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APRIL 2011

www.megalink.ch

Der Berg bewegt sich | Anschluss gefunden | Ger端stet f端r einen Top Job Infrastuktur f端r die Elektromobilit辰t | Skiferien ohne Pannen


Programmierbare Steuerungen schnell, robust, überzeugend!

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E D I TO R I A L

Die totale Sicherheit Gemäss des Schweizerischen Versicherungsverbandes gaben die Schweizer im Jahr 2009 pro Kopf rund 6260 US-Dollar für Versicherungen aus – und mussten sich nur knapp von den Niederländern geschlagen geben. Das subjektive Gefühl der Sicherheit lassen wir uns viel Geld kosten – guter Schlaf ist schliesslich fast unbezahlbar. Für die objektive Sicherheit vertrauten wir der Technik. So schützen im Auto zahlreiche Airbags unser Leben und intelligente Assistenzsysteme warnen uns vor möglichen Gefahren. Oberklasse«Kein Problem wird gelöst, Fahrzeuge treten in brenzligen wenn wir träge darauf warten, dass Gott sich darum kümmert» Situationen selbständig auf die Martin Luther King, 1929–1968 Bremsen. Naturgewalten verFriedensnobelpreisträger und Führer suchen wir mit Verbauungen, der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung Dämmen oder Kanälen Herr zu werden. Ist dies nicht möglich, so wird ein rutschender Hang mit einem Netzwerk von Sensoren überzogen in der Hoffnung, dass falls der Berg ins Tal donnern sollte, die Bevölkerung noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden könnte. Doch auch modernste Sicherheits-, Simulations- und Bautechnik kann nicht jedes Unglück verhindern, besonders wenn der gesunde Menschenverstand abgeschaltet bleibt: Sicherheit beginnt im Kopf.

Patrick Müller, Chefredaktor patrick.mueller @ megalink.ch

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Anschluss gefunden Wer als Medizingerätehersteller oder IT-Anbieter seine Applikation ins Krankenhausnetz integrieren will, steht vor dem Problem, dass er den Netzwerkanschluss medizingerätetauglich auslegen muss. Das ist kein leichtes Unterfangen, will man nicht auf teure und riskante Aufsteck-Isolatoren zurückgreifen.

Perfekte Skiferien ohne Pannen Die Lenzerheide Bergbahnen AG gehört zu den zehn rentabelsten Bergbahngesellschaften der Schweiz. Um weiterhin rentabel zu agieren, soll in spätestens fünf Jahren ein umfassendes Leitsystem in Betrieb sein, deren Basis dezentrale KNX-IP-Knoten sind. Sie überwachen bis zu acht unterschiedliche Gewerke.

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THEMEN 1 Editorial 4 Veranstaltungskalender / Nachrichten 17 Neue Sichtweisen bei Oszilloskopen Oszilloskope mit drehbarem Display 20 Anschluss gefunden Anforderungen an Medical LAN Karten 24 Perfekte Skiferien ohne Pannen Leitsystem im Skigebiet Lenzerheide 28 Der Berg bewegt sich Wegmessung am Norwegischen Fjord 32 Neuer Motor gefällig? Pin-kompatibler Cortex-Nachfolger 35 Messend sicher zum Ziel Komplexe Vorgänge exakt regeln 38 Gerüstet für einen Top-Job Master of Science in Engineering an der BFH-TI 39 Datenpflege auf Schienen Optimieren der Firmenkommunikation 40 Auf Achse für die Zukunft der Schweiz Wanderausstellung «Achtung Technik Los»

41 in motion Antriebe und Fluidik 42 Bis zu 80 Prozent weniger Engineeringaufwand Wirtschaftlich automatisieren 47 swissT.net Networks & Communication 48 Infrastruktur für die Elektromobilität Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

PRODUKTE 44 in motion 49 Networks & Communication 51 Automation 54 Bauelemente 60 Industriebedarf 61 Messen und Prüfen


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Einfach automatisieren!

28 Messen und Prüfen Der Berg bewegt sich Die Felshänge des Geirangerfjord im Westen Norwegens bergen eine tödliche Gefahr. Instabile Bereiche drohen als Erdrutsch ins Wasser abzugleiten und eine riesige Tsunamiwelle zu erzeugen. Magnetostriktive Positionssensoren helfen dabei, die betroffenen Gefahrenstellen zu überwachen und Frühwarnzeichen zu erkennen.

Einfaches System: vielfältige Möglichkeiten Automatisieren ist nicht immer kostspielig und kompliziert. Im Gegenteil: Mit dem System um die Kleinsteuerungen der 100er Klasse steigen Sie einfach und schnell in die Automation ein. Dank zahlreichen FunktionsModulen realisieren Sie spielerisch Ihre eigene Wunschlösung. Integrieren Sie bei Bedarf auch Web Panels und Netzwerkkomponenten. Neu im System: Safety ohne Sicherheitssteuerung – jetzt wird Ihre Lösung auch einfach sicher!

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V E R A N S TA L TU N G S K A L E N D E R

Datum

Ort

Thema

Diverse

Diverse

10.5.2011 31.5.2011

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1.6.2011 7.9.2011 7.12.2011 2.–3.5.2011

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MSC-Gleichmann Schweiz AG 6343 Rotkreuz Tel. 041 785 82 00 Rotkreuz@msc-ge.com www.msc-ge.com Distrelec 10.5.2011 Distrelec290. – 8606 Nänikon Haus, inkl. 044 944 99 11 Nänikon Mittaginfo@distrelec.com essen www.distrelec.ch 17.05. und Rotronic AG Kalibrierseminare Die Zuverlässigkeit von Messdaten hängt oft von Fr. 280.– ROTRONIC AG 21.06.2011 der Qualität der Kalibrierung ab. Trotz der beinahe schon sprichwörtGrindelstrasse 6 lichen Langzeit-Stabilität der Rotronic-Fühler empfiehlt der Herstel8303 Bassersdorf ler, diese regelmässig zu kalibrieren – eine Kalibrierung pro Jahr geTel. direkt +41 44 838 13 75 nügt normalerweise vollauf. Am Kalibrierseminar weihen wir Sie in muellerp@rotronic.ch www.rotronic-humidity.com die Geheimnisse der Kalibrierung ein. Diverse München Standard-Trainings zu den Themen Funk- und Messtechnik oder Roschi Rohde & Schwarz AG 1. Halbjahr speziell zugeschnittene Trainings. Detailbeschreibungen und Termi3063 Ittigen Tel. 031 922 15 22 ne unter: www.rohde-schwarz.com =› «News & Events». sales@roschi.rohd-schwarz.com www.roschi.rohde-schwarz.ch Schmid Engineering AG 11. und 12. Mai Münchwilen TG Hands-On-Workshop Grafische Embedded-Anwendungsprogram- 295.– mierung mit «LabView on Microprocessor» – bis zum Datalogger im inklusive 9542 Münchwilen Verpfle- Tel. 071 969 35 90 Streichholzschachtelformat. info@schmid-engineering.ch gung www.schmid-engineering.ch Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie auf www.megalink.ch 10.5.2011

Zürich

Kostenloses «Learn and Lunch-Seminar» Der MSC veranstaltet im Mai in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein Learn and Lunch-Seminar rund um die MachXO2-Familie, das Universalwerkzeug für digitale Logik. Spezialisten von MSC Vertriebs GmbH und Lattice präsentieren an einem Vormittag die MachXO2-FPGAs mit Hard-IP-Blöcken, Core-Voltage Regulator, Low-Power und Embedded Memory. Anhand von Applikationsbeispielen präsentieren sie die neuen

MachXO2-Boards. Die Teilnahme am «Learn and Lunch Seminar» ist kostenlos und richtet sich an Hardware- und Software-Entwickler, Entwicklungs- und Projektleiter, Systemintegratoren und Consulting-Beauftragte. Vortragssprache ist Deutsch mit englischsprachigen Folien. Der Learn & Lunch «Lattice MachXO2»-Anlass in der Schweiz findet am 11. Mai 2011 in Zürich statt. www.msc-ge.com

Texas Instruments übernimmt National Semiconductors für 6,5 Mrd. Dollar Texas Instuments (TI) will für 6,5 Milliarden US-Dollar National Semiconductor, Hersteller von analogen Halbleitern, übernehmen. Die Verwaltungsräte beider Konzerne haben dem Zusammenschluss bereits zugestimmt. TI wird für jede Aktie von National Semiconductor 25 Dollar zahlen – am Montag hatte das Papier von National Semiconductor bei gut 14 Dollar geschlossen. Jetzt

fehlt noch das Okay der Wettbewerbshüter und der Aktionäre. Texas Instruments verfügt nach eigenen Angaben über einen Marktanteil von 14 Prozent, National Semiconductor 3 Prozent. Binnen sechs bis neun Monaten wollen die beiden Firmen die Übernahme unter Dach und Fach bringen. www.ti.com, www.national.com


| EK11-04G |

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Durchgängig Highspeed-Ethernet. PC- und EtherCAT-basierte Steuerungstechnik von Beckhoff.

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EtherCAT-Drives Hochdynamische Servoverstärker Integrierte, schnelle Regelungstechnik

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ABB-Investition stärkt Fokussierung auf Solartechnik

Die Linear-Fresnel-Kollektortechnologie bündelt die Sonnenenergie mittels Flachspiegeln auf einen Receiver und erzeugt so Dampf.

ABB wird sich mit 35% an Novatec Solar (ehemals Novatec Biosol) beteiligen, einem Technologie-Unternehmen im Bereich der konzentrierenden Solarthermie (Concentrated Solar Power, CSP) mit Sitz in Karlsruhe. Die Investition beinhaltet sowohl die Option, Novatec Solar zu 100% zu übernehmen, als auch eine Kooperationsvereinbarung für zukünftige Solarkraftwerksprojekte. Die Unternehmen ha-

ben vereinbart, Stillschweigen über die finanziellen Details der Transaktion zu bewahren. CSP gehört zu den schnell wachsenden Sektoren der Branche der erneuerbaren Energien. Diese Investition ergänzt die bestehenden Aktivitäten von ABB in der Kraftwerksautomation, Elektrifizierung und Fernübertragung elektrischer Energie. Novatec Solar ist ein führender Anbieter von Linear-Fresnel-Kol-

lektortechnologie, welche die Sonnenenergie mittels Flachspiegeln auf einen Receiver bündelt und so Dampf erzeugt. Der durch die Sonnenenergie erzeugte Dampf verringert den Bedarf an fossilen Brennstoffen zur Stromerzeugung in bestehenden oder neuen Kraftwerken sowie in Industrieanlagen mit grossem Wärmebedarf. Aufgrund der Verwendung von flachen Glasspiegeln und herkömmlichem Stahl und der einfachen Montage und Installation ist die Technologie von Novatec Solar sehr wettbewerbsfähig im Vergleich mit anderen CSP-Technologien. «Diese Investition bringt uns der Entwicklung der solaren Stromerzeugung im grossen Massstab näher, unterstützt ABBs Fokus auf erneuerbare Energien und ergänzt unser eigenes Angebot im Bereich der Stromerzeugung», sagte Peter Leupp, Leiter der ABB Power Systems Division. «Die Einfachheit der Technik, die Finanzierbarkeit sowie der minimale Bedarf an Wasser und Boden sind Faktoren, die diese Technologie besonders in neuen Märkten, in denen ABB stark po-

sitioniert ist, attraktiv machen.» «Die strategische Investition von ABB wird dazu beitragen, die Position von Novatec Solar als eines der weltweit führenden Solarunternehmen weiter zu festigen», sagte Guido Belgiorno-Nettis, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Novatec Solar und Joint Managing Director von Transfield Holdings, Mehrheitseigner von Novatec Solar. «ABB ist Vorreiter bei der Erzeugung und Integration erneuerbarer Energien. Wir freuen uns darauf, mit ABB zusammenzuarbeiten und das Potenzial dieser Technologie gemeinsam auszuweiten.» Das Unternehmen errichtet zurzeit das weltweit erste kommerzielle 30-MW-Kraftwerk in Linear-Fresnel-Technik, ebenfalls in Spanien. Zudem hat es unlängst den Auftrag erhalten, ein 2000MW-Kohlekraftwerk in Australien mit einer Solarfeldanlage zu ergänzen. Novatec Solar hat eine hoch automatisierte Produktionslinie und Solarfeldreinigungssysteme entwickelt. www.novatecsolar.com, www.abb.ch

Sensor+Test 2011 unter dem Motto «easy to use» damit einen besonderen Stellen- mentationsabläufen. Auch das wert bei neuen Entwicklungen. Vortragsforum in Halle 12 wird Deshalt ist das Motto «easy to am ersten Messetag ganz im Zeiuse» Schwerpunktthema der chen von «easy to use» stehen und dies in diversen Fachreferadiesjährigen Sensor+Test. In Halle 12 wird es einen Sonder- ten thematisieren. Zielsetzung ist stand geben, auf dem Unterneh- es, bei den Herstellern aber auch men und Institute ihre innovati- bei den Anwendern neue Potenven Lösungen zum Thema «easy ziale durch mehr Bedienerfreundto use» präsentieren. Insgesamt lichkeit und effiziente Nutzung zu reicht die auf der Messe gezeigte erreichen und so auch einen entPalette der «easy to use»-Lösun- scheidenden Beitrag zur Anwengen von sich selbst kalibrieren- dungssicherheit der immer komden und vernetzenden Sensoren plexer werdenden Entwicklungen über Messsysteme mit beson- zu leisten. Die Sensor+Test präsentiert vom 7.–9. Juni 2011 in Nürnberg Sensorik, Mess- und Prüftechnik. ders intuitiver Bedienung bis hin zu Prüfsystemen mit vollständig Beim Schwerpunktthema «easy sind wichtige Schlüsseltechnolo- automatisierten Mess- und Doku- www.sensor-test.com to use» geht es in diesem Jahr gien und Motor der Innovation in auf der Sensor+Test nicht um nahezu allen Bereichen unseres Das Wichtigste in Kürze eine spezielle Technologie oder Lebens. Benutzerfreundlichkeit, Wo: Messezentrum Nürnberg Anwendung, sondern um den Sicherheit, Klarheit bei der An- Wann: 7.–9.6.2011 ganz konkreten Kundennutzen. wendung und intuitives Bedienen Öffnungszeiten: 7.–8. Juni 9.00–18.00 Uhr, 9. Juni 9.00–17.00 Uhr Sensorik, Mess- und Prüftechnik – kurz: «usability» – bekommen


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Büro Volketswil Tel. +41 43 355 33 66 Volketswil@msc-ge.com


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MSC und Quectel Wireless Solutions schliessen Distributionsvertrag geschlossen. Die 2009 von dem chinesischen Wireless-Pionier Patrick Qian gegründete, auf die Entwicklung und Fertigung hochwertiger 2G/3.5G- und GPS-Kommunikationsmodule für Smart Metering, Automotive Infotainment, POS Terminals, Security, Tracking, Tracing sowie Fernwartung und -monitoring fokussierte Quectel Wireless Solutions zählt zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen in diesem Marktsegment. Walter Puhl, Leiter der RF-Abteilung bei MSC, hat dafür eine einfache Erklärung paDoron Zhang (links), Vice President R&D Department der Quectel Wireless Solutions Ltd., rat: «Auch uns haben technische und Walter Puhl, Leiter der RF-Gruppe von MSC Vertriebs GmbH. Daten, Qualität, Zuverlässigkeit Die MSC Vertriebs GmbH und die lutions Ltd. haben einen paneuro- und Preis der Quectel-Produkte Shanghaier Quectel Wireless So- päischen Distributionsvertrag ab- auf Anhieb überzeugt. Dank ihrer

herausragenden technischen Merkmale und dem exzellenten technischen Support durch den Hersteller eignen sich die Wireless-Module von Quectel hervorragend für Einsatz in unterschiedlichsten kostensensitiven und gleichzeitig qualitativ anspruchsvollen Industrie- und AutomotiveApplikationen. Darüber hinaus ermöglicht die Pin- und Funktionskompatibilität zu Modulen anderer führender Hersteller in vielen Fällen ein schnelles und letztlich oft kostensparendes Redesign. Deshalb sind die Wireless-Lösungen von Quectel eine ideale Ergänzung unseres bisherigen RF-Produktportfolios.» www.msc-ge.com

Aus HaTec wird IXXAT Mit dem neuen Vertriebsbüro in der Schweiz reagiert IXAAT – Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für die Datenkommunikation in der Industrie und in mobilen Systemen – auf die stetig steigende Nachfrage nach CAN- und Industrial Ethernet-Produkten, speziell aus der Schweiz. Zusammen mit Johannes Haag, einem langjährigen und erfahrenen Distributor von IXXAT, hat das Unternehmen am 1. März 2011 ein Schweizer Vertriebsbüro eröffnet, um noch besser und schneller auf die Anforderungen und Wünsche der Schweizer

Kunden eingehen zu können. Johannes Haag ist dipl. Elektro- und Wirtschaftsingenieur und befasste sich in seiner Berufskarriere ausschliesslich mit Steuerungen und industrieller Vernetzung in Entwicklung und Vertrieb. Er führte in den letzten zehn Jahren die Firma HaTec, die ein wichtiger Vertriebspartner für IXXATProdukte in der Schweiz war. Als neuer Mitarbeiter der IXXAT Automation GmbH übernimmt er die Leitung des Schweizer Vertriebsbüros, um die Präsenz von IXXAT sowohl im Produkt- als auch im Dienstleistungsbereich

Von links: Christian Schlegel, Geschäftsführer IXXAT, Johannes Haag, Leiter Vertriebsbüro IXXAT Schweiz, und Werner Sauter, Geschäftsführer IXXAT

vor Ort weiter auszubauen. Durch seine langjährige Erfahrung im Vertrieb und Einsatz von IXXAT-Produkten ist Johannes

Haag kompetenter Ansprechpartner in technischen oder vertrieblichen Angelegenheiten. www.ixxat.ch

Mitsubishi Electric wird Technical Partner des Sauber-F1-Teams

Präzision trifft Geschwindigkeit: Mitsubishi Electric ist Technical Partnerdes Sauber F1 Team.

Mitsubishi Electric und das Sauber-F1-Team haben ihre sechsjährige Partnerschaft nicht nur verlängert, sondern ausgebaut: Mit-

subishi Electric ist ab sofort Technical Partner. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit rüstet Mitsubishi Electric das Schweizer Team

weiterhin mit Senk- und Drahterodiermaschinen sowie neuerdings auch mit Robotern zum Laminieren von Karbonteilen aus. «Wir freuen uns sehr, mit Sauber ein Formel-1-Team gefunden zu haben, das unsere Ansprüche in Richtung Schnelligkeit und Präzision perfekt virtuell umsetzt», sagt Andreas König, Division Manager Industrial Automation Central Europe «Über die Belieferung des Teams mit Erodiermaschinen der Abteilung EDM hinaus werden unsere Industrieroboter einen grossen Anteil an einer zukunftsgerichteten, kostensensiblen und effektiveren Fertigung haben. Dass mit Kamui Kobayas-

hi ein japanischer Fahrer mit an Bord ist, freut uns natürlich um so mehr.» Teamchef Peter Sauber sagt: «Mitsubishi Electric ist seit sechs Jahren ein wichtiger Partner. Durch die Belieferung des Teams mit Erodiermaschinen hat Mitsubishi Electric bereits bisher einen wichtigen technologischen Beitrag geleistet, der nun durch die Laminier-Roboter weiter ausgebaut wird. Es ist für mich besonders wertvoll, dass diese langjährige Partnerschaft auch in für uns schwierigen Zeiten Bestand hatte.» www.sauberf1team.com, www.mitsubishi-automation.de, www.omniray.ch


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Die Energie-Effizienz um 25% erhöhen?

Mit einer Komplettlösung für Energie- und Automationstechnik von ABB konnte das grösste Aluminiumwerk in Europa die Energieeffizienz um 25% erhöhen und gleichzeitig die Produktivität steigern. Unsere Forscher und Entwickler arbeiten ständig daran, die Leistung von Unternehmen zu verbessern, Energie einzusparen – und die Umweltbelastung zu verringern. www.abb.ch/betterworld

Sicher.


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Mondmobil mit Gleitlager gewinnt NASA-Wettbewerb rechenbaren Faktoren ab. Anders als beim hohen Fahrradrahmen muss dieser hier selbsttragend sein. Mit ihrem Moonbuggy erreichten die jungen Ingenieure bei ihrem WM-Sieg Erdbeschleunigung und eine Geschwindigkeit von 80 km/h ohne Hilfsmotorenkraft. Die Daten dazu wurden in einem Telemetrieprotokoll aufgezeichnet.

renzialgetriebes, welches das Herzstück des Moonbuggys ist. Auf einem faustgrossen Volumen werden Kräfte bis zu 300 Newtonmeter (Nm) in komplexe 3D-Beschleunigungen abgeleitet. Dabei kann sich der Buggy auf der Mondoberfläche mit seinen Kettengebirgen, Gräben und Rillen wie eine Schlange winden. Der NASA-Wettbewerb «Moonbuggy Race» fördert jährlich etwa 1000 internationale Elite-Studenten im Ingenieurwesen. Auf der Messe Intec in Leipzig erhielt Igus als einer der Ausrüster jetzt eine Urkunde mit Mondreliefschnitt drauf.

Kunststoff schmiert Differenzialgetriebe. Im Hauptgetriebe laufen fünf leichte, schmier- und warFünf tribologisch optimierte Gleitlager laufen im Getriebe, Herzstück des Buggys. tungsfreie Kunststoffgleitlager von Igus, gefertigt aus dem tribologisch optimierten Werkstoff Rund 40 Jahre nach dem sowje- freundliche Tretmobil, das den «iglidur G». Im vorliegenden Fall www.igus.ch, tischen «Lunochod» – dem ers- NASA-WM-Sieg einfuhr, am lagern sie die Achsen des Diffe- moonbuggy.msfc.nasa.gov ten Fahrzeug auf dem Mond – Leipziger «International Space hat ein Team aus Leipzig mit ei- Education Institute» von deutnem NASA-Moonbuggy im ame- schen Schülern und russischen rikanischen Huntsville den WM- Luft- und Raumfahrtstudenten. Titel geholt. Leichte, schmier- Bei dem WM-Rennen ging es daund wartungsfreie Kunststoff- rum, in möglichst kurzer Zeit das Gleitlager von Igus lagern die zuvor zusammengefaltete FahrAchsen des Differenzialgetriebes. zeug – es muss in eine Rakete passen – aufzubauen und einen Velo-Origami. Ein NASA-Moon- komplizierten Kurs allein mit buggy ist ein vierrädriges Tan- Muskelkraft zu bewältigen. Dies dem-Mountain-Liegefahrrad für erfordert ein Belastungshöchsthartes Gelände wie auf dem mass für die Fahrzeugstruktur Mond oder dem Mars. Weltweit mit all ihren Komponenten. Denn existieren nur etwa hundert die- im Gegensatz zu motorengetrieser ungewöhnlichen Fahrzeuge. benen Fahrzeugen hängen die Konstruiert wurde das umwelt- Krafteinwirkungen von kaum be- Die Sieger beim NASA-Wettbewerb «Moonbuggy Race».

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Initiative Messeerfolg – Productronica 2011 bietet zusätzliche Ausstellerservices

Vom 15.–18. November 2011 präsentiert die Productronica in Mßnchen alles rund um die Elektronikfertigung.

Mit der Initiative Messeerfolg bietet die Productronica fßr ihre Aussteller zusätzliche Services: von einem kostenlosen Messeleitfaden ßber ein Checklisten-Abonnement bis hin zum Online-Terminvereinbarungstool Expo-EasyContact. Die Messe fßr innovative Elektronikfertigung findet von 15.–18. November 2011 in Mßnchen statt. Eine Vielzahl an Leistungen stellt die Productronica Projektleitung ihren Ausstellern als Serviceleistung kostenfrei zur Verfßgung. Ziel ist es, den Erfolg der Aussteller auf der Productronica 2011 nachhaltig zu steigern. Die

zum Teil kostenlosen Services umfassen theoretisches Knowhow und praktische Unterstßtzung bei der Messevorbereitung, -durchfßhrung und -nachbereitung. Mit der Initiative Messeerfolg bieten wir unseren Ausstellern den bestmÜglichen Service, um die Potenziale ihrer Messebeteiligung auszuschÜpfen und damit einen optimalen Messeerfolg zu erzielen, erklärt Christian Rocke, Projektleiter der Productronica. Neben kostenfreien Ausstellerworkshops bietet die Initiative Messeerfolg noch eine Reihe weiterer Services:

Leitfaden 10 Schritte zum Messeerfolg: Die Broschßre ist ein konstruktiver Begleiter fßr die Messeplanung – mit vielen wertvollen Praxistipps und konkreten Antworten auf die Kernfragen einer erfolgreichen Messebeteiligung. Der Leitfaden 10 Steps zum sicheren Messeerfolg begleitet die Aussteller Schritt fßr Schritt von der Konzeption bis zur Erfolgskontrolle der Messebeteiligung. Einen kostenlosen Download des Leitfadens finden Sie in Kßrze online auf der Productronica Website. Checklisten: Die Initiative Messeerfolg bietet einen kostenlosen automatischen Erinnerungsservice per Email. Aussteller kÜnnen so detaillierte Checklisten, zum Beispiel mit hilfreichen Tipps zur Besuchereinladung oder den wichtigsten Schritten kurz vor der Messe, anfordern. Messebudgetplaner: Die wichtigsten flächenbezogenen Kosten einer Messebeteiligung auf der Productronica 2011 lassen sich mit diesem Planer ganz einfach berechnen: Von den Standflächenpreisen ßber zusätzliche Ge-

bßhren wie Kosten fßr Strom, Wasser, Reinigung und Bewachung bis hin zum Messestandbau erhält man mit nur wenigen Klicks eine realistische Kostenßbersicht. Einladungsmanagement: Das Online Terminvereinbarungstool ExpoEasyContact kann der Aussteller in seine Homepage integrieren und bietet dem Besucher so eine einfache und direkte TerminvereinbarungsmÜglichkeit. Digitale Kontakterfassung LeadSuccess: Mit diesem Service kÜnnen Visitenkarten und GesprächsbÜgen in Sekundenschnelle digital erfasst und direkt ausgewertet werden. So kÜnnen Unternehmen bereits während der Productronica mit der Messenachbearbeitung beginnen. Die Initiative Messeerfolg unterstßtzt Aussteller darßber hinaus mit umfassenden Serviceleistungen im Besuchermarketing – ein- oder mehrstufige Einladungskonzepte werden auf Nachfrage erstellt. www.productronicircainitiativemesseerfolg.de www.productronica.de

Siemens-Chef LÜscher lÜst Servicesparte Industry Solutions auf Das Industriegeschäft von Siemens wird erneut umgebaut. Gemässe der Zeitschrift Spiegel plant Peter LÜscher, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG, zum zweiten Mal den Siemens-Konzern zu reorganisieren. Davon wären im Industriebereich rund 30 000 Mitarbeiter betroffen. Rund drei Jahre nach der letzten grossen Organisationsreform soll der Industriebereich mit rund 35 Milliarden Euro Umsatz und gut 200 000 Beschäftigten umgebaut und die Servicesparte Industry Solutions bis Jahresende aufgelÜst werden.

Schon Anfang 2008, als LÜscher das Unternehmen kurz nach seinem Antritt zum ersten Mal umkrempelte, hatte es intern Kritik an der Neuordnung gegeben. Der Industriesektor, in dem unter anderem die Verkehrs- und Gebäudetechnik oder das Anlagengeschäft zusammengefasst sind, sei im Vergleich zum Energie(25,5 Mrd. Euro Umsatz) und Medizinableger (12,4 Mrd. Euro Umsatz) viel zu gross und unßbersichtlich geraten, hiess es. Bis zum Herbst solle die Servicesparte IS (Industry Soluti-

ons) komplett aufgelÜst werden. Sie hatte die vorgegebene Zielmarge von 5 bis 7% des Konzerns zuletzt ohnehin nicht erreicht. Die dort tätigen knapp 30 000 Mitarbeiter sollen in die Antriebs- oder Automatisierungssparte des Industriebereichs wechseln. Aus diesem, vermuten Siemens-Insider, kÜnnte ßber einen BÜrsengang bald auch die Tochter Osram ausscheiden.

www.siemens.ch

              

Peter LĂśscher, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG.

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Harting hat die «Fabrik des Jahres / GEO 2010»

Das siegreiche Team der Harting-Technologiegruppe.

Der Geschäftsbereich Electronics der Harting-Technologiegruppe gehört zu den Siegern des härtesten Benchmark-Wettbewerbs der produzierenden Industrie in Deutschland. Das Espelkamper Unternehmen gewann in der Kategorie «Hervorragende Grossserienfertigung» und erhielt den Titel «Fabrik des Jahres / GEO 2010». «Trotz des

hohen Wettbewerbs- und Preisdrucks konnte Harting in den vergangenen Jahren das Krisenjahr erfolgreich bewältigen und das operative Ergebnis deutlich verbessern», hiess es in der Urteilsbegründung der Jury. Unter dem Motto «Mit den Besten aus der Krise» fand in der vergangenen Woche der Kongress zum Wettbewerb, den die Un-

ternehmensberatung A.T. Kearney und die Zeitschrift «Produktion» jährlich veranstalten, in Esslingen statt. Hier wurde die Auszeichnung «Fabrik des Jahres» offiziell verliehen, und die siegreichen Unternehmen präsentierten sich mit Vorträgen und Ausstellungsständen. Baden Württembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister überreichte den Preis, den Torsten Ratzmann, Vorstand Produktion und Logistik der Harting Technologiegruppe, gemeinsam mit seinem Projekt-Team entgegen nahm. «Diese Auszeichnung ist eine Teamleistung», betonte er, und holte deshalb auch alle mitgereisten Kolleginnen und Kollegen zur Verleihung auf die Bühne. Produktion kontinuierlich optimieren. Der Teamgeist und das grosse Engagement von Mitarbeitenden und Führungskräften gehörten auch zu den Gründen, warum sich die Jury für Harting

als Preisträger entschied. Darüber hinaus wurden der hohe Standardisierungsgrad und die umgesetzten Verbesserungen im Bereich der Rüstprozesse hervorgehoben. Insgesamt sei das gesamte Harting learning & improvement system, kurz Harlis, des Unternehmens hervorragend. Harlis ist der gemeinsame Harting-Leitfaden, um exzellente Prozesse und Abläufe zu erzielen. Die Jury lobte die «hohe Innovationsgeschwindigkeit» bei der Einführung von neuen Produkten und die «sehr schnellen Durchlaufzeiten in der Produktion und bei der Auftragsabwicklung». Darüber hinaus zeigte sie sich vom hohen Standard und der Sauberkeit der Fertigungshallen beeindruckt. Trotz der teilweise alten Gebäudestrukturen – Harting wächst seit über 60 Jahren am Standort Espelkamp – sei die Produktion auf einem sehr hohen Niveau. www.harting.ch

Schaltschränke von S bis XXL.

SCHALTSCHRÄNKE

STROMVERTEILUNG

KLIMATISIERUNG


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Erstes KMU-Technologieforum an der Intertech quenzen für kleine und mittelgrosse Unternehmen?» spricht. Ausserdem stellt sich der ETHProfessor Fritz Fahrni der Frage, ob Unternehmen erfolgreich Innovationskonzepte kopieren können. Und die ehemalige Infrastrukturministerin Dr. Monika Forstinger beschäftigt sich in ihrem Beitrag mit den Chancen von KMUs durch Innovationen und Werte. Berichte über Best Practices von erfolgreichen Unternehmen runden das Programm ab. Parallel zur Intertech findet zum ersten Mal das KMU-Technologieforum statt.

Am Donnerstag, 19. Mai 2011, findet im Rahmen der Intertech (18. bis 20. Mai 2011) das erste «KMU-Technologieforum» der Region statt. Die Veranstaltung hat zum Ziel, Trendsetter und Impulsgeber vor allem für technologiegetriebene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Organisationen zu sein. Beim ersten Mal stehen bereits renommierte und spannende Unternehmen

gieforum ermöglicht auch den freien Eintritt zur grössten Technologiemesse der Region «Intertech». Dort gibt es an drei Tagen in 11 Hallen neben Bewährtem auch einiges Neues zu sehen. In einer kompletten Fertigungshalle werden auf 1800 m² Innovationen und Neuigkeiten zu Fertigungslösungen und Werkzeugen in Theorie und Praxis vermittelt. Neben hochwertigen Themenreferaten gibt es einen Maschinenpark, der die praktische Umsetzung hochmoderner Fertigung sichtbar macht.

Fertigung in Theorie und Praxis. Die und Referenten für den Wissens- Teilnahme am KMU-Technolo- www.Intertech.info austausch und für das Netzwerken auf höchstem Niveau zur KMU-Technologieforum Verfügung. Wo: Dornbirn, Vorarlberg Hochkarätige Referenten. Die Teilnehmer erwartet unter anderem der alternative Nobelpreisträger Prof. Dr. Hans-Peter Dürr, der zum Thema «Warum es ums Ganze geht – neues Denken für eine Welt im Umbruch – Konse-

IT-INFRASTRUKTUR

Wann: Anmeldung: Infos:

Donnerstag, 19. Mai, von 9 bis 18 Uhr bis 2. Mai 2011 an Intertech@messedornbirn.at www.kmu-technologieforum.at

21. Intertech Wo: Wann: Öffnungszeiten: Infos:

Dornbirn, Vorarlberg 18.– 20. Mai 2011 9.00 bis 17.00 Uhr www.messedornbirn.at, www.Intertech.info

SOFTWARE & SERVICE www.rittal.ch


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Sensirion neu gemäss Umweltnorm ISO 14001 zertifiziert Seit März 2011 ist die Sensirion AG gemäss dem Umweltstandard ISO 14001 zertifiziert. Dieses Zertifikat ist Ausdruck von Sensirions Bestrebungen, die auf ökologische Nachhaltigkeit ausgerichteten Bemühungen zu intensivieren und auf Basis eines professionellen Managementsystems zu stellen. Die dazu gehörenden Prozesse werden von Dr. Serena Filipuzzi gesteuert, die seit 2010 in ihrer Funktion als Umweltbeauftragte für sämtliche Umwelt- und Arbeitsschutzfragen beim Sensorhersteller zuständig ist. «Ein zentrales Ziel von Sensirion Dr. Serena Filipuzzi, Umweltbeauftrage der Umweltpolitik besteht», Filipuzzi Sensirion AG. zu folge, «in der aktiven Reduzierung des Energieverbrauchs.» So wird beim gegenwärtigen Bau des neuen Produktionsgebäudes ein erhebliches Augenmerk auf die Minimierung des Energiebedarfs gelegt. Ein weiterer Schwerpunkt betrifft zudem die Gewährleistung eines, sowohl für Mensch als auch Umwelt, sicheren Umgangs mit Chemikalien. Ausserdem sollen umweltbelastende Stoffe weitgehend eliminiert werden. Dazu gehört beispielsweise der Ersatz der für Kalibrierungsprozesse erforderlichen Klimagase durch umweltschonende Medien. Nach den bereits bestehenden Zertifizierungen gemäss den Qualitätsnormen ISO 9001 und ISO/ TS 16949 bedeutet das Umweltzertifikat für Sensirion ein weiterer wichtiger Schritt in der Etablierung professioneller und zuverlässiger Prozesse. Gleichzeitig verspricht es kontinuierliche Verbesserungen sowie einen aktiven Unternehmensbeitrag in Bezug auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz. www.sensirion.com

Mit Essemtec auf Facebook aktuell bleiben Essemtec, Schweizer Hersteller von Produktionssystemen für die Elektronik, hat eine Facebook-Seite eingerichtet. Die neue Plattform liefert aktuelle Informationen und Termine und bietet auch die Möglichkeit, das eigene Fachwissen mit anderen zu teilen. «Unsere Kunden und Partner sollen immer über aktuelle Informationen verfügen», sagt Essemtecs Marketing- und Verkaufsleiter Florian Schildein. Er erwartet, dass Facebook sich auch im B2B-Bereich zu einem der wichtigsten Kommunikationskanäle entwickeln wird. Als führendes Unternehmen der Branche informiert Essemtec nun auch durch dieses Medium. Neue Produkte, Updates, Anwendungen oder Termine – auf der neuen Facebook-Seite stellt Essemtec laufend aktuelle Informationen bereit. Veröffentlicht werden neben Pressemitteilungen auch Anwendungs- und Fachberichte sowie Einladungen zu den nächsten Veranstaltungen und Messeauftritten. Essemtecs Facebook-Seite bietet auch die Möglichkeit, sich zu den Veröffentlichungen direkt zu äussern und sein Fachwissen mit anderen zu teilen. Zu aktuellen Themen kann Essemtec auch besondere Gruppen einrichten, in denen sich Interessierte und Spezialisten austauschen können. Die Seite findet man unter dem Begriff «Essemtec-AG» innerhalb von Facebook. www.essemtec.ch, www.facebook.com

Messe Vision will noch weiter wachsen

Die Messe Vision 2011 findet vom 8. bis 10. November in Stuttgart statt.

Es war die beste Vision aller Zeiten: 323 Aussteller und mehr als 6700 Besucher aus rund 60 Ländern kamen 2010 nach Stuttgart. Ein Rekordergebnis für die Vision 2010, die erstmals die 300erMarke bei den Ausstellern überschritten hat. Dieser Aufwärtstrend soll sich auch zur Vision 2011, die vom 8. bis 10. November wieder in Stuttgart veranstaltet wird, fortsetzen. «Die aktuellen Anmeldezahlen sind vielversprechend und lassen darauf schliessen, dass die Erholung der Wirtschaft und der BV-Branche auch auf die Vision durchschlagen wird», ist Florian Niethammer, Projektleiter der Vision, überzeugt. «Ich rechne damit, dass wir das hervorragende Ergebnis der Vision 2010 sowohl bei den Aussteller- als auch bei den Besucherzahlen in diesem Jahr nochmals übertreffen werden.» Deutlich gestiegen ist das Interesse an Komplettlösungen. Nahezu jeder vierte Besucher war auf der Suche nach schlüsselfertigen Bildverarbeitungssystemen, das hat die Besucherbefragung der letzten Vision ergeben. Ebenfalls rund 25 Prozent der Besucher bezeichneten sich als Endanwender. Um dieser Nachfrage Rechnung zu tragen, wird die Vision 2011 gleich drei Bereiche für diese Klientel einrichten: die Integration Area als Plattform für Systemintegratoren und Lösungsanbieter; den Application Park, der Handhabungs-, Automatisierungs-, Verpackungs- und Beschriftungstechnikanwendungen in der Praxis aufzeigt sowie Anwender-Seminare für die praktische Vermittlung von Machine Vision Know-how. Im Rahmenprogramm spielen die Industrial Vision Days mit ihren täglichen Vortragsreihen die wichtigste Rolle als unverzichtbare Informationsplattform für die Besucher. Die Referatsbandbreite reicht von neuesten Entwicklungen bis hin zu Anwendervorträgen. Garant für die fachliche Qualität der Industrial Vision Days ist der VDMA Fachverband Industrielle Bildverarbeitung, der gleichzeitig auch ideeller Träger der Vision ist. Etabliert hat sich auch der Vision Award, der zum 19. Mal verliehen wird und herausragende Bildverarbeitungs-Lösungen prämiert. Breite Unterstützung erfährt die Vision schon seit Jahren von den international agierenden Verbänden European Machine Vision Association (EMVA), der Automated Imaging Association (AIA) und der Japan Industrial Imaging Association (JIIA), die gemeinsam mit der Messe Stuttgart die weitere Internationalisierung der Weltleitmesse vorantreiben. www.messe-stuttgart.de


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Messe swissT.fair auf Erfolgskurs Technik ist im Trend: Die Schweizer Technologie-Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft und zeigen am 16. und 17. Juni 2011 in den Hallen 5 und 6 der Messe Zürich, was die Branche zu leisten vermag. Über 140 Unternehmen stellen an der swissT.fair aus, und es wird mit einem entsprechend grossen Besucheraufmarsch gerechnet. Denn Automation und Elektronik sind Tätigkeitsfelder, die in der Schweiz besonders kompetent abgedeckt werden. Deshalb werden neben vielen spezialisierten kleineren Unternehmen auch die wichtigsten Player und grossen Anbieter der Branche vor Ort sein. So bietet die swissT.fair interessante Möglichkeiten für Aussteller, neue potenzielle Kunden kennenzulernen und ermöglicht dem Besucher einen repräsentativen Marktüberblick. Gleichzeitig können sich Technologie-Fachleute über aktuelle Technologietrends informieren und sich bei Forumsveranstaltungen von den Ideen führender Köpfe der Branche inspirieren lassen. Megathemen Cleantech und Engineering 3.0. Was beschäftigt die Branche zurzeit am meisten? Und wo führt der Weg hin? In den Forumsveranstaltungen werden diese Themen aufgegriffen und in Referaten vertieft behandelt. Cleantech basiert auf der Idee, mit neuartigen Verfahren, Produkten und Dienstleistungen die Effizienz zu erhöhen, die Leistung und die Produktivität zu steigern - und gleichzeitig Emissionen zu reduzieren und die Ressourcen zu schonen. So bringt Cleantech ökologische und ökonomische Ansprüche in Einklang und trägt zu einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum bei. Kaum einem anderen Wirtschaftsbereich wird ein so grosses Wachstumspoten-

tial vorausgesagt wie Cleantech. Ähnlich wie der Begriff «Web 3.0» eine Zukunftsvision für das Internet und seine Anwendungsbereiche entwarf, zeigt «Engineering 3.0» auf, welche Möglichkeiten sich den kommenden Ingenieur-Generationen eröffnen. Ein Beispiel dafür sind realitätsnahe Simulationen: Ein Keynote-Speaker des englischen Formel-1-Rennstalls Red Bull Racing wird aus dem Alltag des amtierenden Formel1 Weltmeisterteams erzählen. Vision Days 2011. Neueste Informationen zur industriellen Bildverarbeitung, automatische Qualitätskontrolle in der Produktion, Kamera und Beleuchtungskomponenten zeigen die spezialisierten Anbieter der Sektion 46 Vision Systems des swissT.net mit interessanten Fachvorträgen und Ständen an der swissT.fair konzentriert an einem Ort. Special Guest: neue Elektro-Mobilität. Die swissT.fair hat zwei ganz spezielle Gast-Unternehmen eingeladen, die eigenständige, revolutionäre Ansätze zur umweltfreundlichen Mobilität auf zwei Rädern entwickelt haben: Segway und Peraves. Der selbstbalancierende Segway «Personal Transporter» ist mit seinen zwei nebeneinander liegenden, einzeln angetriebenen Rädern als praktisches Fahrzeug für kurze Strecken konzipiert. Ganz anders der «eTracer» von Peraves: mit seinen 150 kW/204 PS, einer Reichweite von 300 km und einer (abgeriegelten) Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h ist das zweiplätzige Kabinen-Motorrad auf Fahrspass und Leistung ausgelegt. Der Ladestrom für 100 km Fahrt kostet gerade mal 64 Rappen. www.swisstfair.ch

Beckhoff steigert Umsatz um 46 % Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 hat Beckhoff Automation das grösste Wachstum in seiner Unternehmensgeschichte seit 1987 erzielt: Der Weltumsatz von 346 Mio. Euro entspricht einem Zuwachs von 46 % im Vergleich zum Vorjahr beziehungsweise 24 % im Vergleich zu 2008. «Wir haben geografisch und branchenübergreifend ein erfreulich hohes Wachstum zu verzeichnen. Unsere Bestandskunden haben zu alter Stärke zurückgefunden, neue Kunden und neue Geschäftsfelder sind dazu gekommen», so der Geschäftsführer Hans Beckhoff. «Ein Wachstumsschwerpunkt ist der asiatische Markt; aber auch in Nordamerika und in Deutschland sind wir im vergangenen Jahr um 45 % gewachsen.» Zu den aktuellen Wachstumstreibern gehören unter anderem die alternativen Energien, die bereits 20 % des Gesamtumsatzes von Beckhoff ausmachen. Auch für das laufende Geschäftsjahr ist das Unternehmen optimistisch und rechnet mit einer Umsatzsteigerung von 30 % und mehr.

men mit insgesamt 28 Töchtern und über Distributoren in 62 Ländern weltweit vertreten. Die rasante Unternehmensentwicklung des vergangenen Jahres hat auch zu einer Steigerung der Mitarbeiterzahl um 26 % auf 1700 weltweit geführt. Bedingt durch das anhaltende Wachstum wurden allein bis Ende März 2011 weitere 250 Mitarbeiter eingestellt, sodass die aktuelle Gesamtmitarbeiterzahl bei 1950 liegt.

Ausbau der Büro- und Produktionskapazitäten. Das starke Wachstum hat den Ausbau der Produktion mit neuen Produktionshallen und Fertigungsmaschinen erforderlich gemacht. 2010 wurden die Büro- und Produktionsflächen am Standort Verl um 6000 m2 erweitert. Mit insgesamt fünf neuen Bestückungslinien konnten die Produktionskapazitäten für elektronische Leiterplatten und Motherboards verdreifacht werden. Der kontinuierliche Ausbau des Unternehmens wird Ende 2011 mit dem Bezug eines 11000 m2 Bürogebäudes und dem Neubau weiteWachstum in allen Bereichen. Im Jahr 2010 hat Beck- rer Produktionsstätten fortgesetzt. hoff weitere Niederlassungen in Israel, Malaysia, Singapur und Japan gegründet. Derzeit ist das Unterneh- www.beckhoff.ch


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OSZILLOSKOPE MIT DREHBAREM DISPLAY

Neue Sichtweisen bei Oszilloskopen LeCroy stellt mit dem WaveRunner 6 Zi ein neues Oszilloskop-Konzept vor mit Modellen von 400 MHz bis 4 GHz und kündigt darüberhinaus die ersten 12-bit-Oszilloskope an. Sie bieten sehr umfangreiche Analysemöglichkeiten, eine einfache Bedienung, ein drehbares Display und ein breites Angebot an Anwendungspaketen. Die Abtastrate beträgt 40 GS/s und der Speicher ist bis 128 Mpts tief.

das Durchsuchen von grossen Datenblöcken. Durch einfaches Verschieben eines Knopfes lässt sich das Display um 90 Grad drehen. Die Darstellung ändert sich dabei automatisch vom Quer- ins Hochformat. Das Display lässt sich darüber hinaus auch im Betrachtungswinkel nach vorne und hinten kippen, um es für den Anwender optimal auszurichten und Reflexionen zu vermeiden. Die Signaldarstellung im Hochformat ist besonders geeignet für digitale Signale, Jitter Track, Augendiagramme und FFT-Darstellungen. Hervorragende Signalreinheit. Die WaveRunner 6 Zi-Oszilloskope zeichnen sich durch eine hohe Signalreinheit und ein geringes Signalrauschen aus. Die Anzahl der effektiven Bits ist sehr hoch und ermöglicht hochgenaue und verlässliche Messungen. Diese Stärken werden durch besonders breite Einstellmöglichkeiten bei Offset und Zeitbasis noch erweitert.

Per Knopfdruck lässt sich das 16:9-Display drehen.

D

er WaveRunner 6 Zi von LeCroy ist das erste Oszilloskop mit einem drehbaren Display, das Signale sowohl vertikal als auch horizontal darstellen kann, was mehr Signaldetails sichtbar macht und dadurch die Signalanalyse erleichtert . Die umfangreichen Analysemöglichkeiten umfassen alle Funktionen, die ein Entwickler heute und in der nahen Zukunft benötigt, um seine Designs zu überprüfen, Fehler auf der Platine zu beheben und Embedded-Systeme detailliert zu charakterisieren. Trotz seiner hohen Leistung ist der WaveRunner 6 Zi sehr leise und kaum zu hören, was Anwender in Laboren sehr schätzen werden. Der WaveRunner 6 Zi setzt erstmals in dieser Klasse die X-Stream II-Architektur ein und nutzt ein 64-bit-Windows 7-Betriebssystem und schelle Prozessoren.

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Der gewisse Dreh. Das 12,1"-WXGA-Display im 16:9-Format ist ideal für lange Signalaufzeichnungen, Zoom-Darstellungen und für

Ein Knopf genügt. Die neue WavePilot-Steuerung ermöglicht einen komfortablen 

Die WavePilot-Steuerung ermöglicht einen komfortablen Zugriff auf wichtige Funktionen.


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MESSEN UND PRÜFEN

und Compliance Test-Paketen. Es stehen mehr als 17 Trigger, Decodier- und Compliance-Test-Lösungen zur Verfügung, um die neuesten Standards mit Jitter und Augendiagrammen zu testen oder tief gehende Analysen von Protokollen oder des Timings durchzuführen. Dank umfangreichen Triggern Fehler finden. Die Kombination aus serienmässigen Flanken- und Smart-Triggern, einer vierstufigen Triggerschaltung, flexiblen Messtriggern und der TriggerScan-Funktion isoliert Probleme schnell und zuverlässig und erlaubt es, sich frühzeitig auf die Suche nach der Fehlerursache zu begeben. Die Messtrigger können ein auslösendes Ereignis auf Basis einer definierten Messung mit sehr hoher Auflösung genau bestimmen. High-Speed Serial Trigger erlauben das Triggern auf serielle Muster bis 3 Gb/s und 80-bit Länge. Ein komplettes Angebot an seriellen Triggern (I2C, SPI,UART, RS-232, Audio [I2S, LJ, RJ, TDM], CAN, LIN, FlexRay, MIL-STD1553, SATA, PCIe, 8b/10b, USB2 und viele weitere) runden das Angebot ab.

Die WaveRunner 6 Zi-Serie bietet mehr als 17 Trigger, Decodier- und Compliance-Test-Lösungen.

Zugriff auf wichtige Funktionen wie Kursoren, Decodierung, WaveScan, History, LabNotebook und FFT. Der Steuerknopf ist wie ein Joystick in der Mitte des WavePilot-Bedienbereichs platziert und erleichtert es dem Anwender, durch Tabellen, Zoom, Signalpositionierungen zu navigieren und Einstellungen zu dokumentieren und zu beschriften. Serielle Daten analysieren. Die Fehlerbehebung bei Problemen mit seriellen Daten erfordert ein genaues Verständnis der Protokolldaten. Mit den Geräten der WaveRunner 6 Zi-Serie ist dies einfach möglich. Der Anwender verbindet seine Tastköpfe und Kabel mit dem Gerät und das Oszilloskop stellt ihm die Daten in der optimalen Detailliertheit dar, die er braucht, um seine seriellen Daten darzustellen und zu analysieren. Das Angebot an Lösungen ist sehr breit und kombiniert Decodierung, Trigger, Messungen und Darstellungen mit Protokolldaten

Eigene Messungen und Funktionen programmieren. Das serienmässige XDEV Advanced Developer’s Toolkit erlaubt es, selbst entwickelte mathematische Fuktionen und Messalgorithmen (unter anderem mit Matlab, C/C++, Excel, Visual Basic Script (VBS) oder JavaScript) im Oszilloskop ablaufen zu lassen und sogar in die Verarbeitungskette des Geräts zu integrieren. Die Ergebnisse werden auf dem Display angezeigt und können anschliessend weiter analysiert und verarbeitet werden. Anomalien in kurzer Zeit finden. TriggerScan entdeckt und erfasst durch schnelle Trigger-Hardware mehr Anomalien in der Sekunde, als dies mit schnellen Signaldarstellungs-Modi möglich ist. Damit wird unerwünschtes Signalverhalten entdeckt, erfasst und in einem Persistence-Modus für zusätzliche Analysen und Untersuchungen dargestellt. TriggerScan erfasst nur Signale von Interesse und liefert Ergebnisse in Minuten statt in Stunden. Darüber hinaus gibt es nahezu keine Nachteile bei der Suche und Erfassung bei sehr grossen Erfassungszeiten oder hohen Abtastraten. Durch den Einsatz von Hardware-Triggern zum Aufspüren der Anomalien ist TriggerScan wesentlich effizienter als einfache Signaldarstellungs-Modi. Zusätzlich ist TriggerScan auch bei langen Erfassungen sehr effektiv und ermöglicht es, Beziehungen zwischen Ereignissen schneller herzustellen. Der History Mode lässt den Anwender auf Knopfdruck in der Zeit zurückfahren, um Anomalien aufzuspüren, sie anschliessend mit

Parametermessungen und Kursoren zu untersuchen und dadurch Fehlerquellen zu finden. Es ist nicht notwendig, Signalzüge zu speichern, da der History Mode die Signale kontinuierlich zwischenspeichert. Wie bei allen LeCroy-Oszilloskopen ist der Garantiezeitraum bei allen neuen Geräten mit 3 Jahren sehr lang bemessen. Die garantierte Supportdauer nach Einstellung der Produktion beträgt 7 Jahre. ■

LabMaster-Serie mit bis zu 20 Kanälen Der neue LabMaster 9 Zi-A zeigt das derzeit machbare in der Oszilloskop-Technik. Die maximale analoge Bandbreite erreicht bis zu 4 GHz, die Abtastrate liegt bei 120 GS/s und es werden bis zu 20 Kanäle unterstützt (5 Kanäle bei 45 GHz, 10 Kanäle bei 30 GHz, 20 Kanäle bei 20 GHz). Der Analysespeicher ist pro Kanal bis zu 768 Mpts tief. Für die anspruchsvollsten Anwendungen im Markt wie beispielsweise die nächste Generation optischer Datenübertragung ist der LabMaster 9 Zi-A die einzige derzeit verfügbare Messlösung im Markt. Der LabMaster nutzt eine einzelne 10 GHz Clock für alle Kanäle und stellt dadurch sicher, dass die Timinggenauigkeit auf allen Kanälen identisch zu der eines einzelnen Standard-Oszilloskops ist. Im LabMaster 9 Zi-A werden Multi-Core-Prozessoren aus der Servertechnik eingesetzt, die 16-mal leistungsfähiger sind als diejenigen in LeCroy HighEnd- Oszilloskopen, die schon zu den schnellsten im Oszilloskop-Markt gehören. Zusammen mit der für Multi-Core-Prozessoren optimierten LeCroy X-Stream II-Technologie resultiert die leistungsstärkste Signalerfassung und -analyse, die derzeit im Markt verfügbar ist.


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ANFORDERUNGEN AN MEDICAL LAN KARTEN

Anschluss gefunden Wer als Medizingerätehersteller oder IT-Anbieter seine Applikation ins Krankenhausnetz integrieren will, steht vor dem Problem, dass er den Netzwerkanschluss medizingerätetauglich auslegen muss. Das ist kein leichtes Unterfangen, will man nicht auf teure und riskante Aufsteck-Isolatoren zurückgreifen.

entweder das Medizingerät vor dem Netz oder aber das Medical-Netz vor dem einfachen IT-System zu schützen. Dies ist eine effektive, aber mit oft unerwartet hohen Zusatzkosten verbundene Lösung. Gleichsam ist sie auch fehleranfällig, denn wenn man vergisst, diesen Isolator zwischen Netz und Gerät zu stecken, ist der Schutz dahin. Es gibt praktisch keine Möglichkeit, in der Infrastruktur zu prüfen, ob ein Aufsteck-Isolator eingesetzt oder vergessen wurde. Kosteneffizienter und sicherer ist es deshalb, wenn der Netzanschluss des Medizingerätes oder IT-Systems direkt entsprechend gesichert ist.

Bild 1: In der Medizin werden die Geräte immer häufiger per Ethernet vernetzt.

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rankenhäuser, Rehakliniken und Arztpraxen werden zunehmend vernetzt. Mit integrierten Systemen und vermehrter Kommunikation soll die Effizienz des gesamten Klinikablaufs deutlich gesteigert werden. Röntgenbilder sollen auf Arbeitsplatzrechner oder sogar Smartphones übertragen werden. Informationen von Hunderten Sensoren und Aktoren am Point-of-Care sollen von Stationsrechnern abrufbar werden. Daten aus dem OP werden auf zentralen Servern zur Dokumentation gesichert. Selbst der Patientennotruf soll in Zukunft

AUTOR Claus Giebert ist Business Development Manager bei Kontron INFOS Kontron AG D-85386 Eching Tel. +49 8165 77 777 sales@kontron.com www.kontron.de

vernetzt werden. Es gibt nahezu keine Anwendung mehr, die – wird sie neu geplant – Stand-Alone betrieben werden soll. Und für das IT-Backbone wird Ethernet eingesetzt, sofern nicht Wireless-Verbindungen für mobile Peripherie genutzt werden. Ein zunehmend bunter Mix aus konventioneller IT und Medizingeräten tummelt sich deshalb im Krankenhausnetz. Schutz in beide Richtungen erforderlich. Bei dieser Form der hybriden Vernetzung bedürfen zwei Fälle einer besonderen Beachtung: Zum einen gibt es normale IT-Systeme wie zum Beispiel zentrale Server oder Arbeitsplatzrechner, die grundsätzlich nicht den Ableitstrom-Normen für Medizingeräte entsprechen. Vor Leckstrom-«Infektionen» durch diese Geräte muss ein medizingerätetaugliches Netz geschützt werden. Anders herum müssen Medizingeräte, die einen Netzanschluss haben, von unsicheren Netzen geschützt werden. In der Praxis etabliert hat sich dabei, dass Isolatoren zwischen Gerät und Netz gesteckt werden, um

Netzwerkanschluss widersteht Stromschlägen. Bei der Auslegung des Netzwerkanschlusses gilt es, die Normen IEC60601-1 und IEC60602-XX zu beachten – wie für das gesamte System auch. So müssen Medizingeräte beispielsweise zum Schutz des Bedieners gegen 1500 V Spannungen bei einem MOOP (Means of Operator Protection) beziehungsweise gegen 2500 V Spannung bei zwei MOOPs gesichert sein. Zwei MOOPs sind dabei immer erforderlich, wenn das Medizingerät direkt mit dem Patienten verbunden ist und zudem ein Benutzerinterface für den Arzt, Pfleger oder Patienten vorhanden ist. Das ist bei integrierten Geräten mit PC-Technologie quasi immer der Fall. Konventionelle LAN-Karten bieten jedoch gemäss IT EN 60950-1 lediglich eine Sicherheit gegen Überspannungen von bis zu 1500 V. Insofern eignen sie sich nicht für das medizinische Umfeld. Eine medizingerätetaugliche Auslegung der LAN-Schnittstelle ist deshalb zwingend erforderlich. Bei der Auswahl der passenden Bauelemente ist dabei einiges zu beachten. Isoliren – aber sicher! Zum einen ist es erforderlich, dass die physikalische Kupplung des Ethernetsteckers ein geschlossenes Gehäuse aufweist. Dies ist nötig, weil die zwischen Stecker und PCB liegende Verdrahtung gegen Staub und Schmutz geschützt werden muss. Es gibt eine Vielzahl solcher Kupplungen. Doch man wird nur


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Bild 2: Eine IEC60601-1-konforme LAN-Karte ist sicherer und preiswerter als eine konventionelle LAN-Karte mit externem Isolator.

von sehr wenigen Herstellern eine Garantie bekommen, dass das Gehäuse der Kupplung auch tatsächlich gegen eindringenden Staub geschützt ist. Öffnet man zudem Standardkupplungen, ist leicht zu erkennen, dass sie auf Dauer nicht Überspannungen von 2500 V standhalten können. Denn zum einen sind sie de facto nicht

langfristig gegen Staub geschützt, zum anderen ist auch der gesamte Aufbau nicht für Überspannungen bis 2500 V ausgelegt, wie auch an den Wicklungen und den Verlötungen zu erkennen ist (Bild 3). Eine scheinbar verkapselte Ethernetkupplung ist also noch keine Garantie für eine langfristig sichere Isolierung.

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Bitte Abstand halten. Um eine sichere Isolierung auch zur Platine hin sicherzustellen, schreibt die IEC60601-1 zudem vor, dass der Abstand einer Isolierung (Erdung) zur Signalleitung zur Vermeidung von Kriechstrom in der Luft 4 mm und auf einer Leiterplatte 6 mm zu betragen habe. Die meisten Ethernetkupplungen mit metallischer Abschirmung haben heute jedoch lediglich einen Pinabstand von rund 2 mm. Dabei ist zudem zu beachten, dass es nicht um den Abstand der Pins von Mitte zu Mitte geht, sondern um den Abstand, der zwischen den Lötstellen beziehungsweise LeiterbahnRändern besteht. Der Pinabstand zwischen Isolierung und Signalleitung selbst muss also noch deutlich grösser als 4mm sein. Diese sind mit zunehmender Miniaturisierung sowie SMT-Bestückung der Layouts nicht mehr verfügbar. Keine Kupplung mit der Frontplatte. Es ist jedoch nicht hinreichend, eine geschlossene, staubgeschützte Kupplung einzusetzen. Die Kupplung muss zudem auch von der Fronplatte einer Baugruppe isoliert werden. 

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Bild 3: Normale Ethernet-Kupplungen sind weder staubgeschützt noch können sie Spannungsspitzen von 2500 V langfristig verkraften.

Deshalb sind gängige Kupplungen, die unmittelbar an der Frontplatte enden, nicht geeignet, da auch mit ihnen die 6 mm (PCB) beziehungsweise 4 mm (Luft) nicht eingehalten werden können. Konsequenterweise muss eine Kupplung eingesetzt werden, die quasi durch die Frontplatte hindurch nach aussen hindurchschaut, um den entsprechenden Abstand einzuhalten. Dies gilt gleichsam auch für den Ethernet-Transformer. Die meisten Ethernet-Transformer, die heute auf dem Markt gängig verfügbar sind, haben aufgrund des Small-Form-FaktorTrends (SFF) lediglich einen Abstand von bis zu 5 mm von Pad zu Pad. 6 mm sind aber weiterhin erforderlich (Bild 5). Es ist also ein passender Transformer einzudesignen. Ethernetsteckverbinder ohne LEDs. Auch LEDs zur Zustandsanzeige der Ethernetverbindung – wie bei nahezu allen Ethernetschnittstellen üblich – sind für die IEC60601-1 konforme Auslegung ungeeignet. Zumindest dann, wenn die LEDs in die Kupplung integriert sein sollen. Dies liegt an der physikalischen Baugrösse der Kupplungen. Warum? LEDs werden aus Kostengründen mit der Erdung der Baugruppe galvanisch gekoppelt. Und da diese dann wiederum nicht den Abstand zu den Signal führenden Leitungen einhalten, erkennt man IEC60601-1 konforme Ethernetschnittstellen unter anderem daran, dass sie keine LEDs am Konnektor selbst haben. Diese wenigen aber wichtigen Punkte beim Design-in zu beachten, sollte kein wirkliches Problem darstellen. Doch damit nicht genug: Die Auslegung der Kupplung hat Auswirkung auf die Auslegung des Transformers. Auch die PHY-Konfiguration muss angepasst werden, was Einsicht in NDADokumente vom PHY-Chiphersteller erfordert. Diese erforderlichen Änderungen ha-

Bild 4: Der Abstand von der Isolierung/Erdung und Signalleitungen muss 6 mm betragen. Die meisten Bauelemente bei Standard-LAN-Karten bauen kleiner: sowohl die Kupplungen wie die Transformer.

ben wiederum Einfluss auf die Nutzreichweite, die aber auf 100 Meter gehalten werden sollte, um der Ethernet-Spezifikation zu entsprechen. Auch haben die Veränderungen der Karte Einfluss auf die Schirmung der Baugruppe, was wiederum Einfluss auf ESD- und EMC-Tests mit sich bringt, sodass man nicht «mal eben» aus einer Standard-Ethernet-Karte eine medical- LAN-Karte machen kann. Und während die Anforderungen an das Design selbst noch vergleichsweise leicht zu meistern sind, muss man dennoch zusätzlich auch die Kosten für die Zertifizierungen in Betracht ziehen: Die Laborkosten für Tests sind in der Regel mit rund 15 000 Euro zu beziffern. Für Zertifikate wie die UL-Listung rund 3000 Euro und für die volle CE-Zertifizierung rund 5000 Euro. Summa summarum also rund 18 000 Euro alleine für den Austausch der Kupplung und des Transceivers im Vergleich zu einer «normalen» LAN-Karte sind zu investieren. Verständlich ist deshalb, dass viele Medizingeräte und IT-Systeme noch immer mit Standard-LAN-Karten und externen Isolatoren versehen werden, da hierfür eben keine Initialkosten anfallen, denn diese Investitionen hat bislang noch kein Hersteller getätigt. Mit der Verfügbarkeit der Kontron PCIe Medical LAN Card ist es nun aber möglich, das vergleichsweise teurere Tandem bestehend aus StandardLAN-Karte und externem Isolator durch eine IEC60601-1-konforme Baugruppe zu ersetzen, was gleichzeitig auch noch die Betriebssicherheit steigert durch den Ausschluss von ungesicherten Netzwerkverbindungen. Sichere Verbindung für die Medizinaltechnik. Die IEC60601-1-konforme PCIe-GigabitEthernet-Karte findet in Kliniken, Rehazentren und Arztpraxen und überall dort Einsatz-

Bild 5: Der Abstand von Pad zu Pad beträgt bei der Kontron Medical Lan Card über 6 mm. Dazwischen liegen keine Leiterbahnen.

bereiche, wo es gilt, Medizingeräte beispielsweise mit konventionellen Arbeitsplatzrechnern oder hoch verfügbaren Archivierungs-, Backup- und Storage-Lösungen zu vernetzen. Die PCIe 2.0-konforme Kontron PCIe Medical LAN Card eignet sich zum Einbau in jeden PCIexpress x1-kompatiblen Kartenslot. Passende Slotbleche zur Full Height- oder Low Profile-Montage liegen bei. Die langzeitverfügbare Karte führt wahlweise ein oder zwei isolierte Ethernet 1000Base-T Interfaces über RJ45 Konnektoren aus. Beide Varianten basieren auf dem Intel 82574L GbE Controller, der eine besonders hohe Kompatibilität und hohe Transferraten gewährleistet. Wird eine Karte mit zwei Ethernetschnittstellen verwendet, brauchen Anwender nicht mehr darüber nachzudenken, in welcher Kupplung das «unsichere» Netz und in welcher die sichere Netzverbindung hergestellt werden muss, denn beide sind entsprechend sicher. ■


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Der Rothorngipfel mit seinem Panorama-Restaurant.

LEITSYSTEM SORGT IM SKIGEBIET LENZERHEIDE FÜR EINEN REIBUNGSLOSEN UND EFFIZIENTEN BETRIEB

Perfekte Skiferien ohne Pannen Die Lenzerheide Bergbahnen AG gehört zu den zehn rentabelsten Bergbahnengesellschaften der Schweiz. Um weiterhin rentabel zu agieren, will sie brachliegendes Potenzial nutzen, auch bezüglich eines effizienten Betriebs. In spätestens fünf Jahren soll ein umfassendes Leitsystem in Betrieb sein, deren Basis dezentrale KNX-IP-Knoten sind. Sie überwachen bis zu acht unterschiedliche Gewerke.

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as Wintersportgebiet Lenzerheide erstreckt sich auf einer Fläche von circa 6400 ha, aufgeteilt auf einen Ost- und einen Westhang und damit auf zwei Sonnenhänge. Knapp 40 Liftanlagen befördern die Wintersportler zu den Bergstationen. Sie können auf insgesamt 155 km Piste ins Tal fahren oder in einem der 35 Restaurants einkehren. Die Lenzerheide Bergbahnen AG (LBB AG) hat in den letzten Jahren über

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30 Millionen Franken in Beschneiungsanlagen investiert, sodass das Gebiet inzwischen als schneesicher wahrgenommen wird. Neben dem Wintersport erfüllt das Unternehmen auch im Sommer die Vorlieben ihrer Gäste nach Erholung, Biking oder Wandern. Ein solches Erholungsgebiet zu betreiben, erfordert einen immensen Aufwand, um den Gästen einen perfekten Urlaub bieten zu können. Leitsystem bindet alle Gewerke ein. Nachdem im letzten Jahr eine Tiefkühlzelle ausgefallen war und mehrere Tausend Franken Schaden verursacht hat, gab die LBB AG den Startschuss, ein Leitsystem zu installieren. Voraussetzung dafür sind dezentral automatisierte Stationen, die mit dem Leitsystem kommunizieren und die einzelnen Gewerke steuern und überwachen. Dazu zählen: Energie- und Wasserversorgung, Zutrittskontrolle, Alarmierung, Bahnanlagen, Öltanks sowie die Gastronomie. Ausserdem

soll ein Energiemanagement berücksichtigt werden, das Aufschluss über die Lastverteilung gibt und den Leistungsbezug durch gezieltes Ein- und Abschalten der Verbraucher optimiert. Ausserdem können die Heizanlagen der weit im Gelände verteilten Gebäude in Abhängigkeit der Witterungssituation ein- oder ausgeschaltet werden. Daraus resultiert eine enorme Zeiteinsparung. «Wenn wir schon ein Leitsystem aufbauen, dann wollen wir auch umfassende Informationen erhalten und ein Energiemanagementsystem installieren. Es wird die Betriebskosten senken und das System schnell amortisieren», sagt Samuel Lorez, Leiter Facility Management und Mitglied der Geschäftsführung bei der LBB AG. Die Grösse des Erholungsgebietes und die örtlichen Gegebenheiten lassen nur Teilprojekte zu. So hat das Unternehmen für den Aufbau des Leitsystems einen Zeitraum von fünf Jahren eingeplant. Dann sollen die Gebäude und Prozesse von 20 Stationen über ein Leitsys-


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Unser Scope hat die rauschärmsten Eingangsstufen, damit Sie wirklich das Signal messen. MANAGEMENTSYSTEM ISO 9001 / 14001

Das Wintersportgebiet Lenzerheide erstreckt sich auf einer Fläche von circa 6400 ha. Es bietet seinen Gästen knapp 40 Liftanlagen, 35 Restaurants und gut 155 km Piste.

tem gesteuert und überwacht werden. Voraussetzung dafür sind vorhandene Telekommunikationsleitungen. Die LBB AG betreibt daher, teilweise zusammen mit der Swisscom, ein umfassendes Glasfasernetz für Telefon und die gewünschte Datenübertragung (Skidaten, Zeiterfassung, Voice over IP, Steuerung der Bahnanlagen, Webcams, Beschneiungsanlage sowie das neue Leitsystem).

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Diplomarbeit ebnet Geschäftstätigkeit. Der Facility Manager kennt die Firma Wago bereits von den Verbindungsklemmen her, wie dem eingesetzten Reihenklemmsystem Topjob S. Über Walter Simione, Gebietsverkaufsleiter bei Wago Contact SA, erfuhr er von der Diplomarbeit «Retrofit an komplexen Gebäuden» von Corsin Alig und Martin Zogg. Im Rahmen dieser Arbeit realisierten sie für die Hochschule Technik und Wirtschaft (HTW ) Chur ein Leitsystem zur Steuerung von Licht und Lüftung, um das Gebäudemanagement zu vereinfachen und das Energiemanagement zu optimieren. Technisch basiert das Konzept auf dem feldbusunabhängigen WagoI/O-System mit frei programmierbaren Controllern. Für die Jungingenieure war diese Diplomarbeit, die mit einem Sonderpreis ausgezeichnet wurde, der Startschuss in die Selbstständigkeit mit der AZ Systems GmbH. Als frischgebackene Wago Solution Provider wurden sie im Juli 2009 von Samuel Lorez damit beauftragt, die Elektroheizungen und die Wasserversorgung am Rothorngipfel sowie die Förderpumpe des Speichersees Valos zu automatisieren und ins Energiemanagement einzubinden. 

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KNX-Controller automatisieren dezentral die verschiedenen Gewerke und kommunizieren mit dem Leitsystem.


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Das Abwassermanagement gehört zum Gewerk Wasserversorgung. Ist der Muncher (Zerkleinerer) am Standort Scalottas blockiert, erfasst der Wago-Knoten die Störung als Alarm und versendet automatisch eine SMS.

KNX-Controller steuert Wasserversorgung. In der Nähe von Valos auf einer Höhe von 1640 Metern liegt ein Speichersee mit einer Wasserkapazität von rund 150 000 m3, der für die Beschneiung der Pisten verwendet wird. In der nahegelegenen Pumpstation sind fünf Pumpen mit einer Gesamtleistung von zurzeit 1,6 Megawatt installiert. Im Endausbau werden es 2,5 MW sein, was dem Betreiber ermöglicht, 400 Liter Wasser pro Sekunde zu verschneien. Zudem ist in der Pumpstation eine Pumpe für die Frischwasserversorgung des Piz Scalottas (2323 Meter über Meer) installiert. Die Wasserversorgung wird durch einen KNX-Knoten mit analogen Ein- und Ausgangsklemmen angesteuert. Entsprechende Sensoren überwachen den Primärdruck, den Sekundärdruck sowie die Temperatur der Druckpumpe. Ein Niveausensor misst den aktuellen Füllstand im Reservoir des Piz Scalottas. Wird ein be-

Die Pumpstation am Speichersee in der Nähe von Valos beherbergt fünf Pumpen mit einer Gesamtleistung von 1,6 Megawatt für die Beschneiungsanlage. Auch die Pumpe zur Wasserversorgung des Restaurants Scalottas ist hier untergebracht.

stimmtes Niveau im Reservoir unterschritten, schaltet sich die Pumpe (140 l/min, 65 Bar) nach vorheriger akustischer Vorwarnung automatisch ein. Die Druckerhöhung zur Versorgung des Restaurants Scalottas wurde früher mit Druckschaltern (4–6 bar) realisiert, jetzt werden die Pumpen über Frequenzumformer angesteuert. Der Druck wird auf den Sollwert von 5 bar geregelt. «Der KNX-Controller übernimmt hier die komplette Steuerung, die Frequenzumrichter führen lediglich die Befehle aus. Zwei Pumpen wechseln sich alternierend ab. Steht ein Serviceintervall an, wird eine SMS ans Servicepersonal abgesetzt», beschreibt Martin Zogg die realisierte Automatisierungslösung. Messklemme mit integriertem Energiemanagement. In allen Stationen werden 3-PhasenLeistungsmessklemmen verwendet, um

den Leistungsbedarf zu erfassen. Sie werden als I/O-Busklemme am Controller angereiht und liefern die Strom- und Spannungswerte sowie den Leistungsfaktor für das Energiemanagement. Auf diese Weise lassen sich Zeiträume mit hoher Leistungsanforderung ermitteln. «Diese Leistungspeaks können vermieden werden, wenn beispielsweise die Warmwasserbereitung zeitlich verlagert wird. Auch Kühlanlagen können später eingeschaltet werden. Ziel ist es, dadurch eine gleichmässigere Auslastung zu erhalten», erklärt der Facility Manager Samuel Lorez. Zur Wasserversorgung gehört auch das Abwassermanagement. Am Standort des Restaurants Scalottas sind Abwassertanks mit 1500 Litern und 4500 Litern Fassungsvermögen aufgestellt. Das Abwasser wird zunächst in den kleineren Tank geleitet und später in den grösseren umgepumpt. Zuvor werden die Feststoffe

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Dali-Leuchten sorgen für angenehmes Licht im Restaurant Scalottas. Die Steuerung passt die Lichtstärke dem Tageslicht an.

in einem Muncher zerkleinert. Ist der grosse Tank zu 80% befüllt, wird die Klappe zum Talablauf geöffnet. Die grosse Ablaufmenge verhindert ein Einfrieren des Abwassers. Eine Störung des Vorgangs wird über die Stromaufnahme des Munchers überwacht. Bei einem Stromverbrauch von circa 8 A setzen automatisch ein Rückwärtslauf und ein neuer Versuch ein. Scheitert auch dieser, erfasst der I/O-Knoten die Störung «Umwälzpumpe Fäkalien» als Alarm und versendet automatisch eine SMS an das Servicepersonal und an die Betriebsleitung. Steuerung berücksichtigt das Wetter. Mithilfe von Wettersensoren werden klimatische Veränderungen in die Steuerungen einbezogen. So werden beispielsweise bei starkem Wind die entsprechenden Personen via E-Mail und SMS alarmiert. Daraufhin vorgenommene Massnahmen erhöhen die Betriebssicherheit der Bahnanlagen. Im Panoramarestaurant Rothorn-Gipfel steuert ein KNX-Controller über Dali-Busklemmen die Deckenleuchten tageslichtabhängig. Dazu wird die aktuelle Lichtstärke herangezogen und die Beleuchtung ab 50 Lux zugeschaltet. Das Licht kann zentral ausgeschaltet werden oder gestuft nach Szenarien, wie zum Beispiel mit Fluchtweg. Auch die Heizung ist mithilfe des Wettersensors aussentemperaturgeführt geregelt. AZ Systems setzte die Visualisierung nach den Vorstellungen von Samuel Lorez um. Zuvor liessen sie hierzu ein Design von einem Industriedesigner erstellen, das auf einer Studie zur intuitiven Bedienbarkeit beruht. Sobald ein erstes System in Betrieb ging, testeten die AZ-Systems-Ingenieure ihre Visualisierung mit dem Serviceperso-

Die Tiefkühlzelle ist über die KNX-Controller in das Leitsystem eingebunden. Ein Ausfall löst einen Alarm aus.

nal. Es verlässt ja schliesslich als letztes die Gastronomie und muss demzufolge die Visualisierung zur Gebäudeautomation bedienen können. Das Experiment hat auf Anhieb geklappt. Die selbsterklärende Bedienoberfläche zeigt Statusanzeige, Modus, Zeiten sowie die aktuellen Betriebsstunden der Pumpen. Den Betrieb weiter optimieren. «Mit dem Wago-I/O-System lassen sich lokale Steuerungen realisieren, die den Betrieb optimieren und den Gästen mehr Komfort bieten. Wir erhalten Informationen zu anstehenden Alarmen, Füllständen oder Stromaufnahmen und steuern beispielsweise das Licht in den Restaurants tageslichtabhängig», beschreibt der Facility Manager Samuel Lorez das Projekt. Ein weiteres Teilprojekt soll Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. Es vernetzt die Stationen Verwaltung, Mittelstation Scharmoin und das Bergrestaurant am Rothorngipfel. Zukünftig will der erfinderische Techniker auch die Trafoanlage im Mittelspannungsbereich (11 kV) überwachen und die Schaltanlagen vernetzen. Hierfür liebäugelt er mit dem Fernwirkcontroller. Ein übernächster Schritt ist dann, das Condition Monitoring bei den Bahnanlagen zu integrieren, um Verschleiss frühzeitig erkennen zu können. ■


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MESSEN UND PRÜFEN

Bild 1: Der Geirangerfjord ist einer der bekanntesten Fjorde Norwegens und gehört zum Unesco-Weltnaturerbe. Erdrutsche an seinen Hängen sind jedoch eine grosse Gefahr. Am oberen Steilhang, wo bereits Veränderungen auftraten oder vermutet werden, sind drei Extensometer in den offenen Felsspalten installiert.

WEGMESSUNG AM NORWEGISCHEN FJORD

Der Berg bewegt sich Jedes Jahr zieht der Westen Norwegens mit seinem berühmten Geirangerfjord Tausende Touristen an, die auf einer Kreuzfahrtfahrt die beeindruckende Landschaft geniessen. Doch die meisten Besucher vermuten nicht, dass an den Felshängen der Fjorde eine tödliche Gefahr lauert. Instabile Bereiche drohen als Erdrutsch ins Wasser abzugleiten und eine riesige Tsunamiwelle zu erzeugen. Magnetostriktive Positionssensoren helfen dabei, die betroffenen Gefahrenstellen zu überwachen und Frühwarnzeichen zu erkennen.

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ährend des letzten Jahrhunderts gingen in den engen Fjorden Norwegens mehrere grosse Bergrutsche ab, die zu verhängnisvollen Tsunamis mit mehr als 170 Todesopfern führten. Internationale Aufzeichnungen zeigen, dass diese Erdrut-

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sche nicht unvorhersehbar sind. Warnsignale, wie zunehmende Bewegungen, erweiterte Felsspalten oder kleine Felsabgänge, deuten lange zuvor auf die Gefahr hin. Um das Risiko für einen Bergrutsch genau zu bestimmen und rechtzeitig Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, werden die gefährdeten Hänge messtechnisch überwacht. Am Berghang Åknes im Westen Norwegens, zwischen den Städten Stranda und Hellesylt, befindet sich eins der weltweit grössten Überwachungsprojekte für Bergrutsche. Es umfasst ein Areal, das von 900 m bis hinab zu 100 m über den Mee-

resspiegel reicht (Bild 1). Verantwortlich für das ausgedehnte Projekt ist das interkommunale Unternehmen Åknes/Tafjord Beredskap IKS. Ausser Åknes stehen auch die Berghänge Hegguraksla (in Tafjord, Kommune Nordal), Mannen (in Romsdal, Kommune Rauma) und im Norden Norwegens die Berghänge in Lyngen (Troms) im Fokus. Schon 1986 wurde bei Åknes an den steil abfallenden Felshängen des Sunnylvsfjords ein instabiles Areal nahe dem Gipfel entdeckt, das die Gefahr eines riesigen Bergrutsches birgt. Die Risse am oberen Steilhang erweitern sich ständig, im südlichen


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Basierend auf intensiver Feldforschung führten die Mitarbeiter ein Überwachungsund Warnsystem mit fünf Warnstufen ein. Durch die kontinuierliche Beobachtung des Berghangs können sie früh genug Alarm auslösen und rechtzeitig vor dem Erdrutsch Umsiedlungen oder Evakuierungen durchführen. Ein Bestandteil des Systems ist auch die zentrale Überwachungsstation in Stranda, die zu jeder Tages- und Nachtzeit in Bereitschaft ist.

Bild 2: Installiert im Freien, spielt der Schutz gegen Feuchtigkeit eine wichtige Rolle. Weiterhin fordert die weite Temperaturspanne von bis –20 °C im Winter und bis zu 30 °C im Sommer die Sensorik heraus.

Bereich um 7–20 cm und im nördlichen Bereich um 1– 4 cm pro Jahr. Schätzungen besagen, dass im schlimmsten Fall ein Hangvolumen von bis zu 70 Mio. m3 ins Rutschen geraten könnte. Wenn eine so grosse Masse abgleitet und mit voller Kraft ins Wasser stürzt, könnte der Erdrutsch einen enormen Tsunami im Fjord auslösen. Flutwellen von bis zu 40 m Höhe würden die nahe gelegenen Orte innerhalb von 4–10 Minuten erreichen und sowohl für die Gemeinden entlang der Küste als auch für die anwesenden Touristen fatale Folgen haben. Um eine solche Katastrophe zu verhindern, wurde das Åknes/Tafjord-Projekt gegründet.

Risse überwachen. Für die kontinuierliche Beobachtung des gefährdeten Gebietes bei Åknes sind mehrere unabhängige Wegmesssysteme im Berg installiert, die entweder punktbezogene oder flächenbezogene Techniken zur Oberflächenüberwachung einsetzen. Die punktbezogene Überwachung umfasst ein GPS-Netzwerk, Tachymeter, Laserdistanzsensoren und Extensometer. Sie ist im Allgemeinen genauer als flächenbezogene Techniken, insbesondere wenn Bewegungen und Veränderungen an einzelnen Kontrollpunkten erkannt werden sollen. Am oberen Steilhang, wo bereits Veränderungen auftraten oder vermutet werden, sind drei Extensometer in den offenen Felsspalten installiert (Bild 2). Sie messen im 5-Minuten-Takt die Ausdehnung der Risse und ihre langfristige Entwicklung. Die installierten Extensometer sind robust konstruiert und besitzen eine Länge von bis 1000 mm. Für die Montage in den Felsspalten sind sie an beiden Enden über Kugelgelenke an winkelförmigen Stahlplatten befestigt. Die Stahlplatten wiederum werden mit Ankerbolzen am Fels fixiert (Bild 4). Um die Ausweitung der Risse auch von der Überwachungsstation im Tal aus kontinuierlich zu beobachten, sind magnetostriktive 

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Bild 4: 3D-Bild des Extensometers: Der Sensor selbst sitzt im äusseren, dickeren Rohr des Extensometers, während sein Positionsmagnet im inneren, schmaleren Rohr montiert ist.

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MESSEN UND PRÜFEN

Bild 3: Für die Montage in den Felsspalten sind die Extensometer an beiden Enden über Kugelgelenke an winkelförmigen Stahlplatten befestigt. Die Stahlplatten wiederum werden mit Ankerbolzen am Fels fixiert.

Temposonics RH-Positionssensoren in die Extensometer integriert. Die Sensoren mit Stabbauform besitzen eine Messlänge von 500 oder 1000 mm und eine analoge Schnittstelle. Der Sensor selbst sitzt im äusseren, dickeren Rohr des Extensometers, während sein Positionsmagnet im inneren, schmaleren Rohr montiert ist. Der Magnet fährt berührungslos über den Sensorstab und markiert die Position oder besser gesagt den Ausziehweg des Extensometers (Bild 3). Ausser am Berghang Åknes sind sieben Extensometer in Mannen installiert, fünf in Lyngen und in Zukunft ein weiteres in Hegguraksla. Daten drahtlos übertragen. Um die Messdaten zur Überwachungsstation am Fusse des Berges zu übertragen, sind die Sensoren über ein robustes Signalkabel mit Datenloggern verbunden. An kleineren Standorten oder wo Steinschlag die Kabel zu beschädigen droht, sitzt der Datenlogger direkt am Extensometer. Er befindet sich in einem kleinen Gehäuse und wird entweder mit

Batterien oder Solarkollektoren betrieben. In den meisten Fällen jedoch sind die Datenlogger in lokalen Stützpunkten im Berg platziert, die sowohl die Stromversorgung als auch die Kommunikationsausrüstung beherbergen. Die Stützpunkte sind ausgerüstet mit einer redundanten Signalverbindung untereinander und zur Überwachungsstation im Tal. Sie übertragen die Überwachungsdaten drahtlos und kontinuierlich über Funk. Unter normalen Bedingungen überprüfen die Mitarbeiter die Messdaten einmal am Tag. Bei erhöhten Bewegungen im Berg steigt die Frequenz auf drei Mal pro Tag. An einem normalen Tag beträgt die Genauigkeit der Extensometer 0,1–0,2 mm. Bei der Interpretation der Messergebnisse gilt es, wichtige Einflussfaktoren zu berücksichtigen, wie die Temperatur. An Sommertagen mit einem grossen Unterschied zwischen der Tages- und Nachttemperatur ruft die Temperatureinwirkung auf den Stahl des Extensometers und der Befestigung Abweichungen zwischen 1–2 mm hervor. Diese Effekte können jedoch anhand von Klimadaten leicht herausgerechnet werden und beeinflussen nicht den langfristigen Trend der Daten. Position robust bestimmen. Bei der Auswahl der passenden Sensorik für die Extensometer stellt Tore Bergeng, zuständiger Ingenieur bei Åknes/Tafjord Beredskap IKS, einige wesentliche Anforderungen: «Unsere wichtigste Bedingung ist die Robustheit und Langlebigkeit der Sensoren. Sie müssen in der Lage sein, eine lange Zeit zuverlässig in einem sehr rauen Umfeld zu arbeiten.» Installiert im Freien, spielt der Schutz gegen Feuchtigkeit eine wichtige Rolle. Weiterhin fordert die weite Temperaturspanne von bis –20 °C im Winter und bis zu +30 °C im Sommer die Sensorik heraus. Trotz dieser

Bild 6: Typisches Messergebnis, das die Spaltvergrösserung aufzeigt.

schwierigen Bedingungen am norwegischen Berghang muss die Genauigkeit der Messsignale stabil bei 0,1 mm liegen, um auch kleine Felsbewegungen zu erkennen. Temposonics R-Serie-Sensoren erfüllen alle diese Anforderungen. Die Schutzart IP67 gewährleistet einen reibungslosen Betrieb auch im extremen Umfeld. Ihre Temperaturstabilität ist im Bereich von –40 °C bis +75 °C sogar besser als gefordert, sodass die Sensoren jederzeit eine hohe Messgenauigkeit mit ± 0,001 mm Auflösung und einer Linearitätsabweichung von < ± 0,1 mm garantieren. Berührungslos und verschleissfrei messen. «Eine weitere Anforderung ist die Wartungsfreundlichkeit der Sensoren und, wenn nötig, eine einfache Handhabung im Falle des Sensortauschs,» fügt Bergeng hinzu. Magnetostriktive Temposonics-Sensoren benötigen keine Wartung oder Nachkalibrierung während ihrer gesamten Lebensdauer, da sie berührungslos und verschleissfrei arbeiten. Zur Positionsbestimmung schickt die Sensorelektronik einen Stromimpuls durch das Messelement im Sensorrohr. Im Bereich des Magneten entsteht eine partielle Verdrehung im Messelement und damit eine Torsionswelle. Die Welle läuft mit Ultraschallgeschwindigkeit zu den Enden des Messelements und wird dort von einem speziellen Signalumformer in normierte Ausgangsgrössen umgewandelt. Die genaue Ortsbestimmung ergibt sich durch eine Laufzeitmessung, bei der die Magnetposition aus der Zeit zwischen dem Start des Stromimpulses und dem Eintreffen des elektrischen Antwortsignals bestimmt wird. «Keine mechanisch bewegten Teile und Berührungen sind ein grosser Vorteil unter rauen Bedingungen wie diesen,» kommentiert Bergeng das Messprinzip.


MESSEN UND PRÜFEN

Bild 5: Die Sensoren sorgen jederzeit für eine hohe Messgenauigkeit mit ± 0,001 mm Auflösung und einer Linearitätsabweichung von weniger als ±0,1 mm.

Trotz Steinschlag Verschiebungen zuverlässig bestimmen. In der Vergangenheit setzte Åknes/Tafjord Beredskap IKS extern gefertigte Extensometer ein, die unterschiedliche Arten von Wegmesssystemen nutzten, zum Beispiel auch magnetostriktive Sensoren von MTS. Während die Extensometer nicht den Anforderungen entsprachen, nicht robust genug waren und durch Steinschläge

beschädigt wurden, machte Bergeng sehr gute Erfahrungen mit den TemposonicsSensoren: «Wir erreichen so gute Messergebnisse mit diesen Sensoren, dass wir uns entschieden, sie weiterhin einzusetzen, als wir anfingen, unsere eigenen Extensometer zu bauen. Wir haben jetzt bereits einige Extensometer selbst hergestellt und sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Die ganze

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Baugruppe ist sehr robust und widersteht einiger Belastung, bevor sie verbiegt.» Die neuen Extensometer sind leicht zu verlängern, indem die Abschlusskappe abgeschraubt und ein Erweiterungsstück der gewünschten Länge eingesetzt werden kann. Einer der grössten Vorteile zu den bisherigen Extensometern ist aber die neue Art der Sensorinstallation. Dank dem modularen Design der Sensoren von MTS wird der Edelstahlstab des Sensors zum festen Bestandteil des Extensometers und ermöglicht den schnellen und einfachen Sensoraustausch (zum Beispiel wenn ein Steinschlag das Extensometer beschädigt). Um den Sensor zu ersetzen, muss nur die Endkappe des Extensometers abgeschraubt und die Schrauben, die den Sensorkopf befestigen, müssen gelöst werden. Danach können der Sensorkopf und das Messelement herausgezogen und ausgetauscht werden. Der Sensor besitzt keine individuelle Kalibrierungskonstante, die in den Datenloggern hinterlegt werden muss. So ist eine Umprogrammierung der Logger nicht nötig. Bergeng bestätigt: «Der Austausch eines Temposonics RH-Sensors gegen einen neuen dauert weniger als 15 Minuten.» ■

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PIN-KOMPATIBLER CORTEX-NACHFOLGER FÜR ATMELS ARM7 SAM7S DERIVATE

Neuer Motor gefällig?

Viele möchten ARM Cortex-M MCUs für ihr Neu-Design einsetzen. Ist es da nicht verlockend, dies ohne zusätzliches PCB Re-Design, nur durch Tausch der alten ARM7 MCU gegen eine pin- und funktions-kompatible Cortex-M3 MCU zu verwirklichen?

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ie bewährte SAM7S MCU-Familie, die auf dem ARM7TDMI Core basiert, wurde von Atmel bereits im Jahre 2004 als erste Single-Chip-ARM7-Familie eingeführt. Sie hat bis zu 512 KByte Flash bei bis zu 64 KByte SRAM, Boot ROM, Full-Speed USB Device, 3 UARTs, I²C, SPI, einen achtkanaligen 10-bit ADC, PWM Einheit und drei 16-bit Timer sowie einige Systemtimer. Verpackt wurde der SAM7S in LQFP/QFN 48AUTOR Dirk Jansen Produkt-Marketing-Manager und FAE bei MSC INFOS MSC-Gleichmann Schweiz AG 8604 Volketswil Tel. 043 355 33 66 volketswil@msc-ge.com www.msc-ge.com

und 64-pin Gehäusen. Ein externes Businterface kannte der SAM7S nicht. Dieses wurde dann später mit der SAM7SE Familie eingeführt. Mehr Rechenleistung bei tieferem Verbrauch. Rund sechs Jahre nach Einführung des ersten SAM7 stellte Atmel die nächste Generation von Single-Chip ARM-Produkten vor, die Cortex-M3 basierten SAM3 Flash-Familien. Sie besteht aus 84 Derivaten und das Jahr 2011 verspricht noch einiges an interessanten Produktankündigungen. Atmel lizenzierte den Cortex-M3 Rev. 2 mit MPU (nicht im SAM3N) und vollem DebugSystem ohne Embedded Trace Macrocells (ETM). Atmel verbreiterte den Bus zum Embedded Flash mit Prefetch-Einheit von 32 auf 128 Bit, um die Ausführungsleistung aus dem

Flash auf circa 86 DMIPs (SAM3U bei 96 MHz Taktung) zu erhöhen. Ein SAM7S erreichte maximal 38 DMIPs im Thumb-Modus bei 55 MHz und Codeausführung aus dem 32-bit Flash. Auch wurde die Stromaufnahme bei niedrigen Taktfrequenzen deutlich verringert, um beispielsweise die Low-Power Metering-Applikationen, die mit niedrigeren Taktungen arbeiten, zu begünstigen. SAM3 MCUs arbeiten «Batterie-kompatibel» im Spannungsbereich von 1,62–3,6 V, lediglich der ADC benötigt mindestens 2-V-analoge Versorgung. Auch wurden 8- und 16-bit breite externe Businterfaces in die Derivate mit mindestens 100-Pins integriert, an denen statische Speicher wie FLASH, SRAM, memory mapped-IO (LCD, FPGA) aber auch NAND Flash (ECC ist im SAM3 integriert) betrieben werden können.


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B A U E L E M E N TE

Der Atmel SAM3N läuft mit bis zur 48 MHz und unterstützt eine Spanungsversogung von 1,62–3,6 V.

Wer mehrphasige PWM mit Totzeitengenerator für Motoren oder Umrichter benötigt, findet im SAM3 Motor-kompatible PWM-Einheiten, die bis zu 4 + 4-Phasen erzeugen können, mit DMA und Notstop-Support. DMA entlastet die CPU. Ganz neu ist der DMA-gestützte Parallel I/O Capture-Modus, der paralleles Einlesen von I/O-Pins via DMA ermöglicht. So können beispielsweise «an der CPU vorbei» Kameramodule ausgelesen werden und die Bilddaten ins RAM geschrieben werden. Schutzmechanismen, wie Memory Protection Unit (MPU), eindeutige Chip-Seriennummern, CRC Unit und Busscrambler vereinfachen die Überwachung der Programmintegrität und vereiteln unerlaubte Kopierversuche. Schnelle Signale an den Ports und am externen Bus werden durch integrierte Dämpfungswiderstände im Zaum gehalten und vereinfachen das Layout und verhindern EMV-Probleme. Zudem optimierte Atmel das Power-Management und integrierte genaue RC-Oszillatoren, die mithilfe der PLLs den vollen Systemtakt generieren können. Batterie-gestützte RTC-Timer und RC-Oszillatoren erlauben die Implementierung von Uhrenfunktionen. Der Leistungsverbrauch im aktiven und Standby-Modus reduzierte sich um circa 40 %. Die Aufweckzeiten haben sich dank schnellem RCOszillator auf wenige Mikrosekunden reduziert.

CAS 4 Auslegerachsen – Logische Ergänzung des Linear Motion Portfolios Die Basis der neuen Achse bildet das Achsprofil, das bei den bereits bestehenden Linearachsen PAS eingesetzt wird. Insbesondere in Bezug auf die Durchgängigkeit der Linear Motion Produkte ist diese Ergänzung eine logische Konsequenz.

Mehr Speicher und gleiche Gehäuse. Grössere Speicher mit mindestens 1 MByte sprengen die Grenzen der SAM7-Welt und ermöglichen grundlegende Updates der SAM7-Firmware mit ganz neuen Features oder Protokoll Stacks. Wenn das Flash wächst, muss das SRAM folgen: Deshalb wird Atmel bis zu 128 KByte grosse SRAMs integrieren. Die Verpackung der SAM3S hat sich nicht geändert. Es stehen weiterhin 48-, 64-Pin LQFP und QFN-Gehäuse zur Verfügung. Neu sind die 100-Pin LQFP/BGA-Varianten, die beim SAM3S neben mehr 

Beweise dafür liefern: > > > > > > >

Der Atmel SAM3S verfügt über eine Cortex-M3 MCU mit zahlreicher Peripherie und einer Taktfrequenz von bis zu 64 Mhz.

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Die Atmel SAM7S MCU-Familie ist pin-kompatibel mit der neuen Cortex-3M-Familie.

Roadmap der Atmel Cortex-M3 MCUs.

I/Os auch ein kleines 8-bit Businterface (EBI) spendiert bekommen hat. Auf dem Atmel ATSAM3S-EK Evalbaord ist am EBI ein kleines QVGA TFT- Modul angeschlossen. Mit wenig Aufwand rückwärts kompatibel. Mit Blick auf die vielen im Markt befindlichen SAM7S Applikationen hat Atmel gleich zwei neue SAM3-Familien vorgestellt, die pinund funktionskompatibel zu den SAM7S-Familien sind und ein leichtes Upgrade auf den Cortex-M ermöglichen. Die SAM3S-Familie ist als mögliches Upgrade zu verstehen, da hier deutlich mehr Peripherals, Timer und auch neue Features integriert wurden. Wer allerdings nur die Rechenleistung eines Cortex-M3 benötigt, aber auf einige Peripherien verzichten kann, der kann die USBlose SAM3N-Familie einsetzen. Auch SAM3N ist pin-kompatibel zur SAM7S-Familie und zu allen SAM3S-Varianten. Der reduzierte Funktionsumfang der Sam3N-Famili-

en wird durch einen günstigeren Preis belohnt. SAM3S ist nicht binär kompatibel zu SAM7S. Ein wenig Hand muss bei der Migration angelegt werden. Folgende Dinge sind zu beachten: •Die SAM7S Firmware muss hinsichtlich Befehlssatz (Thumb2 versus Thumb/ARM), Interruptverabeitung, System-Timern, Bitmanipulation, Sleep Modes an die moderne Cortex-M-Architektur angepasst werden. Nur so können die Vorteile des Cortex Cores voll ausgeschöpft werden. •Der Code muss mit einem Cortex-M3 Compiler kompiliert werden. Angenehmer Nebeneffekt: Der Speicherplatz auf dem Flash wird dank besserer Codeeffizienz kleiner. •Die Treiber für die Peripheriemodule müssen gegebenenfalls an die neuen Features angepasst werden. Hier ist bei den Standard Peripherals (Timer, UART, SPI) mit sehr kleinen Änderungen zu rechnen. Analoge Peripherals (12-bit ADC) zum Beispiel

sind gänzlich neu und müssen natürlich reprogrammiert werden. Atmel unterstützt alle Peripherien durch entsprechende kostenlose Treiber und reduziert damit den Entwicklungsaufwand auf das Nötigste. Hierbei sind die Low-Level-Driver CMSISkonform. Folgende Hardware-Randbedingungen des SAM3S und SAM3N sind zu beachten: •I/Os sind nicht 5-V-tolerant (SAM7S 5-Vtolerant) •Der XIN-Level bei externer Takteinspeisung ist 3,3 V (SAM7S 1,8 V) •Ein externes PLL-Filter ist beim SAM3 nicht mehr nötig. •Nur 48-pin-Package: Der Pin PLLRC muss beim SAM3S auf VDDIO gelegt werden. •Der SRAM-Bedarf muss überprüft werden. So hat die 256-KByte-Variante SAM7S256 64 KByte SRAM, die entsprechende SAM3S4 256-KByte-Variante nur 48 KByte SRAM. ■

Roboter. Transponder. Transmitter. Automation und Elektronik, Engineering und Zukunftstechnologien: Fragen Sie die kompetentesten Schweizer Anbieter, wie sie Ihnen zu noch mehr Erfolg verhelfen können. swissT.fair, die Schweizer Messe für Automation und Elektronik – am 16. und 17. Juni 2011 in der Messe Zürich, Halle 5 und 6.

Ich schätze die persönlichen Gespräche ” mit den Ausstellern und Stammlieferanten an der swissT.fair.” Uwe Schmid, Sb Betrieb & Unterhalt Technischer Dienst Stadtpolizei Zürich

An der swissT.fair sind wir zusammen mit unseren System” integratoren Ansprechpartner für Interessenten die komplette Lösungen in der Industrie-Automation mit Roboter suchen.” Martin Bertschi Geschäftsführung, Beratung/Verkauf KUKA Roboter Schweiz AG

Zürich 16./17.06.2011

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Bild 1: Stapelhöhenmessung in Druck- oder Verpackungsindustrie mit messenden optoelektronischen Sensoren.

MESSENDE SENSOREN ZUR REGELUNG KOMPLEXER VORGÄNGE IN DER INDUSTRIEAUTOMATION

Messend sicher zum Ziel

Immer häufiger ist es Maschinenanwendern ein Anliegen, Vorgänge genauer zu regeln. Dies führt zu einer höheren Komplexität der Automatisierungslösungen und einem steigenden Bedarf an ausführlichen Informationen zu jeglichen Zuständen im Prozess. Eine Lösung für die Lieferung diverser Informationen mit nur einem Sensor stellen berührungslos messende Sensoren dar.

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er Wunsch nach präziserer Regelung und die damit steigende Komplexität der benötigten Informationen ziehen sich durch alle Felder der Industrieautomation. Materialien, Aufgaben, Anforderungen und Umgebungsbedingungen variieren dabei

INFOS Baumer Electric AG 8500 Frauenfeld Tel. 052 728 13 13 sales.ch@baumer.com, www.baumer.com

stark. Einige Applikationsbeispiele sollen diese Vielfalt verdeutlichen. Kontinuierliche Überwachung von Distanzen und Breiten. Eine der häufigsten Anwendungen ist die Abstands- oder Distanzmessung. Über eine kontinuierliche Erfassung der Distanz zu einem Objekt können unter anderem auch Dicken oder Volumen gemessen werden. In der Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen kann so zum Beispiel die Dicke von Tabletten erfasst werden. In der Verpackungsindustrie werden messende Sensoren eingesetzt, um Stapelhöhen zu

überwachen oder den Durchhang zu regeln (Bild 1). Ausserdem ist eine genaue Positionierung von Objekten auf Förderbändern möglich. Für die genannten Applikationen werden häufig optische Sensoren eingesetzt. Sie verfügen über eine hohe Messgeschwindigkeit und Genauigkeit. Ausserdem messen sie weitgehend materialunabhängig. Kleine Lichtstrahlen sind vor allem bei Anwendungen in der Handlingsindustrie vorteilhaft, da die Sensoren hier auf engstem Raum an vielen beweglichen Armen vorbeischauen müssen. 


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Bild 2: Fadenspannungsregelung in einem automatisierten Webstuhl mit messenden Induktivsensoren.

Im Maschinenbau sind bei Distanzmessungen häufig metallische Objekte oder Maschinenteile im Spiel. Ein Beispiel: In einem automatisierten Webstuhl wird die Regelung der Fadenspannung am metallischen Tänzerarm kontinuierlich überwacht, um die Qualität des Stoffs zu gewährleisten und Maschinenstillstände durch ein Reissen der Fäden zu verhindern (Bild 2). Induktivsensoren sind prädestiniert für messende Aufgaben mit Metall als Targetmaterial. Dank kurzer Ansprechzeiten sowie hoher Linearität und Auflösung ist eine hohe Regelgenauigkeit möglich. In der Produktion von Drähten oder Seilen müssen deren Breiten zur Qualitätskontrolle erfasst werden (Bild 3). Ausserdem können über Breitenmessung Bahnkanten genau gesteuert werden, zum Beispiel bei der Zuführung in der Textil-, Druck oder Verpackungsindustrie. Vor allem bei Verpackungsvorgängen ist eine präzise Positionierung des zugeführten Verpackungsmaterials

Bild 3: Breitenmessung von Drähten und Seilen zur Qualitätskontrolle mit Zeilensensoren.

enorm wichtig, da die Qualität der Verpackung für die Qualität des Produktes steht. Zeilensensoren messen präzise und schnell lateral zum Sensor und können auch transparente Objekte erfassen (Bild 4). Kontrolle von Füllständen und Winkeln. Eine Aufgabe, die kontinuierliche Überwachung erfordert, um eine vorgegebene Qualität zu gewährleisten, ist die Abfüllung von Lebensmitteln oder Kosmetika. Hier muss das Füllgewicht genau eingehalten werden. Füllstände von diversen Medien werden auch in Laborautomaten von Sensoren überwacht. Dort müssen sie in kleine Behälter wie Reagenzgläser «schauen». Als zuverlässige Lösung für berührungslose Füllstandsmessungen bieten sich Ultraschallsensoren an. Diese können völlig material-, transparenz- und reflexionsunabhängig sowohl feste als auch flüssige Medien erkennen. Für besonders kleine Objekte oder das «Hineinschauen» in sehr kleine

Bild 4: Rollendurchmesser von Folien erfassen mit messendem Ultraschallsensor.

Behälter hat Baumer Ultraschallsensoren mit kleinen Schallkegeln im Programm. Ein sensibler Bereich ist die Winkelmessung. Überall, wo Bewegungen stattfinden, müssen diese genau überwacht werden. Bei Arbeitsmaschinen wie Baggern oder Kränen werden zum Beispiel Dreh- und Kippwinkel von Schaufeln oder Auslegern kontinuierlich beobachtet, um die Arbeitssicherheit zu gewährleisten. Magnetische Winkelsensoren können die Winkel absolut und totzonenfrei über 360° erfassen. Sie kontrollieren ausserdem den Neigungswinkel der Ladeeinrichtung von Müllwagen (Bild 5) oder regeln die Bewegungen von Solarpanels. Messen mit hoher Genauigkeit. Über das gesamte Standardportfolio an messenden Sensoren legt Baumer besonderen Wert auf Präzision. Das Resultat sind hochgenaue und reproduzierbare Messungen durch temperaturstabile Sensoren. Der optische La-

Bild 5: Kontrolle des Neigungswinkels der Ladeeinrichtung von Müllwagen mit magnetischen Winkelsensoren.


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Bild 6: Hochpräziser messender Induktivsensor mit 4 nm Auflösung.

ser-Distanzsensor OADM 12 zum Beispiel misst mit einer Auflösung von 2 μm. Im Ultraschallbereich steht der Sensor UNDK 09 mit einer speziellen Schalldüse zur Verfügung. Bei Messungen auf kleine Objekte oder in kleine Öffnungen hinein erreicht er eine Auflösung von 0,1 mm, was einer Volumenauflösung von bis zu 1 μl entspricht. Eine besonders hohe Auflösung von bis zu 4 nm verspricht der Induktivsensor IPRM 12 (Bild 6). Für verschiedene Anforderungen stehen drei unterschiedliche Varianten zur Verfügung – hohe Auflösung bei hoher Linearität oder bei grossem Messbereich oder ein grosser Messbereich bei kleiner Temperaturdrift. Für den Anwender bedeutet dieses Bekenntnis zur durchgängig hohen Präzision eine hohe Zuverlässigkeit der Sensoren in der Anwendung. Leistungsstarke Standardsensoren. Neben der Präzision stehen bei Baumer die allgemeine Leistungsstärke der messenden Sensoren sowie Lösungen für anspruchsvolle Anwendungen im Vordergrund. Das bedeutet zum einen, dass die Baumer-Sensoren für sich

Bild 7: Baumer bietet ein grosses Standardportfolio an messenden Sensoren.

beanspruchen, in ihrer Klasse hervorzustechen. Beispiele für diese «Klassenbesten» sind wiederum in diversen Technologien zu finden: Im nur daumennagelgrossen robusten Metallgehäuse des Induktivsensors IWFM 08 ist die komplette Elektronik untergebracht. Mit einer Ansprechzeit von <1 ms und einer Auflösung von <1 μm stellt er eine sehr zuverlässige und präzise Lösung zum Beispiel für die Messung der Exzentrizitäten von Wellen dar. Bei den optischen Sensoren zählt OADM 13 zu den kleinsten auf dem Markt erhältlichen Laser-Distanzsensor mit integrierter Auswerteelektronik. Der Sensor misst mit einer Auflösung von bis zu 10 μm farb- und materialunabhängig über eine Messdistanz von bis zu 550 mm. Seine Ansprechzeit beträgt dabei weniger als 0,9 ms. Er ist besonders gut geeignet für hochgenaue Positionierungen oder Profilmessungen. Der Ultraschall-Sensor UNDK 10 ist der kleinste und leichteste (4 g) auf dem Markt erhältliche Sensor seiner Art. Die sehr schmale Schallkeule ermöglicht Füllstandsmessungen in Behältern mit kleinen Öffnungen oder auf kleine Objekte – bis zu einer Messdistanz von 200 mm. Zum anderen nutzt Baumer sein übergreifendes Entwicklungs-Know-how, um auch robuste Sensoren anbieten zu können, wie sie immer häufiger gefordert werden. Sensoren mit einem besonders grossen Arbeitstemperaturbereich von –40 bis +85 °C sind für Aussenanwendungen geeignet, zum Beispiel in Windenergieanlagen oder schweren Fahrzeugen. Ausserdem werden im Sommer die ersten messenden optischen Sensoren im Hygiene-Design auf den Markt kommen. ■

Der Schlüssel zum erfolgreichen Löten im bleifrei-Zeitalter! JBC-Handlötgeräte sind neu mit einem innovativen mikroprozessorgesteuerten Aufheizsystem ausgestattet. Die Werkzeuge benötigen somit eine aussergewöhnlich kurze Aufheizzeit, welche Lötarbeiten bei bislang nicht vorstellbaren, sehr geringen Temperaturen zulässt. Für optimale Lötergebnisse: Bleifreie Lotdrähte von alpha metals.

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AUSBILDUNG

MASTER OF SCIENCE IN ENGINEERING AN DER BFH-TI

Gerüstet für einen Top-Job Mit dem Master of Science in Engineering bietet die Berner Fachhochschule eine Vertiefung in Technik und Informationstechnologien, macht Studierende fit für verantwortungsvolle Führungsaufgaben in der Privatwirtschaft.

Gespräch mit Professor Dr. Franz Baumberger, Leiter Masterstudien

Master-Studiengänge werden nicht nur an den Fachhochschulen, sondern auch an der ETH angeboten. Worin besteht der Unterschied? Die Studierenden sollen nach Abschluss nicht nur methodisches Know-how beherrschen, sondern komplexe Zusammenhänge erkennen und Aufgaben selbstständig lösen.

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er den Master of Science in Engineering (MSE) der Berner Fachhochschule BFH-TI antritt, entscheidet sich für ein praxisbezogenes Studium. Die Ausbildung ist an die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung gekoppelt, in welcher die Dozierenden selbst aktiv tätig sind. Dabei geben Kooperationen mit der Industrie den Studierenden Einblick in aktuelle Probleme und lehren sie, diese mit neuen Technologien zu lösen. Der MSE bietet dabei vier Vertiefungsrichtungen. Die vier Schwerpunkte. Einer davon ist Technologie am Menschen, wo BFH-Forscher Wege suchen, wie der Mensch neue Tech-

AUTORIN Elsbeth Heinzelmann INFOS BFH-TI 2501 Biel www.ti.bfh.ch/de/master

nologien nachhaltig nutzen kann. Unter dem Motto «Human Interface Technology» entwickeln sie System-on-a-Chip-Lösungen und Verifizierungsverfahren mit Iris-Mustern oder Fingerabdruck und sorgen für mehr Sicherheit in der digitalen Welt. Der Schwerpunkt Energie – Verkehr – Mobilität fokussiert sich auf eine effizientere Energienutzung. Im Brennpunkt stehen erneuerbare Energien, dezentrale mobile Systeme mit Photovoltaik und Brennstoffzellen. Energie soll verlustfrei gespeichert werden, beispielsweise durch eine Kombination von Permanentmagnetantrieben mit cleverer Steuerungs- und Regelungstechnik. In «Transport» gilt das Augenmerk mehr Sicherheit im Strassen- und Schienenverkehr. Software und Steuerungen werden optimiert, Emissionen von Verbrennungsmotoren reduziert, Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeuge erforscht und biogene Anlagen entwickelt. Beim Schwerpunkt Mobile Informationsgesellschaft geht es um die Verknüpfung von

Dr. Franz Baumberger: Im Fachhochschul-Master zeigt ein junger Ingenieur, dass er ein konkretes Problem eines Wirtschaftspartners einer Lösung zuführen kann. Dies führt im Allgemeinen zu einem praktischen Erkenntnisgewinn. Im ETH-Master zeigt ein Studierender, dass er befähigt ist, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu generieren, was zu einem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn führt. Für welche Positionen in der Wirtschaft eignen sich Master-Absolvent/-innen der FH? FH-Master-Absolvent/-innen sind für Wirtschaftspositionen in der konkreten Umsetzung ausgebildet. Sie können Positionen wie Produktionsleiter, technische Leiter einer Entwicklungsabteilung oder ähnliche besetzen. Sie sind weniger geeignet, den Posten eines Chief Scientific Officer zu übernehmen. Wie beurteilen Sie den «Mehrwert» durch den Master-Studiengang? Für mich ist es ein dreifacher Mehrwert: Zum einen eignet sich ein junger Ingenieur oder eine Ingenieurin in einem ganz bestimmten Gebiet Mehrwissen an. Durch die Masterthesis wird attestiert, dass er/sie befähigt ist, selbstständig ein konkretes Problem zu lösen. Zum Zweiten wird er/sie mit zunehmender Erfahrung im Arbeitsmarkt einen höheren Lohn erzielen, insbesondere dann, wenn jemand seine Projektarbeiten oder die Masterthesis noch an einer anderen ausländischen Hochschule gemacht hat. Zum Dritten wird er/sie spätestens in 10 Jahren einen anderen Sozialstatus erreicht haben, wenn der FH-Master sich in Wirtschaft und Gesellschaft etabliert hat.


AUSBILDUNG

Mobil-Kommunikation, Applikationen und ihren mobilen Benutzern. «Mobile ITC» dient der Erarbeitung von Konzepten für mobile Information und Kommunikation. In «ITC-based Management» dreht sich alles um den Ausbau von e-Business-Strukturen bis zu Informatikgestützter Unternehmensführung. In «Identity, Securityand Privacy» werden sichere ICT-Systeme und -Applikationen realisiert, die stationäre und mobile Personen verlässlich identifizieren und ihre Privatsphäre wahren. Auf die Herstellung neuer Güter, Verfahren und Fertigungstechniken ist der Schwer-

punkt Produktionstechnik ausgerichtet. In «Laser und Photonics» erforschen die BFHIngenieure Materialien mit Lasern hoher Leistung, entwickeln optische Messsysteme und integrieren sie in Produktionsanlagen. «Materials and Surface Technologies» befasst sich mit der Veränderung von Randschichten durch Wärme- und Laserbehandlung oder dem Auftrag von Dünnschichten im Hochvakuum. Mechatronische Systeme vernetzen und steuern ist Inhalt von «Mechatronics». «Risikomanagement» dient der qualitativen und quantitativen Modellierung technischer und wirtschaftlicher Risiken.

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Wissen und praxisorientiertes Denken vermitteln. Aufgabe des Masters ist es, nebst fachlichen Kenntnissen das abstrakte Denken und das anwendungs- sowie lösungsorientierte Handeln zu vermitteln. Die Studierenden sollen nach Abschluss nicht nur methodisches Know-how beherrschen, sondern komplexe Zusammenhänge erkennen und Aufgaben selbstständig lösen. Wer einen Master of Science in Engineering absolviert, verfügt über das Rüstzeug, in der Privatwirtschaft eine verantwortungsvolle Führungsposition zu übernehmen. ■

OPTIMIEREN DER FIRMENKOMMUNIKATION MIT EINEM MANAGEMENTSYSTEM

Datenpflege auf Schienen Der Datenprovider Info4C betreibt eine Datenbank von politisch exponierten Personen (PEPs) aus aller Welt. Das Wichtigste bei der Pflege solch grosser Datenbestände wäre ein effizientes Managementsystem – das aber war nicht vorhanden. Dieser Herausforderung hat sich eine Studentengruppe der ABBTS Baden im Rahmen ihrer Diplomarbeit gestellt.

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ie Firma Info4C kommunizierte mit dem internationalen Netzwerk von Dateneditoren teilweise per E-Mail und Excel, teilweise über andere Systeme. Die Führung der Editoren in den verschiedenen Ländern war also völlig getrennt vom Auftragsmanagement. Erschwerend für letzteres war die Verwendung verschiedener Systeme. Das Ziel des Projektes war deshalb die Entwicklung eines softwaregestützten, workflowbasierten, integrierten Managementsystems zur Optimierung der Kommunikation, der Auftragserteilung und -überwachung.

AUTOREN Mehmet Nazlikul, Stefan Müller, Philipp Stadelmann, Kay Goldinger Fachbereich Informatik der ABB Technikerschule Baden INFOS ABB Technikerschule 5400 Baden Tel. 058 585 33 02 sekretariat@abbts.ch www.abbts.ch

Effizientes Management durch Zentralisierung der Vorgänge. Die entwickelte Lösung ist eine WebappliDas Zentralisieren von Management und Kommunikationswegen ist das A und O kation, die ein zentrales für eine effiziente Pflege grosser Datenbestände. Management von Kommunikation, AuftragsabHauptvorteile der Applikation sind die einfawicklung und Personalführung ermöglicht. Alle Aufträge werden auf einer Webseite er- che Bedienung, Sicherheit und Wartbarkeit. fasst und mit den entsprechenden Excel- Alle Vorgänge werden transparent abgebilDateien versehen. All dies wird in einer Da- det und Fehlerquellen eliminiert. So haben tenbank abgelegt. Jederzeit ist der die Manager von Info4C jederzeit die vollÜberblick auf drei Ebenen gewährt: Daten- ständige Übersicht und verwalten die Aufbankkomponenten, Status und Verteilung tragsabwicklung mit einer beträchtlichen ■ der Aufträge, Auslastung der Mitarbeiten- Zeiteinsparung. den. Auch die Zeit, die benötigt wird, um den Auftrag zu erledigen, wird erfasst und verschiedene Bewertungsaspekte sind integriert; damit wird auch die Effizienz der einzelnen Editoren evaluiert. Ruby on Rails Softwareentwicklung wie auf Schienen Technisch wurde das Projekt auf der Plattform Ruby on Rails (siehe Kastentext) und MySQL als Datenbanksystem realisiert. Durch die durchgängige Verwendung von Open-Source-Technologien entstehen für den Auftraggeber keine Lizenzkosten. Die

Ruby on Rails ist ein Web-Framework, welches aus zwei Komponenten besteht. Die Programmiersprache Ruby zeichnet sich durch die starke Objektorientiertheit und die einfach zu erlernende Syntax aus. Das eigentliche Framework, Rails, hat den Vorteil, dass viele Aufgaben automatisiert im Hintergrund geschehen. Dies ermöglicht dem Entwickler, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Beide Komponenten von Ruby on Rails stehen unter der GPL (General Public Licence).


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AUSBILDUNG

WANDERAUSSTELLUNG «ACHTUNG TECHNIK LOS» AUCH IM 2011 UNTERWEGS

Auf Achse für die Zukunft der Schweiz Junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern und ihnen die berufliche Möglichkeiten aufzuzeigen, ist für die Zukunft der Schweiz von höchster Wichtigkeit. Viele bewährte Initiativen verfolgen dieses Ziel; wenige Angebote sind aber für die Unterstufe entwickelt. Genau diese Zielgruppe peilt die Wanderausstellung «Achtung Technik Los» an.

D

ie Partner ABB Technikerschule, FHNW Hochschule für Technik, die Lernzentren LfW und die Aargauische Lehrmeistervereinigung Informatik AG-I, sind daran interessiert, Schülerinnen und Schülern die Bandbreite der technischen Berufswelten, vor allem in der Informatik, naher zu bringen. Um dies zu erreichen – und vor allem auch Jugendliche anzusprechen, die nicht von sich aus schon einen technischen Beruf in Betracht ziehen – wurde unter der Trägerschaft von IngCHEngineers Shape Our Future und NaTech Education eine Wanderausstellung an Sekundarschulen lanciert. Als weitere wichtige Kooperationspartner konnten die Berufsfachschule Baden BBB und Swissmem gewonnen werden. Lebendiges Bild vermitteln. Die Wanderausstellung mochte die Bedeutung der Technik und Informatik in unserer Gesellschaft und als integraler Bestandteil einer technischen Ausbildung aufzeigen. Zudem gibt sie Auskunft über die verschiedenen Ausbildungswege und präsentiert die Vielfalt der Arbeitswelten in Technik und Informatik. Durch persönliche Kontakte zwischen Bezirks- und Sekundarschülerinnen und -schülern und Berufslernenden, Fachhochschulstudentinnen und -studenten wird ein lebendiges Bild der Informatik vermittelt. Die Anwesenheit von jungen, engagierten Menschen, die gerade eine technische oder Informatik-Ausbildung absolvieren, bietet Möglichkeiten zur Identifikation.

INFOS Brigitte Manz-Brunner Partner, Senarclens, Leu + Partner AG Geschäftsführerin NaTech Education und SVIN 8032 Zürich Tel. 043 305 05 90 brigitte.manz-brunner@senarclens.com www.senarclens.com

«Achtung Technik Los» vermittelt Schülern der Unterstufe die faszinierende Welt der Informatik.

Nun ist die Pilotphase an 5 Bezirksschulen des Kantons Aargau vorbei und die zahlreichen mündlichen und schriftlichen Feedbacks seitens der Schulen sowie von beteiligten Institutionen, aber auch die Ergebnisse der Schülerumfrage zeigen, dass die Wanderausstellung «Achtung Technik Los!» in ihrer Pilotphase grossen

Anklang gefunden hat. Es ist somit nicht verwunderlich, dass auch im 2011 die Wanderausstellung unterwegs an fünf Sekundarschulen der Stufe 1 sein wird. Bisher bekannt sind die Standorte Oftringen, Muri und Frick. ■

Überblick zur Informatik-Förderung Um Kinder und Jugendliche in die faszinierende Welt der Informatik zu führen, offerieren zahlreiche Initiativen ergänzendzum Schulunterricht spannende Projekte. Vom Roboterbau bis zur Webseitengestaltung, vom Biber-Wettbewerb bis zum Programmieren für Kinder. Der Schweizer Verein für Informatik in der Ausbildung (SVIA) hat alle Förderangebote für Informatik in einer Broschüre zusammengefasst. Die Publikation «Schülerinnen und Schüler entdecken Informatik» enthält Angebote in den Bereichen Wettbewerb, Projektwochen, Ausstellungen und Informationstage. Die Broschüre kann bei Dr. Beate Kuhnt, SVIA (beate.kuhnt@haslerstiftung.ch) bestellt oder von der Webpage des SVIA geladen werden. www.svia-ssie-ssii.ch/svia/news.t


ANTRIEBE UND FLUIDIK

EasyHandling – der direkte Weg zur perfekten Anwendung Mit EasyHandling macht Rexroth das Automatisieren von Handhabungssystemen deutlich einfacher, schneller und wirtschaftlicher. EasyHandling ist nicht nur ein mechanischer Komponentenbaukasten, sondern vollzieht den Evolutionsschritt zur umfassenden Systemlösung: Antriebs-und Steuerungstechnologien, standardisierte Schnittstellen und ein völlig neuartiger Inbetriebnahmeassistent sind exakt aufeinander abgestimmt. Durch ihr perfektes Zusammenspiel reduzieren sich Projektierungs-, Montage- und Inbetriebnahmezeiten um bis zu 80 Prozent. Bosch Rexroth Schweiz AG 8863 Buttikon Tel. 055 46 46 111 info@boschrexroth.ch www.boschrexroth.ch www.boschrexroth.com/electric

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Mit EasyHandling lassen sich Handhabungsaufgaben wirtschaftlich automatisieren, der Engineeringaufwand reduziert sich um bis zu 80 Prozent.

MIT EASYHANDLING VON REXROTH HANDHABUNGSAUFGABEN WIRTSCHAFTLICH AUTOMATISIEREN

Bis zu 80 Prozent weniger Engineeringaufwand

Die Lösungsplattform EasyHandling von Rexroth vereinfacht die Automatisierung von Grund auf. Das perfekte Zusammenspiel aller Antriebs- und Steuerungstechnologien mit Linearsystemen, standardisierte mechanische und elektrische Schnittstellen sowie neue Inbetriebnahmeassistenten reduzieren in Summe die Zeiten für Projektierung, Montage und Inbetriebnahme je nach Applikation um bis zu 80 Prozent.

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it EasyHandling macht Rexroth das Automatisieren von Handhabungssystemen deutlich einfacher, schneller und wirtschaftlicher.

INFOS Bosch Rexroth Schweiz AG 8863 Buttikon Tel. 055 46 46 111 info@boschrexroth.ch www.boschrexroth.ch

Einfache Projektierung für schnelle Realisierung. EasyHandling ist nicht nur ein mechanischer Komponentenbaukasten, sondern vollzieht den Evolutionsschritt zur umfassenden Systemlösung: Antriebs- und Steuerungstechnologien, standardisierte Schnittstellen und ein völlig neuartiger Inbetriebnahmeassistent sind exakt aufeinander abgestimmt. EasyHandling heisst höchster Konfigurationskomfort. Schon bei der Projektierung vereinfachen und beschleunigen Auswahltools das Zusammenstellen des optimalen

Handhabungssystems. Der Anwender gibt lediglich wenige erforderliche Parameter ein und erhält Lösungsvorschläge für die passenden Modulkombinationen. Die Projektierungssoftware informiert über die technischen Daten der Komponenten, liefert detaillierte CAD-Daten des Gesamtsystems und ermöglicht Beratungsanfragen. Dadurch sind Zeit- und Kosteneinsparung von bis zu 70 Prozent möglich. Minimale Montagezeiten, maximale Effizienz. Auch bei der Montage reduziert EasyHand-


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ling den Aufwand deutlich. Die mechanischen Module verfügen durchweg über formschlüssige Schnittstellen. Ohne aufwändiges Ausrichten sind sie schnell passgenau miteinander verbunden. «Safety on Board», die antriebsintegrierte Sicherheitstechnik, vereinfacht das Engineering und sorgt für maximale Sicherheit für Mensch und Maschine. Diese Features senken die Kosten und den Zeitaufwand um bis zu 60 Prozent. Schnelle Inbetriebnahme für mehr Flexibilität. Bei den elektrischen Komponenten macht der intelligente Inbetriebnahmeassistent EasyWizard die Konfiguration denkbar einfach: Alle achsindividuellen, elektrischen und mechanischen Daten sind bereits hinterlegt. Das reduziert den Aufwand, um komplette Achsen zu konfigurieren und in Betrieb zu nehmen auf wenige Minuten. Wirtschaftlicher Betrieb und Energieeffizienz. EasyHandling-Systeme sind mit intelligenten Diagnose-Tools ausgestattet, die die Serviceintervalle auf Basis der tatsächlichen

EasyHandling ist nicht nur ein mechanischer Komponentenbaukasten, sondern vollzieht den Evolutionsschritt zur umfassenden Systemlösung.

Beanspruchung und des Verschleisses berücksichtigen.Die Rexroth-4EE-Philosophie zur Steigerung der Energieeffizienz in allen Phasen des Maschinenlebenszyklus wird bei EasyHandling konsequent umgesetzt: Vermeidung von Überdimensionierung der

Antriebe, optimierte Wirkungsgrade aller Komponenten im Zusammenspiel und die Nutzung jeder Möglichkeit zur Energieeinsparung. ■

Networking. Researching. Engineering. An der swissT.fair pflege ich ” Geschäftsbeziehungen und profitiere gleichzeitig vom inspirierenden Forumsprogramm.” Sandra Schiller, Produkt Managerin Georg Fischer Piping Systems Ltd.

Automation und Elektronik, Engineering und Zukunftstechnologien: Fragen Sie die kompetentesten Schweizer Anbieter, wie sie Ihnen zu noch mehr Erfolg verhelfen können. swissT.fair, die Schweizer Messe für Automation und Elektronik – am 16. und 17. Juni 2011 in der Messe Zürich, Halle 5 und 6.

Die swissT.fair ist eine optimale Plattform, um uns am Markt zu präsentieren und interessante Fachgespräche zu führen.” ”

Zürich 16./17.06.2011

Matthias Ingold Product Manager OEM/Industry Schneider Electric

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Energie sparen mit Servotechnik Mithilfe des Tools Servosoft der Firma ControlEng sorgt B&R für eine gezielte Antriebsauslegung, die Energieeinsparungen ermöglicht. Bei komplexen Maschinen mit hintereinander ablaufenden Bewegungsvorgängen wird die kinetische Energie meist in Bremswiderständen in Form von Wärme freigesetzt. Mittels Zwischenkreiskopplung über den DC-Bus der AcoposMulti Servoantriebe können bis zu 30% der Bewegungsenergie eingespart werden. Die Bremsenergie wird über Pufferkondensatoren für Beschleunigungsvorgänge an anderer Stelle zur Verfügung gestellt. Eine weitere Steigerung der Energieeffizienz kann in Fällen geringer Gleichzeitigkeit von Brems- und Beschleunigungsvorgängen im Achsverbund durch die aktive Energierück-

speisung ins Stromnetz erreicht werden. Unterstützt werden sämtliche Energiesparmassnahmen von B&R durch die Cold-Plate-Schaltschrankmontage. Diese bietet die Option, die in den Servoverstärkern selbst anfallende Verlustwärme über einen Flüssigkeitskreislauf und Wärmetauscher dorthin zu befördern, wo sie benötigt wird.

B&R Industrie-Automation AG | 8500 Frauenfeld | Tel. 052 728 00 55 office.ch@br-automation.com | www.br-automation.com

Modulare Antriebslösung in IP65

Die AcoposMulti65 Wechselrichter von B&R bieten auf die einzelne Anwendung zugeschnittene Antriebslösungen. Sie sind in der Schutzart IP65 ausgeführt, was die direkte Befestigung an der Maschine ermöglicht. Im Schaltschrank selbst befinden sich nur die Leistungsversorgungsmodule sowie die notwendigen elektromechanischen Komponenten. Die

Wechselrichter sind untereinander über eine Hybridverkabelung verbunden. Die Aneinanderreihung von AcoposMulti65-Antriebsmodulen in einer Linienstruktur – einer so genannten «daisy chain» Verdrahtung – ergibt eine einfache Maschinenarchitektur, die Energie wird von einem Antriebsmodul zum nächsten weitergeleitet. Neben der verdrahteten Sicherheitsfunktion STO (Safe Torque Off) und SS1 (Safe Operational Stop 1 zeitüberwacht) sind AcoposMulti65-Wechselrichter zukünftig optional auch in der netzwerkbasierenden Variante, basierend auf openSafety, erhältlich. Damit stehen die bereits mit AcoposMulti zertifizierten Funktionen STO, SBC, SOS, SS1, SS2, SLS, SMS, SLI, SDI, SLP zur Verfügung.

B&R Industrie-Automation AG | 8500 Frauenfeld | Tel. 052 728 00 55 office.ch@br-automation.com | www.br-automation.com

Getriebemotoren für aseptische Umgebungen Applikationen schnell und einfach konfigurieren

In der Lebensmittelund chemisch-pharmazeutischen Industrie werden die Standards für Wasch- und Desinfektionsprozesse stetig strenger. Damit Reinigungs- und Desinfektionsmittel ihre Wirkung voll entfalten können, müssen die Maschinen in den Fertigungsanlagen möglichst viele glatte Flächen aufweisen. Damit wird eine maximale Reinigung mittels Hochdruckreiniger gewährleistet. Rossi Motoriduttori bietet Getriebemotoren für solche korrosiven und aseptischen Umgebungen an. Die dafür entwickelten Spezialbeschichtungen lassen sich auf allen Typen der Rossi-Getriebemotoren anbringen. Rossi HyClean produziert zudem zwei neue «Schutzpakete», die den hohen Anforderungen an die Reinigungs-

prozesse in Bezug auf chemische und mechanische Beanspruchung genügen: HyClean Guard (USDA) für schwere und HyClean Shield (NSF) für extreme Bedingungen sind zuverlässige Alternativen zu Mehrschicht-Lackierungen oder Edelstahlausführungen bei höchst korrosiven Umgebungen. Ausführliche Tests bei Ecolab und die erteilten Zertifikate belegen die hervorragenden Schutzeigenschaften gegen Korrosion.

BIBUS AG | 8320 Fehraltorf | Tel. 044 877 50 11 info.bag@bibus.ch |www.bibus.ch

Neben der weitverbreiteten, frei programmierbaren Steuerung Movi-PLC bietet SEW-Eurodrive für typische Standardanwendungen jetzt auch einen konfigurierbaren Controller an. Diese Configurable Control Unit (CCU) umfasst standardisierte Einzel- oder Mehrachsapplikationsmodule. Der Anwender hat dadurch bei zahlreichen Standardanwendungen keinen Programmieraufwand mehr, sondern muss lediglich den Controller konfigurieren. Das erfolgt sehr einfach mit einem PC-Programm mittels einfacher grafischer Parametrierung. Die Applikationsmodule stellen der überlagerten Steuerung eine standardisierte Funktionalität über die Prozessdaten-Schnittstelle zur Verfügung. Die Einzelachsfunktionalitä-

ten umfassen die Nockenpositionierung, Buspositionierung und das Universalmodul, das verschiedene Positionierbetriebsarten wie Modulo-, Restweg- und lineare Positionierung zur Verfügung stellt. Zu den Mehrachsapplikationsmodulen gehören «SyncCrane» zur einfachen Ansteuerung von Hebern und Kranbrücken sowie «Energiespar-RBG» zur energieoptimierten Ansteuerung von Regalbediengeräten.

Alfred Imhof AG | 4142 Münchenstein | Tel. 061 417 17 17 info@imhof-sew.ch | www.imhof-sew.ch


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Bürstenloser Gleichstrommotor Der neue bürstenlose Gleichstrommotor EC 40 von Maxon Motor ist mit einem Neodym-Per-manentmagnet, rostfreiem Gehäuse und geschweissten Flanschen ausgerüstet. Die technischen Daten beinhalten folgende Werte: flache Kennliniensteigung (rund 3,6 min-1/mNm1 ), mechanische Anlaufzeitkonstante 2,1 ms, Grenzdrehzahl 18 000 min-1, Wirkungsgrad 89%. Die eisenlose Wicklung führt zu einem ruhigen, rastmomentfreien Lauf und hohem Anhaltemoment. Der EC 40 ist mit verschiedenen An-

baukomponenten wie Encodern oder Getrieben kombinierbar. Neu zum Maxon-Baukasten hinzugekommen ist die auf den EC 40 abgestimmte Permanentmagnet-Bremse AB 32 für Betriebstemperaturen von – 40 bis +100 °C. Kompatible Kontroller, von 1-Quadranten- bis 4Quadranten-Servoverstärkern bis hin zu programmierbaren Positioniersteuerungen, lassen sich mit dem EC 40 verbinden. Der Gleich-

strommotor lässt sich in Industrieund Logistikanlagen, in der mobilen Robotik, in Verpackungsmaschinen und in Elektrowerkzeugen oder in der Luft- und Raumfahrt einsetzen.

maxon motor ag | 6072 Sachseln | Tel. 041 666 15 00 | info@maxonmotor.com | www.maxonmotor.com

Leistungsstarker linearer DC-Servomotor Faulhaber erweitert sein Portfolio mit einem neuen leistungsstarken Linear-DC-Servomotor auf Basis der Quickshaft-Technologie. Der LM 0830 ... 01 mit seinen Abmessungen von 8x12x30 mm und einem Gewicht von 17 Gramm bringt bei voller Leistung eine Spitzenkraft bis zu 2,74 N. Der Läuferstab mit einem Durchmesser von 4 mm ist in verschiedenen Hublängen von 15 bis 40 mm verfügbar. Der neue lineare DC-Servomotor beinhaltet als Feedbacksystem drei analoge Hallsensoren. Die drei um 120° verschobenen Ausgangssignale werden von ei-

nem externen Motion Controller zur Kommutierung und zur Regelung verwendet. Mit diesem integrierten Feedbacksystemen ist der Motor ohne ein weiteres Gebersystem zu betreiben. Die optimal abgestimmten Faulhaber Motion Controller sind mit RS232 und mit CAN-Schnittstelle erhältlich. Die kostenlose Software «Motion Manager» macht es einfach, den Antrieb für die gewünschten Fahrprofile zu programmieren. Der Miniaturantrieb eignet sich beson-

ders für lineare Antriebslösungen im Mikrobereich, bei denen eine lange Lebensdauer ohne Wartungsaufwand sowie hohe Effizienz bei geringem Strombedarf gefragt sind.

MINIMOTOR SA | 6980 Croglio | Tel. 091 611 31 00 info@minimotor.ch | www.minimotor.ch

Ethernet-kompatible Powerlink-Servos Dank eines erweiterten EchtzeitEthernet-Bewegungssteuerungssystems gelang Advanced Coating Robotics (ACR) die Entwicklung einer neuen Conformal Coating-Maschine mit hoher Präzision punkto dreidimensionaler Besprühung und mit extrem hohem Durchsatz. Dieses mehrachsige System basiert ausschliesslich auf Baldor Electric-Produkten zur Bewegungssteuerung, bei denen die drei Achsen über die Ethernetkompatiblen Powerlink-Servo-Antriebe gesteuert werden. Ausschlaggebend für die Wahl dieser Technologie waren die Flexibilität der Bewegungssteuerungssoft-

ware von Baldor, die praktische Anwendbarkeit der interpolierten EchtzeitSteuerungsoptionen auf die fünfachsigen Servound Schrittbewegungen der Maschine und die einfache Systemmontage dank der Ethernet-basierten Module. Die X- und Y-Achsen des Bewegungssteuerungssystems der Maschine basieren auf dem H-Riemenantrieb von zwei an die MicroFlex e100-Antriebsmotoren angeschlossenen Baldor BSM-Servomotoren. Die beiden Motoren sind statisch – sie belegen feste Positionen am unteren

Ende des «H» – und werden auf einem einzigen Riemen betrieben. Der Vorteil dieses Konzepts liegt darin, dass die Motoren nicht zur Lastträgheit beitragen und somit sehr schnelle und präzise Bewegungen ermöglichen – die Maschine kann X-Y-Geschwindigkeiten von bis zu 800 mm/s ausführen.

Baldor ASR AG | 8245 Feuerthalen | Tel. 052 647 47 00 | sales.ch@baldor.com | www.baldor.ch

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I N M O T I O N / A N TR I E B E U N D F L U I D I K

FDA-konforme Servomotoren für die Lebensmittelindustrie Die Hygienebestimmungen in der Lebensmittelindustrie stellen auch an die dort eingesetzten Antriebs- und Steuerungskomponenten hohe Anforderungen in Bezug auf Oberflächen und Materialien, die einer regelmässigen Behandlung mit aggressiven Reinigern standhalten müssen. Mit der lebensmittelechten Beschichtung eines Standard-Servomotors der AM3000-Serie geht Beckhoff einen neuen Weg: Die weisse, im Lebensmittelbereich übliche Beschichtung ist FDA (Food and Drug Administration)konform und stellt sicher, dass die damit produzierten Produkte in keiner Weise durch chemische Substanzen belastet werden. Die

FDA-konformen Motoren unterscheiden sich nur durch ihre Oberfläche, den Wellendichtring und durch die Edelstahlwelle, ansonsten sind sie identisch mit den Standardtypen. Die Flanschgrössen 2…7 der AM3000-Serie sind optional mit der Oberflächenbeschichtung erhältlich. Die Ausführung in Schutzart IP 67 erlaubt ausserdem den Einsatz in rauer Industrieumgebung.

Optimale Kommutierung und Kontrolle

In Kombination mit den leistungsstarken bürstenlosen 4-Pol DCServomotoren der Serie BX4 können die hochauflösenden Absolutencoder Serie AES-4096 für exakte Kommutierung und zur optimalen Positions- und Drehzahlregelung eingesetzt werden. Aufgebaut mit moderner Single ChipTechnologie, ermöglicht der Encoder eine Sinuskommutierung, wodurch der Motor effizienter betrieben, Drehmomentrippel minimiert und die Geräuschentwicklung reduziert werden kann. Die absolute Winkelinformation ist bereits beim Einschalten vorhanden, eine wichtige Eigenschaft für viele Positio-

nieranwendungen. Mit nur einem Ausgangskabel für Motor und Encoder wird der Verdrahtungsaufwand vereinfacht. Das System ist über einen grossen Temperaturbereich einsetzbar und kann für eine Vielzahl von Anwendungen angepasst werden. Die Encoder sind verfügbar in Kombination mit den bürstenlosen 4-Pol DC-Servomotoren der Serien 2232/2250 BX4 und 3242/3268 BX4. Zusammen mit den vielseitigen Speed Controllern Serie SC 1801/2804 AES sind aufgrund der hohen Auflösung niedrige Drehzahlen bis 20 rpm im 4-Quadranten-Betrieb möglich.

Beckhoff Automation AG | 8200 Schaffhausen | Tel. 052 633 40 40 info@beckhoff.ch | www.beckhoff.ch

MINIMOTOR SA | 6980 Croglio | Tel. 091 611 31 00 info@minimotor.ch | www.minimotor.ch

Robuste Digital- und Analog-Servoverstärker

Asynchronmotoren durchgängig in IE2 und IE3

Die Produktfamilie ExtrIQ umfasst sehr widerstandsfähige Digital- und Analog-Servoverstärker, die in Anwendungen mit extremen Umweltbedingungen eingesetzt werden, zum Beispiel bei hohen Temperaturen, hoher Feuchtigkeit, grossen Höhen, starken Vibrationen oder grossen mechanischen Schocks. Sie sind hauptsächlich für spezifische und/oder Industrien mit militärischen Zwecken bestimmt. Eine lange Lebensdauer, die exakte Leistungskontrolle und eine hohe Bewegungspräzision sind für die zuverlässige Entwicklung solcher Appli-

kationen notwendig. Die Servoregler der ExtrI-Q-Produktlinie kombinieren die sehr hohe Leistungsdichte mit intelligenten Funktionen in einem kompakten Gehäuse. Sie funktionieren mit der von Elmo entwickelten SimplIQ-Technologie, die sich im Rahmen der Leistung und Zuverlässigkeit bewährt hat.

Servotronic AG | 1228 Plan-les-Ouates | Tel. 022 794 93 26 info@servotronic.ch | www.servotronic.ch

Siemens bietet nun IEC-Motoren durchgängig in den Wirkungsgradklassen IE2 und IE3 für den Gültigkeitsbereich der EUVerordnung 640/2009 von 750 Watt bis 375 kW an. Darüber hinaus sind die Motoren für den NAFTA-Markt nach EISA zertifiziert in den Klassen Energy Efficiency und Premium Efficiency erhältlich. Die IE3-Motoren haben besonders kompakte Abmessungen, was durch eine verbesserte Läufertechnologie erreicht wurde. IE3 wird in der gleichen Achshöhe wie IE2 angeboten, das heisst, die

mechanische Schnittstelle zum Aggregat bleibt unverändert. Da die Wirkungsgraderhöhung oft sogar mit dem gleichen Gehäuse erreichbar ist, muss der Anwender die mechanische Konstruktion der Maschine nicht mehr verändern. Das senkt die Engineeringkosten.

Siemens Schweiz AG Industry Sector Industry Automation and Drive Technologies 8047 Zürich | Tel. 0848 822 844 automation.ch@siemens.com | www.siemens.ch


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«Networks & Communication» GANZ GLEICH WELCHE MASCHINE SIE MORGEN BAUEN. WIR HABEN DIE KOMPLETTE

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ELEKTRISCHE VERBINDUNGSTECHNIK.

Weidmüller Schweiz AG Rundbuckstrasse 2 8212 Neuhausen am Rheinfall Tel. 052 674 07 07 Fax 052 674 07 08 www.weidmueller.ch info@weidmueller.ch


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UMFANGREICHES UND INNOVATIVES PRODUKTPROGRAMM FÜR DIE LADEINFRASTRUKTUR FÜR ELEKTROFAHRZEUGE

Infrastruktur für die Elektromobilität Die Elektromobilität hat weltweit eine hohe Priorität auf den politischen Agenden, denn sie soll massgeblich zur Reduzierung des CO2-Ausstosses beitragen. Bis zum Jahr 2020 möchte die Bundesregierung eine Million Elektrofahrzeuge auf deutsche Strassen bringen. Elektroautos werden folglich einen festen Platz im Strassenverkehr und in unseren Städten erhalten.

D

amit einer Million Elektrofahrzeugen nie der Strom ausgeht, ist eine leistungsstarke Infrastruktur in Form von flächendeckend verfügbaren Ladesäulen nötig. Diese Ladeinfrastruktur ist massgeblich für den Erfolg der Elektromobilität, denn die Reichweite von Elektrofahrzeugen wird derzeit von der Speicherkapazität der Batterie bestimmt. Um die uneingeschränkte Funktion der Ladestationen zu gewährleisten, unterstützt Weidmüller die verschiedenen Ladesäulensysteme und ihre Kommunikationsnetzwerke mit hochwertigen industriellen Standardkomponenten. Dazu gehören Reihenklemmen, Blitz- und Überspannungsschutz, Schaltnetzteile, Ethernetmodule und -steckverbinder inklusive -verkabelung, Relais- und Optokoppler, Leiterplattenanschlusskomponenten sowie ein GPRS-Funkmodul. Darüber hinaus erarbeitet und realisiert Weidmüller in Zusammenarbeit mit Kunden applikationsspezifische Lösungen. Handy wird zum Stromschalter. Zur Freigabe des Ladevorgangs für sein Elektroauto ruft der Nutzer die mit einer Rufnummer gekennzeichnete Ladesäule an oder schickt via Handy eine SMS. Beides wird vom GPRS-Funkmodul empfangen, das die verschiedenen Datensätze wie Nutzerprofil und Berechtigung, Startzeit, Endzeit sowie Lademenge auswertet und genehmigt. Durch Freigabe der Steckdose startet anschliessend der Ladevorgang. Systemabhängig kann der Nutzer sich für eine «Normal-» oder «Schnellladung» entscheiden. Zur präzisen Steuerung des Ladevorgangs werden Relais- und Optokoppler eingesetzt, die für eine galvanische Trennung zur Steuerung sorgen beziehungsweise verschiede-

INFOS Weidmüller Schweiz AG Rundbuckstrasse 2 8212 Neuhausen Tel. 052 674 07 07 info@weidmueller.ch www.weidmueller.ch www.energie-signale-daten.de

Infrastruktur für Elektromobilität – Weidmüller offeriert ein umfangreiches Produktprogramm für die Ladesäulen der Elektrofahrzeuge.

ne Aktoren verschleissfrei ein- und ausschalten. Sicher und zuverlässig laden. Leiterplattenanschlusskomponenten stellen mit verschiedenen Anschlusssystemen und Leiterabgangsrichtungen die sichere Leiterverbindung zur Steuerelektronik und zum Lastmanagement sicher. Schaltnetzteile versorgen die elektrischen Betriebsmittel in der Ladesäule mit der notwendigen Steuerspannung. Dabei zeichnen sie sich durch hohe Zuverlässigkeit in Form von Leistungsreserven und einem weiten Temperaturbereich aus. Ihr Einsatz gewährleistet eine hohe Betriebssicherheit sowie lange Lebensdauer der Systeme innerhalb der Ladesäulen. Managed- und Unmanaged-Ethernet-Switches verifizieren Daten und strukturieren sowie optimieren die Transportwege und -zeiten der Kommunikationsnetzwerke. Somit erfolgt eine effiziente Datenkommunikation der Ladesäulen unter-

einander, von den Ladesäulen zum Leitsystem auf einem «Ladesäulen-Campus» oder direkt zum zentralen Anbieter. Robuste und mit hochwertiger Kontakttechnologie ausgestattete Ethernet-Steckverbinder und spezielle Ethernet-Leitungen sichern die hohe Netzwerkverfügbarkeit. Eine einwandfreie Funktion des Ladevorgangs an der Säule auch bei Gewitter gewährleisten Blitzund Überspannungsschutzmodule. Nicht zuletzt verbinden Reihenklemmen mit ihren verschiedenen Anschlusssystemen sowie der hohen Dauergebrauchstemperatur und Brandresistenz zuverlässig die zahlreichen in den Ladesäulen eingesetzten Leitungen. Strom statt Gas geben. Für den zukünftigen Erfolg der Elektromobilität ist eine umfassende und stets zuverlässig funktionierende Ladeinfrastruktur notwendig. Bewährte elektrische und elektronische Komponenten von Weidmüller unterstützen dies und fördern so den Wandel hin zur Elektromobilität. ■


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Netzwerk-Management-Software ORing stellt neue OpenVision v3.0-Software vor. Dieses benutzerfreundliche Netzwerk-Management-Tool enthält den «ORing Commander», die ORing-Topologieansicht (mit integriertem ORing MAP) und das ORing Host-Systems. Dieses Host-System ermöglicht die automatische Geräteerkennung, die Geräte-Statusüberwachung, das Erfassen aller IP basierenden Geräte in Gruppen und deren Verwaltung. Der «ORing Commander» ermöglicht die Konfiguration aller angeschlossenen Ethernet-Switches zentral und in einem Schritt über den leistungsstarken Anwendungsassistenten ohne den grossen Aufwand, die Geräte nacheinander konfigurieren zu müssen. Die Topologieansicht-Software ermöglicht die schematische Darstellung

und Verwaltung aller EthernetSwitches im lokalen Netzwerk, durch die Anzeige von Netzwerkverbindungen entweder als komplexe Topologien oder Netzwerkkarten auf einer Google Map, ohne zahlenmässige Beschränkung der Knoten. Mit der Datenstromanalyse und dem Warnsystem kann der Benutzer den Funktionszustand der Verbindungen zwischen den Etherneteinheiten überwachen und anzeigen.

Die perfekte Basis für Ihre Automation: Sensoren von SICK

MPI Distribution AG | 5405 Daettwil |Tel. 056 483 34 44 info@mpi.ch | www.mpi.ch

Fast Track Switching mit Managementfunktionen Fast Track Switching (FTS) ist jetzt noch vielseitiger durch eine Fülle von Managementfunktionen. Das FTS-Verfahren erkennt, bevorzugt und beschleunigt genau die Frames, die für den Nutzer in der jeweiligen Anwendung besonders wichtig sind. Anhand von Identifikationsmerkmalen innerhalb dieser Frames, auf die der Switch einfach eingestellt werden kann, werden wichtige Frames erkannt, mit dem Cut-Through-Verfahren beschleunigt und gegebenenfalls störende andere Frames überholt. So erreichen die wichtigen Daten immer rechtzeitig ihr Ziel, unabhängig von der übrigen Netzwerklast. Als fullmanaged Switche verfügen die Geräte über all die Funktionen, die man von einem modernen Switch erwartet: Redundanzfähigkeit, VLANs, DHCP, usw. Zusätzlich ermöglicht der integrierte Profinet IO-Stack den Einsatz und die Ein-

Weltweit führende Technologien und Know-how Sensoren und ihre Applikation – das ist SICK. Von der Fabrik- über die Logistikautomation bis zur Prozessautomation zählt SICK zu den führenden Herstellern von Sensoren. Als Technologie- und Marktführer schafft SICK mit seinen Sensoren und Applikationslösungen für industrielle Anwendungen die perfekte Basis. Besuchen Sie uns unter www.sick.ch.

bindung der Geräte als Conformance Class B im Bereich Profinet. Aber auch EtherNet/IP-Anwendungen werden durch IGMP-Snooping und DHCP Option 82 optimal unterstützt. Durch die Kombination der FTS-Technologie mit umfangreichen Managementfunktionen lassen sich die unterschiedlichsten Applikationen mit ganz neuen Möglichkeiten realisieren.

HARTING AG | 8604 Volketswil | Tel. 044 908 20 60 info@harting.ch | www.harting.ch

SICK AG | 6370 Stans 041 619 29 39 | www.sick.ch

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Ethernet Fiberkonverter mit Power-over-Ethernet Die industriellen elektrisch-optischen EthernetKonverter der Serie IMCP101 von Moxa ermöglichen die Datenübertragung über Multimodeoder Singlemode-Lichtleiter. Die Geräte haben je einen optischen und einen elektrischen Ethernet-Port, wobei der TXPort ein Power-overEthernet Port ist (PSE = Power Source Equipment). So kann ein an diesen elektrischen Port angeschlossenes Endgerät, wie zum Beispiel eine IP-Kamera oder ein WLAN-Access Point, über PoE versorgt werden. Es stehen bis zu 15,4 Watt Leistung zur Verfügung. Somit entfällt beim Endgerät die Verwendung eines eigenen Netzteiles, was die Verkabelung vereinfacht und die Kosten senkt. Die IMC-P101-Geräte haben einen

elektrischen 10/100BASE-TX Port, der über einen DIP-Schalter fix eingestellt werden kann. Damit lassen sich die Geschwindigkeit und die Betriebsart auswählen. Zudem kann zwischen den Betriebsmodi Store-and-Forward und Pass-Through gewählt werden, und die PoE-Stromzufuhr kann ein- bzw. ausgeschaltet werden. Die optischen Anschlüsse sind mit ST oder SC-Anschlüssen erhältlich.

Funkschalter mit Magnetbetätiger

Der Positionsschalter RF RC 10 «Wireless Cube» von Steute eignet sich für schlecht zugängliche Stellen in Maschinen und Anlagen der industriellen Automation, weil er kompakt ist und ohne Kabel auskommt. Das vom Betätiger ausgelöste Signal wird kabellos zur Empfangseinheit übertragen. Diese Funktionen sind nun auch in einem berührungslosen Schaltgerät verfügbar. Denn Steute stellt eine neue Variante des RF 10 vor, die

auf Magnetschalterbasis arbeitet. Bei der Signalübertragung werden typische Reichweiten von 150 Metern im Freifeld und 30 Metern in Gebäuden erreicht. Die Batterie eines handelsüblichen Typs muss in den meisten Fällen über die gesamte Lebensdauer nicht gewechselt werden. Der «Wireless Cube» verfügt in beiden Varianten – mit Tastfeder und als Magnetsensor – über eine Schalthäufigkeit von bis zu 1800 Schaltspielen pro Stunde.

OMNI RAY AG | 8600 Dübendorf | Tel. 044 802 28 80 info@omniray.ch | www.omniray.ch

CARL GEISSER AG | 8117 Fällanden | Tel. 044 806 65 00 info@carlgeisser.ch | www.carlgeisser.ch

Smart Grid für die Industrie

Kompakte Smart Managed Switches

Mit Harting smart Power Networks wird die Strom-Verteilung zum intelligenten Energieverteilungs-Netzwerk, dem «Smart Grid» für die Industrie. Für den Anwender bedeutet das Vorteile bei der Planung, Inbetriebnahme und Anlagenverfügbarkeit. Das Facility Management der Industrie arbeitet an umfassenden Konzepten für Gebäude und Anlagen, um die Betriebs- und Bewirtschaftungskosten dauerhaft zu senken und die technische Verfügbarkeit zu sichern. Ziele sind neben der «Green Production» die erhöhte Produktivität und damit Rentabilität des Unternehmens durch Kos-

tensenkung bei der Energieversorgung und Effizienz bei der Verteilung. Unterstützt werden Spitzenlastoptimierung und die rechnergestützte Optimierung des Energieverbrauchs als Bestandteil eines unternehmensweiten Energiemanagement-Systems nach DIN EN 16001. Harting hat intelligente Energieverteiler entwickelt, die zum Beispiel die Struktur des Verteilernetzes automatisch erkennen, die Verbrauchswerte messen und übertragen und so Condition Monitoring im Netzsegment ermöglichen – ohne zusätzlichen Installations- und Programmieraufwand.

HARTING AG | 8604 Volketswil | Tel. 044 908 20 60 info@harting.ch | www.harting.ch

Die Smart Managed Switches FL Switch SMN 6TX/2POF-PN von Phoenix Contact bieten erstmals im schmalen, schaltschrank-freundlichen Gehäuse neben sechs RJ45Ports auch zwei diagnosefähige POF-Schnittstellen. Über die LWLSchnittstellen mit SCRJAnschluss lassen sich sowohl Polymer- als auch HCSFasern anschliessen. Diese optischen Fasern ermöglichen die komfortable und einfache Konfektionierung im Feld. Die Kombination dieses Switch mit der neuen feldkonfektionierbaren HCSFaser mit Gradientenindex FL FOC PNC-HCS-GI-200/230 erlaubt Übertragungsweiten bis zu 250 Meter. Mithilfe der integrierten LWL-Diagnose unterstützt der Switch den Anwender bei der Störungssuche im Fehlerfall. Hierzu wird kontinu-

ierlich die Empfangsleistung gemessen und die optische Systemreserve im Web Based Management per SNMP-Objekt oder über die Profinet-Kommunikation visualisiert. Der Switch ist als Profinet IO Device mit PDEV-Funktion einsetzbar und kann in redundanten Ethernet-Netzwerken im RSTP, Fast Ring Detection oder auch im MRP-Umfeld eingesetzt werden. Für das Ethernet/IP-Netzwerk verfügt er über Multicast Filtering mit IGMP-Snooping-Funktion.

Phoenix Contact AG, 8317 Tagelswangen, Tel. 052 354 55 55 infoswiss@phoenixcontact.com, www.phoenixcontact.ch


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Profinet-Buskoppler für EtherCat-Klemmen

Kompakt-SPS mit starker Visualisierung

Der Buskoppler EK9300 erlaubt die Anbindung der Beckhoff EtherCat-Klemmen an Profinet-Netzwerke. Damit stehen auch Profinet-Anwendern die Vorzüge des EtherCat-I/O-Systems, wie flexible Topologie, grosse Signalvielfalt und schnelle I/O-Updatezeiten, zur Verfügung. Bei einem Wechsel in die schaltschranklose Feldebene lassen sich auch die EtherCatBox-Module in Schutzart IP67 anbinden. Der Buskoppler EK9300 fungiert als Profinet-RT-Device und integriert einen einfachen EtherCat-Master, der EtherCatKlemmen per Autokonfiguration anbindet. Im Buskoppler werden die Profinet-Prozessdaten ins EtherCat-Protokoll auf E-Bus-Signal-

Der 10,4"-Touchscreen gibt der V1040TM ihren Namen und wird für das Kompakt-SPS Sortiment von Comat AG von grosser Bedeutung sein. Die bewährte Kombination von SPS und HMI der Modelle V350 und V570 wird in der visualisierungsstarken V1040TM weitergeführt. Dies gilt auch für die integrierte Programm/Display-Entwicklung in VisilogicTM. Das effektvolle TFT-Display mit einer Auflösung von 800 x 600 Pixeln und einer Farbtiefe von 16-Bit ist mit LED-Technologie hintergrundbeleuchtet. Auf dem Touchscreen in iPad-Grösse können mit wenigen Mausklicks einfache Visualisierungen erstellt werden. Mit Snap-In und abgesetzten Erweiterungen sind bis zu 1024 I/Os für Distanzen bis 1 km auch auf der V1040TM Standard. Genauso wie

darstellung umgesetzt. Im Unterschied zur Lösung mit dem Profinet-Buskoppler BK9103 für das Beckhoff-Busklemmensystem können am EK9300 EtherCatKlemmen und EtherCat-Box-Module angeschlossen werden, mit denen ein höherer Datendurchsatz und ein hohes Mass an Flexibilität bezüglich der EtherCat-Topologie erreicht werden. Aufgrund der Ethernet-Physik können weite Distanzen, auch über Glasfaserkabel, überbrückt werden.

Beckhoff Automation AG| 8200 Schaffhausen | Tel. 052 633 40 40 info@beckhoff.ch | www.beckhoff.ch

die Schnittstellen von RS232/485 über CAN bis Ethernet TCP/IP mit Unterstützung von Modbus, Modbus IP, CANopen, SNMP, DF1 oder J1939 und der freien Implementierung proprietärer Protokolle. Daten und Programme sind per Speicherkarte austauschbar und die Einbindung von GPRS-Modems für den Versand von E-Mails und SMS mit einer Handvoll Funktionsblöcken realisiert.

Comat AG. 3076 Worb | Tel. 031 838 55 77 | info@comat.ch | www.comat.ch

Release 2011a der Matlab- und Simulink-Produkte

PC-Control in der Fensterbaumaschinenbranche

MathWorks stellt die neueste Version seiner Matlab- und Simulink-Produktfamilien vor. Im Mittelpunkt des Release 2011a (R2011a) steht eine neue Generation von Codegenerierungsprodukten: Die drei neuen Produkte Matlab Coder, Simulink Coder und Embedded Coder erzeugen aus Matlab und Simulink heraus automatisch C- und C++-Code. R2011a beinhaltet ausserdem ein Update der Polyspace-Produkte für die Verifikation von Embedded-Software und Neuerungen für 80 weitere Produkte. Matlab 2011a bietet mehr Performance für lineare Algebra und Parallel Computing Toolbox. Zudem sind vier neue System-Toolboxen verfügbar. Die DSP System Toolbox kombiniert Funktionen des Signal Processing Block-

Mit PC-basierter Steuerungstechnik lassen sich alle Bearbeitungsschritte im Fensterbau steuern und überwachen, vom Profilzuschnitt, inklusive Schnittoptimierung, und der Stabbearbeitung (Bohren, Fräsen oder Schrauben) über das Schweissen und Verputzen, das Dichtungseinziehen bis hin zur Montage von Beschlägen am Rahmen oder Fensterflügel und zum Abstapeln. Mit den Hochleistungs-Industrie-PCs, den EtherCAT-I/Os sowie einer Vielzahl an Feldbuskomponenten, moderner Servoantriebstechnik und der Automatisierungssoftware TwinCAT NC I und CNC stellt Beckhoff ein durchgängiges, mo-

sets und der Filter Design Toolbox. Die Communications System Toolbox kombiniert Funktionen der Communications Toolbox und des Communications Blockset. Die Computer Vision System Toolbox ergänzt die Funktionalität des Video and Image Processing Blocksets mit neuen Algorithmen für maschinelles Sehen. Die Phased Array System Toolbox bietet Algorithmen und Tools für Design, Simulation und Analyse von PhasedArray-Signalverarbeitungssystemen.

MathWorks GmbH | 3006 Bern | Tel. 031 950 60 20 info@mathworks.ch | www.mathworks.ch

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dulares Steuerungskonzept zur Verfügung. Die Skalierbarkeit der Beckhoff-Hard- und Softwarekomponenten erlaubt massgeschneiderte Lösungen sowohl für einzelne Bearbeitungszentren als auch für Fertigungslinien mit einer unbegrenzten Anzahl von Achsen und I/O-Punkten. Die PC-basierte Steuerungsplattform bietet zudem Schnittstellen zu kundenspezifischen Peripherien.

Beckhoff Automation AG| 8200 Schaffhausen | Tel. 052 633 40 40 info@beckhoff.ch | www.beckhoff.ch


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Steuerungslösungen für Windanlagen

Beckhoff verfügt mit seinen PCund EtherCAT-basierten Automatisierungslösungen über ein breites Portfolio für die Windkraftbranche. Allein 2010 wurden über 6000 Windkraftanlagen mit BeckhoffSteuerungstechnik ausgerüstet. Die PC-basierte Automatisierungstechnik von Beckhoff eignet sich auch für grössere und leistungsfähigere Windanlagen: Die skalierbaren CPU-Lösungen stellen nahezu unbegrenzte Rechenkapazität zur Verfügung. Das Ethernet-basierte Feldbussystem EtherCAT liefert

sowohl die notwendige Geschwindigkeit als auch die Granularität in der Feldebene. TwinCAT 3 als Softwareplattform bietet beispielsweise Multicore-Support, Matlab/Simulink-Unterstützung oder die Integration zusätzlicher Aufgaben in die Softwareplattform. Auch die Sicherheitstechnik ist in das Gesamtsystem von Beckhoff integriert: TwinSAFE erlaubt die Einbindung der Sicherheitsfunktionen in die vorhandene Steuerungsanwendung, sodass eine hart verdrahtete Sicherheitskette entfällt. Beckhoff bietet zudem windkraftspezifische Softwarebibliotheken und die Umsetzung der IEC61400-25-Fernwirkprotokolle für die Anlagenkommunikation in Windparks.

Sicherheit dank wetterfesten Informationssystemen Als Spezialist für massgeschneiderte Visualisierungslösungen bietet Wibond ein breites Produktportfolio für vielseitige Einsätze, wie zum Beispiel im Airfield Maintenance-Bereich des Flughafens Zürich. Diese dank fein abgestimmter automatischer Helligkeitsanpassung auch bei Sonneneinstrahlung sehr gut lesbaren Grossanzeigen sind an diversen Standorten auf dem Flughafen Zürich AG angebracht. So zum Beispiel mit doppelseitiger Anzeige von Uhrzeit, Luft- und Bodentemperatur sowie LVP Low Visibility Procedures (LVP) an internen Eingängen sowie mit Anzeige von Lufttemperatur und LVP an diversen Zufahrtstrassen. Mit diesem anschlussfertig ausgelieferten und

modular aufgebauten Komplettsystem ist die Darstellung von Texten, Symbolen, Grafiken und Animationen möglich. Die Anzeigen bieten eine sehr gute Lesbarkeit auch bei grosser Entfernung dank energiesparenden Hochleistungs-LEDs (> 5900 cd/m²) mit langer Lebensdauer. Weitere Merkmale sind der grosse Ablesewinkel von vertikal/horizontal 120°, die Schnittstelle TCP/IP sowie die schnelle Datenaktualisierung für flimmerfreie Information.

Beckhoff Automation AG | 8200 Schaffhausen | Tel. 052 633 40 40 info@beckhoff.ch | www.beckhoff.ch

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Weitere I/O-Komponenten GL-zertifiziert

Isolationswächter mit einfacher Bedienung

Länderspezifische Schiffszulassungen erlauben den weltweiten Einsatz von Automatisierungskomponenten in Projekten der Schiffsautomation sowie der On-/ Offshore-Industrie. Wago lässt daher einen grossen Teil seiner Automatisierungskomponenten von wichtigen Klassifizierungsgesellschaften zertifizieren. Ab sofort

sind jetzt die Ethernet-Controller 750881 und -882 sowie I / O-Busklemmen mit steckbarer Verdrahtungsebene aus dem Wago-I/O-System 753-xxx gemäss Germanischer Lloyd (GL=) zertifiziert. Darüber hinaus wurden mehr als 25 I/O-Busklemmen mit 16 Anschlüssen GL-zertifiziert, beispielsweise die 16-Kanal-Digitaleingangsklemmen. Mit diesen Zertifizierungen hat Wago das Produktspektrum für den Schiffbau sowie On-/ Offshore-Bereich weiter ausgebaut. Neben verschiedenen Controllern und Kopplern sowie Standard-I/O-Busklemmen führt Wago auch GL-zertifizierte Ex-Klemmen.

Wago Contact SA | 1564 Domdidier | Tel. 026 676 75 00 wago.switzerland@wago.com | www.wago.com

Die Isolationswächter PMD s20 überwachen den Isolationswiderstand ungeerdeter AC/DC-Systeme einfach und zuverlässig. Eine separate Versorgungsspannung erlaubt zusätzlich die Überwachung spannungsloser Systeme. Ruhe- und Arbeitsstrom sind dabei über zwei Relais- und Analogeingänge frei parametrierbar. Eine Schnellmontage über Rastfedern macht die Verwendung von Werkzeug überflüssig. Das Einstellen sämtlicher Werte erfolgt über einen Drehgeber mit Tastfunktion. Ein Klartext-Display unterstützt menügeführt die Parametrierung und bietet zugleich eine komfortable Diagnose. Auch der aktuell gemessene Isolationswiderstand lässt sich permanent auf dem Display anzeigen. Einmal erstellte Werte können auf einer Chipkarte gespeichert werden. Das spart Zeit und Aufwand bei Inbetriebnahme und Gerätetausch. Alle

Einstell-Elemente sind durch Abdeckung vor unbefugtem Zugriff gesichert. Die Isolationswächter PMD s20 verfügen über ein Weitspannungsnetzteil und sind damit universell einsetzbar.

Pilz Industrieelektronik GmbH | 5506 Mägenwil | Tel. 62 889 79 30 pilz@pilz.ch | www.pilz.ch


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Roboter in Netzwerke integrieren

werk bietet darüber hinaus auch eine einheitliche Diagnoseunterstützung und die Möglichkeit, durchgängige Lösungen von der Visualisierung über die Antriebsund Robotersteuerung bis hin zur integrierten Qualitätskontrolle per Bildverarbeitung in einem Echtzeitnetzwerk zu betreiben.

B&R Industrie-Automation AG | 8500 Frauenfeld | Tel. 052 728 00 55 office.ch@br-automation.com | www.br-automation.com

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info@comat.ch www.comat.ch

Tel. 055 / 415 66 15 Fax 055 / 415 66 10 Churerstr. 168, 8808 Pfäffikon SZ e-mail: astrel@swissonline.ch

Servoverstärker im Klemmengehäuse Die Servoklemme EL7201 für das Beckhoff EtherCAT-Klemmensystem integriert im Standardklemmengehäuse einen vollständigen Servoverstärker für Motoren bis 200 W. Durch die Einbindung in das EtherCAT-I/O-System werden der Verdrahtungsund Inbetriebnahmeaufwand erheblich vereinfacht. Die Servoklemme EL7201 mit Resolver-Interface bietet eine integrierte Regelungstechnik, die mit einer feldorientierten Strom- und PI-Drehzahlregelung hochdynamische Positionieraufgaben unterstützt. Neben dem direkten Anschluss von Motor und Resolver ist auch der Anschluss einer Motorhaltebremse möglich. Als Last können permanent erregte Synchronmotoren mit einem Nennstrom bis 4 A betrieben wer-

den. Zahlreiche Überwachungen bieten Betriebssicherheit. Moderne Leistungshalbleiter garantieren minimale Verlustleistung und ermöglichen im Bremsbetrieb eine Rückspeisung in den Zwischenkreis. Die Servoklemme ist vollständig in die Beckhoff-Automatisierungssoftware TwinCAT integriert. Bei Fremdmastern erfolgt die Parametrierung über das CAN-over-EtherCAT-Profil (CoE).

Beckhoff Automation AG | 8200 Schaffhausen | Tel. 052 633 40 40 info@beckhoff.ch | www.beckhoff.ch

Lamellenkühlkörper

Fakt ist: • Kühlkörper spezieller Konzeption ISO 9001:2000 für erzwungene Konvektion • kompakte Bauweise mit sehr geringem Wärmewiderstand • mit ein- oder doppelseitiger exakt plangefräster Montagefläche • zusätzliche Bearbeitung, Modifikationen und Sonderausführungen nach Kundenangaben

IN 6106d

Roboter von Stäubli lassen sich jetzt auch direkt mit B&R Steuerungen betreiben. Ermöglicht wird dies durch eine Powerlink-Schnittstelle in Stäublis uniVAL drives, die den Zugriff auf den Roboter mit Generic Motion Control Programmen der B&R-Steuerungen gestattet. Auf diese Weise kann für den Roboterbetrieb eine einheitliche Programmier- und Bedienumgebung der B&R-Steuerung genutzt werden. Die Netzwerkanbindung der Roboter erfolgt über den Realtime Ethernet Standard Powerlink. Beim Einsatz einer übergeordneten Steuerung schalten die Steuerungen der Stäubli-Roboter in einen passiven Modus, bei dem sie jedoch die eingehenden Steuerbefehle auf die Vereinbarkeit mit der Kinematik und Sicherheit überwachen. Das gemeinsame Powerlink-Netz-


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Vollelektronisches Kontaktmanometer mit Analoganzeige Das elektronische Kontaktmanometer der Serie PG von ifm electronic verbindet die gute Ablesbarkeit einer mechanischen Manometeranzeige mit den Vorteilen eines elektronischen Drucksensors. Als Basisgerät dient ein Drucksensor für die Prozessindustrie, ergänzt um eine elektronische Zeigeranzeige. Weitere Merkmale sind der programmierbare Schaltund Analogausgang (skalierbar)

sowie Überlastfestigkeit und die integrierte Temperaturkompensation. Das Display ist verdrehbar, der LED-Bargraph zeigt die Schaltund Rückschaltpunkte, Tendenz und, falls vorhanden, die Grenzen dynamischer Druckschwankungen an. Der Zeiger wird über einen Schrittmotor angesteuert. Weitere Charakteristiken des elektronischen Kontaktmanometers sind: drei Geräte in einem, analoge

Anzeige, Transmitter und Schalter, ohne Verwendung von Relais oder Schaltverstärkern, Genauigkeit durch elektronische Messwertaufbereitung, verschleissfrei, vibrations- und schockfest, berstsichere Sichtscheibe, geringes Gewicht, da keine mechanischen Teile eingesetzt werden, G 1/2-Prozessabschluss oder G 1 Aseptoflex Vario-

Prozessanschluss für den frontbündigen Einbau

ifm electronic ag | 4624 Härkingen | Tel. 0800 88 80 33 | info.ch@ifm.com | www.ifm.com/ch

Infrarot-Bildsensor mit hoher Empfindlichkeit und tiefem Dunkelstrom Der zweidimensionale infrarot Bildsensor G11097-0606S InGaAs von Hamamatsu Photonics besteht aus einer CMOS-Ausleseschaltung (ROIC) und einem backiluminated InGaAs Photodioden Array, der mittels Indium bumps mit dem ROIC verbunden ist. Der G11097-0606S verfügt über eine simultane Integrierung und eine

5MHz-Videodatenrate. Im ROIC befindet sich auch ein Zeitgenerator für eine einfache Bedienung. Mit 50 x 50μm grossen Pixeln bietet der G11097-0606S eine hohe Empfindlichkeit in der 0,95– 1,7μm-Infrarotumgebung sowie gute Linearitätseigenschaften. Ein einstufiger thermoelektrischer Kühler verringert den Dunkelstrom

und erhöht das Signalrausch-Verhältnis; damit kann der Sensor in vielen Bildanwendungen eingesetzt werden. Der G11097-0606S kommt zum Beispiel bei Niederauflösungs-Thermografien, Laserstrahlprofilierungen, NIR-Bilddetektionen und Fremdobjektdetektionen zum Einsatz.

Hamamatsu Photonics Schweiz | 4500 Solothurn | Tel. 032 625 60 60 | swiss@hamamatsu.ch | www.hamamatsu.ch

MCUs für günstige batteriebetriebene LCD-Applikationen Ideal für kostensensitive batteriebetriebene Metering-Applikationen mit LCD-Anzeige geeignet sind die beiden neuen, je nach Baureihe entweder in einem 32oder einem 52-Pin Quad Flat Package (LQFP) verfügbaren Mikrocontroller R8C/LA3A und R8C/LA5A von Renesas Electronics. Mit den neuesten MCUs der R8C-Familie lassen sich je nach

Typ LCD-Module mit bis zu 24 x 4 Segmenten ansteuern, wobei die Segmente oder I/O-Ports per Software für jeden einzelnen Port ausgewählt werden können. Für hohe Energieeffizienz sorgt bei beiden Modellen ein 1,8-V-FlashSpeicher mit separaten Flash-Bereichen für Daten und Code, für die Renesas Electronics 10000Programmier- und Löschzyklen

sowie eine Datenspeicherung von 10 Jahren garantiert. Zudem verfügen die R8C/LAxA-MCUs über zwei Power-Down-Betriebsarten, die ein intelligentes Power-Management mit verringertem Gesamtsystem-Stromverbrauch ermöglichen. Im Power-off-Modus 2 arbeiten die CPU und die Real Time Clock (RTC) lediglich noch mit 32 kHz, im Power-off-Modus

0 werden alle Funktionen bis auf das RAM abgeschaltet und der Standby-Stromverbrauch sinkt auf weniger als 10 nA.

MSC-Gleichmann Schweiz AG | 8604 Volketswil | Tel. 043 355 33 66 | volketswil@msc-ge.com | www.msc-ge.com

Katalog für Stromversorgungen von 5–3000 W RGB Photo IC im Chip on Board-Gehäuse Der neue Mean Well-Katalog enthält Schaltnetzteile, DC/DC-Wandler und DC/AC-Inverter in verschiedensten Ausführungen für den Leistungsbereich von 5 bis 3000 Watt. Mit neuen Produkten in den Bereichen externe Adapter, Hutschienen-, LED- und Einbaunetzteile wird das Sortiment erneut stark erweitert. Der Katalog kann direkt bei der Simpex Electronic AG angefordert oder von der Homepage www.simpex.ch heruntergeladen werden.

Hamamatsu Photonics bringt eine neue RGB Photo IC, die S1091735GT, auf den Markt. Es handelt sich um einen Farbsensor mit einer 3-Kanal-Photodiode, eingebaut in ein SMD-Gehäuse. Jeder Kanal verfügt entweder über einen roten, grünen oder blauen Filter, während die ganze Aktivumgebung einen IR-cut-Filter verwendet. Das Chip on Board (COB)-Gehäuse misst 3,0x1,6x1,0 mm. Der S10917-35GT eignet sich für eine breite Auswahl an Farbmessan-

Simpex Electronic AG | 8622 Wetzikon | Tel. 044 931 10 10 contact@simpex.ch | www.simpex.ch

Hamamatsu Photonics Schweiz | 4500 Solothurn | Tel. 032 625 60 60 swiss@hamamatsu.ch | www.hamamatsu.ch

wendungen wie Farbkontrollen in LCD-Bildschirmen, Farbwiedergabe von LED-Beleuchtungen, Büround industrielle Lichtsteuerungen, inline industrielle Produkteinspektionen, Druckanwendungen und viele mehr.


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Code Reader für schwierige Bedingungen Der neue VeriSens ID-100 erreicht mit seinen Lesealgorithmen für alle gängigen 1D-/2D- sowie GS1Codes Lesesicherheit auch unter schwierigen Bedingungen. Selbst mehrere Codes werden gleichzeitig und omni-direktional gelesen, eine Bewertung der Codequalität nach ISO/AIM ist möglich. Der VeriSens ID-100 ist für die Steuerung von Produktionsabläufen und

zum Lesen von kompakten DataMatrix Codes zur direkten Teilemarkierung (DPM) für die Produktrückverfolgung konzipiert. Die Parametriersoftware ist intuitiv bedienbar, und über ein Webinterface können die Fertigung verfolgt und Produktwechsel vorgenommen werden. Benutzerlevel und Passwortschutz gewährleisten einen sicheren Betrieb. Zur Anla-

genintegration stehen industrielle Anschlussmöglichkeiten wie Ethernet, eine serielle Schnittstelle und Digital I/O zur Verfügung. Alle Funktionen sind in einem industrietauglichen Metallgehäuse mit Schutzart IP 67 vereint.

Baumer Electric AG | 8500 Frauenfeld | Tel. 052 728 13 13 | sales.ch@baumer.com | www.baumer.com

Kompakter Sicherheits-Lichtvorhang

Das I/O System mit dem Mehrwert! Höchste Flexibilität für Ihren Automatisierungsverbund.

www.discover-automation.com

Die sicherheitstechnische Ausrüstung teilautomatisierter Arbeitsplätze mit Sicherheits-Lichtgittern gehört seit vielen Jahren zum Stand der Technik. Welche Innovationen auf diesem Gebiet auch heute noch möglich sind, zeigt das neue miniTwin von Sick: Sender- und Empfänger-Elemente in einem Gehäuse-Stick, miniaturisierte Bauform, blindzonenfreie Überwachung dank kleinster Auflösung auch bei Eckmontage – alles auf Typ 4/PLe/SIL3-Sicherheits-Niveau. Die kleine Auflösung und die schnellen Ansprechzeiten des miniTwin ermöglichen auch bei einem maximalen Aufbau von drei kaskadierten Systemen bei Bedarf kurze Sicherheitsabstände für eine optimierte Arbeitsergonomie. Identische Stand aloneund Host/Guest-Versionen, intuitive Handhabung und adaptive Halterungen sind weitere Beispiele dafür, wie mit neuen die heutigen Benutzeranforderungen berücksichtigt werden. Das Konzept von miniTwin bietet Maschinenintegration, Logistikoptimierung, Inbetriebnahme und Verfügbarkeit – alles, um den Markt und die Möglichkeiten von Sicherheits-Lichtgittern nachhaltig zu verändern. SICK AG, 6370 Stans | Tel. 041 619 29 39 contact@sick.ch | www.sick.ch

■Abnehmbare Feldklemme für Vorverdrahtung ■Servicefreundliches „hot-pluggable“ Elektronikmodul ■Integration von Technologiefunktionen wie Stepper, DC, Diagnose, Barcodeleser... ■Höchste Packungsdichte für 1.000 Kanäle pro Meter ■250 I/O Module an einem Strang ■Zentrale Signalverfügbarkeit <1ms ■Safety-Funktionalitäten integriert

Perfection in Automation www.br-automation.com

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2-W-DC/DC-Wandler mit 3 kV Isolationsfestigkeit

Eine Isolationsfestigkeit von 3000VDC zwischen Ein- und Ausgang, Dauerkurzschluss-Festigkeit, geringe Störspannungen, Remote-On/Off und ein weiter Betriebstemperaturbereich von –40 bis +85°C bei natürlicher Konvektionskühlung zeichnen die ab sofort bei MSC erhältlichen 2-WDC/DC-Wandler-Module der 27D3KV-Serie von YDS aus. Die als

Single- oder Dual-OutputVersionen erhältlichen Konverter liefern unipolare- beziehungsweise bipolare Ausgangsspannungen von 5, 9, 12, 15 oder 24V mit einer Grundgenauigkeit von ± 3%. Die Stabilität der jeweiligen Ausgangsspannung über die vier Eingangsspannungsbereiche 5 bis 9V, 9 bis 18V, 18 bis 36V und 36 bis 72V beträgt dank einer präzisen internen Regelung ±0,5%. Ein MTBFWert von 1,5 Millionen Stunden nach MIL-HDBK-217F bei 25°C unterstreicht die hohe Qualität und Zuverlässigkeit der in einem 21,8 x 9,2 x 11,1 mm3 grossen SIP-Gehäuse untergebrachten RoHS-konformen Wandler.

Kosteneffektive CAN-Kommunikation Microchip stellt mit der PIC18F-K80-Familie neue 8-bit CAN-Mikrocontroller für den Betrieb von 1,8 bis 5,5 V und eXtreme Low Power-Technology (XLP) vor. Ihr Ruhestrom ist im industriellen Einsatz mit weniger als 20 nA sehr tief. Die neuen MCUs sind mit einem 12-bit-ADC auf dem Chip und mTouc-Peripherie für berührungssensitive Anwenderschnittstellen ausgestattet. Sie sind für die Zugangskontrolle, Beleuchtung, Tür-, Sitz-, Lenk-, Fenster- und Klimaregelung im Kfz geeignet und können in der Gebäudeautomatisierung für Fahrstühle und Rolltreppen, Beleuchtung, Überwachungssensoren und Klimaanlagen sowie für industrielle Anwendungen einschliesslich Si-

cherheitssystemen, Alarmanlagen und Fernüberwachung eingesetzt werden. Die PIC18F-K80-Familie ist für Entwickler gedacht, die ihre Anwendung durch kosteneffektive CAN-Kommunikation mit extrem hoher Energieeinsparung im Ruhe- und Betriebszustand und stabilem Betrieb bis 5,5 V ergänzen wollen. Die neuen MCUs können zudem an Stelle der beliebten PIC18F4680-CAN-Familie vorgesehen werden.

MSC-Gleichmann Schweiz AG | 8604 Volketswil | Tel. 043 355 33 66 volketswil@msc-ge.com | www.msc-ge.com

MERO MICROCHIP ( SCHWEIZ ) | 5605 Dottikon | Tel. 056 610 15 01 r.ruetimann@mero.ch | www.mero.ch

Druckmessumformer für hohe Temperaturen

Robuster Server für die Aufzeichnung von Überwachungsdaten

Die universell einsetzbaren Druckmessumformer der Baureihe PBSN von Baumer können jetzt in Medien mit Temperaturen bis zu 150°C eingesetzt werden. Ermöglicht wird dies durch eine Kühlstrecke. Der Sensor basiert auf einer Dickfilm-Keramik-Messzelle und eignet sich somit auch für den Einsatz mit aggressiven Medien. Dies qualifiziert ihn für ein breites Spektrum von Anwendungen in so unterschiedlichen Bereichen

wie der Petrochemie, der Biotechnologie und der Erzeugung von medizinischem Gas. Die Druckmessumformer der Baureihe PBSN sind modular aufgebaut und können flexibel auf verschiedene Kundenbedürfnisse angepasst werden. Damit ist für jede Druckmessanwendung eine genaue, zuverlässige und kosteneffiziente Lösung gewährleistet. Die auf der Dickfilm-Technologie basierenden Messzellen eignen sich sowohl für Relativ- als auch Absolutdruck und decken einen Messbereich von –1 bis 0 bar bis hin zu 0 bis 600 bar ab. Die Standardgenauigkeit liegt bei 0,7%, alternativ bei 0,5% der Messspanne.

Baumer Electric AG | 8500 Frauenfeld | Tel. 052 728 13 13 sales.ch@baumer.com | www.baumer.com

Der applikationsfertige Observo von Kontron ist ein robuster RAID Datenserver mit hoher Speicherkapazität und Datenintegrität speziell für die Aufzeichnung von Überwachungsdaten in rauen Umgebungsbedingungen. Der Server basiert auf der modularen, robusten und langlebigen 3HE CompactPCI-Technologie. Er ist individuell konfigurierbar für die spezifischen Anforderungen von Video-, Radar- oder Sonarapplikationen in Märkten wie Verkehrs- und Transportwesen, Verteidigungstechnik und Sicherheit sowie für die Überwachung von Industrieanlagen in der Automatisierung. Mit dieser einsatzfertigen Plattform, die Kontron für verschiedene Funk-

tions- und Leistungsansprüche passend konfiguriert, können OEMs sich voll auf ihre Kernkompetenz konzentrieren. Der robuste RAID-Datenserver integriert einen Hochgeschwindigkeits-RAID Array aus bis zu acht SATA-II-Festplatten oder Solid State Drives (SSDs). Der Server ist ideal für den wartungsfreien Langzeitbetrieb. Er verfügt über eine hohe Schock- und Vibrationsfestigkeit und erfüllt damit auch die Anforderungen von beispielsweise gestützten Überwachungsapplikationen.

Kontron AG | D-85386 Eching | Tel. 0049 8165 77 777 sales@kontron.com | www.kontron.de


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Lüfterlose Mehrzweck-Box-PCs

Kontron präsentiert zwei neue Mitglieder seiner lüfterlosen Embedded Box PCs der CB-Serie. Der Embedded Box PC Kontron CB 511 (51 mm x 250 mm x 140 mm) als erste Neuheit bietet dank Intel Atom N270-Prozessor mit 1,6 GHz, Intel 945GSE Embedded-Chipsatz und bis zu 2 GB DDR2-RAM eine hohe Performance pro Watt. Seine

Schnittstellen umfassen in der Standardauslegung 1x RS232, 2x GB LAN, 4x USB und VGA. Optional können zudem 1 x eSATA, 1x DVI-D, 1x RS232 und W-Lan ausgeführt werden. Zudem steht ein Mini PCI Express Erweiterungs-Slot und für Datenspeicher ein CF-Sockel zur Verfügung. Die zweite Neuheit, der Embedded Box PC Kontron CB 753 (75 mm x 350 mm x 260 mm), bietet dank Intel Core 2 Duo Mobile P8400-Prozessor mit 2,26 GHz, 1066 MHz FSB und bis zu 8 GB DDR3-RAM eine hohe Performance für datenintensive Applikationen.

Wie seine Geschwister (CB 751, CB 752) verfügt er über Schnittstellen mit 4x USB, 3x GB LAN, 4x RS232, PS/2 M+K, VGA, Line in, MIC In, 7.1 HD Audio, 1x Firewire und SVideo. Über zwei PCI-Erweiterungsslots oder einen PCI Express x16-Erweiterungssteckplatz sowie einen PCI Express Mini Card-Steckplatz sind die Schnittstellen zudem flexibel konfigurierbar, um verschiedene Optionen wie DVI-D, W-LAN, GPS, CAN oder digitale I/Os auszuführen. Für Datenspeicher stehen eine Bay für eine 2,5"-SATA-HDD beziehungsweise -SDD und ein CFSockel zur Verfügung.

Kontron AG | D-85386 Eching | Tel. 0049 8165 77-777 | sales@kontron.com | www.kontron.de

Kleine und vielseitige Dosenklemme Immer mehr Leitungsverzweigungen müssen in Abzweigdosen und Geräteverbindungsdosen untergebracht werden. Um hier wieder mehr Spielraum zu haben und gleichzeitig die Handhabung zu verbessern, entwickelte Wago eine kleine und vielseitige Dosenklemme, die 2273. Klemmen der neuen Baureihe 2273 sind um die Hälfte kleiner als die Wago-Klemmen der Baureihe 273. Möglich wird das durch ein völlig neues Kontaktsystem, mit dem eine im grössten Leiterquerschnitt verdrahtete Klemme nur um die äussere Isolierschicht grösser ist als das

Leiterbündel selbst. Die neuen Klemmen lassen sich viel leichter in Abzweig- und Geräteverbindungsdosen einlegen und mindern so auch das Risiko, Einzeladern zu beschädigen. Dank dem Anschlussbereich von 0,5 mm² bis 2,5 mm² für eindrähtige Leiter wird nur noch eine Baureihe benötigt,

um alle Anschlussquerschnitte anzuschliessen. Der zulässige Nennstrom der Klemmen beträgt 24 A, passend zum maximalen Anschlussquerschnitt von 2,5 mm². Die zulässige Nennspannung von 450 V ermöglicht den Einsatz in allen 230 V-/400 V-Netzen.

Wago Contact SA | 1564 Domdidier | Tel. 026 676 75 00 | wago.switzerland@wago.com | www.wago.com

Optoelektronische Sensoren ohne Reflektor

Für eine absolut zuverlässige Objektdetektion bringt Baumer optoelektronische Sensoren der neuen SmartReflect-Technologie auf den Markt. Diese Lichtschranken erkennen Objekte jeder Art und be-

nötigen keinen separaten Reflektor oder Empfänger. Die sicherste Art der Objektdetektion im Bereich der optoelektronischen Sensoren ist die physikalische Unterbrechung des geschlossenen Lichtstrahls einer Lichtschranke durch ein Objekt. Bei den SmartReflect-Lichtschranken von Baumer wird der geschlossene Lichtstrahl zwischen dem Sensor und zum Beispiel einem Maschinenteil aufgebaut. Separate Reflektoren oder Empfän-

ger sind überflüssig. Voraussetzung ist lediglich, dass sich ein definierter Hintergrund im Erfassungsbereich des Sensors befindet, der als Referenz dient. Farbe und Material von Hintergrund und zu erkennendem Objekt spielen dabei keine Rolle. Das Portfolio reicht von Subminiatursensoren für Handlingsautomaten bis zu Sensoren im Hygiene-Design für die Lebensmittelindustrie, die Edelstahl als Referenz nutzen und eine Reichweite von 800 mm erreichen.

Baumer Electric AG | 8500 Frauenfeld | Tel. 052 728 13 13 | sales.ch@baumer.com | www.baumer.com


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Sensor-Broschüre verschafft Überblick

847 Meter geballte Information

Sensoren, die an Kranen oder schweren Fahrzeugen in Land-, Forst- oder Bauwirtschaft eingesetzt sind, müssen sehr technikfeindlichen Belastungen standhalten. Extreme Temperaturschwankungen, starke Schock- und Vibrationsbelastung, Feuchtigkeit, Spritzwasser oder Staub dürfen die Funktion nicht beeinträchtigen. In einer gratis abgegebenen neuen Broschüre stellt Baumer zahlreiche Sensoren vor, die speziell für diese Anforderungen entwickelt wurden. Die Palette reicht von absoluten Multiturn-Drehgebern, die mit einem patentierten magnetischen Abtastprinzip arbeiten, über präzise Seilzuggeber, die sich wahlweise mit Inkremental- oder Absolutwertgebern kombinieren lassen, bis hin zu widerstandsfähigen Neigungssensoren mit einem oder zwei Kanälen. Drucksensoren,

Aneinandergereiht würden die 2852 Seiten des neuen Distrelec-Elektronik-Kataloges 2011 eine Bahn von rund 847 Metern ergeben. In eine handliche Form gebracht, bilden diese 2852 Seiten die Grundlage für ein noch umfangreicheres und attraktiveres, über 100000 Artikel umfassendes Werk. Verschiedene Bereiche wurden zum Teil massiv ausgebaut. Sparsames LED-Licht ist aktueller denn je und nimmt deshalb im neuen Katalog eine entsprechend wichtige Stellung ein. Die tragischen Ereignisse in Japan unterstreichen die Wichtigkeit von Energieeffizienz. Trotz OnlineShop und iPhone-App erfreut sich der übersichtlich gegliederte Print-Katalog noch immer grosser Beliebtheit. Der neue Katalog ist

zum Beispiel für Hydrauliküberwachung oder Trockenlaufschutz werden ebenfalls vorgestellt. Induktive Sensoren, beispielsweise für die Erfassung der Kolbenposition bei Hydraulikzylindern, gehören ebenso zum Programm wie Lastmessbolzen oder Hallsensoren zur Drehkranzpositionserfassung.

an Gehalt und Informationsumfang gewachsen, nicht aber sein Gewicht und seine Grösse. Er bleibt ein handliches und praktisches Hilfsmittel, das neben den elektronischen Medien ein unverzichtbares Nachschlagewerk in Entwicklung, Forschung, Ausbildung, Werkstatt, Hobby und Freizeit darstellt.

Baumer Electric AG | 8500 Frauenfeld | Tel. 052 728 13 13 sales.ch@baumer.com | www.baumer.com

Distrelec – Bereich der Dätwyler Schweiz AG | 8606 Nänikon | Tel. 044 944 99 11 info@distrelec.com | www.distrelec.ch

Druckmessumformer für Pharma und Chemie

Schneller Einstieg in die Welt der RX600-MCUs

Der Druckmessumformer PBMN von Baumer verfügt über einen Druckanschluss mit frontbündiger Membrane. Der Anschluss ist in verschiedenen normierten Dimensionen wie zum Beispiel G½" und G1" lieferbar. Aufgrund seiner dichtungslosen Konstruktion weist der PBMN eine hohe Medienverträglichkeit auf. Die frontbündige Membran stellt darüber hinaus sicher, dass im Prozess keine Rückstände des zu messenden Mediums im Prozessanschluss zurückbleiben. Damit eignet sich der PBMN besonders für Druckmessungen in den Bereichen Pharma und Chemie. Als High-End-Transmitter aus der modular aufgebauten PB-Serie kann der PBMN individuell an die Bedürfnisse von

Kunden aus diesen Branchen angepasst werden. Der PBMN mit frontbündiger Membrane deckt Messbereiche von –100 bis +100 mbar bis 0–400 bar ab und ist in den Genauigkeitsklassen 0,1% F.S., 0,25% F.S. und 0,5% F.S. lieferbar. Der robuste Druckmessumformer ist aktiv temperaturkompensiert und kann mit der optional erhältlichen Kühlstrecke in Mediumstemperaturen von –40 bis +150 °C eingesetzt werden.

Baumer Electric AG | 8500 Frauenfeld | Tel. 052 728 13 13 sales.ch@baumer.com | www.baumer.com

Einen schnellen und preiswerten Einstieg in die Welt der RX600-Mikrocontroller von Renesas Electronics ermöglicht das ModSKDRX62T-Evaluation Kit von MSC. Herzstück des inklusive Debugger angebotenen Kits ist ein mit einer R5F562TAANFP-MCU bestücktes CPU-Modul. Der mit 256 kByte Flash, 8 kByte Data-Flash und 16 kByte RAM ausgestattete 32Bit-Mikrocontroller aus der RX62TFamilie bietet zahlreiche Periphe-

riefunktionen, darunter zwei Timer für Motorsteuerungen, 8-Kanal-12-BitAD-Wandler, 12-Kanal-10Bit-AD-Wandler, sechs programmierbare Operationsverstärker, sechs Komperatoren sowie ein CANInterface, und erreicht bei 100 MHz Taktfrequenz eine Rechenleistung von bis zu 165 MIPS. Das Kit wird mit Testlizenzen von Renesas Embedded Workshop HEW4 und IARs Embedded Workbench EW32, Software für die Flash-Programmierung, Programmbeispielen mit Quelltext für UART, I²C, LCD, InApplication Flash- Programmierung, AD-Wandler, Inkrementalgeber und zahlreichen Applikationsbeispielen sowie ausführlicher Dokumentation ausgeliefert.

MSC-Gleichmann Schweiz AG | 8604 Volketswil | Tel. 043 355 33 66 volketswil@msc-ge.com | www.msc-ge.com


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Immun gegen Überspannung

Preisgünstige 8-bit-Mikrocontroller

Neben Blitzen sind auch Schalthandlungen hoher induktiver Lasten eine mögliche Ursache für Überspannungen. Diese treten unter anderem beim Betrieb von Frequenzumrichter, häufig mit bis zu 5 kV auf. Zum Abfangen von Spannungsspitzen lassen sich die Überspannungsableiter «Typ 2», dem Blitzschutzzonenkonzept nach der Norm EN 61643-11 folgend, am Übergang LPZ 1 zu LPZ 2, beispielsweise in Stromverteilern, einsetzen. Die Schutzgeräte reduzieren die Restspannung der vorgelagerten Schutzstufe Typ 1 auf maximal 1,2 kV. Diese werden dann von der in der EU vorgeschriebenen dritten Stufe etwa in Steckdosen oder Endverteilern ausgeglichen. Konzipiert sind die Überspannungsableiter für feste

Microchip erweitert seine 8-bit-Mikrocontroller-Familie (MCU) für die kostengünstige Steuerung segmentierter LCDs durch fünf weitere Mitglieder. Die MCUs mit der Typenbezeichnung PIC16LF190x sind in eXtreme LowPower-Technologie ausgeführt und eignen sich insbesondere für die Implementation von LCDs in niedrigpreisigen und energiesparenden Designs. Aufgrund der eXtreme Low-Power-Technologie (XLP) liegt der Ruhestrom nahe bei 20 nA und der typische Arbeitsstrom beträgt 35 Mikroampere pro MHz. Damit wird eine lange Batterielebensdauer erreicht. Zum optimierten Funktionsumfang gehören bis zu 14 KByte Flash-Programmspeicher, bis zu 512 Bytes

Installationen in Ein- oder Dreiphasennetzen TN/TT auf 35-mmTragschienen. Das Schutzmodul der Ableiter wird auf die Basis gesteckt. Eine optische Anzeige zeigt den Betriebsstatus der Geräte an. Über einen potenzialfreien Kontakt lässt er sich auch fernabfragen. Alle Module sind mechanisch codiert. Je nach Anwendungsfall können die Überspannungsableiter entweder mit einem oder mit mehreren Varistoren oder mit Varistor(en) und Funkenstrecke geliefert werden.

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RAM und bis zu 14 ADC-Kanäle mit 10 bit Auflösung sowie auch serielle Kommunikation und die Ansteuerung von bis zu 116 LCDSegmenten. Die MCUs verfügen zur Einhaltung der Quarzgenauigkeit und zur Unterstützung der Low-Power-RTC über einen integrierten Temperaturfühler. Weiterhin sind sie mit einer Unterspannungserkennung mittels internem ADC und Spannungsreferenz ausgestattet.

Finder (Schweiz) AG | 8157 Dielsdorf | Tel. 044 885 30 10 finder.ch@finder-relais.ch | www.finder-relais.ch

MERO MICROCHIP ( SCHWEIZ ) | 5605 Dottikon | Tel. 056 610 15 01 r.ruetimann@mero.ch | www.mero.ch

DIN-Schienen-Netzgeräte

Sehr sparsamer 2,5" Pico-ITX Embedded SBC

Mit den MiniLine-Netzgeräten ML15.241, ML30.241 und ML60.241 bringt Puls sehr kleine DIN-Schienen-Netzgeräte auf den Markt. Die Geräte ML15.241 und ML30.241 liefern bei Abmessungen von 22.5 x 75 x 91 mm (BxHxT) 24–28VDC/0,63 A (15 Watt), respektive 24–28VCD/1,3A (3 0 Watt), das ML60.241 bei Abmessungen von 45 x 75 x 91mm 24–28VDC/2,5A (60 Watt). Neben den geringen Abmessungen besonders interessant sind der hohe Wirkungsgrad sowie

die geringen Stand-by-Verluste. Neben den 24 VDC-Geräten stehen auch weitere Ausgangsspannungen zur Verfügung. Für sehr kalte Umgebungen wurden die beiden Geräte ML60.122 (12–15VDC) und ML60.242 (24–28VDC) entwickelt. Sie verfügen über einen Arbeitsbereich von –40 bis +70°C. Alle Geräte arbeiten sowohl am 1-PhasenNetz zwischen 85–264 VAC als auch als DC-DC-Wandler zwischen 8–375VDC.

PULS Electronic GmbH | 5108 Oberflachs | Tel. 056 450 18 10 info@puls-power.ch | www.puls-power.ch

Der 2,5" Pico-ITX SBC KTLX800/pITX mit AMD Geode LX800-Prozessor von Kontron kombiniert höchste Kosten- und Energieeffizienz mit einem industriegerechten Schnittstellenangebot für die Automatisierung und Mess- und Prüftechnik. Mit mehrjähriger Langzeitverfügbarkeit und lediglich 5 bis 7 Watt durchschnittlicher Leistungsaufnahme ist der Kontron KTLX800/pITX die ideale Basis für eine Vielzahl von sehr kompakt auszulegenden und kostensensitiven Industrieapplikationen. Er bietet ein breites Schnittstellenangebot, das neben VGA und LVDS mit Jili30 auch zwei serielle Schnittstellen, Fast Ethernet, SATA, 4x USB 2.0 und 16 GPIO umfasst. Der sehr kompakte SBC

(100 x 72 mm) ermöglicht so die schnelle und einfache Entwicklung von kostenoptimierten und kompakten Small-Form-Factor (SFF) Embedded Designs und ultra-mobilen Geräten. Dank seiner preisoptimierten Performance und dem kompakten Footprint stellt der Kontron KTLX800/pITX auch eine ideale Alternative zu RISC-basierten Lösungen dar. Die Kontron EAPI vereinheitlicht den Hardwarezugriff und reduziert damit den Entwicklungsaufwand für eine schnellere Time-to-Market zusätzlich.

Kontron AG | D-85386 Eching | Tel. 0049 8165 77 777 sales@kontron.com, | www.kontron.de


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I N D U S TR I E B E D A R F

Coax-Konfigurator online

Erfolgreiches Handlöten im Bleifrei-Zeitalter

Mit dem Coax-Konfigurator auf www.compona.ch lassen sich HF-Kabel samt koaxialen Steckverbindern individuell zusammenstellen sowie Kabelschutz, Beschriftung und Kabellänge in fünf Schritten nach Wunsch hinzufügen: 1. Die Konfiguration kann entweder vom Stecker oder vom Kabel ausgehend begonnen werden: Zur Verfügung stehen 400 verschiedene Stecker- und 25 verschiedene Kabel-Typen. 2. Nach Auswahl des gewünschten Steckers für die linke Seite werden automatisch die dazu passenden Kabeltypen angezeigt. Bei einer Konfiguration, die mit dem Kabel beginnt, werden die geeigneten Steckverbinder für die linke Seite vorgeschlagen. 3. Den passenden Stecker für die rechte Seite auswählen. Es besteht die Möglichkeit, das Kabel

Das Handlöten stellt durch die Verwendung von bleifreien Legierungen, die zunehmende Bestückkomplexität sowie die thermischen Eigenschaften von Leiterplatten immer höhere Ansprüche. Das von einem Mikroprozessor gesteuerte Aufheizsystem von JBC erzielt eine aussergewöhnlich kurze Aufheizzeit, welche Lötarbeiten bei bislang nicht vorstellbarer, sehr geringer Temperatur zulässt. Dabei verbessern sich Qualität und Sicherheit der Lötungen deutlich. Die Handlöttechnik von JBC ermöglicht bei 350° ein effizientes Löten. Dies minimiert das Risiko von Hitzeschäden an PCB sowie Baugruppen. Im Gegensatz

auf der rechten Seite ohne Stecker zu planen – geschnitten und gestrippt auf die einzelne spezielle Abisoliermasse. 4. Bei der Auswahl von Winkel-/ Einbausteckern auf beiden Seiten kann die Ausrichtung der Stecker zueinander in 90°-Schritten festgelegt werden. 5. Bei Bedarf noch angeben, ob ein Kabelschutz (wenn möglich) und eine Beschriftung des Kabels gewünscht sind.

Compona AG | 8320 Fehraltorf | Tel. 0848 840 100 info@compona.ch | www.compona.ch

zu herkömmlichen Stationen, die zwischen 10 und 90 Sekunden benötigen, um eine Temperatur von 350° zu erreichen, gelingt dies mit den JBC-Stationen und den zugehörigen Lötkolben in nur 2 Sekunden. Die JBC-Produkte sind vom 3.–5. Mai 2011 auf der Messe SMT HYBRID PACKAGING in Nürnberg am Stand 6-101 ausgestellt.

Hilpert electronics AG | 5405 Baden-Dättwil | Tel. 056 4832506 jost.ehrler@hilpert.ch | www.hilpert.ch

Aluminiumschrank für Labor und MSR-Anwendungen Schroff hat für MSR-Anwendungen im Labor und in Audio/Video-Applikationen die neue Aluminiumschrank-Plattform Novastar entwickelt. Durch die innen liegenden Verkleidungsteile ist der bis zu 47 HE hohe Schrank mit einer platzsparenden Breite von nur 553 mm 19"-fähig. Die 19"-Lochung ist in den front- und rückseitigen Holmen integriert und dient zur Aufnahme

von 19"-Einschüben wie zum Beispiel Messgeräten. Die Baugruppen schliessen dabei bündig mit dem Schrankgestell ab. Bei Bedarf kann eine passende Stahl- oder Vollglastür mitgeliefert werden. Das Schrankgestell ist zerlegbar und besteht aus einem Druckgussrahmen und Aluminiumprofilen. Der Schrank gewährleistet die Schutzart bis IP40 und hat eine statische Traglast von

400 kg. Eine seitlich im Gestell integrierte Nut kann für die Befestigung von Tragarmsystemen mit Monitor oder anderem Zubehör genutzt werden. Stationäre oder ausziehbare Fachböden, Gleitschienen sowie weiteres Zubehör ermöglichen einen flexiblen Schrankausbau. Bei Bedarf kann der Novastar mit unter-

schiedlichen Belüftungslösungen wie zum Beispiel einem angehobenen Dach mit Lüftereinheit ausgerüstet werden.

ROTRONIC AG | 8303 Bassersdorf | Tel. 044 838 12 12 | inm@rotronic.ch | www.rotronic.ch

Hitachi TM-3000 Tabletop Elektronenmikroskop

Hightech. Cleantech. Microtech.

Neue Generation – kleiner, leichter, kompakter Einfachste Bedienung – ohne Spezialistenausbildung Vergrösserung bis 30000x keine spezielle Probenaufbereitung notwendig Gewerbestr.18, CH-4105 Biel-Benken Tel. 061 726 65 55, Fax 061 726 65 50 www.portmann-instruments.ch

Automation und Elektronik, Engineering und Zukunftstechnologien: Fragen Sie die kompetentesten Schweizer Anbieter, wie sie Ihnen zu noch mehr Erfolg verhelfen können. swissT.fair, die Schweizer Messe für Automation und Elektronik – am 16. und 17. Juni 2011 in der Messe Zürich, Halle 5 und 6.


MESSEN UND PRÜFEN

DSO/MSO für den Breitenmarkt

Hameg Instruments rundet die erfolgreiche HMO Serie von DSO/ MSO Oszilloskopen um den Bandbreitenbereich von 70–200 MHz nach unten ab. Die seit knapp zwei Jahren im Markt eingeführten HMO3524/3522/2524 zeichnen sich durch die (auch nachträgliche) Aufrüstungsmöglichkeit zu einem Mixed-Signal-Oszilloskop und den hardwareunterstützten Trigger und Dekodierfunktionen für serielle Protokolle I2C, SPI sowie UART/RS-232 aus. Die neuen Geräte kommen als 2 und 4 Kanalversion mit Bandbreiten von

70 MHz, 100 MHz, 150 MHz und 200 MHz auf den Markt. Alle Modelle verfügen über eine Abtastrate von 1 GSa/s und einen Speicher von 1 MPts pro Kanal, kombinierbar auf 2 GSa/s beziehungsweise 2MPts. Alle Typen sind MSO Ready – das Anschliessen eines Logiktastkopfes (Option HO3508) genügt, um 8 digitale Kanäle erfassen zu können. Mit der Option HOO10 können zwei frei wählbare serielle Protokolle des Typs I2C, SPI, und/oder UART/RS-232 zeitsynchron hardwareunterstützt analysiert werden. Dies ist sowohl auf den digitalen als auch den analogen Kanälen möglich. Die HMO722 und HMO724 sind damit die einzigen 70 MHz Mixed Signal Oszilloskope im Markt, die serielle Busanalysen durchführen können.

4.11 megalink

Plattform für Wireless-Sensornetzwerke

National Instruments präsentiert zwei neue Produkte, mit denen die Kommunikations- und Messfunktionen der Plattform für Wireless-Sensornetzwerke (WSN) von NI erweitert werden. Beim NI 9792 handelt es sich um ein programmierbares WSN-Gateway, das sowohl mit den WSN-Messknoten von NI als auch mit anderer Hardware über eine Reihe offener Kommunikationsstandards verwendet werden kann. Es kombiniert einen NI-LabView-Real-Time-Controller mit einem integrierten WSN-Sender/Empfänger, so-

dass LabView-Real-Time-Anwendungen lokal auf dem Gateway ausgeführt werden können, um Daten von NI-WSN-Geräten zu sammeln. Dadurch eignet sich das Gateway NI 9792 besonders für Embedded-WirelessDatenprotokollierungsanwendungen. Der Kombinationsknoten für Spannungs-/Widerstandstemperatursensoren (RTD) NI WSN-3226 erweitert die Messfunktionen der WSN-Plattform von NI, sodass jetzt Messanwendungen mit Widerstandstemperatursensoren und Potenziometern unterstützt werden. Darüber hinaus erhalten Anwender die Möglichkeit, Spannungs- und Temperaturmessungen auf einem einzigen NI-WSNGerät auszuführen.

Roschi Rohde & Schwarz AG | 3063 Ittigen | Tel. 031 922 15 22 sales@@roschi.rohde-schwarz.com | www.roschi.rohde-schwarz.ch

National Instruments Switzerland Corp. Austin | 5408 Ennetbaden Tel. 056 200 51 51 | ni.switzerland@ni.com | www.ni.com/switzerland

Handheld-Analysatoren für LTE-Netze

Starke Plattform für AC-Quellen

Die Handheld-Analysatoren R&S FSH4 und R&S FSH8 mit einer Demodulationsbandbreite von 20 MHz von Rohde & Schwarz bieten neue Funktionen für detaillierte Messungen in LTE-Netzen. Neben Spektralanalysen ermöglichen die Handhelds auch Modula-

tionsanalysen in den LTE-Betriebsarten Frequenzduplex (FDD) sowie Zeitduplex (TDD). Mit den neuen Optionen bieten sie zudem zur Fehlersuche einen tiefen Blick in die LTESignale. Die Handhelds analysieren den kompletten LTE-Frame mit bis zu zehn Subframes. Ausserdem unterstützen sie den im Standard definierten Extended Cyclic Prefix. Diese zyklische Erweiterung reduziert in grossen Funkzellen Störungen durch Laufzeitstreuung (Delay Spread). Auch parallele Signalübertragungen über mehrere Antennen bis hin zu 4x4 MIMO lassen sich mit den Analysatoren überprüfen.

Roschi Rohde & Schwarz AG | 3063 Ittigen | Tel. 031 922 15 22 sales@roschi.rohde-schwarz.com | www.roschi.rohde-schwarz.ch

61

Pacific Power Source (PPS), ein führender Hersteller von AC-Quellen, hat seinen Vertriebspartner in Zentraleuropa gewechselt. Seit März 2011 hat der Stromversorgungsspezialist Schulz-Electronic die exklusiven Vertriebsrechte für alle Produktlinien in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Schulz-Electronic Geschäftsführer Hubert Maier: «Die Kunden schätzten schon immer unser breites Angebotsspektrum. Mit den Produkten von PPS schliessen wir im AC-Bereich eine Lücke und bieten Lieferprogramm von programmierbaren AC-Quellen in linearer und getakteter Technolo-

gie im Leistungs-Bereich von 500 VA bis 625 kVA.» Bei Ausgangsspannungen von bis zu 700 VAC und variablen Frequenzen von 20 bis zu 5000 Hz eignen sich die PPS-Geräte besonders zur Nachbildung beliebiger 1- oder 3phasiger Netze. Die Anwender können unter mehr als 40 Standardgeräten in vier Modellreihen auswählen. Francois Epp, Europa Sales Manager von Pacific Power Source: «Unsere Stärke sind, neben dem umfangreichen Serienprogramm, Spezial-Lösungen, exakt ausgerichtet an den Kundenwünschen.»

Schulz - Electronic GmbH | 4153 Reinach BL | Tel. 061 712 26 0 vertrieb@schulz-electronic.ch | www.schulz-electronic.ch


62

megalink 4.11

L I E F E R A N TE N V E R Z E I C H N I S

Antriebe/Fluidik

Automation

Dienstleistungen

Hermtech AG Tel. 033 823 22 77 Fax 033 823 25 67 info@hermtech.ch www.hermtech.ch

Elektronikfertigung Systembau Kabelkonfektion

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Entwicklung · Schema · Layout · Disposition Materialbeschaffung · Bewirtschaftung Print · Baugruppen · Steuerungsbau Prüfung · Elektrifizierung · Inbetriebnahme CH-8953 Dietikon Bernstrasse 394 Tel. +41 (0)44 745 61 61 Fax +41 (0)44 745 61 00

kompetent · erfahren · effizient

CH-1010 Lausanne Av. des Boveresses 52 Tel. +41 (0)216 54 01 01 Fax +41 (0)216 54 01 00

Distribution is today. Tomorrow is EBV!

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Entwicklung/Layout Bauteilbeschaffung Elektronikfertigung

Antriebstechnik

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OPTO LOGIC TECHNOLOGY SA Rte de Vevey 105, CH-1618 Châtel-St-Denis Tel. +41/21/948 20 80, Fax +41/21/948 20 88 info@optologic.ch, www.optologic.ch

LCD Displays, TFT Displays, Touch Panels, Thermal printers, Impact printers, Kiosk printers, TFT Monitors, Panel PC’s.

Jurastrasse 10, 4142 Müchenstein Tel. 061 417 17 17, Fax 061 417 17 00 E-Mail: info@imhof-sew.ch Web: www.imhof-sew.ch

Avnet EMG AG · Gaswerkstr. 32 · CH-4900 Langenthal Phone: +41 62 919 55 55 Fax: +41 62 919 55 00

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ZF Services Schweiz AG Rotkreuz Biel Montreux Volketswil

Mattenweg 1, 3855 Brienz, Telefon +41 33 951 31 31, Fax +41 33 951 34 55, www.emwb.ch, info@emwb.ch

041 785 82 00 032 366 85 65 021 965 35 00 043 355 33 66

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Alfred Imhof AG

Bildverarbeitung

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Antriebs- und Regeltechnik AG Mühlentalstrasse 372 CH-8200 Schaffhausen Tel. 052 / 643 10 00, Fax. 052 / 643 10 05 info@amk-antriebe.ch, www.amk-antriebe.ch

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Baugruppenprüfung Komplettmontage Prototyp bis Serie

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Iftest AG, CH-5430 Wettingen Tel. 056 437 37 37 info@iftest.ch, www.iftest.ch Systempartner für innovative Industrie- und Medizin-Elektronik

Gebläse / Radialventilatoren

Postfach, CH-8603 Schwerzenbach, Tel. 044 908 13 60 www.fabrimex-systems.ch, kontakt@fabrimex-systems.ch


L I E F E R A N TE N V E R Z E I C H N I S

Hydraulik

Aahusweg 8, Fänn 6403 Küssnacht

4.11 megalink

63

Stecker

Tel. 041 799 49 49 Fax 041 799 49 48

info@atphydraulik.ch www.atphydraulik.ch

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3M (Schweiz) AG Tel. 044 724 93 52 Eggstrasse 93 Fax 044 724 93 36 8803 Rüschlikon www.3m.com/interconnects

www.heiniger-ag.ch Heiniger Kabel AG, 3098 Köniz

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Tel. +41 (0)62 721 00 00 Fax +41 (0)86 062 721 00 00 megalink@bluewin.ch

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USV – Unterbrechungsfreie Stromversorgung

Industrie-PCs Kompressoren + Zubehör

CTA Energy Systems AG 3110 Münsingen Tel. 031 720 15 50 www.usv.ch usv@cta.ch

usv.ch

Postfach, CH-8603 Schwerzenbach, Tel. 044 908 13 60 www.fabrimex-systems.ch, kontakt@fabrimex-systems.ch Beratung, Planung, Verkauf & Service Newave Energy AG 5432 Neuenhof, Tel. 056 416 01 01 2504 Biel, Tel. 032 366 60 35 www.newavenergy.ch info@newavenergy.ch

8618 Oetwil am See Tel. 044 887 69 89

www.inaswiss.ch

Messen + Prüfen Verbindungstechnik/ Befestigungstechnik

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Infrarot / UV Strahler

Susanna Franzoni MEGALINK Fliederweg 460 CH-5053 Staffelbach

Tel. +41 (0)62 721 00 00 Fax +41 (0)86 062 721 00 00 megalink@bluewin.ch

Werkstoffprüfmaschinen Sensoren

Kabel 3M (Schweiz) AG Tel. 044 724 93 52 Eggstrasse 93 Fax 044 724 93 36 8803 Rüschlikon www.3m.com/interconnects

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Tel. +41 (0)62 721 00 00 Fax +41 (0)86 062 721 00 00 megalink@bluewin.ch

Wickelgüter

B BACHMANN E Werner Weberstrasse 9 8630 Rüti www.bachelag.ch

ELEKTRONIK AG Tel. 055 240 40 87 Fax 055 240 42 27 info@bachelag.ch


64

megalink 4.11

IMPRESSUM

Impressum

Firmen in dieser Ausgabe 3M (Schweiz) AG

31

Megalink - Elektronik + Automation ISSN 1662-9558 18. Jahrgang «Megalink» 27. Jahrgang «EC Woche» 32. Jahrgang «Precision» 50. Jahrgang «Elektroniker» www.megalink.ch Total verkaufte Auflage: 2310 Ex., Total Zielversand/Gratis: 5610 Ex.

ABB Schweiz AG

6, 9

Astrel AG

53

MINIMOTOR SA Marketing & Werbung 45, 46

Kontakt Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

AxNum AG

29

Mitsubishi Electric Europe

ABB Technikerschule Baden

39

Alfred Imhof AG

23, 44

B&R Industrie-Automation AG Herausgeberin AZ Fachverlage AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. +41 (0)58 200 56 50, Fax +41 (0)58 200 56 51

Baldor ASR AG

Geschäftsführer Dietrich Berg

Beckhoff Automation AG

Leiterin Zeitschriften Ratna Irzan

Baumer Electric AG

44, 53, 55 45

35, 55, 56, 57, 58 5, 15, 46, 51, 52

M+S Industrielle Automaton AG

11

maxon motor ag

45

Mero Microchip (Schweiz)

56, 59

Messe Stuttgart International

14

8

MPI Distribution AG

49, 57

MSC-Gleichmann Schweiz AG 4, 7, 8, 32, 54, 56, 58 National Instruments Switzerland Omni Ray AG

4, 61 8, 28, 50

Berner Fachhochschule

38

PHOENIX CONTACT AG

3, 48

Bibus AG

44

Pilz Industrieelektronik GmbH

52

Redaktion Megalink, Neumattstrasse 1, Postfach, CH-5001 Aarau Tel. +41 (0)58 200 56 42, Fax +41 (0)58 200 56 61 Chefredaktor: Patrick Müller, Tel. +41 (0)58 200 56 59

Bosch Rexroth Schweiz AG

41, 42

Portmann Instruments AG

60

Comat AG

51, 53

PostLogistics AG Personal (PL76)

21

PowerParts AG

15

Copyright Mit der Annahme von Manuskripten durch die Redaktion und der Autor-Honorierung durch den Verlag erwirbt der Verlag das Copyright und insbesondere alle Rechte zur Übersetzung und Veröffentlichung der entsprechenden Beiträge in anderen verlagseigenen Zeitschriften sowie zur Herausgabe von Sonderdrucken. Für unverlangt eingesandte Text- und Bildunterlagen übernimmt die Redaktion keine Gewähr. Produkte und Highlights sind kostenpflichtig. Nachdruck, auch auszugsweise, nicht gestattet.

Distrelec AG, Bereich der Dätwyler Schweiz AG 58

Puls Electronic GmbH

59

Dornbirner Messe Gesellschaft

12

Rittal AG

12

Essemtec AG

14

Roschi Rohde & Schwarz AG

25, 61

Rotronic AG

26, 60 19, 33

Leiter Werbemarkt Jürg Rykart, Tel. +41 (0)58 200 56 04

Geisser Carl AG

Anzeigen Thorsten Krüger, Tel. +41 (0)58 200 56 32 Verena Müller, Tel. +41 (0)58 200 56 42 Anzeigentarif unter www.megalink.ch Leiter Lesermarkt/Online Valentin Kälin Aboverwaltung abo@megalink.ch, Tel. +41 (0)58 200 55 64 Preise Abonnementspreis Fr. 84.–, Ausland Fr. 85.– plus Postgebühren Layout/Produktion Ursula Urech Druck Vogt-Schild Druck AG, 4552 Derendingen

Compona AG

fairMeetings AG

60

34, 43

Finder (Schweiz) AG

59

Schneider Electric (Schweiz) AG

Ford Motor Company

10

Schulz-Electronic GmbH

61

Sensirion AG

14

50, 52

GLYN GmbH & Co. KG

27

Servotronic AG

45, 46

Hamamatsu Photonics Schweiz

54

Sick AG

49, 55

Harting AG HaTec Hilpert Electronics AG ifm electronic ag igus Schweiz GmbH IXXAT Automation GmbH

12, 49, 50

Siemens Schweiz AG

11

8

Simpex Electronic AG

54

Swiss Technology Network swissT.net

15

37, 60 54 2, 10 8

Kontron Embedded Modules GmbH 20, 56, 57, 59 LeCroy Europe GmbH

Texas Instruments

4

The MathWorks GmbH WAGO CONTACT SA

51 2, 24, 52, 57

Weidmüller Schweiz AG

17

Vorschau

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZ Crossmedia AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Vertriebs AG, Media Factory AG , Basellandschaftliche Zeitung AG, Berner Landbote AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Radio Argovia AG, Radio 32 AG, Radio 32 Werbe AG, Solothurner Zeitung AG, Tele M1 AG, TMT Productions AG, Vogt- Schild Anzeiger AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

MegaLink 5-11 erscheint am 20.05.2011 Vorzugsthemen: Bauteile (Optoelektronik, Solartechnik, LWL), Messen+Prüfen (Laser, Sensoren, Aktoren), Automation (Microsysteme, RFID), Kommunikation, in motion-Antriebstechnik/Fluidik (Marktübersicht), Industriebedarf Inserateschluss: 02.05.2011

48


«Megalink» ist die Fachzeitschrift für die industrielle Elektronik, Elektrotechnik und Automation. Sie richtet sich mit einem ausgewogenen Mix von Fachartikeln, Nachrichten, Interviews und Messeberichten an Entscheidungsträger und -beeinflusser im technischen Management. Wir suchen per sofort – mit Arbeitsort in Aarau – eine/n

Fachjournalistin / Fachjournalisten (100%) Ihre Aufgaben umfassen das Redigieren, Recherchieren und Verfassen von Fachbeiträgen, Nachrichten und Pressemeldungen. Sie sorgen für aktuelle Heftinhalte, indem Sie Pressekonferenzen, Tagungen und Fachmessen besuchen. Sie betreuen die MegalinkHomepage und stellen Meldungen, Veranstaltungshinweise und Bilder online. Mit unseren Marktpartnern pflegen Sie regen Kontakt. Sie arbeiten intern mit dem Chefredaktor, der Layout-Abteilung, dem Inserateverkauf und dem Marketing zusammen. Ihr Profil Um diese anspruchsvollen Aufgaben kompetent und selbstständig erfüllen zu können, sind folgende Voraussetzungen nötig: Wir erwarten von Ihnen eine fundierte technische Grundausbildung als Ingenieur. Zudem haben Sie bereits Erfahrung in der Bearbeitung von technischen Artikeln. Sie haben die Fähigkeit, technische Informationen einfach darzustellen und spannend aufzubereiten. Dass Sie kommunikationsund dienstleistungsbewusst sind, setzen wir voraus. Sie behalten auch in hektischen Zeiten einen kühlen Kopf. Sie sind stilsicher in Deutsch und haben Kenntnisse der englischen Sprache. Ihre Kooperations- und Organisationsfähigkeiten sind wichtige Voraussetzungen im Umgang mit Mitarbeitenden und Kunden. Ihre Bewerbung Für nähere Auskünfte steht Ihnen Patrick Müller, Chefredaktor Megalink, gerne zur Verfügung unter T: +41 (0)58 200 56 59. Ihre detaillierten Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an: AZ Fachverlage AG • Herbert Flühmann • Leiter Personal • Neumattstrasse 1 • 5001 Aarau. Weitere Informationen zu AZ Medien finden Sie unter: www.azmedien.ch und www.megalink.ch. AZ Fachverlage AG • CH-5001 Aarau


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Megalink.ch April 2011  

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