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9-07

MegaLink Precision 9-07

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• Linux in ATCA • Stasi-Puzzle • Computertomographie

M e s s e n a c h s c h a u i n te l te c /g o


Datenerfassung über USB für alle Anforderungen Von kostengünstigen I/O bis zu High-End-Systemen

NI CompactDAQ • Analog- und Digital-I/Os • Integrierte Signalkonditionierung und Sensoranbindung • Bei laufendem Betrieb austauschbare Module (Hot Plug&Play)

Freie Wahl der Software • Grafische Entwicklung mit LabVIEW von National Instruments • Programmierung in C, C++, Visual Basic 6 und Visual Studio .NET • Kostenfreie Datenprotokollierungssoftware

USB-Geräte der M-Serie • Analogeingang mit bis zu 16 bit und 1 MS/s • Digital-I/O mit 1 MHz

Kostengünstige Datenerfassung über USB • Analog- und Digital-I/O • Stromversorgung über USB-Bus

NI USB-9000 • Analog- und Digital-I/Os • Integrierte Signalkonditionierung und Sensoranbindung

Weltweit die zuverlässigsten Datenerfassungsgeräte • Mehr als 25.000 Unternehmen in 95 Ländern verlassen sich auf NI-Produkte • Sortiment von über 50 Geräten und Modulen für USB-I/O • Dokumentation und Support in sieben Sprachen • Regionaler Support und Dienstleistungen durch qualifizierte Ingenieure

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Editorial

Machbar – aber wünschenswert? In einem Pilotprojekt zu einem gigantischen Vorhaben wurde in einem Fraunhofer Institut damit begonnen, aus etwa 600 Millionen Papierschnipseln in über 16 000 Säcken den Inhalt zerrissener Stasi-Akten elektronisch wiederherzustellen (siehe dazu auch in dieser Ausgabe «Das Stasi-Puzzle»). Ohne Zweifel ist die Aufgabe eine grosse, hochinteressante technologische Herausforderung an Scan-Technik, Bildverarbeitung und Software. Ein 20-Mitarbeiter-Team würde manuell viele hundert Nicht alles was zählt, kann gezählt werden, Jahre an den Schnipseln puzzeln müssen. Mit moderner und nicht alles was gezählt werden kann, Albert Einstein (1879 -1955), Physiker zählt! Technik sei das dagegen in etwa 5 Jahren zu erledigen. So weit, so gut. Gleichwohl sei die Frage erlaubt: «Und was dann?» Was will uns der Dichter mit den rekonstruierten Akten dann sagen, was ähnlich aus unzähligen unzerstört erhaltenen Fichen und durch Zeitzeugen nicht hinlänglich bekannt wäre? Es könnte einem noch gleichgültig sein, weil andere Millionen an Steuergeldern auch schon weniger sinnvoll ausgegeben wurden. Und man mag den beteiligten Stellen die Umsätze gönnen und den Mitarbeitern die noch viele Jahre sicheren Arbeitsplätze zur Auswertung der Akten. Wenn da nicht doch etwas wäre, was nachdenklich machen kann. Das Instrument zur Aufklärung der Überwachung wird umgehend selbst wieder zum Überwachungsinstrument: Aus dem Pilotprojekt – schliesslich will man bei den öffentlichen Geldgebern Anreize für weitere Mittel schaffen – wurde stolz vermeldet, dass, quasi als Abfallprodukt, mit dieser neuen Technik bereits Steuerfahndern geholfen werden konnte, aus rekonstruierten geschredderten Papieren Steuersünder zu überführen . . . Heinz Radde, Chefredaktor heinz.radde@azag.ch

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Die hohe Schule der Netzwerkanalyse Für alle Aufgaben modernstens gerüstet Moderne Elektronik braucht Messmittel, die in allen Disziplinen überzeugen. ROSCHI ROHDE & SCHWARZ AG bietet Ihnen Netzwerkanalysatoren der Marken Rohde & Schwarz sowie Advantest, mit denen Sie immer für die aktuellsten Aufgaben gerüstet sind. Für Untersuchungen bis 40 GHz genauso wie für Messungen an frequenzumsetzenden Baugruppen oder Multitor-Analysen. ROSCHI ROHDE & SCHWARZ AG liefert Ihnen immer Produkte der Spitzenklasse, wie die Rohde & Schwarz¸ZVx-Reihe – siehe Bild.

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ON

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TI

SCS 097

MANAGEMENTSYSTEM

ISO 9001 / 14001


Inhalt

Bildverarbeitung

28

Themen

Das Stasi-Puzzle 16 250 Säcke mit zerrissenen StasiDokumenten – ein gigantisches Puzzle. Wissenschaftler eines Fraunhofer-Instituts setzen Teile dieses Schnipselbergs automatisiert zusammen.

33

Messen+Prüfen

Serielle Daten im Fahrzeug Neue Funktionen der Signaluntersuchung, die jüngst entwickelt wurden, vereinfachen die schnelle und genaue Fehlersuche an seriellen Datenübertragungen in Fahrzeugen.

Editorial

1

Veranstaltungskalender

4

Das Stasi-Puzzle

28

Elektronikfertiger-Leitmesse

30

Serielle Daten im Fahrzeug 1/2

33

Qualitätsprüfung mit Tomographie

36

Nanomaterialien

38

Steuerungs- und Informationsplattform

40

Funkkommunikation

42

Windows XP Embedded

46

Linux in Advanced TCA

48

Sicherheitslösung für EtherCAT

51

Überzeugendes Konzept: ineltec/go 2007

52

Messenachschau: ineltec/go 2007

Messen

56

inteltec/go Die beiden Fachmessen gingen erfolgreich zu Ende. Die wichtigen Technologieveranstaltungen profitierten von der guten Wirtschaftslage und der erstmaligen parallelen Durchführung.

ab 56

Offene Quellen der Unabhängigkeit?

74

Piezoaktoren in der Nano-Stelltechnik

76

CANopen erobert Kleinstantriebe

78

Impressum/In dieser Ausgabe

96

Highlight

Zur Titelseite

Pumpenschutz und Überfüllsicherung

90

EPOS Motion Controller

Signalanalyse wird nie mehr gleich sein

92

Die Produktefamilie EPOS von maxon motor sorgt mit einem innovativen Ansatz für neue Lösungen für Miniaturisierung und immer komplexere Koordinationsaufgaben in Geräten und Maschinen. Der CAN-Bus, ursprünglich als Feldbus für die Autoindustrie konzipiert, erobert immer mehr auch den Gerätebau wegen geringer Kosten, Robustheit und Echtzeitfähigkeit. Mechanische Antriebsmodule kleiner Leistung können durch EPOS Motion Controller realisiert und mittels CAN-Bus angesteuert werden. So wird die Modularisierung der Gerätekomponenten ermöglicht und einmal entwickelte Einheiten können flexibel und kostensparend wieder verwendet werden. maxon motor ag Brünigstrasse 220 6072 Sachseln 041 666 15 oo www.maxonmotor.com

118

Produkte

in motion/Andtriebe und Fluidik

81

Bauelemente

83

Industriebedarf

85

Kommunikation

87

Messen und Prüfen

91

Lieferantenverzeichnis

94

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Veranstaltungskalender

Datum

Ort

Thema

Kosten

Veranstalter

21.09.07 bis 24.01.08

Rapperswil

Zertifikatskurs Mikroelektronik Analog, Informationsabend 05.07.07, 18.10 Uhr

CHF 5500.–

Jeannette Ebnoether HSR Hochschule für Technik Oberseestrasse 10 8640 Rapperswil jeannette.ebnoether@hsr.ch

23.10.07 bis 27.3.08

Regensdorf, Ineltro AG

Diverse Workshops zu Produkten , Entwicklungs-Tools und CHF 75.– Software von Microchip bis 150.–

Ineltro AG, Walter Weber Riedthofstrasse 100, 8105 Regensdorf 043 343 73 31, walter.weber@ ineltro.ch, www.ineltro.ch

16.10.07

ETH Zürich

Seminar Verfügbarkeit einzelner technischer Anlagen und anfragen Systeme

ETH Zürich Chair of Technology and Innovation Management KPL J6, +41 44 632 88 60 markusstocker@ethz.ch

16.10.07

Verkehrshaus Luzern

EMV-Seminar mit Siemens, Schaffner, EM Test & Emitec (Design, Störungsunterdrückung, Kosten u. a.)

CHF 160.–

www.emitec.ch/emv

18.10.07

Zürich, Technopark

Kundenseminar: Signalverarbeitung mit FPGAs leicht gemacht

kostenfrei

Avnet Memec Avnet EMG GmbH +49 (0) 8121 7750 communications@avnet-memec.eu www.avnet-memec.eu

23.10.07

Rümlang

Grundlagen der Schwingungsmessung

CHF 400.–

B & K Messtechnik GmbH Glattalstrasse 529, 8153 Rümlang 044 880 70 35, www.bkmt.ch

23.10.07

Linz/AU

Workshop über den Einsatz von PROFIsafe

anfragen

PROFIBUS Nutzerorganisation e. V. (PNO), +49 721 96 58 54 barbara.weber@profibus.com www.profibus.com

23./24.10.07

Basel

12. VDI-Fachtagung Reinraumtechnik mit Fachausstellung anfragen

VDI Wissensforum Kundenzentrum +49 211 62 14-201 wissensforum@vdi.de www.vdi.de/ reinraumtechnik2007

23.10.07 Zürich, Flughafen 31.10.07 Bern, Stade de nachmittags Suisse

Herbstseminare Energie + Technologie Informationen und Anregungen aus der Praxis für den Betrieb von Liegenschaften

kostenfrei

LonMark Schweiz 3600 Thun, Barbara Graf 033 223 00 85, info@lonmark.ch www.lonmark.ch

25./26.10.07

Erlangen/D

Jubiläumsveranstaltung 10 Jahre Fraunhofer Vision: Industrielle Qualitätssicherung mit Bildverarbeitung

kostenfrei

Fraunhofer-Allianz Vision +49 9131 776-530 vision@fraunhofer.de www.vision.fraunhofer.de

15./16.11.07

Erlangen/D

Seminar Qualitätssicherung mit Bildverarbeitung: Wärmefluss-Thermographie als zerstörungsfreies rüfverfahren

EUR 980.–

Fraunhofer-Allianz Vision +49 9131 776-530 vision@fraunhofer.de www.vision.fraunhofer.de

22./23.11.07

Stuttgart/D

Seminar Qualitätssicherung mit Bildverarbeitung: Optische 3-D-Messtechnik

EUR 980.–

Fraunhofer-Allianz Vision +49 9131 776-530 vision@fraunhofer.de www.vision.fraunhofer.de

27./28.11.07

Düsseldorf/D

5. VDI-Fachtagung Innovative Beleuchtung mit LED

anfragen

VDI Wissensforum Kundenzentrum, +49 211 62 14-201 wissensforum@vdi.de www.vdi-wissensforum.de.

27./28.11.07

Düsseldorf/D

VDI Wissensforum Bildverarbeitung in der Messund Automatisierungstechnik

anfragen

VDI Wissensforum Kundenzentrum, +49 211 62 14-201 wissensforum@vdi.de www.vdi-wissensforum.de.

7.12.07

Erlangen/D

Seminar Qualitätssicherung mit Bildverarbeitung: Inspektion und Charakterisierung von Oberflächen

EUR 980.–

Fraunhofer-Allianz Vision +49 9131 776-530, vision@fraunhofer.de www.vision.fraunhofer.de

26.2.08

Stuttgart/D

4. Konstrukteurstag Sicherheit + Automation anfragen mit begleitender Fachausstellung, Veranstalter: Messe Stuttgart, Firma Pilz und die Konradin Mediengruppe

4 MegaLink Precision 9-07

Stuttgarter Messe- und Kongressgesellschaft mbH, Niklas-Fabian Kater +49 711 2589-624, niklas-fabian.kater@messe-stuttgart.de

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Nachrichten

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Nachrichten

Open Door bei Exanovis

Bachmann bei Profinet vorne dabei Bachmann electronic ist der erste Hersteller, der neben Siemens als Basistechnologielieferanten für PROFINET, die vollständige Integration dieses zukunftsweisenden Kommunikationsstandards in seinem Automatisierungssystem umgesetzt hat. PROFINET IO bedeutet Vereinfachung in Installation und Betrieb und gleichzeitig maximalen Investitionsschutz in der industriellen Automation: Verteilte Automatisierung, dezentrale Peripherie und Motion Control werden mit PROFINET IO auf einem Bussystem mit Standard-LAN-Infrastruktur abgedeckt. PROFIdrive ist das von PROFIBUS & PROFINET International (PI) spezifizierte, anwendungsorientierte Geräteprofil für die Antriebstechnik. Bachmann electronic GmbH, www.bachmann.info

Gerald Ostheimer und Michael Spatny von ANRITSU übergeben Stefan Junker, Geschäftsführer bei Exanovis, den «5 Year Partnership Award» im Rahmen des Open Door Events bei Exanovis.

EXANOVIS AG, 031 850 25 25, info@exanovis.com, www.exanovis.com

Nanotechnologie für die nächste Generation von Medizinprodukten In der Medizin werden Nano- und Biotechnologie vermehrt kombiniert, sowohl in der Medikamentenabgabe als auch in der Diagnostik. Dank der Kombination von Materialwissenschaft, Bio-Engineering, Zellbiologie und Erfahrungen aus der klinischen Medizin entstehen innovative Produkte. Verschiedene Sparten der Nanotechnologie versprechen grosses medizinisches Potenzial, wie zum Beispiel «drug delivery systems», welche an der diesjährigen NanoEurope Fair & Conference vom 11. bis 13. September in St. Gallen einen Themenschwerpunkt bilden. Durch die Einbettung der Wirkstoffe in eine Matrix kann deren Abgabe in bestimmten Bereichen des Körpers entweder ganz vermieden werden, oder sie erfolgt in kontrollierten Dosen. Unter anderem kann dadurch das Ausmass von Nebenwirkungen, wie sie beispielsweise in der Krebstherapie häufig auftreten, gesenkt werden. NanoEurope, Olma Messen St.Gallen, www.nanoeurope.com

SAP: Future Retail Center in Regensdorf SAP Schweiz eröffnete in Zusammenarbeit mit SAP Research sowie namhaften Partnern aus Handel, Konsumgüterindustrie und Technologiebranche das Future Retail Center (FRC) in Regensdorf. Das Forschungslabor präsentiert anwendungsnahe Forschungsergebnisse in einem praxisbezogenen Rahmen. Im Showroom – der wie eine reale Supermarktfiliale gestaltet ist – werden zehn unterschiedliche Szenarien rund um Einzelhandel und Logistik betrieben, die fortlaufend erweitert werden. Der Einsatz innovativer Technologien wie RFID (Radio Frequency Identification) wirkt sich schon seit einigen Jahren auf den Einzelhandel aus. Sie bieten zahlreiche Vorteile etwa bei der gezielten Steuerung von Filialprozessen und bei Effizienzsteigerungen in Produktion und Logistik. Die Filiale spielt dabei als Schnittstelle zum Konsumenten eine wichtige Rolle. Am sogenannten Point of Sales (POS) werden das Einkaufsverhalten des Kunden und seine Beziehung zum Anbieter wie zum Produkthersteller entscheidend geprägt. Neuen Forschungsergebnissen rund um das «Verkaufslokal der Zukunft» kommt in diesem Zusammenhang immer grössere Bedeutung zu. SAP (Schweiz) AG, www.sap.ch

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Neuer Gürtel soll MS-Patienten länger mobil halten Ein Hosengürtel, entwickelt vom Sylvia Lawry Centre for Multiple Sclerosis Research ( SLCMRS), soll künftig Ärzten dabei helfen, MSPatienten länger mobil zu halten. Multiple Sklerose, kurz MS, ist eine Schädigung der Nervenzellen. Mit dem Fortschritt der Krankheit vermindert sich die Leitfähigkeit der Nervenbahnen, was von sensorischen und motorischen Störungen bis hin zu Lähmungen führen kann. actibelt, so der Name des Gürtels, erfasst mit Hilfe von triaxialen Beschleunigungssensoren in der Gürtelschnalle die tägliche Bewegungsaktivität des Patienten. Dem Arzt stehen auf diese Weise kontinuierlich aufgezeichnete, mit Hilfe von Analysesoftware ausgewertete Daten zur Verfügung, die Rückschlüsse auf den Krankheitsverlauf ermöglichen. Selbst wenn der Arzt den Patienten nur alle drei bis sechs Monate sieht, wie das heute üblich ist, kann er seine Therapie zur Eindämmung des Krankheitsfortschrittes auch auf schleichende Veränderungen des Gesundheitszustandes einstellen. FZI Forschungszentrum Informatik, www.fzi.de

Kleiner Peltier-Kühler senkt Temperatur um 60 Grad Maximale Kühlleistung auf minimalem Raum ist der Traum so manches Elektronikentwicklers. Die Micropelt GmbH, Freiburg, hat sich spezialisiert auf Dünnschicht-Thermoelektrik, die auf den Peltier- bzw. Seebeck-Effekt basiert. Mit Hilfe elektrischen Stroms kann man nicht nur sehr schnell kühlen, sondern auch aus recht kleinen Temperaturunterschieden elektrische Energie gewinnen. Der einem «nackten» Chip ähnliche Micropelt-Kühler MPC-D303 hat eine Grundfläche von 0,98 mm2 auf der Kaltseite und eine Dicke von 1100 μm. Er kann so direkt an das Bauteil angebracht werden, das thermische Steuerung benötigt. Die neue Kühlergeneration übertrifft konventionelle Peltier-Kühler mit einer Kühlleistungsdichte von bis zu 100 W/cm2 um das Zehnfache. In der Temperaturdynamik sind es mit 180 K/s sogar Faktor 20 und mehr. Dank Fertigung mit konventioneller Wafertechnologie können Grösse und innerer Aufbau sowie die Höhe der MicropeltBauteile an Kundenapplikationen angepasst werden. Typische Einsatzbereiche finden sich überall da, wo auf kleinsten Flächen Kühlung, Temperierung oder thermische Prozess-Steuerung benötigt wird: Laser- und Sensortechnik, aber auch Forschung und Diagnostik liefern zahlreiche Anwendungen. Micropelt GmbH , www.micropelt.com

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Nachrichten

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Nachrichten

Stühlerücken bei Neuronics Dr. Hansruedi Früh, Gründer und Geschäftsführer der Neuronics AG, hat sich nach zehn Jahren an der Spitze des Unternehmens dazu entschlossen, sich von seinem Posten als Executive Director zurückzuziehen, um sich wieder stärker der Forschung und Entwicklung widmen zu können. Er überlässt die Unternehmensführung dem bisherigen Verwaltungsrat-Mitglied Daniel Piccolruaz und wird – als weltweit anerkannter Experte – zukünftig bei Neuronics den Bereich Forschung und Entwicklung «Künstliche Intelligenz» leiten. Unter der Leitung von Hansruedi Früh hat sich die Neuronics AG in den letzten Jahren von einem Spin-Off des Artificial Intelligence Lab der Universität Zürich zu einem sehr erfolgreichen Unternehmen entwickelt. Neuronics ist im Bereich menschennahe Robotik mit seinem Hauptprodukt, dem intelligenten Kleinroboter Katana, die weltweit führende Firma. Vom Standort Zürich aus werden jährlich über 120 Roboter abgesetzt. Dr. Hansruedi Früh (links), Leiter F & E, und Daniel Piccolruaz, Geschäftsführer Neuronics, Neuronics AG, 8005 Zürich, 044 445 16 40 auf der Messe go im Gespräch mit Irene Frei, Leiterin AZ Fachverlage. info@neuronics.ch, www.neuronics.ch

Nestlé entscheidet sich für Cognos

Acronis Certified Partner

Nestlé hat SAP Business Warehouse bereits als weltweiten Standard für Data Warehousing und analytisches Reporting im Einsatz. Der Konzern wird Cognos 8 Business Intelligence einsetzen, um das SAP Business Warehouse Front-End zu vervollständigen. Power-Anwender haben so die Möglichkeit, Ad-hoc-Reportings und Datengruppierung durchzuführen. Darüber hinaus ermöglicht die Lösung, externe Daten aus verschiedensten Quellen mit Daten aus dem SAP Business Warehouse zu verknüpfen, vorformatierte und einfach ausdruckbare Reports an Endanwender zu leiten und Berichte an die Bedürfnisse unterschiedlicher Benutzer anzupassen. Cognos (Switzerland) Ltd, com, www.cognos.ch

Rotronic ist ab sofort offizieller «Certified Partner» von Acronis Germany GmbH und ergänzt mit den Acronis-Produkten sein Software-Portfolio um hochwertige Lösungen für Storage Management, Backup, SystemMigration und Disaster Recovery. Die Acronis-True-Image-Unternehmenslösungen wurden zuletzt von der «Initiative Mittelstand» zur Innovation des Jahres 2007 gekürt und von zahreichen IT-Fachmagazinen ausgezeichnet. Sie gelten als eine der führenden kommerziellen Lösungen für Disk Imaging und Bare Metal Restore von Windows- und Linux-Servern sowie für automatisierte Übertragung und Migration von Systemen. ROTRONIC AG , www.rotronic.ch

Neue Managementstruktur bei Omron Omron Electronic Components Business ( ECB) erhält eine neue globale Managementstruktur aus drei regionalen Chief Operating Officers (COO) unter der Leitung von Masashi Nakano, CEO Global Business Development, und ECB-Präsident Soichi Yukawa. Mark Jones, bisher Vice President of Sales and Marketing für Europa, ist als neuer COO jetzt für das Geschäft in Europa, dem Mittleren Osten, Afrika und Russland voll verantwortlich, denn Nigel Blakeway wird sich als neu ernannter COO Americas ausschliesslich auf Nord- und Südamerika konzentrieren. Beide COOs berichten an Masashi Nakano, der in die Position des CEO, Global Business Development, berufen wurde. Dieser berichtet an Soichi Yukawa. Die Ernennung eines dritten COO für China wird in Kürze bekannt gegeben. Er wird an Herrn Tada berichten, den Executive Officer Japanese Sales von Omron ECB. Omron Electronic Components Business +49 (0)8121 7724-30 Michael_Sturm@eu.omron.com www.omroncomponents.eu

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(v. links:) Nigel Blakeway (COO America), Masa-shi Nakano ( CEO Global Business Development), Mark Jones (COO Europe), Omron Electronic Components.

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Nachrichten

FalconEye

SPS/IPC/DRIVES/ Nürnberg, 27. - 29.11.2007 Halle 6, Stand 150

Motion Control Reference Design-Plattform präsentiert von EBV Elektronik FalconEye wurde gemeinsam von Avago Technologies, Fairchild Semiconductor, Freescale Semiconductor, STMicroelectronics und EBV entwickelt. Das modular aufgebaute FalconEye Board mit PFC dient der elektronischen Steuerung bzw. Regelung bürstenloser Synchron- und Asynchronmotoren. FalconEye bietet Entwicklern ein riesiges Potenzial, von immensen Energie-Einsparungen über hochexakte Steuerungsmöglichkeiten bis zu signifikanten Verbesserungen des EMV-Verhaltens. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre lokalen Ansprechpartner von EBV Elektronik. Weitere Informationen unter www.ebv.com/falconeye, dort können Sie auch ein FalconEye Board gewinnen.

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MAIN FEATURES:

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Avago: Galvanisch getrennte IGBTTreiber, Spannungs- und Stromsensoren Fairchild: Smart Power Module und Power Supply Freescale: Digital Signal Controller STMicroelectronics: Power Discrete Preis € 399 incl. Software und bürstenlosen Gleichstrommotor (300 V)

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CH-8953 Dietikon | & +41 (0)44 745 61 61 | www.ebv.com


Nachrichten

Geschäftsführer Hermtech AG

Oracle scheitert gegen usedSoft

Ernst Ziörjen wurde am 1. Juli 2007 Geschäftsführer der Hermtech AG, eines Unternehmens der Elektromotorenwerke Brienz AG. Er bringt jahrelange, internationale Erfahrung in Marketing & Verkauf von elektronischen Produkten mit. Die ideale Grundlage, um den Wachstumskurs der Firma voranzutreiben. Die Hermtech AG ist seit über 20 Jahren ein kompetenter Dienstleistungsanbieter für kundenspezifische Lösungen in den Bereichen Automation und Elektronik, von der Machbarkeitsstudie bis und mit Ernst Ziörjen der Herstellung des Serienprodukts. Dabei bildet die Regel- und Antriebstechnik einen zentralen Bereich. Durch ihre überschaubare Grösse, kurze Kommunikationswege und eine ausgeklügelte Firmenstruktur ist die Hermtech äusserst flexibel und kann die vielfältigsten Projekte in sehr kurzer Zeit realisieren. Hermtech AG, www.hermtech.ch

Das Landgericht München hatte zwar Mitte März in einer – noch nichts rechtskräftigen – Entscheidung geurteilt, dass per Online-Übertragung vertriebene Oracle-Software nicht weiterverkauft werden dürfe. Unter Zurückweisung des aktuellen Oracle-Antrags stellte das Gericht aber erneut fest, dass «der (Weiter-)Vertrieb von Software auf Datenträger nicht Gegenstand des Verfahrens war.» Diese Klarstellung ist von grosser Bedeutung, da die gängigen Standardsoftware-Produkte – darunter Microsoft, Adobe und SAP – ausschliesslich auf Datenträgern in Verkehr gebracht werden. Nach der Entscheidung des Landgerichts München vor vier Monaten hätte die Möglichkeit bestanden, mittels einer sog. «Sprungrevision» das OLG als nächste Instanz zu überspringen. Dann wäre direkt vor dem Bundesgerichtshof eine abschliessende und deutlich schnellere Klärung der Rechtslage erfolgt. Oracle hatte diese Möglichkeit aber mit Vehemenz abgelehnt. Bei usedSoft vermutet man, dass Oracle mit der unklaren Rechtslage gut leben kann. Oracle wolle ganz offensichtlich von der im Markt herrschenden Unsicherheit so lange wie möglich profitieren. usedSoft AG , www.usedSoft.com

XP statt Vista Zu leistungshungrig, zu viele Fehler, zu wenig Neues: Die Fachwelt reagiert mit scharfer Kritik auf Windows «Vista». «Die gesamte Industrie ist enttäuscht über Windows Vista», klagt Acer-Präsident Gianfranco Lanci. Nie zuvor habe eine neue Windows-Version den Absatz von Computern derart wenig angekurbelt. Besonders Geschäftskunden würden oft darum bitten, das alte Betriebssystem Windows XP aufzuspielen. Dieses wird allerdings von Microsoft selbst nicht mehr angeboten. Einen Ausweg bietet der Software-Gebrauchtmarkt. Dort ist Windows XP noch in grossen Stückzahlen erhältlich. Und das mit einem Preisvorteil von bis zu 50 Prozent gegenüber dem Neupreis. So habe der Gebrauchtsoftware-Anbieter usedSoft ständig Zehntausende von XP-Professional-Lizenzen auf Lager. Windows XP sei im Gegensatz zu Vista technisch ausgereift. Das Betriebssystem ist seit vielen Jahren im Markt, habe sich in der Praxis millionenfach bewährt und genüge noch auf Jahre den Anforderungen an ein modernes Betriebssystem. usedSoft AG , www.usedsoft.com

SPS/IPC/DRIVES 2007 Um die komplexen Fragestellungen im Automatisierungsumfeld zu beantworten, hat das Komitee des SPS/IPC/DRIVES Kongress aus einer Vielzahl interessanter Beiträge ein attraktives Kongressprogramm zusammengestellt. Eine Trendsession trägt in diesem Jahr dem Thema IO-Link als neuartige Schnittstelle für binäre Sensoren und Aktoren der elektrischen Automatisierung in der Fertigungsindustrie Rechnung. Chancen und Nutzen sollen vor allem den Anwendern in einer Kombination aus etwa 15-minütigen Fachbeiträgen zur IO-Link-Technologie mit anschliessender gemeinsamen Diskussion vermittelt werden. Neben Kongressvorträgen, die sich mit spezifischen Fragen der Kongressbereiche AUTOMATION und DRIVES beschäftigen, findet am zweiten Tag der Veranstaltung eine gemeinsame Vortragsreihe statt, die zum Erfahrungsaustauch über die immer engere Verzahnung der Embedded Software mit den klassischen Automatisierungskomponenten einlädt. Mesago Messemanagement GmbH, www.mesago.com/sps

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Die schwächste Stelle am Auto ist oft der Fahrer Anzahl und Qualität der elektronischen Funktionen und Helfer im Fahrzeug nehmen stetig zu, wodurch das Autofahren immer sicherer und angenehmer wird. Die Mensch-Maschine-Schnittstelle, also die Anpassung dieser komplexen Funktionen auf den Fahrer und die Integration in das Fahrzeug, stellt aber weiterhin eine grosse Herausforderung dar. Wie diese Herausforderung gemeistert werden kann, wird auf der VDI-Tagung «Fahrer im 21. Jahrhundert – Human Machine Interface» am 14. und 15. November in Braunschweig diskutiert. In Übersichtsvorträgen geben hochkarätige Referenten einen Ausblick auf die Zukunft. So stellt Dr. Klaus Harms die zukünftige Rolle der Fahrerassistenz aus Sicht des Automobilzulieferers Bosch dar, Prof. Jürgen Leohold von Volkswagen vertritt die Sicht der OEMs. Der ADAC-Vizepräsident für Verkehr, Ulrich Klaus Becker, stellt mit seinem Beitrag «Umhegt oder Überwacht?» die Frage nach dem Nutzen von Assistenzsystemen für den Autofahrer. VDI Wissensforum IWB GmbH, www.vdi.de/fahrer21

Durchgängige Steuerungs- und Informationsplattform Die ARC Advisory Group hat ein White Paper veröffentlicht, das die erweiterten Funktionen der Integrated Architecture von Rockwell Automation für die Prozessfertigung herausstellt. Laut ARC liegen die Vorzüge der durchgängigen Informations- und Steuerungsplattform dabei vor allem in den verminderten Produktionskosten, der verbesserten Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und der beschleunigten Reaktionsfähigkeit auf eine sich verändernde Marktnachfrage. Damit verschafft sich die Plattform von Rockwell Automation klare Vorteile gegenüber traditionellen DCSbasierten Automatisierungssystemen. Das White Paper kommt weiterhin zu dem Schluss, dass Rockwell Automation seine Marktdurchdringung vor allem in der Hybridindustrie vorantreibt und dafür seine weltweite Installationsbasis sowie sein wachsendes Portfolio an Prozessautomatisierungslösungen nutzt. Rockwell Automation, www.rockwellautomation.ch

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Nachrichten

Wir bringen volle Leistung! Infineons (ehemals EUPEC) Leistungshalbleiter von EBV Elektronik Infineons führende Leistungshalbleiter erfüllen höchste Anforderungen von Standard- und applikationsspezifischen Industrieanwendungen wie Antriebe, Systeme für erneuerbare Energiequellen,Transportsysteme, Stromversorgungen und Medizingeräte. Hochkarätiges Technologie-Know-how und beste Gehäusetechnologie von Infineon in Verbindung mit der Anwendungsberatung von EBV ermöglichen Ihnen eine optimale Lösung für Ihre Anwendung. Bei Fragen zu Produkten und für technische Unterstützung wenden Sie sich bitte an Ihre lokalen Experten von EBV Elektronik, Infineons Distributions-Spezialist – jetzt auch für Leistungshalbleiter der ehemaligen EUPEC – in EMEA.

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Erweiterung des Vertrages zwischen Discomp und Swissbit

v. l. n. r.: Claudia Bohne, Vertriebsassistentin Swissbit, Frank Bittigkoffer, Leiter Discomp, Wilfried Freibothe, Business Development Swissbit.

Raum? MTR-DCI! Der kompakte Stellmotor für

Discomp Elektronik GmbH & Co, Tochter der Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH, hat mit sofortiger Wirkung ein europaweites Distributionsabkommen mit der schweizerischen Swissbit Group für Compact-Flash-Produkte geschlossen. Seit Anfang 2007 fertigt die Swissbit Group auch Compact-Flash-Karten, USB Sticks und FlashDisc-Module für Industrie-Applikationen. Die Karten sind in Kapazitäten von 128 MB bis 8 GB sowie in verschiedenen Temperaturbereichen erhältlich. Neben Mainstream-Speicher-Produkten produziert Swissbit auch 100 pin Minidimms und 72 pin Simms. Zum Service des Herstellers zählt zudem die Enginneering-Unterstützung vom Design-in bis zum After-Sales-Support. Rutronik, www.rutronik.com

einfaches Positionieren. Integrierte Leistungselektronik und Steuerung inklusive. Komplette Inbetriebnahme über einfaches Teaching via optionalem LC-Display.

Bestnoten für Hitachi Data Systems Die Midrange-Speicherlösung AMS1000 aus der Adaptable Modular Storage-Serie von Hitachi Data Systems ist sehr erfolgreich auf ihre Performance im Microsoft Exchange Server-Umfeld getestet worden. In dem von Microsoft entwickelten Testverfahren, dem Exchange Solution Reviewed Program (ESRP), bewies die AMS1000, dass sie gleichzeitig mehr als 25 000 Exchange-2007-Anwender unterstützen kann. Damit erweist sich die Speicherlösung als ideale Plattform im Microsoft-Exchange-Umfeld. Hitachi Data Systems, www.hds.com/ch

FAST erweitert Management Festo AG 24.-27. September 2007 Halle 3, Stand 3303

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12 MegaLink Precision 9-07

Fast Search & Transfer (FAST), Anbieter unternehmensweiter Suchtechnologien und -lösungen, baut seine Führungsspitze aus und ernennt Joseph Krivickas zum President und Chief Operating Officer ( COO). Er berichtet an den CEO und Mitgründer Dr. John M. Lervik. Krivickas zeichnet für die weltweiten Unternehmenstätigkeiten und die strategische Planung verantwortlich. Er arbeitet vom US-Hauptsitz in Needham, Massachusetts, aus. FAST, www.fastsearch.com

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Nachrichten

Nachwuchsförderung des swissT.net Wie an der Generalversammlung vom 8. Mai beschlossen, engagiert sich das Swiss Technology Network verstärkt in der Nachwuchsförderung der technischen Berufe. In diesem Rahmen wurden einzelne Teilprojekte lanciert und bereits umgesetzt: Die kostenlose Beratung für swissT.net-Mitglieder soll die Lehrlingsausbildung so weit wie möglich vereinfachen und durch gezielte

Information bestehende Hemmschwellen abbauen. Im September brachte swissT.net über 300 Lehrlinge an die go nach Basel. Eingeladen wurden Lernende des 3. und 4. Lehrjahres der Ausbildungen Informatiker/in, Konstrukteur/ in, Automatiker/in, Elektropraktiker/in, Anlagen- und Apparatebauer/in, Mechapraktiker/ in, Elektroniker/in und Polymechaniker/in.

Mit der Initiative «4startup» will swissT.net jungen und kleinen Unternehmen helfen, einen erleichterten Marktzugang zu finden. Die Initiative richtet sich an Unternehmen in der industriellen Automatisierung, Netzwerktechnik, Gebäudeautomatisierung, Energie, Medizinaltechnik und Verkehrstelematik. Swiss Technology Network, www.swisst.net

Erste private Fachhochschule Die Kalaidos Fachhochschule Schweiz, die erste vom Bund genehmigte und beaufsichtigte Fachhochschule mit privatrechtlicher Trägerschaft, ist neu ab 1. August 2007 Mitglied der KFH-Rektorenkonferenz der Fachhochschulen. Mit der Mitgliedschaft der Kalaidos Fachhochschule Schweiz umfasst die KFH nun alle acht vom Bund genehmigten Fachhochschulen der Schweiz. Die Kalaidos Fachhochschule Schweiz umfasst die AKAD Hochschule für Berufstätige, PHW Hochschule Wirtschaft und WEG Hochschule Gesundheit mit Standorten in Aarau, Bern, Basel, Lugano, St. Gallen und Zürich. Programme in englischer Sprache führt die Fachhochschule auch in London und Singapur durch. Stiftung Kalaidos Fachhochschule, 044 200 19 00/01, juerg.arpagaus@ kalaidos-fh.ch, www.kalaidos-fh.ch

Silica und Seoul schliessen ein Abkommen Seoul Semiconductor, einer der grössten LED-Hersteller der Welt, hat mit Silica, Halbleiterdistributor der Avnet-Gruppe, ein Franchiseabkommen unterzeichnet, wonach Silica den europaweiten Vertrieb und Support für das gesamte LED- und Halbleiterleuchtelemente-Programm von Seoul übernehmen wird. Durch die mit sofortiger Wirkung in Kraft tretende Vereinbarung erhalten Kunden nun den Zugang zu energieeffizienten Lighting-Lösungen und Beratung zu LED-Anwendungsmöglichkeiten im Allgemeinen. Der weitreichende Kundenstamm des Distributors ermöglicht es Seoul Semiconductor, seine ausgereifte LED-Technologie künftig noch intensiver in Europa zu vermarkten. Silica (An Avnet Company), Avnet EMG GmbH, www.silica.com

Advantech, Kontron und ETX Anlässlich der Computex in Taiwan stellen Advantech und Kontron, Gründer der ETX Industrial Group, die «COM Express Extension» vor. Sie spezifiziert ein optimiertes Pin-out für Grafiksignale und weitere Kern-Features für COM Express Designs auf Basis der Spezifikation PICMG COM.0 COM Express. Parallel zur Veröffentlichung der COM Express Extension verkünden beide Unternehmen die Umbenennung der ETX Industrial Group ( ETX-IG) in die COM Industrial Group ( COM-IG). Damit wird der Fokus auf die Bedürfnisse aller Computeron-Modules-Lösungen inklusive ETX und COM Express erweitert. Dieser proaktive Schritt der Gründer der neuen COM-IG wurde initiiert, um sicherzustellen, dass alle COM-Express-Lösungen herstellerunabhängig untereinander austauschbar bleiben. Computer On Module - Industrial Group , www.com-ig.org

Schreiben à la James Bond Blu Innovation präsentiert die neueste DIN A4-Version seines digitalen Notepads mit edel-schwarzem Hightech-Stift und normalem Schreibpapier. Der Nutzer schreibt auf einem gewöhnlichen Block und jedes Wort, jede Notiz und jede Zeichnung werden noch im gleichen Moment in einer digitalen Datei festgehalten. Das «Geheimnis» liegt im äusserlich recht unscheinbar wirkenden Stift, der in Bezug auf Grösse und Gewicht an einen ganz normalen Kugelschreiber erinnert: Ein integrierter Minisender funkt alles, was der Nutzer schreibt, malt oder zeichnet, in den Datenspeicher des Tableaus, das als Unterlage für den Schreibblock dient. Auf diese Weise lassen sich 32 Megabyte an Daten sichern, das entspricht rund 120 Seiten. Mit zusätzlicher CF-Speicherkarte können sogar über 1000 Seiten elektronisch gesichert werden. Blu Innovation GmbH, www.blu-innovation.de

Umfassender Service für Sparfüchse Das Preisvergleichsportal Schottenland.de, aktueller CHIP-Testsieger in der Kategorie «Preisvergleichs-Dienste», integriert einen neuen Service, der den Online-Preisvergleich jetzt noch bequemer und umfassender für den Nutzer macht. Ab sofort können privat eingestellte Auktionen bei eBay einfach zu dem entsprechenden Produkt auf Schottenland.de verlinkt werden. Das Auktionsangebot taucht für den Schottenland-Nutzer abgesetzt unter den Ergebnissen des Online-Preisvergleichs auf. Sparwillige, die nicht unbedingt Wert auf fabrikneue Ware legen, können den direkt verlinkten Auktionen folgen und mit einem Gebot und etwas Glück den Kauf abschliessen. Es gibt allerdings die Restriktion, dass es sich bei den eingestellten Produkten ausschliesslich um private, nicht gewerbliche Angebote handeln muss. Schottenland GmbH, www.schottenland.de

Kontakt über den virtuellen Gartenzaun Wer wenig Zeit für die persönliche Nachbarschaftspflege hat, in der Umgebung aber gerne neue Kontakte knüpfen möchte, kann dies jetzt auf ganz unkonventionelle Art und Weise tun. In der Anfang August gestarteten Web-Community www.meinnachbar.net finden Familien wie Singles in Österreich, der Schweiz und Deutschland ein ideales Forum, um ihr gesellschaftliches Umfeld per Mausklick attraktiver zu gestalten. Hier kann man neue Nachbarn kennenlernen, alte Freunde und Bekannte wiederfinden, Leute mit gleichen Interessen entdecken oder spontane Treffen in der Nähe vereinbaren. Einfach die eigene Wohnadresse auf der interaktiven Stadtkarte antippen und dann in den vielen Infos stöbern, die Personen aus der Umgebung über sich selbst ins Netz gestellt haben. meinNachbar Limited, www.meinnachbar.net

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swissT.net und die Fachpresse Am 8. August 2007 trafen sich Vertreter der Schweizer Fachpresse mit der Geschäftsleitung von swissT.net, um die Verbesserung der Zusammenarbeit zu besprechen. Themen waren die Positionierungen des Verbandsblattes «inside» zu den Fachzeitschriften, Potenziale der Zusammenarbeit wie Vereinsaktivitäten, aktuelle Kurse, organisatorische Veränderungen, verbesserte öffentliche Marktdaten, «New Generation» und PR-Aktivitäten im Umfeld von «go» und «automenschion». MegaLink Precision in AZ Fachverlage unterstützt den Verband swissT.net mit sämtlichen Sektionen und ist offizieller Partner der Bildungsoffensive «New Generation». Swiss Technology Network 044 945 90 90, info@swisst.net, www.swissT.net

Vision zum Anfassen

Zwei neue CONRAD-Kataloge sind da!

Besucher des Allied Vision Technologies-Messestandes der VISION 2007 (6. bis 8. November in Stuttgart) können innovative digitale Bildverarbeitung hautnah erleben: der Kamerahersteller feiert die Weltpremiere einer neuen Kamerafamilie und präsentiert neue Vision-Applikationen mit Spassfaktor. Allied Vision Technologies vereint ein digitales Interface mit der bei analogen Systemen beliebten Interlaced Sensortechnologie und macht somit die Migration von Analog zu Digital einfacher denn je. Nach dem Performance Update im August 2007 präsentiert sich das AVT-Flaggschiff, die Pike mit neuen intelligenten Funktionen für bessere Bildqualität, mehr Durchsatz und eine einfachere, schnellere Entwicklung von Bildverarbeitungssystemen. Allied Vision Technologies GmbH, www.alliedvisiontec.com

Im aktuellen CONRAD-Hauptkatalog «Faszination Elektronik und Technik 2007/2008» werden auf über 1200 Seiten mehr als 20 000 Produkt-Ideen aus dem über 85 000 Artikel umfassenden CONRAD-Sortiment vorgestellt, die sowohl Profis wie auch technisch interessierte Neu-Einsteiger aufhorchen lassen. Präsentiert werden die neuesten Innovationen und aktuellsten Trends, darunter viele Produkte, die echte Problemlöser sind und clevere

Jetter steigert Umsatz um 46%

Prism Suite für Windows Vista

Der Ludwigsburger Steuerungshersteller Jetter wächst kräftig. Der Konzernumsatz im Geschäftsjahr zum 31.März 2007 nahm um 46% auf 36,6 Mio. Euro zu. Auch das Ergebnis ist hervorragend ausgefallen: Vor Steuern und Zinsen ( EBIT) erhöhte es sich um 110% auf EUR 3459. Der Geschäftsbericht wurde am 21. Juni 2007 veröffentlicht und ist auf den Internetseiten von Jetter und der Deutschen Börse erhältlich. Jetter AG, info@jetterag.ch www.jetter.de

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Lösungen für alltägliche Aufgabenstellungen bieten – sei es im Haushalt, Büro oder in der Werkstatt. Der neue, Herstellerunabhängige CONRAD-Katalog «Modellbahnwelt 2007/2008» für die Spuren H0, TT, N, Z und IIm präsentiert auf knapp 300 Seiten mehr als 1000 Produkt-Neuheiten und Highlights für Einsteiger und Profis. Conrad Electronic AG, www.conrad.ch

Software für das Auto der Zukunft Autofahrer legen zunehmend Wert auf Sicherheit und Komfort. Die Hersteller statten neue Pkws daher mit immer mehr elektronischen Extras aus. Damit sich die neuen Systeme in die bestehende Autoelektronik integrieren lassen, sind Software-Standards notwendig. In einem Pkw der Oberklasse steuern bis zu 70 verschiedene Kleincomputer die Bordelektronik. Und das ist erst der Anfang: Nach einer Studie der Managementberatung Mercer Management Consulting wird sich die Software, die die elektronischen

Optimal-Systemberatung offerierte heute die neue Version der Management-Lösung Prism Suite von New Boundary Technologies. Durch automatische Software-Verteilung ermöglicht sie eine im Vergleich zur normalen Routine 15-mal schnellere Installation von Softwarepaketen. Die skalierbare Technologie bietet eine zentrale Netzwerk-Manage-

Komponenten regelt, in den nächsten 15 Jahren verdoppeln. Im Projekt mobilSoft, das vom Bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert wurde, haben die Forscher jetzt ein einheitliches Konzept für die Softwareentwicklung der Zukunft erarbeitet: Basis des neuen Standards ist eine Softwareplattform, die alle Zulieferer und Hersteller der Automobilbranche nutzen können. Wenn sich der Standard durchsetzt, können neue Trends in der Fahrzeugentwicklung besser bedient werden. Fraunhofer-Gesellschaft , www.fraunhofer.de

ment-Lösung. Prism Suite hilft Organisationen, das Desktop Management rund um Vista zu vereinfachen und die Informationen zu ermitteln, die für einen Upgrade benötigt werden, beispielsweise Hardware-Voraussetzungen und Kompatibilität. OPTIMAL System-Beratung GmbH & Co. KG www.optimal.de

Kundenforum hat sich etabliert Ende Juni hat die Jetter AG zum zweiten Mal ihre Kundenveranstaltung, das Jetter Forum, erfolgreich durchgeführt. Die Vorträge zu den Themen Steuern, Antreiben, Bedienen und Vernetzen haben das Spektrum der Steuerungstechnik breit abgedeckt.

Jeder Vortrag enthielt Applikationsbeispiele aus der Praxis. Das Jetter Forum 2007 ist bei den Besuchern auf äusserst positive Resonanz gestossen und hat sich somit etabliert. Jetter AG, www.jetterag.ch


SPEEDCON The New Standard

Partnertreffen Hirschmann

Ein gelungener Partneranlass von Hirschmann am 23. August 2007 auf und am Rhein bei Schaffhausen war gut besucht von Kunden, Vertriebspartnern und Presse.

Der deutsche Netzwerktechnik-Spezialist Hirschmann Automation and Control GmbH hatte Anfang des Jahres für die Betreuung seiner Schweizer Kunden neue Wege eingeschlagen. Auch künftig bietet Hirschmann in der Schweiz ein komplettes Produkt- und Serviceprogramm sowie projektbezogene Dienstleistungen an. Als zentraler Ansprechpartner vor Ort fungiert Markus Inhelder für Netzanwender, Netzplaner und Fachbetriebe. Ein Partneranlass am 23. August 2007 in ungezwungener Atmosphäre am Rheinfall in Schaffhausen und in Dachsen war gut besucht und zeigte die Funktionsfähigkeit des neuen Vertriebsmodells. Die Hirschmann Automation and Control GmbH hat ihre Aktivitäten in den strategischen Geschäftsfeldern «Industrial Networking», «Industrial Connectors» und «Electronic Control Systems» konzentriert. Das Unternehmen erzielte 2006 mit 800 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 193 Mio. EUR. Hirschmann GmbH, Markus Inhelder, 044 905 82 82 markus.inhelder@hirschmann.com, www.hirschmann.com

Schnell in der Montage – kompatibel im Einsatz – sicher im Betrieb SPEEDCON ist die konsequente Weiterentwicklung des seit Jahren etablierten und akzeptierten M12Steckverbindersystems. Nach dem Motto „Plug and Turn“ wird die Anschlusszeit der M12-Steckverbinder um 90% verringert. Die SPEEDCONSchnellverriegelung ist mit allen am Markt vorhandenen M12-Anschlüssen 100% kompatibel. Selbstverständlich erfüllen die SPEEDCON-Steckverbinder alle gängigen Normen und Anforderungen der bisherigen M12-Steckverbindersysteme.

Wind River unterstützt LiMo Wind River ist der Linux Mobile Foundation (LiMo) beigetreten und wird als Mitglied die Entwicklung einer Linux-basierten, offenen Softwareplattform für die Mobilfunkindustrie unterstützen. LiMo wurde von Motorola, NEC, NTT DoCoMo, Panasonic Mobile Communications, Samsung Electronics und Vodafone gegründet. Der Zusammenschluss soll der Mobilfunkindustrie Verbesserungen bei den Entwicklungskosten, der Flexibilität und beim Ecosystem bescheren, die sich in ausgefeilte, umfassende Mobilfunk-Angebote für Endanwender umsetzen lassen. Mit Wind River beteiligt sich der erste Hersteller einer kommerziellen Linux-Plattform und entsprechender Tools an der Arbeitsgemeinschaft. Wind River arbeitet an der Vervollständigung der mit integrierten Entwicklungstools ausgestatteten Plattform mit und unterstützt LiMo bei der Vereinheitlichung der stark fragmentierten Linux-Systeme und beim Aufbau eines robusten Ecosystems für die LinuxEntwickler der Branche. Wind River GmbH, +49 89 962445-120 evi.hochholzer@windriver.com, www.windriver.com

Mehr Informationen unter Telefon 0523545555 oder www.phoenixcontact.ch

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INSPIRING INNOVATIONS 9-07 MegaLink Precision

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Neuer Geschäftsführer bei Kyocera

Field Device Tool Interface

Peter Arnet ist neuer Geschäftsführer der Schweizer Niederlassung von Kyocera Mita Europe. Er soll für eine bessere Positionierung des Unternehmens auf dem Schweizer Markt zu sorgen. Arnet ist seit über 15 Jahren in den Fachbereichen Informatik und Vertrieb tätig und verfügt über eine breite Erfahrung in Unternehmensführung und Marketing. Durch seine früheren leitenden Peter Arnet: «Meine Motivation Tätigkeiten, u. a. bei Inist das brachliegende Potenzial gram Micro, Tech Data des Unternehmens.» und ARP Datacon, ist er mit dem direkten und indirekten IT-Vertrieb in der Schweiz bestens vertraut. Schwerpunkte der neuen Aktivitäten von Peter Arnet sind die Stärkung des Vertrauens bei der bestehenden Kundschaft und der Ausbau des Verkaufsteams, Erweiterung und Pflege des Kundenstamms sowie mehr Medienpräsenz. KYOCERA MITA Europe B. V., 044 908 49 49 chthievent@kyoceramita.ch, www.kyoceramita.ch

Im Juni fand die Gründungsveranstaltung des Standardisierungskomitees ISA-SP103 «Field Device Tool Interface Specification» während der Sommerkonferenz der ISA-Leiter ( ISA Summer Leaders Meeting 2007) in Scottsdale, Arizona, statt. Der Gründung des Komitees ISA-SP103 wurde vom Vorstand für Standards und Richtlinien (Standards & Practices Board) der ISA bereits im Januar 2006 zugestimmt, mit dem Zweck, einen Standard zu entwickeln, der Feldbusse, Feldgeräte und verteilte Systeme nahtlos in den Lebenszyklus von Automatisierungssystemen integriert. Das ISA-SP103 wird Beiträge für das Komitee SC65E WG4 der IEC (International Electrotechnical Commission) liefern. FDT, +32 2 403 13 31, md@fdtgroup.org, www.fdtgroup.org.

Rutronik: Erweiterung in Osteuropa Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH erweiterte zum 1. Juli seine Präsenz in Osteuropa mit einem Vertriebsbüro in Serbien. Die zuvor aus Slowenien betreuten Kunden erhalten nun Beratung und technische Unterstützung unmittelbar vor Ort. Rutronik Serbien gehört zum Verantwortungsbereich von Area Sales Manager Southeast Europe, Ladislaus Reiter, der an Sales Director Frank Rotthoff berichtet. Neben Serbien ist Rutronik in weiteren Ländern Osteuropas vertreten: Polen, Russland, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Rumänien, Ungarn, Bulgarien, Estland und Litauen. RUTRONIK Elektronische Bauelemente GmbH, www.rutronik.com

VINCULUM ZigBee Zertifiziert TM

ein USB Host Controller für jede Anwendung Der Vinculum USB Host IC kann nicht nur das USB Host Interface und den Datentransfer steuern, sondern auch das ganze FAT File System für einen USB Memory Stick oder andere USB Device Klassen. Die Schnittstelle zur Anwendung kann UART, SPI oder ein paralleles FIFO sein. Konfiguriert wird der USB Host einfach mit AT Kommandos. Der Vinculum verschafft Produkten, die bis anhin keine Ressourcen für einen USB Host hatten, eine einfache und kosteneffektive Möglichkeit einen USB Host Controller zu nutzen.Ebenso setzt das arbeiten mit diesem Chip kein vertieftes USB Wissen voraus. Anwendungen sind überall dort zu finden, wo ein Gerät mittels USB Memory Stick ausgelesen oder neu konfiguriert/programmiert werden soll.

Schlosserstrasse 4 8180 Bülach Tel. +41 44 864 10 10 Fax +41 44 864 10 11 www.reselec.ch

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PROFINET- und EtherNet/IP-Zertifikate

Die Switches der Rail- und MICE-Produktfamilien der Hirschmann Automation and Control GmbH, Neckartenzlingen sind von der Profibus Nutzerorganisation ( PNO) und der Open DeviceNet Vendor Association (ODVA) zertifiziert worden. Die Zertifizierungen umfassen die Fast- und Gigabit-Ethernet-Serien RS 20/30/40 sowie MS 20 und MS 30 mit den Software-Versionen Enhanced und Professionell. Damit ist gewährleistet, dass diese Switches sowohl die entsprechenden Standard-Protokolle unterstützen als auch vollständig in die jeweilige Applikations-Software eingebunden werden können, was beispielsweise eine komfortable Konfiguration und Diagnose ermöglicht. Hirschmann Automation and Control GmbH, 044 905 82 84 Markus.Inhelder@hirschmann.com, www.hirschmann-ac.com

Forum für Fabrikautomation Kompakt und gleichzeitig umfassend werden die Teilnehmer des Forums Fabrikautomation über den Einsatz neuer Technologien in der Automatisierungstechnik informiert. Dazu haben die Veranstalter M&M Software und Softing den Themenschwerpunkt «Geräteintegration» mit den Technologien Field Device Tool (FDT), Tool Calling Interface (TCI), OPC – Unified Architecture (UA) und RealTime-Ethernet ausgewählt. Die vortragenden Firmen Bosch Rexroth, M&M Software, OMRON B. V., RWE und Softing stellen Anwenderberichte, Lösungen und Integrationsbeispiele zu offener und herstellerunabhängiger Geräteintegration, über standardisierte Schnittstellen und zur offenen Kommunikation über Industrial Ethernet vor. Da das Forum findet am 24. bis 25. September 2007 in Haar bei München statt. Softing AG, www.softing.com

SPS/IPC/DRIVES 07 wächst weiter Die SPS/IPC/DRIVES präsentiert die elektrische Automatisierungstechnik in all ihren Facetten. Mit diesem erfolgreichen Konzept verzeichnet die Messe auch in diesem Jahr ein weiteres Wachstum. Zahlreiche neue Aussteller sind hinzugekommen. Viele Unternehmen haben ihre Standflächen vergrössert. Daher werden zur diesjährigen Messe erstmals zehn Messehallen belegt sein. Zwei zusätzliche Hallen sind damit neu hinzugekommen. In der Halle 4A wird Steuerungstechnik sowie Sensorik zu sehen sein. Die Halle 2 dient als

Erweiterung im Themenschwerpunkte Antriebstechnik/Motion Control und Steuerungstechnik. In bewährter Weise wird auf der SPS/IPC/DRIVES 2007 ein Gemeinschaftsstand zum Thema «Wireless in Automation» zu finden sein. Um dem topaktuellen Thema gebührend Rechnung zu tragen, veröffentlicht Mesago ergänzend zu den Veranstaltungen einen Community.dialog. Mesago Messemanagement GmbH www.mesago.de/sps

Abbaubare Nanotubes In Utah werden Nanotubes (Röhrchen mit einem Durchmesser im Nanometer Bereich) aus HalloysitTonerde produziert. Halloysit ist eine Tonart, die aus verschiedenen Aluminiumsilikaten besteht. Im Laufe von Jahrmillionen haben sich aus diesen Verbindungen durch Verwitterung natürliche Nanotubes entwickelt. Diese Tonerde lässt sich mit Standardprozessen in kleinen Röhrchen zerlegen. Nanotubes haben zwei interessante Eigenschaften: Sie sind hohl, und sie lassen sich einfach beschichten.

Die winzigen Hohlräume eignen sich gut für die langsame und kontrollierte Abgabe von Materialien, mit denen sie zuvor gefüllt werden. Bereits im Einsatz sind Biozid-gefüllte Röhrchen, die mit Farbe gemischt einen langfristigen Schutz vor Fäulnis bewirken, z. B. bei Schiffen. Zukünftige Anwendungen dürften vor allem in der Medizin und der Kosmetik zu finden sein, wo man sich die langsame Abgabe von Wirkstoffen zunutzen machen will. Nanoclay and Technologies, www.nanoclaytech.com

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25 Jahre Iftest

Neue FDT-Mitglieder Die FDT Group gibt die Aufnahme von sieben internationalen Firmen in den letzten sechs Monaten bekannt. Diese sind: Fuji Electric (Japan), Hiprom (Südafrika), MACTek Corporation (USA), Metroval (Brasilien), Rotork (UK), Top Worx (USA) und Wapice (Finnland). Damit kommt die Mitgliedschaft der gesamten FDT Group auf 58 Firmen, die einen bedeutenden Querschnitt der Automatisierungsindustrie darstellt. Die Mitgliedsfirmen stellen DTMs für ihre intelligenten Instrumente zur Verfügung, die über eine protokoll- und systemunabhängige Umgebung für Konfiguration und Problemanalyse verfügen. Die FDT-Technologie lässt den Zugang zu jeder Einheit zu, und zwar von jedem Host, der eines der Hauptprotokolle der Feldkommunikation benutzt – dies reduziert die Wartungskosten, maximiert die Einsatzmöglichkeiten von Instrumentierungen und reduziert Konfigurationsfehler. FDT, +32 473 52 86 18, md@fdtgroup.org, hwww.fdtgroup.org

Urs Bachmann, Leiter Kundenteam bei Iftest, zeigt einer Gruppe von Lieferanten die moderne Produk-tion des Unternehmens.

Auf den 31. August 2007 kamen 33 Teilnehmer von Lieferanten der Firma Iftest zu einem Anlass nach Wettingen und Dietikon. In seiner nun 25-jährigen Geschichte erwirtschaftet das Unternehmen jetzt einen Jahresumsatz von 41 Mio. CHF mit 140 Mitarbeitern. Dabei beträgt das Einkaufsvolumen mehr als 50% des Jahresumsatzes, das auf 13 0 00 Bestellungen in 30 000 Lieferungen eingeht. Iftest begann 1982 mit Testprogrammerstellung und automatischem Testen auf GenRad-Testsystemen sowie Verkauf von Nadelbett-Vakuumadaptern mit 4 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 600 000,- CHF. Seither hat sich das Unternehmen zu einem namhaften Systempartner für innovative Industrie- und Medizin-Elektronikpartner entwickelt. Der Technologie-Lieferant für Entwicklung und Herstellung elektronischer Geräte verfügt als unabhängiges Unternehmen über eine eigene Elektronikproduktion und Produktionspartner in Deutschland und in der Slowakei. Die Kernkompetenzen liegen bei effizienter Entwicklung elektronischer Geräte dank Funktionsmodulen und Vorzugskomponenten, Leiterplattendesign unter Einbezug der Anforderungen für Produktion und Prüfung, Bestückung von Leiterplatten in höchster Qualität mit modernen Anlagen sowie Test und massgeschneidertem Lieferservice und Produktbetreuung. Die Hauptkunden kommen aus Medizinelektronik, Industrie, Datentechnik, Leistungselektronik, Messtechnik, Gastronomie, Kli- Der Anlass bei Iftest wurde mit einem Besuch matechnik, Si- im Skulpturenpark in Dietikon originell abgeschlossen. cherheitstech- Hier posiert Iftest-Geschäftsführer Bernhard Trösch mit nik und Ver- dem Künstlerehepaar Bruno und Mariann Weber. kehr. Im Jahre 2005 wurden die Produktionsräumlichkeiten von 2600 auf 3200 m2 erweitert. Weitere Betriebserweiterungen wurden inzwischen nötig. Verstärkt wurden die Positionierungen auf Medizin- und Bahnelektronik. Derzeit ist eine Verdoppelung der Entwicklungskapazität in 2 Jahren vorgesehen. Iftest AG, 056 437 37 37, www.iftest.ch

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Iomega: Produkte für das Home Office Iomega International S. A., ein führender Anbieter von Datenspeicherund Sicherheitslösungen, stellt eine neue Produktlinie von Iomega StorCenter-Netzwerkfestplatten vor, die komfortable Netzwerkfunktionen für das Home Office und kleine Firmennetzwerke bieten. Die drei neuen StorCenter-Modelle, die ab sofort verfügbar sind, bieten Speicherkapazitäten von 500 GB bis 1 TB und verfügen über die gängigen Home-Netzwerk-Features wie z. B. Mediaserver- und Printserver-Fähigkeit. Sie lassen sich problemlos in kleine Enterprise-Netzwerke einbinden und warten hierfür mit Funktionen wie Active Directory-Unterstützung, Journaling-Dateisystem sowie der Datensicherungs- und Disaster Recovery-Software EMC Retrospect Express auf. Iomega Corporation, www.iomega.de

Red Hat-Infrastruktur bei Swisscom Red Hat, weltweit führender Anbieter von Open Source-Lösungen, stellt Swisscom IT Services eine standardisierte Linux-Infrastruktur zur Verfügung. Die Tochtergesellschaft des grössten Schweizer Telekommunikationsanbieters setzt u. a. Red Hat Enterprise Linux, die Red Hat Cluster Suite und den JBoss-Applikationsserver als Plattform für ihr «Simply Managed Linux» (SIMLUX) ein. Mit «SIMLUX» bezeichnen die Schweizer eine hoch flexible und effektive Infrastruktur für ihre Rechenzentren. Über SIMLUX versorgen sie u. a. mehr als 50 Kunden, die ihre IT-Dienste an Swisscom ausgelagert haben. Red Hat Switzerland, www.europe.redhat.com

Exanovis sichert Datenübertragung von Swisscom EXANOVIS AG ist offizieller Partner und Messtechniklieferant der Swisscom Fixnet AG für die Qualitätssicherung deren 10 Gbps Datenleitungen (STM-64 und 10 GE). Das Team von Exanovis und die Produkte von Anritsu waren die Gewinner in einem anspruchvollen Evaluationsverfahren, in welchem Preis-Leistungs-Verhältnis wie auch die technische Performance und Kompetenz beurteilt wurden. Die offerierten Dienstleistungen umfassen Schulung, Vor-Ort-Unterstützung und Qualitätsanalysen nach Bedarf. EXANOVIS AG, www.exanovis.com

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Photovoltaik Im Fachbuch Photovoltaik von Prof. Dr. Heinrich Häberlin werden die Möglichkeiten und Probleme bei der direkten Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom und Einspeisung des so erzeugten Stromes ins öffentliche Stromnetz möglichst objektiv, umfassend und trotzdem leicht verständlich dargestellt. Es werden dabei nur relativ geringe Vorkenntnisse aus der Physik und der Elektrotechnik vorausgesetzt. Das Buch behandelt Solarzellen, Solarmodule, Solargeneratoren und ganze Photovoltaikanlagen (Inselanlagen und netzgekoppelte Anlagen), den Blitzschutz sowie die Dimensionierung und die Berechnung des Energieertrags von PV-Anlagen mit Taschenrechner oder Tabellenkalkulationsprogrammen. Für viele Orte in Deutschland, der Schweiz, Österreich und im übrigen Europa sind die nötigen Daten im Buch enthalten. Es werden auch LangzeitBetriebserfahrungen von netzgekoppelten Anlagen angegeben.

Das Buch besteht aus den folgenden Kapiteln: • Einführung und Übersicht • Sonnenstrahlung und Strahlungsangebot • Aufbau und Funktionsprinzip von Solarzellen • Solarmodule und Solargeneratoren • Aufbau von ganzen Photovoltaikanlagen (Inselanlagen und netzgekoppelte Anlagen) • Blitz- und Überspannungsschutz bei Photovoltaikanlagen • Normierte Darstellung von Energieertrag und Leistung bei Photovoltaikanlagen • Dimensionierung und Berechnung des Energieertrags von Photovoltaikanlagen • Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen • Betriebserfahrungen mit netzgekoppelten PV-Anlagen • Zusammenfassung und Ausblick in die Zukunft Besonderheiten: Umfangreiches Bildmaterial für die Illustration aus eigenen Arbeiten, Aufgaben mit Lösungen, approximative Ertragsberechnungen und Dimensionierungen von PV-Anlagen mit Hilfe der im Buch vorhandenen Tabellen und Daten für Europa, Gesamtumfang 640 Seiten. Das Buch richtet sich an Elektrofachleute und Studierende, die sich für Photovoltaik interessieren, aber auch an potenzielle Bauherren oder Anlagenbesitzer und alle, die an Photovoltaik interessiert sind. Autor: Prof. Dr. Heinrich Häberlin Dozent an der Berner Fachhochschule für Technik und Informatik ISBN 978-3-905214-53-6 (AZ Verlag) ISBN 978-3-8007-3003-2 (VDE Verlag)

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Preise für Einzelexemplare zuzüglich Porto und Verpackung. Ab 5 Exemplaren portofrei. Name/Vorname: Firma/Schule:

AZ Fachverlage AG Neumattstrasse 1 CH-5001 Aarau Tel. +41 58 200 55 77 Fax +41 58 200 56 61 E-Mail: mary.hochstrasser@azag.ch

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Wechsel im PC/104-Konsortium

Echtzeit-Betriebssystem für Galileo Das globale europäische Satellitennavigations-System Galileo ist für ein nie da gewesenes Präzisionsniveau (Positionsbestimmung auf einen Meter genau) ausgelegt. Es wird sich nicht nur durch garantierte Verfügbarkeit auszeichnen, sondern ausserdem kompatibel zu den beiden etablierten Positionierungssystemen GPS (USA) und GLONASS (Russland) sein. Galileo soll sowohl für ortsbezogene Dienste als auch in sicherheitskritischen Anwendungen wie etwa zur Sicherung des Eisenbahnbetriebs oder für das Landen von Flugzeugen verwendet werden und darüber hinaus auch im Such- und Rettungswesen zum Einsatz kommen. «LynuxWorks ist im Embedded-AerospaceMarkt seit Jahren an vorderster Front tätig», betont Gurjot Singh, CEO von LynuxWorks. LynxOS-178 ist eigens für die strikten Anforderungen von Multithread- und Multiprocess-Applikationen in sicherheitskritischen Echtzeitsystemen konzipiert. Die Wehrtech-

nik- und Aerospace-Industrie schreibt für sicherheitskritische Rechneranwendungen rigorose Tests und Zertifizierungen vor. Diese sind in den USA und Europa in den Richtlinien RTCA/DO-178B, RTCA/DO-278 und EUROCAE ED-12B für die Produktion von Software für luft- und bodengestützte Systeme festgelegt. LynuxWorks gehört zu den führenden Herstellern von Embedded-Software und bietet neben Betriebssystemen auch Produkte für die Softwareentwicklung sowie Beratungsdienstleistungen für die weltweit erfolgreichsten Unternehmen in den Bereichen Kommunikation, Aerospace/Verteidigung und Consumerelektronik an. Das 1988 gegründete Unternehmen gehört zu den technologischen Vorreitern der RTOS-Branche (Real Time Operating Systems = Echtzeitbetriebssysteme) und hat seinen Hauptsitz im kalifornischen San Jose. LynuxWorks, www.lynuxworks.com

Matthias Huber

Matthias Huber wurde zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden des PC/104-Konsortiums gewählt. Er zeichnet ab sofort für die Aktivitäten des Konsortiums in Europa verantwortlich und arbeitet damit Hand in Hand mit dem zweiten amtierenden Vize-Präsidenten Johnny Wang (Via Technologies), der die Interessen des Konsortiums in Amerika vertritt. Huber, diplomierter Maschinenbauer mit Schwerpunkt Feinwerktechnik, arbeitet als Direktor der Embedded Module Division für Kontron Amerika und ist für die Produktbereiche PC/104 und Computer-on-Module verantwortlich. Kontron AG, www.kontron.de

Funkgestützte Kommunikation in der Automatisierungstechnik Die Neuauflage der Richtlinie VDI/VDE 2185 befasst sich mit der Anwendung der drahtlosen, funkgestützten Datenübertragung in der industriellen Automatisierung. Die funkgestützte Kommunikation gewinnt weiter an Bedeutung, da sie die Flexibilität und Mobilität heutiger Produktionsanlagen unterstützt und zudem die Entwicklung neuer technischer Konzepte bei der Sensorik und Aktorik ermöglicht. Die Richtlinie ist als Leitfaden konzipiert und wendet sich insbesondere an Ingenieure der Automatisierungstechnik, um diese beim Auswahlprozess der geeigneten Funktechnologie zu unterstützen. Verein Deutscher Ingenieure e.V. www.vdi.de/richtlinien

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Bachmann electronic, Wachstum in China und den USA Mit neu gegründeten Niederlassungen in China, Indien und den USA sowie einer verstärkten Präsenz auf internationalen Messen setzt Bachmann electronic seine Expansionsstrategie weltweit fort. Vor allem China zählt zu den Ländern mit enormem Wachstumspotenzial in der Windenergie, berichtet Gabriel Schwanzer, Director Sales & Automation. Alternative Energien werden auch in den USA mit diversen Förderprogrammen unter-

stützt und sollen dadurch ein jährliches Wachstum von 25 Prozent erreichen. In diesem Jahr wurden bereits über 1000 Windkraftwerke mit Steuerungstechnik von Bachmann electronic in Betrieb genommen, bis Ende des Jahres sollen noch weitere 1500 Windenergieanlagen allein in den USA dazukommen.

Innovationspreis für SDL

nerhalb der letzten drei Jahre als Marktführer durchgesetzt. Die Kombination aus automatisierten Übersetzungssystemen mit dem Fachwissen menschlicher Übersetzer garantiert hochwertige Übersetzungen. Inhalte können bis zu 50 Prozent schneller und bis zu 40 Prozent kostengünstiger bereitgestellt werden. SDL International, www.sdl.com/kbt

Der Anbieter im Bereich globales Informationsmanagement gewinnt den «International Stevie Award 2007». Der Preis würdigt die hochwertigen automatisierten Übersetzungen und ermöglicht durch das SDL Knowledge-based Translation System (SDL KbTS). Diese innovative Lösung hat sich in-

Bachmann electronic GmbH www.bachmann.info

Coninvers mit Phoenix Contact Coninvers-Produkte werden in Zukunft durch die Phoenix Contact vertrieben. Coninvers entwickelt und konstruiert Rundsteckverbinder für industrielle Anwendungen. Das Produktportfolio besteht aus Industriesteckverbindern von M16 bis M58 für Signal- und Leistungsübertragung. Kundenspezifische Steckverbinder, umspritzte Leitungen sowie Konfektionierungs-Dienstleistungen ergänzen das Programm.

Die Kompetenz im industriellen Rundsteckerbereich wird durch die Integration des Sortiments weiter verstärkt. Dieses wird mit grossem Erfolg eingesetzt in den Bereichen: Maschinen- und Anlagenbau, Fördertechnik und Chemie und Prozesstechnik. PHOENIX CONTACT AG, 052 354 55 55, infoswiss@phoenixcontact.com www.phoenixcontact.ch


Sensor + Test: deutliche Zuwächse

swisselectric research award 2007

610 Aussteller aus 25 Nationen präsentierten vom 22. bis zum 24. Mai in Nürnberg das gesamte Spektrum der Messtechnik – vom Sensor über Systeme bis hin zu kompletten Prüfanlagen. Mit diesem Zuwachs von 11% zeigt sich die Bedeutung der SENSOR + TEST als wichtiger Marktplatz für Sensorik, Mess- und Prüftechnik. Mit 8671 Besuchern aus 36 Ländern informierten sich 15% mehr Fachleute über die neuesten Innovationen, Trends und Entwicklungen im Bereich der Messtechnik. Entsprechend zufrieden waren auch die Aussteller. Sowohl die Zufriedenheit mit dem Erfolg der Messeteilnahme als auch die Aussichten auf die Geschäftsentwicklung fielen im Vergleich zum Vorjahr erneut deutlich positiver aus. AMA Service GmbH, www.sensor-test.de

Die Fotovoltaik-Forscherin Sara Olibet erhält den ersten «swisselectric research award». Sie verwendet eine neue Technik zur Herstellung von Hochleistungs-Solarzellen, dank der die Nutzung von Sonnenenergie wirtschaftlicher wird. Die Solarzelle vereint die Vorteile von konventionellen kristallinen Silizium-Solarzellen und von Dünnschicht-Solarzellen. Die sogenannten amorph-kristallinen Zellen benötigen Sara Olibet zwei Drittel weniger Silizium als gebräuchliche kristalline Solarzellen und sind damit dünner und leichter. Ihr Wirkungsgrad ist dennoch höher: Sie wandeln etwa 18% statt nur ca. 15% des Sonnenlichts in Energie um. Und sie werden bei wesentlich niedrigeren Temperaturen und damit mit geringerem Energieaufwand hergestellt. Die Solarzellen haben das Potenzial, dass Sonnenenergie in Zukunft kostengünstiger und wettbewerbsfähiger genutzt werden kann. Master of Science Sara Olibet dissertiert seit zwei Jahren am Institut für Mikrotechnologie (IMT) der Universität Neuchâtel. swisselectric research, 031 380 10 64 research@swisselectric.ch, www.swisselectric-research.ch

Bauelemente-Distribution widersteht Abschwungtendenzen Im Gegensatz zu den anderen grossen europäischen Elektronikmärkten UK, Frankreich und Italien erweist sich Deutschland auch nach den ersten sechs Monaten 2007 als sehr robust. Der deutschen Bauelementedistribution, dem wichtigsten Vertriebskanal für den Massenmarkt, ist es gelungen, den Abschwungtendenzen des Gesamtmarktes standzuhalten und ein Wachstum von 1,4% zu vermelden. Zwar ging der Umsatz saisonal wie üblich zurück, doch im Vergleich zum Vorjahr vermeldeten die Mitgliedsfirmen noch 641 Millionen Euro an kumuliertem Umsatz. Allerdings blieb die Auftragslage auch in Q2 schwach, mit einer Book-to-Bill-Rate von 0,98 und einem Rückgang der Aufträge um 2,4%. Das erste Halbjahr schloss mit einem Plus von 5,4% auf 1,35 Milliarden Euro Umsatz. Avnet EMG GmbH, www.avnet.eu

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Qualitätssicherung bei PROFINET IO Für die PROFIBUS Nutzerorganisation e. V. ( PNO) ist die Zertifizierung eine bewährte Qualitätssicherungsmassnahme, die die Interoperabilität in Automatisierungsanlagen sicherstellt. Eine erste Version der Zertifizierung von Profinet-IO-Geräten ist bereits seit geraumer Zeit etabliert. Ab sofort steht die vollständige Zertifizierung für Profinet-IOGeräte nach Conformance Class A zur Verfügung. Das Zertifikat für ein Profinet-Gerät liefert den Beleg für die Qualität der implementierten Schnittstelle. Für Profinet-Geräte besteht eine Verpflichtung zur Zertifizierung. Die entsprechenden Kontaktdaten der akkreditierten Prüflabore finden sich auf www.profibus.com/pn/support/ptls/.

PNO, +49 7 219 658-549 Barbara.Weber@profibus.com www.profibus.com

APC-MGE und STULZ schliessen Kooperationsvereinbarung

Ethernet Switches für weiten Temperaturbereich

Um ihren Kunden integrierte ganzheitliche Lösungen und Dienstleistungen rund um die Kühlung von Rechenzentren anbieten zu können, haben sich APC-MGE, der Weltmarktführer auf dem Gebiet integrierter Stromversorgungs- und Kühldienstleistungen, und der Hamburger Klimaexperte STULZ zu einem starken Team zusammengeschlossen. Ab sofort werden die beiden Unternehmen ihre marktführende Kompetenz bei kritischen Stromversorgungsund Klimasystemen einbringen, zum Beispiel mit der innovativen InRow-Kühlungslösung, aber auch mit bewährten Präzisionsklimageräten und umfassenden Serviceleistungen. Damit stellen Sie ein komplettes Angebot an Kühllösungen und Dienstleistungen für die weltweiten Kunden von APC-MGE bereit. www.apc-mge.com, www.stulz.de

Software-Experten bei Arburg 117.exkl. MwSt.

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Ende Juli trafen sich die Mitarbeiter der Stuttgarter SWP-Firma Software Partner GmbH zu einem Vertriebsmeeting in Freudenstadt-Lombach. Das Unternehmen bietet seit über 30 Jahren PPS-Branchenlösungen für die Kunststoffindustrie an und

ist daher mit dieser Branche bestens vertraut. Um das Know-how abzurunden und auf aktuellen Stand zu bringen, stand auch der Besuch bei dem Spritzgiessmaschinenhersteller Arburg auf dem Programm. ARBURG GmbH + Co KG, www.arburg.com

Service Award für Roschi Rohde & Schwarz AG Jedes Jahr werden die über 70 Ländervertretungen des Rohde & Schwarz-Konzerns gemessen und nur die besten werden mit einem Award ausgezeichnet. Als Messlatte dienen Kriterien aus den Bereichen: Finanzen, Kundenzufriedenheit, Personal, Prozesse, spezifische Erfolge etc. Roschi Rohde & Schwarz AG erhielt den begehrten Service Award. Mit dieser Auszeichnung hat das Unternehmen gezeigt, dass auch ein kleines Land wie die Schweiz im internationalen Wettbewerb mithalten kann. Der Service Preis wurde aufgrund folgender Leistungen verliehen: Einhaltung der Durchlaufzeiten, Return Repair Rate, schnelle Umsetzung von kundenspezifischen Lösungen, erfolgreiche Serviceaktivitäten und persönlicher Einsatz der Mitarbeitenden. Roschi Rohde & Schwarz AG, www.roschi.rohde-schwarz.ch

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Nachrichten

MEM-Industrie: Fortgesetztes Wachstum auf hohem Niveau Mit Exporten von über 38 Mrd. Franken konnte das Vorjahresergebnis um 13,6 Prozent gesteigert werden. Im Gesetzesbereich setzt sich Swissmem für die Aufnahme der nationalen Erschöpfung im Patentrecht ein und fordert eine Entflechtung bei den Berufsbildungsfonds: Die Verordnung ist so anzupassen, dass in der Nachwuchsförderung nachweislich engagierte Unternehmen nicht vielfach belangt werden können. Die Klimapolitik ist mit Blick auf eine Gesamtenergiestrategie zu gestalten und verstärkt auf Technologieentwicklung und Emissionshandel auszurichten. Die Auftragseingänge der 290 Swissmem-Meldefirmen erhöhten sich im ersten Halbjahr 2007 um 21,6%. Dabei stiegen die Aufträge aus dem Inland mit einem Plus von 27,4% stärker an als die Aufträge aus dem Ausland (20,1%). Im zweiten Quartal 2007 legten die Aufträge aus dem Ausland um 28,4% gegenüber dem Vorjahresquartal zu, während im Inlandgeschäft ein Plus von 17% verzeichnet werden konnte. Die Umsätze der MEM-Industrie weisen in den ersten sechs Monaten 2007 im Vergleich zur Vorjahresperiode eine Steigerung von 17,6% auf. Ende März 2007 beschäftigte die MEM-Industrie 321 642 Personen, was einem Plus von 4,5% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Kapazitätsauslastung lag im 2. Quartal auf hohen 93,7%. www.swissmem.ch

ADSL 2+ bei toplink toplink stellt seinen Kunden ab sofort für die Verbesserung von Datenraten den neuen ADSL 2+ Internetzugang zur Verfügung. ADSL 2+ (Extended bandwidth Asymmetric Digital Subscriber Line 2) erweitert die Bandbreite des ADSL-Signals auf 2,2 Megahertz und ermöglicht auf diese Weise, den Datendurchsatz aufseiten des Empfängers auf 16 Megabit in der Sekunde zu erhöhen. Geeignet ist diese Lösung insbesondere für die Unternehmen, die auf eine leistungsstarke Download-Möglichkeit angewiesen sind. Mit den festen IP-Adressen lässt sich ohne Schwierigkeiten ein Netzwerk mit mehreren Arbeitsplätzen, eigenen Servern oder auch ein Virtual Private Network (VPN) aufbauen. Insofern lassen sich hervorragend Niederlassungen oder Heimarbeiter in den Workflow einbinden. toplink-plannet GmbH, www.toplink.de

Starke LASER 2007 Im Juni 2007 schloss die LASER 2007. World of Photonics mit dem besten Ergebnis aller Zeiten. Mehr als 1000 Aussteller und über 26 000 Besucher waren nach München gekommen. Die Messehallen waren der Treffpunkt für Entscheider, Entwickler und Wissenschaftler. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung ehrte Klaus Dittrich, Geschäftsführer der Messe, langjährige Aussteller, darunter LASAG Industrial-Lasers und OC Oerlikon Balzers aus der Schweiz. Die nächste LASER. World of Photonics findet vom 15. bis 18. Juni 2009 statt. Messe München GmbH, +49 (0) 89/949 207 20 newsline@messe-muenchen.de, www.messe-muenchen.de

VoIP geht, Instant Messaging kommt Instant Messaging ist immer stärker in den Medien präsent, während Voice-over-IP (VoIP) an Aufmerksamkeit zu verlieren scheint. Zu diesem Ergebnis kommt eine von CommuniGate initiierte Medienanalyse über Agent25.de, einer Agentur für Online-Medienbeobachtung. Ausgewertet wurde die Themenpräsenz von VoIP und Instant Messaging in den deutschen Online-Medien im zweiten Halbjahr 2006 verglichen mit dem ersten Halbjahr 2007. Im zweiten Halbjahr 2006 wurde VoIP in insgesamt 5716 Artikeln auf Online-Nachrichtenseiten behandelt. Im Vergleich zu diesem Jahr ist die Erwähnung von VoIP um 12 Prozent auf 5088 Nennungen gesunken. Bei Instant Messaging verhält sich der Trend genau entgegengesetzt: Die Berichterstattung ist im Vergleich zum letzten Halbjahr 2006 um 27 Prozent gestiegen: von 1258 auf 1730 Reportagen. CommuniGate Systems, www.communigate.com

GC Developers Conference Die GC Developers Conference (GCDC) stellte das Programm der diesjährigen Konferenz vor, die im Vorfeld der GC (Games Convention) vom 20. bis 22. August in Leipzig stattfinden wird. Mit Sprechern und Teilnehmern aus über 35 verschiedenen Ländern bietet Europas führende Entwicklerkonferenz in ihrem gebündelten Programm einen globalen Überblick über die internationale Games-Industrie. Die GCDC 2007 beinhaltet Keynotes, Workshops und Diskussionsrunden mit den Schwerpunkten «Next-Generation-Konsolen», «Computer», «Mobile Entertainment», «MMO Development» (Massive Multiplayer Online-Games) und «Engine Technology», gehalten durch internationale Experten der Publisher- und Entwicklerbranche. Daneben behandeln anerkannte Wissenschaftler aktuelle Themen, die die Spieleindustrie derzeit am meisten bewegen. GC Developers Conference - Leipziger Messe Event, www.gcdc.eu

Windows Vista 2007 Microsoft Vista ist da – und es jagt den Anwendern immer noch etwas Angst ein. Zu vieles ändert sich, dabei haben sich die PC-Besitzer doch gerade erst richtig an Windows XP gewöhnt. Die Windows-Kenner Jörg Schieb zeigt in seinem neuen SmartBook, dass sich der Umstieg wirklich lohne. Der Ratgeber aus der Edition Jörg Schieb macht die Umgewöhnung leichter. Das Buch richtet sich an Anfänger ebenso wie an Fortgeschrittene. Es stellt alle Grundlagen von Windows Vista vor und erklärt sehr anwendernah, wie sich das neue Betriebssystem schnell und sicher in den Griff bekommen lässt. Beim Wechsel auf Vista macht sich das Buch auf diese Weise schnell unverzichtbar. SmartBooks Shop, www.smartbooks.de

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Nachrichten

Telit Wireless Solutions erhält AT&T- Zertifizierung Der internationale M2M-Spezialist Telit Wireless Solutions gab die Zertifizierung von sechs TelitMobilfunkmodulen für den Einsatz im US-amerikanischen AT&T-Funknetz bekannt. Anwendungsbereiche der Technologie sind beispielsweise Verbrauchsdatenerfassung, Flottenmanagement, Sicherheit und Überwachung, die Ortung von Maschinen sowie die netzferne Kontrolle und Steuerung von Geräten. Die Zertifizierung gilt für die Telit-Module GE864-QUAD, GE863QUAD, GM862-QUAD, GC864QUAD, GM862-GPS und GE863GPS. «Durch die gleichzeitige Verfügbarkeit aller Module ermöglicht Telit seinen Kunden eine einzigartige Flexibilität, den für ihre speziellen Anforderungen idealen Formfaktor zu wählen», so Dominikus Hierl, President Telit Wire-

less Solutions. «Nun können viele unserer internationalen Kunden schneller und einfacher als zuvor im US-Markt aktiv werden.» Telit ist ein internationaler Spezialist für mobile Kommunikation. Die Wireless Solutions Business Unit von Telit entwickelt, produziert und vertreibt GSM/ GPRS, UMTS/HSDPA- und CDMA/ EVDO-Module für die Machineto-Machine-Kommunikation (M2M). Hauptzielgruppe von Telit sind Systemintegratoren, die verschiedene vertikale M2M-Applikationen entwickeln und dazu die Kommunikationsmodule benötigen. Je nach Applikation und gewünschter Integrationstiefe können Anwender zwischen den Produktfamilien GT, GM, GE, GC, CC und UC wählen. Telit Communications S. p. A. www.telit.com

Topservice zum fairen Preis

Neue Regler für Wasserturbinen installiert „Dank ABB hatte ich während der Projektabwicklung stets ein gutes Gefühl“, sagt Guido Leeuwenburgh, Monteur beim EW

Kooperation MSC und Eltec

Lothar Kümmerlin, Geschäftsführer Boards & Systems bei MSC (rechts), Dieter Gebert, Vorstandsvorsitzender ELTEC AG.

Die MSC Vertriebs GmbH und die ELTEC Elektronik AG haben eine enge Zusammenarbeit zur Unterstützung von Echtzeit-Linux/OSADL im Bereich COM Express vereinbart. Die leistungsfähigen COM-ExpressModule von MSC werden mit ELTECs Echtzeit-Linux-Funktionalität ausgestattet, die ganz wesentlich vom OSADL-(Open-Source-Automation-Development-Lab-) Konsortium getrieben wird. Auf ihrer modularen COM-Express-Plattform bietet MSC bereits vom Start des Systems bis zur Ausführung der Anwendung umfassende Security-Funktionen, die auch unter Linux genutzt werden können. Veränderungen der Hardware, des BIOS und der Software können so sofort erkannt werden. Die Module arbeiten nur in einer vom OEM signierten Umgebung. Erreicht wird ein erhöhter Schutz des kundeneigenen Know-hows und der Intellectual Property der MSC-Plattform vor dem Kopieren, Verändern und Klonen – auch unter dem offenen Betriebssystem Linux. MSC Microcomputers Systems Components Schweiz AG, 6343 Rotkreuz 041 785 82 00, rotkreuz@msc-ge.com, www.msc-ge.com

Zukunftssicher und flexibel mit Embedded Device Servern von SSV

Davos. Planung, Lieferung, Montage und Inbetriebsetzung der neuen Turbinenregler liefen wie am Schnürchen. Die Wasserkraftwerke Glaris und Frauenkirch wurden auf den neuesten Stand gebracht, neue Komponenten nahtlos in bestehende Anlagen integriert. „Und das“, wie der Kunde betont, „mit Engagement, viel Know-how und zu einem absolut fairen Preis“. www.abb.ch Guido Leeuwenburgh, EW Davos und Dominique Remonnay, ABB Schweiz, beim Programmieren der neuen Steuerung. © Copyright 2007 ABB.

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Wunschfigur «Gründerpreis» für Friedrich Lütze

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Die Preisübergabe mit (v.l.n.r.) Wirtschaftsminister Pfister, Ehefrau Lütze, Friedrich Lütze und Sparkassenpräsident Peter Schneider. (Bildnachweis: SWN Kreissparkasse Waiblingen)

Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister und Sparkassenpräsident Peter Schneider überreichten Friedrich Lütze im Rahmen der StartUp-Preisverleihung in Stuttgart die Auszeichnung. Mit dem Gründerpreis werden erfolgreiche Unternehmer geehrt, die ihr national bzw. international agierendes Unternehmen mit einer herausragenden Unternehmenskultur ausbauen konnten. Friedrich Lütze (geb. 1923) gründete 1958 die Lütze GmbH in Weinstadt. Elektronische und elektrotechnische Komponenten werden noch heute in Weinstadt entwickelt und gefertigt. Mit Innovationen und Patenten machte das damals noch junge Unternehmen auf sich aufmerksam. Die Erfolge stellten sich ein. Tochtergesellschaften wurden in Frankreich, Österreich, der Schweiz und den USA gegründet. Mit 370 Mitarbeitern werden Komponenten für die Automatisierung entwickelt und gefertigt. Friedrich Lütze hat den Betrieb an seinen Sohn Udo übergeben. Friedrich Lütze GmbH & Co. KG, www.lutze.com

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Nachrichten

Trigress übernimmt Vertretung für Edison Opto Corporation Die Trigress Elektro AG hat sich seit 1970 einen Namen für den Vertrieb von Komponenten für die Automation gemacht. Besonders stark ist Trigress Elektro bei Entwicklung und Fertigung kundenspezifischer Lösungen für Bedien- und Eingabesysteme. Dank dieser breiten Erfahrung hat sich die Trigress Elektro AG entschieden, die Schweizer Vertretung der Edison Opto Corporation per 1. Mai 2007 zu übernehmen. Edison Opto ist ein führendes, taiwanesisches Technologieunternehmen für die LED-Beleuchtungstechnik. Der Schwerpunkt sind High-Power-LEDs und deren Anwendungen. Edison Opto bietet ein breites Spektrum an Single-LEDs und LED-Modulen von 1 W bis 20 W. Ab Sommer gibt es das gezeigte EdiPower-LED-Modul sogar mit 100 W. Die Anwen-

dungsgebiete sind unter anderem Beleuchtung für Bildverarbeitung, Architektur oder Bühnenbeleuchtung. Kurz: überall dort, wo grosse Helligkeit mit gutem Wirkungsgrad gefordert ist. Trigress Elektro vertreibt das gesamte Sortiment von Edison Opto. Im Zentrum steht dabei die Beratung des Kunden für die Wahl der optimalen Komponenten bei der jeweiligen Anwendung. Vor allem die Ansteuerung und die Kühlung modernster High-PowerLEDs verlangen nach fundiertem Know-How. Weiters übernimmt Trigress Elektro auf Wunsch auch die Projektleitung bei anspruchsvollen Beleuchtungsaufgaben.

TRIGRESS Elektro AG, www.trigress.ch, www.eLEDe.ch

Avago schliesst Übernahme des Infineon Faser-Bereichs ab Avago Technologies gab bekannt, dass die Übernahme des Geschäftsbereiches der Infineon Technologies AG Polymer Optical Fiber (POF) abgeschlossen wurde. Der Bereich von Infineon gehört zu den führenden in den schnell wachsenden Märkten der Automotive-Multimedia-Infotainment-Netzwerken und Transceiver für Sicherheitssysteme. Mit der Integration der POF-Gruppe von Infineon verdoppelt Avago Technologies im

Internetforum für die Elektrobranche Mehrere Verbände der Elektrobranche haben ein Internetforum lanciert, wo Fachleute gegenseitig Tipps austauschen können. Jeder kann seine Fragen in das Forum hineinstellen, auf die er beim Kaffeetisch oder in der Fachliteratur keine Antworten findet. Oder die Fragen der anderen beantworten – und so ein digitales Renommee aufbauen. Hinter dem Forum stehen Verbände wie Electrosuisse, VSEI, SwissT.net oder GNI. Da es keinen Sinn mache, dass jeder Verband ein eigenes Forum pflege, schlossen sie sich zusammen. Weitere Verbände, die das Forum unterstützen wollen, sind willkommen. Electtrosuisse, www.technik-forum.ch

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Wesentlichen seine Investitionen in Ressourcen bei Forschung und Entwicklung im Automobilsektor, bei Industrie- und privaten Netzwerken sowie bei dem neuen Markt der optischen Verbindung von mobilen Geräten. Avago Technologies, www.avagotech.com

Hochwertige Farbbilderkennung auf der VISION Farbkameras legen an Geschwindigkeit sowie bei der Auflösung zu und erobern immer mehr industrielle und nicht-industrielle Anwendungsfelder. Bisher dominieren in der industriellen Bildverarbeitung (IBV) zwar immer noch die monochromen Kameras, doch die Praxis zeigt, dass der Anteil der Flächen-Farbkameras kontinuierlich steigt. Auch auf der VISION 2007 vom 6. bis 8. November wird der Trend zu mehr Farbe deutlich spürbar sein. Denn die VISION, bekannt als die internationale Plattform für industrielle Bildverarbeitungs- und Identifikationssysteme in Europa, präsentiert heuer zum 20. Mal fortschrittlichste Innovationen und Produkte sowie hochkarätiges Fachwissen der weltweit wichtigsten IBV-Anbieter. Was Einsatzfelder von Farbkameras angehen, breitet sich hier ein vielfältiges Spektrum aus. Dazu zählt unter anderem die Druckindustrie, wo Oberflächen und Druckqualitäten kontrolliert werden. Im Lebensmittel-Bereich sind Farbsysteme etwa bei der Erkennung und Unterscheidung von Obst oder Gemüse im Einsatz. In der Medizintechnik decken Farbildsysteme die Bereiche Mikroskopie und Dermatologie, etwa zur Erkennung von Hautkrankheiten, ab. Aber auch im typischen industriellen Umfeld des Maschinen- und Anlagenbaus kann die Farbbildverarbeitung grosse Dienste leisten, etwa im Automobilbau bei der Kontrolle von Lacken oder Leder und auch in der Holzindustrie bei der Klassifizierung von Holzgütern. Die VISION 2007 verspricht nicht nur wegen der zahlreichen High-lights spannend zu werden, sondern auch, weil sie erstmals auf dem neuen Messegelände, direkt neben dem Stuttgarter Flughafen stattfinden wird. Landesmesse Stuttgart GmbH, www.messe-stuttgart.de


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Bildverarbeitung

Das Stasi-Puzzle 16250 Säcke mit zerrissenen Dokumenten aus dem Ministerium für Staatssicherheit der ehemaligen DDR – ein gigantisches Puzzle, das von Menschenhand nicht zu bewältigen ist. Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK in Berlin setzen in einem Pilotprojekt Teile dieses Schnipselbergs automatisiert zusammen.

In einer Mischung von Pathos und Kitsch verstand sich die Stasi selbst als «Schild und Schwert der Partei».

S

elbst heute in Zeiten von E-Mail und Internet ist Papier ein wichtiger Geheimnisträger. Weitaus mehr galt das noch in der ehemaligen DDR. Um die Geheimnisse des Regimes zu bewahren, wurden zwischen Herbst 1989 und Januar 1990 im ehemaligen Ministerium für Staatssicherheit systematisch Akten vorvernichtet. Die Menge der Dokumente war so enorm, dass die Reisswölfe ausfielen. Ein grosser Teil der Unterlagen musste per Hand zerrissen werden. Schätzungsweise 45 Millionen DIN-A4-Seiten wurden in je 8 bis 30 Teile zerlegt. Bisher gelang es nur einen geringen Teil dieser Dokumente zu rekonstruieren. Denn das manuelle Zusammensetzen ist sehr zeitintensiv. Um die etwa 600 Millionen Papierschnipsel von Hand zusammenzufügen, würden

Autorin Beate Koch Redaktion Fraunhofer Magazin D-80686 München +49 89 1205 1303 Beate.koch@zv.fraunhofer.de www.fraunhofer.de/magazin/

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30 Personen 600 bis 800 Jahre benötigen. Forscher des FraunhoferInstituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK) in Berlin können das weitaus schneller: Sie entwickelten ein computergestütztes Verfahren, um das Schnipselpuzzle zu automatisieren und somit eine zeitnahe Auswertung der Unterlagen zu ermöglichen. Bereits 2003 hat das IPK die prinzipielle Machbarkeit des virtuellen Puzzelns demonstriert – in einem Wettbewerb, der von der Bundesbehörde für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, BStU, ausgeschrieben wurde. Nun startet das Pilot-

Das Hauptquartier der Stasi in BerlinLichtenberg nahm ein ganzes Stadtviertel ein. Zuletzt 90 000 Mitarbeiter in der DDR produzierten Kilometer von Akten.

projekt für die rechnerbasierte Rekonstruktion.

Scan-Technik und Bildverarbeitung «Ich sehe in der nun auf den Weg gebrachten automatisierten Rekonstruktion von Stasiakten einen wichtigen Beitrag dazu, die weitere Aufklärung von Verbrechen der Stasi voranzutreiben», sagt KlausPeter Willsch, Mitglied des Bundestages, Mitglied des Haushaltsausschusses und Senatsmitglied der Fraunhofer-Gesellschaft, der sich für das Projekt eingesetzt hat. «Es muss verhindert werden, dass ein Schlussstrich unter die Aufarbei-

In 16 250 Säcken lagern zerrissene Stasi-Akten.


Die manuelle Rekonstruktion des immensen Mit innovativer Scannertechnologie werden Dokumente in Berges von hunderten Millionen Schnipsel würde hoher Geschwindigkeit verarbeitet. Das Einschweissen der viele 100 Jahre dauern. Schnipsel in Folien ist nicht mehr nötig.

tung der Geschichte des SED-Unrechtsstaats gezogen wird.» Diese Sicht teilt auch die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU), die nun den Auftrag für das Pilotprojekt erteilt hat. In den nächsten zwei Jahren wird am IPK der Inhalt aus 400 Säcken bearbeitet. Dazu entsteht eine eigene Arbeitsgruppe mit etwa 25 Mitarbeitern, die sowohl die ScanTechnik als auch die Algorithmen zur Bildverarbeitung optimieren und an die Menge der zu rekonstruierenden Papierschnipsel anpasst. «Wir haben in unterschiedlichsten Projekten Methoden entwickelt, wie sich Farbe, Textur, Form, Maschinen- oder Handschriften automatisiert erkennen und analysieren lassen», erklärt Dr. Bertram Nickolay, Leiter der Abteilung Sicherheitstechnik am IPK. «Hinzu kommen unsere Verfahren für die Automatisierungstechnik oder das Lernen von Systemen.»

Gescannte Schnipsel Auf diesem Wissen baut das automatisierte Puzzeln auf. Bevor es losgehen kann, müssen die Schnipsel beidseitig digitalisiert werden. Diesen Scan-Prozess übernimmt die zur Bertelsmann AG gehörende arvato direct services GmbH. Seit 2005 arbeiten arvato direct services und das IPK zusammen an der Digitalisierung von unterschiedlichen Dokumenten. Wäh-

rend dieser Kooperation, die vom Land Berlin gefördert wird, entstanden neuartige Scan-Konzepte, die nun bei der Digitalisierung der Schnipsel zum Einsatz kommen. Das Besondere: Die Papierstücke werden einfach in den Scanner eingezogen, ohne vorher in Folie verschweisst oder zusätzlich behandelt worden zu sein. Im Nu sind beide Seiten erfasst. Die digitalen Abbilder lassen sich dann analysieren, in Kategorien einteilen und werden in einer Datenbank abgelegt.

Form, Farbe und Motiv «Das virtuelle Puzzeln folgt der Logik des manuellen Puzzelns», erklärt Jan Schneider vom IPK, der das Projekt leitet. Der Mensch verwendet für die Lösung dieses Geduldsspiels eine Vielzahl von Merkmalen, anhand derer er entscheidet, ob zwei Teile zueinander passen oder nicht – die Form der Teile oder welche Farben oder Motive auf den Puzzle-Stücken zu erkennen sind. Diese Vorauswahl macht das Suchen und Finden passender Puzzle-Stücke leichter. «Auch der virtuelle Puzzle-Prozess beginnt so», sagt Jan Schneider. «Das System berechnet verschiedene beschreibende Merkmale wie Form oder Textur, um den Suchraum zu reduzieren. Innerhalb dieser kleineren Menge erfolgt das eigentliche Puzzeln.» Dafür werden Schnipsel entlang ihrer Konturen auf Übereinstimmungen hin verglichen.

Die Puzzle-Software setzt die zerrissenen Akten zusammen. Zur Erkennung und Analyse wurden spezielle Algorithmen für Farbe, Textur, Form, Maschinen-und Handschriften entwickelt.

Sind passende Teile gefunden, werden sie zu einem grösseren Teil zusammengefasst. Dann beginnt der Vorgang von vorn. Schnipsel für Schnipsel entsteht so wieder Seite für Seite der Stasiakten. Die Forscher am IPK sind derzeit mit der Entwicklung ihrer Technologie schon einen Schritt weiter als 2003: Ihre Algorithmen können inzwischen nicht nur von Hand zerrissene Unterlagen, sondern auch geschredderte Papiere wieder zusammensetzen. Das ist besonders kompliziert, da bei maschinell zerkleinerten Dokumenten ein wesentliches Merkmal des Puzzelns – die Form – nicht zur Verfügung steht. Stattdessen müssen Buchstabenteile als Merkmale herangezogen werden. Dennoch konnte beispielsweise für eine Steuerfahndungsbehörde ein Sack mit geschredderten Dokumenten vollständig rekonstruiert werden.

Hauptprojekt ab 2009? Das Pilotprojekt zur automatisierten Rekonstruktion der Stasi-Akten läuft zwei Jahre. Parallel analysieren Historiker die Inhalte der zusammengefügten Blätter. Danach wird entschieden, ob das Hauptprojekt anlaufen kann, in dem die restlichen 15 800 Säcke zusammengepuzzelt werden. Die Stasi-Mitarbeiter haben zum Glück nicht geahnt, welche technischen Möglichkeiten es geben wird, die helfen, ihre Machenschaften aufzudecken.. (hr) ■ 9-07 MegaLink Precision 29


Messe

Die alle zwei Jahre stattfindende Productronica darf für sich den Anspruch erheben, als weltweit einzige Veranstaltung die gesamte Wertschöpfungskette der Elektronikbranche zusammenzuführen. Der Besucher der Messe, die vom 13. bis 16. November 2007 in München stattfindet, trifft dort weltweit seit Jahren an führender Stelle agierende Keyplayer der Elektronikfertigung ebenso an wie junge Unternehmen mit grossem Innovationspotenzial.

Vergiessen von Baugruppen. (Bild: ABB Schweiz)

Elektronikfertiger-Leitmesse

D

ie Productronica bietet einen umfassenden Überblick über die Elektronikfertigung. Zusätzlich erlauben Sonderschauen, Foren, Live-Demonstrationen und Podiumsdiskussionen detaillierte Einblicke. Die Sonderschau «Organic Electronics» zum Beispiel zeigt Fertigungsmethoden für flexible Polymerschaltungen. Besondere Aufmerksamkeit erregen auch die «Photovoltaik» mit Dünnschicht-Solarzellen sowie «Green Electronics» mit schadstoffarmen Produktionsverfahren. Die Anbieter des «EMS Village» informieren über individuell angepasstes Outsourcing. Die «MicroNanoWorld» wiederum weist Wege zur Miniaturisierung. Schon im Vorfeld der Messe wurde eine Reihe von Beispielen für Neuentwicklungen und Konzepten für deren wirtschaftliche Nutzung bekannt.

Weitere Miniaturisierung So etwa registriert die ABB Schweiz AG, HS & TR Komponenten/Micafil in Zürich einen weiterhin ungebrochenen Trend zur Miniaturisierung. Der Hersteller von Kondensatoren, Transformatoren, Filtern und anderen Elektro- und Elektronikmodulen fordert daher Feststoffisolationen mit höherer Wärmebeständigkeit und Wärmeleitfähigkeit, wie sie zum Beispiel Giessharzsysteme der Typenklasse Micares PUR besitzen. Ein weiteres Giessharzsystem dieses Ausstellers zeichnet sich durch die Kombination von besonderer Wärme- und Feuchteresistenz aus. Die Giessharzsysteme sind bereits entgast,

dies bedeutet für den Kunden erhebliche Einsparungen bei der Weiterverarbeitung. Bleifreie Legierungen im Produktionsprozess führten zu einem enormen Boom bei den Elektronikfertigern, ist bei Ersa GmbH in Wertheim (D) zu hören. Das Unternehmen erhebt den Anspruch, weltweit das breiteste Produktspektrum rund um Lötprozesse in der Elektronik anzubieten. Damit ist es in der Lage, bestgeeignete Lösungen für jeden Kundenprozess zu evaluieren, ohne den Kunden in eine bestimmte Richtung zu lenken. Der Anbieter stellt unter anderem eine neue Produktlinie von Lötpastendruckern vor, sowie das neu de-

Wann und wie ? Productronica 2007

Autor Martin Wohlgenannt Technischer Fachredakteur BR A-6850 Dornbirn 0043-5572-313 58-3 martin.wohlgenannt@aon.at

30 MegaLink Precision 9-07

Öffnung: 13. bis 16. 11. 2007, Dienstag bis Donnerstag von 9:00 bis 18:00, am Freitag von 9:00 bis 17:00 Uhr Infos, Ticketservice: www.productronica.com Die Tickets gelten auch als Fahrscheine für die Verkehrsbetriebe München. Für Donnerstag, den 15. November, bietet Intermess Dörgeloh an, von der Schweiz aus mit einem Nichtraucher-Luxusbus zur Messe zu fahren. Unterwegs gibt es eine Reihe von Zusteigmöglichkeiten. Intermess Dörgeloh AG, 8001 Zürich, Tel. 043 244 89 10, intermess@doergeloh.ch, www.doergeloh.ch


finierte «Vision Statement». Es bietet dem Anwender die Möglichkeit, Wettbewerbsvorteile durch hochwertige Materialien, hohe Maschinenverfügbarkeiten und niedrige Betriebskosten auszubauen.

Hohe Flexibilität und Produktivität In Europa wird nach Meinung der Essemtec AG in der Elektronikfertigung der Bedarf an flexiblen Produktionslösungen weiter zunehmen, weil vor allem kleine und mittlere Serien nur hier entwicklungsnah gefertigt werden können. Dieser Anbieter entwickelt Maschinen und Geräte für alle Prozessschritte der SMT-Fertigung. Mit dem modular aufgebauten ReflowOfen «RO-Vario» zum Beispiel kann der Kunde bereits bei der Investition die Ofenlänge und die Art der Einzelzonen wählen. Im Betrieb bietet der Ofen einerseits hohe Flexibilität mit seiner Möglichkeit, mehrere verschiedene Aufträge gleichzeitig auszuführen. Andererseits zeichnet er sich durch eine hohe Verfügbarkeit aus, weil er mit auffallend wenig Antriebs- und Stellmotoren auskommt. Produkte in der Konsumer-Elektronik werden immer kleiner und dünner. Der Anbieter von SMT-Bestückungsmaschinen muss daher auch hier hohe Produktionssicherheit sicherstellen, wird bei Juki Automation Systems AG betont. Fee-

Produktionslinie X-Serie. (Bild: Siemens AG)

Die Schweiz steht unter den ausländischen Ausstellern auf Platz 3. Es werden etwa 2000 Besucher aus der Schweiz erwartet.

dersysteme mit intelligenten Funktionalitäten und Rückverfolgbarkeit der Produktion sind ein Muss. Das weltweit präsente Unternehmen offeriert mit «Opass» ein System, welches Druck- und Prozessfehler auf den Leiterplatten ohne Reduktion der Bestückungsleistung korrigiert. Seine modular aufgebauten Bestückungsmaschinen lassen sich exakt gemäss den Kundenbedürfnissen zusammenstellen. Auf der Messe wird dieser Aussteller auch mit High-Speed Chip Shootern und High-Speed Flexible Mountern Präsenz zeigen.

Die Leistung einzelner Maschinen mag kurzfristig beeindrucken, überzeugend wirkt aber nur der nachhaltige Return-on-Investment über den gesamten Fertigungsprozess. Darauf weist die Siemens AG, Electronic Assembly Systems als Hersteller von SMT-Bestückungsanlagen und -lösungen sowie eines fertigungsumfassenden Softwarespektrums hin. Ihr Siplace-Bestückungsautomat bietet ein modulares Konzept zur Optimierung von Hochleistungs-Prozessen in Grossserien aber auch hohe Flexibilität für Kleinserien. Flexibilität ist auch beim Produktspektrum gefragt, denn die Mobilfunkbranche legt beispielsweise besonderen Wert auf höchste Leistung, während die Qualitätssicherung der Automobilindustrie besondere Ansprüche auf Rückverfolgbarkeit stellt.

Bis zur Qualitätsprüfung automatisiert Die technische Entwicklung fordert auch in der Kabelverarbeitung und der Photovoltaik durchgehende Automatisierung und Miniaturisierung. Deshalb treibt die Komax Holding AG die Entwicklung von Produktionsplattformen und Systemlösungen voran. An der diesjährigen Messe wird sie vor allem mit Maschinen für den Cut and 9-07 MegaLink Precision 31


Strip und Crimp to Crimp Bereich auf sich aufmerksam machen. Zu ihren Kunden zählen zum Beispiel de Automobilindustrie, die Hersteller von so genannter Weisser Ware, der Büro- und Elektronikbereich und die Photovoltaik. An der Productronica treffen sich praktisch alle seine Kunden und Mitbewerber, deshalb ist die Productronica ist für dieses Unternehmen die wichtigste Messe. Als Hersteller von Kabelverarbeitungsanlagen punktet die Pawo Systems AG an der Messe mit Sealbestückungsanlagen und Spezialanlagen von kleinen Tisch- bis zu komplexen, vollautomatischen Transferanlagen. Sie sieht die einfache Bedienbarkeit auch sehr komplexer Anlagen als eine der besonders prägenden Entwicklungen der nächsten Jahre. Ihr Kundenkreis findet sich vor allem in der Automobilindustrie, der Telekom-

munikation und bei den Herstellern Weisser Ware. Die MicroContact AG hat sich vor allem auf Prüfautomaten für Leiterplatten und einen als einzigartig klassifizierten Lasertrimmer spezialisiert. Vorteilhaft ist dieser vor allem für Funktionsprüfung der Leiterplatten nach dem Bestücken. Die hier gezeigten Mikroadapter arbeiten mit einem Pitch bis zu 150 μm und dies bei einer Dichte von 280 Testpunkten pro Quadratzentimeter (Pitch = MitteMitte Abstand von Bauteilanschlüssen). Der ebenfalls von diesem Unternehmen angebotene Lasertrimmer kontaktiert die Substrate von der Komponentenseite her und trimmt sie von oben, wo sich die gedruckten Widerstände befinden. So lassen sich beliebig viele gedruckte Widerstände in einem einzigen Stepp trimmen. Ausserdem lagert sich kein Laser-

170 32 MegaLink Precision 9-07

abbrand auf den Substraten an. Das Transportsystem Montrac der Montech AG ist reinraumtauglich und antistatisch und deshalb für Fertigungsprozesse in der Elektronik besonders interessant. Sein Monoschienen-Prinzip erlaubt sehr enge Kurven und lässt sich auf einfache, rasche und platzsparende Weise installieren. Die selbst fahrenden Shuttles sind wartungsfrei. Bei einer Störung können sie ohne Anhalten der Anlage mit einem einzigen Handgriff aus dem Produktionsprozess entfernt werden. Das Transportsystem wird nicht von einer externen Zentrale aus gesteuert, sondern von Steuerelementen direkt an der Strecke durch Kommunikation der Schienen, Weichen und Shuttles. Die transportierten Werkstücke können während der Fahrt mit Strom versorgt werden. (hr) ■


Messen und Prüfen

Neue Funktionen der Signaluntersuchung, die jüngst entwickelt wurden, vereinfachen die schnelle und genaue Fehlersuche an seriellen Datenübertragungen in Fahrzeugen. Vorgestellt werden einige leistungsfähige Verfahren zur schnellen Charakterisierung und Fehlersuche an Fahrzeug-Bussystemen. (Teil 1)

Serielle Daten in Fahrzeugen 1/2

D

ie vorgestellten Anwendungen umfassen physikalische Untersuchungen an CAN(Controller Area Network-) und SPI-(Serial Peripheral Interface-)Signalen. Gezeigt werden reale Aufgaben bei der Entwicklung und praktische Lösungen dafür. Die Verfahren können grundsätzlich auch zur Fehlersuche bei anderen Fällen unerwünschten Verhaltens in Fahrzeugsystemen angewandt werden. Entwickler serieller Datenübertragungssysteme können die Lösungen aufgrund der Echtzeitfähigkeiten des Oszilloskops sofort in der Praxis anwenden.

Frequenzstabilität

ideale Bitperiodendauer eines Signals ist der Kehrwert der Bitrate. Sie entspricht der Zeitdauer einer einzelnen logischen Null oder Eins im Datenstrom. Die tatsächliche Dauer ist jedoch nicht für jedes Bit gleich. Das Verfahren, bei dem alle möglichen Messungen an jeder einzelnen Periode des erfassten Signals fortlaufend während der Messung erfolgen, nennt man Parametermessung am Gesamtvorgang. Mit dieser Parametermes-

sung kann man die Folge von Momentanfrequenzen jeder einzelnen Datenperiode in einem erfassten Signal als Datensatz betrachten. Wendet man auf diese Momentanfrequenzen ein Toleranzband an, können die Messwerte in diesem Feld vom Oszilloskop fortlaufend auf Abweichungen in jedem einzelnen Zyklus hin durchsucht werden. Die Signalsuchfunktion setzt dieses neue Verfahren ein, sie kann daher Frequenzabweichungen grafisch

Bild 1: Ein symbolisch dekodiertes CAN-Signal (oberes Raster) wird auf abweichende Anstiegszeiten hin geprüft. Eine statistische Darstellung (mittleres Raster) zeigt eine bimodale Verteilung und die Zoom-Darstellung (unteres Raster) zeigt eine Ausschnittsvergrösserung eines fehlerhaften Pegelwechsels.

Die Identifikation von Problemen mit der Frequenzstabilität in seriellen Bussystemen kann durch den Einsatz automatischer Verfahren erheblich vereinfacht werden. Die

Autor Mike Hertz LeCroy Corp., Applications

Infos Albert Hanselmann LeCroy Europe GmbH 062 897 64 64 albert.hanselmann@lecroy.com www.lecroy.de

9-07 MegaLink Precision 33


wellendrehzahl von 928 1/min einzeln dekodiert und dargestellt.

Abweichungen der Anstiegszeit

Bild 2: WaveScan hat eine Nichtmonotonität im Pegelwechsel dieses SPI-Signals erkannt

Bild 3: Die Anwendung der Parametermessung auf den zeitlichen Verlauf eines dekodierten Datenwertes gestattet es, komplexe Systemreaktionen in einer einfachen Messung aufzudecken.

und numerisch darstellen. Damit werden alle Datenzyklen erkannt, die ausserhalb der zulässigen Frequenztoleranz liegen. Gleichermassen können andere zeitbezogene Parameter, wie Anstiegszeit, Abfallzeit, Periodendauer, Impulsbreite und Tastverhältnis als Suchkriterien herangezogen werden.

CAN-Signale Bild 1 zeigt ein CAN-Signal mit 125 kB/s, dessen Signale unsymmetrisch abgegriffen und mathematisch im Oszilloskop subtrahiert werden. F1 zeigt das Differenzsignal. Neben der Anzeige der Eigenschaften der physikalischen Schicht, wie Impulsbreite und Anstiegszeit, wird die dekodierte In-

34 MegaLink Precision 9-07

formation der Protokollebene dargestellt. Einzelne CAN-Botschaften werden durch entsprechende farbige Felder gekennzeichnet. Das IDFeld mit hex. 0x400 ist rot markiert, während das CRC-Feld (Prüfsumme) mit einem Wert von hex. 0x3CC7 blau hinterlegt ist. Die braun gekennzeichneten Stuff Bits zeigen die Abschnitte, an denen die Polarität absichtlich umgekehrt wurde, um den Aufbau kapazitiver Ladungen während der Übertragung zu verringern. Innerhalb der dekodierten Datenfelder wird jedes Byte einzeln markiert und sowohl hexadezimal als auch symbolisch übersetzt. In der Motorbotschaft zum Beispiel werden ein Leistungswert von 42 kW und eine Nocken-

Um ein sauberes Systemverhalten zu gewährleisten, muss die Anstiegszeit eines CAN-Signals untersucht werden. Die Messung einer einzelnen Anstiegs- oder Abfallzeit reicht dafür nicht aus. Statistisch gesehen entspricht eine Besetzung mit über 1000 Messwerten einem Vertrauensintervall von ±3 Sigma, eine Besetzung mit 10 000 Messwerten entspricht etwas mehr als ±3,5 Sigma. Im Bild 1 zeigt das grüne Histogrammsymbol der Anstiegszeit durch Anwendung der Parametermessung an jeder einzelnen Periode eine statistisch signifikante Besetzung mit 5312 gemessenen Anstiegen, was einem Vertrauensintervall grösser ±3 Sigma entspricht. Die Statistik der Messwerte zeigt einen Mittelwert von 56,966 ns und eine Standardabweichung von 2,054 ns. Die grössten und kleinsten Anstiegszeiten von 51,1 ns und 71,7 ns bilden die Extrema an den 3-Sigma-Grenzen des Histogramms. Die Suchfunktion wurde so eingestellt, dass sie bei jeder Erfassung die beiden äussersten Extremwerte der Anstiegszeit erfasst. Aus den 5312 Messwerten, aus denen sich das Histogrammsymbol aufbaut, hat die Suchfunktion 746 Pegelwechsel herausgefunden, die den vom Anwender festgelegten Fehlerkriterien für CAN-Bus-Pegelwechsel entsprechen. Alle Werte, die das Suchkriterium erfüllen, also fehlerhaft sind, werden im roten Histogramm protokolliert. Dieses Verfahren ist auch auf die Abfallzeit von CAN-Bus-Signalflanken anwendbar, um auch hierfür die Einhaltung der Spezifikation zu prüfen.

Modulationseffekte Aus der Histogrammverteilung lassen sich schnell Modulationseffekte herauslesen. Das grüne Histogramm enthält die Zusammenfassung aller gemessenen Anstiegszeiten und die Verteilung ist annähernd gaussförmig. Sie enthält je-


Höchstleistung im neuen

doch Ausreisser, die weit rechts vom Mittelwert liegen und von langsamen Flanken geringer statistischer Wahrscheinlichkeit stammen. Diese könnten von einem bestimmten CAN-Knoten stammen, der mit geringem Buslastanteil langsame Flanken auf den Bus sendet, oder von einer Gruppe von CAN-Knoten, deren Anstiegszeit sporadisch zu langsam ist. Der Gauss’sche Anteil der Histogrammverteilung enthält einen Häufungswert, um den sich die Werte der Anstiegszeiten gruppieren und nach der Zufallsverteilung zu den Enden hin auslaufen. Die Form dieser Verteilung zeigt zufälliges Rauschen in der Anstiegszeitmessung. Dieses ist auf das in jeder Schaltung auftretende breitbandige Rauschen zurückzuführen. Im Gegensatz dazu zeigt das rote Histogramm im mittleren Raster zwei Häufungswerte oder eine bimodale Verteilung. Die Messwerte gruppieren sich um zwei Mittelwerte und sind zufällig um diese herum verteilt. Das Fehlen von Werten im Bereich zwischen diesen beiden Spitzen ist auf die anwenderdefinierte Suchfunktion nach den am seltensten auftretenden Ereignissen zurückzuführen.

Triggerpunktes unabhängig funktioniert.

Nicht monotone Flanken Ein wichtiges Kriterium für die sichere Auswertung serieller Datenübertragungen in Fahrzeugen ist die Linearität der Pegelübergänge. Die Suchfunktion ermöglicht automatische Erkennung nicht monotoner Ereignisse durch Untersuchung jeder einzelnen Flanke. Bild 2 zeigt die Anwendung der Suche nach nicht monotonen Signalen auf den differentiell erfassten Signalverlauf. Das Oszilloskop hat ein starkes Ausschwingen im erfassten SPI (Serial Peripheral Interface) – Signal gefunden und dieses im Raster rot gekennzeichnet. Nicht monotone Vorgänge wie der hier gezeigte können leicht zu Logikfehlern im System führen, da die Amplitude der Schwingung die Entscheidungsschwelle überschritten hat und im Empfänger als logische Eins fehlinterpretiert werden kann. Die Hysterese kann so eingestellt werden, dass ein bestimmte Mindestamplitude durchlaufen werden muss, um als Nichtmonotonität erkannt zu werden. Damit werden Fehlauswertungen bei Signalen mit einem hohen Rauschanteil vermieden.

Beliebiger Triggerpunkt Im vorliegenden Fall sind die zuletzt gemessenen Abweichungen der Anstiegszeit oben links in einer tabellarischen Übersicht zusammengefasst. Diese Werte beziehen sich auf die beiden mit roten Linien markierten Flanken in der oberen CAN-Differenzsignaldarstellung. Durch Auswahl eines Eintrages in dieser Tabelle wird die zugehörige fehlerhafte Flanke in Gelb hervorgehoben. Diese wird im Zoomfenster Z1 vergrössert dargestellt. Die Signaldaten werden automatisch bei jeder erkannten Abweichung gespeichert. Im Gegensatz zur Triggerung findet die Signalsuche nicht nur ein einziges Ereignis, sondern alle Abweichungen im erfassten Signalabschnitt. Tatsächlich kann der Triggerzeitpunkt an beliebiger Stelle im Signal liegen, da dieses Verfahren von der Lage des

Format

Überlagerungsdarstellung Die Überlagerungsdarstellung gestattet es, alle Signale, die nach anwenderdefinierten Kriterien gefunden wurden, dauerhaft anzuzeigen. Dies ist keine Nachleuchtdarstellung aller erfassten Signale. Die übereinander dargestellten Impulse brauchen nicht aus verschiedenen Erfassungen zu stammen. Benachbarte Impulse aus der gleichen Signalerfassung können übereinander dargestellt werden, sofern sie die vom Anwender festgelegten Suchkriterien erfüllen. Nicht alle Impulse tragen somit zu dieser Darstellung bei. So können beispielsweise alle nichtmonotonen Flanken eines erfassten SPISignals übereinandergelegt werden, wobei nur genau diese nichtmonotonen Flanken dargestellt werden. (Wird fortgesetzt) (hr) ■

175

WaveRunner® Xi Oszilloskope mit WaveScan™ Höchste Leistung, grosser Bildschirm und dabei kleine Stellfläche – der WaveRunner Xi bricht mit den Konventionen für leistungsstarke Oszilloskope. Erhältlich in Bandbreiten von 400 MHz bis 2 GHz bietet er Abtastraten bis 10 GS/s, die neuartige WaveScan Such- & Analyse-Funktion, WaveStream Signaldarstellung, I2C/SPI/CAN/LIN/ UART/FlexRay und Mixed-Signal-Optionen und vieles mehr.

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Messtechnik

MetroTomographie – die Verschmelzung von Metrologie und Tomographie – erweitert das Spektrum der industriellen Messtechnik erheblich. Wo bisher manuelle Verfahren der Qualitätsprüfung dienten, erlaubt die 3-D-Röntgentechnik zerstörungsfrei einen Blick in das Innere von Materialien und Bauteilen. Diese Methode garantiert eine ganzheitliche Qualitätssicherung.

Zu den Aufgaben der Analytik gehört auch die Qualitätsprüfung von Bauteilen.

Qualitätsprüfung mit Computertomographie

I

n der industriellen Qualitätssicherung lassen sich oft weder die Bauteilmessung noch die Materialprüfung mit den zur Verfügung stehenden taktilen und optischen Methoden und Technologien zufriedenstellend lösen. So gibt es einerseits sehr präzise Lösungen mit zerstörender Prüfung und Vermessung und andererseits optische Verfahren, die aber nicht in der Lage sind, das Innere eines Bauteils zu visualisieren. In der modernen Produktentwicklung stehen zunehmend Digitalisierungstechnologien im Mittelpunkt innovativer Produktions- und Entwicklungskonzepte. Kurze Entwicklungszeiten und Null-Fehler-Produktion verlangen zeit- und kostengünstige Messverfahren. Die Computertomographie macht zerstörungsfreie Materialprüfung möglich und misst die Koordinaten von Bauteilen für einen Geometrie-

Autor Ralf Sohn

Infos Festo AG 8953 Dietikon 044 744 55 59 info_ch@festo.com www.festo.com/CH

36 MegaLink Precision 9-07

abgleich. Komplett erfasst und innen wie aussen begutachtet stehen dem Nutzer innerhalb kürzester Zeit auf einen Blick sämtliche Auswertungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Analytik und Technik Das Tomographieverfahren beruht auf dem Prinzip der Röntgentechnologie. Ohne Befestigung liegt der Prüfling auf einem Drehteller. Röntgenstrahlen durchdringen horizontal das Teil und werden von

einem Flachbilddetektor ausgewertet. Resultat ist ein zweidimensionales Graubild, das jedoch nur für Sichtkontrollen im Schnitt aussagekräftig ist. Ganz anders im Tomographieverfahren, bei dem sich das Bauteil um 360° um die eigene Achse dreht. Bei insgesamt 400–1200 Aufnahmen rekonstruiert die Software ein 3-D-Volumen des gesamten Werkstücks. Die aufgenommenen Daten lassen sich in allen Bereichen der Qualitätssicherung an-

Der Computertomograph: Zerstörungsfreie, röntgentechnologische Qualitätsprüfung von höchster Präzision.


wenden und auswerten. Zerstörungsfreie Prüftechniken wie Montagekontrolle, Schadens- und Porositätsanalyse, Materialprüfung oder Defektkontrolle sind ebenso möglich wie die messtechnische Auswertung und der Geometrievergleich. So lassen sich beispielsweise Materialfehler in Kunststoffen, Lunker und Einschlüsse bei Druckgussteilen wie Zylindern, Drahtbrüche an Lötstellen oder fehlerhafte Steckverbindungen aufspüren.

Qualität sichern Bei Festo sind in der Produktentwicklung rund 20 verschiedene moderne Analyse- und Testverfahren zur Untersuchung von Materialproben im Einsatz: Infrarotspektrometer identifizieren Stoffe und ihre Bestandteile, Licht- und Rasterelektronenmikroskope prüfen Oberflächen, Rotationsverdampfer

bereiten eine chemische Analyse vor und die Zugprüfmaschine ist für eine Zerreissprüfung notwendig. Der neue Computertomograph ergänzt die geläufigen Verfahren und unterstützt eine schnelle, hochpräzise Qualitätssicherung und effiziente Bauteiloptimierung. In den Abteilungen Order Fulfilment und Materials and Analysis ist das Gerät unentwegt im Einsatz. Anschlussplatten der MPAVentilinseln, Platinen des Positionstransmitters SMAT, die Gehäuse der Wartungseinheiten MS6 und MS9 oder die Quick Star Steckverbindung QSRL – der präzisen Prüfung entgeht auch nicht der kleinste Materialfehler. Die Analytik unterstützt damit den Einkauf und leistet einen Beitrag zur Lieferantenbewertung. Neue Fertigungsverfahren werden vor ihrer Einführung und Nutzung getestet, die Auswertungen dienen der Pro-

Innenansicht eines Gussteils: Sichtbare Einschlüsse im Material.

duktverbesserung und fliessen gleichzeitig wieder in den Produktentwicklungsprozess mit ein. Der Vorteil für den Kunden: höchste Qualität der Bauteile und Teilhabe am neuesten Stand von Forschung und Technik auf dem Gebiet der Werkstofftechnik. (hr) ■

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Leiterplattenfertigung Baugruppenfertigung Mikrofertigung Kabelbearbeitung und -verarbeitung Bestückungstechnologie und Löttechnik Mess- und Prüftechnik Highlights 2007: Halbleiter-, Display- und Photovoltaikfertigung MicroNanoWorld Organic electronics EMS Produktionslogistik

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Microsysteme

Um individuell gewünschte Eigenschaften zu erzielen, wird eine Vielzahl von polymeren Grundstoffen mit Mineralien wie Silikaten, Tonen, Kohlenstoffnanoröhrchen oder metallischen Partikeln als Einzel oder wohldefiniertes Agglomerat eingesetzt: Nanoschaum. (Bild: BASF Aktiengesellschaft, Ludwigshafen)

An der diesjährigen NanoEurope Fair & Conference nahm das Thema «Verbesserte Eigenschaften dank neuer Nanomaterialien und Verarbeitungstechnologien» einen wichtigen Platz ein. Nachdem es gelungen ist, zahlreiche Forschungsinnovationen der letzten zehn Jahre in Erfolg versprechende Produktinnovationen umzusetzen, werden neuartige Nanocomposite auf Polymerbasis auch im industriellen Umfeld immer attraktiver.

Verbesserte Eigenschaften durch Nanomaterialien

U

m individuell gewünschte Eigenschaften zu erzielen, wird eine Vielzahl von polymeren Grundstoffen mit Mineralien wie Silikaten, Tonen, Kohlenstoffnanoröhrchen oder metallischen Partikeln als Einzel oder wohldefiniertes Agglomerat eingesetzt. Die diesjährige NanoEurope in St. Gallen, an welcher vom 11. bis 13. September 2007 aktuelle Anwendungen, Trends sowie zukünftige Applikationen der Nanotechnologie in den Bereichen Textilien, Medizintechnik, Verpackungs- und Kunststoffindustrie sowie solare Energieerzeugung gezeigt wurden, hat einen ganzen Tag dem Thema «Verbesserte Eigenschaften dank neuer Nanomaterialien und Verarbeitungstechnologien» gewidmet. Die Teilnehmer der Konferenz konnten sich dabei über neue Innovationen und Methoden der Herstellung informieren und bereits in

Infos Olma Messen St.Gallen NanoEurope 9008 St.Gallen 071 242 04 44 www.nanoeurope.com nicole.friedli@nanoeurope.com

38 MegaLink Precision 9-07

Produkte umgesetzte Innovationen kennenlernen.

Optimierung von Produkteigenschaften Die Organisatoren der NanoEurope hatten renommierte Vertreter aus Forschung und Industrie eingeladen, über neuste Erkenntnisse zu

berichten. Unter anderem wurden an der eintägigen Konferenz Möglichkeiten aufgezeigt, wie Eigenschaften des Endprodukts durch die Behandlung der Nanopartikel und deren Einbezug in die polymere Matrix optimiert werden können. Ein Beispiel dafür ist die Verhinderung von Agglomerationen

NanoEurope war Begegnungsort für Innovationen. Das Marktpotenzial der Nanotechnologie wird in Milliardenhöhe geschätzt und weltweit fliessen grosse Summen an Fördergeldern in die Entwicklung dieser Technologien. Die NanoEurope hat in den vergangenen Jahren im Rahmen der Messe und Konferenzen eine Begegnungsplattform geschaffen, um den Wissensaustausch und deren Anwendung zu fördern.


durch In-situ-Aufbereitung der Partikel mit speziellen Oberflächenschichten, welche an der NanoEurope von Walter Caseri von der ETH Zürich präsentiert wurde. Eine weitere Möglichkeit zur Beeinflussung der Eigenschaften besteht darin, dass in einem In-situ-Verfahren Organoclays in speziell vielen Schichten wie aufgeblättert im Polymer erscheinen. Michaël Alexandre von der University of MonsHainaut in Belgien demonstrierte, dass dadurch gezielte Eigenschaftsveränderungen eingestellt werden können, die eine klassische Herstellungsroute nicht ermöglicht. Da Kohlenstoffnanoröhrchen durch Oberflächenfunktionalisierungen mit chemischen Gruppen eine noch bessere Andockung an verschiedenste Polymere gelingt, spielen diese auch an der diesjährigen NanoEurope eine wichtige Rolle. Wie Volker Abetz vom GKSS Research Centre Geesthacht GmbH zeigte, können dadurch die hergestellten Composite besser in ihren Funktionen und Eigenschaften beeinflusst werden.

Industrielle Anwendungen Für alle diese Verfahren stellt die Umsetzung in die Grossproduktion eine wichtige Prüfung auf dem Weg zur industriellen Innovation dar. Diesen Schritt haben Firmen wie Clariant, BASF, Degussa und die Kabelwerk Eupen AG bereits erfolgreich hinter sich gebracht. An der NanoEurope präsentierten diese Unternehmen daher neue Herstellungsverfahren und Innovationen. So entwickelt zum Beispiel die BASF

Farbstoff-Solarzellen entwickelt als architektonisches Fassadenelement für Gebäude.

Jakob Göldi, Präsident Verein Mikro- und Nanotechnologie Euregio Bodensee.

in ihrem Forschungslabor an der Universität Strassburg (ISIS, Institut de Science et d’Ingénierie Supramoléculaires) nanoporige Schäume. Solche Materialien können eine deutlich reduzierte Wärmeleitfähigkeit zeigen. Der Degussa AG ist es gelungen, durch Zumischung von magnetischen Nanopartikeln die Polymere gezielt von innen zu heizen und dadurch eine neuartige Klebetechnik zu präsentieren. Die Kabelwerk Eupen AG stellen flammfeste Kabel her mit modifizierten Schichtsilikaten als Nanofüllstoffe und die entsprechenden Nanocomposites erlauben eine starke Minderung des Gesamtgehaltes an benötigten Füllstoffen. Für das Polymer EVA konnte durch Zusatz von nur 5 Gewichtsprozent eines geeigneten Nanofüllstoffes eine Senkung der maximalen Wärmefreisetzungsrate von knapp 50% erreicht und somit eine wesentliche Verbesserung der thermischen Stabilität des Materials erzielt werden.

Plattform für Wissenschaft und Industrie Neuste Erkenntnisse aus der Forschung und zahlreiche Beispiele von marktreifen Innovationen bieten Ingenieuren, Produktmanagern und Forschern eine Fülle an wichtigen Informationen für den beruflichen Alltag. Das Innovationsforum ist zudem eine gute Möglichkeit, Kontakte im Bereich Forschungskooperationen und Service zu pflegen. An der begleitenden Ausstellung konnten bereits in Produkte umgesetzte Nanoinnovationen näher kennengelernt werden. (hr) ■

172

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Steuerungssysteme

Die integrierte Architektur vereinigt die Inseln von Steuerungen, Prozesskontrolle, Logik, Antriebe und Sicherheitssteurungen miteinander.

Dürr Lackierroboter EcoRP E32 mit Sicherheitssteuerung von Rockwell Automation.

Durchgängige Steuerungsund Informationsplattform ARC Advisory Group beschreibt in ihrem White Paper «Rockwell Automation Process Industry Strategies» die Vorteile der Integrated Architecture von Rockwell Automation für die Prozesssteuerung.

D

ie ARC Advisory Group hat ein White Paper veröffentlicht, das die erweiterten Funktionen der Integrated Architecture von Rockwell Automation für die Prozessfertigung herausstellt. Laut ARC liegen die Vorzüge der durchgängigen Informationsund Steuerungsplattform dabei vor allem in den verminderten Produktionskosten, der verbesserten Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und der beschleunigten Reaktionsfähigkeit auf eine sich verändernde Marktnachfrage. Damit verschaffe sich die Plattform von Rockwell Automation klare Vorteile gegenüber traditionellen DCS-ba-

Infos Rockwell Automation AG 5001 Aarau 062 889 77 77 marketing.ch@ra.rockwell.com www.rockwellautomation.ch

40 MegaLink Precision 9-07

sierten Automatisierungssystemen. Das White Paper kommt weiterhin zu dem Schluss, dass Rockwell Automation seine Marktdurchdringung vor allem in der Hybridindustrie vorantreibt und dafür seine weltweite Installationsbasis sowie sein wachsendes Portfolio an Prozessautomatisierungslösungen nutzt.

ken im Bereich der diskreten Applikationen und kann mit Hilfe seiner interdisziplinären Logix-Steuerungsplattform den Forderungen seiner Kunden nach Skalierbarkeit, einfacher Anwendung und fabrikweiten Steuerungsansätzen nachkommen. Mit diesem Ansatz ist Rockwell Automation ein Ernst zu nehmender Wettbewerber im Prozessautomatisierungsmarkt.»

DCS und SPS vereint «Rockwell Automation ist in der Lage, Prozesse und diskrete Applikationen problemlos in eine fabrikweite Fertigungsumgebung einzubinden», betont Larry O’Brien, Research Director, Process Automation bei der ARC Advisory Group. «Dies geschieht auf Basis einer gemeinsamen Steuerungsplattform, die Applikationen aus anderen Produktionsdisziplinen integriert. Damit vereint Rockwell Automation die traditionell geteilten Domänen von DCS- und SPS-Anbietern. Das Unternehmen konzentriert sich dabei auf seine grundlegenden Stär-

Rockwell Automations Partnerschaft mit Endress+Hauser erweitert die Feldgeräte durch den Einschluss von Netzwerken, Asset Management und Gesamtlösungen.


KONFEKTIONIERUNG Allianz mit Endress + Hauser Schliesslich würdigt das White Paper auch das Engagement von

Vollständiges pdf-File (38 Seiten) des White Paper unter: www.ab.com/onecontact/process/ checkur_process.html

Taster, Knaufe und Joysticks, wenn eine hohe Schutzart und Flexibilität gefordert ist.

I

Rockwell Automation für lückenlose End-to-End-Prozessautomatisierungslösungen. Diese schliessen auch Know-how im Bereich Field-Instrumentation und Feldbus-Interoperabilität auf der Geräteebene ein. Laut ARC ist die Allianz von Rockwell Automation mit Endress + Hauser, einem der weltweit führenden Field-Device-Zulieferer, von zentraler Bedeutung für diese Initiative. Die Schlagkraft dieser Partnerschaft wird insbesondere in Branchen wie der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, dem Life-Sciences-Sektor sowie der Wasserversorgung und Abwasserbehandlung deutlich. Beide Unternehmen sind mit ihren komplementären Produkten, ihrer Automatisierungs-Expertise und ihrer vorab geprüften Interoperabilität in diesen Branchen stark vertreten. (hr) ■

Schalttechnik

FLUIDTECHNIK

Integrated Architecture sieht eine gemeinsame Controllumgebung vor und unterstützt Standards.

M E C H AT R O N I K

I

Das CPAS-Modell Daneben skizziert das White Paper die wichtigsten Anforderungen des Collaborative Process Automation System (CPAS). ARC verwendet dieses selbst entwickelte Modell zur Bewertung der Funktionalität eines Prozessautomatisierungssystems. Die Integrated Architecture von Rockwell Automation, bestehend aus der Logix-Steuerungsund der FactoryTalk-Softwareplattform, erfüllt dabei die Forderungen des CPAS-Modells in einigen Schlüsselbereichen. Hierzu gehören vor allem eine gemeinsame Entwicklungsumgebung, eine einheitliche Kommunikationsstruktur und ein auf Industriestandards basierendes technologisches Fundament. «Das Potenzial einer vollständig integrierten Fabrik ist vielen Prozessherstellern, besonders jenen in den Batchund Hybridindustrien, schon seit geraumer Zeit bewusst. In der Vergangenheit erwies es sich allerdings als illusorisch, diesen Integrationsgrad zu erzielen», berichtet Kevin Zaba, Process Business Manager bei Rockwell Automation. «Unsere Integrated Architecture liefert diesen Herstellern eine einheitliche Plattform für Engineering, Konfiguration, Visualisierung, Steuerung und Asset Management – und damit einen fabrikweiten Prozesssteuerungsansatz.»

I BAUGRUPPEN

Das von ARC entwickelte Modell CPAS (Collaborate Process Automation System) dient zur Bewertung der Funktionalität eines Prozessautomatisierungssystems.

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Der industrietaugliche Access-Point BAT54-Rail verfügt über Durch den Einsatz drahtloser Kommunikation lassen sich Installations- und Wartungskosten zwei WLAN-Schnittstellen und ein Betriebssystem mit IP-Router, reduzieren. Das Bild zeigt ein automatisches Hochregallager. RADIUS-Server und Background-Scanning-Mechanismen. MeshFunktionalitäten können durch ein Software-Update hinzugefügt werden.

Funkkommunikation in Automatisierungsnetzwerken Nach dem Siegeszug im Office-Bereich wird WLAN (Wireless Local Area Network) jetzt auch zunehmend in der Industrie eingesetzt. Denn durch neue bzw. erweiterte Protokolle wie etwa WLAN Meshing konnte die Zuverlässigkeit und Stabilität deutlich erhöht werden. Zu den Anwendungen gehören fahrerlose Transportsysteme, die so ohne eine aufwändige Verkabelung an das Datennetz angebunden werden können.

D

er Umbau einer Produktionsanlage lässt sich via WLAN schneller, flexibler und kostengünstiger realisieren. Inzwischen werden sogar einzelne Aktoren oder Messgeräte mit Ethernetbzw. TCP/IP-Anschlüssen versehen. Die Anforderungen an WLAN in der Industrie unterscheiden sich jedoch deutlich von denen im OfficeBereich. Statt hoher Bandbreite –

Autor Olaf Schilperoort

Infos Markus Inhelder Hirschmann Automation and Control GmbH 8447 Dachsen 044 905 82 84 Markus.Inhelder@hirschmann.com www.hirschmann-ac.com

42 MegaLink Precision 9-07

etwa für einen schnellen Internetzugang oder Datenbankzugriff – stehen die Zuverlässigkeit und Stabilität der Datenübertragung im Vordergrund. Denn aktuelle Industrial-Ethernet-Protokolle und -Anwendungen sind sehr empfindlich gegenüber Verbindungsunterbrechungen.

Störungen überall Allerdings weist gerade die industrielle Umgebung häufig ungünstige Ausbreitungsbedingungen für elektromagnetische Wellen auf. Fast überall sind störende Metallteile zu finden. Reflektierende Wellen führen zu Paketverlusten oder sogar zur Auslöschung des Signals. Die funktechnischen Bedingungen eines Hochregallagers können sich drastisch verändern, wenn beispielsweise anstatt Papierrollen Behälter mit Flüssigkeit eingelagert werden. Noch viel schwieriger wird

es, wenn eine Störquelle sich plötzlich in die Sendestrecke hineinbewegt und diese unterbricht.

Redundante WLAN-Netze Heute steht eine leistungsfähige Antennentechnologie zur Verfügung, mit der Reflexionen und Störungen weitgehend verhindert werden können. WLAN-Netze können darüber hinaus auch redundant aufgebaut werden. So verfügen viele Industrie-Access-Points über zwei unabhängige Funkschnittstellen, die im 2,4- und 5-GHz-Bereich arbeiten können. Bei einer sorgfältigen Planung des Netzes mit dem Ziel einer möglichst guten Ausleuchtung des Areals mit WLAN kann so die Zahl der möglichen Probleme reduziert werden. Zudem steht den Administratoren von WLAN-Netzen eine spezielle Management- und MonitoringSoftware zur Verfügung, um Pro-


Wireless

bleme frühzeitig erkennen und beseitigen zu können. Daher wird WLAN in der Industrie zunehmend akzeptiert.

Flexible Knoten Reine Stern- oder Ringstrukturen boten nie einen vollständigen Schutz gegen Störungen. Die Anforderung, WLAN-Netze flexibler und gleichzeitig stabiler zu gestalten, kam zunächst aus dem militärischen Bereich: Mitte der 1990erJahre wurde als Forschungsprojekt der DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency, US-Verteidigungsministerium) die Technik des vermaschten Netzes (Meshed Network) für die Kommunikation auf dem Gefechtsfeld eingeführt. Hierbei sollte es zu jedem Teilnehmer im Netz mehrere Verbindungen geben. Die Knoten in den einzelnen Maschen sollten zudem in der Lage sein, mit verschiedenen Teilnehmern gleichzeitig zu kommunizieren bzw. Daten zu übertragen. Die Leistungsfähigkeit des Netzes wächst mit der Anzahl der Knoten. Die Addition der mehrfach vorhandenen Verbindungen zwischen zwei Punkten im Netz ermöglicht auch eine Erhöhung der Bandbreite. Erweitert man diese Eigenschaft auf drahtlose Netzwerke, können neue Knoten flexibel und schnell in das Netz eingebunden werden. Ausgefallene Knoten lassen sich schnell umgehen. Die einzelnen Geräte benötigen somit keinen eigenen Kabelanschluss zum Netzwerk mehr, wie es bei herkömmlichen WLAN-Netzen momentan noch der Fall ist.

Self Healing Ein vermaschtes Netz stellt sich also als eine – im besten Fall zufällige – Anordnung von Access-Points und Clients dar, die in der Lage sind, ohne eine zusätzliche Verkabelung ein Netz aufzubauen und zu verwalten. Alle Teilnehmer können dabei mobil sein. Ausserdem werden sowohl Indoor- als auch Outdoor-Komponenten unterstützt. Durch ein dynamisches Routing wird eine fehlerhafte Verbindung sofort erkannt, und die Kom-

ponenten schalten auf eine andere Verbindung um. Diese sogenannte «Self-Healing»-Funktion im Zusammenspiel mit einem Protokoll, das den besten Weg sucht («Best Path»), stellt jedoch hohe Anforderungen an die Soft- und Hardware der Komponenten.

Anforderungen Eine Antwort auf diese Anforderungen bietet die Meshing-Technologie, die heute bereits integraler Bestandteil von drahtlosen SensorNetzwerken ist. In solchen Netzwerken ist jedoch keine konstante und breitbandige Datenübertragung gefordert. Meshing wird vielmehr in erster Linie dazu benutzt, um beispielsweise die Zuverlässigkeit der Datenübertragung von Messgeräten, die jahrelang unter schwierigen Umgebungsbedingungen funktionieren müssen, zu erhöhen. Der Energieverbrauch soll dabei möglichst niedrig sein. Paketlaufzeiten oder Echtzeitfähigkeit stellen also kein Problem dar. Es reicht vielmehr aus, wenn die Messdaten innerhalb eines sehr tolerant ausgelegten Zeitraums ihren Empfänger erreichen. Hingegen hat WLAN als «Ethernet in der Luft» die Aufgabe, konstant und unterbrechungsfrei eine breitbandige Datenübertragung zu gewährleisten. Die Umschaltzeiten für das Neuberechnen einer Verbindung dürfen also nicht höher sein, als dies bei Fast Roaming – der Übergabe eines Clients zwischen zwei Access Points – heute schon der Fall ist. Applikationen wie Sprachübertragungen tolerieren beispielsweise Unterbrechungszeiten von maximal 50 ms. Schliesslich darf sich auch die Paketlaufzeit vor und nach dem Umschalten auf eine andere Verbindung nicht wesentlich verändern.

AES-CCM-Verschlüsselung. Dieses Verfahren bietet zwar eine Sicherheit auf dem Niveau der besten VPN-Tunnel, jedoch muss für jede neue Verbindung auch ein KeyAustausch stattfinden. Noch aufwändiger ist die Verschlüsselung beim Einsatz einer 802.1x-Authentifizierung; denn diese erfordert jedes Mal eine Rückfrage beim 802.1x-Server. Möglicherweise steht ein solcher Server aber gar nicht innerhalb des vermaschten Netzes zur Verfügung.

Hohe Verfügbarkeit Dieser Fülle von Anforderungen, die schon für herkömmliche Access-Points eine Herausforderung darstellen können, stehen indessen Vorteile gegenüber, die den Einsatz der Meshing-Technologie in industriellen Netzen sehr interessant machen. Denn das vorrangige Ziel, die Erhöhung der Verfügbarkeit

In WLAN-Meshing-Netzwerken steht dem Endgerät (z. B. dem Barcode-Scanner) mehr als nur ein Übertragungsweg zur Verfügung. Dies steigert die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit des drahtlosen Netzwerkes.

Hohe Sicherheit Gerade beim Einsatz von WLAN kommt jedoch erschwerend hinzu, dass die Sicherheitsanforderungen hier ohnehin schon sehr hoch sind, da jede Verbindung verschlüsselt werden muss. Dies geschieht nach dem IEEE 802.11-Standard mit einer 9-07 MegaLink Precision 43


Mit moderner drahtloser Übertragungstechnik können mobile Teilnehmer flexibel und kostengünstig in das Industrienetzwerk integriert werden. Dies gilt beispielsweise für Transportsysteme wie automatische Hubwagen oder Lagerroboter.

des WLAN-Netzwerkes, kann schon durch den Einsatz weniger Knoten erreicht werden. Hierbei reicht es im ersten Schritt aus, jedem Client nur einen einzigen alternativen Pfad anzubieten. Gleichzeitig skaliert das vermaschte Netz mit der Anzahl der Knoten, indem die hinzugefügten Access-Points direkt die Leistungsfähigkeit erhöhen, sodass auch die Zuverlässigkeit der Datenübertragung ansteigt. Dies lässt sich bereits heute durch den Einsatz von statischen, WDS-fähigen Access-Points mit einem Spanning-Tree-Protokoll erreichen. Ein Wireless Distribution System (WDS) stellt eine Kombination von Punkt-zu-(Mehr-)-Punktund Client-Verbindungen dar. Dieser Aufbau ist jedoch nur statisch möglich. Auch sind die Umschaltzeiten von Spanning Tree zu hoch, und eine Addition der Bandbreiten wird ebenfalls nicht erreicht.

Selbstorganisation Der grosse Vorteil des vermaschten Netzes liegt vielmehr in der Fähigkeit, sich sozusagen selbst zu organisieren. Denn der Anwender muss eigentlich nicht mehr tun, als eine Handvoll Access Points in die Nähe zu bringen, und diese bauen dann automatisch ein Netz auf. Insbe-

44 MegaLink Precision 9-07

sondere beim Aufbau von weitverzweigten WLAN-Netzen kann dies eine deutliche Kostenreduzierung bedeuten, da nicht jedes Gerät einzeln vor Ort konfiguriert werden muss. Und als dritter wichtiger Aspekt kommt die Vermeidung von Kabelverbindungen hinzu. Denn im Gegensatz zu WLAN-SwitchingSystemen, die eine Erhöhung des Vekabelungsaufwandes bewirken können, stellen Meshed Networks – abgesehen vom Anschluss an eine Stromversorgung – die «wahren» drahtlosen Netze dar.

IEEE-Standard Obwohl bereits seit etwa 15 Jahren Lösungen und Anwendungen mit vermaschten drahtlosen Netzen existieren, beschäftigt sich erst jetzt ein IEEE-Gremium damit, diese Funktionalität in eine der 802.11-Protokollerweiterungen einzubringen. Erste Vorschläge und Drafts des 802.11s genannten Standards liegen bereits vor. Darin wird versucht, die schon bestehenden Lösungen einiger WLAN-Hersteller unter einen Hut zu bringen. Denn wie bei jedem Standard ist auch hier das Ziel, die Interoperabilität von Produkten verschiedener Hersteller innerhalb eines Netzes zu gewährleisten. Und dies wird wie-

derum die Akzeptanz von WLAN Meshing im Industrieumfeld erst ermöglichen. Denn das reibungslose Zusammenspiel von Access Points und Clients mit unterschiedlichen Funktionen ist entscheidend, um ein leistungsfähiges WLAN-Netz aufbauen zu können. Ein entsprechender Standard wird voraussichtlich 2008 verabschiedet.

Routing-Funktionen Jedoch steht bereits fest, dass die dann eingesetzten Access Points einige Voraussetzungen mitbringen müssen, über die sie heute in der Regel nicht verfügen. Da die Software künftig nicht ohne RoutingFunktionen auskommen wird, muss die Hardwareplattform entsprechend mehr Speicherkapazität und leistungsfähigere CPUs beinhalten. Ausserdem werden mindestens zwei WLAN-Schnittstellen benötigt, besser wären sogar drei: Zwei Schnittstellen dienen dazu, die breitbandige Verbindung innerhalb des Netzes als Knoten zwischen zwei Access-Points aufrechtzuerhalten, und eine dritte Schnittstelle zur Anbindung eines Clients. Das eingesetzte Betriebssystem auf dem Access-Point muss sowohl die Schnittstellen als auch das Routing-Protokoll unterstützen. Ein rei-


nes Bridging zwischen Ethernet und WLAN, wie es die Basisfunktion eines Access-Points ist, reicht hierfür nicht aus. Vorteile bieten deshalb Geräte, die bereits über ein eigenständiges Betriebssystem und mindestens zwei WLAN-Schnittstellen sowie wenigstens eine 100-MBit/s-LAN-Schnittstelle verfügen. Denn die im WLAN-Meshing verfügbare Bandbreite muss auch an den Netzübergängen zum verdrahteten LAN übertragen werden können.

WLAN-Management Auch bei einem vermaschten Netzwerk muss man erkennen können, was in dem drahtlosen Netz vor sich geht. Insbesondere wenn es sich immer wieder umorganisiert, indem Clients und Access Points neu hinzukommen oder wegfallen. Woran kann man nun erkennen, ob ein Gerät noch vorhanden ist? Wie lässt sich die verfügbare Performance ermitteln? Wie erkennt man Engpässe oder Sicherheitsprobleme? Womit kann die Konfiguration und die jeweilige Version der Firmware auf dem aktuellen Stand gehalten werden? Die klassische Antwort auf diese Fragen ist der Einsatz eines Management-Systems, das speziell für die Anforderungen eines WLAN ausgelegt ist. Solche leistungsfähige Systeme existieren bereits. Die Überwachung eines so dynamischen Netzes, wie es ein vermasch-

tes WLAN darstellt, bringt jedoch besondere Herausforderungen mit sich. Deshalb müssen die einzelnen Knoten, die in Form von Access Points realisiert sind, die Existenz anderer Geräte im Netz von sich aus melden und deren Status mitteilen. Denn nur so ist für den Administrator der Zustand des Netzwerkes jederzeit schnell und einfach zu erkennen.

Strikte Authentifizierung Eine weitere Herausforderung stellen bereits in klassischen WLANNetzen Geräte dar, die beispielsweise auf den gleichen Kanälen funken und so das Netz stören oder versuchen, Clients «abzuwerben», das heisst diese dazuzubringen, dass sie sich bei einem fremden Access Point assoziieren und so die übertragenen Daten ausgespäht werden , bzw. sich unerlaubt in das Netz einzuloggen. Dieses sogenannte Rogue-AccessPoint-Problem wird bei vermaschten Netzen, die ja aufgrund ihrer Funktionsweise wesentlich offener gestaltet werden können, einerseits nur mit strikten Authentifizierungsmethoden und andererseits mit erweiterten Rogue-AP-Detection-Systemen in den Griff zu bekommen sein. Da zur Authentifizierung nicht auf externe Server zugegriffen werden soll, müssen die Mesh-AccessPoints zumindest über Teile dieser Funktionen verfügen; dies beinhal-

Funktechnologien werden heute in industriellen Kommunikationsnetzen auf allen Kommunikationsebenen eingesetzt. Während im Bereich der Steuerungen und deren Anbindungen an übergeordnete Kommunikationsebenen vorwiegend das netzwerkfähige WLAN verwendet wird, findet man schmalbandige aber weniger energiehungrige Systeme wie Bluetooth oder Zigbee vor allem im Nahbereich der Steuerungen, etwa zur Anbindung von Sensoren.

tet beispielsweise RADIUS-Server und 802.1x/EAP-Mechanismen.

Knotenzahl begrenzen Um sowohl nicht den Überblick zu verlieren als auch die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit von Software und Hardware nicht unnötig in die Höhen zu treiben, ist es sinnvoll, die Grösse der vermaschten Netze auf eine maximale Anzahl von Knoten zu begrenzen. Typisch sind dabei Netzwerke mit bis zu 32 Access Points. Diese werden dann untereinander über herkömmliche Punkt-zu-Punkt-Strecken miteinander verbunden. An den Rändern des Netzwerks befinden sich Gateways mit Schnittstellen zu Weitbereichs-, Kupfer- oder Glasfaser-Netzen. Auch die direkte Verbindung zu Sensornetzwerken ist eine für die Industrie sinnvolle Lösung.

Fazit Mit erhöhter Verfügbarkeit und Stabilität von WLAN-Netzwerken für den industriellen Einsatz steigen auch die Anforderungen an die einzelnen Komponenten. Wurden die klassischen Fat Access Points noch vor kurzem als Dinosaurier aus längst vergangenen Zeiten abgetan, zeigt sich nun, dass sogar eher noch mehr dezentrale Funktionen in den einzelnen AccessPoints gefordert werden. Meshing wird heute bereits in drahtlosen Netzen erfolgreich eingesetzt. Auch für WLAN ist ein neuer IEEE-Standard in Vorbereitung, der sowohl die Akzeptanz von Meshed Networks erhöhen als auch die Umsetzung solcher Netze beschleunigen wird. Bereits heute ist also der Grundstein dafür gelegt, Netze einfach und schnell aufzubauen, damit diese stabil und sicher als Plattform für industrielle Anwendungen zur Verfügung stehen. Dass sich der Aufwand lohnt, wird deutlich dadurch, dass vermaschte Netze die Verfügbarkeit auch bei schwierigen Umgebungsbedingungen auf bis zu 95% erhöhen und die Hardware-Kosten durch den Wegfall von Verkabelung und Netzwerkkomponenten wie Switchen um 25% bis 90% sinken. (hr) ■ 9-07 MegaLink Precision 45


Kommunikation

Windows XP Embedded für Industriesysteme Kürzlich wurde «Windows XP Embedded SP2» mit dem neuen «Feature Pack 2007» ergänzt. In Kombination mit der entsprechenden Hardware ermöglicht diese Erweiterung nun den zuverlässigen Einsatz des Betriebssystems in rauen industriellen Umgebungen. Embedded-PC der Firma Syslogic Datentechnik AG.

F

ür Windows XP Embedded (XPe) wurde die Codebasis von Windows XP Professional in etwa 12 000 Komponenten aufgeteilt. Diese können mit dem Tool «Target Designer» verwaltet und nach Bedarf für den Einsatz in einer Embedded-Applikation in das Betriebssystem-Image eingebunden werden. Somit kann der Softwareentwickler ein schlankes Betriebssystem ohne unnötigen Ballast für den Embedded-PC erstellen.

Compact Flash als Massenspeicher In den heutigen Embedded-Systemen werden oft schock-/vibrations- und temperaturbeständige Compact Flash-Karten an Stelle von Festplatten eingesetzt. Diese Karten erlauben jedoch typischerweise nur 100 000 Schreibzugriffe pro Speicherblock. Um den Speicher vor unnötiger Abnützung zu schützen

Autor Stefan Wyss Entwicklungsingenieur Syslogic Datentechnik AG

Infos Syslogic Datentechnik AG 5405 Baden-Dättwil 056 200 90 40 info@systronics.ch www.systronics.ch

46 MegaLink Precision 9-07

bietet XPe den «File Based Write Filter» (FBWF). Dieser ist als Schicht zwischen dem Betriebssystem und der Compact Flash-Karte eingebettet und sorgt dafür, dass alle Compact Flash-Schreibzugriffe ins RAM umgeleitet werden. Das ist deshalb wichtig, da Windows auch im Leerlauf ständig Daten auf den Massenspeicher schreibt. Beispielsweise führt das Betriebssystem öfters im Hintergrund eine «Auto-Defragmentierung» durch, um die Zugriffszeit auf die Dateien möglichst gering zu halten.

File Based Write-Filter Mit einfachen Konsolenbefehlen wird der Schreibschutz des File Based Write-Filters aktiviert oder deaktiviert. Die Zustandsänderung erfolgt erst mit dem nächsten Bootvorgang. Zusätzlich kann der für den FBWF verfügbare RAMSpeicher begrenzt werden. Während ungewollte Schreibzugriffe auf das RAM umgeleitet werden, sollen Applikationsdaten (z. B. Sensordaten) permanent auf die Karte geschrieben werden. Deshalb können mit dem Feature Pack 2007 Verzeichnisse und Dateien bestimmt werden, die den Schreibschutz des FBWF umgehen.

Wear-Leveling Ein weiterer Ansatz zum Schutz von Compact Flash-Karten ist das

Wear-Leveling, ein Algorithmus, womit der Controller des Speichermediums die logischen Blockadressen auf verschiedene physikalische Blockadressen abbildet. Als Beispiel dient eine Compact Flash-Karte mit 6 Speicherblöcken, welche zu 50% mit statischen Daten belegt ist (Betriebssystem) und 99 Schreibzugriffe durch die Applikation erfährt. Ohne Wear-Leveling gehen alle Schreibzyklen auf die gleiche Blockadresse, wodurch dieser Block stark belastet wird. Beim dynamischen Wear-Leveling werden die Schreibzugriffe gleichmässig auf die freien Speicherblöcke in der Karte verteilt. Compact Flash-Karten mit einem statischen Wear-Leveling-Algorith-

Der FBWF ist als Schicht zwischen dem Betriebssystem und der Compact Flash Karte eingebettet und sorgt dafür, dass alle Compact Flash Schreibzugriffe ins RAM umgeleitet werden.


mus verteilen die Schreibzugriffe auf alle Blöcke und halten dementsprechend so lange, bis die maximale Schreibkapazität erreicht ist. Beim statischen Wear-Leveling ist somit die Lebensdauer einer Karte direkt proporional zu ihrer Speicherkapazität, unabhängig davon, wie viele Daten sich auf der Karte befinden. Neuere Compact Flash-Karten bieten die Möglichkeit, die aktuelle Schreibzyklenzahl pro Block auszulesen. Damit kann sich die Embedded-Applikation jederzeit über den Zustand des Speichermediums informieren und frühzeitig entsprechende Warnmeldungen ausgeben.

Ohne Wear-Leveling gehen alle Schreibzyklen auf die gleiche Blockadresse, wodurch dieser Block stark belastet wird.

Beim dynamischen Wear-Leveling werden die Schreibzugriffe gleichmässig auf die freien Speicherblöcke in der Karte verteilt.

Eigenschaften-Fenster des Laufwerks C: eines XPeSystems mit aktiviertem FBWF und einer Belegung (Used Space) von 428 MByte zu sehen. Obwohl hier eigentlich eine 1-GByt- CF-Karte verwendet wurde, wird die Gesamtkapazität lediglich mit 490 MByte und die freie Kapazität mit nur 61.4 MByte ausgewiesen.

Mit dem statischen Wear-Leveling-Algorithmus werden die Schreibzugriffe auf sämtliche Blöcke der Karte verteilt.

Stromausfall Bei einem plötzlichen Stromausfall während dem Schreiben auf den Massenspeicher können fehlerhafte Einträge im Dateisystem erzeugt werden. Im schlimmsten Fall startet das System nicht mehr. Mit aktiviertem FBWF ist das System tolerant gegenüber einem Stromausfall, weil sämtliche Systemdateien schreibgeschützt sind. Wenn die Embedded-Applikation z. B. Daten in eine vom FBWF Schreibschutz ausgenommene Logdatei C:\data\log.txt schreibt, kann es beim Stromausfall zu Datenkorruption kommen. Mit geeigneten applikatorischen Massnahmen kann dieses Risiko jedoch minimiert werden (z. B. ursprüngliche Datei zuerst kopieren, dann in die

Kopie schreiben und am Schluss das Original durch die Kopie ersetzen durch Umbenennen).

welche die Steuerung des Watchdogs ermöglicht.

Fehlermeldungen Watchdog Für eine Embedded-Anwendung empfiehlt sich der Einsatz eines Embedded-PCs mit Watchdog. Einmal aktiviert, löst dieser externe Baustein einen System-Reset aus, wenn nicht innert vorgegebener Zeit eine Triggerung durch die Applikation erfolgt. Somit werden die Applikation und auch die CPU ständig überwacht. Da XPe dies nicht unterstützt, bieten einige Hersteller von Embedded-PCs eine Softwarekomponente für XPe an,

Störungsmeldungen erscheinen meist als Pop-up-Dialoge auf dem Bildschirm. Dieses Verhalten ist bei Embedded-Systemen oft nicht erwünscht, weil das System entweder kein Display hat oder der Benutzer keine Fehlermeldung auf dem Display sehen soll. Mit XPe können diese Meldungen in eine Textdatei umgelenkt werden. Die «Error Reporting»-Komponente übernimmt diese Aufgabe und kann die Meldungen zusätzlich auch über das Netzwerk verschicken. (tm) ■

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Software

Linux in Advanced TCA Aufgrund der Komplexität der für Telecom-Systeme notwendigen Linux-Anpassungen und -Erweiterungen ist ein Standard-LinuxKernel nicht geeignet. Stattdessen bedarf es für ATCA- und microTCA-Systeme eines kommerziellen Carrier Grade Linux.

M

it dem Kommunikationstechnologieboom der letzten zehn Jahre hat auch die Vielzahl und Komplexität der Netzwerklösungen bei Anbietern zugenommen. Wo früher Festnetztelefonie und Modem-Übertragungen neben Mobilfunk ausreichend waren, kamen in schneller Folge neue Übertragungstechnologien wie UMTS und Dienstangebote wie Voice-over-IP oder Videotelefonie hinzu. Im Netzwerkinfrastukturbereich bedeutete das, dass in immer kürzerer (Projekt-) Zeit neue Geräte entwickelt und marktfertig bereitgestellt werden mussten. Die bis dahin verwendeten Hard-

Autor Hans Jürgen Rauscher Wind River GmbH D-85737 Ismaning +49 89 96 24 45-0 www.windriver.com

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ware-Umgebungen, VME-Bus, CompactPCI und sehr häufig auch proprietäre Lösungen der Netzwerkinfrastruktur-Gerätehersteller (Telecom Equipment Manufacturers/TEMs bzw. Network Equipment Provider/NEPs) zeigten sich, zusammen mit der meist selbst entwickelten System- und Applikationssoftware, als zu wenig skalierbar, nicht flexibel genug und letztendlich als zu teuer und zeitaufwändig in der Implementierung.

Modulare Technologien Dies nahmen mehrere Hersteller zum Anlass, bei der PCI Industrial Computer Manufacturers Group (PICMG) einen neuen Standard PICMG 3.x, besser bekannt als Advanced Telecommunications Computing Architecture (kurz AdvancedTCA oder auch ATCA), ins Leben zu rufen. Die Ziele waren klar umrissen: Netzwerkgeräte die den Anforderungen der Netzwerkbetreiber in den Punkten Skalierbarkeit, Flexibilität, Verfügbarkeit und Ka-

pitaleinsatz entsprechen. Damit war für den Netzwerkmarkt ein Grundstein für standardisierte, modulare Technologien gelegt.

Systeme hoher Leistung Im Jahr 2002 wurde die erste Version des Basisstandards PICMG 3.0 («AdvancedTCA Base») abgesegnet. In diesem werden das Shelf, die Boards, die Backplane, Stromverteilung, Konnektivität und auch das Systemmanagement spezifiziert. Darauf aufbauend folgten


weitere Spezifikationen zur Nutzung von Ethernet, InfiniBand, StarFabric, PCI Express, RapidIO und Packet Route Switching sowie aktualisierte und erweiterte Versionen des Basisstandards. Bei ATCA liegt Hauptaugenmerk ganz klar in grossen, Chassis-basierten Systemen mit hoher Leistung und hohem Durchsatz und der darauf laufenden hochverfügbaren Dienste. Durch die im Vergleich zu compactPCI deutlich grössere Board-Fläche von 280 mm auf 322 mm und 14 bzw. 16 Boards pro ATCA-Chassis lassen sich mehr Funktionen innerhalb eines Standard-Telecom-Racks integrieren. Die redundante Kommunikationsverbindung zwischen den Boards mittels eines doppelt ausgeführten Backplane-Switches in hoher Bandbreite ermöglicht schnellen und sicheren Datenaustausch zwischen den beteiligten Komponenten. Grundlegend für die Verfügbarkeit von 99,999 Prozent, was einem Ausfall von gerade mal 5 Minuten pro Jahr entspricht, ist zweifelsohne das Hardware-Management, also die Überwachung der kritischen Funktionen wie Spannung und Lüftung und die Erkennung und richtige Behandlung von Boards, die aus dem System entfernt oder diesem hinzugefügt werden.

AdvancedMC Gut zwei Jahre nach ATCA wurde mit Advanced Mezzanine Module (AdvancedMC oder AMC) eine weiterere PICMG-Standardserie kreiert. Diese definiert kleine, intelligente Module, die auf ATCA-Trägerplatinen gesteckt werden. Zum einen reduziert sich damit der Aufwand für spezialisierte ATCA-Boards und zum anderen steigt die Flexibilität aufgrund der Modularität.

microTCA Als nächster logischer Schritt wurde mit microTCA (μTCA) ein weiterer PICMG-Standard im Jahr 2006 formuliert. Dieser definiert eine im Vergleich zu ATCA deutlich kleinere Chassisbauform, die Advanced Mezzanine Module direkt aufnehmen kann. Dies spart nicht nur

Kosten, sondern ermöglicht auch den Bau kleinerer Netzwerkgeräte, ohne dabei an Flexibilität einzubüssen. Grundlegende Anforderungen an Verfügbarkeit, z. B. zwei Netzteile, werden bei microTCA ebenfalls abgedeckt. MicroTCA-Systeme finden auch in anderen Märkten zunehmend Interesse. In der Medizintechnik und auch im militärischen Bereich benötigt man hohe Skalierbarkeit und Verfügbarkeit – dank Standardkomponenten wie AMC und microTCA auch zu vertretbaren Kosten.

Carrier Grade Linux Als Betriebssystem für TelecomServer war und ist Unix in verschiedenen Formen eine feste Grösse. Konsequenterweise kommt Linux auf AdvancedTCA- und microTCASysteme zum Einsatz. Denn Linux bringt die notwendige Flexiblität mit und hat seine Stabilität auf Firmenservern hinreichend bewiesen. Damit Linux an die Anforderungen für den Einsatz in Telecom-Markt im Allgemeinen und auf AdvancedTCA-System im Speziellen angepasst und entsprechend optimiert werden kann, haben die Open Source Development Labs (OSDL) unter Mitwirkung von namhaften Netzwerkausrüstern wie Nokia, Ericsson, Alcatel im Jahr 2002 eine Arbeitsgruppe, Carrier Grade Linux (CGL), etabliert und im gleichen Jahr auch die erste Spezifikation CGL 1.1 herausgegeben. Danach folgten die CGL Spezifikationen 2.0 und 3.2. Aktuell ist CGL 4.0, die von der gleichen Arbeitsgruppe der OSDL-Nachfolgeorganisation The Linux Foundation (TLF) veröffentlich wurde. Die Spezifikation unterteilt sich in verschiedene Bereiche: Verfügbarkeit, Clustering, Wartbarkeit, Durchsatz, Standards, Hardware, Sicherheit, und listet jeweils notwendige und optionale Funktionen auf. Neben Änderungen am Kernel sind weitere Software-Module für die Unterstützung der TCA-spezifischen Funktionen, darunter Hardwaremanagement mittels Intelligent Platform Management Interface (IPMI), notwendig.

SCOPE und CP-TA spielen eine wichtige, übergeordnete Rolle bei Anforderungs- und Testvorgaben für ATCA-CGL-Systeme.

The Linux Foundation Carrier Grade Linux und Service Availability Forum Middleware ergänzen sich.

Freie Implementierung Das Service Availability Forum (SAF) steuert auf CGL aufsetzende Spezifikationen für die Steigerung der Verfügbarkeit bei. Das Hardware Platform Interface (HPI) sitzt über IPMI und abstrahiert damit die darunter liegenden Funktionen zum Hardware-Management. Die Application Interface Spezifikation (AIS) abstrahiert für Applikationen das darunter liegende System. In OpenSAF haben sich kürzlich mehrere Firmen zusammengefunden um eine freie Implementierung von SAF zu entwickeln. 9-07 MegaLink Precision 49


LSSerie

Carrier Grade Linux ist deutlich umfangreicher als eine Firmen-IT-Linux-Distribution oder gar ein Standard-Linux Kernel.

Integrierte Lösung

Der Sensor mit grosser Reichweite E Reflexionslichtschranke:

koaxial optisches Linsensystem und Polarisationsfilter E Neu: Reichweite bis 30 m E Lichttaster: Spottyp und

Linientyp E Einstellbare Lichtfleckgrösse

bzw. Liniendicke des Laserlichtstrahls E Kurze Ansprechzeit bis 80 µs E Typen mit Laserklasse 1 E Typische Einsatzgebiete:

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50 MegaLink Precision 9-07

Aufgrund der Vielzahl und Komplexität der für Telecom-Systeme notwendigen Linux-Anpassungen und -Erweiterungen ist klar, dass ein Standard-Linux-Kernel, wie er auf kernel.org liegt, dafür nicht geeignet ist. Ebensowenig kommen für den Einsatz auf TCA-Systemen Linux-Distributionen in Betracht, die sich sonst auf IT-Servern bewährt haben – es fehlt neben dem notwendigen Funktionsumfang schlichtweg die Unterstützung für die spezielle, oftmals nicht auf x86-Architektur basierende Hardware. Stattdessen bedarf es für ATCA- und microTCASysteme eines kommerziellen Carrier Grade Linux, wie es zum Beispiel von Wind River mit Platform for Network Equipment, Linux Edition, angeboten wird. Vorteil einer solchen SoftwarePlattform ist neben der sofortigen Anwendbarkeit auch die Vielzahl der Linux-Board Support Packages für ATCA-Boards und AMCs sowie die umfangreiche Unterstützung durch Entwicklungs-Tools. Ergänzt um eine SAF-kompatible High Availability-Middleware wie etwa OpenClovis, ergibt sich eine integrierte Lösung für Netzwerkinfrastrukturgeräte.

Gremienarbeit Neben OSDL, TLF und SAF gibt es zwei weitere für den Einsatz von standardbasierten Commercial Off The Shelf-Hard- und Software-Lö-

173

sungen (COTS) und freier Open Source Software (FOSS) im Netzwerkumfeld wichtige IndustrieGremien. Die SCOPE Alliance definiert Profile, die die Implementierung und Zusammenarbeit zwischen den Komponenten genauer regelt. Bisher existieren ein ATCA-, ein Linux- und ein Carrier-GradeMiddleware-Profil. Die aktive Zusammenarbeit mit TLF bei CGL zeigt sich bereits in der aktuellen CGL 4.0-Spezifikation. Die Communications Platforms Trade Association (CP-TA) arbeitet aktiv sowohl mit der PICMG für ATCA als auch mit der SCOPE Alliance zusammen. CP-TA steuert Interoperability Compliance Document (ICD) und Tests bei, um so die Kompatibilität und Verlässlichkeit zu erhöhen.

Erfolg vorprogrammiert AdvancedTCA- und microTCA-Systeme auf Basis Carrier Grade Linux bieten für unterschiedliche Märkte und Produkte geeignete Umgebungen, die die geforderte Flexibilität, Skalierbarkeit und hohe Verfügbarkeit sowie die Kosteneffizienz erfüllen können. Durch die intensivere Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Gremien PICMG, The Linux Foundation, SA Forum, SCOPE und CP-TA, werden die Standards und Implementierungen noch besser an die Marktanforderungen angepasst, sodass die ursprünglichen Ziele von standardisierter, modularer Hard- und Software erreicht werden können. (hr) ■


Software

Zur Realisierung einer sicheren Datenübertragung für EtherCAT ist innerhalb der EtherCAT Technology Group (ETG) das Protokoll Safety-over-EtherCAT offengelegt. Dieses Protokoll ist vom TÜV begutachtet worden. Es wird bescheinigt, dass es sich um ein Protokoll handelt, mit dem Prozessdaten bis SIL 3 lt. IEC 61508 zwischen Safety-over-EtherCAT-Geräten übertragen werden können. Sicherheitslösung Safety-over-EtherCAT.

Sicherheitslösung für Ether CAT

B

ei der Implementierung des Safety-over-EtherCAT-Protokolls in ein Gerät müssen die Anforderungen des angestrebten Sicherheitsziels erfüllen. Dazu sind die entsprechenden produktspezifischen Anforderungen zu beachten. Als Kommunikationssystem für das Sicherheitsprotokoll steht sicherlich EtherCAT im Fokus. Grundsätzlich ist aber die Übertragungsstrecke beliebig, es können Feldbussysteme, Ethernet oder ähnliche Strecken zur Übertragung eingesetzt werden ebenso wie Lichtwellenleiter, Kupferleiter oder auch Funkstrecken. Es gibt keine Einschränkungen oder Anforderungen an Buskoppler oder andere in der Strecke befindliche Geräte. Das Transportmedium wird als «Black Channel» betrachtet und dementsprechend nicht in die Sicherheitsbetrachtung einbezogen. In die EtherCAT-Prozessdaten wird ein SafetyFrame mit den sicheren Prozessdaten und der notwendigen Datensicherung verpackt. Dieser Container wird in den Geräten auf Applikationsebene sicher ausgewertet.

Infos Beckhoff Automation AG 8200 Schaffhausen 052 633 40 40 info@beckhoff.ch www.beckhoff.ch

Datenrate ohne Einfluss Alle Fehlerannahmen, die bei der Übertragung von sicheren Informationen über ein Kommunikationssystem getroffen werden müssen (Verfälschung, Wiederholung, Vertauschung, Verlust, Verzögerung, Einfügung, Maskerade und falsche Adressierung von Nachrichten), werden von Safety-overEtherCAT über geeignete Massnahmen sicher beherrscht. Dabei ist das Telegramm über entsprechende Vorschriften so gestaltet, dass bereits mit minimal 6 Byte Containerlänge alle Sicherungsinformationen inklusive eines Byte sicherer Prozessdaten übertragen werden können. Eine Beschränkung der Länge der sicheren Prozessdaten ist durch das Protokoll nicht gegeben. Aus der geschickten Wahl der Sicherungsinformationen ergibt sich zudem, dass für das Safety-over-EtherCATEinbettung des Safety-over-EtherCAT-Frames in die Prozessdaten von EtherCAT.

Protokoll die Übertragungsrate keinen Einfluss auf die Restfehlerwahrscheinlichkeit hat.

Unabhängiger Test Zur Unterstützung der Implementierung des Protokolls in Geräte wird derzeit ein Conformance Test entwickelt. Dieser Test ist ein reiner Protokoll-Tester, der über die Kommunikationsschnittstelle eines TestGerätes das Verhalten des Sicherheitsprotokolls überprüft (BlackBox-Test). Es ist geplant, kurzfristig an unabhängiger Stelle ein Conformance-Test-Labor zu errichten. Für Gerätehersteller werden die Testcases ebenfalls verfügbar gemacht, um die Tests entwicklungsbegleitend nutzen zu können. Der Beweis der Sicherheit und der Funktionalität eines sicheren Übertragungsprotokolls kann nur über die Implementierung der Spezifikation in ein Produkt erfolgen. Geräte mit dem Safety-over-EtherCAT-Protokoll sind bereits seit 2005 verfügbar. Safety-over-EtherCAT ist damit eines der ersten IndustrialEthernet-Echtzeitkommunikationssysteme, das ein sicheres Protokoll unterstützt. Es wurden bereits mehrere Applikationen mit mittlerweile einigen tausend Safetyover-EtherCAT-Komponenten aufgebaut und diese befinden sich im täglichen Einsatz. Somit ist auch ein Nachweis für die Verfügbarkeit und Robustheit des Systems erbracht. (hr) ■ 9-07 MegaLink Precision 51


Überzeugendes Konzept: ineltec/go 2007 Die beiden Fachmessen ineltec und go gingen erfolgreich zu Ende. Die wichtigsten Technologieveranstaltungen profitierten von der guten Wirtschaftslage und der erstmaligen parallelen Durchführung.

A

m 7. September 2007 gingen die ineltec, Technologiemesse für Gebäude und Infrastruktur, und go, Technologiemesse für Automatisierung und Elektronik, nach vier erfolgreichen Messetagen in Basel zu Ende. 800 Aussteller zeigten sich in einer ersten Umfrage sehr zufrieden und beeindruckt von den diesjährigen Fachmessen. Die ineltec zählte insgesamt 26 121 (+22% gegenüber 2005) Besucher, wovon rund 38 Prozent als Übertritte von go-Besuchern zu verzeichnen sind. Die go besuchten 22 322 (+54% gegenüber 2004) Personen mit rund 45 Prozent Besucherübertritten aus der ineltec.

darwin21 Viele Gewinner 13 Teams haben 13 unterschiedliche Lösungen ausgearbeitet und an der go dem Publikum präsentiert. Die Aufgabe bestand darin, einen künstlichen Kopf zu entwickeln der menschliche Emotionen darstellen kann. Die Gewinner wurden in den Kategorien Fachjury, Insider und Public ermittelt. «And the winner is . . .» hiess es am 6. September 2007 anlässlich der Preisverleihung im Rahmen der Technologiemesse go im Messezentrum Basel. Tom Mörker führte durch die Preisverleihung und ist überzeugt, dass die Sonderpräsentation zu Recht als Publikumsmagnet der go zählte und die Projektziele erreicht wurden. Das Team von ifm/FNHW kam als einziges in allen drei Kategorien auf einen der ersten drei Plätze. Das Team von Siemens/HFTbiel erhielt in zwei Kategorien den ersten Preis. Die Gewinner von darwin21 Generation «emotions» sind:

Team Anima Team Anuschka Team Alicia Team Aisha Team Aurora Team Aphrodite

Fachjury Siemens Schweiz AG/HFTbiel 1. ifm electronic ag/FHNW 1. Distrelec/HFU Uster Sick AG/FHNW 2. SMC AG/HSR Rapperswil, 3. Saia-Burgess Controls AG/HES-O

Insider 1. 2. 3.

Public 2. 1. 3.

3.

Gute Gesamtbeurteilung Rund 85 Prozent der Besucher gaben der ineltec und go ein gutes bis sehr gutes Gesamturteil. Über 75 Prozent bewerten die zeitgleiche Veranstaltung der ineltec und go als gut. Nicht nur die Ausstellungsbereiche konnten das Fachpublikum überzeugen, sondern auch die Sonderpräsentationen.

Infos MCH Messe Schweiz (Basel) AG 4005 Basel 058 206 20 20 info@go-automation.ch info@ineltec.ch www.go-automation.ch www.ineltec.ch

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Tom Moerker, Initiator und Leiter des Projektes darwin21, gibt die Preisträger bekannt.

Für mehrere Projektteams, hier Anima, gab es Grund zum Jubel.

Die Preisverleihung von darwin21 war ohne Zweifel ein Publikumsmagnet auf der Messe.


Umfangreiches Rahmenprogramm Das Future Building präsentierte auch in der diesjährigen Ausgabe einen optimalen Mix zwischen Erlebnis, Produkteschau und Wissensvermittlung, welches im Rahmen eines erlebbaren Hightech-Pavillon präsentiert wurde. Das Standkonzept der zum dritten Mal durchgeführten Sonderschau ging auf und veranschaulichte auf eindrückliche Weise wie Architektur und Technik immer mehr verschmelzen. Ein Be-

suchermagnet war die Sonderschau darwin21, die erstmals im Rahmen der go stattgefunden hat. Am 6. September 2007 wurden die Sieger der ersten darwin21-Generation in den drei Kategorien Fachjury, Insider und Public gekürt. Im Anschluss an die Messe werden die Projekte an der BAM in Bern (7. bis 11. September 2007) ein erstes Mal einem breiten Publikum präsentiert. Schüler haben so die Möglichkeit, sich über verschiedene technische Berufsfelder zu informieren.

Auch die automenschion wirkte für interessierte Besucher der Robotikanwendung als Messe-Highlight. Der Themenpark gestern – heute – morgen zeigte Innovationen und rundete die Sonderpräsentation optimal ab. Von Dienstag bis Donnerstag herrschte im Biergarten eine sehr positive Stimmung. Die neutrale Plattform wurde nach Messeschluss als Networking-Event genutzt. Die nächste ineltec und go finden vom 1. bis 4. September 2009 im Messezentrum Basel statt. (hr) ■

Roland Eschmann und Werner Erismann von ABB erläutern die Leistungen von Mitgliedern der Sektion Robotics, die rund um den Themenpark automenschion ausstellten.

René Brogle und Markus Huber vertreten gemeinsam die durch den Kauf von Kontakt Systeme/Telematica deutlich verstärkte Elbro AG.

Simon Zubler, Geschäftsführer von FlowCAD Schweiz, verbindet mit der Design-Plattform Allegro PCB hohe Markterwartungen. Unter erschwerten Bedingungen üben junge Kandidaten für die Berufsweltmeisterschaft öffentlich auf der Messe.

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Andreas Eberle von Contrinex zeigt, dass die Sensoren seiner Firma selbst Hammerschläge vertragen.

Stefan Lüond und Ives Trösch, Verkaufsingenieure Hydraulik, sowie Carla Wollert (rechts) von Bosch Rexroth üben mit Irene Frei von AZ Fachverlage an einem Ausstellungsobjekt.

Nomen est omen: René Meier und Boris Savic von Weidmüller zeigen, dass die neuen Leitbegriffe DATA/ SIGNALS/POWER mehr als einfach nur Worte sind.

Man könnte meinen, die Firma igus habe ihren Stand unter Wasser gesetzt, um die extreme Robustheit ihrer Produkte zu beweisen.

Robert Meier zeigt Produkte von Wago aus der Welt des industriellen Ethernet.

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Dominique Farner und Christian Rudin (links) von der Messeleitung können beim Rundgang mit den Pressevertretern gut besetzte Hallen zeigen. Heinz Frutiger von Pepperl + Fuchs hat Lösungen mit Sensoren, Remote I/0, Drehgebern, Identsystemen, AS-Interfacesystemen, Weg-Codier-Systemen und Bus-Systemen.

Der frühere igus-Händler Rolf Vogel weiss immer noch ein Lied von der Firma zu singen, hier mit der Band «Stage Four» auf der Standparty nach Messeschluss. Dr. Hansruedi Früh von Neuronics erklärt Irene Frei von AZ Fachverlage das Konzept der Personal Roboter. Neugieriger studentischer Nachwuchs: Gerhard Meier von Beckhoff erklärt Sabine Radde Automatisierungslösungen seiner Firma. ServiceNet AG, hier vertreten von Nicole Meier, trat gemeinsam mit Newave, in die sie in diesem Jahr 100%ig integriert wurde, auf.

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Multisensor auf der Kostenbremse Innerhalb des DruckmesstechnikPortfolios von ABB spielen die Geräte 267/269 der Reihe 2600T eine besondere Rolle. Durch die ausgereifte Multisensortechnik liefert ein Messumformer drei Prozesswerte. Wer aus Differenzdruck, statischem Druck und Temperatur den Massedurchfluss ermittelt, profitiert zusätzlich von der internen Zustandskorrektur.

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ie Multisensortechnologie ermöglicht es, Differenzdruck und Absolutdruck mit nur einem Gerät zu messen. Zusätzlich lassen sich externe Temperatursensoren anschliessen, um die Prozesstemperatur zu erfassen. Zudem wird die Sensortemperatur ermittelt und für Service, Diagnose und, ebenso wie der Absolutdruck, zur Eliminierung von Umgebungseinflüssen genutzt.

1+1+1= 1 Diese Formel, mit der ABB diese Funktionsvielfalt beschreibt, ist wie folgt zu lesen: Für drei Messwerte, wie zum Beispiel Differenz-, Absolutdruck und Temperatur, reicht ein Messumformer. Obwohl ein solcher Umformer verhältnismässig teuer ist, lassen sich unter dem Strich 30 bis 40% der Kosten einsparen, die bei einer Kombination aus separaten Messumformern anfallen. Wird der Multisensor zur Durchflussmessung eingesetzt, kann er durch seine interne dynamische Zustandskorrektur, die Änderungen von Dichte, Reynoldszahl usw. berücksichtigt, den Masse- bzw. Normvolumenstrom

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Das preiswerte Wirkdruckverfahren lässt sich in Verbindung mit dem multivariablen Messumformer zur Messung von Massestrom von Dampf bzw. Normvolumenstrom von Gas einsetzen.

direkt berechnen. Separate Flow Computer oder entsprechende Funktionen im Leitsystem sind überflüssig.

Zuverlässige, stabile Technik Diese Anwendererwartung erfüllt die Reihe, unter anderem mit der eingesetzten piezoresistiven Sensorik, bei der Material-Alterungseffekte eine deutlich geringere Rolle spielen als bei Sensoren, in welchen verschiedene Materialien kombiniert werden. Zudem sorgt die Piezo-Technik für hohe Genauigkeiten (0,075 bzw. optional 0,04 Prozent).

Vielseitige Kommunikation Die vielfältige Diagnosefunktionen des Multisensors können bereits mit der Hart-Kommunikation genutzt werden, eleganter ist jedoch die Feldbus-Datenübertragung. Offenheit ist dabei nicht nur ein Lippenbekenntnis. ABB bietet alle in der Prozessindustrie gängigen Protokolle an, also 4 . . . 20 mA/Hart, Foundation Fieldbus, Profibus PA und Modbus.

Werkstoffe und Prozessanschlusstechnik ABB setzt durchweg korrosionsbeständige Werkstoffe ein. Schon für die Standardgeräte der Reihe 2600T wird bei den messstoffberührten Teilen nicht rostender Edelstahl verwendet; für besonders empfindliche Teile wie die Trennmembran wird Hastelloy C eingesetzt. Noch höheren Anforderungen entspricht der Hersteller mit Sonderausführungen in Monel, Tantal oder mit Goldbeschichtungen. Bei den komplett in Edelstahl ausgeführten Varianten für die Pharma- und Lebensmittelindustrie wurde zudem auf totraumfreie Ausführung und die notwendigen hygienischen Prozessanschlüsse geachtet. (tm) ■

152 Karl-Friedrich Grether ABB Schweiz Automation Products Baden-Dättwil 058 586 84 58 karl-friedrich.grether@ch.abb.com


Embedded-Systeme Die Altrac AG bietet Embedded-Lösungen, vom Display über den Embedded-Rechner bis zu Speichern und Stromversorgungen. A.T. Wildhaber, ist zufrieden mit dem Verlauf der go.automation in Basel. Im Grössenvergleich besticht das Netzteil von N2Power (Vordergrund).

D

ie Messe entspräche seinen Erwartungen, erklärte A. T. Wildhaber, jedoch sei die Westschweiz zu wenig vertreten. Neben den Fachzeitschriften bleibe die Messe nach wie vor eine wichtige Plattform für das Unternehmen, um die Kunden zu erreichen. Altrac stellte an der go.automation einige Produkte aus ihrem breiten Sortiment vor.

Tageslichttaugliche TFT-Monitore Das Unternehmen vertritt die komplette Familie transflektiver TFTPanels von NEC. Mit der ST-NLTTechnologie (Super-Transmissive Natural Light TFT) werden die Reflexionen, die durch das umgebende Licht entstehen, deutlich vermindert. Das Resultat ist eine

Alfredo Th. Wildhaber, Maureen Wildhaber

transmissive Anzeige, die eine breitere Farbwiedergabestrecke als reflektierende LCDs besitzt und Bilder mit hohen Kontrasten bei hellem Umgebungslicht im Freien erbringt. Die Anzeigen eignen sich deshalb für den Einsatz im Freien. Typische Anwendungen sind Billettautomaten oder sogenannte Point-of-Information-Anzeigetafeln, Tankstellen, Messinstrumente für den Ausseneinsatz, Anzeigen für Schiffe, Tabellenplotter, Radarsysteme und GPS-Anlagen,

Kleiner und leistungsfähiger Das kleinste 350-Watt-Netzteil von N2Power funktioniert lüfterlos und besitzt einen hohen Wirkungsgrad von 92%. Gegenüber herkömmlichen Netzteilen in dieser Leistungsklasse ist es nicht nur erheblich kleiner, sondern auch umweltfreundlicher. (tm) ■

Robuste Stromversorgungen

Tageslichttauglicher TFT-Monitor im Vergleich.

COSEL liefert mit seiner PBA-Serie im Leistungsbereich, abgestuft auf 50, 75, 100, 150, 300, 600, 1000 und 1500 W, sehr flache Netzgeräte auf kleiner Grundfläche.

Altrac AG 8953 Dietikon 044 744 61 11 info@altrac.ch www.altrac.ch

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Mit Sicherheit wirtschaftlich antreiben An der Messe go 2007 präsentierte B & R unter anderem auch das Integrated Safety System, basierend auf ETHERNET Powerlink.

S

icherheitstechnik ist heute eine starre, von der flexiblen Maschinensteuerung getrennte Technik. Neben der mit etablierten Feldbussen ausgeführten schlanken Automatisierung der Produktionsmaschinen wirkt die Realisierung der Sicherheitstechnik vergleichsweise archaisch. Diese fehlende Flexibilität erfordert in vielen Fällen, restriktiv mit Schutzmassnahmen zu arbeiten; das wiederum beeinträchtigt durch zeitraubende und komplizierte Arbeitsabläufe die Produktivität der Anlage.

LINK Safety gesetzt. Das Aktivieren von Funktionen, wie z. B. sicher begrenzte Geschwindigkeit, erfolgt direkt über das Netzwerk. Eine Verdrahtung dieser sicherheitsrelevanten Signale zum Antrieb gehört der Vergangenheit an. Die Informationen werden über sichere digitale Ein- und Ausgänge dort gesammelt, wo sie entstehen, und über eine sichere Zentraleinheit, die SafeLOGIC, an die betroffenen Sensoren bzw. Aktoren, in diesem Fall den Antrieb, verteilt.

Sicherheitsfunktionen Das Netzwerk nutzen Neuere Ansätze von sicheren Feldbussen sind vielfach durch proprietäre Standards und langsame Reaktionszeiten geprägt. Anders im ACOPOS.Antriebssystem von B & R. Hier wird konsequent auf POWER-

Safety im ACOPOS-Antriebssystem, abgenommen nach Kat. 3, EN 954-1, umfasst folgende Funktionen: • Ungesteuertes und gesteuertes Stillsetzen • Sicheren Halt und sicheren Betriebshalt

Dieses intelligente, im Antrieb integrierte Safety-System erhöht zum einen die Maschinensicherheit, zum anderen sorgt es für einen stabilen und ausgesprochen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage.

Walter Baumann, Geschäftsführer B & R Schweiz.

• Sicher begrenztes Schrittmass und sichere begrenzte Absolutlage • Sicher begrenzte Geschwindigkeit • Sichere Drehrichtung Basale Funktionen wie die sichere Wiederanlaufsperre bzw. der sichere Ausgang für die Motorhaltebremse sind integraler Bestandteil des Systems. Die Umsetzung der sicherheitsrelevanten Funktionen kann damit in einfachen Anwendungen über herkömmliche Verdrahtung und bei komplexen Systemen über POWERLINK Safety und der SafeLOGIC erfolgen. (tm) ■

B&R Industrie-Automation AG 8500 Frauenfeld 052 728 00 55 office@br-automation.ch 144 www.br-automation.ch

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Controller und Verstärker An der go/ineltec in Basel präsentierte Berger Lahr Lösungen für Motion-Control-Applikationen. Die Lexium Motion Controller, die Servoverstärker und die Servomotoren bilden ein leistungsstarkes Lösungspaket. Mit dem BLV präsentierte das Unternehmen einen vielseitigen Antriebsverstärker zur Ansteuerung von EC-Motoren. BLV: universell einsetzbarer Antriebsverstärker zur Ansteuerung von EC-Motoren.

D

er Lexium Motion Controller stellt die Synchronisation der Achsen über einen MotionBus sicher und eignet sich für Applikationen, bei denen bis zu 8 synchronisierte Achsen zu steuern sind. Funktionsbausteine erleichtern die Programmierung der zu synchronisierenden Achsen. Somit lassen sich Technologiefunktionen wie Fliegende Säge, Rotierendes Messer, Gruppieren/Vereinzeln und Verspannen mit Drehmomentregelung einfach umsetzen. Für die Anbindung an übergeordnete Systeme stehen eine Ethernet-

Daniel Kobler, Pirmin Meier.

und eine Modbus-Schnittstelle zur Verfügung. Zusätzlich wird ein DeviceNet-Slave oder eine ProfibusDP-Slave angeboten. Als CANopenMaster kann der LMC bis zu 32 Antriebe koordinieren oder Slave-Geräte wie EA-Baugruppen ansteuern.

Vielseitiger Verstärker Der BLV ist ein universell einsetzbarer Antriebsverstärker zur Ansteuerung von EC-Motoren. Sollwerte werden analog über ein internes Potentiometer oder eine externe Spannung, beispielsweise

LMC: Lexium Motion Controller.

von einer übergeordneten SPS, vorgegeben. Zwei Betriebsarten stehen zur Verfügung: Drehzahlregelung und Drehzahlsteuerung mit integrierter Drehmomentvorgabe. Zusammen mit den EC-Motoren der Baureihen RECM 34o und RECM 37o entsteht ein wirtschaftliches und leistungsfähiges Antriebssystem.

Erweiterte Anwendung Die EC-Motortechnologie zeichnet sich durch ihre sehr hohe Lebensdauer und Funktionssicherheit aus. Sie wird da eingesetzt, wo die Leistungsmerkmale der bürstenbehafteten Systeme nicht ausreichen. Durch das einfache Einstellen der Drehzahl bei den EC-Antrieben ergeben sich neue Anwendungsmöglichkeiten, die bei fest vorgegebenen Drehfrequenzen nicht möglich waren. (tm) ■

Berger Lahr Positec AG 9400 Rorschach Ost 071 855 75 75 schweiz@berger-lahr.com www.berger-lahr.com

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Robotersimulation mit SolidWorks Industrieroboter von Mitsubishi Electric lassen sich jetzt unter der Benutzeroberfläche der 3D-CAD-Software SolidWorks simulieren.

D

as Programm MELFA WORKS bietet mit Funktionen wie automatische Bahngenerierung und Echtzeitsimulation höchste Flexibilität und Sicherheit bei der Planung von robotergestützten Anwendungen. Das Programm ist ein Add-on zu der in der Industrie weitverbreiteten 3D-CAD-Software SolidWorks. Es steht automatisch nach dem Starten von SolidWorks in vollem Funktionsumfang zur Verfügung. Die für die Anlage geplanten und für die Simulation benötigten Roboter sind damit direkt in SolidWorks verfügbar und können dreidimensional animiert und verfahren werden. Anwendern wird so geholfen, einfach und schnell den geeigneten Roboter auszuwählen und

Das Programm MELFA WORKS unterstützt die Simulation der Roboter von Mitsubishi Electric unter der Benutzeroberfläche von SolidWorks.

Offline-Programmabläufe zu erstellen, um diese später im realen Einsatz zu nutzen.

Echtzeitsimulation Das Programm bietet eine automatische Positionsdatengenerierung. Dies hat den Vorteil, dass aus dem CAD-System vorgegebene Konturen von Werkstücken oder Bauteilen übernommen werden können, ohne dass ein vorhergehendes Teachen erforderlich ist. Zudem ermöglicht es eine exakte Bestimmung von Taktzeiten. Erstellte Programme oder auch Programmteile lassen sich unter Echtzeitbedingungen simulieren, ohne dass dafür eine separate Robotersteuerung erforderlich ist.

Mike Weber (rechts), Geschäftsführer von econotec-robotics, im Gespräch auf der Messe go.

Peter Bredlin, Geschäftsführer von econotec, vertritt exklusiv in der Schweiz die Steuerungs- und Antriebstechnik von Mitsubishi.

Die Software ist für alle Roboter der RV-S-Serie (Knickarm und SCARA) sowie für die Präzisionsroboter der RP-Serie verfügbar. Voraussetzung für den Einsatz ist ein Arbeitsplatz, der mit SolidWorks ausgestattet ist. (hr) ■

Infos econotec 8309 Nürensdorf 044 838 48 33 peter.brendlin@econotec.ch www.econotec.ch

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Sensorik und Aktuatorik ifm electronic präsentierte an der go eine Punkt-zuPunkt-Schnittstelle für den Anschluss beliebiger Sensorik und Aktuatorik an ein Steuerungssystem und optoelektronische Sensoren mit grossen Reichweiten.

I

m Gegensatz zu klassischen Feldbussystemen ist IO-Link eine parallelverdrahtet. Sowohl binäre als auch analoge Sensoren und Aktuatoren können mit einer IO-LinkSchnittstelle ausgestattet sein. ifm electronic bietet verschiedene IOLink-fähige Sensoren an: kapazitive, optische sowie für Strömung, Füllstand- und Druck.

Kombinierte Kommunikation Die Besonderheit aller IO-Link-fähigen Sensoren ist der kombinierte Schaltzustands- und Datenkanal. Er ermöglicht drei Kommunikationsarten: die Übertragung des Schaltzustandes wie bei binären Sensoren, die zyklische Prozessdatenübertragung oder der Austausch von Geräteparametern. Alle drei Spielarten lassen sich beliebig miteinander kombinieren. So wird zum Beispiel der optische Entfernungssensor zunächst mit Parameterdaten versorgt, worauf er nur noch ein Schaltsignal bei Erkennung eines Objektes im definierten Bereich überträgt.

Betrieb auch ohne IO-Link IO-Link-Geräte lassen sich auch an digitalen E/As ohne IO-Link-Port nutzen. Hierbei arbeiten IO-LinkSensoren lediglich im Standard-IOModus mit einem binären Schaltsignal. Vorhandene Parameterdatensätze können vorgängig mit einem Handprogrammiergerät übertragen werden. Danach erfolgt der

Der O4 aus der ifm-Opto-Familie: Anwendungsfoto aus der Papierin-dustrie

Datenaustausch an allen klassischen SPS- oder Buseingangsmodulen.

Zuwachs bei der Opto-Familie Die Allround-Lichtschranken O4 gibt es als Lichttaster mit einstellbarer Hintergrundausblendung und als Einweg- und Polfilterlichtschranken. Als Allround-Lichtschranke mit grosser Reichweite ist sie optimal für den Einsatz in der Holz-, Papier- und Automobilindustrie, der Transport- und Fördertechnik sowie in der Stahlverarbeitung geeignet.

Robuste Lösung Der O4 aus der ifm-Opto-Familie ist vor allem bei robusten Applikationen ein zuverlässiger Partner. Durch den optional erhältlichen

IO-Link-Modul: Die Punkt-zu-Punkt Kommunikationsstelle nimmt die physikalischen Signale sowohl von IO-Link- als auch von Standard-Sensoren auf und transportiert sie in die nächst höhere Bus-Ebene (AS-Interface).

Das Team Anuschka von ifm/FHNW gewann bei darwin21 als einziges in allen drei Kategorien: einen ersten und zwei zweite Ränge.

Edelstahlvollschutz ist der Sensor bestmöglich vor mechanischen Zerstörungen geschützt. Die Sensoren O4 lassen sich universell befestigen. Das umfangreiche Montagezubehör ermöglicht eine einfache, flexible und zeitsparende Adaption. Der um 270° drehbare M12-Anschlussstecker ist zudem variabel ausrichtbar. Mit den Lichtschranken O4 steht für unterschiedlichste Anwendungen ein leistungsfähiges System in höchster Qualität zu attraktivem Preis zur Verfügung. (tm) ■

ifm electronic ag 176 4624 Härkingen 062 388 80 30 info.ch@ifm-electronic.com www.ifm-electronic.ch

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Lenze Bachofen baut seine Position aus Die nahtlose Einbindung der ehemaligen Digitec-Produkte in die Lenze-Welt ist erfolgreich vollzogen. Das Automatisierungssystem L-force hat damit eine deutliche Stärkung im Bereich der zentralen Steuerungstechnik erfahren. Nach der Abrundung des Portfolios mit leistungsfähigen Steuerungssystemen auf PCBasis präsentierte sich das Unternehmen auf der go.automation als kompetenter Anbieter kompletter Automatisierungssysteme.

D

ie Realisierung ganzer Automatisierungslösungen wurde weiter vereinfacht. Der Kunde kann nun aus einem umfassenden Produktportfolio wählen, das alle Komponenten zur Bewältigung von Automatisierungsaufgaben enthält. Das Spektrum reicht dabei von mechanischen Verbindungselementen über Getriebe und elektrische Antriebstechnik bis hin zu PC-basierten Steuerungen. Die

Heinz Knöpfel, Boris Mäder.

ganze Produktpalette, die Thin Clients, «All-in-one»-Panel-PCs und abgesetzte Schaltschrank-PC-Monitorpanel-Lösungen beinhaltet, wurde in die L-force-Welt integriert.

PC-basierte Steuerungslösung Dem Maschinenbauer eröffnen sich damit neue Freiheiten bei der kostengünstigen Ausstattung seiner Maschinen mit leistungsfähigen Merkmalen. Durch die Integration der PC-basierten Steuerungslösungen erhält der Anwender alle erforderlichen Automatisierungskomponenten aus einer Hand. Dabei profitiert er von harmonisierten Schnittstellen zwischen der Steuerungs- und Antriebswelt. Die Engineering-Software L-force Engineer TopLevel unterstützt alle PCbasierten Steuerungslösungen.

Servo Drives 9400 – mit Sicherheit Sicherheit im Antrieb muss kompromisslos sein. Lenze Bachofen hat diesen Anspruch mit seiner «Drive-based Safety» umgesetzt und die funktionale Sicherheit direkt in die Antriebsregler integriert. Die steckbaren Module bieten einen skalierbaren Funktionsum-

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Die Sicherheitstechnik ist über steckbare Module in die Servo Drives 9400 integriert.

fang. Für die Kommunikation zu einer überlagerten Sicherheits-SPS steht PROFIsafe zur Verfügung. (tm) ■

Lenze Bachofen AG 8610 Uster 043 399 14 14 info@lenze-bachofen.ch www.lenze-bachofen.ch

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Frühere und heutige Verdrahtungskonzepte im Vergleich zum Darwin-Ansatz mit SmartWire. Mit SmartWire wird der Verdrahtungsaufwand deutlich reduziert.

Moeller präsentierte auf der go das evolutionäre Produktkonzept Darwin. Diese Strategie macht heutige und zukünftige Moeller-Kernkomponenten kommunikationsfähig und integriert sie per «Plug & Work» in ein Gesamtsystem. Und mit der neuen Kompaktsteuerung easy Control führt Moeller die Erfolgsgeschichte seiner easy-Steuerrelais konsequent fort.

Evolutionäre Kommunikation

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as Konzept sieht vor, dass sich Moeller-Standardprodukte per «Plug & Work» an die Darwin-Welt anpassen lassen. Das einzelne Gerät wird um ein steckbares Teil, die Darwin-Komponente, erweitert und bietet unverzüglich eine neue Kommunikationsfähigkeit. Dieses modulare Prinzip ist auch auf bereits ausgelieferte Produkte anwendbar.

Erste Evolutionsschritte Damit wird die Vision von der Integration der Automatisierung in die Schaltgeräte Realität. Zukünftig kommunizieren auch die Befehlsgeräte direkt mit der Steuerung. Dies wird über einen eigens entwickelten ASIC (Application Specific Integrated Circuit) realisiert, der in

Kompaktsteuerung: easy Control mit CoDeSys, CANopen- und Ethernet-Schnittstelle.

allen Darwin-Komponenten integriert ist. Die Verdrahtung der einzelnen Geräte erfolgt über das serielle Bussystem easyConnect und erlaubt den Anschluss von Schaltgeräten an eine Steuerung – ohne herkömmliche Steuerstromverdrahtung.

Kommunikationsfähige Motorstarter in der Praxis Entsprechende Module für Motorstarter sind bereits verfügbar. Die Geräte lassen sich via easyConnect SmartWire miteinander verbinden. Damit lässt sich ein Motorstarter über ein Gateway an Feldbussysteme anbinden.

Kompaktsteuerung: easy Control Easy Control im easy800-Gehäuse rundet das bestehende easy-Sortiment leistungsmässig nach oben ab und schliesst die Lücke zwischen easy-Steuerrelais und speicherprogrammierbarer Steuerung. Die Kompaktsteuerung lässt sich mit dem Standard-easy-System kombinieren. Via integrierte CANopenSchnittstelle eröffnen sich Kommunikationsoptionen zu nahezu allen Automatisierungsgeräten.

Vielseitig easy Control gibt es in 16 Produktvarianten (je nach Variante Relais

René Brugger, Margrit Ehrat.

oder Transistor, mit oder ohne Display, mit oder ohne Ethernet, mit oder ohne analogen Ausgang) und ist als Kompaktsteuerung für Anwendungen im Maschinenbau, als Lösung für Geräte und HandlingSysteme oder zum Einsatz als komfortables Logik- und Schaltmodul konzipiert worden. Die Kompaktsteuerung eröffnet völlig neue Optionen. (tm) ■

Moeller Electric AG 8307 Effretikon 052 354 14 14 info@moeller.ch www.moeller.ch

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LabVIEW 8.5 ist die neueste Version der grafischen Systemdesignplattform für Mess-, Prüf-, Steuer- und Regelanwendungen sowie die Entwicklung von Embedded-Systemen. Aufbauend auf der fast 10-jährigen Geschichte der Multithreading-Technologie vereinfacht LabVIEW 8.5 dank seiner intuitiven parallelen Datenflussprogrammierung jetzt die Multicore- und FPGA-Entwicklung für leistungsstarke Prüfanwendungen. Claudia Jüngel, Christian Moser.

LabVIEW 8.5 erhöht Prüfdurchsatz

W

ährend Multicore-Prozessoren, die mehr Leistung bieten, immer gängiger werden, kann die Ausführung von LabVIEW 8.5 auf diesen neuen Prozessoren zur Umsetzung leistungsfähiger Systeme mit erhöhtem Prüfdurchsatz beitragen. Die neueste Version von LabVIEW sorgt für eine gesteigerte Systemleistung, da sie automatische Thread-Skalierung basierend auf der gesamten verfügbaren Anzahl an Prozessorkernen, verbesserte thread-sichere Treiber sowie deterministisches, echtzeitfähiges Multithreading für leistungsstarke Prüfapplikationen wie etwa jene bei drahtlosen, digitalen und Mixed-Signal-Tests bietet.

Fähigkeit können Anwender anspruchsvolle Systeme erstellen, die das Arbeitspensum zwischen den verfügbaren Prozessorkernen aufteilen. Aufgrund des vereinfachten grafischen Ansatzes beim Multithreading in LabVIEW können Anwender, die LabVIEW bereits verwenden, auch die Vorteile der Multicore-Technologie nutzen, um bei ihren bereits vorhandenen Prüfsystemen Leistungssteigerungen zu erzielen. Dazu fallen keine bzw. fast keine Änderungen bei den Applikationen an. Überdies können Prüfingenieure ihre Prüfsysteme durch Verteilung der Aufgaben auf ein FPGA-basiertes Zielsystem unter Einsatz des LabVIEW FPGA Module weiter optimieren.

Verbesserter Durchsatz Wird LabVIEW 8.5 zur Programmierung von Multicore-Systemen eingesetzt, können Prüfingenieure jetzt neue Produktionstester mit erhöhtem Durchsatz entwickeln, indem sie parallele Operationen wie beispielsweise Datenerfassung, -erzeugung und -analyse auf mehreren Prozessorkernen durchführen. Dank der Parallelität in der LabVIEW-Datenflusssprache und der integrierten Multithreading-

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Steigerung der Leistung Damit deterministische und äusserst zuverlässige Systeme eingesetzt werden können, erweitert LabVIEW 8.5 die Leistung von Multicore-Anwendungen auf echtzeitfähige Embedded-Systeme und stellt dazu symmetrisches Multiprocessing mit LabVIEW Real-Time bereit. Mit der neuesten Version von LabVIEW können Anwender Programmcodeabschnitte manuell

spezifischen Prozessorkernen zuweisen, um Echtzeitsysteme genau abzustimmen oder zeitkritische Codeabschnitte auf einem dedizierten Core auszuführen. Zusätzliche Funktionen von LabVIEW 8.5 für Prüfapplikationen umfassen: • Werkzeuge zur Verwaltung von Projektdateien und Zusammenführung grafischen Programmcodes für die Entwicklung im Team • Low-Level-Speicherverwaltung zur Leistungsverbesserung • Bessere Möglichkeiten zur Analyse und Signalverarbeitung, darunter BLAS-Bibliotheken für die Ausführung linearer Algebra • Verbesserte Kantenerkennung in der Bildverarbeitung und optimierte Algorithmen für verschiedene Demodulatoren und Schemata zur Kanalcodierung • Optimierte Unterstützung von M-File-Scripts. (tm) ■

National Instruments Switzerland Corp. 5408 Ennetbaden 056 200 51 51 ni.switzerland@ni.com 164 www.ni.com/switzerland


Gehäuse und Folientastaturen aus einem Haus Phoenix Mecano Komponenten AG gehört mit seinen Produkten zu den führenden Anbietern im Gehäuse- und Komponentenbereich. Neben einem breiten Sortiment an Standardversionen werden auch kundenspezifische Produkte angeboten.

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undenspezifische Sondergehäuse Rose, Bopla, Hartmann Elektronik und Kundisch sind seit Jahren mit ihren Produkten im Markt etabliert. Sie sind Tochtergesellschaften der weltweit tätigen schweizerischen Phoenix Mecano Gruppe.

Robuste Gehäuse Rose ist mit seiner bewährten Produktpalette für die Gehäusetechnik seit Jahren ein fester Begriff im Markt. Das Unternehmen hat vor mehr als 30 Jahren die standardisierten Gehäuse im Markt eingeführt. Die Roseprodukte aus Aluminium, Polyester, Edelstahl, Polyamid, Polycarbonat und ABS werden vorwiegend in robusten Anwendungen, wo eine hohe Schutzart

und Lebensdauer gefragt ist, eingesetzt. Das Standardprogramm hat alle wichtigen Zulassungen wie UL, CSA, ATEX, PTB, CE etc.

Handheld-Gehäuse BOS-Streamline ist ein universelles Konzept für mobile Anwendungen. Es ist standardmässig in drei Grössen und den Farben Graphitgrau, Lichtgrau und Silber erhältlich. Durch die schräge Formtrennung der beiden Gehäusehalbschalen können die Ober- und Unterteile parallel oder pultförmig angeordnet werden. Die symmetrische Form lässt eine Anwendung sowohl im Hoch- als auch im Querformat zu. Hierdurch kann das Gehäuse individuellen Bedürfnissen hinsichtlich Platzbedarf, Ergonomie

Martin Lutz, Michael Jahn, René Pilloud, Ralph Gamper und Kurt Landolt (von links nach rechts)

und Design angepasst werden. Die Gehäuse sind mit einem für grafikfähige Displays ausgelegten Displayfenster oder alternativ mit einer durchgehenden Folientastaturfläche ausgestattet.

Wand/Tisch-Gehäuse

Bos Streamline, das Tisch- und Handgehäuse von Bopla.

Alu Topline überzeugt durch seine innovative Gehäusetechnik und die ergonomische Linienführung, die neue Einsatzmöglichkeiten im Bereich der Datenerfassung und -verarbeitung schafft. Das Gehäuse ist aufgrund seiner Profilkonstruktion in der Länge variabel. Als Profilabschluss dienen zwei Designdeckel aus ABS. Die in die Abschlussdeckel integrierten Griffelemente sorgen für eine gute Haptik. (tm) ■

Alu Topline, das neue Wand/ Tisch-Gehäuse von Bopla. Kundenspezifische Sondergehäuse

Phoenix Mecano Komponenten AG 8260 Stein am Rhein 052 742 75 00 info@phoenix-mecano.ch www.phoenix-mecano.ch

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Das kamerabasierte Schutz- und Messsystem PSENvip von Pilz überwacht mit einer Optik den gesamten Abkantprozess. Bei der LED-basierten Lösung genügt ein einfaches Anstrahlen des Empfängers entlang des Oberwerkzeugs. Damit reduzieren sich die Zeiten für die Erst- und Folgejustage des Systems auf ein Minimum. PSENvip: Schutz- und Messsystem für Abkantpressen.

Sicherheit für Abkantpressen

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as Schutz- und Messsystem ist durch seine innovative Optik «vision parallel» absolut unempfindlich gegenüber optischen Einflüssen wie Oberflächenreflexionen, Umspiegelungen, Fremdlicht- bzw. Streulichteinfall. Aufgrund der hohen optischen Auflösung werden kleinste Objekte bis zwei Millimeter sicher erkannt. Eine Reaktionszeit von drei Millisekunden gewährleistet ein schnelles Abschalten im Gefahrenfall.

Lea Schwappacher, Hans Rudolf Born.

Der Sender Bislang basieren mitfahrende Schutzeinrichtungen auf einer Laserlichtquelle, die ein Strahlenbündel aussendet. Diesen annähernd parallelen Strahl gilt es, bei der Erstinbetriebnahme entlang des Oberwerkzeugs auszurichten. Bei der LED-basierten Lösung von PSENvip genügt dagegen ein einfaches «Anstrahlen» des Empfängers entlang des Oberwerkzeugs. Des Weiteren stellt LED-basiertes Senderlicht im Gegensatz zu Laser-Systemen keine Gefährdung für den Bediener dar. Darüber hinaus zeichnen sich LEDs durch eine wesentlich längere Lebensdauer als Laser aus.

Der Empfänger Auch mit Blick auf den kamerabasierten Empfänger, der entscheidend für die Effizienz des Gesamtsystems ist, bietet Pilz eine innovative und gleichzeitig technisch verlässliche Lösung. Der Kamerachip enthält spezielle Sicherheitsmechanismen und bietet mit 1000 Bildern/Sekunde die Möglichkeit, den sicherheitsrelevanten Bereich unter dem Oberwerkzeug grossflächig und vor allem auch schnell abzuscannen. Das System ist unempfindlich gegenüber Vibratio-

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nen und arbeitet bis zu einer Entfernung von zehn Metern zwischen Sender und Empfänger zuverlässig. Die am Empfänger angebrachte Folientastatur und das LCD-Display erlauben eine komfortable Bedienung und Diagnose des Systems.

Komplettlösung mit sicherer Steuerungstechnik PSENvip lässt sich in Verbindung mit programmierbaren Steuerungssystemen PSS oder dem multifunktionalen Sicherheitssystem PNOZmulti einsetzen. Installation und Implementierung ins Gesamtsystem der Abkantpresse sind einfach, schnell und bedienerfreundlich. Die Anschlüsse am Senderund Empfängergehäuse erfolgen nicht anhand von Klemmen, sondern bequem und schnell über M12-Steckverbinder. (tm) ■

Pilz Industrieelektronik GmbH 5506 Mägenwil 062 889 79 33 l.schwappacher@pilz.ch 149 www.pilz.ch


Die Primelco Visual Data AG präsentierte an der diesjährigen Go-Automation unter dem Motto customized solutions diverse Neuheiten.

Claudio Carbone, Jorge Arias, Hans Peter Schenkel, Reto Schenkel, Genc Palokaj (v. l. n. r.).

Displays für die Industrie Schicht aus gehärtetem Glas für besondere Bruchsicherheit. Dank langjähriger und enger Zusammenarbeit mit führenden Herstellern ist die Firma Primelco stark am Markt orientiert und gewährleistet individuelle Lösungen auf dem neusten Stand.

Touch-Monitor-Serie

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ittels attraktiver und praxisnaher Demonstrationen erhielten die Besucher an der Messe einen Einblick zu folgenden Produkten: • Making of: von der Einzelkomponente zur kundenspezifischen Gesamtlösung • ZETO II: ein kompaktes und lüfterloses Zeiterfassungsterminal mit Touchscreen als Beispiel einer kundenspezifischen Integration

• Hydis: nach Kundenwünschen geformte Displays • Advantech: ARK embedded box PC – die neue Serie kompakter, modularer und lüfterloser Industrie PCs • Digital Signage: Zukunftstechnologie für das Versenden von Botschaften über Displays in der Öffentlichkeit. • Tough Touch von 3M MicroTouch: Kapazitive Touchscreens mit einer

Die neue Touch-Monitor-Serie ist in den Grössen 12”, 15”, 17” und 19” erhältlich und besteht aus einem robusten Metallgehäuse. Eines der Highlights ist die hohe Bildqualität sowie der integrierte Touchscreen, der wahlweise als resistive oder kapazitive Oberfläche erhältlich ist. Er ist einer der stabilsten TouchMonitore, die es derzeit auf dem Markt gibt. Der Standfuss ist verstellbar und ermöglicht die VESAMontage als Stand-alone-Display. Somit erfüllt der Touch-Monitor sämtliche Voraussetzungen für Einsätze in rauen Industrieumgebungen. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind Desktop, Maschinensteuerungen oder POS/Kassenlösungen. (tm) ■

Primelco Visual Data AG 6340 Baar 041 767 01 70 info@primelco.ch www.primelco.ch

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GPS-Modul mit Low Power Chip Mit einer kleinen Sensation wartet Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH auf: Als europaweit erster Distributor stellt das Rutronik Wireless Development Center den neuen Mini-GPSReceiver sowie zwei neue Antennenmodule von Fastrax vor.

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ur 13,1 x 15,9 x 2,3 Millimeter misst das iTrax310 GPS-Modul von Hersteller Fastrax. Es basiert auf dem neuen Low-PowerChipsatz SiRF Star III mit integriertem Flash-Speicher und ist damit genau ein Drittel kleiner als die derzeit auf dem Markt bekannten

Mini-GPS-Receiver

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Drei kleine kompatible Module mit drei unterschiedlichen Chipsätzen bieten den Vorteil bei Spezifikationsanforderungen flexibel zu sein und mehr Unabhängigkeit gegenüber Chipherstellern. Ausserdem zehren die Kunden von einer langfristigen Investitionssicherheit, da kommende Redesigns bereits von Fastrax innerhalb des Moduls angepasst werden. Das iTrax310 soll das Portfolio erweitern und nicht die iTraxMP-Familie angreifen», erklärt Lars Mistander Manager Wireless Development Center. Beliebt ist die iTraxMP-Familie vor allem in Applikationen wie Fuhrpark-Tracking und Navigationsgeräten. Das neue Mini-Modell iTrax 310 eignet sich vor allem für Sportuhren und Navigationshandys. Serienverfügbar ist das neue Produkt voraussichtlich ab September diesen Jahres. «Winzlinge», wozu iTrax300 zählt.

auch

das

Flexibel und unabhängig Dieses bleibt aber auch weiterhin im Programm: Ist doch das Multiplattformkonzept von Fastrax für die Rutronik-Kunden essenziell.

Kleine GPS-Receiver Mit dem uPatch300 und dem uPatch130 erscheinen zwei kompatible, sehr kleine GPS-Receiver mit bereits integrierter Antenne, ebenfalls von Fastrax. Die Module basieren auf einem Sony-Chipsatz und auf einem Sirf Star III. Somit hält das Multiplattformkonzept nun auch in die uPatch-Familie Einzug. Erste Muster sind im Laufe des August zu beziehen. Die Serienverfügbarkeit wird auf September/Oktober geschätzt. (tm) ■

RUTRONIK D-75228 Ispringen +49 72 31 801 0 rutronik@rutronik.com www.rutronik.com

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Mit dem neuen Mobile Panel 277 Industrial Wireless LAN (IWLAN) gibt es jetzt ein drahtloses mobiles Bediengerät mit Not-Halt-Taster.

Simatic Mobile Panel 277 Wireless: ein kabelloses Gerät mit Sicherheitsfunktionen für eine flexible Maschinenbedienung.

Wireless Panel mit Sicherheitsfunktionalität

M

it Hilfe der Engineeringsoftware Simatic WinCC flexible 2007 definiert der Anwender bei der Projektierung sogenannte Wirkbereiche, in denen eine Maschine bedient werden kann. Ein Transponder wiederum begrenzt die vorher definierten Wirk-

bereiche, in denen das Gerät lokal identifiziert wird. Dies gewährleistet eine fehlersichere Bedienung und die eindeutige Zuordnung der passenden Bedienbilder und -berechtigungen an jedem Punkt der Anlage. Der Transponder kann zusätzlich dazu verwendet werden,

Max Würmli, Geschäftsbereichsleiter Automation & Drives Siemens Schweiz AG.

Zonen zu definieren, in denen bestimmte Funktionen projektiert sind, wie zum Beispiel eine automatische Bildanzeige oder personenbezogene Bedienberechtigungen beim Betreten der Zone.

Eigenschaften, die überzeugen Das Simatic Mobile Panel 277 IWLAN verfügt über 7,5” TFTTouchscreendisplay, 18 LED-Folientasten, 6 MB Arbeitsspeicher, Multi Media Cards Slot, Profinet on board, USB-Anschluss und mehr. Das Simatic Mobile Panel 277F IWLAN mit Sicherheitsfunktion verfügt zusätzlich über zwei Zustimmtaster und einen Not-HaltTaster, eine Kommunikation über das Profisafe-Profil (benötigt eine Failsafe CPU) und die Nutzung von Scalance Access-Points (empfohlen). Der Einsatz mit Sicherheitsfunktion ist nach SIL3 geprüft und zertifiziert. (tm) ■ Siemens Schweiz AG 153 8047 Zürich automation.ch@automation.com www.siemens.ch/automation

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Die Woertz AG im neuen Kleid An der Ineltec 2007 im Messezentrum Basel zeigt die Woertz AG ihre Innovationen und präsentiert sich erstmals in ihrem neuen Erscheinungsbild: frisch, transparent und modern.

D

ie Woertz AG, eines der führenden Schweizer Unternehmen in der Entwicklung und Fabrikation von Verbindungs-, Verkabelungs-, Kabelführungs- und Gebäudeautomations-Systemen präsentierte an der Ineltec ihr überarbeitetes Erscheinungsbild. Schlank, strukturiert, in Blautönen und mit einer charakteristischen Bilderwelt vermittelt es Kompetenz, Transparenz und Klarheit. Neben dem neuen Auftritt präsentierte das Unternehmen seine Produktneuheiten: benutzerfreundliche Automationslösungen für den Wohnungsbau, noch einfachere Anschlusslösungen für die Gebäudeautomation

Raptor: KNX/EIB ecobus Aktoren

und neue Design-Akzente in der Kabelführung.

Dani Küchler, Carole Woertz

KNX-Aktoren Raptor Die Woertz-Flachkabelkonzepte haben sich schon längstens bewährt und garantieren immer wieder äusserst rationelle und flexible Installationen. Unter den verschiedenen Sortimenten ist die Raptor-Linie die neueste Entwicklunge auf diesem Gebiet. Neben der Zuverlässigkeit der Anschlüsse und wesentlichen Zeiteinsparungen bei der Montage, zeichnet sich das System auch durch seine Anwenderfreundlichkeit aus. So werden zur Kontaktierung auf das Kabel keine Werkzeuge benötigt.

Schnellanschlusstechnik ecoline-P3 und Raptor bestehen aus einem Flachkabel, das es ermöglicht, zukunftsorientierte Verkabelungen mit einem Griff zu erstellen. Der dazu speziell ausgelegte Verbinder basiert auf einer neuartigen, abisolierfreien Schnellanschlusstechnik: Das Oberteil mit eingeführtem Abgangskabel wird ganz einfach durch Herunterdrücken seines Hebels auf das mit dem Flachkabel ausgerüstete Unterteil eingerastet. Dank simultaner Kontaktierung aller drei Leiter (und beim Raptor auch des Buses) in einem einzigen Vorgang wird der Kontakt in Sekundenschnelle erstellt. Für rationelleres Arbeiten sind zu diesem System auch vorkonfektionierte Verbinder bestehend aus Rundkabel und StandardStecker erhältlich. (tm) ■

Woertz AG 4132 Muttenz 061 466 33 33 info@woertz.ch www.woertz.ch

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Analyse- und Messgeräte Kunden- und bedarfsorientiert bietet GMC-Instruments Schweiz AG anspruchsvolle Lösungen mit Komponenten und Systemen in der Mess-, Regel- und Prüftechnik. An der Ineltec präsentierte das Unternehmen verschiedene Produktneuheiten.

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ranetz-BMI hat drei neue Netzqualitäts-/Leistungsanalysatoren für die Netzstöranalyse entwickelt. Effektivwerte, Harmonische, Flicker und Transienten werden simultan überwacht. Alle Modelle verfügen über 8 Messkanäle (4 x Spannung, 4 x Strom). Die Produktreihe der Multifunktionsanzeiger A210 bis A230s reicht vom reinen Anzeiger bis zur Verbrauchs- und Netzanalyse. Zähler, Analog-, Impuls- und Grenzwertausgänge sowie Datenlogger sind wesentliche Funktionen der Geräte.

Netzanalysen weltweit, einfach und handlich Mit dem MAVOLOG 20 P stellt GMC-Instruments Schweiz AG ein neues Produkt für die Beurteilung der Netzqualität nach EN 50160 vor. Die kompakte Bauform und das geringe Gewicht ermöglichen nicht nur den Einsatz in Hausanschlusskästen oder kleinsten Ver-

Mavolog 20P

Smartcontrol ECS

teilanlagen, sondern machen es zum idealen Begleiter im weltweiten Service.

Die pfiffige Art des Energiemanagements Das neue Multitalent SMARTCONTROL erweitert das im industriellen Umfeld weitverbreitete Energy Control System (ECS) von GMC-Instruments Schweiz AG. Es vereint die medienübergreifende Energieund Verbrauchsdatenerfassung mit Lastmanagement- und Störmeldefunktionalitäten. Damit werden sowohl wertvolle Ressourcen geschont als auch Energiekosten nachhaltig reduziert. SMARTCONTROL erfasst direkt über 8 analoge Eingänge, 8 digitale Eingänge und 8 Temperatureingänge für PT1000 nahezu alle Zählerstände, Zustände, Laufzeiten, Temperaturen und Messsignale.

TRMS Technological Multimeter Die Starline-Multimeterserie wird durch ein weiteres Modell ergänzt. Das METRAHIT TECH ist ein 41/2-stelliges TRMS-Digitalmultimeter für den industriellen Einsatz z. B. in der chemischen Verfahrenstechnik. Es zeichnet sich unter anderem durch die direkte Strommessung mit den Strombereichen 10 mA und 100 mA mit erhöhter Genauigkeit z. B. für Messungen an Umformern und Signalgebern aus. (tm) ■

GMC-Instruments Schweiz AG 8052 Zürich 044 308 80 80 info@gmc-instruments.ch www.gmc-instruments.ch

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Metrahit

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Phoenix Contact ist einer der führenden Hersteller elektrischer Verbindungs- und industrieller Automatisierungstechnik. An der go/ineltec in Basel präsentierte das Unternehmen unter anderem seine Schutzgeräte.

Datatrab DT – universeller Überspannungsschutz für Datenschnittstellen.

Schutz vor Überspannung

D

ie funktionserweiterten Überspannungsschutzgeräte Plugtrab PT/FM für Signalschnittstellen der MSR-Technik überwachen sich eigenständig. Dafür sorgt die integrierte Diagnoseeinheit, mit der die Schutzschaltung überwacht wird. Über den Hilfsenergieanschluss direkt am Schutzgerät wird die Diagnoseeinheit permanent und unabhängig vom zu schützenden Nutzsignal mit Spannung versorgt. Eine grüne LED signalisiert den ungestörten Betriebszustand. Sollte die Schutzfunktion aufgrund von Überlastung beeinträchtigt werden, wechselt die Anzeige auf Rot. Darüber hinaus lässt sich mit dem eingebauten Meldekontakt der Anschluss einer Fernsignalisierung herstellen. Das schafft hohe Sicherheit für den Funktionserhalt des installierten Überspannungsschutzes.

Plugtrab PT – lösungsorientierter Überspannungsschutz.

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Liselotte Egli, Claudio Gabriel

Überspannungsschutz für Datenschnittstellen Die Überspannungsschutzgeräte Datatrab DT-LAN-CAT.6+ sichern Highspeed-Netzwerke zuverlässig vor Schäden durch Überspannungen. Mit hohen Übertragungsraten bis zu 10 GBit/s werden verschiedene Datenprotokolle wie Ethernet, «Power over Ethernet» (PoE), ISDN, Token Ring sowie DS1 beherrscht. Darüber hinaus gibt es weitere Varianten für die Bus-Schnittstelle RS 485 und die analoge Telekommunikationsschnittstelle. Das Gehäuse besitzt einen Erdanschluss-Rastfuss, mit dem das Überspannungsschutzgerät als

Tragschienenmodul verwendet wird. Durch einen Erdungseinsatz mit Potenzialausgleichsleitung, der in den Rastfuss eingesetzt werden kann, ist Datatrab auch als universeller Zwischenstecker einsetzbar. Der Anschluss der Signalleitungen erfolgt einfach und sicher durch handelsübliche Patch-Leitungen. (tm) ■

PHOENIX CONTACT AG 146 8317 Tagelswangen 052 354 55 55 infoswiss@phoenixcontact.com www.phoenixcontact.ch


Hochstrom-Klemmen Als Erfinder und Wegbereiter der Federklemmtechnik hatte Wago schon vor über 50 Jahren die Idee, elektrische Leiter anstatt mit einer Schraube durch Federkraft zu klemmen. An der ineltec zeigte das Unternehmen seine Produkte, die auf der Cage-ClampAnschlusstechnik aufbauen.

D

as Hochstromprogramm, Power-Cage-Clamp, ist eine Reihenklemmenfamilie für Leiterquerschnitte von 6 mm2 bis 95 mm2. Die drei Reihenklemmen (35, 50 und 95 mm2) der Serie 285 decken Anwendungen für Nennströme bis 232 A ab. Diese Klemmen werden von der Seite verdrahtet. Damit lassen sich auch eingeschränkt biegsame Leiter grossen Querschnitts gut anschliessen. Eine Besonderheit erleichtert die Arbeit zusätzlich: Die Klemmen lassen sich im geöffneten Zustand mit einer Taste arretieren. So hat der Anwender beide Hände frei, um den Leiter in die Klemmstelle einzuführen – bei 95 mm2 eine echte Arbeitserleichterung. Zum Öffnen der Klemmen genügt ein gewöhnlicher Sechskantschlüssel bzw. ein Schraubendreher bei der kleinsten Version.

Hohe Stromfestigkeit Die Kurzzeitstromfestigkeit ist in den Normen für Durchgangsreihenklemmen mit einer Strombe-

Prüfung an einer Cage-Clamp Reihenklemme, Steigerung des Stroms ohne zeitliches Limit. Selbst bei dieser extremen Prüfung bleibt die Klemme unbeschädigt.

Manfred Lehmann präsentiert die Hochstromklemmenfamilie: Power-Cage-Clamp.

lastung von 120 A pro mm2 Nennquerschnitt während der Dauer von einer Sekunde definiert. Für eine 95-mm2-Hochstromklemme der Serie 285 sind das 11 400 A. Kriterium für das Bestehen des Tests ist der Spannungsfall (Grenzwert und Konstanz). Die Cage-ClampVerbindungen bestehen diese Prüfung ohne Beschädigung und Einschränkung der Funktionsfähigkeit.

raturwechsel und korrosiven Einflüssen. Sowohl bei labortechnischen Untersuchungen internationaler Zulassungsstellen als auch im Einsatz hat die Cage-ClampTechnologie diese Langzeitkonstanz bewiesen. Die daraus resultierende Wartungsfreiheit führt zu einer Reduzierung des Serviceaufwandes und damit zu einer höheren Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Anlagen und Geräten. (tm) ■

Wartungsfrei Die Wartungsfreiheit resultiert aus der Langzeitkonstanz der elektrischen und mechanischen Eigenschaften der Klemmverbindung. Dabei dient die Spannungsfall-Prüfung zur Beurteilung der Güte einer Klemmstelle unter Beanspruchungen wie Vibrationen, Tempe-

WAGO Contact SA 147 1564 Domdidier 026 676 75 86 info.switzerland@wago.com www.wago.ch

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Zwischenruf

Offene Quellen der Unabhängigkeit? Open Source ist auf aller Festplatte: Ganze Stadtverwaltungen stellen auf lizenzfreie Betriebssysteme oder offene, nicht patentierte Datenformate wie das Open Document-Format (odf) um, so auch die ETH Zürich. Neben den Chancen, die der Open Source-Software zugesprochen werden, entstehen aber auch Diskussionen, vor allem beim Anwendersupport.

D

ie Vorteile von Open Source Software bestehen darin, dass nicht ein einzelner Betrieb und dessen Geschäftsstrategie entscheiden über die Weiterentwicklung von Software und Datenformaten, sondern eine weltweit vernetzte und gegen aussen offene Gemeinschaft. Zudem sind die Anwender frei, die Softwareprodukte für ihre eigenen Bedürfnisse zu modifizieren, unter der Voraussetzung, dass diese wiederum der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Anmerkung der Redaktion Bezüglich des Einsatzes von Freier/Open Source Software und offener Datenformate an der ETH, entstand eine öffentliche Debatte. Marcus Dapp, Vereinspräsident von «TheAlternative» – einem Verein innerhalb des VSETH(Verband der Studierenden an der ETH), vertritt die Meinung, dass eine Diskrepanz zwi-

temen bislang weitgehend verschlafen.

Mangelnder Support Chancen erkannt – oder auch nicht? Die Chancen der Open Source-Software wurden auch an der ETH erkannt. Im Informations- und Kommunikations-Technologiekonzept der ETH Zürich 2003 bis 2007 (ICTKonzept), wird Open Source explizit als möglicher Ausweg aus dem Dilemma der Abhängigkeit von einzelnen Softwareherstellern aufgeführt. Laut Marcus Dapp, Vereinspräsident von «TheAlternative» – einem Verein innerhalb des VSETH, der sich mit Fragen der digitalen Nachhaltigkeit beschäftigt – hat die ETH die Förderung und den Support von Linux-Sys-

In einem offenen Brief an Andreas Dudler, Leiter der ETH-Informatikdienste (ID), bemängelt Dapp das Schattendasein von Open SourceSoftware an der ETH und die stiefmütterliche Betreuung der LinuxAnwender. Diese könnten auf weniger Support durch die ID zurückgreifen als Windows- und MacNutzer. Zudem könne er nicht erkennen, inwiefern die ICT-Strategie und die darin festgelegte Verminderung von Abhängigkeiten an der ETH zum Tragen kommen. Gerade für eine Hochschule erachtet Dapp Unabhängigkeit im IT-Bereich als überlebenswichtig.

Keine Weisungsbefugnis Autor Samuel Schläfli ETH Life www.ethlife.ethz.ch

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Laut Wolfgang Korosec, einem engen Mitarbeiter von Andreas Dudler, richtet sich der Brief an die falsche Adresse. Die ID seien in erster Linie eine Dienstleistungsstelle für Verwaltung, Lehre und Forschung sowie die Studierenden. Da etwa 75 Prozent der Mitarbeiter mit einem

schen der ICT-Strategie der ETH-Schulleitung und deren konkreter Umsetzung herrscht. In einem offenen Brief machte «TheAlternative» Dr. Dudler, Leiter der ETH-Informatikdienste, auf diese Situation aufmerksam. Wolfgang Korosec, ein Mitarbeiter von Andreas Dudler sieht im Moment aber keinen Handlungsbedarf.

Windows-Betriebssystem arbeiten, sei klar, dass die Hauptanstrengungen im Support auf diesen Teil entfallen. Ein Impuls zum Umstellen auf Open Source-Software müsste laut Korosec entweder von den Benutzern selber oder aber von der Schulleitung kommen.

Quasi religiöser Touch Korosec kritisiert an der derzeitigen öffentlichen Debatte über Open Source-Software, den politischen und quasi religiösen Touch, mit welchem Linux-Anhänger argumentierten. Fragen der Praktikabilität und der Akzeptanz bei den zukünftigen Nutzern blieben dabei meist auf der Strecke. Natürlich sei die Mission von «TheAlternative» auch politisch. Der Verein erwarte, dass mehr sichtbare Bewegung in die Aktivitäten der ID komme, welche die ETH in Richtung der ICTStrategie bringen, so Dapp. Korosec sieht momentan keinen Handlungsbedarf, stimmt Dapp aber zu, dass freie Software punkto Sicherheit und Transparenz durchaus Vorteile mit sich brächten. (tm) ■


September 2007

Antriebe + Fluidik

10 x 100 = 1 Qualität hat eine neue Formel 10 Jahre wartungsfreier Betrieb 100% Kundenzufriedenheit 1/10000 Fehler im Feld

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Seit Beginn des 21. Jahrhunderts haben piezobasierte Nanopositioniersysteme ihren Weg in industrielle Prozesse gefunden. Die Anforderungen industrieller Anwendungen beschränken sich nicht nur auf die Positioniergenauigkeit. Wichtige Parameter sind auch die realisierbaren Stellwege, hohe Geschwindigkeiten zur Steigerung des Durchsatzes und die Lebensdauer.

Ultraschall-Piezolinearantriebe werden in unterschiedlichen Integrationsstufen angeboten und lassen sich deshalb gut an die jeweilige Applikation anpassen. Der hier abgebildete RodDrive mit 7 N Kraft benötigt beispielsweise ein Einbauvolumen von nur 35 x 42 x 8 mm (ohne Läufer).

Hightech für Industrieanwendungen

Piezoaktoren in der Nano-Stelltechnik Piezoelektrische Materialien können mechanische Energie in elektrische umwandeln oder umgekehrt. Aktoren, die auf diesem Effekt basieren, haben die Welt der Präzisionspositionierung entscheidend geprägt. Waren früher die hohen Genauigkeiten im Nanometerbereich noch der Forschung vorbehalten, so findet heute die Nanostelltechnik auch in industriellen Prozessen Verwendung. Typische Einsatzgebiete sind Halbleiter- und Elektronikfertigung, Metrologie, Mikroskopie oder Biotechnologie.

B

ei Piezoaktoren beruht die bewegung auf kristallinen Festkörpereffekten; sie kommen also ohne rotierende oder reibende Mechaniken aus. Es lassen sich Bewegungen im Sub-Nano-Bereich mit hoher Geschwindigkeit realisieren. Piezoaktoren benötigen ausserdem im statischen Betrieb keine Leistung, denn sie wirken elektrisch wie kapazitive Lasten.

Autor Steffen Arnold Leiter «Markt und Produkte» bei Physik Instrumente GmbH & Co. KG Ellen-Christine Reiff M. A., Redaktionsbüro Stutensee

Infos Physik Instrumente (PI) GmbH & Co. KG D-76228 Karlsruhe +49 721 48460 info@pi.ws www.pi.ws

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Unterschiedliche Bewegungseigenschaften In der Stelltechnik kommen vor allem Längs- und Scheraktoren zum Einsatz. Beide Bauformen können extrem grosse Kräfte erzeugen. Der aktive Teil besteht aus gestapelten Keramikscheiben, die durch dünne Metallelektroden getrennt sind. Longitudinaltranslatoren dehnen sich entlang ihrer Längsachse aus und können hohe Druckkräfte (bis 100 kN) aufnehmen. Mit einer Hebelübersetzung sind Stellwege über 1 mm möglich. Scheraktoren bewegen sich senkrecht zur Längsachse und lassen sich auch bipolar betreiben. Im Vergleich zu Längstranslatoren bietet diese Art der Polarisation höhere Stellwege pro angelegtes elektrisches Feld, jedoch kann durch die Lateralverschiebung während der Auslenkung nur eine beschränkte Anzahl von Keramikscheiben verwendet werden.

Sowohl bei Scher- als auch bei Längsaktoren sind die realisierbaren Stellwege begrenzt. Bei einer geschickten Anordnung von Piezoaktoren als Motor werden die theoretisch unbegrenzten Stellwege klassischer Linearantriebe mit extrem hohen Auflösungen bis unter 1 nm (0,001 μm) kombiniert. Diese Piezoantriebe unterscheiden sich untereinander hinsichtlich Kraft, Auflösung und Dynamik.

Schnelle und leichte Kompaktantriebe Bei Ultraschall-Linearantrieben erzeugt eine hochfrequente schwingende Piezokeramik die Vorschubkraft gegen eine Reibschiene. Das Resultat sind leichte, wartungsfreie Antriebe, die sich für Verfahrgeschwindigkeiten bis etwa 500 mm/s und hohe Beschleunigungen bis 20 g eignen. Sie können wie klassische Motor-Spindel-Kombinationen


eingesetzt werden, wirken aber direkt ohne Zwischenelemente und sind umkehrspielfrei. Aufgrund ihrer Selbsthemmung zeichnen sie sich auch im Ruhezustand durch hohe Haltekräfte aus. Ausserdem werden das Positions- oder Mikroschritt-Zittern klassischer Systeme sowie die Erwärmung durch Halteströme vermieden.

Genaue Kraftpakete mit grossem Stellweg Für grosse Stellwege und schwere Lasten bei gleichzeitig hohen Auflösungen (1 nm und höher) wurden die Piezo-Walk-Linearantriebe entwickelt. Dabei werden Piezoaktoren mit unterschiedlichen Bewegungseigenschaften miteinander kombiniert. Zwei vorgespannte Antriebsmodule sind am Läufer symmetrisch angeordnet. Sie bestehen jeweils aus vier Stapeln mit Längsund Scherpiezos. Das Bewegungsmuster entspricht der Schrittmechanik beim Gehen: «Fuss» anheben, nach vorne bringen, absetzen, nach hinten bewegen. Als Nächstes wird «umgeklemmt», die beiden anderen Piezo-Stapel sind an der Reihe und werden angehoben. Der Bewegungsablauf wiederholt sich. Da die Klemmung eines Stapelpaares bereits während der Scherbewegung des anderen gelöst bzw.

Für das patentierte Piezo-Walk-Prinzip werden Piezoaktoren mit unterschiedlichen Bewegungseigenschaften miteinander kombiniert. Entsprechend angesteuert lassen sich damit sowohl Klemm- als auch Schubbewegungen realisieren

gesetzt wird, wird die Last über den gesamten Weg mit konstanter Geschwindigkeit verfahren. Dabei entwickeln die Antriebe zwar keine hohen Verfahrgeschwindigkeiten, aber dafür beachtliche Kräfte: Die aktive Stellkraft liegt bei maximal 400 N und die passive Haltekraft bei 600 N.

Erhöhte Lebensdauer Das Antriebsprinzip beruht auf der Klemmung des Läufers und einem definierten Kontakt. Anders als bei

oben: Aktoren, die sich in ihrer Längsrichtung ausdehnen, sind am weitesten verbreitet. unten: Bei Scherpiezos wird das elektrische Feld orthogonal zur Polarisationsrichtung angelegt.

Stick-Slip-Antrieben (Piezo-Trägheitsantriebe) spielt hier die Gleitreibung keine Rolle. Somit werden während des Betriebs keine Partikel generiert, die Systemsteifigkeit und die Lebensdauer sind erheblich höher. Innerhalb eines Schritts lässt sich die Position aktiv und mit hoher Dynamik nachregeln. Die dabei mögliche Bewegungsauflösung ist theoretisch unendlich, sie wird lediglich begrenzt durch die Präzision der angelegten Spannung bzw. den verwendeten Weg-Sensor. (tm) ■

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CANopen erobert Kleinstantriebe Ständige Miniaturisierung und immer komplexere Koordinationsaufgaben in Geräten und Maschinen sind grosse Herausforderungen in der Steuerungstechnik. Die Produktefamilie EPOS von maxon motor sorgt mit einem innovativen Ansatz für neue Lösungen.

F

eldbustechnologie wird im Gerätebau immer wichtiger. Im Gegensatz zum grossformatigen Anlagenbau sind die mechanischen Zeitkonstanten der Antriebe bedeutend kleiner. Entsprechend ist die Reaktionszeit auf einen Befehl über das Bussystem ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Kurze Reaktionszeiten des Motion Controllers sind gefordert. Untersuchungen am EPOS Motion Controller für Kleinstantriebe zeigen, dass die Leistungsfähigkeit des CAN-Busses selbst für kleine dynamische Servomotoren von wenigen Watt Typenleistung ausreicht, ja sogar Echtzeitsynchronisation von mehreren Achsen erlaubt. Der CAN-Bus kann somit problemlos im Gerätebau eingesetzt werden und ermöglicht dort kostengünstige, modulare Lösungen, wie am Beispiel eines EOD-Roboters gezeigt wird.

Modulares Konzept Die Entwickler eines Gesamtsystems aus Antrieben, Sensorik, Eingabe- und Ausgabesystemen haben

Autoren Dr. Urs Kafader 041 666 16 74 urs.kafader@maxonmotor.com Andreas Schlegel 041 666 19 62 andreas.schlegel@ maxonmotor.com maxon motor ag 6072 Sachseln www.maxonmotor.com

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den Wunsch nach einheitlichen und einfachen Schnittstellen zu den Untersystemen. Es werden dezentrale Lösungsansätze verfolgt mit Aufgabenverteilung an teilautonome Einheiten, die mittels Feldbus koordiniert werden. Durch einen modularen Aufbau und den Einsatz von Standardkomponenten erreicht man kürzere Entwicklungszeiten, kleineren Integrationsaufwand, hohe Flexibilität (z. B. Grundgerät mit steckbaren Extras) sowie einfachere Weiterentwicklung, Wartung und Anpassungen durch Austausch der Komponenten. Die Umsetzung dieses Konzepts verlangt von der Antriebstechnik, dass Antriebe unterschiedlicher Grösse in einem Gerät einheitlich anzusprechen sind. Der 6-mm-DCMotor mit 1 W Typenleistung gehorcht denselben Bewegungsbefehlen wie der 400-W-EC-Motor mit 60 mm Aussendurchmesser oder die 5-kW-Asynchronmaschine. Mechanische Komplexität wird vermehrt in die Elektronik verlagert. Eine elektronische Synchronisation erlaubt ein flexibleres Gesamtgerät mit frei wählbaren Untersetzungen bei gleichzeitigem Wegfall mechanischer Spiele. Antriebe kleiner Leistung (wenige hundert Watt und darunter) können meist nur mit grösserem Aufwand in dieses Konzept eingebunden werden, da sie häufig einen proprietären Steuerungsansatz mit eigenem Kommunikationssystem verfolgen. Dies erschwert die Integration von grossen und kleinen Antrieben in ein Gesamtsys-

tem, speziell auch bei mobilen, batteriebetriebenen Systemen. Hier wird eine alternative Lösung mit standardisiertem CAN-Feldbussystem für Antriebssysteme kleiner Leistung aufgezeigt.

Kompakte Lösung Mit der EPOS-Produktfamilie hat maxon einen Motion Controller entwickelt, der dem genannten Anforderungsprofil entspricht. Abb. 1: EOD-Roboter im Einsatz im Flugzeug oder im Zug.


Gewählt wurde CANopen, ein kostengünstiger Feldbus mit minimalem Verkabelungsaufwand, der weitverbreitet ist und von vielen Herstellern unterstützt wird. Die bis zu 127 ansprechbaren Knoten übertreffen die Anforderungen für viele Anwendungen bei Weitem. Mit dem CAN-Bus können grosse Strecken überwunden werden. CANopen ist echtzeitfähig und erlaubt die Synchronisation mehrerer Achsen. Die Performance wird unter anderem durch die maximale Bitrate bei CANopen-Netzwerken beschränkt. Bei Antrieben kleiner Leistungsbereiche stehen die Achsen örtlich nahe zusammen. Daher kann in den meisten Fällen eine Bitrate von 1 Mbit/s oder 800 kbit/s gewählt werden. Die EPOS-Motion-Controller-Familie unterstützt den gesamten Leistungsbereich von 1 W bis 700 W. Die extreme Miniaturisierung des mechanisch stabilen Reglers ermöglicht eine dezentrale Montage nahe beim Antrieb, reduziert den Verkabelungsaufwand und vereinfacht den Einsatz in mobilen Anwendungen. Da EPOS lokale Einund Ausgänge zur Verfügung stellt, lassen sich zum Antrieb gehörende digitale und analoge Signale (z. B. Referenz- und Endschalter, Temperatursensoren) direkt vor Ort einlesen.

Performance-Aspekte Mit dem Kommunikationsprofil CANopen können zwei Hauptanwendungsgebiete abgedeckt werden: einerseits vernetzte Mehrachssysteme, die Punkt zu Punkt angesteuert werden, und andererseits Mehrachssysteme mit 2 bis 10 Achsen, die synchron arbeiten. Dabei gelten folgende limitierende Faktoren: 1. An einem physikalischen CANBus können maximal 127 Knoten, z. B. Achsen, angesprochen werden. 2. Die höchste Bitrate von 1 Mbit/s kann nur dann verwendet werden, wenn die Buslänge 25 m nicht überschreitet. 3. Ein volles CAN-Frame mit 8 Datenbyte (=64 bit) Dateninhalt be-

Abb. 2: Die programmierbare Positioniersteuerung EPOS P ist ausgerüstet mit allen Eigenschaften der online kommandierten Slave-Version der EPOS und verfügt zusätzlich über einen eingebauten Prozessor und Speicher für einen Standalone-Betrieb und das selbstständige Ansteuern von weiteren Einheiten über den CANopen.

nötigt typischerweise total 130 μs, von einem Knoten zum anderen. Weniger Dateninhalt benötigt eine entsprechend kürzere Übertragungszeit. Bei Systemen mit mehreren zeitlich unabhängigen Achsen, die Punkt zu Punkt gesteuert werden, gelten folgende Grundüberlegungen zur Performance. Zum Starten einer Positionierbewegung bei EPOS muss das Control Word (2 Byte) und die Target-Position (4 Byte) versendet werden. Es werden also 6 Byte übermittelt, um eine Bewegung zu starten. Die Rückmeldung bei Positionserreichung erhält man wiederum im Status Word, welches 2 Byte umfasst. Daraus resultiert die minimale Kommunikationsdauer für eine Achse:

Abb. 3: Regelkreis, über CAN-Bus geschlossen, mit Geschwindigkeitsvorgabe durch den Master (i: gemessener Strom, v: gemessene Geschwindigkeit, s: gemessene Position).

• Das Empfangen eines CAN-Frames (RxPDO) mit 6 Datenbyte dauert etwa 114 μs. • Das Senden eines CAN-Frames (TxPDO) mit 2 Datenbyte dauert etwa 82 μs. Wenn von einer maximal erlaubten Busauslastung von 80% ausgegangen wird, ergibt sich eine zeitliche Belastung des Busses von minimal 250 μs pro Achse und Bewegung. Werden weitere Prozessdaten übertragen, vergrössert sich dieser Wert. Natürlich sind auch Anwendungen denkbar, bei denen alle Achsen simultan gestartet werden. Durch geschicktes Konfigurieren der Prozessdaten ist dies problemlos möglich. Der Wert wird sich damit sogar noch verkleinern. Eine mechanische Bewegung dau-

Abb. 4: Synchrone Istwert-Erfassung und SollwertÜbernahme.

9-07 MegaLink Precision 79


Abb. 4: Der EOD-Roboter erklimmt eine Flugzeugtreppe.

ert im schnellsten Fall immer noch einige 10 Millisekunden. Die Kommunikationszeit ist sehr kurz im Verhältnis zur Zeitdauer, die eine Achse benötigt, um eine Bewegung auszuführen. Sie stellt somit keine Einschränkung dar.

Mehrere Achsen Die weitaus anspruchsvolleren Anwendungen für einen Motion Controller sind solche, bei denen mehrere Achsen synchronisiert werden müssen. Dabei benötigen einzelne Achsen vielfach die gesamte Performance des CAN-Busses, da die Regelkreise über den CAN-Bus geschlossen werden. Wie in Abbildung 3 dargestellt, übernimmt der Master die Pfadplanung (Trj) und die Positionsregelung (Pos). Die untergeordneten EPOS Motion Controller arbeiten als Geschwindigkeitsregler (Vel) mit unterlagertem Stromregler (Cur). Die Istwerte, die vom Encoder (E) gemessen werden, geben die Position des Motors (M) wieder und werden von der EPOS dem Master zur Verfügung gestellt.

Synchronisation Mittels Synchronisationsmethode nach CANopen DS301 wird sichergestellt, dass die Regelkreise der einzelnen Achsen über den Bus geschlossen werden können, alle Ach-

80 MegaLink Precision 9-07

sen zum selben Zeitpunkt den neuen Sollwert übernehmen sowie die Istwerte exakt zu derselben Zeit abgetastet werden. Dabei generiert der CANopen-Master ein SYNC-Telegramm, das jeden Teilnehmer im Netzwerk auffordert, seine Istwerte zu messen und anschliessend zu verschicken. Gleichzeitig wird der Teilnehmer aufgefordert, den neuen Sollwert, der während der letzten Zykluszeit verschickt wurde, zu aktivieren (Abbildung 4). Die Soll- und Istwerte werden wiederum mit Rx- und TxPDOs übertragen, zusätzlich Control Word und Status Word. Nachfolgend ein Berechnungsbeispiel mit 3 Achsen bei der maximalen Bitrate von 1 Mbit/s: • SYNC-Befehl 66 μs • Positions-Istwerte für drei Achsen 342 μs (3 x 114 μs)0fl • Geschwindigkeits-Sollwerte für drei Achsen 342 μs (3 x 114 μs) • total 750 μs Bei maximal 80% Busauslastung ist eine minimale Zykluszeit von 1 ms bei 3 Achsen angebracht. Die Erfahrung zeigt, dass selbst für die sehr kleinen und hochdynamischen Motoren erst Zykluszeiten grösser als 5 ms problematisch werden. Es sollten sich damit bis zu 10 Achsen synchronisieren lassen. Voraussetzung ist, dass der Master die erforderlichen Berechnungen genügend schnell ausführen kann.

Beispiel EOD-Roboter Auf der Basis EPOS mit maxon-Motoren wurde von der Firma Telerob (www.telerob.de) ein ferngesteuerter EOD-Roboter entwickelt, um aus sicherem Abstand gefährdete Bereiche zu erkunden und Sprengladungen unschädlich zu machen. Zum Einsatz kommt dieser zum Beispiel in Flugzeugen, in welchen eine Bombe vermutet wird (Abbildung 1). Zur Kommunikation der Module wird konsequent der CAN-Bus eingesetzt. Das CANopen-Protokoll hat entscheidend dazu beigetragen, das Gerät schneller, einfacher und modularer zu entwickeln. Die Achsen werden grösstenteils zeitlich unabhängig angesteuert – die

Busperformance genügt den Anforderungen daher problemlos. Durch den Einsatz von Feldbustechnologie wird es möglich, Teilmodule wie Greifarm oder Antrieb für weitere Produkte modular zu verwenden. Die Feldbustechnologie ermöglicht es, mechanische Schnittstellen zu vereinfachen. Die grössten der verwendeten Antriebe finden sich in den vier Antriebsraupen, wo je ein DC-Motor mit Durchmesser 40 mm (aus der maxon-Motorenreihe RE 40) mit Bremse und Encoder eingesetzt wird. Im 7-Achsen-Manipulator mit drehbarem Turm werden kleinere Motoren mit Sensoren verwendet. Insgesamt kommen 9 Antriebe im Leistungsbereich von 5 bis 150 Watt zum Einsatz, die mit dem passenden EPOS Motion Controller angesteuert werden. Die EPOS sind untereinander alle über einen CANBus vernetzt. Als Mastersystem kommt ein Echtzeitrechner zur Anwendung, der nebst den Antrieben auch das Bedienterminal und die Kamera kontrolliert. Damit der Roboter unabhängig von Kabeln arbeiten kann, werden die Informationen über ein Funk-Interface übertragen. Mit dem Bedienterminal werden das 4-KettenLaufwerk, der Achsen-Manipulator und das Werkzeugwechselsystem bedient. Der EOD-Roboter ist Batterie-gespeist und kann dank des hohen Wirkungsgrades voll autonom für ein weites Aufgabenspektrum eingesetzt werden.

Fazit Der CAN-Bus, ursprünglich als Feldbus für die Autoindustrie konzipiert, erobert immer mehr auch den Gerätebau wegen geringer Kosten, Robustheit und Echtzeitfähigkeit. Die mechanischen Antriebsmodule kleiner Leistung können durch EPOS Motion Controller realisiert und mittels CAN-Bus angesteuert werden. Der Einsatz von Feldbustechnologie ermöglicht die Modularisierung der Gerätekomponenten. Somit können einmal entwickelte Einheiten flexibel und kostensparend wieder verwendet werden. (hr) ■


Dezentraler Frequenzumrichter

Kompaktes Flachgetriebe

Die Frequenzumrichterreihe Sinamics G120 von Siemens Automation and Drives (A & D) wird um eine dezentrale Variante in Schutzart IP65 erweitert. Der Sinamics G120D zeichnet sich durch eine sehr flache Bauform, einen einheitlichen Footprint und eine hohe Durchgängigkeit bei Leistungen von 0,75 bis 7,5 kW aus. Darüber hinaus verfügt der Frequenzumrichter über integrierte Sicherheitsfunktionen. Er eignet sich vor allem für Fördertechnikapplikationen wie zum Beispiel in der Automotive-Branche. Der G120D ist kompakt und fügt sich durch die flache Form selbst bei sehr engen Einbauverhältnissen sehr gut ein. Zu den Sicherheitsfunktionen gehören STO (sicher abgeschaltetes Moment), SS1 (sicherer Stopp) und SLS (sicher begrenzte Geschwindigkeit). Die

Das Flachgetriebe F105 präsentiert Antrimon AG erstmals an der Go Automation (4.–7. Sept. 07, Basel). Flach und kompakt im Design, kann es selbst auf engstem Bauraum angebaut werden. Der Stator und das Lagersystem sind in einen Aluminium-DruckgussTopf eingebaut, wodurch eine äusserst dichte und gleichzeitig kostengünstige Bauform erzielt wird. Besonderes Merkmal des F105 ist der im Getriebegehäuse vollständig integrierte Klemmenkasten. Diese Konstruktion ermöglicht es, den Betriebskondensator im Klemmenkasten mit Hilfe einer Klemmleiste zu befestigen und direkt mit den Motorlitzen zu verschalten. Für verschiedene Kundenanforderungen stehen unterschiedliche Klemmleisten zur Verfügung, etwa für die Ausführung eines Überhitzungsschutzes oder für den Anschluss von Gebersystemen und Bremsen. In der Standardausführung werden Übersetzungen von 47,2:1 bis 995,5:1 angeboten. Bei speziellen Anforderungen können auch andere Übersetzungen realisiert werden. Kombiniert wird das

Ansteuerung der Funktionen erfolgt über das Profisafe-Protokoll. Durch ein innovatives Einspeisekonzept benötigt der Umrichter nur rund 80 Prozent des Stroms vergleichbarer Geräte. Durch die Reduktion des Eingangsstroms um ein Fünftel wird auch weniger Blindleistung benötigt. Siemens Schweiz AG Automation and Drives 8047 Zürich 0848 822 844 automation.ch@siemens.com www.siemens.com Easy 103

Einsparpotential auf der ganzen Linie Bis zu 20 ultrakompakte Servoantriebe Rexroth IndraDrive Mi können Anwender über ein Hybridkabel sequentiell hintereinander schalten. Damit lässt sich der Verkabelungsaufwand um bis zu 85 Prozent und das Schaltschrankvolumen um bis 70 Prozent reduzieren. Bereits ein Jahr nach der ersten Vorstellung ist die intelligente Motor-Regler-Kombination jetzt in Serie gegangen. Mit ihr erweitert Rexroth die Möglichkeiten zur Dezentralisierung und Modularisierung von Maschinen. Während der Einführungsphase setzten weltweit bereits mehr als zwanzig namhafte Maschinenbauer verschiedener Branchen auf das innovative Antriebskonzept – von der Verpackungsmaschine bis hin zur Holzbearbeitung. Das Hybridkabel für den Anschluss vereint Leistungsversorgung und Echtzeit-Führungskommunikation über SERCOS interface auf einer Gesamtlänge bis

hundert Meter. Die integrierte Motor-Regler-Kombination in vier Baugrössen verfügt über das volle Funktionalitätsspektrum der intelligenten IndraDrive-Familie. Die Motormantelfläche dient als Kühlkörper für die Regelelektronik, die ultraflach auf dem Motor montiert ist und damit nur eine geringe Störkontur bildet. Bosch Rexroth Schweiz AG 8863 Buttikon 055 464 63 66 info@boschrexroth.ch www.boschrexroth.ch Easy 111

Flachgetriebe sowohl mit Kondensator- als auch mit Drehstrommotoren, wobei insgesamt 6 Motortypen im Leistungsbereich zwischen 20 und 80 W zur Verfügung stehen. Antrimon AG 5630 Muri AG, 056 675 40 30 info@antrimon.ch www.antrimon.ch Easy 109

Sensorlose Kommutierung von BLDC-Motoren Die ELMOS Semiconductor AG hat die Entwicklung einer Standardprodukt-Familie für die sensorlose Kommutierung von bürstenlosen Gleichstrommotoren (Brushless-DC-Motors/BLDC) gestartet. Grundlage ist eine exklusive Lizenz an einem Patent für ein innovatives Verfahren zur sensorlosen Ansteuerung von BLDC-Motoren. Das Verfahren erlaubt ohne zusätzliche Bauteile die Positionsbestimmung des Rotors. Im Gegensatz zu den gängigen sensorlosen Verfahren ist hiermit der Betrieb des Motors im gesamten Drehzahlbereich, beginnend bei einer Drehzahl von Null, möglich. Es sind sowohl Standardprodukte als auch kundenspezifische Halbleiterlösungen geplant. Die Entwicklung hat bereits begonnen und wird intensiv betrieben. BLDC-Motoren gewinnen immer mehr an Bedeutung, da ein besserer Wirkungsgrad als bei DC-

Motoren erzielt wird. Der einfachere mechanische Aufbau und der deutlich geringere Verschleiss erschliessen diesem Motortyp immer mehr Applikationen, so werden sie heute bereits in Pumpen oder Kühlerlüftern, bei Automatikgetrieben, elektrischen Lenkhilfen und Bremssystemen eingesetzt. Egli, Fischer & Co. AG, 8022 Zürich 044 209 81 11 ie@efco.ch www.efco.ch Easy 122

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Automation

Modulare IO-Erweiterung

Steuerungskonzept für die Metallbearbeitung

Der Industrie-PC Simatic Microbox PC 420 aus der robusten Embedded-Geräte-Reihe von Siemens Automation and Drives (A & D) lässt sich jetzt modular und flexibel für zentrale IO-(Input/Output-) Aufgaben erweitern. Mit neuen digitalen und analogen IOBaugruppen sowie über PC/104-Baugruppen integrierten Gebern/Zählern beträgt der Maximalausbau 120 analoge IO-, 320 digitale IO- und 12 Geber-/Zähler-Schnittstellen. Das neue Angebot eignet sich für besonders schnelle und echtzeitfähige Mess-, Steuer- und Regelaufgaben im industriellen Umfeld. Der Microbox PC wird über die PC/104-Plus-Schnittstelle um bis zu drei Basisbaugruppen erweitert. Diese sind jeweils ausgestattet mit vier Geber/Zähler-Schnittstellen sowie vier Kommunikationsschnittstellen für den An-

Beckhoff präsentiert auf der EMO 2007 eine neue Generation leistungsfähiger und preisoptimierter CNC-Systeme mit PC- und EtherCAT-basierter Steuerungstechnik. Das Echtzeit-EthernetSystem EtherCAT ermöglicht eine hohe Kommunikationsgeschwindigkeit von der PC-Steuerung bis zu den digitalen Antrieben. Zusätzliche Prozessoptimierung bietet die neue XFC-Technologie, die extrem schnelle und deterministische Reaktionen zulässt. Dem Anwender eröffnen sich so völlig neue Möglichkeiten, seine Maschine qualitativ zu verbessern und Reaktionszeiten zu verkürzen. Im Bereich der Metallbearbeitung wird die PC-basierte PLC-, Motion-Control- und CNCLösung beispielsweise in Bearbeitungszentren, Drehmaschinen, Blechbearbeitungs-, Schleif- sowie Säge- und Trennmaschinen eingesetzt. Für das EtherCAT-basierte Steuerungskonzept steht eine neue Generation an Industrie-PCs zur Verfügung. Anstatt

schluss digitaler und analoger IOErweiterungsmodule. Je nach Anwendung werden die Basisbaugruppen dann um digitale und analoge IO-Module ergänzt. Die PC-IO-Peripherie ist einsetzbar unter den Betriebssystemen Windows XP Professional und XP embedded sowie dem EchtzeitBetriebssystem RMOS3. Siemens Schweiz AG Automation and Drives 8047 Zürich 0848 822 844 automation.ch@siemens.com www.siemens.com Easy 104

zusätzlicher, teurer Feldbuskarten enthalten diese IPCs zwei Ethernet-Schnittstellen für Automatisierungs- und IT-Anwendungen. Während der 100-MBitEthernet-Port die optimale Performance für alle Aufgaben der EtherCAT-Steuerung bietet, steht für den Anschluss des übergeordneten Netzwerks ein Gigabit-Port zur Verfügung. Beckhoff Automation GmbH 33415 Verl +49 52469630 info@beckhoff.de www.beckhoff.de Easy 113

Tel. 055 / 415 66 15 Fax 055 / 415 66 10 Churerstr. 168, 8808 Pfäffikon SZ e-mail: astrel@swissonline.ch

Kartenhalter für PC und PCI Intelligente Fabrik «Innovationen sind unsere Antwort auf die globalen Herausforderungen der Zukunft», so Prof. Hermann Requardt, Mitglied des Zentralvorstands der Siemens AG und Leiter Siemens Corporate Technology, anlässlich einer Pressekonferenz am Eröffnungstag der Hannover Messe. 50 000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung (F & E) arbeiteten an komplexen, interdisziplinären Technologien der Zukunft. Dabei nehme die Elektrotechnik eine wichtige, wenn nicht sogar die dominierende Rolle ein. Prof. Klaus Wucherer (Bild), Mitglied des Zentralvorstands der Siemens AG, hob die zunehmende Bedeutung von Mikro- und Nanotechnologie sowie der Informations- und Kommunikationstechnologie für die produzierende Industrie hervor. Als Beispiel für die langfristig angelegte Innovationsstrategie von Siemens skizzierte Wucherer den Weg zur «Intelligenten Fabrik». Es entsteht für die produzierenden Industrien zum ersten Mal ein integriertes Unternehmen, das Tech-

nologien für die gesamte Wertschöpfung von Gütern über Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service unter einem Dach verbindet. Siemens Schweiz AG Automation and Drives 8047 Zürich 0848 822 844 automation.ch@siemens.com www.siemens.com Easy 105

ISO 9001:2000

Fakt ist:

• Standarddurchbrüche in vielen Varianten ab Lager lieferbar • alle gewünschten Ausführungen von Durchbrüchen, mit Sonderkonturen und Bedruckung realisierbar • auf Anfrage mit Steckverbindern und Bauteilen montiert • Katalog mit über 1500 Kartenhaltern im Internet unter http://www.fischerelektronik.de

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Bauelemente

SMD-Schutzkragenstiftleiste Zur automatischen Bestückung bietet die Firma Fischer Elektronik ab sofort ihre zweireihige SMD-Schutzkragenstiftleiste an. Sie ist im 2,54-mm-Raster erhältlich und wird im Stangenmagazin und mit der Bestückungshilfe «Pic and Place» geliefert. Dabei wird sie mittels Vakuum über entsprechende Bestückungsautomaten auf der Leiterplatte bestückt. In festen Polzahlen zwischen 6- und 50-polig sind diese Leisten verfügbar. Die Isolierkörper und auch die Bestückungshilfen bestehen aus hochtemperaturfestem Kunststoff, womit die

Leisten reflow-lötfähig sind. Die Kontakte können in zwei Oberflächenvarianten bezogen werden: komplett verzinnt oder selektiv vergoldet, wobei der Steckbereich vergoldet und der Lötbereich verzinnt ist. Die gesamte Leiste ist RoHs-konform. Astrel AG 8808 Pfäffikon SZ 055 415 66 15 astrel@swissonline.ch www.astrel.ch

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Piano-Schalter

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Copal Electronics ergänzt zwei Piano-Schalter-Serien mit zusätzlichen Varianten. Die SMD-Serie CHP mit 1.27-mm-Raster ist mit 2, 4 und 8 Kontakten erhältlich. Die Schalter werden wahlweise mit der Ausgangsposition «Upper» oder «Lower» geliefert. 50 Stück. entsprechen einer VPE Schüttgut, 500 Stück. werden auf eine Rolle gepackt. Die weitverbreitete Serie CFS mit 2,54-mm-Raster wird als SMD-Gull wing und THT-Lösung angeboten. Hier stehen alle Varianten von 2–10 Kontakten in jeweils 4 verschiedenen Ausführungen zur Verfügung. Die Betriebstemperatur reicht von –40 bis +85°C. Die maximale Schaltspannung beträgt 24 DCV bei 25 mA oder 6 DCV bei 100 mA. Die maximale Kontaktspannung liegt bei 50 DCV (100 mA). Die Lebensdauer bei voller Belastung wird mit 1000 Zyklen angegeben. Der Isolationswiderstand beträgt 1000 MOhm, im Minimum bei 100 DCV. Alle Kontakte sind vergoldet. Durch die kleinen Abmessungen eignen sich die Schalter für Anwendungen in Kommunikationssystemen, Prüfund Messapplikationen und Industrieeinheiten.

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Bauelemente

LED-Treiber im TSOT-23-Gehäuse Als erster Baustein der neuen Wandlerfamilie basiert der CAT4201 auf einem patentierten Schaltregleralgorithmus. Mit Versorgungsspannungen bis 24 V reduziert die neuartige Architektur die Systemkomplexität, verbessert die Effizienz und erlaubt, den LED-Strom via externen Widerstand einzustellen. Diese Lösung vereinfacht die Ansteuerung der Drosselspule und eliminiert zusätzliche Massnahmen zur Wärmeableitung. Im Vergleich zu Linearreglern bietet der CAT4201 eine einfachere und erheblich kleinere Alternative zum Ansteuern sehr heller LED. Zudem werden mit dem integrierten Überspan-

nungsschutz bei Lastunterbruch Überspannungsspitzen bis zu 40 V unterdrückt. Dies macht das Bauteil auch interessant für Innenund Aussenbeleuchtung bei Kraftfahrzeugen. Der Schaltregler ist im kleinen 5-Pin TSOT23-Gehäuse untergebracht und besitzt eine maximale Schaltfrequenz von 1 MHz. Er treibt eine 1 W-LED aus einer 6-V-Spannungsquelle oder bis zu 7 LEDs aus 24 V. stolz electronics AG, 5405 Baden-Dättwil 056 484 90 00, info@stolzelectronics.ch www.stolzelectronics.ch Easy 110

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Der Multiturn Cermet Trimmer SM3-31 ist dicht und somit resistent gegen Schmutz und Waschrückstände. Dank der 5/11-Gang-Konstruktion kann der Widerstandswert äusserst präzis justiert werden. Ein weiteres Hauptmerkmal und ausschlaggebend für den Einsatz ist der tiefe CRV-Wert. Dieser liegt unter 3% und bleibt auch unter den ärgsten Umwelt- oder Testeinflüssen äusserst stabil. Festgelegt wurde der Widerstandsbereich von 50 Ohm bis 2 MOhm, die Toleranz beträgt ±20%. Angeboten wird der nur 3,9 x 4,4 x 3,4 mm kleine Winzling in 3 Gehäusetypen, die wahlweiswe von oben oder auch seitlich bedienbar sind. Der 1/8-Watt-Trimmer weist einen Isolationswert von mindestens 100 MOhm auf und hat einen TKWert von ±100 pp/C°. Der Temperaturbereich üfr den Einsatz reicht von minus 65°C bis plus 150°C. Dank dieser hervorragenden Temperaturbeständigkeit kann der MultiturnTrimmer im selben Arbeitsschritt wie alle anderen SMD-Komponenten bestückt und mittels Reflowprozess (250°C/10sec) verarbeitet werden.

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Industriebedarf

UV-härtender Klebstoff

Der schnell härtende Klebstoff MP 53037 hat eine mittlere Viskosität und sehr gute Benetzungseigenschaften. Er wurde entwickelt für abdichtende Verklebungen, Vergussanwendungen und Beschichtungen. Zudem weist er eine gute Vibrations- und Schockbeständigkeit auf sowie eine hohe Haftung auf verschiedensten Materialien wie Glas, Metall, und zahlreiche Kunststoffe. Der transparente Klebstoff härtet bei UV-Licht während etwa 3 bis 20 Sekunden aus, je nach Lichtquelle und Anwendungsfall. Alle UV-härtenden Klebstoffe der

Mess- und Netzgeräteprogramm erweitert

MP5300-Serie werden für die verschiedensten Anwendungen eingesetzt, wie u. a. Kleben, Versiegeln, Beschichten, Vergiessen. Anwendungsgebiete finden sich unter anderem in der Elektronik, der Medizintechnik oder in der Automobilindustrie. Alle Klebstoffe sind einkomponentig und härten innerhalb von Sekunden aus, je nach Lichtquelle (Wellenlängenbereich 275–425 nm).

Die DC-Laborstromversorgung QPX1200 von Thurlby Thandar Instrument verfügt über eine maximale Ausgangsleistung von 1200 W. Die PowerFlex-Regelung erlaubt es dem Anwender, Spannungen von 20 V bei 50 A bis 60 V bei 20 A auszugeben. Das universell einsetzbare Gerät verfügt über: • 0...60 VDC/0...50 A/1200 W • PowerFlex-Regelung: Variable Einstellung von Strom/Spannung im Bereich von 1200 W • Werteingabe: Digital via Tasta-

tur oder Drehknopf mit einer 1-mV-Auflösung • Geringe Restwelligkeit: ‹3 mV rms • Desktop oder Rackmodell verfügbar • Analog, RS-232- & USB-Schnittstelle (LAN optional) ROTRONIC AG 8303 Bassersdorf 044 838 13 05 ine@rotronic.ch www.rotronic.ch

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Web-Technologie für Automatisierungslösungen

Drehen und hält Geschirmte Leitungen in Torsionsanwendungen sind auch heute noch durch viele Ausfälle gekennzeichnet. Energie- und Datenführungsexperte igus GmbH, hat jetzt eine 3D-Leitung entwickelt, deren geschirmte Einzelader auch hohen Torsionsbewegungen standhält. Die neue Chainflex CF Robot für Anwendungen in der Energiekette ist die erste einer ganzen Serie neuer Spezialleitungen. Einsatzgebiete sind sowohl RobotikApplikationen unterschiedlichster Art als auch Non-Robotik, zum Beispiel beim Drehtisch oder bei Spindelantrieben, die mit grosser Leistung versorgt werden müssen. Im Gegensatz zu herkömmlichen, gegenläufig aufgebauten Geflecht-Kupferschirmen kommt bei der CF Robot eine torsionsfeste, verzinnte Kupferschirmumseilung zum Einsatz. Die aus der

Torsionsbewegung resultierenden Kräfte werden durch die Auswahl von Gleit- und Pufferelementen zwischen Mantel/Schirm und Isolierung weitgehend absorbiert. Dadurch wird ein vorzeitiger Ausfall der Schirmung vermieden. Der AussenmantelWerkstoff ist eine hochwertige TPE-Mischung mit besonders guten Abriebeigenschaften. igus Schweiz GmbH 4623 Neuendorf 062 388 97 97 info.ch@igus.ch www.igus.ch

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Der entscheidende Vorteil von Bedienen/Beobachten auf Basis der WebTechnologie besteht darin, dass die HMIApplikation für ein Automationsgerät nur ein einziges Mal erstellt werden muss und danach von allen Windows PCs, PDAs und den Saia-Web-Panels abgerufen werden kann. Das spart Mehrfachaufwendungen und damit viel Zeit. Die Web-Panels Saia-PCD7.D4xx sind industrielle HMI-Geräte, welche für Anwendungen in der Automation optimiert wurden. Sie sind mit LCDDisplays in allen gängigen Ausführungen erhältlich. Dank den eingebauten Schnittstellen und den freien Erweiterungssteckplätzen lassen sich die Web-Panels von einem reinen HMI-Gerät zu einem leistungsstarken HMI-

System mit Tastatur, Barcode-Leser, Drucker und vielem mehr ausbauen. Mit dem erweiterbaren internen Speicher können die gesamten Daten eines Automationsprojektes bzw. die operativen Betriebsdaten eines Netzwerkes gespeichert werden. Saia-WebPanels bringen Ökonomie und Bedienkomfort auf einen Nenner. Saia-Burgess Controls AG 3280 Murten Easy 174 026 672 74 75 pcd@saia-burgess.com www.start-controls.com 9-07 MegaLink Precision 85


Industriebedarf 159

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Programmierbares Netzteil fĂźr PXI-Systeme

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Mit dem DC-Netzteil NI PXI-4110 von National Instruments kÜnnen Anwender Spannung oder Strom mit hoher Genauigkeit von einem einzelnen PXI-Steckplatz beziehen. Es ßbertrifft die Genauigkeit anderer PXIStromversorgungsgeräte aufgrund seiner hochauflÜsenden Sollwerte und seiner Kontrollmessungen. Zudem ermÜglicht es die Verringerung von Testzeiten dank Programmiergeschwindigkeiten von unter 1 ms. Das Netzteil eignet sich fßr Anwendungen wie Kennlinienschreibung, Gerätecharakterisierung oder als Gerätenetzteil in unterschiedlichsten Branchen, wie etwa Halbleiter, Unterhaltungselektronik und Kommunikation. Das programmierbare Präzisionsnetzteil bietet drei Ausgänge in einem 3U-PXI-Modul fßr einen Steckplatz. Das Modul bietet eine Ausgangsleistung von 9 W, wenn es ßber die PXI-Backplane mit Strom versorgt wird, und bis zu 46 W (max. 20 W pro Kanal),

wenn es ßber die Vorderseite an eine zusätzliche Stromversorgung angeschlossen wird. Das neue Netzteil ist mit allen modularen Messgeräten von NI sowie mit der grafischen Entwicklungsumgebung NI LabVIEW, der ANSI-C-Umgebung LabWindows/CVI und mit Microsoft Visual Basic/C++ kompatibel. National Instruments 5408 Ennetbaden 056 200 51 51 ni.switzerland@ni.com ni.com/switzerland Easy 101

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ßbertragungsgeräte, EDV-ZubehÜr sowie die Mess- und Wiegetechnik. Zudem ist die Plattform auch fßr den Einsatz in der Medizin unter Einhaltung der Medizin-Norm erhältlich. Novitronic AG 044 306 91 91 8050 Zßrich info@novitronic.ch www.novitronic.com Easy 134


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CAN-Daten per Ethernet weiterleiten CAN-basierte Netzwerke erfordern spezielle Kabelverbindungen. Zur Integration von PCs sind weiterhin besondere Adapter erforderlich. Dadurch entstehen zum Teil erhebliche Kosten. Zur Lösung dieser Problematik bietet SSV nun eine CAN2LAN-Router-Software für Embedded Device Server Module. Diese ermöglicht den Transport beliebiger CAN-Daten über TCP/IPbasierte Ethernet-LANs. Dabei werden zwei CAN-Netzwerke über ein vorhandenes Ethernet-LAN miteinander gekoppelt. Die Router Software ist für die Embedded Device Server DNP/5280 und DNP/5282 aus der DIL/NetPC-

Familie erhältlich. Mechanisch verwenden die Server ein 40-poliges- bzw. 64-poliges-DIL-Format im 2,54-mm-Raster. Zur Anpassung der Softwareeigenschaften an die Umgebung besitzt die Software eine Web-basierte Oberfläche für den Browser-Zugriff per Ethernet-LAN. Über diese können die Parameter und Datenübertragungseigenschaften der CAN-Schnittstelle eingestellt werden. Darüber hinaus ermöglicht die Konfigurationsoberfläche die Spezifikation des Netzwerkverhaltens. So sind zum Beispiel die Transportprotokolle TCP oder UDP sowie die jeweilige Portnummer einstellbar.

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NotePAC Duo: Robuster Convertible

Kontron stellte den neuen robusten Convertible NotePAC Duo vor, der dank dreh- und klappbarem Display entweder klassisches Notebook oder Tablet-PC ist. Mit 1,2 GHz-Intel-Core-Duo-U2500-Prozessor und bis zu 2 GB DDR-RAM kombiniert die robuste 2-in-1-Lösung sowohl herausragende Performance als auch lange Batterielaufzeit von bis zu 9 Stunden mit nur einem leichten Batterie-Pack. Der Computer ist besonders robust ausgelegt, um Tag für Tag den harten Belastungen standhalten zu können, die er als ständiger Begleiter von Vor-Ort-Einsatzkräften in den Bereichen Sicherheit, Energieversorgung oder Wartung und Instandhaltung auszuhalten hat. Durch sein 2-in-1-Convertible-Design ist er ideal für Applikationen, bei denen sowohl Touchpanel- als auch Tastatur- eingaben die Arbeit von Service- und Wartungskräften vor Ort erleichtern. Mit integriertem GSM, GPRS, UMTS ( HSDPA/ EVDO), WLAN 802.11a/b/g und Bluetooth V2.0 Class 2 ermöglicht das NotePAC Duo den Zugriff auf drahtlose Kommunikation. Eine integrierte 1,3-Megapixel-Webcam für Dokumentation oder Videotelefonie macht den Kontron NotePAC Duo zu einer idealen Plattform für vernetztes Arbeiten. Kontron AG DE-85386 Eching, +49 8165 77777 sales@kontron.com www.kontron.de Easy 116

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Kommunikation

Sinumerik – erweiterte Safety-Funktionen

Profinet-Anbindung für Sinamics G120

Für das Steuerungssystem Sinumerik 840D solution line hat Siemens Automation and Drives integrierte Sicherheitsfunktionen entwickelt. Zur Erkennung von bis zu 30 Verfahrbereichen steht jetzt eine adäquate Anzahl von sicheren Nocken zur Verfügung. Die sichere Kommunikation über den Standard-Profibus zwischen mehreren Sinumerik 840D sl vereinfacht die Anlageninstallation erheblich. Durch den neuen DP/ AS-I F-Link ist erstmalig ein sicherer Übergang von ASI-safe auf Profisafe realisiert. Über den AS-i Bus sammelt der kompakte Netzübergang (F-Link) sicherheitsgerichtete Signale ein und übergibt sie via Profibus an die überlagerte F-Steuerung. Dadurch ist eine einfache und wirtschaftliche Verbindung zwischen den beiden Bussystemen möglich. Mit dem sicheren digitalen Elektronikmodul 4F-DI/3F-DO für Pro-

Siemens Automation and Drives (A & D) erweitert den modularen Baukasten der Frequenzumrichterreihe Sinamics G120 um die Control Unit (CU) mit Profinet-Schnittstelle. Damit kann die Umrichterreihe Sinamics G120 auch in komplexen Automatisierungsarchitekturen mit EchtzeitEthernet-Anforderung eingesetzt werden. Siemens ergänzt mit der neuen Regelungsbaugruppe Sinamics G120 CU 240S PN die Antriebsreihe Sinamics im Leistungsbereich zwischen 0,37 und 90 kW sowie Spannungen zwischen 380 und 690 V. Für komplexe Anlagen steht somit der Profinet-Anschluss zur Verfügung. Das erlaubt die durchgängige Kommunikation von der Bürowelt bis hin zur Feldebene. Zusätzlich dazu stehen beim Sinamics G120 über die Control Units CU 240S DP und CU 240S die Kommunikations-

fisafe steht nun für das Peripheriesystem ET 200S eine speziell auf die Anforderungen bei Werkzeugmaschinen zugeschnittene Baugruppe zur Verfügung. Das Elektronikmodul bietet vier sichere Eingänge und drei sichere Ausgänge. Es kann sowohl bei der Sinumerik 840 D sl als auch bei der Sinumerik 840D powerline eingesetzt werden. Siemens Schweiz AG A&D 8047 Zürich 0848 822 844 automation.ch@siemens.com www.siemens.com Easy 112

schnittstellen Profibus mit Profidrive-Profil 4.0 oder mit RS485 zur Verfügung. Die Control Units und die Power-Module der Umrichterreihe Sinamics G120 sind als separate, austauschbare Funktionseinheiten konzipiert und frei zum gewünschten Umrichter kombinierbar. Das Engineering und die Inbetriebnahme laufen wie gewohnt mit den Tools Sizer und Starter. Siemens Schweiz AG Automation and Drives 8047 Zürich, 0848 822 844 automation.ch@siemens.com www.siemens.com Easy 361

Preiswerter low-managed Switch Die Hirschmann Automation and Control GmbH hat ihr OpenRail-Produktprogramm um den neuen Fast-EthernetSwitch RS 20 BASIC erweitert. Dieser auf Hutschienen montierbare Switch, der sowohl zu PROFINET als auch zu EtherNET/ IP kompatibel ist, wird standardmässig mit vier oder acht Twisted-Pair-Ports (RJ 45) angeboten. Zwei dieser Anschlüsse können jeweils optional als FiberUplink-Ports (FX-SC) ausgelegt werden. Darüber hinaus lassen sich auch verschiedene Temperaturbereiche sowie spezielle Zulassungen individuell auswählen. Mit dem Basic-Software-Paket, das die bisherigen OpenRail-Versionen Professional und Enhanced nach unten abrundet, bietet der RS 20 eine kostengünstige Lösung für Automatisierungsnetze, in denen keine umfangreichen Management-Funktionen erforderlich sind. Der Betriebszustand der Switches kann über einen Melde-

88 MegaLink Precision 9-07

Notebook mit erhöhter Lebensdauer

kontakt dezentral erfasst werden. Detaillierte Informationen lassen sich via Standard-Web-Browser anzeigen. Eine weitere zentrale Management-Funktion bietet die integrierte SNMP-Schnittstelle, die beispielsweise den Einsatz einer Netzmanagement-Software ermöglicht. Für die Diagnose vor Ort verfügen die Geräte über mehrere Statusanzeigen.

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Hirschmann Automation and Control GmbH Home Office Schweiz 044 905 82 82 inet-sales@hirschmann.com www.hirschmann-ac.com

Das neue semi-rugged Notebook Kontron NotePAC Semi ist mit leistungsfähigem und gleichzeitig energiesparenden Intel Centrino Duo Prozessor verfügbar. Damit ist er die ideale mobile Office-Lösung für Mitarbeiter in den Bereichen Verkauf, Service und Wartung, die Notebook-Ergonomie, Desktop-Performance und Connectivity in Kombination mit hoher Zuverlässigkeit und Lebensdauer weit über dem Niveau konventioneller Notebooks benötigen. Der Kontron NotePAC Semi bietet dank seiner umfangreichen Ausstattung an Sicherheitsmerkmalen mehr Zuverlässigkeit im Büro, im Auto oder vor Ort im rauen Feldeinsatz: Vollmetall Gehäuse, schocksicher gelagerter LCDScreen und 120-GB-Festplatte mit Beschleunigungssensor zur Vermeidung von HDD-Headcrashes

sowie die spritzwassergeschützte Tastatur schützen ihn vor den alltäglichen Gefahren des mobilen Lebens. Der Stylus-Pen im leicht zu erreichenden Gehäuse-Einschub erleichtert die ToucscreenSteuerung. In Kombination mit dem optionalen integrierten GPS-Empfänger wird der NotePAC Semi zur kompletten Navigationslösung. Kontron AG DE-85386 Eching +49 (8165) 77-777 sales@kontron.com www.kontron.de

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Jetzt auch mit Profibus Das PROFI-8000 Prozess-E/A-System wurde bisher mit RS-485, Ethernet und CAN-Bus-Schnittstelle angeboten. Mit der neuen Grundeinheit PROFI-8455 steht das Gerät jetzt in einer Version mit ProfibusSchnittstelle zur Verfügung. Als Profibus Slave Device bietet es vier Einschübe für analoge oder digitale Ein-/Ausgänge. Der Anwender hat hier die Auswahl aus über 70 verschiedenen Einschüben mit den unterschiedlichsten Ein-/Ausgabekombinationen. Das Spektrum umfasst u. a. Spannungs- und Stromeingänge, Eingänge für Thermoelemente, Pt100 und allgemeine Widerstandsmessung, analoge Spannungsausgänge, isolierte und nicht isolierte digitale Ein-/Ausgänge, Relaisausgänge sowie Zähler und Frequenzeingänge. Das Gerät kann bei Umgebungstemperaturen zwischen –25°C und +75°C eingesetzt werden. Es begnügt sich mit einer ungeregelten Gleichspannung zwischen 10 und 30 VDC.

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CAN via RS-232, USB oder Ethernet Spectra stellt eine Serie neuer Konverter vor, die es ermöglichen, CAN-Bus-Netzwerke mit Schnittstellen anderer Norm zu verbinden. Der I-7530 ist ein RS-232/CAN-Bus-Konverter, mit dem es möglich ist, mit einer RS-232-Schnittstelle eines Rechners auf ein CAN-Bus-Netzwerk zuzugreifen. Der I-7565 ist ein USB/CAN-Bus-Schnittstellenwandler, der den Zugriff auf den CAN-Bus mit der USB-Schnittstelle eines Rechners ermöglicht. Der PC kann hierbei die Funktion eines Hosts übernehmen. Die Schnittstelle ist bei den beiden Wandlern bis 3000 V von der RS-232 bzw. USB-Schnittstelle galvanisch getrennt. Ein weiteres neues Modul, der I-7540D, ist ein Ethernet auf CAN-Bus-Gateway, mit dem es möglich ist, entweder zwei CAN-Bus-Netzwerke über Ethernet zu verbinden oder eine CAN-Bus Device von einem PC aus über Ethernet anzusprechen. Im Lieferumfang aller Module ist ein komfortables Windows-

- mit Mylar- oder Metalldomen - mit oder ohne LED Beleuchtung - spezielle ESD, RFI oder EMI Designs - hervorgehobene Tasten mit Klick - transparente oder eingefärbte Fenster Programm zur Konfiguration der Übertragungsparameter enthalten. Spectra (Schweiz) AG 8132 Egg 043 277 10 50 info@spectra.ch www.spectra.ch

- mit oder ohne Steckverbinder - ISO9001:2000 Produktion ICOM konzentriert sich auf Folientastaturen, einseitige und doppelseitige Leiterplatten, Multilayer,

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Mit den beiden Modellen HERO-4701 und HERO-4501 stellt Spectra zwei neue lüfterlose, kompakte PCs für die Montage auf DIN-Schiene vor. Die beiden Modelle sind mit dem Stromsparenden RISCProzessor Xscale PXA255 von INTEL bestückt und eignen sich vorzüglich für Anwendungen in der Messund Automatisierungstechnik, in der Gebäudeautomatisierung und als leistungsfähiger Controller zur Steuerung von Maschinen. Je nach Kundenwunsch werden die PCs entweder mit installiertem Windows CE.net oder mit embedded Linux als Betriebssystem ausgeliefert. Die Geräte verfügen über insgesamt 40 MB Flash-Speicher und 64 MB SDRAM sowie über VGA-Grafik, RS232, RS485, USB, Audio, 10/100 Mbit LAN, Real Time Clock, Watchdog Timer und einen CF-Steckplatz. Das Modell HERO-4701 bietet zusätzlich eine CAN-Bus-Schnittstelle, einen PCMCIA-Stecksockel sowie 3 zusätzliche RS232-Schnittstellen. Für die von Spectra angebotenen E/A-Module der I-7000- und I-8000-Serie mit digitalen und analogen Ein-/Ausgängen stehen SDK-

Bibliotheken für Linux und Windows CE.net für die einfache Programmierung von Anwendungen in der Mess-/Steuer- und Regelungstechnik zur Verfügung. Spectra (Schweiz) AG 8132 Egg 043 277 10 50 info@spectra.ch www.spectra.ch

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Pumpenschutz und Überfüllsicherung für SI L Der Echotel-961-Füllstand-Grenzschalter funktioniert mit einer ausgeklügelten Selbstdiagnosefunktion. Mit einem SFF (Safe Failure Fraction) von ›90% bietet er eine hohe Sicherheit. Abhängig vom Sicherheitssystem und von den bisherigen Erfahrungen des Anwenders mit der Technologie lassen sich problemlos SIL-1, SIL-2 und SIL-3 Messketten darstellen. Dabei können die Sensoren jetzt bis –80 °C eingesetzt werden.

S

törungen an Elektronik und Messumformer oder übermässig starke elektromagnetische Störpegel werden analysiert und an den Anwender übermittelt. Diese einzigartigen Merkmale überwachen nicht nur die Betriebssicherheit des Füllstand-Grenzschalters, sondern auch die Störleistungen anderer vor Ort vorhandener Instrumente. Weitere Merkmale sind einstellbare Zeitverzögerung, Funktionstaste, LED-Anzeige für Alarmstatus, Zuverlässigkeitsangaben und bei einer Störung die Identifikation der Störung über ein separates Fehlersignal.

Anwendungen im Pharma- oder Lebensmittelbereich werden mit CIP/SIP-Sensoren bedient.

ATEX/PED Für Anwendungen in explosionsgefährdeten Bereichen stehen Optionen mit ATEX-Zulassung in Eigensicherheit und in druckfester Kapselung zur Verfügung. Die Sensoren können für nahezu jede Flüssigkeit mit einer Viskosität von bis zu 10 000 cP eingesetzt werden und sind beständig von –80°C bis +165°C und vom Vakuum bis 138 bar.

Vielseitige Anwendung Zwei Schaltpunkte Während Echotel 961 einen Grenzwert für Alarm darstellt, können bei Echotel 962 zwei Alarmpunkte pro Sensor realisiert und diese zur Ermittlung von Hoch-/Tiefalarm oder zur Pumpensteuerung verwendet werden. Zur Pumpensteuerung sind keine weiteren Peripheriegeräte erforderlich. Die Sensoren können bereits in Stutzen ab DN25 montiert werden.

Die Sensoren bieten viele Anwendungsmöglichkeiten, so zum Beispiel bei Lebensmitteln, Abwasser, Wasser, toxischen Medien, Chemikalien, Säuren und Laugen, viskosen Flüssigkeiten, Pharmazeutika, Kohlenwasserstoffen und anderen. (tm) ■

CIP/SIP Die Sensoren sind aus verschiedenen Werkstoffen wie Kunststoff, Edelstahl, Hastelloy oder Monel sowie mit Gewinde oder Flansch als Prozessanschluss verfügbar und entsprechen den PED-Vorschriften (Druckgeräterichtlinie). Aseptische

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Messen und Prüfen

The MathWorks stellt SimEvents 2 vor

«apropos», das Elektronik-Magazin von Distrelec

The MathWorks stellt heute SimEvents 2 vor. Mit Hilfe der neuen Version der Software können komplexe «Discrete-Event» – und HybridSysteme mit sämtlichen Produkten der Simulink-Familie modelliert werden. SimEvents ist ein auf der Transaktionsebene arbeitender Simulator für diskrete Ereignisse, der Systemfunktionen und -bedingungen in Form eines Netzwerkes aus Queues, Servern, Gates und Switches modelliert. Ingenieure können damit Modelle beispielsweise für paketbasierte Kommunikation, Überwachungslogiken, Computer-Architekturen, Missionsplanung, Logistik oder industrielle Fertigungsprozesse entwickeln. Im Gegensatz zu konventionellen Simulatoren für diskrete Ereignisse, können in SimE-

Diese Ausgabe widmet sich hauptsächlich der Messtechnik. Das Angebot der Geräte zur berührungslosen Temperaturmessung reicht vom kleinen Handgerät über den Temperatur-Logger bis zur Wärmebildkamera des Marktleaders. Zur Überwachung des Raumklimas dienen der Schimmelwächter und ein Logger für Feuchtigkeit und Temperatur. Gute Oszilloskope müssen nicht mehr gross und schwer sein. Auch die neuen, kleinen USB-Oszilloskope haben eine grosse Bandbreite, eine hohe Abtastrate und eine Speichertiefe, die ihresgleichen sucht. Ebenso beachtlich sind die Leistungsmerkmale der jüngsten Multimeter-Generation. Die Ladegeräte der Energy-StarReihe zeichnen sich aus durch minimale Stand-by-Verluste und verbesserte Energieeffizienz. Damit Ihnen kein Schnappschuss mehr entgeht, gibt es zum Fotografieren nun die neue, bereits fertig geladene Akku-Generation, welche über eine Kapazität von 2100 mAh verfügt und dank geringer Selbstentladung auch nach einem Jahr Lagerung noch über 85% der Leistung aufweist.

vents die durch ein Modell fliessenden Entitäten mit beliebig vielen Attributen versehen werden, die den stattfindenden Datentransport exakt definieren. Somit können Ingenieure auch komplexe Algorithmen aus einzelnen Knoten aufbauen, die dann zu einem grösseren Gesamtsystem zusammengesetzt werden. The MathWorks GmbH 3006 Bern, 031 950 60 20 info@mathworks.ch www.mathworks.ch Easy 140

Viele weitere Neuheiten aus anderen Bereichen runden das Spektrum ab. Fordern Sie das «apropos» kostenlos an oder benutzen Sie den Link auf der Distrelec Homepage. Distrelec 8606 Nänikon 044 944 99 11 info@distrelec.com www.distrelec.ch

Optische Sensor-Familie

Lichtschranken für grosse Reichweiten

Die erfolgreiche Serie 10 mit ihrer breiten Auswahl an LED- und Lasersensoren wird um einige äusserst interessante Varianten erweitert. Baumer bietet neu Sensoren mit unterschiedlichen Strahlformen. Drei verschiedene punktförmige Strahlen (Durchmesser 0,1 mm, 2 mm, 4 mm) ermöglichen die Erkennung von Objekten unterschiedlicher Grösse. Dagegen lassen sich zum Beispiel Leiterplatten mit Einfräsungen und Bohrungen zuverlässig mit einem linienförmigen Strahl erfassen. Ab sofort stehen Ihnen eine schmale Laser- und eine LED-Linie-Version zur Verfügung. Fixe präzise Tastweiten (30 mm, 50 mm oder 80 mm) und Hintergrundausblendung bieten die FHDK 10 Reflexionslichttaster. Der Vorteil: Der Justieraufwand entfällt, und ein ungewolltes Verstellen ist nicht möglich. Abgerundet wird

Speziell für Branchen, in denen grosse Reichweiten bei optoelektronischen Sensoren gefragt sind, hat ifm electronic die Baureihe O4 entwickelt. Damit ist die Opto-Familie nach dem O1, O2 und O5 um ein neues Mitglied erweitert worden. Die Allround-Lichtschranken O4 gibt es als Lichttaster mit einstellbarer Hintergrundausblendung, als Einweg- und Polfilterlichtschranken. Als Allround-Lichtschranke mit grosser Reichweite ist sie optimal für den Einsatz in der Holz-, Papier- und Automobil-industrie, der Transport- und Fördertechnik sowie in der Stahlverarbeitung geeignet. Sie ist vor allem bei robusten Applikationen ein zuverlässiger Partner. Durch den optional erhältlichen Edelstahlvollschutz ist der Sensor bestmöglich vor mechanischen Zerstörungen geschützt. Die Sensoren lassen sich

die Sensorfamilie mit dem Lichtleitergerät FVDK 10. Wie alle Sensoren dieser Familie besticht auch das Lichtleitergerät durch einfache Bedienung und Montage. Zusammen mit der grossen Baumer Lichtleiterpalette lassen sich auch schwierigste Applikationen lösen. Baumer Electric AG, Easy 120 Hummelstrasse 17 8501 Frauenfeld 052 728 11 22 sales.ch@baumerelectric.com www.baumerelectric.com

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universell befestigen. Das umfangreiche Montagezubehör ermöglicht eine einfache, flexible und zeitsparende Adaption. Der um 270° drehbare M12-Anschlussstecker ist zudem variabel ausrichtbar.

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Mit einer neuen Reihe von modularen HF-Signalanalysatoren (und gleichzeitig auch Generatoren) für alle Parameter von WiMAX-, GSM-, GPRS-, EDGE- und HSPASignalen setzt Anritsu eine beachtenswerte Leistungsmarke. Erweiterbarkeit auf «4G» ist ebenfalls vorhanden und bietet die Bereitschaft für zukünftige Technologien.

Signalanalyse wird nie mehr gleich sein

D

ie neue Analysator-Reihe MS269X besteht aus zwei Geräten, dem MS2690A (6 GHz) und dem MS2691A (13,5 GHz). Beide sind kompakt aufgebaut und haben einen kompletten, schnellen Windows-Rechner integriert. Da neben dem Analyse-Teil auch ein vektorieller HF-/ZF-Generator implementiert wurde, lassen sich mit einem Gerät komplexe Messungen realisieren, die bisher nur mit vielen Einzelgeräten möglich waren.

Automatische Signalerkennung Ein intelligenter Signaldetektor erkennt automatisch an der Signalcharakteristik den jeweils zugrunde liegenden Funkstandard, sodass dann alle relevanten Parameter wie Leistungs-, Spektral- und Bitfehler- sowie Protokoll-, Nachbarkanal-, Rausch- und Verzerrungs-Werte umfassend ermittelt, grafisch und alphanumerisch dargestellt und aufgezeichnet werden können.

Viele Funktionen Hervorragend ist dabei die sehr hohe Erfassungs- und Auswertege-

92 MegaLink Precision 9-07

schwindigkeit. Automatische Messroutinen im HF- und ZF-Bereich, die Vektorsignal- und Spektrumanalyse, eine maximal nutzbare Vektormodulations-/Mess-Bandbreite von 120 MHz, ein Interface zu Matlab, USB- und Netzwerk-Schnittstellen, ein I/Q-Generator und Vektorsignalgenerator (Option) sowie alle für den jeweiligen Funkstandard aktuellen (via Internet aktualisierbaren) Analyse-Softwarepakete ergänzen den Funktionsumfang ebenso wie der universell programmierbare «Arbiträr-Waveform-Generator».

Hoher Dynamikbereich Ein Pegelfehler von nur 0,5 dB, sehr geringe Rauschwerte (DANL bis herab zu –155 dBm/Hz), ein InterceptPunkt dritter Ordnung von über +22 dBm und daraus resultierend ein beachtenswert hoher Dynamikbereich sind weitere Eigenschaften dieser Analysator-Generator-Kombination. Für Tests ebenfalls sehr nützlich: die Möglichkeit, ein aufgezeichnetes (korrektes) Signal rasch mit wenigen Mausklicks verändern zu können, um entsprechende Reaktionen des Prüflings zu untersuchen.

Neuartige Signalanalyse Der MS2690A und der MS2691A bieten sich für den Einsatz in der gesamten Mobilfunkbranche an. Sie unterstützen GSM, GPRS, EDGE, W-CDMA, WiMAX und HSPA. Die Reihe MS269X eignet sich auch für Anwendungstests in den Bereichen LTE und 4G und setzt damit Standards für die Zukunft von Mobilgeräten. Zusätzlich bietet sie auch automatische Plug-and-play-Programmierung zum Messen von Mobile-WiMAX-Signalen. Die Reihe MS269X verändert die Art und Weise der Signalanalyse vollkommen. Sie kombiniert höchste Messgeschwindigkeit mit kleinster Bauform. (tm) ■

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Messen und Prüfen

Exklusiv: 200 kW USV-Leistung auf 0.6 m2

Mess-Lichtgitter mit hoher Auflösung Die Lichtgitter der Serie SpiderScan von Baumer wurden speziell für anspruchsvolle Detektions und Mess-Applikationen entwickelt. Sie eignen sich Anwendungen bei denen Objekte schnell und präzise vermessen werden sollen wie z. B. bei Förderanlagen. Die Lichtgitter messen mit einer Auflösung von 2,5 mm bei einem maximalen Messfeld von 1,67 m. So kann auch bei hohen Fördergeschwindigkeiten eine präzise Auswertung von Objektprofilen realisiert werden. Mit seinem robusten Metallgehäuse und der Schutzklasse IP 65 ist der SpiderScan gegen äussere Einwirkungen bestens geschützt. Ein Synchronisationseingang erlaubt das Betreiben von bis zu drei Systemen, ohne gegenseitige Beeinflussung. Die Parametriersoftware SpiderView unterstützt die einfache Parametrierung.

Baumer Electric AG, 8501 Frauenfeld 052 728 11 22 sales.ch@baumerelectric.com www.baumerelectric.com

Easy 121

Miniaturisierte Absolutdruck-Transmitter Das bei Keller bereits vor rund 20 Jahren entwickelte PromComp-Prinzip, kann nun durch die allgemeine Miniaturisierung der Elektronik sein Potenzial ausschöpfen. Eine Schaltung in der Grösse einer 1-Cent-Münze kompensiert die Pisello-Drucktransmitter vollkommen gegen Schwankungen der Betriebstemperatur. Ein Temperatursensor im PromComp teilt den Temperaturbereich ein in 1,5 Kelvin breite Felder. Jedem Feld sind in einem EEPROM zwei Werte zugeordnet: Ein Wert für den Nullpunkt, ein Wert für die Verstärkung, bestimmt durch mathematische Interpolation im Abgleichvorgang. Im Betrieb werden bei entsprechender Temperatur die entsprechenden Werte zugeschaltet. Temperaturschwankungen bis zu 100 K sind auf diese Weise zu kompensieren. Keller erzielt so über den kompensierten Temperaturbereich eine Messgenauigkeit von

typ. ±0,5%FS – inklusive Nichtlinearität und Hysterese. Diese Kompensations-Technologie, die bei Pisello erstmals Anwendung findet, ist ein Meilenstein auf dem Weg zu «plug&work» in der Druckmesstechnik. Die Pisellos arbeiten bereits bei 8 VDC und bis 28 VDC Versorgungsspannung. KELLER AG 8404 Winterthur 052 235 25 25 marketing@keller-druck.ch www.keller-druck.ch

Conceptpower DPA TM

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Sehen, was geschieht Die visuelle Überwachung schneller industrieller Abläufe, wie sie in Produktionssystemen anzutreffen sind, wird stetig anspruchsvoller. Hohe Geschwindigkeiten führen dazu, dass an die entsprechenden Vision-Systeme hinsichtlich Bildrate, Auflösung und Systemintegration zunehmend höhere Anforderungen gestellt werden. Auch bei Installationen und Unterhalt sowie bei der Fehlersuche an Maschinen und Systemen sind High-Speed-Kameras gefordert, die schnelle Vorgänge aufzeichnen und zu Analysezwecken wiedergeben. Mit der Plattform PROMON von AOS Technologies ist eine «High Speed Image Streaming»-Lösung erhältlich, die Bildraten von bis zu 200 Bilder pro Sekunde in Echtzeit auf der Harddisk eines PC speichert und dadurch aufschlussreiche Bewegungsanalysen ermöglicht. Kern der Gesamtlösung bil-

• VFI-SS-111-System mit Doppelumwandlung 8 kW bis 200 kW • 200 kW pro Systemrack = 340 kW/m2 • Sinusförmiger Eingangsstrom mit THDi < 2% bei 100% Last • Konstante Nennleistung in kW bei einem Ausgangsleistungs-Faktor von 0.9 (kapazitiv) bis 0.8 (induktiv) • Dezentrale, redundante Parallelarchitektur • Modulare, unabhängige Safe-Swap-Module – bei laufendem Betrieb erweiterbar «Safe-Swap» • Einfache Leistungserweiterung • Optimale Servicefreundlichkeit • ESIS-Technik (Energy Saving Inverter Switching) • Hohe Wirkungsgrade bei Teil- und Nennlast (bis 96% bei 100% Belastung) • Fernüberwachung mit NewavewatchTM für eine unverzügliche Fehlerortung und kontinuierliche Überwachung

det die intuitiv bedienbare Software, über die sich sämtliche Funktionen und Systeme wie Kameras, Vision-Prozessoren und Rechnerplattformen steuern lassen.

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13.9.2007 13:38:15 Uhr

9-07 MegaLink Precision 95


Impressum/Firmen

MegaLink Precision Elektronik + Automation ISSN 1662–3339 14. Jahrgang «MegaLink Precision» 24. Jahrgang «EC Woche» 28. Jahrgang «Precision» 47. Jahrgang «Elektroniker» Auflage: 13 500 Exemplare WEMF05

Redaktion «MegaLink Precision» Neumattstrasse 1, CH-5001 Aarau Tel. 058 200 5642, Fax 058 200 5661 www.megalink-precision.ch Chefredaktor: Heinz Radde, Dipl. El. Ing. (hr) Tel. 058 200 5640, heinz.radde@azag.ch Redaktor: Thomas Meier, Dipl. Ing. Maschinenbau FH(tm) Tel. 058 200 5641, thomas.meier@azag.ch

Kundenberatung Willi Dennler Tel. 058 200 5643, willi.dennler@azag.ch Thorsten Krüger Tel. 058 200 5632, thorsten.krueger@azag.ch Verena Müller Tel. 058 200 5642, verena.mueller@azag.ch

Verlag © AZ Fachverlage AG Neumattstrasse 1, CH-5001 Aarau Tel. 058 200 5650, Fax 058 200 5661 Verlagsleitung: Irene Frei Marketing: Jürg Rykart

Layout Bernhard Kettner, bernhard.kettner@azag.ch

Druck Vogt-Schild Druck AG Gutenbergstrasse 1, CH-4552 Derendingen

Erscheinung, Abonnemente Erscheint monatlich Abonnementspreis Fr. 85.– Ausland: Fr. 85.– plus Postgebühren Abonnemente: Telefon/Fax 058 200 5566/67 E-Mail: abo@megalink.ch

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In dieser Ausgabe

ABB Schweiz AG 24, 54 Alfred Imhof AG 45 Allied Vision Technologies 14 Altrac AG 55 AMA Service GmbH 21 Antrimon AG 81 AOS Technologies AG 93 ARBURG GmbH + Co KG 22 Astrel AG 82, 83 Avago Technologies 26 Avnet Memec 21 AZ Fachverlage AG 18 B&R Industrie-Automation 4, 56 Bachmann Electronic 6, 20 Baldor ASR AG 4 Baumer Electric AG 91, 93 Baumüller Schweiz 6 Beckhoff Automation AG 49, 82 Berger Lahr Positec AG 57 Bibus AG 39 Blu Innovation GmbH 13 Bosch Rexroth Schweiz AG 81 Cognos (Switzerland) Ltd. 8 CommuniGate Systems 23 Condatas AG 26 Conrad Electronic AG 14, 86 Distrelec 91 EBV Elektronik 8, 10 Econotec AG 58 Egli, Fischer & Co. AG 4, 81 Electrosuisse 26 Emitec AG 27 ETH Zürich 72 EXANOVIS AG 6, 18, 92 FAST 12 Festo AG 12 Festo AG 34 FlowCAD Holding GmbH 87 FlowCAD Schweiz AG 4 Fraunhofer-Gesellschaft 14, 27 FZI 6 GMC-Instruments 69 Hermtech AG 10 Hirschmann Automation 17

Hirschmann Automation 88 Hirschmann Schweiz AG 15, 40 Hitachi Data Systems AG 12 ICOM AG 89 ifm electronic ag 59, 83, 91 Iftest AG 18 igus Schweiz GmbH 25, 85 Intermess Dörgeloh AG 28, 35 Jenny Science AG 30 Jetter (Schweiz) AG 14 Kalaidos Fachhochschule 13 Keller AG 93 Kontron Emb. Comp. 20, 87, 88 Kontron Mod. Comp. 13 KVT AG 86 Kyocera Mita (Schweiz) AG 16 LeCroy Europe GmbH 31, 33 Lenze Bachofen AG 60 Lütze AG 25 maxon motor ag 1. US, 78 MCH Messe Schweiz 50 Mesago Messe- & Kongress 10 Mesago Messe Frankfurt 17 Messe München GmbH 23 Micropelt GmbH 6 Moeller Electric AG 4. US, 61 MPI Distribution AG 37 MSC Vertriebs GmbH 24 NI GermanyGmbH 62 NI Switzerland Corp. 2. US, 86 Neuronics AG 8 Novitronic AG 86 Olma Messen St. Gallen 6, 36 Omni Ray AG 4 Omron Electronics AG 8 OPTIMAL System-Beratung 14 Panasonic Electric 48 Phoenix Contact AG 20 PHOENIX CONTACT 3. US 15, 70 Phoenix Mecano 63 Physik Instrumente (PI) 76 Pilz Industrieelektronik 4, 64 Polyscience AG 85 PowerParts AG 17

Precimation AG 6 Primelco Visual Data AG 65 PROFIBUS International 22 Puls Electronic GmbH 84 Red Hat GmbH 18 Reselec AG 16 Rockwell Automation AG 10, 38 Roschi R. & Schwarz 3. US, 22 Rotronic AG 4, 8, 85 Rutronik 12 Rutronik 4, 16, 66 Saia-Burgess Controls AG 85 Schottenland GmbH 13 SDL International 20 ServiceNet AG 4, 93 Siemens Schweiz 67, 81, 82, 88 Silica (An Avnet Company) 13 SmartBooks Shop 23 Softing GmbH 17 Spectra (Schweiz) AG 22, 89 SSV Embedded Systems 24, 87 Stolz Electronics AG 21, 83, 84 Swiss Technology Network 13, 14 swisselectric research 21 Syslogic Datentechnik AG 44 Systronics AG 4 Telcona AG 94 Telion AG 27 Telit Communications S. p. A.24 The Math Works GmbH 4, 91 toplink-plannet GmbH 23 Trigress Elektro AG 26 usedSoft AG 10 VDI 10, 20 WAGO Contact SA 71 Wind River GmbH 46 Woertz AG 68 WTC 25 Zimmerli Messtechnik 77, 90

Vorschau

MegaLink Precision 10-07 erscheint am 25.10.07

Inserateschluss: 1.10.07. Vorzugsthemen: Automation, Roboter, Bildverarbeitung, Fluidik, Sicherheit und Zuverlässigkeit, Qualität, Fertigung Ständige Rubriken: Bauelemente, Messen+Prüfen, Automation, Kommunikation, in motion: Antriebe+Fluidik, Industriebedarf.


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