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Jahrgang 4 Freitag, 20. April 2012

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Jahrgang 4, Nr. 8, April 2012 14-tägig. Versand im P.A. 70% DCB Bozen, Gebühr bezahlt/taxe percue - mit Werbebeilage I.P. Bei Unzustellbarkeit an das CPO Amt in Bozen zurücksenden, kostenpflichtige Rückgabe an den Absender - Nur im Abonnement erhältlich - Einzelpreis

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Editorial Die Zukunft unserer Stadt und ihrer Umgebung als Urlaubsziel hängt – wie schon seit jeher – zu einem wesentlichen Teil auch davon ab, wie potenzielle Gäste umworben werden und was wir ihnen für die Urlaubszeit zu bieten haben. In einem ausführlichen Bericht legt der Marketingexperte und Direktor der MarketingGesellschaft-Meran, Thomas Aichner, seine Sicht der Dinge dar, wenn es darum geht, touristisches Wachstum zu fördern, ohne die Qualität zu vernachlässigen. Auch Tourismuslandesrat Hans Berger stellt sich in

einem Interview mit Gudrun Esser den Fragen zur Zukunft unserer Tourismuswirtschaft. Ein heftig debattiertes Thema, nämlich die Organisation des Weihnachtsmarktes, hat nun einen Abschluss gefunden: Mit großer Mehrheit entschied der Gemeinderat, dass die Kurverwaltung in den nächsten fünf Jahren den Weihnachtsmarkt planen, organisieren und durchführen soll. Die wichtigsten Aspekte der Vereinbarung zwischen Stadtgemeinde und Kurverwaltung können Sie in dieser Ausgabe nachlesen. Mit großer Mehrheit gutgeheißen hat der Meraner Gemeinderat auch die Machbarkeitsstudie zum Bau

Inhalt

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Gemeindenachrichten Meraner Weihnachtsmarkt Titelthema: Thomas Aichner Wirtschaft Die Schafgarbe Meran im Frühling 1912 100 Jahre Salvatorianerinnen Sport Jugend Kinderseite

einer Parkgarage im Küchelberg. Sie soll, laut Aussage des Bürgermeisters, der Erschließung der Innenstadt dienen und eine Verringerung des städtischen Verkehrs garantieren. Ein ganz besonderes Jubiläum hat ein eher unbekannter Orden in unserer Stadt gefeiert: Seit 100 Jahren leben und wirken die Salvatorianerinnen in Obermais. Mit einem Straßentheaterstück machten sie nun zum Jubiläum auf sich aufmerksam. Gudrun Esser hat mit der Provinzoberin Brigitta Siller hinter die Mauern des Ordens geschaut und uns einen Einblick in das Schaffen und den gelebten Glauben der Schwestern ermöglicht. 40 Jahre Vereinstätigkeit als Präsi-

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dent, Trainer und sportlicher Leiter kann Bernhard Verdorfer beim AFC Obermais aufweisen. Diesem ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Jugend bezeugt Thomas Kobler in seinem Bericht über die Jahresversammlung des Vereins gebührende Achtung. Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, ein informatives Leseabenteuer im umfangreichen Leseangebot dieser Ausgabe. Vielleicht wecken die Hinweise auf das vielseitige Veranstaltungsprogramm in unserer Stadt und den umliegenden Dörfern auch Ihr Interesse an dem einen oder anderen Angebot. Margareth Bernard

Tiere Pfarrnachrichten Gedenktafel am evang. Bethaus Gespräche im Ost-West-Club Mode Kultur Museen und Ausstellungen Wandervorschlag Botanischer Spaziergang Kleinanzeigen

Titelseite: Thomas Aichner, Direktor der Marketing-Gesellschaft-Meran, mit Söhnchen Jakob

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Meran aktuell

Meldungen aus der Stadtgemeinde Meran Kooperation zur Vorbeugung der Jugendkriminalität

Alpini-Treffen Die Stadtgemeinde Meran wird strukturelle Voraussetzungen schaffen, um die Aufenthaltszonen für die am Alpini-Treffen in Bozen (11. bis 13. Mai) teilnehmenden Personen auszustatten. Auf dem aufgelassenen Militärgelände der Kaserne Rossi in

der Gampenstraße, auf dem Sportplatz in der Viehmarktstraße und auf dem Parkplatz des ehemaligen Schießstandes (ex Bersaglio) werden 550 Stellplätze mit Strom- und Wasseranschluss für Wohnmobile und Zelte errichtet.

Der Meraner Stadtrat hat den von Staatsanwältin Antonella Fava eingereichten Vorschlag zur Zusammenarbeit zwischen Jugendgericht Bozen und Meraner Stadtpolizei gutgeheißen. Durch diese Kooperation, an der sich auch die im Bezirk bereits tä-

tigen Sozialdienste beteiligen werden, sollen geplante und gemeinsame Tätigkeiten gefördert werden, um das schulische Wohlbefinden der Jugendlichen zu unterstützen und dem Phänomen des Drop-out (Schulabbruch) entgegenzuwirken.

Autorenbegegnungen im Sommer 2012 Asphaltierungsprogramm 2012 Insgesamt 250.000 Euro wurden für die Asphaltierung verschiedener Straßen im laufenden Jahr bereitgestellt. Eine neue Verschleißschicht werden heuer die Bäckergasse, die Fermistraße, die Schafferstraße

(Abschnitt Romstraße/Winkelweg), die Ifingerstraße (Abschnitt Schenna-/Plantastraße), die Plantastraße (Abschnitt Ifinger-/Schennastraße), die Zueggstraße und die Cadornastraße erhalten.

In Zusammenarbeit mit dem Verein Passirio Club organisiert die Stadtbibliothek Meran auch dieses Jahr im Juli und im August wieder eine Reihe von Autorenbegegnungen. Die Kosten belaufen sich auf 25.000

Euro, wobei 15.000 Euro von der Stadtverwaltung beigesteuert werden und der restliche Betrag von 10.000 Euro durch Sponsoren finanziert werden soll.

Gleichstellungsaktionsplan wird ausgearbeitet Rangordnung für die Zuweisung von Schrebergärten genehmigt Das Amt für Sozialwesen der Stadtgemeinde Meran verwaltet zurzeit 120 Schrebergärten in der Viehmarktstraße, in der Gampenstraße, in der Schießstandstraße, an der Langen Gasse und in Sinich. Der Gemeindeausschuss hat nun die neue Rangordnung für die Zuweisung der 67 Schrebergärten an der Langen Gasse genehmigt. Eingereicht wurden insgesamt 73 Gesu-

che, wobei vier davon nicht angenommen werden konnten, weil drei Antragsteller nicht die notwendigen Voraussetzungen hatten und der vierte den Antrag außerhalb des vorgesehenen Termins (31. März) gestellt hatte. Der Unkostenbeitrag, den jede/r Hobbygärtner/-in für die Nutzung der Schrebergärten bezahlen muss, wurde auch für das Jahr 2012 auf 35 Euro festgelegt.

Radzählstelle in der Gampenstraße Im Rahmen des Projektes NaMoBu (Nachhaltige Mobilität Burggrafenamt) wird die Bezirksgemeinschaft auf dem Radweg in der Gampenstraße (Höhe Hausnummer 90) eine Radzählstelle montieren, um eine laufende Kontrolle über die Anzahl der Fahrradfahrer zu haben. Der Stadtrat hat hierfür grünes Licht gegeben. Wie bereits mit Ratspräsident Pasquale Di Domenico und

den Fraktionssprechern vereinbart, wird das Projekt NaMoBu am Mittwoch, 18. April mit Beginn um 19.00 Uhr dem Gemeinderat erläutert. Im Projekt NaMoBu werden alternativen Mobilitätsformen wie Fußgänger- und Radverkehr, öffentlicher Verkehr und neuen Mobilitätsansätzen wie Carsharing und -pooling breite Aufmerksamkeit gewidmet.

Mit der Unterzeichnung der "Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene" hat sich die Stadtgemeinde Meran verpflichtet, Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene zu ergreifen. Die Erarbeitung eines Gleichstellungsaktionsplanes ist eine Maßnahme, die ein Meilenstein auf dem Weg zur Erreichung dieses Zieles sein wird. Ein Team, bestehend aus der Stadträtin für Frauenfragen, Gabriela Strohmer, der Abteilungsdirektorin Barbara Nesticò, der für Frauenfragen Verantwortlichen, Eva Maria Baur, der Präsidentin des Komitees für Chancengleichheit, Claudia Tomio, und der Moderatorin Micki Gruber ist

dabei, den Gleichstellungsaktionsplan auszuarbeiten. Die Arbeitsgruppe wurde im Rahmen einer Pressekonferenz den MedienvertreterInnen vorgestellt. Zur Erarbeitung der bevorstehenden Maßnahmen werden Vereine und Institutionen, die bereits in den entsprechenden Bereichen auf Meraner Stadtgebiet tätig sind, eingeladen, um die Maßnahmen und Aktionen mit Beteiligung aller zu konzipieren und letztendlich umzusetzen. Ziel des Gleichstellungsaktionsplanes ist es, der faktischen Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene durch geeignete Maßnahmen wieder ein Stück näher zu kommen und sie im Idealfall ganz zu erreichen.

Außerordentliche Instandhaltungsarbeiten in der Meranarena In den von der Meranarena geführten gemeindeeigenen Sportanlagen sind verschiedene außerordentliche Instandhaltungsarbeiten notwendig, so etwa die Erneuerung der Bocciabahnen (1. Baulos) und der Wasser-

aufbereitungsgeräte im Hallenbad sowie der Austausch von zwei Kühlanlagen im Eisstadion. Die diesbezüglichen Gesamtkosten belaufen sich auf 100.000 Euro und werden von der Stadtverwaltung gedeckt.

Mobiles Surfen rund um die Uhr mit free Wi-Fi Meraner Stadtverwaltung und Kurverwaltung richten sieben Hot Spots in wichtigen Stadtbereichen ein Hot Spots sind öffentliche, drahtlose Internet-Zugriffspunkte, die für jedermann zugänglich sind. Die meisten sind im öffentlichen Raum installiert: in Restaurants, Flughäfen, Bahnhöfen usw. Mit einem Notebook, PDA oder Mobiltelefon kann man mittels der WLAN-Technologie eine Verbindung zum Internet aufbauen. Die Meraner Stadtverwaltung hat in enger Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung solche Hot Spots in folgenden Stadtbereichen installiert: • Bahnhofspark • Stadtbibliothek (Innenbereich) • Thermenplatz • Kurpromenade (im Bereich des Kurhauses) • Freiheitsstraße (im Bereich des

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Kurhauses) • Rathausparkplatz • Sparkassenstraße Wie funktioniert das Free-LunaWiFi? • Schalten Sie Ihren Rechner (Laptop, Personal Digital Assistant oder Handy mit WiFiFunktion) ein und aktivieren Sie die WiFi-Funktion. • Wählen Sie das FREE-LUNANetz aus (SSID: @FREE_LUNA_Stadtgemeinde Meran) und stellen Sie die Verbindung her. • Öffnen Sie den InternetBrowser, die Login Seite erscheint auf dem Bildschirm. (Wichtig: Der Rechner muss auf DHCP eingestellt sein).

• Wenn Sie bereits einen Benutzernamen und ein Passwort besitzen, können Sie ab sofort kostenlos surfen. Sonst registrieren Sie sich (dauert eine Minute), um die Zugangsdaten zu erhalten. • Befolgen Sie die Anweisungen Schritt für Schritt und füllen Sie das Online-Formular aus. Registrierung per SMS: Wenn Sie Inhaber einer italienischen SIMCard sind, können Sie sich kostenlos per SMS registrieren. Nach Abschluss der Prozedur bekommen Sie eine SMS mit Username und Passwort auf Ihrem Handy. Bitte beachten Sie, dass jede Handynummer nur einem Benutzer zugeordnet werden kann.

Registrierung mit Kreditkarte: Wenn Sie keine italienische SIMCard besitzen, können Sie sich mit Ihrer Kreditkarte identifizieren. Für die Registrierung wird eine einmalige Bearbeitungsgebühr von 1 Euro (MwSt. inbegriffen) von Ihrer Kreditkarte abgebucht. Danach surfen Sie kostenlos im Free-Luna-Netz. Mit Ihren Zugangsdaten können Sie sich ab sofort in alle @FREE-LunaHotspots auf dem Gebiet einloggen und kabellos surfen. Zur Erinnerung: Ihre Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) sind persönlich. Weitere Informationen: www.freeeluna.it


Veranstaltungen in Lana und Umgebung

Grünes Licht für Parkgarage im Küchelberg Mit 26 Ja-Stimmen und 9 Gegenstimmen hat der Meraner Gemeinderat die von Ingenieur Franco Fietta erarbeitete Machbarkeitsstudie zum Bau einer Parkgarage im Küchelberg gutgeheißen. Gebaut, bezahlt und schließlich geführt werden soll die Garage von einem privaten Investor. Dabei wird Transparenz großgeschrieben: für das Gesamtprojekt ist ein offener EU-Wettbewerb vorgesehen. Das Verfahren wird gemäß Gesetz mit den vorgegebenen technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abgewickelt. Am 30. April wird die europaweite Ausschreibung beginnen, bis Ende August muss das entsprechende Vorprojekt abgegeben werden, welches dann bis zum Jahresende vom Meraner Gemeinderat überprüft und genehmigt werden soll. Bürgermeister Günther Januth zeigt sich mit dem Ergebnis der Abstimmung im Meraner Gemeinderat zufrieden. „Die Genehmigung der Machbarkeitsstudie zum Bau einer unterirdischen Parkgarage im Küchelberg ist ein wichtiger Schritt für die Stadtentwicklung, für die Verringerung des städtischen Verkehrs und für die Erschließung der Innenstadt. Das heißt weniger Staus, weniger Lärm, weniger Abgase“, sagt Januth. „Die sogenannten Korridore - die Cavour-, die Rom-, die Piave- und die Gampenstraße werden dadurch vom Ziel- und

Quellverkehr wesentlich entlastet, was wiederum mehr Lebensqualität für die Anrainer mit sich bringen wird. Als Auffangparkplatz wird die Kavernengarage eine bessere Erreichbarkeit der Innenstadt und auch der öffentlichen Ämter Grundbuch, Kataster und Arbeitsamt gewährleisten. In diesem Sinne hat sich auch der Gemeinderat von Dorf Tirol bereits einstimmig für eine mögliche, zukünftige Anpassung des Bauleitplanes ausgesprochen. Durch die Errichtung einer Parkgarage im Küchelberg werden aber auch Flächen frei, die den Fußgängern und den Radfahrern zur Verfügung gestellt werden können“, so Januth. Umfahrung und Tiefgarage werden sich auch positiv auf die zukünftige Gestaltung des städtischen öffentlichen Verkehrs auswirken. Bereits 56 Prozent der Meraner Bürger und Bürgerinnen sind täglich mit dem Bus, mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs. Die Sasa selbst hat bereits das Verfahren für den Ankauf von 15 neuen Bussen neuester Bauart in die Wege geleitet und am 24. April erfolgt die Öffnung der Angebote. Genehmigt wurde auch - mit 34 JaStimmen und 1 Enthaltung - ein von der Ratsfraktion der Grünen eingereichter Entschließungsantrag zur Verbesserung des Radweges in der Otto-Huber-Straße und besonders an der Kreuzung mit der Freiheitsstraße.

Verlegung der „Stolpersteine“ In Meran werden am 20. Mai 33 sogenannte „Stolpersteine“ verlegt, um an den Holocaust zu erinnern. Sie haben die Form eines Pflastersteines, worauf auf einer Messingplatte der Name, das Geburtsjahr des Opfers sowie Datum und Ort der Deportation und des Todestages eingraviert sind. In den Gehsteig eingelassen werden sie direkt vor den Häusern der Nazi-Opfer. Das Projekt stammt vom Bildhauer

Meran aktuell

Gunter Demnig, die Initiative wird von der Landesberufsschule für das Gastgewerbe Savoy Meran sowie von der Jüdischen Gemeinde Meran mitgetragen und vom Land und von der Meraner Stadtverwaltung unterstützt. Gestern haben SavoyDirektorin Beatrix Kerschbaumer und Religionslehrer Peter Enz dem Meraner Stadtrat das Programm zur Verlegung dieser Stolpersteine vorgestellt.

09.04. - 22.04. 17. Blütenfesttage 19.04. - 06.05. Wildkräuter – einheimisch und g’sund

Dienstag, 24.04. *10.00 Wildkräuterwanderung von Lana

nach Völlan, ab Parkplatz Gampenstr., (mit Anmeldung) 10.30 *Führung im Obstbaumuseum Lana, (ohne Anmeldung)

Restaurants in Lana, Völlan, Prissian und auf dem Vigiljoch bieten köstliche und schmackhafte Wildkräutergerichte an.

Mittwoch, 25.04. 10-13

Montag - Samstag 14-17 *St.-Margarethen-Kirche, Besichti10-17 Architekturausstellung „Weitergung mit Führung bauen am Land“ im Südtiroler Obst- 10.30 *Frühlingserwachen im Labyrinthgarbaumuseum Lana ten Kränzelhof in Tscherms (mit Anmel*Nordic Walking Führungen mit dung) Thea Gamper auf Anfrage jederzeit mög- 14.00 *Wildkräuterkochkurs mit Verkoslich, Tel. 339 208 7683

28.04.-26.05. Wandercamp Lana und Umgebung Freitag, 20.04. *14.00 Eislochwanderung – Erlebnis- und

Familienwanderung zu den Eislöchern oberhalb von Lana *10.00 Führung – Kräuter im Klostergarten, Gärtnerei Galanthus Lana

tung, Restaurant Kirchsteiger Völlan, (mit Anmeldung) 15.00 *Wildkräuter statt Unkräuter – erkennen, zubereiten, genießen, Kräutergarten Millefolium- St.-Agatha-Weg 40, (mit Anmeldung) 16.00 *Weinverkostung + Gartenbesichtigung im Labyrinthgarten Weingut Kränzel Tscherms 16.00 *Natürlich. Authentisch. Biologisch. Führung durch das 1. Klimahotel Europas, theiner’s garten BIO Vitalhotel****s Gargazon (mit Anmeldung).

Samstag, 21.04. 8-18 Flohmarkt am Rathausplatz in Oberla-

Donnerstag, 26.04. 10.30 *Führung im Obstbaumuseum Lana (oh-

Gesund wandern in Lana, jeden Dienstag, Hl.-Kreuz-Kirche Lana, 17 Uhr

na

Modenschau der Boutique „Alpin Lifestyle by Mary“ aus Meran mit Mode von Luis Trenker, Sportalm, Meindl…..im Völlanerhof Resort & Mediterran SPA, Völlan Sonntag, 22.04. 9-14 24. Lanaphil – Internationales Sammlertreffen im Raiffeisenhaus Lana 10-17 Blütenhöfefest – Wanderungen zu verschiedenen historischen Bauernhöfen in Lana, Tscherms, Burgstall und Fest am Dorfplatz in Gargazon. Bilderausstellung der Südtiroler Freizeitmaler im Obstbaumuseum Lana. Kostenloser Shuttle-Dienst. Anmeldung Tourismusverein Lana und Umgebung - Änderungen vorbehalten! Montag, 23.04. 19.30 Kirchtag in St. Georgen mit dem Hornsextett des Musikvereins Lana, St.Georgen-Kirche Völlan/Lana 21

ne Anmeldung) 18.00 Gesund wandern in Tscherms, Seniorenheim St. Sebastian (ohne Anmeldung)

Freitag, 27.04. 9.30 *Wildkräuterführung mit anschlie-

ßender Verkostung, Gasthof zum Mohren. Prissian (mit Anmeldung) 10.00 *Führung – Kräuter im Klostergarten, Gärtnerei Galanthus Lana 14.00 *Eislochwanderung zu den Eislöchern oberhalb von Lana, ab Brandiskeller Lana (mit Anmeldung)

Montag, 30.04. 9.15 *Wandercamp – Vinschger Waale, ab

Informationsbüro Lana (mit Anmeldung) 10.00 *Wildkräuterwanderung von Lana nach Völlan, ab Parkplatz Gampenstr. (mit Anmeldung) * kostenpflichtige Veranstaltungen Änderungen vorbehalten!

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Meran aktuell

Kurverwaltung übernimmt Organisation des Weihnachtsmarktes Die Grünen fordern Qualitätskontrollen und finanzielle Beteiligung der Wirtschaftstreibenden

Die Ratsfraktion der Grünen zeigte sich grundsätzlich darüber erfreut, dass der Meraner Gemeinderat deutlich dafür gestimmt hatte, dass die Kurverwaltung künftig die Organisation und Ausrichtung des Weihnachtsmarktes übernimmt. Dennoch äußerten sie Bedenken. In jedem Fall müsse garantiert sein, dass der Steuerzahler nicht belastet werde, d.h. keine versteckten öffentlichen Gelder für die Organisation verwendet werden. Gemeinderätin Cristina Kury konkretisierte und betonte, dass in keinem Fall die Hütten des Marktes zweimal gekauft werden dürften. Denn durch die öffentliche Bezuschussung der bisherigen Organisatoren „Kaufleute aktiv“ seien ja bereits öffentliche Gelder in jene Investition geflossen. Zudem forderten die Grünen erneut, dass die Wirt-

schaftstreibenden der Stadt die Kurverwaltung finanziell unterstützen sollen. Diese Debatte hatten die Grünen bereits im Februar angespornt. Sie betonten in diesem Zusammenhang, dass Wirtschaftskategorien im Verwaltungsrat der Kurverwaltung Hoteliers und Kaufleute seien. Demnach bezahlten die meisten Hotelbetreiber freiwillige Beiträge, wie etwa im Jahre 2011 380.000 Euro, während die Kaufleute laut den Grünen nur einen Betrag von ca. 8.000 Euro beigesteuert haben. Darum, so die Forderung der Grünen im Februar, wie anlässlich der Weihnachtsmarktdebatte erneut, dass die Vereinbarung der Gemeinde mit der Kurverwaltung erst rechtskräftig werden dürfe, wenn die Verpflichtung des Statutes der Kurverwaltung erfüllt ist und die Wirtschaftskategorien vollzählig ihre

Beiträge bezahlt haben. Die Kaufleute erwiderten bereits im Februar, dass man sich bei etlichen Veranstaltungen im Laufe des Jahres beteilige, somit sehr wohl seinen Obolus leiste. Ein weiterer Diskussionspunkt, den die stärkste Oppositionspartei anstieß, war die Qualität des Marktes an sich und dessen Dauer. Nachdem nicht alle Meraner Bürger „Fans“ des Weihnachtsmarktes seien, regten die Grünen an, den Markt wieder auf die eigentliche Weihnachtszeit zu beschränken. Zudem forderten sie, gut zu überdenken, ob man das Treiben tatsächlich auf weitere Stadtteile ausdehnen solle. Dem entgegnete Wirtschaftsstadträtin Gabriele Strohmer, dass die Gemeinde in Absprache mit der Kurverwaltung durchaus bedacht sei, im Sinne des Meraner Winters und des Produktes Weihnachtsmarkt an sich, eben jene Überlegungen zu verfolgen. Der Qualitätstest des Marktes ist laut Strohmer eines der Hauptanliegen im Rahmen der Organisation durch die Kurverwaltung und eines der Hauptargumente, weshalb man die Organisation des Marktes keinem Unternehmen mit ausschließlich privatwirtschaftlichem Interesse habe überlassen wollen. Allerdings könne man jene Aspekte gemäß der Aussage Strohmers erst im Laufe der kommenden Jahre tatsächlich ausbauen. Denn der organisatorische Aufwand sei enorm, die Zeit knapp, sodass es sicher nicht gelinge, alle angedachten Vorhaben schon im kommenden Winter umzusetzen. Auf die Bedenken der Grünen hin, dass indirekt auch öffentliche Gelder durch den Einsatz des städtischen Bauhofes

und der Stadtgärtnerei in das Produkt Weihnachtsmarkt fließen könnten, entgegneten Bürgermeister Jaunth und Stadträtin Strohmer unisono, dass beide Einrichtungen grundsätzlich im Sinne und Auftrag der Gemeinde arbeiteten und gerade in Bezug auf den Weihnachtsmarkt deren Einsatz genauso selbstverständlich sei, wie bei anderen Veranstaltungen im Verlauf eines Kalenderjahres, die ebenso im Sinne der Bevölkerung und der Gäste der Stadt organisiert würden. Eine Beanstandung der Grünen, nämlich, dass der Exklusivvertrag mit den bisherigen Organisatoren noch nicht aufgelöst worden sei, wies Bürgermeister Januth entschieden zurück. Durch die einseitige Suspendierung des Vertrages mit dem Verein „Kaufleute aktiv“, bedingt durch das noch laufende Verfahren gegen den Verein, stelle sich diese Frage nicht mehr. Januth betonte zudem erneut, dass man bereits im Winter 2010/11 die öffentlichen Beiträge gekürzt und für den vergangenen Weihnachtsmarkt eingestellt habe. Künftige Einnahmen durch den Markt, mit denen nach Strohmer allerdings frühestens in zwei bis drei Jahren zu rechnen sei, sollten zudem wieder in den Markt bzw. andere der Allgemeinheit dienenden Projekte reinvestiert werden. Mit 26 Ja-Stimmen, fünf Gegenstimmen und fünf Enthaltungen dürfte jedoch grundsätzlich klar sein, dass die Bürgervertreter im Meraner Gemeinderat der Organisation des Weihnachtsmarktes durch die Kurverwaltung grundsätzlich positiv entgegensehen. ge

Erteilte Baugenehmigungen KOESNER Ingrid, STEMBERGER Elisabeth, STEMBERGER Gertrud, WALDNER Walter Interne Umbauarbeiten, Schafferstraße 42 SEBASTIANI Marco Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten in der Wohnung im 2. Stock, Laubengasse 75

INSTITUT FÜR DEN SOZIALEN WOHNBAU DER PROVINZ BOZEN Außerordentliche Instandhaltung des Gebäudes, II. Variante, Fabio-Filzi-Strasse 9, 11, 13, 15, 17, 19

HOLZER Marianna, KIEM Helmut Umbau und Sanierung des Wohnhauses, I. Variante, Laurinstraße 37

LAURENZA Maria Abbruch einer internen Wand zwischen den materiellen Anteilen 3 und 4, F.-Petrarca-Straße 8

SIEBENFÖRCHER Gottfried GmbH, SIEBENFÖRCHER Klaus Renovierung und Sanierung des Laubenhauses und Umbau der Metzgerei Siebenförcher, I. Variante, Laubengasse 168

MARKT Martin, MÖSSMER Barbara Errichtung eines Wintergartens und Erweiterung der Wohnung im Erdgeschoss, Cesare-Battisti-Str. 3

SIEBENFOERCHER G. & T. & Co. OHG, SIEBENFÖRCHER Klaus Renovierung und Sanierung des Laubenhauses und Umbau der Metzgerei Siebenförcher - Erneuerung des Gutachtens, Laubengasse 168 GENOSSENSCHAFT „PANORAMA“ Errichtung eines Wohngebäudes mit 12 Wohnungen, II. Variante, Reichstraße

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FACHOBERSCHULE FÜR SOZIALES Errichtung einer Schautafel, Mazziniplatz 1

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LAIMER Christian Erweiterung des Nebenhauses des „Weinmesserhofes“, Variante teilweise im Sanierungsweg, Laurinstraße 89 KROSMA GmbH Errichtung eines Handwerk- und Dienstleistungszentrums, Variante teilweise im Sanierungsweg und Erneuerung der Baukonzession Nr. 247 vom 14.07.2008, Reichstraße DORFMANN ALFONS KG, FOLIE Robert Qualitative Erweiterung des Hotels „Förstlerhof “, Reichstraße DORFMANN ALFONS KG, FOLIE Robert Qualitative Erweiterung des Hotels „Förstlerhof “, I. Variante, Reichstraße STOCKER Johann Errichtung eines Wintergartens und von Dachgauben, Maria-Trost-Straße 52 GALLIMBERTI Willi, RUBANO Nadia Sanierung und Erweiterung des Gebäudes „Bachmair“ durch Abbruch und Wiederaufbau, Finkweg 10, Hagengasse ZITT GmbH - OBERRAUCH Martin Restaurierung und Sanierung der Wohnung im 4. Stock (Dachgeschoss) des Laubenhauses „Zitt“, I. Variante, Laubengasse 60


Meran aktuell

Meraner Weihnachtsmarkt wird von der Kurverwaltung veranstaltet Die Meraner Kurverwaltung wird in den kommenden fünf Jahren und im eigenen Namen die Veranstaltung des Weihnachtsmarktes planen, organisieren und durchführen. Dies hat der Meraner Gemeinderat beschlossen, indem er mit 26 Ja-Stimmen, 5 Enthaltungen und 5 Gegenstimmen die entsprechende Vereinbarung zwischen Stadtgemeinde Meran und Kurverwaltung genehmigt hat. „Die Fortführung des Weihnachtsmarktes ist für die Stadt Meran von strategischer Wichtigkeit und es ist die zukünftige erfolgreiche Entwicklung dieser für Meran wichtigen Veranstaltung zu gewährleisten und zu garantieren“, sagte Bürgermeister Günther Januth. „Die Stadtgemeinde sieht es als eine ihrer grundlegenden Aufgaben, die Organisation und Führung dieser Veranstaltung zu unterstützten und die Kurverwaltung Meran ist aufgrund ihrer statutarischen Zusammensetzung und ihrer strategischen Rolle für die touristische und wirtschaftliche Entwicklung Merans der geeignete Partner“, so Januth.

Die wichtigsten Aspekte der Vereinbarung: • Die Stadtgemeinde Meran stellt der Kurverwaltung für die Durchführung der Veranstaltung die erforderlichen öffentlichen Flächen im Stadtzentrum von Meran zur Verfügung und verpflichtet sich für etwaige konkurrierende Anträge um Nutzung des öffentlichen Grundes im Stadtbereich oder auch von Privatgrund, wenn sie das Gesamtimage des Weihnachtsmarktes bedeutend beeinflusst, im Vorfeld die Genehmigung und das positive Gutachten der Organisatoren (Kurverwaltung) einzuholen. • Die Stadtgemeinde Meran stellt der Kurverwaltung für die Abwicklung der Veranstaltung „Meraner Weihnacht“ im Konzessionsbzw. Pachtwege folgende Anlagen, Güter und Strukturen zur Verfügung: Holzhütten in neuwertigem Zustand, Weihnachtsbeleuchtung u. a., Stromanschlüsse und Stromkasten. Der von der Kurverwaltung zu entrichtende Pachtschilling für die Übergabe, für die

Überlassung der Anlagen und Güter entspricht dem Betrag der Jahresabschreibung der Güter selbst, d.h. bei einem Gut mit einer Abschreibedauer von acht Jahren entspricht der Pachtschilling pro Jahr einem Achtel des Anschaffungswertes des Gutes. • Die Stadtgemeinde Meran erklärt sich grundsätzlich bereit, die Kosten für die Neuanschaffungen und Investitionen wie Holzhütten und Beleuchtung und für die Mitarbeit der verschiedenen Gemeindedienste (Stadtpolizei, Gärtnerei, Bauhof) zu übernehmen und die Güter zu den obgenannten Bedingungen der Kurverwaltung zur Verfügung zu stellen. • Die Kurverwaltung trägt sämtliche Kosten für die Organisation, Planung und Durchführung der Veranstaltung, wie Personalkosten, Marketing, Serviceleistungen und andere Dienstleistungen. • Die Kurverwaltung finanziert die besagten Kosten über die Weitervermietung der Hütten bzw. die Vergabe und den Verkauf anderer

Güter und Leistungen und trägt das entsprechende finanzielle Risiko, d.h. dass sie Nutznießer etwaiger Überschüsse bzw. Träger etwaiger Verluste ist, wobei etwaige Gewinne in die Verbesserung und Weiterentwicklung des Weihnachtsmarktes, in die Förderung des Produktes „Meraner Winter“ und in weitere für die Stadt wichtige Veranstaltungen reinvestiert werden müssen. • Die Kurverwaltung führt und wickelt zum Zwecke einer transparenten Dokumentation und Abrechnung aller Projektleistungen sämtliche finanziellen Bewertungen auf der Kosten- und Erlösseite über eine eigene Kostenstelle oder ausgelagerte Bilanz ab und legt der Gemeindeverwaltung jährlich eine genaue Abrechnung der direkten und indirekten Kosten für die Veranstaltung vor. • Die Vereinbarung läuft vom Tag der Vertragsunterzeichnung bis zum 31. Jänner 2017 (5 Ausgaben). • Die notwendigen finanziellen Mittel werden mit separaten Maßnahmen bestellt.

Bermudadreieck am Festland Freitag, 20. April: Veranstaltung zum Thema Lärmbelästigung und Vandalismus Vor Kurzem hat die Arbeitsgruppe „Lärmbelästigung“ des Stadtviertelrates Mais Maia unter der Leitung von Konrad Walter einige Gegenmaßnahmen zu den unzumutbaren Vorgängen an den Wochenenden im Dreieck Romstraße, Matteottistraße und Harmoniestraße ins Auge gefasst. Trotz einer Reihe von Anzeigen und Aussprachen mit Behördenvertretern hat sich die Lage nicht gebessert. Geschrei, zerschlagene Glasflaschen, Erbrochenes und Exkremente auf den genannten Straßen und vor den Hauseingängen zehren an den Nerven der Anrainer. Nutznießer sind das „Pub one“ und das Lebensmittelgeschäft

an der Ecke Matteotti-/Piavestraße. Die Jugendlichen werden, zum Teil mit Steuergeldern, aus den umliegenden Dörfern mit Nightlinern nach Untermais gebracht. Manchmal etwas früher, manchmal erst gegen Mitternacht, fahren sie dann mit Shuttlebussen in die Diskotheken. In letzter Zeit kam es auch mehrmals zu Schlägereien, Diebstählen und Vandalenakten. Ein weiteres „heißes Pflaster“ entsteht am Koflerplatz, wie besorgte Anrainer den Vertretern des Stadtviertelkomitees berichteten. Am Freitag, dem 20. April um 20.00 Uhr findet im ehemaligen Rathaus von Untermais eine Veranstaltung

zum Thema Lärmbelästigung und Vandalismus statt, zu dem alle betroffen und interessierten Bürgerinnen und Bürger willTrotz mehrerer Anzeigen hat sich die Lage nicht kommen sind. Eingeladen werden die gebessert. Zerschlagene Glasflaschen, Erbrochenes und Exkremente zeichnen das Straßenbild. zuständigen Behördenver treter der Sicherheitskräfte, der Gemein- eine symbolische Umtaufe von Hardeverwaltung und ein Vertreter der moniestraße in „DisharmonieStreetworker sowie die Kondomi- straße“. Falls notwendig, beabsichtigt nienverwalter der Gebäude in der das Komitee auch eine Intervention Umgebung. bei der Landesverwaltung. Als weitere SensibilisierungsmaßKonrad Walter nahme plant das Stadtviertelkomitee Stadtviertelrat Mais Mais

„Wildkräuter – einheimisch und g’sund“ 19.04.-06.05.2012 Das Projekt „Wildkräuter – einheimisch und g’sund“ ist im Jahre 2008 in Zusammenarbeit des Tourismusvereins Lana und Umgebung und der Fachschule für Hauswirtschaft Frankenberg mit Vertreterinnen und Vertretern der Gastronomie und der Südtiroler Bäuerinnenorganisation entstanden. Es hat sich nun in all diesen Jahren als gelungenes Beispiel für gute Zusammenarbeit erwiesen. Die Umsetzung des Projekts hat folgende Zielsetzung: Die Vermittlung von Fachwissen an den Gast, um ihn einerseits nicht nur für die Pflanzenvielfalt, sondern auch für die gesundheitliche Wirkung von Wildkräutern zu sensibilisieren, andererseits die Stärkung der eigenen Identität und jener der Bauern.

www.wildkraeuter.it

Die Lieferung der gesunden Naturkräuter mit Heilwirkung aus ökologisch einwandfreien Orten erfolgt durch Bäuerinnen und Bauern aus der nahen Umgebung. Die Gastwirte bieten dem Besucher neben kulinarischen Genüssen auch wertvolle und interessante Informationen zu den Wildkräutern. Am Donnerstag, dem 19. April, um 19.30 Uhr werden die Wildkräuterwochen im Gasthof Kirchsteiger in Völlan offiziell durch einen Galaabend eröffnet. Zum Rahmenprogramm zählen Wildkräuterführungen in Lana am 25.04. und 02.05, sowie in Prissian am 27.04. und 04.05., Wildkräuterwanderungen Lana/Völlan am 24.04. und 30.04. und ein Kochkurs im Gasthof Kirchsteiger am 25.04.

Betriebe, welche Sie in der Zeit vom 19.04. bis 06.05.12 mit kulinarischen Wildkräutergerichten verwöhnen: • Restaurant Lanahof, M.-Hilf-Straße 3, Lana, Tel. 0473 561 721 • Gasthof Kirchsteiger, P.-WieserWeg 5, Völlan/Lana, Tel. 0473 568 044, www.kirchsteiger.com • Restaurant Traube, Tribusplatz 13, Lana, Tel. 0473 561 150, www.restaurant-traube.com • vigilius montain resort, Vigiljoch, Tel. 0473 556 600, www.vigilius.it • Gasthof zum Mohren, Prissian 90, Prissian/Tisens, Tel. 0473 920 923, www.mohren.it Informationen und Anmeldung: Tourismusverein Lana und Umgebung, Tel. 0473 561 770

Foto: Paul Peter Gasser

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Wirtschaft

Thomas Aichner ist Jahrgang 1970, studierte in Verona und Salzburg Wirtschaft

Thomas Aichner - Direktor Einzelkämpfer, Teamarbeiter, Marketingexperte und Heimatschützer Das Meraner Land konnte auch im vergangenen Jahr beispielhafte Zahlen im Tourismus verzeichnen. Die Ankünfte stiegen um 3,3 Prozent, die Übernachtungen um 2,6 Prozent. Das war das siebte Jahr in Folge ein Rekordergebnis, trotz eines vergleichsweise schwächeren Dezembers, schreiben die Verantwortlichen der Marketing-Gesellschaft-Meran (MGM) in ihrer Tourismusbilanz 2011. Wachstum dürfe jedoch nicht auf Kosten der Qualität gehen, betonen die Verantwortlichen. Selbst wenn das Ergebnis hervorragend ist, will sich die MGM kritisch mit dem Thema Wachstum auseinandersetzen. Statt ins Unendliche zu wachsen, wolle man sich verstärkt auf ein Mehr an Qualität konzentrieren, besonders auch hinsichtlich der Wirtschaftskrise. Vielmehr will man auf Stabilität setzen. Das betont MGM-Direktor Thomas Aichner, denn Tourismus

sei nicht einzig eine Frage steigender Zahlen. Im Gegenteil: In jedem Fall müsse die Balance zwischen dem täglichen Leben und genügend Luft zum Atmen für die Bürger der Region stimmen, damit eine spürbare Lebensqualität erhalten bleibe. Quantitativ habe die Tourismusregion Meraner Land mit einer Million Übernachtungen im Jahr 2010 und 2011 wieder einen wichtigen

Meilenstein erreicht, sagt Aichner. zelnen Gemeinden - vor allem zwiQualitativ sei vieles richtig, den- schen Meran und den umliegenden noch gäbe es diesbezüglich noch Orten - kaum wahrnehmbar. Mit viel zu tun. der Gründung der MGM sollten soDie Marketinggesellschaft wurde wohl Gemeinsamkeiten als auch vor sechs Jahren als Bezirksableger reizvolle Unterschiede gefördert der Südtiroler Marketinggesell- werden. Laut Aichner habe man vor schaft (SMG) gegründet, um die allem die touristische Bedeutung Tou r i s mu s e nt hervorheben wollen, wicklung im die Meran für die Sinne der SMG zu „Quantitativ hat das Orte, aber auch umfördern und auf Meraner Land viel er- gekehrt, einzelne diese Weise eine reicht, qualitativ gibt Dörfer für Meran sinnvolle Bünde- es noch einiges zu tun.“ haben. Das sei notlung der Arbeit wendig gewesen, um Thomas Aichner als Region auf dem einzelner Tourismusvereine vorMarkt sichtbar zu zunehmen. Bevor Aichner vor sechs werden. Mit Einzelauftritten der Jahren sein Amt antrat, hat jeder Gemeinden hätte man dieses PotenOrt für sich gearbeitet. Das Gesamt- tial nicht erreichen können. Zubild sei daher eher diffus gewesen, gleich soll der Gesamtauftritt jeden ein Zusammenspiel zwischen ein- einzeln stärken.

Wofür aber genau braucht es die MGM? Die MGM verstehe sich als kompetenter Ansprechpartner für alle, auch um den Vereinen Aufgaben abzunehmen. Das betreffe z.B. das Online-Markting, Vermarktungsstrategien über das Internet oder die Entwicklung eines Konzepts für einen neuen Gemeinde-Themenweg. Auch Aufgaben wie die Interpretation von Markforschungs-

ergebnissen übernehmen Aichner und seine Mitarbeiter. Der Vorteil für jede einzelne Gemeinde liege darin, dass die MGM mit anderen Regionen objektiver vergleichen könne, dafür auch die notwendige Distanz, gleichzeitig die unmittelbare Verbindung zu Bozen, also zur SMG, und andere Verbindungen weit über Bozen hinaus hat, sagt Aichner.

Die MGM als Energielieferant und Verpackungskünstler für die einzelnen Tourismusgemeinden? Verpackungskünstler ja, meint auseinander. Dennoch scheint die Aichner, die Energie entstehe aus Angst bei vielen groß, dass die Zahder Wechselwirkung. Zum einen len letztlich einbrechen könnten. sauge die MGM die Energie auf, Aichner ist überzeugt, dass auch also das Potential der einzelnen Ge- ohne weiteren quantitativen Anmeinden, aber auch die positive stieg ökonomisches Wachstum Kraft der Südtiroler Marketingge- möglich ist. Es ist eine Sache der sellschaft und anderer Märkte. „Wir Definition, sagt er. Manche Gebiete verstehen uns als Katalysator“, sagt wie das Ultental oder Schnals könnAichner, indem ten durchaus noch man besondere „Basis für mehr quali- einen BesucheranReize der Region tative Wertschöpfung stieg verkraften. Es unterstreicht und ist, dass wir Gastgeber gebe jedoch Orte, entsprechend die ihre Grenze ere n e rg i e ge l a d e n mehr Wertschätzung reicht hätten. Die vermarktet. So und Respekt für unsere Stadt Meran, Dorf habe man den eigene Umgebung auf- Tirol oder auch Kontrast alpiner bauen.“ Schenna seien, die und mediterraner Gästeanzahl betrefThomas Aichner fend, am Limit. Die Landschaft herausgearbeitet und als großes Paket Herausforderung für die Markeneu, reizvoll und glaubwürdig ver- tingexperten liege deshalb im packt. Damit konnte ein Produkt Wachstum der Wertschöpfung. Im für viele unterschiedliche poten- Klartext bedeute das weniger Leute, zielle Gäste gestaltet werden. die mehr Wertschätzung für das Auch in der aktuellen Jahresbilanz Produkt Meraner Land haben und der MGM setzen sich die Fachleute bereit sind, dafür einen fairen Preis kritisch mit dem Thema Wachstum zu zahlen. Also künftig kaufkräfti-

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gere Gäste ansprechen, die bereit Dreisternepension oder den Ursind, für Qualität zu zahlen und laubsbauernhof. damit vergleichbare Umsätze er- Zudem täte nach Auffassung Aichmöglichen wie die Masse. ners Südtirol gut daran, das PotenDas Bild, das sich zial im Land noch uns in den Gemein- „Die Wertschätzung des besser auszuschöpden, so auch dieses eigenen Produktes ist fen. Wie eine enFrühjahr in Meran die unbedingte Voraus- gere Kooperation wieder bietet, lässt mit der Landwirtjedenfalls auf den setzung, um eine Preis- schaft, um kleine ersten Blick kaum erhöhung durchsetzen Kreisläufe auszubauen. Das sei zuauf reinen Quali- zu können.“ tätstourismus Thomas Aichner nächst mit Kosten verbunden, letztschließen: große Gruppen, Gäste, die sich im Super- lich aber ein ganz gewöhnlicher markt belegte Semmeln kaufen oder Wirtschaftskreislauf. Eine AnfangsWürstl verzehren, Schnäppchen- investition, um schließlich die preise und Pakete in manchen Be- Früchte zu ernten. Diese kleinen herbergungsbetrieben. Zunächst Kreisläufe auszubauen, gelte auch müsse der Händler von seiner Ware für den kulturellen Bereich, damit überzeugt sein, bevor er sie erfolg- man im Wettbewerb differenzieren reich verkaufen kann. „Wenn ich kann. lieber eine Swatch-Uhr statt einer Über eine weitere Form der FinanRolex trage oder Würstchen für zierung wird im Land gerade heftig mich Gourmetküdebattiert, nämlich che sind, dann „Kleine Kreisläufe in über die Touriswerde ich mich Wirtschaft und Kulmusabgabe, die schwer tun, etwas tur sind wichtig, um Kurtaxe und darüanderes zu verkau- sich im großen Wettber, wer zahlen fen!“, sagt Aichner. soll, wem es hilft Aber es gehe nicht bewerb differenzieund wer leiden darum, nur noch ren zu können.“ würde. TourismusFünfsternehotels landesrat Berger Thomas Aichner und Gourmetküche betonte Ende letzanzubieten. Vielmehr müssten Ho- ter Woche, dass es in Anbetracht teliers, Pensionsbetreiber und pri- von zum Teil besorgniserregenden vate Zimmervermieter selbst Wirtschaftszahlen eine StabilisieWertschätzung und Respekt für die rung des Tourismus brauche. Nach eigene Umgebung entwickeln. Berger trügen hierzu ein gestärktes Jeder Gastgeber müsse dann versu- Tourismusmarketing auf allen Ebechen, sein Angebot qualitativ zu nen und die Bereitstellung der dafür verbessern und schließlich den Mut notwendigen Mittel über das neue aufbringen, den Preis angemessen System der Tourismusfinanzierung zu erhöhen. Das gelte für den bei (siehe Interview). Würstlstand genauso wie für eine


Wirtschaft

der Marketing-Gesellschaft-Meran Thomas Aichner betrachtet die Tourismusfinanzierung als Medaille mit zwei Seiten: Eine gesicherte Arbeit der Tourismusorganisationen durch eine Kurtaxe und eine finanzielle Unterstützung durch eine Tourismusabgabe einerseits. Andererseits sollen Tourismusorganisationen nicht nur gefördert, sondern auch gefordert werden, indem man von Tourismusorganisationen quantitative und qualitative Arbeit verlangt,

damit Mittel zum Wohle aller beteiligten Zahler eingesetzt werden. Zudem ist Aichner der Ansicht, dass Tourismusvereine keine Marketinggelder mehr ausgeben sollten, sondern, dass dies die Aufgabe der Tourismusverbände sein müsse. Veranstaltungen der Vereine sollten Qualitätsstandards aufweisen. Mitarbeiter der Vereine sollten gekop-

pelt an eine Finanzierung auch angehalten sein, ein Minimum an Weiterbildung zu absolvieren. Zudem sollte seiner Auffassung nach festgelegt werden, wie das Marketing der Tourismusverbände auszusehen hat, in Abstimmung und in Einklang mit der SMG. Der MGM-Direktor regt zudem an, Standards regelmäßig zu überprü-

fen, entsprechende Parameter hierfür ließen sich auch festlegen. In Konsequenz hieße das, wenn ein Verein oder Verband sich nicht an die Qualitätsstandards, d.h. an die Erwartungen, die mit den Zahlungen verbunden sind, hält, erhalte er auch keine Zuschüsse. Das sei kein Korsett, sondern ein der freien Wirtschaft entsprechender Anreiz.

Ein anderes, jüngst in Meran wieder heftig debattiertes Thema ist die Organisation des Weihnachtsmarktes Nachdem die Veranstaltung ein touristisch betrachtet - wichtiger Termin im Meraner Jahreskalender ist, hat sich auch die MGM, ihrer Aufgabe gemäß, immer wieder kritisch mit dem Produkt auseinandergesetzt. Positiv findet Aichner, dass die Kurverwaltung künftig für den Markt verantwortlich ist, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass schnell gehandelt werden musste. Die Kurverwaltung sollte seiner Ansicht nach nun mit viel Achtsamkeit und Qualitätsbewusstsein an dieses Projekt herangehen. Dazu gehöre auch eine entsprechende Ausschreibung, nicht für einzelne Stände, vielmehr für ein Gesamtkonzept. Danach sei es notwendig, Arbeitskraft und Know-how entsprechend einzusetzen. Wichtig sei zudem, dass die Kurverwaltung auf die Expertise der SMG und der MGM zurückgreife. Der Meraner Advent habe den Wintertourismus überhaupt erst wieder zum Leben erweckt und sei ein wichtiges wirtschaftliches Zugpferd. „In den letzten Jahren hat beim Weihnachtsmarkt in der qualitativen Entwicklung ein Stillstand eingesetzt“, sagt Aichner. Auch die Besucherzahlen haben abgenommen. Daher sei eine qualitative und inhaltliche Erneuerung, die sowieso auf der Tagesordnung gestanden habe, unabhängig von den Organisatoren, in jedem Fall von Nöten. Nach Ansicht des MGM-Direktors ist dieser - wenn man so will - Neubeginn eine große Chance für den Weihnachtsmarkt. Wie stellen sich die Marketingexperten eine solche Neuausrichtung vor? Die Weihnachtsmarktmeile, wie sie derzeit bestehe, sei

Schnee von gestern. Zunächst Geschäfte und Marktstände ergemüsse man noch einmal klar defi- ben. nieren, wie Weihnachten in einer Der Weihnachtsmarkt alleine sei Stadt aussehe. Und das sei anders, aber zu wenig, um tatsächlich den als in einem Dorf. Auch „architek- gesamten Meraner Winter touristonisch“ müsse man umdenken, tisch weiter auszubauen. Ein Bestreüberlegen, welche Gebäude tatsäch- ben, das letzthin auch die lich dazugehörten, zuständige Stadträwelches Licht, weltin Strohmer herche Musik. Der „In den letzten Jahren vorhob. Die MGM zweite Schritt sei, hat beim Weihnachts- strebe seit 2006 an, darüber nachzu- markt ein Stillstand in den Tourismus auf denken, wer in das der qualitativen Ent- das ganze Jahr zu Markttreiben ein- wicklung eingesetzt.“ verteilen. Das Anbezogen werden gebot sei vorhanThomas Aichner den: das alpine sollte. Erstes Anliegen sollte sein, dass Dörfliche, wie im vor allem die Meraner selbst gerne Passeiertal, in Schnals und Ulten, ihren Markt besuchen, sich damit die kleinen, aber schönen Skigebiete identifizieren können und das nicht und das winterliche, kleinurbanistiausschließlich beim Glühweintrin- sche Flair in Meran, Lana und Naken. Wenn man erreiche, dass jeder turns, das man auch in den einheimische Weihnachtsmarktbe- Wintermonaten sehr gut geniesucher mindestens ein Weihnachts- ßen könne. So wie das im geschenk auf dem Markt kauft, restlichen Jahr gelungen dann sei die Ausrichtung des Mark- sei, gelte es, dieses attes richtig. Die bisherige, Aichner traktive Wechselnennt es „Retorte“, auf der Prome- spiel und damit nade, sollte man auf die ganze Alt- das Charaktestadt verteilen. Erfolgreiche Beispiele, wie der Markt im Schloss Kallmünz oder Stände auf dem Sandplatz gäbe es bereits. Damit würde sich ein attraktives Mitein a n d e r bestehender

ristikum der Region auch in den Wintermonaten stärker zu betonen, um letztlich nicht Gastmassen an wenigen Monaten im Jahr zu haben, sondern eine jederzeit für alle gut erträgliche und zugleich gute Erträge bringende Anzahl von Touristen. Damit das funktioniert, müssten natürlich auch die einzelnen Betriebe mitziehen. Je mehr Betriebe geöffnet bleiben, desto mehr Gäste würden ihren Weg in die Region finden, meint Aichner. Zumal das dem derzeitigen Trend entgegenkäme. Die meisten Leute wollten einen kombinierten Winterurlaub. Statt einer Woche möchten sie nur zwei bis drei Tage Ski fahren, ansonsten andere Dinge erleben. Dazu gehöre der Besuch der Therme genauso wie jener der Museen und natürlich müssten dann letztere auch geöffnet bleiben. Davon profitierten auch die Einheimischen.

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Wirtschaft

Das Team der MGM hat sich in den letzten Jahren zu einem Kompetenzzentrum entwickelt Nicht nur aus Südtirol kommen In- zum zweiten Mal in Folge (2010 und terwegs, mit dem Babyrucksack auf schnödem Verkauf könne man eine teressierte, um sich zu informieren, 2011) zu den erfolgreichsten Ferien- dem Rücken, um mit dem gemeinsa- Tourismusregion nicht weiterbrinauch die Nachbarländer wurden zu- regionen im Alpenraum zählt. men Söhnchen Jakob möglichst viel gen. nehmend neugierig auf das Erfolgs- Das sei, wenigstens quantitativ be- Zeit in der Natur zu verbringen. Dennoch dürfte der Beruf Aichners rezept der Region. Es ginge aber trachtet, ein wertvolles Ergebnis, „Wenn man beruflich mit etwas viel eine Gratwanderung zwischen Verimmer um einen Austausch. Man zudem HerausforZeit verbringt, sollte kauf und Heimatschutz bleiben. Und frage die MGM nicht nur, sondern derung und Motivaman sich damit auch er stimmt zu, dass dies in der Tat die Gesellschaft selbst informiere tion für die „Nur mit schnödem persönlich identifi- schwierig sei. Drum müsse man versich auch stets bei den Kollegen aus Marketinggesell- Verkauf kann man zieren können!“, sagt suchen, nur so viel abzugeben, zu anderen Ländern. So werde in Kürze schaft Meran, in eine Tourismusregion der gebürtige Mera- verkaufen, wie man wieder generieeine Delegation der Tirolwerbung diese Richtung wei- nicht weiterbringen.“ ner. ren kann. Das gelte auch für die nach Meran kommen und ein Be- terzuarbeiten. Er habe die Möglich- Frage, wie viele Gästen einem StadtThomas Aichner keit gehabt, alle As- zentrum zuzumuten sind, ohne dass such der MGM im Salzburgerland Thomas Aichner ist stehe auch schon fest, um von den einer, der nicht pekte des Meraner sich die Einheimischen überfallen Experten der Meraner Partnerstadt redet, wenn er nichts zu sagen hat Landes kennenzulernen, von den oder überrollt fühlen. Eine Angelezu lernen. „Der ständige Austausch oder nicht wirklich von einer Sache Gipfeln bis zur Stadt und habe einen genheit, über die er mit seinem Team mit anderen Tourismusexperten ist überzeugt ist. Daher steht hinter dem großen Respekt für das Land Südti- viel nachdenke. Darum auch sei die wichtig, damit man nicht betriebs- Schaffen des siebenköpfigen MGM- rol. Das gelte auch MGM bemüht, toublind wird“, unterTeams auch der für seine Mitarbeiristische Spitzen streicht Aichner. Mensch Thomas ter und sei wichtige „Wenn man beruflich möglichst zu vermei„Der ständige AusEines der größten Aichner und dessen Vo r a u s s e t z u n g mit etwas viel Zeit ver- den, den Aufenthalt tausch mit anderen Komplimente für die persönliche Über- dafür, ein Produkt bringt, sollte man sich auf das Jahr zu verteiTourismusexper ten gute Kooperation zeugung. Nicht nur, auch kritisch be- damit auch persönlich len, aber auch Inseln ist wichtig, damit der MGM mit der dass der 42-Jährige trachten, weiterent- identifizieren können.“ der tourismusfreien man nicht betriebsSMG und den Bebei der Bergrettung wickeln und Ruhe zu bewahren. Thomas Aichner Aichners Standpunkt trieben im Meraner aktiv ist, Aichner ist letztlich verkaufen blind wird.“ Land, außer hervorleidenschaftlicher zu können. Diese diesbezüglich: „SüdThomas Aichner ragender TourisSportler: auf einem Einstellung sei auch entscheidendes tirol ist ein Land, das sich regeneriemuszahlen, dürfte aber folgendes oder zwei Brettern, auf zwei Rädern Kriterium, wenn neue Mitarbeiter ren und entwickeln muss, nimmt sein: So berichtet MGM-Direktor oder zwei Beinen, hochalpin. In den eingestellt werden. Diese müssten man das nicht wahr und verkauft das Thomas Aichner, dass das Schweizer letzten Monaten ist er mit seiner Frau imstande sein, das Produkt Meraner Land aus, schneiden wir uns den Ast Wirtschaftsforschungsinstitut BAK- Evi Kerschbaumer immer öfter auf Land aktiv zu erleben, um es weiter- ab, auf dem wir sitzen.“ Basel die Ferienregion Meraner Land den einheimischen Waalwegen un- entwickeln zu können. Nur mit

10-Jahresentwicklung Gesamtnächtigungen Ferienregion Meraner Land 8.000.000 7.000.000 6.000.000 5.000.000 4.000.000 3.000.000 2.000.000 1.000.000 0 2002

2003

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2006

2007

2008

2009

2010

2011 Quelle: ASTAT

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Veranstaltungen in Dorf Tirol

Nächtigungen Nä ächtigungen FFerienregion erienregion Meraner Meran ner Land pro pro K Kategorie ategorie 2011

4%

5%

6%

1%

25 %

Geselliges in Dorf Tiroler Gastbetrieben

4-5 Sterne 4-5 Sterne

Jeden Montag ab 21.00 Uhr Tanzabend mit bekannten Südtiroler Musikanten im Hotel Erika – Hauptstraße 39; Tel. 0473 926 111

teerne 3 SSterne

11 %

2 SSterne teerne 1 SStern teern

1%

Re sid dence Residence P rivatquartiere Privatquartiere

9%

uf dem B auernhof Urlaub aauf Urlaub Bauernhof Ande ere Betriebe Andere

38 8%

Quelle: AST ASTAT TAT A

Und wie verbringt Familie Aichner am liebsten ihren Urlaub? Letzten August habe er mit seiner Frau und seinem Sohn zehn Tage Urlaub in Pfelders im Passeiertal gemacht. Sie wohnten auf einem Bauernhof, frühstückten ausgiebig und wanderten viel. Während Baby Jakob und Mama die Passer und die Sonne genossen, hat sich Papa Thomas zweimal eine Karte zum Fischen gekauft. Seilbahnfahrten in die Höhe standen auch auf dem Programm. Dinge, die zu einem ganz normalen Gästeprogramm ge-

hören. Gemeinsam hätten sie zehn Tage Südtirol auf sich wirken lassen und werden das sicher bald wieder tun. Doch planen sie weiterhin, auch Urlaub im Ausland zu verbringen: „Weil ich davon überzeugt bin, dass es für einen Südtiroler extrem wichtig ist, immer wieder sein Land zu verlassen, um sich andere Dinge anzuschauen“, sagt Thomas Aichner mit Überzeugung, klar, sonst hätte er es nicht gesagt. ge

Die Marketinggesellschaft Meran - MGM Für das Marktmanagement in der MGM sind Davide Bertoldi, Barbara Schnitzer und Iris Ratschiller verantwortlich. Um das Destinationsmanagement kümmern sich Heidi Blass, Magdalena Fundneider und Silvia Rottensteiner. Die Marketinggesellschaft Meran wurde im Jahr 2006 von den 15 örtlichen Tourismusvereinen in der Rechtsform einer Konsortialgesellschaft mit beschränkter Haftung gegründet. Jeder Tourismusverein hält eine Quote an der MGM, die seiner touristischen und wirtschaftlichen Stärke entspricht. Gesellschafter der MGM sind die

20.00 Tiroler Kulturfrühling Konzert der „Tiroler Tanzlmusig“ Sonntag, 22.04.2012 im Hotel Gasthof Mair am Turm, Haupt10.45 Sonntagskonzert der Musikkastraße 3, Tel. 0473 923 307. Kulinaripelle Jenesien im Vereinshaus (bei sches Thema: Köstlichkeiten aus der Baugünstiger Witterung auf der Festwiese). ernkuchl. Eintritt frei Eintritt frei.

Veranstaltungen:

Cam mpingplätze Campingplätze

15 örtlichen Tourismusvereine in der Ferienregion Meraner Land. Jeder Tourismusverein ist in der Gesellschafterversammlung durch seinen rechtlichen Vertreter, d. h. den Vereinspräsidenten vertreten. Die Tourismusvereine sind: Kurverwaltung Meran, die Tourismusvereine Schenna, Lana und Umgebung, Dorf Tirol, Passeiertal, Naturns-Plaus, Algund, Schnalstal, Partschins-RablandTöll, Marling, Hafling-VöranMeran 2000, Tisens-Prissian, Nals, Deutschnonsberg und die Tourismusvereinigung Ultental-Proveis. Amtierender Präsident der MGM ist Alexander Dilitz.

SEILBAHN UNTERSTELL ǩ NATURNS

Montag, 23.04.2012 20.30 Tiroler Kulturfrühling

Konzert der Gruppe „Aasgeiger“ auf Schloss Auer. Teilnehmerzahl begrenzt, Anmeldung im Tourismusverein (auch für Inhaber der FrühlingsCard). Shuttledienst ab 19.30 Uhr vom Tourismusverein.

Dienstag, 24.04.2012 09.00 Wanderung im Vinschgau:

hohenegger.it

Naturns | Tel. +39 0473 66 84 18 | www.unterstell.it

Konzert der Gruppe „D‘Rottstrassler“ im Restaurant Sonnblick, Schlossweg 18, Tel. 0473 923 318. Kulinarisches Thema: Leichte, vielfältige Frühlingsgerichte mit schmackhaften Kräutern und allerhand Grünzeug. Eintritt frei

Sonntag, 29.04.2012 10.45 Sonntagskonzert der Musikkapelle Rabenstein

Von Allitz zum Ägidius-Kirchlein und weiim Vereinshaus (bei günstiger Witterung ter nach Schlanders auf der Festwiese). Eintritt frei Anmeldung im Tourismusverein innerhalb Dienstag, 01.05.2012 des Vortages bis 17.00 Uhr 09.00 Faszination Ritten 10.00 Geführte Besichtigung der Erlebniswanderung zu den spektakulären Pfarrkirche St. Peter „Erdpyramiden“ Treffpunkt vor dem Eingang der Kirche. Anmeldung im Tourismusverein Anmeldung nicht erforderlich. 10.00 Geführte Besichtigung der 10.00 Meran-o Vitae Pfarrkirche St. Peter Bewegung, Kraft und Stille Treffpunkt vor dem Eingang der Kirche. Auf einem Streifzug durch Dorf Tirol beAnmeldung nicht erforderlich. gleitet Katharina Ladurner die Teilnehmer zu verschiedenen Kraftplätzen und gibt Mittwoch, 02.05.2012 Tipps für Energiemassage-Anwendungen 10.00 „Unbekanntes“ Dorf Tirol – für zu Hause. Anmeldung im TourismusDorfführung zu einer ververein schwiegenen Sehenswürdigkeit Leichter Spaziergang mit wissenswerten Mittwoch, 25.04.2012 und kuriosen Tatsachen von einst und ca. 05.00 Natur entdecken & Tiere erjetzt mit abschließender Einkehrmöglichleben. keit. Wildbeobachtung im Pfossental mit den Anmeldung im Tourismusverein Jägern von Dorf Tirol und anschließendem Jägerfrühstück. Anmeldung im Tou- 20.30 Tiroler Kulturfrühling Konzert der Gruppe „Pamstiddn Kings“ rismusverein im Vereinshaus. Kartenvorverkauf im Tou20.00 Tiroler Kulturfrühling rismusverein. Konzert der Gruppe „Die Hoamstanzer“ im Café Restaurant Patriarch, Hauptstra- Donnerstag, 03.05.2012 ße 32, Tel. 0473 923 616. Kulinari14.30 Weinbergseminar sches Thema: Trouler Gröstlen. Eintritt frei Wissenswertes über den Wein und dessen Anbau erfahren Sie im Rahmen eines Donnerstag, 26.04.2012 Spazierganges durch Weinberge mit ab10.00 Apfel-Lehrgang mit einem schließender Weinverkostung. Anmelerfahrenen Obstbauern. dung im Tourismusverein Anmeldung im Tourismusverein 20.30 Konzert der Musikkapelle Dorf 10.00 Meran-o Vitae Tirol im Vereinshaus. Eintritt frei Wanderung mit Qi Gong Erleben Sie die stärkende Wirkung des Freitag, 04.05.2012 chinesischen Qi Gong auf Gesundheit und 19.30 Tiroler Kulturfrühling Vitalität. Im Rahmen unserer geführten Konzert der Gruppe „Pixner & Pixner“ im Wanderung erhalten Sie eine Einführung Hotel Restaurant Zum Tiroler Adler, in diese Bewegungstechnik und erfahren Hauptstraße 29, Tel. 0473 923 491.Kuwohltuende Wirkung. linarisches Thema: Tiroler Knödel & Co. Anmeldung im Tourismusverein Eintritt frei 19.30 Tiroler Kulturfrühling Konzert der Gruppe „Die Grödner“ im Hotel Restaurant Zum Tiroler Adler, Hauptstraße 29, Tel. 0473 923 491. Kulinarisches Thema: Die traditionelle Küche der Dolomiten. Eintritt frei

Freitag, 27.04.2012 12.10 Bergbauerntag auf den Muthöfen.

Erlebniswelt Naturnser Sonnenberg

Samstag, 28.04.2012 20.00 Tiroler Kulturfrühling

Die Muthofbauern begleiten Sie von Hof zu Hof, erzählen vom Leben und Überleben am Steilhang und laden Sie zur Verkostung der eigenen Produkte. Anmeldung im Tourismusverein

Tel. 0473 923 314

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Wirtschaft

Was braucht die Tourismuswirtschaft heute, um morgen stabil zu sein? 6 Fragen an Tourismuslandesrat Hans Berger – Bezug nehmend auf die Gedanken von Thomas Aichner Meraner Stadtanzeiger: Herr Landesrat Berger, Sie schreiben in Ihrer Presseaussendung vom vergangenen Donnerstag (12.04.), dass Sie mit Besorgnis die von der Handelskammer veröffentlichten Ergebnisse des Wirtschaftsbarometers zur Kenntnis genommen haben und, ich zitiere „Die Ertragserwartungen im Tourismus sind für die kommenden Monate deutlich negativ ausgefallen.“ Sie regen an, mit einem neuen System der Tourismusfinanzierung gegenzusteuern. Der MGM-Direktor Thomas Aichner ist wesentlich positiver. Ist demnach das „Meraner Land“ eine Ausnahme? LR Hans Berger: Ich denke nicht, dass das Meraner Land eine Ausnahme darstellt, doch vielleicht ist der Zugang ein anderer: Während der Marketingexperte eher die trotz Krise ungebrochene Reiselust sieht, die die Daten zu Ankünften und Übernachtungen hochhalten sollten, sieht der Hotelier derzeit wohl eher die Belastungen, die sich aufgrund der neuen oder erhöhten Steuern aus Rom negativ auf den Ertrag auswirken. Meraner Stadtanzeiger: Aichner hofft auf ein Gesundschrumpfen im Sinne von weniger Masse, dafür aber mehr Qualität, d.h. weg von Dumpingpreisen, hin zu Qualität. Ist es das, womit die Arbeit der MGM andere Regionen „anstecken“ könnte? LR Hans Berger: Es ist klar, dass Südtirol kein Billigreiseland ist, es auch nie sein kann und daher auch nicht wie ein solches behandelt werden sollte. Vielmehr setzen wir bereits seit Jahren darauf, die Qualität zu fördern, wo immer möglich, um

Südtirol als Reiseziel möglichst begehrlich zu halten. Dies ist auch die einzig nachhaltige Strategie, während Dumpingpreise gefährlich sind. Vielleicht helfen sie einmal kurzfristig über ein saisonales Loch, auf lange Sicht werten sie aber das „Produkt“ Südtirol ab. Meraner Stadtanzeiger: Hin zu Produktionszirkeln im eigenen Land. Vom Bauer zum Gast - ein kleiner, jedoch profitabler Wirtschaftskreislauf, der zugleich die Region stärken könnte, ohne sich von unsicheren Exportgeschäften abhängig zu machen? LR Hans Berger: Meines Erachtens geht’s hier weniger um ein Gegenstück zum Export, weil dieser für viele unserer meist sehr kleinen Produzenten ohnehin nur eine hypothetische Möglichkeit ist. Vielmehr propagieren wir die kleinen Kreisläufe, weil wir damit das Erlebnis eines Südtirolgastes noch authentischer machen. Dank der Zusammenarbeit von Tourismus und Landwirtschaft kann der Gast 100 % Südtirol erleben, und zwar mit allen Sinnen. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal auf den Märkten, das einen hohen Wert hat. Zudem erzeugen wir neue Wertschöpfungsketten, die den Wohlstand im Land sichern und auch aus ökologischer Sicht sind solche kleinen Kreisläufe den großen vorzuziehen. Meraner Stadtanzeiger: Tourismusfinanzierung betrachtet Aichner als Medaille mit zwei Seiten: eine gesicherte Arbeit der Tourismusorganisationen durch eine Kurtaxe einerseits und eine finanzielle Unterstützung durch eine Tourismusabgabe. Andererseits sollen laut Aichner Tourismusorganisationen nicht nur gefördert, sondern auch gefordert werden, indem von Tourismusorganisationen quantitative und qualitative

Arbeit gefordert wird, damit Mittel zum Wohle aller beteiligten Zahler eingesetzt werden. Ihre Ansicht hierzu? LR Hans Berger: Auch wir sehen das neue System der Finanzierung des Tourismusmarketings nur als eine Seite einer Medaille oder besser als eine Säule einer Reform. Denn mit der Reform der Finanzierung geht auch eine Professionalisierung auf allen Ebenen des Tourismusmarketings einher. Wir steigern das Marketingbudget schließlich nicht, um noch mehr vom ewig Gleichen zu machen, sondern um die Qualität unseres Marketings zu steigern. Wenn man an Projekte wie den „Vinschger Weg“ oder die angestrebte Kooperation der Tourismusverbände im Pustertal denkt, dann sieht man auch schon, wohin unsere Reise geht. Meraner Stadtanzeiger: Zudem ist Aichner der Ansicht, dass Tourismusvereine keine Marketinggelder mehr ausgeben sollten, sondern, dass dies die Aufgabe der Tourismusverbände sein müsse. Veranstaltungen der Vereine sollten Qualitätsstandards aufweisen. Mitarbeiter der Vereine sollten gekoppelt an eine Finanzierung auch angehalten sein, ein Minimum an Weiterbildung zu absolvieren. Zudem sollte seiner Auffassung nach festgelegt werden, wie das Marketing der Touri-Verbände auszusehen hat, in Abstimmung und Einklang mit der SMG. Standards regelmäßig überprüfen, bei Nichteinhaltung keine Gelder ausbezahlen. LR Hans Berger: Da rennt Herr Aichner bei uns offene Türen ein. Eine neue bzw. klarere Definition der Aufgaben der Tourismusvereine, der Verbände, sowie der SMG, möglichst im Zusammenspiel mit der EOS, ist absolut notwendig und wird erstellt. Wir schreiben im Gesetz fest, dass die Zuweisung der

Gelder, die über den Gäste- und den Marketingbeitrag eingehoben werden, an die Einhaltung von zuvor klar von der Landesregierung festgelegten Qualitätskriterien gebunden ist. Auch hier noch einmal: Wir wollen kein Mehr vom Gleichen, sondern eine Effizienz- und Qualitätssteigerung. Und die erreicht man nur, wenn man im Auge behält, wohin die Gelder fließen, welche Investitionen getätigt und Synergien genutzt werden und ob die Strategien auf allen Ebenen kohärent und mit der Qualitätsstrategie für Südtirol vereinbar sind. Meraner Stadtanzeiger: Denn es könne laut Aichner nicht sein, dass ein Verein oder Verband Gelder erhält, aber sich nicht an die Qualitätsstandards, d.h. an die Erwartungen, die mit der Zahlung verbunden sind, hält. Laut Aichner kein Korsett, sondern ein dem freien Wirtschaftsmarkt entsprechender Anreiz. Würden Sie dem zustimmen? LR Hans Berger: Wie bereits gesagt: Wir werden Richtlinien vorgeben, damit wir sicherstellen, dass die Mittel erstens tatsächlich ins Marketing der Gebiete und in die Gästebetreuung vor Ort fließen und zweitens eine effiziente Verwendung finden. Es geht dabei nicht darum, jemandem ein Korsett anzulegen, um den Handlungsspielraum einzuschränken. Wir wollen über die Besserfinanzierung Anreize und Qualitätsgarantien schaffen, die zu neuen Ideen herausfordern, die Umsetzung dieser kreativen Ideen begünstigen und eine enge Vernetzung aller Beteiligten für mehr Synergien und Effizienz fördern und fordern. Wir sind überzeugt, dadurch eine lang anhaltende positive Entwicklung anstoßen zu können. Interview: Gudrun Esser

„einfach“ bedeutete, nichts Schlechtes also. Sein Sinn war genau genommen „eben, geglättet“, dafür sagen wir heute „schlicht“. Die ursprüngliche Bedeutung hat sich im Umstandswort schlechthin erhalten, was so viel heißt wie „ganz und gar, überhaupt, durchaus“. „Es ist recht und billig, gut für die Tiere zu sorgen“, beteuern die Tierschützer. Wenn etwas billig ist, kann es dann auch hochwertig und erstrebenswert sein? Durchaus, denn die längste Zeit war das Wort gleichbedeutend mit „angemessen“ oder „dem natürlichen Rechtsempfinden entsprechend“. Diese ursprüngliche Bedeutung kennen wir noch aus dem Begriff „etwas billigen“, es also gutheißen.

Billig wird erst seit dem 18. Jahrhundert in der Bedeutung „kostengünstig“ benutzt. Die niedrigen Preise waren von den Händlern als angemessen, als billig ausgerufen worden. So nahm das Wort die Bedeutung „minderwertig, von minderer Qualität“ an. Ein Händler, bei dem die Waren besonders wenig kosteten, wurde als „billiger Jakob“ bezeichnet. Wortgeschichte ist also zugleich Sozialgeschichte. Wenn der Geschmack der Oberschicht sich verfeinert, nennt sie das Einfache schlecht, das Angemessene billig und das Gewöhnliche gemein. Sobald die Ansprüche steigen, fallen die Wörter. lf

Worte über Worte Billig, schlecht und gemein Er finde es ziemlich gemein, meinte kürzlich ein Bekannter, dass man Pflanzen als gemein bezeichne, zum Beispiel die gemeine Wegwarte oder den gemeinen Schneeball; bei der gemeinen Kratzdistel verstehe er es noch, weil sie uns ja auch kratze. Es galt zu klären, dass die Bezeichnung gemein früher noch nicht eine abwertende Bedeutung an sich hatte. Was heute „böse, von übler Gesinnung“ heißt, eben gemein, ist früher nur das Gewöhnliche gewesen, also das Gemeinsame. Was allen gehört, ist gemein, wie das Sprichwort besagt: „Wo die Wies ist gemein, ist

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das Gras gerne klein.“ Als das Gewöhnliche dem feinen Bürgertum ebenso wenig gefiel wie alles Schlichte oder Billige, da sank auch gemein ab. Ebenso hat die Allgemeinheit nichts mit Gemeinheit zu tun, wie auch eine Gemeinde nicht eine Versammlung von gemeinen Menschen ist. Wenn also die Kratzdistel das Attribut gemein trägt, so bedeutet dies einfach nur, dass sie keine besonderen Merkmale aufweist. „Die Trenitalia versieht ihren Dienst schlecht und recht“, räumte man an zuständiger Stelle ein. Entweder ist der Service schlecht oder aber recht, beides gleichzeitig kann ja nicht gut zutreffen. Hierzu ist klarzustellen, dass das Wort schlecht ursprünglich nur


Wirtschaft

IMU und Arbeitsrechtsreform Ein Kommentar aus der Sicht der Wirtschaft Monti hat die Gesetzgebungsinitiative leider wieder der Politik überlassen

IMU ist für Unternehmen ICI mal 3

In einem meiner letzten Artikel habe ich positiv hervorgehoben, dass Ministerpräsident Monti im Parlament strukturelle Reformen ohne Wenn und Aber und mit Nachdruck durchzieht. In den letzten Wochen ist jedoch dem Ministerpräsidenten wieder das Ruder aus den Händen geglitten, und die Politik hat wieder begonnen, in einer chaotischen Art und Weise Normen zu schaffen, die widersprüchlich, kompliziert, un-

Die ICI, ursprünglich als Entschädigung für die Gemeindedienstleistungen eingeführt, wird durch die IMU zu einer richtigen Vermögenssteuer. Wenn aber der Verfassungsgrundsatz noch gelten soll, dass „jedermann verpflichtet ist, im Verhältnis zu seiner Steuerkraft zu den öffentlichen Ausgaben beizutragen“, dann sind die jetzigen Normen zur IMU sicher nicht verfassungskonform. Die Berechnung der IMU basiert nämlich auf den Katasterwerten, welche keine realistische Bewertung des Vermögens ermöglichen. So ist z.B. der Katasterwert einer Vierzimmerwohnung immer derselbe, unabhängig, ob die Wohnfläche 70 oder 110 m² beträgt. Es kann nicht sein, dass bei beiden Wohnungen die gleiche IMU zu entrichten ist. Genauso wird die Neueinstufung eines Betriebsgebäudes gleicher Größe mit einem 3-mal so hohen Katasterwert angesetzt. Die Problematik liegt daher in erster Linie in der Berechnungsgrundlage, welche grundsätzlich geändert werden müsste. Die ganze Diskussion über die Befreiung der Erstwohnung wäre überflüssig, wenn die Besteuerung aufgrund der Nutzflächen erfolgen würde. Dann könnte man einfach eine Fläche für den Grundbedarf einer Familie (z.B. 110 m²) von der IMU befreien. Auch die Diskussion über die IMU in der Landwirtschaft ist nicht korrekt.

durchführbar und in erster Linie von persönlichen Interessen der einzelnen Gruppierungen geprägt sind. Die endlosen Diskussionen über die IMU und die Arbeitsrechtsreform bringen es mit sich, dass der Bürger vor lauter Bäume den Wald nicht mehr sieht. Ich erlaube mir daher, in Erwartung der definitiven Gesetzestexte, einige kritische Anmerkungen aus der Sicht der Wirtschaft zu diesen beiden Themen zu machen.

Der Bluff Arbeitsrechtsreform In der letzten Woche haben verschiedene Protestaktionen der Gewerkschaften gegen die Arbeitsrechtsreform stattgefunden. Ehrlich gesagt, habe ich noch nicht verstanden, warum die Gewerkschaften gegen diese Arbeitsrechtsreform sind, zumal die Rechte der Arbeitnehmer wesentlich gestärkt werden. Wenn Vertragsformen, wie Zeitverträge, Projektverträge, Verträge auf Abruf, Entlohnung mit Wertgutscheinen (voucher) drastisch erschwert oder sogar abgeschafft werden, dann kann das nur im Sinne der Arbeitnehmer sein. Gleiches gilt für die faktische Abschaffung der sogenannten „Scheinselbstständigkeit“. Gerade die Begünstigungen für Kleinstunternehmen (contribuenti minimi) wurden oft und gerne von den Arbeitnehmern für Nebentätigkeiten in Anspruch genommen. Von Aufweichung des Entlassungsschutzes (Art. 18 des Arbeiterstatutes)

kann keine Rede sein, wenn der Richter über eine Wiedereinstellung entscheiden kann und die eventuelle Ersatzentschädigung von 20 Monatslöhnen auf 24 Monatslöhne erhöht wird. Um die prekären Arbeitsverhältnisse zu unterbinden, bräuchte es nur zwei einfache Maßnahmen: - der Beitragssatz für die Pensionsversicherung (derzeit 33 % der Bruttoentlohnung) müsste für alle Mitarbeitsformen gleich sein; - die Probezeit müsste einheitlich auf 5 – 6 Monate erhöht werden. In der Praxis werden die meisten Zeitverträge nur deswegen abgeschlossen, weil die Probezeiten viel zu kurz sind. Eines ist sicher, diese Arbeitsrechtsreform ist gegen die wirtschaftlichen Interessen und wird sicher keinen wirtschaftlichen Aufschwung bringen. Im Gegenteil, es wird damit nur wieder die Schwarzarbeit gefördert.

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Ich kann einfach keinen Unterschied zwischen einem Industriegebäude und einem landwirtschaftlichen Wirtschaftsgebäude erkennen. Beide dienen der wirtschaftlichen Nutzung und sollten daher gleich behandelt werden. Natürlich muss man landwirtschaftliche Betriebe in Gemeinden über 1.000 Meter über dem Meeresspiegel von jeglicher Steuer befreien. Es ist aber nicht nachzuvollziehen, dass alle landwirtschaftlichen Wirtschaftsgebäude in Südtirol (weil ganz Südtirol als Berggebiet eingestuft ist) von der IMU befreit werden sollen. In Wahrheit lastet der größte Teil der ICI (jetzt IMU) auf der Wirtschaft. Man kann davon ausgehen, dass mehr als 90 % der IMU von den Unternehmern und insbesondere von den Gastbetrieben getragen werden. Ein durchschnittlicher Hotelbetrieb mit 90 Betten hat bisher ca. 23.000,00 € an ICI bezahlt. Die IMU wird voraussichtlich 53.000,00 € betragen, also eine zusätzliche Belastung von 30.000,00 €. Erst kürzlich veröffentlichte Berechnungen haben nachgewiesen, dass die Mehrbelastung der Unternehmen ca. 200 % betragen wird. es

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Gesundheit

Pflanzenheilkunde (Phytotherapie)

Die Schafgarbe (Achillea millefolium) Aus der Volksmedizin ist die Schafgarbe als traditionelles Heilmittel bekannt. Sie wird auch Feldgarbe, Frauendank, Gotteshand, Tausendblatt, Blutkraut, Achilleskraut oder Schafzunge genannt. Ihren Namen „Garbe des Schafes“ - im Althochdeutschen bedeutet „garwe“ Gesundmacher - hat die Pflanze erhalten, weil beobachtet wurde, dass kranke Schafe bevorzugt das Kraut fressen. Sie linderte die Magen-Darm-Störungen oder Blähungen von Weidetieren. Als Frauenkraut wurde die Pflanze zur Blutstillung verwendet und als Soldatenkraut in Lazaretten angewandt, um Wunden zu heilen. Die Schafgarbe gehört zur Gruppe der Korbblütler. Sie wird etwa 80 cm hoch und hat weiße, rötliche oder gelbe Blütenköpfe. Sie wächst überall an Feld- und Wegrändern und ist eine der häufigsten Pflanzen unserer Flora. In der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) werden die getrockneten Blütenköpfe und das Kraut verwendet.

Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide Wirkungen: krampflösend, entzündungshemmend, Galle anregend, verdauungsfördernd und Appetit anregend Anwendungen: Appetitlosigkeit, leichte, krampfartige Beschwerden im Magen-, Darm- und Gallebereich, Verdauungsstörungen, Frauenheilkunde: schmerzhafte Krampfzustände im kleinen Becken der Frau, Menstruationsstörungen (zu starke Blutungen werden gehemmt, zu schwache dagegen verstärkt), Hämorrhoiden Wundbehandlung: blutstillendes, entzündungshemmendes Mittel in der Anwendung auf der Haut, auch als Auflage bei Wunden und Hautentzündungen, zur Blutstillung bei Nasenbluten, Linderung bei Hautund Schleimhautentzündungen und Geschwüren Gegenanzeigen (Kontraindikationen): Überempfindlichkeit gegenüber Korbblütlern Nebenwirkungen: selten Kontaktallergien Verabreichung: Schafgarbenkraut als Tee: Dosierung 1-2 Tassen mehrmals täglich, über mehrere Wochen Sitzbäder: 100 g Schafgarbenkraut

foto mb oder 50 g Schafgarbenblüten auf 20 Liter Wasser Sitzbäder oder Tees können je nach Beschwerden auch sinnvoll mit anderen Heilpflanzen kombiniert werden. Eine sehr gute Kombination bei schmerzhafter Regelblutung sind zum Beispiel Sitzbäder aus Frauenmantelkraut mit Lavendelblüten, Kamillenblüten, Melissenblättern und Schafgarbe. Hildegard Zeisel Heidegger, Allgemeinärztin & Komplementärmedizin

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0473 237 677 0473 236 826 0473 449 552 0473 236 144 0473 236 606 0473 236 357 0473 231 155 0473 447 545 0473 237 677 0473 236 826 0473 449 552 0473 236 144 0473 236 606 0473 236 357 0473 231 155 0473 447 545 0473 237 677

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Tribusplatz bis Fr 27.04.12 V.-Veneto-Platz bis Fr 27.04.12 Bahnhofstraße 18 bis Fr 27.04.12 Zentrum 98 bis Fr 04.05.12 St. Walburg bis Fr 04.05.12 Weingartnerstr. 52 bis Fr 04.05.12 Maria Hilf bis Fr 11.05.12 Hauptstraße 19b bis Fr 11.05.12

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Veranstaltungen Heinrich Tischler und das Reha-Team im „Eden“

in Meran und Umgebung Ausstellungen: 11.02.-06.05.2012 Di-So 10.00-18.00 Kunst Meran

Architekturausstellung: Neue Architektur in Südtirol 2006-2012 Im Zentrum dieser Architekturausstellung steht eine Auswahl von Bauten verschiedener Intentionen vom Museum bis zum Fernheizwerk, vom Einfamilienhaus bis zur Steinschlagschutzgalerie. Kurator: Flavio Albanese. Auskunft: Kunst Meran, Laubengasse 163, Tel. 0473 212643, www.kunstmeranoarte.org

02.03.-30.06. Mo-Fr 10.00-17.00 Sa 10.00-12.30 Frauenmuseum Meran

Sonderausstellung: Frauen und Geld in Geschichte und Gegenwart Auskunft: Frauenmuseum, Meinhardstraße 2, Tel. 0473 231 216, www.museia.it

14.03.-17.06. Di-So 10.00-17.00 Schloss Tirol

Sonderausstellung: Fritz von Herzmanovsky Orlando Das bildnerische Werk Fritz von Herzmanovsky-Orlandos wird in einer umfangreichen Sonderausstellung vorgestellt. Auskunft: Schloss Tirol, Tel. 0473 220 221, www.schlosstirol.it

01.04.-15.11. Mo-So 9.00-19.00 Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Sonderausstellung: Wurzel, Knolle & Co. Die Sonderausstellung verrät Erstaunliches und Kurioses über das unterirdische Pflanzenleben. Auskunft: Gärten von Schloss Trauttmansdorff, Tel. 0473 235 730, www.trauttmansdorff.it. Das Altenheim „Eden“ in Meran hat sich in seinem Leitbild dem Grundsatz „Leben ist Bewegung“ verpflichtet. Bei dessen praktischer Umsetzung sind besonders die Mitarbeiter unseres Reha-Teams gefordert: Sie sorgen nicht nur für die körperliche Beweglichkeit unserer Heimgäste, sondern verhelfen ihnen auch zu Mobilität innerhalb der Hausgemeinschaft. Zu diesem Zweck fördern sie die Sozialkompetenz der Gäste und ihre Begegnungen untereinander. Heinrich Tischler, ehemaliger Primar der Reha-Abteilung am Krankenhaus Meran, unterstützt unser

Team im „Eden“ ehrenamtlich. Alle vierzehn Tage besucht er das Altenheim zu einer Visite und tauscht sich mit dem Reha-Team aus. Er bestärkt die Mitarbeiter darin, mit einer bereits begonnenen Therapie fortzufahren oder hilft ihnen mit neuen Vorschlägen weiter. Wir möchten Heinrich Tischler auf diesem Weg dafür danken, dass er unserem Reha-Team in seinen Bemühungen zur Seite steht, allen Heimgästen im „Eden“ Bewegung zu ermöglichen – Bewegung, die Freude macht, Bewegung, die schmerzfrei ist, Bewegung, die Lebensqualität in sich birgt.

Kompetenz in der Leberchirurgie rettet Leben Prof. Heinrich Pernthaler, Primar der Chirurgie am Meraner Krankenhaus, operiert vorwiegend hochkomplexe Tumorfälle Tumorarten, die sich in der Leberregion befinden, erfordern einen sehr kritischen Blick: Zum einen braucht es eine äußerst präzise Bildgebungsdiagnostik, um die Erkrankung korrekt einordnen zu können, zum anderen – im Falle eines operativen Eingriffs – einen Chirurgen, der über sehr viel Erfahrung verfügt, um auch hochkomplexe Eingriffe dieser Art gelingen zu lassen. Das Meraner Krankenhaus kann beides aufwiesen – eine technologisch modernst ausgerüstete Radiologie und mit Primar Prof. Heinrich Pernthaler einen erfahrenen Chirurgen, der sich vor allem mit komplexen Eingriffen im Bauchraum, allen voran der Leber, einen Namen gemacht hat. „Ich wünsche mir, dass die Bevölkerung auch über die Möglichkeiten der heutigen Tumorchirurgie richtig aufgeklärt wird, ganz besonders bei Lebertumoren“, so Prof. Pernthaler. Denn oft herrscht die landläufige Meinung, dass z.B. bei

Lebermetastasen nicht mehr operiert werden soll. „In der modernen Leberchirurgie können wir, je nach Lage der Metastasen, sehr viel noch operieren und den Patienten damit oftmals retten“. Allein im letzten Jahr wurden in Meran rund 30 Eingriffe an der Leber vorgenommen; Prof. Pernthaler selbst blickt in seiner gesamten Karriere auf mehrere Hundert Leberresektionen zurück. Aber auch andere komplizierte Eingriffe werden im chirurgischen Team unter der Leitung von Primar Prof. Pernthaler gemacht: So werden Operationen an der Speiseröhre, die besonderes Geschick erfordern, ebenfalls durchgeführt wie schwierige Dickdarmresektionen oder komplexe Eingriffe am Magen. „Ich habe das Glück, dass das Chirurgenteam hier in Meran ausgezeichnet aufgestellt ist. Ein Teil unserer Jungärzte ist ebenfalls auf dem Weg einer hohen Spezialisierung, was mich persönlich sehr freut“, zollt der Primar seinen Mitarbeitern Respekt.

bis 13.05. Di-Fr 9.00-12.00 & 16.00-22.30 SA 16.00-22.30 Ausstellung: Alpini. Ein aktueller Bericht

im Kulturzentrum von Meran. Eintritt frei. Auskunft: Kulturzentrum, Cavourstraße 1, Tel. 0473 239 870, www.centroperlacultura.it

Veranstaltungen: Fr-So 20.-22.04. 2. Ausgabe des Yoga Festival Meran Einführungskurse, Labors, musikalische Darbietungen und Yoga, Beratungen und Behandlungen für Ayurveda und Shiatsu, Bücher, Musik, Treffen, Seminare, Konferenzen mit internationalen Meistern. Teilnahme kostenlos, spezifische Seminare gegen Bezahlung. Auskunft: Kurverwaltung Meran, Tel. 0473 272 000, www.meran.eu oder www.yogafestival.it/merano Freitag, 20.04.2012 9-19 Wurzel, Knolle & Co. – die verborgene Wunderwelt – in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff Um 16.00 Uhr führt die Kuratorin Karin Kompatscher durch die Ausstellung. Auskunft: Gärten von Schloss Trauttmansdorff, Tel. 0473 235 730, www.trauttmansdorff.it. 14-17 Fitness Check im Fitness Center der Therme Meran Vorgespräch mit einem Fitnesstrainer sowie Fitness-Kardiotest, Dehnungstest und Belastbarkeit der Muskeln. Anmeldung: Therme Meran, Tel. 0473 252 000, www.thermemeran.it Samstag, 21.04.2012 8.00-18.00 Flohmarkt in Lana am Rathausplatz Sonntag, 22.04.2012 9.00-14.00 Lanaphil: Internationales Briefmarkensammlertreffen im Raiffeisenshaus in Lana. Auskunft: Tel. 338 490 1550 11.00 Traktorweihe in Schenna mit Frühschoppen auf dem Raiffeisenplatz. Eintritt frei 11.30 Standkonzert in Partschins mit der Musikkapelle Partschins. Eintritt frei 20.30 Kirchenkonzert in Algund in der Pfarrkirche. Eintritt frei

Montag, 23.04.2012

10-11.30 Der Meraner Brunnenweg Reizvolle Wanderung durch die Altstadt, das Steinachviertel und die Promenade, vorbei an 12 zentral gelegenen Trinkbrunnen. Anmeldung erforderlich: Kurverwaltung Meran, Tel. 0473 272 000, www.meran.eu 19.30 Kirchtag in St. Georgen – Völlan mit dem Hornsextett des Musikvereins Lana 20.30 Reisebericht - On the road again: Buthan in der Urania Meran. Eintritt frei. Anmeldung: Urania Meran, Tel. 0473 230 219, www.urania-meran.it

Dienstag, 24.04.2012

20.00 Schulkonzert: All you need is music im Kursaal Meran. Eintritt frei. Auskunft: Pädagogisches Gymansium J. Ferrari, Tel.0473 230 028 10-12

Mittwoch, 25.04.2012 Geführte Führung durch den Kräutergarten von Meran am historischen Tappeinerweg mit Einblick in die vielfältige Welt der Gewürzpflanzen und Heilkräuter des Gartens, mit Anleitung zur Anwendung für zu Hause. Anmeldung: Kurverwaltung Meran, Tel. 0473 272 000, www.meran.eu

Donnerstag, 26.04.2012

10.30-14 Conversation Club: Deutsch

und english

Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich in der Sprachenmediathek Meran, Sandplatz 10, Tel. 0473 252 264. Teilnahme kostenlos. Keine Anmeldung erforderlich.

Die Saunalandschaft der Therme Meran. Donnerstag ist Damentag. Auskunft: Therme Meran, Tel. 0473 252 000, www,thermemeran.it 18-19 Gesund wandern in Meran Leichte Wanderung für jedermann. Treffpunkt: Tenniscenter Meranarena, Piavestraße 46. Teilnahme kostenlos. Auskunft: Stiftung Vital, Tel. 0471 409 333, www.stiftungvital.it 13-22

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Historisches

Meran im Frühling 1912

Eine Luftballonfahrt & weitere Vergnügungen von Monika Platzer

Fotografie: Ballonfahrt - Untermais: Aufstieg des Ballons „Tirol“ vom Sportplatz Untermais am 31.03.1912. Vor dem Start. Aufstieg um 10 Uhr mittags. Landung auf der Alpe (Tauerntal) um 2 Uhr Nachmittag unter Leitung des K.&K. Hauptmannes Perathoner. Mitfahrer: Dr. Conrad Putz und Michael Landtmann.

Die Frühjahrssaison in Meran stand 1912 ganz im Zeichen zahlreicher und fröhlicher Veranstaltungen. Während man anderswo die Krise des Parlamentarismus debattierte, feierte der aufblühende Kurort einen neuen Frühling. Am 17. März begann das “Internationale Trabrennen” auf dem Sportplatz Mais mit 37 Rennpferden und je 4 Rennen täglich. Bald darauf zog der wunderschöne Blumenwagenkorso ein begeistertes Publikum an. Es lockten vergnügliche Konzerte, Theater, Feste und Kabaretts. Im Varieté-Theater Hotel „Graf von Meran” bot man das Melodram „Mein letzter Tanz” mit der Künstlerin Lona Nansen, während im neu erbauten vornehmsten Etablissement am Platze, dem Kino-Theater Plankenstein, eine flotte Wiener Damenkapelle von 4-10 Uhr beschwingte Vorstellungen gab. Kinoliebhaberinnen spazierten zum Stern-Kino am Rennweg und Kaba-

Plakat: Lichtbildervortrag: Hochalpine Ballonfahrten des Vereins für Luftschifffahrt in Tirol / Deutscher und Österr. Alpenverein Sektion Meran (1880-1918) rettlustige zogen zum kecken Programm in die Meraner Weinstube. Vor dem Gasthof Stern am Meinhardplatz spielte eine stramme Re-

Mondkalender vom 20.04. bis 03.05.2012 Freitag, 20. April

F a

Mittwoch, 25. April

B c

Abnehmender Mond im Tierkreis Widder Element: Feuer; Frucht-, Wärme- und Eiweißtag

Zunehmender Mond im Tierkreis Zwillinge Element: Luft; Blüte-, Licht- und Fetttag

Die Erde atmet ein – sie nimmt auf; Eiweiß wird besonders gut verwertet; begünstigen Sie Ihre Blutreinigung mit Brennnesseltee; Fenster putzen, Porzellan- und Metallreinigung wirkt nachhaltiger; Fruchtpflanzen säen/setzen und düngen; Gehölze schneiden; Durchsetzungsvermögen darf nicht in Rücksichtslosigkeit ausarten.

Fett wird besonders gut verwertet, aber Vorsicht bei Übergewicht; Tagesgemüse sind Brokkoli und Artischocken; stärkende Massagen lindern rheumatische Beschwerden, besonders im Schulterbereich; trockene Haut mit Olivenöl nähren; Kuchen und Bäckereien werden besonders luftig und locker; Zimmerpflanzen umtopfen, aber nicht gießen; achten Sie auf Flüchtigkeitsfehler bei der Arbeit.

Samstag, 21. April

F a b

Abnehmender Mond im Tierkreis Widder Übergang in den Stier um 6.06 Uhr Neumond um 9.20 Uhr Element: Erde; Wurzel-, Kälte- und Salztag

Seien Sie beharrlich, es lohnt sich; versuchen Sie einen Neuanfang; schützen Sie Ihren Hals und Ihre Stimmbänder; meiden Sie Zugluft; Neumond ist besonders geeignet, um einen Fasttag einzulegen; Entspannungsübungen wirken wohltuend; Zimmerpflanzen düngen; pflegen Sie die Partnerschaft.

Sonntag, 22. April

Die Erde atmet aus, sie gibt ab; Vitamin- und Mineralienmangel ausgleichen; eingewachsene Nägel behandeln; rankende Gewächse setzen; ungünstiger Tag für körperliche Anstrengungen; überdenken Sie Ihre Geldanlagen für die nächste Zukunft.

B b c

Zunehmender Mond im Tierkreis Stier Übergang in die Zwillinge ab 19.06 Uhr Element: Erde; Wurzel-, Kälte- und Salztag

Der Mond ist kräftigend, aufbauend und regulierend; das Selbstbewusstsein wird gestärkt; ein heilendes Bad hat besonders große Wirkung; Fußböden nicht feucht reinigen; Erdarbeiten durchführen; pflegen Sie Ihr Hobby, es macht heute besonders Spaß.

Dienstag, 24. April

B c

Zunehmender Mond im Tierkreis Zwillinge Element: Luft; Blüte-, Licht- und Fetttag

Bekämpfen Sie Ihre Unentschlossenheit; beginnen Sie etwas Neues; stärkende Massagen und gezielte Gymnastik gegen Schulter- und Rückenbeschwerden; Heilkräuter sammeln (Blüten) und anwenden; ausgiebiges Lüften der Wohnung und des Bettzeugs; Rosen veredeln; Blumen und rankende Gewächse setzen; Theater- oder Konzertbesuch; Treffen mit Freunden.

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B c d

Zunehmender Mond im Tierkreis Zwillinge Übergang in den Krebs um 7.43 Uhr Element: Wasser; Blatt- Wasser- und Kohlenhydratetag

Kreativität und Fantasie sind stärker ausgeprägt; Leber und Galle sind besonders empfindlich; Vorsicht bei Fett und Alkohol; Blattgemüse und Salate wirken entschlackend; gönnen Sie sich ein Schönheitsbad; Zimmerpflanzen gießen; günstiger Tag, um Familienangelegenheiten zu regeln.

B b

Zunehmender Mond im Tierkreis Stier Element: Erde; Wurzel-, Kälte- und Salztag

Montag, 23. April

Donnerstag, 26. April

Freitag, 27. April

B d

Zunehmender Mond im Tierkreis Krebs Element: Wasser; Blatt-, Wasser- und Kohlenhydratetag

Das Gefühl ist stärker als der Verstand; nutzen Sie Ihre zunehmenden Kräfte und lassen Sie keine Trägheit aufkommen; achten Sie auf Ihr Gewicht; Wäschetag; alle Reinigungsarbeiten mit Wasser; Zimmerpflanzen gießen; Partner umsorgen und verwöhnen.

Samstag, 28. April

B d e

Zunehmender Mond im Tierkreis Krebs Übergang in den Löwen um 18.12 Uhr Element Wasser; Blatt-, Wasser- und Kohlenhydratetag

Der Mond ist kräftigend und aufbauend; vermeiden Sie Fett und Alkohol; eventuell Fasttag einlegen; verwöhnen Sie sich mit einer kräftigenden Massage und einem Schönheitsbad; Heilkräuter sammeln (Blätter); Komposthaufen feststampfen; Pflanzen gießen; Rasen mähen; lassen Sie Ihrer Kreativität und Fantasie freien Lauf.

Sonntag, 29. April

B e

Zunehmender Mond im Tierkreis Löwe Element: Feuer; Frucht-, Wärme- und Eiweißtag

Mut sollte heute Ihre Antriebskraft sein; Medikamente sind besonders wirkungsvoll, aber genau auf Dosierung achten; auftretenden Schlafstörungen mit beruhigenden Tees ent-

gegenwirken; bester Termin zum Haare schneiden, da sie kräftiger nachwachsen; bevorzugter Tag, um Tomaten, Kürbis und Zucchini zu pflanzen; ausgiebig lüften; feiern Sie ein Fest; starke Gefühle, wie Leidenschaft oder Eifersucht, beherrschen die Partnerschaft.

Montag, 30. April

B e

Zunehmender Mond im Tierkreis Löwe Element: Feuer; Frucht-, Wärme- und Eiweißtag

Menschen mit Herz- oder Kreislaufproblemen sollten auf körperliche Anstrengungen verzichten; Eiweiß wird besonders gut verwertet, aber Vorsicht bei Allergien; rotes Gemüse und rote Früchte essen, sowie Hülsenfrüchte, Zucchini und Auberginen; Haare schneiden, wenn sie kräftig nachwachsen sollen (z.B. bei Babys den Ersthaarschnitt vornehmen); Heilkräuter sammeln; Obst und andere Lebensmittel einfrieren; Obstbäume veredeln, Fruchtgemüse und Blumen säen bzw. setzen; gehen Sie ins Theater oder ins Konzert.

Dienstag, 1. Mai

B f

Zunehmender Mond im Tierkreis Jungfrau Element Erde; Wurzel-, Kälte- und Salztag

Das Kälteempfinden ist intensiver; nehmen Sie ausreichend Vitamine und Mineralien zu sich; Dauerwellen halten länger, wenn an Kältetagen gelegt; nur kurz, aber kräftig lüften; Pflanzen umtopfen oder umsetzen; gute Bedingungen für Einkaufs- oder Reiseplanung.

Mittwoch, 2. Mai

B f

Zunehmender Mond im Tierkreis Jungfrau Element: Erde; Wurzel-, Kälte- und Salztag

Beobachten und Abwägen bestimmen den Tag; geeigneter Termin für den Beginn einer Kur oder Rehabilitationsmaßnahme; Salze werden intensiver aufgenommen, aber Vorsicht bei hohem Blutdruck; Fußböden nur trocken reinigen; lassen Sie die Harmonie in der Familie nicht durch Kritik und Streit beeinträchtigen.

Donnerstag, 3. Mai

B f g

Zunehmender Mond im Tierkreis Jungfrau Übergang in die Waage um 4.05 Uhr Element: Luft; Blüte-, Licht- und Fetttag

Das Selbstbewusstsein wächst, aber mangelnde Entschlusskraft bremst Sie ein; Vitamine und Nährstoffe werden gut aufgenommen; Medikamente wirken stärker; Wohnung und Betten kräftig lüften; Schnittblumen heute gepflückt, halten länger und duften stärker; Harmonie in der Partnerschaft.


Veranstaltungen

Meran

in Meran und Umgebung 9.30

Sonntag, 29.04.2012 Fr 04.05. 19. Südtiroler Frühlings-Halb10-13+ Lesungen und Diskussion marathon Meran-Algund & 100 16-19 Jahre SCM Feier – Run 4 Fun Sa 05.05. Die zu bewältigende Strecke von 21,5 km 10-13 Preisverleihung des Lyrikpreises zwischen Meran und Algund führt an herrMeran 2012 mit musikalischer lich blühenden Obstbäumen vorbei. Start Umrahmung aller Kategorien auf der Oberen Freiheitsstraße und Ziel am Thermenplatz. Marathonfest (auch SA mit Beginn um 10.30 Uhr) auf der Kurpromenade mit Musik und Unterhaltung Anmeldung: Sportclub Meran Marathon, Tel. 0473 232 126, www.marathon-meran.com

Ansichtskarte Meran: Aufstieg des Ballons „Tirol“ vom Sportplatz Untermais 1905 servistenkapelle Frühlingsständchen und die Kurvorstehung organisierte Auto-GesellschaftsAusflüge auf die Mendel und nach Trafoi. Erholung vom Trubel versprach Katzensteins „Neue Veranda” mit sonnigem Ausblick, Bier, Kaffee und ausgezeichneten Eigenbauwaren. Das Café Restaurant Fallgatter in Gratsch lockte zu „größeren Gartenfesten” im Freien. Wer es eleganter liebte, genoss die im Grand Hotel & Meraner Hof täglich angebotenen Teekonzerte. Höhepunkt der Saison war wohl der Aufstieg des Heißluftballons „Tirol” am 31. März pünktlich um 10 Uhr vom beliebten Untermaiser Sportplatz. Bereits Tage zuvor konnte man im Zeitungspavillon Scheibein an der Promenade nummerierte Sitzplätze für die windgeschützte

Tribüne erwerben. Um 8 Uhr in der Früh hatte es vom Küchlberg einen dreimaligen Böllerschuss gegeben, um 9 Uhr konzertierte eine Musikkapelle aus Bruneck zu diesem festlichen Anlass. Mit an Bord des Ballons waren Dr. Conrad Putz und Michael Landtmann, Leiter der luftigen Expedition war der K.&K. Hauptmann Perathoner. Der Ballon gondelte sanft über die Stadt und flog dann über die Alpen Richtung Karwendelgebirge, mit Ankunft gegen 2 Uhr im fernen Tauerntal. Bekannt wurden die Ballonfahrten auch durch die von der Sektion des deutschen und österreichischen Alpenvereins in Meran organisierten Lichtbildervorträge über die „Hochalpinen Ballonfahrten des Vereins für Luftschifffahrt in Tirol”.

Blumenmarktl in Obermais am 12. Mai • Blumen: Samen, Jungpflanzen

Alle Gartenfreunde und Blumenliebhaber sind ganz herzlich eingeladen, bei unserem Blumen- und Pflanzentausch im Rebhof mitzumachen. Wir treffen uns am Samstag, dem 12. Mai, von 14 -17 Uhr bei jedem Wetter im Rebhof, Obermais, Kirchsteig 25, Anfahrt Georgenstraße Zu einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und hausgemachten Kuchen laden wir Sie in die Rebhofstube ein. Getauscht werden (nur nachmittags!): • Kräuter: Küchengewürze und Heilkräuter

und Pelzer • Stauden und Sträucher: Stecklinge, Wurzelstöcke und Beerensträucher • Zwiebeln und Knollen: Dahlien, Gladiolen, Lilien, usw. • Gemüsepflanzen • Zimmerpflanzen und Ableger • Kakteen aller Arten Wenn möglich die Pflanzen mit Namensbezeichnung, eventueller Farbangabe und Höhe zu kennzeichnen und wegen besserer Haltung eingetopft und gut angewurzelt zu bringen. Wir bitten die verschiedenen Pflanzen am Samstag, dem 12. Mai, ab 09.00 Uhr im Rebhof abzugeben. Wer Pflanzen bringt, kann im Tausch unentgeltlich andere Pflanzen mitnehmen. Wer nur Pflanzen mitnehmen möchte, wird um eine freiwillige Spende gebeten, welche für einen guten Zweck verwendet wird. Organisiert wird unser „Blumenmarktl" von den Bäuerinnen Meran und der Frauengruppe Obermais. Auskünfte geben: Martha Lex, Burgerhof, Tel. 0473 210 803 Gertrud Lahn, Tel. 335 7040 362 Burgl Waldthaler, Tel. 0473 233 340

Auskunft: Künstlerbund, Tel. 0471 977 037, www.kuenstlerbund.org oder Kurverwaltung Meran, Tel. 0473 272 000, www.meran.eu

Donnerstag, 03.05.2012

12.30-14 Conversation Club: Deutsch und

english

20.00 Sissi. Das Musical im Kursaal Meran. Kartenvorverkauf: Athesia, Non Stop Music Meran und www.greenticket.it. Auskunft: The Showtime Agency, Tel. 0473 270 256, 18-19 www.showtime-ticket.com 20.30 Orgelkonzert in Schenna in der Pfarrkirche Schenna mit der Musikschule Meran. Eintritt frei. 10-18

Dienstag, 01.05.2012 Modellflugveranstaltung „Flying Meran“

am Pferderennplatz in Meran. Über 70 Modellflugpiloten aus Italien, Osterreich, der Schweiz und Deutschland schaffen ein großartiges Spektakel der Lüfte. Möglichkeit eines Rundflugs mit Helikopter. Für Speis und Trank und Unterhaltung für Kinder ist gesorgt. Eintritt frei. Organisation: MTM und Luciano Boggian

Mittwoch, 02.05.2012

7.30-12 Bauernmarkt in Lana am Rathausplatz

Do-Sa 03.-05.05. 11. Lyrikpreis Meran im Pavillon des Fleurs Meran. Der Verein der Bücherwürmer und der Kreis der Südtiroler Autorinnen und Autoren präsentieren an drei Tagen spannende, deutschsprachige Lyrik und küren in einem Wettbewerb Werke von drei Dichtern der zeitgenössischen Literatur. Eintritt frei. Do 03.05. 18-20 Eröffnungsfeier Lesungen und Diskussion

Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich in der Sprachenmediathek Meran, Sandplatz 10, Tel. 0473 252 264. Teilnahme kostenlos. Keine Anmeldung erforderlich.

Gesund wandern in Meran Leichte Wanderung für jedermann. Treffpunkt: Tenniscenter Meranarena, Piavestraße 46. Teilnahme kostenlos. Info: Stiftung Vital, Tel. 0471 409 333, www.stiftungvital.it 20.00 Vortrag und Diskussion: Bedingungsloses Grundeinkommen für alle! Die Frage: Soll Nichtstun auch noch bezahlt werden? im Frauenmuseum. Eintritt frei. Auskunft: Frauenmuseum Meran, Tel. 0473 231 216, www.museia.it 21.00 Projazz Merano: Hagazussa im Restaurant Forsterbräu, Freiheitsstraße 90, Meran. Organisiert vom Kulturverein Haga, UPAD und Palladio. Eintritt frei Freitag, 04.05.2012 19.30-22 Nacht voller Leben – eine nächtliche Exkursion auf den Spuren der Stadttiere in Meran Wir erleben die Faszination einer Nachtwanderung und bekommen einen Einblick, welche Tierarten man bei uns nachts beobachten kann und welche Spuren des nächtlichen Lebens auch am Tag zu sehen sind. Mitzubringen ist eine Taschenlampe. Anmeldung: Urania Meran, Tel. 0473 230 219, www.urania-meran.it

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Gesellschaft

100 Jahre Salvatorianerinnen in Meran „Suchen – fragen - Aufbruch wagen - immer noch auf dem Weg“ Die Salvatorianerinnen sind ein Orden, ein Mädcheninternat und eine Pension. Was ist das für ein Orden, der nach 100 Jahren noch so unbekannt ist? Wie leben die Schwestern in Meran? Ist das Ordensleben im Jahr 2012 nicht anachronistisch? Es ist wie das Straßentheaterstück, das vergangene Woche anlässlich der 100-Jahr-Feier aufgeführt wurde. Der Meraner Stadtanzeiger hat bei den Schwestern mit seinen Fragen offene Türen eingerannt. Schwester Brigitta Salvatorianer über die ganze Welt Siller stammt aus erstreckte, fehlte es bald an Geld, Tanas, einer Frak- um die Struktur erhalten zu köntion der Gemeinde nen, zur großen Bestürzung des Laas, am Hang des Gründers, Pater Jordan, der das Vinschgauer Son- Haus sehr geliebt habe. So übernahnenberges. Die men vor 100 Jahren die Schwestern heute 71-jährige den Ansitz, den sie bis heute führen. Provinzoberin der Salvatoriane- Die Ordensgeschichte, auch jene rinnen wuchs mit ihren dreizehn Geschwistern in einer Bergbauernfamilie auf. Um die Mittelschule zu besuchen, musste sie nach Meran übersiedeln. Seit 1947 war der Ansitz der Salvatorianerinnen in der Obermaiser Schönblickstraße ein Schülerinnenwohnheim. Hier lebte auch Schwester Brigitta während ihrer Schulzeit und entschied sich im Alter von nur 17 Jahren, dem Orden beizutreten. „Nur wenige Südtirolerinnen traten damals dem Orden der Salvatorianerinnen bei. Bedingt auch durch die Heimatverbundenheit, seien die meisten Frauen den in Südtirol gegründeten Ordensgemeinschaften beigetreten, wie den Tertiärschwestern, dem Deutschorden oder den Barmherzigen Schwestern“, erzählt Sr. Siller. So habe man Schwester Brigitta auch mehrmals des Hauses in Obermais, ist so zugefragt, wieso sie in solch einen gleich ein Stück Emanzipationsgefremden Orden gehe. Denn ge- schichte, berichtet Provinzoberin meinhin habe gegolten, dass die Sal- Brigitta Siller, nicht nur durch die vatorianerinnen ein ausländischer Übernahme des Hauses, sondern Orden waren. In gewisser Weise auch wegen des großen Einsatzes mag das auch stimmen, denn seit der Schwestern. Zur Kriegszeit hätder Gründung des Ordens trieb der ten Salvatorianerinnen Soldaten bemissionarische Eifer die Ordensver- gleitet, halfen auch Familien in den treter in die ganze Welt. Auch heute abgeschiedensten Tälern auf ihren leben und arbeiten etwa 1.200 Höfen, als die Männer in den Krieg Schwestern und Patres in 30 Län- gezogen waren. Trotz der wenigen dern der Welt. Mittel und der großen Armut im Gegründet wurde der Orden durch Land halfen die Schwestern überall Pater Franziskus vom Kreuz Jordan dort, wo Not herrschte. Eine jede im Jahr 1881, sieben Jahre später, Schwester habe ihrer Glaubens1988 berief Pater Jordan Therese überzeugung gemäß versucht, den von Wüllenweber gelebten Glauben (selige Maria von „Die Ordensgeschichte, auch im Sinne der Botden Aposteln) an schaft Christus, die Spitze der Or- jene des Hauses in Obermais, aber auch ihr jedensgemeinschaft. ist zugleich ein Stück Eman- weiliges Können je Bis heute ist das zipationsgeschichte.“ nach Ausbildung Provinzoberin Brigitta Siller nach außen zu trabesondere Merkmal der Salvatogen, gleichzeitig rianer ihr universelles Schaffen, die Menschen auch mit jener Offenallen immer und überall weltweit zu heit zu empfangen. helfen. So ist es für Schwester Siller heute Das Haus in der Schönblickstraße noch ein Rätsel, dass der Orden, in Obermais war zunächst von den trotz dieses Einsatzes, so unbekannt männlichen Ordensmitgliedern er- blieb. Diverse Veranstaltungen, wie baut wurden. Sie kamen auf Anre- das unter der Regie von Giovanni gung des Ordensgründers Pater Zurzolo aufgeführte Straßentheater, Jordan nach Meran. Da sich das Tä- sollen uns allen schließlich nach tigkeitsfeld der Ordensbrüder im einhundert Jahren mehr Einblick in Sinne des Missionsgedankens der das Schaffen und den gelebten

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Glauben der Schwestern ermögli- schen näher. Vor zehn Jahren habe chen. Über 30 junge Frauen haben sie sich dazu entschieden, in einer bei diesem Stück mitgewirkt. Sie Zeit, in der kaum junge Schwestern zogen gekleidet in Ordenstracht dem Orden beitraten. Damit wollte vom Sandplatz zur Pfarrkirche St. sie gerade jungen Menschen ihre Nikolaus und schließlich über den Offenheit signalisieren: „Ich habe Lazagsteig bis zum Ansitz der Sal- mir gedacht, bei der ersten Begegvatorianerinnen. Ein Weg, der nicht nung sollen junge Menschen das Gefühl haben, ja, mit nur die Aufmerkdenen kann man samkeit der Öffent- Derzeit leben 25 mitleben. Und in Orlichkeit auf den Schwestern aus sechs auf Orden lenken Nationen im Ansitz der denskleidung Menschen aus besollte, sondern zu- Salvatorianerinnen. stimmten Sparten gleich auch den zuzugehen, ist Mitwirkenden den Weg vom Noviziat bis zum eigentli- schwierig.“ Mit ziviler Kleidung chen Gelübde mit all seinen Fragen habe sie ihre Offenheit für das Jetzt und Kreuzungen auf dem Lebens- unterstreichen wollen. Und es seien tatsächlich neue Schwestern hinzuweg verdeutlichen wollte. Gerade für deutschstämmige Or- gekommen, diese wiederum habe sie dazu ermutigt, sich ebenso zivil zu kleiden. „ Mir war wichtig, folgendes zu verstehen: Nicht das Kleid macht die Ordensfrau, sondern das Innere, das Herz, und ich muss imstande sein, das auszustrahlen!“ Diese Überzeugung und Überzeugungskraft ist Schwester Brigitta geblieben. Gleichwenn ihr vor der ewigen Profess, dem Ordensgelübde, auch Zweifel gekommen seien, ob sie sich für den richtigen Weg entschieden hatte, war sie letztlich von der Erfüllung, den ihr dieser Weg geben könnte, überzeugt. Dennoch, auch wenn sie selbst mit 17 in den Orden eingetreten ist, würde sie das heute keiner jungen Frau mehr empfehlen, sagt sie. Bevor man einem Orden beitrete, solle man Lebenserfahrung samdensschwestern war das Haus in meln. Meran von großer Bedeutung. Wer Mit Nachwuchsschwierigkeiten dem Orden beitrat, tat dies in Rom. haben, wie andere Orden, auch die SalvatorianerinAber das Klima des Südens vertrugen „Nicht das Kleid macht die nen zu kämpfen, nur die wenigsten. Ordensfrau, sondern das In- wenngleich in den letzten JahSo erkrankten sie oft an Tuberkulose. nere, das Herz, und ich muss ren vier junge dem Damals bereits imstande sein, das auszu- Frauen Orden beigetrehatte Meran einen strahlen!“ Provinzoberin Brigitta Siller ten sind. Die Namen als KurJüngste ist 35 stadt. Daher war es wieder das bekömmliche Klima, das Jahre alt. Heute aber müsse man viel der katholischen Kurstadt zu weite- in junge Menschen investieren. Es rer Internationalität im Glauben brauche mehr Begleitung, um ihnen verhalf. Denn auch andere Kurgäste zu helfen, jenen Weg zu gehen. Geverbrachten, bedingt durch ihre rade jetzt sei wieder der Zeitpunkt Krankheit, Langzeitkuraufenthalte für Nachwuchs da, damit keine Gein Meran. Im gemeinsamen Glau- nerationenlücke entstehe. ben fanden sie die Kraft, um Krank- Keine Nachwuchsschwierigkeiten heit und Heimweh zu trotzen. gibt es im Mädcheninternat, das im Zuvor waren auf diese Weise die Haus untergebracht ist. Seit inzwiAnglikanische Kirche (heute steht schen 50 Jahren wohnen Schülerinan ihrer Stelle die Volkshochschule nen aus ganz Südtirol während Urania), die Evangelische Kirche, ihrer Schulzeit in Obermais, auch in eine jüdische Synagoge und die rus- diesem Jahr sind wieder alle 73 Betsisch orthodoxe Kirche in der ten belegt. Auch der Gästebetrieb des Hauses läuft gut. Wer mag, findet Schafferstraße gebaut worden. Derzeit leben 25 Schwestern aus hier Wellness und Erholung in seiner sechs Nationen im Ansitz der Salva- Reinform, nämlich Ruhe und Besintorianerinnen. Als Ordensschwes- nung, und wer mag, darf auch am tern jedoch bemerken wir sie kaum, gemeinsamen Gebet teilnehmen. denn die meisten tragen, so wie Für das rein körperliche WohlbefinSchwester Siller, keine Ordensklei- den bieten die Ordensschwestern dung. Zivile Bekleidung, sagt die auch Selbstgemachtes aus dem eigeProvinzoberin, bringe sie den Men- nen Garten an.


Gesellschaft

Bereits bei den Proben hat die Schar der in Ordenstracht gekleideten Schülerinnen viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, so auch bei der eigentlichen Aufführung des Straßentheaterstücks. Schwester Brigitta hofft, anlässlich der 100-Jahr-Feier, mit diesem Schritt in die Öffentlichkeit auch das Interesse junger Frauen zu wecken. Auf dass schon bald wieder eine von ihnen den Mut, die Entschlossenheit und das Selbstbewusstsein haben möge, sich für diesen besonderen Lebensweg zu entscheiden, zu dem sich Provinzoberin Brigitta Siller vor über 50 Jahren entschied. ge Worin besteht der Reiz für eine junge, gut ausgebildete, sportliche Frau, einen solchen Lebensweg, ohne Mann und Familiengründung, einzuschlagen? Schwester Edyta Grzesiuk ist 36 Jahre alt und in Polen geboren. Sie studierte Sozialpädagogik und hatte, bevor sie dem Orden beitrat, auch einen Partner. Dennoch entschied sie sich für einen Weg ohne Mann und eigene Kinder. Ihre Argumente, warum sie sich dafür entschied, sind alles andere als weltfremd. Meraner Stadtanzeiger: Schwester Edyta, Sie sind jetzt 36 Jahre jung, sind in Polen geboren und seit zwölf Jahren Schwester des Ordens der Salvatorianerinnen. Ist diese Entscheidung in Meran gefallen? Sr. Edyta: Nein, mit dem Orden habe ich mich bereits in Polen auseinandergesetzt, das war auch der Grund, nach Meran zu kommen. Meraner Stadtanzeiger: Um dem Orden beizutreten? Sr. Edyta: Zunächst wollte ich den Orden besser kennenlernen, mit der Gemeinschaft mitleben und Deutsch lernen. Letztlich hat mich das nicht mehr losgelassen. Während meines Sozialpädagogikstudiums bin ich drei Mal nach Meran gekommen. Als ich das Studium beendet hatte, habe ich hier ein Jahr gearbeitet und schließlich habe ich mich entschlossen, hier dem Orden beizutreten. Meraner Stadtanzeiger: Sie haben damit gewissermaßen ein zweites Studium begonnen, denn bis eine Schwester das ewige Gelübde ablegt, durchwandert sie auch eine Art Ausbildung? Wie hat sich Ihr Weg gestaltet? Sr. Edyta: (lacht) Ja, vielleicht schon. Also das erste Jahr nennt man Postulat, oder auch Kandidatur, dem folgt das sogenannte Noviziat. Bei den Salvatorianerinnen verbringt man diese Zeit in einer internationalen Gemeinschaft. Ich war im ersten Jahr in Wien. Im zweiten Jahr absolvieren die Novizinnen ein Praktikum in anderen Gemeinschaften Europas. In meinem Fall war das zunächst Italien, um die Sprache zu lernen, das zweite Praktikum war in Emmaus, in Palästina.

Dort habe ich vier Monate mit alten und behinderten palästinensischen Frauen verbracht, eine hochinteressante Erfahrung, zumal ich ja keine Krankenschwester bin. Nach diesen beiden Jahren legt man das erste Gelübde für ein bzw. zwei Jahre ab. Und danach lebt man an sich das, was man während des Noviziats gelernt hat. Man lebt die Spiritualität, das Gebet, die Ordensgemeinschaft. Dieses Leben praktiziert man dann etwa fünf bis sieben Jahre. Meraner Stadtanzeiger: Das Gelübde lautet Armut, Keuschheit, Gehorsam. Sie sind eine junge, sportliche Frau, haben ein lausbübisches Lächeln, man kann Sie sich gut mit eigener Familie, auch mit eigenen Kindern vorstellen. Wie oft sind Ihnen Zweifel gekommen, ob der Lebensweg einer Ordensschwester der richtige für Sie ist? Sr. Edyta: Ich habe nicht gezählt, wie oft (lacht)! Aber natürlich gab es Momente des Zweifelns. Am intensivsten waren diese Zweifel, die große Ungewissheit, ob dies der richtige Lebensweg für mich ist, vor der ewigen Profess. Dieses Gelübde habe ich vor drei Jahren abgelegt und die Zeit davor war sehr intensiv. Meraner Stadtanzeiger: Was waren das für Fragen? Sr. Edyta: Es war mehr eine Auseinandersetzung mit diesem Lebensweg an sich. Ob ich da auf dem richtigen Pfad bin, die Gemeinschaft die richtige ist, zumal die meisten Schwestern wesentlich älter waren als ich. Als ich nach Meran kam, war die jüngste Schwester so alt wie meine Mutter, erst später kamen jüngere Schwestern dazu. Aber klar habe ich mir auch die Frage nach der eigenen Familie, nach Kindern gestellt. Meraner Stadtanzeiger: Die Überzeugung, für sich den Ordensweg einzuschlagen, war aber größer? Sr. Edyta: Was ich in dieser Zeit sehr zu schätzen gelernt habe, ist zum einen die Schwesterngemeinschaft und zugleich das Gefühl der Freiheit. Meraner Stadtanzeiger: Freiheit klingt in Zusammenhang mit einem lebenslänglichen Gelübde paradox… Sr. Edyta: Dieses Gefühl der Freiheit hat mir die Gemeinschaft vermittelt. Ich wurde nicht gedrängt. Niemand hat gesagt, jetzt bist du schon so weit, also bleibe dabei. Im Gegenteil, die Schwestern haben mir klar gemacht, dass ich mich entscheiden darf und dabei ihre Unterstützung erhalte. Und sie haben mich spüren lassen, dass ich für sie wertvoll bin, egal, wie meine Entscheidung letztlich ausfallen wird. Das war sehr wertvoll. Mir war jedoch bewusst, dass mir niemand diese Entscheidung abnehmen kann. Meraner Stadtanzeiger: An diese Wegkreuzungen des Lebens kommt jeder von uns einmal. Glauben Sie, dass es mehr Mut und Entschiedenheit, vielleicht sogar Kraft braucht, sich für einen gewissermaßen auch vorgezeichneten Weg zu entscheiden? Sr. Edyta: Also für mich war diese Entscheidung eigentlich Kraft spen-

dend. Im Gegenteil, ich habe gemerkt, dass mir die Zweifel, ob Kloster oder nicht, sehr viel Energie rauben. Als ich mich schließlich für das Kloster, für diesen einen Weg entschieden hatte, hat sich die ganze Energie darauf konzentriert. Das hat mir Bestätigung gegeben. Nach dieser Erfahrung kann ich sagen, dass es allgemein im Leben für jeden wichtig und gut ist, Entscheidungen zu treffen. Das hat nichts mit Orden oder nicht Orden zu tun. Meraner Stadtanzeiger: Also entschlossen einen Weg einzuschlagen? Sr. Edyta: Ja, mit allen Konsequenzen. Ich muss auch Hürden in Kauf nehmen. Das gehört zum Leben. Also diese Auseinandersetzung hat mir enorm viel Lebenserfahrung gebracht. Davon profitiere ich auch, wenn ich junge Menschen geistlich begleite, die zweifeln und vor so einer Wegkreuzung stehen. Dann weiß ich, wovon sie sprechen. Meraner Stadtanzeiger: Es ist also nicht ein Weg mit der Herde, sondern es bleibt immer ein sehr individueller Weg? Sr. Edyta: Ja, in jedem Fall, auch mit den Salvatorianerinnen. Meraner Stadtanzeiger: Die obligatorische Frage, die wir nicht im Kloster Lebenden uns stellen, ist die Frage, die auch Thema in Medien ist: Wie kommt man mit dem Verzicht auf körperliche Liebe klar, mit der Sehnsucht nach einem Partner - sind auch da nie Zweifel gekommen? Der „Südenfall im Paradies“ lässt uns ja alle nicht los… Sr. Edyta: Ja! Das stimmt. Ja (lacht), diese Frage reizt natürlich immer wieder. Ich würde lügen, wenn ich behauptete, dass man körperliche Zuneigung nicht vermisst. Ich bin eine gesunde Frau und so habe ich auch Momente, in denen ich diese Nähe vermisse. Das wird in unserer Glaubensgemeinschaft aber nicht totgeschwiegen. Das Thema hat Platz und ich kann mich mit den Schwestern, auch mit den älteren, und deren Erfahrung durchaus darüber auseinandersetzen. Ein anderer Aspekt diesbezüglich ist die Zivilkleidung, die wir tragen. Ich treibe also auch Sport und kann auf andere Weise die Kreativität, die in der Sexualität liegt, auch ausleben. Auch wie in den vergangenen Wochen im Rahmen der Proben für das Theaterstück, das ich begleitet habe. Und bei meinen Hobbys, ich töpfere leidenschaftlich gerne, das sind alles Stützen auf meinem Weg. Meraner Stadtanzeiger: Braucht es denn diese Enthaltsamkeit wirklich? An sich ist die Arterhaltung, wenn wir es ganz biologisch umschreiben wollen, die natürlichste Sache der Welt, wenn nicht eine Hauptaufgabe unseres Lebens. Sr. Edyta: Ich habe vorher in einer Beziehung gelebt, habe mich also wirklich mit der Frage auseinandergesetzt. Ich habe deutlich gespürt, dass ich mehr lieben und mehr Gutes tun kann, wenn ich mich nicht an eine Person binde. In dieser Gemeinschaft bin ich offener und – auch wenn es für Sie paradox klingen mag, wenn das eine Klosterfrau sagt, die ein Gelübde abge-

legt hat - da gibt es keinen Mann, nicht meine Kinder, sondern viele Menschen, denen ich mich auf diese Weise widmen kann. Die Gemeinschaft des Ordens stärkt mich, gibt mir „Rückendeckung“, dass ich mich letztlich freier bewegen kann. Meraner Stadtanzeiger: Ist das nicht gewissermaßen ein virtuelles Leben, also nicht körperlich, aber doch in seiner Funktion und Wirkung vorhanden? Sr. Edyta: Nein, also ich spüre mich sehr deutlich, als virtuell würde ich das keinesfalls bezeichnen. Meraner Stadtanzeiger: Sie klingen sehr überzeugt, glücklich, erfüllt. Warum gibt es bei so viel Überzeugung von so einem Lebensweg dann Nachwuchsschwierigkeiten, oder anders gefragt, warum sollte eine (junge) Frau diesen Weg einschlagen? Sr. Edyta: Weil es ein Leben ist, das erfüllen kann. Ich denke, das suchen doch alle Menschen. Dieser Weg ist eine Möglichkeit, das Leben glücklich zu gestalten. Die Nachwuchsschwierigkeiten haben für meine Begriffe mehrere Gründe. Zum einen ist es heute möglich, sich sozial oder auch im christlichen Sinne zu engagieren, ohne sich einem Orden anschließen zu müssen. Manche Menschen sind vielleicht auch nicht fähig, diese Gemeinschaft zu leben, weil es eine besondere Herausforderung ist. Und viele wissen nicht viel über diesen Weg, sind vielmehr durch Fernsehserien oder Filme allgemein mit Vorurteilen behaftet, oder sie stellen sich ganz einfach die Frage nicht. Darum wollen wir Salvatorianerinnen mit intensiverer Öffentlichkeitsarbeit verdeutlichen, dass wir in unserem Orden keinen alten, verstaubten Lebensweg bestreiten, sondern dass dieser Weg auch heute durchaus ein erfülltes Leben bedeutet. Meraner Stadtanzeiger: Sr. Edyta, vielen Dank! Interview: Gudrun Esser

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Sport

4000 Besucher beim Haflinger Flying Meran Meran Galopprennen am Ostermontag Pferderennplatz 1. Mai von 10.00 bis 18.00 Uhr

Rennszene Vor etwa 4.000 Besuchern fanden auf dem Meraner Pferderennplatz die traditionellen Ostermontagrennen der 85 Haflingerpferde statt. Im großen Endlauf der fünfjährigen und älteren Stuten setzte sich die siebenjährige Stute Kortina mit Evi Thaler im Sattel nach einem packenden Duell mit Martina (Reiterin: Katrin Trojer ; Besitzer: Werner Langebner vom Ritten) durch. Platz drei ging an Fedra (Maria Wallnöfer – Höller Alois – Jenesien) Die Siegerstute steht im Besitz von Josef Thaler aus dem Sarntal. Ebenso spannend waren die Läufe der dreijährigen und vierjährigen Stuten. Für Abwechslung und Unterhaltung sorgte ein umfangreiches Rahmenprogramm. Unter den Ehrengästen waren Landesrat Hans Berger, der Meraner Siegerehrung mit dem Siegerpferd Bürgermeister Günther Januth, Kortina, im Sattel Evi Thaler, daneben Stadträtin Gabriela Strohmer und von links Landesrat Berger, der Besitder Präsident der Kurverwaltung, zer des Siegerpferdes, Josef Thaler aus Alex Meister. dem Sarntal, Trainer Martin Egger

Über siebzig Modellflugpiloten aus ganz Italien, aber auch aus Österreich, Deutschland und der Schweiz werden sich am 1. Mai auf dem Pferderennplatz in Meran (Untermais) versammeln, um sich gegenseitig in außergewöhnlichen Darbietungen herauszufordern und so ein großartiges Spektakel der Lüfte zu schaffen. Helikopter, Motor- aber auch Segelflugzeuge werden zu sehen sein und auch einige echte Flugzeuge werden, mit einer kleinen Überraschung im Gepäck, vorbeischauen. Absolute Neuheit der diesjährigen Ausgabe von „Flying Meran“ ist die Möglichkeit eines Rundflugs mit einem echten Helikopter. Auch für Essen und Trinken sowie die Unterhaltung für die Kleinsten ist natür-

lich gesorgt (Quod und Jumping). Die Modellflugveranstaltung, welche vom MTM organisiert und vom Präsidenten Luciano Boggian geleitet wird, findet am 1. Mai von 10 bis 18 Uhr statt. Der Eintritt ist frei!

SCM Sektion Schwimmen:

Bubenpower bei den Italienmeisterschaften in Riccione

Gregor Fischer (links) und Fabio Bertagnolli (rechts) erreichten bei ihren beiden Einzelrennen durch

einen konzentrierten und kraftvollen Einsatz jeweils Bestleistungen. Gregor stellte über 50m Rücken mit 27,15" einen neuen SC-Rekord auf und belegte Platz 15. Fabio wurde über 100m Delfin auch 15-ter, schwamm dabei zwei neue SC-Rekorde, die Teilzeit über 50m in 26,55" und 100m Delfin in 57,45", die gleichzeitig neuen Landesrekord bedeuten. Dabei pulverisierte er den alten Rekord, 58,24", vom 22. Mai 2004, um 0,79".

Vollversammlung und Vorstandswahlen des AFC Obermais

Bernhard Verdorfer wurde offiziell verabschiedet und für seine langjährige Tätigkeit geehrt. Vor Kurzem fanden im Vereinssaal KIMM in Untermais die Jahreshauptversammlung des FC Obermais und die Wahlen für den neuen Vorstand statt. Einige ehemalige Mitglieder schieden aus dem Vorstand aus und wurden

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durch fünf neue, vor allem junge Leute ersetzt. Hervorzuheben ist hier vor allem der Abgang von Bernhard Verdorfer, der nach über 40 Jahren Vereinstätigkeit als Präsident, Trainer, sportlicher Leiter usw. seinen verdienten Ruhestand antritt. Verdorfer ist wohl einer der wichtigsten Personen, die den Meraner Fußballclub seit seiner Gründung im fernen Jahr 1972 entscheidend mitgeprägt haben. Deshalb galt dem „Becki“, wie er von seinen Freunden im Verein liebevoll genannt wird, an diesem Abend auch die größte Aufmerksamkeit. Sowohl Präsident Richard Stampfl als auch der anwesende ehemalige Präsident und jetzige Bürgermeister Günther Januth hoben die Bedeutung der ehrenamtlichen Tätigkeit von Verdorfer hervor. Verdorfer selbst bedankte sich für die Ehrung und nach einer Rede, in der er nochmals seine 40-jährige Vereinstätigkeit nachzeichnete, erhoben sich sämtliche anwesenden Mitglieder und bedachten den sichtlich Ge-

rührten mit stehenden Ovationen. Neben Bernhard Verdorfer schieden auch Iris Lochmann, Stefan Frötscher und Gerstl Alexander aus dem Vorstand aus. Bei den anschließenden Wahlen, bei der alle Mitglieder des Vereins ab 16 Jahren stimmberechtigt waren, wurden mit Peter Huber, Josef Egger, Michael Tschenett, Thomas Kobler und Stefan Pircher Verdorfer teils ehemalige Spieler, aber vor allem junge Nachwuchskräfte in den neuen Vorstand gewählt. Präsident Richard Stampfl stellte heraus, dass er diesen Schritt der Verjüngung äußerst positiv für den Verein sehe und das Engagement der neuen Mitglieder zu schätzen wisse. Abschließend stellte der bisherige Jugendkoordinator Walter Insam die sportliche Bilanz des Jahres 2011 sämtlicher Teams des FCO vor, welche großteils relativ positiv ausfiel. Vor allem in der Fairplay-Wertung waren sowohl die erste Mannschaft, als auch das Junioren- und A-JugendTeam in fast allen Kategorien führend. Ein weiterer Beweis dafür, dass

der Verein nicht nur äußerst erfolgreich arbeitet, sondern Gegnern, Schiedsrichtern usw. immer auch mit dem nötigen Respekt begegnet, eine Tugend, die den Verein schon immer ausgezeichnet hat. Walter Insam wird zudem zur neuen Spielzeit als Jugendkoordinator von Toni Grünauer ersetzt. Insam selbst wird die Nachfolge Verdorfers antreten und von nun an die Geschicke der ersten Mannschaft als sportlicher Leiter entscheidend mit beeinflussen. Bei der Jahreshauptversammlung wurden außerdem noch einige Vorstandsmitglieder für ihre Tätigkeit ausgezeichnet und anderer vor Kurzem verstorbener, langjähriger Mitglieder - wie Hermann Klotzner gedacht. Abschließend servierten die Küchenchefs um Antonio und Co. das mittlerweile schon obligatorische FCO-Wienerschnitzel mit Kartoffelsalat und bei dem einen oder anderen Bierchen wurde dann noch emsig und eifrig über den Verein und seine Zukunft debattiert. tk


Sport

Italienmeisterschaft Yoseikan Budo Meraner Sportler/-innen räumen ab

Julia Kessler (1.Platz) Auch die diesjährige Teilnahme an den Italienmeisterschaften am 14. April in Traversetolo war für die Meraner Athleten der Sektion Yoseikan Budo im Spotrclub Meran ein großer Erfolg.

Highlight der Sportveranstaltung waren die Wettkämpfe der Senioren, bei denen sich gleich mehrere Athleten mit internationalem Niveau gegenüberstanden und einander hochklassige Kämpfe lieferten. Auch in den anderen Kategorien gab es spannende, abwechslungsreiche und faire Kämpfe auf hohem Niveau, so dass das zahlreich erschienene Publikum voll auf seine Kosten kam. Die hervorragenden Leistungen der Meraner Budokas sowie die hohe Teilnehmerzahl von über zweihun-

dert teilnehmenden Athleten stellten einmal mehr die ausgezeichnete Arbeit unter Beweis, die im Yoseikan Budo Verein Meran geleistet wird. Die Athleten, die bereits bei den vorausgegangenen Turnieren bzw. Wettkämpfen Spitzenplatzierungen erreicht hatten, konnten auch bei der Italienmeisterschaft ihre Topform bestätigen und die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen. Italienmeister/-innen: Julia Kessler, Seniores Damen -64kg Michael Kessler, Seniores Herren 70 kg

Milena Milcevski, U15 Mädchen open Vizeitalienmeister/-innen: Irene Artioli, U18 Damen -64kg Hamza Benkadir, U18 Herren -64kg Vera Klotz, U12 Mädchen open Petra Thurner erreichte in der Kategorie Seniores Damen -54kg den 3. Platz. Tobias Egger konnte in der Kategorie U21 Herren -70kg den hervorragenden 5. Platz erreichen. Im Teambewerb der Kategorie Seniores haben Irene Artioli/Tobias Egger knapp die Podestplätze verfehlt.

20. - 22.04.2012

Europäisches YOGA-Festival und holistisches Treffen Drei Tage der Begegnung mit den Themen Yoga, Meditation und Wohlbefinden Kurhaus - Meran - Freiheitsstraße 33 Meran ist seit jeher für seine Berufung zum Wohlbefinden bekannt, verwurzelt in den therapeutischen Eigenschaften des Ortes, durch die Kultur seiner Bewohner entwickelt und durch die Organisation verschiedener Initiativen zu diesem Thema immer wieder gefördert. Eine Berufung, die vergangenes Jahr durch das Yoga-Festival-Meran einen neuen Schwerpunkt gefunden hat. Meran, bisher immer als Brücke zwischen dem Norden und dem Süden be-

kannt, hat damit auch eine Verbindung zwischen dem Westen und dem Orient geschaffen und mit dieser Veranstaltung voll ins Schwarze getroffen. Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen wurde die zweite Ausgabe ins Leben gerufen. Die Organisation obliegt der Associazione Artè und der Kurverwaltung Meran. Mit sorgfältiger Arbeit wurden das Festival 2012 geplant und organisiert, der Umfang erweitert, die Profile verbessert und die

europäische Integration vorangetrieben, wie auch der Titel „Europäisches Yoga-Festival und Holistisches Treffen“ aussagt. Der Eintritt zum Festival ist frei auch an vielen Konferenzen und Tagungen kann kostenlos teilgenommen werden. Gebührenpflichtig sind nur die Seminare (Anmeldungen unter www.yogafestival.it). Die Eröffnung des Yoga-Festivals findet am Freitag, dem 20. April im Kurhaus statt. Dabei hat man dann

die Gelegenheit, die verschiedenen Traditionen kennenzulernen und den Lehrern, Dozenten und Wissenschaftlern der einzelnen Yogaschulen zu begegnen. Auskünfte: infoarteyoga@gmail.com Associazione Artè - Via Meda, 25 I-20136 Milano Tel. 02 5811 3382 – 339 351 9840

Buschenschank Hofstätterhof

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Neu: Mittwochabend und Donnerstag Ruhetag Auf Ihren Besuch freut sich Evi mit Familie

essen – trinken –genießen seit 1985 Der Hofstätterhof liegt inmitten von Obstgärten, Kastanienhainen und Weiden, auf denen die Haflingerpferde grasen. Die ruhige Lage und der wunderschöne Rundblick laden zum Verweilen im sonnigen Garten, im Schatten der überdachten Terrasse oder im rustikalen Lokal ein. Unsere typischen warmen und kalten Tiroler Gerichte können Sie täglich von 11.00 Uhr bis 23.00 Uhr genießen. 1357 e tm Geöffnet als urkund als Hofrs li an der Gastätte der Leonbuch vom 5. April bis 25. Juni und rg mpenstraß e erwähnt vom 5. August bis 11. November Auf Ihren Besuch freut sich Familie Gassebner. • Dienstag ist Ruhetag • Mittwoch ab 18.00 Uhr Grillabend • Donnerstag um 16.00 Uhr

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Jugend

Fußball- und Volleyballsaison im Jungle öffnet mit Konzert Das Jugendzentrum Jungle eröffnet die Fußball- und Volleyballsaison am 21. April mit einem ganz besonderen Konzert: Musik aus den Bud Spencer Filmen Alle Jugendlichen zwischen 11 und 22 Jahren sind ab sofort herzlich zum Fuß- bzw. Volleyballspiel eingeladen. Der Sandfußballplatz kann nachmittags und abends auch interessierten Freizeitmannschaften zur Verfügung gestellt werden. Natürlich können die Jugendlichen auch einfach mittwochs ab 17 Uhr spontan zum Fußballspielen vorbeikommen. Ziel ist es, Mannschaften zu bilden, an Turnieren teilzunehmen und - bei Interesse - einen professionellen Trainer für ein Trainingscamp zu gewinnen. Interessierten Mädchen steht ein Sandvolleyballfeld zur Verfügung. Nähere Informationen zu Spielgemeinschaften, Terminen und Anmeldung können direkt bei einem Besuch im Jungle in der St.-JosefStraße 1 bei den Mitarbeitern eingeholt werden. Am 21. April findet im Jungle um 21 Uhr zum Auftakt ein Konzert

der ganz besonderen Art statt: Eine junge Band namens „Angels and Beanes“, steigt aus dem hauseigenen Probenraum hervor und präsentiert Musik aus den bekannten Filmen mit Bud Spencer und Terence Hill. Alle Jugendlichen und Junggebliebenen sind zu diesem Liveevent herzlich eingeladen. Alle weiteren Veranstaltungen werden an der Anschlagtafel am Eingang des Jungle veröffentlicht. Unterdessen laufen die Arbeiten auf dem Freigelände (siehe Bild) weiter. Der neue Präsident Christian Peintner hat dabei auf die freiwillige Mitarbeit der Jugendlichen gesetzt, welche mit viel Einsatz die nicht mehr den Sicherheitsbestimmungen entsprechenden und zum Teil morschen Skate-Rampen abmontiert haben. Präsident Christian Peintner berichtet: „In Zusammenarbeit mit den Jugendlichen haben wir große Teile des Areals bereits

Freiwillige Jugendliche montieren mit viel Einsatz die nicht mehr den Sicherheitsbestimmungen entsprechenden Skate-Rampen ab. freigeräumt und vom Müll befreit. Hier soll möglichst bald zusätzlich ein Basketballfeld sowie Schritt für Schritt ein neuer Skatepark entstehen. Die Jugendarbeit soll nicht unter der momentanen schwierigen

finanziellen Situation leiden - deshalb wird versucht, mit den wenigen gegebenen Mitteln möglichst viel an Unterhaltung und Sport zu bieten. Ich freue mich auf die rege Teilnahme der Jugendlichen.“

VKE Kinderferien 2012 in Marling:

Stadtviertelkomitee Wolkensteinstraße und Umgebung

Erlebnisferienwochen für Kinder im Kindergarten-, Grund-, und Mittelschulalter und für Jugendliche

Ostereiersuche im Texelpark

Vor sieben Jahren wurden die Kinderferienwochen des VKE Marling ins Leben gerufen. Vom 2. bis zum 27. Juli 2012 können die Kinder und Jugendlichen diese Aktionswochen nutzen. Es wird wieder ein abwechslungsreiches, kreatives, abenteuerliches Programm angeboten. Die Angebote beinhalten folgende Programmpunkte: Schwimmen, Clown Stauni, Wildnistag im Naturpark Texelgruppe, Wanderungen - verbunden mit Erlebnisspielen, Zugfahrt in den Vinschgau, Abenteuertag mit Rafting, Tag mit dem Spielbus mit Grillen im Freien. Der Tag beginnt immer mit verschiedenen Aktivitäten, wie Malen, Calcetto, Ball-, Karten- und Tischspielen. Die Kindergartenkinder erwarten in den Sommerferien lustige Spiele im Garten, aber auch Ausflüge wie beispielsweise zum Erlebnisbahnhof in Staben, zur Eisenbahnwelt, zum Spielplatz oder ins Schwimmbad. Sommer Power Tage, ein Wochenende am Gardasee und ein Tagesausflug nach Innsbruck werden vom Jugendtreff RealX organisiert. Bei den Sommer-Projekten geht es vor allem darum, dass Kinder und Jugendliche in der schulfreien Zeit einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen können und beaufsichtigt begleitet werden.

Eine Schar von über 190 Buben und Mädchen traf sich zur traditionellen Ostereiersuche im Texelpark. Das heurige Fest war eine gute Gelegenheit, um den neu gestalteten Texelpark zu erkunden. Die Teilnehmer wurden nach Altersgruppen in einen abgegrenzten Bereich eingelassen, wo sie nach den versteckten Köstlichkeiten suchen mussten. Für die gute Unterhaltung sorgten der Verein VKE, der eine Rollrutsche aufgestellt hatte, sowie das Jugendzentrum Strike Up. Am Ende gab es für alle eine kleine Stärkung und Erfrischung sowie ein Überraschungsei. Stadtrat Nerio Zaccaria freute sich in seinen Grußworten über die vielfältige Nutzung der Parkanlage und die rege Teilnahme an der Veran-

Die Kinder- und Jugendferienwochen werden vom VKE mit Unterstützung des Amtes für Schulfürsorge, der Gemeinde Marling und des Jugenddienstes Meran organisiert.

Fahrschule - Autoagentur Otto-Huber-Straße 32 Tel. 0473 443 411

Noch gewusst? Die Betreuerinnen der VKE-Kinderferienwochen erwarten euch bereits.

Anmeldungen • Bürgerschalter der Gemeinde Marling • Jugenddienst Meran • Gemeindereferentin Annelies Wolf Erlacher

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staltung. Mit Begeisterung betätigte er sich selbst als Starter für eine Gruppe. Unser Dank gilt den zahlreichen Helfern sowie der Stadtgärtnerei und dem Gemeindebauhof, die zum guten Gelingen der Ostereiersuche beigetragen haben. Paul Zipperle, Präsident des Stadtviertelkomitees

Die Führerscheine werden sofort bei Bestehen der Fahrprüfung ausgestellt und haben folgende Gültigkeit: Führerscheine der Klasse A und B für Personen, die das 50. Lebensjahr noch nicht erreicht haben 10 Jahre das 50. Lebensjahr erreicht haben 5 Jahre das 70. Lebensjahr erreicht haben 3 Jahre das 80. Lebensjahr erreicht haben 2 Jahre Sie müssen die Fälligkeit Ihres Führerscheines selbst kontrollieren!


Veranstaltungen Landesjugendsingen 2012 des Südtiroler Chorverbandes in Algund

Jugend macht Musik: Volkslied einmal anders! Der Südtiroler Chorverband lädt am Freitag, dem 4. Mai zum Landesjugendsingen 2012 im Raiffeisensaal in Algund. Auf Einladung des Südtiroler Chorverbandes interpretieren jugendliche Sängerinnen und Sänger ab 14 Jahren das Volkslied neu. Ausgehend vom Original wird das Volkslied zu einem neuen Klang- und Hörbild weiterentwickelt. Erich Feichter hat dafür neue Variationen komponiert. Es bleibt aber auch Freiraum für spontane Improvisationen und Ideen der Sänger und Instrumentalisten. Eine Tanzpädagogin unterstützt die Jugendlichen choreografisch in ihrer Interpretation. Die öffentliche Aufführung der einstudierten Performances findet am

Freitag, dem 4. Mai um 20.30 Uhr im Raiffeisensaal des Thalguterhauses in Algund statt. Der Projektleiter Erich Feichter ist Geigenlehrer an der Musikschule Bruneck, Komponist und Musikproduzent. Er hat diverse Sommerwochen für das Institut für Musikerziehung entwickelt und leitet(e) diese (u.a. Flohstreicher-Rolling StringsJUSTO/ Jugendstreichorchester). Als Musikproduzent bewegt er sich innerhalb unterschiedlichster Stilrichtungen, von Black Metal, Rock, von Pop zu Jazz, von Volksmusik bis hin zu Klassik und zeitgenössischer Musik. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in seinen Kompositionen wieder.

Angels and Beans (Spencer-Hill-Tribute) Konzert am 21. April im Jungle Reloaded Meran Wer kennt sie nicht, die Kultfilme von Bud Spencer und Terence Hill, des Traumpaares der schwingenden Fäuste, Hallelujas und Pfannenbohnen? Genau deren musikalische Begleitung, die mitreißende Gute-Laune-Musik der Oliver Onions, haben sich die fünf Spencer-

Hill-Fans vorgeknüpft und den eigenen Vorstellungen angepasst. Dazu gehören selbst gebaute Musikmacher (Washtube), Kids-Instrumente (Spongebobgitarre) sowie kuriose Tonerzeuger aus aller Welt. Während die Ukulele einen Funken Fernweh in uns zündet, strahlt die freudige Leadstimme Heiterkeit aus und lässt die Band mit dem musikalischen Zuwachs am Minischlagzeug Freudewellen im Publikum auslösen. Freudigen Nachwuchs erwartet die Band diesen Sommer, weswegen sie zum Babypause-Konzert am 21. April in den Jugendtreff Jungle Reloaded Meran lädt.

in Algund Sonntag, 22.04. • 10-16 Uhr Bürgersaal und Vereinshauscafé Thalguterhaus Schachturnier Algund 2012

Algunder Garten- und Pflanzenmarkt. Zum Kauf angeboten werden verschiedene Blumen, Sträucher, Bäume, Kräuter, Keramiktöpfe, Kräutertees und vieles mehr. Auskunft: Tourismusverein Algund, Tel. 0473 448 600

Mit dieser Schachrunde wird der aus sechs Runden bestehende Südtiroler Jugend-Grand-Prix 2011/12 abgeschlossen. Der Schachklub Algund rechnet mit 80 bis 100 Kindern und Jugendlichen Samstag, 28.04. • 14.30-18 Uhr im Alter von 7 bis 18 Jahren aus ganz Südtirol. Thalguterhaus Auskunft: Tel. 0473 220 442 oder www.thalgu- Angebot für Kinder: terhaus.it

Farblandschaften Algunds Im dritten Workshop im Rahmen der Reihe „Algunder Identitäten in Klang, Bild und Figuren“ Sonntag, 22.04. • 20.30 Uhr malen Kinder im Grundschulalter unter Anleitung Pfarrkirche Algund von Walter Blaas persönliche Bilder aus der WahrKirchenkonzert „Visionen“ Der Kulturkreis Algund organisiert das Konzert mit nehmung der Farbwelten in der Umgebung von dem Amarida Quartett, mit Anna Nardi, Mezzoso- Algund. pran und Arno Hagmann, Orgel. Zur Aufführung Anmeldung: Thalguterhaus Algund, Mail: kommen Werke von Girolamo Deraco (*1976), info@vereinshaus.it, Tel. 0473 220 442 Konrad Plaikner (*1939), Dietrich Oberdörfer (*1957), Kurt Estermann (*1960) und Ernest Donnerstag, 03.05. • 20.30 Uhr Majo (1916-2002). Raiffeisensaal Thalguterhaus Auskunft: Tel. 0473 220 442 oder www.thalguKonzert der Algunder Musikkapelle terhaus.it Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 24.04. • 20.00 Uhr Raiffeisensaal Thalguterhaus Bürgerversammlung zum Thema „Umfahrung Forst-Töll“

Freitag, 04.05. • 20.00 Uhr Raiffeisensaal Thalguterhaus Jugend macht Musik: Die Gemeinde Algund lädt alle herzlich zur Infor- Volkslied einmal anders! Auf Einladung des Südtiroler Chorverbandes entmationsveranstaltung mit Landesrat Florian Mussner ein. Ing. Günther Kiem vom Amt für Straßenbau West wird das Bauvorhaben „Umfahrung Forst-Töll“ vorstellen. Auskunft: Gemeinde Algund, Tel. 0473 262 311

Freitag, 27.04. bis Sonntag, 29.04. • 10-18 Uhr Kirchplatz Algund Algunder Garten- und Pflanzenmarkt

wickeln Sängerinnen und Sänger ab 14 Jahren Volkslieder zu neuen Klang- und Hörbildern weiter. Eine Tanzpädagogin unterstützt die Jugendlichen choreografisch in ihrer Interpretation. Auskunft: Tel. 0473 220 442 oder www.thalguterhaus.it

Der Tourismusverein Algund organisiert den ersten

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Kinderseite

Lügengeschichte:

Liebe Kinder,

Alles wächst

eine alte Bauernweisheit lautet: „April, April, der macht was er will.“ Diese Aussage bezieht sich auf das Wetter. Wechselhaftes Wetter nennt man daher Aprilwetter, auch wenn es in anderen Monaten stattfindet. Ich wünsche euch gutes, freundliches Wetter, damit ihr so oft wie möglich draußen spielen und toben könnt. Und wenn das Wetter einmal nicht mitspielt, könnt ihr zum Zeitvertreib die Lügengeschichten lesen, die Kinder der 5. Ganztagsklasse für euch geschrieben haben. Viel Spaß wünscht euch Margareth

Eines schönen Tages kam ich nach Hause und sah, dass mein Meerschweinchen stark gewachsen war. Es sagte zu mir: „Los, sattle mich und steige endlich auf!“ Und so ritten wir los. Ich fragte mein Reittier, wo es hin wolle, aber es antwortete nur spöttisch: „Nach Ungarn zum Badeurlaub.“ Nachdem wir fünfmal von einer Radar-

falle erwischt worden waren, kamen wir schließlich in Ungarn an. Ich sah mich um und bemerkte, dass auch andere Tiere gewachsen waren: Kühe waren so groß wie Häuser, Läuse und Spinnen meterhoch und ... Trotz all dieser Umstände sprang ich kopfüber in den See. Schon in der Luft merkte ich, dass das keine allzu gesunde Idee gewesen war, denn unten im Wasser war-

teten ebenfalls gewachsene Piranhas mit offenem Maul auf mich. Sie bissen in mein Hinterteil, doch ich schaffte es, mich mit gezielten Faustschlägen zu befreien und sie zurückzudrängen. Danach hatte ich genug von Ungarn und so ritten wir wieder nach Hause. Mein Meerschweinchen schrumpfte wieder und ich ging mit meinen Bisswunden zum Arzt. Oskar Schilling, 5. Kl., Meran

Lügengeschichte:

Der Weg durch den Schrank Eines Morgens wachte ich auf. Es war kein gewöhnlicher Morgen, denn ich machte mich auf den Weg nach Spanien. Ich öffnete meinen Schrank, blickte hinein und verschwand darin. Ich ritt auf einem Stier nach Spanien. Plötzlich stand eine große Mauer mitten im Wald und versperrte uns den Weg. Ich nahm meinen Stier auf die Schultern, erklomm die Mauer und sprang auf der ande-

ren Seite hinab. Wir setzten die Reise fort. Gegen Abend kletterten wir auf einen Baum und legten uns in einem riesigen, leeren Nest zum Schlafen hin. Ein Nachtvogel stahl mir den Stier und so musste ich zu Fuß weiter. Ich kam in die Schweiz, molk eine Kuh und ließ die Milch drei Tage stehen. So entstand der Schweizer Käse und ich erhielt einen Beutel voller Geldstücke.

Darauf ging ich nach Frankreich und bestellte ein Wienerschnitzel mit Pommes. Die Ketchuptube war verstopft und ich drückte so fest, dass das leere weiße Blatt neben mir mit Ketchup und Majo vollgeschmiert wurde. So entstand das Kunstwerk Mona Lisa und ich erhielt wieder eine Menge Geld. Da ich jetzt reich war, beschloss ich, meine Reise abzubrechen und nach Italien zurückzukehren, denn dort ist es immer noch am schönsten. Sandra Palma, 5. Kl., Meran

Spiel für kluge Köpfe: Ein Mitspieler sagt: „Ich möchte 5 Hunderassen.“ Der andere Spieler muss so lange überlegen, bis er 5 hat. Dann darf dieser sich eine Frage ausdenken. Hier noch ein paar Vorschläge: 10 Kleidungsstücke, 5 Greifvögel, 6 Insekten, 12 Berufe, 9 Städte, 8 Bäume, 11 Automarken, 7 Sportarten

! t i m L ach Vater zum Lehrer: „Finden Sie nicht auch, dass mein Sohn viele originelle Einfälle hat?“ „O ja“, seufzt der Lehrer, „besonders in der Rechtschreibung!“

Franz kommt aufgeregt aus der Schule nach Hause. „Heute hat uns der Lehrer etwas gefragt, das konnten nur drei Jungen beantworten.“ „So! Und einer davon war gewiss mein lieber Franz?“ „Ja, Mutti, die beiden anderen waren Hans Huber und Karl Mair.“ „Das freut mich sehr, mein Junge. Und was hat der Lehrer gefragt?“ „Wer die Scheiben in der Turnhalle eingeschmissen hat.“

Thomas hat es zurzeit mit dem Fliegen. Er verrenkt sich den Hals, wenn er ein Flugzeug sieht, er braust mit Propellergedröhn zur Küchentür herein. Nachdenklich steht er neben Mutti am Herd: „Du, Mutti, Pilot kann ich ja vorläufig noch nicht werden, aber wenn ich nun brav bin wie ein Engel und mich anziehe wie ein Engel, kann ich dann fliegen?“

Meine beste Freundin Meine beste Freundin bist du, wenn ich dich sehe, rufe ich: Juhu! Mit dir Partnerarbeit machen, das ist fein, aber die Lehrerin sagt zu uns immer: Nein! Wir sind doch immer still, aber nur, wenn es die Lehrerin will. Niemand kann uns trennen, weil wir uns zu gut kennen. Das ist mein Schluss, und jetzt gebe ich dir einen dicken Kuss. Sofia Moretto, 5.Kl., Meran

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Der Name April bezieht sich vermutlich auf die sich öffnenden Knospen im Frühling und kommt vom Lateinischen aperire = öffnen. Der alte deutsche Name ist Ostermond (durch Karl den Großen im 8. Jahrhundert eingeführt), weil Ostern meist im April liegt.

s Lösung des Rätsels au Heft 07 vom 6. April Käfer, Würmer, Bienen, Igel, Wespen, Frösche, Fliegen, Kuckuck Von links: Nathalie Hofer, Pircher, Fabian Kofler, Maximilian Hofer kas Lu d un fler Ko sa nes Va

fotos mb

Die Gewinner:


Tiere

Schwarz oder weiß?

Der Diskus

Ist ein Zebra schwarz mit weißen Streifen oder weiß mit schwarzen Streifen? Sehen wir das Tier nur von der Seite, erkennen wir es nicht. Aber der Bauch verrät es: Zebras sind weiße Pferde mit schwarzen Streifen. Alle drei Zebraarten (Grèvyzebra, Berg- und Steppenzebra) sind zwar gestreift, aber nicht gleich. Der Mensch sieht den Unterschied nur, wenn er ganz genau und aufmerksam hinsieht. Das Bergze- einzelnen Zebras auch durch ihre bra hat breite Streifen, die auf der Rufe wieder. Löwe, Leopard, GeKuppe sogar waagrecht verlaufen; pard und Wildhund können durch das Grèvyzebra besitzt dagegen sehr die vielen Streifen hingegen kein enge, gleichmäßige Streifen und das einzelnes Tier erkennen. Steppenzebra hat oft Zebras haben zudem helle „Schattenstrei- Zebras haben zudem einen ausgeprägten fen“. Nach einer Theo- einen ausgeprägten Ge- Geruchssinn, sie errie sollen die Streifen ruchssinn, sie erkennen kennen sich gegenseigegen die Tsetsefliege sich gegenseitig am per- tig am persönlichen (überträgt die gefährli- sönlichen Duft. Duft. che Schlafkrankheit) Ohne Herde können schützen, denn für die sie nicht in der Steppe Facettenaugen der Fliege (Auge, das Afrikas überleben, es herrscht ein sich aus mehreren Einzelaugen zu- großer Gruppenzusammenhalt und sammensetzt und geringfügig in einzelne Tiere tun sich oft mit andeeine andere Richtung blickt) ver- ren zusammen. Eine Vogelart, die schwimmen die Streifen total. Nach sich Madenhacker nennt, hält sich einer anderen Theorie helfen die mit ihren kräftigen Füßen problemStreifen dem Zebra auch bei der Re- los auf dem Rücken der Zebras fest gulierung der Körpertemperatur, und befreit sie von Zecken, andeweil sich die Farbflächen unter- rem Ungeziefer und auch ein paar schiedlich aufheizen. Die Zebras er- Haaren. Dabei werden sie satt. Mit kennen sich untereinander an ihren den Haaren polstern die Vögel ihre Streifen, für uns Menschen sehen Nester aus. Das Zebra hat zwei Vorsie irgendwie alle gleich aus. Doch teile von seinen Begleitern, es leidet jede Streifung ist verschieden und zum ersten weniger unter Blutsaudiese Pferdeart sieht sehr gut. gern und Überträgern von KrankWenn mehrere Tiere zusammen heiten, und zweitens sehen die sind, ist es sehr schwer, die Umrisse Vögel weiter und mehr, sodass sie eines einzelnen Tieres zu erkennen. die Tiere rechtzeitig vor Feinden Wenn die Herde bei einer Flucht, warnen. Zebras sind wie alle Pferde z.B. bei Gefahr durch ein Raubtier, Pflanzenfresser und ernähren sich auseinander rennt, finden sich die vorwiegend von Gräsern.

Beim Wort „Diskus“ denken wir zu- Der Diskusfisch wird wegen seiner allererst wohl sicher an das Sportge- außergewöhnlichen Form und der rät, das so toll durch die Luft saust. verschiedenen Farbtöne von AquaDer Diskusfisch ist ein Zierfisch, des- rienhaltern sehr geliebt. Er galt seit sen Körperbau hoch langer Zeit als der und so platt ist wie „König“ der Süßwassereine Scheibe, daher Versteckmöglichkeiten Aquarienfische. Die Farauch sein Name. Er und freie Schwimm- benpracht machte den gehört zur Familie der räume dürfen nicht feh- Diskusfisch wertvoll, je Buntbarsche. Dieser len. Scheue Tiere sollten nach Fanggebiet wiesen Fisch lebt in Südame- sich zurückziehen kön- die Tiere unterschiedlirika, in ruhigen, lang- nen, wenn wir Men- che Farbabstufungen auf. sam strömenden schen sie hinter dem Sie sind seit rund sechzig Flussabschnitten von Glas betrachten. Jahren sehr begehrt und Amazonasnebenflüswerden teuer gehandelt. sen zwischen den Wurzeln der Der Diskusfisch sollte nie alleine geBäume. Wie in ihrer Heimat bevor- halten werden, immer mit einigen zugen sie in Aquarien leicht saures Artgenossen, ideal sind 6-8 Fische, da Wasser mit einem neutralen pH- sonst die stärkeren Tiere die schwäWert, das nur eine geringe Härte auf- cheren zu sehr unter Druck setzen. weisen soll. Die Temperaturen von Zudem sollte das Aquarium groß Diskusaquarien sind meist etwas genug sein. höher als bei anderen Fischen. Versteckmöglichkeiten und freie Schwimmräume dürfen nicht fehlen. foto sp Scheue Tiere sollten sich zurückziehen können, wenn wir Menschen sie hinter dem Glas betrachten. Diskusbuntbarsche sind Raubfische, die sich von Würmern, Mückenlarven und Krebsen ernähren. Das Futter kann in einem Tierfachgeschäft gekauft werden. Diese Barschart hat eine hohe Lebensdauer.

Natürlich ist ein bepflanzter Balkonkasten, dem viel Aufmerksamkeit gewidmet wird, auch für die Katze hochinteressant. Wenn sie kann, besetzt sie ihn. Um das zu vermeiden, könnte der Kasten aufgehängt oder so aufgestellt werden, dass er für das Tier unerreichbar ist, oder mit katzenunattraktiven Gewächsen bepflanzt werden. Sehr gut eignen sind dafür niedrigwüchsige Rosen oder Kletterrosen, deren Stämmchen viele Dornen haben. Es können auch Nadelgewächse gepflanzt werden, Vorsicht jedoch bei der immergrünen Thuja. Sie kann bei Katzen allein durch den Kontakt böse Allergien, sogar Vergiftungserscheinungen auslösen. Weil Katzen eine Vorliebe für Wasser in Blumentopfuntersetzern haben, ist das Düngen der Pflanzen problematisch, denn die Erde nimmt zwar einen Großteil, aber nicht den gan-

zen Dünger auf. Frisch gedüngte Pflanzen müssen deshalb außer Reichweite der Miezen stehen, oder das abgelaufene Wasser aus dem Untersetzer wird weggeschüttet und der Teller gründlich ausgespült. Alternativ gibt es organischen Dünger als Stäbchen, der in Fachgeschäften gekauft werden kann. Die Stäbchen werden komplett in die Erde gesteckt und können daher von den Katzen nicht aufgenommen werden. Die Pflanzen entnehmen die Nährstoffe direkt aus dem Stäbchen.

sacht werden. Typisch Delfine: fröh- sie im Wasser wenig Widerstand verliche, meterhohe Sprünge aus dem ursacht. Wasser, bei denen es so richtig Der Mensch hat der Natur diese praktische Form schon spritzt, oft mit akrobatischen Verrenkungen. Der Mensch hat der oft abgeschaut, wie Es wurde lange ange- Natur diese praktische z.B. beim Bau von Unommen, dass diese Form schon oft abge- Booten. Wale nur aus Spaß diese schaut, wie z.B. beim Delfine gehören zu den Zahnwalen, erWassersprünge ma- Bau von U-Booten. nähren sich also räuchen. Dem ist laut neuen Forschungserkenntnissen berisch von Fischen, Robben, nicht so, Delfine säubern beim sogar kleineren anderen DelfinarSprung auch ihre Haut. Zudem kom- ten. Sie jagen oft allein, manchmal men sie durch das Springen schneller aber auch in der Schule, wie Delvoran. Der Körper eines Delfins hat fingruppen genannt werden. eine sogenannte Stromlinienform. Dann treiben sie ganze FischDiese ermöglicht ihm ebenfalls be- schwärme in ufernahe Zonen. Es sonders schnelles Schwimmen, weil gibt 40 verschiedene Delfinarten,

in Größen von eineinhalb bis zu acht Metern Länge. So groß ist auch der Schwertwal, bei dem kaum jemand vermutet, dass auch er zu den Delfinen zählt. Neben ihm am bekanntesten ist der Große Tümmler, besser bekannt aus der Fernsehserie „Flipper“. Die Titelrolle wurde von fünf verschiedenen Delfinen gespielt. Delfine zählen zu den intelligentesten Tieren der Welt. Sie sind in der Lage, Bewegungsfolgen und Reaktionen auf akustische Reize sehr schnell zu lernen. Bei der Unterscheidung von Formen liegt ihre Lerngeschwindigkeit jedoch unter der von Tauben und Ratten.

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Das Lächeln trügt

Die geschwungene Öffnung der spitz zulaufenden Schnauze und der etwas überstehende Unterkiefer der Delfine erinnern an ein Lächeln und haben den Delfin zu einem der beliebtesten Wildtiere überhaupt gemacht. Dazu kommt noch ihr Spielverhalten, sie reiten gern auf den Wellen, die von Schiffen verur-

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Pfarrnachrichten

Meran, Passeirer Gasse 3 info@stadtpfarre-meran.it www.stadtpfarre-meran.it

Pfarre St. Nikolaus Meran Tel. 0473 230 174 Fax 0473 233 727

Gottesdienste: Montag bis Freitag: Heilige Messe jeweils um 9.00 Uhr Samstag: Heilige Messe um 9.00 und um 18.00 Uhr Rosenkranz um 17.30 Uhr Sonntag: 8.00 Uhr / 9.00 Uhr / 11.00 Uhr und 19.00 Uhr Sa 21. April 18.00 Dankgottesdienst der Erstkommunikanten Musik. Gestaltung: Kinderchor + Instrumentalisten So 22. April 9.00 Gottesdienst für die Pfarrgemeinde Musik. Gestaltung: Stadtpfarrchor – „Missa Sancti Jacobi“ von St. Trenner Mi 02. Mai 15.15 Kindersegnung Fr 04. Mai 19.00 Maiandacht Gestaltung: kfb-Frauengruppe + Frauensinggruppe St. Nikolaus

Mitteilungen: • Rosenverkauf für die Südtiroler Krebshilfe am Samstag und Sonntag (21. und 22. April) an den Kircheneingängen • Kindersegnung Am Mittwoch, dem 2. Mai wird um 15.15 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus eine Kindersegnung für Kleinkinder und Grundschüler angeboten. Anschließend lädt die kfb-Frauengruppe St. Nikolaus zu einem kleinen Umtrunk in den Nikolaussaal. • Dank für den Suppensonntag Die am dritten Märzwochenende 2012 durchgeführte Aktion „Suppe und Brot für Kinder in Not“ war ein großer Erfolg. Das damit erzielte Spendenergebnis in Höhe von 5000 € wird heuer dem Projekt „Kinderküche in Scherbakty/Kasachstan“ zugute kommen. Einen großen Dank an alle, welche den Suppensonntag tatkräftig unterstützt haben. • Dankgottesdienst für Jubelpaare Der Pfarrgemeinderat und die kfb-Frauengruppe St. Nikolaus laden auch heuer wieder Ehepaare, die im Jahre 2012 ein rundes oder halbrundes Ehejubiläum begehen, zu einem feierlichen Dankgottesdienst am Samstag, den 19. Mai um 18.00 Uhr in die Stadtpfarrkirche ein. Anschließend gemütliches Beisammensein im Nikolaussaal. Wir bitten die Jubelpaare um baldige Anmeldung im Pfarramt, Tel. 0473 230 174 von 9.00 bis 11.00 Uhr

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• Übertragungen im Sender Stadtradio Meran (Frequenzen 87,5 + 98,8) Gottesdienste am Samstag um 18.00 Uhr – am Sonntag um 9.00 Uhr und um 19.00 Uhr Besuch den Stadtpfarrchor unter www.stadtpfarrchor.eu kontakt@stadtpfarrchor.eu

Obermais, Cavourstr. 73 Büro: Mo, Di, Mi, Fr von 9-11 Uhr Pfarre St. Georgen Tel. und Fax 0473 236 447

Gottesdienste Mo, Di, Mi 08.30 Do 19.30 in der Kolpingkapelle Fr 19.30 Hl. Messe Sa 19.30 Hl. Messe So 08.30, 10.00, 11.30 (ital.) hl. Messe Fr 20. April 19.30 Hl. Messe Beginn der Gebetsnovene So 22. April 10.00 Kleinkindergottesdienst Treff Pfarrhaus, zur Gabenbereitung ziehen wir in die Pfarrkirche ein und feiern mit der Pfarrgemeinschaft Mo 23. April - Patrozinium Hl. Georg 19.30 Hl. Messe, anschließend Umtrunk auf dem Kirchplatz Sa 28. April 14.30 Wallfahrt nach Riffian 19.30 Hl. Messe, mitgestaltet vom „Offenen Kindersingkreis“ Mi 02. Mai 15.00 Seniorenmesse Maiandacht: Mo und Mi um 19.30 Fr um 19.00 mit anschließender Abendmesse

Mitteilungen: • Gebet um geistliche Berufe jeden Donnerstag von 10.00 bis 11.00 Uhr • Eucharistische Anbetung freitags eine Stunde vor der Abendmesse • Rosenkranz am Freitag um 19.00 Uhr mit anschließender Abendmesse • Beichtgelegenheit am Samstag von 18.30 bis 19.15 Uhr oder nach Vereinbarung, Tel.0473 236 447

Pfarrbibliothek im Rebhof: Mo, Mi, Fr von 15.00 bis 17.00 Obermais, Winkelweg 10

Meran, Carduccistraße 31 Büro: Mo, Di, Fr 10-12 Uhr Mi, Do 16-18 Uhr Evangelische Gemeinde Meran Tel. 0473 492 395

Gottesdienste und Veranstaltungen: So 22. April 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl 20.30 „Musik der Frühklassik“ – Konzert des Konservatoriums Bozen Di 24. April 16.00 Gespräch über die Bibel Fr 27. April 17.00 Seniorenturnen So 29. April 10.00 Predigt-Gottesdienst mit Pfarrerin Carola Scherf Fr 04. Mai 17.00 Seniorenturnen Hinweise: • Während der Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Italien (25.-29.04.) vertritt Pfarrerin Carola Scherf Pfarrer Burgenmeister (erreichbar über Tel. 0473 492 397). • Ab 6. Mai beginnen die Konzerte des diesjährigen Orgelmai Meran. Nähere Informationen sind über das Gemeindebüro zu erhalten. Meran, Speckbacherstr. 24 Büro: Mo, Mi, Fr 9 - 10 Uhr

Pfarre Maria Himmelfahrt Tel. 0473 447 639

Gottesdienste und Veranstaltungen: Sa 21. April 18.30 Vorabendmesse So 22. April - Erstkommunion 8.45 Einzug der Erstkommunikanten 9.00 Feier der Erstkommunion 10.00-11.30 Pfarrstube und Pfarrbibliothek Di 24. April 14.30 Seniorenverein (Lichtbildervortrag) Sa 28. April 18.30 Vorabendmesse So 29. April 9.00 Pfarrgottesdienst und Feier der Ehejubilare 10.00-11.30 Pfarrstube und Pfarrbibliothek An den Werktagen: 17.45 Gebetszeit für die Pfarrgemeinde 18.15 Eucharistiefeier

Pfarre St. Vigil Untermais Tel. 0473 237 629

Bibliothek St. Bernhard Öffnungszeiten: Sonntag: 10.45 - 11.45 Uhr Dienstag: 17 - 18 Uhr Mittwoch: 15 - 17 Uhr Donnerstag: 17 - 18 Uhr Gottesdienste: Montag, Dienstag 7.00 Uhr Mittwoch 18.00 Uhr Do, Fr, Sa 7.00 Uhr Vorabendmesse 19.00 Uhr Sonn- und Feiertage 7.30 und 10.00 Uhr Im Monat Mai: So, Mo, Di, Do und Fr 20.00 Maiandacht Fr 20. April 20.00 Eucharistische Anbetung in der Pfarrkirche So 22. April – Patrozinium St. Vigilius 10.00 Festgottesdienst So 29. April 10.00 Kindergottesdienst Di 01. Mai – Tag der Arbeit 20.00 Maiandacht Seniorenrunde Untermais

Veranstaltung: Mittwoch, den 2. Mai um 14.30 Uhr im Pfarrheim, Schafferstraße

Vortrag: „Freude am Leben“ mit Kanonikus Johannes Noisternigg Meran, Bürgersaal Otto-Huber-Straße 8 www.fcg-meran.com Freie Christliche Gemeinde Meran Tel. 334 169 6441 (Pastor)

Gottesdienst: sonntags um 10 Uhr im Bürgersaal Meran, Otto-Huber-Str. 8, am ersten Sonntag im Monat um 17 Uhr. Jeder ist herzlich willkommen!

Meran, Romstraße 1 Büro: Mo bis Fr 10 - 12 Uhr

Pfarre Heilig Geist Tel. 0473 230 081 Gottesdienste in ital. Sprache:

Eucharistiner-Kirche St. Josef Tel. 0473 231 440 Hl. Messen: 10.00 an Sonn- und Feiertagen 7.00 an Werktagen, 18.35 täglich

Untermais, Romstraße 135 Büro: Mo, Mi, Fr von 8-11 Uhr

Maria-Trost-Kirche

Meran, Romstraße

Mo-Fr 8.00 Hl. Messe (ital)

Montag bis Freitag: Heilige Messe jeweils um 8.30 Samstag 18.30 Vorabendmesse Sonntag 9.30 / 11.00 Hl. Messe


Pfarrnachrichten

Sinich, Vittorio Veneto-Platz 10 gschnitzer.josef@gmail.com

Kapuzinerkirche

Pfarre St. Justus Sinich Tel. 0473 244 154

Meran, Rennweg 153

Sonntag: 7.00 Gottesdienst (deutsch) 8.30 Gottesdienst (italienisch) 10.00 Gemeinschaftsmesse (deutsch) An den Werktagen: 6.30 Messe (deutsch) 7.30 Messe (italienisch) Burgstall, Kirchweg 14 gschnitzer.josef@gmail.com Büro: Do 17.00 – 18.15 Pfarrei zur Erhöhung des Hl. Kreuzes Tel. 0473 244 154 (Sinich) 0473 603 508

Gottesdienste: Samstag 17.30 Beichtgelegenheit 18.30 Hl. Messe Sonntag 8.30 Hl. Messe 9.45 Hl. Messe in italienischer Sprache

Gottesdienste: Samstag 18.00 Vorabendmesse in italienischer Sprache Sonntag 9.45 Hl. Messe 11.00 Hl. Messe in italienischer Sprache Anbetungsstunde: jeden Dienstag von 8.30 bis 9.30 Uhr

Es ist mit dem Witz wie mit der Musik , je mehr man hört, desto feinere Verhältnisse verlangt man . Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799)

Frag-würdig

Worte zum Nachdenken

„Trau dich zu glauben“ Unter diesem Motto stand am Weißen Sonntag die Erstkommunion meiner Nichte. „Trau dich zu glauben“, das sollte eine Einladung an die Erstkommunikanten sein, den Glauben für sich anzunehmen, für den ihre Eltern sich entschieden haben, als sie ihr Kind haben taufen lassen. Das Evangelium vom 1. Sonntag nach Ostern stellt uns den sogenannten „ungläubigen Thomas“ vor Augen, der am Ende ja durchaus ein Vorbild des Glaubens geworden ist. Ja, zuerst konnte er nicht glauben, was so unglaublich ist: dass der zweifelsfrei am Kreuz gestorbene Jesus wieder leben sollte. Er wollte es mit eigenen Augen sehen, wollte es sogar be-greifen, indem er den Finger in die Wundmale Jesu legte. Am Ende brauchte er dies nicht einmal mehr zu tun. Als ihm der Auferstandene begegnete, formulierte er spontan das Grundbekenntnis eines jeden Christen – zu Jesus sprechend: „Mein Herr und mein Gott!“

Nachgedacht und mitgemacht!

Jesus selbst hat dem Thomas „auf die Sprünge“ geholfen. Unsereiner – ob Erstkommunionkind oder Erwachsener – soll ebenfalls den Sprung wagen, sich diesem Jesus als seinem Herrn und Gott anzuvertrauen, eben zu glauben. Das Motto „Trau dich zu glauben“ deutet an, dass es dazu etwas Mut braucht: den Mut loszulassen von den Absicherungen der Überprüfbarkeit mit den eigenen Sinnen, den Augen und dem Tastsinn. Wer diesen Mut nicht hat, der wird immer ein Zweifelnder bleiben, wie es Thomas einst war. Wer sich aber ein Herz fasst und sich traut, zu glauben, der kann erfahren, dass sein Leben viel gewinnt: Zuversicht und Hoffnung, allerlei Freude und ein großes Gefühl der Geborgenheit. Denn die Gewissheit, zu Jesus Christus, dem lebendigen Herrn und Gott zu gehören, verleiht Gelassenheit. Eine solche Gelassenheit – durch Glauben –, die von Ängsten und Sorgen befreit, wünscht allen, die in diesen Tagen ihre erste Kommunion oder Firmung feiern, und allen anderen Christenmenschen hierzulande. Martin Burgenmeister, Pfarrer der Evangelischen Gemeinde Meran

Was ist eine Novene? A: Ein Bittgebet an neun aufeinanderfolgenden Tagen B: der Zusammenschluss von neun Pfarrgemeinden zu einer Seelsorgeeinheit; C: die Probezeit für Frauen oder Männer, die sich einer Ordensgemeinschaft anschließen wollen? Die Lösung kann am Samstag, dem 21. April, ab 8 Uhr eingesandt werden, entweder per Fax 0473 234 505 oder per E-Mail: redaktion@meraner.eu oder per SMS: 333 4545 775. Die Lösung des Rätsels vom 6. April lautet: D: Diese Worte spricht der Auferstandene zu den beiden Jüngern, die unterwegs nach Emmaus sind. Nachzulesen im Evangelium nach Lukas 24,25. Bitte nicht vergessen, den Namen und die vollständige Anschrift anzugeben!

Der Meraner Stadtanzeiger ist jetzt bei folgenden Zeitungshändlern erhältlich: Meran Stadt:

Untermais:

• Barbacovi Evelina Leonardo-da-Vinci-Straße 8 (Postgasse 8) • Heidenberger Alexander Rennweg 30 - neben Blauem Schiff - gegenüber von Globus • Ellmenreich Joachim Pfitscher Lauben 361 • Gufler Rosa Maria Andreas-Hofer-Str. 16

• Somma Giuseppe Romstraße 26 - gegenüber der Krankenkasse • Tabacchi Miro Laurenza Maria Petrarcastraße 8 • Pony Bey Lovison Morena Romstraße 124/C - neben Hinteregger

• D’Andrea Mario Enrico-Toti-Straße 47 Wolkensteinviertel • Trafik Giugno Valentinotti Chiara - Bar im Krankenhaus - Bar in der Reha • Steiner Evi Kiosk - am Bahnhof • Kiosk am Kornplatz

seit

1910

… wir können Ihnen den Schmerz nicht nehmen, aber wir können Sie ein Stück begleiten. Durch unsere langjährige Erfahrung begleiten und organisieren wir individuell und würdevoll den Abschied Ihres Lieben. Sie erreichen uns Tag und Nacht - Tel. 349 40 75 188 Meran | Andreas-Hofer-Straße 24a | Krankenhaus - Richtung Bahnhof Tel. 0473 050 050 | www.bestattung-schwienbacher.com

Der Versuch hat sich gelohnt! Langsam nimmt die Nachfrage nach unserer Zeitung bei den Zeitungshändlern zu. Ist es nur deshalb, weil in der Stadt weniger Gratisexemplare aufliegen oder nimmt man beim Zigaretten- oder Zeitungseinkauf gleich den Stadtanzeiger auch noch mit, weil er die 1,20 € wert ist? Oder haben die Meraner bemerkt, wie sich ihre Zeitung in den letzten Monaten entwickelt hat?

Nun ist sie aus den Kinderschuhen heraus und zu einem seriösen, umfangreichen Medium der Kurstadt Meran geworden. Eine Zeitung mit einer solchen Menge an Informationen und qualitätsvollen Artikeln, alle 14 Tage, das hat es in Meran noch nie gegeben. Darauf sind wir stolz und wir danken allen, die das verstehen und zu würdigen wissen. Helmuth Tschigg

Obermais: • Rolando Durogati Romstraße 75 - am Koflerplatz • Gregori Licia Kiosk - Ecke Gampenstraße – Kasernenstraße 1

• Bar Maya Peter Lochmann Brunnenplatz 21 • Terzer „Mehr als Papier“ Dantestraße 7

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Burgstall:

• Agostini Natalie Fabio-Filzi-Straße 15 - Sinich Dorf

• Spar Market / Vera & Luciano Feldweg 1

Interessierte Zeitungshändler, welche den Meraner Stadtanzeiger verkaufen wollen, brauchen uns nur anzurufen: Tel. 0473 234 505 oder 333 4545 775 20. April 2012 | 08

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Historisches

Eine Gedenktafel für das ehemalige Evangelische Bethaus Unscheinbar und mit beiger Farbe stand das ehemalige Evangelische Bethaus bisher in der Hallergasse, im Meraner Stadtviertel Steinach. Das Haus Nr. 24 mit Flachdach, ohne Hausecken, sondern mit Rundungen, zudem leicht zurückversetzt, der Flucht der Steinachgasse und nicht der Hallergasse folgend, wirkt äußerst bescheiden. Dass es ein Stück bedeutungsvoller Geschichte birgt, wussten bislang die wenigsten - auch die Einheimischen nicht. Dabei war es einst von großer Bedeutung für jene protestantischen Tuberkulosepatienten, die vor 150 Jahren zahlreich nach Meran reisten. Manche, um sich zu kurieren, andere, um ihre letzten Lebensmonate in der inzwischen berühmt gewordenen Kurstadt zu verbringen. Einer dieser Gäste war Thilo von Tschirschky. Er vererbte das Haus vor genau 150 Jahren seiner evangelischen Gemeinde. Am 13. April 1862 wurde es eröffnet – genau ein Jahr nachdem (im April 1861) Kaiser Franz Joseph das Protestantenpatent erlassen hatte. Seitdem bestand die Möglichkeit zu freien Versammlungen. Das Bethaus diente nicht nur als Ort der Zusammenkunft für Gottesdienste für Gäste und evangelische Bürger, die sich in Meran niedergelassen hatten, sondern auch der Bildung ihrer Kinder. Während der Woche war der größte Raum des Hauses mit Schulbänken eingerichtet, am Wochenende mussten diese den Betbänken weichen. Eine gewaltige Plackerei, die ein Ende nahm, als die evangelische Kirchengemeinde 1883 vom Berliner Architekten Hans Vollmer ihre eigene Kirche, die Christuskirche zwischen Carduccistraße und Passer, im neugotischen Stil entwerfen ließ. 1904 zog auch die Schule um in ein neues Gebäude in der Weingartenstraße. Wenngleich das Bet-, Pfarr- und Schulhaus ein Provisorium war, von dem die Leute immer sagten „a

foto ge Von links: Ehepaar Haller-Sparber, Jens Ferstl, Annemarie Reutter, Manfred Cainelli, Pfarrer Martin Burgenmeister, Architekt Matthias Bormuth, Ehepaar Benini-Ortler schön’s Kirchl“, so bleibt das Haus doch Manifest für eine Öffnung, die das katholische Meran von damals wenigstens teilweise Andersgläubigen gegenüber vollzogen hatte. Auch daran soll die neue Gedenktafel erinnern. Doch selbst 150 Jahre später war das Anbringen der Tafel nicht ganz einfach und hürdenfrei zu lösen, denn für die 73 mal 35 cm große Steintafel musste Architekt und Kirchengemeindemitglied Matthias Bormuth zunächst eine Baugenehmigung einholen und das Denkmalamt einschalten. Angefertigt hat die schlichte Tafel der Haus- und Hofsteinmetz der Evangelischen Gemeinde, Manfred Cainelli. An der Fassade angebracht, wird sie Gäste wie Einheimische auf ein weiteres ganz besonderes Stück Meraner Stadtgeschichte und so auch auf die schon lange bestehende Internationalität der Stadt aufmerksam machen. Und das dank Thilo von Tschirschky und der heute noch emsigen Kirchengemeinde mit Pfarrer Martin Burgenmeister, der mit seiner Gemeinde und Ehrengästen aus Politik und Kultur mit dem Anbringen der Gedenktafel einen würdigen Abschluss des Jubiläumsjahres „150 Jahre Evangelische Gemeinde Meran“ zelebrierte. Gerne mitgefeiert haben Gemeinderat Georg Hörwarter, in Vertretung des Bürgermeisters, Sepp Vieider, Gemeinderat der Grünen, der ehemalige Vizekurator der ev. Kirchengemeinde und Hausnachbar, Rolf Klaus Friedrich, die Vizedirektorin von Schloss Tirol, Paula Mair, die Besitzer der oberen Stockwerke, Haller-Sparber, und die Besitzer der Erdgeschosswohnung, das Ehepaar Benini-Ortler, das zahlreichen Nachbarn und Interessierten Einblick in seine Privaträume ermöglichte, die nach wie vor deutlich die Spuren des ehemaligen Bethauses tragen. ge

Bethaus links mit Nachbarbau und Pfarrkirche St. Nikolaus 20. April 2012 | 08

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Interview

Ökosoziale Gespräche im Ost-West-Club Seit Herbst 2011 finden im Meraner Ost-West-Club in der Passeirer Gasse die Ost-West-Zigori-Clubabende statt. Jeden zweiten Mittwoch des Monats diskutiert Markus Lobis mit seinen Gästen über ökosoziale Themen. Bisher wurde über die Themen „Bedingungsloses Grundeinkommen”, „Die Bewegung der Indignados”, „Christliche Werte”, „Die Idee des Freistaates Südtirol”, „Regionale Alternativwährungen” und „Die Bedeutung der Allgemeingüter” diskutiert. Der Cactus führte mit Markus Lobis, dem Ideator und Leiter der Clubabende ein Kurzinterview. Cactus: Markus, wie ist die Idee zu diesen Clubabenden entstanden? Warum finden die Gespräche gerade in Meran, und warum im OstWest-Club statt? Markus Lobis: Ich beschäftige mich schon lange mit ökosozialen Themen und habe einen Internetblog aufgebaut. Der Michi vom OstWest-Club ist Leser meines Blogs und hat mich gefragt, ob ich einen Vortrag zum Thema Atomkraft halten könnte. Das habe ich gerne gemacht und war von der Atmosphäre im Ost-West-Club begeistert. Ich habe gemerkt, dass viele Menschen Lust am Debattieren haben und da ist dann die Idee entstanden, monatlich einen Abend zu ökosozialen Themen zu gestalten. Dies geschieht seither an jedem zweiten Mittwoch im Monat. Cactus: Was macht diese Diskussionsabende in deinen Augen zu etwas Besonderem? Markus Lobis: Es ist die Atmosphäre im Ost-West-Club, der Eindruck, in einem urigen WG-Wohnzimmer zu sein, die lockere und spontane Art des Umgangs miteinander. Und die Begegnung auf Augenhöhe. Wir sit-

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Höhepunkte. Persönlich am meisten gepackt hat mich das Gespräch mit Prof. Paul Renner, einem Fundamentaltheologen, dem Fundamentalismus fremd ist. Wir sind dabei auf den Kern der aktuellen Orientierungslosigkeit gekommen: der Mangel an Werten, die man nicht in Euro ausdrücken kann. Auch die fundierte Debatte mit Sepp Kusstatscher zum Grundeinkommen, die mannigfaltigen Aspekte unseres Umgangs mit dem

Prof. Paolo Renner und Markus Lobis diskutieren angeregt über christliche Werte und deren Bedeutung für unsere moderne Gesellschaft. zen im Kreis, ich versuche das Gespräch zu strukturieren, hake nach und beziehe das Publikum ein, das sich als sehr aufgeschlossen und gut informiert erweist. Cactus: Wenn du die bisherigen Abende Revue passieren lässt, was waren die Höhepunkte? Markus Lobis: Jeder Abend hat seine

Geld, die im Gespräch mit Veronika Spielbichler aufs Tapet kamen oder die messerscharfe Analyse von Gabriele Di Luca in Zusammenhang mit den Südtiroler Sezessionsträumen bleiben mir in Erinnerung. Cactus: Was erwartet uns noch bis zur wohlverdienten Sommerpause? Markus Lobis: Im April beschäftigen

wir uns im Gespräch mit Frau Prof. Elsen mit den spannenden Entwicklungen bei der Verteidigung und/oder Wiederaneignung von Allgemeingütern durch neue Formen bürgerlicher Selbstorganisation. Urban Gardening ist eine Ausprägung davon. Im Mai ist Frau Prof. Franceschini zu Gast und alles dreht sich um den Spracherwerb und den Umgang mit Zweit- und Fremdsprachen. Cactus: Wird es im Herbst 2012 eine Fortsetzung der Abende geben? Falls ja, hast du schon konkrete Ideen, wen du einladen möchtest? Markus Lobis: Ja, im Herbst 2012 geht es weiter und zwar am zweiten Mittwoch im Oktober. Ideen und Vorschläge gibt es schon viele, das Programm wird im September erscheinen. Wer auf dem Laufenden bleiben will, kann dies auf den OstWest-Club-Seiten auf Facebook oder auf meinem Blog www.zigorimedia.wordpress.com tun. Cactus: Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg für die Clubabende, die in unseren Augen ein wertvoller Beitrag für das Stadtleben von Meran darstellen. Foto und Text: Alexander Wallnöfer

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Mode

Von Klassikern, Alleswissern und Chanel-Taschen Ich hatte ja bereits ladene einer Hochzeit tragen, mit erwähnt, wie sehr der Bluejeans hingegen stelle ich ich mich immer da- lässigen Freizeitlook dar. rüber amüsiere, Ähnlich verhält es sich etwa mit wenn jemand in ein einem Paar schwarzer Ballerinas Geschäft kommt oder mit schlichten Pumps, mit und etwas sucht, einer schwarzen, klassischen, mitdas einfach immer telgroßen Handtasche, mit einem passt, das universell verwendbar farblich neutralen und gerade geund mit allem anderen im Schrank schnittenen Blazer oder dem beigen kompatibel ist. Trenchcoat. Manche Menschen glauben, dass Wie gesagt: Das sind einige der man eine Tasche oder ein paar Klassiker, mit denen man vieles maSchuhe oder eine Hose zu jedem chen kann. Aber wir sind uns alle Anlass tragen kann. Kann man einig, dass die Spezies derer, die dir auch, aber dann muss man wirklich im Geschäft, in dem du selbst arbeiein gutes Händchen haben und ein test und von dem du selbst am besderartig geschultes ten weißt, was die Auge, dass man „Mode bedeckt Regale zu bieten weiß, wie man millionenfach die innere haben, nur erkläwann was womit ren wollen, was Geschmacklosigkeit“ kombiniert. man mit der TaIch meine: NatürElmar Kupke sche alles machen lich gibt es diese kann und wozu sogenannten Basics, ein Polohemd dieses Objekt passt und dass die etwa oder eine weiße Bluse oder kleine schwarze Chanel total altmoeinen farblich dezenten Rundhals- disch und überholt ist und dass die pullover, um in der Welt der Ober- neuen Taschen (aus gewachster teile so etwas aufzulisten. Je Baumwolle) wirklich aus hochwernachdem, wie man diese Teile kom- tigem Leder sind, „das merkt man biniert, sprechen sie eine andere sofort beim Anfassen“. Gleichzeitig Sprache: So kann ich die weiße aber wird die Frage gestellt, ob es Bluse in Kombination mit einem sich bei den Taschen aus feinstem eleganten Kostüm durchaus als Ge- Wildleder auch tatsächlich um

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www.verenamariahesse.com Leder handle, weil „in Rimini habe ich so eine ähnliche Tasche schon einmal gekauft und die hat dann nach kurzer Zeit Flecken bekommen….“ Es gibt auch die, die in den Laden laufen, circa drei Sekunden mit ihren Blicken die Regale streifen und dann sagen: „Tut mir leid, es ist leider nichts dabei.“ Und jene mag ich auch ganz besonders: „Nein, Sie können mir leider nicht helfen, ich weiß genau, was ich suche und weiß es sofort, wenn

ich es sehe, erklären kann ich es Ihnen aber nicht.“ Die Gattung „Haben sie Gucci, Dior, Luis Vuitton?“ wird in Meran halt auch eher schwer fündig, vor allem, wenn das Exemplar die 100Euro-Grenze als Geburtstagsgeschenk für die Freundin nicht überschreiten sollte. In diesem Sinne und an dieser Stelle wünsche ich allseits einen guten Start in die Frühjahrssaison und vor allem starke Nerven für die selbige. vh

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Marling: ab 16. April 2012 Nontags, 18.00 Uhr Kirchplatz

Tscherms: ab 12. April 2012 Eonnerstags, 18.00 Uhr Platz vor Seniorenheim

Meran: ab 12. April 2012 Ulten: ab 07. Juni 2012 Eonnerstags, 18.00 Uhr Eonnerstags, 16.30 Uhr Tennis Meran Staumauer Zoggler See

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Kultur

„Singen ist Heimat“ - Landessingen des Südtiroler Chorverbands

Volkslied einmal anders! Mit „Tirol isch lei oans“ und anderen Volksliedern als Tanz-Videound Chorperformance macht die Jugend den Auftakt zum 18. Landessingen des Südtiroler Chorverbands. 90 Chöre mit rund 1.800 Sängern und Sängerinnen werden Meran vom 4. bis zum 6. Mai in einen Ort des Gesangs und der Gemeinschaft verwandeln. Dass das Volkslied nicht nur etwas für die ältere Generation ist oder gar zur reinen Tradition erstarren muss, zeigen fünf Jugendchöre unter der Leitung des Musikpädagogen Erich Feichter am Freitag, dem 4. Mai, um 20 Uhr im PeterThalguter-Haus in Algund. 13 Kinderchöre mit insgesamt 343 Sängern und Sängerinnen singen am Samstag, dem 5. Mai, ab 14 Uhr in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff „Lieder aus aller Welt“, wandern von einer Station zur nächsten und treffen sich zum Schluss bei der Seebühne zum gemeinsamen Gesang. Ein besonderer Höhepunkt des Landessingens ist am Samstag das Festkonzert im Kursaal mit Beginn um 20.30 Uhr. Sechs Chöre werden ein vielfältiges Programm präsentieren, wobei gemäß dem Motto des Landessingens das Volkslied im

Mittelpunkt steht. Zu sehen und zu hören sind der Kirchenchor Nals, der Männerchor Taufers, der Kirchenchor Reinswald, der Pfarrchor Lüsen, der Frauenchor Kérygma und der Landesjugendchor Südtirol. Moderiert wird das Konzert von Renate Gamper. Der Eintritt ist frei. Nach dem gemeinsamen Festgottesdienst am Sonntag um 10 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus sind um 11.30 Uhr alle zum Festakt

im Kursaal eingeladen. Das vielfältige Leben der Chöre im Lande, ihre Unterschiedlichkeit und Persönlichkeit wird sich besonders in den vielen Kurzkonzerten in den Straßen, auf den Promenaden, in Kirchen, aber auch in sozialen Einrichtungen wie dem Krankenhaus zeigen, und zwar ab 14.30 Uhr. Geistlichen Liedern kann man in der Kirche der Englischen Fräulein ab 15 Uhr lauschen, in der Hl.-Geist-Kir-

che und in der Barbara-Kapelle. Dass Chorgesang eine soziale Funktion hat, zeigen stellvertretend acht Chöre, die in sozialen Einrichtungen der Stadt ihre Lieder vortragen, wie im Krankenhaus oder in Altersheimen. Aus mehr als 1000 Kehlen wird um 17.30 Uhr am Sandplatz „Wohl ist die Welt so groß und weit“ erklingen und so an das Motto des Chorfestes erinnern.

Lesung mit Ulrich Ladurner:

„Südtiroler Zeitreisen“ Wo liegt Südtirol? Geografisch gesehen leicht zu beantworten, doch wo lassen sich die wahren Grenzen des Landes ziehen? Gibt es solche überhaupt? Vielleicht im Inneren des Landes oder entlang der Sprachgruppen? – Ulrich Ladurner widmet sich diesen Fragen in seiner vielschichtigen und unterhaltsamen Südtiroler Zeitreise. Amüsant sind die acht Episoden des Buchs nicht zuletzt deshalb, weil Ladurner es versteht, ein ungewohntes, mitunter provokantes Bild des Lebens in Südtirol zu zeichnen. Und so öffnet seine geistreiche Auseinandersetzung mit der Geschichte, Gegenwart und Zukunft Südtirols neue Horizonte, auch für jene, die meinen, über Südtirol alles zu wissen.

Ulrich Ladurner, geboren 1962 in Meran, lebt heute in Hamburg. Er studierte Geschichte und Politik in Innsbruck. Die Zeitschriften Profil und Facts (Zürich) waren erste Stationen als Journalist. Seit 1999 arbeitet er als Auslandsredakteur der ZEIT. Veröffentlichte als Schriftsteller acht Bücher. Lesetermine: Schlanders: 24. April um 20.30 Uhr Bibliothek Schlanders, Meran: 26. April um 20.30 Uhr Stadtbibliothek, Rennweg 1, Ulrich Ladurner Südtiroler Zeitreisen Erzählungen ISBN 978-3-85218-901-7

Buchvorstellung:

Offizin S. und die Buchhandlung Alte Mühle laden ein zur Präsentation der jüngsten Reihe „Lyrik aus der Offizin S.“ in der Buchhandlung Alte Mühle, Sparkassenstr. 11a, Meran am 04. Mai 2012 um 19.30 Uhr Nach einjähriger Unterbrechung ist heuer die auf sieben Jahre ausgelegte Reihe „Lyrik aus der Offizin S.“ fortgesetzt worden. Pünktlich zum Meraner Lyrikpreis erscheint der sechste Jahrgang mit drei Ausgaben zum Thema „Tiere“: Auferstehung der Tiere - 13 Gedichte (von Sepp Mall) Dass Raubtiere gezähmt werden (von Markus Bundi/CH) Hundstrauer (in Memoriam Django) (von Joseph Zoderer) Mit Graphiken von Abi Shek, Josef Fürpaß und Angelo de Martin Die in der Offizin S., Meran, im Handsatz ausgeführten und gedruckten Gedichtbände mit je einer Graphik erscheinen in einer Auflag von 55 plus 15 Exemplaren. Bei allen drei Ausgaben handelt es sich um Zyklen jüngsten Datums.

Verrückte Zellen Aus einer Lebenskrise zurück zur Lebensfreude Do 26.04. um 20 Uhr im Frauenmuseum Seine innere Sprache entdecken, seinen Emotionen Ausdruck verleihen, sich Gedanken, Gefühle, Ängste und Träume von der Seele schreiben – dies kann Heilung bewirken. In diesem Buch finden Sie eine Sammlung von Texten von Krebspatientinnen, Angehörigen und chronisch Kranken, die gelernt haben, mit Krank-

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heitserfahrungen zu wachsen und mit Kummer, Angst, Mut, Hoffnung, Freude, Hilflosigkeit, Wut, Verzweiflung und Traurigkeit auf schöpferische Weise umzugehen. In einer szenischen Lesung wird die Schauspielerin Brigitte Knapp Emotionen dieser betroffenen Menschen wiedergegeben. Begleitet wird sie dabei mit musikalischen Einlagen durch das Trio Roland & Threeo Jazz (Stefano Raffaelli - Piano, Flavio Zanon – Double Bass, Roland Egger – Drums & Vocals)

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Kultur

Theater in der Altstadt Das Theater mit der Umwelt Erwarten wir jemanden? Familien im Stress oder: „Die letzte Probe“ mit: MTT-Gruppe „WAS“/“WANN“/“WER“ Keyboard: Fabio Bertagnolli Spielleitung: Margrit Schild Aufführungen: Do 19.04./ Sa 21.04., jeweils um 20.00 Uhr Totalschaden im Atomkraftwerk Fukushima in Japan, Überschwemmungen auf der ganzen Erde durch den Klimawandel, Ölpest in der Nordsee, Massentierhaltung nicht ohne Antibiotika, verseuchte Kleidung durch giftige Chemikalien im Stoff, Plastikmüll in allen Meeren, verpestete Luft in - … wo eigentlich nicht? Wir versuchen, das leider etwas abgestumpfte Thema „Umweltverschmutzung“ neu zu aktivieren.

Geschrieben und gespielt von den Schülern der 5A der Grundschule „Franz Tappeiner“ Musik: Hubert Brugger und seine Band der Oberschule WFO Spielleitung: Christine Perri Termin: Fr 27.04. um 20.00 Uhr Familie Lamprecht bereitet sich auf einen gemütlichen Fernsehabend vor. Alle sind da, sogar Opa ist gekommen. Doch der Abend läuft nicht wie geplant. Der Film, den Mutter Sofie Marie eigens für diesen Abend ausgeliehen hat, ist leider kein Liebesfilm, zur Freude ihrer Kinder. Anfänglich ist sie sehr traurig darüber, doch schließlich schaut auch sie interessiert dem Geschehen zu. Gerade als es am Spannendsten wird, läutet es an der Tür. Ganz unerwartet…

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Love-Jogging von Derek Benfield mit: Patrizia Pfeifer, Antonia Tinkhauser, Andrea Haller, Thomas Hochkofler, Theo Hendrich Regie: Rudolf Ladurner Premiere: Di 08.05. um 20.30 Uhr Weitere Aufführungen: Mi 09.05./ Do 10.05./ Fr 11.05./ So 13.05./ Mo 14.05./ Di 15.05./ Mi 16.05., jeweils um 20.30 Uhr Brian joggt jeden Mittwoch. Das glaubt zumindest seine Frau. In Wirklichkeit übt er sich im Seitensprung mit einer gewissen Wendy. Und zwar in der Wohnung seines Freundes George, der sich wiederum zu gleichen Zeit – natürlich, ohne dass Brian es ahnt - mit dessen Ehefrau vergnügt. Dieses Arrangement funktioniert reibungslos - bis Georges Frau Jessica eines Tages früher als erwartet von einer Reise zurückkehrt…

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Vorführungen des zeitgenössischen Dokumentarfilms

Cooking History von Peter Kerekes A/CZ/SK 2010 - 88’ Originalton mit deutschen Untertiteln Mittwoch, 25. April um 20.30 Uhr Kulturzentrum - Meran, Cavourstraße 1 Cooking History eröffnet eine Dimension der europäischen Geschichte, wie sie weder in

Schulbüchern noch in Archiven zu finden ist. Neun Militärköche, die in sechs verschiedenen europäischen Kriegen im Einsatz waren, vermitteln in ihren Anekdoten und Erzählungen eine Ahnung von Leben und Sterben im „Apparat Krieg“, von Hoffnung, Sehnsüchten und Überleben. Auskunft: Tel. 0473 230 128 – www.mairania857.org

Sonderausstellung

Frauen & Geld in Geschichte und Gegenwart

Geld vermittelt Einfluss. Es eröffnet Zukunftschancen und Anerkennung. Doch während Frauen weltweit ca. 70 % der Arbeit leisten, verdienen sie nur 10 % des Welteinkommens und kontrollieren nur 1 % der Produktionsmittel.

Rahmenprogramm: Donnerstag, 3. Mai, 20.00 Uhr im Frauenmuseum, Meran: Bedingungsloses Grundeinkommen für alle! Soll Nichtstun auch noch bezahlt werden?

Vortrag und Diskussion Referent: Sepp Kusstatscher, Villanders/Bozen Der schleichende Abbau des Sozialstaates diskriminiert vor allem und zuerst die Frauen: mehr unbezahlte Arbeit für Frauen und die Vernichtung qualifizierter Arbeitsplätze für Frauen. Trotz jahrelangem Herumflicken bei so vielen komplizierten Bestimmungen der Sozialfürsorge und –vorsorge hat die Armut zugenommen, ebenso der Reichtum einiger weniger. Es braucht einen Paradigmenwechsel. Das bedingungslose Grundeinkommen ist eine realistische Idee, die einen wesentlichen Beitrag für einen ökosozialen Wandel bewirken könnte. Das Recht von Frauen auf ein Leben in Würde und auf ein eigenes Einkommen muss gerade in der Krise seine Bedeutung behalten. In deutscher Sprache.

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Ausstellung im Pavillon Martinsbrunn

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04.05. – 12.06. 2012 Jane Muus (Dänemark) Täglich 10.00–17.00 Uhr Eintritt frei

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In einer eigens für Meran zusammengestellten Ausstellung werden bedeutende Werke von Jane Muus, der großen dänischen Grafikerin, gezeigt. Sie ist wohl die bekannteste dänische Grafikerin des vergangenen Jahrhunderts. Bekannt ist sie auch als Autorin und Illustratorin zahlreicher Bücher und als engagierte Kämpferin für soziale Gerechtigkeit und als Kämpferin des Widerstandes gegen das Naziregime. Privatklinik Martinsbrunn Tel. 0473 205 606 www.martinsbrunn.it

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20.30 Stadtmuseum Meran 28.03.-03.06.2012

Ausstellung

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„Unsere Favoriten“ Das Stadtmuseum zeigt eine sehr persönliche Auswahl von Objekten. Die Teams des Museums und des Archivs haben sich jeweils Objekte ausgesucht, die sie dem Publikum vorstellen möchten. Dabei werden historische Bezüge hergestellt, aber auch sehr individuelle Gesichtspunkte berücksichtigt. Die Bandbreite der vorgestellten „Raritäten“ reicht von Duellpistolen bis zu einem Schaf mit acht Beinen. In dieser Ausstellung geht es um Wildtiere, Ehre, Farbfotografie und Ballonfahrten, kurzum, es sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

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Museen und Ausstellungen Museen der Stadt Meran Stadtarchiv Meran Meran, Passeirer Gasse 7, Tel.: 0473 270 038 elmar.gobbi@gemeinde.meran.bz.it

Stadtmuseum Meran Meran, Rennweg 42/A Tel.: 0473 236 015 - 0473 270 038 Im Museum finden Sie Mineralien, archäologische Fundstücke aus der Umgebung, Gemälde vom 17. Jh. bis heute, eine mittelalterliche Skulpturensammlung, aber auch volkskundliche Raritäten wie eine bewegliche Fastenkrippe mit über 200 Figuren und einen Saltner. Besonders stolz sind wir auf das Modell der Schreibmaschine von Peter Mitterhofer und einen Originalabguss der Totenmaske von Kaiser Napoleon. Öffnungszeiten: Di - Sa: 10 - 17 Uhr Sonntag: 10 - 13 Uhr

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Kunst Meran Meran, Lauben 163 Tel. 0473 212 643

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr

St. Jakob in Grissian/Tisens Besichtigung der restaurierten Fresken jederzeit möglich.

Bahnhofstraße 17 - Töll - Partschins Tel: 0473 967 342 Sonderausstellung: Kaiserin Elisabeth Sisi Mythos oder Wahrheit? Elisabeth, Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn, war die schönste Frau ihrer Zeit und schon zu Lebzeiten eine Legende. Woher kommt der Name Sisi? Wer war diese geheimnisvolle Frau? Öffnungszeiten: Di-So 12-16 Uhr Montag geschlossen

Meran, St.-Valentin-Str. 51 a Tel. 0473 270 172 www.touriseum.it • info@touriseum.it Südtiroler Landesmuseum für Tourismus im Schloss Trauttmansdorff Meran. Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober 9 - 19 Uhr 1. bis 15. November 9 - 17 Uhr

Jaufenburg St. Leonhard/ Pass., Schlossweg 45 Tel. 0473 659086 www.museum.passeier.it - info@museum.passeier.it Meran, Meinhardstraße 2, Tel. 0473 231 216 www.museia.it • info@museia.it Öffnungszeiten: Mo-Fr: 10 bis 17 Uhr Sa: 10 bis 13 Uhr

39017 Schenna, Schlossweg 14 ab April nur mit Führung zu besichtigen, täglich jeweils um: 10.30 / 11.30 / 14.00 / 15.00 Uhr Sonntag Ruhetag; Sonderführungen bei vorheriger Absprache möglich; Ermäßigung für Provinzansässige, mit GuestCard und für Reisegruppen; Tipp: Besuchen Sie das Mausoleum Erzherzog Johanns am Kirchhügel. T: 0473 945630, F: 0473 945351 I: www.schloss-schenna.com E: info@schloss-schenna.com

Südtiroler Obstbaumuseum Lana Brandis-Waalweg 4 Tel. 0473 564 387 info@obstbaumuseum.it

Öffnungszeiten: April, Mai, September und Oktober: Mo bis Sa 10.17 Uhr Juni, Juli, August: Mo bis Fr 9-12.30 und 15.30-19 Uhr. Sonn-und Feiertage geschlossen.

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Schloss Tirol

Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte

Dorf Tirol, Schlossweg 24, Tel. 0473 220 221 E-Mail: info@schlosstirol.it Öffnungszeiten: (Montag Ruhetag) von Mitte März bis Ende November von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr Tägliche Führungen: um 10.15 und 14 Uhr deutsch, um 11.30 und um 15.15 Uhr italienisch Führungen: Führungen für Gruppen und museumspädagogische Führungen für Schulklassen nur nach Voranmeldung.

Öffnungszeiten: 1. Mai bis 11. Oktober Dienstag und Donnerstag von 14 bis 16 Uhr

Ostern bis Nov.: Mo - Sa Mitte Dez. - Ostern: Mo - Sa

10 - 17 Uhr 13 - 16 Uhr

An kirchlichen Feiertagen geschlossen

Vintschger Museum Schluderns, Meraner Str. 1 Tel. 0473 615 590 vintschgermuseum@rolmail.net

Öffnungszeiten: 20.03 - 31.10.2012 Di - So: 10 - 12 & 15 - 18 Uhr Führungen für Gruppen jederzeit nach Vereinbarung möglich. Dauerausstellungen: „Archaischer Vinschgau“ - Archäologie eines Tales im Magischen Rätischen Dreieck. Kleinbäuerliches Ambiente, Archäologie mit Funden vom Ganglegg, „Wasserwosser“ Bewässerungssystem Waale im trockenen Vinschgau.

Churburg

Schluderns, Tel. 0473 615 241 www.churburg.com - info@churburg.com Öffnungszeiten: 20. März bis 31. Oktober 10 - 12 Uhr und 14 - 16.30 Uhr Montag geschlossen, außer an Feiertagen

Tel. 0473 521 460

Museum Passeier St. Leonhard/ Pass., Passeirerstraße 72 Tel. 0473 659 086 www.museum.passeier.it - info@museum.passeier.it

Schloss Schenna

museum@marienberg.it www.marienberg.it

Öffnungszeiten:

Landesfürstliche Burg Meran, Galileistraße, Tel.: 329 0186 390 Die Landesfürstliche Burg ist ein erstklassiges Objekt, um die spätmittelalterlichen Lebensgewohnheiten zu studieren. Möbel, Küchengeräte, einer der ältesten, erhaltenen Kachelöfen, Porträts, Musikinstrumente und Waffen lassen eine längst vergangene Epoche wiedererstehen. Öffnungszeiten: Di- Sa: 10 - 17 Uhr, Sonn- u. Feiertage: 10 - 13 Uhr

Benediktinerabtei Marienberg

K.u.K. Museum Bad Egart Seit 1430

Öffnungszeiten: 15. März bis 3. November Di bis So von 10 bis 18 Uhr. Kein Ruhetag im August und September

BunkerMooseum Moos i.P., Dorf 29a, Tel. 0473 648 529 www.bunker-mooseum.it

Öffnungszeiten: 15. März - 31. Oktober von 10-18h, Ruhetag: Montag. Erlebnis pur in einem militärischen Bunker aus dem 2. Weltkrieg: Bunkeralltag und Bunkergeschichte, Zeitgeschichte, Archäologie, Steinbock- und Vogelgehege, Bergwerk Schneeberg, Klettergarten, Infozentrum des Naturparks Texelgruppe.

Partschins, Kirchplatz 10, Tel. 0473 967 581 www.schreibmaschinenmuseum.com info@schreibmaschinenmuseum.com Öffnungszeiten: April - Oktober Mo 14.00 - 18.00 Uhr Di - Fr 10.00 - 12.00, 14.00 - 18.00 Uhr Sa 10.00 - 12.00 Uhr Sonderführungen: Juni - Oktober jeden Mo, 20.30 Uhr und jeden Mi um 10 Uhr. Führungen für Gruppen das ganze Jahr über gegen Voranmeldung.

lahnersäge St. Gertraud, Sägerhüttl 62 Tel. 0473 798 123 Fax 0473 798 079 www.lahnersaege.com bis 30. Juni 2012 Di-Fr 9-12 und 13.30-17.30 Uhr Sa 14.30-18.00 Uhr Montag, Sonn- und Feiertage geschlossen. Säge- und Mühlenführung ab Mai jeden Dienstag und Donnerstag um 15 Uhr.

Sonderausstellung Panzer, Flieger und Kanonen. Kriegsmaschinerie in Miniatur.

Trattla 246 Martell Tel. 0473 745027 Fax 0473 745256 info@culturamartell.com Di-Fr 9.00-12.00 & 14.30-18.00 Sa,So, Feiertag 14.30-18.00 vom 19.04.-30.04. und 24.05.-30.10.2011 Weitere Informationen erteilen der örtliche Tourismusverein, Tel. +39 0473 744 598 sowie das Nationalparkbüro in Glurns, Tel. +39 0473 830 430

Sonderausstellung: Wächter der Wildnis - Der Steinadler 4. April - 31. Oktober 2012

Bauernmuseum Völlan Öffnungszeiten: Ostern - Allerheiligen Di. und Fr. 14-17, So. 15-17 Uhr Völlan, Badlweg 2, Tel. 0473 568 078 Ausstellungsobjekte: Werkzeuge des bäuerlichen Alltages aus vorindustrieller Zeit

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10.00-17.00 Uhr.

Ultner Talmuseum St. Nikolaus, Ultental

Tel. 0473 790 147 · 0473 790 374

Öffnungszeiten: März, April nur sonntags von 10 bis 12 Uhr. Von Mai bis Ende Oktober Dienstag, Freitag von 11 bis12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr, Sonntag von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr.

Kreuzweg 4/c Prad am Stilfserjoch Tel. 0473 618212 Fax 0473 618213 info@aquaprad.com Di-Fr 9.00-12.00 & 14.30-18.00 Sa,So, Feiertag 14.30-18.00 ganzjährig Weitere Informationen erteilen der örtliche Tourismusverein, Tel. +39 0473 616 034 sowie das Nationalparkbüro in Glurns, Tel. +39 0473 830 430


Soziales

Lions Club Meran Host unterstützt Wheelchair Tigers Der Lions Club Meran Host fördert und unterstützt aufgrund seiner internationalen Statuten verschiedene Projekte und sieht eine seiner Aufgabe darin, dort helfend einzugreifen, wo das soziale System unseres Landes und Staates nicht, nicht rechtzeitig oder nicht ausreichend helfen kann. Dies kann beispielsweise im Bereich Kultur, medizinische Vorsorge oder, bei finanziellen Notfällen durch Unfall oder Naturgewalten sein. Bei all dem geht es den Lions nicht nur um materielle Hilfe, um Leid zu mindern bzw. zu verhindern, sondern auch um moralische Unterstützung und Ansporn. In diesem Sinne hat der Lions Club Meran Host unter der Präsidentschaft von Horst Ellmenreich die Südtiroler Elektrorollstuhlhockeymannschaft mit einer Sachspende unterstützt. Die Südtiroler E‐Hockey‐Mannschaft, wie die Kenner ihren Sport

nennen, gibt es erst seit drei Jahren und sie musste für das Training bzw. die Teilnahme an den italienischen Meisterschaften eine genormte Spielfeldabgrenzung ankaufen. Der Lions Club Meran Host hat die Kosten hierfür übernommen. Die Südtiroler E‐Hockey‐Mannschaft ist vorwiegend aus Meraner und Bozner Menschen mit körperlicher Behinderung zusammengesetzt, welche für ihre Mobilität gänzlich auf einen Elektrorollstuhl angewiesen sind. Die Ausübung dieser Sportart ist äußerst wichtig, da es oftmals die einzige Möglichkeit einer körperlichen Betätigung ist und außerordentlich positive Wirkungen auf Körper, Geist und Seele hat. Es handelt sich um eine schnelle Sportart, bei der die Spieler Vollgas geben und die Reifen quietschen lassen. Schönes Zusammenspiel mit anderen Spielern und gute Spielzüge sind garantiert.

Osterfeier im „Pastor Angelicus“ Bereits zur Tradition geworden ist die von der KVW-Ortsgruppe Meran organisierte Osterfeier für Behinderte im „Pastor Angelicus“ in Meran, welche schon seit Jahren immer am Mittwoch nach Ostern stattfindet. Diesmal fanden sich über hundert behinderte Menschen aus dem Burggrafenamt zur gemeinsamen Feier ein. Der Koch bereitete allen ein einfaches, aber wohlschmeckendes Mittagessen und anschließend bekam jede(r) ein Osterei geschenkt. Viele übten sich beim sogenannten „Hecken“ und hatten eine Riesengaudi dabei. Nach dem Essen gingen alle zusammen in den Aufenthaltsraum, wo ich zwei Stunden auf meiner Ziehharmonika aufspielte. Es ist für mich immer wieder erstaunlich, mit welcher Freude und mit welcher Begeisterung sich diese Menschen, egal ob jung oder älter, unterhalten.

In der Zwischenzeit wissen sie, dass ich bei ihrer Osterfeier dabei bin und ich werde jedes Mal mit großem Hallo begrüßt. Einige fragten mich, wo ich denn meinen Hund hätte und auch, ob ich wohl nächstes Jahr mit der Ziehharmonika wiederkommen würde. Am Ende der Feier hatten alle ein strahlendes Gesicht, dankten mir und sagten: „Es ist toll, dass du dir auch heute wieder für uns Zeit genommen hast!“ Wenn ich diesen behinderten Menschen auf der Straße begegne, grüßen sie sehr freundlich und fragen mich: „Kommst du wieder zu uns Ziehharmonika spielen?“ Wenn mein Ziehharmonikaspiel bei ähnlichen Feiern oder auch bei Seniorenfeiern jeglicher Art gewünscht wird, genügt ein Anruf: Tel. 348 223 7650. sp

Ausstellung: 13.03 - 17.06.2012

Fritz von HerzmanovskyOrlando (1877-1954) Als Schriftsteller hat sich Fritz von Herzmanovsky-Orlando schon geraume Zeit durchgesetzt, doch als Zeichner ist er noch immer zu wenig bekannt und wenn, dann als Kuriosität, als Leichtgewicht. Die sieben Themenbereiche der Ausstellung beleuchten Herkunft und Doppelbegabung des Künstlers, befassen sich mit seinen Lehrund Wanderjahren, seiner Verstrickung in ideologische Sichtweisen, leiten seine fantastische Zeichen-

kunst aus Traum und Trance her und widmen sich der Mann-FrauProblematik seiner oft erotischen Blätter. Er ist eben kein austriakischer Scherzbold, sondern im grotesken Humor seiner „Zwischenwelten“ ein Meister des Absurden. Der geniale Zeichner, zu lange als „Dilettant“ gesehen, ist nicht nur - wie Kubin - Vorläufer des Surrealismus, sondern darüber hinaus ein Postmoderner „avant la lettre“. Das Katalogbuch vertieft die Themen der Ausstellung in einem groß angelegten und reich illustrierten Essay. Von Meran, wo er lange lebte, wandert die Ausstellung nach Linz weiter.

Stehend von links: Horst Ellmenreich- Präsident des Lions Clubs Merano Host, Angehörige: Karl Heinz Innerhofer, Angelika Donati, Roberto Frigo - Präsident W.H.Tigers, Verena Tosini Spieler von links: Clemens Innerhofer, Raphael Donati, Anita Tosini, Gabriele Tosini Vortrag

Vortragsabend mit Extrembergsteiger Hans Kammerlander in Lana

„Bedrohung Brustkrebs ein Angriff auf die Weiblichkeit“ am 30. April um 20 Uhr im Stadttheater Meran

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen, und an keiner Krebserkrankung sterben mehr Frauen als an Brustkrebs. Ein gesunder Lebensstil mit viel Bewegung und ausgewogener Ernährung vermindert das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Gleichzeitig verbessern sich die Erfolgsaussichten der Behandlung bei rechtzeitiger Früherkennung. Die neuesten medizinischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Brustkrebsvorsorge werden beim Med-Vital-Vortrag am 30. April im Stadttheater in Meran präsentiert. Referenten sind Günther Heidegger, Primar der Gynäkologie am Krankenhaus Meran, und Elisabetta Cretella, Ärztin für Onkologie am Krankenhaus Bozen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen: www.stiftungvital.it

Die Junge Süd-Tiroler Freiheit organisiert für Dienstag, den 24. April, mit Beginn um 20.00 Uhr, einen Vortragsabend mit dem SüdTiroler Extrembergsteiger Hans Kammerlander in Lana (Raiffeisenhaus - Roter Saal). Kammerlander wird an diesem Abend in einem beeindruckenden Multivisionsvortrag sein Leben, aber auch seine starke Bindung und Erfahrung mit Tibet, in Gegenüberstellung zu Süd-Tirol, präsentieren. Die Junge Süd-Tiroler Freiheit lädt alle herzlich zu diesem Abend ein. Eintritt frei!

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Wandern (www.meraner.eu/wandern.php)

Nals – Sirmian – Grissian – Prissian - Nals

fotos mb

Blick von der Ruine Pfeffersburg ins untere Etschtal

Anfahrt: von Vilpian im Etschtal nach Nals, Parkmöglichkeiten in der Nähe des Tourismusbüros Höhenunterschied: 600 m im Aufund Abstieg Gehzeit: ca. 5 Stunden Wegverlauf: Vom Tourismusbüro in Nals (320 m) biegen wir in die Goldgasse ein und wandern auf dem Nachtigallenweg, der links neben der Bäckerei beginnt, bergauf. Etwas höher gelangen wir zum Wanderweg Nr. 9, der mehrmals die Straße quert. Auf dieser kommen

wir am Schloss Payersberg vorbei und erreichen Untersirmian (680 m). An der Kirche vorbei führt unser Weg Nr. 9 durch Wiesen und Wald nach Obersirmian (Einkehrmöglichkeiten). Vom Gasthof Apollonia führt ein schmaler Steig kurz hinauf zum Kirchlein St. Apollonia (900 m; ab Nals gut 2 Stunden). Nun folgen wir dem Weg Nr. 8, der kurz steil ansteigt und dann nahezu eben, den Nalser Bach querend, zur Hügelkirche St. Jakob (922 m) und nach Grissian (839 m, zwei Gasthöfe; ab St. Apollonia 1 Stunde) führt. Vorbei am Grissianer Hof wandern wir auf dem Waldweg (Markierung W) hinunter zum Ortsrand von Prissian. Dort folgen wir dem Forstweg kurz nach links und der Markierung 12 und 8 und erreichen die Hauptstraße. Auf dieser gehen wir nach rechts und biegen dann links ab zum Schloss Katzenzungen (ab Grissian 1 Stunde). Nun steigen wir auf Weg Nr. 17 kurz ab und wieder auf, wenden uns nach rechts und erreichen den Fahrweg Nr. 2. Diesem folgen wir nach rechts, verlassen bald die Asphaltstraße und steigen auf schmalem Pfad zur Ruine PfeffersSchloss Payersberg burg und zum Gasthof

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Unterkasatsch ab und weiter hinunter nach Nals (ab Schloss Katzenzungen 1 Stunde). Orientierung und Schwierigkeit: Alle Wege sind gut beschildert und markiert. Die Wanderung ist leicht, erfordert jedoch ein bisschen Ausdauer. Beste Zeit: Frühling und Herbst Besonderheiten: Das im 13. Jahrhundert erbaute Schloss Payersberg ist selbst als Ruine noch sehr eindrucksvoll, weil es auf einer nach drei Seiten jäh und steil abfallenden Felsnase thront. Die Erbauung der Hügelkirche St. Apollonia geht auf das Jahr 1300 zurück; sie diente lange als Gotteshaus für die Bewohner von Sirmian. Die berühmte Kapelle St. Jakob bei Grissian wurde laut Inschrift auf der Apsiswand am

Die Fahlburg in Prissian 12. Mai 1142 geweiht. Ihr Alter und die Fülle ihres romanischen Freskenschmuckes machen sie zu einem der wertvollsten Kleinode Südtirols. Die Fahlburg, eines der bekanntesten Renaissanceschlösser Südtirols, ist seit 400 Jahren im Besitz der Familie der Grafen von Brandis. Am Fuße von Schloss Katzenzungen wächst ein außergewöhnlicher Rebstock von enormem Ausmaß. Es ist die größte und mit rund 350 Jahren wohl auch älteste Rebe der Welt und ihr Laubdach erstreckt sich über 350 qm. Von der vorbildlich restaurierten Ruine Pfeffersburg nahe dem Gasthof Unterkasatsch kann man einen einmaligen Ausblick auf das untere Etschtal, den Tschögglberg und auf Bozen genießen. mb


Botanischer Spaziergang

Taschentuchbaum und Blumen-Hartriegel Im April blühen in Parkanlagen und privaten Gärten zwei Gehölze, die mit ihrem eindrucksvollen Schauapparat, der die Insekten anlocken soll, besonders hervorstechen; im Herbst fallen sie wegen der prächtigen Verfärbung der Blätter auf: der Taschentuchbaum oder Taubenbaum (Davidia involucrata Baill.) und der Blumen-Hartriegel (Cornus florida L.). Beide Gehölze gehören zur Familie der Hartriegelgewächse (Cornaceae). Beim Taschentuchbaum stehen um die Blütenstände herum zwei auffällige, ungleich große, weiße

Hochblätter, die sich beim leisesten Windhauch bewegen und aussehen wie an den Ästen hängende Taschentücher. Er wird auch Taubenbaum genannt, weil man von weitem den Eindruck hat, als habe sich ein Schwarm weißer Tauben in den Zweigen niedergelassen. Der Baum hat seine Heimat in den feuchten Gebirgsregionen Mittelund Westchinas und wurde vom Jesuitenpater Armand David im Jahre 1868 entdeckt; ihm zu Ehren wurde die Gattung Davidia genannt. 1897 gelangten Samen nach Frankreich und 1906 blühte in einem botanischen Garten bei Orléans der erste Taubenbaum Europas.

Frucht

Blütenstand

Der Blumen-Hartriegel ist für die Gärten und Parkanlagen ein besonderer Schmuck. Der Strauch, der aus dem östlichen Nordamerika stammt, ist verwandt mit der auch in Südtirol heimischen Kornelkirsche (Cornus mas), die wir im Meraner Stadtanzeiger Nr. 6 am 23.03.2012 vorgestellt haben. Der laubabwerfende Strauch wird in Mitteleuropa wegen seiner auffälligen Blütenstände und der leuchtend orangeroten bis purpurnen Herbstfärbung der Blätter gerne als Zierpflanze verwendet. Die in Köpfchen stehenden, grünlichen Blüten entfalten sich kurz vor oder gleichzeitig mit dem Blattaustrieb, sie sind von vier etwa 4 cm langen, weißen oder rosaroten (f. rubra) Hochblättern umgeben, die den Blütenstand wie

Der Taschentuchbaum ist ein laubabwerfender Baum mit einer aufwärtsstrebenden, breiten und kegelförmigen Krone. In seiner

Design: www.reichert.it

2 3

Strauch-Pfingstrosen (Paeonia sp.) Japanische Azaleen

4

(Rhododendron ’Kermesina Rose’) Rhododendren (Rhododendron sp.)

Weiters:

s$IE+AMELIENIM0ALMENWALD s(UNDERTTAUSENDE4ULPENUND6IOLEN 4

fotos wm Blumen-Hartriegel

’Rubra maxima’)

3

steinharte Frucht, die am 10 cm langen, roten Stiel hängt. Vorkommen: Ein etwa 50 Jahre altes, beeindruckendes Exemplar steht im Garten der Villa Rieder in der Verdistraße, junge Bäume stehen im hinteren Abschnitt der Winterpromenade, in der Meinhardstraße vor der Turnhalle der Segantini-Mittelschule; der Taschentuchbaum würde es verdienen, öfter angepflanzt zu werden.

Rosaroter Blütenstand

Es blühen gerade: 1 Kaiserkronen (Fritillaria imperialis

2

Taschentuchbaum

eine Einzelblüte aussehen lassen. Im Herbst entwickeln sich längliche, rote Beeren, die den Vögeln im Winter als Futter dienen. Vorkommen: Maiser Park, Marconi-Park, häufig in privaten Gärten wm

BOTANISCHE HIGHLIGHTS AUS TRAUTTMANSDORFF

1

Heimat wird er bis zu 20 m hoch. Die wechselständigen, rötlich gestielten, herzförmigen Blätter ähneln Lindenblättern. Die Blattunterseite ist seidig behaart und die Blattränder sind gezähnt bis gesägt. Zugleich mit den Blättern erscheinen im April auf der ganzen Länge der Zweige in großer Anzahl die Blüten. Die gegenständigen, „taschentuchähnlichen“, weißen Hochblätter sind ganzrandig oder gesägt und unterschiedlich groß: das größere, hängende ist bis zu 16 cm groß, das kleinere ist etwa halb so groß. Die einzelnen Blüten sind sehr unauffällig und schmucklos, da sie keine Blütenblätter haben. Sie sitzen zu vielen in dichten, kugeligen Blütenständen, die zahlreiche männliche, purpurfarbene Staubblätter und meist nur eine zwittrige Blüte enthalten. Aus dieser entsteht im Herbst die grüne, später purpurrote, eiförmige, walnussgroße und

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O. Morandell • Meran • Lauben 14 Kunsthandwerk | Bilder | Rahmen 20. April 2012 | 08

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20. April 2012 | 08

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Meraner Stadtanzeiger 08/2012