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Jahrgang 6 Freitag, 13. Juni 2014

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Editorial Bei vielen Menschen, vor allem bei Frauen, leuchten die Augen, wenn sie an eine Tasse Kaffee denken. Und viele davon können sich den Beginn eines Tages ohne dieses begehrte Genussmittel erst gar nicht vorstellen. In den Kriegsjahren und in der entbehrungsreichen Zeit danach gehörten Kaffeebohnen zu den unerschwinglichen Gütern und waren Inhalt sehnsuchtsvoller Genussvorstellungen unserer Groß- und Urgroßmütter. Wegen seines unvergleichlichen Aromas ist Kaffee ein begehrtes Gut und ein wertvolles Handelsprodukt. Johannes Ortner bietet in einem umfangreichen Beitrag viel Wissenswertes rund um die braune Bohne. Er hat in zwei Südtiroler Kaffeeröstereien Geruch und Geschmack dieses köstlichen Getränkes genossen und von den beiden Kaffee-Experten erfahren, was einen guten Espresso ausmacht und dass man Kaffee genießen muss und ihn nicht nur auf einen bloßen Muntermacher reduzieren darf. Einem längst in Vergessenheit geratenen Beruf ist Elfriede ZöggelerGabrieli in ihrem Beitrag auf der Spur, nämlich dem Kaffeeriecher. Diese Spürnasen zogen im 18. Jh. durch Berlins Straßen, um illegal gerösteten Kaffee aufzuspüren und dem Kaffeeschmuggel Einhalt zu gebieten. Sie durften jedes Haus betreten und jede Person – auch auf der Straße – genauestens unter die Lupe nehmen. Waltraud Holzner rundet das Thema Kaffee mit ihrem Beitrag ab, in dem sich alles um das Wiener Kaffeehaus dreht, das in der Zeit vor und nach dem Ersten Weltkrieg sowohl ein Ort der Entspannung und Begegnung als auch ein Ort der In-

Titelseite: Kaffeemühle

spiration war, sozusagen Wirkungsstätte unzähliger Künstler und Literaten. Nicht nur das Trinken von Kaffee kann ein Sinneserlebnis sein, auch das Essen – und zwar das tägliche – sollte wieder mehr zu einem Genuss werden, vor allem auch, wenn kleine Kinder mit am Tisch sitzen. Wie das gemeinsame Essen viel mehr als nur Nahrungsaufnahme sein kann, erfahren Sie in unserem Ratgeber. Wer den nun angebrochenen Sommer nicht nur in der Sonne liegend genießen will, dem bieten sich in unserer Stadt und deren Umgebung unzählige Möglichkeiten für kulturelle Genüsse. So etwa verwandeln Artisten, Clowns, Musiker und Poeten aus aller Welt die Innenstadt in den kommenden Tagen in eine riesige Bühne unter freiem Himmel. Mit dem Ende des Schuljahres beginnt die allgemeine Reise- und Urlaubszeit. Unzählige Menschen fahren Richtung Süden und freuen sich auf Sonne, Sand und Meer. Sollten Sie zu Hause Urlaub machen, könnten Sie den Rucksack packen und sich auf den Weg machen, herrliche Wanderziele haben wir zuhauf und ein Blick von oben bestätigt uns immer wieder in der Meinung, dass wir in einem wunderschönen Urlaubsland zuhause sind. Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, einen erholsamen Urlaub, sollten Sie diesen in den nächsten Tagen antreten. Mögen Sie dabei die Erholung finden, die Sie sich wünschen und kehren Sie mit frischer Tatkraft an den Arbeitsplatz zurück. All jenen, deren Urlaub schon Geschichte ist, oder deren Urlaub noch in weiter Ferne liegt, wünsche ich viel Freude und Erfolg bei der Arbeit. Margareth Bernard Foto: Thorsten Pahlke, pixelio.de

Der Stieglitz

Reife Reifen Jetzt gehöre ich auch zu den reifen Fahrern. Ich habe vorschriftsmäßig die überreifen Reifen gewechselt. Richtig bereift darf ich jetzt mit meiner alten Rußschleuder 225 Stundenkilometer fahren. Die reifen Überlegungen, welche zu diesen neuen Vorschriften geführt haben, schätzen mich wahrscheinlich als reifen Autofahrer ein. Deshalb möchte ich nur noch wissen, wo ich in Italien 225 km/h fahren darf. Denn es reift in mir das Bedürfnis, diese ausgereiften Reifen zu testen. Wahrscheinlich geht das aber nur in Monza oder sonst in deutschen Landen. Auf der MeBo darf man das mei-

Inhalt 4-7

Titelthema: Kaffee

8-9

Historisches: Kaffeeriecher / Wiener Kaffeehaus

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Gemeindenachrichten

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Gesundheit

14-15

Kinderseite / Jugend

16-17

Tiere

20-21 22 24-25

Veranstaltungen Mondkalender / Worte über Worte Pfarrnachrichten

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Kultur

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Wandern

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Botanischer Spaziergang

30-31

Die Gemeinde sog: Die Freiheitsstroß bleib autofrei. Die Kaufleit sogn: Mir mochn wianiger Umsotz. Die Fuaßgänger sogn: Mir brauchn a Busholtestell. Wos sog dr Hausverstond?

nes Wissens nicht, auch nicht nachts. Aber vielleicht auf den Almen im Passeier? Dort allerdings nur mit einem Stern vorne, mit einem Starpiloten dahinter und einem Fußballer daneben, und mit den richtigen Reifen, sonst geht es abwärts beim Bremsen daneben. Mit meinen neuen richtigen Reifen bewege ich mich jedenfalls in großer Sicherheit, ob es schön ist oder regnet, ob Tag oder Nacht, ob hinauf oder hinunter. Diese Investition hat sich gelohnt. Ich hätte auch in Aktien von Pirelli oder Dunlop und Co. investieren sollen, dann hätte es sich doppelt gelohnt.

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Titelthema

Der braunen Bohne in Südtirol auf der Spur Im ersten Augenblick besticht der schwarz-braune Sud nicht aufgrund seines optischen Erscheinungsbildes. Kosten ihn Kinder, spucken sie ihn wegen seiner Bitterkeit erstmal aus. Doch das unvergleichliche Aroma des gerösteten und frisch gemahlenen Kaffees macht alles wett. Die meisten von uns starten mit dem weltumspannenden Muntermacher Nr. 1 in einen frischen Tag und wenn dazu noch Peter Corneliusʼ Der Kaffee ist fertig zärtlich in den Ohren klingt, dann ist der Kater von letzter Nacht dank Filterkaffee und Zitronensaft bald verflogen und wir sind wieder bereit für effiziente Lohnarbeit. Die braune Bohne ist ein begehrtes Gut und Rohkaffee ist mit 22 Milliarden Dollar Umsatz das zweitwertvollste Handelsprodukt, das von Entwicklungsländern exportiert wird. Der Erlös am Weltmarkt jedoch ist äußerst schwankend: Von 14 Mrd. Dollar im Jahre 1986 fiel er im Krisenjahr 2001/2002 auf 4,9 Mrd. Dollar ab. Damals kostete eine Halb-Kilo-Packung in Deutschland durchschnittlich nur

mehr 3,28 €! Was ein derartiger Preisverfall für die ca. 125 Millionen Menschen, die weltweit direkt oder indirekt vom Kaffeeanbau leben, bedeutet, kann man sich leicht ausmalen – denn 70 % der weltweiten Kaffeebauern sind in kleinbäuerlichen Betrieben organisiert.

Wie die Geiß auf den Kaffee kam ... Eine bekannte Legende erzählt vom jemenitischen Hirten Kaldi, der in der Nähe eines Klosters Ziegen hütete. Er beobachtete wie diese – nach dem Abknabbern der roten Kaffeekirschen – Tag und Nacht munter umhersprangen. Die Mönche brühten den Kaffee ab, der ihnen half, die Nachtwachen mit Gebet und Meditation leichter durchzustehen, ohne vom Schlaf übermannt zu werden. Die Ursprungsregion der Kaffeepflanze ist Kaffa, ein Königreich im Südwesten Äthiopiens, daher der botanische Gattungsname Coffea. Im dortigen Hochland kommt der bis zehn Meter hoch wachsende Kaffeebaum heute noch wild vor. Der Kaffee fand seinen Weg in den

Der Kaffee muss schwarz sein wie der Teufel, heiß wie die Hölle, rein wie ein Engel und süß wie die Liebe. Jemen, von wo er sich weiter in der arabischsprachigen Welt ausbreitete („Arabica“). Über das Osmanische Reich („Türkentrank“), wo in Konstantinopel 1554 das erste Kaffeehaus eingerichtet wurde, kam er im 17. Jahrhundert nach Venedig und mit der zweiten Türkenbelagerung nach Wien. In Frankreich wurde der den Geist beflügelnde Kaffee zu dem Getränk der Aufklärung und zum nüchternen Widersacher der „dionysischen“ Getränke Wein und Schnaps!

Was ist Kaffee? Kaffee ist ein schwarzes, psychotropes („die Seele wendendes“) koffeinhaltiges Heißgetränk, das aus gerösteten gemahlenen Kaffeebohnen, den Samen aus den Früchten der Kaffeepflanze, hergestellt wird. Grundsätzlich ist mit Kaffee der Bohnenkaffee (arabisch Bunn „Frucht des Kaffeestrauchs“) gemeint und nicht Surrogate aus Gerstenmalz, Eicheln, der Wegwarte (Zichorie) oder der Lupine. Letzterer „Muckefucke“ feiert seit einigen Jahren als Altreier Kaffee unter dem Etikett „Ethnofood“ ein munteres Comeback.

Die beiden Haupt-Kaffeearten Die zwei botanischen Hauptarten (von insgesamt über 100) der Gattung Coffea sind Coffea arabica (Arabica- bzw. Hochlandkaffee, weil er zwischen 800 und 2000 m

Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord (1754-1838), französischer Diplomat

Seehöhe wächst) und Coffea conephora (Robusta- bzw. Tieflandkaffee). Arabica hat einen Weltmarktanteil von 60 %, ist aromatisch, blumig, fruchtig, angenehm und weist eine feine Säure auf. Die gewaschene Bohne ist grün-grau und hat einen gewellten Einschnitt. Die Reifezeit beträgt 9 bis 11 Monate. Hauptproduzenten sind Lateinamerika (z. B. Brasilien, Kolumbien, Guatemala, Mexiko) und Ostafrika (Äthiopien). Robusta macht 36 % am Weltmarkt aus, enthält zwei bis drei Mal so viel Koffein (ein Alkaloid, das beim Rösten nicht abgebaut wird) und mehr Chlorogensäure als Arabica. Robusta weist eine kürzere Reifezeit und mehr Widerstandsfähigkeit auf, wächst auch in tiefen Lagen, ist ergiebiger und schmeckt erdig, holzig, voll, stark. Robusta wird hauptsächlich in Westafrika, Uganda, Indonesien und Vietnam angebaut. Der Kaffeestrauch ist ein zartes Pflänzchen: Coffea arabica ist auf ein ausgeglichenes tropisches Klima mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 18 bis 20°C (nicht unter 13°C!) und eine hohe jährliche Niederschlagsmenge angewiesen. Der künstlich klein gehaltene Strauch – ähnlich wie bei uns die Apfelbäume – gedeiht im Schatten höherer Bäume, da ihm zu viel Sonne und Wind schaden. In der zuerst grünen, dann gelben und schließlich roten und reifen Kirsche liegen – mit der flachen In-


Titelthema

tet wird Wiener Kaffee, doppelt geröstet französischer. Die stark gebrannte italienische Röstung verleiht dem Espresso seinen Geschmack, die spanische TorrefactoRöstung wird zusätzlich gesüßt.

Kaffee – eine Industrie

nenseite aneinandergeschmiegt – die zwei Kaffeebohnen. Ein Strauch liefert zwischen drei und fünf Kilo Früchte. Davon erhält man 1 kg Rohkaffee und dann 800 g gerösteten Kaffee. Wieviel Arbeit bei Pflege und Ernte in einer Halbkilo-Packung stecken, muss man sich einmal vorstellen! 0,1 % der Kaffeebohne besteht aus Aromastoffen, so viel wie bei keiner zweiten Frucht. Bisher sind 850 Einzel-Aromen erforscht – noch lange nicht alle.

Ernte, Aufbereitung und Transport Die Kirsche wird mittels Picking (die einzelne reife Kaffeekirsche wird von Hand gepflückt), Stripping (die gesamten Beeren werden mit einem Mal vom Strauch gestreift) oder maschinell geerntet. Um zum Kern zu gelangen, wird die Kirsche entweder nass aufbereitet (zum Zwecke der Fermentation wird die Kirsche für wenige Tage in ein Wasserbad gelegt, womit wertvolle Aromastoffe in die hochwerti-

ge Arabicabohne gelangen) oder zum Trocknen auf dem Patio ausgebreitet, wo die Bohne nach kurzem Waschen teilweise maschinell aus der Schale herausgequetscht wird. Der Rohkaffee wird in Jutesäcke à 60 kg verpackt, mit Stempel und Code des Herkunftslandes versehen und per Containerschiff in die großen europäischen Häfen verfrachtet.

Das Röstverfahren Erst richtig fesch schmeckt der Kaffee durch das Röstverfahren. Beim trockenen Erhitzen auf bis zu 250°C werden nämlich bis zu 800 verschiedene Aromen frei gesetzt! Kaffee ist diesbezüglich alleiniger Rekordhalter. Übrigens: Je länger bei niederiger Temperatur geröstet wird, desto besser entfalten sich die Aromen, dabei wird Säure abgebaut, während sich Bitterstoffe bilden. Eine helle „amerikanische“ Röstung ist säuerlicher, aber weniger bitter, eine dunkle Röstung süßer, aber auch bitterer. Stark gerös-

Die deutsche Kaffeeindustrie wird von einem Oligopol aus sechs Anbietern beherrscht, die 85 % des Riesengeschäfts machen (Tschibo, Aldi). Der Hamburger Hafen ist größter Importeur von Rohkaffee, in Bremen und Umgebung befinden sich die großen Industrie-Röstereien. 2012 wurden in Deutschland 390.000 Tonnen Kaffee abgesetzt, 71 % davon Filterkaffee. Die Steuereinnahmen aus Kaffee belaufen sich in Deutschland auf 1 Mrd. €. Mit den Genussmitteln Alkohol, Tabak und Kaffee werden zum beträchtlichen Teil die Staatsfinanzen bestritten.

Die einen pflücken, die anderen trinken Kaffee wächst im so genannten Kaffeegürtel beidseits des Äquators. Brasilien ist mit 2,7 Mio. Tonnen größter Produzent, gefolgt von

Vietnam mit 1,27 Mio. Tonnen. 2011 belief sich die Weltproduktion an Rohkaffee auf 8,46 Mio. Tonnen! Der Ladenpreis setzt sich wie folgt zusammen: ca. 45 % Steuer-, Zollund Frachtkosten, 24 % Einzelhandel, 18 % Händler und Röster, 8 % Plantagenbesitzer und 5 % Pflückerlöhne. Beim Verbrauch muss man dann auf jene Gegenden mit geringer Sonnenscheindauer blicken: Die Finnen sind mit bis zu 8,5 kg Jahreskonsum/Person (entspricht 3,5 Tassen pro Kopf und Tag) die Rekordhalter in Sachen Kaffeetrinken. Auf den nächsten Rängen folgen Norwegen und Schweden. Da dort der Alkoholkonsum aufgrund der rigiden Steuerpolitik gering ist, ist Kaffee das Substitut Nr. 1! Auch in den USA und in Deutschland ist Kaffee (2 Tassen pro Kopf und Tag, 150 Liter) vor Bier das beliebteste Getränk. Trotz der vier Espressi (60 Milliliter), die jeder Kaffeetrinker täglich an den Bars durchschnittlich hinunterstürzt, ist der italienische Gesamtkonsum geringer. Johannes Ortner


Titelthema

Kaffeerösterei Schreyögg Juniorchef Stefan Schreyögg begrüßt uns auf dem großzügigen Gelände des hauseigenen Betriebs in Rabland. Bereits 1890 wurde in den oberen Meraner Berglauben eine Kaffeerösterei von Josef Schreyögg gegründet. Das Aroma, das damals die Lauben herabwehte, gehört zu den prägnanten olfaktorischen Erinnerungen vieler Meraner! Die Röstmaschine aus den Pionierzeiten ist heute noch im Eingangsbereich des Betriebs zu bestaunen. Als es 1987 unter den Lauben zu eng wurde, wich die Firma Schreyögg in die Meraner Industriezone aus, um 2002 in den heutigen Firmensitz in Rabland überzusiedeln. “Wir verwenden für unsere hochwertigen Kaffee-Spezialitäten bis zu 25 Rohkaffeesorten aus 17 Ländern, denn für den italienischen Espresso ist es üblich, eine Mischung aus vielen Sorten herzustellen, vor allem wegen der geschmacklichen Abrundung”, erklärt Stefan Schreyögg. Er führt uns ins Röstsilo und zu den Rösttrommeln, wo die Bohnen zwischen 14 und 17 Minuten – ja nach Sorte – geröstet wird: “Es ist sehr aufwändig, aber für unsere Qualitätsansprüche unabdingbar, dass jede Sorte für sich geröstet wird – und erst danach gemischt werden. Denn jede Sorte stellt verschiedene Ansprüche an Röstdauer und -intensität.” Im Mischer werden die gerösteten Bohnen acht Minuten gemischt, damit in jede Packung die gleiche Mischung hineinkommt. Danach wird die Kaffeemischung optisch sortiert und einer letzten Qualitätskontrolle unterzogen. Im nächsten Raum ist es etwas leiser, es ist die moderne Abfüllanlage, wo der Kaffee aufgrund der Flüchtigkeit der Aromen (Sauerstoff, Licht, Wärme und Feuchtigkeit sind die Hauptfeinde) in eine Dreischichtenverpackung aus Aluminium kommt. Das Aromaschutzventil dient dazu, die überschüssigen Gase des Kaffees entweichen zu lassen. „Ansonsten würde jede Packung zerplatzen”, fügt Stefan Schreyögg hinzu. Ge-

mahlener Kaffee ruht zwei Tage und wird danach unter Vakuum verpackt. Schreyögg ist ein zertifizierter Betrieb der Fairtrade-Organisationen und biologischer Anbauer des INEI (Istituto Nazionale Espresso Italiano). Er bietet 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (mit den Filialen in Innsbruck und München, wo nur der Vertrieb stattfindet) Arbeit. Schreyögg bietet 8 Espresso-Mischungen (u. a. die zertifizierten Mischungen Exquisit, Bar, 100 %

Arabica Bio und Aurum, letzt genannter stammt aus fair gehandeltem Kaffee), eine Espresso-Mischung ist entkoffeiniert, außerdem 5 Filterkaffee-Mischungen, insgesamt über 30 verschiedene Kaffeeprodukte!

Der 28-jährige Thomas Kuen aus Schenna ist Sieger des Espresso Italiano Championship in Meran. Er arbeitet in einem renommierten Hotelbetrieb in Dorf Tirol.

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Peter und Stefan Schreyögg

Espresso Stefan Schreyögg demonstriert an der Siebträger- oder Espresso-Maschine, wie ein guter Espresso entsteht: Einstellung des Mahlgrads, damit der Kaffee in den angestrebten 25 Sekunden in die Tassen rinnt. Nebenbei macht er uns auf die Unterschiede zwischen einem

unterextrahierten (leer, sauer, es fehlt an Fülle) und einem überextrahierten Espresso (schmeckt verbrannt und bitter) aufmerksam, genau dazwischen liege der richtige Espresso. Letztlich hängt die Qualität eines Espresso von den berühmten vier „M“ ab: von der Mischung (Auswahl und Qualität der Kaffeebohnen), der Mahlmaschine (nicht zu grob und nicht zu fein), der Maschine (Wasserdruck, Wassertemperatur) und vom Menschen, dem Barista (Zubereiten, Pressen des Kaffeemehls in das Sieb).

Espresso Italiano Championship Um dieses Können unter Beweis zu stellen, wurde am Dienstag, 3. Juni von der Kaffeerösterei Schreyögg im feinen Restaurant Sissi in der Meraner Galileistraße die Vorentscheidung zur Espresso Italiano Championship ausgetragen. 16 Baristas stellten ihre Geschicklichkeit

unter Beweis – einer davon reiste eigens aus Berlin an. Unter den strengen Augen einer Fachjury mussten die Teilnehmer der Espressomaschine in 11 Minuten vier Espressi und vier Cappuccini entlocken. Die Kaffees unterlagen im geschmacklichen Profil und in ihrer optischen Erscheinung dem Urteil von zwei Punkterichtern und vier Kaffeeverkostern. Die Kandidaten stellen den Mahlgrad ein, Milch schäumt auf unter den Argusaugen der Vertreterin des Istituto Nazionale Espresso Italiano (INEI), das seit 1998 über das italienische Kulturgut Espresso wacht. Das INEI definiert die Merkmale eines Qualitätsespresso und versucht das Produkt vor schlechten Nachahmern zu schützen. 2006 wurde auch eine Zertifizierung des „echten“ Cappuccino erreicht. Die Bars, in denen zertifizierter Espresso gereicht wird, verwenden zertifizierte Kaffeemischungen und arbeiten mit zertifizierten Espresso-Maschinen und Mahldosierern. Und natürlich: Das Personal ist auch eigens ausgebildet. Der Sieger des Wettbewerbs in Meran ist der 28-jährige Thomas Kuen aus Schenna, der in einem renommierten Hotelbetrieb in Dorf Tirol arbeitet. Er gewann vor Jens Herrbruck aus Berlin und Florian Frick aus Sterzing. Thomas Kuen darf mit der Fairtrade-Kaffeemischung Aurum der Rösterei Schreyögg am 3. Oktober 2014 Südtirol beim Finale des Espresso Italiano Championship in London vertreten. Johannes Ortner

Kaffeerösterei Schreyögg GmbH Cutraunstraße 62 – Rabland 39020 Partschins Tel. 0473 967 700 Fax: 0473 967 800 mail@schreyoegg.com www.s-caffe.com


Titelthema

Spezialitätenrösterei Caroma in Völs am Schlern Jutesäcke mit der Aufschrift Cafés do Brasil, eine Sammlung alter Kaffeemühlen und nostalgischer Kaffeedosen an den Wänden. In den Regalen hochwertige Kaffee-Spezialitäten seiner Firma Caroma. Im „Kaffeeladele“ begrüßt uns der Völser Kaffee-Sommelier Valentin Hofer. Seine Augen leuchten, sobald er beginnt von seinem Beruf, seiner Berufung, zu erzählen: dem Kaffee. Seit beinahe 20 Jahren röstet er hochwertige Kaffeespezialitäten aus aller Welt und hat sich als Barista-Ausbilder sowie mit Schulungen an Hotelfachschulen einen Namen als Kaffee-Spezialist in Südtirol gemacht. Hofer ist Weiterbildner (AST authorized trainer) des Kaffee-Weltverbandes (SCAE) und eröffnet jährlich 400 Leuten, Touristen wie Einheimischen, Gastronomen und Hotelfachschulen, seine Welt des Kaffees.

Instant or Italy Als Begrüßung reicht er uns einen Espresso, der aus sechs verschiedenen Ländern kommt, er ist bio-zertifiziert und seine Herkunft ist lückenlos nachvollziehbar. „Wahre Qualität geht mit Transparenz, gerechter Entlohnung und biologischem Anbau Hand in Hand”, so Valentin Hofer. „Gerade im Mokkaland Italien druckt man gerne „Qualität“ auf die Packungen, doch weiß niemand so genau, woher der Kaffee kommt.“ Immer mehr werde in Vietnam, dem Haupterzeuger des billigeren Robusta-Kaffees, eingekauft. Die Beimengung sei dann auch für die steigende Unverträglichkeit (Magenbrennen) verantwortlich. In Nicaragua erspäht er zufällig eine unansehnliche Mischung aus verkümmerten, unreifen und überreifen Bohnen. Auf die Frage was damit passiert, traut er seinen Ohren nicht: Instant or Italy! Beim Kaffee fehle – im Gegensatz zum Wein, wo auf lokale und authentische Herkunft streng geachtet wird – Transparenz und Bekenntnis zum Inhalt. Um gegen das „Verschleiern“ der weltweiten Kaffeeindustrie etwas zu unternehmen, braucht es Aufklärung, Wis-

sen und Schulungen. Denn ein Kaffee hat’s in sich: Er entgiftet, hilft bei Kopfschmerzen, fördert die Konzentration, weist einen hohen Anteil an Antioxidantien (Zellschutz) auf. Ein Mythos ist, dass er dem Körper Wasser entzieht. Kaffee kann man nicht zum bloßen Muntermacher reduzieren. Einem Arabica der wunderbaren – und 50 €/500 g wertvollen – Sorte Jamaica Blue Mountain sind verschiedene fruchtig-herbe Duftnoten zu entlocken, ein Robusta kann hier nicht mithalten. In Deutschland entstehen zurzeit viele kleine Röstereien mit hochwertigem Ausgangsprodukt. „Mit der Mokka-Zubereitung tut man sich und dem Kaffee nicht unbedingt Gutes”, so Valentin Hofer und schockiert erstmals viele Anhänger des Stile di Vita Italiano. Einem Spitzenkaffee zur Ehre gereiche die Zubereitung als Filterkaffee, denn diese sei ehrlich und scheide ein hochwertiges Produkt vom minderwertigen. Wir machen die Probe aufs Exempel: Mit der Karlsbader Kanne überbrüht Hofer einen frischgemahlenen sortenreinen Robusta (Westafrika) und einen sortenreinen Arabica (Äthiopien), lässt den Kaffee wie einen Kräutertee ziehen und schöpft die Kruste mit einem Löffel ab. Während der Robusta einen erdig-modrigen Geschmack und einen Geruch nach Pappe aufweist (außerdem die dreifache Menge an Koffein), gewinnt der Arabica mit fruchtigen Noten, die an Beerenfrüchte erinnern. Der Blick wandert zum Kaffeearomarad an der Wand, das den ganzen Geschmackskosmos des Kaffees darstellt: von nussigen, an Nadelholz erinnernde Brasilianer hin zu fruchtigen Noten und den untrinkbaren, an Chemie erinnernden „harten“ Petrol-Kaffee, der an Schwefel erinnert. Im Magazin lagert der Rohkaffee aus aller Welt: 200 Säcke, eine Lieferung à 60 kg. Kleine Kreisläufe, regionale Wertschöpfung, eine schonende Ernte (nur reife Kirschen pflücken) sind ebenso wichtige Komponenten wie eine natur-

nahe Anbauweise, damit man bei einer guten Tasse Kaffee auch ein gutes Gewissen hat. Alles beginnt mit einem hochwertigen Produkt, denn aus einer minderwertigen Mischung (wo überreife und unreife Kirschen gemeinsam geerntet werden) könne man einfach keinen guten Kaffee machen. Bis Ende 2014 will Valentin Hofer nur mehr Kaffees mit „Hintergrund“ anbieten, bei denen Anbauart, Höhenlage, Betrieb und Sorte vom Anbauer über den Händler bis zur Rösterei in Völs lückenlos nachvollzogen werden können. In der Röstmaschine oder im Röster schließlich werden die berühmten Aromen aus der Bohne herausgekitzelt. Die Bohne gewinnt durch das Rösten an Volumen, verliert aber 20 % ihres Gewichtes. Durch die Langzeitröstung wird der Kaffee schonend geröstet, die Säure abgebaut. Beides – Rohprodukt und Röstung – seien wichtig: Leider wird bei ersterem gespart und bei zweiterem in Industriebetrieben in einer Minute bei 700°C durchgeröstet: die Säure bleibt im Kern erhalten. Nach der Röstung wird mit Luft gekühlt, Industrieröstereien besprühen die Bohnen mit Wasser, damit diese schwerer werden, das bringt Geld! Für eine gute Kaffeequalität sorgt der Weltverband SCAE/SCAA (Specialized Coffee Association

Europe/America). In den USA gegründet, ist er nun auch in Europa in 30 Ländern aktiv und bildet Kaffeefachleute aus. Alle drei Jahre wird für die Trainer eine Weiterbildung angeboten und es finden Weltmeisterschaften in den verschiedenen Bereichen statt. In Wien, bei der letzten Weltmeisterschaft, hat Valentin Hofer – selbst autorisierter Trainer und BaristaAusbilder – sogar den Neffen des berühmten Bob Marley kennengelernt, der ein Säckchen Kaffee aus seinem Gut in Jamaika mitgebracht und zubereitet hat. Mal schauen, wer sich heuer bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Rimini so tummelt. Mit freien Kaffeebauern und Liebhabern aus Afrika, Lateinamerika und Korea wird dann munter gefachsimpelt. Johannes Ortner Valentin Hofer Chief-Coffee-Sommelier, SCAE GOLD CUP Brew Master, SCAE Certified Barista, SCAE Authorised Trainer CAROMA KG/SAS d. Hofer Valentin & Co Spezialitätenrösterei – Schulungszentrum – Kaffeeladen Handwerkerzone 52 39050 Völs am Schlern Tel. 0471 725 651 Fax: 0471 724 034 info@caffe-caroma.it www.caffe-caroma.it


Historisches

Berufe vergangener Zeiten

Der Kaffeeriecher Herkunft und Verbreitung des Kaffees

Der Kaffeeriecher

Für so manchen Europäer der Frühen Neuzeit war der Kaffee ein seltsames Getränk. Er stammte aus dem Morgenland, wo er „Blitz gegen die Migräne“ oder die „Milch der Schachspieler und Denker“ genannt wurde. Als der vermutlich aus dem abessinischen Hochland in Äthiopien stammende Kaffeestrauch auch im Jemen angebaut wurde, konnte genügend Nachschub für alle Kaffeehäuser von Byzanz bis Bagdad garantiert werden.

Bild aus Seite 257 in "Die Gartenlaube". (1892)

Kaffa, eine Region Äthiopiens Es ist überliefert, dass das türkische Heer die Kaffeebohnen säckeweise mit auf das Schlachtfeld von Wien trug, wo sie aufgefunden wurden, als die verbündeten abendländischen Truppen das osmanische Heer 1527 in die Flucht geschlagen hatte. Um den Wienern später dieses schwarze Gebräu schmackhaft zu machen, bedurfte es aber reichlich Sahne und Zucker. Auch im Burggrafenamt Meran war das Getränk spätestens anfangs des 18. Jahrhundert mehr als bekannt, da sein Name sogar für Farbnuancen verwendet wurde, beispielsweise sind in Inventaren

von 1724 ein cafeefarben[es] Kleid und zwar im Nachlass des Franz de Ruffin zu Tieffenburg, genauso wie ein Rock aus cappucinerfarben[en] Stoff, letzterer im Nachlass des Carl Jakob von Hebenstreit zu Glurnhör etc. aufgezeichnet. Bevor der Kaffee auf Umwegen auch in Deutschland etabliert wurde, genossen ihn zuvor noch die Franzosen und Holländer. Friedrich der Große von Preußen war es, der in Berlin Kaffeehäuser an prominenten Standorten errichten ließ, so das Café Royal gegenüber dem Stadtschloss, dort, wo heute der Berliner Dom steht. Er erkannte nämlich, dass sich mit Luxusartikeln die Staatskasse füllen ließ. So wurde Kaffee – neben Schokolade,

Schaumwein und Tee – zum Luxusgut erklärt und entsprechend besteuert. Dennoch konnte die kurmärkische Domänenkammer um 1744 berichten, dass der Kaffeekonsum fast jeden und sogar den geringsten Leuthen zur Natur geworden sei. Bald darauf übertrieb es der Preußenkönig mit seinen Zöllen und Steuern und die Steuerbelastung machte 150 % Prozent des Kaufpreises von Kaffee aus. Ein Lot Kaffee, das siebzehn Gramm entspricht, kostete somit so viel wie das Tagesgehalt einer Wollspinnerin.

Der Kaffeeschmuggel Bedingt durch die hohen Steuern, die in den deutschen Landen für Kaffee eingehoben wurden, tat sich ein neuer Geschäftszweig auf: der Kaffeeschmuggel, der prinzipiell leicht zu handhaben war. Die ungerösteten Bohnen verbreiteten keinen Geruch, selbst geringe Mengen waren für einen Schmuggler bereits lohnenswert, der sie, gut getarnt, auf Heu- und Kohlekarren oder Holzfuhrwerken durch die Stadttore brachte, ohne dass jemand darauf aufmerksam geworden wäre. Marktfrauen schleppten die Kaffeebohnen auch in eigens dafür entworfenen Brustbinden zu ihren Kunden.

Der König von Preußen, dessen Staatskasse nicht zuletzt aufgrund der geführten Kriege geleert war, monopolisierte kurzerhand den Kaffeehandel und erlaubte das Kaffeerösten nur noch an von ihm bestimmten Orten. Zur Überprüfung der Befolgung seiner Verordnung setzte er beschäftigungslose Veteranen des Siebenjährigen Krieges ein, die er mobilisieren ließ und als Kaffeeriecher entsandte. An die 400 Kaffeeschnüffler zogen durch Berlins Straßen, um illegal gerösteten Kaffee aufzuspüren. Sie durften jedes Haus betreten und darin jeden Raum und jede Person genauestens unter die Lupe nehmen. Da sie nach Ertrag bezahlt wurden, waren sie natürlich besonders fleißig, standen auch auf Brücken und beschnüffelten dort die Taschen von Passanten. Selbst Leibesvisiten durften sie durchführen. Für die Bevölkerung stellten diese Spürnasen ein großes Ärgernis dar. Dass die Kaffeeschmuggler daher beim Volk beliebter waren als die vom König eingesetzten Schnüffler, ist nachvollziehbar, doch die Rechnung ging letztendlich nicht auf und der preußische Herrscher musste sich ob vieler organisierter Kaffeefreunde geschlagen geben und sein Monopol aufheben, wodurch der Kaffee wieder für alle zur Verfügung stand.

Das schwedische Kaffee-Experiment Einem Herrscher im Norden Europas, dem Schwedenkönig Gustav III., war das fremdländische „Schlürf-Getränk“ allerdings mehr als unheimlich, sodass er ein Experiment am Menschen durchführen ließ. Er war sich nämlich sicher, dass Kaffee ein Gift sei und so ließ er einen Gefängnisinsassen Kaffee trinken, da er davon überzeugt war, dass dieser dadurch binnen weniger Wochen dahinsiechen würde. Der Versuch ergab aber nicht das erwartete Ergebnis. Zunächst starb der Arzt, der den Gefangenen überwachte. Bald darauf starb auch der zweite Arzt. Das Experiment wurde fortgeführt und 1792 wurde Gustav III. ermordet. Irgendwann danach wurde der Kaffeetrinker aus dem Kerker entlassen. Wie alt er wurde, ist nicht bekannt. Elfriede Zöggeler-Gabrieli

Quellennachweis:

Brennesselwochen vom 12. – 28. Juni

Restaurant Leiter am Waal · Waalweg-Mitterplars 26 Algund · Tel.: 0473 44 87 16 · www.leiteramwaal.it Ruhetage: Montagabend und Dienstag ganztägig

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• Hobusch, Erich: Auf Schleichpfaden. Schmuggleraffären und Paschergeschichten zwischen 1730 und 1930, Berlin 1988. • Keunecke, Susanne: Von Schmugglern und Kaffeeriechern. In: Kaffee – Vom Schmuggelgut zum Lifestyle-Klassiker, Berlin-Brandenburg 2002. • Löschburg, Winfried: Als das Lustschiff endlich am Schiffbauerdamm eintraf – und andere Begebenheiten aus acht Jahrhunderten Berliner Geschichte, Berlin 1984. • Südtiroler Landesarchiv Bozen, Landeshauptmannschaft Meran, Nr. 1496 (1724); Nr. 1477 (1724). • Vieser, Michaela/Schautz, Irmela: Von Kaffeeriechern, Abtrittanbietern und Fischbeinreissern, München 2012.


Hitorisches

Das Wiener Kaffeehaus

m l A r e d i a H nden sie... Hier ffiin

Kaffee, das wissen wir alle, ist ein Muntermacher. Am Arbeitsplatz dient er als entspannendes Element, ja quasi als Medium, als kommunikativer Faktor bei Besprechungen und Konferenzen. Kein Wunder, dass sich rund um dieses Genussmittel in vielen Ländern der Erde Traditionen entwickelt haben, die aus dem Alltagsleben der Menschen nicht wegzudenken sind. Eine dieser mit vielen Klischees verbundenen Institutionen ist das Wiener Kaffeehaus. 1683 belagerten die Türken Wien. Polenkönig Sobiesky kam den Wienern zu Hilfe und ein Mann aus seinem Gefolge blieb, nachdem die Türken besiegt waren, zurück. Dieser Herr Kolschitzky wird es wohl seiner Kriegsbeute zu verdanken haben, dass er in Wien die erste Kaffeesiederei betreiben konnte. Vor allem in der Belle Èpoque und in der Zwischenkriegszeit war das Wiener Kaffeehaus nicht nur eine Oase der Entspannung und Begegnung, sondern es hatte auch die Funktion, ein Ort der Inspiration zu sein. Das Kaffeehaus war eine Stätte des schöpferischen Wirkens, sozusagen das Büro für unzählige Künstler und Literaten, die hier ihre Gedanken zu Papier brachten. Natürlich ist die goldene Ära der Literaten- und Künstlercafés vorbei. In den 60er-Jahren wurde in Wien ein „Espresso“ nach dem anderen eröffnet, Lokale, benannt nach der italienischen Kaffeevariante, die dort angeboten wird. Die in Südtirol übliche Bezeichnung „Bar“ gilt in Wien für ein Nachtlokal. Der Gedankenaustausch und das gemütliche Kaffeehausleben existieren aber auch in vielen dieser „Tschocherln“ wie eh und je. Natürlich, Schreiben im Café war lange Zeit nicht mehr üblich, vor allem, weil Schriftsteller ihre Einfälle und Texte dem Computer anvertrauten. Seit jedoch der Laptop zum Gebrauchsgegenstand wurde, sieht man wieder Leute, und wahrscheinlich nicht nur Literaten, bei einem „Schalerl“ Kaffee entspannt schreibend im Café sitzen.

In den alten Wiener Kaffeehäusern wusste das Personal über alle Wünsche und Gewohnheiten seiner Stammgäste so umfassend Bescheid, dass ein Gast stets seinen gewohnten Platz einnehmen konnte und ohne zu bestellen mit seinem gewohnten Kaffee (immer mit einem Glas Wasser serviert!) und seinen bevorzugten Zeitungen bedient wurde. In einem typischen Wiener Café kann der Gast zwischen einer schier grenzenlosen Anzahl von Gattungen, Zubereitungsarten, Farben und Quantitäten wählen: mit oder ohne Schlagobers, alle Farbnuancen von schwarz bis hellbraun, je nach der Menge des verwendeten Wassers kurz oder lang – um nur einige Kriterien zu nennen. Friedrich Torberg schreibt in einem Traktat über das Wiener Kaffeehaus: „ ...Wer nicht irregehen will, wird gut tun, sich wenigstens ein paar Grundbegriffe einzuprägen. Sonst könnte er versucht sein, die Bestellung „Nussbraun“, die der Kellner soeben an die Küche weitergegeben hat, lediglich für die Farbangabe des bestellten Kaffees zu halten, indessen sie sich in erster Linie auf das Größenmaß der Schale bezieht, in der er serviert wird. Die Bestellung würde vollständig „eine Nussschale braun“ zu lauten haben. Nussschale bezeichnet in sinnvoll poetischer Chiffre das kleinste der drei gebräuchlichen Größenmaße. Das mittlere heißt „Piccolo“ und als oberstes Größenmaß gilt die Teeschale, die, wenn sie Tee enthielte, eine Schale Tee hieße. Unter Tasse versteht man in Wien eine Untertasse ...“ Ein populäres Wiener Scherzwort preist das Café um zweier Vorzüge willen: „Man ist nicht zu Hause und doch nicht an der frischen Luft.“ Und von Alfred Polgar ist überliefert: „Das klassische Wiener Café ist der rechte Ort für Leute, die allein sein wollen, aber dazu Gesellschaft brauchen. Wird es einem langweilig, kann man zahlen und gehen. Versuchen Sie das einmal, wenn Sie Gast oder gar Gastgeber in einer Wohnung sind.“ Waltraud Holzner

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Gemeinde

Meldungen aus dem Meraner Rathaus Finanzbericht der Gemeinde: Pro-Kopf-Verschuldung sinkt von 1.918 auf 1.730 Euro Seit 2009 nimmt die Pro-Kopf-Verschuldung in Meran stetig ab. 2013 betrug sie 1.730,45 Euro, das heißt 187,45 Euro weniger als im Vorjahr, wie Finanzstadtrat Nerio Zaccaria im Rahmen einer Pressekonferenz erläuterte. 2013 ist es der Stadtverwaltung gelungen, die laufenden Ausgaben um 600.000 Euro zu senken (auf 46,6 Millionen Euro) sowie Investitionen für einen Gesamtbetrag von 27,7 Millionen Euro zu tätigen (2012: 18,2 Millionen Euro). Die laufenden Ausgaben pro Bürger beliefen sich 2013 auf 1.195,80 Euro (2012: 1.251,96 Euro), während die Pro-Kopf-Investitionen im Vorjahr 709,97 Euro betrugen(493,86 Euro im Jahr 2012). Das abgelaufene Finanzjahr wurde

mit einem Verwaltungsüberschuss von10.940.231 Euro abgeschlossen. Davon wurden 4,45 Millionen Euro auf den Haushaltsvoranschlag 2014 übertragen. Die restlichen

6,48 Millionen Euro werden im Nachtragshaushalt 2013 investiert, und zwar hauptsächlich im Schulund Sportbereich sowie in öffentlichen Arbeiten.

Foto: Andreas Hermsdorf, pixelio.de

Hier drei Beispiele: • 850.000 Euro werden für das Projekt eines neuen Kindergartens auf dem Gelände der Stiftung St. Nikolaus in der Verdistraße gebunden; • 1,2 Millionen Euro werden für die Durchführung der Arbeiten des 2. Bauloses am Sportplatz Combi investiert. Die Stadtverwaltung kann hierfür auch einen Beitrag des CONI in Höhe von 1.250.000 Euro in Anspruch nehmen. Weitere 500.000 Euro sollen mit der nächsten Haushaltsänderung im Juli zur Verfügung gestellt werden; • 900.000 Euro wird die Neugestaltung des Pfarrplatzes kosten.

Abschluss der Sanierungsarbeiten Der Meraner Gemeindeausschuss Autostellplätze von 70 auf 140 auf- am Stationenweg Gratsch-St.Peter Untermaiser Bahnhof: Ja zur Konvention mit dem Land

hat Bürgermeister Günther Januth dazu ermächtigt, eine Vereinbarung mit der Autonomen Provinz Bozen Südtirol zur Nutzung des Bahnhofes Untermais zu unterzeichnen. Das Abkommen zwischen Gemeindeverwaltung und Land schafft die rechtlichen Voraussetzungen für die Verbesserung der Verkehrssituation. Infolge der Verlegung des Freitagsmarktes bleibt der Prader Platz jede Woche zwei Tage lang für die Pendler unzugänglich, was wiederum zu einer starken Auslastung des Parkplatzes beim Zugbahnhof in Untermais führt. Dort soll nun die Anzahl der

gestockt werden. Hierfür soll ein bisher brachliegendes Grundstück nutzbar gemacht werden. Außerdem sollen die Stellplätze für Motor- und Fahrräder überdacht sowie Maßnahmen zur strukturellen Verbesserung des Bahnhofsgebäudes durchgeführt werden, wie etwa der Umbau des Wartesaales. Die Neugestaltung des Areals um den Hauptbahnhof Meran und des Bahnhofes Untermais gehören zu den wichtigsten Vorhaben des Landesresorts für Mobilität, an deren Umsetzung die Gemeinde Meran und die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt aktiv mitarbeiten.

Außerordentliche Instandhaltungsarbeiten am Pflegeheim St. Antonius Das Pflegeheim St. Antonius an der Cavourstraße wird seit 1999 von der Pitsch-Stiftung im Auftrag der Stadtgemeinde Meran geführt. Das vierstöckige Gebäude - Anfang des 20. Jahrhunderts als Hotel errichtet - ist in zwei Pflegeabteilungen unterteilt und verfügt über 76 Betten. Nun müssen außerordentliche Instandhaltungsmaßnahmen, wie et-

Wer seinen Wagen in den gebührenpflichtigen Blue-Park-Zonen abstellen will, muss in der Regel daran denken, Münzen griffbereit zu haben. Dies soll sich bald auch in der Kurstadt ändern. Kürzlich wurden – versuchsweise für einen Zeitraum von drei Monaten und ohne Kosten für die Stadtverwaltung – drei neue Parkometer installiert: an der Innerhoferstraße (am Eingang zur Stadtgärtnerei), an der Kreuzung zwischen Rossinistraße und St.-Franziskus-Straße und an der Kreuzung zwischen Otto-Huber-Straße und Carduccistraße. An diesen Automaten können Bürger und Gäste die Parkgebühren – zusätzlich zum traditionellen System mittels Münzen – auch mit Bankomat oder Kreditkarte bezahlen. 13. Juni 2014 | 12

die Sanierungsarbeiten. Diese wurden zwar durch das steile Gelände erschwert, doch das Ergebnis ist sehenswert: Mit viel Sachverständnis und Einfühlungsvermögen wurden neue Stufen und Geländer angelegt, sodass die verschiedenen Stationen wieder zur Geltung kommen. Wo möglich, wurde ortseigenes Material verwendet. Die Sanierung dieses Weges ist ein weiterer Schritt für die Erhaltung und den Ausbau des Wanderwegenetzes der Gemeinde Meran und ein erklärtes Ziel der Stadtverwaltung.

Gemeindeimmobiliensteuer GIS (IMI): Erste Rate ist innerhalb 16. Juni einzuzahlen

wa die Schlägerung und der Ersatz der abgestorbenen Zedern in der dazugehörenden Parkanlage sowie die Wiederherstellung der beschädigten Grenzmauer samt Einzäunung und Begrünung durchgeführt werden. Die Arbeiten, die insgesamt 40.000 Euro kosten, wurden vom Stadtrat genehmigt.

Blue-Park-Gebühren können auch mit Bankomat oder Kreditkarte bezahlt werden

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Rechtzeitig zur warmen Jahreszeit wurden die Arbeiten zur Sanierung des Stationenwegs Gratsch-St. Peter abgeschlossen. Der Weg, der durch die Natur- und Kulturlandschaft von St. Peter in zahlreichen Kurven hinab zur Fraktion Gratsch führt, kann nun wieder begangen werden. Die Arbeiten wurden vom Forstinspektorat Meran im Auftrag der Gemeinden Meran und Tirol durchgeführt und haben, wie geplant, rund eineinhalb Monate gedauert. Ein Gruppe von vier Forstarbeitern, unter der Aufsicht des Försters Valentin Kofler, betreute

Finanzstadtrat Nerio Zaccaria (links) und Bürgermeister Günther Januth Ab Jänner 2014 ist für die in Südti- dozahlung (Fälligkeit: 16. Dezemrol gelegenen Immobilien die Ge- ber) angewandt werden. „Bezügmeindeimmobiliensteuer GIS lich der GIS sind in der Datenbank (IMI) geschuldet und die staatli- des Steueramtes der Stadtgemeinde chen Bestimmungen zur IMU und Meran insgesamt 19.404 SteuerTASI finden nicht mehr Anwen- zahler eingetragen; 6.935 davon dung. Die erste Rate der Steuer ist müssen die GIS nicht entrichten. innerhalb 16. Juni 2014 unter Ver- 11.499 Bürgern hat das Steueramt wendung des Formulars F24 einzu- bereits die Formulare mit dem vozahlen und muss aufgrund der rausberechneten Betrag per Post vom Landesgesetz Nr. 3/2014 vor- zugesandt. Weitere 970 Bürger gesehenen Standardsteuersätze werden nur das Rundschreiben erund Standardfreibeträge berechnet halten, da wir nicht über genauere werden. Die Stadtgemeinde Meran Informationen verfügen, um die hat in dieser Phase keine Möglich- von ihnen geschuldeten Betrag bekeit, die Besteuerung anders zu re- rechnen zu können“, erklärt Figeln. Innerhalb Ende September nanzstadtrat Nerio Zaccaria. 2014 wird die Stadtverwaltung die Weitere Informationen: eigenen Steuersätze und Freibeträ- www.gemeinde.meran.bz.it ge beschließen, welche bei der Sal-


Soziales

Die Organisation „hope for a better world“ beginnt neue Projekte in Ă„thiopien

Badeferien 2014 OBERE UND MITTLERE ADRIA

Nach der Hilfe in Indien, Brasilien, Rumänien, Moldawien, Nepal, Burma und in unserem Land startet „hope for a better world“ nun neue Hilfsprojekte in Ă„thiopien. „Die Menschen in dem afrikanischen Land, das immer noch zu den 25 ärmsten der Welt zählt, haben unsere Hilfe bitter nĂśtig“, so Christine Losso, Vorsitzende der Organisation „hope for a better world“, die seit mehr als 20 Jahren weltweit unterwegs ist und bislang rund 50 Hilfsprojekte ankurbeln oder durchfĂźhren konnte. „Der erste Weg in Ă„thiopien fĂźhrte mich nach Gambo, rund 250 km sĂźdlich der Hauptstadt Addis Abeba, erzählt Losso. Von dort fĂźhrt die StraĂ&#x;e ca. 18 km Ăźber Stock und Stein nach Gambo. Gambo wurde in den 60er-Jahren errichtet und wird seit vielen Jahren vom Orden der Consolata Brothers und Sisters gefĂźhrt. Zentrale Station ist das Krankenhaus, das mehr als 300 Patienten betreut, die aus allen Richtungen herbeistrĂśmen. Hier haben unter anderem auch die „Ärzte ohne Grenzen SĂźdtirol“ einige Projekte verwirklichen kĂśnnen. „Die Armut und die Not sind grenzenlos. Hier wird augenscheinlich, was eine verfehlte Politik,

Korruption in groĂ&#x;em Stil und Raffgier von einigen wenigen am groĂ&#x;en Rest der BevĂślkerung anrichten kĂśnnen“, so Losso. Immer wiederkehrende DĂźrrephasen verschlimmern die Situation um ein Vielfaches. Wer dies sieht, kann dann nicht mehr nach Hause fahren und sein normales Leben gleichgĂźltig fortsetzen. Es gehe hier um Empathie, soziale Intelligenz und MitgefĂźhl. Durch Sabine, eine SĂźdtirolerin, die seit mehr als 10 Jahren immer wieder in Gambo arbeitet, hatte Christine Losso das GlĂźck, dort sein zu dĂźrfen und reinschnuppern zu kĂśnnen in das Dorfleben, in das Krankenhaus, in all das Elend, das sich in Ă„thiopien immer noch und tagtäglich abspielt. Die neuen Kontakte in Ă„thiopien fĂźhren nun dazu, dass „hope for a better world“ mit Suora Eudouxa, die aus Brasilien stammt und seit mehr als 40 Jahren in Afrika arbeitet, Projekte fĂźr Mikrokredite fĂźr Frauen starten und zudem auch den Hausbau fĂźr diese mittellosen Frauen vorantreiben kann. Und es geht um vieles mehr. „Es gilt in erster Linie, die Frauen zu unterstĂźtzen, denn sie sind es, die, wenn sie eine Chance haben, mit viel

Helft uns, damit wir helfen kĂśnnen!

GARGANO KROATIEN ABRUZZEN

Programm 2014 Mehrtagesfahrten

JULI:

Christine Losso mit Kindern in Ă„thiopien Einsatz, FleiĂ&#x; und Engagement die alltäglichen Dinge im Leben weiterbringen“, sagt Losso. „Hope“ hat sich seit mehr als 20 Jahren den Themen „Hilfe zur Selbsthilfe“ und „Wissen bringt Zukunft“ verschrieben. In Ă„thiopien geht es nun vordergrĂźndig um die Alphabetisierung von Frauen und ihre direkte UnterstĂźtzung, aber auch um deren Kinder. Ihr Appell nun lautet: Bitte helft uns, damit wir helfen

kĂśnnen. Unsere Freiwilligenorganisation, die im Landesverzeichnis der Hilfsorganisationen eingetragen ist, freut sich Ăźber jede, noch so kleine Spende. Infos gibt es auch unter: facebook: hope for a better world oder www.christinelosso.it. Spendenkonto bei der Volksbank Naturns: hope for a better world IBAN: IT06 K058 5658 6300 4357 1170 327, Kennwort Ă„thiopien

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AUGUST:

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SEPTEMBER:

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Bregenzer Festspiele im August

OKTOBER:

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ISCHIA

Fahrten wĂśchentliche bis Ende Juni

Tagesfahrten

JULI:

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AUGUST:

Hope hat neue Partner Seit einigen Wochen hat „hope for a better world“ mit der „Tafel Naturns“ (Banco Alimentare), die wĂśchentlich gesammelte Lebensmittel, die von Geschäften zur VerfĂźgung gestellt werden, an bedĂźrftige Familien und Einzelpersonen verteilt, einen neuen Partner. Vorsitzende der „Tafel“ ist Edith Noggler, die mit ihren Helfern diese Initiative nun auch in Naturns gestartet hat. Tel. 331 1539 637. Zudem arbeitet „hope“ nun auch mit dem Second-Hand-Laden „Kribus Krabus“ in Schluderns zusammen, der von Inge Stecher (Tel. 347 6956 272) gefĂźhrt wird, die mit ihren Helfern Kleider und Gebrauchsgegenstände sammelt und gĂźnstig verkauft. Der ReinerlĂśs ieĂ&#x;t in die Freiwilligenorganisation „hope“. facebook: kribus krabus

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SEPTEMBER:

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OKTOBER:

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Flugreisen

AUGUST:

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SEPTEMBER:

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OKTOBER:

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Gesundheit

Der Sozialsprengel im Dienste der Bevölkerung

Es stinkt aus der Wohnung - Erwachsenenteam im Einsatz Hermann (Namen und Wohnort geändert) ist 78 und seit fünf Jahren verwitwet. Seither lebt er allein in einem Kondominium in Obermais, Kinder hat er keine. Er hat viel gearbeitet und jetzt möchte er nur seine Ruhe. „Ich bin zufrieden“, sagt er beim Kaffee. Er trinkt ihn bedächtig. Sein Gesicht ist glatt rasiert, die Haare gekämmt und seine Kleidung gebügelt – er macht einen gepflegten Eindruck. Doch er weiß, dass dies vor Monaten anders war: „Meine Nachbarn haben sich an den Sozialsprengel gewandt. Ich war vielleicht verärgert! Ich dachte nur, so, jetzt stecken sie mich in ein Heim. Aber dann kam eine Frau, wie heißt sie noch? Egal, jedenfalls war sie sehr nett. Sie hat mit mir geredet und mir geholfen, eine Hilfe zu organisieren, damit ich hier nicht fort musste.“ Nach Aussagen der Nachbarn hatte Hermann seit Wochen nicht mehr das Haus verlassen und aus der Wohnung war

ein unangenehmer Geruch gekommen, der sich im Treppenhaus verbreitet hatte. Hermann hatte seit längerer Zeit nicht mehr den Müll entfernt und in letzter Zeit verwirrt gewirkt. Aufgrund dieser Meldung machte eine Mitarbeiterin des Erwachsenenteams vom Sozialsprengel einen Hausbesuch, um eventuelle Unterstützung anzubieten. Petra Mairhofer ist von Beruf Sozialpädagogin und arbeitet im Erwachsenenteam des Sozialsprengels Meran. Es ist ihr Anliegen, dass die Personen, mit denen sie arbeitet, wieder zurechtkommen, weitgehend autonom und unabhängig bleiben – in finanzieller Hinsicht und jeglicher Art. Täglich hat sie mit Erwachsenen jeden Alters zu tun und viele stehen – im Unter-

schied zu Hermann – noch mitten im Berufsleben. Es sind mehr Männer als Frauen, berichtet sie. Meist sind die Personen alleinstehend, mit denen die Sozialpädagogin arbeitet. Manche haben kaum soziale Kontakte und leben zunehmend isoliert. Oft sind sie mit Folgen von Arbeits- und Wohnungslosigkeit konfrontiert, haben Schulden und durch fehlende Ausbildung nur geringe Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz. Viele stellen den Antrag auf finanzielle Sozialhilfe. Je nach Problematik wird mit Hilfe des Sozialsprengels die Zusammenarbeit mit anderen Diensten organisiert. Dazu gehören Einrichtungen wie Sozialgenossenschaften, Arbeitsvermittlungszentrum, Schuldnerberatung, Hauskrankenpflege und Hauspflege, Dienst für Abhängigkeitserkrankungen, Psychologischer Dienst usw. Petra Mairhofer geht auf jede Person im

Gespräch ein, schaut, welche Bedürfnisse und Ressourcen da sind. In manchen Fällen kann sie mit dem Amt für Berufsbildung und dem Arbeitsvermittlungszentrum Praktika organisieren und mit der Person den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt planen. Gesetzlich geregelt sind nur Arbeitseingliederungsprojekte und Anvertrauungsprojekte für die Eingliederung von benachteiligten Personen der geschützten Kategorien. Petra Mairhofer macht das alles gerne, auch wenn es oft mühsam ist. Schließlich fasst sie ihre Tätigkeit wie folgt zusammen: „In meiner Arbeit geht es darum, für die Menschen da zu sein und sie zu fördern, jedoch nicht an ihrer Stelle zu handeln. Es wird gemeinsam ein Ziel verfolgt und ich unterstütze die Personen, um es zu erreichen. Kurz gefasst, es ist Hilfe zur Selbsthilfe.“ ak

Jetzt Online-Vormerkungen im Krankenhaus möglich! Teil dieser Vormerkungen in Zukunft online abgewickelt werden, bedeutet dies eine nicht unwesentliche Entlastung für die Vormerkzentralen, welche ja meistens überlastet sind. Unter www.sabes.it/onlinevormerkung ist das Vormerkungssystem zu erreichen. Was kann der Patient machen? • Termine vormerken: für Erstvisiten und instrumental-diagnostische Leistungen (Prioritäts-

klasse D = aufschiebbar, nicht dringend) • Termine ändern, welche vorher vorgemerkt worden sind • Termine absagen, welche vorher vorgemerkt waren • Vormerkzeiten abfragen Was wird dazu benötigt? • Die Steuernummer • Der Kode der Verschreibung (oben rechts unter dem Strichkode: Sonderzeichen werden nicht übertragen, nur die Ziffern, ohne Leerzeichen)

Apothekendienst in Meran

2013 wurden landesweit die Vormerklisten in vier Bereichen vereinheitlicht: Dermatologie, HNO, Kardiologie und Urologie. Die Anpassungsarbeiten in den betroffenen Abteilungen der sieben Krankenhäuser waren komplex, aber sie haben sich für die Bürger gelohnt: Durch die Zusammenschaltung der Vormerklisten war es auch möglich, ein System zur OnlineVormerkung zu entwickeln. Die Bürgerinnen und Bürgern

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können nun selbständig und rund um die Uhr Termine vormerken, verschieben oder absagen. Diese neue Möglichkeit der Vormerkung ist für die Nutzer sicher eine große Erleichterung, weil sie mittels der neuen Kommunikationsmedien vorgenommen werden kann und dies zu jeder Tageszeit. 2013 wurden in den vier Bereichen Dermatologie, HNO, Kardiologie und Urologie etwa 80.000 Vormerkungen getätigt. Sollte auch nur ein

13.06.14 14.06.14 15.06.14 16.06.14 17.06.14 18.06.14 19.06.14 20.06.14 21.06.14 22.06.14 23.06.14 24.06.14 25.06.14 26.06.14 27.06.14 28.06.14 29.06.14

Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So

St. Georg Apotheke Central Apotheke Madonna Apotheke Untermaiser Apotheke Salus Apotheke Drusus Apotheke Bayerische Hof Apotheke St. Damian Apotheke St. Georg Apotheke Central Apotheke Madonna Apotheke Untermaiser Apotheke St. Damian Apotheke Madonna Apotheke Bayerische Hof Apotheke St. Damian Apotheke St. Georg Apotheke

www.meraner.eu/apothekenkalender_meran.php

Dantestraße 10 Mühlgraben 6 Freiheitsstr. 123 Romstraße 118 Piavestraße 36A Rennweg 58 Lauben 76 A.-Hofer-Str. 24 Dantestraße 10 Mühlgraben 6 Freiheitsstr. 123 Romstraße 118 A.-Hofer-Str. 24 Freiheitsstr. 123 Lauben 76 A.-Hofer-Str. 24 Dantestraße 10

0473 237 677 0473 236 826 0473 449 552 0473 236 144 0473 236 606 0473 236 357 0473 231 155 0473 447 545 0473 237 677 0473 236 826 0473 449 552 0473 236 144 0473 447 545 0473 449 552 0473 231 155 0473 447 545 0473 237 677

Apothekendienst umliegender Gemeinden Sa 14.06.14 bis Fr 20.06.14 Lana: Tribusplatz • 0473 565 111 Sinich: V.-Veneto-Platz • 0473 244 924 St. Leonhard: 0473 656 146

8.00-12.30 15.00-19.00 Uhr 8.30-12.30 15.30-19.30 Uhr 8.00-12.30 15.00-19.00 Uhr

Sa 21.06.14 bis Fr 27.06.14 Algund: Weingartnerstr. 52 • 0473 448 700 St. Martin: 0473 650 011

8.30-12.30 15.00-19.00 Uhr 8.00-12.30 15.00-18.30 Uhr


Ratgeber

Damit das Essen Freude bereitet Südtiroler Kinderdorf

treff.familie

auf die Freude, den Genuss, die Schönheit und die Qualität hingewiesen, die genauso wichtig für die Gesundheit sind wie die konkrete Kombination von Vitaminen und Mineralien. Ohne Freude, Poesie und Lust wird das tägliche Essen auf den Status einer Medizin reduziert. Gesundheit ist ein weitaus komplexerer Begriff, als die meisten Gesundheitsexperten vorgeben. Kinder, die Geschmacks- und Sinneserlebnisse haben, bewahren sie für immer im Gedächtnis. Auch wenn sie vorübergehend davon ab-

wir Eltern bombardieren sie beim Essen mit Fragen, wie es in der Schule war, was sie hätten besser machen sollen, mehr lernen oder sich sozialer verhalten ... Wem von uns würde das Essen noch schmecken, wenn wir ständig mit einem Reporter essen müssten? Oder wenn wir ständig kritisiert würden? Da macht das Essen keinen Spaß mehr! Wir dürfen wieder beginnen, Humor, Gelassenheit und Sinneserlebnisse beim Essen zu kultivieren. Auch wenn der Kleine nicht das Gemüse isst, lassen wir uns den

Das Beste an den Mahlzeiten in der Familie besteht darin, dass wir uns selbst und die anderen sehen und wahrnehmen, so wie wir sind und wie es uns an dem Tag geht. Essensprobleme sind nicht selten Erziehungsprobleme.

Jesper Juul

„Was soll ich bloß kochen? Meine Kinder sind so wählerisch – außer weißen Nudeln und Pizza isst der Kleine gar nichts!“ Kommt Ihnen das bekannt vor? Viele Eltern kriegen beim Gedanken ans Essen in der Familie Stress. Es soll gesund, ausgewogen und nahrhaft sein, doch der Kleine weigert sich, von all dem gesunden Gemüse zu essen. Der Koch – oder die Köchin –

fühlt sich und seine/ihre Arbeit nicht wertgeschätzt, die gute Laune ist dahin. Wenn die Arbeit in der Küche begleitet ist mit Pflichterfüllung und Unwillen, dann spürt man das. Kinder haben sehr feine Sinnesorgane, auch in dieser Hinsicht, meint Jeser Juul in seinem Buch „Was gibt`s heute?“: An fast keiner Stelle wird bei Ernährungsexperten

Sprengel Meran 15.06.2014 Dr. Christian Zanella 22.06.2014 Dr. Edwin Mayer 29.06.2014 Dr. Edwin Mayer

Tel. 349 435 3177 Tel. 335 692 1940 Tel. 335 692 1940

Partschins-Algund-Tirol-Kuens-RiffianMarling-Schenna-Hafling-Vöran 15.06.2014 Dr. Eugen Sleiter Tel. 320 778 0947 22.06.2014 Dr. AnnaStefania Tel. 0473 945 399 – 328 400 9063 29.06.2014 Dr. Sonja Trevisani Tel. 338 804 8235 Lana-Tisens-Tscherms-Burgstall-Gargazon Unsere lb. Frau i. Walde / St. Felix 14.06.2014 Dr. Domenico Bossio 15.06.2014 Dr. Domenico Bossio 21.06.2014 Dr. Hannes Gamper 22.06.2014 Dr. Hannes Gamper 28.06.2014 Dr. Christian Zanella 29.06.2014 Dr. Christian Zanella - Laurein - Proveis Dr. Paula Mair Dr. Paula Mair Dr. Paula Mair

Genuss am Essen nicht vermiesen. Auch hier sind wir das Vorbild für unsere Kinder. Es kann dafür mehr von ein paar Zutaten essen, soll einen kleinen Bissen kosten, doch er wird nicht zum Aufessen gezwungen. Bis zur nächsten Jause gibt´s inzwischen auch mal nichts. Wir wissen alle, dass sich Geschmackszellen verändern und dass im Erwachsenenalter uns vieles schmeckt, was wir als Kinder noch nicht mochten.

Kinder- und Jugendpsychiatrie zieht nach einem Jahr Bilanz

Ärztliche Feiertagsdienste

Ultental 15.06.2014 22.06.2014 29.06.2014

weichen und lieber Pommes und Pizza essen, werden diese Sinneseindrücke auf lange Sicht zu wichtigen Richtlinien in ihrem Leben. Das gemeinsame Essen ist also viel mehr als „nur“ Nahrungsaufnahme. Es geht um das Miteinander, das „Sich-spüren“, um Sinneserlebnisse. Allzu oft vermiesen die Erwachsenen die Stimmung am Tisch, da sie dort zu „erziehen“ beginnen. Die Kinder kommen z.B. nach Hause, haben Hunger und

Tel. 335 755 7350 Tel. 335 755 7350 Tel. 339 136 6908 Tel. 339 136 6908 Tel. 349 435 3177 Tel. 349 435 3177

Tel. 0473 561 570 – 349 883 7901 Tel. 0473 561 570 – 349 883 7901 Tel. 0473 561 570 – 349 883 7901

Das Team der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Meraner Krankenhaus unter der Leitung von Donatella Arcangeli und Pflegekoordinator Michael Brühl hat vor kurzem die Gelegenheit genutzt, um Bilanz zu ziehen: Vor rund einem Jahr, im Mai 2013, wurde die Abteilung als letztes Glied eines landesweiten Netzwerks eröffnet. Landesrätin Martha Stocker und der Leiter des Netzwerkes, Andreas Conca, bedankten sich für die wertvolle Arbeit. „Aus Schnittpunkten wurden Nahtstellen“, brachte es Andreas Conca, Primar der Psychiatrie im Gesundheitsbezirk Bozen und Leiter des landesweiten Netzwerks, auf den Punkt. Auch Donatella Arcangeli, verantwortlich für die Leitung der kinderund jugendpsychiatrischen Abteilung in Meran, welche landesweite Anlaufstelle ist, konnte dies nur bestätigen: „Als wir gestartet sind, kannten wir uns alle noch nicht. Das Team musste in kürzester Zeit zusammenwachsen. Doch das Spannende ist gerade diese Zusammenarbeit, wir sind heute ein sehr gutes und mittlerweile eingespieltes Team.“

Von den 15 Betten werden drei tagesklinisch genutzt, d.h. die Kinder und Jugendlichen zwischen 11 und 18 Jahren können das Krankenhaus abends wieder verlassen. „Die stationäre Aufnahme sollte immer der letzte Weg sein“, betonte Andreas Conca. Doch bleibt diese manchmal unerlässlich, besonders in Notfällen: Über 50 % der jungen Patientinnen und Patienten kommen direkt über die Notaufnahme in die Abteilung, ein Zeichen, dass gerade in akuten Krisenzeiten schnelle Hilfe nottut. Das Durchschnittsalter der Jugendlichen beträgt 15,1 Jahre. Kinder jüngeren Alters werden in der Kinderabteilung, auch hier in Zusammenarbeit mit dem psychiatrischen Team, behandelt. „Interessant ist, dass das Verhältnis Jungen/Mädchen recht ausgewogen ist“, erklärte Donatella Arcangeli. Insgesamt wurden seit letztem Jahr 122 Patientinnen und Patienten aufgenommen; durchschnittlich beherbergt die Abteilung acht Jugendliche. „Wir sind eine Akutstation, die rund um die Uhr geöffnet ist.“ 13. Juni 2014 | 12

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Meran aktuell Kinderseite

Die Handreichung

Liebe Kinder, hurra, die Schule ist aus! Endlich könnt ihr die Ferien genießen. Bücher und Hefte werden nun für einige Wochen in eine Ecke verbannt. Ihr werdet eure Freizeit im Freien, vielleicht am Meer oder am Berg verbringen. Schön ist es, wenn man die Ferien mit guten Freunden oder Freundinnen genießen kann. Tolle Ferientage mit vielen schönen Erlebnissen wünscht euch Margareth

Rätsel Was soll das heißen? Eswa Reinma Leinklein Eskind, Beimler Nennicht Vielwert. Esschrieb Diewor Tesehrg Eschwind, Dochmeis Tenssehr Verkehrt. Undwie Esschrieb, Daskönn Tihrhier Indie Senzei Lenle Sen. Bestimmts Agtihr, Dassdie Seskind Nichtsu Perklug Gewe Sen. Die Lösung, also das kleine Gedicht mit den richtigen Wörtern, findest du in der nächsten Ausgabe.

Werner, Kurt, Fritz und der kleine Hans liefen durch den Wald. Sie kamen an einen Wassergraben, der breit und tief war. „Der ist aber breit!“, sagte der kleine Hans. „Wir müssen umkehren.“ „Kommt nicht in Frage!“, sagte Werner sofort. „Wenn er nicht zu lang ist, könnten wir rechts oder links an ihm vorbei“, meinte der kleine Hans. „Springen ist besser“, sagte Kurt. Er nahm einen Anlauf – schon war er drüben. Fritz nahm einen Anlauf – schon war er drüben. Am leichtesten kam Werner hinüber. Er war der Größte. „Spring doch!“, riefen die drei von drüben. Der kleine Hans aber traute sich nicht. Er war der Kleinste. „Wie ein Frosch siehst du aus!“, spottete Kurt. Er dachte: Vielleicht springt er, wenn ich ihn auslache.

Frosch! Hat er gesagt, überlegte der kleine Hans – nie werde ich mich trauen. Werner sagte: „Ich nehme dich auf den Rücken und spring noch einmal.“ Dann sagte Fritz: „Wenn der Graben nicht ganz so breit wäre – kämest du dann hinüber?“ „Dann natürlich“, sagte der kleine Hans. Fritz stellte gleich einen Fuß an den Grabenrand, streckte ihm eine Hand weit entgegen und sagte: „Hier – meine Hand ist der Rand!“ Und der kleine Hans schaute nur auf die Hand und dachte: Die ist ja gar nicht weit weg! Er nahm einen Anlauf, und schon war er drüben. Fritz sagte: „Du warst besser als wir. Und meine Hand hast du gar nicht gebraucht!“ Dann liefen sie weiter. Der kleiner Hans dachte: Eins ist bestimmt, dass Fritz mein Freund ist. Hans Baumann

Redensart

fotos mb

Kein Blatt vor den Mund nehmen.

Das heißt, so sprechen, wie man denkt. Auch dann, wenn es nicht gerade schmeichelhaft für den Zuhörer ist. Im 16. und 17. Jahrhundert nahmen die Leute beim Aussprechen einer unangenehmen Sache ein Blatt vor den Mund, damit sie den Angesprochenen „nicht so direkt treffen“ konnten.

Auf der Treppe saß ein Mädchen Auf der Treppe saß ein Mädchen, ein graues Kätzchen auf dem Schoß. „Dreimal drei ist zwölfundzwanzig”, flüsterte es ihm ins Ohr. „Aber ja nicht weitersagen!” Ernst sah es das Kätzchen an.

Keine Sorge! dacht ich, als ich’s im Vorübergehn vernahm. Katzen kann man alles sagen. Was man auch zu ihnen spricht, sie verraten kein Geheimnis. Katzen machen so was nicht! Josef Guggenmos

Spiel im Freien:

Teller-Service

Weißt du, … dass Löwen einst auch in Europa vorkamen? Neben Afrika, Vorderasien und Indien besiedelte diese Raubkatze auch den gesamten griechischen Raum. Heute finden wir den Löwen in der Buschsteppe, in der Savanne, in der Halbwüste Afrikas und auf einer kleinen Halbinsel in Vorderasien.

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Es wird eine bestimmte Laufstrecke abgesteckt. Jeder Mitspieler erhält einen Papierteller, auf dem er – auf einem Bein hüpfend oder mit einer Hand balancierend – drei Tennisbälle ins Ziel bringen soll. Hier

kommt es mehr auf die Geschicklichkeit als auf die Schnelligkeit an. Jeder Ball, der unterwegs vom Teller fällt, bleibt liegen. Für jeden Ball, den man auf dem Teller ins Ziel bringt, gibt es einen Punkt.


Jugend

Jugendaustauschprogramm des Rotary Clubs Meran Der Rotary Club Meran, dem derzeit Notar David Ockl vorsteht, beteiligt sich am Jugendaustauschprogramm von Rotary International. Das Austauschprogramm wurde schon in den frühen 1900er-Jahren begonnen und stetig ausgebaut. Es ermöglicht Oberschülern aus aller Welt, ein Schuljahr als Gast eines lokalen Rotary-Clubs im Ausland zu verbringen. Das Programm richtet sich an Jugendliche auf der ganzen Welt und bietet ihnen die Möglichkeit, andere Kulturen und Sprachen kennenzulernen, auch mit dem Ziel, Freundschaften und gegenseitiges Verständnis zwischen den Völkern zu fördern und so Vorurteile durch Unkenntnis zu verhindern. Reisen, Studieren und Leben in einem anderen Land ermöglichen es, die

Sprache, Kultur und Traditionen desselben kennenzulernen und ein Weltbürger zu werden. In diesem Sinne verbrachte eine große Gruppe von Studenten internationaler Herkunft als Gäste der Rotary Clubs ein Schuljahr in Nord-Ost-Italien, wozu auch der RC Meran zählt. Die Jugendlichen aus USA, Australien, Mexiko, Indien, Kanada, Finnland und Argentinien besuchten kürzlich auch Südtirol. Nach einem Fahrradausflug von Mals nach Meran trafen sich die Gäste mit einer Abordnung von Meraner Schülern und mehreren Lehrkräften. Dank der Rotary Clubs konnten allein im Jahr 2013 rund 10.000 junge Menschen weltweit die großartige Erfahrung machen, in einem Land – meist weitab von ihrer Hei-

mat – ihre Integrations- und Beziehungsfähigkeit zu beweisen. Dies ist in einer zunehmend globalisierten Welt enorm wichtig, sind doch das Aneignen von Führungseigenschaften und die Übernahme von Verantwortung entscheidend, um auf internationaler Ebene zu bestehen.

Der örtliche Rotary Club Meran ist erst jüngst mit dem Anerkennungspreis „Rotary Club Central“ ausgezeichnet worden. Dies bestätigt und verstärkt die Bereitschaft, aus lokaler Sicht die internationale Ausrichtung von Rotary mitzutragen.

Kinder- und Jugendchöre bei „Jugend singt 2014“ in Algund

Der Kinderchor Völs am Schlern unter der Leitung von Agnes Plunger Unter dem Motto „Musik liegt in der Luft“ trafen sich am 23. Mai im Vereinshaus „Peter Thalguter“ in Algund 230 Kinder von sieben

Kinder- und Jugendchören aus verschiedenen Landesteilen zur fünfzehnten Ausgabe von „Jugend singt 2014“ und stellten sich dabei der

Bewertung durch eine Jury: der Musikschulchor der Musikschule Meran/Passeier, der Burggräfler Kinderchor „Vox Jubilans“, der Nalser Kinderchor „Die Goldkehlchen“, die Klasse Vokalausbildung Jugend an der Musikschule Salurn, der Vinzentiner Mädchenchor aus Brixen, der Schulchor der Mittelschule „Ursulinen“ aus Bruneck und der Kinderchor Völs am Schlern. Viele waren gekommen, um den Liedern zu lauschen. Der Geschäftsführer des Südtiroler Chorverbandes, Josef Mair, der durch die Veranstaltung führte, betonte, dass es der Sinn dieser Veranstaltung sei, in Kindern und Jugendlichen die Freude am Singen zu wecken und das Chorsingen an den Schulen gezielt zu fördern. Die Literaturauswahl war grundsätzlich jeder Gruppe freigestellt,

sollte jedoch dem Alter der Teilnehmer angepasst sein. So war die Programmauswahl sehr vielfältig. Vom alpenländischen Volkslied über neue Kinderliedliteratur bis hin zu Kunstgesängen war alles vertreten. Verbandsobmann Erich Deltedesco betonte: „Kinder, die regelmäßig singen und musizieren, entwickeln sich nicht nur gesünder und klüger, sondern sind auch friedfertiger und haben größere soziale Fähigkeiten.“ Sein Dank galt dem Deutschen Schulamt als Mitträger der Veranstaltung und den Sponsoren, der Stiftung Sparkasse und dem Kulturamt der Südtiroler Landesregierung. Vor allem aber dankte er den Chorleitern und Chorleiterinnen und den Kindern: „Ihr alle seid heute hier Gewinner, denn ihr gewinnt Freude und Freunde!“

Farbenprächtige Modenschau in der Berufsschule „L. Zuegg“ Eine große Modenschau fand kürzlich an der Landesberufsschule Luis Zuegg in Meran statt. Im Foyer des Hauses wurden Arbeiten von Schülerinnen der Abschlussklasse der Berufsfachschule für Bekleidung und Mode gezeigt. An der Präsentation der edlen Teile wirkten die Schülerinnen selbst mit. Unterstützt wurden sie dabei von Mitschülerinnen der Berufsfachschule für Körperpflege und von den Friseurlehrlingen. Die Modenschau wurde von der Agentur „Smile&Walk“ betreut. Sämtliche Kleider, die von den Schülerinnen bei der Modeschau vorgeführt wurden, sind in den letzten drei Jahren entstanden. Dazu gehören Kleidungsstücke, die auf den Leib geschneidert wurden, aber auch Projektarbeiten. Alle Schülerinnen führten ihre Kreationen selbst vor. Als Projektarbeiten entstan-

den im ersten Fachschuljahr „ausgefallene Fischkleider in bunter Farbenpracht“. Im folgenden Jahr fertigten die Schülerinnen Abendkleider, die zwischen 1900 und 1929 getragen wurden. Für einen Märchenfilm schufen sie zudem nach historischen Vorbildern zwei Renaissanceroben in Samt und Seide. Auch im Abschlussjahr beschäftigten sich die Schülerinnen wieder mit der Rekonstruktion von historischen Kleidern. Der Bogen reichte dabei vom Mittelalter über den „Empire Stil“ bis zur Mode unserer Zeit. Die Modenschau begeisterte nicht nur die anwesenden Schüler, sondern auch zahlreiche Gäste. Der Enthusiasmus der Schülerinnen und der Applaus des Publikums bewiesen die qualitativ hochwertige und zukunftsträchtige Ausbildung an der Berufsschule.

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Meran aktuell Tiere

Der Nashornkäfer – ein unermüdlicher Helfer im Kompost Dieser Käfer gehört zur Familie der Blatthornkäfer und somit zu den größten Käfern Europas. Er ist zwischen zwanzig und vierzig Millimeter lang, walzenförmig und schwarz oder dunkelbraun gefärbt, oft mit kastanienbraunen Flügeldecken. Das charakteristische, zehn Millimeter lange Horn, dem die Art ihren Namen verdankt, sitzt auf der Oberseite des Kopfes. Es ist nur bei Männchen lang und gebogen, das Weibchen trägt an gleicher Stelle nur ein kurzes Horn oder einen Höcker. Ursprünglicher Lebensraum der Art ist stark zersetzter, weicher Holz-Mulm, (Mulm = zerfallene Erde, Holz, Staub, kurz ein lockeres Sediment aus organischem Material) wie er sich im Inneren von abgestorbenen Baumstämmen oder dickeren Ästen alter

Laubbäume ansammelt. Die Larven besitzen eine spezielle Darmflora, die es ihnen gestattet, Holzmaterial aufzuschließen und zu verdauen. Diese Eigenschaft macht sie auch zu idealen Helfern im Kompost. Dem Nashornkäfer ist damit der Übergang auf neue, vom Menschen erzeugte Substrate gelungen und deshalb ist er in Mitteleuropa nun fast überall zu finden. In seinem ursprünglichen Lebensraum ist der Nashornkäfer heute hingegen extrem selten. Das Verbreitungsgebiet umfasst Mittelund Südeuropa bis nach Südskandinavien und zum Baltikum, Nordafrika, die Kanarischen Inseln und Teile Zentral- und Ostasiens bis zum indischen Himalaja. In Norditalien kommt eine Unterart vor. Dolchwespen-Arten sind teilweise

der Collie häufiger zum Einsatz. Collies werden oft in der Therapie mit Kindern eingesetzt, weil sie ungelenke Bewegungen nicht aus der Ruhe bringen. Ihr Aussehen gefällt, vor allem aber zeichnet sie Sanftmut und Geduld aus.

fotos sp

Veranstaltungen in Schenna Do 12.06. Abendkonzert der Bürgerka-

20.30

pelle Obermais (bei ungünstiger Witterung im Vereinshaus)

Mi 18.06. Sommerabend: Live-Musik

20.00

mit dem Duo „Vincent&Fernando“, Abendshopping und Ausschank auf dem Raiffeisenplatz

Do 19.06. Abendkonzert der Musikka-

20.30

pelle Moos auf dem Raiffeisenplatz (bei Regen im Vereinshaus)

So 22.06. Fronleichnam: Kleines

10.30

Standkonzert der Musikkapelle Schenna auf dem Raiffeisenplatz

Sa 28.06. Fackeltanz der Volkstanz-

So 29.06. Herz-Jesu-Sonntag: Klei-

Wohnungskatzen leben länger

Mi 25.06. Sommerabend: Live-Musik

20.00

mit „Marwin B.“, Abendshopping und Ausschank der Naturfreunde

Do 26.06. Abendkonzert der Musikka-

20.30

pelle Schenna auf dem Raiffeisenplatz (bei Regen im Vereinshaus)

21.00

nach einem Bad in den kalten Fluten noch selbst trocken laufen. Liegt die Temperatur aber unter zehn Grad und ist Bello schon etwas älter, leidet an Gelenkproblemen oder Arthrosen, sollte er auf jeden Fall nach seiner Wassertour trocken gerubbelt werden. Das Abtrocknen ist vor allem bei langhaarigen Hunden wichtig, da sich hier die dichte Unterwolle mit Wasser vollsaugt und nur langsam abtrocknet. Die nasse Kälte im Fell überträgt sich auf den Bauch und das Körperinnere, was letztlich auch zu Krankheiten führen kann.

gruppe Schenna auf dem Raiffeisenplatz

10.30

nes Standkonzert der Musikkapelle Schenna auf dem Raiffeisenplatz Herz-Jesu-Feuer auf den umliegenden Bergspitzen

Gottesdienste in Schenna: So 10.00 Uhr; Sa 20.00 Uhr, in Verdins: So 9.30 Uhr; in Tall: So 8.30 Uhr

Tourismusbüro Schenna Tel. 0473 94 56 69 - Fax. 0473 94 55 81 info@schenna.com - www.schenna.com

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„Teddy“ beim Spiel im Wasser Eigentlich brauchen Hunde keine Abkühlung, bevor sie ins Wasser springen. Wenn aber der Temperaturunterschied zwischen der Luft und dem Wasser extrem hoch ist und sich der Hund vorher sehr angestrengt hat, stark hechelt oder wenn er Kreislaufprobleme hat, sollte er am flotten Sprung ins kühle Nass gehindert werden. Man sollte Bello zuerst nur mit den Pfoten im seichten Wasser laufen lassen. Ein schwimmfreudiger Hund springt auch in der kälteren Jahreszeit ins Wasser, an einem sonnigen Tag kann er sich

21.30

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fer eine besonders geschützte Tierart darstellt, ist es verboten, ihn zu fangen, zu verletzen oder zu töten. Auch sollten ihre Fortpflanzungsoder Ruhestätten nicht beschädigt bzw. zerstört werden.

Rein ins kühle Nass

Lassies Erben Natürlich wird kein Collie als Universalgenie geboren. Aber der schottische Schäferhund gehört zu den lernwilligen und leicht zu führenden Rassen. Unter den Therapiehunden, bei denen Geduld und Menschenfreundlichkeit gefragt sind, kommt

auf Nashornkäferlarven als Beute spezialisiert. Die Wespe legt ein Ei auf die Larve ab, die sich entwickelnde Wespenlarve frisst daran von außen und tötet dabei letztlich die Käferlarve. Da der Nashornkä-

Wohnungskatzen werden durchschnittlich fünf Jahre älter als ihre „freilaufenden Kollegen“. Diese werden nicht schlechter versorgt,

als jene Miezen, die ein Zuhause haben, aber in den ersten zwei Jahren fallen viele von ihnen dem Verkehr und auch Seuchen zum Opfer. Eine Freilaufkatze, die die ersten beiden Lebensjahre übersteht, hat die gleichen Chancen wie eine Wohnungskatze. Elf Jahre beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung von Freilaufkatzen, sechszehn Jahre die der Wohnungskatzen. Dank besserer Gesundheitsvorsorge und Ernährung sind mehr als zwanzig Jahre alte Tiere heute keine Seltenheit mehr.


Tiere

Die Mönchsgrasmücke (Sylvia atricapilla) – ein frommer Sänger

Foto: Peter Röhl, pixelio.de Wenn man in diesen Tagen in Meran unterwegs ist, scheint es aus allen Büschen und Bäumen zu zwitschern. Die Vogelwelt präsentiert sich in ih-

rer schönsten Form und wer genau hinhört, dem wird ein besonders intensiver Sänger auffallen, dessen Gesang allgegenwärtig erscheint: ein reichhaltiges, recht lang anhaltendes

Die Blindschleiche Sie schleicht, ist aber nicht blind Die Blindschleiche stellt eine Echsenart innerhalb der Familie der Schleichen dar, die in Mitteleuropa zu den am häufigsten vorkommenden Reptilien zählt. Anders als bei den Schlangen, mit der die Blindschleiche oft verwechselt wird, hat sie bewegliche Augenlider. Diese Eidechse ohne Beine erreicht eine Gesamtlänge von vierzig bis fünfzig Zentimeter, in seltenen Fällen auch etwas mehr. Sie hat einen recht kleinen Kopf, welcher sofort in den Rumpf übergeht. Die Körper der erwachsenen Tiere haben eine unterschiedliche Grundfärbung aus oberseits Braun-, Grau-, Gelb-, Bronzeoder Kupfertönen. Die Blindschleiche kommt bis ins Hochgebirge (2.400 m) oberhalb der Baumgrenze vor. Die Tiere bevorzugen deckungsreiche, krautige Vegetation und eine gewisse Bodenfeuchte. Im Hinblick auf die Umgebungstemperatur sind sie etwas weniger wärmebedürftig als viele andere Reptilien. Gern nutzt sie geschützt gelegene, trockene Sonnenplätze. Den Winter verbringen Blindschleichen in Kältestarre in möglichst frostsicheren Verstecken. Häufig bohren sie sich auch selbst unterirdische Gänge von bis zu einem Meter Länge und verschließen die Öffnung mit Moos oder Erde. Die Überwinterung findet gesellig statt, in Gruppen von fünf bis dreißig, manchmal sogar bis zu hundert Tieren. Die Blindschleiche ist vor allem tagaktiv, aber sie geht auch abends auf Jagd. Ihre Nahrung besteht aus Nacktschnecken, Regenwürmern und unbehaarten Raupen,

Zwitschern, das oft wie „wi-ewi-e“ endet. Humorlose Zeitgenossen vergleichen dies mit dem Quietschen einer rostigen Schaukel und ganz unrecht haben sie da nicht. Es handelt sich hier um die Mönchsgrasmücke, einen Singvogel aus der Gattung der Grasmücken. Die „Mönchskappe“ ist ihr Erkennungszeichen. Männchen tragen ein schwarzes Käppchen, bei Weibchen und Jungvögeln ist es rötlich-braun und reicht jeweils bis zum Auge. Die Mönchsgrasmücke lebt recht versteckt und fällt meist erst durch den Gesang auf. Der Vogel besiedelt Gärten und Parks mit Büschen und Bäumen, auch Schonungen und Wälder mit reichlichem Unterwuchs und ist über fast ganz Europa bis nach Asien hinein und in Teilen Nordwestafrikas verbreitet. Wie ihre Verwandten ernährt sich auch die Mönchsgrasmücke zur Brutzeit überwiegend von Insekten und deren Larven. Im Sommer

Veranstaltungen in Dorf Tirol Veranstaltungen: Fr 13.06.-So 15.06.06. Asfaltart - Internationales Straßenkünstlerfestival

Die harmlosen Blindschleichen werden oft mit Schlangen verwechselt. Heuschrecken, Käfern und deren Larven, Zikaden, Ameisen und kleinen Spinnen. Beim Beutefang spielen der Geruchs- und der Tastsinn eine zentrale Rolle. Feinde der Schleichen sind Schlingnatter, Fuchs, Dachs, Iltis, Hermelin, Igel sowie zahlreiche Vögel. In Siedlungsnähe des Menschen sind vor allem Hauskatzen, Hunde und Hühner eine Gefahr für sie. Kommt die Echse in Bedrängnis, windet sie sich hin und her, schließlich kann ein Schwanzstück abgeworfen werden, das dann noch minutenlang heftig zappelt und zuckt. Dies ist vor allem auch gegenüber Vögeln und Säugern eine wirkungsvolle Ablenkung. Blindschleichen legen sich gerne auf Straßenoberflächen, um Wärme zu tanken und fallen dabei oft dem Verkehr zum Opfer.

und Herbst kommen Beeren und Früchte verschiedener Sträucher hinzu, wie von Holunder, Heckenkirsche oder Hartriegel, die dann als Hauptnahrungsquelle dienen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Mönchsgrasmücken mehr als 60 verschiedene Straucharten zu nutzen vermögen. Diese Flexibilität hat sicher dazu beigetragen, dass ihre Bestände erfreulich stabil sind, ja gebietsweise sogar zugenommen haben. Immer öfter kann man einzelne von ihnen auch im Winter bei uns entdecken, da der Anteil an überwinternden Vögeln und solchen, die ihren Zugweg verkürzt haben, seit ein paar Jahren zugenommen hat. Aus diesem Grund stellt diese Art auch ein beliebtes Studienobjekt für die Vogelzugforschung dar, denn seit einigen Jahrzehnten hat sich bei einem Teil der Brutvögel eine neue Wegzugstrategie nach Nordwesten in Richtung Nordsee und auf die Britischen Inseln etabliert. mr

Fr 20.06. 18.00 Wiesenfest des Sportvereines Dorf

Tirol mit der Gruppe „Sauguat“ auf der Festwiese.

Do 26.06. Soiree auf Schloss Tirol: „Das Ende

Groß und Klein erfreuen sich am bunten 20.30 Rahmenprogramm. Clowns, Figurentheater, Trapezkünstler, Jongleure, Pantomimen, Walkingacts, Performances, Akrobatik, Musik und Avantgarde-Theater erlebt man in diesen Tagen in Meran.

de Regenbogens - Die Leidenschaft des Tango“, Ensemble Quadro Nuevo & Mulo Francel. Kartenvorverkauf im Tourismusverein.

Fr 27.06. 18.00 Wiesenfest der Jäger von Dorf Tirol So 15.06. mit der „Freddy Pfister Band“ aus dem 10.45 Sonntagskonzert der Musikkapelle Burgstall auf der Festwiese (bei schlechter Witterung im Vereinshaus).

Mo 16.06. 20-23 Straßenkünstlerfestival zu

Zillertal.

So 29.06. 17.00 „St. Peterer Kirchtig“ – Kirchenweihfest in St. Peter/Dorf Tirol

Gast in Dorf Tirol an verschiedenen Plätzen im Ortskern.

Tourismusverein Dorf Tirol Hauptstraße 31 Tel. 0473 923 314 www.dorf-tirol.it

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Gesellschaft

Viel los am Vigiljoch Am Donnerstag, dem 26. Juni wird am Joch das jährliche Patrozinium gefeiert. Schon um halb acht Uhr früh kommen die Ersten hinauf. Es sind die Gratscher Bittgänger, aber nur Männer dürfen mitgehen! Um sechs Uhr früh beginnen sie beim Eggerhof oberhalb von Quadrat ihren Bittgang zur Vigiliuskirche. Sie wird als Wetterkirche bezeichnet und es ist naheliegend, dass man jetzt bei Sommeranfang darum bittet, von Blitz und Ungewitter verschont zu bleiben. Wer aus Lana kommt, um dem Patrozinium beizuwohnen, der kann um 7.45 Uhr mit der ersten Seilbahn fahren, die zur Feier des Tages den Pilgern dankenswerterweise einen günstigeren Fahrpreis gewährt. Von der Bergstation geht es dann zu Fuß und andächtig zum Jocher Kirchl. In früheren Jahren feierte dort jede Pilgergruppe eine eigene Messe. Bei ei-

nem Rundgang um die Kirche mit dem Allerheiligsten werden danach Evangelien gelesen und der Segen in die vier Himmelrichtungen gespendet. Der Kirchenchor aus Lana begleitet die Gebete und sorgt so für einen feierlichen Rahmen. Später treffen dann auch die Marlinger ein. Sie halten die Evangelien am See beim Seespitz und kommen dann zur Kirche. Helena Schötzer, die Mesnerin, ist schon seit 23 Jahren dafür zuständig, dass alles sauber ist, der Altar geschmückt ist und die Messutensilien bereitgestellt sind. Im Juli und August wird an allen Sonnund Feiertagen um 11 Uhr eine heilige Messe gefeiert. Diese Bittgänge sind alle Jahre wieder ein ergreifendes Erlebnis und ein gesellschaftlicher Höhepunkt der Einheimischen. Man trifft Bekannte, die man lange nicht mehr sah, erzählt, diskutiert

Foto: Wörnhart

und genießt in den nahen Gastbetrieben die Speisen und die Gemeinschaft Gleichgesinnter. Eine weitere Veranstaltung wird am 20. Juli das „Familienfest der Zimmerer“ werden. Es kann jeder mitmachen, der gerade hier ist“, sagt Sepp Schötzer, der ehemalige Obmann der Zimmerer. Er ist

Es ist ein Kuriosum, dass die Jocher Kirche und dazu rund 100 ha Wald und Wiesen Privatbesitz einer „Larchboden KG“ sind. Sie wurde 1278 erstmals urkundlich erwähnt. Eine Interessengruppe hat sich bemüht, die Schäden im Innenraum der Kirche beheben zu lassen, welche beim Erdbeben vom 17. Juli 2001 entstanden sind. Dabei wurde unter fünf Farbschichten die ursprüngliche Farbgebung entdeckt und voriges Jahr ist der ganze Kirchenraum entsprechend ausgemalt worden. Im gotischen Chor befindet sich über

jetzt die treibende Kraft bei der Entwicklung am Vigiljoch. Und er denkt schon weiter und möchte im Herbst einen „Kartoffeltag“ organisieren, mit Beteiligung der hiesigen Gastbetriebe und nur mit Kartoffeln, die oben auf dem Herrenwiesl der Pawigler Kirche auf 1.700 m Meereshöhe gewachsen sind.

den Spitzkonsolen ein wertvolles Rippengewölbe mit Malereien in den Gewölbefeldern. Rund um den Triumphbogen wurde eine Quadermalerei freigelegt und unter Aufsicht des Denkmalamtes von der spezialisierten Malerfirma Wörnhart aus Algund restauriert. Die Sandsteinrippen wurden gereinigt und gesichert. Die Restaurierung der bedeutenden romanischen Freskenmalereien wird in den nächsten Jahren erfolgen. Aber für die bisher abgeschlossenen Arbeiten soll Mitte August eine kleine Dankesfeier stattfinden.

„Colourful Life“ – Brunch am Kaiserhof Radeln mit Helm! Bei Stürzen mit dem Rad, beim Inlineskaten oder einem Skateboarden kann es zu schweren Verletzungen kommen, besonders im Kopfbereich! Deshalb: Radeln und Skaten nur mit Helm! Wichtig ist, einen Helm vor dem Kauf anzuprobieren. Sicherheit muss dabei Vorrang vor Modetrends haben. Keiner ist davor gefeit, von einem anderen niedergefahren zu werden oder aus Unachtsamkeit bzw. aufgrund eines Hindernisses plötzlich zu stürzen. Und gerade bei einer Kollision mit einem Auto haben Pedalritter und Skater bekanntlich äußerst schlechte Karten.

www.tiroler.it 18

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Einen Vormittag lang das Leben in bunten Farben genießen, das haben die angehenden Fachkräfte für das Hotel- und Tourismusmanagement am 10. Mai, anlässlich der Absolventenfeier des zweijährigen intensiv vorbereiteten Diplomstudiums schöpferisch in die Tat umgesetzt. Ihr erworbenes Fachwissen konnten sie anhand des hervorragend organisierten Events unter Beweis stellen und das breit gefächerte kulinarische Buffet, das die Studenten vorbereitet hatten, ließ auch keine Wünsche offen. Unterstützt von den Fachlehrern aus den Küche- und ServiceBereichen sowie den Studenten der ersten HH, zauberten sie überaus gelungene Kreationen, die sie im schuleigenen Kaiserhofpark den Gästen präsentierten. Ein Musiktrio, das eigens für diese Veranstaltung zusammengestellt wurde und aus einem Abschlussschüler sowie zwei Referenten der HH bestand, sorgte für die musikalische Umrahmung des gelungenen Abschlussfestes.


Gesellschaft

Feuerwehr Meran

Neues Schlauchboot unterstützt Einsätze Am Samstag, den 10. Mai feierte die Freiwillige Feuerwehr Meran ihren Schutzpatron, den Heiligen Florian. In der Pfarrkirche St. Nikolaus wurde in Anwesenheit von Ehrengästen sowie der Fahrzeugpatinnen mit der Pfarrgemeinde die Heilige Messe gefeiert. Anschließend wurde vor der Pfarrkirche das neue Schlauchboot gesegnet. Das neue Boot ist am Bezirkshauptstützpunkt in Meran untergebracht und steht im Ernst-

fall bei Unfällen im ganzen Feuerwehrbezirk Meran und im Katastrophenfall in Überflutungsgebieten zur Verfügung. Patin des neuen Bootes ist Heidi Pali, die Gattin des stellvertretenden Bootsgruppenleiters Mirko Miorelli. Abgeschlossen wurde die Florianifeier im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Meran, wo alle Beteiligten zu einem bescheidenen Abendessen eingeladen waren.

Kaiserhofschüler zu Gast im Gourmet-Restaurant „Trenkerstube“ „Nur wer die Natur liebt, kann ihre wunderbaren Erzeugnisse wirklich schätzen. Nur wer Achtung vor den Produkten hat, kann eine gute Küche mit allen Sinnen genießen“. Dieses vom 2-SterneKoch Gerhard Wieser im 5*Hotel Castel ausgegebene Motto durfte die Klasse 5D der Landeshotelfachschule Kaiserhof am Freitag, den 23. Mai im Rahmen des Küchenführungs-Unterrichts hauthah erleben. Nach einer Hotelführung und Einblick in die Zubereitungsformen der Sterneküche, ge-

Klasse 5D Hoka Schuljahr 2013/14 nossen die Schüler die kreativ zubereiteten kulinarischen Köstlichkeiten in der stilvollen Atmosphä-

re der „Trenkerstube“ und erhielten so einen Einblick in die gehobene Kochkunst Südtirols. Ein Er-

lebnis, das die zukünftigen Gastronomen nicht so schnell vergessen werden.

Sommer 2014 TTag ag & Na Nacht cht für Sie err erreichbar eichbar

Do 12.06. Fr 13.06. Sa 14.06. Do 04.09. Fr 05.09.

YouthMeran moaser spieletreff Treff Check In, Tirol Taizègruppe Meran Minis Dekanat Treff Friends, Obermais

School-out-Fete, 18.00 bis 22.00 Uhr, Thermenplatz Meran. Alle sind eingeladen Spielen, spielen, spielen…: von 16.00 bis 23.00 Uhr im KiMM, Meran Abschlussfeier… Stockbrot, Feuer und allerlei Gutes! 18.30 bis 21.00 Uhr, im Treff Taizè-Gebet um 20.00 Uhr in der Kapelle der Salvatorianerinnen in Obermais Arbeitskreis Ministrant/-innen Sitzung in Riffian, Start um 19.00 Uhr in Meran Große-10-Jahre-Jugendtreff-Feier ab 18.00 Uhr im und um den Treff

Sommeröffnungszeiten: ab 16. Juni 2014 ist der Jugenddienst Meran von MO bis FR von 8.30 bis 12.30 Uhr geöffnet. Freiwilliger Zivildienst in den Jugendtreffs: ab September 2014 in fünf Jugendtreffs mitarbeiten und einen Einblick in die offene Jugendarbeit erhalten – beim Freiwilligen Zivildienstjahr des Landes Südtirol. Interesse? Infos bei David im Jugenddienst. Treff Check In, Tirol: im Juni und Juli ist der Treff immer mittwochs von 17.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Jeden Montag werden Ausflüge gemacht: Montiggler See, Wasserpark Canevaworld, Ötzi-Rope-Park, Area 47 Ötztal, Rafting und Kalterer See. Treff RealX, Marling: Sommerpower-Woche vom 04. – 08. August für Mittelschüler/-innen. Treff Friends, Obermais: Sommerpower-Woche vom 21. – 25. Juli für Mittelschüler/-innen. Reise nach London: 07. – 12. Juli. Treff JuRiKu, Riffian/Kuens: Sommerpower-Woche vom 28. Juli – 01. August für Mittelschüler/-innen. Treff Iduna, Algund: Sommerprogramm vor Ort. Infos im Treff. Jungschar- und Ministrantensommerlager: fast alle Ortsgruppen sind im Sommer wieder im Hütten- und/oder Zeltlager! • KJS M.Himmelfahrt/Meran: 28. Juni – 06. Juli in Grissian. • KJS Schenna: 29. Juni – 05. Juli in Lochgütl, Sarntal / 09. – 16. August am Zeltlagerplatz in Fennberg. • KJS Obermais: 06. – 12. Juli am Zeltlagerplatz in Fennberg / 13. – 19. Juli am Zeltlagerplatz in Fennberg. Jugenddienst Meran Schafferstraße 2 • KJS Riffian: 19. – 26. Juli am Zeltlagerplatz in Fennberg. 39012 Meran • KJS St. Nikolaus/Meran: 20. – 30. Juli in Sand in Taufers. Tel. 0473 237 783 • KJS Tirol: 03. – 09. August am Zeltlagerplatz in Fennberg. Fax: 0473 237 602 • KJS Untermais: 24. – 30. August im Ferienheim Vigiljoch. meran@jugenddienst.it • KJS Kuens: 24. – 30. August im Jugendhaus Hahnebaum. www.you-meran.net

Die Blume geht geht zugrunde, zugrundee, aber der Same bleibt zurück und und liegt vor vor uns, uns, geheimnisvoll, geh eimnisvoll, wie die Ewigk Ewigkeit eit des Leben Lebens. s. Khalil Gibran Gibran

M Meran eran | Pf Pfarrgasse arrgasse 39 TTelefon elefon 0473 23 33 20 FFax ax 0473 23 05 15 www www.bestattungtheiner.com .bestattungtheiner.com inf info@bestattungtheiner.com o@bestattungtheiner.com

Abo bis Jahresende:

Nur 24 € ! 13. Juni 2014 | 12

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Veranstaltungen

Veranstaltungen in Meran und Umgebung Ausstellungen: bis 27.10.

Mo-Fr 10.00-17.00; Sa 10.00-12.30

Frauenmuseum Meran Europäerinnen – starke Frauen im Porträt Ein weiblicher Blick auf Europa, seine Geschichte, ihre Geschichte. Auskunft: Frauenmuseum, Meinhardstraße 2, Tel. 0473 231 216, www.museia.it

bis 07.09.

Di-So 10.00-18.00

Bis 15.11.

Mo-So 9.00-19.00

Kunst Meran Ausstellung: Architektur für den Tourismus Die vom Tourismus hervorgebrachte Architektur und deren Einfluss auf Landschaft und Bevölkerung. Ausstellung: Traumland Alpen, utopische Projektionen und Projekte Utopische, visionäre oder auch nur geträumte Architektur im alpinen Raum, vom Beginn des Tourismus bis zur Gegenwart. Auskunft: Kunst Meran, Laubengasse 163, Tel. 0473 212 643, www.kunstmeranoarte.org Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff Sonderausstellung 2014: „Blümchensex? Eine botanische Aufklärung“ Auskunft: Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff, Tel. 0473 235 730, www.trauttmansdorff.it

Veranstaltungen: Fr-So, 13.-15.06. Asfaltart – Internationales Straßenkünstlerfestival in Meran

20.30 21.00

Ballettveranstaltung: Only Dance im Stadttheater Meran. Vollmondmeditation im Labyrinthgarten Kränzel in Tscherms Anmeldung: Tel. 348 3855 706

Samstag, 14.06.

Artisten, Clowns, Akrobaten, Feuerspei- 9-2 Fußballturnier mit anschließener, Tänzer, Musiker und Poeten aus aldem Fest am Festplatz in Moos in Pasler Welt verwandeln die Innenstadt in seier. Auskunft: www.passeiertal.it eine riesige Bühne unter freiem Him- 10-18 Tagesseminar – Innere Wahrheimel. Zudem Festivalmarkt auf der Freiten des Christentums. Über spirituellen heitsstraße, kulinarische Stände auf der Fortschritt mit Master Sri Sai Cholleti Promenade und der Off Space, der jeim Seminarraum des Hotels Therme dem zur Verfügung steht. Meran (Voraussetzung Prana GrundFr, 16.00, Offizielle Eröffnung des Festivals kurs). Anmeldung: Tel. 0473 233 Sa, 11.00-24.00, Asfaltart 987, info@pranapraxis.it So, 11.00-21.00, Asfaltart 20.00 Ballettvorführung des Vereins So, 19.00-22.00, Ausklang in Dorf Tirol Passo di Danza im Stadttheater Meran. Programm und Auskunft: Kunstverein Eintritt frei. Kallmünz, Tel. 0473 237 920, www.asfaltart.it Sa-So, 14.-15.06.

Fest der Musikkapelle Vöran

Fr-So, 13.-15.06.

Fr 18.00; Sa+So 9.00 Internationales VolleyballMixed-Turnier in der Sportzone Niederlana. Auskunft: TV Lana, Tel. 0473 561 770, www.lana.info 7.30

Freitag, 13.06. Meditation im Labyrinthgarten

Kränzelhof in Tscherms Anmeldung: TV Lana, Tel. 0473 561 770, www.lana.info

18-23

Trauttmansdorff nach Feierabend

am Festplatz in Vöran. Eintritt frei. 9-12

Sonntag, 15.06. Frühstück bei Sissi in den Gärten

von Schloss Trauttmansdorff mit musikalischer Umrahmung. Auskunft: Tel. 0473 235 730, www.trauttmansdorff.it

10-13

Abendführung durch die Gärten: 19.00- 10.45 20.30 Uhr. Anmeldung: Tel. 0473 235 730, www.trauttmansdorff.it

Asfaltart, das Straßenfestival hebt ab Im Rahmen der Mera-

ner Veranstaltung sorgt der Clown Rufino in der Bergbahn Meran 2000 für Unterhaltung. Auskunft: Tel. 0473 234 821, www.meran2000.com Sonntagskonzert der Musikkapelle Burgstall auf der Festwiese in Dorf Tirol (bei ungünstiger Witterung im Vereinshaus). Eintritt frei.

Umblättern, um mehr zu sehen

Was ist los in Meran? Besuchen Sie die Seite der Kurverwaltung und wir informieren Sie regelmäßig über die Veranstaltungen in Meran: www.meran.eu

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13. Juni 2014 | 12

Ohne Punkt und Beistrich Es war bestimmt eine gute Idee, Satzzeichen in die geschriebene Sprache einzuführen Ansonsten wäre lesen oder gar etwas vorlesen ein Horror vor allem wenn man den Text vorher noch nie gesehen hat und keine Ahnung hat worum es geht Ein Satz ohne Punkte Kommata Strichpunkte Bindestriche und so weiter vermittelt während dem Lesen ein Gefühl der Atemlosigkeit Atemlos sein ist nun zwar seit Helene Fischer total in aber lästig ist dieser Abschnitt doch deshalb höre ich jetzt auch damit auf Nicht nur das Lesen so eines Mischmaschs ist schwierig und anstrengend, auch das Schreiben ist nicht unbedingt ein Vergnügen. Wer hätte gedacht, dass jemand in diesem Stil einen über tausend Seiten langen Roman schreiben und damit zur Ikone werden könnte? Einen inoffiziellen Feiertag gab's noch dazu. Bei diesem gewissen Jemand handelt es sich um James Augustine Aloysius Joyce, geboren 1882 im Dubliner Vorort Rathgar, gestorben 1941 in Zürich. Sein Vater war Alkoholiker, die Familie verarmte. Joyce fürchtete sich vor Hunden und Gewittern, war Atheist, und lebte für eine Weile in Triest. 1922, auf dem Höhepunkt der Moderne, veröffentlichte er „Ulysses“. Dieser oben genannte ���exzessivste Roman der Weltgeschichte“ ist ein Meisterwerk des „stream of consciousness“ (Bewusstseinsstrom), einem Stil, der in der Moderne viele Schriftsteller inspirierte. Joyce war nicht der Erfinder, jedoch neben Virginia Woolf einer der bekanntesten Interpreten dieses Stils. Aufgrund der Länge und Komplexität des Romans ist „Ulysses“ eines der Werke, die jeder kennt, aber kaum jemand gelesen hat. Mit einem „stream of consciousness“ versucht der Autor, völlig in das Bewusstsein einer fiktiven Figur einzudringen und nichts als deren Gedanken wiederzugeben. Er steht damit in kompletten Widerspruch zu einer literarisch gehüteten Tradition, Sätze auszuklügeln, mit allerlei Feinheiten zu versehen, mit jedem Satz ein Kunstwerk zu schaffen. Aber menschliche Gedanken sind kein Kunstwerk, sondern chaotisch, fragmentartig, peinlich, seltsam, pervers. Es war zunächst nicht einfach, einen Verleger zu finden. Vor allem für einen Autor aus einer der erzkonservativ katholischen Hochburgen Europas. Aber nun zum Inhalt. In „Ulysses“ beschreibt Joyce einen Tag im Leben des Dubliner Anzeigenakquisiteurs Leopold Bloom. Joyce selbst sagte, man könne die Stadt mit seinem Roman als Bauanleitung originalgetreu nachbauen. Die Handlung spielt am 16. Juni, dem Tag, als Joyce seine spätere Frau Nora Barnacle zum ersten Mal ausführte. Bloom erlebt an diesem Tag alles Mögliche, isst Niere zum Frühstück, später noch ein Gorgonzolabrötchen, kauft Zitronenseife in „Sweny's Shop“ und geht schließlich mit dem jungen Dichter Stephen Daedalus in ein Bordell, um

seine Frau Molly nicht mit ihrem Liebhaber im Ehebett zu stören. Auch finden wir einige Details aus den Nachrichten jener Tage in „Ulysses“, etwa ein Schiffsunglück in New York mit über tausend Toten oder das Attentat auf den russischen General Nikolai Bobrikov im finnischen Senat. Joyce stellt den antiken Helden Odysseus (Ulysses) mit all seinen Tugenden und einigen Fehlern dem modernen Helden gegenüber, der eigentlich keiner ist. Odysseus belagerte mit anderen griechischen Fürsten zehn Jahre lang die Stadt Troja und wurde daraufhin von der Göttin Athene ein weiteres Jahrzehnt lang aus Rache durch die Ägäis gehetzt, kämpfte mit Ungeheuern, erlebte Abenteuer, während seine treue Gattin Penelope zuhause geduldig auf ihn wartete und jeden Freier abwies. Leopold Bloom führt ein langweiliges Leben, hat einen langweiligen Beruf, er und seine Frau sind sich schon lange nicht mehr treu. Die Literatur der Moderne ist eine Desillusionierung. Es werden keine Sagengestalten mehr erfunden und besungen, es werden einem Tatsachen vorgesetzt. So sind Menschen heute. Gefangen in einem Alltag, der aus Acht-StundenTagen, Einkaufen im Supermarkt und Absurdität besteht. Aber ein Hauptwerk der Weltliteratur kann eben auch auf Desillusionierung fußen. Der erste Bloomsday der Geschichte wurde 1929 im Hotel „Leopold“ nahe Paris in kleiner Gesellschaft gefeiert. Joyce selbst, seine Familie, befreundete Schriftsteller und die Verlegerin Sylvia Beach waren dabei. Heute ist der 16. Juni eine der wichtigsten Touristenattraktionen Dublins und weltweit einer der populärsten inoffiziellen Feiertage. Er wird hauptsächlich durch Stadtrundgänge in Dublin, auch gerne in historischen Kostümen, Lesungen und Theateraufführungen begangen. Auffallend viele Pubs bieten an diesem Tag Niere und Gorgonzolabrötchen an und eingefleischte Fans lesen Abschnitte des Buches am Joyce Tower am Strand Sandycove. Wie es oft der Fall ist, hätte Joyce selbst niemals erahnen können, welche Ausmaße die Popularität seines Hauptwerks erlangen würde. Zwei Jahre nach der Veröffentlichung am 16. Juni lag Joyce nach einer weiteren Augenoperation im Krankenhaus und strotzte nicht gerade vor Optimismus. In sein Tagebuch schrieb er: „Wird sich irgendjemand an dieses Datum erinnern?“ Lisa Settari


Veranstaltungen

Wie trinken die Österreicher ihren Kaffee? Wenn man bei uns in der Bar einen Kaffee bestellt, meint man einen Schnellen aus der Express-Kaffeemaschine. Ein „macchiato“ wäre mit eine wenig Milch dazu, warm oder kalt. In Restitalien müsste man ihn als „caffè macchiato“ bestellen, sonst ist ein „macchiato“ ein „latte macchiato“. Viel mehr Varianten gibt es dann nicht mehr bei

den Italienern. Höchstens noch den „café lungo“ oder einen „cappuccino“, der besonders von den deutschen Feriengästen heiß geliebt wird. Da ist der Kaffeegenuss in Wien schon um einiges differenzierter. Das zeigt der Blick in die Kaffeekarte eines Wiener Kaffeehauses:

Advokat Großer Mocca mit Eierlikör Biedermeier Kaffee Großer Mocca mit Marillenlikör und Schlagobers Großer/kleiner Brauner Schwarzer Kaffee mit Kaffeeobers Einspänner Ein Mocca im Glas mit Schlagobershaube Fiaker Espresso mit Rum, Cognac/Weinbrand oder Marillenbrandy, im Glas mit Schlagobers Franziskaner Melange mit Schlagobers, sehr licht, ev. mit Schokoladestreusel Kaffee verkehrt Sehr heller Milchkaffee, mehr Milch als Kaffee (latte macchiato) Kaisermelange Mocca mit geschlagenem Eidotter und Honig oder Zucker versprudelt Kapuziner Großer Mocca mit einem Schuss Milch oder Schlagobers – braun wie die Kutte eines Kapuziners Maria Theresia Mocca mit einem Schuss Orangenlikör Mariloman Heißer Mocca mit Cognac Mazagran Mocca mit einem Eiswürfl gekühlt und mit Maraschino versetzt Melange Halb Espresso, halb heiße Milch, mit viel Schaum Miag Vergessene Spezialbestellung: großer Mocca mit viel Schnaps. (bevorzugtes Getränk der Pferdekutscher der MIAG AG) Mocca Espresso, auch „Schwarzer“ genannt, klein oder groß, ohne Milch oder Obers Mozart Großer Mocca mit Cherry, Brandy und Schlagobers Obermayer Nach einem Mitglied der Wiener Philharmoniker benannt. Großer Mocca mit einer dünnen Schicht kalten Obers Schale Gold Kleiner oder großer Mocca mit hell geschäumter Milch Türkischer Dreimal gekochter Kaffee mit Satz Verlängerter Ein mit heißem Wasser zum „Großen“ verlängerter kleiner Schwarzer Wiener Eiskaffee Vanilleeis mit erkaltetem Mocca und viel Schlagobers

The Dragons Club

Der Meraner Christian Thum ist Italienmeister im Schwergewicht Am 31. Mai wurde auf der Insel Elba die Italienmeisterschaft im Thaiboxen ausgetragen. Unter den Teilnehmern befand sich diesmal auch der Meraner Christian Thum, welcher sich nach nur 19 Monaten Trainingserfahrung mit einem Sieg durch k.o. für das Finale der Italienmeisterschaften qualifizieren konnte. In einem Kampf über drei Runden konnte sich Christian gegen einen sehr zähen Gegner aus Mailand durchsetzen und erzielte einen Punktsieg. Der Trainer Franz Gluderer und die Athleten des Dragons Clubs gratulieren Christian zum Meistertitel im Muay Thai. Auskunft: www.dragonsclub.co

Gärtnerei Gartengestaltung

Unterweger Algund

Veranstaltungen in Meran und Umgebung Pferdegalopprennen auf dem

Kartenvorverkauf: Tel. 331 331 3377, Mo-Fr 11-17 Uhr, Pferderennplatz Meran mit Gastronowww.kabarettgarten.com mie und Kinderspielplatz. Auskunft: www.meranogaloppo.it 20.30 Kammerkonzert des KonservatoriSamstag, 21.06. ums Bozen unter der Leitung von A. 20.30 Kallmünz Festival Merano – Padoan, A. Albertini und L. Cavasanti in Kabarett „Wer reitet so spät“ der Evangelischen Christuskirche Memit Lukas Lobis und Georg Kaser im ran. Eintritt frei. Schlossgarten Kallmünz. Kartenvorverkauf: Tel. 331 331 3377, Mo-Fr 1117 Uhr, www.kabarettgarten.com Dienstag, 17.06. 18.00 Gesund wandern in Lana Leichte Wanderung für jedermann. Sonntag, 22.06. Treffpunkt: Hl.-Kreuz-Kirche Lana. TeilMusigfest in Pfelders - das Ranahme kostenlos. dio Tirol Musikfest 19.30 Offenes Singen im Kirchengarten Teilnahme kostenlos. mit Ingrid und Hans Ocker (Akkordeon Auskunft: www.passeiertal.it und Gitarre) in der Evangelischen Chris- 9-12 Frühstück bei Sissi in den Gärten tuskirche Meran. Bei Regen findet das von Schloss Trauttmansdorff mit musiSingen im Gemeindesaal statt. Eintritt kalischer Umrahmung. frei. Auskunft: Tel. 0473 235730, 20.30 Konzert der Musikkapelle Andreas www.trauttmansdorff.it Hofer in St. Leonhard. Eintritt frei. 10.30 Sonntagskonzert der Musikkapelle Marling im Pavillon in Marling. Eintritt frei. Mittwoch, 18.06. 15.00 Pferdegalopprennen auf dem 20.00 Sommerabend in Schenna mit Pferderennplatz Meran mit GastronoLivemusik der Gruppe „Vincent&Fermie und Kinderspielplatz. nando“ und Abendshopping. Auskunft: www.meranogaloppo.it Eintritt frei. 15.00

Montag, 23.06. Donnerstag, 19.06. Abendkonzert mit der Musikkapel- 20.00 Filmvorführung: Eine Couch in

20.30

Fr-So, 20.-22.06. 10. Internationales Citroen Treffen Fr 20.06., 15.30

18.00

Samstag auch am Nachmittag geöffnet von 8.00 - 12.00 Uhr & 14.00 - 18.00 Uhr

Sommerzeit Blumenzeit

Dienstag, 24.06. Gesund wandern in Lana

18.00

Leichte Wanderung für jedermann. Ausstellung der Fahrzeugmodelle in der Treffpunkt: Hl.-Kreuz-Kirche Lana. Laubengasse (Altstadt von Meran) Teilnahme kostenlos. Sa 21.06., 9.00 Treffpunkt der Oldtimer auf der Kurpromenade und Start zur Rundfahrt mit Mittwoch, 25.06. Zeitmessung zum Montiggler See. 7.00 Kleiner Bauernmarkt auf dem So, 22.06., 9.00-12.00 Kirchplatz in Marling. Am Thermenplatz können die elegan- 20.00 Sommerabend in Schenna mit ten Fahrzeuge bestaunt werden. Livemusik der Gruppe „Marwin B.“ Auskunft: www.citroenclassic.eu und Abendshopping. Eintritt frei. 20.30 Kallmünz Festival Merano – Freitag, 20.06. Kabarett „Fockelotti“ mit Thomas Hochkofler im Schlossgarten Kall7.30 Meditation im Labyrinthgarten münz. Kartenvorverkauf: Kränzelhof in Tscherms Tel. 331 331 3377, Mo-Fr 11-17 Uhr, Anmeldung: TV Lana, Tel. 0473 561 www.kabarettgarten.com 770, www.lana.info 18-23 Trauttmansdorff nach Feier-

abend

Trainer Franz Gluderer und Italienmeister Christian Thum

New York im Frauenmuseum Meran. Filmkomödie von Filmemacherin Chantal Akerman (1996). Eintritt frei. Auskunft: www.museia.it

le Moos auf dem Raiffeisenplatz in Schenna (bei Regen im Vereinshaus). Eintritt frei.

20.30

Donnerstag, 26.06. Kallmünz Festival Merano –

Abendführung durch die Gärten: 19.00- 20.30 20.30 Uhr. Anmeldung: Tel. 0473 235 730, www.trauttmansdorff.it Wiesenfest des Sportvereins Dorf Tirol auf der Festwiese in Dorf Tirol. Teilnahme kostenlos. Kallmünz Festival Meran – 20.30 Kabarett „Shakespeare, Mörder, Pulp & Fiktion“ mit Roland Sölva und Horst Herrmann im Schlossgarten Kallmünz.

Kabarett „Multiple Lois“ mit Sigi Zimmerschied im Schlossgarten Kallmünz. Kartenvorverkauf: Tel. 331 331 3377, Mo-Fr 11-17 Uhr, www.kabarettgarten.com Konzert „Belcanto“ mit dem Opernchor Breda (NL) am Thermenplatz. Eintritt frei.

Was ist los in Meran? Besuchen Sie die Seite der Kurverwaltung und wir informieren Sie regelmäßig über die Veranstaltungen in Meran: www.meran.eu

Algund, J.-Weingartner-Straße 9a, Tel. 0473 220 165, www.gartenbau.it 13. Juni 2014 | 12

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Mondkalender

Mondkalender vom 13.06. bis 26.06.2014 Freitag, 13. Juni

A i j

Vollmond um 06.13 im Zeichen Schütze Übergang in das Zeichen Steinbock um 19.06 Uhr Element: Feuer

Größte Entfaltung der Mondkräfte, was zu Unruhe, Schlafstörungen und Aggressionen führen kann; alle Maßnahmen zur Stärkung des Immunsystems sind heute besonders wirksam; Wohnung ausgiebig lüften; Obst und andere Lebensmittel einfrieren; das Entsaften von Früchten ist begünstigt; Gemüse, Obst und Getreide düngen; ernten und einlagern. Samstag, 14. Juni

F j

Abnehmender Mond im Zeichen Steinbock Element: Erde

Entschlackungs- oder Schlankheitskur beginnen; Brennnesseltee zur Blutreinigung trinken; Nagel-, Hand- und Fußpflege; Körperhaare entfernen ist weniger schmerzhaft; Heilkräuter (Wurzeln) sammeln; guter Tag für die meisten Hausarbeiten, insbesondere Hausputz und Malerarbeiten; Zimmerpflanzen düngen; Wurzelgemüse säen oder setzen; unterirdische Schädlinge bekämpfen, Unkraut jäten, ernten und einlagern. Sonntag, 15. Juni

F j k

Abnehmender Mond im Zeichen Steinbock Übergang in das Zeichen Wassermann um 19.28 Uhr Element: Erde

Blutreinigungstee trinken; der Tag ist für die meisten Hausarbeiten geeignet, insbesondere für den Hausputz; Zimmerpflanzen düngen; unterirdische Schädlinge bekämpfen; Unkraut jäten; ernten und einlagern; Wurzelgemüse säen bzw. setzen.

Montag, 16. Juni

F k

Abnehmender Mond im Zeichen Wassermann Element: Luft

Brennnesseltee hilft bei Krampfadern und Venenentzündungen, sowie zur Blutreinigung; Warzen und Hühneraugen entfernen lassen; alle Hausarbeiten gelingen besonders gut; ausgiebig lüften; Schimmel beseitigen; ernten, was getrocknet werden soll; Wassermanntage sind für Arbeiten in Garten und Feld eher ungünstig. Dienstag, 17. Juni

F k l

Abnehmender Mond im Zeichen Wassermann Übergang in das Zeichen Fische um 20.27 Uhr Element: Luft

Brennnesseltee zur Blutreinigung trinken; Warzen und Hühneraugen entfernen lassen; Holzböden reinigen; Schimmel beseitigen; ausgiebig lüften; Gemüse ernten und einlagern; ernten, was getrocknet werden soll. Mittwoch, 18. Juni

F l

Abnehmender Mond im Zeichen Fische Element: Wasser

Zahnbehandlungen sind weniger schmerzhaft; Hausarbeit ist heute begünstigt, insbesondere Wäsche waschen und Flecken entfernen; sammeln Sie heute Brennnesseln, um Tee daraus zu gewinnen; Pflanzen gießen oder wässern; Gras mähen, wenn es langsam nachwachsen soll. Donnerstag, 19. Juni

F l a

Abnehmender Mond im Zeichen Fische Übergang in das Zeichen Widder um 23.27 Uhr Element: Wasser

Bleiben Sie noch bei der Entschlackungskur, Erfolge sind bald spürbar; Hausarbeit allgemein ist heute begünstigt, insbesondere Wäsche waschen, Flecken entfernen, Fensterrahmen reini-

gen; bringen Sie alles, was dafür anfällt, in die chemische Reinigung; Zimmerpflanzen gießen; Gras mähen, wenn es langsam nachwachsen soll; Pflanzen gießen bzw. wässern. Freitag, 20. Juni

F a

Abnehmender Mond im Zeichen Widder Element: Feuer

Brennnesseltee zur Blutreinigung trinken; Warzen und Hühneraugen entfernen lassen; eine Tiefenreinigung der Haut mit pflegenden Mitteln bringt gute Ergebnisse; Heilkräuter (Früchte) sammeln; guter Tag für die meisten Hausarbeiten; Wohnung und Bettzeug lüften; Pflanzen düngen; Gehölze schneiden; ernten, einlagern, konservieren. Samstag, 21. Juni

F a

Abnehmender Mond im Zeichen Widder Element: Feuer

Kräfte fordernde Dinge sollten heute erledigt werden; Warzen und Hühneraugen entfernen; auf Genussmittel, wie Kaffee oder Schokolade verzichten, da Kopfschmerz- und Migränerisiko erhöht sind; Heilkräuter sammeln (Früchte); Fenster putzen; Porzellan und Metalle reinigen; lüften; Pflanzen düngen; Gehölze schneiden; ernten, einlagern und konservieren. Sonntag, 22. Juni

F a b

Abnehmender Mond im Zeichen Widder Übergang in das Zeichen Stier um 05.04 Uhr Element: Erde

Warzen und Hühneraugen entfernen lassen; eingewachsene Nägel behandeln; Hausarbeit allgemein ist begünstigt; Schimmel beseitigen; Zwischendüngung für Zimmerpflanzen mit schwacher Wurzelbildung vornehmen; Schädlinge im Erdreiche bekämpfen; Kompost an- bzw. umsetzen.

Montag, 23. Juni

F b

Abnehmender Mond im Zeichen Stier Element: Erde

Eine Entschlackungs- oder Schlankheitskur bringt Erfolg; Brennnesseltee zur Blutreinigung trinken; guter Tag für den Hausputz; Schimmel beseitigen; Malerarbeiten sind begünstigt; Zimmerpflanzen mit schwacher Wurzelbildung düngen; Wurzelgemüse säen bzw. setzen; ernten, was getrocknet werden soll. Dienstag, 24. Juni

F b c

Abnehmender Mond im Zeichen Stier Übergang in das Zeichen Zwillinge um 13.07 Uhr Element: Erde

Beachten Sie die Vorschläge der beiden Vortage. Mittwoch, 25. Juni

F c

Abnehmender Mond im Zeichen Zwillinge Element: Luft

Bleiben Sie bei Ihrer Entschlackungskur, denn Beharrlichkeit zahlt sich aus; Hühneraugen, Warzen und eingewachsene Nägel behandeln; Holz- und Parkettfußböden reinigen; Fenster putzen; lüften; Holz nähren; oberirdische Schädlinge bekämpfen; Blütengehölze (Rosen) düngen; junge Obstbäume zurückschneiden. Donnerstag, 26. Juni

F c

Abnehmender Mond im Zeichen Zwillinge Element: Luft

Der Mond wirkt entspannend, entgiftend und reinigend, daher ist die Entschlackungskur heute besonders wirksam; verwöhnen Sie Ihre Haut mit pflegenden Mitteln; Holzböden reinigen; ausgiebig lüften; Blütengehölze düngen, wie z.B. Rosen; oberirdische Schädlinge bekämpfen; junge Obstbäume zurückschneiden.

Worte über Worte

Kaffee und Rouladen Mit Freunden treffen wir uns im Café zu einem Plausch und trinken einen Kaffee, in Gesellschaft mit Italienern bestellen wir einen Caffé, ist Eile geboten, begnügen wir uns mit einem coffee to go. Der Kaffee, das weltweit wohl verbreitetste Heißgetränk, hat sich auch zu einem echten Weltwort entwickelt. Kahvi nennen ihn die Finnen, kaffe die Schweden, die Rumänen bestellen den kafea, die Russen kofe und die Tschechen kava. Früher einmal galt „das Kaffee“ auch als Kaffeehaus, heute bezeichnet man dies durchwegs als „Café“. Bei der Schreibung ist also genau zwischen den Bedeutungen eines Wortes zu unterscheiden, so wie auch bei diversen weiteren Be-

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griffen Verwechslungsgefahr besteht. So kann es sein, dass uns auch der Whiskey verunsichert, auch bei mäßigem Genuss. Der Kenner weiß genau, was er gerade für einen Whiskey trinkt: Weist der Drink ein „e“ auf, so handelt es sich um einen Irish Whiskey. Wird uns in Großbritannien ein Whisky ohne „e“ angeboten, dann ist es ein Scotch und kommt aus Schottland. Durch noble Blässe fiel im Mittelalter die Edeldame auf, das „Weib“ hingegen mit lederner, von der Sonne gebräunter Haut konnte sich mit ihr nicht messen. Die Blesse hinwiederum bezeichnet ein weißes Fell auf der Stirn von Tieren, die Blesshühner in unseren heimischen Gewässern tragen deshalb diese Bezeichnung. Kommt uns das Wort Email unter, denken wir an elektronische Post. Falsch verbunden, denn ohne Bindestrich ist damit ein

Schmelzüberzug beispielsweise auf Straßenschildern oder Teetassen gemeint. Einzig dem Bindestrich verdankt die oder das EMail, dass sie als die Form schriftlicher Kommunikation schlechthin aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Aus den Wildwestfilmen ist uns der Saloon bekannt, in den der Revolverheld durch die Schwingtüren lässig latscht, einen doppelten Whiskey hinter die Binde gießt und dann so nebenbei den Sheriff abknallt. Im Salon der Friseurin dagegen wird niemandem ein Haar gekrümmt, die Haare werden wenn schon gekräuselt – auf Französisch heißt „friser“ ja kräuseln – und mit dem Fön getrocknet. Bis zur Rechtschreibreform 1996 wurde der Haartrockner ohne „h“ geschrieben, da es sich um den Markennamen handelte. Nunmehr können wir den Heißlufttrockner gleich wie den milden

Nordwind als Föhn bezeichnen, Kopfschmerzen löst eher letzterer aus. Um zur angehenden heißen Jahreszeit unsere Wohnung vor allzu intensiver Sonneneinstrahlung abzuschirmen, sollen wir uns darum kümmern, dass die Rollläden auch richtig schließen. Dann können wir uns auch genüsslich an den hausgemachten Rouladen im temperierten Wohnzimmer gütlich tun. In welch skurrilen Variationen der Kaffeebohnenpulveraufguss angeboten wird, macht die Anzeige an einem Kaffee-Automaten deutlich: Das WHITE COFFEE wird als WEIBER KAFFEE angeboten. Vermutlich liegt der Bezeichnung nicht Männer diskriminierende Absicht zugrunde, wahrscheinlich stand im verwendeten Schriftsatz kein deutsches Eszett, also der Buchstabe „ß“, zur Verfügung. lf


Veranstaltungen

Entspannungsbad mit Kristallklangschalen Veranstaltungen in

Freitag, 13. Juni, 20.30 Uhr Raiffeisensaal Thalguterhaus Algund

richtet werden Standardtänze, lateinamerikanische Tänze und Disco Fox. Infos: Veronika 338 887 1387 – info@lunika.it

Samstag, 14. Juni, 20.30 Uhr Raiffeisensaal Thalguterhaus Algund

Freitag, 20. Juni, 20.30 Uhr Raiffeisensaal Thalguterhaus Algund

Frühlingskonzert der Algunder Musikkapelle Konzert des Hochdahler Männergesangvereins

Frühlingskonzert der Algunder Musikkapelle

Die Literatur umfasst neben klassischem Gesang, Dienstag, 24. Juni, 20.00Uhr Oper und Operette, sakrale Lieder und Lieder Thalguterhaus Algund modernerer Art. Sonntag, 15. Juni, 10.30 Uhr Vellau

Vellauer Kirchtag

In vielen Kulturen der Welt wurden Töne und Klänge schon seit jeher von Heilern, Priestern und Schamanen bei Ritualen und religiösen Festen eingesetzt, um in Kontakt mit dem Göttlichen zu kommen, aber auch um Menschen von ihren psychischen oder physischen Beschwerden zu befreien. Wird eine Klangschale angeschlagen, kann man sie nicht nur hören, vielmehr erfährt der ganze Körper ein Wellen- oder Schwingungsbad. Jede Körperzelle wird von den Klangwellen angeregt und an ihre harmonische Ur-Schwingung erinnert. Die Schallwellen der reinen Klänge versetzen das gesamte System in Bewegung und bewirken eine "innerliche Massage". Dadurch lösen sich körperliche, geistige und seelische Blockaden auf und werden ersetzt durch einen harmonisierenden und aktivierenden Energiefluss, der letztendlich eine Stärkung der Selbstheilungskräfte bewirkt. Durch einen tiefen meditati-

ven Zustand kann Heilung und auch das Zurückfinden in ursprüngliche Bewusstseinszustände erfolgen. Der Organismus entspannt sich, Selbstheilungskräfte werden aktiviert und das Immunsystem gestärkt, ebenso das Urvertrauen und das Selbstbewusstsein. Intuition und Kreativität erfahren wieder eine Belebung und das alles bringt schließlich mehr Lebensfreude und Kraft in den Alltag. Am Dienstag, 24. Juni 2014 findet um 20 Uhr in der Anna-ThalguterStube ein Entspannungs-Klangbad mit Kristallklangschalen statt. Referentinnen sind Christina Angerer-Brenner und Lidia Maria Fritz. Teilnehmen können alle Interessierten; es wird um eine freiwillige Spende gebeten. Mitzubringen sind eine Thermomatte, eine Decke, evtl. ein kleines Kopfkissen und Socken.

Der Kirchtag beginnt mit der Heiligen Messe in der Vellauer Kirche, die vom Algunder Frauenchor mitgestaltet wird. Danach sind alle herzlich zum Fest mit Speis und Trank beim Gasthaus Kienegg eingeladen. Für die musikalische Unterhaltung sorgen die Jugendkapelle Algund und die Herwärtigen.

Entspannungs-Klangbad mit Kristallklangschalen

Referentinnen sind Christina Angerer-Brenner und Lidia Maria Fritz. Teilnehmen können alle Interessierten; es wird um eine freiwillige Spende gebeten. Mitzubringen sind eine Thermomatte, eine Decke, evtl. ein kleines Kopfkissen und Socken. Anmeldungen per SMS oder telefonisch unter der Nr. 339 791 4344.

Wiederkehrende Termine:

Montag, 16. Juni bis Samstag, 26. Juli Dance Club Lunika, Algund

Jeden Donnerstag, 8.00-12.30 Uhr Kirchplatz Algund

Bei den Kinderkursen (von 3 bis 16 Jahren) stehen Modern Dance und Paartänze im Mittelpunkt. Die Kurse für Erwachsene richten sich besonders an Anfängerinnen und Anfänger. Unter-

Angeboten werden (je nach Saison) Obst und Gemüse, Honig, Getreide, Brot, Nudel und Soßen, Krapfen, Eier, Säfte, Marmeladen, Kuh- und Ziegenkäse, Joghurt und andere Milchprodukte, Speck und Wurstwaren.

Sommertanzkurze für Kinder und Erwachsene

Wöchentlicher Bauernmarkt

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und wir informieren Sie regelmäßig über die Veranstaltungen in Algund: www.thalguterhaus.it ∙ Tel. 0473 220442

Anmeldungen per SMS oder telefonisch unter der Nr. 339 791 4344.

Der Sommer ist da! Knusprige Hähnchen, fleischige Schweinsrippen und Schweinshaxen mit harter Kruste nur frisch vom Holzkohlegrill! Um die Wartezeit zu verkürzen, bitten wir um telefonische Vorbestellung: Tel. 0473 44 70 49 Marling - St. Felixweg 28

Montag abends und Dienstag Ruhetag

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Pfarrnachrichten

Untermais, Romstraße 135 Büro: Mo, Mi, Fr von 8-11 Uhr

Meran, Speckbacherstr. 24 Büro: Mo, Mi, Fr 9-10 Uhr Di 10-11 Uhr (Dekan Pamer)

Pfarre St. Georgen Tel. und Fax 0473 236 447

Pfarre St. Vigil Untermais

Pfarre Maria Himmelfahrt Tel. 0473 447 639

Tel. 0473 237 629

Sa 18.30 Vorabendmesse So 9.00 Gottesdienst Mo 18.00 Wort-Gottes-Feier Di, Do, Fr 18.00 Abendmesse Mi 17.00 zweisprachige Abendmesse

Bibliothek St. Bernhard Öffnungszeiten: Di 17.00 - 18.00 Do 17.00 - 18.00 Gottesdienste: Di, Do, Fr Sonn- und Feiertage

So 22. Juni – Fronleichnam Kein Pfarrgottesdienst! Mitteilung: Bis zum 29. Juni können alle lesefreudigen Kinder und Erwachsenen am Sonntag ab 10.00 Uhr ausreichend Bücher für den Sommer ausleihen. Achtung: Am Sonntag, den 22. Juni bleibt die Pfarrbibliothek geschlossen (Fronleichnam).

Meran - MaiaCenter - Gampenstraße 97 Tel. 334 169 6441 (Pastor) www.fcg-meran.com Gottesdienste jeweils um 10 Uhr & mit KIGO für Kinder von 4-12 Jahren: So 15. Juni: Familiengottesdienst zum Ferienstart, mit Abendmahl So 22. Juni: Predigt-Gottesdienst So 29. Juni: Predigt-Gottesdienst Gäste sind herzlich willkommen! Sommerspecial: Sa 28. Juni: Bergausflug für die ganze Familie Auskunft: Tel. 334 1696 441 (Pastor)

7.00 8.00 und 10.00

So 15. Juni – Dreifaltigkeitssonntag 10.00 Festgottesdienst So 22. Juni – Fronleichnam 8.00 Festgottesdienst mit Fronleichnamsprozession; anschließend Pfarrfest

Meran Postgranzstraße 8 info@efk-meran.it www.efk-meran.it Christliche Gemeinde Meran Tel. 0473 220 905 So 15. Juni 10.00 Gottesdienst und Missionsfest Mit Berichten von der Missionsarbeit unter Indianern in Brasilien Mit ProKids Kinderprogramm So 22. Juni 10.00 Gottesdienst Thema: Ein kleiner Glaube genügt Mit ProKids Kinderprogramm So 29. Juni 10.00 Gottesdienst Thema: Glaube – persönlich erlebt und gelebt Mit ProKids Kinderprogramm Jeden Mittwoch 18.00 Jugendtreff ISY 20.00 Bibelabend

Gottesdienste: Mo, Di, Mi 8.30 Do 19.30 in der Kolpingkapelle Fr 19.30 Sa 19.30 So 8.30, 10.00 So 22. Juni - Fronleichnam 8.30 Prozession zum Roseggerpark, Hl.Messe mit Kirchenchor und Bürgerkapelle, Brunnenplatz „Statio“; Rückkehr zur Kirche und Segen. (Die Hl. Messe um 10.00 entfällt) Gebet um geistliche Berufe jeden Donnerstag von 10.00 bis 11.00 Uhr Eucharistische Anbetung jeden Freitag 18.30 Rosenkranz freitags 19.00, anschließende Abendmesse mit eingebauter Vesper Laudes jeweils mittwochs nach der Hl. Messe Beichtgelegenheit am Samstag von 18.30 bis 19.15 Uhr oder nach Vereinbarung, Tel. 0473 236 447 Pfarrbibliothek im Rebhof: Mi 08.30 – 10.30 Uhr

Obermais, Winkelweg 10

Meran, Passeirer Gasse 3 info@stadtpfarre-meran.it www.stadtpfarre-meran.it Büro: Mo, Di, Do, Fr 9.30-11.30 Uhr Pfarre St. Nikolaus Meran Tel. 0473 230 174 Fax 0473 233 727 Montag bis Freitag: 9.00 Heilige Messe Samstag: 9.00 Heilige Messe 18.00 Vorabendmesse Sonntag: 8.00 / 9.00 / 11.00 / 19.00 Heilige Messe So 22. Juni – Fronleichnam 8.00 kein Gottesdienst 9.00 Hochamt für die Pfarrgemeinde Musik. Gestaltung: Chor – „Missa brevis in C“ („Spatzenmesse“) von W. A. Mozart 11.00 kein Gottesdienst 19.00 Heilige Messe Fronleichnam Am Sonntag, den 22. Juni wird das Hochfest des Leibes und Blutes Christi – Fronleichnam – gemeinsam mit den Pfarrgemeinden Maria Himmelfahrt und S. Spirito gefeiert. Um 9.00 Uhr beginnen die Feierlichkeiten mit einem gemeinsam gestalteten festlichen Hochamt in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus. Anschließend wird die Fronleichnamsprozession abgehalten. Der Prozessionsverlauf: Leonardo-daVinci-Straße – Sandplatz – Promenade mit Statio – Sparkassenstraße – Obere Lauben – Pfarrplatz. Die Feier endet mit dem eucharistischen Segen vor der Kirche.

Eucharistiner-Kirche St. Josef Tel. 0473 231 440 Hl. Messen:

Sinich, Vittorio-Veneto-Platz 10 gschnitzer.josef@gmail.com

Pfarre St. Justus Sinich Tel. 0473 244 154

Obermais, Cavourstr. 73 Büro: Mo, Di, Mi, Fr von 9-11 Uhr

10.00 an Sonn- und Feiertagen 7.00 an Werktagen Anbetung: 11.00 - 19.00 an Sonn- und Feiertagen 7.30 - 19.00 am Montag und Dienstag von Mi 7.30 durchgehend bis Sa 22.00; Einsetzung um 22.00 Uhr

Kapuzinerkirche

Maria-Trost-Kirche

Meran, Romstraße

Mo-Fr 8.00 Hl. Messe (ital.)

Meran, Rennweg 153

Samstag 18.00 Vorabendmesse in ital. Sprache Sonntag 9.45 Hl. Messe 11.00 Hl. Messe in italienischer Sprache

Sonntag: 7.00 Gottesdienst (deutsch) 8.30 Gottesdienst (italienisch) 10.00 Gemeinschaftsmesse (deutsch)

Anbetung und Beichtgelegenheit: dienstags 8.30 - 9.30 Uhr

An den Werktagen: 6.30 Messe (deutsch) 7.30 Messe (italienisch)

Meran, Romstraße 1 Büro: Mo bis Fr 10 - 12 Uhr Burgstall Kirchweg 14 gschnitzer.josef@gmail.com Büro: Do 17.00 – 18.45 Pfarrei zur Erhöhung des Hl. Kreuzes Tel. 0473 244 154 (Sinich) 0473 603 508

seit

1910

Bedenke stets, dass alles vergänglich ist dann wirst du im Glück nicht so friedlich und im Leid nicht so traurig sein.

Samstag 17.30 Beichtgelegenheit 19.00 Vorabendmesse Sonntag 8.30 Hl. Messe 9.45 Hl. Messe in italienischer Sprache

Pfarre Heilig Geist Tel. 0473 230 081

In ital. Sprache: Montag bis Freitag: Heilige Messe jeweils um 8.30 Uhr Samstag 18.30 Vorabendmesse Sonntag 9.30 / 11.00 Hl. Messe

(Sokrates)

Meran | Andreas-Hofer-Straße 24/A | Krankenhaus - Richtung Bahnhof Tel. 0473 050 050 | www.bestattung-schwienbacher.com

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Pfarrnachrichten

Fronleichnamsprozession in Meran:

Schmückung der Häuserfassaden

Worte zum Nachdenken

Pfiati Meran, Pfiati Südtirol!

Am Sonntag, den 22. Juni wird mit dem Hochamt um 9.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus und mit der anschließenden Prozession durch die Stadt das Fronleichnamsfest begangen. Die Prozession nimmt folgenden Verlauf: Leonardo-da-Vinci-Gasse – Promenade (Statio mit Segen) – Sparkassenstraße – Obere Lauben bis zum Unteren Pfarrplatz, wo die Feier

mit dem Eucharistischen Segen und einer Salve der MeranerSchützen zu Ehren Gottes ihren Abschluss findet. Um zu diesem Anlass der Stadt ein festliches Bild zu geben, ersucht die Pfarre St. Nikolaus alle Hausbesitzer und Kaufleute der Innenstadt, die Fassaden und Fenster ihrer Gebäude gebührend zu schmücken.

Fest der Jubelpaare in der Stadtpfarre St. Nikolaus

In diesen Tagen heißt es für meine Frau und mich Abschied zu nehmen. Nach neun Jahren Dienst in und um Meran müssen wir leider weiterziehen. Die Regeln für Pfarrer, die von der Evangelischen Kirche in Deutschland in einen Dienst im Ausland entsandt sind, lassen ein längeres Verweilen nicht zu. Darum geht es heim nach Württemberg, konkret zur Christuskirche in Reutlingen dem „Tor zur Schwäbischen Alb“. Abschied nehmen und weiterziehen, das kommt im Leben öfters vor. Kinder ziehen aus dem Elternhaus aus, um eine Ausbildung zu machen oder um eine eigene Familie zu gründen. Wegen eines Partners wechseln nicht wenige den Wohnort und manchmal sogar das Land, in dem sie leben. Der Beruf kann solche Wechsel mit sich bringen – wie nun wieder bei uns. Am Ende eines Lebens zieht jeder noch einmal aus dem Haus, in dem er zuvor gelebt hat, aus. Der neue „Wohnort“ ist dann allerdings der „Gottesacker“, wie man den Friedhof auch nennt. Wichtig ist, dass man überall – wohin einen auch der Weg führt

– von Gott begleitet und bei Gott sein kann. Der Abschiedsgruß, dem ich vor allem in Südtirol begegnet bin, das „Pfiati“, ist mir in besonderer Weise lieb geworden. Im Schwäbischen sagt man da eher „Adee“ – abgeleitet vom französischen „Adieu“. Beides heißt „Gott befohlen“ oder „Behüt dich Gott“. Und es ist diese Form des Abschiedsgrußes eine besonders gute. Natürlich geht gleichermaßen „Tschüs“ oder „Auf Wiedersehen“ oder „Ciao“. Alle diese Grußformen gebrauche ich auch ab und zu. Doch besonders gerne das „Behüt dich Gott“, weil es immer wieder daran erinnert, dass wir am besten unsre Wege gehen und am besten unser Dasein leben, wenn es unter der Obhut Gottes steht. Wir tun gut daran, auf diese gegeben Weise immer wieder Gottes Gegenwart in unser alltägliches Leben hineinzunehmen. Der Obhut Gottes befehlen wir vor allem unsre Lieben an, Menschen, denen wir herzlich verbunden sind. Meran und Südtirol, viele Menschen, die wir hier haben kennen lernen dürfen, Einheimische und „Zuagroiste“, sind uns ans Herz gewachsen. Wir winken ihnen auf diesem Wege zum Abschied zu und ich rufe ihnen im vollen Sinn seiner Bedeutung zu: Pfiat enk Gott! Martin Burgenmeister, Pfarrer der Evangelischen Gemeinde Meran

Die Jubelpaare während der Festmesse in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus Das schon zur Tradition gewordene Fest der Jubelpaare in der Stadtpfarre St. Nikolaus wurde auch heuer wieder für jene ausgerichtet, die im Jahre 2014 ein rundes Hochzeitsjubiläum begehen. Hochzeitstage sind immer Anlass, inne zu halten, die vergangenen Jahre Revue passieren zu lassen und zuversichtlich den gemeinsam eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Grund genug für die kfb-Frauengruppe und den Pfarrgemeinderat der Stadtpfarre St. Nikolaus, den Jubelpaaren am Samstag, den 24. Mai in einer Feier Dank und Anerkennung auszusprechen. Der Festabend begann mit einem gemeinsamen Dankgottesdienst mit der Pfarrgemeinde. Unter dem Motto „Die vielen Seiten einer Ehe“ gestalteten die kfb-Frauengruppe und die Jugendsinggruppe

„Prisma“ die Messfeier. In seiner Predigt ging Dekan Hans Pamer mit anschaulichen Beispielen auf das Festthema ein und betonte, dass eine Ehe nur im Miteinander dauerhaften Bestand hat. Den Wahrheitsgehalt dieser treffenden Aussage bewiesen die vielen anwesenden Jubelpaare, die bereits seit 35, 40, 45, 50 und 55 Jahren das Leben miteinander teilen. Anschließend erneuerten die Paare ihr Ehegelöbnis. Selbst gefertigte Kerzen – überreicht von Frauen der kfbFrauengruppe – sollen die Eheleute an diesen denkwürdigen Tag erinnern. Nach dem Gottesdienst waren alle Jubelpaare in den festlich geschmückten Nikolaussaal geladen, um diesen Abend bei einem gemeinsamen Essen, bei Musik und Unterhaltung ausklingen zu lassen.

Meran Carduccistraße 31 Büro: Mo, Di, Fr 10-12 Uhr Mi, Do 16-18 Uhr Evangelische Gemeinde Meran Tel. 0473 492 395 Gottesdienste und Veranstaltungen im Evangelischen Pfarrhaus und in der Christuskirche: Fr 13. Juni 18.00 Verabschiedung von Pfarrer Martin Burgenmeister und seiner Frau Andrea (Beginn in der Christuskirche, anschließend Umtrunk im Kirchgarten). Alle Gemeindemitglieder und Freunde der Gemeinde sind dazu eingeladen. So 15. Juni 10.00 Uhr Gottesdienst für Kleine und Große; es singt der Kirchenchor. 20.30 Uhr Kammerkonzert des Konser-

vatoriums Bozen (Christuskirche) Di 17. Juni 19.30 Offenes Singen mit Ingrid und Hans Ocker im Kirchgarten So 22. Juni 10.00 Uhr Predigt-Gottesdienst So 29. Juni 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl Hinweis: Ab 18 Juni vertritt Pfarrer i.R. Götz Boshamer Pfarrer Burgenmeister, der vor seinem Umzug seinen Resturlaub nimmt. Die Vertreter sind über das Gemeindebüro erreichbar.

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Kultur

Südtiroler Landesmuseum für Tourismus

Videoinstallationen und neue Mediaportale vorgestellt Das Südtiroler Landesmuseum für Tourismus hat kürzlich auf Schloss Trauttmansdorff die Videoinstallation zum Südtiroler Tourismus von Karl Prossliner „Gastgeber/Albergatori/Hosts“ präsentiert. Vorgestellt wurden außerdem die neuen Mediaportale im Ruheraum des Museums und die Hörstationen im Raum „Heimat zu vermieten“. Für die Neugestaltung seiner Dauerausstellung zur Tiroler Tourismusgeschichte hat das Touriseum den bekannten Südtiroler Regisseur Karl Prossliner gebeten, Interviews mit den Menschen und Machern des Südtiroler Tourismus „hinter den Kulissen“ zu machen.

Die markantesten Ausschnitte hat Prossliner zu einer 60-minütigen Videoprojektion „Gastgeber/Albergatori/Hosts“ zusammengefasst, die nun im Touriseum in einer Endlosschleife gezeigt wird. Der vielfach ausgezeichnete Dokumentarfilmer hatte bereits für die Eröffnung des Museums 2003 mehr als 100 Interviews mit Touristen und Einheimischen geführt. Der Film wurde am 26. Mai den geladenen Protagonisten vorgestellt, unter ihnen Zeitzeugen und hier in erster Linie Südtiroler Hoteliers, Tourismustreibende und Gastgeber, die für diesen Film in den vergangenen Jahren interviewt wurden. Weitere Interviews sind

Soireen auf Schloss Tirol 26.06. bis 24.07.2014 Die Soireen auf Schloss Tirol zählen seit nunmehr 25 Jahren zu den beliebtesten Sommerveranstaltungen in Südtirol. In der eindrucksvollen Kulisse von Schloss Tirol werden musikalische Werke von spezialisierten Ensembles des Inund Auslandes dargeboten. Waren es in den letzten Jahrzehnten programmatisch auf die Frühe Neuzeit ausgerichtete Schwerpunkte, so versucht der heurige Musikplan die Alte Musik mit jazzigen Klängen zu verbinden und setzt damit auf inhaltliche Verjüngung. In der Pause werden Kostproben der Schlossküche gereicht. Der Abschluss der festlichen Abende hält noch einen weiteren Höhepunkt bereit: Die Rückkehr zum Dorfplatz erfolgt nämlich bei romantischer Fackelbeleuchtung. • Donnerstag, 26.06. – 20.30 Uhr Ensemble Quadro Nuevo & Mulo Francel End of the Rainbow: Das Ende des Regenbogens – Die Leiden-

schaft des Tango • Donnerstag, 03.07. – 20.30 Uhr Duo Andreas Schaerer & Lucas Niggli (Konzert in Zusammenarbeit mit dem Südtirol Jazz Festival Alto Adige) Alchemia: Jazz-Interaktion progressiv, vokal, perkussiv • Donnerstag, 10.07. – 20.30 Uhr Ensemble Phoenix München & Joel Frederiksen Requiem for a Pink Moon: Hommage an den SingerSongwriter Nick Drake • Donnerstag, 17.07. – 20.30 Uhr Ensemble Capella de la Torre & Katharina Bäuml Gaudeamus Omnes: Populäre Renaissancemusik • Donnerstag, 24.07. – 20.30 Uhr Ensemble Soqquadro Italiano, Vincenzo Capezzuto & Claudio Borgianni Who's afraid of Baroque: Wer fürchtet sich vor Barock? Tickets: Tel. 0473 923 314 www.dorf-tirol.it

Lyrikpreis Meran

Die Preisträger sind ermittelt Am 17. Mai hat die Jury des Lyrikpreises Meran (Ilma Rakusa, Autorin, Zürich; Hans Jürgen Balmes, S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main; Hans Höller, Universität Salzburg; Jan Wagner, Autor, Hamburg) drei Preisträger bekannt gegeben. Den Lyrikpreis Meran der Südtiroler Landesregierung (8.000 Euro) erhält Thomas Kunst. Der Alfred-GruberPreis (Stiftung Südtiroler Sparkasse, 3.500 Euro) geht an Tom Schulz. Mit dem Medienpreis der RAI Südtirol (2.500 Euro) wird Jan Volker Röhnert ausgezeichnet. Die Jurorin Maria Gazzetti (Lyrik Kabinett München) musste die Teilnahme an der Endrunde aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen.

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Vor 21 Jahren hatten der 1998 verstorbene Alfred Gruber und der damalige Bürgermeister Franz Alber den Lyrikpreis Meran ins Leben gerufen. Preisträger waren bisher Kurt Drawert (D, 1993), Kathrin Schmidt (D, 1994), Sepp Mall (I, 1996), Jürgen Nenzda (D, 1998), Lutz Seiler (D, 2000), Oswald Egger (I) und Sylvia Geist (D), (ex aequo 2002); Michael Donhauser (Liechtenstein, 2004), Ulrike A. Sandig (D, 2006), Martina Hefter (D, 2008), Andre Rudolph (D, 2010) und Uwe Kolbe (D, 2012). Information: www.lyrikpreis-meran.org

jetzt im Museumsparcours in der inszenierten Stube „Heimat zu vermieten“ aus den 60er-Jahren zu hören. Sie stammen aus einem Zeitzeugenprojekt, das TouriseumMitarbeiterin Evelyn Reso 2013 gestartet hat. Die kurzen Erzählungen veranschaulichen den Eintritt der Südtiroler Familien in die Tourismusbranche vor 50 Jahren. Alle Zeitzeugen-Interviews gehen darüber hinaus in ein museumsinternes Archiv ein, auf das Studenten und Wissenschaftler bei ihren Recherchen im Touriseum zugreifen können. Auch wenn das Touriseum im Zuge seiner Neugestaltung einzelne Medienstationen durch neue er-

setzt hat, müssen die Besucher auf die älteren Produktionen des Museums nicht verzichten: Alle vom Touriseum in den letzten Jahren produzierten Filme können die Museumsbesucher jetzt ganz gemütlich in „Liegeposition“ im Ruheraum an den neuen iPad-Stationen anschauen. Darüber hinaus kann in diesen neu installierten Mediaportalen auch in den Publikationen des Touriseums digital geschmökert werden. Das Touriseum ist täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet. An den Freitagen im Juni, Juli und August kann das Museum bis 23 Uhr besichtigt werden. Informationen: www.touriseum.it.

Meraner Jazzakademie

Jugend-Bigband sucht Musiker

Möchtest du Erfahrung in einer Bigband sammeln, mit bekannten Jazzmusikern an der Instrumentaltechnik feilen, ein Jazzprogramm erarbeiten, in die Jazzwelt reinschnuppern? Dann bist du bei der Südtiroler Jugend-Bigband genau richtig! Es geht wieder los! Nach einem erfolgreichen ersten Jahr startet die Jugend-Bigband in eine zweite Runde. Mit Hilfe von erfahrenen Jazzlehrern werden dabei talentierte Jugendliche im Bereich Jazz gefördert. Unterrichten werden bekannte Südtiroler Jazzmusiker und auswärtige Jazzlehrer. Erarbeitet wird ein Konzertprogramm. Die Jugend-Bigband hat bereits 2013/14 Jugendliche aus ganz Südtirol versammelt und zwei erfolgreiche Auftritte in Bruneck und Lana absolviert. Voraussetzungen für die Aufnahme in die Bigband Für den Aufbau der Jugend-Bigband werden im Schuljahr 2014/15 noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht. Die Bigband trifft sich zu Wochenendterminen (samstags und sonntags), zu denen sich Interessierte anmelden kön-

nen. Gesucht werden v.a. Blechund Holzblasinstrumente, aber auch Gitarre, Klavier, Bass und Schlagzeug. Voraussetzungen sind eine sichere Beherrschung des Instruments und sicheres Lesen vom Blatt (möglichst Silber-Niveau oder höher). Jazz- und Improvisationserfahrung sind nicht Voraussetzung, aber nützlich! Koordinatorin des Projektes ist Helga Plankensteiner, die von einem Team der Meraner Jazzakademie (Träger: Kulturverein Muspilli) unterstützt wird. Die Jazzakademie arbeitet bereits seit 2002 in Südtirol, auch mit weltbekannten Musikern. Es haben bereits über 700 Musikerinnen aus Südtirol und von auswärts daran teilgenommen. Es ist eine Initiative der Meraner Jazzakademie und der deutschen und ladinischen Musikschulen, gefördert vom Land Südtirol und der Stiftung Südtiroler Sparkasse Anmeldungen: bis 5. September 2014 Informationen & Anmeldung: info@meranojazz.it Helga Plankensteiner, Tel. 335 703 2342 – Büro Claudia Jocher, Tel. 346 138 0177


Wirtschaft

Museen und Ausstellungen Museen der Stadt Meran Stadtarchiv Meran Meran, Passeirer Gasse 7 Tel.: 0473 270 038 elmar.gobbi@gemeinde.meran.bz.it

St. Jakob in Grissian/Tisens Besichtigung der restaurierten Fresken jederzeit möglich. Führungen jeden Mittwoch von Ostern bis Ende Oktober um 15.00 und 15.30 Uhr

Landesfürstliche Burg Meran, Galileistraße, Tel. 329 0186 390 Die Landesfürstliche Burg ist ein erstklassiges Objekt, um die spätmittelalterlichen Lebensgewohnheiten zu studieren. Möbel, Küchengeräte, einer der ältesten, erhaltenen Kachelöfen, Porträts, Musikinstrumente und Waffen lassen eine längst vergangene Epoche wiedererstehen. Öffnungszeiten: Di- Sa: 11 - 17 Uhr, Sonn- u. Feiertage: 11 - 13 Uhr

Meran, St.-Valentin-Str. 51 a Tel. 0473 270 172 www.touriseum.it • info@touriseum.it Südtiroler Landesmuseum für Tourismus im Schloss Trauttmansdorff Meran Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober 9 - 19 Uhr 1. bis 15. November 9 - 17 Uhr

Bahnhofstraße 17 Töll - Partschins Tel. 0473 967 342 Der Kaiserin Elisabeth ist im Museum die Ausstellung Sisi - Mythos oder Wahrheit gewidmet. Die Besucher entdecken die Wahrheit über die Kaiserin ... und erleben den Mythos von Sisi. Freilichtmuseum: Eintritt frei! Man spaziert durch einen kreativen Traumgarten mit Kunst - Kultur - Natur und viel Kuriosem, Skulpturen, Holz- und Steinmasken, das Ötzi Habitat mit der ersten Kopie vom Mann vom Similaun, Hauskapelle, Bauerngarten, Schneckenzucht und vielem mehr ... Öffnungszeiten: 10.30 - 16.00 Uhr und von 18.30 - 20.00 Uhr Geschlossen: Sonntagabend und Montag ganztägig Benützen sie den Bus Meran – Partschins A-213 oder die Vinschger Bahn. Die Haltestelle der Bahn befindet sich vor dem Freilichtmuseum!

Schloss Tirol

Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte

Meran, Meinhardstraße 2, Tel. 0473 231 216 www.museia.it • info@museia.it Öffnungszeiten: Mo-Fr: 10 bis 17 Uhr Sa: 10 bis 13 Uhr

Dorf Tirol, Schlossweg 24, Tel. 0473 220 221 E-Mail: info@schlosstirol.it Öffnungszeiten: (Montag Ruhetag) von Mitte März bis Ende November von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr Tägliche Führungen: um 10.15 und 14 Uhr deutsch, um 11.30 und um 15.15 Uhr italienisch Führungen: Führungen für Gruppen und museumspädagogische Führungen für Schulklassen nur nach Voranmeldung.

Schloss Schenna

39017 Schenna, Schlossweg 14 Karwoche bis Allerheiligen nur mit Führung zu besichtigen, Di-Fr jeweils um: 10.30 / 11.30 / 14.00 / 15.00 Uhr Sa-Mo geschlossen; Sonderführungen (min. 20 Pers.) bei vorheriger Absprache möglich; Jeden Montag Abendführung um 21 Uhr Ermäßigung nur mit der „Kombi-Karte Schloss Schenna - Mausoleum“ und für Kinder bis 14 Jahre Tipp: Besuchen Sie das Mausoleum Erzherzog Johanns am Kirchhügel, Mo-Sa von 10.00 - 11.30 und 15.00 - 16.30 Uhr. Tel: 0473 945630 www.schloss-schenna.com info@schloss-schenna.com

Museum Passeier St. Leonhard in Passeier, Passeirerstraße 72 Tel. 0473 659 086 www.museum.passeier.it - info@museum.passeier.it Öffnungszeiten: 15. März bis 3. November Di bis So von 10 bis 18 Uhr. Kein Ruhetag im August und September

Südtiroler Obstbaumuseum Lana Brandis-Waalweg 4 Tel. 0473 564 387 info@obstbaumuseum.it

Öffnungszeiten: Bis 31. Oktober: Mo bis Sa 10-17 Uhr Vom 13. Juni bis 13. Juli samstags geschlossen

Partschins, Kirchplatz 10, Tel. 0473 967 581 www.schreibmaschinenmuseum.com info@schreibmaschinenmuseum.com Öffnungszeiten: April - Oktober Mo 14.00 - 18.00 Uhr Di - Fr 10.00 - 12.00, 14.00 - 18.00 Uhr Sa 10.00 - 12.00 Uhr Sonderführungen: Juni - Oktober jeden Mo, 20.30 Uhr und jeden Mi um 10 Uhr. Führungen für Gruppen das ganze Jahr über gegen Voranmeldung.

Prokulus

Naturns St. Prokulus-Straße Tel. 0473 673 139 www.prokulus.org info@prokulus.org Öffnungszeiten: Bis 2. November, Di-So, 10-12.30 Uhr, Feiertags geöffnet, Führungen für Gruppen nach Vereinbarung

Bauernmuseum Völlan Öffnungszeiten: Ostern - Allerheiligen Di. und Fr. 14-17, So. 15-17 Uhr Völlan, Badlweg 2, Tel. 0473 568 050 Ausstellungsobjekte: Werkzeuge des bäuerlichen Alltages aus vorindustrieller Zeit

Benediktinerstift Marienberg

K.u.K. Museum Bad Egart Seit 1430

Tel. 0473 521 460

info@marienberg.it www.marienberg.it

Öffnungszeiten: 15.03.-31.10. Mo - Sa 27.12.-05.01. Mo - Sa

10 - 17 Uhr 10 - 17 Uhr

An Sonn- und kirchlichen Feiertagen außer Ostermontag und Pfingstmontag geschlossen

Vintschger Museum Schluderns, Meraner Str. 1 Tel. 0473 615 590 www.vintschgermuseum.com

Öffnungszeiten: 20.03 - 31.10. Di - So: 10 - 12 & 15 - 18 Uhr Dauerausstellungen: • „Archaischer Vinschgau“ mit Funden vom „Ganglegg“ und „Tartscher Bühel“ • „WasserWosser“ Bewässerungssysteme der „Waale“ • „Schwabenkinder“- Armut im Vinschgau • Sonderausstellung 2014: Die Mineralien aus dem Vinschgau und Südtirol

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10.00-17.00 Uhr. Sonderausstellung: Action & Cut, Actioncars aus Film und Fernsehen. 100 Jahre Lokalbahn Lana - Burgstall

Churburg

Jaufenburg

Öffnungszeiten: bis 31. Oktober 10 - 12 Uhr und 14 - 16.30 Uhr Montag geschlossen, außer an Feiertagen

St. Leonhard/ Pass., Schlossweg 45 Tel. 0473 659 086 www.museum.passeier.it - info@museum.passeier.it Öffnungszeiten: 1. Mai bis 11. Oktober: Dienstag und Donnerstag von 14 bis 16 Uhr

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Wandern

Es gibt in Südtirol kaum eine Burg, die auf so schroffe Felsen hinaufgesetzt wurde wie die Haderburg.

fotos mb

Von Salurn zur Haderburg Anfahrt: Nach Salurn im Südtiroler Unterland; Parkmöglichkeiten im Dorf. Höhenunterschied: ca. 125 m Gehzeit: ca. 1 ½ Stunden Wegverlauf: Von Salurn (224 m) gehen wir durch die Trientstraße südwärts bis fast zur Einmündung der Umfahrungsstraße, wo links entsprechende Wegweiser den Beginn des Weges zur Burg anzeigen. Auf dem mit Holzgeländern versehenen Wanderweg erreichen wir, durchwegs durch Schatten spendendes Buschwerk nur leicht ansteigend, in weit ausholenden Serpentinen die Burg (ca. 350 m; ab Salurn ca. 45 Minuten; Einkehrmöglichkeit, die Burgschenke ist von Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet). Stiegenanlagen führen innerhalb der Burg einerseits hinunter zur Gastschenke im Burghof und andererseits hinauf zur eigentlichen Hochburg. Die Rückkehr nach Salurn erfolgt Die Haderburg von unserem Wanderweg aus

Das vorbildlich sanierte Gemäuer der Burg; rechts die schlanken Schwalbenschwanzzinnen auf der beschriebenen Route. Schwierigkeit: Die Kurzwanderung ist in jeder Hinsicht leicht und problemlos. Beste Zeit: Frühling bis Herbst; die Burgschenke ist von Ende März bis Anfang November jeweils von Mittwoch bis Sonntag geöffnet. Besonderheiten: Salurn ist das südlichste Dorf Südtirols. Hier trennt die Salurner Klause, eine Verengung des Etschtales, das Unterland von der anschließenden Piana Rotaliana in der Provinz Trient. Somit liegt die Ortschaft auch an der deutschitalienischen Sprachgrenze. Es sei hier empfohlen, mit der Kurzwanderung auch einen Rundgang durch das historische Zentrum von Salurn zu verbinden, denn das Dorf besitzt mit seinen Patrizierhäusern, seinen wappengeschmückten Adelssitzen und den malerischen Gassen eine beachtenswerte Bausubstanz. Die Haderburg, die wie auf einem Adlerhorst und kaum erklimmbar scheint, stammt aus dem Mittelalter (13. Jh.) und steht auf einem steil aufragenden Kalkfelsen. Seit 1648 ist die Burg im Besitz der mächtigen venezianischen Grafen Zenobio-Albrizzi und deren Nachkommen. Ba-

ron Ernesto Rubin de Cervin Albrizzi, der vor einem Jahr verstarb, konnte mit Hilfe von öffentlichen Beiträgen die Burg konsolidieren und sanieren. Seit 2003 ist die Haderburg somit wieder für das Publikum geöffnet. Sein Sohn Giovanni enthüllte im Frühjahr auf der Burg zu Ehren seines Vaters eine Gedenktafel. Von der Burg kann man einen prachtvollen Blick auf die Apfel-

Der Blick auf Salurn und Richtung Norden plantagen, die Rebanlagen, auf Salurn und die Dörfer des unteren Etschtales genießen. Der Burghof, der die Burgschenke beherbergt, befindet sich zwischen zwei gewaltigen Felsen und jahrhundertealtem, verwittertem Gemäuer. Umrahmt von den markanten Zinnen der Burg finden hier auch Konzerte, Vorträge, Meditationen und Lesungen statt. mb

Die mittelalterliche Burgschenke in der einzigar einzigartigen tigen Haderburg

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Botanischer Spaziergang

Die Echte Sumpfzypresse Taxodium distichum (L.) Rich. Von Natur aus bevorzugt die Echte Sumpfzypresse sumpfige Gebiete und Flussufer, sie wächst aber auch auf trockeneren Standorten. Ihre Heimat sind die feuchten Niederungen und periodisch überschwemmten Standorte im südöstlichen Nordamerika. Bekannt sind die SumpfzypressenSümpfe des Mississippi-Deltas. Diese Standorte sind allerdings durch das Trockenlegen und die forstliche Ausbeutung bedroht. Schon seit geraumer Zeit wird der Baum in Europa als Park- und Zierbaum gepflanzt. Die Gattung Taxodium gehört zur Unterfamilie der Taxodioideae in der großen Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae) und ist nahe verwandt mit der immergrünen Sicheltanne (Cryptomeria), die im Meraner Stadtanzeiger Nr. 04 vom 24.02.2012 beschrieben wurde. Die Sumpfzypressen waren in der Urzeit auch auf dem europäischen Kontinent weit verbreitet und gehörten mit anderen Baumarten zu den wichtigsten Braunkohle bildenden Gehölzen. Der botanische Name gibt schon eine kurze Beschreibung des Baumes: taxus (lat.) bedeutet Eibe, eidos (griech.) heißt Aussehen und bezieht sich auf die entfernte Ähnlichkeit der weichen Nadeln mit denen der Eibe; distichum (lat.) deutet auf die zweizeilige Stellung der Blätter hin. Die langsamwüchsige Echte Sumpfzypresse, auch Sumpf-Eibe genannt wegen der eibenähnlichen Nadeln, ist ein sommergrüner Nadelbaum (wie die Lärche) und erreicht in ihrer Heimat eine Höhe

Atemknie von 50 m. In nassen Böden bildet sie Atemknie, die zur Sauerstoffversorgung der im Wasser stehenden Wurzeln dienen und vielleicht den Baum auch stabilisieren. Die blass rötlichbraune Rinde ist furchig und faserig. Der auffällig kegelförmige Stamm trägt jung eine regelmäßige, im Alter eine breite und abgerundete Krone. Die Kurztriebe stehen wechselständig an den Zweigen. Dieses Merkmal lässt den Baum vom ähnlichen, ebenfalls sommergrünen Urwelt-Mammutbaum (Metasequoia glyptostroboides) unterscheiden, dessen Kurztriebe gegenständig angeordnete sind (siehe Meraner Stadtanzeiger Nr. 08 vom 18.04.2014). Die weichen Nadeln stehen wechselständig an den Kurztrieben, an den Langtrieben sind sie schuppenförmig und schraubig angeordnet. Beim Austrieb sind die Blätter frischgrün, später werden sie dunkelgrün; im Herbst verfärben sie sich prächtig kupferrot bis dunkelbraun und fallen später mit den Kurztrieben ab. Die männlichen Blüten stehen meist schon im Winter zahlreich an den Triebspit-

fotos wm Echte Sumpfzypresse beim Ansitz Isenburg

Zweige und grüne Zapfen zen. Aus den weiblichen Blüten bilden sich die kugeligen Zapfen mit meist kurz bedornten Schuppen. Weil das Holz besonders witterungsbeständig und wegen der Maserung sehr wertvoll ist, wird es als Bau- und Möbelholz eingesetzt; der natürliche Bestand ist deshalb stark geschrumpft. Vorkommen: In Meran stehen die wenigen Bäume dieser Art im Thermen-, Texel- und Bahnhofpark, einige in privaten Gärten.

Herbstfärbung Das größte Exemplar befindet sich im Park der Isenburg am Winkelweg. wm

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Na noch was! Beim letzten „Na sowas“ hatten wir doch glatt den Ort nicht genau definiert. Der „Saitenspeck“ erklingt nicht in Unser Frau im Schnalstal sondern in Unsere liebe Frau im Walde am Deutschnonsberg. Unseren aufmerksamen Lesern sei gedankt!

Impressum

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Kommt ein Mann zum Arzt und beklagt sich über seinen schlimmen Husten. Er habe schon alles probiert, was Drogerien und Apotheken hergeben, bisher habe nichts genutzt. Der Arzt verschreibt ihm ein starkes Abführmittel und bittet den Mann, am nächsten Tag wiederzukommen. Am nächsten Tag fragt der Arzt: „Na, haben sie noch ihren Husten?“ Darauf der Mann: „Den Husten habe ich schon noch, aber ich traue mich nicht mehr!“

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