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August | 2010

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MENSCH DES MONATS

Conrad Sevens feiert in diesem Monat seinen 70. Geburtstag. Der Nebelmaler aus Pempelfort. Emotionen statt Intellekt.

QUO VADIS DÜSSELDORFER MODESZENE?

Warum Düsseldorf besser als Berlin ist.

WOLF WERNER SPRICHT KLARTEXT Mit Fortuna in die 1. Liga

AUSBILDUNGSOFFENSIVE

Marien Hospital investiert in die Zukunft

GREY AUSGEZEICHNET

Neue Bürogebäude in Derendorf gewinnen Designpreis Foto: Claus Fotografie | Haare und Make up: Dirk Rössler Team

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EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

mehr! MACHT IN MODE

Fortuna ist 115 Jahre, der bekannte Maler Conrad Sevens 70. Und MEHR!? Gerade einmal 0,5 Jahre. Seit sechs Monaten gibt es uns also, aber wir haben die Pubertät eines neuen Mediums schon überstanden und sind zum festen Bestandteil von Pempelfort, Derendorf und Golzheim geworden. Das merken wir an den Reaktionen unserer Leser und Werbekunden und sind dankbar dafür.

Unser „Mensch des Monats“, der Pempelforter Maler Conrad Sevens, sprach mit uns über sein bewegtes Leben und seine stille Kunst.

Über die kommende, hoffentlich sensationelle Fortuna-Saison hat Sportdirektor Wolf Werner (der übrigens Golzheimer ist) mit MEHR! gesprochen.

In dieser Ausgabe berichten wir außerdem über eine der Kernzellen der Düsseldorfer Wirtschaft: Über die Mode. Warum wir der Berliner Szene hinterher hecheln, warum sich die Düsseldorfer Unternehmer zieren, Düsseldorf als Modestandort zu unterstützen. Mit „Voices of Fashion“, einer einzigartigen Initiative zur Wiederbelebung des Modestandortes Düsseldorf. Wir wollen gerne helfen, Düsseldorf zu dem zu

machen, was es eigentlich ist: Herzlichst! Ihr MEHR!-Team Nummer Eins im deutschen Ran- redaktion@mehrking der wichtigsten Modestäd- stadtteilmagazin.de te. MEHR! findet: MEHR! Düsseldorf statt Berlin!

Machen MEHR!: Antonio Ienottico, Gerd Herbrand, Lutz Sonntag

POWER

MENSCH DES MONATS Conrad Sevens (70) ist unser Mensch des Monats Ur-Düsseldorfer, wohnt seit 25 Jahren in Pempelfort und ist ein international erfolgreicher Maler. Aber sein Leben verlief erst ganz anders. Erst Studium an der Kunstakademie und in Paris an der Académie der Beaux-Arts, aber dann Ausbildung zum Schauspieler und weit über 10 Jahre Mitglied des Ensembles am Essener und Düsseldorfer Schauspielhaus. „Das habe ich gebraucht.“, ge-

steht Conrad Sevens. „Ich bin ein narzisstischer Mensch, dachte, ich bin ein toller Typ. Mein Vorbild war James Dean.“ Später merkt Sevens: das ist auch nur ein Job wie jeder andere, ein System mit festen Arbeitszeiten, Frust und Intrigen. Darum hat er als Ausgleich gemalt. 1978 dann die erste Vernissage. Mit Erfolg. Wer heute seine Bilder sieht, voller Ruhe und Einkehr, der kann nicht glau-

ben, dass er sie gemalt hat. Denn Sevens ist ein mehr als kommunikativer, aufgeschlossener, lebhafter und (ja auch) eitler Mensch: „Wenn man soviel im Atelier alleine ist, braucht man den kommerziellen Erfolg als Applaus.“ In diesen Momenten kommt dann wieder der Schauspieler im kreativen Grenzgängers zum Vorschein. Mehr über seine obsessive Berufung lesen Sie auf Seite 7.

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MODE

QUO VADIS – MODESTANDORT DÜSSELDORF?

Düsseldorf als internationale Modemetropole – weltweiter Trendsetter, stilprägend, erfolgreich. Doch das Image ist angekratzt. Umsatzmäßig ist die Landeshauptstadt noch immer in der Pole Position. Hier wird immer noch massiv geordert und hier wird Geld verdient. Doch die kreative Musik spielt in Berlin, wo auch immer mehr Geschäft gemacht wird. Was also tun? Marketing-Club Düsseldorf-Präsident Dirk Krüssenberg und Werner Lippert (NRW-Forum) luden eine exklusive Runde zur Diskussion. Das Ergebnis: Düsseldorf hat ein erhebliches Imageproblem, an dem nicht professionell gearbeitet wird. Und: Es geht nicht nur um Mode, es geht um die Marke Düsseldorf.

Annette Weber, Chefredakteurin von INStyle, war deutlich anzumerken, dass sie das hippe Berlin gern auf dem Schirm hat. Wie sie Düsseldorf porträtieren würde, fragte Moderator Professor Ekkehart Baumgartner. Weber: „Kö,

chung: Der Modeschöpfer Alexander McQueen habe ihn einen Tag vor einer Ausstellung angerufen und gesagt: „Können wir die Ausstellung nicht woanders machen?“ Das liege auch daran, dass die Stadt, wenn sie Mode-

v.l.: Werner Lippert (Direktor NRW-Forum), Dr. Adrian Kiehn (Generalbevollmächtigter P&C), Prof. Dr. Ekkehart Baumgartner (AMD), Annette Weber (Chefredakteurin INStyle), Tina Müller (Corporate Vice-President Henkel/Schwarzkopf), Frank Dopheide (Chairman Grey Global-Group)

Eickhoff, Jades, Kaiserswerther Straße, Medienhafen, das wäre das Düsseldorfer Image.” Berlin Tina Müller, Senior Vice President bedeute: peppige Fashion Week, bei Henkel/Schwarzkopf, brachte „Bread & Butter”, Top-Models den Unterschied zwischen Berlin und VIP’s, das Promi-Restaurant und Düsseldorf auf den Punkt: Borchardt, der Club Berghain „Hier sitzen die Damen mit den und die trashig-elegante Bar 25. dicken Portemonnaies, in Berlin Düsseldorf, war sich die Runde sind sie klamm”. Ihr Unterneheinig, ist weit besser als sein Ruf. men, so Müller, würde sich gern Doch international habe man stärker in Düsseldorf engagieren kein Bild von Düsseldorf. – wenn es denn eine Plattform mit Strahlkraft gäbe. Lippert-Anekdote zur Verdeutli-

journalisten einlade, ihnen das Zur Vermarktung Düsseldorfs Heine-Grab zeige, aber nicht et- gab er den klassischen Ratschlag: wa Weltstars wie Andreas Gursky. „Marke entsteht, wenn man Botschaften sendet und das Frank Dopheide, Chairman von lange durchhält.” Und dann GREY, über die Aktivitäten der sprach er aus, was jeder DüsselStadt: „Es sitzen zu viele Leute dorfer, der gelegentlich die Stadt an zu vielen Tischen. Man müss- verlässt, schon ähnlich fühlte: te mal richtig Kohle auf den „Ich hasse es, wenn ich mich Tisch legen”, brachte Werner Lip- immer für Düsseldorf entschulpert die Kernfrage auf den Punkt. digen muss.” Werber Frank Dopheide sprach im Namen aller, als er feststellte, es fehle an Gemeinsamkeiten

Mittagskarte von 12: 00 - 17: 00 h Auswahl zwischen 4 Fisch- und 4 Fleischgerichten, z.B: • Fischteller (3 verschiedene Filets) vom Grill mit Rosmarinkartoffeln und Spinat oder Salat • Grillteller mit Rindermedaillon, Putenbrust, Schweinesteak mit Beilagen Jedes Gericht für nur 8,00 E

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und großen Konzepten. „Die Probleme“, so der Grey-Mann, „sind viel größer als nur die der Mode.“ Dopheide: „Kreativ, dass sind nicht Graffitis auf der U-Bahn. Kreativ, dass sind kluge Köpfe, die Werte schöpfen.”

Foto: Silvia Gertler

„ Mal richtig Kohle in die Hand nehmen“.

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MODE

„VOICES OF FASHION“ MELDEN SICH ZURÜCK

DIE TALENTSCHMIEDE

Lebendiger Modestandort Düsseldorf

Hier entsteht die Mode-Zukunft

„Düsseldorf Voices of Fashion“, die Kommunikations- und Business-Initiative des Fashion Net Düsseldorf e.V., meldete sich für den Modesommer 2010 in Düsseldorf zurück und fand von Freitag, 23. Juli, bis Montag, 26. Juli, statt „Als gemeinsames, langfristig angelegtes Strategie-Konzept profiliert und stärkt Düsseldorf Voices of Fashion den Modestandort im nationalen und internationalen Wettbewerb und präsentiert sich mit neuen Projekten und Partnern“, erklärte Uwe Kerkmann, Leiter der Düsseldorfer Wirtschaftsförderung. Mit zahl- und facettenreichen, kleinen und großen, lokalbezogenen

70 Labels, Geschäfte, Cafés, Bars und Clubs. Große Ballone kennzeichneten die Fashion- und Partyorte und setzten weithin sichtbare Akzente für die lebendige Modestadt Düsseldorf. Der Düsseldorfer Dome Diesmal gab es als Hauptschauplatz des Geschehens den „Voices of Fashion Dome“ auf dem Victoriaplatz unmittelbar bei der Weltweit angesehene Rheinterrasse. Er bildete das ZenAusstellungen und Award-Shows: trum für alle Event-Tage und so Die AMD Düsseldorf nach den Leuchtballonen das nächste, deutlich sichtbare MarDie Akademie Mode & Design, kenzeichen der gemeinsamen kurz AMD, wurde vor mehr als Voices of Fashion - mit sehr ho20 Jahren in Hamburg gegründet und seit 1995 in Düsseldorf ansässig. Seitdem ist sie integraler Bestandteil des Modestandortes Düsseldorf. Und seit 2005 eine staatlich anerkannte Hochschule mit dem Abschluss „Bachelor of Arts“.

Voices of Fashion: Kick-off am 16. Juli 2010

und internationalen Events rund um das Thema Mode sorgten die Voices of Fashion im Februar bereits weit über die Stadt hinaus für Aufmerksamkeit. Allein am Event „Voices of Fashion High Street“ beteiligten sich mehr als

hem Aufmerksamkeits- und Wiedererkennungswert. Der Fashion Dome – ein Kuppelzelt für rund 300 Menschen, das von innen und außen markant illuminiert wurde. voices-of-fashion.de

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Profil zu entwickeln“, so die Leiterin der Düsseldorfer AMDNiederlassung, Christine Kubatta. „Und wir sind unheimlich stolz darauf, dass unsere Absolventen sowohl bei großen Unternehmen aus der Textilbranche, als auch bei Fashionmarken, aber auch bei internationalen FashionLabels begehrt sind“, so Kubatta. Darüber hinaus ist die AMD Düsseldorf und seine Studierenden weltweit bei vielen angesehenen Ausstellungen und Award-Shows vertreten. Von vielen der Absolventen wird man noch hören. Ende 2010 wird die Düsseldorfer Akademie Mode & Design ihr neues Domizil in den „Königlichen Reitstallungen“ in der Ulanenkaserne in Derendorf aufschlagen. Am Platz der Ideen. Das passt. „Mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, so Christine Kubatta. „Dort haben wir noch mehr Platz für noch mehr Kreativität. Das hat den Ausschlag gegeben.“

300 Studierende aus ganz Deutschland und der ganzen Welt studieren an dieser privaten Hochschule. In der Regel mit einer Studienzeit von sieben Semestern. Praktika bei Designern wie dem leider verstorbenen Alexander McQueen oder Kenzo inklusive. „Die Absolventen der AMD sollen bei uns lernen, ein eigenes

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FORTUNA

Wolf Werner will in die 1. Liga

FORTUNA WILL WEITER ANGREIFEN

„Wir wollen Euch kämpfen sehen“. Das, so Wolf Werner, Vorstand Sport von Fortuna Düsseldorf, hat man in der ESPRIT-Arena sehr, sehr lange nicht mehr gehört. Warum? Weil die Fortuna-Teams ihre Fans in den vergangenen Jahren durch Herz und Kampfgeist überzeugt haben.

Fortuna mit neuen Trikots auf dem Rathausplatz beim Pressetermin. Dieser Kader ist die neue Hoffnung für die Saison 2010/11.

Mit einem Etat von 6,5 Mio. E gehört Düsseldorf in der 2. Liga zu den Kleinen. Finanziell, nicht sportlich. Daher würde Wolf Werner sich auch wünschen, dass

die Euphorie in Düsseldorf sich auch ein wenig mehr im finanziellen Engagement für die Fortuna ausdrücken würde. Werner: „Wir als Fortuna sind

Sportdirektor Wolf Werner

„Auch in diesem Jahr“, so Wolf Werner, „haben wir wieder eine schlagkräftige Truppe zusammengestellt, von der wir hoffen, dass sie noch stärker ist, als in der abgelaufenen Saison.“ Auch wenn das Auftaktprogramm laut Wolf Werner in der kommenden Saison mit „dicken Brocken“ wie Hertha BSC Berlin und VfL Bochum recht anspruchsvoll ist – Fortuna sieht sich auf dem Weg nach oben.

MEHR! drückt die Daumen. Testspiel: Christian Weber (vorn) und Neuzugang Assani Lukimya-Mulongoti

Warum Gerresheimer Löwen? Wir haben uns in Gerresheim gegründet. Wir suchen in ganz Düsseldorf nach Mitgliedern. Seid Ihr Fußballverrückte wie wir? Wir freuen uns über jeden Fan! Gerresheimer Löwen brüllen für Fortuna! Wir suchen in ganz Düsseldorf nach Gleichgesinnten, die wie wir der Fortuna die Daumen drücken, und die bei uns Mitglieder werden wollen. Von Gerresheim in die 1. Liga! Jeder Fan ist uns willkommen. Infos unter: www.gerresheimer-löwen.de

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hier schon in Vorleistung gegangen. Unsere Nachwuchsmannschaften sind in Zusammenarbeit mit unserem Jugendzentrum hochgradig erfolgreich. Fortuna wird für talentierte Jugendspieler aus der Region immer interessanter.“ „Die Euphorie aus dem Aufstiegsjahr bleibt“, so Wolf Werner. „Wir glauben, dass wir uns für diese Saison so gut verstärkt haben, dass wir um den Aufstieg mitspielen können. Und dem Düsseldorfer Publikum das zu bieten, was es verdient. Nämlich möglichst bald die 1. Liga!“

fortuna-duesseldorf.de


KUNST

Malen aus dem Bauch heraus

CONRAD SEVENS DER NEBELMALER

Der „Nebelmaler“ wird Conrad Sevens genannt. Das stimmt – und auch wieder nicht. Sein großes Thema ist die Landschaft, die nach wie vor einen breiten Raum seines Schaffens einnimmt, immer menschenleer und

ohne erkennbare Spuren der modernen Zivilisation. Sie ist fast immer in ein diffuses Licht getaucht: Morgennebel, flirrende Mittagshitze oder Abenddämmerung. Conrad Sevens interpretiert die Natur als Spiegel der

Claude Monet. Seine Technik ist für heutige Zeiten fast ungewöhnlich: Sevens ist einer der wenigen, die noch in Öl malen und Schicht für Schicht lasieren.

Himmelsrot · ciel rouge · red sky, 60 x 90 cm, Öl

Seele. Seine Bilder verhüllen und enthüllen zugleich. Ein Kontrast zu unserer hektischen Zeit. „Es sind psychedelische Bilder“, meint Sevens. „Sie haben mit Intellekt nichts zu tun, sondern mit Emotionen.“ In immer neuen Variationen kreisen seine Werke um Themen wie Stille, Einkehr und Harmonie. Der Maler selbst hat dafür den Begriff des „Silentismus“ geprägt. Seine Bilder fordern den Betrachter auf innezuhalten, sich zu versenken und das eigene Ich zu befragen.

Der Baum · l‘arbre · the tree, 40 x 30 cm, Öl

Sevens sagt über sich selbst: „Ich bin ein Romantiker und male aus dem Bauch – wie ein Kind.“ Dabei stellt er sich in der Auswahl seiner Motive und der Technik ganz bewusst in die Tradition der Romantiker des 19. Jahrhunderts, wie Casper Davis Friedrich und William Turner, aber auch der Impressionisten wie

Ein mühseliger und lang dauernder Prozess, warum er auch immer mehrere Bilder parallel malt. „Ich arbeite wie ein Bürokrat“, so Sevens, „und habe tagein, tagaus den selben Tagesablauf.“ Aber Sevens wäre nicht Sevens, wenn er im späten Schaffen nicht auch irritieren würde. Mit den Resten seiner Ölfarbe produziert er radikal expressive, meist monochrome Spachtelarbeiten, die so gar nicht zu seinem Ruf als „Nebelmaler“ passen wollen. „Spachteln ist wie Boxen“, hat der Maler festgestellt. Am 22. August wird der Pempelforter Künstler 70 Jahre alt. Ans Aufhören mag er nicht denken: „Das kann ich nicht. Ich habe das Gefühl, dass ich noch irgendetwas Wichtiges machen muss.“ conrad-sevens.de

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GESUNDHEIT

Ganzheitliches Wohlfühlen Ein Ziel, viele Wege

bensmanagement. Dem eigenen Wohlfühlen helfen autogenes Training oder ayurvedische Massage. Und nicht nur gestresste Büromenschen interessieren sich für die physiotherapeutischen (Schmerz-)Präventionskurse. Weiter bietet RuGI umfangreiche Beratung zu Themen wie FengShui oder Bach-Blüten.

Jenseits der klassischen Medizin, aber nicht esoterisch. Mit einem ganzheitlichen Ansatz. Das ist die Philosophie vom Reiki- und Gesundheitsinstitut (RuGI) auf der Nordstraße 75. „Wir holen den Menschen da ab, wo er steht und akzeptieren ihn, wie er ist“, so Initiatorin Charlotte KöhlerLohmann. Sechs feste und viele freie Dozenten mit unterschiedlichen Schwerpunkten können in rund 50 Seminaren monatlich jedem das Richtige bieten. Die Kursleiter haben unterschiedlichste Schwerpunkte und Fähigkeiten, die sie vermitteln, denken aber alle in die gleiche Richtung: Der

Persönlichkeit entwickeln

Mensch und sein Wohlbefinden steht im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Zur Persönlichkeitsentwicklung gibt es neben einem umfangreichem Reiki-Angebot auch Kurse zur Burnout-Prophylaxe oder Le-

„Im Wesentlichen geht es um Persönlichkeitsentwicklung“, erklärt Charlotte Köhler-Lohmann, „und um die Erhaltung und Steigerung der eigenen Leistungsfähigkeit. Wir beraten jeden kostenlos und individuell, welches Angebot das Richtige ist.“

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Sein Wohlbefinden . . .

. . . in entspannter Umgebung . . .

. . . stärken.

Stressbewältigung durch Entspannung Immer wichtiger wird es heutzutage im Alltag, der häufig durch Stress geprägt ist, geeignete Entspannungsmöglichkeiten zu finden. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten. Oft reicht schon Bewegung, ein tiefes Durchatmen oder Entspannungsmusik. Volkshochschulen und Krankenkassen bieten häufig Kurse an, in denen Entspannungsmethoden wie autogenes Training erlernt werden können. Das autogene Training ist eine Methode durch Selbstbeeinflussung einen entspannten Zustand zu erreichen. Eine weitere beliebte Entspannungstechnik ist die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. Durch willentliches An- und Entspannen von Muskelpartien wird ein Zustand der Tiefenentspannung des Körpers erreicht. Auch kann körperliche und geistige Entspannung durch Meditationstechniken und Yoga erzielt werden. Bei der Biofeedbackmethode wird erlernt, den Blutdruck und die Herzfrequenz zu beeinflussen. Auch ein Gang in die Sauna, eine Massage oder ein angenehmes Aromabad können relaxend wirken. Ob Meditation, ein Spaziergang am See oder einfach nur Musik hören – jeder sollte für sich herausfinden, was für ihn die effektivste Methode ist, vom Stress des Alltags abzuschalten. Wichtig ist, dass die Methoden regelmäßig im Alltag eingesetzt werden, denn chronischer Stress strapaziert das Immunsystem und macht auf Dauer krank. Ihre MEHR! Gesundheits-Expertin Martina Görz

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praevberatung@yahoo.de


GESUNDHEIT

Die Zukunft der Gesundheit Das Marien Hospital bildet aus

„Ich kann gut Blut sehen“, sagt Jasmin Schmucke, Auszubildende im dritten Lehrjahr im Marien Hospital in Düsseldorf. Jasmin hat sich via Internet um ihre Ausbildungsstelle beim Marien Hospital bemüht. „Mit jeder Operation macht es mehr Spass. Mit jeder Operation wird man besser“.

Marien Hospital – Auszubildende bei der Arbeit

schen Assistentin (ATA), und den der Chirurgisch Technischen Assistentin (CTA). Das Marien Hospital arbeitet in Ausbildungsfragen eng mit der „Medical School academia chirurgica GmbH“ zusammen. Stephanie Kropsch, stellvertretende Die Azubis v.l.: Jasmin Schmucke, Daniela Kapella, Romina Colaluce, Miriam Augstein Schulleiterin: „Die enge VerzahRomina Colaluce, hat durch ein nung von fachpraktischer AusbilPraktikum in der Firma ihrer Mut- dung im Krankenhaus sowie ter kaufmännische Luft geschnup- theoretischer Wissensvermittpert. „Da wusste ich sofort, dass lung in unserer Einrichtung ist dies der richtige Beruf für mich uns ein großes Anliegen“. ist“, so Colaluce. „Und das MariAuch im kaufmännischen Bereich en Hospital hat mir die richtige bildet das Marien Hospital aus. Es Plattform dafür geboten.“ gibt neben der herkömmlichen Ausbildung zum Kaufmann eine Berichtigung Das Marien Hospital in Pempelfachspezifische Ausbildung zum Bei unserem Bericht über das Düsseldorf-Quiz fort bildet heute junge Menschen Bürokaufmann im Gesundheits in der vergangenen Ausgabe in den verschiedensten Bereichen wesen. Darüber hinaus bietet der ist uns ein Fehler unterlaufen. Nicht Anke Sattler hat das aus: in kaufmännischen Berufen, Klinikverbund VKKD in seiner Quiz gemeinsam mit Dr. Rainer sowie in klassischen mediziniNiederlassung am St. Vinzenz Hüttenhain konzipiert, schen Berufen wie dem der Ope- Hospital in Derendorf eine Spezial sondern Dr. Anke Kappler. rations Technischen Assistentin ausbildung zur Altenpflege-Fach Sorry dafür! (OTA), der Anästhesie Technikraft an.

Marien Hospital Düsseldorf

VKKD

Das Marien Hospital Düsseldorf ist neben der Universitätsklinik das einzige Krankenhaus in Düsseldorf und Umgebung, das unter einem Dach sämtliche für die moderne Diagnostik und Behandlung notwendigen Fachkliniken vereint. Es gehört seit 2007 zum Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf (VKKD). Durch den onkologischen Schwerpunkt erhalten Patienten an diesem Haus eines der umfassendsten diagnostisch-therapeutischen Angebote zur Tumorbehandlung in der Region. Als akademisches Lehrkrankenhaus mit modernster medizinischer Ausstattung ist es Zentrum medizinischer Wissenschaft und patientenorientierter Hochleistungsmedizin. Das Marien Hospital hat 439 Betten, 900 Mitarbeiter sind beschäftigt. www.marien-hospital.de

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WIRTSCHAFT

NORDSTRASSE STELLT WEICHEN FÜR DIE ZUKUNFT Neuer Name, neues Logo, neue Vorstände

Die Werbegemeinschaft „Rund um die Nordstraße e.V.“ hat sich neu aufgestellt. Neuer Name: Werbegemeinschaft „Nördliche Innenstadt e.V.“. „Es soll deutlich werden, dass wir nicht nur die Gewerbetreibenden auf der Nordstraße ansprechen wollen.

Zum anderen soll die Innenstadtnähe der Geschäftsleute in Pempelfort und Derendorf herausgestellt werden.“ so Vorsitzender Wilhelm Behmer. Gleichzeitig mit dem neuen Namen hat die Werbegemeinschaft auch ein neues Logo entwickeln lassen. Dieses stellt die Nordstraße als verbindendes Element in den Mittelpunkt. Vorstand Wolfgang Delke hierzu: „Die Nord-

BIO-PREMIERE AUF DER NORDSTRASSE

arbeit mit „Ihr Bäcker Schüren“ reifte bei der Familie Jordan der Plan, ein Olivenöl in Bio-Qualität zu produzieren. „Das Ergebnis heißt Bioliv und überzeugt: kräftig, mit ganz eigenem Geschmack“, Griechenland trifft so Bäcker Roland Schüren. Pempelfort – bei Und setzt darum Bioliv bei seinen „Ihr Bäcker Schüren“ Backwaren ein – exklusiv in Deutschland. Passend dazu bietet Eines der besten Olivenöle weltRoland Schüren den „Bioliv-Somweit, unter mehr als 1.000 getes- mer“ in seiner Pempelforter Filiale, teten – sagt „Der Feinschmecker“ Nordstraße 77 an. zum fünften Mal in Folge. Der Bis zum 29. August werden somgriechische Expertentest sieht das merlich-leckere Bio-Spezialitäten genauso. Durch die Zusammenangeboten: So die „Hellas-Stan-

MANUFATTURA

Roland Schüren und Bastian Jordan

Kreativität für Kinder

das persönliche Porzellan dann im Triumph abgeholt: Das muss ein Kind einfach erleben!

Seine eigene Müslischale in der Manufattura anmalen, die man sich vorher noch aussuchen darf. Da werden die morgendlichen Haferflocken mit Inbrunst ausgelöffelt. Mit viel Liebe und Sorgfalt selbst gestaltet, ein paar spannende Tage lang gewartet, wie das Resultat wohl nach dem Glasieren und Brennen aussieht und

Das gilt natürlich im Besonderen für Kindergeburtstage, die hier selbstverständlich gefeiert werden können: Dann wird in den schönen Räumlichkeiten ein Tisch für die Geburtstagsgesellschaft reserviert, Kuchen und Getränke dürfen gerne mitgebracht werden. Die Manufattura-Crew deckt den Tisch, betreut die Kids

Hochkonzentriert: Paul

DEN ÜBERBLICK BEHALTEN Gastro-Szene in den Stadtteilen Pempelfort und Derendorf sind „die“ Stadtteile außerhalb der Altstadt zum Ausgehen. Nirgendwo ist die Gastronomieszene so vielfältig wie hier. Das ist jetzt amtlich. Im neuen „Düsseldorf geht aus!“ 2010/11 (8,80 E, Überblick Verlag) wurden 56 Restaurants, Bars und Cafés aus unse-

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ren Stadtteilen anonym und unabhängig getestet. Sensationelle 26 davon schafften es in die Düsseldorfer Top-Ten-Listen. Nicht verwunderlich: Alleine zehn davon sind Italiener. Wohl nirgendwo in Deutschland gibt es eine so hohe Dichte von Trattorien und Ristoranti.

straße soll auch in Zukunft der Markenkern der Werbegemeinschaft bleiben, der auf die umliegenden Straßen ausstrahlt.“ Gerne wird die Nordstraße deshalb von Besuchern auch Pempelforter Kö genannt. Außerdem hat die Werbegemeinschaft den Vorstand erweitert: um Sabine Sellier-Görisch (Brandt Shop) und Rechtsanwalt Christian Spies.

ge“ mit Peperoni und Feta oder „Spanakopita“, ein leckerer BioSnack aus Blätterteig mit Spinat, Feta und Parmesan, auch als „Gourmet“ mit getrockneten BioAprikosen. Bastian Jordan, Geschäftsführer des Familienunternehmens Jordan Olivenöl freut sich auf die Zusammenarbeit: „Die Kooperation wird bestimmt ein Erfolg und ich bin gespannt, wie unser Bioliv bei den Kunden ankommt – schließlich ist es ja eine Deutschland-Premiere.“ ihr-baecker-schueren.de

beim Malen. Wer mag, kann die Kreativparty auch unter ein Motto stellen. Geeignet ist der Spaß der Keramikmalerei auch für Kinder ab drei Jahren, aber natürlich sind auch kleinere Malkünstler herzlich willkommen – eine tolle Geschenkidee für Omas und Opas ist zum Beispiel ein Teller mit Hand- oder Fußabdrücken der Enkelchen. manufattura.com

Unglaublich: unter den Top-Platzierungen der Rubrik „Italia Trattoria“ tummeln sich sechs Betriebe aus Pempelfort und Derendorf. In der Kategorie „Sternverdächtig“ schafften es das „Ven Restaurant & Bar“ sowie das „Fehrenbach“ unter die ersten Fünf. Bei einem so großen Angebot verliert man auch gerne einmal den Überblick. ueberblick.de


MEER

Essen, Trinken & Genießen am Tonhallen-Ufer

DER FISCH IST GEGESSEN

Der allseits bekannte und sehr beliebte Fischmarkt gastiert wieder am Tonhallenufer in Golzheim. Am 1. August heißt es wieder: „Essen, Trinken und Genießen“. Mit der atemberaubenden Atmosphäre des Fischmarkts, mit Blick auf den Rhein, werden wieder bis zu 30.000 Besucher erwartet. Entlang des Tonhallenufers treffen sich achtmal im Jahr bis zu 90 Stände, die Waren verschiedenster Arten anbieten. Das Angebot aus internationalen Spezialitäten ist ausgesprochen vielfältig. Imposantes Posing: Ein Schwertfisch am Niederrhein

und laden zum Tanzen ein. Am anderen Ende der Fischmeile fehlt natürlich auch nicht die Band „Steven K. & Friends“, die mit ihren Didgeridoo- und Saxophonklängen die Besucher nicht nur zum Tanz animieren, sondern

auch eine Symphonie für die Ohren ist. Noch weitere dreimal findet der Fischmarkt statt: 5. September, 10. Oktober und am 07. November 2010 Öffnungszeiten: von 11.00 bis 18.00 Uhr

Nein, das sind nicht die „Fischgesichter“ . . .

Marktschreier bringen nicht nur ihre Ware an den Mann, sondern unterhalten zugleich noch das Publikum und verleihen dem Fischmarkt einen netten und frischen Flair. Das bunte Programm lädt natürlich auch die

kleinen Gäste ein, die auf einem Karussell Platz nehmen können. Dabei unterstreichen, wie in den vergangenen Monaten auch, zwei Bands die Marktatmosphäre. Die „Fischgesichter“ spielen an der Brauerei „Zum Schlüssel“

Ein Gaumenschmaus der Extraklasse . . .

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AUS DEN STADTTEILEN

DIE FRANKLINSTRASSE HAT SICH DURCHGESETZT

FAST 100 JAHRE ALT – UND DOCH JUNG GEBLIEBEN

Grüne Oase und Platanen gerettet

Drei-Mädel-Brunnen in Golzheim

Die Franklinstraße hat Grund zum Feiern. Nach intensivem Engagement der Bürgerinitiative „Pro Franklinstraße“ wurde von Seiten der Stadt eine Neubewertung vorgenommen. Man hat dort erkannt, dass das geplante

Neubauvorhaben an dieser Stelle ein Fehler wäre. Für die Abendrealschule wird es nach Ansicht der Verantwortlichen bessere Lösungen geben. Oberbürgermeister Dirk Elbers hat am 8. Juni vor Ort nach intensiver Abwägung der Argumente eindeutig Stellung gegen das Projekt bezogen, und die Bürgerinitiative aufgefordert, eine Planung für die „Grüne Oase“ und die beidseitigen Hausgiebel zu entwickeln. Am 10. Juli konnten so die Anwohner von der Franklinstraße, gemeinsam mit Freunden, Besuchern und Unterstützern den Erfolg feiern. Mit einem großen Platanenfest bei schönstem Sommerwetter.

Seitdem die Tischgemeinschaft „Die Radschläger 1971“ vom Heimatverein Düsseldorfer Jonges die Patenschaft für den Golzheimer Dreimädelbrunnen übernommen hat, wissen sich die Schönen in guten Händen. 17 ihrer Betreuer starteten mit Bürsten, Besen und Harken bewaffnet zur Reinigungsaktion der Brunnenanlage zwischen Kaiserswerther- und Friedrich-LauStraße. Die Brunnenanlage fand erst Anfang 1964 ihren jetzigen Platz in der Golzheimer Parkanlage. Mit dem Entwurf des fast hundertjährigen Baudenkmals,

WANDERN GEGEN DIE ARMUT Oxfam Trailwalker – für eine gerechtere Welt Der Oxfam Trailwalker ist Deutschlands aufregendste Nonstop-Wandertour. Eine einzigartige TeamHerausforderung mit dem Ziel, sich für eine gerechtere Welt ohne Armut zu engagieren. Vierer-Teams bewältigen zusammen die Distanz von 100 Kilometern innerhalb von 30 Stunden. Vor 28 Jahren sind die ersten ViererTeams in Hongkong für Oxfam an den Start gegangen. Heute findet der Oxfam Trailwalker jährlich in elf Ländern statt – und die-

ses Jahr im September auch zum ersten Mal in Deutschland! Aus Derendorf wird Christina Liedke mit ihrem Team „läuft…“, bestehend aus Alexandra Liedke, Mathias Kasten und Rahiar Ahmadian, antreten, um diese großartige Spendenaktion zu unterstützen. Weltweit wurden bereits mehr als 11 Millionen Trailwalker-Kilometer für eine gute Sache gewandert, und es konnten mehr als 25 Millionen E Spenden für Oxfam gesammelt werden. Doch bevor

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Das Team „läuft . . .“ aus Derendorf Alexandra Liedke, Rahiar Ahmadian, Mathias Kasten und Christina Liedke wandern für die gute Sache!

Drei Mädel in neuem Glanz

wurden der Bildhauer Leo Lauffs und der bedeutende Düsseldorfer Architekt Hermann vom Endt betraut. In den Kriegsjahren waren die Grazien mit der Muschelschale mehrfach der Gefahr ausgesetzt, wegen fehlender Rohstoffe als Metallspende zu enden. Doch jetzt das glänzende Comeback in Golzheim.

ein Team überhaupt an den Start gehen kann, muss es 2.000,- E Spenden einwerben für die Bildungsprojekte von Oxfam! Auch das Team „läuft…“ aus unserer Gegend ist dringend auf Ihre Unterstützung angewiesen, um die verlangten 2.000,- E zu sammeln und mitwandern zu können. Falls Sie das Team „läuft…“ unterstützen möchten, können Sie es unter: 0176 · 64 25 23 10 erreichen oder unter: C.Liedke@alumni. maastrichtuniversity.nl oxfamtrailwalker.de. Jeder Euro zählt!


AUS DEN STADTTEILEN

ALTE MAUERN, FRISCHE IDEEN

Ensemble in Derendorf zu bringen. So haben wir die‚ IdeenBotschaft entwickelt und alte Mauern mit frischen Ideen zu einem echten Markenraum ge-

ist, rundet das ganze Konzept perfekt ab. Frank Dopheide, Chairman von Grey Worldwide, bestätigt: „Räume können nicht nur die Wahrnehmung, sondern

Innovative . . .

. . . ganzheitliche . . .

. . . Innengestaltung

3-dimensionale Darstellung von Unternehmen. Claudia de Bruyn freut über diese weitere Auszeichnung ihrer Arbeiten: „Das war schon ein ganz besonderes Projekt: Die in Düsseldorf alteingesessene Grey mit ihren vielen Standorten in ein zentrales

macht.“ Drei denkmalgeschützte Backstein-Bauten der ehemaligen Ulanenkaserne wurden durch ein weiteres Gebäude ergänzt, ein idealer Platz für die Grey G2 Group mit ihren 550 Mitarbeitern. Dass die Adresse dann auch noch „Platz der Ideen“

auch das Denken und die Kultur eines Unternehmens verändern. Ein Aspekt, der auch für unsere Kunden und ihre Marken zunehmend Bedeutung erlangt.“

Auszeichnung für Greys Ideen-Botschaft

Am 5. Juli fand die diesjährige Preisverleihung des „Red Dot Design Award“ in der Zeche Zollverein statt. Ein „Honorable Mention“ – also eine Ehrenurkunde – wurde dabei für das Projekt der „IdeenBotschaft“ der GreyG2 Group an Claudia de Bruyn, Inhaberin des Innenarchitektur- und Designbüros »two« in Ratingen verliehen. Die Auszeichnung erfolgt in der Kategorie „Product Design“, nur sehr selten wird sie an ein Innenarchitektur-Projekt vergeben. Claudia de Bruyn, die die Federführung der Innengestaltung der IdeenBotschaft hatte, wird ausgezeichnet für innovative, ganzheitlich gestaltete Räume und die visionäre

grey.de

HISTORIE

WECHSELVOLLE GESCHICHTE Schloss Jägerhof im Wandel der Zeit.

Das Schloss Jägerhof um 1900

Das Schloss Jägerhof wurde 1772 nach langer Bauzeit fertiggestellt. Das am östlichen Rande des Hofgartens gelegene Gebäude blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Nach dem es 1909 von den Preußen an die Stadt Düsseldorf verkauft wurde, sollte es sogar abgerissen werden. Das allerdings verhinderte der Widerstand der Düsseldorfer. Das Bauwerk wurde jedoch um Garten und Seitenflügel gestutzt und besteht seit 1910 nur noch aus dem Mitteltrakt. Wärend der franzö-

sischen Besatzung beschlagnahmt, wurde es im 2. Weltkrieg beschädigt und 1950 von Helmut Hentrich wieder aufgebaut. Zeitweise fanden im Schloss Jägerhof Empfänge der jungen Bundesrepublik statt. Seit 1955 wird das Gebäude als Museum genutzt. Heute beherbergt das Schloss das „Goethe-Museum“ mit einer Ausstellung zum Leben und Schaffen des Dichters. Eine wechselvolle Schlossgeschichte.

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GASTRO –NEWS

PETIT PAPILLON Die amerikanisch-französische Freundschaft Die Collenbachstraße entwickelt sich immer mehr zur Gastromeile. Gerade hat hier das Café „Petit Papillion“ eröffnet (Römerstraße 27 / Eingang Collenbachstraße). Unter dem Motto „Frankreich trifft Amerika“ verbirgt sich ein klares Konzept, so Inhaberin Sina Ruthemeyer. Eleganz und französisches Flair, die den lichtfrohen Gastraum bestimmen, werden durch Arbeiten der studierten Modedesignerin noch unterstrichen. Der amerikanische Einfluss: Cupcakes, Brownies und

LA COPITA Weltmeister-Tapas

Willkommen in Spanien

„La Copita“ (Nordstraße 52) – eine kleine, feine Tapasbar mit riesiger Auswahl. Über 60 lecke-

Die liebevoll eingerichtete Relax-Lounge

Bagels werden täglich frisch hergestellt und in bester Qualität angeboten. Cupcakes sind kleine Törtchen, die mit Zuckerblüten, Schokolade oder Obst dekoriert sind. Brownies, die kleinen flachen Schokoladenkuchen werden mit flüssiger dunkler Schokolade hergestellt. Für den herzhaften Geschmack sind Bagels, ein Hefegebäck, das mit verschiedenen Varianten belegt wird, eine runde Sache. „Sehr beliebt sind auch unsere spanischen Platten in verschiedenen Variationen“, weiß Sina Ruthemeyer. Eine reichhaltige Getränke- sowie eine kleine, aber feine Weinkarte runden das Angebot im „Petit Papil-

Beste Qualität für Sckleckermäulchen: täglich frische Zubereitung

lion“ ab. Künstler können übrigens in den Räumlichkeiten ihre Bilder ausstellen. Nur Montags hat der amerikanisch-französische Genuss Pause. petit-papillon.de

re Häppchen („Tapas“) und 15 Hauptgerichte stehen auf der Karte zur Auswahl. Die Renner sind dabei die Babycalamares vom Grill, Gambas in Knoblauchöl oder die Kalbsleber in Salbeibutter, um nur einige der Köstlichkeiten zu nennen. Beliebt ist auch das 4-Gänge-Menü für vier Personen, bei dem man sich in netter Runde durch viele verschiedene Tapas schlemmen kann. Dazu passt das große Angebot an ausgewählten spanischen Nicht nur die Tapas, sondern auch die Einrichtung: traditionell spanisch Weinen, von denen man gerne mehr als nur ein kleines Gläsauthentischen Tapas, sondern nicht nur beim Fußball weltmeischen („La Copita“) trinkt. auch durch die nette und persön- terlich. liche Beratung des Personals. Die kleine, traditionell spanisch Neulinge werden geduldig und eingerichtete Bar besticht nicht freundlich eingewiesen. Spanien: lacopita.de nur durch die hohe Qualität der

Impressum Mehr Medien Verlag & Kommunikation UG Spichernstr. 57 · 40476 Düsseldorf Telefon 0211 · 69 54 49 80 Telefax 0211 · 69 54 46 63 www.mehr-stadtteilmagazin.de info@mehr-stadtteilmagazin.de Geschäftsführer Gerd Herbrand | 0173 · 749 19 04 V.i.S.d.P. (Redaktion & Anzeigen) Lutz Sonntag | 0173 · 749 18 95 Redaktion Gregor Müller-Schweizer (Leitung), Martina Görz, Susanne Herting, Jannik Greinert, Gabriele Groß Artdirektion & Layout Antonio Ienottico | 0173 · 749 19 21 Fotos Achim Wilde, Günter Claus, Octavia Schoplick www.schoplick-foto.de Druck Salzland Druck GmbH, Staßfurt

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NACHTLEBEN

Jürgen Koll (54) ist der Taximann. Sein Revier ist Pempelfort, Derendorf und Golzheim. Keiner kennt die Stadtteile, Leute und das Nachtleben so wie er. Interessante Menschen fotografiert er in seinem Taxi.

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