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1/2011 Januar 2011 www.megawelle.fm

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Skulpturenpark „Los Cardones“ wird 20 Jahre alt Stadtrat José Domingo Regalado setzt sich für die Jugend ein Der Weg der drei Pilger - die Heiligen Drei Könige Leckeres vom Baum - Esskastanien Der große Sohn der Insel - José Viera y Clavijo Teneriffas größter Freigeist

Im Gespräch mit Inselpräsident Ricardo Melchior :

Erneuerbare Energiequellen und „high tech“ für Teneriffas Zukunft


Inhaltsverzeichnis

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Editorial Neujahrsansprache von Ricardo Melchior

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Silvesterbräuche

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MEGAWELLE im Gespräch mit Ricardo Melchior

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Skulpturenpark “Los Cardones” wird 20 Jahre alt

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Eine bemerkenswerte politische Haltung

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Der große Sohn der Insel - José Viera y Clavijo

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Krippenausstellungen und Dreikönigsumzüge

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Der Weg der drei Pilger - die Heiligen drei Könige

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Wandertipp: Boca Tauce - Chirche

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Theater Veranstaltungen

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Inselkarte

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Märkte und regelmäßige Veranstaltungen

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Konzerte

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Kirche und Gemeinde

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Seitenblicke

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Leckeres vom Baum - Esskastanien und Maronen

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Buchvorstellung

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Horoskop

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Leser für Leser: Wir reis(s)en vor Weihnachten aus!

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Neues und Interessantes

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NASA Technologie im Schwimmbad

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Die moderne Geistheilung

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Rätsel

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wir danken Ihnen für das Vertrauen und die Treue die Sie uns im vergangenen Jahr entgegen gebracht haben. Wir freuen uns, auch 2011 für Sie ein Magazin machen zu dürfen, das Sie über aktuelle Ereignisse, Geschichte, Geschichten und die Naturschönheiten auf unserer Insel informiert.

MEGAWELLE – Die deutsche Zeitschrift auf Teneriffa – unterhaltsam und interessant

Liebe Leser,

Mit den Worten und Gedanken des Dichters Peter Rosegger (1843 – 1918) möchten wir Sie in ein neues Jahr begleiten : impressum Herausgeber: Clever Comunication Canarias s.l. Avda. Claudio Delgado, 91 38639 Las Chafiras CIF: B-38 643 359 Geschäftsführer: Hans-Georg Scholz HGS@cccanarias.net Büro: Angeles Fernandez Robayna Fon: (+34) 922 736 118

Fax: (+34) 922 703 357 Mob: (+34) 634 311 029

oficina@cccanarias.net Geschäftszeiten: Mo- Fr 9 – 15 h Internet: www.megawelle.fm Internet Radio: http://megawelle.radio.de Chefredakteur: Hans-Georg Scholz HGS@cccanarias.net Redaktion: Günther Müller redaktion-megawelle@cccanarias.net Anzeigen Süden: irina.bokhan@cccanarias.net Anzeigen Norden: susanne.riedel@cccanarias.net tanja.vogt@cccanarias.net Presseinfos: prensa@cccanarias.net Meckerecke: meckerecke@cccanarias.net Desposito legal: TF-303/2002 ISSN: 1699 - 3071 Fotos: Günther Müller Cabildo Tenerife, Presseagenturen Titelbild: Günther Müller Druck: Graficas Sabater

Ein bisschen mehr Friede Und weniger Streit; Ein bisschen mehr Güte Und weniger Neid; Ein bisschen mehr Wahrheit Immerdar Und viel mehr Hilfe Bei jeder Gefahr.

Statt immer nur Unrast Ein bisschen mehr Ruh‘; Statt immer nur Ich Ein bisschen mehr Du. Statt Angst und Hemmung, Ein bisschen mehr Mut Und Kraft zum Handeln, Das wäre gut!

Ein bisschen mehr Wir Und weniger Ich; Ein bisschen mehr Kraft, Nicht so zimperlich. Ein bisschen mehr Liebe Und weniger Hass; Ein bisschen mehr WahrheitDas wäre doch was!

Kein Trübsal und Dunkel, Ein bisschen mehr Licht; Kein quälend Verlangen, Ein froher Verzicht Und viel, viel mehr Blumen Während des Lebens Denn auf dem Grabe Blüh‘n sie vergebens.

Wir wünschen allen Kunden und Lesern der MEGAWELLE ein gesundes, glückliches und zufriedenes Neues Jahr. Ihr MEGAWELLE Team

Anzeigenschluss für Ausgabe Februar : 19.1. 2011

Wir übernehmen keine Haftung für unverlangt eingereichte Manuskripte und Fotos. Alle Artikel, Informationen, Hintergrundwissen und Empfehlungen wurden nach besten Wissen und Recherchen der einzelnen Redakteure und freien Mitarbeiter erstellt. Für Fehler und Irrtümer wird nicht gehaftet. Beiträge der freien Mitarbeiter, Leserbriefe und Anzeigentexte geben nicht unbedingt die Meinung von Clever Comunication Canarias s.l. wider. Ein Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur nach schriftlicher Genehmigung mit dem Herausgeber bzw. mit den freien Mitarbeitern möglich. Das Kopieren, Speichern und Wiederverwenden in elektronischer Form, auch auszugsweise, ist ebenfalls nur nach schriftlicher Genehmigung mit dem Herausgeber bzw. mit den freien Mitarbeitern möglich.

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Meine sehr geehrten Damen und Herren, Das neue Jahr kommt und es beginnt eine Reise der Hoffnung, die wir alle zusammen unternehmen werden. Wir hinterlassen dabei gute wie auch schlechte Erinnerungen, die nunmehr der Vergangenheit gehören. Wir begeben uns voller Hoffnung zusammen auf diese Reise in das neue Jahr und mit dem Willen zur Bemühung um Verbesserung, damit unsere Gesellschaft mit Entschlossenheit in die Zukunft vorankommt, ohne den notwendigen Mut zu verlieren.

Ricardo Melchior Navarro

Das gemeinsame Ziel werden wir mit vereinten Kräften erreichen und dafür müssen wir uns sowohl individuell als auch kollektiv beteiligen. Die Privatpersonen, die Körperschaften und die Institutionen. Alle zusammen. Weil wir alle eine Verantwortung zur Erreichung des Wohlstandes tragen, um Stabilität, Entwicklung und Wohlstand zu erlangen.

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NEUJAHRSANSPRACHE DES PRÄSIDENTEN DER INSELREGIERUNG TENERIFFA

In diesen unruhigen Zeiten die wir durchleben, ist es sehr wichtig, den Lebensmut zu bewahren. Aus diesem Grund möchte ich Ihnen eine Botschaft des Herzens voller Hoffnung vermitteln und meine Bereitschaft zum Ausdruck bringen, weiterhin Tag für Tag, für eine bessere Zukunft Teneriffas und der Kanaren zu arbeiten. Frohes neues Jahr!

Silvesterbräuche damals

Silvester ist die Nacht, in der wir denken, etwas abzuschließen und etwas Neues zu beginnen. Das bedeutet nicht unbedingt, dass wir unser Leben komplett verändern wollen, wir haben einfach den Wunsch, schlechte Angewohnheiten zu beenden, uns Problemen auf andere Art und Weise zu stellen oder einfach die Grenzen zu überspringen, die uns Tag für Tag gestellt werden. Viele von uns haben Vorsätze für das neue Jahr und der 1. Januar ist der Tag, um genau das umzusetzen.... Für diese spezielle Nacht gibt es viele Rituale oder Bräuche: 12 Trauben essen - Traditionsgemäß isst man mit jedem Glockenschlag, der das alte Jahr beendet, eine Traube. Schafft man es, 12 Trauben zu essen und sich dabei noch 12 mal etwas zu wünschen, so werden diese im Folgejahr in Erfüllung gehen. Beim Anstossen mit Sekt ein Goldschmuckstück ins Glas geben, das bringt Glück in der Liebe und Wohlstand. Hält man genau zum Jahreswechsel Geld in der Hand so wird es im neuen Jahr niemals ausgehen. Das Essen von Linsen soll ebenfalls für Wohlstand und für Glück im Folgejahr sorgen. Wohlstand erreicht man auch, wenn man gelbe Unterwäsche trägt. Versteckt man Geldstücke in verschiedenen Ecken des Hauses, hat man im kommenden Jahr ebenfalls keinen Geldmangel. Um Glück in der Liebe zu haben, trägt man rote Unterwäsche, die man geschenkt bekommen hat. Man kann auch ein Vollbad in Früchten und Rotwein oder Champagner nehmen....

Fotos: Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks Fotograf: Michael Petersohn, Berlin

Trägt man die Unterwäsche verkehrt herum, wird man materielle Dinge im Überfluss erhalten. Möchte man im nächsten Jahr verreisen, sollte man in diese Nacht mit einem gepackten Koffer einen Spaziergang machen oder wenigstens in der Nähe des Hauses damit herumlaufen...

Man schreibt auf ein Stück Papier alle schlechten Dinge, die einem im vergangenen Jahr widerfahren sind. Um Mitternacht verbrennt man den Zettel, um so das Vergangene auszulöschen. Schüttet man beim Ertönen der 12 Glockenschläge ein Glas Wasser auf die Straße hält man Kummer und Tränen fern.

Ein Ritual für die ganze Familie: Nach dem Anstoßen um Mitternacht, schreiben alle Familienmitglieder auf einen Zettel die Wünsche für das neue Jahr. Diese Zettel steckt man in die zuvor geleerte Flasche und ver- schließt sie gut. Die Flasche wirft man ins Meer und bittet dass das Meer die Wünsche erfüllen möge.

Zündet man an Silvester Kerzen an, so haben die verschiedenen Farben auch unterschiedliche Bedeutungen: Blau - Frieden; Gelb - Überfluss; Rot - Leidenschaft; Grün - Gesundheit; Weiß - Klarheit; Orange - Intelligenz.

Schenkt man seinem besten Freund oder seiner besten Freundin eine Handvoll Linsen, wird der- oder diejenige das neue Jahr im Überfluss verleben und ein gutes Händchen in geschäftlichen Dingen haben.

Die hier genannten Bräuche sind nur einige, es gibt noch wesentlich mehr. Wir wünschen Ihnen viel Glück bei der Umsetzung, übernehmen jedoch keinerlei Garantie....

Wenn man von einer bestimmten Person geliebt werden möchte, nimmt man ein Foto, bindet ein rotes Seidenband darum und legt es in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar unter das Kopfkissen, damit diese Person im kommenden Jahr ihre Liebe gesteht.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2011.

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Inselpräsident Ricardo Melchior

setzt auf erneuerbare Energiequellen tech“ Weihnachtliche Gedanken rundund um„high den Globus Megawelle Redakteur Günther Müller spricht mit Inselpräsident Ricardo Melchior über seine Wurzeln, seine Zeit in Deutschland und seinen beruflichen Werdegang vom HafenChefmanager über Energieforscher zum Spitzenpolitiker, mit der Verantwortung für die wirtschaftliche Entwicklung Teneriffas. brechen mussten. Und dann nach dem Studium vier Monate Praktikum als Offizier oder Unteroffizier. Ich war bei der Artillerie. Aber das war nicht meine Welt und so nutzte ich jede Gelegenheit um zu lesen.

MEGAWELLE: Herr Melchior, wir möchten uns heute mit Ihnen weniger über politische Themen unterhalten, sondern unseren Lesern ein wenig von Ihrem privaten und beruflichen Werdegang aufzeigen. Ihr Deutsch ist nahezu akzentfrei, woher kommen diese Sprachkenntnisse? Ricardo Melchior: Nun, das hat mehrere Gründe. Beginnen wir bei den Wurzeln. Mein Vater war gebürtiger Hamburger und hat in Grenoble Rechtswissenschaften studiert. Er sprach, neben deutsch, perfekt französisch und da seine Mutter Engländerin war, auch perfekt englisch. Er wollte nach dem Studium die Diplomatenlaufbahn in Deutschland einschlagen. Dies hatten ihm leider die Nürnberger Gesetze untersagt, da er fünfzig Prozent jüdisches Blut besaß. So suchte er eine Möglichkeit im Ausland sein Geld zu verdienen. Den Rechtsanwaltberuf hatte er nie ausgeübt, sondern er nutzte seine juristische Bildung um auf Teneriffa verschiedene Unternehmen zu gründen und zu etablieren. Zuerst hatte er die Idee einer Zuckerfabrik, kam aber bald zu dem Schluss, dass dies in Amerika billiger produziert werden kann und ließ die Idee fallen. Er arbeitete für den EBRO Konzern und gründete die Bananen Produktionsgesellschaft „Agricola de Tenerife“, die zur 6

größten auf der Insel werden sollte und bei der er Mehrheitsgesellschafter war. Hier auf Teneriffa lernte er dann auch meine Mutter kennen, heiratete und sie bekamen vier Kinder. Ich war der dritte im Bunde. Gerade als nach dem Weltkrieg die deutsche Schule in Santa Cruz wieder eröffnet wurde, wurde ich 1952 dort eingeschult. Wir waren gerade mal 30 Schüler. Da hier jedoch nur die Mittleren Reife erreicht werden konnte, wechselte ich später, machte das spanische Abitur und studierte an der Universidad de Navarro in San Sebastian Maschinenbau mit dem Abschluss Diplomingenieur. MEGAWELLE: Wie kam es dann dazu, dass Sie nochmals in Deutschland in Aachen studiert haben? Ricardo Melchior: Ja, ich hatte schon als Student in San Sebastian immer den Wunsch etwas mehr zu machen, ein Aufbaustudium oder dergleichen. Als Studenten mussten wir einen speziellen Militärdienst leisten. Zwei Sommer, während der Semesterferien, so dass wir das Studium nicht unter-

Da gab es eine Montagszeitung, die bestand zwar zu 95% aus Sportnachrichten, aber hier fand ich eine ganz kleine Annonce in der stand dass die Bundesrepublik 13 Stipendien für Spanier in Deutschland vergibt. Es konnten sich alle Assistenten von Professoren, egal welcher Sparte sie angehörten, bewerben. Gute Noten waren vorausgesetzt. Ich bewarb mich spontan und bekam dann auch vier Wochen später von der deutschen Botschaft die Mitteilung, dass ich unter 750 Bewerbern in der Auswahl der letzten 40 stehe. Wieder einen Monat später kam ein Brief aus Bad Godesberg mit der Mitteilung, dass ich leider nur auf Platz 14 stehe und somit ausgeschieden sei. Da war natürlich die Enttäuschung groß, nur um einen Platz verfehlt. Ein oder zwei Tage später kam dann eine Korrektur, worin man mir mitteilte, dass ich den Stipendiumsplatz bekomme. Warum, ob einer abgesprungen war oder die Anzahl der Stipendien vergrößert wurde, ich weiß es bis heute nicht.

Das war ein sehr gutes Stipendium und ich werde dem Deutschen-Akademischen-Austauschdienst und der BRD immer dankbar sein für diese einmalige Chance. Normalerweise bekam man zur damaligen Zeit 400 Mark monatlich bei einem Stipendium. Ich bekam um die 1000 Mark, zwei Heimreisen im Jahr plus 600 Mark für Bücher. Das war damals viel Geld. Allerdings waren gute Ergebnisse im Studium vorausgesetzt, sonst konnte man bereits nach dem ersten Semester wieder die Heimreise antreten.


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High Tech Center ITER So konnte ich an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule zwei weitere Diplome erwerben, Maschinenbau-Fertigungstechnik und Wirtschaftsingenieur.

tive Energien und bin Ehrenmitglied im wissenschaftlichen Beirat ISET in Kassel. MEGAWELLE: Wie kam es dann dazu dass Sie das ITER gegründet haben?

lung ein ITER realisieren zu können gab dann unter anderem den Ausschlag. Die Wahlvorhersage war jedoch schlecht. 13 : 10 für die Sozialisten . Aber die Wahl war genau umgekehrt und wir hatten die Wahl gewonnen. Der Weg für ein ITER war frei. Das war 1987 und seit dieser Zeit bin ich im Cabildo, 12 Jahre als Vizepräsident und nun schon nahezu 12 Jahre als Präsident.

Als großer Karnevalist hat mir natürlich Ricardo Melchior: Ich hatte schon früh Aachen besonders gut gefallen und ich der kanarischen Regierung gesagt, dass Ricardo setztgenossen. auf regenerative hab dieseMelchior Zeit auch Freund-Energiequellen, hier auf der Insel ein Forschungszentwie hier im ITER Forschungszentrum schaften wurden geschlossen, die sich rum für alternative Energien entstehen bis heute gehalten haben. muss. Wir haben die besten Voraussetzungen was Sonne und Wind betrifft. MEGAWELLE: Ein weiters ZukunftsproMEGAWELLE: Danach begann dann Ihre Alle Parteien habe ich angesprochen, jekt, der Transrapid geht in die entberufliche Karriere in Spanien? denn so ein Projekt ist überparteilich, scheidende Phase. Warum ist die Magjeder hat genickt und niemand hat was netschwebebahn so ideal für Teneriffa? Ricardo Melchior: Ich kam dann 1977 getan. Eines Tages kamen Adán Martin wieder nach Teneriffa und bekam den und Miguel Zerolo zu mir nach Hause Ricardo Melchior: Wir haben uns bei Posten des Direktors bei der CEPSA im und fragten ob ich nicht ins Cabildo den Transrapid Leuten in Deutschland Hafen von Santa Cruz. Hier war ich vier kommen möchte. Eigentlich hatte ich informiert, ob so ein Projekt bei uns Jahre lang Herr über Kräne und Gaandere Pläne. Ich hatte Familie, Kinder technisch möglich ist. Eine Machbarbelstapler. Danach wechselte ich zur und wollte mein Geld in der Forschung keitsstudie, unter Beteiligung deutscher UNELCO und war verantwortlich für in Firmen verdienen. Aber die VorstelIngenieure konnte dies bestätigen. Das Forschung, regenerative Energien und Meerwasserentsalzung. Mein Hauptaugenmerk lag auf die alternativen Energiequellen, wie Sonne und Wind. Auch hierfür habe ich mir die Kenntnisse in Deutschland in der Kernforschungsanlage Jülich angeeignet. 1974 während der großen Ölkrise machte die Bundesrepublik eine Marktstudie über Alternativen zu Öl und Kohle. Diese Studie wurde koordiniert von einer Gruppe der Kernforschungsanlage, die ich kannte. Seit dieser Zeit kämpfe ich für den Einsatz der regenerativen Energiequellen. Damals gab es in ganz Europa vielleicht 50 Personen die sich ernsthaft dafür einsetzten. Heute sind es einige 10.000 die diese Projekte unterstützen. Einmal im Jahr treffen wir Pioniere uns. Die meisten sind Professoren in den unterschiedlichen Instituten und Hochschulen geworden. Ich bin zwar kein Professor, aber von Anfang an dabei. Ich halte Transrapid-Versuchsanlage Emsland (TVE) ist ein Testgelände für auch engen Kontakt mit allen deutdie Magnetschwebebahn Transrapid mit einer 31,8 Kilometer schen Forschungsinstituten für alterna7


Preis ist hoch. Der Preis einer Datenübertragung von Teneriffa zur Halbinsel ist 80 mal höher als eine Datenübertragung von London nach New York. Noch schlimmer ist es in Westafrika. Dort ist es fast unmöglich, dass sie sich entwickeln können. Wir hatten dieses Jahr zwei Treffen mit ACE, das ist African Coast to Europe, dem 22 Länder angeschlossen sind, Teneriffa ist eines davon. Das ist das zur Zeit wichtigste Projekt für Afrika. Wir sind dabei eine eigene Leitung zur Halbinsel zu installieren, diese wird im April in Gang gesetzt. Wir sind dabei das neue Kabel von Lissabon nach Lagos Problem ist, das Zugprojekt wird von der spanischen Regierung bezahlt . Hierfür stehen 3 Milliarden Euro zur Verfügung, aber kein Euro mehr. Die Projektkosten müssen sich also in diesem Rahmen bewegen. Wir haben auf höchstem Niveau mit der deutschen Regierung kommuniziert. Die deutschen Firmen und die Regierung sind interessiert. Ende Januar 2011 wird eine Vorentscheidung fallen. Falls es dann grünes Licht gibt, wird Ende März endgültig entschieden ob der Transrapid kommen wird. Diese Magnetschwebebahn hat den Vorteil dass sie Steigungen bis 12% überwinden kann, ein Vielfaches von dem was ein klassischer Zug bewältigen kann. Für die Geografie Teneriffas eine günstige Voraussetzung, man braucht wesentlich weniger Tunnels. Bei der komplexen Geografie Teneriffas würde auch der kleinere Kurvenradius für dieses System sprechen. Die zu bebauende Oberfläche wäre geringer, da auf Stelzen gebaut werden kann. Es könnten sogar Flächen über der Autobahn genutzt werden. Jetzt liegt es an den Firmen und der deutschen Regierung, ob das Projekt in diesem Preisrahmen ausgeführt werden kann. Auch für die beteiligten Firmen ist es ein wichtiges Projekt. Schließlich ist es eine Chance, den Transrapid in Europa zu verwirklichen. Die Magnetschwebebahn könnte auf Teneriffa potenziellen Kunden präsentiert werden. Vorführorte sind bisher rar — die Teststrecke im Emsland wird wohl auslaufen und bis zum einzigen Transrapid im Real-Einsatz in China ist es ein langer Weg. Ich bin in Lathen auf der Versuchsstrecke mit 385 kmh gefahren, er fährt absolut ruhig, da wackelt kein Kaffee, die Umweltgeräusche sind niedrig, jeder Kleintransporter macht wesentlich mehr Lärm. Auch wären die Betriebskosten der Bahnstrecke um bis zu 30% niedriger als bei einer klassischen Bahnverbindung. Die beiden Flughäfen 8

wachsen bei einer Fahrtzeit von 15 Minuten zusammen. MEGAWELLE: Nun zum Schluss noch eine Frage zur Erweiterung des Forschungszentrums. Auf dem Gelände des ITER wird an dem Projekt NAP gearbeitet. Was genau verbirgt sich hinter dieser Abkürzung? Ricardo Melchior: NAP ist die Abkürzung für Network Access Point. Es ist eines der wichtigsten Projekte, nicht nur für Teneriffa, sondern für die ganzen Kanaren.

zu verbinden. Wir sind dabei die ankommenden Daten aus Südamerika zu verstärken und nach Europa und Afrika weiterzuleiten. Ebenso das Kabel von Südfrankreich nach Südafrika läuft über unseren NAP.

Vor 500 Jahren war es wichtig hier einen Hafen zu bauen, um mit Schiffen aus Europa, Amerika und Westafrika eine Handel aufzubauen. Also ein Drehkreuz für den Warentransport. Im Falle des NAP werden keine Waren transportiert, Wir erhoffen uns von dieser Infrastruktur sondern Daten und das in Lichtgeeine Verbesserung der Wettbewerbsfäschwindigkeit. Die geografisch günshigkeit für die Wirtschaft auf der Insel tige Lage und die politische Stabilität und die Ansiedlung neuer Firmen aus Teneriffas macht unsere Insel zu einem dem Bereich der Telekommunikation. idealen Standort für solch einen Knoten zwischen Amerika, Europa und Afrika. Infraestructura submarina desarrollada por CanaLink

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© 2010 – NAPWACI

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Sistema submarino principal Tenerife - Península.

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Sistema de protección Tenerife - Península.

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Sistema inter-islas (principal + protección) Tenerife - Gran Canaria.

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Sistema inter-islas Tenerife - La Palma.

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Die Installation des NAP ist ein wichtiger Schritt für die Kanarischen Inseln ins Informationszeitalter. Zur Zeit haben wir einen Monopolisten über den der gesamte Datentransfer läuft. Die Konsequenz ist, die Qualität leidet und der

MEGAWELLE: Herr Melchior wir bedanken uns für dieses Gespräch und wünschen Ihnen für all diese zukunftsweisenden Projekte den Erfolg den Sie sich erhoffen und der die Insel weiterhin wirtschaftlich stärkt.


Модель Сундукова Галина, Фотограф Нина Ковалёва , Cтилист Сундукова Людмила

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Der Skulpturenpark „Los Cardones“ wird 20 Jahre alt „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“, sagte der berühmte Kabarettist und Philosoph Karl Valentin einst, und genau das trifft auch auf den Skulpturenpark der Gernot Huber-Stiftung in San Isidro auf Teneriffa zu. 1991 errichtete der Bildhauer und Designer Gernot Huber dort seine Ballerina aus Edelstahl, die inzwischen zum Logo-Maskottchen seiner 1997 gegründeten Stiftung wurde. durch Arbeitsstipendien sowohl hier auf der Insel als auch in Deutschland. Meist sind die Kunststudienabgänger nur so in der Lage, Ihre oft gigantischen Ideen zu verwirklichen. Nur die Besten wurden dafür auserkoren, sodass sich die Kunstparks zu einer beeindruckenden Sammlung zeitgenössischer Werke mit rund 200 Arbeiten entwickelt hat und daher nicht nur Kunstbegeisterte aus aller Welt anzieht, sondern auch von Politikern wie dem Inselpräsidenten Ricardo Melchior oder dem Deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff bewundert wurden. Dieser hob bei seinem Besuch hervor, dass hier für die kunstinteressierten Besucher verständliche Kunst gefördert wird, was heute nicht mehr selbstverständlich ist.

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ie drehte sich seitdem 170.880 Stunden im Wind und damit ein Vielfaches mehr, als die Räder eines Autos in der selben Zeit, wie der Windprofessor Dr.Friedrich Zastrow von der Uni Bremerhaven einmal errechnet hatte. Da viele der im Park entstandenen Skulpturen kinetisch, das heißt windbewegt sind, trifft diese Abnutzung auch auf viele der anderen Kunstwerke zu. Inzwischen überstanden sie Wirbelstürme, den zerstörerischern „Delta“ wie auch die Stürme im letzten Dezember und litten darunter, wie viele Bauwerke und Strommasten auch. Das erfordert die erwähnte Arbeit, die nicht einfach örtlichen Handwerkern übertragen werden kann. Als Gernot Huber nach seiner Designertätigkeit rund um den Globus diesen abgelegenen, naturbelassenen Platz im Jahre 1984 fand, nachdem er dem zunehmenden Trubel direkt an der Küste in Palm Mar entfloh, war an die Schaffung dieses inzwischen international bekannten Gesamtkunstwerkes noch nicht zu denken. Er musste für den Erwerb von Inzwischen 8 Hektar eine spanische SL gründen, denn Ausländer durften zu dieser Zeit nur max. 2000 qm besitzen. Das Land kaufte er innerhalb von 10 Jahren von mehreren Erbengemeinschaften zusammen mit den entsprechenden Schwierigkeiten. Im Jahre 1990 beendete er dann seine internationale Designertätigkeit, die ihm immerhin die Gelegenheit geboten hatte, diese Anschaffung zu schultern. Sein

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Vater hatte zu Beginn seines Kunststudiums erschrocken bemerkt, er läge ihm dann wohl zeitlebens auf der Tasche. Um das zu vermeiden, gründete er in Hamburg mit seiner inzwischen an einem Krebsleiden verstorbenen Frau Gisela eine Fullservice-Werbeagentur, und deren sich rasch einstellender Erfolg ließ für die freie Kunst kaum mehr Raum. !990 hatte er als Designer alles entworfen, was er sich als Kind schon erträumt hatte und als Lehrbeauftragter auch an die nächste Generation weitergegeben. Nun wollte er endlich nur noch für sich, in seinen eigenen Anwesen in der Nordheide und auf Teneriffa, Skulpturen wie einst Bäume pflanzen. Die Insel Teneriffa lernte er 1963 bei einer seiner häufigen Geschäftsreisen nach Afrika kennen. Hierher verschickte sein Vater als Arzt seine älteren Patienten des Klimas und vor allem des fast ständig gleich bleibenden Luftdrucks wegen mit der Bemerkung, hier ihr Leben in Gesundheit, um viele Jahre verlängern zu können. Das hat sich offenbar auch bei Huber bewahrheitet, denn mit seinen 81 Jahren schafft er noch immer jährlich einige eigene Werke in einem seiner beiden Parks, und wer die Dimensionen von bis zu 10 x 10 x 7 Metern schon gesehen hat, ist schon erstaunt. Inzwischen macht die Pflege in Verbindung mit den häufig fälligen Restaurationen immer mehr Arbeit, denn seit 1997 hat er die Parks in seine gemeinnützige Gernot Huber-Stiftung überführt und unterstützt seitdem junge Künstler Zuckerrohranbau

In Teneriffa fügen sich die Kunstwerke ganz natürlich in die ursprünglich belassene südliche Landschaft mit Jahrhunderte alten Euphorbien ein und machen den Park auch daher zu einer botanischen Rarität, denn so entstand auf der Insel zwischen den umliegenden Vulkankegeln der einzige Themenpark mit unveränderter Natur mit vielen schon fast ausgestorbenen Pflanzen. Bei der Erhaltung dieses Anwesens unterstützt ihn neuerdings eine rührige Frau, die er bewegen konnte, Ihr Hotel auf La Gomera an Ihren Sohn zu übergeben und nun voll in die Stiftungsarbeit integriert ist, die sie schon als Freundin von Gernot Hubers erster Frau kennenlernte. Inzwischen trägt Frau Ina auch den Namen Huber. Schon 13 Jahre hat Huber seine Parks der Öffentlichkeit an TAGEN DER OFFENEN TÜR oder für Gruppen nach telefonischer Anmeldung zugänglich gemacht, und wer sich als Besitzer seines Buches „Kunst zwischen Kiefern und Kakteen“ vorstellen kann, erhält auch schon einmal eine Extraführung. Bekannt geworden ist der Park nicht nur durch die örtlichen Reiseführer wie Dumont oder Baedeker, sondern auch durch Fernsehfeatures wie den vom WDR „Wunderschönes Teneriffa“ mit Tamina Kallert. Bisher war noch kein Besucher enttäuscht, wie auch der Herausgeber dieses Blattes bestätigen kann, und Gernot Huber selbst sagt beim Signieren seines Buches immer, “wenn Sie sich bei der Lektüre langweilen, dürfen sie es gegen Erstattung des Kaufpreises wieder zurück geben“, was allerdings bisher noch nie vorkam.


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Von der Schönheit dieser Urlandschaft mit den bewegenden Kunstwerken und dem eigenwilligen Natursteinhaus im Zentrum können sie sich ohne Voranmeldung am ersten Sonntag im Februar, wieder bezaubern lassen.

Anfahrt: Skulpturenpark der Gernot Huber-Stiftung Von der Autopista Sur “salida 22 San Isidro”. Zweihundert Meter vom Ortsende von San Isidro Richtung Granadilla bei km 5,1 links Einfahrt bei einem weißen Stein. Geöffnet am Sonntag, den 6. Februar 2011 von 14.oo bis 18.oo Uhr, sowie für Gruppen nach Vereinbarung. Telefon 922 772331. Infos und Anfahrtsplan www. Gernot-HuberStiftung.de. Eintritt gegen eine Spende von 10,-- € für den künstlerischen Nachwuchs. Jugendliche frei .

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Silvesterparty Live Musik mit: FORTALEZA • TROPIN • DELECIOSA

S E S K S R O E R W G R E U E F Beginn um 23:OO Uhr

PLAZA DE EL MÉDANO

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Die Abteilung Jugend, Freizeit- und Kommunikation der Stadt Granadilla de Abona ist eine Abteilung mit einem enormen Arbeitsaufwand und trotzdem wird kostendeckend gearbeitet. Stadtrat José Domingo Regalado hat uns etwas von seiner wertvollen Zeit gewidmet und einige Fragen beatwortet. fünf solcher Zentren erstellt und komplett mit Informatikausrüstung (PC/ Hardware) ausgestattet. Ein Jugendlicher ist jeweils für ein Zentrum verantwortlich und beaufsichtigt es. Geöffnet sind die Zentren montags bis freitags, sowohl vormittags als auch nachmittags.

MEGAWELLE: Der Einsatz Ihrer Abteilung ist ein Segen für die ganze Gemeinde von Granadilla, wenn wir das objektiv sagen dürfen. Noch nie vorher erhielt die Gemeinde so viel Lob. José Domingo: Bei einer Bevölkerung von 45.000 Einwohner von denen 10.000 Jugendliche sind, welches ein sehr hoher Prozentsatz ist, muss diese Gemeinde einen Raum für Jugendliche schaffen, Bereiche wo sie sich treffen können, insbesondere wo Sie Informationen erhalten können über Stipendien, Arbeitsangebot und Orte an denen sie Kurse in Informatik, Sprachen oder in der Krankheitsprävention, wie Bulimie ect, absolvieren können. In den letzten Jahren haben wir unsere “Tagorores”, dies sind Jugendzentren, erweitert. Wir haben

Sie sehen daran, dass alleine durch das Errichten von fünf Jugendzentren und einem Jugendhaus seit 2007 diese Regierung ihre große Ve r a n t w o r t u n g ernst genommen und sich für die Jugend nicht nur intensive eingesetzt, sonder Projekte tatsächlich verwirklicht hat. MEGAWELLE: Der Bereich der Kommunikation ist in vielen Rathäusern ein unbefriedigendes Thema, und wie wir alle wissen, war es in der Vergangenheit häufig tabu. In der jetzigen Zeit sehen wir mit Wohlgefallen, dass sich die Kommunikation zwischen Ihrem Rathaus und Ihren Bürgern sehr verbessert hat. War dies ein sehr schwieriger Weg? José Domingo: Wenn man etwas managt muss man Prioritäten setzen. Wir informieren die Bewohner über die aktuellen Projekte von Seiten des Rathauses. Wir hatten nie ein Problem die Themen an die Öffentlichkeit zu bringen. Obwohl das Mandat gedrittelt ist, es wird mit dem größten Respekt und exzellent erfüllt. Wir machen unsere

Arbeit allen gegenüber transparent, ohne zu betrügen. Da wir uns in Krisenzeiten befinden, hat auch unsere Abteilung Ihren Gürtel enger geschnallt. Aber wir versuchen weiterhin effizient und mit größtmöglicher Effektivität zu arbeiten.

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Eine bemerkenswerte politische Haltung

MEGAWELLE: Wie Sie wissen, sind wir eine deutsche Zeitschrift mit deutschen Kunden und deutschen Partnern. Viele unsere Leser gehören auch Ihrer Gemeinde an und werden in der kommenden Legislaturperiode bei den Wahlen eine wichtige Rolle spielen. Welche Botschaft möchten Sie diesen Mitbürgern, viele werden das erste mal wahlberechtigt sein, mitteilen. Welche Projekte verwirklichen derzeit die Gemeinde Granadilla um Stimmen für die kommende Wahl zu erhalten. José Domingo: Ich möchte Ihnen seitens der Coalición Canaria sagen: Wir sind eine nationalistische Partei und möchten dass es für unser Land aufwärts geht, sowohl für den Canario als auch für alle die in diesem Land leben und sich als Canario fühlen, unabhängig von Geburtsort und Nationalität. Wir werden ehrlich bleiben bei unseren Arbeiten und es sind die Mitbürger aus den Gemeinden, die unsere Projekte bewerten müssen. Sie werden zustimmen, dass wir unsere Sache gut gemacht haben und wir können versprechen dass wir diesen Weg weiter gehen. Im Gegensatz zu anderen Parteien hat Coalición Canaria aus Granadilla de Abona eine konstruktive Haltung und ein klares Ziel vor Augen. MEGAWELLE: Señor José Domingo, wir bedanken uns für dieses Gespräch. (Dieses Interview führte Uli Gloser für das Megawelle Journal)

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Geschichte und Geschichten Teneriffas Der große Sohn der Insel - José Viera y Clavijo Teneriffas größter Freigeist und Priester

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nbestritten gehört er zu den vielseitigsten und dominantesten Forschern Teneriffas und war ein Vertreter der spanischen Aufklärung. In seinen Interessen als Universalgelehrter vereinen sich besonders die Bereiche der Botanik, Geschichte, und die Naturgeschichte der Kanaren. Er war Lyriker, Übersetzer, Erzieher, Poet, Weltreisender und ein für damalige Zeit revolutionärer Dichter. Als Sohn des Bürgermeisters von Realejo Alto wurde José Viera y Clavijo 1731 in einem echt spanischen Haus geboren. Die Familie stammte aus Portugal. José war schon in jungen Jahren eine fanatische Leseratte. Alles was ihm unter die Finger kam, hat er „verschlungen“. Seine Eltern erhofften natürlich eine große Karriere für ihren Sohn. Von Statur aus war er aber eher schmächtig und nicht gerade von strotzender Gesundheit. Deshalb hielt man ihn für ein hohes öffentliches Amt nicht gerade geeignet. Die Eltern beschlossen daher, daß er Geistlicher werden sollte. In La Orotava studierte Clavijo am Konvent der Dominikaner von Santo Domingo de Guzmán. Die erste Universität wurde 1742 in La Laguna durch den Orden der Augustiner gegründet. Scholastische Philosophie, Latein, Griechisch waren Schwerpunkte für den ehrgeizi14

gen Studierenden. Promoviert har er in Philosophie. 1750 empfing er in La Laguna die niederen Weihen, 1753 die höheren Weihen auf Gran Canaria in Las Palmas. Dort wurde er Subdiokan und Castellan und begann damit öffentlich und kommunikativ wirksam zu werden. Doch so ganz wohl hat er sich mit seiner Berufung wohl nicht gefühlt, wie man aus seinen Predigten herauslesen kann. Über 150 Predigten sind insgesamt von ihm erhalten, in denen sich sein freier Geist bald abzeichnete. Kritik übte er an der katholischen Kirche des hermetisch abgeschotteten Spanien.

darauf die erste handgeschriebene Inselzeitung mit dem Titel „papel hebdomadario“ (Wochenzeitung). War Viera y Clavijo der erste Journalist der Insel? Man könnte es glauben: Denn schreiben, Ideen und Fakten in Worte umsetzen konnte er wie kein anderer. Die Mitglieder beschränkten sich mit beißendem Spott und Angriffslust nicht nur auf inselaktuelle Ereignisse. Theorie und Praxis auf vielen wissenschaftlichen Gebieten wurden aufgegriffen, so auch die Schutzimpfung gegen die Pocken. Aus der „Tertula Nava“ entstand die „Gaceta de Daute“ mit freiheitlichen Gedanken und satirischen Anspielungen. Damit zeichnete sich die Distanzierung von der herrschenden Kaste ab. Über den Inseln wehte der Wind der Erneuerung.

Obwohl er den Ritualen treu blieb, wurden seine aufklärerischen Gedanken bald zum Ärgernis. Pater Hieronymus Benito Feijòo verschaffte ihm Schriften, die auf dem Index standen. Die Besitzer wertvoller Bibliotheken verbargen hinter falschen Wänden und geheimen Verstecken Literatur, die streng verboten war. Damals erschienen die „Cartas criticas“ aus der Feder von Clavijo. Seine Schriften wurden heimlich unter den Interessierten weitergegeben. Das war schon eine gefährliche Situation, denn in Spanien herrschte noch die Inquisition.

Ab 1763 arbeitete Viero y Clavijo an seinen zwei Bänden „Notizen der allgemeinen Geschichte der Kanaren“. Der erste Band erschien 1772. Trotzdem er der kleinen Inselgruppe der Kanaren auf dem großen Globus nicht allzu viel Bedeutung beimaß, machte er deutlich, was seine Heimatinsel Teneriffa an geologischen, biologischen und anthropologischen Schätzen zu bieten hat. Dem Mythos vom unter-

Die Familie übersiedelte 1756 nach La Laguna. Dort traf er José Marqués de Villanueva del Prado, den er als Freund später bei der Gründung des Botanischen Gartens in Puerto de la Cruz unterstützte. Sein Haus war ein Zentrum für die höhere, gebildete und aufgeklärte bürgerliche Gesellschaft. In diesem illustren Kreis begegneten sich Christóbal del Hoyo Solórzano, Fernando und Lope de Guerra, Juan Antonio de Artusáustegui. Für Clavijo bedeutete das auch Zugang zu der Bibliothek von Tomás de Nava y Grimón. Werke von Klassikern, Moralisten und Philosophen konnte er dort einsehen, wie Rousseau, Voltaire, Montesquieu oder andere wie d´Argens. In den intellektuellen geschlossenen privaten Gesprächsrunden, den „tertulias“, entstand die Idee, eine Zeitschrift herauszugeben. 50 Ausgaben erreichte


José war in seinem Denken sehr logisch geprägt, er glaubte an die Vernunft. Dazu gehörte auch sein Blick über den Inselhorizont hinaus. Er übersetzte Voltaire, der in Spanien verboten war. Die Inquisition drohte sein Leben zu gefährden. Um sich nicht in Gefahr zu begeben, wurde er Hauslehrer des Sohnes von Marqués de Santa Cruz. Jung verstarb sein Schüler. Nun war er wieder ohne feste Verpflichtungen. Danach begann die Zeit der Reisen, die so wichtig für die Erweiterung des persönlichen Horizontes sind. José Viera y Clavijo reiste mit Marqués de Santa Cruz durch Europa: Paris, Rom, Venedig, Wien. Eine besondere Station seiner Reisen: Bei einem Landsmann, dem spanischen Botschaftssekretär Domingo Iriate Nieves-Ravallo,1739 ebenfalls auf Teneriffa geboren, quartierte er sich ein. Dieser war in Staatsdiensten und verantwortlich für Übersetzungen. Das war eine Zeit für Clavijo mit völlig neuen Eindrücken, einem Leben in völlig neuen Dimensionen. In den Glas-

häusern des Botanikers Jaquin fand er den Drachenbaum und Pflanzen seiner Heimat wieder. Schönbrunn mit Menagerie, exotischen Tieren, wie Elefanten und Rhinozerossen. Ungewohntes erregendes Nachtleben, sogar Schlittenfahrten und Mozart im Theater und Konzert. Im Hintergrund der aufwendigen Reisen stand aber die angestrebte Hochzeit seines noch unbeweibten Gönners mit der Gräfin Marianne von WaldsteinLichtenstein. In Rom besorgte sich José die päpstliche Erlaubnis zum Besitz von verbotenen Büchern. Paris liebte er sehr, er blieb dort fast ein Jahr und lernte Voltaire, Condorect und d`Alembert

kennen. Konferenzen über Chemie, Physik, Naturwissenschaften zogen sein Interesse an. Eine Folge seiner späteren intensiven Beschäftigung mit Naturwissenschaften. 1770 wurde Viero y Clavijo für den spanischen König Carlos III. interessant. Er erhielt am Hofe eine Anstellung. Damit blieb ihm viel Freiraum um „Die Geschichte der Kanaren“ fortzusetzen. Mit der Tochter des Präsidenten der Königlichen Akademie Spaniens ging er als Lehrer auf Reisen.1774 veröffentlichte er das Reisetagebuch „Viaje a la Mancha“.1777 wurde er zum Mitglied der Historischen Akademie ernannt. Dabei machte er Bekanntschaft mit Botanikern, Geistlichen, Politikern und Dichtern. Clavijo fand jedoch nach den vielen Reisen nicht mehr das gewohnte Flair in Madrid vor. Das politische Klima wurde zu heiß. Das von der Obrigkeit bestimmte Weltbild am Kaiserhof engte die Erkundung der weiten Welt ein. Er zog sich wieder auf die Kanaren zurück. Ein geistliches Amt war die solideste Basis. Diesmal wurde es Las Palmas auf Gran Canaria. Später,1782, erhielt er die Weihe zum Archediakon, also die stellvertretende Stellung des Bischoffs von Fuerteventura. Mit der Berufung verließ er endgültig Madrid. Schwerpunkt war jetzt zwar immer noch seine Mitgliedschaft in der königlichen Akademie. Aber vorrangig konzentrierte er sich auf sein literarisches Werk und seine Übersetzungen und seine Tätigkeit als Lehrer an der Schule San Marcial. 1799 verfaßte er sein „Diccionario de historia natural de las islas Canarias“. 13 Bände enthält dieses Werk – eine einzige Liebeserklärung und Hymne an seine zauberhafte Heimat. 1800 erschien seine sehr interessante Betrachtung des Hütehundes der Guanchen: „El nuevo can mayor o constelación canaria“. Da werden Gedankengänge angeregt. Woher kommt der Name der Kanaren? Vom Lateinischen „canus“? Vom kanarischen Hund, mit seiner spezifischen Rasse, dem Bardino?

1813, am 21. Februar, starb José Viera y Clavijo. In Las Palmas fand er in der Kathedrale 1860 seine letzte Ruhestätte, dort, wo er seine höhere Weihe empfing. Sein Denkmal in seiner Heimatstadt Los Realejos, dicht vor der Kirche, erinnert an den großen Aufklärer, der nichts von mystischen Erscheinungen, wie der Jungfrau von Candelaria und übernatürlichen Erklärungen hielt.

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gegangenen Atlantis folgte er nicht, für ihn gab es einen Zusammenhang zum afrikanischen Kontinent in der historischen Entwicklung. Alexander von Humboldt übernahm bei seinem Aufenthalt auf Teneriffa viele Erkenntnisse der Erforschung von Flora, Fauna und geologischen Strukturen, die er schon bei Clavijo vorfand.

Seine geistigen Werke sind für uns von unschätzbarem Wert. Neben naturwissenschaftlichen Schriften und Lyrik, verfasste er Lehrgedichte für seine Schüler zur Veranschaulichung von Experimenten: Der Luftballon (Al globo aerostático), die vier Teile des Tages (Las cuartos partes del dia), sechs Gesänge über die Lüfte (Los aires fijos). Ferner eine neoklassische Tragödie : „La vida de Santa Genoveva“, aber auch einen Schelmenroman über das Leben vom noticioso Jorge Sargo und Übersetzungen von Theaterstücken aus der Barockzeit, die längst in Vergessenheit geraten waren. Doch ein kleiner Einwurf: Es gibt keine Parallelen zu Goethes Drama „Clavigo“. Zwar hieß auch der Held José, jedoch y Fajardo. Ein berühmter Don Juan in Madrid, seine Liebesbeziehung zu der Schwester des Schriftstellers Beaumarchais beeinflusste Goethe. Für uns ist heute José Viera y Clavijo ein großer Geist, der seiner Zeit voraus eilte. Ein Mensch, der beharrlich an die Vernunft appellierte. Er beeinflusste die intellektuelle Explosion im 18.Jhd. Es entstanden politisch-wissenschaftliche Fördervereine auf den Inseln, die „Reales Sociedades“. Sie sollten den wirtschaftlichen Fortschritt in Bewegung bringen. Doch in La Gomera und La Palma lösten sie sich bald auf. Ärzte, Wissenschaftler, Ingenieure suchten ihre Zukunft in Lateinamerika und in Spanien, wanderten aus, um ihre technisch revolutionären Ideen in die Tat umzusetzen und der Zukunft den Weg zu weisen. All diesen kreativen Schöpfern ebnete Viera y Clavijo den Weg. Er ist ein Leitfaden und Vorrausdenker auch für unsere heutige Zeit. Adelgund Renelt 15


Krippenausstellungen und Dreikönigsumzüge

Adeje: Mittwoch 5.1. um 17:00 Uhr: Empfang der Heiligen Drei Könige im Fußballstadion. Ab 19:30 Umzug über die Calle Grande. Los Cristianos: Mittwoch 5.1. um 19:15 Uhr: Dreikönigsumzug vom Hafen von Los Cristianos über die Vvd. de Suecia bis zum Centro Cultural Bajamar: Mittwoch 5.1. um 18:30 Uhr Umzug der Heiligen Drei Könige Garachico: Mittwoch 5.1. um 22:00 Uhr Besonders theatralisch wird der Einzug der Heiligen Drei Könige traditionsgemäß in Garachico gefeiert. Dort reiten die Drei aus dem Morgenland von San Pedro aus auf Kamelen in Garachico ein. Eine Abordnung römischer Soldaten geleitet den hohen Besuch zum Palast des Herodes, der rund um das alte Castillo aufgebaut wird. La Laguna: Über 60 Krippen aus der ganzen Welt können in der Innenstadt in La Laguna im Ausstellungsraum der Casa de los Capitanes Generales noch bis 7.1 bestaunt werden. Mittwoch 5.1. um 17:00 Uhr Empfang der Heiligen Drei Könige auf dem Flughaafen Los Rodeos - TF Nord. Anschließend um 18:30 Uhr Umzug der 16

Heiligen Drei Könige von der Plaza del Cristo über Nava y Grimón, Considstorio, Herradores Dr. Olivera und zurück zum Ausgangsort.

Mittwoch 5.1. um 17:00 Uhr Empfang der Heiligen Drei Könige im Fußballstadion mit anschließendem Umzug zur Plaza de la Candelaria

La Mantanza: Open Air Krippe, nur wenige Meter nach der Autobahnausfahrt ist eine hebräische Landschaft mit Alltagsszenen aufgebaut.

Santiago de Teide: Mittwoch 5.1. ab 17:30 Uhr ziehen die Heiligen Drei Könige durch die verschiedenen Ortsteile. 19.00 Uhr auf der Plaza Bouganville in Los Gigantes Musik bis zur Ankunft der Drei Koenige.

La Orotava: Auf dem Rathausplatz ist auch dieses Jahr wieder eine Krippe mit lebensgroßen Figuren aufgebaut. Sie zählt mit ihren 300 Einzelfiguren zu der sehenswertesten der Insel. Sie kann bis 6.1. besucht werden. Puerto de la Cruz: Mittwoch 5.1. um 19:00 Uhr Empfang der Heiligen Drei Könige im Kulturzentrum El Castillo, dann Umzug zur Plaza de Europa Santa Cruz: Bis zum Freitag 7.1. Krippenausstellung im Foyer des Cabildos. Täglich von 9:00 bis 15:00 und 16:00 bis 21:30 Uhr. Am 1. und 6. Januar nur 16:00 bis 21:30 Uhr. Bis Mittwoch 5.1. Krippenausstellung der Caja Canarias in der Eingangshalle der Sparkassenzentrale in Santa Cruz (Plaza del Patriotismo) Bis Mittwoch 5.1. Krippenausstellung im Kunstzentrum La Recova. Hier stellen Studenten der Kunsthochschule eine Krippe, erbaut aus Recycling Material aus. 200kg Altkleider, 1000 Plastikflaschen, 200 Kartons, 300 Tetra Packs und 50kg Zeitungspapier wurden benötigt.

Tejina: Mittwoch 5.1. um 21:30 Uhr Empfang der Heiligen Drei Könige auf der Plaza


Sie waren es, die den Weihnachtsstern sahen, der Ihnen, hell am nächtlichen Himmel leuchtend, den Weg zur Geburtsstätte des neuen Königs der Juden, nämlich Jesus von Nazareth, nach Bethlehem wies.

S

ie waren seine ersten Verehrer, sie knieten vor dem Kinde nieder, huldigten dem Menschen, in welchem sie den Messias erkannten und beschenkten ihn mit den Gaben, die sie mit sich trugen: Mit Myrrhe, dem Balsamöl, gewonnen aus dem Harz des Myrrhestrauchs, mit Weihrauch, dem getrockneten Harz des Weihrauchbaumes und mit dem Gold, welches einem König gebührt. Die Rede ist von Caspar, Melchior und Balthasar – den drei Weisen aus dem Morgenlande. Ob sie wirklich so hießen, ist heute kaum mehr zu bestimmen, denn nicht nur ihre Anzahl schwankte, je nach Quelle, zwischen zwei und vier, auch ihre Namen waren ursprünglich nicht festgelegt. Die aktuell gültige

Fassung wurde zwischen dem sechsten und achten Jahrhundert bekannt, jedoch existieren auch heute noch regionale Abweichungen. Anfänglich waren die Drei auch keine Aristokraten sondern, folgt man Matthäus, Magier aus dem Osten, also „Weise“. In den königlichen Stand wurden sie erst lange Zeit später erhoben, etwa zwischen dem achten und dem zwölften Jahrhundert. Zu ihrem Andenken begehen wir heute jedes Jahr am 06. Januar, benannt nach der Erscheinung des Herrn, das Epiphaniasfest, bekannter unter dem Namen „Heilige Drei Könige“. Eine besondere Form der Erinnerung an Caspar, Melchior und Balthasar findet

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Der Weg der drei Pilger - Heilige Drei Könige

sich in Form ihrer Gebeine, der Überlieferung nach die einzigen erhaltenen menschlichen Überreste von Zeitzeugen der Geburt Christi. Als Reliquien fanden sie ihren Weg mit Hilfe der Heiligen Helena, Mutter Kaiser Konstantins I, des Bischofs Eustorgius sowie des Erzbischofs Rainald von Dassel im Jahre 1164 von Palästina über Mailand bis ins mittelalterliche Köln. Die Stadt erlangte dadurch neben ihrem Rang als Bistumssitz überregionale Bedeutung als Wallfahrtsort. Möglicherweise waren also diese Reliquien mit einer der Gründe für den Bau des Kölner Doms, denn dem wunderschönen, kunstvoll verzierten Schrein, in dem sie noch heute aufbewahrt werden, geziemte ein würdiges Domizil.

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Boca Tauce – Chirche Eine Wanderung der Superlative Einzigartig! Die unterschiedlichsten Naturschönheiten! Hohe Anforderung an die Kondition!

W

anderwegstrecke: 6 ½ Stunden (da wir erst den Einstieg suchen mußten, brauchten wir gut 7 Stunden!)


Als Information für diese Tour hatten wir eine Karte vom „Infoturismo Tenerife“ mit 2 eingezeichneten Routen: Ausgehend von Boca Tauce „Sendero 18“ – davon abgehend „Sendero 60“ nach Guía de Isora. Wir wollten es wagen:
Also fuhren wir wieder mit dem Bus 342 (9:15 ab Busbahnhof Las Americas) in die Cañadas und stiegen bei Boca Tauce aus.
 Um 10.40 Uhr starteten wir von hier, indem wir ein kurzes Stück die Straße TF 21 bis zu dem neu errichteten Informationsplateau zurückgingen.
Erste Überraschung: Der Zugang war abgesperrt. Jedoch, dort Arbeitende erlaubten uns zu passieren. Nach dem Studium der Informationstafeln, dass hier früher u.a.

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staunen zu können.
Nach einem kurzen Aufstieg auf einen Kiefernwald zu, erreichen wir etwas links die nächste Hinweistafel „Sendero 35 Boca Chavao – 20 Minuten“. Diesen Abstecher wollen wir im Hinterkopf behalten, wenn wir mal nur eine kürzere Tour gehen wollen. (Hin- und Zurück: 3 ca. Stunden)
 Heute aber gehen wir rechts, Sendero 18. Unterwegs sehen wir links auf dicken Steinen postierte Steinmännchen und einen gelben Punkt. Da wir jedoch noch auf eine Kennzeichnung hoffen „Sendero 60“ gehen wir weiter und erreichen nach einer Stunde 20 Minuten bei Km 3 die TF 38. Wir halten uns links zum Aussichtspunkt „Narices del Teide“ immer noch in der Hoffnung, hier den „Sendero 60“ zu finden. Vergebens. Also beschließen wir um 12.10 Uhr den Rückweg anzutreten.
Wieder kommen wir an die nun rechts abgehende mit Steinmännchen und gelbem Punkt Stelle markierte und beschließen, das Abenteuer zu wagen, diesen Weg einzuschlagen.
Er führt uns ca. 15 Minuten steil aufwärts an den Fuß der markanten Felsen, die wir vorher von unten bestaunten. Einmal tief bücken und unter einer Kiefer durch gehen, dann führt der Pfad zwischen zwei Kolossen hindurch und wir haben – oh Wunder – einen phantastischen Blick auf die Küste mit Playa San Juan und ein herrliches Wolkengebilde.

ein Weideplatz der Herden war, die im Sommer hier hoch gebracht wurden, begannen wir gleich rechts, dem Hinweis „Sendero 18 Boca Chavao“, mit weiß-gelber Markierung folgend, unser


Links sehen wir einen verwaschenen weißen Punkt mit etwas Grün und Steinmännchen. Wir folgen diesen Hinweisen und sind begeistert wiederum von der abwechslungsreichen Land-

Abenteuer. Von Ginsterbüschen gesäumt passieren wir das äußerst bizarre Lavafeld, haben den freien Blick auf Teide und Pico Viejo auf der rechten Seite und bestaunen die unterschiedlichsten Felsformationen auf der linken Seite. Der Weg ist sehr gut präpariert und immer wieder mit den Hinweistäfelchen „Sendero 18“ gekennzeichnet. Ein etwas schlechter zu gehende Stück mit faustgroßen Lavabrocken ist nach 10 Minuten überwunden und ich freue mich riesig, rechts des Weges Zuckerrohranbau bejede Menge Stricklava-Formationen

schaft, müssen allerdings wieder steibergauf gehen. Ein kurzer Abstecher führt uns zu einem ehemaligen Unterstand an einer Quelle mit oberhalb angebrachten Christusbild. Wir gehen den Pfad hier weiter, was nicht empfehlenswert ist, denn der Abstieg auf den Weg ist steil und durch die Kiefernnadeln sehr rutschig. Also, besser auf den Weg zurückgehen, der immer wieder mit verwischten weißen Punkten, auch mal ein gelber dazwischen, gekennzeichnet ist.


Nach einer Viertelstunde passieren wir diesen Turm, daneben ein gelbes Haus und etwas unterhalb machen wir eine kurze „Apfel-Ess-Pause“.
Auf einer quasi betonierten Forststraße geht es bergab und nach 5 Minuten kommen wir an eine Gitterabsperrung. Quetschen uns vorbei und müssen auf der Rückseite lesen: „Durchgang verboten“.
Konnten wir nicht wissen. Also weiter bergab, übersteigen noch eine Kette und nehmen hier die abwärts führende Forststraße und vermuten, dass die auf-

Inzwischen ist es 13.35 Uhr.
Der Weg führt durch so abwechslungsreiche

Uhr schauen wir in einen Barranco mit entsprechendem Galeriehaus, Rohren etc. Jedoch wir befinden uns noch immer hoch oben, in etwa der Höhe der Bodega die an der TF 38 aus den Cañadas kommend liegt.
Aber: Von nun an ging es tatsächlich nur bergab

Und wie! Etwas oberhalb des Aussichtslokals an der Zufahrtsstraße von den Cañadas nach Chirche gelangen wir in ein Seitental, in dem Wein in Fülle angebaut wird.
Anschließend zweigt der Pfad – sicher ein alter Handelsweg – links ab und wir gehen zwischen Lavasteinmauern auf unregelmäßig gepflastertem Weg – natürlich - bergab. Wir bewundern uns selbst, dass wir die Schönheiten noch aufnehmen können, denn der Weg ist wie eine Allee mit Ae-

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Um 12.50 Uhr geht es endlich bergab und wir kommen an einen Aussichtspunkt mit Blick auf den Conde – links – und rechts auf einen roten Feuermeldeturm.


fel und gehen den Forstweg weiter, der inzwischen sehr geröllig ist.
Noch ein Stückchen weiter freuen wir uns, dass wir die Forststraße verlassen können. Es führt ein mit weiß-gelben Strichen gekennzeichneter Weg rechts ab und die Hinweistafel kündigt uns an: „Guia de Isora 13,7 km“. Er ist sagenhaft gut präpariert und mit dicken Lavabrocken – fast durchgängig – eingefasst. Von nun an muss ich die Wegeführung nicht mehr beschreiben, denn sie ist wunderbar gekennzeichnet. Abgehende Wege sind mit gelb/weiß gekreuzten Balken markiert; d.h. hier nicht gehen. Also: Ein Verlaufen muss man nicht mehr befürchten.


Landstriche – wie ein vom Brand gekennzeichneter Kiefernwald, der durch den Neuaustrieb an den Bäumen und die „Nachkömmlinge“ uns wieder Bewunderung für die Selbstheilungskräfte der Natur abverlangt.
Nach einem Aufstieg würdigen wir die Verschönerungsarbeiten, denn das hässliche Wasserrohr ist in eine Lavafelsmauer eingebettet.
Nach einer weiteren Stunde stoßen wir auf ein einsames Haus, die Hinweissteigende Straße eventuell auch nach Boca Tauce führen könnte.
Noch ein Stückchen weiter kommen wir an eine große Hinweistafel der Regierung von Teneriffa, noch etwas abgedeckt, dass es sich hier um den Ausbau des „Sendero 70 Guia de Isora“ handelt.
Wir passieren ein größeres Gebäude, beachten nicht die rechts hinweisende Holzhinweistatafel klärt uns auf, dass wir wir nach 8,6 km in Chirche sein werden.
 Jedoch die Hinweistafel sagt nicht aus, wie strapaziös der nun folgende Weg sein wird.
 Von hier geht es erst mal wieder gut 10 Minuten sehr steil bergauf – durch Kiefernwald – bis an den Fuß eines markanten Felsmassives, entlang an einem leeren, betonierten Kanal.
Nach geraumer Zeit gelangen wir an den nächsten Hinweis: „Chirche 5,7 km“
In wieviele Barrancos wir inzwischen abgestiegen und wieder aufgestiegen sind, wir haben sie leider nicht gezählt. Wir vermuten mal mindestens 6.
Um 17

onien gesäumt.
Unterhalb queren wir die Fahrstraße und es geht in den Ort Chirche. Steil bergab bis zur Calle „Los Casacjitos“. Hier befindet sich auch eine Bushaltestelle.
Wir streben jedoch das Lokal “Brasas de Chirche” an.
17.45 Uhr! Geschafft!
Hier werden wir bereits von unseren Männern erwartet, denen wir vorher unsere vermutliche Ankunftszeit telefonisch durchgegeben haben.
Und es erwartet uns wieder ein für dieses Restaurant gewohnt köstliches Essen. Anfahrt:
Mit dem Bus, Linie 342 von Playas de las Americas um 9.15 Uhr bis Boca Tauce. Abfahrt:
Wenn man kein privates Taxi hat:
Mit dem Bus, Linie 491 von Chirche, Calle Los Cascajitos (hier sahen wir eine Bushaltestelle) im Plan wird angegeben: Calle Nueva Aripe/Calle La Era 19.25 Uhr bis Guía de Isora. (Bus fährt nicht an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen) Irmgard und Manfred Roth www.mundi-roth.de 19


Klavierabende mit Valerij Petasch Bis Mitte Januar gastiert der bekannte russische Pianist und Komponist Valerij Petasch wieder auf Teneriffa. Begleitet wird er von seinem Meisterschüler Uli Schinkmann. Valerij Petasch studierte in Moskau am TschaikoskiKonservatorium und schloss sein Studium mit der höchsten Auszeichnung, dem „Roten Diplom“ ab. Inzwischen gibt er Konzerte rund um den Globus. Konzerttermine auf Teneriffa: Samstag 8.1. 20:30 Uhr Punta del Hidalgo Ferienzentrum OCEANO Donnerstag 13.1. 19:00 Uhr Playa de las Americas Haus der Begegnung Samstag 22.1. 22:30 Uhr Los Cristianos Centro Cultural Sonntag 6.2. 20:30 Uhr Punta del Hidalgo Ferienzentrum OCEANO Sonntag 13.2. 18:00 Uhr Puerto de la Cruz Centro Astoria Bambi

Die deutsche Schule Colegio Alemán (Tabaiba) lädt ein: Das Theaterstück “Die Schule der Piraten” wird am 01.02.2011 um 19h (der 02.02.2011 ist schulfrei) von den Schülern der Klassen 4-6 aufgeführt. Das Stück ist für Kinder im Alter von ca. 5 – 12 Jahren geeignet. Inhalt: Die Geschwister Timo (der Piraten-Fan) und Tina werden mithilfe des Buches von Timo versehentlich auf die geheime Pirateninsel Lanzafuerte gezaubert.. Hier ist die Piratenschule. Doch die alten Lehrer-Piraten haben ein sehr grosses Problem: Einige der jungen Piraten wollen einfach nicht böse und gefährlich sein, wie echte Piraten eigentlich sein sollten… Also gibt es nun Unterrichtsfächer wie: “entern lernen”, “böse sein”… Aber ob die jungen Piraten nun doch böse werden und was die Eltern der Kinder denken und erleben….bleibt erstmal ein Geheimnis. Der Eintritt ist frei Marion Lehrmann, Theater AG 1 Movil: 617 836095 20


Sie verfügen bereits über mehrjährige Erfahrung im Selbstfahrerstudio eines modernen Formatradios, haben Erfahrung im Format Oldies / Schlager, verfügen über gute Recherchefähigkeiten und eine angenehme Radiostimme. Sie haben gute Musik-/Interpretenkenntnisse der 70er bis heute, sind motiviert und besitzen sehr gute Teamfähigkeit. Eigenverantwortliches und gut strukturiertes Arbeiten zeichnet sie aus. Sprachlich fühlen sie sich im Spanischen genauso wohl wie in ihrer Muttersprache. Wir bieten eine Tätigkeit in einem attraktiven Sendegebiet, ein angenehmes Arbeitsumfeld in einem kleinen, hochmotivierten Team und ein leistungsgerechtes Honorar mit viel Raum zum kreativen und eigenverantwortlichen Arbeiten. Sie sollten, bedingt durch die Lage des Standorts, über einen Führerschein und über einen PKW verfügen!

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Die Konzerthöhepunkt desein XXVII. Jungle Park - mehr als ZooFestival de Música de Canarias im Überblick Roger Norrington. Klaviersolist ist Juja Wang mit Brahms Klavierkonzert und Beethoven.

Eröffnet wird das Festival am 7.1.2011 im Auditorium von Santa Cruz, 20:30 Uhr (diese Anfangszeit gilt für alle Konzerte) mit einem Highligth des Gesanges, der Sopranistin Anna Netrebkov mit ihrem Ehemann Erwin Schrott.

27. Jan. 2011 (29.Jan.) noch einmal die „Stuttgarter“. In diesem Konzert hören Sie Werke von M. Gálvez, B. Britten und W. A. Mozart. Solist ist der Tenor Andrew Kennedy.

Die Termine für Gran Canaria lesen Sie immer in der Klammer. Festivalstart auf GC: (10.1.2011 )

Am 9. Feb. 2011 (8. Feb.) geht es weiter mit dem Philharmonieorchester Gran Canaria unter der Leitung des bewährten Pedro Halffter. Dazu als Klaviersolistin Elena Bashkirova. Freuen Sie sich an Werken von R. Wagner, R. Schumann und J. Brahms.

8. Jan. 2011 (9. Jan.) Die Russische National-Philharmonie, dirigiert von Vladimir Spivakov. Solist am Cello Leonard Eschenbroich. 11. Jan. 2011 (12. Jan.) Achtung: Konzert im Magma-Kongresszentrum. In Gran Canaria im Kogresszentrum Maspalomas. Die Trodheim Solists mit Werken nordischer Komponisten. Das Ensemble wurde 1988Einem gegründet und ist eine Arena zur tropischen Urwald profesionellen Ausbildung für Streichornachempfunden erstreckt chester an der norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie.

10. Februar 2011 im Teatro Leal in La Laguna (8. Februar im Teatro Pérez Galdós auf GC)Ein Liederabend mit dem Tenor Celso Albelo. Klavierbegleitung von Rubén Fernández Aguirre. Zu hören sind Lieder von Turina, Donizetti, Cilea und Miquel Ortega.

12. Jan. 2011 (13. Jan.) Orgelkonzert mit Jeremy Joseph und dem Countertenor Jordi Doménech mit Werken von Bach und Liszt.

22. Jan. 2011 ( 24. Jan.) Fabio Luisi dirigiert die Wiener Symphoniker. Im Programm : Mozarts Jupiter-Symphonie und Brahs Symphonie No. 4.

11. Februar 2011 ( 9. Feb.) Les Muisiciens du Louvre. Dirigat Marc Minkowski. Dazu der Kammerchor Palau de la Música Catalana mit Solisten. Ein ausgesprochener Händel-Abend.

14. Jan. 2011 im Teatro Guimerá, (17. Jan. im Pérez Galadós) Liederabend mit Nancy Fabiola Herrera. Die Mezzosporanistin wird am Klavier begleitet von Rubén Fernádez Aguirre.

23. Jan. 2011 (25. Jan.) Noch einmal die „Wiener“ mit der 8. Symphonie von Schubert (Die Unvollendete) und die 6.Symphonie von G. Mahler.

12. Februar 2011 (10. Feb.) Zweites Konzert der Musiciens du Louvre, in diesem Konzert begeistern sie mit Werken von H. Berlioz, G. Bizet.

25. Jan. 2011 Konzert im Teatro Guimerá (26. Jan. im Teatro Pérez Galdós). Sie erleben Orchester und Chor der autonomen Region Madrid unter Jose Ramón Encinar. Dazu den Kammerchor de Palau de la Música Catalana mit Gesangssolisten . Mezzosopran, Tenor und Bass mit „ Stabat Mater“ von Rossini.

13. Feb. 2011 (11. Feb.) Royal Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Charles Dutoit. Solist am Flügel ist Jorge Robaina. Das Programm sagt: Heute Werke von H. Berlioz und von Saint-Saens..

15. Jan. 2011 ( 16. Jan.) Das O S T unter Lü Jia mit der Overtüre zur „Fledermaus“ und der Sinfonie No. 101 von J. Haydn. 20. Jan. 2011 im Veranstaltungssaal der Universität von La Laguna, (21. Jan. im Veranstaltungssaal der Uni Las Palmas). Klavierabend mit Samira Tabraue. Sie spielt Schubert, Schumann und Beethoven.

26.Jan. 2011 ( 28. Jan. ) begrüßen wir nicht zum ersten Mal das Radio Sinfonie Orchester Stuttgart. Ein Dirigat unter Sir

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14. Februar 2011 (13. Feb.) Charles Dutiot mit seinen „Royals“ bringt uns zum Abschluss eine Uraufführung , ein Auftragswerk des Festivalkommités von G. Diaz Jerez Perez.


Ausstellung “El silencio de los objetos” Sammlung Ordóñez Falcón de Fotografía COFF Tage: bis zum 6. Januar 2011 Zeit: 10.00 bis 20.00 (außer Montag) Ort: TEA Gemeinde: S/C de Tenerife Information: 922 849 057 www.teatenerife.es

Ausstellung von Belén Genovés über die Familie Lercaro

Kinder und Jugendpark (PIT) Tage: bis 9. Januar (außer am 6. Janaur) Zeit: 10,00 bis 20,00 Zeiten: 10,00 bis 15,00 (Tag 5.) und 15,00 bis 20,00 (Tag 1.) Ort: Centro Internacional de Ferias y Congresos de Tenerife Gemeinde: S/C de Tenerife Information: 922 238 400

Kulturelle Veranstaltungen und Freizeitangebote der Inselregierung

Tage: bis zum 9. Januar Zeit: 10,00 bis 19,00 (außer Montag) Ort: Museo de Historia y Antropología (Casa Lercaro) Gemeinde: La Laguna Information: 922 825 949 www.museosdetenerife.org

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Piano: Janusz Olejniczak

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Konzert des russischen nationalem Philharmonieorchester II

XXVII kanarischen Musikfestival

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XXVII kanarisches Musikfestival

XXVII kanarisches Musikfestival

Zeit: 12,00 Ort: Auditorio de Tenerife Gemeinde: S/C de Tenerife www.festivaldecanarias.com

Zeit: 20,30 Ort: Magma & Congresos Gemeinde: Adeje www.festivaldecanarias.com

Zeit: 20,30 Ort: Auditorio de Tenerife Gemeinde: S/C de Tenerife www.festivaldecanarias.com

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Jugendfestival- XXVII kanarisches Musikfestival Zeit: 12,00 Ort: Auditorio de Tenerife Gemeinde: S/C de Tenerife www.festivaldecanarias.com

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Konzert von Esther Ropón

Frauen des XXI Zeit: 20,30 Ort: Auditorio de Tenerife Gemeinde: S/C de Tenerife Information: 902 317 327 www.auditoriodetenerife.com

Zeit: 20,00 Ort: Librería del Cabildo Gemeinde: S/C de Tenerife Information: 922 151 650 www.culturatenerife.net

Konzert der Wiener Symphoniker I

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Konzert der Wiener Symphoniker II

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Tanzspektakel von Aracaladanza: “Nubes”

Tage: 29. und 30. Zeit: 12,00 Ort: Auditorio de Tenerife Gemeinde: S/C de Tenerife Information: 902 317 327 www.auditoriodetenerife.com

Konzert des Pianisten Rubén Fernández Aguirre

XXVII kanarisches Musikfestival

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David Ferrer Tage: vom 31. Januar bis 20. März Zeit: 10,00 bis 20,00 (außer Montags) Ort: TEA Gemeinde: S/C de Tenerife Information: 922 849 057 www.teatenerife.es

Zeitcio Cárdenas

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Konzert von Sole Giménez

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Konzert Universitario

Zeit: 21,00 Ort: Auditorio de Tenerife Gemeinde: S/C de Tenerife Information: 902 317 327 www.auditoriodetenerife.com

XXVII kanarisches Musikfestival

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Konzert des RadioSynphonieorchester Stuttgart I

Zeit: 20,30 Ort: Auditorio de Tenerife Gemeinde: S/C de Tenerife www.festivaldecanarias.com

Ausstellung Área 60 “Disponibilidad limitada”

Ausstellung “El oráculo del arte”

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Zeit: 20,30 Ort: Auditorio de Tenerife Gemeinde: S/C de Tenerife www.festivaldecanarias.com

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Tage: vom 14. bis 28. Januar Ort: Casa del Vino Gemeinde: El Sauzal Information: 922 572 535 www.tenerife.es/casa-vino

Zeit: 20,30 Ort: Auditorio de Tenerife Gemeinde: S/C de Tenerife www.festivaldecanarias.com

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Familienkonzert des Synphonieorchester vonTeneriffa

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Zeit: 20,30 Ort: Teatro Guimerá Gemeinde: S/C de Tenerife www.festivaldecanarias.com

XXVII kanarisches Musikfestival

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Morfema: “Cantos canarios”

Theater- und Tanzzirkel von Teneriffa

Zeit: 12,00 Ort: Auditorio Teobaldo Power Gemeinde: La Orotava Information: 922 849 080 www.ost.es

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Zeit: 20,30 Ort: Auditorio de Tenerife Gemeinde: S/C de Tenerife www.festivaldecanarias.com

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Direktor: Julio Castañeda

Zeit: 20,30 Ort: Auditorio de Tenerife Gemeinde: S/C de Tenerife www.festivaldecanarias.com

Zeit: 19,00 und 21,30 Ort: TEA Gemeinde: S/C de Tenerife Information: 922 849 057 www.teatenerife.es

XXVII kanarisches Musikfestival

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XXVII kanarisches Musikfestival

XXVII kanarischen Musikfestival

XXVII kanarischen Musikfestival

AM

Konzert des RadioSynphonieorchester Stuttgart II

Änderungen sind möglich.

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Tag 27: Diskussion ubre das Buch “Once trapecios al trasluz”, von Julia Gil

Konzert des russischen nationalem Philharmonieorchester I

Tage 28., 29. und 30.: “Poesía”, von Lee Chang-dong

14

Konzert des Synphonieorchesters von Teneriffa

Jugendfestival - XXVII kanarisches Musikfestival

Konzert de Pagagnini

7

AM

Bücherei des Cabildos

Zeit: 20,30 Ort: Auditorio de Tenerife Gemeinde: S/C de Tenerife www.festivaldecanarias.com

15

AM Kino TEA

Tage 1., 2. und 3.: “La Bohéme”, von Robert Dornhelm Tage 7., 8. und 9.: “Louise & Michel”, von Benoît Delépine und Gustave Kervern Tage 14., 15. und 16.: “Ella (S)”, von David Baute Tage 21., 22. und 23.: “Nada personal”, von Urszula Antoniak

Zeit: 19,30 Ort: Auditorio de Tenerife (Sala de Cámara) Information: 902 317 327 www.auditoriodetenerife.com

Konzert der Solisten aus Trondheim

AM

1

Tag 13.: Eröffnung der Ausstellung de grabados de Gloria Martín Tag 14.: Poetische Lesung “Aquellas almas”, von Joel Angelino Tag 20.: Konferenz über Nivaria Tejera, von Tania Ramos Morales

Konzert des Kinderchores von St. Florian

Tage: bis zum 16. Januar Zeit: 10,00 bis 20,00 (außer Montag) Ort: TEA Gemeinde: S/C de Tenerife Information: 922 849 057 www.teatenerife.es

Missbrauch und Misshandlung in der Kindheit Tage: bis zum 31. Januar Zeit: 10,00 bis 20,00 (außer Montag) Ort: TEA Gemeinde: S/C de Tenerife Information: 922 849 057 www.teatenerife.es

Laura Gherardi

Tage: bis zum 13. Februar Zeit: 10,00 bis 20,00 (außer Montag) Ort: TEA Gemeinde: S/C de Tenerife Information: 922 849 057 www.teatenerife.es

Konzert in Erinnerung an Chopin

Ausstellung “Si quebró el cántaro”

Ausstellung Área 60 “Nessun dorma”

Ausstellung “El cuerpo inventado”

AM

Januar

Zeit: 18,00 Ort: Auditorio Municipal Gemeinde: Guía de Isora www.culturatenerife.net

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Veranstaltungskalender

Zeit: 20,30 Ort: Auditorio de Tenerife Gemeinde: S/C de Tenerife www.festivaldecanarias.com

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Ausstellung “Era así, no era así”

Juan Gopar Tage: vom 27. Jaguar bis 26. Juni Zeit: 10,00 bis 20,00 (außer Montag) Ort: TEA Gemeinde: S/C de Tenerife Information: 922 849 057 www.teatenerife.es

AM

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Museumsnächte

Zeit: 20,30 Ort: Museum für Geschichte und Anthropologie (Casa Lercaro) Gemeinde: La Laguna Information: 922 825 949 www.museosdetenerife.org

Und außerdem… Führung der Schlösser: Geführter Besuch zu den unter Denkmalschutz stehenden Schlösser und historischen Bauten von Teneriffa. Schulgruppen von Oktober bis Juni (eine Führung pro Woche, immer am Mittwoch). Für andere Gruppen: das

ganze Jahr (jeweils Samstag nach Voranmeldung) Telefon: 922 825 949 / 43 Workshops: Während des Schuljahres betreute Workshops vom Historischen und Anthropologischen Museum von Teneriffa mit Sitz in der Casa Lercaro und in der Casa de

Carta. Unbedingt voranmelden. Casa Lercaro 922 825 949 / 43 und Casa de Carta 922 546 300 Geführte Besuche: Im TEA jeweils samstags um 18.00 und sonntags um 12.00. Information unter Telefon 922 849 098 (Montag – Freitag 10.00 – 14.00) oder an der Kasse im TEA.

www.whatsontenerife.eu

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Märkte und Veranstaltungen Flohmärkte

Guaza (an der Tankstelle am Kreisverkehr) Santa Cruz – (gegenüber Hafengelände)

Wochenmärkte

Los Abrigos (Granadilla) – Nachtmarkt San Isidro (Granadilla) – Nachtmarkt Médano (Granadilla) – Los Cristianos (Arona) – Avda. Marítima Torviscas (Costa Adeje) – (C.C. Duque) Alcalá (Guía de Isora) – Plaza del Llano Playa San Juan (Guía de Isora) –

Sonntag Sonntag

08:00 - 13:00 09:00 - 14:00

Dienstag Freitag Samstag Sonntag Donnerstag Samstag Sonntag Mittwoch

18:00 - 22:00 17:00 - 21:00 09:00 - 20:00 09:00 - 14:00 09:00 - 14:00 09:00 - 14:00 09:00 - 14:00 09:00 - 15:00

Bauernmärkte Santa Cruz – Mercado Nuestra Señora de Africa täglich La Laguna - Plaza del Adelantado täglich Tegueste – Mercadillo del Agricultor Samstag Sonntag Tacoronte – Mercadillo del Agricultor Samstag Sonntag La Matanza – Mercadillo del Agricultor Samstag Sonntag La Orotava – Mercadillo del Agricultor Samstag Puerto de la Cruz – Plaza del Mercado Samstag Icod de los Vinos – Mercado San Felipe täglich Santiago del Teide – Avda. General Franco 2 Samstag Sonntag Adeje - Mercadillo del Agricultor Samstag Sonntag Las Chafiras – Mercadillo del Agricultor Mittwoch Samstag Sonntag San Isidro – (direkt an der Autobahn) Samstag Sonntag Arico - Mercadillo del Agricultor Sonntag Güimar – (vor dem Rathaus) Sonntag Candelaria (neben dem Rathaus) – Mittwoch Samstag Sonntag Punta Larga (neben Centro Comercial) Samstag El Rosario (an der Autobahn km 7,8) Samstag Sonntag Feiertag

08:00 - 14:00 08:00 - 14:00 08:30 - 14:00 08:30 - 14:00 08:00 - 14:30 08:00 - 14:30 09:00 - 15:00 09:00 - 15:00 09:00 - 14:30 09:00 - 14:00 09:00 -13:00 16:00 - 19:00 08:00 - 14:00 08:00 - 14:00 08:00 - 14:00 08:00 - 14:00 16:00 - 20:00 08:00 - 14:00 08:00 - 14:00 08:00 - 20:00 08:00 - 14:00 08:00 - 13:00 08:00 - 14:00 14:00 - 21:00 09:00 - 17:00 09:00 - 17:00 09:00 - 14:00 08:00 - 17:00 08:00 - 17:00 08:00 - 17:00

Regelmäßige Veranstaltungen Schach in der Hotelanlage Bellavista in Puerto de la Cruz / La Paz, Calle Eucalyptos 4 direkt am Promenadenweg jeden Montag und Freitag ab 20:00 h. Gäste sind herzlich willkommen, egal ob Anfänger oder Großmeister . Jeden ersten Montag im Monat findet ein Schnellschachturnier mit 15 Minuten Bedenkzeit statt. Infotelefon : 922 304 200 26

Skat mit dem Skatclub „El Teide“ in Puerto de la Cruz, jeden Dienstag und Donnerstag ab 15:00 h. Info bei Hans – Handy 610 974 974. Brigde im Hotel RIU Garoe in La Paz (Puerto de la Cruz), jeden Dienstag und Donnerstag um 15:30 h. Info bei Frau Schrade – Tel. 922 362 692.

Preisskat für Urlauber und Residenten Jeden Dienstag 12:00 h Callao Savaje, Restaurant Jasmin /Perla Blanca Info Tel. 922 740 587 ( Sr. August ) Preisskat für Urlauber und Residenten Jeden Donnerstag12:00 Uhr Costa Silencio, Restaurant Sofia Info Tel. 922 731 935 ( Sra. Sabine ) Ateliertreff, Treffen von Kunstliebhabern und Workshop für Skulpturen im Camino de la Calera, 5, in La Asomada (Puerto de la Cruz), jeden Mittwoch um 16:30 – 19:00 h Grosse Kunstbibliothek Tel. 922 383 828, per Fax: 922 373 613. Qi-Gong-Kurse: im Haus Michael in Puerto de la Cruz. Die Kurse finden auf Spendenbasis statt. Info bei Birgit Kramer – Tel. 922 573 895, e-mail birgit.tenerife@web.de Med. Gesprächskreis Quantenlog, in der Praxis Dr. Viktor Lerke (Avda. Fernández de Lugo, 6 – Edif. Cordoba, Mayorazgo), Jeden 2. Mittwoch um 20:00 h Der deutsch-kanarische Kulturkreis Teneriffa in Puerto de la Cruz, trifft sich jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat um 19:30 h. Info bei Frau Jutta Raubenheimer – Tel. 922 389 884 / Handy 606 064 505 Jeden Samstag veranstaltet die Katzenherberge „Casa Felino“ in La Rosaleda einen Flohmarkt auf der Dachterrasse des „Mercado Municipal“ in Puerto de la Cruz, 09:00 – 14:00 h Bogenschießen mit dem ehemaligen italienischen Nationaltrainer, auf dem Tennisplatz in Ten Bel, jeden Mittwoch um 19:00 h und auf dem Sportplatz in Tijoco Bajo, jeden Donnerstag um 18:00 h. Infos unter 670 447 824


Zuverlässigkeit und Fachwissen zahlt sich aus Helen Esser bietet seit 15 Jahren kompletten Service rund um den Immobilienkauf Träumen Sie davon auf Teneriffa eine eigene Immobilie zu besitzen? Endlich so viel Zeit wie möglich in der Sonne zu verbringen und dabei immer das Gefühl haben zuhause zu sein?
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„Zauberhafte Opern-, Operetten- und Musicalmelodien“

Das Ende der Kanarischen Zeder

Am Donnerstag, 27.01. und Freitag, 28.01. jeweils um 17 Uhr verzaubert die tschechische Mezzosopranistin Tanja Janosova in Begleitung der spanischen Pianistin Amparo de la Hera Portillo den „Zauber der Oper-, Operetten- und Musicalmelodien“ alle Musikliebhaber im Haus Michael. Viele Ihnen bekannte Stücke werden Sie hören können, angefangen von „Wien, du Stadt meiner Träume“ über Melodien aus „My fair Lady“, der „West-Side-Story“ bis hin zu „La vie en Rose“ von Edith Piaf.

ters in Brünn bei und war von 2002-2004 Solistin am Theater in Troppau. Dort debütierte sie in der Rolle der Carmen. 2005 gewann sie auf Teneriffa den Preis der besten Solistin und gastierte am Auditorium.

Tanja Janosova studierte Musik und Deutsch in Ölmütz. Dort begann sie auch ihre Gesangsausbildung. 2000 trat sie dem Opernchor des Nationalthea-

Der Eintrittspreis beträgt 12,50 Euro und beinhaltet ein reichhaltiges Pausenbüfett. Der Vorverkauf für beide Konzerte beginnt am 13.01.2011!

Frau Hera Portillo ist gebürtig aus Madrid und studierte Musik und Kammermusik in Santa Cruz. Sie arbeitet als Pianistin und Korrepetitorin an einer Schule in Sta. Cruz und ist Musikerin im Sinfonieorchester Teneriffa.

Kanarische Gruppe „Dos Orillas“ im Haus Michael Am Freitag, den 14.01.2011 gastiert wieder einmal die Kanarische Gruppe „Dos Orillas“ im Haus Michael, dem Gemeindezentrum der Deutschsprachigen Katholiken auf Teneriffa. Viele Canarios sind ja nach Venezuela ausgewandert, gleichzeitig sind die Venezolaner die größte Ausländergruppe auf den Kanaren. Da liegt es nahe, die Folklore beider Regionen einander gegenüber zu stellen oder sogar miteinander zu verschmelzen.

Das Ensemle „Dos Orillas“ hat genau das getan. Ein solches „Schmelzprodukt“ ist zum Beispiel der „Sorondeggae“, eine Kombination aus dem Sorondongo von Lanzarote und Fuerteventura sowie dem Reggae der Karibik. Das Konzert beginnt um 17.00 Uhr. Lassen Sie sich von den Melodien und Rhythmen aus Gitarre, Timple und Contra verwöhnen. Der Eintrittspreis beträgt 12,50 Euro und beinhaltet ein wundervolles Büfett.

Der Kartenvorverkauf für dieses Konzert läuft bereits!

4-händiges asiatisches Klavierkonzert Das bietet Ihnen – im Rahmen Ihrer Konzert- und Veranstaltungsangebote in diesen Monaten – die Deutschsprachige Katholische Gemeinde im Haus Michael (Puerto de la Cruz) am Donnerstag, den 03.02. und Freitag, 04.02.11 jeweils um 17 Uhr. Gemeinsam mit der japanischen Pianistin Yumi Tajima wird die indonesische Pianistin Conny C. Mulawarma einen Klaviergenuss in Ihre Ohren zaubern, der einmalig ist. Über Frau Mulawarma haben Sie an dieser Stelle des Megawellenjournals schon gelesen, aber Frau Tajima ist erstmalig auf Teneriffa. Geboren ist sie 1983 in Tokio und sie erhielt ab dem vierten Lebensjahr Klavierunterricht bei Atsuko Okada und Shinichi Okubo, ehemaligen Schülern von Conrad Hansen und Edith Picht28

Axenfeld. Von 2003 bis 2008 studierte sie an der Musikhochschule Freiburg, wo sie die Diplome „Musiklehrer“ und „Künstlerische Ausbildung“ mit Bestnote erwarb. 1998 bot sie eine Eigenkomposition im japanischen Fernsehen dar. 2007 nahm sie am Kammermusikfestival in Mallorca teil. Bei den Albert-Konzerten in Freiburg im Jahr 2008 interpretierte sie Solo- und vierhändige Werke von György Kurtág. Sie ist Preisträgerin des „JPTA Piano Audition“-Wettbewerbs in Tokio (2000) sowie des ersten Preises vom „Preis des Hochschulrates 2006“ im Wettbewerbsfach Klaviertrio. In Meisterkursen nahm sie Unterricht bei Kalman Drafi, Vladimir Tropp, Alexander Jenner, Hans Leygraf und Trio de Trieste. Freuen Sie sich bei diesen Konzerten auf Werke von C.Saint Saèns (Carna-

val der Tiere), M. Moszkowski (Spanische Tänze),J.S Bach, G.Fàure, F. Kreisler u.v.a.m. Der Eintrittspreis beträgt 12,50 Euro und beinhaltet ein wundervolles Pausenbüfett. Der Vorverkauf für beide Konzerte beginnt am 20.01.2011!


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MEGAWELLE – Die deutsche Zeitschrift auf Teneriffa – unterhaltsam und interessant


Kirche & Gemeinde Deutschsprachige Kath. Seelsorge auf Teneriffa

Leben in 2011 Ihnen allen, verehrte Leserinnen und Leser des Megawellenjournals, wünsche ich – auch wenn dieses neue Jahr vielleicht schon ein paar Tage auf dem Buckel hat, wenn Sie diese Zeilen lesen: Ein gutes, ein frohes, vor allem aber ein zufriedenes und gesundes neues Jahr 2011! Also – lassen Sie es mich Ihnen noch einmal sagen: Prosit Neujahr! Wie es werden wird, dieses neue Jahr? Wahrscheinlich haben Sie sich diese Frage in den letzten Tagen um den Jahreswechsel auch des öfteren gestellt. Aber wir wissen es nicht. Bei Erich Kästner fand ich zu diesen Überlegungen folgende Gedanken: „Wie es werden wird, das neue Jahr? – das fragt man immer – Jahr für Jahr. Seien wir doch ehrlich: Leben ist immer – lebensgefährlich! Das gilt auch für dieses Jahr 2011. Wird’s wirklich besser als das vergangene? Geht die Arbeitslosigkeit tatsächlich noch weiter zurück, so dass immer mehr Menschen – auch solche, die bislang als schwer vermittelbar galten – wieder in Arbeit kommen? Kommt man in der Bekämpfung des Hungers in dieser Welt wieder einen Schritt weiter? Eskaliert die Situation im Nahen Osten so, dass es dort vielleicht einen neuen Krieg gibt? Wie wird es auf der koreanischen Halbinsel weitergehen? Kann dieser Landstrich – und auch andere wie Afghanistan wirklich und endgültig befriedet werden? Werden die islamisch–fundamentalistischen Terrorkämpfer erneut zuschlagen und Unfrieden säen? Löscht Aids die halbe Bevölkerung Afrikas aus? Scheitert der Euro? Und wie viele Milliarden, wie viel Finanzmasse wird noch notwendig sein, um die Eurozone endgültig zu stabilisieren? Die Frage nach „besser“ oder „schlimmer“, die gilt aber nicht nur für die Fragen der Weltgemeinschaft, sondern auch für die kleine Welt unseres privaten Lebens. Die Frage nach „besser“ oder „schlimmer“ was unsere Gesundheit anbetrifft, unsere finanzielle Sicherheit, das familiäre Glück.

Veränderungen sind immer in beide Richtungen möglich, das wissen wir. Es gibt keine Sicherheitsgarantien – denn: Leben ist immer lebensgefährlich! „Prosit Neujahr“ – heißt übersetzt: Es möge das neue Jahr 2011 ein gutes Jahr werden. Es handelt sich um den Konjunktiv, also die Wunschform. Sie bringt zum Ausdruck, dass die Zukunft für uns Menschen prinzipiell unverfügbar ist. Ein gutes, glückliches neues Jahr können wir uns nur wünschen, wir können es nicht machen. Was ich Ihnen heute, in diesen ersten Monat des Jahres 2011 hinein wünsche, das möchte ich in Anlehnung an den Theologen und Schriftstellers Jörg Zink mit meinen Worten ausdrücken: Ich wünsche dir kein Leben ohne Entbehrung, kein Leben ohne Schmerz, und auch kein Leben ohne Störung. Denn das gibt es nicht und Leben ist nun mal „lebensgefährlich“. Was solltest du auch mit einem solchen Leben tun? Was ich dir aber wünsche ist, dass du dich beschützt fühlst an Leib und Seele, dass du spürst: Es trägt und schützt dich einer, der dich durch alles, was dir geschieht, einem Ziel entgegenführt. Ich wünsche dir nicht, dass du von Trauer verschont bleibst oder auch vom Leid anderer Menschen. Denn das wird es immer geben und so unbedacht soll man nicht wünschen. Was ich dir aber wünsche ist, dass dich immer wieder berührt, was dir zum Leben hilft und was dich Mensch-Sein lässt: Es ist die Liebe. Die Liebe, mit der Gott dich liebt und die Liebe, die du durch Menschen erfahren darfst und selber schenken kannst.

Ihr Bertram Bolz, Diakon kath. Touristen- und Residentenseelsorger

Gemeinschaft Evangelischer Christen Gottesdienste: In der Skandinavischen Touristenkirche in Puerto de la Cruz, Calle del Pozo, gegenüber des Busbahnhofes. Sonntag, 17.30 Parallel dazu Kinderprogramm. Anschließend gemütliches Beisammensein bei Tee und Kaffee. Jeden 1. Sonntag Abendmahl und Möglichkeit zur persönlichen Segnung. Veranstaltungen: Einführung in biblische Bücher und offenes Gespräch über biblische Texte und Themen. Dienstag, 17.30h: Offenes Singen für alle, ob mit oder ohne Vorkenntnisse. Leitung: Musikpädagogin Irina Lerke. Dienstag 19.00h

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Haus der Gemeinschaft in La Matanza C/Benavides 61: Wandertreff. Leichte, geführte Wanderungen bis max. 3 Stunden. Treffpunkt an der Post/Rathaus in La Matanza. Donnerstag, 9.45 h Jugendkreis (2wöchentlich) Freitag, 19.00 h: Monatlich: Frauenfrühstück. Termine, weitere Veranstaltungen und Anfragen bezüglich Seelsorge etc. bitte an Pastor Marco Schlenker Pastor Marco Schlenker Tel.: 922 57 72 36 Email: gec-teneriffa@gmx.com Web: www.gec-teneriffa.com

Lichtblicke.... Die Gemeinde feiert ihre Gottesdienste in Puerto de la Cruz in der Kapelle San Telmo (direkt beim Meeresschwimmbad „Lago Martiánez“). Gottesdienste im November: Mittwochs um 18.30 Uhr samstags um 18.30 Uhr sonntags um 10.00 und 11.30 Uhr Sondergottesdienste: Samstag, 01.01. um 11.30 Uhr Neujahrsgottesdienst Donnerstag, 06.01. um 10.00 Uhr und um 11.30 Uhr die Festgottesdienste zu Dreikönig Mittwoch, 26.01. um 18.30 Uhr „5bis100“Geburtstagsgottesdienst für alle runden und halbrunden Geburtstagskinder im Jahre 2011! Regelmäßige und Einzelveranstaltungen: Donnerstag, 13.01. und 27.01. ist um 10.30 Uhr Männerfrühschoppen im Haus Michael. Donnerstag, 20.01. ist um 10.00 Uhr Frauenfrühstück im Haus Michael. Dienstags (ab 11.01.) ist unser Bücher-Café (Haus Michael) von 14.30 – 17.00 Uhr geöffnet. Hier können auch Bücher aus der Pfarrbücherei entliehen werden. Donnerstag, 20.01. ist um 14.30 Uhr ein Vortrag von Gemeindeschwester Mirjam RepaReuss im Haus Michael. Thema: „Altersruhesitz in Spanien – worauf man achten sollte!“ Donnerstag, 20.01. um 19.00 Uhr Lyrik-Lesung im Haus Michael mit Heinz-Josef Delissen zum Thema: “Frieden erklären”. Die Wandergruppe ist wie gewohnt immer Montags und Freitags unterwegs. Zeiten, Wegstrecke ect. erfahren Sie auf der Internetseite von Radio Megawelle bei „Kirche“ oder am Aushang von San Telmo! Deutschsprachige Gottesdienste im Süden Teneriffas werden jeden Samstag um 17.30 Uhr in der Pfarrkirche von Los Cristianos gefeiert (Oktober bis Mai). Wenn Sie Fragen zu Veranstaltungen haben oder ein persönliches Gespräch mit einer Seelsorgerin oder einem Seelsorger suchen, dann rufen Sie uns, Gemeindereferentin Andrea Bolz oder Diakon Bertram Bolz unter folgenden Rufnummern an : 922-384 829 oder 609 054 492


ev. Kirchengemeinde Teneriffa-Nord

Gottesdienste: Playa de las Americas ganzjährig jeden Sonntag 12 Uhr in der Kirche San Eugenio im Pueblo Canario.

Gottesdienste: Puerto de la Cruz ganzjährig jeden Sonntag 17 Uhr in der Anglikanischen Kirche im Taoropark

Veranstaltungen: Gemeindezentrum Playa des las Americas, im Untergeschoss des Shopping Center Salytien in der Nähe des Busbahnhofs:

Email: ev-gemeinde.tfn@telefonica.net Sprechzeit: Montag, Mittwoch und Freitag 12-14 Uhr

Nach der Verabschiedung von Pastor Ulrich Kusche wird ab Februar Herr Roland Herrig als neuer Pfarrer nach Teneriffa Süd kommen.

Für weitere Informationen beachten Sie bitte auch die Veröffentlichungen in den Medien.

„War das immer schon so?“ fragte ich mich. Und, ob wir Dinge die wir lieben nicht nur mit dem verzerrten Blick durch eine rosarote Brille betrachten. Irgendwie schleicht sich bei solchen Gedanken doch die Frage ein, ob der Gugelhupf den die Großmutter, damals als wir noch Kinder waren, gebacken hatte, wirklich der Beste war, den man je ge-

Mittwoch, 19.00 h: Talkrunde. Gedankenaustausch über aktuelle Bibeltexte, in der Regel nach Bibelabschnitten, die die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen anbietet.

Seitenblicke . . . .

Damals!

Dass Begrüßungszeremonien hier zwar mit hoheitsvoll ausgetauschten Küsschen vonstatten gehen, jedoch von, wenig dem Burgtheaterdeutsch ähnelnden, Worten begleitet werden wie „servas Jenny, hast Dein Alten heut anbracht“ hat mich noch amüsiert. Der „Alte“, dessen Namen ich hier nicht nennen will, ist übrigens eine stadtbekannte Persönlichkeit. Etwas schockiert war ich jedoch über die Schilderung einiger Szenen, in welchem Umgangston und welcher Lautstärke sich die „Damen“ über die sexuellen Leistungsfähigkeiten ihrer Partner unterhielten.

Sonntag, 14.00 h: Gottesdienst. Nach dem Gottesdienst gibt es Kaffee und Kuchen und wir nehmen uns Zeit füreinander in unserer Cafetería.. 14.00 Uhr: Kindertreff. Ab geht der Spaß beim Basteln, Spielen, Stories, Feiern usw.

Infos unter: www. efg-teneriffa.org Pastor Olaf Wulff Tel./Fax 922 78 10 69 Email: olafwulff@yahoo.de

Den zur Zeit vertretenden Pastor Hansjoerg Malitte erreichen Sie über Tel.: 618 381 566.

Vor ein paar Tagen erhielt ich von meiner Freundin ein E-Mail in dem sie mir, detailgetreu, Szenen aus einer Wiener Beautyfarm schilderte in der sich die so genannte bessere Gesellschaft bewegt. Hier trifft man sich seit neustem, schrieb sie mir, um seinen Body Fernsehtauglich zu gestalten, um in den Klatschspalten der Zeitungen als jung und dynamisch beschrieben zu werden und – unter ihresgleichen zu sein.

Evangelische Freie Gemeinde

MEGAWELLE – Die deutsche Zeitschrift auf Teneriffa – unterhaltsam und interessant

ev. Kirchengemeinde Teneriffa-Süd

gessen hat. Vielleicht war er wirklich gut, oder aber auch eines jener Backwerke, die man später dann, zumindest in gleicher Qualität serviert bekommen hat. Nur, in unserer Erinnerung paart sich der Geschmack dieser Mehlspeise doch mit dem Gefühl der Geborgenheit und dem unwiederbringlichen Zauber der Kindertage und entbehrt sicher jeder fachkundigen Kritik. War dieser Platz an der italienischen Riviera wirklich so zauberhaft, oder birgt die Erinnerung an „Damals“ nicht auch einen Hauch Sehnsucht nach der Unbeschwertheit der Jugend in sich? Spricht man mit älteren Menschen, so kann man oft den Glanz in ihren Augen sehen, wenn sie von vergangenen Zeiten erzählen und, dass damals halt alles besser war. Sie glorifizieren Zeiten, in denen es noch kein Internet oder Telefon gegeben hat und man sich, mit schwungvoll geschriebenen Buchstaben auf blütenweißem Büttenpapier, mitteilte. Sie erzählen von abendlichen Runden bei denen man sich halt zueinander gesetzt, geplaudert und gesungen hat und sind doch konsterniert, wenn sie die 746. Folge einer Daily Soap nicht im Fernsehen verfolgen können. Sie schwärmen von Zeiten, die sie zwar selbst nicht erlebt, die jedoch durch den Zauber so mancher Komposition von Franz Schubert in ein lieblich Licht getaucht wurden, und vergessen, dass zu dieser Zeit die Pest durch das Land ge-

wütet ist und Armut und Hunger an der Tagesordnung waren. Irgendwie fühle ich mich fast ein bisserl ertappt. In meinen Gedanken hatte sich Wien als jene Stadt in der rauschende Feste gefeiert werden, man auf Schritt und Tritt der einstigen Wichtigkeit dieser Stadt begegnet und elegant gekleidete Menschen die Strassen bevölkern, breit gemacht. In meinen Gedanken besucht dort man Museen und Theater, plaudert im gepflegten Ton über gesellschaftliche Ereignisse und delektiert sich an der unvergleichlichen Wiener Küche. Und, irgendwie hatte ich das Wissen über Missstände und Menschen die absolut nicht als Zierde einer Stadt anzusehen sind, in den Hintergrund gedrängt. Manchmal braucht man schon so einen Anstoß, wie das Schreiben meiner Wiener Freundin, um auf den Boden der Realität zurückzukehren und die rosarote Brille zumindest ein wenig zur Seite zu schieben. Vergangenes ist wichtig, weil es uns geprägt hat und es schadet nicht, so manchem Zeitraum oder so mancher Situation einen Glorienschein zu verleihen, doch man sollte nie vergessen die Vorteile des Jetzt und Heute zu betrachten. Irgendwann einmal wird man nämlich diesem Zeitraum als Damals bezeichnen. Das meint Ihre Wienerin Irene-Christine Graf 31


Leckeres vom Baum Esskastanien und Maronen In den Wintermonaten duftet in Spanien alles nach gerösteten Maronen. Man kann sie überall auf der Straße kaufen. Schon Goethe war ein großer Liebhaber der Kastanie und widmete der Frucht sogar ein Gedicht. Kaum einer weiß aber, daß Maronenverkäufer auch eine Art Gesundheitsberuf ausüben. Denn die braunen Nüsse enthalten jede Menge Mineralstoffe und Vitamine.

A

ls „Brot des kleinen Mannes“ oder „Mehl für Arme“ bezeichnete man sie früher spöttisch – heute verbindet man mit der Eßkastanie vielmehr eine köstliche Winterknabberei oder die Füllung der Martinsgans. Durch den verstärkten Anbau der Kartoffel wurde die gute alte Eßkastanie vom Speiseplan verdrängt. Alt ist sie im wahrsten Sinne des Wortes. Sie wurde bereits im 5. Jahrhundert vor Christus nach Griechenland eingeführt. Ursprünglich stammt die Frucht aus Kleinasien, heute wächst sie wild in Portugal oder Frankreich, in Deutschland, Nordamerika, Japan und China. Wirtschaftlich genutzte Anbauflächen finden sich hauptsächlich in Italien und Spanien. Eßkastanie ist nicht gleich Marone Auch wenn man im alltäglichen

Sprachgebrauch beide Bezeichnungen synonym verwendet, besteht ein Unterschied: Maronen schmecken kräftig und sahnig. Sie sind herzförmig und weisen eine flache und dreieckige Unterseite auf. Die Schale trägt dunkle Streifen. Maronen lassen sich außerdem sehr leicht schälen und werden daher in der Küche bevorzugt. Eßkastanien hingegen besitzen einen weniger ausgeprägten Geschmack. Sie sind runder und kleiner als Maronen. Auf keinen Fall dürfen Sie die Eßkastanie mit der „normalen“ Roßkastanie verwechseln, denn deren Früchte sind giftig! Die Zubreitung Erst durch Kochen und Rösten entfalten Maronen ihre Süße und Stärke. Die Schale wird kreuzweise eingeschnitten, damit die Kastanien später nicht explodieren. Dann kommt die Frucht 20 Minuten in kochendes Wasser oder in den Backofen (275 bis 300 Grad) bis die Schale platzt.

Zusammen mit den Maronen sollte man einen Behälter mit Wasser in den Backofen stellen, damit die Früchte nicht austrocknen. Nun muß man nur noch die Marone aus der Schale brechen, und fertig ist der Hochgenuß. Probieren, Kaufen, Aufbewahren Frische Kastanien und Maronen sind in vielen Lebensmittelgeschäften, an Markt- und Maroniständen erhältlich. Beim Kauf sollte man darauf achten, daß die Ware frisch ist. Drückt man die Früchte zusammen, darf die Haut nicht nachgeben, sie muss hart und fest sein. Ansonsten - Finger weg! Von Mitte September bis Mitte Oktober werden auch Kastanien recht teuer gehandelt, da es noch keine Maronen gibt. Ab Mitte Oktober, sobald die ersten Maronen vom Baum fallen, purzeln auch die Preise für die Kastanien. Übrigens, man sollte immer nur soviel einkaufen wie nötig und die Früchte rasch verzehren. Im Kühlschrank kann man sie einige Tage aufbewahren, jedoch nicht wochenlang! Bei Zimmertemperatur sind sie bereits nach 2 - 3 Tagen vertrocknet, weshalb man vor dem Einkauf im Supermarkt warnen muß. TIP: Eine Alternative bietet die Tiefkühltruhe. Man schneidet die Früchte ein und füllt sie in Beutel ab. So halten sie ca. 1 Jahr. Lecker und figurfreundlich Endlich eine gute Nachricht für alle Naschkatzen: Wer auf seine Figur achtet, muß auf Maronen nicht verzichten. Während viele Nußarten mit über 600 Kilokalorien pro 100 Gramm wahre Fettbomben sind, bringt es die Eßkastanie gerade mal auf 196 kcal pro 100 Gramm. Zudem sind Maronen die einzigen Nüsse, die eine nennenswerte Menge an Vitamin C und einen hohen Kaliumanteil besitzen.

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Zutaten Für die Marinade: 1 Karotte, geschält und in grobe Stücke geschnitten 1 Petersilienwurzel, geschält und in grobe Stücke geschnitten 1 Zwiebel, geschält und in grobe Stücke geschnitten 500 ml Weißwein 1 Zweig Rosmarin 2 Lorbeerblätter 1 TL weiße Pfefferkörner 1 Ente, ausgenommen und küchenfertig Zutaten Für die Füllung: 250 g vorgekochte Maronen, kleingeschnitten 2 Scheiben Toastbrot, gewürfelt 1 Apfel, in kleine Stücke geschnitten 1 Ei Estragon, Salz, Pfeffer Holzstäbchen zum Zusammenstecken Salz, Pfeffer 1-2 EL Rapsöl

Zubereitung 1. Am Vortag für die Marinade Karotte, Petersilienwurzel, Zwiebel und Gewürze in einer Schüssel vermischen und mit Weißwein begießen. Alles verrühren. Die Ente in eine Schüssel legen und mit der Marinade begießen. Mit Folie abdecken und mindestens 12 Stunden kalt stellen und marinieren lassen. 2. Für die Füllung Maronen, Toastbrot, Apfelstücke und Ei vermischen und mit Salz, Pfeffer und Estragon würzen. 3. Backofen auf 220 °C vorheizen. Die Ente aus der Marinade nehmen und die Marinade durch ein Sieb gießen. Die Ente innen und außen mit Küchenkrepp trocknen und mit Salz und Pfeffer einreiben. Die Füllung in die Ente geben und die Öffnung mit Holzstäbchen zustecken. Rapsöl in einen Bräter geben, die

Ente mit der Brustseite nach oben in den Bräter legen und im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten goldbraun braten. 4. Die Marinade in einem Topf erhitzen, in den Bräter zur Ente gießen und den Bräter dann schließen. Die Backofentemperatur auf 180 °C zurückschalten und die Ente ca. 90 Minuten schmoren. Die Ente anschließend aus dem Bräter nehmen und auf ein Backblech legen. Einige Minuten bei hoher Temperatur übergrillen, so dass die Haut goldbraun wird. Die Ente danach mit Alufolie abdecken und warmstellen.

MEGAWELLE – Die deutsche Zeitschrift auf Teneriffa – unterhaltsam und interessant

Zum Schluss noch ein köstliches Rezept: Ente gefüllt mit Maronen

5. Bratfond aus dem Bräter durch ein Sieb in einen Topf gießen und das Fett abschöpfen. Den Fond bei starker Hitze um 1/3 einkochen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Ente tranchieren und mit der Soße servieren.

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Buchvorstellung „Von Menschen und Ausländern“ „10 Jahre Hölle im Paradies“ von Hans-Rudolf König Das erste Mal besuchte Hans-Rudolf König die Insel Teneriffa 1971 während einer Geschäftsreise. 15 Jahre später sollte sein Leben auf dieser Insel neu beginnen. In dem abgelegenen Bergdorf Masca übernahm der Marburger Industriekaufmann mit seiner Familie die Leitung des Restaurants „El Guanche“. Alles schien vollkommen zu sein, und die Familie glaubte, ihr Glück gefunden zu haben.

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as Restaurant lag weit weg von der Zivilisation und umgeben von Palmen, die es vor neugierigen Blicken schützten. Vor 30 Jahren war das Bergdorf Masca selbst für kanarische Einwohner noch ein Mythos. Leben in diesem Naturparadies hatte allerdings wenig gemein mit einem touristischen Ausflug. Die Ausländerfeindlichkeit der Eingeborenen bekamen die Zuwanderer täglich zu spüren. Die deutschen Ausländer waren nicht willkommen. Man wünschte die Eindringlinge zurück, woher sie kamen. Abwerbung von Gästen, Mobbing durch die Behörden und manchmal auch Gewalt gehörten zum Alltag der Königs. Zusammen mit seiner Frau und den beiden Kindern kämpfte er täglich ums überleben. Des Öfteren standen sie wegen mangelnder Papiere, deren Ausfertigung von den Behörden extra verzögert wurde, kurz vor dem Ruin. Dies alles hielt die Königs jedoch nicht davon ab, sich ihren Lebenstraum zu erfüllen. In einem langen Kampf gelang es ihnen schließlich das Restaurant „Alte Schule“ über Masca hinaus bekannt und berühmt zu machen. Nachdem 2007 das Restaurant bei der verheerenden Brandkatastrophe bis auf die

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Grundmauern niederbrannte zog König sich langsam zurück und übergab die Geschäfte seinem Sohn, der nun ein neues Restaurant in Masca führt. Zwar sollte das denkmalgeschützte Haus mit Hilfe der Inselverwaltung wieder aufgebaut werden, aber auf die versprochene Hilfe der Behörden warten die Königs allerdings noch heute. Im zweiten Teil des Buches werden mit viel Humor die Klischees der internationalen Touristen beleuchtet, wobei auch die Selbstironie nicht zu kurz kommt. So erzählt König beispielsweise in einem Kapitel, von Werner aus dem hessischen Dreieich, der zwar auf Teneriffa wohnt und bei ihm einen Bembel Sangria bestellt. Durch seine arrogante, besserwisserische Art bestätigt er das Vorurteil der Kanaren, das den Deutschen den Namen „cabeza cuadrada“ (Quadradschädel) einbrachte. Aber auch Briten, Franzosen und Russen werden von König aufs Korn genommen. Trotz seiner negativen Erfahrungen macht er immer wieder darauf aufmerksam, dass insgesamt gesehen das Positive überwiegt, und dass Teneriffa selbst für ihn, dem Weltreisenden, immer noch die schönste Insel der Welt sei.

Broschiert: 280 Seiten Verlag: Eigenverlag Sprache: Deutsch Preis: € 15,00 Verkauf (zunächst): Restaurante „El Guanche“, Masca Büro Megawelle Restaurante „Tagoro“, Granadilla


21.05.-21.06. Erfolg auf ganzer Linie

Krebs

Der Zwilling packt günstige Gelegenheiten 2011 am Schopfe und verwirklicht in rasantem Tempo seine Ziele. Stillstand ist ein Wort, das für ihn gerade nicht existiert. Sein gutes Gefühl, das ihm das Gelingen seiner Pläne verspricht, treibt ihn vorwärts und bringt ihn zu ungeahnten Erfolgen.

22.06.-22.07. Der Fels in der Brandung

Der Krebs, sehr sensibel, ist zu tiefen Gefühlen fähig. Partner, Familie und Freunde können sich 2011 auf ihn verlassen, er ist immer für sie da und sorgt dafür, dass es allen gut geht. Er erwartet von den Lieben Dankbarkeit. Es ist wichtig, klar zum Ausdruck zu bringen, dass nicht alles selbstverständlich ist.

24.08.-23.09. Träume zum Greifen nah

Reiseträume werden 2011 für die Jungfrau wahr. Reiseziele, von denen sie bisher nur träumte, sind auf ihrem Terminkalender vorgemerkt und werden aktiv gebucht. Sie vertröstet sich nicht länger auf „bessere“ Zeiten, spart nicht für „vernünftige“ Dinge, sondern verwirklicht ein paar verrückte Sehnsüchte.

24.09.-23.10. Plan B für alle Fälle

Turbulente Liebesabenteuer sind bei Waagen 2011 auf der Tagesordnung. Sie sammeln Erfahrungen, die sie an weniger Glückliche weitergeben, damit diese dann auf der Liebeswolke schweben. Waagen machen sich interessant und begehrenswert, somit ist ihre Eroberung eine Herausforderung für die Anderen.

24.10.-22.11. Traumhaftes Leben

Besonders der Skorpion macht 2011 sein Ding und setzt alle Hebel in Bewegung, damit er die Visionen, die vor seinen Augen schweben, auch verwirklichen kann. Er wird überschwemmt von Gefühlen und Begehrlichkeiten, mit denen er sich auseinandersetzt, da ihm das Äußern sensibler Gefühle nicht leicht von der Zunge geht.

22.12.-20.01. Mit Vollgas ins Glück

MEGAWELLE – Die deutsche Zeitschrift auf Teneriffa – unterhaltsam und interessant

Schütze Steinbock

Löwe

2011 kann der Schütze zeigen, was er an Intuition und Einfühlungsvermögen besitzt. Es ist ihm oft wichtig, in Ruhe gelassen zu werden und in der Meditation Antworten auf verschiedene Fragen zu finden. Indem er sich zu mancher Traumreise aufmacht, erforscht er seine innere Welt mit all ihren Bedürfnissen.

Der Steinbock kann 2011 an Erfolge anknüpfen und diese weiter ausbauen. Jobmäßig ist er auf dem richtigen Weg, und er findet zu seiner Berufung. In der Partnerschaft und der Familie erhält er genügend Streicheleinheiten, die ihm das Jahr versüßen. Er reagiert sehr sensibel auf die Worte von anderen.

Wassermann

Zwillinge

Stiere sind 2011 herzliche und großzügige Gastgeber. Sie lieben es, im Haus alles schön zu gestalten und Kinder und Tiere um sich herum zu haben. Sie haben für die Nöte ihrer Mitmenschen ein offenes Ohr und stehen mit praktischem Rat und gesundem Menschenverstand gerne den anderen zur Seite.

23.11.-21.12. Die Koffer sind gepackt

Der Löwe kann 2011 in seiner beruflichen Laufbahn einige Haupttreffer landen. Der geschickte Einsatz von aktivem Handeln und vorausschauender Intelligenz schafft Werke von großem Wert. Die Belohnung zeigt sich in Form von Geld oder Anerkennung. Er wird von allen Seiten in seinem Tun unterstützt.

21.01.-19.02. Überraschende Überraschungen

Dem Alltag entfliehen und immer wieder einen Kurztrip in unbekannte Gegenden zu starten, das sind für 2011 optimale Vorstellungen für die Wassermänner. Sie suchen das Abenteuer und die Spannung, um sich geistige Anregung für den Arbeitsalltag zu holen, damit die Kreativität nicht zu schwächeln anfängt.

Fische

21.04.-20.05. Im Frühtau zu Berge

23.07.-23.08. Im Rampenlicht stehen

Jungfrau

Stier

Wenn es bei Widdern in der Beziehung 2011 öfters kracht, dann ist sicher nicht die Eifersucht schuld, sondern Missverständnisse in der Kommunikation oder Ausdrucksweise spielen eine Rolle. Also ist es wichtig, klare Aussagen zu machen, anstatt sich vorschnellen Interpretationen hinzugeben.

Waage

21.03.-20.04. Auf zwei Hochzeiten tanzen

Skorpion

Widder

Jahres-Horoskop 2011

20.02.-20.03. Durch die rosarote Brille

Für die Fische soll es 2011 rote Rosen regnen. Sie haben Venus, den Planet, der für die Liebe zuständig ist, mit in ihrem Gepäck und reisen glücklichen Zeiten entgegen. Gefühle und zärtliche Stunden werden großgeschrieben, und sie können sich auf das Liebesgeflüster verlassen - es ist ernst gemeint.

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Leser für Leser Wir reis(s)en vor Weihnachten aus! Gedanken und Erinnerungen einer stressgeplagten Mutter ( Teil 2) nachdem wir beschlossen hatten, Weihnachten mal frei vom deutschen Feiertagsstress zu verbringen, hatte es mein Göttergatte geschafft, einen Tag vor Weihnachten, eine Reise nach Teneriffa zu buchen. Was wir dabei schon so alles erlebt haben, können Sie in der Dezemberausgabe der Megawelle lesen . . . (Fortsetzung)

W

as mir gleich auffällt, es gibt auch hier Weihnachtsbäume, zwar aus Plastik, aber schön bunt geschmückt. Schon am Flughafen hat uns diese exotische Weihnachtsstimmung überrascht und jetzt stehen jede Menge im Hotel. Unsere Kinder sehen aber nur den Pool und müssen ihn sofort ausprobieren. Also alles in die Zimmer und rein ins Wasser, - war das schön! Zuhause schaufeln sie die Straßen vom Schnee frei und frieren, und wir feiern unter Palmen Weihnachten.

im Wohnzimmer meine „drei Heiligen“ ein Chaos verursacht haben.

Am Abend begießen wir unsere Freude mit Sangria, dem Nationalgetränk von Spanien, süß und süffig. An der Bar gibt es auch Kindersangria, so wie es bei uns ja auch Kinderglühwein gibt, aber irgendwie hat unsere Johanna beim Kellner mit den Augen geklimpert. Wir wundern uns nur, dass sie und unser Großer nicht mehr aufhören konnten zu Lachen. Jedenfalls sind sie glücklich in ihr Bett gefallen und haben ohne Unterbrechung durchgeschlafen.

Das Lokal ist gut besucht und es kann problematisch werden einen freien Tisch für fünf Personen zu ergattern. Aber anscheinend hat das Christkind an diesem Abend ein Einsehen und beschert uns mit einem gerade frei werdenden Tisch. Er sieht zwar noch aus, als ob die Vandalen gerade hier und heute eine Schlacht verloren hätten, aber ich denke das wird sich regeln lassen. Hühnerbeine und Pommes liegen kreuz und quer am Tisch verteilt, dazwischen leere und halbleer Cognac Schwenker und noch einiges Unidentifizierbares.

Heute ist der 24.Dezember 1986 und wir erleben den Heiligen Abend unter Palmen. Die erste mit bunten Plastikbändern geschmückte haben wir auch schon gesehen und Heiner musste natürlich gleich ein „Beweisfoto“ schießen. Er muss doch Fotos mit in die Firma bringen - „So ein bisschen angeben muss ich schon“ - mein Mann! Die Kinder vergnügen sich den halben Tag im Wasser und am Billardtisch. Kein Geschrei und kein Gezanke, so ruhig und entspannt habe ich meine Engelchen schon lange nicht mehr gesehen, da kommen mal wieder meine Gene zum Vorschein. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass man auch einen stressfreien Heilig Abend mit der Familie verleben kann. Ein wenig Angst hab ich ja schon dass ich gleich aufwache und der schöne Traum zu Ende ist und 36

Fürs Abendessen haben wir uns ein kleines Restaurant ausgesucht. Wir müssen zwar ein paar hundert Meter bergab laufen, aber die Vorstellung um 20.00 Uhr noch mit T-Shirt auf der Terrasse sitzen zu können und Pommes rot-weiß zu futtern, lässt sogar unsere Johanna ihren Standardausspruch den sie immer parat hat sobald kein Auto vor der Tür steht, „wie? Laufen?“, vergessen.

Martin versucht gerade mit den Hühnerbeinen ein passendes Muster auf die Tischdecke zu legen. „Lass das! Das haben andere Leute schon im Mund gehabt“. – „Ich will auch Hühnchen“ – „ich will nur Pommes rot-weiß“ – „ich hol schon mal eine Speisekarte“. So langsam wachen sie auf, meine Kleinen, während mein Göttergatte schmun-

zelnd sichtlich seinen wohlverdienten Urlaub genießt. Georg bringt die Speisekarte angeschleppt und liest. Oder besser gesagt, er versucht zu lesen. „Mama da gibt es ja nur ausländisches Zeug. Das kann ja keiner lesen!“ – „Warte, der Ober bringt bestimmt eine Karte die du lesen kannst“. - „Mama, gibt’s hier nur Ausländer auf der Insel?“ - „Wir sind hier die Ausländer, Martin. Die Menschen die hier leben sind Spanier und sprechen spanisch“ will meine bessere Hälfte unseren Jüngsten aufklären, wenig

fruchtend wie es scheint: „Aber warum sind wir Ausländer, wir sprechen doch deutsch? Die anderen sprechen doch so komisch unverständlich. Du sagt doch immer die Ausländer kann man nicht verstehen!“ - Ich seh schon, das kann eine lange Diskussion werden. Mein Nervenkostüm wird schon wieder auf eine harte Probe gestellt, als sich


erste Wort das er in spanisch gelernt hat: „ Cerveza, Cerveza, Cola, Cola,Limo“ – So kann man sich auch behelfen, wenn man die Zahlen nicht in spanisch kennt. „Morgen kauf ich mir ein spanisches Wörterbuch. Dann geht’s los. Wir müssen uns wenigstens beim Einkaufen und im Restaurant verständigen können“ – Wenn ich den Satz richtig interpretiere heißt das, dass wir heute noch auf unsere Intuition beim Wählen von der Speisekarte vertrauen müssen. Aber Heiner hatte mal wieder die alles übertreffende Idee: „Dann lasst uns heute doch alle Hähnchen mit Pommes essen“ – Ich konnte ein dreistimmiges JAAAAAAA vernehmen und war praktisch schon überstimmt. Ich habe mir zwar mein Heilig Abend Essen etwas anders vorgestellt, aber um unser Festmahl nicht noch länger hinauszuzögern willige ich ein.

„Wann kommt denn jetzt endlich der Kellner und räumt ab, ich hab Durst!“ – Georg spricht mir aus der Seele. Jetzt erhebt sich endlich der Haushaltsvorstand, trabt ins innere des Lokals und versucht gestikulierend sein Glück.

„Aber Papa, was heißt denn Hähnchen mit Pommes auf spanisch? Weißt du das?“ – „Das werden wir dem Kellner schon verklickern“ meint mein Mann selbstbewusst. Da kommen auch schon unsere Getränke. Zwei Bier und drei Cola. Das mit dem Limo hat er also nicht verstanden. Ein weiterer Grund morgen ein Wörterbuch zu kaufen. Cola für unseren Kleinen, das find ich nicht so gut. Martin freut sich allerdings über „das verbotene Getränk“. Naja ist Weihnachten, machen wir mal eine Ausnahme.

„ich hab ihn nicht verstanden, aber ich hoffe er hat mich verstanden. Der quatscht am Tresen mit seinen Kumpels und raucht gerade eine“. –- „Na Klasse, wir verdursten hier und der qualmt gemütlich eine“. Aber wir sind nicht die Einzigen die auf den Auftritt eines der Herren warten. Einige Gäste wedeln mit ihren Geldscheinen Richtung Tresen. „Wow, ich glaub wir gehen wieder. Hast mal geguckt was hier ein Hähnchen kostet! Au weih – schlappe 500 Mark, die spinnen doch die Spanier!“ – Georgs Mimik zeigt blanke Verzweiflung. „Das sind Peseten, Georg, die Spanier haben eine andere Währung, das musst du in Mark umrechnen“ – „ Und wie geht das?“ - „Du musst die 500 durch den Umrechnungskurs teilen, dann bekommst du die Mark. Den Umrechnungskurs muss ich erst noch im Hotel erfragen. Aber das Hähnchen wird so um die 5 Mark kosten“ – Erleichterung legt sich über Georgs Gesicht. Und endlich ist es soweit, strahlend, singend und in die Hände klatschend kommt unser Müllbefreier, als wenn nichts gewesen wäre. Dabei warten wir mal nur gerade zwanzig Minuten. Und nach weiteren zehn Minuten sitzen wir vor einem frisch gedeckten Tisch und halten die Speisekarte in den Händen, - allerdings nicht in deutsch. Jetzt ist es der Kellner der wartet, von einem Bein auf das andere tretend, mit dem Bleistift auf seinen Block klopfend und nebenbei mit unserer Johanna schäkernd. „Ich bestell erstmal was zu trinken“, meint mein Göttergatte und nutzt das

Die Kinder können sich vor Lachen nicht mehr halten, nachdem ihr Vater dem Kellner „verklickert“ hat was wir essen möchten. Die Zahl fünf war ja noch einfach, - Handzeichen. Das Wort Hähnchen aber war der Lacherfolg des Abends. Mit den Armen wie ein Vogel wackelnd und dabei gackern wie ein Huhn, das hat der Kellner bestimmt auch noch nicht gesehen. „Man darf schon dumm sein, man muss sich nur zu helfen wissen“ meint mein Göttergatte. „Der Mann da gehört nicht zu uns“ war der lautstarke lapidare Kommentar unserer herzallerliebsten Tochter und auf ihren Vater zeigend. Naja, hoffentlich kommen jetzt keine fünf Eier. Die Wartezeit bis das Esssen kommt nutze ich mal gleich aus. Zuhause in Deutschland hatten sich die Kinder ja für den Urlaub und gegen Weihnachtsgeschenke entschieden. Aber ich brachte es nicht übers Herz. In meinem Rucksack habe ich ein paar Kleinigkeiten für unsere Kinder mitgebracht und verteile sie. Es ist eine Bescherung der etwas anderen Art. Sie sind überrascht, aber alle sind zufrieden. Martin nutzt seine neuen Buntstifte gleich um die weiße Papiertischdecke etwas freundlicher aussehen zu lassen und die beiden Großen vertreiben sich die Zeit mit Georgs neuem Kartenspiel. Na also, geht doch!

Und man glaubt es kaum, es kommen wirklich fünf Hähnchen mit Pommes und keine Eier. Glück gehabt! Ein Heiliger Abend geht zu Ende, ohne Stress, ohne Streit und letztendlich doch noch mit einem leckeren Essen. Lediglich der Weg zurück ins Hotel, der ja jetzt bergauf ging, war etwas beschwerlich, konnte uns jedoch unsere gute Laune nicht verderben. Es ist Weihnachten, der 25. Dezember. Strahlend blauer Himmel 25 Grad und das schon um 10 Uhr in der Frühe. Heute ist Strandtag geplant. Auf dem Weg zum Meer dürfen sich die Kinder in einem Souvenierladen, der sogar am Weihnachtstag geöffnet hat, noch Badesachen aussuchen. Johanna sucht sich einen apricot farbigen, geriffelten Badeanzug aus. Sie ist überglücklich und an ihre teure Musikanlage vom Wunschzettel denkt sie bisher kein einiges mal.

MEGAWELLE – Die deutsche Zeitschrift auf Teneriffa – unterhaltsam und interessant

Martin gerade ein noch nicht ganz abgenagtes Hühnerbein in den Mund schieben will und Johanna versucht mit einem Strohalm den Inhalt eines Cognac Schwenkers zu minimieren. Georg unser Ältester ist auf der Hut und klärt die Situation in Sekundenschnelle. „Mensch lasst das! Ihr vergiftet Euch!“ – reißt das Hühnerbein aus Martins Mund und versucht gleichzeitig Johannas Strohalm zu erhaschen. Sie ist schneller, dreht sich um und, - das Cognacglas hat für alle Zeiten ausgedient. Martin schreit wegen einer blutenden Lippe, Johanna wegen ihres verloren gegangenen Kampfes mit dem Strohhalm und mein Mann meint nur lapidar: „So muss das sein, der Älteste passt auf seine jüngeren Geschwister auf“. – Kann es sein, dass der so friedlich begonnene Heilig Abend doch etwas von seiner Harmonie verliert?

So verbringen wir die ersten Tage meist am Strand und unsere Kinder können sich ausleben und neue Freundschaften schließen. Ich bin immer fasziniert wie schnell das bei Kindern klappt, wo Eltern schon einige Zeit zur Annäherung brauchen. Gerade als Heiner mir heißen Sand über den Rücken laufen lässt fällt es mir brandheiß ein. Dieter und Inge hatten wir für heute zum Weihnachtsessen eingeladen, oh weh, jetzt stehen sie mit ihrer Flasche Aldiwein vor unserer Tür in Deutschland und keiner macht auf. „Heiner wir haben was vergessen. Heiner! Dieter und Inge haben wir vergessen bescheid zu geben, jetzt stehen sie bestimmt vor unserer Tür und….“ „Nein mein Rehlein, ich hab Dieter noch am selben Abend angerufen und erklärt warum es dieses Jahr mit dem Weihnachtsessen nichts wird“ – „Und was hat er gesagt?“ - „Einen schönen Urlaub hat er uns gewünscht und Inge rief von hinten, du sollst dir halt ein Hängekleid kaufen.“ Und für die hätte ich meine leckere Pute gebraten. Selber Pute! „Sei nicht eingeschnappt, wir haben es doch hier super schön und für morgen hab ich eine Rundfahrt mit dem Bus gebucht, dann können wir uns einen Überblick über die Insel verschaffen.“ „Klasse Idee! Aber hast du auch daran gedacht, dass es deinen drei Kindern bei der geringsten Busbewegung schlecht wird?“ Das kann ja heiter werden! Wenn Sie wissen möchten was wir alles auf der Busfahrt erlebt haben, wie der Kampf mit den Gleichgewichtsorganen ausgeht, dann versäumen Sie nicht, sich die nächste Ausgabe der MEGAWELLE zu besorgen . . . Dagmar Runge 37


Koffertrolley mit Scooter Die Rosenfelder Firma Micro Mobility Deutschland erhielt jetzt die Auszeichnung „Produkt des Jahres 2011“ für den Micro Luggage. Die gelungene Kombination zwischen Trolley und Scooter wurde von einer hoch karätigen Jury ausgewählt und prämiert.

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ie Jury war begeistert von der Idee des Micro Luggage und kürte ihn zum Produkt des Jahres: „Das ist eine geniale Verbindung zweier Produkte, Trolley und Scooter in einem. Da macht Reisen mit Gepäck richtig Spaß!“, so das Urteil der Experten. 13 Juroren aus den Bereichen Wissenschaft, Qualitätsprüfung, Verbraucherschutz, Design und Fachpresse haben eine Vielzahl von Bewerbungen auf Herz und Nieren geprüft und in neun Kategorien 18 Konsumprodukte ausgewählt. In der Kategorie Outdoor, Sport und Freizeit zählt der Micro Luggage zu den Gewinnern und darf nun die Auszeichnung „Produkt des Jahres 2011“ tragen. Er überzeugte die Jury durch die Kombination von Innovation, Design und hochwertiger Funktionalität. „Für uns ist dieser Preis Ansporn, weiter über neue Ideen und Produkte nachzuden ken“, freut sich Mirco Mobility Deutschland Geschäftsführer Thomas Preuhs über die Auszeichnung für das jüngste Kind in der Micro-Produktfamilie. „Es ist schön, zu sehen, dass eine Idee funktioniert und nicht nur auf dem Markt Bestand hat, son dern auch bei Experten Anerkennung findet“, so Preuhs weiter.

Entwickelt wurde der Micro-Luggage zusammen mit Samsonite. Seit Herbst 2010 ist die flotte Kombination von Scooter und Trolley in Deutschland auf dem Markt. „Vor allem Vielflieger haben auf ein solches Produkt gewartet“, berichtet Thomas Preuhs vom Erfolg der strategischen Partnerschaft mit Lufthansa. Zwei Handgriffe genügen und aus dem Handkoffer wird in Sekunden ein echter Micro Scooter, der dem Gepäck und seinem Fahrer nicht nur mehr Mobilität verleiht, sondern auch für erstaunte Blicke sorgt. Zusätzliches Plus: Mit dem trendigen Blickfang lassen sich die Gepäckbestimmungen am Flughafen elegant umfahren, denn der Luggage darf ins Handgepäck. Diese Kombination ist eine Weltneuheit. Einschließlich Trolley wiegt der Scooter lediglich fünf Kilogramm, nach Herstellerangaben hält das Gefährt bis zu 100 Kilogramm aus. Das Koffervolumen beträgt 26 Liter. Der Scooter ist auch praktisch für Innenstädte.

Schulaufenthalt Australien Für drei oder sechs Monate nach „Down Under“

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er klassische Schüleraustausch dauert ein Jahr: Die ersten Wochen dienen dazu, im neuen Umfeld anzukommen und sich zu orientieren. Die Zeit danach nutzen die Jugendlichen, um feste Freundschaften zu schließen und in jeder Hinsicht intensiv zu lernen. Was aber, wenn der Jugendliche sich eine so lange Zeit fernab der Heimat zunächst nicht zutraut oder die Schule in Deutschland vom einjährigen Aufenthalt abrät? In dieser Situation sind kürzere Aufenthalte von drei oder sechs Monaten eine gute Alternative. Australien ist dabei das ideale Zielland, da dort die Schuljahre in vier Quartale, so genannte Terms, unterteilt sind. Highschoolberater arbeitet in Australien mit ausgewählten privaten und öffentlichen High Schools zusammen. Manche deutsche Schulen lehnen Schüleraustausche im G8-System ab, weil sie befürchten, ein Jugendlicher verpasse zu viel Stoff, wenn er ins Ausland geht. Diese Sorge ist unberechtigt, versichert ec.se Geschäftsführer Thomas

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Eickel: „Mit der richtigen Kurswahl an der ausländischen High School, zu der wir intensiv beraten, finden sich die Rückkehrer an ihrer heimischen Schule schnell wieder zurecht.“ Erfahrungsgemäß bekommen Jugendliche speziell nach einem Halbjahresaufenthalt relativ leicht den Anschluss in der alten Jahrgangsstufe. Die im Ausland entwickelte Lernstrategie und Motivation helfen dabei. Im Zweifelsfall ist ein kurzer High School Besuch im Ausland besser als gar kein Schüleraustausch, betont Eickel: „Die Sprache und die Selbstständigkeit entwickeln sich auch in drei oder sechs Monaten Aufenthalt enorm.“ Für Kurzaufenthalte bietet sich Australien als Gastland an: Das Schuljahr geht von Januar bis Dezember und ist in vier Terms von zehn bis zwölf Wochen unterteilt, wobei der 3. Term häufig zumindest teilweise während der Sommerferien in Deutschland läuft. Für Gastschüler sind Aufenthalte von ein bis vier Terms

möglich. Wer sich zunächst für nur einen Term entscheidet, hat die Möglichkeit, seinen Aufenthalt in Australien zu verlängern. Eine Option, die gern genutzt wird: „Vor Ort finden viele Jugendliche drei Monate auf einmal zu kurz und wollen länger bleiben“, sagt Eickel. Ein weiterer Vorteil: In der Regel können die Familien die High School, auf die der Jugendliche in Australien geht, direkt aussuchen. Dadurch ist es möglich, besondere akademische Erfordernisse wie zum Beispiel Fremdsprachen zu berücksichtigen. Highschoolberater ec.se vermittelt Jugendliche an private und öffentliche Schulen in den Bundesstaaten Queensland, New South Wales, Victoria und South Australia. Zumeist liegen die High Schools in den Ballungsräumen der Großstädte Brisbane, Sydney, Melbourne oder Adelaide. Weitere Informationen zum Australienprogramm telefonisch unter 02 28/25 90 84-0 oder im Internet unter www.highschoolberater.de .


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NASA-Technologie im Schwimmbad Schwimmbad ohne Chlor, ohne Brom ohne Salz... Es ist bekannt, dass Chlor schwer wiegende Nebeneffekte hat, und es ist inzwischen eine bekannte Tatsache, das der Körper beim Bad in gechlortem Poolwasser grosse Mengen Chlor über die Haut aufnimmt. Das bedeutet: je länger man im Pool ist, um so grösser ist die aufgenommene Chlormenge. Jeder hat schon, nach einem Poolbad, an sich selbst, außer dem Geruch der Sonnencreme auch den feinen, ätzenden Chlorgeruch wahrgenommen. Speziell die Bindehaut der Augen mag es gar nicht, wenn sie mit Poolwasser in Berührung kommt. Untersuchungen haben gezeigt, dass die ChlorKonzentration dicht über der Wasseroberfläche am stärksten ist, also genau da, wo der Schwimmer atmet. So wird das schädliche Chlor nicht nur über die Haut, sondern auch mit tiefen Lungenzügen in den Körper eingesogen. Doch ohne Chlor geht es nun mal nicht – sagt man... Die Firma ClearWater Tec S.L. sagt das Gegenteil. Im Gespräch mit der MEGAWELLE erläuterte ClerWater das Konzept des ionisierten Schwimmbadwassers. MEGAWELLE: Ionisiertes Schwimmbadwasser – was ist das eigentlich? ClearWater: Die NASA hat mit der Ionisationstechnik das Trinkwasser an Bord der ApolloRaumschiffe desinfiziert und haltbar gemacht, ohne Chemikalien wie Chlor anwenden zu müssen. Dazu hat das Johnson Space Center einen elektrolytischen Ionengenerator entwickelt, der nur etwas größer als eine Zigarettenschachtel war und nur 300 Gramm wog. Dieser kleine Apparat brauchte nur geringen Strom und musste nicht von den Astronauten überwacht werden. Er wurde an mehreren Stellen in den Trink- und Abwassersystemen der ApolloRaketen befestigt, wo er Ionen erzeugte, die Bakterien und Viren eliminierten. Die Firma ClearWater Enviro Tecnologies Inc. erwarb von der NASA eine Lizenz zur Weiterentwicklung dieser Technologie, um sie als Grundbaustein ihres Wasserreinigungssystems zu verwenden, als eine Alternative zur herkömmlichen Desinfektionsmethode mit chemischen Mitteln, insbesondere Chlor. MEGAWELLE: Und wie funktioniert das? CW: Unser IONIZER-Reinigungssystem besteht aus einer hochmodernen Kontrollbox mit Mikroprozessor und einem Elektrodenpaar aus Kupfer und Silber. Wenn nun Wasser durch diese Elektrodenkammer fließt, sorgt die Kontrollbox dafür, dass ein schwacher, präziser Gleichstrom in Milliamper-Stärke, wie eine Taschenlampenbatterie, zwischen den Elektroden fließt. Diese Elektroden bestehen aus einer Kupfer/ Silber-Kathode und einer Kupfer/Silber-Anode und diese produzieren nun Kupfer- und Silberionen, die dann in das Schwimmbadwasser entweichen. MEGAWELLE: Wie kann man denn mit Metallen wie Silber und Kupfer Wasser desinfizieren? CW: Silber war bereits vor Jahrhunderten als Vernichter von Bakterien und Viren bekannt. Silbersulfat wird üblicherweise bei Verbrennungen und offenen Wunden zur antibakteriellen Behandlung verwendet und kommt auch bei Neugeborenen zum Zuge, deren Augen dadurch vor Infektion geschützt werden. Aktivierte Kohlefilter, die der Wasserreinigung dienen, sind mit kollodialem Silber vermischt und verhindern die Ansammlung von Bakterien. Heute werden feine Silberfäden in Socken eingewoben, um das Bakterienwachstum im Schuh und damit den typischen Geruch zu unterbinden. Die Innenfläche Ihres Kühlschrankes ist antibakteriell, weil diese Silberionen enthält. In den meisten Ländern wird Silber Getränken wie Limonade, Bier, Wein, Spirituosen etc. zugesetzt, um die Reinheit und den Geschmack zu erhalten. Die meisten Fluglinien und Passagierschiffe

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nutzen Ionisierung, um das Trinkwasser an Bord desinfiziert und algenfrei zu halten. MEGAWELLE: Ja, aber wie machen Silber und Kupfer das? CW: Die Desinfektion des Poolwassers findet statt, wenn die positiv geladenen Kupfer- und Silberionen auf die negativ geladenen Zellwände der Mikroorganismen wie Algen usw. stoßen. Diese Verbindung zerstört die Zellwand. Befinden sich Kupfer und Silber erst einmal innerhalb einer Algenzelle, so greifen sie dort den Schwefel an, der Spuren von Aminosäuren enthält, die wiederum zur Photosynthese – dem Prozess, der Licht und Nahrung und Energie verwandelt – notwendig sind. Photosynthese ist nun nicht mehr möglich, und die Zelle stirbt ab.

Nur reine Theorie?

werden, wie z.B. im Clearwater Marine Science Center, Clearwater Beach, Florida. Poolwasser, das mit unserem IONIZER-System behandelt wurde, erfüllt den hohen Standard der Trinkwasserverordnung der Europäischen Union. ... und was ist angemessener für unsere Gesundheit als in reinem Trinkwasser zu baden? Ausserdem ist das Kupfer/Silber Ionisations System z. Zt. schon in 16 spanichen Krankenhäusern in deren Warmwasserssytem eingebaut, nicht nur zur normalen Desinfekion sondern vor Allem, weil das Kupfer/Silber Ionisationssytem zur Zeit die Efektivste Bekämpfungsmethode gegen Legionellen ist. Auch ist die Kupfer/Siber Ionisation, als Desinfektionssmethode, inzwischen im „Real Dekret Nr 865/2003, vom 04 Julio“ verankert.

Wie verhält es sich mit den Kosten?

MEGAWELLE: Aber das ist doch reine Theorie... CW: Ja, aber es funktionert bestens auch in der Praxis: Die Stadt St. Vith, oder auch Neu-Löwen in Belgien z: B. wenden dieses System der Kupfer/Silber-Ionisation in ihren öffentlichen Hallenbädern schon seit über 20 Jahren an, ohne jeglichen Zusatz von Chlor! Hier auf den Kanaren haben wir schon über 40 IONIZER in private und öffentliche Schwimmbäder eingebaut, und auf dem Festland ist unser IONIZER System in städtischen Schwimmbädern und etlichen Hotels eingebaut MEGAWELLE: Ist Kupfer in diesen Mengen eigentlich nicht giftig? CW: Die Kupfermenge, die durch Ionisation im Poolwasser erzeugt wird, übersteigt 0.3 ppm. nicht , das heisst: 0,3 Anteile Kupfer auf eine Million Anteile Wasser. Diese Kupfermenge liegt weit unterhalb der für Trinkwasser zugelassenen Höchstgrenze! Im Gegensatz zum gechlorten Wasser können in mit Silber/Kupfer behandeltem Wasser ohne Probleme Fische gehalten

MEGAWELLE: Aber wie ist es mit den Unterhaltskosten? So ein Schwimmbad hat doch meistens um die 40.000 bis 50.000 Liter Wasser und mehr. Ist der Stromverbrauch nicht zu teuer? Und das kostbare Silber in der Elektrode wer kann das bezahlen? CW: Bleiben wir bei Ihrem Beispiel: Nehmen wir einen normalen privaten Poolbetrieb an, in den unser IONIZER Modell R-20 eingebaut ist. Dann haben Sie einen jährlichen, ich wiederhole: jährlichen Stromverbrauch für die Elektrode von 7,- bis 8,- Euro! Die Kupfer/Silber-Elektrode verbraucht sich in 15 bis 24 Monaten und kostet als Ersatz Elektrode weniger als 130,- Euro. ....und da wir gerade bei den Kosten sind: Die Investition in das entsprechende Modell R-20 hat sich in weniger als vier Jahren amortisiert, da Sie kein Chlor, keine Algizide u.s.w. mehr kaufen müssen. Damit tun Sie etwas für Ihre Gesundheit und für die Umwelt, denn Chlor ist eines der besonders gefährlichen Umweltgifte! Aber was ich noch ergänzend sagen möchte ist: Haben Sie schon einmal bemerkt, wie klar und glitzernd das Wasser in einem Brunnen ist, in den man eine Münze wirft, damit ein Wunsch in Erfüllung geht? In diesem Brunnen ist kein Chlor oder sonstiges Desinfektionsmittel! Nur die Silber- und Kupfer Münzen sind der Grund dafür, denn diese Münzen produzieren Silber- und Kupfer- Ionen und diese erhalten das Wasser keim- und algenfrei und lassen das Wasser glitzern! Dieses gleiche Prinzip können nun auch Ihre Leser für ihr Poolwasser anwenden, mit dem Unterschied, dass sie kein Geld in den Pool werfen müssen!


Die moderne Geistheilung Horst Krohne, einer der bekanntesten Geistheiler im deutschsprachigen Raum hat über einige Jahrzehnte das Geistige Heilen von Grund auf erforscht und seine Erkenntnisse und Erfahrungen als Heiler und Lehrer an Tausende von Menschen weitergegeben. Er hat, gemeinsam mit Heilern aus der ganzen Welt, ein wissenschaftlich fundiertes System zusammengestellt, erprobt und angewendet, das jedem Menschen die Möglichkeit gibt, geistige Heilweisen in übersichtlicher, außersinnlicher Wahrnehmung und Therapie auszuüben. Dabei wird auch das eigene Heilpotential gefördert und persönliches Wachstum angeregt.

Die Ausbildung der Schule der Geistheilung nach Horst Krohne Im Jahre 1999 wurde die SCHULE DER GEISTHEILUNG nach Horst Krohne ein Lehr- und Ausbildungsprogramm für angehende Heiler, gegründet. Es ist die einzige, in drei Ländern eingetragene und registrierte Schule, die sich zu einer anerkannten Ausbildungsstätte der modernen Geistheilung entwickelt hat. Die Ausbildung umfasst 2 Basis Seminare und 6 Module. Ziel der Ausbildung ist, die eigenen Begabungen zu entdecken und auszubauen. Dazu gehören Hellfühlen - Radiästhesie – Hellsehen – Visualisieren und Heilen – eigene und universelle Energien zu übertragen. Das Wichtigste aber ist, alle diese Fähigkeiten einzusetzen, um den Verursacher einer Krankheit aufzudecken und mit energetischen Praktiken zu beseitigen. Nach Abschluss der Seminare und aller Module erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat über die Ausbildung. www.schule-der-geistheilung.de

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In der Dezemberausgabe stellten wir die Frage:

Wer erkennt die versteckten Szenen aus Teneriffa im Bild? Eingangsportal der Kirche in Garachico Leuchtturm in Bajamar Küste von „Roques de las Bodegas“ Legun aus Loropark Vögel aus Adlerpark in Arona Affe aus Monkeypark Pflanzen rund um die Insel Der Gewinner unseres Dezember-Rätsels heißt: Günter Freese . Er darf sich über den Roman „ Teneriffa Insel der Hoffnung“ freuen.

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