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Ausgabe 47 - April 2013 www.megawelle.fm

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Radsport-Mekka

TENERIFFA

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Liebe Leser und Hörer der Megawelle,

impressum

Ostern ist vorbei. Teneriffa steuert auf den Frühling zu. Die Zeit der Trachtenfeste und Romería-Umzüge wird am letzten Aprilsonntag in Tegueste eingeläutet. Das Maifest in Santa Cruz ist dann bereits in vollem Gange. Teneriffa lädt zum Wandern ein, zum Bergsteigen, zum Tauchen. Oder auch nur zum „relaxen“. Und das haben drei der „Fab Four“ gemacht. Die „Beatles“ Paul, George und Ringo verbrachten (fast) auf den Tag genau vor einem halben Jahrhundert ihre Ferien auf Teneriffa. Daran wird jetzt mit einem Festival in Puerto de la Cruz erinnert. Viel Spass beim Lesen und Hören der MEGAWELLE auch im Internet unter „www.megawelle.fm“ - wünscht Ihnen

Elmar Wellenkamp

Herausgeber: Clever Comunicación Tenerife S.L. Avda. Claudio Delgado, 91 38639 Las Chafiras CIF: B 76565530 Geschäftszeiten: Mo- Fr 9 – 15 h Geschäftsführer u. Chefredakteur: Hans-Georg Scholz HGS@cctenerife.net Büro: Angeles Fernandez Robayna Tel. : (+34) 922 736 118 Fax : (+34) 922 736 119 Mob: (+34) 634 311 029

oficina@cctenerife.net Redaktion: Elmar Wellenkamp redaktion-megawelle@cctenerife.net Tel.: (+34) 634 362 957 Anzeigen Süden, Norden: Manfred Funk manfred.funk@cctenerife.net Tel.: (+ 34) 634 370 683 Tanja Vogt tanja.vogt@cctenerife.net Tel.: (+34) 634 311 029 Presseinfos: prensa@cctenerife.net Meckerecke: meckerecke@cctenerife.net Radio: studio@megawelle.fm Deposito legal: TF-303/2002 ISSN: 1699 - 3071

aus dem inhalt

Magazin 4 Beatles & Teneriffa

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Abenteuer: Auf dem Rad um den Teide 10

Frühlingsblüher 34 Bilder der „carretas“

Tegueste: Ein ländlicher Ort mit vielen Reizen 16

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Fotos: Archiv Megawelle, ew, Manfred Funk, Cabildo Tenerife, Rathäuser, Presseagenturen,

Druck: Graficas Sabater Prüfung der Auflage durch: Difusión controlada por:

Vulkane: Teneriffas Lava-Wächter 42 Anzeigenschluss für Ausgabe Mai 2013: 18. April

Wir übernehmen keine Haftung für unverlangt eingereichte Manuskripte und Fotos. Alle Artikel, Informationen, Hintergrundwissen und Empfehlungen wurden nach bestem Wissen und Recherchen der einzelnen Redakteure und freien Mitarbeiter erstellt. Für Fehler und Irrtümer wird nicht gehaftet. Beiträge der freien Mitarbeiter, Leserbriefe und Anzeigentexte geben nicht unbedingt die Meinung von Clever Comunicación Canarias s.l. wieder. Ein Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur nach schriftlicher Genehmigung mit dem Herausgeber bzw. mit den freien Mitarbeitern möglich. Das Kopieren, Speichern und Wiederverwenden in elektronischer Form, auch auszugsweise, ist ebenfalls nur nach schriftlicher Genehmigung mit dem Herausgeber bzw. mit den freien Mitarbeitern möglich.

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Auftakt der RomeRía-SAISON Die „romería“ prägen das Bild vieler Gemeinden auf Teneriffa im Frühjahr und Sommer. Die Umzüge mit Erntedankfest-Charakter werden zu Ehren des lokalen Schutzpatrons durchgeführt. Der Auftakt findet stets am letzten Sonntag im April in Tegueste statt. Die erste Grossveranstaltung des Jahres dieser Art mit mehreren zehntausend Besuchern ist San Marcos gewidmet. Die Einheimischen tragen an diesem Tag die typische Tracht ihres Ortes. Bei der „romería“. In Tegueste am 28. April sind es der Rock mit den blauen Streifen und der Herrenanzug im Bild oben. Die mittlere Tracht ist die wohl bekannteste Teneriffas und stammt aus La Orotava. Wenn auch Sie einmal im kanarischen Outfit mitfeiern möchten: Kein Problem! Sie können die traditionelle Kleidung vielerorts ausleihen.

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NICHT AUF DEM TITEL

Gallischer Ursprung? Vor gut zehntausend Jahren kamen die Ureinwohner auf die Kanarischen Inseln. Sie lebten in Höhlen und waren begnadete Höhlenmaler, Gofio-Bauern und Ziegenhirten. Nur: Wie nannten sie sich selbst? Darüber ist nach Informationen der Tageszeitung „La Opinión“ gerade ein Professorenstreit ausgebrochen. Der Philologe Maximiano Trapero aus Las Palmas behauptet, dass das Wort „Guanche“, ein Sammelbegriff war, der für die Einwohner aller Inseln verwendet wurde. Und zwar erstmals im Jahre 1402 bei der Expedition des Franzosen Jean de Bethencourth auf Lanzarote. Der fand die Fähigkeiten der dortigen Ureinwohner beim Werfen von Steinen so herausragend, dass er diese Tätigkeit mit dem Verb „guenchir“ und dem Substantiv „guenche“ umschrieben haben soll, wovon sich wiederum „guanche“ ableitet. Fakt ist: Dieses Wort war im mittelalterlichen Frankreich durchaus gängig. Dem widersprechen Wissen-

schaftler der Universität La Laguna, die an der These festhalten, dass sich auf allen Inseln unterschiedliche Kulturen herausgebildet haben und es die „Guanchen“ in prehispanischer Zeit und mit diesem Eigennamen versehen nur auf Teneriffa gab. Beide Parteien sind sich einig, dass es zwischen den einzelnen Inseln kaum Kontakte gab. Allerdings will Herr Trapero drei Dokumente aus dem Jahre 1498 gefunden haben, in denen Ureinwohner aus Teneriffa wie aus Gran Canaria als „Guanchen“ bezeichnet wurden. Dummerweise ist es aber auch so, dass im Rahmen der Namensforschung vielfach Dokumente herangezogen werden, deren Hauptzweck einst die Rechnungserstellung im Rahmen des Sklavenhandels war. Darum ist zu vermuten, dass es den Verfassern dieser Schriftstücke in erster Linie nicht unbedingt um die Klärung ethnologischer wissenschaftlicher Fragestellungen ging.

Diese beiden Motive standen auch als Titelbilder zur Wahl. Sie haben es nicht aufs Cover geschafft. Wir wollen sie unseren Lesern aber trotzdem nicht vorenthalten.

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Tropenmedizin: Stiftung sichert Forschung Am letzten Februartag wurde im „Salón Noble“ der Inselregierung von Teneriffa die “Fundación Canaria para el Control de Enfermedades Tropicales” gegründet. Daran nahmen Minister und Regierungsvertreter aus mehreren afrikanischen Ländern teil. Ziel der Stiftung, deren Ehenvorsitz der Präsident des Senegal innehat, ist die Beschaffung von Geldern zur Förderung von Projekten des Tropeninstitutes der Universität La Laguna zur Bekämpfung von tropischen Krankeiten. Dazu zählen das Dengue-Fieber oder die Malaria, an der jährlich im Schnitt 1,25 Millionen Menschen sterben. Die Weiterführung der Arbeit des Institutes ist aufgrund der Kürzungen im Bildungsund Forschungsetat der spanischen wie

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kanarischen Regierung gefährdet. Neben der Erforschung der Ursachen und Verbreitung von Krankheiten tropischen Ursprungs zählen der Aufbau von Kliniken und Laboratorien in afrikanischen und südamerikanischen Ländern, die Ausbildung des Personals und die wissenschaftliche Begleitung der Projekte zu den Aufgaben des Institutes. Dabei agiert das Institut im Rahmen der sogenannten „Plataforma Atlántica“, einem Dachverband zur Eingrenzung von Epidemien, dem sich 19 Länder aus Afrika, Europa und Südamerika angeschlossen haben. Im Rahmen der Gründungsfeierlichkeiten hielt der Arzt und Virologe Manuel Elkin Pararroyo einen Vortrag über den Erfolg der von ihm entwickelten synthetischen

Impfung gegen Malaria in den an den Amazonas angrenzenden südamerikanischen Staaten, bei der durch die Bildung von Antikörpern die Verbreitung der heimtückischen Krankheit unterbunden wird. Das Problem dabei ist, dass die für eine Weiterentwicklung der Impfstoffe nötigen Tierversuche an einer bestimmten, dem menschlichen Organismus in dieser Hinsicht sehr ähnlichen Affenart bisher noch nicht erlaubt sind; für die Entwicklung eines wirkungsvollen Impfstoffes aber genaue Daten in Bezug auf die Molekularstruktur der Blutkörperchen und der Mikrorganismen, die in diesem Bereich auftreten, unerlässlich sind.


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. . . die „comunidad“

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ein Nachbar sitzt seit vierzig Jahren in der Taxe. Nein, er hat nicht die ganze Zeit im Fahrzeug verbracht. So ist das nicht. Ich will damit sagen, er ist seit vierzig Jahren Taxifahrer und darum wäre er in der Lage - wir lassen die damit verbundene Verkehrstrafe und die Auswirkungen auf dem Punktekonto einmal aussen vor - mit verbundenen Augen jedes nur mögliche Ziel anzusteuern. Er ist dermaßen besessen von seiner Arbeit, dass er letzten Sommer versucht hat, alle im Haus davon zu überzeugen, einen Mechanismus im Fahrstuhl einbauen zu lassen, bei dem auf Knopfdruck die Ansage „Freie Plätze“ oder „ In Kürze frei“ per Megaphon in alle Wohnungen übertragen wird. Glücklicherweise lehnte es Ursula, die Präsidentin unser „comunidad“, rundweg ab und wandte ein, dass es absurd wäre, auf freie Kapazitäten zu verweisen, wo es doch nur einen Fahrstuhl gibt, und dass die einzige Möglichkeit, die sie akzeptieren würde, der Einbau einer Signallampe wäre, die in Rot anzeigt, dass der Fahrstuhl belegt ist. Und mit grünem Licht, dass er frei ist. Es ist nämlich so, dass die Präsidentin seit einigen Wochen von dem Gedanken besessen ist, ein Taxameter in den Fahrstuhl einzubauen, weil es Bewohner geben soll, die den Fahrstuhl derart übermässig nutzen würden, dass seine Wartung bei den derzeitigen Monatsbeiträgen an die „comunidad“ nicht durchgeführt werden könne. Wobei ich allerdings den Eindruck habe, dass sie dabei erheblich über das, was die gesetzlichen Regelungen vorsehen, hinaus schiesst Ich bin mir sicher, dass es nicht dabei bleibt. Eines Nachmittags, als ich die Treppe hinunter ging, um einkaufen zu gehen, hörte ich Ursula und meinen Nachbarn sagen, das Ganze wäre kein Problem, denn beim Einschalten würde das Taxameter gleich einen Euro fünfzig anzeigen, einen, so Ursula, für jeden erschwinglichen Betrag. Der Endpreis soll durch das Hinzuaddieren der Strecke bis zum Fahrziel, also der jeweiligen Etage, ermittelt werden. Die fixe Idee meines Nachbarn geht noch weiter. Vorgestern Abend, als ich den Müll zum

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Ein Taxi in meinem Haus Container brachte, sah ich wie er Messungen durchführte. Auf die Frage, was das zu bedeuten habe, antwortete er: „Ich überlege, ob es nicht die Sicherheit erhöhen würde, wenn wir Sicherheitsgurte im Fahrstuhl anlegen. Immerhin gibt es viele Kinder im Haus“. Ich war derart baff, dass ich nur „Guten Nacht“ sagen konnte. Am nächsten Tag fand ich im Fahrstuhl zwei Sicherheitsgurte und einen Kindersitz vor. Ich weiss nicht, was die nächste grossartige Idee sein wird. Obwohl: Ich befürchte das Schlimmste. Vor einigen Tagen bekam ich mit, wie Gespräche mit dem Portier des Hauses gegenüber geführt wurden und fand heraus, dass eine Wartezone für den Fahrstuhl direkt vor dem Hauseingang eingerichtet werden soll. Das Ganze bringt mich inzwischen völlig durcheinander. Gestern war ich

spät dran und musste ein Taxi für den Weg nach La Laguna nehmen. Ich stieg ein, sagte „Guten Tag“. Auf die Frage nach dem Fahrziel antwortete ich „Dritter Stock, links!“ Ich weiss nicht, wie es der spanische König damals geschafft hat, nach seiner Hüftoperation im vergangenen Jahr so schnell wieder auf die Beine zu kommen. Ursula humpelt nach ihrer Operation immer noch und muss darum die meiste Zeit im Krankenhaus verbringen. Ich glaube, es ist wegen der Eier. Ich beziehe mich dabei auf die Spiegeleier, die der spanische Monarch laut Rajoy am Morgen nach der Operation zu essen bekam und die nach Ansicht des Ministerpräsidenten, die Ursache des guten Gesundheitszustandes sind. Ich weiss nicht, ob Ursula zum Frühstück auch Spiegeleier serviert werden. (Irma Cervino)

Die Mehrheit der Menschen in Spanien wohnt in der eigenen Wohnung und gehört damit automatisch der Gemeinschaft der Eigentümer an. Auf Spanisch kurz „comunidad“ genannt. Diese per Gesetz verankerte Institution regelt alle Angelegenheiten, die die Immobilie in ihrer Gesamtheit betreffen. Der Präsident des Gremiums wird von den Miteigentümern bestimmt. Weitere Funktionen im Bereich der Verwaltung können von Mitgliedern der „comunidad“ besetzt, aber auch von externen, in der Regel zu bezahlenden Experten wahrgenommen werden. Die Journalistin IRMA CERVINO nimmt das Zusammenleben in einer „comunidad“ mit spitzer Feder aufs Korn und würzt ihre Beobachtungen mit Bezügen zur aktuellen politischen Situation.


LICHTGESCHWINDIGKEIT Die Fiberglas-Technik ermöglicht die Datenübertragung per Licht vom Sender zum Empfänger. Mitarbeiter des Forschungsinstitutes ITER erklären im Rahmen der Wanderausstellung „D´ALIX“ den Bürgern Teneriffas, wie die moderne Datenübertragung per Lichtgeschwindigkeit funktioniert. Im Rahmen des Hochleistungsdatenterminals ALIX wurde ein Fiberglaskabelring rund um die Insel verlegt. Durch die schnelle Datenübertragung können behördlichen Angelegenheiten erheblich beschleunigt und für den „Bürger transparenter gemacht“ werden, unterstrich Inselpräsident

Ricardo Melchior in seiner Einweihungsansprache. Die Beantragung von Baugenehmigungen und Meldebescheinigungen kann so per Telefon, Terminal oder vom heimischen Computer aus erledigt werden. Es bedarf lediglich einer einmaligen Registrierung und eines Kennwortes. Die rechtliche Grundlage bildet das Gesetz Ley 11/2007. Geplante April-Termine der Ausstellung: Adeje (5.,6.,7.), La Orotava (12., 13., 14.), Guía de Isora (19., 20., 21.), Garachico (26., 27., 28.). Die Standbesatzung spricht neben Spanisch auch Englisch.

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magazin Der kürzlich verabschiedete Flächennutzungsplan für La Laguna, Plan General de Ordenación (PGO) de La Laguna, ist im Rahmen der Einspruchsfrist öffentlich ausgehängt worden. Durch das Dokument wird die zukünftige Nutzung der Flächen des Stadtgebietes geregelt. Dabei wird die Verwaltung nicht müde zu betonen, dass der Plan im Gegensatz zu seinen Vorgängern „weniger restriktiv“ ist und „alles, was nicht verboten ist, erlaubt ist“, so Baustadtrat Juan Manuel Bethencourth. Neu ist auch die „mixtificación“, die in Deutschland längst übliche Durchmischung der Ortsteile von Wohn- und gewerblicher Nutzung, was etwa den Betrieb von LiteraturCafés und Restaurants mit Live-Musik ermöglicht. Bisher war in Gebieten, die als reines Wohngebiet ausgewiesen waren, nicht einmal die Eröffnung eines Zeitschriftenladens möglich. Der neue Plan erlaubt zwar den Bau von 20.000 neuen Wohnungen. Ob die überhaupt je errichtet werden, ist fraglich, da es einen Leerstand von 15.000 Wohnungen gibt und das Interesse an Zweitwohnungen in den letzten Jahren ebenso wie die Nachfrage für Laden- und Gewerberäume konjunkturbedingt drastisch gesunken ist. Derzeit hofft die Stadtverwaltung in La Laguna darauf, dass die Hausbesitzer die Gewerbemieten, die bis zu 32 Euro betragen, senken, um Leerstände von Läden in der Altstadt zu vermeiden. Ein grosses Problem im traditionsreichen Stadtkern ist, dass viele Hausbesitzer ihre Häuser bewusst verfallen lassen, um nach dem Abriss Neubauten mit erheblich mehr Geschossen errichten zu können. Auf gesetzlich mögliche Enteignungen will La Laguna, wohl auch

raum & ordnung angesichts der leeren Stadtkassen und langwierigen Verfahren, verzichten und hofft durch Appelle an den Gemeinsinn und verwaltungsrechtliche Schritte die Hauseigentümer zur Einsicht bringen zu können. Ein weiteres Problem sind auch viele in Eigenregie errichtete Häuser, deren bauliche Qualität vielfach eher niedrig ist. In die Planerstellung flossen die Wünsche der Bürger mit ein. Das zeigt sich in den Küstengebieten, wo konsequent auf naturnahen Tourismus gesetzt und auf den Bau von Sporthäfen verzichtet wurde. Angesichts der schon lange leerstehenden Hotels im Bereich Bajamar und Punta del Hidalgo ist aber auch klar, dass eine touristische Belebung der Region ohne Investitionen von privater Seite nicht möglich ist. In einigen Bereichen ist die Stadtverwaltung von der Zustimmung übergeordneter Instanzen abhängig. Das

ist im Bereich rund um den Flughafen die Luftfahrtbehörde AENA, im Küstengebiet die, zum spanischen Umweltministerium gehörende, Küstenbehörde. Während die AENA bisher in Bezug auf den Ausbau der städtischen Verkehrs- und Agrarflächen eine ablehnende Haltung hat, hofft das Bauamt die Legalisierung des Küstenortes Jover nach Verabschiedung der Novellierung des Küstengesetzes von 1988 durchsetzen zu können. Dort ist eine Legalisierung für Siedlungen vorgesehen, die bereits vor 1988 einen „städtischen Charakter“ hatten. Dazu bedarf es aber des exakten Wortlautes der verabschiedeten der Gesetzesnovelle in Bezug auf Geltungsbereich und Anforderungen. Seit einiger Zeit verteilt die Touristeninformation der Stadt im Rathaus Pläne des historischen Altstadtkerns in dreidimensionaler Darstellung.

Rezepte aus der altkanarischen Hausapotheke GURKENKUR: Ein Geheimtipp für junge schöne Haut. Die Gurke enthält viel Silizium, ein sehr wichtiges Mineral für die Widerstandsfähigkeit des Bindegewebes. Die Feuchtigkeit der Gurke stoppt den Alterungsprozess der Haut. Das grüne Gemüse ist darum Bestandteil vieler natürlicher Schönheitscremes. Es ist wichtig, Früchte zu verwenden, die nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wurden, da sich der Grossteil der benötigten Nährstoffe in der Schale befindet. Die Gurken dienen dazu, Falten im Augenbereich zu glätten, Sonnenbrände zu lindern, die Haut zu tönen und von

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Verunreinigungen zu befreien. Zur Herstellung einer Gurkenmaske benötigen

wir den Saft von vier ungeschälten Gurkenscheiben, die mit zwei Löffeln Naturjogurt ohne Geschmacksstoffe vermischt werden. Die Mischung wird als Maske auf das Gesicht aufgetragen und nach zehn Minuten mit Wasser wieder abgewaschen. Eine andere Möglichkeit ist es, aus ungeschälten, geraspelten Gurkenstücken, etwas nelkenartigem Jojoba-Öl und weisser Tonerde eine wirkungsvolle Creme herzustellen, die auf das Gesicht aufgetragen wird. Nach einer Wirkungszeit von acht Minuten wird sie vorsichtig mit warmem Wasser wieder abgewaschen. (Ángel Suárez)


DENTAL URLAUB: Angenehm & kostengünstig Wellen, Strand und das ganze Jahr über Sonne: Damit verbinden viele Menschen Teneriffa. Doch die Insel hat mehr zu bieten. Hier finden Urlauber wie Residenten auch hohe Kompetenz auf dem Gebiet der Zahnmedizin. Vor ein paar Jahren beschloss der Schweizer Unternehmer Aldo Della Schiva zahnmedizinische Dienstleistungen mit den Tugenden seiner Heimat zu verbinden und rief die Zahnklinik Medical Implant im Süden Teneriffas ins Leben. Die auf den anspruchsvollen Bereich der Implantate und Zahnprothesen spezialisierte Klink zeichnet sich durch ihre hohe Qualität und die den Eidgenossen ureigene Zuverlässigkeit aus. Das Angebot der Zahnklinik richtet sich an ausländische Residenten wie qualitätsbewusste Urlauber. Traumhafte Ferienaufenthalte können mit qualitativ hochwertigen Zahnbehandlungen verbunden werden: Medical Implant ist die einzige Zahnklinik in ganz Spanien, die bisher vom TÜV SÜD ihre hohe Qualität ihrer Arbeit und ihrer Dienstleistungen zertifiziert worden ist. Die Preise von Medical Implant liegen vierzig bis siebzig Prozent unter denen in anderen europäischen Ländern. Ein Aufenthalt im Rahmen des Dental Tourimus kann von den Service-Mitarbei-

tern der Zahnklinik geplant und organisiert werden. Das schliesst die Reise, ein Luxus-Apartment, einen Mietwagen und seit kurzem ein Privat-Restaurant mit besonderen Menus ein. Betreut werden die Gäste von einem flexiblen, vielseitigen Team, das viele Sprachen beherrscht. „Wenn ein Kunde 6.000 Euro für eine Zahnbehandlung in Deutschland veranschlagt hat, macht es für Sinn für diese Behandlung einen Kostenvoranschlag von Medial Implant einzuholen, der neben einer Behandlung mit Qualitätsgarantie, Übernachtungen, der Reise und einem Ferien-Paket sogar die Begleitung eines Familienmitgliedes enthält. Das Angebot von Medical Implant ist nicht nur kostengünstiger, der Kunde hat auch den zusätzlichen Vorteil bei seinem Aufenthalt das traumhafte Klima der Insel zu geniessen”, sagt Mario Rivera, der bei Medical Implant die Abteilung “Dental Tourismus” leitet. Vor Reisebeginn sollte man aber aktuelle Röntgenaufnahmen an die Zahnklinik schicken. Dann kann Medical Implant umgehend einen Behandlungs- und Kostenplan erstellen, obwohl sich der Patient noch in seinem Herkunftsland befindet. Siebzig Prozent der Patienten von Medical Implant stammen aus Deutschland und Grossbritannien. Die Zahnklinik

Medical Implant liegt im angenehmen und ruhigen Ort Los Abrigos, nur fünf Minuten von Teneriffas Südflughafen Reina Sofia entfernt. Ein Gratistransport zu allen Orten im Süden der Insel ist vorhanden. Durch das hauseigene Zahnlabor entfallen Wartezeiten. In den komfortabel eingerichteten Räumen mit Klimaanlage erwartet die Patienten ein hochqualifiziertes, in Europa ausgebildetes Team aus Spezialisten auf allen Gebieten der Zahnmedizin. Dazu zählen Chirurgen und der einzige Anästesist, der von der staatlichen spanischen Gesundheitsbehörde das Zertifikat für Wachbetäubung erhalten hat. Auf diese Weise können Patienten, die unter Phobien leiden, ohne Probleme behandelt werden. Ausserdem gehört Medical Implant einem Netzwerk von Zahnklinken in den wichtigsten europäischen Hauptstädten an, so dass die Behandlung und Betreuung von Patienten, die in anderen Ländern leben oder oft umherreisen, gegeben ist. Weitere Informationen und Kostenvoranschläge erhalten Sie unter cita@dentalteneriffa.com www.dentalteneriffa.com oder 922 749 742 .

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Pedalen-Spass am Kult-Vulkan

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s ist fast zehn Uhr an diesem Morgen. In Las Lajas, dem Rastplatz auf gut zweitausend Metern Höhe, ist es recht kühl. Diese kleine Lichtung im dichten Pinienwald am Rand der von Vilaflor hinauf führenden Strasse ist der Ausgangspunkt einer Rad-Tour, die durch den Nationalpark Las Cañadas, am Vulkankegel des Teide und der Seilbahnstation vorbeiführt, an Teneriffas Observatorium in Izana entlang, und nach einer fast achtzehn Kilometer langen Abfahrt am oberen Ortsrand von Arafo auf gut tausend Metern Höhe endet. Gleich geht es los. Die letzten Vorbereitungen werden getroffen. Der Sattel nachgestellt, der Sitz des obligatorischen Helms überprüft. Betreuer Arnt warnt davor, nicht „übermotiviert“ zu fahren und sich „nicht zu überanstrengen“, da die lange Abfahrt am Schluss viel Konzentration erfordert. Er ist Mitarbeiter der Firma „Diga-Sports“. Das im Süden Teneriffas ansässige Unternehmen bietet zahlreiche sportliche Aktivitäten an. Dazu zählen Radtouren in allen Regionen Teneriffas und auf La Gomera. Auch einen Fahrradverleih gibt es. Die Exkursionsteilnehmer an diesem Tag sind Adrian und Raelene aus Grossbritannien, der Schwede David, Suri aus Finnland und Rolf aus der Schweiz. Darum findet die Verständigung komplett auf Englisch statt. Die Gesamtstrecke setzt sich aus einzelnen Etappen zusammen, deren Ende Haltepunkte sind, meist sogenannte „miradores“, die eine traumhafte Aussicht und tolle Fotomotive bieten. Die

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Zahl der Zwischenstopps orientiert sich an den Wünschen wie den fahrerischen Fähigkeiten, der einzelnen Gruppenmitglieder. „Mitmachen kann im Prinzip jeder“, sagt Arnt, „etwas Erfahrung sollte man allerdings schon haben“. Immerhin ist die Gesamtstrecke gut 65 Kilometer lang. Eine Gesamthöhe von 800 Metern muss bewältigt werden. Die rasante Abschlussabfahrt führt in Serpentinen über tausend Höhenmeter hinab und durch verschiedene Klimazonen hindurch. Die Exkursion beginnt in Las Lajas, da sie sonst nicht innerhalb eines Tages zu bewältigen wäre. Der Aufstieg aus der Küstenregion zum Nationalpark würde die meisten Hobby-Biker ohnehin überfordern. Arnt hat darum die Teilnehmer zuvor aus verschiedenen Hotels in der Touristenregion zwischen Playa de Las Américas und der Costa Adeje abgeholt. Für ihn hat die Cañadas-Rundfahrt bereits am Vorabend mit der Vorbereitung der Fahrräder begonnen. Da wurde der Luftdruck der Reifen überprüft, Bremsen und Kettenspannung gecheckt und die Räder mit grösster Sorgfalt und unter Verwendung von das Material schonenden Plastikpolstern auf dem Anhänger festgezurrt. Das ist notwendig, denn die heutigen Sporträder sind keine puren „Drahtesel“ sondern komplett durchdesignte, extrem leichte, windschnittige Fahrräder, für die zum Teil der Preis eines kleineren neuen Autos hingeblättert werden muss. Im Kleinbus führt der Tourbegleiter neben Wasserflaschen auch Helme, Handschuhe und sogar Nebelstrahler mit, denn sogar in


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den Sommermonaten kann es ist in den hohen Gebirgslagen richtig kühl und diesig werden. Die Aussentemperatur in den Lagen rund um den Teide unterscheidet sich erheblich von der in den Badezonen, wo selbst das Wasser das ganze Jahr hindurch die 20 Grad-Marke nie unterschreitet. Auch Nebelstrahler gehören zum Gepäck, denn das Auftreten dichter Wolkenfelder kann auf der Strasse zu schlechten Sichtverhältnissen führen. Natürlich hat „monitor“ Arnt auch Ersatzteile und das passende Werkzeug dabei, so dass Reparaturen sofort am Streckenrand durchgeführt werden können. Die heutige Gruppe ist auf das kühle Wetter gut vorbereitet. Sie hat nicht nur Handschuhe und zusätzliche Jacken für die abschliessende Abfahrt durch den feucht-kalten Pinienwald, sondern auch Sonnencreme dabei. Denn auf dem Teide kann man sich wie beim winterlichen Skilaufen in den Alpen auch bei niedrigen Temperaturen in Verbindung mit hoher Sonneneinstrahlung einen Sonnenbrand einfangen. Adrian und Rolf haben nicht nur ihren eigenen Helm sondern auch den Fahrradsattel mitgebracht. Das ist ein Trend der sich immer weiter durchsetzt. Die Zahl der Feriengäste, die den Urlaub fast ausschliesslich auf dem Fahrrad verbringt, steigt. Das hat auch zur Folge, dass es die Biker nicht nur im Winter dank der angenehmen Temperaturen nach Teneriffa zieht, auch Fahrrad-Ferien in den Sommermonaten werden immer beliebter. Nach einigen Minuten ist die Truppe startklar. Der erste Aufstieg ist knapp drei Kilometer lange und dient zur Eingewöhnung. Die Strecke führt über die obere Grenze der Waldzone „corona forestal“ hinweg in die baumlose Hochebene, Arnt erhält den ersten Aufschluss über das fahrerische Niveau der Gruppe. Wie auf allen Etappen folgt er der Gruppe im Kleinbus mit einem gewissen Abstand, um alle Gruppenmitglieder im Visier zu haben und im Erschöpfungsfall einsammeln zu können. Der erste Haltepunkt bietet einen Traumblick auf die Nachbarinsel La Gomera. Hier gibt Arnt letzte Verhaltenstipps. Er weist unter anderem daraufhin, sich stets in der Mitte der Fahrspur zu bewegen, um zu vermeiden, dass man in den engen, oft nur schwer einsehbaren Kurven von Autos geschnitten wird. Die Cañadas del Teide sind der Nationalpark mit der zweitgrössten Besucherzahl weltweit. Nur in den Yellowstone Nationalpark im US-Bundesstaat Kalifornien zieht es mehr Menschen. Diese grosse Beliebtheit bringt es auch mit sich, dass der Fahrradtourist die wunderbare Landschaft nicht für sich alleine geniessen kann, sondern sich den öffentlichen Raum mit anderen teilen muss. Das zeigt sich bereits auf der zweiten Etappe. Nach einer Abfahrt biegen die Radler bei Boca Tauce in die „carretera“ Richtung Norden ein. Hier beginnt der Trip durch die sagenhafte Vulkanlandschaft Teneriffas. Eine Region, die bereits als Mondlandschaft bezeichnet wurde. Film-Teams haben sie als Kulisse für Sciene Fiction-Filme benutzt. Auch Fahrzeuge zur Erkundung der Mondoberfläche durchliefen hier Probeläufe. Hinter den, an die Strasse grenzenden, Tabaiba-Stauden liegen dunkle Basalthaufen, die von den Lava-Zungen verschiedener Eruptionen hier aufgeschüttet

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Die Strecke nach Inzana mit dem Teide im Rücken

wurden. Rechts grüssen von fern die Kuppe des Teide und die Spitze des Pico Viejo und in der Ferne ragen skurril geformte Felsformationen steil in den Himmel. Vom Fahrtechnischen her geht es auf der Etappe durch die Vulkanebene, bei der lange Zeit die Kuppe des Teide den Weg weist, eher gemütlich zu. Nach einer Fahrt durch ein Felslabyrinth folgt ein abschließender leichter Aufstieg zum Plateau des Roque Garcia gegenüber vom Hotel Parador. An diesem eher kleinen markant-fingerartig hinaufragenden Felsen befindet sich der wohl bekannteste Aussichtspunkt der Insel. Er bietet einen Traumblick über die tiefer liegende Felsebene und ist Ausgangspunkt eines kurzen Wanderrundweges von gut einer Dreiviertelstunde Dauer, den viele Teide-Besucher geniessen, der aber leider weder per Fahrrad absolviert werden kann noch darf. Nach einer kurzen Pause geht die Tour weiter an der auf 2.300 Metern Höhe gelegenen Seilbahnstation vorbei zum nächsten „mirador“, der einen traumhaften Rundblick über den gesamten, sich weit erstreckenden, „caldera“ genannten Kessel der Cañadas bietet, der von felsigen Höhenzügen umschlossen ist. Beeindruckend ist auch die folgende Etappe die durch eine Wüste, die Halden aus rotem Vulkanstein bilden, hindurch führt. Diese eher leichten Steinformationen folgen bei einer Eruption der Asche, während die schweren, harten Basaltbrocken erst in späteren Phasen eines Vulkanausbruchs aus dem Krater geschleudert werden. Bei der Rast


Die Fahrräder werden vor dem Start sorgfältig verpackt. Los geht es am Rastplatz Las Lonjas. Der erste Zwischenstopp bietet einen Traumblick auf die Nachbarinsel La Gomera. Dann führt die Tour am Teide und an der beeindruckenden Kulisse der „caldera“, dem vulkanischen Kessel, im Nationalpark „Las Cañadas del Teide vorbei.

In der Folge geht es durch eine faszinierende Wüste aus rotem Vulkanstein hindurch. Nach der Rast führt der Weg in Richtung Arafo an verschiedenen Aussichtspunkten vorbei, die einen traumhaften Ausblick auf den Nordwesten Teneriffas bieten. An vielen Tagen ragt die Teide-Kuppe aus einem Meer weisser Wolken heraus.

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Kurze Lagebesprechung vor der beeindruckenden Kulisse der Sternwarte von Izana

gegen Mittag zeichnet sich die Spitze des Teide in einer völlig anderen Form vom Blau des Himmels ab als beim Start. Statt der Südansicht blickt man jetzt von Norden auf den Krater des Berges, der die obersten zweihundert Meter seiner heutigen Kuppe einem Ausbruch vor gut sechshundert Jahren verdankt. Die Rast auf Höhe des Restaurant „Bamby“ tut auch den Teilnehmern gut. Immerhin ist die Luft im Nationalpark sehr dünn und trocken. Viele Profi-Radrennställe nutzen darum Teneriffas Hochebene zum Ausdauertraining. Und der steilste Aufstieg kommt noch. Bei der Fahrt zum Observatorium in Izana geht es auf 2.240 Meter. 300 Höhenmeter müssen auf einem gut sechs Kilometer langen Teilstück zurückgelegt werden. Wobei die zweite Steigung überraschend kommt, da sie von einer Kuppe verdeckt wird. Das ist aber nicht die grösste Herausforderung. Zumindest für Raelene. Sie übersieht im Eifer des Gefechts die kaum zu übersehende Ausschilderung der Abzweigung nach La Esperanza, rauscht stattdessen in Serpentinenkurven durch die Wolkendecke in Richtung La Orotava hinab und muss von Arnt mit dem Kleinbus eingesammelt werden. Teneriffas Sternwarte präsentiert sich an diesem Tag in Farben, die selbst gestandene Hollywood-Regisseure vor Neid erblassen lassen würden. Strahlendweiss stechen die futurischen Gebäude aus dem satten Blau des Firmaments hervor. Von hier geht es im wahrsten Sinne des Wortes nur noch bergab. An der Bergseite wird die Strasse von Felswänden eingegrenzt, an denen die einzelnen Schichten ablesbar sind, die durch Vulkanausbrüche aufgeschüttet wurden. Teneriffas Vulkanlandschaft wird durch verschie-

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dene übereinander liegende Lavaschichten gebildet. Sie unterscheiden sich untereinander durch ihren Farbton. Talwärts hingegen zeigt sich zum Abschied der Teide von einer ganzen neuen Seite: Seine Kuppe ragt wie ein schwarzer Kegel aus dem Wolkenmeer zwischen den tiefer liegenden Pinienhainen hervor. An wolkenlosen Tagen kann von diesen Punkten die ganze nordwestliche Insel, die „isla baja“, überblickt werden. Foto-Fans, die diese Szenerie festhalten wollen, müssen allerdings zu einer anderen Tageszeit hierher kommen. Am besten frühmorgens, da die im Westen stehende Sonne am frühen Nachmittag bereits lange Schatten wirft und nur Gegenlichtaufnahmen ermöglicht. Kurz darauf hat der Pinienwald der „corona forestal“ die Gruppe wieder. Rechts und links der zu weiten Teilen schattigen Strasse bieten Aussichtspunkte einzigartige Blicke auf die in praller Sonne vor sich hin dösende Gemeinde Güímar und ihre von Vulkanausläufern geformte Umgebung. Dann folgt auch schon die Abzweigung nach Arafo und die rasante Abfahrt die Tiefe beginnt. Der vorletzte Stopp wird an einem Aussichtspunkt oberhalb von Arafo eingelegt. Von hier kann nicht nur das westlich gelegene Güímar, sondern auch das Küstenstädtchen Candelaria überblickt werden. In der Ferne leuchtet weiss der Turm der Basilika. Es ist eine imposante Kirche, die 1959 auf dem Grundstück ihrer Vorgängerin errichtet wurde. Hier wird auch die Statue der Jungfrau von Candelaria aufbewahrt, der Schutzheiligen Teneriffas, oder besser gesagt ihres Nachbaus, da das Original, das im 14. Jahrhundert an Teneriffas Strand gespült wurde, bereits bei einem Unwetter vor mehr als zweihundert Jahren verloren ging. (ew)


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VOM LAND LEBEN

E

ingerahmt von Weinbergen erstreckt sich die Gemeinde Tegueste zwischen zwei Bergketten von Las Canteras in der zu La Laguna gehörenden Hochebene hinab bis kurz zum küstennahen Tejina. Inseleinwärts bildet Teneriffas Nordautobahn in der Nähe des Flughafens Los Rodeos die Grenze. Tegueste ist ein ländlicher Ort, der diese Tradition hervorhebt und in den letzten Jahren mit vielen Massnahmen dafür gesorgt hat, dass dieses auch nach aussen hin sichtbar wird. So ziert der Slogan „Villa entre viñedos“, auf Deutsch etwa „Städtchen zwischen Weinberge“, die Schautafeln am Rande der Wanderwege. Das war nicht immer so. Die kleinste der vier zur „zona metropolitana“ gehörenden Gemeinden liegt innerhalb des Stadtgebietes von La Laguna und drohte zur reinen Schlafstadt der rund 400.000 Einwohner zählenden Hauptstadtregion herab zu sinken. In den Vierteln rechts und links der stark befahrenen Durchgangsstrasse TF 13, gibt es zahlreiche Häuser und Wohnungen, die noch nie bezogen wurden oder wieder zum Verkauf stehen; Zeichen des auf tönernen Füssen gegründeten Immobilienbooms der letzten Jahre, der in ganz Spanien hunderttausende Neubauruinen zurückliess. Gegen diese Entwicklung versuchte man mit städtebaulichen und infrastrukturellen Massnahmen anzukämpfen. Die vor knapp zwei Jahren fertiggestellte grosse palmengesäumte Verkehrsinsel auf Höhe des Ortszentrums etwa dient nicht nur zur Verkehrberuhigung, sie wurde auch als verbindendes Element konzipiert, da der starke Verkehr auf

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der Hauptverkehrsader den Ort zu zerschneiden drohte. Die Bronzestatuen im höher gelegenen Teil dieses erhöhten Platzes in der Strassenmitte, schräg gegenüber vom Denkmal der „Lucha Canaria“-Kämpfer, sind eine Huldigung an den „Baile de Arco“. Dieser Tanz um den Blumenbogen, fester Bestandteil vieler Romeria-Umzüge, wurde in Tegueste begründet. Die Rückbesinnung auf die bäuerliche Tradition des Ortes zeigt sich auch darin, dass eine der wichtigsten Strassen im sich um die Kirche San Marcos gruppierenden Ortskern nach dem Priester Prebenbando Pacheco benannt ist – jenem Priester, der vor mehr als zwei Jahrhunderten eine erste Ortschronik verfasste. Architektonisch präsentiert sich auch in Tegueste die Tradition im modernen Gewand.Das Rathaus, der optische Blickfang gegenüber von der Kirche am Ende der zentralen Fussgängerzone, ist neueren Datums. Die Fassade greift aber viele Elemente der klassischen kanarischen Baukunst auf. Dass das Verwaltungsgebäude nicht nur errichtet wurde, um den Platzmangel der Administration zu beheben sondern auch die kanarische Identität zu unterstreichen, macht ein Blick auf das Gebäude, das zuvor die „alcaldía“ beherbergte, deutlich. Das alte Rathaus nur wenige Meter entfernt am Kirchplatz, ist ein schmuckloser zweigeschossiger Steinbau, in dem die örtliche Filiale des kanarischen Finanzamtes untergebracht ist, die einmal pro Woche Sprechstunde hat. Dieser Tage stehen viele „teguesteros“ dort am Freitagvormittag an, um die, im Volksmund „rodaje“ genannte, Kfz-Steuer für das laufende Jahr zu bezahlen.


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Ländliche Romantik im Herzen von Tegueste. Der Camino Los Laureles mit den groben Pflastersteinen führt durch ein Natur-Idyll und wurde bereits von Teneriffas Ureinwohnern, den Guanchen, genutzt

Das Herzstück von Tegueste ist die Finca Zamorano, die seit zwölf Jahren im Besitz der Gemeinde ist. Auf ihren Feldern und Beeten wird ökologische Landwirtschaft betrieben. 25 verschiedene Birnenarten und 35 Weinsorten werden angebaut. Das Landgut, ursprünglich im Besitz vermögender Bürger aus La Laguna und Santa Cruz wird heute für Ausbildungs- und Freizeitzwecke genutzt. Die Felder werden seit mehreren Jahren von den Auszubildenden der örtlichen Werkstattschule für Landwirtschaft bewirtschaftet. Die Schule arbeitet eng mit dem nahegelegenen „mercadillo“, dem Bauernmarkt, zusammen. Das rot leuchtende, von einer hohen Palme gesäumte, Haupthaus des Landgutes dient als Seminar- und Tagungszentrum. Auf dem unteren Teil des Geländes werden Kultur- und Sportveranstaltungen durchgeführt. Dazu zählen Arrastre-Rinderrennen und Volksläufe. Am unteren Rand gibt es einen kleinen Hügel. Von dessen Spitze können weite Teile des Landgutes wie des Ortes überblickt werden. Zwischen den Feldern und Gärten hat die Stadtverwaltung einen gut genutzten Parcours für Freizeitsportler angelegt. An der Finca Zamorano und einem benachbarten Gut führt auch der Camino Los Laureles hindurch, eine romantische, alte mit Kopfsteinpflaster bedeckte Gasse, die zum kanarischen Kulturgut erklärt werden soll. Der Weg, über

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den bereits die Guanchen vor Jahrhunderten ihr Vieh trieben, bildete einst den ersten Teil des Weges ins knapp sieben Kilometer entfernte La Laguna. Auf diesem idyllischen Pfad können „autoktone“ Bäume und Sträucher bestaunt Blick vom Aussichtshügel über die vielfältigen Pflanzungen auf der weiträumigen Finca Zamorano


Eingerahmt von hohen Begen ist die Finca Zamarano das Herzstück von Tegueste. Hier gibt es eine Werkstattschule für den Agrar-Nachwuchs. Die Anlage dient auch als örtlicher Sport- und Freizeitpark

werden, Pflanzen, die es nur auf Teneriffa in dieser Form gibt, und die sonst nur tief in den Wälder der umliegenden Berge zu finden sind. Dazu zählen Lorbeerbäume, die namensgebenden “laureles”, die”tilo” genannte Linde, der “palo blanco“, ein Verwandter des Olivenbaums, den es nur auf den Kanaren und Madeira gibt, der hiesige „sanguino“-Strauch, Teneriffas Heidekraut „brezo“ oder der kanarische „burbusano”Baum, dessen Holz von Kunsttischlern sehr geschätzt wird. Einheimische Vögel zwitschern in diesem Idyll, etwa “petirrojo”, das Rotkehlchen, „pinzón“, der Fink, „mirlo“, die Amsel und die „paloma turquesa“, eine Taubenart. Zwischen Blättern und Blüten flattert auch der „mariposa limonera del monte“, der Bergzitronenfalter herum. Damit Naturfreunde sich auch darüber informieren können,

was Tegueste zu bieten hat, wurde vor einigen Monaten im Ortszentrum eine Touristeninformation eingerichtet, die Dienstag bis Samstag von 9.00 bis 14.00 Uhr geöffnet ist. Tegueste setzt auf naturverbundenen Tourismus. Durch viele Teile des Ortes führt eine „ruta“ de vino“, die lokale Weinstrasse, die an den Weinbergen und Winzerbetrieben entlang führt. Sie kann zu Fuss wie mit dem Auto absolviert werden. Die einzelnen Stationen sind durch Schautafeln gekennzeichnet deren Form einem Berg nachempfunden ist und die Informationen auf Deutsch, Englisch und Spanisch beinhalten. Informationen: info@tegueste.org. Tel. : 922 316 102 www.tegueste.es

Das Ortszentrum von Tegueste. Am letzten Aprilsonntag findet hier der erste grosse „romería“-Umzug Teneriffas statt. Der folkloristische Ausmarsch beginnt und endet auf dem Kirchplatz.

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Umziehen ist Vertrauenssache Umzüge erfordern sorgfältiges, schnelles Arbeiten an festgelegten Terminen innerhalb vorgegebener Fristen. Exakte Planung und gute Kenntnisse der Materie sind unabdingbar. Vor allem dann, wenn Umzugsgüter für Landesgrenzen hinweg transportiert werden müssen. Seit gut anderthalb Jahrzehnten macht die Internationale Möbelspedition S.L.U. MOBIL-TRANS mit Niederlassungen auf Teneriffa und in Deutschland die Möbel ihrer Kunden „mobil“. Das Unternehmen bietet einen Komplettservice und umfassende Beratung im Rahmen der Umzugsvorbereitung an. Der Vorteil: Der gesamte Umzug bleibt in einer Hand. Erfahrene, gut ausgebildete Mitarbeiter führen den fachgerechten Aufbau- und Abbau der Möbel durch und verpacken sorgfältig den zu transportierenden Hausrat. Mobil-Trans verfügt über eigene Container. Mitarbeiter der Spedition begleiten das Umzugsgut von der Verladung bis zur Auslieferung. Eine Haftpflichtversicherung und eine Transportversicherung bei einem deutschen Versicherer sind im Vertrag enthalten. Mit Mobil-Trans können Sie sogar weltweit umziehen. Der überwiegende Teil der Transporte geht aber von Deutschland nach Teneriffa. Oder auch umgekehrt. Aber auch Kunden aus den Nachbarländern, Österreich, Schweiz, den Niederlanden und der Tschechei wussten die Kompetenz der Spedition mit Sitz an der Ausfahrt 28 der Nordautobahn TF 5 bei Santa Úrsula zu schätzen und haben sie an Bekannte

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weiterempfohlen. Natürlich auch, weil das Team von Mobil-Trans alle Zollfomalitäten schnell und fachgerecht abwickelt. Verpackungsmaterial hält das Unternehmen bereit. Sogar Einlagerungen auf dem Speditionsgelände, Warentransporte und Beiladungen von Haus zu Haus sind möglich. Das Mindestvolumen beträgt in solchen Fällen einen Kubikmeter. Doch auch bei vielen Menschen, die keine Umzugsgedanken hegen, hat die Spedition einen guten Namen. Denn alle drei bis vier Monaten kann man hier beim bereits schon legendären Flohmarkt auf

Schnäppchenjagd gehen. Nicht nur gut erhaltene Möbel, und Geräte, die ihre Besitzer dann doch nicht mehr mit nehmen wollten, werden hier bei Live-Musik, Bier und Bratwurst an den Mann gebracht; die stets an einem Samstag stattfindende Veranstaltung hat sich zu einem echten Treffpunkt entwickelt, bei dem immer mehr externe Flohmarkt- und Antiquitätenhändler inzwischen ihre Waren anbieten. C/ San Clemente s/n 38390 Santa Úrsula (+ 34) 922 30 23 79

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Die Vielseitige Sie ist aus unserem Garten kaum wegzudenken, die “Argyranthemum frutescens”. Gemeinhin ist die Pflanze als “Margerite” bekannt und gehört der Familie der “Compuestas”, den Korbblütengewächsen, an. Man nimmt an, dass sie ihren Ursprung auf den Kanarischen Inseln hat und sich von hier aus über die ganze Welt ausgebreitet hat. Die Margerite ist sehr vielseitig. Sie kann im Garten wie im Blumentopf angepflanzt werden und ist auch als Schnittblume sehr beliebt. Es ist eine strauchförmige Pflanze, die für alle Geldbeutel erschwinglich ist und kann in Blumentöpfen unterschiedlicher Grösse erworben werden. Wenn die Blumen in runden oder quadratischen Beeten angeordnet werden, scheinen sie optisch Teile einer einzigen grossen Blüte zu sein. Die Blütezeit ist sehr lang. Sie beginnt in der Regel im Frühling und dauert bis zum Spätsommer an. Die Margerite ist eine sehr robuste Pflanze, die auch gut Kälte erträgt. Bei der Auswahl muss nicht viel berücksichtigt werden, man entscheidet sich einfach für die besten und stärksten Pflanzen. Sie müssen ein gutes, gesundes Erscheinungsbild aufweisen: Die Blätter sind grün und fest, Pflanzenkrankheiten nicht vorhanden. Man sollte auch darauf achten, dass der Torf feucht ist und bei

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einem Teil der Blumen die Blüten bereits geöffnet, beim anderen noch geschlossen sind. Die Pflanzen sind sehr pflegeleicht und auch in Bezug auf den Boden recht anspruchslos. Es reicht, wenn sie in der warmen Jahreszeit zweimal pro Woche und im Winter wöchentlich gegossen werden. Auch wenn sie sich gut als Pflanzen für den Innenraum eignen, so benötigen Margeriten doch eine gute Beleuchtung. Es ist ratsam, welke Blüten zu entfernen,

um den nachwachsenden Sprossen eine längere Blütezeit zu ermöglichen. Aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit und leichten Handhabung können die Margeriten an vielen Orten eingesetzt werden, ganz gleich ob im Haus, im Garten oder auf dem Balkon. Sie sind hervorragend dafür geeignet, etwas Farbe und Freude in unser Lebensumfeld zu bringen. Tatiana Moreno Gartenbauingenieurin Jardeco: 922 732 587 www.jardeco.es

Margeriten sind pflegeleicht und bieten viele Möglichkeiten


TENERIFFAS

Schatztruhe Wenn Sie einmal durch Playa San Juan fahren, fällt Ihnen eine große Marmorfigur auf. Das ist das „Wahrzeichen“ des Antiquitätengeschäftes „ Vivienda y más „ von Wolfgang Schickmair. Seit nunmehr zwei Jahren kauft und verkauft er Nachlässe und Raritäten aus allen Epochen und Ländern. Inzwischen kommen viele Sammler und Kunstorientierte regelmässig bei ihm vorbei und ergattern immer wieder Kostbarkeiten, die lange Zeit vom Markt verschwunden waren und jetzt, durch Generationswechsel, nach und nach wieder auftauchen. Man findet Kunstobjekte von bekannten Künstlern genauso, wie Möbel, Teppiche, Geschirr, Lampen, Vasen, alten Schmuck, Armbanduhren und vieles mehr. Für jede Geldbörse ist etwas dabei. Wolfgang Schickmair selbst ist über 25 Jahre in dieser Branche tätig. Er macht auch Begutachtungen und Schätzungen über Ihre Kostbarkeiten. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10h bis 15h Tel: 922 13 86 87 Mov: 616 16 55 02

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Kapelle SAN TELMO nahe „Lago Martiánez“ GOTTESDIENSTE SA 18:30 & SO 10:00 & 11:30 / MI 18:30 (Liturgie von Taizé) Die Kapelle ist geöffnet: DI & DO 11:00 - 13:00 Uhr Gemeindereferentin Andrea Bolz & Diakon Bertram Bolz Tel.: 922-384829 /609 054 492! www.katholische-gemeinde-teneriffa.de. Bitte beachten Sie die Aushänge in San Telmo

Los Cristianos

Deutschsprachige Gottesdiense in der Pfarrkirche von Oktober bis Ende April: SA 17:30 Uhr

La Matanza Parroquia El Salvador Plaza de la Iglesia. La Matanza Traditionelle katholische Messe in Latein SO & Feiertage: 12:30 Uhr

EVANGELISCHE KIRCHE (www.ev-kirche-teneriffa.de) Gemeinde Süd - PLAYA DE LAS AMERICAS, Gemeindezentrum „Haus der Begegnung“: Centro Comercial Salytíen (Untergeschoss) nahe Hotel Tinerfe. Pfarrbüro: Residencia Chayofa Park, Barranco del Verodal 23 App 50/1, 38652 Chayofa, Tel/Fax: 922 72 93 34. Email: ev-gemeinde.tfs@telefonica.net. GOTTESDIENSTE: Jeden Sonntag 12:00 Uhr in der Kirche San Eugenio im Pueblo Canario, Costa Adeje / Playa de las Américas Gemeinde Nord - Puerto de la Cruz Gottesdienste & Veranstaltungen in der Anglikanischen Kirche im Taoro-Park Sprechzeit: MO & FR: 12:00 – 14:00. Tel: 922 38 48 15 Pfarrer Andreas Knüpffer. Tel.: 922 38 55 24

GOTTESDIENSTE

Jeden Sonntag 17:00 Uhr in der Anglikanischen Kirche Sprechzeit: MO & FR: 12:00 – 14:00. Tel: 922 38 48 15 (Büro) Gottesdienst . Danach: Gemütliches Beisammensein.

EV. FREIE GEMEINDE

Skandinavische Touristenkirche Puerto Colón (1.OG) vor dem Motorboothafen. Pastor Olaf Wulff Tel. 922 78 10 69 / Email: EFG-Teneriffa@hotmail.de Infos: www.efg-teneriffa.org SO 14:00 Uhr: Gottesdienst.

GEMEINSCHAFT EV. CHRISTEN

SKANDINAVISCHE TOURISTENKIRCHE Calle del Pozo / PUERTO DE LA CRUZ SO, 17.30 Uhr: Gottesdienst auf Deutsch. Jeden 1. SO Abendmahl und Möglichkeit persönlicher Segnung. Email: gec-teneriffa@gmx.com. www.gec-teneriffa.com

SERVICE TELEFON : 012

Unter dieser Telefonnummer sind verschiedene Ämter und Behörden zu erreichen. Es gibt deutschsprachige Ansprechpartner.

NOTRUF: 112

(FEUERWEHR / POLIZEI/NOTARZT)

Policia Nacional:

091

Flughafen Nord (TFN): 922 63 59 98 Flughafen Süd (TFS):

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922 75 92 00

Konsulat der Bundesrepublik Deutschland C / Abareda 3-2 º / 35007 Las Palmas de Gran Canaria Öffnungszeiten: Mo - Fr: 9:00 - 12:00 Tel. +34 928 49 18 80 Fax: 928 26 27 31 Tel.: + 34 928 49 18 70 (Pass-Stelle, nicht von 9:00 - 12:00) email: info@las-palmas.diplo.de

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SA & SO Adeje, Tegueste, Tacoronte, La Matanza, Santiago del Teide: Bis 14:00. El Rosario & Candelaria: Bis 17:00 SALa Orotava, Puerto de la Cruz, Punta Larga, Candelaria: Bis 14: 00. San Isidro: Von früh bis 20:00 SO Güimar: Bis 1300

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THE BEATLES AUF TENERIFFA

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ogar die Beatles waren auf Teneriffa! Gut, sie sind hier nicht aufgetreten und John Lennon fehlte auch. Aber sie verbrachten ein paar traumhafte Urlaubstage. Im April 1963 besuchte die Band ihren engen Freund Klaus Voormann. Dessen Vater hatte ein Haus in La Montañeta, einem Ortsteil von Los Realejos erworben. Die Beatles hatten Klaus und seine Bekannte Astrid Kirchherr in Hamburg kennengelernt, in einer Zeit als sie auf der Reeperbahn in heute sagenumwobenen Lokalen wie dem „Star Club“ auftraten. Ein Treffen, das nicht ohne Folgen blieb. Fotografin Astrid sollte zur „Pilzkopf-Frisur inspirieren, die in der ersten Hälfte der sechziger Jahre das Markenzeichen der Band war. Klaus Voormann entwarf später unter anderem das Plattencover von „Revolver“ und spielte bei Solo-Aktivitäten verschiedener Bandmitglieder den Bass. Nach den Aufnahmen zum ersten Album „Please, Please Me“ war die Band urlaubsreif und Paul McCartney erinnerte sich daran, dass sein Freund Klaus ihm voller Begeisterung von sonderbaren Inseln vor der nordafrikanischen Küste erzählt hatte. In der Tat war ein Urlaub auf Teneriffa in

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diesen Tagen „ein Traum vieler Europäer“, erinnert sich Klaus Voormann. Aber meist auch unerreichbar. Für viele Deutsche waren Ferien “im nahen Ausland, in der Schweiz , Österreich, in Italien und Frankreich nichts Ungewöhnliches mehr.“ Aber die Kanarischen Inseln? „Das war schon „etwas Besonderes, aussergewöhnlich und schon fast ein Abenteuer.“ Am 28. April 1963 landeten Paul, George und Ringo auf Teneriffas Flughafen Los Rodeos, dem einzigen,

Der tinerfenische Autor Nicolás Lemus hat ein Buch über die Erlebnisse der Beatles auf Teneriffa verfasst

den es zu dieser Zeit gab. Die Fahrt nach Los Realejos war vermutlich nicht ganz so bequem wie heute - dafür aber erheblich komplizierter, da es noch keine Autobahnen gab. Vor fünf Jahrzehnten wurde Teneriffa von fünfzig Prozent weniger Menschen als heute bewohnt. Mehr als siebzig Prozent der Bebauung, vor allem in den ländlichen Regionen, gab es noch nicht. Die Beatles waren von allem schwer beeindruckt: „Die Jungs sind ja bis auf ihre Reisen nach Hamburg noch nie im Ausland gewesen. Also war diese Reise in den Süden, auf eine Vulkaninsel für alle umwerfend“, sagt Klaus Voormann, dem die Band am Tag nach der Ankunft anlässlich seines 25. Geburtstages ein druckfrisches Exemplar ihrer dritten Single, „From me to you“, schenkte. Paul, George und Ringo verlebten die Tage auf dem idyllisch gelegenen Grundstück der Voormanns. Sie genossen das Bad an den Stränden von Puerto de la Cruz und fingen sich, wie viele andere Touristen auch, einen Sonnenbrand ein. Die Nachmittage verbrachten sie in der Bar Dinámico auf der Plaza de Charco, die damals noch nach General Franco benannt war. Das Erscheinungsbild des tradi-


Paul McCartney und George Harrsion im Geschwindigkeitsrausch: Zeichnung von Klaus Voormann

tionsreichen Touristenortes unterschied sich in vielerlei Hinsicht vom heutigen. Attraktionen wie der Loro Parque oder die Playa Jardín waren zu dieser Zeit vermutlich nicht einmal der Hauch einer Vision in den Köpfen ihrer späteren Betreiber und Erbauer. Natürlich wurde auch ein Ausflug in die rätselhafte, eindrucksvolle Landschaft der Canádas del Teide unternommen. Dazu muss gesagt werden, dass die heutige Seilbahn zu diesem Zeitpunkt nicht mehr als eine Planungsskizze und der Bau der Sternwarte in Izana noch nicht abgeschlossen war. Paul, George und Ringo hatten zudem das Glück, Santa Cruz im Rahmen der Mai-Feste erleben zu können und sahen sich auch einen Stierkampf an. Ein Spektakel, dass auf Teneriffa schon lange nicht mehr veranstaltet wird, Paul McCartney aber schwer beeindruckte. „Sie hatten ja nur ein paar Tage frei und dann musste es mit ihrem Siegeszug weitergehen“, sagt Klaus Voormann heute rückblickend. „An sich wollten sie nur mit Astrid und mir ein paar schöne Tage verbringen. Sie kamen ja einen Tag vor meinem 25. Geburtstag an. Wir hatten gemeinsam eine wunderschöne Zeit. Unvergesslich. Da war das Staunen über die umwerfende Landschaft, die fremden Menschen. Aber das Wichtigste war die Ruhe, die sie dringend benötigten.

Und sie konnten sich zum letzten Mal in ihrem „Beatle-Leben“ frei bewegen, auf Teneriffa konnten sie letztmalig „nur Mensch“ sein, denn man kannte sie nicht. Danach war nichts mehr wie früher. So ist der Teneriffa-Besuch zusätzlich als ein wichtiger Abschnitt zu sehen.“ Für Klaus Voormann, Ehrenpräsident des Festivals „50 Aniver-

sario. Los Beatles En Tenerife“, ist der Teneriffa-Besuch von drei der „Fab Four“ bis heute etwas Einzigartiges: „Schöner geht´s nicht. Diese Zeit wird immer in meinem Herzen als etwas ganz Besonderes seinen Platz haben. Ich bin sehr aufgeregt zusammen mit meiner Familie meinen 75. Geburtstag wieder dort zu verbringen.“ (ew)

50 Aniversario. Die Beatles auf Teneriffa Anlässlich des 50. Jahrestages des Besuchs der drei Beatles findet in Puerto de la Cruz ein Festival statt, dass zahlreiche Veranstaltungen umfasst. (Sprachen: E= Spanisch, UK= Englisch) MUSIK SO 28.04. Die Banda de Música interpretiert Lieder der Beatles. “Restaurante-Musical Dinámico” / Plaza de Charco, 12.00 Uhr SA 04.05. “ALMAS DE GOMA. Coverband, die sich nach “Rubber Soul” benannt hat & Beatles-Songs spielt. Verlosung der Bassgeige, Modell „Paul McCartney“ (Ticket: 12 €), Sala Timanfaya, 21:00 Uhr FILM Instituto de Estudios Hispánicos , 19:30 Uhr: SO 28.04. “Yellow Submarine“ (UK, Untertitel: E) MI 01.05. „A Hard Day s Night” (E), FR 03.05. “Let It Be” (UK) Sala Timanfaya, 11:00 Uhr: MO 06.05. “Magical Mistery Tour” (E)

OPEN AIR-KINO Hafen, Casa de la Aduana, 20: 00 Uhr: DI 07.05.John Lennon: “Live in New York City” (1972) MI 0.08. George Harrison: “Concierto Royal Albert Hall” (2002) VORTRÄGE Hotel Tigaiga: SA 27.04 Eröffnung/Vorstellung des Programms, 11:00*Uhr Casa de la Aduana: Eröffnung der Ausstellung, 12:30 Uhr Instituto de Estudios Hispánicos,19:30 Uhr: MO 29. & DI 30.04 „The Beatles from Liverpool to Hamburg” mit Experte Adrian McGrath (MO: E, DI: UK), MO 06.05. “Beatles en Tenerife, 1963“ DO 09.05. Abschlussveranstaltung (E)

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recht

kampf gegen die jugendarbeitslosigkeit

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achdem die spanische Regierung in der Vergangenheit eine Reihe von Gesetzesänderungen verabschiedet hat, in dem verschiedene Steuern erhöht wurden, trat im vergangenen Monat eine neue Gesetzesnovelle (Real Decreto Ley 04/2013) in Kraft, um Jungunternehmen zu fördern und die Jugendarbeitslosigkeit zu senken. Die Regierung in Madrid hat eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, die Anreize bieten sollen, sich selbstständig zu machen oder junge Arbeitnehmer unter 30 Jahre einzustellen. Der folgende Beitrag stellt die wichtigsten Maßnahmen vor:

Einführung einer Flatrate bei der Sozialversicherung Für junge Leute unter 30 Jahren wurde eine Flatrate bei der Sozialversicherung von 50 Euro monatlich eingeführt, wenn Sie sich selbstständig machen. Dieser verminderte Satz darf über 6 Monate angewandt werden. Dann folgen „Rabatte“ über weitere 2 Jahre auf die Sozialabgaben für Selbständige in Höhe von 50% und 30%. Auszahlung des Arbeitslosengeldes Junge Unternehmensgründer können die Auszahlung der noch offenen Arbeitslosenansprüche beantragen,

Thorsten Wrage

Diplom-Kaufmann

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wenn diese für die Gründung von Unternehmen oder die Selbständigkeit verwendet werden. Alternativ können Sie weiterhin Arbeitslosenhilfe über 9 Monate beziehen, obwohl Sie bereits als Selbständige tätig sind, um die schwierige Anfangszeit zu überbrücken. Sonderrabatte bei Einstellung von jungen Mitarbeitern Unternehmen, die jungen Mitarbeitern unter 30 Jahren, einen Arbeitsplatz mit einer Ausbildung (in Spanien gibt es noch nicht das Duale System wie in Deutschland) anbieten, erhalten einen Sonderrabatt auf den Arbeitgeberanteil der Sozialversicherung in Höhe 100% (Betriebe mit weniger als 250 Angestellten) und 75% (alle anderen). Falls keine Ausbildung im Betrieb stattfinden sollte, gibt es ebenfalls für die Unternehmen einen Sonderrabatt von 100% des Arbeitgeberanteils, wenn der junge Mitarbeiter eine Festanstellung erhält. Des Weiteren möchte man in Zukunft stärker Praktikumsplätze fördern, indem die Unternehmen bei Einstellung von Praktikanten ebenfalls einen Sonderrabatt von 50% auf den Arbeitsgeberanteil der Sozialversicherung erhalten.

Staatlich geprüfter Steuerberater auf den Kanaren Mitglied der Vereinigung der Steuerberater Spaniens

email: twrage@economistas.org

Tel.: 922 73 58 57 oder 928 380 018

Generationsaustausch Junge Unternehmen, die Langzeitarbeitslose über 45 Jahre einstellen, erhalten einen Sonderrabatt von 100% auf den Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung im ersten Jahr. Damit soll der Erfahrungsaustausch zwischen jungen Geschäftsleuten und älteren, erfahrenen Arbeitnehmern gefördert werden. Steueranreize bei Firmengründung und Selbstständigkeit Gesellschaften von Personen, die zum ersten Mal in ihrem Leben ein Unternehmen gründen, werden steuerlich begünstigt. Sie zahlen in den ersten zwei Jahren auf die Gewinne bis zu einer Summe von 300.000 Euro nur 15 Prozent Körperschaftssteuer. Bei allem, was diesen Betrag überschreitet, beträgt die Körperschaftssteuer zwanzig Prozent. Die regulären Körperschaftssteuersätze liegen fünf Prozent höher. Alle Personen, die erstmals eine wirtschaftliche Aktivität als „Selbständiger“ aufnehmen, im Spanischen auch „autonomo“ genannt, können in den ersten beiden Jahren bei ihrer Einkommensteuer einen Sonderbonus in Höhe von 20% des Nettogewinnes geltend machen. Thorsten Wrage

RICHTIG WERBEN


kurz notiert Monats-Horoskop APRIL präsentiert von „kostenlos-Horoskop.de“ Widder

21.03.-20.04. Öfter mal was Neues

Kleine Veränderungen können große Wirkung haben. Der Widder sollte einmal versuchen, ein paar Dinge in seinem Leben zu ändern. Das muss kein großer Rundumschlag sein, aber er wird merken, dass er dann eine neue Sicht auf vieles bekommt, die seine Haltung zu manchen Fragen verändern könnte. Mit tollem Elan packt er ordentlich an und beeindruckt Chef und Kollegen. Stier

21.04.-20.05. Farbenfroh fröhlich

Weiße Wände? Alles Ton in Ton? Darauf hat der Stier jetzt keine Lust mehr. Er möchte Farbe in der Bude und schreitet gleich tatkräftig ans Werk. Wo ihm neue Farbe an den Wänden zu aufwendig ist, peppt er mit Bildern oder Stoffen auf. Das macht ihm gut Laune. Sein Herz entschwebt ihm gerade, vor allem Singles schwelgen im Liebesglück. Auch die Arbeit läuft prächtig. Zwllinge

21.05.-20.06. Ich schaff das!

Eigentlich ist es nicht die Art der Zwillinge zu fürchten, dass etwas nicht klappen könnte. Wenn ihnen einmal etwas in die Hose gegangen ist, brauchen sie keine Angst zu haben, dass sich das immer wiederholt. Sie sollten sich ein Mantra überlegen wie „Ich kann, ich will, ich muss“, damit stärken sie sich vor schweren Aufgaben innerlich – und schon geht alles leichter. Krebs

22.06.-22.07. Mit geschärftem Blick

Kompromisse? Ein Wort, das der Krebs nicht mehr hören mag – zumindest was die Liebe angeht. Das macht ihn viel freier bei der Suche nach dem Partner fürs Leben. Wenn es nicht passt, dann sagt er es, und gut ist’s. Er sollte jetzt gründlich überlegen, wie er sein Erspartes vermehren könnte. Aber Vorsicht, dass er nicht von Beratern über den Tisch gezogen wird. Löwe

23.07.-23.08. Der Meister-Delegierer

Kann es sein, dass er ein bisschen faul ist? Es mag eine Weile funktionieren, wenn der Löwe seine Arbeit weitgehend anderen Leuten aufs Auge drückt, aber über kurz oder lang kommt es heraus. Dann ist der Ärger vorprogrammiert. Er sollte sich aufraffen und selber zur Tat schreiten. Seine Familienmitglieder kann er immer aufmuntern, egal wie mies sie sich fühlen. Jungfrau

24.08.-23.09. Frisch von der Leber

Genug gespart. Altersreserven sind klasse, aber die Jungfrau sollte sich schon vorher ab und an etwas Schönes gönnen. Ob teure Theaterkarten, ein Kurzurlaub, ein Essen im Sternerestaurant, ein Designerstück, woran sie Freude hat, sollte sie sich jetzt selber schenken. Zu sich und anderen ehrlich zu sein bringt mehr, als aus Höflichkeit immer den Mund zu halten.

Waage

24.09.-23.10. Wird nicht wach

Derzeit etwas unausgeglichen ist die Waage. Ihre Umgebung ist erstaunt, weil es aber selten bei ihr vorkommt, sind alle nachsichtig. Das sollte sie nicht ausnutzen und sich wieder etwas zusammenreißen. Sie ist dauermüde und es fällt ihr schwer, sich für irgendwelche Aktivitäten zu motivieren. Genau die würden aber helfen, also den Schweinehund überwinden. Skorpion

24.10.-22.11. Der neue Superheld

Dermaßen voller Energie, dass andere manchmal darüber erschrecken, ist derzeit der Skorpion. Das sollte er nicht nur nutzen, um viel Spaß zu haben (aber das ist natürlich auch in Ordnung), sondern auch um körperlich anstrengende Arbeiten zu erledigen, die er schon länger vor sich hergeschoben hat. Dann ist es endlich weg! Auf der Arbeit tun, als wäre alles bestens. Schütze

23.11.-21.12. Tief durchatmen

Mit seiner Ungeduld kann sich der Schütze gelegentlich selbst ein Bein stellen. Ein eventuell zukünftiger Partner sollte die Möglichkeit haben, sich in Ruhe durch den Kopf gehen zu lassen, wie schnell er welchen Schritt machen will. Gibt er ihm die nicht, zieht er sich womöglich zurück. Seine Großzügigkeit stößt auf Begeisterung. Den Kontostand im Auge behalten. Steinbock

7 Jahre Jugendarbeit in einer Stadtgemeinde in Kassel, dann 7 Jahre segensreicher Dienst in der Gemeinschaft evangelischer Christen (GEC) in Puerto de la Cruz und La Matanza. Ende Mai heisst es wieder die 7 Sachen packen. Schliesslich ist die 7 in der Bibel die Zahl der Vollkommenheit. Pastor Marco Schlenker nebst Frau Martina verlassen Teneriffa, um sich in Bielefeld neuen Aufgaben zu widmen.

22.12.-20.01. Der grosse Drückeberger

Kann es sein, dass er seine Beziehung vernachlässigt? Berufliche Verpflichtungen kommen vor, aber auf Dauer hinterlässt der Steinbock den Eindruck, dass sie nur vorgeschoben sind. Fühlt er sich nicht wohl, sind Gespräche angesagt, dem Partner aus dem Weg zu gehen, hilft nicht weiter. Er weiß, er macht seine Arbeit gut. Das stärkt ihn in Verhandlungen enorm. Wassermann 21.01.-19.02. Runderneuerung steht an Lange nicht mehr beim Friseur gewesen? Oder trägt der Wassermann ohnehin seit Jahr und Tag die gleiche Frisur, sodass das niemandem mehr auffällt? Er sollte sein Aussehen aufpeppen, er ist nicht so langweilig, wie er rüberbringt. Auch ein paar neue Klamotten können dazu beitragen, dass er sich wieder wohler in seiner Haut fühlt und dann selbstbewusst rüberkommt. Fische

Abschied von der Insel

ARICOSTA

Die Landschaft an der Küste rund um den Leuchtturm von Poris de Abona kann im Rahmen der Wanderung „aricosta“ erkunden werden. Sie wird vom Rathaus der Gemeinde Arico veranstaltet. Mehr Informationen unter: 922 76 82 42

Ziegenkäse-Messe Die III Feria de Queso findet am 6 .& 7. April in Pinolere oberhalb des Stadtkerns von La Orotava statt. Dort dreht sich alles

20.02.-20.03. Wie gewonnen . . .

Das wird wahrscheinlich nie etwas mit dem Reichtum. Sobald die Fische etwas gespart haben, werden sie von einer unerwarteten, aber leider dringenden Ausgabe überrascht. Das ist ärgerlich, aber es bringt ihnen auch nichts, sich zu sehr darüber aufzuregen. Sie scheinen der einzige gute Ratgeber im Umkreis zu sein, alle kommen zu ihnen. Sprechzeiten einführen.

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um Ziege, Schaf und Michprodukte, die auf den Kanaren hergestellt werden.

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Lichtblicke

Z

u Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker!“ Finden Sie es nicht auch merkwürdig, dass dieser Satz in der Medikamentenwerbung immer noch hinterher geschoben werden muss? Und das bei dem Anspruch, den Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler so an sich haben! Sie haben unsere ganzen Gene entschlüsselt und den menschlichen Erbcode geknackt. Sie haben schon Tiere geklont und könnten das – wahrscheinlich problemlos - auch bereits mit uns Menschen machen. Irgendwann sollten sie dann aber doch, so müsste man meinen, die Risiken und Nebenwirkungen zusammen mit allen Wunden und Schmerzen in den Griff bekommen. Tun Sie aber nicht... Nun gibt es ja aber nicht nur Wunden an Gelenken, Haut oder sonstigen Körperteilen, sondern viele Menschen leiden unter offenen Wunden, gegen die scheinbar nichts hilft, die einfach nicht heilen wollen. Es sind Dinge, Situationen, Ereignisse ihres Leben, die sie mehr als schwer verletzt haben. Sie haben Wunden verursacht, die oft über Jahre nicht heilen wollen oder immer und immer wieder neu aufbrechen. Da hat z.B. ein Kind früher oft hören müssen: Du bist zu langsam, du kannst das nicht und du kannst jenes nicht. Du bist doch zu nichts zu gebrauchen! Mit so einer Botschaft im Ohr, da lebt es sich auch als Erwachsener unsagbar schwer, denn das Selbstwertgefühl ist nicht nur angeknackst, es ist bei der ein oder dem anderen sogar gebrochen! Oder da stellen sich bei Menschen immer wieder Gefühle von Wut und Aggression ein, wenn sie an bestimmte andere Personen denken. Sie erinnern sich an Gemeinheiten, die sie durch sie erfahren und erleiden mussten – sei es nun der/die geschiedene Partner/in, Geschwister, Schwiegereltern... Und obwohl die Trennung schon lange über die Bühne ging, tut vieles immer noch weh, will so manches Erlebte einfach nicht aus dem Kopf. Nun kann man natürlich hergehen und versuchen, solche Wunden mit allem möglichen und unmöglichen zu überpflastern. Aber schneller als einem lieb ist merkt man oft, dass

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Ostern heilt Wunden das nicht lange hält, zumindest nicht auf Dauer. Und dann? Dann bricht an bestimmten Stellen diese alte Wunde wieder auf. Salben und Cremes, ein schicker Anzug oder auch ein modischer Haarschnitt – alles Dinge, die zwar gut und schön sind, die aber allenfalls äußerlich kurieren. Die Ursachen selbst, warum man sich oft so blutleer und leblos fühlt, die liegen schlussendlich viel, viel tiefer. Und damit solche Wunden heilen können, da braucht es nicht nur eine große Portion Zeit, sondern vor allem jemanden, dem ich diese – meine Verletzung – offen zeigen kann und der mit mir dann in die Tiefe geht, um die Wunde an ihrer Wurzel zu heilen. Wenn wir in diesen Tagen Ostern feiern, dann ist das genau die Zeit und der Platz auch für meine Wunden. Wir Christen erinnern uns nämlich in dieser Zeit auch an das Leiden und Sterben Jesu. Im Mittelpunkt dieser Tage steht eben kein vor Vitalität strotzender Strahlemann aus der Werbung, sondern ein geschlagener Mensch; verraten und verkauft von Menschen, die ihm doch so nahe standen. Er wird verspottet, verwundet und schließlich am Kreuz getötet. Ja, dieser Jesus von Nazareth erfährt, wie weh und schmerzhaft offene Wunden sind – sowohl die körperlichen als auch die seelischen. An seinem Schicksal kann ich sehen: Verwundungen – auch und gerade durch Menschen, die man gern hat und liebt - die gehören zum Le-

ben dazu. Andererseits darf ich durch ihn aber auch wissen, dass es dabei eben nicht bleibt. Nach dem Karfreitag kommt Ostern, kommt Licht in die Dunkelheit. Das Leiden ist nicht das Letzte – nein, durch Ostern bekommen wir eine Perspektive; eine Perspektive, die Heil und Heilung verspricht. Das ist mir vor Augen und doch weiß ich: Ich muss durch den Karfreitag hindurch. Da aber brauche ich jemanden in meiner Nähe; jemanden, der zuhören kann, der mich versteht und der mitleidet. Es hilft, wenn ich ihm meine Verletzungen anvertrauen kann und er mich ahnen lässt, dass trotzdem alles gut wird. Ich hoffe, dass Gott auch mir allüberall da, wo ich mich gebrochen und verwundet fühle, so hilft, dass ich aufbreche zu neuem Leben und ganz gesund werde. „Für Risiken und Nebenwirkungen“ würde ich dann sogar liebend gern die Garantie selbst übernehmen. Geht es Ihnen auch so? Ich wünsche Ihnen in diesem Sinne auf jeden Fall ein „Wunden reinigendes“ und „Wunden heilendes“ Osterfest, welches uns das „Leben in Fülle“ nicht nur für die Zeit nach diesem irdischen Leben verspricht, sondern es uns hier und heute schon ansatzweise in unserem Umgang miteinander spüren und erfahren lässt. Herzlichst Ihr Bertram Bolz, Diakon Kath. Touristen- und Residentenseelsorger


T E N E R I F FA S KO C H B U C H :

CAZUELA DE PESCADO Quelle: Cocinando con papas antiguas de Tenerife, Cabildo Teneriffa

ZUTATEN 1 kg Kartoffeln 1 kg. cherne negro 1 ½ Liter Wasser 1 Tomate 1 Zwiebel 4 Knoblauchzehen Safran

Frei übersetzt heisst diese Speise “Fischpfanne”, auch wenn “cazuela” für Schmortopf steht. Es ist eines der vielen hiesigen Gerichte, das auf Kartoffeln basiert. „cherne negro“ ist ein Fisch, der in den kanarischen Gewässern weit verbreitet ist.

ZUBEREITUNG

Die sehr kleingeschnittene Zwiebel, der Knoblauch und die Tomate, enthäutet und ohne Kerne, werden in einem Topf in etwas Olivenöl leicht geröstet. Dann werden Wasser und die Kartoffeln, gepellt aber nicht geschnitten, hinzugegeben Empfehlenswert ist, dass die Kartoffeln alle ungefähr gleich gross sind und somit gleich lange gekocht werden müssen. Wenn die Kartoffeln weich genug sind, kommt der Fisch, in vier gleich grosse Stücke zerteilt, hinzu. Dann werden Safran und eine Spitze Salz hinzugegeben und zehn bis fünfzehn Minuten kochen gelassen. Der Schmortopf wird mit „mojo cilatro“ und „escaldón de gofio“ serviert, das mit etwas Brühe aus dem Fischtopf angerichtet wird.

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Der dynamische Designer-Sweater für die Frau Run McCartney aus dem Hause adidas, designt von Stella McCartney

life style

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klassik

Konzer tvorschau „Es grünt so grün wenn Spaniens Blüten blühen....“ Das weltbekannte Duett von Eleysa /Dr. Doolittle aus „My fair Lady“ lässt uns ahnen: Das OST eröffnet die Konzertreihe im Mai frühlingshaft beschwingt mit Musical-Melodien. Dieses Genre ist ja längst als Brücke zwischen der sogenannten E- und U - Musik in Ablösung der guten alten Operette als „klassisch“ einzuordnen. Freitag 3. Mai: Zweites Musical-Konzert „The Best of Broadway and The Best of British“. Neben den großen Hits aus den Federn von US-Songwritern kommen diesmal auch die sehr erfolgreichen Kollegen aus der englischen Sphäre dieser Gattung zu Ohr und Gemüt. Geleitet wird das Konzert wieder von dem professionellen Musical-Dirigenten DAVID FIRMAN vom berühmten West End Teatro London. Mit seinem Spezialprogramm und ersten Orchestern bereiste er viele Länder des Erdballs. Vergessen wir dabei nicht, dass trotz der US-Dominanz viele der Super – Musicals englische Kreationen sind. Freitag 17. Mai: MICHAL NESTEROWICZ, der Chef des OST wieder am Pult. (Wir haben ihn schon ausreichend vorgestellt). Zuerst ein Komponist, der sicher mehr Insidern bekannt ist: SIR ARNOLD EDWARD TREVOR BAX ( 1883-1953). Dieser englische Komponist mit großer Affinität zu Irland studierte ab 1900 Klavier und Komposition an der Royal Academy of Music . Seine erste Schaffensphase als Komponist begann erst 1913. Dann aber als äußerst produktiver Tondichter und Literat. „Tintagel, ein sinfonisches Poem“ von 1917/19. Ein Werk, entstanden unter

Wagner-Einfluss aus „Tristan“. Für das von EDWARD ELGAR (1851-1934) komponierte „Konzert für Violincello in e-moll op. 85“, 1919 in London uraufgeführt, sein Abschiedswerk mit einer Elegie auf den I. Weltkrieg, präsentiert die Cellistin SOL GABETTA, Tochter von franz.-russ. Eltern. Bereits ab ihrem 10. Lebensjahr kassierte sie Preise um Preise. Studium an der Escuela Superior de Música Reina Sofia in Madrid, weiter dann in Basel und Abschluss in Berlin. Seit 2005 ist sie Assistentin an der Musik-Akademie Basel. ROBERT SCHUMANN (1810-1856): „Symphonie Nr. 1 in B-Dur 0p. 38“, bekannt als Frühlingssymphonie, die Schumann in nur 4 Tagen skizzierte. Sie basiert auf einem Gedicht von Adolph Böttger und meint „Aufbruch“. Sehr melodieblühend, aber auch als Reminiszenz an seine 1840 erfolgte Heirat mit Clara Wieck geschrieben. Uraufführung war 1841 in Leipzig. Freitag 24. Mai: Bekanntlich hat sich der Chef des OST zu seinem Amtsantritt als großer Mahler-Verehrer geoutet. Mit diesem Konzertabend realisiert MICHAL NESTEROWICZ ein Monsterwerk des musikalisch zukunftsweisenden Tonmagiers GUSTAV MAHLER (1860-1911): „Symphonie Nr. 3 in d-moll“, entstanden 1895/96 in Hamburg und 1902 in Krefeld uraufgeführt. Das Werk sprengt in jeder Beziehung die traditionelle Gattung (Aufführungszeit 90 Minuten), riesige Orchesterbesetzung, Chöre, Contraalt-Soli – ein symphonischer Kosmos, eine Natursymphonie, im Kopfsatz Orgeleinsatz – Mahlers formal extensivste Symphonie. Der Komponist selbst, in Kalisch (Böhmen) geboren, hatte einen unaufhörlich auf-

steigenden Lebensweg in der KuK-Monarchie bis zum Zerfall dieser Gesellschaft 1918. Das ist auch sein musikalischer Impedus und sein Credo. Als Contra-Alt Sängerin begeistert HILARY SUMMERS im Werk. Die Waliserin studierte in Reading und London. Ihr breiter Stimmumfang öffnet ihr alle Passagen von der Barockmusik über Oper bis zu Filmsoundtracks. Eine Weltkünstlerin. Zum Konzert ordnen sich 3 fundierte Chöre aus Santa Cruz unter der Leitung von CARMEN CRUZ SIMO und RAMÒN VINAGRE. Freitag 31. Mai: Ein reiner Klassikund Barockabend, geleitet vom Gastdirigenten MATTHEW HALLS. Der englische Maestro ist außerdem Cembalist und Organist. Erzogen an der Universität Oxford, wo er später auch als Pädagoge wirkte. Fast in allen namhaften Orchestern, Ensembles und Opernhäusern prägte er seine Handschrift. Das brachte ihm hohe Ehrungen in der Welt, vor allem bei Festivals ein. Halls dirigiert heute JOHANN CHRISTIAN BACH (1735-1782). Jüngster Sohn von J. S. Bach, genannt auch der „Mailänder“ oder der „Londoner“ Bach. Freund und Lehrer von W. A. Mozart. Aus einer Sinfonie-Serie: „Sinfonie Nr. 6 in g-moll, op. 6“. eine Sturm und Drang-Sinfonie, die mit außerordentlicher Emotion geladen ist. JOSEPH HAYDN (1732-1809): Ein Musiker der Gedankenentwicklung. Aus seinem Riesenschaffen: „Sinfonie Nr. 45 in fis-moll“, die sogenannte Abschiedssinfonie von 1772. Ein Werk in leidenschaftlich bewegtem Geist des Sturm und Drang. JOHANN SEBASTIAN BACH (1685-1750). Vom König der Töne „Brandenburgisches Konzert Nr. 3 in G-Dur, BWV 1048“. 1718/19 komponiert, heute das meistgespielte der „Brandenburgischen“. WOLFGANG AMADEUS MOZART (1756-1791): „Sinfonie Nr. 38 in D-Dur, KV 504“, die berühmte Prager Sinfonie. 1787 in Prag uraufgeführt, sie entstand zwischen seiner Arbeit am „Figaro“ und am „Giovanni“, was auch melodisch deutlich erkennbar ist. Im Rahmen der beliebten KonzertReihe „Escolares y Conciertos en Familia (III. Folge)“ gastiert das OST im Auditorio Teobaldo Power in La Orotava. Geleitet von ÁNGEL CAMACHO und moderiert von MOISÉS ÉVORA. Der Inhalt: „Islas Sonoras“. Für Schüler am 8., 9. und 10. Mai, 10:00 und 11:30 Uhr, für Familien am Samstag, dem 11. Mai um 12:00 Uhr. Zu allen Konzerten ein herzliches Musica Viva von Heinz Rodolf Renelt

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Golden strahlen

die Frühlingsblüher

S

o ganz anders als im deutschen Heimatland zeigt sich der Frühling auf den Kanarischen Inseln. Kein Warten auf die ersten Spitzen der Schneeglöckchen oder auf Krokusse nach harten Frostzeiten. Die Struktur der Lavaböden entscheidet über die Vielfalt der endemischen ersten Frühlingsboten. Wieso eigentlich Frühling? Der Slogan behauptet doch, dass hier ewiger Frühling ist. Irrtum! Die Natur auf den Inseln hat auch ihre Winterpause, schöpft neue Kraft, meist im Verborgenen. Braungrau, verdörrt, müde sind die Pflanzen in den „winterlichen“ Monaten, auch ohne Minusgrade. Etwas Wichtiges fehlt: Die Feuchtigkeit. „Am Tag als der Regen kam, langersehnt, heißbegehrt …, da explodierte die Natur auf den Inseln. Weiter heißt es in dem bekannten Song von Dalida:... „auf die glühenden Felder, auf die dürstenden Wälder“. Das ist das Geheimnis, dass bereits zum Jahresanfang die ersten Frühlingsblüten sich mit voller Kraft entfalten. So war das im Januar nach langen Dürremonaten. Wie in Sonne getaucht strahlte zuerst der nickende Ziegenklee auf Weiden Matten, Straßenrändern und versteckt unter Sträuchern als Blickfang hervor. Wie an unsere bekannten Himmelschlüssel erinnern die üppigen gelben Blü-

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tendolden. Hier hat der Klee aber eine ganz andere Form, als der oft gehasste Klee in deutschem Rasen. Die erst gebogenen, dann aufrechten Blütenstiele sind bis zu 10 cm lang. Kleine Trichter mit bis zu 12 Blüten, bilden eine leuchtende Dolde. Nur die kreisförmig angeordnete Blattrosette, dreiblättrig, ähneln dem bekannten Klee. Der endemische Sauerklee aus der Familie Oxidaceae, lat. Oxalis, wird von den Spaniern „pes capra“ oder „trebolina“ genannt. Der spanischen Mundart entnommen, lässt verstehen, das halt die Ziegen schon immer gerne diese Pflanze futterten. Obwohl der Ziegenklee endemisch und geschützt ist, braucht man kein schlechtes Gewissen zu bekommen, wenn man sich ein Sträußchen davon

pflückt. Er ist ein dankbare Vasenblume die lange Freude macht. Die Vermehrung erfolgt nur über unterirdische zwiebelartige Knöllchen, keine Samenbildung. Die Blütezeit dauert weit bis in den April hinein. Doch nur bei Sonne und Licht öffnen sich die Blüten, sonst rollen sie sich ein. Jetzt säumen sie üppig die Straße von Orotava zum Teide. Im Sommer leben die Pflanzen eingezogen, oberirdisch vertrocknet. Erstbesucher der Insel werden sich über einen Korbblütler wundern, der mit einem heimischen Gewächs starke Ähnlichkeit hat: dem Löwenzahn (Taraxacum officinale). Hier handelt es sich aber um die endemische Gänsedistel aus der Familie der Asteraceae (Köpfchenblüter) Weit über 30 ende-

Vieles rankt sich um den Klee Bei den vorchristlichen Kelten galt er als Zauberpflanze und heiliges Symbol. Im Mittelalter wurde Klee der Mutter Gottes Maria durch seine grüne Farbe als Hinweis auf Leben und Auferstehung gedeutet. Die Dreifiedrigkeit wurde in der Spätantike für die Götter-Dreiheit Mithra, Ahumarazda und Anahita zum Symbol. Im französischen taucht der Klee als Spielkarte „tréfle“ auf. Und hat man Aufsicht auf ein Autobahnkreuz, dann entdeckt man die Kleeblattform. Als Ornament findet man es bei Fensterformen der Gotik. Der Künstler Paul Klee signierte seine Kunstwerke immer mit einem Kleeblatt. Als Liebessymbol finden wir es bei Tristan und Isolde, die einen Klee-Blätterkranz trägt. Und das Sprichwort „jemanden über den grünen Klee loben“, sagt uns, dass wir gerne mit zu viel Lob etwas übertreiben. Im Supermercado Trebol (Kleeblatt) waren Sie gewiss auch schon beim Einkauf. Als „Glücksklee“ muss er aber vierblättrig sein. Da hilft nur geduldiges Suchen oder Zufall. Oder einfacher ist, den echten Klücksklee in Töpfen gezüchtet zu kaufen.


natur mische Arten gibt es auf allen Inseln verteilt, die sich in der erdgeschichtlichen Entwicklung aus dem Mittelmeerraum hier behauptet haben. Die spanische Bezeichnung ist „cerrajon de risco“, lateinisch gehört sie zu den Sonchus Arten. Sie ist eine ausdauernde Pflanze und liebt besonders Klippen, Steilhänge und Felsen in den mittleren Höhenlagen. An der Basis ist sie holzig. Ein unverzweigter Stamm kann bis zu 1 Meter hoch werden. Die Blattrosette ist entweder gezackt, gefiedert, sichelförmig, fiederspaltig, auch mit breiten Blättern, die oft über 15 cm lang sind. Besonders imposant ist sie als baumartiger Strauch, an den Astenden rosettig verzweigt und mit einer Fülle goldgelber Blütenköpfchen. Eine Augenweide! Zum Bestimmen der vielen Arten braucht man schon einen Pflanzenführer, denn wer kennt sich schon unter den Gewächsen der Sonchus-Arten aus: dünnköpfig, haarfein, stengellos, breischuppig oder Wildbrett´s Sonchus mit den Namen Acantis, Canariensis, Orotavensis, Congestus, oder Laevagata aus? Diese Gänsedistel wurde 1866 von Viero y Clavijo als einzig vorkommende Art erkannt und in seinen naturkundlichen Schriften beschrieben. Heilende Wirkung nutzen die kanarischen Kraüterweiblein bei Nieren- und Leber Beschwerden und zur Blutreinigung. Oft als Sirup eingenommen. Aber auch in der Antike z. B. bei Plinius d.Ä. wurden die medizinischen Tugenden erkannt und bei Doskurides, Theophrast und Antiphanes erwähnt.

Ein Exemplar der „Crassulaceae“

In der Küche wurde sie roh und gekocht üppig verwendet. Die Distel enthält Kautschuk, Eisen, Vitamin C, Taraxaterol, Mineralien und viele Vitalstoffe. Der Milchsaft hilft gegen Warzenbildung. Die Felsenvegetationen der Inseln lässt uns aber über weitere, den Frühling beherrschende endemische Dickblattgewächse, aus den Familien der Crassulaceae staunen. Wie von Künstlerhand gestaltet, bevölkern sie Felsspalten (riscos) und Steilhänge, mit großer Verbreitung von 600 Meter bis in Gipfelhöhe. Sie unterscheiden sich in den Arten Aeonium, Monanthes, Greenovia, Carlina oder Aiuchrysum in ihrer genetischen Art von einander. Je nach Standort oder Höhenlage bilden sie einen erstaunlichen Anblick. Mal wie ein Kuchen in Form einer Rose an den Fels geklebt (pastel de risco, bejenque, sanjora, flor de piedra)“ von den Einheimischen benannt. Wenn sie noch nicht blühen, hebt sich die Grundrosette, die schuppige Blattform, besonders bezaubernd hervor. 30 bis 40 cm kann der Durchmesser sein. Später, dann mit zahlreichen Blütenständen, leuchten die unterschiedlich hochgewachsenen Dolden hervor, mit vielen sternför-

migen Blüten auf langen Stielen oder auch dicht am Boden üppig kriechend, wie ein Teppich. Die dekorativen fleischigen Blätter, dachziegelartig angeordnet, teilweise mit Wimpern behaart, treten dann in der Betrachtung zurück. Über 30 endemische Arten mit fremdartigen Wuchs erfreuen den Naturliebhaber und Wanderfreund eine lange Zeit vom Frühling bis in den Sommer. Eine Ausnahme bildet die im Herbst blühende „Aeonium Manriqueorium“. Viele dieser Pflanzen haben für die Volksmedizin Bedeutung als desinfizierend, Fieber senkend, Harn treibend, Schmerz stillend und bei Hautwunden. “Frühling, ja du bist´s, dich hab ich vernommen“, sagt Eduard von Mörike in seinem Lob auf die schönste Jahreszeit. Entdecken Sie noch andere golden leuchtende Gewächse unserer Insel. Wie die Mimosen,den Kalifornischen Mohn, den es in großen Flächen blühend in der Nähe der Izaña, der hiesigen Wetterwarte in 2 Tausend Metern Höhe gibt, von dem Prof. Escholz aus Estland nach Europa gebracht. Ein echtes Schlafmützchen, das die Sonne anbetet. Einst war die Escholzia Bestandteil des kalifornischen Wappens. Weiter den Teideginster, den giftigen Tabakstrauch (Nikotiana) oder die auch vorherrschend gelb blühende Kapuzinerkresse, in allen Teilen verzehrbar. Aber - alle endemischen Raritäten stehen heute laut regionaler Gesetze unter strengem Naturschutz. Neue Entdeckungen wünscht Ihnen für das Auge und die Kamera Adelgund Renelt

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Tradition auf Rädern Eines der prägenden Merkmale der „romería“ in Tegueste sind die „carretas“. Das sind die Umzugswagen, die vom „ganado“, den Rindern, gezogen werden. In mühevoller Arbeit werden sie aus verschiedenfarbigen Samerkörnern in den Werkstätten und Garagen des Ortes angefertigt. Sie zeigen stets ortstypische, zum Teil auch historische Motive, die dem ländlichen Leben und den traditionellen Bräuchen entnommen sind. Es ist ein sehr zeitaufwendiger Prozess. Zum Teil wurde mit dem Anfertigen der Bilder bereits im Herbst begonnen. Im vergangenen Jahr fand im Rahmen der Festwochen zu Ehren des lokalen Schutzpatrons San Marcos erstmals eine Ausstellung der frugalen Kunstwerke statt. In diesem Jahr kann den Kunsthandwerkern erstmals über die Schulter geblickt werden, wenn sie ihren Werken den letzten Schliff verleihen. Die „carretas de romería“ sind das Thema des thematischen Ausflugs der im vierzehntägigen Rhythmus von der Stadtverwaltung angeboten wird. Das Ganze findet am Samstag, den 13. April, statt. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Touristeninformation an der Kirche in Tegueste von Dienstag bis Samstag von 10:00 bis 14:00: 922 316 102 www.tegueste.es turismo@tegueste.org

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Blick zurück in vergangene Zeiten: Guanchen wie - später - die Mönche ernährten sich von dem, was Boden und Vieh boten


Die Traditionen und das Leben vergangener Zeiten werden in den Bilder an den Seiten der Umzugswagen lebendig. Auch die Aufbauten der Fahrzeuge verweisen auf das von Anbau und Ernte bestimmte Leben in der Weinbauregion Tegueste

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life style Gut aufgelegt auf allen Strassen: Die neue Mercedes E-Klasse von Daimler Benz

Luftig, frisch, dynamisch: Das Sommer-Shirt von Berksha

Ein Duft, der unwiderstehlich macht: Das Parfum von Yves Saint Laurent

Spektakul채r: Sound & Vision von Apple: Der Hochleistungsmonitor f체r den iMac

Das unentbehrliche Schuhwerk f체r den Langstreckenlauf im Gel채nde: Streetball von adidas Der praktische, vielseitige Helfer bei allen Arbeiten rund ums Haus: evo von Black & Decker

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Ein Ort namens Orotava Dramatisierte Stadtführung in Spielszenen auf Deutsch Spanisch Englisch

vorschau

Live-Musik Theater Tanz Informationen: 922 32 30 41

3. April 12.00 Uhr Rathaus La Orotava

(GRATIS-auf Spanisch)

L EA L TEATRO

Die Konzerte im Teatro Leal in der Altstadt von La Laguna beginnen sehr, sehr pünktlich um 21:00 Uhr. Im APRIL treten auf: 04 Mento sind heftige Lokal-Rocker 11 GAF sind einheimische Musiker mit Hang zu experimentellen Klängen 12 Luís Pastor Interpret in der Tradition der „cantautores“, eher balladesk angehauchter Songwriter 13 This Is Cover machen ihrem Namen alle Ehre und spielen Werke anderer Leute nach. Und zwar von Pink Floyd. 25 Beselch Rodriguez Timple-Virtouse 26 Tuck & Patti US-Jazz-Duo, das auch in Deutschland viele Fans hat

suena

LA OROTAVA

Musik-Festival Sala Teobaldo Power in La Orotava mit bekannten Interpreten. Am 5. April präsentiert INDIA MARTINEZ ihren Mix aus Pop und folkloristischen Klängen mit FlamencoTouch. Am 12. April dreht dann Carlos Goñi alias REVOLVER die Verstärker auf. Sein Repertoire umfasst solide, zum Teil chart-taugliche Rocksongs, aber auch Balladen zur akustischen Gitarrenbegleitung im Irgendwo zwischen US-Folk und Country-Klängen. Am 13. April kommt dann FRANCISCO, ein stimmgewaltiger Schlagersänger alter Schule.

Musical: HISTORY

Bis Mitte April wird die klangvolle Revue „History“ im Kongress-palast Magma in Adeje aufgeführt. Die Show ist eine Zeit-reise durch gut zweitausend Jahre Musikgeschichte, mit stark nostalgischem Touch ist jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag ab 21:00 Uhr zu sehen. www.magamatenerife.es/en/cms/history

Felipe Hodgson. Abstraktes. Ermita San Miguel (La Laguna) Bis 26. 04.

KATHOLISCHE KIRCHE / PUERTO DE LA CRUZ Sondergottesdienste: MO 01.04 Eucharistiefeier zum Ostermontag (10:00) Regelmäßige und Einzel-Veranstaltungen: DI Bücher-Café (Haus Michael): 14.30 – 17.00 Uhr geöffnet (Bis Wandergruppe: MO & FR. Weitere Informationen auf dem Info-Blatt oder am Aushang von San Telmo. Gottesdienste (DEUTSCH) im Süden: SA (17:30 Uhr) Pfarrkirche Los Cristianos

Ende April beginnt das Maifest in Santa Cruz. Der 3. Mai, „Diá de la Cruz“, ist Feiertag in Santa Cruz und Puerto de la Cruz. In Los Realejos findet das legendäre Feuerwerk statt.

Die Geschichte der modernen Musik als packende Bühneninsznierung. Von einer virtuosen Band authentische dargeboten. Spektakuläre Akrobaten. Furiose Tanz-Szenen.

Das Musical

HORIZONTES SIN FRONTERAS. Gegenstandslose Malere von Arnulf Rainer. Bis 30. 06. FRANZ ROH: Collagen & Fotographien. Bis 26.06.

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DIENSTAG DONNERSTAG SAMSTAG MAGMA Kongresszentrum ADEJE

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SPRACHSCHULEN

Perfecto Das Perfekt (zusammengesetzte Vergangenheit) wird im Spanischen ähnlich gebildet wie im Deutschen: nämlich Hilfsverb + Partizip. Im Deutschen benutzen wir zwei Hilfsverben (sein oder haben) im Spanischen nur eins (haber). Das Perfekt sieht folgendermassen aus. Beispiel: comprar kaufen he comprado ich habe gekauft has comprado du hast gekauft ha comprado er/sie/es hat gekauft hemos comprado wir haben gekauft habéis comprado ihr habt gekauft han comprado sie haben gekauft Man benutzt also eine Form von haber und hängt das Partizip an: he - has - ha - hemos - habéis - han Wichtig ist, dass in einem Satz niemals etwas zwischen der konjugierten Form von haber und dem Partizip steht. Man sagt demnach nicht: „Ich habe ein Auto gekauft“, sondern: „He comprado un coche.“

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Der

Sothis Das Partizip bildet man, indem man die Endung (-ar, -er, -ir) vom Infinitiv „abschneidet“ und an den Stamm der Verben auf „-ar“ ein „-ado“, „-er“ und „-ir“ ein „-ido“ anhängt. Nun ist es noch wichtig zu wissen, wann wir das Perfekt benutzen müssen. Es gibt einige Regeln und auch Schlüsselwörter: 1. Wenn kein Datum angegeben wird oder dies völlig unwichtig ist, benutzen wir das Perfekt. 2. Alles, was für den Erzähler gegenwärtig ist, wird im Perfekt gebildet. Schlüsselwörter: hoy, esta mañana, esta semana, ..., alguna vez, todavía no, aún no, ya (wenn es in der Vergangenheit steht). Beispiele: vender- vendido. tomar -tomado. ir -ido. Unregelmässige Partizipien: ver- visto. volver -vuelto. poner puesto. escribir escrito.

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Lach mal wieder . . . Ein Jäger und seine junge Frau sind auf der Jagd. Der Mann zielt auf eine Ente, schießt und trifft. Die Ente fällt. „Prima Schuss!“, meint er.

Mitleidig erwidert die junge Frau: „Der Schuss war unnötig. Das arme Tier hätte den Sturz aus dieser Höhe sowieso nicht überlebt.

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Die junge Jägersfrau serviert stolz ihren ersten gebratenen Fasan. „Sieht ja köstlich aus, womit hast Du ihn gefüllt?“ „Gefüllt? - Der war doch gar nicht leer!“

*

Am 28. April wird in Tegueste die „romería“-Saison eingeläutet

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Zwei Jäger gehen durch den Wald. Als einer von ihnen plötzlich zusammenbricht. Er scheint nicht zu atmen, seine Augen sind glasig. Der andere Jäger greift zu seinem Mobiltelefon und betätigt den Notruf. "Ich glaube mein Freund ist tot. Was soll ich tun?", fragt er in Panik. "Ganz ruhig", bekommt er zur Antwort. "Überzeugen Sie sich zunächst, ob er wirklich tot ist." Stille, dann ist ein Schuss zu hören. Der Jäger fragt: " Gut! Und was jetzt?"


mode

Lava-Wächter

D

ie vulkanische Landschaft ist eine der grössten Attraktionen, die die Kanarischen Inseln zu bieten haben. Sie ist aber auch aufgrund der seismographischen Aktivität in den Tiefen der Erde eine latente ständige Gefahr. Die für die Überwachung vulkanischer und tektonischer Entwicklungen zuständige Instanz ist das „Instituto Volcanologío de Canarias“ (INVOLCAN). Es gehört zum renommierten „Instituto Tecnológico y de Energías Renovables“ (ITER). Die Hauptaufgabe von Teneriffas Vulkanologen besteht darin, Massnahmen zur Minderung des vulkanischen Risikos zu entwickeln. Darüber hinaus beschäftigen sie sich mit dem Nutzten, den die potentiellen Lavaspeier mit sich bringen können, etwa durch die Gewinnung thermischer Energie oder im Bereich des Tourismus. Da war das Institut an der Entwicklung von Ausflugsrouten mit Führer im Rahmen des Projektes „Volcanes de Vida“ beteiligt. Desweiteren erforschen Mitarbeiter des Institutes, das der Inselregierung untersteht, in 23 Ländern in allen Teilen der Welt vulkanische Phänomene im Rahmen internationaler Projekte. Die Vulkanologie ist ein sehr weites Feld, betont der Geologe David Calvo, denn die Forschungsobjekte unter-

scheiden sich erheblich von einander: Aufgrund ihrer geologischen Eigenschaften, durch die Konsistenz der Magma, die tektonischen Bewegungen im Erdreich sowie die Form und Sprengkraft ihrer Eruptionen. Das Vulkan-Institut hat seinen Sitz seit kurzem im Hotel Taoro in Puerto de la Cruz, einem Gebäude, das bei der touristischen Erschliessung Teneriffas eine wichtige Rolle spielte. Von den Fenstern des Monitor-Saales aus, dem Herzstück des Institutes, hat man einen traumhaften Blick auf den Badeort und seine Küste. Aus wissenschaftlicher Perspektive betrachtet, hat die grosse Zahl der Monitore verschiedener Grösse, die an der Wand hängen und auf den Tischen aufgebaut wurden, eine erhebliche grösse Anziehungskraft. Die Bildschirme an der Wand stellen in Echtzeit die seismischen Bewegungen in allen Teilen der Welt dar. Die Farbe und Grösse der Kreise und Dreiecke gibt Auskunft über das Ausmass und die Intensität der dokumentierten Erdbewegungen der letzten vierundzwanzig Stunden, die fünf und mehr Grad auf der Richterskala erreichten. Die Informationen stammen aus dem Internet-Portal www.iris.edu. Die Tafeln zeigen auch, dass es im Pazifischen Ozean, vor allem im indonesischen Raum, erheblich

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Luftaufnahme des Unterwasserkraters vor El Hierro, der im vergangenen Jahr als Folge einer Eruption entstand

mehr in der Erde rumort als unter dem Atlantik. Die kleinen Bildschirme auf den Tischen geben Auskunft über die Aktivitäten in den Erdestiefen im Bereich der Kanarischen Inseln, vor allem in der Provinz Teneriffa. In verschiedenen Gebieten auf allen Inseln wurden GPS- Stationen installiert, „viel grösser als in Autos“, wie der Geologe David Calvo scherzt, der die Monitore überwacht. „Und erheblich exakter“. Neunzehn mobile Messstationen sind im Einsatz: In hohen Gebirgslagen wie in der Ebene. Die Messeinrichtungen in Santa Cruz oder El Médano ermitteln Werte, die Bezugsgrössen für die Resultate aus dem TeideMassiv bilden. Alle Bewegungen, die einen Millimeter in der Horizontalen und einen Zentimeter in der Vertikalen überschreiten, werden registriert. Auch geochemische Messungen werden durchgeführt, um die Temperatur des Bodens und die Zusammensetzung der aus dem Krater emporsteigenden Gasemissionen zu ermitteln. Besondere Bedeutung in Bezug auf die vulkanische Aktivität haben dabei die Kohlendixiodwerte, der Schwefelsäuregehalt und das Element Radon. Die GPS-Werte werden alle zwanzig Sekunden aktualisiert, die Gasemissionen stündlich. Der Durchschnittswert eine Tages wird protokollarisch festgehalten. Ein Wartungsdienst zur Überprüfung der Anlagen ist rund um die Uhr im Einsatz. Wenn die Monitore überraschende Veränderungen und erstaunliche Werte anzeigen, agieren die Vulkanologen mit Besonnenheit. Als Erstes wird die technische Ausrüstung auf mögliche Fehlerquellen hin überprüft. Dann werden meteorologische Veränderungen in Betracht gezogen: Starke Regenfälle, Schnee oder Sturm etwa können die Durchführung der Messungen und die Übertragung der Werte beeinflussen. Ein Vulkanausbruch ist keine plötzliche Laune der Natur, die über Nacht kommt. Es ist ein Prozess, der sich durch eine allmähliche Entwicklung ankündigt. Die Eruption vor El Hierro im vergangenen hatte eine Vorlaufzeit von vier Monaten. In dieser Zeit zeigten die Monitore eine Veränderung aller Parameter der Gasemissionen an.

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Im Fall eines Vulkanausbruchs tritt der Notfallplan PELVOCA in Kraft, der auf dem Internetportal der Kanarischen Regierung abgerufen werden kann. Besagter Plan bildet die Grundlage für die Organisation des Krisenstabes und seiner Arbeit. Er regelt die Zusammenarbeit und die Kompetenzen der beteiligten nationalen, regionalen, insularen und lokalen Verwaltungen und der ihnen unterstehenden ausführenden Organe wie Feuerwehr, Militär, Polizei, Zivilschutz und Gesundheitswesen. So sind dort Organigramme von Stäben zu finden, die sich aus Vertretern verschiedener Verwaltungen zusammensetzen. Der Plan dient auch dazu, das Einsatzgebiet abzustecken, Bereichen bestimmte Funktionen zuzuordnen, hilfreiche Infrastrukturen zu finden oder die Form und das Vorgehen bei der Information der Bevölkerung abzustimmen. Eine besondere Rolle bei Umsetzung des PEVOLCA-Krisenplanes auf Teneriffa kommt dabei dem im Jahre 2010 verabschiedeten “Plan Territorial de Ordenación para la Prevención de Riesgos”, dem Raumordnungsplan zur Vorbeugung von Risken, zu. Ziel dieses Kartenwerkes mit zahlreichen Erläuterungen ist es, das vulkanische Risiko für die einzelnen Landstriche Teneriffas zu dokumentieren, um die Vereinbarkeit der Bodennutzung mit den Notwendigkeiten im Krisenfall zu garantieren. Im PEVOLCA wird auch die breite Palette der bei einem Vulkanausbruch möglichen Gefahren erklärt. Feine Asche kann beispielsweise Räumlichkeiten verunreinigen, in denen steriles Arbeiten unabdingbar ist. Dazu zählen Operationssäle, pharmazeutische Laboratorien und Anlagen der Lebensmittelherstellung. Auch Radio-, Fernseh- oder Stromausfälle kann Asche verursachen. Die Schäden eines Vulkanausbruches schliessen nicht nur die von Lavamassen niedergewalzte Landschaft ein, auch Waldbrände und die Vergiftung von Wasserquellen, Grundwasser und Bewässerungskanälen sowie die Zerstörung von Strassen, elektrischen Leitungen und Telefonverbindungen gehört dazu. Im PEVOLCA sind drei Alarmstufen aufgeführt:


wissenschaft

Teneriffas Vulkanologen sind weltweit im Einsatz: Auf den Kapverden ( Vulkan Fogo, oben), Island und in Mittelamerika (Cerro Negro, Santa Ana Izalco, links) oder in der Antarktis (Seite 40). Die Kreise auf dem „Seismic Monitor“ geben Auskunft über alle vulkanischen und seismographischen Aktivitäten des Tages, bei denen die Stärke 5 auf der Richter-Skala überschritten wurde

“semáforo verde”, der Normalzustand, “semáforo amarillo”, die Vorwarnphase, und “semáforo rojo”, der Alarmzustand, der dann erklärt wird, wenn die geochemischen Daten darauf hinweisen, dass der Ausbruch unmittelbar bevorsteht. Der PEVOLCA enthält auch eine Liste von Verhaltensvorgaben für die Bewohner der betroffenen Gebiete. Ruhe bewahren ist oberstes Gebot, um Paniksituationen zu vermeiden. Für den Fall einer Evakuierung sollte die Familie alle wichtige Dokumente ihrer Mitglieder und ihres Hauses zur Hand haben und einen Koffer mit Wäsche zum Wechseln, bequemen Schuhen, Waschzeug, kleiner Decke, Handtuch und Mobiltelefon samt Ladegerät bereithalten. Vor dem Verlassen des Gebäude sollten zudem Wassser, Gas und Strom abgestellt werden. Es wird auch empfohlen, das Gebäude nur zu verlassen, wenn es draussen klar ist und Gefahrenzonen zu meiden, um giftigen Gasen, umher treibenden Aschepartikeln oder im Wind treibenden glühenden oder heissen Schlacketeilchen aus dem Weg zu gehen. Auch sollten für den Fall von Ascheverwehungen alle Fenster und Türen sowie Belüftungen, etwa Kamine, Heizungsrohre und die Leitungen der

Klimaanlage, sowie die Wasserbehälter gut abgedichtet sein. Die Asche darf auch nicht mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, Man sollte nie im Freien essen und Obst und Gemüse vorher gut abwaschen. Im Bedarfsfall sollten Atemschutzmasken angelegt, oder ersatzweise Tücher und Handtücher, Nase und Mund bedecken, um Problemen der Atemorgane vorzubeugen. Auch ein Glossar mit vulkanologischen Fachbegriffen ist im PEVOLCA enthalten. So ist eine Vielzahl von Eruptionsformen dort aufgeführt. Bei der „erupción efusiva“ strömen Lavamassen ohne viel Getöse heraus. Die „erupción explosiva“ beginnt mit etwas Magma-Gestein, dann schiessen Säulen aus Asche, Kieseln, Gasen und Wasserdampf hervor, die 20.000 Meter übersteigen können. Richtig zur Sache geht es auch bei den italienisch geprägten Ausbrüchen á la „pliniana“ und „estrombiliana“. Teneriffa hingegen war in den vergangenen Jahrhunderten zumeist von „erupciones laterales“ betroffen. Da bricht die Lava aus der Umgebung des eigentlichen Hauptkraters hervor. Eher beschaulich für Forscher wie Feriengäste scheinen die Vulkane auf Hawaii zu sein. Da fliessen die Lavaströme ganz einfach und ohne Nebenwirkung vor sich hin. (ew)

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Spaniens prekäre wirtschaftliche Lage ist allgemein bekannt. Das grösste Problem im Land ist die Arbeitslosigkeit. In einigen Regionen, auch auf den Kanarischen Inseln, übersteigt sie die 30 Prozentmarke. Der Weltwährungsfond sprach bereits im September 2010 von einer „kastastrophalen Situation“. Die hohe Arbeitslosigkeit hat viele Ursachen. Die Wirtschaftskrise kam nicht von heute auf morgen. Bereits im Jahr 2009 hatte US-Präsident Bill Clinton prophezeit, dass die Länder die bis zu diesem Zeitpunkt die höchsten Wachstumsraten zu verzeichnen hatten, „am tiefsten fallen würden.“ Auch Spaniens wirtschaftlicher Boom stand auf töneren Füssen. Aufgrund des Fehlens eines industriellen Krafttzentrums litt die iberische Halbinsel schon immer stärker unter wirtschaftlichen Schwankungen als Deutschland. Das zeigt sich sogar im Binnenmarkt: Im industrialisierten Baskenland ist die Arbeitslosenrate erheblich niedriger als in den „Autonomen Regionen“, in denen die stark saisonabhängigen Wirtschaftszweige Landwirtschaft und Fremdenverkehr die Haupteinnahmequellen sind. Extrembeispiel ist der Immobiliensektor. Dort wurde aus Spekulationsgründen erheblich über den Bedarf gebaut. Als

Schon wieder Putzen?

Strukturelle Schwächen Folge schossen im Umfeld der vermeintlichen Boom-Branche viele Unternehmen aus dem Boden, deren Dienste nach dem Einbruch niemand mehr brauchte. Die hypothekenfinzierten Eigenheime führten nicht nur zu einer Verschuldung der Privathaushalte, sie sind gleichzeitig die Ursache für die geringe Mobiltät der Spanier. Hinzukommt: Die Exportkapazität des Landes ist gering, die Produktivität vielfach niedrig, der Forschungssektor bestenfalls ausbaufähig. Achtzig Prozent aller Unternehmen sind kleine und mittlere Firmen. Da fehlt häufig die Kapitaldecke. Laut einer Studie der Bank BBVA hatten die meisten Unternehmen, die dicht machen mussten, zwischen zehn und fünfzig Mitarbeiter. Neben der Ban-

Reinigen: Schnell, sauber & Egal wo auf der Welt, ist das immer eine Arbeit, die bisher mühevoll, zeitraubend und auch nicht ganz billig sein kann. Die Umwelt belastet, weil „natürlich“ sehr viel Chemie verwendet wird. Gerade hier auf den Kanaren werden die Flaschen „Lejía“ fast so oft gekauft wie Speiseöl. Seit über 40 Jahren hat sich das deutsche Unternehmen HaRa® zur Aufgabe gemacht, dass auch das „Putzen“ Spaß machen kann. In über 380 Mill. Haushalten und Gewerbebetrieben – weltweit, werden die Reinigungsprodukte von HaRa® verwendet.Der Gründer Hans Raab hat im Laufe der letzten 40 Jahre, über 300 Systeme und Materialien entwickelt, bei deren Anwendung erheblich Zeit, Geld und Chemie eingespart wird. Über 200 Patente zeichnen sein ständiges forschend und entwickeln, im Namen der Reinigung, aus. Viele Auszeichnungen für die Umweltverträglichkeit wurden dem Unternehmen verliehen. Es gibt primär zwei Produkte, die jede Frau und auch Mann kennen sollte, die immer wieder in Verbrauchertesten mit dem Platz Nr. 1 ausgezeichnet werden. Das sind die HaRa® Bodenexpress -Systeme und die „Vario“ Fensterreiniger, so wie unterschiedliche Reinigungstücher.In jedem Haushalt haben wir unterschiedliche Oberflächen, die trocken oder feucht zu reinigen sind. Sind es Keramikfliesen, mit unterschiedlichen Oberflächen 44

kenkrise, die einen Rückgang der Kreditvergabe mit sich brachte, werden die sich ständig verschlechternde Zahlungsmoral und die konsumfeindliche Sparpolitik der Regierung als weitere Hinderungsgründe für die Belebung des Konsums betrachtet. Der Anstieg der Mehrwertsteuer (IVA) auf 20 Prozent hatte viele Bereiche gelähmt, da die Kosten sich zum Teil um mehr als zehn Prozent erhöhten. Ein Problem sind auch Mängel in der Aus- und Weiterbildung. Sowohl in den Bildungseinrichtungen wie in den Betrieben. Die Schulabbrecherquote beträgt 33 Prozent. Die Jobs gehen aber vor allem im Niedriglohnsektor verloren. Achtzig Prozent der Stellen, die gestrichen wurden erforderten nur „geringe Qualifikationen.“

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