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Das Gesundheitsmagazin der BKK·VBU

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Ein Tag bei der BKK·VBU Risiko Bluthochdruck Marmeladen: Süße Früchtchen im Glas

ORGANSPENDEN

RETTEN LEBEN


editorial | inhalt

Liebe Leserin, lieber Leser, wow – damit hatten wir nicht gerechnet. Aus Anlass unseres 20. Geburtstags wollten wir von Ihnen wissen, welche Gründe Sie veranlasst haben, zu uns zu wechseln, bei uns zu bleiben und uns Freunden und Bekannten als Krankenkasse zu empfehlen. Auf diesen Aufruf hin erreichten uns unzählige Briefe, Karten und E-Mails – dafür an dieser Stelle vorab ein herzliches Dankeschön! Ihre 20 Gründe für eine BKK·VBU-Mitgliedschaft werden wir in der übernächsten Ausgabe der pro Fit veröffentlichen. Heute lesen Sie, wie ein Tag bei der BKK·VBU aussieht, welche Arbeitsgänge ineinandergreifen und welche Teams zusammenarbeiten, damit Sie die bestmögliche Betreuung erfahren. Einer der häufigsten Gründe für die Mitgliedschaft bei uns, der in fast allen Zuschriften genannt wurde, ist unser Kundenservice. Im Vergleich zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung schneiden übrigens die gesetzlichen Krankenkassen besser ab: 59 Prozent der gesetzlich Versicherten äußerten sich in der Wettbewerbsstudie „ServiceAtlas Krankenkassen 2013“ begeistert über die Kundenorientierung. Im Ranking der 30 größten Krankenkassen konnte die BKK·VBU in der Leistungskategorie „Kundenservice“ besonders punkten: Mehr als 70 Prozent der Befragten gaben uns darin eine „sehr gut“ Bewertung. Zu diesem Ergebnis tragen auch Aktionen bei, an denen wir freiwillig teilnehmen, einfach deshalb, weil wir von ihrem Nutzen überzeugt sind. Das Mittun im Aktionsbündnis Darmkrebs ist eine solche Aktion. Sie ermöglicht die Darmkrebsfrüherkennung auch Frauen und Männern, die noch keine 55 Jahre alt sind. Der Brief einer Versicherten, die sich dafür bedankte, dass wir an sie gedacht haben, beflügelt mein Team und mich, in diesem Sinne weiterzumachen. Ihre

Andrea Galle

Vorstand

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inhalt

BKK·VBU aktuell

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20 Jahre: Ein Tag bei der BKK·VBU

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Gesund auf Reisen Der neue Well-Aktiv-Katalog

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Zahlungsverkehr mit IBAN und Co. BKK·VBU jetzt auch bei Facebook

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Neues Portal für Männergesundheit Victress Award für Andrea Galle

Mehr Vorsorge für Kinder in Norddeutschland Das Team Hamburg stellt sich vor

im fokus

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12.000 Menschen in Deutschland warten auf ein Spenderorgan – nicht alle haben Glück

gesund sein

Behandlungsfehler: Neues Patientenrechtegesetz soll helfen

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im einklang

Feine Früchtchen im Glas: Marmeladen selbst einkochen

* 24-h-Servicetelefon: 0800 165 66 16 kostenfrei innerhalb Deutschlands

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gesund sein

Mit Antibiotika richtig umgehen

mit kind

Masern sind kein Kinderkram

im takt

Sport und gesunde Ernährung senken das Risiko, einen Bluthochdruck zu entwickeln

in form

Paddelsport: Kanu, Kanadier und Co.

vor ort

Nachrichten, Termine und Veranstaltungen der ServiceCenter

Jubiläumsrätsel

Machen Sie mit beim zweiten Teil unseres großen Rätselrennens

Titelfoto: istockphoto/uchar

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BKK·VBU aktuell

Schon seit Jahren stellt sich die BKK·VBU Vergleichen zu ihrem Service- und Leistungsspektrum. Aktuell hat sie zum ersten Mal am Wettbewerb „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister 2013“ teilgenommen und einen beachtlichen Platz 16 belegt.

Ausgezeichneter Service bei der BKK·VBU Die BKK·VBU wurde für eine vorbildliche Kundenorientierung ausgezeichnet, insbesondere weil die Krankenkasse auf die Bedürfnisse ihrer Kunden mittels Befragungen eingeht und die daraus resultierenden Erkenntnisse praktisch umsetzt. Der Wettbewerb wird seit 2006 von der Schweizer Universität St. Gallen, der Ratingagentur Service-Rating und dem Handelsblatt ausgetragen. Er besteht aus drei Teilen, doch nur wer bei einer Kundenzufriedenheitsbefragung und einer Befragung zu Managementprozessen im Unternehmen selbst genügend

Punkte erreicht, kann den dritten Teil des Wettbewerbs absolvieren – ein ausführliches Audit im Unternehmen vor Ort. In diesem Jahr haben sich etwas mehr als hundert Unternehmen aus verschiedenen Branchen beteiligt. „Das Ergebnis macht uns besonders stolz, weil unsere Kundennähe nicht nur dem Vergleich mit anderen Krankenversicherungen, sondern mit Unternehmen aller Branchen standhält“, sagte Dieter Könings, Regionalleiter West der BKK·VBU, bei der Preisverleihung.

Fotos: MIKA Fotografie, BKK·VBU

Ihre Webcam als Fotokabine Ihr Gesicht ziert künftig Ihre elektronische Gesundheitskarte (eGK). Doch den Weg zum Fotografen wollen wir Ihnen ersparen. Mit Ihnen gemeinsam erstellen wir online in fünf Minuten Ihr Lichtbild – kostenfrei.

Kinderleicht und sicher Ihre BKK·VBU hat den Fotoservice zusammen mit dem jungen Berliner Unternehmen ePortrait direkt in die Website integriert. Um Ihr Bild aufzunehmen, brauchen Sie nur einen PC mit einer

Webcam. In der Onlinefotokabine auf www.meine-krankenkasse.de melden Sie sich zuerst mit Ihren Versichertendaten an und gelangen über eine verschlüsselte Verbindung zur Aufnahme. Dann ist alles kinderleicht: Ein Klick, und Sie haben ein Bild gemacht. Ein weiterer Klick, und das Bild wird über eine verschlüsselte Leitung an die BKK·VBU übermittelt. Falls Ihnen das Bild nicht gefällt, können Sie die Aufnahme vor dem Absenden beliebig oft wiederholen.

Der besondere BKK·VBU-Tipp Ihr Bild können Sie auch für private Zwecke weiternutzen. Beim Prüfen des Bildes setzen Sie einfach den entsprechenden Haken und geben Ihre E-Mail-Adresse an.

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BKK·VBU aktuell

Ein ganz normaler Tag bei der BKK·VBU Die BKK·VBU gehört zu den 30 größten Krankenkassen Deutschlands. Über 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen dafür, dass 400.000 Versicherte gut betreut werden. pro Fit schaute einigen von ihnen an einem ganz normalen Tag über die Schulter.

Sigrid Achsnig und ihr Team von der Allgemeinen Verwaltung sind die Ersten im Haus an der Berliner Lindenstraße 67. Sie sorgen für die „uneingeschränkte Betriebsfähigkeit im Objekt“. Wie das geht? Vom Vorarbeiter der Reinigungsfirma erfährt Sigrid Achsnig, wo eine Lampe kaputt ist oder ein Waschbecken tropft. Ihr Team beseitigt kleinere Schäden, noch bevor das Gros der Mitarbeiter zur Arbeit kommt. Für größere Schäden, wie etwa defekte Aufzüge, ist eine externe Firma zuständig. Nach der sogenannten Frührunde um 7.30 Uhr schwirren die Techniker dann aus, um das Tagesgeschäft zu erledigen.

Sorgen dafür, dass sowohl extern als auch intern alles klappt: Melanie Meyer, Lutz Riedeberger (vorn) und Henry Krüger sowie Bianca Horrmann.

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Noch fünf Minuten, dann nehmen Melanie Meyer und weitere 18 Kollegen ihre Arbeit am Servicetelefon auf. Sie helfen weiter, wenn Versicherte ihre Chipkarte verloren oder eine Frage zum Bonusprogramm haben. Rund 3.000 Anrufe gehen jeden Tag am Servicetelefon ein. „Wir sind die stimmliche Visitenkarte der BKK·VBU“, das wissen Melanie Meyer und die Kollegen. Aber sie machen mehr als telefonieren: Sie beantworten E-Mails, sie chatten mit Versicherten, sie hören sich Sorgen an, geben Tipps und bieten bei Spezialfragen Rückrufe der Experten, zum Beispiel des Zahnteams, an.

Yvonne Fischer sichtet ihre EMails. Die Fachfrau aus dem Leistungsbereich, die Versicherte mit den Anfagsbuchstaben Sac bis Schnei betreut, schaut nach, wer Hilfe beim Ausfüllen eines Antrags oder eine Beratung zu Gesundheitskursen in der Nähe braucht. „Wer vergessen hat, seine Bankverbindung anzugeben oder einen Zahlungsnachweis einzureichen, den rufe ich an, denn erst dann kann ich die Überweisungen fertigstellen“, erklärt sie.

Hilfe! Meine Maus funktioniert nicht mehr! Mein Serienbrief ist weg! Ich habe mein Passwort vergessen! Täglich erreichen Lutz Riedeberger und Henry Krüger rund 60 Hilferufe dieser Art, schließlich sind sie für exakt 971 Computer an allen Standorten zuständig. Die Computerexperten reparieren, programmieren, suchen und finden Lösungen. Von 7.30 bis 18 Uhr ist das sogenannte Servicedesk besetzt, denn solange die ServiceCenter geöffnet haben, müssen auch die Computer laufen. Und die Drucker: 402 gilt es zu warten und mit frischer Tonerfarbe zu versorgen.

Noch schnell das Foto für die elektronische Gesundheitskarte machen – Bianka Horrmann ist in den letzten Monaten fast zur Profifotografin geworden. Die „Empfangsdame“ der BKK·VBU begrüßt nicht nur jeden Versicherten im ServiceCenter Mitte persönlich und leitet ihn an die Kundenberater weiter, sie ist auch

Fotos: MIKA Fotografie

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die Frau für den Fotoservice. „Dass wir kostenlos Fotos für die neue Chipkarte machen, finden die Versicherten klasse“, sagt sie. Über 5.000 Fotos haben sie und die Kollegen des ServiceCenters Mitte seit April 2011 geschossen.

Romy Schläger muss in das Archiv hinunterfahren. Sie hat den Auftrag bekommen, Originalunterlagen zu suchen. Eine Kollegin braucht sie, um ein Versichertenanliegen abschließend bearbeiten zu können. Zielstrebig bewegt sich die Archivarin zwischen den meterhohen Schränken und findet die gewünschte Akte im Nu. „An einem ganz normalen Tag fahre ich mindestens zehnmal in den Keller und suche Akten hervor“, erklärt die 26-Jährige.

Telefontermin: Vorstand Andrea Galle spricht mit Dr. Ulf Marnitz vom Rückenzentrum am Markgrafenpark über das gemeinsame Projekt „Rücken-Fit für Doppel D“. Das Gesundheitsangebot für Frauen, die aufgrund ihrer Oberweite über Schmerzen in Nacken und Rücken klagen, wird sehr gut angenommen. Deshalb vereinbaren sie, das Projekt bald auch in anderen Regionen anzubieten.

70.000 Arbeitgeberkonten betreut die BKK·VBU. Wie der Begriff schon sagt, kümmern sich die Kollegen aus dem Bereich Versicherungen und Beiträge um die Pflege der Arbeitgeberkonten. Zu Stephanie Heblings Aufgaben gehört es, Guthaben zu klären, Beiträge zu erstatten und Einzugsermächtigungen einzuholen. Sie berät Steuerbüros und Personalabteilungen zum oft nicht einfachen „Beitragsund Melderecht“. Manchmal muss sie Arbeitgebern auch helfen, nämlich dann, wenn diese in finanziellen Engpässen stecken und Beiträge nicht sofort zahlen können. Dann wird gemeinsam nach einer Lösung gesucht, die beiden Seiten hilft.

Die Post wird abgeholt. Der Wagen der PostCon GmbH fährt vor, um alle fertigen Briefe einzuladen, in der Regel 6.000 Stück täglich. Zum letzten Mal hat heute Sylvia Nawrotzki die gelben Post-

Ein Unternehmen, viele verschiedene Aufgaben: Romy Schläger, Sylvia Nawrotzki, Christian Lucht, Francie Strauß und Stefanie Schleicher bei der Arbeit.

kisten gestapelt. 13 Jahre lang war sie dafür zuständig, den Versicherten Broschüren und Infoblätter zu schicken, Briefe zu kuvertieren und zu frankieren – jetzt geht es in den wohlverdienten Ruhestand.

Francie Strauß, Christian Lucht und Praktikantin Stefanie Schleicher brüten über den Entwürfen für die neue Anzeigenkampagne. Die Marketing-Fachleute wollen als Kernbotschaft noch einmal das Familienprogramm der BKK·VBU bewerben. Denn der Slogan „Ich will ein Kind von Dir“ hat schon einmal Eltern für den Babybonus von 190 Euro begeistert. Aber nicht nur das, auch viele kreative Werbeagenturen und Mitbewerber haben neidlos anerkannt, dass diese Werbung sehr einprägsam ist.

Wer wird wie wann versichert? Das sind die Fragen, mit denen sich Tobias Anhang auseinandersetzt. Seit dem Ende seiner Ausbildung arbeitet der 30Jährige im Unternehmensbereich Versicherungen und Beiträge. Er hilft zum Beispiel

Studenten, bei denen mit 25 die Familienversicherung endet, sich selbst zu versichern. Und schickt als Service gleich die Bescheinigung fürs Bafög-Amt mit.

Die ServiceCenter der BKK·VBU schließen. Telefonisch ist die Krankenkasse rund um die Uhr erreichbar.

Anja Olschewsky ist mit Mathias Mielke verabredet. Die Vertragsreferentin und der Manager des MedizinZentrums Sana Klinikum Lichtenberg wollen den Exklusivvertrag zur Schwangerenvorsorge ausweiten. Es geht um die Rückbildungsgymnastik: Hier sollen die Kurseinheiten erhöht werden. Es kann bis zu einem Jahr dauern, ehe die Verhandler der BKK·VBU einen Vertrag unterzeichnen können, der den Versicherten, den Leistungserbringern und der Krankenkasse Vorteile bringt. „Wenn aber die Unterschriften gesetzt sind, kann es losgehen, so wie in Kürze mit den ambulanten Operationen in der Region Mitteldeutschland“, kündigt Anja Olschewsky an. Ellen Zimmermann

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Neues Onlineportal für Männergesundheit Nach wie vor gelten Männer in Deutschland als Vorsorgemuffel. Bestätigt wird dies durch eine Statistik der Kassenärztlichen Vereinigungen: Während danach rund 51,8 Prozent der Frauen im Alter zwischen 45 und 59 Jahren zur Krebsfrüherkennungsuntersuchung gehen, sind es bei den Männern nur 13,6 Prozent. Die Liste der Ausreden, warum Männer so wenig für die eigene Gesundheit tun, ist endlos. Männer sind das starke Geschlecht! Mit diesem Selbstverständnis scheinen Vorsorgeuntersuchungen, gesunde Ernährung und Lebensführung sowie nötige Arztbesuche nicht zusammenzupassen – ein Fehler. Und selbst wenn Freunde, Verwandte oder die Partnerin den Mann von einer gesunden Lebensführung überzeugen wollen, werden oft Sprüche geklopft oder die Hinwei-

se belächelt. Um Männern den Zugang zu Gesundheitsthemen zu erleichtern, bietet die BKK·VBU jetzt ihren Versicherten und allen Interessierten ein Onlineportal an, das sich mit dem Thema Männergesundheit beschäftigt.

Online- und Bodycheck Hier findet „Mann“ neben allgemeinen Informationen auch einen Online- und Bodycheck sowie im Downloadbereich eine Übersicht aller Vorsorgeuntersuchungen als Flyer, ein Kochbuch mit gesunden Männergerichten und eine Broschüre zum gesamten Thema Männergesundheit. Die Broschüre, das Faltblatt und das Kochbuch finden Sie im Gesundheitsportal der BKK·VBU unter: http://bkk-vbu.bkk-maennergesundheit. de/startseite. Das Infomaterial ist auch in jedem ServiceCenter der BKK·VBU kostenfrei erhältlich. Uwe Lehmann

Vorbildlich: Andrea Galle Quotenfrauen, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Fachkräftemangel – die Diskussion um fehlende Frauen in Führungsetagen ist so aktuell wie lange nicht mehr. Auch die Victress Initiative e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen. Allerdings sind die Initiatoren davon überzeugt, dass Veränderungen nicht unbedingt durch Gesetze, sondern vielmehr durch charismatische Vorbilder ins Rollen gebracht werden. Seit acht Jahren zeichnet Victress Frauen aus, die aufgrund ihres Werdegangs oder ihrer Vision eindrucksvolle Vorbilder sind. Im April war es wieder so weit, sechs vorbildliche Frauen wurden gekürt. Eine der diesjährigen Preisträgerinnen ist BKK·VBU-Vorstand Andrea Galle. Ihr wurde der „Glassbreaker Award“ übergeben. Er steht für die altbekannte gläserne Decke, an die Frauen, die an die Spitze eines Konzerns aufsteigen wollen, immer wieder stoßen. Sie zu durchbrechen, zeugt von Kompetenz, Vernetzung und Konsequenz. Andrea Galle freute sich besonders darüber, dass sie die Ehrung im Jubiläumsjahr der BKK·VBU entgegennehmen konnte.

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Die Victress-Gewinnerinnen (von rechts): Boxerin Regina Halmich, BKK·VBU-Vorstand Andrea Galle, Bankbetriebswirtin Anja Kossiwakis, Unternehmensgründerin Andrea Kolb, Beraterin Hildegard Schooß sowie Unternehmensgründerin Claudia Helming.


BKK·VBU aktuell Zur optimalen Vorbereitung auf einen gesunden Urlaub haben wir für Sie die Broschüre „Gesund und sicher auf Reisen“ aufgelegt, die Sie kostenfrei unter 0800 165 66 16* bei unserem 24-h-Servicetelefon bestellen können. Gute Reise!

Gesunde Reise! Wenn Sie voller Vorfreude Ihre nächste Urlaubsreise planen, sollten Sie auch an die richtige Krankenversicherung fürs Ausland denken.

Was sind Ihre Pläne für die Sommerferien? Strand, Berge, See oder Citytrip? Eines ist auf jeden Fall gewiss: Bei Auslandsreisen sollten Sie auch an die richtige Krankenversicherung denken. Im europäischen Ausland haben Sie mit Ihrer Krankenversicherungskarte schon das Wichtigste im Gepäck. Auf der Rückseite befindet sich die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), gegen deren Vorlage Sie eine medizinische Behandlung vor Ort erhalten. Anders sieht es in der Türkei, in Tunesien und Bosnien-Herzegowina aus: Dort benötigen Sie einen Auslandskrankenschein, den Sie kosten-

frei bei unserem 24-h-Servicetelefon unter 0800 165 66 16* bestellen können.

Besser doppelt abgesichert Doch selbst wenn Sie die Europäische Krankenversicherungskarte oder den Auslandskrankenschein vorlegen, kann es Ihnen durchaus passieren, dass Sie für die Arztbehandlung wie ein Privatpatient in Vorkasse gehen müssen. In diesem Fall bestehen Sie darauf, dass Ihnen eine Rechnung mit allen Einzelleistungen des Arztes sowie Behandlungsort und -dauer ausgestellt wird. Nur so können wir Ihnen die im Ausland entstandenen Kosten

erstatten, wenn auch nur in maximal der Höhe, die die BKK·VBU in Deutschland für diese Behandlung bezahlt hätte. Besser ist es deshalb, zusätzlich eine private Krankversicherung abzuschließen. Die gibt es zum Beispiel bei unserem Partner Barmenia für nicht einmal 20 Euro für eine vierköpfige Familie im Jahr. Damit sind Sie auch in Ländern, in denen weder die Europäische Krankenversicherungskarte noch der Auslandsreisekrankenschein gelten, gut abgesichert. Und im Fall der Fälle ist sogar ein medizinisch nötiger Krankentransport zurück nach Deutschland abgedeckt.

Fotos: fotolia (3), victress award

Well-Aktiv: In kurzer Zeit fit werden BKK Well-Aktiv ist ein kompaktes Gesundheitsangebot, mit dem Sie in kurzer Zeit Ihr Wohlbefi nden um ein Vielfaches steigern können. Jetztsind die neuen Kataloge da. Ideal ist BKK Well-Aktiv für Menschen mit wenig Zeit, denn sie können an vier Tagen an Gesundheitskursen aus den Bereichen Entspannung, Bewegung und Ernährung teilnehmen. Im neuen Katalog 2013/2014 sind über 20 deutsche Kurorte von Binz auf Rügen bis Scheidegg aufgeführt, in denen das Kompaktprogramm angeboten wird. Neben den Kursen, die alle von qualifizierten Therapeuten geleitet werden, gibt es in vielen Kurorten kostenfreie Zu-

satzangebote wie Massagen, Nutzung des Wellnessbereichs oder des Fitnessraums. Die BKK·VBU übernimmt die Kosten der Gesundheitskurse, während Sie als Versicherte die Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung tragen. Je nach Art der Unterkunft und Verpflegung variieren die Preise. Sie beginnen bei 39 Euro. Den Katalog können Sie beim 24-h-Servicetelefon unter 0800 165 66 16* oder per E-Mail an info@bkk-vbu.de anfordern. Weitere Infos unter www.meine-krankenkasse.de (Unsere Leistungen/Zusätzliche Leistungen).

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Gesundheitstag 2008

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Ab Februar 2014 soll der Zahlungsverkehr in der EU vereinheitlicht und damit schneller sowie billiger werden. Worauf Sie sich einstellen müssen und wie die Umstellung problemlos klappt.

IBAN die Schreckliche? SEPA steht für Single Euro Payment Area und soll den grenzüberschreitenden bargeldlosen Zahlungsverkehr in Europa vereinfachen. Hierzu werden Kontonummern in ein einheitliches Format (IBAN) überführt. Diese IBAN sowie die internationale Bankleitzahl (BIC) finden Sie schon seit Jahren auf Ihren Kontoauszügen. So kompliziert das neue Verfahren zunächst auch wirkt: In der Praxis ist es einfacher, als man denkt. Die 22-stellige IBAN besteht aus dem Ländercode (DE für Deutschland), einer zweistelligen Prüfziffer, der bekannten Bankleitzahl und der zehnstelligen Konto-

nummer. Hat Ihre Kontonummer weniger als zehn Ziffern, so werden die fehlenden Stellen vor der Kontonummer mit Nullen ersetzt. Neu merken müssen Sie sich nur die Prüfziffer. Die internationale Bankleitzahl BIC ist ab Februar 2014 für inländische Überweisungen nicht mehr nötig, voraussichtlich 2016 soll sie auch bei länderübergreifenden Zahlungen entfallen. Zudem können die bisherigen Kontonummern und Bankleitzahlen für eine Übergangszeit von maximal zwei Jahren bei Inlandsüberweisungen im Privatbereich weiter genutzt werden. Ihre Bank wandelt diese vor der

Neue Adresse in Mönchengladbach Zentral gelegen: Das ServiceCenter Mönchengladbach ist umgezogen und seit dem 16. Mai in der alten Post in der Odenkirchener Straße 28 in 41236 Mönchengladbach zu finden. Das denkmalgeschützte Gebäude liegt nur drei Gehminuten vom Rheydter Hauptbahnhof und dem Busbahnhof entfernt, Parkplätze sind in unmittelbarer Nähe vorhanden. Die Öffnungszeiten wurden erweitert, das Team des ServiceCenters steht den Versicherten nun zu folgenden Zeiten mit Rat und Tat zur Seite: montags 8.30 bis 17 Uhr, dienstags und donnerstags 8.30 bis 18 Uhr, mittwochs 8.30 bis 15 Uhr sowie freitags von 8.30 bis 14 Uhr.

Gesundheitstag Vormerken sollten Sie sich den Gesundheitstag mit Aktionen, Beratung, Gewinnspiel und Buffet, zu dem das ServiceCenter am 27. Juni herzlich einlädt. Weitere Infos finden Sie unter www.meine-krankenkasse.de.

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Weiterleitung in die IBAN um. Bereits erteilte Lastschriften bleiben gültig, Sie müssen nichts unternehmen. Ob Sie bestehende Daueraufträge anpassen müssen oder die Umstellung automatisch erfolgt, erfragen Sie bei Ihrem Finanzinstitut.

Unser Service für Sie Die BKK·VBU arbeitet schon seit Monaten an der Umstellung des Zahlungsverfahrens. In der Regel übernehmen wir die Aktualisierung Ihrer Daten – Sie müssen nicht aktiv werden. Ab Februar 2014 nutzen Sie die IBAN im Zahlungsverkehr mit uns.

BKK·VBU goes Social Media Schulfreunde wiederfinden, Geschäftskontakte knüpfen, Fotos austauschen oder sich über Gesundheitsthemen informieren – all das findet heute online in den sozialen Netzwerken statt. Jeder, der etwas mitteilen oder fragen will, erreicht in Sekunden viele andere Menschen. Die „Mitmachmedien“ eröffnen neue Möglichkeiten, rascher und gezielter Informationen zu erhalten und anderen zur Verfügung zu stellen. Immer mehr Menschen nutzen Social Media – privat und beruflich. Daher ist jetzt auch die BKK· VBU im Netz. Wir starten mit einer Unternehmensseite bei Facebook, dem derzeit größten sozialen Netzwerk. Mit einem abwechselnden Angebot werden wir Ihnen Spaß, Unterhaltung und Neuigkeiten aus Gesundheit und Medizin anbieten. Auf Facebook kommen wir auch direkt ins Gespräch. Sie haben ein Thema, über das Sie schon immer mit Ihrer BKK·VBU diskutieren wollten? Sie möchten gerne mehr über unser Unternehmen erfahren? Schreiben Sie Ihr Anliegen und Ihre Fragen direkt auf unsere Pinnwand. Wir freuen uns auf Ihren Besuch: www.facebook.com/bkk.vbu


BKK·VBU aktuell

Mehr „U“s für Kinder aus dem Norden Ganz neu bietet die BKK·VBU jetzt auch in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein unter dem Namen „Starke Kids“ zusätzliche Früherkennungsuntersuchungen für Kinder und Jugendliche an. In den ersten Lebensjahren machen Kinder gewaltige Entwicklungsschritte. Umso wichtiger ist es, dass der Kinderarzt bei den „U“-Untersuchungen regelmäßig prüft, ob der Nachwuchs sich altersgerecht entwickelt. Die gesetzlichen Vorsorgeuntersuchungen enden mit dem 5. Geburtstag des Kindes, der nächste Check ist erst wieder im Jugendalter vorgesehen. Die BKK·VBU hat nun auch für 3.000 mitversicherte Kinder aus dem Norden die Vorsorgelücke geschlossen.

Grundschul-, Schüler- und Jugendcheck Beim Grundschulcheck (U10) für Kinder zwischen sieben und acht Jahren achtet der Arzt besonders auf Lese- und Rechtschreibschwächen. Auch die motorische Entwicklung hat er weiter im Blick. Viele Neun- und Zehnjährige können sich schlecht konzentrieren, was sich auf die Leistungen in der Schule niederschlägt. Im Fokus des Schülerchecks (U11) steht deshalb das Aufspüren von Aufmerksamkeitsstörungen. Außerdem schaut sich der Arzt Zähne, Mund und Kiefer an. Eine große Vorsorgeuntersuchung steht dann noch einmal für junge Leute von 16 und 17 Jahren an. Beim Jugendcheck (J2) achtet der Arzt auf Pubertäts- und Sexualstörungen und macht eine

Diabetesvorsorge. Bei allen Us wird der Impfstatus überprüft – und bei Bedarf ergänzt. Wo es das Vorsorgeprogramm „Starke Kids“ schon gibt und welche Ärzte teilnehmen, erfahren Eltern und Jugendliche unter www.meine-krankenkasse.de (Wegweiser&Navigator/Familien). Oder rufen Sie uns kostenfrei am 24-h-Servicetelefon unter 0800 165 66 16* an.

Foto: fotolila (2), BKK·VBU (2)

Unser Team in Hamburg

Elena Terentyev, Kundenberaterin, Kristin Bleich, Leiterin des ServiceCenters, und Nils Brümmer, Regionalleiter Nord (von links), kümmern sich von nun an um die Versicherten in der Hansestadt. „Wir wollen die BKK·VBU in Hamburg erlebbar machen“, sagte Nils Brümmer

bei der Eröffnung des neuen ServiceCenters. Mehr als 6.000 Versicherte aus dem Großraum Hamburg können nun einen exklusiven Service vor Ort erleben. „Sowohl für unsere Versicherten als auch für unsere Arbeitgeber bedeutet das neue ServiceCenter kürzere Wege. Die Nähe zu den Kunden ist uns sehr wichtig. Mein Team und ich möchten auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen und stehen ihnen in allen Fragen rund um die Krankenversicherung zur Seite“, so Brümmer. Versicherte können sich zudem auf Gesundheitstage, Vorträge und Seminare freuen. Außerdem wird die BKK·VBU an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen.

Poststelle des Jahres Die BKK·VBU nahm dieses Jahr zum ersten Mal am Wettbewerb „Poststelle des Jahres“ teil und ging gleich als Gewinnerin hervor. Als nach der Fusion 2012 die Anzahl der Versicherten von 300.000 auf 400.000 stieg, wurde der Neuaufbau des Postbüros unausweichlich. Dabei setzte die BKK·VBU auf das Know-how der Mitarbeiter des Fachbereichs Betriebliches Gesundheitsmanagement sowie auf Dienstleister wie den Experten für Postlogistiksysteme Neopost. Im Dezember 2012 öffnete die „Poststelle 360°“ mit einem Rundumkonzept, das die Jury überzeugte: „Ein bemerkenswertes Gegenmodell zu der in Poststellen weit verbreiteten Ergonomie- und Einrichtungsmisere.“

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fokus ernährung 10 010 im

Sie bekommen bis Ende September ausführliche Informationen und einen Organspendeausweis nachhause gesandt.

Kostenfreie Infotelefone Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und die Deutsche Stiftung Organtransplantation haben gemeinsam das Infotelefon Organspende eingerichtet. pro Fit 2 | 2013

Das Team des Infotelefons beantwortet Fragen rund um das Thema Organ- und Gewebespende. Unter der Rufnummer 0800 – 9 04 04 00 ist das Infotelefon montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr erreichbar. Interessierte und Betroffene können sich mit Fragen zu Nierenerkrankungen an das „Nierentelefon“ der Deutschen Dialysegesellschaft niedergelassener Ärzte unter der Telefonnummer 0800 – 2 48 48 48 wenden.


im fokus

Organspenden retten Leben Jeder sollte darüber nachdenken, ob er nach seinem Tod Organe oder Gewebe spenden will. Mit einem Organspendeausweis kann sichergestellt werden, dass der eigene Wille umgesetzt wird.

Der 12. Mai ist für Karsten Gawrisch nicht einfach nur ein beliebiges Datum. An jenem Tag begann für den 51-Jährigen ein neues Leben – als er nämlich erfuhr, dass eine Spenderniere für ihn bereitsteht. „Im ersten Moment wollte ich es gar nicht glauben. Schließlich habe ich fast fünf Jahre darauf gewartet“, erzählt er.

Foto: istockphoto

Belastende Wartezeit In Deutschland warten zurzeit rund 12.000 Menschen auf ein neues Organ, etwa 8.000 von ihnen auf eine Niere. Nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) wird dieses Organ am häufigsten gespendet – allein 2012 waren es insgesamt 1.820. Dagegen ist die Zahl der übrigen transplantierten Organe geringer: Im vergangenen Jahr wurden 1.017 Lebern, 345 Herzen und 357 Lungen übertragen. „Diese Organe werden aber genauso dringend gebraucht“, berichtet Susanne Venhaus von der DSO. Sie werden sogar noch dringender benötigt, da Patienten – anders als bei der Dialyse – eine längere Wartezeit nicht überbrücken können. Ein nicht eingestellter Bluthochdruck war die Ursache für das Nierenversagen von Karsten Gawrisch. Das Warten auf das erlösende Spenderorgan war für ihn körperlich und psychisch besonders belastend. Dreimal pro Woche musste der BKK∙VBUVersicherte zur Dialyse, „und das für jeweils fünf Stunden“, erzählt er. Auch für seine Frau war das eine schwere Zeit.

Aber sie will sich nicht beklagen: „Die BKK∙VBU ist uns in dieser Zeit zur Seite gestanden, da gab es nie Probleme.“ Mittlerweile hat Karsten Gawrisch die tückische Krankheit im Griff und freut sich über sein neues Leben: „Ich bin dem Menschen dankbar, der mir sein Organ geschenkt hat.“ Bei einer Organspende können Niere, Leber, Herz, Lunge, Bauchspeicheldrüse und Dünndarm von einem verstorbenen Menschen auf einen Empfänger übertragen werden. Neben den Organen können Gewebe wie Augenhornhaut, Blutgefäße, Haut, Knochen oder Herzklappen gespendet werden. Das neue Transplantationsgesetz aus dem Jahr 2012 sieht vor, dass sich jeder mit dem Thema Organspende auseinandersetzt.

Mehr Transparenz gefordert In einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aus dem Jahr 2010 gaben 74 Prozent der Befragten an, dass sie mit einer Organspende einverstanden wären. Aber laut einer aktuellen Umfrage des Gesundheitsmagazins Apotheken Umschau besitzt nur jeder fünfte Spendewillige einen Organspendeausweis. Die Gründe dafür sind vielfältig. Manche sind einfach nicht dazu gekommen, sich einen Ausweis zu holen, andere sind sich nicht darüber im Klaren, welche Bedeutung der Ausweis hat: Darin ist dokumentiert, ob ein Verstorbener eine Organspende möchte oder nicht. Außerdem kann das Einverständnis zur Spende auf

bestimmte Organe oder Gewebe beschränkt werden. Viele Menschen sind aber skeptisch und wollen lieber abwarten, bis der Gesetzgeber sichergestellt hat, dass bei der Vergabe der Organe in den Kliniken kein Missbrauch betrieben wird. Denn 2012 gab es einige Verteilungsskandale: Es wurden Daten manipuliert, damit einzelne Patienten schneller ein neues Organ erhielten. Zwar sind die Organspende, -verteilung und -transplantation personell und organisatorisch voneinander getrennt. Dennoch sei das gesamte System von den Vorwürfen betroffen und der Vertrauensverlust in der Bevölkerung groß, so Susanne Venhaus. „Gemeinsam mit allen Partnern ist es wichtig, für mehr Transparenz zu sorgen und über eine strengere Qualitätssicherung künftig einen Missbrauch des Systems zu verhindern“, berichtet sie. Liegt nach dem Tod kein Ausweis vor, müssen die Angehörigen entscheiden, ob sie mit einer Spende einverstanden sind.

Keine Altersgrenze für Spender Über ein Viertel der von der Apotheken Umschau befragten potenziellen Spender vertraut allerdings darauf, dass ihre Angehörigen im Ernstfall die richtige Entscheidung treffen. Dies ist nicht leicht für die Familie. Deshalb rät Venhaus, sich unbedingt zu Lebzeiten über eine Organspende Gedanken zu machen, eine Entscheidung zu treffen, sie zu dokumentieren und mit der Familie zu besprechen. „Nur so kann sichergestellt werden, dass der ei-

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im fokus

Organspenden in Deutschland Die am häufigsten tansplantierten Organe seit 1963

Wer sich nicht zu Lebzeiten festlegt, ob er im Fall der Fälle Organe spenden will, überlässt seinen Angehörigen diese schwierige Entscheidung. Bei einem Unfall im Ausland gelten die Bestimmungen, die das jeweilige Reiseland zur Organspende festgelegt hat.

Lunge 3.865 Herz 10.969

Leber 18.868

Niere 70.318

Pankreas 3.150 (Bauchspeicheldrüse)

Quelle: DSO, Stand 2011 © AFP 2012

gene Wille umgesetzt wird“, sagt sie. Übrigens kann die Entscheidung für oder gegen eine Organspende nachträglich geändert werden. Hierfür muss nur der alte Spenderausweis vernichtet und ein neuer ausgefüllt werden. Für die Organspende gibt es keine Altersgrenze, entscheidend ist der Zustand der Körperteile. Venhaus: „Über die Frage, ob ein Organ transplantiert werden kann, entscheiden nicht das

Alter des Verstorbenen, sondern medizinische Tests nach dem Tod des Spenders – und letztlich der Arzt, der die Organe transplantiert.“ Ab 16 Jahren können Jugendliche ohne Einverständnis der Eltern einer Organspende zustimmen. Bereits ab 14 Jahren können Jugendliche jedoch einer Spende widersprechen. Neben der Zustimmung für die Entnahme eines Organs gibt es eine weitere Voraussetzung für eine Spende: Zwei Ärzte müssen zweifelsfrei den Hirntod des Spenders feststellen. Erst dann werden die Organe auf Erkrankungen und Infektionen untersucht, um den oder die Empfänger vor Krankheiten zu schützen. Leider kommt die Transplantation nicht immer rechtzeitig. Nach Angaben der Bundeszentrale sterben jährlich etwa tausend Patienten, die auf ein neues Organ angewiesen sind.

Bundesweite Warteliste Wer wann welches Spenderorgan erhält, wird nach festen Kriterien wie Dringlichkeit, Übereinstimmung des Gewebes sowie der Erfolgsaussicht entschieden. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation verantwortet dabei als Koordinierungsstelle die Vorbereitung und Durchführung der Organentnahme bei Verstorbenen. Die Stiftung Eurotransplant mit Sitz in den Niederlanden ist dagegen für die Vermittlung von Organen verantwortlich. „Damit die Chancen bei der Organvergabe gleich sind, gibt es eine bundesweite Warteliste“,

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berichtet Venhaus. Karsten Gawrisch ist überglücklich, dass er zu den Menschen gehört, die eine neue Niere erhalten haben. Er muss jetzt auf eine penible Hygiene achten und auf bestimmte Lebensmittel verzichten, weil seine Medikamente das Immunsystem herabsetzen.

Ein zweiter Geburtstag „Das ist aber alles tausendmal besser als die Dialyse“, sagt er. Lange bevor er sein Spenderorgan bekam, hat er zusammen mit seiner Frau auch über eine sogenannte Lebendspende nachgedacht. Hierbei spendet ein lebender Mensch ein Organ beziehungsweise einen Teil eines Organs einem kranken Patienten. In Deutschland ist eine Organspende zu Lebzeiten nur unter engen Verwandten, Ehepartnern und Menschen, die sich persönlich sehr nahestehen, möglich. Außerdem darf zum Zeitpunkt der Transplantation kein Organ eines Verstorbenen zur Verfügung stehen. Karsten Gawrisch und seine Frau haben lange über die Möglichkeit nachgedacht, sich nach ärztlichen und psychologischen Gesprächen jedoch dagegen entschieden. „Meiner Frau wäre es nach der Transplantation schlechter ergangen als mir. Und das wollte ich nicht“, erzählt er. Heute genießt er sein neues Leben und freut sich über jeden Tag. Den 12. Mai hat er dick im Kalender eingekreist. „Es ist sozusagen mein zweiter Geburtstag!“ Justine Holzwarth

Fotos: istockphoto (2), DSO

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Hier finden Sie Hilfe Eine kostenlose Beratung bietet die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD): www.upd-online.de, Telefon 0800 – 11 77 22. Informationen zum Thema Patientenrecht finden Sie auch in der Broschüre „Meine Rechte als Patient“, die Sie kostenlos bei unserem 24-h-Servicetelefon unter 0800 165 66 16* bestellen können. Darin finden Sie außerdem wichtige Adressen und Ansprechpartner, die Ihnen im Falle eines Behandlungsfehlers weiterhelfen können.

Nicht auf Augenhöhe Behandlungsfehler durch Ärzte sind leider keine Seltenheit. Doch wenn betroffene Patienten versuchten, vor Gericht eine Entschädigung durchzusetzen, standen ihre Chancen bisher nicht gut. Das soll das neue Patientenrechtegesetz ändern. Erfüllt das Gesetz diese Hoffnungen?

Nicht immer ist ein Behandlungsfehler so leicht nachzuweisen wie mit diesem Röntgenbild.

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Das Kind hat hohes Fieber und die Eltern Behandlungsfehlern bietet die gemeingehen mit ihm zum Kinderarzt. Der be- nützige Alexandra-Lang-Stiftung. Im hier handelt nur die Symptome und schickt geschilderten Fall geht sie der Frage nach, die Familie nachhause. Ebenso ergeht es ob und an welcher Stelle Fehler in der den besorgten Eltern in der Ambulanz Behandlung des Kindes begangen wurder Kinderklinik, die sie später aufsu- den und wie diese zu bewerten sind. chen. Erst einen Tag später, als die Eltern Mithilfe ihres ehrenamtlichen Ärztenetzwieder beim Kinderarzt vorstellig wer- werks hat die Stiftung alle Unterlagen den, wird das Kind als Notfall stationär geprüft und eine Stellungnahme verfasst. im Krankenhaus aufgenommen. Dort er- Diese ist auch die Grundlage für die weileidet es einen Herzstillstand und muss tere Vorgehensweise der Rechtsanwältin. reanimiert werden. Die Folgen sind dra- Von Behandlungsfehlern betroffene Pamatisch: Das Kind ist schwerbehindert, tienten, die ihr Recht durchsetzen wollen, brauchen Mut und Durchsetzungsverdie Eltern leiden. Haben die Ärzte einen Fehler gemacht? mögen. Sie sind häufig durch ihre KrankHilfe für Opfer von schwerwiegenden heitsgeschichte belastet und verfügen in


gesund sein

der Regel nicht über das nötige medizi- mutet wird. Schließlich verfolgen sie ja der Regel weiterhin selbst die Behandnische Wissen. Kommt es zu einem ge- gemeinsame Interessen.“ Deshalb arbei- lungsfehler beweisen. Außerdem bleibt richtlichen Verfahren, kann das oft zehn tet die Alexandra-Lang-Stiftung auch eng nach wie vor unklar, welche Sanktionen Jahre und länger dauern. „Das ist in- mit den Krankenkassen zusammen. Um- es hat, wenn das Recht des Patienten auf akzeptabel“, meint Johannes Wörn, so mehr hat es ihn gefreut, dass die Akteneinsicht – wie im Gesetz klar forGeschäftsführer der Alexandra-Lang- BKK∙VBU im August 2012 als erstes insti- muliert – nicht uneingeschränkt und Stiftung. „Den Patienten trifft grundsätz- tutionelles Mitglied dem Freundeskreis schnell gewährt wird. Dabei sind diese Unterlagen das erste und wichtigste Inslich die Beweislast. Dabei ist doch er der Stiftung beigetreten ist. trument, wenn Ärzten Behandlungsfehderjenige, an dem eine eventuell falsche ler nachgewiesen werden sollen. DesweBehandlung durchgeführt wurde.“ Denn Viel geändert hat sich nicht wie kann ein Patient zum Beispiel nach Weniger zufrieden ist Wörn nach wie vor gen fordert die Alexandra-Lang-Stiftung, einer OP unter Vollnarkose wissen, was mit dem Patientenrecht: „Eine wirklich dem Gesetz weitere Schritte folgen zu während des Eingriffs passiert ist? „Die- spürbare Verbesserung bringt das neue lassen: „Ziel muss es sein, Patienten und ses Detailwissen hat nur der Behandeln- Gesetz nicht! Die Hürden für von Be- Behandelnde auf Augenhöhe zu setzen. de. Arzt und Patient sind hier nicht auf handlungsfehlern betroffene Patienten Das wurde bisher nicht erreicht.“ Unter Augenhöhe“, so Wörn. sind immer noch sehr hoch.“ Das neue anderem fordert die Stiftung die EinrichGesetz fasst in der Frage der Beweislast tung eines Härtefallfonds, aus dem sehr nur das zusammen, was bisher schon in schwer geschädigte Patienten unbüroGemeinsame Interessen Die Krankenkassen sind häufig der erste der gängigen Rechtsprechung etabliert kratisch und zeitnah entschädigt werden Ansprechpartner des Patienten, bei dem war – mehr nicht. So müssen Patienten in können. Katrin Lange er sich umfassend beraten lassen kann. Nach dem neuen Patientenrechtegesetz sollen die Krankenkassen ihre Versicherten noch stärker bei der Durchsetzung von Ansprüchen unterstützen. Das kann in Form eines kostenlosen Gutachtens durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung geschehen. Auch Johannes Wörn rät Patienten, ihre Krankenkasse zu informieren: „Grundsätzlich ist es sehr wichtig, dass Krankenkasse und Patient miteinander in Kontakt treten, wenn ein Behandlungsfehler ver-

Foto: fotolia, mauritius images/image source

Zu Risiken und Nebenwirkungen... Im Jahr 2012 haben die Gutachter des Medizinischen Diensts der Krankenversicherungen (MDK) 12.483 von Patienten erhobene Vorwürfe gegen Behandlungsfehler durch Ärzte geprüft. In fast jedem dritten Fall haben die Patienten recht bekommen. Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs. Das Bundesgesundheitsministerium schätzt, dass es pro Jahr zu 40.000 bis 170.000 Behandlungsfehlern in Deutschland kommt. Die Alexandra-Lang-Stiftung unterstützt Menschen,

die an den Folgen schwerwiegender medizinischer Behandlungsfehler leiden. Sie wurde 2004 von Ilse Lang ins Leben gerufen, deren Tochter Alexandra Lang im Jahr 2000 an den Folgen einer Sepsis – ausgelöst vermutlich durch eine bakteriell verunreinigte Infusion – gestorben ist. Das Zivilverfahren, das sich mit diesem Fall befasst, ist auch nach mehr als zehn Jahren noch nicht abgeschlossen. Aktuell bearbeitet die Stiftung rund 250 schwerwiegende Fälle.

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im einklang

Rezept: re Erdbeer-Vanille-Konfitü ft einer Zitrone, ca. 1,2 kg Erdbeeren, Sa ucker 2:1 1 Vanilleschote, Gelierz

kleine Stücke schneiden. Erdbeeren putzen und in. Erdbeeren, Vanillemark Vanilleschote auskratzenitronensaft und 500 g und -schote mit dem Z n Topf geben. Gelierzucker 2:1 in eine lnd kochen lassen, de ru sp en ut in M 3 n, Aufkoche und sofor t bis zum en rn tfe en e ot ch lles ni Va e Twist-off-Gläser Rand in heiß ausgespültkeln verschließen und gießen. Mit Schraubdec auf den Kopf stellen. die Gläser für 5 Minuten

Buchtipps Karin Iden & Oliver Brachat: Sonne im Glas – Eingemachtes & Eingelegtes Hölker Verlag, 240 Seiten, 19,95 Euro Cornelia Schinharl: Marmelade selbst gemacht – Über 75 einfache Rezepte für Konfitüren, Gelees & Co. GU, 128 Seiten, 9,99 Euro Ein Infoblatt mit Rezepten können Sie beim 24-h-Servicetelefon unter 0800 165 66 16* kostenlos anfordern. Unter www.meinekrankenkasse.de (Presse/Mediathek/pro Fit) können Sie Etiketten für Ihre Marmeladen zum Ausdrucken herunterladen.


im einklang

Feine Früchtchen

Fotos: fotolia (3)

Die Auswahl an Konfitüren im Supermarkt ist riesig – trotzdem wird Marmelade weiterhin gern selbst gemacht. Warum? Es ist einfach und macht uns jeden Morgen aufs Neue stolz.

Die erste Marmelade war eine Bitteroran- Früchten. Oder ist sie der tägliche Dickmagenmarmelade. Erfunden hat sie Janet Keil- cher, den wir uns unbedacht aufs Brot streiler im schottischen Dundee gegen Ende chen? Dabei kommt es ganz klar auf die des 18. Jahrhunderts. Ihr Mann John hatte Menge an. Ob fingerdick oder in dünner eine überreife Schiffsladung Bitterorangen Schicht – das macht den entscheidenden günstig erstanden, die sie verwerten wollte Unterschied. Ein Teelöffel Marmelade hat und mit Zucker zu Marmelade verkochte. rund 50 Kalorien. Wer mit einem Löffel Heutzutage ist ein Morgen ohne Marmela- auskommt, lebt daher kalorienbewusster, de für viele Menschen undenkbar. Die als wenn er sich eine Scheibe Käse aufs fruchtige Schicht auf Brot oder Brötchen Brötchen legt, die je nach Sorte zwischen gehört zum Frühstück wie der Duft von 60 und 120 Kalorien im Gepäck hat. Kaffee. Und weckt die Lebensgeister. Ein Fest für die Sinne wird das Frühstück vor Nur Früchte und Zucker allem mit selbst gemachter Marmelade, Was die Inhaltsstoffe betrifft: Eine Vitaminvielleicht sogar aus eigenhändig geernteten bombe ist Marmelade trotz der vielen Früchten. Jenseits von Standards wie Erd- Früchte nicht – nur ein Teil der Vitamine ist beere, Himbeere und Aprikose kursieren nach dem Kochen noch enthalten. Besoninnovative Sorten, die man im immer grö- ders hitzeempfindlich ist dabei Vitamin C. ßer werdenden Repertoire der Supermärk- Bei den geringen Mengen an Marmelade, te und Bioläden teils schon kaufen kann. die üblicherweise verzehrt werden, kann Die individuellsten unter den Konfitüren sie in unserem Vitaminhaushalt also nicht sind aber die selbst erfundenen, denn Va- entscheidend punkten. Vor allem soll Marrianten gibt es so viele wie Geschmäcke. melade aber lecker sein. Sie ist leicht Mit etwas Mut zum Ungewohnten finden zu kochen. Eigentlich braucht es dazu nur auch Ingwer, Rosenblüten, Chili, Sekt und Früchte und normalen Haushaltszucker. Salatgurken ihren Weg ins Marmeladenglas. Am besten funktioniert das mit Obstsorten, die einen hohen Säuregehalt haben. Dabei enthalten noch leicht unreife Früchte das Lust am selbst kreierten Genuss 150.000 bis 200.000 Tonnen Konfitüre meiste Pektin, ein natürliches Geliermittel. werden hierzulande im Jahr verkauft. Dazu Perfekt sind säuerliche Äpfel, Johannisbeekommen die vielen hausgemachten Frucht- ren und Pflaumen. Bei Obst mit wenig Säuaufstriche. Die Industrie schätzt, dass noch re oder Pektin gibt man Zitronensaft hinzu. einmal dieselbe Menge in der heimischen Der Einfachheit halber wird meist direkt Küche entsteht, schließlich kochen dreißig Gelierzucker verwendet, in dem ZitronenProzent aller Haushalte selbst Marmelade säure und Pektin schon enthalten sind. Für ein. Und das nicht nur, weil sie das reife einen fruchtigeren Geschmack gibt es inObst aus dem Garten sinnvoll konservieren zwischen auch die Wahl aus 2:1- oder somöchten, sondern schlicht aus Lust am gar 3:1-Gelierzucker. So lässt sich der Zuselbst kreierten Genuss. Schließlich ist der ckeranteil bis auf ein Viertel senken. Auch Fruchtaufstrich verhältnismäßig einfach zu wer auf Industriezucker verzichten möchte, fabrizieren, und er gelingt auch denjenigen, hat Alternativen. Apfel- oder Birnendicksaft die keine Hobbyköche sind. Aber ist die etwa ersetzen den Zucker, Agar-Agar oder morgendliche Energiespritze nun gesund? Apfelpektin sorgen für die Gelierfähigkeit. Immerhin besteht sie ja zum Großteil aus Diabetiker kochen ihre Marmelade am

besten gleich mit Süßstoff statt mit Zucker. Nachdem die Früchte gewaschen, geschält, entkernt und zerkleinert wurden, werden sie in einen breiten Topf gegeben und mit dem Zucker gut vermischt. Danach die Mischung sprudelnd kochen lassen, bis bei 105 Grad der Gelierpunkt erreicht ist. Das verrät entweder ein Zuckerthermometer, es lässt sich aber auch schätzen. Zur Kontrolle bietet sich in jedem Fall eine Gelierprobe an, bei der Marmelade auf einen kleinen Teller gegossen und abgekühlt wird. Mit den Fingern zusammengeschoben, muss sie Fältchen bilden. Marmelade sollte immer so kurz wie möglich gekocht werden. Dann erhalten sich auch ein paar Vitamine. Um sicherzugehen, dass die Marmelade nicht während des Lagerns verdirbt, sollten die Gläser vorher sterilisiert werden. Zehn Minuten abkochen, dann umgedreht im Backofen trocknen. Nach dem Kochen wird der Schaum abgeschöpft. Im Anschluss etwa zehn Minuten abkühlen lassen und in Gläser füllen.

Bürokratie auf den Etiketten Auch wenn die Marmelade bereits fertig und gelungen ist, kann man noch etwas falsch machen – jedenfalls bürokratisch betrachtet. Denn wer Erdbeermarmelade, Sauerkirschmarmelade oder Waldbeerenmarmelade auf die Etiketten schreibt, formuliert nicht ganz korrekt. Offiziell gilt die Bezeichnung Marmelade nämlich nur für solche aus Zitrusfrüchten. Wurde sie aus anderen Früchten hergestellt, heißt sie Konfitüre. So wollen es die Konfitürenverordnung und eine EU-Richtlinie, damit es nicht zu Verwechslungen mit der bereits erwähnten Bitterorangenmarmelade kommt. Aber: Verordnung hin oder her – zuhause kann natürlich jeder auf sein Marmeladenoder Konfitürenglas schreiben, was er will. Hauptsache, es schmeckt. Anja Martin

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Regelmäßiges Waschen und Desinfizieren der Hände beugt Ansteckungen vor.

Mit Antibiotika richtig umgehen

Antibiotika sind die einzigen wirkungsvollen Medikamente gegen schädliche Bakterien. Doch immer öfter helfen sie nicht mehr. Anke Sayatz vom Fachbereich Arzneimittel der BKK·VBU erklärt, warum und gibt Tipps für die richtige Einnahme.

Antibiotika erweisen sich bei der Bekämpfung von gefährlichen Bakterien als zunehmend machtlos. Warum? Als Penicillin um 1940 eingeführt wurde, war das ein Segen für die Menschheit. Inzwischen aber gibt es schon drei große Gruppen von Bakterien, die auf Antibiotika unzureichend reagieren. Die Gründe für diese Resistenzen sind vielfältig und von der Wissenschaft nicht gänzlich geklärt. Zum häufig nicht fachgerechten Umgang kommt noch der übermäßige Gebrauch von Antibiotika in der Tierhaltung und in der Lebensmittelproduktion ganz allgemein hinzu.

Warum sind die Resistenzen so gefährlich? Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation gehört das weltweite Auftreten von Antibiotika-Resistenzen zu den größten Gefahren für die menschliche Gesundheit. Ohne Antibiotika haben wir keine „Waffe“, um Infektionen einzudämmen. Zwei wissenschaftliche Institute haben gerade eine Arbeit vorgelegt, um die zunehmenden Resistenzen als gesamtgesellschaftliches Problem darzustellen und Lösungsvorschläge zu machen.

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Warum helfen Antibiotika nicht auch gegen Erkältungen? Erkältungskrankheiten wie auch die Grippe sind Virusinfektionen. Gegen Viren sind Antibiotika machtlos. Das liegt daran, dass Antibiotika in den Stoffwechsel der Bakterien eingreifen. Viren hingegen haben gar keinen eigenen Stoffwechsel. Sie bieten den Antibiotika deshalb praktisch keinen Angriffspunkt. Kommt es allerdings im Laufe einer Erkältungskrankheit zu einer zusätzlichen Infektion mit Bakterien, kann es nötig werden, dass der Arzt ein Antibiotikum verschreibt. Mediziner nennen das Superinfektion. Typische Beispiele hierfür sind der eitrige Schnupfen, die Nasennebenhöhlenvereiterung nach einem Schnupfen oder Halsschmerzen mit hohem Fieber und eitrigem Auswurf. Sind Bakterien beteiligt, handelt es sich meist um Streptokokken, die schwere Folgeschäden verursachen können, zum Beispiel am Herzen oder den Nieren.

Wie können schädliche Bakterien sonst noch bekämpft werden? Eine besonders hohe Bedeutung kommt der Unterbrechung der Infektionsketten zu. Dies gelingt nur durch eine konsequente Umsetzung hygienischer Maß-

nahmen: Die Hände sollten regelmäßig gründlich gewaschen und desinfiziert werden. Das gilt vor allem, wenn ein Familienmitglied erkrankt ist: Während dieser Zeit sollten auch pflegende Angehörige möglichst wenig Kontakt zu anderen Menschen haben.

Wer Antibiotika nicht richtig einnimmt, fördert Resistenzen. Was gilt es zu beachten? Ein Antibiotikum sollte immer genau so lange genommen werden, wie der Arzt es verschrieben hat. Auch die Zeitintervalle über den Tag hinweg müssen strikt eingehalten werden, damit das Level der Wirkstoffe im Körper nicht absinkt. Notfalls muss sich der Betroffene auch in der Nacht den Wecker stellen. Antibiotika sollten mit Wasser eingenommen werden, denn Milch oder andere Getränke könnten die Wirkung beeinflussen. Wer zusätzlich andere Medikamente einnimmt, sollte beim Arzt oder Apotheker wegen möglicher Wechselwirkungen nachfragen. Angebrochene Packungen sollten nicht im Haushalt aufbewahrt werden, damit auf gar keinen Fall irgendwelche Rest-Antibiotika eigenmächtig eingenommen werden können. Das Gespräch führte Elisa Holz


mit kind

Kein Kinderkram Masern sind gefährliche Viren. Schutz bietet die Masernimpfung. Doch noch immer sind zu viele Menschen in Deutschland nicht geimpft, sodass die Krankheit auch hierzulande noch nicht ausgerottet ist. Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit. Schon seit vielen Jahren versuchen Ärzte und Gesundheitsorganisationen, diese gefährliche, hoch ansteckende Virusinfektion durch großangelegte Impfaktionen auszurotten – vergeblich. Denn noch immer werden viele Kinder und Jugendliche gar nicht oder nicht umfassend genug geimpft. Die Folge: Masernerkrankungen nehmen wieder zu. In Deutschland stecken sich pro Jahr mehrere hundert Menschen an. Darunter sind nicht nur Kinder, sondern auch Jugendliche und Erwachsene, bei denen die Krankheit oft besonders schwer verläuft.

Quälend und manchmal tödlich Hohes Fieber, rote Augen und Husten – das sind die ersten Anzeichen der Masern. Wenig später breitet sich dann ein roter fleckiger Ausschlag am ganzen Körper aus. Die per Tröpfchen (Sprechen, Husten, Niesen) übertragene Infektion schwächt das Immunsystem nachhaltig, sodass Bakterien ein leichtes Spiel haben: Mittelohrentzündungen, Bronchitis oder auch Lungenentzündungen zählen zu den häufigen Folgeerkrankungen einer Maserninfektion. In seltenen Fällen kann es zu einer Hirn- oder Hirnhautentzündung kommen, die sogar tödlich enden kann. Gegen Ma-

sern gibt es keine Medikamente und doch ein wirksames Mittel, um sich vor dem Virus zu schützen: die Impfung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt für alle Kinder im Alter von 11 bis 23 Monaten eine zweimalige Masernimpfung und am besten kombiniert mit Impfstoffen gegen Mumps und Röteln (MMR-Impfung). Seit 2010 gilt die Impfempfehlung auch für Jugendliche und Erwachsene, die nach 1970 geboren wurden und nicht geimpft sind. Sie sollen sich einmalig nachimpfen lassen, um so auch die Impflücken in Deutschland schließen zu können. Denn nur wenn mindestens 95 Prozent der Bevölkerung geimpft sind, gilt das Virus als besiegt. Die Impfung gegen Masern, bei der lebende, aber abgeschwächte Viren unter die Haut gespritzt werden, ist in der Regel gut verträglich. Als Reaktion auf die Impfung produziert der Körper Antikörper gegen das Masernvirus. Dabei kann es zu Rötungen und Schwellungen an der Einstichstelle kommen. Auch leichtes Fieber, Kopfschmerzen oder ein Gefühl der Mattigkeit können sich einstellen. Bei ungefähr fünf Prozent der Geimpften kommt es als Folge der Immunisierung zu „Impfmasern“, die aber schnell und ohne Komplikationen verlaufen. Die Impfung bietet

Fotos: fotolia

Geschützt mit der BKK·VBU

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Die BKK·VBU übernimmt die Kosten für die Masernimpfung in allen Altersklassen. Fragen zum Thema beantworten Experten in der Broschüre „Impfungen schützen“ der BKK·VBU. Kurz und knackig sind dort die Fakten zu allen nötigen und möglichen Impfungen aufgelistet. Die Broschüre können Sie kostenlos bei unserem 24-h-Servicetelefon unter 0800 165 66 16* anfordern.

Masern sind gefährlich, die Impfung ist nur ein kleiner Piks.

zuverlässigen Schutz. Dennoch entscheiden sich Eltern immer wieder gegen eine Masernimpfung, sei es aus Angst vor Impfschäden oder einfach aus Nachlässigkeit. „Überprüfen Sie den Impfschutz Ihres Kindes und lassen Sie ihn notfalls auffrischen“, appelliert Astrid Salomon, Präventionsbeauftragte der BKK·VBU, an alle Mütter und Väter. Gerade die zweite Impfung werde gerne vergessen, obwohl erst mit ihr sichergestellt sei, dass der Infektionsschutz vollständig ist.

Gefährlicher Irrtum Doch nach wie vor glauben viele, Masern seien eine Kinderkrankheit mit harmlosem Verlauf. Und noch immer lassen es einige Eltern bewusst auf eine Ansteckung ankommen, weil sie glauben, das sei gut für das Immunsystem der Kinder. Vor dem Hintergrund, dass 2010 über 139.000 Menschen an Masern starben, ist das unverantwortlich. Die Weltgesundheitsorganisation musste deshalb ihr Ziel, die Masern auszurotten, von 2010 auf 2015 verschieben.

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im takt

Er tickt im Verborgenen Bluthochdruck gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen in Deutschland – und ist eine der gefährlichsten noch dazu. Sport und eine gesunde Ernährung können das Risiko jedoch deutlich senken.

allem in der zweiten Lebenshälfte auf, wenn nach den Wechseljahren der natürliche Hormonschutz wegfällt. Männer dagegen können schon in jüngeren Jahren betroffen sein. Unerkannt bleiben, so Studien, sieben bis zehn Millionen Fälle von Bluthochdruck in Deutschland.

Risikofaktor: ungesunder Lebensstil

Er gleicht einer Zeitbombe, die im Verborgenen tickt. Bluthochdruck (Hypertonie) gehört zu den größten Volkskrankheiten der westlichen Welt. Bei erhöhtem Blutdruck pumpt das Herz das Blut unter größter Anstrengung durch den Körper. Hypertonie gilt als Risikofaktor für die koronare Herzkrankheit (KHK), eine Arteriosklerose an den Herzkranzgefäßen, in deren Folge Herzinfarkte und Herzmuskelschwäche drohen. Neben Herzkrankheiten gehen auch Nierenversagen, Hirnblutungen und Schlaganfälle häufig auf zu hohen Blutdruck zurück.

Millionen Fälle bleiben unentdeckt Das Fatale: Hoher Blutdruck ist unsichtbar. Patienten, die unter Hypertonie leiden, spüren anfangs keine Symptome. Eine der gefährlichsten Krankheiten der Gegenwart bleibt darum häufig unentdeckt. Studien gehen davon aus, dass 16 Millionen Menschen in Deutschland einen zu hohen Blutdruck haben. Die Deutsche Herzstiftung schätzt das Lebenszeitrisiko, einen Bluthochdruck in Deutschland zu entwickeln, auf etwa 90 Prozent. Hypertonie tritt bei Frauen vor

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Dabei klärt bereits eine einfache Blutdruckmessung beim Hausarzt, ob ein Hypertonierisiko besteht. Der Blutdruck setzt sich aus dem systolischen Wert (während sich das Herz zusammenzieht und Blut auswirft) und dem diastolischen Wert (während sich das Herz mit Blut füllt) zusammen. Als normal wird dabei ein Verhältnis von 120/80 mm Hg angesehen. Wer einen Wert von 140/90 hat, gilt als Bluthochdruckpatient. Allerdings sollte die Messung mehrmals wiederholt werden. Denn Blutdruckschwankungen innerhalb eines Tages sind völlig normal. Ein gesundes Herz ist flexibel. Körperliche Anstrengung, etwa Treppensteigen, lässt den Blutdruck ansteigen, in Ruhe fällt er wieder ab. Dasselbe gilt für seelischen Stress. Unter Aufregung, etwa beim Arztbesuch, steigt der Blutdruck. Bei Verdacht auf Hypertonie lässt die Sportmedizinerin Anne Umgelter darum den Blutdruck über 24 Stunden im Alltag ermitteln. In ihrer Praxis bietet sie Belastungstests an, die das Blutdruckverhalten unter körperlicher Anstrengung prüfen. „Kurzfristig steigt der Blutdruck an. Nach der Belastung sinkt ein gesunder Blutdruck rasch auf den Normalwert zurück.“ In sehr seltenen Fällen sind Nierenstörungen oder hormonelle Veränderungen die Ursache für Bluthochdruck. Übergewicht gilt als we-

sentlicher Risikofaktor. Wobei Fettleibigkeit, Bluthochdruck, veränderte Blutfettwerte und Insulinresistenz gemeinsam das sogenannte metabolische Syndrom bilden: den entscheidenden Risikofaktor für koronare Herzerkrankungen. Neben Genetik und Alter beeinflusst der ungesunde Lebensstil westlicher Industrienationen den Blutdruck. Zu wenig Bewegung, zu viel Salz, zu viel Stress und zu viel Alkohol begünstigen das Entstehen einer Hypertonie. An dieser Stelle setzt die Basistherapie mit der Veränderung der Lebensgewohnheiten an. Parallel dazu wird der erhöhte Blutdruck mit blutdrucksenkenden Mitteln wie Betablockern und Diurektika behandelt. Allerdings werden sie nicht immer gern genommen. „Anfangs fühlen sich manche Patienten durch die Senkung schlapp und müde“, so Anne Umgelter. „Da ist Geduld gefragt. Der Körper muss sich erst auf den neuen Wert einstellen.“

Gewohnheiten ändern Riskante Verhaltensmuster ablegen, gesundheitsbewusste Gewohnheiten ausprägen, das beugt Bluthochdruck vor – und hilft, ihn zu senken. Eine obst- und gemüsereiche, salzarme Ernährung ist das A und O eines gesunden Lebensstils. Fettige, süße Dickmacher sind zu meiden, ebenso Fertiggerichte, in denen sich viel Salz und Kalorien verstecken. Alkoholkonsum ist erlaubt – allerdings in Maßen. Nötig ist häufig auch eine Änderung der Arbeitsgewohnheiten, da die Grenze zwischen Arbeitswelt und Freizeit immer mehr verschwimmt. Wer unter übermäßigem Stress leidet, sollte sich ein Gegengewicht schaffen und so die Work-LifeBalance aufrechterhalten. Sich bewusst

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Mögliche Folgen von Hypertonie 1 Hirnblutungen und Schlaganfälle

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Zeit für Aktivitäten nehmen oder einem Hobby nachgehen, kann einen Ausgleich schaffen. Hilfreich sind Sportarten, bei denen Entspannung Programm ist, wie Yoga, Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung.

2 Sehverlust 3 Arteriosklerose 4 Koronare Herzkrankheit (KHK) 5 Nierenversagen

Durchhalten lohnt sich Auch ausreichende Bewegung gehört ins Tagesprogramm. Um Gewicht zu verlieren, Stress abzubauen und den Blutdruck zu senken, empfi ehlt Umgelter nach einem gründlichen medizinischen Check ein aerobes Grundlagenausdauertraining. „Günstig wäre es, mehrmals pro Woche spazieren, walken oder schwimmen zu gehen. Joggen kann für einen untrainierten Menschen schon zu viel sein.“ Allerdings ist es nicht leicht, sich für ein regelmäßiges Sportprogramm zu motivieren. Das weiß auch die Sportmedizinerin: „Sechs bis acht Wochen dauert es, bis Sport zur Gewohnheit wird“, sagt sie. Das verlangt Durchhaltevermögen. „Ich empfehle, Sport fest in den Terminkalender einzutragen und so ernst zu nehmen wie ein Meeting oder einen Arztbesuch.“ Eine Strenge, die sich lohnt: Am Ende der Gewöhnungsphase beginnen viele ihrer Patienten erfahrungsgemäß den neuen Lebensstil zu schätzen und genießen es, leichtfüßiger, gesünder, fröhlicher durch den Alltag zu gehen. Monika Goetsch

Gut informiert

Entspannungskurse

Auf www.mein-gesundbrunnen.de, dem Gesundheitsportal der BKK·VBU, finden Sie acht nützliche Tipps, wie Sie Bluthochdruck vermeiden können.

Zertifizierte Entspannungskurse bezuschusst die BKK·VBU mit 80 Prozent der Kosten (maximal 400 Euro pro Jahr). Einen geeigneten Kurs in Ihrer Nähe finden Sie in der EASY-Präventionsdatenbank auf www.meine-krankenkasse.de/easy. Oder rufen Sie unser 24-h-Servicetelefon an.

Weitere Tipps für ein herzgesundes Leben beinhaltet die Broschüre „Bluthochdruck tut nicht weh“, die Sie kostenfrei am 24-h-Servicetelefon unter 0800 165 66 16* bestellen können.

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Die aktive Mitgliedschaft in einem Sportverein wird auch beim BKK·VBU Bonusprogramm belohnt. Wer für seine Gesundheit aktiv ist, kann mit familienversicherten Angehörigen innerhalb von zwölf Monaten bis zu 280 Euro erhalten. Der Einstieg in das Bonusprogramm ist jederzeit möglich, bestellt werden kann das Bonusheft kostenfrei beim 24-h-Servicetelefon unter 0800 165 66 16*.

Kleines Paddel-Abc Kanadier:

Das offene Boot wird kniend mit einem Stechpaddel gefahren. Das Paddel wird stets auf derselben Seite (rechts oder links) eingesetzt.

Kajak:

Es ist ein geschlossenes Boot mit einer Sitzluke und wird sitzend mit einem Doppelpaddel bewegt, welches wechselseitig eingetaucht wird. Im Heck befindet sich ein Steuer, das vorn mit den Füßen bedient wird.

Kanupolo:

Auf einem Spielfeld von circa 30 mal 20 Metern auf dem Wasser spielen zwei Mannschaften mit fünf Spielern im Kajak „Rugby“ gegeneinander. Die Tore sind basketballähnliche Hängetore und hängen zwei Meter über der Wasseroberfläche, der Spielball ist ein Wasserball.

Kanuslalom:

Auf einem schnell fließenden Gewässer wird in einem Kajak sitzend mit einem Stechpaddel oder Doppelpaddel eine durch Tore vorgeschriebene Strecke in kürzester Zeit möglichst fehlerfrei befahren.

Kanuwandern: Sitzend wird im Kajak oder Kanadier vom Wasser aus die Natur erkundet. Der Deutsche Kanu-Verband bietet jedes Jahr über 500 Kanuwanderveranstaltungen an.

Stand-up-Paddling:

Beim SUP bewegt sich der Sportler auf einem speziellen SUP-Board (etwas breiter als ein Surfbrett) stehend mit einem langen Stechpaddel auf dem Wasser vorwärts.

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in form

Die Natur paddelnd erleben Ob im Kanadier oder im Kajak, Kanufahren ist Fitnesstraining auf dem Wasser mit Naturgarantie.

Fotos: fotolia (3), imago Sportfoto

Nur noch wenige Meter bis zum Ziel. Mit einem unwiderstehlichen Schlussspurt holt sich Kanute Sebastian Brendel (Foto links Mitte) bei den Olympischen Spielen in London Gold im Einer-Kanadier auf der 1.000-Meter-Stecke. Gemeinsam mit seinen Wassersportkollegen erpaddelte er acht Medaillen für die deutsche Olympiamannschaft. Damit gehörten die Kanuten zu den fleißigsten Medaillensammlern in Englands Hauptstadt. Zuvor hat Sebastian Brendel einige Sportarten ausprobiert: Fußball, Karate und Leichtathletik, „doch letzten Endes bin ich beim Kanurennsport gelandet – und geblieben“, blickt der 25 Jahre alte Brandenburger auf den Beginn seiner Sportlerlaufbahn zurück. Sicherheit geht vor So wie ihm geht es vielen Kanuten: Wer einmal vom Paddelvirus infiziert wurde, wird ihn nicht mehr los. Denn diese Sportart hat jede Menge Variationen zu bieten. Von Brendels Kanadier, welchen er kniend mit einem Stechpaddel fährt (siehe Foto Mitte links), bis hin zum Drachenboot mit 20 Paddlern sowie Steuermann und Trommler oder im Kanuslalom zu zweit durchs Wildwasser gibt es verschiedenste Bootstypen unter dem Oberbegriff Kanu. Ob der Wettkampfcharakter oder der Freizeitspaß im Vordergrund steht, spielt bei der Sicherheit keine Rolle: Jeder Wassersportler sollte schwimmen können – oder zumindest eine Schwimmweste tragen. „Bei unserem Sport kann es immer mal passieren, dass man ins Wasser fällt“, sagt Heinz Schleusener, Ressortleiter Wanderund Breitensport beim Landes-Kanu-Verband Berlin. Deswegen sollten Anfänger, die einen Schnupperkurs besuchen, unbe-

dingt Wechselkleidung dabei haben. Sonst könnte aus dem ersten Wassersportkontakt schnell zumindest eine Erkältung werden. Schwere Unfälle sind aber äußerst selten.

der Planung der Tour bedacht werden. Kürzere Routen mit mehr Pausen und Zeit fürs Spielen und Toben an Land sorgen dafür, dass auch kleine Paddler auf ihre Kosten kommen.

Rücksicht auf die Umwelt Es gibt zwar keine „Führerscheinpflicht“ – jeder darf mit einem Kajak aufs Wasser –, eine Grundeinweisung durch einen Experten sollte aber nicht fehlen. „Wir erklären die Verkehrsregeln auf dem Wasser, zum Beispiel den Umgang mit der Berufsschifffahrt. Dann sollte man auf die Strömung des Wassers achten und Respekt vor der Natur haben“, beschreibt Schleusener die wichtigsten Grundkenntnisse. Umweltbewusstes Verhalten ist ein absolutes Muss unter Kanuten, denn viele Naturschutzgebiete liegen am oder im Wasser. Dort gelten besondere Verhaltens- und Befahrungsregeln, Rücksichtnahme ist selbstverständlich. Und wenn ich mich dort nicht auskenne? „Jeder Kanute informiert sich vor dem Befahren über ein fremdes Revier“, sagt Schleusener. Nicht nur aus Naturschutz-, sondern auch aus Gründen der Sicherheit – Pegelstände, die Umgehung von niedrigen Brücken oder eines Wehrs sollten geplant werden und nicht als Problem auf dem Wasser spontan gelöst werden müssen.

Fitness inklusive Heinz Schleusener ist seit über 50 Jahren mit dem Kanu unterwegs. „Früher habe ich Rennen gepaddelt, heute wandere ich eher auf dem Wasser durch die Natur“, beschreibt der 69-jährige Berliner seine Wassersportaktivitäten. Altersgrenzen gibt es keine. Sicherlich wird es mit zunehmendem Alter ein wenig anstrengender, ins Boot zu kommen. Aber beim Paddeln auf dem Wasser gibt es kein Limit. Im Gegenteil. „Wenn es bei mir irgendwo zwickt, sage ich zu meiner Frau: ,Schatz, ich bin mal gerade für eine Stunde auf dem Wasser.’ Danach geht es mir wieder wunderbar“, beschreibt Schleusener seinen sportlichen Jungbrunnen. Neben den Armen wird durch die Rumpfdrehung besonders der Oberkörper bewegt – bei richtiger Technik ein ideales Training für Bauch- und Rückenmuskulatur. Und je nach Fahrweise müssen auch die Beine ordentlich mitarbeiten. Ausdauer, Kraft und Koordination: Eine Kanutour kann also eine wunderbare Fitnesseinheit für den gesamten Körper sein. Wer den Kanusport ausprobieren möchte, muss sich nicht gleich ein Boot und Ausrüstung zulegen. Günstiger ist es, ein Kanu stundenweise zu leihen oder in einem Kanuverein zu paddeln. Adressen und Gebühren von Kanuvereinen finden Sie hier: Landes-Kanu-Verband Berlin, www.kanuverbandberlin.de, Deutscher Kanu-Verband, www.kanu.de. Burkhard Gruß

Familienausflug im Boot Wenn Kinder mit an Bord sind, spielt die Sicherheit eine noch größere Rolle. Kinder sollten immer Schwimmwesten tragen – und zwar solche, die ihnen richtig passen. Damit der Familienausflug im Boot ein Erfolg wird, müssen der Bewegungsdrang und die Kondition des Nachwuchses bei

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ServiceCenter Krefeld

Niederrheinischer Radwandertag Rund 30.000 Radfahrfans werden am Sonntag, dem 7. Juli 2013 beim deutsch-niederländischen „22. Niederrheinischen Radwandertag an Rhein und Maas“ kräftig in die Pedale treten. 60 Radrundstrecken zwischen 30 und 70 Kilometern Länge führen durch historische Ortskerne, zeigen die niederrheinische Landschaft und geleiten an Mühlen, Schlössern und Herrensitzen vorbei. Für Familien werden extra Kurzstrecken zwischen 20 und 35 Kilometer angeboten. Prospekte mit allen Informationen zu den Routen und dem Rahmenprogramm liegen seit Mitte Juni in den teilnehmenden Gemeinden aus. Im Internet können auch

gpx-tracks heruntergeladen werden. Sie werden in das eigene Navigationssystem eingespeist, um die Route abzufahren, ohne auf die Markierungen achten zu müssen. Zu den Start- und Zielzeiten (10 und 17 Uhr) gibt es ein buntes Rahmenprogramm mit Musik, Essen, Trinken, Informationsständen und einer großen Tombola. Die BKK·VBU ist mit einem Infostand am Start-ZielPunkt am Hülser Markt in Krefeld vertreten. Dort können Interessierte ihren Body-Mass-Index ermitteln, einen Lungenfunktionstest machen sowie an einem Gewinnspiel teilnehmen. Weitere Informationen im Internet unter www.krefeld.de/radwandertag. ServiceCenter Merseburg

Sommer, Sonne – Urlaubszeit Gute und rechtzeitige Vorbereitung ist wichtig für einen gesunden Urlaub – die BKK·VBU unterstützt Sie dabei. Vom 1. bis 31. Juli 2013 können Sie sich im ServiceCenter Leipzig zu den regulären Öffnungszeiten und nach Vereinbarung kostenfrei und auf Ihr individuelles Reiseziel hin abgestimmt beraten lassen: • Impfempfehlungen für Ihr Traumziel durch das Robert-Koch-Institut • 100 Prozent Kostenerstattung für alle empfohlenen Reiseschutzimpfungen • Erstellung des Auslandskrankenscheins für außereuropäische Reiseziele • Private Auslandskrankenversicherung zu Vorzugskonditionen • Rundum-sorglos-Paket, unter anderem mit Checkliste für Urlaubsplanung und Reiseapotheke

Merseburger Sport- und Gesundheitstag In der Merseburger Innenstadt geht es am 6. Juli 2013 von 10 bis 16 Uhr sportlich zu. Auch die BKK·VBU ist beim großen Sportund Gesundheitstag der Stadt vertreten und bietet Besuchern einen Sportparcours für Kinder, eine Messung von Body-MassIndex und Körperfett sowie Informationen zu Präventionsangeboten an.

Gesund in den Sommer Wer gesund den Sommer und seinen Urlaub genießen will, sollte am 4. Juli zwischen 10 und 17 Uhr beim ServiceCenter Merseburg in der Bahnhofstraße 13 in 06217 Merseburg vorbeischauen. Zusammen mit der Schloss-Apotheke gibt die BKK·VBU Tipps für die richtige Reiseapotheke und berät zu den Themen Auslandskrankenversicherung und Sonnenschutz. Zum Probieren und Nachmachen werden leckere alkoholfreie Cocktails serviert.

Fotos: Stadt Krefeld, fotolia (2), Reitermania, MIKA Fotografie

ServiceCenter Leipzig


vor ort ernährung ServiceCenter Magdeburg

Fest im Seniorenheim Am Samstag, dem 31. August 2013, lädt die BKK·VBU zusammen mit dem Seniorenzentrum „Albert Schweitzer“ zu einem fröhlichen Treffen zwischen Jung und Alt ein. Von 10 bis 17 Uhr wird den Besuchern in den Räumen des Lewida GmbH Wohnparks, Johannes-R.-Becher-Straße 41 in 39128 Magdeburg einiges geboten: Den ganzen Tag gibt es tolle Musik zum Mittanzen, die Kleinen können sich auf eine Hüpfburg, eine Malstraße, Kinderschminken und einen Streichelzoo freuen. Für das leibliche Wohl sorgen eine Gulaschkanone, Grillwürstchen und das Kuchenbuffet. Bei einer Tombola gibt es tolle Preise zu gewinnen. Die Mitarbeiter der BKK·VBU bieten eine Blutdruckmessung und einen Hauttest an.

ServiceCenter Schönefeld

DRKrocks in Schönefeld Laute Gitarren, mittelalterliche Töne oder getragene Melodien – das Deutsche Rote Kreuz hat anlässlich des Jubiläums zu seinem 150-jährigen Bestehen am 9. und 10. August ein Charityfestival in den neuen Messehallen auf dem Berlin-Expocenter-Airport-Gelände organisiert, dessen Line-up nicht nur Rockerherzen höher schlagen lässt. Die Erlöse kommen drei regionalen Projekten zugute. Mit dabei sind unter anderem LaFee, Finn Martin und Mic Donet (am 9. August) sowie Corvus Corax, die Apokalyptischen Reiter und Marilynn (am 10. August). Die BKK·VBU verlost Eintrittskarten für beide Veranstaltungstage, CDs der Bands sowie als Hauptpreis zwei VIP-Tickets inklusive Meet & Greet am 9. August. Einfach Postkarte an die BKK·VBU, Stichwort „DRKrocks“, Lindenstraße 67, 10969 Berlin schicken, Einsendeschluss ist der 6. Juli 2013 (Anschrift nicht vergessen). Onlineteilnahme am Gewinnspiel sowie Tickets zu Vorzugspreisen für BKK·VBU-Versicherte finden Sie unter: www.meine-krankenkasse.de/drkrocks.

Gewonnen! Ganz viele Leser sind unserem Aufruf aus der pro Fit vom März gefolgt und haben bei unserem großen Jubiläumsrätsel mitgemacht. Die Gewinner der ersten Etappenpreise sind: Manuela Wolf (Dampfgarer und Standmixer von Philipps) sowie Gruntram Schrempp, Dagmar Seyfert und Karin Ziech, (je ein Crossboccia-Set). Fünf weitere Leser können sich über Buchpreise freuen. Herzlichen Glückwunsch!

ServiceCenter Magdeburg

3. Magdeburger Gesundheitstage Bei den Gesundheitstagen am 21. und 22. September 2013 informiert das ServiceCenter Magdeburg zwischen 10 und 18 Uhr in der Tessenowstraße 9a, 39114

Magdeburg über gesunde Ernährung. Außerdem können Besucher ihren BodyMass-Index ermitteln und ihren Blutdruck messen lassen.

ServiceCenter Mitte

Beratungsabend für Frauen mit großer Oberweite Manchmal ist es Fluch und Segen zugleich: Eine große Oberweite ist für viele Menschen Ausdruck von Weiblichkeit und gilt als Schönheitsideal. Unumstritten ist jedoch auch, dass zu große Brüste körperliche Beschwerden verursachen können. Gemeinsam mit Partnern unterstützt die BKK·VBU daher mit gezielten Angeboten leidgeplagte Frauen und ebnet ihnen damit den Weg aus dem Rückenschmerz. Am Mittwoch, dem 26. Juni 2013, findet um 18 Uhr ein Beratungsabend mit Jenny Trettin in den Räumen

des ServiceCenters Mitte in der Lindenstraße 67 in 10969 Berlin statt. Die Inhaberin eines Passformstudios wird das BHGrößensystem, die Auswirkungen eines schlecht sitzenden BHs auf die Körperhaltung und die sechs Schritte zur richtigen Passform erklären. Die Anmeldungen zu dieser kostenfreien Veranstaltung nimmt das 24-h-Servicetelefon unter 0800 165 66 16* entgegen. Spezielle Kurse für Frauen mit großer Oberweite finden Sie bei den Berliner Rückenzentren (siehe Seite 26).

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vor ort

Tun Sie etwas für Ihren Rücken!

ServiceCenter Pforzheim

Aktionstag Um den „Wohlstandserkrankungen“ vorzubeugen, sollte man Blutdruck, Blutzucker und Blutfette im Auge behalten. Liegen die Werte über längere Zeit über dem Normbereich, steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes mellitus. Das ServiceCenter und der ASB Pforzheim laden am Mittwoch, dem 3. Juli, von 14 bis 17 Uhr daher zu einen Aktionstag in die Zerrenner Straße 28 ein. Besucher können ihren Blutdruck und Blutzucker vom ASB messen lassen. An diesem Tag beraten wir Sie natürlich gerne über die exklusiven Zusatzleistungen der BKK·VBU. ServiceCenter Rostock

BKK·VBU VBU auf Stadtteilfest Traditionell ist das ServiceCenter Rostock auch in diesem Jahr wieder auf dem Stadtteilfest Lütten Klein in 18107 Rostock in der Warnowallee mit einem Stand vertreten. Dort können Besucher am 17. August zwischen 10 und 16 Uhr einen Lungenfunktionstest, einen Riechtest und eine Körperfettmessung machen lassen.

Rentenberatung Einmal im Monat findet bei der BKK·VBU in Berlin und Stuttgart eine Rentenberatung inklusive Antragstellung statt. Aufgrund der großen Nachfrage ist die Anmeldung nötig. ServiceCenter Mitte, Lindenstraße 67, 10969 Berlin, donnerstags von 14 bis 18 Uhr. Die nächsten Termine sind am 4. Juli, 1. August und 5. September. Anmeldung unter 0800 165 66 16*. ServiceCenter Stuttgart, Lorenzstraße 10, 70435 Stuttgart. Die nächsten Beratungen sind am 10. Juli, 11. September und 13. November. Anmeldung unter (07 11) 8 26 91 – 17 20.

Beratungstage Barmenia Jeden ersten Dienstag im Monat fi ndet in der Zeit von 10 bis 16 Uhr im ServiceCenter Stuttgart ein Beratungstag der Barmenia Versicherungen zu verschiedenen Versicherungsbausteinen statt. Die nächsten Termine sind am 2. Juli, 6. August und 3. September 2013. Anmeldungen unter (07 11) 8 26 91 – 17 20.

pro Fit 2 | 2013

In den Rückenzentren Markgrafenpark, Köpenick und Sternwarte starten gleich nach den Sommerferien die nächsten Präventionskurse. Bei regelmäßiger Teilnahme erstattet die BKK·VBU 80 Prozent der Kurskosten (maximal 400 Euro jährlich). Der Rückenkurs „Rückenfit für Doppel D“ wurde eigens für Frauen mit großer Oberweite entwickelt. Für diesen Kurs übernimmt die BKK·VBU die Kosten zu 100 Prozent, wenn er regelmäßig besucht wird.

Rückenzentrum am Markgrafenpark Markgrafenstraße 19, 10969 Berlin, Telefon (0 30) 25 89 95 00 Rückenfit für Doppel D

3. September bis 5. November 2013 8 Mal dienstags von 17 bis 18 Uhr

Neue aktive Rückenschule – NARS

3. September bis 5. November 2013 8 Mal dienstags von 19 bis 20 Uhr

Rückenfitness

3. September bis 5. November 2013 8 Mal dienstags von 19 bis 20 Uhr

Gelenk- und Rückenzentrum Köpenick Freiheit 1, 12555 Berlin, Telefon (0 30) 39 37 73 50 Rückenfit für Doppel D

8. August bis 26. September 2013 8 Mal donnerstags von 17 bis 18 Uhr

Rückenzentrum Sternwarte Daimlerstraße 112, 12277 Berlin-Marienfelde, Telefon (0 30) 70 55 07 09 Progressive Muskelentspannung

6. August bis 24. September 2013 8 Mal dienstags von 18.40 bis 19.40 Uhr

Rückenfit

8. August bis 26. September 2013 8 Mal donnerstags von 19.30 bis 20.30 Uhr

Weitere Kurse finden Sie im Internet unter www.ruecken-zentrum.de oder auf telefonische Anfrage bei den Rückenzentren.

Impressum pro Fit – Das Gesundheitsmagazin der BKK∙VBU Herausgeber: BKK·VBU | Lindenstraße 67 | 10969 Berlin | Telefon (0 30) 7 26 12 – 13 17 Redaktion BKK∙VBU: Andrea K. Sewcik (verantwortlich i.S.d.P.), Ellen Zimmermann (Leitung), Sylvie Renz, Claudia Schulisch Verlag: Süddeutscher Verlag onpact GmbH | Hultschiner Straße 8 | 81677 München, Geschäftsführung Christian Meitinger Verlagsredaktion: Katrin Lange (verantwortlich) Anzeigenvermarktung: Susanne Kögler, Telefon (0 89) 21 83 – 72 15 Gestaltung: dworak & kornmesser atelier für kommunikationsdesign Druck: westermann druck GmbH | 38104 Braunschweig Die Redaktion ist nicht verantwortlich für den Inhalt externer Links. Teilen dieser Ausgabe liegen Beilagen der RSD Reiseservice Deutschland GmbH bei.

Fotos: fotolia

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Hauptpreis: Aktiv woche an

der Mecklenburg ischen Seenplatte

20 Jahre BKK·VBU – großes Jubiläumsrätsel Weiter gehts mit dem zweiten Teil unseres Jubiläumsrätsels. Wenn Sie den Beitrag auf den Seiten 4 und 5 aufmerksam gelesen haben, sind Sie unserem Hauptgewinn schon einen großen Schritt näher. Mit etwas Glück gewinnen Sie dann eine Aktivwoche für zwei Personen in Mecklenburg-Vorpommern. Unsere Gewinner können sieben Tage lang entspannen, aktiv sein und sich gesund ernähren – und zwar an einem der schönsten Flecken der Mecklenburgischen Seenplatte. Im Gewinn enthalten sind sechs Übernachtungen für zwei Personen im Doppel-

zimmer mit Frühstück im Hotel BEST WESTERN PLUS Marina Wolfsbruch nahe dem malerischen Rheinsberg. Das VierSterne-Haus ist ausgestattet mit Yachthafen, glasüberdachter Piazza, Kinderland mit täglichen Programmen und einer Erlebniswasserwelt mit Wellnessbereich. Ebenfalls inklusive ist das Gesundheitsprogramm mit vielen Zusatzleistungen. Haben Sie den ersten Teil des Rätselrennens verpasst? Kein Problem, das lässt sich nachholen. Unter www.meine-krankenkasse.de finden Sie die Ausgabe 1/2013 zum Downloaden.

So gewinnen Sie den Hauptpreis! Hier ist Frage 2: Wie heißt der Rückenkurs, den die BKK·VBU Frauen mit großer Oberweite anbietet? Notieren Sie sich den 7., 2. und 12. Buchstaben des Lösungsworts. Zusammen mit den vier Buchstaben aus der Ausgabe 1/2013 sowie den acht Buchstaben aus dem dritten Teil des Rätselrennens in der nächsten pro Fit ergibt sich der Gesamtlösungssatz.

Damit aber nicht genug! Um die Zeit bis zur Ziehung des Hauptgewinns zu verkürzen, verlosen wir in jeder Ausgabe des Rätselrennens weitere wertvolle Preise. 1. Preis: Die neue ActiFry 2in1 von Tefal im Wert von 350 Euro. Das Allroundgerät frittiert, brät und kocht, die Grillplatte übernimmt das Grillen, Braten und Überbacken. Dank der schonenden Gartechnik werden wertvolle Vitamine erhalten, dafür wird am Fett gespart: Mit nur einem Messlöffel Öl verwandeln sich zum Beispiel 1,5 Kilo Kartoffeln in knusprige Pommes mit nur drei Prozent Fett. Sogar native, kaltgepresste Öle können in der Fritteuse eingesetzt werden. 2. Preis: Ein Abend im Palazzo Spiegelpalast in Berlin für zwei Personen im Gesamtwert von 200 Euro. Dort erwartet Sie nicht nur ein Vier-Gänge-Gourmet-Menü von Starkoch Christian Lohse, sondern auch eine tolle Show mit Comedy, Akrobatik, Zauberei und Musik. 3. Preis: Für alle Freunde von selbst gemachten Marmeladen und Eingemachtem je ein Exemplar der Bücher, die wir auf Seite 16 vorgestellt haben.

Wenn Sie einen dieser Preise gewinnen wollen, schicken Sie uns die Antwort auf die obige Rätselfrage (nicht die Buchstaben) an die BKK·VBU, Lindenstraße 67, 10969 Berlin oder per E-Mail an presse@bkk-vbu.de, Stichwort „2. Teil Rätselrennen“. Adresse nicht vergessen. Einsendeschluss ist hier der 31. Juli 2013. Viel Glück!

Wir danken den oben genannten Firmen für die Bereitstellung der Gewinne. 2 | 2013 pro Fit


BKK∙VBU 24-h-Servicetelefon 0800 165 66 16* Servicefax 0800 165 66 17* für Kunden mit Telefonflatrate während der Servicezeiten (0 30) 7 26 12 – 12 12 www.meine-krankenkasse.de Hotline „Lob und Kritik“

(0 30) 7 26 12 – 13 30

(c) Foto: www.foto-herfet.de

Mit der BKK· VBU gewinnen Sie immer. Wir gratulieren den BR Volleys zur Deutschen Meisterschaft. 24-h-Servicetelefon: 0800 165 66 16 (kostenfrei innerhalb Deutschlands)

Folgende Person möchte zukünftig bei der BKK·VBU versichert sein

Ich bin bei der BKK·VBU versichert und habe sie weiterempfohlen Ich bin nicht bei der BKK·VBU versichert und wünsche Informationen zur Aufwandsentschädigung für die Mitgliederwerbung

Name, Vorname Straße, Hausnummer PLZ, Ort

Versichertennummer

(Die Versicherungsnummer finden Sie auf Ihrer Versicherungskarte)

Geburtsdatum

Name, Vorname

Telefon

Straße, Hausnummer

E-Mail

PLZ, Ort

Art der Versicherung:

Geburtsdatum

Pflichtversicherung

Telefon

freiwillige Versicherung Krankenversicherung für Studenten

E-Mail Als Dankeschön wähle ich einen 20-Euro-Gutschein von:

zwei Kinogutscheine im Wert von je 8 Euro (u.a. gültig für CINEMAXX, CineStar, UCI Kinowelt, CINEPLEX)

Krankenversicherung für Auszubildende Bitte Coupon ausfüllen und per Fax an 0800 165 66 17* oder per Post an BKK∙VBU, Stichwort „Mitglieder werben Mitglieder“, Lindenstraße 67, 10969 Berlin Teilnahmebedingungen: Am Programm Mitglieder-werben-Mitglieder können alle Mitglieder der BKK·VBU teilnehmen, Mitarbeiter und deren Angehörige ausgenommen. Die geworbenen Personen dürfen bisher nicht Mitglied der BKK·VBU sein. Für jeden Interessenten, der innerhalb von sechs Monaten Mitglied bei der BKK·VBU wird, erhält der Werber eine Prämie. Die BKK·VBU übernimmt keine Haftung für die Prämien und behält sich Änderungen in der Ausführung je nach Verfügbarkeit vor. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. * kostenfrei innerhalb Deutschlands

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proFit Ausgabe 02/2013  

proFit Mitgliederzeitschrift der BKK VBU 02/2013

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