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ARZT & PRAXIS DAS MAGAZIN ZUR DIPLOMFORTBILDUNG IN ÖSTERREICH 7/17 • 71. Jahrgang

www.arztundpraxis.at

In Kooperation mit

Interview

JAMÖ-Obmann Dr. Sebastian Huter fordert Facharzt für Allgemeinmedizin Literaturstudium

Bedeutung eines erhöhten Cholesterinspiegels Familiäre ­Hypercholesterinämie Leitliniengerechte ­Lumbago-Behandlung Video-Learning

Standards der ­Tabakentwöhnung E-Learning

Diabetes im Griff

15

Punkte in dieser Ausgabe

UR LITERAT E N I L ON

Österreichische Post AG, MZ 15Z040496 M, MEDMEDIA Verlag, Seidengasse 9/Top 1.1, 1070 Wien, ISSN 0048-5128


S U A E T Z R Ä E FÜR ALL ND KLINIK ! PRAXIS U

WORKSHOP DER AG HERZINSUFFIZIENZ DER ÖSTERREICHISCHEN KARDIOLOGISCHEN GESELLSCHAFT Diagnostik in der Herzinsuffizienz OA Dr. Andreas Winter (Barmherzige Schwestern Linz)

Devices in der Herzinsuffizienz Univ.-Prof. Dr. Marianne Gwechenberger (AKH Wien)

Medikamentöse Therapie der Herzinsuffizienz Priv.-Doz. Dr. Deddo Mörtl (Universitätsklinikum St. Pölten)

Besonderheiten beim multimorbiden Patienten Univ.-Doz. Dr. Martin Hülsmann (AKH Wien)

anhand aktueller Fallbeispiele

9.00–13.00 Uhr

Sa 21. Oktober 2017 C3 Convention Center in Wien Diese Veranstaltung entspricht 5 DFP-Punkten der Österreichischen Ärztekammer.

ANMELDUNG medCongress, Gabriele Rech 2221 Gr. Schweinbarth, Hochleitengasse 34/Top 1 Tel.: 0680 213 61 91, Fax: 02289 430 99 E-mail: office@medcongress.at www.medcongress.at Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung per Mail an office@medcongress.at unbedingt erforderlich.

Arbeitsgruppe Herzinsuffizienz der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft


EDITORIAL Traumberuf Arzt für Allgemeinmedizin? Liebe Leserin, lieber Leser, laut einer aktuellen Studie des Instituts für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung der Medizinischen Universität Graz in Kooperation mit der Österreichischen Ärztekammer interessieren sich Jungmediziner durchaus für das Berufsbild Allgemeinmedizin, vor allem aufgrund der persönlichen, langfristigen Arzt-Patienten-Beziehung und der Vielfalt des Faches. Abgeschreckt werden sie allerdings von den Bedingungen für niedergelassene Allgemeinmediziner im heimischen Gesundheitswesen, insbesondere im Kassensystem, die als sehr ungünstig E. Riedmann wahrgenommen werden. Einer, der sich trotzdem für die Ausbildung zum Allgemeinmediziner entschieden hat, ist Dr. Sebastian Huter, Obmann des Vereins Junge Allgemeinmedizin Österreich (JAMÖ). Im Interview mit ARZT & PRAXIS erläutert er die Ziele und Forderungen der JAMÖ – allen voran die Einführung des Facharztes für Allgemeinmedizin. Mit dem JAM-Kongress (20.–22. Oktober 2017, Wien) zeigt der Verein auch im Bereich der Fortbildung großes Engagement (Seite 6). Fortbildung über das Medizinische hinaus – z. B. in Form von Continuing Professional Development (CPD) – wird für Ärzte immer wichtiger, denn neben medizinischer Kompetenz gibt es noch eine Reihe anderer Skills, die im Praxis- und Klinikalltag nützlich sind. Mehr dazu (Seite 12) sowie zahlreiche weitere Fortbildungsangebote – vom Literaturstudium über E ­ -Learning bis hin zu Veranstaltungstipps – finden Sie in der ersten Ausgabe von ARZT & PRAXIS nach der Sommerpause! Herzlichst,

Dr. Eva M. Riedmann Chefredakteurin

Fotos: Felicitas Matern (1); Ben Schonewille – shutterstock.com, Aksabir – shutterstock.com, Robert Kneschke – shutterstock.com

Die

DFP-Punktesieger

Folgende aktuelle Fachbeiträge aus dem MedMedia Verlag sind die Sieger im Ranking aus ARZT & PRAXIS:

1

713 absolvierte Tests* Innere Medizin Compact – Darm www.diepunkteon.at/imc-darm

3

2

597 absolvierte Tests*

Abklärung erhöhter Cholestaseparameter

www.diepunkteon.at/cholestase

559 absolvierte Tests*

Diabetes und Geriatrie

www.diepunkteon.at/diab-geriatrie

* Anzahl der absolvierten Tests seit Erstpublikation in „diePUNKTE“

3


Vielfältig wie Ihre PatientInnen

Antidepressiva von ratiopharm

®

REFERENZPRÄPARATE: GLADEM®, TRESLEEN®

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Gute Preise. Gute Besserung. Mehr Service.

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AU/GNRT/15/0050(1)a(1)

REFERENZPRÄPARAT: CIPRALEX®

REFERENZPRÄPARAT: REMERON®

Fachkurzinformation siehe Seite 50

Mirtabene®, Sertralin rtp, Escitalopram rtp, Duloxetin rtp, Paroxetin rtp und Citalopram rtp


INHALT DFP ONLINE

DFP INSIDE 6  Junge Allgemeinmediziner –

37 Best of Digital

ein neues ­Selbstverständnis

Video-Learning: Standards der Tabakentwöhnung E-Learning: Diabetes im Griff

Interview Dr. Sebastian Huter

12  Continuing Professional Development – mehr als medizinisches Fachwissen

1 8

DFP-Punkte DFP-Punkte

DFP VERANSTALTUNGEN 38 Veranstaltungstipps der Redaktion 40  Veranstaltungskalender September/Oktober 51 Impressum

Dr. Sebastian Huter im Interview: Die JAMÖ setzt sich aktiv für die Anliegen junger Kollegen ein.

6

DFP LITERATUR 14  Prävention von kardiovaskulären Erkrankungen:

Bedeutung eines erhöhten Cholesterinspiegels 2 DFP-Punkte Univ.-Prof. Dr. Bernd Eber

19 Familiäre Hypercholesterinämie (FH) Prim. Univ.-Prof. Dr. Bernhard Föger

2

40

Alle aktuellen DFP-Veranstaltungen auf einen Blick

DFP-Punkte

28 Leitliniengerechte Behandlung von Lumbago Fotos: Oliver Miller-Aichholz; Andrey_Popov – shutterstock.com; Christof Lackner

Dr. Gerd Seitlinger, Dr. Christoph Dachs

2

DFP-Punkte

KUNST AM COVER Das Coverbild der aktuellen Ausgabe:­ Frauenporträt von Dr. Eva Wolfram­-Ertl. Sie macht in ihren Bildern etwas sichtbar, das uns im Alltag verborgen bleibt. Und doch spricht das Zusammenspiel von Form, Farbe und Bewegung überaus klar vom Verstehen, das diesen Arbeiten zugrunde liegt. Mehr über Dr. Eva Wolfram-Ertl: www.ewekunst.at 28

Mehr als 80 % der Bevölkerung haben in ihrem Leben zumindest eine Kreuzschmerzepisode. Druckauflage: 11.040 Stück im 2. Halbjahr 2016 laut Österreichischer Auflagenkontrolle

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„Eine Kernforderung der JAMÖ war und ist die Einführung des Facharztes für Allgemeinmedizin.“ Dr. Sebastian Huter

Foto: Oliver Miller-Aichholz

DFP INSIDE

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DFP INSIDE


Junge Allgemeinmediziner – ein neues Selbstverständnis Als Obmann des Vereins Junge Allgemeinmedizin Österreich (JAMÖ) setzt sich Dr. Sebastian Huter aktiv für die Anliegen ­seiner Kolleginnen und Kollegen ein. Im Interview mit ARZT & PRAXIS erläutert er die Ziele und Forderungen der JAMÖ – allen voran die Einführung des Facharztes für Allgemeinmedizin. Mit dem JAM-Kongress zeigt der Verein auch im Bereich der Fortbildung großes Engagement.  Redaktion: Dr. Eva Maria Riedmann

ARZT & PRAXIS: Herr Dr. Huter, Sie sind Arzt in Ausbildung für Allgemeinmedizin. Was reizt Sie an diesem Fach?

Foto: Oliver Miller-Aichholz

Sebastian Huter: Mein Interesse für Medizin und für ein entsprechendes Studium wurde durch meine Tätigkeit als Rettungssanitäter im Rahmen des Zivildienstes geweckt. Anfänglich war ich eher der Notfallmedizin verhaftet, habe dann aber rasch gemerkt, dass diese kurzfristigen Episoden für mich bei Weitem nicht so befriedigend sind wie die langfristige Versorgung von Patienten. Die kontinuierliche Betreuung hat für mich einen sehr wichtigen Stellenwert. Ein weiterer Aspekt, der mich reizt, ist die Vielfalt des Faches. Als Allgemeinmediziner kann man – wenn man so will – für den Patienten als Ganzes verantwortlich sein. Auch wenn ein Patient mehrere unterschiedliche Beschwerden hat, versucht man diese zunächst selbst zu lösen. Das unterscheidet einen Allgemeinmediziner vom Facharzt, der Patienten mit Beschwerden außerhalb seines Faches an einen weiteren Spezialisten überweist. Die Allgemeinmedizin ist so breit gefächert, dass man immer etwas Neues dazulernen kann und muss. Für mich persönlich ist die Allgemeinmedizin deshalb langfristig die interessanteste Wahl.

Ist man als junger Allgemeinmediziner ausreichend auf die Arbeit in der Ordination vorbereitet?

Nach dem Studium habe ich die ersten beiden Jahre als Turnusarzt im Spital verbracht und nun kürzlich mit der sechsmonatigen Lehrpraxis begonnen.

Hier habe ich eigentlich zum ersten Mal mein zukünftiges Berufsfeld kennengelernt – ich muss sagen, das war schon eine große Umstellung! Natürlich kann man das im Spital gewonnene Fachwissen in Einzelfällen gut anwenden, aber es gibt in einer Praxis auch viele Fragestellungen und Situationen, mit Geht es um Versorgungsstrukturen oder Ausbildungsqualität, muss man in einem größeren Kontext denken und sich organisieren. denen man im Krankenhaus überhaupt nie konfrontiert war. Das reicht von Die Motivation ist im Prinzip eine ähnKrankheitsbildern, die nicht schwerwie- liche wie für den Arztberuf: Ich möchte gend genug sind, um im Spital behandelt etwas Positives bewirken. Die Möglichzu werden, bis hin zu unterschiedlichen keiten auf individueller Ebene sind die Vorgangsweisen, was zum Beispiel die eine Sache, aber oft muss man auch in Abklärung von Krankheiten betrifft. Im einem größeren Kontext denken und sich Spital versucht man mit verschiedensten organisieren, zum Beispiel wenn es um technischen Möglichkeiten gleich beim Versorgungsstrukturen oder um Ausbilersten Mal, möglichst vieles auszuschlie- dungsqualität geht. Durch mein Engaßen und abzuklären. In der Ordination gement bei der JAMÖ kann ich mich für hat man dagegen die Möglichkeit, den eine gute allgemeinmedizinische VersorPatienten nach ein paar Tagen wieder gung der Bevölkerung, basierend auf einzubestellen und zu schauen, ob es einer guten Ausbildung für Allgemeineine Veränderung gegeben hat. Man kann mediziner, einsetzen und den jungen sich also den zeitlichen Verlauf zunutze Allgemeinmedizinern in Österreich eine machen. In einer Spitalsambulanz ist es Stimme geben. nur schwer möglich, dass ein Patient Als Obmann vertrete ich die JAMÖ nach immer wieder vom selben Arzt gesehen außen, mache viel Öffentlichkeitsarbeit. und behandelt wird. Ich stehe als Ansprechpartner für verschiedene Stakeholder im GesundheitsSie sind außerdem Obmann des Vereins system zur Verfügung, wie das MinisteJunge Allgemeinmedizin Österreich rium für Gesundheit, den Hauptverband (JAMÖ). Was ist Ihre Motivation, sich in der österreichischen Sozialversicherungsdiesem Rahmen gesundheitspolitisch zu träger oder die Ärztekammer. Wenn sich engagieren? die Gelegenheit bietet, nehme ich – oder

DFP INSIDE

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1

07.2017

Fachkurzinformation siehe Seite 51


Zu welchem Zweck wurde die JAMÖ gegründet und welche Ziele verfolgt sie?

Der Verein JAMÖ wurde vor etwas mehr als zehn Jahren gegründet zum Zweck der Förderung der Ausbildung, Weiterbildung und Forschung in der Allgemeinmedizin sowie der generellen Aufwertung der allgemeinmedizinischen Grundversorgung in Österreich. Das war notwendig, weil eine ganze Versorgungsebene mehr oder weniger ignoriert wurde, Themen wie allgemeinmedizinische Ausbildung oder Primärversorgung waren in universitäts- und gesundheitspolitischen Diskussionen und Überlegungen unterrepräsentiert. Eine Kernforderung der JAMÖ war und ist die Einführung des Facharztes für Allgemeinmedizin. Dabei geht es uns nicht primär um den Titel, sondern vielmehr darum, das Fach Allgemeinmedizin insgesamt zu stärken. Der Facharzt für Allgemeinmedizin wäre ein starkes Symbol für eine eigene Fachidentität, ein eigenes Selbstverständnis, eine eigene Community, eigene wissenschaftliche Arbeiten, eigene Fortbildungen etc. Leider wurde der Facharzt für Allgemeinmedizin in der neuen Ausbildungsordnung nicht realisiert. Das ist vor allem insofern unverständlich, als ja nun eine starke Aufwertung der Primärversorgung geplant ist. Ich hoffe, dass hier in der Zukunft nachgeschärft werden wird und dass sich dann unsere Forderung 10

DFP INSIDE

Die Medizin braucht insgesamt eine neue Art der Fortbildung – weg von der reinen Faktenvermittlung.

nach einem Facharzt für Allgemeinmedizin erfüllt. Unsere zweite wichtige Forderung betrifft die Lehrpraxis. Diese ist nach der neuen Ausbildungsordnung zwar verpflichtend, allerdings ist die Finanzierung noch nicht in allen Bundesländern gesichert. Das muss gelöst werden. Nicht ideal ist aus unserer Sicht, dass die Lehrpraxis nun erst am Ende der Ausbildung vorgesehen ist. Man lernt dadurch das zukünftige Arbeitsumfeld erst sehr spät kennen. In der alten Ausbildungsordnung konnte man beispielsweise die Wartezeit für den Spitalsturnus nutzen, um die Lehrpraxis zu absolvieren. Das gab den von vornherein interessierten Kollegen die Möglichkeit, schon früh in den Ordinationsbetrieb hineinzuschnuppern, und hat sicherlich auch das Interesse des einen oder anderen noch unentschiedenen Kollegen am spannenden Fach der Allgemeinmedizin geweckt. Weiters ist uns die Förderung der Forschung in der Allgemeinmedizin sehr wichtig. Obwohl man im Zusammenhang mit Allgemeinmedizin nicht primär an Forschung denkt, gibt es doch gewisse klinische Fragestellungen, wie z. B. den unspezifischen Kreuzschmerz, die man im Spital nur sehr schlecht untersuchen kann. In der Primärversorgung hat man ganz andere Patientenkollektive, Fallzahlen und natürlich auch andere Fragestellungen als in einem Krankenhaus. Während die neue Ausbildungsordnung wissenschaftliche Module von drei Monaten für alle Fachärzte vorsieht, ist dies im Curriculum der Allgemeinmediziner nicht der Fall. Daran sieht man schon, wie es um den Stellenwert der Forschung in der Allgemeinmedizin bestellt ist. In erster Linie geht es uns aber darum, die Allgemeinmedizin universitär zu verankern, das heißt, starke allgemeinmedizinische Institute an allen österreichischen Universitäten zu etab­

lieren, um so die Lehre und Forschung zu stärken.

Welche Maßnahmen setzt die JAMÖ, um diese Ziele zu erreichen?

Am Anfang waren wir eher aktionistisch unterwegs, wir haben hochkarätige Podiumsdiskussionen oder auch Petitionen (z. B. zur Lehrpraxis) organisiert. Im Laufe der Jahre haben wir unseren Fokus dann mehr auf die Öffentlichkeitsarbeit in der Ärzteschaft gerichtet mit dem Ziel, das Bild der Allgemeinmedizin zu schärfen und uns auch als junge Ärzte gegenüber der älteren Generation zu positionieren. Wir haben regelmäßig Artikel in verschiedenen ärztlichen Zeitschriften mit unseren Ideen, Positionen und Forderungen veröffentlicht. Heute sehen wir unsere Schwerpunkte einerseits in der politischen Arbeit direkt im Kontakt mit den verschiedenen Stake­ holdern des Gesundheitswesens, die uns mittlerweile auch kennen und unsere Meinung schätzen. Und andererseits in der Vernetzungsarbeit, denn durch unsere spezielle Ausbildungssituation mit häufigen Rotationen, mit schnellen Wechseln von einer Station auf die nächste, ist das Problem entstanden, dass sich nie eine richtige Community ausbilden konnte. Das wird mit der neuen Ausbildungsordnung, in der die Allgemeinmedizin eine eigene Schiene darstellt, vielleicht etwas besser. Durch Veranstaltungen wie unseren JAM-Kongress ­versuchen wir darüber hinaus, junge Allgemeinmediziner, die gemeinsame Interessen und ein ähnliches Selbstverständnis für ihre zukünftige Arbeit haben, proaktiv zu vernetzen.

Zum Thema Fortbildung: Brauchen Allgemeinmediziner Ihrer Meinung nach eine spezielle Art der Fortbildung?

Diese Frage finde ich ganz spannend. Provokativ gesagt: Es ist weniger die

Foto: Oliver Miller-Aichholz

ein anderes Mitglied des JAMÖ-Kernteams – gerne an Diskussionsrunden oder Expertenmeetings teil, um die Anliegen und die Meinung der jungen und zukünftigen Allgemeinmediziner zu vertreten. Zum aktiven Kernteam der JAMÖ gehören knapp zehn Leute aus verschiedenen Bundesländern. Wir stehen untereinander natürlich in regelmäßigem und engem Kontakt, um gemeinsame Projekte, Aktionen und Maßnahmen abzustimmen und voranzutreiben. Die JAMÖ ist eine österreichweite Organisation (Landesorganisationen gibt es in dem Sinne nicht) mit rund 300 Mitgliedern. Eine Mitgliedschaft ist laut den Statuten des Vereins ab dem Studium und bis fünf Jahre nach Turnusabschluss möglich. Danach gibt es die Möglichkeit, sich der Österreichischen Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (ÖGAM) anzuschließen.


Was ist Ihnen als junger Arzt beim Thema Fortbildung wichtig?

Das Fortbildungsangebot ist extrem vielfältig, sodass sicher für jeden Geschmack etwas dabei ist. Ein absolutes Muss ist die Unabhängigkeit der Fortbildung. Das ließe sich meiner Meinung nach am besten durch den Verzicht auf Industriesponsoring bzw. zumindest auf direktes Industriesponsoring erreichen. Interessenkonflikte sollten klar kommuniziert werden. Wichtig ist auch, dass die Inhalte wissenschaftlich belegt sind. Das soll nicht heißen, dass das Weitergeben von Erfahrungswerten nicht ebenso wichtig ist, aber es sollte klar sein, welche Aussagen sich auf Studiendaten stützen und welche auf persönliche Erfahrung. Was moderne Fortbildungsformate wie E-Learning oder Videolearning betrifft, so glaube ich, dass besonders Studenten gerne zu solchen Tools greifen. Sobald man dann aber klinisch tätig ist, wird der direkte Austausch mit Kollegen – wie er nun mal nur in Form von Präsenzveranstaltungen möglich ist – immer wichtiger. Ich besuche deshalb regelmäßig kleinere Fortbildungsveranstaltungen mit überschaubarer Teil-

nehmerzahl, da kann man sich gut austauschen und diskutieren. Und einoder zweimal im Jahr nehme ich an größeren Kongressen teil, wie dem europäischen Kongress für Allgemeinmedizin – WONCA Europe. Hier ist es für mich besonders interessant, das Gesundheitswesen, die Probleme und Lösungsansätze anderer Länder kennenzulernen. Wenn ich im Auto oder im Zug unterwegs bin, höre ich mir sehr gerne den kanadischen Podcast „Best Science Medicine“ an: Ein Pharmakologe und ein Allgemeinmediziner widmen sich gemeinsam aktuellen medizinischen Themen, auf humorvolle und unterhaltsame Art, aber dennoch wissenschaftlich hochwertig. So stelle ich mir ein ideales, modernes Fortbildungsformat vor.

Die JAMÖ agiert mitunter selbst als Fortbildungsanbieter, z. B. mit dem JAMKongress. Was erwartet die Besucher?

Der Junge Allgemeinmedizin (JAM) Kongress findet heuer bereits zum dritten Mal statt. Nach Salzburg und Graz laden wir dieses Jahr vom 20. bis 22. Oktober 2017 an die Medizinische Universität Wien ein. Da wir die Räumlichkeiten der Universität nutzen dürfen, können wir den Kongress sehr kostengünstig für die Teilnehmer anbieten. Zielgruppe sind junge und in Ausbildung befindliche Allgemeinmediziner und natürlich Studenten. Denn schon für Studenten ist der Austausch mit Jungmedizinern über Ausbildungsstätten und Karrieremöglichkeiten interessant und wichtig. Dieses Jahr wollen wir auch die jungen Kollegen aus den Nachbarländern einladen, am Kongress teilzunehmen. Unser Traum wäre, dass

wir mit dem JAM-Kongress in ein paar Jahren auch die europäische Konferenz für junge Allgemeinmediziner nach Österreich holen – das wäre ein toller Boost für unsere Community. Unsere Vortragenden kommen hauptsächlich aus Österreich, vereinzelt auch aus den Nachbarländern. Viele von ihnen sind selbst Allgemeinmediziner und beschäftigen sich auch mit dem theoretischen Hintergrund und Überbau der Allgemeinmedizin. Wir verzichten bewusst darauf, den JAMKongress unter einem bestimmten Motto bzw. mit einem speziellen Schwerpunkt abzuhalten. Das Themenspektrum ist so breit wie die Allgemeinmedizin selbst. Das Angebot gliedert sich grob in drei Tracks: Skills, Science und Career. Es gibt also praktische Workshops zu Themen wie Taping oder Ultraschall in der Allgemeinmedizin. Parallel dazu werden ­Science Workshops angeboten, z. B. zur Antibiotikagabe in der Primärversorgung oder zur Forschung in der Allgemeinmedizin. Im Career Track werden Aspekte wie Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die ersten Jahre nach der Ausbildung, Vorbereitung auf die Niederlassung u.v.m. besprochen. Es wird auch wieder unser „Career-Café“ geben, wo erfahrene Allgemeinmediziner sämtliche Fragen der jungen Kollegen beantworten. Der JAM-Kongress unterscheidet sich insofern von anderen Fortbildungen, als er wirklich sehr speziell auf die fachlichen Interessen und Bedürfnisse junger und zukünftiger Allgemeinmediziner zugeschnitten ist. Es geht ausschließlich um Themen, die für die künftige Tätigkeit als Allgemeinmediziner wichtig sind. ■ 

Vielen Dank für das Gespräch!

JAM17

Junge Allgemeinmedizin Kongress 2017 WANN: 20.-22. OKTOBER 2017 WO: ZENTRUM FÜR PUBLIC HEALTH, WIEN INFO: www.jungeallgemeinmedizin.at

DFP INSIDE

Die MedMedia Verlags Ges.m.b.H. unterstützt die Veranstaltung mit dieser Gratiseinschaltung.

Allgemeinmedizin, die eine spezielle Art der Fortbildung braucht, als vielmehr die Medizin insgesamt. Man sollte abgehen von dieser „Vermittlung von Fakten“, denn Fakten sind über elektronische Entscheidungshilfen wie EBMGuidelines oder UpToDate ohnehin schnell verfügbar. Aber natürlich gibt es in der Allgemeinmedizin andere Fragestellungen als in anderen Fächern, es gibt nicht die eine dominierende Krankheit, mit der wir uns hauptsächlich beschäftigen. Wissenschaftliche Erkenntnisse sollten mehr in den praktischen Kontext eingebettet werden. Es geht vielleicht weniger um Leitlinien als darum, wie mit den Leitlinien in der Praxis umgegangen werden soll. Dafür eignen sich fallbasierte Fortbildungen. Dass Fortbildungen für Allgemeinmediziner auch von Spezialisten abgehalten werden, sehe ich grundsätzlich nicht als Problem. Wenngleich es die Diskussion und den Austausch natürlich erschweren kann, weil sich das Arbeitssetting, die Probleme, mit denen man konfrontiert ist, und die Erfahrungen, die man macht, natürlich stark unterscheiden.

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Continuing Professional Development – mehr als medizinisches Fachwissen Regelmäßige Fortbildung ist für Ärzte ein Muss – nur so können sie im Alltag stets auf dem aktuellen Stand des medizinischen Wissens bleiben. Neben der medizinischen Kompetenz gibt es aber noch eine Reihe anderer Skills, die im Praxisund Klinikalltag nützlich sind.  Redaktion: Dr. Eva Maria Riedmann

So umfassen CPD-Weiterbildungen alle Bildungsmaßnahmen, die den Arzt dabei unterstützen, sein Wissen sowie die Fähigkeiten, die berufliche Leistung und die Kommunikation, die er benötigt, um den Patienten, der Öffentlichkeit oder dem Berufsstand Hilfe zu leisten, aufrechtzuerhalten, zu erweitern oder zu steigern.

Die Österreichische Akademie der Ärzte bietet aktuell 2 ÖÄK-CPDs an: • Angewandtes Qualitätsmanagement in der Arztpraxis • Gesundheitsökonomie Fortbildungsanbieter sind eingeladen, Weiterbildungen, die den CPD-Richt­ linien entsprechen, für die ÖÄK-CPDs anzubieten. Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail an: diplome@arztakademie.at ■

Angewandtes Qualitätsmanagement in der Arztpraxis

Gesundheitsökonomie

Ziel: Im Rahmen dieser CPD-Weiterbildung werden ­praxisorientiertes Wissen und Werkzeuge für die Qualitätsmanagementarbeit in der eigenen Praxis vermittelt. Zielgruppe sind niedergelassene bzw. an einer Niederlassung interessierte Ärzte mit Erfahrung im Ordinationsbetrieb.

Ziel: Absolventen dieser CPD-Weiterbildung sollen in Gesprächen und Diskussionen mit Gesundheitsökonomen kompetente Gesprächspartner darstellen und ökonomische Argumente beurteilen bzw. widerlegen können.

Wesentliche Inhalte: • Grundlagen des Qualitätsmanagements • Abläufe in der Ordination prüfen und gestalten • Befundmanagement, Vertraulichkeit und Sicherheit in der Praxis • Umgang mit kritischen Ereignissen (Notfallplan, Training, ...) • Zufriedene Patienten • Mitarbeiterführung Umfang: 4 Module à 3,5 bis 4 Stunden 12

Beispiele dafür sind soziale Kompetenz, Managementfähigkeiten, Medizinrecht, Medizinökonomie etc. Durch den Erwerb eines CPD weist der Arzt nach, dass er sich in einem definierten (nicht-medizinischen) Gebiet strukturiert und qualitätsgesichert besonders fortgebildet hat.

DFP INSIDE

Wesentliche Inhalte: • Einführung in die Gesundheitssystemforschung • Gesundheitsökonomie • Projektmanagement im Gesundheitswesen • Controlling in Einrichtungen des Gesundheitswesens • Diskussionsführung und Gesprächstechnik • Rechtliche Grundlagen des Gesundheitswesens • Grundlagentechnik der medizinischen Statistik • Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen Umfang: insgesamt 108 Stunden und eine Abschluss­ arbeit im Zeitraum von zirka einem Jahr

Foto: Stmool – shutterstock.com

N

eben ÖÄK-Diplomen und ÖÄKZertifikaten umfasst das Angebot der Österreichischen Ärztekammer auch CPD-Weiterbildungen. Die Abkürzung CPD steht dabei für Continuing Profes­sional Development. Während der Erwerb eines ÖÄK-Diploms oder -Zertifikats dazu dient, Wissen und Fähigkeiten in einem bestimmten medizinischen Bereich zu vertiefen, geht CPD darüber hinaus.


KOMMENTAR

Foto: Martin Lachmair | www.unser.tv

Offen sein für Neues „Es wird zunehmend wichtiger, sich als Arzt über das Medizinische hinaus fortzubilden, also auch in Bereichen wie Ökonomie, Management oder Recht Bescheid zu wissen. Mediziner, die in diesen Belangen gebildet und ausgebildet sind, tun sich leichter im politischen Diskurs sowie bei der Mitsprache in verschiedenen Organisationen oder Krankenanstalten. Diese Form der Weiter- und Fortbildung wurde bislang noch zu wenig angenommen, die Kollegen erkennen aber immer mehr die Notwendigkeit, sich auch in Bereichen fortzubilden, die nicht unmittelbar mit der Medizin zu tun haben. Die passende Antwort auf das veritable Interesse der Ärzte kann nur ein der

ÖÄK-CPD-Richtlinie entsprechendes Kursangebot sein. Für Fortbildungsanbieter, die interessierten Ärzten thematisch entsprechende Weiterbildungen anbieten können, steht die Österreichische Akademie der Ärzte gerne zur Verfügung. Für die beiden ÖÄK-CPDs „Angewandtes Qualitätsmanagement in der Arztpraxis“ sowie „Gesundheitsökonomie“ ist ein inhaltlich und didaktisch hochwertiger Rahmen vorgegeben. Wird dieser mit einem richtliniengerechten und qualitätsgesicherten Weiterbildungs­ angebot ausgefüllt, gewinnen Ärzte noch mehr an Fachkompetenz, bescheinigt durch das CPD-Zertifikat der Österreichischen Ärztekammer.“

Dr. Peter Niedermoser Präsident des wissenschaftlichen Beirats der ­Österreichischen Akademie der Ärzte


E

KT N U P

-

FP D 2

Lehrziel: Der Lipidstatus hat in der kardiovaskulären Medizin einen zentralen Stellenwert. Die Senkung eines erhöhten ­LDL-Choles­terinspiegels stellt die wichtigste wissenschaftlich etablierte Maßnahme in der Prävention dar. Lebensstilmaßnahmen und Statine sind dazu die Standardtherapie, Letztere haben in der Praxis jedoch zahlreiche Limitationen. Die Problematik rund um die Verwendung von Statinen und mögliche Alternativmaßnahmen werden in dieser ­Übersichtsarbeit im Zusammenhang mit den aktuellen Guidelines zusammengefasst.

Prävention von kardiovaskulären Erkrankungen

Bedeutung eines erhöhten Cholesterinspiegels ISSN 2223-1072

IHR AKTU EL DIPL OMF LES UND INNOV A ORTBILD UNGSMA TIVES GAZIN

DFP-Beitrag

publiziert im

Juni 2017, gültig

bis Juni 2020

LITERATU

R

2/17

VON KARDIOVASK

Publiziert: Juni 2017, gültig bis Juni 2020

• Dem Lipidstatus kommt in der kardiovaskuläre • Die wichtigste n Medizin ein wissenschaftlic zentraler Stellenwert Senkung eines h etablierte Maßnahme in erhöhten LDL-Cholesteri zu. nspiegels dar. der Prävention stellt die ahmen und Statine gelten Empfehlungen hierbei als Standardtherap der ESC werden Behandlung ie. In den der Hypercholester die pharmakologischen mentöser Methoden inämie zusammengefa Empfehlungen bezüglich zur Senkung der sst. Hinsichtlich chische Atherosklerose eines erhöhten LDL-C publizierte nicht-medikagesellschaft Empfehlungen. die Österrei-

• Lebensstilmaßn

Autor: Univ.-Prof.

Dr. Bernd Eber,

Facharzt für

Innere Medizin,

Wels

2 PUNKTE

Weitere Fortbildu ngsangebote www.diepunkteon finden .at und www.me Sie auf indfp.at

Quelle: diePUNKTE kardiologie 2/2017, S. 3–5

I

m Jahr 2016 publizierte die Europäische Kardiologische Gesellschaft (ESC) sowohl Richtlinien zur kardiovaskulären Prävention als auch zum Management der Dyslipidämien (Special Issue on the 2016 ESC/EAS Guidelines for the Management of Dyslipidemias. Eur Heart J 2016; 37(39):2999–3058). Dabei wurde in ersteren Guidelines festgehalten, dass durch eine effektive Prävention 80 % der kardiovaskulären und 40 % der onkologischen Erkrankungen vermieden werden könnten. Die kardiovaskuläre Rehabilitation nach Myokardinfarkt, nach koronaren Interventionen und Bypassoperation mit intensiver Lebensstilmodifikation und optimierter Pharmakotherapie Tab. 1: Risikofaktoren kardiovaskulärer Erkrankungen (INTERHEART-Studie) 1. Fettstoffwechselstörung (Cholesterin, LDL-C) 2. Zigarettenrauch 3. Zuckerkrankheit 4. Bluthochdruck 5. Bauchbetonte Fettsucht 6. Psychosozialer Stress 7. Kein Obst und Gemüse 8. Keine Bewegung 9. Kein oder zu viel Alkohol Yusuf S. Lancet 2004; 364:937

14

DFP LITERATUR

Univ.-Prof. Dr. Bernd Eber Facharzt für Innere Medizin Elisabethstraße 66 A-4600 Wels E: bernd.eber@liwest.at www.prof-eber.at

bei Verbesserung der Patientenadhärenz wird ebenso wie bei chronischer Herzinsuffizienz explizit empfohlen. Die epidemiologische Basis für diese Erkenntnisse stellen die Ergebnisse des Framingham-Trials (seit 1948 bestehend) und der 2004 erschienenen INTERHEART-Studie dar. Dabei zeigte sich klar, dass die Dyslipidämie den Risikofaktor Nummer 1 für kardiovaskuläre Erkrankungen darstellt (Tab. 1). Bezüglich der Fettstoffwechselstörungen sind die Guidelines der ESC 2016 die Neuauflage aus dem Jahr 2011. Zentraler Aspekt ist nach wie vor das SCORE-Modell, anhand dessen das individuelle LDL-Cholesterin-Ziel (LDL-C) definiert wird. Die Zuordnung in einzelne Risikoklassen erfolgt zum einen durch den bloßen LDL-C-Wert, zum anderen durch die Erfüllung bestimmter Kriterien, die sogenannten Risikoklassen. Auch seitens der Therapieziele bleibt das LDL-Cholesterin das Maß aller Dinge (sehr hohes Risiko: LDL-C < 70 mg/dl; hohes Risiko: < 100 mg/dl; mittleres und niedriges Risiko: < 115 mg/dl). Andere Lipidparameter können unter bestimmten Bedingungen als sekundäre Therapieziele erwogen werden (Tab. 2).

Bedeutung der Statine Basis jeder Lipidtherapie ist die Lifestyle-Intervention mit Ernährungsumstellung und Gewichtsnormalisierung, körper-

Foto: privat

KARDIOLOGIE PRÄVENTION

ULÄREN ERKRANKUN Bedeutung GEN eines erhöhten Cholest erinspiegels

AUTOR

Fact Box


Tab. 2: Lipidparameter als empfohlenes Behandlungsziel in der Prävention von kardiovaskulären Erkrankungen Empfehlung

Klasse

Level

I

A

Das LDL-C wird als primärer Zielparameter in der Behandlung empfohlen. Das Gesamtcholesterin sollte bei nicht vorhandenen anderen Auswertungen als Zielparameter betrachtet werden.

IIa

A

Non-HDL sollte als sekundärer Zielparameter betrachtet werden.

IIa

B

ApoB sollte, wenn vorhanden, als sekundärer Zielparameter betrachtet werden.

IIa

B

Das HDL-C wird als Zielparameter nicht empfohlen.

III

A

Der Quotient aus ApoB/ApoA1 und Non-HDL-C/HDL-C wird als Zielparameter nicht empfohlen.

III

B

lichem Training (Ausdauer : Kraft = 3 : 1) und psychischem Gleichgewicht. Sollte eine pharmakologische Therapie indiziert sein, so stehen Statine an erster Stelle. Die 4-S-Studie zeigte 1994 erstmals, dass das Statin Simvastatin die Mortalität in der Sekundärprävention senkt. Die HPS-Studie 2002 bewies, dass Simvastatin 40 mg in der Sekundärprävention bei jeder LDL-C-Erhöhung das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse reduzieren kann. Die PROVE-IT-Studie 2004 zeigte allerdings, dass das „The lower, the better“-Konzept gilt und HochdosisStatine effektiver sind; niedrigere LDL-Zielwerte in der Sekundärprävention machen Sinn. In Abbildung 1 sieht man, dass abhängig vom LDL-C jeweils das Herzgefäßrisiko auf einer errechneten Geraden in den Statin-Studien gesenkt wird. Die aktuellen US-Guidelines, aber auch jene der ESC favorisieren daher vor allem bei Hochrisikopatienten die Gabe von potenten Statinen in höherer Dosis. In der Primärprävention ist die Verabreichung von Statinen unsicher, die amerikanischen Richtlinien empfehlen den Einsatz erst ab einem LDLC von > 190 mg/dl. Dass Statine auch in der Praxis kardiovaskuläre Endpunkte senken können und die Sterblichkeit der Bevölkerung reduzieren, zeigen epidemiologische Daten aus Österreich mit einem eindeutigen Knick um das Jahr 2002, als Statine breiten Einsatz in der Praxis fanden (Abb. 2).

Pause, die Amerikaner die alternative Verwendung von zumindest drei unterschiedlichen Statinen vor dem Absetzen. Darüber hinaus können die Leberparameter durch Statine erhöht werden. Weitere unerwünschte unspezifische Wirkungen sind Dyspepsien und Flatulenzen sowie Kopfschmerzen, Hautausschlag und Schlafstörungen. Vor jedem Therapiebeginn ist es erforderlich, eine mögliche Interaktion mit anderen verordneten Arzneimitteln auszuschließen. Hauptsächliche Limitationen einer Statintherapie stellen jedoch Vorbehalte der Patienten, aber auch vieler Ärzte gegenüber dieser Arzneimittelgruppe dar. In den Medien wird immer wieder über Demenzentwicklung, erhöhte Gewaltbereitschaft bis zur Diabetesentstehung und zum Auftreten eines akuten Nierenversagens berichtet. All diese Punkte sind hauptverantwortlich für die äußerst schlechte Patientenadhärenz, die letzten Endes dazu führt, dass kardiovaskuläre Patienten unbehandelt mit deutlich überhöhten LDL-C-Spiegeln leben. Diesbezüglich hat die ESC im Jahr 2016 ein wichtiges Statement Abb. 1: Darstellung der Senkung des Herzgefäßrisikos in Ab­hängigkeit von LDL-C in verschiedenen Statin-Studien 30

y = 0,1629x – 4,6776 4S-P

R2 = 0,9029

Typische Nebenwirkungen einer Statintherapie sind Muskelschmerzen an den Streckseiten der proximalen Extremitäten, von der Myalgie (ohne CPK-[Kreatinin-Phosphokinase-]Erhöhung) über die Myopathie (mit CPK-Erhöhung auf mehr als das 4- bis 5-Fache des oberen Normalwerts) bis zur lebensgefährlichen Rhabdomyolyse. Eine Statinunverträglichkeit punkto Muskelbeschwerden besteht in der Literatur bei 5–8 % aller Probanden, in der klinischen Praxis bei bis zu 20 % mit CPK-Erhöhung (Myositis), ohne Erhöhung der CPK sogar bei bis zu 40 % (Myalgie). Die ESC empfiehlt bei möglicher Muskelsymptomatik durch Statine eine zwei- bis vierwöchige

Kardiovaskuläre Ereignisse (%)

Probleme mit Statinen

25

p < 0,0001

20

HPS-P

LIPID-P

4S-S HPS-S

15

CARE-P LIPID-S

10

PROVE-IT-PR

5 0

CARE-S

PROVE-IT-AT

30

50

70

90

110

130

150

170

190

210

LDL-C (mg/dl)

DFP LITERATUR

15


Abb. 2: Mortalität – kardiovaskuläre und maligne Erkrankungen 60 50

%

40 30 20 ■ % kardiovaskuläre Ereignisse als Todesursache (total), Österreich ■ % Neoplasien als Todesursache (total), Österreich

10 0

70 72 74 76 78 80 82 84 86 88 90 92 94 96 98 00 02 04 06 08 10 12 19 19 19 19 19 19 19 19 19 19 19 19 19 19 19 20 20 20 20 20 20 20

über den „Nettoeffekt“ von Statinen veröffentlicht: „Wenn 10.000 Patienten über 5 Jahre mit Atorvastatin 40 mg oder Rosuvastatin 20 mg behandelt werden, treten 1.000 kardiovaskuläre Ereignisse in der Sekundärprävention weniger auf. Dieser Wert liegt bei minus 500 Events in der Primärprävention. Dafür nimmt man 5 mögliche Rhabdomyolysen in Kauf, 100 neue Diabetiker und 10 hämorrhagische Schlaganfälle.“

Alternativen zu Statinen In den Empfehlungen der ESC werden die pharmakologischen Empfehlungen bezüglich der Behandlung der Hypercholes­ terinämie zusammengefasst (Tab. 3). Die Arzneimittelgruppe der PCSK9-(Proproteinkonvertase Subtilisin/Kexin Typ 9-)Inhibitoren zeigte erst kürzlich in der FOURIER-Analyse eine hochsignifikante LDL-C-Senkung (weit stärker als alle bisher getesteten Lipidsenker) bei gleichzeitiger Reduktion des kardiovaskulären kombinierten Endpunkts und sehr guten Sicherheitsdaten. Nebenwirkungen waren vor allem allergische Reaktionen an der Einstichstelle; neurokognitive Veränderungen der Probanden wurden nicht vermehrt beobachtet. Sowohl Ezetimib und Gallensäurebinder als auch PCSK9-Inhibitoren können – wenn das Statin vertragen wird – zur Zielwerterreichung damit auch kombiniert werden. Allerdings ist die Verschreibbarkeit in der Praxis

aufgrund von Einschränkungen der Krankenkassen durch die hohen Kosten limitiert. Hinsichtlich nicht-medikamentöser Methoden zur Senkung des erhöhten LDL-C publizierte die Österreichische Atherosklerosegesellschaft (AAS) im Jahr 2014 folgende Empfehlungen: Primär muss auf den Ersatz gesättigter durch ungesättigte Fettsäuren hingewiesen werden. Die tägliche Einnahme von nicht verarbeiteten Nüssen von ca. 60 g pro Tag sollte Teil der Therapie einer Dyslipidämie sein; dies entspricht etwa der täglichen Aufnahme einer Handvoll Nüsse. Walnüsse weisen ein optimales Fettsäureprofil auf und enthalten Ballaststoffe, Vitamin E, pflanzliches Eiweiß, Folsäure, Magnesium, Kupfer, Polyphenole und Phytosterine. Weiters sollten lösliche Ballaststoffe (5–15 g pro Tag), Sojaprodukte (50 g Sojaeiweiß pro Tag) und 1,5–2,4 g Pflanzensterole pro Tag eingenommen werden. Auch Nahrungsergänzungsmittel (NEM), die roten Hefereis enthalten, werden in diesen Richtlinien erwähnt. Roter Hefereis ist ein Fermentationsprodukt aus handelsüblichem chinesischem Reis, wobei dadurch verschiedene potenziell wirksame Inhaltsstoffe, wie die Vorstufe der Statine – Monacolin K (= Lovastatin) – und weitere Sterole entstehen. Gereinigt, gemahlen und in Tabletten gepresst, entfalten sie eine LDL-C-Senkung im Schnitt von 25 %, wenn ca. 10 mg Monacolin K pro Tablette enthalten sind. In Österreich sind mehr als 5 NEM mit rotem Reis erhältlich, nur wenige enthalten 10 mg Monacolin K pro Einzeldosis. 2015 konnte unsere ­Arbeitsgruppe eine Senkung des LDL-C durch ein rotes Reismehlprodukt um mehr als 30 % nach achtwöchiger Therapie nachweisen. Einschränkend muss gesagt werden, dass es keine randomisierte, prospektive, placebokontrollierte Studie gibt und die Publikationen in internationalen Journalen überwiegend aus chinesischen Zentren stammen. Rote Hefereisprodukte sind bei Personen unter 18 Jahren, bei bestehenden schweren Leber- und/oder Nierenerkrankungen sowie bei laufender Statintherapie kontraindiziert. Schwangere und stillende Frauen dürfen keinen roten Hefereis erhalten, bei bestehender Hefeallergie ist ebenfalls Vorsicht geboten. ■ Literatur beim Verfasser

Tab. 3: Pharmakologische Empfehlungen zur Behandlung der Hypercholesterinämie Empfehlung

Klasse

Level

I

A

Bei Statinintoleranz: mögliche Verabreichung von Ezetimib oder eines Gallensäurebinders oder Kombination aus beiden

IIa

C

Wurde der Zielwert nicht erreicht: mögliche Kombinationstherapie eines Statins mit einem Cholesterin-Resorptionshemmer

IIa

B

Wurde der Zielwert nicht erreicht: mögliche Kombinationstherapie eines Statins mit einem Gallensäurebinder

IIb

C

Bei Hochrisikopatienten mit permanent hohem LDL-C trotz maximaler verträglicher Statindosierung, bei Patienten mit Ezetimib-Kombinationstherapie oder bei Patienten mit Statinintoleranz: mögliche Verordnung eines PCSK9-Inhibitors

IIb

C

Zur Erreichung des Zielwerts: Verschreibung eines Statins bis zur maximal empfohlenen Tagesdosis oder bis zur maximal verträglichen Dosis

16

ÄRZTLICHER FORTBILDUNGSANBIETER:

LECTURE BOARD:

SKA Rehabilitationszentrum Großgmain

Prim. Priv.-Doz. Dr. Clemens Steinwender Prim. Priv.-Doz. Dr. Johann Altenberger

DFP LITERATUR


2D

FP-

die FRAGEN Prävention von kardiovaskulären Erkrankungen –

So kommen Sie zu Ihren Punkten:

„„Online: www.diepunkteon.at/cholse

oder www.meindfp.at – dort haben Sie auch die Möglichkeit, die Teilnahmebestätigung herunterzuladen.

KTE

Gültigkeit des Fragebogens: Juni 2020

Bedeutung eines erhöhten Cholesterinspiegels

Bitte beantworten Sie die nachfolgenden Multiple-Choice-Fragen. Für den Erwerb von 2 DFP-Punkten müssen 4 von 5 Fragen korrekt beantwortet sein. Eine Frage gilt als richtig ­beantwortet, wenn alle möglichen richtigen Antwortoptionen angekreuzt sind. Die erlangten Punkte werden direkt Ihrem Online-Fortbildungskonto gutgeschrieben.

PUN



1 9

Geburtsdatum

ÖÄK-Arztnummer

Name Telefon oder E-Mail Ordinationsstempel

„„ Post: Julia Reisenauer, MedMedia Verlag und Mediaservice Ges.m.b.H., Seidengasse 9/Top 1.1, 1070 Wien

„„ Fax: +43/1/522 52 70  itte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an, um im Falle eines nicht bestandenen B Kurses benachrichtigt zu werden.

1. Wie hoch ist der Zielwert des LDL-Cholesterins in der Primär­präven­tion laut aktuellen Dyslipidämie-Richtlinien der ESC 2016? (1 richtige Antwort) a) < 70 mg/dl  b) < 100 mg/dl  c) < 115 mg/dl  d) < 190 mg/dl  e) Es gibt keinen LDL-Zielwert in der Primärprävention. 

4. Welche Lipidsenker haben den stärksten Effekt auf das LDL-Cholesterin? (1 richtige Antwort) ¨ ¨ ¨ ¨ ¨

¨ ¨ ¨ ¨ ¨

3. Welche Studie gilt als die Landmark-Studie hinsichtlich der Statintherapie? (1 richtige Antwort) a) Framingham  b) CONSENSUS  c) 4-S  d) IMPROVE-IT  e) HOPE 

¨ ¨ ¨ ¨ ¨

5. Welche Aussage in Bezug auf rotes Reismehl ist falsch? (1 richtige Antwort)

2. Welcher Lipidparameter ist der wichtigste in Bezug auf das kardiovaskuläre Risiko? (1 richtige Antwort) a) Gesamtcholesterin  b) LDL-Cholesterin  c) HDL-Cholesterin  d) Triglyzeride  e) Lipoprotein(a) 

a) Statine  b) Fibrate  c) Rotes Reismehl  d) Ezetimib  e) PCSK9-Hemmer 

¨ ¨ ¨ ¨ ¨

a) steigert hochsignifikant das HDL-Cholesterin  b) ist sicher  c) ist nebenwirkungsarm  d) senkt das LDL-Cholesterin um ca. 25 %  e) verursacht ähnliche Muskelsymptome wie Statine 

¨ ¨ ¨ ¨ ¨


save the date

ACC | ADA | DDG | EASD 2017

Wrap-Up Das Neueste zur Diabetestherapie Wissenschaft für die Praxis Österreichische Experten präsentieren diabetologische Highlights von internationalen Kongressen

Donnerstag, 28. September 2017 • 13:00–18:50 Uhr

Austria Trend Parkhotel Schönbrunn

Wissenschaftliche Organisation/Vorsitz: Univ.-Prof. Dr. Hermann Toplak Anrechenbarkeit der Veranstaltung DFP-approbierte Veranstaltung (6 Punkte) Kongressbüro/Anmeldung MEDahead Gesellschaft für medizinische Information m.b.H. Part of the Medical Opinion Network von MedMedia Verlag Seidengasse 9/Top 1.3, 1070 Wien Mag. Sonja Prückler • Tel.: 01/607 02 33-63 • Fax: 01/607 02 33-973 • s.prueckler@medahead.at Eintritt frei.

www.wrap-up.cc Unter der Patronanz der

Sponsoren (Stand bei Drucklegung):

Kooperationspartner

Organisation


2D

FP-

PUN

KTE

Lehrziel: • Abgrenzung der familiären Hypercholesterinämie (FH) von anderen Formen der Hypercholesterinämie • Erarbeitung praktikabler Management- und Therapiestrategien bei Patienten mit FH

Familiäre Hypercholesterinämie (FH) Publiziert: September 2016, gültig bis September 2019 Quelle: diePUNKTE Hyperlidämie 1/16, S. 3–8

DFPUPDATE auf Aktu

alität ge prüft im Juli 20 17

Foto: privat

Einleitung und Epidemiologie Die erste Beschreibung von familiärer Hypercholesterinämie (FH) als autosomal dominant vererbbarer Stoffwechseldefekt mit hohem Plasmacholesterin und prämaturen Myokardinfarkten (MCI) erfolgte 1938 durch den Norweger Carl Müller. 1964 konnte Khachaturian in Studien an der amerikanischen Universität in Beirut zeigen, dass FH in 2 Schweregraden auftritt: die weniger schwere heterozygote Form und die schwerere homozygote Form. In mindestens 3 Populationen besteht durch einen „Gründer­ effekt“ eine gehäufte Inzidenz von FH: libanesische Christen (siehe oben), französische Kanadier in Quebec (1:270) und weiße Südafrikaner (1:72). Heterozygote FH (hetFH) kommt jedoch weltweit mit einer geschätzten Prävalenz von 1:500 (= 0,2 %) und homozygote FH (homFH) mit einer Prävalenz von 1:1.000.000 vor. Rezente Analysen der Copenhagen Heart Study durch Benn et al. schätzen die Prävalenz der hetFH anhand des Dutch Lipid Clinic Network (DLCN)-Scores auf 1:250.1 Ebenso fanden Sjouke et al. anhand einer ­Extrapolation molekularbiologischer Analysen des holländischen nationalen Kaskaden-Screeningprogramms eine Prävalenz von 1:319. FH scheint also noch häufiger vorzukommen als bisher angenommen. Definitive prospektive populationsbezogene Erhebungen zur Prävalenz der FH liegen bisher allerdings noch nicht vor. In jedem Fall stellt FH eine der häufigsten lebensbedrohlichen Erbkrankheiten in kaukasischen und nicht-kaukasischen Populationen dar. In den allermeisten europäischen Ländern werden weniger als 1 % der Patienten mit FH formal diagnostiziert.2 ­Ausnahmen stellen hier Länder mit aktiven staatlichen S ­ creeningprogrammen, wie Holland und Norwegen, dar, wo 71 % bzw. 43 % der rechnerisch erwarteten Patienten auch formal diagnostiziert werden. In anderen Ländern (z. B. Österreich oder Deutschland)

Prim. Univ.-Prof. Dr. Bernhard Föger Abteilung für Innere Medizin Landeskrankenhaus Bregenz T: +43/5574/401-2600 F: +43/5574/401-7521 E: bernhard.foeger@lkhb.at

AUTOR

Fact Box

wird ein Teil dieser Patienten in Praxen und Ambulanzen als „gesund“ geführt, der andere Teil als „Hypercholeste­­rinämie“ ohne weitere Präzisierung. Nachdem diese Patienten in aller Regel vor dem Auftreten klinisch manifester Atherosklerose keine (oder bestenfalls eine unzureichende) medikamentöse cholesterinsenkende Therapie erhalten, stellt die formale Diagnose für die Betroffenen eine unverzichtbare Etappe auf dem Weg zu einem normalen Leben dar (siehe weiter unten).

Pathophysiologie und Genetik Cholesterin ist ein unverzichtbarer Bestandteil menschlicher Zellen, wo es zur Barrierefunktion und Deformierbarkeit der Plasmamembran beiträgt und hilft, die „lipid rafts“ der Plasma­ membran auszubilden, welche Signaltransduktionsmoleküle an der Zelloberfläche konzentrieren. Cholesterin ist ebenso unverzichtbar als Bestandteil der Myelinscheiden von Axonen sowie als Vorläufer von Steroidhormonen und Gallen­säuren. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass jede menschliche Zelle prinzipiell in der Lage ist, Cholesterin aus aktivierter Essigsäure (Acetyl-CoA) zu synthetisieren. Weniger aufwendig ist es für periphere Zellen allerdings, aus dem Plasma die von der Leber (über den Umweg VLDL) produzierte Transportform des Cholesterins aufzunehmen, nämlich Low Density Lipoprotein (LDL), welches ca. 1.600 Moleküle Cholesterin enthält. Zwingend benötigt wird hierfür ein in allen Zellen exprimiertes, spezialisiertes Membran­ protein, der LDL-Rezeptor (LDL-R). Die Aufklärung des LDL-Rezeptor-Stoffwechselweges an Fibroblasten und die Klonierung des LDL-R-Gens brachten Brown und Goldstein 1985 den Nobelpreis für Medizin und läuteten die molekulare Ära im Verständnis der FH ein.3 HetFH kann durch Mutationen in 3 verschiedenen Genen entstehen: Über 90 % der Fälle mit einer identifizierten ur-

DFP LITERATUR

19


sächlichen Mutation betreffen den LDL-R (FH1), ca. 5 % betreffen apoB (FH2) und < 1 % Proproteinkonvertase Subtilisin/ Kexin Typ 9 (PCSK9) (FH3). Klassisch sind Mutationen im LDL-R, die zu einem Funktionsverlust dieses wichtigen Rezeptors führen. 5 verschiedene Klassen von Mutationen führen hier entweder zu einem völligen Funktionsverlust des betroffenen Allels (< 2 % Aufnahme von LDL in kultivierten Fibroblasten = Rezeptor-negativ) oder nur zu einem teilweisen Funktionsverlust des betroffenen Allels (2–25 % Aufnahme in Fibroblasten = Rezeptor-defekt). Die Art der ­Mutation und damit das Ausmaß des Funktionsverlusts („loss of function“) trägt also zu variablen LDL-C-Werten bei hetFH bei. Aktuell sind über 1.700 verschiedene für FH-verantwortliche Mutationen des LDL-R bekannt. Eine seltenere Ursache für FH stellen Mutationen im apoB, dem wesentlichen Strukturprotein von LDL, dar. Hier ist die Bindungsstelle von apoB an den LDL-R betroffen (Arg3500Gln), mit der Konsequenz einer erschwerten zellulären Aufnahme von LDL („loss of function“). Früher wurde diese Mutation als familiär defektes apoB (FDB) von der eigentlichen FH sensu stricto abgegrenzt. Noch seltener sind Mutationen in Proproteinkonvertase Subtilisin/Kexin Typ 9 (PCSK9), einem Eiweiß, das von der Leberzelle gebildet und ins Plasma sezerniert wird, um im Sinne eines Rückkoppelungsweges den LDL-R einem lysosomalen Abbau zuzuführen. Dementsprechend führen hier Mutationen, die eine verstärkte Aktivität von PCSK9 zur Folge haben (also „gain of function“), zu einer Verarmung der Hepatozyten an LDL-R und damit zur FH. Die klinischen Bilder der unterschiedlichen Mutationen sind nicht voneinander abgrenzbar. In allen oben genannten Fällen resultiert der Erbgang einer autosomal dominanten Hypercholesterinämie (ADH) sensu lato, d. h. die Untersuchung der Eltern des Indexpatienten zeigt erhöhtes LDL-C und eine kausale Mutation im LDL-R oder apoB oder PCSK9. Anders verhält es sich bei der autosomal rezessiven Hypercholesterinämie (ARH): Der Indexpatient weist stark erhöhtes LDL-C auf, während LDL-C bei beiden Eltern völlig normal ist. Der seltenen ARH liegt die homozygote Mutation des LDL-Rezeptor-Adapter-Proteins (LDL-RAP1), welches für die Internalisation des LDL-R von der Zelloberfläche verantwortlich ist, zugrunde. Ein heterozygoter Defekt in LDL-RAP1 stört das Lipidprofil also nicht.

Klinik und Diagnose der heterozygoten FH Heterozygote FH und Lipidprofil

Bei hetFH ist bereits in utero und im Nabelschnurblut LDL-C zwei- bis dreimal so hoch wie bei Gesunden. Erhöhtes LDLC im Kindesalter unterscheidet die FH diagnostisch von polygenen Formen der Hypercholesterinämie (HC) und die längere Exposition der Gefäßendothelien hilft auch, das wesentlich höhere Atheroskleroserisiko von FH-Patienten zu erklären. Dies gilt als wesentlicher Grund, warum eine Risikostratifizierung (z. B. mit dem europäischen SCORE-System) das absolute kardiovaskuläre Risiko bei FH deutlich unterschätzt und deshalb nicht angewandt werden soll.4 Typisch für das Lipidprofil bei FH ist das isoliert erhöhte LDL-C (> 160 mg/dl bei Kindern; > 190–500 mg/dl bei Erwach20

DFP LITERATUR

senen). Der LDL-R bindet aber nicht nur apoB, sondern auch apoE. Dieses findet sich auf den Resten („Remnants“) TGreicher Lipoproteine (TGRLP), was erklären kann, dass in 10–15 % der Fälle von hetFH neben hohem LDL-C zusätzlich hohe Triglyzeride (TG) und niedriges High Density Lipoprotein (HDL)-C gefunden werden. Stark erhöhte TG (> 500 mg/ dl) sprechen allerdings gegen eine FH. Oft findet man bei hetFH auch ein erhöhtes Lipoprotein(a) im Plasma (> 30 mg/dl; > 75 nmol/l). Bei hetFH besteht – unabhängig vom apo(a)Genotyp – eine etwa dreifache Erhöhung der Lp(a)-Konzentrationen, sodass mittlere Lp(a)-Werte von 41 mg/dl gefunden werden.5 Der mechanistische Grund für das erhöhte Lp(a) ist noch nicht etabliert; sicher ist, dass dies keine direkte Folge des LDL-R-Mangels darstellt, weil Lp(a) nicht über den LDLR aus dem Plasma entfernt wird. Unstrittig ist hingegen, dass sowohl erhöhte Remnants von TGRLP als auch erhöhtes Lp(a) zur Atherogenese bei FH beitragen.

Heterozygote FH und Gefäßbiologie

Der endotheliale Schaden bei FH beginnt schon früh. Bereits im Alter von 9–18 Jahren ist die Fluss-mediierte Dilatation (FMD) der Brachialarterien gestört. Bereits im zweiten Lebensjahrzehnt ist die Intima-Media-Dicke der Karotiden bei FH pathologisch verbreitert. In Kardio-CTs findet sich schon bei Teenagern Koronarsklerose; bei ca. 25 % der Adoleszenten ist bereits Kalk in den Koronarien detektierbar. Während also klar etabliert ist, dass subklinische Atherosklerose bei hetFH schon im Teenageralter entsteht, ist klinisch manifeste Atherosklerose vor dem 25–30. Lebensjahr selten. Der natürliche Verlauf der Atheroskleroseentwicklung bei FH ist noch nicht definitiv etabliert. Frühe Studien aus UK vor Einführung der Statine in den 1990er-Jahren ergaben ein 100-fach erhöhtes Risiko für KHK-Mortalität von FH-Patienten zwischen dem 20. und 39. Lebensjahr. Diese extreme Einschätzung trifft heute aus mehreren Gründen sicherlich nicht mehr zu: -) Die ausschließlich klinische Falldefinition dürfte zur Selektion der schwersten Fälle geführt haben, sicherlich mit Beimengung von homFH. -) Der mittlerweile breitere Einsatz von Statinen und Verbesserungen im kardiovaskulären Management allgemein: Rezente Studien aus Dänemark ergaben ein 13-fach erhöhtes KHK-Risiko von FH-Patienten versus Kontrollen (10-fach unter Statintherapie). Während also ca. 10–20 % der Betroffenen mit hetFH schwerste KHK vor dem 40. Lebensjahr erleiden, kommt es bei weiteren ca. 20 % selbst im hohen Alter nicht zu manifester Atherosklerose; diese Patienten versterben trotz FH nicht an Atherosklerose, sondern an konkurrierenden Erkrankungen wie Malignom oder Unfall etc. Zwischen diesen beiden Extremen liegt der „typische“ unbehandelte (oder unzureichend behandelte) Verlauf mit Manifestation des Myokardinfarkts (MCI) bei ca. 60 % der Männer < 55. Lebensjahr und ca. 40 % der Frauen < 60. ­Lebensjahr. Typisch für hetFH ist der bevorzugte Befall der Koronarien, es ist aber durchaus auch mit Atherosklerose der Karotiden oder PAVK zu rechnen. Die Erhöhung von Lp(a) hilft auch, die Häufung valvulärer Aortenstenose bei hetFH zu erklären; hohes Lp(a) ist in der Allgemeinbevölkerung ein sehr gut etablierter Risikofaktor dafür.


Heterozygote FH und Risikostratifizierung

HetFH wird von der ESC/EAS-Leitlinie 2016 generell als Hochrisikosituation (5–10 % kardiovaskulärer Tod innerhalb von 10 Jahren; LDL-C-Ziel < 100 mg/dl) eingeschätzt. Rezeptor­ negative Mutationen führen zu einem vollständigen Funktions­ verlust eines Allels und damit zu höheren LDL-C- und Lp(a)Werten als Rezeptor-defekte Mutationen. Wie erwartet, weisen demnach Rezeptor-negative Mutationen höhere Atherosklerose-Ereignisraten auf als Rezeptor-defekte Mutationen. Das KHK-Manifestationsalter in der Familie kann wichtige Informationen über den zu erwartenden Verlauf erbringen. Patienten mit Xanthomen weisen ein etwa dreimal so hohes Atheroskleroserisiko auf wie Patienten ohne Xanthome. Sollte die Diagnose der FH, wie leider nicht ganz selten, erst nach dem ersten Myokardinfarkt erfolgen, ist jedwede Risikoeinschätzung gegenstandslos, weil dann naturgemäß immer eine Höchstrisikosituation (mit LDL-C-Ziel < 70 mg/dl) vorliegt. Es ist allerdings klar, dass auch bei FH die klassischen Risiko­ faktoren eine bedeutende modulierende Rolle spielen und damit zur Risikoeinschätzung benutzt werden können. Junge Menschen und Frauen sind damit etwas weniger gefährdet. Rauchen, Hochdruck sowie Diabetes mellitus erhöhen das Risiko und sollten in jedem Fall intensiv therapeutisch angegangen werden. Messungen früher Atherosklerose ohne Strahlenbelastung wie Karotis-IMT sind zur Therapiesteuerung nicht gut etabliert. Kardio-CTs haben zwar in einzelnen ­Studien einen guten Vorhersagewert erbracht, werden in den internationalen6 und US-Leitlinien dennoch nur für Ausnahmefälle empfohlen.

Fotos: beigestellt (2)

Diagnose der heterozygoten FH beim Indexpatienten

Beim Indexpatienten, also dem ersten Fall in einer Familie ohne bisher nachgewiesene FH, ist als erstes Leitsymptom das LDL-C zu erheben. Bei einem Erwachsenen mit LDL-C > 190 mg/dl und gleichzeitigem Vorliegen von Sehnenscheidenxanthomen gilt die klinische Diagnose FH als gesichert. Ebenso gilt bei einem Kind unter 16 Jahren mit LDL-C > 160 mg/dl und gleichzeitigem Vorliegen von Xanthomen (Abb. 1 + 2) oder Arcus corneae die klinische Diagnose FH als gesichert; es muss in dieser Konstellation allerdings eine homFH ausgeschlossen werden. In allen anderen Fällen orientiert sich die klinische Diagnose an klinischen Scores (DLCN, Simon-Broome, MED-PED). Die Europäische AtheroskleroseGesellschaft (EAS) empfiehlt hier den sehr gut validierten Dutch Lipid Clinic Network (DLCN)-Score, der 4 klinische ­Kategorien und eine etwaig vorliegende Genotypisierung berücksichtigt (Tab.). Ausgehend von LDL-C, klinischer Untersuchung auf ­Xanthome, Eigenanamnese von Atheroskleroseereignissen und Familien­ geschichte hinsichtlich obiger Parameter ergeben sich Punktescores, wobei Patienten mit „wahrscheinlicher FH“ (6–8 Punkte) und „gesicherter FH“ (9 oder mehr Punkte) jedenfalls Ausgangspunkt für eine spezifische Therapie und ein Screening sein sollten. Wichtig ist festzuhalten, dass der DLCN-Score nur für erwachsene Indexpatienten gilt. Beim klinischen Kaskaden-Screening von Angehörigen gesicherter Indexpatienten, also wenn entweder keine molekularbiologische Analyse verfügbar ist oder wenn im Rahmen der molekular-

Abb. 1: Xanthome der Fingerstrecksehnen bei heterozygoter FH

Abb. 2: Kutane prätibiale Xanthome bei homozygoter FH

biologischen Analyse kein kausaler Defekt identifiziert werden konnte, soll der Score nicht angewandt werden, weil er die Prävalenz von FH unterschätzt. Dasselbe gilt für Kinder. Die Anwendung des DLCN-Scores ist unproblematisch beim unbehandelten Patienten, wird jedoch schwieriger beim mit Statinen vortherapierten Patienten. Während die LDL-CWerte vor Therapie entweder noch bekannt sind oder aus der durchschnittlichen Potenz der angewandten Therapie extrapoliert werden können, können Xanthelasmen chirurgisch entfernt worden oder durch erfolgreiche Therapie gar nicht erst entstanden sein. Hieraus ergibt sich beim vorbehandelten Patienten die Gefahr, die Prävalenz der FH zu unterschätzen.

Diagnose der heterozygoten FH mittels Genanalyse

Wenn verfügbar, gilt die Diagnose mittels Genanalyse als der aktuelle Goldstandard in der Diagnose der FH. Bei Patienten mit klinisch gesicherter (= „definite“) FH (≥ 9) findet man dabei in bis zu 70 % eine kausale Mutation (in LDL-R, apoB und PCSK9), bei Patienten mit klinisch wahrscheinlicher (= „probable“) FH allerdings nur zwischen 40–70 %. Ein beträchtlicher Teil dieser schwer hypercholesterinämischen Patienten ist also negativ in der Genanalyse. Wahrscheinlich hat nur ein kleiner Teil der im Gentest negativen Patienten undetektierte Mutationen in den drei FH-Genen, das heißt, es handelt sich nicht um ein technisches Problem. Ebenso wahrscheinlich handelt es sich nur bei wenigen Patienten um

DFP LITERATUR

21


Tab.: Dutch Lipid Clinic Network (DLCN)-Score Gruppe 1: Familienanamnese

Punkte

(i) Angehöriger 1. Grades mit bekannter vorzeitiger KHK (Männer < 55 Jahre, Frauen < 60 Jahre) ODER Angehöriger 1. Grades mit bekanntem LDL > 95. Perzentile nach Alter und Geschlecht

1

(ii) Angehöriger 1. Grades mit Sehnenxanthomen ODER Kinder < 18 Jahren mit LDL > 95. Perzentile nach Alter und Geschlecht

2

Gruppe 2: Klinische Anamnese (i) Die betroffene Person hat eine vorzeitige KHK (Männer < 55 Jahre, Frauen < 60 Jahre).

2

(ii) Die betroffene Person hat eine vorzeitige zerebrale oder periphere Gefäßerkrankung (Männer < 55 Jahre, Frauen < 60 Jahre).

1

Gruppe 3: Körperliche Untersuchung (i) Sehnenxanthome

6

(ii) Arcus corneae vor dem 45. Lebensjahr

4

Gruppe 4: Serumchemie (LDL-Cholesterin) > 325 mg/dl

8

251–325 mg/dl

5

191–250 mg/dl

3

155–190 mg/dl

1

Gruppe 5: Molekulargenetische Analyse (DNA-Analyse) Kausale Mutation für FH in den LDL-R-, apoB- oder PCSK9-Genen

8

Nach den DLCN-Kriterien liegt bei ≥ 9 Punkten eine „gesicherte“ („definite“) FH-Diagnose vor, bei 6–8 Punkten ist die Diagnose „wahrscheinlich“ („probable“), bei 3–5 Punkten „möglich“ („possible“) und bei 0–2 Punkten „unwahrscheinlich“ („unlikely“).

FH-ähnliche klinische Bilder bedingt durch Mutationen „neuer“ FH-Gene. Beim Großteil dieser Patienten besteht eine ­schwere polygene Hypercholesterinämie und der klinische Verlauf dieser Patienten ist völlig unzureichend etabliert. Meines Erachtens sollten sie also sehr ähnlich wie FH behandelt werden („severe hypercholesterolemia phenotype“).7 Macht dann die molekulare Diagnostik überhaupt Sinn? Ja, weil bei polygener FH kein klarer Mendelianischer Erbgang besteht, während man im Fall einer nachweisbaren Mutation beispielsweise große Familien sehr einfach mittels ­Genanalyse in Betroffene und Gesunde unterteilen (und nachsorgen) kann. Wenig Sinn hat die Genanalyse, wenn z. B. eine 60-jährige Frau ohne erstgradige Verwandte nach ihrem ersten MCI mit einem DLCN von 9 vorstellig wird. Das individuelle Lipidmanagement muss bei dieser Patientin nach MCI ohnehin „maximal“ sein (LDL-C < 70 mg/dl) und für die Auswahl der Therapie ist die Kenntnis der Mutation nicht erforderlich. Das Kaskaden-Screening von Angehörigen, welches durch die Kenntnis der Mutation ermöglicht bzw. zumindest stark erleichtert wird, ist, wie oben ausgeführt, in dieser Situation ohnedies nicht durchführbar.

Differenzialdiagnose der heterozygoten FH: Abgrenzung anderer Hyperlipoproteinämien

Hypercholesterinämie (= Cholesterin > 240 mg/dl) ist eine sehr häufige Stoffwechselstörung, die oft eine starke genetische Komponente aufweist (= primäre HC). Deutlich häufiger als hetFH sind hier die polygene Hypercholesterinämie (> 5 %) und die familiär kombinierte Hypercholesterinämie (FCHLP) (≈ 1 %). Bei polygener HC ist das LDL-C in der Regel weniger stark erhöht als bei FH (LDL-C < 190 mg/dl), es besteht allerdings ein Überlappungsbereich (LDL-C bis 220 mg/dl). Bei 22

DFP LITERATUR

FCHLP ist LDL-C nur bei der Minderheit der Patienten isoliert erhöht, viel häufiger ist das Muster einer gemischten HLP mit moderat hohem LDL-C, hohen TG und niedrigem HDL-C. Nachdem das Muster innerhalb der Familie von einem zum nächsten Patienten und auch innerhalb eines einzigen Patienten sehr variabel ist, hat man diese HLP auch „multiple lipo­protein pattern type HLP“ genannt. Sowohl bei polygener HC als auch bei FCHLP gilt: Xanthome treten nicht auf, Atherosklerosemanifestationen treten später auf als bei FH, LDL-C in der Familie ist im Kindesalter noch nicht erhöht und – am wichtigsten – es besteht ein polygener Erbgang, d. h. keine klare Dichotomie zwischen Betroffenen mit erhöhten und Nicht-Betroffenen mit normalen LDL-C-Werten wie bei FH. Eine weitere primäre Hyperlipidämie, die bedacht werden sollte, ist die Lysosomal Acid Lipase (LAL)-Defizienz (früher: Cholesteryl Ester Storage Disease – CESD; 1:30.000), welche durch autosomal rezessiven Erbgang, gemischte HLP und pathologische Leberfunktionsproben charakterisiert und heute kausal behandelbar ist. Wie bei jeder Hyperlipidämie sind auch hier sekundäre Ursachen auszuschließen: Hypothyreose (TSH), nephrotisches Syndrom (Harneiweiß), Cholestase (LFP), Diabetes mellitus (Glc, HbA1c), Medikamente (Cyclosporin A, Amiodaron etc.).

Differenzialdiagnose der heterozygoten FH: Abgrenzung von Xanthomen anderer Genese

Xanthome sind ein sehr gutes Leitsymptom mit wenigen Differenzialdiagnosen. Xanthome vor dem 10. Lebensjahr sprechen für homozygote FH (homFH). Xanthome treten auch bei Sitosterolämie auf; bei dieser seltenen Störung besteht oft nur eine mäßige LDL-C-Erhöhung, dafür aber eine ausgeprägte Erhöhung von Pflanzensterolen im Blut aufgrund der ­Mutation


der hepatischen Exportpumpen ABCG5 oder -8. Sehr selten findet sich im Kindesalter die cerebrotendinöse ­Xanthomatose (CTX); wegweisend ist hier die neurokognitive ­Beeinträchtigung. Xanthome treten auch primär ohne Störung des systemischen Lipidtransports als Ausdruck eines schlecht charakterisierten Makrophagendefekts auf.

Screening bei FH Das Screening auf FH wurde rezent im DFP-Programm ausgezeichnet dargestellt8 und soll deshalb hier nur kurz angerissen werden. Ein Screening ausgehend von klinischen Index­patienten (DLCN ≥ 6) ist zumindest mit Lipidprofilen obligat. Auch 30 Jahre nach Erstbeschreibung des LDL-R-Gens ist eine Genanalyse in Mitteleuropa nicht problemlos verfügbar (Kosten aktuell ca. 500 Euro). Mit der Einführung ­neuerer Techniken wie „Next Generation Sequencing“ (NGS) wird erwartet, dass sich die Kosten rasch verringern. ­Internationale Gremien empfehlen, Screeningprogramme mittels Gen­ diagnostik an zentrale Anlaufstellen anzubinden, um legale und logistische Probleme klein zu halten und ausreichende Qualitätskontrollen zu erlauben. Aus diesem Grund hat die Österreichische Atherosklerosegesellschaft (AAS) ein österreichweites FH-Register aufgelegt, in welchem die Dateneingabe läuft.

Homozygote FH: ein (nicht nur) pädiatrisches Problem Die Häufigkeit homozygoter FH wurde traditionell auf 1:1.000.000 geschätzt, könnte aber anhand neuerer Analysen zwischen 1:160.000 und 1:300.000 liegen. Die homFH kann klinisch diagnostiziert werden, wenn vor Behandlung ein LDLC von > 500 mg/dl (bis zu 1.000 mg/dl) und entweder Haut- oder Sehnenscheidenxanthome vor dem 10. Lebensjahr vorliegen. Ebenso liegt homFH vor, wenn beim Patienten vor Behandlung ein LDL-C von > 500 mg/dl und bei beiden Eltern ein DLCN ≥ 9 besteht. Eine klinisch festgestellte homFH ist genetisch und damit physiologisch heterogen;9 gefordert w ­ erden 2 mutierte Allele im LDL-R-, apoB-, PCSK9- oder LDL-RAP1-Gen, sodass echte Homozygotie (= 2 gleiche Mutationen in einem Gen), Compound-Heterozygotie (= 2 unterschiedliche Mutationen in einem Gen) oder Doppel-Hetero­zygotie (= 2 Mutationen in unterschiedlichen Genen) resultieren. Patienten mit homFH entwickeln MCI mitunter bereits im 3. Lebensjahr,10 meist jedenfalls vor dem 20. Lebensjahr, typische Hautxanthome oft vor dem 10. Lebensjahr sowie frühe valvuläre und supravalvuläre Aortenstenose. Lebensstil, hochintensive Statintherapie und Ezetimib müssen im 1. Lebensjahr gestartet werden, Lipidapherese mitunter schon im 2. Lebensjahr, spätestens im 8. Lebensjahr.11 Bei Patienten mit LDL-RRestfunktion kann in dieser Indikation ab dem 12. Lebensjahr der PCSK9-Hemmer Evolocumab (LDL-C: -25 %) angewendet werden. Als Letztlinientherapie nach Lipidapherese wurde seitens der EMA rezent der Hemmer des mikrosomalen Triglyzerid-Transfer-Proteins Lomitapid, welcher die VLDLSynthese in der Leber und die Chylomikronensynthese im Darm hemmt, zugelassen (LDL-C: -50 %). Nebenwirkungsspektrum (Diarrhö, Fettleber), Cytochrom-P450-3A4-Inter­

aktionen und die hohen Kosten von Lomitapid müssen allerdings beachtet werden.

Therapie der heterozygoten FH Lange Zeit war die Festlegung der LDL-C-Zielwerte für FHPatienten eine vorwiegend akademische Übung ohne viel Bezug zur klinischen Realität, weil diese ohnehin in ca. 80 % der Fälle unerreichbar waren. Dies hat sich mit der Verfügbarkeit potenter neuer Therapien nun drastisch geändert. Wie für andere Hochrisikopatienten empfiehlt die ESC/EAS 2016 in der Primärprävention ein LDL-C-Ziel < 100 mg/dl für hetFH (und für homFH); wenn nicht erreichbar, mindestens eine Absenkung des Ausgangs-LDL-C > 50 %. Bei bereits klinisch manifester Atherosklerose empfiehlt die ESC/EAS 2016 wie für andere Höchstrisikopatienten ein LDL-C-Ziel < 70 mg/dl für hetFH (und für homFH). Für Kinder mit FH findet sich ein LDL-C-Ziel < 135 mg/dl, basierend auf Expertenkonsens. Die genannten Werte sind Extrapolationen aus Studien vorwiegend von NichtFH-Patienten. In einigen wichtigen klinischen Studien zur Statinwirkung liegen die Ausgangswerte des LDL-C aber so hoch, dass unzweifelhaft ein beträchtlicher Anteil der Patienten eine FH aufwies (z. B. 4S; mittleres LDL-C 189 mg/dl). Retrospektive Analysen an Patienten mit hetFH von Versmissen et al. zeigen eine Reduktion des kardiovaskulären Risikos von 76 %, wenn mit einer Statintherapie in der Primärprävention, also vor dem Manifestwerden einer KHK, begonnen wurde. Randomisierte Endpunktstudien (z. B. von Statinen) isoliert an FH-Patienten wurden als ethisch schwer vertretbar und praktisch kaum durchführbar eingeschätzt und liegen deshalb nicht vor.

Therapie der heterozygoten FH beim Erwachsenen

Lebensstilmaßnahmen sind bei FH unverzichtbar: Nikotinverzicht, körperliche Aktivität nach Ausschluss einer stummen Myokardischämie, Gewichtsmanagement sowie cholesterinarme (< 300 mg/d) Kost mit < 7 % gesättigten Fettsäuren (SFA) und viel ungesättigten Fettsäuren (Walnuss, Mandeln etc.) unter Beachtung der Proteinqualität (Soja). Eine medikamentöse Cholesterinsenkung mit Statinen sollte aber ergänzend unmittelbar nach Diagnose einer hetFH im Erwachsenenalter begonnen werden. Hochpotente Statine wie Atorvastatin 80 mg oder Rosuvastatin 40 mg/d sind zu bevorzugen und bewirken eine mittlere LDL-C-Senkung von > 50 %. Die Kombination mit dem Resorptionshemmer Ezetimib bewirkt eine weitere mittlere LDL-C-Senkung von 18 % vom Ausgangswert, sodass bei guter Tolerabilität mit der Kombination beider Medikamente eine LDL-C-Senkung von ca. 70 % möglich ist. Ezetimib führte in IMPROVE-IT zu keinen unerwünschten Nebenwirkungen und war signifikant wirksam in der Verhinderung kardiovaskulärer Ereignisse. Bei hohen LDL-C-Ausgangswerten wird ein niedriges LDL-C-Ziel (z. B. < 70  mg/dl bei manifester Atherosklerose) selbst mit dieser Kombination kaum ­erreichbar sein. Bis zur Zulassung der PCSK9-Hemmer kam hier ein Versuch mit der zusätzlichen Gabe des Gallensäurebinders Colesevelam in Betracht. Überschaubare Wirksamkeit (LDL-C: -15 %), schlechte Tolerabilität, mögliche Malresorption konkomitanter Pharmaka und beachtliche Kosten sprechen heute jedoch gegen diese Option.

DFP LITERATUR

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Die subkutan verabreichten vollhumanen monoklonalen Antikörper gegen PCSK9 Alirocumab und Evolocumab ­wurden 2015 durch die EMA und FDA zur zusätzlichen LDL-C-Senkung zugelassen. In Österreich sind beide Antikörper in der dunkelgelben Box (RE1) des Erstattungskodex für Patienten mit klinisch manifester Atherosklerose gelistet. Es wäre äußerst wünschenswert, die formale Erstattung von PCSK9-Hemmern auch auf FH-Patienten ohne klinisch manifeste Atherosklerose auszuweiten, falls dies zur Zielwerterreichung nötig erscheint. Erfreulicherweise sind bisher mit Ausnahme von seltenen Injektionsreaktionen (ca. 2 %) keine unerwünschten Wirkungen von PCSK9-Hemmern festzustellen. Insbesondere fand sich in der EBBINGHAUS-Studie12 kein Signal für vermehrte neurokognitive Ereignisse während der 2,2-jährigen Behandlungsdauer mit Evolocumab. In der großen FOURIER-Studie13 wurden 27.664 Höchstrisikopatienten mit LDL-C > 70 mg/dl zusätzlich zu einer Statin-basierten Lipidintervention doppelblind mit Evolocumab behandelt. Das mediane LDL-C fiel von 92 mg/dl auf 30 mg/dl und der kombinierte Endpunkt aus kardiovaskulärem Tod, Myokardinfarkt und Schlaganfall konnte um 20 % reduziert werden (p < 0,001). Das überzeugend positive Ergebnis von FOURIER, welches für stabile Patienten mit KHK, PAVK und CAVK ermittelt wurde, weckt große Hoffnungen für ODYSSEY OUTCOMES, die Phase-III-Studie mit Alirocumab nach akutem Koronarsyndrom.

lediglich vorläufige Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit bei Kindern ab dem 6. Lebensjahr vor. Die mittelfristige Wirksamkeit und Sicherheit von Statinen (z. B. Pravastatin oder Simvastatin) – auch während der Pubertät – sind ­mittlerweile durch Studien abgesichert.

Therapie der heterozygoten FH beim Erwachsenen mit Statin-assoziierten Muskelsymptomen (SAMS)

Zusammenfassung

Etwa 5 % aller Patienten tolerieren ein oder mehrere Statine schlecht oder gar nicht, vornehmlich wegen Muskelbeschwerden.14 Es sollten mindestens 3 Statine mit unterschiedlicher Pharmakokinetik, beginnend mit der niedrigsten Dosis, versucht werden – in verblindeten Studien hat sich gezeigt, dass viele Patienten in der Lage waren, ein anderes Statin doch zu vertragen. Es ist auch legitim, nicht strikt evidenzbasierte Dosierungsschemata (z. B. Rosuvastatin 10 mg montags, mittwochs, freitags), Ezetimib-Monotherapie oder Nahrungsergänzungsmittel (z. B. roten Reis) zu versuchen, um doch eine gewisse LDL-C-Senkung zu erreichen. Diese Regime sind bei Patienten mit hetFH bei Weitem nicht ausreichend ­effektiv, um die Zielwerte zu erreichen. Sehr häufig toleriert wird in dieser Situation ebenfalls als vorletzte Option der PCSK9Hemmer oder – alternativ – die Lipidapherese.

Therapie der heterozygoten FH in der Schwangerschaft

Sämtliche gängigen Lipidsenker wie Statine, Ezetimib und PCSK9-Hemmer sind in der Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert und müssen daher unmittelbar nach Fest­ stellung einer ungeplanten Schwangerschaft beendet werden. Erfreulicherweise bestehen nach jahrzehntelanger Anwendung keine Berichte über Fehlbildungen z. B. unter Statinen. ­Dennoch müssen alle oben genannten Lipidsenker natürlich bei geplanter Schwangerschaft pausiert werden. Als medikamentöse Option stünden dann theoretisch noch Colesevelam oder andere Anionen-Austauscherharze zur Verfügung, werden aber aufgrund der Nebenwirkungen (z. B. Nausea) in dieser Situation nur selten anwendbar sein. Physiologisch ist in der Schwangerschaft durchaus mit einem Anstieg der LDL-CWerte um ca. 70 % zu rechnen. Managementoptionen bei relativ niedrigem kurzfristigem Risiko (siehe Risikostratifizierung) bestehen in ausschließlich diätetischer Behandlung; bei hohem kurzfristigem Risiko (z. B. in der ­Sekundärprävention nach MCI) stellt die Lipidapherese hier eine attraktive Option dar.

FH ist eine häufige, kodominante monogene Erbkrankheit mit stark erhöhtem Risiko für prämature KHK und andere Atherosklerosemanifestationen. Frühzeitige Diagnose und Behandlung sind deshalb unbedingt erforderlich. ­Erwachsene mit hetFH können nunmehr erstmalig durch eine K ­ ombination von hochpotenten Statinen, Ezetimib und PCSK9-Hemmern oder Lipidapherese die empfohlenen LDL-C-Zielwerte von < 100 mg/dl ohne und < 70 mg/dl mit bereits vorliegender Atherosklerose erreichen. Damit können für die Betroffenen heute viele „gesunde“ Lebensjahre ohne Myokardinfarkt, Koronarintervention und Gefäß- oder Klappenersatz erreicht werden. ■ Benn M et al., J Clin Endocrinol Metab 2012; 97:3956–64 Nordestgaard BG et al., Eur Heart Journal 2013; 34:3478–90 Goldstein JL et al., Arterioscler Thromb Vasc Biol 2009; 29:431–38 4 Task Force. Eur Heart Journal 2011; 32:1769–818 5 Utermann G et al., Proc Natl Acad Sci 1989; 86:4171–74 6 Watts GF et al., J Clin Lipidol 2014; 8:148–72 7 Sniderman AD et al., J Am Coll Cardiol 2014; 63:1935–47 8 Stulnig T. Ärztemagazin 3/2016; S. 15–20 9 Cuchel M et al., Eur Heart Journal 2014; 35:2146–57 10 Widhalm K et al., Journal of Pediatrics 2011; 158:167 11 Derfler K et al., Wien Klin Wochenschrift 2015; 127:655–63 12 Giugliano RP et al., Clin Cardiol 2017; 40(2):59–65 13 Sabatine MS et al., NEJM 2017; 376(18):1713–22 14 Stroes ES. Eur Heart Journal 2015; 36:1012–22 15 Wiegmann A et al., Eur Heart Journal 2015; 36:2425–37

1

2 3

Therapie der heterozygoten FH beim Kind

Aufgrund des Konzepts der „kumulativen LDL-C-Last“ und nachweisbarer Frühformen der Atherosklerose bereits im Kindesalter wird heute ein Therapiebeginn mit Diät und Lebensstiländerungen unmittelbar nach Diagnose der Erkrankung empfohlen. Ab dem 8.–10. Lebensjahr sind Statine beim Kind zugelassen und sollten zur Erreichung eines LDL-C-Ziels < 135 mg/dl angewandt werden.15 Zu Ezetimib liegen aktuell

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ÄRZTLICHER FORTBILDUNGSANBIETER:

LECTURE BOARD:

3. Medizinische Abteilung mit Stoffwechselerkrankungen und Nephrologie, Krankenhaus Hietzing, Wien

Univ.-Prof. Dr. Thomas Stulnig Univ.-Doz. Dr. Bernhard Paulweber

DFP LITERATUR


2D

FP-

die FRAGEN Familiäre Hypercholesterinämie (FH) Bitte beantworten Sie die nachfolgenden Multiple-Choice-Fragen. Für den Erwerb von 2 DFP-Punkten müssen 4 von 6 Fragen korrekt beantwortet sein. Eine Frage gilt als richtig ­beantwortet, wenn alle möglichen richtigen Antwortoptionen angekreuzt sind. Die erlangten Punkte werden direkt Ihrem Online-Fortbildungskonto gutgeschrieben. So kommen Sie zu Ihren Punkten:

„„Online: www.diepunkteon.at/FamHyp

oder www.meindfp.at – dort haben Sie auch die Möglichkeit, die Teilnahmebestätigung herunterzuladen.

PUN

KTE

Gültigkeit des Fragebogens: September 2019



1 9

Geburtsdatum

ÖÄK-Arztnummer

Name Telefon oder E-Mail Ordinationsstempel

„„ Post: Julia Reisenauer, MedMedia Verlag und Mediaservice Ges.m.b.H., Seidengasse 9/Top 1.1, 1070 Wien

„„ Fax: +43/1/522 52 70  itte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an, um im Falle eines nicht bestandenen B Kurses benachrichtigt zu werden.

1. Welcher Prozentsatz an Patienten mit familiärer Hypercholesterinämie (FH) wird heute in den meisten europäischen Ländern formal richtig diagnostiziert? (1 richtige Antwort) a) < 5 % b) 5–20 % c) 21–40 % d) 41–60 % e) > 60 %

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3. In welche Kategorie des Dutch Lipid Clinic Network (DLCN)-Scores fällt folgende Patientin: 55-jährige Frau, KHK, Xanthome der ­Fingerstrecksehnen, LDL-C 240 mg/dl (vor lipidsenkender Therapie)? (1 richtige Antwort) a) DLCN nicht anwendbar für KHK-Patienten b) DLCN nicht anwendbar ohne vorliegende Genanalyse c) mögliche FH (= possible FH; 3–5 Punkte) d) wahrscheinliche FH (= probable FH; 6–8 Punkte) e) gesicherte FH (= definite FH; 9 oder mehr Punkte)

a) Chylomikronen b) Very Low Density Lipoproteins (VLDL) c) Low Density Lipoproteins (LDL) d) High Density Lipoproteins (HDL) e) Lipoprotein(a)

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5. Was führt bei Patienten mit gesicherter familiärer Hypercholeste­ rinämie (FH) nicht zu einer relevanten weiteren kardiovaskulären ­Risikoerhöhung? (1 richtige Antwort)

2. Mutationen welcher Gene können eine familiäre Hypercholeste­ rinämie (FH) auslösen? (3 richtige Antworten) a) HMG-CoA-Reduktase b) Sterol Regulatory Element Binding Protein (SREBP) c) LDL-Rezeptor d) apoB e) PCSK9

4. Folgende Lipoproteine sind bei Patienten mit familiärer Hyper­cholesterinämie (FH) regelhaft erhöht: (2 richtige Antworten)

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a) männliches Geschlecht b) Vorliegen von Xanthomen c) hohes HDL-C d) erhöhtes Lipoprotein(a) e) frühe Atherosklerosemanifestation in der Familie

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6. Welche ist keine akzeptierte und Erfolg versprechende Intervention zur Erreichung eines LDL-Zielwerts < 100 mg/dl bei Erwachsenen mit schwerer familiärer Hypercholesterinämie? (1 richtige Antwort) a) cholesterin- und fettarme Diät b) HMG-CoA-Reduktase-Hemmer (= Statine) c) Ezetimib d) retardiertes Niacin e) PCSK9-Hemmer

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DFP LITERATUR

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„Darum bin ich gerne Arzt“


AU/GEN/16/0079 â&#x20AC;˘ feel image; dwb

Gute Preise. Gute Besserung. Mehr Service.


Lehrziel: • Unterscheidung zwischen spezifischer und unspezifischer Lumbago • Kenntnis der Prognose und möglicher Präventionsmaßnahmen von Lumbago • Korrekte Indikationsstellung für die weiterführende Diagnostik • Leitliniengerechte Therapie von Lumbago Vorbemerkung Die Autoren bekennen sich prinzipiell zur EBM und orientieren sich primär an den bestehenden nationalen und internationalen Leitlinien. Allerdings zeigt sich gerade am Beispiel „Kreuzschmerz“, dass die Leitlinien und der alltägliche Zugang in den niedergelassenen Praxen in manchen Punkten differieren, wie wir aus vielen Gesprächen mit niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen neben der eigenen Praxiserfahrung mitbekommen haben. Zudem fließen bei uns als ausgebildete Manualtherapeuten neben der üblichen Praxiserfahrung auch manualmedizinische diagnostische und therapeutische Überlegungen mit ein. Aus unserer Sicht stellt sich eine streng wissenschaftliche Aufarbeitung von Kreuzschmerzen als schwierig dar, da es aus manualtherapeutischer Sicht keine einheitliche und syste-

matische Untersuchungsmethodik gibt. Trotzdem sehen wir diesen Fortbildungsartikel nicht als manualtherapeutische Fortbildung, sondern als eine kritische Auseinandersetzung mit den bestehenden Leitlinien. Diese Fortbildung stellt eine Annäherung im Sinne einer Qualitätszirkelarbeit dar, in die neben Leitlinien und Studienevidenz auch die Individualität des Patienten und die klinische Erfahrung des Arztes einfließen. Sie soll einerseits dem Wissenszuwachs dienen, andererseits aber auch ganz bewusst zur Diskussion anregen und im besten Fall auch zu mehr praxisnaher Forschung. Anmerkungen und Erfahrungen der Autoren, die e­ ventuell von den Leitlinien abweichen, sind extra ausgewiesen und kursiv gesetzt.

Leitliniengerechte Behandlung von Lumbago ISSN 2223-1072

IHR AKTU EL DIPL OMF LES UND INNOV A ORTBILD UNGSMA TIVES GAZIN

Publiziert: August 2017, gültig bis August 2020

ALLGEMEINM DFP-Beitrag

publiziert im

EDIZIN

August 2017,

gültig bis August

LITERATU

AUTOREN

Fact Box

R

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2020

Leitliniengerec hte Behand lung von Lumbag o • Lumbago, tiefer Kreuzschmerz, Synonyme für Dorsalgie, LWS-Syndrom ein häufiges Symptom: Schmerzen unteren Rippenbogen oder lower im Bereich des back pain sind lenden Schmerzen bis zu den Glutealfalten. Rückens vom Selten kommt in die Beine. • Mehr als es auch zu aus 80 % der strah­ episode. In einer Bevölkerung haben in weltweit vergleichenden ihrem Leben zumindest Personen innerhalb eine Kreuzschmerz­ Studie wird eines Monats mit 30 % angegeben.die Anzahl der erkrankten Kreuzschmerz stand als Herzerkrankung ist häufiger die Ursache en, Diabetes für Erkrankungen mellitus, arterielle einen frühzeitigen Ruheder adäquate Therapie Lunge zusammen. Daher Hypertonie, Tumoren sind die volkswirtschaft und lich von großer Prävention und eine frühzeitige Bedeutung.

• Der chronische

Autoren: Dr. Gerd Seitlinger, Dr. Christoph Facharzt für Orthopädie, Dachs, Arzt Unfallchirurgie für Allgemeinmedizin, & Chirurgie, Hallein Orthofocus,

Salzburg

2 PUNKTE

Weitere Fortbildu ngsangebote www.diepunkteon finden .at und www.me Sie auf indfp.at

Quelle: diePUNKTE Allgemeinmedizin 1/2017, S. 4–9

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Definition: Lumbago, tiefer Kreuzschmerz, Dorsalgie, LWSSyndrom oder lower back pain sind Synonyme für ein häufiges Symptom: Schmerzen im Bereich des Rückens vom unteren Rippenbogen bis zu den Glutealfalten. Selten kommt es auch zu ausstrahlenden Schmerzen in die Beine (pseudoradikuläre Symptomatik). Nach der Ursache der Beschwerden wird zwischen spezifischer und unspezifischer Lumbago unterschieden. Des Weiteren wird nach der Dauer der Beschwerden zwischen akuter (weniger als 6–12 Wochen) und chronischer Lumbago (mehr als 12 Wochen) unterschieden.

Spezifische Lumbago Darunter versteht man einen tiefen Kreuzschmerz, für den es ein eindeutiges pathologisches Korrelat gibt. Die Gründe dafür können Krankheitsbilder im Bereich der Lendenwirbelsäule sein, wie Wirbelkörperfrakturen, Spinalkanalstenosen, Tumoren, Metastasen, entzündliche Veränderungen, Infekti28

DFP LITERATUR

Dr. Christoph Dachs2

Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie & Chirurgie, Orthofocus Guggenbichlerstraße 20, A-5026 Salzburg T: +43/660/282 82 42 E: seitlinger@orthofocus.at, www.orthofocus.at 2 Arzt für Allgemeinmedizin Rifer Hauptstraße 34, A-5400 Hallein T: +43/664/512 89 12

onen, Spondylolisthesis etc. Aber auch Erkrankungen im Bereich des Bauchraumes können Kreuzschmerzen verursachen. Laut Studien machen diese Erkrankungen allerdings den weitaus kleineren Anteil der Patienten in der allgemeinmedizinischen Praxis aus. Unter den Ursachen für einen spezifischen Kreuzschmerz ist die Wirbelkörperfraktur die häufigste. Deyo und Weinstein fanden bei Patienten mit Lumbago nur 4 % mit einer Wirbelfraktur, 3 % mit einer Spinalkanalstenose, 2 % mit einer Erkrankung im Bauchraum, 0,7 % mit einem Tumor oder einer Metastase, 0,3 % mit einer rheumatischen Erkrankung (z. B. Morbus Bechterew) und nur 0,01 % mit einer Infektion. In einer australischen Studie

Fotos: privat, MedMedia Verlag und Mediaservice GmbH/Oliver Miller-Aichholz

Dr. Gerd Seitlinger1


­ urden 1.172 Patienten mit akuter Lumbago untersucht. Hier w konnte sogar nur bei weniger als 1 % eine spezifische Ursache gefunden werden (8 Patienten hatten eine Fraktur, 2 einen Infekt und ein Patient hatte eine Stenose mit Cauda-equinaSyndrom).

Unspezifische Lumbago Im Gegensatz zur spezifischen Lumbago gibt es kein eindeutiges Korrelat für die Beschwerden. Die Hauptstrukturen, die für die Schmerzen verantwortlich gemacht werden, sind die Bandscheiben, die Facettengelenke und das Iliosakralgelenk (ISG). Derzeit gibt es keine validen klinischen Tests, die Schmerzen einer der oben genannten Strukturen zuordnen lassen. Ähnlich verhält es sich mit der erweiterten Bildgebung inklusive CT, MRT und sogar SPECT. Keine der genannten Untersuchungen konnte eine eindeutige Korrelation zwischen den Schmerzen und einer Pathologie in den oben genannten Strukturen nachweisen. Trotzdem ist eine klinische Untersuchung sinnvoll, mit der eventuell Symptommuster eingegrenzt werden können, die vorrangig gestörten Strukturen z­ ugeordnet werden können.

Anmerkung der Autoren:

Als manualtherapeutisch geschulte Ärzte können wir auch beim unspezifischen Kreuzschmerz in den meisten Fällen ein klinisches Korrelat zu den Schmerzen finden: • Am häufigsten erheben wir den Befund des funktionellen ­Beckenschiefstands mit Iliopsoas-Spasmus einseitig und eine Begleitentzündung des Sakroiliakalgelenks entweder einseitig, manchmal auch beidseitig. • Begleitend sieht man nicht selten einen pseudoradikulären Schmerz, der von einer echten Lumboischialgie gut abgrenzbar ist. Unterscheidung radikulär/pseudoradikulär: -- Radikuläre Symptome sind eindeutig einer Nervenwurzel zuordenbar und können eine Reflexabschwächung, sensible Störungen oder motorische Ausfälle verursachen. -- Pseudoradikuläre Symptome sind nicht eindeutig einer ­Nervenwurzel zuordenbar, verursachen keine motorische Störung und keine Reflexabschwächung, können aber zu ­sensiblen Störungen im Sinne einer Hyp- oder Parästhesie führen. • Weniger häufig sind Schmerzen, die von den Facettengelenken ausgehen. Anamnese und klinische Untersuchung sind hier entscheidend. Die Patienten sind meist in der Nacht

beschwerde­frei, die Schmerzen nehmen eher im Laufe des Tages zu. Die Schmerzauslösung durch Palpation führt uns meist an das irritierte Facettengelenk, auch ein schmerzhaftes Seitnicken zur irritierten Seite kann Aufschluss bringen. Auch bei ­entzündlichen Facettengelenken kann es zu einer pseudo­ radikulären Ausstrahlung kommen. • Weniger häufig sehen wir eine Blockierung in der LWS als ­Ursache für die Lumbago (= manualmedizinische Diagnostik). • Bandscheibenläsionen nach Hebe-Rotationsbelastung, mit dumpf ziehendem Schmerz, Zunahme in Flexion und beim ­Sitzen, Husten und Pressen, mit Verdacht auf Internal Disk Disruption oder Druck auf das Ligamentum longitudinale posterius wegen Protrusion ohne radikuläre Symptome • Selten ist keine Ursache für den unspezifischen Kreuzschmerz zu finden.

Häufigkeit und Kosten Mehr als 80 % der Bevölkerung haben in ihrem Leben zumindest eine Kreuzschmerzepisode. In einer weltweit vergleichenden Studie wird die Anzahl der erkrankten Personen innerhalb eines Monats mit 30 % angegeben. Die Annahme, dass Kinder und Jugendliche eine geringe Prävalenz a­ ufweisen, konnte in einer groß angelegten Studie mit über 400.000 Jugendlichen aus 28 Ländern widerlegt werden. Die direkten (für das Gesundheitssystem) und indirekten (durch Arbeitsausfall) Kosten lassen sich nur schwer abschätzen. Klar ist aber, dass die indirekten Kosten weitaus höher sind. Für Australien wurden 2001 die gesamten Kosten auf AUS$ 9 Milliarden geschätzt. Die direkten Kosten lagen dabei bei AUS$ 1 Milliarde. Der chronische Kreuzschmerz ist häufiger die Ursache für einen frühzeitigen Ruhestand als Herzerkrankungen, ­Diabetes mellitus, arterielle Hypertonie, Tumoren und Erkrankungen der Lunge zusammen. Daher sind die Prävention und eine frühzeitige adäquate Therapie volkswirtschaftlich von ­großer Bedeutung.

Prävention Aufgrund der enormen Häufigkeit der Erkrankung wäre eine erfolgreiche Prävention sehr sinnvoll. Daher haben sich e­ inige Studien mit der Erforschung von Risikofaktoren für die Entwicklung von Lumbago befasst. Ein Faktor scheint

Tab. 1: Untersuchungen bei unspezifischem Kreuzschmerz Inspektion

Allgemeinzustand, körperliche Beeinträchtigung, Haltung, Beckenstand, ­Deformitäten, Verletzungszeichen, Haut

Palpation

der lokalen Muskulatur und der begleitend betroffenen Muskulatur auf Schmerz­ haftigkeit und Verspannung

Lokaler Druck- oder Klopfschmerz des Processus spinosus bei Verdacht auf Fraktur Orientierende Beweglichkeitsprüfung: Ante-, Retro-, Lateralflexion der LWS

Die diagnostische Aussagefähigkeit ist begrenzt, hilft aber beim M ­ onitoring des Krankheitsverlaufs.

Lasègue-Zeichen, evtl. ergänzend Bragard-Test

Radikulopathie oder Nervendehnung

Untersuchung des sakroiliakalen Gelenks (SIG): • lokale Schmerzpalpation • Schmerzprovokation durch Kompression des Gelenks

bei Schmerzangabe in der Glutealregion mit oder ohne ausstrahlende Schmerzen in den Oberschenkel (siehe auch weiterführende ­Untersuchungen) nach: Deutsche NVL „Nicht-spezifischer Kreuzschmerz“ 2017

DFP LITERATUR

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Tab. 2: Yellow Flags – psychosoziale Faktoren • Depressivität, Distress (negativer Stress, vor allem berufs-/­ arbeitsplatzbezogen) • Schmerzbezogene Kognitionen: z. B. Katastrophisieren, Hilf-/­ Hoffnungslosigkeit, Angst-Vermeidungs-Überzeugungen ­(Fear-­Avoidance-Beliefs)

Tab. 3: Red Flags – spezifische Ursachen Fraktur/Osteoporose • schwerwiegendes Trauma, z. B. durch Autounfall oder Sturz aus größerer Höhe, Sportunfall • Bagatelltrauma (z. B. Husten, Niesen oder schweres Heben) bei älteren oder potenziellen Osteoporosepatienten

• Passives Schmerzverhalten: z. B. ausgeprägtes Schon- und ­Angst-Vermeidungs-Verhalten

• systemische Steroidtherapie

• Überaktives Schmerzverhalten: beharrliche Arbeitsamkeit (Task Persistence), suppressives Schmerzverhalten

• allgemeine Symptome, wie z. B. kürzlich aufgetretenes Fieber oder Schüttelfrost, Appetitlosigkeit, rasche Ermüdbarkeit

• Schmerzbezogene Kognitionen: Gedankenunterdrückung (Thought Suppression)

• durchgemachte bakterielle Infektion

• Neigung zur Somatisierung

• Immunsuppression nach: Deutsche NVL „Nicht-spezifischer Kreuzschmerz“ 2017

Infektion

• i.v. Drogenabusus • konsumierende Grunderkrankungen • kürzlich zurückliegende Infiltrationsbehandlung an der Wirbelsäule

das Heben von Lasten zu sein. Dabei hat sowohl das Gewicht, das ­gehoben wird, als auch die Häufigkeit einen Einfluss. Andere Faktoren sind Rauchen, Übergewicht und Depression. Das relative Risiko für Lumbago durch die oben genannten „Lifestyle-Faktoren“ ist dabei deutlich höher als für das Heben von Lasten. Trotzdem beziehen sich die meisten Präventionsprogramme auf die Reduktion von Gewichtsbelastung am Arbeitsplatz. Dabei wird versucht, durch ergonomische Arbeitsplätze, Hebeapparate oder Lumbalbandagen den Kreuzschmerz zu verhindern. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen ist aber noch nicht ausreichend bewiesen. Eine Überblicksarbeit aus dem Jahr 2016 konnte jedoch zeigen, dass Rückentraining alleine oder zusammen mit einer theoretischen Schulung das Risiko für Lumbago deutlich senkt. Die besten Ergebnisse konnten mit einem intensiven allgemeinen Fitnesstraining und mit über mehrere Wochen laufenden Schulungen erzielt werden.

Anmerkung der Autoren:

Die Praxiserfahrung unterstützt diese Aussage! Regelmäßiges Training der Rückenmuskulatur durch vorwiegend einfache Rücken­ gymnastik reduziert die Inzidenz des Kreuzschmerzes in unserem Patientengut deutlich. Die besten Erfahrungen haben wir mit jenen Patienten, die wir zu regelmäßigem und langfristigem Rückentraining in Gruppen motivieren können.

Diagnose Weiterführende Untersuchungen haben für die Therapie des unspezifischen Kreuzschmerzes keine Relevanz. Für die Diagnose stehen uns einfache Untersuchungen zur Verfügung: • Anamnese • Körperliche Untersuchung (Tab. 1) Psychosoziale Faktoren, sogenannte „Yellow Flags“ (Tab. 2), können das Risiko für eine Chronifizierung von Kreuzschmer30

DFP LITERATUR

• starker nächtlicher Schmerz Radikulopathien/Neuropathien • bei jüngerem Lebensalter eher Bandscheibenvorfall als Ursache der Wurzelkompression • im Dermatom in ein oder beide Beine ausstrahlende Schmerzen, ggf. verbunden mit Gefühlsstörungen wie Taubheitsgefühlen oder Kribbelparästhesien im Schmerzausbreitungsgebiet oder ­Schwächegefühl • Kauda-Syndrom: plötzlich einsetzende Blasen-/Mastdarmstörung, z. B. Urinverhalt, vermehrtes Wasserlassen, Inkontinenz • Gefühlsstörung perianal/perineal • ausgeprägtes oder zunehmendes neurologisches Defizit der unteren Extremität (Lähmung, ­Sensibilitätsstörung) • Nachlassen des Schmerzes und zunehmende Lähmung bis zum kompletten Funktionsverlust des Kennmuskels (Nervenwurzeltod) Tumor/Metastasen • höheres Alter • Tumorleiden in der Vorgeschichte • Allgemeine Symptome: Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, rasche Ermüdbarkeit • Schmerz, der in Rückenlage zunimmt • starker nächtlicher Schmerz Axiale Spondyloarthritis • länger anhaltende Kreuzschmerzen (> 12 Wochen) und Beginn vor dem 45. Lebensjahr • schleichender Beginn der Schmerzen • Morgensteifigkeit (≥ 30 Minuten) • Verbesserung der Kreuzschmerzen durch Bewegung, nicht in Ruhe • schmerzbedingtes frühmorgendliches/nächtliches Erwachen • alternierender Gesäßschmerz • zunehmende Steifheit der Wirbelsäule • begleitende periphere Arthritis, Enthesitis, Uveitis • bekannte Psoriasis, entzündliche Darmerkrankung nach: Deutsche NVL „Nicht-spezifischer Kreuzschmerz“ 2017


zen erhöhen und für den Krankheitsverlauf eine entscheidende Rolle spielen, insbesondere kognitiv-emotionale und verhaltens­ bezogene Merkmale (Deutsche Nationale Versorgungsleitlinie [NVL] „Nicht-spezifischer Kreuzschmerz“ 2017). Erst bei unklarem Befund, Verdacht auf „Red Flags“ (Nachtschmerz, Fieber, Dauerschmerz, Gewichtsabnahme und maligne Erkrankung in der Anamnese) (Tab. 3) und länger anhaltenden, therapieresistenten Schmerzen erfolgt eine wei­ ter­führende Abklärung. Ein multidisziplinäres Assessment zur weiteren Therapieempfehlung soll gemäß Expertenkonsens der Deutschen NVL 2017 durchgeführt werden ... • nach 6 Wochen Schmerzdauer, alltagsrelevanten Aktivitäts­einschränkungen und unzureichendem Therapie­erfolg trotz leitliniengerechter Therapie sowie bei Vorliegen psychosozialer und/oder arbeitsplatz­ bezogener Risikofaktoren zur Chronifizierung; • nach 12 Wochen Schmerzdauer, alltagsrelevanten ­Aktivitätseinschränkungen und unzureichendem ­Therapieerfolg trotz leitliniengerechter Therapie; • bei chronischen nicht-spezifischen Kreuzschmerzen mit erneuter therapieresistenter Exazerbation.

Bildgebende Untersuchungen Bildgebende Untersuchungen sind bei Vorliegen von Yellow und Red Flags oder Nichtansprechen auf Therapie nach 12 Wochen angezeigt: • MRT: -- Verdacht auf Diskopathie mit Cauda-equina-­ Syndrom oder andere motorische Störungen -- Verdacht auf Infektionen oder entzündliche Prozesse -- Spinalkanalstenose • CT: Verdacht auf Malignom • LWS-Röntgen: -- Verdacht auf Fraktur -- Funktionsaufnahme bei Instabilität • Szintigrafie: Verdacht auf Malignom

Labor Labor nur bei Verdacht auf Entzündungen: Bei unklarem Kreuzschmerz, insbesondere bei Verdacht auf entzündliche Erkrankungen oder Infektionen, sollte eine orientierende Untersuchung von BSG, CRP, BB und Harn erfolgen.

Anmerkung der Autoren:

Alle Patienten, die in Rückenlage beschwerdefrei sind, allerdings Probleme bei der Bewegung haben, dürfen als unspezifischer Kreuzschmerz angesehen werden. Ausnahmen sind osteoporotische Wirbelkörpereinbrüche und Instabilitäten (Spondylolisthesis). Diese

beiden Krankheitsbilder sollten aber durch eine gute klinische Untersuchung diagnostizierbar sein. Red Flags sind Nachtschmerz, Fieber, Dauerschmerz, Gewichtsabnahme und maligne Erkrankung in der Anamnese.

Therapie Ein wichtiges Ziel der Therapie ist, eine Chronifizierung des Kreuzschmerzes zu vermeiden.

Therapie – akute unspezifische Lumbago Einheitliche Empfehlungen aller Leitlinien:

1) Aufklärung und Schulung der Patienten über das ­Krankheitsbild und die zu erwartende günstige ­Prognose. Besonders wichtig erscheint es, den Patienten klarzumachen, dass es sich um keine gefährliche ­Erkrankung handelt, die in den allermeisten Fällen von selbst wieder verschwindet. 2) Körperliche Aktivität fördern, Bettruhe bzw. Inaktivität verhindern 3) Orale Gabe von NSAR unter Berücksichtigung der ­unerwünschten Wirkungen 4) Orale Muskelrelaxanzien in Kombination mit den o. g. Analgetika, wenn diese alleine nicht den gewünschten Erfolg bringen. Laut NVL 2017 sollten Muskelrelaxanzien aufgrund des ungünstigen Wirkungs-Neben­ wirkungs-Profils möglichst nicht gegeben werden. 5) Manuelle Therapie inkl. Manipulationen an der Wirbelsäule, wenn die Therapien 1–4 keine Wirkung zeigen oder die Patienten nicht zu ihrem normalen Aktivitäts­ level zurückkommen

Empfehlungen, die von den meisten Leitlinien unterstützt werden:

1) Kurzfristige Opioidgabe in seltenen Fällen, in denen starke Schmerzen anders nicht therapierbar sind 2) Diagnostische und therapeutische Infiltrationen werden in der EBM (evidenzbasierte Medizin) sehr kritisch ­g­­e­sehen. Für die Infiltration im Bereich der Bandscheiben bzw. der Facettengelenke liegen keine Studien mit ­hohem Evidenzlevel vor. Für die häufig angewendete ­Infiltration des ISG sehen die Daten nicht viel besser aus.

Anmerkung der Autoren:

Wenn von manualmedizinisch geschulten Ärztinnen und Ärzten ein pathologischer Befund erhoben werden kann, erscheint es im individuellen Fall sinnvoll, diesen auch zu behandeln. Aus unserer Erfahrung werden sehr häufig funktionelle Beckenschief­stände dia­gnostiziert, mit entsprechender muskulärer Dysbalance und einer pseudoradikulären Symptomatik. Hier ist es durchaus üblich, neben der manualtherapeutischen Intervention auch mit lokalen Infiltrationen zu behandeln, die Lokalanästhetika und Glukokortikoide beinhalten können. Aus der subjektiven Erfahrung erscheint diese Behandlung hochwirksam, obgleich

DFP LITERATUR

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es keine belastbare Studienevidenz zu dieser Therapie gibt und somit ein relevanter Placeboeffekt der Maßnahmen nicht auszuschließen ist. Das Gleiche gilt für die in Österreich durchaus üblichen Misch­infusionen aus Diclofenac und Glukokortikoiden, die der rein oralen Gabe über­ legen scheinen, obgleich auch hierfür keine Evidenz aus Studien vorliegt. Bei all diesen Anwendungen muss gewährleistet sein, dass bei einer möglichen anaphylaktischen Reaktion sofort kompetent eingegriffen werden kann (Notfallplan sollte in jeder Praxis vorhanden sein). In Anbetracht der fehlenden Studienevidenz sollten Infiltrations­ behandlung und Mischinfusionen eine Ausnahmeentscheidung nach überlegtem Abwägen von Nutzen und Risiken darstellen. Das selbstlimitierte und prognostisch günstige Krankheitsbild der a­ kuten Lumbago dürfte nur selten ein solches Vorgehen erfordern. International werden vor allem Mischinfusionen und jegliche parenterale Gabe von NSAR bei akuter unspezifischer Lumbago aufgrund des ungünstigen Nutzen-Risiko-Verhältnisses abgelehnt (s. a. NVL 2017). NSAR oder NSAR-Mischinjektionen intramuskulär sind in jedem Fall obsolet (mehrere Gutachterurteile).

Therapie – chronische unspezifische Lumbago Einheitliche Empfehlungen aller Leitlinien:

1) Aufklärung und Schulung der Patienten über das ­Krankheitsbild und die zu erwartende Prognose; ­Motivation der Patienten zur körperlichen Aktivität und zum Verbleib im Arbeitsprozess 2) Bewegung inkl. kontrollierter Übungen (Trainings­ therapie) oder Yoga, wobei 3 Leitlinien keine 32

DFP LITERATUR

a­ usreichende Evidenz fanden, um eine spezifische ­Therapie zu empfehlen. Die empfohlene Frequenz ­beträgt nicht mehr als 8 Sitzungen über 12 Wochen. 3) Manuelle Therapie inkl. Manipulation und Mobilisation der Wirbelsäule 4) Gabe von NSAR unter Berücksichtigung der ­unerwünschten Wirkungen 5) Kurzfristige Gabe von Opioiden, wenn NSAR nicht den erwarteten analgetischen Effekt zeigen. In bestimmten Fällen können auch längerfristig Opioide gegeben ­werden. Eine langfristige Opioidgabe wird von wenigen Leitlinien nach individueller Nutzen-Risiko-Bewertung unterstützt, wenn der Patient dadurch eine relevante Schmerzlinderung erreicht. Insgesamt ist die Evidenz für die Wirksamkeit von Opioiden bei unspezifischen Kreuzschmerzen gering. 6) Multimodale Rehabilitation inkl. Physiotherapie und psychologischer Betreuung, insbesondere für Patienten mit hochgradiger Aktivitätseinschränkung und hohem Leidensdruck. Die empfohlene Frequenz und Dauer ­betragen etwa 100 Stunden über maximal 8 Wochen.

Empfehlungen, die von den meisten Leitlinien unterstützt werden: 1) Massage wird von den meisten Autoren empfohlen. 2) Akupunktur wird von den meisten Autoren empfohlen. 3) Antidepressiva sind eine Option, die Schmerzen zu ­reduzieren. Zu beachten sind jedoch die unerwünschten Wirkungen.

Foto: Patrizia Tilly – shutterstock.com

Einheitliche Empfehlungen aller Leitlinien: Körperliche A ­ ktivität ­fördern, Bettruhe bzw. Inaktivität verhindern


Tab. 4: EBM-Guidelines Erkrankung

Symptomatik und Beschwerdebild

Cauda-equina-Syndrom

Schwierigkeiten beim Harnlassen, Harnverhalten oder Harninkontinenz, Stuhlinkontinenz, Reithosenanästhesie, evtl. Paresen der unteren Gliedmaßen

Rupturiertes Aortenaneurysma, akute Aortendissektion Alter 50+, plötzlich auftretende quälende Schmerzen, hämodynamische Instabilität Maligne Tumoren

Alter 50+, Karzinome in der Anamnese, ungewollter Gewichtsverlust, wiederkehrende fieberhafte Episoden, progrediente Symptomatik, bereits über einen Monat andauernde Schmerzen, Paraparese

Bakterielle Spondylitis

Z.n. Operation im Rückenbereich, Infektionen im Bereich des Harntrakts oder der Haut, Immunsuppression, Kortikosteroid-Medikation, i.v. Drogenmissbrauch, AIDS

Kompressionsfraktur

Alter 50+, Stürze in der Anamnese, perorale Steroidmedikation

Spondylolisthesis (Wirbelgleiten)

Jugendliche (8–15 Jahre)

Spinalkanalstenose

Alter 50+, neurogene Claudicatio

Spondylitis ankylosans

erstes Auftreten der Symptome im jüngeren Alter (Gipfel ca. 25 Jahre), keine Schmerzlinderung durch Bettruhe, Morgensteifigkeit, Schmerzsymptomatik von zumindest dreimonatiger Dauer

Behandlungen, die nicht empfohlen werden:

1) Gabe von oralen Muskelrelaxanzien. In 6 Leitlinien wird die Gabe kommentiert, 4 davon sprechen sich gegen eine Gabe aus. 2 geben an, dass dies eine Option sein könnte, um Schmerzen zu lindern, jedoch eine ausreichende ­Evidenz fehlt, um eine klare Aussage zu treffen. ­Ungünstiges Wirkungs-Nebenwirkungs-Profil. 2) Gabe von Gabapentin. Eine Leitlinie findet keine ­ausreichende Evidenz für oder gegen die Gabe von ­Gabapentin, 2 Leitlinien kommentieren die Verwendung von Gabapentin nicht und 2 empfehlen die Gabe für neuropathischen Schmerz, nicht jedoch für chronische unspezifische Lumbago. 3) Passive Therapie inkl. transkutaner elektrischer ­Nervenstimulation (TENS), Laser, Interferenzstromund Ultraschallbehandlung, wobei 2 Leitlinien keine ­ausreichende Evidenz für oder gegen eine Lasertherapie finden und ­eine weitere zu dem Schluss kommt, dass ­eine Laser­behandlung aufgrund der uneinheitlichen ­Beurteilung in der Literatur als Therapieoption überlegt werden kann.

Anmerkung der Autoren:

Die Erfahrung zeigt, dass ein gut behandelter unkomplizierter Kreuzschmerz zu einem hohen Prozentsatz innerhalb kurzer Zeit verschwindet. Allerdings gibt es Patienten, insbesondere in Hebeberufen, die immer wieder mit derselben Problematik in die Ordination kommen. Hier ist aus unserer Sicht die Motivation zur aktiven Bewegungstherapie im Sinne einer effektiven Gymnastik an die erste Stelle zu setzen. Physiotherapie ist manchmal sinnvoll, die Wirkung der rein passiven Methoden ist beschränkt bzw. nicht lange anhaltend.

Ein therapieresistenter Kreuzschmerz ist wie ein spezifischer Kreuzschmerz zu sehen und bedarf der weiteren Abklärung.

Der spezifische Kreuzschmerz Die grundsätzliche Unterscheidung zwischen spezifischem und unspezifischem Kreuzschmerz ist, dass beim spezifischen Kreuzschmerz der Schmerz auch im Liegen und nachts nicht aufhört. Ausnahmen siehe oben. Absolute Red Flags: Kreuzschmerzen im Zusammenhang mit Fieber, Harn- und Stuhlverhalten oder Inkontinenz, unklare Gewichtsabnahme oder Malignom in der Anamnese, Lähmungen oder andere motorische Störungen sowie deutliche Verschlechterung des Allgemeinzustands (Tab. 4)

Therapie des spezifischen Kreuzschmerzes Grundsätzlich gilt, dass der Patient mit spezifischem Kreuzschmerz zum Facharzt zur weiteren Abklärung und Therapie zu überweisen ist. Ausnahme: Wurzelirritationssyndrom (Ischialgie) ohne motorische Ausfälle. Dieses kann primär konservativ behandelt werden. Wenn keine Besserung der Beschwerden nach zwei Wochen eintritt, sollte zumindest ein bildgebendes Verfahren (MRT) angestrebt werden. ■ Quelle: Deutsche Nationale Versorgungsleitlinie (NVL) „Nicht-spezifischer Kreuzschmerz“, 2. Auflage 2017, Version 1, AWMF-Register-Nr.: nvl-007 Empfohlene Literatur: Maher C, Underwood M, Buchbinder R. Non-specific low back pain. Lancet 2017 Feb 18; 389(10070):736–47

ÄRZTLICHER FORTBILDUNGSANBIETER:

LECTURE BOARD:

Institut für Allgemein-, Familien- und Präventivmedizin Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Salzburg

Dr. Reinhold Glehr Prof. Dr. Andreas Sönnichsen

DFP LITERATUR

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E

KT N U P

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FP D 2

die FRAGEN Leitliniengerechte Behandlung von Lumbago Bitte beantworten Sie die nachfolgenden Multiple-Choice-Fragen. Für den Erwerb von 2 DFP-Punkten müssen 4 von 6 Fragen korrekt beantwortet sein. Eine Frage gilt als richtig ­beantwortet, wenn alle möglichen richtigen Antwortoptionen angekreuzt sind. Die erlangten Punkte werden direkt Ihrem Online-Fortbildungskonto gutgeschrieben. So kommen Sie zu Ihren Punkten:

„„Online: www.diepunkteon.at/lumbago

oder www.meindfp.at – dort haben Sie auch die Möglichkeit, die Teilnahmebestätigung herunterzuladen.

Gültigkeit des Fragebogens: August 2020



1 9

Geburtsdatum

ÖÄK-Arztnummer

Name Telefon oder E-Mail Ordinationsstempel

„„ Post: Julia Reisenauer, MedMedia Verlag und Mediaservice Ges.m.b.H., Seidengasse 9/Top 1.1, 1070 Wien

„„ Fax: +43/1/522 52 70  itte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an, um im Falle eines nicht bestandenen B Kurses benachrichtigt zu werden.

1. Nennen Sie die leitliniengerechten Behandlungen für den akuten unspezifischen Kreuzschmerz: (3 richtige Antworten) a) Aufklärung und Schulung des Patienten über das Krankheitsbild und die zu erwartende Prognose b) körperliche Aktivität fördern, Bettruhe bzw. Inaktivität verhindern c) passive Therapie inkl. transkutaner elektrischer Nervenstimulation (TENS), Laser, Interferenzstrom- und Ultraschallbehandlung d) Gabe von NSAR unter Berücksichtigung der unerwünschten Wirkungen

4. Welche der folgenden Aussagen sind richtig? (2 richtige Antworten)

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2. Nennen Sie die leitliniengerechten Behandlungen für den chronischen unspezifischen Kreuzschmerz: (3 richtige Antworten) a) Aufklärung und Schulung des Patienten über das Krankheitsbild und die zu erwartende Prognose; Motivation des Patienten zur ­ körperlichen Aktivität und zum Verbleib im Arbeitsprozess b) Gabe von oralen Muskelrelaxanzien c) multimodale Rehabilitation inkl. Physiotherapie und psychologischer Betreuung d) Gabe von NSAR unter Berücksichtigung der unerwünschten Wirkungen

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a) Patienten mit chronischer Lumbago bedürfen einer weiteren Abklärung mittels Röntgen der LWS. b) Für Patienten mit Hinweisen auf eine Tumorerkrankung, einen Infekt oder eine Wirbelkörperfraktur ist eine weiterführende Diagnostik ­empfohlen. c) Patienten mit einer erstmalig aufgetretenen Lumbago sollte man zur weiteren Abklärung an einen Facharzt überweisen. d) Der Ruhekreuzschmerz kann auf eine spezifische Ursache hinweisen und ist daher als Red Flag zu sehen.

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5. Welche der folgenden Definitionen treffen für die Diagnose Lumbago zu? (3 richtige Antworten) a) Unter Lumbago versteht man Schmerzen im Bereich des Rückens zwischen den unteren Rippenbögen und den Glutealfalten. b) Nach der Dauer der Beschwerden wird zwischen akuter (weniger als 6–12 Wochen) und chronischer Lumbago (mehr als 12 Wochen) unterschieden. c) Lumbago ist immer mit einer Hyposensibilität und Schmerzen im Versorgungsgebiet einer Nervenwurzel vergesellschaftet. d) Unter einer spezifischen Lumbago versteht man einen tiefen Kreuzschmerz, für den es ein eindeutiges pathologisches Korrelat gibt.

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3. Was sind „Red Flags“ bei akuter Lumbago? (2 richtige Antworten) a) Sensibilitätsstörungen b) Gewichtsabnahme c) Schmerzen bei Bewegung d) nächtlicher Ruheschmerz

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6. Wann bzw. welche Bildgebung ist bei unspezifischer Lumbago ­angezeigt? (2 richtige Antworten) a) nie b) Ein LWS-CT sollte auf alle Fälle für eine schnelle Diagnostik angestrebt werden. c) MRT nach 12 Wochen bei Nichtansprechen der Therapie d) LWS-Röntgen bei Verdacht auf Instabilität

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RHEUMA SPRECHSTUNDE 2017

Save the Date – 21. September 2017

RHEUMA & HAUT Wissenschaftliche Leitung: Prim. Univ.-Prof. Dr. Ludwig Erlacher

Anrechenbarkeit der Veranstaltung DFP-approbierte Veranstaltung (2 Punkte)

Location Van Swieten Saal – Medizinische Universität Wien Van Swieten Gasse 1a, 1090 Wien

Anmeldung & Informationen zum Programm

Eintritt frei!

MEDahead Gesellschaft für medizinische Information m.b.H. Part of the Medical Opinion Network von MedMedia Verlag Seidengasse 9/Top 1.3, 1070 Wien Mag. Sonja Prückler s.prueckler@medahead.at | Tel.: 01/607 02 33-63 | Fax: 01/607 02 33-973

Da die Plätze limitiert sind, bitten wir um verbindliche Anmeldung bis 1 Woche vor Veranstaltungstermin. Bitte geben Sie bei einer Anmeldung Ihre ÖÄK-Arztnummer bekannt. Laut Regelwerk der Ärztekammer (Ärztlicher Verhaltenskodex) und Pharmaindustrie (Pharmig Verhaltenskodex) gilt diese Einladung ausschließlich für Ausübende von Gesundheitsberufen und ist nicht übertragbar.

Ärztlicher Fortbildungsanbieter:

Karl Landsteiner Institut für Autoimmunerkrankungen und Rheumatologie

Sponsoren (Stand bei Drucklegung):


fotolia © hachri

SAVE THE DATE 29.01.–01.02.2018

1. OBERLECHER STOFFWECHSELSEMINAR WISSENSCHAFTLICHE LEITUNG Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Fasching  Prim. Univ.-Prof. Dr. Bernhard Ludvik  Prim. Univ.-Prof. Dr. Rudolf Prager

HOTEL SONNENBURG, OBERLECH 55, 6764 LECH AM ARLBERG ANRECHENBARKEIT DER VERANSTALTUNG 27 DFP-Punkte werden eingereicht.

VERANSTALTER Arbeitskreis Oberlecher Stoffwechselseminar

KONGRESSBÜRO/ANMELDUNG MEDahead Gesellschaft für medizinische Information m.b.H. – Part of the Medical Opinion Network von MedMedia Verlag Seidengasse 9/Top 1.3, 1070 Wien Frau Valerie Stangl  Tel.: 01/607 02 33-711  Fax: 01/607 02 33-973 v.stangl@medahead.at

Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung erforderlich bis 15. Jänner 2018! Diese Veranstaltung ist nur für medizinisches Fachpersonal. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihre ÖÄK-Arztnummer bekannt. Seminargebühren: EUR 449,– (Frühbucherbonus bis 30.09.2017), danach reguläre Gebühr: EUR 549,–. Kosten inkl. Kongressunterlagen und Pausenverpfl egung inkl. MwSt. Hotel: Die Unterkunft ist nicht im Preis inkludiert und ist selbst zu buchen (spezielle Pakete involvierter Hotels werden auf Anfrage angeboten). Bei Interesse kontaktieren Sie das Kongressbüro.


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Best of Digital: aktuelle Fortbildungs­ angebote für PC, Tablet & Co ARZT & PRAXIS präsentiert aktuelle DFP-Module zur elektronischen Fortbildung.

Standards der Tabakentwöhnung Viele Raucher wollen einen Rauchstopp versuchen – oftmals mithilfe oder auf Anraten des Arztes.

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Lernziel: Die vorliegende DFP-Video-Fortbildung gibt einen Überblick über die Standards zum Thema Raucherentwöhnung. Statistiken, Risiken sowie die einzelnen therapeutischen Möglichkeiten werden skizziert. Darüber hinaus wird die Aufgabe der Ärzte, nicht nur den Raucherstatus zu erfragen, sondern auch zum Aufhören zu drängen und Hilfe anzubieten, betont. Am Ende des Video-Learning-Moduls sind 3 DFP-relevante ­Prüfungsfragen zu beantworten. Autor/Referent: Prim. Dr. Alfred Lichtenschopf Ärztlicher Fortbildungsanbieter: Zentrum für Allgemeinmedizin der Ärztekammer für Wien in Kooperation mit der Wiener Gesellschaft für Allgemeinmedizin DFP-Punkte: 1 Web: www.vimeopro.com/ultdmedia/rauchstopp/video/120667767

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Diabetes im Griff

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Fotos: Maryna Pleshkun – shutterstock.com, Minerva Studio – shutterstock.com

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Lernziel: Ein erstklassiges und qualitätsgesichertes Bis 30 . Sept Wissensupdate zur Behandlung von Diabetespatienten embe r 2017 * bietet dieser Online-Kurs: In 7 Modulen werden die medizinischen Grundlagen sowie die wichtigsten Aspekte zu Therapie/Behandlungspfad und Administration vermittelt. Das E-Learning zählt als Basisfortbildung, welche Voraussetzung für die Teilnahme am Disease-Management-Programm „Therapie Aktiv – Diabetes im Griff“ (www.therapie-aktiv.at) ist. Nach erfolgreicher Absolvierung des Abschlusstests können Sie sich direkt bei der Gebietskrankenkasse als DMPArzt anmelden. Wissenschaftliche Leitung: Prim. Dr. Reinhold Pongratz, MBA Ärztlicher Fortbildungsanbieter: Österreichische Akademie der Ärzte DFP-Punkte: 8 Web: http://www.arztakademie.at/diabetes/ 

* Dank der finanziellen Unterstützung des Competence Centers „Integrierte Versorgung“ (c/o WGKK). Zur kostenlosen Buchung bitte folgenden Gutscheincode nutzen: TherapieAktiv

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Veranstaltungstipps der Redaktion Vom Kongress bis zur Balint-Gruppe: An dieser Stelle präsentiert Ihnen ARZT & PRAXIS in Zusammenarbeit mit Experten die Veranstaltungshighlights der nächsten Wochen.

Groß und international Ultraschall 2017

Wann: 12.–13. Oktober 2017 (Anwenderseminare: 11. und 14. Oktober 2017) Wo: Design Center Linz Info: www.ultraschall2017.at 16 DFP-Punkte

Wissenschaftliche Gesellschaften tagen

Jahrestagung Nephrologie & ­Hypertensiologie

In ihrer gemeinsamen Jahrestagung bieten die beiden ­österreichischen Fachgesellschaften ein Update auf den Gebieten der Nephrologie und Hypertensiologie. Die ­Themen reichen von Herzinsuffizienz über Bluthochdruck und Hyperkaliämie bis hin zur Nierenersatztherapie. Wann: 28.–30. September 2017 Wo: Congress Center Villach Info: www.oeghn2017.at 15 DFP-Punkte 38

DFP VERANSTALTUNGEN

41. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie

Die diesjährige Jahrestagung steht unter dem Motto „Lunge unterwegs – Reise, Sport, Rehabilitation, Lunge in Extremsituationen“. Kernthemen wie COPD, Allergie und Umwelt, Asthma, zystische Fibrose, pulmonale ­Hypertension, interstitielle Lungenerkrankungen und Bronchuskarzinom kommen natürlich ebenfalls nicht zu kurz. Wann: 5.–7. Oktober 2017 Wo: Congress Innsbruck Info: www.ogp-kongress.at 23 DFP-Punkte

18. Jahrestagung der Österreichischen ­Adipositas Gesellschaft

Schwerpunkte der diesjährigen ÖAG-Jahrestagung sind Chancen und Limits in der Adipositastherapie – ­zwischen Lifestyle und chirurgischer Intervention. Das vielfältige Programm umfasst sämtliche Aspekte der Adipositas, darunter Epidemiologie, Ernährung, ­Genetik, Prävention, Therapie u.v.m. Wann: 20.–21. Oktober 2017 Wo: Tech Gate Vienna, Wien Info: www.adipositas-austria.org Zur DFP-Approbation eingereicht

Foto: Christof Lackner

Das Dreiländertreffen der Fachgesellschaften für ­Ultraschall in der Medizin (ÖGUM, DEGUM und SGUM) gilt als das innovativste Ultraschall-Meeting im deutschsprachigen Raum. In Refresher-Kursen, ­Hands-on-Workshops und wissenschaftlichen Vorträgen werden sowohl Basiswissen für die Praxis als auch ­neueste Entwicklungen und Erkenntnisse vermittelt. Anwenderseminare direkt vor und nach dem Kongress runden das Angebot ab.


Interessantes in kleinerem Rahmen

10. Interdisziplinärer Vulva-Workshop

Dieser Workshop möchte Wissensdefizite und damit ­verbundene Befangenheit im Umgang mit Patientinnen mit vulvären/anogenitalen Erkrankungen abbauen. ­Praxisorientiertes Wissen aus Sicht der unterschiedlichsten medizinischen Fachrichtungen soll vermittelt und die interdisziplinäre Zusammenarbeit gefördert werden. ­Neben Gynäkologen sind natürlich auch Ärzte ­angrenzender Fachgebiete sowie Allgemeinmediziner ­angesprochen. Wann: 29.–30. September 2017 Wo: Medizinische Universität Graz Info: www.vive.co.at 20 DFP-Punkte

Workshop der AG Herzinsuffizienz

In diesem Workshop werden anhand aktueller Fallbeispiele folgende Themen behandelt: Diagnostik in der Herzinsuffizienz, medikamentöse Therapie der Herz­ insuffizienz, Devices in der Herzinsuffizienz und ­Besonderheiten beim multimorbiden Patienten. Wann: 21. Oktober 2017 Wo: C3 Convention Center, Wien Info: www.atcardio.at 5 DFP-Punkte

28. Grazer ­Fortbildungstage

Fotos: Harry Schiffer Photodesign; Simon ”Sure shot” Oxley; Gamzova Olga – shutterstock.com

Die bereits zum 28. Mal ­stattfindende mehrtägige Ver­ anstaltung lockt Allgemeinmediziner und Fachärzte, aber auch in Ausbildung stehende Ärzte mit zahlreichen ­interdisziplinären Vorträgen, Seminaren und Workshops namhafter Referenten aus dem In-und Ausland. Wann: 9.–14. Oktober 2017 Wo: Congress Graz Info: www.grazerfortbildungstage.at DFP-approbiert

Lehrgänge, Kurse, Diplome

ÖÄK-Diplomlehrgang ­Ernährungsmedizin

Der interdisziplinäre Kinder-­­HautTag ist aus dem Fortbildungsprogramm der Dermatologie und ­Pädiatrie nicht mehr wegzudenken. Themenschwerpunkte sind heuer: metabolisches Syndrom bei Kindern und ­Jugendlichen, Exantheme und Ekzeme – einmal anders und Genodermatosen.

Dieser 6 Wochenendseminare ­umfassende Lehrgang vermittelt Wissen zu den Grundlagen der ­Ernährung, Diagnostik und ­Therapie von ernährungsbedingten Erkrankungen auf Basis ernährungsmedizinischer Erkenntnisse und Fertigkeiten sowie zur Prävention. Die Vortragenden sind fachkundige bzw. habilitierte Ärzte und Wissenschafter, die zum größten Teil an der Medizinischen Universität Graz sowie der Fachhochschule Joanneum tätig sind. Absolventen des Lehrgangs erhalten das ÖÄK-Diplom Ernährungsmedizin.

Wann: 13. Oktober 2017 Wo: Gesellschaft der Ärzte in Wien, Billrothhaus Info: http://www.kinder-haut-tag.at/ 9 DFP-Punkte

Wann: 10.–11. November 2017 Wo: Steiermarkhof, Graz Info: www.med.or.at 90 DFP-Punkte

8. Kinder-Haut-Tag

DFP VERANSTALTUNGEN

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Veranstaltungskalender Sept./Okt. 15. September bis 31. Oktober 2017

Alles für die Frau 2017 Ort: 7202 Bad Sauerbrunn Fortbildungs-ID: 589533 Datum: 7.10.2017, 9:00–13:00 Uhr

VU Neu – Praktische Anwendung und ­organisatorische Voraussetzungen

Balint-Gruppe Dr. Christine König Ort: 2632 Wimpassing Fortbildungs-ID: 585676 Datum: 5.10.2017, 19:00–22:00 Uhr

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WRAP-UPs Allgemeinmedizin 2017: Highlights internationaler Kongresse  für die Praxis

3

Balint-Gruppe St. Pölten, Dr. Regina Magdowski, MAS

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Ktn.

Laborwerte und bildgebende Verfahren

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SimBaby-Schulung Ort: 9500 Villach Fortbildungs-ID: 591007 Datum: 24.10.2017, 14:30–18:30 Uhr

BLS intrahospital Ort: 2100 Korneuburg Fortbildungs-ID: 588489 Datum: 18.9.2017, 14:00–16:00 Uhr

BLS intrahospital Ort: 2100 Korneuburg Fortbildungs-ID: 588491 Datum: 2.10.2017, 14:00–16:00 Uhr

Falldiskussionen Ort: 2345 Brunn am Gebirge Fortbildungs-ID: 587936 Datum: 19.9.2017, 19:30–21:30 Uhr

Festakt 10 Jahre Palliativteam Landesklinikum Hainburg:  „Grenzen in der Palliativversorgung“

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Ort: 2500 Baden Fortbildungs-ID: 588284 Datum: 21.10.2017, 9:00–13:00 Uhr

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DFP VERANSTALTUNGEN

Praktische Schmerzmedizin: Lernen am Fallbeispiel –  Interdisziplinäre Fallbesprechung

Ort: 4010 Linz Fortbildungs-ID: 559155 Datum: 23.10.2017, 18:00–20:30 Uhr

Notfall in der Ordi Ort: 4020 Linz Fortbildungs-ID: 558350 Datum: 15.9.2017, 13:00–17:00 Uhr

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Linzer Kongress für Allgemeinmedizin Ort: 4020 Linz Fortbildungs-ID: 578533 Datum: 23.9.2017, 9:00–17:15 Uhr

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Ultraschall 2017 – Anwenderseminar 10 „Ultraschall für die tägliche Praxis“

Mentale Gesundheit im Dialog: Depression – was nun?  Akuttherapie und Rehabilitation

2

Notarzt-Fortbildung gemäß ÄG § 40: Vom Arzt in Not zum Notarzt

Trügerische Sicherheit: Freiheitsbeschränkende Maßnahmen  bei Pflegebedürftigen

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Ort: 4010 Linz Fortbildungs-ID: 587642 Datum: 10.10.2017, 18:00–21:00 Uhr

Auffrischungskurs „Verkehrsmedizinische Schulung“ § 34 Ort: 4010 Linz Fortbildungs-ID: 570265 Datum: 12.10.2017, 18:30–22:00 Uhr

Ort: 4020 Linz Fortbildungs-ID: 588342 Datum: 18.10.2017, 14:00–15:00 Uhr

Seminarabend Kepler Universitätsklinikum, MedCampus III (vormals AKH)

Der kardiale Notfall

DMP „Therapie Aktiv“ – Implementierung in die Praxis

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Ort: 4190 Bad Leonfelden Fortbildungs-ID: 586022 Datum: 27.9.2017, 17:00–21:00 Uhr

Qualitätszirkel – Medikamentöse Therapie in der Psychiatrie

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Ort: 4400 St. Ulrich/Steyr Fortbildungs-ID: 584308 Datum: 2.10.2017, 19:00–21:00 Uhr

ALS-Training

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Ort: 4021 Linz Fortbildungs-ID: 590092 Datum: 19.10.2017, 19:00–21:00 Uhr

Ort: 4073 Wilhering Fortbildungs-ID: 589859 Datum: 20.9.2017, 8:15–9:00 Uhr

Ort: 4010 Linz Fortbildungs-ID: 544109 Datum: 29.–30.9.2017, 9:00–12:30 Uhr

4

5

6

Ort: 3631 Ottenschlag Fortbildungs-ID: 588810 Datum: 30.9.2017, 9:00–15:30 Uhr

2

4

Insult

10

22

Ort: 4020 Linz Fortbildungs-ID: 579408 Datum: 14.10.2017, 9:00–17:00 Uhr

4

Ort: 3550 Langenlois Fortbildungs-ID: 575263 Datum: 23.9.2017, 9:00–18:00 Uhr

5

Ort: 2410 Hainburg an der Donau Fortbildungs-ID: 588257 Datum: 16.9.2017, 9:00–13:30 Uhr

Misteltherapie in der Praxis

Vorsorgeuntersuchung

Ort: 3500 Krems Fortbildungs-ID: 584212 Datum: 3.10.2017, 18:30–21:30 Uhr

Ort: 9500 Villach Fortbildungs-ID: 591004 Datum: 3.10.2017, 14:30–18:30 Uhr

Ort: 3380 Pöchlarn Fortbildungs-ID: 567192 Datum: 7.–8.10.2017, 9:00–13:00 Uhr

Balint-Gruppe Donau-Universität Krems, Dr. Regina Magdowski, MAS

Ort: 9020 Klagenfurt Fortbildungs-ID: 572599 Datum: 6.10.2017, 14:00–18:00 Uhr

SimBaby-Schulung

5

Ort: 4010 Linz Fortbildungs-ID: 590409 Datum: 20.10.–14.12.2017, 15:00–21:15 Uhr

Ort: 3100 St. Pölten Fortbildungs-ID: 584207 Datum: 10.10.2017, 18:30–21:30 Uhr

Ort: 9020 Klagenfurt Fortbildungs-ID: 584877 Datum: 29.9.2017, 16:00–20:00 Uhr

Verkehrsmedizinische Schulung – ­ Refresher-Kurs gemäß § 22  Abs. 3 FührerscheingesetzGesundheitsverordnung

ÖÄK-Zertifikat „Ärztliche Wundbehandlung“

Ort: 3100 St. Pölten Fortbildungs-ID: 588313 Datum: 30.9.2017, 9:00–14:00 Uhr

Ort: 9020 Klagenfurt Fortbildungs-ID: 579464 Datum: 26.9.2017, 18:30–20:30 Uhr

Grundprinzipien in der Versorgung chronischer Wunden – Wege aus  dem Verbandstoff-Dschungel

4

Bgld.

ALLGEMEINMEDIZIN

Ort: 4820 Bad Ischl Fortbildungs-ID: 588433 Datum: 20.9.2017, 16:00–20:00 Uhr

ALS-Training Ort: 4820 Bad Ischl Fortbildungs-ID: 588434 Datum: 4.10.2017, 16:00–20:00 Uhr

4 4


Der Veranstaltungskalender bildet DFP-approbierte Veranstaltungen für die Fächer Allgemeinmedizin und Innere Medizin ab, die vom 15. 09. bis 31. 10. 2017 in Österreich stattfinden und bis Redaktionsschluss auf den Online-DFP-Kalender der Akademie der Ärzte hochgeladen wurden. Nähere Details zu den einzelnen Fortbildungsveranstaltungen sowie Anmeldeinformationen finden Sie auf www.dfpkalender.at.

Ort: 4820 Bad Ischl Fortbildungs-ID: 588435 Datum: 18.10.2017, 16:00–20:00 Uhr

Balint-Gruppe Dr. Meusburger Ort: 5020 Salzburg Fortbildungs-ID: 588409 Datum: 5.10.2017, 19:00–22:00 Uhr

Sbg.

Schulärztlicher Fortbildungstag Salzburg Ort: 5020 Salzburg Fortbildungs-ID: 580034 Datum: 6.10.2017, 12:30–19:00 Uhr

Trendforum 2017 – Fachkongress für ­Orthomolekulare Medizin (Tag 1) Ort: 5020 Salzburg Fortbildungs-ID: 584025 Datum: 20.10.2017, 9:00–17:45 Uhr

4

Trendforum 2017 – Fachkongress für ­Orthomolekulare Medizin (Tag 2)

8

Trendforum 2017 – Fachkongress für ­Orthomolekulare Medizin (Tag 3)

Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 591157 Datum: 23.9.2017, 9:00–17:00 Uhr

Varizen- und Ulkuschirurgie Ort: 5450 Werfen Fortbildungs-ID: 590318 Datum: 26.9.2017, 19:00–20:30 Uhr

Psychotherapiewoche 2017 Ort: 5630 Bad Hofgastein Fortbildungs-ID: 583728 Datum: 16.–22.9.2017

2 55

16

28. Grazer Fortbildungstage der Ärztekammer für Steiermark

7

Ort: 5020 Salzburg Fortbildungs-ID: 584027 Datum: 22.10.2017, 9:00–17:00 Uhr

7

Impingement der Schulter

Ort: 5020 Salzburg Fortbildungs-ID: 584026 Datum: 21.10.2017, 9:00–17:30 Uhr

4 6

8

Stmk.

ALS-Training

Sbg.

Ziffer = Anzahl der DFP-Punkte

Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 480198 Datum: 9.–14.10.2017

Infoseminar „Prüfung zur Ärztin/zum Arzt für Allgemeinmedizin“

3

Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586433 Datum: 10.10.2017, 19:15–21:00 Uhr

Grundkurs Verkehrsmedizinische Schulung nach § 34 FSG

10

Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586436 Datum: 11.10.2017, 8:00–21:00 Uhr

Das erste generische Pregabalin in der Grünen Box1*

Pregabalin Krka 25 mg, 50 mg, 75 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg, 300 mg Hartkapseln

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3

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* Indikationen laut Fachinformation: Neuropathische Schmerzen, Epilepsie und Generalisierte Angststörungen. Fachkurzinformation siehe Seite 50

Krka Pharma GmbH Wien, 06/2017, Österreich, 2017-07 (MV 2017-32142)

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Referenzen: 1. Warenverzeichnis Stand August 2015. 2. Fachinformation Pregabalin Krka. 3. Pregabalin Registration Dossier, 1.2 Common - Annex 5.12 CEP TSE.

Jetzt lässt Pregabalin Krka noch mehr PatientInnen aufblühen. Seit 17.7.2017 Indikationserweiterung auch auf Neuropathische Schmerzen.


4

Praxisrelevante Erkenntnisse wichtiger ­Kongresse 2017

Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586444 Datum: 12.10.2017, 15:30–19:30 Uhr

Adipositas-Akademie: Basisinformationen (Modul I)

5

Die Not mit der Luft Ort: 6020 Innsbruck Fortbildungs-ID: 587750 Datum: 23.10.2017, 19:00–20:30 Uhr

Qualitätszirkel Sexualmedizin

3

Ort: 6020 Innsbruck Fortbildungs-ID: 588245 Datum: 23.10.2017, 19:30–21:00 Uhr

Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586466 Datum: 13.10.2017, 13:00–15:15 Uhr

Die 10 häufigsten Fragen an die Sexualmedizin in der Praxis

Tiroler Ärztetage 2017: Chirurgische Notfälle bei geriatrischen Patienten

3

Three Golden Classical Acu-Point Combinations for All Kinds of Pain

1 10 8

Ort: 8052 Graz Fortbildungs-ID: 586467 Datum: 14.10.2017, 9:00–17:00 Uhr

ÖÄK-Zertifikat „Ärztliche Wundbehandlung: Die chronische Wunde – CW12“ (Modul 2)

10

Ort: 8112 Gratwein-Straßengel Fortbildungs-ID: 576417 Datum: 30.9.2017, 9:00–18:30 Uhr

ÖÄK-Zertifikat „Ärztliche Wundbehandlung: Die chronische Wunde – CW12“ (Modul 3)

10

Ort: 8112 Gratwein-Straßengel Fortbildungs-ID: 576420 Datum: 14.10.2017, 9:00–18:30 Uhr

Schularztkaffee Ort: 8600 Bruck an der Mur Fortbildungs-ID: 575257 Datum: 4.10.2017, 15:00–16:30 Uhr

Refresher für Leitende Notärzte Ort: 8970 Schladming Fortbildungs-ID: 571731 Datum: 5.–7.10.2017

Interprofessioneller Basislehrgang Palliative Care 2017/18, Block 3

1 20 20

Tirol

Ort: 6020 Innsbruck Fortbildungs-ID: 554869 Datum: 18.–21.9.2017, 9:00–18:30 Uhr

Welche Impfungen brauche ich und wie begegne ich Impfmythen?

2

Ort: 6020 Innsbruck Fortbildungs-ID: 588420 Datum: 4.10.2017, 19:00–20:30 Uhr

ÖÄK-Lehrgang Geriatrie, 7. Block Ort: 6020 Innsbruck Fortbildungs-ID: 568205 Datum: 6.–7.10.2017, 9:30–17:30 Uhr

42

Tiroler Ärztetage 2017: Onkologische Betreuung in der Praxis

DFP VERANSTALTUNGEN

15

Tiroler Ärztetage 2017: Strahlenschutz-Refresher

Tiroler Ärztetage 2017: Schlafmedizin Ort: 6060 Hall Fortbildungs-ID: 589205 Datum: 22.9.2017, 14:00–16:30 Uhr

Tiroler Ärztetage 2017: Basiscurriculum ­Substitutionsbehandlung

4

Tiroler Ärztetage 2017: Verkehrsmedizinischer Refresher-Kurs

Tiroler Ärztetage 2017: Workshop „Erkrankungen der Lendenwirbelsäule“

Tiroler Ärztetage 2017: Notfallmedizinischer Refresher-Kurs

Tiroler Ärztetage 2017: #turnusaktiv: Tropenmedizin

ÖÄK-Diplom „Alpin- und Höhenmedizin“ (Grundkurs B)

Tiroler Ärztetage 2017: Sportmedizin – Orthopädisch-traumatologisch- physikalischer Grundkurs II

11

Ort: 6060 Hall Fortbildungs-ID: 585318 Datum: 22.–23.9.2017, 15:00–16:00 Uhr

Tiroler Ärztetage 2017: Verkehrsmedizinischer ­Grundkurs

Ort: 6060 Hall Fortbildungs-ID: 589206 Datum: 23.9.2017, 8:30–12:00 Uhr

Erste-Hilfe-Refresher für SchulärztInnen Ort: 6063 Rum Fortbildungs-ID: 584100 Datum: 21.–24.9.2017, 8:00–18:00 Uhr

Simulation.Tirol – Interaktiver EKG-Kurs

Simulation.Tirol – Kreuzfahrt mit ACLS-AHA-Kurs 

Simulation.Tirol – ACLS Provider-Kurs Ort: 6414 Mieming Fortbildungs-ID: 575577 Datum: 14.–15.10.2017, 9:00–18:00 Uhr

Simulation.Tirol – Notarzt-Refresher-Kurs

12

Ort: 6060 Hall Fortbildungs-ID: 585319 Datum: 22.–23.9.2017, 13:30–17:00 Uhr

Tiroler Ärztetage 2017: Ein Streifzug durch die Geriatrie

Ort: 6060 Hall Fortbildungs-ID: 588660 Datum: 11.10.2017, 16:45–18:15 Uhr

2 40 8 18

Ort: 6414 Mieming Fortbildungs-ID: 575583 Datum: 5.–6.10.2017, 9:00–18:00 Uhr

Ort: 6060 Hall Fortbildungs-ID: 585351 Datum: 22.–23.9.2017, 14:15–15:30 Uhr

Tiroler Ärztetage 2017: Ultraschallkurs „Abdomen“ für Anfänger

Assistenten-Balint-Gruppe PKH Hall/Tirol

Ort: 6414 Mieming Fortbildungs-ID: 586242 Datum: 16.9.2017, 9:00–17:00 Uhr

10

13

Ort: 6060 Hall Fortbildungs-ID: 585308 Datum: 29.–30.9.2017, 14:00–14:30 Uhr

3

16

5

Ort: 6060 Hall Fortbildungs-ID: 589210 Datum: 23.9.2017, 13:00–17:00 Uhr

3

Ort: 6060 Hall Fortbildungs-ID: 585310 Datum: 22.–23.9.2017, 8:45–17:00 Uhr

4

Ort: 6060 Hall Fortbildungs-ID: 585340 Datum: 23.9.2017, 13:00–17:00 Uhr

4

20

4

Ort: 6060 Hall Fortbildungs-ID: 585341 Datum: 23.9.2017, 13:00–17:00 Uhr

4

Ort: 6060 Hall Fortbildungs-ID: 585315 Datum: 22.–23.9.2017, 8:45–17:00 Uhr

5

Ort: 6060 Hall Fortbildungs-ID: 585345 Datum: 23.9.2017, 13:00–17:30 Uhr

Ort: 6060 Hall Fortbildungs-ID: 585323 Datum: 22.9.2017, 14:30–17:00 Uhr

Ort: 8052 Graz Fortbildungs-ID: 576469 Datum: 27.9.2017, 9:00–18:00 Uhr

Der Notfall – Professionelle Erste Hilfe, bis der Notarzt kommt

2

Ort: 6060 Hall Fortbildungs-ID: 585328 Datum: 22.9.2017, 13:30–16:30 Uhr

Tirol

Stmk.

Ort: 8011 Graz Fortbildungs-ID: 569474 Datum: 29.9.2017, 15:30–17:00 Uhr

Tiroler Ärztetage 2017: Management von ­Infektionen – Aktuelles zu Impfungen

4

Ort: 6060 Hall Fortbildungs-ID: 585338 Datum: 23.9.2017, 9:00–12:30 Uhr

Ort: 6060 Hall Fortbildungs-ID: 589204 Datum: 22.9.2017, 13:30–17:00 Uhr

Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586458 Datum: 13.10.2017, 13:00–15:15 Uhr

Schularztkaffee

Tiroler Ärztetage 2017: Seltene Krankheiten – gar nicht so selten!

Ort: 6020 Innsbruck Fortbildungs-ID: 589260 Datum: 18.10.2017, 17:30–20:00 Uhr

Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586456 Datum: 13.10.2017, 9:00–13:00 Uhr

Aufklärungsgespräch und Patientenverfügung in der Praxis

3

Tirol

Refresher-Kurs Verkehrsmedizin nach § 22 (3) FSG-GV

Ort: 6414 Mieming Fortbildungs-ID: 575755 Datum: 14.–15.10.2017, 9:00–18:00 Uhr

Simulation.Tirol – Sedierungsnotfall-Kurs

4

Ort: 6414 Mieming Fortbildungs-ID: 584493 Datum: 20.10.2017, 9:00–18:00 Uhr

Simulation.Tirol – Kindernotfall-Kurs Ort: 6414 Mieming Fortbildungs-ID: 575283 Datum: 21.10.2017, 9:00–18:00 Uhr

18 18 9 9


Ort: 6414 Mieming Fortbildungs-ID: 575757 Datum: 21.–22.10.2017, 9:00–18:00 Uhr

Simulation.Tirol – Schockraum-Training

Tirol

Ort: 6414 Mieming Fortbildungs-ID: 575273 Datum: 22.10.2017, 9:00–18:00 Uhr

Simulation.Tirol – Erste-Hilfe-Kurs Ort: 6414 Mieming Fortbildungs-ID: 575262 Datum: 28.10.2017, 9:00–18:00 Uhr

Simulation.Tirol – PALS Provider-Kurs Ort: 6414 Mieming Fortbildungs-ID: 585147 Datum: 28.–29.10.2017, 9:00–18:00 Uhr

Simulation.Tirol – Erste-Hilfe-Kurs Ort: 6414 Mieming Fortbildungs-ID: 575264 Datum: 29.10.2017, 9:00–18:00 Uhr

Workshop „Netzwerk Familie: Das Theater mit der Kommunikation“

18

Vorsorgeuntersuchung Neu Ort: 1010 Wien Fortbildungs-ID: 588927 Datum: 11.10.2017, 20:00–22:00 Uhr

9

76. Erfahrungsaustausch: Schwierige Fälle als Lehrmeister für die Praxis

9

Wege zur erfolgreichen Wundtherapie Ort: 1010 Wien Fortbildungs-ID: 589487 Datum: 14.10.2017, 9:00–12:00 Uhr

12

Ausbildung zum Arbeitsmediziner – Modul 2: Physische Einflussfaktoren A

Hohenemser Ultraschall-Kurse: Abschluss- und Refresher-Kurs

9

Wechseljahre von Frau und Mann aus Sicht der TCM

Multimodale Therapie bei chronischen Schmerzpatienten

Qualitätszirkel Drogentherapie – Cannabis-Konsum und -Verschreibung

Delir Ort: 6900 Bregenz Fortbildungs-ID: 575479 Datum: 21.9.2017, 13:00 Uhr

Diabetes Typ 2 (Teil 2) Ort: 1010 Wien Fortbildungs-ID: 590290 Datum: 27.9.2017, 19:00–21:00 Uhr

Allergologische Erkrankungen – Diagnose und Therapie

1 3 4

Ort: 1010 Wien Fortbildungs-ID: 589484 Datum: 30.9.2017, 9:00–12:00 Uhr

Wien

Seminar für Lehrpraxis-BetreiberInnen Ort: 1010 Wien Fortbildungs-ID: 590869 Datum: 30.9.2017, 9:00–13:00 Uhr

Verkehrsmedizinischer Fortbildungskurs für SV-Ärzte gemäß § 34 FSG

4

Ort: 1010 Wien Fortbildungs-ID: 590291 Datum: 10.10.2017, 19:00–21:00 Uhr

Bezirksärztesitzung 2. Bezirk: Brennpunkt Blase

Schulärztlicher Fortbildungstag Wien Ort: 1030 Wien Fortbildungs-ID: 580031 Datum: 15.9.2017, 12:30–19:00 Uhr

Pflichtfortbildung Reanimationskurs Ort: 1030 Wien Fortbildungs-ID: 587609 Datum: 18.9.2017, 9:00–10:00 Uhr

Traumatologie Ort: 1030 Wien Fortbildungs-ID: 587636 Datum: 18.9.2017, 19:30–21:30 Uhr

Ort: 1030 Wien Fortbildungs-ID: 568476 Datum: 30.9.–1.10.2017, 9:00–12:30 Uhr

Ort: 1030 Wien Fortbildungs-ID: 589881 Datum: 21.9.2017, 13:00–14:00 Uhr

Fit für die Praxis/KAR

3

Ort: 1030 Wien Fortbildungs-ID: 589900 Datum: 23.–25.10.2017, 13:00–17:00 Uhr

Therapie- und DMP-Zirkel für den 4. Bezirk

28

Balint-Gruppe MR Dr. Siegfried Odehnal Ort: 1040 Wien Fortbildungs-ID: 589220 Datum: 21.10.2017, 9:00 Uhr

Westliche Arzneipflanzen und TCM – Modul 2: Einzelpflanzenstudium EK2

4

Ort: 1030 Wien Fortbildungs-ID: 589913 Datum: 21.9.2017, 14:15–15:45 Uhr

Fit für die Praxis/KAR Ort: 1030 Wien Fortbildungs-ID: 589882 Datum: 28.9.2017, 13:00–14:00 Uhr

Westliche Arzneipflanzen und TCM – Modul 2: Einzelpflanzenstudium EK3

Therapie- und DMP-Zirkel für den 6. und 7. Bezirk

6 1

Opioidsubstitution und das neue ­Suchmittelgesetz/die neue  Suchtgiftverordnung: Amtsärztliche Aspekte

1 2

2 8 23 23 2

Ort: 1060 Wien Fortbildungs-ID: 572758 Datum: 27.9.2017, 19:00 Uhr

Ort: 1060 Wien Fortbildungs-ID: 575090 Datum: 10.10.2017, 19:30 Uhr

16

12

Ort: 1060 Wien Fortbildungs-ID: 549167 Datum: 20.–22.10.2017, 14:00–13:00 Uhr

Therapie- und DMP-Zirkel für den 6. und 7. Bezirk: Aus dem Foko lernen

2

1

Ort: 1060 Wien Fortbildungs-ID: 549165 Datum: 15.–17.9.2017, 14:00–13:00 Uhr

4 2

4

Ort: 1040 Wien Fortbildungs-ID: 589791 Datum: 19.9.2017, 19:30–21:30 Uhr

3

Ort: 1020 Wien Fortbildungs-ID: 578306 Datum: 12.10.2017, 19:30–21:00 Uhr

Fit für die Praxis/KAR

5

Fit für die Praxis/KAR

4

Ort: 1020 Wien Fortbildungs-ID: 590984 Datum: 17.10.2017, 19:30–22:30 Uhr

Forum Neuraltherapie 2017

Ort: 1010 Wien Fortbildungs-ID: 589483 Datum: 30.9.2017, 9:00–13:00 Uhr

Schmerztherapie bei PalliativpatientInnen – Neues und Altbewährtes

Qualitätszirkel Drogentherapie – ­Abstinenzwunsch in der  Substitutionsbehandlung

20

Ort: 6845 Hohenems Fortbildungs-ID: 588687 Datum: 3.10.2017, 19:45–21:15 Uhr

Ort: 1030 Wien Fortbildungs-ID: 589884 Datum: 12.10.2017, 13:00–14:00 Uhr

Ort: 1020 Wien Fortbildungs-ID: 590959 Datum: 27.9.2017, 20:00–22:30 Uhr

20

2

Fit für die Praxis/KAR

Ort: 1010 Wien Fortbildungs-ID: 590294 Datum: 30.10.2017, 19:00–21:00 Uhr

6

Ort: 6845 Hohenems Fortbildungs-ID: 574847 Datum: 19.–21.10.2017, 8:30–12:00 Uhr

4

Ort: 1030 Wien Fortbildungs-ID: 587266 Datum: 5.10.2017, 13:00–16:00 Uhr

Ort: 1010 Wien Fortbildungs-ID: 587695 Datum: 16.–19.10.2017, 8:30–17:00 Uhr

Wien

Vlbg.

Ort: 6845 Hohenems Fortbildungs-ID: 574846 Datum: 28.–30.9.2017, 8:15–12:00 Uhr

Fit für die Praxis/KAR

Ort: 1010 Wien Fortbildungs-ID: 589488 Datum: 14.10.2017, 9:00–12:30 Uhr

Ort: 6840 Götzis Fortbildungs-ID: 587493 Datum: 18.10.2017, 14:00–19:00 Uhr

Hohenemser Ultraschall-Grundkurs

3

Wien

Simulation.Tirol – Notarzt-Refresher-Kurs

2 2

Ort: 1060 Wien Fortbildungs-ID: 591151 Datum: 2.10.2017, 15:30–17:00 Uhr

Balint-Gruppe Sexualmedizin Dr. Edlhaimb Ort: 1080 Wien Fortbildungs-ID: 573298 Datum: 15.9.2017, 15:00–18:00 Uhr

Grundausbildung für Strahlenschutzbeauftragte in  der Human- und Zahnmedizin

4 26

Ort: 1090 Wien Fortbildungs-ID: 586381 Datum: 25.–27.9.2017, 8:00–16:00 Uhr

Therapie- und DMP-Zirkel für den 3. und 10. Bezirk: Interaktiver- interdisziplinärer Erfahrungsaustausch

2

Ort: 1100 Wien Fortbildungs-ID: 572687 Datum: 25.9.2017, 20:00 Uhr

1 DFP VERANSTALTUNGEN

43


2

Balint-Gruppe MR Dr. Siegfried Odehnal Ort: 1130 Wien Fortbildungs- ID: 589224 Datum: 11.10.2017, 15:00 Uhr

Ort: 1100 Wien Fortbildungs-ID: 579686 Datum: 13.10.2017, 12:00–18:00 Uhr

Kongress „Traditionelle Europäische Medizin (TEM)“

Therapie- und DMP-Zirkel für den 14. Bezirk

3

Medizinische Hypnose – Grundkurs

Ort: 1110 Wien Fortbildungs-ID: 580227 Datum: 18.9.2017, 9:30–17:00 Uhr

Praxisnahe Sexualmedizin aus der ­Sexualpädagogik

10

Newcomer-Schulung OWS – Notfallmanagement,  Reanimation und mehr

8 8

Qualitätszirkel Drogentherapie – Schwangerschaft und Substitution,  Schwangerschaft und Beikonsum

8

Fit für die Praxis (OWS): Einige häufige und seltenere Dermatosen – ein Quiz

Therapie- und DMP-Zirkel für den 5. und 12. Bezirk

8 2

Ort: 1120 Wien Fortbildungs-ID: 574570 Datum: 27.9.2017, 19:30 Uhr

Qualitätszirkel Drogentherapie – Relevante Neuerungen im SMG

4

Ort: 1120 Wien Fortbildungs-ID: 590966 Datum: 18.10.2017, 20:00–22:30 Uhr

Erweiterte Startausbildung „Gerinnung, Fehleranalyse – Transfusionsirrtümer“

3

Ort: 1130 Wien Fortbildungs-ID: 569292 Datum: 19.9.2017

Erweiterte Startausbildung „Medikamentöse Schmerztherapie“

3

Ort: 1130 Wien Fortbildungs-ID: 566769 Datum: 21.9.2017

Erweiterte Startausbildung „Mikrobiologische Diagnostik  und Antibiotikawahl“

3

Ort: 1130 Wien Fortbildungs-ID: 567830 Datum: 3.10.2017

Erweiterte Startausbildung „Port-a-Cath“ Ort: 1130 Wien Fortbildungs-ID: 581407 Datum: 9.10.2017, 14:00–15:00 Uhr

Erweiterte Startausbildung „Neurostatus“ Ort: 1130 Wien Fortbildungs-ID: 569282 Datum: 12.10.2017

44

DFP VERANSTALTUNGEN

Startmodul „Rezeptierkunde“

20

Ort: 1160 Wien Fortbildungs-ID: 583955 Datum: 12.10.2017, 12:00–15:00 Uhr

Startmodul „Knüpfkurs“

3

Ort: 1160 Wien Fortbildungs-ID: 584004 Datum: 19.10.2017, 12:30–14:00 Uhr

Die optimale Wundversorgung zum richtigen Zeitpunkt – Vakuumtherapie

Wiener Allergiekurs 2017 Ort: 1150 Wien Fortbildungs-ID: 585832 Datum: 30.9.2017, 8:30–18:00 Uhr

4

Palliativmedizin und Comfort Terminal Care Ort: 1160 Wien Fortbildungs-ID: 580292 Datum: 12.10.2017, 13:00–16:00 Uhr

1

Balint-Gruppe Dr. Claudia Brechtelsbauer, MSc

6 4

Ort: 1150 Wien Fortbildungs-ID: 571956 Datum: 12.10.2017, 19:00–22:00 Uhr

Therapie- und DMP-Zirkel für den 15. und 16. Bezirk: Qualität der  Medikamentenverschreibung

Verkehrsmedizinischer Auffrischungskurs für Sachverständige  ÄrztInnen gemäß § 34 FSG

Ort: 1160 Wien Fortbildungs-ID: 572786 Datum: 4.10.2017, 19:00 Uhr

Therapie- und DMP-Zirkel für den 15. und 16. Bezirk: Magistraliter-Rezepte

2

Ort: 1160 Wien Fortbildungs-ID: 572787 Datum: 18.10.2017, 19:00 Uhr

Startmodul „Knüpfkurs“ Ort: 1160 Wien Fortbildungs-ID: 584003 Datum: 21.9.2017, 12:30–14:00 Uhr

Startmodul „Blutbank und Zentrallaboratorium“

2 2

Ort: 1160 Wien Fortbildungs-ID: 583879 Datum: 4.10.2017, 9:00–10:30 Uhr

1

Startmodul „EKG-Basic-Kurs“

2

Startmodul „Physikalische Medizin“

Ort: 1160 Wien Fortbildungs-ID: 583967 Datum: 6.10.2017, 11:30–12:30 Uhr

Ort: 1160 Wien Fortbildungs-ID: 583995 Datum: 6.10.2017, 10:30–11:30 Uhr

2 1

2 3 2 1 3 4

Ort: 1170 Wien Fortbildungs-ID: 582673 Datum: 16.9.2017, 9:00–13:00 Uhr

Schulung zum Sachverständigen Arzt ­entsprechend dem Führerscheingesetz

12

Ort: 1170 Wien Fortbildungs-ID: 585724 Datum: 23.–24.9.2017, 9:00–13:00 Uhr

Therapie- und DMP-Zirkel für den 17. Bezirk

2

2

Ort: 1160 Wien Fortbildungs-ID: 590019 Datum: 12.10.2017, 13:30–14:30 Uhr

Ort: 1140 Wien Fortbildungs-ID: 589132 Datum: 11.10.2017, 12:30–13:30 Uhr

Wien

Wien

Ort: 1110 Wien Fortbildungs-ID: 580249 Datum: 22.9.2017, 9:30–17:00 Uhr

Ort: 1160 Wien Fortbildungs-ID: 583920 Datum: 12.10.2017, 10:00–11:30 Uhr

Ort: 1140 Wien Fortbildungs-ID: 590969 Datum: 10.10.2017, 19:30–22:00 Uhr

Ort: 1110 Wien Fortbildungs-ID: 580248 Datum: 21.9.2017, 9:30–17:00 Uhr

Sex im Alter

Startmodul „Hygienebasics“

Ort: 1140 Wien Fortbildungs-ID: 571942 Datum: 10.10.2017, 8:00–13:00 Uhr

Ort: 1110 Wien Fortbildungs-ID: 580207 Datum: 19.9.2017, 9:30–17:00 Uhr

Therapien bei Sexualstörungen am Prüfstand – was hilft wirklich?

2

Ort: 1160 Wien Fortbildungs-ID: 583978 Datum: 10.10.2017, 8:00–9:30 Uhr

Ort: 1090 Wien Fortbildungs-ID: 589534 Datum: 7.10.2017, 21.10.2017, 4.11.2017, 10:00–17:00 Uhr

Ort: 1100 Wien Fortbildungs-ID: 551222 Datum: 21.10.2017, 9:00–19:00 Uhr

Heikle Themen in der Sexualmedizin

Startmodul „Pathologie-Einführung“

Ort: 1140 Wien Fortbildungs-ID: 572774 Datum: 28.9.2017, 19:30 Uhr

Ort: 1100 Wien Fortbildungs-ID: 580707 Datum: 14.10.2017, 9:00–17:30 Uhr

Spezialkurs „Integrative Therapie des ­Bewegungsapparates 3“

5

Wien

Kongress „Traditionelle Europäische Medizin (TEM)“

Ort: 1180 Wien Fortbildungs-ID: 572932 Datum: 20.9.2017, 19:00 Uhr

Von Slow-und-Fast-Metabolizern: ­Polymorphismus

2 2

Ort: 1190 Wien Fortbildungs-ID: 590267 Datum: 18.10.2017, 19:30–21:30 Uhr

Therapie- und DMP-Zirkel für den 20. Bezirk

2

Ort: 1200 Wien Fortbildungs-ID: 589812 Datum: 10.10.2017, 19:30–21:30 Uhr

Therapie- und DMP-Zirkel für den 21. Bezirk: ­Rheumatologische Erkrankungen

2

Ort: 1210 Wien Fortbildungs-ID: 573909 Datum: 21.9.2017, 19:30 Uhr

Therapie- und DMP-Zirkel für den 21. Bezirk

2

Ort: 1210 Wien Fortbildungs-ID: 589786 Datum: 3.10.2017, 20:00–22:00 Uhr

Qualitätszirkel Drogentherapie – Änderungen des Suchtmittelgesetzes  und der Suchtgiftverordnung Ort: 1210 Wien Fortbildungs-ID: 590976 Datum: 31.10.2017, 20:00–22:30 Uhr

4


1

Rheuma und Sport Ort: 9020 Klagenfurt Fortbildungs-ID: 589364 Datum: 27.9.2017, 19:00–20:30 Uhr

Ort: 1220 Wien Fortbildungs-ID: 590357 Datum: 21.9.2017, 12:30–13:30 Uhr

Demenz erkennen – Projekt „Sustain“

Wien

Ort: 1220 Wien Fortbildungs-ID: 590358 Datum: 5.10.2017, 12:30–13:30 Uhr

Qualitätszirkel Drogentherapie – Das neue Suchtmittelgesetz und  die neue Suchtmittelverordnung

Drei kardiologische Fälle im Lichte neuer Guidelines – nach dem ESC 2017

1 4

Fortbildung am Punkt Klagenfurt Ort: 9020 Klagenfurt Fortbildungs-ID: 588340 Datum: 7.10.2017, 9:00–14:00 Uhr

Transthorakale Echokardiografie (Grundkurs I)

1

Schnittstellenmanagement der Hyperurikämie – Der  Allgemeinmediziner im Fokus

2

Diabetes- und Hypertonie-Update Ort: 9212 Techelsberg am Wörthersee Fortbildungs-ID: 583792 Datum: 11.10.2017, 19:00–20:30 Uhr

Ktn.

INNERE MEDIZIN 2

Ort: 7000 Eisenstadt Fortbildungs-ID: 591115 Datum: 21.9.2017, 13:30–15:00 Uhr

Transfusionsschulung/ Blutdepot-Einschulung

Bgld.

Ort: 7202 Bad Sauerbrunn Fortbildungs-ID: 589533 Datum: 7.10.2017, 9:00–13:00 Uhr

Update Bronchuskarzinom Ort: 7350 Oberpullendorf Fortbildungs-ID: 580866 Datum: 27.9.2017, 13:30–15:00 Uhr

Lipide im Blickpunkt – Neue Therapieansätze und ihr Potenzial

2

Atemwegsorgane Ort: 9500 Villach Fortbildungs-ID: 575110 Datum: 3.10.2017, 13:00–14:00 Uhr

4

Orale Antidiabetika und Inhalativa Ort: 9500 Villach Fortbildungs-ID: 586977 Datum: 12.10.2017, 19:00–21:15 Uhr

2

Update „Kardiovaskuläre Prävention – Ist die Polypille die Lösung?“

2

Ort: 9500 Villach Fortbildungs-ID: 590337 Datum: 24.10.2017, 19:30–21:00 Uhr

Ort: 7431 Bad Tatzmannsdorf Fortbildungs-ID: 589322 Datum: 30.9.2017, 10:00–14:30 Uhr

5

Wegbereiter von Myokardinfarkt und Insult: Metabolisches Syndrom  und Schlafapnoe

2

Ort: 9020 Klagenfurt Fortbildungs-ID: 590211 Datum: 27.9.2017, 19:00–20:30 Uhr

2

Highlights vom ESC Ort: 2100 Korneuburg Fortbildungs-ID: 588268 Datum: 3.10.2017, 19:00–21:00 Uhr

18

Uveitis Ort: 2000 Stockerau Fortbildungs-ID: 585465 Datum: 20.9.2017, 8:10–9:00 Uhr

15

ACS – von der Akutsituation bis zur Langzeittherapie

3 1

Ort: 2130 Mistelbach Fortbildungs-ID: 589700 Datum: 27.9.2017, 13:30–14:30 Uhr

2

Update Amyloidose Ort: 2130 Mistelbach Fortbildungs-ID: 589695 Datum: 4.10.2017, 13:30–14:30 Uhr

NOAK/DOAK – Hat diese Substanzklasse Marcoumar wirklich verändert?

2

15 1 3 2 1 2

DMP und Diskussion von Fallbeispielen – Wann an Zentrum weiterschicken?

1 2

Ort: 3100 St. Pölten Fortbildungs-ID: 581348 Datum: 20.9.2017, 19:00–20:30 Uhr

Atherosklerose: Beeinflussbar durch starke Lipidsenkung? –  Der Hochrisikopatient in der Praxis

2

Ort: 3100 St. Pölten-Ratzersdorf Fortbildungs-ID: 590088 Datum: 12.10.2017, 19:00–20:30 Uhr

EKG – Befundung und Interpretation: Einfach gemacht für die Praxis

12

Ort: 3252 Petzenkirchen Fortbildungs-ID: 567210 Datum: 16.–17.9.2017, 9:00–13:00 Uhr

Herz-Kreislauf-Erkrankungen – Prävention: Die Machbarkeit des Unmöglichen?

12

Ort: 3252 Petzenkirchen Fortbildungs-ID: 567275 Datum: 23.–24.9.2017, 9:00–13:00 Uhr

Endokrinologie, Elektrolyt- und Vitaminhaushalt

12

Ort: 3252 Petzenkirchen Fortbildungs-ID: 567228 Datum: 30.9.–1.10.2017, 9:00–13:00 Uhr

(Prä-)Diabetes in der Praxis: Screening, OADs, Lifestyle und Spätschäden

12

Ort: 3252 Petzenkirchen Fortbildungs-ID: 567225 Datum: 14.–15.10.2017, 9:00–13:00 Uhr

MegaCode

1

1

Ort: 2130 Mistelbach Fortbildungs-ID: 589692 Datum: 18.10.2017, 13:30–14:30 Uhr

2

Ort: 9504 Villach-Warmbad Fortbildungs-ID: 586617 Datum: 4.10.2017, 19:00–20:30 Uhr

Ort: 9020 Klagenfurt Fortbildungs-ID: 588922 Datum: 26.9.2017, 19:00–21:00 Uhr

Hot Topics 2017: Sweetheart – Diabetestherapie, die zu Herzen geht

5

Ort: 9500 Villach Fortbildungs-ID: 577915 Datum: 31.10.2017, 13:00–14:00 Uhr

Ktn.

Update „Kardiovaskuläre Prävention – Ist die Polypille die Lösung?

Niere und harnableitendes System

1

Ort: 2070 Retz Fortbildungs-ID: 586405 Datum: 6.–8.10.2017, 9:00–14:45 Uhr

Ort: 9400 Wolfsberg Fortbildungs-ID: 591271 Datum: 3.10.2017, 19:30–21:00 Uhr

Ort: 9500 Villach Fortbildungs-ID: 586691 Datum: 28.–30.9.2017, 19:00–16:00 Uhr

Ort: 7350 Oberpullendorf Fortbildungs-ID: 589309 Datum: 28.9.2017, 19:30–21:00 Uhr

Mann, Herz und Gesundheit

Moderne Diabetestherapie im Zeitalter der Kardioprotektion

Jahrestagung der ÖGN und ÖGH

Ort: 7000 Eisenstadt Fortbildungs-ID: 591117 Datum: 5.10.2017, 13:30–15:00 Uhr

Alles für die Frau 2017

12. Weinviertler Sportärztetage: Lunge, Stoffwechsel und Bewegung

Ort: 9210 Pörtschach Fortbildungs-ID: 588532 Datum: 18.10.2017, 19:30–21:00 Uhr

Ort: 1230 Wien Fortbildungs-ID: 572768 Datum: 20.9.2017, 19:30 Uhr

Transfusionsschulung/ Blutdepot-Einschulung

2

Ort: 2000 Stockerau Fortbildungs-ID: 581855 Datum: 18.10.2017, 8:10–9:00 Uhr

Ort: 9020 Klagenfurt Fortbildungs-ID: 574966 Datum: 20.–21.10.2017, 14:00–20:00 Uhr

Ort: 1220 Wien Fortbildungs-ID: 590359 Datum: 19.10.2017, 12:30–13:30 Uhr

Therapie- und DMP-Zirkel für den 13. und 23. Bezirk: Arzt als Chef in Kassenpraxis

Update Pulmonale Hypertonie

Ort: 9020 Klagenfurt Fortbildungs-ID: 589995 Datum: 28.9.2017, 19:00–20:30 Uhr

Ort: 1220 Wien Fortbildungs-ID: 590972 Datum: 12.10.2017, 20:00–22:30 Uhr

Schon wieder eine verlängerte PTT! – Kasuistik zu seltenen, aber gefährlichen  Krankheitsbildern

2

Umgang mit Suizidalität – Der suizidale Patient

Ort: 3252 Petzenkirchen Fortbildungs-ID: 567321 Datum: 21.–22.10.2017, 9:00–13:30 Uhr

COPD kompakt Ort: 3321 Ardagger Markt Fortbildungs-ID: 590680 Datum: 28.9.2017, 19:00–20:30 Uhr

16 2

DFP VERANSTALTUNGEN

45


Ort: 3390 Melk Fortbildungs-ID: 586015 Datum: 16.9.2017, 9:00–18:00 Uhr

Echokardiografie-Jour-fixe Ort: 3500 Krems Fortbildungs-ID: 590475 Datum: 18.9.2017, 15:00 Uhr

Echokardiografie-Jour-fixe Ort: 3500 Krems Fortbildungs-ID: 590477 Datum: 25.9.2017, 15:00 Uhr

Echokardiografie-Jour-fixe Ort: 3500 Krems Fortbildungs-ID: 590484 Datum: 2.10.2017, 15:00 Uhr

Echokardiografie-Jour-fixe Ort: 3500 Krems Fortbildungs-ID: 590479 Datum: 9.10.2017, 15:00 Uhr

Echokardiografie-Jour-fixe Ort: 3500 Krems Fortbildungs-ID: 590480 Datum: 16.10.2017, 15:00 Uhr

Echokardiografie-Jour-fixe Ort: 3500 Krems Fortbildungs-ID: 590481 Datum: 23.10.2017, 15:00 Uhr

Echokardiografie-Jour-fixe Ort: 3500 Krems Fortbildungs-ID: 590489 Datum: 30.10.2017, 14:00–15:00 Uhr

Krankes Herz – dickes Blut: Fallbeispiele aus der Praxis 

Ort: 3902 Vitis Fortbildungs-ID: 588283 Datum: 20.9.2017, 19:00–20:30 Uhr

Aufbaukurs Intensivmedizin, 3. Wochenende von 6

Ort: 4010 Linz Fortbildungs-ID: 561409 Datum: 25.9.2017, 18:30–21:30 Uhr

Notarzt-Fortbildung gemäß ÄG § 40: Vom Arzt in Not zum Notarzt

Ort: 4010 Linz Fortbildungs-ID: 586942 Datum: 20.9.2017, 8:15–9:15 Uhr

46

DFP VERANSTALTUNGEN

Ort: 4010 Linz Fortbildungs-ID: 586945 Datum: 11.10.2017, 8:15–9:15 Uhr

Kardiologische Falldiskussion Ort: 4010 Linz Fortbildungs-ID: 586947 Datum: 18.10.2017, 8:15–9:15 Uhr

1

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED)

ES5 Endokrinologie Ort: 4020 Linz Fortbildungs-ID: 589008 Datum: 19.9.2017, 7:15–8:00 Uhr

1

Delir und Demenz Ort: 4020 Linz Fortbildungs-ID: 588334 Datum: 20.9.2017, 14:00–15:00 Uhr

1

Notarzt-Grundkurs gemäß ÄG § 40 Ort: 4020 Linz Fortbildungs-ID: 542802 Datum: 23.–29.9.2017, 8:00–16:00 Uhr

1 1 2 2 10 4 16 1

1 1

Hyperlipidemia Academy Linz Ort: 4020 Linz Fortbildungs-ID: 582911 Datum: 25.9.2017, 19:00–22:00 Uhr

Hot Topics 2017: Sweetheart – Diabetestherapie, die zu Herzen geht

48. Jahrestagung der Österreichischen ­Gesellschaft für Innere Medizin

Ort: 4020 Linz Fortbildungs-ID: 589525 Datum: 4.–6.10.2017, 9:00–17:30 Uhr

Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien

2

Brennpunkt Diabetes Ort: 5020 Salzburg Fortbildungs-ID: 586744 Datum: 29.–30.9.2017, 12:30–13:30 Uhr

1

Karotissonografie (Grundkurs I) Ort: 5020 Salzburg Fortbildungs-ID: 579477 Datum: 13.–14.10.2017, 16:00–12:00 Uhr

1

Ort: 4021 Linz Fortbildungs-ID: 591217 Datum: 28.9.2017, 7:15–8:00 Uhr

4

Notarzt-Fortbildung gemäß ÄG § 40: Präklinische Traumaversorgung

Salzburger Sportärztetage: ITP I/Praxisseminare/Ärztesport

Antibiotika-Schulung Ort: 4600 Wels Fortbildungs-ID: 573927 Datum: 17.10.–17.11.2017, 15:30–17:30 Uhr

Basistherapie der internistischen Intensivmedizin

2 7

16 6

Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586424 Datum: 9.10.2017, 9:00–15:30 Uhr

4

Therapie Aktiv: DMP Diabetes mellitus Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586425 Datum: 9.10.2017, 15:00–19:30 Uhr

Basics und Neues in der Diabetestherapie: einfach intervenieren,  nachhaltig profitieren

6 3

Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586432 Datum: 10.10.2017, 16:30–19:00 Uhr

Das kleine 1x21 der Labordiagnostik: 21 Fälle gemeinsam interpretieren

2

8

Ort: 5400 Hallein-Rif Fortbildungs-ID: 589085 Datum: 15.–17.9.2017, 9:00–12:00 Uhr

5

16

10

Ort: 5084 Großgmain Fortbildungs-ID: 571729 Datum: 14.10.2017, 9:00–16:00 Uhr

26

Ort: 4063 Hörsching Fortbildungs-ID: 578380 Datum: 13.–14.10.2017, 8:00–15:30 Uhr

9

Ort: 5020 Salzburg Fortbildungs-ID: 588158 Datum: 14.10.2017, 8:30–16:00 Uhr

Echokardiografie – Interaktiver Refresher-Workshop: Klappenprothesen,  infektiöse Endokarditis: Diagnostik, kardiale Ursachen, neue Guidelines

2

1

25

Ort: 5081 Anif Fortbildungs-ID: 590286 Datum: 3.10.2017, 19:00–20:30 Uhr

Ort: 4020 Linz Fortbildungs-ID: 588132 Datum: 21.10.2017, 9:00–13:30 Uhr

Echo: Diastolische Dysfunktion

Gastroforum – Update Gastroenterologie und Hepatologie: Aktuelles in Diagnostik  und Therapie

Hot Topics 2017: Sweetheart – Diabetestherapie, die zu Herzen geht

Ort: 4020 Linz Fortbildungs-ID: 589130 Datum: 13.10.2017, 14:00–18:00 Uhr

Pneumologie 3.0: Intensiv – Interaktiv – Praxisnah

2

Ort: 5020 Salzburg Fortbildungs-ID: 585715 Datum: 21.–23.9.2017, 10:00–14:00 Uhr

Ort: 4020 Linz Fortbildungs-ID: 590285 Datum: 2.10.2017, 19:00–20:30 Uhr

Linzer Ultraschallseminar

2

Ort: 4840 Vöcklabruck Fortbildungs-ID: 590592 Datum: 26.9.2017, 17:00–19:00 Uhr

Ort: 5280 Braunau am Inn Fortbildungs-ID: 586219 Datum: 4.10.2017, 14:00–17:00 Uhr

1

55

Immun-Onkologie – eine neue Ära geht weiter

Kasuistik-Forum

Ort: 4010 Linz Fortbildungs-ID: 587288 Datum: 17.10.2017, 18:30–20:30 Uhr

1

Ort: 4010 Linz Fortbildungs-ID: 544109 Datum: 29.–30.9.2017, 9:00–12:30 Uhr

Kardiologische Falldiskussion

Kardiologische Falldiskussion

1

Ort: 4010 Linz Fortbildungs-ID: 565422 Datum: 22.–23.9.2017, 16:30–13:00 Uhr

24-Stunden-Blutdruck-Monitoring

Ort: 4010 Linz Fortbildungs-ID: 586943 Datum: 27.9.2017, 8:15–9:15 Uhr

10

Ort: 3644 Emmersdorf Fortbildungs-ID: 590880 Datum: 21.9.2017, 19:00–21:00 Uhr

Sind Antibiotika noch up to date?

Kardiologische Falldiskussion

Sbg.

Fachliche (Patienten-)Schulung, Modul C

12

Stmk.

Ort: 3380 Pöchlarn Fortbildungs-ID: 567219 Datum: 14.–15.10.2017, 9:00–13:00 Uhr

Magen/Darm/Leber-Erkrankungen

Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586439 Datum: 11.10.2017, 15:30–18:30 Uhr

4


17

Volksleiden Rückenschmerz Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586475 Datum: 13.10.2017, 9:00–12:00 Uhr

Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586435 Datum: 11.–12.10.2017, 9:00–17:30 Uhr

1x1 der Antibiotika für die Praxis Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586446 Datum: 12.10.2017, 13:00–15:15 Uhr

An Störungen im Elektrolyt-(Wasser-)Haushalt denken

(Pharmako-)Therapie 2017: Was ist gesichert, was ist obsolet?  (Sie bestimmen mit!)

3 2

Echokardiografie, Aufbaumodul 1 Ort: 8020 Graz Fortbildungs-ID: 587667 Datum: 15.–16.9.2017, 14:00–18:00 Uhr

1

Echokardiografie, Aufbaumodul 2 Ort: 8020 Graz Fortbildungs-ID: 587668 Datum: 29.–30.9.2017, 14:00–9:00 Uhr

Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586471 Datum: 12.10.2017, 12:15–13:15 Uhr

Gastroenterologie im Fokus Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586470 Datum: 12.10.2017, 9:00–12:10 Uhr

Management multimorbider PatientInnen im Primärversorgungsbereich

Update: Moderne kausale Therapie von ­allergischem Asthma und Rhinitis

3 3

Interdisziplinäre Fortbildung Ort: 8020 Graz Fortbildungs-ID: 588290 Datum: 25.9.2017, 13:30–14:30 Uhr

Refresher-Kurs Diabetiker-Schulung Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586449 Datum: 12.10.2017, 13:00–15:15 Uhr

Sonografie der extrakraniellen Gefäße in der Praxis (mit Übungen)

3 3

Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586448 Datum: 12.10.2017, 13:00–15:15 Uhr

1x1 der Rhythmologie inkl. 24-h-EKG in der Praxis

2

Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586461 Datum: 13.10.2017, 13:00–15:15 Uhr

Adipositas-Akademie, Modul II: Bewegung und chirurgische Therapie

5

Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586457 Datum: 13.10.2017, 14:00–18:00 Uhr

Antibiotika – alles klar? Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586476 Datum: 13.10.2017, 12:05–13:05 Uhr

Antikoagulation in besonderen Situationen Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586477 Datum: 13.10.2017, 15:30–17:30 Uhr

Diabetes – eine HERZensangelegenheit: DPP-4-Hemmer bei multimorbiden  Patienten mit Diabetes – Moderne Therapie in der Herzinsuffizienz – Der Patient im Fokus Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586479 Datum: 13.10.2017, 17:30–18:30 Uhr

Ort: 8020 Graz Fortbildungs-ID: 588292 Datum: 30.10.2017, 13:30–14:30 Uhr

Stmk.

Stmk.

Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586453 Datum: 12.10.2017, 13:00–15:15 Uhr

Interdisziplinäre Fortbildung

3

Grundkurs Schilddrüsensonografie (ÖGUM) Ort: 8020 Graz Fortbildungs-ID: 586426 Datum: 9.10.2017, 9:00–17:00 Uhr

Diagnostik und Therapie von ­Schilddrüsenerkrankungen (Grundkurs)

Pneumologie 3.0: Intensiv – Interaktiv – Praxisnah

Interne Turnusarzt-Fortbildung Ort: 8020 Graz Fortbildungs-ID: 588519 Datum: 18.9.2017, 13:30–14:30 Uhr

Ort: 8020 Graz Fortbildungs-ID: 588520 Datum: 2.10.2017, 13:30–14:30 Uhr

Ort: 8020 Graz Fortbildungs-ID: 588521 Datum: 9.10.2017, 13:30–14:30 Uhr

Interne Turnusarzt-Fortbildung

1

15

Grundkurs „Abdominelle Sonografie“

15

Schnittstellen der HNO-Krankheiten und Inneren Medizin in der Praxis

Ort: 8036 Graz Fortbildungs-ID: 586420 Datum: 9.–10.10.2017, 9:00–18:00 Uhr

Hot Topics 2017: Sweetheart – Diabetestherapie, die zu Herzen geht

Ort: 8020 Graz Fortbildungs-ID: 588522 Datum: 16.10.2017, 13:30–14:30 Uhr

Interne Turnusarzt-Fortbildung Ort: 8020 Graz Fortbildungs-ID: 588527 Datum: 23.10.2017, 13:30–14:30 Uhr

Grundkurs „Abdominelle Sonografie“ (ÖGUM) mit E-Learning

1 1 1

Grundkurs „Nephrologische Grundversorgung in der Praxis“

1

2 18 9

Ort: 8052 Graz Fortbildungs-ID: 586428 Datum: 10.10.2017, 9:00–18:00 Uhr

Einführung in medizinischer Hypnose und Kommunikation

8

Ort: 8052 Graz Fortbildungs-ID: 586429 Datum: 10.10.2017, 9:00–17:30 Uhr

Fortgeschrittenenkurs: Medizinische Hypnose und Kommunikation

8

Ort: 8052 Graz Fortbildungs-ID: 586437 Datum: 11.10.2017, 9:00–17:30 Uhr

Das multiprofessionelle Team rund um (akut) kognitiv beeinträchtigte  PatientInnen im Krankenhaus

8

Ort: 8052 Graz Fortbildungs-ID: 586440 Datum: 11.10.2017, 9:00–18:00 Uhr

Therapieoptionen bei Typ-2-Diabetes, Stellenwert der GLP-1-Analoga:  Warum wir sie dringend brauchen und wie sie sich unterscheiden

2

Ort: 8054 Graz Fortbildungs-ID: 587957 Datum: 27.9.2017, 19:00 Uhr

Ergometrie-Grundkurs

1

2

Ort: 8052 Graz Fortbildungs-ID: 586421 Datum: 9.–10.10.2017, 9:00–18:00 Uhr

1

4

18

Ort: 8041 Graz Fortbildungs-ID: 590287 Datum: 4.10.2017, 19:00–20:30 Uhr

1

8

1

Ort: 8036 Graz Fortbildungs-ID: 586469 Datum: 11.10.2017, 19:00–21:00 Uhr

4

Ort: 8020 Graz Fortbildungs-ID: 588129 Datum: 21.10.2017, 9:00–13:30 Uhr

Interne Turnusarzt-Fortbildung

2

ILD Board Ort: 8036 Graz Fortbildungs-ID: 575298 Datum: 2.10.2017, 15:00–16:00 Uhr

Ort: 8020 Graz Fortbildungs-ID: 586427 Datum: 10.10.2017, 9:00–17:00 Uhr

Interne Turnusarzt-Fortbildung

1

3

8

2

Ort: 8036 Graz Fortbildungs-ID: 590546 Datum: 20.9.2017, 14:00–16:00 Uhr

Ort: 8020 Graz Fortbildungs-ID: 589737 Datum: 28.9.2017, 18:00–21:45 Uhr

Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586454 Datum: 12.10.2017, 16:00–18:30 Uhr

Niere.schützen

Innerklinisches NotfallmanagementTraining für Ärztinnen und Ärzte in  Sonderfachausbildung

Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586481 Datum: 14.10.2017, 9:00–12:40 Uhr

Ort: 8010 Graz Fortbildungs-ID: 586472 Datum: 12.10.2017, 15:30–17:30 Uhr

Eisenmangel – Supplementierung mit Kompromissen?

3

Stmk.

Das EKG in der Praxis: EKG-Grundkurs mit E-Learning

Ort: 8061 St. Radegund Fortbildungs-ID: 586430 Datum: 10.10.2017, 9:00–16:00 Uhr

ÖÄK-Zertifikat „Ärztliche Wundbehandlung“: Die chronische Wunde – CW12 (Modul 3)

7 10

Ort: 8112 Gratwein-Straßengel Fortbildungs-ID: 576420 Datum: 14.10.2017, 9:00–18:30 Uhr

DFP VERANSTALTUNGEN

47


2

Pulmonale Hypertonie – Update mit ­radiologischer Fragestellung

Ort: 8130 Frohnleiten Fortbildungs-ID: 590014 Datum: 27.9.2017, 19:30–21:00 Uhr

2

Ort: 8141 Premstätten Fortbildungs-ID: 582385 Datum: 5.10.2017, 19:30 Uhr

PPI und das Mikrobiom – eine gefährliche Liaison

Schnittstellenmanagement Hyperurikämie – Der Allgemeinmediziner im Fokus

2

Ort: 8971 Rohrmoos Fortbildungs-ID: 586809 Datum: 24.–29.9.2017, 8:00–21:00 Uhr

Rheumatologie-Update

2

Ort: 8990 Bad Aussee Fortbildungs-ID: 586534 Datum: 21.9.2017, 14:00–15:30 Uhr

Ort: 8141 Premstätten Fortbildungs-ID: 582387 Datum: 19.10.2017, 19:30 Uhr

Interdisziplinärer Schmerzkurs – Diplom/Vertiefung 2017

Moderne Typ II DM-Therapie – individuelle Therapieentscheidung

40

ÖGUM Tirol Fortbildung – Venensonografie Ort: 6020 Innsbruck Fortbildungs-ID: 591022 Datum: 29.9.2017, 17:00–18:35 Uhr

2

Stmk.

Ort: 8271 Bad Waltersdorf Fortbildungs-ID: 587756 Datum: 19.9.2017, 19:30 Uhr

Notfallmedizin in der Praxis – Notfall-Refresher § 40 Abs. 3

ÖÄK-Lehrgang Geriatrie, 7. Block

Ort: 8490 Bad Radkersburg Fortbildungs-ID: 590013 Datum: 19.9.2017, 13:30–15:00 Uhr

Entresto – ein neuer Gegner der ­Herzinsuffizienz

17

EZI – Rund um Diabetes

Neue Daten zu Liraglutid: die Leader-Studie Ort: 8570 Voitsberg Fortbildungs-ID: 591245 Datum: 28.9.2017, 13:30–15:00 Uhr

Sacubitril/Valsartan – ein neuer Gegner der Herzinsuffizienz

Ort: 8600 Bruck an der Mur Fortbildungs-ID: 589940 Datum: 17.10.2017, 8:00–8:45 Uhr

Der atemlose Patient – Herz oder Lunge Ort: 8700 Leoben Fortbildungs-ID: 589020 Datum: 19.9.2017, 19:30 Uhr

DFP VERANSTALTUNGEN

Ort: 6020 Innsbruck Fortbildungs-ID: 582912 Datum: 10.10.2017, 19:00–22:00 Uhr

Qualitätszirkel Innere Medizin

Tirol

2 2 1

Ort: 8600 Bruck an der Mur Fortbildungs-ID: 586076 Datum: 3.10.2017, 8:00–8:45 Uhr

Individuelle NOAK-Therapie

Hyperlipidemia Academy Innsbruck

2

Ort: 8580 Köflach Fortbildungs-ID: 590874 Datum: 20.9.2017, 19:30 Uhr

Antibiotika im Zeitalter der Resistenzen – Einsatz optimieren, aber wie?

Ort: 6020 Innsbruck Fortbildungs-ID: 589532 Datum: 10.10.2017, 17:00–19:30 Uhr

2

Ort: 8530 Deutschlandsberg Fortbildungs-ID: 590584 Datum: 27.9.2017, 19:30–21:00 Uhr

48

Ort: 6020 Innsbruck Fortbildungs-ID: 568205 Datum: 6.–7.10.2017, 9:30–17:30 Uhr

Ort: 8282 Loipersdorf Fortbildungs-ID: 584254 Datum: 7.–8.10.2017, 9:00–15:30 Uhr

Aktuelles zur oralen Diabetestherapie Typ II

1 2

Tiroler Ärztetage 2017: Interpretation des Ruhe-EKG bei sporttreibenden  Kindern und Jugendlichen

47

Therapie der systolischen Herzinsuffizienz Ort: 6130 Schwaz Fortbildungs-ID: 590808 Datum: 26.9.2017, 8:00–9:30 Uhr

2

Reha-Update – wer, wie, warum? Ort: 6240 Rattenberg Fortbildungs-ID: 590276 Datum: 19.9.2017, 19:30–21:30 Uhr

2

Neues in der Rheumatologie: neue Medikamente – neue Strategien

Ort: 6020 Innsbruck Fortbildungs-ID: 587406 Datum: 10.10.2017, 17:30–19:00 Uhr

Antikoagulation im 21. Jahrhundert Ort: 6020 Innsbruck Fortbildungs-ID: 590445 Datum: 17.10.2017, 19:30–22:30 Uhr

IMPROving ABCSG Innsbruck Ort: 6020 Innsbruck Fortbildungs-ID: 587090 Datum: 18.10.2017, 18:30–20:45 Uhr

Update: Moderne kausale Therapie von ­allergischem Asthma und Rhinitis

Ort: 6060 Hall Fortbildungs-ID: 585349 Datum: 23.9.2017, 14:00–18:00 Uhr

Simulation.Tirol – ICD-Schrittmacherkurs Ort: 6414 Mieming Fortbildungs-ID: 589199 Datum: 17.9.2017, 9:00–17:00 Uhr

CED Sommergespräch – „Kochrezepte“ bei unklaren Bauchbeschwerden:  Reizdarm, CED und infektiöse Darmerkrankungen

4

2 9 8 8 2

Ort: 6422 Stams Fortbildungs-ID: 589530 Datum: 21.9.2017, 19:00–21:30 Uhr

2

Remsima/Infliximab – Zeit für einen Switch Ort: 6493 Mils Fortbildungs-ID: 590994 Datum: 26.9.2017, 20:00–22:30 Uhr

3

Hyperurikämie aus Sicht des Kardiologen, Rheumatologen und Nephrologen

2 2

Ort: 9900 Lienz Fortbildungs-ID: 590282 Datum: 5.10.2017, 19:00–22:00 Uhr

4

Festsymposium 40-20-40 Ort: 6800 Feldkirch Fortbildungs-ID: 589862 Datum: 19.9.2017, 18:30–21:00 Uhr

2 5

2

Ort: 6380 St. Johann Fortbildungs-ID: 589019 Datum: 14.10.2017, 9:00–17:15 Uhr

Ort: 6414 Mieming Fortbildungs-ID: 589200 Datum: 15.9.2017, 9:00–17:00 Uhr

4

Ort: 6060 Hall Fortbildungs-ID: 589208 Datum: 23.9.2017, 9:00–10:30 Uhr

Tiroler Ärztetage 2017: EKG-Basis-Seminar

Leitlinien und Erfahrungsmedizin – Hilfe oder Hemmnis einer individualisierten  Patientenbetreuung?

Simulation.Tirol – Nephrologie-Kurs

3

Ort: 6020 Innsbruck Fortbildungs-ID: 589733 Datum: 20.10.2017, 18:00–21:45 Uhr

Tiroler Ärztetage 2017: Autoimmunerkrankungen –  Anregungen für Hausärzte

2

Ort: 6330 Kufstein Fortbildungs-ID: 588444 Datum: 10.10.2017, 20:00–22:00 Uhr

2 15

2

Ort: 6060 Hall Fortbildungs-ID: 589211 Datum: 23.9.2017, 13:30–15:00 Uhr

Ort: 6020 Innsbruck Fortbildungs-ID: 589897 Datum: 27.9.2017, 19:00–21:00 Uhr

Ort: 8225 Pöllau Fortbildungs-ID: 577824 Datum: 1.–6.10.2017, 9:00–13:00 Uhr

Antikoagulation beim Hochrisikopatienten (Alter, Niere, Adipositas, Polypharmazie, ...)

2

Ort: 8700 Leoben Fortbildungs-ID: 588645 Datum: 3.10.2017, 19:30 Uhr

Schladminger Echokardiografie-Kurse

4

Ort: 6060 Hall Fortbildungs-ID: 590342 Datum: 23.9.2017, 14:00–17:30 Uhr

Tirol

Ort: 8141 Premstätten Fortbildungs-ID: 582384 Datum: 28.9.2017, 19:30 Uhr

Anämiemanagement

Tiroler Ärztetage 2017: Hypertoniemanagement beim  multimorbiden Patienten

Ort: 8700 Leoben Fortbildungs-ID: 591165 Datum: 3.10.2017, 14:00–15:00 Uhr

Stmk.

Zwei Fliegen mit einer Koagulation – bewährter Schutz und sofort mögliche Reversierung (Fallberichte)

1

Vbg.

Schmerztherapie beim dementen Patienten und in der Palliativbetreuung

Virushepatitis + HIV-Forum Ort: 6800 Feldkirch Fortbildungs-ID: 590111 Datum: 25.9.2017, 18:00–21:00 Uhr

Hohenemser Ultraschall-Grundkurs Ort: 6845 Hohenems Fortbildungs-ID: 574846 Datum: 28.–30.9.2017, 8:15–12:00 Uhr

3 4 20


20

Echo-Workshop Ort: 1030 Wien Fortbildungs-ID: 589811 Datum: 21.10.2017, 10:00–17:00 Uhr

Ort: 6845 Hohenems Fortbildungs-ID: 574847 Datum: 19.–21.10.2017, 8:30–12:00 Uhr

Migration und Infektion: Migrationsrelevante Infektionen – Diagnose und Therapie

Bezirksärztesitzung für den 4. und 5. Bezirk: Vom chronischen Durchfall  zur interventionellen Endoskopie

4

Ort: 1010 Wien Fortbildungs-ID: 574281 Datum: 16.9.2017, 9:00–12:00 Uhr

DMP DM2 – 2. Teil, Modul B Ort: 1010 Wien Fortbildungs-ID: 579657 Datum: 23.9.2017, 9:00–14:00 Uhr

Intrazelluläre Signalhemmung: Therapieansatz der Zukunft bei  rheumatoider Arthritis?

6

Intervention und Antikoagulation Ort: 1070 Wien Fortbildungs-ID: 587157 Datum: 5.10.2017, 18:00–21:30 Uhr

4

„Fortbildung am Punkt“ Wien II Ort: 1070 Wien Fortbildungs-ID: 588933 Datum: 17.10.2017, 16:30–21:00 Uhr

6. Notfallsymposium

2

MedMonday – Aortenklappenstenose und therapeutische Optionen

Hot Topics 2017: Sweetheart – Diabetestherapie, die zu Herzen geht

Ort: 1090 Wien Fortbildungs-ID: 590344 Datum: 18.9.2017, 18:00–21:00 Uhr

2

Ort: 1010 Wien Fortbildungs-ID: 590289 Datum: 19.10.2017, 19:00–20:30 Uhr

Advanced Therapies: Entwicklung neuartiger Therapieansätze im 21. Jahrhundert

Sportmedizin und Doping – Antidoping – Update 2017

Ort: 1090 Wien Fortbildungs-ID: 589858 Datum: 21.9.2017, 15:00–18:00 Uhr

Ort: 1010 Wien Fortbildungs-ID: 584925 Datum: 24.10.2017, 17:00–21:00 Uhr

Giftiger Dienstag – Sinn und Unsinn KH-hygienischer Maßnahmen

4 2

Ort: 1010 Wien Fortbildungs-ID: 588670 Datum: 19.9.2017, 15:30–16:30 Uhr

Giftiger Dienstag – Tropenmedizin für den Hausarzt

2 2 2

Ort: 1010 Wien Fortbildungs-ID: 588674 Datum: 31.10.2017, 15:30–16:30 Uhr

Decatecholaminization in the perioperative period and in the ICU

Ort: 1030 Wien Fortbildungs-ID: 590340 Datum: 27.9.2017, 18:00–19:30 Uhr

Tischgespräch „Die Facetten der Psoriasis und Psoriasis-Arthritis“

Ort: 1090 Wien Fortbildungs-ID: 584318 Datum: 3.–4.10.2017, 9:00–17:00 Uhr

Ort: 1090 Wien Fortbildungs-ID: 588891 Datum: 16.10.2017, 8:00–16:30 Uhr

Innere Medizin Compact – Drüsen Ort: 1090 Wien Fortbildungs-ID: 569569 Datum: 23.10.2017, 16:30–20:30 Uhr

Polypharmazie im Alter

3 2

Wrap-up: Das Neueste zur Diabetestherapie. ­Wissenschaft  für die Praxis.

Ort: 1130 Wien Fortbildungs-ID: 582802 Datum: 6.–7.10.2017, 16:00–13:30 Uhr

Ort: 1160 Wien Fortbildungs-ID: 587985 Datum: 18.–20.9.2017, 9:00–18:00 Uhr

Turnusärzte-Workshop: basics and more 4 u – Morbus Fabry

KHK beim geriatrischen Patienten Ort: 1160 Wien Fortbildungs-ID: 590017 Datum: 5.10.2017, 13:00–14:00 Uhr

Grundkurs „Duplexsonografie der peripheren Gefäße“ 

8

Palliative Care – fit für die Zukunft Ort: 1170 Wien Fortbildungs-ID: 588358 Datum: 7.10.2017, 9:00–16:00 Uhr

Schilddrüsensonografie inkl. Schilddrüsenfunktionsstörung

Bezirksärztesitzung für den 21. Bezirk: Kombinationstherapie bei Diabetes  mellitus Typ 2

Echokardiografie-Grundkurs I + II inkl. Notfallsonografie (3 in 1)

Ort: 1220 Wien Fortbildungs-ID: 587783 Datum: 16.9.2017, 9:00–16:00 Uhr

Ort: 1220 Wien Fortbildungs-ID: 586849 Datum: 19.9.2017, 8:00–9:00 Uhr

Ort: 1220 Wien Fortbildungs-ID: 588994 Datum: 30.9.2017, 9:00–13:00 Uhr

Update CML/Therapiefreie Remission

7

8 8 2 30

Ort: 1210 Wien Fortbildungs-ID: 588973 Datum: 19.–21.10.2017, 14:00–18:30 Uhr

Notfälle in der Inneren Medizin

6

10

Ort: 1210 Wien Fortbildungs-ID: 590678 Datum: 27.9.2017, 19:30–22:00 Uhr

MDS/AML

3

1

Ort: 1210 Wien Fortbildungs-ID: 566311 Datum: 15.9.2017, 13:00–19:00 Uhr

Thromboseforum 2017

4

2

Ort: 1170 Wien Fortbildungs-ID: 569254 Datum: 29.–30.9.2017, 16:00–12:00 Uhr

3

20

24

Ort: 1160 Wien Fortbildungs-ID: 587637 Datum: 20.9.2017, 13:30–15:30 Uhr

3

Ort: 1130 Wien Fortbildungs-ID: 587588 Datum: 28.9.2017, 13:00–18:50 Uhr

Best of Rheumatology Congresses

Herzschrittmacher – Curriculum 2017

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Ort: 1150 Wien Fortbildungs-ID: 589276 Datum: 27.9.2017, 12:00–13:00 Uhr

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Ort: 1090 Wien Fortbildungs-ID: 589509 Datum: 26.9.2017, 19:00–20:30 Uhr

Ort: 1100 Wien Fortbildungs-ID: 591191 Datum: 4.10.2017, 19:30–21:30 Uhr

Ort: 1030 Wien Fortbildungs-ID: 587571 Datum: 23.9.2017, 17:00–21:30 Uhr

Masterclass Autoimmune Lebererkrankungen

Wiener Geriatriegespräche: „Etablierte Therapieoptionen bei Diabetes mellitus  und arterieller Hypertonie in der Geriatrie“

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Ort: 1140 Wien Fortbildungs-ID: 590857 Datum: 15.–16.9.2017, 13:15–12:30 Uhr

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Ort: 1090 Wien Fortbildungs-ID: 586815 Datum: 21.9.2017, 17:30–20:15 Uhr

EKG im klinischen Alltag

Ort: 1010 Wien Fortbildungs-ID: 588673 Datum: 17.10.2017, 15:30–16:30 Uhr

Giftiger Dienstag – Impfung gegen antimikrobielle Resistenzen?

Rheuma-Sprechstunde 2017: Rheuma und Haut

Hämostaseologie-Kurs 2017

Ort: 1010 Wien Fortbildungs-ID: 588672 Datum: 3.10.2017, 15:30–16:30 Uhr

Giftiger Dienstag – Therapieoptionen bei resistenten Enterobakterien: wann, was?

Wien

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Ort: 1010 Wien Fortbildungs-ID: 589490 Datum: 21.10.2017, 9:00–12:00 Uhr

Wien

Ort: 1090 Wien Fortbildungs-ID: 589514 Datum: 15.9.2017, 8:30–18:00 Uhr

Ort: 1010 Wien Fortbildungs-ID: 590288 Datum: 16.10.2017, 19:00–20:30 Uhr

Diabetestherapie

28. Jahrestagung für kardiologisches Assistenz- und Pflegepersonal

Ort: 1050 Wien Fortbildungs-ID: 587075 Datum: 17.10.2017, 19:30–21:30 Uhr

Ort: 1010 Wien Fortbildungs-ID: 589742 Datum: 13.10.2017, 17:30–21:35 Uhr

Hot Topics 2017: Sweetheart – Diabetestherapie, die zu Herzen geht

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Wien

Vbg.

Hohenemser Ultraschall-Kurse: Abschluss- und Refresher-Kurs

Ort: 1220 Wien Fortbildungs-ID: 586850 Datum: 10.10.2017, 8:00–9:00 Uhr

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DFP VERANSTALTUNGEN

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FACHKURZINFORMATIONEN

Citalopram-ratiopharm 10 mg und 20 mg Filmtabletten Qualitative und Quantitative Zusammensetzung: Citalopram-ratiopharm 10 mg Filmtabletten: Jede Filmtablette enthält 10 mg Citalopram (als Hydrobromid). Citalopram-ratiopharm 20 mg Filmtabletten: Jede Filmtablette enthält 20 mg Citalopram (als Hydrobromid). Sonstige Bestandteile: Kern: Mannitol; Mikrokristalline Cellulose; Hochdisperses Siliciumdioxid; Magnesiumstearat. Filmüberzug: Hypromellose; Macrogol 6000; Titandioxid (E 171). Anwendungsgebiete: Behandlung von Episoden einer Major Depression. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile; Kombination mit MAO-Hemmern (Monoaminooxidasehemmer, siehe Abschnitte 4.4 und 4.5). In einigen Fällen ähnelten die Symptome einem Serotonin-Syndrom. Citalopram darf Patienten, die gleichzeitig Monoamiooxidasehemmer (MAOI) erhalten, einschließlich des selektiven MAO-B-Hemmers Selegilin in täglichen Dosen, die 10 mg überschreiten, nicht gegeben werden. Eine Behandlung mit Citalopram ratiopharm darf erst 14 Tage nach Absetzen eines irreversiblen MAO-Hemmers begonnen werden. Nach Absetzen eines reversiblen MAO-Hemmers (RIMA), z.B. Moclobemid, muss die in der entsprechenden Fachinformation des RIMA vorgeschriebene Zeit eingehalten werden. Eine Behandlung mit MAOHemmern darf erst 7 Tage nach dem Absetzen von Citalopram ratiopharm begonnen werden (siehe Abschnitt 4.5). Kombination mit Linezolid, es sei denn es besteht die Möglichkeit für eine genaue Beobachtung und Überwachung des Blutdrucks (siehe Abschnitt 4.5). Citalopram ist bei Patienten mit bekannter QT-Intervall-Verlängerung oder vererbten langem QT-Intervall-Syndrom kontraindiziert. Die Kombination von Citalopram mit Arzneimitteln, die bekannterweise das QT-Intervall verlängern, ist kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.5). Pharmakotherapeutische Gruppe: Antidepressiva; Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer. ATC-Code: N06A B04. Art und Inhalt des Behältnisses: Die Filmtabletten sind in PVC/PVDC/AI-Blistern in Packungsgrößen zu 10, 14, 20, 28, 30, 50, 56, 98 und 100 Stück verfügbar, 100 x 1 Einzeldosis-Blister, HPDE - Tablettenbehältnisse mit einem wieder verschließbaren LDPE-Deckel mit 250 und 500 Tabletten. HPDE - Tablettenbehältnis mit einem wieder verschließbaren PPDeckel mit 100 Tabletten. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht. Inhaber der Zulassung: ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH , Albert-Schweitzer-Gasse 3, A-1140 Wien, Tel.Nr.: +43/1/97007-0, Fax-Nr.: +43/1/97007-66, e-mail: info@ratiopharm.at Verschreibungspflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten Stand der Information: 07/2014 Duloxetin ratiopharm 30 mg magensaftresistente Hartkapseln Duloxetin ratiopharm 60 mg magensaftresistente Hartkapseln Qualitative und Quantitative Zusammensetzung: Jede magensaftresistente Hartkapsel enthält 30 mg Duloxetin (als Hydrochlorid); Jede magensaftresistente Hartkapsel enthält 60 mg Duloxetin (als Hydrochlorid). Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Jede magensaftresistente Hartkapsel von Duloxetin ratiopharm 30 mg enthält 41,05 mg Sucrose. Jede magensaftresistente Hartkapsel von Duloxetin ratiopharm 60 mg enthält 82,10 mg Sucrose. Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von depressiven Erkrankungen (Major Depression); Zur Behandlung von Schmerzen bei diabetischer Polyneuropathie; Zur Behandlung der generalisierten Angststörung; Duloxetin ratiopharm wird angewendet bei Erwachsenen; Weitere Informationen siehe Abschnitt 5.1 der Fachinformation. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der genannten sonstigen Bestandteile; Die gleichzeitige Anwendung von Duloxetin ratiopharm mit nichtselektiven, irreversiblen Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) ist kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.5 der Fachinformation); Lebererkrankung, die zu einer Leberfunktionseinschränkung führt (siehe Abschnitt 5.2 der Fachinformation); Duloxetin ratiopharm darf nicht in Kombination mit Fluvoxamin, Ciprofloxacin oder Enoxacin (d. h. starken CYP1A2-Inhibitoren) angewendet werden, da die Kombination zu einem erhöhten Plasmaspiegel von Duloxetin führt (siehe Abschnitt 4.5 der Fachinformation); Schwere Nierenfunktionseinschränkung (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min) (siehe Abschnitt 4.4 der Fachinformation); Der Beginn einer Behandlung mit Duloxetin ratiopharm ist bei Patienten mit unkontrolliertem Bluthochdruck, der die Patienten der möglichen Gefahr einer hypertensiven Krise aussetzen könnte, kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.8 der Fachinformation). Pharmakotherapeutische Gruppe: Psychoanaleptika; Andere Antidepressiva. ATC-Code: N06AX21. Liste der sonstigen Bestandteile: Kapselinhalt: Zucker-Pellets (Sucrose, Maisstärke), Povidon (K-30), Natriumlaurylsulfat, Talkum, Hypromellose, Sucrose, Triethylcitrat, Hypromelloseacetatsuccinat, Titandioxid (E171); Kapselhülle: Titandioxid (E171), Indigocarmin (E132), Gelatine; Zusätzlich 30mg Kapseln: Rotes Eisenoxid (E172); Zusätzlich 60mg Kapseln: Gelbes Eisenoxid (E172); Drucktinte: 30mg Kapseln: Schellack (E904), Propylenglycol (E1520), Kaliumhydroxid (E525), Schwarzes Eisenoxid (E172), Starke Ammoniaklösung (E527); 60mg Kapseln: Schellack glasiert 45 (20% verestert), Schwarzes Eisenoxid (E172), Propylenglycol (E1520), Starke Ammoniaklösung (E527). Art und Inhalt des Behältnisses: 30 mg Kapseln: Duloxetin ratiopharm ist verpackt in PVC/ACLAR/ PVC-Al oder PVC/ACLAR/PVdC/PVC-Al-Blisterpackungen mit 7, 10, 14, 28, 30, 56, 98, 100 und 120 Kapseln oder HDPE Flaschen mit kindergesichertem PP-Verschluss sowie mit oder ohne Beutel mit Trockenmittel Silicagel, mit 100 Kapseln; 60 mg Kapseln: Duloxetin ratiopharm ist verpackt in PVC/ACLAR/PVC-Al oder PVC/ACLAR/PVdC/PVCAl-Blisterpackungen mit 10, 14, 28, 30, 56, 60, 84, 98, 100 und 120 Kapseln oder HDPE Flaschen mit kindergesichertem PP-Verschluss sowie mit oder ohne Beutel mit Trockenmittel Silicagel, mit 100 und 200 Kapseln. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht. Inhaber der Zulassung: ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH, Albert-Schweitzer-Gasse 3, A-1140 Wien, Tel.Nr.: +43/1/97007-0, Fax-Nr.: +43/1/97007-66, e-mail: info@ratiopharm.at Rezeptpflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten. Stand der Information: 07/2016. Escitalopram ratiopharm 5 mg Filmtabletten, Escitalopram ratiopharm 10 mg Filmtabletten, Escitalopram ratiopharm 15 mg Filmtabletten, Escitalopram ratiopharm 20 mg Filmtabletten Qualitative und Quantitative Zusammensetzung: Escitalopram ratiopharm 5 mg: Jede Filmtablette enthält 5 mg Escitalopram (als Oxalat). Escitalopram ratiopharm 10 mg: Jede Filmtablette enthält 10 mg Escitalopram (als Oxalat). Escitalopram ratiopharm 15 mg: Jede Filmtablette enthält 15 mg Escitalopram (als Oxalat). Escitalopram ratiopharm 20 mg: Jede Filmtablette enthält 20 mg Escitalopram (als Oxalat). Anwendungsgebiete: Behandlung von Episoden einer Major Depression; Behandlung von Panikstörung mit oder ohne Agoraphobie; Behandlung von sozialer Angststörung (Sozialphobie); Behandlung von generalisierter Angststörung; Behandlung von Zwangsstörung. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der genannten sonstigen Bestandteile. Die gleichzeitige Behandlung mit nicht selektiven, irreversiblen Monoaminooxidase-Hemmern (MAO- Hemmer) ist aufgrund des Risikos eines Serotonin-Syndroms mit Agitation, Tremor, Hyperthermie etc. kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.5 der Fachinformation). Eine Kombination von Escitalopram mit reversiblen MAO-A Hemmern (z.B. Moclobemid) oder dem reversiblen nicht selektiven MAO-Hemmer Linezolid ist aufgrund des Risikos eines Serotonin-Syndroms kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.5 der Fachinformation). Escitalopram ist bei Patienten mit bekannter QT-Intervall-Verlängerung oder angeborenem „Long-QT-Syndrom“ kontraindiziert. Escitalopram ist bei gleichzeitiger Einnahme mit Arzneimitteln, die bekanntermaßen das QT-Intervall verlängern kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.5 der Fachinformation). Pharmakotherapeutische Gruppe: Antidepressivum, selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, ATC-Code: N 06 AB 10. Liste der sonstigen Bestandteile: Tablettenkern: mikrokristalline Cellulose, hochdisperses Siliciumdioxid, Croscarmellose-Natrium, Stearinsäure, Magnesiumstearat (pflanzlich). Tablettenhülle:Opadry Y-1 700H White: Hypromellose, Titandioxid (E 171), Macrogol 400. Art und Inhalt des Behältnisses: PVC/PVdC/Aluminium-Blisterpackung mit 10, 14, 28, 30, 90 und 100 Filmtabletten. Perforierte EinzeldosisPVC/PVdC/Aluminium-Blisterpackungen mit 30x1 Filmtabletten. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht. Inhaber der Zulassung: ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH, Albert-SchweitzerGasse 3, A-1140 Wien, Tel.Nr.: +43/1/97007-0, Fax-Nr.: +43/1/97007-66, e-mail: info@ratiopharm.at Verschreibungspflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten. Stand der Information: 09/2016.

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Mirtabene 30 mg-Filmtabletten Qualitative und Quantitative Zusammensetzung: Jede Mirtabene 30 mg-Filmtablette enthält 30 mg Mirtazapin. Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: Jede Mirtabene 30 mg-Filmtablette enthält 198 mg Lactose (als Monohydrat). Anwendungsgebiete: Behandlung depressiver Erkrankungen (Episoden einer Major Depression). Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der genannten sonstigen Bestandteile. Gleichzeitige Anwendung von Mirtazapin mit Hemmern der Monoaminoxidase (MAO) (siehe Abschnitt 4.5 der Fachinformation). Pharmakotherapeutische Gruppe: Andere Antidepressiva, ATC-Code: N06AX11. Liste der sonstigen Bestandteile: Tablettenkern: Lactose-Monohydrat; Maisstärke; Hyprolose; Hochdisperses Siliciumdioxid; Magnesiumstearat. Tablettenfilm: Opadry Beige 02F27122 [Hypromellose, Titandioxid (E 171), Macrogol 8000, Eisenoxid rot (E 172), Eisenoxid gelb (E 172) und Eisenoxid schwarz (E 172)]. Art und Inhalt des Behältnisses: Mirtabene 30 mg-Filmtabletten sind in Blisterpackung aus PVC-/PVDC-/Aluminiumfolie verpackt. Die Blisterpackungen enthalten 30 Filmtabletten. Inhaber der Zulassung: ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH , Albert-Schweitzer-Gasse 3, A-1140 Wien, Tel.Nr.: +43/1/97007-0, Fax-Nr.: +43/1/97007-66, e-mail: info@ratiopharm.at. Rezeptpflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten. Stand der Information: 03/2015. Paroxetin ratiopharm 40 mg Tabletten Zusammensetzung: Jede Tablette enthält 40 mg Paroxetin (als Hydrochlorid-Anhydrat). Anwendungsgebiete: Behandlung von Episoden einer Major Depression, Zwangsstörung, Panikstörung mit oder ohne Agoraphobie, Sozialer Angststörung/Sozialer Phobie, Generalisierter Angststörung, Posttraumatischer Belastungsstörung. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Paroxetin oder einen der sonstigen Bestandteile (siehe Abschnitt 6.1 der Fachinformation). Paroxetin darf nicht in Kombination mit MAO-Hemmern eingenommen werden. Wenn die Voraussetzungen für eine engmaschige Überwachung auf Symptome des Serotonin- Syndroms und eine Blutdruckkontrolle gegeben sind, kann in Ausnahmefällen Linezolid (ein Antibiotikum, das ein reversibler nicht-selektiver MAOHemmer ist) gemeinsam mit Paroxetin verabreicht werden (siehe Abschnitt 4.5 der Fachinformation). Die Behandlung mit Paroxetin kann zwei Wochen nach Beendigung einer Therapie mit einem irreversiblen MAO-Hemmer bzw. frühestens 24 Stunden nach Beendigung einer Therapie mit einem reversiblen MAO-Hemmer (z. B. Moclobemid, Linezolid, Methylenblau, ein präoperativ zur Markierung eingesetztes Agens - ein reversibler, nichtselektiver MAO-Hemmer)) begonnen werden. Zwischen dem Absetzen der Therapie mit Paroxetin und dem Behandlungsbeginn mit einem MAO-Hemmer soll mindestens eine Woche vergehen. Paroxetin darf nicht in Kombination mit Thioridazin eingenommen werden. Wie andere Arzneimittel, die das hepatische Cytochrom-P450-Enzym CYP2D6 hemmen, kann Paroxetin die Plasmakonzentration von Thioridazin erhöhen (siehe Abschnitt 4.5 der Fachinformation). Die alleinige Verabreichung von Thioridazin kann zu einer QTc-Intervall-Verlängerung in Verbindung mit schweren ventrikulären Arrhythmien wie Torsade de pointes und plötzlichem Tod führen. Paroxetin darf nicht in Kombination mit Pimozid eingenommen werden (siehe Abschnitt 4.5 der Fachinformation). Pharmakotherapeutische Gruppe: Antidepressiva - Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) ATC-Code: N06AB05. Liste der sonstigen Bestandteile: Mikrokristalline Cellulose (E 460), Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat (E 341), Croscarmellose-Natrium (E 468), Hochdisperses Siliciumdioxid (E 551), Magnesiumstearat (E 470b). Art und Inhalt des Behältnisses: Polyvinylchlorid-Folie/Aluminiumfolie-Blisterpackungen. Packungen mit 10, 14, 20, 28, 30, 50, 56, 60, 90, 100, 120, 180 und 500 Tabletten sind erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht. Inhaber der Zulassung: ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH, Albert-Schweitzer Gasse 3, A-1140 Wien, Tel.Nr.: +43/1/97007-0, Fax-Nr.: +43/1/97007-66, e-mail: info@ratiopharm.at. Verschreibungspflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten. Stand der Information: 03/2015 Pregabalin Krka 25 mg Hartkapseln; Pregabalin Krka 50 mg Hartkapseln; Pregabalin Krka 75 mg Hartkapseln; ­Pregabalin Krka 100 mg Hartkapseln; Pregabalin Krka 150 mg Hartkapseln; Pregabalin Krka 200 mg Hartkapseln; Pregabalin Krka 225 mg Hartkapseln; Pregabalin Krka 300 mg Hartkapseln Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Jede Hartkapsel enthält 25 mg, 50 mg, 75 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg, 225 mg, 300 mg Pregabalin. Liste der sonstigen Bestandteile: Kapselinhalt: Vorverkleisterte Stärke (Mais), Talkum. Kapselhülle: 25mg Hartkapsel, Titandioxid (E171), Gelatine (E441), Schwarze Drucktinte (Schellak (E904)), Eisenoxid, schwarz (E172), Propylenglycol (E1520)). 50mg, 75mg Hartkapsel: Titandioxid (E171), Gelatine (E441), Eisenoxid, gelb (E172), Schwarze Drucktinte (Schellak (E904)), Eisenoxid, schwarz (E172), Propylenglycol (E1520)). 100mg Hartkapsel: Titandioxid (E171), Gelatine (E441), Eisenoxid, rot (E172), Weiße Drucktinte (Schellak (E904), Propylenglycol (E1520), Kaliumhydroxid, Titandioxid (E171). 150mg Hartkapsel: Titandioxid (E171), Gelatine (E441), Eisenoxid, gelb (E172), Schwarze Drucktinte (Schellak (E904), Eisenoxid, schwarz (E172), Propylenglycol (E1520)). 200mg, 225mg Hartkapsel: Titandioxid (E171), Gelatine (E441), Eisenoxid, rot (E172), Eisenoxid, gelb (E172), Eisenoxid, schwarz (E172), Schwarze Drucktinte (Schellak (E904)), Eisenoxid, schwarz (E172), Propylenglycol (E1520)). 300mg Hartkapsel: Titandioxid (E171), Gelatine (E441), Eisenoxid, rot (E172), Eisenoxid, gelb (E172), Eisenoxid, schwarz (E172), Weiße Drucktinte (Schellak (E904)), Propylenglycol (E1520), Kaliumhydroxid, Titandioxid (E171). Anwendungsgebiet: Neuropathische Schmerzen: Pregabalin Krka wird angewendet zur Behandlung von peripheren und zentralen neuropathischen Schmerzen im Erwachsenenalter. Epilepsie: Pregabalin Krka wird angewendet zur Zusatztherapie von partiellen Anfällen mit und ohne sekundäre Generalisierung im Erwachsenenalter. Generalisierte Angststörungen: Pregabalin Krka wird angewendet zur Behandlung von generalisierten Angststörungen bei Erwachsenen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile. Inhaber der Zulassung: KRKA, d.d., Novo mesto, Šmarješka cesta 6, 8501 Novo mesto Slowenien. Rezeptpflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig. Pharmakodynamische Eigenschaften: Pharmakotherapeutische Gruppe: Antiepileptika, andere Antiepileptika; ATC-Code: N03AX16. Detaillierte Informationen zu Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln oder sonstige Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen, Dosierung, Art und Dauer der Anwendung entnehmen Sie bitte dem Austria Codex und/oder der publizierten Fachinformation. *detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte dem Austria Codex und/oder der publizierten Fachinformation. Sertralin ratiopharm 50 mg Filmtabletten, Sertralin ratiopharm 100 mg Filmtabletten Zusammensetzung: Sertralin ratiopharm 50 mg Filmtabletten. Jede Filmtablette enthält 50 mg Sertralin (als Hydrochlorid). Sertralin ratiopharm 100 mg Filmtabletten. Jede Filmtablette enthält 100 mg Sertralin (als Hydrochlorid). Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Lactose-Monohydrat. Anwendungsgebiete: Sertralin ist indiziert zur Behandlung von: Episoden einer Major Depression. Zur Rezidivprophylaxe von Episoden einer Major Depression. Panikstörung, mit oder ohne Agoraphobie. Zwangsstörung bei Erwachsenen und pädiatrischen Patienten im Alter von 6 bis 17 Jahren. Soziale Angststörung. Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der genannten sonstigen Bestandteile. Die gleichzeitige Anwendung mit irreversiblen Monoaminooxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) ist kontraindiziert, da die Gefahr eines SerotoninSyndroms, mit Symptomen wie z. B. Agitiertheit, Tremor und Hyperthermie, besteht. Die Behandlung mit Sertralin darf frühestens 14 Tage nach Beendigung der Behandlung mit einem irreversiblen MAO-Hemmer begonnen werden. Sertralin muss mindestens 7 Tage vor Beginn der Behandlung mit einem irreversiblen MAO-Hemmer abgesetzt werden. Die gleichzeitige Einnahme von Pimozid ist kontraindiziert. Pharmakotherapeutische Gruppe: Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), ATC-Code: N06 AB06. Liste der sonstigen Bestandteile: Sertralin ratiopharm 50 mg Filmtabletten: Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, Mikrokristalline Cellulose, Povidon K30, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat, Filmüberzug: Hypromellose 6, Talkum, Propylenglycol, Titandioxid (E171).


FACHKURZINFORMATIONEN

Sertralin ratiopharm 100 mg Filmtabletten: Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, Mikrokristalline Cellulose, Povidon K30, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat. Filmüberzug: Hypromellose 6, Hypromellose 15, Talkum, Propylenglycol, Titandioxid (E 171). Art und Inhalt des Behältnisses: Sertralin ratiopharm 50 mg Filmtabletten: Blisterpackung aus PVC/PVDC/Aluminium in einem Umkarton: 7, 14, 15, 20, 28, 30, 50, 60, 98 und 100 Tabletten. Einzeldosis-Blisterpackung aus PVC/PVDC/Aluminium in einem Umkarton: 28x1, 30x1, 50x1, 98x1 und 100x1 Tabletten. Runde HDPE-Flaschen mit LDPE-Schnappdeckelverschluss: 100, 250 und 500 Tabletten. Sertralin ratiopharm 100 mg Filmtabletten: Blisterpackung aus PVC/PVDC/Aluminium in einem Umkarton: 7, 10, 14, 15, 20, 28, 30, 50, 60, 98 und 100 Tabletten. Einzeldosis-Blisterpackung aus PVC/PVDC/Aluminium in einem Umkarton: 28x1, 30x1, 50x1, 98x1 und 100x1 Tabletten. Runde HDPE-Flaschen mit LDPE-Schnappdeckelverschluss: 100, 250 und 500 Tabletten. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht. Verfügbare Packungsgrössen in Österreich: 14 und 30 Stück. Inhaber der Zulassung: ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH, Albert SchweitzerGasse 3, A-1140 Wien, Tel.Nr.: +43/1/97007-0, Fax-Nr.: +43/1/97007-66, e-mail: info@ratiopharm.at. Verschreibungspflicht/Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten. Stand der Information: 03/2016. Weitere Hinweise zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Mitteln, Nebenwirkungen und zutreffendenfalls Angaben über die Gewöhnungseffekte sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen. Kombinations-FKI Tantum Verde Palette Tantum Verde 3 mg - Pastillen mit Eukalyptusgeschmack, Tantum Verde 3 mg – Pastillen mit Honig- und Orangengeschmack, Tantum Verde 3 mg – Pastillen mit Minzgeschmack, Tantum Verde 3 mg – Pastillen mit Zitronengeschmack . Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Eine Pastille enthält 3 mg Benzydaminhydrochlorid. Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: Tantum Verde 3 mg - Pastillen mit Eukalyptusgeschmack: 3,12 g Isomalt pro Lutschpastille. Tantum Verde 3 mg – Pastillen mit Honig- und Orangengeschmack: 3,1 g Isomalt und 0,02 mg Gelborange S (E 110) pro Lutschpastille. Tantum Verde 3 mg – Pastillen mit Minzgeschmack: 3,2 g Isomalt und 3,5 mg Aspartam (E 951) pro Lutschpastille. Tantum Verde 3 mg – Pastillen mit Zitronengeschmack: 3,2 g Isomalt und 3,26 mg Aspartam (E951) pro Lutschpastille. Liste der sonstigen Bestandteile: Tantum Verde 3 mg Pastillen mit Eukalyptusgeschmack: Isomalt, Eukalyptusöl, Zitronensäuremonohydrat, Acesulfam-K, Levomenthol, Chinolingelb (E104), Indigotin (E132). Tantum Verde 3 mg – Pastillen mit Honig- und Orangengeschmack: Isomalt, Zitronensäure Monohydrat, Orangenaroma, Honigaroma, Levomenthol, Acesulfam Kalium, Chinolingelb (E104), Gelborange S (E110). Tantum Verde 3 mg – Pastillen mit Minzgeschmack: Aspartam (E 951), Isomalt, Menthol, Zitronensäure, Pfefferminzaroma, Zitronenaroma, Chinolingelb (E104), Indigotin (E 132). Tantum Verde 3 mg – Pastillen mit Zitronengeschmack: Aspartam (E 951), Isomalt, Zitronensäure, Zitronenaroma, Pfefferminzaroma, Chinolingelb (E 104), Indigotin (E 132). Anwendungsgebiete: Tantum Verde 3 mg – Pastillen mit Honig- und Orangengeschmack oder mit Zitronengeschmack oder mit Minzgeschmack: Symptomatische Behandlung von schmerzhaften Entzündungs- und Schwellungszuständen des Mund und Rachenraumes wie Gingivitis, Stomatitis, Glossitis, Tonsillitis, Pharyngitis und Laryngitis. Tantum Verde 3 mg - Pastillen mit Eukalyptusgeschmack: Symptomatische Behandlung von schmerzhaften Entzündungs- und Schwellungszuständen des Mund und Rachenraumes wie Gingivitis, Stomatitis, Glossitis, Tonsillitis, Pharyngitis und Laryngitis. Tantum Verde wird angewendet bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 6 Jahren. Gegenanzeigen: Tantum Verde 3 mg – Pastillen mit Honig- und Orangengeschmack oder mit Zitronengeschmack oder mit Minzgeschmack: überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Tantum Verde 3 mg - Pastillen mit Eukalyptusgeschmack: überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Benzydaminhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile. Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren. Pharmakotherapeutische Gruppe: Tantum Verde 3 mg – Pastillen mit Honig- und Orangengeschmack oder mit Zitronengeschmack oder mit Minzgeschmack: andere Substanzen zur lokalen, oralen Behandlung. Tantum Verde 3 mg - Pastillen mit Eukalyptusgeschmack: andere Substanzen zur lokalen, oralen Behandlung; Benzydamin. Tantum Verde – Lösung zum Gurgeln. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: 1 ml enthält 1,5 mg Benzydaminhydrochlorid. Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: 1 mg Methyl-4-Hydroxybenzoat und 80 mg Ethanol 96% pro ml. Liste der sonstigen Bestandteile: Ethanol 96%, Glycerol, Methyl-4-Hydroxybenzoat, Pfefferminzaroma, Saccharin, Natriumhydrogencarbonat, Polysorbat 20, Chinolingelb (E 104), Patentblau (E 131), gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung von schmerzhaften Entzündungs- und Schwellungszuständen des Mund- und Rachenraumes, wie Gingivitis, Stomatitis, Glossitis, Tonsillitis und Parodontose sowie Pharyngitis und Laryngitis vor allem bei Erkältungskrankheiten. Unterstützung der konservativen und extraktiven Zahnbehandlung sowie Schleimhautentzündungen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Pharmakotherapeutische Gruppe: Andere Substanzen zur lokalen, oralen Behandlung. Tantum Verde - Mundspray, Tantum Verde forte – Mundspray. Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Tantum Verde - Mundspray: 1 ml enthält 1,5 mg Benzydaminhydrochlorid. Jeder Sprühstoß entspricht 0,17 ml Lösung. Tantum Verde forte – Mundspray: 1 ml enthält 3 mg Benzydaminhydrochlorid. Jeder Sprühstoß entspricht 0,17 ml Lösung. Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: Tantum Verde - Mundspray: 81 mg 96% Ethanol, 1 mg Methyl-4-Hydroxybenzoat pro ml. Tantum Verde forte – Mundspray: 81 mg 96% Ethanol, 1 mg Methyl-4-Hydroxybenzoat und 15 mg Macrogolglycerolhydroxystearat pro ml. Liste der sonstigen Bestandteile: Tantum Verde - Mundspray: Saccharin, Methyl-4-Hydroxybenzoat, Glycerin, 96% Ethanol, Pfefferminzaroma, Natri-

umhydrogencarbonat, Polysorbat 20, gereinigtes Wasser. Tantum Verde forte – Mundspray: Saccharin-Natrium, Methyl-4-Hydroxybenzoat, Glycerin, 96% Ethanol, Pfefferminzaroma, Macrogolglycerolhydroxystearat, gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung von schmerzhaften Entzündungs- und Schwellungszuständen des Mund- und Rachenraumes wie z.B. Infektionen, Laryngitis, Radiomukositis und postoperative Zustände. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Benzydaminhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile. Tantum Verde forte– Mundspray und Tantum Verde -Mundspray dürfen wegen des Gehaltes an Menthol (Pfefferminzaroma) nicht bei Säuglingen und Kindern bis zu 2 Jahren angewendet werden. Pharmakotherapeutische Gruppe: Andere Substanzen zur lokalen, oralen Behandlung. ATC-Code: A01AD02. Inhaber der Zulassung: Angelini Pharma Österreich GmbH, Brigittenauer Lände 50-54, 1200 Wien. Stand der Information: Jänner 2017. Rezeptpflicht/Apothekenpflicht: Rezeptfrei, apothekenpflichtig. Angaben zu besonderen Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Wechselwirkungen, Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit und Nebenwirkungen entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation. Trinomia 100 mg/20 mg/10 mg Hartkapseln; Trinomia 100 mg/20 mg/5 mg Hartkapseln; Trinomia 100 mg/20 mg/2,5 mg Hartkapseln* Zusammensetzung: Trinomia 100 mg/20 mg/10 mg: Jede Hartkapsel enthält 100 mg Acetylsalicylsäure, 20 mg Atorvastatin (als 21,69 mg Atorvastatin Calcium Trihydrat) und 10 mg Ramipril. Trinomia 100 mg/20 mg/5 mg: Jede Hartkapsel enthält 100 mg Acetylsalicylsäure, 20 mg Atorvastatin (als 21,69 mg Atorvastatin Calcium Trihydrat) und 5 mg Ramipril. Trinomia 100 mg/20 mg/2,5 mg: Jede Hartkapsel enthält 100 mg Acetylsalicylsäure, 20 mg Atorvastatin (als 21,69 mg Atorvastatin Calcium Trihydrat) und 2,5 mg Ramipril. Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: 73,61 mg Lactose-Monohydrat und 0,48 mg Sojalecithin. Hilfsstoffe: Mikrokristalline Cellulose, Talkum, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Lactose-Monohydrat, vorverkleisterte Stärke (Mais), Calciumcarbonat, Hydroxypropylcellulose, Polysorbat 80, Crospovidon (Typ A), Hochdisperses Siliciumdioxid wasserfrei, Magnesiumstearat, Hypromellose, Natriumstearylfumarat, Filmüberzug, Polyvinylalkohol, Titandioxid (E 171), Talkum, Sojalecithin, Xanthangummi, Hypromellose, Triethylcitrat, Povidon, gelbes Eisenoxid (E 172), schwarzes Eisenoxid (E 172), Gelatine, Titandioxid, Schellack-Glasur, Ethanol (Spuren), schwarzes Eisenoxid, Propylenglycol (Spuren), Ammoniumhydroxid (Spuren). Trinomia 100 mg/20 mg/10 mg Hartkapseln zusätzlich: rotes Eisenoxid Trinomia 100 mg/20 mg/5 mg Hartkapseln zusätzlich: schwarzes Eisenoxid, rotes Eisenoxid Trinomia 100 mg/20 mg/2,5 mg Hartkapseln zusätzlich: schwarzes Eisenoxid. Anwendungsgebiete: Trinomia wird angewendet zur Sekundärprophylaxe von kardiovaskulären Ereignissen als Substitutionstherapie bei erwachsenen Patienten, die bei gleichzeitiger Gabe der Monokomponenten in äquivalenten therapeutischen Dosierungen ausreichend eingestellt sind. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe, oder einen der sonstigen Bestandteile, gegen andere Salicylate, gegen nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAR), gegen andere ACE-Hemmer (ACE = Angiotensin-Converting-Enzyme) oder gegen Tartrazin; Überempfindlichkeit gegen Soja oder Erdnuss; Bei anamnestisch bekannten Asthmaanfällen oder anderen allergischen Reaktionen auf Salicylsäure oder andere nichtsteroidale Analgetika/Antiphlogistika; Akutes oder anamnestisch gesichertes rezidivierendes peptisches Ulkus und/oder Magen-/Darm-Blutungen oder andere Blutungen wie zerebrovaskuläre Blutungen; Hämophilie und andere Blutungsstörungen; Stark eingeschränkte Nieren- und Leberfunktion; Hämodialyse-Patienten; Schwere Herzinsuffizienz; Gleichzeitige Behandlung mit Methotrexat in einer Dosierung von 15 mg oder mehr pro Woche; Gleichzeitige Anwendung von Trinomia mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln bei Patienten mit Diabetes mellitus oder Niereninsuffizienz (GFR <60 ml / min / 1,73 m2) ist kontraindiziert; Patienten mit Nasenpolypen im Zusammenhang mit Asthma, das durch Acetylsalicylsäure ausgelöst oder verschlimmert wird; Aktive Lebererkrankung oder unerklärte anhaltende Erhöhung der Serumtransaminasen auf mehr als das 3-fache des oberen Normalwerts; Während der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Frauen im gebärfähigen Alter, die keine geeigneten Empfängnisverhütungsmethoden anwenden; Wegen der Gefahr einer Rhabdomyolyse gleichzeitige Behandlung mit Tipranavir oder Ritonavir; Wegen der Gefahr einer Rhabdomyolyse gleichzeitige Behandlung mit Ciclosporin; Angioödem in der Vorgeschichte (hereditär, idiopathisch oder früheres Angioödem bei Einnahme von ACE-Hemmern oder AngiotensinII-Rezeptorantagonisten [AIIRAs]); Extrakorporale Behandlungen, bei denen es zu einem Kontakt zwischen Blut und negativ geladenen Oberflächen kommt; Signifikante beidseitige Nierenarterienstenose oder Nierenarterienstenose bei nur einer funktionsfähigen Niere; Ramipril darf nicht bei Patienten mit hypotensiven oder hämodynamisch instabilen Zuständen angewendet werden; Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren mit Fieber, Grippe oder Windpocken besteht die Gefahr für die Entwicklung des Reye-Syndroms. Pharmakotherapeutische Gruppe: HMG-CoA-Reduktasehemmer in Kombination mit anderen Mitteln, ATC-Code: C10BX06. Abgabe: Rezept- und apothekenpflichtig: Packungsgrößen: 14 Stück, 28 Stück. Kassenstatus: 14 Stück: No Box, 28 Stück: Green Box (ab Juni 2017). Zulassungsinhaber: Ferrer Internacional SA, Gran Via de Carlos III, 94, 08028 Barcelona, Spanien. Vertrieb in Österreich: Gebro Pharma GmbH, 6391 Fieberbrunn. Stand der Information: Dezember 2016. *In Österreich erhältlich: Trinomia 100 mg/20 mg/10 mg Hartkapseln und Trinomia 100 mg/20 mg/5 mg Hartkapseln. Weitere Angaben zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstigen Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit und Nebenwirkungen sowie Gewöhnungseffekten entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation.

IMPRESSUM Verlag und Medieninhaber: MedMedia Verlag und Mediaservice GmbH, Seidengasse 9/Top 1.1, A-1070 Wien, Tel.: 01/407 31 11-0; office@medmedia.at. Verlagsleitung: Mag. Gabriele Jerlich. Projekt­leitung: Mag. Andrea Maierhofer. Kundenberatung: Heidi Woodford. Produktion: Julia Reisenauer. Chefredaktion: Dr. Eva Maria Riedmann. Lektorat: Mag. Andrea Crevato. Art Director: Oliver Miller-Aichholz. ­Coverfoto: Fritz Kaus (Privatbesitz). Print: Donau Forum Druck Ges.m.b.H., 1230 Wien. Druckauflage: 11.040 Stück im 2. Halbjahr 2016 laut Österreichischer Auflagenkontrolle. Bezugsbedingungen: Die Zeitschrift ist zum Einzelpreis von 9,50 Euro plus MwSt. zu beziehen. Grundsätze und Ziele von ARZT & PRAXIS: Diplomfortbildung für Ärztinnen und Ärzte. Kooperationspartner: Die Kooperation mit der Österreichischen Akademie der Ärzte besteht hinsichtlich der redaktionellen Inhalte im Sinne der Förderung der ärztlichen Fortbildung im Rahmen des Diplom-Fortbildungs-Programms. Die Akademie ist nicht Herausgeber und weder an der Vermarktung noch an etwaigen Sponsoren- und Anzeigenerlösen beteiligt. Allgemeine Hinweise: Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die persönliche und/oder wissenschaftliche Meinung des jeweiligen Autors wieder und fallen in den persönlichen Verantwortungsbereich des Verfassers. Entgeltliche Einschaltungen gemäß § 26 Mediengesetz fallen in den Verantwortungsbereich des jeweiligen Auftraggebers und müssen nicht die Meinung von Herausgeber oder Redaktion wiedergeben. Angaben über Dosierungen, Applikationsformen und Indikationen von pharmazeutischen Spezialitäten müssen vom jeweiligen Anwender auf ihre Richtigkeit überprüft werden. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen ­Medieninhaber und Herausgeber keinerlei Haftung für drucktechnische und inhaltliche Fehler. Der besseren Lesbarkeit halber werden die Personen- und Berufsbezeichnungen nur in einer Form verwendet. Sie sind natürlich gleichwertig auf beide Geschlechter bezogen. Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt, verwertet oder verbreitet werden. Die gesetzliche Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz finden Sie unter www.medmedia.at/home/impressum.

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dran h c i l g ä 1 x t

ch ! i ‘ f f a h sc s a d – denken

GPB.TRI 170401

neu

Fachkurzinformation siehe Seite 51

ich l g ä t x 1 ® ab 1. Juni 2017 28 Stück greenbox

die Drei in Eins Sekundärprävention kardiovaskulärer Ereignisse

Arzt & Praxis 07/2017