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Editorial Wasser ist ein G r u n d b au s t e i n des Lebens und zählt neben Feuer, Luft und Erde aufgrund der großen Bedeutung zu den vier Urelementen. Es ist eines unserer wertvollsten Güter, aber wohl auch jenes Element, das neben der Luft stark von Verunreinigungen betroffen ist. Das hat zur Folge, dass es ständigen Untersuchungen unterzogen wird, um das Recht der Menschen auf sauberes Wasser zu garantieren. Helmuth Tschigg führte ein ausführliches Gespräch mit dem Ingenieur Roman Stocker, der neue Technologien entwickelte, um die Meeresbiologie mit der Mikrotechnologie und dem Ingenieurwesen zu koppeln. Er beschäftigt sich zurzeit mit der Mikrowelt, also mit den kleinsten, für das menschliche Auge nicht sichtbaren Lebewesen der Ozeane und Seen, die – weil in unvorstellbar großen Mengen vorhanden – großen Einfluss auf die Qualität des Wassers ausüben und das Leben darin überhaupt erst ermöglichen. Die Forschungsergebnisse ermöglichen ein frühzeitiges und gezieltes Eingreifen, sollten sich bedrohliche Veränderungen des Wassers in einem Ozean oder in einem See ankündigen. Weil Wasser in unseren Breiten das ganze Jahr hindurch ausreichend zur Verfügung steht und das Klima den Pflanzen besonders gute Lebensbedingungen bietet, können wir uns einer üppigen Vegetation erfreuen. Ein besonderer Höhepunkt ist dabei die herbstliche Färbung. Da schenkt die Natur dem, der sehen will und kann, hohe Sinnesfreuden. Wilhelm Mair stellt in seiner Rubrik „Botanischer Spaziergang“ zwei Baumarten vor, die im Herbst durch besondere MerkTitelseite: Roman Stocker

male auffallen. Die Blätter der einen Art verfärben sich farbenfroh, während jene der anderen Art nach frischgebackenem Lebkuchen riechen. Die Natur bietet nicht nur Sinnesfreuden, sie hält auch Hilfen bei Beschwerden und Krankheiten und für die Erhaltung der Gesundheit bereit. In unserem Land kommen rund 120 Heil- und Gewürzpflanzen vor, die seit Jahrhunderten gesammelt werden. Am 26. Oktober findet im Kurhaus das dritte Südtiroler Kräuterfestival statt, bei dem 16 Kräuteranbauer aus dem ganzen Land ihre Produkte vorstellen und zum Kauf anbieten. In einem Interview verrät die „Kräuterfrau“ Margareth Lösch aus Ulten, was sie bewogen hat, vor 20 Jahren mit dem Kräuteranbau zu beginnen, obwohl sie von vielen belächelt wurde, und dass sie ihre Freude an den Kräutern und ihre Arbeit damit jung und gesund erhält. Der diesjährige Herbst hält nicht nur in der Natur Besonderes bereit, sondern ist auch geprägt von den bevorstehenden Wahlen zum Landtag. Der Wahlkampf geht in die letzte Runde und Luis Fuchs befasst sich in seiner Rubrik „Worte über Worte“ mit den Wortgefechten, die sich Parteien und Kandidaten in der „großen Schlacht“ liefern. Und „Sterngucker“ Franz Summerer versucht in seinem Beitrag ganz aktuell, mithilfe des Standes der Sterne bzw. der Planeten die Aussichten für den Wahltag abzuschätzen. Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, dass Sie das Farbenspiel des Herbstes an hoffentlich noch vielen warmen Tagen genießen können und dass es Sie, obwohl schon oft erlebt, aufs Neue mit demütigem Staunen erfüllt. Margareth Bernard Foto: privat

Der Stieglitz

Oktoberfest Meran ist eine moderne Tourismusstadt und als solche hat sie natürlich das Recht auf ihr eigenes Oktoberfest. Wo käme man denn hin, wenn dies nur in München, Rosenheim, beim Willi in Bruneck oder dem Luis in St. Martin stattfinden würde? Nein, so etwas braucht auch Meran, sei es für die vielen deutschen Gäste, die nicht die Zeit haben, in München zu sein, oder für uns Einheimische, die wir endlich auch unsere Lederhosen anziehen können. Das nennt man Qualitätstourismus oder gelebte Tradition. Oder auch Kultursaufen. Und dann ist da auch noch die Stadtverwaltung, die für eine private Fete die Freiheitsstraße sperrt und die Busse umleitet.

Wirklich ein fortschrittliches touristisches Denken, das man in anderen Fällen ja oft vermisst. Wiesenfest mitten in der Stadt, so wird alpin-mediterranes Spannungsfeld interpretiert. Bemerkenswert ist nur, dass man in den Lauben, einer Fußgängerzone, jeden Gastwirt sofort bestraft, wenn die Stühle seines Betriebes zu weit auf die Fahrbahn hinausragen, und auf der anderen Seite das Gejodel aus der untersten Schublade auf der Hauptstraße von Meran erlaubt, welche für zwei Tage zur Festwiese verkommt. Wenn sich die Kurstadt Meran und ihre Gemeindeverwaltung mit solchen Festen identifiziert, dann gute Nacht. Im wahrsten Sinne der Worte.

Inhalt 4-6 8-9 10-11 12-13 21-22 26 28-29 33 34 36-39 40-41 42-43

Titelthema: Roman Stocker Die Meraner Nordwestumfahrung Tiere Gesundheit Theater und Kultur Kinderseite Jugend Botanischer Spaziergang Der Sterngucker Pfarrnachrichten Wandern Kleinanzeiger

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Allerheiligen Denken Sie an Ihre Lieben 18. Oktober 2013 | 20

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Titelthema

Interview mit Dr. Ing. Roman Stocker

Wie die Katze die Milch leckt Meraner Ingenieur forscht an der MIT in Boston Sein Großvater war der Tiroler Schuster unter den Meraner Lauben, sein Vater war maßgeblich am Jahrhundertprojekt zur Rettung Venedigs vor den Sturmfluten beteiligt, seine Mutter war Sportlehrerin. Meraner Stadtanzeiger: Ist Roman Stocker ein Meraner? Roman Stocker: Geboren wurde ich am 2. Jänner 1975 in Wien. Dann lebten wir nur zwei Jahre hier in Südtirol. Wir kamen durch die Arbeit meines Vaters als Ingenieur bei Straßenbauten schon bald zuerst nach Nigeria und dann nach Jemen. Dort besuchte ich die erste Klasse der Volksschule in italienischer Sprache, zusammen mit acht anderen Kindern verschiedener Schulstufen. Alle fünf Volksschulklassen wurden vom selben Lehrer betreut. Die Schule war in einem Camp, mitten in der Wüste. Die Familie kehrte dann in die Provinz Venedig zurück, wo ich nach dem Klassischen Lyzeum das Studium zum Bauingenieur in Padua antrat. Nach dem Abschluss nach fünf Jahren blieb ich in Padua, um das Doktorat zu machen. Immer wieder sind wir nach Meran zurückgekehrt, um Opa und Oma unter den Lauben zu besuchen, und das Tollste war dann, mit Opa beim Schustern mitbasteln zu dürfen und mit Oma zu watten. Stadtanzeiger: Welche Fachrichtung hatte Ihr Doktorat? Roman Stocker: Umweltingenieurwesen, mehrheitlich auf Wasser und Strömungsmechanik bezogen, besonders auf Seen. Stadtanzeiger: Auf welchen Seen? Roman Stocker: Zuerst hier und dann zwei Jahre in Australien, am Center for Water Research der University of Western Australia, in Perth. Dieses Forschungszentrum hatte ein großes Studienprogramm für den See von Genezareth, be-

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kannt aus der Bibel. Dort war ich zweimal einen Monat, um Erhebungen zu machen. Da misst man dann Temperaturen, Wellen, Zirkulation, Winde und Wasserqualität. Mein besonderer Auftrag war es zu erheben, wie sich die internen Wellen im See verhalten und auf die Wasserqualität auswirken. Das ist ein besonders wichtiger See, denn rund 40 % des Trinkwassers Israels kommt von dort. Man will also besser verstehen, was passieren würde, wenn Verschmutzungen oder Veränderungen stattfänden. Und natürlich ist der See politisch gesehen sehr wichtig. Ich habe also über drei Jahre lang an meinem Doktorat über diesen See gearbeitet, zum Teil mathematisch modelliert und teilweise mit Messungen im See. Stadtanzeiger: Und zwischendurch waren Sie wieder in Australien? Roman Stocker: Die zwei Jahre dort

Nigeria 1978: Roman Stocker mit 3 Jahren, sitzend. Links Ing. Johann Stocker.

zählen zu den interessantesten, die ich erlebt habe, sei es wegen des Landes, der Landschaft und der Tiere, als auch wegen der Menschen. Ich war gemeinsam mit meiner späteren Frau Micaela dort. Ich hatte Micaela auf der Uni in Padua kennengelernt. Wir haben in Australien viele Freunde gefunden und

Micaela Pilotto und Roman Stocker beim Tauchen in Australien

sind öfter wieder dort gewesen. In Kürze fahren wir wieder für fünf Monate hin. Stadtanzeiger: In Australien haben Sie auch Ihr Hobby, das Tauchen, genossen. Roman Stocker: Ich tauche schon seit Langem. Mit 12 Jahren und einem Tag haben mich die Eltern mitgenommen, vorher war es ja nicht erlaubt. Inzwischen habe ich 150 Tauchgänge an verschiedenen Plätzen der Welt gemacht, u.a. auf den Galapagos Inseln und in Australien, wo das Great Barrier Reef liegt, aber auch in anderen Paradiesen, wie dem Ningaloo Reef, das noch schöner und weniger bekannt ist. Aus dem Tauchen kommt in großem Maße auch mein wissenschaftliches Interesse für den Ozean. Stadtanzeiger: Wie kam es zum nächsten Schritt nach dem Abschluss des Doktorates? Roman Stocker: Ich bewarb mich am MIT (Massachusetts Institute of Technology) in Boston in den Vereinigten Staaten. Am Anfang als Instruktor in angewandter Mathematik, aber immer im Bereich der Strömungsmechanik. Diese Stelle


Titelthema

gab mir die Freiheit, meine Forschungsrichtung bedeutsam zu ändern: Mein Blick fokussierte sich auf die Mikrowelt – weg von den Seen und hin „zur See“ – und ich brachte eine neue Komponente, die Biologie, hinein, spezifisch auf den Ozean. Alles neue Dinge, die im Ingenieurwesen überhaupt nicht studiert werden. Aber so legte ich diese neuen Wissensgebiete mit bestehendem Wissen über Strömungsmechanik und den Ozean zusammen und schuf am Institut eine neue Forschungsrichtung. Stadtanzeiger: Stichwort Strömungsmechanik: Wenn Sie von einem Tsunami hören, verstehen Sie dann besser, was dabei abläuft? Roman Stocker: Ja, ich weiß, was allgemein dabei passiert – es ist ein relativ einfaches Prinzip der Strömungsmechanik. Aber mein Fachgebiet liegt ganz auf der anderen Seite der Kette, wir schauen auf die ganz, ganz kleinen Sachen. Der Tsunami wirkt sich auf Tausende Kilometer aus, wir schauen auf tausendstel Millimeter und was sich dort tut. Bakterien, Plankton und Mikroorganismen, die man nur mit starken Mikroskopen sieht, sind unsere Forschungsobjekte. Diese Organismen besetzen den Ozean in gewaltigen Mengen: Zum Beispiel gibt es im Ozean insgesamt mehr als hundert Milliarden von Milliarden von Milliarden Bakterien. Die Masse dieser unsichtbaren Kleinstlebewesen ist viel, viel größer als die Masse der sichtbaren Meeresbewohner. Sie beeinflussen alles.

Die Kleinsten mit einem Trillionstel Gramm Gewicht schaffen durch Fotosynthese die Voraussetzung für den Beginn der Entwicklung und der Nahrungskette. Es gäbe alle Größeren – und darunter all die Fische – nicht!! Das heißt auch, dass die wichtigsten Prozesse im Ozean – zum Beispiel der Kohlenstoffkreislauf, der einen bedeutenden Einfluss auf unser Klima und die Klimaerwärmung hat – wesentlich von diesen Mikroorganismen gesteuert werden. Wir wollen genau verstehen, wie diese Organismen den Ozean beeinflussen und was in der Zukunft passieren könnte, z.B. im Falle eine Klimawandlung. Stadtanzeiger: Wer finanziert solche Projekte? Roman Stocker: Eine Menge Leute. In Amerika hat die National Science Foundation ein ziemlich großes Programm. Dann verschiedene Stiftungen und Private. Diese zahlen

es Spaß, mit jungen Leuten zu arbeiten, die so fähig und motiviert sind. Man kann dabei im Team viel erreichen! Stadtanzeiger: Welches Budget steht da jährlich zur Verfügung und wie wird es weitergehen? Roman Stocker: Mir stehen zurzeit ungefähr zwei Mio. Dollar pro Jahr zu Verfügung, die ich mir allerdings alleine durch Forschungsanträge verschaffen muss. Wir haben mit dieser Forschungsrichtung vor sieben Jahren begonnen. Das Besondere daran ist, dass ein Ingenieur auf die Biologie schaut. Das geschieht nicht oft. Wir versuchen, sehr quantitative Methoden anzuwenden, wie es eben ein Ingenieur macht, aber jetzt in einem nicht traditionellen Gebiet: Mikroskopie, Bildanalyse, Mikrofluidik, mathematische Modellierung. Damit versucht man, ein Bild zu bekommen, wie sich die Kleinstlebewesen ver-

schung. Wir haben Glück, dass unsere Themen sehr aktuell sind und die Koppelung der Meeresbiologie mit Mikrotechnologie und Ingenieurwesen gut ankommt und als wesentlich neu anerkannt ist. Wir halten Vorträge und gehen zu Konferenzen und wissenschaftlichen Treffen, wo man immer neue Kontakte herstellt. Vorige Woche war ich in Israel am Roten Meer, wo die Korallen das Thema waren, davor in Stresa am Lago Maggiore, wo die Seen das Thema waren, nächste Woche werde ich in Singapur sein und darauf in Queensland und dann in Sydney. Stadtanzeiger: Sind das meistens Länder mit Verbindung zum Meer? Roman Stocker: Ja, in diesen Fall schon! Aber auch Österreich ist interessiert am Leben im Ozean und natürlich an jenem in den Seen, und man könnte bestimmt auch in Südtirol über Seen ganz toll forschen. Die Wasserqualität von Seen ist genauso durch Mikroorganismen beeinflusst. Ob der See schmutzig oder sauber aussieht, das hängt in großem Maß von diesen ab. Und zu wissen, wie sie sich verhalten, das ist unser Ziel. Je nach Ergebnis müssen dann die notwendigen Maßnahmen ergriffen werden. Stadtanzeiger: Und was hat es mit

Die Mikrofluidik beschäftigt sich mit dem Verhalten von Flüssigkeiten und Gasen auf kleinstem Raum. Dieses kann sich wesentlich von dem Verhalten makroskopischer Fluide unterscheiden, weil in dieser Größenordnung Effekte dominieren können, welche in der klassischen Strömungslehre oft vernachlässigt werden.

Bakterium aus dem Meer

Sch n thaler

auch gutes Geld. Stadtanzeiger: Stehen diese Forschungen mit anderen Staaten in Verbindung? Roman Stocker: Ja, wir halten viele Beziehungen zu Europa, u.a. Italien, Deutschland, Österreich, die Schweiz, Frankreich, Spanien, und dann auch mit Australien, Israel und Japan. Mit Südtirol noch nicht, aber wer weiß! Stadtanzeiger: Wie groß ist Ihre Arbeitsgruppe? Roman Stocker: Ich leite am MIT eine Gruppe mit etwa 25 Forschern und Doktoratstudenten, zum Teil Ingenieure, zum Teil Physiker, und zum Teil Biologen. Diese Mischung macht Spaß, weil man immer etwas Neues dazulernt. Vor allem macht

halten, bewegen und auf den Ozean einwirken. Dass man sie nicht mit freiem Auge sieht, heißt überhaupt nicht, dass sie nicht wichtig sind – das Gegenteil ist der Fall – aber man muss spezifische Technologien anwenden und erfinden, um diese Mikrowelt der Forschung zu eröffnen. Stadtanzeiger: Werden Eure Forschungsergebnisse auch anderen zur Verfügung gestellt? Roman Stocker: Ja, diese Ergebnisse sind alle öffentlich und insbesondere versuchen wir immer, sie in den besten Fachzeitschriften – von „Science“ bis „Nature“ – zu veröffentlichen. Die Veröffentlichung in diesen Medien entspricht einer hohen Anerkennung unserer For-

der Katze auf sich? Roman Stocker: Da gab es etwas Kurioses: Ich fotografierte vor etwa vier Jahren mit einer Hochgeschwindigkeitskamera meine Katze Cutta Cutta beim Trinken. Ich wollte sehen, wie die Milch in ihr Maul kommt, obwohl sie nicht schlürft. Das Rätsel wurde gelöst, dokumentiert und in der Zeitschrift „Science“ mit Titelbild veröffentlicht. Und siehe da, plötzlich interessierten sich zwanzig Zeitungen in Amerika und Europa für diese Nebensächlichkeit. Fotos und Inter-

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views gingen in den Medien um die Welt, und Videos findet man auf YouTube, wenn man „Cutta Cutta“ eingibt ... ein Video wurde von fast einer halben Million Menschen angeschaut! In der New York Times kamen wir sogar auf die Titelseite, gleich unter Barack Obama und Angela Merkel! Stadtanzeiger: Wie wird Ihre persönliche Zukunft aussehen, bleiben Sie auf dieser Forschungslinie? Roman Stocker: Vorläufig auf jeden Fall. Dieses Jahr ist mein Sabbatjahr, da werde ich mit Kollegen in Australien und in der Schweiz forschen und viel mit der Familie reisen, insbesondere nach Neuseeland. Schließlich braucht man in der Forschung immer wieder Zeit und Freiheit, um Innovation und Kreativität zu fördern. Das, was ich mir in diesem Jahr so ausdenke und lerne, werde ich dann nächstes Jahr zum MIT und zu meiner Forschungsgruppe nehmen und daraus werden in den künftigen fünf Jahren viele neue Projekte entstehen. Stadtanzeiger: Sie werden also nicht so bald nach Südtirol zurückkehren? Roman Stocker: Es ist nicht auszuschließen! Man schaut immer auf das „Daheim“, deshalb kommen wir auch immer wieder her und „gluschten“ uns darauf. Unsere ganze Familie ist heimatverbunden. Meine Eltern sind wieder in Meran, meine Schwester arbeitet jetzt in Bozen, Familientreffen machen wir oft in Aldein. Ich möchte auch versuchen, wenn ich von Australien zurückkehre, Kontakte zur Universität in Bozen und zur EURAC zu knüpfen. Überhaupt sind die Beziehungen in Europa jetzt wichtiger, weil unsere Kinder bald zur Schule gehen müssen und ihre

Ausbildung beginnt. Stadtanzeiger: Die Schulbildung in Amerika ist doch gut? Roman Stocker: Ich würde sagen, dass die Möglichkeiten auf der universitären Ebene sehr gut sind, für die Schuljahre vor der Universität ist Europa noch besser. Hier wird mehr Wert auf Kultur, Geschichte und Allgemeinbildung gelegt. Die 200 Jahre der Geschichte Amerikas sind etwas ganz anderes als die Jahrtausende alte Geschichte Europas. In der Mathematik und in den Wissenschaften würde ich auch die Schulen in Italien als besser bezeichnen als jene in den USA. Stadtanzeiger: Was unterscheidet dann die Universitäten? Roman Stocker: Die Qualität der Leute, die Arbeitsethik und die Finanzierungen. Arbeitsmäßig ist es für mich hochinteressant. Das MIT ist ein Platz, wo viel passiert, es geht alles schnell, man atmet von morgens bis abends Kreativität ein, es gibt we-

nig Bürokratie. Und es werden immer gute Leute angezogen, von überall in der Welt, ohne die vielen Grenzen, die es bei uns noch gibt. Dadurch gibt es viele neue Ideen und man kann immer mit fähigen Menschen zusammenarbeiten. Das ist ein Riesenunterschied. Stadtanzeiger: Was ist das MIT? Roman Stocker: Auf einer Liste der besten Unis der Welt steht das MIT schon seit Langem an der Spitze des Ingenieurwesens. Und es macht ein wenig von allem, aber wenig von Traditionellem. Es ist eine kleine Uni und hat „nur“ 5.000 Studenten. Zum Vergleich, Padua hat 80.000 Studenten. Beim MIT wird viel Wert auf Forschung gelegt und darauf, Neues zu unterrichten, und der Werdegang der 5.000 Studenten wird sorgsam verfolgt. Am MIT hatten wir in einem Jahr 30 Bauingenieur-Studenten, in Padua sind es circa 500. Diese 30 werden zwar nicht den gesamten Straußenbau in

Roman Stocker und Alessandra am Meer in Mexico

Boston: Das Stata Center for Computer, Information and Intelligence Studies ist ein Ort, der der Forschung und dem Studium gewidmet ist, in dem sich Wissen trifft und überschneidet in einer Kombination, die oft keine genau definierten Grenzen hat, genau wie die großen Metallkisten, die das neue Bauwerk bilden.

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den USA verändern, aber sie haben die Fähigkeit, technische Neuerungen einzubringen. Das kann aber auch in Bereichen der chemischen Industrie, im Maschinenbau und in der Luftfahrt stattfinden. Das größte Institut ist jenes für Computerwissenschaft und Neue Medien, wie z.B. das Internet. Stadtanzeiger: Wenn Sie morgen etwas anderes interessieren sollte …? Roman Stocker: Dann könnte ich das ohne Weiteres vorbringen und man würde es total akzeptieren. Nur das, was schon jemand gemacht hat und nichts Neues ist, das ist hier nicht gefragt. Stadtanzeiger: Wie geht es einer tüchtigen Frau und Partnerin neben einem so kreativen Mann und Vater? Roman Stocker: Micaela ist Bauingenieurin. Nach dem Studium in Padua hat sie in Australien ihren Master auf die Baustatik von Ölplattformen abgeschlossen. Am Anfang hat sie viel für Brückenbauten gearbeitet, sie ist spezialisiert auf komplexe Strukturen, die sie mittels Computermodellen analysiert. Zum Beispiel, nach dem 11. September 2001 mussten alle neuen Brücken in den USA auch auf Stabilität bei Terroranschlägen berechnet werden, und da hat sie mitgemacht. Jetzt ist sie beim Tunnelbau gelandet. Für Seattle wurde ein Tunnel mit dem größten Durchmesser gebaut, den es je auf der Welt gab, und Micaela hat die Statik dafür berechnet. Unsere Kinder sind beide in Boston geboren. Sie sind Italiener und Amerikaner. Alessandra ist fünf Jahre alt, sie geht in den Kindergarten und spricht drei Sprachen und Sebastian ist ein Jahr alt. Mit ihnen werden wir jetzt die Weltreise machen, bevor Alessandra in die Schule kommt. Stadtanzeiger: Wie habt Ihr Euch an das Klima und ans tägliche Leben gewöhnt? Roman Stocker: Der Sommer ist in Boston sehr schön, es gibt ein schönes Meer und ein schönes Hinterland, man kann viel unternehmen. Aber der Sommer ist sehr kurz, nur drei Monate. So dauert es fast bis Juni, bis es im Freien angenehm wird. Im letzten Winter hatten wir dreimal so viel Schnee, dass die Stadt Boston einen Tag paralysiert war, und vor ein paar Jahren waren es sogar eineinhalb Meter, man sah die Autos nicht mehr. Wir haben unterschiedliche Arbeitszeiten, Micaela hat fixe, meine sind sehr flexibel. Ich bringe dann meistens die Kinder zum Kindergarten, sie holt sie ab. Ich arbeite dann zu Hause oft etwas weiter, wir haben eine Fünftagewoche. Nach 10 Jahren dort haben wir uns gut eingelebt. Und doch fehlt einem oft die Heimat – und nach Meran zurückzukommen, ist immer ein besonderer Genuss! Stadtanzeiger: Es gäbe noch vieles zu fragen und zu vertiefen. Wir freuen uns schon darauf, Sie bei Ihrem nächsten Südtirolaufenthalt wieder begrüßen zu dürfen und Neues zu erfahren. Viel Erfolg auf diesem interessanten Weg! Interview: Helmuth Tschigg


Gemeinde

Aus der Sitzung des Meraner Stadtrates Neues Stadtmuseum Der Meraner Stadtrat hat das vom Architekten Walter Gadner erarbeitete Ausführungsprojekt für die Wiedergewinnung der Fresken in drei weiteren Räumen des Palais Mamming am oberen Pfarrplatz genehmigt. Die Gesamtausgaben betragen 350.000 Euro.

Neuer Sinti-Wohnplatz Im Juni hatte der Meraner Gemeinderat die Grundsatzverordnung für die Führung des neuen Sinti-Wohnplatzes an der Mündung PasserEtsch genehmigt Die Arbeitsgruppe besteht aus folgenden Personen: Sabine Raffeiner und Brigitta Dunkl vom Amt für Sozialwesen der Stadtgemeinde Meran, Gianluca Dominici (Vertreter des Sozialsprengels), Nadja Schuster (Vertreterin der Landesverwaltung), Oberleutnant Claudio Mosna von der Meraner Stadtpolizei, Marco Bertoncello und Pier Paolo Filippi (Vertreter des betroffenen Stadtviertels), sowie Albano Frosch, Saverino Cari, Tomas Cari, Artur Schöpf und Raisali HeltHerzemberg (Vertreter der SintiFamilien). Die Gruppe wird in Kürze ihre Arbeit aufnehmen. Karl Tragust, Abteilungsdirektor für Familie und Sozialwesen in der Autonomen

Provinz Bozen, wird die Gruppe als Moderator begleiten.

der mit der Planung der Eingriffe beauftragt werden soll.

Öffentliche Beleuchtung

Neuer Gehsteig am Winkelweg

Der Stadtrat hat grünes Licht für eine Reihe von Arbeiten zur Erneuerung, bzw. Erweiterung der öffentlichen Beleuchtung in folgenden Straßen gegeben: Marlingersteig (im Abschnitt zwischen dem Wohnhaus Grand Prix bis zum übergemeindlichen Radweg; Gesamtausgaben: 100.000 Euro), Kastaniengasse (48.800 Euro), Rossinistraße (im Abschnitt St.-Franziskus-Straße/Mozartstraße; 71.500 Euro) und Johannesstraße (46.500 Euro).

Umgestaltung des Theaterplatzes Positiv begutachtet wurde die von Stadtpolizei-Oberleutnant Karl Stricker vorgeschlagene Machbarkeitsstudie zur Umgestaltung des Theaterplatzes Vorgesehen ist die Errichtung eines Kreisverkehrs anstelle der bestehenden Ampelanlage Die Gesamtkosten belaufen sich auf 600.000 Euro. Der Stadtrat hat das Vorhaben in das Programm der öffentlichen Bauten aufgenommen. Nun wird das Verfahren zur Auswahl des Projektanten eingeleitet,

Versuchter Fahrraddiebstahl und unerlaubter Waffenbesitz Kürzlich wurden von der Meraner Stadtpolizei zwei Personen wegen Fahrraddiebstahls bzw. wegen unerlaubten Waffenbesitzes angezeigt. Im ersten Fall handelte es sich um einen 40-Jährigen, der versucht hatte, auf der Passerpromenade beim Kurhaus ein Fahrrad zu entwenden. Er wurde von einer Beamtin der Stadtpolizei außer Dienst auf fri-

Beiträge an Sportvereine Die Stadtgemeinde Meran hat den Sportvereinen außerordentliche Beiträge in Höhe von insgesamt 30.700 Euro gewährt.

Obdachlosenheim Insgesamt 25 Bewohner kann das Haus Archè in der 4.-NovemberStraße, früher als Obdachlosenasyl bekannt, beherbergen. Daran angeschlossen sind auch eine Sozialmensa und ein Nachtquartier für acht Personen. Geführt wird die Einrichtung im Auftrag der Stadtgemeinde Meran von der Diözesancaritas Bozen-Brixen. Im Haus Archè stehen nun außerordentliche Instandhaltungsarbeiten an. Der veranschlagte Kostenbetrag von

Umweltwache 2012 haben die „Müll-Sheriffs“ der Stadt Meran 309 Strafen verhängt. Der größte Teil dieser Strafen betraf die illegale Müllentsorgung. Das im August 2011 begonnene Projekt soll auch 2014 fortgesetzt werden. Hierfür hat die Stadtverwaltung 10.000 Euro gebunden. Die freiwillige Umweltwache setzt sich aus acht pensionierten Ordnungshütern zusammen. Diese sind in den Morgenund Abendstunden in allen Stadtvierteln unterwegs, um Müll- und Hundekotsünder in flagranti zu erwischen.

Beiträge In den Räumlichkeiten in Sinich, Reichstraße 58, in welchen die Musikkapelle Sinich-Freiberg seit dem Jahr 2004 ihre Proben abhält, sollen nun Arbeiten zur Schallisolierung durchgeführt werden. Der Meraner Stadtrat hat entschieden, der Musikkapelle hierfür einen Investitionsbeitrag von 40.000 Euro zu gewähren.

Besitzloser Müllhaufen?

scher Tat ertappt. Bei seinem Fluchtversuch wurde er von einer Polizeistreife bei der Rätiabrücke festgenommen. Angezeigt wurde zuvor auch ein 26-Jähriger in der Galileistraße. Dieser Mann trug an seinem Gürtel ein Messer mit einer 15 cm langen Klinge. Die Waffe wurde daraufhin beschlagnahmt.

Solidaritätspreis 2013: Vorschläge bis 30. November einreichen Die Gemeindeverwaltung vergibt auch für das Jahr 2013 den „Solidaritätspreis der Stadt Meran“. Dieser besteht aus einer Urkunde und einem Geldbetrag und wird an Personen oder Vereine verliehen,

Um den Busfahrgästen mehr Sicherheit beim Ein- und Aussteigen zu gewährleisten, wird am Winkelweg, im Bereich der neuen Haltestelle der Linie 4 (vor dem Eucharistiner-Seminar), ein Gehsteig errichtet. Die Kosten belaufen sich auf 11.600 Euro.

80.000 Euro wird zu 30 % von der Stadtgemeinde Meran mit Eigenmitteln und zu 70 % mit einem Landesbeitrag abgedeckt.

die ehrenamtlich im sozial-karitativen Bereich tätig sind. Vorschläge können bis 30. November 2013 beim Amt für Sozialwesen der Stadtgemeinde Meran, eingereicht werden.

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Dieser Müllhaufen steht schon ein Jahr lang in der Bernard-JohannesStraße auf einem privaten Parkplatz. Gibt es hier keine Hausverwaltung und keine Gemeindepolizei, die solchem Unfug ein Ende bereitet? Kann man den Müll nicht durch die Stadtwerke entsorgen lassen

und dem Parkplatzbesitzer die Rechnung schicken? In dieser Straße ist die Gemeindeverwaltung besonders nachsichtig. Jeder parkt hier auf öffentlichem Grund unter den Bäumen, obwohl keine Parkplätze eingetragen und eingezeichnet sind.

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Meran aktuell

Die Umfahrung ist eröffnet! Endlich! Am Ende hat es doch nicht zwei, sondern drei Jahre gebraucht, um das erste Baulos der Meraner Nordwestumfahrung fertigzustellen. Über einen Kilometer unterirdisch, nach neuesten Vorschriften und mit allen technischen Errungenschaften ausgestattet – mit diesen Eigenschaften ist ein Meilenstein in der Meraner Tiefbaugeschichte geschaffen worden, der erste Teil eines Jahrhundertwerkes. Schon allein die Anbindung an die MeBo ist höchste Ingenieurskunst, münden doch die Zufahrten und Abfahrten in einen Kreisverkehr, der genau in der Mitte unter der MeBo-Fahrbahn liegt. Platzsparend, witterungsgeschützt und übersichtlich ist dieser Straßenteil, der dann leicht abfallend in den Tunnel führt. Beim Teilstück, das

und letzte, viel größere und noch kostspieligere Baulos beginnen: die Untertunnelung der Stadt und der Durchstich durch den Küchelberg. Die Planungen dafür werden bis Jahresende abgeschlossen sein. Was bisher für die beiden Baulose, die Bauarbeiten und die Anlagen verbaut wurde, hat 51 Millionen Euro gekostet – ohne die Summen

foto ht Ein- und Ausfahrtsrampe zur Nordwestumfahrung

foto ht Das baufällige Zollhaus (im Hintergrund) wird neuen Parkplätzen weichen. durch die Algunder Wiesen führt, hat man keine Kosten gescheut und ca. eine Hälfte in offener Bauweise, den Rest in Deckelbauweise als Tunnel gebaut. Nach ca. einem Kilometer ist der Meraner Hauptbahnhof erreicht und auch der mit 28 Metern tiefste Punkt unter der Nullquote. Hier wird das zweite

zur Verfügung der Verwaltung (MWSt. usw.) – und man höre und staune, die effektiven Baukosten haben die Kostenvoranschläge nicht überschritten. „Die Preisabschläge der Baufirmen haben die Mehrkosten, die durch Varianten für Verbesserungen ausgearbeitet wurden, mehr als ausgeglichen“, sagt Inge-

nieur Manfred Ebner. „In den 51 Millionen der Hauptausschreibungen sind einige vorbereitende Arbeiten nicht inbegriffen, zum Beispiel die Schutzmauern an der Etsch, verschiedene Stützmauern und auch Bodenuntersuchungen nach möglichen Bomben aus dem Weltkrieg“. Ing. Manfred Ebner nennt ein paar Zahlen, welche für Techniker bedeutend sein dürften, aber das Vor-

stellungsvermögen von Laien übersteigen: z. B. wurden für den Aushub des Tunnels 470.000 m³ Erdreich bewegt. Das sind 7.000 LKWLadungen und entspricht einer 100 km langen LKW-Kolonne, viermal von Meran bis Bozen. Alle eingesetzten LKW mussten mindestens der Euronorm Abgasklasse 4 (EURO 4) angehören. Zum größten Teil wurde das Aushubmaterial zur Herstellung von Beton und zum

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Meran aktuell

Wiederauffüllen verwendet. 83.000 m³ Beton wurden gegossen, mit 9.500 Tonnen Stahl, man könnte sagen das ist das gleiche Volumen wie 80 Zweifamilienwohnhäuser. Mit den 50.000 m² ausgebrachten Asphalt könnte man 7 Fußballfelder asphaltieren. Verlegt wurden auch 26 km Rohre und 40 km Kanäle. In diesen befinden sich 190 km Kabel! Diese versorgen die Beleuchtung, die 12 Längsventilatoren und die diversen Wasserpumpen mit Strom, mit einem Anschlusswert von 370 KW. Dazu kommen noch 470 KW Anschlusswert für die Brandschutzventilatoren, falls diese in Betrieb gehen müssten. Würde der Strom

Weiße und Rote Kreuz hatten ebenfalls den Einsatz bei einem simulierten Unfall geprobt. Die neuesten Sicherheitsnormen haben auch eine Videoüberwachung notwendig gemacht. Diese ist ununterbrochen mit der Zivilschutzzentrale in Bozen, mit der Feuerwehr in Meran und mit der Stadtpolizei verbunden. Bei Unregelmäßigkeiten werden alle drei Stellen sofort alarmiert. Im Laufe einer dreijährigen Bauzeit ändern sich nicht nur Gesetze, sondern auch Technologien. „In dieser kurzen Zeit sind die Preise für die LED-Beleuchtungskörper so stark gesunken, dass wir im Rahmen einer Variante mit geringen Mehr-

foto dp Im Brandfall wird die normale Lüftung deaktivert. ausfallen, übernehmen innerhalb kürzester Zeit drei Notstromaggregate die Stromversorgung. Die Längsventilatoren gehen in Betrieb, wenn die elektronisch überwachte Luftqualität es erfordert, blasen die verbrauchte Luft in Richtung MeBo hinaus und saugen Frischluft im

kosten ausschließlich die wesentlich Strom sparenderen LED-Lampen verwenden konnten“, sagt ein sichtlich zufriedener Ing. Ebner Gleichzeitig mit den Bauarbeiten am Tunnel, welche im Auftrag der Landesverwaltung durchgeführt werden, musste sich die Gemeinde

foto dp Oberhalb der Leuchtanzeige "Feuer" sieht man die Öffnung für die Absaugung. Das Sicherheitssystem erkennt automatisch die Position des Brandes und aktiviert die nächstgelegenen Absaugungsöffnungen. Der Rauch wird durch ein eigenes Rohrleitungssystem unter der Fahrbahn abgeleitet. schwerke kein Kreisverkehr vorgesehen war, sondern eine neue Markierung mit Parkplätzen und einer sehr engen Radspur beidseitig der Zufahrtsrampen auf eigene Kosten markiert sowie einen Kreisverkehr vor dem Gebäude der Etschwerke bauen lassen. Die Baumreihe auf der Nordspur wird ergänzt, sodass wieder eine schöne Allee entsteht. Man erhofft sich jedoch, dass der meiste Verkehr aus dem Tunnel in Richtung Norden auf die Goethestraße gelenkt werden kann und von dort in Richtung Zentrum von Meran und nach Gratsch. Ortskundige, die nach Untermais oder in das Untermaiser Gewerbegebiet fahren müssen, werden wei-

terhin die MeBo-Ausfahrt von Sinich oder die sogenannte provisorische Ausfahrt bei der Ex Bosin-Kaserne nehmen. Eine größere Verkehrsreduzierung ist bei dieser Teilumfahrung nur in der Weingartnerstraße in Algund und in der Gampen- und Piavestraße zu erwarten. Und für die Schenner und Obermaiser sowie für den Bereich der Thermenunterfühung ändert sich durch den neuen Tunnel ohnehin nichts. Sie müssen noch viele Jahre warten, gemeinsam mit den Tirolern und Passeirern, bis das große Loch durch den Küchelberg gebohrt ist und die Straße ins Passeiertal hinter der Lazag herauskommt. ht

foto dp Bei starker Rauchentwicklung arbeiten die Einsatzkräfte mit Atemschutzgeräten. Bereich des Bahnhofs an. Etwas ganz anderes geschieht im Brandfall: Dann saugen zwei Axialventilatoren über Schächte alle 75 Meter die Rauchgase ab und befördern sie über besondere Kanäle ins Freie. Bei einer Feuerwehrübung mit einem simulierten Ölbrand konnte man feststellen, dass schon wenige Meter neben der Brandstelle die Luft wieder eingeatmet werden konnte. Die Feuerwehr und das

Meran mit vielen urbanistischen Problemen im Bereich des Bahnhofes befassen, wo die verschiedenen Besitzverhältnisse von Staatsbahn, Land und Gemeinde zu berücksichtigen sind. An der Oberfläche in der 4.-November-Straße hat jetzt die Gemeinde nicht das im Auftrag der Landesverwaltung ausgearbeitete Projekt übernommen, bei dem keine Parkplätze längs der Straße und im Bereich der Et18. Oktober 2013 | 20

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Tiere

Eine wahre Igelgeschichte Im heurigen Sommer wurden im Passeiertal zwei Igelwürfe gefunden. Der erste Wurf kam aus Stuls. Das Muttertier war beim Mähen unter die Mähmaschine geraten. Der Bauer hat das Nest mit den fünf, zirka eine Woche alten Igeln ausfindig gemacht und sie fürsorglich der Tierärztin übergeben. Die kleinen Igel wogen im Durchschnitt 60 Gramm und hatten alle noch die Augen geschlossen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die richtige Milch zu finden, diese musste in Innsbruck geholt werden, haben von den fünf Igeln drei überlebt. Sie konnten aufgrund der aufopfernden Pflege von Renate Prünster aus Dorf Tirol nach einem Monat im Passeiertal in die Freiheit entlassen werden. „Aufopfernde Pflege“, weil die kleinen Igel anfangs alle zwei Stunden gefüttert werden mussten. Zudem mussten sie nach der Fütterung in der Analgegend massiert werden, damit sie Harn und Kot absetzen konnten. Der zweite Wurf wurde in St. Martin gefunden. Die drei Igeljungen irrten allein im Garten umher, die Mutter wurde tot auf der Straße ge-

funden. Albert Pichler informierte fürsorglich die Verantwortliche der Sektion Passeier des Südtiroler Tierfreundevereins, welche die drei Kleinen sofort zur Tierärztin Marion Tartarotti nach Dorf Tirol brachte. Auch diese Igeljungen wogen im Durchschnitt 60 Gramm. Zwei hatten ihre Augen schon geöffnet, waren also sicher schon 16 bis 18 Tage alt. Aufgrund der Hitze und der drei Tage ohne Nahrungsaufnahme waren sie jedoch stark untergewichtig. Das schwächste Igeljunge musste leider nach zwei Tagen eingeschläfert werden. Die beiden anderen befinden sich in der Obhut von Tierärztin Marion Tartarotti, entwickeln sich prächtig und sind jetzt bei einem Gewicht von 170 Gramm angelangt (siehe Foto). Einige Tipps: Igel sind sehr nützliche Tiere. Sie haben natürliche Feinde wie den Uhu, leben aber auch mit den Gefahren, die durch den Menschen verursacht werden, z.B. Mähmaschinen und Autos. Während des Winterschlafs verenden die Hälfte aller Jungigel, weil an zu kalten Ta-

Igel nicht mit Milch füttern! gen das Nest nicht genug wärmt oder nicht ausreichend Winterspeck angefressen wurde. Füttern kann man Igel mit Katzenfutter (Nass- oder Trockenfutter) und mit speziellem Igelfutter. Zum Trinken wünscht sich der Igel frisches Wasser. Gutgemeinte Fütterung mit Milch verursacht Durchfälle und führt über kurz oder lang zum Verenden des Tieres. Wer Igelwaisen findet, kann sich an

folgende Kontaktstellen wenden: Südtiroler Tierfreundeverein, Sektion Passeier, St. Martin in Passeier, Verantwortliche: Lydia Pichler, Tel. 338 7927 559, passeiertal@tierfreunde.it Tierärzte Marion Tartarotti oder Michael Pirpamer, Dorf Tirol, Haslachstraße 94; Tel. 339 107 2396 marion.tartarotti@libero.it Tierheim Sill, Bozen, Tel. 0471 329 800 tierheim.sill@sbbz.it

Die Vogelwelt Merans

Die Wasseramsel Dort wo Flussverbauung und Begradigung noch nicht in das natürliche Gleichgewicht eingegriffen haben und auch die Verschmutzung des Wassers nicht signifikant ist, trifft man auf eine Vogelart, die sich in Mittel- und Hochgebirgen hervorragend an das Ökosystem Fliessgewässer angepasst hat. So auch bei uns in Meran im Flussbett der Passer. Wer ihrem strömenden Lauf ein wenig Aufmerksamkeit schenkt, kann vielleicht einen kleinen Vogel entdecken, der von den Steinen oder vom Ufer aus ins kühle Nass springt, und nach wenigen Augenblicken wieder auftaucht. Hierbei handelt es sich um die einzige heimische Singvogelart, die regelmäßig taucht und schwimmt: die

Wasseramsel (Cinclus cinclus), ein kleiner, brauner Vogel, etwa starengroß, mit einem weißen Brustschild. Nur wenige Vogelarten sind so spezifisch an ihren Lebensraum gebunden und ihr Vorhandensein ist ein Indikator für Wasserqualität und Insektenfauna. Oft sitzt die Wasseramsel auf Steinen oder kleinen Felsbrocken inmitten des Stromes und knickst mit dem Körper, bevor sie wieder abtaucht. Die Tauchgänge der Wasseramsel dauern meist nur wenige Sekunden. Insgesamt taucht sie jedoch mehr als zwei Stunden täglich nach Insektenlarven, Bachflohkrebsen, Strudelwürmern, Fischbrut, kleinen Amphibien und anderer Beute. Tauchtiefen von bis zu 1,50 m und

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foto pixelio.de Unterwasserstrecken von 20 Metern können von ihr bewältigt werden. Das Nest, deren Eingang immer zum Wasser weist, versteckt sich in Vertiefungen und Felslöchern, aber auch in Baumwurzeln und gleicht einem Napf, der innen mit Gras gepolstert ist. In der Regel legt das Weibchen im März ein Gelege von vier bis sechs Eiern, die bis zu achtzehn Tage bebrütet werden. Ein hoher Grad der Spezialisierung im Tierreich führt immer wieder zur Ausbildung besonderer Merkmale, so auch bei der Wasseramsel. Ihr dichtes Gefieder ist ein guter Isolator und so kann man sie ganzjährig auch in Höhen bis zu 2.000 Metern antreffen, vorausgesetzt die Gewässer bleiben eisfrei. Die Nasenöffnung und die Ohren können durch Häute verschlossen werden und die kurzen Flügel werden unter Wasser wie Ruder benutzt. Kräftige Zehen gestatten einen festen Halt auf schlüpfrigen Steinen und auch die verstärkte Augenmuskulatur ist an das Sehen unter Wasser angepasst.

Im Gegensatz zu anderen Vögeln sind die Knochen, mit Ausnahme des Schädels, nicht hohl, sondern mit Mark angefüllt, um das spezifische Gewicht zu erhöhen. Beim Tauchgang gegen die Strömung wird der Kopf gesenkt und der Schwanz aufgerichtet, sodass ein Abtrieb entsteht. So läuft die Wasseramsel über den Grund, stochert in Ritzen und dreht kleine Steinchen um. Mit einer leichten Körperdrehung schnellt sie dann wie ein Korken wieder aus dem Wasser. Da die Zehen über keine Schwimmhäute verfügen, ist sie nur ein langsamer Schwimmer. Solange im Winter noch offenes Wasser in ihrem Lebensraum fließt, bleibt sie ihrem Revier treu. Sie schlüpft zum Jagen sogar durch Löcher in der Eisdecke, wenn sich darunter in Folge fallender Wasserstände Lufträume gebildet haben. Nur wenn die Gewässer völlig zufrieren, verlässt sie ihr Brutgebiet auf der Suche nach eisfreien Gewässerabschnitten. mr


Tiere

Kleiner Perlmutterfalter

Das Kalb

foto sp Der Kleine Perlmutterfalter, ein Wanderschmetterling aus der Familie der Edelfalter, hat eine Flügelspannweite von 35 bis 45 Millimeter. Er ist in Nordafrika, Asien bis Westchina sowie in Süd- und Mitteleuropa verbreitet. Die Oberseite ist bei den meisten Perlmutterfaltern orangebraun mit einem für die Art charakteristischen Muster aus schwarzen Flecken, die Unterseite ist etwas heller mit silbergrauen Mustern. An den Flügelspitzen der Vorderflügel finden sich ebenfalls kleinere Perlmuttflecken. Der Schmetterling ist ein sehr guter Flieger, er fliegt von April bis Oktober in zwei bis vier Generationen, die in-

einander übergehen. Die Raupen der letzten Generation überwintern. In Südeuropa fliegen die Falter manchmal schon ab Februar. Legt der Perlmutterfalter Ruhepausen ein, sonnt er sich gerne auf kargen Böden, die nicht viel bewachsen sind. Sein Lebensraum sind blühende Wiesen, Wald- oder Ackerränder, gemähte Getreidefelder, Steinbrüche, Weinberge, aber auch Kulturlandschaften. Der kleine Perlmutterfalter fliegt bis in eine Höhe von 2.500 m. Als ausgewachsener Falter sind seine Nektarquellen die Wiesenflockenblume, der Rotklee und das Ackerstiefmütterchen, gelegentlich auch unser heimisches Gartenstiefmütterchen.

Mit Kalb werden die Jungtiere vieler Herdentiere bezeichnet, zum Beispiel bei Rindern, Hirschen, aber auch Elefanten und Giraffen sowie bei Meeressäugetieren wie Walen und Seekühen. Beim Hausrind wird das Jungtier bis zur Geschlechtsreife „Kalb“ genannt, in der Regel bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres. Kälber bis zu 150 kg, die bis zur Schlachtung nur mit Milch und Stroh ernährt werden und deshalb ein besonders zartes und helles Fleisch liefern, nennen wir „Milchkälber“. Ein Tier über 300 kg, das aber noch nicht geschlechtsreif ist, nennt man „Jungrind“. Weibliche Jungtiere sind

foto sp

Blumen trösten

Worte über Worte

Wortgefechte „Die Parteien rüsten zur großen Schlacht“, lautete letzthin die Schlagzeile in der „Pustertaler Zeitung“, „sie bringen sich nun in Stellung.“ Vor Wahlen unterliegt selbst die Wortwahl von Politikern und Medien einer gezielten Strategie. Der aggressive Sprachgebrauch versetzt uns auf Kriegsschauplätze zurück, wenn dieselbe Zeitung das Ergebnis der Wahlen in aller Dramatik ankündigt: „Zum Schluss gibt es Sieger und Besiegte.“ Um die Bürger in ihrer PolitikVerdrossenheit wach zu rütteln, wird das Klima durch inszenierte Redeschlachten aufgeheizt. So lud das Wochenmagazin ff zu Streitgesprächen ein und bewarb sie mit martialischen Schlagwörtern. In Bruneck wurde die „Redeschlacht an der Rienz“ geschlagen, in Meran wurde der „Kampf der Häuptlinge“ ausgetragen, in Bozen konnten sich die Spitzenkandidaten in der „Elefan-

ab dann bis zur ersten Kalbung „Färsen“. Ein Kalb wiegt bei der Geburt ungefähr vierzig bis fünfzig Kilogramm und benötigt in seinen ersten Lebenswochen täglich fünf bis sechs Liter Milch. Die tiergerechte Haltung kann die gemeinsame Haltung von Kühen mit ihren Kälbern sein, sie wird meist nur dann praktiziert, wenn die Fleischproduktion im Vordergrund steht. Normalerweise wird heute der Rindernachwuchs getrennt von der Mutter aufgezogen, denn der Bauer melkt die Milch, die dann in der Sennerei zu Trinkmilch, Butter, Käse oder anderen Milchprodukten verarbeitet wird.

tenrunde“ messen, alles Porzellan dürfte dabei doch nicht zertrampelt worden sein. Im Wahlkampf bedienen sich die Kandidaten der bewährten Strategie, sich selbst ins beste Licht zu rücken, gegnerischen Parteien aber Fehler und Versagen vorzuhalten. Zu diesem Zweck fährt besonders die Opposition schwere Geschütze auf und setzt Wörter als Waffen ein; hierzu eignen sich Reizwörter wie Vetternwirtschaft, Postenschacher, Flughafenausbau, Fahrsicherheitszentrum, System Südtirol. Die Sprengkraft solcher Wort-Minen zu entschärfen verlangt den SVP-Kandidaten allerhand rhetorische Sprachgewandtheit ab. Elena Artioli, die zumindest dreimal die Front gewechselt hat, stellte sich einem DamenDuell mit Maria Måwe und schoss dabei gegen die „Sozialschmarotzer“. Allerdings bemerkt Alexandra Aschbacher, Chef-Redakteurin der ff, es sei in einem Wahlkampf selten so unspektakulär gestritten worden wie im heurigen. „Ich will den Strom-Frieden“, verkündete erst neulich Durnwalder, und die Vinschger Gemeinden ließen ver-

lauten, im Stromstreit das Kriegsbeil in den nächsten Tagen begraben zu wollen. Wahlen ohne Wahlkampf würden uns langweilen, doch heuer werden wir uns wohl mit einem relativ friedlichen Wahlgeplänkel begnügen müssen. Sieger und Besiegte gibt es doch auch in Friedenszeiten. Es genügt, einen Blick auf das Polit-Theater in Rom zu werfen. Mit der Androhung von vorgezogenen Parlamentswahlen wollte Berlusconi die Regierung erpressen. Blut floss zum Glück keines, als im italienischen Parlament ein Meuchelmord verübt wurde: Sein Parteigenosse Alfano sei ihm in den Rücken gefallen, resignierte schlussendlich der schwer getroffene Cavaliere, wie einst der große Cäsar sei er Opfer eines Vatermordes geworden. Ausschließen können wir nicht, dass er auch noch als Märtyrer politischer Intrigen in die Geschichte eingeht, wie einst Cäsar mit den letzten Worten: „Auch du, Brutus?“ lf

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Gesundheit

Parkinson (Morbus Parkinson) Die Parkinsonkrankheit, auch Schüttellähmung genannt, ist neben der Alzheimerdemenz eine der häufigsten Erkrankungen des Nervensystems im höheren Lebensalter. Das Haupterkrankungsalter liegt zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr. Im Gehirn kommunizieren die Nervenzellen untereinander durch Schaltstellen und Botenstoffe. Stehen nicht genügend Botenstoffe zur Verfügung, ist die Kommunikation zwischen den Nervenzellen gestört. Im Falle der Parkinson-Erkrankung kommt es durch einen Mangel an

Dopamin (Botenstoff der Nervenzellen) zu Störungen in den Steuerungsvorgängen der Nervenzellen, welche für einen reibungslosen Bewegungsablauf maßgebend sind. Die Folge sind die typischen Symptome: Bewegungsverlangsamung, Zittern, Muskelversteifungen sowie Störungen der Halte- und Stellreflexe. Bewegungsverlangsamung hat Gangunsicherheit und ein damit erhöhtes Sturzrisiko zur Folge. Außerdem können mit Fortschreiten der Krankheit alltagsspezifische Situationen nicht mehr gemeistert werden, wie z.B. Hausputz, Kochen, selbstständige Körperhygiene, Anund Auskleiden. Muskelversteifungen haben vor al-

lem starke Schmerzen im Schultergürtel, Nacken und Rückenbereich zur Folge. Das Zittern bzw. der sogenannte Tremor ist ein typisches und eines der ersten Merkmale der Erkrankung. Am Anfang tritt der Tremor oftmals nur in den Händen auf. Später dann auch in den Füßen und in den Beinen, wobei meist eine Seite mehr betroffen ist. Mit Fortschreiten der Erkrankung trifft häufig ein unwillkürliches Kopfschütteln ein. Durch Störungen der Halte- und Stellreflexe werden das allgemeine Gangbild und der Bewegungsablauf des Patienten extrem eingeschränkt, was wiederum Gangunsicherheit und erhöhte Sturzgefahr zur Folge hat. Ein wich-

tiges Thema bei der Behandlung und Therapie der Parkinsonerkrankung ist daher die medikamentöse Verabreichung von Botenstoffen, aber auch die physiotherapeutische Behandlung welche explizit und individuell auf jeden Patienten abgestimmt werden sollte, um den alltäglichen Bewegungsablauf zu schulen, Gangunsicherheiten zu verbessern und Muskelverspannungen zu lösen. Des Weiteren sind speziell ausgerichtete Parkinsonkurse förderlich, um Koordination zu schulen und Kraftverluste zu verbessern. Mariska Tegtmeier Physiotherapeutin Tel. 347 461 0054, Bozen

Bei Nasenbluten - Kopf vorbeugen! Nasenbluten ist ein häufiges Phänomen und betrifft alle Altersschichten. Häufig sind es nur geplatzte Äderchen in der vorderen Nase. Doch auch kaputte Gefäße im hinteren Teil der Nase führen zu teils massiven Blutungen. Auch Polypen oder gar Tumore in der Nase können wiederkehrendes Nasenbluten verursachen. In den meisten Fällen sind es kleine Schleimhautgefäße im vorderen Bereich der Nasenscheidewand, die entweder durch trockene Luft und trockene Schleimhäute oder durch Nasebohren sowie Schnauben verletzt werden. Der Blutung wird man in der Regel Herr, indem man mit

Daumen und Zeigefinger die Nasenflügel zusammendrückt und einen kalten Nackenumschlag anlegt. Nach wenigen Minuten Kompression sollte dann die Blutung zum Stillstand gekommen sein. Bei Patienten, die blutverdünnende Medikamente einnehmen müssen, kann sich sie Blutung deutlich länger hinziehen. In einem solchen Fall oder wenn die Blutungen häufiger auftreten, ist eine Verödung oder Koagulation der Gefäße angebracht. Ob die Blutungsquelle tatsächlich die vordere Schleimhaut ist, untersucht der HNO-Arzt mit einer Endoskopie der Nase. Sitzt die Blutungsquelle in der tieferen Nase, ist womöglich eine Tamponade der Nase notwendig. Dann sollte auch die Ursache einer blutenden Raum-

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- Laurein - Proveis Dr. Walter Bachmann Dr. Paula Mair Dr. Walter Mader

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Brechreiz führen. Da das verschluckte Blut nicht „recycelt“ werden kann, ist es sinnvoller, dieses nach vorne übergebeugt ablaufen zu lassen. Otto Zimmermann, HNO Facharzt, Marienklinik Bozen

Apothekendienst in Meran

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forderung in den Nasennebenhöhlen in Betracht gezogen werden. Standhaft hält sich das Gerücht, dass der Kopf beim Nasenbluten in den Nacken gelegt werden soll. So hat das Blut jedoch freie Bahn in den Magen und kann je nach verschluckter Menge zu Übelkeit und

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Gesundheit

Kräuter im Kurhaus Seit Jahrhunderten werden in Südtirol Kräuter gesammelt, rund 120 Heil- und Gewürzpflanzen kommen in unserem Land vor. Auf diesen zunehmend wichtigen Wirtschaftszweig macht das dritte Südtiroler Kräuterfestival am 26. Oktober 2013 im Kurhaus von Meran von 10 bis 17 Uhr aufmerksam. 16 Kräuteranbauer aus dem ganzen Land stellen sich und ihre Bioprodukte vor und bieten diese zum Verkauf an. Eine Apothekerin informiert über die Heilkraft der Kräuter, Kräuterpädagogen erzählen Kräutermärchen, Referate über Pflanzengötter und Pflanzenmythen runden das Festival ab. Der Eintritt ist frei. Die ausstellenden Kräuteranbauer stammen aus St. Nikolaus/Ulten, Kaltern, Auer, Goldrain, Stilfs, Ahrntal, Pfalzen, Vintl, Niederolang, Rodeneck, Brixen, Pfitsch, Barbian, Kastelruth, Tesido/Monguelfo, St. Felix. Margareth Lösch vom „Zum Oberen Hof “ in Kuppelwies baut seit zwei Jahrzehnten auf 1.200 Metern Meereshöhe auf einem der ältesten Höfe des Ultentals auf rund 1.400 Quadratmetern im Zuerwerb Kräuter an. Margareth Lösch war Gründungsmitglied der Südtiroler Kräutervereinigung vor 20 Jahren. Anfangs sei sie belächelt worden, als sie ihren Anbau nach streng biologischen Richtlinien ausrichtete. Ihre Vision ist Wirklichkeit geworden, ohne Bio gehe im Kräuteranbau und in der übrigen Landwirtschaft heute nichts mehr, sagt die Bäuerin. Die vier Töchter des Ehepaares Lösch arbeiten auswärts, helfen in ihrer Freizeit jedoch viel bei Anbau und Ernte der Kräuter mit. Das Zugpferd jedoch ist Margareth Lösch – ihr Mann kümmert sich um die Nutztiere und die übrige Landwirtschaft. Obwohl Margareth Lösch fast 70 Jahre alt ist, klingt ihre Stimme wie die einer jungen Frau, ihr Engagement und ihre Freude an den Kräutern sind hör- und spürbar.

trunk, Mutterglück, Goldkehlchen oder Launische Tage. Wir bereiten verschiedene Gewürzmischungen wie Kräutersalze und Brotgewürze zu, machen Salben, Gesichtscremes, Duschgels und Shampoons, fertigen Kräuterkissen mit Schafwolle, mit Dinkel oder Zirmholzspänen an und vieles mehr. Wo haben Sie sich Ihr Wissen um Kräuter angeeignet? Margareth Lösch: Ich habe in den 90er-Jahren den vorgeschriebenen Kräuterfachkurs in der Laimburg besucht und die Prüfung abgelegt. Aber ich habe mich schon viel länger mit Kräutern beschäftigt, habe

Worauf haben Sie sich spezialisiert, Frau Lösch? Margareth Lösch: Wir haben verschiedene Kräuteraufgüsse im Angebot. Sie tragen Namen wie Kaminfeuer, Magenfreund, Sportler-

Hof ein Kräuterstübele eingerichtet, in dem wir unsere Produkte zum Verkauf anbieten, außerdem gehe ich auf Märkte im Burggrafenamt. Wenn man selbst viel arbeitet, lohnt sich der Aufwand, müssten wir allerdings jemanden dafür anstellen, ginge sich das bei unserer Anbaufläche nicht aus. Wie viele Kräuter verarbeiten Sie? Margareth Lösch: Genau kann ich das nicht sagen, aber auf jeden Fall mehr als 30. Dazu kommen noch die Wildkräuter, die wir auf der eigenen Alm und in Absprache mit dem Förster sammeln. Das sind zum Beispiel Alpenrosen, Bergschafgarbe, wilder Thymian oder Lärchennadeln. Welches Kraut sollte in keinem Haushalt fehlen? Margareth Lösch: Kamille sollte jeder daheim haben, meine Eltern haben immer auch Wermut getrocknet und Lärchenharz bei der Hand gehabt. Ich empfehle außerdem selbst angebautes Edelweiß und Himbeerblätter. Aus Eigenbau-Arnika kann man Schnaps ansetzen. Leben Menschen gesünder, die sich mit Kräutern beschäftigen? Margareth Lösch: Ja, ganz sicher! Kräuter halten jung. Während der Ernte und bei der Verarbeitung atmen wir all die Düfte und ätherischen Öle der Kräuter ein. Ich bin praktisch nie krank, obwohl ich viel im Freien bin, wo es manchmal auch kalt und nass ist. Haben Kräuter in Südtirol den Stellenwert, den sie verdienen? Margareth Lösch: Nur teilweise. Wir werden nicht gleichwertig gesehen wie zum Beispiel die Obstbauern, manchmal werden wir sogar belächelt. Als ich vor 40 Jahren begonnen habe, im Kräutergarten alles biologisch anzubauen, haben manche gemeint, ich hätte einen Dreh im Kopf, aber jetzt bestätigt sich, dass das die Zukunft ist. Ich werde mit Kräutern arbeiten, solange ich lebe.

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Buggl an Buggl mit mein Stuan, mit den Findling ban Wiesenruan, durchfliaßt mi wia kiahlr, goldigr Wein a gonz kluane Ohnung van Ewigsein. Am 06.11. 2013 um 20 Uhr findet im Vereinshaus Marling ein Liederabend mit vertonten Texten von Maridl Innerhofer statt. Maridl Innerhofer wurde am 2. April 1921 in Marling geboren. Seit den Siebzigerjahren veröffentlichte sie mehrere Mundartgedichtbände und zahlreiche ihrer Texte wurden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Komponisten vertont. Der 2011 erschienene Lyrikband „Zukunftserinnerungen“ war ihre letzte Buchveröffentlichung. Maridl Innerhofer stand in Südtirol wie keine andere Autorin für Gedichte in Mundart Die Dichterin und Heimatpflegerin ist am 13. August 2013 im Alter von 92 Jahren verstorben. Moderation: Brigitte Margesin Frauenchor Orphea, Lananer Dreigesang, Meraner Stubenmusig, Kirchenchor Marling

Mi. 23.10. Eröffnung der Marlinger Kulturtage 20.00

Kellerei Burggräfler Meran Übergabe der Dorfchronik 2012 Ausstellungseröffnung der Kunstaktion „L‘arte non trema“ für die Erdbebenopfer in der Emilia Musik: Kas Milch Butter Geöffnet bis 11.11.2013, Mo - Fr von 8 bis 19 und Sa von 8 bis 18 Uhr

Fr. 25.10. Raiffeisenkasse Ausstellungseröffnung „Am Stein“ 18.00

20.00

Andreas Tscholl, Steinmetzarbeiten Hausmusig Platter Geöffnet bis 11.11.2013, werktags von 8 bis 13 und von 15 bis 16 Uhr

Grundschule Aula Magna Autorenlesung mit Christine Lasta „Schräge Heimat“ Musik: Titlá

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Sa. 26.10. Kreisverkehr Marling Projekt Kunstwagen 11.00

Vorstellung, Anbringung und Besichtigung

So. 27.10. Bahnhof Marling LandArt für Familien Mit Naturmaterialien gestalten 10.15

Martina Thanei und Karin Gärber Anmeldung bis 22.10. unter Tel. 0473 447 009

Mi. 30.10. Bahnhof Marling „Permakultur“ 14.00

Nachhaltige Kreislaufwirtschaft Walter Margesin (Paulwirterhof)

Man hat doch eigentlich fast immer eine Ausrede parat, wenn es um die körperliche Fitness geht: Die Zeit ist knapp, der leichte Herbstschnupfen im Kommen, der Haushalt würde dringend erledigt gehören, man hat nichts Passendes anzuziehen, es wird schon fast dunkel draußen- die Liste ist unendlich und beliebig fortsetzbar, nun ja, es gibt effektiv den einen oder anderen Grund, am Sport gehindert zu werden. Vom Outdoorsport schrecken schlechte meteorologische Bedingungen ab - berechtigterweise oder nicht - vom Schwimmen schrecken nicht rasierte Beine oder zu weit entfernte Schwimmhallen ab, vom Yoga schrecken die schlechten Kurszeiten ab, vom Skifahren, Radfahren, Klettern, Wandern und vielem anderen „Aufwendigeren“ mehr reden wir gar nicht erst. Von M.A.N.D.U. schreckt gar nichts ab Von M.A.N.D.U. schreckt gar nichts ab, weil es minimalen Zeitaufwand erfordert, mitten in Meran auszuüben ist, man weder Schuhe braucht noch ein Handtuch zum Duschen nachher, man innerhalb kurzer Zeit klare, körperliche Erfolge verbucht und wirklich und wahrhaftig das Gefühl hat, sich selbst was Gutes getan zu haben außerdem machen die Geschwister, die das Center leiten, einen sehr guten Job. Was ist M.A.N.D.U.? „Die EMS (elektrische Muskelstimulation) ist

eine anerkannte und bekannte Technologie, die seit vielen Jahren in Medizin, Therapie und Leistungssport sowie im Wellnessbereich und in Schönheitssalons erfolgreich angewandt wird und deren Wirksamkeit durch zahlreiche wissenschaftliche Studien erwiesen ist.“ Zu Deutsch: Man bekommt eine Weste und eine Hose verabreicht, die an den großen Muskelpartien (Bauch, Brust, Gesäß, Oberschenkel, Arme, Rücken, Schultern) Elektroden beinhalten, sodass weit mehr der Muskulatur (80-90 %) stimuliert wird. Das M.A.N.D.U.-Training ist eine abwechslungsreiche Kombination aus verschiedenen Freikörperübungen. Die EMS-Frequenzen dringen sofort in die Tiefe der Muskeln und bewirken einen maximalen Trainingseffekt in kürzester Zeit. Ich selbst hätte es nicht für möglich gehalten, dass man mich nach 10 Minuten zum Schwitzen bringt, dass ich nach einer Viertelstunde Training mit Muskelkater am nächsten Tag aufwache und dass ich nach wenigen Wochen merke, wie die Muskeln sich festigen, aber ich wurde überzeugt. Und ich bin überzeugt, dass jeder da draußen diese wenige Zeit findet, um sich um seine Fitness zu kümmern, dass viele, die in der Stadt arbeiten oder wohnen, den Weg finden können, etwas mehr für sich zu tun, denn wie auch immer: Hierfür gibt es keine Ausrede mehr!


Veranstaltungen

Naturnser Erntedank 20. Oktober

Veranstaltungen in Naturns

9. Rieslingtage Naturns – Nationaler Rieslingwettbewerb

18. Oktober 20-22 Theater: Die Prinzessin in der Krise“ – eine märchenhafte

Eine Fachjury von italienischen und internationalen Experten bewerten Weine, indem sie auf ihre Typizität und Qualität hin getestet werden. Zweiter Tag am morgigen Donnerstag.

Komödie von Selma Mahlknecht Uraufführung des neuen Stückes von Selma Mahlknecht Theatersaal, Schlossweg 1, Tel. 335 6757 609

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Südtiroler Kastanienküche – 15.30-18 Törggelefest am Naturnser Dorfbrunnen Showkochen & Verkostung mit Christoph Gufler und Manfred Ziernheld, Autoren des Buches Südtiroler Kastanien. Öffentliche Bibliothek Naturns, Tel. 0473 667 057

Es wäre sehr erfreulich, wenn viele BürgerInnen in Tracht teilnehmen würden! Mit einer reich geschmückten Erntekrone als symbolischen Ausdruck für alles Gute, das uns geschenkt wurde, werden wir auch dieses Jahr lobend und dankend durch unser Dorf ziehen. Darüber hinaus möchten wir unseren Erntedanksonntag auch am Abend noch ganz besonders festlich gestalten und würdig ausklingen lassen. Am Vormittag um 9.30 Uhr ziehen wir vom Bürger- und Rathaus mit der Musikkapelle und den verschiedenen Abordnungen von Vereinen, Verbänden und Gruppierungen in der Erntedankprozession zur Pfarrkirche. Dort feiern wir mit dem Kir-

chenchor den Festgottesdienst. Anschließend erfreuen wir uns am Erntetanz und an einem Umtrunk. Musikalisch weiter geht es dann auch am frühen Abend. Unter dem Motto „Singen, spielen und tanzen zum Erntedank“ bieten Naturnser Vereine ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm mit Musik und Gesang. Den Abend lassen wir mit der Tanzlmusi „Die Hoamstanzer“ ausklingen. Bei echter Volksmusik sind alle eingeladen, das Tanzbein zu schwingen. Für eine zünftige Verpflegung bei Hauswurst, Kraut und Knödel und verschiedenen Getränken ist bestens gesorgt.

Traubenfest in Meran Heuer beginnt am Freitag, dem 18. Oktober das berühmte Erntedankfest, das wie kaum ein anderes für gelebtes Brauchtum in einem zeitgemäßen Rahmen steht. Drei Tage lang wird die Meraner Innenstadt zum Schauplatz einer mitreißenden Veranstaltung, in der sich Tradition, Musik und Gastronomie gegenseitig ergän-

16.30-18 9. Rieslingtage Naturns –

Weinland Südtirol

Eisdiele

Panorama

Ab von 1 1. Novemb 7.00 e 22.30 r Sa + S Uhr o au ch mit

tags

Mittwoch Ruhetag

Pizza vom Holzofen

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Weinland Südtirol

Auskunft und Anmeldung im Hotel Schulerhof****, Tel. 0473 660 096.

20. Oktober 9.30 Erntedankprozession und Erntedankfest

26. Oktober 11.00 9. Rieslingtage Naturns – Erntedankprozession durch den Ort mit Wine & Music verschiedenen Brauchtumsgruppen

Livemusik und eine Auswahl von Rieslingweinen aus den besten Anbaugebieten Europas im Restaurant Kreuzwirt, Eintritt frei.

und großer Erntedankkrone 19.00

„Naturnser Erntedank“-Feier

im Bürger-und Rathaussaal mit Musik, Volkstanz und traditioneller Südtiroler Küche.

20.30

Konzert mit den Chören Naturns, Schnals und Schlanders im Bürger- und Rathaussaal.

21. Oktober 8-13 Großer Kirchtigmarkt in Na28.Oktober turns 9. Rieslingtage Naturns – Reges Markttreiben auf dem RathausWeinreise zum Weingut Ebplatz und der Rathausstraße mit einer nerhof Bozen großen Auswahl an heimischen Pro9. Rieslingtage Naturns – Weinreise zum Weingut Thurnhof Bozen

Auskunft und Anmeldung im Hotel Schulerhof****, Tel. 0473 660 096.

22.Oktober 9. Rieslingtage Naturns – Rieslingführung am Weingut Falkenstein

Anmeldung und Information im Hotel Schulerhof****, Tel. 0473 660 096.

Pizzeria

saal. Eintritt freiwillige Spende. 16.30-18 9. Rieslingtage Naturns –

Auskunft und Anmeldung im Hotel Lindenhof****S, Tel. 0473 666 242.

dukten.

zen. Höhepunkt ist der große Festzug am Sonntag, dem 20. Oktober. Mit Beginn des Traubenfestes werden zudem einige Verkaufsstände beim Altstadttörggelen herbstliche Südtiroler Spezialitäten und Weine anbieten. Auch Stände mit traditionellen Handwerkserzeugnissen werden bis einschließlich 20. Oktober vertreten sein.

24. Oktober 20.30 Konzert der Musikkapelle Naturns im Bürger-und Rathaus-

9. Rieslingtage Naturns – Galadinner zum Thema Riesling

Auskunft und Anmeldung im Hotel Schulerhof****, Tel. 0473 660 096.

23.Oktober 9. Rieslingtage Naturns Rieslingverkostung

Auskunft und Anmeldung im Hotel Schulerhof****, Tel. 0473 660 096.

Auskunft und Anmeldung im Hotel Oberraindlhof***S, 0473 679 131.

9. Rieslingtage Naturns – Rieslingverkostung Auskunft und Anmeldung im Hotel Oberraindlhof***S, Tel. 0473 679 131.

29.Oktober 9. Rieslingtage Naturns – Rieslingführung am Weingut Unterortl Auskunft und Anmeldung im Hotel Oberraindlhof***S, Tel. 0473 679 131

9. Rieslingtage Naturns – Galadinner zum Thema Riesling

Auskunft und Anmeldung im Oberraindlhof***S, Tel. 0473 679 131.

30.Oktober 15.30-18 Törggelefest am Naturnser Dorfbrunnen

Tourismusverein Naturns, Rathausstraße 1 www.naturns.it - Tel. 0473 666 077

Rabland, Vinschgauer Straße 25, Tel. 0473 967 140

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Veranstaltungen

Veranstaltungen in Schenna So 20.10. Sonntagskonzert der Musikkapelle Saltaus auf dem Raiffeisenplatz (bei

11.00

Regen im Vereinshaus)

Di 22.10. Vortragsabend „Die Feuernacht“ mit dem Zeitzeugen Sepp Innerhofer im

20.30

Vereinshaus

Do 24.10. Schenner Bauernkuchl mit Livemusik und hausgemachten Spezialitäten

11.00 20.30

Konzerterlebnis mit den Comedian Vocalists im Vereinshaus „Unterwirt“ (Kartenvorverkauf)

So 27.10. Tiroler Reiftanz der Volkstanzgruppe Schenna auf dem Raiffeisenplatz Frühschoppen mit der Böhmischen Albeins auf dem Raiffeisenplatz Schenna

10.45 11.00

Do 31.10. 11.00 Schenner Herbstmarkt auf dem Raiffeisenplatz Tourismusbüro Schenna Tel. 0473 94 56 69 - Fax. 0473 94 55 81 info@schenna.com - www.schenna.com

Südtiroler Kinderdorf Über 55 Jahre für Kinder, Jugendliche und Eltern engagiert

Weihnachtskarten des Südtiroler Kinderdorfes Auch dieses Jahr – nunmehr seit 30 Jahren - bietet das Südtiroler Kinderdorf wieder Weihnachtsbillets mit Werken namhafter Südtiroler Künstler an. Der Reinerlös aus dem Verkauf dient zur Kostendeckung der Angebotserweiterung des Kinderdorfes und es ist eine gute Gelegenheit, für die Entsendung Ihrer Weihnachts- und Neujahrswünsche Motive Südtiroler Künstler zu verwenden, zumal Sie gleichzeitig dem Südtiroler Kinderdorf helfen. Auskünfte/Prospektanforderung ab Mitte Oktober bzw. Kartenkauf ab November beim: Südtiroler Kinderdorf Außenstelle Meran/Rennweg 23 Tel. 0473 230 287 Fax: 0473 492 022 Mo.-Fr. von 9.00 – 12.00 Uhr oder im Internet unter: www.kinderdorf.it E-Mail: verein@kinderdorf.it

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Wahlwerbung, Auftraggeber: Thomas Peintner

Politik

Thomas Peintner, Sie haben kürzlich einen Vorschlag zur Streichung aller Beiträge an straffällig gewordene Ausländer in die Medien gebracht. Dieser Vorschlag wurde als radikal bezeichnet. Nicht mein Vorschlag ist radikal, sondern jene Leute, die zu uns kommen und aus nichtigen Gründen Schlägereien anfangen. Wenn Südtirol schon wenig Zuständigkeit im Ausländerbereich hat, dann müssen wir bei den Beiträgen ansetzen und die so eingesparten Gelder für die Anhebung der Renten einsetzen. Ich bin aber froh, dass die Medien dem Thema der Ausländer jetzt mehr Beachtung schenken. Früher wurde man immer sofort als Rassist beschimpft, wenn man Missstände in diesem Zusammenhang angeprangert hat. Sie treten am 27. Oktober als Kandidat der Freiheitlichen im Burggrafenamt zu den Landtagswahlen an. Wie wollen Sie die Wähler überzeugen? Ich weiß aus vielen Gesprächen, dass sich die Menschen genau bewusst sind, dass jede Stimme zählt, wenn es darum geht, das bisherige System der SVP-Alleinherrschaft im Landtag zu brechen, um endlich zu Veränderungen in diesem Land zu kommen. Die Südtiroler haben verstanden, dass das bestehende System Südtirol nur für die Wenigen gut ist, die ein Teil dieses Systems sind und die anderen oftmals auf der Strecke bleiben. Sie meinen den SEL-Skandal? Auch, aber nicht nur. Bei der Aufklärung des SEL-Skandals wurde

immer nur soviel zugegeben, wie den einzelnen Akteuren auch nachzuweisen war. Ehrliche Politik schaut für mich anders aus. Die Heimholung des Stroms war ein Riesenschwindel. Man hat gar nichts heimgeholt. Im Gegenteil. Der Strom kostet den Bürgern immer noch viel zu viel, der 3-KWStromanschluss für Familien ist lange schon nicht mehr zeitgemäß und die Firmen wie die Memc in Sinich möchten den Billigstrom aus dem Ausland bekommen, um wieder wettbewerbsfähig zu sein. Wir müssen wegkommen vom EinParteien-System, in dem fünf Menschen hinter verschlossenen Türen alles allein entscheiden

fe, Freibeträge oder Rentenansprüche zu uns kommen. Die Menschen haben verstanden, dass unkontrollierte Einwanderung nicht nur in Städten vorkommt, sondern Auswirkungen auch in die Täler hinein hat. Denn solange Einwanderer bei der Vergabe von Sozialleistungen gegenüber den Einheimischen bevorteilt werden, werden wir das Problem nie in den Griff bekommen. Welche Bevorteilung meinen Sie konkret? Ein Beispiel hierfür ist der soziale Wohnbau – etwas, das alle Gemeinden betrifft. Hier gibt es eklatante Unterschiede. Während der Einheimische jeden Cent angeben

Wir wollen, dass der Arroganz der Macht ein Ende bereitet wird; daran arbeiten wir und dafür kämpfen wir. Im Wahlprogramm der Freiheitlichen geht es oftmals um Einwanderung. Haben Sie ein Problem mit Ausländern? Es vergeht kaum ein Tag ohne Meldungen über Ausländerkriminalität. Das ist für mich ein Alarmsignal. Als ich im Jahre 2010 in den Meraner Gemeinderat gewählt wurde, hatte Meran einen Ausländeranteil von 14 %. Heute, knapp drei Jahre später, ist dieser Prozentsatz auf 16,9 % angestiegen. Diese Tendenz können wir nicht ignorieren. Wir unterscheiden sehr wohl zwischen jenen, die in unser Land kommen, hier fleißig arbeiten, sich anpassen und an den Werten unseres Landes interessiert sind, und jenen, die hauptsächlich aufgrund der Fördermaßnahmen wie Wohngeld, Arbeitslosengeld, Sozialhil-

muss, wird bei vielen Ausländern gar nicht nachgeschaut. Wir müssen aufhören, mit unseren Beiträgen die Massenzuwanderung zu fördern. Es leben mittlerweile auch viele illegale Einwanderer im Land, die nichts zu verlieren haben. Sie treten sehr gewaltbereit auf und haben nichts mit unseren Werten, wie sie die Schule, die Vereine, die Dorfgemeinschaft und unsere Gesellschaft vermitteln, gemeinsam. Gerade die Freiheitlichen gelten als eine Partei, in der die Jugend eine besondere Rolle einnimmt. Welche konkreten Vorschläge haben Sie, die Jugendlichen besser zu unterstützen? Die Jugend ist uns wichtig, das stimmt. Wir sind jedoch eine Partei für alle Südtiroler Alters- und Gesellschaftsschichten. Wir ken-

nen kein Flügeldenken und wollen Lösungsvorschläge für das ganze Land anbieten. Vor allem junge Menschen stehen meist vor der unlösbaren Situation, sich ein eigenes Leben fern des Elternhauses aufzubauen, ohne in finanzielle Schwierigkeiten zu kommen. Viele dienstältere Angestellte können erst spät in Pension gehen, dadurch fehlen unbefristete Arbeitsplätze für junge Leute und die damit zusammenhängende Lebens– und Familienplanung. Mit der Möglichkeit eines Bauspar-Modells wurde ein erster wichtiger Schritt gesetzt, um die schwierige Situation zumindest ein bisschen zu verbessern, doch reicht dies noch bei weitem nicht aus, das Problem für Jugendliche unter 30 Jahren zu lösen. Man muss jene Jugendliche, welche effektiv mit dem Bausparen beginnen, bereits in dieser Zeit des Sparens finanziell unterstützen, indem man ihnen in diesen Jahren einen zeitbegrenzten, aber ordentlichen Mietbeitrag in Höhe der Landesmiete von 7€/qm gewährt. Dieser Beitrag garantiert, dass die Jugendlichen nach der Ansparphase nicht länger unterstützt werden müssen, und entlastet somit die öffentliche Kasse und die jeweiligen Eltern. Sie sind freiheitlicher Gemeinderat in Meran und Bezirksobmann des Burggrafenamtes. Glauben Sie, dass bei den kommenden Landtagswahlen das erste Mal ein freiheitlicher Kandidat aus dem Burggrafenamt den Sprung in den Landtag schaffen könnte? Das werden maßgeblich die Burggräfler selbst bestimmen. Ich werbe mit meinem Team um Unterstützung für unsere freiheitliche Politik. Wir wollen, dass der Arroganz der Macht ein Ende bereitet wird; daran arbeiten wir und dafür kämpfen wir.

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abseits

photo reinhold ebner


Wirtschaft

Willkommen Aktionäre in Meran

P.R.

Informationsveranstaltung der Sparkasse in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff Im Rahmen einer Veranstaltung hat die Marktregion Meran-Stadt ihre neuen Aktionäre begrüßt und den über 50 geladenen Gästen in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff Daten, Fakten und Neuheiten rund um die Sparkassenwelt präsentiert. Irene Gruber, Leiterin der Marktregion Meran-Stadt, eröffnete mit einigen Grußworten den Abend und gab einen überzeugenden Einblick zu den Aktivitäten vor Ort und über das Team. Vizegeneraldirektor Richard Maria Seebacher und Andrea Brillo, Direktion IT und Services, präsentierten anschließend einige Bilanzdaten und hoben die Wichtigkeit der Aktionäre hervor. Sie unterstrichen hierbei die zentrale Aufgabe der Bank, die lokale Wirtschaft zu unterstützen. Um diesen Anforderungen zu entsprechen, wurden gerade in den letzten Monaten ver-

stärkt eine Reihe von neuen, spezifischen Angeboten ausgearbeitet.

Club Sparkasse – ihr Platz in der ersten Reihe Im Mittelpunkt des Abends stand dann der neue und exklusive Club Sparkasse. Dieser bietet allen interessierten Aktionären die Möglichkeit exklusive Bankprodukte in Anspruch zu nehmen, tolle Events zu erleben oder bei ausgewählten Partnerbetrieben zahlreiche Vorzüge zu nutzen. Hochinteressant gestaltete sich auch die anschließende Diskussion, in der die Teilnehmer konkrete Dinge ansprechen und Fragen stellen konnten. Der direkte Austausch mit dem Management der Bank fand großen Anklang und wurde sehr geschätzt.

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PROGRAMM

Die Wohntage der Sparkasse

17.00 Uhr

Grußworte der Sparkasse Irene Gruber, Leiterin der Marktregion Meran Stadt

17.10 Uhr

Präsentation der Themen von Seiten der Experten

Donnerstag, 7. November 2013

17.40 Uhr

Informationsaustausch, Fragen und direkter Dialog mit den Experten

20.00 Uhr

Umtrunk und Veranstaltungsende

ab 17.00 Uhr – Filiale Meran, Sparkassenstrasse 8 Sie haben Fragen an einen Notar, Architekten, Ingenieur oder Handwerker? Dann kommen Sie zum Informationsabend der Sparkasse. In Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Handwerker, der Notarkammer, der Arche, dem Verband der Kondominiumsverwalter ANACI und der Agentur Klimahaus stehen Ihnen Experten mit Rat zur Seite und geben praktische Tipps.

Für Informationen und Fragen stehen Ihnen auch die Berater der Sparkasse gerne zur Verfügung.

In Zusammenarbeit mit:

Verband der Kondominiums – und Immobilienverwalter

Wir freuen uns auf Sie und wünschen Ihnen interessante Kontakte und gute Gespräche.

Beratungsdienste im Bereich Wohnen Notarkammer Bozen

Öffentliche Einrichtung für die energetische Zertifizierung

Anmeldung unter: Meran: E-mail: Hanspeter.Oberhofer@sparkasse.it, Tel. 0473 231110 E-mail: Christian.Marchetti@sparkasse.it, Tel. 0473 255205 Vinschgau: E-mail: Wolfgang.Pircher@sparkasse.it, Tel. 0473 737211

Die Teilnehmer der Veranstaltung erhalten einen GUTSCHEIN, für eine Reduzierung der Bearbeitungsgebühren bei Privatkrediten und Wohnbaudarlehen.

von Gebäuden Landesverband der Handwerker Makler

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Notarkammer


Theater

Psychoschwurbel und Rollenspiele Da staunten die Kids, die sich bunt Dass John von Düffel in seiner Bühunter das Premierenpublikum des nenbearbeitung des Schlagers aus Theaters in der Altstadt mischten, den 1970er-Jahren eigentlich ein nicht schlecht: Auf der Bühne ha- Pamphlet auf die Boulevardbühne derten vier Erwachsene um ihre versucht hat, wird in der Regiearbeit Rollen als Partner und Mütter, als von Rudolf Ladurner immer dann Karrieristen und Luser, da gehörten deutlich, wenn Sarkasmus und Irodie in den schon bröckelnden Stein nie über die banalen Bedürfnisse der 1970er-Jahre gemeißelten Sen- des Lachtheaters siegen, und dies tenzen aus früher Emanzenherr- durch Straffung der Handlung und lichkeit wie selbstSprechsicherheit verständlich zum Meraner Premiere der Akteure. 1971 Text, als handele es erschien das Buch sich um humorige In der Reihe „Meraner Premiere“ der bis dahin völlig Slapsticks. Was heu- bietet der Meraner Stadtanzeiger sei- unbekannten Antite wohl nur mehr nen Leserinnen und Lesern kompe- feministin. Sie hatte die ewig gestrigen tente und kritische Einblicke in he- sich über die FrauKämpferinnen des rausragende Theaterpremieren der enbewegung geär„Rates für Chancen- Saison 2013/14. Den Beginn machte gert und stellte die gleichheit“ aufregen dabei im „Theater in der Altstadt“ These auf: Der mag, hat die Jüngs- John von Düffels Komödie „Der dres- Mann sei der Unten unter den über sierte Mann“ aus dem Jahr 2011 terdrückte, nicht hundert Zuschauern nach dem Bestseller von Esther Vilar. die Frauen. Sie hätin Rudolf Ladurners ten alle Vorteile, die temporeich und difsie sich wünschen ferenziert inszenierter Komödie „Der könnten. Das Buch wurde zum dressierte Mann“ amüsiert und be- Bestseller, die Autorin zum Star. lustigt. Sie konnten dem quirligen Karrierefrau Helen, Karin VerdorGeschehen auf der von Helfried fer, schnappt ihrem Verlobten BasLauckner sparsam eingerichteten tian, Theo Hendrich, einen begehrBühne dieser eleganten, geschliffenen ten Spitzenjob weg und verdient und immer auch etwas nostalgisch nun das Zehnfache seines Gehalts. wirkenden Konversationskomödie Sofort gerät die Beziehung in eine manches abgewinnen. Schieflage. Bastian, der ohnehin zur

Häuslichkeit neigt und gerne kocht, verliert nun auch den letzten Rest männlichen Selbstbewusstseins, eigentlich wollte er Helen an diesem Tag einen Heiratsantrag machen, hält sich aber nun nicht mehr für eine gute Partie. Bis am Ende dann die beiden Mütter, Antonia Thinkhauser und Christina Khuen, das Ganze erst recht in ungehörige Verwirrung stürzen. John von Düffel hat eine klassische Konversationskomödie geschrieben und vor allem den beiden Müttern des in die Genderkrise schlitternden Paares einige „Sager“ in den Mund gelegt. Antonia Tinkhauser und Christina Khuen liefern die Pointen mit routinierter Lässigkeit. Karin Verdorfer als Helen agiert überaus lebendig und darf beim Versuch, ein weibliches Dummchen zu imitieren, auch ein bisschen in den Klamauk rutschen. Stärkster Spieler des Abends war der Mann, das Weichei: Theo Hendrich gelingt es, lange Zeit in einem Morgenmantel über die Bühne zu hoppeln, ohne die Würde zu verlieren. Bei aller Absurdität bleibt er im Kern ein liebenswerter Mensch, von Selbstzweifeln geplagt, der sich in einer ungewohnten Situation zurechtfinden muss.

„Der dressierte Mann“ ist in der Inszenierung von Rudolf Ladurner gut gemachtes Boulevardhandwerk und ein großes Amüsement dazu. Männer lachen höflich und tolerant mit, Frauen triumphieren oder ärgern sich insgeheim maßlos. Was will man mehr? fdc

„Ich komm ein bisschen später“ Ein kabarettistischer Abend Der in Meran geborene Journalist Robert Asam war zuerst als Radioreporter, dann in der Verlagsanstalt Athesia tätig und fand schließlich beim RAI-Sender Bozen, wo er von 2010 bis 2012 als Chefredakteur fungierte, seine Berufung. Zu sei-

nen außerberuflichen Schwerpunkten gehörte neben dem sozialen Engagement in mehreren Hilfsprojekten immer auch das Schreiben und Aufführen von Kabaretttexten, Satiren und Glossen. Von seinen Büchern zählen „Südtirol – heiter betrachtet“ (1995), die Satirensammlung „Die letzten 7 Tage“ (1993) und die Biographie Luis Durnwalders „Der Luis“ von 2003 zu den bekanntesten. Robert Asams erstes Kabarett wurde 1993 auf der Trostburg aufgeführt. Bekannt wurden 1997 auch „Nacht der Sterne“ und „Raumschiff Edelweiß“, beide unter der Regie Manfred Schweigkoflers In seinem neuesten und zweiteiligen Kabarett „Ich komm ein bisschen später“ führt ein gewisser Herr Moosleitner eine Publikumsbefragung durch, verirrt sich dabei in alle möglichen Fragestellungen und Themen; so kommt dann Robert Asam zu spät … Meraner Stadtanzeiger: Ist Hans Moosleitner eine reine Kunstfigur oder erinnert er an Robert Asam? Robert Asam: Moosleitner ist eine Kunstfigur, die sich Dinge zu sagen traut, die nicht jeder sagen würde. Irgendwann wird er freier Mitarbeiter eines Umfrageinstituts, er könnte aber genauso gut Reiseleiter

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oder etwas anderes sein. Im Gegensatz zu Robert Asam spricht er im Dialekt. Stadtanzeiger: Welche Themen behandeln und streifen Sie in Ihrem neuen Kabarett? Robert Asam: Lokalpolitische Themen vor und nach den Landtagswahlen, den Datenschutz, die Ausländer und die moderne Familie, aber auch die neuen Kommunikationsmittel, das Handy und vieles mehr. Stadtanzeiger: Sie beherrschen die Kunst pointierter Rede und bringen die Dinge auf den Punkt. Warum ein neues Kabarett? Robert Asam: Ich habe schon früh begonnen, Satiren und Glossen zu schreiben. Die Glosse beschreibt einen Sachverhalt und schließt mit einer gut gesetzten Pointe. Aber beim Schreiben ist man allein, man spürt nicht die Reaktion eines Publikums hautnah wie in einem Kabarett, da reizt es mich nun, auf die Bühne zu gehen und mit dem Publikum zu kommunizieren. Man darf dabei wenig erfinden, es muss alles einen realen Hintergrund haben. Das Kabarett lebt dann von der karikaturhaften Zuspitzung. Allein unser Alltag ist eine wahre Fundgrube kurioser und skurriler Situationen, die es zu beobachten und festzuhalten gilt.

Stadtanzeiger: Was muss man sich von Ihrem neuen Kabarett erwarten? Robert Asam: Zuerst Unterhaltung und dann dazwischen immer auch ein kurzes Nachdenken über Themen und Motive und Hintergründe; wenn möglich auch eine gute Portion Humor! Interview: Ferruccio Delle Cave „Ich komm ein bisschen später“ wird am 24./25.10.13 im Theater in der Altstadt Meran und am 30.10.13 im Gasthof Lamm in Laatsch gegeben.


Theater

Docu.emme im Kulturzentrum Meran, CavourstraĂ&#x;e 1 Mittwoch, 23.10 - 20.45 Uhr „Materia Oscura“ von Massimo D'Anolfi und Martina Parenti - I 2013, 80 min, (italienisch) • Mittwoch, 30.10 - 20.45 Uhr „The Act of Killing“ von Joshua Oppenheimer -D/N/GB 2012 , 158 min (Originalsprache mit italienischen Untertiteln) Nach einem indonesischen Militärputsch wurden 1965 innerhalb eines Jahres eine Millionen ver-

meintliche Kommunisten, Chinesen und Intellektuelle umgebracht. Die Täter wurden nie bestraft und sind heute mächtige Personen in der Gesellschaft und der Politik des Landes. Teils werden sie als Helden verehrt. Sie sind stolz auf ihre Taten und prahlen mit ihren effizienten Mordmethoden. Im Zentrum der Dokumentation steht Anwar Kongo, der in Zeiten des Genozids vom Kleinkriminellen zum Fßhrer einer Todesschwadron aufstieg. Als er vom Regisseur des Films gebeten

wird, die Folterszenen nachzustellen, ist er zunächst begeistert bei der Sache und sucht Schauspieler dafßr. Ausgestattet mit Kostßmen werden die Szenerien zusammengestellt und Pläne ausgefeilt. Doch letztlich wird er doch nachdenklich und reflektiert seine Taten. Langsam wird ihm bewusst, was er mit den vielen Morden angerichtet hat.

20.30

Auskunft: Tel. 0473 230 128 – www.mairania857.org

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Oktober Sa

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20.30 Mi

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Il rifugio

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„wenn die nacht keine tĂźr hätte woher käme der tag“ Ein theatralischer Abend anlässlich 20 Jahre Frauenhaus Meran von und mit den Frauen des Frauenhauses in Zusammenarbeit mit Christina Khuen und Johanna Porcheddu

Termine: Mi 30.10./ Do 31.10., jeweils um 20.30 Uhr Eintritt frei.

Fr

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20.30 Mi

Die Stille der Panzen Am Sonntag, 03. November um 9.00 Uhr lädt der Kulturverein teatroZAPPAtheater zu einem theatralisch-sinnlichen Spaziergang inmitten der Pflanzenwelt und der wunderschĂśnen Naturkulisse entlang der Promenaden von Meran ein. Treffpunkt ist die Wandelhalle, von dort geht es die Sommer- und Gilfpromenade entlang, Ăźber den Tappeinerweg und Ăźber die Serpentinen zur GalileistraĂ&#x;e. Dabei soll sich jeder von der Natur bezaubern lassen und sie gleichzeitig auf eine andere Art wahrnehmen. Der Zuschauer begibt sich durch diese AuffĂźhrung gewissermaĂ&#x;en auf eine besondere Reise fĂźr Auge, Ohr und Herz. Wind und Sonnenstrahlen zeigen ihm den Weg und lassen ihn dabei in eine tiefe Verbundenheit mit der Natur, die ihn

von John von DĂźffel

Der dressierte Mann von John von DĂźffel

Der dressierte Mann von John von DĂźffel

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Ich komm ein bisschen später!

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Il rifugio

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Theatralisch-sinnlicher Spaziergang

Der dressierte Mann

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20 Jahre Frauenhaus Meran

20 Jahre Frauenhaus Meran

November Di

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Premiere Herkules und der Stall des Augias

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Herkules und der Stall des Augias

20.30 Do

von Friedrich DĂźrrenmatt

20.30

von Friedrich DĂźrrenmatt

Wir danken unseren FĂśrderern

umgibt, treten. Bei jedem Schritt wird er Neues entdecken, während die Bäume ihre Geschichte erzählen und versuchen werden, mit ihm ihre Eigenschaften zu teilen: die Stille, die Verwurzelung, das be-

dingungslose und natĂźrliche Dasein im Dienste aller. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Reservierung erforderlich. Christine: Tel. 338 1977 560

www.tida.it Tel. 0473 211 623 E-Mail info@tida.it

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18. Oktober 2013 | 20

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Botanik

Wohin zu Ideal für jegliche Feiern

Wir verwöhnen Sie von 17.00 bis 23.00 Uhr mit typischen Törggelegerichten.

Mit hauseigenen Produkten wie Schlachtplatten, Knödeltris, Lammbraten am Wochenende, Kastanien und Krapfen sowie Eigenbauwein aus unserem Keller verwöhnen Sie Sepp und Hanni.

Bis Mitte November geöffnet Großer Parkplatz oberhalb Möbelhaus Comploj Familie Hölzl mit Köchin Evi freut sich auf Ihren Besuch. Tscherms, Baslinger Straße 4, Tel. 0473 564 079 oder 347 909 2002

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36

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Im Herbst Törggelen bis 24. November Kastanien • Sußer • Krapfen • Grill- und Schlachtplatten Hausgemachtes Brot, Speck uvm. Luferweg 1 • I-39010 Riffian • Tel. 0473 241 071 • Fax 0473 240 619 info@luferkeller.it • www.luferkeller.it

Von Mittwoch bis Sonntag ab 14.00 Uhr geöffnet. Geöffnet bis Ende November Tel. 0473 795 239

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Oberplatzer Urlaub auf dem Bauernhof

Gute, bäuerliche Gerichte und Eigenbauweine

Für einen geregelten Ablauf bitten wir um Reservierung (nur abends nötig).

Dienstag Ruhetag

In den Wintermonaten haben wir Samstag und Sonntag geöffnet!

Burgstall, Kirchweg 22, Tel. 0473 291 327 (Straße / Spazierweg ab Kirche)

Fam. Kofler | Vellau 22 | 39022 Algund | www.oberplatzer.it | info@oberplatzer.it Fax/Tel. 0039 0473 446263 | Mobil 0039 333 2668486

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Wieslerhof Von Mitte September bis Mitte Mai geöffnet.

Lassen Sie sich mit typischen Südtiroler Gerichten in einer gemütlichen Atmosphäre verwöhnen. Eine kleine und eine große Stube laden zum Feiern und Zusammensitzen ein. Genießen Sie von unserer Panoramaterrasse aus den einmaligen Ausblick auf das Burggafenamt bei Nacht oder die wärmenden Sonnenstrahlen bei Tag.

Wildschweinkoteletts, Hirschsteak, Gamsmedaillons, Rehgulasch mit Blaukraut und Kürbispüree, Schupfnudeln, Preiselbeerkroketten, Knödel und Steinpilzsauce

Gruppen bis 30 Personen willkommen

Neue Führung Genießen Sie in unserem Keller verschiedene Törggelespezialitäten. Reservierung für Gruppen erwünscht. Dienstag Ruhetag

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um Törggelen? Holznerhof Törggelelokal

Ideales Ausflugsziel für die ganze Familie Gute Südtiroler Küche Großer Kinderspielplatz Ganzjährig geöffnet

Schlachtteller, Kastanien, Krapfen und Sußer, hausgemachte Säfte, kleine Tellergerichte und selbstgebackenes Brot

Sonntag: Gegrilltes Mittwoch Ruhetag

Ab 10 Personen Vormerkung erforderlich

Geöffnet bis 06. Januar

Meran / Freiberg, oberhalb Schloss Katzenstein • Tel. 0473 244 087

Schenna, Schennaberg, Bergerstraße 20, Tel. 0473 945 948

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Typische Törggelegerichte Sonntags Lammbraten Öffnungszeiten: Di-Fr ab 16.00 Uhr Sa-So ab 11.00 Uhr Montag Ruhetag

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Öffnungszeiten: Montag Ruhetag Dienstag ab 17.00 Uhr Mittwoch bis Sonntag durchgehend von 10 bis 24 Uhr

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Im Herbst Törggelen Kinderspielplatz Sonnenterrasse Bürgerliche Küche Hausgemachte Kuchen Ideal für Gruppen

Von Ende November bis Anfang März geschlossen Öffnungszeiten: 11.00 - 24.00 Uhr

Reservierung erwünscht 339 777 4428

Tischreservierung: Tel. 0473 623 208 335 585 6001

Musik

Restaurantbetrieb mittags und abends

Törggelen in uriger Atmosphäre Täglich Wild-, Pilz-, und Fischspezialitäten Wandern Sie zu uns von Oberbozen über die Freudpromenade Weg Nr. 35 und Abzweigung Nr. 28 nach Kematen oder über den Pyramix-Familienwanderweg..

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Ein Geheimtipp zum Törggelen im Überetsch Idealer Treffpunkt für Gruppen Geöffnet bis 20. Dezember Montag Ruhetag Eppan / St. Pauls, Paulser Straße 10, Tel./Fax 0471 664 470, www.paulserdorfkeller.com, info@paulserdorfkeller.com


Dorf Tirol

Zufahrt zu den Muthöfen fertiggestellt

Nach zwölfjähriger Bauzeit wurde der Erschließungsweg zu den Muthöfen oberhalb von Dorf Tirol fertiggestellt. Am 11. Oktober übergab der Landeshauptmann die neue Zufahrt zu den Muthöfen ihrer Bestimmung. Das Vorhaben, die Muthöfe durch einen Zufahrtsweg zu erschließen, war lange sehr umstritten. Schließlich einigte man sich auf ein Projekt, das sich bestmöglich ins Land-

schaftsbild einfügt. Zwölf Jahre, davon zehn Jahre Bauzeit, hat es gedauert, bis nun alle neun Höfe über einen 4,4 Kilometer langen Weg an das Landesstraßennetz angebunden sind. Der Weg überwindet einen Höhenunterschied von 620 m und weist eine Längsneigung von 14 % auf. Trotz des schwierigen Geländes habe man alles daran gesetzt, den Weg so landschaftsschonend wie möglich zu verwirklichen. „Ich

Veranstaltungen in Dorf Tirol

würde die Zufahrt zu den Muthöfen als Musterbeispiel für landschaftsgerechtes Bauen bezeichnen“, erklärte Landeshauptmann Durnwalder bei der Eröffnung. Der Bau des Weges sei notwendig gewesen, um das Überleben der Bergbauern zu sichern. Der Landeshauptmann verwies auch darauf, dass der Weg nur von den Hofbesitzern befahren werden dürfe. Er stehe aber Wanderern und Radfahrern zur Verfügung. Der Direktor des Forstinspektorats Meran, Peter Klotz, der die Bauarbeiten über die Jahre leitete, warf anschließend einen Blick auf die

Baugeschichte, von der schwierigen Arbeit im extrem steilen Gelände, den instabilen Moränenabschnitten, den Geotex-Mauern, die talseitig errichtet wurden, bis zu den bergseitigen Zyklopenmauern, für die ausschließlich örtliches Material verwendet wurde. Die an die Landschaft angepasste Bauweise ist für den Bauleiter auch der Grund dafür, dass eine breite Akzeptanz bei der Bevölkerung erreicht werden konnte. „Mit 2,9 Millionen € sind zudem die Gesamtkosten – trotz langer Bauzeit – im vorgegebenen Rahmen geblieben", so Klotz.

Altissimo - Dolcissimo Mit einer Sonder-Seilbahnfahrt geht es am Donnerstag, 24. Oktober ab 18.30 Uhr hoch hinauf zu den spektakulären Muthöfen oberhalb von Dorf Tirol auf 1.360 m. Auf der Panoramaterrasse des Gasthofes Hochmuth erfolgt der Aperitif und die Begrüßung im Fackellicht und bei Lagerfeuer. Anschließend wird in den Gaststuben von Chefkoch Manfred Kofler (Culinaria im Farmerkreuz – Dorf Tirol) und Dora Pircher (Gasthof

Hochmuth) ein regionales Menü serviert. Dazu werden verschiedene Kultweine degustiert. Anschließend werden die besten drei Südtiroler Süßweine prämiert und der Preis für den besten Südtiroler Süßwein 2013 vergeben. Teilnahmepreis: 85,00 Euro für Seilbahnfahrt, Essen und Getränke. Reservierungen und Informationen beim Tourismusverein Dorf Tirol, Tel. 0473 923 314 info@dorf-tirol.it

Mo 21.10. 20.00 VinoCulti Wein & Musik: Meraner Weinbaukultur auf Schloss Auer.

Do 24.10. 18.30 VinoCulti Dolcissimo - 8. Südtiroler Süßweinverkostung & AltisEin „weinreicher“ Querschnitt durch die simo im Gasthaus Hochmuth. Meraner Weinwelt unter der fachlichen Regie von engagierten Tiroler Bauern mit Verkostung und musikalischer Begleitung. Teilnehmerzahl begrenzt. Kartenvorverkauf im Tourismusverein Dorf Tirol.

Di 22.10. 20.30 Konzert des Männerchores „Valle dei Laghi“ aus dem Trenti-

no im Vereinshaus. Kartenvorverkauf im Tourismusverein.

Mi 23.10. 9.00 VinoCulti Wein & Architektur: Kulturund Genussfahrt

Besichtigung des Weingutes Manincor in Kaltern mit anschließender Weinverkostung. Treffpunkt: Tourismusverein Dorf Tirol. Anmeldung im Tourismusverein.

Fahrt mit der Seilbahn zu den Muthöfen oberhalb von Dorf Tirol. Lagerfeuer und Aperitif auf der Panoramaterrasse, 4Gänge-Menü von Manfred Kofler (Restaurant Culinaria im Farmerkreuz) und Dora Pircher (Gasthaus Hochmuth), musikalische Umrahmung, Prämierung und Verkostung der besten drei Süßweine Südtirols und Verleihung des „Dolcissimo“-Preises an den Kellermeister. Kartenvorverkauf im Tourismusverein Dorf Tirol. Teilnehmerzahl begrenzt.

So 27.10.

11.30-16.00 VinoCulti

Schlossweg- & Weinfeschtl

Erntedankfest im Zeichen des Weines mit viel Musik und gastronomischen herbstlichen Gaumenfreuden der Vereine des Dorfes.

Di 29.10. Do 24.10. – 10.00-15.00 Uhr 20.30 Konzert der Musikkapelle 10.00-15.00 VinoCulti Gratsch im Vereinshaus. Eintritt frei. Wein & Genuss: Dorf Tiroler Do 31.10. Wirtshauswanderung Geführte, önogastronomische Kulturrun- 20.30 Konzert der Musikkapelle Dorf Tirol im Vereinshaus. Eintritt de zum Thema Wein und Wild in Zusammenarbeit mit dem HGV Dorf Tirol. Teilnehmerzahl begrenzt. Anmeldung erforderlich. Treffpunkt: Tourismusverein Dorf Tirol.

frei.

Tourismusverein Dorf Tirol Hauptstraße 31 Tel. 0473 923 314 www.dorf-tirol.it

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Herbstliche Genüsse in Dorf Tirol das kulinarische Festival bis 11. November Der Meraner Herbst in all seiner Farbenpracht will gebührend gefeiert werden. Ebenso bunt wie die Kurstadt und ihre Umgebung ist daher der Veranstaltungskalender. Im Mittelpunkt der Events stehen dabei die lukullischen Genüsse rund um die Weinlese und Obsternte, aber auch Folklore und Tradition kommen auf innovative Weise zu neuen Ehren... Auch 2013 bieten wieder ausgewählte Betriebe typische Herbstkost und regionale Produkte an. Im Rahmen der kulinarischen Wochen "Meraner Herbst Genüsse" können Sie Spezialitäten und typische Südtiroler Gerichte entdecken, die aus frischen und regional bezogenen Zutaten her-

gestellt werden. Genießen kann man neben Wildgerichten alles, was man aus Kastanien, Kürbissen, Nüssen, Äpfeln oder Trauben zaubern kann. Natürlich darf ein guter Tropfen nicht fehlen und was liegt näher, als einen der hervorragenden Markenweine zu probieren, die auf den Hängen von Dorf Tirol wachsen. Auch ein Kastanienlikör kann in jedem der teilnehmenden Betriebe verkostet werden. Die Einkehr lässt sich optimal mit einem Spaziergang zum Schloss Tirol, dem Besuch der Greifvogelpflegestation oder einer der zahllosen Wandermöglichkeiten verbinden. Außerdem bietet VinoCulti sehr viele Veranstaltungen an, die man sich gern näher ansehen darf.


Dorf Tirol

Waldpilze Steinpilzmousse 150 g Steinpilze, geschnitten 20 g Butter 20 g Schalotte, feingeschnitten 1/2 Knoblauchzehe, feingeschnitten 100 ml Kraftbrühe 1 TL Kalbsglace 20 g Marinierte Gänsestopfleber 1 Blatt Gelatine 130 g Sahne Weißweinessig Pfeffer weiß Salz Gelee 90 ml Kraftbrühe 1 Blatt Gelatine 30 ml Sherry

Schnittlauchsauce 1/2 Ei 100 ml Traubenkernöl ½ TL Senf 1 TL Zitronensaft Salz 1 EL Schnittlauch, feingeschnitten Champignontatar 8 Champignons 1 EL Olivenöl Zitronensaft ½ TL Kerbel, feingeschnitten ½ TL Petersilie, feingeschnitten Pfeffer weiß Salz

Für 4 Personen

Gelee Kraftbrühe aufkochen, eingeweichte und ausgedrückte Gelatine dazu geben, mit Sherry und Salz abschmecken. Im Kühlschrank fest werden lassen und durch die Flotte Lotte treiben.

Schnittlauchsauce Ei und Senf verrühren, Öl mit dem Stabmixer einmixen. Mit Zitronensaft, Salz und Schnittlauch abschmecken.

Champignontatar Champignons schälen, fein schneiden und mit Olivenöl, Zitrone, Kerbel, Petersilie, Salz und Pfeffer vermischen.

Fertigstellung Schnittlauchsauce auf Teller geben. Steinpilzmousse darauf platzieren und mit restlichen Zutaten anrichten.

2-Sternekoch Gerhard Wieser, Gourmetrestaurant Trenkerstube im Hotel Castel

Weiteres Sommertrüffel Eingelegte Pfifferlinge Gebratene Steinpilzscheiben Steinpilzhippe Kressen

Zubereitung Steinpilzmousse Steinpilze, mit Butter, Schalotte, Knoblauch, Kraftbrühe und Kalbsglace weich dünsten und mit der Gänsestopfleber fein pürieren. Eingeweichte und ausgedrückte Gelatine auflösen und zu den Steinpilzen geben.

Mit Essig, Pfeffer und Salz abschmecken. Geschlagene Sahne unterheben, in eine Form füllen und kalt stellen. Im geriebenen Pumpernickelbrot wälzen.

Restaurant Cafe Sonnblick Schlossweg 18 • Tel. 0473 923 318 www.restaurant-suedtirol.it • info@restaurant-suedtirol.it Ruhetag: Freitag

Restaurant Patriarch

Hotel Restaurant Zum Tiroler Adler

Hauptstraße 32 • Tel. 0473 923 616

Hauptstraße 29 • Tel. 0473 923 491 www.zumtiroleradler.it • info@zumtiroleradler.it

www.patriarch.it • info@patriarch.it

Ruhetag: Mittwoch

Ruhetag: Samstag

Gasthof Mair am Turm

Hotel Castel Restaurant Trenkerstube

Hauptstraße 3 • Tel. 0473 923 307 www.mairamturm.it • info@mairamturm.it

Keschtngasse 18 • Tel. 0473 923 693 www.hotel-castel.com • info@hotel-castel.com

Ruhetag: Donnerstag; Freitag bis 17.00 Uhr

Ruhetag Trenkerstube: Sonntag & Montag

Vereinshausbar

Pension Restaurant Stefanie

Hauptstraße 31 • Tel. 0473 923 140

Lingweg 30 • Tel. 0473 923 391 www.pensionstefanie.com • info@pensionstefanie.com

mahlknecht.barbara@yahoo.de

Ruhetag: Sonntag

Geöffnet von 17.00 bis 01.00 Uhr

Ruhetag: Dienstag

Abends Tischreservierung erforderlich

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Kinderseite

Jetzt wird gehamstert

Liebe Kinder, jetzt hat der Herbst seine Farben und seinen Pinsel hervorgeholt und zeigt uns, was er kann. Er ist wahrlich ein großer Künstler. Kein Maler könnte die Farben besser mischen und sie schöner zum Leuchten bringen als die Natur. Es lohnt sich, das große Herbstschauspiel mit offenen Augen wahrzunehmen und zu genießen. Kein Fernsehprogramm und kein Computerspiel können da mithalten. Also, nichts wie hinaus in die bunte Herbstwelt! Viel Freude wünscht euch Margareth

Was der Herbst uns bringt Birnen, Äpfel, Pflaumen, Nüsse, feuchte Nebel, Regengüsse, bunte Blätter, kahle Äste, reife Trauben, frohe Feste, trübe Tage, kalten Wind bringt der Herbst uns ganz geschwind.

H E R B S T

at bunte Blätter rinnert an Kastanienduft üttelt an Nussbäumen läst sanft über uns hinweg ingt und säuselt anzt über jede Wiese Lucia Hossainova, Meran

Viele Tiere legen nun ihre Wintervorräte an – zum Beispiel der Eichelhäher, die Waldmaus, das Eichkätzchen und natürlich der Hamster. Der schafft sich sogar Getreidevorräte bis zu 50 kg Gewicht an! Jetzt weißt du auch, woher das Wort „hamstern“ kommt. Viele Tiere verstecken ihre Vorräte - Eicheln, Nüsse, Bucheckern - so sicher, dass sie das meiste davon nicht wiederfinden. Der Eichelhäher - zum Beispiel - vergräbt riesige Mengen von Eicheln und Bucheckern im Waldboden. So sorgen die Tiere dafür, dass neue Bäume und Sträucher wachsen.

Wenn die Eicheln reif sind, werden sie von vielen Tieren als Wintervorrat versteckt.

Warum wehen uns in diesen Tagen bunte Blätter um die Ohren? In jedem Blatt gibt es verschiedene Farbstoffe, das orangefarbene, rote oder gelbe Karotin und das grüne Chlorophyll, das eine wichtige Rolle für die Ernährung des ganzen Baumes spielt. Wenn die Tage im Herbst kürzer werden und die Luft sich abkühlt, zieht der Baum die wertvollen Bestandteile des Chlorophylls in seine Äste und den Stamm zurück. Übrig bleiben die rötlich-gelben Farbstoffe, die nun gut zu sehen sind und das Blatt bunt leuchten lassen. Ist das Chlorophyll aus dem Blatt verschwunden, bildet sich zwischen Ast und Blatt

eine Korkschicht. Das Blatt wird nicht länger mit Nährstoffen versorgt und fällt ab. Für den Baum ist das gut, weil über die Blätter sehr viel Wasser verdunstet. Im Winter würde er bei Schnee oder gefrorenem Boden mit voller Blätterkrone leicht vertrocknen.

Im Herbst sammelte ich alle meine Sorgen und vergrub sie in meinem Garten. Als der Frühling wiederkehrte – im April – um die Erde zu heiraten, da wuchsen in meinem Garten schöne Blumen. Khalil Gibran fotos mb

Die Schwalben Im Herbst, da fliegen sie von uns fort, weit fort – an einen wärmeren Ort. Im Frühling kommen sie dann wieder und singen ihre frohen Lieder.

Bauern- und Wetterregeln im Herbst ■ Konnte man den Herbst recht loben, wird der Winter stürmen und toben. ■ Fällt das Laub recht bald, wird der Herbst nicht alt. ■ Hat der Herbst zum Donnern Mut, wird das nächste Jahr wohl gut. ■ Wenn im Herbst viel Spinnen kriechen, sie einen kalten Winter riechen.


Veranstaltungen

Erster Algunder Bauernmarkt Das Gartendorf Algund lädt vom 23. bis 27. Oktober (täglich von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr) alle Feinschmecker und Liebhaber bäuerlicher Produkte zum ersten Algunder Bauernmarkt ein. Auf dem Kirchplatz von Algund erwartet Sie eine große Vielfalt an hausgemachten Spezialitäten sowie eine Reihe anderer attraktiver bäuerlicher Produkte von Algunder und Südtiroler Produzenten. Das Angebot umfasst verschiedene Speck- und Wurstwaren, wohlschmeckende Käseprodukte, Brotspezialitäten, Imkereiprodukte, er-

lesene Destillate und Liköre sowie Fruchtaufstriche und Sirupe. Abgerundet wird die Produktvielfalt durch eine große Auswahl an Kunstwerken und Gebrauchsgegenständen aus Keramik, Wohlfühlprodukten, Trockengestecken, Kränzen und Heufiguren sowie ein reiches Sortiment an verschiedenen Kräuterprodukten wie Tees, Salze, Gewürzmischungen, Naturkosmetik und vieles mehr. Freuen Sie sich auf kulinarische Genüsse von Algunder und Südtiroler Bauern.

Veranstaltungen in Freitag, 18. Oktober, 20.00 Uhr Dachtheater Thalguterhaus Algund

Premiere Theater „Karriere auf der Alm“, Steinachbühne Algund

Eine Komödie in drei Akten von Bernd Helfrich unter der Regie von Hansjörg Hölzl. Kartenvorverkauf: Thalguterhaus Algund, info@thalguterhaus.it, Tel. 0473 220 442

Freitag, 18. Oktober, 20.30 Uhr Raiffeisensaal Thalguterhaus Algund

Herbstkonzert der Algunder Musikkapelle Eintritt frei.

Samstag, 19. bis Freitag, 25. Oktober, 9.30-12.00 und 14.30-18.30 Uhr Bürgersaal und Foyer Thalguterhaus Algund

Kunstausstellung ArtAlgund

Bei der heurigen Gemeinschaftsausstellung beteiligen sich 26 Algunder Künstlerinnen und Künstler. Die Eröffnung findet am Samstag, 19. Oktober um 19.00 Uhr statt.

Foto: Daniela Prossliner

Anteprima WineFestival

AUFTRAGGEBERIN: MAGDALENA AMHOF

Auch dieses Jahr steht das Gartendorf Algund bei Meran im Goldenen Herbst wieder ganz im Zeichen edler Weine. Am 25. November 2013 findet ab 19.00 Uhr die Anteprima des Meran WineFestival 2013 statt. Im Thalguterhaus werden rund 400 verschiedene Sekte, Rot-, Weiß- und Süßweine aus Italien und dem Rest der Welt verkostet, darunter zahlreiche Spitzenweine. Es können ausgewählte Weine von über 170 Weinbaubetrieben des Meran WineFestival 2013 verkostet werden, sowie Köstlichkeiten der Sennerei Algund, die Weine der Kellerei

Samstag, 19. Oktober, 20.00 Uhr Dachtheater Thalguterhaus Algund

Theater „Karriere auf der Alm“, Steinachbühne Algund

Eine Komödie in drei Akten von Bernd Helfrich unter der Regie von Hansjörg Hölzl. Kartenvorverkauf: Thalguterhaus Algund, info@thalguterhaus.it, Tel. 0473 220 442

Sonntag, 20. Oktober, 10.00-17.00 Uhr Festplatz Thalguterhaus Algund

Biofest in Algund

Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein umfangreiches Angebot an Bioprodukten sowie Köstlichkeiten aus der Vollwertküche. Ein Rahmenprogramm für Groß und Klein rundet das Fest ab.

Sonntag, 20. Oktober, 18.00 Uhr Dachtheater Thalguterhaus Algund Meran Burggräfler und Forst-Biere. Ein Fest für den Gaumen! Karten gibt es im Vorverkauf im Tourismusbüro Algund oder direkt an der Abendkasse.

Theater „Karriere auf der Alm“, Steinachbühne Algund

kauf: Thalguterhaus Algund, info@thalguterhaus.it, Tel. 0473 220 442

Dienstag, 22. Oktober, 18.00 Uhr Küche Thalguterhaus Algund

Kochkurs Urania: Hefegebäck

Konditor Harald Prantl erklärt die Herstellung des traditionellen Hefeteiges und bereitet gemeinsam mit den Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern einen Hefezopf mit Mohn- bzw. Nussfüllung und einen Hefekranz zu. Anmeldung: Urania Meran, Tel. 0473 230 219, info@urania-meran.it

Dienstag, 22. Oktober, 20.00 Uhr Pfarrlokal Algund

Vortrag: Christliche Begräbniskultur Der Pfarrgemeinderat Algund lädt alle Interessierten herzlich ein zum Vortrag von Hw. Dr. Luis Gurndin (Professor für Pastoraltheologie an der Phil.-Theol. Hochschule Brixen).

Mittwoch, 23. bis Sonntag, 27. Oktober, 10.00-17.00 Uhr Kirchplatz Algund

Algunder Bauernmarkt

Das Angebot umfasst eine große Vielfalt an hausgemachten Spezialitäten sowie eine Reihe anderer attraktiver bäuerlicher Produkte von Algunder und Südtiroler Produzenten.

Mittwoch, 23. Oktober, 20.00 Uhr Dachtheater Thalguterhaus Algund

Theater „Karriere auf der Alm“, Steinachbühne Algund

Eine Komödie in drei Akten von Bernd Helfrich unter der Regie von Hansjörg Hölzl. Kartenvorverkauf: Thalguterhaus Algund, info@thalguterhaus.it, Tel. 0473 220 442

Donnerstag, 24. Oktober, ab 10.00 Uhr Minigolfplatz Algund

2. ProGolf Filz-Challenge, AMV Algund

Ungefähr 50 Teilnehmer werden sich bei dem vom Amateurminiaturgolfverein Algund organisierten Wettbewerb auf der neuen Anlage messen.

Eine Komödie in drei Akten von Bernd Helfrich unter der Regie von Hansjörg Hölzl. Kartenvorver-

Umblättern, um mehr zu sehen

en Menscheneit.sWtohänerk n. Bildung. Arb

Wenn die Menschen stark sind, bleibt auch Südtirol stark. Weil du zählst!

Nr. 6 MAGDALENA AMHOF 36 Jahre, Stadträtin in Brixen, Koordinatorin der beruflichen Weiterbildung

www.amhof.eu 18. Oktober 2013 | 20

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Veranstaltungen

Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne beim Pub One

in Meran und Umgebung Ausstellungen: 07.11. - 06.12. Mo-Fr 10.00-17.00 | Sa 10.00-12.30 Frauenmuseum in Meran Gastausstellung: 20 Jahre Frauenhaus in Meran Auskunft: Frauenmuseum in Meran, Tel. 0473 231 216, www.museia.it

bis 15.11. Touriseum

Mo-So 09.00-19.00

Sonderausstellung: Urlaub 2.0 In dieser Ausstellung zeigt das Touriseum die tief greifenden Veränderungen für Reisende und Bereiste im Urlaubsland Südtirol seit der Eröffnung des Museums im Jahr 2003. Sonderausstellung: Schloss Trauttmansdorff und seine Bewohner Die neue Dauerausstellung in den historischen Räumen des Schlosses widmet sich seinen illustren Bewohnern, von der Kaiserin über den Kaiser bis hin zu Kriegsveteranen usw. Sonderausstellung: Peepshow der Objekte – Messerbänkchen, Hutschachtel & Co. stellen sich vor Welche Objekte sammelt das Touriseum? Wie groß ist seine Sammlung? Wie kommen die Objekte ins Touriseum und was geschieht dort mit ihnen? Auskunft: Touriseum Schloss Trauttmansdorff, Meran, Tel. 0473 270 172, www.touriseum.it

bis 03.11.

Di-So 10.00-18.00

Kunst Meran - Die Welt der Dinge Die Schau beschäftigt sich mit dem Thema des Stilllebens und der Bedeutung, die den Dingen in unserer Zeit beigemessen wird.

10.10 - 27.10.

Fotos und Videoinstallation des syrischen Fotografen Yacob Ibrahim Auskunft: Kunst Meran, Laubengasse 163, Tel. 0473 212 643, www.kunstmeranoarte.org

Veranstaltungen: Fr-So 18.-20.10. Traubenfest Meran 2013

20.30

Frei und schnell, 60 Tage am Berg im Kulturzentrum, Cavourstraße 1, Meran. Die Besteigung aller Viertausender der Alpen: Der Lebenstraum von Franco „Franz“ Nicolini. Eintritt frei. Auskunft: Mairania 857, Tel. 0473 230 128, www.centroperlacultura.it

Umzug von Musikkapellen, prächtig geschmückten Festwagen und Trachtengruppen durch die Innenstadt. Entlang der Kurpromenade finden verschiedene Konzerte statt, GastronomiestänSamstag, 19.10. de verwöhnen mit lokalen Spezialitä20.00 Kastanientage: Eröffnung mit Vorten und das Traubenfestmarktl bietet stellung und Verkostung von Kastanieneinheimische Produkte an. Auskunft: produkten und -köstlichkeiten auf der Kurverwaltung Meran, Fahlburg in Prissian. Eintritt frei. AusTel. 0473 272 000, www.meran.eu kunft: www.lana.info 20.30 12. Internationales BrassFreitag, 18.10. festival / Gomalan Brass im 20.00 Theateraufführung: Heiner MülKursaal von Meran. Das Gomalan Brass ler - Landschaft mit Argonauten vom Quintet stürmt jede Bühne rund um Freien Theater Bozen im Stadttheater den Globus. Kartenvorverkauf: KurverMeran. Auskunft: Freies Theater Bowaltung Meran, Tel. 0473 272 000. zen, Tel. 0473 920 558, Auskunft: www.meran.eu www.ftb.bz.it 20.00 Theateraufführung: Pension Sonntag, 20.10. Schöller im KiMM (Raiffeisensaal) Me10-17 Biofestl in Algund am Festplatz ran/Untermais. Lustspiel von Wilhelm Peter Thalguter. Teilnahme kostenlos. Jacoby und Carl Laufs, aufgeführt von der Maiser Bühne. Kartenreservierung: 11-18 „Keschtnfestl“ in Völlan Traditionelle Volksmusik, bäuerliche GeTel. 342 551 9760 richte, Kastanienspezialitäten u.v.m. 20.00 Performance: Real naturally auf dem Dorfplatz. Mit P. Döpfner, Ch. Eisenberger, J. Teilnahme kostenlos. Frank, L. Geffray, H. Kostner, D. Pinter, A. Ruthner, B. Tomasi und M. Yoon in 11.00 Sonntagskonzert der Musikkapelle Saltaus auf dem Raiffeider Kunsthalle Hotel Eurocenter in Lasenplatz von Schenna (bei schlechter na, Industriezone 1/5. Leitung: CorneWitterung im Vereinshaus). Eintritt frei. lis Van Almsick. Keine Anmeldung erforderlich. Auskunft: Kunst Meran, 18.00 Theateraufführung: Pension Lauben 163, Tel. 0473 212 643, Schöller im KiMM (Raiffeisensaal) www.kunstmeranoarte.org Meran/Untermais. Lustspiel von Wil20.30 21. Alpen Grand Prix der helm Jacoby und Carl Laufs, aufgeführt von der Maiser Bühne. KartenreservieUnterhaltungsmusik: Volkstümrung: Tel. 342 551 9760 liche Musik im Kursaal von Meran. Kartenvorverkauf: Souvenir Zuber, Tel. 0473 234 534. Umblättern, um Auskunft: www.alpengrandprix.com mehr zu sehen

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foto dp Rund um das Pub One in der Romstraße hatten sich immer wieder viele junge Menschen eingefunden, um ihrer Feierlaune am Wochenende freien Lauf zu lassen. Dabei kam es in der Nähe des Lokals leider immer wieder zu Vandalenakten und Alkoholexzessen. Am 12. Oktober begann in den Straßen rund um das Pub One eine besondere Aktion der Jugendarbeiter von Meran. An drei aufeinanderfolgenden Samstagabenden werden sie Müll einsammeln und versuchen, die jugendlichen und erwachsenen Lokalbesucher auf einen verantwortungsvolleren Umgang mit öffentlichen Plätzen aufmerksam zu machen. Sie wollen zum Nachdenken anregen, indem sie die Jugendlichen direkt ansprechen und um Mithilfe beim Aufsammeln bitten. Gleichzeitig haben die Jugendlichen die Möglichkeit, an mehreren Plakatwänden, die vor dem Pub One aufgestellt werden, ihre Mei-

nungen und Ideen zu verschiedenen Themen zu äußern. Hintergrund dieser Kampagne sind die in letzter Zeit vermehrt aufgetretenen Meinungsverschiedenheiten zwischen Besuchern und Anwohnern rund um das Lokal. Letztere beklagten den Lärm und die Verschmutzung der Straßen an den Wochenenden. Diese Kampagne wird am 19. und 26. Oktober in der Zeit von 21.00 bis 24.00 Uhr wiederholt. Projektpartner sind der Jugenddienst Meran, Streetwork, die Jugendtreffs Friends/Obermais und Tilt, das Jugendzentrum Jungle und der VKE Meran.

Stellungnahme:

Volljährigkeitsfeier in Meran abgesagt Das Netzwerk der Meraner Kinder- und Jugendvereine „YouthMeran/o“ hat beschlossen, die für den 19. Oktober 2013 geplante Volljährigkeitsfeier in Meran abzusagen. Grund für diese Entscheidung ist die Tatsache, dass die Feier, welche seit 2007 jedes Jahr abgehalten wurde, heuer als Argument einer politischen Auseinandersetzung in der Vorwahlzeit instrumentalisiert wurde. Das Netzwerk möchte sich nicht in verstrickte politische Dynamiken hineinziehen und von der eigentlichen Zielgruppe, der Jugendarbeit entfernen lassen: den Jugendlichen von Meran und Umgebung. Die Kinder- und Jugendvereine distanzieren sich von der Art und Weise, wie die jungen Menschen und die für sie zuständigen Einrichtungen für politische Zwecke benutzt wer-

den. Zumal dies auch die vom Netzwerk angestrebte Vermittlung von zivilen und ethischen Werten untergräbt und alle Versuche einer Annäherung von Jugend und Politik zunichte macht. Das Netzwerk bedauert den Umstand, dass die Jugendlichen von Meran in diesem Jahr zum Spielball eines politischen Disputs geworden sind und hofft in Zukunft auf mehr Respekt und Verlässlichkeit. Trotz allem wünschen die Kinder- und Jugendvereine den jungen Menschen alles Gute zur Volljährigkeit. Das Meraner Jugendnetzwerk „YouthMeran/o“, bestehend aus dem Jugenddienst Meran, den Jugendzentren Jungle Reloaded, Strike up, Tilt und Cilla, dem Jugendtreff Friends, dem VKE und der Mobilen Jugendarbeit Streetwork.


Veranstaltungen

Tag der Offenen Jugendarbeit Veranstaltungen in Donnerstag, 24. Oktober, 16.00-18.00 Uhr Thalguterhaus Algund

Samstag, 26. Oktober, 14.30-17.00 Uhr Vereinshausbar Thalguterhaus Algund

Anschließend (ab 20.00 Uhr) feiert das Gartendorf Algund im Raiffeisensaal das Algunder Herbstfest. Eintritt frei.

Die öffentliche Bibliothek Algund lädt Jung und Alt zum Spielen ein: Mehr als 100 Brett- und Kartenspiele stehen zur Verfügung, neue Spiele können kennengelernt werden.

Freitag, 25. bis Sonntag, 27. Oktober Minigolfplatz Algund

Samstag, 26. Oktober, 20.00 Uhr Stuben Thalguterhaus Algund

Verkostung von Weinen der Kellerei Meran Burggräfler mit Herbstfest

Obermaiser Jugendliche beim Backen der Stockpizza am Lagerfeuer. Am zweiten landesweiten „Tag der Offenen Jugendarbeit“ präsentierten die Jugendtreffs und Jugendzentren südtirolweit ihr Angebot und ihre Tätigkeiten. Im Dekanat Meran beteiligten sich die Jugendtreffs „Friends“ in Obermais, „Check In“ in Tirol und „Iduna“ in Algund an der Aktion. Im Friends backten beispielsweise rund 30 Jugendliche über einem Feuer ihre eigene Stockpizza und genossen die besondere Lagerfeuerromantik und die guten Gespräche. Im „Check In“ hingegen bereiteten die jungen Menschen mexikanische Tortillas zu und brachten im informellen Austausch ihre Wünsche, Gedanken und Visionen für den Jugendtreff ein. Das Jugendzentrum „Iduna“ nutzte den „Tag der Offenen Jugendarbeit“ für seine offizielle Eröffnungsfeier nach dem Sommer. Koordiniert wurde der „Tag der Offenen Jugendarbeit“ vom Netzwerk der Jugendtreffs und -zentren Südtirols (n.e.t.z.).

Die Jugendtreffs und -zentren in Südtirol bieten das ganze Jahr über ein buntes Programm für junge Menschen. Die Leistungspalette und die Tätigkeiten der Offenen Jugendarbeit sind vielfältig: vom offenen Treffpunkt über Kultur-, Freizeit-, Bildungs- bis hin zu gezielten Unterstützungsangeboten. Unter Offener Jugendarbeit versteht man die Angebote von Jugendtreffs, Jugendzentren und mobiler Jugendarbeit, die für alle jungen Menschen aus der Umgebung zur Verfügung stehen. Es braucht also keine Mitgliedschaften oder andere Voraussetzungen, um an den Programmen teilzunehmen, oder um einfach einen Jugendtreff als Ruhe-, Spielund Aktionsraum zu nutzen. Die oben genannten Treffs in Obermais, Tirol und Algund sind ebenso wie der Jugendtreff „RealX“ in Marling und der Jugendtreff „JuRiKu“ in Riffian an den Jugenddienst Meran angegliedert und werden von diesem unterstützt.

Volljährigkeitsfeier der 1995-er von Marling

43. Internationales Miniaturgolfturnier um die Wandertrophäe Algund Raiffeisen Mit knapp 150 Teilnehmern gehört dieses Turnier zu den größten und traditionsreichsten Turnieren in Europa. Am Freitag und Samstag finden ab 10.00 Uhr die 4 Vorrunden für alle Teilnehmer statt, während am Sonntag ab 9.00 Uhr insgesamt 5 Finalrunden gespielt werden.

Freitag, 25. Oktober, 19.00 Uhr Raiffeisensaal Thalguterhaus Algund

Vorverkostung Meran WineFestival 2013

Der Tourismusverein Algund organisiert den Ausschank von 400 verschiedenen Sekt-, Weiß-, Rotund Süßweinen aus ganz Italien. Außerdem können typische kulinarische Produkte aus Algund verkostet werden.

Freitag, 25. Oktober, 20.00 Uhr Dachtheater Thalguterhaus Algund

Theater „Karriere auf der Alm“, Steinachbühne Algund

Eine Komödie in drei Akten von Bernd Helfrich unter der Regie von Hansjörg Hölzl. Kartenvorverkauf: Thalguterhaus Algund, info@thalguterhaus.it oder Tel. 0473 220 442.

Freitag, 25. Oktober, 20.00 Uhr Stube Thalguterhaus Algund

Vortrag „Heilige Orte“ mit Dr. Karl Gruber

Den kunsthistorischen Vortrag organisiert der Heimatschutzverein Algund.

Samstag, 26. Oktober 2013, 1017:30 Uhr Stuben Thalguterhaus Algund

Blues Harp-Workshop:

Von rechts: Jugendreferentin Annelies Wolf, Jugenddienstmitarbeiter David Ortner, Bürgermeister Walter Mairhofer und Vizebürgermeisterin Johanna Mitterhofer Am 27. September luden die Gemeinde Marling und der Jugenddienst Meran zur jährlichen Volljährigkeitsfeier der 18-jährigen Marlinger in den Jugendtreff ein. Begrüßt wurden die Jugendlichen von der Gemeindejugendreferentin Annelies Erlacher, vom Bürgermeister Walter Mairhofer und von der Vizebürgermeisterin Johanna Mitterhofer. Durch den Abend führte David Ortner vom Jugendddienst Meran, welcher die Jugendlichen auf ungezwungene Art und Weise über die „Rechte

und Pflichten mit 18“ aufklärte. Der Bürgermeister unterstrich in seiner Begrüßung, dass es ihm ein Anliegen sei, dass sich die Jugendlichen in der Gemeinde einbringen und betonte, dass man die Möglichkeit habe, die eigenen Ideen auch selbst umzusetzen. Die Jugendreferentin verwies in diesem Zusammenhang auch auf den Jugendbeirat von Marling, der in seiner bisher kurzen Schaffenszeit bereits einige Impulse für die Jugendlichen im Dorf geben konnte.

Die Magie der Mundharmonika in der Rock-, Pop- und Bluesmusik Der Workshop von Musik Plaschke mit Dieter Kropp richtet sich an Anfänger und Fortgeschrittene. Es sind keine Notenkenntnisse erforderlich. Mitzubringen ist eine Mundharmonika in C-Dur (Blues Harp, Lee Oskar, Big River Harp, Special 20 usw.) Informationen und Anmeldungen: Tel. 0473 220 232 oder info@musik-plaschke.it.

Spielenachmittag mit dem Spieleverein dinx

Krimi und Wein

Die öffentliche Bibliothek lädt zu spannender Literatur mit mörderisch guten Weinen ein. Mit Gabi Mitternöckler, Schauspielerin und Ingrid Egger, Sommelière.

Samstag, 26. Oktober, 20.00 Uhr Dachtheater Thalguterhaus Algund

Theater „Karriere auf der Alm“, Steinachbühne Algund

Eine Komödie in drei Akten von Bernd Helfrich unter der Regie von Hansjörg Hölzl. Kartenvorverkauf: Thalguterhaus Algund, info@thalguterhaus.it, Tel. 0473 220442

Sonntag, 27. und Montag, 28. Oktober, 10.00-18.00 Uhr Stuben Thalguterhaus Algund

Ausstellung „Brot gestalten“

Die Ausstellung der Kontaktrunde Algund beschäftigt sich auf kreative Weise mit der Darstellung von gängigen Brotbegriffen. Die Besucherinnen und Besucher werden angeregt, die Begriffe zu erraten und dadurch dem Thema Brot näher zu kommen. Ausstellungseröffnung ist am Sonntag um 11.00 Uhr.

Sonntag, 27. Oktober, 14.00 Uhr Kirche und Raiffeisensaal Thalguterhaus Algund

Erntedankfest mit Konzert der Algunder Musikkapelle

Der Erntedankgottesdienst wird um 10.00 Uhr gefeiert. Um 14.00 Uhr findet die traditionelle Erntedankprozession und anschließend das Erntedankkonzert der Algunder Musikkapelle statt. Eintritt frei.

Sonntag, 27. Oktober, 18.00 Uhr Dachtheater Thalguterhaus Algund

Theater „Karriere auf der Alm“, Steinachbühne Algund

Eine Komödie in drei Akten von Bernd Helfrich unter der Regie von Hansjörg Hölzl. Kartenvorverkauf: Thalguterhaus Algund, info@thalguterhaus.it, Tel. 0473 220 442

Sonntag, 3. November, 20.00Uhr Raiffeisensaal Thalguterhaus Algund

Konzert des Männerchores Algund

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18. Oktober 2013 | 20

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Veranstaltungen

Veranstaltungen in Meran und Umgebung Montag, 21.10. Nacht im Museum in Partschins

20.00

20.30

Abendführung im Schreibmaschinenmuseum Peter Mitterhofer. Preis: € 5,00. Auskunft: TV Partschins, Tel. 0473 20.00 967157, www.partschins.com

Dienstag, 22.10.

7.30-12 Bauernmarkt in Lana am Rathausplatz. Auskunft: TV Lana, Tel. 0473 561770, www.lana.infot 8-19 Goldener Herbsttag: freie

Fahrt mit der Texelbahn

20.00

Auskunft: TV Partschins, Tel. 0473 967 157, www.partschins.com 17.00

20.00

20.30

20.30

Gespräch: Syrien und die arabische Situation - Kultur und Politik im Zeichen des Krieges

im Kunst Meran. Eintritt frei. Auskunft: www.kunstmeranoarte.org Kino: Sideeffects im Bürgersaal, Otto-Huber-Straße 8, Meran. Auskunft: Filmclub, Tel. 0471 974 295, info@filmclub.it

Vortrag: Die Feuernacht

„Keine Frage des Geschmacks“ - der bekannte Krimi-

Samstag, 26.10.

10-12 & 14-16 12. Tag des offenen Denkmals: Besichtigung der St.Magdalena-Kirche mit Kastanienbraten in Völlan. Teilnahme kostenlos. Auskunft: www.lana.info 3. Tee- und Kräuterfestival im Meraner Kurhaus. 10.30 Eröffnung und Vortrag von

Oskar Ausserer über „Pflanzengötter”. 12 & 15 Vortrag von Ute Kössler über

mit dem Zeitzeugen Sepp Innerhofer im Vereinshaus in Schenna. Eintritt frei.

Mittwoch, 23.10. Drei Burgen in einer Nacht

18.30

20.00

Schöller im KiMM (Raiffeisensaal) Meran/Untermais. Lustspiel von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs, aufgeführt von der Maiser Bühne. Kartenreservierung: Tel. 342 551 9760 Theateraufführung: „Der Vorname“ von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière im Stadttheater Meran. Kartenvorverkauf: in allen Athesia Buchhandlungen und unter www.kulturinstitut.org. Auskunft: Südtiroler Kulturinstitut, Tel. 0471 313 800 autor Veit Heinichen liest aus seinem Kaffeekrimi im Schreibmaschinenmuseum Partschins. Eintritt frei.

Gesund wandern in Lana

Leichte Wanderung für jedermann. Treffpunkt: Hl.-Kreuz-Kirche Lana. Teilnahme kostenlos.

Theateraufführung: Pension

Nächtlicher Fackelzug mit kulturellen und kulinarischen Überraschungen, Kastanienmenü in Prissian. Anmeldung: TV Lana, Tel. 0473 561 770, www.lana.info 10-16

die „Pflanzenmythen”, über die „Pflanze der Sonne” (Johanniskraut), den „Tau des Meeres” (Rosmarin) und das „Königliche Kraut” (Basilikum). Kinderanimation: Kindermärchen und Kinderspiele. Eintritt frei. Auskunft: Kurverwaltung Meran, Tel. 0473 272 000, www.meran.eu

Kastanienfest in Lana am RatTanztheatervorstellung: „Die hausplatz. Teilnahme kostenlos. eingepflanzte Frau“ im Rahmen 20.30 Chorkonzert: „I Cantori del Borgo”

des Festivals „Alps Move“ im Stadttheater Meran. Auskunft: Südtiroler Tanzko- 20.30 operative im Südtiroler Theaterverband, Tel. 0471 401 963, www.alpsmove.it

Donnerstag, 24.10. 18-19 Gesund wandern in Meran

Leichte Wanderung für jedermann. Treffpunkt: Tenniscenter Meranarena. Teilnahme kostenlos.

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Die Mängelrüge bei Werkverträgen Wem ist so etwas nicht schon einmal passiert? Man beauftragt einen vom Freund empfohlenen Handwerker mit der Verlegung eines neuen Parkettbodens in der eigenen Wohnung. Die Arbeiten werden binnen des vereinbarten Termins abgeschlossen, doch schon nach wenigen Wochen wirft der Boden an mehreren Stellen Blasen auf. Man wendet sich an den Handwerker und teilt demselben telefonisch die festgestellten Mängel mit. Bereits nach wenigen Tagen begutachtet der Handwerker seine nicht fachgerecht durchgeführte Arbeit und verpflichtet sich zur Behebung der Blasen auf eigene Kosten. Es wird ein Termin vereinbart, an welchem die Reparatur durchgeführt werden sollte, doch dann passiert nichts mehr; der Handwerker hält sich nicht an den vereinbarten Termin und ist auch sonst nicht mehr zu erreichen. In Ermangelung einer gütlichen Regelung ist der Auftraggeber somit wohl oder übel gezwungen, den Gerichtsweg zu beschreiten, die Mängel feststellen zu lassen und die Verurteilung des Handwerkers zur fachgerechten Behebung derselben bzw. zur Leistung eines angemessenen Schadenersatzes zu beantragen. Doch was passiert, wenn der Handwerker im Verfahren den Verfall der Anzeigepflicht und die Verjährung einwendet, weil die Rüge nicht innerhalb der gesetzlichen Fristen erfolgt ist und somit bereits zuviel Zeit seit der Entdeckung der Mängel vergangen ist? Laut ital. ZGB müssen dieselben bei Werkverträgen (contratti d’opera) nämlich binnen 8 Ta-

8. Digitale Slide Show in Meran: Wettbewerb nationaler Fotografen

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gen angezeigt werden, wobei der Klageanspruch innerhalb eines Jahres verjährt. Hat die Tatsache, dass der Handwerker die Mängel selbst anerkannt hat und versprochen hat, sie zu beheben, darauf einen Einfluss? Laut den neuesten Urteilen des Obersten Gerichtshofes schon. Auch wenn die Höchstrichter bis heute diesbezüglich geteilter Meinung waren und die Rechtsfrage sogar den Vereinten Sektionen unterbreitet wurde, um den Kontrast in der Rechtsprechung zu beseitigen, so geht die Tendenz der Gerichte doch dahin, dass die Anerkennung der Mängel und die Verpflichtung zu deren Behebung einer neuen vertraglichen Verpflichtung gleichkommt, die mit dem ursprünglichen Werkvertrag zwar in Zusammenhang steht, aber nicht den oben genannten Fristen unterliegt, sondern vielmehr jenen Fristen, die für die allgemeinen vertraglichen Verpflichtungen gelten und zwar der Verjährungsfrist von 10 Jahren, unter Ausschluss der Anzeigepflicht, die durch die Anerkennung der Mängel durch den Handwerker überflüssig geworden ist (eine analoge Auslegung wurde bereits bei den Kaufverträgen (contratti di compravendita) sowie bei den Unternehmerwerkverträgen (contratti d‘appalto) vom Kassationsgerichtshof vertreten, bei denen es sich mit der Mängelrüge und der Verjährung ähnlich verhält wie beim Werkvertrag). Silvia Paler, Rechtsanwältin

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Veranstaltungen

Emigrationsland Albanien – Jugendliche auf Studienfahrt

Veranstaltungen in Meran und Umgebung Sonntag, 27.10. Mittwoch, 30.10. 10.30-18 Historischer Festumzug mit tra- 20.00 Theateraufführung: Pension ditionellem Törggelefest in Tisens am Schöller im KiMM (Raiffeisensaal) Rathausplatz. Teilnahme kostenlos. Auskunft: www.lana.info

18.00

Theateraufführung: Pension Schöller im KiMM (Raiffeisensaal)

Meran/Untermais. Lustspiel von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs, aufgeführt von der Maiser Bühne. Kartenreservierung: Tel. 342 551 9760

Meran/Untermais. Lustspiel von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs, aufgeführt Donnerstag, 31.10. von der Maiser Bühne. Kartenreservie- 18-19 Gesund wandern in Meran rung: Tel. 342 551 9760 Leichte Wanderung für jedermann. Treffpunkt: Tenniscenter Meranarena. Montag, 28.10. Teilnahme kostenlos. 20.00 Musik Meran: Konzert mit 20.30 Nacht im Museum in Partschins dem Haydn Orchester von Bozen und Trient und Rachel Kolly d’Alba Abendführung im Schreibmaschinenmu(Violine) im Kursaal von Meran, Diriseum Peter Mitterhofer. Auskunft: gent Daniel Kawka. Kein Vorverkauf. TV Partschins, Tel. 0473 967 157, Vormerkungen ausschließlich über Mail www.partschins.com an info@musikmeran.it, Abendkasse ab 19.00 Uhr. Dienstag, 29.10. Auskunft: www.musikmeran.it 7.30-12 Bauernmarkt in Lana am Rathausplatz. Fr-So, 01.-03.11. 17.00 Gesund wandern in Lana 9-20 Internationaler EiskunstlaufLeichte Wanderung für jedermann. wettkampf „26. FreundTreffpunkt: Hl.-Kreuz-Kirche Lana. Teilnahme kostenlos. schaftspokal 2013 - E. Kö20.30 Kino: Der Geschmack von cher“ in der Meranarena, GampenRost und Knochen im Bürgersaal, straße. Es nehmen alle Kategorien von Otto-Huber-Straße 8, Meran. 8 bis 18 Jahren teil. Sonntag bis 18.00 Auskunft: Filmclub, Uhr. Eintritt frei. Veranstalter: Sportclub Tel. 0471 974 295, info@filmclub.it Meran, www.sportclub.it

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Anfangs wollt ich fast verzagen, und ich glaubt, ich trüg es nie, und ich hab es doch getragenaber fragt mich nur nicht: wie? Heinrich Heine

Rund 5.500 Albaner und Albanerinnen leben in Südtirol – damit ist Albanien jenes Land, aus dem die meisten Ausländer stammen. Die Südtiroler Jugendarbeit hat folglich auch mit vielen albanischen Jugendlichen zu tun. Doch, was wissen wir von diesem Land? Wenig, für viele ist Albanien ein unbekanntes Land. Deshalb machten sich Meraner Jugendarbeiter und -arbeiterinnen auf, um Albanien und die Jugendlichen dort, ihre Gedanken und ihre Welt kennenzulernen. Albanien, einen Steinwurf von Italien entfernt und trotzdem eine Unbekannte. Die rund 50-jährige kommunistische Zeit ist auch heute an Gebäuden abzulesen, aber auch in den Gesprächen spürt man, dass der Kommunismus noch nicht so lange zurückliegt. Wer kann, geht weg oder möchte zumindest weg. Insgesamt leben bereits 3,5 Millionen Albaner im Ausland. Es ist ein Versuch, aus der Hoffnungslosigkeit zu fliehen, Geld zu verdienen und so die zurückgelassene Familie zu unterstützen. Nach einer Woche Albanien waren die Eindrücke vielfältig. Ein Land der Widersprüche, mit vielen Bemühungen von gemeinnützigen Organisationen und Engagement von Jugendlichen. Der Besuch in Bathore hat besondere Spuren hinterlassen. In dieses Viertel an der Peripherie der Hauptstadt Tirana ziehen viele Menschen, die auf dem Land kein Auskommen sehen. Aber hier ist eine der ärmsten Gegenden Albaniens und deshalb zieht es viele von hier fort nach Italien. Suor Virgina Santarossa zeigte den Jugend-

arbeitern das Viertel, „stalle“ nennt Suor Virgina die Behausungen, in denen die Menschen leben. Sie ermöglicht jungen Frauen, ein Einkommen zu erzielen, indem sie Näh- und Zuschneidekurse anbietet. Nach ihrer Rückkehr beschlossen einige Teilnehmer, Nähmaschinen samt Zubehör nach Albanien bringen zu lassen. Die Streetworker, die in der mobilen sozialen Jugendarbeit in Meran und Umgebung tätig und Teil des Jugenddienstes Meran sind, bitten um Ihre Mithilfe! Es werden funktionstüchtige Nähmaschinen samt Zubehör, Stoffe und Fäden/Garne für ein Hilfsprojekt in Albanien gesucht. Zielgruppe des Projektes sind Mädchen und Frauen, die eine Ausbildung zur Näherin absolvieren. Dies ist oftmals deren einzige Verdienstmöglichkeit, um die eigene Familie finanziell zu unterstützen. Personen, die diese genannten Dinge zur Verfügung stellen können, werden gebeten, sich bis Anfang November bei Salvatore Cosentino, dem Leiter der Streetworker, zu melden: Tel. 347 4644 759 oder s.cosentino@streetwork.it. Wir danken herzlich für Ihre Mithilfe.

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Botanischer Spaziergang

Von den Jahreszeiten treibt es der Herbst am buntesten Im Herbst fallen zwei Baumarten durch ganz unterschiedliche Blattmerkmale auf: Die abgefallenen Blätter des Katsurabaumes riechen nach frischgebackenem Lebkuchen und die Blätter des Wald-Tupelobaumes verfärben sich farbenfroh von gelb über orange bis purpurrot. Einer der größten Laubbäume Japans ist der Katsurabaum (Cercidiphyllum japonicum S.& Z.); er erreicht dort eine Höhe bis 30 m. Der langsam wachsende Baum wird bei uns meist nur halb so hoch oder noch niedriger; er wirkt durch seine zahlreichen feinen Verzweigungen und die kleinen Blätter eher zierlich. Cercidiphyllum ist wie der Ginkgo (beschrieben im Meraner Stadtanzeiger Nr. 21 vom 04.11.2011) eine uralte Pflanzengattung und wird in die Familie der Cercidiphyllaceae (Kuchenbaumgewächse) gestellt. Den Gattungsnamen Cercidiphyllum erhielt der Baum, weil die Blätter denen des Judasbaumes (Cercis) sehr ähnlich sehen. Der mehrstämmige, sommergrüne Baum hat zunächst eine trichterförmige, im Alter breit kegelige bis schirmförmige Krone. Die unregelmäßig gefurchte Rinde löst sich in langen Streifen ab. Die nahezu rundlichen, an der Basis herzförmigen, meist gegenständig angeordneten und kerbig gesägten Blätter sind im Austrieb rosa-purpurn bis karminrot, im Laufe des Sommers färben sie sich von hellgrün zu bläulichgrün. Auffallend sind die vom Blattstiel ausgehenden, fächerförmig angeordneten kräftigen Blattnerven. Im Herbst färben sich

die Blätter prachtvoll von hellgelb über orange bis zu karminrotbräunlich und fallen bald ab. Das herabgefallene Laub verströmt einen zimt- und karamelartigen Duft; deshalb wird der Baum auch Kuchenbaum genannt. (Um den Geruch deutlich festzustellen, kann man einige abgefallene Blätter sammeln und anfeuchten; nach kurzer Zeit riecht man den charakteristischen Duft). Die unscheinbaren, zweihäusigen Blüten erscheinen kurz vor den Blättern im April-Mai und sind karminrot gefärbt. Im Herbst entwickeln sich daraus grün-gelbliche Schoten mit geflügelten Samen.

Ein farbenfrohes Herbstkleid trägt der aus dem östlichen Nordamerika stammende Wald-Tupelobaum (Nyssa sylvatica Marsh.), auch Nymphenbaum genannt. Der langsam wachsende Baum hat einen geraden Stamm mit auffallend waagerecht ansetzenden, stark verzweigten Ästen und einer kegelförmigen bis zylindrischen Krone. Die oberseits glänzend grünen und eher derben und vielgestaltigen Blätter sind unterseits bläulich angehaucht. Im Frühling erscheinen die unscheinbaren, mehrblütigen, grünlichen Blütenköpfchen, die im Herbst zu kleinen schwarzblauen und unge-

nießbaren Steinfrüchten reifen. Die Pflanze gehört in die Familie der Hartriegelgewächse (Cornaceae), zu denen auch die Kornelkirsche (Meraner Stadtanzeiger Nr. 06 vom 23.03.2012), der Taschentuchbaum und der BlumenHartriegel (Meraner Stadtanzeiger Nr. 08 vom 20.04.2012) gehören. Vorkommen: im Elisabethpark und am Beginn des Lazagsteiges (beide Jungbäume sind ein Geschenk von Meraner Bürgern im Rahmen des Projektes „Bäume schenken“), im Bahnhofpark, an der Sommerpromenade beim Zugang von der Georgenkirche. wm

fotos wm Katsurabaum beim Vinschgauer Tor

Herbstfärbung des Katsurabaumes

Herbstfärbung des Tupelobaumes

Der Baum bevorzugt halbschattige oder sogar schattige Plätze, er ist hitze- und dürreempfindlich, sodass die Blätter früh verdorren und die bunte Herbstfärbung oft nicht bemerkbar ist (wie beim Vinschgauer Tor). Das feinfaserige Holz wird in Japan als wertvolles Furnierholz für Möbel und Schnitzereien verwendet.

Vorkommen: vor dem Pädagogischen Gymnasium, auf der Kurpromenade links vor dem Kurhauseingang, in der Nähe des Passersteges in der Sommerpromenade, an der Marlingerstraße, beim Liebeswerk und in anderen privaten Gärten.

Wald-Tupelobaum 18. Oktober 2013 | 20

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Der Sterngucker

Wahltag im Spiegel der Gestirne

Legende

(Eine gewagte Annäherung) Der aktuelle Beitrag steht - im Hinblick auf die bevorstehende Landtagswahl - ganz im Zeichen der Astrologie. Was wissen die Sterne bzw. unsere Planeten über den Ausgang? Ähnlich den Wahlumfragen, die ein momentanes Stimmungsbild darstellen, ohne Anspruch darauf, das tatsächliche Wahlergebnis vorherzusagen, kann die Sterndeutung auf ihre Weise die Aussichten am kommenden Wahlabend (27.10.2013, 22 Uhr) abschätzen – vorbehaltlich technisch bedingter Unwägbarkeiten (ungesicherte Zeitangaben) sowie der zugrunde liegenden Deutungsgrenzen.

Auch wenn das allgegenwärtige Schlagwort zunehmend abgegriffen wirkt, steht die ‚Erneuerung‘ dennoch an. Am Himmel erscheint sie als zunehmende Uranus-PlutoQuadratur und damit als (historisch nachweisbares) Zeugnis einer Zeitenwende. Dass Arno Kompatscher als neuer Stern am politischen Firmament auch Landeshauptmann werden kann, ist inzwischen ziemlich offensichtlich. Aber wie stehen die Chancen diverser Parteien, wenn ihr Gründungszeitpunkt mit den Konstellationen bestimmter Himmelskörper abgeglichen wird? Parteien haben nämlich auch so etwas wie ein (Geburts-)Horoskop.

Die SVP hat vorläufig das Schlimmste hinter sich, hat die Kurve gekriegt aber noch nicht die Gerade. Die Granden träumen laut Medienberichten wieder von der absoluten Mehrheit. Mit dem sogenannten progressiven Mond, der letzthin den Geburts-Neptun direkt überlaufen hat, lässt sich gut träumen, mit einem Messias (= Neptun) in Front. Aber nicht für lange. Denn am Wahltag bildet derselbe Mond einen harten Winkel zum schwach gestellten Geburts-Saturn (= konservative Regierung) und deutet auf Ernüchterung. Knapp daneben ist auch vorbei. Der durch den Skorpion transitierende Saturn seinerseits läuft im Laufe des Spätherbstes in eine Opposition zur Geburts-Sonne im Stier. Dem ‚System‘ droht neues Ungemach. Kommen die frustrierten Protestwähler doch noch zum Zuge? Und mit dem laufenden Uranus, der sich bis zum Sommer an die Geburts-Venus am Scheitelpunkt (Himmelsmitte = Medium Coeli) des Gründungshoroskops heranpirscht, ist die propagierte Kontinuität (= Saturn) alles

andere als gesichert! Das Zugpferd Kompatscher mag das Image der Partei inzwischen deutlich verbessern, aber das Potenzial der sprichwörtlichen Erneuerung (= Uranus) im Sinne eines Strukturwandels ist auf frommen Wunsch allein nicht abrufbar – selbst wenn das Wahlvolk nachsichtig ist (Geburts-Mond in den Fischen, seit zwei Jahren von Neptun transitiert). ?

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Für den scheidenden Landeshauptmann (nicht im Bild) ist die

kosmische Uhr in seiner Rolle als Landesfürst abgelaufen, wie unlängst aufgezeigt. Starke Spannungsfiguren an den Brennpunkten des Geburtsbildes signalisieren eine Lebenswende. Seit Saturn vor gut einem Jahr das krisenhafte Skorpionzeichen betreten hat, sind dem Luis bei dessen Übergang über Geburts-Mond und Geburts-Venus einige Zacken aus der Krone gefallen. Besonders das SEL-Desaster (‚disastro‘ = Unstern) hat auf die Stimmung (= Mond) ge+ drückt. Auch wenn der Abgang schmerzhaft zu sein scheint, so $ & 0 ' begleitet ihn doch das + ( Wohlwollen der An% , hänger (der progr. Mond vereinigt sich 10 9 mit dem Geburts-Ju11 8 SVP piter am Deszenden12 8. 5.1945, 7 ten – ein nur alle 27 11:30 MES 1 6 Jahre stattfindender Bozen Bozen 2 5 Höhepunkt!). 3

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Ob der Erfolg des ‚Blaulichts‘ in Österreich die hei-

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mischen Freiheitlichen energetisiert? Anscheinend. Denn ihr

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standesgemäßer Stern, der Planet Uranus als Freigeist, der gleichsam ihre Erfolgsgeschichte versinnbildlicht, macht ‚zufällig‘ genau gegenüber vom Geburts-Jupiter (=Ausland) Station. Das MC und damit seinen höchsten Punkt erreicht er (bei gerundeter, nicht gesicherter Gründungszeit von 20 Uhr) aber erst im kommenden Frühjahr, also etwas zu spät für einen Wahl-Hype. Läge die wahre Gründung hingegen 15 min. früher, wäre durchaus mit einem bevorstehenden Highlight zu rechnen. Zudem aktiviert der dirigierte Pluto einmalig (!) die Geburts-Sonne, was der Freisetzung außergewöhnlicher suggestiver Kräfte entspricht, die auch im Inneren der Partei toben könnten. Dies wäre der Schuss nach + hinten. Unabhängig davon sollte ab 2014, wenn der weiterlaufende Uranus sich mit dem Geburts-Saturn im Wassermann dynamisch * austauscht, das Ref o r mp r o g r a m m ' der Freiheitlichen , neuen Auf+ schwung nehmen und in der Regie$ rungspolitik verstärkt Anklang finden. -d

Das als ‚Sammelpartei der Verlierer' geschmähte Bündnis ‚BürgerUnion - Ladins Dolomites Wir Südtiroler‘ (präsentiert am 9. August d.J. um 10 Uhr in Bozen) hat hoch gepokert, ist aber keineswegs chancenlos. Astrologisch gesehen als Retterorganisation gestartet (markante Wasserbetonung), fin% &

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Südtiroler... Südtiroler... 9. 8.2013, 10:00 MES Boze Bozen 3

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det die neue Partei ihr Wählerpotential in den Zukurzgekommenen (sichtbar u.a. am Mond im Jungfrauzeichen im 12. Feld). Das Outing der Allianz erfolgte ‚zufällig‘ unter der sommerlichen Drachenfigur, einer seltenen Wunschverwirklichungskonstellation, die für

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Sonne Mond Merkur Venus Mars Neptun Chiron Fische

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Steinbock Wassermann Fische Widder Stier Zwillinge Krebs Löwe Jungfrau Waage Skorpion Schütze

sich spricht. Die Horoskopachsen AC-MC stehen jedoch auf Zeichenübergängen: ein wackeliges Gebilde! Dennoch ist der Geburts-Jupiter im Feld der Öffentlichkeit bestens gestellt, und der Wahlabend (27.10., 22 Uhr) weist auf Erfolg hin. Die Unterstützung des genannten Gründungs-Mondes durch Saturn und der auf die Geburts-Sonne zulaufende Löwe-Mond sind ein Indikator für Stimmengewinn. Für zumindest ein Mandat dürfte es reichen. Zur neuen Personalunion der Altbekannten: Thomas Egger (* 20.12.1959) hat mit der Sonne und drei weiteren Planeten im Schützen zweifellos das Zeug zum unbändigen Weltverbesserer. Listenführer Andreas Pöder (* 6.4.1967) hat, obwohl kämpferischer ‚Widder‘, die soziale Ader eines stark besetztes Fischezeichens und sieht das Deutsch-ladinische Oppositionsbündnis verstärkt „als Gegenpol zur Südtiroler Volkspartei“. Zurecht, denn die Stier-Sonne der SVP steht im rechten Winkel zur Löwe-Sonne dieses Bündnisses. Jupiter als Glücksritter am MC wird jedoch vom Saturn des Feindes (SVP), der im Tierkreis den selben Gradbereich besetzt, in die Grenzen verwiesen. Eine nützli+R che Synthese im Sinne der ‚Erneuerung‘ wäre die Lösung für beide. ,R

Fazit: Was wird Realität und was bleibt Fiktion? Das ist letzlich die Frage. fs

Für Anregungen, Kommentare oder gewünschte Horoskopdeutungen: f.summerer@alice.it


Mondkalender

Mondkalender vom 18.10. bis 31.10.2013 Freitag, 18. Oktober

B a

Zunehmender Mond im Zeichen Widder Element: Feuer

Es besteht heute ein erhöhtes Migränerisiko, daher sollten Sie auf Kaffee und Schokolade verzichten; Heilkräuter (Früchte) sammeln; Haare waschen und pflegen; Gesichtsmasken zur Hauternährung und -straffung auftragen; Wohnung lüften; Brot backen, es wird schmackhafter und hält länger frisch; Erntegut und andere Lebensmittel einfrieren; Wohnung lüften. Samstag, 19. Oktober

A a b

Vollmond um 01.39 Uhr im Zeichen Widder Übergang in das Zeichen Stier um 09.28 Uhr Element: Erde

F b c schlackungskur, es wird sich lohnen; Warzen und Hühneraugen entfernen lassen; Wäsche waschen; Flecken entfernen; Zimmerpflanzen gießen. Entschlackungskur weiterführen; Salze F d werden gut aufgenommen, aber Vor- Freitag, 25. Oktober Mond im Zeichen Krebs sicht bei Diätmaßnahmen und Blut- Abnehmender Element: Wasser hochdruck; Zimmerpflanzen düngen; Es ist die richtige Zeit, Dinge zu tun, Hausputz ist heute begünstigt; Schim- die Kraft erfordern; Kohlenhydrate wermel beseitigen, Metalle reinigen; Ma- den gut verarbeitet; viele Reinigungslerarbeiten durchführen. arbeiten sind begünstigt, wie Wäsche waschen und hartnäckige Flecken beDienstag, 22. Oktober F c seitigen; Blumen gießen. Montag, 21. Oktober

Montag, 28. Oktober

Abnehmender Mond im Zeichen Stier Übergang in das Zeichen Zwillinge um 18.15 Uhr Element: Erde

Abnehmender Mond im Zeichen Löwe Element: Feuer

Abnehmender Mond im Zeichen Zwillinge Element: Luft

Bleiben Sie noch ein paar Tage bei Ihrer Entschlackungskur, der Erfolg zeigt sich bald; Heilkräuter (Blüten) trocknen und duftende Kräuterkissen herstellen; ausgiebig lüften; Garderobe einlagern; Holzfußböden reinigen; junge Obstbäume zurückschneiden.

Wahlwerbung: Auftraggeberin Angelika Margesin

Die Kraftentfaltung ist am größten; Unruhe und Schlafstörungen können auftreten; ein heilendes Bad sorgt für Ausgeglichenheit; Maßnahmen zur Stärkung des Immunsystems sind sehr begünstigt; nur kurz lüften; lassen Sie heute die Fe- Mittwoch, 23. Oktober F c derbetten nachfüllen; Zimmerpflanzen Abnehmender Mond im Zeichen Zwillinge mit schwacher Wurzelbildung düngen: Element: Luft Brennnesseltee zur Blutreinigung trinSonntag, 20. Oktober F b ken; Fett wird gut verwertet, aber Vorsicht bei Übergewicht; Fenster putzen; Abnehmender Mond im Zeichen Stier Holzböden reinigen; lüften; junge ObstElement: Erde Der Mond wirkt entgiftend und reini- bäume zurückschneiden. gend; eine Entschlackungskur wird empfohlen; Warzen und Hühneraugen ent- Donnerstag, 24. Oktober F c d fernen lassen; Brennnesseltee zur Blut- Abnehmender Mond im Zeichen Zwillinge reinigung trinken; Kräutersalben für die Übergang in das Zeichen Krebs um 05.37 Kosmetik herstellen; Hausarbeit allge- Uhr Element: Wasser mein ist heute günstig, wie z.B. Hausputz; Leber und Galle sind besonders empZimmerpflanzen mit schwacher Wur- findlich, daher Vorsicht bei Fett und zelbildung düngen. Alkohol; bleiben Sie noch bei der Ent-

F e

Guter Termin zum Haareschneiden; „trockene“ Reinigungsarbeiten erledigen, wie Regale, Porzellan und Metalle reinigen; Schuhe putzen; bringen Sie alles, was dafür anfällt, in die chemische Reinigung; ausgiebig lüften; Gehölze schneiden. Dienstag, 29. Oktober

F e f

Abnehmender Mond im Zeichen Löwe Übergang in das Zeichen Jungfrau um 04.46 Uhr Element: Erde

Der Mond wirkt entspannend; guter TerF d e min für den Beginn einer Diät; HeilkräuAbnehmender Mond im Zeichen Krebs ter (Wurzeln) anwenden; Dauerwellen, Übergang in das Zeichen Löwe um 18.13 heute gelegt, halten länger; Wohnung Uhr nur kurz lüften; Holzfußböden trocken Element: Wasser Schonen Sie Leber und Galle; Warzen reinigen; Zimmerpflanzen umtopfen. und Hühneraugen entfernen lassen; viele Reinigungsarbeiten sind heute be- Mittwoch, 30. Oktober F f günstigt, wie Wäsche waschen, Flecken Abnehmender Mond im Zeichen Jungfrau entfernen, Fensterrahmen reinigen, Element: Erde Schuhe putzen; Zimmerpflanzen gie- Der Mond wirkt entgiftend und reinigend; Wohnung und Bettzeug nur kurz ßen. lüften; bringen Sie alles, was dafür anfällt, Sonntag, 27. Oktober F e in die chemische Reinigung; Zimmerpflanzen umtopfen. Abnehmender Mond im Zeichen Löwe Samstag, 26. Oktober

Element: Feuer

Meiden Sie große körperliche Anstrengungen, wenn Sie unter Herz- oder Kreislaufproblemen zu leiden haben; Haare schneiden, die Frisur bleibt locker und liegt gut, heute nur „trockene“ Reinigungsarbeiten erledigen; ausgiebig lüften; Butter herstellen; Gehölze schneiden.

Donnerstag, 31. Oktober F f g Abnehmender Mond im Zeichen Jungfrau Übergang in das Zeichen Waage um 13.23 Uhr Element: Erde

Der Mond wirkt entspannend, entkrampfend, entgiftend und reinigend. Die Vorschläge der oberen beiden Tage sind auch für heute gültig und anwendbar.

Angelikian Marges Nr. 4

www.AngelikaMargesin.com

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larheit

Mut zur K

nnen, um zu erke g ist was wichti

„Für Meran in den Landtag!“

eugung Aus Überz ich ein für m h ic setze

barkeit hte Verein > eine ec d Beruf rechen, Familie un sp n u o z v n a m u ndig ist die auf was notwe chpolitik, ige > eine Sa d nachhalt fristige un g n la e setzt um zu tun, Ergebniss t is g ti h c ri was erechte dschaftsg > eine lan de ftsweisen und zukun ung Raumordn en erer klein rkung uns > die Stä e b ren Betrie und mittle

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Pfarrnchrichten

24 JAHRE

Neuer Pastoralassistent in der Stadtpfarre St. Nikolaus Aufgewachsen im Südtiroler Unterland und mittlerweile seit drei Jahren „Wahlmeraner“, übernahm Tobias Degasperi im Oktober die Stelle des Pastoralassistenten in der Stadtpfarre St. Nikolaus. Um mehr über diese interessante Tätigkeit zu erfahren, führte Kornelia des Dorides (Vizepräsidentin des Pfarrgemeinderates der Stadtpfarre St. Nikolaus) mit Tobias Degasperi ein Interview. Herr Degasperi, was hat Sie dazu bewogen, einen pastoralen Beruf zu ergreifen?

Rachel Kolly d‘Alba Violine

Haydn Orchester Daniel Kawaka Dirigent Programm:

Aaron Jay Kernis Musica coelestis für Streichorchester Leonard Bernstein Serenade für Violine und Orchester Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 2 in D-Dur

Donnerstag, 31. Oktober 2013 20 Uhr Kursaal ŝĞũƵŶŐĞ^ĐŚǁĞŝnjĞƌ^ŽůŝƐƟŶRachel Kolly d‘Alba gilt als eine der begabtesten Schweizer Musikerinnen ŝŚƌĞƌ 'ĞŶĞƌĂƟŽŶ ƵŶĚ ǁŝƌĚ ǀŽŶ ĚĞƌ ŝŶƚĞƌŶĂƟŽŶĂůĞŶ &ĂĐŚƉƌĞƐƐĞ ĞŝŶͲ ŚĞůůŝŐ Ĩƺƌ ŝŚƌ ƚĞŵƉĞƌĂŵĞŶƚǀŽůůĞƐ͕ nuancenreiches Spiel und für die außergewöhnliche Qualität ihres sŝďƌĂƚŽŐĞůŽďƚ͕ĚĂƐŚćƵĮŐŵŝƚĚĞŵ ŶĂŵŚĂŌĞƌ sŝŽůŝŶŝƐƚĞŶ ĂƵƐ ĚĞƌ sĞƌͲ ŐĂŶŐĞŶŚĞŝƚǀĞƌŐůŝĐŚĞŶǁŝƌĚ͘ 2012 wurde Rachel Kolly d’Alba mit dem ICMA Award für ihre im ǀĞƌŐĂŶŐĞŶĞŶ :ĂŚƌ ĞƌƐĐŚŝĞŶĞŶĞ Ͳ ŝŶƐƉŝĞůƵŶŐ ͞&ƌĞŶĐŚ /ŵƉƌĞƐƐŝŽŶƐ͞ aus 215 Nominierungen als beste ƵĨŶĂŚŵĞĚĞƐ:ĂŚƌĞƐĚĞƌ<ĂƚĞŐŽƌŝĞ «Concertos» ausgezeichnet. Rachel Kolly d‘Alba wurde mit allen ǁŝĐŚƟŐĞŶ WƌĞŝƐĞŶ ŝŚƌĞƐ ,ĞŝŵĂƚͲ ůĂŶĚĞƐ ĂƵƐŐĞnjĞŝĐŚŶĞƚ͕ Ĩƺƌ ŝŚƌĞ Ͳ Einspielungen erhielt Rachel Kolly d’Alba den Supersonic Award 2011 sowie den ICMA Award 2012. Rachel Kolly d’Alba schätzt sich ŐůƺĐŬůŝĐŚ͕ ĞŝŶĞ ǁƵŶĚĞƌďĂƌĞ ^ƚƌĂĚŝͲ ǀĂƌŝǀŽŶϭϳϯϮƐƉŝĞůĞŶnjƵĚƺƌĨĞŶ͕ĚŝĞ sie im April 2011 geschenkt bekam. PREISE͗ƌǁĂĐŚƐĞŶĞΦϮϱ͕ϬϬͬϮϬ͕ϬϬ :ƵŐĞŶĚůŝĐŚĞďŝƐϮϱ:͘ŵŝƚ^ƚƵĚ͘ͲƵƐͲ ǁĞŝƐΦϱ͕ϬϬ ÖFFNUNG DER ABENDKASSE: 19 Uhr sŽƌŵĞƌŬƵŶŐĞŶĂƵƐƐĐŚůŝĞƘůŝĐŚŵŝƩĞůƐ Mail an info@musikmeran.it

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Tobias Degasperi: Schon seit frühester Kindheit durfte ich in meiner Familie das Geschenk des Glaubens tagtäglich erleben und so fand ich früh Interesse und Freude an Gebet, Theologie und Kirche. Wie sah Ihr beruflicher Werdegang aus? Tobias Degasperi: Nach der Matura im Jahre 2003 trat ich in eine kirchliche Gemeinschaft in Deutschland ein, wo ich bis 2009 Theologie und Philosophie studierte. Dann zog es mich wieder in die Heimat und ich setzte mein Studium an der PhilosophischTheologischen Hochschule in Brixen fort. Nach der Geburt meiner Tochter unterrichtete ich ein Jahr lang an der Mittelschule „Josef Wenter“ und ein weiteres Jahr am ehemaligen „Pädagogischen Gymnasium“ in Meran. Da mein Studium jedoch auf einen pastoralen Beruf zugeschnitten ist, entschied ich mich diesen Sommer, die Stelle als Pastoralassistent anzunehmen und möchte mich nun in den Pfarreien St. Nikolaus und Maria Himmelfahrt einbringen. Welche Aufgaben umfasst die Tätigkeit eines Pastoralassistenten? Tobias Degasperi: Ein Pastoralassistent ist ein qualifizierter Mitarbeiter in der Seelsorge. Er hat normalerweise ein abgeschlossenes theologisches Studium und im besten Fall ein Jahr Praktikum absolviert. In meinem Fall steht dieses noch aus. Der Beruf des pastoralen Mitarbeiters kennt in Deutschland schon eine lange Vorgeschichte: Dort gibt es eine ganze Berufskategorie, die für die Mitarbeit in der Seelsorge in Frage kommt. In Südtirol hat die Berufsgemeinschaft der Pastoralassistenten noch nicht allzu viele Mitglieder auf der Liste, doch sie ist im Wachsen! Neben Meran erhalten auch die Pfarreien Algund und St. Ulrich/Gröden neue Pastoralassistenten. Die Hauptaufgabe eines Pastoralassistenten ist die Begleitung und

Unterstützung der ehrenamtlichen Mitarbeiter einer Pfarrei. Infolgedessen ist das Aufgabengebiet allumfassend: In der Pfarrei gibt es keinen Bereich, in welchem er nicht mitarbeiten könnte. Es liegt dann aber an den örtlichen Gegebenheiten, wo und inwieweit der Pastoralassistent tätig ist. Meine Aufgabenfelder wurden mit dem Dekan, der letztlich der Hauptverantwortliche in der Pfarre und damit auch für den Pastoralassistenten ist, abgesprochen und koordiniert. Schließlich soll durch diesen kirchlichen Beruf auch der geweihte Amtsträger – der Pfarrer – entlastet werden. Somit einigten wir uns auf das Gebiet der Kinder- und Jugendseelsorge, das sich in Ministrantenarbeit, Begleitung von Jungschar- oder Jugendgruppen sowie der Erstkommunionund Firmvorbereitung entfaltet. Was bedeutet für Sie die Arbeit in der Seelsorge? Tobias Degasperi: Die seelsorgliche Arbeit ist eine sehr spannende Aufgabe, die Flexibilität, Weitblick und Geduld erfordert, da in unserer Zeit die Menschen mit einer großen Zeitknappheit und der totalen „Verplanung“ konfrontiert sind. Dadurch wird es auch im Leben einer Pfarrgemeinde immer schwieriger, Menschen für eine aktive Mitarbeit in der Pfarre zu gewinnen. Der „moderne“ Seelsorger muss also neue Zugänge finden und kann nicht mehr auf althergebrachten Traditionen aufbauen. Konkret zeigt sich das an den Sakramenten: Wurden sie früher durch die Bank klassenweise gespendet, ist das heute nicht mehr zu verantworten, da bei vie-

len die Glaubenspraxis nicht mehr vorhanden ist und das Sakrament so auf reines Brauchtum reduziert wird. Wir werden hier noch viel mehr auf „Angebot und Nachfrage“ eingehen und die Freiwilligkeit betonen müssen. Im Zusammenhang mit geistlichen Berufen stellt sich immer die Frage der „Berufung“. Sehen Sie dies auch so? Tobias Degasperi: Alle pastoralen Berufe setzen im Grunde genommen eine „Berufung“ voraus: Ähnlich wie der geweihte Priester muss sich der Gläubige, der in einen besonderen Dienst für die Gemeinde eintritt, zu dieser Aufgabe „gerufen“ fühlen. Die Freude am Glauben, das Interesse für Theologie, für Gott und die Kirche, die Hinneigung zum Mitmenschen, all das sollte einen engagierten Christen bewegen, „hinaus“ zu gehen, zu den Menschen, die gestärkt, ermutigt und neu begeistert werden müssen. Das ist ja eigentlich die Mission für jeden Christen, für einen hauptamtlich tätigen umso mehr. Es braucht dann aber auch das Entgegenkommen der Mitmenschen, das Vertrauen, das sie einem schenken. Und nicht zu vergessen, das Gebet, denn ohne Gottes Zutun bleibt unser Wirken letztlich fruchtlos und unsere Existenz wird schal. Nach Ihrer Beauftragung im Rahmen des Gottesdienstes um 9.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus am vorletzten Sonntag sind Sie nun offiziell im Amt. Was möchten Sie unseren Lesern mitgeben? Tobias Degasperi: Ich freue mich auf diese spannende Aufgabe in und für die Pfarrgemeinde und vertraue mich Ihrem Entgegenkommen und Ihrem Gebet an! Möge uns der Geist Gottes auch in diesen Zeiten des Umbruchs Mut für den Aufbau der Kirche Gottes schenken! Interview: Kornelia des Dorides

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Pfarrnachrichten

SKJ-Ortsgruppe St. Nikolaus Meran auf Kanutour in Schweden “Wilde Woche” der Ortsgruppe – Unterstützung vom Jugenddienst Meran

An die Meraner Bürgerinnen und Bürger

Meran, im Oktober 2013 Die Mitglieder der SKJ Ortsgruppe ST. Nikolaus Meran, dritter von links Hannes Waldner Die SKJ-Ortsgruppe St. Nikolaus Meran suchte sich gegen Ende August ein besonderes Ziel aus: eine einwöchige Kanutour in Dalsland, eine Seenplatte nördlich von Göteburg. Bei der Organisation vom Jugenddienst Meran – unter der Leitung des erprobten “Dalsland-Rangers” Hannes Waldner – tatkräftig unterstützt, fuhren acht Jugendliche der Ortsgruppe eine Woche lang Kanu, tranken das Wasser der zahlreichen Seen (= Trinkwasser) und schliefen nachts in einfachen Zelten. Ausgestattet mit geistiger Stärkung bei der Sonntagsabendmesse in der Stadtpfarre St. Nikolaus Meran und dem Reisesegen des Dekans Johann Pamer, startete die Gruppe von Bergamo aus Richtung Göteburg, um am nächsten Tag von Bengtsfors, einer Kleinstadt nördlich von Göteburg, in See zu stechen. Das Seewasser schmeckte den Jugendlichen dann doch besser als es sich mancher vorgestellt hatte. Umgeben von einer herrlichen Seenplatte, von unberührten Wäldern und begleitet von zahlreichen Tieren – z.B. einer Dachsfamilie, welche sich in den Nachtstunden

über die Essensvorräte machte – verschwanden die Jugendlichen abends bald in ihren Zelten. Für den erlebnisreichen Tagesablauf sorgte der Dalsland-Ranger und Wildnispädagoge Hannes. So durfte sich die Gruppe – wohl auch dank des Reisesegens des Dekans – über acht herrliche und zugleich warme Sonnentage freuen. Bis auf die Tatsache, dass es der Ortsverantwortliche der Gruppe, Werner Platter, schaffte, mit seinen Kleidern “über Bord” zu gehen, gab es keine nennenswerten Zwischenfälle. Aufgrund der zahlreichen Regentage der vorangegangenen Wochen konnten zahlreiche “schwedische” Pfifferlinge gefunden werden, die wegen ihrer Größe wohl eher Schirmlingen glichen. Beim allabendlichen Lagerfeuer an den vom Naturpark vorgesehenen Feuerstellen wurden diese verzehrt. Einer der Höhepunkte der Reise war die Überwindung eines Höhenunterschiedes mittels einer Wasserschleuse, ein Erlebnis, das viele bisher nur aus dem Fernsehen kannten. Für die Jugendlichen war diese Reise ihr bisher schönster und aufregendster Urlaub.

Betrifft: Erneuerung des Abonnements Sehr geehrte Damen und Herren! Ein Jahr geht zu Ende, in dem sich unsere Redaktionsgruppe von Idealisten wiederum bemühte, eine qualitativ hochwertige Zeitung herauszugeben. Ob uns dies gelungen ist, überlassen wir gern Ihrer Beurteilung. Ebenso liegt es in Ihrer Entscheidung, ob Sie weiterhin eine lokale und unabhängige Wochenzeitung unterstützen wollen, damit diese in Qualität und Umfang weiter wachsen und mehr Gewicht bekommen kann. Mit einem Abonnement investieren Sie 38 € in ein Projekt, das es in dieser Form in Meran noch nicht gegeben hat. Denn unser Ziel ist und bleibt es, auch weiterhin eine Wochenzeitung herauszugeben, welche die meisten Veranstaltungen ankündigt, in der Fachleute interessante Beiträge verfassen und Unterhaltung und Abwechslung die Lektüre spannend machen. Mit freundlichen Grüßen Meraner Stadtanzeiger

Bankverbindungen für das ABO 2014 von 38,00 €: Südtiroler Volksbank IT94 O 05856 58590 04057 1223 610 Südtiroler Sparkasse IT54 L 06045 58594 00000 5000 574 Wer jetzt einzahlt, bekommt die heurigen Ausgaben gratis mit der Post zugestellt.

Jungschar - ein Jahr voller Spannung und Abenteuer „Nimm zwei, gib drei!“ So lautet das Jahresmotto der Jungschar Südtirol im Jahr 2013/14 – auch die Jungschar Untermais stellt dieses Jahresthema am Beginn des Arbeitsjahres in den Blickpunkt. Wir starten also voll durch mit dem Jungscharanfang am Samstag, den 19. Oktober um 14 Uhr im KIMM in Untermais, in dem auch die Gruppenstunden ausgemacht werden, bei einem kleinen Oktoberfest für Kinder. Auf sie warten Spielstationen und kleine Geschenke zum Tauschen. Ein vollgefüllter Jungscharplan wartet auch in diesem Schuljahr. Es wird einen Casinoabend mit Eltern und Kindern geben, einen Nikolausdienst, diverse Gottesdienste werden in der Ad-

vents- und Fastenzeit mitgestaltet, einen Weihnachtsmarkt am Sandplatz und ein Benefizkonzert, ein Teebeutelspiel im Dorf, die coole Sternsingeraktion am 03. Januar, eine lustige Faschingsaktion für große und kleine Kinder und es wird die Frage geben: Wer ist Mister X? Natürlich darf im Mai die „fernsehfreie Woche“ nicht fehlen, das BobbyCar-Rennen und auch wieder die beiden JS Lager im Sommer. Also komm vorbei und schau dir unsere Aktionen an! Falls du bei den Gruppenstunden nicht mitmachen kannst, darfst du immer zu den Großaktionen kommen, diese sind für jeden offen. Wir, die 26 Jungscharleiter von Untermais, freuen uns auf DICH! 18. Oktober 2013 | 20

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Pfarrnachrichten

Sinich, Vittorio-Veneto-Platz 10 gschnitzer.josef@gmail.com

Pfarre St. Justus Sinich Tel. 0473 244 154 Samstag 18.00 Vorabendmesse in italienischer Sprache Sonntag 9.45 Hl. Messe 11.00 Hl. Messe in italienischer Sprache So 20. Oktober – Erntedankfest 9.45 Familiengottesdienst, die Kinder sind eingeladen, Erntedankkörbchen mitzubringen. Anbetung und Beichtgelegenheit: dienstags von 8.30 - 9.30 Uhr Rosenkranz im Oktober: mittwochs um 19.30 Uhr Mitteilung: Vortrag: Glaube und/oder Aberglaube? Christsein in der Konfrontation mit neuen und alten Glaubensformen am Mittwoch, 23. Oktober um 20.00 im Pfarrzentrum in Sinich. Referent: Dr. Paolo Renner

Meran, Speckbacherstr. 24 Büro: Mo, Mi, Fr 9-10 Uhr Di 10-11 Uhr (Dekan Pamer)

Pfarre Maria Himmelfahrt Tel. 0473 447 639 Gottesdiesnte Sa 18.30 Vorabendmesse So 9.00 Gottesdienst Mo 18.00 Wort-Gottes-Feier Di, Do, Fr 18.00 Abendmesse Mi 17.00 zweisprachige Abendmesse So 27.Oktober - Erntedankfest 9.00 Pfarrgottesdienst zum Erntedank 13.30 Erntedank-Bittgang der Pfarreien St. Nikolaus und Maria Himmelfahrt nach Riffian

Meran Carduccistraße 31 Büro: Mo, Di, Fr 10-12 Uhr Mi, Do 16-18 Uhr Evangelische Gemeinde Meran Tel. 0473 492 395 Fr 18. Oktober 17.00 Seniorenturnen So 20. Oktober 10.00 Predigt-Gottesdienst mit Pfarrerin Carola Scherf Di 22. Oktober 16.00 Gespräch über der Bibel So 27. Oktober 10.00 Predigt-Gottesdienst mit Pfarrerin Antje Müller 10.00 Kindergottesdienst im Pfarrhaus Di 29. Oktober 16.00 Gespräch über der Bibel Do 31. Oktober 18.00 Dankgottesdienst zum Abschluss der Kirchturmsanierung. Es singt der Kirchenchor. Nach dem Gottesdienst sind Grußworte (in der Kirche) und ein Umtrunk (im Gemeindesaal) vorgesehen. Alle Mitglieder und Freunde der Gemeinde sind herzlich dazu eingeladen.

Meran, MaiaCenter Gampenstraße 97 www.fcg-meran.com Freie Christliche Gemeinde Meran Tel. 334 169 6441 (Pastor) Gottesdienste: So 20. Oktober 10.00-15.00 „Südtiroler Glaubenstag“ in Nals“; kein Gottesdienst in Meran So 27. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Erntedank und afrikanischer Segnungsfeier Veranstaltungen: Bibelgespräch für Frauen, jeden Dienstag von 9.00-11.00 Uhr „7up“-Jugendkreis für Teenies ab 13: jeden Freitag ab 19 Uhr! 18. Oktober: Infoabend „Trainee“

Veranstaltungen: Di 22. Oktober 14.30 Seniorenverein und Elisabethverein: Kastanienpartie 20.00 Offene Bibelrunde Di 29. Oktober 14.30 Seniorenverein Mitteilung: Einladung zur Bibelrunde am Dienstag, 22.10. um 20.00 Uhr im Pfarrzentrum (1. Stock – Seminarraum) Anmeldung nicht erforderlich, evt. Bibel mitbringen.

Kapuzinerkirche Meran, Rennweg 153

Sonntag: 7.00 Gottesdienst (deutsch) 8.30 Gottesdienst (italienisch) 10.00 Gemeinschaftsmesse (deutsch) An den Werktagen: 6.30 Messe (deutsch) 7.30 Messe (italienisch)

seit

1910

Obermais, Cavourstr. 73 Büro: Mo, Di, Mi, Fr von 9-11 Uhr

Pfarre St. Georgen Tel. und Fax 0473 236 447 Gottesdienste: Mo, Di, Mi 08.30 Do 19.30 in der Kolpingkapelle Fr 19.30 hl. Messe Sa 19.30 hl. Messe So 8.30, 10.00, 11.30 (ital.) hl. Messe So 27. Oktober – Erntedank 10.00 Festgottesdienst, mitgestaltet von Kirchenchor, Bauernjugend und Bäuerinnen; anschließend Umtrunk auf dem Kirchplatz Rosenkranz im Oktober: Mo und Mi um 17.30, Fr um 19.00 Uhr Gebet um geistliche Berufe jeden Donnerstag von 10.00 bis 11.00 Uhr Eucharistische Anbetung freitags eine Stunde vor der Abendmesse mit eingebauter Vesper Laudes mittwochs im Anschluss an die hl. Messe um 09.00 Uhr Beichtgelegenheit am Samstag von 18.30 bis 19.15 Uhr oder nach Vereinbarung, Tel.0473 236 447 Pfarrbibliothek im Rebhof Mo, Mi, Fr von 15.00 bis 17.00 Uhr

Meran Postgranzstraße 8 info@efk-meran.it www.efk-meran.it Christliche Gemeinde Meran Tel. 0473 220 905 Gottesdienste: So 20. Oktober 10.00 Gottesdienst zum Erntedank mit ProKids Kinderprogramm und anschließendem Gemeindefest So 27. Oktober 10.00 Gottesdienst und ProKids Kinderprogramm So 03. November 10.00 Christsein Heute Gottesdienst im Bürgersaal, Otto-Huber-Str. 8 Thema: Die Heilsgeschichte Gottes für uns Menschen Mit ProKids Kinderprogramm Regelmäßige Veranstaltungen Jeden Dienstag 09.00 Frauentreff Jeden Mittwoch 18.00 Jugendtreff ISY 19.30 Bibelabend

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Montag bis Freitag: 9.00 Heilige Messe Samstag: 9.00 Heilige Messe 18.00 Vorabendmesse Sonntag: 8.00 / 9.00 / 11.00 / 19.00 Heilige Messe Fr 18. Oktober 19.00 Rosenkranz, Gestaltung: Kath. Arbeiterverein So 20. Oktober 9.00 Gottesdienst für die Pfarrgemeinde Gestaltung: Stadtpfarrchor – „Missa in F“ von Théodore Dubois Fr 25. Oktober 19.00 Rosenkranz, Gestaltung: kfb-Frauengruppe und Frauensinggruppe St. Nikolaus So 27. Oktober – Erntedank 9.00 Gottesdienst zum Erntedank Gestaltung: Stadtpfarrchor, Jugendchor Prisma – „Messe für Chor und Rhythmusgruppe“ von G. Schacherl 13.30 Erntedank-Bittgang nach Riffian Mitteilungen: • Törggele-Fahrt der Frauen am Dienstag, 22. Oktober ins Südtiroler Unterland. Treffpunkt um 14.00 Uhr an der Ecke Karl-Wolf-/Verdistraße. Besichtigung des „Museum Zeitreise Mensch“ in Kurtatsch, anschließend Törggelen im Plattenhof in Söll. Anmeldung bei Otti Platter (Tel. 334 3244 966) oder Conny des Dorides (Tel. 338 661 3009). Auf Ihre Teilnahme freut sich die kfbFrauengruppe der Stadtpfarre St. Nikolaus. • Übertragungen im Sender Stadtradio Meran (Frequenzen 87,5 + 98,8) Gottesdienste am Samstag um 18.00 Uhr – am Sonntag um 9.00 Uhr und um 19.00 Uhr

Seniorenrunde Untermais Mittwoch, 23. Oktober 14.30 Uhr Pfarrheim, Schafferstraße

Törggelen Meran, Romstraße 1 Büro: Mo bis Fr 10 - 12 Uhr

Pfarre Heilig Geist Tel. 0473 230 081

In ital. Sprache:

Das Leben ist kurz, aber doch von unendlichem Wert, denn es birgt den Keim der Ewigkeit in sich. (von Franz von Sales) Meran | Andreas-Hofer-Straße 24/A | Krankenhaus - Richtung Bahnhof Tel. 0473 050 050 | www.bestattung-schwienbacher.com

Meran, Passeirer Gasse 3 info@stadtpfarre-meran.it www.stadtpfarre-meran.it Büro: Mo, Di, Do, Fr 9.30-11.30 Uhr Pfarre St. Nikolaus Meran Tel. 0473 230 174 Fax 0473 233 727

Maria-Trost-Kirche Meran, Romstraße Mo-Fr 8.00 Hl. Messe (ital.)

Montag bis Freitag: Heilige Messe jeweils um 8.30 Uhr Samstag 18.30 Vorabendmesse Sonntag 9.30 / 11.00 Hl. Messe


Pfarrnachrichten

Aloisia Lungkofler geb. Zipperle feierte den 100. Geburtstag In geistiger Frische und guter körperlicher Verfassung feierte Aloisia Zipperle am 3. Oktober im Kreise ihrer Familie einen Geburtstag der besonderen Art. Sie wurde 100 Jahre alt und blickt dankbar auf ihr Leben zurück, denn es war ein besonders bewegtes Jahrhundert, das sie mit all seinen Höhen und Tiefen erlebt hat. Sie ist zu einer Zeit geboren, als Südtirol noch bei Österreich-Ungarn war, und sie hat zwei Weltkriege mit all der materiellen und geistigen Not überlebt. Geboren wurde sie in MeUntermais, Romstraße 135 Büro: Mo, Mi, Fr von 8-11 Uhr

Pfarre St. Vigil Untermais Tel. 0473 237 629

Bibliothek St. Bernhard Di 17.00 - 18.00 Mi 15.00 - 16.00 Do 17.00 - 18.00 So 10.45 - 11.45 Uhr Gottesdienste: Mo, Di, Do, Fr 7.00 Uhr Mi, Sa (Vorabendmesse) 19.00 Uhr Sonn- und Feiertage7.30 und 10.00 Uhr

Meran, Romstraße 1 Büro: Mo bis Fr 10 - 12 Uhr

ran, wo sie 1936 mit Josef Lungkofler eine Familie gründete und Sohn Günther und Tochter Melitta das Leben schenkte. Im Jahre 1980 verstarb ihr Mann. 30 Jahre war sie bei der Obstgenossenschaft „Cafa“ beschäftigt und arbeitete sich mit viel Fleiß und Einsatz bis zur Vorarbeiterin hinauf. Überhaupt war ihr Leben von viel Arbeit geprägt. Bis ins Alter von 85 Jahren wagte sie es, sich auf einem „Motorino“ fortzubewegen und fand auch lange Zeit die Kraft, ihre Schwester zu pflegen. Dass sie Obermais, Winkelweg 10

Eucharistiner-Kirche St. Josef Tel. 0473 231 440 Hl. Messen: 10.00 an Sonn- und Feiertagen 7.00 an Werktagen Anbetung: 11.00 - 19.00 an Sonn- und Feiertagen 7.30 - 19.00 montags und dienstags von Mi 7.30 durchgehend bis Sa 22.00; Einsetzung um 22.00 Uhr

Burgstall Kirchweg 14 gschnitzer.josef@gmail.com Büro: Do 17.00 – 18.45 Pfarrei zur Erhöhung des Hl. Kreuzes Tel. 0473 244 154 (Sinich) 0473 603 508

Pfarre Heilig Geist Tel. 0473 230 081

In ital. Sprache: Montag bis Freitag: Heilige Messe jeweils um 8.30 Uhr Samstag 18.30 Vorabendmesse Sonntag 9.30 / 11.00 Hl. Messe

Samstag: 18.00 Beichtgelegenheit 19.00 Hl. Messe Sonntag: 8.30 Hl. Messe 9.45 Hl. Messe in italienischer Sprache So 27. Oktober – Erntedankfest 9.00 Gemeinsame Hl. Messe mit anschließender Erntedankprozession. Anschließend laden Bauern und Bäuerinnen zu einem Umtrunk ein.

Die Jubilarin Aloisia Zipperle mit Sohn Günther und Tochter Melitta eine besonders gute physische Konstitution besitzt, stellte sie im hohen Alter gleich mehrmals unter Beweis. Vor zehn Jahren brach sie sich bei einem Sturz sämtliche Knochen der rechten Körperhälfte, hatte aber auch das Glück, dass diese Brüche alle wieder heilten. Und dann überstand sie im vorigen Jahr eine Herzoperation, bei der ihr eine neue Herzklappe eingesetzt wurde. Eine vor Jahren durchgeführte Augenoperation ermöglicht es ihr, zu lesen und zu stricken, um ja nicht untätig zu sein. Jeden Sonntag besucht sie die Messe und nimmt auch am täglichen Ge-

schehen regen Anteil. Im vergangenen Sommer verbrachte sie mit den Senioren von Meran einen Urlaub am Meer. Sie lebt bei ihrer Tochter Melitta, abwechselnd in Meran und in Cortemaggiore. Die Fahrt zwischen den beiden Wohnsitzen – immerhin rund 600 Kilometer – genießt sie jedes Mal in vollen Zügen. Eine besondere Freude bereiten ihr Enkel Paul und Enkelin Sandra sowie Urenkel Philipp. Mögen der Jubilarin noch viele Jahre in Gesundheit und im Kreise ihrer Lieben beschieden sein. mb

„Fragwürdig“

r Ihr ie hie ragen! sf Testen nin S n e b Glau Wisse

Die Diözese Bozen-Brixen hat nicht nur einen Diözesanpatron. Sie hat gleich deren drei. Es sind die Heiligen: A: Zeno, Leonhard und Oswald B: Cassian, Ingenuin und Albuin C: Vigilius, Petrus und Paulus Die Lösung des Rätsels finden Sie in der nächsten Ausgabe. Die Lösung des Rätsels der letzten Ausgabe lautet: A. Das griechische Wort „orthodox“ heißt auf Deutsch „rechtgläubig“.

Worte zum Nachdenken

Noch zu retten? Man stellt sich heute die Frage: Wie soll es in der Seelsorge unserer Diözese weitergehen? Ist unsere Kirche noch zu retten? Es sind bereits 12 seelsorgliche Großräume verwirklicht, weitere sollen folgen. Nur: Die Risse in der Personaldecke werden immer größer. Zwei von drei Priestern sind älter als 65 Jahre, diese können eine Seelsorgeeinheit nur betreuen, wenn ihnen in den einzelnen Pfarreien bereits pensionierte Mitbrüder nach Kräften helfen. Doch immer weniger Seelsorger haben

dieses Glück. Die bevorstehende Diözesansynode soll in dieser Situation über Lösungen und Auswege nachdenken. Die Gefahr besteht aber, dass man das Heil in neuen Strukturen sieht. Darauf deutet manches hin. So denkt man daran, die bisherigen Pfarrverantwortlichen durch ein Team von vier Frauen oder Männern zu ersetzen, die für wichtige Grundaufgaben der Seelsorgeeinheit zuständig sein sollen. Eine neue Struktur also, wir haben deren schon etliche: neben den Pfarrgemeinderäten, die Pfarreiräte und Vermögensverwaltungsräte. Darin dürften sich wohl alle einig sein: Strukturen und Seelsorgeeinheiten

sind kein Allheilmittel. Das Leben der Kirche vor Ort wird künftig in einem nie gekannten Ausmaß vom Engagement der Ehrenamtlichen abhängen. Mit einem anschaulichen Bild eröffnete Innsbrucks Pastoraltheologe Christian Bauer einen Impulstag für einen Pfarrgemeinderat. Er lud die sieben Mitglieder ein, sich auf einen kleinen Teppich zu stellen und das schier Unmögliche zu versuchen, den Teppich umzudrehen. Die Teilnehmer schafften es – mit gegenseitigem Vertrauen, durch Zusammenrücken und die Bereitschaft, aufeinander zu hören. Eigenschaften, ohne die es auch in einer Pfarrei nicht geht, sollte die Pfarrei auch

weiterleben und nicht ganz im Großraum aufgehen. Außerdem: Papst Franziskus fordert die Kirche, das heißt uns alle, immer wieder auf, aktiver auf von ihr Fernstehende zuzugehen. ,,Die Kirche muss neue Wege finden und zu denen gehen, die nicht zu ihr kommen, ganz weggegangen oder gleichgültig sind“, so der Papst. Leichter gesagt als getan, werden Sie einwenden. Der Papst gibt einen Hinweis darauf, wie das geschehen könnte: Das, was die Kirche heute brauche, sei ,,die Fähigkeit, die Wunden zu heilen und die Herzen der Menschen zu wärmen – durch Nähe und Verbundenheit.“ P. Robert Prenner

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Wandern

Der Wallburgweg

Das Kreuz am Westende des Wallburgweges

weg am Rande einer Apfelplantage wandern wir durch Gebüsch und freie Hänge hinauf zum „Wallburgweg“ (ca. 750 m; ab Naturns 45 Minuten). Auf diesem wandern wir nun westwärts zur Querung einer Höfestraße, dann auf dem guten und an ausgesetzten Stellen mit Holzgeländern gesicherten Weg, vorbei an der alten Waalerhütte und an einer Kneippstation, in ebener Querung steiler Hänge bis zur „Wallburg“, der Kanzel am Ende des Weges (775 m, Sitzbänke, Wegkreuz; ab Beginn des Waalweges 1¼ Stunde). Nun gehen wir auf dem Wallburgweg ein Stück zurück bis zur Weggabel mit dem Hinweis „Schwalbennest“ und wandern leicht absteigend hinunter zur Gaststätte „Schwalbennest“ (Einkehr-

Blick vom Endpunkt der Wanderung auf Tschirland

möglichkeit, geöffnet von Mitte März bis Anfang November) und links (Nr. 10) weiter hinunter zu einem Bachgraben. Auf schmaler Asphaltstraße westlich der weithin sichtbaren Burg Hochnaturns bergab, dann auf der „Vogeltenn-Promenade“ und zum Schluss auf der St.-Prokulus-Straße gelangen wir zum Parkplatz am Friedhof bzw. ins Dorfzentrum von Naturns (ab Wallburg 1 Stunde). Orientierung und Schwierigkeiten: Die Wanderung ist leicht. Alle Wege und Steige sind gut beschildert und an ausgesetzten Stellen mit Geländern versehen. Im Bereich der Wallburg sollte man sich nicht in gefährliches Gelände wagen! Beste Zeit: Frühjahr bis Spätherbst;

auch im Winter, falls kein Schnee liegt. Besonderheiten: Der Naturnser Wallburgweg ist ein großteils eben verlaufender Weg und durchquert ca. 200 Höhenmeter über Naturns die teils felsigen, teils mit Gebüsch und Bäumen bewachsenen Sonnenhänge. Am westlichen Ende des Wanderweges gelangen wir zur sogenannten Wallburg, einer kleinen, grasbewachsenen Felskanzel hoch über dem Ausgang der Schnalser Schlucht. Hier wird eine prähistorische Siedlungs- und Fluchtstätte vermutet, worauf sich auch die Bezeichnungen Wallburg und Wallburgweg beziehen. Die Sage erzählt, dass hier einst ein Riese gehaust habe, außerdem soll eine Hängebrücke hinüber zur gegenüberlie-

Schloss Hochnaturns

fotos mb

Anfahrt: Mit dem Bus oder Zug nach Naturns; mit dem Auto am Kreisverkehr vor Naturns Richtung Zentrum und am nächsten Kreisverkehr rechts zum Parkplatz am Friedhof. Höhenunterschied: 220 m Gehzeit: ca. 3 Stunden Wegverlauf: Vom Zugbahnhof bzw. vom Busbahnhof gehen wir zum Friedhof am östlichen Dorfrand von Naturns, folgen der Straße (vorbei am Kirchlein St. Prokulus) nordwärts und gelangen teils auf Fußweg, teils auf der Straße (Markierung 39 und 91) zum Gasthaus „Wiedenplatzer Keller“ (Einkehrmöglichkeit). Auf dem breiten Feld-


Wandern

genden Burg Juval geführt haben. Heute steht hier das „Schützenkreuz“ und Sitzbänke laden zum Verweilen und zum Genießen der Aussicht ein. Der Wallburgweg war ursprünglich der Begleitweg des Naturnser Schnalswaales, der 1833 erbaut und später durch einen Felsstollen und eine Rohrleitung ersetzt wurde. Dieser Waal war neun Kilometer lang und führte auf der Schnalser Seite durch senkrechte Wände. Unser Wanderweg und die alte Waalerhütte sind Zeugnisse dieser kühnen Bewässerungsanlage. Das Naturnser Landschaftsbild wird auch von Schloss Hochnaturns geprägt. Die Ursprünge der Burg gehen in das 13. Jahrhundert zurück. Das Schloss ist gut erhalten und wird nach wie vor privat bewohnt. Die Rundwanderung ist landschaftlich und kulturhistorisch gleichermaßen lohnend. mb

Darf ich bitten? * Selten hatten wir auf einem Fest soviel Spaß wie heute, aber der letzte Tanz gehört uns ganz allein. Schön, wieder zu Hause zu sein!

Kreuz am Wegrand mit Sprüchen auf Steinplatten

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Na sowas! Wasser(ab)fall in der Kurstadt

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Kleinanzeiger

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Die Streetworker, Teil des Jugenddienstes Meran und in der mobilen sozialen Jugendarbeit in Meran und Umgebung tätig, bitten um Ihre Mithilfe: Es werden funktionstüchtige Nähmaschinen samt Zubehör, Stoffe und Fäden sowie Garne für ein Hilfsprojekt in Osteuropa gesucht. Ziel des Projektes ist es, Mädchen eine Ausbildung zur Näherin zu ermöglichen, um damit zum Unterhalt ihrer Familien beitragen zu können. Personen, die diese Dinge zur Verfügung stellen können, werden gebeten, sich bis Anfang November bei Salvatore Cosentino, dem Leiter der Streetworker, zu melden: Tel. 347 4644 759 oder s.cosentino@streetwork.it. Wir bedanken uns herzlich für Ihre Mithilfe.

Schnaps Teil der glas Woche (ugs) (Mrz)

Presserechtlich verantwortlich: Klaus Innerhofer Redaktion: Helmuth Tschigg (ht), Margareth Bernard (mb), Dr. Ferruccio Delle Cave (fdc), Reinhold Ebner (re), Dr. Walter Egger (we), Gudrun Esser (ge), Dr. Luis Fuchs (lf), Conny Hölzl Gamper (ch), Dr. Verena Hesse (vh), Herbert Lahn (hl), Dr. Andreas Pichler (ap), Dr. Adelheid Larch (al), Dr. Wilhelm Mair (wm), Dr. David Ockl (do), Dr. Johannes Ortner (jo), Dr. Silvia Paler (spa), Silvia Plasinger (sp), Dr. Erik Platzer (ep), Mario Rochel (mr), Dr. Egon Gerhard Schenk (es), Dr. Franz Summerer (fs), Dr. Otto Zimmermann (oz), Dr. Elfriede Zöggeler-Gabrieli (ezg)

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Helium (Abk)

trad. engl.SyFasten- nonym speise für Bier (flüssig)

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Murmel (ugs)

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bei(südt) ----------kurz für: Eduard

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ohnehin, sowieso (südt)

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O E L R M L E D H S T E H I G S U V N I G N U M L T A U B I S C H R N T

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V R I G A L A E R S G M I A S T U T G G E M O R K U A N E N

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Schmunzelecke Ein Bauer will seine Sau zum Eber bringen. In der Bauernzeitung liest er, dass es im Nachbardorf einen geeigneten Eber gibt. Der Bauer lädt die Sau also auf eine Schubkarre und fährt mit ihr zum Eber. Am nächsten Morgen kommt die Frau aus dem Stall und fragt den Bauer: „Was ist denn mit der Sau los, sie hat sich in die Schubkarre gelegt!“

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Daniel Pichler (dp) 39012 Meran, Romstraße 65, Tel. & Fax 0473 234 505, Handy 333 4545 775 redaktion@meraner.eu - werbung@meraner.eu Lanarepro GmbH, 6.000 - 8.000 Stück, erscheint 14-tägig Jahresabonnement: 38 €, außerhalb der Provinz und im Ausland: 90 € Werbeinserate siehe http://www.meraner.eu/preise.php Bankverbindung: Volksbank Meran • IT94 O 05856 58590 0405 7122 3610 Sparkasse Meran • IT54 L 06045 58594 0000 0500 0574 Layout: Anschrift: E-Mail: Druck / Auflage: Preise:

Im Sinne des Art. 1 des Ges. Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote, sei es im

Kleinanzeiger wie auch in Formatanzeigen, sich ohne Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechts beziehen. Fotos ohne Quellenangabe wurden

von den Einsendern geliefert oder stammen aus der Redaktion. Inserate, die mit „meraner“ gekennzeichnet sind, dürfen nur mit unserer Einwilligung reproduziert werden.

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