Page 1

AUGUST 2011

www.megalink.ch

Bluetooth ist nicht gleich Bluetooth | Distribution in der Schweiz Die Highlights der fair for automation & electronics | Markt端bersicht Antriebstechnik


Excellence in Electronics Die passenden Produkte für Ihren Zielmarkt Halbleiter ■ ■ ■ ■

■ ■ ■

Mikrocontroller Frequenz-Bausteine Programmierbare Logik Speicher-, Power- und Lineare Komponenten RF / Wireless Optoelektronik Sensoren

Elektromechanik ■ ■ ■ ■

Relais Batterien Steckverbinder Passive Komponenten

Displays / Opto ■ ■ ■ ■ ■

TFTs LCDs LEDs / LED-Displays OLEDs VFDs

■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■

Embedded Computer Technologien ■

■ ■

V-8_2011-VCEK-5639

LED Lighting

Standard ComputerOn-Module BIOS Kundenspezifische Entwicklungen Systemintegration

High Power LEDs High Brightness LEDs LED Module LED Beleuchtungstechnik LED Sekundär Optiken LED Treiber & Controller LED Verbindungslösungen LED Entwicklung

IT / PC & Komponenten ■ ■ ■

Speichermodule Flash-Karten IPC-Systeme / Komponenten COM Embedded

MSC-Gleichmann Schweiz AG Hauptsitz Rotkreuz Tel. +41 41 785 82 00 Rotkreuz@msc-ge.com

Büro Biel/Bienne Tel. +41 32 366 85 65 Biel@msc-ge.com

www.msc-ge.com

Büro Montreux Tel. +41 21 965 35 00 Montreux@msc-ge.com

Büro Volketswil Tel. +41 43 355 33 66 Volketswil@msc-ge.com


E D I TO R I A L

Woher kommt die Milch? «Aus der Migros natürlich» – hat schon manches Kind freudig auf die Frage geantwortet, woher die Milch stamme. Und hat nur Unverständnis und ein mitleidiges Kopfschütteln als Reaktion erhalten. In unserer reizüberfluteten und konsumorientierten Gesellschaft überrascht es nicht, wenn (nicht nur) Kinder den Realitätsbezug verlieren. Glanz und Glamour von ein paar wenigen Stars und Sternchen sowie möglichst viele Freunde auf Facebook sind die bestimmenden Lebensinhalte vieler Jugendlichen. Anstatt nach Frage woher die Milch stammt stellt sich heute Albert Einstein,1879–1955 eher die Frage, woher das Deutscher Physiker Lieblingsspielzeug der Teenager stammt: das Handy. Als Antwort dürfte wohl meistens China fallen. Was im Prinzip richtig ist, entspricht trotzdem nicht der ganzen Wahrheit. Zwar werden die meisten Mobiltelefone in China produziert, doch zuvor müssen sie von kreativen Ingenieuren entwickelt werden – und da spielen Europa oder die USA nach wie vor eine sehr wichtige Rolle.

«Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.»

Und auch die computerisierten Produktionsstrassen benötigen viel Know-how, das oft von einem Europäischen Automatisierungsspezialisten stammt. Auch wenn auf dem Handy «Made in China» steht, steckt viel europäisches Ingenieur-Know-how drin. Patrick Müller, Chefredaktor patrick.mueller@azmedien.ch

8.11 megalink

1


2

megalink 8.11

I N H A L T S VE R Z E I C H N I S

28 Messe

46 Distribution

Treffpunkt der Automatisierer Die zweite swissT.fair – Messe für Automation und Elektronik – war ein grosser Erfolg: Gegen 150 Unternehmen präsentierten sich in der Messe Zürich. Rund 2500 Besucher liessen sich von den Ausstellern beraten und knüpften neue Kontakte. Zum ersten Mal fand die Messe auch in Yverdon statt, wo rund 100 Firmen ihre Produkte und Dienstleistungen dem welschen Publikum präsentierten.

Distribution auf Berg- und Talfahrt Die letzten beiden Jahre waren sehr ereignisreich: Zuerst die Wirtschaftskrise, dann die unerwartet schnelle Erholung, im März die Nuklearkatastrophe in Japan und jetzt die Frankenstärke. Wie stark betroffen war die Distribution, welche Lehren haben die Unternehmen daraus gezogen und wie sieht die Zukunft aus?

THEMEN 1 Editorial 4 Veranstaltungskalender 5 Nachrichten 16 Alles ist embedded Embedded Computing Conference 2011 18 Who is who Embedded 20 Who is who Distribution 24 Faszinierende Messtechnik Fachtagung Faszination Messtechnik 2011 26 Who is who Messtechnik 28 Treffpunkt der Automatisierer Das war die zweite fair for automation 42 Treffpunkt Ineltec Messe für Gebäudetechnik und Infrastruktur 44 «EBV Medical Team berät Kunden umfassend» EBV Elektronik stärkt die Medizinelektronik 46 Distribution auf Berg- und Talfahrt Distribution in der Schweiz 50 IPC-Richlinien für die Elektronikfertigung Ein Konzept setzt sich durch 52 Die Spreu vom Weizen trennen Echte und scheinbare modulare USV-Systeme 53 in motion Antriebe und Fluidik 54 Marktübersicht Antriebstechnik 56 Für jede Applikation die ideale Lösung Mit Parkem-Bewegungsmechanik zum richtigen Ort 59 SwissT.net Networks & Communication 60 Sparpotenzial für die Industrie Wirtschaftlicher produzieren mit PlantStruxure

62 Bluetooth ist nicht gleich Bluetooth Zu differenzieren bei industriellen Anwendungen MESSENACHSCHAU 30 Neue Softwaregeneration TwinCAT3 Offene und intelligente Automatisierungslösungen 32 Effizientes Entwickeln Hardware-in-the-Loop für die Automobilindustrie 33 Leistungsstarke Produktneuheiten NI erweitert Compact-Plattformen 34 Flexible Stecker, die halten Nicomatic Rechteckstecker der CMM-Baureihen 35 Effizienteres Engineering IndraMotion for Packaging mit neuen Funktionen 36 Aus der Packung, fertig, los! Konzept zur Erfassung elektrischer Energiewerte 37 Maschinen noch flexibler gestalten Schneller am Markt mit SoMachine 38 Haptische Sicherheit beim Bedienen Sigmatek mit zwei Erfolgsprodukten 39 Mehr als nur eine Leiterplatte Hochstrom-/Wärmemanagement auf der Leiterplatte 40 Fahrzeug-PC mit Kommunikationstalent Transport-PC mit 8"-Touch Panel 41 «Ethernet-Controller 2.0» mit SD-Karteneinschub Ethernet-Controller mit einfacher IT-Anbindung HIGHLIGHT 67 Es gibt nur eine Lösung – die Beste! Massgeschneiderte Stromversorgungen


I N H A L T S VE R Z E I C H N I S

8.11 megalink

Zuverlässiges PV-Datenmanagement

62 Kommunikation Bluetooth ist nicht gleich Bluetooth Viele Menschen nutzen die Bluetooth-Technologie zu Hause und am Arbeitsplatz so selbstverständlich wie ihr Handy. Im Automatisierungsumfeld halten sich jedoch hartnäckig Vorurteile gegenüber der industriellen Nutzung dieser Technologie. Dieser Artikel zeigt auf, inwiefern sich industrielle Lösungen vom Massenmarkt unterscheiden und wo Vorurteile unbegründet sind.

PRODUKTE 58 in motion 63 Kommunikation 65 Automation 68 Bauelemente 74 Industriebedarf 75 Messen und Prüfen 78 Lieferantenverzeichnis

Die modularen Kleinsteuerungen erfassen, werten aus und speichern alle relevanten Daten in Ihrer PV-Anlage. Die Datenübertragung zur Zentrale erfolgt wahlweise über

ZUR TITELSEITE

Ethernet, per Modem oder über GSM. Damit sind Sie zu jeder Zeit über den aktuellen Status Ihrer Anlage informiert.

«Das EBV Medical Team berät den Kunden umfassend» EBV Elektronik hat im letzten Jahr eine eigene Task-Force ins Leben gerufen, die allen europäischen Herstellern von medizinelektronischen Geräten bei Bedarf schon in der Design-in-Phase effektive Unterstützung zur Verfügung stellt. Markus R. Vogt, Vertical Segment Director EMEA Medical bei EBV, erklärt im Interview, welche Eigenheiten diese Marktnische besitzt und wie differenziert deshalb die europäischen Kunden unterstützt werden müssen. EBV Elektronik 8953 Dietikon Tel. 044 745 61 61 dietikon@ebv.com www.ebv.com

Mehr Informationen unter Telefon 052 354 55 55 oder www.phoenixcontact.ch

© PHOENIX CONTACT 2011

3


4

megalink 8.11

Datum

Ort

Diverse

Diverse

V E R A N S TA L TU N G S K A L E N D E R

Thema

Kosten

Veranstalter

Bosch Rexroth-Schulungen für Hydraulik, Pneumatik, MechatroBosch Rexroth Schweiz AG nik, Linear- und Montagetechnik, Antriebs- und Steuerungstech5563 Buttikon, Tel. 055 464 63 79 nik. Kursinhalte und Termine: www.boschrexroth.ch/seminare walter.bhend@boschrexroth.ch 30.8.2011 NTB Buchs SG Oszilloskope-Messtechnik-Seminar: Serielle Datenbusse Computer Controls AG 31.8.2011 FHNW Das praktische Seminar mit Workshop vermittelt MesstechnikTel. 044 308 66 66 Windisch AG Know-how rund um serielle Datenbussen in Theorie und Praxis. info@ccontrols.ch, www.ccontrols.ch 07.9.2011 Effretikon Late Afternoon Talk Präsentation der neuesten Produkte, Kostenlos SIGMATEK Schweiz AG 07.12.2011 Kundenlösungen und aktuellen Markttrends. 8307 Effretikon, Tel. 052 354 50 50 Anschliessend Apéro. Dauer: 17.30 – 18.30 Uhr. www.sigmatek-automation.ch APM Technica AG 3 x 2 Tage: Kleben will gelernt sein. Im 6-tägigen Seminar vermitteln Fach- CHF 9435 Heerbrugg 12./13., 19./20., leute von APM Technica und des Fraunhofer Instituts theoreti- 2800.– Tel. 071 788 31 00 26./27.9.2011 sche Grundlagen und praktische Tipps. Themen sind: Klebstoffe, info@apm-technica.com Bindungskräfte und Rheologie, Oberflächenbehandlung, Prüfwww.apm-technica.com techniken, Klebschicht-Eigenschaften und Konstruktion von Klebestellen sowie Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz am Arbeitsplatz. Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter aus den Bereichen Konstruktion, Montage, Fertigung und Technik. FlowCAD Schweiz AG Diverse Niederrohrdorf OrCAD Capture Training: 2 Tage: 12.–13.9. / 17.–18.10. / 21.–22.11.2011 5443 Niederrohrdorf OrCAD Capture CIS Training: 1 Tag: 14.9. / 19.10. / 23.11.2011 Tel. 056 485 91 91 Allegro/OrCAD PCB Editor Basic Techniques Training: info@flowcad.ch 3 Tage: 21.–23.9. / 24.–26.10. / 28.–30.11.2011 www.flowcad.ch Allegro PCB Editor Advanced Techniques: 2 Tage: 27.–28.10. / 1.–2.12.2011 PSpice Training: 3 Tage: 26.–28.9. / 2.–4.11. / 5.–7.12.2011 PSPice Advanced Analyses Training: 1 Tag: 29.9. / 8.12.2011 Allegro Design HDL Front to Back Training: 3 Tage: 29.–31.8. / 3.–5.10. / 7.–9.11. / 12.–14.12.2011 Allegro PCB Librarian Training: 2 Tage: 1.–2.9.2011 6.–7.10.2011 / 10.–11.11.2011 / 15.–16.12.2011 Allegro Highspeed Constraint Management: 2 Tage: 5.–6.9.2011 / 10.–11.10.2011 / 14.–15.11.2011 Allegro PCB Router Basis Training: 2 Tage: 8.–9.9.2011 / 13.–14.10.2011 / 17.–18.11.2011 Roschi Rohde & Schwarz AG Diverse München Standard-Trainings zu den Themen Funk- und Messtechnik oder 3063 Ittigen, Tel. 031 922 15 22 speziell zugeschnittene Trainings. Detailbeschreibungen und Termine unter: www.rohde-schwarz.com =› «News & Events». sales@roschi.rohd-schwarz.com www.roschi.rohde-schwarz.ch Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie auf www.megalink.ch

Sindex: Schweizer Messe für Technologie Die Schweizer Messe für Technologie, die vom 4. bis 6. September 2012 zum ersten Mal in Bern durchgeführt wird, hat mit ihrem Messekonzept die Branchenpartner überzeugt. Die Schweiz ist einer der führenden Standorte für Unternehmen der Technologiebranche – einer Wirtschaftssparte, die Schweizer Qualität, überdurchschnittliches Know-how, Präzision und Zuverlässigkeit im besonderen Mass verkörpert. Gute Gründe also, die produzierenden Betriebe der Branche, aber auch Handels-und

Engineering-Unternehmen in einem grossen, prominenten Schaufenster zu zeigen. Als Messepartner darf die Sindex auf starke Branchenpartner zählen: swissT.net, GOP, Bundesamt für Energie, Bundesamt für Berufsbildung und Technologie, Electrosuisse, Swissmechanic, Swissmem, tecnoswiss. Die Sindex wird zur Marktplattform der Schweizer Technologiebranche, wo sich Industrie, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft alle zwei Jahre treffen.

Ausstellungsschwerpunkte •Automation •Robotik •Fluidtechnik •Elektronik •Elektrotechnik •Produktionstechnik •Engineering und Dienstleistungen •Bildung und Forschung www.sindex.ch

Fachtagung Communication Conference Am 4. Oktober 2011 findet an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Windisch wieder die Communication Conference statt. Die Fachtagung für industrielle Kommunikationstechnik in Theorie und Praxis konzentriert sich auf die Themen und Probleme, welche die Fachwelt beschäftigen. Ob hybride Daten-/Power-Verbin-

dung, Lösungen für permanente Überwachung mit Profibus, Data Center oder WLAN: Die «Communication Conference» bietet die optimale Gelegenheit, sich ein Bild der neuesten Entwicklungen sowie Technologien zu machen, und vermittelt Entscheidungshilfen und -grundlagen. Fachleute und Experten der Schweizer

Marktführer bieten an einem Tag kompakt und effizient einen breiten Überblick über Technologien, Trends und Erfahrungen rund um die Datenkommunikation in der Automation, Industrieverkabelung und darüber hinaus. www.swisst.net


N A C H R I C H TE N

8.11 megalink

5

Maxon Motor-Gruppe mit Rekordergebnis im 50. Jubiläumsjahr

Von links: Jßrgen Meyer (Präsident Verwaltungsrat) , Dr. Karl-Walter Braun (Controlling), Eugen Elmiger (Sprecher der Geschäftsleitung, Sales & Marketing), Armin Lederer (Operations) und Ulrich Claessen (Entwicklung).

Der grÜsste Arbeitgeber des Kantons Obwalden blickt zurßck auf ein halbes Jahrhundert Geschichte: 50 Jahre Maxon Motor AG steht synonym fßr 50 Jahre Innovation, Qualität und Kontinuität. Daher ist es naheliegend, dass die Maxon-Antriebe ßberall dort eingesetzt werden, wo sie unter Extrembedingungen funktionieren mßssen: Vom Erdinnern bis zum Mars.

Der Erfolg geht weiter. Die Maxon Motor-Gruppe hat das Geschäftsjahr 2010 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Nach dem wirtschaftlich schwierigen 2009 hat sich Maxon rasch erholt und deutlich zugelegt. Der Gruppenumsatz beläuft sich auf CHF 306,6 Mio. (+23,6 % gegenĂźber Vorjahr). Mit einem Cashflow (Betriebserfolg plus Abschreibungen) von CHF 40,8 Mio. (13,3% des Gruppenumsatzes) konnte das Unternehmen alle Investitionen aus eigenen Mitteln tätigen. Per Ende 2010 beschäftigte das Unternehmen gut 1850 Mitarbeitende (+174 gegenĂźber Vorjahr), davon rund 1050 Personen in Sachseln. Ăœber 80% der Produktion gehen in den Export. Das Unternehmen verfĂźgt Ăźber Produkti-

50 Jahre Innovation. Was im Dezember 1961 als Produktionsstätte des Elektrokonzerns Braun GmbH aus Frankfurt geplant war, ist heute ein Unternehmen mit Weltruf. In den 50 Jahren ihres Bestehens hat die Maxon Innovationen geprägt und ein neues Verständnis von hochpräzisen Antriebssystemen geschaffen. Maxon ist mit fast 1900 Angestellten – davon arbeiten allein Das Firmengebäude im Jahr 1963. ßber 1000 am Standort Sachseln – der grÜsste Arbeitgeber im Kanton Obwalden. Maxon hat vor allem ein Auftrag zu Weltruhm verholfen: Als am 4. Juli 1997 der Rover Sojourner der NASA, ausgerßstet mit 11 Maxon DC-Motoren, auf dem Mars landete, wurde das Unternehmen schlagartig ins Bewusstsein der Öffentlichkeit katapultiert.

onsstandorte in Sachseln, Sexau/Deutschland und VeszprÊm/Ungarn. Maxons Innovationskraft ist ungebrochen, die Produkte-Pipeline gut gefßllt. Die Aussichten fßr das laufende Geschäftsjahr beurteilt Maxon verhalten optimistisch. 2010 haben wir dank der Anstrengungen aller Mitarbeitenden ein neues Rekordergebnis erzielt, sagte Hauptaktionär KarlWalter Braun an der Medienkonferenz. Die monatlichen Auftragseingänge seien 2010 regelrecht in die HÜhe geschnellt, während im Vorjahr noch Kurzarbeit hatte eingefßhrt werden mßssen. Doch wider Erwarten erholte sich die Wirtschaft relativ schnell und wesentlich besser als angenommen. Innerhalb der Maxon Motor-Gruppe sind die Absatzmärkte Schweiz, USA, Deutschland und Niederlande in absoluten Zahlen am stärksten gewachsen. Die Medizintechnik (45%) und Industrieautomation (28%) machten mehr als zwei Drittel der gesamten Absatzmärkte aus.

Positive Entwicklung hält 2011 an. In den ersten fßnf Monaten des laufenden Geschäftsjahres liegt der Umsatz ßber dem Vorjahr. Die weiteren Aussichten werden positiv beurteilt. Zwar bereite gemäss Karl-Walter Braun vor allem der starke Franken sowie die hohen Rohstoffpreise Sorgen. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass wir diese Herausforderungen bewältigen kÜnnen. Wir gehen mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft, sagte Braun.

Mit Innovationspreis ausgezeichnet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr durfte Maxon mit dem EC 22 HD (Heavy Duty), dem ersten Standardmotor fßr extrem raue Einsatzbedingungen, zum zweiten Mal nach 1996 den Innovationspreis der Zentralschweizerischen www.maxonmotor.com

              

Handelskammer entgegennehmen. Damit haben wir unsere hohe Innovationskraft ein weiteres Mal bewiesen, sagte Jßrgen Mayer, VR-Präsident von Maxon. Fßr die extremen Anforderungen in der Tiefbohrtechnik entwickelt, erÜffnet der Antrieb neue MÜglichkeiten in einer Vielzahl von Anwendungen, welche hÜchste Ansprßche an Zuverlässigkeit und technische Performance stellen. Unsere Antriebssysteme sind mittlerweile vom Erdinnern bis zum Mars im Einsatz, sagte Eugen Elmiger, CEO. Dank der vielen EinsatzmÜglichkeiten der Präzisionsantriebe aus Obwalden ist die Maxon Motor AG weltweit gut positioniert.

 )$$&+ # *# &#& ) &#$&  & " )$&# )& &  # *$&# $$ ( , &#&)# " ( (' , ,

+++!&# !


6

megalink 8.11

N A C H R I C H TE N

10 Jahre Weidmüller Schweiz Nach 10 Jahren kann ein Unternehmen mit Stolz behaupten, dass es sich auf dem Schweizer Markt etabliert hat. Dies nahm das Team von Weidmüller Schweiz rund um René Meier zum Anlass, am 27. Mai ein grosses Fest am Hauptsitz in Neuhausen zu feiern. Der Zufall wollte es, dass der Spezialist für elektrische Verbindungen, Übertragung und Wandlung von Energie, Signalen und Daten im industriellen Umfeld gleichzeitig den umsatzstärksten Monat seit der Firmengründung verbuchen konnte. Eingeladen waren neben den Mitarbeitern mit ihren Familien auch alle Kunden und Partner von Weidmüller. Eine Führung durch das Firmengebäude bot einen spannenden Einblick in das Unternehmen und ein paar interessante Details – wie zum Beispiel dass das Verkaufsteam jeden Monat rund 16 000 Kilometer zurücklegt.

Das Führungsteam von Weidmüller Schweiz (von links): Boris Savic, Leiter Marketing/Kundenservice, René Meier, Geschäftsführer, Rami Aro, Verkauf/Applikationsmanagement und Dominic Greutmann, Controlling/Administration.

Mit der Übernahme der Weidmüller Carl Geisser + Co. gründete Weidmüller als Letzter der grossen Klemmenhersteller eine eigene Schweizer Tochtergesellschaft und erzielte im Gründungsjahr einen Umsatz von knapp 9 Millionen Franken. Im Jubiläumsjahr werden die 25 Mitarbeiter den Umsatz auf über 18 Millionen Franken steigern – obwohl die Preise der Weidmüller-Produkte im 2011 um bis zu 8 % sanken. Dank höheren Stückzahlen als im alten Rekordjahr 2008 konnte der Preiszerfall kompensiert und der Marktanteil gesteigert werden. 29 % des Umsatzes der rund 2800 aktiven Kunden werden dabei durch Klemmen erzielt. Weltweit beschäftigt das Familienunternehmen Weidmüller rund 4000 Mitarbeiter und erwartet einen Umsatz von 600 Millionen Euro im 2011. Weltweit verfügt das Unternehmen über 23 Vertriebsgesellschaften und 57 exklusive Vertretungen. Rund 5 % des Umsatzes steckt Weidmüller in die Forschung und Entwicklung. www.weidmueller.ch

Kontron gewinnt zwei Aufträge für 41 Millionen US-Dollar Die Kontron AG, weltweiter Anbieter von Embedded Computer- Systemen, hat zwei Design Wins in einer Gesamthöhe von 41 Mio. US-Dollar gewonnen: Der Messgerätehersteller Agilent Technologies mit Sitz im kalifornischen Santa Clara, wird für ihre EXT Wireless-Testgeräte Kontron-Technologie verwenden. Die neue Plattformgeneration für das Projekt Nimitz II HP wird dabei in den kommenden fünf Jahren auf Kontrons COM Express ETXe-DC-Modulen und Intel Core 2 duo-Chipsätzen basieren. Die Produktion soll im zweiten Quartal 2011 anlaufen und im ersten Vierteljahr 2012 auf vollem

Stand sein, das Volumen für Kontron umfasst 24 Millionen US-Dollar. Der zweite Design-Win konnte im Markt Verteidigung und Sicherheit gewonnen werden und umfasst ein Volumen von 17 Mio. USDollar: Für einen der weltgrössten Hersteller von Verteidigungstechnik soll Kontron digitale Signalverarbeitungstechnologie für ein streng geheimes Projekt des US-Militärs stellen. Die Produktion startet im dritten Quartal 2011. «Zum ersten Mal seit der wichtigen Akquisition der im Militärbereich spezialisierten AP Labs im vergangenen Jahr werden dabei un-

sere Produkte in AP-Gehäuse integriert», so der Kontron-Vorstandsvorsitzende Ulrich Gehrmann. «Neben einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis und gewachsenen, erfolgreichen Kundenbeziehungen hat sowohl bei Agilent als auch beim US-Militär-Auftrag unsere globale Aufstellung den Ausschlag gegeben. Als einziger Anbieter entwickeln, produzieren und betreuen wir in Europa, Asien und Nordamerika – für unsere Kunden, die unter immer höherem Zeitdruck stehen, bedeutet das eine unvergleichliche Geschwindigkeit, mit der wir Aufträge erfüllen können.» www.kontron.com

Wunschkette. Ab 24 Stunden. *

Neu... permanent umlaufen. Neu... 3000°. Neu... Öffner. Ihr Baukasten für jede Energiezuführung... einzeln bis konfektioniert. * Lieferzeit = Zeit bis zum Versand der Ware. Die Lieferzeit der Neuheiten kann länger sein.

Tel. 062 388 97 97 Fax 062 388 97 99 Mo. - Fr. 8.00 bis 20.00h Sa. bis 12h

Besuchen Sie uns: EMO, Hannover - Halle 25 Stand F32; Motek, Stuttgart - Halle 3 Stand 3310

...

.ch/kette+kabel


CLARE IXYS WESTCODE ABB KUNZE JUNIOR THERMACORE TELCON SWISSBREEZE ASSEMBLIES Solid State Relays

Schaffner Gruppe mit Umsatz- und Ergebnissteigerung Die Schaffner Gruppe, Hersteller von EMV-Komponenten, Oberwellenfilter und magnetischen Bauteilen, hat im ersten Semester 2010/11 den Wachstumskurs fortgesetzt und die Resultate des Vorjahrs deutlich übertroffen. Der konsolidierte Nettoumsatz wurde um 17,2 Prozent (in Lokalwährungen 28,7 %) auf CHF 99,2 Mio. (HJ1 2009/10: CHF 84,6 Mio.) gesteigert. Das operative Ergebnis nahm auf CHF 9,0 Mio. (CHF 5,6 Mio.), die EBIT-Marge auf 9,1 Prozent (6,6 %) und das Unternehmensergebnis auf CHF 7,2 Mio. (CHF 3,8 Mio.) zu. In den ersten sechs Monaten 2010/11 verzeichnete die Schaffner Gruppe einen Auftragseingang von CHF 102,3 Mio. (CHF 98,3 Mio.), das

Verhältnis neuer Aufträge zum nem Umsatzanteil von 20 ProUmsatz (Book-to-Bill-Verhältnis) zent (19 %) hinter Deutschland weiterhin der zweitgrösste Markt belief sich auf 1,03. der Schaffner Gruppe. Dynamische Entwicklung in allen Märkten. 2010/11 verzeichnete Weiter verbesserte Finanzierungsdie Schaffner Gruppe erneut ein struktur. Die Schaffner Gruppe starkes Wachstum in den strate- verfügt über eine solide Bilanz, gischen Wachstumsmärkten was in Verbindung mit der Zinsenergieeffiziente Antriebssyste- entwicklung eine deutliche Reme, erneuerbare Energien und duktion der Finanzierungskosten Bahntechnik, die 56 Prozent ermöglichte. Als Folge der Um(51 %) zum Gruppenumsatz bei- satzsteigerung nahm das Nettoauf CHF trugen. In Europa wurde mit umlaufvermögen (30.9.2010: CHF 60 Prozent ( 61 %) weiterhin der 40,8 Mio. grösste Umsatzanteil erzielt, aus 38,3 Mio.) zu. Die Nettoverschulder Region Asien-Pazifik stamm- dung wurde auf CHF 10,9 Mio. ten 32 Prozent (32 %) und aus (CHF 11,8 Mio.) reduziert und den amerikanischen Märkten das Verhältnis der Nettoverschul8 Prozent (7 %). China ist mit ei- dung zum Eigenkapital (Gearing) ner Umsatzsteigerung um 24 entsprach 19 Prozent (21 %). Prozent in Lokalwährung und ei- www.schaffner.com

Power Semiconductors

High Power Semiconductors

High Power Semiconductors

Foils & Powerclips

Heatsinks

Heatpipes

«Wissen am Morgen» – Anpfiff für Profis An der diesjährigen Veranstaltung von «Wissen am Morgen» für Fachplaner und Systemintegratoren zeigt Fussballexperte Alain Sutter, wie er Höchstleistungen erzielt hat. Die Parallelen zur Arbeit sind frappant und vieles kann direkt in den Arbeitsalltag übernommen werden. Die neue SWKI-Richtlinie BA101-01 für die Gebäudeautomation wird vorgestellt von Peter Scherer, Amstein + Walthert AG. Sie ist die solide Planungs- und Ausführungsunterlage des GA-Planers und Systemintegratoren zur Vermeidung von Missverständnissen und zur Reduktion der ungeliebten Nachträge mit GU, Architekt und Bauherr. Wie im Fussball bleibt es nicht bei der Theorie, was zählt, sind Tore schiessen, sprich Praxis. Anhand praktischer Anwendungen und handfester Beispiele wird das erste Beurteilungsschema zum GA-Radar präsentiert. Damit wird bereits in einer frühen Projektphase erkannt, welche konkreten Auswirkun-

Current Sensors

den Programm und einem Zmorge in angenehmer Atmosphäre findet 3-mal statt: •Mittwoch, 14. September 2011, in Basel, 9–11 Uhr, an der ineltec, OpenForum, Halle 1.1, ideal für den anschliessenden Messebesuch. •Mittwoch, 28. September 2011 in Zürich, 8 –10 Uhr, Schweizer Baumuster-Centrale.

Alain Sutter, Fussballexperte, zeigt, wie er Höchstleistungen erzielt hat.

gen die Bedürfnisse des Bauherrn (wie Komfort, Energieeinsparung, Nutzungsflexibilität usw.) auf die Gebäudeautomation hat. Konkrete Beispiele für Raumklima, Beleuchtung, Storen, Automation, Verkabelung und Bedienung werden gezeigt. Die Veranstaltung «Wissen am Morgen» mit einem spannen-

•Donnerstag, 24. November 2011 in Bern, 8 –10 Uhr, Restaurant Caledonia, neben der Hausbauund Energiemesse, ideal für den anschliessenden Messebesuch. Wissen am Morgen wird unterstützt von den Firmen Belimo Automation AG, Griesser AG, se Lightmanagement AG, SaiaBurgess Controls AG, Woertz AG. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Anmeldung und weitere Informationen unter: www.wissen-am-morgen.ch

AC-& DC-Fans by PowerParts

by PowerParts


8

megalink 8.11

N A C H R I C H TE N

Neue Lagerverwaltung von Future Electronics verkürzt Lieferzeiten Mit einer selbstentwickelten Software für die globale Lagerverwaltung ist Future Electronics in der Lage, am nächsten Werktag nach Auftragseingang die 100000 gängigsten Komponenten an seine Kunden auszuliefern. Die Lagerbestände in den drei grössten Distributionszentren in Memphis (Amerika), Leipzig (EMEA) und Singapur (Asien) orientieren sich nun exakter als bisher an der tatsächlichen Nachfrage der Kunden. Die Lagerhaltung von Future Electronics beruht auf dem Grundsatz, dass die am häufigsten nachgefragten Komponenten am Tag nach der Bestellung ausgeliefert werden können. Die Vorratslagerhaltung für diese Teile ist dementsprechend mindestens

entwickelt. Es überwacht die Auslieferung an Kunden und den Wareneingang der Hersteller und ermöglicht eine Echtzeitkalkulation, wie lange der Lagerbestand von 250000 vorrätigen Teilen ausreicht. Der Einblick in die Verfügbarkeit der Komponenten beruht dabei auf der aggregierten Kundennachfrage. Der Einführung ging eine mehr als zweijährige Entwicklungs- und Testphase bis zur abschliessenden Inbetriebnahme voran. Neu entwickelte AlgorithEine Echtzeitkalkulation zeigt auf, wie lange der Lagerbemen verbessern die Reaktionsgeschwindigstand von 250000 vorrätigen Teilen ausreicht. keit und Zuverlässigkeit auf veränderte Kunso gross wie die Lieferzeit der Hersteller. dennachfrage und Lieferzeiten der HerstelDas neue Inventory Management System ler. (IMS) wurde von Future Electronics selbst www.futureelectronics.com

Die Zukunft der organischen und gedruckten Elektronik liegt in München Die europäischen Leitmessen und Konferenzen zum Trendthema organische und gedruckte Elektronik – LOPE-C und Printed Electronics Europe – werden sich ab kommendem Jahr zu Europas grösster Fachmesse und Konferenz zusammenschliessen. Ausrichter und Veranstalter ist die Messe München. Eine entsprechende Kooperation haben die Messe München International (MMI), die OE-A (Organic and Printed Electronics Association) und IDTechEx Ltd. im Rahmen der LOPE-C in Frankfurt verkündet. Die Auftaktveranstaltung findet vom 19. bis 21. Juni 2012 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Norbert Bargmann, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München: «Wir freuen uns über die Kooperation mit unseren Partnern, durch die wir allen im Bereich der organischen und gedruckten Elektronik tätigen Hersteller, Industrieabnehmer und Forschungseinrichtungen eine neue, hochwertige Plattform bieten können. Mit der Messe München als Ausrichter und Veranstalter werden die Marktteilnehmer und alle Beteiligten in besonderem Masse von der bestehenden Branchenexperti-

se profitieren; denn mit der productronica und der electronica hat die Messe München International bereits zwei erfolgreiche Leitmessekonzepte im Portfolio, die das weite Leistungsspektrum der Elektronik und elektronischer Anwendungen bedienen.» Die Zusammenlegung der bestehenden Veranstaltungen zu einer europäischen Leitmesse am Standort München begrüsst auch Wolfgang Mildner, OE-A-Mitglied und Geschäftsführer der PolyIC GmbH & Co. KG. «Ich freue mich sehr, dass sich die Partner für die grosse Lösung zusammengeschlossen haben. Für die Industrie und die weitere Entwicklung der organischen und gedruckten Elektronik ist eine gemeinsame Veranstaltung sicher die beste und stärkste Lösung.» Raghu Das, CEO von IDTechEx: «Es war der Wunsch der Branche, die beiden grössten Veranstaltungen im Bereich der organischen und gedruckten Elektronik miteinander zu verbinden. IDTechEx und OE-A freuen sich, dies gemeinsam erreicht zu haben. Gemeinsam mit der Messe München International werden wir die Veranstaltung nun weiter entwickeln und vergrössern. Die gedruckte

Mit einer organischen Solarzelle betriebene Taschenlampe.

Elektronik wird im kommenden Jahrzehnt zu einem Milliarden-Geschäft werden. Unsere neue Veranstaltung soll nicht nur den Fortschritt der Branche dokumentieren, sondern auch als Katalysator das künftige Wachstum fördern.» www.messe-muenchen.de

ABB erweitert Transformatorgeschäft mit Übernahme von Trasfor ABB übernimmt Trasfor, um das Angebot an Sondertransformatoren zu erweitern und die Erschliessung von wachstumsstarken Märkten und Anwendungen zu fördern. Trasfor ist ein führender Hersteller von Trockentransformatoren und Drosseln für Niederspannungsund Mittelspannungsanwendungen. Das Unternehmen bietet Spezialprodukte für unterschiedliche Bereiche wie Antriebstechnik, Schienenfahrzeuge, Offshore-Windenergie und andere Arten der Energieerzeugung an, die auf erneuerbaren Energien basieren. Darüber hinaus bedient es weitere Branchen wie die Schifffahrt und die Öl- und Gasindustrie. Mit rund 380 Mitarbeitenden erwirtschaftete Trasfor 2010 einen Umsatz von

rund 130 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen mit Sitz in der Schweiz unterhält eine Fertigungsstätte in der Nähe von Lugano und zwei weitere Anlagen in Italien. Über den Kaufpreis und alle weiteren finanziellen Einzelheiten der Transaktion haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. «Diese ergänzende Übernahme passt zur Strategie von ABB. Sie wird unser Transformatorgeschäft stärken, unser Produktangebot erweitern und unsere Marktpräsenz ausbauen», sagt Bernhard Jucker, Leiter der Division Energietechnikprodukte von ABB. Die energiesparenden Produkte von Trasfor runden unser Transformator-Portfolio ab und eröffnen Möglichkeiten für Synergien und Wachstum.» Im Trans-

formatorgeschäft gewinnen Trockentransformatoren zunehmend an Bedeutung. Die Verwendung von Stoffen wie Harz anstelle von Öl zur Isolierung senkt das Brandrisiko und auch die Umweltbelastung wird reduziert. «Wir sind stolz, dass wir mit unseren starken Technologien und kompetenten Mitarbeitenden Bestandteil der ABB-Gruppe werden und freuen uns auf attraktive Chancen für Wachstum und Markterweiterung», so Gianpaolo Palladini, CEO von Trasfor. Die Transaktion unterliegt den üblichen behördlichen Genehmigungen. ABB geht davon aus, dass die Übernahme in der zweiten Jahreshälfte vollzogen wird. www.abb.com


N A C H R I C H TE N

8.11 megalink

9

Compona-Tochterfirma Cosy übernimmt Hadimec Germany Die Compona-Tochterfirma Cosy Electronics GmbH in Kernen übernimmt das operative Geschäft der Hadimec Germany e.K. und stärkt damit ihre Position im Markt für die Assemblierung von Rundsteckverbindern. Cosy wird zu einem der bedeutendsten ITT Cannon Assemblierer in Europa. Für Riet Morell, CEO Compona und Geschäftsführer von Cosy, ist die Übernahme ein Glücksfall: «Hadimec Germany war vorwiegend spezialisiert im Bereich CA-COM. Die Ausweitung des Geschäfts in diesen Bereich stärkt unsere Marktposition.» Damit das Know-how in der Montage ideal an Cosy weitergereicht wird, produziert Hadimec Germany bis mindestens Ende 2011 weiterhin am bisherigen Standort.

Ideale Nachfolgelösung. HadimecGermany Geschäftsführer Ralf Röhrer begründet die Geschäftsübergabe wie folgt: «Ich war auf der Suche nach einer idealen Nachfolgelösung. Cosy ist für eine Weiterführung meiner Geschäfte prädestiniert und kennt das Rundsteckergeschäft wie keine zweite Firma und kann meine bisherigen Kunden ideal weiterbetreuen.» Cosy Electronics wächst. Seit 1994 Jahren ist Cosy Connector Systems spezialisiert in der Montage kleiner Serien von ITT-CannonRundsteckverbindern und DSub-Stecker. Das Unternehmen mit 38 Mitarbeitenden hat seinen Sitz in Kernen bei Stuttgart direkt neben dem Hauptlieferanten ITT Cannon. Seit 2007 gehört der

Ha-VIS preLink®

Steckverbinder-Distributor der Compona AG und befindet sich auf starkem Wachstumskurs. Neben einer Verkauforganisation in ganz Deutschland verfügt der CAPS- Fertiger auch über eine Aussenstelle in der Türkei und über Vertriebspartner in diversen wichtigen Märkten. Hadimec Germany stärkt Marktposition. Die Hadimec Germany e.K. ist ebenfalls auf die Montage von Rundsteckverbindern von ITT Cannon spezialisiert. Die Unternehmung entstand 1996 als Deutschland Niederlassung der Hadimec Schweiz AG. 2007 übernahm der damalige Geschäftsführer Ralf Röhrer die eigenständige Unternehmung und produzierte seither mit zehn Mitarbeitenden in Schloss Holte bei

Riet Morell, CEO von Compona und Geschäftsführer von Cosy.

Bielefeld. Diese Integration betrifft Hadimec Deutschland und hat mit der in Mägenwil ansässigen Hadimec AG keine Verbindung. www.compona.ch

10 Gigabit Ethernet Performance

People | Power | Partnership

einsetzbar in HARTING IP 65/67 PushPull einsetzbare Datenkabel von AWG 22 bis AWG 28

sichere Verbindung durch IDC Kontakte

plug and play mit dem richtigen Steckgesicht

Ha-VIS preLink® – der Link vor dem Link. Ein völlig neues Installationskonzept für die Verkabelung von Datennetzwerken. Diese innovative Technologie vereinfacht die Verkabelung, spart Installationszeit und erlaubt Netzwerkerweiterungen und –umbauten, ohne den laufenden Betrieb signifikant zu beeinträchtigen. Ha-VIS preLink® ist für den Einsatz unterschiedlichster Steckgesichter wie RJ45 in IP 20, RJ45 PushPull in IP 65/67 oder M12 ausgelegt und eröffnet damit dem Anwender vielfältige Möglichkeiten. HARTING: Mit Pushing Performance zu innovativen Lösungen. Nehmen Sie Kontakt auf: HARTING AG I Industriestr. 26 I CH-8604 Volketswil Telefon 044/908 20 60 I Telefax 044/908 20 69 I ch@HARTING.com I www.HARTING.ch

Swisstraffic, 6.-9.9.2011 / Bern Halle 3, Stand D013

www.HARTING.com


10

megalink 8.11

N A C H R I C H TE N

Iftest verstärkt das Verkaufsteam Die Iftest AG, Partner für Elektronikentwicklung, Neuprodukteeinführung und Industrialisierung, Elektronikproduktion und Gerätemontage für die Bereiche Industrie, Bahn und Medizin, verstärkt das Verkaufsteam in der Westschweiz mit Romain Marchand. Der Ingenieur ETS/THL blickt auf eine vielseitige Karriere zurück und bringt grosse Erfahrung im Bereich Entwicklung und Verkauf in Systemlösungen für Robotik und Automation. www.iftest.ch

Hitachi TM-3000 Tabletop Elektronenmikroskop Neue Generation – kleiner, leichter, kompakter Einfachste Bedienung – ohne Spezialistenausbildung Vergrösserung bis 30000x keine spezielle Probenaufbereitung notwendig Gewerbestr.18, CH-4105 Biel-Benken Tel. 061 726 65 55, Fax 061 726 65 50 www.portmann-instruments.ch

Romain Marchand, der neue Mann von Iftest für die Westschweiz.

Eaton schliesst die Integration von Moeller durch Produkt-Branding und neue Verpackung ab

Seit dem 1. Juli 2011 hat Eaton begonnen, das Moeller-Logo durch das Eaton-Logo auf allen Produkten und Verpackungen zu ersetzen.

Eaton wird bei seinen Produkten und Verpackungen die Integration der 2008 erworbenen Moeller-Gruppe abschliessen: Seit dem 1. Juli 2011 hat Eaton begonnen, das Moeller-Logo durch das Eaton-Logo auf allen Produkten und Verpackungen zu ersetzen. Diese Änderungen werden im Verlauf des Jahres 2011 bis zum geplanten Fertigstellungsdatum zum 1. Januar 2012 im Produktsorti-

ment durchgeführt. Alle Produkte werden auch künftig dieselben technischen Eigenschaften sowie die bisherigen Bestelldaten beibehalten, Artikelnummern und Produktkennzeichnungen bleiben gleich. Damit sichert Eaton seinen Kunden zu, dass die Lieferfähigkeit und Qualität der Produkte weiterhin bestehen wird. Auch Produktzertifizierungen und Prüfdokumentationen behalten ihre Gültigkeit. Der Name Moeller wird als Produktserienbezeichnung weiter bestehen. Der frühere Firmenname wird als «MoellerSerie» in Anerkennung des Produktwerts, der an Eaton übertragen wurde, erscheinen. Alle ehemaligen Moeller-Produkte werden Eaton-Produkte und führen in Zukunft die Bezeichnung Moeller-Serie, ersichtlich in Textform auf dem Produkt, dem Verpackungsetikett, den Katalogen und den Werbematerialien. Spätestens ab 1. Januar 2012 tragen

SERVICEWAGEN

LIEFERWAGEN

AB FR.

AB FR.

15’990.-

1

alle Produkte und Verpackungen ausschliesslich das Eaton Logo. Seit mehr als zwei Jahren ist Moeller organisatorisch, produktstrategisch und auch produktionstechnisch in Eaton integriert. Während dieser Zeit befolgen Moeller-Standorte das Eaton-Business-System (EBS), ein kontinuierliches Verbesserungssystem für Arbeitsprozesse, Werkzeuge und Werkzeugbereitstellung. Das gewährleistet, dass überall auf der Welt, in jedem Geschäftsbereich, die Prozesse gleich ablaufen. Das schafft Transparenz und sichert dem Kunden eine gleich bleibend hohe Qualität bei Produkten und Dienstleistungen. Weitere Informationen über diese Änderungen finden Sie unter www.eaton.com, www.eaton.eu/de/marke

PERSONENTRANSPORTER AB FR.

21’490.-

1

24’990.-

1

Die Wirtschaftswunder: Jetzt mit bis zu Fr. 9250.- Preisvorteil. Als Europas Nr. 1 der Nutzfahrzeuge2 ist der Ford Transit der perfekte Partner für alle Transporte. Die gesamte Fahrzeugpalette bietet für jeden Einsatzzweck eine komfortable und wirtschaftliche Lösung. Erfahren Sie mehr zu allen Ford Transit «Professional»-Modellen bei einem persönlichen Beratungsgespräch mit Ihrem Ford Händler oder unter www.ford.ch.

TRANSIT

1 2

Nettopreise für gewerbliche Kunden mit Handelsregistereintrag. Angebot gültig bis 30.9.2011 bei teilnehmenden Händlern. Gemäss europäischen Immatrikulationszahlen, Stand Januar 2011, Segment 1+2 t Fahrzeuge.

ford.ch


N A C H R I C H TE N

8.11 megalink

11

Handy-Standard GSM feiert den 20. Geburtstag Am 1. Juli 1991 wurde das erste GSM-Gespräch in einem kommerziellen Netzwerk zwischen dem früheren Kanzler von Finnland, Harri Holkeri, und der Vizebürgermeisterin der Stadt Tampere, Kaarina Suonio, geführt. Das erste GSM-Netzwerk wurde von Telenokia und Siemens – der heutigen Nokia Siemens Networks – für den finnischen Betreiber Radiolinja gebaut, der heute unter dem Namen Elisa arbeitet. Während des Gesprächs besprachen Harri Holkeri und Kaarina Suonio die Vorteile der neuen digitalen GSM-Technologie, unter anderem die hervorragende Sprachqualität und Sicherheit, sowie die Tatsache, dass die Identität des Telefons auf der SIM-Karte liegt, denn dadurch können sich die Konsumenten für das Produkt entscheiden, das ihnen am besten gefällt. Basis für weltweiten MobiltelefonBoom. Das «Global System for Mobile Communications» (GSM) wurde 1987 als europäischer Standard für die digitale Mobiltechnologie angenommen. Diese Mobiltechnologie der zweiten Generation konnte sowohl Daten- als auch Sprechverkehr übertragen. Die qualitativ hochwertigen Sprachanrufe über GSM, das einfache internationale Roaming und die Unterstützung neuer Dienstleistungen, wie zum Beispiel das Versenden von Textnachrichten (SMS), legte die Basis für einen weltweiten Boom bei der Verwendung von Mobiltelefonen. Eine Million neue Abonnemente pro Tag. In den folgenden Jahren überstieg die Zahl der GSM-Teilnehmer alle Vorhersagen. Sie erreichte mehr als 500 Millionen im ersten Jahrzehnt bis 2001. Heute haben die 838 GSM-Netze in 234 Ländern und unabhängigen Gebieten auf der ganzen Welt mehr als 4,4 Milliarden Abonnements. Das GSM wächst weiterhin schnell mit einer Million neuen Abonnements pro Tag. Dies ist eine Rate von fast 12 pro Sekunde. Verbesserungen der Sprachqualität wie Erweiterungen der Smart Devices. «Das GSM setzt seine Entwicklung fort und wird über die kommenden Jahrzehnte zusammen mit 3G und LTE als eines der entscheidenden Elemente des mobilen Breitbands weiter existieren. Wir sehen weiterhin Möglichkeiten für GSM in Hardware-Mo-

dernisierungen, um Single RAN Advanced zu ermöglichen, in Verbesserungen der Sprachqualität wie auch in den Erweiterungen der Smart Devices, der Maschine-zu-MaschineKommunikation und der kristallklaren Sprache. Die neueste Innovation, die im Juni dieses Jahres bekannt gegeben wurde, war der Orthogonal Sub-Channel Dual Full RateDienst, ein Software-Merkmal, welches bis zu 100 Prozent Wachstum der Sprachkapazität und bedeutend erweiterte Sprachqualität Harri Holkeri, damals Kanzler von Finnland, führt das erste fürs GSM ermöglicht», so Pekka Soini, Leiter GSM-Gespräch der Welt am 1. Juli 1991 in Helsinki, Finnder Unternehmensentwicklung bei Nokia land. Siemens Networks. www.gsacom.com

Luft raus und sauber positioniert Wenn in Maschinen und Anlagen pneumatische Antriebe durch elektromechanische ersetzt werden, reduzieren sich Lärmemissionen, Ausfallzeiten und Wartungsaufwand bei gleichzeitiger Erhöhung der Lebensdauer. Dank leckagefreiem Betrieb steigt auch die Energieeffizienz, was wiederum Kosten spart. Elektrisch geregelte Komponenten führen dynamische Mehrfachpositionierungen ruckfrei aus und ermöglichen genaue Kraftregelung. Dank ISO-Normgrössen sind die meisten elektromechanischen Antriebe kompatibel zur Pneumatik und können mit geringstem Aufwand ausgetauscht werden. Richtlinien der Maschinensicherheit mit Funktionen wie «sicherer Halt» oder «sicher reduzierte Geschwindigkeit» werden mit Elektromechanik erfüllt.

Linearachsen und Elektrozylinder Direktantriebstechnik Servoantriebstechnik AC-Antriebstechnik DC-Antriebstechnik

Schrittmotortechnik Steuerungstechnik Bewegungsmechanik Automationssysteme

Parkem AG | Täfernstrasse 37 | 5405 Baden-Dättwil Telefon 056 493 38 83 | Fax 056 493 42 10 info@parkem.ch | www.parkem.ch


12

megalink 8.11

N A C H R I C H TE N

Productronica 2011 – Innovationen der Elektronikfertigung

Anlagen zur Batteriefertigung Teil der Ausstellung. Im Highlight-Forum vertiefen Experten das Thema Elektromobilität mit Vorträgen zu Technologien, Strategien und Märkten. «Die Messe München hat die Schlüsselthemen Batteriefertigung und Leistungselektronik mit einer Sonderschau zum HighlightThema der Productronica 2011 gemacht», freut sich Rainer Kurtz, Vorsitzender des Fachverbandes VDMA Productronica.

Die Elektromobilität mit der Sonderschau «Batteriefertigung und Leistungselektronik» ist ein Schwerpunktthema der diesjährigen Productronica.

Am 15. November 2011 öffnet die Productronica zum 19. Mal ihre Tore. Bereits Monate vorher spiegelt sich der Aufwärtstrend in der Elektronikfertigung in den Anmeldezahlen wider. Die Neue Messe München erwartet über 1200 Unternehmen – insgesamt sind bereits 15 Prozent mehr Aussteller angemeldet als zum selben Zeitpunkt vor der letzten Messe. «Die erfreuliche Anmeldestatistik der Productronica 2011 mit stark gewachsenen Ausstellerzahlen und dem wiederkehrenden Interesse internationaler Anbieter spiegelt die Wachstumserwartungen des Marktes wider», ist Christian Rocke, Projektleiter der Productronica, überzeugt. Highlight Elektromobilität. 2020 werden rund 40 Prozent der neu zugelassenen Fahrzeuge mit Hybrid- oder vollelektrischen Antrieben

fahren – prognostiziert eine aktuelle Studie des VDMA in Zusammenarbeit mit der Beratungsfirma Roland Berger. Die Productronica 2011 widmet sich dem Thema Elektromobilität mit der Sonderschau «Batteriefertigung und Leistungselektronik». Gezeigt werden innovative Batteriekonzepte sowie deren Anwendung in eCar-Plattformen. Zudem sind Komponenten, Maschinen und

Plattform für PCB-Fachleute. Erstmalig bietet die diesjährige Productronica der Leiterplattenbranche eine exklusive Plattform: die neue PCB Community Area in der Halle B1. Diese ist bereits restlos ausgebucht, sodass der Veranstalter den Bereich für die Leiterplatten-Fachwelt auf die angrenzende Halle B2 ausgedehnt hat. Das Konzept, den europäischen Markt für Leiterplatten- und Schaltungsträgerfertigung im Messeprogramm zu stärken, scheint damit aufgegangen zu sein. www.productronica.com www.doergeloh.ch

Das Wichtigste in Kürze Datum: Ort: Öffnungszeiten: Eintrittspreise: Registrierung und Informationen:

15. bis 18. November 2011 Neue Messe München Dienstag bis Donnerstag 9.00 bis 18.00 Uhr, Freitag 9.00 bis 17.00 Uhr Tageskarte 47.– Euro, 2-Tages-Karte 71.– Euro, Dauerkarte 91.– Euro (bei Online-Registrierung sind alle Preise um 15.– Euro reduziert) www.productronica.com

Komfortabel an die Productronica 2011

Für Donnerstag, den 17. November 2011, offeriert die Intermess Dörgeloh AG eine Tagesreise im Luxusbus zur Productronica. Die Fahrt wird für 165 Franken ab Bern mit einigen Zusteigemöglichkeiten bis München angeboten. Im Preis enthalten sind Hin- und Rückfahrt sowie ein Frühstück à discrétion. Reservationen und Infos unter: www.doergeloh.ch


N A C H R I C H TE N

8.11 megalink

13

ABB Schweiz stellt Gleichstrom-Energieverteilungssystem für «grünes» Rechenzentrum bereit

ABB Schweiz entwickelt und installiert ein erweitertes Gleichstrom-Energieverteilungssystem für green.ch, einen der führenden ICT-Dienstleister in der Schweiz. Gleichstromtechnik (DC) reduziert Energieverluste und ist im Vergleich zur herkömmlichen Wechselstromtechnik (AC) in Bezug auf die elektrische Verteilung in Rechenzentren 10 bis 20 Prozent energiesparender. Gleichstromsysteme sind zudem weniger komplex und be-

nötigen weniger Platz, was wiederum zu einer Reduzierung der Kosten für Ausrüstung, Installation, Wartung und Immobilien führt. So können bis zu 30 % der Gesamtkosten einer Anlage eingespart werden. ABB installiert eine vollständig redundante DC-Energieverteilungslösung mit einer Leistung von 1 Megawatt für die 1500 m2Erweiterung des bestehenden 3300 m2 grossen Rechenzentrums. Der kommerzielle Betrieb

der Erweiterung soll im ersten Quartal 2012 beginnen. Das green.ch-Rechenzentrum befindet sich in der Gemeinde Lupfig AG und stellt sichere Speicher- und Datenverwaltungsfunktionen für Kunden bereit. Es wurde als Referenzstandort für die neue Gleichstromtechnik von ABB ausgewählt. Das Zentrum dient als Vorzeigeprojekt für internationale Kunden, die von dieser Technik profitieren wollen. «Ein Gleichstromsystem steigert nicht nur die Effizienz der elektrischen Infrastruktur, sondern erhöht auch die Effizienz im IT-Raum, wo weniger Kühlleistung erforderlich ist, und im eigentlichen Rechenzentrum, weil Energieverluste reduziert werden können», so André Schärer, Leiter Marketing und Verkauf, Globale Geschäftseinheit des Niederspannungssystems bei ABB. «Gleichstrom stellt eine ideale Lösung für Rechenzentren dar, weil der Platzbedarf, Installations- und

Wartungskosten minimiert werden, ohne die Zuverlässigkeit zu beeinträchtigen.» Franz Grüter, CEO von green.ch, fügt hinzu: «Aufgrund der Erfahrung mit Gleichstromlösungen und der qualifizierten technischen Unterstützung von ABB sind wir fest davon überzeugt, dass wir uns in diesem sich schnell entwickelnden Markt einen Wettbewerbsvorteil verschaffen können.» Das Projekt unterstreicht das Ziel von ABB, den Bereich Gleichstrom-Energieanwendungen zu erweitern. Im Mai 2011 erwarb ABB eine Mehrheitsbeteiligung an Validus DC Systems, einem Anbieter von Ausrüstung für Gleichstrom-Energieinfrastruktur. 2010 investierte ABB in Power Assure, einen Entwickler von Energieverwaltungs- und -optimierungssoftware für Rechenzentren. www.abb.ch

Rekordeffizienz von 18,7 Prozent für flexible CIGS-Polymersolarzellen Empa-Forscher haben die Effizienz der Ener- Die flexible CIGS-Solarzellen, die einen Effigieumwandlung von flexiblen Solarzellen aus zienzrekord von 18,7 Prozent ausweist. (Bild Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (kurz CIGS) Empa) erneut gesteigert – auf den Rekordwert von 18,7 Prozent, eine wesentliche Verbesserung zum bisherigen Rekord von 17,6 Prozent, den dasselbe Team im Juni 2010 aufgestellt hatte. Es geht (fast) immer ums Geld. Um Solarstrom in grossem Umfang erschwinglich zu machen, versuchen Wissenschaftler und Ingenieure auf der ganzen Welt schon seit langem, günstige Solarzellen zu entwickeln, die sowohl hoch effizient als auch in grossen Mengen einfach herzustellen sind. «Der neue Rekordwert für flexible CIGSSolarzellen von 18,7 Prozent schliesst nahezu die ‹Effizienzlücke› zu den polykristallinen Siliziumsolarwafern oder CIGS-Zellen auf Glas», sagt Ayodhya N. Tiwari, Leiter der Empa-Abteilung «Dünnfilme und Photovoltaik». Er ist davon überzeugt, dass «flexible Dünnschicht-CIGS-Solarzellen, deren Effizienz sich mit den derzeit besten messen kann, ein ausserordentliches Potenzial haben, demnächst einen Paradigmenwechsel in Richtung kosten- sparendem Solarstrom herbeizuführen.»

Die flexible CIGS-Solarzelle, die einen Effizienzrekord von 18,7 Prozent ausweist. (Bild Empa)

of-System»-Kosten. Zudem bieten flexible Dünnschicht-Solarmodule neuartige Anwendungsmöglichkeiten wie auf Hausfassaden, Solarfeldern oder bei tragbaren elektronischen Geräten. Dank den hochleistungsfähigen Geräten, die sich aktuell in Entwicklung befinden, so ist Tiwari überzeugt, sollten die neu entwickelten Verfahren und Konzepte monolithisch verschaltete flexible CIGS-Solarmodule mit einem Wirkungsgrad von über 16 Prozent ermöglichen. Bisher nur auf Stahlfolien. Rekordwerte von bis zu 17,5 Prozent Effizienz wurden bisher nur auf Stahlfolien erreicht, die eine Diffusionsbarriere gegen Verunreinigungen enthalten, und dies auch erst durch Abscheidungsprozesse bei Temperaturen von über 550 Grad Celsius. Der von der Empa und Flisom, das die Technologie auf Industriemassstab bringen und kommerzialisieren möchte, für Polymerfilme entwickelte NiedertemperaturCIGS-Abscheidungsprozess erbrachte Effizienzwerte von 17,7 Prozent hingegen problemlos auf Stahlfolien ohne jegliche Diffusionsbarriere.

Tiefe Produktions- und Montagekosten. Ein wesentlicher Vorteil von flexiblen Solarzellen sind ihre geringen Produktionskosten durch das «Roll-to-Roll»-Produktionsverfahren. Hinzu kommen Kostenvorteile bei Transport, Installation oder Montagerahmen für die Module, das heisst, sie ermöglichen eine signifikante Reduktion der sogenannten «Balance- www.empa.ch


14

megalink 8.11

N A C H R I C H TE N

Auf das Krisenjahr folgt bei Endress+Hauser ein Rekordjahr (28,5 Prozent). In Europa wuchsen die Verkäufe um 12,9 Prozent, in Afrika und Nahost um 10,0 Prozent. Besondere Impulse kamen aus der Lebensmittelindustrie, für Endress+Hauser die grösste Branche. Dabei erholte sich der Anlagen- und Maschinenbau besonders rasant. Überdurchschnittlich beigetragen haben die Grundstoffindustrie sowie die Pharmabranche. Chemische Industrie, Öl- und Gasbranche, Metallurgie, Kraftwerkstechnik sowie Wasser-/Abwasseraufbereitung entwickelten sich gut.

Klaus Endress, Chief Executive Officer (CEO) der Endress+ Hauser Gruppe.

Die Endress+Hauser Gruppe mit Sitz in Reinach meldet für 2010 neue Rekordzahlen bei Umsatz und Gewinn. Das Unternehmen steigerte 2010 den Nettoumsatz um 19,8 Prozent auf 1,31 Milliarden Euro – und glich damit nicht nur den Umsatzrückgang des Jahres 2009 aus, sondern übertraf die bisherige Bestmarke des Jahres 2008 deutlich. Chief Executive Officer (CEO) Klaus Endress an der Bilanzmedienkonferenz in Basel: «2009 wussten wir manchmal nicht, woher

die Arbeit nehmen. Im vergangenen Jahr hatten wir häufig Mühe, alle Aufträge termingerecht abzuarbeiten», verdeutlichte er die Dynamik dieser Entwicklung.

Neue Arbeitsplätze, weitere Investitionen. 2010 wurden in kleinerem Umfang wieder Arbeitsplätze geschaffen. Die Zahl der Beschäftigten in der Firmengruppe stieg um 175 auf insgesamt 8594; in der Region Basel, in der 4251 Menschen für Endress+Hauser arbeiten, kamen 33 Stellen hinzu. Weder in der Krise noch im vergangenen Jahr wurde an Forschung und Entwicklung gespart. 96,4 Millionen Euro (plus 2,5 Prozent) wandte die Firmengruppe dafür auf, 7,3 Prozent des Umsatzes. Die Patentanmeldungen erreichten mit 219 einen neuen Höchststand. Weiter gestärkt werden soll auch das Netzwerk für Vertrieb und Service. Endress+Hauser Polen weihte 2010 einen Neubau in Breslau ( Wroclaw) ein. Das Sales Center China nahm ein Warenverteilzentrum in Shanghai in Betrieb.

Amerika vor Asien und Europa. Die wirtschaftliche Erholung war von Jahresbeginn an spürbar. Das stärkste Wachstum verzeichnete das Unternehmen in Amerika, wo sich das Geschäft mit einem Plus von 38,2 Prozent noch kräftiger entwickelte als in Asien www.endress.com

Neue Mitglieder stärken Computer-on-Modules-Standard nanoETXexpress Die nanoETXexpress Industrial Group verstärkt ihre globale Präsenz mit der Aufnahme neuer Mitglieder. Das unterstreicht die Stellung von nanoETXexpress als COM Express basierter Standard für extrem kompakte und energieeffiziente Designs. Die breite Akzeptanz verdankt der von Kontron eingeführte Formfaktor seiner vollen Kompatibilität zur COM-Express-Spezifikation hinsichtlich der Pin-out-Definitionen und Platzierung des Steckverbinders. Damit bietet nanoETXexpress eine hohe Skalierbarkeit und Design-Sicherheit bei vereinfachter Entwicklung. «Die wachsende Unterstützung durch führende Hersteller, wie Emerson Network Power, verleiht der globalen Marktstellung des ultra-kleinen, COM-Express-kompati-

blen nanoETXexpress-Formfaktors zusätzlichen Schub», erklärte Dirk Finstel CTO, Kontron. «OEMs profitieren von einer noch grösseren Produktauswahl, mehr Designsicherheit und Ansprechpartnern vor Ort.»

und garantiert damit eine herausragende Investitionssicherheit. «Der grosse Vorteil des nanoETXexpress Formfaktors ist, dass OEMs auf bereits etablierte und erfolgreiche COTS-Lösungen zurückgreifen und sich damit ganz auf die Entwicklung ihrer eigenen dedizierten Lösungen konzentrieren können. Dank der COM Express-Kompatibilität können Entwickler ihr Know-how von bestehenden COM-Express- Lösungen 1:1 auch auf neue Small-Form-Factor (SFF) Carrierboard-Designs anwenden. Damit reduziert nanoETXexpress die Time to Market, senkt Entwicklungskosten und minimiert die Total Cost of Ownership», führt Dirk Finstel aus.

Visitenkartengrosse und energieeffiziente Computer-on-Modules nanoETXexpress ist ein auf COM Express basierender Formfaktor für visitenkartengrosse und energieeffiziente Computer-on-Modules (84 x 55 mm) und ist ideal für die Entwicklung ultra-mobiler Systeme auf Basis von x86er-Prozessoren. Hinsichtlich des vom COM Express Standard bekannten Steckverbinders seiner Platzierung und dem Pin-out ist nanoETXexpress kompatibel zum Typ 1 sowie dem kürzlich spezifizierten Typ 10 COM Express Pin-Out www.nanoetxexpress.org, www.kontron.de


N A C H R I C H TE N

8.11 megalink

15

Systemplan wird Teil der Endress+Hauser Gruppe Der Messtechnik-Spezialist Endress+Hauser dress+Hauser wird zunächst 60 Prozent, zu te Voraussetzungen für einen reibungslosen unterstützt seine Kunden künftig noch bes- einem späteren Zeitpunkt sämtliche Anteile Übergang. Klaus Endress, CEO der Endress+Hauser Gruppe, ist überzeugt, dass ser in Fragen der Energieeffizienz. Zum 1. übernehmen. die Übernahme für alle Seiten Vorteile hat: Juli 2011 übernahm die Firmengruppe mehrheitlich das deutsche Beratungsunterneh- Eine Verbindung mit Wachstumspotenzial. Der «Unsere Kunden profitieren von einem ummen Systemplan mit Sitz in Durmersheim 53-jährige Firmengründer will durch den Ver- fassenden Angebot aus einer Hand. Enbei Karlsruhe. Das Ingenieurbüro verfügt kauf auch die Zukunft seines Unternehmens dress+Hauser profitiert vom Zuwachs an über reiche Erfahrung darin, Energieströme sichern. «Unter dem Dach der Endress+Hau- Kompe-tenz, Systemplan von unserer weltin Anlagen und Betrieben zu messen, darzu- ser Gruppe kann Systemplan weiter expan- weiten Präsenz am Markt. Und wir alle profistellen, zu analysieren und nachhaltig zu op- dieren und international aktiv werden», be- tieren von weniger Energieverbrauch und timieren. Energieeffizienz steht für Unterneh- tont Michael Hager. Die vertrauensvolle Part- Umweltbelastung.» men der verfahrenstechnischen Industrie nerschaft, die Systemplan und Enweit oben auf der Agenda. «Kaum eine In- dress+Hauser seit Jahren pflegen, biete bes- www.endress.com vestition macht sich schneller bezahlt», weiss Michael Ziesemer, Chief Operating Officer der Endress+Hauser Gruppe und verantwortlich für Vertrieb. Durch die Debatte um Klimaschutz und Energiewende habe Kürzeres Time-to-market durch effizientes Engineering. das Thema zudem eine politische Dimension bekommen. Ziesemer: «Energieeffizienz ist nicht nur der wirksamste, sonUnabhängig ob Synchron-, Asynchron-, Linear-, Servo-, Schrittmotor oder Hydraulik - standardisierte Softdern auch der günstigste Weg, warebausteine sorgen für ein durchgängiges Antriebskonzept von 20W bis 120kW. Die Welten von Motion Control, Robotik und CNC verschmelzen durch integrierte Softwarebibliotheken zu einem homogenen um die international vereinbarSystem. Höchste Intelligenz auf kleinstem Raum, individuelle Kühlkonzepte, einfachste Montage sowie die ten Ziele zur CO2-Reduktion zu Möglichkeit der Energierückspeisung machen Ihre Maschinen höchst erreichen.» effizient und wirtschaftlich.

Sie suchen eine einfache Antriebslösung! www.discover-automation.com

Energiemonitoring-Lösungen. Endress+Hauser unterstützt seine Kunden schon heute auf diesem Gebiet. «Mit unseren Energiemonitoring-Lösungen helfen wir, Energieströme zu erfassen und darzustellen», erläutert Michael Ziesemer. «Und natürlich verfügen wir über umfassendes Know-how, wenn es um die Anwendungen unserer Kunden geht.» Systemplan rundet dieses Leistungsangebot ab: «Unsere Stärke ist die Beratung unter dem Gesichtspunkt der Vollkostenoptimierung», sagt Firmengründer Michael Hager. «Wir helfen, Energieströme zu analysieren und jene Massnahmen zu identifizieren, die den Energieverbrauch effektiv senken.» Systemplan wurde 1998 gegründet. Das Unternehmen zählt rund 25 Beschäftigte, die zusätzlich von freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt werden. Systemplan ist Partner in dem vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft geförderten Forschungsprojekt E-Energy: In Modellregionen werden neue Konzepte rund um das Thema Energie erprobt und umgesetzt. En-

Perfection in Automation www.br-automation.com


16

megalink 8.11

M E S S E VO R S C H A U

EMBEDDED COMPUTING CONFERENCE 2011 AM 30. AUGUST IN WINTERTHUR

Alles ist embedded In der Eulachstadt trifft sich auch dieses Jahr wieder die Embedded-Computing-Branche. Die Embedded Computing Conference ist die grösste Schweizer Plattform für den Austausch aktuellster Informationen und Entwicklungen unter Branchenfachleuten.

B

ereits zum vierten Mal lädt die Embedded Computing Conference Fachleute aus der Welt der Embedded Systems nach Winterthur ein. In der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW präsentieren am 30. August 2011 ab 8.30 Uhr namenhafte Unternehmen und Forschungsinstitute Neuigkeiten und Trends. Die Themenwahl ist vielfältig: Sie reicht von drahtloser Datenübertragung, über Embedded Security bis hin zu Entwicklungsumgebungen und Betriebssystemen. Wie im Vorjahr macht es ein Mix aus Ausstellung und Fachvorträgen den Besuchern leicht, sich auf den neuesten Stand zu bringen. «Research: The Art of Predicting and Shaping the Future» lautet der Titel des Eröffnungsreferats von Dr. Martin Schmatz. Der IBMResearch-Experte zeigt auf, wie sein Unternehmen mit strukturierten Trendanalysen etliche Jahre in die technologische Zukunft blickt. Insgesamt 32 Fachvorträge folgen im Anschluss. Sie sind thematisch in vier Streams zusammengefasst. Drei jeweils 1½-stündige Vortragsreihen in jedem Stream lassen noch genügend Zeit für den direkten Austausch mit Entwicklern, Wissenschaftlern und Herstellern.

Das Wichtigste in Kürze Datum: Öffnungszeit: Ort: Kosten: Anmeldung:

30. August 2011 8.30 Uhr bis 18.00 Uhr ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften St.-Georgen-Platz 2 8401 Winterthur Bei Online-Registrierung bis zum 24. August kostenlose Teilnahme inklusive Verpflegung (im Wert von Fr. 100.–) www.embeddedcomputingconference.ch

Energieeffiziente und flexible Hardware. Ein kritischer Punkt bei der Entwicklung von Funksystemen ist ihr Energiemanagement. Da sich die Leistungsaufnahme dieser Systeme sehr dynamisch ändert, sind statische Messverfahren und Datenblätter für eine präzise Dimensionierung nur bedingt geeignet. Abhilash Kizhakenath von der ZHAW präsentiert dynamische Methoden zur Energiemessung, die eine optimale Auslegung energieeffizienter Funksysteme erlauben. Ebenfalls an der ZHAW forscht Michael Würth. Er präsentiert den batterielosen Betrieb eines 32-Bit Low-Power Mikrocontroller der Firma Energy Micro. Der Controller wird nur über ein RFID Gen2 Tag mit Energie versorgt und bietet so eine Vielzahl von

Die Embedded Computing Conference bietet einen effizienten Mix aus Fachvorträgen und Tischmesse.

Einsatzmöglichkeiten, etwa im Sensorbereich. Ein weiterer von insgesamt neun Vorträgen aus Stream eins vergleicht kompakte Open-Source-Mikrocontroller. An der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW wurden die Controller auf Ausgereiftheit, Funktionsumfang und Handhabung untersuchte. Referent Michael Roth geht in seinem Vortrag zudem auf Fragen der Lizenzierung und des Patentrechts ein. Vom Entwicklungsmanagement bis zum Touchscreen. Der Ablauf des Entwicklungsprozesses einer Software hat entscheidenden Einfluss auf deren Qualität, Kosten und Entwicklungsdauer. Urs Böhm von Noser Engineering stellt verschiedene Entwicklungsmodelle vor und zeigt, dass nicht jeder Fehler selber gemacht werden muss, um daraus zu lernen. Zum Vermeiden unnötiger Fehler gibt der Projektleiter, Berater und Entwickler praktische Tipps und Tricks fürs Projektmanagement weiter. Das Thema Qualitätssicherung greift auch Michel Estermann von bbv Software Services auf. Er erläutert, warum sich Quality Driven Design (QDD) auch für bereits existierende «Brownfield» Projekte lohnt. Hacker-Schutz für Geräte im Energiebereich wird mit der vermehrten dezentralen Einspeisung erneuerbarer Energien und der Verbreitung von Elektromobilität immer wichtiger. Dieter M. Arnold von Albis Technologies präsentiert exemplarisch, wie Crypto-Chips dazu beitragen, eingebettete Systeme sicher zu machen. In einem weiteren Vortrag des vielfältigen zweiten Streams demonstriert Andreas Raabe von Altrac Möglichkeiten und Herausforderungen beim Einsatz von Touchscreens in der Industrie.


Mehr als 11000 Steckverbinder von 40 führenden Herstellern im Katalog oder Online Shop:

www.compona.ch Aussteller Albis Technologies AG, Zürich ALTRAC AG A Member of Fortec Group, Dietikon Arendi AG, Hombrechtikon AVNET EMG Silica, Langenthal bbv Software Services AG, Luzern CSA Engineering AG, Solothurn Elma Electronic AG, Wetzikon Enclustra GmbH, Zürich EVOCEAN GmbH, Rotkreuz Fabrimex Systems AG, Schwerzenbach Glyn GmbH & CO. KG, Esslingen Ineltro AG, Regensdorf INHELDER GmbH, Dachsen Kontron AG, Eching MathWorks GmbH, Bern National Instruments Switzerland Corp. Austin, Zweigniederlassung Ennetbaden Neratec Solutions AG, Bubikon Noser Engineering AG, Winterthur Schmid Elektronik/Engineering AG, Münchwilen Simpex Electronic AG, Wetzikon Trenew Electronic AG, Rüti Triadem Solutions AG, Biel Zühlke Engineering AG, Schlieren Berner Fachhochschule, Burgdorf FHNW-Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Technik, Windisch Hochschule Luzern T&A CC Electronics, Horw SUPSI, Manno ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Winterthur

Leistungsstarke Software auf dem passenden Betriebssystem. Obwohl sich objektorientierte Programmiersprachen grosser Beliebtheit erfreuen, sind sie im IEC61508-Standard zur Entwicklung sicherheitskritischer Systeme nicht vorgesehen. Im Rahmen einer Revision des Standards wird der Einsatz objektorientierter Programmierung intensiv diskutiert. Christoph Schmitz von Zühlke Engineering liefert wichtige Argumente zur Diskussion und zeigt, wie diese Programmiersprachen auch in sicherheitskritischen Anwendungen eingesetzt werden können. Im dritten Stream werden zudem verschie-

dene Betriebssysteme vorgestellt. Tobias Klauser von der ZHAW präsentiert verschiedene Varianten der Verwendung von Linux auf dem Nios-II-Softcore-Prozessor in Altera FPGAs. Dessen Praxistauglichkeit demonstriert er anhand eines mit dem Betriebssystem realisierten Industrieprojekts. Die Berner Fachhochschule hat unterschiedliche Betriebssysteme einem Vergleich unterzogen. In seinem Vortrag stellt Tim Wacher das kommerzielle Echtzeitbetriebssystem uC/OS-III dem unter einer LGPL-Lizenz erhältlichen FreeRTOS gegenüber. Entwickeln in der geeigneten Umgebung. Neue Embedded Systems müssen immer komplexere Funktionen zuverlässig ausführen. Gleichzeit wächst der Wunsch nach hoher Anpassungsfähigkeit an Kundenwünsche und kurzer Markteinführungszeit bei reduzierten Entwicklungskosten. In ihrem Vortrag zeigen Stephan Ahrends und Christian Noser von National Instruments, wie hybride Designs mit einer integrierten Hardwareund Software-Tool-Chain produziert werden, um Kostenvorteile zu erzielen. Auf die vereinfachte Erstellung heterogener Embedded Systems geht auch Dr. Mohamed Anas von Mathworks ein. Anhand von Beispielen realer Systeme erläutert er Modell-basierte Entwicklungsmethoden und gibt einen Überblick über grafische Entwicklungstools. Um grafische Programmierung geht es ebenfalls in Marco Schmids Präsentation. Der Geschäftsleiter der Schmid Elektronik AG zeigt, wie mit LabView auf Mikroprozessoren schnell und funktionell in einer domänenspezifischen Sprache der nächsten Generation programmiert wird. In seinem Erfahrungsbericht werden neue Möglichkeiten der grafischen Embedded-Programmierung sowie deren Grenzen aufgezeigt. ■

NEU: COMPONA-Katalog 2011/12 Der Distributor für Verbindungstechnik und Kabelassemblies hat im neuen Katalog 2011/12 mit mehr als 11000 Artikeln auf 780 Seiten das Sortiment seit der letzten Ausgabe um weit mehr als 1500 Steckverbinder erweitert. Viele neue Produkte wurden in das Katalogsortiment integriert. Trotzdem stellt auch diese neuste Ausgabe nur eine Übersicht dar.

Binder: von vorne verschraubbare M8-Flanschsteckverbinder mit Litzen und IP67

Bei Litzenverdrahtung im Gerät bietet Binder jetzt neu auch die Möglichkeit, den Steckverbinder von innen durch das Gehäuse zu positionieren und von vorne zu verschrauben. Die 3-, 4- und 6-poligen vergossenen Flanschstecker und Flanschdosen sind mit Schlüsselflächen versehen, die eine Verdrehsicherung sicherstellen. Der O-Ring als Dichtung des Kundengehäuses ist bereits montiert.

3M: HochgeschwindigkeitsTwinaxial-Flachbandkabel 3M führt die erste Generation des ersten flachen, faltbaren und längsseitig abgeschirmten Hochleistungs-Twinaxial-Flachbandkabel der Branche ein. Das 3M-Twinaxialkabel der Serie SL8800 ist die einzige zur Zeit am Markt verfügbare Kabellösung für Anwendungen mit hoher Datenübertragungsrate, die mit einer geringen bis gar keiner Beeinträchtigung der elektrischen Leistung um engste Radien verlegt und geknickt werden kann.

Die Embedded-Experten stehen an der Tischmesse Red und Antwort.

COMPONA AG · 8320 Fehraltorf 0848 840 100 · www.compona.ch


18

megalink 8.11

WHO IS WHO EMBEDDED

ALTRAC AG

Noser Engineering AG

Hardware für Embedded-Lösungen Aus dem Portfolio – Display, Touch, Embedded-PC und Power – bietet ALTRAC konfigurierte Subsysteme Der Gewinn für den Kunden... • Hohe Flexibilität und schnelle Reaktionszeiten • Reduzierte Komplexität und Risiken • Geringer Entwicklungsaufwand • Gesicherte Langzeitverfügbarkeit • Tiefe Systemkosten

Das Software-Haus für technische Informatik Noser Engineering AG – lokal, europaweit und multinational. Neues, Spannendes, Anspruchsvolles – dafür geben wir unsere Erfahrung und unsere Energie. Mit über 120 Mitarbeitenden arbeiten wir tagtäglich für den Erfolg unserer Kunden. Als Gewinnerin des «Microsoft ALM Inner Circle Awards», als Gründungsmitglied der «Open Handset Alliance (Android)», mit einer breiten Erfahrung in Embedded-Lösungen und als Marktführerin im «Swiss System Testing/QA» bietet Noser Engineering seinen Kunden eine grösstmögliche Projektsicherheit. Unsere Werte Qualität, pünktliche Lieferungen, Agilität und Innovation führen Projekte rasch und sicher zum Ziel. Setzen Sie auf uns! Noser Engineering – we know how – auch für Ihre EmbeddedProjekte. Aktivitäten Lösungen Wir realisieren und betreuen Ihre professionelle Lösung. Gemeinsam optimieren wir die Wertschöpfung Ihrer Unternehmung.

… resultiert aus der Ersparnis von • Detailengineering ausserhalb des Kerngebiets • Management von Komponentenvielzahl • Montage-, Konfigurations- und Prüfaufwand

Projekte Wir realisieren Ihr Projekt auf Termin. Sie haben mehr Zeit für Ihre Kunden.

Modulare Subsysteme – HMIsystem-Serie Anpassbare Monitor-, Box- und Panel-PC-Module – Flexibilität ist die Ausprägung dieses Open Frame Konzepts

Brain-Sourcing Wir haben die Ingenieure für Ihr Informatikprojekt. Mit unserem Wissen kommen Sie schneller ans Ziel.

Touchscreen Auswahl Grosser Wert wurde auf die vielseitige Auswahl an Touchscreens für die unterschiedlichsten Applikationen gelegt.

Beratung Wir sind führend in Software Engineering. Unsere Erfahrung bringt Sie weiter.

Unkritische Applikationen • 4-/5-Draht analog resistiv, einfach und preiswert Kritische Applikationen • Glas-Film-Glas (Ultra-Serie), stabile und harte Oberfläche (für hohe Anforderungen wie in Medizin mit aggressiven Reinigungsmitteln) Outdoor-Applikationen • Stack aus zirkularen und linearen Polarizern (Eclipstouch), abgestimmte optische Eigenschaften, hohe Transmissionsund niedrige Reflexionswerte Mehrfingerbedienung • resistiver Multitouch, Plug and Play unter Windows7 ALTRAC AG 8953 Dietikon Tel. +41 (0) 44 744 61 11 www.altrac.ch info@altrac.ch

Tech Centers Unsere Tech Centers haben das Wissen, das Sie suchen. Sie bieten massgeschneiderte Lösungen entlang des gesamten Application Lifecycle. Von der Beratung über Projektmanagement, Realisierung und Testing bis hin zu Ausbildung und Support. Nutzen Sie das Wissen unserer Tech Centers.

noser engineering ag 8404 winterthur Tel. +41 52 234 56 11 info@noser.com www.noser.com


Häufig gestellte Frage Nº 6:

N A C H R I C H TE N

Wann schaltet ihr endlich um?

Ineltec 13. – 16. Sept. Halle 1.1 Stand A29

Hager hat die Antwort auf Ihre Fragen. Mit der neuen kallysto-Generation verbinden wir nicht nur Design und Innovation auf höchstem Niveau, sondern garantieren auch weiterhin optimale Kompatibilität mit der aktuellen Serie. Entdecken Sie das neue kallysto Schalter- und Steckdosensortiment an der Ineltec 2011.

www.hager-tehalit.ch/kallysto

8.11 megalink

19


megalink 8.11

W H O I S W H O : D I S TR I B U T I O N

MSC Gleichmann Schweiz AG

Niederlassungen: Büro Rotkreuz, 041 785 82 00, rotkreuz@msc-ge.com Büro Biel, 032 366 85 65, biel@msc-ge.com Büro Montreux, 021 965 35 00, montreux@msc-ge.com Büro Volketswil, 043 355 33 66, volketswil@msc-ge.com Firmenausrichtung: Die MSC Vertriebs GmbH und Gleichmann & Co. Electronics GmbH zählen im Firmenverbund zu den Top 5 der europäischen Bauelemente-Distributoren. Ziel des Unternehmens war und ist es, Kunden nicht nur mit innovativen Komponenten führender Bauelementehersteller zu versorgen, sondern ihnen auch mit kompetenter Beratung, Entscheidungshilfe und Unterstützung bei der Auswahl von Bauteilen und Entwicklungswerkzeugen in den Bereichen Distribution, Logistik, Programmierservice und Entwicklung zur Seite zu stehen. Diese klare Ausrichtung auf die jeweiligen Interessen und individuelle Wünsche der Kunden haben dazu geführt, dass sich im Unternehmen über die Zeit ein für einen Distributor ungewöhnlich hohes Entwicklungs-Know-how angesammelt hat. Unsere FAEs und Produktspezialisten arbeiten in modern ausgestatteten Design-Zentren an der Realisierung individueller Kundenwünsche. Der Programmierservice bietet höchstmöglichen Qualitätsstandard und Kostenersparnis durch Just-in-time-Programmierung und die Nutzung bestehender Programmiersysteme. Der Komplettservice umfasst Bausteine, Programmierung, Beschriftung, Tape & Reel-Service und Verpackung. Selbstverständlich ist das hauseigene Programmierzentrum von allen unseren Herstellern lizenziert und wird auch von OEM-Kunden dieser Unternehmen genutzt. Standorte/Lager: Wir verfügen über eine europaweite Vertriebsorganisation mit 16 Büros in Deutschland und 33 Niederlassungen im europäischen Ausland. Qualitätsmanagment: Selbstverständlich ist die MSC Gleichmann nach DIN EN ISO 9001-2000 zertifiziert, entscheidender aber ist, dass Qualitätsmanagement innerhalb des Unternehmens seit jeher als wesentliche Führungsaufgabe verstanden wird. Produkte/Linecard Halbleiter: Mikrocontroller, Programmierbare Logik, PowerKomponenten, Linear, RF/Wireless, Sensoren, Frequenz-Bausteine und Memories. Displays/Opto: TFTs, LCDs, LEDs, OLEDs, VFDs IT/PC: Module, Flashkarten, IPC-Systeme, Com-Embedded Elektromechanik: Relais, Batterien, Steckverbinder, Passive Komponenten Embedded Computer Technology: Standard Computer-on-Module, BIOS, kundenspezifische Entwicklungen, System-Integration Lighting: Innen- und Aussenbeleuchtung, LED-Komponenten, Zubehör. Grundstrasse 14 6343 Rotkreuz Tel. 041 785 82 00 rotkreuz@msc-ge.com www.msc-ge.com

der n s a n and D 40 u e i S .1, S t chen B e s u c: H a l l e 1 Inelte

SPS

SPS-Programmentwicklung und Displaydesign mit VisilogicTM. Download kostenlos.

Touch:

Vom 10-Zoll-Touchscreen bis zum Textdisplay. Das SPS-Sortiment mit vollintegrierten HMI.

I/O: Interface:

Bis 1024 DI, AI, PT100,TC, Wägezelle, Relais, Transistor Ausgänge. Integriert & Erweiterbar. Ethernet, SD-Card, SMS, GPRS, CAN, CANopen, Modbus IP, RS232/485, DF-1, OPC, E-Mail, usw.

COMAT AG BERNSTRASSE 4 CH-3076 WORB TEL +41 (0)31 838 55 77 FAX +41 (0)31 838 55 99

info@comat.ch www.comat.ch

Embedded: Bei den ganz Kleinen wird Energiesparen ganz gross geschrieben. Antworten erhalten Sie am 30. August 2011 an der Embedded Computing Conference an der ZHAW in Winterthur.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldung und Informationen unter www.EmbeddedComputingConference.ch

IN 6106aD

20


#

8.11 megalink

21

Fehler fermeiden – erfolgreich entwickeln

Von der zündenden Idee zum Prototypen? Mit dem grafischen Systemdesign von National Instruments

PRODUKTPLATTFORM

Mit den vielen Prototypen, die Thomas Edison vor der ersten einsatz-

NI LabVIEW

bereiten Glühbirne entwickelte, zeigte er Ingenieuren und Wissenschaftlern, wie entscheidend ein funktionsfähiger Prototyp ist, um Ideen zum Leben zu erwecken. Das grafische Programmierwerkzeug NI LabVIEW und die benutzerdefinierbare Standardhardware von NI können in Wochen statt

NI CompactRIO NI Single-Board RIO I/O-Module der C-Serie von NI

in Monaten aus einem Gedanken einen Prototyp machen und das Risiko für Ihr nächstes Projekt verringern.

>>

Schneller zum Prototypen? Mehr Informationen unter ni.com/succeed/d National Instruments Switzerland Corp. Austin Zweigniederlassung Ennetbaden Sonnenbergstr. 53 • 5408 Ennetbaden Tel: +41 56 2005151 • Fax: +41 56 2005155 ni.com/switzerland • ni.switzerland@ni.com ©2011 National Instruments. Alle Rechte vorbehalten. CompactRIO, LabVIEW, National Instruments, NI und ni.com sind Warenzeichen von National Instruments. Andere Produkt- und Firmennamen sind Marken oder Handelsbezeichnungen der jeweiligen Unternehmen. Druckfehler, Irrtümer und Änderungen vorbehalten. 3216

056 2005151


22

megalink 8.11

W H O I S W H O : D I S TR I B U T I O N

Simpex Electronic AG

Ineltro AG Ineltro AG bietet als unabhängige, lokale Handelsfirma Technologie- und Logistikdienstleistungen sowie Systemlösungen im Bereich Embedded Computing an. Im Portfolio sind namhafte Vertragslieferanten, das lokale Lager erlaubt flexible Lösungen. Komponenten: Aktive und passive Bauelemente, Elektromechanik und Flachkabel, Wireless-Produkte, Batterien und Sensoren Embedded Systems Produkte: Computer-On-Modules, Single Board Computer, lüfterlose robuste Systeme, Speicher, Displays, Tastaturen, Card Reader, Stromversorgungen

Fanless Box-PC CB753 von Kontron.

Riedthofstrasse 100 8105 Regensdorf Tel. 043 343 73 00 contact@ineltro.ch www.ineltro.ch

Dietrich + Blum AG Firmenbezeichnung: Handels- und Dienstleistungsunternehmen für Investitionsgüter im Bereich der Elektronik und industriellen Automation. Niederlassungen: Hauptsitz: 8304 Wallisellen, Verkaufsbüros in der Westschweiz: Lausanne, Biel. Produkteprogramm: Automation: Robotik und Antriebstechnik, Prozessautomation, Schaltschrankkühlung. Sensorik: Sensoren für elektrochemische Messgrössen, pH, Redox, Leitfähigkeit, Sauerstoff, Sensoren für physikalische Messgrössen, Weg, Winkel, Kraft, Druck, Beschleunigung, Erkennung. Komponenten: Netzgeräte, Transformatoren, Schalter, Tastaturen, Schnittbandkerne, Anzeigen, Leiterplatten, Teleskopschienen. Verbindungstechnik: Industrie-Rund- und Rechtecksteckverbinder, Steckverbinder für die Elektronik, Steckverbinder für die Sensorik/Aktorik. Firmenporträt: Als Handel- und Dienstleistungsunternehmen bedient Dietrich + Blum die Märkte Maschinen-, Prozess- und Elektronikindustrie mit technisch hochwertigen und oftmals massgeschneiderten Produkten und Systemen. Mitarbeitende: 30 Gründungsjahr: 1955 Qualitätsmanagement: ISO 9001:2008 Hertistrasse 31 8304 Wallisellen Tel. 0848 300 700 dbnet@dietrichundblum.ch www.dietrichundblum.ch

Firmenportrait: Die 1981 gegründete Firma hat sich in den letzten Jahren kontinuirlich zu einem wichtigen Handelshaus und Distributor der Industrieelektronik entwickelt. Kundennähe und Flexibilität sind unsere Stärken! Zur Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit unserer Kunden erarbeiten vier motivierte Produkte-Teams der Industrie-Elektronik täglich Kundenlösungen, Projekte nach Pfl ichtenheft oder erbringen weltweit innovative Dienstleistungen in der Beschaffung und Logistik. Mit einer effi zienten Lager- und Logistikinfrastruktur werden heute schon rund 8000 Artikel nach unterschiedlichen Kunden und Logistikbedürfnissen (Just-in-Time, Kanban usw.) bewirtschaftet. Niederlassungen: Hauptsitz in Wetzikon, Verkaufsbüro & Fertigung in der Westschweiz in Cressier Produkteprogramm und Hersteller Elektromechanische Bauelemente: Stecker, Klemmen, Relais, Kabelkonfektionen (Hersteller: Fujitsu, Dinkle, DDK, Honda, Hummel, Hongfa, Souriau). Stromversorgungen: Netzgeräte, DC/DC-Wandler, Transformatoren, Stromwandler, Wickelgüter, Lüfter, Filter (Hersteller: Skynet, Mean Well, Power Mate, Cincon, LEM, Schaffner EMV, Excelsys). System-Komponenten: Displays, LEDs, Drucker, Folientastaturen, Rubber-Tastaturen. (Hersteller: URT, Samsung, Kingbright, Stanley, Axiohm, Custom Eng). Produktionstechnik: Lötgeräte, Reparaturstationen, Lote, Chemikalien, Reinigungsmittel Werkzeuge (Hersteller: Weller, Stannol, Electrolube). Dienstleistungen: Vertrieb von Industrie-Komponenten, Produktionsmittel, Entwicklung und Engineeringsupport für Stromversorgungen, EMV-Filter, Stromwandler, Displays, Drucker und Tastaturen. Qualitätsmanagement: ISO 9001: 2008

8622 Wetzikon ZH Tel. 044 931 10 10 contact@simpex.ch www.simpex.ch


#

8.11 megalink

23

Jetzt KOSTENLOSE Teilnahme sichern unter

www.ebv.com/techtrends

TechTrends Symposium 2011 Technologien für Ihre Anwendungen von morgen! Wir bringen Innovationen direkt zu Ihnen – kommen Sie zum TechTrends Symposium 2011! Lassen Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen, die führenden Halbleiterhersteller mit den neuesten Technologien und Produkten komprimiert an einem Tag kennen zu lernen. Entdecken und diskutieren Sie die neuesten Trends, Technologien und Roadmaps, die Ihre zukünftigen Designs bestimmen werden – alles kompakt an einemTag. Diese Gelegenheit sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Wir bieten Ihnen eine fein abgestimmte und technisch ausgerichtete Veranstaltung der Superlative. Verteilt auf vier Seminarräume sind 12 Hersteller mit insgesamt 28 Fachvorträgen vertreten, darunter 5 herstellerunabhängige EBV-Vorträge zu Komplettlösungen.

Termine & Locations:

22.09. Arnhem

Themenschwerpunkte:

27.09. Hannover

21.09. Bochum

28.09. Berlin

Renewable Energies Industrial Applications Lighting & Control Technologies & Solutions

29.09. Weimar

12.10. Nürnberg 20.09. Wiesbaden 11.10. München 13.10. Stuttgart

Das EBV TechTrends Symposium ist das Seminar für Designer, Entwickler und Projektleiter aller Bereiche der Elektronikindustrie. Keine Seminargebühren – die Kosten des Symposiums übernehmen EBV Elektronik und seine Partner. Alle Informationen und die Möglichkeit zur OnlineRegistrierung finden Sie unter: www.ebv.com/techtrends.

05.10. Zürich

Distribution is today. Tomorrow is EBV! www.ebv.com/techtrends

• • • •

SYMPOSIUM 2011


Winterthur, 30. August 2011

24

megalink 8.11

M E S S E VO R S C H A U

FACHTAGUNG FASZINATION MESSTECHNIK 2011 AM 20. SEPTEMBER IN WINDISCH

Faszinierende Messtechnik Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Präzision – das sind die wichtigsten Anforderungen an eine Messung. Dafür werden Sensoren, Messgeräte und Signalverarbeitung kontinuierlich weiterentwickelt. Den aktuellen Stand präsentiert die Fachtagung Faszination Messtechnik am 20. September an der Fachhochschule Nordwestschweiz.

findet am 20. September 2011 an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW in Windisch statt. Um 8.15 Uhr beginnt die Registrierung. Die kostenlose Fachveranstaltung bietet einen breiten Querschnitt detaillierten Expertenwissens aus allen messtechnischen Disziplinen. Besucher profitieren von einer bewährten Kombination aus Expertenforum und Ausstellung. Im Forum geben 17 Fachreferenten ein Update zum heutigen Stand der Messtechnik. Organisiert ist das Expertenforum in zwei parallelen Tracks à acht Vorträge, die in jeweils einstündigen Blöcken gehalten werden. Darum herum präsentieren 19 namenhafte Unternehmen und Forschungsinstitute in einer Ausstellung ihre aktuellen Entwicklungen und Technologien. Zudem offeriert diese Veranstaltungsform genügend Raum für den direkten Austausch unter Fachleuten. Die Fachtagung «Faszination Messtechnik» bietet einen breiten Querschnitt und detailliertes Expertenwissen.

M

esstechnik steckt überall drin. Etwa in der typischen Ertragsanzeige grosser Solaranlagen, die deutlich macht, wie viel Solarenergie gerade produziert wird. In den meisten Fällen bleibt die Messtechnik jedoch unbemerkt – ist aber umso wichtiger. Ein Auto würde sich heute ohne seine unzähligen Sensoren kaum mehr fortbewegen. Doch nicht nur in fertigen Produkten, auch in Forschung und Entwicklung sowie in der Produktion und Qualitätssicherung ist die Messtechnik ein entscheidender Faktor. Viele Ausfälle von Anlagen und Geräten können heute durch kontinuierliches Monitoring kritischer Komponenten vermieden werden. Ohne leistungsfähige Messtechnik wäre unsere moderne Technologiegesellschaft orientierungslos.

Das Wichtigste in Kürze Datum: 20. September 2011 Öffnungszeit: 8.15 Uhr bis 17.00 Uhr Ort: Fachhochschule Nordwestschweiz Klosterzelgstrasse 2 5210 Windisch Eintritt: kostenlos Anmeldung: www.swisstmeeting.ch

Treffpunkt der Fachwelt. Wie viele andere Bereiche auch entwickelt sich die Messtechnik rasant weiter. Um mit der technischen Entwicklung Schritt zu halten, müssen Fachleute ihre Kenntnisse laufend auffrischen. Bestens geeignet dafür ist die umfassendste Messtechnik Fachtagung der Schweiz. Die «Faszination Messtechnik»

Aussteller ad+t AG / Automated Design + Test APTOMET AG Computer Controls AG Elma Electronic AG emitec ag ENKOM INVENTIS AG EXANOVIS AG FHNW – Hochschule für Technik, Institut für Automation Hottinger Baldwin Messtechnik AG imcADD AG LeCroy SA Linktronix AG National Instruments Neukom Electronic AG Roschi Rohde & Schwarz AG SQC AG Transmetra GmbH ZHAW, Institut für Datenanalyse und Prozessdesign

Vom All zum automatisierten Prüfstand. Dieses Jahr eröffnet Professor Arnold Benz, Mitarbeiter der FHNW, die Fachtagung mit seinem Vortrag: «Messtechnik von ganz weit weg». Der renommierte Astrophysiker startet den Tag mit einem Bericht über messtechnische Anwendungen in einem nicht ganz alltäglichen Umfeld: dem Weltraum. Im weiteren Verlauf widmen sich die Referenten allerdings weitaus irdischeren Themen, etwa den ständig steigenden Anforderungen an automatisierte Mess- und Prüfsysteme. Die Systeme sollen nicht nur einen minimalen Wartungsaufwand aufweisen und flexibel skalierbar sein, sondern auch noch in kürzester Zeit erstellt werden. Wie diese Anforderungen erfüllt werden können, zeigen in ihrer Präsentation Luca Pretto und Daniel Riedelbauch von National Instruments. Mit modularen Messgeräten auf PXI-Basis und einer homogenen Software-Architektur erstellen die Referenten in Rekordzeit ein automatisiertes Prüfsystem. Um die Möglichkeiten modernster Prüfstände geht es auch in Kai Gilberts Vortrag. Der Geschäftsführer der Imcadd AG zeigt auf, wie in der Automobilindustrie mit dem Ethercat Busstandard verteilte Messsysteme realisiert werden. Kai Gilbert zeigt die Vorteile von Ethercat wie Bandbreite, Determi-


Winterthur, 30. August 2011

M E S S E VO R S C H A U

8.11 megalink

25

Schutz für Komponenten jeder Art.

Die Ausstellung bietet eine optimale Plattform für den Erfahrungsaustausch.

nistik sowie Synchronisation auf und zeigt, dass sich Messsysteme damit – selbst wenn sie eine verteilte Topologie aufweisen – kosteneffektiv in Automatisierungsumgebungen integrieren lassen. Das gute alte Oszilloskop. Modern und leistungsfähige Digital-Oszilloskope sind heute das wichtigste Instrument für Signalintegritätsmessungen. Deren Ziel: Signale vollständig und unbeeinträchtigt wiedergeben. Zum Erreichen dieses Ziels müssen Leistungsfähigkeit und Genauigkeit eines Oszilloskops der Signalcharakteristik entsprechen. Auf welche Parameter es dabei ankommt und wie sich diese auf die eigentliche Messung auswirken, zeigt Gerald Wacker von Roschi Rohde und Schwarz. Serielle Bussysteme arbeiten in Hochgeschwindigkeit und steigern damit die Anforderungen an Messungen der Signalintegrität. Markus Stocklas von Agilent Technologies präsentiert Echtzeit-Oszilloskope für automatisierte Tests – auch bei komplexen Protokollen. Die Geräte verfügen über integrierte serielle Trigger, Protokolldekodierung

sowie Jitter- und Augenanalyse für Fehlersuche und Validierung. Insbesondere in Bereichen wie Leistungselektronik, Automotive und Elektromechanik stösst die Amplitudengenauigkeit traditioneller Oszilloskope an Grenzen. Thomas Stüber von Le Croy stellt 12-Bit-Oszilloskope vor, die diese Grenzen übertreffen. Durch die 12-Bit-Auflösung der Analog-Digital-Wandler-Architektur verbessern sich Messgenauigkeit und Signalklarheit. Verdeutlicht wird dies durch ein hohes Signal-Rausch-Verhältnis und eine Vertikalverstärkungsgenauigkeit, die viermal genauer ist als bei 8-Bit-Oszilloskopen. Weitere Themen des Expertenforums sind messtechnische Anwendungen wie Strömungsmessung mit thermischer Anemometrie oder Spektroskopie und Hochtemperatur-Thermografie mit Nahinfrarotkameras. Darüber hinaus werden Chancen innovativer Signalverarbeitung thematisiert und weitere Anwendungen vorgestellt, etwa Online-Stromverbrauchsmessungen in privaten Haushalten oder Flying Probe Tests für Leiterplatten. ■

19“-Schränke 19“-Schränke

• Im Angebot: Umfassendes Sortiment • Im Angebot: Umfassendes Sortiment an 19“-Schränken • an Auf19“-Schränken den Kunden zugeschnittene • Auf den Kunden zugeschnittene Lösungen • Lösungen Erfüllung sämtlicher Vorschriften • Erfüllung sämtlicher Vorschriften und Schutzarten – von IP65 bis zum und Schutzarten – von IP65 bis zum höchsten EMV-Schutz EMV-Schutz • höchsten Alles aus einer Hand – Lieferung, • Montage Alles aus und einerBestückung Hand – Lieferung, und Bestückung • Montage Rotronic bietet 19“-Schränke von • Rotronic bietet 19“-Schränke Schroff, apra-norm, Irinox undvon der Schroff, apra-norm, Irinox und der Eigenmarke Roline an Eigenmarke Roline an Alles Weitere zu Alles Weitere zu unseren 19“-Produkten Alles Weitere zu unseren 19“-Produkten und -Dienstleistungen unseren 19“-Produkten und -Dienstleistungen auf www.rotronic.ch und -Dienstleistungen auf oderwww.rotronic.ch unter auf www.rotronic.ch oder unter Telefon 044 838 12 12. oder unter Telefon 044 838 12 12. Telefon 044 838 12 12.

Themen Physikalische Messtechnik Elektronische Messtechnik Experimentelle Messtechnik Energiemesstechnik Prüfstandsmesstechnik Langzeit- und Zustandsüberwachung Telekommunikationsmesstechnik Hochfrequenzmesstechnik Umweltmesstechnik Sensoren und Systeme Software zur Steuerung, Analyse, Darstellung und Dokumentation Webbasierte Messtechnik

ROTRONIC AG, Grindelstrasse 6, CH-8303 Bassersdorf Tel. +41 44 838 11 11, info@rotronic.ch ROTRONIC AG, Grindelstrasse 6, CH-8303 Bassersdorf +41 44 8386,11CH-8303 11, info@rotronic.ch ROTRONIC AG, Tel. Grindelstrasse Bassersdorf Tel. +41 44 838 11 11, info@rotronic.ch ROTRONIC AG, Grindelstrasse 6, CH-8303 Bassersdorf Tel. +41 44 838 11 11, info@rotronic.ch


26

megalink 8.11

WHO IS WHO

Produktivität in neuen Höhen mit NI LabView 2011

Messtechnik wird immer interessanter und vielfältiger

Analyse im Zeit- und Frequenzbereich sowie die digitale Zustandsverifikation rücken immer näher zusammen. Moderne Stimulusgeräte folgen diesem Trend und erlauben die Signalerzeugung im Mehrbereichsmodus (Multi Domain). Die Tektronix-Arbitrary-Functionund Waveform-Generatoren erfüllen diese Ansprüche der Entwicklungsingenieure. Mit NI LabView 2011, der Version zum 25-Jahr-Jubiläum der preisgekrönten System-Designsoftware, sind Ingenieure und Wissenschaftler, die Mess-, Steuer- und Regelsysteme entwickeln, schneller produktiv. LabView 2011 steigert die Effizienz bei der Anwendungsentwicklung dank neuer ingenieurspezifischer Bibliotheken und der Fähigkeit, mit beinahe jeder Hardware und jedem Zielsystem zu interagieren. NI LabView unterstützt ausserdem Assemblies, die mit dem aktuellen Microsoft .NET-Framework erstellt wurden, und umfasst zahlreiche Funktionen und Eigenschaften, die direkt auf Anwendervorschlägen beruhen. Dank dieser und weiterer Vorteile ermöglicht LabView 2011 es Anwendern, individuelle Systemkomponenten in eine einzige, rekonfigurierbare Plattform zu integrieren, damit sie ihre Aufgaben schneller, besser und mit geringerem Kostenaufwand erledigen können.

National Instruments Switzerland Corp. Austin Zweigniederlassung Ennetbaden 5408 Ennetbaden, Tel. 056 200 51 51 ni.switzerland@ni.com, ni.com/switzerland www.ni.com/labview/d/

Der grosse Vorteil von Arbitrary-WaveformGeneratoren ist, dass sie Trägerfrequenzsignale mit den darauf modulierten Signalen über einen Signalausgang herausgeben und zugleich die parallelen 14 Bit Patterns an den digitalen Ausgängen zur Verfügung stehen. Mithilfe des Equation Editors, der Tektronix RFXpress Software oder anderen Softwarewerkzeugen können sehr komplexe Signale erzeugt werden. RFXpress unterstützt eine Vielzahl von Modulationsverfahren wie QPSK, QAM oder GMSK und erlaubt auch die Erstellung eigener Modulationsschemata. Ebenso ist es möglich, HF/IF- und I/Q-Signale, die mit einem Tektronix Echtzeitspektrum-Analysator oder einem Oszilloskop erfasst wurden, durch Hinzufügen von Störungen, Interferenzen und Verzerrungen in RFXpress zu modifizieren.

Linktronix AG Tektronix und Fluke Partner Schweiz 8800 Thalwil Tel. 044 722 70 00, Fax 044 722 70 01 www.linktronix.ch


Ihre Frage: Was bringt eine exakt einstellbare Trigger-Hysterese? Unsere Antwort: Optimale Empfindlichkeit beim Triggern. Das digitale Triggersystem der ¸RTO-Oszilloskope erlaubt eine flexible Einstellung der Triggerhysterese. Damit lässt sich die Triggerempfindlichkeit an die Charakteristik jedes Signals anpassen, und der ¸RTO triggert zuverlässig und stabil.

Bes

uch

en

u Sie

ns

an

„F der

as z

ina

M t ion

es s

tec

k2 hni

“ 011

leader in test and measurement...

emv

StÜrungssuche - schneller und effizienter als jemals zuvor DL850 ScopeCorder Scope und Rekorder in einem Gerät fßr StÜrungssuche und Signalanalyse. Wie ein Kamäleon passt es sich Ihren dl850 Anforderungen an.

ThermograďŹ e – nur scharfe Wärmebilder messen richtig

MANAGEMENTSYSTEM ISO 9001 / 14001

SCS 097

Ă€ir

AukĂśsung @is  V  .iVel 2hermograje Kurse X.  2hermograf #, *eTel    #igenes Kali@rations *a@or in der SchUeiX

emitec messtechnik ag birkenstrasse 47 6343 rotkreuz tel +41 (0) 41 748 60 10 info@emitec.ch www.emitec.ch

Ăœberzeugen Sie sich selbst: www.scope-of-the-art.de/ad/faq/trig

Gewinner 2011

¸RTO, Kategorie: „Messen + Testen“, Platz: 1


28

megalink 8.11

MESSENACHSCHAU

DAS WAR DIE ZWEITE FAIR FOR AUTOMATION AND ELECTRONICS

Treffpunkt der Automatisierer Die zweite swissT.fair – Messe für Automation und Elektronik – war ein grosser Erfolg: Gegen 150 Unternehmen präsentierten sich in der Messe Zürich. Rund 2500 Besucher liessen sich von den Ausstellern beraten und knüpften neue Kontakte. Zum ersten Mal fand die Messe auch in Yverdon statt, wo rund 100 Firmen ihre Produkte und Dienstleistungen dem welschen Publikum präsentierten.

mann, Geschäftsführer des swissT.net, zieht eine positive Bilanz: «Mit über 2500 Besuchern und gegen 150 Ausstellern war die swissT.fair der mit Abstand grösste und bedeutendste Branchenanlass in diesem Jahr. Die Unternehmen haben mit zahlreichen Innovationen auf die internationalen Herausforderungen reagiert und präsentierten die aktuellen Trends in der Technologie. Unser Ziel war es, die swissT.fair als eine qualitativ hochstehende Messe innerhalb der Branche zu positionieren – das ist uns auch gelungen.» Die gesamte Branche triff sich. Von ABB Schweiz AG über Ineltro AG bis hin zu Würth Elektronik (Schweiz) AG: Die Branche zeigte einen repräsentativen Querschnitt durch die Branche auf. Im Vergleich zur swissT.fair 2010 hat die Messe klar dazugewonnen. Die Messe Zürich bot genug Platz, war verkehrstechnisch gut zu erreichen und bot trotz der sommerlich warmen Aussentemperaturen ein angenehmes Klima.

Hightech zum Ausprobieren. Die Specials von Peraves und Segway stiessen auf grossen Anklang: Zahlreiche Besucher versuchten sich im Segway-Parcours auf dem selbst balancierenden Elektroroller. Vier Besucher freuten sich zudem über die gewonnene Testfahrt im zweiplätzigen Kabinen-Motorrad MonoTracer MTE150. Grosses Interesse weckten auch die Engineering-Themen in den Foren. Einen besonderen Einblick bot Steve Nevey, Business Development Manager beim Formel-1Rennstall Red Bull. Um das WeltmeisterAuto von Sebastian Vettel zu bauen, sind Hightech, modernste Hard- und Software sowie viel Fleiss und Leidenschaft nötig. Mehrere Hundert Ingenieure konstruieren, simulieren und optimieren das gesamte Fahrzeug mit seinen 4000 Einzelteilen komplett im Computer. Danach reicht ein Mausklick, um die Bauteile fräsen und stanzen zu lassen – es müssen keine Daten von Hand in der Fertigung an den Werkzeugmaschinen eingegeben oder in andere IT-Systeme übertragen werden – Automatisierung total. ■

Die Messe bot die ideale Möglichkeit, um Kontakte zu knüpfen und sich beraten zu lassen.

A

m 17. Juni um 16.00 Uhr war endgültig Schluss: Die zweite swissT.fair am Austragungsort Zürich schloss ihre Tore – nur um am 21. Juni für zwei weitere Tage wieder in Yverdon zu öffnen. Neben vielen spezialisierten kleineren Unternehmen waren auch die grossen Anbieter der Branche vor Ort. Roland Steine-

INFOS Swiss Technology Network Tel. 044 945 90 90 8604 Volketswil info@swisst.net, www.swisst.net www.swisstfair.ch

Die swissT.fair präsentierte Trends und Neuheiten der Automations- und Elektronikbranche.


#

8.11 megalink

29

ANRITSU SETZT NEUE MASSSTÄBE MIT SPEKTRUMANALYSATOREN Entdecken Sie mit dem MS2830A Signalanalysator neue Möglichkeiten: •

Hohe Messgeschwindigkeit

Bestes Preis-/ Leistungsverhältnis

Frequenzbereiche von 9 kHz bis 43 GHz (110 GHz mit ext. Mischer)

Anritsu hat die Funktionen eines Spektrumanalysators und eines vektoriellen Signalanalysators kombiniert und so eine höchst leistungsfähige, qualitativ hochstehende und sparsame Messlösung auf den Markt gebracht. Ausgezeichnete Pegelgenauigkeit und der sehr grosse Dynamikbereich (157/159 dB) setzen den MS2830A an die Spitze der heute verfügbaren Spektrumanalysatoren. Besuchen Sie uns an der «Faszination Messtechnik» in Windisch!

EXANOVIS AG

Moosstrasse 3

Telefon +41 (0)31 850 25 25 www.exanovis.com

CH-3322 Schönbühl

Fax +41 (0)31 850 25 20

info@exanovis.com


30

megalink 8.11

MESSENACHSCHAU

OFFENE UND INTELLIGENTE AUTOMATISIERUNGSLÖSUNGEN VON BECKHOFF

Neue Softwaregeneration TwinCAT3 Beckhoff kam mit einem vollen Programm an die SwissT.fair und präsentierte offene und intelligente Automatisierungslösungen, basierend auf robusten und leistungsfähigen Industrie-PCs, Feldbuskomponenten und Antriebstechnik, der Automatisierungssoftware TwinCAT3 sowie dem Echtzeit-Ethernet-System EtherCAT und XFC (eXtreme Fast Control).

dingungen, unter der Nutzung von Multicore-Technologie und mit der Unterstützung von 32- oder 64-Bit-Betriebssystemen. Der User hat mit der neuen Generation von TwinCAT somit mehr Freiheitsgrade bei der Wahl der Programmiersprache und braucht nur eine Software für Programmierung und Konfiguration. Auch gibt es offenen Schnittstellen für die Erweiterbarkeit und Anpassung an bestehende Tool-Landschaft und eine flexible Laufzeitumgebung.

Andreas Peyer, Leiter Support/Training (links) und Peter Reinstadler: Area Sales Manager, von Beckhoff Schweiz.

Kompakte Servoklemme zeigt Muskeln. Neben TwinCAT3 sorgte auch die Antriebstechnik für ein paar Highlights. Zum Beispiel die sehr kompakte 200-W-Servoklemme für kleinste Platzverhältnisse mit 12 mm Breite. Beckhoff hat das Programm der SynchronServomotoren mit der Baureihe AM3100 erweitert. Diese Kompakt-Motoren bis 130 W sind speziell für den Einsatz an der Beckhoff-Servoklemme optimiert. Die Servoklemme EL7201 integriert einen vollständigen Servoverstärker in einer 12-mmEtherCAT-Klemme. Die Kombination aus

Servomotorserie AM3100 und Servoklemme bietet eine kostengünstige Servoachse im unteren Leistungsbereich. Trotz geringer Baugrösse ist optional eine Haltebremse integrierbar. Im Miniaturformat eines Standardklemmengehäuses erhält man mit der EtherCATServoklemme EL7201 einen vollständigen Servoverstärker. Damit steht für Anwendungen, bei denen nur geringe Kräfte im Spiel sind, wie zum Beispiel beim Zelltransport zwischen den einzelnen Prozessschritten, eine leistungsmässig exakt zugeschnittene Lösung zur Verfügung. Für den mittleren und oberen Leistungsbereich stellt die AX5000 -ServoverstärkerBaureihe bis 118 kW, ein breites Produktspektrum, inklusive der Servomotoren, für die unterschiedlichsten Anwendungsprozesse in der Industrie zur Verfügung. ■ Beckhoff an der ineltec 2011 vom 13. bis 16. September 2011 in Basel: Halle 1.1, Stand A68

E

s gab viel zu sehen am Stand von Beckhoff; doch auf einen «Leckerbissen» hatten sich einige Besucher besonders gefreut: auf die lauffähige TwinCAT3-Beta-Version. Sie ist die neue Softwaregeneration von Beckhoff für die PC-basierte Steuerungstechnik, welche die Automatisierungswelt um viele Funktionen erweitert. Durch die Nutzung von Microsoft Visual Studio als Framework stehen dem Programmierer nun, neben der IEC 61131-3, auch die Programmiersprachen C/C++ zur Verfügung. Die Integration von Matlab/Simulink ermöglicht zudem den Einsatz in wissenschaftlichen Bereichen wie der Messtechnik oder der Simulation von Maschinen und Anlagen. Die Runtime läuft unter harten Echtzeitbe-

INFOS Beckhoff Automation AG 8200 Schaffhausen Tel. 052 633 40 40 info@beckhoff.ch www.beckhoff.ch

Die Servoklemme EL7201 integriert einen vollständigen Servoverstärker in einer 12-mm-EtherCAT-Klemme.


Fachtagung Messtechnik

20. September 2011 8.15 – 17 Uhr Fachhochschule Nordwestschweiz Klosterzelgstrasse 2, 5210 Windisch www.fhnw.ch

«Tischmesse» mit 18 ausstellenden Unternehmen

«Faszination Messtechnik» Expertenforum mit 17 Referaten Detailliertes Expertenwissen zu folgenden Themen: Physikalische Messtechnik Elektronische Messtechnik Experimentelle Messtechnik Energiemesstechnik Prüfstandsmesstechnik Langzeit- und Zustandsüberwachung Telekommunikationsmesstechnik Hochfrequenzmesstechnik Umweltmesstechnik Sensoren und Systeme Software zur Steuerung, Analyse, Darstellung und Dokumentation Web-basierte Messtechnik

Medienpartner

Detail-Programm und Anmeldung auf www.swissTmeeting.ch (Die Teilnahme an der Fachtagung ist kostenlos)

Swiss Technology Network – swissT.net, Industriestrasse 4a, 8604 Volketswil Tel. +41 (0)44 945 90 90, Fax +41 (0)44 945 90 92, info@swisst.net, www.swisst.net und swissTmeeting.ch


32

megalink 8.11

MESSENACHSCHAU

EFFIZIENTE ENTWICKLUNG DURCH PHYSIKALISCHE MODELLIERUNG

Hardware-in-the-Loop für die Automobilindustrie Hardware-in-the-Loop – kurz HiL – ist seit Jahren ein bewährtes Element der modellbasierten Entwicklung. B&R präsentierte an der fair for automation and electronics in Zürich und Yverdon neben dem breiten Produktportfolio auch wie sich mit Simulink und MapleSim entwickelte Maschinenmodelle mittels der offenen Architektur von Automation Studio auf die Steuerungshardware von B&R übertragen lassen.

allem Entwickler von Prüfständen oder Testumgebungen in der Automobilindustrie oder Luft- und Raumfahrt profitieren direkt von den Vorteilen des B&R-Systems», so Elmar Zimmerling, Global Account Manager Automotive bei B&R. ■

500 000. Powerlink-System installiert

Hardware-in-the-Loop auf der B&R-Steuerungsplattform als sichere Entwicklungsumgebung – nicht nur für die Automobilbranche.

D

er Entwurf eines geeigneten Maschinenoder Anlagenmodells spielt eine bedeutende Rolle im simulationsbasierten Entwicklungszyklus. Dabei kann die Abbildung der Dynamik einer Maschine viel Zeit in Anspruch nehmen. Werkzeuge für die physikalische Modellierung – wie etwa Simulink oder MapleSim – bieten hier Unterstützung und reduzieren den Aufwand signifikant.

eine Vielzahl an gängigen Feldbusschnittstellen und hält auch dem Dauerbetrieb in rauer Industrieumgebung bestens stand. Mittels «Automation Studio Target for Simulink» werden in der Simulationsumgebung implementierte Streckenmodelle per Knopfdruck auf die Echtzeitplattform übertragen. Ein breites Angebot an modernster Steuerungs- und Antriebstechnik ermöglicht die Abbildung eines Komplettsystems. «Vor

Vom Simulationsmodell per Knopfdruck auf die Steuerung. Die offene Architektur von Automation Studio sorgt dafür, dass Modelle in wenigen Schritten auf die Steuerungshardware von B&R übertragen werden können. Dabei entstehen Hardware-in-the-Loop-Simulationen, die das Maschinenverhalten in Echtzeit emulieren und so eine sichere Testumgebung darstellen. Während herkömmliche Lösungen für Hardware-in-theLoop (HiL) auf teurer und unhandlicher Laborhardware basieren, bieten industrieerprobte PCs von B&R die perfekte Plattform. Das B&R System kommuniziert über INFOS B&R Industrie-Automation AG 8500 Frauenfeld Tel. 052 728 00 55 office.ch@br-automation.com www.br-automation.com

Der international tätige Verpackungsmaschinenhersteller MediSeal, Mitglied der Körber-MedipakGruppe, hat das 500000. Powerlink-System installiert. Mit Fokus auf die Pharma- und Kosmetikindustrie stellt der langjährige B&R-Kunde höchste Anforderungen an die Sicherheit, Leistungsfähigkeit und Flexibilität seiner Maschinenlösungen. Zum Einsatz kommt der leistungsfähige Feldbus in der Antriebstechnik. «Powerlink gewährleistet eine optimale Antriebssynchronisation – ein Vorteil, der gerade bei komplexen Bewegungsaufgaben, wie sie bei unseren hochdynamischen Verpackungslinien gefordert sind, entscheidend ist», so Winfried Holtey, Mitarbeiter für Forschung&Entwicklung im Bereich Elektrotechnik bei MediSeal.

Holger Rudolf, B&R (links), Frank Winter, Geschäftsführer B&R Deutschland (Mitte links) und EPSGGeschäftsführer Stefan Schönegger (rechts), bei der offiziellen Übergabe des 500 000. Powerlink-Systems an Winfried Holtey von MediSeal.

Paolo Salvagno, Geschäftsführer, und Monika Süss, Marketing, B&R Industrie-Automation.

Powerlink, seit 2001 im Markt eingeführt, ist weltweit bei mehr als 2500 Maschinenbauern im Einsatz und steht als einziges System durch Open-SourceTechnologie völlig offen und lizenzfrei zur Verfügung. «Die meisten anderen Industrial-EthernetNetzwerksysteme sind entweder mehr oder weniger gut in Synchronität oder sie beherrschen eher den Querverkehr», erklärt Frank Winter, Geschäftsführer B&R Deutschland. Powerlink garantiert bei höchster Synchronität auch den Echtzeit-Datenaustausch von Busteilnehmern untereinander. Und das vollständig topologieunabhängig. Speziell bei der Synchronisierung von vielen Servoachsen und I/Os ist die Performance von Powerlink unschlagbar.


MESSENACHSCHAU

8.11 megalink

33

NATIONAL INSTRUMENTS ERWEITERT COMPACTDAQ- UND COMPACTRIO-PLATTFORMEN

Leistungsstarke Produktneuheiten Das neue CAN-Modul NI 9862 für die C-Serie ermöglicht portable CAN-basierte Systeme zum Messen und Datenloggen, während sich die kostengünstigen 4-Slot-Systeme NI cRIO-9075 und cRIO-9076 mit kleinem Formfaktor und integrierten Spartan-6-FPGAs von Xilinx für anspruchsvolle Überwachungs-, Steuer- und Regelanwendungen eignen.

Das CAN-Modul NI 9862 bietet unter anderem hardwarebeschleunigten Nachrichtenaustausch, integrierte FrameVerarbeitung und Kommunikation.

Von links: Christian Moser, Rahel Zobrist und Sascha Egger von National Instruments.

D

as High-Speed-CAN-Modul NI 9862 erweitert die Produktfamilie von National Instruments der hochleistungsfähigen Schnittstellen für die Kommunikation mit Embedded-Netzwerken, NI-XNET, die dadurch nun auch die Hardwareplattformen NI CompactDAQ und CompactRIO unterstützt. Für NI CompactDAQ wird mit dem neuen Modul zum ersten Mal eine CAN-Unterstützung ausgeführt. Das NI 9862 bietet kontinuierliche Übertragungsraten von bis zu 1 Mbit/s und verfügt über ähnliche Vorteile wie die NI-XNET-Schnittstellen für PCI und PXI – darunter hardwarebeschleunigter Nachrichtenaustausch, integrierte Frame-Verarbeitung und Kommunikation mit einer Busauslastung von 100 Prozent – ohne dass Frames verloren gehen. CAN nahtlos in LabView integrieren. Die Plattform NI CompactDAQ ermöglicht portable CAN-Kommunikation über USB- oder Ether-

INFOS National Instruments 5408 Ennetbaden Tel. 056 200 51 51 ni.switzerland@ni.com www.ni.com/switzerland

net-Chassis mit vier und acht Steckplätzen und ist mit mehr als 50 weiteren I/O-Modulen der C-Serie von NI kompatibel. Das High-Speed-CAN-Modul NI 9862 lässt sich mit anderen I/O-Modulen im gleichen Chassis synchronisieren. Die modulare Ausrichtung von NI CompactDAQ erhöht mit der nahtlosen Integration in die grafische Programmierumgebung NI LabView die Bedienfreundlichkeit und erleichtert den schnellen Einsatz. Kosten für Embedded-MSR-Lösungen senken. Ein weiteres Messe-Highlight war die Vorstellung der neuen Chassis NI cRIO-9075 und cRIO-9076 mit integriertem Controller, durch welche die Kosten der NI-CompactRIO-Plattform für Embedded-Steuer- und -Regel- sowie -Überwachungsanwendungen gesenkt werden. Die Plattform basiert auf rekonfigurierbarer I/O-Technologie (RIO) und NI LabView FPGA und vereint eine offene Embedded-Architektur mit geringen Abmessungen, hoher Robustheit und einer grossen Bandbreite an Analog-, Digital-, Motorsteuerungs- und Kommunikations-I/OModulen. Die neuen integrierten Systeme verbinden einen industriellen Echtzeitprozessor von

Mit dem integrierten Spartan-6-FPGA lassen sich benutzerdefinierte Timing-, Steuer-, Regel- und Signalverarbeitungsfunktionalität realisieren.

Freescale mit 400 MHz und ein Chassis mit vier Steckplätzen mit einem rekonfigurierbaren Spartan-6-FPGA von Xilinx für benutzerdefinierte Timing-, Steuer-, Regel- und Signalverarbeitungsfunktionalität. Sie lassen sich mit LabView-Werkzeugen für das grafische Systemdesign programmieren und bieten die einfache Bedienbarkeit von Standardsystemen in Verbindung mit der Leistung einer benutzerdefinierbaren Hardware. Durch die Kombination dieser neuen kostengünstigen CompactRIO-Systeme mit der Leistungsfähigkeit und Produktivität von LabView können Anwender Prototypen schneller und zu geringeren Kosten erstellen und Embedded-Steuer-, -Regel- und -Überwachungssysteme nutzen, ohne dass ein grosses Entwicklerteam notwendig ist. ■


34

megalink 8.11

MESSENACHSCHAU

WENN ALLES STIMMEN MUSS: DIE NICOMATIC RECHTECKSTECKER DER CMM-BAUREIHEN

Flexible Stecker, die halten Die kompakten CMM- und CMM-Pro-Rechteckstecker von Nicomatic im 2-mm-Raster sind für harte Einsatzbedingungen gemacht. Sie sind die zuverlässige und platzsparende Lösungen für nieder- und hochfrequente Signal- oder Steuerkontakte sowie für Leistungsübertragung bis 20 A. Die Stecker sind nach Kundenwunsch konfigurierbar und bewähren sich in rauen Anwendungen wie in der Luft- und Raumfahrt.

Leistungskontakten. Die neue CMM Pro 100/200-Baureihe, abgeleitet von den Serien 220, 320 und 340 für Anwendungen in Telecom, Industrie, Bahntechnik und Robotik, entspricht MIL-C-55302 und BS-9525F003. Sichere Montage garantiert hohe Zuverlässigkeit. Alle Serien sind geeignet für IR, Dampfphasen- oder Wellenlöten bis + 260 °C, nach Kundenwünschen konfigurierbar und bewähren sich nachweislich in vielen Anwendungen in Luft- und Raumfahrt, Verteidigungsmaterial und in vielen anderen Anwendungen mit harten Umgebungsbedingungen. Für die normgerechte Verarbeitung der CMM-Steckverbindungen bietet Nicomatic Verkabelungs- und Montagewerkzeuge sowie verschiedene Montagevorrichtungen an. In allen Fällen stehen auch detaillierte und leichtverständliche Anweisungsblätter zur Verfügung. ■

Peter Hofstetter (links), Leitung, und Roland Eberli, Aussendienst von Precimation.

D

ie Kontakte der CMM-Stecker bestehen aus gedrehten und vergoldeten Präzisionskontakten mit Federelementen aus vergoldetem CuBe. Die NF-Signalkontakte übertragen bis 3 A Strom, Leistungskontakte bis zu 20 A. HF-Kontakte erreichen eine Bandbreite von 6 GHz. Dank Optionen für Mischbestückung lassen sich die Rechteckstecker im 2-mm-Raster an spezifische

INFOS Precimation AG 2555 Brügg Tel. 032 366 69 99 welcome@precimation.ch www.precimation.ch

Anforderungen anpassen. Im Anschlussbereich sind gerade oder abgewinkelte Durchsteckanschlüsse, SMD- oder CrimpAnschlüsse für Kabel verfügbar. Kontakt für jede Applikation. Die ein- oder zweireihigen CMM 100/200-Baureihen mit Signalkontakten gibt es 2- bis 25-polig pro Reihe, mit Stift- oder Buchsenkontakten, in einer Gesamtlänge (inkl. Befestigungswinkel) von 7,8 bis 53,8 mm. Mit der Baureihe CMM 220 sind zwei Reihen von 4 bis 60 NF-Kontakten möglich oder bis zu 15 HF-Kontakte. Totale Freiheit bietet die Serie 320/340 mit drei Reihen von 6 bis 120 NFKontakten und weitgehend unbeschränkten Mischbestückungen mit NF-, HF- und

Die kompakten Rechteckstecker von Nicomatic sind flexibel konfigurierbar und sehr robust.


MESSENACHSCHAU

8.11 megalink

35

INDRAMOTION FOR PACKAGING VON REXROTH MIT NEUEN FUNKTIONEN

Effizienteres Engineering mit offener Systemlösung Die durchgängig offene Systemlösung IndraMotion for Packaging ergänzt Rexroth in der neuen Softwareversion 12 mit zahlreichen zusätzlichen Funktionen. Damit lassen sich jetzt Robotikaufgaben komfortabel mit der SPS nach IEC 61131-3 programmieren. Multi-Ethernet-Schnittstellen an den Steuerungen und Antrieben verringern den Aufwand für Maschinenhersteller, ihre Lösung an Kundenvorgaben zu adaptieren.

Kundenwunsch nach höherer Flexibilität und Umrüstung auf Knopfdruck erfüllen. FlexProfile erleichtert die Handhabung von elektronischen Kurvenscheiben, unter anderem, weil die Software automatisch alle Antriebsbewegungen an geänderte Parameter anpasst. Dazu erzeugen Programmierer mit dem Engineering-Tool CamBuilder aus der IndraWorks-Umgebung synchrone Bewegungen grafisch. Daraus generiert der CamBuilder den Programmcode automatisch und ersetzt die bislang zeitaufwändige und fehleranfällige manuelle Programmierung. Alfred Zeuner, Vertriebsleiter Electric Drives and Controls bei Bosch Rexroth.

R

exroth setzt bei der Automationslösung IndraMotion for Packaging konsequent auf ein durchgängiges Programmierkonzept. Auf der Basis des Laufzeitsystems von CoDeSys V3 und umfangreicher PLCopen Funktionsbibliotheken lassen sich in der neuesten Softwareversion vom Einzelantrieb über synchronisierte Bewegungen bis hin zur Robotik alle SPS- und MotionProgrammieraufgaben in den Programmiersprachen der IEC 61131-3 umsetzen. Das ermöglicht eine erheblich effizientere Arbeitsteilung und verringert den Engineeringaufwand für Auftragskonstruktionen. IndraMotion for Packaging enthält darüber hinaus zahlreiche verpackungstypische Technologiefunktionalitäten wie Druckmarkenregelung, Produktgruppierung, Mehrzugkette oder Aussetzbetrieb im Produktzyklus.

Hauptsache Ethernet. Mit den motorintegrierten Servoantrieben IndraDrive Mi erweitert Rexroth den Modularisierungsgrad dezentraler Automationskonzepte. Über eine Multi-Ethernet-Schnittstelle lassen sich die Servoantriebe komfortabel in verschiedene Ethernet-basierte Feldbusse einbinden – von Sercos III über Profinet IO (RT) und EtherNet/IP bis hin zu EtherCat. Maschinenhersteller können dadurch unterschiedliche Automatisierungsstrukturen mit einer einheitlichen Hardware realisieren und so ihre

Logistik sowie Ersatzteilhaltung vereinfachen. Über Sercos III ist es zudem möglich, pneumatische Komponenten und hydraulische Aktoren kostensparend mit dem IndraDrive Mi zu verbinden. Sichere Motoren reduzieren Aufwand. Die im Antrieb integrierte Sicherheit des IndraDrive Mi spart Hardware und reduziert den Verdrahtungsaufwand. Die Sicherheitsfunktion «Sicher abgeschaltetes Moment» (STO – Safe Torque Off) gewährleistet die Sicherheit der entsprechenden Achsen ohne die Notwendigkeit einer übergeordneten Steuerung. Das erleichtert die modulare Bauweise von Maschinen. Mit Aktivierung der STO-Funktion unterbricht der Antrieb innerhalb weniger Millisekunden den drehmoment- und feldbildenden Strom zum angeschlossenen Motor. Bei Stillstand ist auch ein ungewollter Wiederanlauf ausgeschlossen. Die STO-Funktion der Servoantriebe IndraDrive Mi ist mit Kat 4 PL e gemäss EN ISO 13849-1 und SIL 3 gemäss EN 62061 zertifiziert. ■

Kurvenscheiben grafisch programmieren. Zusätzlich stellt der Steuerungsspezialist mit dem FlexProfile eine Funktion bereit, mit der Maschinenhersteller sehr einfach den

INFOS Bosch Rexroth Schweiz AG 8863 Buttikon Tel. 055 46 46 111 info@boschrexroth.ch www.boschrexroth.ch

Die Systemlösung IndraMotion for Packaging von Rexroth trägt dazu bei, den Engineeringaufwand zu reduzieren.


36

megalink 8.11

MESSENACHSCHAU

UMFASSENDES KONZEPT ZUR ERFASSUNG UND BEREITSTELLUNG ELEKTRISCHER ENERGIEWERTE

Aus der Packung, fertig, los! Saia-Burgess liess sich die Gelegenheit nicht entgehen, um an der Messe ein mehrmals prämiertes Produkt auszustellen: die Saia-S-Energy-Lösung. S-Energy-Energiezähler und -Manager sind aus der Verpackung betriebsbereit und erfordern keinen Engineering-Aufwand. Montage und Inbetriebnahme können durch Elektromonteure und Elektriker vorgenommen werden.

lage für geplante Einsparprojekte. Kommt dann zu einem späteren Zeitpunkt ein Automatisierungsprojekt zwecks Effizienzsteigerung zum Tragen, kann auf die bereits installierte Energiedatenerfassung aufgebaut werden.

Schema der S-Energy-Installation bei Johnson Electric und Saia-Burgess Controls am Standort Murten.

V

erantwortungsvoller und effizienter Umgang mit Energie steht heute im Fokus des öffentlichen Interesses. Daraus resultieren neue Anforderungen an die Automation. Deshalb bietet Saia-Burgess mit S-Energy ein umfassendes Konzept zur Erfassung und Bereitstellung elektrischer Energiewerte an. S-Energy-Energiezähler und -Manager sind aus der Verpackung betriebsbereit und erfordern keinen Engineerung-Aufwand. Montage und Inbetriebnahme können durch Elektromonteure und Elektriker vorgenommen werden. Derart

INFOS Saia-Burgess Controls AG 3280 Murten Tel. 026 672 71 11 pcd@saia-burgess.com www.saia-pcd.com www.saia-energy.de

können bereits im Vorfeld eines Projektes wertvolle Energiedaten gesammelt werden ohne auf teure Engineering-Ressourcen zurückgreifen zu müssen. Ergebnis ist eine solide Datenbasis und Entscheidungsgrund-

Gianni Paolo Andreoli, Verkaufsingenieur bei Saia-Burgess Controls.

Kompetenz aus eigener Erfahrung. Die mehrfach prämierte Lösung steht bereits an vielen Orten im Einsatz, so auch am Saia-Burgess-Standort in Murten. Gemäss dem Zitat von Leonardo da Vinci, «Wissen ist das Kind der Erfahrung», hatte man dort die ersten sieben S-Energy-Manager mit 49 Energiezählern in Betrieb genommen. Anschluss und Montage erfolgten unter realen PraxisBedingungen; will heissen durch Elektriker aus Handwerk und Industrie. Der Betrieb der S-Energy-Komponenten im eigenen Hause liefert wertvolle Erkenntnisse und Erfahrungswerte, welche umgehend in die weitere Produktentwicklung einfliessen. So können Kunden sicher sein, auch in puncto Energie im Lösungsanbieter Saia-Burgess einen kompetenten Partner zu haben – aus eigener Erfahrung. Saia-Burgess Controls überwacht Teile der PCD-Produktion, Büros sowie den DemoRaum der Verkaufsorganisation Schweiz. Im Automotive-Bereich bei Johnson Electric sind Kunststoff-Spritzgussmaschinen sowie die zentrale Druckluftversorgung für die gesamte Produktion aufgeschaltet. Unter anderem ergaben sich bei der Druckluft Ansatzpunkte für Energieeinsparungen: Hier sind Kompressoren mit einem Energieverbrauch von mehr als 2 MWh pro Tag im Einsatz, was Stromkosten von mehr als 220 € pro Tag nach sich zieht! Neben der verteilten Erfassung der Verbrauchswerte mittels S-Energy-Manager werden die Energiedaten zusätzlich über einen S-Energy-Logger in eine zentrale MySQL-Datenbank für noch detailliertere Analysen transferiert. Zu guter Letzt werden die gewonnenen Daten mithilfe von Visi+ auf Leitebene eingebunden und dargestellt. Die gesamte Installation kann übrigens über Internet eingesehen und bedient werden. ■


MESSENACHSCHAU

8.11 megalink

37

SCHNELLER AM MARKT MIT SOMACHINE

Maschinen noch flexibler gestalten Die seit zwei Jahren erfolgreich eingeführte Softwareplattform SoMachine bietet mit dem Release V3.0 durch Verbesserungen, Erweiterungen, neuen Funktionen sowie der aktuellen Version von CoDeSys für die Controller-Programmierung noch mehr Flexibilität und Offenheit. Im HMI-Bereich bietet der Vijeo-Designer eine vollumfängliche Visualisierungspalette, die keine Wünsche offen lässt.

•Verbesserte Editierungsmöglichkeiten in den einzelnen Programm-Editoren •Einführung einer Bibliotheken- und Funktionsblock-Suchfunktion •Verbesserte Vorlagenverwaltung (Template Management) •Verbesserte Gateway-Funktion •Stand-alone Gateway und OPC-Server integriert

Von links: Thomas Steiner, Verkaufsingenieur OEM, Philipp Fluri, Verkaufsingenieur Lösungen OEM, Rolf Graf, System & Architecture Expert OEM, und Matthias Ingold, Product Manager OEM.

S

oMachine ist die OEM-Softwarelösung von Schneider-Electric für die Konzeption, Projektierung und Inbetriebnahme eines Gesamtsystems in einer einzigen, einheitlichen Softwareumgebung. Dieses Tool unterstützt das Programmieren der Steuerungen, das Erstellen der Visualisierung, die Motorenansteuerung und den Aufbau der Netzwerkkonfiguration. Mit SoMachine lassen sich alle Elemente der «Flexible Machine Control»-Plattform programmieren und in Betrieb nehmen. SoMachine bietet die Möglichkeit, die optimale Steuerungslösung für eine Maschine zu implementieren. Das Tool verfügt über alle IEC 61131-3-Sprachen, integrierte Feldbus-Konfiguratoren, spezifische Diagnose- und Debuggingfunktionen sowie hervorragende Wartungs- und Visualisierungsfähigkeiten einschliesslich JavaScript-Verarbeitung.

INFOS Schneider Electric (Schweiz) AG 3063 Ittigen Tel. 031 917 33 33 info@schneider-electric.ch www.schneider-electric.ch

Die Kompakt-Module TM5 lassen sich via den TM5-Bus direkt am Controller oder dezentral anschliessen und können beliebig mit E/A-Erweiterungsmodulen versehen werden.

Die «Flexible Machine Control»-Plattform umfasst: •HMI-Controller: XBT GC, XBT GT/GK mit CANopen-Erweiterung •Speicherprogrammierbare Steuerungen: Modicon M238, Modicon M258 •Motion Controller: Modicon LMC058 •Integrierte Controller Karte: Altivar IMC •Vollgrafische Touch Panels Magelis: HMISTO/HMISTU, XBTGT, XBTGH, XBTGK, XBTGTW Mit mehr Informationen und Tools schneller zum Ziel. Mit dem neuen Release V3.0 der SoMachine wird nicht nur die Software erweitert, sondern auch ein ganzes Portfolio an Modulen in IP20- und IP67-Ausführung eingeführt. Ebenfalls wird im Bereich HMI die Palette mit den HMISTO sowie den HMISTU erweitert. Die Basis für die Programmierung der Controller bildet die CoDeSys-Version 3.4. Für die Visualisierung der HMI ist die neue Version von Vijeo-Designer V6.0 integriert. Neue Funktionen: •Flexible Installation der verschiedenen Software-Komponenten •30 Tage Demoversion mit vollem Funktionsumfang •Windows7-Support •Erweiterte GUI (Grafic User Interface)Funktionalitäten

Neue IP20-Module. Das Konzept Flexible Machine Control FMC wird mit einem neuen Angebot an IP20-Modulen erweitert. Im Bereich der Controller M258 und dem Motion Controller LMC058 sind vier neue Kompakt E /A-Module sowie ein CANopen SlaveKoppler verfügbar. Dies ermöglicht eine flexible Architektur, möglichst optimal angepasst an die Bedürfnisse der Maschine. Das Resultat letztendlich sind Kostenersparnisse für Verdrahtung. Die Kompaktmodule TM5 lassen sich via den TM5-Bus direkt am Controller oder dezentral anschliessen und können beliebig mit E /A-Erweiterungsmodulen versehen werden. Sie werden von der Applikation mit der gleichen Scan-Zykluszeit bearbeitet wie die lokalen, integrierten E/As auf der CPU. Der Vorteil der Kompaktmodule liegt darin, dass bereits eine vorkonfektionierte Anzahl E /As unter einer Bestellnummer zusammengefasst ist. Der CANopen-Feldbuskoppler ermöglicht die Anschaltung von dezentralen E /A-Inseln für Aktoren /Senoren via CANopen. Er besteht aus vier Teilen, einem Sockel, einem Elektronikmodul, einem Spannungsversorgungmodul sowie einer Klemmenleiste. Diese Einheit lässt sich direkt auf der DINSchiene aufschnappen. Feldbuskoppler und Eweiterungsmodule mit IP67. Die Module in Schutzart IP67 erlauben den Einsatz ausserhalb des Schaltschranks direkt auf der Maschine in rauer Umgebung. Via CANopen lässt sich der Koppler dezentral anschliessen und mit Erweiterungsmodulen bestücken. Mittels M8 resp. M12 werden die Aktoren und Sensoren angeschlossen. ■


38

megalink 8.11

MESSENACHSCHAU

SIGMATEK ZEIGT CONTROLPANEL ETV 1941 UND DEN DREIACHSIGEN DELTAROBOTER SDR 100

Haptische Sicherheit beim Bedienen Sigmatek, der Anbieter von kompletten Automatisierungslösungen für den Maschinenund Anlagenbau, nutzte das Messedoppelpack der fair for automation and electronics und stellte in Zürich und später auch in Yverdon-les-Bains seine Produkte vor, darunter das Control Panel ETV 1941 und Delta Robot SDR 100.

Das ETV 1941 von Sigmatek bietet dem Benutzer beim Berühren des Bildschirmes ein «taktiles Feedback», also eine fühlbare Touch-Rückmeldung durch Vibration.

B

Der Deltaroboter SDR 100 ist für präzise Pick-and-Place- Applikationen in den Bereichen Verpackung, Handling und Montage konzipiert.

eim ETV 1941 handelt es sich um ein Control Panel mit einem «taktilen» Touchscreen. Das heisst, dieses Visualisierungsgerät bietet dem Benutzer beim Berühren eines Touchfeldes ein «taktiles Feedback» – also eine leichte Vibration. Wie bei einer mechanischen Taste hat der Anwender so ein sicheres Bediengefühl – auch wenn er, wie es häufig vorkommt, mehr auf die Maschine als auf den Touchscreen achtet.

Prozessor) für anspruchsvolle Applikationen. Als Speichermedium können zwei CompactFlash-Karten eingesetzt werden. Alle wichtigen Schnittstellen stehen bereit: zweifach USB 2.0, Ethernet und RFID (optional). Der RFID-Leser ermöglicht eine einfache Benutzer- und Rezepturen-Identifikation via RFIDTag. So wird ein autorisierter Zugriff beispielsweise auf Maschinendaten und Rezepte sichergestellt.

Bediensicherheit erhöhen. Mit dem ETV 1941 wird die Bedienung noch einfacher und intuitiver, zumal sich das haptische Feedback des Touchscreens softwaremässig frei und individuell konfigurieren lässt: Die komplette Touchfläche ist haptisch, unterschiedliche Vibrations- und Akustik-Modi stehen zur Auswahl. Der Anwender hat somit maximale Freiheit beim Screendesign. Die Bildausgabe erfolgt auf einem 19“-TFT-Farbdisplay im Hochkantformat. Das ETV 1941 eignet sich dank der hohen CPU-Leistung (Intel-Atom-

Produkte schnell und präzise positionieren. Ausserdem stellte das Sigmatek-Team aus Effretikon den Deltaroboter SDR 100 aus. Er ist für präzise Pick-and-Place-Applikationen in den Bereichen Verpackung, Handling und Montage konzipiert. Er punktet mit positionsgenauen Bewegungen in Höchstgeschwindigkeit. Bei einer Traglast von bis zu 1000 g bedient er einen Arbeitsbereich mit einem Durchmesser von bis zu 1100 mm und einer Höhe von bis zu 400 mm. Der dreiachsige Roboter kann optional um eine TeleskopAchse für die Rotationsbewegung des Greifers erweitert werden. Das mobile HGT Control Panel führt sämtliche Steuerungsfunktionen des Roboters, des Greifers sowie der gesamten Peripherie wie zum Beispiel Zuführbändern aus. Gleichzeitig stellt es eine komfortable Be-

INFOS SIGMATEK Schweiz AG 8307 Effretikon Tel. 052 354 50 50 office@sigmatek.ch www.sigmatek-automation.ch

dienoberfläche für den Deltaroboter zur Verfügung. Die LASAL-Motion-Funktionalitäten sorgen für eine einfache Programmierung der Roboter-Bewegungen. Dabei stehen alle klassischen Bewegungsarten wie Linear-, Zirkular-, Spline- oder Punkt-zu-Punkt-Bewegungen zur Auswahl. Auch ein Überschleifen ist möglich. Im Conveyor-TrackingModus greift der Deltaroboter Produkte von getakteten oder kontinuierlich betriebenen Bändern. ■

Piotr Myszkorowski (links), Leiter Technik/Applikation, und Beat Meili, Geschäftsführer, Sigmatek Schweiz.


MESSENACHSCHAU

8.11 megalink

39

HOCHSTROM- UND WÄRMEMANAGEMENT AUF DER LEITERPLATTE

Mehr als nur eine Leiterplatte Moderne Leistungselektronik verlangt nach modernen Komponenten und innovativen Technologien. In Zusammenarbeit mit dem österreichischen Leiterplattenhersteller Häusermann präsentierte Simpex die Leiterplattentechnologie HSMtec für Hohe Ströme und Entwärmung auf der Leiterplatte. HSMtec ist die Antwort auf die hohen Ansprüche zukunftsweisender Branchen wie LED Beleuchtung, Antriebs- und Leistungselektronik – vom Prototyp bis zur Grossserie.

Die Ankontaktierung der Kupferprofile und -drähte erfolgt mittels der seit Jahrzehnten etablierten Ultraschallverbindungstechnik.

Andreas Schneider, Verkaufsleiter/CSO, Simpex Electronic AG, mit einer HSMtec Leiterplatte, die Ströme bis 500 A übertragen kann.

M

oderne Leistungsbauteile wie High Brightness LEDs, IGBTs oder MOSFETs erlauben Ströme im hohen zweistelligen und mittleren dreistelligen Bereich und erzeugen viel Abwärme, die sicher abgeführt werden muss. Mit einer Standardleiterplatte ist dies nicht realisierbar. Bei HSMtec Leiterplatten sind Kupferprofile und Drähte mit dem Basiskupfer der Aussenoder Innenlagen stoffschlüssig verbunden und führen die Verlustwärme sicher und direkt über die Leiterplatte ab. HSMtec funktioniert ohne zusätzliche Kabel- und Steckersysteme und eröffnet attraktive Designmöglichkeiten.

INFOS Simpex Electronic AG 8622 Wetzikon Tel. 044 931 10 30 contact@simpex.ch www.simpex.ch

Ströme von bis zu 500 A. Diese Profile werden nur an jenen Stellen der Leiterplatte eingesetzt, an denen hohe Ströme fliessen oder Wärme abgeführt werden muss. Durch den selektiven Einsatz dieser Technologie ist es möglich, Leistungselektronik mit Signalelektronik auf einer Leiterplatte zu kombinieren. Auf HSMtec Leiterplatten können bis zu 500 A Strom auf vergleichsweise kleiner Fläche geführt werden. Die Technologie kann auch zur Entwärmung von Leistungsbauteilen wie LEDs verwendet werden. So kann die Abwärme der LED durch die Kupferprofile abgeführt werden um die Lebensdauer und den Wirkungsgrad des Bauteils zu erhöhen. Die mehrdimensionale Leiterplatte ermöglicht es zudem das Licht der LEDs auszurichten. Leiterplatten biegen und falten. HSMtec macht es möglich, Leiterplatten in eine platzsparende, dreidimensionale Konstruktion zu verwandeln. Mittels in die Leiterplatte integrierten Kupferdrähten und Kerbfrä-

Mittels in die Leiterplatte integrierten Kupferdrähten und Kerbfräsungen an den Sollbiegestellen können einzelne Leiterplattensegmente in die gewünschte Ausrichtung gebracht werden.

sungen an den Sollbiegestellen können einzelne Leiterplattensegmente in die gewünschte Ausrichtung gebracht werden. Durch die mechanische Stabilität der Biegekanten ist keine weitere mechanische Befestigung nötig. Weil HSMtec mehrere Platinen, Kabel- und Steckersysteme durch eine kompakte Leiterplatte ersetzt, reduziert sich der Aufwand in Logistik, Beschaffung, Fertigung und Qualitätssicherung und erreicht im Vergleich mit Alternativtechnologien einen entscheidenden Vorteil in der Gesamtkostenbetrachtung. ■


40

megalink 8.11

MESSENACHSCHAU

TRANSPORT-PC MIT 8"» TOUCH PANEL UND FAST ALLEN FUNKSTANDARDS

Fahrzeug-PC mit Kommunikationstalent Die Besonderheit des iKarPC ist die CAN-Bus-Schnittstelle, die direkt mit dem Fahrzeug verbunden werden kann und die meisten Fahrzeugprotokolle (OBD-II/J1939/FMS) unterstützt. Damit steht ein permanenter Zugriff auf zahlreiche Fahrzeugdaten wie zum Beispiel Geschwindigkeit oder Motortemperatur zur Verfügung.

Bruno Schait (links), Geschäftsführer, und Roger Bärlocher, Verkaufsleiter industrielle Automation von Spectra.

D

er iKarPC ist ein Funk-Kommunikationstalent. Neben WLAN 802.11 b/g und Bluetooth bietet der kompakte und robuste Touch-PC auch noch HSPA/UMTS, GPS und Quad-Band EDGE/iKarPC/GSM und GPS sowie einen optionalen DVB-T Empfänger, der aus dem iKarPC ein TVGerät macht. Für die Anbindung innerhalb des Autos ist der iKarPC W08A mit 1x RS232/422/485, 2x USB und 1x Gbit LAN ausgerüstet. Mit dem DB 9 OBD II Diagnosesystem können Fehlfunktionen von Steuergeräten im Fahrzeug registriert und anzeigt werden. Das intelligente Power Management ermöglicht das automatische, zeitversetzte Abschalten des Systems, nachdem der Motor des Fahrzeugs abgestellt wurde.

grellen Sonnenlicht problemlos ablesbar ist (Bildschirmhelligkeit 600 nits). Eine automatische Abblendfunktion passt die Helligkeit äusseren Lichtverhältnissen an. Das erweiterte Temperaturspektrum von –20 bis +60 °C sowie der Eingangsspannungsbereich von 9 bis 30 VDC sind für den Einsatz in Fahrzeugen ausgelegt. Der Rechner wird mit Windows XP Embedded ausgeliefert. Software Tools für die Darstellung der Fahrzeugdaten und für die Verwendung der GPS-Funktion sowie ein SDK für Entwickler sind im Lieferumfang enthalten. Der iKarPC-W08A ist mit dem energiesparenden Intel Z510 1,1-GHz-Prozessor und mit dem Chipsatz US15WP ausgestattet, deren Leistungen für alle fahrzeugüblichen Anwendungen vollkommen ausreicht. Daten lassen sich auf eine HDD/SSD und/oder auf der eingebauten 4-GByte-CF-Karte abspeichern. Darüber hinaus ist am PC ein SSD-Slot vorhanden. Dadurch garantiert der iKarPC eine vibrationsfeste Datenspeicherung. Der iKarPC kann auf flexible Art montiert werden, zum Beispiel mit Saugnäpfen und biegbaren Armen. Mit den unterschiedlichen Montagemöglichkeiten ist der iKarPC in Off-Road-Fahrzeugen, in Schiffen, Baggern, Bussen und Lastwagen sowie Traktoren einsetzbar.

Fahrzeugbus verrät alle Geheimnisse. Ein Fahrzeugbusprotokoll ist ein spezielles, internes Kommunikationsnetz, das Komponenten im Inneren eines Fahrzeugs miteinander verbindet. Darüber hinaus bietet die Schnittstelle dem Benutzer Zugriff zu Fahrzeugdaten für diagnostische Zwecke, Reiseinformationen wie Fahrzeuggeschwindigkeit, Motorbelastung, Motordrehzahl und Kraftstoffvorrat. OBD-II beinhaltet mehr als 79 Arten von Fahrzeuginformationen. Das Fahrzeugbusprotokoll befasst sich mit der speziellen Übertragung von Daten, die die Zuverlässigkeit und die Qualität auf dem Fahrzeugbus beschreiben. Die Master Control Unit (MCU) innerhalb des iKarPC dient als Wandler zwischen diesen Protokollen. Drei bekannte Fahrzeugprotokolle werden derzeit unterstützt: OBD-II, J1939 und FMS. Die OBD-II ist vor allem für die Diagnostik in Kleinwagen, der SAE J1939 für Off-Road-Fahrzeuge mit Dieselmotoren konzipiert. Das FMS-Protokoll wird meistens in LKW oder Bussen verwendet. Der iKarPC ist der ideale Transport-PC für Navigation, drahtlose und drahtgebundene Kommunikation, Diagnose, Multimedia, Bild und Videoerfassung, Telefonie und viele weitere Anwendungen im mobilen Bereich. ■

Heller als die Sonne. Der Fahrzeug-PC hat ein gut lesbares und gleichzeitig kompaktes 8"Touch-Screen-Display mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixel (WVGA), das auch beim

INFOS Spectra (Schweiz) AG 8132 Egg ZH Tel. 043 277 10 50 info@spectra.ch www.spectra.ch

Der iKarPC eignet sich mit dem hellen 8"-Touch-Panel ideal für Fahrzeuge.


MESSENACHSCHAU

8.11 megalink

41

ROBUSTER UND PERFORMANTER ETHERNET-CONTROLLER MIT EINFACHER ANBINDUNG ZUR IT-STRUKTUR

«Ethernet-Controller 2.0» mit SD-Karteneinschub Der neue «Ethernet-Controller 2.0» von Wago hat einen auf 1 MByte erweiterten Datenspeicher und einen SD-Karteneinschub für bis zu 8 Gbyte zusätzlichen Speicher. Der Controller ist die performante Lösung für vielfältige Aufgabenstellungen in Industrieund Gebäudeautomation sowie Mess- und Betriebsdatenerfassung. Er lässt sich problemlos in die bestehenden IT-Strukturen einbinden.

Von links: Beat Büchler, Erich Bernhardsgrütter, Patrick Gehring und Stéphane Rey von Wago.

A

ls Ethernet-Controller der nächsten Generation (2.0) arbeitet der neue Feldbuscontroller (750-880) SPS-Programme schneller ab als andere Wago-Controller. Seine erweiterbare Speicherkapazität mittels SD-Speicherkarte (bis 8 Gbyte) bietet noch mehr Platz für Anwenderdaten und Rezepturen. Des Weiteren kann die Speicherkarte zur Datensicherung eingesetzt werden oder die Inbetriebnahme unterstützen. So können zum Beispiel Geräteparameter und Boot-Projekte von einem Controller auf den nächsten übertragen werden. Bindeglied zwischen Produktion und IT. Den Controller gibt es auch in einer Variante für den erweiterten Temperaturbereich (–20 bis +60 °C). Damit ist der IP20-Controller in einem Industrieumfeld mit extremen Temperaturbedingungen einsetzbar. Mit zwei

INFOS WAGO Contact SA 1564 Domdidier Tel. 026 676 75 00 info.switzerland@wago.com www.wago.com

Ethernet-Schnittstellen, die über einen integrierten Switch am Controller bereitgestellt werden, lassen sich Linientopologien einfach realisieren. Der Ethernet-Controller lässt sich dank der Unterstützung von HTTP, SNTP, SNMP, FTP, Modbus/ TCP und EtherNet/ IP gut in IT-Strukturen einbinden und ist hier das Bindeglied zwischen verschiedensten Signalen aus dem Feld und den IT-Anwendungen. Mittels integrierter Web-Seiten und der webbasierten Visualisierung stehen Prozessdaten den IT-Anwendungen jederzeit aktuell zur Verfügung. Er arbeitet mit höheren Taktfrequenzen und einer verbesserten Verarbeitungsstruktur. Die integrierte SPS (programmierbar nach IEC 61131-3) ist multitaskingfähig. Dem Anwender stehen 1 MByte Programmspeicher, 1 MByte Datenspeicher plus Speichererweiterung (SD-Card-Slot) und 32 KByte Remanentspeicher zur Verfügung. Das integrierte Multitasking-System sind auch hohen Automatisierungsanforderungen gewachsen. Es steht eine Vielzahl von Bibliotheksfunktionen bereit, um die Soft- und Hardware-Schnittstellen sowie das integ-

rierte Dateisystem zu unterstützen. Die IP-Adresse ist zusätzlich über DIP-Schalter einstellbar, was die Inbetriebnahme vereinfacht. ■

Der neue Ethernet-Controller von Wago hat einen 1 MByte grossen Datenspeicher und einen SD-Card-Slot für Speichererweiterungen bis 8 Gbyte.


Grösster und wichtigster Branchentreffpunkt der Gebäudetechnik und Infrastrukturbranche in der Schweiz.

TECHNOLOGIEMESSE FÜR GEBÄUDETECHNIK UND INFRASTRUKTUR

Treffpunkt Ineltec Vom 13. bis 16. September 2011 findet in der Messe Basel die nächste Ineltec statt. Die Besucher werden mit den neusten Trends und Highlights im Bereich Gebäudetechnik und Infrastruktur auf geführten Touren durch die Messe geleitet. Die Touren finden zweimal täglich statt, dauern 90 Minuten und werden von Fachguides durchgeführt.

A

n der Ineltec 2011 kommt mit dem Angebot der Guided iTours ein besucherfreundliches Konzept zum Einsatz. Auf einem 90 Minuten dauernden Messespaziergang sorgt ein fachkompetenter Guide für Orientierung im Ausstellerdschungel. Bei acht Partnerfirmen erhält der Besucher in wenigen Minuten prägnante Informationen zu den Schwerpunktthemen Gebäudeautomation, Energieeffizienz und Elektroinstallationstechnik. Damit die präsentierten Informationen den geführten Gruppen von jeweils 20 Personen optimal und störungsfrei vermittelt werden können, werden moderne Head-Sets eingesetzt. Die Teilnahme ist für Messebesucher kostenlos. Acht innovative Firmen zeigen ihre Highlights Begriffe wie Energieeffizienz oder erneuerbare Energien sind zurzeit in aller Munde.

Während der Guided iTour erfahren die Besucher aus erster Hand, welche Innovationen die Branche gegenwärtig zu bieten hat. Während bei der Firma Solvatec AG die Realisation individueller Solaranlagen im Fokus liegt, lernen die Tourteilnehmer beim Branchenspezialist Agro AG moderne Produkte für den Elektroinstallationsrohbau kennen. Das Unternehmen Woertz AG erläutert den interessierten Besuchern, wie Sicherungselemente auch an schwer zugänglichen Orten installiert werden können. Wer davon träumt, vom Sofa aus gleichzeitig sein Heimkino und das Licht in der Küche regulieren zu können, kommt bei der Aracom AG auf seine Kosten. Das Unternehmen präsentiert die neusten Lösungen im Bereich der benutzerfreundlichen Steuerungssysteme. Gebäudesteuerung ist auch das Thema bei der Partnerfirma Feller AG,


M E S S E VO R S C H A U

Ort: Eintrittspreise:

13. bis 16. September 2011 Dienstag bis Donnerstag Freitag Messe Basel, Halle 1 Tageskarte AHV/IV/Studenten, Lehrlinge, Schüler www.ineltec.ch

die mit dem elektronischen Schaltsystem Zeptrion Innovation direkt erleben lässt. Beim Zwischenhalt bei der Firma Zumtobel erfahren die Besucher vom Lichtexperten wie Ästhetik, Energieeffizienz und Individualität bei ganzheitlichen Lichtlösungen verein-

43

Neuartiges Messeerlebnis Die Messeorganisatoren sind überzeugt, dass das Erfolgskonzept der Guided iTours die Besucher das Messegeschehen auf eine neue Art und Weise erleben lässt. Thematische Fokussierung und prägnante Informationsvermittlung bieten einen einzigartigen Überblick über die Entwicklungstrends der Branche. ■

Das Wichtigste in Kürze Datum: Öffnungszeiten:

8.11 megalink

09.00 bis 18.00 Uhr 09.00 bis 16.00 Uhr CHF 25.– CHF 10.–

bart werden können. Damit der Besucher eine Übersicht über die Dynamik der Branche erhält, präsentiert der Verband Schweizerischer Elektroinstallationsfirmen VSEI die aktuellen Herausforderungen auf dem Markt.

www.ineltec.ch ww.vsei.ch

We know how to connect Innovative und bewährte Steckverbindungstechnik für die Industrie-, Bahnund Wehrtechnik vereinigt mit unserem Know How garantiert beste Verbindungen.

Precimation AG | CH-2555 Brügg | Tel. +41 (0)32 366 69 99 | welcome@precimation.ch | www.precimation.ch


44

megalink 8.11

T I TE L S TO R Y

EBV ELEKTRONIK STÄRKT DIE MEDIZINELEKTRONIK

«Das EBV Medical Team berät den Kunden umfassend» EBV Elektronik hat im letzten Jahr eine eigene Task-Force ins Leben gerufen, die allen europäischen Herstellern von medizinelektronischen Geräten bei Bedarf schon in der Design-in-Phase effektive Unterstützung zur Verfügung stellt. Markus R. Vogt, Vertical Segment Director EMEA Medical bei EBV, erklärt im Interview, welche Eigenheiten diese Marktnische besitzt und wie differenziert deshalb die europäischen Kunden unterstützt werden müssen.

das geschätzte Volumen bei ca. 420 Mio. € für Europa, aufgeteilt auf Direkt- und Distributionsgeschäft.

Das Marktvolumen von Halbleitern für medizinische Geräte und Instrumente in Europa beträgt rund 420 Mio. €, aufgeteilt auf Direkt- und Distributionsgeschäft.

H

err Vogt, der EBV-Präsident Slobodan Puljarevic misst dem MedizintechnikMarkt weltweit grosse Bedeutung zu. Er zitierte eine Studie, wonach 2008 bereits weltweit medizinische Geräte und Instrumente mit einem Welthandelsvolumen von mehr 280 Milliarden produziert und abgesetzt wurden. Der Elektronikanteil in diesen Geräten steigt kontinuierlich. Wie gross ist das Marktvolumen der Elektronikbauteile im Medizinaltechnik-Markt?

INFOS EBV Elektronik 8953 Dietikon Tel. 044 745 61 61 dietikon@ebv.com www.ebv.com

Markus R. Vogt: Hier konkrete Zahlen zu nennen, hiesse wie ein Wahrsager mit einer Glaskugel die «wahren Zahlen» im Detail benennen zu können. Fakt ist, dass Europa und auch die USA einen hohen Marktanteil, bis zu 40 %, im Bereich der klinischen Geräte besitzen, während Asien hingegen als Entwicklungsstandort für hochwertige medizintechnische Geräte noch hinterher hinkt, aber stetig aufholt. Im asiatischen Markt werden hauptsächlich grossvolumige Massengüter wie zum Beispiel einfache Blutzuckermessgeräte und Digitalthermometer gefertigt. Spectaris, der Fachverband für Medizintechnik in Deutschland, beziffert das Markvolumen für medizinische Geräte und Instrumente in Deutschland auf 18 Mrd. €. Der interessante Part für uns als Distributor ist der Halbleiteranteil in den Geräten. Hier ist

Und für diesen Markt haben Sie eigens ein Spezialistenteam zusammengestellt, das sich ausschliesslich um Hersteller medizintechnischer Geräte und Systeme kümmert? Man muss sich im Klaren sein, dass diese Hersteller teilweise sogar selbst Ärzte angestellt haben, die durch ihr Fachwissen massgeblich an der Definition und Spezifikation neuer Gerätegenerationen beteiligt sind. Diese Ansprechpersonen sind andererseits auch wichtig, wenn mit Kliniken über die Anschaffung neuer Systeme diskutiert werden muss. Und für uns als Bauteilezulieferer wiederum ist es unabdingbar, dass wir die Bedürfnisse der Entwickler für den Elektronikpart dieser Systeme genau kennen. Wir müssen also im Innen- und Aussendienst Technikspezialisten beschäftigen, die ganz genau wissen, welche Halbleiterhersteller spezielle ICs und diskrete Bauteile für medizintechnische Anwendun-

Medical Electronic bei EBV Markus R. Vogt kümmert sich bei EBV Elektronik als Vertical Segment Director von EMEA Medical um europäische Hersteller medizintechnischer Geräte und Systeme, die weltweit hohe Wertschätzung geniessen. Vor allem wollen viele dieser Firmen verstärkt auch portable Diagnosegeräte entwickeln und so den Verbreitungsgrad dieser Hilfswerkzeuge deutlich erhöhen. Schliesslich soll sich nahezu jeder Hausarzt oder gesundheitsbewusste Mensch ein leistungsfähiges Equipment kostensparend anschaffen können.


T I TE L S TO R Y

die Langlebigkeit ebenfalls eine zentrale Rolle. Im klinischen Anwendungsgebiet kommt es sehr stark auf die Zuverlässigkeit des Gerätes an, das heisst, hier kommen Produkte zum Einsatz, die eine sehr hohe Qualität besitzen, und entsprechend niedrigste Ausfallraten. Das EBV Medical Team hat es sich zum Ziel gemacht, den Kunden entsprechend seinem Anforderungsprofil, umfassend auf Systemebene zu beraten.

Die Medizintechnik ist sehr breit gefächert, und dementsprechend gibt es unterschiedlichste Anforderungsprofile.

gen produzieren und welche Produzenten die Fertigung ihrer Bauteile auch für zehn Jahre und mehr gewährleisten. Denn Langzeitverfügbarkeit hat bei medizintechnischen Systemen, die hohe Investitionssummen erfordern, eine ausschlaggebende Bedeutung. Über die Hersteller welcher Produktgruppen reden wir denn im Einzelnen und wie unterschieden sich diese in Bezug auf die Betreuungsmassnahmen seitens EBV? Die Medizintechnik ist sehr breit gefächert, und dementsprechend gibt es unterschiedlichste Anforderungsprofile. Es gibt prinzipiell drei Anwendungsbereiche: den mobilen Kleingerätebereich, die Geräte für klinische Diagnostik und Therapie sowie den Bereich der medizinischen Bildverarbeitung. Beispiele für den portablen Bereich sind: Blutdruckmessgerät, Bluckzuckeranalyse, tragbare EKG et cetera. In der klinischen Diagnostik finden sie stationäre EKGs, Defibrillatoren, Laboreinrichtungen zur Blutanalyse, Infusionspumpen und viele mehr. Der Bildverarbeitungsbereich erstreckt sich über Röntgen, Ultraschall, MRT und andere bildgebende Verfahren. Im mobilen Bereich sind die Batterielebensdauer und somit die Einsatzsicherheit des Gerätes von herausragender Bedeutung. Hier besteht unsere Aufgabe darin, dem Hersteller extrem stromsparende Bauteile vorzustellen. Da die Entwicklungszeiten deutlich länger sind als zum Beispiel im Consumer-Bereich, spielt

Ich kann mir vorstellen, dass insbesondere in den portablen Geräten sehr unterschiedliche Sensoren und die entsprechende AuswerteElektronik benötigt werden. Dort, wo es um bildgebende Verfahren geht, kommen beispielsweise auch Lichtwellenleiter und optoelektronische Komponenten zum Einsatz. Das hiesse, dass ihr Team entsprechende Hersteller unter Vertrag haben und auch über einschlägige Designerfahrung verfügen muss? So ist es! Wir haben gerade bei portablen Applikationen ja immer die Notwendigkeit, mit möglichst wenig Energie auskommen zu müssen. Und dafür haben wir unter anderem besonders energiesparende 32-bitMikrocontroller im Programm. Führende Hersteller sind hier Atmel, Freescale, NXP, STMicroelectronics und Texas Instruments. Bei den Sensoren können wir auf ein breites Portfolio im Bereich von Druck-, Temperatur- und Beschleunigungssensoren von Freescale, Infineon, NXP und STMicrolectronics zurückgreifen. So interessant und vielseitig der Markt für Medizintechnik auch sein mag. Die Branche kämpft, wie viele andere Bereiche, mit der Finanzierbarkeit technisch machbarer Lösungen. Die Finanzgeber für technische Investitionen sind in vielen Fällen staatliche Stellen oder bei den Ärzten die Krankenkassen, die ihre Budgets eher beschneiden denn ausweiten können. Das Marktsegment «Medizintechnik» wird angesichts stetig steigender Bevölkerungszahlen sicherlich weiterhin moderat wachsen, aber von «Goldgräberstimmung» kann sicherlich keine Rede sein? Von überschäumender Euphorie ist auch keine Rede! Aber selbst wenn die Branche weltweit auch nur mit 4 bis 5 Prozent weiterhin wachsen sollte, so schafft dies für alle Hersteller genügend Anreiz, weiterhin neue Gerätegenerationen zu entwickeln und zu produzieren. Und wir als Distributor werden daran partizipieren. Ein grosser bereichsübergreifender Themenbereich für die kommenden Jahre ist Wireless Connectivity. Hier werden in wenigen Jahren bereits viele neue Applikationen von sich reden machen: Stellen Sie sich vor, dass ein Patient in seinem Haus wegen Verdachts auf Herzinfarkt den Notarzt ruft, die-

8.11 megalink

45

ser erste Notfallmassnahmen ergreift und die mit einem portablen EKG-Gerät erstellten Analysen bereits an die Notfallaufnahme weiterschickt; und zwar dorthin, wohin der Patient mit dem Rettungswagen transportiert wird. Durch ein Mobilfunkmodul können alle erforderlichen Informationen vorweggeschickt und damit wertvolle Minuten eingespart werden, die dem Patienten möglicherweise sein Leben retten und grössere Folgeschäden reduzieren. Überall dort, wo portable Diagnosegeräte zum Einsatz kommen, werden in Zukunft verstärkt auch Funkmodule dafür sorgen, dass die VorOrt-Analysen an einer zentralen Stelle erfasst und ausgewertet werden können. Darüber hinaus wird es innerhalb von Klinikzentren weitere Applikationen geben, bei denen patientenspezifische Daten nicht drahtgebunden sondern «wireless» von Abteilung zu Abteilung transferiert werden, ohne dass die Gesundheit der Patienten dadurch Schaden nimmt. Es wird ja auch schon über neuartige Datenschnittstellen wie Wireless-HDMI und neue Protokolle diskutiert, die als Erweiterung eines Bluetooth- und/oder ZigBee-Standards für medizintechnische Bedürfnisse angepasst werden. Würden Sie sagen, dass Zentraleuropa in Sachen Medizintechnik mit Wireless-Anbindung eine Vorreiterrolle spielen wird oder eher das Gegenteil? Was die Hersteller von entsprechenden Hard-/Software-Lösungen anbetrifft, so werden die europäischen Hersteller hier sicherlich bald konkrete Produkte dafür anbieten. Wo diese Geräte dann letztendlich zum Einsatz kommen, ist eine andere Sache. Die Infrastruktur dafür ist in Deutschland noch nicht über Pilotprojekte hinaus etabliert. Es zeigt sich, dass gerade in Grossbritannien und in den USA eine ungleich grössere Bereitschaft dafür erkennbar ist als hier. Begriffe wie «Tele-Health» und «Tele-Monitoring» finden dort bereits mehr Akzeptanz als bei uns und sollen sicherstellen, dass Patienten eben nicht jeden Tag bei ihrem Hausarzt vorstellig werden müssen. Alle gesundheitsrelevanten Daten eines Patienten, seien es Blutdruck, Blutzucker, Blutfettwerte, Sauerstoffgehalt des Blutes oder anderes mehr, sollen vielmehr über eine Art Settop-Box vom Wohnort des Patienten an eine Sammelstelle beim betreuenden Arzt oder bei der betreuenden Klinik übertragen werden. Nur bei kritischen Abweichungen wird die überwachende Instanz dann aktiv und leitet umgehend Hilfemassnahmen ein. Dies klingt alles noch nach Zukunftsmusik, aber den Siegeszug der Smartphones beispielsweise haben sich vor zehn Jahren auch die wenigsten vorstellen können. ■


46

megalink 8.11

D I S TR I B U T I O N

DISTRIBUTION IN DER SCHWEIZ

Distribution auf Berg- und Talfahrt Die letzten beiden Jahre waren sehr

ereignisreich:

zuerst

die

Wirtschaftskrise, dann die unerwartet

schnelle

Erholung,

im

März die Nuklearkatastrophe in Japan und jetzt die Frankenstärke. Wie stark betroffen ist die Distribution, welche Konsequenzen haben die Unternehmen daraus gezogen und wie sieht die Zukunft aus?

A

uch wenn die Wirtschaftskrise nach der schnellen Erholung bereits wieder in weiter Ferne zu liegen scheint, hat sie dennoch ihre Spuren im Handeln und Denken hinterlassen. So war die Krise zum Beispiel Auslöser für die Zusammenführung der drei Schweizer MSC-Tochtergesellschaften unter einem Dach zur MSC Gleichmann Schweiz AG. Ein unerwarteter Umsatzrückgang im Bereich von 30 Prozent ist für jedes Unternehmen eine schmerzhafte Erfahrung. «Aber bekanntlich sind Krisen ja dafür da, um aus ihnen für die Zukunft zu lernen», gewinnt Velimir Ceko, Mitglied der Geschäftsleitung der MSC-Gleichmann Schweiz AG, der Krise auch etwas positives ab. Das Unternehmen hat beispielsweise die Abwicklung aller Schweizer Bestellungen an das hochmodernen, mit automatisierten Verpackungs- und Versandsystemen ausgestatteten MSC- beziehungsweise Gleichmann Electronics-Zentralwarenlager in Deutschland ausgelagert. «Letztlich sind wir als MSC Gleichmann Schweiz AG deutlich gestärkt, weil wesentlich effizienter und schlagkräftiger, aus der Krise hervor gegangen», so Ceko. Auch die Stolz Electronics AG musste im 2009 das schlechteste Jahr seit über 20 Jahren verdauen. «Wir haben dies ohne Entlassungen überstanden, aber die Unsicherheit, wann und wie es weitergeht, absorbierte viel Energie», erläutert der Geschäftsführer Daniel Beerli. «Viele Mitarbeiter realisierten sehr nah, was es heisst, einen sicheren Job zu haben, eine offene Kommunikation zu pflegen und trotz allem ‹Unwetter› den positiven Geist nicht zu verlieren.»

Die Distributoren wachsen trotz starkem Franken im Moment noch.

Die einzige Konstante ist die Veränderung. «Durch die Ereignisse der letzten beiden Jahre – zuerst die Wirtschaftskrise, dann die unerwartet schnelle Erholung, danach die Nuklearkatastrophe in Japan und jetzt die Eurokrise sowie die Frankenstärke – ist das Thema Risikomanagement bei MSC noch stärker in den Mittelpunkt gerückt», fasst Velimir Ceko von MSC die Auswirkungen der turbulenten letzten Jahre zusammen. «Grösstmögliche Flexibilität bei der Bauteilebeschaffung und -verteilung ist auch für einen Design-In-orientierten Distributor wie MSC Gleichmann Schweiz heutzutage das A und O.» Markus Schmid, Geschäftsführer von Sibalco, kann die Beobachtung von Velimir Ceko bestätigen und stellt eine starke Abnahme

der Beständigkeit und Stabilität des globalen wirtschaftlichen Umfeldes fest. «Einige Wirtschaftsakteure verstärken diesen Trend durch kurzfristiges Handeln. Etliche Bereiche sind mit grossen Unsicherheiten und ungewissem Ausgang belastet. Prognosen für den weiteren wirtschaftlichen Verlauf sind äusserst schwierig und beeinträchtigen die Planbarkeit von zukünftigen Geschäftstätigkeiten», erläutert Schmid die steigenden Herausforderungen. Daniel Beerli, Geschäftsführer der Stolz Electronics AG, ist jedoch überrascht, wie schnell sich die Branche immer wieder aus einer tiefen Krise hochstemmt und innert Kürze wieder heissläuft. «Beeindruckend ist die Stabilität der schweizer Wirtschaft, die Innovationsfreude und die vielen marktfähi-


gen Ideen, die kluge Köpfe entwickeln», so Beerli. «Die Frankenstärke respektive die Euround Dollar-Schwäche wird uns in der Schweiz noch während längerer Zeit beschäftigen und desto länger wie mehr Firmen, welche ausschliesslich in der Schweiz produzieren, vor Probleme stellen», hinterfragt der Geschäftsleiter von Sibalco die Nachhaltigkeit der aktuell guten Wirtschaftszahlen. «Die direkten wirtschaftlichen Auswirkungen der Katastrophe in Japan auf die Weltwirtschaft dürften dagegen eher gering ausfallen», so Schmid weiter.

Velimir Ceko, Mitglied der Geschäftsleitung der MSCGleichmann Schweiz AG: «Das Thema Risikomanagement ist bei MSC noch stärker in den Mittelpunkt gerückt.»

Fukushima ist schon fast vergessen. Die ersten Wochen nach der Nuklearkatastrophe vom 11. März 2011 in Fukushima waren von allgemeiner Verunsicherung geprägt, weil niemand wusste, ob beziehungsweise wie viele Fertigungsstätten auf längere Zeit oder gar auf Dauer ausfallen würden. «In solch einer Situation macht sich natürlich schnell

RS Components auf Erfolgswelle Lieferanten elektronischer Produkte können nur mit exzellenten Vertriebspartnern erfolgreich sein – und RS Components hat in den letzten Jahren schon viele Prämierungen zufriedener Lieferanten erhalten. Auch in den letzten Monaten wurde das Unternehmen mit zahlreichen Awards ausgezeichnet, wie zum Beispiel bei den Supply Chain Distinction Awards mit dem Preis für «Operational Excellence». Diese prestigeträchtige Auszeichnung wurde für die bedeutenden Verbesserungen der Ausführung, Planung und Logis- «APEM Distributor mit dem besten Service in 2010» – eine der zahlreichen tik innerhalb der Wertschöpfungs- Auszeichnungen, die RS Components in den letzten Monaten erhielt. kette und für Kundenbetreuung und Kundenzufriedenheit verliehen. Das wichtigste Kriterium für diese jährlich verliehene Auszeichnung war die Darlegung messbarer Verbesserungen innerhalb der strategischen Wertschöpfungskette. Hierzu gehören die Maximierung der Kundenzufriedenheit, Reduzierung der Kosten, Steigerung des Marktanteils und Erlangung einer führenden Position. Während der letzten zwei Jahre hat RS eine Reihe von Innovationen eingeführt, die bei der Verbesserung der Wertschöpfungskette signifikant geholfen haben. Daneben erhielt RS Components den Demand Creation Award 2010 des Komponentenherstellers Panasonic Industrial und die Catalog Distributor Award Trophy von Traco Electronics AG, als Anerkennung für ausserordentliche Leistungen im Verkauf von Tracopower-Stromversorgungen. APEM, Hersteller von Schaltern, Joysticks und LED-Indikatoren, ehrte RS als «Distributor mit dem besten Service in 2010». RS hat in den letzten Jahren weitere 1000 Produkte von APEM in sein Produktprogramm aufgenommen. Hierzu gehören mechanische und piezoelektrische Schalter, industrielle Joysticks, Tastenfelder und Bedienfelder. Zweistelliges Wachstum. Electrocomponents plc mit den Handelsmarken RS und Allied, hat ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2010, das am 31. März 2011 endete, veröffentlicht. Dank einem Wachstum von 21% stieg der Umsatz auf 1182,2 Mio. £ und knackte damit zum ersten Mal die 1-Mrd.-Marke. Alle Regionen erzielten ein zweistelliges Wachstum und trugen so zum guten Ergebnis bei. Die Expansion in den grossen osteuropäischen Markt verlief erfolgreich und bietet für die Zukunft weiteres Wachstumspotenzial. Der Gewinn vor Steuern beträgt 114,0 Mio. £. Unter anderem dank einer signifikanten Kostenoptimierung mit Reduzierung der Betriebskosten um 3% des Umsatzes auf 37% konnte der Gewinn vor Steuern um mehr als 50% gesteigert werden. Die Elektronik ist mit 30% die am schnellsten wachsende Produktgruppe des Distributors. Unterstützt wird dieses Wachstum durch 37 000 neu eingeführte Produkte. Der E-Commerce-Anteil der Gruppe stieg um 37% und erwirtschaftet jetzt einen Anteil von über 50%. DesignSpark, das Online-Entwicklungstool der Gruppe, wurde seit seiner Vorstellung vor rund einem Jahr von über 400 000 Besuchern genutzt. In den ersten sieben Wochen des neuen Geschäftsjahrs betrug das Wachstum der Verkaufszahlen 16%, mit einem Wachstum von 8% in UK und 19% im internationalen Geschäft. Innerhalb des internationalen Geschäfts wuchs Europa (ohne UK) um 20%, Nordamerika um 18% und Asien/pazifischer Raum um 17%. www.rsonline.ch


48

megalink 8.11

D I S TR I B U T I O N

Daniel Beerli, Geschäftsführer der Stolz Electronics AG: «Wir rechnen mit weiterhin sehr positive Zahlen.»

Panik breit», spricht Velimir Ceko, Mitglied der Geschäftsleitung der MSC-Gleichmann Schweiz, aus, wie es vermutlich den Meisten erging. Der Geschäftsführer der Stolz Electronics, Daniel Beerli, hat viele Menschen kennen gelernt, die ganz anders reagieren, als wir

uns dies gewohnt sind. «Unsere japanischen Besucher fragten uns, wieso in Europa diese Panik herrsche und 24 Stunden täglich auf x TV-Kanälen von Fukushima berichtet werde? Es seien doch die japanischen Einwohner, die auf einer Insel wohnen und nicht einfach weglaufen können? Auf der anderen Seite sind wir wirklich froh, dass alle unsere Lieferanten mit einem blauen Auge davongekommen sind. Die Produktion läuft wieder auf Hochtouren mit einer hohen und sehr stabilen Qualität wie vor den schrecklichen Ereignissen.» Auch für die MSC Gleichmann Schweiz AG haben sich unter dem Strich die negativen Auswirkungen der Reaktorkatastrophe in einem vertretbaren Rahmen gehalten. «Natürlich hatten und haben auch wir bei einigen japanischen Lieferanten mit Lieferverzögerungen von einigen Wochen, in Einzelfällen sogar Monaten zu kämpfen, aber dank unseres exzellent funktionierenden Krisenmanagements konnten wir selbst in den kritischsten Phasen der Verknappung einen drohenden Bandstillstand bei unseren Kunden immer erfolgreich abwenden», fasst Velimir Ceko die turbulente Zeit zusammen. Auch Sibalco wurde von der Katastrophe in Japan weitgehend verschont. «Wir konnten

System on Chip: FPGA als Wunderwaffe für und gegen alles? Lösungen erhalten Sie am 30. August 2011 an der Embedded Computing Conference an der ZHAW in Winterthur.

und können die Verfügbarkeit aller Komponenten aus unserem Sortiment sicherstellen», so Markus Schmid. «Aus unserer Sicht hat sich die Liefersituation glücklicherweise wieder weitgehend stabilisiert», freut sich Velimir Ceko von MSC. «Abgesehen von einigen wenigen, speziellen Single-Source-Produkten liegen die Lieferzeiten für Mikrocontroller, FPGAs, Displays, Batterien oder Embedded Boards derzeit im Bereich zwischen sechs und 16 Wochen, das entspricht in der Regel in etwa den Lieferzeiten vor der Krise. Dazu kommt, dass inzwischen wegen des starken Franken in vielen Unternehmen über Produktionsverlagerungen ins europäische Ausland oder nach Fernost nachgedacht wird. Sollte der Franken gegenüber Dollar und Euro weiter stark an Wert zulegen, könnte sich die Versorgungslage in der Schweiz unter Umständen schneller entspannen, als vielen Beteiligten vielleicht lieb ist.» Auch Hanspeter Thalmann, Geschäftsleiter der Dietrich+Blum AG, stellt fest, dass die aktuellen Entwicklungen die Auslagerung von einfachen, arbeitsintensiven Arbeiten in Billiglohnländer weiter vorantreiben. Markus Schmid sieht noch eine weitere Auswirkung von Fukushima: «Längerfristig

Dreiphasige Stand-AloneUSV-Lösungen. Das leistungsstarke Kraftpaket bis 3000 kVA!

. Sept. 2011 Basel 13. - 16 nd B65 Halle 1.0 / Sta

PowerWave 33 60-300 kVA Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldung und Informationen unter www.EmbeddedComputingConference.ch

_ Parallelfähig (bis zu 10 Einheiten, max. 3000 kVA) _ Wirkungsgrad bis zu 95,5 % _ Kleine Stellfläche: 300 kVA = 0,83 m2 _ Hohe Leistungsdichte: 327 kW/m2 (300 kVA/270 kW)

Newave Energy AG . CH-5432 Neuenhof . T +41 (0)56 416 01 01 . www.newavenergy.ch


D I S TR I B U T I O N

wurde durch die Nuklearkatastrophe ein Umdenken in der Energiepolitik und Versorgungssicherheit eingeleitet, welches weitreichende Veränderungen nach sich ziehen wird.» Grün ist plötzlich wieder chic. Neben der Medizinaltechnik und dem Sondermaschinenbau sind gemäss dem Geschäftsführer von Dietrich+Blum, Hanspeter Thalmann, die Energieerzeugung- und Verteilung die aktuell boomenden Bereiche. Neben der Energieeffizienz ist auch die Sensorik bei der Stolz Electronics ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Dies bestätigt Markus Schmid von Sibalco: «Energieeffizienz und Nachhaltigkeit stehen stark im Vordergrund. Anwendungsmöglichkeiten hierzu finden sich in einer Vielzahl von Gebieten. Neben der Optimierung des Energiebedarfs von bestehenden Anlagen und Anwendungen bietet auch die Gewinnung, Aufbereitung und Nutzung von alternativen Energien, wie zum Beispiel bei der Wind- und Solartechnik ein interessantes Betätigungsfeld. Weitere Optimierungen sind auch bei den Komponenten zu verzeichnen durch einen sparsamen und effizienten Materialeinsatz sowie Anpassungen, welche der Prozesseffizienz dienen.»

8.11 megalink

49

Auch bei MSC ist das Thema Energieeffizienz produktgruppenübergreifend präsent. Unabhängig davon verzeichnen momentan gemäss Velimir Ceko die Bereiche Mikrocontroller, programmierbare Logik, Embedded Boards, Displays, Lighting und intelligente kundenspezifische Akkusysteme die grössten Wachstumsraten. Der Blick in die Glaskugel. Die ersten 7 Monate im 2011 sind im Auftragseingang sowie im Umsatz bei Stolz Electronics sehr positiv angelaufen. «Wir rechnen mit einer Beruhigung bis zum Herbst, danach erwarten wir aber weiterhin sehr positive Zahlen», blick Daniel Beerli optimistisch in die Zukunft. Auch Hanspeter Thalmann von Dietrich+Blum rechnet mit einem erfreulichen Jahr vergleichbar mit 2010. «Nach einem deutlichen Umsatzplus im letzten Jahr hat sich die Wachstumskurve im ersten Halbjahr 2011 etwas abgeflacht», berichtet der Velimir Ceko von MSC. «Wir wissen ja inzwischen, wie schnell Märkte kollabieren können, aber aus heutiger Sicht gehen wir bei der MSC Gleichmann Schweiz AG nach wie vor von einem zumindest einstelligen Umsatzwachstum aus.»

Markus Schmid, Geschäftsführer Sibalco AG: «Prognosen sind momentan äusserst schwierig und beeinträchtigen die Planbarkeit von zukünftigen Geschäftstätigkeiten.»

Genau gleich schätzt Markus Schmid von Sibalco die Situation ein: «Die ersten Monate im 2011 waren sehr stark, jedoch gehen wir davon aus, dass sich der Auftragseingang und der Umsatz auf dem jetzigen Niveau stabilisieren.» ■

Tel. 055 / 415 66 15 Fax 055 / 415 66 10 Churerstr. 168, 8808 Pfäffikon SZ e-mail: astrel@swissonline.ch

Kleinkühlkörper

Wir bewegen die Schweiz. Fakt ist:

ISO 9001:2000

• für Transistoren und IC • Klammer-, Aufsteck-, Schraub- und Klebemontage • zum vertikalen oder horizontalen Einbau • lotfähige Oberflächenveredelung • Verpackung für automatengerechte Verarbeitung • Standardprogramm ab Lager lieferbar • kundenspezifische Sonderausführungen

Bewegung bedeutet Leben. Aber ohne den richtigen Antrieb bewegt sich nichts. Überall, wo sich Räder drehen und Motoren laufen, haben wir unsere Finger im Spiel. Wann lassen Sie sich von uns bewegen?

T 061 417 17 17 · info@imhof-sew.ch www.imhof-sew.ch


50

megalink 8.11

B A U E L E M E N TE

WELTWEITE STANDARDISIERUNG IN DER ELEKTRONIKFERTIGUNG – EIN KONZEPT SETZT SICH DURCH

IPC-Richtlinien für die Elektronikfertigung Der Wunsch, weltweit anerkannte Normen, Richtlinien und Standards zu schaffen, ist nicht neu. Der IPC bemüht sich intensiv darum, aktuelle und praxisnahe Standards für die Elektronikfertigung nach den Anforderungen der Industrie zu entwickeln. Dabei setzt er unter anderem auf internationale Zusammenarbeit, aktuelle Inhalte, kurze Revisionszyklen und die Übersetzung der englischsprachigen Originale in viele Nationalsprachen.

Der FED e.V. Der FED e.V. – Fachverband für Design, Leiterplatten- und Elektronikfertigung – ist Partner für alle, die in Entwicklung und Produktion von Elektronik involviert sind. Primäre Zielstellungen sind die Recherche, Aufbereitung und Verbreitung hochaktuellen Know-hows für Entwickler, CAD-Designer, Leiterplattenhersteller und Baugruppenfertiger. Der FED zählt im Jahr 2011 über 580 Mitglieder in Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren Ländern. Der FED e.V. betrachtet es als Aufgabe und Verpflichtung, durch Angebote zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, durch die Bereitstellung praxisnaher IPC-Richtlinien und durch die Förderung des Erfahrungsaustausches einen wesentlichen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der Elektronikbranche zu leisten.

ten) in deutschsprachiger Übersetzung veröffentlicht (aktuell über 20 Richtlinien). So wurden allein von der deutschsprachigen IPC-A-610 insgesamt über 2500 Exemplare verkauft.

Bild 1: Die IPC-Richtlinien für die Elektronikfertigung bieten viel praxisnahes Know-how.

D

ie rasante technische Entwicklung in den Bereichen Design, Leiterplatte und Baugruppenfertigung fordert die Hersteller immer wieder heraus. Neue Technologien fordern neue Werkzeuge in Form von Entwicklungstools, Design-Programmen,

INFOS FED e.V. 10179 Berlin Tel.+49 30 834 90 59 info@fed.de www.fed.de

Fertigungsmaschinen. Aber auch Richtlinien, Normen und Standards, wie sie von der IPC ausgearbeitet werden, helfen dabei, moderne Elektronik sicher und zuverlässig zu fertigen. Richtlinien und Tipps für die Praxis. Heute steht ein System von Richtlinien, Handbüchern und Standards für die gesamte Produktentstehungskette zur Verfügung, dass durch entsprechende Kurse und Seminare zur Anwendung der Richtlinien vervollständigt wird. Viele für den Anwender wichtige IPC-Richtlinien wurden vom FED (siehe Kas-

Kurse zur Anwendung wichtiger IPC-Richtlinien. Der FED bietet diverse Kurse zur Anwendung wichtiger IPC-Richtlinien an, wie zum Beispiel «Leiterplatten- und Baugruppendesign» mit Prüfung zum «Certified Interconnect Designer» (CID), den IPC-A-600Kurs für Abnahmekriterien für Leiterplatten oder den IPC/WHMA-A-620 Kurs, der Anforderungen und Abnahmekriterien für Kabelund Kabelbaum-Baugruppen thematisiert. Der Bedarf der Unternehmen an «InhouseSchulungen», die unternehmensspezifisch angepasst werden, hat deutlich zugenommen. Die Anwendung des weltweit anerkannten Richtlinienwerkes nimmt dabei weiter zu. Zur weiteren Information und Hilfestellung bei der Anwendung der IPC-Richtlinien in der Produktentstehungskette bietet der FED unter anderem: •deutschsprachige Übersetzungen wichtiger Richtlinien, aktuell sind es mehr als 20 Übersetzungen. •Kurse zur Anwendung wichtiger IPC-Richtlinien, siehe Tabelle. •FED-Schrift zur Einführung in das IPCRichtlinienwerk. •Beratung zu IPC-Richtlinien.


B A U E L E M E N TE

Bild 2: Auszug aus der Bibliothek des Wissens, Band 3.

•Einsichtnahme in IPC-Richtlinien. •Workshops zum IPC-Richtlinienwerk. •kostenlosen Download der IPC-Richtlinienposter zur Information und für Schulungszwecke. IPC und IPC-Richtlinien. Der IPC wurde 1957 als Fachverband der US-amerikanischen Elektronikindustrie gegründet. Er ist weltweit die einzige Institution, deren Dokumente die gesamte Produktentstehungskette lückenlos abdecken. Erarbeitet werden diese Dokumente in Arbeitsgruppen (Task Groups), die sich aus Fachleuten der Industrie zusammensetzen. In vielen Fällen erfolgen Abstimmungen mit anderen amerikanischen Fachverbänden und Vereinigungen (z. B. EIA, Jedec) sowie zunehmend auch mit dem japanischen Leiterplattenhersteller-

verband (JPCA) und diversen asiatischen Fachverbänden aus China, Taiwan, Südkorea und Indien (CPCA, TPCA, KPCA, IPCA). IPC-Richtlinien werden auch bei der IEC (International Electrotechnical Commission) in Genf eingereicht (siehe Bild 2: Auszug aus der Bibliothek des Wissens, Band 3). Der FED erwartet zukünftig und gemeinsam mit Anwendern, im deutschsprachigen Raum mehr Einfluss auf die Inhalte der Richtlinien zu nehmen, durch Mitarbeit bei der Entwicklung und Revisionen von IPCRichtlinien, später auch durch Eigenentwicklung von IPC-Richtlinien. Erfolgsfaktoren für die weltweite Anerkennung und Nutzung von IPC-Richtlinien. Die Entwicklung neuer und die Revision vorhandener IPC-Richtlinien sowie deren Veröffentli-

8.11 megalink

51

chung erfolgt erheblich schneller und damit aktueller als die Abstimmung und Übernahme der Inhalte in die IEC-Normen. Dadurch sind IPC-Richtlinien in vielen Fällen aktueller und damit praxisnäher als eventuell vergleichbare IEC-Normen. Weitere Gründe für den Erfolg sind: •Interdisziplinär zusammengesetzte Arbeitsgruppen mit Teilnehmern aus der Industrie, der Forschung, der Entwicklung, der Produktion, Prüf- und Laboreinrichtungen entwickeln praxisgerechte Standards. •Koordinierung der Arbeit in den Gruppen und der Gruppen untereinander durch Fachleute des IPC. •Wichtige Standards werden relativ schnell und regelmässig im Turnus von ein bis drei Jahren entwickelt und revidiert. Dazwischen werden wichtige Änderungen, Korrekturen und Weiterentwicklungen mittels kostenloser Ergänzungen veröffentlicht. •Beteiligung der Anwender durch Veröffentlichung der Protokolle und Arbeitsergebnisse in den Entwicklungsphasen (Working Draft, Proposed Standard for Ballot) und vor der Publizierung der fertigen IPC-Richtlinien. •Abstimmung vor der Publizierung im Modus «Final Draft for Industry Review». •Jeder Anwender kann Beiträge, Kommentare, Verbesserungsvorschläge usw. einreichen mittels des Vordrucks «Standards Improvement Form». •Berücksichtigung der gesamten Produktentstehungskette (Material, Design, Leiterplatte oder Baugruppe). •Bereitstellung eines auf wichtige IPCRichtlinien bezogenen Trainings- und Zertifizierungsprogramms (zum Beispiel IPC-A600, IPC-A-610 oder IPC/WHMA-A-620). •Übersetzungen in andere Sprachen (zum Beispiel Deutsch, Spanisch, Französisch, Ungarisch, Schwedisch, Russisch, Chinesisch). ■

Die 19. FED-Konferenz

Bild 3: Oliver Riese, FED-Vorstandsvorsitzender.

Vom 15. bis 17. September 2011 findet die 19. FEDKonferenz – das technisch-wissenschaftliche Forum für Elektronik-Design, Leiterplatten- und Baugruppenproduktion – in Würzburg statt. Die ständig zunehmende Funktionsdichte bei kleiner werdenden Abmessungen, steigende Signalgeschwindigkeiten und der Zwang die Energieeffizienz zu steigern sind die massgeblichen Treiber der Technologieentwicklung. Rund um diese Anforderungen beschäftigen sich die Seminare, Vorträge und Workshops der diesjährigen FED-Konferenz mit aktuellen und zukünftigen Themen der Elektronikbranche. In den Rubriken Management, Design, Leiterplatten und Baugruppen steht wieder ein umfangreiches und breit gefächertes Fachprogramm bereit. Ergänzt und abgerundet wird die FED-Konferenz durch fachübergreifende, spannende Plenarvorträge, eine begleitende Fachausstellung und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit FEDSchülertag, Partnertag und Festabend. www.fed.de


52

megalink 8.11

B A U E L E M E N TE

ECHTE UND SCHEINBARE MODULARE USV-SYSTEME

Die Spreu vom Weizen trennen Was der Verkäufer verspricht und was der Käufer erhält, sind oftmals zwei verschiedene Dinge. In den Ferien auf dem Bazar günstig erworbene Ware, die sich hinterher als Reinfall erweist, wird im Rückblick als lustiges Erlebnis abgebucht. Stellt sich hingegen der Kauf bei USV-Systemen als Fehlinvestition heraus, kann das enorme Folgekosten verursachen.

Das DPA-Modul (40 kVA) kann im Notfall von einer Person in wenigen Minuten unter Spannung gewechselt werden.

W

as wünscht sich der Käufer einer USV-Anlage? Eine sichere und preislich attraktive Investition. Doch selbst für Spezialisten ist die Trennung von Spreu und Weizen nicht einfach. Nach Hochglanzprospekten und PR-Filmen zu urteilen, ist das Ende der Fahnenstange erreicht, denn (fast) alle bieten (annähernd) ideale modulare USV-Systeme an. Die Anlagen sind hoch verfügbar, perfekt gebaut, die Systemleistung ist jederzeit ausbaubar und der Wirkungsgrad kaum zu überbieten.

DPATM (Decentralized Parallel Architecture = Dezentrale Parallel-Architektur) eine USV entwickelt, die auf 0,6 m2 Standfläche im Maximum 5 Module zu 40 kVA Leistung erlaubt. Die Batteriepacks sind in diesem Fall separat aufgebaut – je kühler, desto länger halten sie. Im Notfall wechselt eine Person allein ein Modul von 40 kVA unter Spannung (hot swap) in wenigen Minuten aus. Redundanz gefragt? Kein Problem: zusätzliches Modul ins Rack schieben, fertig. Im Fall eines Defekts gilt das gleiche Vorgehen.

Zuverlässig und hoch verfügbar. Was hilft es, wenn die MTBF-Formel eine Lebenserwartung von 250 000 Stunden kalkuliert, das eigentliche Problem aber ganz woanders liegt? Sind alle Bauteile richtig dimensioniert und sorgfältig verbaut? Ist das gesamte modulare System auch voll redundant? Der Ausfall ist heute selten aber, wenns passiert, wie schnell ist dann der USV-Spezialist vor Ort, der das wahre Problem erkennt und in Kürze eine Lösung schafft? Und ist ein Ersatz in Kürze vorhanden? Ohne Ersatzgerät vor Ort, wohl kaum.

Redundanz. Ein arg strapazierter Begriff. Jedermann weiss, die Stromversorgung ist überall matchentscheidend. Viele USV-Hersteller fallen aber klar durch die Maschenweite echter Redundanz. Typische Single Points of Failure sind: Nur ein Gleichrichter, ein Wechselrichter, ein statischer Bypass,

ein Batteriesatz oder eine Bedienungseinheit. Nicht so bei Newave, da gibt es keine Single Points of Failure. Letztlich zählt TCO (Total cost of ownership). Der Generalunternehmer ist nur an der Anfangsinvestition interessiert. Mehrkosten während eines 10-jährigen Betriebes können die Investitionskosten übertreffen – Systemausfall nicht eingerechnet! Die Wirkungsgradangabe bei 100% ohmscher Last sagt nichts aus, dieser Arbeitspunkt findet nie statt! Dass echte Redundanz und die Qualität «Swiss made» von A bis Z auch seinen Preis hat, versteht jedermann. Doch wenn man bedenkt, dass die wahren Kosten im Laufe von 10 Jahren Betrieb entstehen, sollte die Anfangsinvestition nicht der ausschlaggebende Grund für den Kaufentscheid sein. ■

Modultechnik «Pay as you grow». Eine überdimensionierte USV auf Jahre generiert zu viel Verlustenergie. Die Stromversorgung sollte mit der innovativen Firma organisch wachsen. Lösung: Modultechnik. Newave hat diese Problematik als eine der ersten Firmen erkannt und mit Conceptpower

INFOS Newave Energy AG 5432 Neuenhof Tel. 056 416 01 01 2504 Biel Tel. 032 366 60 30 info@newavenergy.ch www.newavenergy.ch

Das DPATM-System mit 200 kVA Systemleistung ist in einem Rack mit einer Standfläche von 0,6 m2 aufgebaut.


ANTRIEBE UND FLUIDIK

Bewegungsmechanik von Parkem

‡ Handlingmechanik ‡ Präzisionsmechanik

Maximale Flexibilität und Kombinierbarkeit Das Produktportfolio der Handlingmechanik von Parkem besticht durch seine einzigartige Sortimentsbreite und -tiefe mit High-End- und Low-Cost-Ausführungen. Alle Komponenten, Subsysteme und schlüsselfertigen Komplettsysteme sind langlebig und wartungsarm. Das Präzsisionsmechanik-Sortiment besteht aus verschiedenen untereinander kombinierbaren Linear-, Hub- und Rotationstischen, welche garantierte Wiederholgenauigkeiten bis +/- 0.4 μm erreichen. Parkem AG MotionControl 5405 Baden-Dättwil Tel. 056 493 38 83 info@parkem.ch www.parkem.ch

8.11 megalink

53


www.abb.ch

Dunkermotoren GmbH

www.dunkermotoren.de

Alfred Imhof AG (SEW EURODRIVE)

www.imhof-sew.ch

Angst+Pfister AG

www.angst-pfister.com

B&R

www.br-automation.com

BALDOR ASR AG

www.baldor.com

Baumer Electric AG

www.baumer.com

Beckhoff Automation AG

www.beckhoff.ch

BIBUS AG

www.bibus.ch

Bosch Rexroth Schweiz AG

www.boschrexroth.ch

CREDIMEX AG

www.credimex.ch

Deltron AG

www.deltron.ch

Dietrich + Blum AG

www.dietrichundblum.ch

Dunkermotoren GmbH

www.dunkermotoren.de

Elektromotorenwerk Brienz AG

www.emwb.ch

Elektron AG

www.elektron.ch

EME AG

www.eme.ch

Festo AG

www.festo.ch

Indel AG

www.indel.ch

Jenny Science AG

www.jennyscience.ch

Jetter (Schweiz) AG

www.jetterag.ch

Lenze Bachofen AG

www.lenze-bachofen.ch

MAAGTECHNIC, Dätwyler Electronics

www.d-e.ch

maxon motor ag

www.maxonmotor.com

Minimotor SA Miniature Drive System

www.faulhaber.com

Eaton Industries II GmbH

www.moeller.ch

Omni Ray AG

www.omniray.ch

Panasonic Elektric Works Schweiz AG www.panasonic-electric-works.ch Parkem AG

www.parkem.ch

PEWATRON AG

www.pewatron.com

Pilz Industrieelektronik GmbH

www.pilz.ch

RINGSPANN AG

www.ringspann.ch

Rockwell Automation AG

www.rockwellautomation.ch

Schneider-Electric (Schweiz) AG

www.schneider-electric.ch

SERVAX Landert Motoren AG

www.servax.com

Servotronic AG

www.servotronic.ch

Siemens Schweiz AG

www.siemens.ch/automation

SIGMATEK Schweiz AG

www.sigmatek.ch

• • • • • • • • • • • • •

• • • •

• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

• • • • • •

• • • • • • • • • •

• • • • • • •

• • • • • • • • •

• • • • • • • • • • •

• • • • • • • • • • • • • • • •

er

Wechselric ht

sonstige

• • • • • • • • • • • •

• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

Stromricht

Umrichter Frequenzumrichter

ABB Schweiz

er

rt Regelung Sensorlose

rol

iengesteue U/f-kennlin

en

Kleinmotoren

Sondermotoren

Vector Cont

oren

Mikromotor

mmotoren

Schrittmot

Gleichstro

e

e Antriebe

he Antrieb

Hydraulisch

Pneumatisc

e Spindeln

Antriebe Intelligente

Angetrieben

en

otoren

Linearmotor

Getriebem

en

oren Schrittmot

motoren

Standardmotoren

Servomotor

mmotoren Gleichstro

Drehstrom

Asynchronm

Marktübersicht Antriebstechnik

otoren

I N M O T I O N / A N TR T RIIE EB BE E U UN ND D FFLLU UIID DIIK K

otoren

megalink 8.11 5-10

Synchronm

54 48

• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

• • •

• • •

• • • • • • • • • • • • • • • • • •

• • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

• • • • •

• • •

• • • •

• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

• •

• • • • • • •

• • • • • • • •


• • • • • •

• • • • • •

• • •

en für Antri

ebe

• • • • • •

• • • • •

• •

• • • • • • • • •

• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

• •

• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

komponent Wellen

• • • • •

• • • •

• •

Zubehör wie Bremsen, Resolver, Geber etc. sind in den Motoren integriert. Diese Komponenten werden nicht einzeln verkauft.

• Vibrationstechnik, Schwingfördertechnik Unterstützung bei der Auslegung von Antriebssystemen und Komponente

• •

• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

• • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

• • • •

Sicherheits

tzgeräte Motorschu

Kupplungen

Resolver

Netzfilter

• • • • • • • • • • •

8.11 megalink megalink 5-10

Sonstige Bermerkungen

• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

• • • • • •

Drehgeber

Antriebszubehör

• • • • • • •

• • •

• • • • • •

Motorstarte

Bremswid

Bremsen

erstände

r / Sanftanl

asser

uerung/SPS fähig

Antriebsste

Antriebssteuerungen und -regelungen

rückspeise

Integrierte

er gen

orverstärk Schrittmot

CNC-Steuer un

uerungen

steuerunge Positionier

Roboterste

ergeräte

PID-Regler

ler

regler Gleichlauf

Motorsteu

Antriebsste

r

Antriebsreg

Servoregle

uerungen

n

I NM MOOTTI O I ONN/ /AANNTTR NDD FFLLUUIID DIIKK IN R I IEEBBEE UUN

Umfangreiche Motion Library

• • • •

• • •

• Weitere Antriebs-Komponenten ersichtlich aus der Broschüre

• • • • • • •

• • • • • • • • • • • • • •

• • • • •

• • • • • • •

• • • •

55 49


56

megalink 8.11

I N M O T I O N / A N TR I E B E U N D F L U I D I K

PARKEM-BEWEGUNGSMECHANIK BEWEGT ALLES AN DEN RICHTIGEN ORT UND DAS BEI MAXIMALER FLEXIBILITÄT

Für jede Applikation die ideale Lösung Ob kostengünstig und dynamisch im Handling-Bereich oder hochgenau im Präzisionsbereich, Parkem-Bewegungsmechanik bewegt alles an den richtigen Ort und das bei maximaler Flexibilität und Kombinierbarkeit. Neben einem umfassenden Produktportfolio an Handling- und Präzisionsmechanik verfügt Parkem über ein langjähriges Knowhow in den verschiedensten Anwendungen mit Lösungen aus Einzelkomponenten, Subsystemen oder schlüsselfertigen Komplettsystemen.

Bewegen mit Fingerspitzengefühl. Das Produktportfolio der Handling-Mechanik von Parkem besticht durch seine grosse Sortimentsbreite und -tiefe mit High-End- und Low-Cost-Ausführungen. Alle Komponenten, Subsysteme und schlüsselfertigen Komplettsysteme sind langlebig und wartungsarm. Aktuatoren in verschiedenen Baugrössen von 20 bis 225 mm Kantenlänge bewegen Lasten von wenigen Gramm bis zu mehreren Tonnen. Die Nennvorschubkräfte bei den Achsen betragen bis 3,7 kN und bei den Elektrozylindern bis 178 kN. Alle Handling-Mechanik-Komponenten erreichen eine typische Wiederholgenauigkeit von ±0,05 mm. Die modernen Be-

Die Präzisionsmechanik erreicht eine garantierte Wiederholgenauigkeit von bis zu +/- 0.4 μm.

A

ntriebs- und Steuerungslösungen sind die Kernkompetenz von Parkem. Für jede gewünschte Applikation automatisiert der Antriebsspezialist die Bewegungsabläufe – vom mechanischen bis zum elektronischen Konzept und in Verbindung mit den passenden Visualisierungs- und Bedienungssystemen. Parkem begleitet die Projekte von der Planung bis zur Realisation und von der Inbetriebnahme über die Schulung bis zum Reparaturservice.

INFOS Parkem AG MotionControl 5405 Baden-Dättwil Tel. 056 493 38 83 info@parkem.ch www.parkem.ch

Eine grosse Auswahl an Aktuatoren ermöglicht eine Systemauslegung ohne Kompromisse.


I N M O T I O N / A N TR I E B E U N D F L U I D I K

Verschiedenste Ausführungen wie Edelstahl oder Spezialbeschichtungen bieten die optimalen Voraussetzungen für anspruchsvolle Einsatzgebiete.

inklusive Testprotokoll garantiert die versprochene Genauigkeit. Die Spindel- und Linearmotorantriebe sind prädestiniert für Reinraum- und Vakuum-Applikationen. LowESD-Ausführungen schützen empfindliche Elektronik und die Linearmotoren erreichen einen sehr präzisen Gleichlauf. Die Positioniersysteme verfügen über integrierte, verstellbare Endschalter, sind in High-End- und Economy-Ausführungen erhältlich sowie zu Mehrachssystemen kombinierbar. Anwendungen finden sich unter anderem in der Life-Science, der Medizinaltechnik sowie der Uhrenindustrie.

57

Von der Miniatur- bis zur Schwerlastausführung. Der kompakte Miniatur-Positioniertisch MX80 mit nur 20 mm Bauhöhe erreicht eine garantierte Positioniergenauigkeit von 3 μm und eine Wiederholgenauigkeit von ±0,4 μm. Dem MX80 steht die Schwerlastachse LXR gegenüber, die mehr als 1400 kg Last mit einer Wiederholgenauigkeit von ±1 μm und einer Positioniergenauigkeit von unter 50 μm auf 3000 mm Hub positioniert. ■

wegungsmechanik-komponenten sind in verschiedensten Applikationen erste Wahl: im MaterialHandling als Zuführsysteme, bei Palettier- und Stapelaufgaben und in Pick-und-Place-Funktionen. Weitere Anwendungsgebiete finden sich in der Verfahrenstechnik oder in der Lagertechnik. Das Sortiment von Parkem umfasst Linear-, Vertikal- und Teleskopachsen sowie Elektrozylinder in unterschiedlichen Baugrössen und Ausführungen. Die Bewegung wird mit Kugelumlaufspindel, klassischem Zahnriemenantrieb oder einer Kombination aus Zahnriemen und Zahnstange realisiert. Verschiedene Führungssysteme wie Rollen-, Kugel- oder Gleitlager erlauben zudem kompromisslose Lösungen. Bei den Linearachsen sind Hublängen bis 50m realisierbar. Gerade für die Nahrungs- und Genussmittelindustrie eignen sich verschiedene Komponenten in rostfreier Ausführung bestens. Hochpräzis positionieren. Für höchste Präzision sind die Linear-, Hubund Rotationstische genau das Richtige. Von der Miniatur- bis zur Schwerlastausführung sind alle Positioniersysteme für 100% Einschaltdauer ausgelegt. Die integrierten Linearmotor- und Spindelantriebe positionieren die Lasten hochgenau dank Kreuzrollenführung, Schräglagenkompensation und Encodersystemen mit Auflösungen bis 10 Nanometer. Basis der Positioniertische bilden Aluminium- und Stahlprofile mit präzisionsgeschliffenen Montage- und Lageroberflächen, welche eine Geradheit/Ebenheit bis 4 μm garantieren. Ein Interferometer-Test

8.11 megalink

maxon EC motor Bürstenlos, dynamisch, kompakt.

maxon-Antriebe in Autopiloten.

Wenn es drauf ankommt. Auch in der Luftfahrt kommen unsere Antriebssysteme zum Einsatz. Die stecken z.B. in modernen Autopiloten und sorgen dafür, dass sich die Schubhebel gemäss den Flugparametern stets an der richtigen Position befinden.

Automatisch mitgeführte Schubhebel erleichtern dem Piloten die Übernahme der Flugkontrolle nach dem Abschalten des Auto piloten. Auf maxon EC-Antriebe zählt die Luftfahrtindustrie deshalb, weil sie nicht nur präzise arbeiten, sondern auch hohe Leistung bei kompakter Grösse erbringen.

Das maxon-Produktprogramm ist modular aufgebaut und besteht aus: bürstenlosen sowie bürstenbehafteten DC-Motoren mit eisenloser maxon-Wicklung, Flachmotoren mit Eisenkern, Planeten-, Stirnrad- und Spezialgetrieben, Istwertgebern und Steuerelektronik.

maxon motor ist der weltweit führende Anbieter von hochpräzisen Antrieben und Systemen bis 500 Watt. maxon motor steht für kundenspezifische Lösungen, höchste Qualität, Innovationskraft und ein weltweites Vertriebsnetz. Testen Sie uns: www.maxonmotor.com

maxon motor driven by precision


58

megalink 8.11

I N M O T I O N / A N TR I E B E U N D F L U I D I K

Dezentrale Antriebseinheit für die Intralogistik

Sew-Eurodrive hat sein Spektrum dezentraler Antriebslösungen um ein speziell für Intralogistik-Applikationen konzipiertes neues Basisgerät erweitert. Beim neuen Pro-

dukt Movifit basic wurden die benötigen Funktionalitäten für die Bedürfnisse der Intralogistik optimiert. Die Geräte gibt es in acht Varianten mit einheitlichem Gehäuse und Abmessungen. Die Energieverteilung für 3 x 380 bis 480 VAC erfolgt über das im Gerät integrierte FieldPower-Kontaktmodul mittels moderner Schnellanschlusstechnik der Firma Weidmüller. Die Leistungsteile lassen sich als Frequenzumrichter bis 1,5 kW sowie

Motorstarter bis 4 kW bzw. 2 x 2,2 kW einsetzen. Die Kommunikation erfolgt über AS-Interface oder standardisierte Binärsignale. In Verbindung mit AS-Interface lassen sich zusätzlich zwei Sensoren am Gerät anschliessen. Sie werden ohne Zusatzkosten über den AS-Interface-Master zur Anlagensteuerung gemeldet und können dort verarbeitetet werden. Alle Geräte haben eine lokale Service-Schnittstelle mit RJ45-Steckverbinder zur Parametrierung der dezentralen Antriebseinheit.

Alfred Imhof AG | 4142 Münchenstein | Tel. 061 417 17 42 | info@imhof-sew.ch | www.imhof-sew.ch

Leichtbauweise in Sicherheitskupplungen

Die neue Kupplungsbaureihe SL von Servotronic wird aus hoch-

technologischen Materialen in Kombination mit speziellen Beschichtungen gefertigt. Dadurch wird eine Gewichtsreduktion von bis zu 60 % im Vergleich zur Standardbaureihe erreicht. Eine Kupplung für eine

Drehmomentbegrenzung von bis zu 160 Nm hat ein Eigengewicht von 370 Gramm und ein Massenträgheitsmoment von 0,8 x E-3 kgm2. Dieses Verhältnis von Drehmomentleistung zu Abmessung und Gewicht ist sehr günstig. Die Kupplungsbaureihe umfasst vier Baugrössen. Beginnend bei 5 Nm bis weit über 700 Nm können Drehmomente sicher begrenzt werden.

Servotronic AG | 1228 Plan-les-Ouates | Tel. 022 794 93 26 | info@servotronic.ch | www.servotronic.ch

Frequenzumrichter mit einfacher Verkablung

Zum Einsatz in komplexen Maschinen und Anlagen steht der AcoposSinverter P84 von B & R mit integrierter Powerlink-Schnitt-

stelle zur Verfügung. Der Leistungsbereich erstreckt sich von 0,37 bis 500 kW. Zur Ansteuerung diverser Technologiefunktionen verfügt der P84 über digitale und analoge Onboard I/Os. Ein integrierter Powerlink-Hub ermöglicht eine sehr einfache Busverkabelung. Für Anwendungen mit präziser Geschwindigkeits- oder Drehmomentregelung ist der P84 mit einer Geberschnittstelle erweiter-

B & R Industrie-Automation AG | 8500 Frauenfeld | Tel. 052 728 00 55 office.ch@br-automation.com | www.br-automation.com

bar. So lässt sich der Inverter ideal in das B&R Motion Konzept integrieren und ermöglicht die Synchronisation der Bewegungsabläufe zu den Servoantrieben. Dank der Einbindung in das B&R Automation Studio sind keine zusätzlichen Software-Tools erforderlich. Der Motion Wizard hilft beim Einfügen des P84 in das Projekt und übernimmt die wichtigsten Basiseinstellungen. Mit dem System-Diagnose-Manager können vollständige Diagnosen – auch über Internet – durchgeführt sowie der Zustand der Maschine ermittelt werden.


Q U E R S E K TI O N 2 0 0

«Networks & Communication»

Automatisierung für die Prozessund Fertigungsindustrie

Wirtschaftlicher produzieren PlantStruxure ist eine ganzheitliche Architektur von Schneider Electric, mit der sich schon bei der Modernisierung der Anlage energieeffiziente Strukturen und dynamische Fertigungsprozesse umsetzen lassen. Das System umfasst das gesamte TechnologiePortfolio von Schneider Electric und unterstützt Unternehmen bei der Realisierung ihrer Automatisierungsprojekte. Dazu zählen unter anderem die Modernisierung und Anlagenerweiterung sowie der Aufbau vollständig neuer Produktionsstätten. So können Unternehmen langfristig ihre Betriebskosten reduzieren, auf energieeffiziente Technologien setzen und ihre Betriebsergebnisse nachhaltig verbessern. Schneider Electric (Schweiz) AG 3063 Ittigen Tel. 031 917 33 33 ittigen@ch.schneider-electric.com www.schneider-electric.ch


60

megalink 8.11

S W I S S T. N E T – N E TW O R K S & C O M M U N I C A T I O N

DIE PROZESS- UND FERTIGUNGSINDUSTRIE KANN MIT PLANTSTRUXURE WIRTSCHAFTLICHER PRODUZIEREN.

Sparpotenzial für die Industrie Die derzeitige Bestandssituation von Produktionsstandorten in Europa stellt die Prozess- und Fertigungsindustrie vor neue Herausforderungen: Die unterschiedliche Lebensdauer der verschiedenen Werkseinheiten wie Produktionshallen, Prozess- und Maschineneinrichtungen oder elektrotechnische Ausrüstungen machen Modernisierungsmassnahmen insbesondere in der Automatisierungstechnik zu strategisch wichtigen Entscheidungen. Daneben wird das Thema der flexiblen Automatisierung immer wichtiger, um weiter Kosten bei der Produktion zu sparen.

P

lantStruxure ist eine ganzheitliche Architektur von Schneider Electric, mit der sich schon bei der Modernisierung der Anlage energieeffiziente Strukturen und dynamische Fertigungsprozesse umsetzen lassen. Das System umfasst das gesamte Technologie-Portfolio von Schneider Electric und unterstützt Unternehmen bei der Realisierung ihrer Automatisierungsprojekte. Dazu zählen unter anderem die Modernisierung und Anlagenerweiterung sowie der Aufbau vollständig neuer Produktionsstätten. So können Unternehmen langfristig ihre Betriebskosten reduzieren, auf energieeffiziente Technologien setzen und ihre Betriebsergebnisse nachhaltig verbessern. Wirtschaftlichkeit überwachen und erhöhen. PlantStruxure ist eine Systemlösung für alle Automatisierungsanforderungen. Das ganzheitliche Konzept erstreckt sich von der Feld- über die Prozess- und Werksebene bis hin zum Management des Unternehmens: Dank integrierter Kommunikation über offene und standardisierte Industrieprotokolle wie Modbus TCP und Ethernet/IP stehen alle Informationen der verschiedenen Systemkomponenten überall zur Verfügung. Das ermöglicht ein stets transparentes Abbild aller Prozesse. Beispielsweise können gewonnene Informationen wiederum im MES (Manufacturing Execution System ) oder im ERP-System (Enterprise Ressource Planning) ausgewertet und verarbeitet werden.

INFOS Schneider Electric (Schweiz) AG 3063 Ittigen Tel. 031 917 33 33 ittigen@ch.schneider-electric.com www.schneider-electric.ch

Unternehmen ERP-System

Werk Batch-System

Manufacturing Execution System

Historian

Prozess EngineeringStation

Redundante Systemserver

AssetManagementStation

Operator-Clients Dual-Ethernet-Ring

Hot StandbySteuerungen

Sicherheitssteuerung Anlagen-HMI

Feld

Dezentrale E/A

Dezentrale E/A

Dezentrale E/A Frequenzumrichter Motorabgang MotorManagement

Motor-Control-Center Energieüberwachung

Intelligente Instrumentierung

Intelligente Instrumentierung

Dezentrale Steuerung

Übersicht der PlantStruxure-Architektur.

Hier dienen die Daten als Produktions- und Management-Grundlage für die Feinjustierung der Produktion oder der Modernisierungen, die den Automatisierungsgrad und damit die Wirtschaftlichkeit des Produktionsstandorts erhöhen. Für eine bessere Kontrolle der Investitionskosten hat Schneider Electric PlantStruxure als skalierbare Lösung konzipiert. Das erlaubt es Unternehmen, das Modell Schritt für Schritt in die jeweiligen Bereiche ihrer Fertigung zu integrieren. Zu den Kernelementen von PlantStruxure zählen unter anderem: •Energiemanagement: Die durchgängige Kommunikation von PlantStruxure verbindet intelligente Schaltanlagen, Messgeräte und weitere Feldkomponenten mit dem Leitsystem. Hier werden die Verbrauchswerte erfasst, überwacht, analysiert und ausgewertet. So lassen sich Prozesse opti-

mieren und Energiefresser identifizieren. Gleichzeitig kann durch den Einsatz dieser Technik bei der Produktion eine höhere Leistung bei geringerem Verbrauch erzielt werden. •Batch-Prozesse: Das Batch-ManagementModul von PlantStruxure ermöglicht die flexible Gestaltung der Produktion. Dadurch können Unternehmen dynamisch auf sich ändernde Kundenterminwünsche oder unerwartete Produktionsvorfälle reagieren. Ausserdem lassen sich durch dieses Modul schnell und einfach neue Produkte einführen. Integrierte Tools gewährleisten die Einhaltung von gesetzlichen Bestimmungen wie FDA (Food and Drug Administration) oder cGMP (current Good Manufacturing Practice). Hierzu zählen die Bereiche Sicherheit, Protokolle, Änderungsmanagement, elektronische Signa-


S W I S S T. N E T – N E TW O R K S & C O M M U N I C A T I O N

Unternehmen

Werk

et zu

Feld

ng

Betrieb & Überwachung Prozessautomatisierung

Prozess

Energieüberwachung Intelligente Motorsteuerung Gerätemanagement

PlantStruxure – ganzheitlicher Ansatz für Anlagen und Prozesse.

matisieren, können sie ihre Betriebsergebnisse verbessern und Kosten reduzieren. Dieses Thema ist sehr komplex, denn es gibt viele Faktoren entlang der Prozess- und Fertigungskette, die dies beeinflussen. Daher haben wir mit PlantStruxure eine ganz-

heitliche System-Architektur entwickelt, mit der sowohl in der Prozess- und Fertigungsindustrie als auch im Infrastrukturbereich die Wertschöpfungskette verbessert werden kann.» ■

Kalibrieren und Justieren direkt vor Ort.

HygroGen2 • • • • • • •

61

rn Ve

tur, automatisiertes Reporting, Archivieren sowie das Abrufen der Produktionsdaten. Zudem ist in vielen Industriebereichen die vollständige Kontrolle über die produzierte Charge der Schlüssel zu Produktivität und Qualität. •Steuerungstechnik: Schneider Electric bietet innerhalb von PlantStruxure SPS-Systeme speziell für die Prozess- und Fertigungsindustrie. Sie verfügen über Multitaskingfähige Prozessoren, die eine schnelle Verarbeitung der Steuerungsalgorithmen garantieren und so den Betrieb der Anlage beschleunigen. Ausserdem können alle Baugruppen der SPS-Steuerungen über ein Hot-Swap-Verfahren im laufenden Betrieb ausgetauscht werden. Neben hoch verfügbaren redundanten SPS-Systemen gewährleisten auch fehlersichere Systeme bis SIL3 die einwandfreie Funktion von prozesstechnischen Anlagen mit entsprechenden Anforderungen. Dazu sagt André Blatter, Offer-MarketingManager Automation bei Schneider Electric: «Nur wenn Unternehmen ihre Produktionsund Fertigungsprozesse ganzheitlich auto-

8.11 megalink

Schafft genaue Feuchte- und Temperaturbedingungen Innerhalb von 3 Minuten stabile Feuchtewerte Kalibriert bis zu 5 Fühler gleichzeitig Standard: geheizte, externe Sample-Anschlusspunkte Integrierte Trocknungspatrone und digitale Wasserfüllstandüberwachung Intuitiver Touchscreen Sofortiger Ausdruck der Kalibrierprotokolle

Alles Weitere über Feuchte- und Temperaturmessung auf www.rotronic.ch oder unter Telefon 044 838 11 44. ROTRONIC AG, Grindelstrasse 6, CH-8303 Bassersdorf, Tel. +41 44 838 11 11, info@rotronic.ch


62

megalink 8.11

S W I S S T. N E T – N E TW O R K S & C O M M U N I C A T I O N

FÜR INDUSTRIELLE ANWENDUNGEN MUSS DIFFERENZIERT WERDEN

Bluetooth ist nicht gleich Bluetooth Viele Menschen nutzen die Bluetooth-Technologie zu Hause und am Arbeitsplatz so selbstverständlich wie ihr Handy. Im Automatisierungsumfeld halten sich jedoch hartnäckig Vorurteile gegenüber der industriellen Nutzung dieser Technologie. Dieser Artikel zeigt auf, inwiefern sich industrielle Lösungen vom Massenmarkt unterscheiden und wo Vorurteile unbegründet sind.

E

in typisches Vorurteil lautet: Bluetooth störe andere Technologien, da das ISM-Frequenzband zwischen 2,402 und 2,483 GHz stets vollständig belegt sei. Dies trifft teilweise für Geräte des Massenmarktes zu. Die zum Bluetooth-Standard gehörenden Mechanismen des AFH (siehe Kasten) und der adaptiven Sendeleistung versuchen, Interferenz mit anderen Funknetzen automatisch zu erkennen und zu vermeiden. Dadurch ist bereits ab Werk ein hohes Mass an Koexistenz gewährleistet. Da beide Mechanismen lediglich die Qualität der eigenen Datenübertragung überwachen, sind sie aber kein Garant für den störungsfreien Betrieb anderer Funkverbindungen.

Hohe Reichweiten garantiert. Die meist geringe Reichweite typischer Bluetooth-Verbindungen im häuslichen Umfeld ist nicht auf die Technologie selbst zurückzuführen, sondern auf die Folge der Geräteoptimierung: kompakte Abmessungen, hohe Akkulaufzeit und vor allem geringe Herstellkosten. Um standardkonform zu sein, müssen Sendeleistung und Empfangsempfindlichkeit nur vergleichsweise geringen Anforderungen genügen. Daher erreichen Geräte der Bluetooth-Klasse 3 teilweise nur ein Link-Budget

von 40–50 dB, was die Reichweite auf 1–3 m beschränkt. Industrielle Implementierungen der Bluetooth-Klasse 1 dagegen kann ein Link-Budget von 100–110 dB aufweisen, welches im freien Feld Reichweiten von 1 bis 3 km möglich macht und im Gebäude mehrere Wände oder andere Hindernisse leicht überwindet. Sicherheit geht über alles. Als sich die Bluetooth-Technologie vor Jahren als Standardschnittstelle für portable Geräte etablierte,

Bitte nicht stören. Industrielle Implementierungen erlauben daher, mit sogenanntem Channel-Blacklisting, explizit Teile des BluetoothFrequenzbandes für die Datenübertragungen zu sperren. Damit wird im laufenden Betrieb eine Störbeeinflussung zu anderen Funknetzen auf diesen Frequenzen ausgeschlossen. Neben der Datenübertragung muss auch der Verbindungsaufbau betrachtet werden. Bei Bluetooth wie auch bei anderen Funk-Technologien sind bei der Suche nach anderen Geräten oder beim Verbindungsaufbau wichtige Koexistenzmechanismen ausser Kraft gesetzt, wodurch zeitweise ein höheres Störpotenzial besteht. Hier verbessern spezielle Mechanismen in industriellen Implementierungen das Verhalten beim Verbindungsaufbau. Sie heissen «BlueECo Mode» oder «low emission mode» und senken durch Begrenzung der Sendeleistung oder der Dauer von Suchvorgängen das Störpotenzial auf ein Mindestmass. AUTOR Dipl.-Ing. Alexander Blumenröther Entwicklungsingenieur bei Wago INFOS WAGO Contact SA 1564 Domdidier Tel. 026 676 75 00 info.switzerland@wago.com www.wago.com

Erzielbare Reichweite im Freifeld von Consumer- (Maus, Bluetooth-Stick) und Industrieprodukten (Bluetooth-Busklemme und Bluetooth-Ethernet-Gateway).


S W I S S T. N E T – N E TW O R K S & C O M M U N I C A T I O N

Know-how AFH: Adaptive Frequency Hopping. Bluetooth nutzt 79 Kanäle zu 1 MHz Bandbreite. Diese Kanäle sind gleichmässig von 2,402 bis 2,483 GHz verteilt. Jeweils nach der Übertragung eines Datenpakets wechselt der Kanal auf einen freien geeigneten Kanal (Frequenzband). Link-Budget: Das Link-Budget-Modell ist eine Methode zur Reichweitenschätzung. Es wird hauptsächlich durch die Stärke des Senders und durch die Empfindlichkeit des Empfängers der Gegenseite bestimmt.

wurde durch «Bluejacking» (ungewollte Fremdnutzung der aufgebauten Verbindung) die mutmasslich fehlende Sicherheit zeitweise zum Tagesthema. Damals war in der Regel ein sorgloser Umgang oder die Nichtbenutzung der vom Bluetooth-Standard gebotenen Sicherheitsmechanismen der Grund für einen erfolgreichen Angriff. Nach Bekanntwerden dieser reinen Anwenderproblematik ist es um das Thema rasch still geworden. Die Existenz einer sicheren Bluetooth-Verbindung lässt sich nur mit hochwertigen Messgeräten feststellen. Industrielle Implementierungen nutzen daher die vorhandenen Sicherheitsmechanismen, wie den Security-Mode 3 oder den Non-Discoverable-Mode und erlauben die Wahl einer sicheren PIN für Authentifizierung und Verschlüsselung.

Robuster als das dickste Kabel. Im direkten Vergleich zur leitungsgebundenen Datenübertragung haben drahtlose Technologien ein schlechteres Zeitverhalten und eine geringere Datenrate. Jedoch bewegen sich bei vielen Aufgaben der Automation die Datenraten und Zykluszeiten unterhalb dessen, was die Funkverbindung physikalisch

8.11 megalink

63

tragen kann. Daher können industrielle Feldbusse wie Profinet oder Profisafe problemlos drahtlos erweitert werden. Beispielsweise ist die Anbindung eines ProfinetTeilnehmers in einem Segment problemlos in Echtzeit mit Bluetooth realisierbar, wenn für die Prozessdaten eine Buszykluszeit von 16 ms gewählt wird. Die speziellen industriellen Implementierungen sorgen bei einer Bluetooth-Verbindung für eine gute Koexistenz zu anderen Funkverbindungen. Damit ist eine Bluetooth-Funkstrecke technisch robust genug und muss den Vergleich mit einer drahtgebundenen Lösung nicht scheuen. Denn mechanisch ist sie ihr sogar überlegen: Eine drahtgebundene Verbindung ist mechanisch verwundbar (Verschleiss oder Verletzung durch zum Beispiel Baggerschaufeln), und eine Störung hat meistens Instandsetzungskosten zur Folge. Die drahtlose Verbindung kann dagegen nur durch konkurrierende Funkübertragungen gestört werden. Und selbst wenn diese nicht durch professionelle Frequenzplanung ausgeschlossen wurden, würden sie nur zu temporären Beeinträchtigungen führen, die weder von Dauer sind, noch Instandsetzungsarbeiten nach sich ziehen. ■

Bluetooth ist nicht nur für Consumer-Elektronik eine attraktive Funktechnologie.

Produktanzeigen

Gigabit Power over Ethernet (PoE) Switch

Ethernet mit 6 Ampere Stromversorgung

Der industrielle Ethernet-Switch IGPS-1080A von ORing, hat 8 Gigabit Ethernet-Ports und erfüllt die Power-over-Ethernet-Funktion. Jeder Port kann bis zu 30 W über die Netzwerkleitung und PoE-Endgeräte liefern. Der Switch unterstützt das Protokoll IEEE 802.3at und ermöglicht, Gigabit-Netze für Power-over-Ethernet zu nutzen. Den PoE Switch gibt es in zwei Ausführungen, einer schmale Version (26,1 x 94,9 x 144,3 mm) mit Dual 50 VDC Spannungseingang und einer etwas breiteren (41 mm) Version, die über einen Weitbereichseingang von 12–36 VDC verfügt, der ebenso redundant bedient werden kann. Das robuste nur 26 mm breite Gehäuse erfüllt die Schutzart IP30 und kann an die Wand oder Hutschiene montiert werden. Dass der IGPS-1080 für den industriellen Einsatz entwickelt wurde, bestätigen zum einen

In der Netzwerkverkabelung steigen die Anforderungen an eine immer flexiblere Verkabelung. Dabei stellt die Hybridverkabelung, zum Beispiel mit dem industrietauglichen M12 Hybridstecker von Phoenix Contact, eine einfache Form der Übertragungsmöglichkeit dar. Anders als beim Power over Ethernet (POE) erfolgen hier beim Power with Ethernet (PWE) Leistungsversorgung und Datenübertragung zwar separat voneinander, jedoch in einem gemeinsamen Hybridkabel. Eine Steckverbindung kann dadurch eingespart werden. Das Produktprogramm von Phoenix Contact besteht aus umspritzten Patchkabeln und als Gegenstück

der grosse Temperaturbereich von –40 bis +70 °C sowie die 5-Jahres-Garantie. ORing bietet auch industrielle DIN-Schienennetzteile für die Spannungsversorgung der IGPS-1080 Switches an.

MPI Distribution AG | 5405 Dättwil | Tel. 056 483 34 44 info@mpi.ch | www.mpi.ch

aus entsprechenden Wanddurchführungen, sodass ein komplettes Installationskonzept aufgebaut werden kann. Die Steckverbinder haben eine eigene Y-Kodierung, die ein Fehlstecken zu bestehenden M12 Lösungen verhindert. Es können Datenübertragungsraten bis 100 MBit/s erreicht werden. Parallel ist eine Stromübertragung von bis zu 6 Ampere möglich.

PHOENIX CONTACT AG | 8317 Tagelswangen | Tel. 052 354 55 55 infoswiss@phoenixcontact.com | www.phoenixcontact.ch


Fachtagung Industrielle Kommunikation in Theorie und Praxis

4. Oktober 2011 8.30 – 17.00 Uhr Fachhochschule Nordwestschweiz Klosterzelgstrasse 2, 5210 Windisch www.fhnw.ch Anmeldung unter www.swissTmeeting.ch Die «Communication Conference» – Industrielle Kommunikation in Theorie und Praxis findet am 4. Oktober 2011 nach ihrer erfolgreichen Premiere im 2010 zum zweiten Mal statt. Fachleute und Experten der schweizer Marktführer bieten an einem Tag kompakt und effizient einen breiten Überblick über Technologien, Trends und Erfahrungen rund um die Datenkommunkation in der Automation, Industrieverkabelung und darüber hinaus. Träger der Veranstaltung ist die Quersektion 200 des swissT.net – die branchenübergreifende Plattform für alle relevanten Standards und Technologien der industriellen Datenkommunikation. Das breite Angebot an hochstehenden und fundierten Fachvorträgen, Lösungspräsentationen und Workshops vermittelt viel Know-how sowie die neuesten Technologien und Entwicklungen im Kommunikationsmarkt. An der Tischmesse präsentieren die Aussteller die neuesten Produkte und stehen Red und Antwort.

Die «Communication Conference» konzentriert sich auf die Themen und Probleme, welche die Fachwelt beschäftigt. Ob hybride Daten-/Powerverbindung, Lösungen für permanente Überwachung mit Profibus, Data Center oder WLAN: die «Communication Conference» bietet die optimale Gelegenheit, sich ein Bild der neuesten Entwicklungen sowie Technologien zu machen und vermittelt Entscheidungshilfen und -grundlagen. Zu Gast ist die «Communication Conference» wieder in der Fachhochschule Brugg-Windisch, die sowohl per ÖV als auch Auto leicht erreichbar ist. Die Veranstaltung ist die optimale schweizer Plattform, um sich überbetrieblich auszutauschen und von den Erfahrungen der Berufskollegen und Experten zu profitieren - eine einmalige Gelegenheit, die kein Ingenieur verpassen sollte.

Medienpartner

Swiss Technology Network – swissT.net, Industriestrasse 4a, 8604 Volketswil Tel. +41 (0)44 945 90 90, Fax +41 (0)44 945 90 92, info@swisst.net, www.swisst.net und swissTmeeting.ch


A U TO M A T I O N

Programme erstellen – einfach, schnell und intuitiv Im Automatisierungssystem PSS 4000 von Pilz steht neu der grafische Programm-Editor PASmulti zur Verfügung. Mit diesem lassen sich schnell und einfach Standard- als auch sicherheitsgerichtete Automatisierungsprojekte erstellen sowie das Steuerungssystem PSSuniversal PLC konfigurieren. Durch die identische Programmierumgebung des grafischen Programm-Editors PASmulti und der Editoren nach EN/IEC 611313 ist eine einfache Handhabung gewährleistet. So können etwa Softwarebausteine, die durch den Anwender in PAS IL (Anweisungsliste) individuell für Standard- oder sicherheitsgerichtete Funktionen geschrieben werden, ohne weiteres auf PASmulti über-

tragen werden. Dazu steht in PASmulti eine umfangreiche Bibliothek an Softwarebausteinen zur Verfügung, beispielsweise zur Positionserfassung oder für allgemeine Funktionen wie Not-Halt, die der Anwender um selbst erstellte Software-Bausteine ergänzen kann. Die Softwarebausteine der Software-Plattform PAS4000 vereinfachen die Erstellung von Automatisierungsprogrammen massgeblich.

8.11 megalink

Modulare Sicherheitssteuerung Mosaic (MOdular SAfety Integrated Controller) ist die neue modulare und konfigurierbare Sicherheitssteuerung von ReeR. Sie ist in der Lage, die Überwachung mehrerer Sicherheitssensoren und Befehle gleichen Zeit umzusetzen. Es können Sicherheitslichtvorhänge, Lichtschranken, Nothalt, Sicherheitskontaktmatten, magnetische oder mechanische Schalter, Zweihandsteuerung usw. überwacht werden. Dank der modularen und erweiterbaren Struktur ist es möglich, die I/O an die Anforderung der jeweiligen Applikation anzupassen, bzw. zu erweitern. Das Hauptmodul umfasst acht Eingänge, zwei OSSD-Paare mit separatem EDM und Start/Restart. Es kann via PC durch USB Interface konfiguriert und auf ma-

ximal 72 Eingänge und acht OSSDAusgänge erweitert werden. Neben dem Hauptmodul bestehen maximal sieben Erweiterungseinheiten sowie ein Erweiterungsmodul an die gängigsten Feldbussysteme (Profibus DP, DeviceNet, CANopen. Der Software Mosaic Safety Designer (MSD) ist ein Konfigurationstool für die Programmierung der Mosaic (Dragand-drop).

Pilz Industrieelektronik GmbH | 5506 Mägenwil | Tel. 062 889 79 30 pilz@pilz.ch | www.pilz.ch

BIBUS AG | 8320 Fehraltorf | Tel. 044 877 50 11 info.bag@bibus.ch | www.bibus.ch

PC-Handlingsysteme für Kunststoffmaschinen

3D-Darstellungen, kombiniert mit klarer Symbolik

Mit der Robotik wird TwinCAT um einen weiteren Baustein ergänzt. Die Funktionen SPS, Motion Control, HMI und Robotik laufen auf nur einem Industrie-PC. TwinCAT Kinematic Transformation integriert sich in die bestehende Motion-Control-Welt: Robotik- und Motion-Control-Funktionen lassen sich optimal mit der TwinCAT NC synchronisieren. Alle Motion-Eigenschaften können auf einer gemeinsamen Hard- und Softwareplattform beliebig kombiniert werden. Über den Ethernet-Feldbus EtherCAT werden die Bewegungen der Schliesseinheiten und Handlingachsen praktisch verzögerungsfrei synchronisiert. Die Programmierung erfolgt nach DIN 66025 oder mithilfe kundenspezifischer Motion-Editoren. Bei komplexen Produktionszellen und verketteten Montageautomaten verkürzt die softwarebasierte Sicherheitstechnik TwinSAFE von Beckhoff die Inbetriebnahmezei-

Prozessdarstellungen werden immer komplexer und die Bediengewohnheiten der Anwender immer anspruchsvoller. Der Trend geht zu realen 3D-Darstellungen, kombiniert mit klarer Symbolik, wie zum Beispiel bei modernen Mobiltelefonen. Grafisch ansprechend gestaltete Benutzeroberflächen dienen keinem Selbstzweck, sondern motivieren den Bediener dazu, sich mit seiner Arbeitsumgebung positiv auseinanderzusetzen. Die nachweisliche Folge ist effizienteres Arbeiten, das zu geringeren Stillstandszeiten von Maschinen und Anlagen führt. Und

ten und erleichtert nachträgliche Anlagenmodifikationen. XFC basiert auf einer optimierten Steuerungs- und Kommunikationsarchitektur, die aus einem modernen Industrie-PC, I/O-Klemmen mit erweiterten Echtzeiteigenschaften, dem Highspeed-Ethernet-System EtherCAT und der Automatisierungssoftware TwinCAT besteht.

Beckhoff Automation AG | 8200 Schaffhausen | Tel. 052 633 40 40 info@beckhoff.ch | www.beckhoff.ch

65

eine störungsfreie Produktion sorgt für einen höheren Ertrag. iX ist ein softwarebasiertes HMI-Konzept, das die Lücken zwischen proprietären Bedienterminals und kostenintensiven SCADA-Lizenzlösungen schliesst. Es besteht aus dem iXDeveloper und der iX-Runtime. Die grosse Anzahl an passenden Bedienterminals bietet massgeschneiderte Lösungen für nahezu jede Branchenanwendung. Alle Grafiken können unabhängig von ihrer Auflösung ohne Qualitätsverlust (Artefakte) auf ein Vielfaches vergrössert werden.

SATOMEC AG | 6330 Cham | Tel. 041 748 17 77 info@satomec.ch | www.satomec.ch


66

megalink 8.11

A U TO M A T I O N

PC-Control für Spritzgiessmaschinen Mithilfe von TwinCAT, der Software-SPS für PC-basierte Steuerungstechnik, wird die Leistungsfähigkeit moderner PC-Architektur für die Steigerung der Produktqualität und der Maschineneffizienz genutzt. Für die Bedienung der Maschine steht eine auf Windows CE oder XP basierende Visualisierung zur Verfügung, die mit dem «Injection Molding PLC Framework» eine Gesamtlösung für die Spritzgiessmaschine bildet. So wird die Entwicklungszeit verkürzt, ohne die Möglichkeit eigener Technologie-Entwicklungen zu beschränken. Passend zur Software-Lösung bietet Beckhoff einen 12-Zoll-Panel-PC speziell für Injection-Molding-Anwendungen. Mit einer für den Spritzgiessprozess optimierten Tastenanordnung können Standardmaschinen mit unterschiedlichen Optionen optimal bedient werden. Neu ist

auch die kompakte und kostengünstige Steuerungslösung für Blasformmaschinen auf Basis von Intel-Atom-Prozessoren. Sie besteht aus einem 6,5-Zoll-Panel-PC und einer Technologie-Software für Blasformmaschinen inklusive Visualisierung.

Beckhoff Automation AG | 8200 Schaffhausen | Tel. 052 633 40 40 info@beckhoff.ch | www.beckhoff.ch

OSADL testet Linux-Kernel mit Powerlink-Implementierung Das Open Source Automation Development Lab (OSADL) hat zusätzlich zu den bestehenden Realtime-Ethernet-Racks jetzt eine eigene Testumgebung für Powerlink eingerichtet. Grundlage ist ein Standard-Computersystem mit der neusten stabilen Version des echtzeitfähigen mainline Linux-Kernels, der mit einem openPowerlink Masterstack der Version 1.7.1. ausgestattet ist. Da der Stack unter der OpenSource-Lizenz BSD steht, kann er von den Entwicklern ohne lizenzrechtliche Einschränkungen für die Linux-Implementierung verwendet werden. Die jüngste Version des Powerlink-Stacks lässt sich alternativ zur Implementierung als LinuxKernel-Modul, wie in der Testumgebung, auch als Userspace-An-

wendung nutzen. In der eigenen Testumgebung des OSADL läuft der Powerlink-Master-Stack auf einem Eltec Eurocom 400/Modbase 200 System, an das ein Powerlink I/O-Modul aus der X20-Baureihe von B&R angeschaltet ist. Die Kommunikation wird mit einem Powerlink Analyzer von B&R aufgezeichnet. Die erreichten Latenzzeiten und Jitter können auf der Website des Osadl unter www.osadl.org eingesehen werden.

B&R Industrie-Automation AG | 8500 Frauenfeld | Tel. 052 728 00 55 office.ch@br-automation.com | www.br-automation.com | www.osadl.org

Neue Generation Motorschutz- und Schaltgeräte bis 18,5 kW / 20 HP. Damit Motoren sicher laufen.

Eine völlig neue Generation von Motorschutz- und Schaltgeräten bis 18,5 kW / 20 HP bietet Ihnen grosse Vorteile in punkto Kosten und Verfügbarkeit. Zum Beispiel können die Schaltschütze in 45 mm Standardbaubreite sowohl für AC- als auch DC-Anwendungen eingesetzt werden und benötigen nur 4 Spulen für Spannungen von 24 – 500 V 50/60 Hz und 20 – 500 VDC. Einheitliches Gerätedesign ermöglicht die Anwendung von gleichem Zubehör für die gesamte Produktelinie. Für Sie bedeutet das: einfache Bestellung, hohe Flexibilität und niedrige Lagerhaltung. Die Tatsachen sprechen für sich. Weitere Informationen: www.abb.ch/industrieautomation

ABB Schweiz AG, Industrieautomation Brown Boveri Platz 3 CH-5400 Baden Tel. +41 58 586 00 00 www.abb.ch/ industrieautomation


B A U E L E M E N TE

8.11 megalink

67

MASSGESCHNEIDERTE STROMVERSORGUNGEN VON SCHULZ-ELECTRONIC

Es gibt nur eine Lösung – die Beste! Schulz-Electronic aus Reinach BL ist für spezielle Stromversorgungen in Industrie und Forschung für Mess-, Versuchs- oder Testeinrichtung sowie für die Serienentwicklung die 1. Adresse. Das Unternehmen realisiert intelligente Konzepte zur elektrischen Versorgung in den Branchen Automotive, Industrie, Luft- und Raumfahrt, Bahn, Laser, Photovoltaik und oft auch in Forschung und Entwicklung.

versorgung. Der Kunde legte Wert darauf, dass die Versorgung für rund 5 ms eine Leistung von bis zu 11 kW erbringen konnte und dies bei möglichst unveränderter Spannung. Wir lieferten eine ebenso elegante wie kostengünstige Lösung. Sie besteht aus einer Gleichspannungsversorgung und zwei Einschüben voll mit Kondensatoren. Diese können kurzzeitig sogar die 15-fache Leistung der Stromversorgung abgeben.»

Kurt Hagmann, Leiter der schweizer Niederlassung von Schulz-Electronic in Reinach.

Geht nicht, gibts nicht. Ein weiteres Beispiel ist ein wassergekühltes «Kraftwerk» , das mit 180 kW so viel wie der elektrisch betriebene US-Sportwagen «Tesla» leistet. Es wurde bei der Multi-Contact AG in Allschwil bei Basel in Betrieb genommen. Der Leiter des Prüflabors, Jean-Marie Mangold: «Wir wussten, dass wir eine Stromversorgung mit 15 000 A Ausgangsstrom nicht im Laden kaufen können. Schulz-Electronic aus dem nahe gelegenen Reinach war schliesslich in der Lage, alle unsere Wünsche in einem kompakten Gerät zu realisieren.»

A

uch für ausgefallene Wünsche an die Stromversorgung findet Schulz-Electronic mit vernünftigem Aufwand eine robuste und langlebige Lösung. «Unsere Lösungen basieren auf Seriengeräten unserer Lieferanten, immer öfter ergänzt durch Modifikationen und Eigenentwicklungen», erläutert Vertriebsleiter Stefan Dehn das Konzept des auf massgeschneiderte und programmierbare Stromversorgungen spezialisierten Unternehmens. Kurt Hagmann, Leiter der Niederlassung von Schulz-Electronic in Reinach, gibt ein Beispiel: «Ein Kompressorhersteller suchte für Tests an Magnetventilen eine Strom-

INFOS Schulz-Electronic GmbH Niederlassung Reinach 4153 Reinach Tel. 061 712 26 00 vertrieb@schulz-electronic.ch www.schulz-electronic.ch

180 kW DC-Power genau nach Kundenwunsch.

3120ASX von Pacific Power Source: AC-Leistungsquelle mit 2 kVA.

One-stop shopping. Schulz-Electronic hat ein umfangreiches und bedarfsgerechtes Portfolio von Lieferanten aus aller Welt zusammengestellt und erweitert dieses ständig mit Blick auf den Markt. Es umfasst neben Laborstromversorgungen, elektronischen Lasten und Hochspannungsstromversorgungen auch Pulsgeneratoren oder Laser-Dioden-Treiber. Für viele Fabrikate ist das Baden-Badener Unternehmen autorisierter Servicestützpunkt und fungiert in Deutschland und der Schweiz als «Quasihersteller». Zu den Serviceleistungen gehören ein MietgeräteService, die kostenlose Probestellung aller gängigen Fabrikate, eine Support-Hotline von 8 bis 18 Uhr sowie ein Kalibrierservice. Sechs Vertriebsingenieure betreuen die Kunden in Deutschland und der Schweiz. Die Entwicklung und das zentrale Lager befinden sich in Baden-Baden. Dieses Jahr übernahm der Stromversorgungsspezialist die exklusiven Vertriebsrechte für den US-Hersteller Pacific Power Source, PPS, in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Stefan Dehn: «Mit den Produkten von PPS schliessen wir im ACBereich eine Lücke und bieten der Industrie ein einzigartiges Lieferprogramm von programmierbaren AC Quellen in linearer und getakteter Technologie im Leistungsbereich von 500 VA bis 625 kVA.» ■


68

megalink 8.11

B A U E L E M E N TE

Power Management-IC mit integrierter CPU

Schneller Zugriff auf 500 000 Produkte

Die Architektur des IDT P95020 bietet ein High-Fidelity-Audio-Subsystem, Takterzeugung, resistiven TouchController, Backlight-LED-Treiber, Li +/Polymer-Akku-Ladegerät, Multi-Channel-DC-DCWandler und einen Analog-Digital-Wandler (ADC) mit hoher Auflösung. Durch die Einbettung eines Mikrocontrollers bietet der IDT P95020 volle Programmierbarkeit und Flexibilität in Multimedia-Applikations-Designs. Alle Funktionsblöcke können via I2C zugegriffen werden. Die programmierbaren Regler erfüllen die erforderliche dynamische Spannungsregelung. Die Architektur des IDT P95020 entlastet und unterstützt alle Funktionen auf dem Chip wie die I/O-Verarbeitung oder die Audiofunktionen. Diese Eigenschaft, gepaart mit den programmierbaren Systemleistungsregelungsblöcken

RS Components verfügt mit dem RS Partsfinder über ein kostenloses und einfach bedienbares Browser-PlugIn, das den Zugriff auf die Produktdatenbank von RS mit über 500000 Artikeln von jeder Internetseite aus ermöglicht. Anwender des Programms markieren ein Stichwort, eine RS-Bestellnummer oder eine Produktbezeichnung des Lieferanten und führen dann mit der Maus einen Rechtsklick auf den Partsfinder aus. Dadurch erfolgt der direkte Zugriff auf die RS-Datenbank, ohne manuelles Öffnen anderer Internetseiten oder zeitraubendes Cut-and-past. Mit dem RS Partsfinder kann man leicht Preise vergleichen, den Lagerbestand prüfen und die technischen Daten der

und einem On-Chip Power-Management, führt zu einer höheren Systemleistung und längerer Lebensdauer der Batterie. Dank dem Wissen von IDT bei Hochleistungs-Silizium-Timing-ICs, PC Audio-Codecs und der Integration der neu entwickelten Mixed-Signal-Mega-Blöcke ist der IDT P95020 der erste in einer Reihe neuer, intelligenter Power-Management-Lösungen.

gesuchten Produkte und Komponenten anschauen. RS Partsfinder ist für Ingenieure, Techniker, Einkäufer und Beschaffungsabteilungen in Europa verfügbar und wird mit einem Klick auf www.rsonline.ch/partsfinder installiert. Innerhalb des Installationsmenüs kann man eine einminütige Demonstration des Plug-Ins anschauen. om RS Partsfinder gibt es in den Versionen für Internet Explorer 8.0 und höher und Firefox 3.5 und höher.

MPI Distribution AG | 5405 Daettwil | Tel. 056 483 34 44 info@mpi.ch | www.mpi.ch

RS Components GmbH | D-64546 Mörfelden-Walldorf | Tel. +49 6105 401 234 rs-gmbh@rsonline.de | www.rsonline.ch

PCB-Adapter für Steckverbinder

Induktivsensor misst berührungslos mit 4 Nanometern Auflösung

Mit dem Han Q 12/0 PCB-Adapter hat der aktuell hochpoligste Harting Steckverbinder in der Baugrösse 3 A nun auch eine direkte Anbindungsmöglichkeit an die Geräteplatine. Neben dem eigentlichen Leiterplattenadapter werden spezielle Varianten des Stift- und Buchseneinsatzes des Steckverbinders Han Q 12/0 für den PCBAdapter zur Verfügung stehen. Die Montage des PCB-Adapters ist unabhängig vom Steckverbinder – er kann gemäss Lochbild auf der Platine wie weitere passive Elemente vormontiert werden. Der Stift- oder Buchseneinsatz für den PCB-Adapter wird nach der Montage der Platine im Gehäuse installiert, in dem er auf den Leiterplattenadapter aufgesteckt und am Anbaugehäuse mit der Befestigungsschraube fixiert wird. Dank dem separaten Steckverbinder für den PCB-Adapter können alle zwölf Kontakte und der Schutzlei-

ter PE genutzt werden. Somit stehen für die Anbindung an die Leiterplatte zwölf Kontakte + PE mit den folgenden technischen Kennwerten gemäss DIN EN 61984 zur Verfügung: 7,5 A Bremsstrom, 250 V Bemessungsspannung, 4 KV Bemessungsstossspannung bei Verschmutzungsgrad 3.

HARTING AG | 8604 Volketswil | Tel. 044 908 20 60 ch@HARTING.com | www.HARTING.ch

Die Auflösung des Induktivsensors IPRM 12 von Baumer ist erheblich verbessert worden. Der Sensor misst nun mit einer bisher in dieser Sensorklasse unerreichten Auflösung von bis zu 4 nm. Damit bietet er die optimale Lösung für die Überwachung von Rundlauf und Vibration von Wellen, hochpräzises Vermessen von Fertigungstoleranzen oder die Messung der Durchbiegung von Wellen, Blattfedern oder Hebeln. Sämtliche benötigte Elektronik ist in seinem 90 mm kurzen M12-Gehäuse integriert. So werden im Vergleich zu Messsystemen mit externer Auswertung die Anschaffungskosten gemindert und ein einfacher Einbau in kompakte Maschinen ist gewährleistet. Gleichzeitig erzielt der Sensor

eine hohe Messgeschwindigkeit von 1 mm / s und gehört damit auch zu den schnellsten Sensoren seiner Klasse. Der IPRM 12 dient als berührungsloses Messsystem, das bei empfindlichen Endprodukten keine Kratzer oder Druckstellen hinterlässt, und stellt mit seiner hohen Leistung eine Alternative zu aufwendigen Messsystemen dar.

Baumer Electric AG | 8500 Frauenfeld | Tel. 052 728 13 13 sales.ch@baumer.com | www.baumer.com


B A U E L E M E N TE

Platzsparende Füllstandsmessung Für Füllstandsmessungen, wo nur wenig Platz für die Montage vorhanden ist, empfiehlt sich der kapazitive Sensor von Rechner aus der XS-Serie. Er braucht nur kurze 40 mm und hat ein Gewinde von M30 x 1,5. Alle relevanten technischen Daten entsprechen den grossen Brüdern der NormlineSerie. Der seitliche Kabelabgang sowie das geringe Gewicht sind weitere Vorteile des kompakten Sensors der XS-Serie. Bei den Entwicklungen hin zu immer kom-

pakteren und leichteren Maschinen und Anlagen liegt die XS-Serie absolut voll im Trend.

Omni Ray AG | CH-8600 Dübendorf | Tel. 044 802 28 80 info@omniray.ch | www.omniray.ch

D-Sub-Steckverbinder für fast alle Fälle D-Sub-Steckverbinder sind stark verbreitet und decken einen weit gespannten Technologiebereich von Aero/ Mil und Raumfahrt bis zur Consumer-Elektronik ab. Das Konzept der D-Sub-Steckverbinder vereinigt Eigenschaften, die in vielen Einsatzbereichen richtig liegen. Bei Bedarf können die nötigen technischen Modifikationen vorgenommen werden. FCI steht für das, was der Anwender braucht: einen Lieferanten, der sowohl die Technik als auch die

69

Schwingungstransmitter überwacht Gesamtschwingungszustand Zur Vermeidung von Stillständen und Produktionsausfällen wurde für die Überwachung des Gesamtschwingungszustandes von Maschinen und Anlagen, zum Beispiel von Lüftern und Zentrifugen, nach ISO 10816 der Schwingungstransmitter efector octavis der Bauform VT entwickelt. Der Sensor misst die effektive Schwinggeschwindigkeit (true ms) an einer nicht rotierenden Bauteiloberfläche. Er überträgt den Kennwert als Stromsignal (4 bis 20 mA) an das Prozessleitsystem mit 2-Leiter-Technik. Die Ausführung in Edelstahl, die hohe Schutzart – IP 68, IP 69 K sowie der maximale Temperaturbereich (–30 bis +105 °C) ermöglichen den Einsatz in Applikationen mit rauen Umgebungen. Das Gerät ist ohne Hilfe einer zusätzlichen Paramet-

riersoftware in Betrieb zu nehmen. Der Geräteanschluss erfolgt über eine M12-Steckverbindung.

ifm electronic ag | 4624 Härkingen | Tel. 0800 88 80 33 info.ch@ifm.com | www.ifm.com/ch

Kosten im Griff hat und über Erfahrung in allen Einsatzbereichen verfügt. FCI hat eines der breitesten D-Sub-Sortimente für Leiterplatten, von I/0-Kabelverbindern und von Pin-in-Paste-Versionen für robustere, einfach zu verarbeitende Verbindungen.

Precimation AG | 2555 Brügg | Tel. 032 366 69 99 welcome@precimation.ch | www.precimation.ch

100000 Produkte auf 2000 Seiten Distrelec ist ein Lieferant für Kleinmengen von Produkten der Elektronik und Elektrotechnik, von Werkzeugen über Messgeräte bis hin zu Computerzubehör. Dieses breite Sortiment ist abgestimmt auf Kunden aus Industrie, Gewerbe und technischen Schulen. Ein ausgefeiltes Logistik-System ermöglicht die hohe Verfügbarkeit von über 98%. Bis 18.00 Uhr bestellte Artikel werden gleichentags ab Lager Schweiz ausgeliefert und sind am nächsten Tag beim Kunden. Im über 2000 Seiten starken Katalog stehen mehr als 100 000 Produkte zur Auswahl.

8.11 megalink

Robustes SystemDesign trotz hoher Komplexität/ Funktionalität. Antworten erhalten Sie am 30. August 2011 an der Embedded Computing Conference an der ZHAW in Winterthur.

Anfragen zu grösseren Mengen werden durch unser CatalogPlus!-Team bearbeitet. Die gesamte Produktpalette von Distrelec inklusive IT Zubehör finden Sie unter www.distrelec.ch

Distrelec, Bereich der Dätwyler Schweiz AG | 8606 Nänikon | Tel. 044 944 99 11 info@distrelec.com | www.distrelec.ch

Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldung und Informationen unter www.EmbeddedComputingConference.ch


70

megalink 8.11

B A U E L E M E N TE

Abwärtsregler für 30-V-Eingangsspannung

Programmierbare MEMS-Oszillatoren

Der MCP16301, der erste Abwärtsregler von Microchip für 30 Volt, ist für Eingangsspannungen von 4 bis 30 V ausgelegt, während der Ausgang 600 mA bei 2 bis 15 V liefert. Der Wirkungsgrad beträgt bis zu 95%. In dem kleinen 6-poligen SOT-23-Gehäuse ist ein HighSide-Schalter integriert, sodass die Anzahl der externen Komponenten auf ein Minimum reduziert werden konnte. Diese Eigenschaften erlauben es, einen effizienten und kompakten Abwärtsregler zu entwickeln, der die benötigte Versorgungsspannung für PIC-Mikrocontroller oder andere Niederspannungskomponenten aus einer Spannungsquelle von 12 V bis 24 V erzeugt. Der MCP16301 ist nicht nur für Set-Top-Boxen, LEDBeleuchtungen, HVAC-Systeme

Ein bislang unerreichter Phasenjitter von lediglich 600 Femtosekunden (fs) im für SonetApplikationen kritischen Bereich von 12 kHz bis 20 MHz und eine von –40 bis +85 °C gleichbleibend hohe Stabilität von ±10 ppm zeichnen SiTimes neue, ab sofort bei MSC erhältliche Encore-MEMS-OszillatorFamilie SiT820X aus. Wie alle MEMS-Oszillatoren von SiTime liefern auch die neuen mit Versorgungsspannungen von 1,8 V beziehungsweise 2,5 bis 3,3 V arbeitenden Bausteine SiT8208 für den Frequenzbereich von 1 bis 80 MHz sowie SiT8209 für den Frequenzbereich von 80 bis 220 MHz eine auf sechs Dezimalstellen genaue Frequenz. Der programmierbare Ausgangsleistungs-

und Leistungsmesser geeignet, er kann ebenso in weiten Bereichen der Industrie, Telekommunikation, Konsumgüter und Kraftfahrzeugtechnik eingesetzt werden. Im Hochgeschwindigkeits-Spitzenstrommodus wird eine schnelle Ausregelung spontaner Änderungen der Eingangsspannung und Last in Leistungsanwendungen erreicht und der MCP16301 leistet auch eine hervorragende Eingangsspannungs- und Lastregelung.

pegel des Bausteins ermöglicht eine sehr einfache Anpassung an die Last bzw. eine sehr effektive Reduzierung etwaiger EMI-Störungen. Zudem lassen sich bei Bedarf durch Erhöhung des Ausgangsleitungspegels selbst mehrere Lasten ohne zusätzlich Puffer treiben, was eine weitere Reduzierung der Schaltungskomplexität und der Kosten zur Folge hat.

Mero Microchip (Schweiz) | 5605 Dottikon | Tel. 056 610 15 01 r.ruetimann@mero.ch | www.mero.ch

MSC-Gleichmann Schweiz AG | 8604 Volketswil | Tel. 043 355 33 66 volketswil@msc-ge.com | www.msc-ge.com

Günstige Entwicklungsplattform für 32-bit-Mikrocontroller

Schnelle Datensicherung mit leistungsstarken Speicherkarten

Microchip hat eine Open-Source-Entwicklungsplattform für 32bit-Mikrocontroller entwickelt, die auch mit Arduino-Hard- und Software kompatibel ist. Die 32-bit-Arduino-Lösung bietet Amateuren und Akademikern, die keinen technischen Hintergrund haben, eine einfach und preiswerte Elektronik für ihre Projekte. Die chipKIT-Platinen und die Software bieten eine Vielzahl an Eigenschaften, Leistungsmerkmalen und Funktionalität. Aufgrund ihrer hohen Leistung können Anwender ihr Projekt schon nach Minuten zum Laufen bringen. Die Plattform besteht aus zwei Entwicklungsplatinen auf PIC32-Basis und der Open-Source-Software, die komplett kompatibel mit der Arduino-Programmiersprache und

Die neue Generation von CFast-Speicherkarten gemäss dem neuen Standard der Compact Flash Association ist elektrisch kompatibel mit dem SATA-Standard und unterstützt Datentransferraten bis zu 300 MByte/s. Sie erfüllt strenge Zuverlässigkeitsanforderungen und erreicht eine Lebensdauer von bis zu 10 Jahren mit entsprechenden Anforderungen an das Steckersystem, das mindestens 10 000 Steckzyklen gewährleistet. Die neue Steckerbaureihe N7G24 ist mit der CFast-Standard-Version 1.0 kompatibel und stellt die letzte Erweiterung des 3M-Sortiments von Hochleistungs-Printverbindern für Flash-Memory-Speicherkarten dar. Sie eignet sich für die Aufnahme von CFast-Speicherkarten der

Entwicklungsumgebung ist. Die chipKIT-Hardware ist wiederum kompatibel mit bestehenden Arduino-Shields und Anwendungen und kann mit der Arduino-IDE und bestehenden Ressourcen wie Code-Beispielen, Bibliotheken, Referenzen und Tutorien entwickelt werden. Die einfach zu handhabende, kostengünstige Lösung unterstützt die Projektentwicklung für viele Fachrichtungen wie Maschinenwesen, Informatik und sogar in der Kunst.

Mero Microchip (Schweiz) | 5605 Dottikon | Tel. 056 610 15 01 r.ruetimann@mero.ch | www.mero.ch

Typen I und II. Verlängerte Führungsschienen beugen der Gefahr einer inkorrekten Karteninstallation vor. Die Erdungsclips verstärken die Rückhaltekraft, um ein unbeabsichtigtes Herausrutschen der Karte beim Lösen der Verriegelung zu verhindern. Einreihig angeordnete SMT-Anschlüsse vereinfachen die Prüfung und ermöglichen eine höhere Leistung.

Precimation AG | 2555 Brügg | Tel. 032 366 69 99 welcome@precimation.ch | www.precimation.ch


B A U E L E M E N TE

8.11 megalink

Installationsklemmen mit Push-in

Modul für TFT-Ansteuerung

PIT 1,5 heisst die neue Reihenklemmenreihe von Phoenix Contact. Das Produktprogramm der 3,5 mm breiten Reihenklemmen umfasst Durchgangs,- Mehrstock- und Mehrleiterklemmen sowie Schutzleiterklemmen und steckbare Combi-Varianten. Die anschliessbaren Leiterquerschnitte liegen in einem Bereich von 2,5 mm² für starre Leiter. Die Anschlusstechnik Push-in ermöglicht es, Leiter direkt und ohne Werkzeug zu verdrahten. Durch das Einführen des Leiters öffnet sich die Kontaktfeder selbsttätig. Bis zu 50 Prozent geringere Steckkräfte erleichtern den Vorgang des Steckens und Kontaktierens. Dabei sorgen hohe Kontaktkräfte oberhalb der einschlägigen Normen für eine sichere und qualitativ

Das neue Ka-Ro Computer-on-Module TX53 von Glyn eignet sich für die schnelle Ansteuerung von TFTs. Dank des 1-GHz-Freescalei.MX535-Prozessors ist das Betriebssystem frei wählbar. Das Modul unterstützt sowohl Linux und Android als auch Windows Embedded Compact 7. Die Displays bis zu einer Auflösung von 1600 x 1200 Bildpunkten können in Industrieumgebungen bis zu einem Temperaturbereich von – 40 bis + 85 °C angesteuert werden. Neben zwei digitalen und einer analogen stehen optional auch

hochwertige Leiterkontaktierung. Das Lösen der angeschlossenen Leiter erfolgt durch den neuartigen Taster, der mit verschiedenen Werkzeugen betätigt werden kann. Dieser überträgt die Kraft auf die innenliegende Kontaktfeder und öffnet diese immer maximal. Die orangene Farbe des Tasters kennzeichnet ihn als Betätigungselement, was eine Fehlbedienung der Klemme sicher vermeidet.

PHOENIX CONTACT AG | 8317 Tagelswangen | Tel. 052 354 55 55 infoswiss@phoenixcontact.com | www.phoenixcontact.ch

71

zwei LVDS-Schnittstellen zur Verfügung. Ein Starterkit mit kompletter Entwicklungsumgebung und Software steht ebenfalls zur Verfügung. Die universell einsetzbare Basisplatine zum Modul kann auch für weitere Module aus dem Ka-RoProgramm genutzt werden. Hierzu ist lediglich ein Upgrade notwendig. Das Starterkit kann einfach an das GLYN/EDT-Familienkonzept für TFTs angebunden werden. Die Displays des Familienkonzepts sind in den Grössen von 3,5" bis 7" aufgrund einheitlicher Schnittstellen untereinander austauschbar.

GLYN Schweiz | 8133 Esslingen | Tel. 044 944 55 00 sales@glyn.ch | www.glyn.ch

Modular. Spacial SF – anreihbar an allen Seiten.

Stand- und Anreihschränke Spacial SF und SM Optimaler Zugriff: bis zu 4 Türen einbaubar Funktionale Ästhetik: formschön integrierte Seitenwände Ausserordentliche Stabilität: dank robustem Rahmenprofil Auch in Edelstahl-Ausführung

Elcase AG | Alti Ruedelfingerstrass 24 | CH-8460 Marthalen | Telefon +41 (0)52 305 49 49 | www.elcase.ch


72

megalink 8.11

B A U E L E M E N TE

COM-Express-Modul mit günstigen CPUs Die Anfang diesen Jahres vorgestellte High-EndCOM-Express-Modulfamilie MSC CXB-6S der MSC Vertriebs GmbH, die auf den Intel-Core-Prozessoren der zweiten Generation basiert, wird jetzt neben den i3-, i5- und i7-Modellen mit zwei oder vier Rechenkernen auch in einer kostengünstigen Celeron-Variante angeboten. Das preisoptimierte Modul MSC CXB-6S integriert neben dem Chipsatz Intel HM65 PCH den dual-core Intel-Celeron-Prozessor B810E, der in 32-nm-Technologie gefertigt wird. Die CPU wird mit 1,6 GHz getaktet und bietet einen 2 MB grossen L3-Cache-Speicher. Die angegebene Thermal Dissipation Power (TDP) des Prozessors liegt bei 35 W. Schnelle Dual Channel DDR3 SDRAM-Module (zwei SO-DIMM-Sockel) mit einer maxi-

malen Speicherkapazität von insgesamt 16 GB sorgt für eine hohe Computing-Leistung bei gleichzeitig niedrigem Stromverbrauch. Ebenfalls auf dem Prozessor-Die untergebracht ist der Grafikcontroller Intel HD Graphics 2000, der DirectX 10.1 und OpenGL 3.0 unterstützt. Die gemeinsame Nutzung des L3-Caches durch Prozessorkerne und Grafikcontroller trägt zu einer erheblichen Leistungssteigerung bei.

MSC Vertriebs GmbH | D-76297 Stutensee | Tel. +49 724 910 427 public-relations@msc-ge.com | www.msc-ge.com

Klemmen für die Elektroinstallation Die neue Generation Installationsklemmen von Phoenix Contact ist speziell auf die Anforderungen der Elektroinstallation und des Verteilerbaus zugeschnitten. Die Klemmen gibt es in zahlreichen Varianten als Dreistockund N-Trennklemmen mit dazu passenden Durchgangs-, Trenn- und Schutzleiterklemmen. Die anschliessbaren Leiterquerschnitte mit einer Baubreite ab 5,2 mm reichen von 2,5 mm² bis 10 mm². Durch verrastende Trennschieber mit Statusanzeige kann die Neutralleitersammelschiene einfach und sicher kontaktiert werden. Mittels doppelter Funktionsschächte lassen sich zum Beispiel L1-L2-L3 Potenziale beliebig vervielfältigen. Eine komplette Drehstromverdrahtung lässt

sich so mit nur zwei Klemmen umsetzen. Gut einsehbare Markierungsflächen und Prüfabgriffe an jeder Klemmstelle sorgen für Übersichtlichkeit. Alle Installationsklemmenprogramme von Phoenix Contact mit Schraub-, Zugfeder- oder Push-In-Anschluss sind kompatibel zur NLS-Schiene. Unterschiedliche Anschlussarten und -querschnitte können so einfach kombiniert werden.

PHOENIX CONTACT AG | 8317 Tagelswangen | Tel. 052 354 55 55 infoswiss@phoenixcontact.com | www.phoenixcontact.ch

Fluss- & Luftblasendetektor für Flüssigkeiten

Der Fluss- und Luftblasendetektor LG01 für die Erkennung von geringen Flüssigkeitsdurchflüssen und Luftblasen des Schweizer Sensorhersteller Sensirion AG erkennt Flussraten in einem Bereich von wenigen ml/min. und weniger und reagiert mit einer Ansprechzeit von unter 100 ms. Das Ausgangssignal von entweder 0 oder 5 V gibt an, ob die Durchflussrate gegenwärtig über oder unter einem spezifizierten Schwellwert liegt. Bei konstanten Flussraten über dem Schwellwert kann der Sensor alternativ zur Detektion von Luftblasen im Fluss-

kanal eingesetzt werden. Das erhöht die Zuverlässigkeit fluidischer Systeme mit einer maximalen Durchflussrate bis zu 220 ml/min. Über die fluidischen Anschlüsse gemäss dem ¼-28 Standard können Plastikschläuche mit Aussendurchmessern von 1/8" (3,2 mm) oder 1/6" (1,6 mm) verbunden werden. Alternativ werden auch Schlauchhüllen-Adapter angeboten. Der kleine und leichte Sensor eignet sich besonders für die Integration in bio-medizinische Anwendungen und Lösungen für die Verfahrenstechnik.

Sensirion AG | 8712 Stäfa | Tel. +41 44 306 40 00 info@sensirion.com | www.sensirion.com

LBA-Differenzdrucksensoren ab 25 Pa

Sensortechnics LBA-Differenzdrucksensoren bieten neben den bisherigen Druckbereichen von 250 Pa und 500 Pa ab sofort zusätzliche Niedrigstdruckbereiche ab 25 Pa (0,25 mbar) Messbereichsendwert. Durch eine vollständig analoge CMOS-Signalaufbereitung erzielen die Sensoren lineare und temperaturkompensierte Ausgangssignale und sehr schnelle Reaktionszeiten. Die Integration des Strömungskanals auf Chip-Ebene verringert den Gasfluss durch den LBA-Sensor und dessen Verbindungsschläuche

um mehrere Grössenordnungen. Die LBA-Differenzdrucksensoren sind daher unempfindlich gegenüber Staub und Feuchtigkeit und ermöglichen den Einsatz von Verbindungsschläuchen und Filtern, ohne dass das Sensorausgangssignal beeinflusst wird. Die LBA-Drucksensoren ab 25 Pa (0,25 mbar) Messbereichsendwert eignen sich zur Messung kleinster Druckunterschiede in Anwendungen der Medizintechnik, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik sowie Analytik und Labortechnik.

Sensortechnics GmbH | D-82178 Puchheim | Tel. +49 (0)89 80083-0 info@sensortechnics.com | www.sensortechnics.com


B A U E L E M E N TE

8.11 megalink

Der neuste Connectorfinder Katalog

Kompakt-PC mit Sandy Bridge Prozessor

Im Katalog 2011/12 des Distributors für Verbindungstechnik und Kabel-Assemblies Compona finden sich über 11000 Artikel auf 780 Seiten. Mehr als 1500 neue Produkte wurden ins Sortiment integriert. Dennoch stellt auch diese neuste Ausgabe nur eine Übersicht dar. Denn Compona versteht sich auch als industrieller Dienstleister im Bereich der Verarbeitung von Steckverbindern auf dem Gebiet der Kabelkonfektionen und hat direkten Zugriff auf über 100 000 Steckverbinder bei seinen Lieferanten. Seit der Gründung von Compona im Jahr 1980 ist dies bereits die 17. Version des Katalogs im bewährten Format

Mit der Spectra PowerBox 1270 ergänzt Spectra seine Serie industrieller KompaktPCs um eine Variante mit dem neuen Sandy Bridge Quad Core Intel i7-2710QE 2,1 GHz embedded Prozessor. Dieser eignet sich für die Bildverarbeitung, die Prozessautomatisierung oder für anspruchsvolle Multimedia-Applikationen. Ein speziell für die Spectra PowerBox-Serie entwickeltes Kühlsystem, bestehend aus einer Heatpipe in Kombination mit einem langsam drehenden, temperaturgesteuerten Lüfter, sorgt für eine niedrige Innentemperatur. Das System ist sehr flexibel an die Aufgabenstellung anpassbar. Dafür sorgt der PCIe x 16 Erweiterungssteckplatz oder alternativ

mit über 40 Herstellern (Binder, FCT, 3M, JST, FCI usw.). Der Katalog enthält die wichtigsten technischen Angaben, eine Masszeichnung sowie ein Bild aller Stecker. Die Website ist genau gleich aufgebaut, mit zehn Registern und sämtlichen Artikeln in derselben Reihenfolge wie in der gedruckten Version. Datenblätter können als PDF heruntergeladen und Artikel direkt im Shop bestellt werden.

Compona AG | 8320 Fehraltorf | Tel. 0848 840 100 info@compona.ch | www.compona.ch

73

zwei PCI-Steckplätze. Es ist auch möglich, anstelle der boardeigenen Intel HD 3000 Grafik eine externe Hochleistungsgrafikkarte einzusetzen. Das System ist standardmässig mit einer 120 GB SSD ausgestattet. Die Spectra PowerBox 1270 verfügt über folgende E/A-Schnittstellen: 1 x DVI-D, 1 x DVI-I, 1 x HDMI, 3 x RS-232, 1 x RS-232/422/485, 4 x USB 2.0, 2 x USB 3.0, 2 x LAN, Audio.

Spectra (Schweiz) AG | 8132 Egg | Tel. 043 277 10 50 info@spectra.ch | www.spectra.ch

DER NEUE 2011/12 Die beste Technik, die grösste Auswahl Geschäftskundenkatalog Band 2 Gesamtsortiment in den Bereichen: • Lichttechnik • Lüftung / Heizung / Klima • Alarm- und Überwachungstechnik • IT- und Bürobedarf • Photo-, Video- & Autotechnik Fordern Sie am besten gleich Ihr persönliches Exemplar an, auch der Band 1 ist noch erhältlich unter Tel. 0848 80 12 90 Fax 0848 80 12 91 biz.conrad.ch/kataloge

biz.conrad.ch

Vor Ort: Emmenbrücke und Dietlikon


74

megalink 8.11

I N D U S TR I E B E D A R F

Antriebsstränge einfach modellieren

Wartungsfreie Hochlastschwenks

Die neue Version von SimDriveline von MathWorks vereinfacht die Integration verschiedener physikalischer Domänen in der Antriebsstrangmodellierung, einschliesslich des Wärmeverlusts in Getrieben, in elektrischen Magnetspulen und in hydraulisch betriebenen Kupplungen. SimDriveline unterstützt Ingenieure bei der Modellierung und Simulation von mechanischen Systemen in Simulink für eine Vielzahl von Anwendungen in der Automobilindustrie, der Luftund Raumfahrt sowie in zahlreichen industriellen Anwendungen. Mit der SimDriveline-Software können Teams sowohl einfache als auch komplexe Systeme in derselben Umgebung einfacher modellieren als mit signalbasierten oder Eingabe/Ausgabe-Methoden. Die Erweiterungen in SimDriveline

Das schmier- und wartungsfreie Kunststoffgleitlager Iglidur Q2 des Polymerforschers und Lagerspezialisten Igus besteht aus einem neuen Materialmix, den Igus mithilfe der Spritzgusstechnik zu kostengünstigen Polymerlagern verarbeitet. Iglidur-Gleitlager können zu ölende oder zu fettende metallische Buchsen oder beschichtete Metalllager ersetzen. In Tests im firmeneigenen Technikum konnte nachgewiesen werden, dass Iglidur Q2 zum Beispiel bei einer schwenkenden Bewegung unter 76 MPa Radiallast je nach verwendeter Welle um den Faktor zwei bis fünf besser abschneidet als alle anderen 35 Katalogwerkstoffe des Unternehmens. Grund für die erhöhte Lebensdauer bei Hoch-

beinhalten Getriebeverlustmodelle, die Reibungsverluste beim Ineinandergreifen von Zahnrädern sowie rotatorische Dämpfungsverluste an den Wellen für Effizienzuntersuchungen erfassen, und erlauben somit genauere und effizientere Simulationen für Systeme mit mehreren gleichzeitigen Kupplungsvorgängen.

lastschwenks ist die Kombination aus hoher Verschleissfestigkeit (Verschleiss = Abrieb) und geringer Verformung. Igus bietet als erstes Unternehmen, basierend auf langjähriger Forschung und Anwendungstests unter industriellen Bedingungen, eine Lebensdauerberechnung von Gleitlagern im Internet. In seinem jetzt erschienenen neuen Katalog «Polymergleitlager 2011» beschreibt das Unternehmen 10 200 tribologisch optimierte Produkte.

MathWorks GmbH | 3006 Bern | Tel. 031 950 60 20 info@mathworks.ch | www.mathworks.ch

Igus Schweiz GmbH | 4623 Neuendorf | Tel. 062 388 97 97 i_Schweiz_G@igus.de | www.igus.de

Die Schnittstelle von morgen

Stand-alone-Entlötsystem

Die MasterInterfaceSerie 39 von Finder verkörpert ein neues Konzept der Koppel-Relais in der schmalen, nur 6,2 mm breiten Bauform. Durch die fünf unterschiedlichen Versionen ist je nach Anforderung eine Optimierung des Platzbedarfs, des Installationsaufwands, der Bedienerfreundlichkeit und der der Funktionstüchtigkeit durch die austauschbaren, mechanischen Relais (EMR) oder die eingesetzten Opto-Koppler (SSR) gegeben. «Master-Basic» ist die Version, die wie die bekannten Koppel-Relais in allen Systemen universell einsetzbar ist. Die «Master-Plus»-Version mit dem einsetzbaren Sicherungs-Modul ist wie die Version Basic in allen Systemen einsetzbar und erfüllt darüber

Das MFR-1300 Entlötgerät von Okinternational (OKi), eine neue Generation von Stand-alone-Rework-Equipment, basiert auf der bewährten MFR-Technologie und zeichnet sich dadurch aus, dass das Handstück nun in zwei unterschiedlichen Konfigurationen bedient werden kann. Die Benutzer können neu zwischen dem serienmässigen stiftförmigen Griff und einem pistolenförmigen Griff wechseln, was das MFR-1300 extrem flexibel für unterschiedlichste Anwendungen macht. Vertrieben wird es von Hilpert electronics, dem Schweizer Vertriebspartner von OKi. Das MFR-1300 verfügt über eine interne Pumpe, die ein Vakuum von 0,7 bar erzeugt, und arbeitet mit der bewährten SmartHeat-Technologie, die die Zunahme der thermischen Masse, die bei der grösseren Wärmekapazität eines starken Lötanschlusses erforderlich ist, erkennt und kompensiert, indem sie die Leistung erhöht. Die Tempera-

hinaus die Anforderung, dass jeder Koppel-Relais-Ausgang mit einer individuellen, austauschbaren Standard-Feinsicherung von 5 x2 mm innerhalb der gegebenen Baubreite von 6,2 mm absicherbar ist. Die Version MasterPlus wird eingesetzt, um den Ausgang der SPS (PLC) und den jeweiligen Koppel-Relais-Ausgang vor Überströmen und Leitungskurzschlüssen beziehungsweise Kurzschlüsse an den angesteuerten Geräten zu schützen, ohne die gesamte Steuerung vom Netz trennen zu müssen.

Finder (Schweiz) AG | 8157 Dielsdorf | Tel. 044 885 30 10 finder.ch@finder-relais.ch | www.finder-relais.ch

tur der Lötspitze bleibt konstant, die erhöhte Leistung ermöglicht allerdings eine grössere thermische Energieübertragung. Dies ermöglicht effektives «Through-Hole»Entlöten und minimiert Schäden an der Leiterplatte. Ein weiteres innovatives Ausstattungsmerkmal des Gerätes ist der Dual-Ausgang, der das Arbeiten mit einem oder zwei Handstücken zulässt. Das neuartige Lot-Sammelgefäss ist einfach und schnell austauschbar, wodurch die Rüstzeiten deutlich reduziert werden konnten. Weiterhin verfügt der Sammelbehälter über eine um 40% grössere Kapazität als die Vorgängermodelle – eine weitere Effizienzsteigerung beim Entlöten.

Hilpert electronics | 5405 Baden-Dättwil | Tel. 056 483 25 25 office@hilpert.ch | www.hilpert.ch


MESSEN UND PRÜFEN

Vektor-Netzwerk-Analysatoren bis 67 GHz

Agilent Technologies hat fünf neue PNA-Modelle bis zu 67 GHz entwickelt. Die neue PNA-Serie basiert auf der PNA-X-Architektur und setzt einen neuen Preis-LeistungsStandard für die Branche. Der PNA ist in der Lage, passive und aktive Geräte zu testen wie zum Beispiel Filter, Duplexer, Verstärker oder Frequenzumrichter. Der neue PNA ist die ideale Lösung für BauteileCharakterisierung sowie für Milli-

meterwellen-, Signal-Integritäts- und Materialien-Messungen. Die PNAs sind in 2- oder 4-Port-Konfiguration mit fünf Frequenzen (13,5, 26,5, 43,5, 50 und 67 GHz) erhältlich. Die höchste Ausgangsleistung ist +11 dBm bei 67 GHz (N5227A). Die PNA-Serie bietet High-PowerQuellen und einen ausgezeichneten linearen Empfänger, die hochpräzise S-Parameter-Messungen ermöglichen.

8.11 megalink

Schneller Peak-Power-Analyzer Der neue Peak-PowerAnalyzer (8990B) von Agilent Technologies liefert schnellere Messgeschwindigkeit und verfügt über mehr Messgenauigkeit in Peak-Power-PulsAnalyse. Ergänzend zum 8990B sind die neuen N1923A und N1924A Breitband-Power-Sensoren, die einen Frequenzbereich von 50 MHz bis 18 GHz und 50 MHz bis 40 GHz abdecken. Mit einem Sensor kombiniert bietet der 8990B 5 ns Anstiegs-/Abfallzeit, was den PeakPower-Analyzer zu einer idealen Lösung für HF-Puls-Messungen und Analyse macht. Der 8990B ist mit einem 15-Zoll-XGA-FarbTouchscreen ausgestattet, der gleichzeitig vier Kanäle darstellen kann. Die Abtastrate beträgt maximal 100 MS/s. Das Gerät kommt mit 15 vordefinierten Impulspara-

metermessungen, einschliesslich Anstiegszeit, Puls-Droop, PulsBreite und -Verzögerung, die automatisch über den Touchscreen ausgeführt werden können. Diese Parameter werden in der Entwicklung, beim Testen und Validieren von Leistungsverstärkern, in TRModulen, Transponder-, Radarund Satelliten-Prüfgeräten verwendet und sind auch für andere Prüfgeräte wichtig, die komplexe Pulsmessungen erfordern.

Computer Controls AG | 8112 Otelfingen | Tel. 044 308 66 66 info@ccontrols.ch | www. ccontrols.ch

Computer Controls AG | 8112 Otelfingen | Tel. 044 308 66 66 info@ccontrols.ch | www. ccontrols.ch

Neue Freiheitsgrade beim Testen mit AC-Quellen

Flexible I/O-Module mit FPGA-Technologie

Die UPC Studio Software, das vielseitige Tool zum Steuern der ACLeistungsquellen des US-Herstellers Pacific Power Source (PPS), ist in der überarbeiteten dritten Version erschienen. UPC steht für Universal Programmable Controller und ist das Kommandozentrum aller Geräteserien von PPS, die Modelle mit Leistungen ab 500 VA bis über 625 kVA umfasst. Die Studio Software gehört zusammen mit dem optionalen UPC Test Manager «zur UPC Software Suit», einem umfangreichen Softwarepaket mit einer Vielzahl von Werkzeugen zur schnellen und einfachen Bedienung der AC-Leistungsquellen quellen. «Von Spannungs- und

Frequenzvariationen über Wellenform-Substitution, die Möglichkeiten zum Editieren der Ausgangssequenzen sind fantastisch. Ausserdem kann man mit der UPC Suite auch alle anderen am Prüfgeschehen beteiligten Geräte steuern,» erläutert Schulz-Electronic-Vertriebsleiter Stefan Dehn. Der Stromversorgungsspezialist ist seit kurzem neuer Repräsentant des kalifornischen Herstellers im deutschsprachigen Raum.

Schulz-Electronic GmbH | 4153 Reinach | Tel. 061 712 26 00 vertrieb@schulz-electronic.ch | www.schulz-electronic.ch

75

National Instruments erweitert die Plattform NI FlexRIO um sechs neue Adaptermodule mit FPGAbasierten, rekonfigurierbaren I/O (RIO) für mehr Funktionalität bei universellen, automatisierten Tests und Hochleistungs-Datenkommunikation. NI FlexRIO ist eine der ersten kommerziell erhältliche Standardtechnologien, die Anwendern die Flexibilität der NI-LabView-FPGA-Technologie zusammen mit benutzerdefinierbaren Hochgeschwindigkeits-I/O auf der PXI-Plattform zur Verfügung stellt. Zu den Adaptermodulen ge-

hören vier universell einsetzbare Digitizer, ein Modul für Hochgeschwindigkeits-Digital-I/O und ein Modul mit dem branchenweit schnellsten 16-bit-A/D-Wandler von Analog Devices, Inc. (ADI), der für modulierte Kommunikationssignale optimiert wurde. Für alle NI-FlexRIO-Produkte sind zwei Hardwarekomponenten erforderlich: ein I/O-spezifisches Adaptermodul und ein FPGA-basiertes NI-FlexRIO-FPGA-Modul, das über einen Virtex-FPGA (Field-Programmable Gate Array) von Xilinx verfügt.

National Instruments Switzerland Corp. Austin | 5408 Ennetbaden Tel. 056 200 51 51 | ni.switzerland@ni.com | www.ni.com/switzerland


76

megalink 8.11

MESSEN UND PRÜFEN

Mit Laser Maschinen exakt ausrichten

Druckluftzähler finden Lecks

Das Richtsystem ECO-PSD ist als Hilfsmittel für das gegenseitige Zentrieren oder Ausrichten von Maschinen oder deren Komponenten entwickelt worden. Es ist eine Alternative für Messvorgänge, die nicht zwingend den Bedienkomfort und die Protokollierfähigkeit hochwertigerer Systeme, wie zum Beispiel des ILEE PSD-10, voraussetzen. Das Zentriersystem besteht aus einer achszentrierbaren Laserquelle (Option), einem zentrierten Sensor und der Anzeigeeinheit. Der Sensor wird durch ein Kabel mit der Anzeigeeinheit verbunden. Am Sensor sind dazu zwei Buchsen vorhanden, damit sowohl axial als auch ra-

Die neuen Druckluftzähler von Ifm Electronic mit Anzeige und Totalisatorfunktion eignen sich für die Überwachung von Systemen mit Betriebsdruckluft sowie mit Argon (Ar), Kohlendioxid (CO2 ) und Stickstoff (N2 ). Der Druckluftzähler erfasst mit dem kalorimetrischen Messverfahren direkt den Normvolumenstrom (nach ISO 2533). Somit entfällt eine Korrektur bei Temperaturoder Druckschwankungen. Die hohe Messdynamik des Systems ermöglicht auch die Erfassung kleinster Mengen wie zum Beispiel bei Leckagen. Durch die Integration in eine definierte Messstrecke ist eine hohe Genauigkeit gewährleistet. Es stehen Ausführungen in unterschiedlichen Genauigkeitsklassen zur Verfügung. Die Druckluftzähler der Serie SD

dial angeschlossen werden kann. Die Kabellänge zur Anzeigeeinheit kann auf Wunsch frei definiert werden. Durch Richten des Laserstrahls auf die zweidimensionale Empfängerfläche wird ein zur Position korrespondierendes elektrisches Signal generiert. Wenn der Laser genau in der Mitte des Sensors auftrifft, wird in beiden Feldern der Wert «0.00» angezeigt.

I.L.E.E. AG | 8902 Urdorf | Tel. 044 736 11 11 | office@ilee.ch | www.ilee.ch

Flexible High Power AC/DC-Quelle Die neue RS-Serie von California Instruments bietet eine AC-Leistung von 90 KVA pro Gerät, die durch Zusammenschalten von bis zu sechs Systemen auf 540 KVA erweiterbar ist. Speziell für Test und Simulationssysteme bei Luftfahrt und Defence-Anwendungen bietet die hohe Leistung auf kleinem Raum ungeahnte Vorteile. Für erneuerbare Energiesysteme wie Wechselrichter oder Windgeneratoren ermöglicht die RS-Serie, komplexe Tests unter Volllast durchzuführen. Dabei wird die volle Leistung der Systeme in das Versorgungsnetz zurückgespeist und nicht in Wärme umgewandelt. Für den Test nach der internationa-

len Luftfahrtnorm stehen Mil.-Std.704, DO-160-, B787-, ABD100und A350-Testroutinen als Software zur Verfügung. Die Quelle ist flexibel in den Ausgangsspannungen für AC, DC und AC+DC und deckt einen Frequenzbereich von 16 Hz bis 1000 Hz ab. Ein arbiträrer sowie ein harmonischer Generator sind integriert, die Ausgangsimpedanz ist programmierbar.

Roschi Rohde & Schwarz AG | 3063 Ittigen | Tel. 031 922 15 22 sales@roschi.rohde-schwarz.com | www.roschi.rohde-schwarz.ch

verfügen über einen grossen Messbereich bis 700 Nm3/h. Die Anzeige informiert über die Durchflussmenge und die Gesamtmenge sowie über die Temperatur. Optional können auch Druckluftsensoren mit Wechselkopf-Armatur zum Einsatz kommen, die einen Wechsel der Elektronik für die nachträgliche Kalibrierung unter Betriebsdruck ermöglicht.

ifm electronic ag | 4624 Härkingen | Tel. 0800 88 80 33 info.ch@ifm.com | www.ifm.com/ch

Portable CAN-basierte Systeme zum Messen und Datenloggen Das High-Speed-CAN-Modul NI 9862 von National Instruments für die C-Serie erweitert die Produktfamilie der hochleistungsfähigen Schnittstellen für die Kommunikation mit Embedded-Netzwerken, NIXNET, die dadurch nun auch die Hardwareplattformen NI CompactDAQ und CompactRIO unterstützt. Für NI CompactDAQ wird mit dem neuen Modul zum ersten Mal eine CAN-Unterstützung ausgeführt. Das NI 9862 bietet kontinuierliche Übertragungsraten von bis zu 1 Mbit/s und verfügt über ähnliche Vorteile wie die NIXNET-Schnittstellen für PCI und PXI, darunter hardwarebeschleunigter Nachrichtenaustausch, integrierte Frame-Verarbeitung und Kommunikation mit einer Busauslastung von 100 Prozent, ohne

dass Frames verloren gehen. Die Plattform NI CompactDAQ ermöglicht portable CAN-Kommunikation über USB- oder Ethernet-Chassis mit vier und acht Steckplätzen und ist mit mehr als 50 weiteren I/OModulen der C-Serie von NI kompatibel. Das High-Speed-CAN-Modul NI 9862 lässt sich mit anderen I/O-Modulen im gleichen Chassis synchronisieren.

National Instruments Switzerland Corp. Austin | 5408 Ennetbaden Tel. 056 200 51 51 | ni.switzerland@ni.com | www.ni.com/switzerland


MESSEN UND PRÜFEN

8.11 megalink

77

Signalgenerator für automatisierte Systeme

Mit dem neuen R&S SGS100A stellt Rohde & Schwarz einen Signalgenerator bis 12,75 GHz für den Einsatz in automatisierten Systemen vor. Die Signalquelle ist nur ½ 19" breit und eine Höheneinheit hoch. Zwischen den gewünschten Frequenz- und Pegeleinstellungen schaltet der Signalgenerator mit typisch 280 μs Schaltzeit. Der R&S SGS100A ermöglicht so Fertigungstests mit hohem Durchsatz. Zudem verfügt das Gerät über eine vergleichbare HF-Performance wie ein HighEnd-Signalgenerator. Es bietet standardmässig eine Ausgangsleistung von typisch +22 dBm mit

elektronischer Eichleitung über den gesamten Frequenzbereich. Seine niedrigen Nichtharmonischen von –76 dBc bis 1,5 GHz machen den Generator zur idealen Signalquelle für Konverter-Tests. Den R&S SGS100A gibt es in zwei Varianten: Als CW-Quelle bis 12,75 GHz kann er als Lokaloszillator eingesetzt werden, er eignet sich aber auch für InterferenzTests bei Mobilfunkstandards. Als IQ modulierbarer Vektorsignalgenerator deckt er mit einer maximalen Frequenz von 6 GHz die wichtigsten Frequenzbänder für digitale Kommunikationsstandards ab.

Embedded ist, wenn es funktioniert. Lösungen erhalten Sie am 30. August 2011 an der Embedded Computing Conference an der ZHAW in Winterthur.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldung und Informationen unter www.EmbeddedComputingConference.ch

Roschi Rohde & Schwarz AG | 3063 Ittigen | Tel. 031 922 15 22 sales@roschi.rohde-schwarz.com | www.roschi.rohde-schwarz.ch

Vektor-Netzwerk-Analysator

Rotronic und die Ineltec

Agilent Technologies hat das neueste Mitglied der ENA-NetzwerkAnalysator-Serie, den E5072A auf den Markt gebracht. Erhältlich entweder als Zwei-Port von 30 bis 4,5 GHz oder bis 8,5 GHz. Der E5072A bietet verbesserte Leistung und Funktionalität, konfigurierbares Test-Set und grosse Ausgangsleistung zur vollständigen Charakterisierung der Geräte. Der Netzwerk-Analysator eignet sich sowohl für HF-Antenne-Test wie auch für Hochleistungs-, Leistungsverstärker- und SperrfilterMessungen. Der E5072A mit einer Sweep-Zeit von 4 ms bei 401 Punkten ist für Fertigungen geeignet, bei denen das Preis-Leistungs-Verhältnis wichtig ist. Er bietet im Vergleich zur bisherigen

Rotronic präsentiert an der Ineltec 2011 den Fachbesuchern Lösungen für die Messung von Feuchte und Temperatur, 19-Zoll-Technik, für unterbrechungsfreie Stromversorgung und Sicherheitslösungen. Als Messeneuheit stellt das Feuchte-Kompetenzteam ihren neuen Funk-Datenlogger LOGHC2-RC vor, der Datenempfang von bis zu 100 m ermöglicht und 50000 Messwerte aufzeichnen kann. Die Daten werden mittels aktiver Nahfunk-Tags über die Funkfrequenz 433 MHz gesendet. Der Datenempfang erfolgt über einen USB-Dongle und ist je nach Umgebung bis zu 100 Meter weit möglich. Die USV Eaton 9390 von Eaton erfüllt nicht nur aktuelle,

ENA-Plattform erweiterte Funktionen und zusätzliche Fähigkeiten. Das konfigurierbare Test-Set ermöglicht den Zugriff auf die internen Quellen und Empfänger, die den Dynamikbereich auf 151 dB erweitern. Es können auch Komponenten hinzugefügt werden, um eine breitere Palette von Anwendungen zu unterstützen. Der E5072A verfügt über eine Ausgangsleistung von maximal +20 dBm. Charakterisierung aktiver Geräten im linearen und nichtlinearen Bereich sind durchaus möglich.

Computer Controls AG | 8112 Otelfingen | Tel. 044 308 66 66 www. ccontrols.ch | info@ccontrols.ch

sondern auch zukünftige Anforderungen an den Spannungsschutz von Datenzentren, industriellen Steuerungssystemen oder medizintechnischen Einrichtungen. Ein attraktives Design, hohe Funktionalität und die optimale Zugänglichkeit der eingebauten Komponenten sind in MSR-Anwendungen im Labor und in Audio/VideoApplikationen besonders wichtig. Die Schrankplattform von Novastar mit 19“-Aluminium-Gestell bietet all dies. Die neue IP-VideoTürstation T24 von Mobotix erfasst den gesamten Eingangsbereich lückenlos – von Wand zu Wand, von der Decke bis zum Boden. Die Produktlinie T24 ist ein modulares Baukastensystem.

ROTRONIC AG | 8303 Bassersdorf | Tel. 044 838 12 12 ine@rotronic.ch, | www.rotronic.ch | Ineltec Halle 1.1/Stand B22


78

megalink 8.11

L I E F E R A N TE N V E R Z E I C H N I S

Antriebe/Fluidik

Automation

Dienstleistungen

Hermtech AG Tel. 033 823 22 77 Fax 033 823 25 67 info@hermtech.ch www.hermtech.ch

Elektronikfertigung Systembau Kabelkonfektion

Entwicklung · Schema · Layout · Disposition Materialbeschaffung · Bewirtschaftung Print · Baugruppen · Steuerungsbau Prüfung · Elektrifizierung · Inbetriebnahme

www.hadimec.com

kompetent · erfahren · effizient

Hermtech AG Tel. 033 823 22 77 Fax 033 823 25 67 info@hermtech.ch www.hermtech.ch

Bauteile und Distribution Hier könnte Ihr Eintrag erscheinen! Gerne berate ich Sie: Susanna Franzoni MEGALINK Fliederweg 460 CH-5053 Staffelbach

Tel. +41 (0)62 721 00 00 Fax +41 (0)86 062 721 00 00 megalink@bluewin.ch

Antriebstechnik

Entwicklung · Schema · Layout · Disposition Materialbeschaffung · Bewirtschaftung Print · Baugruppen · Steuerungsbau Prüfung · Elektrifizierung · Inbetriebnahme CH-8953 Dietikon Bernstrasse 394 Tel. +41 (0)44 745 61 61 Fax +41 (0)44 745 61 00

kompetent · erfahren · effizient

CH-1010 Lausanne Av. des Boveresses 52 Tel. +41 (0)216 54 01 01 Fax +41 (0)216 54 01 00

Distribution is today. Tomorrow is EBV!

www.ebv.com

OPTO LOGIC TECHNOLOGY SA Rte de Vevey 105, CH-1618 Châtel-St-Denis Tel. +41/21/948 20 80, Fax +41/21/948 20 88 info@optologic.ch, www.optologic.ch

LCD Displays, TFT Displays, Touch Panels, Thermal printers, Impact printers, Kiosk printers, TFT Monitors, Panel PC’s.

Antriebs- und Regeltechnik AG Mühlentalstrasse 372 CH-8200 Schaffhausen Tel. 052 / 643 10 00, Fax. 052 / 643 10 05 info@amk-antriebe.ch, www.amk-antriebe.ch

Susanna Franzoni MEGALINK Fliederweg 460 CH-5053 Staffelbach

Avnet EMG AG · Gaswerkstr. 32 · CH-4900 Langenthal langenthal@silica.com langenthal@avnet-memec.eu

www.silica.com

www.avnet-memec.eu

ZF Services Schweiz AG Rotkreuz Biel Montreux Volketswil

Mattenweg 1, 3855 Brienz, Telefon +41 33 951 31 31, Fax +41 33 951 34 55, www.emwb.ch, info@emwb.ch

041 785 82 00 032 366 85 65 021 965 35 00 043 355 33 66

www.msc-ge.com

Phone: +41 62 919 55 55 Fax: +41 62 919 55 00

Alfred Imhof AG

Jurastrasse 10, 4142 Müchenstein Tel. 061 417 17 17, Fax 061 417 17 00 E-Mail: info@imhof-sew.ch Web: www.imhof-sew.ch

Bildverarbeitung

Hier könnte Ihr Eintrag erscheinen! Gerne berate ich Sie: Susanna Franzoni MEGALINK Fliederweg 460 CH-5053 Staffelbach

Tel. +41 (0)62 721 00 00 Fax +41 (0)86 062 721 00 00 megalink@bluewin.ch

Hier könnte Ihr Eintrag erscheinen! Gerne berate ich Sie: Tel. +41 (0)62 721 00 00 Fax +41 (0)86 062 721 00 00 megalink@bluewin.ch

Elektronikfertigung Hermtech AG Tel. 033 823 22 77 Fax 033 823 25 67 info@hermtech.ch www.hermtech.ch Entwicklung · Schema · Layout · Disposition Materialbeschaffung · Bewirtschaftung Print · Baugruppen · Steuerungsbau Prüfung · Elektrifizierung · Inbetriebnahme kompetent · erfahren · effizient

Iftest AG, CH-5430 Wettingen Tel. 056 437 37 37 info@iftest.ch, www.iftest.ch Systempartner für innovative Industrie- und Medizin-Elektronik

Gebläse / Radialventilatoren

Postfach, CH-8603 Schwerzenbach, Tel. 044 908 13 60 www.fabrimex-systems.ch, kontakt@fabrimex-systems.ch


L I E F E R A N TE N V E R Z E I C H N I S

Hydraulik

Aahusweg 8, Fänn 6403 Küssnacht

8.11 megalink

79

Stecker

Tel. 041 799 49 49 Fax 041 799 49 48

3M (Schweiz) AG Tel. 044 724 93 52 Eggstrasse 93 Fax 044 724 94 40 8803 Rüschlikon www.3m.com/interconnects

info@atphydraulik.ch www.atphydraulik.ch

Hier könnte Ihr Eintrag erscheinen! Gerne berate ich Sie: Susanna Franzoni MEGALINK Fliederweg 460 CH-5053 Staffelbach

Tel. +41 (0)62 721 00 00 Fax +41 (0)86 062 721 00 00 megalink@bluewin.ch

Hier könnte Ihr Eintrag erscheinen! Gerne berate ich Sie:

Kompressoren + Zubehör

Industrie-PCs

Postfach, CH-8603 Schwerzenbach, Tel. 044 908 13 60 www.fabrimex-systems.ch, kontakt@fabrimex-systems.ch

www.inaswiss.ch

Tel. +41 (0)62 721 00 00 Fax +41 (0)86 062 721 00 00 megalink@bluewin.ch

USV – Unterbrechungsfreie Stromversorgung

Messen

8618 Oetwil am See Tel. 044 887 69 89

Susanna Franzoni MEGALINK Fliederweg 460 CH-5053 Staffelbach

CTA Energy Systems AG 3110 Münsingen Tel. 031 720 15 50 www.usv.ch usv@cta.ch

usv.ch MASSGEBEND IN TECHNOLOGIE Jetzt anmelden: www.sindex.ch

4. – 6. SEPTEMBER

2012 BERN

Beratung, Planung, Verkauf & Service Newave Energy AG 5432 Neuenhof, Tel. 056 416 01 01 2504 Biel, Tel. 032 366 60 35 www.newavenergy.ch info@newavenergy.ch

Messen + Prüfen Werkstoffprüfmaschinen Infrarot / UV Strahler Hier könnte Ihr Eintrag erscheinen! Gerne berate ich Sie: Susanna Franzoni MEGALINK Fliederweg 460 CH-5053 Staffelbach

Kabel

Tel. +41 (0)62 721 00 00 Fax +41 (0)86 062 721 00 00 megalink@bluewin.ch

Wickelgüter

Sensoren

B BACHMANN E

3M (Schweiz) AG Tel. 044 724 93 52 Eggstrasse 93 Fax 044 724 94 40 8803 Rüschlikon www.3m.com/interconnects

www.heiniger-ag.ch Heiniger Kabel AG, 3098 Köniz

Werner Weberstrasse 9 8630 Rüti www.bachelag.ch

ELEKTRONIK AG Tel. 055 240 40 87 Fax 055 240 42 27 info@bachelag.ch

Hier könnte Ihr Eintrag erscheinen! Gerne berate ich Sie:

Hier könnte Ihr Eintrag erscheinen! Gerne berate ich Sie:

Susanna Franzoni MEGALINK Fliederweg 460 CH-5053 Staffelbach

Susanna Franzoni MEGALINK Fliederweg 460 CH-5053 Staffelbach

Tel. +41 (0)62 721 00 00 Fax +41 (0)86 062 721 00 00 megalink@bluewin.ch

Tel. +41 (0)62 721 00 00 Fax +41 (0)86 062 721 00 00 megalink@bluewin.ch


80

megalink 8.11

IMPRESSUM

Impressum

Firmen in dieser Ausgabe ABB Schweiz AG

66

Megalink - Elektronik + Automation ISSN 1662-9558 18. Jahrgang «Megalink» 27. Jahrgang «EC Woche» 32. Jahrgang «Precision» 50. Jahrgang «Elektroniker» www.megalink.ch Total verkaufte Auflage: 2310 Ex., Total Zielversand/Gratis: 5610 Ex.

Alfred Imhof AG

49, 58

B&R Industrie-Automation AG 15, 32, 58, 66

MPI Distribution AG

Kontakt Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

Baumer Electric AG

MSC-Gleichmann Schweiz AG 2.US, 20, 70, 72

Herausgeberin AZ Fachverlage AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. +41 (0)58 200 56 50, Fax +41 (0)58 200 56 51

Bibus AG

65

Newave Energy AG

48

Bosch Rexroth Schweiz AG

35

Noser Engineering AG

18

Geschäftsführer Dietrich Berg

Comat AG

20

Omni Ray AG

69

Leiterin Zeitschriften Ratna Irzan

Computer Controls AG

Redaktion Megalink, Neumattstrasse 1, Postfach, CH-5001 Aarau Tel. +41 (0)58 200 56 42, Fax +41 (0)58 200 56 61 Chefredaktor: Patrick Müller, Tel. +41 (0)58 200 56 59 Copyright Mit der Annahme von Manuskripten durch die Redaktion und der Autor-Honorierung durch den Verlag erwirbt der Verlag das Copyright und insbesondere alle Rechte zur Übersetzung und Veröffentlichung der entsprechenden Beiträge in anderen verlagseigenen Zeitschriften sowie zur Herausgabe von Sonderdrucken. Für unverlangt eingesandte Text- und Bildunterlagen übernimmt die Redaktion keine Gewähr. Produkte und Highlights sind kostenpflichtig. Nachdruck, auch auszugsweise, nicht gestattet. Leiter Werbemarkt Jürg Rykart, Tel. +41 (0)58 200 56 04 Anzeigen Thorsten Krüger, Tel. +41 (0)58 200 56 32 Verena Müller, Tel. +41 (0)58 200 56 42 Anzeigentarif unter www.megalink.ch

maxon motor ag

Altrac AG

18

Mero Microchip (Schweiz)

Astrel AG

49

Messe München GmbH

Beckhoff Automation AG

68 30, 65, 66

Compona AG

9, 17, 73 27, 75, 77

National Instruments

5 5, 57 70 8, 12 47, 63

21, 26, 33, 75, 76

Parkem AG

11, 56

PHOENIX CONTACT AG

3, 63, 71, 72

Conrad Electronic AG

73

Pilz Industrieelektronik GmbH

65

Dietrich + Blum AG

22

Portmann Instruments AG

10

Distrelec AG, Bereich der Dätwyler Schweiz AG69

PowerParts AG

7

EBV Elektronik GmbH & Co. KG 1.US, 23, 44

Precimation AG

34, 43, 69, 70

Elcase AG

Roschi Rohde & Schwarz AG

27, 77

Rotronic AG

25, 61

Endress+Hauser Consult AG EXANOVIS AG

71 14, 15 29

FlowCAD Schweiz AG

2

Ford Motor Company

10

Future Electronics

8

RS Components GmbH

68

SATOMEC AG

65

Schaffner EMV AG

7

Schneider Electric (Schweiz) AG

37, 60 67, 75

GLYN GmbH & Co. KG Büro Schweiz

71

Schulz-Electronic GmbH

Hager AG

19

Sensirion AG

72

Sensortechnics GmbH

72

Servotronic AG

58

SIGMATEK Schweiz AG

38

Harting AG Hilpert Electronics AG ifm electronic ag

Leiter Lesermarkt/Online Valentin Kälin

M+S Industrielle Automaton AG

igus Schweiz GmbH

9, 68 74 69, 76 6, 74

Simpex Electronic AG

22, 39 40, 73

Aboverwaltung abo@megalink.ch, Tel. +41 (0)58 200 55 64

ILEE AG Laser Innovation

76

Spectra (Schweiz) AG

Ineltro AG

22

Swiss TechnologyNetwork 20,31,48, 64, 69, 77

Preise Abonnementspreis Fr. 84.–, Ausland Fr. 85.– plus Postgebühren

Intermess Dörgeloh AG

12

Verband SCHWEIZER MEDIEN

Kontron Embedded Computers GmbH

6, 14

WAGO CONTACT SA

3.US 4.US, 41

Layout/Produktion Ursula Urech Druck Vogt-Schild Druck AG, 4552 Derendingen

Vorschau Megalink 9-11

Ein Produkt der erscheint am 21.09.2011 Verleger: Peter Wanner CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG , Tele M1 AG, TMT Productions AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Vorzugsthemen: Messtechnik, Automation (Microsysteme), Industrielle Software (Betriebssysteme, Linux, Entwicklungsumgebungen), Kommunikation (Wireless), in motion-Antriebstechnik/Fluidik, Industriebedarf Inserateschluss: 05.09.2011


Der Jäger K

ommissar Wacker stand auf der malerischen Blumenwiese und genoss die frische Bergluft. Vor ihm lag – umringt von Gänseblümchen – ein toter Jäger. Nur 100 Meter weiter wurde ein toter Gamsbock gefunden. Sofort erkannte der erfahrene Kommissar, dass der Jäger wohl schon länger tot sein musste, aber er fand an der Leiche keine Wunde. Nichts deutete auf einen Mord oder einen Selbstmord hin. Wacker liess seinen Blick über die felsigen Gipfel schweifen und hatte plötzlich eine Eingebung: «Jetzt ist mir klar, wie der Jäger starb», dachte er, «durch »

Das kann nur ein Inserat. Interaktivität ist nur einer der vielen Vorzüge von Inseraten, beworben von Manuel Rohrer und Patrick Ryffel von der Werbeagentur Contexta. Eine Aktion der Schweizer Presse in Zusammenarbeit mit dem Kreativnachwuchs der Schweizer Werbeagenturen. www.schweizermedien.ch


Individuelle Lösungen mit dem WAGO-eMobility-Baukasten Wir bieten die komplette Infrastruktur für die Ladestation z.B.:

Identifizierung/Anmeldung

Autorisierung RF ID

Bedienerführung Herstellen der elektrischen Verbindung Ladevorgang

Beenden des Ladevorgangs

Die skalierbaren Steuerungen des WAGO-I/O-SYSTEMs bieten eine maximale Anpassungsfähigkeit – auch an Ihre zukünftigen Steuerungskonzepte. Die Kombination aus WAGO-Automatisierungs- und Verbindungstechnik erfüllt zuverlässig und wartungsfrei alle individuellen Anforderungen. Ausgewählte Komponenten des WAGO-I/O-SYSTEMs ermöglichen auch den Einsatz im erweiterten Temperaturbereich von -20°C bis +60°C. Weitere Informationen auch unter emobility@wago.com

13.-16.09.2011 Ihr Gratis-Ticket: www.ineltec.ch/onlineticket Code 523-Z72F14E85G68

www.wago.com/emobility

Megalink.ch August 2011  

Bluetooth ist nicht gleich Bluetooth, Distribution in der Schweiz, Die Highlights der fair for automation & electronics, Marktübersicht Antr...

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you