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Jahrgang 6 Freitag, 21. März 2014

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Editorial Meterhohe Schneemassen hüllten im vergangenen Winter die Natur in ein bezauberndes weißes Kleid. Doch mit dem Wachsen des Tages und der zunehmenden Kraft der Sonnenstrahlen übergibt der Winter nun das Zepter dem Frühling. Zögernd drücken die nackten Bäume ihre ersten Knospen aus den Ästen. Blumen in erstaunlicher Farbenvielfalt stecken ihre Köpfe aus den feuchtsatten Böden. Der Laubwald erhält mit seinen frischgrün sprießenden Blättern ein neues Dach. Die gefiederten Waldbewohner entfalten ihre Stimme und entlocken ihren Kehlen vor Lebensfreude strotzende Melodien. Unsere Welt erhält durch Farbe, Helligkeit und Wärme ein völlig neues Aussehen. Alles Leben öffnet sich und präsentiert sein ganzes Spektrum der Vielfältigkeit. Wenn wir das Schauen und Genießen nicht verlernt haben und wenn wir hinschauen und hinhören, dann können wir das Einmalige erkennen, wahrnehmen und auskosten. Das Frühjahr hält auch besondere Düfte bereit, die wir gierig aufnehmen. Um Düfte und Duftessenzen geht es auch in unserem Titelthema. Das Bemühen um wohlriechende Aromen reicht weit in die Geschichte der Menschheit zurück und in antiken Hochkulturen galt Wohlgeruch als Ausdruck von Schönheit. Vor einigen Jahrhunderten konnte der Körpergeruch der Menschen nur mit schweren Parfüms überlagert werden, weil Hygiene und Sauberkeit unbekannt waren. Später entzog die Parfümindustrie den Blüten und Pflanzen deren Düfte, um sie möglichst naturgetreu zu reproduzieren, heute werden immer mehr synthetische Duftstoffe hergestellt. Titelseite: Edle Parfümflakons

Wenn Sie den Duft des Frühlings nicht nur aus der Parfümflasche vernehmen wollen, dann machen Sie sich doch auf zu einem Spaziergang durch unsere Parks und über unsere Promenaden. Dann können Sie auch Ausschau halten nach Eiben, deren Eigenschaften, Besonderheiten und Standorte Wilhelm Mair in seinem „Botanischen Spaziergang“ beschreibt. Ein bisschen Bewegung würde durchaus auch den Erfolg einer Diät erhöhen, sollten Sie sich zu einer solchen entschlossen haben. Luis Fuchs durchleuchtete in seiner Rubrik „Worte über Worte“ den Unterschied zwischen Diät halten und Diäten beziehen. Zurzeit sind sich alle einig, dass sich unsere Politiker anstelle ihrer fetten Diäten mit einer „Schonkost“ begnügen könnten. Ganz und gar nicht fett fallen die Renten der meisten Menschen in unserem Land aus, auch wenn sie oft ein Leben lang gearbeitet haben. Und weil die Bestimmungen im Rentenbereich dauernd geändert werden und infolgedessen große Unsicherheit herrscht, hat Egon Schenk in seinem Beitrag aufgelistet, wer in diesem Jahr zu welchen Bedingungen seinen wohlverdienten Ruhestand antreten kann. Pensionisten haben in der Regel etwas mehr freie Zeit zur Verfügung als arbeitende Zeitgenossen. Doch nicht nur für diese erweitern wir unseren umfangreichen Veranstaltungskalender um die Veranstaltungen der Nachbardörfer Partschins und Rabland. Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, dass Sie alles Düstere und Enge mit den warmen Kleidern ablegen können und den frischen Duft, die Kraft und die Energie der aufbrechenden Natur übernehmen und in Ihr Leben lassen. Möge der Frühling auch in unser Herz einziehen. Margareth Bernard Foto: Helmuth Tschigg

Der Stieglitz

Transparenz und Durchsicht Mit der neuen, viel gepriesenen Transparenz wird nun alles durchsichtig: die Bezüge der (Landes-) Politiker, der Amtsdirektoren und der leitenden Beamten. So durchsichtig, dass man in Bezug auf ihre anderen Zuwendungen glatt vorbeisehen kann: beim Sitzungsgeld, beim Kilometergeld, der Essensvergütung und der Gratisfahrkarten, der Vergütung für Außendienste und Auslandsreisen. Werden wir, das einfache Volk mit der neuen Transparenz nun wirklich sehen, wie viele Verwaltungs- und Aufsichtsratsvergütungen sich ein Politiker dazuverdient? Wie sichtbar werden die Verbindungen und Absprachen unter den Eingeweihten werden, die – welch Wunder – immer zuerst informiert sind und deshalb naturgemäß auch zuerst zum Zuge kommen? Vor lauter Transpa-

renz wird die Südtiroler Öffentlichkeit wahrscheinlich gar nicht mehr sehen können, wer und was dahinter stand, als hochrangige Politiker Verträge fälschten und Verwalter Kraftwerke verscherbelten. Da wird auch ganz transparent und trotzdem ganz unsichtbar bleiben, mit welchen Leistungen gewisse Superhonorare verdient werden. Treffen Politiker und Verwalter jeden Tag oder jede Woche eine richtige, weitreichende Entscheidung, verabschieden sie jeden Monat ein Gesetz, das den kinderreichen Familien hilft, und jährlich eines, das ein bisschen mehr Gerechtigkeit zwischen Arm und Reich zulässt? Die neue Transparenz sollte diese Maßstäbe „aufzeigen“ und nicht „durch-blicken“ bzw. „vorbeiblicken“.

Inhalt 4-6

Titelthema: Duftnoten

7-8 9

Gemeindenachrichten

10

Politik Sozialsprengel im Dienst der Bevölkerung

14-15

Sport

16

Tiere

17

Gesundheit

18 19

Kinderseite Schule

20-22 23

Veranstaltungen

28-29

Kultur

Wirtschaft: Wer kann 2014 in Rente gehen?

30-31

Pfarrnachrichten

32

Wandervorschlag

33

Botanischer Spaziergang: Die Eibe

34-35

Kleinanzeigen

I hon olleweil af meine Pensionsvorschusszohlung gwortet, obr kemmen isch lei a mords Stuan. 21. März 2014 | 06

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Foto: lichtkunst.73_pixelio

Titelthema

Die Geschichte der Parfüms Aromen, Räucherharze, wohlriechende Essenzen – die Geschichte des Parfüms ist ein Stück Kulturgeschichte und erzählt von Religionen, Sitten, Gebräuchen und der wirtschaftlichen Entwicklung der Menschheit.

Der Ursprung Das Wort „Parfüm“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „per fumus“, das sich aus „durch“ und „Rauch“ zusammensetzt. Es spielt wohl auf die Verbrennung aromatischer Substanzen über dem Feuer an, wodurch sich Gerüche freisetzten. Auch in der Bibel wird der Gebrauch von Parfüm vorgeschrieben. „Jahwe sagte zu Moses: Beschaffe dir Aromen, du wirst daraus ein Parfüm zum Verbrennen machen, es wird gesalzen sein, rein und heilig ... und Jahwe vorbehalten.“ Aus dieser Zeit lässt sich der heutige Begriff „Parfüm“ ableiten: Die Duftstoffe wurden

meist verbrannt und stiegen in wabernden Wolken zu Ehren einer oder mehrerer Gottheiten auf – also „per fumum“. Dass der Gebrauch des Parfüms fast so alt ist wie die Kulturgeschichte der Menschheit, belegt auch die Tatsache, dass schon vor mehr als 5.000 Jahren die Ägypter Duftstoffe zu Ehren des Sonnengottes Ra verbrannten, Harze und Pflanzenessenzen bei Sonnenaufgang, Myrrhe und den Saft des Balsaholzbaumes um die Mittagszeit und raffinierte Mischungen bei Sonnenuntergang. Die reichen Ägypterinnen benutzten Salben und Pomaden aus Anis, Ros-

marin und Zitrone, die weniger Betuchten nahmen Rizinusöl, gemischt mit Minze oder Thymian. Auch in anderen antiken Zivilisationen und Hochkulturen wie Mesopotamien und Griechenland tauchten Duftstoffe auf. Blüten, Räucherharze, duftende Salben und aromatische Öle dienten als Opfergaben für die Götter und wurden zur Salbung der Toten verwendet. Der Duft versprach die Annährung an das Göttliche, Wohlgeruch galt als Ausdruck von Schönheit. Hergestellt wurden die Duftmischungen von den Priestern, die auf den Umgang mit Harzen, Balsamen und Salben spezialisiert waren. Die Hinwendung zum lebenden Körper, der als Ausdruck bildästhetischer Schönheitsideale seiner Zeit angesehen wurde, ist ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung von Kosmetik und Parfüm. Dieser Ausdruck von angestrebter innerer und äußerer

Harmonie, der sich in der Bildnisbüste der Nofretete (ägyptisch nafteta, „die Schöne“) spiegelt, hat sich dabei bis heute bewahrt und die Bedeutung des Wohlgeruchs – Mittel und Medium der Transzendenz, nach Ansicht der Ägypter Ausdruck des Lebens – wurde zum festen Bestandteil reinigender Rituale des Kulturbildes. Vom Vorderen Orient und dem Fernen Osten aus trat dann das Parfüm seinen Siegeszug um die ganze Welt an. Neue Düfte und Duftextrakte wurden von Parfümeuren und Alchimisten kreiert, andere und immer bessere Verfahren für die Herstellung der wichtigen Grundessenzen wurden gefunden. Die Eroberung der „Neuen Welt“, ab dem Ende des 15. Jahrhunderts durch europäische Seefahrer, sorgte für neue Grundstoffe wie Gewürze aus Indien, Blumen aus Madagaskar oder feine Dufthölzer aus Amerika.

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Titelthema

„Duftiges Mittelalter“ Die Kreuzfahrer des Mittelalters brachten die Kunst der Parfümherstellung nach Europa, wo man der Meinung war, dass aromatische Gerüche vor Krankheiten schützen würden. So trugen die Wohlhabenden Parfümkugeln bei sich, die mit aromatischen Harzen, Moschus und Ambra gefüllt waren. Düfte beflügelten die Phantasie der Poeten, Liebende bereiteten sich durch duftende Bäder aufeinander vor, eine neue Lebens- und Hygienekultur begann sich zaghaft zu entwickeln. Die Entstehung der Parfümerie wird u. a. mit dem Eintreffen der Katharina von Medici (1519–1589) am Hofe von Heinrich II. in Verbindung gebracht. 1580 kam der Alchimist und Apotheker Francesco Tombarelli nach Grasse (Frankreich) und eröffnete ein Laboratorium zur Herstellung von Düften,

womit Grasse zum Gründerzentrum der europäischen Parfümindustrie wurde. Man unterschied jedoch streng zwischen den einfachen Leuten und der Oberschicht: „Gute Myrrhe in den Mund zu nehmen, geziemt sich für den einfachen Mann nicht“. 1709 nahm Lemery eine Einteilung vor, in der er zwischen einem königlichen Parfüm und dem Parfüm für den Bourgeois unterschied. Letzteres sollte keinerlei ästhetische Wirkung erzielen, sondern lediglich die Luft desinfizieren. Parfüm hatte dieser Auffassung nach zugleich therapeutische Wirkung, „es belebe den Geist, stärke den Körper und galt als wichtige Waffe im Kampf gegen die Pest. Parfüm entzücke die Sinne, reinige, schütze und sei zugleich Symbol für materiellen Wohlstand“. Die Vermutung, dass beim Bade schad-

hafte Keime den Körper befallen könnten, förderte den massenhaften Einsatz der Duftwässer. Sie wurden zum unverzichtbaren Hilfsmittel bei der täglichen Toilette, die auf Wasser als Reinigungsmittel verzichtete – Eau de Toilette. Zu Zeiten Ludwigs XIV. (16431715) waren Parfüms notwendig, um üble Gerüche zu überdecken. Denn man wusch sich nicht, Hygiene existierte nicht und Sauberkeit war unbekannt. Nur mit schweren Parfüms konnte der Körpergeruch der Menschen überlagert werden. Das Herstellen von Parfüms wurde organisiert, die Zunft der Handschuhmacher nahm sich der neuen Produkte an. Sie waren die Ersten, die den unangenehmen Ledergeruch frisch gegerbter Handschuhe mit Parfüm bekämpften. Von der Aufklärung Ende des 17.

Jahrhunderts an verbesserten sich jedoch die hygienischen Bedingungen und die Parfüms wurden leichter. In Köln wurde das Eau de Cologne erfunden, in Paris hatten die eleganten Damen immer ein leicht beduftetes Taschentuch zur Hand. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Parfüm langsam zum Luxusgut. Zur Jahrhundertwende entstanden die ersten synthetischen Duftstoffe, die nicht mehr aus der Parfümproduktion wegzudenken sind. Die Trends setzten von nun an Modemacher wie Coco Chanel, Christian Lacroix oder Christian Dior. Eines der ältesten Parfümhäuser der Welt wurde von Pierre Francois Lubin 1798 in Paris gegründet. Der Parfümeur zählte Fürsten und Könige zu seinen Kunden. Er eroberte als erster französischer Parfümeur die Neue Welt.

Herstellung und Trends in der Parfümindustrie Natürliche Duftstoffe sind so luxuriös, dass sie in gängigen Parfüms meist nur noch in homöopathischen Dosen verwendet werden. In rund 800 Stunden pflücken ägyptische Arbeiter 6 Mio. Jasminblüten, daraus wird ein Kilogramm reines Jasminöl gewonnen, das nach vielen Filter-, Reinigungs- und Verfeinerungsgängen für mindestens 3.600 Euro verkauft wird, je nach Qualität

der Ernte. Iris, die italienische Wurzelkönigin, ist noch edler: Bis zu 100.000 Euro pro Kilo kann ihr Extrakt kosten. In unscheinbaren Aluminiumflaschen warten die Schätze dann in der Werkhalle auf ihre Auslieferung. Wer was bestellt hat, wohin die Paletten mit Lavendelfässern geschickt werden, ist streng geheim.

Foto: Petra Bork_pixelio

Seit Beginn der Parfümindustrialisierung wurden in wenigen Jahrzehnten revolutionäre Methoden entwickelt, um den Pflanzen und Blüten ihre wertvollen Düfte zu entziehen oder sie möglichst naturgetreu zu reproduzieren. Dazu gehören moderne Techniken wie das „Softact“, das eine Weiterentwicklung der klassischen Extraktion darstellt und bei dem Essenzen in nie da gewesener Reinheit durch die besonders sanfte CO²-Extraktion gewonnen werden können. Grundbestandteile eines Parfüms sind hauptsächlich Alkohol (rd. 80 %), destilliertes Wasser und darin gelöste natürliche Essenzen (ätherische Öle pflanzlicher oder tierischer Herkunft) sowie immer mehr synthetisch hergestellte Duftstoffe. Die Fachbezeichnung für natürliche Öle und synthetische Duftstoffe lautet „Riechstoffe“. Die meisten einheitlichen Riechstoffe werden heute in größeren Mengen synthetisiert. Bei der Suche nach neuen Duftstoffen hängt der Fortschritt – nach Einschätzung von Ernest Beaux, Kompositeur des bekannten Parfüms Chanel No. 5 – zuerst von den Forschungsarbeiten der Chemiker ab.

Ein Parfüm kann durch unterschiedliche Anteile der Grundbestandteile sehr viele verschiedene Duftnoten annehmen. Es kann beispielsweise blumig-feminine, maskuline, orientalische, fruchtige, pudrige, zitrusfrische oder klassisch-elegante Duftnuancen aufweisen. Die meisten Parfüms setzen sich aus Kopf-, Herz- und Basisnote zusammen. Die Kopfnote ist unmittelbar in den ersten Minuten nach dem Auftragen des Parfüms auf die Haut wahrnehmbar. Da sie für den ersten Ein-

druck und die Kaufentscheidung wichtig ist, ist die Kopfnote meist intensiver als die anderen und wird von leichtflüchtigen Duftstoffen geprägt. Für gewöhnlich setzt sie sich aus leichten Duftnoten zusammen, aber es können auch schon Teile von Herz- und Basisnote anklingen. Die Herznote ist in den Stunden, nachdem sich die Kopfnote verflüchtigt hat, zu riechen und bildet den eigentlichen Duftcharakter (das Herzstück). In der Herznote finden sich meistens Blütennuancen, die mit anderen Aromen kombiniert werden. Sie wird häufig auch als Mittelnote bezeichnet. Die Basisnote ist der letzte Teil des Duftablaufes und enthält langhaftende und schwere Bestandteile.


Titelthema

Wie funktioniert eigentlich „riechen“? Atmen wir durch die Nase ein, nehmen wir Duftbotschaften mit der Luft auf. In der Nase befindet sich die Riechschleimhaut, welche die Geruchsinformationen mit Hilfe von ungefähr 100 Millionen Riechzellen an das Gehirn weiterleitet. Jede Riechzelle besitzt für diesen Zweck sogenannte Sinneshärchen. Diese fangen die Duftmoleküle auf. Eiweißstoffe in den Zellen reagieren mit den Molekülen. Dadurch wird ein chemischer Reiz ausgelöst, der anschließend in ein elektrisches Sig-

nal transformiert wird. An dieser Stelle gibt es zwei mögliche Wege für die Duftinformationen. Der erste mündet in die Großhirnrinde, wodurch wir uns bewusst werden, dass wir gerade etwas riechen und daher auch in der Lage sind, diesen Duft einzuordnen. Der weitaus größere Teil der Informationen gelangt jedoch in unterschiedliche, ältere Teile des Gehirns, zum Beispiel in das limbische System. Dort findet die Verknüpfung der Duftinformationen mit Emotionen statt, ohne

dass wir uns dessen bewusst werden. Unsere Geruchsempfindung kann von uns also zum größten Teil nicht bewusst beeinflusst werden. Immer der Nase nach – nach diesem Motto handeln sehr viele Menschen, ohne dass es ihnen bewusst wird. Denn der Geruchssinn schützt nicht nur vor verdorbenem Essen, Gas, Rauch und Feuer, er hat auch großen Einfluss auf die Partnerwahl und das soziale Umfeld und ist eng mit unseren Gefühlen und Erinnerungen verbunden.

Die Dufttrends – früher und heute Genauso wie sich der Modegeschmack verändert, unterliegen auch unsere Vorlieben für Parfüm einer ständigen Bewegung. Inspirationen für ein neues Parfüm kommen dabei aus den verschiedensten Bereichen unseres Lebens: aus unserer gesellschaftlichen Entwicklung und unserem Lifestyle, und selbst unsere täglichen Gewohnheiten haben Einfluss auf unsere Duftvorlieben. Die wichtigste Inspirationsquelle findet sich vor al-

lem in Produkten, die wir täglich nutzen, wie z. B. ausgefallene Gewürze beim Kochen oder neuartige Getränkemischungen, die zum Trend werden. Heute nimmt das Parfüm einen hohen Stellenwert in der Kosmetik- und Schönheitsbranche ein. Für jeden Typ gibt es in der heutigen Zeit den passenden Duft, hinzukommen natürlich die Düfte, die sich zum Beispiel nach Jahreszeiten gliedern. Im Sommer nach Blumen zu duften ist nicht nur im

Trend, sondern ist zeitgleich Wellness pur. Mit Düften zu entspannen, ist nicht ohne Grund ein Punkt, der in Wellness- und Gesundheitszentren angeboten wird. Doch nicht nur zur Entspannung, sondern auch für das soziale Umfeld wird häufig ein Duft „aufgelegt“. Gut zu riechen ist in der heutigen Zeit unumgänglich, zeugt es doch auch von guter Körperpflege. Doch steckt noch viel mehr dahinter: Mit einem Parfüm kann man

beispielsweise seinen eigenen Charakter wiedergeben. Blumige oder fruchtige Düfte wirken feminin, hölzerne, herbe Noten gelten als typisch männlich. Doch auch da klaffen die einzelnen Nuancen weit auseinander und unterstreichen umso genauer den einzelnen Typ. Zusätzlich sollte man wissen, dass ein und dasselbe Parfüm bei jedem Menschen anders riecht, schließlich vermischt sich der eigene Körpergeruch mit dem des Parfüms.

Kaiserliche Duftnoten Man muss schon einen guten „Riecher“ haben, um als Parfümeur im 21. Jahrhundert bestehen zu können. Die Tätigkeit hat sich längst modernisiert. Man arbeitet mit hochempfindlichen technischen Geräten und benutzt für die Formelverarbeitung Computer. Neben den natürlichen Duft-Essenzen stehen auch synthetische zur Verfügung und man muss in der Lage sein, Sinneseindrücke in Düfte umzuwandeln. Die Parfümdüfte können in vielen Produkten verwendet werden, vor allem in jenen für die Körperpflege und in Genussmitteln. Manche Kunden haben ganz konkrete Vorstellungen, wie ihr Parfüm riechen soll. Sie

orientieren sich dabei an bekannten Duftkompositionen oder an sinnlichen Bildern. Immer mehr Parfümerien und auch Hotels hinterlassen ihre eigene „Duftmarke“, wofür sie sich ihre eigene Parfümund Kosmetiklinie kreieren lassen. Auch Kaiserin Elisabeth, die 1870 über einen längeren Zeitraum in Meran weilte, ließ sich ihre Düfte und Kosmetika von Parfümeuren und Magistern der Hof-Apotheken zusammenstellen, weshalb einige Rezepturen auch heute noch erhalten sind. Eine von vielen Duftkompositionen, die sich Kaiserin Elisabeth kreieren ließ, ist das Duftwasser à la Kameliendame.

Die überlieferte Rezeptur für das Duftwasser à la Kameliendame: 10 Gewürznelken, 2 Stangen Zimtrinde, 20 g Schwertlilie- oder Veilchenwurzel (Iris), 20 g Sandelholz, 100 ml 90 %igen, Alkohol 100 ml Rosenwasser. Die Gewürze in ein bauchiges Glasgefäß schichten und Alkohol daraufgießen. Gut verschließen und immer wieder schütteln. An einem dunklen Ort zwei Wochen lang ziehen lassen. Danach durch einen Filter gießen und mit Rosenwasser auffüllen.

Antje Wernheimer

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Gemeinde

Meldungen aus dem Meraner Rathaus Kreisverkehr an der Kreuzung Goethe-/A.-Hofer-StraĂ&#x;e

Ferienaufenthalte fßr Senioren Auch dieses Jahr organisiert die Stadtgemeinde Meran Ferienaufenthalte fßr Seniorinnen und Senioren in Bellaria vom 13. bis 27. Juni und in Caorle (1. Turnus vom 7. bis 21. Juni, 2. Turnus vom 21. Juni bis 5. Juli). Die Einschreibungen werden bis Mittwoch, 26. März von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Amt fßr Sozialwesen der Gemeinde (Zimmer 45, 1. Stock) entgegengenommen. Weitere Auskßnfte werden unter der Telefonnummer 0473

250 411 erteilt. Der Stadtrat hat die Teilnahmebedingungen und die Kostenbeiträge zu Lasten der Teilnehmer festgelegt. Die voraussichtliche Gesamtausgabe von 119.000 Euro wird mittels eines Beitrages der Landesregierung in HÜhe von 19.000 Euro, durch einen Kostenbeitrag der Teilnehmer in HÜhe von 64.000 Euro sowie durch einen Beitrag der Stadtverwaltung von 36.000 Euro bestritten.

Das FundbĂźro der Meraner Stadtpolizei ist umgezogen Seit der Inbetriebnahme des ersten Abschnittes der Nordwestumfahrung hat die Stadtpolizei die neuen VerkehrsflĂźsse Richtung Innenstadt genauer unter die Lupe genommen. Dabei wurde festgestellt, dass die ins Auge gefasste Errichtung eines Kreisverkehrs an der Kreuzung zwischen der GoethestraĂ&#x;e und der A.-HoferStraĂ&#x;e eine notwendige MaĂ&#x;nahme ist, um eine bessere VerkehrsfĂźhrung zu gewährleisten. Zurzeit fĂźhrt die Stadtwerke Meran AG in der A.-Hofer-StraĂ&#x;e die Arbeiten zur Errichtung eines Regenwasserhauptsammlers, zum Austausch des bestehenden Schmutzwassersammlers und der

Trinkwasserleitung sowie zur Verlegung von neuen Rohren fĂźr die Fernwärme durch. Die Gesellschaft hat sich bereit erklärt, im Zuge dieser Eingriffe auch den Kreisverkehr zu realisieren. Diese LĂśsung wĂźrde eine nicht unwesentliche Kostenersparnis mit sich bringen und die Unannehmlichkeiten fĂźr die Anrainer zeitlich eingrenzen. Die Finanzierung wurde bereits gesichert. Der Stadtrat hat sich zur Vergabe des Bauauftrages an die Stadtwerke positiv geäuĂ&#x;ert. Somit ergeben sich Synergien und beträchtliche Einsparungen durch die Koordinierung dieser Infrastruktur.

Öentliche Beleuchtung erhält Steuerungseinheiten

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Um die Ein- und Ausschaltzeiten der Ăśffentlichen Beleuchtungsanlagen in Meran zu optimieren und somit Energie sparen zu kĂśnnen, sollen diese kĂźnftig durch die Installation entsprechender Steuerungseinheiten Ăźberwacht werden. HierfĂźr wurden 41.000 Euro gebunden. KĂźrzlich wurde die Ăśffent-

1.

Haupt preis

liche Beleuchtung in der SchillerstraĂ&#x;e erneuert. Der Gemeindeausschuss hat die diesbezĂźgliche Endkostenabrechnung in HĂśhe von 60.701,11 Euro genehmigt. GegenĂźber der ursprĂźnglichen Kostenschätzung konnten bei der AusfĂźhrung dieser Arbeiten Ăźber 15.000 Euro eingespart werden.

Um die Dienste des von der Meraner Stadtpolizei gefßhrten Fundbßros zu verbessern, wurde das Amt wieder in zentraler Lage angesiedelt und so fßr die Bßrger und Gäste leichter zugänglich gemacht. Untergebracht

wurde es nun im nordwestlichen FlĂźgel des Rathauses in der GalileistraĂ&#x;e 25 in den BĂźros des Amtes fĂźr Verkehrswesen und Beschilderung und ist unter Telefonnummer 0473 250 161 erreichbar.

Petition zur Schaung einer Bushaltestelle am Sandplatz Ăźbergeben      Die Meraner Altstadtvereinigung und das Stadtviertelkomitee Steinach haben dem BĂźrgermeister der Stadt Meran, GĂźnther Januth, eine Petition mit 2.604 Unterschriften bezĂźglich der Schaffung einer Bushaltestelle am Sandplatz Ăźbergeben haben. Die Promotoren erklärten gleichzeitig, dass die Petition nie die WiedererĂśffnung der oberen FreiheitsstraĂ&#x;e zum Ziel hatte, sondern fĂźr eine Busumkehrschleife am Sandplatz galt und gilt.

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Gemeinde

Dem Auwald in der Lazag „wieder Wasser geben“ Am 19. März werden die Arbeiten zur Aufwertung der Naherholungszone Lazag in Angriff genommen. Ziel ist es, ein neues Wasserversorgungssystem zu errichten, um dem Austrocknen des Auwaldes aufgrund des Absinkens des Grundwasserspiegels entgegenzuwirken. Im Rahmen des Interreg-Projektes „Ortsgerechte Gestaltung – Freiräume am Wasser“, welches im Jahr 2009 von der Abteilung Wasserschutzbauten der Autonomen Provinz Bozen und der Stadtgemeinde Meran gefördert worden war, werden nun die Arbeiten zur Aufwertung der Naherholungszone Lazag in Angriff genommen. „Dabei handelt es sich um eine Reihe von Eingriffen, welche die natürliche Verbesserung der Naherholungszone zum Inhalt hat. Hauptziel ist dabei der Erhalt und die Aufwertung des Auwaldes, der vom vorhandenen Schwarzerlenbestand geprägt wird“, sagt Stadträtin Gabriela Strohmer. Die vorgesehenen Eingriffe werden von der Abteilung Wasserschutzbauten des Landes durchgeführt und sollen innerhalb Ostern 2014 abgeschlossen werden. Die Naherholungszone Lazag besteht aus einem künstlichen Becken für die Sportfischerei, geführt vom Verein Regenbogen, einer mit Bänken, Tischen und Grillstellen ausgestatteten Fläche, einem mit Informationstafeln bestückten Weg und aus einem Waldstück, dessen naturalistischer Wert in dem zum größten Teil aus Schwarzerlen bestehenden Auwald (ca. 9.600 Quadratmeter) liegt. „Die vom Projekt vorgesehenen Eingriffe konzentrieren sich hauptsächlich auf dieses Waldstück. Der vorhandene Erlenhain zeigt einen

wertvollen Bestand an verwittertem Auwaldmaterial auf. Dieses ist von hoher Bedeutung für die Umwelt und benötigt daher besonderer Schutzmaßnahmen“, erklärt Gärtnereidirektorin Anni Schwarz. „Der hohe naturalistische Wert des Erlenhaines in der Lazag liegt auch in seiner Auswirkung auf das Tierhabitat, insbesondere auf die Vogelwelt. Das Projekt sieht die Schaffung eines Wasserversorgungssystems durch die Neuaktivierung der alten Rinnen und Pfützen vor, wobei sich Trakte mit fließenden und stehenden Gewässern abwechseln sollen. Damit möchte man den Erlenwald wenigstens zum Teil neu befeuchten und dem Austrocknen aufgrund des Absinkens des Grundwasserspiegels entgegenwirken“, so Schwarz. Zur Durchführung der geplanten Arbeiten ist die Schließung der nördlichen Seite der Naherholungszone Lazag erforderlich. Zudem müssen einige Pappeln, die sich in unmittelbarer Nähe des Flussbettes befinden, gefällt werden, um das Schaffen des neuen Wasserzuflusses zu ermöglichen. Im Zuge des Projektes ist die Neupflanzung heimischer Laubbäume vorgesehen. „Zurzeit ist auch die Ausführungsprojektierung des neuen Verbindungsweges Gilf-Lazag am Laufen. Die Realisierung dieses im Interregprojekt schon vorgesehenen Vorhabens ist ein weiterer wichtiger Schritt, das bestehende Pro-

menadennetz zu erweitern und die Erholungszone Lazag besser an die Stadt anzubinden. Der neue Weg erlaubt es nämlich, die Nah-

erholungszone schneller zu erreichen, und dies in einer landschaftlich sehr reizvollen Zone“, so Stadträtin Strohmer.

Kartonsammlung im Stadtzentrum wird verbessert Ab 24. März findet die Kartonsammlung im Stadtzentrum am Montag (statt wie bisher am Dienstag) und am Freitagnachmittag statt – in der Laubengasse erst ab 19.00 Uhr. Später sollen auch Unterflurbehälter errichtet werden. Das wird die negativen Auswirkungen der Kartonsammlung auf das Stadtbild vermindern. Der Gemeindeverwaltung ist es ein großes Anliegen, das Stadtbild schrittweise zu verbessern. Deshalb wird nun die Kartonsammlung im Stadtzentrum am Montag und am Freitagnachmittag durchgeführt, in der Laubengasse ab 19.00 Uhr. Dies gibt den Kaufleuten die Möglich-

keit, die Kartons nach Geschäftsschluss abzustellen. Ab 2015 sollen mit dem Bau von zwei bis drei Unterflurbehältern die negativen Auswirkungen der Kartonsammlung auf Umwelt und Stadtbild auf ein Minimum reduziert werden.

„Um die nötige Ladetätigkeit seitens der Stadtwerke zu reduzieren, wäre es von Vorteil, die Anzahl der Sammelstellen zu vermindern. All diejenigen, die die Kartonabfuhr in Anspruch nehmen, werden daher ersucht, sich in kleinen Gruppen auf einen gemeinsamen Ablagepunkt entlang der aktuellen Sammelroute abzusprechen“, erklärte Stadträtin Gabriela Strohmer. Um den Wirtschaftstreibenden organisatorisch entgegenzukommen, wird eine Einführungsfrist von drei Wochen gewährt. Nach Ablauf die-

ser Frist werden bei Verstößen gegen die neue Regelung und insbesondere bei Nichteinhaltung der Sammelzeiten Sanktionen wegen ordnungswidriger Müllentsorgung (100 Euro) angewandt. Jährlich werden in Meran rund 2.000 Tonnen Kartonagen gesammelt. Die Wiederverwertung dieses Materials bringt für die Stadtwerke AG einen Erlös von 220.000 Euro. 1.500 Betriebe nehmen die Kartonsammlung in Anspruch, 800 davon haben ihren Sitz im Stadtzentrum.

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21. März 2014 | 06


Politik

SVP Bezirk Burggrafenamt

Rücknahme der Rentenvorauszahlung und Transparenz gefordert Das Regionalgesetz Nr. 6 vom 21. September 2012 „Bestimmungen über die Aufwandsentschädigung und die Vorsorge der Regionalratsabgeordneten der Autonomen Region Trentino-Südtirol“ hat zu einer Systemkrise geführt, die bisher noch nicht absehbare Folgen für die Parteilandschaft, aber auch für die Demokratie in Südtirol hat. Die SVP-Bezirksspitze des Burggrafenamtes hatte zu einem Treffen mit den Bürgermeistern und den Ortsobleuten eingeladen. „Seit Jahren kämpfen wir gemeinsam für den Abbau von ungerechtfertigten Politikerprivilegien und Vorzugsbehandlungen, ebenso für die Reduzierung der Amtsentschädigungen auf ein vertretbares Ausmaß. Die Abgeordneten aller Parteien haben einen großen Fehler gemacht und das kollektive „Schlafwandeln“ aller Kontrollinstanzen in unserer Demokratie hat nach Bekanntwerden der Rentenvorauszahlungen und der Einlagen in den „Family Fond“ zur aktuellen Situation geführt“, meint Bezirksobmann Karl Zeller. Von diesen Rentenvorauszahlungen wurden weder die Parteigremien noch Landeshauptmann Arno Kompatscher in-

formiert. Kein Parteigremium hätte einer solchen Regelung zugestimmt! Nicht nur in Zeiten der allgemeinen Krise, der knappen öffentlichen Haushalte und der notwendigen Einsparungen sind solche Maßnahmen nicht vertretbar und realitätsfremd. „Als Obleute und Bürgermeister müssen wir immer den Kopf herhalten – das verlorene Vertrauen kann nur durch absolute Transparenz wieder hergestellt werden“, erklärte der Algunder Bürgermeister und SVPOrtsobmann Ulrich Gamper. Um ein klares Signal zu setzen, sind jetzt konkrete Schritte nötig: Rückzahlung der ausgezahlten Gelder innerhalb von 30 Tagen; die Beteiligungen am „Family Fond“ sind zurückzugeben; das aktuelle Gesetz muss abgeschafft werden; die Entschädigungen im Rahmen

SVP-Ortsobleute und Bürgermeister/-innen formulierten klare Vorstelluneiner rückwirkenden Neuregelung sind klar und transparent zu definieren; auch bei den Altmandataren, die Leibrenten beziehen, sollten Zeichen gesetzt werden; eine offizielle Entschuldigung der Parteiführung bei den Funktionären, Mitgliedern und Wählern. „Wir schlagen zudem vor, die Sammlung der Mitgliedsbeiträge, welche unter den gegebenen Umständen sowieso sehr schwierig wäre, vorläufig einzustellen, bis sich an der „Pensionsfront“ eine positi-

ve, moralisch vertretbare Entwicklung zeigt“, stellt BezirksobmannStellvertreter Zeno Christanell klar. Dann wird es aber auch wieder an den Ortsauschüssen liegen, den Mitgliedern zu vermitteln, dass die Partei mehr ist als die Summe ihrer Mandatare. Die Parteigremien und auch die Mitglieder sind als Korrektiv wichtig, sie müssen wenn nötig auch die eigenen hauptberuflichen Politiker kontrollieren und auf den Boden der Realität zurückbringen.

SVP Jugend Burggrafenamt

René Tumler als neuer Landesjugendreferent nominiert Der Bezirksjugendausschuss Burggrafenamt der Jungen Generation in der SVP diskutierte in seiner jüngsten Sitzung über die Kandidaten für die neue Landesführung, welche im April neu gewählt wird, sowie über die Kandidaten für die Bezirksleitung der SVP Burggrafenamt. Für die Wahl der Bezirksleitung wurden der bisherige Bezirksobmann Karl Zeller sowie sein Stellvertreter und langjährige JG-Funktionär Zeno Christanell vorgeschlagen. Die JG unterstützt zudem alle jungen Mitglieder, die sich zur Wahl dieses Gremiums stellen werden und sich ehrenamtlich politisch engagieren wollen. Die Nachricht, dass sich der erst 22jährige Naturnser René Tumler für das Amt des Landesjugendreferenten zur Verfügung stellt, wurde von den anwesenden JG-Vertretern mit großer Freude aufgenommen. Er ist für die Burggräfler JG aufgrund seiner

Erfahrung in verschiedenen Parteigremien der beste Kandidat für diese wichtige Aufgabe. Tumler wurde einstimmig für die Führung der JG nominiert und hat damit einen großen Vertrauensvorschuss erhalten. Als Stellvertreter wurde der bisherige JGChef des Vinschgaus und Schlanderser Gemeindereferent Manuel Massl aus Vetzan vorgeschlagen. In den kommenden Tagen werden auch in den übrigen Bezirken Kandidaten für die JG-Führung nominiert und am 05. April wird bei der Landesjugendversammlung in Marling die neue Landesführung bestimmt. Diese besteht aus dem Lan-

Von links: Manuel Massl (Bezirksjugendreferent Vinschgau), Renè Tumler, Zeno Christanell (Bezirksobmann-Stellvertreter), hinten: Sonja Plank (Bezirksjugendreferent-Stellvertreterin) und Ulrich Ladurner (Bezirksjugendreferent). desjugendreferenten, einem männlichen Stellvertretern und einer weib-

lichen Stellvertreterin sowie einem Vertreter der Ladiner.

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Soziales

Sozialsprengel im Dienste der Bevölkerung

Sozialpädagogische Grundbetreuung Nimmt man mir jetzt meine Kinder? Renate hat soeben begonnen das Abendessen zu kochen, als ihr Mann Martin zur Tür hereinkommt. Schon bald bemerkt er, dass seine Frau etwas beschäftigt und behält mit seiner Einschätzung Recht. Renate erzählt, dass sie heute bei ihrer Schwester Monika zu Besuch war. In letzter Zeit mehrten sich ihre Besuche… „Geht es ihr denn etwas besser?“ fragt Martin, obwohl die Antwort im Vorhinein schon klar ist. „Nein, gar nicht! Heute war es noch schlimmer. Während ich den Riesen Berg an Abwasch gemacht habe, hat sie am Küchentisch gesessen, kein Wort gesagt und nur zum Fenster hinausgeschaut. Was mir noch weniger gefällt: Jonas und Sebastian haben nur TV geguckt. Als ich Monika fragte, ob die zwei denn schon alle Hausaufgaben gemacht haben, zuckte sie

mit den Achseln. Ungewaschene Wäsche, Kartoffelchips und Süßigkeiten lagen in der ganzen Wohnung verstreut. Sie macht gar nichts mehr, weder mit den Kindern noch selbst. Sie geht nie ins Freie. Im Haushalt bleibt sowieso alles liegen - wie soll das weitergehen? Ich weiß nicht weiter. Ich kann neben der Arbeit und hier nicht noch öfter nach dem Rechten schauen.“ Es folgt eine lange Pause, dann sagt Renate: „Jetzt denke ich darüber nach, vielleicht zum Sozialsprengel zu gehen. Was meinst du?“ Martin hält seine Meinung nicht hinter dem Berg: „Ja sag mal, willst du, dass man ihr jetzt auch noch die Kinder wegnimmt? Es reicht, dass ihr Ehemann sie verlassen hat.“ Einige Tage später trifft Renate zufällig die Lehrerin von Sebastian. Nach dieser Begegnung wendet sich Renate an den Sozialsprengel.

Sozialassistentin Christine Prenner kennt viele ähnliche Fälle. Sie ist im Sozialsprengel Meran für die Sozialpädagogische Grundbetreuung - Bereich Minderjährige und Familien zuständig. Zusammen mit anderen Sozialassistenten, Erziehern und einer Pädagogin verfolgt sie den Grundsatz, Kinder zu schützen und Familien in schwierigen Situationen zu stärken: Kinder sollen in der eigenen Familie eine harmonische Entwicklung erfahren und dort aufwachsen. Mit dem Vorurteil, dass der Sozialdienst Familien ihre Kinder wegnimmt, räumt

sie auf: „Im Jahr 2013 haben wir 543 Kinder betreut, davon wurden 30 in Sozialpädagogische Wohngemeinschaften untergebracht und 3 Kinder vollzeitig Pflegefamilien außerhalb der Verwandtschaft anvertraut. Das ist ein minimaler Teil und erfolgte nur, weil es nicht anders möglich war. Die Situation jener Kinder war prekär. Hier sprechen die Zahlen wirklich für sich.“ Erklärtes Ziel ist es, so Christine Prenner, zusammen mit der Familie Schwierigkeiten aufzuarbeiten. Ähnlich wie ein Arzt, stellt sie eine Art Sozialdiagnose, um daraufhin mit geeigneten Maßnahmen die Stabilität der Kinder und der Familie wieder zu erreichen. Zu den häufigsten Gründen für eine Fallübernahme zählen familiäre Probleme, Beziehungs- und Betreuungsprobleme, finanzielle Probleme, Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern. Die Probleme sind vielfältig und betreffen alle Familienkonstellationen. Um den kostenlosen Dienst können Eltern anfragen. Häufig treten auch Verwandte, Freunde, Nachbarn und Lehrpersonen oder andere Dienste an den Sozialdienst heran. Ferner erteilt das Jugendgericht in bestimmten Fällen einen Auftrag, in

Kinderferien: Einschreibungen werden bis zum 4. April entgegengenommen Auch dieses Jahr veranstaltet das Referat für Schule der Stadtgemeinde Meran Sommeraktivitäten für Kinder im Alter zwischen 3 und 6 Jahren (die bereits den Kindergarten besucht haben), und zwar in folgenden Kindergärten: Sissi, Schießstandstraße 23, vom 23. Juni bis 25. Juli; Elisabethheim, Otto-Huber-Straße

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64, vom 30. Juni bis 14. August; St. Georg, Vergilstraße 30, vom 30. Juni bis 14. August. Die Einschreibungen werden bis zum 4. April im Amt für Bildung und Schulen der Stadtgemeinde Meran (Zimmer 38, 1. Stock) entgegengenommen. Weitere Auskünfte: Tel. 0473 250 248

diesem Zwangskontext muss der Sozialsprengel handeln. Der Sozialdienst verfolgt immer das Ziel, dass das Kind in der eigenen Familie verbleiben kann. Andere Formen der Begleitung und andere Maßnahmen werden nach Möglichkeit zuvor ausgeschöpft, bevor ein Kind aus der Familie genommen wird. Genau definiert sind aber Risikofälle, die der Jugendgerichtsbarkeit gemeldet werden müssen, dann erhält der Sozialdienst den Auftrag, sich ein Bild zu machen. Zu gravierenden Fällen zählen Kindesmissbrauch, Gewalt an Kindern und grobe Vernachlässigung. Im Fall von Monikas Familie hat sich nach einigen Monaten viel getan, sodass die Begleitung durch den Sozialsprengel abgeschlossen werden konnte. In Einverständnis mit beiden Elternteilen wurden Gespräche geführt und ein Hausbesuch getätigt. Mit dem Vater wurde ein Besuchsplan ausgearbeitet und er kümmert sich nun wieder verstärkt um seine beiden Kinder. Damit wurde Monika bereits entlastet. Schließlich wurde sie von ihrer Schwester und der Sozialassistentin ermuntert, aufgrund ihres permanent niedergeschlagenen Gemütszustandes eine psychologische Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Für den älteren Sohn Sebastian wurde eine Nachmittagsbetreuung organisiert, um seine schulischen Schwierigkeiten in den Griff zu kriegen. Die Begleitung von Familien mit Kindern durch die Sozialpädagogi-

sche Grundbetreuung umfasst das Alter bis zur Volljährigkeit der Kinder. Falls der Jugendliche noch Begleitung bedarf und selbst einverstanden ist, kann die Betreuung bis zum Alter von 21 Jahren verlängert werden. Wie in Sebastians Fall ist eine teilzeitige, stundenweise Unterbringung in Tagesstätten möglich. Der Sozialdienst arbeitet dafür mit weiteren Institutionen zusammen. So bietet z.B. in Meran, das Liebeswerk, die Tagesstätte La Strada/Der Weg, „J. Lanz“ und auch die Stiftung San Nicoló die Möglichkeit einer teilzeitigen Unterbringung am Nachmittag. Dort erhalten Kinder nach der Schule ein Mittagessen, werden bei ihren Hausaufgaben begleitet und erfahren eine betreute Freizeitgestaltung. Nach ein paar Stunden kehren die Kinder in ihre Familien zurück. Christine Prenner spricht von Überlastungsmomenten der Eltern. „Die Familie ist im Wandel. Konnten früher die Großeltern einspringen, geht dies heute oftmals nicht, weil sie selbst noch berufstätig sind. Finanzielle Ausgaben, Trennung und/oder die Arbeit in Voll- oder Teilzeit fordern viel von Familien.“ Zum Schluss berichtet Christine Prenner aber von den vielen guten Erfahrungen, die sie mit den Eltern und Kindern erlebt. Die positiven Erfahrungen mit den Familien überwiegen. Diese Momente zu erleben, das bestärkt und motiviert sie in ihrer Arbeit. ak

Apothekendienst in Meran 21.03.14 22.03.14 23.03.14 24.03.14 25.03.14 26.03.14 27.03.14 28.03.14 29.03.14 30.03.14 31.03.14 01.04.14 02.04.14 03.04.14 04.04.14 05.04.14 06.04.14

Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So

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Kultur

Ausstellung in Martinsbrunn

„Gemeinsam mit Farben verbunden“

Seit einigen Jahren bietet die Privatklinik Martinsbrunn im anliegenden Pavillon Räumlichkeiten an, welche für Ausstellungen genutzt werden können. Ab diesem Jahr stehen auch die Räume der Klinik und des neu errichteten Seniorenund Pflegeheimes Martinsbrunn für Bilderausstellungen zur Verfügung. Unter dem Titel „Gemeinsam mit Farben verbunden“ bringen nun bis zum 22. April die Künstler Bernold Weithofer, Mechthild Gasser, Anna

Marie Pichler Pellegrin und Franz Gummerer durch beeindruckend schöne Bilder viel Farbe nach Martinsbrunn. Richard J. Sigmund begrüßte die Künstler und Künstlerinnen und bezeichnete die Ausstellung „als deutlich wahrnehmbare Aufwertung des Betreuungsalltages, der allen, dem aufmerksamen Ausstellungsbesucher und insbesondere auch den Mitarbeitern und den Gästen der Klinik und des Heimes zugutekommen würde.“ Es sei die besondere Qualität von Kunst im Allgemeinen, sich dem Betrachter je nach Stimmung, Lust, Laune und Ambiente auf immer neue Weise zu erschließen und jeweils unterschiedliche Emotionen zu wecken. Dies sei auch ein wertvoller Beitrag dazu, Menschen, die im Seniorenheim oder in der Klinik leben, Abwechslung und ein Stück

Individuelle Beratung für Alleinerziehende

Die Südtiroler Plattform für Alleinerziehende organisiert monatliche Sprechstunden für Alleinerziehende im ELKI Meran. An folgenden Mittwochnachmittagen berät Christa Ebner-Asam, Supervisorin mit Ausbildung in systemischer Be-

ratung, alleinerziehende Frauen und Männer zu ihrer persönlichen Situation und hilft Lösungsansätze zu finden: 26.03., 30.04., 28.05., jeweils von 16.00–17.30 Uhr. Dieses Angebot entstand in Zusammenarbeit mit dem ELKI Meran und richtet sich an Mütter und Väter in Trennungssituationen, Alleinerziehende sowie an Witwen. Die Beratung ist kostenlos; eine Mitgliedschaft bei der Plattform für Alleinerziehende ist erwünscht (15 € jährlich). Informationen: Ida Lanbacher, Tel. 335 5448 168 oder ELKI Meran, Tel. 0473 237 323.

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Normalität in den Tagesablauf zu bringen. Anschließend fand man ausreichend Gelegenheit, sich die Ausstellung bei einem kleinen Buffet persönlich zu erschließen.

Wieder einmal ist diese Ausstellung ein Beispiel dafür, wie sehr es sich lohnt, der Kunst ausreichend Raum zu geben – denn im Gegenzug bekommt man viel Raum, wertvollen (Lebens-)Raum zurück.

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Gesellschaft

Aufbrechen, ankommen – Frauen auf dem Weg nach Meran Am 8. März, dem Internationalen Frauentag, wurde im Frauenmuseum die Fotoausstellung und die Publikation „Aufbrechen, ankommen – Frauen auf dem Weg nach Meran“ der Meraner Fotografin Paola Marcello eröffnet bzw. vorgestellt, ein Gemeinschaftsprojekt von urania meran und Frauenmuseum. 14 Frauen verschiedener Herkunft, Länder, Kulturen, die das Leben zu Meranerinnen gemacht hat, erzählen von ihrem wechselvollen Leben, von erfüllten und enttäuschten Hoffnungen. Ob Hautärztin oder Hausmeisterin, ob aus New York oder aus einem moldawischen Dorf, sie alle haben etwas gemeinsam. Was sie treibt, ist Liebe, Neugierde oder die blanke Not. Mit „Aufbrechen, ankommen – Frauen auf dem Weg nach Meran“ wurde eine Dokumentation, ein aktuelles, authentisches, aber auch in

die Zukunft gerichtetes Zeitzeugnis des Lebens und Alltags zugewanderter Frauen in Meran geschaffen. Die Fotoausstellung wird von einem Fotobuch begleitet, das kurze Lebensgeschichten enthält. Es ist im alpha beta Verlag erschienen. Die Interviews mit den zugewanderten Frauen führte Paola Marcello, Katia De Gennaro bearbeitete und übersetzte die Texte. Bei der Ausstellungseröffnung war auch die Stadträtin für Wirtschaft, Tourismus und Frauen, Gabriela Strohmer, anwesend. Sie gratulierte

Paola Marcello zu diesem Werk und betonte die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit dem Thema Integration gerade in einer inzwischen so multiethnischen Stadt wie Meran und in Zeiten der wirtschaftlichen Krise.

Die Ausstellung bleibt bis Ende April von Montag bis Freitag von 10.00 bis 17.00 Uhr und jeden Samstag von 10.00 bis 12.30 Uhr geöffnet. Die Publikation ist im Frauenmuseum und in der urania meran sowie im Buchhandel erhältlich.

Auf den Spuren des edlen Rebensaftes Mit der Veranstaltung zum Tag der Frau möchte der SVP-Frauenausschuss von Marling auf lokaler Ebene für die Frauen ein Zeichen der Wertschätzung und der Geselligkeit setzen. Über 30 Frauen sind diesmal der Einladung des SVP-Frauenausschusses von Marling gefolgt. In der neuen Kellerei Meran Burggräfler war man „auf den Spuren des edlen Rebensaftes“ mit anschließender Weinverkostung und köstlichen Imbissen, spendiert von den vielen engagierten Frauen. „Trotz der aufgeheizten Stimmung, in der Wertevorstellungen und Anstand quer durch alle Parteien auseinanderbrechen, lassen wir uns in unserem gemeinsamen sozialen eh-

renamtlichen Einsatz nicht unterkriegen“, sagte die Marlinger Gemeindefrauenreferentin Annelies Wolf Erlacher zur Begrüßung. Die Gemeindereferentin informierte auch über einige aktuelle Vorhaben der Gemeinde. Die Kellereiführung sowie der Rundumblick auf den gesamten Meraner Talkessel waren ein einzigartiges Erlebnis. Die Verkostung der Weine aus den vielen verschiedenen Lagen zeigte die Vielfalt und die Stärke der Kellerei Meran Burggräfler auf. SVP-Frauenvorsitzende Ulrike Innerhofer Traunig lud die Frauen ein, bei den nächsten Veranstaltungen wieder dabei zu sein. Eine politische Stammtischrunde zum The-

Restaurant • Cafe

Einheimische traditionelle Küche

Eine große Familie der SVP-Frauen vor der neuen Kellerei Meran Burggräfler in Marling ma der Geschichte auf den „Spuren der Erinnerung und Tragödien“ ist angedacht. Unter den Teilnehmerinnen wur-

den wieder Gutscheine und Sachpreise verlost, die von großzügigen Sponsoren zur Verfügung gestellt worden waren.

Primelaktion für die Krebsforschung Der SVP-Gemeindefrauenausschuss von Marling hat sich auch heuer an der landesweiten Primelaktion beteiligt und verkaufte auf dem Dorfplatz und im Vereinshaus gegen eine Spende die Primeln. Heuer wurden erstmals auch Stiefmütterchen angeboten. Zahlreiche Bürger/-innen haben

diese Aktion zugunsten der Krebsforschung unterstützt. Anlässlich des Suppensonntags der Kath. Frauenbewegung konnten die Primeln im Foyer verkauft werden. Hier zeigte sich, dass die Frauen für wohltätige Zwecke stets sinnvolle Aktionen planen und gemeinsam durchführen können.

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Von links: Martin Stifter, Johanna Mitterhofer, Bernadette Obergasteiger, Ulrike Innerhofer Traunig, Astrid Pichler, Herta Spitaler, Annelies Wolf Erlacher, Angelika Gufler


Mondkalender

Mondkalender vom 21.03. bis 03.04.2014 Freitag, 21. März

F h i

Abnehmender Mond im Zeichen Skorpion Übergang in das Zeichen Schütze um 16.40 Uhr Element: Wasser

Brennnesseltee zur Entschlackung trinken; Unterkühlung vermeiden (Blasenentzündungen!); Sitzbäder helfen bei Unterleibsbeschwerden; Warzen entfernen; Nagelpflege; Wäsche waschen; Flecken entfernen; Zimmerpflanzen gießen.

F i

Samstag, 22. März

Abnehmender Mond im Zeichen Schütze Element: Feuer

Eingewachsene Nägel behandeln; Warzen entfernen; trinken Sie Blutreinigungstees aus Birkenblättern und Brennnesseln; Hausarbeit gelingt heute besonders gut; Gehölze schneiden; oberirdische Schädlinge bekämpfen. Sonntag, 23. März

F i j

Abnehmender Mond im Zeichen Schütze Übergang in das Zeichen Steinbock um 21.04 Uhr Element: Feuer

Es ist die richtige Zeit um das zu tun, was Kraft verlangt; eingewachsene Nägel behandeln; Warzen entfernen; Eiweiß wird gut verwertet; trinken Sie Blutreinigungstees aus Birkenblättern und Brennnesseln; günstiger Zeitpunkt für klärende Aussprachen. Montag, 24. März Abnehmender Mond im Zeichen Steinbock Element: Erde

F j

Schlankheits- oder Entschlackungskur beginnen; Nagel-, Hand- und Fußpflege; günstiger Tag für alle Hausarbeiten, insbesondere Hausputz und Malerar-

beiten; Zimmerpflanzen düngen; Wurzelgemüse säen oder setzen; unterirdische Schädlinge bekämpfen; Unkraut jäten. Dienstag, 25. März

F j k

Abnehmender Mond im Zeichen Steinbock Übergang in das Zeichen Wassermann um 23.40 Uhr Element: Erde

Nagelpflege; Hautreinigung und Behandlung von Pickeln, Mitessern oder Warzen; nehmen Sie ausreichend Vitamine und Mineralien zu sich; Hausputz und Malerarbeiten gelingen besonders gut; Kompost an- und umsetzen; Wurzelgemüse säen; Unkraut jäten. Mittwoch, 26. März Abnehmender Mond im Zeichen Wassermann Element: Luft

F k

Bei Krampfadern und Venenproblemen, sowie zur Blutreinigung sollten Sie Brennnesseltee trinken; alle Hausarbeiten gehen heute leicht von der Hand und gelingen gut; Holz- und Parkettfußböden, sowie Glas und Metalle reinigen; Fenster putzen; Schimmel beseitigen; ausgiebig lüften. Donnerstag, 27. März Abnehmender Mond im Zeichen Wassermann Element: Luft

F k

Die Entschlackungskur zeigt gute Wirkung, halten Sie noch durch; Brennnesseltee trinken; für den Haushalt gelten dieselben Vorschläge wie am Vortag; Wassermanntage sind keine guten Tage für Arbeiten im Garten und auf dem Feld.

Freitag, 28. März

F k l

Abnehmender Mond im Zeichen Wassermann Übergang in das Zeichen Fische um 01.11 Uhr Element: Wasser

Entschlackungskur beginnen oder weiterführen; sammeln Sie Brennnesseln für den Blutreinigungstee; Wäsche waschen und Flecken entfernen; Zimmerpflanzen gießen; Kopfsalat säen oder setzen; Gras mähen, wenn es langsam nachwachsen soll. Samstag, 29. März

F l

Abnehmender Mond im Zeichen Fische Element: Wasser

Kohlenhydrate werden gut verarbeitet, aber Vorsicht bei Übergewicht; Wäsche, heute gewaschen, wird besonders sauber; nur kurz und kräftig lüften; Bügelwäsche über Nacht ins Freie geben, sie lässt sich leichter bügeln; Pflanzen gießen; Kopfsalat säen oder setzen; umgraben. Sonntag, 30. März

D l a

Neumond um 20.46 Uhr Übergang vom Zeichen Fische in das Zeichen Widder um 03.55 Uhr Element: Feuer

Auf Genussmittel, besonders Kaffee und Schokolade, verzichten, da Kopfschmerz- und Migränerisiko erhöht sind; Fasttag zur Entschlackung und Reinigung einlegen; Finger- und Fußnägel pflegen; Wohnung und Betten ausgiebig lüften; kranke Gehölze zurückschneiden. Montag, 31. März

B a

Zunehmender Mond im Zeichen Widder Element: Feuer

Achten Sie bei Medikamenteneinnahme

genau auf die Dosierung; Kaffee und Schokolade meiden; Hautpflege mit nährenden Mitteln hat heute beste Wirkung; Brot backen (es wird besonders schmackhaft und haltbar); Lebensmittel einfrieren; ausgiebig lüften; Fruchtgemüse säen; schneiden, was schnell nachwachsen soll. Dienstag, 1. April

B a b

Zunehmender Mond im Zeichen Widder Übergang in das Zeichen Stier um 07.21 Uhr Element: Erde

Die Erde atmet aus, sie gibt ab; schonen Sie Hals und Stimmbänder; eingewachsene Nägel behandeln; Fußböden nur trocken reinigen; rankende Gewächse setzen; Rasen mähen; Brennholz einlagern; Komposthaufen feststampfen. Mittwoch, 2. April

B b

Zunehmender Mond im Zeichen Stier Element: Erde

Medikamente haben schon in geringer Dosierung eine hohe Wirkung; schonen Sie Hals und Stimmbänder; meiden Sie Zugluft; Fußböden nur trocken reinigen; rankende Gewächse setzen; Komposthaufen feststampfen: Rasen mähen; Brennholz einlagern. Donnerstag, 3. April

B b c

Zunehmender Mond im Zeichen Stier Übergang in das Zeichen Zwillinge um 13.49 Uhr Element: Erde

Der Mond ist kräftigend und aufbauend; stärken Sie den Nackenbereich mit kräftigenden Massagen; Vitamin- und Mineralienmangel ausgleichen; Wohnräume nur kurz lüften; Fußböden nur kehren; Erdarbeiten durchführen.

Worte über Worte

Diät halten und Diäten beziehen Nicht so sehr aus religiöser Überzeugung unterzieht sich derzeit so mancher Zeitgenosse einer Diät, vielmehr ist es eine gesunde Lebensweise, zu der er sich verpflichtet fühlt. Nicht die Fastenprediger erwirken eine Umstellung der Essgewohnheiten, es sind die Diätisten, die dem Ernährungsbewussten das Kalorienzählen vorschreiben. Wie viele Frauenzeitschriften verdanken doch dem magischen Wort „Diät“ ihren lukrativen Umsatz. Im Rahmen von „Gesundheitswochen“ bietet die Athesia eine bunte Auswahl an Ratgebern für gesunde Ernährung an. Der Buchtitel „Die 5:2-Diät“ fällt besonders ins Auge: An fünf Tagen der Woche darf man essen, was einem beliebt, an zwei Tagen wer-

den Kalorien gezählt, höchstens 500 dürfen es sein. Das Wort „Diät“ geht auf das griechische diaita zurück, was einer „geregelten Lebensweise“ entsprach; die Bedeutung weitete sich später auf „gesunde Ernährung“ bis hin zur „Schon- und Krankenkost“ aus. Schon bei den heidnischen Völkern wurde gefastet, auch weil gegen Ende des Winters die Vorräte aufgebraucht waren. Das Christentum hat aus dieser Not eine Tugend gemacht. Wenn mit der mittelhochdeutschen vaste das Enthalten von Speise und Trank gemeint war, so verlieh die Kirche diesem Wort zusätzlich die Bedeutung von „an Geboten festhalten“. Die vierzig Tage zwischen Aschermittwoch und Ostern entsprechen der Zeit des Fastens Jesu in der Wüste; nach seinem Vorbild sollte der gläubige Mensch im Verzichten durchhalten und

sich innerlich auf das Osterfest vorbereiten. Mit seinen äußerst harten Fastengeboten ist der Brixner Bischof Kardinal Nikolaus von Cues in die Tiroler Kirchengeschichte eingegangen: Es sollte nur mehr mit Olivenöl gekocht werden. Diese weltfremde Entscheidung erzürnte die Tiroler gehörig, denn wegen der geringen Ölerzeugung ließ sie sich ja nicht durchführen. Ganz und gar nicht ans Fasten denken die Politiker, wenn sie ihre Diäten beziehen. Gemeint sind damit die Aufwandsentschädigungen, also die Bezüge für die Tätigkeit der Abgeordneten. Dem Wort, das mit „Schonkost“ nichts zu tun hat, liegt die mittellateinische dieta zugrunde, abgeleitet vom lateinischen dies, also dem „Tag“. Mit dieta wurde ein „festgesetzter Tag“, ein „Termin“, eine „Versammlung“ bezeichnet. Während sich unsere Politiker

unter dem Druck der allgemeinen Sparmaßnahmen ihre Diäten letztes Jahr um ein paar Hundert Euro kürzten, legten sie sich klammheimlich Luxus-Renten zu. „Warum hätte ich auf das Geld verzichten sollen“, meinte ein Volksvertreter, „wenn es alle anderen angenommen haben?“ In der Politik ist es anscheinend wie in der Grammatik. Ein Fehler, den alle begehen, wird schließlich als Regel anerkannt. Die österreichische Schriftstellerin Eva Rossmann denunziert die Abgehobenheit der politischen Kaste in einem bitterbösen Vergleich: „Politiker sind wie die Tauben: Wenn sie am Boden sind, lassen sie sich füttern, sind sie aber oben, dann scheißen sie auf uns.“ Leider liegen manchen, gewiss nicht allen Politikern ihre fetten Diäten mehr am Herzen als eine heilsame Diät. lf 21. März 2014 | 06

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Sport

Eisturm Rabenstein Eine ereignisreiche Saison geht zu Ende Die Einweihung des neuen, multifunktionalen Vereinsgebäudes, die 10-Jahres-Feier, eine rundum gelungene Bauernmeisterschaft, ein „Ausflug“ mit dem mobilen Eisturm nach Davos, aber auch die Absage des UIAA Eiskletterweltcups aufgrund der extremen Lawinenlage Anfang Februar – der Verein Eisturm Rabenstein kann auf eine ereignisreiche Jubiläumssaison 2013/14 zurückblicken.

Das Eiskletterzentrum war neuerlich Austragungsort der Psairer Bauernmeisterschaft. Im neuen Eiskletterzentrum befinden sich auf einer Fläche von mehr als 500 Quadratmetern Büro- und Umkleideräume, Materiallager und Garagen bzw. Abstellräume für die Geräte sowie ein Gastbetrieb und sogar ein Versammlungsraum. Die Bauernmeisterschaft ist traditionsgemäß die Generalprobe für den UIAA Eiskletterweltcup. Heuer musste die Weltcup-Etappe am Fuße des Timmelsjochs aber fünf Tage vorher abgesagt werden. Die Unmengen an Neuschnee, die von Mitte Jänner bis Anfang Februar gefallen waren, hatten zu einer einwöchigen Sperre der Staatsstraße nach Rabenstein geführt, im Gebiet rund um die 230-Seelen-Ortschaft herrschte Lawinenwarnstufe vier.

Am 26. Jänner kämpften beim Duathlon ein Haiziecher und ein Eiskletterer gemeinsam gegen die Stoppuhr und die Konkurrenz. Hans Brunner und sein Sohn Hubert setzten sich am Eisturm Rabenstein vor mehr als 800 begeisterten Zuschauern mit 0,61 Sekunden Vorsprung auf die Seriensieger Patrick Gufler und Andreas Pfandler durch. Weitere Informationen: www.eisklettern.it und unter www.facebook.com/eisturm.rabenstein Angelika Rainer aus Meran wurde großartige Zweite in der Weltcup-Gesamtwertung. Auf ihre Heimetappe in Rabenstein musste sie allerdings verzichten. Einen Eiskletter-Wettkampf hat der Verein Eisturm Rabenstein danach aber dennoch organisiert, zwar nicht in Südtirol, aber in Davos. In der schweizerischen Tourismushochburg wurde Anfang März der mobile Eisturm aufgestellt.

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Sport

SCM Sektion Turnen

Ein guter Jahresbeginn für die Turnerinnen Es war wohl ein intensiver Jahresbeginn für die Turnerinnen des Sport Club Meran, sowohl was die Einzelwettkämpfe betrifft, als auch die Mannschaftswettbewerbe. Die Bilanz ist durchaus positiv, auch wenn es für die Mädchen der Kate-

Noemi Longo beim Training

gorie B2 nicht für die Qualifikation an den nationalen Wettkämpfen gereicht hat. Die Mannschaft, bestehend aus Chiara Caobelli, Leonora Kozi, Sofia Sginzo, Chiara Salvà und Viktoria Enz, verpasste die Qualifikation knapp. Für die Provinz Bozen stand nur ein einziger Platz zur Verfügung und den holte sich die Atesina Bozen, dank der Punktezahl von 66,600, die am ersten Wettkampf in Mestre erreicht wurde. Meran hatte die Chance, seine Punktezahl in Udine am zweiten und letzten Wettkampf zu verbessern und dies geschah auch. Allerdings reichte es nicht, die Boznerinnen zu überholen. Mit 59,400 Punkten können die Meraner Turnerinnen jedoch zufrieden, wenn auch ein wenig verbittert, aus dem Friaul zurückkehren. Grund zur Freude gab es hingegen in der Kategorie „allieve“. Noemi Longo holte sich den Pass für das nationale Turnier, das Mitte April in Fermo auf dem Programm steht. Der Meranerin reichten die 54,850 Punkte, die sie sich in Schio an der ersten der zwei auf dem Programm stehenden Proben ergatterte. Zwei Plätze wurden den Südtiroler Turnerinnen vorbehalten und nur die

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TTraurig raaurig sein ist etwas etwas Natürliches. Natürlich a es. Es ist w wohl ohl o ein Atemholen Atemholen zur Fr Freude. reude e . PPaula aula Moder Modersohn-Becker sohn-Becker

Die Mannschaft des SCM Kat. B2

Meran Pfarrgasse M eran | Pf arrgasse 39 TTelefon elefon 0473 23 33 20 FFax ax 0473 23 05 15 www.bestattungtheiner.com www .bestattungtheiner.com info@bestattungtheiner.com inf o@bestattungtheiner.com

Boznerin Gaia Montibeller schloss vor Longo ab. Montibeller, abwesend in Schio, leistete eine Glanzprobe am zweiten Wettkampftag in Udine und wird somit, gemeinsam mit Noemi Longo, Südtirol in Fermo vertreten. Den Einzug in die nationale Endphase verpasste die Meranerin Franziska Höllrigl nur knapp: in Schio schloss sie nur 5 Zehntel hinter Longo ab. Eine gute Leistung lieferte auch Sofia Pellegrini, die auf Rang 5 der Gesamtwertung abschloss. Tommy Milanello

SCM Sektion Handball

Entspannung vor dem Play-off

Die erste Mannschaft der Sektion Handball vom Sportclub Meran beim Besuch der Therme Meran

Meran, Freiheitsstraße 11, Handy: 334 9060 495

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Joghurt-Eisdiele

Handwerklich hergestelltes Speiseeis seit 50 Jahren

Auch Eis von Sabine

ter Peter Raffeiner. Der Kapitän und Torwart Hannes Christanell genoss mit seinen Kollegen die Spezialaufgüsse in der neuen Außensauna.

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Saunalandschaft. „Die Mannschaft braucht vor Beginn des Play-Off um den Italienmeistertitel neben dem intensiven Training auch Entspannung“, meinte der Sektionslei-

Zw ric ei htu Ge ng sch en ma

Kürzlich besuchte die erste Mannschaft der Sektion Handball vom Sportclub Meran die Therme Meran. Das von Jürgen Prantner betreute Team lobte vor allem die

Sonntag Ruhetag

Mittwoch Ruhetag

Meran, Garibaldistraße 19, Tel. 0473 230 899 21. März 2014 | 06

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Tiere

Hunde greifen an - Teil II Unwissenheit ist eine der häufigsten Ursachen für Unfälle zwischen Kindern und Hunden. Hinzu kommt, dass Kinder oft ein falsches Bild von Hunden haben. Kindern sollte beigebracht werden, vor dem Hund Respekt zu haben. Vermitteln Sie dem Kind, keine Angst zu haben. „Pass auf, der Hund beißt!“ erzeugt bei Kindern erst recht Angst. Eltern müssen Kinder darauf aufmerksam machen, niemals einen Hund zu streicheln, ohne vorher dessen Besitzer um Erlaubnis gefragt zu haben, denn nicht jeder Hund ist ein „Lassie“ oder ein „Rex“. Das sind Filmhunde, die eigens trainiert wurden und dieses

Training ist alles andere als einfach. In Gegenwart eines Hundes sollten Kinder nicht herumrennen oder herumtoben. Dies kann im Hund eine Art Festhaltereflex auslösen und sollte vor allem auch in Anwesenheit fremder Tiere vermieden werden. Manchmal kommt es zu Unannehmlichkeiten. Zeigt der Vierbeiner die Zähne oder knurrt er, sollte dies als Warnung gelten und ernst genommen werden. Gefährlich wird es auch, wenn „Waldi“ seinen Ball oder ein anderes Spielzeug hat und das Kind versucht, ihm dies wegzunehmen. Lassen Sie vor allem Kleinkinder nie mit einem Hund allein! sp

Rang in der Herde

foto sp

Keine Mischung aus Elefant und Maus

foto sp Innerhalb einer Pferdeherde herrscht eine festgelegte Rangordnung. Diese regelt die Position des einzelnen Pferdes. Kommt ein neues Pferd in eine Gruppe, kann es zu Kämpfen kommen, da die alte Ordnung durcheinander kommt. Mithilfe von Gerüchen, Lauten und der Körpersprache können sich

Pferde untereinander verständigen. Für ein Fohlen ist es sehr wichtig, dass es in einer richtigen Pferdegruppe aufwachsen kann. Ist das nicht möglich, kann es zu Verhaltensstörungen kommen, anderen Pferden und auch Menschen gegenüber, da es nie gelernt hat, sich in eine Herde einzufügen.

Nomen est omen Nomen est omen lautet eine lateinische Redensart, was frei übersetzt, „Der Name ist Programm“ bedeutet. Ein Spruch, der auf Vietnamesische Hängebauchschweine zuzutreffen scheint. Sie verdanken ihren Namen nämlich ihrem fast

Tiere seit Jahrhunderten als bodenständige Landrasse zur Fleischgewinnung gehalten. Es handelt sich um meist grauschwarze oder grauschwarz gescheckte Tiere mit dicker und faltiger Haut. Der Kopf ist kurz, eingedrückt und trägt

Foto: josupewo / pixelio.de über den Boden schleifenden Hängebauch. Als Hängebauchschwein wird eine in Südostasien aus dem eurasischen Wildschwein gezüchtete Rasse des Hausschweins bezeichnet. In Vietnam werden diese

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kleine Stehohren. Im Vergleich zur Körperhöhe sind diese Vierbeiner recht lang. Im fernen Jahre 1958 importierte der Zoo in Berlin die ersten Tiere nach Europa. In den letzten Jahren kam das ostasiati-

Foto: Wikipedia / Olaf Leillinger Im Unterschied zum Elefanten ist der Rüsselspringer ein kleines Tier mit „Rüssel“. Aufgrund seiner langgezogenen, spitzen Nase wird er auch Elefantenmaus genannt. An der Wurzel der Schnauze tragen diese Tiere viele lange Schnurrhaare, mit denen sie Insekten und Würmer ertasten können. Rüsselspringer wiegen lediglich bis zu vierzig Gramm. Auffällig sind ihre großen, runden, glänzenden Augen. Ihr Fell ist dicht und sehr weich. Die Hinterbeine sind länger als die vorderen, sodass die Tiere sehr gut springen und hüpfen können. Wenn sie auf allen Vieren laufen, wirkt das eher plump. Rüsselspringer sind eine sehr alte Tiergruppe, es gibt sie schon seit ungefähr 30 Millionen Jahren. Alle Rüsselspringer-Arten sind in Afrika beheimatet. Manche kommen in Steppen und Savannen vor, andere in Wüsten, und wieder andere in Gebirgs- und Tieflandwäldern. Sie haben viele Feinde, deshalb legen sie von ihrem Bau aus in alle möglichen Richtungen

Schneisen im Unterholz an, die sie mit känguruartigen Sätzen bewältigen können. Wenn bei einer Flucht mehrere Rüsselspringer durch die Schneisen sausen, verwirren sie oft den Räuber und bleiben so meist verschont. In freier Wildbahn werden die Elefantenmäuse etwa ein bis eineinhalb Jahre alt, als Haustier gehalten können sie über drei Jahre alt werden. Rüsselspringer sind etwas komplizierte Tiere und darum nicht geeignet für Anfänger in der Kleinsäuger-Tierhaltung, sie sind auch äußerst stressempfindlich und sensibel. Manche Tiere sterben bereits beim Fang oder beim Transport. Der Rüsselspringer frisst verschiedene Obst- und Gemüsesorten, wobei der Gemüseanteil deutlich größer sein sollte. Sie verschmähen auch nicht Heuschrecken, Grillen, Schaben, getrocknete Insekten, Larven und nehmen auch Naturjoghurt gern an. Über die Haltung von Rüsselspringern sollte man sich genauestens informieren.

sche Schwein auch bei Privatleuten im Mode, für eine Hobbyhaltung ist diese Rasse sehr beliebt. Die Tiere sind sehr robust und anspruchslos. Hängebauchschweine neigen zu starker Verfettung, deshalb sollte bei der Haltung auf gutes Futter von nicht zu hoher Energiedichte geachtet werden, d.h. wenig Getreide, dafür aber viel Grün-

zeug und gehackte Früchte. Viele Menschen kaufen sich ein Schwein als Haustier, ohne sich jedoch ausreichend über dessen Bedürfnisse zu informieren. Auch wenn das Ferkel niedlich aussieht, selbst das kleinste Schwein wird größer. Und damit auf jeden Fall zu groß für eine kleine Wohnung.


Gesundheit

„Schachmatt den negativen Gedanken“ Unsere Gedanken sind mächtig. „Der Optimist sieht in jedem Problem eine Chance , der Pessimist sieht in jeder Chance ein Problem“. Die Psychologin Elfrida Müller-Kainz wird in Meran über die Kunst der Gedankenhygiene referieren. Diese soll uns helfen, das Positive im scheinbar Negativen besser zu erkennen und damit unserem Leben eine positive Wende zu geben. Elfrida Müller-Kainz bietet interessante Erkenntnisse und Gesetzmäßigkeiten aus ihrer langjährigen Erfahrung als Therapeutin und Buchautorin. Der Meraner Stadtanzeiger hat mit Elfrida Müller-Kainz gesprochen:

Meraner Stadtanzeiger: Frau Müller-Kainz, wenn man nachliest über Ihren Ansatz der Gedankenhygiene, denkt man unweigerlich an die Redewendung „das Glas halbleer oder halbvoll sehen“. Der Titel Ihres Seminars und Vortrags lautet „Schachmatt den negativen Gedanken!“ Wie soll das funktionieren? Elfrida MüllerKainz: Alle Gedanken sind Energiearten und sozusagen Mächte. Nach dem Naturgesetz „Ursache und Wirkung“ oder „Saat und Ernte“ bringt Positives auch Positives hervor und Negatives bringt Negatives hervor. Sicher kennt jeder das negative Gefühl, das sich beim sich Sorgen machen einstellt. Man ist be-lastet – lädt sich also eine Last auf. Die Gedanken sind dann negativ und wir fühlen uns bisweilen sogar depressiv. Die Prüfung dabei ist, wieder aus der Sache herauszukommen und damit kommen wir auch schon zur nächsten Frage ... Stadtanzeiger: Jeder, der schon mal einen Durchhänger hatte, weiß wieviel Energie es braucht, um aus diesem Loch wieder herauszukommen. Die Theorie ist eines - wie soll das in der Praxis gehen? Müller-Kainz: Ja, wie kommt man da wieder heraus? In meinem Buch „Die Macht der Konzentration“ beschreibe ich, dass der beste Weg, sich von negativen Gedanken zu befreien, die Konzentration auf etwas anderes ist. Auf irgend eine Tätigkeit, z.B. etwas, was sowieso gerade anfällt oder Geschirrspülen, Unkraut jäten, Betten machen oder am Computer sitzen. Konzentration ist die beste Energiequelle. Durch den zusätzlichen Energiegewinn wird es dann etwas leichter die negativen Gedanken loszulassen. Die andere Möglichkeit wäre, sich zu bemühen, die negativen Gedanken sofort ins Positive zu transferieren. Immer wenn wir entdecken, Simone Simone und und Philipp Philipp freuen freuen sich sich schon schon auf auf Ihren Ihren Besuch Besuch

dass wir schon wieder gesagt haben „das schaffe ich nicht“ oder „es wird ja doch nicht gehen“ oder „dazu habe ich kein Geld“ usw., ist das wie eine energetische Sperre. Man blockiert sich sozusagen selbst. Die wichtige Übung wäre hier, gleich anschließend zu sagen: „Ja, es geht ja doch, ich schaffe das doch“, sich sozusagen selbst Mut zuzusprechen. Ich gebe zu, dass dies nicht immer ganz einfach ist.

Stadtanzeiger: Ein Durchhänger ist eine Sache. Menschen, die ihren Partner oder gar ihr Kind, manchmal auch jene, die ihren Arbeitsplatz verloren haben, geraten in solche Existenzkrisen. Da wird es nicht nur für einen kleinen Moment dunkel, diesen Menschen scheint manchmal für lange Zeit kein Licht. Manche werden regelrecht krank, also depressiv. Kommen diese Menschen da ohne professionelle Hilfe und ohne Medikamente überhaupt hinaus? Müller-Kainz: In solch schweren Situationen ist es natürlich eine große Unterstützung, professionelle Hilfe zu bekommen. Am besten wäre jemand, der auch die Naturgesetze kennt, denn eines der wichtigsten Natur- oder Lebensgesetze ist, dass alles was uns geschieht oder was sich in unserem Leben ereignet, als Lernprozess gedacht ist – dies ist natürlich in extremen Situationen nicht immer so leicht erkennbar bzw. auch nicht so leicht zu verkraften. Auch kommt man manches Mal nicht ohne Medikamente aus. Jedoch sollte die Einnahme auf eine kurze Zeitspanne beschränkt sein. Medikamente sind auf Dauer für das Nervensystem nicht hilfreich bzw. kann es im Extremfall sogar zu Abhängigkeiten oder zu einer Sucht kommen. Sie sollten daher nur kurzfristig in Notfällen genommen werden, um aus einer Schocksituation oder aus einem Trauma wieder herauszukommen. Stadtanzeiger: Sie sprechen von „Loslassen als Lebenshilfe und Heilung“. Manchmal scheint Menschen Restaurant R estaurant · Ristorante Ristorante

Niederhof

Ein Stück Erholung vom Alltag

jene betrübte Lebenssituation, an der sie festhalten, der einzig noch verbliebene Strohhalm zu sein. Ein Kleidungsstück eines geliebten Verstorbenen, ein Souvenir, Fotos, ständige Gedanken. Wie gelingt es loszulassen? Müller-Kainz: Das Loslassen ist natürlich ein eigenes Problem. Es ist ein Problem, das uns allen immer wieder Mühe bereitet. Wir alle hängen an etwas, haben so unsere eigenen Ideen, Gewohnheiten, Gedanken oder Ziele. Aber diese Ziele stimmen oft nicht mit den Zielen der Naturgesetze oder der Gesetze Gottes überein. Sicher, wenn man einen lieben Menschen verliert, ist es nicht einfach und es ist völlig normal, dass man einige Zeit benötigt, um loszulassen. Jedoch, ewig an einem Kleidungsstück hängen zu bleiben oder an Fotos usw. und sich immer und immer wieder damit zu beschäftigen, ist nicht besonders hilfreich, da es uns Zeit und Energie kostet. Das Wichtige ist hier, sich neue Ziele zu setzen: „Was kann ich jetzt Neues tun, was kann ich tun, um wieder Lebensfreude und Motivation zu bekommen?“, z.B. eine neue Freundschaft, ein Urlaub oder vielleicht sogar ein Umzug in eine neue Gegend usw. Stadtanzeiger: Ein Schnupfen braucht oft Wochen, bis er wirklich abgeklungen ist, ein Husten oft viel länger. Wie lange dauert es, bis der Frühjahrsputz der Gedanken abgeschlossen ist, die negativen Gedanken die positiven wieder überwiegen? Wie wichtig ist es auch Betroffene über einen solchen Zeitplan zu informieren? Müller-Kainz: Sicherlich, man kann nicht sagen, wie lange es dauert, das hat eigentlich damit zutun, wie der Mensch mit der Sache umgeht. Da gibt es viele Charaktereigenschaften, jedoch die wichtigste, die hier von Bedeutung ist, ist die positive Lebenssicht. Diese gilt es auszubauen und immer mehr zu versuchen, das Positive im Negativen zu erkennen, was wirklich nicht leicht ist. Ich gebe auch jetzt das Beispiel mit den Nachrichten. Sie sind wirklich durchwegs negativ, aber wo können wir uns immer wieder fragen wo das Positive im Negativen ist? Ganz besonders wichtig ist es, sich einige von diesen Naturgesetzen, die ich auch beim Tagesseminar erklären werde, zurechtzulegen. Nicht nur das Gesetz von Ursache und Wirkung und das Gesetz der Energie, sondern auch das „Spiegelbildgesetz“ – „Was im-

Warme Küche von 11.30 bis 14.30 Uhr und von 17 bis 20.30 Uhr

mer mich am anderen stört, hat in irgendeiner Weise auch mit mir selbst zu tun“. Das heißt, eigentlich ist es wieder gedacht als Hilfe für uns und das ist eben das Positive an der Sache. Weil immer nur Sündenböcke zu sehen und zu denken, was der andere alles falsch macht, das bringt uns eigentlich nicht weiter. Das Andere ist eben der Sinn des Lebens. Den zu erkennen, ist ganz besonders wichtig und der Sinn des Lebens ist eben, unsere Persönlichkeit zu verbessern, d.h. auf diesem Weg der Persönlichkeitsverbesserung bekommen wir jeden Tag Prüfungen und sicher sind die nicht immer gerade einfach, weil vieles passiert, das uns eigentlich nicht gefällt. Da hat eine Patientin einmal gesagt: „Gott ist ein Spielverderber“, d.h. wir haben uns ein Spiel ausgedacht oder ein Ziel, das uns aber auf die Dauer schaden würde. Also versuchen die Naturgesetze diese Sache zu verhindern, damit es uns nicht schadet. Daher ist es wichtig, die Arbeit der Naturgesetze kennenzulernen und auch die Charaktereigenschaften. Nicht nur die positive Lebenssicht ist da wichtig, sondern auch die Ehrlichkeit zu sich selbst. Kann ich z. B. zugeben, dass einiges bei mir verbessert werden sollte? Oder sehe ich die Probleme immer nur bei den anderen Leuten?

Stadtanzeiger: An wen richtet sich Ihr Seminar in Völlan bzw. Ihr Vortrag in Meran? Müller-Kainz: Eigentlich an alle Menschen. Denn alle haben das Problem, von negativen Gedanken wieder wegzukommen, bzw. sich von negativen Gedanken nicht herunter ziehen zu lassen. Diese Prüfung bleibt uns allen nicht erspart! Jeder sollte wissen, wie man aus negativen Gedanken wieder herauskommt, denn hinein kommen wir ja alle. Stadtanzeiger: Frau Dr. MüllerKainz, herzlichen Dank! Interview: Gudrun Esser Schachmatt den negativen Gedanken Vortrag Do, 03.04.2014, 19.30-21.00 Nikolaussaal, Pfarrzentrum Meran, Pfarrplatz Loslassen als Lebenshilfe und Heilung Seminar Sa, 05.04.2014, 10.00-17.00 Gasthof Kirchsteiger, Völlan, Probst-Wieser-Weg 5 www.mueller-kainz.de

Im März März am am Wochenende Wochenende geöffnet geöffnet Im

Ab 5. April täglich außer montags geöffnet

Partschins, Quadratstraße 11 (Töll - Richtung Quadrathöfe), Tel. 0473 967 017 • Montag Ruhetag 21. März 2014 | 06

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Meran aktuell Kinderseite

Liebe Kinder, ich weiß, dass Geschwister manchmal ganz schön nerven können, denn ich bin mit drei Brüdern aufgewachsen. Aber es ist schön, wenn man Freude und auch Trauer mit jemandem teilen kann, der einem seit Kindertagen sehr nahesteht. Und nach einer gemeinsamen Kinder- und Jugendzeit gibt es viele Erinnerungen, die man nicht mehr missen möchte. Eine gute Zeit wünscht euch Margareth

Rätsel

Die Krähe hat Durst

Es war einmal eine Kräh e, die war so durstig, dass sie kaum mehr krähe n nem großen Krug, aus dem konnte. Sie flog zu eitrunken hatte, aber es wa sie am Tag vorher ger nur noch wenig Wasser darin. Sie versuchte, das Wa zu erreichen, doch der Kr sser mit dem Schnabel Schnabel der Krähe wa ug war zu tief und der Krähe eine Idee: Sie flogr zu kurz. Da kam der haufen und dem Krug zwischen einem Steinhin und her, bis sie auf dem Rand des Kruges sitz Was hat die Krähe gem end trinken konnte. acht?

Das Glück, einen Bruder zu haben Mutter Vor fast neun Jahren bekam meine ein Baby. Das war ich! Meine Eltern waren überglücklich. Jahre Ein paar Jahre später, da war ich drei y. Es Bab ein h noc ter Mut ne alt, bekam mei war mein Bruder Hannes. Ich habe mich sehr gefreut. auf den Als er noch klein war, nahm ich ihn n. Er gebe che Flas die ihm e Arm und durft ihn imwar so süß! Beim Schlafen habe ich tet. mer beobach ärgert Heute ist er schon sechs Jahre alt und , dass froh zdem trot bin ich r mich oft. Abe ich ihn habe. Greti

Das schwerste Wort Das schwerste Wort heißt nicht Popocatepetl wie der Berg in Mexiko und nicht Chichicastenango wie der Ort in Guatemala und nicht Ouagadougou wie die Stadt in Afrika. Das schwerste Wort heißt für viele: Danke! Josef Reding

Lösung des Rätsels aus Heft 05 vom 07. März 1. Einen geschlossenen Vorbau bei Häusern nennt man c) Erker 2. Eine Unsportlichkeit beim Fußball bezeichnet man als b) Foul 3. Sirup ist ein anderer Name für d) eingedickten Fruchtsaft 4. Die Bewohner der grünen Insel nennt man b) Iren 5. „Tara“bedeutet d) Verpackung

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Die Vöglein

Amsel, Spatzen, Meisen, Raben sind bei uns geblieben. Viele andre Vögelein hat der Winter vertrieben. Aber im Frühling, da kommen sie wieder, dann bauen sie Nestlein und singen Lieder.

Die drei Söhne

en am Brunnen Drei Frauen wollt t weit davon saß Wasser holen. Nich Bank und hörte ein Greis auf einerihre Söhne lobten. zu, wie die Frauen e die Erste, „ist so „Mein Sohn“, sagt alle hinter sich geschickt, dass er lässt.“ die Zweite, „singt „Mein Sohn“, sagteNachtigall! Es gibt e di so schön wie schöne Stimme keinen, der eine so hat.“ t du deinen Sohn „Und warum lobs die Dritte, als sie nicht?“, fragten diese schwieg. für ich ihn loben „Ich weiß nichts, wo sie. „Mein Sohn könnte“, entgegnete licher Knabe. Er hn wö ist nur ein ge noch in sich etwas hat weder an sich Besonderes.“ ihre Eimer und Die Frauen füllten eis ging langsam gingen heim. Der Gr

Die Eimer waren hinter ihnen her. arbeiteten Hände schwer und die abgeh. Deshalb machder Mütter schwace Ruhepause, denn ten die Frauen ein n weh. der Rücken tat ihnedie drei Knaben Da kamen ihnenste stellte sich auf entgegen. Der Er hlug Rad um Rad, die Hände und sc fen: „Was für ein und die Frauen rie geschickter Bub!“ herrlich wie die Der Zweite sang so en lauschten anNachtigall. Die Frau it Tränen in den dachtsvoll und m Augen. f zu seiner Mutter, Der dritte Knabe lieund trug sie heim. hob die Eimer auf auen den Greis: Da fragten die Fr seren Söhnen?“ „Was sagst du zu unhne?“, fragte der „Wo sind eure Sö„ich sehe nur einen Greis verwundert, einzigen Sohn!“ Leo Tolstoi

Spiel:

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Schule

Zielstrebig, aber nicht verbissen Der plastische Chirurg Prof. Lukas Prantl zu Gast an den Gymnasien in Meran „Neue Hoffnung in der Therapie mit Stammzellen aus dem Fettgewebe“, zu diesem Thema hielt der aus Südtirol stammende und in Regensburg als plastischer und ästhetischer Chirurg tätige Prof. Lukas Prantl ein Referat in der Aula der Gymme. Er war einer Einladung der Schulbibliothek gefolgt, die zum Motto „Lebens(ver)läufe“ für 3., 4. und 5. Klassen (ca. 150 Schüler) eine Begegnung mit dem ehemaligen Schüler dieser Schule organisiert hatte. Mit seinem Referat öffnete der Arzt ein kleines Fenster zur Welt der Forschung. Seine Ausführungen veranschaulichte er geschickt durch Bilder und Kurzfilme und die Fragen der Schülerinnen und Schüler ließen erkennen, dass es dem Chirurgen gelungen war, die jungen Menschen anzusprechen und ihr Interesse zu wecken. Im Anschluss daran stand die Biographie von Lukas Prantl im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit: vom Abschluss der Lehrerbildungsan-

stalt 1986 (Herkunftsschule des sozialwissenschaftliches Gymnasiums) über das Medizinstudium in Innsbruck, die verschiedenen Assistenzarztstellen, die Habilitation 2007 an der Universität Regensburg, den anschließenden Aufenthalt in den USA als Gastprofessor und Forscher an der Universität in Texas bis hin zur Ernennung zum Akademischen Direktor und Leiter des Zentrums für Plastische und Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungs-Chirurgie am Universi-

tätsklinikum Regensburg und am Caritas Krankenhaus St. Josef. Die Fragen der Schüler und Schülerinnen beantwortete Prof. Prantl gelassen und humorvoll. Ausgehend von seinen Erfahrungen richtete er an die Jugend den Appell, zielstrebig aber nicht verbissen den eigenen Weg zu gehen. Den letzten Teil der Matinee bestritten die Klassen 3A, 3B und 3G in der Bibliothek zum Schwerpunkt Ästhetische Chirurgie. Die Jugendlichen hatten sich im Unterricht mit verschiedenen Sachtexten zu „Glücksphantasie Schönheit“ beschäftigt, wo u. a. auch die Frage „Nach Designermö-

beln der Designer-Mensch?“ thematisiert wurde. In einer Podiumsdiskussion wurde der Frage nachgegangen, welche Risiken die Schönheitschirurgie in sich birgt. Vieles scheint mittlerweile durch Rekonstruktion wirklich möglich zu sein, wobei der individuellen Situation und der psychischen Befindlichkeit des Patienten jeweils eine bedeutende Rolle zugemessen wird. Den Jugendlichen wird meistens geraten, mit Eingriffen bis zum Erwachsenenalter zu warten. Große Hoffnungen werden, jedenfalls sowohl was den Ersatz von Implantaten als auch was die Wundheilungen betrifft, auf die Therapie mit Stammzellen aus dem Fettgewebe gesetzt.

Eine Reise ins Herz der Europäischen Union

Ende Jänner unternahm eine 4. Klasse der Wirtschaftsfachober-

schule „Franz Kafka“ in Meran zusammen mit einer 4. Klasse der ita-

lienischen Hotelfachschule „Cesare Ritz“ eine fünftägige Bildungsreise nach Brüssel. Im Rahmen eines Wettbewerbs hatten die beiden Partnerklassen diese Bildungsreise gewonnen. Die gute Zusammenarbeit zwischen der deutschsprachigen und der italienischen Schulklasse fand damit ihren krönenden Abschluss. Auf dem Programm standen verschiedene Vorträge, darunter auch einer mit dem Südtiroler EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann. Sie brachten den Gästen aus Meran die Europäische Union und die Arbeit ihrer Organe näher. Auf besonderes Interesse stießen die Ausführungen über das Studie-

ren und Arbeiten im Ausland. Im Zuge des Aufenthalts in der belgischen Hauptstadt besichtigten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Begleitlehrkräften verschiedene Brüsseler Sehenswürdigkeiten: das Außenamt der Region, das Europäische Parlament selbst sowie sein Besucherzentrum „Parlamentarium“, den Ausschuss der Regionen, den Wirtschafts- und Sozialausschuss, das Atomium, ein Wahrzeichen Brüssels, und die beeindruckende Altstadt. Die Schülerinnen und Schüler der WFO unternahmen diese Reise unter der Leitung von Barbara Fuchsberger und Barbara Pircher.

Senioren aus dem Burggrafenamt besichtigen Miniaturstädte Eine Besichtigung ganz besonderer Art führte kürzlich der SVP-Bezirksausschuss der Senioren des Burggrafenamtes unter Leitung der Bezirksseniorenvorsitzenden Mathilde Ebenkofler durch. Die Fahrt ging nach Neumarkt zur bezaubernden Miniaturstätte des Musiklehrers und Glockenspielfachmannes Ivo Radakovich. Betritt man den Hofraum

der Familie Radakovich, eröffnet sich eine andere Welt. Zum einen erblickt man eine Holzkonstruktion mit 20 daran hängenden Glocken, das sich als Glockenspiel entpuppt, zum anderen eine Miniaturstadt, in der sich die Leidenschaft des Hausherrn zur Laubsägekunst und zum Glockenspiel trifft. Jedes der imposanten Bauwerke hat seine Geschichte, vom

Rathaus zum Merkantilgebäude und weiter zur spektakulären Kathedrale mit der Vielfalt und dem Ornamentenreichtum der Gotik in den mitteleuropäischen Kulturhauptstädten. Seit über 40 Jahren arbeitet der Künstler an seinem wahrscheinlich nie zu Ende gehenden Werk. Er bearbeitet normales Sperrholz mit Laubsäge und viel Geduld und Ge-

schicklichkeit. Zahlreiche Kompositionen für das Glockenspiel, welche europaweit gespielt werden, zeugen von den musikalischen Fähigkeiten des im normalen Leben als Musiklehrer tätigen Neumarkters. Beeindruckt von den künstlerischen Fähigkeiten, traten die zahlreichen Teilnehmer wieder die Heimreise nach Meran an. 21. März 2014 | 06

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Veranstaltungen

Veranstaltungen in Freitag, 21. März-Sonntag, 23. März Mittwoch, 26. März, 19.30 Uhr Thalguterhaus Algund Bürgersaal Thalguterhaus Algund

Messe Energetika

Das Messeangebot reicht von Kräutern und Mischungen aller Art, Essenzen und Tropfen bis hin zur Naturkosmetik, welche man gleich durch gekonntes Schminken testen kann.

Samstag, 22. März, 20 00 Uhr Circolo Culturale La Quercia, Brauhausstraße 9, Algund/Forst

On the road: Die Mongolei - das Reich der Nomadenhirten

Celestino Girardi wird beeindruckende Bilder dieses weiten Landes zeigen und von einer Reise berichten, die zu einer unvergesslichen Erfahrung wurde. In italienischer Sprache.

Vortrag und Erlebnisabend über Quantenheilung und spirituelle Heilung

Diese alternativen Heilmethoden zu Gesundheit und Harmonie sind für Jeden erlernbar. Die Buchautoren Monika Walbert und Thomas Lang sprechen über das Urwissen und die „Heilkunst der Neuen Zeit“. Eintritt 10 Euro.

Mittwoch, 26. März, 20.00 Uhr Dachtheater Thalguterhaus Algund

Steinachbühne Algund: Premiere „Ein Krimi für das Schlossgespenst“

Montag, 24. März, 9.30-11.30 Uhr Parkplatz des Rathauses Algund

Lustspiel in drei Akten von Werner Lachmann. Regie: Bärbl Unterweger. Kartenvorverkauf: info@thalguterhaus.it oder Tel. 0473 220 442.

Die fahrende Verbraucherzentrale bietet alles, was es an Infomaterial in der Verbraucherzentrale Südtirols gibt.

Donnerstag, 27. März, 15.00 Uhr Öffentliche Bibliothek Algund

Montag, 24. März, 20.30 Uhr Raiffeisensaal Thalguterhaus Algund

Die öffentliche Bibliothek in Zusammenarbeit mit dem Seniorenclub des KVW Algund lädt zum Vortrag von Walter Adreaus von der Verbraucherzentrale Südtirols.

Verbrauchermobil

Die mystischen Kräfte des Shaolin Kung-Fu: „Shamis Weg nach Shaolin“

Das geheimnisvolle Zen Kloster Shaolin im Herzen Chinas ist seit mehr als eineinhalb Jahrtausenden spirituelles Zentrum des Zen Buddhismus und Trainingszentrum der geheimnisvollen Qi Übungen zur meisterlichen Beherrschung des Kung- Fu. Kartenvorverkauf: in allen Athesia Buchhandlungen, bei Bazar in Bozen und Non Stop Music in Meran sowie online unter www.athesiaticket.it und www.ticketone.it

Vortrag „Wie spare ich Geld ein?“

Freitag, 28. März, 20.00 Uhr Öffentliche Bibliothek Algund

Vortrag: „Der Garten für intelligente Faule“

Gartenexpertin Martha Canestrini referiert in der öffentlichen Bibliothek in Algund.

Freitag, 28. März, 20.30 Uhr Raiffeisensaal Thalguterhaus Algund

Barbara Balldini - Heart-Core SEXtra LUSTig

Vorarlbergs Sexpertin lässt das Publikum wieder auf der Erotikcouch Platz nehmen. Sie blickt durchs Schlüsselloch, bricht Tabus und steigert Kochkurs: Vorspeisen auf Basis von den Lustfaktor für feucht-fröhliche Stunden. KarGemüse und Hülsenfrüchten der tenvorverkauf: in allen Athesia Buchhandlungen, Saison bei Bazar in Bozen und Non Stop Music in MeDie Urania Meran organisiert den Kochkurs in Zu- ran sowie online unter www.athesiaticket.it und sammenarbeit mit der Associazione Cuochi Mera- www.ticketone.it no. Hauptdarsteller dieses Kurses sind Vorspeisen Samstag, 29. März, 8-12 Uhr aus Gemüse- und Hülsenfrüchten. Anmeldung: Bürgersaal Thalguterhaus Algund Urania Meran, Tel. 0473 230 219, Mail: inFlohmarkt für Baby- und Kindersafo@urania-meran.it.

Immer mehr Menschen haben den Eindruck, dass unser derzeitiges Wirtschaftssystem nicht zukunftsfähig ist. Das zeigt sich an der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise, aber auch an der immer weiter auseinanderklaffenden Schere zwischen Arm und Reich, der steigenden Arbeitslosigkeit, dem Klimawandel und der Einsicht, dass unsere natürlichen Ressourcen nicht unbegrenzt sind. Die Idee der Gemeinwohlökonomie ist der Versuch, ein zukunftsfähiges Wirtschaftsmodell zu erarbeiten, welches wieder die Menschen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt

des wirtschaftlichen Denkens und Handelns rückt. So setzt die Gemeinwohlökonomie z. B. stärker auf Kooperationen als auf Konkurrenz. Unternehmen werden nicht nur aufgrund des erzielten Gewinns bewertet (Jahresbilanz), sondern auch danach, ob sie verantwortungsvoll mit ihrer Umwelt, ihren Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden umgehen (Gemeinwohlbilanz). Je sozialer, ökologischer, demokratischer und solidarischer Unternehmen agieren und sich organisieren, desto bessere Bilanzergebnisse erreichen sie in der Gemeinwohlökonomie.

Brauerei Forst

Via Claudia Augusta Die Brauerei FORST hat anlässlich des 2.000-jährigen Jubiläums der „Via Claudia Augusta“ der SixtusZweiliterflasche ein neues Kleid gegeben. Die braune personalisierte Zweilitereinwegflasche mit Prägung und Bügelverschluss ziert ein eigens kreiertes Etikett, das die Aufschrift A.D. 14 n. Chr. trägt, das Jahr, in dem Kaiser Augustus – der Initiator und Namensgeber der antiken Römerstraße – verstarb. Der originelle Holzträger für die Aufbewahrung der Flasche wurde mit dem Logo der Via Claudia Augusta bedruckt.

Dienstag, 25. März, 19-23 Uhr Küche Thalguterhaus Algund

Mittwoch, 26. März, 18-22 Uhr Küche Thalguterhaus Algund

Kochkurs: Glutenfreie Gerichte aus der Vollwertküche

Kochkurs mit Rita Bernardi in Zusammenarbeit mit der Südtiroler Gesellschaft für Gesundheitsförderung. Frische, knackige Frischkostgerichte, Getreidespeisen, herzhafte Desserts und Brotaufstriche. Anmeldung: Urania Meran, Tel. 0473 230 219, Mail: info@urania-meran.it.

Wartungsarbeiten Seilbahn Aschbach Die Seilbahn „Saring - Aschbach“ bleibt am 3. April und 4. April wegen der Jahreskontrolle geschlossen. Der Schülerbeförderungsdienst wird während dieser Zeit gewährleistet.

chen

Informationen und Anmeldung: Erika Fink, Tel. 340 820 8736

Samstag, 29. März, 15-18 Uhr Stuben Thalguterhaus Algund

Taufvorbereitung des FKB

Die Katholische Frauenbewegung lädt alle Eltern, Paten und Verwandten ein, sich auf die Taufe ihres Kindes einzustimmen und sich gemeinsam darauf vorzubereiten. Kinder können zu diesem gemeinsamen Nachmittag gerne mitgebracht werden. Für Kinderbetreuung ist gesorgt. Umblättern, um mehr zu sehen

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und wir informieren Sie regelmäßig über die Veranstaltungen in Algund: www.thalguterhaus.it ∙ Tel. 0473 220442 Lana – Tribusplatz 13 Reservierung: Tel. & Fax 0473 561 150

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21. März 2014 | 06


Veranstaltungen

Theaterverband ehrt Mitglieder für 25-jährige Tätigkeit

Mittwoch, 26. März 10.00 Familientrekkingtour mit liebenswerten Lamas, Spiele in freier Natur, Würstchen grillen, ... Treffpunkt: Tabland bei Naturns, Anmeldung im Tourismusbüro. Donnerstag, 27. März 9.30 Mountainbike-Techniktraining auf dem Techniktrainingsplatz der Ötzi Bike Academy in Naturns Treffpunkt: Tourismusbüro Rabland, Anmeldung im Tourismusbüro. Von links: Rosmarie Pamer, Marianne Zwischenbrugger und Klaus Runer Am 07. März fand im neuen Dorfhaus von St. Martin in Passeier die jährliche Vollversammlung des Bezirkes Burggrafenamt im Südtiroler Theaterverband statt. Auf dem Programm der Versammlung standen neben allfälligen Genehmigungen, die Ehrung von acht Mitgliedern, die seit 25 Jahren ehrenamtlich tätig sind, sowie die Präsentation des Freilichtspiels „Der Brandner Kaspar“, das ab 13. August in St. Martin aufgeführt wird. Neben den Vorstandsmitgliedern rund um Bezirksobmann Paul De Bastiani nahmen Klaus Runer, Präsident des Südtiroler Theaterverbandes, und Rosmarie Pamer, Bürgermeisterin von St. Martin, an der Versammlung teil. Im Tätigkeitsbericht wurde darauf hingewiesen, dass neben den zahlreichen Aufführungen einige Theatervereine mehr Engagement im Kinder- und Jugendbereich zeigten. Einige Bühnen haben ihre Tätigkeit wieder aufgenommen, neue Vereine sind dazugekommen und Nachbargemeinden arbeiten mehr zusammen. Der Bereich Seniorentheater spielt in den einzelnen Dörfern eine wichtige Rolle. Dies zeigt, dass die Theatervereine mit ihrem Spielprogramm, aber auch durch verschie-

dene gesellige Anlässe (Ausflüge, Feiern, etc.) einen wesentlichen Beitrag zur Bereicherung des soziokulturellen Lebens in den Dörfern leisten, was besonders von Verbandspräsident Klaus Runer begrüßt wurde. Es folgte die Ehrung von acht Mitgliedern für ihr 25-jähriges, ehrenamtliches Engagement durch Klaus Runer und Rosmarie Pamer. Geehrt wurden: Elisabeth Raffl und Marianne Zwischenbrugger (HB St. Martin), Flora Pernthaler und Günther Steiner (Dilettantenbühne Burgstall), Christine Schwarz Tribus und Sonja Gruber Pinggera (VB Lana) sowie Paul Gruber und Christine Staffler (HB St. Gertraud). Der letzte Programmpunkt war die Vorstellung des Freilichtspiels "Der Brandner Kaspar" durch Regisseur Andy Geier. Das große Freilichtspiel zeichnet sich unter der Federführung der Bezirksleitung durch die Mitwirkung vieler Bühnen des Burggrafenamtes aus. Andy Geier illustrierte anhand des Bühnenmodells die Inszenierung und erläuterte - Bild für Bild - die wesentlichen Merkmale seiner Interpretation. Das Stück umfasst 12 Sprechrollen und vereint auf der Bühne rund 50 Darsteller.

Freitag, 28. März 10.00 Mountainbike Insider-Tour mit den Guides der Ötzi Bike Academy, Anmeldung im Tourismusbüro. Dienstag, 1. April 20.00 „Für euch, die ihr träumt“ – Lesung und Buchvorstellung mit Birgit Unterholzner, Bibliothek Partschins. Mittwoch, 2. April 10.00 Familientrekkingtour mit liebenswerten Lamas, Spiele in freier Natur, Würstchen grillen... Treffpunkt: Tabland bei Naturns, Anmeldung im Tourismusbüro.

Mittwoch, 2. April 16.30 Schnapsverkostung „Von der Frucht zum Edeldestillat“, Verkostung exklusiver Destillate der Hofbrennei Gaudenz. Treffpunkt: Ansitz Gaudententurm. Anmeldung im Tourismusbüro. Donnerstag, 3. April 9.30 Mountainbike-Techniktraining auf dem Techniktrainingsplatz der Ötzi Bike Academy in Naturns. Treffpunkt: Tourismusbüro Rabland, Anmeldung im Tourismusbüro. Donnerstag, 3. April 17.00 „Kleines Weinseminar“ mit Fachverkostung exzellenter Bio-Weine aus eigener Herstellung im Schlossweingut Stachlburg. Anmeldung im Tourismusbüro. Freitag, 4. April 16.00 Gala, Golden, Morgenduft – Apfelführung durch die Obstwiesen in Partschins Treffpunkt: Tourismusbüro Partschins, Anmeldung im Tourismusbüro. Freitag, 4. April 9.30 Mountainbike Insider-Tour mit den Guides der Ötzi Bike Academy, Anmeldung im Tourismusbüro

Nähere Informationen und Anmeldung: Tourismusbüro Partschins, Rabland und Töll www.partschins.com - info@partschins.com Tel. 0473 967 157

Hofschank Baumann 4

€1

Bauernhofbuffet am Sonntag von 11-16 Uhr, 23. März • 27. April Getränke werden getrennt berechnet.

• • • • • •

Großer Parkplatz Sonnenterrasse Typische Südtiroler Gerichte Brettlmarenden Ganzjährig ab 13.00 Uhr geöffnet Montag Ruhetag St. Pankraz / Ulten Eschenlohe 2 • Tel. 0473 787 190 21. März 2014 | 06

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Veranstaltungen

P.R.

Steinmetz Tscholl „Sanieren, reinigen, schleifen, ausfugen, verlegen, sandeln, renovieren – das ganze Programm für Ihre Naturund Kunststeinbeläge“.

Veranstaltungen in Samstag, 29. März, 20.00 Uhr Dachtheater Thalguterhaus Algund

Steinachbühne Algund: Premiere „Ein Krimi für das Schlossgespenst“

Lustspiel in drei Akten von Werner Lachmann. Regie: Bärbl Unterweger. Kartenvorverkauf: info@thalguterhaus.it oder Tel. 0473 220 442.

Samstag, 29. März, 20.30 Uhr Pfarrkirche Algund

Konzert des Ensembles Harmonia Suavis

Der Circolo Culturale la Quercia lädt zum Konzert mit Birgit Pircher, Marco Vincenzi und Grau Mato Santek und mit der außergewöhnlichen Besetzung: Posaune und Blockflöte.

Sonntag, 30. März, 9-13 Uhr Bürgersaal Thalguterhaus Algund

Eine-Welt-Gruppe Algund: 10. Algunder Suppensonntag

Mit einer Spende für eine schmackhafte Suppe und selbstgemachten Kuchen Gutes tun für Menschen, denen es nicht so gut geht. In Naroosura (Kenia) wird dringend ein Sterilisationsgerät für klinische Instrumente benötigt.

Sonntag, 30. März, 18.00 Uhr Dachtheater Thalguterhaus Algund

Steinachbühne Algund: Premiere „Ein Krimi für das Schlossgespenst“

Lustspiel in drei Akten von Werner Lachmann. Regie: Bärbl Unterweger. Kartenvorverkauf: info@thalguterhaus.it oder Tel. 0473 220 442.

Dienstag, 1. bis Dienstag, 15. April, 14.00-19.00 Uhr Festplatz Thalguterhaus Algund

nen und Unternehmer aus verschiedenen Wirtschaftsbranchen davon berichten, welche Erfahrungen sie in ihren Betrieben mit der Idee und Umsetzung der Gemeinwohlökonomie gemacht haben. Beim anschließenden Umtrunk gibt es die Möglichkeit, weitere Fragen zu klären und Meinungen und Erfahrungen auszutauschen.

Mittwoch, 2. April, 20.00 Uhr Dachtheater Thalguterhaus Algund

Steinachbühne Algund: Premiere „Ein Krimi für das Schlossgespenst“

Lustspiel in drei Akten von Werner Lachmann. Regie: Bärbl Unterweger. Kartenvorverkauf: info@thalguterhaus.it oder Tel. 0473 220 442.

Donnerstag, 3. April, 19.30 Uhr Raiffeisensaal Thalguterhaus Algund

Energy Science - Energie und Wissenschaft Referat des gebürtigen Algunder Prof. Stefan Stoll der Universität Washington.

Freitag, 4. April, 20.00 Uhr Dachtheater Thalguterhaus Algund

Steinachbühne Algund: Premiere „Ein Krimi für das Schlossgespenst“

Lustspiel in drei Akten von Werner Lachmann. Regie: Bärbl Unterweger. Kartenvorverkauf: info@thalguterhaus.it oder Tel. 0473 220 442.

Samstag, 5. April, ab 10.00 Uhr Vereinshausbar Thalguterhaus Algund

Frühschoppen der Fußballmannschaft

Karl Zischg aus Naturns öffnet seine mobile Radwerkstatt. Bringen Sie Ihr Fahrrad vorbei, lassen sie es überprüfen und kleinere Reparaturen durchführen!

Die Fußballmannschaft der B-Jugend des ASC Algund Raiffeisen organisiert einen Frühschoppen, um einen Teil der Spesen für die Teilnahme am internationalen Turnier Garda Cup zu decken. Neben Weißwurst mit Brezel und Meraner mit Semmel, werden auch selbstgemachte Kuchen angeboten. Für Unterhaltung sorgen ein Schätzspiel und das Zielposchen.

Dienstag, 1. April, 19-23 Uhr Küche Thalguterhaus Algund

Samstag, 5. April, 20.00 Uhr Dachtheater Thalguterhaus Algund

Frühjahrs-Check und kleine Reparaturen für Ihr Rad

Kochkurs: Thailändisch kochen lernen

Kochkurs mit Hanno Innerhofer. Ob pikant, süßlich oder scharf, die Küche Thailands verleiht mit ihren würzigen Aromen und raffinierten Gewürzen den Gerichten die perfekte Note. Mal mit Fisch, Fleisch, Reis oder vegetarisch. Infos und Anmeldung: Urania Meran, Tel. 0473 230 219, Mail: info@urania-meran.it.

Mittwoch, 2. April, 19.30 Uhr Bürgersaal Thalguterhaus Algund

Informationsabend zur Gemeinwohlökonomie

Nach einer Einführung durch Günther Reifer vom Terra Institut werden Südtiroler Unternehmerin-

Seit 1983 besteht der SteinmetzMeisterbetrieb und bietet seinen Kunden eine individuell fachkundige Beratung mit einer großen Vielfalt für Naturstein-, Marmorsanierung und Steintreppenrenovierung. Auch Sandsteinportalreini-

Steinachbühne Algund: Premiere „Ein Krimi für das Schlossgespenst“

gungen sowie die Reinigung und Sanierung von denkmalgeschützten Objekten fallen in das Aufgabengebiet. Für diese Arbeiten mussten früher mehrere Handwerksbetriebe beauftragt werden, was viele Arbeitsschritte notwendig machte. Heute können diese qualitativ hochwertigen Arbeiten aus einer Hand durchgeführt werden. Im Laufe der Jahre setzen Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit und Luftverschmutzung den Freiflächen zu. So können Risse entstehen, Mauersteine abbrechen, Fugen ausbrechen und Verschmutzungen auftreten. Das schaut nicht schön aus und beschädigt auch die Bausubstanz. Nicht selten sind Fliesen oder Spaltplatten von Estrich oder

Haftpflicht

Sonntag, 6. April, 18.00 Uhr Dachtheater Thalguterhaus Algund

Lustspiel in drei Akten von Werner Lachmann. Regie: Bärbl Unterweger. Kartenvorverkauf: info@thalguterhaus.it oder Tel. 0473 220 442.

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Wenn sich der Außenbereich nach einem harten Winter wieder in seiner ganzen Natürlichkeit präsentiert, wird das zweite Wohnzimmer im Grünen wieder zu einem Platz, wo man gern verweilt, ausruht, plaudert, spielt und isst oder einfach nur die Natur genießt.

Unsere Anzeigenberater beraten Sie professionell.

Lustspiel in drei Akten von Werner Lachmann. Regie: Bärbl Unterweger. Kartenvorverkauf: info@thalguterhaus.it oder Tel. 0473 220 442.

Steinachbühne Algund: Premiere „Ein Krimi für das Schlossgespenst“

Beton abgesprungen. Nach einem langen, harten Winter zeigt sich erst, wie tief der Frost in die Terrasse eindringen konnte. Spätestens wenn die ersten lauen Lüfte wieder ins Freie locken, sollte man seine Böden und Beläge auf Schäden prüfen und bei Bedarf eine Terrassensanierung ins Auge fassen, damit, Treppen, Mauerwerke und Terrassen wieder zum Schmuckstück des Hauses werden.

(LQH +DIWSÀLFKWYHUVLFKHUXQJ GHFNW GLH Gefahren einer Privatperson und ist ein absolutes Muß! Verletzt man andere oder beschädigt deren Sachen, so übernimmt sie den Schadenersatz. Und dieser ist oft beträchtlich! Es ist deshalb wichtig, die Versicherungssummen entsprechend hoch zu wählen. Minderjährige Kinder sind gewöhnlich ohnedies im Rahmen der Haushaltsversicherung der Eltern mitversichert, bis sie einen eigenen Haushalt gründen bzw. 26 Jahre alt werden. Zu prüfen ist individuell, ob der Deckungsumfang den Erfordernissen entspricht.

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Wirtschaft

Wer kann 2014 in Rente gehen? Es gibt kaum einen Bereich, in dem soviel Unsicherheit besteht wie im Rentenbereich. Dauernd werden die Rentenregeln geändert. Wer kann also im Jahre 2014 in Rente gehen? Um die komplizierten Regeln besser verstehen zu können, müssen wir jedoch einen kurzen Überblick über die Verwaltung der Rentenbeiträge geben. In Italien fließen fast alle Beitragszahlungen an das INPS. Nur die Freiberufler, für deren Kammer eigene Pensionskassen gegründet wurden (Notare, Wirtschaftsberater, Rechtsanwälte, Ärzte usw.), zahlen ihre Beiträge nicht an das INPS.

Die Pensionsverwaltungen des INPS Die Rentenbeiträge werden von der INPS über getrennte Verwaltungen eingehoben. Neben der allgemeinen Rentenverwaltung für unselbständige Arbeitnehmer (AGO) werden die Beiträge der Kaufleute, der Handwerker und der Landwirte durch getrennte Verwaltungen eingehoben (siehe Tabelle 3). Letztendlich fließen aber alle Beitragsleistungen zusammen und für die verschiedenen Beitragsarten wird eine einzige Rente ausbezahlt. Es ist also unerheblich, in welcher Pensionsverwaltung die Beiträge eingezahlt wurden. Nur für das Renteneintrittsalter ist es entscheidend, ob man bei der Pensionierung die Position eines unselbständigen Angestellten hatte.

Die getrennte Verwaltung gemäß Gesetz 334/95 (gestione separata) Bei der Ausarbeitung des Rentenreformgesetzes im Jahre 1995 hat man festgestellt, dass es eine Reihe von Personen gab, für die keine Renten-

beiträge eingezahlt worden waren. Für diese Personen richtete man eine eigene Pensionsverwaltung bei der INPS ein, in welche die Beiträge einfließen. Im Laufe der Zeit wurden immer neue Mitarbeiterformen über diese Verwaltung versichert. Als letzte Kategorie von Mitarbeitern kamen die „gelegentlichen, geringfügigen Mitarbeiten“ – besser bekannt als Entlohnung mit Lohngutscheinen (Voucher) – dazu. Die in die getrennte Verwaltung eingezahlten Beiträge geben nach einer Mindestversicherungszeit von 5 Jahren ein Anrecht auf eine Altersrente, welche jedoch getrennt von der normalen Rente ausbezahlt wird. Weder die Versicherungszeiten noch die Beiträge dieser Verwaltung werden zu den normalen Rentenansprüchen dazugezählt. Eine Frührente ist in dieser Rentenverwaltung nicht möglich. Zu den versicherten Personen und den Beitragssätzen der getrennten Verwaltung siehe Tabelle 4.

Die Altersrente Eine Altersrente steht jenen Personen zu, welche ein bestimmtes anagra-

Tabelle 1

Die Frührente Eine Frührente können alle jene Männer beziehen, für welche beim INPS 42 Jahre und 6 Monate an Beitragsjahren aufscheinen. Bei Frauen ist eine Mindestversicherungszeit von 41 Jahren und 6 Monaten nötig (siehe Tabelle 2).

Vorsicht: Arbeitszeiten sind nicht immer Beitragsjahre Besonders Teilzeitbeschäftigte müssen darauf achten, dass für sie jedes Jahr als volles Beitragsjahr beim INPS gutgeschrieben wird. Laut allgemeinen Arbeitsrechtsregeln gilt eine Woche als gearbeitet, wenn mindestens an einem Tag der Woche auch nur 1 Stunde gearbeitet wird. Wenn in diesem Beispiel beim INPS eine jährliche Arbeitszeit von 52 Wochen aufscheint, bedeutet das noch nicht, dass für die Beitragsjahre alle Wochen anerkannt werden. Damit eine Woche als volle Beitragswoche gezählt wird, müssen mindestens pro Woche Beiträge auf eine Entlohnung von 200,35 € (= 40 % der Min-

destrente) entrichtet werden. Damit daher ein Beitragsjahr voll anerkannt wird, müssen mindestens Beiträge auf eine normale Entlohnung (ohne 13.ten und 14.ten Monatslohn) von € 10.418,00 entrichtet werden. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen müssen ca. 25 Stunden pro Wochen versichert werden, damit das Rentenjahr voll anerkannt wird. Ist die Versicherungsgrundlage pro Jahr unter 10.418,00 €, werden nur so viele Beitragswochen anerkannt, wie sich aus dem Quotienten der Jahresbeitragsgrundlage : 200,35 ergibt. Beispiel: Ein Teilzeitbeschäftigter hat einen Jahresbruttolohn von € 8.500,00 bezogen. Die anerkannten Versicherungswochen betragen in diesem Falle: 8.500,00 : 200,35 = 42,43 Wochen Damit bei der getrennten Verwaltung gemäß Gesetz 335/95 ein Arbeitsjahr als volles Beitragsjahr anerkannt wird, müssen mindestens Beiträge auf einer Versicherungsgrundlage von € 15.560,00 entrichtet werden. Dies bedeutet, dass einem mit Voucher bezahlten Mitarbeiter wahrscheinlich nie ein Rentenanspruch aus diesen Beiträgen erwächst. Ein gutes Geschäft für die INPS!

Rentenangleichung Wenn nach dem Renteneintritt noch Beiträge eingezahlt werden, kann der Rentner alle fünf Jahre um eine Angleichung der Rente ansuchen. Bei Erreichen des anagraphischen Alters für die Altersrente kann sogar bereits nach zwei Jahren einmalig um die Angleichung angesucht werden. es

Tabelle 2

Altersrente

Mindestalter

Frauen in der Privatwirtschaft mit unselbstständigem Arbeitsverhältnis

63 Jahre und 9 Monate

Selbständig beschäftigte Frauen (Kaufleute, Gastwirte, Landwirte, Handwerker) und versicherte Frauen in der Sonderverwaltung (gestione separata)

64 Jahre und 9 Monate

Männer in der Privatwirtschaft (unabhängig, ob in Arbeitsverhältnissen oder selbstständig oder mit Eintragung in der Sonderverwaltung (gestione separata)) 66 Jahre und 3 Monate Frauen und Männer im öffentlichen Dienst

Frührente (Dienstaltersrente)

Tabelle 4 In der getrennten Verwaltung (gestione separata) versicherte Personen

41 Jahre und 6 Monate 42 Jahre und 6 Monate

Beitragssatz für die Pension

Freiberufler ohne Pensionskasse

27,00 % + 0,72 % für Sozialleistungen 22,00 %, wenn bereits eine andere Versicherungspflicht besteht

Freie Mitarbeit (co.co.co.) (z.B. Verwaltungs- und Aufsichtsräte, Rentner mit Altersrente usw.)

28,00 % + 0,72 % für Sozialleistungen 22,00 %, wenn bereits eine andere Versicherungspflicht besteht

Projektarbeit (co.co.co.pro)

28,00 % + 0,72 % für Sozialleistungen 22,00 %, wenn bereits eine andere Versicherungspflicht besteht

Mini-co.co.co.

28,00 % + 0,72 % für Sozialleistungen 22,00 %, wenn bereits eine andere Versicherungspflicht besteht

Gelegentliche freiberufliche Tätigkeit ab 5.000,00 € pro Jahr

28,00 % + 0,72 % für Sozialleistungen 22,00 %, wenn bereits eine andere Versicherungspflicht besteht

Verkäufer am Wohnsitz des Kunden ab 6.410,00 € pro Jahr

28,00 % + 0,72 % für Sozialleistungen 22,00 %, wenn bereits eine andere Versicherungspflicht besteht

Beitragssatz für die Pensionskasse

Allgemeine Pensionsversicherung der unselb- 33,00 % der Bruttoentlohnung ständigen Mitarbeiter inklusive der leitenden Angestellten

Mindestversicherungszeit

Frauen Männer

66 Jahre und 3 Monate

Tabelle 3

Pensionsverwaltungen des INPS

phisches Alter erreicht haben (siehe Tabelle 1) und welche bei der lohnbezogenen Rentenberechnung mindestens 20 Beitragsjahre aufscheinen haben. Bei der beitragsbezogenen Rentenberechnung genügen 5 Beitragsjahre, um den Anspruch auf eine Rentenleistung zu haben. Wenn die Rente nur auf die einbezahlten Rentenbeiträge berechnet wird (erstes Arbeitsverhältnis ab 01.01.1996), genügen also 5 Beitragsjahre.

Versicherung der Kaufleute (Kaufleute, Gastwirte, Dienstleister) Mindestversicherungsgrundlage 2014: € 15.516,00 Jährlicher Mindestbeitrag 2014: € 3.465,96

22,20 % + 0,09 % für Sozialleistungen des Unternehmereinkommens (besteuerbare Grundlage)

Versicherung der Handwerker Mindestversicherungsgrundlage 2014: € 15.516,00 Jährlicher Mindestbeitrag 2014: € 3.451,99

22,20 % des Unternehmereinkommens (besteuerbare Grundlage)

Versicherung der Landwirte Jährlicher fester Beitrag

von € 2.265,57 - € 3.890,08 (Beiträge für das Jahr 2013)

Stille Teilhaber

28,00 % + 0,72 % für Sozialleistungen 22,00 %, wenn bereits eine andere Versicherungspflicht besteht

Getrennte Verwaltung (gestione separata)

siehe Tabelle 4

Gelegenheitsarbeit (Bezahlung mit Voucher)

13,00 % 21. März 2014 | 06

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Veranstaltungen

Veranstaltungen in Meran und Umgebung Ausstellungen: 09.03. - 22.04. Mo-Fr 10.00-17.00; Sa 10.00-12.30

Frauenmuseum Meran Sonderausstellung „Aufbrechen, ankommen. Frauen unterwegs nach Meran“ in Zusammenarbeit mit der Urania Meran. Fotodokumentarische Ausstellung mit Fotografin Paola Marcello und der Journalistin Katja de Gennaro. Frauen aus vier Kontinenten, die sich auf den Weg nach Meran gemacht haben, erzählen von ihrem wechselvollen Leben, von enttäuschten und erfüllten Hoffnungen. Eröffnung: Samstag, 08.03. um 17.00 Uhr Auskunft: Frauenmuseum, Meinhardstraße 2, Tel. 0473 231 216, www.museia.it

bis 06.04.

Kunst Meran Ausstellung: Franz Pichler – Hab keine Angst Seine Plastiken sind gekennzeichnet von einer großen formalen Kraft und darstellenden Qualität, während seine grafischen Arbeiten in erster Linie sein politisches Engagement als Künstler widerspiegeln. Auskunft: Kunst Meran, Laubengasse 163, Tel. 0473 212 643, www.kunstmeranoarte.org

bis 18.05.

Di-So 10.00-18.00

Kunst Meran Ausstellung: Ugo Mulas „Circus Calder“ Eine Auswahl von 36 Originalfotografien aus der wunderbaren Serie Circus Calder. Auskunft: Kunst Meran, Laubengasse 163, Tel. 0473 212 643, www.kunstmeranoarte.org

Veranstaltungen: Donnerstag, 20.03. Theateraufführung: „Eine Odyssee“ von Ad de Bont im Stadt-

Samstag, 22.03. Frühjahrskonzert der Musikkapelle Schenna im Vereinshaus

20.00

„Unterwirt“ in Schenna. Eintritt frei.

10.00

Mittwoch, 26.03. Musik Meran: Konzert

theater Meran, aufgeführt vom Sozialwissenschaftlichen, Klassischen, Spra- 20.00 chen- und Kunstgymnasium Meran. Eintritt frei. Auskunft: www.gymme.it

20.00

Theateraufführung: „Eine Odyssee“ von Ad de Bont im Stadt-

theater Meran, aufgeführt vom Sozialwissenschaftlichen, Klassischen, Sprachen- und Kunstgymnasium Meran. Eintritt frei. Auskunft: www.gymme.it 20.30-22.30 Konzert mit dem Duo Jo-

anna Klisowska (Sopran) & Corrado Ruazza (Klavier)

Freitag, 21.03. Theateraufführung: „Eine Odyssee“ von Ad de Bont im Stadt-

Donnerstag, 27.03.

10.00

theater Meran, aufgeführt vom Sozial- 20.00 wissenschaftlichen, Klassischen, Sprachen- und Kunstgymnasium Meran. Eintritt frei. Auskunft: www.gymme.it

Theateraufführung: „Eine Odyssee“ von Ad de Bont im Stadt-

theater Meran, aufgeführt vom Sozialwissenschaftlichen, Klassischen, Sprachen- und Kunstgymnasium Meran. Eintritt frei. Auskunft: www.gymme.it

mit Elin Kolev (Violine) und Mizuka Kano (Klavier) im Stadttheater Meran. Aufgeführt werden Werke von Ludwig van Beethoven, Edvard Grieg und César Franck. Die Abendkasse ist ab 19.00 Uhr geöffnet. Vormerkungen und Auskunft: www.musikmeran.it, info@musikmeran.it

19.30-21.30 Literarischer Salon –

im Pavillon des Fleurs/Kurhaus Meran. Eintritt frei. Auskunft: Meraner Musikverein, Tel. 0473 448 826, www.assmusicalemeranese.it

20.00

Weibliche Lebenskunst

im Frauenmuseum in Meran. Im Mittelpunkt steht die Schweizer Malerin, Objektkünstlerin und Dichterin Meret Oppenheim. Gisela Landesberger erzählt aus der Biografie Oppenheims. Auskunft: Frauenmuseum, Meinhardstraße 2, Meran, Tel. 0473 231 216, www.museia.it

Theateraufführung: „Ich bin wie Ihr, ich liebe Äpfel“

von Theresia Walser im Stadttheater Meran. Ein Gastspiel des Nationaltheaters Mannheim; Einführung in der Meraner Volksbank-Filiale am Kornplatz 3 von 19.15-19.45 Uhr. Kartenvorver-

Was ist los in Meran? Besuchen Sie die Seite der Kurverwaltung und wir informieren Sie regelmäßig über die Veranstaltungen in Meran: www.meran.eu

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www.verenamariahesse.com

Di-So 10.00-18.00

21. März 2014 | 06

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Ich bin in einem dürstenden Münder sollten gelabt Meer voller hell- werden von knackigen Salaten und rosa Tulpen aufge- leichten Mahlzeiten, unsere Mägen wacht mit dem sü- verwöhnt von bekömmlichen Speißen Duft frisch sen, um sich zu erholen von den blühender Blumen Keksen, dem Glühwein, dem Brain der Nase, ich ten, der Butter und dem Schmalz. hatte zum Mittag- Unsere übersäuerten Körper sollten essen Spargel mit einer Soße, ver- rausgehen ins Freie und sich reinifeinert mit frischem Schnittlauch, gen im Schweiße ihres Angesichtes, zum Nachtisch wurden Erdbeeren all den Ballast des Winters abwergereicht, die Sonnenstrahlen wärm- fen, eine Befreiung von allem, was ten sanft meinen Körper, ich uns beschwert. schwitzte nicht, es war mir nicht Unsere Häuser sollten wir aufräuheiß, sondern es war diese jung- men, wir sollten sie umgestalten, fräuliche, erste Wärme, die einem vielleicht sogar tauschen gegen neue durch Mark und Bein kriecht, die – ein Umzug ist die beste Gelegenins Innerste dringt, die das Herz er- heit, um sich von Altem und Sinnwärmt. losem zu trennen (also ich hab bisDie nassen, mit Steinchen besäten her in meinem Leben immer genau Straßen waren aufgetrocknet und überlegt, wofür sich der Aufwand der Asphalt begann sich zu erwär- des Einpackens, Runtertragens, men, das Gras zwiRauftragens und schen den Pflaster- „Der Frühling ist eine wieder Auspackens steinen war grün, so echte Auferstehung, ein überhaupt lohnt ...). grün, wie es nur zu Unsere Schränke dieser Zeit im Jahr Stück Unsterblichkeit.“ sollten strengen InHenry David Thoreau spektionen untersein konnte, der Jasmin streichelte unzogen werden, die sere Nasen mit seinem zarten Duft, juckenden Strickpullover sollten die Tage waren länger geworden, es den luftigen, lachsrosa Cardigans wurde nun nicht mehr so früh fins- Platz machen, die Nylonstrümpfe ter, um uns in die Häuser zu treiben den gemusterten Leggins, die und vor den Fernseher zu locken, Schnürlsamthosen den Stretchsondern wir sollten plötzlich drau- jeans, die Daunenmäntel den ßen sein, wir sollten unsere verwil- Trenchcoats, die Schnürboots den derten Gärten auf Vordermann Ballerinas, die dicken Socken den bringen, wir sollten unsere ver- bunten Söcklein, die Rollkrägen wachsenen Seelen freimachen für den Baumwollblusen. das Neue, wir sollten Unbekanntes Unsere Hobbys sollten überdacht und Unentdecktes in uns aufkeimen werden, reflektieren sollten wir dalassen. rüber, ob nicht Joggen oder Zumba Es war plötzlich alles wieder so vol- uns besser täten als Seidenmalerei, ler Hoffnung, alles machte wieder Backen oder das Studium der soSinn, alles wollte neu ausprobiert zialen Netzwerke. werden, neu gestaltet und neu be- Wir sollten versuchen, uns selbst kleidet, die Fellstiefel sollten endlich zu spüren, anstatt uns zu verstecken verschwinden, diese verdammten unter dem Mantel der FrühjahrsUggs beim Fenster rausgeworden müdigkeit – was soll das? Was ist werden, ebenso die Steppmäntel, das? Es kann doch nicht sein, dass die Boshis und die Schals, nur mehr man in der schönsten Zeit im Jahr bunte Tücher sollten als Accessoire abgeschlagen und kraftlos ist, die Welt beherrschen, unsere rosi- schlappmacht und keine Motivation gen Teints mit Farbe ummanteln, verspürt, die Gipfel dieser Welt zu unsere zartrosa Wangen umspie- erklimmen, denn, ja: Es war Frühlen. ling geworden über Nacht. Unsere wachen, nach dem Neuen vh


Museen und Ausstellungen Museen der Stadt Meran Stadtarchiv Meran Meran, Passeirer Gasse 7 Tel.: 0473 270 038 elmar.gobbi@gemeinde.meran.bz.it

St. Jakob in Grissian/Tisens Besichtigung der restaurierten Fresken jederzeit möglich.

Öffnungszeiten: Mo-Fr: 10 bis 17 Uhr Sa: 10 bis 13 Uhr

Öffnungszeiten: Di-So 11-16 und 18.30 - 20.00 Uhr Montag geschlossen

Meran, St.-Valentin-Str. 51 a Tel. 0473 270 172 www.touriseum.it • info@touriseum.it Südtiroler Landesmuseum für Tourismus im Schloss Trauttmansdorff Meran Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober 9 - 19 Uhr 1. bis 15. November 9 - 17 Uhr

Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte

Dorf Tirol, Schlossweg 24, Tel. 0473 220 221 E-Mail: info@schlosstirol.it Öffnungszeiten: (Montag Ruhetag) von Mitte März bis Ende November von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr Tägliche Führungen: um 10.15 und 14 Uhr deutsch, um 11.30 und um 15.15 Uhr italienisch Führungen: Führungen für Gruppen und museumspädagogische Führungen für Schulklassen nur nach Voranmeldung.

Schloss Schenna

39017 Schenna, Schlossweg 14 Karwoche bis Allerheiligen nur mit Führung zu besichtigen, Di-Fr jeweils um: 10.30 / 11.30 / 14.00 / 15.00 Uhr Sa-Mo geschlossen; Sonderführungen (min. 20 Pers.) bei vorheriger Absprache möglich; Jeden Montag Abendführung um 21 Uhr Ermäßigung nur mit der „Kombi-Karte Schloss Schenna - Mausoleum“ und für Kinder bis 14 Jahre Tipp: Besuchen Sie das Mausoleum Erzherzog Johanns am Kirchhügel, Mo-Sa von 10.00 - 11.30 und 15.00 - 16.30 Uhr. Tel: 0473 945630 www.schloss-schenna.com info@schloss-schenna.com

Öffnungszeiten: 15. März bis 3. November Di bis So von 10 bis 18 Uhr. Kein Ruhetag im August und September

Südtiroler Obstbaumuseum Lana Brandis-Waalweg 4 Tel. 0473 564 387 info@obstbaumuseum.it

Öffnungszeiten: Bis 8. November: Mo bis Fr 10-17 Uhr April, Mai, September und Oktober: Samstag von 13 - 17 Uhr Geschlossen am 1. November

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JAHRE ANNI

Kunst Meran Meran, Lauben 163 Tel. 0473 212 643

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr

Jaufenburg St. Leonhard/ Pass., Schlossweg 45 Tel. 0473 659 086 www.museum.passeier.it - info@museum.passeier.it

Partschins, Kirchplatz 10, Tel. 0473 967 581 www.schreibmaschinenmuseum.com info@schreibmaschinenmuseum.com Öffnungszeiten: April - Oktober Mo 14.00 - 18.00 Uhr Di - Fr 10.00 - 12.00, 14.00 - 18.00 Uhr Sa 10.00 - 12.00 Uhr Sonderführungen: Juni - Oktober jeden Mo, 20.30 Uhr und jeden Mi um 10 Uhr. Führungen für Gruppen das ganze Jahr über gegen Voranmeldung.

Ultner Talmuseum St. Nikolaus, Ultental

Tel. 0473 790 147 · 0473 790 374

Öffnungszeiten: März, April nur sonntags von 10 bis 12 Uhr. Von Mai bis Ende Oktober: Dienstag, Freitag von 11 bis12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr, Sonntag von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr

Bauernmuseum Völlan Öffnungszeiten: Ostern - Allerheiligen Di. und Fr. 14-17, So. 15-17 Uhr Völlan, Badlweg 2, Tel. 0473 568 050 Ausstellungsobjekte: Werkzeuge des bäuerlichen Alltages aus vorindustrieller Zeit

10 - 17 Uhr 10 - 17 Uhr

An Sonn- und kirchlichen Feiertagen außer Ostermontag und Pfingstmontag geschlossen

Vintschger Museum Schluderns, Meraner Str. 1 Tel. 0473 615 590 www.vintschgermuseum.com Öffnungszeiten: 20.03 - 31.10. Di - So: 10 - 12 & 15 - 18 Uhr Dauerausstellungen: • „Archaischer Vinschgau“ mit Funden vom „Ganglegg“ und „Tartscher Bühel“ • „WasserWosser“ Bewässerungssysteme der „Waale“ • „Schwabenkinder“ Armut im Vinschgau

Öffnungszeiten: 1. Mai bis 11. Oktober: Dienstag und Donnerstag von 14 bis 16 Uhr

Churburg Pflegezentrum für Vogelfauna Dorf Tirol, Schlossweg 25, Tel. 0473 221 500 Fax 0473 206 422 www.gufyland.com - gufyland@yahoo.de

Museum Passeier St. Leonhard in Passeier, Passeirerstraße 72 Tel. 0473 659 086 www.museum.passeier.it - info@museum.passeier.it

Öffnungszeiten: Bahnhofstraße 17 - Töll - Partschins Tel: 0473 967 342

Schloss Tirol Meran, Meinhardstraße 2, Tel. 0473 231 216 www.museia.it • info@museia.it

info@marienberg.it www.marienberg.it 15.03.-31.10. Mo - Sa 27.12.-05.01. Mo - Sa

Landesfürstliche Burg Meran, Galileistraße, Tel. 329 0186 390 Die Landesfürstliche Burg ist ein erstklassiges Objekt, um die spätmittelalterlichen Lebensgewohnheiten zu studieren. Möbel, Küchengeräte, einer der ältesten, erhaltenen Kachelöfen, Porträts, Musikinstrumente und Waffen lassen eine längst vergangene Epoche wiedererstehen. Öffnungszeiten: Di- Sa: 11 - 17 Uhr, Sonn- u. Feiertage: 11 - 13 Uhr

Benediktinerstift Marienberg

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Öffnungszeiten: bis 10. November Täglich außer Montag 13.00 - 17.00 Uhr. Auge in Auge Natur erleben bei einer der täglich um 11.15 und 15.15 Uhr stattfindenden Greifvogelflugschau am Burghügel von Schloss Tirol bei Meran.

Schluderns, Tel. 0473 615 241 www.churburg.com - info@churburg.com Öffnungszeiten: bis 31. Oktober 10 - 12 Uhr und 14 - 16.30 Uhr Montag geschlossen, außer an Feiertagen

Tel. 0473 521 460 Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10.00-17.00 Uhr.

BunkerMooseum Moos i.P., Dorf 29a, Tel. 0473 648 529 www.bunker-mooseum.it

Sonderausstellung: Panzer, Flieger und Kanonen - Kriegsmaschinerie in Miniatur. 100 Jahre Lokalbahn Lana - Burgstall

Öffnungszeiten: 15. März - 31. Oktober von 10-18 Uhr, Ruhetag: Montag. Erlebnis pur in einem militärischen Bunker aus dem 2. Weltkrieg: Bunkeralltag und Bunkergeschichte, Zeitgeschichte, Archäologie, Steinbock- und Vogelgehege, Bergwerk Schneeberg, Klettergarten, Infozentrum des Naturparks Texelgruppe.

Trattla 246 Martell Tel. 0473 745027 Fax 0473 745256 www.culturamartell.com Di-Fr 9.00-12.00 & 14.30-18.00 Sa,So, Feiertag 14.30-18.00 Dauerausstellung: In Martell, in mein Tol

lahnersäge St. Gertraud/Ulten, Sägerhüttl 62 Tel. 0473 798 123 Fax 0473 798 079 www.lahnersaege.com Di-Fr 9-12 und 13.30-17.30 Uhr Sa, So, Feiertage 14.30-18.00 Uhr Montag: Ruhetag Im April, Mai und Juni auch an Sonn- und Feiertagen geschlossen. Säge- und Mühlenführung ab Mai jeden Dienstag und Donnerstag um 15 Uhr. Dauerausstellung: Mensch und Holz

Kreuzweg 4/c Prad am Stilfserjoch Tel. 0473 618212 Fax 0473 618213 info@aquaprad.com Di-Fr 9.00-12.00 & 14.30-18.00 Sa,So, Feiertag 14.30-18.00 ganzjährig Weitere Informationen erteilen der örtliche Tourismusverein, Tel. 0473 616 034 sowie das Nationalparkbüro in Glurns, Tel. 0473 830 430


Veranstaltungen

„Ein Gelegenheitsdichter und nichts weiter“

Veranstaltungen in Meran und Umgebung Akten von Dietmar Steimer. Kartenreservierung: täglich von 17.00 bis 19.00 Uhr, Tel. 342 551 9760.

kauf: Athesia Buchhandlungen, Non Stop Music und The Showtime Agency, Tel. 0473 270 256, www.showtime-ticket.com. Auskunft: www.kulturinstitut.org

Sonntag, 30.03. Flohmarkt beim Pfefferlechnerkeller

07-18

Fr-Sa, 28.-29.03. Barcamp Südtirol

in Lana, St.-Martins-Weg 4.

10.30

im Kurhaus von Meran. Ein BarCamp ist eine spontane Zusammenkunft mit dem Ziel, in einem offenen Ambiente zu lehren und Wissen zu teilen. Ein intensives Event mit Diskussionen, Demos und Vorträgen zu innovativen Me- 10.45 dien und Werkzeugen des Tourismus. Dabei gibt es keine Zuhörer, sondern nur Teilnehmer. Ziel dieser Veranstaltung ist es, tourismusinteressierte und internetaffine Teilnehmer zu einem 18.00 Wissensaustausch zusammenzubringen. Der thematische Schwerpunkt des Barcamps lautet: Internet und neue Medien im Tourismus. Auskunft & Anmeldung: www.barcampsuedtirol.org

Eröffnung der Blütenfesttage in Lana mit dem Frühlingskon-

zert des Musikvereins Lana am Rathausplatz Lana. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im Raiffeisenhaus Lana statt. Eintritt frei.

Konzert der Frangarter Böhmischen vor dem Vereinshaus in

Dorf Tirol. Bei schlechter Witterung findet das Konzert im Vereinshaus statt. Eintritt frei.

Volkstheater in Burggräfler Mundart im Vereinshaus Kimm in Untermais mit der Maiser Bühne; Kriminalschwank in drei

(1871-1914) zum 100. Todestag Vortrag mit Bildern und ausgewählten Gedichten von Hans H. Reimer Dienstag, 25. März, 20.30 Uhr Stadtbibliothek Meran Rennweg 1 Eintritt frei Christian Morgenstern, am 6. Mai 1871 in München geboren, führte „ein Wanderleben“: Seine Tuberkuloseerkrankung ließ ihn Orte mit trockener Luft zwischen Norwegen und Sizilien aufsuchen. Die diesem Wanderleben angemessene literarische Ausdrucks-

weise war die kleine Form; seine Grotesk-Lyrik mit den Figuren Palmström, Korf und Palma Kunkel hat inzwischen klassischen Rang. Seit 1906 hielt er sich häufig in Meran auf; hier starb er am 31. März 1914. Hans H. Reimer war von 1994 bis 2004 Pfarrer der Evang. Gemeinde Meran, lebt seit 2005 wieder in seiner Heimat Schleswig-Holstein, ist aber Südtirol weiterhin durch häufige Aufenthalte verbunden und auch gegenwärtig noch mit zahlreichen Beiträgen im Rundfunksender Rai Südtirol zu hören. Zu seinen Veröffentlichungen gehörte zuletzt das Buch über den berühmten Meraner Porträtmaler Ferdinand Behrens (1862-1925).

Theateraufführung: „Das Geld ist im Eimer“

Volkstheater in Burggräfler Mundart im Vereinshaus Kimm in Untermais mit der Maiser Bühne; Kriminalschwank in drei Akten von Dietmar Steimer. Kartenreservierung: täglich von 17.00 bis 19.00 Uhr, Tel. 342 551 9760.

Freitag, 28.03. Theateraufführung: „Das 20.00 Chorkonzert „Berühmte Geld ist im Eimer“ (Premiere) Opernchöre“ mit den Kirchenchö-

20.00

Christian Morgenstern

ren Schenna und Naturns im Vereinshaus „Unterwirt“ in Schenna. Eintritt frei.

Was ist los in Meran? Besuchen Sie die Seite der Kurverwaltung und wir informieren Sie regelmäßig über die Veranstaltungen in Meran: www.meran.eu

Außergewöhnliche Gäste der Kurstadt Meran

Heidi, deine Welt sind Berge – Johanna Spyri

Weltgebetstag der Frauen – „Ströme in der Wüste“ Auch in Südtirol ist der Weltgebetstag, der von Frauen der Katholischen Frauenbewegung, den Evangelischen Gemeinden sowie deutsch- und italienischsprachigen Frauen vorbereitet wird, ein fester Bestandteil des kirchlichen Lebens. Die Liturgie für den heurigen Weltgebetstag – abgehalten am 7. März in der Christuskirche der Evangelischen Gemeinde in Meran – wurde von christlichen Frauen in Ägypten in der Zeit des „Arabischen Frühlings“ (Mai 2011 bis September 2012) verfasst. Und so waren die Texte getragen

von Hoffnung und Zuversicht auf eine bessere und friedvollere Zukunft. In der Zwischenzeit hat sich die Lage in Ägypten wieder völlig geändert, doch es gibt noch Vieles zu tun bis hin zu einem Leben in Freiheit und Gerechtigkeit. Ein wesentlicher Bestandteil des Weltgebetstag-Gottesdienstes war – wie jedes Jahr – die Vorstellung der Projekte, wie z. B. „Schulbildung für Mädchen aus dem Slum Haggana bei Kairo“ und die Kollekte. Mit „Jesaja Worten“ wurde daran erinnert, dass neue Hoffnung möglich ist, wenn Menschen einander unterstützen.

Die Schriftstellerin der weltbekannten Romane lebte in Meran Johanna Spyri (1827-1901) kam Ende Mai 1890 nach Meran. Sie war eine Schweizer Jugendschriftstellerin. Obwohl sie sehr früh zu schreiben begann, gelang ihr erst 1879 kurz vor Weihnachten der Durchbruch mit „Heidis Lehr- und Wan-

derjahre“, gefolgt vom zweiten Band „Heidi kann brauchen, was es gelernt hat“. Ihre Ehe mit dem Züricher Juristen Bernhard Spyri war nicht besonders glücklich und ihr einziges Kind, der Sohn Bernhard Diethelm, verstarb mit noch nicht

Hotel

29 Jahren an Tuberkulose. Ihr Mann gehörte dem engeren Freundeskreis Richard Wagners an. Viele ihrer Bücher werfen einen kritischen Blick auf die Schweiz, besonders auf die Lebensbedingungen der Menschen während der frühen Industrialisierung. Deshalb sind ihre Texte auch von sozialgeschichtlichem Interesse.

Der

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Gesellschaft

Stadtpfarre St. Nikolaus und kfb-Frauengruppe unterstützen das Projekt „EPI-DOG“ Ziel dieses Projektes ist es, Anfallswarnhunde zur Begleitung von an Epilepsie erkrankten Personen auch in Südtirol auszubilden. Dabei werden den Betroffenen Servicehunde zur Seite gestellt, die die Vorboten eines Anfalls erspüren und so ihre Besitzer rechtzeitig warnen können. Diese speziell ausgebildeten Hunde betreuen ihren „Patienten“ vor, während und nach einem Anfall, vermitteln so mehr Sicherheit im Alltag, verhelfen zu mehr Lebensqualität und zu einem selbständi-

geren Leben. So auch dem von dieser Krankheit betroffenen jungen Leonidas Sarti, der seit kurzem mit seiner Golden-Retriever-Hündin „Nala“ ein sogenanntes „MenschHunde-Team“ bildet. Beide haben bereits eine Ausbildung bei einem renommierten Hundetrainer in Deutschland absolviert. Da die Ausbildung nur mit Hilfe von Spendengeldern zu finanzieren ist, setzt sich die Leiterin der Selbsthilfegruppe Epilepsie in Bozen, Gerlinde Larch Sarti (KranDie kfb-Frauengruppe bei der Spendenübergabe

Anfallswarnhund Nala

kenpflegerin und Mutter von Leonidas), gemeinsam mit dem Verein Epinet für die Belange der Epilepsiepatienten in Südtirol ein. Sie absolviert die Ausbildung zur zertifizierten Servicehundeerzieherin. Im Beisein von Harald Ausserer, Neurologe und Präsident des Vereines „EPINET“, Gerlinde Larch Sarti und Leonidas Sarti aus Kaltern und natürlich „Nala“ sowie der „Epinet“-Mitarbeiterinnen Evi Lan-

thaler, Zita Kofler und Hermine Schwienbacher wurde die Spende der Stadtpfarre St. Nikolaus und der kfb-Frauengruppe in Höhe von 10.000 Euro aus dem Flohmarkterlös 2013 am 14. März im Meraner Pfarrsaal formell übergeben. Diese Summe soll dazu beitragen, die Ausbildung von Servicehund „Nala“ mitzufinanzieren und Leonidas ein selbständiges Dasein zu ermöglichen.

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Kultur

Das „Vampical“ Tanzende Vampire im Stadttheater Meran März Fr

Antigone

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von Jean Anouilh

20.30

April Di

Antigone

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von Jean Anouilh

20.30 Di

Bei der Premiere ihres zweiten Musicals am 25. Februar im Stadttheater Meran beeindruckten die Schüler des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums Meran mit einem gänzlich selbst produzierten Musical über die dunkle Seite des Macht. Angekündigt von den vollen Rhythmen des hervorragenden Schulorchesters unter der Leitung von Martin Graber bewegten sich schaurige Gestalten über die Bühne. Der Zug

der schwarz-rot gekleideten Vampire taucht langsam aus dem Bühnennebel heraus und zeigt dem Publikum eine andere Welt. Jenseits unseres Alltags, jenseits des Tageslichtes bevölkern furchteinflößende Wesen unsere Erde und trachten im Verborgenen nach der Macht. Der Weg zu diesem Ziel führt dann freilich über jene Themen, die auch das Leben von uns Menschen aus Fleisch und Blut beherrschen:

Zirkus!

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nach Lorenz Wieland

20.00 Mi

Zirkus!

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nach Lorenz Wieland

20.00 Do

Girls, Girls, Girls

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nach Lisa Kruse

20.00 Sa

Girls, Girls, Girls

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nach Lisa Kruse

20.00

Wir danken unseren Förderern

Freundschaft, Liebe, Gier, Verrat und die besondere Fähigkeit, sein eigenes Schicksal zu erkennen. Geschützt unter schaurigen Kostümen und dunklen Masken präsentierten die jungen Leute, was ihr Leben ausmacht. Maria Killingseder, Martin Graber und Johannes Kofler waren für die Gesamtleitung dieser Produktion verantwortlich. Den drei Professoren ist das Kunststück gelungen, den Enthusiasmus und die Leidenschaft der Schüler für die künstlerische Arbeit an dem gemeinsamen Bühnenstück zu wecken. Text, Musik, Kostüme, Choreographie und Bühnenbild sind zur Gänze in Eigenproduktion entstanden. Es ist jedes Mal erstaunlich, was junge Menschen imstande sind zu leisten, wie viel Begeisterung und Kraft sie entwickeln können, wenn sie Raum und den geeigneten Rahmen für ihre Kreativität finden. Bei der Premiere hat das Publikum mit Begeisterung auf die mitreißende Bühnenshow und die starken Einzelleistungen des Schülerensembles reagiert.

„teatroZAPPAtheater“

Tournee in Österreich www.tida.it Tel. 0473 211 623 E-Mail info@tida.it

Antigone von Jean Anouilh mit: Hannah Ecker, Johanna Jörg, Maya Rofner, Magdalena Sölva, Hannah Salutt, Nora-Elisa Biolcati, Anika Gluderer, Johanna Klotz, Johanna Weise, Sandra Haller Regie: Johanna Porcheddu Karten über die Schule.

Zirkus nach Lorenz Wieland mit: MTT-Gruppen 1A und 1B der Musikschule Meran Musik: Hans Tutzer (Saxofonklasse), Michael Matzoll (Schlagzeugklasse), Silvia Wenter (Klavier) Spielleitung: Margrit Schild Die Zuschauer sitzen bereits im Zirkuszelt und warten darauf, dass die Vorstellung beginnt. Nur – der Zirkusdirektor schläft noch. Die drei Clowns „Hose, Knopf und Bindfaden“ müssen ihn erst einmal aufwecken, und das tun sie auf ihre ganz eigene Art. „Zirkus“ ist eines der interessantesten und beliebtesten Themen für Kinder, und dieses Stück bietet viel Platz für individuelle Begabungen. So wurde versucht, je nach Fähigkeiten der Kinder, ein buntes Zirkustreiben mit vielen verschiedenen Nummern zusammenzustellen.

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Foto: Andrea Rizza Evi Unterthiner, Jordi Beltramo, Claudia Bellasi „Magonza“, ein Kinderstück zum Thema Tod, war vom 12. bis 16. März im WUK in Wien zu sehen, nachdem im Vorjahr neben Meran und Bozen auch mehrere Aufführungen in der Salzburger Gegend stattfanden.

Was ist der Tod? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Wie spricht man mit Kindern über den Tod? All diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Theaterstücks, das von Evi Unterthiner, Claudia Bellasi und Jordi Beltramo unter der Leitung von Gio-

vanni Zurzolo und in Zusammenarbeit mit Grundschülern erarbeitet wurde. Das mehrsprachige Theaterstück, in dem Theater, Poesie und Komik aufeinandertreffen, setzt sich auf originelle und kindgerechte Art mit diesem Tabuthema unserer Gesellschaft auseinander. Dabei lässt es verschiedene Deutungen zu. „Magonza“ gibt keine Antworten, doch zeigt es Kindern und Erwachsenen, dass wir den Tod mittels Geschichten ins Leben holen, und ihm dadurch etwas von seinem Schrecken nehmen können. 2014 feiern die Gründer des teatroZAPPAtheater, Evi Unterthiner, Giovanni Zurzolo und Christine Perri, das 20-jährige Bestehen, seit sie begannen, gemeinsam mit dem Theater in der Klemme und in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Kultur der Stadt Meran verschiedene Projekte wie „Meranotondo“ und „teatroscuola“ zu ver-

Poetry-Slam – Literatur im Wettkampf! Montag, 31. März, 20.00 Uhr Stadtbibliothek Meran Rennweg 1 Eintritt frei Selbst verfasste Gedichte, Kurzgeschichten, persönliche Gedanken – verdichtete Sprache, vorgetragen für das Publikum: das ist Literatur im Wettkampf! Die Veranstaltung in der Stadtbibliothek ist die erste Vorausscheidung des diesjährigen „MorgensternSlams“, einer Wandertrophäe, der im Zeitraum vom 15. März bis zum 7. September 2014 vom Verein „Lipo –

Jugend schreibt“ organisiert wird. Dieser Slam besteht aus vier Vorrunden in ganz Südtirol und einem Finale, außerdem werden für die Teilnehmer drei Workshops als Vorbereitung abgehalten. Die Teilnahme an den Slams und Workshops ist kostenlos. Alle interessierten Personen können an je einer Vorrunde teilnehmen und sich für das Finale im September qualifizieren. Jeder Slammer sollte zwei selbstgeschriebene Texte mitbringen und sie innerhalb von fünf Minuten vortragen!

Foto Martin Hanni, Verein LIPO

Moderation: Lene Morgenstern Informationen: www.lipo.bz.it Evtl. Anmeldung erbeten unter der Adresse: morgenstern@lipo.bz.it


Kultur

Musikschule Meran/Passeier

24 JAHRE

27 erfolgreiche Wettbewerbsteilnehmer Beim österreichischen Jugendmusikwettbewerb „Prima la Musica 2014“, welcher bereits zum zwanzigsten Male stattfand und in diesem Jahr in der Zeit zwischen 24. Februar und 07. März in Erl in Tirol ausgetragen wurde, war die Musikschule Meran/Passeier durch

die Teilnahme zahlreicher Solisten und Kammermusikensembles stark vertreten. Grund zur Freude geben die hervorragenden Ergebnisse, die von den Schülern erzielt wurden. Die Organisation „Musik der Jugend – Österreichischer Jugendmu-

Teilnehmer am Musikwettbewerb

sikwettbewerb“ unter dem Ehrenschutz des Bundespräsidenten Heinz Fischer wurde mit Beschluss der Landeskulturreferentenkonferenz am 6. Mai 1994 gegründet. Seit 1995 wurden mit „Prima la Musica“ jährlich neun Landeswettbewerbe und ein Bundeswettbewerb für Kinder und Jugendliche bis zum 19. Lebensjahr, die Freude am Musizieren haben und etwas Besonderes in der Musik leisten wollen, angeboten. Der Landeswettbewerb Tirol, der von der Tiroler Landesregierung, Abteilung Bildung/Referat Musik und der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol, Bereich deutsche und ladinische Musikschulen organisiert wird, erfreut sich seit Jahren eines enormen Zuspruchs. Mit seinen 1.084 angemeldeten Wettbewerbskandidatinnen und –kandidaten ist dieser Wettbewerb der größte Landeswettbewerb Österreichs.

Elin Kolev Violine Mizuka Kano Klavier Programm:

Ludwig van Beethoven Sonate in D-Dur für Violine und Klavier Nr. 1 Edvard Grieg Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 in c-Moll César Franck Sonate für Violine und Klavier in A-Dur

Mehr als Musik und Karneval Die Musikschule inszeniert einen fantasievollen „Tier-Karneval“ im Meraner Stadttheater Bunt und spaßig, doch auch als gelungene Verbindung von Musik und choreografierter Bewegung präsentierte sich das Faschingskonzert der Musikschule Meran-Passeier. Der Abend war sozusagen der kleine Bruder eines Konzerts des Musiklehrkörpers eine Woche zuvor im Kursaal, wobei der bekannte Saint-Saënssche „Karneval der Tiere“ auf dem Programm gestanden hatte. Nunmehr war mit hundert jungen Musikanten unter dem programmatischen Titel „Tiere feiern Fasching“ der Nachwuchs an der Reihe. In einem Szenenreigen, durch den eine junge Sprecherin im Rabenkostüm führte, tauchten verschiedene Ensembles und Sängerinnen auf und gaben ein Musikstück zum Besten. Sinnigerweise gab es einen Zusammenhang zwischen den gespielten Musikstücken, den Instrumenten und den Kostümen. So waren die Flötisten Kolibris, die Saxofonisten wilde Esel, die Fagottisten Elefanten, die Harfenistinnen Schwäne usw. Wie es sich beim „Karneval der Tiere“ gehört, eröffneten die Löwen, die Könige der Tiere, mit dem Ohrwurm „The lion sleeps tonight“. Es folgten neben den bereits genannten eine Vielzahl an kostümierten Musikantengruppen, wobei die „Fossile“ vierhändig am Klavier einen besonderen Höhepunkt bildeten. Musikkabarettistisch inszeniert spielten die beiden Interpreten mit dem repetitiven Material des bekannten Ungarischen Tanzes Nr. 5 von Brahms und sorgten für Amüsement. In

DŝƩǁŽĐŚ, 26. März 2014 20 Uhr ^ƚĂĚƩŚĞĂƚĞƌ

ähnlicher Weise gelang dies einem Aquariums-Chor, der aus einer stummen Bewegungschoreografie der Sängerinnen bestand. Überhaupt war es eine Stärke des Abends, dass sich die Ensembles und Chöre an etwas anspruchsvollere Choreografien und Arrangements wagten. Alle Szenen erhielten dadurch Eigenwert, was durch die stimmungsvolle Lichtregie unterstrichen wurde. Das quirlige Publikum applaudierte zum Abschluss des zweistündigen Programms aus ganzem Herzen. Zusammengestellt hatte den Abend Susanne Obkircher. Ein eindrucksvoller Abend, der von den vielfältigen Bemühungen der Musikpädagogen um die Musikjugend zeugt.

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Elin Kolev wurde 1996 geboren, mit fünf Jahren begann seine Ausbildung. Sein Debüt als Solist mit Orchester gab er als Achtjähriger und begeisterte 5000 Menschen bei einem Open-Air-Konzert. Als ǁƂůłćŚƌŝŐĞƌ ĚĞďƺƟĞƌƚĞ Ğƌ ŝŶ ĚĞƌ New Yorker Carnegie Hall. Er war auf zahlreichen Fernsehsendern wie RTL, ARD, MDR, Deutsche Welle Euromaxx, ZDF und Pro7 zu sehen und njƵ ŚƂƌĞŶ͘ ^ĞŝŶĞ ǀŝĞůĨćůƟŐĞ /ŶƚĞƌĞƐͲ sen und sein Talent verhalfen ihm zu ĞŝŶĞƌ,ĂƵƉƚƌŽůůĞŝŵ<ŝŶŽĮůŵͣtƵŶͲ derkinder“, 2010 wurde er für die Rolle des jüdischen Wundergeigers Abrascha ausgewählt. 2011 verkörperte er den Geiger B. Huberman in ĚĞŵŽŬƵŵĞŶƚĂƌĮůŵͣKƌĐŚĞƐƚƌĂŽĨ Exiles - Bronislaw Huberman“. PREISE: Erwachsene € 20,00 Jugendliche bis 25 J. mit Stud.-Ausweis € 5,00 ÖFFNUNG DER ABENDKASSE: 19 Uhr sŽƌŵĞƌŬƵŶŐĞŶĂƵƐƐĐŚůŝĞƘůŝĐŚŵŝƩĞůƐ Mail an info@musikmeran.it

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Pfarrnachrichten

Untermais, Romstraße 135 Büro: Mo, Mi, Fr von 8-11 Uhr

Obermais, Cavourstr. 73 Büro: Mo, Di, Mi, Fr von 9-11 Uhr

Pfarre St. Georgen Tel. und Fax 0473 236 447 Gottesdienste: Mo, Di, Mi 8.30 Do 19.30 in der Kolpingkapelle Fr 18.00 Sa 18.00 So 8.30, 10.00 So 23. März – Firmung 9.45 Einzug vom Brunnenplatz zur Feier der Firmung, begleitet von der Bürgerkapelle 10.00 Festgottesdienst mit Firmspender Dr. Ulrich Fistill Di 25. März - Verkündigung des Herrn 8.30 Hl. Messe in der Naif Sa 29. März 18.00 1.Sonntagsgottesdienst, mitgestaltet vom Kinderkreis Mi 02. April 15.00 Seniorenmesse In der Fastenzeit: Fr 06.30 Hl. Messe, deshalb entfällt die Abendmesse. Den Kreuzweg beten wir am Mo, Mi und Fr um 17.30 Uhr. Gebet um geistliche Berufe jeden Donnerstag von 10.00 bis 11.00 Uhr Laudes jeweils mittwochs nach der Hl. Messe Beichtgelegenheit am Samstag von 17.00 bis 17.45 Uhr oder nach Vereinbarung, Tel.0473 236 447 Pfarrbibliothek im Rebhof: Mo von 09.00 bis 11.00 Uhr Mi, Fr von 15.00 bis 17.00 Uhr

Pfarre St. Vigil Untermais

Pfarre Maria Himmelfahrt Tel. 0473 447 639

Tel. 0473 237 629

Bibliothek St. Bernhard Öffnungszeiten: Di 17.00 - 18.00 Mi 15.00 - 16.00 Do 17.00 - 18.00 So 10.45 - 11.45 Uhr Gottesdienste: Mo, Di, Do, Fr Mi keine Hl. Messe Sa (Vorabendmesse) So

Sa 18.30 Vorabendmesse So 9.00 Gottesdienst Mo 18.00 Wort-Gottes-Feier Di, Do, Fr 18.00 Abendmesse Mi 17.00 zweisprachige Abendmesse

7.00 18.00 7.30 und 10.00

In der Fastenzeit: Mo, Di, Do, Fr um 18.00 Uhr Kreuzwegandacht So 23. März – Suppensonntag 8.00-14.00 Suppen im Pfarrheim

Meran - MaiaCenter - Gampenstraße 97 Tel. 334 169 6441 (Pastor) www.fcg-meran.com Gottesdienste jeweils um 10 Uhr & mit KIGO für Kinder von 4-12 Jahren: 23. März: Predigt 30. März: Dank mit Predigt 6. April: Abenteuer-Bibel Gäste sind herzlich willkommen! Veranstaltungen: Bibelgespräch für Frauen: jeden Dienstag von 9-11 Uhr „7up“-Jugendkreis für Teens ab 13: jeden Freitag ab 19 Uhr

Seniorenrunde Untermais Meran Carduccistraße 31 Büro: Mo, Di, Fr 10-12 Uhr Mi, Do 16-18 Uhr

Meran, Speckbacherstr. 24 Büro: Mo, Mi, Fr 9-10 Uhr Di 10-11 Uhr (Dekan Pamer)

Mittwoch, 26. März 14.30 Uhr Pfarrheim, Schafferstraße

In der Fastenzeit: Mo 18.00 Kreuzwegandacht (anstelle der Wort-Gottes-Feier) Di, Do, Fr 17.45 Kreuzwegbetrachtung Di 25. März 14.30 Seniorenverein (Vortrag) 20.00 Offene Bibelrunde Sa 29. März 18.30 Jugendgottesdienst So 30. März 9.00 Kinder- und Familiengottesdienst mit Vorstellung der Erstkommunionkinder (Kinderchor)

Bücherflohmarkt in der Pfarrgemeinde Tisens am Sonntag, 30. März von 10.15 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr im Haus unter dem Pfarrhaus Meran Postgranzstraße 8 info@efk-meran.it www.efk-meran.it Christliche Gemeinde Meran Tel. 0473 220 905 Gottesdienste: So 23. März 10.00 Gottesdienst zum Thema „Genügsamkeit“ Mit ProKids Kinderprogramm So 30. März 10.00 Gottesdienst Mit ProKids Kinderprogramm So 06. April 10.00 Christsein Heute Gottesdienst im Bürgersaal, Otto-Huber-Straße 8 Thema: Die Kreuzigung Jesu – war sie wirklich notwendig? Mit ProKids Kinderprogramm Regelmäßige Veranstaltungen:

Evangelische Gemeinde Meran Tel. 0473 492 395 Gottesdienste und Veranstaltungen im Evangelischen Pfarrhaus und in der Christuskirche: So 23. März 10.00 Gottesdienst in der Christuskirche, von Frauen gestaltet. Zu Gast sind die Frauen, die an einem Seminar des Frauennetzwerks der Ev.-Lutherischen Kirche in Italien teilnehmen. So 30. März 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl – in der Christuskirche. 10.00 Kindergottesdienst im Gemeindesaal Di 01. April 16.00 Gespräch über der Bibel So 06. April 10.00 Predigt-Gottesdienst 17.30 Uhr Geistliches Konzert zur Passionszeit in der Christuskirche

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Vortrag: Einsamkeit hat viele Namen mit Dr. Christine Gostner von Stefenelli

Jeden Dienstag: 9.00 Frauentreff Jeden Mittwoch: 18.00 Jugendtreff ISY 19.30 Bibelabend

Meran, Passeirer Gasse 3 info@stadtpfarre-meran.it www.stadtpfarre-meran.it Büro: Mo, Di, Do, Fr 9.30-11.30 Uhr Pfarre St. Nikolaus Meran Tel. 0473 230 174 Fax 0473 233 727 Montag bis Freitag: 9.00 Heilige Messe Samstag: 9.00 Heilige Messe 18.00 Vorabendmesse Sonntag: 8.00 / 9.00 / 11.00 / 19.00 Heilige Messe Fr 21. März 19.00 Kreuzwegandacht Gestaltung: KVW Meran Sa 22. März 18.00 Vorabendmesse Gestaltung: kfb-Frauengruppe + Frauensinggruppe St. Nikolaus So 23. März – Spendung der Hl. Firmung 9.00 Gottesdienst und Firmung mit Bischof Ivo Muser Musik. Gestaltung: Jugendchor Prisma der Stadtpfarre St. Nikolaus und Jugendchor Mikado der Pfarre Maria Himmelfahrt Fr 28. März 19.00 Kreuzwegandacht Gestaltung: Pfarrgemeinderat St. Nikolaus Sa 29. März 17.30 Rosenkranz 18.00 Vorabendmesse Musik. Gestaltung: Frauensinggruppe St. Nikolaus So 30. März – Suppensonntag 9.00 Gottesdienst für die Pfarrgemeinde Musik. Gestaltung: Stadtpfarrchor – „Deutsches Ordinarium“ von H. Gasser Fr 04. April 19.00 Kreuzwegandacht Gestaltung: kfb-Frauengruppe + Frauensinggruppe St. Nikolaus Mitteilungen: Feier der heiligen Firmung Bischof Ivo Muser spendet am 23. März um 9.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus 60 jungen Christen aus den Pfarreien Maria Himmelfahrt, St. Peter Gratsch und St. Nikolaus das Sakrament der Firmung. Übertragungen im Sender Stadtradio Meran (Frequenzen 87,5 + 98,8) Gottesdienste am Samstag um 18.00 Uhr – am Sonntag um 9.00 Uhr und um 19.00 Uhr

Einladung zum Suppensonntag in Untermais am Sonntag, 23. März von 8 bis 14 Uhr im Pfarrheim, Schafferstraße Viele köstliche Suppen warten auf Euch. Es gibt auch Kaffee und hausgemachte Kuchen. Der Erlös kommt einer bedürftigen Familie zugute. Auf Euer Kommen freut sich der Frauentreff Untermais.

seit

1910

Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag. (Charlie Chaplin) Meran | Andreas-Hofer-Straße 24/A | Krankenhaus - Richtung Bahnhof Tel. 0473 050 050 | www.bestattung-schwienbacher.com


Pfarrnachrichten

Einladung zum kreativen Nachmittag und zum Frauengottesdienst am Samstag, 22. März Basteln von Oster- und Frühlingsdekorationen um 14.00 Uhr im Nikolaussaal, Oberer Pfarrplatz, Meran Frauengottesdienst um 18.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus (musikalische Umrahmung: Frauensinggruppe St. Nikolaus) Die kfb-Frauengruppe der Pfarre St. Nikolaus freut sich

Pfarre St. Nikolaus

„Suppe und Brot für Menschen in Not“

Einladung zum Suppensonntag Aus aktuellem Anlass unterstützt der Pfarrgemeinderat St. Nikolaus – in Zusammenarbeit mit der kfb-Frauengruppe St. Nikolaus – das Projekt „Stein für Stein“ für die neue Unterbringung des Hauses der Solidarität im Jakob-Steiner-Haus in Milland/Brixen. Menschen aus verschiedenen Ländern lernen dort im täglichen Miteinander auf friedliche Weise, ei-

ne Lösung für ihre Probleme zu finden. Somit ist diese Einrichtung für viele Menschen eine Kraftquelle. Unter dem Motto „Solidarität versetzt Berge“ wurde eine Bausteinaktion gestartet, um Umbau und Sanierung des Hauses zu finanzieren. Bitte unterstützen auch Sie dieses Projekt tatkräftig, indem Sie am Samstag, den 29. März von 18.30 bis 20.00 Uhr und am

Sonntag, den 30. März 2014 von 8.30 bis 20.00 Uhr in den Nikolaussaal kommen, um eine köstliche Suppe zu essen. Es gibt auch hausgemachte Kuchen und Kaffee. Gerne können Sie auch eine Suppe mit nach Hause nehmen (bringen Sie dazu einen passenden Behälter mit).

Worte zum Nachdenken

Wenn die Energie streikt Der Winter zieht sich langsam zurück. Hätten wir nicht in den höher gelegenen Ortschaften eine ungewohnte Schneemenge abbekommen, so hätten wir die Wintermonate mit den Frühlingsmonaten verwechselt. Die Natur erwacht früher aus der Generationsphase des Winters, Frühlingsboten zeigen sich überall. Der Mensch kann mit dem Erwachen der Natur nur schwer mithalten, er verspürt eine Frühjahrsmüdigkeit, die sich mit Lustlosigkeit und Kreativitätsverlust bemerkbar macht. Die psychische Energie erwacht langsam, ab und zu benötigt sie Nachhilfe.

Die Frühjahrsflaute Der Winter hat der Kreativität unbemerkt die Energie gedrosselt. Im Frühjahr versuchen wir, wieder Wind in unsere Gedankenbahnen zu pumpen. Wir joggen, suchen unser Körpergewicht wieder in den Griff zu bekommen. Die Fastenzeit bietet einen willkommenen Rahmen, den Alkoholgenuss zu vermindern oder sogar gänzlich zu stoppen. Die Diät scheint richtig gewählt zu sein. Einige Kilo Körpergewicht weniger scheint unsere psychische Energiequelle zu öffnen. Unbemerkt schleicht sich aber bald ein Stillstand ein. Die Waage scheint sich auf ein Gewicht festgelegt zu haben; Frustration zermürbt unsere Frühjahrslust, die anfängliche Kreativität bleibt beim Normalniveau stecken, unser Ideenfluss scheint sogar rückwärts zu fließen. Winterbequemlichkeit lässt sich aber nicht in einer Ruckaktion abschütteln, sie beschäftigt uns mehr als wir zugeben möchten.

Gewohnheiten und inhaltlose Rituale verdecken Verhaltensfehler Das lähmende Gefühl wächst oft auf dem Nährboden der Übersättigung. Die Umgebung bietet kein Gedankentrampolin mehr, um uns herum scheint alles lebund phantasielos, die Wirkung einer Faszination ist aus dem All-

tag geklickt. Gleiche Rituale, ausgetretene Gewohnheiten, erprobte Methoden und Techniken stechen nicht mehr; selbst zuviel Vertrautheit nimmt einer partnerschaftlichen Kommunikation die Leidenschaft, sie wirkt abkonsumiert und verbraucht. Das persönliche Management bedient sich falscher Vorstellungen. Hartnäckig versuchen wir Verluste durch die immer gleichen Methoden wieder wettzumachen. Erfahrungsdefizite sind in unserem Denken eingebaut, sie spielen uns Streiche. Irgendwo stecken wir fest, wir wissen aber nicht so recht wo und warum. Das soziale Gefüge übt einen starken Einfluss aus. Wir möchten im sozialen Ablauf angenommen und eingegliedert sein. Leicht geraten wir so in den Sog einer Mittelmäßigkeit, die uns möglicherweise ein bisschen soziale Wärme abstrahlt, uns aber gleichzeitig fesselt und bremst. Wir erliegen dem Gruppendruck, vermeiden vorsichtig Widerspruch und Auflehnung. Wir passen uns unbewusst jenen Menschen an, die uns wichtig sind. Ein Anfangserfolg beflügelt uns, wir fühlen uns eingebunden im Mainstream, in der bestimmenden Meinungsmühle, die uns medial vermittelt wird. Bevor uns dieser Anfangserfolg bewusst wird, bröckelt er schon wieder ab. Die Wiederholung einer Erfahrung, die uns eine Glücksstimmung bescherte, funktioniert selten, wenn überhaupt. Eine erlebte Festtagsstimmung rutscht bei einer Wiederholung in eine fa-

de, zur Langeweile verurteilte Absitzung von Elementen, die jede Stimulation eingebüßt haben. Erlebte Erfolgskonstellationen lassen sich nicht einfach wiederholen, sie verlieren ihre ansteckende Energie, ihre Ausdrucksform wirkt blass und langweilig.

Strategien für Energiezufuhr Im Frühjahr schieben sich Erwartungen in unser Bewusstsein; oft decken sie sich mit jenen vom letzten Jahr, diese aber öffnen unsere Energiekanäle nicht im gewünschten Maße. Neue Zielvorstellungen bewirken einen psychischen Energieschub, den wir projektorientiert zu kanalisieren versuchen. Eine Initialzündung geht nur von klar abgesteckten Zielen aus, die sich von Allgemeinplätzen deutlich abhebt. Der motivierende Wert einer Zielsetzung fließt, wenn wir die Chance zur Variation in der Umsetzung wahrnehmen. Alte Verhaltensmuster rücken langsam in den Hintergrund, weil neue Strategiefelder nach Abwechslung verlangen. Die störende oder lähmende Gewohnheit wird durch ein produktiveres Verhalten ersetzt. Ein solches Verhalten öffnet Wege zum Risiko, das nicht schon beim Start eingegrenzt wird, sondern Handlungsimpulse einfordert und zulässt. Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, ein Ziel erreichen zu können, erzeugt eine Art „Selbstwirksamkeit“, die von einer bewussten Lernfähigkeit begleitet wird. Wer Erfolge anstrebt, um zu beweisen, wie intelligent und durchsetzungsfähig er ist, der bleibt öfters bei der Umsetzung hängen. Die Zielfixierten und die Prinzipienfanatiker sind davon überzeugt, dass Eigenschaften und Fähigkeiten bereits festgelegt sind, sie müssen sich nur noch beweisen. Die Überzeugung, dass man sich verändern, noch dazulernen und sich noch verbessern kann, ist die beste Voraussetzung für Fortschrit-

te. Sie ist die Urquelle für fließende, psychische Energie, die uns im Frühjahr als Geschenk der Natur verliehen wird. Auf das eigene Können fixierte Menschen vergleichen sich gerne mit anderen Personen, der Vergleich dient ihnen dazu, ihre eingebildete Überlegenheit zu beweisen. Lernbereite Menschen messen sich nicht an Leistungen anderer, sie orientieren sich an ihren früheren Leistungen und stellen dadurch Fortschritte fest. Eben weil sie nicht auf Prinzipien fixiert bleiben, sondern ihre Variationsfähigkeit als Chance ergreifen und umsetzten. Alle Lebensbereiche erfordern zeitbedingt neue Impulse. In der Medizin verlieren Medikamente nach einiger Zeit ihre Wirkung, die Dosis muss neu eingestellt werden. In der Wirtschaft sind Maßnahmen bis zu einem gewissen Zeitpunkt wirkungsvoll, oft verkehren sie sich ins Gegenteil, falls sie nicht rechtzeitig den Veränderungen angepasst werden. Unser Verhalten ist von diesen Variationen nicht ausgeklickt, es orientiert sich an der Lebensenergie, die in einer notwendigen Entscheidungsfähigkeit freigelegt wird. Die Frühjahrsmüdigkeit bindet uns in den Ablauf der Natur ein. Das neu erwachte Leben wiederholt sich nicht einfach in den Bahnen des vergangenen Jahres. In der Erholungsphase des Winters sammelt sich eine Energie, die neues Leben schafft. Unser Verhalten verspürt diesen Energieschub, er drängt uns, neue Rituale freizulegen, unsere Gewohnheiten aufzubrechen, unsere Zielvorstellungen nicht an andere, sondern an unserer Selbstwirksamkeit zu orientieren, damit die Lebensenergie von Normalität zur gestalteten Kreativität fließen kann. Die Frühjahrsenergie streikt nicht, sie muss nur kanalisiert werden. P. Paul Hofer

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Wandern

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Die Egger-Grub-Alm liegt in aussichtsreicher Lage inmitten weiter Wiesen hoch über Stuls im Passeiertal.

Zur Egger-Grub-Alm Anfahrt: Durch das Passeiertal bis Moos und weiter auf der Timmelsjochstraße, bald rechts ab nach Stuls; Parkplätze in der Nähe der Kirche. Höhenunterschied: ca. 600 m Gehzeit: ca. 3 ½ Stunden Wegverlauf: Von Stuls (1.315 m) folgen wir der Beschilderung „Egger-Grub-Alm“ und der Markie-

rung Nr. 14 und wandern auf einer Höfestraße an einigen Häusern vorbei und dann durch die Waldhänge mäßig ansteigend hinauf zum Gasthaus „Morx Puite“ (1.538 m, Einkehrmöglichkeit, Dienstag Ruhetag; ab Stuls ca. 45 Minuten; bis hierher je nach Straßenverhältnissen auch mit dem Auto möglich). Bald gelangen wir zu den Hochegghöfen (1.640 m), wo der gebahnte Wander- und Rodelweg beginnt. In Kehren durch den Wald erreichen wir die Baumgrenze und Eisgebilde am Wegrand die Egger-Grub-Alm (die Höhenangaben schwanken zwischen 1.929 und 2.012 m, Einkehrmöglichkeit, ganzjährig geöffnet; ab Stuls ca. 2 Stunden). Rückweg: wie Hinweg (ca. 1 ½ Stunden; bei Abfahrt mit der Rodel entsprechend weniger). In weniger schneereichen Wintern ist ab der „Morx Puite“ der Abstieg über den „Stuller Waldweg“ möglich. Schwierigkeit: Die Winterwanderung ist leicht und auch für Familien geeignet. Im Spätwinter kann man auf eisige Stellen treffen. Wanderstöcke und/oder Schuhspikes sind ratsam.

Besonderheiten: Vom sonnigen Höhendorf Stuls, dessen Kirche, Häuser und Gastbetriebe wie auf einem Balkon hoch über dem Tal liegen, reicht der Blick hinein ins Pfelderer Tal und hinaus bis ins Etschtal. Hat man den durch teilweise sehr steiles, felsdurchsetztes Waldund Wiesengelände führenden Aufstieg hinter sich, breiten sich die Stulser Bergwiesen aus, von den Einheimischen „Stuller Mader“ genannt. Das Gebiet ist noch in seiner Ursprünglichkeit erhalten. Von der Alm bietet sich

Waschtag auf der Egger-Grub-Alm eine grandiose Sicht auf die Dreitausender über dem Pfelderer Tal und zu den Gipfeln der Sarntaler Alpen im Osten. mb

Blick von den Hochegghöfen zu den Dreitausendern über dem Pfelderer Tal.


Botanischer Spaziergang

Die Eibe Die Eibe ist in Europa zwar die Baumart mit der höchsten Lebenserwartung (von 2.000 Jahren), ist aber stark gefährdet und gehört zu den geschützten Pflanzenarten. In Deutschland ist sie in die Rote Liste der bedrohten Pflanzenarten aufgenommen. Sie ist gegenüber stärker wachsenden Bäumen im Nachteil und einem starken Wildverbiss ausgesetzt. Von den ehemals eibenreichen Wäldern Mitteleuropas sind nur mehr kleine Restbestände in wintermilden und luftfeuchten Gebieten vorhanden. Ein Fund aus vorgeschichtlicher Zeit ist für Südtirol bemerkenswert: Bei der Aus-

pischen Zapfen fehlen und im Holz und in den Nadeln keine Harzkanäle vorkommen. Die Gemeine Eibe ist in Europa, Nordafrika und Kleinasien verbreitet. Im Laufe der Jahre sind zahlreiche Zuchtformen entstanden, die sich in der Wuchsform und Nadelfärbung unterscheiden. Die immergrüne Eibe ist langsam wachsend und je nach Standortbedingungen sehr verschiedengestaltig. Freistehende junge Eiben besitzen meist schlanke, aufstrebende Stämme mit einer regelmäßigen Beastung. Ihre Krone ist mehr oder weniger breit kegelförmig und bekommt mit zunehmendem Alter des Baumes eine eiförmige oder kugelige Form. Ältere Exemplare sind nicht selten mehrgipfelig und

Blätter und männliche Blüten

Samen, mit dem roten Mantel becherförmig umhüllt

rüstung der Gletschermumie „Ötzi“ befand sich der Pfeilbogen und der Schaft des Beiles aus Eibenholz. Funde von Waffen und Gebrauchsgegenständen in anderen Gegenden Mittel- und Nordeuropas zeugen von der Wertschätzung des Eibenholzes in der vorgeschichtlichen Zeit bis ins Mittelalter. Für die Jagd und die vielen kriegerischen Auseinandersetzungen war das Eibenholz zur Herstellung der Pfeilbögen, Speere und Bügel für die Armbrüste unersetzlich, bis schließlich der Rohstoff Eibe nicht mehr ausreichend zur Verfügung stand. Die Römer nannten die Eibe „taxus“ in Anlehnung an das griechische „tóxon“, was Bogen bedeutet. Der Name Eibe leitet sich vom althochdeutschen „iwa“ ab, was Bogen und Armbrust bedeutet. Die Eibe, auch Europäische oder Gemeine Eibe genannt, ist die einzige europäische Art der Gattung Eiben. Die Familie der Eibengewächse (Taxaceae) nimmt in der Ordnung der Nadelhölzer (Coniferales) eine besondere Stellung ein, weil ihnen die für diese Gehölze ty-

mehrstämmig, wobei die Stämme miteinander verwachsen können. Beliebt ist auch die Säulen-Eibe (Taxus baccata „fastigiata“) mit steil aufrechten Ästen. Das im Vergleich mit anderen Baumarten stark entwickelte Wurzelsystem ermöglicht es dem Baum, sich nach Schlägerung durch Stockausschlag zu regenerieren und auch sich zu vermehren. Charakteristisch ist die dünne, grau- bis rotbraune, glatte und längs abblätternde Schuppenborke. Die weichen und biegsamen, flachen und kurz zugespitzten Nadeln sind an aufrechten Leittrieben schraubig, an den Seitenzweigen hingegen zweizeilig angeordnet. Auf ihrer Oberseite sind sie glänzend dunkelgrün, an der Unterseite dagegen hell- oder graugrün, mit deutlicher Mittelrippe und mit undeutlichen, blassgrünen Spaltöffnungsbändern gezeichnet. Die zweihäusig verteilten Blüten (männliche Staubbeutel und weibliche Fruchtknoten befinden sich auf unterschiedlichen Bäumen) werden in den Achseln der Nadeln gebildet und öffnen sich im März-April. Aus

fotos wm

Taxus baccata L.

Eibe an der Gilfpromenade den bestäubten weiblichen Blüten entwickeln sich nussartige Samen, die von einem fleischigen, scharlachroten Mantel becherförmig umhüllt werden. Die Samenverbreitung erfolgt durch Vögel, die vom roten Samenmantel angelockt werden, nur diesen verwerten und den Samen ausscheiden. Das Holz gehört zu den dichtesten, härtesten und beständigsten europäischen Hölzern und wird von Kunsttischlern, Drechslern und Schnitzern verwendet. Holz, Rinde, Nadeln und Samen enthalten Giftstoffe, die bei größeren Mengen für Menschen und Säugetiere tödlich sein können (ausgenommen die Rehe); nur der rote Samenmantel enthält kein Gift! Neben der Verwendung der Eibe als Giftund Mordpflanze hat sie auch Bedeutung als Heilpflanze: In der Homöopathie werden Auszüge aus Nadeln in starker Verdünnung für Mittel gegen Herz-, Leber- und Hautleiden sowie gegen Gicht und Rheuma verwendet. Wegen des hohen Alters, das die Eibe erreichen kann, wegen der immergrünen Benadelung und der starken Giftigkeit wurde der Pflanze allerlei Zauberwirkung nachgesagt. Die Eibe gilt wegen des düs-

teren Aussehens als der Baum des Todes und der Trauer, aber als immergrüner Baum auch als Hoffnungszeichen und ist deshalb oft auf Friedhöfen zu finden. Vorkommen: In Südtirol kommt die Eibe in Schluchtwäldern in Kleingruppen verteilt (z.B. im Unterland an mehreren Standorten, im Passeiertal, in Tiers und Wangen am Ritten) vor; größere Bestände wie der „Andrianer Eibenwald“ sind selten zu finden. Bemerkenswert sind der etwa 550 Jahre alte Eibentorso im Tschamintal bei Tiers und das Eibenpaar beim Raniglerhof in Bozen, dessen „Urbaum“ auf 1.000 Jahre geschätzt wird. In Meran ist die Eibe in verschiedenen Zuchtformen als Ziergehölz angepflanzt, freistehend als kleiner Baum und als Hecke in geometrischen und figürlichen Formschnitten zur Gestaltung und Abgrenzung in Parkanlagen und Gärten: im Bahnhofpark, in der Gilf-, Sommer- und Winterpromenade, im Elisabeth-, Marconi-, Maiser-, Schiller- und Roseggerpark, bei der Wenterschule, in den Friedhöfen, in privaten Gärten. Ein Erlebnis sind die Labyrinthgärten in Trauttmansdorff und beim Kränzelhof in Lana. wm

Labyrinthgarten in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Ein neuer Wind weht bei Gärtnerei Pozzi in Naturns Tag der offenen Gärtnerei am 30. März Samstag geschlossen Sonn- und feiertags immer durchgehend geöffnet

Naturns - Hauptstraße 3 - Tel. 0473 667 224 - www.gartenbaupozzi.com 21. März 2014 | 06

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Kleinanzeiger

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Kleinanzeiger

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34

21. März 2014 | 06

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Bedingungen für Kleinanzeigen Annahmeschluss: Freitag, eine Woche vor dem Erscheinungstag Anzeigen, welche danach eingehen, werden in der folgenden Ausgabe veröffentlicht. Anzeigen ohne Preisangabe oder ohne Telefonnummer und Adresse werden nicht veröffentlicht. Nur folgende Anzeigen sind gratis: Stellengesuche für Jugendliche, Ankauf/Verkauf (VB unter 50 €), Schenken/Tauschen. Einzelanzeigen, auch gemischte Anzeigen (Gesamt-VB über 50 €) sind kostenpflichtig. Bis 20 Wörter: 20 € +. MwSt. Für Fotos : 5 € + MwSt. Partnerschafts- und Chiffreanzeigen kosten bei 20 Wörtern: 30 € incl. MwSt.). Briefporto beilegen: 1,20 €. Für Abonnenten ist pro Ausgabe eine Verkaufsanzeige gratis, ausgenommen sind gewerbliche Tätigkeiten! Die Redaktion übernimmt keine Garantie für Erscheinen, Platzierung und fehlerhaften Inhalt. Sie behält sich vor, Anzeigen nicht zu veröffentlichen, deren Inhalt nicht den Gesetzen entspricht.


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Daniel Pichler (dp) 39012 Meran, Romstraße 65, Tel. & Fax 0473 234 505, Handy 333 4545 775 redaktion@meraner.eu - werbung@meraner.eu Lanarepro GmbH, 6.000 - 8.000 Stück, erscheint 14-tägig Jahresabonnement: 38 €, außerhalb der Provinz und im Ausland: 90 € Presserechtlich verantwortlich: Klaus Innerhofer Werbeinserate siehe http://www.meraner.eu/preise.php Redaktion: Helmuth Tschigg (ht), Margareth Bernard (mb), Dr. Ferruccio Delle Cave (fdc), Reinhold Ebner (re), Dr. Walter Egger (we), Dr. Luis Fuchs (lf), Conny Hölzl Gamper Bankverbindung: Volksbank Meran • IT94 O 05856 58590 0405 7122 3610 Sparkasse Meran • IT54 L 06045 58594 0000 0500 0574 (ch), Dr. Verena Hesse (vh), Angelika Kröll (ak), Herbert Lahn (hl), Dr. Andreas Pichler (ap), Dr. Adelheid Larch (al), Dr. Wilhelm Mair (wm), Im Sinne des Art. 1 des Ges. Nr. 903 vom Kleinanzeiger wie auch in Formatanzeigen, von den Einsendern geliefert oder stammen Dr. Johannes Ortner (jo), Dr. Silvia Paler (spa), Silvia Plasinger (sp), Dr. Erik Platzer 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam sich ohne Unterschied auf Personen sowohl aus der Redaktion. Inserate, die mit „mera(ep), Mario Rochel (mr), Dr. Egon Gerhard Schenk (es), Dr. Franz Summerer (fs), gemacht, dass sämtliche in dieser Zeitung männlichen als auch weiblichen Geschlechts ner“ gekennzeichnet sind, dürfen nur mit Dr. Otto Zimmermann (oz), Dr. Elfriede Zöggeler-Gabrieli (ezg) veröffentlichten Stellenangebote, sei es im beziehen. Fotos ohne Quellenangabe wurden unserer Einwilligung reproduziert werden. Eigentümer & Herausgeber: Eintragung: Handelskammer & MwSt. Nr.:

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