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Die Wasser~Botschaft Weltwassertag 22.03.'09 ~ Wassertische ~ Wasser unter'm Hammer

Praktisch jedes Land hat eine Botschaft und Repräsentanz in den jeweiligen Ländern, mit denen diplomatische Beziehungen bestehen. Einige Völker, meist Urvölker oder Vertriebene haben keine Repräsentanz. Ebenso gibt es für Gemeinschafts-Güter wie Luft, Wasser und Nahrung noch keine repräsentative Vertretung gegenüber den Verwertern, Verschmutzern und Nutzern.

Dabei trägt besonders das Wasser die Botschaft des Lebens und der Gesundheit.

Deutschland: www.Wasserbote.de Österreich: www.Wasserbote.at ● Schweiz: www.Wasserbote.ch


INHALT Ausgabe 1: 1. Die Wasser~Botschaft 2. Botschaft des Wassers ~ INHALT 3. Wasser unter'm Hammer / Wasser-Filme & Web-TV 4. LösungsDatenBank „Wasser“ & Wasserkunst 5. Was machst Du am Weltwassertag?!? 6. Wasser H2O 7. Synthese, Elektrolyse und chemische Verwendung 8. Wasser und Mensch 9. Wasser in der Religion 10. Trinkwasser, Produkt und Ware 11. Wasser in den Wissenschaften 12. Wasser in den Geowissenschaften 13. Wasser und Natur 14. Klima 15. Nahrungsmittel & Ökosysteme 16. Ausstellungen, Events & Literatur 17. Nutzung, Schutz, Konflikte und Links 18. Wassertische 19. H2O3, die Rettung aus der Übersäuerung 20. Trinkwasser & H2O3

Botschafter des Wassers: Impressum: Christian Pommerehne, Waldsiedlung, 39649 Peckfitz - Tel.: 0176 – 521 94 373

ANZEIGE ERSTATTEN: 1/8 Seite 1/8 Seite in 12 Ausgaben: 1/1 Seite 1/1 Seite in 12 Ausgaben

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Redaktions- & Anzeigenschluss: Der Erste des Vormonats – 12 Ausgaben in 2009. Anzeigenbuchung bei Zahlungseingang. Media@Wasserbote.de / .at / .ch

Werde Wasserbote: Weiter bietet der „Wasserbote“ Produkte aus dem Umfeld des Wassers an und investiert Gewinne in soziale ökologische und gesunde Wasserprojekte. Über diese Projekte wird wiederum im Magazin „Wasserbote“ berichtet, womit eine grösstmögliche Transparenz geschaffen wird ~ klar, wie Wasser ... und immer im Fluss. ●

Für die weiteren Ausgaben vom „Wasserbote“ suchen wir redaktionell Mitwirkende und virtuelle „Auslagen“ & Newsletterbeigaben! Redaktion@Wasserbote.de

Vertriebspartner für Wasser-Produkte (basisches Konzentrat, Himmalayasalz, ...) gesucht! Partner@Wasserbote.de

Events / Management z.B. für Weltwassertag, Infotische, Messen, ... gewünscht – z.B. „Wasser-Kunst“!

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Der Zisternenbau wird dokumentiert! h-zwei-o.de ist ein Verein, der Projekte in den sogenannten Entwicklungsländern finanziert, die (idealerweise) von den Menschen dort selbst initiiert und umgesetzt werden, um ihre Wassersituation zu verbessern. „Es ist nicht unser Ziel 'Abhängigkeiten' zu schaffen oder 'unverständliche' Technik zu verkaufen, sondern vorhandenes Potenzial zu fördern.“ h-zwei-o.de


Wir brauchen nur einen Hahn aufzudrehen, und schon strömt uns unser wichtigstes Lebensmittel entgegen: Kühl, rein und – unaufhörlich! Nicht ganz so in der englischen Metropole London. Dort kann man morgens schon im dritten Stock nicht immer mit Kaffeewasser rechnen. Die Wasserversorgung in England ist seit 1989 privatisiert. Marode, druckanfällige Rohre zu reparieren ist extrem teuer. Oft sind Londons Straßen gesperrt, weil Rohre geplatzt sind. Schon jetzt versickern bis zu 60% des Trinkwassers im Untergrund. Kostengünstiger Lösungsansatz deshalb: Das Versorgungsunternehmen „Thames Water“ senkt den Druck einfach ab. Mit der Folge, dass das kostbare Nass schon seit Jahren nicht immer und überall in die oberen Stockwerke steigt. In Deutschland ist Wasser bisher noch fast überall ein öffentliches, kommunal verwaltetes Gut. Doch seit deutsche Gemeinden in Schulden versinken und die EU auf Liberalisierung drängt, schreitet die Privatisierung der Quelle allen Lebens auch hierzulande voran. In vielen deutschen Städten steht ein scheinbar profitabler Verkauf der eigenen meist tipptopp gewarteten Wasserwerke zur Debatte. Akteure der großen Wasser-Geschäfte sind meist internationale Unternehmen. Der Film „Wasser unterm Hammer“ dokumentiert sowohl Privatisierungskonzepte und -strategien als auch deren Probleme und Fragwürdigkeiten. Um das Schuldenloch zu verkleinern, verkaufte Berlin seine Wasserwerke an zwei „Global Player“: „Thames Water“ gehört zum deutschen RWE-Konzern. „Veolia“ ist ein französischer Riese. Seit 1999 halten beide knapp die Hälfte der Anteile. Die Wasserpreise werden über 30% steigen. Geheime Zusatzverträge garantieren den Privaten die volle Verfügungsgewalt und einen hohen Gewinn. Wenn dieser nicht erwirtschaftet werden kann, ist der Berliner Senat schadenersatzpflichtig.

Ein Ausverkauf kommunaler Interessen? Der Film zeigt auf dem Hintergrund englischer Privatisierungs-Erfahrungen den Gang des „BigDeal“ in verschiedenen deutschen Städten. Beispielsweise in Kiel, wo ein texanischer Konzern die Kieler Wasserwerke mit 51% unter seine Kontrolle brachte. Er wurde insolvent und zog davon – einen Berg Schulden hinterlassend. In Hamburg, einer Stadt mit „Spitzenwasser“ aber leerer Kasse, heißt es immer wieder, eine Privatisierung stünde nicht mehr auf der Tagesordnung. Doch seit Januar 2006 werden die Hamburger Wasserwerke von einem ausgewiesenen Privatisierungsmann geführt. www.wasseruntermhammer.de Welche Filme, Produktionen und Film Konzeptionen gibt es zum Thema Wasser?

Die Website http://WATER.SOULut.net ist Teil einer virtuellen LösungsDatenBank für lokale, globale und persönliche Problem-Lösungen, die aktuell vom Netzwerk Tafelrunde errichtet wird und mit dem „Wasserbote“ kooperiert. Soweit es Freie Filmbeiträge im Internet zum Thema Wasser gibt, werden diese im dortigen Web-TV ausgestrahlt. Weiter soll ein Netzwerk von Wasserfilmern & -Produzenten ausgebaut werden, um künftige Produktionen spielend zu erleichtern. http://forum.creative-producer.net


LösungsDatenBank „Wasser“ Das Netzwerk Tafelrunde errichtet derzeit eine LösungsDatenBank für globale, lokale und persönliche ProblemLösungen – speziell auch im Bereich Wasser. Dabei sollen nicht nur Probleme und deren bekannten relevanten Lösungen archiviert und katalogisiert werden – sondern die gesamte Wasserbewegung unterstützt werden.

In Kooperation mit http://WATER.SOULut.net ruft der „Wasserbote“ zu einem Wettbewerb für Wasser-Kunst auf. Jegliche Art von Kunst und Aktion kann hierfür bis Ende 2009 bei der Redaktion eingereicht werden.

Dies wird erreicht durch: ●

die Website http://WATER.SOULut.net wächst zu einer redaktionellen Plattform der Lösungen, Medien und Impulse im Bereich Wasser

Eine Datenbank für Wasser – Termine (NEU!)

Eine Datenbank für Wasser – Qualität aus Labor-Untersuchungen (NEU!)

Wasser – Web-TV & Netzwerk von und für Filmproduzenten im Bereich Wasser

Aktionen zum Weltwassertag

Der Wasserbote.de, .at, & .ch als Medium für das Thema Wasser (Website, Shop und pdf-Magazin)

„Botschafter“ des Wassers gesucht für eine unabhängige Wasser-Botschaft.

Wasser – Forschung

Wasser-Kunst Wettbewerb

Aktuell suchen wir noch Preis - Stiftungen für die Gewinner: Wasserkunst@Wasserbote.de

Mit-Hilfe gewünscht: Der „Wasserbote“ und die Redaktion der LösungsDatenBank www.SOULut.net suchen noch redAktionelle Mitwirkende – gerne auch Praktikanten. Praktika@Wasserbote.de

„Botschafter“ des Wassers gesucht für eine unabhängige Wasser-Botschaft der „message embassy“ ● ● ●

Botschaft@Wasserbote.de


Was machst Du am Weltwassertag?!? Aktionen, Impulse und Konzepte für den Weltwassertag der kommenden Jahre gesucht! Der Weltwassertag findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt. Seit 2003 wird er von UNWater organisiert. Er wurde in der Agenda 21 der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro vorgeschlagen und von der UN-Generalversammlung in einer Resolution am 22. Dezember 1992 beschlossen. Seit seiner ersten Ausführung hat er erheblich an Bedeutung gewonnen. Die UN lädt ihre Mitgliedsstaaten dazu ein, diesen Tag zur Einführung von UN-Empfehlungen zu nutzen und konkrete Aktionen in ihren Ländern zu fördern. Jedes Jahr übernimmt eine der vielen UN-Agenturen, die mit dem Thema Wasser befasst sind, die Leitung bei der Förderung und Koordinierung internationaler Aktionen für den Weltwassertag. Der Weltwassertag 2005 stand unter Leitung der UN-Abteilung für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten (Department of Economic and Social Affairs, UN DESA) und markierte den Beginn des zweiten UN-Jahrzehnts „Water for Life – Wasser für das Leben“ (2005–2015). Neben den UN-Mitgliedsstaaten haben auch einige Nichtstaatliche Organisationen, die für sauberes Wasser und Gewässerschutz kämpfen, den Weltwassertag dazu genutzt, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die kritischen Wasserthemen unserer Zeit zu lenken. So folgen seit 1997 alle drei Jahre Tausende dem Ruf des Weltwasserrats zur Teilnahme an einem Weltwasserforum während der Woche des Weltwassertags. Teilnehmende Gruppen und Organisationen stellen dabei besonders Punkte in den Vordergrund wie die Tatsache, dass eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser hat. Und dass vielfach die Geschlechtszugehörigkeit eine Rolle beim Wasserzugang spielt, das heißt dass Frauen innerhalb von Familien die Pflicht aufgebürdet ist, weite Wege und Mühen für das Holen des Trinkwassers auf sich zu nehmen.

Alle zwei Jahre wird in Deutschland am Weltwassertag die Flusslandschaft des Jahres ernannt. •

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Jeremy Allouche, Water nationalism - an explanation of the past and present conflicts in Central Asia, the Middle East and the Indian subcontinent (Universität Genf, 2004 - Doktorarbeit; PDFDownload möglich: 404 S., 2,51 MB) International Decade for Action, Water for Life, 2005-2015. United Nations General Assembly Resolution A/RES/58/217 of 9 February 2004 (PDF) Observance of World Day for Water (United Nations General Assembly Resolution, A/RES/47/193, 22. Dezember 1992) aktuelle Seite der UNESCO zum Weltwassertag (en.) The 2nd United Nations World Water Development Report: 'Water, a shared responsibility' Ralph Ahrens, Das Öl des 21. Jahrhunderts - Geschäfte mit dem Wasser (Deutschlandfunk, 21. September 2004) http://de.wikipedia.org/wiki/Weltwasserta g

Impulse für den Weltwassertag 2009 bzw. die folgenden Jahre?! Wir freuen uns auf kreAktive Einsendungen: Weltwassertag@Wasserbote.de


Wasser H2O Wasser (H2O) ist eine chemische Verbindung aus den Elementen Sauerstoff (O) und Wasserstoff (H). Die Bezeichnung „Wasser“ wird besonders für den flüssigen Aggregatzustand verwendet. Im festen (gefrorenen) Zustand spricht man von Eis, im gasförmigen Zustand von Wasserdampf.

Etymologie Das Wort „Wasser“ leitet sich vom althochdeutschen wazzar „das Feuchte, Fließende“ ab. Das indogermanische Wort *wadar ist bereits in Hethitischen Texten des 2. Jahrtausends v. Chr. belegt. Auch das altgriechische Wort hydor („Wasser“), von dem sich alle Fremdwörter mit dem Wortbestandteil „hydr(o)“ ableiten, gehört zu dieser Familie. Am deutlichsten wird die Verwandtschaft zu diesem Urwort in modernen Sprachen noch in den germanischen, keltischen, slawischen und baltischen Sprachzweigen: * Germanisch: de. wasser; engl. water, wet (= nass) * Keltisch: schott. uisge (vgl. Whiskey); ir. uisce * Slawisch: russ. вода (voda); pol. woda; * Baltisch: lit. vanduo * Sanskritsprachen: Singhalesisch watura aber: * Griechisch: neugr. νερό (nero) Im Vergleich zu Bezeichnungen nicht -indogermanischer Sprachen wird die Urverwandschaft deutlicher: * hebr. ‫( מים‬maïm), * arab. ‫( ماء‬māʾ) * türk. su, * suahl. maji, * mand. shui * jap. mizu Alternative chemische Bezeichnungen Andere – nach der chemischen Nomenklatur zulässige – Bezeichnungen für Wasser sind:

* Wasserstoffoxid: Eine mögliche Bezeichnung für Wasser. Zu beachten: Es existieren noch weitere Oxide des Wasserstoffs (siehe Wasserstoffoxide), Wasser ist das Monoxid des Wasserstoffs (Oxidationszahl I, gr. mono „eins“) * Diwasserstoffmonoxid, Wasserstoffhydroxid, Dihydrogeniumoxid, Hydrogeniumoxid, Hydrogeniumhydroxid oder Dihydrogenmonoxid (DHMO).

Wassermolekül Wasser besteht aus Molekülen, gebildet aus je zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom. Sauerstoff hat auf der Pauling-Skala mit 3,5 eine höhere Elektronegativität als Wasserstoff mit 2,1. Das Wassermolekül weist dadurch ausgeprägte Partialladungen auf, mit einer negativen Polarität auf der Seite des Sauerstoffs und einer positiven auf der Seite der beiden Wasserstoffatome. Es resultiert ein Dipol, dessen Dipolmoment in der Gasphase 1,84 Debye beträgt. Geometrisch ist das Wassermolekül gewinkelt, wobei die beiden Wasserstoffatome und die beiden Elektronenpaare in die Ecken eines gedachten Tetraeders gerichtet sind. Der Winkel, den die beiden O-H-Bindungen einschließen, beträgt 104,45°. Er weicht aufgrund des erhöhten Platzbedarfs der freien Elektronenpaare vom idealen Tetraederwinkel (~109,47°) ab. Die Bindungslänge der O-H-Bindungen beträgt jeweils 95,84 pm.


Weil Wassermoleküle Dipole sind, besitzen sie ausgeprägte zwischenmolekulare Anziehungskräfte und können sich durch Wasserstoffbrückenbindung zu Clustern zusammenlagern. Dabei handelt es sich nicht um beständige, feste Verkettungen. Der Verbund über Wasserstoffbrückenbindungen besteht nur für Bruchteile von Sekunden, wonach sich die einzelnen Moleküle wieder aus dem Verbund lösen und sich in einem ebenso kurzen Zeitraum erneut - mit anderen Wassermolekülen verketten. Dieser Vorgang wiederholt sich ständig und führt letztendlich zur Ausbildung von variablen Clustern. Diese Vorgänge bewirken die besonderen Eigenschaften oder Anomalien des Wassers:

Wasser hat * eine Dichte von 1000 kg/m³ (ursprünglich die Definition des Kilogramms), exakt 999,975 kg/m³ bei 3,98 °C. Als Dichteanomalie bezeichnet man die auf der Wasserstoffbrückenbindung beruhende Eigenschaft, dass Wasser bei dieser Temperatur die höchste Dichte hat und beim Abkühlen unter diese Temperatur kontinuierlich und beim Gefrieren sogar sprunghaft an Volumen zunimmt, also an Dichte verliert, so dass Eis schwimmt, * die höchste Wärmekapazität aller Flüssigkeiten (75,366 J·mol-1·K-1 entsprechend 4,18 kJ·kg-1·K-1),

Je nach Isotopenzusammensetzung des Wassermoleküls unterscheidet man „halbschweres Wasser“ (ein At om Deuterium: HDO), „schweres Wasser“ (zwei Atome Deuterium: D2O) und „überschweres Wasser“ (zwei Atome Tritium: T2O). Wasser kann unter Hochspannung zwischen zwei Gefäßen schwebend fließen. Grazer Forscher zeigen diesen Effekt. Synthese, Elektrolyse und chemische Verwendung Wasser als chemische Verbindung wurde zum ersten Mal synthetisiert, als Henry Cavendish im 18. Jahrhundert ein Gemisch aus Wasserstoff und Luft zur Explosion brachte (siehe KnallgasReaktion). Wasserstoff soll in der Zukunft Energieträger werden; er stellt jedoch keine Primärenergie dar, sondern ist allenfalls ein Energie-Transporteur. Die dafür geplante Wasserstoffherstellung durch Elektrolyse von Wasser erfordert wesentlich mehr primäre Energie als dann aus dem Wasserstoff gewonnen werden kann. Sonnenlicht spaltet Wasser an einem geeigneten Katalysator in Sauerstoff und Wasserstoff auf, dies wurde im Labormaßstab verwirklicht[2]. Zur Demonstration wird Wasser im Hofmannschen Wasserzersetzungsapparat in seine Bestandteile zerlegt. Reaktionsschema:

* die größte Oberflächenspannung aller Flüssigkeiten (mit Ausnahme des Quecksilbers); bei Wasser beträgt sie in feuchter Luft 72 mN/m bei +20 °C, so dass die Tröpfchenbildung erleichtert wird, * die größte Verdampfungsenthalpie aller Flüssigkeiten (40,7 kJ/mol entsprechend 2256 kJ/kg; daher rührt der kühlende Effekt bei der Transpiration) sowie die hohe Schmelzenthalpie (6,01 kJ/mol entsprechend 333 kJ/kg; so dass Salzwasser eine nur geringe Gefrierpunktserniedrigung im Vergleich zu reinem Wasser zeigt) und * eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit (so dass Ozeane gute Wärmespeicher sind).

Nachweisreaktion: Wasser färbt weißes Kupfersulfat hellblau und blaues Cobalt(II)chloridpapier wird durch Wasser rot gefärbt. In der Analytik wird Wasser in Kleinmengen (Feuchte bzw. Trockenheit) überwiegend quantifiziert mittels Titration nach Karl Fischer als Karl-Fischer-Verfahren oder Karl Fischer Titration oder einfach als KFT bekannt, gelegentlich auch Fisher Titration oder Karl Fisher Titration genannt. Monographien in Pharmakopoen zum quantitativen Nachweis von Wasser beruhen überwiegend auf der Karl Fischer Titration.


Wasser und Mensch Geschichte der Wassernutzung Die Geschichte der menschlichen Nutzung des Wassers und somit jene der Hydrologie, der Wasserwirtschaft und besonders des Wasserbaus, ist durch eine vergleichsweise geringe Zahl von Grundmotiven geprägt. Von den ersten sesshaft werdenden Menschen zu den Hochkulturen der Antike über das Mittelalter bis zur Neuzeit stand im Zentrum immer ein Konflikt zwischen einem zu viel und einem zu wenig an Wasser. Ihm war man dabei fast immer ausgeliefert, ob durch Dürren die Ernte einging oder Hochwasser Leben und Besitz bedrohte. Es wurde auch zum Gegenstand der Mythologie und der Naturphilosophie. Noch heute kommt dem Wasser in den meisten Religionen der Welt eine Sonderstellung zu, besonders dort, wo die Frage des Überlebens von der Lösung der zahlreichen Wasserprobleme abhängt. Ziel war es, allen Nutzungsansprüchen gerecht zu werden und dabei jedem Menschen den ihm zustehenden Teil des Wassers zu garantieren. Hierbei diente das Wasserrecht als eine der ersten Rechtsformen zur Mitbegründung der ersten zentralistischen Zivilisationen Mesopotamiens und Ägyptens sowie jener, die in den Flusstälern Chinas und Indiens entstanden. Die lange Geschichte der Wassernutzung zeigt sich dabei, wie die Menschheitsgeschichte insgesamt, nicht als ein kontinuierlicher Entwicklungspfad. Sie wurde vor allem durch einzelne Zentren hohen wasserwirtschaftlichen Standards sowie durch immer wiederkehrende Brüche geprägt, neben oft jahrhundertelang währenden Stagnationsphasen. So beeindruckend die frühen wasserbaulichen Anlagen dabei auch waren, wie groß sich Innovationskraft und Kreativität unserer Vorfahren auch zeigten, letztlich war und ist man auch heute noch abhängig von der Natur, die man jedoch erst in vergleichsweise jüngster Zeit anfing wirklich zu verstehen.

Wasser in den antiken Wissenschaften & Philosophie Aufgrund der großen Bedeutung des Wassers wurde es nicht zufällig bereits bei den frühesten Philosophen zu den vier Urelementen gezählt. Thales von Milet sah im Wasser sogar den Urstoff allen Seins.

Wasser ist in der von Empedokles eingeführten und dann vor allem von Aristoteles vertretenen Vier-Elemente-Lehre neben Feuer, Luft und Erde ein Element. Ebenso ist Wasser in der taoistischen FünfElemente-Lehre (neben Holz, Feuer, Erde, Metall) vertreten. Die Bezeichnung Elemente ist hier jedoch etwas irreführend, da es sich um verschiedene Wandlungsaspekte eines zyklischen Prozesses handelt. Im antiken Griechenland wurde dem Element Wasser das Ikosaeder als einer der fünf Platonischen Körper zugeordnet.

Wasser in der Religion In den Religionen hat Wasser häufig einen hohen Stellenwert. Oft wird die reinigende Kraft des Wassers beschworen, zum Beispiel im Islam in Form der rituellen Gebetswaschung vor dem Betreten einer Moschee, oder im Hindu-Glauben beim rituellen Bad im Ganges. Im Judentum besitzt so gut wie jede Gemeinde eine Mikwe, ein Ritualbad mit fließendem reinen Wasser, das oft aus einem tief reichenden Grundwasserbrunnen besteht, wenn Quellwasser nicht zur Verfügung steht. Nur wer sich vollständig untertaucht, wird rituell gereinigt. Notwendig ist dies nicht nur für Frauen nach Menstruation oder Geburt, sondern auch für zum Judentum Bekehrte – ähnlich einer christlichen Taufe – oder bei orthodoxen Juden vor dem Sabbat und vor Feiertagen.


Taufe Für das Christentum ist Wasser das Urelement des Lebens. Es kommt zunächst als Quelle aus dem Schoß der Erde und steht für Fruchtbarkeit, Mutterschaft, Ursprung und Anfang einer unverbrauchten Reinheit. Danach erscheint das Wasser in der Bibel als Fluss. Die großen Ströme, Nil, Euphrat und Tigris als Lebensspender der großen Israel umgebenden Länder. Schließlich der Jordan, der Israel Leben gewährt. Zuallerletzt das Meer. Eine in seiner Majestät bestaunte Macht, aber auch gefürchteter Gegenpol zur Erde. Gott der Schöpfer des Meeres und der Erde, weist das Meer nach der Sintflut in seine Grenzen. Später wird der Durchzug durch das Rote Meer für Israel zum Symbol seiner Rettung. Es verweist auf Christus, wird zum Bild auf das Kreuzesgeheimnis. Um wiedergeboren zu werden muss der Mensch in das Rote Meer eintreten, mit ihm in den Tod hinuntersteigen um so neu mit dem Auferstandenen zum Leben zu gelangen. Die christliche Taufe wurde bis ins späte Mittelalter durch Untertauchen oder Übergießen mit Wasser als Ganzkörpertaufe vollzogen, im Westen heute meist nur noch durch Besprengen mit Wasser. Die Taufe bedeutet Hinwendung zu Christus und Aufnahme in die Kirche. Sie steht auch symbolisch für Sterben (Untertauchen) und Auferstehen (ankommen am Ufer des neuen Lebens). In der katholischen und orthodoxen Kirche spielt das Weihwasser eine besondere Rolle. Vor allem die reinigende Kraft des Wassers gab immer wieder Anlass, über die Bedeutung des Wassers für das Leben und auch für ein Leben nach dem Tod nachzudenken.

Menschliche Gesundheit Der menschliche Körper besteht zu über 70 % aus Wasser. Ein Mangel an Wasser führt beim Menschen zu gravierenden gesundheitlichen Problemen (Dehydratation, Exsikkose), da in diesem Fall die Funktionen des Körpers, die auf das Wasser angewiesen sind, eingeschränkt werden.

Zitat der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE): Geschieht dies (die Wasserzufuhr ist gemeint) nicht ausreichend, kann es zu Schwindelgefühl, Durchblutungsstörungen, Erbrechen und Muskelkrämpfen kommen, da bei einem Wasserverlust die Versorgung der Muskelzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen eingeschränkt ist. Der tägliche Mindestbedarf liegt bei knapp zwei Litern (siehe Survival). Empfehlenswert ist ein Wasserkonsum von etwa drei Litern täglich. Zitat der DGE: Körperliche Arbeit bei heißen Temperaturen kann den täglichen Wasserbedarf auf das 3- bis 4-Fache steigern, in extremen Situationen auf über 10 l. Der normale Flüssigkeitsbedarf ... insgesamt ca. 2,5 l pro Tag [4]. Bei einem durchschnittlichen Tageskonsum von 2 Litern werden in 80 Jahren über 50.000 Liter Wasser getrunken. Wenn wegen Kreislauferkrankungen kein anderer Rat vorliegt, begünstigt ein hoher Wasserkonsum die Arbeit der Niere und des Kreislaufs. Der Wasserbedarf kann bei erhöhter Temperatur erhöht sein. Das trinken exzessiver Mengen an Wasser mit mehr als 20 L/Tag kann ebenfalls zu gesundheitlichen Schäden führen. Es kann eine "Wasservergiftung" eintreten bzw. genauer zu einem Mangel an Salzen, d.h. zu einer Hyponatriämie mit permanenten neurologischen Schäden oder Tod führen. In der Medizin wird Wasser (in Form von isotonischen Lösungen) vor allem bei Infusionen und bei Injektionen verwendet. Bei der Inhalation wird aerosolisiertes Wasser zur Heilung, etwa von Husten, benutzt. Siehe auch: Heilbäder, Hydrotherapie. Wasser, äußerlich angewendet, hat auf die Gesundheit und die Hygiene sehr günstige Einflüsse. Siehe auch: Baden, Balneologie, Kneippen, Sauna, Schwimmen, Waschen. Die antiken Römer pflegten aus diesen Gründen eine "Wasserkultur" im Thermalbad. Bedeutung für Anbau, Wirtschaft und Entwicklung Bewässerung eines Reisfeldes in Indien: Besonders in trockenen Gebieten ist die künstliche Bewässerung unabdingbar für die Nahrungsmittelversorgung. Bewässerung eines Reisfeldes in Indien: Besonders in trockenen Gebieten ist die künstliche Bewässerung unabdingbar für die Nahrungsmittelversorgung.


Wasser ist ein sehr wichtiger Faktor für Entwicklung und Wirtschaft. Wichtig für die Wirtschaft sind vor allem folgende Formen des Wassers: Flüsse, da auf ihnen leicht Güter transportiert werden können; Badegewässer als wichtiger Faktor für den Tourismus; Gewässer mit Fischen zum Verzehr. Regen ist sehr wichtig für die landwirtschaftliche Nutzung von Land. Wegen seiner hohen Wärmekapazität kommt Wasser im Kühlmittelkreislauf von Wasserkühlungen zum Einsatz. Darüber hinaus wird Wasser in Kraftwerken aufgrund der hohen Verdampfungswärme zur Kühlung benutzt (Kühlwasser), was zu einem hohen Wasserverbrauch führt: 1991 wurden in Deutschland allein 29 Milliarden m3 Wasser als Kühlwasser in Kraftwerken gebraucht, wobei der größte Teil davon nach der Reinigung in einer Kläranlage wieder in das Gewässer zurückgegeben wird, aus dem es zuvor entnommen wurde. Wasserdampf wird in der Technik zum Antrieb von Dampfmaschinen und Dampfturbinen benutzt. Wasser als Trinkwasser, Produkt und Ware

Die Nutzung der Gewässer wird in Deutschland im Wasserhaushaltsgesetz geregelt. In Mitteleuropa gibt es eine zuverlässige, weitgehend kostendeckende und hochwertige Trinkwasserversorgung, meist noch durch öffentliche Anbieter (kommunale Versorger), die es als Leitungswasser zur Verfügung stellen und auch ökologisch die Verantwortung übernehmen. Der weltweite Wassermarkt hat ein Wachstum wie kaum eine andere Branche. Deshalb haben private Anbieter großes Interesse, Wasser als Handelsware zu definieren, um diesen Markt zu übernehmen. Auch dort, wo das normale Trinkwasser keine direkte Handelsware darstellt, wird in der Diskussion um Virtuelles Wasser darauf hingewiesen, dass durch die Globalisierung auch ein indirekter Wasserexport stattfindet, vor allem aus den Ländern der Dritten Welt: „Grünes Wasser“ (Bewässerungswasser usw.) ist zum Wachsen von Pflanzen und Gedeihen von Tieren notwendig und wird mit den Agrarprodukten zu uns exportiert. Das bedeutet beispielsweise, dass für den Anbau von Bananen für jeden Quadratmeter Boden 1.000 l Wasser notwendig sind. Durch Produktionssteigerungen fehlt zunehmend dieses Wasser für die Versorgung der einheimischen Bevölkerung.

Wasserverbrauch Als Wasserverbrauch wird die Menge des vom Menschen in Anspruch genommenen Wassers bezeichnet. Dies umfasst den unmittelbaren menschlichen Genuss (Trinkwasser und Kochen) ebenso wie den zum alltäglichen Leben (Waschen, Toilettenspülung etc.) sowie den für die Landwirtschaft, das Gewerbe und die Industrie (siehe Nutzwasser) gegebenen Bedarf. Der Wasserverbrauch ist daher nicht nur eine Kenngröße für die nachgefragte Wassermenge, sondern zumeist auch für die Entsorgung oder Wiederaufbereitung des bei den meisten Wassernutzungen entstehenden Abwassers (Kanalisation, Kläranlage). Die aus der Versorgungsleitung entnommene Wassermenge wird durch einen Wasserzähler gemessen und zur Kostenberechnung herangezogen. Die Wasserversorgung nutzt unterschiedliche Wasservorkommen als Trinkwasser, zum Teil aber auch für Betriebswasserzwecke: Niederschlagswasser, Oberflächenwasser in Flüssen, Seen, Talsperren, Grundwasser, Mineralwasser und Quellwasser.

Der Wasserbedarf betrug 1991 in Deutschland 47,9 Milliarden Kubikmeter, wovon allein 29 Milliarden Kubikmeter als Kühlwasser in Kraftwerken dienten.


Rund elf Milliarden Kubikmeter wurden direkt von der Industrie genutzt, 1,6 Milliarden Kubikmeter von der Landwirtschaft. Nur 6,5 Milliarden Kubikmeter dienten der Trinkwasserversorgung. Der durchschnittliche Wasserverbrauch (ohne Industrie) beträgt rund 130 Liter pro Einwohner und Tag (davon etwa 1-2 Liter in Speisen und Getränken einschließlich des in Fertiggetränken enthaltenen Wassers).

Wasserversorgung Die Versorgung der Menschheit mit sauberem Wasser stellt Menschen nicht nur in den Entwicklungsländern vor ein großes logistisches Problem. Nur 0,3 % der weltweiten Wasservorräte sind als Trinkwasser verfügbar, das sind 3,6 Millionen Kubikkilometer von insgesamt ca. 1,38 Milliarden Kubikkilometern. Die Wasserknappheit kann sich in niederschlagsarmen Ländern zu einer Wasserkrise entwickeln. Zur Linderung einer Wasserknappheit sind insbesondere angepasste Technologien geeignet. Es wurden aber auch schon ausgefallen erscheinende Ideen erwogen. So wurde vorgeschlagen, Eisberge über das Meer in tropische Regionen zu schleppen, die unterwegs nur wenig abschmelzen würden, um am Ziel Trinkwasser daraus zu gewinnen. Gesetzliche Grundlagen und Behörden Die wasserrechtlichen Grundlagen der Wasserwirtschaft und des öffentlichen Umganges mit den Wasserressourcen bilden in Deutschland das Wasserhaushaltsgesetz und die Europäische Wasserrahmenrichtlinie. Wichtige Behörden und Institutionen sind: * die Oberen und Unteren Wasserbehörden (z. T. auf Kreisebene, je nach Bundesland in Deutschland unterschiedlich) * Wasser- und Schifffahrtsamt * LAWA (Arbeitsgemeinschaft)

Wasser-Reisfeld in Indien

Wasser in den Wissenschaften Wasser spielt wegen seiner besonderen chemischen und physikalischen Eigenschaften, vor allem des Dipolmoments, der Wasserstoffbrückenbindung und der Dichteanomalie, eine zentrale Rolle in vielen Wissenschaften und Anwendungsgebieten. Die Wissenschaft, welche sich mit der räumlichen wie zeitlichen Verteilung des Wassers und dessen Eigenschaften beschäftigt, bezeichnet man als Hydrologie. Insbesondere untersucht die Ozeanologie das Wasser der Weltmeere, die Limnologie das Wasser der Binnengewässer, die Hydrogeologie das Grundwasser und die Aquifere, die Meteorologie den Wasserdampf der Atmosphäre und die Glaziologie das gefrorene Wasser unseres Planeten. In flüssiger Form wurde Wasser bislang nur auf der Erde nachgewiesen.

Wasserchemie Die Wasserchemie befasst sich mit den Eigenschaften des Wassers, seinen Inhaltsstoffen und mit den Umwandlungen, die im Wasser stattfinden oder durch das Wasser verursacht werden, sowie mit dem Stoffhaushalt der Gewässer. Sie behandelt Reaktionen und Auswirkungen im Zusammenhang mit der Herkunft und Beschaffenheit der unterschiedlichen Wassertypen. Sie befasst sich mit allen Bereichen des Wasserkreislaufs und berücksichtigt damit die Atmosphäre und den Boden. Dabei beschäftigt sie sich unter anderem mit der Analyse von im Wasser gelösten Stoffen, den Eigenschaften des Wassers, dessen Nutzung, dessen Verhaltensweise in verschiedenen Zusammenhängen. Wasser ist ein Lösungsmittel für viele Stoffe, für Ionenverbindungen, aber auch für hydrophile Gase und hydrophile organische Verbindungen. Sogar gemeinhin als in Wasser unlöslich geltende Verbindungen sind in Spuren im Wasser enthalten. Daher liegt Wasser auf der Erde nirgends in reinem Zustand vor. Es hat je nach Herkunft die unterschiedlichsten Stoffe in mehr oder weniger großen Konzentrationen in sich gelöst. In der Wasseranalytik unterscheidet man unter anderem folgende Wassertypen:


* Süßwasser/Meerwasser/Salzwasser/Brackwasse r * Reinstwasser * Demineralisiertes Wasser * Destilliertes Wasser * Enteisentes Wasser * Rohwasser * Mineralwasser * Trinkwasser * Nutzwasser * Abwasser, (Haushalts-Abwässer, landwirtschaftliche Abwässer, Industrie-Abwässer) * Regenwasser * Grundwasser * Oberflächenwasser (Fließ- und Stehgewässer), Aber auch bei den wässrigen Auslaugungen (Eluaten) von Sedimenten, Schlämmen, Feststoffen, Abfällen und Böden wird die Wasseranalytik eingesetzt. Geometrie des Wassermoleküls

Um die Eigenschaften des Wassers und eventuell darin gelöster Stoffe, bzw. damit in Kontakt stehender fester Phasen aufzuklären, kann auch die Molekulardynamik-Simulation sinnvoll sein.

Wasser in den Geowissenschaften

Der isländische Geysir Strokkur kurz vor dem Ausbruch

In den Geowissenschaften haben sich Wissenschaften herausgebildet, die sich besonders mit dem Wasser beschäftigen: die Hydrogeologie, die Hydrologie, die Glaziologie, die Limnologie, die Meteorologie und die Ozeanographie. Besonders interessant für die Geowissenschaften ist, wie Wasser das Landschaftsbild verändert (von kleinen Veränderungen über einen großen Zeitraum bis hin zu Katastrophen, bei denen Wasser innerhalb weniger Stunden ganze Landstriche zerstört), dies geschieht zum Beispiel auf folgende Weisen: * Flüsse oder Meere reißen Erdmassen mit sich und geben sie an anderer Stelle wieder ab (Erosion). * Durch sich bewegende Gletscher werden ganze Landschaften umgestaltet. * Wasser wird von Steinen gespeichert, gefriert in diesen und sprengt die Steine auseinander, weil es sich beim Gefrieren ausdehnt (Frostverwitterung). * Durch Dürren werden die natürlichen Ökosysteme stark beeinflusst. Wasser ist nicht nur ein bedeutender Faktor für die mechanische und chemische Erosion von Gesteinen, sondern auch für die klastische und chemische Sedimentation von Gesteinen. Dadurch entstehen unter anderem Grundwasserleiter. Auch interessiert Geowissenschaftler die Vorhersage des Wetters und besonders von Regenereignissen (Meteorologie). Siehe auch: Gewässer, Gletscher, Permafrostboden, Binnenmeer, Binnensee, Teich, Meer, Ozean, Fluss, Bach, Flussaue. Wasser in der Hydrodynamik Die verschiedenen strömungstechnischen Eigenschaften und Wellentypen auf mikroskopischer und makroskopischer Ebene werden intensiv untersucht, wobei folgende Fragestellungen im Mittelpunkt stehen: * Optimierung von Bootskörpern und exponierter Baukörper (zum Beispiel Wehre) – Minimierung des Strömungswiderstandes * Optimierung des Wirkungsgrades von wassergetriebenen Turbinenrädern * Untersuchung von Strömungsphänomenen und Resonanzkatastrophen (Tsunami, Monsterwellen)


Wasser und Natur Vorkommen auf der Erde Der größte Teil der Erdoberfläche (71 %) ist von Wasser bedeckt, besonders die Südhalbkugel und als Extrem die Wasserhalbkugel. Die Wasservorkommen der Erde belaufen sich auf circa 1,386 Milliarden Kubikkilometer, wovon allein 1,338 Milliarden Kubikkilometer (96,5 %) auf das Salzwasser der Weltmeere entfallen, die durchschnittlich 3730 m tief sind. Nur 48 Millionen Kubikkilometer (3,5 %) des irdischen Wassers liegen als Süßwasser vor. Das mit 24,4 Millionen Kubikkilometern (1,77 %) meiste Süßwasser ist dabei als Eis an den Polen, Gletschern und Dauerfrostböden gebunden und somit nicht der Nutzung zugänglich. Einen weiteren wichtigen Anteil macht das Grundwasser mit 23,4 Millionen Kubikkilometern aus. Das Wasser der Fließgewässer und Binnenseen (190.000 km³), der Atmosphäre (13.000 km³), des Bodens (16.500 km³) und der Lebewesen (1.100 km³) ist im Vergleich rein mengenmäßig recht unbedeutend. Dabei ist jedoch nur ein geringer Teil des Süßwassers auch als Trinkwasser verfügbar. Insgesamt liegen 98,233 % des Wassers in flüssiger, 1,766 % in fester und 0,001 % in gasförmiger Form vor. In seinen unterschiedlichen Formen weist das Wasser dabei spezifische Verweilzeiten auf und zirkuliert fortwährend im globalen Wasserkreislauf. Diese Anteile sind jedoch nur näherungsweise bestimmbar und wandelten sich auch stark im Laufe der Klimageschichte, wobei im Zuge der globalen Erwärmung von einem Anstieg des Wasserdampfanteils ausgegangen wird. Die bislang noch fehlende bzw. unzureichende Versorgung eines großen Teils der Weltbevölkerung mit hygienischem und toxikologisch unbedenklichem Trinkwasser, sowie mit einer ausreichenden Menge Nutzwasser, stellt eine der größten Herausforderungen der Menschheit in den nächsten Jahrzehnten dar. Herkunft des irdischen Wassers Die Herkunft des Wassers auf der Erde, insbesondere die Frage, warum auf der Erde deutlich mehr Wasser vorkommt als auf den anderen inneren Planeten, ist bis heute nicht befriedigend geklärt.

Ein Teil des Wassers gelangte zweifellos durch das Ausgasen von Magma in die Atmosphäre, stammt also letztlich aus dem Erdinneren. Ob dadurch aber die Menge an Wasser erklärt werden kann, wird stark angezweifelt. Das Element Wasserstoff ist das häufigste Element im Universum, und auch Sauerstoff kommt in großen Mengen vor, allerdings normalerweise gebunden in Silikaten und Metalloxiden; beispielsweise ist der Mars mit großen Anteilen an Eisen(III)-oxid bedeckt, was ihm seine rote Farbe verleiht. Wasser hingegen ist – im Vergleich zur Erde – nur in geringen Mengen zu finden. Vorkommen im Sonnensystem Außerhalb der Erde kommt ebenfalls Wasser vor – zwar in gigantischen Mengen, dafür aber nur „dünn verteilt“: entweder als Eis auf anderen Himmelskörpern oder als Wasserdampf. Als Eis wurde Wasser in Kometen („schmutzige Schneebälle“), auf dem Mars und auf einigen Monden der äußeren Planeten nachgewiesen. Allein die Saturnringe enthalten überschlägig etwa 20-30x so viel Wasser wie auf der Erde vorkommt. Viele Hinweise deuten darauf hin, dass der Mars in der Frühzeit seiner Entwicklung offene Wasserflächen enthielt. Zu den Monden zählen die Jupitermonde Europa, Ganymed und Kallisto, sämtliche Saturnmonde und Uranusmonde, die Neptunmonde (u.a. Triton, der größte Neptunmond), sowie Charon, der größte bekannte Mond Plutos. Hinweise auf das Vorhandensein von Eis in Meteoritenkratern in Polnähe gibt es sogar bei Merkur, dem sonnennächsten Planeten. Es ist möglich, dass auf dem Erdenmond in den Polregionen am Grund tiefer Krater Eisvorkommen als Relikte von Kometeneinschlägen überlebt haben. Solche Vorkommen wären wichtige Wasser- und Sauerstoffquellen für künftige Mondbasen, sind jedoch bis auf weiteres spekulativ.


Klima Wasser beeinflusst entscheidend unser Klima und ist Basis nahezu aller Wettererscheinungen, vor allem bedingt durch seine hohe Mobilität und Wärmekapazität. In den Ozeanen wird die einstrahlende Sonnenenergie gespeichert. Diese regional unterschiedliche Erwärmung führt wegen Verdunstung zu unterschiedlichen Konzentration der gelösten Stoffe, da diese nicht mitverdunsten (vor allem Salinität (Salzgehalt)). Dieses Konzentrationsgefälle erzeugt globale Meeresströmungen, die sehr große Energiemengen (Wärme) transportieren (z. B. Golfstrom, Humboldtstrom, äquatorialer Strom, mitsamt ihren Gegenströmungen). Ohne den Golfstrom würde in Mitteleuropa arktisches Klima herrschen. Im Zusammenhang mit dem Treibhauseffekt stellen Ozeane die wirksamste CO2-Senke dar, da Gase wie Kohlendioxid in Wasser gelöst werden (siehe Kohlenstoffzyklus). Die mit der globalen Erwärmung einhergehende Temperaturerhöhung der Weltmeere führt zu einem geringeren Haltevermögen an Gasen und damit zu einem Anstieg des CO2 in der Atmosphäre. Wasserdampf stellt in der Atmosphäre ein wirksames Treibhausgas dar. (siehe Treibhauseffekt) Bei der Erwärmung verdunstet Wasser, es entsteht Verdunstungskälte. Als "trockener" Dampf (nicht kondensierend) und als "nasser" Dampf (kondensierend: Wolken, Nebel) enthält und transportiert es latente Wärme, die für sämtliche Wetterphänomene entscheidend verantwortlich ist (siehe auch Luftfeuchtigkeit, Gewitter, Föhn). Die Wärmekapazität des Wassers und die Phänomene der Verdunstungskälte und latenten Wärme sorgen in der Nähe von großen Gewässern für gemäßigte Klimate mit geringen Temperaturschwankungen im Jahres- und Tagesgang. Wolken verringern zudem die Einstrahlung durch die Sonne und die Erwärmung der Erdoberfläche durch Reflexion. Der aus Wolken fallende Niederschlag und der Wasserdampf (Auskämmung und Photosynthese bzw. Atmung) bewässern die terrestrischen Ökotope. Auf den Landmassen können so Gewässer oder Eismassen entstehen, die auch meso- und mikroklimatische Wirkungen haben.

Das Verhältnis von Evapotranspiration (Gesamtverdunstung eines Gebietes) zu Niederschlag entscheidet, ob sich trockene (aride, Steppen, Wüsten) oder feuchte (humide, Wälder, Waldsteppen) Klimate bilden. Auf den Landmassen ist außerdem die Vegetation eine klimatische Größe. Bedeutung des Wassers für die Entstehung des Lebens Wasser ist vermutlich der Entstehungsort des Lebens und eines seiner Bedingungen. In Organismen und in unbelebten Bestandteilen der Geosphäre spielt es als vorherrschendes Medium bei fast allen Stoffwechselvorgängen beziehungsweise geologischen und ökologischen Elementarprozessen eine entscheidende Rolle. Die Erdoberfläche ist zu circa 72 % von Wasser bedeckt, wobei Ozeane hieran den größten Anteil tragen. Süßwasserreserven bilden lediglich 2,53 % des irdischen Wassers und nur 0,3 % sind als Trinkwasser zu erschließen (Dyck 1995). Durch die Rolle des Wassers in Bezug auf Wetter und Klima, als Landschaftsgestalter im Zuge der Erosion und durch seine wirtschaftliche Bedeutung, unter anderem in den Bereichen der Land-, Forst- und Energiewirtschaft, ist es zudem in vielfältiger Weise mit Geschichte, Wirtschaft und Kultur der menschlichen Zivilisation verbunden. Die Bedeutung des Wassers für das Leben war insofern auch immer Gegenstand der Naturphilosophie. Grundbaustein des Lebens Das Leben ist nach dem heutigen Erkenntnisstand im Wasser entstanden (siehe auch Evolution). Autotrophe Schwefelbakterien (Prokaryoten) produzieren aus Schwefelwasserstoff und Kohlendioxid unter Zufuhr von Lichtenergie organische Kohlenstoffverbindungen und Wasser:

Als Nachfolger nutzten Blaubakterien (Cyanobakterien) und alle späteren autotrophen Eukaryoten das hohe Redoxpotential des Wassers: Unter Zufuhr von Licht produzieren sie aus Wasser und Kohlendioxid Traubenzucker und Sauerstoff:


Durch diesen Prozess reicherte sich im Wasser und in der Atmosphäre immer mehr Sauerstoff an. Damit wurde die Gewinnung von Energie durch Zellatmung (Dissimilation) möglich:

Voraussetzung für die Fähigkeit, mit dem giftigen Sauerstoff (Oxidation der empfindlichen Biomoleküle) umzugehen, waren Enzyme wie die Katalase, die eine strukturelle Ähnlichkeit mit dem Sauerstoff transportierenden Hämoglobin aufweist. Aerobe Purpurbakterien nutzten vielleicht als erstes den giftigen Sauerstoff zum energieliefernden Abbau von organischen Stoffen. Nach der Endosymbiontentheorie nahmen damals noch anaerobe Eukaryoten die aeroben Prokaryoten (wahrscheinlich Purpurbakterien) auf. Wasser wurde damit zum wichtigen Bestandteil der Zelle und Medium grundlegender biochemischer Vorgänge (Stoffwechsel) zur Energiegewinnung und -speicherung: * Photosynthese, Dissimilation * Glykolyse * Zitronensäurezyklus * Fettabbau * Eiweißabbau * Harnstoffzyklus Auf Grund des Dipolmomentes eignet sich Wasser als Lösungsmittel und wegen der daraus entspringenden Viskosität und Dichte als Transportmittel. Wasser transportiert Nährstoffe, Abbauprodukte, Botenstoffe und Wärme innerhalb von Organismen (zum Beispiel Blut, Lymphe, Xylem) und Zellen. Die Eigenschaften des Wassers werden bei Pflanzen und Tieren (inklusive Mensch) mannigfaltig, z. B. für die Temperaturregulierung benutzt, in Form von Guttation, Schwitzen, etc., oder z. B. als Basis für antibakterielle Schutzfilme bei Kröten und Fischen. Pflanzen und Tieren ohne Skelett verleiht der Turgordruck des Wassers Form und Festigkeit. Durch Turgoränderungen können sie sich auch bewegen (zum Beispiel Blattbewegung bei Pflanzen).

Die Stachelhäuter, zu denen die Seeigel, Seesterne und Seewalzen gehören, haben statt eines festen Skeletts ein System hydraulisch arbeitender Gefäße (Ambulacralsystem). Sie bewegen sich durch gezielte Druckänderungen in diesem Gefäßsystem.

Wassergehalt in einigen Nahrungsmitteln: * Butter 18 Prozent * Brot 40 Prozent * Käse 30 bis 60 Prozent * Joghurt, Milch 87,5 Prozent * Fleisch 60-75 Prozent * Apfel, Birne 85 Prozent * Wassermelone 90 Prozent * Mohrrüben 94 Prozent * Gurken, Tomaten 98 Prozent

Wasser und Ökosysteme In terrestrischen Ökosystemen ist Wasser begrenzender Faktor der Produktivität. Es ist essentiell für den Stoffwechsel von Lebewesen (Biosphäre) sowie für die Herausbildung und Prägung ihrer Standorte (Pedosphäre, Atmosphäre/Klima). Niederschläge speisen Gewässer und Grundwasser als Ressource für das Pflanzenwachstum und als Trinwasser für die Tiere. Die meiste Biomasse und größte Produktivität findet sich in aquatischen Ökosystemen, vor allem in Ozeanen, in denen der begrenzende Produktionsfaktor die Menge der im Wasser gelösten Nährstoffe ist, also vor allem Phosphat, Stickstoffverbindungen (Ammonium, Nitrat) und CO2 (Kohlendioxid). Die Eigenschaften des Wassers werden mit hoher Effizienz genutzt, z. B. bei der Oberflächenspannung von Insekten, Spinnen, bei der Dichte und den optischen Eigenschaften vom Plankton etc. Die Temeperaturabhängigkeit der Wasserdichte führt in Gewässern zu einer Temperaturschichtung, zu Sprungschichten und Ausgleichsströmungen, die vor allem in limnischen (Süßwasser-) Biotopen charakteristisch sind (siehe Ökosystem See), aber auch in marinen Ökosystemen anzutreffen sind und genutzt werden.


Wale nutzen z.B. die Schallreflexionen an Sprungschichten zur Verbesserung ihrer Kommunikation. Die Dichteanomalie des Wassers ermöglicht auch das Überleben von Lebewesen im Winter, da stehende Gewässer dadurch nicht bis zum Grund durchfrieren (Ausnahme flache Gewässer und "Frosttrocknis"). Zusätzlich bewirkt die Dichteanomalie in tieferen Seen der gemäßigten Zonen im Frühling und Herbst bei Erreichen einer einheitlichen Temperatur eine Umwälzung des Wassers und somit einen Austausch von Oberflächen- und Tiefenwasser, der für Nährstoffund Sauerstoffkreislauf wesentlich ist.

1. ↑ Onlineauftritt Die Presse Die Presse Thomas Kramar: Physik: Eine Brücke aus H2O 8.11.2007 2. ↑ http://idw-online.de/pages/de/news227387 3. ↑ DGE-aktuell 12/2006 vom 28.07.2006 [1] 4. ↑ DGE-aktuell 12/2006 vom 28.07.2006 5. ↑ Linda F. Fried, Paul M. Palevsky, HYPONATREMIA AND HYPERNATREMIA, Medical Clinics of North AmericaVolume 81, Issue 3, , 1 May 1997, Pages 585-609. doi:10.1016/S0025-7125(05)70535-6

Auch wenn aquatische Ökosysteme durch die Wärmekapazität des Wassers sehr stabile Lebensräume darstellen, haben auch geringere Temperaturschwankungen deutliche Folgen (vgl. Ökosystem See). So wird die Temperaturerhöhung der Ozeane Veränderungen in marinen Ökosystemen zur Folge haben.

* Philip Ball: H2O – Biographie des Wassers, Piper Verlag, München 2001, ISBN 3-492-041566. * Siegfried Dyck, Gerd Peschke: Grundlagen der Hydrologie. 3. Auflage, Verlag für Bauwesen, Berlin 1995, ISBN 3-345-00586-7. * Vollrath Hopp: Wasser-Krise? Wasser, Natur, Mensch, Technik und Wirtschaft. Wiley-VCH, Weinheim 2004, ISBN 3-527-31193-9. * Ernst Schmidt (Hrsg.): Properties of Water and Steam in SI-Units („Thermodynamische Eigenschaften von Wasser und Wasserdampf, 0– 800 °C, 0–1000 bar“). Springer-Verlag, Berlin 1981, ISBN 3-540-09601-9.

Ausstellungen und Veranstaltungen rund ums Wasser * Von 2005 bis 2014 hat die UNO zur Internationalen Aktionsdekade „Wasser – Quelle des Lebens“ aufgerufen * Weltwasserforum * Weltwassertag * Museum Wasserforum HWW (Hamburger Wasserwerke) * Gute Güte Projekt zur Wasserrahmenrichtlinie der EU in Hannover. * Wasser (Musical) Musical von Siegfried Faderl und Ewald Mayrbäurl. Siehe auch * Internationales Hydrologisches Programm * Tropfbildmethode (eine anthroposophisch inspirierte Untersuchungstechnik) * Institut für Strömungswissenschaften (ebenfalls anthroposophisch orientiert) * Vienna Standard Mean Ocean Water * Dihydrogenmonoxid (eine Art wissenschaftlicher Witz) * Hydrochemie

Literatur

Wasserchemie * Bernd Naumann: Chemische Untersuchungen der Lebensgrundlage Wasser. Landesinstitut für Lehrerfortbildung, Lehrerweiterbildung und Unterrichtsforschung von Sachsen-Anhalt (LISA)], Halle 1994, (Anregungen zur ökologischen Bildung; Bd. 2). * Günter Wieland: Wasserchemie. 12. Auflage, Vulkan-Verlag, Essen 1999, ISBN 3-8027-2542-5. * Karl Höll, Andreas Grohmann u.a.: Wasser. Nutzung im Kreislauf. Hygiene, Analyse und Bewertung. 8. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 2002, ISBN 3-11-012931-0. (Standardwerk der Wasseruntersuchung)

www.wasser-berlin.de


Nutzung und Schutz * Christian Opp (Hrsg.): Wasserressourcen. Nutzung und Schutz; Beiträge zum Internationalen Jahr des Süßwassers 2003. Marburger Geographische Gesellschaft, Marburg/Lahn 2004, ISBN 3-88353-049-2. * Christian Leibundgut, Franz-Josef Kern: Wasser in Deutschland – Mangel oder Überfluss? Geographische Rundschau 58(2), S. 12 - 19 (2006), ISSN 0016-7460

Konflikte um Wasser * Athie, Aboubacry: Die politischen Implikationen der Wasserverfügbarkeit in Afrika südlich der Sahara dargestellt am Beispiel der Sahelländer Westafrikas. Wissenschaftlicher Verlag, Berlin 2002, ISBN 978-3-936846-05-8 * Hans Huber Abendroth: Der „Wasserkrieg“ von Cochabamba. Zur Auseinandersetzung um die Privatisierung einer Wasserversorgung in Bolivien. Bundeskammer für Arbeiter und Angestellte, 2004, ISBN 978-3-7062-0081-3 * Detlef Müller-Mahn: Wasserkonflikte im Nahen Osten – eine Machtfrage. Geographische Rundschau 58(2), S. 40 - 48 (2006), ISSN 00167460 * Lisa Stadler und Uwe Hoering: Das WasserMonopoly.Von einem Allgemeingut und seiner Privatisierung. Rotpunktverlag, Zürich 2003, ISBN 978-3-85869-264-1

Informationen über Wasser mit großem Forum • •

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EIn-bIT: Informationsplattform zum Trinkwasserschutz Trinkwasserschutz, Wasserversorgung und -hygiene, bakterielle Verunreinigungen (Beiträge des FLUGS Fachinformationsdienstes am GSF Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit Quarks & Co: „Lebensquell Wasser“ Begleitheft zur Sendung als PDF Wasserlexikon der Uni Bremen Kompetenznetzwerk Wasser im Berggebiet Die Rolle der Europäischen Union bei der Liberalisierung von Wasser auf Internationaler und Europäischer Ebene Hintergrundpapiere von „Brot für die Welt“ zur Kampagne „Menschenrecht Wasser“ "Welt der Wunder" zum Thema Kloake“ Grafik welche die weltweite Verteilung von Wasser in allen Formen darstellt

Informationen zum Wasser für Kinder • • •

bei klasse-wasser.de Ein Wassertropfen auf Reisen Wasser Umwelt

Multimedialinks •

Ist Wasser magisch?, Flash-Video aus der Fernsehsendung alpha-Centauri

Die Arbeit von atlanticblue e.V. im TV: Das Prometheus Wissenschaftsfernsehen zeigt eine 30-minütige Produktion aus dem Jahre 2003, in der die Arbeit von atlanticblue e.V. vorgestellt wird. Prometheus sendet digital im Kabelnetz in Baden Württemberg, ist aber auch Online zu sehen unter www.prometheus.tv


Wassertische

Zur Philisophie des Wassertischs: * Zu 70 Prozent ist die Oberfläche unserer Erde mit Wasser bedeckt, doch Süßwasser ist ein rares Gut. * Zu 70 Prozent bestehen erwachsene Menschen aus Wasser. * Wasser fließt in unserer Welt über alle geographischen und sozialen Grenzen hinaus. Über seinen großen Kreislauf gelangt Wasser überall hin.

o Verschmutzen und verschwenden wir das Wasser weiter, zerstören wir die Quelle allen Lebens. Alle Lebewesen dieser Erde haben ein natürliches Recht auf reines Wasser. Hier das gesamte POSITIONSPAPIER des Berliner Wassertischs als pdf-Dokument Der Berliner Wassertisch ist ein lokales Netzwerk von VertreterInnen unterschiedlicher Gruppen, Initiativen und interessierter BürgerInnen, die sich unter dem gemeinsamen Thema „Wasser gehört uns allen – Wasser ist ein Menschenrecht“ zusammengefunden haben.

So ist Wasser auch ein Menschenrecht, das wir im Grundgesetz verankert wissen wollen "Akzeptiert man die Privatisierung des Wassers, akzeptiert man die Vermarktung des Lebens". (Riccardo Petrella)

Die profitorientierte Privatisierung des Wassers bedeutet letztlich die Vermarktung des Lebens. Als lokales Netzwerk konzentrieren wir uns deshalb zur Zeit auf das Ziel, die Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe aufzuheben. (...)

"Akzeptiert man die Privatisierung des Wassers, akzeptiert man die Vermarktung des Lebens". (Riccardo Petrella)

http://www.wasserstiftung.de/wasserfakten.html


H2O3, die Rettung aus der Übersäuerung Wasser, der Quell des Lebens Da wir zu 90% aus den Wasserstoff- und Sauerstoffmolekülen bestehen, welche beide sich zu Wasser ergänzen, sollten wir über die Qualität von Wasser tagtäglich nachdenken. Wasser ist nicht immer von guter Qualität, nur weil das behauptet wird. 90% unserer Gesundheit hängen von der Klasse des Wassers ab, über das wir die Extreme Yang und Ying, Wasserstoff und Sauerstoff harmonisieren können. Diese Qualität sollten wir nicht dem Zufall überlassen, sondern mit unserem Messgerät Körper auch nachvollziehen und wahrnehmen, indem wir über 4-6 Wochen die Wirkung auf den Körper beobachten und aufschreiben. Wasser ist an allen chemischen Vorgängen im Körper beteiligt, es ist Transportmittel für Material, Wärme und Licht; es ist Lösemittel, Reinigungsmittel, Speichermittel besonders für Information (das Gehirn besteht zu 90% aus Wasser) uvm. Ist nun die Harmonie zwischen Wasserstoff und Sauerstoff durch einen Überschuss an Wasserstoffionen (Übersäuerung, H+) gestört, so kann dies am einfachsten und natürlichsten über die Atmung (O2) oder über die basische Phase von ionisiertem Wasser harmonisiert werden. Können Sie sich vorstellen, dass etwas eine bessere Wirkung und keine Nebenwirkungen hat, als ein aus reinstem Wasser einzig durch Zufuhr von Elektronen hergestelltes basisches Wasser? Das Wasser wird ionisiert (aktiviert) und in eine saure und eine basische Phase getrennt. Die Marke H2O3, ein basisches, ionisiertes Wasserkonzentrat, ist zudem noch mit einer besonnten, kristallinen Salzkristallphase versehen, die uns hilft, Informationen und Energien zu speichern. H2O3 hat ein so hohes Redoxpotential (Fähigkeit Elektronen abzugeben: 2H+ + 2 e- = H2), dass es uns mit Leichtigkeit aus der sauren, abbauenden, Kraft raubenden Unterwelt in die basische, erblühende, vor Energie strotzende Oberwelt bringen wird.

Als Wirkung ist zu verzeichnen, dass die Körper anfangen werden, die an die saure Unterwelt angepassten Gewebe wieder zu normalisieren, was nicht etwa Nebenwirkungen, sondern Wirkungen der Entsäuerung und Entgiftung sind, über die man sich durchaus freuen kann – setzen sie doch auch gleichzeitig Energie frei. Beobachten Sie die Wirkung von H2O3 mal von dieser Seite: Es nimmt Säure und auch Müll (Schlacken) aus dem Körper raus und bringt Energie und Kristalle rein. Dadurch werden im Körper Kräfte für die Zellen frei, sodass die Zellen wieder richtig in Ihre Aktivität kommen und für Sie anfangen, Ihren Körper zu optimieren. Außer H2O3 empfehle ich auch natürliches Quellwasser aus basischen Quellen, welches die Lebenskraft in uns erhöht und mindestens 10 Minuten gekochtes Wasser od. destilliertes Wasser (Vorsicht mit Dosierung), welches die Reinigungs- und Ausleitwirkung enorm verbessert. Raimund Buchholz Apotheker


TRINKWASSER Die ganzheitliche Betrachtung der Wasserqualität Zur ganzheitlichen Beurteilung der Wasserqualität zählen die folgenden Faktoren: Legende: möglichst wenig; ausgewogen

möglichst viel;

möglichst

Chemische Qualität

Biologische Qualität Physikalische Qualität

Chemikalien

Bakterien

innere Oberfläche

Mineralien

Viren

Tröpfchengrösse

Kalk

Parasiten

Energieinhalt, Zugkräfte

Sauerstoff

Pilzsporen

Struktur

Kohlensäure

Lichtinhalt, Biophotonenaktivität

Geruchsstoffe

Fremdinformationen

Geschmacksstoffe

verdichtende Kräfte

Schwebstoffe Rost radioaktive Stoffe pH-Wert

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