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Ausgabe 30. – November 2011 www.megawelle.fm

RADIO | JOURNAL | INTERNET

Die Pfeifsprache „El Silbo“ Geschenkideen Kastanien Auditorio „Adán Martín“ Aguamansa – Pinolere

Teneriffa und seine Weine Wandertip – Vilaflor Kultur & Geschichte Konzertsaison OST Spanisch lernen mit Megawelle


Ausgabe 30. – November 2011 www.megawelle.fm

RADIO | JOURNAL | INTERNET

Liebe Leser und Hörer der Megawelle ! Die Pfeifsprache „El Silbo“ Geschenkideen Kastanien Auditorio „Adán Martín“

Teneriffa und seine Weine

Aguamansa – Pinolere

Wandertip – Vilaflor Kultur & Geschichte Konzertsaison OST Spanisch lernen mit Megawelle

impressum Herausgeber: Clever Comunicación Canarias S.L. Avda. Claudio Delgado, 91 38639 Las Chafiras CIF: B-38 643 359

Inhaltsverzeichnis Editorial

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Gartentipps von Urban Schuhmacher

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Feiern wie auf der Wies’n in München

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Wandertips mit Irmgard und Manfred Roth 16 Betrachtung bei Kerzenschein zum Advent

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Die Pfeifsprache „El Silbo”

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Sprachkurs mit Sothis

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Weihnachts - Geschenke und Gutscheine

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Monatshoroskop - November 2011

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Das Haus von Carta in Valle de Guerra

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Kirche & Gemeinde

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Appropos Rock N Roll

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Kastanien

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Der Protagonist des Auditorio de Tenerife

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Geschäftsführer u. Chefredakteur: Hans-Georg Scholz HGS@cccanarias.net Büro: Angeles Fernandez Robayna Fon: (+34) 922 736 118 Fax: (+34) 922 703 357 Mob: (+34) 634 311 029 oficina@cccanarias.net Geschäftszeiten: Mo.- Fr. 9 – 15 h Internet: www.megawelle.fm Internet Radio: http://megawelle.radio.de Redaktion: Manfred Funk redaktion-megawelle@cccanarias.net Anzeigen Süden, Norden: manfred.funk@cccanarias.net Manfred Tel: 634 370 683 susanne.riedel@cccanarias.net Susanne Tel: 634 311 033 Tanja.vogt@cccanarias.net Tanja Tel: 634 311 029 Presseinfos: prensa@cccanarias.net Meckerecke: meckerecke@cccanarias.net Garten: garten@megawelle.fm Radio: studio@megawelle.fm Desposito legal: TF-303/2002 ISSN: 1699 - 3071 Fotos: Archiv Megawelle, Manfred Funk, Albert Bäuerle, Cabildo Tenerife, Presseagenturen, Ayuntamientos Titelbild: Albert Bäuerle Archiv Corbis Lizenziert von Deposit Photos.com/

Wir sind in der Vorweihnachtszeit. Die ersten Geschäfte schmücken die Schaufenster bereits mit einer weihnachtlichen Dekoration. Es fällt schwer, in die richtige Stimmung zu kommen, es fehlen die winterlichen Wettervoraussetzungen die wir gewohnt sind, Sturm, Regen oder auch Schnee. Aber, wer die Sonne sucht und liebt, wird auch diese schöne Zeit genießen können, ohne Schal und Handschuhe. Unser Team hat eine alte Tradition wieder aufleben lassen, das Oktoberfest im Restaurant „Bavaria Grill“ war ein toller Erfolg, man konnte wieder an die alten Zeiten anknüpfen und auch Bekannte und Freunde wiedertreffen. Das nächste Event im „Bavaria Grill“ ist schon terminiert, am 12. November 2011 ab 18.00 Uhr treffen wir uns alle wieder zum Sankt Martinsessen. Freuen wir uns darauf. Um danach wieder in Form zu kommen, wird unser Rock & Roll Opa sie animieren, das Tanzbein nach seiner Musik zu schwingen, seinen Sachverstand können Sie auch im Journal nachlesen und sich in die gute alte Zeit zurückversetzen lassen. Aber Achtung liebe Oma`s und Opa`s, bei vollem Einstieg droht Verletzungsgefahr. Nach einer ausgiebigen Tanzeinlage ist unser Sprachkurs bestens geeignet, den Kreislauf wieder zu stabilisieren. Wir wiederholen deshalb diesen ab 14. November am frühen Abend um 18.15 und 19.15 Uhr. Zum Thema Radiolizenzen sind wir noch keinen Schritt weitergekommen. Unser Schreiben an den Inselpräsidenten vom 22. Juli 2011 blieb bisher weiter unbeantwortet. Wir gehen aber weiterhin davon aus, dass wir die Sendelizenzen erhalten, denn die seit September 2010 hinterlegte Kautionszahlung ist nicht zurückgezahlt. Wir hoffen deshalb darauf, doch noch die Lizenzen zu erhalten. Dank Ihrer großartigen Unterstützung in Form von eMails und Faxe konnten wir unserem erneuten Schreiben vom 19. Oktober 2011 an den Inselpräsidenten diese beilegen, somit kann er sich selbst eine Meinung bilden, was unsere treuen Hörer von der Vergabepraxis halten. Ich wünsche Ihnen eine erlebnisreiche Zeit, Ihr Hans-Georg Scholz

Druck: Graficas Sabater Anzeigenschluss für Ausgabe Dezember: 21.11.2011

Wir übernehmen keine Haftung für unverlangt eingereichte Manuskripte und Fotos. Alle Artikel, Informationen, Hintergrundwissen und Empfehlungen wurden nach besten Wissen und Recherchen der einzelnen Redakteure und freien Mitarbeiter erstellt. Für Fehler und Irrtümer wird nicht gehaftet. Beiträge der freien Mitarbeiter, Leserbriefe und Anzeigentexte geben nicht unbedingt die Meinung von Clever Comunication Canarias S.L. wieder. Ein Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur nach schriftlicher Genehmigung mit dem Herausgeber bzw. mit den freien Mitarbeitern möglich. Das Kopieren, Speichern und Wiederverwenden in elektronischer Form, auch auszugsweise, ist ebenfalls nur nach schriftlicher Genehmigung mit dem Herausgeber bzw. mit den freien Mitarbeitern möglich.

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Der neue Konsul auf Gran Canaria Peter Schmid Informieren Sie sich näher über die Örtlichkeiten, Öffnungszeiten und Amtshandlungen der Konsul im Amtsbezirk des Konsulats Las Palmas de Gran Canaria Konsul der Bundesrepublik Deutschland Gran Canaria Peter Schmid, Konsul Calle Albareda 3-2°, 35007 Las Palmas de Gran Canaria Tel: (0034) 928 49 18 80 Tel: (0034) 928 49 18 70 (Paßstelle nicht zwischen 09.00 - 12.00 Uhr) Fax: (0034) 928 26 27 31 e-Mail info@las-palmas.diplo.de Öffnungszeiten für den Besucherverkehr: Montag bis Freitag von 09.00 - 12.00 Uhr (ausgenommen Feiertage) oder nach telefonischer Vereinbarung Erreichbarkeit in dringenden Notfällen: Tel: (0034) 659 51 76 00 Konsul der Bundesrepublik Deutschland Teneriffa Ingo Friedemann Pangels, Konsul C /Costa y Grijalba, 18, Santa Cruz de Tenerife. Telefon (0034) 922 24 88 20, Fax (0034) 922 15 15 55 Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania, Apartado de Correos 10504, 38080 Santa Cruz de Tenerife, Spanien. Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag 10.00 - 13.00 Uhr e-Mail santa-cruz-de-tenerife@hk-diplo.de

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Das Megawelle Journal erhalten Sie bei den Touristik Informationen, unseren Anzeigenkunden, im Redaktionsbüro der MEGAWELLE sowie Im SÜDEN bei : Amarilla Golf , Golf del Sur , Ayuntamiento Granadilla, Centro Cultural Granadilla, Turistica Info Plaza El Medano, Centro Medico, Nr. 128 San Isidro , Mc Donalds Chafiras, Finca del Arte C/Centro Chayofa Chayofa, Bibliotheka in La Camella, Ayuntam. ARONA, Arona Pueblo Garden Ika V San Lorenzo, Tennis Club La Florida, Ayuntam. San Miguel, Info Turistica Las Galletas, Golf Los Palos Guaza, Garden Center Parque la Reina, Tennis Club Miraverde, Golf Adeje, Ayuntam. Adeje, Tenerife Pearl Armeniñe, Info Turistica Promenade San Juan, Rest. Sauco (Jorge) Playa de la Arena, Ayuntam. Santiago de Teide, Rent a C Hermanns, Centro Cultural Los Cristianos, Info Turista beim H10 Gran Tinerfe Las Americas, Golf Americas , Krombacher Playa Troya Las Americas, Deutsche Bank Las Americas, Brauhaus/Villa Cortes Santiago 4 Las Americas, Hospital Costa Adeje Torviscas Bajo Las Americas, Paris Playa Fañabe, Plaza de Duque Playa Fañabe, Gran Sur Playa Fañabe, FLUGHAFEN REINA SOFIA: Flughafen Büros ITS/REWE TURISTIK, TUI, NECKERMANN, TURI INFO Schalter in der Ankunftshalle und im NORDEN: Centro Informacion Garachico, Loro Parque, Info Turistica Los Silos, Jardin de la Paz La Mantanza, Riu Bonanza Acevino Puerto Cruz, Riu Interpalace Acevino Puerto Cruz, Riu Canarife Acevino Puerto Cruz, Panaderia El Millo Puerto de la Cruz, Kiosk Tomas gegenüber Hot. Monopol Puerto Cruz, La Paz La Cupula Puerto Cruz, Park Cafe Taoro Parque Puerto Cruz, El Tope Puerto Cruz, Cafe Melita Punta del Hidalgo, Veteranio Clinica Toscal, Haus Michael c/ Arena Puerto de la Cruz Die aufgeführten Auslagestellen sind lediglich ein Auszug aus unseren ca. 500 Verteilerstellen.

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Datensicherung

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und zwei Drittel der PC Nutzer sichern selbst kritische Daten seltener als einmal im Monat. Dabei ist das Backup wichtiger Daten auch für Privatanwender unerlässlich. Wer kurz darüber nachdenkt, wie es wäre, mit einem Schlag alle Familienfotos oder sämtliche Songs unwiederbringlich zu verlieren, wird dem kaum widersprechen. So können Daten verloren gehen. Sehr oft werden Daten versehentlich gelöscht oder bereits vorhandene Dateien mit neuen Dateien unter dem gleichen Namen überschrieben. Bereits ein Stromausfall oder eine Überspannung kann Daten auf der Festplatte unwiderruflich löschen. Und dann sind da natürlich noch die Gefahren, die von Computerschädlingen wie Viren und Würmern und von Hacker-Angriffen ausgehen. Aber genug der Schwarzmalerei, schließlich gibt es für alle diese Probleme eine Lösung: die Datensicherung. Dabei werden alle Daten, die Sie brauchen - im Zweifelsfall also alle - regelmäßig auf einen Datenträger kopiert, den Sie anschließend sicher verwahren können. Diese Daten sollten Sie sichern Betriebssystem und Programme: Werden Dateien des Betriebssystems und der installierten Programme beschädigt, kann das dazu führen, dass ein Anwendungsprogramm oder auch das Betriebssystem nicht mehr funktioniert. Trotzdem müssen diese Dateien nicht unbedingt gesichert werden. Denn meistens gibt es fürs Betriebssystem Reparaturmechanismen. Oder man installiert das Betriebssystem mit den Original-CDs neu. Auch Anwendungsprogramme, zum Beispiel die Textverarbeitung, können jederzeit vollständig deinstalliert und von den Original-CD-ROMs wieder hergestellt werden. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Wenn Sie die Programme auf Ihre Bedürfnisse hin verändert haben, dann sollten Sie

die so genannten Konfigurationsdateien extern speichern, weil Ihre Änderungen darin abgespeichert sind. Dazu zählen z.B. Wörterbücher, Zusätzlich geladene Schriften oder auch Autotext. Anwendungsdaten: Viel schlimmer ist der Verlust der Anwendungsdaten, also Dateien, die Sie selbst erstellt und auf dem Computer gespeichert haben. Das können Texte, Bilder, Tabellen oder andere Dokumente sein. Verschwinden diese Informationen, sind sie auf Nimmerwiedersehen verloren. Da hilft kein Fluchen oder Zetern, sondern nur eine regelmäßige Datensicherung. Die einfache Methode: Speichern Sie all jene Dateien, die Sie selbst erstellt haben, auf einem externen Speichermedium. Wie oft das notwendig ist, hängt davon ab, wie oft Sie Ihren PC nutzen und welche Daten Sie in jedem Fall benötigen. Bewahren Sie das Backup aber auf jeden Fall getrennt vom PC auf, am besten in einem anderen Raum. Sollten Sie Ihre Daten später aus irgendeinem Grund verlieren, können sie einfach wieder auf den PC aufgespielt werden. Ihre persönlichen Einstellungen des Betriebssystems oder anderer Programme sind bei dieser Art der Datensicherung zwar nicht enthalten, aber diese lassen sich im Falle des Falles neu konfigurieren. Alternativ zu CD-ROM, DVD oder USB-Sticks können Sie auch eine zweite Festplatte als Datensicherungsmedium verwenden. Damit diese nach der Datensicherung an einem anderen - sicheren - Ort aufbewahrt werden kann, sollte es eine externe Festplatte („Wechselfestplatte“) sein. Diese sind heutzutage bereits relativ preiswert und können in der Regel über USB unkompliziert angeschlossen werden. Viele haben darüber hinaus auch eine Software mit Backup-Funktionen vorinstalliert.

Speichermedien: Wenn Sie Daten archivieren wollen, sollten Sie auch auf die Lebensdauer der Medien achten. Gerade die Speichermedien, die sich besonders gut für die Datensicherung eignen, gibt es noch nicht lange genug, um Aussagen über deren Haltbarkeit treffen zu können. Geschätzt wird, dass DVD-Rohlinge bis zu 100 Jahre haltbar sind. Das dürfte den meisten Privatanwender vollkommen ausreichen – doch nachprüfen konnte diese Zeitspanne bisher niemand. Das Speichermedium ist allerdings nur eine Seite – zusätzlich müssen Sie auch sicherstellen, dass Sie die Daten auch abspielen können, und das ist keineswegs selbstverständlich. Nach spätestens 30 Jahren wandern bestehende Systeme (Betriebssysteme, Software-Programme) in die Mottenkiste. Beim Privatanwender sind es sogar nur zehn Jahre. Das Abspielen von Informationen, die nicht rechtzeitig in aktuelle Datenformate überführt wurden, ist dann nur noch sehr schwer möglich. Oder können Sie heutzutage noch eine Super 8 Kamera kaufen? Backupprogramme: Wer nicht spiegeln möchte (oder kann) sollte zur Datensicherung auf ein Programm zurückgreifen. In jedem WINDOWS 7 gibt es schon ein einfaches Backup Programm. Damit lassen sich Menügeführte Sicherungen und Wiederherstellungen machen. Komfortabler (und einfacher in der Bedienung) sind z.B. Nero oder Norton Ghost Anwendungen. Oder doch den Fachmann fragen? Wem das alles zu kompliziert ist, der sollte sich an seinen Fachhändler wenden und das Backupsystem auch installieren lassen.

Medium Kapazität Lebensdauer Magnetband Festplatte CD-ROM DVD

Bis zu 400 Gigabyte Bis zu 2 Terrabyte 650-900 MB 4,7 - 17 GB

Max. 15 Jahre Zwischen 2 und 5 Jahren Mind. 10 Jahre Zwischen 10 und (vermutlich) 100 Jahre

USB-Stick

Zwischen 4 GB und bis zu 32 GB

vermutlich bis zu etwa 10 Jahren

Schönheitsoperationen und Wiederherstellungschirurgie… ... sind Verfahren, die angewandt werden, um Aussehen oder Gestalt des Körpers zu verändern. Sie gehören heutzutage zum Standard und werden nicht mehr als etwas Außergewöhnliches betrachtet. Die Methoden sind vielfältig und die Kosten schon lange nicht mehr so hoch, wie einst. Die Beweggründe für einen Eingriff sind ebenso vielfältig. Für viele Patienten stehen Wohlbefinden oder Gefallen des eigenen Ichs im Vordergrund. Eine tragende Rolle kommt aber auch der Wiederherstellung und Korrektur nach Unfällen oder vorangegangenen Operationen zu.

Die Palette der Möglichkeiten, die ein erfahrener Chirurg hat, ist breit gefächert. Von Faltenunterspritzung mit Eigenfett, Hyaloronsäure oder Botox, Lifting des Gesichtes oder des Halses, Augenlidstraffung, Brustvergrößerung sowie – verkleinerung über Fettabsaugung an Armen, Bauch, Beinen oder Po, Straffung der Oberschenkel, Narben- und Nasenkorrekturen bis hin zu Schamlippenverkleinerung oder Geschlechtsumwandlungen, ist alles und noch mehr möglich. Es findet sich nahezu für jedes „Problem“ eine Lösung. Die Entwicklung der plastischen sowie der wiederherstellenden Chirurgie war in den letzten Jahrzehnten geradezu Revolutionär.

Neue Operationstechniken wurden ausgearbeitet, Implantate verbessert und körpereigene Substanzen, wie Eigenfett oder Haut, werden gerne verwendet, da sie vom Körper sehr gut angenommen werden. Oftmals verhelfen plastische Eingriffe zu einem zufriedeneren, aber auch zu einem beschwerdefreieren Leben. Wie zum Beispiel Brust- oder Schamlippenverkleinerungen oder Augenlidkorrekturen. Im Übrigen sind Schönheitsoperationen längst keine Frauendomäne mehr, auch immer mehr Männer nehmen die Dienste eines plastischen Chirurgens in Anspruch. Bei einem persönlichen Beratungsgespräch wird der Ablauf einer OP bis ins Detail erklärt, spezielle Wünsche besprochen und Fragen beantwortet. Die Basis für ein gutes Verhältnis zwischen Patient und Operateur sind Vertrauen, Qualifikation und Erfahrung. Deshalb ist es unbedingt nötig, vor jedem Eingriff einen umfassenden Beratungstermin beim Chirurgen zu vereinbaren.

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AUDITORIO INFANTA LEONOR LOS CRISTIANOS

Gärtnern mit der Natur! Geben Sie dem Monarchfalter in Ihrem Garten Lebensraum.

November 2011

Gartentipps von Urban Schumacher

Mittwoch 2. Schulkonzerte “Menú de Invierno” – “Winter Menü“ Orquesta Sinfónica de Tenerife 10:00 Uhr y 11:30 Uhr

Liebe Gartenfreunde. Ich möchte Sie wieder einmal auffordern und ermuntern in Ihren Gärten oder auf der Terrasse oder dem Balkon in Einklang mit der Natur zu leben. Am Beispiel des Monarchfalters werden Sie dafür mehr als reich belohnt. Sie erleben ein so phantastisches Schauspiel wie es seines gleichen sucht. Winzig kleine, kaum sichtbare Eier setzt der Monarchfalter an der Indianer Seidenpflanze ab. Gerade ist die Pflanze zur vollen Blüte erwacht und reckt ihre leuchtend orange-roten Blüten dem Himmel, als wolle sie ihn locken. Doch ihre Schönheit wird von kurzer Dauer sein, denn aus den Eiern des Monarchfalters schlüpfen kaum sichtbare Miniraupen, die meist erst auffallen, wenn die Blätter der Seidenpflanze löchrig werden und sich kleine Kügelchen von Verdautem unter der Pflanze ansammeln. Da sieht man dann die weiß-gelb-schwarz gestreiften Raupen, die ohne Pause Blätter und Blüten in sich hinein fressen. Die Wirtspflanze sieht derweil immer geschundener aus, die Blätter und Blüten sind angefressen, stehen bleiben am Ende abgemagerte, leere und angeknabberte Stängel. Sind die Raupen nach 10-14 Tagen dick und satt, suchen sie sich einen Platz für ihre nächste Umwandlung. Dort spinnen sie sich einen Pfropfen aus weißen Fäden, an dem sie sich kopfüber aufhängen. Scheinbar ruhig hängen sie da, doch in ihrem Inneren beginnt unsichtbar für den Betrachter, ein umwälzender Prozess: die Metamorphose genannte vollständige Umwandlung der Raupe über das Puppenstadium zum Schmetterling. Nach etwa einem Tag wird der Prozess äußerlich sichtbar, die Raupe häutet sich. Wie von Zauberhand erscheint unter der alten, aufgerissenen Haut das leuchtende Grün der Puppe. Erst ist nur eine kleine Stelle sichtbar, doch dann streift das frische Grün in nur wenigen Minuten alte Haut unter heftigen Bewegungen nach oben hin ab, bis diese zuletzt als geschrumpftes Etwas zu Boden fällt. Wie ein grüner leuchtender Juwel hängt die Puppe jetzt zwischen schützenden Blättern. Goldene Punkte und eine Goldleiste bekräftigen ihre unbeschreibliche Schönheit.

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Im Inneren geht die Umwandlung weiter und nach zwei Wochen lüftet sich das Geheimnis. Die Hülle der Puppe wird erst dunkler und dann durchsichtig. Schwarze und orangefarbene Flecken scheinen durch sie hindurch und lassen den werdenden Schmetterling erahnen. Ganz plötzlich in einem Augenblick reißt die Hülle auf und zusammengefaltete Flügel drücken nach außen, dann ein Bein und plötzlich der Rumpf. Ein Schmetterling ist geboren. Mit den feinen Krallen seiner Beine hält er sich an der Hülle oder einem Blatt fest und langsam entfalten sich die beiden Flügel. Geduldig lässt er sie über Stunden im Wind trocknen und fest werden. Nur ab und zu öffnet er sie kurz und präsentiert ihr leuchtendes Orange eingefasst in schwarze Linien mit einer Bordüre aus weißen Tupfen. Dann, nach Stunden, probt er die ersten zaghaften Flugversuche, bis sich der Monarchfalter dann leicht beschwingt, in vollendeter Schönheit im Wind tanzend, in die Lüfte erhebt. In einigen Gebieten in Mexiko erwartet man jedes Jahr mit großer Ungeduld und Freude die Ankunft von vielen Millionen von Monarchfaltern. Aber es werden immer weniger. Nach einer alten indianischen Legende sind die Monarchfalter die Seelen der Verstorbenen, die die Lebenden besuchen und das fällt immer mit dem Allerheiligenfest im November zusammen und wird ganz groß gefeiert. In nur wenigen Wochen legen diese Insekten eine erstaunliche Strecke von vielen tausend Kilometern zurück. Wenn ich Ihnen auch immer wieder dazu rate Ihren Garten für ein ganzes Jahr mit US 1504 plus schädlingsfrei zu halten und das

Donnerstag 3. Schulkonzerte “Menú de Invierno” – “Winter Menü“ Orquesta Sinfónica de Tenerife 10:00 Uhr y 11:30 Uhr giftfrei mit Garantie, so sollten Sie die Indianer-Seidenpflanze, botanischer Name Asclepias, aussparen. Wenn die Pflanzen auch angefressen werden, sie sind trotzdem sehr schön und das grandiose Schauspiel der Monarchfalter wird sie tausendfach belohnen und sie leben im Einklang mit der Natur. Urban Schumacher Ihr Gärtnermeister aus dem Radio. Sollten Sie noch Fragen haben dann rufen sie mich an oder mailen Sie. Telefon 922 575 032 mobil 663 001 496 Email: gaertnermeisterurban@yahoo.de Gartensendung: Jeden Mittwoch LIVE von 14 bis 16 Uhr Jeden Sonntag (Wiederholung) von 14 bis 16 Uhr

Freitag 4. Schulkonzerte “Menú de Invierno” – “Winter Menü“ Orquesta Sinfónica de Tenerife 10:00 Uhr y 11:30 Uhr

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Samstag 5. Familien Konzert “Menú de Invierno” – “Winter Menü“ Orquesta Sinfónica de Tenerife 12:00 Uhr Eintritt : 4,00 € Verkaufstellen : www.ost.es Tlf: 902317327 Verkaufsschalter Auditorio von 10:00 bis 11:45 Uhr, am Konzert Tag. Donnerstag 17. Orquesta Sinfónica de Tenerife 20:30 Uhr Eintritt: 18 € Verkaufsstellen Cafeteria vom Auditorio Infanta Leonor Los Cristianos, Avenida Juan Carlos I, 20B Geöffnet von 08:00 bis 24:00 Uhr von Montag bis Sonntag. Am Konzert Tag 2 Stunden vor Beginn. Dieses Programm kann kurzfristige Änderungen beinhalten Mehr Information www.arona.org

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IQ Test 5.

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2.

Stellen Sie sich nun vor, Sie sind Busfahrer. Im Bus befinden sich zunächst noch keine Fahrgäste.

In einem Dschungel-Camp waren die Teilnehmer eine Woche lang auf sich Helmut Kohl hat einen Kurzen, Arnold alleine gestellt. Sie hatten reichlich Schwarzenegger einen Langen, EheVorräte dabei, nur an eines hatten sie paare benutzen ihn oft gemeinsam, ein nicht gedacht: Nach fünf Tagen war der Junggeselle hat ihn für sich allein, MaDocht in ihrer Petroleumlampe so weit donna hat keinen, und der Papst beverbraucht, dass er sich nicht mehr ins nutzt ihn nie. Petroleum eintauchen ließ. Sie hatten auch kein Petroleum mehr zum NachWas ist gemeint? füllen. Zwar war in der Lampe noch genügend Petroleum drin, aber der Docht reichte nicht mehr so weit nach unten. 3. Was taten die Camper, damit ihre Lampe weiterhin brannte? Die Horror-Fahrt

Der Bus fährt nun an die erste Haltestelle, wo vier Leute einsteigen. Der Bus fährt weiter zur nächsten Haltestelle. Dort steigt einer aus, und fünf Leute steigen ein. An der nächsten Haltestelle steigt nur einer ein, und drei steigen aus. An der nächsten Haltestelle steigen zwei Leute ein, und zwei steigen aus. An der nächsten Haltestelle steigen vier Leute ein, und drei steigen aus. An der nächsten Haltestelle steigen drei Leute aus, und nur einer steigt ein.

Was ist das?

Sie sitzen im Auto und fahren mit konstanter Geschwindigkeit. Links von IhAntwort nen befindet sich ein Abhang. Auf Ihrer rechten Seite fährt ein Feuerwehrauto neben Ihnen her. Knapp vor Ihnen ga1. 7 mal lopiert ein Schwein, das größer ist als Ihr Auto, und im Abstand von weniger als einem Meter verfolgt Sie ein Hub- 2. Der Nachname schrauber auf Bodenhöhe. Was tun Sie, um dieser Situation gefahrlos zu ent- 3. Einfach warten, bis das KinderKarussel anhält, und dann absteigen. kommen?

An der nächsten Haltestelle steigt keiner ein, und zwei steigen aus.

4.

Soweit noch alles klar?

Sie machen bei einem Marathonlauf mit und überholen kurz vor dem Ziel den Zweiten. Wievielter sind Sie dann?

OK, wie oft hat der Bus angehalten?

Knapper Sieg?

4. Zweiter natürlich! 5. Sie füllten zusätzlich Wasser in die Lampe. Öl und Wasser vermischen sich nicht.Das noch vorhandene Petroleum warleichter und schwamm über dem Wasser.

An der Grenze, ein Mann fährt mit dem Fahrrad vor, auf dem Gepäckträger einen Sack. Zöllner: “Haben Sie etwas zu verzollen?” Mann: “Nein.” Zöllner: “Und was haben sie in dem Sack?” Mann: “Sand.” Bei der Kontrolle stellt sich heraus dass es tatsächlich Sand ist. Eine ganze Woche lang kommt jeden Tag der Mann mit dem Fahrrad und dem Sack auf dem Gepäckträger. Am achten Tag wird’s dem Zöllner doch verdächtig. Zöllner: “Was haben sie in dem Sack?” Mann: “Nur Sand.” Zöllner: “Hmm, mal sehen...” Der Sand wird diesmal gesiebt - Ergebnis: nur Sand. Der Mann kommt weiterhin jeden Tag zur Grenze. Zwei Wochen später wird es dem Grenzer zu bunt und er schickt den Sand ins Labor - Ergebnis: nur Sand. Nach einem weiteren Monat der “Sandtransporte” hält es der Zöllner nicht mehr aus und fragt den Mann: “Also, ich gebe es Ihnen schriftlich, dass ich nichts verrate, aber sie schmuggeln doch etwas. Sagen sie mir bitte bitte, was es ist!?!” Der Mann: “Fahrräder...” Ein Beamter wird gefragt, warum er einen faulen Apfel isst. Meint dieser: “Als ich angefangen habe, war er noch gut...”

Der Urlauber in einem kleinen Hotel: "Bitte, ich möchte zwei Eier, eines steinhart, das andere roh, einen verkohlten Toast und eine lauwarme Brühe, die wohl Kaffee heißt." "Ich weiß nicht, ob sich das machen lässt," gibt der Kellner zu bedenken. "Aber wieso denn das? Gestern ging es doch auch!"

Ein Reisender zum Portier: “Hätten Sie wohl ein Zimmer frei?” Portier: “Leider nein.” Reisender: “Hätten Sie ein Zimmer für die Bundeskanzlerin, wenn sie käme?” Portier: “Aber klar, jederzeit!” Reisender: “Dann geben Sie mir bitte ihr Zimmer. Sie kommt heute nicht!” Der Beamte kommt zum Arzt und lässt sich untersuchen. Er meint: “In letzter Zeit fühle ich mich wie gerädert!” - “Arbeiten Sie zuviel?” - “Ach, das geht eigentlich, Herr Doktor, vor einem Jahr mussten wir mit Überstunden noch ca. 42 Stunden arbeiten und heute sind es nur noch 37,5 Stunden.” - “Sehen Sie”, stellt der Doktor die Diagnose, “Ihnen fehlen wahrscheinlich diese 4,5 Stunden Schlaf!”

Entlasten statt operieren! Die Korrekturspange ist die sanfte Alternativ-Therapie bei eingewachsenen Nägeln. Hauptsächlich für Eingewachsene Nägel wurde bereits Anfang der sechziger Jahre die Nagelkorrektur durch Spangen entwickelt. Durch diese Methode der Nagelkorrektur können zwei verschiedene Erfolge erzielt werden: 1. 2.

Der Nagel wird in seiner Form verändert, er wird wieder flacher. Die Nagelform ändert sich nicht oder nicht wesentlich, aber durch den Zug der Spange wird eine ständige Entlastung des Nagelfalzes erzielt und dadurch die Ursache der Schmerzen beseitigt.

In beiden Fällen wird eine wesentliche Linderung erreicht. In den vielen Jahren wurde die Erfahrung gemacht, dass Patienten keine Mühe scheuen wo es um die Spange geht. Allerdings darf auf eine regelmässige Fusspflege dabei nicht verzichtet werden.

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Von erfrischenden und gesunden Köstlichkeiten – Zumos und Batidos

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it einem „zumo de naranja“ haben Sie auf der Insel bestimmt schon Ihre Erfahrungen gemacht. Aber wie steht es mit den köstlichen Erfrischungen darüber hinaus? Was verbirgt sich eigentlich hinter den beiden spanischen Begriffen „zumo“ und „batido“ und worin liegt der Unterschied?

Grundsätzlich kann man sagen, dass ein zumo immer mit Wasser und ein batido immer mit Milch angemacht wird. Ein zumo ist also eher ein Saft und ein batido ein Shake. Genießen können Sie diese in den sogenannten Zumerias, aber auch fast in jeder spanischen Bar. Hergestellt werden Sie immer frisch. Hier auf Teneriffa liegt es darüber hinaus auf der Hand, dass dazu normalerweise frisches Obst verwendet wird. Auch Gemüse ist in den Getränken anzutreffen – natürlich ebenfalls frisch entsaftet. Die Auswahl, die sich daraus ergibt, ist enorm. Nachstehend eine kleine Bestellhilfe:

Zumo Batido X de naranja (Orangen) X de plátano (Banane) X X de kiwi (Kiwi) X X de papaya (Papaya) X de fresa (Erdbeere) X de aguacate (Avocado) X X de piña (Ananas) X X de melocotón (Pfirsich) X de zanahoria (Karotte) X X de frutas del bosque (Waldfrüchte) X X de mango (Mango) X de sandía (Wassermelone) X X de melón (Melone) X X de pera (Birne) Je nach Saison und Bar entdeckt man noch einige Sorten mehr im Sortiment der Kühltheken. Kombinieren Sie dann auch noch verschiedene Früchte und/oder Gemüse, scheint die Auswahl unendlich. Lassen Sie bei der Zusammenstellung einfach Ihre Phantasie spielen. Wie wäre es beispielsweise mit einem zumo de papaya con naranja, limón y zanahoria? Oder gelüstet es Sie vielleicht nach einem batido de piña, mango y plátano? Nachdem Sie sich entschieden haben, bleibt Ihnen noch die Wahl ob mit oder ohne Zucker (con o sin azucar). Egal, wie Sie sich entscheiden. Am Ende haben Sie eine leckere, gesunde und auch noch kostengünstige Erfrischung, die auch noch landestypisch ist. Was will man mehr?! Viel Vergnügen beim Schlürfen, wünscht Ihnen Ihr MegawellenTeam

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Feiern wie auf der Wies’n in München - und das im Bavaria Grill!

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ie bereits in den letzten Jahren zuvor, gab es wieder ein Oktoberfest in Zusammenarbeit mit Radio Megawelle.

Für die Sieger übergab das Gastwirtsehepaar Berger Gutscheine und Präsentkörbe mit typischen bayerischen Schmankerln.

„Ozapft“ wurde am 15. Oktober im Restaurante „Bavaria Grill“ direkt an der Hauptstraße nach Los Gigantes.

Das Oktoberfest war nur der Auftakt zu weiteren Festen, die das Team vom „Megawelle“ und Bavaria Grill für seine Gäste in der nahen Zukunft geplant haben.

An diesem Tag wurde ab 20:00 Uhr in die original bayerische Bierzelt Atmosphäre eingeladen. Für die gute Stimmung am Samstag sorgte Freddy Holyday mit typischer bayerischer Musik. Um die Stimmung noch zu erhöhen, wurden verschiedene Vorführungen und Wettbewerbe zusammen mit den Gästen veranstaltet.

Die weiteren Feste werden in den nächsten Ausgaben angekündigt.

Manfred Funk

Die Einladung zu diesem Abend stand unter dem Motto zusammen mit dem Bavaria Grill „Megawelle zum Anfassen“ !!! Es wurde von den Lesern und Hörern des Megawellen Journals und Radio Megawelle regen Gebrauch gemacht, sich über die Neuigkeiten zu erkundigen. Angeregt durch die Unterhaltungsmusik von Freddy, der natürlich genau weiß wie er die Gäste zum Tanzen holen kann, wurde den ganzen Abend reichlich das Tanzbein geschwungen. Das Team vom „Bavaria Grill“ sorgte dafür, dass die über 200 Gäste mit deftigen bayerischen Spezialitäten aus Küche und Zapfhahn bedient wurden.

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Aguamansa – Pinolere Wandertips mit Irmgard und Manfred Roth

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a, wir sind wieder da und eine, hoffentlich so schöne Wandersaison wie die vergangene, beginnen wir wieder mit einer nicht ganz so anspruchsvollen Tour. Heißt es sonst „der Weg ist das Ziel“ so trifft auf die heutige Wanderung zu: „Pinolere mit dem Museumsdorf ist das Ziel“. Wanderwegstrecke: Hinweg 1 Stunde 45 Minuten

Eine detaillierte Beschreibung des Weges erübrigt sich, da die gesamte Wanderung sehr gut mit den weiß-gelben Balken markiert ist.

Den Rückweg haben wir uns „geschenkt“. Es war uns zu warm und da wir Nichtwanderer dabei haben, die sowieso mit dem Wagen nach Pinolere weitergefahren sind, war das kein Problem. Der Start von der Caldera aus ist uns nun schon von einigen Wanderungen her vertraut und nach dem Studium der aushängenden Karte und dem Hinweisschild TF 35.1 „Pinolere 6,3 km“ geht es um 11.30 Uhr los.

Besonderheit: Keiner meiner Teneriffa- oder Wanderführer hat Pinolere im Verzeichnis. Dabei besteht seit 10 Jahren dieses liebevoll gestaltete Museumsdorf. Es ist nicht staatlich sondern wurde von der Orts-Gemeinschaft errichtet, und wird auch von ihr verwaltet und betreut. Der junge Museumswächter erklärt uns, dass der Besucherzulauf äußerst gering ist. Jedoch dient das Museumsdorf auch dem Zweck, den Kindergarten- und Grundschulkindern der Städte das Landleben und “wie es früher einmal war” nahe zu bringen.

Der breite Forstweg ist uns ebenfalls bekannt. Vorbei an Pedro Gil, Casa de Agua folgen wir den häufig aufgestellten Hinweistafeln. Rechter Hand begleiten uns zum Teil beeindruckende Felsformationen, linker Hand geben die Sträucher und Bäume den Blick auf den Teide frei und auf das Orotavatal. Die ersten 4 km sind ein leichter Spaziergang. Dann haben wir die Wahl: „Pinolere 2,8 km oder Pinolere 2,1 km“. Wir entscheiden uns für die kürzere Variante und wollen die längere Strecke zurück gehen. Nun gestaltet sich die Strecke wie wir es gerne haben: ein malerischer, schmaler Pfad von Bäumen und Sträuchern gesäumt und beschattet, jedoch sehr, sehr steil und auf den Kiefernnadeln auch etwas rutschig.

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Lediglich im Ort Pinolere selbst fragen wir nach dem Museumsdorf, hätten es jedoch auch so gefunden, da die asphaltierte Straße unmittelbar daran vorbeiführt.

Ihnen klar zu machen, dass die Milch nicht aus der „lata“, der Dose, dem Tetrapack kommt. Zu diesen Besuchen erscheint dann auch ein Ziegenhirte mit seinen Tieren und es wird das Melken demonstriert. In einigen kleinen Hütten, alle mit den typischen strohgedeckten Dächern – zum Teil nur ein Raum – wird demonstriert, wie man noch Anfang bis Mitte des letzten Jahrhunderts auf Teneriffa gelebt hat. Liebevoll sind die Häuschen eingerichtet, so als hätten die Bewohner sie nur mal eben verlassen, um z.B. die Wäsche aufzuhängen oder die Hühner, Kaninchen und Enten zu

füttern. In anderen Hütten wird anschaulich die Korbflechterei aus den verschiedensten Materialien wie Stroh, Palmwedel, Bananenblättern oder Bambus vorgestellt. Die daraus gefertigten Körbe dienten zur Erleichterung aller möglichen Arbeiten. So vom Nähkörbchen bis zum gewaltigen Lastenkorb. Auch ein Dreschplatz ist vorhanden und auch der „Donnerbalken“ fehlt nicht. Selbst einen kleinen „Supermarkt“ gibt es in dem von Kartoffeln bis Kohlen alles angeboten wurde. Fazit: Sehenswert! Ganz liebevoll und schön gestaltet. Die Öffnungszeiten sind von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 14 Uhr. Eintritt 2 Euro. Da die Öffnungszeiten nicht ganz so streng

genommen werden (bei unserem Besuch wurde erst gegen 12 Uhr geöffnet – wir waren allerdings auch die einzigen Besucher) sollte man vielleicht vorher anrufen: Telefon: 922 336 733 oder 922 32 26 78 Will man mit dem Wagen anfahren, findet man es laut Beschreibung: „Wenn man von der Zufahrtsstrasse Richtung Teide rechts nach Pinolere abbiegt und dieser Strass folgt, bis man an eine kleine Plaza kommt. Um diese muss man einmal drumherum laufen, denn der Eingang zum Museumsdorf liegt genau hinter der Plaza.“ Da es inzwischen 14 Uhr geworden ist und wir den liebenswürdigen, auskunftfreudigen Museumswächter nicht länger

festhalten wollten bis das Autoumsetzen erfolgreich abgeschlossen ist, kehrten wir in einer kleinen Bodega, wenige Meter unterhalb des Museums auf der gegenüber liegenden Straßenseite ein. Unter schattigen Bäumen schmeckte der hier produzierte Wein. Keine Touristen und von einem Nebentisch wurde uns – ungefragt – versichert, dass auch alles gut schmeckt was aus der Küche kommt. So ermuntert beschlossen wir, an diesem gemütlichen Ort, nur unter Einheimischen, zu bleiben. Wir haben es nicht bereut!

Manfred + Irmgard Roth www.mundiroth.de


„Sind die Lichter angezündet – Freude zieht in jeden Raum”

HINWEISE

11. NOVEMBER ST. MARTINSTAG 27. NOVEMBER ERSTER ADVENT

Betrachtung bei Kerzenschein zum Advent

K

aum hat man die Uhr auf Winterzeit eingestellt, läuft das Konsumrad, viel zu früh auf Weihnachtsstimmung. Trotzdem, wir spüren, die Tage werden kürzer. Unser grosser Energie- und Lichtsprender, die Sonne läuft auf Sparflamme. Das fehlende Licht wird durch unzählige künstliche Lichtquellen ersetzt. Nicht nur im eigenen Heim, auch die Carreteras und die Caminos erhalten wieder ihren Festschmuck mit Lichterketten in Weihnachtsmotiven. Die Ayuntamientos schmücken ihre grossen Krippenlandschaften mit viel Glanz und Licht – der Schein einer Kerze wird wieder bedeutungsvoll, bis der Baum des Weihnachtsfestes mit Kerzen erstrahlt - „Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen“, die Melodie dazu schwingt in uns mit. Wenn auch das technische Zeitalter mit all den bunten Flitter- und Glitzereffekten mehr und mehr alte Traditionen überrollt – Romantik und heimelige Stimmung kann nur das Licht einer Kerze in uns wach werden lassen. Ob nun eine festlich gedeckte Tafel, eine verliebte Schmusestunde, oder die Lichtreflexe des geschmückten Baumes – das warme Licht, das leichte Flackern des gelben Scheines zeichnet die Gesichter weich, Augen leuchten, strahlen. Nichts vermag den Zauber des Kerzenlichtes zu ersetzen, das unserem Wohlbefinden gut tut. Was steckt nun für eine Geschichte hinter dieser Kerze, die sich heute trotz aller Technik, der ersten Kohlefadenlampe und dem Neonlicht so behaupten konnte? Licht wurde in der Steinzeit schon durch Holzfeuer geschaffen, später benutzte man den Kienspan und die Fackeln. Althochdeutsch hiess die Kerze „charka“, la-

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teinisch „candela“. (Übrigens seit 1948 die Bezeichnung der Einheit für Lichtstärke). Die Griechen und Römer benutzten bereits Holz und Kien in Schalen die mit Öl gefüllt wurden, um sich im Dunklen zu orientieren. Im Mittelalter wurde das wertvolle, teuere Bienenwachs als Rohstoff entdeckt, was natürlich nur den wohlhabenden Fürsten und den Kirchen vorbehalten war. Das Arme Volk musste sich mit den minderwertigen Talgkerzen aus Rindernierenfett begnügen, die unheimlich qualmten und russten. Erst seit dem 15. Jh. ging dem Bürgertum ein Licht auf. Die Kerzen aus Wachs mussten allerdings aufwendig geschneuzt, die Dochte ständig gekürzt werden, damit es nicht tropfte oder russte. Dazu gab es spezielle Dochtscheren und Kerzentöter zum Auslöschen. Stearin und Paraffin wurde erst im 19. Jh. verwendet, die Dochte verbessert, endlich konnte man bei dem ruhigen Schein der Kerze auch arbeiten. Eine Kerze ist ein kleines brennendes Wunderwerk. Das Herzstück ist noch immer der Docht. Aus Baumwollfäden geflochten muss er sich krümmen, um den Flammenrand zu erreichen. Dort erhält er den Sauerstoff zur Verbrennung. Jetzt gibt es ein bisschen Erinnerung an unsere Chemiekenntnisse. Paraffin, ein Kohlenwasserstoffgemisch, verwenden fast alle Hersteller. Nach verschiedenen Verfahrensweisen wird es vollkommen ungiftig. Der Grundstoff ist und bleibt vorrangig Rohöl. Naja, die Preise steigen, sicher auch in der Kerzenproduktion. So mancher wird auf der Strecke bleiben angesichts der Konkurrenz aus Asien. Deutschland ist zwar der grösste Kerzenproduzent weltweit, aber die Importe nehmen immer mehr zu. Chemiker versuchen immer mehr aus

natürlichen Fetten und Ölen Stearin zu gewinnen. Echte Kerzenfans bevorzugen immer noch die Kerze aus Bienenwachs. Doch zurück zum Brennprozess: Ist der Docht angezündet, entsteht durch die Kapillarwirkung des Dochtes die Erweichung des Wachses, zunächst entsteht die blaue Flamme. Wärme wird abgegeben an die Umgebung, ein Teil sorgt für den Brennvorgang. Der Kohlenstoff steigt als Russ nach oben, mit enormer Heizkraft und verbrennt im gelben Flammenteil. Bei normaler Zimmeroder Aussentemperatur verdampfen minimale Paraffinmengen. Die Hitze spaltet die Moleküle. Der Sauerstoff der Luft reagiert mit Wasserdampf. Denken wir an all diese Prozesse? Nein – sollten wir auch nicht, denn wie schön ist der Kerze Schein ohne Analyse. Kerzen haben bei allen christlichen, jüdischen und heidnischen Festen eine grosse Tradition, ob nun zum Weihnachtsfest oder anderen bedeutungsvollen Anlässen. Die Osterkerze, meist dekoriert mit Alpha und Omega, symbolisiert die Auferstehung. Das Licht der Taufkerze soll den Täufling sicher durchs Leben begleiten. Die Farbe Weiss ist der Inbegriff der Unschuld. Am St. Martinstag ziehen die Kinder mit Lampions durch die Strassen, natürlich mit Kerzenlicht. Und die Sternensinger bringen das Licht und ihre Botschaft von Haus zu Haus. In der vorchristlichen Zeit stellte man Lichter in die Fenster um böse Geister abzuwenden und auch den Toten den Weg zu weisen. In vielen deutschen Landen, so besonders im Erzgebirge ist dieser Brauch noch erhalten, wenn die kunstvoll handgesägten Schwibbögen Licht in die Finsternis bringen.

Das älteste Herstellungsverfahren ist das Ziehen von Kerzen Dabei taucht der Docht immer wieder in ein Wachsbad bis zur gewünschten Stärke. Je öfter, um so dicker wird die Kerze. Heute erfolgt das industriell über grosse Trommeln. Ein ganz anderer Vorgang ist das Pressen von Kerzen aus vorher pulverisiertem Wachs. Dabei können mehrere Formen schrittweise verwendet werden, was zu dekorativen Effekten führt. Der Docht wird nachträglich mit einer Nadel eingezogen. Daraus werden dann durch liebevolle Handarbeit gefertigte Kunstwerke, die wir so gerne als Geschenk überreichen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Alles ist möglich. Der Antike abgeschau-

te Reliefe, goldverziert, durchscheinend in den vielfältigsten Farben und Formen, möglichst mit betörenden Düften angereichert. Das kann sogar beruhigende heilsame Wirkungen auf die Seele haben.

Lichter gehen aus, im Lichte stehen, eine Kerze durch Handstand bauen, kerzengrade schiessen, jemanden hinters Licht führen, ein Licht aufstecken, das ewige Licht und das Licht der Welt erblicken......

Mit Winterdepressionen haben wir in unseren südlichen Gefilden kaum zu tun, doch für Mitteleuropäer kann das fehlende Licht schon zum gesundheitlichen Problem werden, Aktivität erlischt, Müdigkeit und Unlust sind die Folge. Um dem zu entrinnen leben wir ja hier auf unserer lieblichen Insel, machen Langoder Kurzurlaub, oder bleiben ständig.

Die spanischen Weihnachtslieder lobpreisen fast alle das geborene Christuskind, alle Jahre wieder, „Esta noche nace el Niño“ oder „Del Chiquirritin“, auch das amerikanische „Jingle Bells“ oder das englische „We wish you a merry Chrismas“ erklingen. Aber wir singen das anfangs begonnene Lied zu Ende: „Sind die Lichter angezündet.....“

Was gibt es für viele Wortspiele um die Kerze oder das Licht. Viele haben uralten Ursprung: „Ein Tännlein steht so kerzengrad“, etwas ans Licht bringen, die

Leuchte Licht mit – überall soll

hellem Freude

Schein sein.

Eine besinnliche, romantische Adventsund vor Weihnachtszeit wünscht Ihnen

Adelgund Renelt


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Die Pfeifsprache „El Silbo” Wir pfeifen auf La Gomera

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ine kleine Insel – Hunderte von tiefen Schluchten; Serpentinen, bergiges Gelände, der Nachbar meilenweit entfernt. Idyllische Ruhe. Doch auch die kann manchmal nerven, wenn man Täler und Berge überwinden muß, um sich mit dem Nachbarn austauschen zu können. Wie verständigt man sich über lange Strecken, wenn kein Telefon zur Hand ist? Durch Pfeifen zum Beispiel! Im April dieses Jahres konnte man sich sogar in Berlin im Rahmen der Kanarischen Kulturtage davon überzeugen, daß die Gomeros zwar pfeifen, aber keinesfalls auf ihr traditionelles Erbe.

Die Bevölkerung der spanischen Kanareninsel La Gomera hat bereits vor mehreren hundert Jahren aus der Not eine Tugend gemacht: Sie entwickelte eine einzigartige Pfeifsprache. Lediglich bei den Indiohirten in Mexiko soll es eine ähnliche Form der Nachrichtenübermittlung geben. ‚El Silbo’ heißt die pfiffige Erfindung, abgeleitet vom Verb „silbar“ - „pfeifen“. So konnten sich Hirten bei guten Windverhältnissen über eine Entfernung von bis zu sechs Kilometern mittels Pfiffen verständigen. Sogar im spanischen Bürgerkrieg (193639) wurden talentierte Pfeifer für die Nachrichtenübermittlung eingesetzt. Oftmals wurde die Pfeifsprache zum Widerstand gegen die Autoritäten genutzt, auch noch zu Zeiten der Franco-Diktatur.

Stolzes Erbe

Heute wird diese Art der Kommunikation nur noch selten genutzt, doch die Phase, in der „El Silbo“ auszusterben drohte, ist überwunden. Die Gomeros sind stolz auf ihr kulturelles Erbe. Bereits seit 1982 steht „El Silbo“ auf der UNESCO-Liste der zu schützenden Weltkulturgüter. Nun rückt die Isla Bonita mit der Pfeifsprache erneut in den Fokus der Aufmerksamkeit. Mit seiner Bewerbung um die begehrte UNESCO-Auszeichnung als eines der „Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit“ wird das Jahr 2008 für die Inselbewohner spannend.

Mißverständnisse

Lange Zeit glaubte man, “El Silbo” sei entstanden, weil Eroberer den aufständischen

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Ureinwohnern zur Strafe die Zunge abgeschnitten hätten. Diese Mutmaßung wurde inzwischen widerlegt, zumal die Zunge durchaus wichtig ist beim „Silbo“. Doch die wirklichen Ursprünge von El Silbo bleiben weiterhin ungeklärt. Sicher ist jedoch, daß sich die Ziegenhirten auf Gomera schon im 15. Jahrhundert über Täler hinweg auf diese Weise verständigt haben – ähnlich wie es die Hirten in den Alpen mit Jodeln taten.

Gewußt wie

Die Pfeiftechnik ist einfach: Zeige- und Mittelfinger werden in den Mund gelegt, die Zunge wird mit den Fingerkuppen leicht nach unten gedrückt. Die Töne entstehen wenn beim Ausstoßen der Luft die Lippen gespitzt oder in die Breite gezogen werden. Die andere Hand dient dabei als Schalltrichter. Das hört sich sehr kompliziert an, ist es aber nicht. Viel schwieriger hingegen soll die Deutung der Pfiffe sein, man unterscheidet in den Höhen und Längen der Töne. So ahmt die Pfeifsprache die spanische Sprache nach, sie besitzt jedoch nur 2 Vokale und 4 Konsonanten.

Neue Zeiten – schlechte Zeiten?

Der Einzug der Telekommunikation auf der bis dahin noch recht verschlafenen Insel bedrohte die Pfeifkunst. Die Generationen, die mit der neuen Technik aufwachsen erlernen die uralte Sprache nicht mehr. In den 90er Jahren schon fast vergessen, retteten Inselinitiativen und ein Beschluß der spanischen Regierung diese Sprache, brachten sie in die Gegenwart zurück. Seit 1999 ist „El Silbo“ Pflichtfach in den Grundschulen auf La Gomera. So sind es heute die alten Menschen, die den ganz Jungen die Sprache beibringen. Der 76-jährige Isidro Ortiz zum Beispiel pfeift auf seine Rente, um sein Erbe an die Grundschüler weiterzugeben.

Der Kurs wird von Ángel Romar Rodríguez und mit der unterstützung von dem Etnomusiker und Fachmann der pfeiffsprache David Díaz gehalten. In diesen Kursen lernt mein nicht nur pfeiffen sondern auch diese kleinen unterschiede der pfeiffart auf den verschiedenen Inseln, es werden Ausflüge gestalltet um es unter freiem Himmel zu erlernen. Wichtig: Man muss der Spanischensprache mächtig sein, es gibt Lehrer die hilfestellungen in englisch geben können. Anmelden : www.silbocanario.com oder Mobil 636 558 132 u. 686 739 282

Archiv Megawelle Ayuntamiento de Güimar

Kraniosacraltherapie

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tlas-Axis-Sakrum-Ausrichtung (inklusive Ausgleich der Halswirbelsäule, der Lendenwirbelsäule und des Beckens). Das Kreuzbein ist die Stütze einer gesunden, stabilen Ausrichtung.

Verschobene Knochen blockieren das Körpersystem. Die manuelle Kraniosakraltherapie rückt diese wieder zurecht und berichtigt Gehfehler sowie viele Leiden des Stützgewebes. Eine Linderung wird erreicht im Falle einer schmerzhaften Ausstrahlung zur Kreuzbein-Nieren-Gegend sowie von Migräne und Nackenschmerzen und im Falle von Bandscheibenproblemen mit Schmerzen im Gesäß und den Beinen! Sowie in der Halswirbelgegend mit Schmerzen und Gefühllosigkeit in den Schultern und Händen.

Während der Behandlung bearbeitet der Therapeut die Bänder der Wirbelsäule und die Bindegewebestrukturen (Faszie) der tonischen Muskeln der Wirbelsäule. Nach Beseitigung der Blockade in den Meridianen beginnt die Rückenmarksflüssigkeit wieder zu fliessen und erhöht ihre Regenerationsfähigkeit. Wenn diese wieder in ihrer eigenen Frequenz kreist (unabhängig von der Herz und Atemfrequenz) verschwindet die tägliche Belastung und der Druck auf den Rücken. Nach der Behandlung ist das Gehen wieder müheloser, entzündete Ödeme verschwinden, die Organe haben mehr Platz und die „Persönlichkeit“ des ganzen Körpers richtet sich auf.

Was immer Sie sich auch wünschen, haben Sie sich es sich nicht verdient, sich rundum wohlzufühlen und sich im Urlaub zu entspannen, während Sie auf Teneriffa sind? Kontaktieren Sie „Relax On Holiday“ auf Teneriffa und lassen Sie den Wohlfühl-Faktor beginnen. Neuraltherapie sowie Craneosacralbalancing mit Dr. med. Michael Klauck Verweis : Obermedizinalrat Dr. med. Klauck D – 13127 Berlin. Unterstüzt die Praxis mit seinen speziellen medizinischen Kenntnissen in diesen Bereichen. Auf Wunsch werden Sie von ihm auch über die Möglichkeit der Behandlung langjähriger Schmerzprobleme, mit aufdeckender Hypnotherapie beraten.

Es existiert eine staatliche „El-Silbo-Schule“ auf der Insel. Und nicht nur die Einheimischen, sondern auch Gäste und Besucher der Insel können sie dort lernen. Man kann sich absofort im Ayuntamiento de Güimar zu dem zum dritten mal startenden Kurs „Silbo canario“ anmelden. Der Kurs wird jeden Donnerstag von 18 bis 20 Uhr bis Mai 2012 gehalten.

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Dental Implantate und Prothesen an einem Tag

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Glücklicherweise ist es heute möglich, Implantate und Zähne, einschließlich der kompletten Zahnreihe, am selben Tag einzusetzen, wodurch es keine Wartezeiten mehr gibt und der Patient kann in nur 24 Stunden zu seinem normalem Leben zurückkehren. Die Medical Implant Zahnklinik in Los Abrigos, in Zusammenarbeit mit der schwedischen Hersteller “Nobel Biocare” verwendet auch diese Technik der Implantation, gennant “sofort belastbare Implantate”.

Was sind die sofort belastbaren Implantate Unter “Sofortbelastung” versteht sich die Platzierung der Vollprothese über die Implantaten, unmittelbar nach der chirurgische Intervention. Binnen einer Stunde wird die Prothese eingesetzt.

Herr Aldo Della Schiava, Manager der Zahnklinik Medical Implant, sagt: “Diese chirurgische Technik, bieten wir den Patineten an, um die langen wartezeiten zu verkürzen, die Übergangsphase zu verbessern und die damit verbundenen phychischen Problemen zu vermeiden. Es ist besonders nützlich für zahnlose Patienten mit konventionellen Prothesen. Dieses Verfahren bringt Vorteile und Zufriedenheit für unserer Patienten, die ein neues Lächeln in einem Tag bekommen.”

Die wichtigsten Vorteile der Sofortbelastung:

hilfe unserem Anästhesistenteam, die als einzige von der Regierung der Kanarischen Inseln zertifiziert ist, wird die sogennante Analgosedierung in der Medical Implant Klinik angeboten und verwendet. Auf diese Weise wird die Behandlung bequem und Sie werden nicht das Gefühl bekommen,auch nur die geringste Unannehmlichkeit verbracht zu haben. Für weitere Informationen über Zahnimplantate, rufen Sie 922 749 742 oder schreiben Sie an info@dentalteneriffa.com

Ermöglicht Ihnen, Zahnästhetik und Funktionalität am selben Tag der Intervention wiederzuerlangen. Vollprothesen werden über die vier Implantate angepasst. Erzielt die gleichen Ergebnisse wie die traditionelle Technik. Speziell für Patienten mit Zahnersatz empfohlen. Für Patienten mit Angst vor Schmerzen Die Medical Implant Klinik bietet Ihren Patienten mit Zahnarztphobie oder Angst vor Schmerzen, die modernste Technik an. Mit

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Wenn Sie das Beste in der zahnärztliche Qualität verlangen? Medical Implant ist die einzige TÜV-zertifizierte Zahnklinik in Spanien

922 749 742

Mehrsprachiges Personal 22

Av. Los Abrigos, 21 - Los Abrigos - Granadilla de Abona (5 Minuten vom Flughafen Süd entfernt) Mo - Fr: 9 - 19:00 Sa: 9:00 - 13:00 www.dentalteneriffa.com

Die Verben Personalpronomen

Tomar (= nehmen, zu sich nehmen)

Ich = yo tomo -o du = tú tomas -as er/sie/es = él/ella toma -a wir = nosotros/as tomamos -amos ihr = vosotros/as tomáis -áis sie = ellos/as toman -an

Wissenswert: Wie Sie sehen können, hat im Spanischen jede Person eine andere Endung. So kann man schon an der Endung erkennen, welche Person man anspricht. Es ist also nicht nötig, die Personalpronomen zu verwenden. Diese werden immer dann angewandt, wenn man die Person hervorheben möchte. Tomamos bedeutet also nicht nur nehmen, sondern wir nehmen. Fast alle Verben, die auf -ar enden, haben die oben angegebenen Endungen. Es ist sinnvoll, nur die Endungen der Verben zu lernen und das Verb als Vokabel im Infinitiv. Weitere Beispiele: Llamar (rufen) cantar (singen) llamo -o canto -o llamas -as cantas -as llama -a canta -a llamamos -amos cantamos -amos llamáis -áis cantáis -áis llaman -an cantan -an estudiar (studieren, lernen) comprar (kaufen) estudio -o compro -o estudias -as compras -as estudia -a compra -a estudiamos -amos compramos -amos estudiáis -áis compráis -áis estudian -an compran -an

Montag bis Freitag um 9:15 und 10:15 Ab 14. Nov. Wiederholungen um 18:15 und 19:15

ahnimplantate ersetzen die Wurzel der Zähne und sind die beste Lösung, um fehlende Zähne mit maximaler Biokompatibilität zu ersetzen und ermöglichen es Ihnen, mit Zuversicht zu lächeln und zu essen. Normalerweise muss man zwischen 3 und 6 Monaten warten bis man die Metallkeramikkronen auf die Implantate einsetzen kann.

Pu Pu erto La erto de la Co s Am de S Cru sta eri ant z de cas iago 103 lS 10 ,7 M ile 4 nc io 88 ,7 M HZ , 88 3 M HZ ,3 MH HZ Z

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Märkte - Veranstaltungen - Taxi - Ärzte Taxi

Telefon-Nr.

Alcalá 922 86 08 40 Arico 922 76 82 78 Arona 922 79 54 14 Bajamar 922 54 04 85 Buenavista del Norte 922 12 71 08 Candelaria 922 50 01 90 El Rosario 922 54 81 72 El Sauzal 922 56 10 65 Garachico 922 83 00 56 Granadilla 922 39 21 19 Guía de Isora 922 86 08 40 Güímar 922 51 08 11 922 51 04 63 922 52 81 77 Icod de los Vinos 922 81 08 95 922 81 06 59 La Guancha 922 82 81 20 La Laguna 922 25 99 07 922 25 85 32 922 25 99 00 922 25 36 77 922 25 55 25 922 25 87 95 La Mantanza 922 57 72 16 La Orotava 922 33 01 74 Los Realejos 922 34 60 45 922 34 17 95 Playa San Juan 922 86 08 40 Playa de las Americas 922 71 54 07 Playa de San Marcos 922 81 08 95 Puerto de la Cruz 922 38 58 18 Radazul 922 68 19 00 San Juan 922 82 81 20 San Miguel 922 70 06 81 Santa Cruz 922 64 11 12 Santa Ursula 922 30 00 31 Santiago del Teide 922 86 16 27 Tacoronte 922 56 06 35 Tegueste 922 54 14 53 Tejina 922 54 01 09

Ärzte Dr. Ralf Kintzel Zahnarzt + Labor Dr. Marta Contreras Kieferorthopädie Calle Centro 141, Chayofa 922 729 232 Zahnklinik „Medical Implant“ Avda. Los Abrigos 21, Los Abrigos – Granadilla 922 749 742 Clinica Estetico Dental SL Dr. Zabel Ctr. General 147 - Santa Ursula 922 301 031 DAEZ Canarias SL Deutsches Ärzte Zentrum Avda. V Centenario Paraiso del Sol Playa de las Americas 922 792 908

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Flohmärkte

Regelmäßige Veranstaltungen

Guaza Santa Cruz

So 08:00 - 13:00 So 09:00 - 14:00

Wochenmärkte Los Abrigos Nachtmarkt San Isidro Nachtmarkt Médano Los Cristianos Torviscas (C.C. Duque) Alcalá Playa San Juan

Bauernmärkte

Di 18:00 - 22:00 Fr 17:00 - 21:00 Sa 09:00 - 20:00 So 09:00 - 14:00 Do+Sa 09:00 - 14:00 Mo 09:00 - 14:00 Mi 09:00 - 15:00

Santa Cruz tgl. La Laguna tgl. Tegueste Sa+So Tacoronte Sa+So La Matanza Sa+So La Orotava Sa Puerto de la Cruz Sa Icod de los Vinos tgl. Santiago del Teide Sa+So Adeje Sa+So Las Chafiras Mi 20:00 08:00 - 15:00 San Isidro Sa So Arico So Güimar So Candelaria Mi Sa+So Punta Larga Sa El Rosario Sa+So Feiertag

08:00 - 14:00 08:00 - 14:00 08:30 - 14:00 08:00 - 14:30 08:00 - 14:00 09:00 - 14:30 09:00 - 14:00 09:00 - 13:00 16:00 - 19:00 08:00 - 14:00 08:00 - 14:00 16:00 Sa+So 08:00 - 20:00 08:00 - 14:00 08:00 - 13:00 08:00 - 14:00 14:00 - 21:00 09:00 - 17:00 09:00 - 14:00 08:00 - 17:00

Notruf : 112 nur über diese Nummer werden Sie an deutsch sprechendes Personal verbunden. Über diese Nummer erreichen Sie Polizei - Feuerwehr und Notarzt

Deutsches Ärztehaus Sr. Claus Hartmann Avda. Austria Urb. Villa Blanca L2 – San Eugenio Alto 922 751 492 Dr. med. Patrizia Mildt Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie Crta. Parque Taoro 16-18 – Puerto de la Cruz 922 368 915

Schach in der Hotelanlage Bellavista in Puerto de la Cruz / La Paz, Calle Eucalyptos 4 direkt am Promenadenweg jeden Montag und Freitag ab 20:00 h. Gäste sind herzlich willkommen, egal ob Anfänger oder Großmeister . Jeden ersten Montag im Monat findet ein Schnellschachturnier mit 15 Minuten Bedenkzeit statt. Infotelefon : 922 304 200 Skat mit dem Skatclub „El Teide“ in Puerto de la Cruz, jeden Dienstag und Donnerstag ab 15:00 h. Info bei Hans – Handy 610 974 974. Brigde im Hotel RIU Garoe in La Paz (Puerto de la Cruz), jeden Dienstag und Donnerstag um 15:30 h. Info bei Frau Schrade – Tel. 922 362 692. Skat mit dem Skatclub „El Teide“ in Puerto de la Cruz, jeden Dienstag und Donnerstag ab 15:00 h. Info bei Hans – Handy 610 974 974. Brigde im Hotel RIU Garoe in La Paz (Puerto de la Cruz), jeden Dienstag und Donnerstag um 15:30 h. Info bei Frau Schrade – Tel. 922 362 692 Preisskat für Urlauber und Residenten Jeden Dienstag 12:00 h Callao Savaje, Restaurant Jasmin /Perla Blanca Info Tel. 922 740 587 ( Sr. August ) Preisskat für Urlauber und Residenten Jeden Donnerstag12:00 Uhr Costa Silencio, Restaurant Sofia Info Tel. 922 731 935 ( Sra. Sabine ) Ateliertreff, Treffen von Kunstliebhabern und Workshop für Skulpturen im Camino de la Calera, 5, in La Asomada (Puerto de la Cruz), jeden Mittwoch um 16:30 – 19:00 h Grosse Kunstbibliothek Tel. 922 383 828, per Fax: 922 373 613. Qi-Gong-Kurse: im Haus Michael in Puerto de la Cruz. Die Kurse finden auf Spendenbasis statt. Info bei Birgit Kramer – Tel. 922 573 895, e-mail birgit. tenerife@web.de Der deutsch-kanarische Kulturkreis Teneriffa in Puerto de la Cruz, trifft sich jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat um 19:30 h. Info bei Frau Jutta Raubenheimer – Tel. 922 389 884 / Handy 606 064 505 Jeden Samstag veranstaltet die Katzenherberge „Casa Felino“ in La Rosaleda einen Flohmarkt auf der Dachterrasse des „Mercado Municipal“ in Puerto de la Cruz, 09:00 – 14:00 h Bogenschiessen Trainingszeiten Dienstag und Donnerstag von 18:00 bis 20:00 Uhr ( gratis Schnupperstunde ) am Gelände des Club Hipico Fañabe Alto, Adeje. Nach dem Hiperdino rechts. kontakt: Helmut 670 447 824

Sind Kunst und Antiquitäten bessere Anlageobjekte in Zeiten der Krise? Mit dem Herzen investiert es sich einfach besser.

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iele mögen der Meinung sein, Geldanlegen macht keinen besonderen Spass. Das stimmt, sofern man sich mit Aktienkursen und anderweitigen Spekulationen beschäftigen muss. Solange sich das Geld vermehrt ist dies alles schön und gut. Beginnt man jedoch in Krisenzeiten Verluste zu machen, die unregulierbar scheinen,wachsen die Sorgen schnell . Der Wunsch nach einer sicheren Anlegeform wird daher besonders in Krisenzeiten immer grösser.

Haben Sie darüber hinaus bereits daran gedacht, aus der Geldanlage auch eine Herzensangelegenheit zu machen? Investieren Sie doch einmal nicht in Aktien, Gold oder Immobilien. Wenden Sie sich den schönen Dingen des Lebens zu und Sie werden sehen, dass die Investition in Kunst und Antiquitäten nicht nur lohnenswert ist, sondern auch richtig viel Freude bereitet . Namhafte Künstler liessen sich immer wieder auf den Kanaren nieder, um ihre Kreativität zu entfalten und somit sind über die Jahrzehnte hinweg äusserst interessante Kunstobjekte am Markt. In Zeiten von Börsenschwankungen und anderen wirtschaftlichen Unsicherheiten nehmen Antiquitäten weitgehend an Beliebtheit zu. Der Erwerb qualitativer Kunstobjekte und antiker Unikate sind vielversprechend und wertbeständig. Wer allerdings eine schnelle Rendite sucht, ist mit Kunstkauf nicht gut beraten. Jeder umgibt sich gerne mit schöner Kunst , auch wenn die erworbenen Objekte nicht gleich eine Rendite abwerfen. Als Zins hat man sozusagen das Privileg, die kunstvollen Gegenstände jeden Tag mit Genuss zu betrachten.

Wolfgang Schickmair (Vivienda y más)

GALERIA ROTEX “KUNST ALS BESTAND AUS DEM LEBEN” Montag bis Freitag 12:00 bis 17:00 Adeje, Calle Bentinerfe 5 (neben Celgan) Industriegebiet Los Olivos Telefon: 697367372

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Comfort bis Care

Innovative Systemlösungen für Generationen.

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ie zunehmende Alterung der Bevölkerung und die Pluralisierung der Lebensstile stellen neue Anforderungen an die Gestaltung der Umwelt – angefangen von der Infrastruktur und Architektur über das Produktdesign bis zu Kommunikations- und Informationssystemen sowie Dienstleistungsangeboten.

Carratera General del Sur - Arona

Die Bedeutung des demografischen Wandels für die Gesellschaft spiegelt auch die neue DIN 18040 wider. Mit dem Ziel, eine barrierefreie Umwelt zu schaffen, berücksichtigt die Norm neben ihrer ursprünglichen Intention, die Integration behinderter Menschen in die Gesellschaft zu fördern, zunehmend die Bedürfnisse älterer Menschen: Die universelle Nutzbarkeit von Gebäuden soll zum selbstverständlichen Standard werden. Der Begriff Barrierefreiheit wird mit der neuen Norm viel differenzierter betrachtet und richtet sich mehr nach den individuellen Bedürfnissen des Einzelnen. Ziel ist es, den Zugang für alle Menschen gleichermaßen zu ermöglichen - unabhängig von ihren physischen und kognitiven Voraussetzungen.

(nach dem SPARMARKT)

Dieses Umdenken hat zur Folge, dass zum einen der Begriff entstigmatisiert wird und zum anderen, dass neben der nach wie vor wichtigen Funktionalität und Nutzbarkeit, Aspekte wie Komfort und Gestaltung in den Vordergrund treten. Es wird generationenübergreifend, unabhängig von körperlichen Einschränkungen, gedacht und der private Raum mit einbezogen. Barrierefreiheit wird als Mehrwert angesehen, sofern sie sich in das Gesamtkonzept integriert. Universal Design. Universal Design gilt als eine Antwort auf die Herausforderungen des demografischen Wandels und der Integration der damit verbundenen wachsenden Zahl der Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Gutes Design stellt den Menschen in den Mittelpunkt, indem es sie unterstützt.

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Eine intelligente Designlösung vereint eine ästhetische Formensprache mit funktionellem Pragmatismus. Nachhaltige, nutzerorientierte Produkte erfordern eine Auseinandersetzung mit verschiedenen Lebensbereichen. Produkte sollten sich bestmöglich in die Architektur der unterschiedlichen Einsatzbereiche Home, Public und Professional Care integrieren lassen. Um diese Anforderungen zu erfüllen, bedarf es durchgängiger, klarer Systemlösungen. Orientiert an den Bedürfnissen der Nutzer und deren heterogenen Lebenswelten müssen funktionale Aspekte, Ästhetik, Design und Emotionalität gleichwertig mit in die Entwicklung einbezogen werden.

Systemlösungen, die für Menschen jeden Alters und unabhängig von physischen Voraussetzungen nutzbar sind. Aus diesem Grund sind die Türdrücker nicht als einzelnes Produkt konzipiert, sondern modulartig mit anderen Systemen kombinierbar. Die einzelnen Funktionen der Systeme wurden entsprechend den unterschiedlichen Anforderungen konzipiert, die in den Bereichen Komfortwohnen, Home Care, Public und der institutionellen Pflege gestellt werden. Siehe Anzeige Seite 47.

Material, Design, Funktion. Barrierefreie Lösungen von Comfort bis Care sind bei HEWI keine Merkmale einer speziellen Serie. Unterschiedliche Materialien (Chrom, Edelstahl, Polyamid), so wie differenzierte Designs und funktionale Optionen kennzeichnen das gesamte Sortiment. Hierdurch werden Architekten, Planern, Verarbeitern und Nutzern passende Lösungen geboten, die sich auf die Anforderungen der Nutzer abstimmen lassen und unabhängig von Einsatzbereichen sind. Die Bedürfnisse innerhalb der Bereiche Home, Public und institutioneller Pflege sind sehr heterogen. Im privaten Bereich sind individuelle Lösungen, die zum Wohlfühlen beitragen und sich vollständig in das Ambiente integrieren, gefragt. Produkte, die im öffentlichen Bereich eingesetzt werden, müssen darüber hinaus den gesetzlichen Normen und Vorschriften entsprechen. In der institutionellen Pflege müssen auf der einen Seite die Bedürfnisse der Patienten erfüllt werden. Auf der anderen Seite muss den Anforderungen durch das Pflegepersonal entsprochen werden. Aus diesem Grund hat sich HEWI differenziert mit den Themen Orientieren, Wahrnehmen, Öffnen und Schließen sowie Sitzen, Stützen, Greifen auseinandergesetzt. Das Produktportfolio umfasst modulare

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Monatshoroskop - November 2011

Widder: Es brennt! Finanziell sollte sich der Widder in diesem Monat ein wenig bremsen. Demnächst stehen schließlich die Weihnachtseinkäufe an, da möchte er doch nicht mit leerem Portemonnaie dastehen. Ob Indisch oder Mexikanisch, momentan steht er auf feurige Küche, die sein Temperament noch anfeuert. Kocht er bei einem Date, sollte er aufpassen, dass der Gast nicht schon vor dem entscheidenden Moment entflammt.

Krebs: Machtspielchen Jeder will hoch hinaus im Beruf, und manche schämen sich nicht, hier mal ein Bein zu stellen und dort einen hinterhältigen Schubser auszuteilen. Davon sollte der Krebs sich nach Möglichkeit fernhalten, die Konkurrenz kann sich auf diese Weise auch gegenseitig ausschalten und er ist am Ende der lachende Dritte. Der Blick auf den Kontoauszug stimmt ihn froh.

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Stier: Sonntagskind Etwas die Nase runter nehmen sollte der Stier, sonst übersieht er nämlich die Stolperfallen im Leben. Selbstbewusstsein ist etwas Feines, in Angeberei sollte sie nicht ausarten. Ansonsten kann im November fast nichts schiefgehen, er fühlt sich klasse und alles, was er in die Hand nimmt, klappt wie am Schnürchen. Nur die Waage könnte etwas zu stark ausschlagen.

Löwe: Wilderer unterwegs Es ärgert den Löwen tierisch, dass ihm in seinem Berufsrevier jemand in die Quere kommen will. Warum eigentlich? Dadurch wird erst richtig deutlich, was er draufhat. Es könnte nicht schaden, auch die Ideen der Kollegen ernst zu nehmen, sonst wechseln sie irgendwann die Seiten. Er ist nicht der Einzige, der denken kann. Als Rabattjäger ist er derzeit klasse.

Zwillinge: Nicht unentbehrlich Auf den Zwilling prasselt zurzeit einiges ein, weil er einfach zu schlecht organisiert ist. Er will zu viel auf einmal erreichen und stellt sich damit selbst ein Bein. Seiner Gesundheit zuliebe sollte er immer schön eins nach dem anderen erledigen und so viele Termine wie möglich streichen. Auch wenn er es sich nicht vorstellen kann: Vieles geht auch ohne ihn.

Jungfrau: Interessen durchsetzen Wenn die Vorgesetzten alle Bemühungen und Überstunden als selbstverständlich ansehen, sollte die Jungfrau mal mit der Faust auf den Tisch hauen und deutlich machen, dass man auch anderswo an ihrer Arbeitskraft interessiert ist. Das muss ja nicht unbedingt stimmen … Der Ärger auf der Arbeit wird durch das derzeitige Liebesglück mehr als aufgewogen.

Waage: Den Abflug machen

Skorpion: Wer die Wahl hat …

Schütze: Baumarktbesuch

Die Erholung des letzten Urlaubs ist verpufft, die Waage geht auf dem Zahnfleisch. Daheim auszuspannen, will ihr immer nicht so gut gelingen. Wenn es sich irgend machen lässt, sollte sie bei einem günstigen Last-Minute-Angebot zuschlagen oder ein paar Tage in ein Ferienhäuschen um die Ecke fahren. Ansonsten hilft ihr Sport beim Abreagieren und Runterkommen.

Nicht entscheiden mag sich der Skorpion. Man kann doch mit mehr als einem Menschen gut befreundet sein, findet er. Durchaus auch intimer. Und er quält sich kein bisschen, denn er will sich gar nicht entscheiden, sondern lieber zwei Eisen im Feuer haben. Seine Arbeit macht er hervorragend, allerdings könnte er sich das Leben leichter machen und mal etwas abgeben.

Die einen machen Frühjahrsputz, beim Schützen ist dafür im Herbst das große Räumen und Reinemachen angesagt. Er braucht ab und zu mal einen Tapetenwechsel, im wahrsten Sinne des Wortes, damit er sich daheim wohlfühlt. Einige seiner Pläne und Wünsche kann er in die Tat umsetzen, das bringt seine Stimmung auf Hochtouren. Beim Sport einfach mal halblang machen.

Steinbock: Kleines Familienchaos Er ist ein richtiger Familienmensch und genießt den Trubel. Allerdings scheint der Steinbock es in seinem Bestreben, es allen recht zu machen, momentan ein wenig zu übertreiben. Die anderen können auch mal zurückstecken und er ist nicht jedermanns Diener. Mal eine Familienauszeit nehmen und stattdessen Klamotten shoppen gehen, er braucht dies und das.

Wassermann: Punkt Wenn der Wassermann eins nicht gelernt hat, dann ist es, rechtzeitig Schluss zu machen. Er muss einfach immer noch eins draufsetzen. Aber auch sein Tag hat nur 24 Stunden und sogar er braucht ab und an eine Mütze Schlaf. Bevor er zusammenklappt, mindestens ein Wochenende total abschalten. Ein neues elektronisches Spielzeug hebt seine Stimmung ebenfalls.

Die Rücklage für Investitionen auf dem Territorium der Kanaren (RIC)

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ie RIC ( Reserva para las inversions en Canarias) ist das meistgenutzte Steuerprogramm von Unternehmern und Selbständigen auf den Inseln. Durch die RIC kann die Steuerbemessungsgrundlage der Körperschaftssteuer von bis zu 90% der nicht ausgeschütteten Gewinne reduziert werden, wenn diese zum Erwerb von neuem und gebrauchtem Anlagevermögen verwendet werden. Die verbleibenden 10% der Gewinne werden danach ganz normal mit dem Körperschaftssteuersatz von 30% (Kleinunternehmen 25%) versteuert. Die Rücklage für Investitionen auf den Kanarischen Inseln soll die Reinvestitionen aus Gewinnen ankurbeln, d.h. die Unternehmen, die ihre Aktivitäten auf den Kanarischen Inseln ausüben, sollen zur Selbstfinanzierung ihrer Investitionen animiert werden. Nach der letzten Steuerreform der Kanarischen Wirtschaftssystems kann man mittlerweile auch die Investitionsreserve für die Lohnkosten von Arbeitsplätzen (neu geschaffene Arbeitsplätze) verwenden. Von diesen Steuerprogramm profitieren nicht nur Unternehmen (Gesellschaften und juristische Personen), sondern auch Selbständige die eine Buchhaltung wie Unternehmen führen. Daher kann dieses Steuersparmodell unter Umständen auch für Freiberufler aus Deutschland sinnvoll sein, wenn diesen Ihren steuerlichen Wohnsitz auf die Kanaren verlagern.

Um in den Genuss der RIC zu kommen, muss das Unternehmen bzw. der Freiberufler, gleichgültig, wo es seinen Sitz hat, eine ständige Niederlassung auf den Kanarischen Inseln haben. Ständige Niederlassungen sind alle Arbeitstätten, in denen eine kontinuierliche Tätigkeit ganz oder teilweise mit Vertragsvollmacht und im Namen der nichtansässigen Person oder des Unternehmens ausgeübt wird. Mit Hilfe des Programmes RIC kann die Steuerbemessungsgrundlage der nicht ausgeschütteten Gewinne bis zu 90% gesenkt werden. Ein Beispiel: Ein Softwareunternehmen nimmt das Steuerinstrument RIC in Anspruch. Es wird im Jahre 2012 voraussichtlich 4.000.000 € erwirtschaften (nicht verteilter Gewinn). Nach Anwendung einer Berechnungsformel für die RIC kalkuliert man eine Steuerlast auf den Kanaren in Höhe von 204.400€, unter der Vorraussetzung wenn die Gewinne reinvestiert werden. Im Vergleich würde das Unternehmen auf dem Festland (restlichen Spanien) 1.2000.000 und in Deutschland 1.000.000 (bei einem Körperschaftssteuersatz von 25%). Die RIC kann auch bei der Einkommenssteuer angewendet werden. In diesem Fall wären von der Brutto-Einkommenssteuerschuld (d.h. ohne Abzug der etwaigen Freibeträge und Sonderausgaben), die

Nettoeinkünfte aus dem Gewerbebetrieb abzuziehen, die für die RIC gedacht sind. Um die Vorteile der RIC in Anspruch nehmen zu können, müssen die Gesellschaften oder natürlichen Personen verschiedene Voraussetzungen erfüllen: Die Investitionsrücklage muss innerhalb von drei Jahren ab dem Datum des Fälligwerdens der Steuern in Anlagevermögen auf den Kanaren investiert werden. Das Anlagevermögen kann gebraucht oder neu sein. Generell werden keine Güter anerkannt, die schon einmal von der RIC profitiert haben. Die Finanzierung der Investitionsgüter kann auch über das Leasing erfolgen unter der Vorraussetzung, dass das Gut am Ende der Laufzeit in den Besitz des Unternehmens übergeht (Financial Leasing). Alternativ können die Mittel aus der Investitionsreserve auch für den Erwerb von Wertpapieren oder öffentlichen Schuldverschreibungen, sowie für den Kauf von Aktien oder Geschäftsanteilen von Unternehmen mit auf den Inseln verwendet werden. Bei den öffentlichen Schuldverschreibungen muss darauf geachtet werden, dass diese von der Autonomen Kanarischen Regierung, örtlichen kanarischen Organismen oder öffentlichen Unternehmen ausgegeben wurden.

Fische: Das Zauberwort „nein“ Hat er das wirklich alles zugesagt und versprochen? Er muss verrückt gewesen sein! Nun rächt es sich, dass er nie einen Wunsch abschlagen kann, ihm wird die ganze Hektik zu viel. Dagegen hilft es, nie spontan zuzusagen und erst mal zu Hause einen Blick in den Kalender zu werfen. Mit etwas Abstand lässt es sich leichter ablehnen. Halt gibt zum Glück die Partnerschaft.

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DAS HAUS VON CARTA IN VALLE DE GUERRA HISTORIE – TRADITION – NEUZEIT

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ei der Erkundung der Insellandschaft nördlich von La Laguna sollte man schon einmal von der TF 5, also der Autopista, ausscheren, etwa in Höhe von Tacoronte. Im Ortszentrum teilt sich die Strasse, wir biegen links ab, in Richtung Valle de Guerra. Ein Tal öffnet sich uns. Am Nordosthorizont sehen wir es von den Spitzen und Zacken des Anaga-Gebirges flankiert. Ein liebliches Terrain, das sich zum Ozean hin öffnet. Sanft hügelig, in welliger Abwechselung. Die Strecke führt vorbei an typisch spanisch-kanarischer Dorfstrassenurbanisation. Altes steht neben Neuem. Der Name der Ortschaft und des Tales: Valle de Guerra (Tal des Krieges). Eigentlich etwas makaber für diese schöne Gegend. Ein so kriegerischer Ortsname schafft Assoziationen an unserer Jugendliteratur und erinnert an den Karl-May-Roman „Im Tal des Todes“. Doch der Name ist ein Geschichtsdokument und gehört in die Zeit der Inselbesiedelung durch die Conquistadores. Hier lieferten dich Spanier und Guanchen manches Scharmützel und große Kämpfe. Alles Historie, die Tinerfenos haben noch eine Version parat: denn das weite Land gehörte nach der Conquista der Familie „De la Guerra“. Was wollen wir in diesem so geschichtsträchtigen Ort? Unser Ziel ist ein Besuch im MUSEO DE ANTROPOLOGÍA DE TENERIFE. Man muss etwas aufpassen, wenn man von der Carretera Tacoronte aus am Taleingang das Museum finden will. Ein verstecktes Hinweisschild führt uns letztendlich in die Calle El Viso 44. Das enge Portal präsentiert sich im Mudéjar-Stil mit christlichem Kreuz. Neben dem Eingang steht eine alte, endemische kanarische Dattelpalme, also die beste Orientierung. Entreé in das Museum, das alte Haus von Carta Warum so ein wichtiges Museum derart versteckt und abseits eingerichtet ist? Der Standort hier im Valle ist keineswegs unüberlegt. Vor Ort will man das zeigen, was spezifisch und landestypisch in diese Umwelt und Entwicklungsgeschichte gehört. Hier wird in guten Expositionen die Lebenswelt der Inselbewohner von damals

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dem Besucher von heute übermittelt. Das war das Konzept, das Haus von Carta als Museum auszugestalten. Denn Vergangenheit und Geschichte muss für die Nachwelt sichtbar und nachvollziehbar sein. Hinter dem Portal gelangt man an den Rand eines Patios, denn wir haben es hier mit einem Herrenstammsitz aus dem 18. Jhd. zu tun. Er ist zwar an die ländliche Umgebung angepasst, hat jedoch in seinen Ausmaßen absolut adeligen Charakter. Ursprünglich gehörte das Anwesen der Familie De la Guerra, doch 1726 erwarb es Hauptmann Matias Rodriguez Carta. Seit 1967 gehört das Objekt jedoch der Inselregierung, und nach sehr aufwendiger Restaurierung wurde es dann 1987 als Museum eröffnet. Mittlerweile sind wir vor dem ersten Museumsraum angelangt, wagen schon einen ersten Blick, und sind sofort von der echten, altspanischen Holzdeckengestaltung begeistert, die uns durch alle Räume begleiten wird. Nun gibt es ja immer mehrere Möglichkeiten, eine Ausstellung oder ein Museum zu inspizieren, zu erkunden. Entweder man folgt einem Rundgangsplan, kann aber auch einen Führer chartern, oder man geht sporadisch zu den Zentren seiner Interessen. Für diesen Bericht entscheiden wir uns für die sporadische Art. Die aktuelle Vernissage des Museums titelt: „Das Haus von Carta und seine Traditionen“. Eine derart vielschichtige Exposition erfordert schon schnelles Umschalten von einem Themenkomplex zum nächsten. Neben rein anthropologischen Informationen und Originalexponaten wurde das Museum aber auch speziell auf Folklore, Gewohnheiten der Inselbewohner bis hin zu botanischen Aspekten ausgeweitet. Handwerkskunst Sehr anschaulich wird den frühen Manufakturen der Inseln Raum gegeben. In der Abteilung Töpferei staunen wir über gute alte Fundstücke wie Schalen, Gefäße, Teller und sogar einen transportablen Kochherd, dazu noch ein tönerner Bienenstock. Aufschlussreich ist die Information, dass die Guanchen keine Töpferscheibe kannten. Alle

Formgestaltung erfolgte bis zur Ankunft der Spanier per Hand. Tischlerkunst begeistert uns am Beispiel von herrlichen antiken Truhen und Kästen. Wir verweilen vor einer im Fenster eingebauter steinerner Filteranlage zur Trinkwassergewinnung, wie sie noch heute in manchem Patio zu finden ist. Auch eine andere hochinteressante Tradition gibt es heute noch: Wussten Sie eigentlich, dass auf der Insel Tabak angebaut wurde und das kleinflächig heute noch? Das resultierte eine Zigaretten- und vornehmlich die Zigarren- Herstellung. Begründer waren zurückgekehrte Auswanderer, die kubanische Erfahrungen mitbrachten. Heute wird in Familienbetrieben importierter, fertig fermentierter Tabak verarbeitet, wobei das größere Arbeitsfeld auf La Palma zu Hause ist. Doch Kenner sagen; Super, die Zigarren von den Kanaren! Nun zur Attraktion der Ausstellung: Die Trachten der kanarischen Inseln ¬– eine Welt der Vielfalt. Die Gestaltungsvarianten wechseln von Insel zu Insel, von Dorf zu Dorf. Es gibt territoriale Traditionen für das Design, aber auch familiäre Eigenheiten. Und es gibt eine so unendliche Vielfalt für die kreative Umsetzung. Wir sehen die Trachten für Frauen, Männer und Kinder. Nicht allein aus Teneriffa, auch die anderen Inseln werden mit einbezogen. Figurinen mit Hüten, Kappen, Tüchern und speziellen Darstellungen der kleinen Strohhüte, womit die Frauen den Transport ihrer Güter auf dem Kopf meisterten. Begeistern kann auch die Männermode mit den knielangen Hosen mit Spitzenbesatz.

Trachten – das klingt nach Fiestas und assoziiert natürlich Musik. Eine spezielle Abteilung ist den kanarischen Musikinstrumenten gewidmet. Insbesondere der so traditionsreichen 4 bis 5 saitigen Timple, ein verkleinerte Form der Gitarre, etwa in Größe einer Ukulele. Sie wird in jedem Dorf und zu jedem Anlass in jeder Bodega gespielt. Es fehlt natürlich keinesfalls die legendäre spanische Gitarre. Ohne ist kein Flamenco vorstellbar. Dazu noch alle üblichen Rhythmusinstrumente wie Castanuelas (Kastagnetten), Tambores (Trommeln) und Timbales (Pauken).

Ein Museum muss natürlich auch mit pädagogischen Aspekten aufwarten können. Und dieses Museum kann es! Mit seinem Programm „Actividades Didácticas“ ist Raum gegeben für wissenschaftliche Kolloquien, Arbeitsgespräche unter Fachleuten und Jahrgang bis zu Abiturienten erhalten hier im Rahmen ihres Unterrichtsfaches „Sachkunde“ (bei uns bekannt als Heimatkunde) praktische und informative Ergänzung zu ihrem Lehrstoff mit wechselnden Themen wie Färbereitechnik aus Naturmaterialien, Gofio-Herstellung oder Töpfereitechnik.

Vergessen wir nicht, dass wir bei unserem Rundgang auch einen Überblick über die Arbeiten der so künstlerischen Flechtenund Holzarbeiten hatten. Schiffsreusen und Vogelkäfige sind dafür gute Beispiele. Wussten Sie übrigens, dass es auf Teneriffa oder hauptsächlich auf La Palma eine hochflorierende Seidenherstellung und – Verarbeitung gab? Komplett vom Maulbeerbaum über die Raupenzucht und Technik erfährt man hier alles.

Darüber hinaus gibt es noch mannigfaltige Aktivitäten im Konzept des Museums wie Vorträge, Filmdemos oder spezifisch geführte Wanderrouten. Auch eine gute Bibliothek kann genutzt werden. Montags ist das Museum geschlossen. An allen anderen Tagen öffnet das Haus von Carta morgens 09:00 Uhr und schließt die puerta abends 19:00 Uhr. Telefon 922 54 63 00 Heinz-Rodolf Renelt Foto A. Renelt

Das Museum zeigt auch eine stilechte kanarische Küche mit original-historischer Einrichtung, also Keramik, Flaschen und Küchengerätschaften. Ausprobieren lässt sich eine alte Gofio-Mühle, deren Mühlstein von Hand gedreht wird (aber nur wenn keiner guckt). Unmittelbar vor der Küche prangt ein prächtiger Kräutergarten, welcher verbauchsbereit für die Köchin wächst. Weiter geht es jetzt im Freien durch eine mit Rebstöcken dicht bewachsene Passage, vorbei an einer alten Wasserpumpe dicht bei der Küche in das Hofgelände. Hier warten neue Überraschungen: Wenige Schritte bergan öffnet sich ein Botanischer Garten en miniature. Tropische Gewächse, Bäume, Sträucher in gepflegter Gestaltung. Regenwaldatmosphäre, durchzogen von kultivierten Wegen mit Ruheplätzen. Gut zum memorieren, was man erlebt und gelernt hat. Nun aber noch in das Hofgelände: Vorbei an einer historischen Weinpresse, hin zu den Seitenanlagen, wo die Gofio-Herstellung von alten bis zu modernen Mühlen zu verfolgen ist.

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Kirche & Gemeinde Deutschsprachige Kath. Seelsorge auf Teneriffa

Lichtblicke....

Gottesdienste: Playa de las Americas ganzjährig jeden Sonntag 12 Uhr in der Kirche San Eugenio im Pueblo Canario.

Besondere Tage

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er November hat es in sich. Nicht nur, dass uns bestimmte Gedenktage (Allerseelen, Buß- und Bettag, Volkstrauertag…) an die eigene Vergänglichkeit erinnern; nein, es gibt auch Tage, die historisch so vielfältig sind, dass man wirklich innehalten sollte, um all das zu erfassen, was sie an Botschaften in sich tragen. Ein solcher Tag, an dem dann auch viele entsprechende Reden gehalten werden, ist der neunte November. Am 9. November 1620 z.B. landeten die Pilgerväter in Amerika. Es waren Auswanderer aus Europa, die ein Land suchten, in dem sie ihren Glauben und ihre Überzeugungen frei leben konnten. Amerika, das Land der Freiheit. Dieser Traum hat damals seinen Anfang genommen. Was daraus geworden ist? Ich muss gestehen, ich wäre mehr als gespannt darauf, welche Rede einer dieser Pilgerväter heute halten würde. Am 9. November 1918 wurde in Berlin das Ende des Deutschen Kaiserreiches und der Anfang der Republik ausgerufen. Später konnte man ziemlich genau sagen, warum der Traum von der Demokratie damals schief gegangen ist. Und man hat ja manches daraus gelernt. Gott sei Dank. Am 9. November 1938 brannten die Synagogen in Deutschland und Österreich. Fast alle Synagogen und jüdischen Friedhöfe

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Der 9. November 1989 schließlich ist ein Datum das mit der Erinnerung an den 9. November 1938 in direktem Zusammenhang steht. Denn an diesem besagten Novembertag 1989 ging die Mauer in Berlin auf, das Relikt aus eben diesem unsäglichen Krieg, der sich mit dem 9. November ´38 schon andeutete. Was über Jahre und Jahrzehnte undenkbar schien, wurde auf einmal wahr. „Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört!“ Das war vor 22 Jahren. Ist Deutschland, unser Land, inzwischen wirklich zusammen gewachsen? Spüren Sie? Es gibt wohl nur wenige Tage im Jahr, die so voller Erinnerungen sind, wie

Dienstags ist unser Bücher-Café (Haus Michael) von 14.30 – 17.00 Uhr geöffnet. Hier können auch Bücher aus der Pfarrbücherei entliehen werden.

Die Gottesdienste feiern wir im November: Samstag um 18.30 Uhr und Sonntag um 10.00 Uhr und um 11.30 Uhr.

Donnerstag, 03. und 17.11. ist um 10.00 Uhr Frauenfrühstück im Haus Michael.

Bitte beachten Sie folgende Sondergottesdienste: Mittwoch, 02.11. feiern wir den Abendgottesdienst im Gedenken an unsere Verstorbenen. Mittwoch, 16.11. um 18.30 Uhr Ökum. Gottesdienst zum Buß- und Bettag. Regelmäßige und Einzel-Veranstaltungen:

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wurden in dieser Nacht im Deutschen Reich niedergebrannt oder geschändet, jüdische Geschäfte wurden zerstört und geplündert. Viele haben dabei teilnahmslos zugesehen oder zumindest nicht helfend eingegriffen. Ein paar Jahre später waren mehr als 6 Millionen jüdischer Menschen ermordet worden. Das haben wir nicht gewollt, sagten die einen – das haben wir nicht gewusst, die anderen. Alles nur Zuschauer oder Mitläufer. Aber hätten wir es besser gemacht? Hätten wir früher erkannt, wohin das Ganze führen würde? Wären wir wirklich diejenigen gewesen, die den Mund aufgemacht hätten? Wären wir den Bedrängten wirklich zur Seite gestanden?

ie Gemeinde feiert ihre Gottesdienste in Puerto de la Cruz in der Kapelle San Telmo (direkt beim Meeresschwimmbad „Lago Martiánez“).

Mittwochabend feiern wir um 18.30 Uhr einen Abendgottesdienst in der Liturgie von Taizé. Darüber hinaus ist die Kapelle zum persönlichen Gebet und zur Meditation immer dienstags und donnerstags von 11 – 13 Uhr geöffnet.

ev. Kirchengemeinde Teneriffa-Süd

Ab Montag, 07.11. beginnen wieder die Spanischkurse im Haus Michael – Teilnahmemöglichkeit nur nach Voranmeldung unter 677 113 283! Donnerstag, 10. und 24.11. ist um 10.30 Uhr Männerstammtisch im Haus Michael. Donnerstag, 10.11. um 18.30 Uhr Filmabend im Haus Michael. Gezeigt wird: „Die Geschichte vom Brandner Kasper“ mit Franz Xaver Kroetz, Bully Herbig u.v.a. Die Wandergruppe ist wie gewohnt immer Montags und Freitags unterwegs. Zeiten, Wegstrecke ect. erfahren Sie am Aushang von San Telmo! Magie-Abend und Klavierkonzerte im Haus Michael und in San Telmo siehe Extra-Ar-

dieser 9. November. „Denk an die Tage der Vergangenheit, lerne aus den Jahren der Geschichte! Frag deinen Vater, er wird es dir erzählen, frag die Alten, sie werden es dir sagen.“ Diese Sätze kann man nachlesen in der Bibel, im 5. Buch Mose (Kap. 32,7) Also schon vor dreieinhalbtausend Jahren hat man gewusst, wie wichtig das ist, dass man sich erinnert. Vor allem auch: Wenn es möglich ist, eben noch die Leute zu fragen, die es selbst erlebt haben. Wie war das damals? Warum habt ihr so gehandelt? Wie habt ihr das erlebt? Was hat es für euch bedeutet? Und wie denkt ihr jetzt darüber? Jede Generation macht ihre eigenen Fehler, das ist wohl war. Aber wenn man sich erinnert, muss man wenigstens nicht die gleichen Fehler noch einmal machen. Und das andere ist eben auch wahr: Es ist ja vieles gut gewesen, gut gegangen, gelungen, wo Menschen sich engagiert und eingesetzt haben. Solche Erinnerungen machen Hoffnung – mir wenigstens. Und sie verhindern, dass man bitter und verzweifelt wird, wenn etwas nicht gelingt. Die guten und die bösen Erfahrungen vieler Menschen konzentrieren sich am 9. November. Gebe Gott, dass sie uns für die Zukunft nützen. Ihr Bertram Bolz, Diakon Kath. Touristenund Residentenseelsorger

tikel hier im Megawellenjournal!!! Deutschsprachige Gottesdienste im Süden Teneriffas werden jeden Samstag um 17.30 Uhr in der Pfarrkirche von Los Cristianos gefeiert (Oktober bis Mai) Wenn Sie Fragen zu Veranstaltungen haben oder ein persönliches Gespräch mit einer Seelsorgerin oder einem Seelsorger suchen, dann rufen Sie uns – Gemeindereferentin Andrea Bolz oder Diakon Bertram Bolz - an unter folgenden Rufnummern: 922-384829 oder 609 054 492! Alle Gottesdienst – und Veranstaltungsangebote, sowie Predigten und Zündfunken können Sie nachlesen unter: www.katholische-gemeinde-teneriffa.de oder www. megawelle.com Soweit unsere Gottesdienst- und Veranstaltungsangebote für den kommenden Monat.

Liebe Grüße Bertram

Veranstaltungen: Gemeindezentrum Playa des las Americas, im Untergeschoss des Shopping Center Salytien in der Nähe des Busbahnhofs Pfarrbüro: Residencial Chayofa Park Barranco del Verodal 23 App 50/1 38652 Chayofa Tel/Fax: 922 72 93 34 Email: ev-gemeinde.tfs@telefonica.net

ev. Kirchengemeinde Teneriffa-Nord

Evangelische Freie Gemeinde

Gottesdienste: Puerto de la Cruz ganzjährig jeden Sonntag 17 Uhr in der Anglikanischen Kirche im Taoropark

Sonntag, 14.00 h: Gottesdienst. Nach dem Gottesdienst gibt es Kaffee und Kuchen und wir nehmen uns Zeit füreinander in unserer Cafetería.. 14.00 Uhr: Kindertreff. Ab geht der Spaß beim Basteln, Spielen, Stories, Feiern usw.

Email: ev-gemeinde.tfn@telefonica.net Sprechzeit: Montag, Mittwoch und Freitag 12-14 Uhr Pfarrer Gotthard Weidel Tel: 922 38 48 15

Mittwoch, 19.00 h: Talkrunde. Gedankenaustausch über aktuelle Bibeltexte, in der Regel nach Bibelabschnitten, die die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen anbietet.

Infos unter: www. efg-teneriffa.org Pastor Olaf Wulff Tel./Fax 922 78 10 69 Email: olafwulff@yahoo.de

Gemeinschaft evangelischer Christen Gottesdienste: In der Skandinavischen Touristenkirche in Puerto de la Cruz, Calle del Pozo, gegenüber des Busbahnhofes. Sonntag, 17.30 Parallel dazu Kinderprogramm. Anschließend gemütliches Beisammensein bei Tee und Kaffee. Jeden 1. Sonntag Abendmahl und Möglichkeit zur persönlichen Segnung. Veranstaltungen: Einführung in biblische Bücher und offenes Gespräch über biblische Texte und Themen. Dienstag, 17.30h: Offenes Singen für alle, ob mit oder ohne Vorkenntnisse. Leitung: Musikpädagogin Irina Lerke. Dienstag 19.00h

Für die katholische Gemeinde

Haus der Gemeinschaft in La Matanza C/Benavides 61: Wandertreff. Leichte, geführte Wanderungen bis max. 3 Stunden. Treffpunkt an der Post/ Rathaus in La Matanza. Donnerstag, 9.45 h

Parroquia el Salvador Plaza de la Iglesia La Matanza de Acentejo Sonntags und Feiertags 12.30 h Traditionelle katholische Messe in Latein

Jugendkreis (2wöchentlich) Freitag, 19.00 h: Monatlich: Frauenfrühstück. Termine, weitere Veranstaltungen und Anfragen bezüglich Seelsorge etc. bitte an Pastor Marco Schlenker Pastor Marco Schlenker Tel.: 922 57 72 36 Email: gec-teneriffa@gmx.com Web: www.gec-teneriffa.com

Festkalender (*) FESTE, DIE ZUR NATIONALEN TOURISTISCHEN ATTRAKTION ERKLÄRT WORDEN SIND (**) FESTE, DIE ZUR INTERNATIONALEN TOURISTISCHEN ATTRAKTION ERKLÄRT WORDEN SIND ORTSCHAFT

FEST

DATUM

ICOD DE LOS VINOS

SAN ANDRÉS

29–30 NOVEMBER

LA GUANCHA

SAN ANDRÉS

29–30 NOVEMBER

LA OROTAVA

SAN ANDRÉS

29–30 NOVEMBER

PUERTO DE LA CRUZ

SAN ANDRES (FIESTA DE LOS CACHARROS)

29 NOVEMBER

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Jede dieser drei Musikrichtungen  hatte ihre eigene Hitparade (Top 100). Dies waren die Zutaten, aus denen die Suppe des „R & R“ gekocht wurde: Die Tradition der exhibitionistischen Balladen der Weißen, die künstliche Sentimentalität des „C & W“ und der übertriebene Rhytmus des „R & B“.

Die Geschichte des „R & R“ o wie die Wurzeln der Menschheit liegen auch die Wurzeln des „R & R“ und somit auch der heutigen aktuellen Popmusik in Afrika. Der Weg von dort bis zum „R & R“ dauerte zweihundert Jahre. Er begann mit den Sklaven, die  aus Afrika in die Karibik und die USA gebracht wurden. Fern ihrer Heimat entwickelten die Farbigen ihren eigenen Musikstil in der Neuen Welt. Während ihrer Arbeit in den Baumwollfeldern sangen sie „Work-Songs“ und/oder „Hollers“, weil man ihnen nicht erlaubte zu reden. In den Kirchen sangen sie „Spirituals“ oder „Gospel-Songs“, deren Texte Geschichten aus der Bibel erzählten. Nach der Befreiung der Neger entstand in den Südstaaten der USA der „Blues“, der vom Land in die Städte zog und sich zum „City-Blues“ weiterentwickelte. Daraus entstand der „Rhythm & Blues“ (R & B) der Farbigen. Dieser veränderte sich später durch weiße Einflüsse zum „R & R“. Die Popmusik, wie wir sie heute kennen, entwickelte sich aus dem „R & R“ der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts, als sich die romantische Musik der europäischen Einwanderer mit dem „R & B“ vermischte. Hat der „R & R“ einerseits den harten afrikanischen „Beat“, so verfügt er andererseits über europäische Melodien. Das Neue dieser Mischung war die Aggressivität, die Sexualität und der unglaubliche Krach des „Beat“. Dieser Rhythmus war in der bisherigen Musikgeschichte das Lauteste und Härteste, was jemals ans menschliche Ohr drang, denn zum ersten Male wurde die Musik elektronisch verstärkt. Am wichtigsten und eindruckvollsten waren jedoch in dieser wilden Musik die Elektrogitarren. Diese existierten bereits seit mehr als zwanzig Jahren in der Jazz-Musik. Doch nun spielten diese Gitarren plötzlich so rau, laut und stark wie Vorboten der Monster des Raumfahrtzeitalters. Mit einem Schlag zerrissen sie die süßliche Musik, die aus Europa kam.

Bereits in den 30er Jahren war in den USA die Entwicklung der Tanzmusik nicht mehr weitergegangen (die goldene Zeit der „Big Bands“), denn sie war süßlich, falsch und unehrlich. In dieser Zeit gab es eine große Wirtschaftskrise in den USA und der Zweite Weltkrieg begann. Das tägliche Leben der amerikanischen Bevölkerung war sehr arm und anspruchslos. Jeder hatte das Bedürfnis, sich geborgen zu fühlen. Deshalb ging man gerne in dunkle Saalbauten, um sich beim Tanz gegenseitig zu umarmen , um so die Illusion vermeintlicher Sicherheit zu erleben. Die Musikindustrie nutzte die Situation, um tausende von Liedern zu produzieren, die aus Liebesthemen mit den gängigen Klischees vom Mondlicht, Glanz der Sterne, Rosen und gebrochenen Herzen bestanden. Die Mitglieder der „Big Bands“ traten stets mit einstudierten Choreografien auf. Ihre Kleidung bestand aus schwarzen Anzügen, weißen Hemden und Krawatten. Ihre Haare waren mit viel Pomade nach hinten geklebt. Sie sahen aus wie Pinguine. Im Hintergrund der Bühne jaulte stets ein Chor dieselbe Phrase: <<Uu-wah,uu-wah>> und alle im Saal fühlten sich mit ihren Illusionen sicher und geborgen wie unter einer warmen Wolldecke. Normalerweise dauerte eine Tanzepoche ca. 10 Jahre, doch diese wollte nie zu Ende gehen, weil der Krieg eine musikalische Weiterentwicklung verhinderte. Bis in die 50er Jahre hinein wiederholte man ständig das Gleiche. In dieser Zeit wurde die gesamte Musikindustrie von alten Männern kontrolliert, die bereits im 19. Jahrhundert geboren waren. Sie hatten keinerlei Interesse daran, irgendetwas zu ändern, denn sie verdienten auch so genug Geld, um gut zu leben. Dies war die Situation des weißen Musikmarktes. Währenddessen veränderte sich die schwarze Musik vom „Blues“ zum „CityBlues“, deren Charakteristika waren brutal, emotional und leidenschaftlich unter Benutzung von elektrischen Gitarren,

Saxophonen und aggressivem Schlagzeug. Diese neue Musik nannte sich „R & B“. Sie war einfach, tanzbar und machte Spaß. Der „R & B“ war wie ein Fenster, das man öffnete, um die schlechte Luft der weißen Musik herauszulassen. Er war in seinem Ausdruck stets direkt und sexuell. Er benutzte keine Umschreibungen oder Ausreden wie Herzen und Rosen. Einige Texte könnte man als vulgär bezeichnen und entsprechend wurden sie von der weißen Kundschaft boykottiert. Und gerade weil diese Musik so direkt und eindeutig war, begannen die weißen Jugendlichen sich für sie zu interessieren. 1951 organisierte „Alan Freed“ einige „R & B“-Konzerte in der „Cleveland-Arena“. Es kamen mehr Fans als die Arena überhaupt fassen konnte. Diese Konzerte wurden hauptsächlich für weißes Publikum mit weißen Gesangsgruppen veranstaltet. Es traten aber auch schwarze Gruppen auf. Da sich der Name „R & B“ auf schwarze Musik bezog, erfand und benutzte Allan Freed den Namen „R & R“ an Stelle von „R & B“. Die Worte „Rock & Roll“ haben zwei Bedeutungen: im „Slang“ stehen sie für den sexuellen Akt und Musikfans bezeichnen damit ihren ausgelassenen Tanz. Die weißen Radiostationen (denn es gab noch keine schwarzen) boykottierten diese Musik völlig und machten weiter mit ihrer altmodischen Musik von vorgestern (Pop...) Man ging sogar so weit, die Lieder des „R & B“ zu kastrieren, jegliche Sexualität herauszunehmen, sie glatt zu bügeln und sie von farblosen weißen Interpreten vergewaltigen zu lassen!!! Neben der alten Pop-Musik und dem „R & B“ gab es für das weiße Publikum in den USA auch noch die sogenannte „Country & Western“-Musik („C & W“). Es war eine seltsame Musik, die durch die Nase gesungen wurde („Hillbilly“). Engländer  dachten, es handelte sich um die Musik der „Cowboys“. Diese Art von Musik hatte auch ihre Stars in den Südstaaten der USA.

Schließlich nahm im April 1954 ein „C & W“-Sänger namens „Bill Haley“  einen Aufguss des alten „R & B“ Titels „Rock around the clock“ vom Farbigen Ivory Joe Hunter auf.   Bill veränderte den Text und eliminierte die Sexualität des Originals, um den Song für das weiße Publikum akzeptabel zu machen. Bill Haley war rundlich mit einem Babygesicht. Auf seiner Stirn klebte eine Sechserlocke, wie ein großes „C“ (Country???) mit Pomade und Wasser geformt. Er hatte eine Wampe und wenn er sang, dann grinste er endlos und breit, aber seine Augen blickten ins Leere. Er war fast dreißig Jahre alt, verheiratet und Vater von fünf Kindern. Musikalisch war alles ziemlich schauderhaft. Er war ein einigermaßen routinierter „Country“-Gitarrist, aber er war nicht im Entferntesten ein Sänger. Und seine Band („Comets“) hörte sich an, als trügen alle Betonstiefel.

Der „Beat“ war schwerfällig und langweilig. Als Einziger der frühen Rocker besaß Haley keinerlei Charme und nicht einmal heute verbindet sich Nostalgie mit ihm und seiner Hinterwäldlertruppe. Kurzum, er war auf keinen Fall aus dem Holz aus dem man „R & R“- oder gar Teenageridole schnitzt. Bill Haley´s Plagiat von „Rock around the Clock“ wurde zur Titelmusik eines Filmes über die rebellische Jugend in den amerikanischen Schulen der 50er Jahre („Blackboard Jungle“) erkoren. Der populäre Film für Erwachsene schleuderte die Titelmelodie auf Platz 1 der amerikanischen Hitparade und machte den Song zur Hymne der Jugend, obwohl Film und Platte von etablierten weißen Künstlern jenseits der 25 produziert worden waren. Auch in anderen Ländern der Welt war diese Platte ein Riesenerfolg und verkaufte mehr als 15 Millionen Kopien. Der „R & R“ war scheinbar geboren, doch zunächst nannte man ihn noch „Rockabilly“ = Hillbilly + R & R. Im Laufe der Jahre entwickelte sich der „R & R“ weiter.  Die wichtigste Musikrichtung, die aus ihm hervorging, nannte man „Rock“, der über viele Ableger verfügte:

High School (Pat Boone, Connie Francis) USA Surf-Rock (Surfaris, Ventures) Girl-groups (Ronettes, Crystals) USA Bubble-gum (Archies, 1910 Fruitgum Co.) USA Afro-kubanischer Rock (Carlos Santana, Malo) USA Klassik-Rock (Blood, Sweat & Tears, Chicago) USA Psychedelischer Rock (Jefferson Airplane, Pink Floyd) USA, England Jazz-Rock (New York Rock Ensemble) USA Heavy Metal (Black Sabbath) England Hard Rock (Deep Purple) England Sunshine Rock (Mamas  & Papas) USA Soft Rock (Neil Diamond) USA Pop Rock (Abba) Schweden Krautrock (Wind) Deutschland Punk-Rock (Sex Pistols) England Elektronischer Rock (Kraftwerk) Deutschland Techno (Safri Duo) USA Rap, USA

Herzlich, Euer Rock ´n’ Roll Opa

Jeden Donnerstag und Sonntag von 17 bis 18 Uhr


Rezept

Der Herbst und seine Leckereien

Kätzchen der Amerikanischen Kastanie. Die Laubblätter sind wechselständig, an Seitenzweigen stehen sie scheinbar zweizeilig. Die Blattform ist länglichelliptisch bis breit-lanzettlich, die Blattspitze ist meist zugespitzt oder spitz. Die zahlreichen Nebennerven verlaufen parallel. Sie sind an der Oberseite eingesenkt, an der Unterseite hervorstehend. Der Blattrand ist gezähnt, häufig tragen die Zähne einen Stachelspitz. Nebenblätter sind vorhanden. Die Kastanien sind laubwerfend, die Herbstfärbung ist gelb. Alle Arten sind einhäusig getrenntgeschlechtlich (monözisch), das heißt auf einer Pflanze sind weibliche und männliche Blüten vorhanden. Die männlichen Blüten stehen in köpfchenartigen Teilblütenständen an langen, aufrechten Kätzchen. Sie besitzen eine einfache Blütenhülle aus einem sechsfach geteilten Perianth. Die Außenseite ist häufig dicht behaart, kann aber auch fast kahl sein. Die 10 bis 12 Staubblätter haben lange Staubfäden. Die Anthere sind klein, haben zwei Theken und öffnen sich mit einem Längsschlitz. Im Zentrum der Blüte sitzt ein StempelRudiment. Die weiblichen Blüten sind sitzend und stehen meist zu dritt in einem stachligen Involucrum. Diese befinden sich an der Basis von männlichen Kätzchen. Das Perianth ist wie bei den männlichen Blüten sechsteilig und außen behaart. Der Fruchtknoten ist vier- bis siebenfächrig, unterständig und außen kahl. Die 4 bis 10 Griffel sind nadelförmig, an der Basis

behaart und tragen spitze Narben.

500 g Kastanien (Esskastanien, Maroni) 2 EL Butter 100 g Zucker

Zweig und Früchte der Amerikanischen Kastanie. Die Nussfrüchte sind groß, braun. Ihre Form ist rund oder plan-konvex, an der Basis besitzen sie eine auffällige Narbe. Ein bis sieben, meist drei Nüsse befinden sich im stacheligen Fruchtbecher (Cupula), die sich aus dem Involucrum entwickelt hat. Die Stacheln der Fruchthülle sind behaart. Verbreitung Die Gattung ist in den temperaten Gebieten der nördlichen Hemisphäre beheimatet. Das Areal ist in drei Teilareale zersplittert (disjunkt): einige Arten kommen im östlichen Nordamerika vor; die Edelkastanie im Mittelmeergebiet und den nördlich angrenzenden Gebieten; die übrigen Arten in Ostasien (vor allem China und Japan). Nutzung [Bearbeiten]Kastanien Erntemengen 2006 (in Tonnen) Land

Ernte

China (Castanea mollissima) Südkorea (Castanea crenata) Türkei (Edelkastanie) Italien (Edelkastanie) Portugal (Castanea crenata) Japan (Castanea crenata) Griechenland (Edelkastanie) Frankreich (Edelkastanie, ) Spanien (Edelkastanie) Nordkorea (Castanea crenata)

850.000 76.447 53.814 52.000 29.133 23.100 20.946 9.670 9.500 8.000

Die drei Arten Edelkastanie, Japanische und Chinesische Kastanie werden als Schalenobst angebaut. Ihr Holz wird ebenfalls genutzt, das der Edelkastanie ist auch ohne Konservierung verwitterungsbeständig. Einige Arten, auch die strauchförmigen, werden als Zierpflanzen angebaut. Quelle: Wikipedia http://creativecommons. org/licenses/by-sa/3.0/deed.de

KASTANIEN

D

ie Kastanien sind Bäume oder Sträucher. Die Borke ist gefurcht und eichenähnlich. Die Verzweigung erfolgt sympodial: die Endknospe jeden Zweiges stirbt ab, das Wachstum übernimmt eine Seitenknospe. Die Knospen sind von drei bis vier Knospenschuppen umgeben.

Glasierte Esskastanieb

Zubereitung: Backofen auf 250°C (Umluft 230°C) vorheizen. Kastanien kreuzweise einschneiden und auf dem Blech im Ofen (mittlere Schiene) 20 Minuten rösten, bis die Schalen aufspringen. Dann die Kastanien schälen, dabei auch die innere, pelzige Haut entfernen. In einem breiten Topf mit etwas Wasser etwa 45 Minuten dünsten. Die Butter in einer Pfanne zerlassen. Den Zucker einstreuen und unter Rühren bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Die Kastanien zufügen und darin wenden, bis sie rundherum mit karamellisiertem Zucker überzogen sind und glänzen.

Ab ca. Den 25. November verwandeln sich die Strassen von Santa Cruz in eine verrauchte Stadt. An fast jeder Kreuzung werden Sie kleine Stände finden die Ihnen leckere und frisch gemachte Maronen verkaufen. Bei vielen Kanarischen Familien ist es brauch auch am Allerheiligen, sich zu treffen und Maronen zu machen dazu ein Glässchen Sidra.

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Vom Gestern zum Heute

Der Protagonist des Auditorio de Tenerife

Die Idee

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anta Cruz de Tenerife wuchs in den letzten Jahrzehnten zunehmend zu einer modernen Großstadt heran. In den vergangenen Jahren wurde die Stadt und die Insel ein regelrechter Touristenmagnet. Diese Situation brachte zwangsläufig große kommunalpolitische Probleme mit sich. Nicht allein Straßen- und Wohnungsbau waren zu planen und errichten, sondern auch die kulturelle Sphäre, besonders seine Wirkungsstätten verlangten nach guten Strukturen. Ein weites Feld für neue Ideen. Schon seit Jahren prägte das internationale „Festival de Música de Canarias“ das musikalische OEvre der Insel. Ballettgastspiele, Solokünstler aus der Pop- und Unterhaltungssphäre und last, but not least die zahlreichen Folklore-Ensembles von der Insel suchten geeignete Aufführungsstätten. Die Spielorte für die Künstler waren allgemein beengt und wenig komfortabel. Auch das ehrwürdige Teatro Guimerá genügte den neuen Bedingungen nur bedingt, was vor allem unser Heimatorchester OST arg behinderte. Nun, „Was tun, sprach Zeus?“ 1979, bei den ersten demokratischen Wahlen in Santa Cruz wurde ein neuer Mann, Demokrat, in den Stadtrat gewählt. Er wurde stellvertretender Bürgermeister und Stadtrat für Städtebau. In seiner Eigenschaft als Leiter des neuen „General Urban Plan“ entwickelte er eine grandiose Idee, die er schon seit 1970 am Herzen trug: Santa Cruz soll einen Musentempel erhalten, der als Wahrzeichen für die Stadt und die ganze Insel ausstrahlen soll. Seine Idee kam vor das Cabildo und wurde im Inselparlament in sensationeller Einstimmigkeit gebilligt. (Welch ein Beispiel für heutige Länderparlamente!). Alle Parteien waren für diese Idee. Ein Ideenwettbewerb wurde ausgeschrieben. Gewinner war ein spanisches Architektenteam. Allein der Entwurf wurde vom Cabildo nicht akzeptiert. „Zeitchen vergeht“ (Strittmatter). Es wurden Jahre. Dann der 2. Wettbewerb. Gewonnen wurde er vom weltbekannten andalusischen Star-Architekten Salvatore Calatrava mit seinem Team. Es beinhaltet ein modernes Bauwerk mit Repräsentationscharakter für

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Auf der Ziellinie das Stadtbild , Lage am Ozean, konzipiert für hervorragende Akustik, Platz für 1.600 Besucher, mit Konzert- und Kammermusiksaal und letztlich moderne Gestaltung für die Proben - und Garderobenräume der Künstler. Zusätzlich Restaurant und Tiefgarage für die Besucher. Planungsaspekte, die den Vorgaben des Cabildos und denen des Protagonisten voll entsprechen. Aber der Baubeginn? Es verrinnen wieder Jahre.1983 ist es endlich so weit. Natürlich ist die Gründung am Meeresufer aufwendig. Dazu die futuristischen Entwürfe des Architekten und die Vorstellungen vom Cabildo. Nicht zuletzt hinsichtlich der Baukosten. Veranschlagt waren 30 Millionen. Doch die waren bald in den Ozean geflossen. Es ging also, neben den Baueinsprüchen hauptsächlich um die Kosten. Der halbfertige Bau stand lange in Ruhe. In Santa Cruz spottete man schon von einer „Investruine“.Doch ab 1998 sprudelte der Geldquell wieder. Das Projekt wuchs weiter. Der Initiator des Groß-Projektes, er war inzwischen Vorsitzender des Cabildo Insular de Tenerife und seit1982 Minister für Industrie und Energie geworden, war trotzdem im Zugzwang, denn auf der Nachbarinsel Gran Canaria entstand ein Parallelprojekt. (das Auditorio „Alfredo Kraus“, benannt nach dem legendären kanarischen Tenor, eröffnet am 5.12.1997). Nun aber wuchs das aufwendige und bauintensive Projekt von Salvator Calatrava kontinuierlich weiter. Pausen dazwischen waren jedoch nicht zu vermeiden, wenn die Peseten fehlten. Jetzt aber nahm das Bauwerk Gestalt an und bald waren die futuristischen Umrisse sichtbar. Bis zur Einweihung und Eröffnung mussten sich die Musik- und Kunstfreunde – Canarios wie Residenten allerdings noch bis zum Jahr 2003 in Geduld üben.

Der Initiator Adán Martín Menis Es ist an der Zeit, den Namen des Initiators zu nennen, den Mann, der den Stein ins Rollen brachte: Bis zu den Wahlen 1979 kannten ihn wohl nur seine Parteifreunde und Politiker der Insel. Erst seine Wahlkampagne machte ihn

populär. Adán Martín ist ein waschechter Tinerfeño, seine Freunde sagen „unser bester Kanarienvogel“. Geboren wurde er am 18. Oktober 1943 in Santa Cruz de Tenerife. Sein voller spanischer Name ist Adán Martín Menis. Als Sohn aus einer Mittelstandfamilie gelang es ihm, ein Studium in Barcelona im Fach Industrial-Engeneering zu belegen, wonach er dann bei den Business Studies sein Diplom in BWL (Betriebswirtschaftslehre) erwarb. Dazu das Examen der EFSA und dem Balearen Institute of Business Management. Damit war er ausgemachter Wirtschafts-Ingenieur. Sofort geht er in die Berufspraxis. Er beweist sich für mehrere Jahre in England in mehreren Abteilungen der Chrysler Corporation in London. Jedoch nach 2 Jahren erfolgreichen Wirkens beschließt er seine Fähigkeiten seiner Heimatinsel Teneriffa dienstbar zu machen. Inzwischen engagiert er sich in der Kommunalpolitik. Er wird Mitglied der Kanarischen Koalitionspartei. Man braucht Kommunal-Experten. Also kandidiert er bei den Kommunalwahlen von 1979. Die Partei siegt und Adán Martín wurde Stadtrat von Santa Cruz und stellvertretender Bürgermeister der Stadt von 1979 bis 1987. Er leitet die Entwicklung des neuen „General Urban Plan“ und spezielle interne Reformen (PERI). Dazu wurde er Minister für Energie und Industrie und übernahm das Ministerium für Wasserressourcen, öffentliche Arbeiten und Stadtentwicklung. Naheliegend, dass im Rahmen dieser Multiaufgaben auch seine Idee zum Bau eines Musentempels entstand. Schließlich die Krönung seiner kommunalpolitischen Aktivitäten: Im Jahre 2003 wurde er Präsident der Kanarischen Inseln. Diese Würde, dieses Amt erfüllte er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 2007. Doch das war nicht das Ende seiner Arbeit als aktiver Kommunal-Experte. Er arbeitete weiter als Industrieberater bei Innovationsprojekten und in der Zusammenarbeit mit afrikanischen Ländern. Bis, ja bis?

Da ist zuerst einmal die Erfüllung seiner Lebensidee in Santa Cruz. Der Musentempel war fertig. Dass so ein Bauwerk seine Zeit braucht, ehe es seine Pforten für die Kunstfreunde öffnet, ist ganz natürlich. Dass es Geld kostet, viel Geld und es im Laufe der Bauzeit immer mehr wird als geplant, nichts Neues. Aus einer Planungssumme von 30 Millionen wurden letztendlich fast 80 Millionen. Doch der Stararchitekt mit seinem Team hat ein Glanzstück abgeliefert. Am 26. September 2003 hatte die neue Ikone von Teneriffa Premiere. Heute ist das beinahe schon Historie. Die Einweihung selbst vollzog sich natürlich im Beisein von höchster Prominenz. Das Spanische Königshaus vertritt Kronprinz Felipe nebst allen Honoratioren aus Politik und Kunst von der Insel und dem Festland. Mitten unter den Potentaten selbstverständlich der Initiator des Projektes – der damalige Inselpräsident Adán Martín Menis.

Eingeleitet wurde der Festakt mit der Spanischen Nationalhymne. Daraufhin folgte eine Auftragskomposition des weltbekannten polnischen Komponisten Crzystof Penderecki, extra für diesen Festakt komponiert: „ Fanfaria Real“, (Die könglichen Fanfaren“). Das gesamte Festkonzert intonierte das OST unter V. P. Pérez, es endete mit dem Te Deum von Antonin Bruckner. Adán Martín ist am Ziel seiner Initiativen. Glückwunsch.

Ehrung posthum Der verdienstvolle Kommunalpolitiker kämpfte allerdings nicht nur erfolgreich für seine Ideen und Projekte, sondern privat auch gegen seine heimtückische Krankheit. 12 Jahre lang, ohne in seinen Aktivitäten nachzulassen. Letztlich besiegte ihn aber doch der Krebs. „Der beste Kanarienvogel, den wir je hatten“, erlag seinem Leiden in einer Klinik in Barcelona am 10. 10. 2010. Sein letzter Weg in Santa Cruz glich einem Staatsbegräbnis.

Adán Martín Menis Wie kann man das Wirken eines so kreativen Initiators ehren? Man verleiht dem Projekt seinen Namen. Beispiele gibt es genug. Universitäten, Bauwerke, Theater, Institute, Museen oder Preisauszeichnungen u. a. tragen die Namen verdienstvoller, überragender Menschen. Cabildo und Inselregierung berieten und schnell war man sich einig. Auf einer Pressekonferenz wurde bekannt gegeben: Ab 28. 01. 2011 lautet der vollständige Name des Musentempels, der Ikone von Teneriffa offiziell:

Auditorio de Tenerife „ A d á n M a r t í n“. Hochverdiente Würdigung für einen so verdienstvollen Gestalter um das Profil Teneriffas. Heinz Rodolf Renelt


Adventliche Orgel- und Klavierkonzerte Conny C. Mulawarma spielt wieder auf Teneriffa ihres Studiums als „Diplommusiklehrerin“ folgte ein Aufbaustudium “Künstlerische Reifeprüfung” in Kassel bei Stephan Imorde, welches sie mit Auszeichnung bestand. Sie war Stipendiatin der “HeleneRosenberg Stiftung”, der “Ida und OttoChelius Stiftung” und ist Preisträgerin der Oscar und Vera-Ritter Stiftung.

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ie diesjährige Konzertreihe beginnt die deutschsprachige katholische Gemeinde Teneriffa (Puerto de la Cruz) mit einem geistlichen Orgelkonzert in der Kapelle San Telmo und einem wundervoll-weltlichen Klavierkonzert im Haus Michael. Frau Conny C. Mulawarma, die vielen Teneriffa-Reisenden von früheren Konzerten bekannt ist, ist die Ausführende beider Konzerte. Conny Cornelia Mulawarma wurde in Sumatra Utara, Indonesien, geboren. 1995 kam sie für ihr Klavierstudium an der “Staatliche Musikhochschule Freiburg” zu Prof. Michael Leuschner. Nach Abschluss

Weitere künstlerische Impulse erhielt Conny Mulawarma durch die Teilnahme an internationalen Meisterkursen u.a. bei Prof. Renate Kretschmar-Fischer und Prof. Matthias Kirschnereit, Prof. Gilead Mishory, Prof. Rolf Plagge, Prof. Hans-Peter Müller, Prof. Aziz Kortel. Sie konzertiert sowohl als Solistin mit verschiedenen Orchestern und Ensembles auch als Liedbegleiterin und Kammermusikerin. Bei den Albert-Konzerten in Freiburg im Jahr 2008 interpretierte sie Solo- und vierhändige Werke von György Kurtág. Sie tritt in ganz Europa und Asien bei verschiedenen renommierten Festivals auf. Zum Beispiel bei Albert Konzert Freiburg, Fest der Innenhöfe & Museumsnächte Freiburg, Klassikfestival Musiktage Ihringen, Wien Woche Festival,

in der Schweiz (Konzert mit Jeunesses Musicales Thurgau), in Spanien (Andalucìa Musik Festival), in den Vereinigten Arabischen Emiraten (50th Anniversary of European Union Festival), in Thailand und in ihrem Heimatland Indonesien. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist sie regelmäßig als Gastdozentin im Hauptfach Klavier an der Universität in Jakarta und Mitte Java (Indonesien) tätig. Und das sind ihre Konzerte hier auf Teneriffa: So. 04.12.11 um 20.30 Uhr Geistliches Konzert „Jauchzet frohlocket“ in San Telmo zur Einstimmung auf den Advent mit Werken von Corelli, J. Pachelbel, Händel, Schubert, C.P.E. Bach u.a. – Eintrittspreis: 5,00 Euro Do. 08.12. um 17.00 Uhr Weltliches Konzert im Haus Michael mit Werken von Mozart, Chopin, Liszt, Schumann, Beethoven u.a. (Eintrittspreis: 12,50 Euro incl. Pausenbüfett). Der Kartenvorverkauf für beide Konzerte beginnt am Sonntag, den 19.11.2011 sowohl im Haus Michael, als auch in San Telmo. Kartenreservierungen bitte unter: 922-384829

Der Gedankenleser kommt Wieder. Ein Gastspiel in der Katholischen Gemeinde in Puerto

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st es Wunder, Phantasie oder Wirklichkeit? Kann er tatsächlich Ihre Gedanken lesen? Ist es möglich einen Blick in die Zukunft zu werfen oder gar die Lottozahlen vorherzusagen? Kann man – wie einst Uri Geller – mit reiner Willenskraft Löffel verbiegen? Am Freitag, den 18.11.2011 um 17 Uhr gastiert Marco de Vienne wieder im Haus Michael. Er ist der Gedankenleser, der mit Ihnen mentale Experimente angeht, der Wunder wahr werden lässt und Sie unglaubliche Phänomene live erleben lässt. Marco de Vienne, der nach zahlreichen Auftritten in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Holland, Italien und Spanien nun auch auf den Kanaren tätig ist, hat viele Vorstellungsbesucher schon im letzten Jahr restlos begeistert.

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Also: Wenn Sie ihn noch nie live gesehen haben, dann lassen Sie sich diesen Abend nicht entgehen, denn hier erleben Sie einen Showmix, der keine Auge trocken lässt. Staunen, Humor und viele Überraschungen werden Ihnen eine wunderschöne Zeit im Haus Michael versüßen und Sie eine fantastische Vorstellung erleben lassen. Die deutschsprachige katholische Gemeinde empfiehlt: Rechtzeitige Kartensicherung, denn die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Die Eintrittskarte gibt es zum Preis von 8,00 Euro (incl. Pausengetränk) und kann ab 6. November im Haus Michael oder in San Telmo erworben werden. Kartenreservierungen unter 922-384829.

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