateinamerikanischen Rhytmen. Einstiege bei laufenden Kursen in Nals, Meran, Lana und Algund jederzeit möglich. http://veronikabergermezei.zumba.com/ • berger@veronikaberger.com Handy: 348 0427 226

durch gezielte praktische Übungen. Auskunft: Demuti Vital, O. Seidel & J. Stewart, Leichtergasse 3F, Meran. Tel. +39 339 284 7279, move.it@web.de

Veranstaltungen:

11.00

Samstag, 08.09. „Aktives Altern“ - Gesundheitstag

der Stiftung Vital am Thermenplatz in Meran. Eintritt frei. Bei schlechter Witterung wird die Veranstaltung abgesagt. Auskunft: Therme Meran, Tel. 0473 252 000, www.thermemeran.it Meraner Musikwochen: Matinée classique: String Trio Broz – Rovereto im Pavillon des Fleurs, Kurhaus Meran. Auskunft und Kartenvorverkauf im Kurhaus Meran, Tel. 0473 212 370 oder Meraner Musikwochenverein, Tel. 0473 212 520, www.meranofestival.com

Sa 17.00 „Mortiner Dorffest“ So 11.00 in St. Martin/Passeiertal im Ortskern. Musik, Spiel und Spaß, Speis und Trank. Eintritt frei. Auskunft: TV Passeiertal, Tel.0473 6561 88, www.passeiertal.it

Sonntag, 09.09.

10.30-12 Sonntagskonzert der Musikkapelle Neumarkt im Kursaal von Meran. Auskunft: Kurverwaltung Meran, Tel. 0473 272 000, www.meran.eu 11.00 Schafabtrieb und Hirtenfest in Kurzras im Schnalstal, Auskunft: TV Schnalstal, Tel. 0473 679 148, www.schnalstal.com 15.00 Hürdenrennen am Pferderennplatz Meran, Auskunft: Meran Mais AG, Tel. 0473 446 222, www.meranomaia.it 20.30

Montag, 10.09. Meraner Musikwochen: Warsaw

Philharmonic Orchestra im Kursaal Meran. Auskunft und Kartenvorverkauf im Kurhaus Meran, Tel. 0473 212 370 oder Meraner Musikwochenverein, Tel. 0473 212 520, www.meranofestival.com

Sa+So 08.+09.09. Sa 11-19 Seminar:

So 10-18 Steuerung der Realität 1 im Kursaal Meran. Tag 1: Grundlagen und Basistechniken für mehr Leistungsfähigkeit und Energie im Alltag zur Steuerung der physischen Realität. Tag 2: Vertiefung der Techniken zur Steuerung der persönlichen Realität

07.


Tiere

Humpelstilzchen

Kaulquappen

Ich bin ein ganz normaler, schwarzweißer „Haustiger“ wie andere auch, mein Name ist unwichtig, denn alle rufen mich nur „Katz“. Ich wohne bei einem Gasthof, die Leute dort sind sehr gut zu mir, ich bekomme leckeres Futter und habe viel Bewegungsfreiraum. Bis vor einem Jahr genoss ich täglich meine Wanderschaften durch die Felder und Obstwiesen, in denen ich ab und zu auch mal eine Maus erspähte. Eines Tages kamen Gäste mit einem großen Hund zu uns, der nicht angeleint war, obwohl auf dem Hof ein Schild steht: “Bitte Hunde an die Leine!“ Leider gibt es immer wieder Leute, die sich nichts aus Vorschriften machen. Als mich der riesige Hund erblickte, rannte er schnurstracks in meine Richtung. Ich nahm sofort alle Beine unter den Arm und floh, aber er hetzte mich durch die ganze Gegend. Letztendlich bekam er mich doch zu fassen und biss mir ein Bein ab. Das war vielleicht ein Schreck und ich musste zum Tierarzt. Seit jenem Tag humple ich auf drei Pfoten he-

Kaulquappen (bei uns auch „Tölmelen“ genannt) sind Larven der Froschlurche, Larven der Schwanzlurche (Salamander und Molche) werden nicht so genannt. Bei vielen Arten erfolgen die Entwicklungsstadien freischwimmend in einem Gewässer. Diese Wasseransammlungen können auch sehr kleine Bromelien oder Kannenpflanzen sein. Es gibt jedoch auch Sonderformen der Brutpflege. Nach ungefähr drei Jahren wird aus einer Kaulquappe ein ausgewachsener Frosch. Normale Kaulquappen des Teichfrosches werden nur 4 bis 8 cm lang, ganz selten sind Exemplare zu sehen, die eine Länge bis zu 18 cm haben. Zum Luftholen schwimmt die Amphibie an die Wasseroberfläche. Kaulquappen sind hauptsächlich Pflanzenfresser (Algen werden von Steinen und Blättern abgeraspelt), und nur gelegentlich fressen sie auch Aas. Um die schwer verdauliche pflanzliche Kost verarbeiten zu können, ist ein langer Darm nötig, zur Platzersparnis ist dieser spiralig aufgerollt. Diese Amphibien sind in jedem Ab-

„Katz“ mit drei Beinen rum. Ich bin zwar beim Rennen, Springen und Herumtollen etwas eingeschränkt, aber deshalb bin ich noch lange kein „Stubentiger“ geworden. Im Gegenteil, ich genieße mein Katzendasein nach wie vor; und inzwischen habe ich mich auch an mein Handicap gewöhnt. Vom Herumwandern müde, setze oder lege ich mich hin, um auszuruhen und beobachte einfach nur die Welt um mich herum, das ist auch sehr schön. sp

fotos sp Kaulquappen im Teich bei der Leadner Alm schnitt ihrer Entwicklung von zahlreichen Fressfeinden bedroht. Dem Laich und den Kaulquappen stellen insbesondere Raubfische, Molche, Wasservögel, Wasserwanzen und Insektenlarven nach, z.B. die von Libellen oder des Gelbbrandkäfers. Wirklich gefährdet sind Kaulquappenbestände aber vor allem durch Eingriffe des Menschen.

Blauer Pfau

Wie wichtig ist ein Garten?

Pfaue sind Fasanenvögel, die in kleineren Familienverbänden, bestehend aus einem Hahn und mehreren Hennen mit Jungvögeln leben. Männchen und Weibchen tragen eine Federkrone auf dem Scheitel. Die Hennen sind im Vergleich zum männlichen Tier kleiner und mit einem unauffälligen Muster gezeichnet. Zudem besitzen sie keine verlängerten Schwanzfedern. Bei vielen Tierarten ist das Weibchen nicht so farbenprächtig wie das Männchen. Die Körperlänge der Weibchen liegt bei nur einem Meter

Niemand braucht ein schlechtes Gewissen zu haben, weil er in einem Haus wohnt und seinem Vierbeiner keinen Garten bieten kann. Wichtig ist ein Garten vor allem für sehr schwere Hunde, die wir nicht tragen können, wenn sie mal krank oder verletzt sind. Alle anderen Hunde sind eigentlich zufrieden, wenn sie mit ihrem Menschen die Welt draußen erobern können. Ein ausreichend beschäftigter Hund vermisst keinen Garten. Aber, auch der größte Garten kann einem Hund die Welt draußen und die Beschäftigung durch den Menschen nicht ersetzen. Hunde, die ausschließlich im Garten herumlaufen, führen kein bedarfsgerechtes Leben. Nicht nur am Sandstrand, auch im Garten können wir dem Hund die Chance geben, sich selbst eine kühle Grube zu buddeln, die ihn vor Hitze schützt und dennoch draußen schlafen lässt. Am besten eignet sich feiner Sand, der leicht angefeuchtet wird. Die meisten Hunde scharren instinktiv durch ständiges Drehen um sich selbst eine maßge-

Pfauenhenne und sie wiegen zwei bis vier Kilo. Das Gefieder ist normalerweise grünlichgrau, ein Tarnkleid, das bei der Brutzeit wichtig ist, um von Feinden nicht gesehen zu werden. Dieser Umstand ist bei auch ein Indiz für einen gesunden, lebensfähigen Nachwuchs. Das Gelege eines Weibchens besteht aus vier bis sechs Eiern, maximal acht. Pfauenweibchen suchen ihren Partner, indem sie Ausschau nach dem Männchen mit den schönsten Federn halten, bzw. der Mann mit dem schönsten Rad ist der Auserkorene.

Tilli, Boardercolliehündin, 2 Jahre schneiderte Sandwiege. Im Winter werden solche Gruben dann umgekehrt zum Erwärmen genutzt, denn das Erdreich um die Grube speichert im Sommer die Kälte, im Winter die Tageswärme und gibt sie an den Sand ab. Andere Gründe für das Buddeln einer Grube sind auch: Futterreste eingraben, Maus und Maulwurf aus ihren Nestern locken, Langeweile und Bewegungsdrang, Aggression abbauen, genauere Untersuchung des Erdreichs.

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07. September 2012 | 17

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Meran

Veranstaltungen „Die Glückskekse“ im Pfarrsaal von Naturns Seit 2008 wartet Naturns pünktlich zur Erntezeit mit frischen Theaterstücken der Autorin Selma Mahlknecht auf. Mit ihrer Gruppe kWerTheater, die aus jungen Leuten aber auch aus bewährten Haudegen der Volksbühne Naturns besteht, hat Mahlknecht bereits einige brisante Stücke inszeniert, die auch internationale Beachtung fanden. Die diesjährige Dialektkomödie „Die Glückskekse“ verspricht einen vergnüglichen Theaterabend mit Wortwitz und Situationskomik, aber auch mit gesellschaftskritischem Hintergrund. Die Handlung spielt in Südtirol, in nicht allzu ferner Zukunft: Das Land ist fest in chinesischer Hand und heißt nun „Chi Lool“. Der Arbeitsmarkt ist beschränkt und so vertreibt sich die Jugend die Zeit mit aufputschenden Glückskeksen.

Während der vertrottelte Dorfpolizist nach eben diesen fahndet, sorgt der Besuch der russischen Reichen und Adligen für ungewohnte Turbulenzen… „Die Glückskekse“ ist eine freche Komödie, in der einige aktuelle Tendenzen augenzwinkernd auf die Schippe genommen werden. „Chi Lool“ ist daher weniger ein Zukunftsbild Südtirols, sondern eine Projektionsfläche für Zustände, die Menschen weltweit erleben. Skurrile Figuren, Herzschmerz, surreale Situationen und ein guter Schuss schwarzer Humor stehen für einen Theaterabend, bei dem jeder auf seine Kosten kommt. Premiere: 6. September um 20 Uhr im Pfarrsaal von Naturns Weitere Aufführungen: 8., 11., 14., 15., 16. und 18. September Kartenreservierung: Tel. 0473 667 307 oder 335 6757 609.

Frauen machen mobil Das Herbstprogramm im Frauenmuseum Der 11. September mit Beginn um 19 Uhr steht ganz im Zeichen von Lyrik und Prosa. Rut Bernardi, Schriftstellerin, Publizistin und Lehrbeauftragte für Rätoromanisch, wird Prosa, Gedichte, Sprachspiele und Sonette über die Frauenfiguren in den Dolomitensagen zum Besten geben. „Auf den Spuren der mobilen Frauen“ lautet der Titel zur Sonderausstellung mit Eröffnung am 17. September um 19 Uhr. Gezeigt wird eine spannende Rundfahrt quer durch die Geschichte der wichtigsten Fortbewegungsmittel der letzten 150 Jahre und deren Auswirkungen auf das Alltagsleben der Frauen in Südtirol. Die Ausstellung kann vom 17. September bis zum 8. Dezember besichtigt werden. Im Rahmen der langen Nacht der Museen am Samstag, 22. September wird mit Beginn um 19.30 Uhr das Buch „Frauenklöster im Alpenraum“ von Universitätsprofessorin Brigitte Mazohl vorgestellt. Dieser Sammelband nähert sich dem Thema Frauenklöster aus verschiedenen Perspektiven und offenbart, wie geheimnisvoll das Leben innerhalb der Kloster-

mauern auf die Außenwelt stets wirkte. Außerdem werden die Autorinnen Ingrid Facchinelli, Selma Mahlknecht und Eva Cescutti darüber diskutieren. Das Frauenmuseum hält an diesem Abend von 18 – 23 Uhr geöffnet. In Zusammenarbeit mit dem Stiftungskomitee SeNonOraQuando, dem Frauenmuseum Meran und dem Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen Bozen findet am 29. und 30. September im Bürgersaal in der Otto-Huber-Str. unter dem Motto “Vom Blick AUF Frauen, zum Blick DER Frauen” die Veranstaltung „Vediamoci a Merano – Sehen wir uns dann in Meran“ statt. Auskünfte unter Tel. 0473 231 216 und www.museia.it

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in Meran und Umgebung Dienstag, 11.09.

9-12.30 Workshop Dachmarke Südtirol 11.00 im Lentnersaal, Kurhaus Meran. Auskunft: Südtiroler Marketing Gesellschaft Bozen, Tel. 0471 999 817 10.00 Stadtführung in Meran. Auskunft: Kurverwaltung Meran, Tel. 0473 272 000, www.meran.eu 21.00

Mittwoch, 12.09. Meraner Musikwochen: Night

11.00

Samstag, 15.09. Meraner Musikwochen: Senta

Berger & Ensemble „Così fan tango”, eine musikalisch-literarische Matinée im Pavillon des Fleurs, Kurhaus Meran. Auskunft und Kartenvorverkauf im Kurhaus Meran, Tel. 0473 212 370 oder Meraner Musikwochenverein, Tel. 0473 212 520, www.meranofestival.com Schafabtrieb und Hirtenfest in Vernagt am See im Schnalstal.Auskunft: TV Schnalstal, Tel. 0473 679 148, www.schnalstal.com

Concert: Roger Hodgson – Formerly of Supertramp im Kursaal Meran. Auskunft und Kartenvorverkauf im Kurhaus Meran, Tel. Sonntag, 16.09. 0473 212 370 oder Meraner Musikwo10.30-12 Sonntagskonzert der Bürgerkapelle chenverein, Tel. 0473 212 520, www.meranofestival.com Obermais im Kursaal von Meran. Eintritt frei. Auskunft: Kurverwaltung Meran, Donnerstag, 13.09. Tel. 0473 272 000, www.meran.eu 9-18 Gärten & Wein: Erlebnispaket 10.30-16 Unterwegs im Märchenwald in Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff in Hafling – ein erlebnisreicher Tag im Meran mit Führung, Shuttledienst zum Wald für Klein und Groß. Auskunft: Urania Castel Katzenzungen, geführte BesichtiMeran, Tel. 0473 230 219, gung der Rebe Versoaln und des Schlosses www.urania-meran.it mit anschließender Weinverkostung sowie 15.00 Großes Hürdenrennen von Meran Shuttledienst zurück zu den Gärten. am Pferderennplatz Meran. Auskunft: Auskunft: Tel. 0473 235 730, Meran Mais AG, Tel. 0473 446 222, www.trauttmansdorff.it www.meranomaia.it 10.00 Stadtführung in Meran, Auskunft: Kurverwaltung Meran, Montag, 17.09. Tel. 0473 272 000, www.meran.eu 18.00 Sprachlounge: Deutsch – italia18-19 Gesund wandern in Meran. no – english – espanol – Leichte Wanderung für jedermann. Trefffrancais – el’arabiya. punkt: Tenniscenter Meranarena, PiavestraMenschen, Kulturen und Sprachen treffen ße 46. Teilnahme kostenlos. sich im Sprachcafè, in der Sprachenmedia20.30 Meraner Musikwochen: I Musici di thek Meran, Sandplatz 10. Teilnahme kosRoma – Xavier de Maistre im Kursaal Metenlos. Keine Anmeldung erforderlich. Ausran. Auskunft und Kartenvorverkauf im kunft: Urania Meran, Tel. 0473 230 219, Kurhaus, Tel. 0473 212 370 oder Merawww.urania-meran.it ner Musikwochenverein, 20.30 Meraner Musikwochen: BamberTel. 0473 212 520, ger Symphoniker im Kursaal Meran. Auswww.meranofestival.com kunft und Kartenvorverkauf im Kurhaus Meran, Tel. 0473 212 370 oder Meraner Freitag, 14.09. Musikwochenverein, Tel. 0473 212 520, 14-19 Forum: “Ambitions”–The European www.meranofestival.com Sports Business Forum im Pavillon des Fleurs, Kurhaus Meran. Eintritt nur für KonDienstag, 18.09. gressteilnehmer. Zudem Ausstellung 10.00 Stadtführung in Meran. Auskunft: „Forst“ in der Rotunde bis So 16.09., für Kurverwaltung Meran, alle zugänglich. Tel. 0473 272 000, www.meran.eu Auskunft: Tel. 0471 662 960, Mittwoch, 19.09. www.ambitions.it 7-12.30 Bauernmarktl in Marling auf dem 19.30-22 Fledermausbeobachtung in LaKirchplatz. Auskunft: TV Marling, Tel. zag/Meran für Groß und Klein. Auskunft: 0473 447 147, www.marling.info Urania Meran, Tel. 0473 230 219, www.urania-meran.it 20.30 Meraner Musikwochen: The Firebirds Leipzig: Boogie, Rock’n’Roll and 20.30 Meraner Musikwochen: Vocal Trio Twist im Kursaal Meran. Auskunft und KarWhite Raven & Gerry O’Connor auf tenvorverkauf im Kurhaus Meran, Tel. Schloss Schenna. Auskunft und Kartenvor0473 212 370 oder Meraner Musikwoverkauf im Kurhaus Meran, Tel. 0473 212 chenverein, Tel. 0473 212 520, 370 oder Meraner Musikwochenverein, www.meranofestival.com Tel. 0473 212 520, www.meranofestival.com Donnerstag, 20.09. 21-24 Transart: Pools & Sauna Special Night in der Therme Meran mit spektakulärer Vi- 10.00 Stadtführung in Meran. Auskunft: Kurverwaltung Meran, Tel. 0473 272 deoprojektion des kanadischen Künstlers 000, www.meran.eu Herman Kolgen. Gärten & Wein: Erlebnispaket 9-18 Auskunft: www.transart.it, Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff in Tel. 0471 673 070 & Therme Meran, Meran mit Führung, Shuttledienst zum www.thermemeran.it, Tel. 0473 252 000 Castel Katzenzungen, geführte Besichti15.09.-15.11. gung der Rebe Versoaln und des Schlosses mit anschließender Weinverkostung sowie Meraner Herbst-Genüsse: VerShuttledienst zurück zu den Gärten. schiedene Gastronomiebetriebe im MeraAuskunft: Tel. 0473 235 730, ner Land verwöhnen anlässlich der Initiatiwww.trauttmansdorff.it ve „Meraner Herbst Genüsse“ Ihren Gaumen mit ausgefallenen Herbstgerichten 18-19 Gesund wandern in Meran. und kredenzen dazu passende Südtiroler Leichte Wanderung für jedermann. TreffWeine und frisch gepresste Säfte. Info: punkt: Tenniscenter Meranarena, Piavestrawww.meran.eu und ße 46. Teilnahme kostenlos. www.meranerland.com 20.30 Meraner Musikwochen: RundfunkSinfonieorchester Berlin im Kursaal Meran. Auskunft und Kartenvorverkauf im Kurhaus Meran, Tel. 0473 212 370 oder Meraner Musikwochenverein, Tel. 0473 212 520, www.meranofestival.com 07. September 2012 | 17 25


Mode

Herbstzeit Sind Sie gewappnet den neuen Herbstfarben oder für den Herbst? schreien noch limettengelbe und Haben Sie eine fe- zitronengrasgrüne Kissen vom Sosche Übergangsja- fa? cke und einen Re- Haben Sie den Dekanter für den genschirm in den Wein schon aus dem Keller geholt trendigen Herbst- oder steht der Saftkrug für den Hufarben? go noch auf der Anrichte in der Haben Sie Schuhe Küche? und eine Tasche in Naturleder oder Haben Sie sich mit der Umstellung Schlammfarbe? von Eis auf Keks gedanklich schon Haben Sie einen schicken Schal oder auseinandergesetzt? ein Tuch, das ihre Persönlichkeit Sind die Daunenfederbetten schon farblich unterstreicht? gelüftet oder haben Sie vor, in leichHaben Sie sich darauf eingestellt, ten Sommerbetten durch die frühbald im Zwiebellook durch die Ge- herbstlichen und noch nicht begend zu rennen? heizten Nächte zu frieren? Bald Strumpfsocken zu tragen, die Haben Ihre Kids schon eine neue ihren einschneiSchultasche und denden Abdruck „Mit dem Herbstlaub neue Hallenturnauf ihrer Fußfessel fallen auch unsere unschuhe, ein neues hinterlassen? Set Holzstifte erfüllten SommerträuBald etwas drüvon Jolly und die me der Kehrmaschine berwerfen zu 12-er Wasserfarmüssen, wenn sie zum Opfer.“ ben? Oder kaudas Haus verlasPeter E. Schumacher fen Sie Ihnen etsen – und das wa die 24-er? nicht nur am Abend? Sind Sie schon relaxed, wenn Sie Sind Sie vorbereitet auf das Bor- daran denken, dass die langen Somdeauxrot, Olivgrün und Rostoran- merferien und die damit verbundege? nen unzähligen BeaufsichtigungsAuf Kastanientöne und die ersten stunden Ihrer Kinder endlich ein Kastanien beim Törggelen? Ende haben? Haben Sie sich schon einen Cash- Haben Sie die Strandtücher und merecardigan zugelegt oder denken den Bikini schon eingewintert oder Sie, dass es die Wolljacke vom Vor- verwenden Sie dieselben Sachen jahr auch noch tut? wie am Strand etwa auch in der Halten Sie bereits Ausschau nach Therme? Strickmützen und den dazu passen- Haben Sie schon wieder angefanden Handschuhen? gen, Schokolade zu futtern, weil die Haben Sie ein paar gute Bücher ge- öffentlichen Bäder dieses Wochenhortet auf dem Nachtkästchen für ende schließen? die langen Abende, an denen es Gehören Sie zu jener Spezies, die draußen finster und kalt ist? Sport für eine reine SommerbeGlänzt ihr Wohnzimmer bereits in schäftigung hält, weil Sie denken,

www.verenamariahesse.com es gäbe keine Kleidung, die im Winter das Joggen ermöglicht? Freuen Sie sich schon auf den Weihnachtsmarkt, wie er heuer wohl aussieht und ob der Glühwein noch genauso an jedem Stand gleich schmeckt, weil ihn jeder Standbetreiber aus derselben Packung schüttet? Haben Sie Moon boots oder Uggs? Sind Sie Snowboarder oder Carver?

Schon im Oktober Winterreifenmontierer oder Schneekettenspezialist? Gehören Sie zu denen, die es bedauern, dass die Tage wieder kürzer werden, oder sind Sie einer derer, die sich an den langen Abenden erfreuen? Wie dem auch sei – der Herbst klopft ganz laut an der Tür, ob Sie wollen oder nicht. vh

Nicht nur dem Niederschreiben der Gedanken dient unser Alphabet, durch die feste Reihenfolge der Buchstaben ist es zu einem unentbehrlichen Instrument der Ordnung geworden. Mithilfe der Buchstaben unterscheidet man Qualitäts-Klassen, Vitamine, Blutgruppen, Sterne und Teilchenstrahlen. Wie hilfreich erweist sich bei Telefongesprächen das Buchstabieralphabet: A wie Anton, B wie Berta … X wie Xanthippe! Welcher Buchstabe ist in unserem Wortschatz der dominierende? Im Deutschen wie im Englischen ist e der mit Abstand häufigste Buchstabe, er tritt 175mal häufiger auf als der seltenste Buchstabe q. Auf das Alphabet beziehen sich auch mehrere Redensarten. Eine

Geschichte kann von A bis Z erstunken und erlogen sein. Wer A sagt, muss auch B sagen, darf also keinen Rückzieher mehr machen. Wenn ein Produkt als eins a eingestuft wird, ist es von bester Qualität. Für den Fall, dass ein Vorhaben misslingt, wird als Alternative der Plan B vorgesehen. Um sein Ziel zu erreichen, bedient sich mancher des Vitamins B, also hilfreicher Beziehungen. Zu welchem Wort etwa gehören 26 Buchstaben? Es ist ganz einfach das Alphabet! Vom Buchenholz bis zum Blätterwald der Tagespresse: Das in der Schrift gespeicherte geistige Erbe der Menschheit wurzelt durchwegs auf dem Boden der Botanik. lf

Worte über Worte Buchen und Buchstaben Die ABC-Schützen ziehen wieder auf. Wir wissen, es geht keine Gefahr von ihnen aus, denn sie schießen weder auf Buchstaben noch mit ABC-Waffen. Schulanfänger lernen mit den Buchstaben, den kleinsten Elementen unseres Sprachbaukastens, umzugehen. Was aber haben unsere Schriftzeichen mit der bodenständigen Buche zu tun? Die in Buchenholz geritzten germanischen Runenzeichen hatten durchwegs einen senkrechten kräftigen Strich, den sog. Stab, nach dem das ganze Zeichen be-

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nannt ist. Das Buch selbst kam erst viel später auf; das Wort bezeichnete nicht eine Ansammlung von Buchstaben, sondern bezog sich auf den Gebrauch, die Texte auf Tafeln aus Buchenholz zu schnitzen. Die zusammengehefteten Tafeln ergaben dann ein Buch. Der Buchstabe hat eine lange Wegstrecke zurückgelegt. Aus der Bilderschrift der Ägypter entwickelte sich die Silbenschrift der Phönizier, aus der sich die Lettern der Griechen herausbildeten. Nach deren ersten beiden Schriftzeichen Alpha und Beta bezeichnen wir unser Alphabet. Mit bescheidenen sechsundzwanzig Buchstaben lässt sich mit unserer Schrift alles niederschreiben, wofür die Chinesen bis zu 50.000 Ideogramme brauchen.


Veranstaltungen Arbeit auf Abruf Seit 01.09.2012 Mitteilungspflicht der Arbeitsaufnahme Der Arbeitsvertrag auf Abruf hat sich seit seiner Einführung im Jahre 2003 zu einer sehr beliebten Arbeitsform entwickelt. Hauptkennzeichen des Vertrages ist, dass sich eine Person bereit erklärt, auf Abruf eine bestimmte Arbeitsleistung zu erbringen. Diese Vertragsform hat sich speziell im Gastgewerbe für Aushilfskräfte und bei der Beschäftigung von Rentnern bewährt. Die Schwachstelle des Vertrages auf Abruf liegt darin, dass das Vertragsinstitut oft missbraucht wird. Mit der Anmeldung des Arbeiters vermeidet man die hohen Strafen für Schwarzarbeit, durch die Abschaffung des Präsenzregisters liegt es im Ermessen der Parteien, die geleistete Arbeit offiziell oder „schwarz“ abzurechnen. Dieser Missbrauch hat nun dafür gesorgt, dass mit der letzten Arbeitsrechtsreform starke Einschränkungen in der Benutzung der Vertragsform eingeführt wurden. Mit wem kann man einen Vertrag auf Abruf abschließen? Ab dem 18.07.2012 können solche Verträge nur mehr mit folgenden Kategorien abgeschlossen werden: - mit Personen unter 24 (bisher 25) Jahren, wobei die Arbeitsleistung noch bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres (also bis einen Tag vor dem 25. Geburtstag) erbracht werden kann; - mit Personen über 55 (bisher 45) Jahren; - mit jenen Tätigkeiten, welche in der Königlichen Verordnung Nr. 2657/1923 angeführt und/oder kollektivvertraglich festgelegt sind. Es handelt sich in erster Linie um Mitarbeiter im Gastgewerbe, Mitarbeiter der Transportunternehmen und Verkäufer in Kleinstädten (unter 60.000 Einwohner).

Die Beschäftigung auf Abruf an Wochenenden, während der Ferien, zu Weihnachten und Ostern ist nicht mehr möglich. Meldepflicht des Arbeitsbeginns seit dem 01.09.2012 Der Arbeitgeber muss seit dem 1. September 2012 dem Amt für Arbeitsmarktbeobachtung vor Dienstantritt des Angestellten eine Mitteilung über die Aufnahme der Tätigkeit zukommen lassen. Diese Mitteilung kann mittels Fax, an die Nummer 0471 418557 oder per EMail (notel@provinz.bz.it) erfolgen. Den zu verwendenden Vordruck findet man auf der Homepage der Autonomen Provinz Bozen. Die Mitteilung muss vor Arbeitsantritt des Mitarbeiters erfolgen, d.h., wenn der Mitarbeiter um 18.00 Uhr seine Arbeit antritt, muss die Meldung spätestens um 17.59 Uhr desselben Tages erfolgen. Falls der Mitarbeiter seinen Dienst nicht antritt, egal ob er verhindert ist oder nicht mehr gebraucht wird, muss dem Amt für Arbeitsmarktbeobachtung am selben Tag eine entsprechende Meldung (Annullierung) übermittelt werden. Falls die Annullierung nicht vorgenommen wird, müssen für den angegebenen Zeitraum die Entlohnung sowie die entsprechenden Sozialversicherungsbeiträge entrichtet werden. Es wird nämlich von Gesetz aus angenommen, dass der Mitarbeiter im angegebenen Zeitraum gearbeitet hat. Diese Meldepflicht gilt auch für die bereits am 18.07.2012 bestehenden Arbeitsverhältnisse. Die Meldung ist nicht notwendig, wenn der Mitarbeiter in einem zusammenhängenden Zeitraum von mehr als 30 Tagen beschäftigt ist. Verwaltungsstrafen Die Strafen für die unterlassene Meldung bzw. Annullierung betragen zwischen 400,00 € und 2.400,00 €. es

Pfiff Toys – 8mal in Südtirol Eröffnung der Filiale Nr. 8 in Lana bricht alle Rekorde

Pfiff Toys weckt auch im neuen Spielzeuggeschäft im C&C AMORT in Lana große Begeisterung. Rekordverdächtig war der unglaubliche Ansturm der kleinen und großen Pfiff Toys Fans bei der Eröffnung.

Das größte Pfiff Toys Spielwarengeschäft Südtirols in Lana ist eine der acht Verkaufsstellen von Pfiff Toys. Alle Verkaufstellen zusammen bilden einen unschlagbaren Rekord an Geschäftsfläche.

Meran aktuell

in Lana und Umgebung Samstag, 08.09. 8-18 Flohmarkt am Rathausplatz Lana Sonntag, 09.09. ab 10 Kirchtagsfest mit Einzug der Schützenkompanie „Graf Volkmar Burgstall“ und der Musikkapelle Burgstall. Auftritte der Burgstaller Goaßlschnöller und der Volkstanzgruppe Burgstall, Festplatz Burgstall 10.30 Sonntagskonzert des Musikvereins Lana am Rathausplatz Lana (bei Regen im Raiffeisenhaus Lana) Montag, 10.09. 10.30 *Führung im Obstbaumuseum Lana (ohne Anmeldung) Dienstag, 11.09. 8.50 *Geführte Wanderung „Schnalstal – Berglalm – Vernagter Stausee“ ab Informationsbüro Lana (mit Anmeldung) 18.30 *Meditation im Labyrinthgarten Weingut Kränzelhof in Tscherms Mittwoch, 12.09. 10-13 *St.-Margarethen-Kirche, 14-17 Besichtigung mit Führung 16.00 *Weinverkostung und Gartenbesichtigung im Ansitz Weingut Kränzel Tscherms Donnerstag, 13. 09. 10.30 *Führung im Obstbaumuseum Lana (ohne Anmeldung) 14.30 *St. Hippolyt – Königsloge des Burggrafenamtes, Kulturwanderung mit Christoph Gufler ab Parkplatz an der Gampenstraße Lana (mit Anmeldung) Freitag, 14.09. 7.30 *Meditation im Labyrinthgarten Weingut Kränzelhof in Tscherms 10.00 *Führung – Kräuter im Klostergarten, Gärtnerei Galanthus Lana 14.00 *Eislochwanderung – Auf kühlen Abwegen zu den Eislöchern oberhalb von Lana (mit Anmeldung) Samstag, 15.09. 20.00 10. Benefiz-Heimatabend mit Musik, Gesang, Tanz, Jodler und Mundart im Raiffeisenhaus Lana. Mitwirkende: Jungböhmische der BK Lana, Pfarrchor Lana, Lananer „Huangortmusig“, Zweigesang Maria Sulzer & Helmuth Gruber, Flügelhornduo der BK Lana, Volkstanzgruppe Lana. Durch den Abend führt Alfred Sagmeister (Eintritt: freiw. Spende) Sonntag, 16.09. 10.30 Sonntagskonzert der Musikkapelle Burgstall am Rathausplatz Lana (bei Regen im Raiffeisenhaus Lana)

Daraus ergibt sich die größte Auswahl an Spielwaren, welche die Kunden bei Pfiff Toys genießen und schätzen. Die große Auswahl an Marken, persönliche Beratung und das kunterbunte Shopkonzept machen Pfiff Toys zu einer einzigartigen Reise in die Welt des Spielens und der Fantasie!

Montag, 17.09. 10.30 *Führung im Obstbaumuseum Lana (ohne Anmeldung) Dienstag, 18.09. 8.50 *Geführte Wanderung „Pfelders – Grünboden – Lazins – Zeppichl“ ab Informationsbüro Lana (mit Anmeldung) 18.30 *Meditation im Labyrinthgarten Weingut Kränzelhof in Tscherms Mittwoch, 19.09. 9.30 *Wandern mit FiveFingers – das Wanderangebot mit Barfuß-Erfahrung ab Informationsbüro Völlan (mit Anmeldung) 10-13 *St.-Margarethen-Kirche, 14-17 Besichtigung mit Führung 15.00 *Wildkräuter statt Unkräuter – erkennen, zubereiten, genießen, Lana (mit Anmeldung) 16.00 *Weinverkostung und Gartenbesichtigung im Ansitz Weingut Kränzel Tscherms 20.30 Konzert der Musikkapelle Tscherms, Musikpavillon Tscherms Donnerstag, 20.09. 10.30 *Führung im Obstbaumuseum Lana (ohne Anmeldung) 14.00 Der Südtiroler Apfel …knackig, saftig & frisch. Apfelführung mit Apfelverkostung in Gargazon (mit Anmeldung) 14.30 *St. Hippolyt – Königsloge des Burggrafenamtes, Kulturwanderung mit Christoph Gufler ab Parkplatz an der Gampenstraße Lana (mit Anmeldung) 20.30 Konzert der Bauernkapelle Völlan im Vereinshaus Völlan Freitag, 21.09. 10.00 *Führung – Kräuter im Klostergarten, Gärtnerei Galanthus Lana 14.00 *Eislochwanderung – Auf kühlen Abwegen zu den Eislöchern oberhalb von Lana (mit Anmeldung) Sonntag, 23.09. 10.30 Sonntagskonzert der Musikkapelle Gargazon, Rathausplatz Lana (bei Regen im Raiffeisenhaus Lana)

* kostenpflichtige Veranstaltungen – Änderungen vorbehalten! Die Veranstaltungen mit Anmeldungen können in den Informationsbüros von Lana, Tscherms, Burgstall und Gargazon vorgenommen werden.

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Historisches

Die Postbrücke oder Spitalsbrücke Die bekannteste, älteste und wichtigste Verbindung zwischen Meran und Mais Nach dem Hochwasser wurde die Brücke, die dort seit 1318 bestanden haben soll, nicht mehr wiedererrichtet, die Bürgermeisteramtsraitung von 1520 gibt darüber Auskunft: aber bei der undern passerpruggen ist in disem martinsmarckht aus ursach, das die im vergangnen sumer das wasser hingeflest und khain andere an die stat gesetzt wor-

den, khain zolgelt (Brückengeld) gefallen. An ihrer statt wurde der Fußübergang „Naggelter Steg“ errichtet. In der gleichen Zeit wurde das alte Ultner bzw. Marlinger Tor vom Mühlgraben (zwischen „Milchbar“ und „Banca Nazionale del Lavoro“) an das Gymnasium gesetzt, wo es bis zu seinem Abbruch im Jahr 1881 stand.

Spitalsbrücke gegen die Spitalskirche (Hl.-Geist-Kirche). Die Brücke als fahr- und begehbarer Übergang zwischen Mais und Meran, genutzt von Fußgängern, Fahrzeugen und Fahrrädern. Namen: Die Bezeichnung Postbrücke ist seit der Errichtung des k.u.k.Postgebäudes (1911) westlich gegenüber der Spitalskirche in Gebrauch, während der ältere Name Spitalsbrücke von der Lage der Brücke am ehemaligen alten Spital herrührt. Dieses war bis zu seinem Abbruch südlich an die Spitalsbzw. Hl.-Geist-Kirche angebaut. Kaum mehr verwendet wird der Name Reichsbrücke (nach der frü-

Postbrücke gegen die Stadtseite mit dem Ansitz Hohensaal bzw. Wolkenstein der „Englischen Fräulein“, zum Komplex gehören die Herz-Jesu-Kirche und die Mittelschule „Peter Rosegger“ Geschichte und Chronik: Nach der planmäßigen Erbauung der Stadt „an Meran“ im ersten Drittel des 13. Jahrhunderts durch Graf Albert von Tirol musste eine direkte Verbindung der Landstraße nach Süden in Richtung Bozen errichtet werden. Daher wird jene 1258 zum ersten Mal erwähnte „Passerbrücke“ wohl um 1240 herum entstanden sein. Die Instandhaltung dieser Herrschaftsbrücke übernahmen umliegende Bauernhöfe, die Eigentum des Landesfürsten waren. Beispielsweise hatten Haflinger Bauern das Brückenholz zu stellen. Die schwächliche Holzbrücke hatte den reißenden Fluten der Passer nicht viel entgegenzusetzen, doch

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heren Reichsstraße zwischen Meran und Bozen = „Bozner Chaussee“). Zwischenzeitlich hieß die nach dem Hochwasser von 1817 erneuerte Brücke auch Louisenbrücke – zu Ehren von Kaiserin Maria Louise, welche am 26.06.1818 von Bozen nach Meran kam. Verwendet werden heute die beiden mundartlichen Bezeichnungen Postprugg sowie Spitolsprugg, im Italienischen Ponte della Posta. die vom Landesfürsten gefasste Absicht, 1326 die hölzerne durch eine steinerne Brücke ersetzen zu lassen, schlug fehl. Dem Hochwasser der Passer fiel die Brücke dann auch oft genug zum Opfer: 1314, 1419, 1503, 1512, 1572 sowie 1573. Die Wiedererrichtung der Brücke war dann auch jedes Mal mit erheblichen Unkosten verbunden: Die vier langen SchürEnzen, welche die verböschten Brückenköpfe verbanden, wurden jeweils von den Herren von Füssen, von Freising, den Mairleuten von Gratsch und den Herren von Cles gestellt. Als ein stark beschädigter Enzpaam („Enzbaum“) ausgewechselt werden musste, entspann sich ein Streit über die Beschaffung des vierten Enzbaums, der in der Folge den Beinamen Kriegs-Enzpaam erhielt. (Elias Prieth, Geschichte der Stadt Meran im 16. Jahrhundert, S. 174). Trotz aller Widrigkeiten gelang im Laufe des 16. Jahrhunderts immerhin eine Verbesserung des Uferschutzes, indem 1502 und 1504 sogenannte „Archen“ (< lateinisch arca „Holzkasten“) in Form von Steinblöcken und Holzkästen das Bachbett befestigten. Südlich der Hauptbrücke – genau dort, wo heute vom Mühlgraben die Passage unter dem „Palazzo de Eccher“ (Mode Hesse) hindurch geht – soll sich bis 1574 die „Untere Passerbrücke“ befunden haben.

Die hölzerne Spitalsbrücke, welche zwischen 1828 und 1890 bestand. Auf Stadtseite der Holzrechen, der das Driftholz in den Ländkanal leitete.

Durch das „Hölzlloch“ (heute ist noch der Bogen sichtbar!) wurde das Driftholz „aufgeländet“.

Rindfiich, Pamper und schaulustige Hearische auf der hölzernen Spitalsbrücke


Historisches

Zwei Mal pro Jahr – zu den Jahrmärkten, die zu Pfingsten und Martini (11. November) stattfanden – kam es zu einer Brückenbeschau (Kontrolle). Bei dieser Gelegenheit wurde Brückengeld für den Transport von Waren und Vieh eingehoben, welches dem Bürgermeister abzuliefern war. Das war aber ein leidlich einträgliches Geschäft, denn am Pfingstmarkt 1594 konnten Hans Müller an der oberen und Oswalt Kecht an der unteren Brücke in siebzehn Tagen insgesamt nicht einmal den Betrag einbringen, den ihnen der Bürgermeister als Entlohnung schuldete (Bürgermeisteramtsraitung 1594). An Martini 1576 wurden keine Zollhüter bestellt, dieweil der marckht schlecht gewest, derowegen es zu hüeten die mühe und besoldung nit ertragen hette (Bürgermeisteramtsraitung 1576). Ein Missgeschick stieß dem Michel Hueber zu, der zu Pfingsten 1543 den Zoll an der oberen Brücke einhob. Er hatte den Beutel mit den Einnahmen verloren, als er ihn dem

Bürgermeister übergeben wollte. Dieser aber hatte ein Herz, schenkte dem Hueber die Hälfte des verlorenen Geldes, das sich auf zwei Gulden belaufen hatte, und ließ die andere Hälfte als Entlohnung gelten (Bürgermeisteramtsraitung 1543, zitiert nach Elias Prieth: Beiträge zur Geschichte der Stadt Meran im 16. Jh., S. 49). Die Holzlände (Platz, wo das Driftholz an Land gezogen wurde) wurde nach dem letzten Hochwasser von 1574 von der Maiser Seite (damals Tuchbleiche auf der Spitalwiese, heute Eurotel und Thermenhotel) auf die Stadtseite verlegt. Von da an wurde auch entschieden, dass für den Uferschutz und die Entfernungen von Überschotterungen von Kulturgrund auf Maiser Seite die Maiser und auf Stadtseite die Meraner zuständig waren. 1578 hat sich der Streit zwischen Meran und Mais wegen der Breite der Brücke entschieden. 1721 wurde das Zollhäusl am städtischen Ufer um 300 Gulden er-

Abbruch der hölzernen Brücke mit Provisorium, trauriger Abschied 1889 Am 08.10.1889 beginnt man mit dem Bau der neuen eisernen Spitalsbrücke, im Februar 1890 wurde die alte ehrwürdige Brücke abgerissen. Die Firma Musch & Lun errichtete als Provisorium eine Notbrücke, daraufhin errichtete die Firma Griedl aus Wien die neue eiserne Brücke, welche am 1. April 1890 dem Verkehr übergeben wurde. Da die Geh-Seitenwege sehr schmal ausfielen, gab es zwei getrennte Gehwege mit Anweisungen der

richtet, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts befand sich das Bankhaus Biedermann im früheren Zollhäusl. Im 18. Jahrhundert wurde die Straßenmaut auf beiden Seiten eingehoben, ab 1893 nur mehr auf Maiser Seite. 1817 kam Meran neuerlich in große Gefahr durch ein Hochwasser der Passer, bei dem beinahe die ganze Wassermauer an der Stadtseite weggeschwemmt wurde, wobei besonders der Unterstadt (Rennweg) große Gefahr drohte. Im Jahre 1818 begann man mit dem Wiederaufbau der Wassermauern – in diesem Jahr alleine betrugen die Kosten 18.000 Gulden. In gewisser Weise ist der Aufschwung Merans zur Kurstadt erst möglich geworden, nachdem man die dauernden Überschwemmungen der Passer in den Griff bekam. Im Juni 1828 wurde die hölzerne Spitalsbrücke vollendet. Im Jahr 1838 befanden sich Kaiser Ferdinand und seine Gemahlin Ma-

Das „Ungetüm“ aus Eisen tut seinen Dienst.

ria Anna auf Huldigungsfahrt durch die Tirolerischen Lande. Am 20. August 1838 kam das durchlauchtigste Herrscherpaar gegen Mittag in Meran an – ihm zu Ehren wurde bei der Spitalsbrücke ein Triumphbogen errichtet. Der Bürgermeister überreichte dem Kaiserpaar den Stadtschlüssel auf einem Samtkissen. Auf der Passerbrücke wurden die Pferde ausgespannt und einige Landleute entboten sich, das Paar bis zum Postgasthaus auf dem Sande (heute Palais Esplanade am Sandplatz) anstelle der Pferde zu ziehen. Danach erfolgte die Huldigungsfeier auf Schloss Tirol. Die hölzerne Brücke bestand bis 1890, darunter befand sich der Holzrechen, der die Holzstämme in den Ländkanal leitete. Eine lebendige Schilderung der Holzknechtarbeit beim Aufländen lieferte uns der Schriftsteller Heinrich Noe. Im Jänner 1886 tauchten Pläne des Baus der neuen Brücke auf, das Todesurteil für die alte Spitalsbrücke wurde im Juni 1887 ausgesprochen.

Der Begräbniszug von Gerbermeister Franz Nagele führt am 02.07.1891 über die Spitalskirche zum ehemaligen Stadtfriedhof (heute Marconi-Park). Fotografie von Franz Largajolli

Gehrichtung „HERÜBER“ bzw. „HINÜBER“, welche in großen Lettern angebracht waren. Am 14.12.1906 wird in der Presse für eine neue Spitalsbrücke geworben, da die alte ein Schandfleck der Gegend sei, so der allgemeine Tenor. 1907 wurde wegen großer Auslagen für den Brückenbau die Brückenmaut neu geregelt: 40 % hatte die Stadt zu entrichten, 40 % Untermais, 20 % Obermais.

Die nagelneue Brücke strahlt im Tageslicht! Neben der Spitalskirche das ehemalige Cadre-Gebäude, die Villa Sigmundsheim, das Atelier Britannia des Fotografen J. Holzer, ehemals F. Largajolli. Villa Sigmundsheim und Cadre-Gebäude wurden im Juni und Juli 1911 anlässlich der Errichtung des neuen k.u.k.-Postgebäudes abgerissen. Fotografie von Hans Ratschiller 1909.

Die heutige Brücke wird gebaut! Hölzerne Behelfsbrücke im März 1909 – da war noch Winter... Fotografie von Hans Ratschiller

Im Jänner 1909 wurde die Eiserne Brücke abgetragen. Am 01.07.1909 wird die neue Jugendstilbrücke – so wie wir sie heute kennen – dem Verkehr übergeben, nachdem die Belastungsprobe am Vortage gut verlaufen war (zit. nach Duschek/Pichler, Meran wie es war

1900 – 1930, S. 41) Im Oktober 1909 fallen die Mautstellen („Pflasterzoll“), weil sie in der immer schnelllebigeren Zeit als Verkehrshindernis empfunden wurden. Die Brücke wurde in den 1980er/1990er-Jahren generalsaniert. 07. September 2012 | 17

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Historisches

Weintrauben 1909

Details des Brückengeländers, Mittelpfeiler

Blütenranken

Brüstung und Aufschrift 1909 Auskünfte erteilt Johannes Ortner Mühlgraben 18 39012 Meran Tel. 340 7944 514 johannes.ortner@provinz.bz.it

Alte Fotos: Stadtarchiv Meran Aktuelle Fotos: Johannes Ortner

Architektur und Kunst Es handelt sich um eine zweibogige Betonbrücke, die in der Formensprache des Jugendstils künstlerisch ausgestaltet wurde. Die dominierenden Farben sind weiß und gold. Am Brückenkopf auf Maiser und Stadtseite stehen jeweils zwei Lampenaufsätze, in deren Feldern die Mosaike des Stadtwappens (Stadtseite oben), des Tiroler Adlers (Maiser Seite unten) und des k.u.k.-Doppeladlers (Stadtseite unten) angebracht sind. Darüber befinden sich die dekorativen Jugendstillampen, jede einzelne mit fünf Leuchten ausgestattet. Das Brückengeländer besteht aus weiß angestrichenem Eisengitter. Von den Balustradenpfeilern ausgehend setzen sich jeweils vergoldete schmiedeeiserne Pflanzentriebe fort, welche sich um das Geländergitter ranken. Genau auf den jeweiligen Scheitelpunkten der Brückenbögen sind außen stilisierte Pflanzentriebe angebracht, die vom oberen Geländerrand nach unten hängen. Unten treffen sie auf vergoldete Triebe des Weinstocks mit schweren Weintrauben als Symbolfrucht Merans mit seiner Traubenkur. In der Brückenmitte und an den Brückenköpfen ist statt des Eisengitters eine Balustrade aus kleinen brusthohen Pfeilern als Geländer angebracht. Diese setzt sich auf Maiser Seite sehr schön zum Eingang des Elisabethparks hin fort und umrahmt einen hübschen Vorplatz, wo im Sommer ein „Gelati-Mann“ Eis verkauft. Auf dem Mittelpfeiler befindet sich jeweils ein kleinerer Aufsatz, in dessen Feld das Erbauungsjahr 1909 als Mosaik eingearbeitet ist. Darüber befindet sich das ebenfalls vergoldete Behältnis für den Pflanzenschmuck, das im Sommer in der Regel mit roten Geranien belegt ist. An der Stirnseite der Brücke über dem Mittelpfeiler setzt sich das rhombusartige Gittermuster des Geländers fort. Direkt über der Wassernase befindet sich ein stilisierter Blütenkopf im Jugendstil. jo

Eine Ära geht zu Ende: Abnahme des Doppeladler-Mosaiks 1922, zwei Mädchen, welche zwei Kleinkinder beaufsichtigen, blicken skeptisch in die Kamera. Fotografie von Albert Ellmenreich.

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Halterung des Blumenschmucks

Mosaik des Meraner Stadtwappens mit Laterne

Das Doppeladler-Mosaik ist wieder angebracht.

Das italienische Kronprinzenpaar Umberto und Maria José zu Besuch in Meran, 06.04.1938. Fotografie von Rudolf Schöner.


Mondkalender

Mondkalender vom 07.09. bis 20.09.2012 Freitag, 7. September

F b c

Abnehmender Mond im Zeichen Stier Übergang in das Zeichen Zwillinge um 06.11 Uhr Element: Luft

Unentschlossenheit prägt den Tag; trotzdem sollten Sie heute Dinge tun, die Ihre Kraft erfordern; trinken Sie Blutreinigungstee; legen Sie einen Entschlackungstag ein; günstiger Tag für Zahnarztbesuch; Fenster putzen; Holzfußböden reinigen; lüften; oberirdische Schädlinge bekämpfen; nehmen Sie sich Zeit für einen Theaterbesuch oder eine fröhliche Party im Freundeskreis. Samstag, 8. September

F c

Abnehmender Mond im Zeichen Zwillinge Element: Luft

Der Mond wirkt entspannend und entkrampfend; auch heute wäre es günstig, einen Entschlackungstag einzulegen; Hühneraugen behandeln; Warzen entfernen; Fett wird heute sehr gut verwertet, aber Vorsicht bei Übergewicht; Haut reinigen und mit nährenden Mitteln behandeln; Wohnung und Bettzeug ausgiebig lüften; Blütengehölze düngen (Rosen); Geschäftsbeziehungen könnten heute leichter ausgebaut werden, meiden Sie aber mangelnde Entschlusskraft; die Partnerbeziehung ist von Vertrauen geprägt. Sonntag, 9. September F

c d

Abnehmender Mond im Zeichen Zwillinge Übergang in das Zeichen Krebs um 18.50 Uhr Element: Luft

und Galle sind besonders empfindlich, daher Vorsicht bei Fett und Alkohol; essen Sie vorwiegend Blattgemüse und Salate; Zahnbehandlungen sind heute weniger schmerzhaft; Wäsche waschen; Flecken beseitigen; Blumen düngen und gießen; verwöhnen und umsorgen Sie Ihren Partner, z.B. mit einem stimmungsvollen Essen; günstiger Zeitpunkt, um Familienangelegenheiten zu regeln. Dienstag, 11. September

F d

Abnehmender Mond im Zeichen Krebs Element: Wasser

Fantasie und Kreativität sind heute besonders ausgeprägt; achten Sie auf Leber und Galle; Kohlenhydrate werden gut verarbeitet; entspannende Massagen und beruhigende Bäder wirken wohltuend; Kräuter für Kräuterkissen sammeln; Wäsche waschen, Flecken entfernen; Pflanzen gießen oder wässern; Blumen düngen; lassen Sie in der Partnerbeziehung keine Launenhaftigkeit oder Trägheit aufkommen. Mittwoch, 12. SeptemberF

d e

Abnehmender Mond im Zeichen Krebs Übergang in das Zeichen Löwe um 05.02 Uhr Element: Feuer

Mut und Durchsetzungsvermögen sind Ihre Antriebskraft; verzichten Sie allerdings auf große körperliche Anstrengungen, wenn Sie Probleme mit Herz oder Kreislauf haben; eingewachsene Nägel behandeln; günstiger Tag zum Haareschneiden; Heilkräuter sammeln (Früchte oder Samen); erledigen Sie „trockene“ Reinigungsarbeiten; ausgiebig lüften; ernten, was getrocknet werden soll; Holz einschlagen, da es gut trocknet; die Partnerschaft wird von starken Gefühlen beherrscht, meiden Sie aber Arroganz und Rechthaberei.

gute Ergebnisse erzielt werden; ein Familien- den besonders gut aufgenommen und wirken stärker; bei Nieren- und Blasenstörungen sollbesuch verläuft meist recht turbulent. ten Sie viel Tee trinken, besonders am NachFreitag, 14. September F e f mittag; nähren Sie Ihre Haut mit guten Pflegemitteln; Brot backen; Wohnung gut auslüften; Abnehmender Mond im Zeichen Löwe Komposthaufen feststampfen; kreative TätigÜbergang in das Zeichen Jungfrau um keiten gelingen besonders gut; vernachlässigen 11.32 Uhr Element: Erde Sie nicht Routinearbeiten. Beobachten und Abwägen bestimmt den Tag; beginnen Sie mit einer Diät; Gemüse Dienstag, 18. September B g h des Tages sind Zwiebeln, Kartoffeln und Zunehmender Mond im Zeichen Waage Lauch; Heilkräuter (Wurzeln) sammeln und Übergang in das Zeichen Skorpion um 16.47 anwenden; Dauerwellen heute gelegt, halten Uhr besser; Wohnung nur kurz lüften; Zimmer- Element: Luft pflanzen umtopfen; Schädlinge im Boden Mangelnde Entschlussfreude begleitet den Tag, bekämpfen; vermeiden Sie Streit und Kritik steuern Sie dagegen; Fett wird heute sehr gut in der Familie; günstiger Tag für Geldange- verwertet, aber Vorsicht bei Stoffwechselprolegenheiten. blemen und Übergewicht; ein anregendes Bad kann helfen, körperliche und geistige Trägheit F f zu überwinden; Haare waschen und pflegen; Samstag, 15. September Haartönungen halten besser; heute gepflückte Abnehmender Mond im Zeichen Jungfrau Blumen duften stärker und halten länger; eine Element: Erde Der Mond wirkt entgiftend und reinigend; romantische Grundstimmung prägt die Partachten Sie auf Stoffwechsel und Verdauung; nerbeziehung. Salze werden gut aufgenommen, aber Vorsicht bei hohem Blutdruck; Wohnung nur Mittwoch, 19. September B h kurz lüften; Holzböden trocken reinigen, Zunehmender Mond im Zeichen Skorpion nicht wischen; guter Arbeitstag im Garten; Element: Wasser unternehmen Sie einen Ausflug mit der Fa- Die Erde atmet aus, sie gibt ab; Schwangere milie oder mit Freunden. sollten sich heute schonen; Sitzbäder helfen bei Unterleibbeschwerden; Gemüse des Tages Sonntag, 16. SeptemberD f g sind Blattgemüse und Salate; Heilkräuter (Blätter) sammeln und anwenden; Pflanzen gießen Neumond um 04.12 Uhr im Zeichen Jungoder wässern; Rasen mähen; Sinnlichkeit und frau Harmonie in der Partnerschaft sollten heute Übergang in das Zeichen Waage um 14.56 Uhr gepflegt werden. Element: Erde

Die Kraftentfaltung ist am geringsten, der Stand der Säfte am niedrigsten; Neuanfänge sind begünstigt; legen Sie einen Fasttag zur Entschlackung und Entgiftung ein; ein heilendes Bad wirkt besonders wohltuend; im Donnerstag, 13. September F e Garten Gehölze schneiden und kranke Gehölze zurückschneiden; Kritik kann die FaAbnehmender Mond im Zeichen Löwe miliensituation beeinträchtigen, üben Sie Element: Feuer Die Erde atmet ein, sie nimmt auf; es ist die Zurückhaltung; gute Bedingungen für Einrichtige Zeit, um Dinge zu tun, die Kraft er- kaufs- und Reiseplanung. fordern; achten Sie auf Herz und Kreislauf; B g F d Hühneraugen und Warzen entfernen; Eiweiß Montag, 17. September Montag, 10. September wird gut verarbeitet; guter Tag, um Haare zu Zunehmender Mond im Zeichen Waage Abnehmender Mond im Zeichen Krebs Element: Wasser schneiden, Schnitt und Frisur halten länger; Element: Luft Das Gefühl ist stärker als der Verstand, hö- ausgiebig lüften; Butter herstellen; ernten, was Der Mond wirkt kräftigend und aufbauend; ren Sie heute mehr auf Ihr Gefühl; Leber getrocknet werden soll; bei Verkäufen können Medikamente, Vitamine und Nährstoffe werDer Mond wirkt entspannend; unterstützen Sie dies mit Entspannungsübungen oder einer Massage, das hilft Ihnen, seelischen und körperlichen Stress abzubauen; Heilkräuter sammeln und trocknen (Blüten); Porzellan und Metalle reinigen; lüften; Garderobe einlagern; ernten, was getrocknet werden soll; passender Tag für eine Kurzreise; lassen sie Ihrer Kreativität freien Lauf.

Donnerstag, 20. SeptemberB h i Zunehmender Mond im Zeichen Skorpion Übergang in das Zeichen Schütze um 18.35 Uhr Element: Wasser

Gefühlsbetonter Tag, man sucht mit der Seele; Stärkungsmittel und Medikamente wirken besonders gut, daher Vorsicht bei der Dosierung; Kohlenhydrate werden sehr gut verarbeitet; verwöhnen Sie sich mit einer kräftigenden Massage und einem Schönheitsbad; Pflanzen gießen oder wässern; Rasen mähen; Blattgemüse säen oder setzen; unterdrücken Sie die Neigung zu eigenwilligem Verhalten oder zur Eifersucht; planen Sie neue Projekte.

Veranstaltungsreihe:

„RESET. Die Krise als Ressource“ Donnerstag, 20.09 - Kulturzentrum Meran - 20.00 Uhr Buono, pulito e giusto. Beim täglichen Einkauf die richtige Wahl treffen. Vortrag in italienischer Sprache von Michela Luise, Dozentin für Master of Food. Danach Vorführung des Dokumentarfilms „Terra Madre“ von Ermanno Olmi. Samstag, 22.09 - Kulturzentrum Meran - 20.30 Uhr Economia a colori Die Idee einer Gesellschaft, die auf ökonomischer Ökologie beruht. Andrea Segrè, Dekan der Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Bologna und Präsident von Last Minute Market, einem akademischen Ableger für eine nachhaltige und solidarische Wiederverwertung der verschwendeten Lebensmittel, stellt sein letztes Buch „Economia a colori“ vor (in italienischer Sprache). Die Veranstaltung wird von Andrea Zeppa, dem Direktor der Abteilung Innovation der Provinz Bozen, moderiert. Weitere Informationen: Tel. 0473 230 128 www.mairania857.org

Freitag, 21.09 – Meran, Schloss Pienzenau GNAM - Versteckter Genuss in Meran 19.30 Uhr - Aperitif Die Foodbloggerin Lisa Casali präsentiert ihr letztes verlegerisches Werk mit dem Titel „Ökoküche. Keine Verschwendung, sparen und glücklich sein.“ 20.00 Uhr - Abendessen Ein ganz besonderes Menü, das auf Rezepten beruht, die in den Büchern „Ökoküche“ und „Die Küche mit beinahe null Umweltbelastung“ von Lisa Casali enthalten sind, und mit häufig als nicht verwendbar erachteten Lebensmittelteilen hergestellt wird. Musikalische Unterhaltung mit dem Gitarristen David Torri. Preis des Abendessens + dazu passende Weine: € 30,00 pro Person Obligatorische Vormerkung: Tel. 0473 230 128 innerhalb 14.09.2012 Begleitende Projektberatung: Karin Huber

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Pfarrnachrichten

Untermais, Romstraße 135 Büro: Mo, Mi, Fr von 8-11 Uhr

Meran, Passeirer Gasse 3 info@stadtpfarre-meran.it www.stadtpfarre-meran.it

Pfarre St. Nikolaus Meran Tel. 0473 230 174 Fax 0473 233 727 Gottesdienste: Montag bis Freitag: Heilige Messe jeweils um 9.00 Uhr Samstag: Heilige Messe um 9.00 und um 18.00 Uhr Sonntag: 8 Uhr / 9 Uhr / 11 Uhr und 19 Uhr Fr 07. September – Herz-Jesu-Freitag 9.00 Heilige Messe – anschließend Aussetzung und Anbetung Sa 08. September – Mariä Geburt 9.00 Heilige Messe 10.00 Schuleröffnungsgottesdienst des Gymn. Meran 17.30 Rosenkranz 18.00 Vorabendmesse Mitteilungen Lektoren und Kommunionhelfer Am Dienstag, den 18. September um 19.00 Uhr treffen sich alle Lektoren und Kommunionhelfer im Foyer des Nikolaussaales zur Diensteinteilung für das neue Arbeitsjahr. Senioren Alle Senioren sind herzlich zum SpieleNachmittag am Mittwoch, den 19. September um 15.00 Uhr in den Nikolaussaal eingeladen. Die Seniorenleitung freut sich auf Ihr Kommen! Übertragungen im Sender Stadtradio Meran (Frequenzen 87,5 + 98,8) Gottesdienste am Samstag um 18.00 Uhr – am Sonntag um 9.00 Uhr und um 19.00 Uhr.

Meran, Speckbacherstr. 24 Büro: Mo, Mi, Fr 9 - 10 Uhr

Pfarre St. Georgen Tel. und Fax 0473 236 447 Gottesdienste:

Pfarre St. Vigil Untermais Tel. 0473 237 629 Bibliothek St. Bernhard Öffnungszeiten im Sommer: Dienstag: 17 – 18 Uhr Mittwoch: 17 – 18 Uhr Gottesdienste: Montag, Dienstag Mittwoch Do, Fr, Sa Vorabendmesse Sonn- und Feiertage

7.00 Uhr 18.00 Uhr 7.00 Uhr 19.00 Uhr 7.30 und 10.00 Uhr

Eucharistische Anbetung um 20.00 Uhr Freitag, 07.09. und 21.09.

Meran, Carduccistraße 31 Büro: Mo, Di, Fr 10-12 Uhr Mi, Do 16-18 Uhr Evangelische Gemeinde Meran Tel. 0473 492 395 Gottesdienste und Veranstaltungen: So 09. September 9.00 Eröffnung des Sommerfestes im Kirchgarten mit Flohmarkt 10.00 Predigt-Gottesdienst 11.15 Öffnung des Grills: miteinander Essen, Trinken, Reden, Spielen …, Bewirtung mit Musik von der „Wiener Melange“ 12.30 Musik von „Jazz & Co.“ (bis 17 Uhr) 13.30 Versteigerung 14.00 Kinderprogramm So 16. September 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Mitteilung: Zu unserem diesjährigen Sommerfest im Kirchgarten an der Christuskirche laden wir herzlich ein! Verbringen Sie ein paar nette Stunden mit uns – bei Musik mit Wurst und Bier oder Kaffee und Kuchen …

Obermais, Winkelweg 10

Pfarre Maria Himmelfahrt Tel. 0473 447 639 Gottesdienste: Montag bis Freitag: 17.45 Gebetszeit für die Pfarrgemeinde 18.15 Eucharistiefeier Samstag: 18.30 Vorabendmesse Sonntag: 9.00 Gottesdienst

Eucharistiner-Kirche St. Josef Tel. 0473 231 440 Hl. Messen: 10.00 an Sonn- und Feiertagen 7.00 an Werktagen, 18.35 täglich

Meran, Romstraße 1 Büro: Mo bis Fr 10 - 12 Uhr

Pfarre Heilig Geist Tel. 0473 230 081

Gottesdienste in ital. Sprache: Montag bis Freitag: Heilige Messe jeweils um 8.30 Samstag 18.30 Vorabendmesse Sonntag 9.30 / 11.00 Hl. Messe

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Obermais, Cavourstr. 73 Büro: Mo, Di, Mi, Fr von 9-11 Uhr

Mo, Di, Mi 08.30 Do 19.30 in der Kolpingkapelle Fr 19.30 Hl. Messe Sa 19.30 Hl. Messe So 08.30, 10.00, 11.30 (ital.) hl. Messe Gebet um geistliche Berufe jeden Donnerstag von 10.00 bis 11.00 Uhr Eucharistische Anbetung freitags eine Stunde vor der Abendmesse Rosenkranz am Freitag um 19.00 Uhr mit anschließender Abendmesse Beichtgelegenheit am Samstag von 18.30 bis 19.15 Uhr oder nach Vereinbarung, Tel.0473 236 447 Pfarrbibliothek im Rebhof : Mi von 08.30 bis 10.30 Uhr

Meran Postgranzstraße 8 info@efk-meran.it www.efk-meran.it Christliche Gemeinde Meran Tel. 0473 220 905 Gottesdienste und Veranstaltungen: So 09. September 10.00 Gottesdienst zum Schulbeginn mit Kindersegnung und ProKids-Kinderprogramm Di 11. September 09.00 Frauentreff Mi 12. September 18.00 Jugendtreff ISY 20.00 Bibelabend So 16. September 10.00 Gottesdienst mit ProKids-Kinderprogramm Di 18. September 09.00 Frauentreff Mi 19. September 18.00 Jugendtreff ISY 20.00 Bibelabend So 23. September 10.00 Gottesdienst mit ProKids-Kinderprogramm

Sinich, Vittorio Veneto-Platz 10 gschnitzer.josef@gmail.com

Pfarre St. Justus Sinich Tel. 0473 244 154 Kapuzinerkirche

Gottesdienste: Samstag 18.00 Vorabendmesse in italienischer Sprache Sonntag 9.45 Hl. Messe 11.00 Hl. Messe in italienischer Sprache

Meran, Rennweg 153 Sonntag: 7.00 Gottesdienst (deutsch) 8.30 Gottesdienst (italienisch) 10.00 Gemeinschaftsmesse (deutsch) An den Werktagen: 6.30 Messe (deutsch) 7.30 Messe (italienisch)

Burgstall, Kirchweg 14 gschnitzer.josef@gmail.com Büro: Do 17.00 – 18.45 Pfarrei zur Erhöhung des Hl. Kreuzes Tel. 0473 244 154 (Sinich) 0473 603 508 Gottesdienste: Samstag 18.00 Beichtgelegenheit 19.00 Hl. Messe Sonntag 8.30 Hl. Messe 9.45 Hl. Messe in italienischer Sprache

Maria-Trost-Kirche Meran, Romstraße Mo-Fr 8.00 Hl. Messe (ital.) bis Freitag, 14.09. 30er-Messe Mo, Di, Do, Fr 7.00 Uhr Samstag, 08.09. Mariä Geburt 7.00 Uhr 30er-Messe Mittwoch, 12.09. Maria Namen 20.00 Uhr Hl. Messe mit Lichterprozession Samstag, 15.09. Mariä Schmerzen 7.00 Uhr Patrozinium

Meran, Bürgersaal Otto-Huber-Straße 8 www.fcg-meran.com Freie Christliche Gemeinde Meran Tel. 334 169 6441 (Pastor) Gottesdienst: Sonntag: 10 Uhr im Bürgersaal Meran, Otto-HuberStraße 8; am ersten Sonntag im Monat um 17 Uhr. Jeder ist herzlich willkommen!

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Pfarrnachrichten

texelbahn

Worte zum Nachdenken

Hamburg ist dabei, mit islamischen Verbänden Verträge auszuhandeln. Religionsfreiheit, Anerkennung religiöser Feiertage, Bau von Moscheen, Trägerschaft von Kindertagesstätten und vieles andere mehr wird darin angesprochen. Zustimmung kam aus der ganzen Republik – auch von den christlichen Kirchen. Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz betonte, mit diesen Verträgen geschehe „eigentlich etwas Selbstverständliches“. Manches Selbstverständliche ist aber nicht selbstverständlich. Die breite Zustimmung für das Hamburger Vorgehen kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es da noch viele Vorbehalte gibt. So heißt es z. B. die Kirche sei doch schon etwas länger da als die Moslems. In moslemischen Ländern seien nicht

einmal christliche Kirchen erlaubt, Christen würden dort oft ausgegrenzt und verfolgt. Südtirol ist nicht Hamburg, aber die Zahl der moslemischen Mitbürger nimmt auch bei uns zu. Das Beispiel Hamburgs könnte jedenfalls auch für uns ein nützlicher Denkanstoß sein. Immerhin leben in Südtirol bereits ca. 15.000 Muslime. Eine beachtliche Zahl, die nicht übersehen werden kann. Die italienische Verfassung schreibt das Recht auf Ausübung der Religion fest; dies gilt nicht nur für den privaten, sondern auch für den öffentlichen Bereich. Übrigens gehört das Recht auf freie Religionsausübung zu den Menschenrechten. Wie weit wir noch vom ,,Selbstverständlich“ des Hamburger Bürgermeisters entfernt sind, zeigt die immer wieder aufflammende Polemik um den Bau einer Moschee in Bozen. Nach Meinung von Mario Gretter, dem Verantwortlichen der Diözese für den interreligiösen

Dialog, geht es eigentlich nicht um das Ja oder Nein zu einer Moschee, sondern um das Wo und Wie. Es müsse sich um einen würdigen Standort handeln, der auch genügend Platz biete. Die derzeit diskutierten Lösungen laufen meist auf die Umwidmung von wenig geeigneten Gebäuden hinaus, weder für Anwohner noch Muslime ideal. Natürlich müssen für eine derartige Einrichtung auch klare Regeln gelten. Wir Christen bekennen uns zur Religionsfreiheit, auch wenn moslemische Länder das oft nicht tun. Aber gerade deshalb sollten wir nicht Gleiches mit Gleichem vergelten, sondern mit gutem Beispiel vorangehen. Unser Einsatz für verfolgte Christen in aller Welt ist wichtig. Ob dieser Einsatz glaubwürdig ist, wird sich aber im konkreten Umgang mit Menschen anderer Religionen zeigen. P. Robert Prenner

... die Panoramaseilbahn in Partschins

Alter Brauch wieder aufgegriffen Am 15. August, dem „Hochunserfrauentag“, wurde heuer in der Kapuzinerkirche in Meran auf Initiative von zwei Frauen erstmals wieder der alte Brauch der Verteilung von Kräutersträußchen aufgegriffen. Auch Pater Robert befürwortete diese Initiative. Mit viel Freude wurden durch fleißige Hände über zweihundert Sträußchen mit zum Großteil selbst gepflückten duftenden Berg- und Gartenkräutern sowie mit Blumen gebunden. Ein

Gedenkmesse am Sonntag, dem 16. September in Hafling Die Schützenkompanie von Untermais veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Meran des Kriegsopfer- und Frontkämpferverbandes die traditionelle Gedenkfeier im St.-Katharina-Kirchlein beim Sulfner in Hafling. Die Heilige Messe beginnt um 11 Uhr. Die Bezirksleitung und die Schützenkompanie freuen sich auf Ihr Kommen.

Dank gilt auch der Gärtnerei Unterweger, der Gärtnerei Pozzi und der Gärtnerei Wielander sowie Herrn Claudio für die zur Verfügung gestellten Blumen und Kräuter. Nach zwei deutsch- und einem italienischsprachigen Gottesdienst wurden die gesegneten Kräutersträußchen gegen eine Spende an die Kirchgänger verteilt; insgesamt wurden so 530 € gesammelt. Dieser Betrag wurde der Kinderkrebshilfe

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Eigentlich selbstverständlich

Auf über 1.500 m mitten im Naturpark Texelgruppe „Peter Pan“ gespendet. Allen ein herzliches Vergelt´s Gott. sp

Magnetresonanz nun auch zentral über das Vormerkbüro buchbar Für Patientinnen und Patienten, die sich einer Magnetresonanz-Untersuchung im Krankenhaus Meran unterziehen müssen, bedeutet die neue Regelung eine Erleichterung: War es bisher aus organisatorischen Gründen nur in der Radiologie selbst möglich, sich – ausschließlich telefonisch und nur eine Stunde am Tag – für diese Untersuchung vorzumerken, so wird dieser Dienst nun vom Personal des Zentralen Vormerkbüros im Hochparterre des Krankenhauses übernommen.

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Der Sterngucker







Die obigen Gradzahlen sind natĂźrlich auch fĂźr alle Individuen oder Sachverhalte relevant, d.h, wer oder was davon als â&#x20AC;&#x161;Sternzeichenâ&#x20AC;&#x2122; betroffen ist, liegt gleichsam auf der Wellenlänge dieser Zeitqualität. Je näher an den â&#x20AC;&#x161;heiĂ&#x;enâ&#x20AC;&#x2122; Gradbereichen sich v.a. die Hauptfaktoren des Geburtsbildes (Sonne, Mond,



PersĂśnliche Auswirkungen

Ab September-Oktober rĂźckt das Skorpionzeichen durch die Präsenz von Mars und Saturn stärker in den Fokus des Weltgeschehens. Zudem wechselt auch der nĂśrdliche Mondknoten (die Schnittstelle zwischen Erde- und Mondbahn) in den â&#x20AC;&#x161;Skorpionâ&#x20AC;&#x2122;, sodass sich die kommenden Sonne/Mond-Finsternisse auf die Achse Skorpion (=Kreditwesen, mit Pluto und Mars als Herrscher) - Stier (=Banken und BĂśrsen) verlagern. Regierungschef Monti verkĂźndete letzthin, die Krise sei beim Ausklingen. Die â&#x20AC;&#x161;Sterneâ&#x20AC;&#x2122; zeigen aber an, dass sie hĂśchstens eine kleine Pause macht. Denn die seit dem Jahre 2010 anhaltende Zangenbewegung von Uranus-Pluto (Ausbruch der Kredit- und Schuldenkrise) läuft auf die Grade 9-12 aller

Neue Landschaft der Zeit

vier kardinalen Sternzeichen (Widder-Krebs-Waage-Steinbock) zu und setzt somit mehrere Länder der Eurozone, deren GrĂźndungs-Sonnenzeichen auf diesen Graden liegt, weiterhin unter Druck. Darunter Deutschland (* 03.10.1990 Einigung), mit â&#x20AC;&#x161;Sternzeichenâ&#x20AC;&#x2122; Waage auf 9°, und Italien (* 01.01.1948 Verfassung) mit der Sonne auf 9° Steinbock. Der Euro selbst (* 01.01.1999) mit der Sonne auf 10° Steinbock ist â&#x20AC;&#x161;zufälligâ&#x20AC;&#x2122; mit dabei! (zugrundeliegende GrĂźndungsdaten in Klammern). Synchron zum Eintritt von Mars in den Skorpion werden die Regierungen jetzt, nach monatelangem Tauziehen um dessen Rettung, endlich Farbe bekennen und zu radikaleren MaĂ&#x;nahmen greifen mĂźssen. Mars setzt gleichsam den Pickel an, um der Schaufel von Saturn (im Skorpion) in den nächsten 2-3 Jahren den Weg zur dringenden Sanierung des Banken- und Kreditsystems zu bereiten. Die Abrechnung soll demnächst mit Griechenland beginnen.



Der rote Planet Mars â&#x20AC;&#x201C; kĂźrzlich durch Curiosity wieder zu Ehren gelangt â&#x20AC;&#x201C; befindet sich im September am Abendhimmel im Sternbild Waage, wobei er kurz nach Sonnenuntergang tief im Westen frĂźhzeitig untergeht. Nicht weit von ihm entfernt befindet sich im Sternbild Jungfrau ein weiterer Planet â&#x20AC;&#x201C; Saturn. Auch er geht zeitig unter und kann in der Abenddämmerung nur kurz beobachtet werden (siehe Abbildung). Unweit von Mars leuchtet der Fixstern Antares (der Gegenmars) im eindrucksvollen Sternbild Skorpion. Mars befindet sich aktuell im gleichnamigen Tierkreiszeichen, wobei die zwei Ebenen aber nicht deckungsgleich sind! Nun, eines ist es, zum Mars zu fahren. Ein anderes, â&#x20AC;&#x161;unter diesem Sternâ&#x20AC;&#x2122; oder seiner Herrschaft (im Tierkreis- oder Sternzeichen Widder oder Skorpion) auf Erden geboren zu sein. Im ersten Fall geht der Blick nach auĂ&#x;en, im zweiten nach innen. Denn die Planeten(kräfte) trägt der Mensch gleichsam in sich, insofern er ein Spiegel des Makrokosmos ist.

Geburtssonne auf 4,50° Steinbock (kardinales Zeichen) mehrfach direkt anpeilte und im letzten Herbst exakt auf diesem Grad stationierte (= Pluto-Sonne-Konjunktion), was zwar groĂ&#x;es Leistungspotenzial und Charisma, aber auch extreme Verausgabung mit drohendem Zusammenbruch anzeigt. Wie es in der Folge zum Doping kam, mit den moralischen ZermĂźrbungserscheinungen und dem medialen Märtyrertum? UnglĂźcklicherweise schleicht sich seit einem Jahr der Planet Neptun um Schwazers Geburts-Mars auf 0.54° Fische herum. Eine im Leben einmalige aber fĂźr einen (sensiblen) Leistungssportler (= MarsStellvertreter) äuĂ&#x;erst ungute Aszendent) befinden, umso eher ist Konstellation, die eher eine Ausmit EinbuĂ&#x;en oder auch konstruk- zeit als ein Kräftemessen nahelegt. tiven Umstellungen zu rechnen, wie In jedem astrologischen â&#x20AC;&#x161;Kochbuchâ&#x20AC;&#x2122; steht dazu sinngemäĂ&#x;: kĂśrdas folgende Beispiel zeigt. perliche Schwäche, gelähmte Initiative, Neigung zu Drogen, EntDer Fall eines Stars täuschung und Hintergehung, Rufschädigung â&#x20AC;Ś Es wird wohl die Pluto -R Zeit kommen, in der die MenschSteinbock heit durch techni

schen Fortschritt den Weltraum er, Neptun ,  $ T R ) & obern wird. ' * Sonne Schon jetzt aber % Fische kĂśnnte der etwas ( Mars andere Blick zum oder auf den Uranus TR Himmel gelegentlich die Grenzen des Machbaren .4 R aufzeigen. HeiĂ&#x;t es ja in einem bekannten Volkslied: Gott mag es schenken, Gott mag es lenken, er hat die Gnadâ&#x20AC;&#x2122;. Alex Schwazer - Geburtsdatum fs mit aktuellen Transit-Planeten



Mars in der Abenddämmerung

FĂźr Anregungen, Kommentare oder individuelle Horoskopdeutungen ist der Verfasser dieses Beitrages unter f.summerer@alice.it erreichbar.

Laut eigenen Aussagen befand sich unser Vorzeigeathlet Alex Schwazer (*26.12.1984) in einem länger andauernden Formtief. Die astrologische Entsprechung findet sich im obgenannten â&#x20AC;&#x161;langsam laufendenâ&#x20AC;&#x2122; Planeten Pluto, der in den vergangenen Jahren Schwazers

Der Meraner Stadtanzeiger ist bei folgenden Zeitungshändlern erhältlich:

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Botanischer Spaziergang

Rot-Buche Fagus sylvatica L.

Buchecker

der Baum eine breit ausladende Blattkrone mit tief hängenden Ästen und Zweigen und wirkt mit dem kuppelförmigen Blätterdach wie eine Kathedrale. Der gerade wachsende Stamm trägt eine glatte, silbergraue Borke. Die 5-10 cm langen, wechselständigen Blätter sind eiförmig und kurz zugespitzt. Der Blattrand ist leicht gekerbt und gewellt. Die jungen Blätter sind frischgrün und seidig behaart. Im Sommer sind sie dann oben glänzend dunkelgrün, unten heller. Im Herbst verfärben sie sich zuerst blassgelb, später orangerot bis rotbraun. Vielfach bleiben die vertrockneten Blätter über den Winter an den Zweigen. Die Rot-Buche blüht ab einem Alter von etwa 30 Jahren; die männlichen und weiblichen Blüten sind an einem Baum zu finden, sie erscheinen zeitgleich mit dem Entfalten der Blätter. Die Früchte haben einen charakteristischen Bau: In einem verholzenden, borstigen, 4-klappigen Fruchtbecher sitzen zwei dreikantige, ölreiche Nüsse, die Bucheckern oder Bucheln. Die Bäume bringen nur etwa alle 5 Jahre eine reiche Blüte und damit Früchte hervor. Buchenholz ist schwer, hart und druckfest und hat einen farblich homogenen Aufbau; es wird im Innenausbau als Furnier in der Möbelherstellung und für Parkettböden und Treppen verwendet, aber auch für Spielzeug. Mit einer besonderen Vorbehandlung erreicht das Holz hohe Biegefestigkeit und wird zur Herstellung der berühmten Wiener Kaffeehausstühle von Thonet verwendet. Buchenholz ist auch beliebt als Brennholz zum Grillen; es zeichnet sich aus durch sehr langes, ruhiges Brennen, starke Glutbildung und einen hohen Heizwert. Früher verwendete man die Bucheckern als Schweinefutter. In Notzeiten wurden die Samen zur Gewinnung von Speiseöl gesammelt. Weil die Samen Blausäureglykoside enthalten, sind sie für den Menschen schwach giftig. Im Garten verwendet man die Buche gelegentlich als Schnitthecke zum Sichtschutz. Es gibt eine Fülle von Gartenformen, die sich von der Normalform durch Abweichungen in Wuchs und Aussehen, Blatt-

BOTANISCHE HIGHLIGHTS AUS TRAUTTMANSDORFF Es blühen gerade: 1 2 3 1

(Hibiscus rosa sinensis)

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Blut-Salbei (Salvia coccinea) Echte Artischocke (Cynara scolymus) Chinesischer Roseneibisch

Buche mit prächtiger Herbstfärbung forma purpurea). Durch eine Mutation ist in ihren Blättern (auch bei anderen rotlaubigen Bäumen und Sträuchern) der rote Farbstoff Cyanidin aus der Gruppe der Anthocyane in einer Menge vorhanden, dass der grüne Farbstoff, das Chlorophyll, überdeckt wird. Blutbuchen verlieren im Lauf der Vegetationsperiode die rote Farbe, sie vergrünen allmählich und geben sich dem flüchtigen Betrachter im Herbst kaum noch als Blutbuchen zu erkennen. Vorkommen: Stattliche RotBuchen findet man in öffentlichen Parkanlagen (Maiser Park, Schillerpark, Kurpromenade, Sommerpromenade, Gilf, Bahnhofspark) und in großen privaten Gärten. Blut-Buchen Blut-Buche im Park von Martinsbrunn stehen im Schillerpark, im Park von Martinsbrunn, in der Gilf, form und -färbung unterscheiden im Thermenpark, in der St.-Katharina-Straße und an anderen Orten. (Blut-, Säulen-, Hängebuche). wm Einen besonderen Schmuckwert hat die Blut-Buche (Fagus sylvatica

Liebe Leserinnen und Leser! Wenn Sie uns ein Foto von Ihnen mit dem beschriebenen Baum im Hintergrund senden, erhalten Sie die Zeitung bis Jahresende zugeschickt. Mit Ihrer Erlaubnis wird das Foto auch veröffentlicht.

Japanischer Losbaum (Clerodendrum trichotomum)

Es erwartet Sie ein farbenprächtiger Sommerausklang! 3

fotos wm

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Frau Hoffelner erhält den Stadtanzeiger bis Jahresende zugeschickt. Wir gratulieren.

Geweihbaum von Ausgabe 15/2012

Die Rot-Buche ist ein in weiten Teilen Europas heimischer Laubbaum aus der Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Sie wird gewöhnlich als Buche bezeichnet; Rot-Buche wird sie genannt wegen der leicht rötlichen Färbung des Holzes. Die Buche ist eine der schönsten Laubholzarten unserer Wälder. Der inneralpine Charakter schließt jedoch buchenreiche Wälder in Südtirol aus. Größere Bestände findet man am Mendelzug (Altenburg bei Kaltern) und im Naturpark Trudner Horn (Schattenhänge des Cislon), in tieferen Lagen oft in Mischung mit Eiche und Kiefer, in höheren Lagen auch mit Tanne und Fichte. Aus forstlicher Sicht hat die Buche eine besondere Bedeutung, da sie wesentlich zur Humusbildung und Bodenverbesserung beiträgt. Sie ist aber auch beliebt als Parkbaum wegen des frischgrünen Laubaustriebs im Frühling, der schönen Herbstfärbung und der Sortenvielfalt. Im Sommer spendet das dichte Blattwerk kühlen und erholsamen Schatten. Eine Herbstwanderung durch die goldig bis rotbraun leuchtenden Buchenbestände der genannten Standorte ist für jeden Naturfreund ein herrliches Erlebnis. Die Rot-Buche ist ein sommergrüner Baum und kann Wuchshöhen bis 40 m erreichen. Freistehend hat

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Wandern

fotos mb

Ifingerhütte und Lauwand

Die Ifingerhütte, ein beliebtes Ziel für gemütliche Wanderer

Anfahrt: Von Schenna den Straßenschildern „Seilbahn Taser“ folgend zur Talstation der Seilbahn (großer Parkplatz) und mit der Personenseilbahn hinauf zum Gasthof Taser Gehzeit: ca. 5 Stunden Höhenunterschied: 800 m Wegverlauf: Vom Gasthof Taser (1.450 m, Einkehrmöglichkeit) folgen wir der Beschilderung „Ifingerhütte“ und der Markierung 18A und gelangen auf dem breiten Wiesen- und Waldweg zur Talstation

der Materialbahn der Ifingerhütte und auf dem Waldsteig weiter hinauf zur Ifingerhütte (1.815 m, ab Taser 1 ½ Stunden; Einkehrmöglichkeit). Von der Wegteilung kurz unterhalb der Hütte steigen wir, der Beschilderung „Lenzeben“ folgend, auf Steig 24A kurz steil hinauf zu einer kleinen Anhöhe, wandern in ebener Waldquerung zur Wegteilung auf der Lichtung Lenzeben (ca. 1.900 m), biegen links ab und steigen dann auf Weg Nr. 24 steil durch Wald und Wiesen hinauf zum Eggerjöchl (2.057 m, kleines, altes Kreuz) und am etwas felsiger werdenden Kamm weiter zum Vorgipfel der Lauwand mit dem großen Wetterkreuz (2.168 m) und zum Hauptgipfel der Lauwand (2.251 m, ab Ifingerhütte 1 ½ Stunden). Abstieg: wie Aufstieg (ca. 2 Stunden) Variante für den Abstieg: Wir kehren auf dem Aufstiegsweg zurück zur Ifingerhütte (ab Gipfel 1 Stunde), wandern von einer Abzweigung kurz unter-

Das kleine, alte Kreuz am Eggerjöchl

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Das Wetterkreuz auf dem Vorgipfel der Lauwandspitze; in der Bildmitte im Hintergrund die Lauwandspitze und der Ifinger

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Wandern

Ultner Lammwochen von 15. bis 30. September

Der Gasthof Egger am Taser Höhenweg fast 2.600 m hohen Ifingers aufragt, steht auf einer freien Wiese unter einer mächtigen Lärche und ist auch für gemütliche Wanderer leicht zu erreichen. Im langen Südwestkamm des Ifingers befindet sich der Gipfel der Lauwand, auf deren Vorgipfel ein hohes, vom Südtiroler Alpenverein aufgestelltes Wetterkreuz steht. Der Blick zum nahen Ifinger mit seinen Trabanten ist gewaltig und die Aussicht einzigartig und schier grenzenlos. Sie umfasst Meran und seine Umgebung, das Etschtal, das Ultental und den Vinschgau, aber auch alle Gipfel der Stubaier und der Ötztaler Alpen, der Dolomiten, der Adamellound der Ortlergruppe. mb

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halb der Hütte durch den Wald etwas steil hinunter zum Eggerhof (1.505 m, ab Ifingerhütte 30 Minuten, Einkehrmöglichkeit) und kehren auf dem Taser Höhenweg Nr. 40 in ebener Hangquerung zurück zum Taser und zur Bergstation der Seilbahn (ab Egger 30 Minuten). Orientierung und Schwierigkeit: Für gehgewohnte Wanderer ist die Wanderung problemlos. Im letzten Teil des Aufstiegs fehlt die Markierung, aber der Pfad ist gut sichtbar. In diesem Bereich ist Trittsicherheit erforderlich. Beste Zeit: Sommer, Frühherbst bis zum ersten Schneefall Besonderheiten: Die familien- und kinderfreundliche Ifingerhütte, über der die markante Gestalt des

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Wir gratulieren Sabine Staffler, Judith Zelger, Janja Fischnaller, Karin Thaler, Ulrike Raffl, Ida Kuppelwieser, Karin Tappeiner, Petra Pödere, Peter Runggatscher

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dern geliefert oder stammen aus der Redaktion. Inserate, die mit „meraner“ gekennzeichnet sind, dürfen nur mit unserer Einwilligung reproduziert werden.

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Meraner Stadtanzeiger 17/2012  

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