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MegaLink Precision 10-07

www.megalink-precision.ch

• Productronica 07 • Bionik-Antriebe • Die Digitale Fabrik Entwicklung und Produktion


PXI

ABB Schweiz Atmel Continental Temic DePuy, a Johnson & Johnson Company Fiat Flextronics Hella Lexmark

Die Prüfplattform für Tausende von Unternehmen auf der ganzen Welt

Lund Institute of Technology

Saab

Magneti Marelli, a Fiat company

SELEX Sistemi Integrati

Microsoft National Institute of Oceanic Technology

Samsung Sennheiser Electronic Siemens Soliton Technologies

Pyrex

Summitek Instruments

Renault

Toshiba

Computergestützter Controller

Robert Bosch CCS-Systeme

Modulare Messgeräte von DC bis 6,6 GHz

Rackmontage oder mobiles Chassis

Bei PXI handelt es sich um eine softwareseitig definierte Plattform für Mess- und Automatisierungssysteme. • Offener Industriestandard, von über 70 Herstellern und 1200 Produkten unterstützt • Extrem genaue Messgeräte, darunter der Digitalisierer mit der höchsten Auflösung und einem nutzbaren Dynamikbereich von -120 dBc

Wählen Sie aus einem umfassenden Angebot an PXI-gestützten Chassis, Controllern und modularen Messgeräten von NI. PXI-Chassis

3U, 6U, Rackmontage, 4 bis 18 Steckplätze

PXI-Controller

Dezentral oder Embedded

• Industrietaugliche, kostengünstige Systeme basierend auf Standard-PC-Technologien

Digitalisierer/Oszilloskope

Bis 24 bit, 250 MS/s

Signalgeneratoren

Bis 16 bit, 200 MS/s

Hochgeschwindigkeits-Digital-I/O-Module

Bis 400 Mb/s

• Direkte Anbindung an bestehende Messgeräte über GPIB, Ethernet/LAN, USB, CompactPCI, PCI und PCI Express

HF-Schaltmodule

Bis 6,6 GHz, 20 MHz RTB

Digitalmultimeter

Bis zu 71⁄2 Stellen

Programmierbare Netzteile

Bis 20 W, 16 bit

Audioanalysatoren

Bis 24 bit, 500 kS/s

Schaltmodule

Multiplexer, Matrizen, HF, Relais

Multifunktions-I/O-Module

Analog-I/O, Digital-I/O, Counter

• Softwaredefinierte Konfiguration und Automatisierung mit National Instruments LabVIEW und LabWindows/CVI, C/C++, NI TestStand und Microsoft.NET

Warum sich die aufgeführten Unternehmen für PXI entschieden haben, erfahren Sie unter ni.com/pxi/d.

056 2005151

National Instruments Switzerland Corporation Austin, Zweigniederlassung Ennetbaden • Sonnenbergstr. 53 • 5408 Ennetbaden Tel.: +41 562005151 • Fax: +41 562005155 • ni.com/switzerland • ni.switzerland@ni.com

© 2006 National Instruments Corporation. Alle Rechte vorbehalten. CVI, LabVIEW, National Instruments, NI und ni.com sind Warenzeichen von National Instruments. Andere erwähnte Produkt- und Firmennamen sind Warenzeichen oder Handelsbezeichnungen der jeweiligen Unternehmen. 7425-501-117

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Editorial

Hasta la Vista, XP? Ich fühle mich überhaupt nicht mitschuldig daran, dass Bill Gates nur noch der zweitreichste Mann der Welt sein soll. Schliesslich habe ich Anfang des Jahres brav einen neuen Laptop mit vorinstalliertem Betriebssystem Vista gekauft. Und bei jedem dann nicht mehr kompatiblen Treiber und bei jeder nicht mehr funktionierenden Applikation die Zähne zusammengebissen und unter Beschwörung meines gesamten Computer-Sportgeistes zu flicken (neudeutsch: upzudaten) Never change a winning horse! versucht. Bis mir dann doch der Kragen platzte und Anglo-amerikanische Redensart ich alles auf XP zurückstellte (was auf dem Gerät natürlich inzwischen ähnlich ärgerlich geworden war). Es scheint, ich stehe mit meinem Erlebnis nicht ganz alleine da. Wahrscheinlich ist es auch nicht ganz zufällig, dass Microsoft inzwischen den Verkauf von XP bis Juni 2008 verlängert hat (unterstützt werden soll es bis 2014). Immerhin hatte die PC-Schmiede Dell bereits im April angekündigt, aufgrund der Nachfrage werde man wieder Windows XP als Betriebssystem für Home-PCs anbieten. Microsoft hatte das zunächst als kleine Minderheit bezeichnet. So klein scheint aber die Minderheit wohl nun doch nicht zu sein. Es wäre billig, hämisch in den Chor manchmal fast religiös eifernder Microsoft-Gegner z. B. der Apple- und Linux-Fraktionen einzustimmen, nur um der Publicity willen. Gleichwohl sei die Frage erlaubt, ob mit Vista nicht doch eine Machtposition überspannt wurde? Bemerkenswert aber ist, und das spricht für die Seriosität unserer Branche: Von Automatisierern hörte man bisher auch nicht einmal andeutungsweise etwas von einem geplanten Vista-Einsatz. Eben: Wir sind das Volk . . . Heinz Radde, Chefredaktor heinz.radde@azag.ch

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Neue Produktlinie

Neuzeitliches Design - hohe Leistung auf kleinstem Raum

Linear DC-Servomotor Hochdynamischer Direktantrieb in kompakter Bauweise: 12,5 mm, Länge 47 mm, Gewicht 56 gr. Ideal für zyklische Bewegungsabläufe und Positionieraufgaben: ■ Gleitlänge bis 20 ... 80 mm ■ Kontinuierliche Kraft bis 3,1 N ■ Spitzenkraft bis 9,4 N

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■ Max. Beschleunigung 180 m/s2 ■ Max. Geschwindigkeit 2,7 m/s Einfache Inbetriebnahme in Verbindung mit dem abgestimmten Motion Controller und der bedienungsfreundlichen "Motion Manager" Software. Lineare Bewegungsvorgänge und Positionieranwendungen werden einfach!

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Inhaltsverzeichnis

Automation

50

Themen

Massgeschneiderte Produkte Kleine Stückzahlen und Hochlohnstandorte sind ein KO-Kriterium – es sei denn, man ist innovativ. Kundennähe und massgeschneiderte Produkte mit überlegener Technik sind ein Plus.

Editorial Veranstaltungskalender Die digitale Fabrik 30 Jahre Wago Schweiz Vier Trends der Elektronik MOTEK startet voll durch Sicherung im Weltall

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Bildverarbeitung

Energieketten und Gleitlager Productronica

Schnelle Bildverarbeitung

Serielle Daten im Fahrzeug 2/2 Mikrosensor im Auge

Um die Verarbeitungsgeschwindigkeiten in der Bildverarbeitung zu steigern, werden Teile der Verarbeitung auf die Grafikkarte des PC-Systems ausgelagert.

Zukunftssichere Zeitungsrotation Entwickeln in China Bildverarbeitung auf der Grafikkarte Was lange gärt Konturbasierte Vision-Sensoren Who is Who: Fertigung in motion

90

Kamerageführter Roboter

Gruyère per Roboter Bewegung durch Bionik El. hydr. Motion Control Kamerageführter Roboter

Ein komplexer Herstellungsprozess sowie ein erhöhter Automationsgrad und die Lösung immer vielfältigerer Aufgaben brauchen lokale Intelligenz, flexible Geräte und ein durchdachtes Konzept.

Sehender Roboter Impressum/In dieser Ausgabe

1 4 30 32 34 38 40 42 44 46 49 50 54 57 60 62 64 82 84 88 90 92 128

Highlight

99 Sicherheit Rechenzentren der Zukunft 107 Kinematische Komplettlösung 110 Ethernet-basiertes MotionControl-System 114 Analoge Signale für alle Fälle 119 Multi axis Motion Control

Zur Titelseite

Sicheres wireless Panel Mit dem Mobile Panel 277 Industrial Wireless LAN (IWLAN) gibt es jetzt ein drahtloses mobiles Bediengerät mit Not-Halt-Taster. Mit Hilfe der Engineeringsoftware Simatic WinCC flexible 2007 definiert der Anwender bei der Projektierung sogenannte Wirkbereiche, in denen eine Maschine bedient werden kann. Ein Transponder begrenzt diese Wirkbereiche, in denen das Gerät lokal identifiziert wird. Dies gewährleistet eine fehlersichere Bedienung und die eindeutige Zuordnung der passenden Bedienbilder und -berechtigungen an jedem Punkt der Anlage. Der Transponder kann zusätzlich dazu verwendet werden, Zonen zu definieren, in denen bestimmte Funktionen projektiert sind. Siemens Schweiz AG 8047 Zürich 0585 584 063 www.siemens.ch

107

Produkte

in motion/Antriebe und Fluidik Automation Bauelemente Industriebedarf Kommunikation Messen und Prüfen

108

Lieferantenverzeichnis

94 104 106 108 113 117 126

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Veranstaltungskalender

Datum

Ort

Thema

Kosten

21.09.07 bis 24.01.08

Rapperswil

Zertifikatskurs Mikroelektronik Analog, Informationsabend 05.07.07, 18.10 Uhr

CHF 5500.– Jeannette Ebnoether HSR Hochschule für Technik Oberseestrasse 10 8640 Rapperswil jeannette.ebnoether@hsr.ch CHF 75.– Ineltro AG, Walter Weber bis 150.– Riedthofstrasse 100 8105 Regensdorf, 043 343 73 31 walter.weber@ineltro.ch www.ineltro.ch kostenfrei LonMark Schweiz 3600 Thun, Barbara Graf 033 223 00 85, info@lonmark.ch www.lonmark.ch anfragen EBV Elektronik GmbH & Co KG 8953 Dietikon, Daniel Studer 01 745 61 61, daniel.studer@ebv.com www.ebv.com/techtrends ab Electrosuisse CHF 210.– 8320 Fehraltorf, Ruedi Felder anfragen 044 956 11 51 ruedi.felder@electrosuisse.ch www.electrosuisse.ch CHF 1180.– IBL-Solutions GmbH 9404 Rorschacherberg 071 855 77 29, pina.weinhandl@iblsolutions.ch www.ibl-solutions.ch www.maschinensicherheit.ch EUR 980.– Fraunhofer-Allianz Vision +49 9131 776-530 vision@fraunhofer.de www.vision.fraunhofer.de EUR 980.– Fraunhofer-Allianz Vision +49 9131 776-530 vision@fraunhofer.de www.vision.fraunhofer.de anfragen VDI Wissensforum Kundenzentrum, +49 211 62 14-201 wissensforum@vdi.de www.vdi-wissensforum.de anfragen VDI Wissensforum Kundenzentrum, +49 211 62 14-201 wissensforum@vdi.de www.vdi-wissensforum.de. CHF 450.– Moeller Electric AG 8307 Effretikon, Frau Dula Prizzi dula.prizzi@moeller.net www.moeller.net anfragen Technische Universität München 85748 Garching b. München Prof. Klaus Bender +49 089 289 16400 bender@itm.tum.de www.itm.tum.de EUR 980.– Fraunhofer-Allianz Vision +49 9131 776-530 vision@fraunhofer.de www.vision.fraunhofer.de anfragen Stuttgarter Messe- und Kongressgesellschaft mbH Niklas-Fabian Kater +49 711 2589-624, niklas-fabian. kater@messe-stuttgart.de ab National Instruments CHF 150.– 056 2005151 anfragen ni.switzerland@ni.com www.ni.com

23.10.07 bis 27.3.08 Regensdorf, Ineltro AG

Diverse Workshops zu Produkten, Entwicklungs-Tools und Software von Microchip

23.10.07 31.10.07 nachmittags

Zürich, Flughafen Bern, Stade de Suisse

Herbstseminare Energie + Technologie Informationen und Anregungen aus der Praxis für den Betrieb von Liegenschaften

31.10.07

Zürich-Regensdorf, Techtrends Symposium, aktuelle Halbleiterlösungen Hotel Mövenpick

8.11.07

Fehraltorf

Wireless in der Automation: Grundlagen – Planung – Anwendungsbeispiele

15.–16.11.07

Pfäffikon SZ, Seedamm-Plaza

Seminar: «Sichere Maschinen nach Niederspannungs- und EMV-Richtlinie»

15./16.11.07

Erlangen/D

Seminar Qualitätssicherung mit Bildverarbeitung: Wärmefluss-Thermographie als zerstörungsfreies rüfverfahren

22./23.11.07

Stuttgart/D

Seminar Qualitätssicherung mit Bildverarbeitung: Optische 3-D-Messtechnik

27./28.11.07

Düsseldorf/D

5. VDI-Fachtagung Innovative Beleuchtung mit LED

27./28.11.07

Düsseldorf/D

VDI Wissensforum Bildverarbeitung in der Messund Automatisierungstechnik

27./29.11.07 und 4.12.07

Effretikon

Workshop easySoft-CoDeSys, Einsteigen in die Programmierung nach IEC 61131-3

29.11.07

Nürnberg SPS/IPC/ Präsentation der Ergebnisse aus dem VerbundDRIVES, Kongress- forschungsprojekt ATTEST. Neuartiger Methoden und zentrum Architekturen für den automatisierten Systemfunktionstest.

7.12.07

Erlangen/D

Seminar Qualitätssicherung mit Bildverarbeitung: Inspektion und Charakterisierung von Oberflächen

26.2.08

Stuttgart/D

4. Konstrukteurstag Sicherheit + Automation mit begleitender Fachausstellung, Veranstalter: Messe Stuttgart, Firma Pilz und die Konradin Mediengruppe

4.3.08

Baden, Kultur- und 11. Technologie- und Expertenkongress NIDays 2008 Kongresszentrum TRAFO

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Veranstalter

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Nachrichten

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Nachrichten

Microsoft verweigert Interoperabilitätsinformation

PICMG und Plug-and-Play congatec AG, ADLINK Technology Inc. und MSC Vertriebs GmbH haben gemeinsam ein neues technisches SubKomitee innerhalb der PICMG gegründet. Ziel ist es, einen gemeinsamen Design Guide für COM Express Carrier-Boards zu erstellen. Damit wird die Austauschbarkeit von COM-Express-Modulen verschiedener Hersteller deutlich erleichtert. Christian Eder, gewählter Draft Editor des Komitees, erwartet, dass der Design Guide bis zum Februar 2008 fertiggestellt ist. Nach der Freigabe der PICMG COM.0 Spezifikation ( COM Express) haben zahlreiche Hersteller Module in diesem attraktiven Formfaktor entwickelt. Christian Eder congatec AG, www.congatec.com

Red Hat, einer der führenden Anbieter von Open Source-Lösungen, spricht sich in einer Stellungnahme für die Wiederherstellung des Wettbewerbs aus. Diese folgt der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs im Prozess der Europäischen Kommission gegen Microsoft. Der Zugriff auf Interoperabilitätsinformationen und die Fähigkeit, alternative Technologien anzubieten, seien essentielle Elemente, um das Wettbewerbsumfeld auf dem Markt für Informationstechnologie wiederherzustellen. Open Source-Lösungen seien von zentraler Bedeutung für diesen Wettbewerb. Microsoft verweigere Open-Source-Anbietern weiterhin den Zugriff und die Verwendung von Interoperabilitätsinformationen, die das Unternehmen nun klarerweise zur Verfügung stellen muss. AxiCom GmbH, +49 89 800 908-27 sascha.smid@axicom.de, www.axicom.de

Exakte Fingerabdrücke für den elektronischen Pass Neben Fotos und persönlichen Daten werden auf Reisepässen ab November 2007 auch Fingerabdrücke gespeichert. Um die Qualität der Finger-Scans zu gewährleisten, dürfen nur zertifizierte Geräte eingesetzt werden. Am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena befindet sich die erste akkreditierte Prüfstelle für optische Sensoren, die Fingerabdrücke erfassen.

In Pässen, die seit dem 1. November 2005 ausgestellt werden, ist bereits ein RFID-Chip integriert, der das Lichtbild in elektronischer Form enthält. Nun werden ab dem 1. November 2007 je ein Fingerabdruck der rechten und linken Hand auf den Ausweisen gespeichert. Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik www.iof.fraunhofer.de

Security-Lösung für Web 2.0 Die neue Webwasher 6.6 von Secure Computing bietet als erste Web-Gateway-Security-Lösung auch sicheres Caching von Webtraffic. Damit können Kunden erheblich an Bandbreite sparen und Verzögerungszeiten minimieren. Gleichzeitig sorgt die vielfach ausgezeichnete Webwasher Anti-Malware Engine und die Anbindung an das globale Reputationssystem TrustedSource für ein hohes Level an Web-2.0-Sicherheit. Secure Computing GmbH www.securecomputing.com

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Nachrichten

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Automatisierungskongress

FAST ist erneut unter den Marktführern

Der Automatisierungskongress in Deutschland ( GMA-Kongress) findet am 3. und 4. Juni 2008 in Baden-Baden erstmals unter dem Namen AUTOMATION statt. Fachleute, die sich mit einem Beitrag beteiligen möchten, können ihre Vorschläge bis zum 15. November 2007 einreichen. Das Themenspektrum umfasst die gesamte Breite der Mess- und Automatisierungstechnik als Querschnittsdisziplin in den verschiedenen Anwendungsbranchen mit Schwerpunkt Prozess- und Fertigungsautomation. Begleitend findet eine Fachausstellung statt. Der vom VDI-Wissensforum veranstaltete Kongress wird erstmals nicht nur von der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA), sondern auch von der NAMUR und dem ZVEI-Fachverband Automation als fachliche Träger unterstützt. VDI Wissensforum Kundenzentrum, +49 (0) 211 62 14-201, wissensforum@vdi.de, www.automation2008.de

Fast Search & Transfer (FAST), Anbieter unternehmensweiter Suchtechnologien und -lösungen, ist einer der Marktführer im aktuellen «Magic Quadrant 2007» für Information Access Technology. Das Marktforschungsunternehmen Gartner Group hat das Unternehmen wiederholt im oberen rechten Quadranten platziert. Der Gartner-Report 2007 beurteilt 33 Anbieter von Information Access Technology und positioniert sie in vier Quadranten als «Marktführer», «Herausforderer», «Visionäre» und «Nischen-Akteure». Als Basis für die Beurteilung verwendet Gartner zwei grundsätzliche Bewertungskriterien als Achsen des Magic Quadrant: «Fähigkeit zur Umsetzung» und «Vollständigkeit der Vision». Zu den Marktführern zählen die Unternehmen, die in beiden Bereichen gut bewertet sind. Fast Search & Transfer Deutschland GmbH, www.fastsearch.com

Abacus und Amphenol Infocom unterschreiben Distributionsvertrag Die Abacus Group gab die Unterzeichnung eines neuen, gesamteuropäischen Distributionsvertrags mit Amphenol Infocom bekannt, der für alle Länder gilt, in denen Abacus Niederlassungen hat. Die neue Vereinbarung baut auf der bewährten, siebenjährigen Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen in Grossbritannien auf. Abacus Group plc., www.abacus-group.co.uk

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Grafikdisplays können vieles. Eines kann viel mehr – höher auflösen.

Displays

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Kabel

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Aktive und passive Komponenten

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Optoelektronik

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Bussysteme

Als Marktführer setzt Hitachi viele Trends am Displaymarkt. Trends, die in der Apparateindustrie jetzt zu den Standards zählen. Wie verbesserte Farbdarstellung, längere Lebensdauer von Hintergrundbeleuchtungen, erweiteter Arbeitstemperaturbereich. Mit den handlichen 2.2, 2.7 und 3.5 Zoll transmissiven TFT-Displays mit QVGA-Auflösung, untermauert Hitachi seine Marktführerschaft. Trotz geringer Bautiefe beinhalten die Displays eine LED-Hintergrundbeleuchtung ab 200 bis 430 cd/m2 bei einem Kontrast von mindestens 200 : 1. Erfahren Sie mehr unter www.d-e.ch oder Telefon 044 276 11 11. Ein Geschäftsbereich der Maagtechnic Gruppe


Nachrichten

Gemischte Signale, ein Instrument. Ein Hochleistungs-Oszilloskop mit Logikanalysator-Funktionen.

Jetzt können Sie sowohl analoge wie auch digitale Signale mit einem einzigen Tektronix Instrument anzeigen und korrelieren. Und es lässt sich genau so einfach wie ein konventionelles Oszilloskop einrichten und bedienen. Wir stellen Ihnen hier das Mixedsignal-Oszilloskop der MSO4000-Serie vor.

PKanäle:

Dieses funktionsstarke Oszilloskop besticht durch seine grundlegenden Logikanalysator-Funktionen. Seine informative Signaldarstellung mit 2 bzw. 4 analogen und 16 digitalen Kanälen zeigt Ihnen auf einen Blick, was sich an verschiedenen Stellen Ihrer Entwicklung abspielt. Dank der einfachen Bedienung, die Sie schon von konventionellen Oszilloskopen her kennen, kommen Sie Fehlern schneller und einfacher auf die Spur.

P Bandbreite:

Setzen Sie umständlicher Einrichtung und Bedienung ein Ende. Gewinnen Sie mehr Zeit für Ihre eigentlichen Aufgaben. Beschleunigen Sie das Debugging.

Holen Sie sich weitere Informationen zum Debugging von Entwicklungen im Mixedsignal-Bereich. Laden Sie die kostenlose Dokumentation jetzt herunter bei: www.linktronix.ch/mixedsignals

2 oder 4 analoge + 16 digitale 350 MHz, 500 MHz, 1 GHz P Abtastrate:

Bis zu 5 GS/s

P Max.

zeitliche Auflösung (digital): 60,6 ps (!)

P Aufzeichnungslänge:

10 Megapunkte auf allen (!) analogen und digitalen Kanälen P Grosser

P Mehr

XGA-Bildschirm (264mm)

Informationen unter: www.linktronix.ch


Nachrichten

Neuartige Netzwerkanwendungen Motorola und Wind River beabsichtigen im Rahmen einer strategischen Allianz die Bereitstellung integrierter AdvancedTCA- und MicroTCA-Laufzeitplattformen mit Carrier Grade Linux und VxWorks. Eingesetzt werden sollen die Kommunikationsplattformen für die Entwicklung neuartiger Netzwerkanwendungen in der Telekommunikationsindustrie, der Luftund Raumfahrt, der Medizintechnik und der

industriellen Automatisierung. Das erste Ergebnis der Zusammenarbeit ist eine MicroTCA-basierte COTS-Lösung mit Wind River Carrier Grade Linux, die über die Distributoren Arrow Electronics und Avnet Applied Computing Solutions erhältlich ist. Weitere Lösungen, darunter eine auf Basis des neuen ATCA9301-Blades von Cavium mit zwei Octeon-Prozessoren mit je 16-Cores, sollen noch im Lauf

diesen Jahres auf den Markt kommen. Die Zusammenarbeit zwischen Motorola und Wind River soll sich über die Produktentwicklung hinaus auf die Unterstützung von Industrie-Initiativen wie OpenSAF mit Software für Hochverfügbarkeitsanwendungen, Virtualisierungstechnologien und Entwicklungsumgebungen für Multicore-Prozessoren beziehen. Wind River GmbH, www.windriver.com

Keynote zur Productronica 2007

Ausschreibung Laser-Preis

Zukunftsvisionär Prof. Radermacher spricht zum Thema «Globalization, Information Society, Sustainable Development – What are the Challenges ahead?» beim internationalen Branchentreff am Vorabend der Productronica 2007 (13. bis 16. November 2007, München). Einen Blick in die Zukunft von Technik, Wirtschaft und Gesellschaft können die Aussteller werfen. Prof. Franz Josef Radermacher Prof. Franz Josef Radermacher ist einer der Vordenker der «Global Marshall Plan Initiative». Ihr Ziel ist es, ein verbindliches globales Rahmenwerk für eine ökosoziale Weltwirtschaft zu erstellen, um die Wirtschaft mit Umwelt, Gesellschaft und Kultur in Einklang zu bringen. Prof. Radermacher wurde 2004 mit dem «Planetary Consciousness Prize» für beispielhaftes Leben im Bewusstsein der globalen Verantwortung ausgezeichnet. Frühere Preisträger sind Persönlichkeiten wie Nelson Mandela, Kofi Annan und Michail Gorbatschow. Im Juni wurde ihm als einem von «fünfzehn Visionären für eine bessere Welt» der «Vision Award» verliehen. Messe München, +49 (0) 89/949 207 20, www.productronica.com

Entwickler und Wissenschaftler können sich wieder mit Innovationen zur Anwendung oder Erzeugung von Laserlicht für den internationalen Berthold Leibinger Innovationspreis 2008 bewerben. Der von der Berthold-Leibinger-Stiftung vergebene Preis prämiert Innovationen in allen Anwendungsbereichen des Laserlichts. Anmeldeschluss ist der 30. November 2007. Preisgelder von insgesamt 35 000 EUR erwarten die drei Preisträger. Die Nominierten erhalten auf Einladung der Stiftung im April 2008 Gelegenheit, die Jury persönlich von ihren Arbeiten zu überzeugen. Zu den bereits ausgezeichneten Innovationen zählen neue Strahlquellen wie der Scheiben- und Faserlaser, ein Laserskalpell für die Behandlung von Lungenkrebs und ein hochmodernes Mikroskopieverfahren für die Zellforschung. Berthold Leibinger Stiftung, www.leibinger-stiftung.de

Chance für Investoren – Fraunhofer-Technologien Die Fraunhofer-Venture-Gruppe bietet Investoren, Business-Angels und Venture-Capital-Gesellschaften die Chance, sich an Ausgründungen der Fraunhofer-Gesellschaft zu beteiligen. Junge Unternehmen besonders aus dem Technologiesektor brauchen zu Beginn eine solide Finanzierung. Je nach Höhe des Betrags, der Art einer möglichen Beteiligung durch Geldgeber und den nötigen Vorleistungen findet die Fraunhofer-Venture-Gruppe zusammen mit den Unternehmen eine individuelle Lösung für die Kapitalbeschaffung. Eine Hilfestellung für die betreuten Unternehmen und Finanziers ist das organisierte Investmentforum. Dort stellt die Venture-Gruppe Kapitalgebern die neuesten Forschungstrends mit Investitionsbedarf sowie junge Unternehmensausgründungen aus den Fraunhofer-Instituten vor. Zentrale der Fraunhofer-Gesellschaft, www.fraunhofer.de

BMC Software übernimmt Emprisa Networks Nach ProactiveNet und Real Ops hat der Vorreiter im Business Services Management (BSM) nun Emprisa Networks übernommen. Das Unternehmen ist führend in den Bereichen Smart Network Compliance, Change und Configuration Management sowie bei Automatisierungs-

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lösungen. Durch die Akquisition erweitert BMC Software sein BSM-Portfolio und seine Service-Automations-Technologien, die vor allem komplexe, heterogene Netzwerk-Infrastrukturen ansprechen. Durch fortschrittliche Netzwerk-Entwicklungen und Automatisie-

rung der Konfiguration können operationelle Kosten verringert und Antwortzeiten auf angefragte Services verbessert werden.

BMC Software, www.bmc.com

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Nachrichten

Stückgut sorgfältig und schnell liefern: Auch das ist Logistik. gen innerhalb eines vorher vereinbarten Zeitfensters ab. Indem die Abholung am späteren Nachmittag erfolgt und der Speditionsmitarbeiter nur einmal auf der Rampe stehen muss, spart der Auftraggeber Zeit. Einfache Palettenpreise Um die Transportkosten jederzeit im Griff zu haben, steht im Internet unser Frachtkostenrechner zur Verfügung unter: www.postlogistics.ch / frachtkostenrechner. Wer Lade-, Bestimmungsort und Anzahl Paletten eingibt, weiss schon nach einem Mausklick, was die Stückgutsendung kostet. Schnelle und zuverlässige Lieferungen zum Kunden entscheiden mit über den Geschäftserfolg. Doch nicht jeder Betrieb hat einen eigenen bzw. einen landesweiten Vertrieb. Die Alternative heisst PostLogistics. Die Spezialistin bringt Waren als Teil- und Ganzladung oder als Stückgut sicher und zur gewünschten Zeit zum Empfänger. Schnell und schneller Alle Transporte lassen sich bei PostLogistics flexibel organisieren. Ein Auftrag vor 13.30 Uhr

via Internet, Fax oder E-Mail genügt. Je nach Bedarf fährt unser Chauffeur noch am gleichen oder am nächsten Tag zur Abholadresse. Er kontrolliert, ob die Sendung vollständig ist, und übernimmt sie. Stückgut ist am nächsten Werktag beim Kunden, Teil- und Ganzwagenladungen nach Möglichkeit am gleichen Tag.

Svelto e semplice Mit unserem Partner Sifte Berti bieten wir tägliche Transporte von und nach Italien – von Stückgut bis Ganzladungen. Wir holen die Waren beim Auftraggeber oder beim Lieferanten in Italien ab, transportieren sie mit dem Camion und teilweise auf der Bahn, übernehmen die Einfuhr- bzw. Ausfuhr-Verzollung und stellen

Pakete und Paletten bündeln Unsere Kunden können bei uns Expresssendungen, Pakete, Briefe und Paletten in einem Fahrzeug mitgeben. Bis zu drei Paletten holen wir zusammen mit den übrigen Postsendun-

die Sendungen flächendeckend in der ganzen Schweiz oder in ganz Italien zu.

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PostLogistics

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Nachrichten

Fachpresse und Internet – Synergie pur

Das CSEM gründet sein 25. Start-up Das Schweizer Zentrum für Elektronik und Mikrotechnologie bleibt seiner Berufung als Technologie-Inkubator treu: Mit der Gründung von Nolaris lanciert das CSEM bereits das 25. Start-up. Ziel des Unternehmens ist die Konzeption und Realisation innovativer Solarenergieanlagen, sog. «Solarinseln». Im vergangenen Mai präsentierte das CSEM sein Konzept der schwimmenden Solarenergie-Inseln und gab gleichzeitig seine Absicht bekannt, den ersten Prototyp zu realisieren. Weil laufend neue Bedürfnisse entstehen und sich die Lebensweise der Menschen kontinuierlich verändert, gewinnt die Entwicklung erneuerbarer Energien zunehmend an Bedeutung und erweist sich dabei als eine wesentliche Triebfeder für Innovationen. Als bedeutender Innovator der Schweiz will das CSEM seine unternehmerische Expertise in den Dienst der globalen Energieversorgung stellen und hat zu diesem Zweck in Neuenburg die Nolaris AG gegründet, die sich mit der Förderung, Entwicklung und Realisierung von Solarenergie-Einheiten wie den schwimmenden Solarinseln befassen wird. CSEM, www.csem.ch

Bevorzugte Media- und Infoquellen der Leader (Quelle: MA Leader 05).

Für vertiefte Fachinformationen sind Fachzeitschriften und Internet die mit grossem Abstand führenden Medien. Interessanterweise konkurrenzieren sich die beiden Mediengattungen jedoch nicht, sie werden komplementär genutzt. Fachzeitschriften funktionieren eher als «Bringmedium», das ihre Leser zielgruppengerecht mit Highlights, Entwicklungen, Updates und People bedient. Das Internet wird gezielt zur Suche von Informationen genutzt. Der Mediamix für Business to Business stimmt in vielen Fällen nicht. Nach wie vor wird fast die Hälfte der potenziellen Werbebudgets in der Business-to-Business-Kommunikation in Direktwerbung investiert, obwohl sich Führungskräfte eher marginal über Prospekte informieren. Eine Umgewichtung des Mediamix zugunsten der Fachpresse kann ganz klar die Effizienz steigern und grössere Erfolge erzielen, gerade bei der Ansprache neuer Kunden. Verband SCHWEIZER PRESSE, 8021 Zürich, 044 318 64 64, contact@schweizerpresse.ch, www.qpublikation.ch

Rotronic und Micro Control Rotronic AG und Micro Control AG schliessen ihre PC- und Serverproduktion zusammen und steigen damit nach eigenen Angaben zum grössten und leistungsfähigsten PC- und Server-Assemblierer im schweizerischen B2B-Markt auf. Ein höheres Einkaufsvolumen und eine bessere Marktstärke gegenüber Herstellern sind weitere Pluspunkte. Der Kunde profitiere vor allem vom enormen Ausbau des Angebots. Die neu gegründete Firma ROTRONIC MICRO AG unter der Leitung von Erik Aslaksen und Peter Bachmann hat ihren Sitz in Niederrohrdorf bei Baden. Sie vertreibt und produziert ab Januar 2008 unter den Markennamen ROLINE und ARC kundenspezifisch konfigurierte und getestete PC-Systeme, Server, Blade-Server und Notebooks. Für Vor-Ort-Garantieleistungen gilt eine Standardreaktionszeit beim Kunden von acht Arbeitsstunden. Alle Server haben standardmässig drei Jahre Vor-Ort Garantie. Bei den PC-Systemen gilt ein Jahr VorOrt- und zwei Jahre Bring-In-Garantie. ROTRONIC MICRO AG, Loonstrasse 6a, 5443 Niederrohrdorf 056 485 76 00, info@rotronic-micro.ch, www.rotronic-micro.ch

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Enics verstärkt seine Präsenz in Osteuropa Enics übernimmt Vermögenswerte von ZTS Elektronika in der Slowakischen Republik. Mit dieser Akquisition expandiert der global tätige Electronics Manufacturing Services-Anbieter weiter in Osteuropa. Enics, einer der führenden Anbieter von Electronics Manufacturing Services (EMS) mit Fokus auf Industrie-Elektronik und Medizinaltechnik, sowie ZTS Elektronika ( ZTS), eine bedeutende EMS-Firma in der Slowakischen Republik, haben Ende August 2007 eine Vereinbarung unterzeichnet. Enics erklärt sich darin einverstanden, bestimmte Vermögenswerte der ZTS in Nova Dubnica in der Slowakischen Republik zu übernehmen. Enics AG, www.enics.com

EtherCAT bei SEMI erfolgreich SEMI (Semiconductor Equipment and Materials International) hat EtherCAT für den Einsatz in seinen Anwendungen freigegeben und als SEMIStandard anerkannt. Der Normungsverband der Halbleiterindustrie bestätigt damit das grosse Interesse dieser Branche an der schnellsten Industrial-Ethernet-Lösung. Das nordamerikanische SEMI Information & Control Committee hat den EtherCAT-Standard verabschiedet; die Veröffentlichung als SEMI E54.20 soll noch im Oktober erfolgen. Dieser Meilenstein wird die Akzeptanz von EtherCAT in der Halbleiterbranche weiter beschleunigen. EtherCAT Technology Group, www.ethercat.org

CANopen-Geräteprofil für RFID-Geräte Die internationale Anwender- und Herstellervereinigung CAN in Automation (CiA) e. V. hat das CANopen-Geräteprofil CiA 445 für RFID-Lese-/ Schreibgeräte veröffentlicht. Ziel des Profils ist es, die Systemintegration von RFID-Lesegeräten zu vereinfachen, die z. B. in Netzwerken in der Fabrikautomatisierung, Laborautomatisierung, in medizinischen Systemen, Produkt- und Anlagenverwaltung, Ident-Systemen usw. verwendet werden. Das Geräteprofil macht CiA 445 konforme RFID-Geräte von verschiedenen Herstellern mit sehr geringem Zeit- und Konfigurationsaufwand miteinander austauschbar. CAN in Automation (CiA) GmbH, www.can-cia.org

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don't write,

Mixed-Signal Platform for the NI LabVIEW TM Embedded Module

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ZMobile pushes the frontiers of Graphical Embedded System Design to Spacecraft Attitute Control. This new LabVIEW TM Embedded Module Target combines a low energy scheme with enormous data processing power and high level graphical programming. A familiar block diagram style offers intuitive views of the entire hard- and software and makes DSP power accessible to even non embedded system experts. LabVIEW Goes Embedded !

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Nachrichten

Software erkennt Gesichter

Sébastien Marcel führt seine Software «Google Portrait» vor (Bild: Alain Herzog/SNF).

Informatiker des IDIAP in Martigny bieten dem Riesen Google die Stirn. Wer auf dem Internet mit einer Suchmaschine das Porträt einer Person ausfindig machen will, erhält nicht immer treffende Ergebnisse, da für die Suche nur der Begleittext zu den Bildern herangezogen wird. Forschende des Nationalen Forschungsschwerpunkts «Interaktives Multimodales Informationsmanagement» (IM2) am IDIAP in Martigny haben eine Software entwickelt, die erkennen kann, ob in einem digitalen Bild ein Gesicht enthalten ist. Ihr Programm mit dem Namen «Google Portrait» wurde im Februar lanciert. Anwendungen sind in den Bereichen Biometrie, Videokonferenzen oder Überwachungssysteme vorstellbar. IDIAP, 1920 Martigny, 027 721 77 27,marcel@idiap.ch, www.snf.ch

Automatica 08 mit neuen Ausstellern Acht Monate vor der Automatica 2008, die vom 10. bis 13. Juni 2008 auf dem Gelände der Neuen Messe München stattfindet, haben sich bereits über 440 Unternehmen aus dem In- und Ausland angemeldet, die sich auf der Internationalen Fachmesse für Automation mit Fokus auf Montage- und Handhabungstechnik, Robotik, Industrielle Bildverarbeitung und dazugehörige Technologien präsentieren werden. Es sind bisher bereits 92% der 2006 belegten Netto-Ausstellungsfläche belegt. Begleitet wird die Messe von einem hochkarätigen Rahmenprogramm. Bereits zum dritten Mal findet zeitgleich die Robotik statt, die grosse Fachtagung, die vom VDI Wissensforum ausgerichtet wird. Ebenfalls am 11. und 12. Juni 2008 trifft sich die DAGM (Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Mustererkennung) im ICM. Die Sonderschau Innovationsplattform Servicerobotik findet in bewährter Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IPA statt und wird auf kommerzielle Anwendungen fokussiert sein. Die Innovationsplattform Mechatronik wird in Kooperation mit ITQ, iwb, DLR, Festo u. a. organisiert. Messe München, www.automatica-munich.com

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Nachrichten

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Nachrichten

Photovoltaik Im Fachbuch Photovoltaik von Prof. Dr. Heinrich Häberlin werden die Möglichkeiten und Probleme bei der direkten Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom und Einspeisung des so erzeugten Stromes ins öffentliche Stromnetz möglichst objektiv, umfassend und trotzdem leicht verständlich dargestellt. Es werden dabei nur relativ geringe Vorkenntnisse aus der Physik und der Elektrotechnik vorausgesetzt. Das Buch behandelt Solarzellen, Solarmodule, Solargeneratoren und ganze Photovoltaikanlagen (Inselanlagen und netzgekoppelte Anlagen), den Blitzschutz sowie die Dimensionierung und die Berechnung des Energieertrags von PV-Anlagen mit Taschenrechner oder Tabellenkalkulationsprogrammen. Für viele Orte in Deutschland, der Schweiz, Österreich und im übrigen Europa sind die nötigen Daten im Buch enthalten. Es werden auch LangzeitBetriebserfahrungen von netzgekoppelten Anlagen angegeben.

Das Buch besteht aus den folgenden Kapiteln: • Einführung und Übersicht • Sonnenstrahlung und Strahlungsangebot • Aufbau und Funktionsprinzip von Solarzellen • Solarmodule und Solargeneratoren • Aufbau von ganzen Photovoltaikanlagen (Inselanlagen und netzgekoppelte Anlagen) • Blitz- und Überspannungsschutz bei Photovoltaikanlagen • Normierte Darstellung von Energieertrag und Leistung bei Photovoltaikanlagen • Dimensionierung und Berechnung des Energieertrags von Photovoltaikanlagen • Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen • Betriebserfahrungen mit netzgekoppelten PV-Anlagen • Zusammenfassung und Ausblick in die Zukunft Besonderheiten: Umfangreiches Bildmaterial für die Illustration aus eigenen Arbeiten, Aufgaben mit Lösungen, approximative Ertragsberechnungen und Dimensionierungen von PV-Anlagen mit Hilfe der im Buch vorhandenen Tabellen und Daten für Europa, Gesamtumfang 640 Seiten. Das Buch richtet sich an Elektrofachleute und Studierende, die sich für Photovoltaik interessieren, aber auch an potenzielle Bauherren oder Anlagenbesitzer und alle, die an Photovoltaik interessiert sind. Autor: Prof. Dr. Heinrich Häberlin Dozent an der Berner Fachhochschule für Technik und Informatik ISBN 978-3-905214-53-6 (AZ Verlag) ISBN 978-3-8007-3003-2 (VDE Verlag)

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Strasse/Nr.: PLZ/Ort: Datum/Unterschrift:


Nachrichten

Neue Sektion Networks&Communication

Info-Apéro an der go: Christian Studer ( DDS NetCom) informiert über die neue Quersektion «Networks & Communication».

Das swissT.net hat im Rahmen der Quersektion «Networks & Communication» eine neue Plattform für alle Bereiche der Netzwerke und Datenkommunikation geschaffen. Die neue Sektion formierte sich aus der 2005 lancierten Idee «KidA» (Kommunikation in der Automation) und zählt bereits zum Start über 20 Mitglieder. Damit deckt sie die Aspekte der Kommunikation ab und fokussiert nicht nur auf die industrielle Datenkommunikation. Bewusst werden alle Kommunikationstechnologien und Standards aus den Bereichen Büro, Gebäude und Industrie einbezogen. Das Ziel eine umfassende und neutrale Kommunikationsplattform zu bieten wird dadurch optimal erreicht. Gemeinsame Marketingaktivitäten und Kundenevents sollen die Branche in ihrem weiteren

Wachstum unterstützen. Interessierte Hersteller und Anbieter von Kommunikationshard- und Software oder Dienstleistungen sind willkommen, weitere Informationen erhalten Sie bei der Geschäftsstelle des swissT.net. Das Swiss Technology Network ist die Dachorganisation der verschiedenen Industrie- und Dienstleistungszweige im Technologiesektor der Schweiz. Gegen 400 Vollmitglieder und 100 Sympathiemitglieder sind Träger des Verbandes. Die dem Swiss Technology Network angeschlossenen Unternehmen beschäftigen in der Schweiz über 30 000 Mitarbeitende und generieren einen Umsatz von mehr als 13 Mrd. Franken. swissT.net, 8604 Volketswil, 044 945 90 90, http://www.swissT.net, info@swisst.net

Markterfolg durch Messekombination Bedarfsgerecht hat die Messe München ein zukunftsträchtiges Messepaket gepackt: Im Juni 2008 wird die Intersolar erstmals in München stattfinden, zeitgleich zur AUTOMATICA. Auf dem Münchener Messegelände können die Veranstalter der «Intersolar 2008 Internationale Fachmesse für Solartechnik» konzeptionell und räumlich der Messe optimale Wachstumschancen bieten. Die Kombination der beiden in ih-

ren Segmenten führenden Fachmessen ist gerade für Produktionsfachleute wegweisend. Denn hinter der Nutzung umweltfreundlicher Solarenergie stehen modernste Fertigungs- und Montageanlagen – eine von vielen Wachstumsbranchen, für die die AUTOMATICA das Automatisierungsforum schlechthin ist. AUTOMATICA, www.automatica-munich.com

Wind River stellt neue Generation seiner Linux-Plattformen vor Wind River will mit neuen Versionen seiner Commercial Grade Linux-Plattformen Standards in der Embedded-Linux-Branche setzen. Die Plattformen auf Basis des Linux-Kernels 2.6.21 kommen mit 64-bit-Unterstützung einschliesslich Tools für Kernel- und UserSpace-Debugging für alle unterstützten Architekturen. Das erweiterte Cross- Build-System enthält

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ein strukturiertes Framework, mit dem Software-Komponenten als unabhängige Layer behandelt werden können. Die Layer fungieren als Bausteine für das Management von Linux-Packages, von Source-Code, Binaries, Meta- und Konfigurationsdaten sowie TestSuiten. Darüber hinaus stehen neue Board Support Packages (BSP) zur Verfügung. Wind River

Real-Time Core for Linux wurde ebenfalls erweitert. Das EchtzeitBetriebsystem unterstützt jetzt zahlreiche BSPs sowie 64-bit-Targets in allen Architekturen. Die neuen CGL-Plattform-Versionen sollen ab Anfang Dezember erhältlich sein. Wind River GmbH www.windriver.com

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Die Telcona AG feiert ihr 20-jähriges Jubiläum

Jean-François Capdeville, Rolf Dewald, Christoph Müller, Andreas Hedinger, Leo Wiederkehr, Monika Trachsel, Sandra Siegrist, Magali Mazzolini (von links nach rechts).

Im europäischen Markt vertreibt das Unternehmen elektrische Bauelemente. Neben dem Hauptsitz in Höri umfasst die Telcona-Gruppe noch zwei Tochterfirmen in Sinsheim, Deutschland, und Lésigny, Frankreich. Nun erweiterte Telcona sein Produkteangebot und stellte im Rahmen der Jubiläumsfeier das neue Logo vor. Das Unternehmen führte bislang hauptsächlich Quarze und Oszillatoren im Sortiment. Die Erweiterung des Portfolios war für Telcona ein nahe liegender Schritt. Bei allen Komponenten, die dazukamen, handelt es sich um Bauelemente, die im Umfeld von Quarzen und Oszillatoren auf der Leiterplatte eingesetzt werden. Hinzu kommen LEDs, LCDs, Relais und Komponenten aus dem Bereich der passiven Bauelemente in der Verbindungstechnik. TELCONA AG, www.telcona.com

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EINFACH

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AUSTAUSCHBAR E-SERIEN

FK 1008/E

Die Federkontakte der neuen E-SERIEN

50 MIL

von PTR wurden speziell für den Einsatz in ICT-Adaptern konzipiert. Innerhalb des PTR-Spektrums bilden sie den neuen Standard für den Leiterplattentest. Es stehen 3 Baugrößen zur Verfügung:

• 1008/E – 50 MIL • 1012/E – 75 MIL • 1025/E – 100 MIL Diese drei Serien zeichnen sich durch ein Höchstmaß an Kompatibilität zu den am Markt verwendeten Standards aus. Tastkopfformen und Kontaktdrücke für unterschiedlichste Anforderungen

FK 1012/E 75 MIL

hinsichtlich der Kontaktierung von Baugruppen stehen dem Anwender zur Auswahl. FK 1025/E 100 MIL

Kompatibilität und höchste Präzision für eine hohe Standzeit zeichnen die E-SERIEN aus.

Phoenix Mecano Komponenten AG Hofwisenstr. 6 CH-8260 Stein am Rhein Telefon: + 41 (0) 52 742 75 00 Telefax: + 41 (0) 52 742 75 90 e-mail: info@phoenix-mecano.ch http: www.phoenix-mecano.ch

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Nachrichten

Nationaler Tochtertag

Tochtertag 2006 bei der Firma Phonak AG.

Trotz zunehmendem Mangel an qualifizierten technischen Arbeitskräften wählen nur wenige Frauen einen Beruf in diesem Bereich. Der Tochtertag 2007 am 8. November widmet sich dem Thema. Im europäischen Vergleich schneidet die Schweiz mit einem Hochschulabschluss in den exakten oder technischen Wissenschaften am zweitschlechtesten ab. In Italien liegt der Anteil Frauen beispielsweise bei 37 Prozent. Das Pilotprojekt Mädchen-Technik-los! wurde in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Vereinigung der Ingenieurinnen SVIN und IngCH Engineers Shape our Future entwickelt. Mädchen erhalten dabei die Möglichkeit, Ingenieurinnen, Technikerinnen, Architektinnen und Planerinnen über die Schulter zu schauen und sich selbst zu engagieren. Das Pilotprojekt findet zusätzlich zum «normalen» Tochtertag statt, an dem Mädchen ihren Vater, ihre Mutter oder eine andere Bezugsperson zur Arbeit begleiten und einen Einblick in deren Alltag erhalten. Nationaler Tochtertag Wädenswil, 044 271 44 90 info@tochtertag.ch, www.tochtertag.ch

Wireless-Technologie ist Teil des modernen Lebens Für die kommenden fünf Jahre wird der Wireless-Technologie (WLAN) in der Schweiz ein gewaltiger Sprung prognostiziert: Bereits heute nutzen 42 Prozent der Schweizer Haushalte WLAN und 36 Prozent planen die Anschaffung in naher Zukunft. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von Lexmark, die von dem internationalen Meinungsforschungsinstitut Ipsos durchgeführt wurde. Für die Studie wurden insgesamt 9000 Teilnehmer aus Europa, darunter 500 aus der Schweiz, befragt. Die Ergebnisse für die Schweiz zeigen einen eindeutigen Trend in Richtung mobiles Leben und Arbeiten: 65 Prozent der Befragten sehen in der Wireless-Technologie einen wesentlichen Faktor zur Steigerung der Produktivität und für 85 Prozent gehört WLAN bereits zum privaten Alltag dazu. Lexmark (Schweiz) AG, www.lexmark.ch

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Aus der HTA Luzern wird Hochschule Luzern Ab dem neuen Studienjahr treten die fünf Teilschulen der Fachhochschule Zentralschweiz gemeinsam unter dem Namen „Hochschule Luzern“ auf. Aus der HTA Luzern wurde deshalb am 15. Oktober 2007 die Hochschule Luzern – Technik & Architektur. Mit der gemeinsamen Marke stärken die fünf Teilschulen für Technik & Architektur, Soziale Arbeit, Wirtschaft, Design & Kunst sowie Musik ihren Marktauftritt und unterstreichen zudem die vermehrte interdisziplinäre Zusammenarbeit. Das Leistungsangebot wird ausgebaut. Neben dem neuen BachelorStudiengang Wirtschaftsingenieur | Innovation, der diesen Herbst erstmals durchgeführt wird, lanciert die Hochschule auf den Beginn des Studienjahres Herbst 2008 ein weiterführendes Studium für Ingenieure, den Master of Science in Engineering. Zudem soll bis im Sommer 2008 im Kompetenzzentrum Fassaden- und Metallbau der grösste Fassadenprüfstand in der Schweiz aufgebaut werden. Neben angewandter Forschung werden damit auch Dienstleistungen für die Industrie erbracht und die gewonnen Erkenntnisse fliessen wieder in die Lehre ein. HTA Luzern, www.hta.fhz.ch


Fluke wird Nortel Developer Partner Fluke Networks gab bekannt, dass das Unternehmen den Status eines Developer Partner im Nortel Developer Program erhalten hat. Im Rahmen dieses Programms werden Fluke Networks und Nortel im Interesse ihrer gemeinsamen Kunden für Unternehmensnetzwerke nun noch enger bei der Ermittlung, Bereitstellung und Förderung erweiterter Lösungen zusammenarbeiten. Ein in einem Nortel-Labor durchgeführter Test des NetFlow Tracker V3 von Fluke Networks hat bestätigt, dass diese Software zum Ethernet

Routing Switch 8600 Release 4.1.3 und zum Ethernet Routing Switch 5500 Release 5.0.5 kompatibel ist. Kunden, die sich auf Produkte mit dem Nortel-Compatible-Product-Zeichen, wie dem NetFlow Tracker, konzentrieren, können eine Senkung der Gesamtbetriebskosten erreichen, da für diese Produkte die Unterstützung der bewährten Nortel-Schnittstellen und die Einhaltung der Integrationsspezifikationen nachgewiesen wurde. Die NetFlow Tracker-Software von Fluke Networks versetzt die Anwender in die Lage, den

von den Nortel Ethernet Routing Switchen eingehenden Datenstrom ohne den Einsatz von Probes zu erfassen und erhöht somit wesentlich den Überblick über die einzelnen im Netzwerk übertragenen Verkehrsströme. Das ermöglicht die tief gehende Fehlerdiagnose, eine umfassende Sicherheit und Kapazitätsplanung sowie die effizientere Auslastung der Netzwerkverbindungen.

Fluke Networks, www.flukenetworks.de

Avnet kauft Betronik

Horst Mergener, Gründer und Geschäftsführer von Betronik: «Ich glaube, dass das Zusammengehen mit Avnet Time für Kunden, Hersteller und Mitarbeiter die beste Wahl ist.»

Eine Akquisition soll die Position von Avnet Time im deutschen Markt für Steckverbinder, Passive und Elektromechanische Komponenten stärken. Avnet plant, die in Berlin ansässige Betronik GmbH, einen Spezialdistributoren für Passive Bauelemente, zu übernehmen. Die Akquisition erfordert noch die Zustimmung des Bundeskartellamtes. Betronik wird mit der Avnet Time Organisation in Deutschland und Frankreich – die französische DEL S. A. gehört ebenfalls zu Betronik – verschmolzen. Das neu formierte Unternehmen wird unter dem Namen Avnet Time aktiv sein. Betronik verzeichnete im Kalenderjahr 2006 einen Umsatz von 32,4 Millionen Euro. Ingeborg und Horst Mergener, die Gründer und Geschäftsführer von Betronik, werden im Gefolge des Zusammenschlusses die Verkaufsorganisation von Avnet Time in Deutschland und der Schweiz leiten und direkt an Michael Danylow, den Präsidenten von Avnet Time berichten. Avnet EMG GmbH, D-85586 Poing, +49 8121 774 203, www.avnettime.eu/

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Interaktive Gesundheitsdaten von IBM

Eine interaktive 3D-Visualisierungssoftware von IBM zeigt den Gesundheitszustand eines Patienten auf einen Blick. Mit dem ASMETool lassen sich medizinische Patienteninformationen anhand eines virtuellen anatomischen Modells des menschlichen Körpers schnell und einfach erfassen und abfragen. IBM-Forscher aus Zürich präsentierten nun einen ersten Prototypen. Ein Panel zeigt grundlegende Patienteninformationen wie Sozialversicherungsnummer, Name und Adresse. Ein anderes Panel zeigt die dreidimensionale Figur. Pfeile zeigen auf die zu behandelnden Körperteile. Enthalten sind ein Untersuchungsbericht und eine Liste aller vorherigen Visiten dieses Patienten sowie der augenblicklich ausgewählten Eintrag des Berichts. IBM Zurich Research Laboratory, www.zurich.ibm.com/news/

Fit für IT-Outsourcing? Die IT-Beratung Corporate Quality weist darauf hin, dass sich viele Firmen im Zuge der anhaltenden Outsourcing-Welle im IT-Bereich zu schnell an einen Partner binden, ohne vorher entscheidende Fragen geklärt zu haben. Neben den eigenen Auftraggeberprozessen sollte auch der Lieferant geprüft werden. Viele Manager vertrauen zu sehr auf vorgelegte Zertifikate. Sinnvoller ist Referenzkunden zu befragen, so Stephan Salmann, Geschäftsführer bei Corporate Quality. Um Firmen bei der Suche nach dem richtigen Partner zu helfen, hat die ITBeratung eine Datenbank mit 150 osteuropäischen und asiatischen Outsourcing-Dienstleistern angelegt, von denen ca. 50 bereits persönlich von Corporate Quality-Experten vor Ort untersucht wurden. Corporate Quality Consulting GmbH, www.corporatequality.de

Erstes B2B-Forum für Informations- und Kommunikationstechnologie

A. Steffen AG • Limmatstrasse 8 • 8957 Spreitenbach

Die international ausgerichtete Veranstaltung findet parallel zu den am 14. und 15. November 2007 in Montpellier stattfindenden Konferenzen DigiWorld Summit und der Messe Opp’Tech statt und richtet sich an branchenspezifische Unternehmen, insbesondere aus den Ländern Deutschland, Spanien, Grossbritannien, Italien und Frankreich. Organisiert wird das Business-Forum von Septimanie Export, der Institution für die internationale Wirtschaftsförderung der Region Languedoc-Roussillon. FIZIT – Französisches Informationszentrum für Industrie und Technik www.fizit.de

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ClimatePartner gründet Tochtergesellschaft in Italien Nach Deutschland, Österreich und der Schweiz hat ClimatePartner, die Strategieberatung im Freiwilligen Klimaschutz, nun auch eine Tochtergesellschaft in Italien gegründet. Geschäftsführer von ClimatePartner Italia S. r. l. in Mailand wird Stefano Indigenti, mit dem bereits seit Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit besteht. Für ClimatePartner steht die sinnvolle Integration intelligenter Klimaschutzstrategien in einzelne, betriebliche Prozesse im Vordergrund und nicht die grundsätzliche Klimaneutralität ganzer Unternehmen. Dies bedeutet eine Einbindung in gesamtheitliche Unternehmensstrategien oder einzelne Prozesse. Das Ziel: Klimaschutz wird nachhaltig betrieben. Derartige ClimatePartner-Prozesse, wie beispielsweise der «ClimatePartner Druckprozess», wurden bereits mit zahlreichen grossen und kleinen Unternehmen in ganz Europa erfolgreich umgesetzt und nun auch für Italien angepasst. Dazu gehören Geschäftsmodelle, Handlungskonzepte und ClimatePartner-Prozesse für den Tourismus, Hotels, Veranstaltungen und Events, Autohäuser und Fuhrparkbetreiber oder auch für den Endverbraucher. ClimatePartner, www.climatepartner.com

Fachmesse und Kongress für elektromagnetische Verträglichkeit Zahlreiche Vortragsvorschläge wurden eingereicht – nun steht das umfangreiche Kongressprogramm für die EMV 2008 in Düsseldorf vom 19.–21. 2. 2008. Drei Tage lang werden Referenten aus Industrie und Wissenschaft in 28 Sessions mit insgesamt 92 Vorträgen über aktuelle Entwicklungen, Forschungsergebnisse und Lösungsansätze berichten, und dabei das gesamte Spektrum der elektromagnetischen Verträglichkeit aufgreifen. Anwendungsnähe und Praxisorientierung waren bei der Auswahl der Beiträge von grösster Bedeutung für das Komitee unter Leitung von Prof. Dr.Ing. Karl-Heinz Gonschorek, Technische Universität Dresden. Mesago Messe Frankfurt GmbH, www.mesago.de

Stefano Indigenti, Geschäftsführer der ClimatePartner Italia

Sicherheit für virtuelle Umgebungen FalconStor Software präsentierte die erste umfassende Datensicherungslösung für physikalische und virtuelle VMware-Systeme: die FalconStor Continuous Data Protection ( CDP) Virtual Appliance for VMware. Integriert in den VMware ESX-Server erspart das Produkt kleinen und mittelständischen Unternehmen Disaster-Recovery-Szenarios, gewährleistet Hochverfügbarkeit, reduziert die Infrastrukturkosten und -komplexität, erleichtert den Betrieb und maximiert den ROI (Return on Investement). Diese Lösung ermöglicht ein schnelles, einfaches und exaktes Recovery von Dateien, Betriebssystemen, Anwendungen, Datenbanken, von physikalischen/virtuellen Servern sowie lokalen und Remote-Sites. FalconStor Software GmbH, www.falconstor.com

Englische Vorträge auf SPS/IPC/DRIVES Im Rahmen des SPS/IPC/DRIVES Kongresses finden am Mittwoch, den 28. November 2007, erstmals auch 13 englischsprachige Vorträge aus den Bereichen AUTOMATION und DRIVES statt. Für die Gestaltung des Workshops wählte Frau Prof. Dr. Vogel-Heuser, Universität Kassel aus den bereits für Tutorials und Workshops in deutscher Sprache zugelassenen Vorträgen das Programm für den «atp international Workshop» aus, ergänzt durch Vorträge von internationalen Referenten.

Damit bietet der Kongress nun auch internationalen Entwicklungs- und Produktverantwortlichen eine hervorragende Plattform, um neue Technologien und innovative Anwendungen zu diskutieren und Antworten auf konkrete Fragen zu erhalten. Folgende Themen werden behandelt: Communication, Engineering – Real Time Requirements and Drives, Engineering – Modularity and Reuse, Engineering Along The Life Cycle. Mesago GmbH, www.mesago.de/sps, +49 711 61946-49

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Day of Automation

Referenten am Day of Automation der KW-Software in Ludwigsburg.

Luft? Strom! Ein innovatives Beispiel: Die

Themenschwerpunkte zum Day of Automation der KW-Software GmbH mit über 70 Teilnehmern in Ludwigsburg in diesem Jahr waren: Profinet, Safety und Motion Control. Robert Wilmes (Phoenix Contact) präsentierte Profinet als Basis für die zukunftssichere Automatisierung. Peter Fuchs (KW-Software) erläuterte den Weg zur Profinet-Schnittstelle. Die Anforderungen an Software bei Sicherheitssystemen durch neue Normen wurden von Dr. Peter Wratil (Innotec) aufgezeigt. Martin Grosser (Lenze Drive Systems) beschrieb «Drive-based Safety», die funktionale Sicherheit im Antrieb. Dr. Dieter Scheifele (ISG) referierte über PLCopen, Thomas Hilkemeier (KW-Software) berichtete über Lösungen im Bereich Safety und Motion Control. Die Stände der Partnerfirmen ads-tec, Advantech, Hilscher, ISH, Kontron, Phoenix Contact, Spectra und Sütron erfreuten sich grosser Aufmerksamkeit. KW-Software GmbH, +49 5261-9373-28, kw-software.com

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Elektronik rettet Leben Bis 2015 wird der Markt für Automobilelektronik weltweit voraussichtlich um 5,9 Prozent pro Jahr auf 230 Milliarden Euro wachsen. Vor allem im Bereich der Sicherheitskonzepte erwies sich die Automobilelektronik in den vergangenen Jahren als Innovationsmotor. Telematik-Funktionen helfen Leben zu retten: Sie warnen Autofahrer vor Unfallstellen oder Glatteis und senden automatisch einen Notruf mit Daten wie Ort, Zeit und Unfallschwere zu einer Rettungszentrale, wenn ein Airbag ausgelöst wurde. Experten auf dem VDI-Kongress «Elektronik im Kraftfahrzeug» vom 10. bis 11. Oktober 2007 in Baden-Baden diskutierten neben Assistenzsystemen für die Sicherheit auch die Themen Verbrauchsreduktion und kundenfreundliche Bedienkonzepte. Assistenzsysteme werden mittlerweile nicht mehr nur in Oberklassefahrzeugen sondern in allen Fahrzeugtypen serienmäßig eingesetzt und erhöhen die Verkehrssicherheit. Dr. Karl-Thomas Neumann, Vorsitzender der Geschäftsleitung Continental Automotive Systems und Mitglied des Vorstands der Continental AG, verdeutlicht dies: «Für Systeme zur Vermeidung von Kollisionen oder zum Halten der Spur werden Studien zufolge 2013 rund 3 Milliarden Dollar ausgegeben. Heute sind es bereits 150 Millionen.» Die Zahl der Neuwagen mit Fahrassistenten wird sich bis dahin weltweit auf mehr als 60 Millionen Stück fast versechsfachen. VDI, www.vdi.de

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Nachrichten

Wichtigste Technologie-Investition in der Schweiz Am 20. September 2007 konnte das in der Greater Zurich Area niedergelassene Technologie-Unternehmen Microsoft den Tell Award für die wichtigste Investition in Schweizer Technologie 2006 entgegennehmen. Die Schweiz bringt damit ihre Anerkennung und Dankbarkeit für die Eröffnung des Microsoft Developer Center for Collaboration Technologies im Juni 2006 in Zürich zum Ausdruck. Wesentliche Komponenten der neuen Microsoft Unified Communications-Produkte, speziell die Voice-over-IP-Technologien, werden in

Infrastruktur zieht unsere vielsprachige, im Herzen Europas gelegene Region die hellsten Köpfe internationaler Technologie-Unternehmen an. Und dank der weltweit höchsten Lebensqualität möchten viele internationale Forscher auch in Zürich bleiben», so Meier. Gemäss Location:Switzerland, der Schweizer Standortmarketingorganisation, war die Schweiz im Jahr 2006 die viertwichtigste Destination für Auslanddirektinvestitionen der USA. Microsoft Switzerland Ltd Liab. Co www.microsoft.com

Zürich entwickelt. Voice-, Video-, Instant-Messaging und Presence-Funktionen für Firmenkunden werden in Microsoft Office vereint. Das Microsoft Developer Center in Zürich wurde als Folge der Akquisition der Zürcher Firma media-streams.com gegründet. «Es ist kein Zufall, dass Microsofts Standortwahl für ein Developer Center auf die Greater Zurich Area gefallen ist», sagt Willi Meier, CEO der Greater Zurich Area AG. «Dank erstklassigen Universitäten, Forschungsinstituten von Unternehmen und einer herausragenden ICT-

Druckmethode auf der Nanoskala

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Die Sonne von Robert Fludd (links unten) und eine Nahaufnahme der einzelnen Goldpartikel.

Wissenschaftlern aus dem IBM-Forschungslabor Zürich in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich ist es erstmals gelungen, mit einem Druckprozess bis auf die Nanoskala vorzudringen und Teilchen zu drucken, deren Durchmesser nur 60 Nanometer beträgt. Partikel, die kleiner sind als 100 Nanometer, haben oft einzigartige Eigenschaften. Ihre Funktionalität bleibt bei diesem «Nano-Drucken» erhalten. Der Druckprozess zeichnet sich ausserdem auch dadurch aus, dass das Drucken beliebiger Muster mit Einzelpartikelauflösung möglich ist. Zur Demonstration haben die Forscher das berühmte Bild der Sonne von Robert Fludd aus dem 17. Jahrhundert mit 20 000 Goldpartikeln, deren Durchmesser gerade einmal 60 Nanometer beträgt, gedruckt. Mit der neuen Drucktechnik steht eine vielseitige Herstellungsmethode zur Verfügung, die in zahlreichen Gebieten wie etwa der Biomedizin, der Elektronik oder IT neue Wege eröffnet, die oft einzigartigen Eigenschaften von Nanopartikeln in Zukunft auch kommerziell nutzbar zu machen. Zurich Research Laboratory www.zurich.ibm.com

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Innovationen und neueste Applikationen aus der Welt der LED-Technologie waren Gegenstand des ersten internationalen LED Lighting Congress von Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH am 18. September 2007 in der Universität Karlsruhe. Hochkarätige Referenten der Partnerunternehmen Osram Opto Semiconductors und STMicroelectronics sowie des lichttechnischen Instituts der Universität Karlsruhe (TH), Prof. Dr. Ulrich Lemmer, Karsten Klinger und Andre Domhardt, vermittelten brandaktuelles Wissen aus Industrie und Forschung. Das Auditorium umfasste rund 70 Distributionskunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie stammen aus den Branchen Automotive Beleuchtung (Interieur und Exterieur), Hausgerätetechnik und Elektro-Gerätebau, Multimedia Systeme sowie Allgemeinbeleuchtung: darunter Anzeigenhinterleuchtung für Verkehrssysteme, LED-Lösungen für den Einsatz von Licht in Design, Architektur und Kunst, Lichtplanung und Lampenherstellung. Rutronik, +49 (0) 7231/801-628 edgar_huber@Rutronik.com, www.rutronik.com

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Neuer Marketingchef bei Red Hat Red Hat, ein führender Anbieter von Open SourceLösungen, hat Michael Chen (35) vom General Manager Red Hat China zum Vice President Corporate Marketing befördert. Chen hatte Red Hats Geschäft in China gestartet und Vertriebs-, Service- und Entwicklungstätigkeiten landesweit aufgebaut. In seiner neuen Rolle zeichnet er für die Marken- und Unternehmenskommunikation verantwortlich. Chen kam im Jahr 2002 zu Red Hat und verstärkte das Produkt-Management-Team. Zuletzt war er als Red Hats General Manager of Greater China tätig. Red Hat, Inc., www.redhat.de

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Michael Chen, Vice President Corporate Marketing bei Red Hat.

1. internationale Fachmesse für progressive Produktentwicklung Als Querschnittstechnologie spielt die Mechatronik eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung bestehender und der Entwicklung neuer Produkte. Trotz der grossen Bedeutung für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen fehlte der Mechatronik bisher jedoch eine eigene Messeplattform. Diese Lücke schliesst der Messeveranstalter fairXperts GmbH mit der mechatroniX.

Ziel der internationalen Fachmesse für progressive Produktentwicklung ist es, durch die Präsentation mechatronischer Systeme und Lösungen Impulsgeber für Innovationen und neue Anwendungsfelder zu sein. Die mechatroniX findet erstmals vom 27. bis 29. Mai 2008 in Augsburg statt.

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maxon motor gründet Tochtergesellschaft in Italien maxon motor italia S. r. l. startete am 1. August 2007 in Arese bei Milano. Mit dem neuen Sitz in Italien verstärkt das Schweizer Technologieunternehmen sein weltweites Netzwerk und baut seine Aktivitäten im europäischen Markt für hochpräzise Antriebe und Systeme bis 500 Watt Abgabeleistung weiter aus. Bislang war maxon motor in Italien durch die Firma Abaco vertreten. Über den Vertragshändler wurde

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das vollständige maxon-Produktprogramm verkauft: bürstenlose und bürstenbehaftete DC-Motoren, Planeten-, Stirnrad und Spezialgetriebe sowie Servoverstärker und Positioniersteuerungen. Eingesetzt werden maxon-Antriebe im italienischen Raum vor allem in der Medizintechnik, in der Industrieautomation oder in der Automobilindustrie.

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Mit Wirkung zum 1. September berief Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH Andreas Mangler zum Director Strategic Marketing Europe. Damit schuf das Unternehmen eine neue europäische Schlüsselposition für den Ausbau der Aktivitäten auf dem Kontinent, die Harmonisierung der europäischen Linecard und die zentrale Steuerung aller konzernweiten Produktmarketing-Massnahmen. Grund für die Umstrukturierung ist das überdurchschnittlich rasante Wachstum des Broadliners in den vergangenen fünf Jahren, dem man durch entsprechende Modifikationen im europäischen High Level Management Rechnung trägt. Lang- Andreas Mangler ist Director Strategic Marketing Europe. fristiges strategisches Ziel von Mangler ist die Vergrösserung des Umsatzanteils für komplexe beratungsintensive Design-in-Produkte auf 50 Prozent. RUTRONIK Elektronische Bauelemente GmbH, www.rutronik.com

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Nachrichten

FDI – Die Zukunft der Geräteintegration Während der diesjährigen Hannover Messe haben das EDDL Cooperation Team ( ECT) und die FDT Group in einer gemeinsamen Pressekonferenz ihre Zusammenarbeit bei der Definition einer gemeinsamen Technologie zur Geräteintegration «Field Device Integration» (FDI) bekannt gegeben. Grundlage von FDI ist ein vom Lehrstuhl für Informationstechnik im Maschinenwesen (itm, Prof. Bender) entwickeltes Konzept. Während EDDL und FDT ihren Ursprung in der Prozessautomatisierung haben, bietet FDI nicht nur für die Prozess-, sondern

auch für die Fertigungsautomatisierung immense Vorteile. Gerade die Fertigungsautomatisierung befindet sich derzeit im Wandel. Zunehmend werden auch dort z. B. intelligente Servoantriebe und Safety-Geräte eingesetzt, die mit ihren umfangreichen Diagnose- und Statusinformationen die Basis für eine zustandsorientierte Instandhaltung bieten. Dies ermöglicht es Anlagenbetreibern, ungeplante und kostspielige Produktionsausfälle zu vermeiden und so die Verfügbarkeit ihrer Produktionsanlagen zu verbessern. Dass dieser Trend

ungebrochen ist, zeigen die jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet der binären Sensorik und Aktorik. Mit neuen digitalen Schnittstellen wie z. B. IO-Link eröffnen diese Geräte in Zukunft umfangreiches Potential für Diagnose und Wartung.

Lehrstuhl für Informationstechnik im Maschinenwesen (itm), www.itm.tum.de

FlowCAD übernimmt Vertrieb und Support von Valor

Von links: Stephan Häfele, Dirk Müller und Pat McGoff.

Am 1. Oktober 2007 unterzeichneten Valor und FlowCAD den Distributionsvertrag über den Vertrieb und Support von Valor-Produkten. FlowCAD übernimmt ab sofort die komplette Betreuung der Kunden in Zentral- und Osteuropa für die Design-Produktfamilie (Enterprise 3000 und VPL. Das Unternehmen erweitert mit Enterprise 3000 das Software Portfolio vom PCB-Layout zur Produktion. Damit werden aufgrund stetig steigender Anforderungen an kürzere Entwicklungszeiten und steigende Qualitätsanforderungen Lösungen für alle professionellen PCB-Layouttools angeboten. Designer könnenmit Enterprise 3000 die Produktionsdaten für Leiterplattenherstellung (DFM), Test (DFT) und die Bestückung(DFA) fachgerecht aufbereiten und deren Qualität überprüfen.

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216 28 MegaLink Precision 10-07


Active-Tag-Technologie an Siemens verkauft Siemens Schweiz entschied sich für die Active-Tag-Technologie von INGECOM als Basis für den Aufbau seiner neuen Produktlinie. Durch diese Vereinbarung überträgt INGECOM die IP-Rechte und das Fachwissen an Siemens, behält jedoch die Entwicklungs- und Vertriebsrechte an diesem Produkt. Der Active-Tag-Markt gilt als aufstrebender Markt im RFID-Bereich. Die Technologie, die von INGECOM entwickelt und von beiden Unternehmen gemeinsam lanciert wurde, weist gegenüber herkömmlichen Produkten, die derzeit angeboten werden, einige Vorteile auf. INGECOM, www.ingecom.ch Siemens Schweiz AG, www.siemens.com

Deutsche Bundeskanzlerin würdigt Engagement von Endress+Hauser

Erfolgreiche Ausbildungsinitiative der Automatisierungsindustrie: Bundeskanzlerin Angela Merkel, Ausbildungskoordinator Nico Marneweck (rechts), Südafrikas Handelsminister Mandisa Mpahlwa (Dritter von rechts) und Dieter Dilchert, Vorsitzender der südafrikanischen ProfibusNutzerorganisation (Dritter von links), feiern die ersten Absolventen.

Eine fundierte Ausbildung ist der Schlüssel zur wirtschaftlichen Entwicklung Südafrikas. Endress+Hauser unterstützt deshalb die Ausbildung südafrikanischer Automatisierungsspezialisten. Die ersten Absolventen – neun Studenten und Ausbilder – konnten jetzt aus der Hand der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel in Johannesburg ihre Zertifikate entgegennehmen. Lieferanten, Ausrüster und Nutzer im Bereich der industriellen Automatisierung engagieren sich gemeinsam im Automation Training Council, einer Initiative der südafrikanischen Profibus-Nutzerorganisation. Ihr Ziel ist, junge Fachleute im Umgang mit dem weit verbreiteten Kommunikationsprotokoll auszubilden. 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvierten den ersten Grundkurs in Kommunikationstechnik im August bei Endress+Hauser in Sandton bei Johannesburg. «Binnen Jahresfrist wollen wir landesweit mindestens 96 Fachleute ausbilden», sagt Nico Marneweck, Ausbildungsleiter bei Endress+Hauser Südafrika, der die Kurse des Automation Training Council koordiniert. Endress+Hauser AG , www.endress.com

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Die Idee der Digitalen Fabrik ist ebenso einfach wie genial: Schon in der Planungsphase wird ein detailliertes Abbild der realen Fabrik geschaffen. Produktentwicklung, Produktionsplanung und -gestaltung werden bereits vor der Inbetriebnahme in der Digitalen Fabrik optimiert. Dies hilft, Potenzial, Zeit und Kosten einzusparen.

In der Digitalen Fabrik werden Produktentwicklung, Produktionsplanung und -gestaltung bereits vor der Inbetriebnahme optimiert.

Die Digitale Fabrik

D

ie Software Simatic Automation Designer schafft die Voraussetzung für Digital Engineering im Rahmen der Digitalen Fabrik – von der Übernahme der

Daten aus der Planungsphase über das Projektieren der Automatisierungslösung bis hin zur Nutzung im laufenden Betrieb. Die nahtlose Überführung der Digitalen Fabrik

IWLAN verbessert Produktion in Industrie. Siemens hat die drahtlose Funktechnik WLAN für einen Einsatz in der Industrie weiter entwickelt. Mit dem so genannten IWLAN (Industrial Wireless Local Area Network) lassen sich Daten in der Industrie zuverlässig übertragen und Maschinen kontaktlos bedienen.

in die reale Fertigungsanlage durch den Einsatz eines ganzheitlichen Engineeringansatzes setzt neue Massstäbe in der Automatisierung von Maschinen- und Anlagenbau.

Integration in Systemumgebung Engineering-Prozesse sind kundenund branchenspezifisch. Aus diesem Grund werden Softwarelösungen benötigt, die sich individuell an die Prozesse anpassen lassen. Die Offenheit von Simatic Automation Designer ermöglicht die vollständige Integration in eine bestehende Systemumgebung. Unabhängig von den im Planungsprozess eingesetzten Werkzeugen werden alle Daten in das digitale Engineeringsystem eingelesen, zu-

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Fertigung

sammengeführt und unter einer einheitlichen Bedienoberfläche weitergenutzt. Bisher getrennte Welten von Mechanik, Elektrik und Automatisierung werden jetzt transparent in einer Anlagenstruktur abgebildet. Dadurch ist die Datenkonsistenz sichergestellt. Das Ergebnis: Vorhandene Softwarewerkzeuge können weitergenutzt und mit Simatic Automation Designer verbunden werden.

PLM Software Die Vision von Siemens geht noch einen Schritt weiter: Die mechanische Konstruktion und die Automatisierung werden immer mehr zusammen wachsen. Das Mechanikdesign konvergiert dabei mit demjenigen für die Steuerung. Diesen Entwicklungen trägt A&D mit der Erweiterung seines industriellen Softwareportfolios um Product Lifecycle Management (PLM)-Software Rechnung. Deshalb war das erste Mal an der Messe go mit dabei: UGS PLM Software, ein Geschäftsgebiet des Siemens-Bereiches Automation and Drives (A&D) und weltweit führender Anbieter von PLM-Software und zugehörigen Dienstleistungen. PLM stellt integrierte Lösungen und Technologien zur Definition und Verwaltung kompletter digitaler Produktmodelle über den ganzen ProduktLebenszyklus bereit. Das Produkt und alle damit zusammenhängenden Aufgaben und Prozesse stehen dabei im Mittelpunkt.

Integriertes Kommissionierkonzept mit Robotertechnik für innerbetriebliche Logistik und Distribution. Durch den Einsatz von Robotertechnik wird eine fehlerfreie Bereitstellung der Waren sicherstellt.

SCM, CRM und ERP Gleichzeitig berührt PLM dadurch andere erfolgskritische Bereiche wie Supply Chain Management (SCM), Customer Relationship Management (CRM) und Enterprise Resource Planning (ERP). Während diese Systeme die Effizienz bestimmter Bereiche des Unternehmens adressieren, ist PLM die Lösung, die den Erfolg der Produkte und Dienstleistungen verbessert

und die Effizienz des gesamten Lebenszyklus maximiert. Damit werden die entscheidenden Komponenten zum Wachstum und zur Wertsteigerung eines Unternehmens geliefert. Voraussetzung für die Zielerreichung ist ein integriertes Zusammenspiel und der Austausch zwischen allen unternehmensweiten IT-Anwendungen mit PLM als zentraler Integrationsplattform. (hr) ■

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30 Jahre Wago Schweiz Wago ist heute mit nahezu 4200 Mitarbeitern eine weltweit führende Firma auf dem Gebiet der Federklemm-Anschlusstechnik. In Domdidier (Kanton Freiburg) sind 500 Mitarbeiter mit der Fertigung und Montage von Wago-Produkten beschäftigt. Neben Klemmen und Steckverbindern entwickelt und fertigt Wago Interface-Bausteine sowie I/O-Module für die Industrie- und Gebäudeautomatisierung.

D

ie Schweizer Wago-Niederlassung feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Am Schweizer Sitz in Domdidier wird die Produktion laufend ausgebaut. Bei der Gründung zählte diese Region noch nicht zu den aufstrebenden Industriegebieten. Die Konzernleitung beschloss, einen Produktionsstandort in der Schweiz aufzubauen mit dem Ziel, die Produktionskapazität der wachsenden Nachfrage anzupassen und die Produktion im Notfall von einem Standort teilweise verlagern zu können.

Mehrere Produktionsstandorte Die Wago-Gruppe führt heute eine Fertigungsstrategie mit verschiedenen Standorten. In Domdidier

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32 MegaLink Precision 10-07

Pierre Esseiva, Sven Hohorst, Daniel-Peter Herren, Manfred Lehmann.

werden etwa 1,3 Milliarden Klemmen pro Jahr gefertigt, mit stark wachsender Tendenz. Diese gehen zu über 95% in den Export. Nebst der Produktion wird der Schweizer Markt für das ganze Wago-Produktsortiment von Domdidier aus betreut und bearbeitet.

Stetig im Wandel Der Betrieb hat sich in den vergangenen sechs Jahren stark gewandelt. Waren bis Ende 2000 noch rund 200 Heimarbeiterinnen in Teilzeit angestellt, so sind es heute noch 20. Inzwischen ist ein hochautomatisiertes Werk entstanden. Die Fertigung wurde umstrukturiert und es erfolgten bauliche Erweiterungen. Dabei entstanden rund 150 zusätzliche Vollzeitarbeitsstellen für qualifizierte Mitarbeiter. Wago will im Rahmen des laufenden Ausbauprogramms weitere Stellen anbieten.

Massenfertigung in der Schweiz In der Schweiz konzentriert Wago die Massenfertigung auf speziell dafür entwickelte HochleistungsAutomaten. Die meisten Teile sind sehr klein und der Stückpreis liegt

im Rappenbereich. Der Kunde verlangt aber gerade bei diesen Teilen eine dauerhaft gleich bleibende Qualität, denn diese werden meist in Endprodukte mit hoher Wertschöpfung eingebaut. Mit den Automaten kann Wago diese hohe Reproduzierbarkeit sicherstellen. Damit demonstriert das Unternehmen auch in den Fertigungsverfahren seine Innovationskraft, um die Wettbewerbsfähigkeit im globalen Markt in Zukunft zu sichern.

Personal In den letzten zehn bis fünfzehn Jahren hat sich das Anforderungsprofil von wenig qualifizierten hin zu hoch qualifizierten Mitarbeitern gewandelt. Aus dieser Erkenntnis hat Wago im Verbund mit anderen Unternehmen in Fribourg eine neue Ausbildung zur Anlagenführer/-in initiiert. Es bestehen enge Verbindungen zu den Schulen, um die in der Industrie notwendigen Fachkräfte auszubilden.

Investitionen Das Unternehmen realisierte im vergangenen Jahr ein Lagergebäude mit vollautomatischer Beschickung und Kommissionierung, ein


Behälterregallager mit über 40 000 Behältern und ein Regallager für 2000 Paletten. Dadurch wurde Produktionsfläche freigestellt und man konnte zusätzliche Maschinen aufstellen. Der grösste Teil der Investitionen ist für die Einführung neuer Produkte und Produktionsanlagen bestimmt. Die Fertigung wird weiter ausgebaut, obwohl der Wago-Konzern parallel dazu die Kapazitäten in Deutschland erweitert und im letzten November in China die Fertigung in einem eigenen Fabrikgebäude aufgenommen hat.

Weitere Schwerpunkte Wago kommt ursprünglich aus der Verbindungstechnologie und fertigt seit 1995 auch Komponenten für die Automation. Als Wago die dezentralen I/Os feldbusunabhängig in der Industrie einführte, erfuhr das Unternehmen sehr schnell eine grosse Marktakzeptanz. Seit einigen Jahren werden nun auch diese Komponenten mit grossem Erfolg in der Gebäudeautomation eingesetzt.

Blick in die Zukunft Wago hat mit der Federklemmtechnik weltweit den Standard der Verbindungstechnologie geprägt und verändert. In der Zwischenzeit ist das Hauptpatent abgelaufen und die wesentlichen Mitbewerber ahmen die Produkte nach. Aber bei Wago ist die Entwicklung nicht stehen geblieben, und die Ingenieure entwickeln in der Federklemmtechnik immer wieder neue Lösungen, z. B. Produkte mit abisolierfreiem Anschluss oder anderen neuen schraubenlosen Anschlusstechnologien oder Federklemmen, die weniger Platz beanspruchen, denn auch in diesem Bereich ist ein klarer Trend zur Miniaturisierung festzustellen. Das Produktespektrum umfasst Federklemmen mit welchen Leiter mit einem Querschnitt von 0,08 bis 95 mm2 angeschlossen werden können. Zahlreiche neue und angemeldete Schutzrechte sprechen für die hohe Innovations-Kraft des Unternehmens. (tm) ■

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Entwicklung

Vier Trends der Elektronik Die Integration von Elektronik ist für die europäische Industrie der Schlüssel zum Markterfolg. Mit anspruchsvollen Produkten dieser Art bietet sie Anwendern ein spürbares Mehr an Produktnutzen und behauptet sich damit im weltweiten Wettbewerb. Immer stärker verschmilzt die Elektronik mit dem Anwendungssystem und stellt damit die Entwickler vor neue Herausforderungen. Denn nicht mehr die Elektronik bestimmt die Einsatzbedingungen, sondern das Zielprodukt gibt vor, wie die Elektronik auszusehen hat.

D

as Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit and Mikrointegration (IZM) nennt vier technologische Trends, nach denen die Elektronik optimal auf das Anwendungssystem abgestimmt werden kann:

Infos Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM D-13355 Berlin +49 30 4 64 03-100 www.izm.fhg.de info@izm.fraunhofer.de

Ultra-fine-pitch-Mikrospule auf einem ASIC für Positionssensoren (Quelle: Fraunhofer IZM).

1. Die Abmessungen der Elektronik auf ein Minimum reduzieren – hoch miniaturisierte Elektronik 2. Klein durch Nutzung der dritten Dimension – 3D-Integration 3. Verschmelzen mit dem aufnehmenden System – funktionales Packaging 4. Anpassen an vorgegebene Formen – flexible Elektronik Damit lassen sich heute Produkte mit Funktionen aufbauen, wie sie noch vor wenigen Jahren undenkbar waren. Beispiele hierfür sind Kamerahandys, die Integration von Sensorik und Funkschnittstelle in

einen Golfball oder intelligente Besucherleitsysteme.

Miniaturisierung Der Fortschritt in den Siliziumtechnologien wird nach Meinung vieler Experten in der nächsten Dekade weiter dem sogenannten Moore’schen Gesetz folgen. Bei multifunktionalen Systemen können diese kosteneffizienten Prozesse in der Regel nur bei sehr grossen Stückzahlen oder zur Herstellung einzelner Komponenten zur Anwendung kommen. Die Integration nicht-mikroelektronischer Funktionalitäten wie Leistungs- oder Optoelektronik erfordert die Verwendung alternativer Prozesse und Materialien. Eine Anpassung der Standardtechnologien wäre in den meisten Fällen zu kostspielig und risikoreich. Deshalb wird sich in der

77 GHz Front End Radar in Flip-Chip-Technologie.

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Das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM stellt auf der Productronica aus.

Golfball mit integriertem energiea utarkem Mikrosystem zur Messung der Abschlagskraft (Quelle: Fraunhofer IZM).

Zukunft eine Kombination aus System on Chip-Lösungen (SoC) und Systemintegrationstechnologien behaupten. Hierzu werden Integrationstechnologien benötigt, die trotz heterogenem Aufbau einen hochintegrierten Aufbau erlauben. Anwendungsbeispiel: ASIC mit integrierter Spule on top als neue Technologie für Induktivsensoren zur Kontrolle von Linear- oder Rotationsbewegungen bei mechanischen Teilen. Zur Messung von Maschinenbewegungen dienen Drehratensensoren. Wenn diese besonders klein sein sollen, wird zur Realisierung der Signalverarbeitung häufig ein kundenspezifischer Halbleiter-Chip (ASIC) verwendet. In der Regel nimmt dann die Sensorik im Verhältnis zum IC häufig sehr viel mehr Platz in Anspruch. Um ein so genanntes Smart System zu realisieren, steht hierbei vor allem die Miniaturisierung der Sensoreinheit im Vordergrund. Mit Dünnschichttechnologien lassen sich jetzt die Sensorspulen erstmals auf dem ASIC integrieren und damit das System weiter miniaturisieren.

3D-Integration 3D-integrierte elektronische Systeme weisen reduzierte Grundflächen und sehr kurze Verdrahtungslängen der einzelnen Bauelemente auf. Erreicht werden sie beispielsweise durch das Stapeln von Chips, die Leiterplatten-3D-Integration

von aktiven Bauelementen und 3D Package-Stapel von Modulen. Anwendungsbeispiel: «SchmidtHammer» in 3-D-Aufbau. Zur Prüfung der Festigkeit «frischen» Betons wird der so genannte «Schmidt-Hammer» eingesetzt. Mittels Integration von Beschleunigungssensoren und Funkschnittstelle kann der Hammer kleiner und vor allem praktikabler ausgeführt werden. Ein mitgelieferter PDA wertet die Daten aus und gibt Auskunft über die Festigkeit des Betons.

Funktionales Packaging More than Moore klingt zuerst unglaublich, in Zeiten, in denen bei Prozessoren selbst die von Moore vorhergesagte Verdopplung der Transistoren als Indikator für die Zunahme der Leistungsfähigkeit kaum einzuhalten ist. Ändert man den Fokus der Betrachtung und analysiert die Elektronik mit ihrer mechanischen Umgebung, so ist eine Verkleinerung von Baugruppen durch die Verschmelzung der Elektronik mit dem aufnehmenden System in einem Massstab, der über Moores-Law weit hinausgehen kann, möglich. Diese Systeme werden auch als System in Package (SiP) oder System on Package (SoP) bezeichnet. Konkret handelt es sich hier zum Beispiel um bauraumangepasste Verkapselung, funktionales Molden und um thermisch optimierte Verkapselung.

RFID mit ultradünnem Chip (Quelle: Fraunhofer IZM).

Anwendungsbeispiel: Radarsystem für die Abstandssensorik beim KFZ. Fahrerassistenzsysteme mit Radarsensoren stellen äusserst hohe Anforderungen an Zuverlässigkeit, Robustheit und Detektionsleistung bei günstigen Herstellungskosten. Die Lösung ist eine Aufbau- und Verkapselungstechnik zur deutlichen Senkung der Herstellkosten bei gleichzeitiger Integration neuer Antennen- und Frontendkonzepte.

Flexible Elektronik Flexible Elektronik nutzt die Anpassungsfähigkeit des Substratmaterials. Als «Large Area Electronics» bezeichnet man den Ansatz, der durch vollpolymere Lösungen erreicht wird. Flexible Displays mit integrierter Sensorik sowie Solarzellen zur Energieversorgung sind künftige Produkte. Der Aspekt der flexiblen Elektronik manifestiert sich beispielsweise in Form von faltbarer Elektronik, Textiler Elektronik und Elektronik in Rolle-zuRolle-Technologie. Anwendungsbeispiel: Ein programmierbares kostengünstiges RFIDBauteil aus gedruckter Elektronik und Siliziumtechnologie, das in einem Kugelschreiber Platz findet. (hr) ■ 10-07 MegaLink Precision 35


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Messe

Das Messe-Duo 26. MOTEK und 1. BONDexpo zog im September über 38 000 Fachbesucher in seinen Bann. Hohe Internationalität bei Ausstellern und Fachbesuchern am WeltBranchentreff der Montage- und Handhabungstechnik plus Klebetechnologien.

Auch für Schweizer Firmen ist die Motek sehr nahe und attraktiv.

MOTEK startet voll durch in Stuttgart

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ie MOTEK Internationale Fachmesse für Montage- und Handhabungstechnik hat mit der ersten Veranstaltung in der neuen Landesmesse Stuttgart ih-

ren Ruf als Welt-Leitmesse in Sachen Montage- und ProduktionsAutomatisierung weiter ausgebaut. Die Fakten sprechen für sich: 1103 Aussteller und davon 915 aus

Ralf Sohn (Mitte) und Carmen Schmohl von Festo erläutern Patrick Müller von der Schweizer Fachpresse pneumatische Innovationen.

Deutschland und 188 aus dem Ausland; rund 65000 m2 Bruttoflächen in fünf Messehallen komplett belegt; Aussteller aus 20 Ländern der Erde; ein Anteil an ausländischen Fachbesuchern von 15,93%; Sonderschau «Mechatronik begreifen» ein Hightech-Ereignis mit internationalem Zuschnitt.

Voll zufriedene Aussteller und Fachbesucher Mit der diesjährigen MOTEK musste das Projekt Neue Landesmesse Stuttgart einer schweren Belastungsprobe standhalten. Jedenfalls sind sowohl die Aussteller als auch die Fachbesucher mit der Verle-

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MANAGED INDUSTRIAL ETHERNET SWITCH Die Verlegung der Motek nach Stuttgart war auf Anhieb ein Erfolg. Zeitweise war kaum ein Durchkommen wegen des Besucherandrangs.

gung der MOTEK an den Standort Stuttgart sehr zufrieden, wie aus einer Aussteller- und Besucher-Befragung hervorgeht. Der Standort Stuttgart habe den Charakter der MOTEK im positiven Sinn verändert. Die Infrastruktur sei sehr gut, bedürfe aber noch der Optimierung. Die Messe festige den Ruf Süddeutschlands und des Grossraums Stuttgart als eine führende Innovationsregion in Europa. (hr) ■

Die verkehrsmässige Anbindung der Messe direkt an Autobahn und Flughafen ist extrem günstig.

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Bauelemente

Eine der ältesten Erfindungen in der Elektronik ist die Sicherung als Überstromschutz. Ihr Einsatz bei Anwendungen im Weltall stellt die Entwickler vor neue Herausforderungen. Im Bauteilqualifikationsprozess der europäischen Weltraumbehörde ESA werden Qualitätsprozesse auf sehr hohem Niveau gefordert. Die neue SMD-Sicherung für Weltraumanwendungen – MGA-S von Schurter – wird diesen Anforderungen gerecht.

Sicherungen im Weltall

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atelliten sind häufig mit einer Vielzahl von elektronischen Modulen für unterschiedliche Funktionen ausgerüstet, die über eine zentrale Speiseeinheit versorgt werden. Ein solches Beispiel ist das Sendemodul, das unter anderem von TESAT in Deutschland hergestellt wird. Dieses Modul verstärkt die Datensignale, die über die Antenne zur Erde zurückgesendet werden. Das Vorhandensein von mehreren Kanälen führt zu einem mehrfach redundanten System. Bei einem Überstrom, der durch einen Fehler auf einem Kanal verursacht wird, unterbricht die Sicherung zuverlässig und kontrolliert. Das System schaltet in diesem Fall auf einen anderen Kanal um. Der Unterbruch der Sicherung gewährleistet, dass im defekten Kanal kein unnötiger Strom mehr fliesst. Bei Anwendungen, die ei-

Infos SCHURTER AG 6002 Luzern 041 369 31 11 contact@schurter.ch www.schurter.ch

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nen höheren Nennstrom verlangen, als von einer einzigen Sicherung abgedeckt werden kann, ist eine Parallelschaltung von zwei oder mehreren Sicherungen möglich. Durch den Strom-/Temperaturausgleich zwischen den Sicherungen ist ein gleichzeitiges Abschalten gewährleistet. Es ist zu beachten, dass die Sicherungen den gleichen Wert aufweisen und sich mit ihrer Betriebstemperatur nicht gegenseitig beeinflussen.

Stabile Deratingkurve Sicherungen, die in der Raumfahrt verwendet werden, erfordern eine hermetisch dichte und robuste Konstruktion, sodass bei einer Unterbrechung keine Funken oder Gase entweichen können. Konsistente minimale und maximale Schmelzzeiten bei Überströmen werden unabhängig von der Betriebsart definiert. Nebst einer stabilen Deratingkurve bei höheren Umgebungstemperaturen wird auch eine höhere Beständigkeit gegen mechanische Vibration und Schock gefordert.

Langzeitanwendung Die Ausfallhäufigkeit von Bauteilen ist am Anfang des Lebenszyklus

hoch. Ist diese Phase einmal überschritten, weisen solche Bauteile eine Lebensdauer von bis zu 30 Jahren auf, was etwa der Betriebsdauer eines Satelliten entspricht. Die Dünnfilmtechnologie (MetallSputter-Verfahren) erhöht durch die homogene Kristallstruktur der Metallschicht die Langzeitbeständigkeit der Sicherungen. Diese Beständigkeit wird durch Verlustleistung, Alter, Umgebungstemperatur und thermische Zyklen beeinflusst. Letztere sind gerade bei Satelliten sehr häufig.

Erhöhte Anforderungen Die Technologie der Standardsicherung erfüllt die Anforderungen an die Langzeitzuverlässigkeit von bis zu 30 Jahren nicht, was vor allem auf die Alterungserscheinungen des verzinnten Schmelzleiters zurückzuführen ist. Obwohl die Dünnfilmtechnologie diese erhöhte Anforderung an die Lebensdauer erfüllt, bleibt noch immer das Problem der anfänglich hohen Ausfallhäufigkeit. Für den Einsatz im Weltall gilt es diese mit geeigneten Methoden zu minimieren. Dazu wird mit der «Burn-In»-Prozedur die erste Phase im Lebenszyklus der Sicherung durchlaufen, womit die-


Der Verlauf der Fehlerrate in Abhängigkeit von der Lebensdauer zeigt, dass die Ausfallhäufigkeit am Anfang des Lebenszyklus hoch ist.

se Fehler ausgeschlossen werden. Alle Komponenten für die Raumfahrt durchlaufen diese Prozedur.

Strenge Funktionstests Der «Burn-In» ist eine Kombination eines Strom- und Temperaturtests, der bei jeder einzelnen Sicherung durchgeführt wird. Bei einer Umgebungstemperatur von 80°C wird während 168 Stunden 64% des Nennstromes beaufschlagt. Vor und nach dem Test werden Kaltwiderstand und Spannungsfall gemessen. Die beiden Messungen dürfen maximal 10% abweichen damit der Test als bestanden gilt. Sind 5% der Sicherungen aus einer Serie ausserhalb dieser Toleranz, wird das ganze Produktionslos entsorgt und eine neue Serie produziert. Jede Sicherung wird einer strengen visuellen Prüfung unterzogen, um Materialfehler auszuschliessen. Bei jeder Produktionsserie werden zusätzliche Testsicherungen hergestellt, welche auch die «Burn-In»-Prozedur durchlaufen. Bei diesen werden Zeit-StromCharakteristik- und Lötbarkeitstests durchgeführt, um sicherzustellen, dass diese Eigenschaften immer noch erfüllt werden. Auf Kundenwunsch werden zusätzliche Qualifikationstests durchgeführt. Durch diese umfangreiche Prozedur erreicht man bei den Bauteilen eine minimale Ausfallrate sowie eine vollständige Gewährleistung der elektrischen Eigenschaften.

Die Zeit-/Stromkennlienie zeigt die minimalen und maximalen Schmelzzeiten bei Überströmen. Die roten Dreiecke sind zusätzlich definierte Schmelzzeitpunkte, die bei der Standardausführung nicht bestimmt sind.

Bauteilqualifikationsprozess Die ESA (European Space Agency) verfügt über die Abteilung ESCC (European Space Component Coordination), welche für die Spezifikation, Qualifikation und Beschaffung von Bauteilen für die Raumfahrt verantwortlich ist. ESCC ist die höchste Instanz für Dokumentationen und qualifiziert neue Lieferanten und Bauteile für Anwendungen im Weltraum. Sie teilt ihren Qualifikationsprozess in drei Hauptphasen ein, die durchlaufen werden müssen. Zunächst wird bei der Evaluation des Herstellers mit Audits geprüft, ob die Anforderungen bezüglich Organisation, internen Prozessen und Qualitätsmanagement erfüllt werden. Die Evaluation der Komponente beginnt mit einer Konstruktionsanalyse bei ESCC. Anschliessend wird der Herstellungsund Testablauf festgelegt, was in

den «Process Identification Documents» (PID) gemäß ESCC protokolliert wird. Schliesslich werden in der Qualifikationstestphase die Komponenten exakt wie in den PID-Dokumenten beschrieben hergestellt und geprüft. Das Qualitätsmanagement überwacht die Prozesse und stellt die Rückverfolgbarkeit sicher. Die Qualifikation gilt als bestanden, wenn alle Anforderungen erfüllt sind. Die ESCC unterscheidet zwei Ebenen von Spezifikationen für Sicherungen. Zum Einen die «ESCC Generic Specification», die für alle Sicherungen allgemein gültig ist und zum Anderen die « ESCC Detail Specification», welche die konkreten, typbezogenen Anforderungen abdeckt. Die Erstellung dieser Spezifikationen und des gesamten Qualifikationsprozesses zwischen ESCC und Schurter wurde in zweieinhalb Jahren durchgeführt. (tm) ■ 10-07 MegaLink Precision 41


Antriebstechnik

Energieketten und Gleitlager Vor 25 Jahren startete der weltweit tätige Energieketten- und Gleitlagerspezialist sowie Kunststoffforscher igus aus Köln in der Schweiz, zunächst mit dem Partner FMO, 2003 dann als igus Schweiz GmbH. Das Wachstum ist seither immer zweistellig.

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as igus-Konzept «plastics for longer life», also langlebige Maschinenelemente aus Spezialkunststoff gegen Reibung und Verschleiss, habe sich laut Geschäftsführer Adreas Völkel auf dem schweizerischen Markt durchgesetzt. Ein glasklares Logistikkonzept, nämlich ohne Umwege direkt aus der Kölner Fabrik hin zu den schweizerischen Kunden, die permanente Produktinnovation mit mehr als fünfzig Neuheiten jedes Jahr und der sukzessiven Ausbau des Aussendienstes seien die Erfolgsfaktoren.

Jubiläumskollektion auf der go Die «igus Jubiläumskollektion» sind Neuheiten bei Gleitlagern, Energiezuführungen und Spezialleitungen

igus Schweiz hat heute 17 Mitarbeiter und in 2006 einen Jahresumsatz von 7,15 Mio. CHF, dieses Jahr werden 10 angestrebt.

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wie Halbzeuge aus Hochleistungspolymeren, Kunststoff-Kugellager mit berechenbarer Lebensdauer, Mikro-Kunststoffgleitlager, Gelenkköpfe mit angespritzter Kontermutter und passendem Kalottenwerkstoff, die Energieketten-Familie E4.1 u. a. mit neuen Innenaufteilungskomponenten sowie Öffnungsstege mit Schnellverschluss zur leichten Montage, ein System «Guidelok» für die sichere vertikale Energieführung bis 80 Meter Höhe und auch Systeme zur berührungslosen Energie- und Datenübertragung.

Z. B. Kündig, Bystronic und Güdel igus Schweiz liefert vorkonfektionierte ReadyChain-Energiezuführungen für die Mess- und Regeltechnik der Kündig Control Systems. Der

Geschäftszweig rüstet weltweit automatisierte Blasfolienanlagen mit Breiten- und Dickenmessgeräten aus. Kündig entwickelt Lösungen zum Messen von Folien. Seit 15 Jahren kommen in den Messsystemen igus-Energiezuführungen zum Einsatz, seit gut sechs Jahren als ReadyChain-Massanfertigung geliefert. Das sind konfektionierte Energieketten-Systeme mit eingelegten Leitungen, allen Steckern, beschriftet und mit definierten Überständen nach

Infos igus Schweiz GmbH 4623 Neuendorf 062 388 97 97 info.ch@igus.ch www.igus.ch

Von links: Artur Peplinski (Exportleiter), André Kluth (Leiter Unternehmenskommunikation) und Andreas Völkel (Geschäftsführer igus Schweiz) auf dem igus-Stand auf der go in Basel. Schaufensterpuppen, auf einer schmiermittelund wartungsfreien DryLin-Linearachse fahrend, stellten originell die Jubiläumskollektion vor.


Höchstleistung im neuen

Format

Messe- und Regelsystem von Kündig Control Systems mit vorkonfektionierten Energiezuführungen von igus.

Kundenvorgaben. Der Kunde macht keine Kontrolle, sondern vertraut dem igus-Protokoll. Die Einsparungen lägen durch die Vorkonfektionierung in dreistelliger Höhe. Vorkonfektionierte EnergiekettenSysteme sind auch in den Laserschneidmaschinen der Bystronic AG zur Verarbeitung von Blechen, anderen Flächenmaterialien und Rohren zu finden. Für die Güdel AG liefert igus konfektionierte Energieführungen für Portalanwendungen im Hochgeschwindigkeitsbereich, jüngst etwa für ein Highspeed-Portal für einen koreanischen Autohersteller.

Kalkulierbare Kunststoffe igus betreibt seit über 40 Jahren Kunststoff-Forschung in eigenen Laboren in Köln. Neben den Energieketten ist das Unternehmen spezialisiert auf Gleit-, Gelenk- und Linearlager sowie Sonderbauelemente aus hochleistungsfähigen Polymeren. Jährlich werden im Kunststofflabor über 120 neue Materialcompounds entwickelt und rund 6000 Tests durchgeführt, um Anwendern präzise Prognosen über das Lagerverhalten, besonders dessen Lebensdauer, zu geben. Schwerpunkte dieser Prüfungen sind Verschleiss, Reibwert und erforderliche Antriebskräfte unter verschiedensten Belastungs- und Geschwindigkeitskollektiven sowie weiteren Umgebungsbedingungen (Temperatur, Medien, Schmutz, Stösse, Schläge).

Wartungsfreie Lineartechnik igus-Lager kommen nahezu überall zum Einsatz, wo mit Hilfe von polymeren Gleitelementen – wartungsfrei, selbstschmierend, trockenlaufend – etwas verschleissfest verfahren bzw. transportiert werden soll. So sind zum Beispiel bei Estavayer Lait S. A. (MigrosGruppe) im Bereich Milch- und Joghurtabfüllung DryLinT-Linearführungen eingesetzt. Die Lineargleitlager sind u. a. chemikalienbeständig und korrosionsfrei. Sie sind unempfindlich gegenüber aggressiven Reinigungsmitteln bzw. häufiger Reinigung. An Roche Diagnostics AG werden extrem flache Linearführungen für eine Pipetieranlage geliefert. Einsatzgebiete sind u. a. Medizintechnik, die Luftund Raumfahrt oder die Computerindustrie. Die ein- bzw. ausfahrbaren Rückspiegel der Zürcher Strassenbahnen von Bombardier Transportation sind eine weitere Applikation. Kunststoff-Lager werden mannigfaltig eingesetzt, von der Verpackungs- bis hin zur Automobilindustrie. Man muss über die gesamte Lebensdauer des Lagers keine Öle oder Fette nachdosieren. Leichte Polymerlager finden Anwendung in Türen, Toren und Fassaden, in Beschlägen von Toilettentüren oder als Lineargleitschuh mit beweglicher Kalotte für automatische Türschliess-Systeme. (hr) ■

WaveRunner® Xi Oszilloskope mit WaveScan™ Höchste Leistung, grosser Bildschirm und dabei kleine Stellfläche – der WaveRunner Xi bricht mit den Konventionen für leistungsstarke Oszilloskope. Erhältlich in Bandbreiten von 400 MHz bis 2 GHz bietet er Abtastraten bis 10 GS/s, die neuartige WaveScan Such- & Analyse-Funktion, WaveStream Signaldarstellung, I2C/SPI/CAN/LIN/ UART/FlexRay und Mixed-Signal-Optionen und vieles mehr.

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Productronica,Messe München, Photo: AndiSchmid.de

Productronica präsentiert Trends Das gesamte Spektrum der Elektronikfertigung werden die Aussteller der Productronica 2007 vom 13. bis 16. November 2007 in den Hallen der Neuen Messe München präsentieren. Die Ausstellungsfläche ist deutlich gestiegen. 1500 Unternehmen sowie etwa 44000 Besucher werden zur Messe erwartet.

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ie Ausstellungsschwerpunkte reichen von Fertigungstechnologien für Halbleiter, Displays und Leiterplatten über Materialbearbeitung und Bestückungstechnologie, Product Finishing bis hin zu Mess- und Prüftechnik und Qualitätssicherung sowie Electronic Manufacturing Services (EMS), Produktionslogistik und Materialflusstechnik. Traditionell nehmen die Segmente Leiterplatten, Bestückungstechnologie, Mess- und Prüftechnik, Löttechnik und Kabelverarbeitung einen grossen Teil der Ausstellungsfläche ein.

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Schlüsseltechnologien Beim Trendthema Mikrofertigung mit Mikro- und Nanotechnologie sind Bonding und Packaging, Materialbearbeitung und Mikro- und Nanoanwendungen Schwerpunkte. Einen eigenen Bereich bildet die MicroNanoWorld, auf der Werkstoffe und Simulationsverfahren sowie Produktionsverfahren für Mikrosysteme gezeigt werden. Sie ist damit eine Industrieplattform für innovative Lösungen der Mikrofertigung wie sie etwa in Automobilindustrie oder Maschinenbau Anwendung finden.

Die Sonderschau «Customized System in Package Solutions» zeigt die Integration von Elektronik in unterschiedlichen Anwendungssystemen anhand zahlreicher Beispiele und Erläuterungen. Organic Electronics, ihre Marktchancen, neue Produkte und Anwendungen präsentiert die Productronica im

Infos Messe München www.productronica.com


BAUGRUPPEN

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KONFEKTIONIERUNG

Messe

Dienstleistungen Welche Dienstleitungen die Auftragsfertiger bei Entwicklung und Produktion anbieten und welche weiteren Services und individuelle Lösungen möglich sind, zeigen sie im Segment EMS. Produktionslogistik und Materialflusstechnik wird weiterhin verstärkte Aufmerksamkeit gewidmet. Lösungskonzepte für eine zuverlässige Produkt-Nachverfolgung (Traceability), kostensparendes ERP (Enterprise Resource Planning) und MES

Kommunikationsplattform Die Productronica bietet daneben ein facettenreiches Bildungsprogram. Auf drei Foren – Productronica-Forum, VDMA-Forum und ZVEIForum – präsentieren führende Experten aus Forschung und Industrie neueste Technologien. Der Executive Round Table mit hochrangigen Unternehmensvertretern am ersten Messetag hat das Thema «Die Rolle von China, Indien und Osteuropa für die Elektronikfertigung» und die Keynote zur Eröffnung am 12. November 2007 hält Prof.Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung/n (FAV/n) und Professor für Informatik an der Universität Ulm. (hr) ■

Fehraltorf ist eine Reise wert! Wir sind umgezogen. Viel Neues zum Leistungsangebot der BIBUS AG erfahren Sie am neuen Standort. Besuchen Sie uns.

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(Materials/Manufacturing Execution Systems) und weitere Warenwirtschafts- und Logistik-Anforderungen werden vorgestellt.

FLUIDTECHNIK

VDMA-Forum. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Photovoltaik gerichtet, die sich auf die Herstellung von Solar- und Dünnschichtsolarzellen und Photovoltaikmodulen konzentriert und die gesamte Fertigungskette vom Silizium bis zum fertigen Modul abdeckt. Eng verknüpft mit der Photovoltaik sind die Halbleiter- und Displayfertigung sowie die Reinraumtechnik.

M E C H AT R O N I K

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Photo: AndiSchmid.de

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1 Tag Messe Luxusbus zur Messe Intermess Dörgeloh bietet für den 15. November 2007 einen Nichtraucher-Luxusbus aus der Schweiz zur Messe mit einer Reihe von Zusteigemöglichkeiten an. Intermess Dörgeloh AG, 043 244 89 10, intermess@doergeloh.ch, www.doergeloh.ch

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Neue Funktionen der Signaluntersuchung, die jüngst entwickelt wurden, vereinfachen die schnelle und genaue Fehlersuche an seriellen Datenübertragungen im Fahrzeug. Vorgestellt werden einige leistungsfähige Verfahren zur schnellen Charakterisierung und Fehlersuche an Fahrzeug-Bussystemen (Teil 2).

Serielle Daten in Fahrzeugen 2/2

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ie vorgestellten Anwendungen umfassen physikalische Untersuchungen an CAN(Controller Area Network-) und SPI(Serial Peripheral Interface-)Signalen. Gezeigt werden reale Aufgaben bei der Entwicklung und praktische Lösungen dafür. Die Verfahren können grundsätzlich auch zur Fehlersuche bei anderen Fällen unerwünschten Verhaltens in Fahrzeugsystemen angewandt werden. Entwickler serieller Datenübertragungssysteme können die Lösun-

Autor Mike Hertz LeCroy Corp., Applications

Infos Albert Hanselmann LeCroy Europe GmbH 062 897 64 64 albert.hanselmann@lecroy.com www.lecroy.de

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gen aufgrund der Echtzeitfähigkeiten des Oszilloskops sofort in der Praxis anwenden.

Parameterverlaufsfunktion Wendet man eine mathematische Verlaufsfunktion auf gemessene Signalparameter an, wird eine neue Signalanzeige aufgebaut, indem die Werte des betreffenden Parameters als Funktion der Zeit dargestellt werden. Im Unterschied zu erfassten Eingangssignalen hat dieser Verlauf den gemessenen Parameterwert als Y-Achse, nicht die Eingangsspannung. Die X-Achse dieser Anzeige ist identisch mit der des erfassten Signalverlaufes. Die Verfolgung des Tastverhältnisses z. B. stellt also den zeitlichen Verlauf des Tastverhältnisses dar. Wenn sich dieses Tastverhältnis langsam ändert, offenbaren die Impulsform und das Zeitverhalten des Parameterverlaufs wichtige Informationen, die man nicht durch visuelle Betrachtung des Eingangs-

signals gewinnen kann. Diese Methode der Verlaufsbeobachtung ist für viele Anwendungen nützlich, z. B. bei der Identifikation einer Jitter-Ursache. Sie bietet aber bei der Anwendung auf Fahrzeugsignale besonders leistungsfähige Darstellungsmöglichkeiten. Eine CAN-Botschaft enthält in jedem Datenbyte codierte Informationen. So können Parameter wie Motortemperatur, Raddrehzahl und Lenkwinkel in CAN-Botschaften enthalten sein, die in regelmässigen Zeitabständen von den an den Bus angeschlossenen Funktionseinheiten ausgesendet werden. Andere Busteilnehmer können diese übertragenen Daten mitlesen und auswerten. Beispielsweise passen moderne Audiosysteme die Wiedergabelautstärke an Drehzahl und Fahrgeschwindigkeit an, um in Gegenwart des sich ändernden Fahrgeräuschpegels einen gleichbleibenden Höreindruck zu erzielen. In den meisten Fahrzeugen lässt sich die


Messen und Prüfen

Geschwindigkeitsregelanlage nur ab einer gewissen Mindestraddrehzahl aktivieren. Bei der Fehlersuche ist es von Nutzen, Veränderungen bestimmter Datenwerte im zeitlichen Bezug zur CAN-Botschaft und in Bezug zu anderen Werten zu sehen, die ebenfalls auf dem Bus übertragen werden.

Momentanwerte Im Bild 3 ist das orangefarbene Signal (F1) das differenzielle CAN-Signal. Mit einer langen Erfassungsdauer von 100 ms per Rastereinheit (1 Sekunde gesamte Erfassungsdauer bei 5 Millionen Abtastungen pro Sekunde) werden im oberen Raster 99 CAN-Botschaften dargestellt. Ein CAN-Signalparameter, CAN-to-Value, wird als Parameter P1 verwendet, wobei jedes Datenbyte in jeder der 99 erfassten CANBotschaften ausgewertet wird. Das Ergebnis von P1 wird mit der Verlaufsfunktion als Mathematikkanal F3 als zeitlicher Verlauf der dekodierten CAN-Datenwerte zeitrichtig zu F1 dargestellt. Die gemeinsame Zeitachse gilt gleichermassen für das differentielle CANSignal und die Verlaufsdarstellung der dekodierten CAN-Daten. Dieser Verlauf zeigt die Momentanwerte, die in den CAN-Bus-Botschaften enthalten sind (wie Motordrehzahl, Bremsdruck oder Airbag-Status). Innerhalb des grossen Erfassungszeitraumes kann man sehen, dass sich in den dekodierten CAN-Daten eine Schwingung ausformt. Parametermessungen und mathematische Operationen können miteinander verkettet werden, um weiterführende Auswertungen zur Analyse von Signalübertragungen im Fahrzeug zu schaffen. In diesem Fall wird eine Frequenzmessung an der Verlaufsfunktion vorgenommen, die aus dem CAN dekodierte Daten darstellt. Diese CAN-to-Value-Funktion extrahiert die Daten aus der mathematisch gebildeten Differenz der Eingangssignale CAN high und CAN low. Die Kette aus Mathematik- und Messfunktionen besteht in diesem Fall aus 5 Schritten und im Ergebnis steht die Möglichkeit, Makroeffekte zu messen –

Bild 3: Die Anwendung der Parametermessung auf den zeitlichen Verlauf eines dekodierten Datenwertes gestattet es, komplexe Systemreaktionen in einer einfachen Messung aufzudecken.

wie besagte Frequenz der Schwingung eines Wertes aus dem CANDatenstrom. Zusätzlich werden kurzzeitige Schwankungen sofort aufgedeckt, da diese als grosser Nadelimpuls in der Verlaufsfunktion sichtbar werden. Jeder Verlauf kann auf Botschaften mit passender ID angewendet werden. Daher könnten Messungen zum Vergleich zweier Gruppen von CAN-Botschaften zueinander eingesetzt werden. Neben quantitativen Ergebnissen helfen Messungen auf einer Verlaufsfunktion dem Anwender auch beim besseren Verständnis von wechselseitigen Reaktionen von Fahrzeugsystemen untereinander. Beispielsweise könnte man die Zeitversatzmessung dazu einsetzen, um den Zeitunterschied zwischen der Drehzahl des linken Vorderrades und des rechten Hinterrades zu bestimmen und den Mittelwert und die Verteilung statistisch darzustellen. Analoge Signale in Fahrzeugsystemen lösen oftmals Änderungen in digitalen Busdaten aus oder aber sie sind Ergebnis dieser Änderungen. Das Zeitverhalten zwischen diesen analogen Signalen und den digitalen Datenwerten kann ermittelt werden, um damit

Zeitvorgaben und Sicherheitsreserven zu analysieren. In allen diesen Fällen kann das Verfahren der automatischen Suche nach Abweichungen im gesamten erfassten Signal automatisch jede dieser Bedingungen überwachen und benutzerdefinierte Aktionen ausführen, wenn die Bedingung erfüllt wird.

Allgemeine Buslast Ein weiteres zu betrachtendes Gebiet ist die allgemeine Buslast. Der prozentuale Anteil eines seriellen Signals im Fahrzeug kann auf der Grundlage der Botschafts-ID errechnet werden. Damit erhält man eine quantitative Analyse der Lastanteile einzelner Busknoten. Beispielsweise kann der Momentanwert des Kühlmitteldrucks auf dem Bus übertragen werden. Der Buslastanteil als Anteil an der gesamten Erfassungsdauer lässt sich errechnen und zeigt beispielsweise dass die Botschaften des Kühlmitteldrucks 3% der gesamten Buszeit in Anspruch nehmen. Die Auswahl kann weiter eingeschränkt werden, sodass nur Botschaften mit einem Druck über 100 mbar berechnet werden. Durch Anwendung der 10-07 MegaLink Precision 47


Messen und Prüfen

Verlaufsfunktion und die daraus entstehende Darstellung des Buslastanteils über der Zeit lässt sich feststellen, über welche Zeitspannen anomales Verhalten einer Schaltung im Fahrzeug aufgetreten ist. Mit der Suchfunktion kann man feststellen, ob der Kühlmitteldruck länger als 500 ms einen Grenzwert von 120 mbar übersteigt, indem man die Impulsbreite des Druckzeitverlaufs überwacht und alle Ereignisse ausserhalb des zulässigen Bereichs markieren lässt. Was in diesem Fall gemessen und überwacht wird, ist das Ergebnis einer mehrstufigen Verarbeitungskette aus Mathematik- und Messfunktionen. Dieses Verfahren kann komplexe Systemabläufe in einer einfachen Parametermessung abbilden.

Zusammenfassung Die automatische Suchfunktion in erfassten Signalen macht die Fehlersuche in Schaltungen einfacher und effizienter. Abweichungen von Parametern wie Frequenzänderungen, zu schmale Impulse, nichtmonotone Flanken, abweichende Anstiegszeiten, sporadische Ereignisse, Veränderungen von CAN-Protokolldaten und viele andere Ereignisse können beobachtet werden. Bei der Erfassung vieler Ereignisse mit einer hohen Speichertiefe findet und kennzeichnet die Suchfunktion Abweichungen schnell und sicher. Bei der fortlaufenden Signalerfassung durchsucht diese Funktion das Signal ständig nach den vom Anwender vorgegebenen Kriterien und führt zuvor festgelegte Reak-

tionen aus. Ist bei einer seriellen Übertragung im Fahrzeug ein bestimmtes Zeitverhalten besonders kritisch, findet diese Suchfunktion eventuell auftretende Abweichungen sehr schnell. Die Filterung von Signalparametermessungen gestattet die weitere Einengung der Suchkriterien. Die Möglichkeit, abweichende Signale überlagert darzustellen und Signalparameter als Histogramm anzuzeigen, gestattet die weitere Analyse automatisch gefundener Abweichungen. Diese Technik kann zur Überwachung und Fehlersuche bei praktisch beliebigen fahrzeuginternen Übertragungen eingesetzt werden, indem das Systemverhalten beobachtet wird und Abweichungen sofort bei ihrem Auftreten erkannt werden. (hr) ■

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Dein Platz der Wissen schafft. Aviatik Elektrotechnik Maschinentechnik Systeminformatik Systemtechnik (Mechatronik) Unternehmensinformatik Verkehrssysteme (geplant ab Herbst 08) Wirtschaftsingenieurwesen

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Messen und Prüfen

Mikrosensor im Auge Sensoren überwachen Produktionsprozesse, entlarven winzige Risse in Flugzeugen und ermitteln die Wäschemenge in der Maschine. Künftig sollen sie ihre Dienste auch im menschlichen Körper leisten und bei erhöhtem Druck im Auge, in der Blase oder im Gehirn Alarm schlagen.

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st der Druck im Auge zu hoch, sterben dort kontinuierlich Nervenfasern ab – es kommt zu Gesichtsfeldausfällen oder gar Erblindung. Diese Patienten neigen im Alter oft zum Grauen Star: Die Linse trübt sich. Ärzte entfernen die natürliche Linse operativ und ersetzen sie durch eine künstliche. Um einen weiteren Verlust an Nervenfasern zu vermeiden, stellen sie anschliessend den Augeninnendruck über Medikamente möglichst genau ein. Das Problem: Der Druck schwankt trotz der Medikamente – die Patienten müssen ihn ständig vom Arzt kontrollieren und die Medikamentendosis entsprechend anpassen lassen.

Antenne in Brille Ein Sensor, den Forscher am Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS in Duisburg entwickelt haben, soll den Betroffenen künftig die permanenten Arztbesuche ersparen. «Wir integrieren den 2,5 mal 2,6 Millimeter grossen Sensor in die künstliche Augenlinse», sagt Thomas van den Boom, Gruppenleiter Biohybride Systeme am IMS. «Das Sehvermögen wird dabei nicht be-

Infos Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS Thomas van den Boom D-47057 Duisburg +49 (0) 203/3783-207 www.ims.fraunhofer.de

Am Rand der künstlichen Augenlinse steckt ein 2,5 mal 2,6 Millimeter grosser Sensor, der den Augeninnendruck misst.

einträchtigt.» Boden und Deckel des Sensors bestehen aus leitfähigem Material, der Deckel ist im Gegensatz zum Boden flexibel. Steigt der Druck, dellt sich der Deckel entsprechend ein – der Abstand zwischen Boden und Deckel verringert sich, die elektrische Kapazität steigt. Über eine kleine Antenne sendet das Implantat die Druckdaten an ein Lesegerät, das sich im Bügel einer Brille befindet. Der Patient kann auf einem Zusatzgerät die Ergebnisse ansehen und feststellen, ob der Druck in einem kritischen Bereich liegt. Eine Antenne im Brillengestell versorgt den Sensor über ein elektromagnetisches Feld mit der nötigen Energie. «Der Stromverbrauch des Sensors muss dafür extrem gering sein», sagt van den Boom. «Alle ungenutzten

Komponenten werden in eine Art Schlafmodus versetzt und nur bei Bedarf angeschaltet.»

Vielseitiges Implantat Das dauerhafte Augenimplantat ist in der klinischen Studie, in etwa zwei bis drei Jahren könnte es regulär zum Einsatz kommen. Doch nicht nur im Auge kann der Sensor wertvolle Dienste leisten: In Gefässen des Oberschenkels oder des Oberarms eingesetzt, hilft es Patienten mit chronisch erhöhtem Blutdruck. «Herkömmliche Blutdruckmessgeräte für zu Hause sind nicht geeignet, um die Dosierung der Medikamente optimal einzustellen», sagt van den Boom. Auch bei erhöhtem Hirndruck und bei Inkontinenzproblemen verspricht der Sensor Hilfe. (hr) ■ 10-07 MegaLink Precision 49


Kleine Stückzahlen und Hochlohnstandorte sind ein KO-Kriterium – es sei denn, man ist innovativ. Kundennähe und massgeschneiderte Produkte mit überlegener Technik sind ein Plus. Wifag behauptet sich so im Markt mit (r)evolutionären Lösungen und flexiblen Wago-Produkten. Herausragend dabei ist die Synchronisation von Sercosund CANopen-Netzwerken.

Zukunftssichere Zeitungsrotation

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eit über einem Jahrhundert produziert Wifag in Bern Maschinen für die Zeitungstechnik. Deren Erfolg beruht auf ihrer Innovationskraft und auf einem modularen, ausbaufähigen Maschinenkonzept. Diese Zukunftssicherheit überzeugte auch die NZZ. In ihrem Druckzentrum in Schlieren wurden zwei Zeitungsrotationsmaschinen WIFAG evolution 471 so tief wie keine vergleichbare Anlage zuvor in die digitale Fertigung integriert. Bisher manuell gesteuerte Vorgänge, Schnittlageregelung und Farbregisterregelung,

Autor Martin Witzsch

Infos WAGO CONTACT SA 1564 Domdidier 026 676 75 86 order.ch@wago.com www.wago.com

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sind über bilddatenbasierende Verfahren automatisiert. Dazu wird das fertige Produkt mit optischen Systemen erfasst und mit den digitalen Bilddaten der Druckvorstufe verglichen. Bisher schwer beherrschbare Fehlerquellen liessen sich so ausschalten: Ist z. B. das Papier sehr feucht, dehnt es sich stär-

ker. Der Druck war dann bei herkömmlicher Technik trotz korrekter Walzenpositionen fehlerhaft. Die bilddatenbasierenden, geschlossenen Regelkreise korrigieren solche Abweichungen automatisch. So wird schnell reagiert und damit der Ausschuss minimiert. Wegen der bequemen Prozessdaten-Dokumentation lässt sich über die reine Steuerungsfunktion hinaus ein zuverlässiges Qualitätsmanagement etablieren.

Farbregelung und Direktbebilderung In naher Zukunft soll auch die Farbdichteregelung automatisiert werden. Dass immer die richtige

Der Rotationsdruck wurde 1843 von Richard March Hoe erfunden. Damit können hohe Auflagen von Büchern, Zeitungen und Zeitschriften in kurzer Zeit produziert werden.


Automation

Menge jeder Farbe zur Verfügung steht, hing bisher im wahrsten Sinn des Wortes vom Fingerspitzengefühl des Druckers ab: Er regelt ab Leitstand die Farbmengen, die auf die Walzen laufen. Eine Arbeit, die viel Erfahrung erfordert. Feine Abweichungen sind trotzdem unvermeidlich, besonders wenn mehrere Drucker (mit unterschiedlichen Bildvorstellungen) die Maschine bedienen. Zeitungslesern fallen diese Nuancen i. Allg. nicht auf. Kritisch wird es jedoch, wenn Anzeigenkunden ihre Farben nicht wiederfinden. Eine automatische Farbdichteregelung kann dies vermeiden, erweitert Farb- und Platzierungsmöglichkeiten und erlaubt es darüber hinaus, für das Qualitätsmanagement den Herstellungsprozess jeder Ausgabe lückenlos zu dokumentieren. «Computer-to-Press» bedeutet den Einsatz löschbarer Platten, die in der Maschine verbleiben und dort per Laserbelichter bebildert werden. Eine separate Plattenstrasse zur Herstellung der Druckplatten würde komplett entfallen. Die Zeitersparnis ist dramatisch: Beim herkömmlichen Computer-to-PlateVerfahren, benötigt man für die Plattenherstellung einer umfangreichen Wochenendausgabe meh-

rere Stunden. Mit Computer-toPress wären es nur wenige Minuten bei gleichzeitiger Belichtung aller Platten in der Maschine. Die Zeitersparnis erlaubt einen späteren Redaktionsschluss und damit eine höhere Aktualität. Ein Prototyp läuft bereits in der Entwicklungsabteilung.

Tanzboden für Automatisierer Wifag wollte mehr als nur die Automatisierung vorantreiben: eine neue, völlig offene Ideen-Plattform, eine Art Tanzboden, der maximale Beweglichkeit garantiert. Mit dem modularen I/O-System von Wago sollen nahezu beliebige Erweiterungsoptionen geboten werden, selbst für Komponenten, die beim Kauf noch nicht zur Verfügung standen. Mit dem wirtschaftlichen System werden dem Kunden bei allen Optionen zum Nachrüsten nur die Ein- und Ausgänge geliefert und berechnet, die er wirklich braucht. Ein Beispiel ist die Gummituchwaschanlage, ein äusserst nützliches, aber nicht zwingend notwendiges Extra für den Nass-OffsetDruck. Das Gummituch dient zum Auftragen der Farben auf das Papier. Das Extra kann bei Bedarf jederzeit nachgerüstet werden.

Das Wago-I/O-System im Einsatz. Die Firewire-Patch-Kabel sind mittels eines kostengünstigen Platinenadapters an den Buskoppler angeschlossen.

Maschinenschema

Aufgebohrter CAN Den vielfältigen Aufgaben in der digitalen Drucktechnik und der gewünschten Zukunftssicherheit wird ein Bussystem allein nicht gerecht. Deshalb sind in der Symac-Steuerung mehrere Busse anschliessbar. Für die extrem zeitkritische Steuerung der Antriebe dient Sercos II, der vorherrschende Antriebsbus für wellenlose Zeitungsdruckmaschinen. Der Profibus verbindet z. B. die Maschinensteuerungen untereinander sowie Leitstände, Arbeitsvorbereitungssysteme usw. Ethernet ist seit dem Einzug der digitalen Bildbearbeitung ein fester Bestandteil der Anlagen. Die Datenmenge einer einzigen Platte kann leicht 100 Mbyte und mehr betragen, die Übertragung ist aber nicht zeitkritisch – eine ideale Anwendung für ein Ethernet-Netzwerk. Eine Sonderrolle nimmt CANopen ein, der durch einen Trick sogar mit Sercos mithalten kann. Bei Anbindung der gesamte Peripherie über Sercos II müssten dafür Lichtwellenleiter benutzt werden. Für viele 10-07 MegaLink Precision 51


Maschinennahe Montage: Der Schaltschrank im Vordergrund befindet sich auf der obersten Etage eines Druckturms.

Die beiden Rotationsmaschinen im Überblick: zusammen 68 Meter lang, 13 Meter hoch (17 Meter mit Rollenwechslern) und 1200 Tonnen schwer.

Maschinennaher Einsatz Peripheriebereiche wäre das unverhältnismässig teuer. Für kleine Gruppen und kurze Leitungslängen, wie sie innerhalb einzelner Module, Rollenwechsler, Falzapparate usw. auftreten, ist CANopen sehr viel wirtschaftlicher. Ausserdem ist bei Peripheriegeräten Sercos nicht verbreitet. Damit Sercos und CAN synchron bleiben, wird auf die CAN-Variante CANsync zurückgegriffen, eine Art «aufgebohrter CAN». Dieser erfüllt die CANopen-Spezifikation, ist aber mit einem zusätzlichen Synchronisierkanal versehen, der die SercosTaktung übernimmt. Das Resultat ist ein zuverlässiger Determinismus zu einem günstigen Preis. Diese Anbindungen erfolgen über das Wago-I/O-System. Als physikalische Verbindung dienen gewöhnliche Firewire-Patch-Kabel, die für weniger als 40 Rappen zu haben sind. Für die Koppler wird nur noch ein Platinenadapter benötigt.

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Steuerungen waren früher weit ab von den Druckmaschinen gut geschützt in Schaltschrankräumen untergebracht. Die modulare (und damit dezentrale) Automation erfordert jedoch kurze Wege zur Maschine. Die riesigen Maschinen (ein einziger Druckzylinder kann zwei Tonnen auf die Waage bringen) lassen ihr gesamtes Umfeld schwingen und vibrieren. Das ist keine Umgebung für allzu sensible Technik. Früher kam die Peripherie von Leittechniklieferanten, das waren nicht immer optimale Lösungen. Deswegen wurde die Anschlusstechnik bereits 1994 auf Cage-Clamp-Reihenklemmen umgerüstet. Wegen der guten Erfahrungen nutzen die Techniker auch das Winsta-Steckverbindersystem vom Wago. Das Anschliessen eines Steckers ist nicht mehr profitabel, es ist günstiger, fertige Teile zu kaufen. So wird das modulare Konzept bis hin zur Anschlusstechnik konsequent realisiert. (hr) ■


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Entwicklung

Blitzsaubere Strassen in der Altstadt von Shanghai.

In Orten wie Shanghai wächst rasant eine moderne Welt.

Entwickeln in China Nach wie vor wird China im Westen hauptsächlich als «Werkstätte der Welt» wahrgenommen, welche dank kostengünstiger Arbeitskräfte zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen liefert. Weniger bekannt ist, dass China bereits vor zwei Jahrzehnten begann, auf dem globalen IT-Weltmarkt aktiv zu werden, was auch für Schweizer Unternehmen interessant sein kann.

W

eshalb China auch für Schweizer Unternehmen interessant sein kann, beschreibt das Swiss Center Shang-

hai, das zusammen mit seinen Netzwerkpartnern seit Jahren unterschiedlichste Schweizer Unternehmen beispielsweise bei der Standortwahl, der Unternehmensstrategie und bei der Wahl der richtigen Partner berät und unterstützt.

Autor Nicolas Musy Swiss Center Shanghai 8004 Zürich 043 317 18 90 m.roth@swisscenters.org www.swisscenters.org

Infos www.chinaguide.ch www.forbes.com www.chinatorch.gov.cn

54 MegaLink Precision 10-07

IT-Kennwerte von China und Indien.

Gründe, die für China sprechen Eine wichtige Komponente von Chinas nationaler Entwicklungsstrategie ist das sogenannte TORCH-Programm (together our resources can help) und dessen Kernbotschaft «Revitalisierung des


Läuft China Indien den Rang ab?

Landes durch Wissenschaft und Bildung». Heute existieren in China 53 Hightech-Zonen, einschliesslich 29 nationalen Software-Technologie-Parks, welche IT- und Software-Unternehmen Steuerfreiheit bieten und sie bei ihren Exportaktivitäten unterstützen. Die meisten dieser Industriezonen sind an der Ostküste zu finden, wo es die lokalen Behörden geschafft haben, zwischen den Universitäten und der Unternehmenswelt enge Beziehungen herzustellen. In ihrer 2002 durchgeführten Untersuchung über ausländische Direktinvestitionen hält die Asian Development Bank fest, dass sich ausländische Unternehmen hauptsächlich aufgrund des Marktpotenzials für China interessieren (33%) oder weil China Teil ihrer Wachstumsstrategie ist (27%). Im Vergleich dazu stuften nur 8% der Firmen die tiefen Betriebskosten als am wichtigsten für einen Strategieentscheid ein. China hat fortlaufend und nach strategischen Gesichtspunkten in die Erneuerung und Erweiterung einer brandneuen Telekommunikations-Infrastruktur investiert. Ferner wurde China zu einem der Entscheidungsträger für globale Industriestandards, wie beispielsweise dem Institut der Elektrischen und Elektronischen Ingenieure (IEEE). IT-Unternehmen in

China können aus einem unerschöpflichen und wachsenden Talentpool schöpfen, während sich die Zahl an hoch qualifizierten Ingenieuren mit exzellenten Englischkenntnissen rasch vergrössert. Die Anzahl der jährlichen IT-Absolventen explodierte über die letzten Jahre geradezu. Allein im Jahr 2004 betraten 250 000 frisch ausgebildete Computer-Wissenschafts- und Software-Absolventen den Arbeitsmarkt.

Traditionellerweise war Indien an der Spitze, wenn es um IT und Business-Process-Outsourcing (ITO/ BPO) ging. In den letzten Jahren hat aber Indien selbst begonnen, nach China auszulagern und sucht eine aktive Kooperation. Während Indien versucht, seine führende Position zu verteidigen, will China so rasch wie möglich aufholen. «Kooperation jetzt – Wettbewerb später» wurde zum führenden Motto bei den vorsichtigen Annäherungen. Gemeinsames Ziel: Die Verbindung von Indiens Erfahrung als Lieferant von qualitativ hoch stehenden IT-Dienstleistungen mit Chinas Fähigkeit, Hardware zu Tiefstpreisen zu produzieren. Ein Vergleich zwischen den beiden Ländern ergibt zeigt die Tabelle. Chinesische Internet-User verbringen fast zwei Milliarden Stunden online pro Woche, während US-Amerikaner es auf 129 Millionen Stunden bringen. Man geht davon aus, dass chinesische Internet-User die Zahl von 150 Millionen bereits übersteigen. Das China Internet Network Information Center (CNNIC) berichtet, dass die Zahl aktiver Internet-User Ende Dezember 2005 bei 111 Millionen lag, gestiegen von 94 Millionen ein

Nach wie vor wird China hauptsächlich als «Werkstätte der Welt» wahrgenommen.

10-07 MegaLink Precision 55


DACHCOM

Im Kleinen ganz gross

Jahr zuvor. Dabei sind die Mobiltelefon-Benutzer, vorwiegend junge Leute, in der Statistik nicht einmal enthalten.

Kundenspezifische Applikationen Chinesische Nachahmer sind vor allem an Standardprodukten oder Produkten von der Stange interessiert, die einfach reproduziert werden können. Seit dem Beitritt zur WTO hat China eine Reihe von neuen Gesetzen erlassen und war bemüht, das TRIPS-Abkommen (TRIPS = trade-related aspects of intellectual property rights) in die Praxis umzusetzen. Trotzdem braucht es weitere Anstrengungen, um dieses Abkommen umzusetzen. Kundenspezifische Applikationen, die im Laufe der Zeit verfeinert wurden, haben eine vielversprechende Zukunft in China. Die Nachfrage solcher Produkte ist genauso beeindruckend, wie die Wachstumsrate der chinesischen Wirtschaft, die immer noch über 9% beträgt. Was aber kundenspezifischen Applikationen immer noch fehlt, ist der lokale Touch, die Anpassung an lokales User-Verhalten, grafische Interface-Gepflogenheiten, Regierungsverordnungen usw. Oft muss das gesamte Produkt auch aus einer Marketingperspektive neu erdacht werden (Distributionskanäle können anders sein) – und genau hier kann ein erfahrener lokaler Partner den Wert steigern. Damit ein solcher Partner gefunden werden kann, ist Expertenwissen von Nöten, das unter anderem das Swiss Center Shanghai SCS vermitteln kann. SCS bietet KMU eine einzigartige Plattform für den Zugang zu den chinesischen Märkten und arbeitet mit sehr erfahrenen Schweizer Experten, die in China aktiv sind. Das SCS-Netzwerk vereinfacht Schweizer Firmen den Weg nach China über den Zugang zu Schlüsselinformationen, Entscheidungsträgern, spezialisiertem Marktwissen und Management-Ressourcen. In den letzten fünf Jahren haben über 100 Firmen bei ihrem Markteintritt nach China vom SCS Unterstützung erhalten. (hr) ■

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Bildverarbeitung

Um die Verarbeitungsgeschwindigkeiten in der Bildverarbeitung zu steigern, wurden Teile der Verarbeitung auf die Grafikkarte des PC-Systems ausgelagert. Das steigerte die Geschwindigkeit bis auf das 10-fache. Leiterplatteninspektion

Bildverarbeitung auf der Grafikkarte

D

ie Abarbeitung von Bildverarbeitungs-Algorithmen ist meist sehr rechenaufwändig. In vielen Fällen reicht die ständig zunehmende Performance der in leistungsfähigen PCs eingesetzten CPUs jedoch aus, um die Aufgaben in der vorgegebenen Zeit zu bewältigen. Dennoch sind die führenden Hersteller von Hard- und Software für die Bildverarbeitung ständig auf der Suche nach neuen, noch schnelleren Wegen, um sich auch für solche Geschwindigkeits-Anforderungen zu rüsten, die derzeit noch unerreichbar scheinen.

Autor Martin Kersting Leiter Entwicklung

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GPU am schnellsten Zu den üblichen Methoden der Geschwindigkeitssteigerung in der Bildverarbeitung zählen die Verteilung der Rechenaufgaben auf mehrere Dual- und Quad-Prozessoren oder auch der Einsatz von spezialisierten FPGAs. Jede dieser Technologien hat ihre Vor- und Nachteile, doch eines ist allen gemeinsam: Sie nutzen nicht den in der Regel schnellsten vorhandenen Prozessor im System, um die Bildverarbeitungs-Algorithmen abzuarbeiten: den Grafik-Prozessor der Grafikkarte GPU (Graphical Processing Unit). Diese Rennmaschinen unter den Prozessoren haben in der Vergangenheit eine unglaubliche Entwicklung hinter sich gebracht. Getrieben wurde dies vor allem durch die Spiele-Industrie, wo die Anforderungen an die grafische Darstellung von Spielszenen und Bewegungen sehr stark zugenommen haben. Millionenfach verkaufte Spielekonsolen sorgten für die nötige Nachfrage und hohe Stückzahlen sowie die zugehörigen Gewinne, um die Entwicklung der GrafikBausteine weiter voranzutreiben.

Davon profitieren nun auch andere Industriezweige wie z. B. die Bildverarbeitung. Den technischen Vergleich selbst mit den schnellsten am Markt verfügbaren FPGAs entscheiden Grafik-Prozessoren in einigen Kriterien eindeutig für sich (siehe Tabelle). So sind sie um Faktoren im Bereich von 10 bis 20 höher getaktet als übliche FPGAs und erreichen so in Verbindung mit den grösseren Speichermöglichkeiten Datendurchsätze, die bis zu 500-mal höher sein können als bei üblichen FPGAs.

Schneller trotz Auslagerung Dieser Geschwindigkeitszuwachs steht dem Bildverarbeitungs-Anwender jedoch nicht komplett zur Verfügung: Die Auslagerung der Algorithmik auf den GPU-Baustein führt zu einer Verzögerung des Datenstroms von der Bildaufnahme bis zur Verarbeitung der Daten. Trotz dieses Effekts sprechen verschiedene Untersuchungen bei rechenintensiven Operationen von einem Performance-Zuwachs um den Faktor 2 bis 10 beim Einsatz der GPU 10-07 MegaLink Precision 57


Im direkten Vergleich zwischen einem Duo-Prozessor 2,4 GHz Intel Core 2 und einer Nvidia-8800-Grafikkarte erledigte die GPU die Bildverarbeitungs-Aufgabe rund fünf Mal schneller.

statt der CPU, wobei diese dann zudem parallel für andere Aufgaben genutzt werden kann. Dass diese Technologie erst seit Kurzem für die Bildverarbeitung nutzbar ist, hat zwei wesentliche Gründe. Zum einen waren Grafikkarten bis vor kurzer Zeit mit mehreren Prozessoren für verschiedene Aufgaben bestückt. Mit der Neuentwicklung von Grafik-Prozessoren wie z. B. dem GeForce 8800 von Nvidia oder ähnlichen Produkten z. B. des Herstellers ATI hat sich dies geändert: Ein Teil der 681 Millionen Transistoren des GeForce 8800-Prozessors kann dynamisch für Operationen wie Geometrie- oder Pixel-Berechnungen genutzt werden. Zum anderen erlaubt die PCIe-Anbindung einen schnellen Datentransfer zwischen Host und VGA-Karte. Die Architektur eines Grafik-Bausteins ist immer sehr komplex. Die DirectX-API und der High Level Shader Language (HLSL) Compiler von Microsoft zusammen mit einer Handvoll Funktionen in der Software-Bibliothek Common Vision Blox von Stemmer Imaging versetzt Entwickler von Bildverarbeitungs-Software jedoch in die Lage, Bilder zwischen Host und GPU auszutauschen und somit alle Prozessoren im System optimal zu nutzen. Die geschickte Nutzung der GPUBildverarbeitung kann dennoch dazu führen, dass man selbst bei An-

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Den technischen Vergleich selbst mit den schnellsten am Markt verfügbaren FPGAs entscheiden Grafik-Prozessoren in einigen Kriterien eindeutig für sich.

wendungen mit extrem hohem Datendurchsatz ohne Spezial-Hardware auskommt.

Hilfreiche Softwarebibliothek Um dem Bildverarbeitungs-Entwickler die Vorteile der GPU-Bildverarbeitung auf möglichst effektive Weise zu erschliessen, haben die Entwickler von Stemmer Imaging diese Möglichkeit nun in die Software-Bibliothek Common Vision Blox (CVB) des Unternehmens integriert. Es wurden dazu über 40 neue Funktionen in CVB aufgenommen, die aus einer CVB-Applikation heraus aufgerufen werden können. Derzeit umfassen diese Funktionen unter anderem Aufgaben wie die Bildfilterung, Punkt-Operationen zwischen zwei Bildern, die Parallelverarbeitung von vier Monochrom-

Bildern, Transformationen vom RGB- ins HSI- sowie vom Bayer- ins RGB-Format, so genannte FlatField-Korrekturen sowie Bild-Rotationen und -Skalierungen. Welcher Geschwindigkeitszuwachs mit der neuen Technologie möglich ist, wurde inzwischen mehrfach getestet. So wurden Bilder von einer monochromen CCIR-Kamera vom Typ JAI A11 an einem PC-basierten System mit einer Nvidia-8800-Grafikkarte auf die Grösse von 2 k x 2 k Pixel umgerechnet und auf dem PC-Monitor angezeigt. Gleichzeitig rechnete der Grafik-Prozessor mit 30 Bildern/Sekunde einen 3 x 3-Sobel-Filter auf dem Bild. Im direkten Vergleich zwischen einem 2,4 GHz Intel Core 2 Duo-Prozessor und der Nvidia 8800 rechneten beide Aufbauten einen 5 x 5-Filter. Die Nvidia 8800 war dabei rund fünf Mal schneller. (hr) ■

Live-Kontakte Stemmer Imaging ist auf den Messen: VISION (Stuttgart, 6.-8.11.2007) SPS/IPC/Drives (Nürnberg, 27.-29.11.2007)


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Silos zur Vergärung organischer Abfälle: die Fermenter.

Steuerung und Vernetzung von Biogasanlagen

Was lange gärt

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eit der Gründung im Jahr 1995 steht für die Firma 2G Energietechnik im westfälischen Heek (D) die effiziente dezentrale Energieerzeugung im Mittelpunkt. Heute gehört das Unternehmen zu den führenden Anbietern von Blockheizkraftwerken (BHKW) und Biogasanlagen in Deutschland und hat bereits Anlagen in Europa, Russland und Japan installiert. Die einfache, schnelle Vernetzbarkeit ganzer Anlagen über Ethernet und die damit verbundenen Zugriffsmöglichkeiten waren ein wichtiger Entscheidungsfaktor für ein Automatisierungssystem von Bachmann.

Betriebssystem-unabhängig Für Betreiber von Biogasanlagen und Blockheizkraftwerken ist es sehr wichtig, von ausserhalb und rund um die Uhr ihre Anlagen zu beobachten und zu bedienen. Damit kann der Wirkungsgrad der Biogaserzeugung, welcher abhängig vom Prozess und Material zur Vergärung ist, und die damit verbundene Energie- und Wärmeerzeugung durch das BHKW optimiert und Stillstandszeiten durch den weltweiten Zugriff minimiert werden.

Infos Bachmann electronic GmbH A-6800 Feldkirch +43 (0) 55 22 / 34 97 - 0 m.liftinger@bachmann.info www.bachmann.info

60 MegaLink Precision 10-07

Der Hersteller ermöglicht den Betreibern den Zugriff über einen gesicherten VPN-Tunnel zu jeder Anlage. «Mit Hilfe der webfähigen Visualisierung kann sich der Servicemitarbeiter so einen schnellen Überblick über die Anlagen verschaffen und wenn nötig eingreifen», beschreibt Jörg Lösing, Projektleiter bei 2G Energietechnik, einen entscheidenden Vorteil des Systems. Für das Unternehmen war deshalb die Möglichkeit der einfachen, schnellen Vernetzung ganzer Anlagen über Ethernet ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Auswahl des Automatisierungssystems. Darüber hinaus kann auf verschiedene Visualisierungen auf dem Steuerungssystem ablegt werden. Die Betreiber und Ausrüster können mit einem Standard-WebBrowser zeitgleich, ohne den Nachteil einer gegenseitigen Beeinflussung, zugreifen. Überdies gewährleistet die Realisierung der Visualisierung in Java die Unabhängigkeit vom Betriebsystem (VxWorks, Windows oder Linux) des Betreibers.

Die Kapazität von Biogas-Kraftwerken eines Herstellers reicht von 5 bis 2000 kW elektrischer Leistung und dient der Erzeugung von Strom und Wärme. Um den Wirkungsgrad und die damit verbundene Energie- und Wärmeerzeugung zu maximieren, sind eine kontinuierliche Beobachtung des Prozesses und die Möglichkeit des Fernzugriffes der Betreiber auf die Anlage für einen profitablen Betrieb unverzichtbar.

funktionen wie Trends, Rezepturverwaltung und Alarmverarbeitung bereits in der umfangreichen Bachmann-Software integriert.

Zügige Realisierung Zur Anbindung der dezentralen Ein-/Ausgabeeinheiten wird der FASTBUS von Bachmann verwendet. Mit diesem können auch komplexe, dezentral aufgebaute Vernetzungsstrukturen ohne jegliche Buskonfiguration geplant werden. Ein aufwändiges Projektieren von Bussystemen, wie in der Vergangenheit üblich, ist durch die Verwendung des FASTBUS entfallen. So konnten die Projektierungs- und Inbetriebnahmezeiten entscheidend verringert werden. Einen weiteren entscheidenden Zeitvorteil schöpfte der Schaltanlagenbauer auch aus den Möglichkeiten des Solution Center von Bachmann, mit dem als eines von vielen Details die Ein- und Ausgänge komfortabel parametriert wer-

Eigenständige Tasks Durch den Einsatz der hochperformanten M1-Steuerung ist es auch möglich, schnelle, komplexe Steuer- und Regelungsaufgaben als eigenständige Task parallel zum Prozess zu integrieren. Diese können unter IEC61131, C, C++ oder Java erstellt sein. Neben der Programmierung mit CoDeSys nach IEC61131 sind aber auch wichtige Anlagen-

Jörg Lösing, Projektleiter Programmierung und Schaltanlagenbau: «Die Projektierung mit dem M1-System ist sehr zeiteffizient.»


Steuerungssysteme

Mobile Biogasanlage (Quelle: Thomas Böhni www.euu.ch).

Mit erneuerbarer Energie betrieben: Biogasmotor im Blockheizkraftwerk.

Vernetzt: das Automatisierungssystem des 2G-Biogas-Blockheizkraftwerks.

den können. Zusammen mit dem insbesondere während der Inbetriebnahme hilfreichen Low Level Debugger (LLD) konnten schon bei der Verdrahtung des Schaltschranks komplette E/A-Checks mit ausführlicher Protokollierung durchgeführt werden.

Zukunftsfähigkeit Die Möglichkeiten zur raschen Reaktion und Intervention bei den komplexen Prozessen zur Erzeugung und Verwendung von Biogas sind entscheidend. Dazu zählen auch Details wie die Optimierung des Designs und die Reduktion der Lagerhaltung durch die

Verwendung der kombiniert analogdigitalen E/A-Module von Bachmann. Beim BHKW-Anlagenbauer ist man überzeugt, mit den offenen Automatisierungslösungen von Bachmann electronic auch in Zukunft für die speziellen Anforderungen der Kunden gerüstet zu sein. (hr) ■

Info Was ist Biogas? Biogas entsteht aus der Vergärung, also dem Abbau von organischem Material in einem geschlossenen Behälter (Fermenter), unter Ausschluss von Sauerstoff. Die weiteste Verbreitung haben Biogas-Anlagen mit landwirtschaftlicher Nutzung, bei der aus Festmist, Gülle und Pflanzenabfällen wertvolle Energie gewonnen wird. Im Gegensatz zur Kompostierung, bei der Überschussenergie in Form von Wärme freigesetzt wird, weist die Vergärung eine positive Energiebilanz auf. Aus einer Tonne organischem Abfall können pro Tag bis zu 200 Kubikmeter Biogas mit einem Methananteil von gegen 52% erzeugt werden. In einer Wärme-Kraft-Kopplungs-Anlage werden damit rund 405 kWh Strom und 450 kWh Wärme erzeugt. Diese Produktion von Nutzenergie kann nach Bedarf gesteuert werden und findet nahezu ohne Emissionen von CO2 statt.

Funktionsweise einer Biogasanlage (Quelle: Thomas Seilnacht www.seilnacht.com).

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Bildverarbeitung

Für die simultane Prüfung von Kartonagen und Blistern auf Lage und korrekte Ausrichtung wird ein Vision-Sensor eingesetzt. Hier werden 600 Inspektionen in der Minute durchgeführt.

Mit den Vision-Sensoren VeriSens können in automatischen Verpackungsmaschinen gleichzeitig die Anwesenheit und die korrekte Ausrichtung von Blistern und Faltschachteln kontrolliert werden. Mit leistungsstarken Werkzeugen zur konturbasierten Bildanalyse werden unterschiedliche Materialhelligkeit oder optische Reflexion sicher toleriert.

Konturbasierte Vision-Sensoren

D

er konturbasierte Ansatz erlaubt ausserdem eine intuitive Inbetriebnahme. Diese Eigenschaft bildet die Grundlage für die effiziente grafische Benutzeroberfläche. Selbst wer kein Experte in industrieller Bildverarbeitung ist, profitiert von der einfachen und sensornahen Bedienung.

Neue Anwendungen Vision-Sensoren schliessen die Lücke zwischen klassischen optoelektronischen Sensoren und komplexen Bildverarbeitungssystemen. Wie ein optoelektronischer Sensor liefert auch der Vision-Sensor ein Binärsignal (OK/Nicht-OK) oder einen einfachen Datensatz. Doch anders als bei gängigen Bildverarbeitungssystemen sind Inspektionsaufgaben im Hinblick auf hohe Prozesssicherheit sowie Bedienungskomfort vorkonfiguriert. Wegen ihrer Prozessnähe und aufgrund ihres One-Box-Designs zeichnen sich Vision-Sensoren durch kompakte Bauform und ein-

Autor Dr. Ralf Grieser

Infos Baumer Electric AG 8501 Frauenfeld 052 728 11 22 sales.ch@baumergroup.com www.baumerelectric.com

62 MegaLink Precision 10-07

fache Montage in Verbindung mit einer hohen Schutzklasse und industriekonformen Steckern aus. Der Einsatz optoelektronischer Sensoren ist aufgrund der punktförmigen Prüfgeometrie typischerweise begrenzt. Vision-Sensoren erschliessen dagegen durch ihre Fähigkeit, Objekte in zwei Dimensionen zu inspizieren, ganz neue Anwendungsbereiche. Besonders interessant sind dabei alle Aufgaben, bei denen ein konventionelles Vision-System überqualifiziert und daher zu teuer ist.

Stabile Inspektion Die hoch integrierten, kompakten Vision-Sensoren VeriSens können bis zu 3000 Inspektionen in der Minute durchführen. Neben den typischen Bildverarbeitungsfunktionen wie Intensitätskontrolle, Kontrastinspektion oder einer Blob-Analyse bildet der FEX-Prozessor von Baumer das leistungsfähige Rückgrat der Familie. Der Prozessor berechnet in Echtzeit und mit hoher Genauigkeit alle Konturen und Kanten innerhalb der Graubilddaten. Konturen ermöglichen auf natürliche Weise eine stabile geometrische Inspektion. Der konturbasierte Ansatz hat für den Anwender den klaren Vorteil, robust gegenüber Helligkeitsschwankungen im Umgebungslicht beziehungsweise stabil gegenüber unterschiedlichen optischen Objektoberflächeneigenschaften zu sein. Sogar Reflexionen können toleriert werden. Der Be-

nutzer erlebt diese Eigenschaften schon während der Inbetriebnahme, da für die Erstellung einer typischen Sensorlösung nur wenige Parameteranpassungen erforderlich sind. Die geometrische Inspektion mit dem Vision-Sensor basiert auf der Auswertung und Kontrolle von Parametern wie Länge, Position, Winkel, Abstand oder Ausrichtung von Linien, Kreisen und frei wählbaren Formen. Die Verwendung allgemeinverständlicher Begriffe vermeidet allzu technische Terminologie und ermöglicht es, Inspektionsaufgaben in der zweckdienlichen Sprache von Test- und Sensoranwendungen zu parametrisieren. Der allgemeine Setup-Vorgang erfolgt über PC-Software. Während der Laufzeit arbeitet das Gerät als autonomes System mit digitalen Ein- und Ausgängen oder einer seriellen Schnittstelle. Für eine einzelne Inspektion eines Produkts lassen sich bis zu 32 verschiedene Merkmale beliebig kombinieren. Konfiguration und Inspektionsparameter eines jeden Produkts werden in einem von 255 möglichen Jobs gespeichert, die während der Produktion über digitale Eingabe ausgewählt werden.

Reflektierende Blister Eine typische Anwendung in der Verpackungsindustrie ist die Kontrolle des Verpackungsrohlings auf korrekte Ausrichtung in der Verpa-


In einem Vision-Sensor sind alle Komponenten von Beleuchtung, Optik und Bildsensor bis hin zu Prozessor und Schnittstellen zur einfachen Montage und für einen zuverlässigen Betrieb in einem kompakten Industriegehäuse integriert.

ckungsmaschine und die gleichzeitige Anwesenheitsüberprüfung und Positionskontrolle des zugehörigen Inhalts. Wirtschaftliche Erwägungen, wie niedrige Betriebskosten, sichere Investition und Verfügbarkeit stehen meist im Vordergrund. Ein standardisierter Vision-Sensor bietet in dieser Hinsicht eine attraktive Lösung. In der aktuellen Anwendung kommt es darauf an, die Anwesenheit und die Positionierung von Schachtelzuschnitten und den darauf befindlichen Blistern innerhalb des Verpackungsprozesses zu inspizieren. Der gesamte Durchsatz beträgt etwa 600 Stück in der Minute. Die verschiedenen Materialien – Karton, Blister und Förderband – weisen unterschiedliches optisches Verhalten auf. Alle metallischen Teile reflektieren mehr oder weniger stark. Die Helligkeit ist bei jedem Material anders und variiert zusätzlich entlang der Lichtverteilung der LEDs. Gerade hier zeigt die konturbasierte Auswertung klar ihre Stärken. Mit einem hochwertigen CCD-Bildsensor ist der Vision-Sensor problemlos in der Lage, stabile und reproduzierbare Ergebnisse zu liefern. Abbildung 1 zeigt typische Ergebnisse. Durch aufeinanderfolgende Inspektionen im gleichen

Zur Lösung der Inspektionsaufgabe ermittelt VeriSens horizontale und vertikale Positionen. Zunächst wird der Referenzpunkt an der linken Seite mit je einem horizontalen und vertikalen Suchpfeil ermittelt. Dann werden Lage und Ausrichtung dieses Referenzpunkts relativ zur Förderbandführung mit der erwarteten Position verglichen. Im letzten Schritt mit horizontalen und vertikalen Suchpfeilen die Ausrichtung des Blisters relativ zum Referenzpunkt geprüft. Prozesstoleranzen werden anhand der Pfeillänge festgelegt.

Bild wird die Aufgabe mit einem einzigen Vision-Sensor bewältigt. Die Ecke unten links am Schachtelzuschnitt dient als Referenzpunkt. Nach der Bestimmung dieses Bezugspunktes wird die Ausrichtung relativ zum Förderband geprüft. Parallel dazu wird die Ausrichtung des Blisters relativ zum Bezugspunkt inspiziert. Beide Ergebnisse werden zusammengeführt und über die OK- oder Nicht-OK-Ausgabe des Vision-Sensors an eine übergeordnete Steuerung ausgegeben. Neue Produktionseinstellungen lassen sich über einfaches Teachin der neuen Bezugsgrössen als Schwellenwerte für Ausrichtungstoleranzen nachführen. Unterschiedliche Produkttypen, bei denen andere Merkmale zu inspizieren sind, erfordern unterschiedliche Jobs, die dann im Betrieb über die optoentkoppelten Eingänge ausgewählt werden.

Für unkonventionelle Aufgaben Zur Kundenunterstützung und für einen stabilen Betrieb bietet VeriSens zusätzlich leistungsfähige Werkzeuge wie die Speicherung von Fehlerbildern, Prozessstatistik und Dokumentation von Tester-

gebnissen. Die Ergebnisse sind auch als Datensätze über eine serielle Schnittstelle verfügbar. Für schwierigere Umgebungsbedingungen sind Vision-Sensoren ausserdem in Edelstahl mit Schutzklasse bis IP 69 K verfügbar. Die Leistungsfähigkeit kann sogar noch gesteigert werden. Bereits in der Standardversion wird präzises Triggern von externen Beleuchtungssystemen unterstützt. Ist beispielsweise zusätzlich das Vorhandensein aller Tabletten in den Blisterpackungen zu prüfen, kann die Zählfunktion verwendet werden. Um in diesem Fall die erwartete Zuverlässigkeit zu erreichen, ist jedoch eine aufwändigere homogene Beleuchtung erforderlich. Zum präzisen Zählen wird dazu das gesamte Erscheinungsbild von kleinen Objekten verbessert und lokale Artefakte werden von vornherein unterdrückt. Die genannten Beispiele demonstrieren das hohe Leistungsvermögen konturbasierter Vision-Sensoren. Moderne Vision-Sensor-Technik eignet sich bestens für Inspektionsaufgaben an Objekten, die für konventionelle optische Sensoren nur schwer zugänglich sind. Neue Anwendungen lassen sich stabil und zuverlässig lösen. (hr) ■ 10-07 MegaLink Precision 63


Who's who – Fertigung

C C S C u s t o m e r C a re & S o l u t i o n s H o l d Firmenbezeichnung: Electronic & Engineering Manufacturing Services in Europa und Asien Niederlassungen: Schweiz, Süddeutschland, Sri Lanka, China, Hongkong Dienstleistungen: Marktanalysen, Entwicklung, Testentwicklung, Industrialisierung/Engineering, Begleitung zur Erzielung internationaler Zulassungen, Prototypenbau, Nullseriefertigung, Kleinseriefertigung, Seriefertigung, After Sales Services, Logistic Services, Beschaffungsservices Firmenporträt: Die CCS-Gruppe besteht aus 7 Niederlassungen, welche durch die CCS-Holding als Managementorganisation geführt werden. Die Nähe zum europäischen Kunden mit den Prozessen Marketing & Vertrieb, Entwicklung, Industrialisierung und Kleinserienfertigung positioniert die Gruppe als äusserst wettbewerbsfähigen E2MS-Partner (Electronic Engineering and Manufacturing Services) für Kleinst- bis Grösstvolumen. Das Ganze ist gepaart mit der asiatischen Seriefertigungseffizienz und deren Beschaffungsvorteilen.

Grossenbacher Systeme AG Firmenbezeichnung: Dienstleistungsanbieter für Electronic Engineering und Manufacturing Services und Hersteller für industrielle Visualisierungs-, Steuerungs- und Bediensysteme. Dienstleistungsstrategie: Die Grossenbacher Systeme AG ist ein Full-Service-Anbieter für professionelle, persönliche und prompte Dienstleistungen im Bereich Electronic Engineering und Manufacturing. Mit konsequenter, kompromissloser Kundenorientierung greifen alle Dienstleistungsangebote perfekt ineinander: vom Engineering über die Logistik, die Fertigung, die Assemblierung bis zum After Sales Service. Dienstleistungen:

Mitarbeitende: ca. 1000 weltweit

Engineering – von der Idee zur Realisierung

Gründungsjahr: 1985, seit 2003 Zusammenschluss der Formatest Gruppe (Europa) und der Elsuma Gruppe (Asien) in die CCS-Holding

Hardwareentwicklung unter den Aspekten Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und EMV-Verträglichkeit, Layout und Konstruktion, Test- und Prüfkonzepte, Prototypenerstellung, Softwareentwicklung für rechnerund controllerbasierte Baugruppen und Geräte, Systementwicklung von Visualisierungs-, Steuerungs- und Bediensystemen

Qualitätsmanagement: ISO 9001/2000 an allen Standorten ISO 14001 Sri Lanka

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Geräte- und Systemmontage, Bauteil- und Systemprogrammierung, Kabelkonfektionierung, Geräte-Run-In Versand und Service – von St. Gallen in alle Welt

Firmenbezeichnung: Handelsfirma seit 1977 für Bauteiledistribution und Material-Kitting

After Sales Service, Wartung- und Reparatur, Telefon-Support

Firmenportrait: Dienstleistung im Bereich Vertrieb, Handel und Material-Kitting von elektronischen und elektromechanischen Bauteilen

Produktstrategie:

Niederlassung: Hauptsitz in Dällikon Büros in Belgien und China Dienstleistungen Bauteile-Kitting, das Kunden die aufwändige Beschaffung von Einzelkomponenten erspart. Dabei stellt ELCOMP spezifische Produktgruppen zusammen. Durch die Entlastung des Einkaufs lassen sich nachhaltige Kosteneinsparungen erreichen. Das grössere Auftragsvolumen führt ausserdem zu weiteren Preisvorteilen. Nicht zuletzt sprechen die Zuverlässigkeit und das durchgehend hohe Qualitätsniveau für das nach DIN ENISO9001:2000 zertifizierte Unternehmen. Produktprogramm: Potenziometer/Widerstände/Fix-Induktivitäten/ SMD-THT-Kühlkörper/D-SubConnectors/FFC-FPC Connectors Flachbandkabel/Micromatch/Miniature Circular DIN Connector/SM CD Compact Flash/IC-Sockel/Pin Header/Gerätestecker/Stift- und Buchsenleisten/TantalKondensatoren/Folien-Kondensatoren/LED/Quarze/Resonatoren/ Piezo-Scheiben/Piezo Buzzer/Magnetic Buzzer/Micro Speaker/Relais/ Störschutz-Kondensatoren/Alu-Elkos/Sicherungen/Sicherungshalter/ Thermosicherungen/Drosseln/Power-Stecker/Wire-to-Wire-Stecker/ Keramik-Kondensatoren/Dioden

Mit kreativem Ingenieursgeist entwickeln wir individuelle, innovative und intelligente rechner- und controllerbasierte Visualisierungs-, Steuerungs- und Bediensysteme für die Industrieautomation, den Maschinenbau, die Logistik und die Medizinaltechnik. Produkte: openAutomation verbindet bekannte Industriestandards zu einem innovativen Automatisierungskonzept «Made by Grossenbacher». Nach dem Puzzle-Prinzip werden Soft- und Hardwarekomponenten einfach, durchgängig und kosteneffizient miteinander kombiniert. Das macht openAutomation lebendig – in der Anwendung wie auch in der Entwicklung. Mitarbeitende: ca. 110 Gründungsjahr: 1995 Qualitätsmanagement: ISO 9001:2000

Mitarbeiter: 10 Qualität: Swiss TS, ISO 9001 Industriestrasse 2 8108 Dällikon www.elcomp.ch info@elcomp.ch

64 MegaLink Precision 10-07

Grossenbacher Systeme AG Spinnereistrasse 10 9008 St. Gallen 071 243 29 29 marketing@gesys.ch www.gesys.ch

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MOPS-PM

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Fliegt auch ohne Flügel

Weltweit erstes und einziges PC/104plus Board mit Intel® Pentium® M Power im klassischen Formfaktor 90 x 96 mm Mit Intel® Celeron® M und Intel® Pentium® M ULV CPUs von 600 MHz bis 1.4 GHz S P S N ü r n b e rg

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Voll kompatibel zu PC/104 I/O-Cards

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First Class von Kontron: Start frei für das MOPS-PM, das weltweit erste PC/104plus Board mit Intel® Pentium® M im Originalformat 90 x 96 mm. 100 % spezifikationsgerecht, ohne vergrößerte Platinenfläche, kompromisslos ausgestattet – wie die komplette Produktfamilie mit 3,5’’ Boards, EPICs, PISA und Lowprofile SBCs. Durchgängig programmiert auf Vielfalt und Langlebigkeit, über Jahre hinaus! Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz in der First Class von Kontron. Entscheiden Sie selbst, welchen Mehrwert Ihnen der Schulterschluss mit dem Technologieführer im SBC-Geschäft bieten kann. Kontron versteht „embedded“ – in Ihrer Sprache wie in 23 anderen Ländern der Welt. Fliegen Sie mit!

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Custom Solutions

10-07 MegaLink Precision 65


Who's who – Fertigung

Hadimec AG

Swisstronics

Firmenbezeichnung:

Firmenbezeichnung:

Outsourcing-Partner für Elektronikproduktion

Dienstleister für Electronic Engineering und Manufacturing Services (E2MS)

Niederlassungen: Hauptsitz in Mägenwil, 1 Niederlassung in Deutschland Produkteprogramm und Hersteller:

Niederlassungen:

ITT Cannon, Provertha, Commital

Bronschhofen und Jona SG

Dienstleistungen: Dienstleistungen:

Entwicklung, Beratung, Materialbeschaffung, Leiterplattenbestückung (SMT+THT), Kabelkonfektion (UL!), Baugruppenmontage, Prüfungen (ICT, FCT, etc.), IC-Programmieren und Gurtung von SMD-Bauteilen, ITT-Cannon-Rundstecker-Assembling (Lieferung in 24 h!), Handel mit diversen Steckern, Handel mit Leiterplatten und diversen Bauteilen.

Entwicklung, Engineering, Procurement Services, Prototypen, Baugruppenfertigung, Box-build, System- und Gerätebau, Test, Service und Repair, Life Cycle Management

Firmenporträt:

Firmenporträt:

Als ein international tätiges Dienstleistungsunternehmen mit Hauptsitz in der Schweiz fertigt das Unternehmen kundenspezifische Baugruppen, vornehmlich im industriellen Elektronikbereich.

Einfach mehr Services

Zu den Tätigkeiten gehören Leiterplattenbestückung (SMT+THT), Kabelkonfektion, Stecker-Assembling und Baugruppenmontage. Der wirtschaftliche Erfolg sowie zufriedene Kunden sind die wichtigsten Elemente zukunftsorientierter Unternehmensziele. Die Basis dazu sind modernste Maschinen, eine gute Infrastruktur und motivierte Mitarbeiter. Geschichte – in Kürze: 1987 Gründung Hadimec AG durch Jörg Niedermann 1994 Übernahme der 1968 gegründeten Wüest Elektro-Apparatebau AG in Lotzwil BE 1995 Gründung Hadimec GmbH in Deutschland 1996 ISO 9001:1994 1997 Bezug des neu erstellten eigenen Geschäftshauses in 5506 Mägenwil 2000 Erhalt des UL-Zertifikats für Kabelkonfektion 2002 ISO 9001:2000 2006 ISO 13485:2003 für die Produktion medizinischer Geräte 2007 Bezug des neu erstellten Anbaus (3700 m2) Lager: Mägenwil

Der Markt für die Anbieter elektronischer Produkte und Komponenten ist anspruchsvoll. Der Wettbewerb zwingt die Unternehmen, ihre Kunden in immer kürzeren Zyklen mit innovativen Produkten zu konkurrenzfähigen Bedingungen zu bedienen. Swisstronics ist dafür der richtige Partner. Alle Dienstleistungen sind konsequent auf die Wettbewerbskriterien unserer Kunden ausgerichtet: hohe Qualität, kurze Bereitstellungszeiten, konkurrenzfähige Kosten und ein überzeugendes Leistungsspektrum. Unser Leistungsangebot geht weit über eine Sammlung von Einzelleistungen hinaus. Es ist eine durchgängige Kette von Dienstleistungen, die schon bei der Beratung beginnt und konsequent über Entwicklung, Produkthochlauf, Fertigung, Service und Repair bis zum Produktauslauf weitergeführt wird. Das durchgängige Leistungsangebot bildet die Basis für eine ganzheitliche Optimierung von Produkt und Prozess. Unser Engineeringteam arbeitet über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg eng mit den Kunden zusammen und sichert durchgängig den Know-how- und Technologietransfer von der Entwicklung bis in die Fertigung und den Test. Ebenso breit gefächert ist die Produktpalette, die wir für unsere Kunden fertigen. Mit dem neusten Fachwissen und langjähriger Erfahrung stellen wir Leiterplatten, komplette Geräte und komplexe Systeme her. Bevor die Produkte unser Haus verlassen, werden sie je nach Anforderung geprüft und getestet. Unsere Möglichkeiten reichen dabei von einfachen Funktionstests bis zu anspruchsvollen Dauer- und Belastungstests. Wir verfügen über die nötigen Lizenzen und Zulassungen, um unsere Kunden auch in sensiblen Bereichen, wie zum Beispiel bei medizinischen und militärischen Systemen, effizient zu beliefern.

Mitarbeitende: 130 Gründungsjahr: 1987 Qualitätsmanagement: ISO 9001/2000, ISO 13485:2003

Mitarbeitende: 500 Gründungsjahr: 2003 Qualitätsmanagement: ISO 9001:2000, ISO 13485:2003, ISO 14001:2004 Swisstronics ist ein Unternehmen der Cicor Technologies. Wir bedanken uns für das Vertrauen, das uns unsere Kunden entgegengebracht haben und werden auch in Zukunft alles daran setzen, zuverlässig zu ihrem Erfolg beizutragen.

Alte Bruggerstrasse 32 5506 Mägenwil 062 889 86 00 info@hadimec.com www.hadimec.com Productronica: Halle A6/Stand 334

66 MegaLink Precision 10-07

Swisstronics Contract Manufacturing AG 9552 Bronschhofen 071 912 77 99 info@swisstronics.ch www.swisstronics.ch

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Drucktransmitter „PISELLO“ Kleiner Schniedelwutz,

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grosse Leistung.

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Who's who – Fertigung

Lumatron AG Firmenbezeichnung: Industrieelektronik

TEFKON AG Verkabelung als Erfolgsfaktor

Produkteprogramm und Hersteller: Schweizer Vertretung für: LPKF Rapid PCB Prototyping Systems: Fräsbohrplotter zur mechanischen Leiterplattenfertigung, chemiefreie Durchkontaktierung, SMD Pick und Place sowie Reflow- und Heissluftöfen.

Tefkon AG macht Verkabelungen zu einem Erfolgs-Element. Für eine Vielfalt von Kunden der technischen Industrie. Als Teil von Maschinen, Apparaten und Geräten in den Branchen Maschinenbau, Elektrik und Elektronik, Steuer- und Regeltechnik, Automation, Bahnen, Wehrtechnik, Gastro / Haushalt, Robotik, Sicherheit und Sensorik, Datenwelt, Messund Prüfgeräte. Schwerpunkte

Cadsoft EAGLE: das leistungsfähige Elektronik-CAD zu einem erstaunlich günstigen Preis! Schema-Layout und Autorouter-Modul. Die kostenlose Freeware ohne Zeitbeschränkung findet sich auf der Homepage: www.lumatron.ch.

Steuern, Regeln, Antreiben Produktebereiche Litzensätze, Kabelgruppen, Verteilsysteme, Schaltschrankbau Komplettservice

Dienstleistungen: Beratung, Verkauf und Support für LPKF-Systeme und Cadsoft EAGLE. Als Dienstleistung übernimmt die Firma PCB-Layout-Aufträge und bietet einen Express-Leiterplattenservice. Das Unternehmen ist in der Lage, seinen Kunden eine fertig bestückte, voll funktionsfähige Elektronik in kürzester Zeit herzustellen! Firmenporträt: Die Lumatron AG wurde 1993 von Hans Kurth in Oftringen gegründet. Am Autobahnkreuz der Schweiz bietet die Firma Produkte und Dienstleistungen rund ums PCB-Design und -Prototyping. Mitarbeitende: 4

INDUSTRIAL – ELECTRONIC – ENGINEERING

Alte Strasse 11 4665 Oftringen 062 797 75 80 info@lumatron.ch www.lumatron.ch

Einzellitzen und Einzelkabel, Maschinenverdrahtung, Schleppkettenmontage, komplette Anschluss-Systeme, Fertigen von Baugruppen Tefkon als Partner bringt Gewinn • Tefkon-Kunden profitieren von unserer langjährigen Erfahrung und unserem Know-how-Pool. • Wir halten, was wir versprechen: Punkto Termine, Qualität, Kosten, Beratung. • Technologische Kompetenz, Schnelligkeit, Flexibilität, Zuverlässigkeit und Kostenvorteile machen uns führend. • 40 qualifizierte und kompetente Mitarbeitende fertigen für Sie alles in der Schweiz. • Moderne Produktionstechniken, Abläng- und Crimpautomaten, Prüfmittel und eine zeitgemässe ERP-Software unterstützen sie dabei. • Konsequente, rigorose und dokumentierte Qualitätskontrolle. • Kurze Beschaffungszeiten und Kostenvorteile dank eingespieltem Beziehungsnetz zu den besten Lieferanten. Beachtliches Lager. Kurze Termine realisieren wir gern

Iftest AG Firmenbezeichnung: Systempartner für innovative Industrie- und Medizin-Elektronik

Enge Termine für die Kabelfertigung, wie sie in der Geräteindustrie häufig vorkommen, sind für Tefkon eine Herausforderung, der wir uns gerne stellen. Mit unserem gut ausgebauten Netzwerk von Lieferanten setzen wir alles daran, um kürzestmögliche Liefertermine zu realisieren. Dabei werden alle Fertigungsarbeiten hier in der Schweiz ausgeführt und kontrolliert. Unter unseren wachsamen Augen! Gut beraten und betreut

Dienstleistungen: Technologie-Partner für Entwicklung, Herstellung und Prüfung von Elektronikbaugruppen und Geräten. Das Dienstleistungsangebot umfasst Consulting und Beratung, Hardware- und Software-Entwicklung, Industrialisierung und Leiterplattenlayout, Bestückung von Leiterplatten, Gerätemontage, Vergiessen, Prüfung elektronischer Baugruppen. Ergänzt werden diese Leistungen mit dem Kundenservice wie Transport, Kundenwarenlager, Reparaturservice und Life-Cycle-Management.

Die Verkabelung ist ein zentrales Element für Funktionstüchtigkeit und Lebensdauer von Geräten. Darum denken wir von Anfang an mit und beraten unsere Kunden, vom Verkabelungs-Konzept bis zum fertigen Gerät. Dabei ist uns das persönliche Vertrauensverhältnis wichtig. Wir sehen hinter den Kabeln die Menschen! Das ist mit ein Grund, warum uns viele Kunden über Jahre hinweg treu bleiben.

Firmenporträt: Iftest AGist eine unabhängige Aktiengesellschaft mit internationaler Kundschaft aus allen Branchen. Mitarbeitende: 140 Jahresumsatz: 41Mio. CHF Gründungsjahr: 1982 Qualitätsmanagement: Qualitätsmanagement DIN EN ISO 9001:2000, Medizinproduktenorm ISO13485, Umwelt ISO 14001, Arbeitssicherheit EKAS6501/01.96 Schwimmbadstrasse 43 5430 Wettingen 056 437 37 37 info@iftest.ch www.iftest.ch COMPAMED: Halle 8a/Stand L08 MEDICA: Halle 3/Stand E92

68 MegaLink Precision 10-07

Poststrasse 7 9220 Bischofszell 071 424 2626 kontakt@tefkon.ch www.tefkon.ch


Innovation und Kundennähe Die ebm-papst Gruppe ist aus den traditionsreichen Unternehmen ebm, PAPST und mvl hervorgegangen. Heute entwickeln und produzieren weltweit über 9800 Mitarbeiter Motoren und Ventilatoren. Neben grossen Produktserien werden auch individuelle Kundenwünsche bei professionellen Applikationen erfüllt.

W

erner Schneeberger, Geschäftsführer der ebmpapst, im Gespräch auf der go.automation in Basel. Was bietet die Messe go.automation den Besuchern aus Ihrer Sicht? Die «go automation» zeigt, was der Schweizer Markt in der Automatisierungs- und Elektronikbranche alles bietet. Das kann man auf internationalen Messen nicht finden. An der go bietet sich die Gelegenheit, sich ein Bild über die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen der Hersteller, Importeure und Dienstleister dieses dynamischen Industriezweiges zu machen. Erfolg hat, wer neue Wege geht. Innovative Antriebstechnik muss heute technologische Trends und spezifische Anwenderwünsche in neue Produkte übersetzen. Aspekte wie Mechatronik, Elektronik oder Software sollten passgenau und branchenspezifisch optimiert sein. Wie überzeugte Ihr Unternehmen an dieser Messe? ebmpapst entwickelt Lösungen, die den Anforderungen dieses Marktes

Thomas Suter, Werner Schneeberger, Jean-Rudolphe Roggen.

perfekt gerecht werden: Sei es in der Industrie, in der Medizin, in der Haustechnik, in der Verkehrstechnik und in vielen anderen Bereichen. Ob AC-Aussenläufermotor, EC-Gleichstrommotor oder hoch dynamischer EC-Innenläuferantrieb inklusive Ansteuerung und Regelelektronik – wir streben nach perfekten Applikationslösungen für die unterschiedlichsten Branchen. Mit ebmpapst steht Ihnen ein Engineering-Partner zur Seite, der das Geschäft und die Bedürfnisse seiner Kunden kennt und versteht. Diese Kenntnisse machen es mög-

lich, hoch spezielle Lösungen zu entwickeln, die dem Wettbewerb die berühmte «Nasenlänge» voraus sind.

So viel Kraft und Kontrolle wie möglich Das ist der neue ebm-papst ECI 63. Gemacht für alle Anwendungen, bei denen höchste Motorleistung in Verbindung mit den Vorteilen intelligenter EC-Antriebstechnologie gefragt ist. Als Systemlösung, die Motor, Getriebe und Sensorik integriert, überzeugt der ECI 63 durch perfekte Regelbarkeit, höchste Dynamik und dazu eine sehr lange Lebensdauer. (tm) ■

Werner Schneeberger Geschäftsführer ebm-papst AG 8156 Oberhasli www.ebmpapst.ch

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10-07 MegaLink Precision 69


Erstmalig zu betrachten und ausprobieren war die neue ThermaCAM T/B-Serie von FLIR Systems an der Ineltec/Go Automation in Basel beim Stand des Schweizer Flir Distributors Emitec AG aus Rotkreuz. Glanzlichter der portablen Infrarotkamera sind Thermal Fusion - die Echtzeit Überlagerung eines Infrarotbildes mit einem Tageslicht (Real) Bild, was Probleme sofort sichtbar macht, die hohe Auflösung von 320 x 240 Pixeln, welche die Infrarot Bilder absolut scharf aufzeigt, das Touch-Screen-Display zur einfachen Bedienung, eine integrierte Digitalkamera, die automatisch das Tageslicht Bild mit dem Infrarot Bild verknüpft, umfassende Messmöglichkeiten und ein innovatives Design

Revolutionäre Wärmebildkamera (Infrarotkamera) T/B Serie von Flir Systems.

Neue Generation portabler Infrarotkameras

D

ie einfache Bedienung, ein Berührungsbildschirm und eine integrierte Tageslichtkamera sprechen für die neue ThermaCAM T/B-Serie. Ein in Eigenregie entwickelter und produzierter Detektor liefert hervorragende Bilder mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln. Sie ist auf der Grundlage des neuesten Designs für digitale Tageslichtkameras konzipiert und wurde durch spezielle ergonomische Elemente wie eine um 120° neigbare Infrarot-Objektiveinheit und einfach erreichbare Bedienungstasten für mehr Benutzerkomfort verbessert.

lässt sich direkt auf einem Realbild die Temperatur messen. Damit ist die Identifikation der Schwachstelle sehr einfach. Dies erleichtert Inspektions- und Produktentwicklungsaufgaben, die eine detaillierte Überwachung von Temperaturentwicklungen erfordern. Die Kamera ist staub- und spritzwassergeschützt, stossfest, mit einem Schnellwechsel-Akku ausgestattet, der bis zu vier Stunden unterbrechungsfreien Betrieb ermöglicht und wiegt nur 880 g. Daher eignet sie sich für den mobilen Einsatz vor Ort, selbst unter härtesten Bedingungen.

Leistungsmerkmale

Schulung/Training

Die Bilder werden auf einem grossen 3,5"-Berührungsbildschirm angezeigt, eine Innovation, die neue Funktionen eröffnet, wie etwa Skizzieren direkt auf dem Bildschirm und einfaches Navigieren im Menü der Kamera-Software. Eine weitere Funktion ist Thermal Fusion, ein nahtloser Übergang, innerhalb des Bildschirms, vom Wärme- zum Realbild und umgekehrt, wobei alle Messfunktionen in beiden Darstellungsmodi aktiv bleiben. Somit

Die Messung wird durch Einflüsse wie Emission, Entfernung oder Hintergrundstrahlung stark beeinflusst. Wenn ein 90 °C heisser Kontakt mit nur 50 °C falsch «gemessen» wird, verursacht dieser bald einen teuren Produktionsausfall und man wiegt sich in falscher Sicherheit. Um korrekte Analysen aber auch einfache Messungen durchzuführen muss die Thermografie-Methodik verstanden werden. Emitec bietet ein umfassendes

70 MegaLink Precision 10-07

Reiner Kaltenbach (Flir Systems), Peter Wüthrich (Emitec AG).

Schulungsangebot. Dies sind Tageskurse bei Electrosuisse, bei Kunden und in House Seminare durch erfahrene Thermografen. Einmalig in der Schweiz ist der einwöchige Lehrgang mit Prüfung und Zertifizierung zum Thermografen bei Emitec AG in Rotkreuz. (tm) ■

Emitec AG, 6343 Rotkreuz 041 748 60 10 info@emitec.ch www.emitec.ch/flir

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An der diesjährigen go.automation in Basel präsentierte finder eine Vielzahl neuer Produkte. Der hauptsächliche Nutzen dieser Plattform sieht das Unternehmen aber in der Pflege der Kontakte.

Piero Raffaele, Francesco Iacovelli, Elio Anzivino (von links nach rechts).

Finder baut das Sortiment aus

I

m Bereich Installationsrelais setzt finder mit der neuen Serie 14 der Multifunktions-Treppenhaus-Automaten mit Spannungsnulldurchgang-Schaltung, besser bekannt unter der Bezeichnung Zero Crossing Load Switching, ganz neue Massstäbe in Bezug auf Lebensdauer und Schaltleistung.

rungszeit ausgerüsteten Bewegungsmelder verfügen ausserdem über einen extrem weiten Erfassungswinkel.

Sicherheitsrelais

Mit der Serie 13.51 bietet finder einen Miniatur-Schrittschalter mit integriertem Dimmer an. Klein in der Abmessung, gross in der Leistung. Passt in jede UP-Dose und lässt sich in Geräte einbauen.

Die neue Serie 50 von finder setzt Massstäbe im Bereich der Sicherheitsrelais. Die kompromisslose Qualität, gepaart mit einem auffälligen Neon-Design, um versehentliche Manipulationen zu verhindern, garantieren ein Höchstmass an Sicherheit. Die sichere Trennung zwischen Spule und Kontakt erfolgt nach den Sicherheitsnormen VDE 0106, EN 50178, EN 60204 und EN 60335.

den bis 6 Stunden. Mit 6,2 Millimetern ist dieses Relais äusserst schmal und fügt sich in jede Lücke ein. Der Sockel passt auf 35 mm DIN-Schienen.

Bewegungsmelder

Koppelrelais mit Timer

Produktsuche

Zwei ganz neue Bewegungsmelder, ebenfalls nur auf körperwarme Objekte reagierend, erweitern das Angebot der mit flexiblen Detektoren ausgerüsteten Modelle. Die formschönen und mit einstellbarer Helligkeitsschwelle und Verzöge-

Neu ist auch dieses Koppelrelais, welches wahlweise mit einem mechanischen oder mit einem Solid State Relais ausgerüstet werden kann. Die Serie 38 mit Timer, ist mit 4 Funktionen ausgestattet und erlaubt Einstellzeiten von 0,1 Sekun-

Die Firmenhomepage von finder bietet eine Produktsuche mit einer cross-reference-list. Dabei können von den gängigsten Relais-Typen die entsprechenden finder-Serien ermittelt werden. Die Mitbewerber sind in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet und die umfassende Liste führt bei der Suche nach einem Bauteil schnell zum Ziel. Diese Liste wird laufend angepasst und ist somit stets aktuell. (tm) ■

Schrittschalter und Dimmer

Koppelrelais mit Timer.

Serie 14 mit SpannungsnulldurchgangSchaltung.

Serie 13.51: Schrittschalter und Dimmer.

FINDER (Schweiz) AG 8157 Dielsdorf 044 885 30 10 finder.ch@finder-relais.ch www.finder-relais.ch

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10-07 MegaLink Precision 71


Scanner können die automatische Lagerhaltung und Teileverfolgung in der Produktion erheblich optimieren. Flexible und einfache Installation, überzeugende Leseleistung auch bei Strichcodes von schlechter Qualität, auf Dauer zuverlässig und akkurat bei allen Industrieanwendungen: Diese Eigenschaften fassen die wichtigsten Merkmale der neuen DS2000-Familie zusammen.

Walter Gerhard, Salvatore Scollo, Rolf Wälti.

Strichcode-Erkennung optimiert Produktionsprozesse

D

ie neuen Scanner der DS2000-Familie von Datalogic beschleunigen die automatische Lagerhaltung, Sortierund Kommissionierprozesse sowie Prozesskontrollen und Teileverfolgung in der Fertigung. Durch die kompakte Bauweise lassen sich die Geräte auch einfach in chemische und biomedizinische Analysemaschinen, Verpackungs- und Dokumentenverwaltungsanlagen integrieren.

Ausserordentlich gute Leseergebnisse Die DS2000N-Nutzer können sich auf schnelle und akkurate Leseer-

Kompakt und zuverlässig verrichten die DS2000N die Identifikationsaufgaben in Produktion und Logistik.

gebnisse verlassen. Bei Industrieanwendungen sind die Barcodes oft in einem schlechten Zustand: schlechte Druckqualität, Beschädigungen durch Kratzer oder Flecken. Aufgrund der sogenannten ACBTechnologie kann der Scanner solche Barcodes trotzdem sicher lesen.

Genius KonfigurationsSoftware Die neuen Scanner der DS2000-Familie können mit der intuitiven und mehrsprachigen Genius-Software einfach programmiert werden. Dank Wizard-Ansatz und grafischer Erweiterung erfolgt die Scannerkonfiguration sehr schnell.

Verschiedene patentierte Funktionen wie X-Press Setup, ID-NET oder ACB machen die DS2000N stark in der Leistung und einfach in der Handhabung.

Innovative MenschMaschine-Schnittstelle Über eine einzige Taste und ein 5-fach-LED-Anzeige erhält der Nutzer sofortigen Zugang zu verschiedenen Funktion für Inbetriebnahme und Diagnose. So können die Scanner ohne Zuhilfenahme eines PCs mittels TestMode, AutoLearn und AutoSetup eingerichtet werden.

Hochgeschwindigkeits-Bus Neben den bekannten industriellen Standardschnittstellen RS232, RS485 und RS422 bietet die Plattform einen neuen Hochgeschwindigkeits-Bus zur Vernetzung mehrerer Geräte untereinander, ohne dass ein zusätzliches Gerät wie Multiplexer oder Controller benötigt wird. (tm) ■

ID-Systems AG 2557 Studen 032 374 71 11 info@idsystems.ch www.idsystems.ch

72 MegaLink Precision 10-07

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Powersoft präsentierte erweitertes Angebot Bei der diesjährigen go.automation gab es viele Neuheiten zu besichtigen. Neben dem Dienstleistungsangebot im SoftwareEngineering und dem VisiWinNET Visualisierungssystem von Inosoft, präsentierte die Powersoft AG auch die Hard- und Software-Produkte von IBHsoftec. Der Grund für diese Angebotserweiterung der Powersoft AG war die Übernahme der IBH Schweizer Vertretung im Jahre 2006.

Standards machen. Wer Interesse hatte, konnte bereits einen Blick in die nahe Zukunft werfen: Mit VisiWinNET WPF (Windows Presentation Foundation), wo Logik und Design unabhängig voneinander implementiert werden können, öffnet sich VisiWinNET bereits jetzt einem kommenden Microsoft Standard.

Intelligente Komponenten

D

ie in diesem Zusammenhang in der Schweiz zum ersten Mal gezeigte CX-S7-416 Steuerung stiess auf grosses Interesse bei den Besuchern. Das neuartige Konzept dieser SPS, welche zwei Welten miteinander verbindet, basiert auf einer bewährten Beckhoff Hardware, in welche die bereits in unzähligen Applikationen eingesetzte S7-kompatible IBH Soft-SPS, implementiert wurde. Viele Besucher zeigten sich auch über die Möglichkeit des einfachen An-

schlusses eines Touchscreens, welcher die maschinennahe Visualisierung und Bedienung mit VisiWinNET (Windows CE) ermöglicht, beeindruckt.

Für Visualisierungsentwickler ohne Programmierkenntnisse wurde der Fokus hauptsächlich auf die von der Powersoft entwickelten VisiWinNET Intelligent Controls geleitet. Wie der Name sagt, handelt es sich dabei um intelligente Visualisierungskomponenten für VisiWinNET, welche es erlauben, häufig genutzte Funktionen wie Trending Screens, Alarmierung und Alarmhandling oder den Anschluss eines Barcode-Scanners durch reine Parametrierung in die Visualisierung einzubinden. (tm) ■

Stetige Weiterentwicklung Die bekannten Produkte VisiWinNET Professional und VisiWinNET Smart wurden in der aktuellen Version 6.1 präsentiert. Hier konnte sich der Anwender ein Bild über die stetige Weiterentwicklung der Visualisierung auf Basis weltweiter

Powersoft AG 3048 Worblaufen 031 924 11 11 info@powersoft.ch www.powersoft.ch

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10-07 MegaLink Precision 73


S7–Highspeed mit VI PA-Steuerungen SATOMEC AG zeigte an der go.automation mehrere Produkteneuheiten, die fast alle Kundenwünsche erfüllen. Die Steuerungen der Firma VIPA GmbH begeisterten die Messebesucher.

V

IPA bietet die Speed7-CPUs von Siemens mit integriertem Highspeed-Ethernet-CP 343 mit RFC 1006, S7-Kommunikation, H1, TCP/IP und UDP an. Dieser ist je nach CPU-Variante – mit bis zu 16 Verbindungen projektierbar.

HochgeschwindigkeitsApplikationen Die SPEED7-CPU kann in Step7 von Siemens programmiert werden. Das System ist auf den Befehlsvorrat der S7-300 oder S7-400 von Sie-

Speed7-CPU mit integriertem Highspeed-Ethernet

mens einstellbar. Es ist für zeitkritische Anwendungen konzipiert und erfüllt zugleich den Wunsch des Anwenders, den wachsenden Bedarf an stetig steigenden Speicherkapazitäten abzudecken. Der Speicher kann dynamisch den Anforderungen der Anlage beziehungsweise Applikation jederzeit auch nachträglich angepasst werden, ohne dass bestehende Hardware ausgetauscht werden muss. Auf diese Weise reduziert sich die Zahl der benötigten CPU-Typen, d. h. es muss nur noch eine Variante an Lager gehalten werden.

Weiter Speicherbereich Die CPU mit SPEED7-Technologie ist die erste SPS, die für einen weiten Speicherbereich über eine MCC (Memory Configuration Card) konfigurierbar ist. Diese beinhaltet neben der Skalierung des Speichers die Funktionen der bisherigen VIPA-MMC, beispielsweise als externer Datenspeicher für Sources und Programme sowie für FirmwareUpdates. Die StandardMMC-Karte kann zum Speichern von Programm und Daten auch dann genutzt werden, wenn die CPU im Run-Modus ist. Für den Betrieb der CPUs muss keine Speicherkarte gesteckt werden.

Kommunikation Als integrierte Feldbus-Schnittstelle steht Profibus zur Verfügung. Weiterhin ist eine MP2I-Schnittstelle mit 12 MBaud eingebaut, die au-

74 MegaLink Precision 10-07

ßer der Standard-MPI-Kommunikation von Siemens zum PG auch eine PtP-Verbindung über das VIPA Green Cable erlaubt. Zusätzlich verfügen die SPEED7CPUs über eine integrierte Ethernet-Schnittstelle, die eine komfortable Programmierung über das Netzwerk erlaubt. Die Peripherie kann über zwei Arten angeschlossen werden: Entweder wie gewohnt seriell auf der rechten Seite über den S7-300Standard-Rückwandbus, an dem alle S7-300-I/0-Komponenten von Siemens sowie auch Kommunikationsprozessoren und Funktionsmodule wie Zähler zu betreiben sind. Darüber hinaus ist als Besonderheit der CPU 314ST und der 317erCPUs auch der parallele Anschluss über den VIPA-Highspeed-Parallelbus auf der linken Seite der CPU möglich, der es dem Anwender erlaubt, spezielle schnelle Peripheriebaugruppen zu betreiben. Für den Highspeed-Parallelbus gibt es digitale Ein-/Ausgänge, analoge Eingänge, Profibus-DP, Interbus-Master sowie ein CAN-Interface. (tm) ■

SATOMEC AG 142 6330 Cham 041 748 17 77 anton.studhalter@satomec.ch www.satomec.ch


An der diesjährigen go.Automation präsentierte Spectra (Schweiz) AG im «Elektronik Markt» zwei Neuheiten aus dem umfangreichen Produkte-Portfolio. Die preisgünstige AFOLUX Panel-PC Serie von 7” bis 19” eignen sich ganz speziell als Message-PC. Leistungsfähige Spectra PowerBox-PCs mit dem intelligenten Kühlsystem. AFOLUX Panel-PC: Message-PC für die Gebäude-Automation.

Embedded-PC-Systeme

M

it der AFOLUX-Serie stellt Spectra eine Reihe neuer Panel-PCs vor, die sich besonders gut als sogenannte «Message-PCs» eignen. Diese können beispielsweise als Verkaufs- oder Infoterminal, als luxuriöses Navigationssystem, als Multimedia-Videoterminal oder ganz einfach als elektronisches Hinweisschild eingesetzt werden. Alle Geräte sind mit einem Touch Screen ausgestattet. Die Modelle von 7” bis 12” sind lüfterlos und verfügen über einen AMD LX-800 Prozessor, die Modelle mit 15”, 17” oder 19”-Monitor verwenden den VIA C/-1,5GHz Prozessor mit Lüfter. Insgesamt ist die Ausstattung sehr umfangreich: Alle Geräte sind mit WLAN, Lautsprecher, 2 x RS-232, 2 x USB 2.0, 2 x LAN, 1 x SATA und einem 2,5”-Einbauplatz für HDD ausgestattet.

Bruno Schait, Geschäftsführer Spectra (Schweiz) AG.

Funktionelles Zubehör erlaubt verschiedene Montagen. Ein besonderes Highlight der AFOLUX-Serie ist das extrem günstige Preis-/ Leistungsverhältnis der Barebone-Systeme.

Spectra PowerBox-PC Jetzt auch mit Core2 Duo Die Spectra PowerBox-Modelle sind ideale Bausteine für anspruchsvolle Lösungen im industrienahen Umfeld. Anwendungen dieser Systeme sind interaktive MultimediaSysteme, Steuerungseinheiten für Maschinensteuerungen, Steuerungsrechner bei Verkehrsleitsystemen oder die Ansteuerung von Gross-Displays für Werbung. Bei zahlreichen Anwendungen hat die PowerBox andere PC-Systeme abgelöst, die im Dauerbetrieb und wegen entsprechender Umge-

bungsbedingungen überhitzten. Die PowerBox-Serie wurde speziell für den Dauerbetrieb bei hoher Leistung ausgelegt. Bei der Entwicklung der Geräte wurde hoher Wert auf die geringe Wärmebelastung aller internen Komponenten gelegt. Ein speziell entwickeltes Kühlsystem, bestehend aus einer Heatpipe in Verbindung mit einem langsam drehenden, grossvolumigen Lüfter, garantiert, dass die Systemtemperatur an jedem Ort im Inneren stets weit unter den Limits für alle lebenswichtigen Komponenten bleibt. Das erhöht auf drastische Weise deren MTBF und somit die Lebensdauer des GesamtSpectra (tm) (Schweiz) AG systems. ■ 8132 Egg 043 277 10 50 info@spectra.ch www.spectra.ch

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Spectra PowerBox-PC

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Modulare Lösungen Daniel-Peter Herren, Sales und Marketing Manager.

D

er PROFINET-IO-Buskoppler ist eine weitere Ergänzung des modularen WAGO I/O-Systems. Mit dem Buskoppler kann eine Vielzahl von ein- oder mehrpoligen Modulen mit den unterschiedlichsten digitalen, analogen oder Sonder-Funktionalitäten verbunden werden. Eine Variante des Buskopplers ist programmierbar nach IEC 61131-3 und kann somit als dezentrale Intelligenz zur Vorverarbeitung genutzt werden. Bei beiden Buskopplern ist das RTProtokoll (Real Time) implementiert, welches eine Echtzeitverarbeitung von Prozessdaten ermöglicht.

Echtzeit-Ethernet im Anlagenfeld WAGO spendiert seinem industrieerprobten, hochmodularen Feldbussystem einen Feldbus-Koppler, der die Ethernet-PowerlinkV2.0 Spezifikation erfüllt. Bis zu 64 E/A-Klemmen (mit Busverlängerung sogar 250 Klemmen) können an dem Koppler betrieben werden. Die Applikationsschnittstelle basiert auf dem CANopen-Kommuni-

WAGO entwickelte einen Fernwirk-Controller, der Daten aus Prozess- und Fernwirkanwendungen in Daten zur seriellen oder TCP/ IP-basierten Übertragung umsetzt. Dieses und weitere Produkte stellte das Unternehmen an der go.automation in Basel vor.

kationsprofil DS 301 von CAN in Automation (bzw. EN 50325-4). Der Vorzug von Ethernet Powerlink ist, dass es einerseits auf Standard Ethernet basiert, andererseits aber auch höchste Anforderungen an Deterministik und Zykluszeit erfüllt. Dies prädestiniert dieses Protokoll für Anwendungen mit harten Echtzeitbedingungen, aber auch für den zeitlich definierten Transport grosser Datenmengen.

Controller setzt I/O-Daten in Fernwirkprotokolle um WAGO ergänzt das I/O-System 750 um einen Fernwirk-Controller. Mittels CoDeSys-Programmierung und implementierter -Bibliothek werden Daten aus Prozess- oder Fernwirkanwendungen über angeschaltete I/O-Busklemmen vom Controller in Daten nach den Fernwirkprotokollen gemäss IEC umgesetzt. Der Fernwirk-Controller kann sowohl als Master als auch als Slave in die Steuerung eingebunden werden. Die Parametrierung der IEC-Funktionalität erfolgt über einen vereinfachten Editor inner-

Ethernet auf dem Vormarsch: der neue Ethernet-PowerlinkKoppler von WAGO. Der Fernwirk-Controller bildet zusammen mit I/O-Busklemmen ein vielseitiges und modulares WAGO-I/O-System speziell für räumlich verteilte Objekte.

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Modulare PROFINET-Lösung von WAGO für die Automatisierung.

halb der CoDeSys-Entwicklungsumgebung. Optional kann der Anwender den Controller auch in CoDeSys programmieren, wodurch er SPS-Funktionalität erhält und eine separate SPS überflüssig wird. Weiterhin kann er mit anreihbaren I/O-Busklemmen der WAGO-Serien 750/753 erweitert werden und darüber digitale und analogen E/ASignale aufnehmen und ausgeben. Zusammen mit den I/O-Busklemmen bildet der Fernwirk-Controller ein vielseitiges und modulares WAGO-I/O-System speziell für räumlich verteilte Objekte, wie sie bei Energie- und Wasserversorgern vorkommen, aber auch in der Prozesswelt. (tm) ■

WAGO Contact SA 122 1564 Domdidier 026 676 75 00 info.switzerland@wago.com www.wago.com


Die Ineltec hat für ServiceNet Tradition. Das diesjährige Highlight war jedoch nicht nur die Präsentation der neuen modularen USV-Anlagen, sondern auch der erste gemeinsame Auftritt zusammen mit der Newave Energy Holding AG. Gemeinsamer Auftritt der ServiceNet mit Newave (Newave Energy Holding AG).

Newave und ServiceNet unter einem Dach

N

ach einer sehr engen und erfolgreichen Beziehung zwischen Newave und ServiceNet über mehr als 10 Jahre wurde im April 2007 ein Zusammenschluss der beiden Firmen unter der Dachgesellschaft Newave Ener-

Kompakte USV-Anlage: 19"-modulare Conceptpower DPA mit 200 kW Leistung auf 0,6 m2.

gy Holding AG beschlossen. Seither ist die Firma ServiceNet AG (Schweiz) mit ihren zwei Schweizer Tochtergesellschaften (Neuenhof und Biel) und der Filiale in Wien zu 100% in die Holding AG integriert. Die gemeinsame Teilnahme an der Ineltec diente als optimale Plattform, um diesen Meilenstein erstmals der Öffentlichkeit zu kommunizieren. Die Kernaussage des Integrationsabkommens ist klar definiert. Es ist ein wichtiger Schritt in der Firmenstrategie, um näher beim Kunden zu sein und eine bessere Unterstützung im Verkauf und Service anbieten zu können.

Conceptpower DPA Im Jahr 2006 wurde die neue, äusserst kompakte 19”-modulare Conceptpower DPA vorgestellt. An der Ineltec 07 konnte sie «live» präsentiert werden. Mit dieser neuen Technik ist Newave ein Erfolg versprechendes USV-Konzept hinsichtlich Raumausnützung, Skalierbarkeit, Kosten, Redundanz und Service gelungen. Kein anderer Hersteller weltweit kann bis jetzt 200 kW USV-Leistung auf 0,6 m2 unterbringen.

Technik vom Feinsten • VFI-SS-111-System mit Doppelumwandlung 8 kW bis 200 kW = höchste Verfügbarkeit

• Hohe Leistungsdichte: 200 kW pro Systemrack = 340 kW/m2 • Sinusförmiger Eingangsstrom mit THDi ‹2% bei 100% Last = niedrige Betriebskosten • Flexibilität/Skalierbarkeit = einfache Leistungserweiterung • ESIS-Technik (Energy Saving Inverter Switching) = hohe Wirkungsgrade bis 96% bei Teil- und Nennlast • Fernüberwachung mit Newavewatch = unverzügliche Fehlerortung, kontinuierliche Überwachung

Fazit Die Newave Energy Holding AG tritt als hoch innovativer USV-Hersteller auf und darf für sich das Label «Swiss Made» zu 100% beanspruchen, denn sowohl Entwicklung als auch Produktion befinden sich in der Schweiz. ServiceNet ist der Ansprechpartner in der Schweiz für Verkauf und Service. (tm) ■

ServiceNet AG Member of Newave Group 5432 Neuenhof info@servicenet.ch www.servicenet.ch

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Hager Tehalit begeisterte an der diesjährigen ineltec in Basel die Besucher mit zahlreichen Neuheiten. Der Multifunktionstaster Kallysto.tebis, die Schalter- und Steckdosendekore Kallysto.art, der UP Feldverteiler Media und die Raumsäule DA 200 waren regelrechte Publikumsmagnete.

Alain Ehrhart, zuständiger Marktmanager für die Schweiz und Monika Meyer, Marketing Assistentin freuen sich über das grosse Interesse an den Neuheiten.

Ein überwältigender Messeauftritt

U

nter dem Motto «Nehmen Sie sich Zeit, wir sind für Sie da» empfing Hager Tehalit die Besucher an der diesjährigen ineltec in Basel. Besondere Aufmerksamkeit zog der elektronische Schalter Kallysto.tebis auf sich. Das Schweizer Schalterprogramm zur Steuerung elektrischer Verbraucher in Gebäuden besticht durch sein modernes Design mit der seitlichen Tastenbeleuchtung durch LEDs. Mit zwei, vier oder sechs Bedientasten oder um 90 Grad gedreht lassen sich neben der klassischen Funktion «Licht ein- oder ausschalten» per Tastendruck auch vordefinierte Lichtstimmungen abrufen, Rollläden öffnen oder schliessen, Video- und Audioanlagen schalten

und weitere elektrische Verbraucher im Haus steuern.

Einfach schön Unter dem Namen Kallysto.art präsentierte Hager Tehalit Dekore für das Schalter- und Steckdosensortiment Kallysto. Die Abdeckrahmen bestehen aus edlen Materialien wie Glas, Edelstahl und Aluminium. Sie können in diversen Ausführungen bestellt und verschieden kombiniert werden. Gleichzeitig wurde die Farbpalette von Kallysto erweitert. Neu bietet Hager auch die beiden Farben Braun und Beige an. Diese harmonieren hervorragend mit warmen Inneneinrichtungen. Für eine erleichterte Installation der Schalter und Steckdosen

Hager präsentiert mit Kallysto.tebis ein neues intelligentes Schalterprogramm.

Nur 110 mm tief und speziell für neue Medien entwickelt: der UP-Feldverteiler Media von Hager.

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hat Hager eine neue Software entwickelt. Die PC-Applikation mit dem Namen Varyo unterstützt bei der Planung und Installation der Sortimente Kallysto und Basico. Mit Hilfe von ein paar Mausklicks werden die Disposition und Bestückung der Schalter und Steckdosen in einem Gebäude platziert.

Komplett, kompatibel, kompakt Der UP Feldverteiler Media erfüllt alle Anforderungen des heutigen Wohnungsbaus wie zum Beispiel die Integration neuer Medien – und dies bei einer Einbautiefe von nur 110 Millimetern. Er umfasst in der Breite 1 bis 4 Felder und in der Höhe 3 bis 7 Reihen. Somit bietet er Platz für 36 bis 288 Module. Es können Geräte bis 125 Ampère integriert werden. In jedem Feld sind fingersichere PE/N-Steckklemmen eingesetzt, welchen die bewährte Technologie QuickConnect zu Grunde liegt. (tm) ■

Hager Tehalit AG 3063 Ittigen-Bern 031 925 30 00 8153 Rümlang 044 817 71 71 infoch@hager.com www.hager-tehalit.ch

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In einem Migros-Betrieb wird «Le Gruyère» in Portionen geschnitten und in Folien verpackt, gewogen und mit der Verkaufsetikette versehen. Die Zuteilung und das Einpacken in genau gleich schwere Gebinde übernimmt ein Roboter.

Der ABB-Roboter IRB 140 garantiert, dass jeder Filiale die verrechnete Gewichtsmenge geliefert wird.

Gruyère per Roboter

N

ach dem Zuschneiden der Käselaibe in Einheiten von 200 g bis 500 g werden die einzelnen Stücke in Folie verpackt, gewogen und mit der Verkaufsetikette versehen. Für den Transport zu den Läden wird der frisch verpackte Käse in der gewünschten Anzahl in Kunststoffgebinde abgefüllt. Und diese anspruchsvolle Arbeit übernehmen Roboter IRB 140 von ABB. Die Käsestücke werden beim Eintreten in die Roboterzelle aufs Gramm genau gewogen, nach Gewicht sortiert und einem von sechs Bereitstelltischen zugewiesen. Sobald diese abgezählt bereitstehen, greift jeder der beiden Roboter auf die ihm zugewiesenen Käsestücke zu. Er legt sie in das ihm zugeteilte Gebinde. Durch die spezielle Software der Sortieranlage werden die

Infos Werner Erismann ABB Schweiz Robotic werner.erismann@ch.abb.com www.abb.de/robotics

82 MegaLink Precision 10-07

Stücke so vorsortiert, dass jedes Gebinde bis auf wenige Gramm genau mit demselben Gewicht abgefüllt wird. Ist ein Gebinde voll, wird es automatisch aus der Anlage gefördert. Im Anschluss daran werden die Gebinde gestapelt und in

ein Zwischenlager zur Kommissionierung gefahren, bevor die Verteilung erfolgt.

Ausgeklügelte Greifer Käselaibe sind in ihren Abmessungen von Mal zu Mal sehr unter-

Auf einer Spezialmaschine werden Portionen zwischen 200 g und 500 g zugeschnitten.


schiedlich. Sie variieren je nach Reifegrad in Dicke und Durchmesser. Auch das Gewicht der zugeschnittenen Stücke ist immer wieder verschieden. Alle 0,9 Sekunden wird ein nächstes Käsestück der Roboteranlage zugeführt, bis zu 4000 Einheiten in der Stunde. Für diese hohen Anforderungen ist ein technisch ausgeklügeltes Greiferkonzept erforderlich. Eine komplette Anlage zur Lösung dieser Aufgaben besteht aus einer speziellen Waage, einer Sortieranlage zum Fördern und Sortieren der Käseblöcke, zwei Robotern IRB 140, zwei Greifereinheiten, einer Gebinde-Transportanlage, Sicherheitseinrichtungen sowie einer kompletten Anlagensteuerung.

Simulationsprogramm Wegen der kurzen Einbauzeit, der engen Raumverhältnisse sowie der

Die Anlage wurde in der Projektionsphase im ABB-Simulationsprogramm «Robotstudio» getestet.

Abstimmung auf die bestehenden Anlagenteile wurde die Anlage in der Projektierungsphase mithilfe des ABB-Simulationsprogramms «Robotstudio» genauestens getestet. Das Konzept ist technisch so ausgeklügelt, dass es für verschiedenste Käsesorten eingesetzt werden kann. Der kleinste sechsachsige Roboter IRB 140 von ABB ist sehr vielseitig einsetzbar. Der Manipulator kann auf dem Boden stehen, an der

Wand oder hängend montiert werden. Durch die Möglichkeiten der flexiblen Montage, seinem nach hinten durchschwingenden Oberarm und einem Drehbereich der ersten Achse von 360° verfügt der Roboter über einen optimalen Arbeitsbereich. Zusammen mit einer Handhabungskapazität von 5 kg und der hohen Schnelligkeit erfüllt er die verschiedensten Anforderungen in modernen Industrieanlagen. (hr) ■

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Airic’s_arm.

Automatisierte Bewegungsabläufe können mithilfe der Bionik effizienter und produktiver gestaltet werden. Auf der Motek 2007 zeigt Festo innovative Antriebskonzepte des Bionic Learning Network. Mechatronische Gesamtkonzepte mit Möglichkeiten zu Fernwartung und Diagnose gehören dazu wie neueste Piezoventile und elektrische Antriebe. Mantarochen Air_ray.

Bewegung durch Bionik

D

er fluidische Muskel von Festo, längst fester Bestandteil in der Fertigung, zeigt sich als Universalgenie in immer neuen verblüffenden Anwendungen. Für die komplexen Antriebsformen dienen Phänomene in Luft und Wasser, vor allem aber der Mensch selbst als Quelle der Inspiration.

Bionic Learning Network Das Bionic Learning Network ist Teil des Engagements im Bereich der technischen Aus- und Weiterbildung. In Kooperation mit Studenten, namhaften Hochschulen, Instituten und Entwicklungsfirmen fördert Festo dabei Ideen und Initiativen, die über das Kerngeschäft der Automatisierung und Didactic hinausreichen und vielleicht übermorgen interessante Anwendungsgebiete sein könnten.

Autor

Der Mantarochen Air_ray

Dr. Heinrich Frontzek

Untersuchungen zu Fortbewegungsarten im Wasser zeichnen die Rochen als Perfektionisten des Unterwasserfliegens und -gleitens aus. Dabei gleicht ihr Flossenschlag im Wasser dem Flügelschlag eines Vogels in der Luft. Ihre wellenför-

Infos Festo AG 8953 Dietikon 044 744 55 59 info_ch@festo.com www.festo.com/CH

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migen Bewegungen bilden ein Optimum aus maximalem Vortrieb bei minimalem Energieverbrauch. Die strömungsoptimierte Form ermöglicht insbesondere dem Mantarochen einen eleganten Bewegungsablauf und macht ihn zum echten Unterwasserakrobaten. Der Air_ray hat den Mantarochen als Vorbild. Er ist eine ferngesteuerte Hybridkonstruktion aus einem mit Helium gefüllten Ballonet und einem Schlagflügelantrieb. Durch seine leichte Konstruktion ist es ihm möglich, mit dem Auftrieb des Heliums annähernd so im Luftmeer zu «schwimmen», wie dies dem Mantarochen im Wasser möglich ist. Der Vortrieb wird durch einen Schlagflügelantrieb realisiert. Der durch einen Servoantrieb auf und


Quo vadis handling systems? Podiumsgespräch bei Festo am 25.9.2007 (v. l.): Hans-Rudolf Helfer (Manager R&D, BU Feintool Automation AG), Prof. Reijo Tuokko (Universität Tampere/Finnland), Dr. Eberhard Veit (Geschäftsleitung Festo) und Prof. Alexander Verl (Direktor Fraunhofer Institut IPA).

ab bewegbare Flügel besteht aus einer Struktur, die den Fin Ray Effect nutzt. Die Struktur selbst besteht aus einer alternierenden Zugund Druckflanke, die mit Spanten gelenkig verbunden ist. Wenn eine Flanke mit Druck beaufschlagt wird, wölbt sich die geometrische Struktur von selbst entgegen der

Bionische Materialweiche.

einwirkenden Kraftrichtung. Ein Servoantrieb zieht in Längsrichtung alternierend an den beiden Flanken und bewegt so den Flügel auf und ab. Ergänzt wird diese Struktur durch einen torsionssteifen Mittelholm. Dieser dient als Auflage für einen Servoantrieb, der am äusseren Ende des Mittelholms montiert ist. Mit diesem Servoantrieb kann der Schlagflügel in seiner Querachse verdreht werden. Dadurch wird das Rückwärtsfliegen des Air_ray’s möglich. Das Höhenruder ist ebenfalls als eine mittels Servoantrieb angetriebene Fin-Ray-Struktur ausgeführt. Der Fin Ray Effect ermöglicht auch erste praktische Anwendungen in der Automatisierung. Sieben Teile können mit der Bionischen Materialweiche in einem Vorgang gezielt sortiert werden.

Airic’s_arm Wie kann mit technischen Mitteln ein Bewegungsapparat gestaltet werden, der in seinem konzeptionellen Aufbau, seiner technischen Konstruktion sowie seinem bionischen Design dem natürlichen Vorbild Mensch möglichst nahe kommt? Airic’s_arm ist von der Natur inspiriert. In der Kombination von Mechatronik und Bionik zeigt er neue Möglichkeiten, wie automatisierte Bewegungsabläufe der Zukunft aussehen könnten. Airic’s_arm ist ein Roboterarm, der mit artifiziellen Knochen und Mus-

keln ausgestattet ist. 30 Muskeln bewegen die Knochenstruktur, die wie bei uns Menschen aus Elle und Speiche, Mittelhandknochen und Fingerknochen sowie Schulterkugelgelenk und Schulterblatt besteht; Gelenke, die in der technischen Welt so nicht vorkommen. Bei Airic sind die Knochen nicht selbst gewachsen und sie verheilen auch nicht selbstständig nach einem Bruch. Sie sind am Computer konstruiert und wachsen mit modernsten Lasersinterverfahren dreidimensional im Raum aus Polyamid. Die Muskeln sind ein Produkt von Festo und unter dem Namen Fluidic Muscle in der industriellen Praxis bereits weit verbreitet. Der Fluidic Muscle ist ein Schlauch aus Elastomer mit eingewobenen Aramidfasern. Wird der Muskel mit Druckluft befüllt, vergrössert sich sein Durchmesser und gleichzeitig wird seine Länge verkürzt. Die Anfangskraft dieses künstlichen Muskels ist sehr gross und er ist in seiner Dynamik dem menschlichen Muskel ähnlich. Sein grösster Vorteil gegenüber dem menschlichen Muskel ist, dass er im verkürzten Zustand keine weitere Energiezufuhr mehr benötigt. Dies bedeutet, dass ein Gewicht von Airic’s_arm, einmal angehoben, beliebig lange in jeder Position gehalten werden kann. Durch den Einsatz dieser Technologie gelingt es, die Kräfte und die Steifigkeit in der Konstruktion exakt zu regeln. Dies gelingt 10-07 MegaLink Precision 85


In Kooperation mit Instiutionen fördert Festo Ideen, die über das Kerngeschäft der Automatisierung hinausreichen. Hier eine Presse-Demonstration am Institut für Fertigungstechnik der Universität Stuttgart.

mit sehr kleinen und höchst innovativen Piezo-Proportionalventilen. Mit Druck- bzw. Längensensoren werden die Zugkräfte bzw. die Verkürzung der einzelnen Muskeln ermittelt. Eine mechatronische Einheit regelt dann die Druckverläufe des Systems, und es wird ein Bewegungsablauf möglich, der in seiner Kinematik, seiner Geschwindigkeit, seiner Kraft, aber auch seiner Feinheit den menschlichen Bewegungen nahekommt. Die Koordination dieser vielen Aktuatoren ist nur durch modernste mechatronische Systeme und Software möglich. Was bei uns Men-

Airmotion_ride.

schen in Bewegung ohne weiteres Nachdenken unbewusst oder sogar reflexartig passiert, muss hier noch mit grossem Aufwand vom Computer unterstützt, gesteuert und geregelt werden. Eine Erweiterung der Sensorik von Airic’s_arm z. B. durch Kameras oder Elemente zur taktilen Wahrnehmung ist zukünftig ebenso denkbar, wie eine Weiterentwicklung in der Ausgestaltung von Rücken, Hüfte, Nacken etc. All diese Eigenschaften sind in der Zukunft auch für die Robotik interessant. Mit ihrer Hilfe können bald noch mehr gefährliche und gefähr-

Neue, starke KlebstoffVerbindungen.

dende Situationen der Technik überlassen werden.

Airmotion_ride Mit der bionischen Konstruktion Airmotion_ride können im Zusammenspiel mit mechatronischen Systemen die unterschiedlichsten Fahr- und Flug-Simulationen realisiert werden. Eine Hexapodstruktur in Parallelkinematik mit sechs fluidischen Muskeln gibt ein realistisches Fahr- und Fluggefühl. Dieses Projekt zeigt eine spannende und kostengünstige Alternative zu aufwändigen hydraulischen Konstruktionen. (hr) ■

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Modular® Twin offen für weitere Ergänzungen und mit einer

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Eine auf die Besonderheiten hydraulischer Antriebe optimierte offene Motion-Control-Lösung für komplexe Anwendungen ist der MAC-8 von Rexroth. Der Controller steuert parallel bis zu 32 hydraulische und elektrische NC-Achsen. Die modulare Motion Control MAC-8 eignet sich sowohl für Stand-alone-Anwendungen als auch für den Einsatz im Verbund.

Elektrohydraulische Motion Control

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er Controler MAC8 ergänzt das Portfolio an intelligenten, elektrohydraulischen Lösungen von Rexroth im High-end-Bereich für besonders komplexe Motion-Control-Anwendungen. Die modulare Steuerung kommuniziert über Profibus DP oder Ethernet sowie Fast Ethernet TCP/IP mit übergeordneten Steuerungen und über CANBus mit der Feldebene. Zur Anbindung an die Visualisierung werden die standardisierten PC-Technologien OPC-Server und ActiveX genutzt. Die Besonderheiten der hydraulischen Antriebstechnik sind bereits in der Software abgelegt und vereinfachen damit die Einbindung der feldbusfähigen Hydraulik in moderne Steuerungsarchitekturen.

Fast unbegrenzte Achsenzahl Die modulare Motion Control MAC-8 besteht aus einer Masterkarte für bis zu vier Achsen und bis zu sieben Slaves, die je vier Achsen

Infos Bosch Rexroth Schweiz AG 8863 Buttikon 055 46 46 111 info@boschrexroth.ch www.boschrexroth.ch

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regeln. Die Steuerung eignet sich sowohl für Stand-alone-Anwendungen als auch für den Einsatz im Verbund. Über Ethernet erfolgt die Querkommunikation zwischen mehreren Steuerungen. Dadurch kann die Bewegungen einer nahezu unbegrenzten Zahl von Achsen in hoher Qualität koordiniert werden. Bisher wurden bereits über 100 Systeme in Hütten- und Walzwerken, Pressenbau und im Sondermaschinenbau eingesetzt. Die Masterkarte steuert Achsgleichlauf und -interpolation über eine Ablaufsteuerung mit NC-Interpreter. 32 digitale Ein- und 24 digitale Ausgänge ermöglichen eine diskrete Prozessanbindung. Die Slave-Karten übernehmen Sollwertgenerierung, Achsregelung, Achsüberwachung und die lokale Ablaufsteuerung. Die Steuerung unterstützt sowohl inkrementelle Wegmesssysteme als auch die SSI-Schnittstelle und analoge Messsysteme. Die stoss- und vibrationsfesten Prozessoren aus der Automobilindustrie kombinieren Grossserienreife mit nachhaltiger Verfügbarkeit.

Branchenspezifischer Support In der Lösung wird HydraulikKnow-how mit Branchenerfahrung

verbunden und über vordefinierte Technologiefunktionen der Engineeringaufwand erheblich reduziert. Dabei sind die Besonderheiten der hydraulischen Regelung wie Zustands-, Positions-, Druck-/ Kraft-, Geschwindigkeits- und Gleichlaufregler in Algorithmen hinterlegt. Die Steuerung ist auf Anwendungen in Pressen, der Hütten- und Walzwerktechnik, der Fördertechnik sowie der Prüftechnik und auf Sondermaschinen abgestimmt. Beliebige, zur Laufzeit veränderbare Gruppen mit bis zu 32 Achsen werden in aktivem und passivem Gleichlauf geregelt. Vereinfacht wird die Realisierung von fliegenden Scheren oder Ziehkissen-Vorbeschleunigungen. Die Steuerung eignet sich darüber hinaus besonders für umfangreiche, dynamische Regelungen mit Echtzeit-Datenaustausch über die Achsgrenzen hinweg. Das bewährte Engineeringtool MACPro vereinfacht auch komplexer Motion-Control-Aufgaben über PC. Umfangreiche Debugging- und Diagnose-Werkzeuge erleichtern die Programmierung und intensive branchenspezifische Anwendungsunterstützung steht zur Verfügung. (hr) ■


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Kamerageführter Roboter Ein komplexer Herstellungsprozess mitsamt Qualitätskontrolle wird durch Roboter und Kamerasystem elegant erledigt. Ein erhöhter Automationsgrad und die Lösung immer vielfältigerer Aufgaben brauchen lokale Intelligenz, flexible Geräte und ein durchdachtes Konzept.

Das Flachbandkabel wird herausgegriffen, präzise gestanzt, in die Halterung eingelegt und punktgeschweisst.

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eile in Automobilen unterliegen hohen Beanspruchungen und müssen dabei absolut zuverlässig arbeiten, so auch Sensoren im Bereich der Fahrassistenten. Der Steuerinformationssensor ist einer davon. Er besteht aus mehreren Teilen, die auf der hier beschriebenen Anlage zusammengesetzt werden. Ein wichtiger Arbeitsgang besteht darin, das Flachbandkabel mit dem Sensorkopf zu verbinden. Bei diesem Prozess wird zuerst das Flachbandkabel herausgegriffen, präzise gestanzt, anschliessend in die Halterung eingelegt und am Schluss punktgeschweisst. Dieser Arbeitsgang ist nicht ganz trivial. Einerseits haben Flachbandkabel grössere Toleranzen bei den Abständen der geführten Kupferbahnen und diese Bahnen sollen beim Stanzen nicht verletzt werden. Andererseits ist der Einlegevorgang mit engen Masstoleranzen versehen und das Kabel muss

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90 MegaLink Precision 10-07

präzise nachpositioniert werden, damit die Kabelzugentlastung richtig funktioniert. Weiter soll geprüft werden, ob die Stanzung exakt erfolgt ist.

Komplexer Prozess Die Lösung basiert auf einem kamerageführten Robotersystem. Mithilfe eines Scara-Roboters und einem Vision-System werden mehrere Aufgaben gleichzeitig gelöst. Zuerst nimmt der Roboter den vorpositionierten Flachbandleiter vom Werkzeugträger auf und fährt mit dem Flachband unter die VisionStation. Dort wird die genaue Position unter Berücksichtigung der Kupferbahnen im Flachbandleiter ermittelt. X-Y-Koordinaten mitsamt dem Rotationswinkel werden dem Roboter übergeben. Damit wird die anzufahrende Stanzposition exakt berechnet und das Kabel nachpositioniert. Nach durchgeführter Stanzung fährt der Roboter wieder über die Vision-Station zurück und das Flachbandkabel wird optisch kontrolliert. Nach erfolgreich abgeschlossener Prüfung wird das Kabel in den Sensorkopf eingelegt und geschweisst. Während des Prozesses lässt der Roboter das Flachbandkabel nie aus seinen Greiferbacken.

Roboter und Vision Als Roboter kommt ein Scara-Roboter Epson E2S551 zum Einsatz. Die-

ser Roboter ist zuverlässig, arbeitet schnell und präzise und lässt sich auf der Anlage gut integrieren. Für die Handhabung der Kabel, das Nachpositionieren, Stanzen, Kontrollieren und Einlegen bringt er optimale Voraussetzungen mit sich. Die eingesetzte Robotersteuerung RC520 ist ein PC-basierter Kontroller, der den gesamten Arbeitsablauf dirigiert, den Roboter steuert und mit dem Vision-System kommuniziert. Das Vision-Sys-

Vision-Station


Vision-Aufnahme

tem In-Sight 5100 von Cognex ist fest über dem Arbeitsbereich des Roboters montiert. Für die Beleuchtung wird eine Hintergrundbeleuchtung benötigt, die das Flachbandkabel gut durchleuchtet und eine kontrastreiche Abbildung von Flachbandmaterial und Kupferbahnen ergibt. Roboter und Vision kommunizieren über eine 100Mbps-Ethernetkommunikation. Die Kommunikation mit weiteren Peripheriegeräten erfolgt über ein 24-V-Optokoppler-Modul mit digitalen Ein- und Ausgängen der Robotersteuerung.

Abgestimmte Software Die Steuerung des gesamten Ablaufs erfolgt durch die Software auf der PC-basierten Robotersteuerung. Die Programmierung des Roboters wird mittels der Softwareumgebung SPEL von Epson realisiert. Auf demselben Controller ist auch die Programmiersoftware für das Vision-System installiert. Der Steuerungs-PC dient also gleichzeitig als Programmierterminal für den Roboter und das Visionsystem

sowie zur Steuerung des gesamten Arbeitsprozesses. Die Messungen für Nachpositionierung und anschliessender Kontrolle erfolgen mithilfe von zahlreichen Bildverarbeitungsfunktionen, welche die intelligente Kamera zur Verfügung stellt. Für die Kalibrierung von Roboter und Vision sowie zum Einlernen des Flachbandleiters kommt das Softwarepaket Robotvisionexpert von Compar zum Einsatz. In diesem Paket sind unter anderem verschiedene Kalibrierverfahren und eine Windows-Oberfläche für die Bedienung der gesamten Anlage vorhanden.

Einlegevorgang

Vielseitige Lösung Der Maschinenzyklus für zwei einzulegende Flachbandleiter liegt bei 9,5 Sekunden. Pro Abschnitt kann mit weniger als einer halben Sekunde für Herausheben des Flachbandleiters aus dem Werkstückträger und das Nachpositionieren in der Vision-Station gerechnet werden. Die notwendige Messgenauigkeit des Bildverarbeitungssystems

ist besser als ±0,025 mm. Geeigneter Messalgorithmen führen bei einem Kameragesichtsfeld von 32 x 24 mm wird diese Genauigkeit aus. Die gesteckten Ziele wurden im Rahmen des gestellten Budgets erreichen. Das System löst acht Aufgaben: 1. Flexible Handhabung der biegeschlaffen Teile mit dem Roboter 2. Präzise Messung von Position und Drehlage der Leiterbahnen durch das Kamerasystem 3. Exakte Positionierung des Flachleiters in der Stanzvorrichtung 4. Kostengünstige Lösung von Zuführung, Stanzen und Prägen 5. Ein einziger Arbeitsschritt für den gesamten Arbeitsprozess 6. Gleichzeitige 100%-Überwachung der Produktqualität 7. Einfache, schnelle und sichere Anpassung an neue Produkte 8. Arbeit rund um die Uhr (hr) ■

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Sehender Roboter Mit der gemeinsamen Entwicklung eines Robotik-Software-Pakets vereinfachen Stemmer Imaging, Kuka und die Interstaatliche Hochschule für Technik in Buchs (NTB) den Weg zum «sehenden Roboter» ganz wesentlich. ge Verknüpfung zwischen Bildverarbeitung und Robotik. Mit nur wenigen Schritten und ohne Programmierung ist es Anwendern mit Roboter-Erfahrung damit möglich, Roboter und Bildverarbeitung aufeinander abzustimmen, Objekte anzulernen und dann in den Automatikbetrieb überzugehen. Kern des Pakets stellt das Foundation Package der Bildverarbeitungs-Bibliothek Common Vision Blox (CVB) von Stemmer dar, auf dem zunächst das Werkzeug CVB ShapeFinder 2 zum Einsatz kommt. Für zusätzliche Aufgaben ist jedoch auch die Integration weiterer CVBTools möglich.

Ohne externen BV-Rechner

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ie Kombination von Robotik und Bildverarbeitung ermöglicht in vielen Branchen eine fehlerfreie, schnelle, zuverlässige und wirtschaftliche Herstellung und Qualitätssicherung von Produkten. Die Bildverarbeitung

stattet dabei den Roboter mit einem neuen «Sinn» aus, indem sie ihn zum «sehenden» Produktionsmittel macht. Dennoch nutzten Roboter-Anwender die Möglichkeiten der Bildverarbeitung bisher oft eher zurückhaltend.

BV-Bibliothek Infos STEMMER IMAGING Schweiz AG 8808 Pfäffikon SZ 055 4159090 info@stemmer-imaging.ch www.stemmer-imaging.ch

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Eine gemeinsame Entwicklung von Kuka Schweiz, Stemmer Imaging Schweiz und NTB ebnet hier nun neue Wege: Die Software läuft direkt auf der Steuerung des Roboters und bietet somit eine sehr en-

Die neue Software räumt dem Anwender eine hohe Flexibilität bei der Kamera-Auswahl ein und lässt GenICam-kompatible Kameras in Monochrom oder Farbe sowie mit unterschiedlichen Auflösungen zu. Vorteile für den Anwender sind u. a. die Einsparung eines externen BV-Rechners aufgrund der Lauffähigkeit der Software auf der Roboter-Steuerung, ein einfaches Konfigurieren ohne langwierigen Schulungsbedarf, eine automatische Kalibration mit Ausgleich der Optik-Verzeichnung sowie der erweiterbare Bildverarbeitungs-Funktionsumfang durch den Einsatz von CVB als Basis. Erfahrene Anwender können im Advanced-Modus weitere Einstellungen und Anpassungen vornehmen. Mögliche Einsatzgebiete finden sich überall dort, wo Robotik und Bildverarbeitung gekoppelt sind, also z. B. bei Aufgaben wie der Form- oder Lage-Erkennung von Objekten sowie bei Pick&Place-Anwendungen mit Roboter-Handling. (tm) ■


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Dynamisch positionieren im Kompaktformat

Motion Controller Board

Der Highspeed-Linearmotor ServoTube11 im extraschlanken IP67-Gehäuse ist so kompakt, dass er selbst in Maschinen mit begrenztem Raumangebot problemlos eingebaut werden kann. Das neueste Mitglied der ServoTube-Produktfamilie mit integriertem Messsystem misst 28 mm in der Breite und 61 mm in der Höhe, liefert aber dennoch die Leistung, Regelbarkeit und Geschwindigkeit, die man von modernen Linearmotoren erwarten darf. Die Geschwindigkeit des ServoTube bietet eine mit pneumatischen Lösungen identische Produktivität mit dem Plus zusätzlicher Steuerbarkeit. Für Maschinenhersteller bedeutet das, deutlich flexiblere und besser programmierbare Maschinen konstruieren zu können. Kräfte bis 92 N Spitze sorgen zudem für eine hochdynamische Bewegung. Für den problemlosen

Das MAX-4 Board bietet äusserst flexible Möglichkeiten für komplette Maschinensteuerungen. Auf dem Board sind insgesamt 4 komplette Positionsregler mit Endstufe untergebracht. Es können z. B. vier 3-Phasen ServoMotoren, 4 DCMotoren, 4 Linear-motoren oder vier Schrittmotoren betrieben werden. Weiter sind 2 PWM-Ausgänge für induktive und ohmsche Lasten vorhanden. Nebst den Endstufen sind schnelle analoge und digitale Ein- und Ausgänge mit 16-BitAuflösung bestückt. Ein PT100-Fühler misst die Klemmentemperatur am Board, Thermoelemente benötigen daher keine Kompensationselemente. Ein

Maschineneinbau verfügt der ServoTube 11 über genormte M20-Anschlussgewinde sowie T-Nuten. Ausserdem können vorhandenen Zusatzgeräte eines pneumatischen Antriebs mit dem Linearaktuator weitergenutzt werden. In Verbindung mit dem neuen EtherCAT-kompatiblen Servoregler Accelnet ist der ServoTube 11 ein universeller Linearantrieb. Parkem AG 5405 Baden-Dättwil 056 493 38 83 info@parkem.ch www.parkem.ch

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Antriebe nach Mass Die Massschneiderung des elektrischen Antriebes findet dort statt, wo es Schnittstellen zu überbrücken gilt. Sie umfasst die projektspezifische Gestaltung der Leistungskennlinie, der elektrischen Anschlussdaten, des mechanischen Anbaus und des Abtriebes, der Kühlart, der Motorsensorik und der Anordnung der elektrischen Verbindungen. Für den Anwender bietet sich die Chance, dass die Gestaltung seiner Maschine kompromisslos den Anforderungen seines Prozesses untergeordnet wird. Während mit dem Einsatz von Standardkomponenten letztlich Zugeständnisse gemacht werden müssen, welche die Leistungsfähigkeit der Maschine beeinträchtigen, entsteht dank des MassAntriebs, der zu einem integrativen Bestandteil der Maschine wird, eine Abgrenzung gegen-

über dem Wettbewerb. Die Bandbreite der Massschneiderung beginnt bei einfachen Anpassungen am Wellenende oder bei der Gestaltung der Drehzahl-Drehmomentkennlinie und geht bis zu einer kompletten Neuentwicklung von Aktivteiltechnologie und konstruktiver Ausprägung. SERVAX | Landert Motoren AG 8180 Bülach 044 863 51 11 info@servax.com www.servax.com Easy 134


Erhöhtes Trägheitsmoment Mit der Servomotoren-Baureihe AM3500 erweitert Beckhoff sein Antriebstechnik-Programm. Entgegen dem allgemeinen Trend verfügen die neuen Servomotoren über ein erhöhtes Trägheitsmoment, wodurch sie für bearbeitende Werkzeugachsen mit hohen Ansprüchen an Gleichlaufgüte oder Anwendungen mit höheren Trägheiten – wie z. B. bei einem Drehtisch – besonders geeignet sind. Dabei kann auf ein zusätzliches Getriebe verzichtet werden. Die trägheitsarmen Servomotoren kommen überwiegend bei hochdynamischen Motion-Anwendungen zum Einsatz. Mehr

Drehmoment bei möglichst kleinen Baugrössen zu erzeugen, ist Ziel der meisten Motorentwicklungen. Dabei reduzieren sich die zu bewegenden Lasten nicht im gleichen Mass, sondern steigen oftmals mit jeder Maschinengeneration weiter an. Die Verschlechterung des Trägheitsverhältnisses zwischen Last und Motor geht jedoch auf Kosten der Regelgüte – im Extremfall führt es zur Instabilität des mechanischen Systems. Um die daraus resultierenden Kosten zu vermeiden, präsentiert Beckhoff die neue Motorbaureihe AM3500.

Lineare DC-Servomotoren

Mit seinen minimalen Abmessungen 12,5 x 47 mm und einem Gewicht von nur 56 Gramm bringt der LM1247 bei voller Leistung eine Stosskraft von bis zu 9,4 N auf. Beim Standardprodukt beträgt die Hublänge 20 mm, als Option sind sogar bis 80 mm erhältlich. Der Lineare DC-Servomotor besteht aus einem elektromechanischen Teil, einem Metallgehäuse, gefertigt aus einer nichtmagnetischen Legierung, einer Spule und analogen Hall-Sensoren. Ein Präzisions-Metallgleitstab, mit Permanentmagneten bestückt, ergänzt den Linearmotor und macht ihn zu einem leistungsvollen, dynamischen Antrieb mit modernem Design. Die Ansteuerung dieser neuen Linearmotoren erfolgt über die optimal abgestimmten Motion Controller der Serie MCLM 3003/06, auch mit CANSchnittstelle erhältlich. Die Steuerung ist sehr bedienungsfreundlich dank der kostenlos erhältlichen Software «Motion Manager, Version 3». In zahlreichen Anwendungen zeigt sich dieser neuentwickelte Antrieb als optimale Lösung für lineare Bewegungs- sowie Positionieraufgaben, weitere Anwendungsbereiche dieser Systeme sind vielfältig. MINIMOTOR SA 6980 Croglio 091 611 31 00 info@minimotor.ch www.minimotor.ch

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Präzise Positionierung für zwei Achsen Das Positioniermodul ISI222 ermöglicht die vollständige Bedienung zweier Bewegungsachsen in anspruchsvollen Motion-ControlAnwendungen. Umfangreiche Schnittstellen und eine hohe Funktionalität erlauben die Einrichtung höchst präziser Bewegungsabläufe. Die Erfassung von Position und Geschwindigkeit sowie das interruptfähige Handling von Triggern und Nullspurinformationen bieten den Anwenderprogrammen und Software-Reglermodulen hohen Komfort und gute Positionierergebnisse. Diverse Geberschnittstellen zur Lageerfassung, Analogausgänge

für die Stellgrössenbeaufschlagung sowie digitale Eingänge für Nullinitiator oder Trigger sind direkt im Modul integriert. Eingangsfrequenzen bis 8 MHz und die integrierte Synchronisation zum Gesamtsystem (IO-Bus-Sync) gestatten hochdynamische und exakte Bewegungen. Neben der vollständigen Kompatibilität zu den bewährten Reglermodulen von Bachmann electronic können auch eigene Anwenderprogramme und individuell gestaltete Regelungen die umfangreichen integrierten Funktionen der kompakten Baugruppe nutzen.

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Die neue Baureihe ergänzt das Faulhaber-Motorenprogramm, sie übertreffen bei weitem die Lebensdauer von mechanisch kommutierten DCMikromotoren. Das neue Konstruktionsdesign, All in One, vereint Blechpaket, Spule und Leiterplatine in einem Spritzguss. Der Motor besitzt zudem ein robustes Gehäuse. Der Permanent-Magnet (NdFeB) ist auf einer durchgehenden Welle als Rotor und auf vorgespannten Kugellagern gelagert. All dies macht die neue Serie SMARTSHELL zu kompakten, kraftvollen und qualitativ hochwertigen Antrieben für die verschiedensten Anwendungsbereiche. Die Motoren sind in verschiedenen Grössen erhältlich und als Option bestückbar mit unterschiedlichen Modulen wie z. B. analogen oder digitalen Hall-Sensoren. Die Ansteuerung zur Drehfelderzeugung des Motors erfolgt mittels einer externen Elektronik. Passende Präzisionsgetriebe erlauben neben der mechanischen Drehzahlanpassung an die jeweilige Anwendung auch eine Drehmomenterhöhung. MINIMOTOR SA 6980 Croglio 091 611 31 00 info@minimotor.ch www.minimotor.ch

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Multi axis Motion Control Mit der MAC-8 präsentiert Rexroth eine auf die Besonderheiten hydraulischer Antriebe optimierte, offene Motion-Control-Lösung für komplexe Anwendungen. Sie steuert parallel bis zu 32 hydraulische und elektrische NC-Achsen und kommuniziert über Profibus DP oder Ethernet mit übergeordneten Steuerungen und über CANbus mit der Feldebene. Vordefinierte Technologiefunktionen für Gleichlauf, verknüpfte Achsen, interpolierende Bewegungen und komplexe Regler vereinfachen die Automatisierung und eröffnen das gesamte Spektrum hydraulischer Antriebsphysik.

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ie MAC-8 ergänzt das umfassende Portfolio an intelligenten, elektrohydraulischen Lösungen von Rexroth. Die Palette umfasst neben intelligenten Motion-Control-Steuerungen mit internen und externen Regelelektronikenmit der MAC8 eine innovative High end Motion Control für besonders komplexe Anwendungen. Die Steuerung ist modular aufgebaut und nutzt zur Anbindung an die Visualisierung die standardisierten PC-Technologien OPC-Server und ActiveX. Die Besonderheiten der hydraulischen Antriebstechnik hat Rexroth bereits in der Software abgelegt und vereinfacht damit die Einbindung der feldbusfähigen Hydraulik in moderne Steuerungsarchitekturen.

Modularer Aufbau Die Motion Control besteht aus einer Master-Karte für bis zu vier Achsen und sieben Slaves, die je vier Achsen regeln. Die Steuerung eignet sich für Stand-alone-Anwendungen und für den Einsatz im Verbund. Über Ethernet erfolgt in diesem Fall die Querkommunikation zwischen mehreren Steuerungen. Dadurch kann die Motion Control die Bewegungen einer nahezu unbegrenzten Zahl von Achsen in hoher Qualität koordinieren.

chenerfahrung und reduziert über vordefinierte Technologiefunktionen den Engineering-Aufwand erheblich. Dabei sind die Besonderheiten der hydraulischen Regelung wie Zustands-, Positions-, Druck-/ Kraft-, Geschwindigkeits- und Gleichlaufregler in Algorithmen hinterlegt und vereinfachen die Automatisierung. Die Steuerung wurde auf Anwendungen in Pressen, der Hütten- und Walzwerktechnik, der Fördertechnik sowie der Prüftechnik und Sondermaschinen abgestimmt.

Hohe Motion-Qualität Die Master-Karte steuert Achsgleichlauf und -interpolation über eine Ablaufsteuerung mit NC-Interpreter. 32 digitale Ein- und 24 Ausgänge ermöglichen eine diskrete Prozessanbindung. Die SlaveKarten übernehmen Sollwertgenerierung, Achsregelung, Achsüberwachung und die lokale Ablaufsteuerung. Die Integration aller Schnittstellen auf einem Prozessor garantiert einen schnellen Datenaustausch und damit eine hohe Motion-Qualität.

Vielseitig in der Anwendung Rexroth verbindet bei der MAC-8 das Hydraulik-Know-how mit Bran-

Bedienungstool Für das einfache Engineering auch komplexer Motion-Control-Aufgaben über PC stellt Rexroth das bewährte Engineeringtool MACPro zur Verfügung. Umfangreiche Debugging- und Diagnose-Werkzeuge erleichtern die Programmierung. Darüber hinaus leistet das Unternehmen intensive branchenspezifische Anwendungsunterstützung. (tm) ■

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MOELLER NEWS spezial Verbinden, Schalten und Steuern

Verbinden statt verdrahten. SmartWire. SmartWire erlaubt den Anschluss von Schaltgeräten an eine SPS ohne aufwändige Steuerstromverdrahtung. Die Steuerstromverdrahtung zwischen der Steuerung und den Schaltgeräten wird ersetzt durch steckbare, vorkonfektionierte Verbindungskabel. Der Verdrahtungsaufwand wird drastisch reduziert und Verdrahtungsfehler gehören damit der Vergangenheit an. Das bringt Einsparungen bei der Montage, Inbetriebnahme und der Fehlersuche im Betrieb. SmartWire ist eine Ergänzung der bewährten Moeller Schaltgeräte und als Zubehör für die Standard-Geräte konzipiert. Die Flexibilität der Schaltgeräte bleibt voll erhalten, da auch das bekannte Systemzubehör weiter verwendet werden kann. Durch die Verwendung der Standard-Geräte werden die Lagerhaltungskosten nicht unnötig erhöht und die weltweite Verfügbarkeit von Ersatzteilen ist gegeben.

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+++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS ++ N Substitution der Steuerverdrahtung Beim Anschluss von Motorstartern wird üblicherweise für jede einzelne Verbindung eine eigene Steuerleitung gelegt. Dies bedeutet einen hohen Verdrahtungsaufwand. Die Erfahrung lehrt, dass die Fehler während der Installation mit jeder Einzelverdrahtung steigen. Die Verbindung der Motorstarter mit SmartWire bietet dagegen eine verblüffend einfache und übersichtliche Lösung. Um einen Motorstarter SmartWire-fähig zu machen, steckt der Anwender einfach ein SmartWire-Modul auf das Schütz. Dieses Modul bietet eine sechspolige Steckverbindung, die die Steuerstromverbindungen ersetzt. Mit SmartWire wird einfach gesteckt, nicht verdrahtet.

Wegfall der SPS-E/A-Ebene Die Steuerstromverdrahtung entfällt nicht nur am Schaltgerät, sondern auch an der SPS. Somit werden auch die Kosten für Ein-/Ausgabe-Baugruppen eingespart, die nun nicht mehr benötigt werden. Überall dort, wo es auf eine kompakte Bauweise ankommt, bietet der gewonnene Raum die Möglichkeit für ein effektives Schaltschrankdesign. Auch hier eliminiert SmartWire das Fehlerrisiko während des Verdrahtens, weil alle Verbindungen nur noch gesteckt werden.

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Standard heißt das Zauberwort.

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Auszug aus dem Sortiment Das übersichtliche System kann flexibel kombiniert werden.

Motorstarter MSC von Moeller lassen sich aus Standardkomponenten ganz einfach zusammenstecken. Auf alle DC Schütze wird einfach ein SmartWire-Modul aufgesteckt. Untereinander werden sie mit den ebenfalls steckbaren SmartWire-Kabeln verbunden. So können bis zu 16 Motorstarter über ein Gateway mit der SPS kommunizieren. Plug & Work. 2

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Gateway easyNet / CANopen Gateway PROFIBUS DP XI/ON Gateway mit SmartWire Interface-Scheibe* Ein-/Ausgabemodul Direktstarter MSC-D bis 32 A

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Direktstarter MSC-D bis 15,5 A 7 Power Modul 8 Verbindungskabel 9 Schütz Modul SWIRE-DIL 10 Wendestarter MSC-R bis 12 A

*XI/ON ist ein Produkt der Micro Inovation GmbH einem Unternehmen der Moeller Firmengruppe: www.microinovation.com.

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+ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEWS +++ NEW SmartWire: Plug & Work für Motorstarter Moeller Motorstarter der Smartwire Gateway-Reihe können mit SmartWire ohne aufwendige Steuerverdrahtung und SPS E-/A-Baugruppen direkt an easyNet, CANopen oder Profibus DP angebunden werden. Um den Starter SmartWire-fähig zu machen, steckt der Anwender einfach ein SmartWire-Modul auf das Schütz. Mit dem konfektionierten SmartWireVerbindungskabel werden alle Motorstarter miteinander verbunden. Über das SmartWire-Gateway erfolgt die Kommunikation zur Steuerung. Volle Power in der Kompaktklasse: easyControl Mit der neuen Kompaktsteuerung easyControl führt Moeller die Erfolgsgeschichte seiner easy Steuerelais konsequent fort. easyControl rundet das bestehende easy Sortiment leistungsmäßig nach oben ab und schließt die Lücke zwischen easy Steuerrelais und speicherprogrammierbarer Steuerung.

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• Programmierung mit easySoftCoDeSys nach IEC 61131-3 • großer Programm-/Datenspeicher 256 kB • hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit: 0,3 μs pro Anweisung • vielseitige Kommunikation: Ethernet, CANopen, easyNet, RS232

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1 Flexible Schnittstellen Ob CANopen oder easyNet: Mit Hilfe der kombinierten CAN-Schnittstelle entscheiden Sie über Ihre Vernetzungsstruktur.

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2 Updates einfach easy Mit dem Steckplatz für ein Speichermodul werden Programm oder Firmwareupdates zum Kinderspiel. Auch zur Datenarchivierung ist das Speichermodul bestens gewappnet.

3 Ethernet on board Über die integrierte Ethernet Schnittstelle lässt sich die easyControl komfortabel programmieren und in bestehende Infrastrukturen z.B. OPC einbinden. 4 Komfortabel bedienen Als einzige Kompaktsteuerung mit integriertem oder abgesetztem Display ermöglicht die easyControl ähnlich wie die Standard easy Geräte eine einfache Bedienung und Visualisierung.

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*XI/ON ist ein Produkt der Micro Innovation GmbH

Kompaktsteuerung easyControl und SmartWire: flexibel kommunizieren. easyNet easyControl lässt sich mit allen easy Erweiterungen einfach verbinden. Es können bis zu acht Teilnehmer, easy800, easyMFD oder easyControl, über eine Distanz von bis zu 1.000 Metern, miteinander kommunizieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob das jeweilige Gerät ein eigenes Programm bearbeitet oder als dezentrales Ein-/Ausgabemodul zum Einsatz kommt. So sind Automatisierungslösungen von 20 bis 320 E/A-Punkten möglich. Über ein Gateway lassen sich bis zu 16 Motorstarter mit easyConnect SmartWire anschließen.

CANopen easyControl kann über die kombinierte easyNet/CANopen Schnittstelle alternativ zu easyNet mit dem Standard Feldbus CANopen kommunizieren. Die easyControl kann dabei als CANopen Master oder Slave betrieben werden. Somit lässt sich die easyControl an alle Steuerungen, Bedienpanels, Antriebsregler und Feldgeräte mit CANopen Schnittstelle anschließen. Über ein Gateway können bis zu 16 Motorstarter, die über SmartWire verbunden sind, mit der SPS kommunizieren.

Profibus DP Über ein Profibus DP Gateway können die über SmartWire verbundenen Motorstarter auch an einen Profibusstrang angebunden werden. Dies ist auch über eine XI/ON* Scheibe möglich. Ethernet Die easyControl Steuerung hat, je nach Gerätetype, auch Ethernet an Bord und ist somit bestens gerüstet für Anforderungen wie OPC-Server, einfaches Programmieren und die Einbindung in bestehende Infrastrukturen.

Die Evolution im Schaltschrank bringt Vorteile auf jeder Ebene. Planen

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Platzersparnis durch Einsparung der E/A-Ebene und Reduzierung der Kabelkanäle.

Schnell und flexibel projektieren durch Reduktion der Klemmstellen, Nutzung von Typicals und Systembausteinen.

Einfache Einkaufslogistik durch den Einsatz von Standardkomponenten. Keine doppelte Lagerhaltung.

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Für eine Erweiterung nur die neuen Teilnehmer anstecken. Die Konfiguration erfolgt wieder per Knopfdruck.





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Mehr PC-Power im Buskoppler

Neue Core-Duo-Generation

Mit der Embedded-PCSerie CX9000 hat Beckhoff PC-basierte Steuerungstechnik in kompaktester Form in das Buskopplergehäuse gebracht. Der neue CX9010 unterscheidet sich vom CX9000 durch einen leistungsfähigeren Prozessor und den grösseren Speicherausbau. Als Prozessor ist ein Intel IXP420 mit XScale-Technologie und 533-MHz-Taktfrequenz im Einsatz. Der Embedded-PC CX9010 stellt, in Kombination mit den Busklemmen oder den EtherCAT-Klemmen, eine kompakte PC-Steuerung für SPS- und Motion-Control-Anwendungen dar. Der Anschluss für die BeckhoffI/O-Systeme ist direkt im CPUModul integriert. Mit WindowsCE-Betriebssystem und Automatisierungssoftware TwinCAT verfügt der CX9010 über eine leistungsfähige Softwareausstattung. Der CX9010 umfasst die

Mit dem neuen CB4051 präsentiert Beckhoff ein hochkomplexes Industrie-Motherboard mit leistungsstarkem Intel945GM(E)-Chipsatz und IntelCore-Duo- oder Intel-Core2-Duo-Prozessoren. Das Board folgt dem aktuellen PCI-104-Standard des PC/104-Konsortiums und bietet optional bereits PCI-ExpressFunktionalität. Es ist das erste Motherboard dieser Leistungsklasse, welches als kompakte Lösung im Single-Board-Design (SBC) konzipiert ist. Durch die eigene Motherboardund auch BIOS-Entwicklung kann Beckhoff sehr schnell auf neue Technologien des PC-Marktes reagieren. Das Ergebnis der konsequenten Eigenentwicklung sind

CPU, den internen Flash-Speicher sowie den Arbeitsspeicher (RAM) und NOVRAM als nicht flüchtigen Speicher. Zwei EthernetRJ-45-Schnittstellen gehören ebenfalls zur Basisausstattung. Optional sind Module für Compact-Flash, DVI/USB oder serielle RS232- bzw. RS422/RS485-Schnittstellen erweiterbar. Beckhoff Automation GmbH 33415 Verl +49 5246 9630 info@beckhoff.de www.beckhoff.de Easy 139

technologisch hochwertige und innovative Lösungen, in die sich das Motherboard einreiht. Ein leistungsfähiger Chipsatz, ein grosser Arbeitsspeicher und eine Vielzahl von Highspeed-Schnittstellen sind die Kennzeichen des Industrie-Motherboards. Beckhoff Automation GmbH 33415 Verl +49 5246 9630 info@beckhoff.de www.beckhoff.de Easy 140

SERCOS III-Koppler für das WAGO-I/O-SYSTEM

Volle Kraft auf die Hutschiene: Der neue RS40 Full Gigabit Switch Freie Fahrt für freie Daten: Mit dem neuen RS40 Full Gigabit Switch von Hirschmann sind Ihre Daten auf der Überholspur. Mit 9 Gigabit Ethernet Ports, wovon 4 als Combo-Ports ausgeführt sind, lassen Sie jeden Gegner auf der Hutschiene alt aussehen. Pure Leistung in ausgereifter Form und höchster Qualität von Hirschmann. www.hirschmann.com

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$Die meisten Hersteller von Antriebstechnik nutzen den Sercos Feldbus. WAGO präsentiert deshalb einen passenden Koppler für das WAGO-I/O-SYSTEM 750, der das Sercos III V. 1.20 Protokoll vollständig unterstützt und zu dem neuen Sercos III-I/O-Profil kompatibel ist. Damit erhält der Anwender eine äußerst leitungsfähige und sehr gut integrierbare Anbindung; ein Umweg über andere Feldbusse entfällt. Die Datenrate von 100 Mbit/s, volle Synchronität zum Motion-Takt sowie die Möglichkeit zur Querkommunikation erlauben den Einsatz auch in zeitkritischen Anwendungen. Zusätzliche Sicherheit erhält der Anwender durch die Ring-Topologie (Redundanz!). Selbst Safety-Anwendungen lassen sich realisieren, diese Funktionen sind integraler Bestandteil des Systems. Ein zusätzlicher

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Standard-Ethernet-Kanal, z. B. für Zugriff mittels eines PCs, rundet das Leistungsprofil ab. Mit den Sercos III-Kopplern, die gegen Ende des Jahres verfügbar sein werden, übernimmt WAGO erneut eine Vorreiterrolle. Eine gleichwertig ausgestattete Peripherie ist noch kaum auf dem Markt zu finden.

WAGO CONTACT SA 1564 Domdidier 026 676 75 86 info.switzerland@wago.com www.wago.com Easy 246


Bauelemente

Industrietauglicher Micro-TCA-Steckverbinder

0805 SMD Polymer PTC für Strombegrenzung

Beim Micro-TCA System werden die Tochterkarten direkt mit den Kontaktflächen in den 170-poligen Micro-TCA-Steckverbindern auf der Backplane gesteckt. Der Steckverbinder mit dem Raster 0,75 mm steht unter dem Gütesigel CON:CARD+. Dieses steht mit fünf Punkten für seine Industrietauglichkeit. • Guide Spring für die geführte Steckgenauigkeit • Sehr glatte Kontaktoberfläche für eine sichere Steckverbindung mit 200 Steckzyklen • Palladium/Nickel-Beschichtung mit zusätzlichem Goldflash für eine 30% höhere Verschleissfestigkeit • Spezielles Kontaktmaterial für langlebige Federeigenschaften • Einpresstechnik, bewährt und

Bourns erweitert sein PTCSortiment durch die momentan kleinste und somit sehr schnell ansprechende, selbst rückstellende Polymer-Sicherung. Die MF-PSMF Multifuse in der Baugrösse 0805 ist nach UL zertifiziert und dient der Strombegrenzung in beispielsweise USB-2.0-Anwendungen. Sie ist für Anwendungen geeignet, die auf der Leiterplatte eine hohe Packdichte erfordern beispiels-

vibrationssicher für eine kostengünstige Verarbeitung. Der Micro TCA ist neben high speed-Applikationen wegen seiner Robustheit und hohen Kontaktdichte auch für langsamere Applikationen geeignet, die ein Kompaktes Design erfordern. HARTING AG 8604 Volketswil 01 908 20 60 ch@harting.com www.harting.com

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weise in Computern oder Mobiltelefon. Telion AG 8952 Schlieren, 044 732 16 39 info@telion.ch www.telion.ch Easy 111

Der Service-Partner für Ihre unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) Rufen sie uns an – wir informieren sie gerne über unser umfangreiches Neuenhof Kundendienst-Programm: Basel

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Bauelemente

SMD–Präzisionsstiftleisten

Kompakte Gerätestecker

Ab sofort bietet die Fischer Elektronik ein- und zweireihige Präzisionsstiftleisten im Raster 2,54 mm in SMD–Ausführung an, optional mit Bestückungshilfe («B» – «Pick and Place») und im Stangenmagazin («. . . SM»). Mittels Vakuum werden die Präzisionsstiftleisten über die Bestückungshilfe angesaugt und auf der Leiterplatte positioniert. Nach dem Löten kann die Bestückungshilfen einfach abgezogen werden. Es wird die einreihige Ausführung in 4-20-polig und die zweireihige Ausführung in 4-40-polig angeboten. Darüber hinaus sind auch andere Polzahlen auf Anfrage lieferbar. Die Isolierkörper der Präzisionsstiftleisten und die Bestückungshilfen bestehen aus hochtemperaturfestem Kunststoff, der «Reflow–Lötfähig» und RoHs–Konform ist. Die Kontakte können wahlweise mit vergolde-

Schurter präsentiert die robust gebauten Gerätestecker-Kombielemente DD11 und DD12. Sie verfügen über die Funktionen Geräteanschluss, Schalten und Sichern. DD12 ist zusätzlich mit einem Netzfilter ausgestattet. Die Serie 5707 erweitert das Produktprogramm der Gerätestecker-Kombielemente im Anwendungsbereich der steckbaren Stromeinspeisung. Das Kombielement bietet eine einfache Alternative zu aufwändigen Abdichtungsmassnahmen am Gerät. Es verhindert das Eindringen von Staub und Strahlwasser nach IEC 60529. Typische Anwendungen sind elektronische Geräte, die routinemässig gereinigt oder desinfiziert werden. Aus dem Bereich Metal Line stammt die Ergänzung der Produktfamilie MSM. Der robuste Metalltaster ist nun auch als Schalter erhältlich. Der Schaltzustand (EIN/AUS) ist durch die ge-

ter Oberfläche oder Reinzinn geliefert werden. Die Kontakte sind ebenfalls RoHs–Konform. Für die einreihige, 20-polige Ausführung, mit vergoldeten Kontakten, lautet die Bestellbezeichnung: MK 26 SMD 20 G B SM und für die zweireihige, 40-polige Ausführung: MK 226 SMD 40 G B SM. Astrel AG 8808 Pfäffikon SZ 055 415 66 15 astrel@swissonline.ch www.astrel.ch Easy 101

rastete Stellung des Betätigers einfach zu erkennen. Im ausgeschalteten Zustand ist die Betätigerposition vorstehend und im geschalteten Zustand vertieft zum Gehäuse. Dadurch wird eine bedienerfreundliche Betätigung sichergestellt und gleichzeitig ein unbeabsichtigtes Schalten verhindert. SCHURTER GmbH D-79346 Endingen +49 7642 682 130 info@schurter.de www.schurter.com

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Taster mit zweipoligem Schaltkontakt SCHURTER erweitert die Metalltasterreihe MSM um eine Variante mit einem zweipoligen Kontaktsystem. Die zwei galvanisch getrennten Schaltkontakte können wahlweise als Öffner, Schliesser oder Wechsler eingesetzt werden. Typische Anwendungsgebiete sind Geräte, bei denen zwei getrennte Schaltkontakte zum potentialfreien Anschluss an die Stromversorgung benötigt werden. Weiterhin findet der Taster Anwendung in Applikationen mit der Anforderung eines zusätzlichen 2. Kontakts für einen Sicherheitsschaltkreis. Der Taster ist aufgrund seines geringen Frontaufbaus von 1,7 mm, der Schutzklasse IP67 sowie hoher Schlagfestigkeit äusserst robust und vor Vandalismus geschützt. Er ist in den Einbaumassen 19, 22 und 30 mm erhältlich. Die Standardvariante ist für Schaltleistungen bis zu 3 A/

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Einfache digitale Sprachübertragung

250 VAC bzw. 5 A/125 VAC ausgelegt. Zur Abdeckung weiterer Schaltleistungsbereiche sind zusätzliche Varianten auf Anfrage erhältlich. Für Anwendungen mit Nachtdesign oder als optische Statusanzeige werden punktund ringbeleuchtete Varianten mit verschiedenen Beleuchtungsfarben eingesetzt. SCHURTER AG 6002 Luzern 041 369 31 11 contact@schurter.ch www.schurter.ch Easy 128

Mit den Bausteinen CMX608 und CMX618 von CML stellt Egli, Fischer zwei neue Vocoder vor, die das hochentwickelte Abtastverfahren RALCWI (Robust Advanced Low Complexity Waveform Interpolation) verwenden. Mit innovativer Signalaufbereitung und spezieller Parameter-Kodierung erreicht RALCWI eine gute Sprachqualität auch bei sehr hoher Kompression. Messungen zeigen, dass diese Qualität vergleichbar ist mit der eines Standard-Codecs, der mit einer Bitrate von mehr als 4000 bps arbeitet. Der CMX618 ist ein hochintegrierter flexibler Halb-Duplex-Vocoder, der sich besonders für Voice Scrambler, Alarmsysteme, militärische Funksysteme und andere DMR- oder dPMR-Anwendungen eignet. Mit seinem integrierten Sprach-Codec ist er ein komplettes System zur Digitalisierung von Sprache bei niedrigen Daten-

raten. Drei Vocoder-Abtastraten stehen zur Verfügung: 2050 bps, 2400 bps und 2700 bps. In Kombination mit der internen FECFunktion (Forward Error Correction) ergibt sich eine Gesamtbitrate von 3600 bps. Mit dem CMX608 bietet CML auch eine Version ohne integrierten Audio-Codec. Damit ist der Entwickler in der Lage, einen Audio-Codec seiner Wahl extern anzuschliessen. Egli, Fischer & Co. AG 8022 Zürich 044 209 81 11 ie@efco.ch www.efco.ch Easy 132


Sicherheit pur – für das Rechenzentrum der Zukunft Die Firmen Rittal und Lampertz bieten Sicherheitslösungen für Ihre IT-Infrastruktur.

Modulsafes der Rack Protector-Familie von Lampertz.

D

ie Performance und Sicherheit einer IT-Infrastruktur hängt vom Zusammenspiel der einzelnen Komponenten ab. Mit Rittal RimatriX5 verfügen Sie über eine Systemplattform, in der die Sicherheitslösungen perfekt aufeinander abgestimmt und die gegebenen Platzverhältnisse optimiert sind. Die Performance pro ITRack wird deutlich erhöht, die Fixkosten werden nachhaltig gesenkt. Das Konzept stützt sich auf folgende Grundpfeiler: • Rack: Flexibel im Einsatz und optimiert in der Bauweise • Power: Hohe Verfügbarkeit zu niedrigen Kosten • Cooling: Kühler Kopf für heisse Rechner • Security: Mehr Sicherheit durch Prävention

Rittal RimatriX5 – Das sichere Rechenzentrum der Zukunft.

• Monitoring & Remote Management: Sicherheits-Cockpit für die IT-Infrastruktur

Platz sparend Rittal RimatriX5 setzt auf höchstmögliche Packungsdichte und effiziente Raumausnutzung. Die ITRacks lassen sich flexibel anordnen, beeinflussen positiv die TCO und senken die laufenden Betriebskosten pro Rack.

für modulare physikalische IT-Sicherheitslösungen. Die Lösungen orientieren sich an einem ganzheitlichen Sicherheitsansatz, dem geforderten Schutzwert und verfügbaren Budget. (tm) ■

Komplettanbieter Ergänzend dazu bietet Lampertz Lösungen für die physikalische Sicherheit. Begonnen bei IT-Sicherheitsräume, über verschiedene Sicherheitssafes, gesamte Infrastrukturlösungen bis hin zu kompletten Tunnellösungen. Lampertz ist der Komplettanbieter und Marktführer

Rittal AG 5432 Neuenhof 056 416 06 00 rittal@rittal.ch www.rittal.ch www.lampertz.ch

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Industriebedarf

Netzteilserie ohne Einschaltstromstoss Mit einer neuartigen Schaltung wird erstmalig bei dieser Serie der Einschaltstrom unter den Betriebsstrom reduziert. Damit entsteht beim Einschalten keine Belastung für die Schalter und Sicherungen und die Projektierung ist einfacher. Mit einer Breite von 32 mm bzw. 60 mm gehören diese 120-W- und 240-W-1-Phasen-Netzteile zu den kleinsten und effizientesten ihrer Klasse. Aus dem hohen Wirkungsgrad resultieren auch die überdurchschnittlichen Werte von 1,4 Millionen Stunden für die MTBF und die lange Lebensdauer. Eine Mikrocontroller gesteuerte Autoselect-Schaltung sorgt bei weltweitem Einsatz für eine kos-

tengünstige und komfortable Anpassung an die jeweilige Netzspannung. Darüber hinaus bieten die zusätzlich angebotenen Regionalversionen weitere Einsparmöglichkeiten. Insgesamt sind elf Varianten dieser neuen C-Serie ab Lager lieferbar. PULS Electronic GmbH 5108 Oberflachs 056 450 18 10 info@puls-power.ch www.puls-power.ch Easy 104

Mehr Energie, mehr Freiheit

In explosionsgefährdeten Bereichen können gelegentlich brennbare Gase, Stäube oder Nebel vorkommen. Deshalb dürfen weder durch Funken noch heisse Oberflächen Explosionsgefahren entstehen. Für Stromkreise der Messund Regeltechnik wird hier vorzugsweise die Schutzart Eigensicherheit verwendet. Oft müssen aber energiereiche Stromkreise in der Schutzart «Erhöhte Sicherheit» eingesetzt werden, um z. B. druckfest gekapselte Magnetventile anzusteuern. In der Vergangenheit musste man eine Heissarbeitserlaubnis besitzen, wollte man Wartungsarbeiten an diesen Stromkreisen durchführen, oder die Stromkreise mussten abgeschaltet werden.

Bei der neuen Multifunktionsklemme sorgt eine 3-stufige Entnahmevorrichtung dafür, dass die dabei möglicherweise entstehenden Funken im druckfesten Raum der Steckvorrichtung verbleiben. Ein typisches Anwendungsbeispiel findet sich in der Absicherung von Ventilstromkreisen im Zusammenspiel mit Remote I/O mit Anschlüssen in der Schutzart «erhöhte Sicherheit».

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Hoher Leistung auf kleinem Raum Die FederkraftPrintklemme SPT 5 von Phoenix Contact hat aufgrund ihrer Lötstiftanordnung im kompakten ZickZack-Pinning bereits im Rastermass 7,5 mm die uneingeschränkte 600-V-ULZulassung (800 V nach VDE). Bei der einpoligen Printklemme sorgt ein Doppelpinning für erhöhte Stabilität auf der Leiterplatte. Höherpolige Varianten bestehen aus Einzelklemmen, welche zu beliebigen Polzahlen gereiht werden können. Dies macht eine farbige Codierung von Pol zu Pol möglich. Der Anschluss des Leiters erfolgt mit dem Federkraftanschluss in Push-In-Technik schnell und werkzeuglos. Bei einem Anschlussquerschnitt von 6 mm2 flexibel, erreicht die Printklemme eine Strombelastbarkeit von 41 A.

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Global-Power-Plug-Plattform

Für kleinere Anschlussquerschnitte und somit kleinere Ströme ist die Strombelastbarkeitskurve zu beachten. Die Printklemme SPT 5 ist wie auch die Varianten SPT 1,5 und 2,5 in horizontaler und vertikaler Ausführung verfügbar. PHOENIX CONTACT AG 8317 Tagelswangen Easy 113 052 354 55 55 infoswiss@phoenixcontact.com www.phoenixcontact.ch

Die GPP-Plattform (GPP = Global Power Plug) von Friwo richtet sich an individuelle Anforderungen des Kunden. Alle Geräte verfügen über einen Universal-Eingang von 100–240 V, Ausgangsspannungen von 5 bis 24 V sowie austauschbare Primäradapter. Damit sind die Produkte weltweit universell einsetzbar. Die GPP-Plattform verbindet Design mit Qualität und höherer Leistung im kleinen Gehäuse. Das Primärsteckersystem ist zu allen wichtigen Normen konform und erfüllt die hohen Energy-Star-Anforderungen. Typische Einsatzgebiete für die GPP-Plattform sind: die Bürokommunikation, Daten-

übertragungsgeräte, EDV-Zubehör sowie die Mess- und Wiegetechnik. Zudem ist die Plattform auch für den Einsatz in der Medizin unter Einhaltung der Medizin-Norm erhältlich. Novitronic AG 044 306 91 91 8050 Zürich info@novitronic.ch www.novitronic.com Easy 158


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Z-Serie von 50 – 300 Watt für Telekom-, Automation- und Medizinapplikationen

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ZVS (Zero Voltage Switching) Technologie Patentierte aktive PFC-Schaltung Weiter Eingangsbereich von 90–264 VAC Hoher Wirkungsgrad von 85–95% Power Boost bis 160%

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Advanced Industrial Products and Systems

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DIN Rail Netzteile mit Power Boost

Verdoppelte Leistungsdichte Skynet hat die Leistungsdichte der neuen 65 Watt AC/DC-Netzteile dank neuer patentierter soft zero voltage switching Technologie von 3.0 auf 6.8 Watt/Inch3 erhöht. Die SNP-Z06 Serie bringt sogar während ca. 8 Sek. eine Peakleistung von 90 Watt, was vor allem bei hohen Anlaufströmen von Motoren sehr nützlich ist. Die Netzteile können ohne Lüfter bis 60°C (Derating ab 50°C) betrieben werden. Lieferbar sind Typen mit 1–3 Ausgängen. Die Dimensionen von nur 101.6 x 50.8 x 30.4mm unterstreicht die Kompaktheit dieser Open Frame Netzteile. Die Geräte erfüllen die Industrie- wie auch die Medizin-Normen UL / EN60950 und 60601-1 etc., was ein vielfältiges Einsatzgebiet ermöglicht.

Die DIN-Schienen Netzteile von Skynet sind speziell für kritische Lasten (z.B. hoher Anlaufstrom von Motoren) entwickelt worden. So liefert z.B. die 480 Watt Version bis 600 Watt während 1 Minute. Der Eingangsbereich ist von 90 –264 VAC mit aktivem PFC. Erhältlich sind Geräte mit 5 /10 /20 A bei jeweils 24 V. Die Ausgangsspannung kann zusätzlich von aussen von 23.5 –29 VDC justiert werden. Parallel schaltbar. Die Arbeitstemperatur beträgt –10°C bis +70°C. Derating ab 60°C ohne Lüftung. Zertifiziert nach den Normen UL1950, UL 508, CSA22.2 und EN60950. Simpex Electronic AG Tel. 044/931 10 30, www.simpex.ch

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250 Watt Netzteil mit 38,1mm Bauhöhe

Die neue SNP-Z20 Serie besticht durch kompakten Dimensionen von 203.2 x106.7 x 38.1mm. Mit einem Lüftungsdurchsatz von 18cfm erreicht man bis 250 Watt Ausgangsleistung. Ohne zusätzliche Kühlung bis 200 Watt ohne Derating bis +50°C. Der universelle Eingangsbereich von 85 – 264 VAC mit PFC erlaubt weltweiten Einsatz. Lieferbar sind Standardtypen mit einfach und dreifach Ausgängen. Als Option ist eine Abdeckung erhältlich. Diese Netzteile sind UL, cUL, CB, TUV und CE zertifiziert. Simpex Electronic AG Tel. 044/93110 30,www.simpex.ch

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R. Widmer K. Eberhard R. Zimmermann T. Bühlmann N. Stamm C. Cerutti

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Pick & Place, Linienportale, Raumportale, pneumatisch, elektrisch oder servopneumatisch – der modulare Mehrachsbaukasten von Festo bietet ein komplettes Portfolio. Die Robotiksteuerung CMXR ergänzt den Baukasten nun um eine Bahnsteuerung, die in der Lage ist, kinematische Systeme wie beispielsweise den Tripod zu steuern.

Kinematische Komplettlösung

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er mechatronische Mehrachsbaukasten von Festo vereint alle Funktionalitäten von der Energieführungskette über die Sensoren bis hin zur Ventilinsel. Mit der Tripod-Kinematik bekommen Konstrukteure von Montagezellen sowie Systemintegratoren eine schnelle und effiziente Alternative zu bisherigen Portallösungen. Sie greift dabei auf Standardkomponenten aus dem modularen Festo Baukasten zurück. Dabei sind alle Teile und Schnittstellen untereinander abgestimmt.

Highspeed Handling mit Tripod-Kinematik Der Tripod zeichnet sich durch eine hohe Dynamik aufgrund geringer bewegter Masse und eine hohe Steifigkeit durch den geschlossenen Aufbau aus. Achsen und Moto-

Die Robotiksteuerung CMXR koordiniert die hochdynamischen Bewegungen im Raum.

Hohe Dynamik, Flexibilität und kurze Taktzeiten: der Tripod. Prädestiniert für das Umsetzen von kleinen Massen bis 5 kg.

ren sind ortsfest. Als Antriebe dienen wahlweise Servo- oder Schrittmotoren. Die Tripod-Kinematik trägt den Forderungen in der Handhabungstechnik nach kurzen Taktzeiten, Dynamik, Funktionsintegration, schnellem plug and work sowie niedrigen Anschaffungs- und Betriebskosten Rechnung.

optional ein Handterminal. Die Steuerung ermöglicht die Einbindung von Bildverarbeitungssystemen wie das intelligente Kompaktkamerasystem SBO..-Q von Festo. Damit lassen sich auch Applikationen mit bewegten Objekten realisieren.

Flexible Handhabungstechnik

Mit Hilfe eines Dialogsystems lassen sich Bewegungsprogramme über die Teach-in-Funktion leicht erstellen. Und gepaart mit einer «Front-End» Mechanik Bewegungsabläufe im Raum ohne viel Aufwand in ein lauffähiges Programm umsetzen. Die Programmierung erfolgt dabei über eine leicht verständliche Klartext-Makrosprache. Die Mehrachssteuerung selbst umfasst eine Zentralbaugruppe mit integrierten Schnittstellen Ethernet und 2 x CAN, digitale und analoge Erweiterungsmodule sowie eine ProfibusSchnittstellenbaugruppe zur Ankopplung an Mastersysteme. (tm) ■

Bedingt durch den konstruktiven Aufbau bietet der Tripod eine bessere Zugänglichkeit im Arbeitsraum als beispielsweise kartesische oder SCARA-Roboter. Zudem lässt er sich horizontal, vertikal oder kopfüber einbauen. Statt dem mechanischem Wechsel erfolgt die neue Positionseingabe am Rechner. Die Koordination übernimmt die Robotiksteuerung CMXR. Die Hauptanwendung liegt in der Handhabungstechnik aber auch Bahnapplikationen wie beispielsweise Auftragen von Klebstoff, Beschriften und Laserschweissen sind ihre Einsatzfelder.

Programmieren leicht gemacht

Robotik für Systemlösungen Die Robotiksteuerung verbindet Mechanik, elektrische Antriebsund Steuerungstechnik zu einer kompletten Systemlösung und koordiniert die hochdynamischen Bewegungen im Raum. Zur Bedienung der Bahnsteuerung gibt es

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Festo AG 8953 Dietikon 044 744 55 44 info_ch@festo.com www.festo.com

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Industriebedarf

your partner for magnetics and passives Converter für KVM-Switches Rittal erweitert das Zubehör für seine Familie der KVM-Switches, mit denen Tastatur, Monitor und Maus auf einzelne Server im Rack geschaltet werden. Rittal SSC Connect bringt CAT5-Verkabelungstechnik auch in preissensible Ein-User-Anwendungen mit ein bis zwei Racks. Wenn Server vor Ort administriert werden, müssen Tastatur, Monitor und Maus (Keyboard, Video, Mouse – KVM) zur Verfügung stehen. Aus Platz- und Kostengründen wird diese Peripherie in Server-Racks nur einmal vorgehalten. Mit den SSC Connect bietet Rittal eine neue, kostengünstige Lösung an, die per Plug & Play in Betrieb genommen wird. Pro Server im Rack wird ein SSC Connect eingesetzt. Er wandelt die Tastatur-, Monitorund Mouse-Informationen von PS/2-, USBund VGA-Anschlüssen so um, dass sie über ein einziges CAT5-Kabel übertragen werden. Diese Stand-alone-Lösung wird als 1-HE-

Induktivitäten und Transformatoren 19”-Einheit im Rack montiert. Sicherheit gegen Systemabstürze garantiert eine integrierte Tastatur-Maus-Emulation pro Kanal. Via KVM-over-IP lassen sich angeschlossene Server über jedes beliebige IP-Netzwerk weltweit administrieren. Rittal AG 5432 Neuenhof 056 416 06 00 rittal@rittal.ch, www.rittal.ch

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Express Extension gewinnt volle Schlagkraft Insgesamt acht Hersteller unterstützen die von Kontron und Advantech vorgestellte COM ExpressTM Extension der COM Industrial Group (COM-IG). Diese Extension spezifiziert: • Gemultiplexte Grafik Pin-outs zur Unterstützung von PEG, SDVO, TMDS und Display Port, um alle Chipsatz-Funktionen der nächsten Jahre abdecken zu können • Erweiterte Spannungsversorgung von vormals 12 V auf 8,5 V bis 18 V • Onboard Temperaturkontrolle sowie BIOS Erweiterungen für Smart Battery Support • Dedizierte GPIO Pins für Energiemanagementfunktionen • Für Legacy-Schnittstellen den nun obligatorischen Support von SUPER I/O Chips Die jüngsten Mitglieder der COM-IG sind AAEON Technology, Aewin Technologies, Arbor Technology, Avalue Technology, Axiomtek

• Innovativ • Breites Sortiment • Gute Verfügbarkeit und IBASE Technology.

• Kundenspezifische Lösungen

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SMD Induktivitäten • maximal 1mm Höhe • 1.2 bis 27μH • geschirmt

Zuverlässig, Widerstandsfähig, Robust Das PICMG 2.16 konforme 6HE-CompactPCICPU-Board bietet drei bedarfsgerecht abgestufte Rugged-Level und ergänzt Kontrons Portfolio an robusten PICMG-2.16-Lösungen. Es basiert auf Intel Core Duo oder Core2-Duo-Prozessoren sowie dem Mobile Chipsatz und bietet hohe Rechen- und Grafikleistung bei niedriger Verlustleistung sowie umfassende Daten-, Kommunikations- und Multimediaschnittstellen. Um auch den härtesten Einsatzbedingungen zu widerstehen, sind bis zu 4 Gigabyte RAM und Flash-Speicher gelötet und drei abgestufte Rugged-Level (R1, R2 und R3) spezifiziert worden. Alle drei Versionen sind für den erweiterten Temperaturbereich E2 (–40 °C bis +85 °C) ausgelegt. Die R1-Version ist für Standard-Applikationen mit Luftkühlung entwickelt. Die R2-Version bietet hohe Schock- und Vibrationsfestigkeit und entspricht der VITA 47

Ansprechperson: Thomas Parthier, 052 354 80 12 thomas.parthier@sicovend.ch

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Industriebedarf

ETXexpress-Produktfamilie wächst

LFR-Rollenkanal: einfach von der Rolle . . .

Mit der Vorstellung der zwei neuen ETXexpress Module auf Basis der VIA C7 und VIA Eden Prozessoren in Kombination mit den Chipsätzen VIA CN896 und VIA VT8251 erweitert Kontron seine Produktfamilie an COM Express kompatiblen Computer-on-Modulen und bietet damit ab sofort höchstmögliche Skalierbarkeit. Die Computer-On-Module Kontron ETXexpress-CN8 und das Kontron microETXexpress-CN8 platzieren sich als kostenoptimierte Alternative zu den bereits etablierten und vielfach verwendeten Computer-on-Modulen microETXexpress-PM und ETXexpress-PM. Sie bieten Entwicklern von langzeitverfügbaren, COMbasierten embedded Designs damit Skalierbarkeit nicht nur in punkto Performance, sondern auch in punkto Preis. Das ETXexpress-CN8 folgt zu 100 Prozent dem COM Express Standard der PCI Industrial Manufacturer’s

Der Rollenkanal LFR von Tehalit eignet sich als besonders flexible und unkomplizierte Lösung für das Verlegen von Einzelleitungen. Beim Einrichten von ComputerNetzwerken, Telekommunikations- oder Alarmanlagen stellen oftmals einzelne Strom- oder Kommunikationsleitungen die Verbindung zwischen den Geräten her. Für diese Ausgangslage führt Tehalit den Rollenkanal in seinem umfangreichen Leitungsführungsprogramm. Bei sämtlichen Installationslösungen für Wände und Decken gewährleistet er den notwendigen Schutz der Leitungen vor einer mechanischen Beschädigung. Dieser Minikanal wird mit einer Länge von 20 Metern aufgerollt in einer kompakten Verpackung geliefert. Somit lässt er sich bequem verstauen. Die Montage ist äusserst einfach. Mithilfe der als Zubehör erhältlichen Kanalschere kann der LFR sauber in die erforderlichen Stücklängen geschnitten werden. Der abgerollte und zurechtgeschnittene Kanal wird dann zunächst mit dem auf

Group. Es kombiniert den VIA Eden oder den VIA C7 (ab 1,5 GHz) Prozessor mit VIA CN896 oder VIA VT8251 Chipsatz. Es unterstützt 2 x PCIe x1 und Gigabit Ethernet. 8 schnelle USB 2.0 Ports bieten ausreichend Möglichkeiten externe Peripherie anzuschliessen. Auch Applikationen die PCI und IDE benötigen sind mit dem Kontron ETXexpress-CN8, das dem COM Express Type 2 Pinout entspricht, bestens bedient. Kontron AG DE-85386 Eching/München +49 (8165) 77-777 sales@kontron.com www.kontron.de Easy 119

Vehicle DC/DC Converter

Die DC/DC Konverter-Module der VCU 75 Watt Series mit 4:1Eingangsspannungsbereich wurden für Fahrzeugabwendungen entwickelt, wobei sie harten Bedingungen wie Vibrationen oder Stössen ausgesetzt sind. Die Module besitzen ausgezeichnete mechanische Eigenschaften und sind unempfindlich gegenüber Batterieeinflüssen wie schnelle Transienten und Stossspannungen. Sie sind mit einem Verpolschutz ausgerüstet und besitzen ein sehr gutes leitungsgebundenes und abgestrahltes EMV-Verhalten. Anwendungen sind zum Beispiel Gabelstapler oder ähnliche Flurförderfahrzeuge mit Batteriespeisung. Verschiedene Eingangs-

112 MegaLink Precision 10-07

der Rückseite angebrachten Klebeband an der gewünschten Stelle fixiert und festgeschraubt. Der komfortable Rast- und Faltmechanismus ermöglicht es, schnell und einfach die Leitung einzulegen und den Installationskanal stabil und sicher zu verschliessen. Hager Tehalit AG 3063 Ittigen-Bern 031 925 30 00 infoch@hager.com www.hager-tehalit.ch Easy 145

Sensor Actor Line M12x1

spannungsbereiche sind möglich. Die Ausgangsspannungen betragen 13.2 und 24 Vdc usw. und die Wandler haben Fast-on und Schraubanschlüsse. Die Module sind waschbar mit in der Elektronikindustrie üblichen Reinigungsmitteln.

Fabrimex AG 8608 Bubikon 055 253 31 90 www.fabrimex.ch

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Mit der Sensor Actor Line M12x1 von CONEC erweitert Egli, Fischer das Portfolio in der industriellen Automation um ein breites Rundsteckverbinderprogramm. Es umfasst Steckverbinder mit angespritzter Leitung, frei konfektionierbare Varianten mit Schrauboder Klemmanschluss, einen grossen Baukasten an unterschiedlichen Einbauflanschen sowie Steckverbinder für die Feldbussysteme Profibus DP und Industrial Ethernet. Für spezielle Applikationen gibt es von CONEC die Hochtemperatur-Familie, die

einer Dauergebrauchstemperatur von +125°C über einen Zeitraum von 8000 Stunden standhält. Für die Anforderungen der Lebensmittelindustrie stehen Steckverbinder, Einbauflansche sowie Verteilerboxen zur Verfügung, die aufgrund ihrer speziellen Werkstoffe und dank Schutzart IP67 mit dem rauen und aggressiven Umfeld der Food & Beverage-Industrie spielend klarkommen. Egli, Fischer & Co. AG Easy 131 8022 Zürich, 044 209 81 11 ie@efco.ch, www.efco.ch


Kommunikation

Kompakte Kleinsteuerung mit Windows CE

Fernzugriff auf Steuerungssysteme

Mit dem Ethernet-ControlPanel CP6608 erweitert Beckhoff die «Economy»-Serie um eine Variante mit 5,7-Zoll-Display. Das Panel verfügt über einen integrierten PC mit Intel-IXP420-Prozessor sowie zahlreichen Schnittstellen und ist damit sowohl für Industrieapplikationen als auch für die Gebäudeautomatisierung geeignet. Mit seinem 5,7-Zoll-Display, das optional auch als Touchscreen erhältlich ist, ergänzt Beckhoff die bestehende CP66xx-Serie um eine kompaktere Variante. Somit kann der Anwender aus den Display-Varianten 5,7, 6,5, 12, 15 und 19 Zoll auswählen. Das Ethernet-Control-Panel kann als eigenständiger PC oder als Terminal-Client eines MicrosoftWindows-Terminal-Servers betrieben werden. In Verbindung mit der Automatisierungssoftware TwinCAT ist das CP6608 eine sehr kompakte Kleinsteuerung für den Maschinen- und Anlagenbau. Gleichzeitig ist es ideal für den Einsatz als Gebäude- oder

Rockwell Automation, weltweiter Anbieter von Steuerungs- und Informationslösungen für die Industrieautomation, stellt sein neues Ethernet-Einwahlmodem 9300-RADESG vor. Dieses erlaubt den Fernzugriff auf Steuerungssysteme und Ethernet-Geräte über jede Standard-Telefonleitung. Service- und Supportkräfte können damit schnell und umfassend auf kritische Situationen reagieren, ohne direkt vor Ort sein zu müssen. Kunden profitieren von einer rascheren Fehlerbeseitigung und niedrigeren Service-Kosten. Das Einwahlmodem ist ein Bestandteil der umfassenden Remote Support Services zu denen auch das SCP-zertifizierte TechConnect-Supportprogramm gehört. Vertragskunden können im Rahmen dieses Programms Automatisierungsspezialisten von Rockwell Automation direkt per Telefon kontaktieren. Diese lösen Probleme dann rasch und umfassend per Ferndiagnose und bei Bedarf auch per Direktzugriff auf die Systeme. Dieser Service ist an 365 Tagen im Jahr verfügbar. Für die Verbindung nutzt Rock-

Raumsteuerung in Industriegebäuden, Hotels sowie in Büround Wohnhäusern geeignet. Das Einbau-Control-Panel CP6608 mit Aluminiumfront ist frontseitig in Schutzart IP65. Beckhoff Automation GmbH DE-33415 Verl +49 5246/963-0 info@beckhoff.de www.beckhoff.de Easy 102

well Automation den Windows Dial-up Networking Service. Damit wird die Modemverbindung für Kommunikationssoftware wie RSLinx sichtbar. Die gewohnte Windows-Schnittstelle erleichtert zudem die Konfiguration und Nutzung. Rockwell Automation 42781 Haan +49 2104 960 0 rneumann@ra.rockwell.com www.rockwellautomation.de

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Mini-ITX Motherboard Mit dem Kontron KT690/mITX stellt Kontron ein leistungsstarkes und kostensparendes Motherboard auf dem kleinsten ATX-kompatiblen Formfaktor Mini-ITX (mITX) vor. Es basiert auf den neuesten AMD M690T und SB600 embedded-Chipsätzen sowie den leistungsstarken und energieeffizienten mobile AMD Sempron Single Core- und AMD Turion 64 X2 Dual Core-Prozessoren. Damit bietet es herausragende Performance bei lediglich 9 W bis 35 W Thermal Design Power sowie Unterstützung für bis zu 16 Lanes Hyper Transport. Das Schnittstellenangebot

ist vergleichbar mit dem grösserer Formfaktoren, wie ATX. Anwendung findet das Motherboard z. B. in Kiosk-Systemen, in der Medizintechnik (z. B. Ultraschallsysteme) sowie in Multimedia- und Gamingapplikationen. Diese Segmente profitieren nicht nur von der hohen Rechenleistung und besseren Performance pro Watt, sondern auch von der hohen GrafikPerformance via integrierte Radeon X1250 onboard-Grafik sowie PCIe-x8-Steckplatz. Das Board mit nur 9 W maximaler Leistungsaufnahme ist ideal für lüfterlose Systemdesigns.

Kontron AG 85386 Eching, +49 (8165) 77-777 sales@kontron.com www.kontron.de

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Antriebstechnik auf höchstem Niveau!

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Ein Wechsel zu Motion-Control-Komponenten, die mit dem Ethernet-Powerlink-Echtzeitprotokoll kompatibel ist, vereinfacht die Erstellung elektrischer Systeme für Harland Machine Systems, den Hersteller von Ultrahochgeschwindigkeits-Linearetikettiermaschinen. Nahaufnahme der Doppel-Etikettierköpfe der Maschine.

Ethernet-basiertes Motion-Control-System

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ie Linearmaschinen von Harland sind aus zwei Hauptelementen zusammengebaut: der Kernmaschine selbst, die sechs Servomotorachsen für die Zuführung, Positionierung und Stabilisierung der Produkte auf einem Förderband hat, plus einem modularen Etikettierkopf mit einem Paar Schrittmotorachsen – für das Aufbringen von Etiketten auf der Vorder- und Rückseite einer Flasche.

Hohe Anforderungen Die hohe Geschwindigkeit der Mercury-Maschine stellt zusammen mit der Programmierbarkeit für verschiedene Produkttypen grosse

Echtzeitanforderungen an die Motion-Control-Hardware. Sowohl die Hauptsteuerung als auch die Etikettierköpfe benötigen jeweils mehrere Hochgeschwindigkeitseingaben für die Produktregistrierung. Die Hauptsteuerung muss ausserdem die Nockenbewegungsprofile wechseln, die für die Zentrier- und Etiketten-Rakelführung für das Zentrieren, Stabilisieren und das komplette Aufbringen der Etiketten auf dem Produkt erforderlich sind.

Vereinfacht Diese Komplexität bedeutete, dass die frühere Mercury-Maschine sie-

Die Komponenten der Ethernet-Powerlink-Bewegungssteuerung erleichtern die Erstellung elektrischer Systeme für die linearen Etikettiermaschinen von Harland Machine Systems.

ben getrennte Bewegungssteuerungen für eine typische Konfiguration mit zwei Köpfen benötigte. Die Ethernet-Powerlink-Steuerung von Baldor verringert dies auf drei und spart so erhebliche Hardwarekosten. Alle Servoantriebe und Ein/-Ausgänge an der Hauptmaschine sind durch ein verkettetes Ethernet-Kabel verbunden, was Verkabelung und Platz spart sowie Dutzende von Montagevorgängen.

Kostengünstige Plattform Der Einsatz dieser Technologie hat zusätzliche Vorteile für HarlandKunden. Die Fähigkeit des Netzwerks, Motortechnologien wie Servo- und Schrittmotoren so zu mischen, dass sie zueinander passen, bietet eine sehr kostengünstige Plattform für die Erfüllung von Anforderungen an die Aufbringung von Etiketten. Und die offene Vernetzung der daraus resultierenden Automatisierung – die dem Endbenutzerunternehmen die Anbindung über ein Werksnetzwerk ermöglicht – verbessert die Effizienz und Produktivität der Anlage. (tm) ■

Baldor ASR AG 8245 Feuerthalen 052 647 47 00 dberg@baldor.com www.baldor.com

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Kommunikation

Technologie-Duo für Maschinensteuerungen Die Kombination der industriellen Steuerungs-CPU SaiaPCD3.M mit dem HandbedienPanel SaiaPCD7.D stellt sich als neues «Traumpaar» für Maschinensteuerungen vor. Dieses Duo lässt in punkto Technologie und Ökonomie keine Wünsche offen. Die Steuerungs-CPU hat alle wichtigen Bustechnologien bereits im Grundausbau mit «an Bord». Sie verfügt über einen integrierten Web-Server, MPI/S-Bus-Programmierschnittstelle und einen integrierten FTP-Server mit File-System. Der SPS-Speicher ist auf mehr als 1 GByte ausbaubar. Eine SD Flash-Option

macht die Datenübertragung und -archivierung einfach und sicher. Mit der komfortablen Auswahl von mehr als 50 Interfacemodulen lassen sich Steuerungen mit bis zu 1024 Ein-/ Ausgängen realisieren. Das Handbedien-Panel wird über Ethernet oder Serielle Verbindung an die CPU angeschlossen. Weil die Saia Web-Panels standardmässig über einen Browser und einen lokalen Web-Server verfügen, lassen sich die HMIApplikationen als Objekte ortsunabhängig auf jedem PC oder PDA mit Browser identisch darstellen.

Saia-Burgess Controls AG 3280 Murten, 026 672 74 75 pcd@saia-burgess.com

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Slimline Server Familie Wir steigern die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden. Festo gehört mit rund 12 000 Mitarbeitenden weltweit zu den führenden Anbietern in der Automatisierung und zeichnet sich durch starke Kundenorientierung und Innovationskraft aus. Auch in der Schweiz hat sich Festo durch die kompetente Beratung, das überzeugende Produktportfolio sowie kundenspezifische Komplettlösungen als Branchenleader etabliert. Wir suchen einen Zur SPS/IPC/Drives (27.–29. November) in Nürnberg stellt Kontron den neuen 19”/1HE Kontron Industrial Silent Server KISS 1U vor. Der slimline (44 mm Bauhöhe) Server ist einer der kleinsten, leisesten und schnellsten für Applikationen die langzeitverfügbar ausgelegt sein müssen und in rauen Umgebungsbedingungen installiert werden. Er ist extrem leise (‹35 dbA) und kombiniert Multicore-Performance mit geringem Strombedarf. Trotz seiner geringen Bauhöhe bietet er Platz für ein PICMG 1.3 System Host Board und zwei kundenspezifische PCI-Erweiterungskarten. Zukünftige Erweiterungsoptionen sind unter anderem PCIexpress Schnittstellen ( PEG und PCIe x 4). Weitere PICMG 1.x Varianten sind auf Anfrage ebenso erhältlich. Diese hohe Flexibilität in einem extrem kompakten Gehäuse macht den KISS-1U zur idealen Lösung für kundenspezifisch ausgelegte platzsparende Industrierechner beispielsweise in der Industrieautomatisierung, Prozessleittechnik, Hochleistungs-Bildverarbeitung, Medizintechnik, Sicherheitstechnik und Gebäudeleittechnik.

Kontron AG 85386 Eching +49 (8165) 77-777 sales@kontron.com www.kontron.de

Process- & Campaign-Manager (f/m) Als Process-Manager des Phase-In-Prozesses sind Sie für eine schnelle und professionelle Einführung neuer Produkte in den Markt verantwortlich. Dabei arbeiten Sie eng mit dem Aussendienst zusammen und beschaffen sich Marktinformationen direkt von unseren Kunden. Sie verdichten alle gewonnenen Informationen und leiten daraus zielgerichtete Massnahmen ab. In Zusammenarbeit mit den Kampagnenverantwortlichen und dem Aussendienst sorgen Sie anschliessend für eine erfolgreiche Umsetzung der definierten Aktivitäten. Das Auslaufmanagement der Produkte (Phase-Out) gehört ebenfalls zu Ihren spannenden Aufgaben. Zur Abrundung Ihrer Tätigkeit sind Sie auch für zwei Kampagnen verantwortlich. In Kooperation mit unserer hauseigenen Werbeagentur definieren Sie Medien und bestimmen deren marktgerichteten Einsatz. Um diese verantwortungsvolle Aufgabe im Marketing erfolgreich übernehmen zu können, bedarf es einer technischen Ausbildung (mind. TS). Eine Weiterbildung im Bereich Marketing wäre vorteilhaft, ist jedoch nicht zwingend. Das Interesse an Marketingbelangen wird hingegen vorausgesetzt. Zudem verfügen Sie über mindestens vier Jahre Berufserfahrung in der Automationsbranche. Um die Funktion als Informationsschnittstelle wahrnehmen zu können, müssen Sie ein echter Kommunikator in Deutsch und Englisch sein. Wenn Sie zusätzlich über Französischkenntnisse verfügen, ist dies ein Vorteil. Marktgerichtetes, vernetztes und innovatives Denken, sowie selbständiges und zuverlässiges Arbeiten sind für diese Funktion unabdingbar. In einer zukunftsweisenden Branche finden Sie bei uns das Umfeld, in dem Sie selbständig und verantwortungsvoll arbeiten können und in dem Initiative und teamorientiertes Verhalten von allen geschätzt und gepflegt werden. Anja Fankhauser freut sich auf Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen per E-Mail (anja.fankhauser@festo.ch) oder per Post an: Festo AG, Moosmattstrasse 24, CH-8953 Dietikon.

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Kommunikation

Smarte x86-Prozessor-Karte

Digitale Hörgeräte mit Model-Based Design

Syslogic Datentechnik AG erweitert die Familie der PC/104-Karten mit dem IPC/NETIPC-6L, eine auf dem LX700-Prozessor basierende CPU-Karte. Mit 433 MHz und 128 MB DDR-SDRAM ist die Rechner-Einheit die perfekte Lösung, um ältere x86-Designs langfristig zu ersetzen. Die maximale Leistungsaufnahme von 5,3 Watt ermöglicht den lüfterlosen Betrieb bei Umgebungstemperaturen von 0 bis 70°C. VGA, Ethernet und Keyboard können direkt an die auf dem Board gelöteten Stecker angeschlossen werden. Je zwei USB- und RS232-Schnittstellen sind per Stiftlisten zugänglich. Nebst IDE-Anschluss steht ein bootbarer CompactFlash-Sockel zur Verfügung. Die Einheit erfüllt Normen im Bereich von Schock und Vibrationen und wird wie alle anderen CPU-Einheiten von Syslogic während 72 Stunden über den spezifizierten Temperaturbereich getestet. Das von Sys-

Das zur Sonova Firmengruppe gehörende Unternehmen Phonak optimiert und beschleunigt die Entwicklung für die in ihren Hörgeräten genutzte Software mit den Tools von The Mathworks. Mit Hilfe von Model-Based Design stellen die Ingenieure von Phonak sicher, dass die Algorithmen der Hörgeräte vor der Umsetzung exakt wie vorgesehen funktionieren. Durch den damit bedingten Wegfall einer zeitaufwändigen sowie fehleranfälligen manuellen Programmierung der Steuersoftware ist Phonak in der Lage, die Produktentwicklung entscheidend zu beschleunigen und ist damit dem Mitbewerb im Kampf um Marktanteile voraus. Digitale Hörgeräte nutzen zur Bearbeitung und Umwandlung analoger akustischer Signale Digitale Signalprozessoren (DSPs), Controller und D/A Wandler. Dabei klassifizieren spezielle Algorithmen anhand einer Vielzahl

logic gepflegte BIOS kann nach Kundenwunsch spezifiziert und in das Firmware-Flash geladen werden. So kann auf den Einsatz einer Stützbatterie verzichtet und ein wartungsfreier Betrieb ermöglicht werden, sofern die Real-Time-Clock-Funktionalität nicht benötigt wird. Die IPC/NETIPC-6L CPU-Karte ist ab Lager verfügbar. Systronics AG 5405 Baden-Dättwil 056 200 90 57 angelo.casto@syslogic.ch www.systronics.ch Easy 148

von Parametern verschiedene Signalarten wie Sprache, Musik oder Lärm und bestimmen, wie diese weiterverarbeitet werden. Stör-, Echo- oder Feedbackgeräusche werden so weit wie möglich ausgeblendet, während gewünschte Signale wie Sprache oder Musik extra lokalisiert und verstärkt werden. The MathWorks GmbH D-85737 Ismaning +49 89 995901 0 info@mathworks.de www.mathworks.de Easy 159

Dauerhafte Touch Panel-PC-Lösung Die Kette ist bekanntlich nur so stark wie das schwächste Glied. So ist die Hintergrundbeleuchtung (Kaltkathodenröhren) auch bei soliden Touch Panel PCs in der Regel die schwächste, Lebensdauer begrenzende Komponente. Mit der Entwicklung des TFT/HMI150-06F1 Touch Panel PC ist es Syslogic Datentechnik AG gelungen, dank intelligenter Schaltungen die Lebensdauer des Geräts zu maximieren. Helligkeits- und Präsenzsensorik steuern einen hochwertigen Inverter und reduzieren bei Bedarf die Helligkeit auf nur 2%. Das schädliche Ein- und Ausschalten der Hintergrundbeleuchtung kann so wirkungsvoll verhindert werden. Ein vom Prozessorboard unabhängiger Controller überwacht das Temperaturverhalten des Systems und nimmt Einfluss auf den Betrieb der einzelnen Komponenten sowie der internen Heizelemente. Dies ermög-

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licht den lüfterlosen Betrieb mit einer 500-MHz-CPU-Einheit bei Umgebungstemperaturen von –20°C bis +60°C. Alle Einstellungen können bequem via OSD-Menu getätigt werden. Eine laminierte IP65-Front sowie das rostfreie Chromstahl-Gehäuse sind weitere Vorteile für den Betrieb dieser robusten und wartungsfreien 15”-Touch-Panel-Systeme in rauen Umgebungen. Systronics AG, 5405 Baden-Dättwil, 056 200 90 57 angelo.casto@syslogic.ch, www.systronics.ch

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Messen und Prüfen

Kantenerkennung in der Bildverarbeitung National Instruments veröffentlicht die neueste Version des NI Vision Development Module, einer umfassenden Bibliothek von Bilderfassungsund -verarbeitungsfunktionen für die gängigsten Programmiersprachen. Die Software wurde erweitert um Algorithmen für die Kantenerkennung, zum Lesen weiterer 1D- und 2D-Codes und Express-VIs für die Bilderfassung und -verarbeitung. Damit lässt sich die Bildverarbeitungsbibliothek von NI noch vielfältiger einsetzen und Projekte noch komfortabler und mit kürzeren Entwicklungszeiten realisieren. Schwer erkennbare Kanten können erfolgreich lokalisiert werden. Das Modul wurde um Algorithmen zum Lesen von 1D- und 2D-Codes ergänzt, die sehr häufigen industriellen Anwendungen gelesen werden müssen. Über Strichcodes beispielsweise können Bauteile leicht identifiziert werden. Weitere typische Anwendungsfelder sind u. a. die Produktverfol-

gung oder die Montage und Verpackung von Bauteilen. Die Implementierung des Vision Assistant Express VIs und des Vision Acquisition Express VIs vereinfacht die Bedienung programmierbarer Bildverarbeitungsanwendungen, verkürzt die Entwicklungszeit und erleichtert Designern, die auf die Flexibilität von LabVIEW zurückgreifen wollen, den Einstieg. National Instruments 5408 Ennetbaden 056 200 51 51 ni.switzerland@ni.com www.ni.com/switzerland

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Flexibles Energieversorgungskonzept In der Strommesstechnik stellt Phoenix Contact eine neue Generation von Strommessumformern vor: Die MACX MCR-SLCAC-5-I(-UP) ermöglichen dem Kunden eine einfache Konfiguration durch frontseitige DipSchalter. Die Überwachung des Betriebszustands wird über LEDs signalisiert. Darüber hinaus spart der Anwender Zeit und Kosten durch ein flexibles Energieversorgungskonzept. Über Tragschienenanschlüsse können die Messumformer mit Spannung versorgt werden. Sie zeichnen sich insbesondere durch einen höheren Umgebungstemperaturbereich und eine höhere Überstrombelastbarkeit aus. Die Strommessumformer wandeln sinusförmige Wechselströme von 1 A oder 5 A in analoge Normsignale von 0 bis 20 mA oder 4 bis 20 mA um. Es existieren zwei Varianten: eine 24-V-DC-Version von 19,2 bis 30 V DC und eine Weitbereichsvariante von 19,2 bis 253 V AC/DC. Das 24-V-DC-Modul besitzt zusätzlich die Möglichkeit, die Spannungsversorgung über Tragschienenanschlüsse vorzunehmen. Eingesetzt werden die Messumformer dort, wo Wandlerströme in Norm-

signale zur Weiterverarbeitung gewandelt werden müssen. PHOENIX CONTACT AG 8317 Tagelswangen, 052 354 55 55 infoswiss@phoenixcontact.com www.phoenixcontact.ch Easy 114

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Einer für Alle R&S®SMB 100A - der Signalgenerator für alle Einsatzzwecke In der Produktion, im Labor oder im Service - der neue R&S®SMB100A Signalgenerator ist das perfekte Werkzeug für den täglichen Einsatz. Seine Wirtschaftlichkeit überzeugt. Sein Bedienkomfort erleichtern die tägliche Arbeit erheblich. Kurzum: Der neue R&S®SMB100A ist der perfekte Allrounder, den Sie sich am besten selbst anschauen.

Ausgangspegel typ. +25dBm SBB Phasenrauschen typ. -128 dBc (20 kHz offset, f=1GHz) Breitbandrauschen typ. -152dBc (>10 MHz) Non-Harmonics typ. < -85 dBC (>10 kHz offset, f=1,5GHz)

www.roschi.rohde-schwarz.ch

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Analoge Signale für alle Fälle Bei der Suche nach einer Signalquelle zählen auch im MittelklasseSegment vor allem hohe Signalqualität, grosse Flexibilität und möglichst geringe Betriebskosten. Auf diese Anforderungen hin hat Rohde & Schwarz den R&S SMB100A entwickelt: Mit dem geringen Einseitenband-Phasenrauschen von typ. –128 dBc und dem in seiner Klasse einzigartigen Ausgangspegel von ›+18 dBm über einen weiten Frequenzbereich (1 MHz bis 6 GHz) setzt der neue Signalgenerator Massstäbe.

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ie Möglichkeit für Anwender, das Gerät selbst zu warten, erhöht die Verfügbarkeit und senkt die Betriebskosten. Das geringe Gewicht (5,3 kg), die kompakte Bauweise und ein gutes PreisLeistungs-Verhältnis runden das Konzept ab. Als HF-Quelle mit einem Frequenzbereich von 9 kHz bis 6 GHz deckt der R&S SMB100A alle wichtigen Frequenzbänder für HF-Anwendungen ab. Auch die üblichen analogen Modulationsarten AM-/FMund PhiM sind serienmässig verfügbar, ebenso wie Frequenz-, Pegel- und LF-Sweep. In der Fertigung überzeugt die hohe Pegelgenauigkeit und -wiederholbarkeit. Die kurzen Umschaltzeiten für Frequenz und Pegel (Fernsteuerung: typ. 1,6 ms für Frequenz und 1,2 ms für Pegel, Listmode: typ. ‹ 1 ms) sorgen für einen optimierten Durchsatz.

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Vielseitig Die Anwendungsmöglichkeiten reichen somit von Produktion und Service in Sachen Rundfunk, EMV und Automotive über Tests in der Halbleiter-Entwicklung bis hin zu Applikationen für Aerospace & Defense. Hier sind vor allem der optional verfügbare Pulsmodulator (typ. 90 dB on/off Ratio) und der flexible Pulsgenerator mit minimaler Pulsbreite von 20 ns von hohem Nutzen. Interessant für diese Applikationen sind überdies die robuste Bauweise des Geräts sowie der grosse Einsatzbereich in einer maximalen Höhe von 4600 m und Temperaturen von 0 bis 55 Grad Celsius.

Wartung durch Anwender Um den Service so einfach und günstig wie möglich zu gestalten, bietet der R&S SMB100A Kunden die Möglichkeit, die Wartung selbst

vorzunehmen. Dabei hilft ein integrierter Selbsttest im Servicefall bei der Fehlersuche. Ersatzbaugruppen sind bereits vorkalibriert, sodass ein einfacher Funktionscheck ausreicht, um die guten Daten des Signalgenerators sicherzustellen. Zusätzlich können Anwender mit Hilfe des Power-Sensors R&S NRP-Z92 die Pegelgenauigkeit des HF-Signals durch eine automatische Justierung optimieren. (tm) ■

Roschi Rohde & Schwarz AG 3063 Ittigen 031 922 15 22 sales@roschi.rohde-schwarz.com www.roschi.rohde-schwarz.ch

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Den sollten Sie im Auge behalten! Der Spektrumanalyzer ¸FSL – für Elektronik-Service und vieles mehr Beim Elektronik-Serivce müssen Sie nicht nur die Baugruppen messerscharf im Blick haben, sondern auch die Kosten für Ihre Messmittel – ein guter Grund, den ¸FSL genauer unter die Lupe zu nehmen. Ein Zoom auf die Details bringt es zum Vorschein: Mehr Vielseitigkeit und Qualität ist in seiner Klasse nicht zu haben. Das fängt bei den kompakten Abmessungen an,

geht mit der HF-Performance weiter und hört bei den zahlreichen Automatik-Messroutinen noch lange nicht auf. WLAN- und WiMAXPersonalities, Kabel-TV-Software und ein Leistungssensor-Anschluß sind weitere Pluspunkte, die Ihnen ins Auge stechen werden. www.roschi.rohde-schwarz.ch

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Die hohe Schule der Netzwerkanalyse Für alle Aufgaben modernstens gerüstet       

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Modelle und Optionen für alle Einsatzzwecke Zwei-, Drei-, Vier- oder Achttorkonfigurationen Excellente Werte für Messdynamik, Eigenrauschen, Messgeschwindigkeit Echtzeitsimulation von Anpassschaltungen Vielseitige Kalibrierverfahren Echte differenzierte Messungen Puls-Profil Messungen

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Moderne Elektronik braucht Messmittel, die in allen Disziplinen überzeugen. ROSCHI ROHDE & SCHWARZ AG bietet Ihnen Netzwerkanalysatoren aus dem Hause Rohde & Schwarz, mit denen Sie immer für die aktuellsten Aufgaben gerüstet sind. Für Untersuchungen bis 110 GHz genauso wie für Messungen an frequenzumsetzenden Baugruppen oder Multitor-Analysen. ROSCHI ROHDE & SCHWARZ AG liefert Ihnen immer Produkte der Spitzenklasse, wie die Rohde & Schwarz ¸ZVx-Reihe – siehe Bild.

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Messen und Prüfen

Kleiner optischer Sensor

Konturbasierte Vision-Sensoren

Baumer bestätigt sein Können in Sachen Miniaturisierung und Präzision von Sensoren. Mit dem FHDK 04 kommt das jüngste Mitglied in der Familie der optischen Sensoren auf den Markt, das durch kompakte Abmasse (4 x6 x 45 mm) besticht. Gerade durch die Kombination von kleinster Abmessung und höchster Präzision stellt er eine attraktive Ergänzung zu Lichtleitern dar. Der Sensor überzeugt durch eine sehr effiziente und präzise Hintergrundausblendung. Mit der gerichteten Strahlcharakteristik ist es möglich auch kleinste Objekte innerhalb Distanzen bis 50 mm reproduzierbar zu detektieren. Die Erkennung ist verschmutzungsunempfindlich und erfolgt dabei unabhängig von Farbe und Oberfläche des Objekts. Mehrere Sensoren können

Die benutzerfreundlichen Vision Sensoren für die Kontrolle von Vollständigkeit, Anwesenheit, Position und Lagerichtigkeit erhalten Zuwachs. Zusätzlich zum etablierten VeriSens der Serie 1000 mit umfangreichen Funktionen zur Objektprüfung, sind ab sofort auch die Serie 500 als Einsteigermodell und die Serie 1200 mit Datenschnittstelle erhältlich. Die Serie 500 basiert auf einem CMOS-Sensor und stellt neben Helligkeitskontrolle und Kontrastinspektion auch konturbasierte Verfahren und einen Lageausgleich zur Verfügung. Mit diesen Werkzeugen lassen sich bereits viele Aufgaben bei der Inspektion von Werkstücken lösen. Die Serie 1200 verfügt neu über eine serielle RS 485 Schnittstelle die es ermöglicht, bidirektional mit einer SPS zu kommunizieren.

nebeneinander betrieben werden, ohne dass es zu einer gegenseitigen optischen Beeinflussung kommt. Zudem wird der Kommunikationsstandard IO-Link unterstützt womit der Sensor bereits für die Zukunft gerüstet ist. Die lieferbaren Tastweiten sind 30 mm oder 50 mm (fix). Baumer Electric AG 8501 Frauenfeld 052 728 11 22 sales.ch@baumerelectric.com www.baumerelectric.com

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Neben der Datenübertragung bietet die Serie 1200 ebenfalls die Möglichkeit, bis zu 255 verschiedene Jobs im Live-Betrieb umzuschalten und neue Prüfjobs im Sensor zu speichern. Ausserdem steht ein konfigurierbarer TeachEingang zur Verfügung, um z. B. bei Produktwechsel neue Objekte oder Referenzwerte anzulernen. Baumer Electric AG 8501 Frauenfeld, 052 728 11 22 sales.ch@baumerelectric.com www.baumerelectric.com

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Laser-Lichttaster Laser-Lichttaster zeichnen sich gegenüber herkömmlichen LED-Lichttastern vor allem durch die grosse Genauigkeit ihrer Optik aus. Dadurch ergibt sich ein präziser Schaltpunkt, der zudem über den ganzen Einstellbereich von entweder 25 bis 250 mm oder 40 bis 600 mm mit Hilfe eines 3-Gang-Potenziometers eingestellt werden kann. Die zusätzlich einstellbare Brennweite erlaubt eine weitere Verfeinerung des Laserstrahls. Die neuen Laser-Lichttaster von Contrinex sind daher besonders gut für die Erfassung kleinster Objekte (bis zu 0,1 mm) geeignet. Sie verfügen zusätzlich über hohe Schaltfrequenzen von 5 kHz bzw. 1 kHz, sowie eine eingebaute Funktionsreserveanzeige. Der scharf gebündelte rote Laserstrahl (660 nm) ist auch bei Umgebungslicht gut sichtbar, was die Ausrichtung der Geräte beträchtlich erleichtert. Die Taster sind in ein kurzes robustes M18-Metallgehäuse aus Edelstahl eingebaut und entweder mit antivalenten Ausgängen oder mit Funktionsreserveausgang (hellschaltend) lieferbar.

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Messen und Prüfen Tel. 055 / 415 66 15 Fax 055 / 415 66 10

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Churerstr. 168, 8808 Pfäffikon SZ e-mail: astrel@swissonline.ch

Lüfteraggregate Räumlich sehen, zielsicher greifen SICK IVP hat die Smartcamera IVC-3D um Funktionalitäten für die dreidimensionale Sichtführung von Greifsystemen und Robotern erweitert. Grosse und kleine Gegenstände, ruhende und bewegte Objekte, Teile mit und ohne Positionierund Ausrichtungstoleranzen – durch die Integration hoch präziser Funktionen zur Auswertung und Synchronisation von Messkoordinaten bietet die IVC-3D sowohl beim Picken vom Band als auch beim Greifen von der Palette neue Möglichkeiten. Dreidimensionales Sehen zur Führung von Greifern und Robotern wird dann benötigt, wenn griffrelevante Objektmerkmale und Positionsinformationen fehlen oder in ihrem Auftreten nicht reproduzierbar sind. Auch bei Kontrastproblemen hilft ein 3D-Kamerasystem Produktbe-

schädigungen oder Fehlgriffe beim automatisierten Handling sicher zu vermeiden. Unabhängig von den jeweiligen Randbedingungen gewährleistet die «Sehkraft» der Smartcameras ein zielsicheres Greifen von Robotern und automatischen Pickingsystemen. SICK AG 6370 Stans 041 619 29 64 contact@sick.ch www.sick.ch

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• Hochleistungs-Lüfteraggregate mit und ohne Vorkammer für Halbleiter-Leistungsmodule • Miniatur-Lüfteraggregate für Einzelhalbleiterbauelemente • Standardprogramm mit vielfältigen Varianten • kundenspezifische Bearbeitung und Sonderausführungen

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1 Mikrometer Schaltpunktgenauigkeit Die Familie der MyCom-Präzisionsschalter wurde entwickelt um Kontroll- und Justieraufgaben höchster Präzisionsanforderung zu lösen. Schnell und verlässlich lassen sich damit Referenzpunkte setzen und Toleranzen überwachen. Im Vergleich mit Messtastern und Messsystemen vergleichbarer Genauigkeit besticht der My-Com vor allem durch die äusserst kompakte Bauform sowie die hohe Zuverlässigkeit. Mit minimalem Aufwand lässt er sich direkt in Tastsonden oder in die Spitze von Messuhren integrieren. Der Präzisionsschalter ist in Rundgehäusen mit M8 Feingewinde unterschiedlichster Geometrie sowie im quaderförmigen Design verfügbar. Sonderbauformen und kundenspezifische Lösungen runden das mechanische Spektrum der My-Com-Familie ab. Die Tastspitze ist standardmässig aus widerstandsfähiger Hochleistungskeramik gefertigt. Für spezielle

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Anwendungen liegen Ausführungen mit sphärisch geschliffenen Rubin- und Chromstahlspitzen bereit. Versionen der Schutzart IP 67 decken Applikationen in stark verstaubter oder feuchter Umgebung ab. 30 Gramm Betätigungskraft reichen aus um einen My-Com zu betätigen. Der Einsatztemperaturbereich reicht von –20°C bis +75°C.

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Für international ausgerichtete Firmen wird der lückenlose Nachweis über produzierte, transportierte und gelagerte Produkte immer wichtiger. ROTRONIC kommt diesem Bedürfnis nach und bietet von der Validierungs-Planung bis hin zur kompletten Durchführung und Installation von Feuchte- und Temperatur-Messsystemen alles aus einer Hand an. Pharma-, Lebensmittel- und Chemiehersteller sind zur Dokumentation, Validierung und langfristigen Archivierung der Prozessvariablen von Produkten, die unter die Vorschriften der FDA1 fallen, verpflichtet. Der Feuchte- und Temperaturlogger HygroLogNT entspricht nicht nur den FDA CFR 21 Part 11- und GAMP42-Vorschriften, sondern unterstützt den Anwender auch bei der Validierung seiner Prozesse. Das Softwarepaket HW4 wurde unter Microsoft.net von Grund auf neu entwickelt und dokumentiert automatisch alle relevanten Abläufe, Systemeingriffe und Konfigurationsänderungen. Verschiedene Modelle, in Kombination mit einer grossen Palette an Optionen, prädestinieren die HygroLogNT-Logger für nahezu jede erdenkliche Anwendung in der Industrie. ROTRONIC AG 8303 Bassersdorf 044 838 11 11 info@rotronic.ch www.rotronic.ch

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Impressum/Firmen

MegaLink Precision Elektronik + Automation ISSN 1662–3339 14. Jahrgang «MegaLink Precision» 24. Jahrgang «EC Woche» 28. Jahrgang «Precision» 47. Jahrgang «Elektroniker» Auflage: 13 500 Exemplare WEMF05

Redaktion «MegaLink Precision» Neumattstrasse 1, CH-5001 Aarau Tel. 058 200 5642, Fax 058 200 5661 www.megalink-precision.ch Chefredaktor: Heinz Radde, Dipl. El. Ing. (hr) Tel. 058 200 5640, heinz.radde@azag.ch Redaktor: Thomas Meier, Dipl. Ing. Maschinenbau FH(tm) Tel. 058 200 5641, thomas.meier@azag.ch

Kundenberatung Willi Dennler Tel. 058 200 5643, willi.dennler@azag.ch Thorsten Krüger Tel. 058 200 5632, thorsten.krueger@azag.ch Verena Müller Tel. 058 200 5642, verena.mueller@azag.ch

Verlag © AZ Fachverlage AG Neumattstrasse 1, CH-5001 Aarau Tel. 058 200 5650, Fax 058 200 5661 Verlagsleitung: Irene Frei Marketing: Jürg Rykart

Layout Bernhard Kettner, bernhard.kettner@azag.ch Pia Fleischmann

Druck Vogt-Schild Druck AG Gutenbergstrasse 1, CH-4552 Derendingen

Erscheinung, Abonnemente Erscheint monatlich Abonnementspreis Fr. 85.– Ausland: Fr. 85.– plus Postgebühren Abonnemente: Telefon/Fax 058 200 5566/67 E-Mail: abo@megalink.ch

Verlagsrechte Mit der Annahme von Manuskripten durch die Redaktion und derAutor-Honorierung durch den Verlag erwirbt der Verlag das Copyright und insbesondere alle Rechte zur Übersetzung und Veröffentlichung der entsprechenden Beiträge in anderen verlagseigenen Zeitschriften sowie zur Herausgabe von Sonderdrucken. Für unverlangt eingesandte Bildunterlagen und Manuskripte übernimmt die Redaktion keine Gewähr.

Produkte und Highlights Produkt-Beiträge und Highlights sind kostenpflichtig.

Nachdruck, auch auszugsweise, nicht gestattet Zeitschriften im selben Verlag Technica – Elektrotechnik ET – HK-Gebäudetechnik – Bâtitech – KOCHEN– Natürlich – FIT for LIFE

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In dieser Ausgabe

A. Steffen AG 22 AIP Wild AG 126 Alfred Imhof AG 113 Altrac AG 125 APC Switzerland 15 ASTORit AG 86 Astrel AG 106, 123 Avnet EMG AG 21 Axicom AG 6 AxNum AG 31 AZ Fachverlage AG 16, 97 Bachmann Electr. 60, 96 Baldor ASR AG 14, 114 Baumer Electric 62, 122, 123 Baumer Optronic GmbH 95 Beckhoff Autom. 7, 95, 104, 113 Berger Lahr Positec AG 29 Berthold Leibinger Stiftung 10 Bibus AG 45 BMC Software 10 Bosch Rexroth Schweiz 88, 99 CCS Customer 64 CIA CAN in Automation E.V.12 CL-Electronics GmbH 94 ClimatePartner GmbH 23 Cognex Schweiz 90 Compar AG 90, 116 Computer Controls AG 28 Comsys AG 105 Congatec AG 6 Contrel AG 26 Contrinex Schweiz AG 122 Cqc GmbH 22 CSEM 12 Demelectric AG 97 Die Schweizerische Post 11 ebm-papst AG 69 EBV Elektronik 36 Egli, Fischer & Co. AG 106, 112 Elcomp AG 64, 122 El. Motoren Werk Brienz 18 Emitec AG 70 Endress+Hauser Metso AG 29 Enics Schweiz AG 12 Escatec Switzerland AG 56 EtherCAT Techn. Group 12 EXANOVIS AG 89 Fabrimex AG 112 Fabrimex Systems AG 52 fairXperts GmbH 27 FalconStor Software GmbH23 FAST 8

Festo AG 24, 84, 110, 115 Finder (Schweiz) AG 71 FIZIT 22 FlowCAD Schweiz AG 28 Fluke (Switzerland) GmbH 21 Fraunhofer-Ges. 6, 10, 34 Fraunhofer-Institut 49 GMC-Instruments 125 Grossenbacher Systeme 64 Hadimec AG 66, 80 Hager Tehalit AG 78, 98, 112 Hamamatsu Photonics 53 Harting AG 87, 105 Hilpert Electronics AG 117 Hirschmann Automation 104 Hochschule Luzern 20 IBM Schweiz 22, 25 ICOM Indust. Comp. AG 27 ID-Systems AG 72 Iftest AG 68, 79 igus Schweiz GmbH 42, 59 Indel AG 94 Invertag AG 87 Keller AG 67 Kontron AG Schweiz 65 Kontron E.C. 111, 112, 113, 115 Kuka Roboter Schweiz AG 92 KVT AG 93 KW-Software GmbH 24 LeCroy Europe 43, 46, 82 Lehrst. f. I. i. Maschinenw. 28 Lenze Bachofen AG 33 Lexmark (Schweiz) AG 20 Linktronix AG 9 Lumatron AG 68 Maag Technic AG 8 maxon motor ag 4. US, 27 Mentor Graphics AG 89 Mesago Messe- & Kongr. 23 Mesago Messe Frankfurt 53 Messe München 10, 14, 17, 44 Microsoft Schweiz GmbH 25 MINIMOTOR SA 2, 95, 96 Moeller Electric AG 100 MPI Distribution AG 23 MTS GmbH 124 Murata Electronics AG 83 National Instr. 2. US, 117 Novitronic AG 108 NTB 92 P.E. Schall GmbH 38 Parkem AG 94

Pepperl + Fuchs AG 108 PHOENIX CONTACT 3, 108, 117 Phoenix Mecano Komp. AG 19 Pilz Industrieelektronik 21 PowerParts AG 17 Precimation AG 96 Puls Electronic GmbH 25, 108 Red Hat GmbH 27 Reselec AG 98 Rittal AG 107, 111 Rockwell Automation AG 113 Roschi Rohde & Schw. 118, 119 Rotronic AG 12, 124 Rutronik El. Bauel. 26, 27, 59 Saia-Burgess Controls AG 115 Sarel AG 18 SATOMEC AG 74 Schmid Engineering 13 Schurter AG 40, 106 SNF 14 Secure Comp. Corporation 6 SERVAX AG 94 ServiceNet AG 77, 105 Sick AG 123 Sicovend AG 111 Siemens Schweiz AG 30, 29 Simpex Electronic AG 109 Sirag AG 26 Spectra (Schweiz) AG 6, 75 Stemmer Imaging 57, 92, 123 Stolz Electronics AG 105 Swiss Center Shanghai 54 Swiss Technology Network 17 Swisstronics Contract 66 Syslogic Datentechnik AG 116 Systronics AG 5 TEFKON AG 68 Telcona AG 18 Telion AG 93, 105 The Math Works GmbH 116 VDI 8, 24 Verband Schweizer Presse 12 WAGO Cont. 32, 50, 76, 79, 104 Weber + Co. 93 Weidmüller Schweiz AG 39 Wind River GmbH 10, 17 Zimmerli Messtechnik AG 20 ZH Hochschule W’thur 48

Beilagen: Trigress Elektro AG

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erscheint am 23.11.07 Vorzugsthemen: Automation, Steuerungen, Antriebe Messen: SPS/IPC/Drives Nürnberg Inserateschluss: 29.10.07 Ständige Rubriken: Bauelemente, Messen+Prüfen, Automation, Kommunikation, in motion: Antriebe+Fluidik, Industriebedarf.


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© PHOENIX CONTACT 2007

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MegaLink.ch Oktober 2007