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special 14. Okt | 15.00 Uhr DF | 35 mm | Farbe | 114 Min Mit Marc-André Grondin, Déborah François, Cécile Cassel u.a. Eintritt: € 6,00 - Kaffee & Kuchen sind im Preis enthalten!

C’est la vie

10/09

C’est la vie - so sind wir so ist das Leben RÉMI BEZANÇON | F 2008

Marie-Jeanne und Robert haben drei Kinder: Albert, Raphaël und Fleur. Eine ganz normale Familie, aber auch fünf unterschiedliche Menschen: Der Film begleitet sie über einen Zeitraum von zwölf Jahren, zeigt fünf entscheidende Tage im Leben dieser Familie. Mit Albert, Fleur und Raphaël verliebt man sich und wird erwachsen, mit Marie-Jeanne und Robert durchlebt man die Höhen und Tiefen als Ehepaar, Eltern und Liebende. Fünf Tage, die bedeutender sind als alle anderen und nach denen nichts mehr so ist, wie es einmal war.

Ab 5. November

Kartenreservierung: 587 90 62 1050 Wien | Margaretenstr. 78

EIN FILM VON LARS VON TRIER

Filmcasino Nr. 217

M O N A T S P R O G R A M M

O K T O B E R

2 0 0 9

„Wie im Himmel“ – Ein Musikfilm zum Thema Singen, der uns ins Gefühl bringt. Für alle, die den Film nochmals sehen wollen oder ihn noch nicht gesehen haben! Eröffnungsveranstaltung des (Kultur)festivals „ars et aqua“ 2009. Nach dem Film gibt es für alle, die Lust haben, ein gemeinsames Tönen und Singen. Leitung: Raffaela Gassner. Mehr Info zur Veranstaltung unter www.stimmich.com

Wie im Himmel

DF | 35 mm | Farbe | 114 Min Mit Marc-André Grondin, Déborah François, Cécile Cassel u.a. Kinderbetreuung ab 9.00 Uhr Eintritt: € 5,00

Sunday Afternoon 18. Okt | 13.00 Uhr DF | 35mm | Farbe | 88 Min

Sunday Afternoon 25. Okt | 13.00 Uhr DF | 35mm | Farbe | 87 Min

Das Ende der Menschheit. ‚Antichrist’ ist die reine Apokalypse.“ DIE ZEIT

Eine von 8 SABINE DERFLINGER | A 2008

Das veristische Kino des Neo-Realismo der italienischen Nachkriegszeit bietet eine Fülle von authentischen Stadtbildern und Quellen für die historische Stadtforschung und das kollektive Gedächtnis. Der Blick der italienischen FilmemacherInnen auf ihre Städte im Lauf eines halben Jahrhunderts ist zugleich poetisch, ethnografisch und sozialkritisch. Die Orte ihrer Erzählungen sind die „dunkle“, unbekannte Seite der Stadt – etwa die Neubausiedlungen am Stadtrand, die Landstraßen, die Straßengraben und die versteppten, verdreckten Felder vor der Stadtkulisse von Rom, Neapel, Palermo oder Bologna, Mailand und Turin. Die beiden Stadtforscher und -filmer Sonia Massari und Gianfilippo Guadagno untersuchen in ihren sozialkritischen Filmessays die Wechselwirkungen von Film- und Stadtbildern der Gegenwart: eine skizzenhafte Annäherung an die jüngere italienische Filmgeschichte auf der Suche nach Fragen der Heimat, Emigration, Identität und Urbanität. Im Anschluss an die Vorführung Gespräch mit den Filmemachern Sonia Massari und Gianfilippo Guadagno.

Das FILMCASINO ist mit einer IndukTiven Höranlage für Schwerhörige ausgestattet.

Regisseur Rémi Bezançon inszeniert diese berührend-unterhaltsame Familiengeschichte mit sicherem Gespür für die tragikomischen Momente des Lebens.

Zum Filmstart von Sabine Derflingers “Eine von 8” zeigt das Filmcasino eine Vorstellung in Anwesenheit der Regisseurin mit Publikumsdiskussion im Anschluss. In die Welt

Cine/Città

C’est la vie - so sind wir so ist das Leben RÉMI BEZANÇON | F 2008

Anläßlich der DVD Präsentation wird der Film „In die Welt“ noch einmal im Filmcasino zu sehen sein. Für alle, die den Film noch nicht auf der Leinwand gesehen haben, die Gelegenheit, dies nachzuholen, und fast hautnah die Geburten mitzuerleben. Der Film wird im Beisein des Regisseurs Constantin Wulff gezeigt, der im Anschluss auch für eine Publikumsdiskussion zur Verfügung steht. Nach dem Film lädt polyfilm video die Besucher des Films zu Getränken im Foyer.

Cine/Città

ArchFilm Matinée

cinemama Vormittagskino mit kostenloser Kinderbetreuung

In die Welt CONSTANTIN WULFF | A 2008

DF | 35mm | Farbe | 125 Min www.festival-ars-et-aqua.at

Zulassungsnummer: GZ 02Z031971 S „Filmcasino“ | Redaktion: Dóra Artner Grafik: Lendl/Bergmann Herausgeber: Filmcasino&polyfilm BetriebsGmbH | Druck: AV+Astoria Erscheinungsort Wien Verlagspostamt 1050 Wien „Sponsoring-Post“ | Preis pro Nr € 0,28 2009-08-19

„Lars von Triers Film zeigt das Ende eines Paares, das Ende des Geschlechterkampfes. Das Ende der Liebe.

special 15. Okt | 9.30 Uhr

Sunday Afternoon 4. Okt | 13.00 Uhr

Wie im Himmel KAY POLLACK | SCHWEDEN 2004

www.filmcasino.at

Antichrist

Ars et Aqua Festival

Ermäßigungen für: Studierende, Ö1 Club-Mitglieder

Schon gehört? Das Filmcasino hat einen Club! Nähere Infos an der Kassa und auf www.filmcasino.at.

Schlossquadrat: Feiern aII-inkIusive NEU: Buffet- und Fingerfood-Planer: hessen Komponieren Sie ihr Wunschessen * in wenigen Minuten! Ab 18 € mack Wahlmenüs für jeden Geschmack

5 Lokale zur Auswahl Wir helfen gerne bei der Event-Organisation!

Getränke „all-inklusive““ * Ab 5 € oder Pauschale für 2-4 Getränke nach Wahl * pro Person (inkl. Abgaben)

Wien 5, am Margaretenplatz

www.schlossquadr.at/wo_feiern

„‚Eine von 8’ ist ein packendes, aufwühlendes Porträt zweier an Brustkrebs erkrankter Frauen, lässt kaum jemand kalt und macht Mut.“ SALZBURGER NACHRICHTEN

Gurbet – in der Fremde Eine von 8 Sunday Afternoon Wilder Urlaub kino&kuchen cinemama – Kino mit Kinderbetreuung

Mit den Filmen:

Wilder Urlaub

Sunday Afternoon 11. Okt | 12.00 Uhr OmenglU | DVD | Farbe & SW

Cities of the Italian Cinema – Full and Empty Places Regie: Medi7er (Sonia Massari & Gianfilippo Guadagno) | Italien 2008 | 18 Min

Cinematographic Identities of Italian Cities – Migrations Regie: Medi7er (Sonia Massari & Gianfilippo Guadagno) | Italien 2009 | 18 Min

70 Jahre Beginn des Zweiten Weltkrieges

Wilder Urlaub FRANZ SCHNYDER | CH 1943

Eine schicksalhafte Nacht im Leben des Mitrailleur Hermelinger: Von Wachtmeister Epper beim Appell provoziert, erschlägt er seinen Vorgesetzen mit einem Stein. Er setzt sich von der Truppe ab. 1943 – als die Schweiz ringsum eingeschlossen und bedroht war – entstand mit Wilder Urlaub ein brillanter Film, der einen den Atem anhalten lässt und an den amerikanischen „Film noir“ erinnert. Trotz massiver Bekämpfung der Produktion vom damaligen Militärdepartement sowie heftiger Kritik vom Wirteverband, lobte die Presse den Film einhellig. (www.artfilm.ch) „WILDER URLAUB ist der beste Schweizerfilm, den wir je gesehen haben.“ Zürichsee-Zeitung 9.10.43 Mit anschließender Podiumsdiskussion.

Special 11. Okt | 14.00 Uhr OmU | DVD | SW

basierend auf einem Roman von Kurt Guggenheim aus dem Jahr 1941 Mit Paul Hubschmid, Robert Troesch, Robert Freitag u.a. Eintritt frei!


special 14. Okt | 15.00 Uhr DF | 35 mm | Farbe | 114 Min Mit Marc-André Grondin, Déborah François, Cécile Cassel u.a. Eintritt: € 6,00 - Kaffee & Kuchen sind im Preis enthalten!

C’est la vie

10/09

C’est la vie - so sind wir so ist das Leben RÉMI BEZANÇON | F 2008

Marie-Jeanne und Robert haben drei Kinder: Albert, Raphaël und Fleur. Eine ganz normale Familie, aber auch fünf unterschiedliche Menschen: Der Film begleitet sie über einen Zeitraum von zwölf Jahren, zeigt fünf entscheidende Tage im Leben dieser Familie. Mit Albert, Fleur und Raphaël verliebt man sich und wird erwachsen, mit Marie-Jeanne und Robert durchlebt man die Höhen und Tiefen als Ehepaar, Eltern und Liebende. Fünf Tage, die bedeutender sind als alle anderen und nach denen nichts mehr so ist, wie es einmal war.

Ab 5. November

Kartenreservierung: 587 90 62 1050 Wien | Margaretenstr. 78

EIN FILM VON LARS VON TRIER

Filmcasino Nr. 217

M O N A T S P R O G R A M M

O K T O B E R

2 0 0 9

„Wie im Himmel“ – Ein Musikfilm zum Thema Singen, der uns ins Gefühl bringt. Für alle, die den Film nochmals sehen wollen oder ihn noch nicht gesehen haben! Eröffnungsveranstaltung des (Kultur)festivals „ars et aqua“ 2009. Nach dem Film gibt es für alle, die Lust haben, ein gemeinsames Tönen und Singen. Leitung: Raffaela Gassner. Mehr Info zur Veranstaltung unter www.stimmich.com

Wie im Himmel

DF | 35 mm | Farbe | 114 Min Mit Marc-André Grondin, Déborah François, Cécile Cassel u.a. Kinderbetreuung ab 9.00 Uhr Eintritt: € 5,00

Sunday Afternoon 18. Okt | 13.00 Uhr DF | 35mm | Farbe | 88 Min

Sunday Afternoon 25. Okt | 13.00 Uhr DF | 35mm | Farbe | 87 Min

Das Ende der Menschheit. ‚Antichrist’ ist die reine Apokalypse.“ DIE ZEIT

Eine von 8 SABINE DERFLINGER | A 2008

Das veristische Kino des Neo-Realismo der italienischen Nachkriegszeit bietet eine Fülle von authentischen Stadtbildern und Quellen für die historische Stadtforschung und das kollektive Gedächtnis. Der Blick der italienischen FilmemacherInnen auf ihre Städte im Lauf eines halben Jahrhunderts ist zugleich poetisch, ethnografisch und sozialkritisch. Die Orte ihrer Erzählungen sind die „dunkle“, unbekannte Seite der Stadt – etwa die Neubausiedlungen am Stadtrand, die Landstraßen, die Straßengraben und die versteppten, verdreckten Felder vor der Stadtkulisse von Rom, Neapel, Palermo oder Bologna, Mailand und Turin. Die beiden Stadtforscher und -filmer Sonia Massari und Gianfilippo Guadagno untersuchen in ihren sozialkritischen Filmessays die Wechselwirkungen von Film- und Stadtbildern der Gegenwart: eine skizzenhafte Annäherung an die jüngere italienische Filmgeschichte auf der Suche nach Fragen der Heimat, Emigration, Identität und Urbanität. Im Anschluss an die Vorführung Gespräch mit den Filmemachern Sonia Massari und Gianfilippo Guadagno.

Das FILMCASINO ist mit einer IndukTiven Höranlage für Schwerhörige ausgestattet.

Regisseur Rémi Bezançon inszeniert diese berührend-unterhaltsame Familiengeschichte mit sicherem Gespür für die tragikomischen Momente des Lebens.

Zum Filmstart von Sabine Derflingers “Eine von 8” zeigt das Filmcasino eine Vorstellung in Anwesenheit der Regisseurin mit Publikumsdiskussion im Anschluss. In die Welt

Cine/Città

C’est la vie - so sind wir so ist das Leben RÉMI BEZANÇON | F 2008

Anläßlich der DVD Präsentation wird der Film „In die Welt“ noch einmal im Filmcasino zu sehen sein. Für alle, die den Film noch nicht auf der Leinwand gesehen haben, die Gelegenheit, dies nachzuholen, und fast hautnah die Geburten mitzuerleben. Der Film wird im Beisein des Regisseurs Constantin Wulff gezeigt, der im Anschluss auch für eine Publikumsdiskussion zur Verfügung steht. Nach dem Film lädt polyfilm video die Besucher des Films zu Getränken im Foyer.

Cine/Città

ArchFilm Matinée

cinemama Vormittagskino mit kostenloser Kinderbetreuung

In die Welt CONSTANTIN WULFF | A 2008

DF | 35mm | Farbe | 125 Min www.festival-ars-et-aqua.at

Zulassungsnummer: GZ 02Z031971 S „Filmcasino“ | Redaktion: Dóra Artner Grafik: Lendl/Bergmann Herausgeber: Filmcasino&polyfilm BetriebsGmbH | Druck: AV+Astoria Erscheinungsort Wien Verlagspostamt 1050 Wien „Sponsoring-Post“ | Preis pro Nr € 0,28 2009-08-19

„Lars von Triers Film zeigt das Ende eines Paares, das Ende des Geschlechterkampfes. Das Ende der Liebe.

special 15. Okt | 9.30 Uhr

Sunday Afternoon 4. Okt | 13.00 Uhr

Wie im Himmel KAY POLLACK | SCHWEDEN 2004

www.filmcasino.at

Antichrist

Ars et Aqua Festival

Ermäßigungen für: Studierende, Ö1 Club-Mitglieder

Schon gehört? Das Filmcasino hat einen Club! Nähere Infos an der Kassa und auf www.filmcasino.at.

Schlossquadrat: Feiern aII-inkIusive NEU: Buffet- und Fingerfood-Planer: hessen Komponieren Sie ihr Wunschessen * in wenigen Minuten! Ab 18 € mack Wahlmenüs für jeden Geschmack

5 Lokale zur Auswahl Wir helfen gerne bei der Event-Organisation!

Getränke „all-inklusive““ * Ab 5 € oder Pauschale für 2-4 Getränke nach Wahl * pro Person (inkl. Abgaben)

Wien 5, am Margaretenplatz

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„‚Eine von 8’ ist ein packendes, aufwühlendes Porträt zweier an Brustkrebs erkrankter Frauen, lässt kaum jemand kalt und macht Mut.“ SALZBURGER NACHRICHTEN

Gurbet – in der Fremde Eine von 8 Sunday Afternoon Wilder Urlaub kino&kuchen cinemama – Kino mit Kinderbetreuung

Mit den Filmen:

Wilder Urlaub

Sunday Afternoon 11. Okt | 12.00 Uhr OmenglU | DVD | Farbe & SW

Cities of the Italian Cinema – Full and Empty Places Regie: Medi7er (Sonia Massari & Gianfilippo Guadagno) | Italien 2008 | 18 Min

Cinematographic Identities of Italian Cities – Migrations Regie: Medi7er (Sonia Massari & Gianfilippo Guadagno) | Italien 2009 | 18 Min

70 Jahre Beginn des Zweiten Weltkrieges

Wilder Urlaub FRANZ SCHNYDER | CH 1943

Eine schicksalhafte Nacht im Leben des Mitrailleur Hermelinger: Von Wachtmeister Epper beim Appell provoziert, erschlägt er seinen Vorgesetzen mit einem Stein. Er setzt sich von der Truppe ab. 1943 – als die Schweiz ringsum eingeschlossen und bedroht war – entstand mit Wilder Urlaub ein brillanter Film, der einen den Atem anhalten lässt und an den amerikanischen „Film noir“ erinnert. Trotz massiver Bekämpfung der Produktion vom damaligen Militärdepartement sowie heftiger Kritik vom Wirteverband, lobte die Presse den Film einhellig. (www.artfilm.ch) „WILDER URLAUB ist der beste Schweizerfilm, den wir je gesehen haben.“ Zürichsee-Zeitung 9.10.43 Mit anschließender Podiumsdiskussion.

Special 11. Okt | 14.00 Uhr OmU | DVD | SW

basierend auf einem Roman von Kurt Guggenheim aus dem Jahr 1941 Mit Paul Hubschmid, Robert Troesch, Robert Freitag u.a. Eintritt frei!


special 14. Okt | 15.00 Uhr DF | 35 mm | Farbe | 114 Min Mit Marc-André Grondin, Déborah François, Cécile Cassel u.a. Eintritt: € 6,00 - Kaffee & Kuchen sind im Preis enthalten!

C’est la vie

10/09

C’est la vie - so sind wir so ist das Leben RÉMI BEZANÇON | F 2008

Marie-Jeanne und Robert haben drei Kinder: Albert, Raphaël und Fleur. Eine ganz normale Familie, aber auch fünf unterschiedliche Menschen: Der Film begleitet sie über einen Zeitraum von zwölf Jahren, zeigt fünf entscheidende Tage im Leben dieser Familie. Mit Albert, Fleur und Raphaël verliebt man sich und wird erwachsen, mit Marie-Jeanne und Robert durchlebt man die Höhen und Tiefen als Ehepaar, Eltern und Liebende. Fünf Tage, die bedeutender sind als alle anderen und nach denen nichts mehr so ist, wie es einmal war.

Ab 5. November

Kartenreservierung: 587 90 62 1050 Wien | Margaretenstr. 78

EIN FILM VON LARS VON TRIER

Filmcasino Nr. 217

M O N A T S P R O G R A M M

O K T O B E R

2 0 0 9

„Wie im Himmel“ – Ein Musikfilm zum Thema Singen, der uns ins Gefühl bringt. Für alle, die den Film nochmals sehen wollen oder ihn noch nicht gesehen haben! Eröffnungsveranstaltung des (Kultur)festivals „ars et aqua“ 2009. Nach dem Film gibt es für alle, die Lust haben, ein gemeinsames Tönen und Singen. Leitung: Raffaela Gassner. Mehr Info zur Veranstaltung unter www.stimmich.com

Wie im Himmel

DF | 35 mm | Farbe | 114 Min Mit Marc-André Grondin, Déborah François, Cécile Cassel u.a. Kinderbetreuung ab 9.00 Uhr Eintritt: € 5,00

Sunday Afternoon 18. Okt | 13.00 Uhr DF | 35mm | Farbe | 88 Min

Sunday Afternoon 25. Okt | 13.00 Uhr DF | 35mm | Farbe | 87 Min

Das Ende der Menschheit. ‚Antichrist’ ist die reine Apokalypse.“ DIE ZEIT

Eine von 8 SABINE DERFLINGER | A 2008

Das veristische Kino des Neo-Realismo der italienischen Nachkriegszeit bietet eine Fülle von authentischen Stadtbildern und Quellen für die historische Stadtforschung und das kollektive Gedächtnis. Der Blick der italienischen FilmemacherInnen auf ihre Städte im Lauf eines halben Jahrhunderts ist zugleich poetisch, ethnografisch und sozialkritisch. Die Orte ihrer Erzählungen sind die „dunkle“, unbekannte Seite der Stadt – etwa die Neubausiedlungen am Stadtrand, die Landstraßen, die Straßengraben und die versteppten, verdreckten Felder vor der Stadtkulisse von Rom, Neapel, Palermo oder Bologna, Mailand und Turin. Die beiden Stadtforscher und -filmer Sonia Massari und Gianfilippo Guadagno untersuchen in ihren sozialkritischen Filmessays die Wechselwirkungen von Film- und Stadtbildern der Gegenwart: eine skizzenhafte Annäherung an die jüngere italienische Filmgeschichte auf der Suche nach Fragen der Heimat, Emigration, Identität und Urbanität. Im Anschluss an die Vorführung Gespräch mit den Filmemachern Sonia Massari und Gianfilippo Guadagno.

Das FILMCASINO ist mit einer IndukTiven Höranlage für Schwerhörige ausgestattet.

Regisseur Rémi Bezançon inszeniert diese berührend-unterhaltsame Familiengeschichte mit sicherem Gespür für die tragikomischen Momente des Lebens.

Zum Filmstart von Sabine Derflingers “Eine von 8” zeigt das Filmcasino eine Vorstellung in Anwesenheit der Regisseurin mit Publikumsdiskussion im Anschluss. In die Welt

Cine/Città

C’est la vie - so sind wir so ist das Leben RÉMI BEZANÇON | F 2008

Anläßlich der DVD Präsentation wird der Film „In die Welt“ noch einmal im Filmcasino zu sehen sein. Für alle, die den Film noch nicht auf der Leinwand gesehen haben, die Gelegenheit, dies nachzuholen, und fast hautnah die Geburten mitzuerleben. Der Film wird im Beisein des Regisseurs Constantin Wulff gezeigt, der im Anschluss auch für eine Publikumsdiskussion zur Verfügung steht. Nach dem Film lädt polyfilm video die Besucher des Films zu Getränken im Foyer.

Cine/Città

ArchFilm Matinée

cinemama Vormittagskino mit kostenloser Kinderbetreuung

In die Welt CONSTANTIN WULFF | A 2008

DF | 35mm | Farbe | 125 Min www.festival-ars-et-aqua.at

Zulassungsnummer: GZ 02Z031971 S „Filmcasino“ | Redaktion: Dóra Artner Grafik: Lendl/Bergmann Herausgeber: Filmcasino&polyfilm BetriebsGmbH | Druck: AV+Astoria Erscheinungsort Wien Verlagspostamt 1050 Wien „Sponsoring-Post“ | Preis pro Nr € 0,28 2009-08-19

„Lars von Triers Film zeigt das Ende eines Paares, das Ende des Geschlechterkampfes. Das Ende der Liebe.

special 15. Okt | 9.30 Uhr

Sunday Afternoon 4. Okt | 13.00 Uhr

Wie im Himmel KAY POLLACK | SCHWEDEN 2004

www.filmcasino.at

Antichrist

Ars et Aqua Festival

Ermäßigungen für: Studierende, Ö1 Club-Mitglieder

Schon gehört? Das Filmcasino hat einen Club! Nähere Infos an der Kassa und auf www.filmcasino.at.

Schlossquadrat: Feiern aII-inkIusive NEU: Buffet- und Fingerfood-Planer: hessen Komponieren Sie ihr Wunschessen * in wenigen Minuten! Ab 18 € mack Wahlmenüs für jeden Geschmack

5 Lokale zur Auswahl Wir helfen gerne bei der Event-Organisation!

Getränke „all-inklusive““ * Ab 5 € oder Pauschale für 2-4 Getränke nach Wahl * pro Person (inkl. Abgaben)

Wien 5, am Margaretenplatz

www.schlossquadr.at/wo_feiern

„‚Eine von 8’ ist ein packendes, aufwühlendes Porträt zweier an Brustkrebs erkrankter Frauen, lässt kaum jemand kalt und macht Mut.“ SALZBURGER NACHRICHTEN

Gurbet – in der Fremde Eine von 8 Sunday Afternoon Wilder Urlaub kino&kuchen cinemama – Kino mit Kinderbetreuung

Mit den Filmen:

Wilder Urlaub

Sunday Afternoon 11. Okt | 12.00 Uhr OmenglU | DVD | Farbe & SW

Cities of the Italian Cinema – Full and Empty Places Regie: Medi7er (Sonia Massari & Gianfilippo Guadagno) | Italien 2008 | 18 Min

Cinematographic Identities of Italian Cities – Migrations Regie: Medi7er (Sonia Massari & Gianfilippo Guadagno) | Italien 2009 | 18 Min

70 Jahre Beginn des Zweiten Weltkrieges

Wilder Urlaub FRANZ SCHNYDER | CH 1943

Eine schicksalhafte Nacht im Leben des Mitrailleur Hermelinger: Von Wachtmeister Epper beim Appell provoziert, erschlägt er seinen Vorgesetzen mit einem Stein. Er setzt sich von der Truppe ab. 1943 – als die Schweiz ringsum eingeschlossen und bedroht war – entstand mit Wilder Urlaub ein brillanter Film, der einen den Atem anhalten lässt und an den amerikanischen „Film noir“ erinnert. Trotz massiver Bekämpfung der Produktion vom damaligen Militärdepartement sowie heftiger Kritik vom Wirteverband, lobte die Presse den Film einhellig. (www.artfilm.ch) „WILDER URLAUB ist der beste Schweizerfilm, den wir je gesehen haben.“ Zürichsee-Zeitung 9.10.43 Mit anschließender Podiumsdiskussion.

Special 11. Okt | 14.00 Uhr OmU | DVD | SW

basierend auf einem Roman von Kurt Guggenheim aus dem Jahr 1941 Mit Paul Hubschmid, Robert Troesch, Robert Freitag u.a. Eintritt frei!


ab 2. Oktober

Originalfassung (Türkisch, Deutsch) mit deutschen Untertiteln

Gurbet – in der Fremde

ab 16. Oktober

KENAN KILIÇ | ÖSTERREICH 2008

Deutsche Originalfassung

Eine von 8

SABINE DERFLINGER | ÖSTERREICH 2008

35mm | Farbe | 87 Minuten Digital | Farbe | 93 Minuten

REGIE, DREHBUCH und SCHNITT Kenan Kılıç KAMERA Kenan Kılıç, Robert Angst TON Matthias Kılıç MUSIK Metin Meto PRODUZENTEN Monika Maruschko, Andreas Ungerböck PROTAGONISTEN: İpek Dağ Hatice & Cahit Çakır Vahit Toy Saniye & Hasan Özoğlu Kemal Akın Hüseyin Ateş Cemalettin Çuhacı VERLEIH IN ÖSTERREICH polyfilm www.gurbet-derfilm.at

„Man hat Arbeitskräfte gerufen. Und es kommen Menschen.“ (Max Frisch) Sie kamen vor 40 Jahren. Ins Land geholt als Arbeitskräfte. Sie wurden Gastarbeiter genannt. Es waren Menschen mit Hoffnungen, Ängsten und manchmal auch mit einem blutenden Herzen. Denn ihre Frauen und Kinder blieben meist zurück. Der Abschied von der Heimat war oftmals ein Abschied für immer. “Gurbet – in der Fremde“ erzählt die Geschichte von neun ArbeitsmigrantInnen aus der Türkei, die ab 1964 nach Österreich gekommen sind. Der Film begleitet sie in ihren Erinnerungen sowohl in der Türkei als auch in Österreich und folgt ihrem Leben bis zur Gegenwart. Außerdem greift der Film einen nicht unwesentlichen Teil der österreichischen Geschichte auf: den Umgang mit den MigrantInnen und ihr Leben in Österreich.

İpek Dağ – die Starke Witwe: „Anfangs machte mir die Sprache große Probleme. Egal, wo du hingingst, du warst nur ein halber Mensch. Heute begleite ich Bekannte, die kein Deutsch können, zum Arzt oder ins Arbeitsamt.“

40 Jahre später: In der Türkei sind die Arbeitsmigranten von einst zu Fremden geworden. Doch sind sie in Österreich heimisch geworden? Heute steht die erste Generation ausländischer Arbeitnehmer am Ende ihres Berufslebens. Oder sie sind bereits in Pension. Den wichtigsten Teil ihres Lebens haben sie in Österreich verbracht. Wie haben sie diese Zeit in ihrem Gastland erlebt? Und wie gehen sie mit der für sie jetzt aktuellen Situation um, in der Fremde alt zu werden. Kenan Kılıçs hervorragender Dokumentarfilm erzählt – aus unterschiedlichen Blickwinkeln – die Geschichte von neun türkischen Arbeitsmigranten aus dieser ersten Generation so genannter Gastarbeiter, für die Österreich zur neuen Heimat werden sollte. Noch nie zuvor standen ihre Probleme und Errungenschaften im Mittelpunkt eines Dokumentarfilms. Dieses Projekt erfüllt somit auch eine zeitgeschichtliche Funktion: die erste Wanderungswelle türkischer „Gastarbeiter“ aus heutiger Sicht dokumentarisch aufzuarbeiten. Zudem beleuchtet „Gurbet – in der Fremde“ einen nicht unwesentlichen Ausschnitt österreichischer Zeitgeschichte: die Suche nach Arbeitskräften, den Umgang mit Migranten und die damals geschaffenen Voraussetzungen für ihr Leben in Österreich – und natürlich die Versäumnisse.

Cemalettin Çuhacı – als Alevit in Österreich: „Wir sind keine österreichischen Staatsbürger, aber wir arbeiten seit 40 Jahren hier. Wir haben kein Recht, etwas mitzugestalten. Kann man 40 Jahre Gast sein?“

Hatice und Cahit Çakır – zwischen alter und neuer Heimat: „Warum ich nach Europa wollte? Ich fühlte mich erniedrigt. Ich hatte keine Perspektive. Ich wollte einfach etwas Neues probieren. Ich wollte nicht wie mein Vater sein.“

Kemal Akın – der Erfolgreiche: „Niemand darf mich falsch verstehen. Die Menschen sollen mit ihren Sitten leben. Wenn einer in die Moschee geht, dann soll er gehen. Wenn eine Frau den Tschador tragen will, soll sie ihn tragen. Ich respektiere alles, weil das eine Bereicherung ist.“

Vahit Toy – Mit Blumen empfangen „Die Firma, die mich angeworben hatte, schickte auch einen Fahrer, um mich abzuholen. Er gab mir eine Blume.“ Saniye und Hasan Özoĝlu – als Türken in einem niederösterreichischen Dorf: „Wir hatten immer die Absicht: ‚Nächstes Jahr kehren wir zurück.’ Dieses nächste Jahr ist bis jetzt nicht gekommen. Ob du es glaubst oder nicht: Wenn wir in die Türkei fahren, fangen wir nach einer Woche an, die Tage zu zählen. Wann kommen wir wieder nach Hause, nach Götzendorf?“ Hüseyin Ateş – ALLEIN IN DER FREMDE „Als ich hierher kam, hatte ich nur das Ziel, zu arbeiten und meine Kinder hierher zu bringen, damit sie nicht, so wie ich, bei einem Großgrundbesitzer arbeiten müssen. Mit der Zeit bemerkte ich, dass die Kinder meiner Bekannten hier nicht so aufwuchsen, wie ich es mir vorgestellt habe. So änderte ich meine Absicht und ließ meine Kinder in der Türkei. Ich weiß nicht, ob ich falsch oder richtig gehandelt habe.“

REGIE und DREHBUCH Sabine Derflinger KAMERA Astrid Heubrandtner, Frederike von Stechow, Marijana Gavrič, Sabine Derflinger SCHNITT Petra Zöpnek TON Johannes Stelzel, Herwig Rogler MUSIK Sandy Lopicic, Urbs, Gil Chérie PRODUZENTINNEN Sabine Derflinger, Andrea Figl PROTAGONISTEN: Frederike von Stechow Marijana Gavrič FILMOGRAFIE Sabine Derflinger (Auswahl): 42plus (2007) Schnelles Geld (2004) Vollgas (2001) Achtung Staatsgrenze (1995/96) Geraubte Kindheit (1993/94) VERLEIH IN ÖSTERREICH polyfilm www.einevonacht.com

„Ich wollte nicht, dass die Leute mich anschauen und immer denken: Krebs. Oh die hat Krebs! Die können mich dann gar nicht mehr anschauen, sondern denken immer: Oh, da kommt die mit dem Krebs.“ Frederike von Stechow Eine von acht Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Bei der Chemotherapie lernt die Schauspielerin Frederike die Straßenbahnfahrerin Marijana kennen. Sie teilen ihre Ängste, Hoffnungen und Sehnsüchte und beflügeln einander mit ihrem Sinn für Humor, während ihnen der Kampf gegen die lebensbedrohende Krankheit schwerwiegende Entscheidungen abverlangt. Sabine Derflinger gelingt in ihrem aktuellen Dokumentarfilm EINE VON 8 das faszinierende Portrait zweier Frauen, die gemeinsam versuchen, sich von der Diagnose Brustkrebs nicht aus der Bahn werfen zu lassen. Frederike entdeckt einen Knoten in ihrer Brust. Die Termine bei ihrer Frauenärztin sind ausgebucht, die diensthabende Assistentin schickt sie wieder weg. Als sie endlich einen Termin bekommt, lautet die Diagnose Brustkrebs - medizinisch Mamakarzinom - ein bösartiger Tumor der Brustdrüse. In Österreich erkrankt jede achte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Brustkrebs gilt als die häufigste Krebserkrankung der Frau und jährlich werden ca. 5.000 neue Fälle diagnostiziert. Rund 1.700 Frauen verlieren den Kampf. Du musst deine Geschichte aufschreiben, raten ihr beste FreundInnen. Frederike müht sich mit leeren Seiten ab, auf denen sich nichts abbilden will. Frederike beschließt einen Film über sich und ihre Krankheit zu machen. Mit wem soll sie über die Krankheit reden? Was soll sie tun? Die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte des Films führt zu einem außergewöhnlichen Film, in dem die beiden Protagonistinnen Frederike und Marijana als gleichwertige Gestalterinnen mitwirken. Mit eigenen Kameras ausgestattet, filmen sie ihren Alltag unabhängig von den eigentlichen Dreharbeiten und bestimmen so nicht nur den Grad der Intensität, der Offenheit und Diskretion des Films durchwegs selbst, sondern erreichen auch eine besondere Authentizität. Dieses ungewöhnliche und eindringliche Mittel der Gestaltung hat in „Eine von 8“ zu Bildern geführt, die so im Kino wohl noch nicht zu sehen waren.

„Der Film ist für mich Begegnung und Momentaufnahme einer Frau in einer Extremsituation. Ein Film, der für mich ebenso eine Herausforderung bedeutet wie für die Frau, die ihn über sich machen will. Ich bin nicht auf ein Schicksal aus. Ich will einen nüchternen Blick auf etwas werfen, mit dem die meisten von uns nicht konfrontiert werden wollen, nämlich mit der Tatsache, irgendwann einmal sterben zu müssen. Für diesen Film verzichte ich wie immer auf Effekte und verlasse mich auf die Beobachtung. Auf die Beobachtung von Dingen, die stattfinden. Ich verstehe unseren Film als eine verlängerte Momentaufnahme. Nicht den großen Zusammenhang will ich erkunden, sondern mich durch das Zeitnehmen für einen sich veränderten „Ist-Zustand“ einer tieferen Wahrheit nähern… Als wir uns im Jänner 2008 das erste Mal trafen, wollte Frederike, dass ich mit ihr diesen Film mache, weil sie keinen Sinn in der Krankheit sah, sondern der Film der Sinn war, den sie der Krankheit geben wollte. Sie hat „Eine von acht“ genutzt, um gegen den Krebs zu kämpfen, sie hat sich dem Opfer sein verweigert, sie hat uns alle eingespannt.“ Sabine Derflinger

„Ein bisserl muss man dem Leben auch trotzen.“ Marijana Gavric


ab 2. Oktober

Originalfassung (Türkisch, Deutsch) mit deutschen Untertiteln

Gurbet – in der Fremde

ab 16. Oktober

KENAN KILIÇ | ÖSTERREICH 2008

Deutsche Originalfassung

Eine von 8

SABINE DERFLINGER | ÖSTERREICH 2008

35mm | Farbe | 87 Minuten Digital | Farbe | 93 Minuten

REGIE, DREHBUCH und SCHNITT Kenan Kılıç KAMERA Kenan Kılıç, Robert Angst TON Matthias Kılıç MUSIK Metin Meto PRODUZENTEN Monika Maruschko, Andreas Ungerböck PROTAGONISTEN: İpek Dağ Hatice & Cahit Çakır Vahit Toy Saniye & Hasan Özoğlu Kemal Akın Hüseyin Ateş Cemalettin Çuhacı VERLEIH IN ÖSTERREICH polyfilm www.gurbet-derfilm.at

„Man hat Arbeitskräfte gerufen. Und es kommen Menschen.“ (Max Frisch) Sie kamen vor 40 Jahren. Ins Land geholt als Arbeitskräfte. Sie wurden Gastarbeiter genannt. Es waren Menschen mit Hoffnungen, Ängsten und manchmal auch mit einem blutenden Herzen. Denn ihre Frauen und Kinder blieben meist zurück. Der Abschied von der Heimat war oftmals ein Abschied für immer. “Gurbet – in der Fremde“ erzählt die Geschichte von neun ArbeitsmigrantInnen aus der Türkei, die ab 1964 nach Österreich gekommen sind. Der Film begleitet sie in ihren Erinnerungen sowohl in der Türkei als auch in Österreich und folgt ihrem Leben bis zur Gegenwart. Außerdem greift der Film einen nicht unwesentlichen Teil der österreichischen Geschichte auf: den Umgang mit den MigrantInnen und ihr Leben in Österreich.

İpek Dağ – die Starke Witwe: „Anfangs machte mir die Sprache große Probleme. Egal, wo du hingingst, du warst nur ein halber Mensch. Heute begleite ich Bekannte, die kein Deutsch können, zum Arzt oder ins Arbeitsamt.“

40 Jahre später: In der Türkei sind die Arbeitsmigranten von einst zu Fremden geworden. Doch sind sie in Österreich heimisch geworden? Heute steht die erste Generation ausländischer Arbeitnehmer am Ende ihres Berufslebens. Oder sie sind bereits in Pension. Den wichtigsten Teil ihres Lebens haben sie in Österreich verbracht. Wie haben sie diese Zeit in ihrem Gastland erlebt? Und wie gehen sie mit der für sie jetzt aktuellen Situation um, in der Fremde alt zu werden. Kenan Kılıçs hervorragender Dokumentarfilm erzählt – aus unterschiedlichen Blickwinkeln – die Geschichte von neun türkischen Arbeitsmigranten aus dieser ersten Generation so genannter Gastarbeiter, für die Österreich zur neuen Heimat werden sollte. Noch nie zuvor standen ihre Probleme und Errungenschaften im Mittelpunkt eines Dokumentarfilms. Dieses Projekt erfüllt somit auch eine zeitgeschichtliche Funktion: die erste Wanderungswelle türkischer „Gastarbeiter“ aus heutiger Sicht dokumentarisch aufzuarbeiten. Zudem beleuchtet „Gurbet – in der Fremde“ einen nicht unwesentlichen Ausschnitt österreichischer Zeitgeschichte: die Suche nach Arbeitskräften, den Umgang mit Migranten und die damals geschaffenen Voraussetzungen für ihr Leben in Österreich – und natürlich die Versäumnisse.

Cemalettin Çuhacı – als Alevit in Österreich: „Wir sind keine österreichischen Staatsbürger, aber wir arbeiten seit 40 Jahren hier. Wir haben kein Recht, etwas mitzugestalten. Kann man 40 Jahre Gast sein?“

Hatice und Cahit Çakır – zwischen alter und neuer Heimat: „Warum ich nach Europa wollte? Ich fühlte mich erniedrigt. Ich hatte keine Perspektive. Ich wollte einfach etwas Neues probieren. Ich wollte nicht wie mein Vater sein.“

Kemal Akın – der Erfolgreiche: „Niemand darf mich falsch verstehen. Die Menschen sollen mit ihren Sitten leben. Wenn einer in die Moschee geht, dann soll er gehen. Wenn eine Frau den Tschador tragen will, soll sie ihn tragen. Ich respektiere alles, weil das eine Bereicherung ist.“

Vahit Toy – Mit Blumen empfangen „Die Firma, die mich angeworben hatte, schickte auch einen Fahrer, um mich abzuholen. Er gab mir eine Blume.“ Saniye und Hasan Özoĝlu – als Türken in einem niederösterreichischen Dorf: „Wir hatten immer die Absicht: ‚Nächstes Jahr kehren wir zurück.’ Dieses nächste Jahr ist bis jetzt nicht gekommen. Ob du es glaubst oder nicht: Wenn wir in die Türkei fahren, fangen wir nach einer Woche an, die Tage zu zählen. Wann kommen wir wieder nach Hause, nach Götzendorf?“ Hüseyin Ateş – ALLEIN IN DER FREMDE „Als ich hierher kam, hatte ich nur das Ziel, zu arbeiten und meine Kinder hierher zu bringen, damit sie nicht, so wie ich, bei einem Großgrundbesitzer arbeiten müssen. Mit der Zeit bemerkte ich, dass die Kinder meiner Bekannten hier nicht so aufwuchsen, wie ich es mir vorgestellt habe. So änderte ich meine Absicht und ließ meine Kinder in der Türkei. Ich weiß nicht, ob ich falsch oder richtig gehandelt habe.“

REGIE und DREHBUCH Sabine Derflinger KAMERA Astrid Heubrandtner, Frederike von Stechow, Marijana Gavrič, Sabine Derflinger SCHNITT Petra Zöpnek TON Johannes Stelzel, Herwig Rogler MUSIK Sandy Lopicic, Urbs, Gil Chérie PRODUZENTINNEN Sabine Derflinger, Andrea Figl PROTAGONISTEN: Frederike von Stechow Marijana Gavrič FILMOGRAFIE Sabine Derflinger (Auswahl): 42plus (2007) Schnelles Geld (2004) Vollgas (2001) Achtung Staatsgrenze (1995/96) Geraubte Kindheit (1993/94) VERLEIH IN ÖSTERREICH polyfilm www.einevonacht.com

„Ich wollte nicht, dass die Leute mich anschauen und immer denken: Krebs. Oh die hat Krebs! Die können mich dann gar nicht mehr anschauen, sondern denken immer: Oh, da kommt die mit dem Krebs.“ Frederike von Stechow Eine von acht Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Bei der Chemotherapie lernt die Schauspielerin Frederike die Straßenbahnfahrerin Marijana kennen. Sie teilen ihre Ängste, Hoffnungen und Sehnsüchte und beflügeln einander mit ihrem Sinn für Humor, während ihnen der Kampf gegen die lebensbedrohende Krankheit schwerwiegende Entscheidungen abverlangt. Sabine Derflinger gelingt in ihrem aktuellen Dokumentarfilm EINE VON 8 das faszinierende Portrait zweier Frauen, die gemeinsam versuchen, sich von der Diagnose Brustkrebs nicht aus der Bahn werfen zu lassen. Frederike entdeckt einen Knoten in ihrer Brust. Die Termine bei ihrer Frauenärztin sind ausgebucht, die diensthabende Assistentin schickt sie wieder weg. Als sie endlich einen Termin bekommt, lautet die Diagnose Brustkrebs - medizinisch Mamakarzinom - ein bösartiger Tumor der Brustdrüse. In Österreich erkrankt jede achte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Brustkrebs gilt als die häufigste Krebserkrankung der Frau und jährlich werden ca. 5.000 neue Fälle diagnostiziert. Rund 1.700 Frauen verlieren den Kampf. Du musst deine Geschichte aufschreiben, raten ihr beste FreundInnen. Frederike müht sich mit leeren Seiten ab, auf denen sich nichts abbilden will. Frederike beschließt einen Film über sich und ihre Krankheit zu machen. Mit wem soll sie über die Krankheit reden? Was soll sie tun? Die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte des Films führt zu einem außergewöhnlichen Film, in dem die beiden Protagonistinnen Frederike und Marijana als gleichwertige Gestalterinnen mitwirken. Mit eigenen Kameras ausgestattet, filmen sie ihren Alltag unabhängig von den eigentlichen Dreharbeiten und bestimmen so nicht nur den Grad der Intensität, der Offenheit und Diskretion des Films durchwegs selbst, sondern erreichen auch eine besondere Authentizität. Dieses ungewöhnliche und eindringliche Mittel der Gestaltung hat in „Eine von 8“ zu Bildern geführt, die so im Kino wohl noch nicht zu sehen waren.

„Der Film ist für mich Begegnung und Momentaufnahme einer Frau in einer Extremsituation. Ein Film, der für mich ebenso eine Herausforderung bedeutet wie für die Frau, die ihn über sich machen will. Ich bin nicht auf ein Schicksal aus. Ich will einen nüchternen Blick auf etwas werfen, mit dem die meisten von uns nicht konfrontiert werden wollen, nämlich mit der Tatsache, irgendwann einmal sterben zu müssen. Für diesen Film verzichte ich wie immer auf Effekte und verlasse mich auf die Beobachtung. Auf die Beobachtung von Dingen, die stattfinden. Ich verstehe unseren Film als eine verlängerte Momentaufnahme. Nicht den großen Zusammenhang will ich erkunden, sondern mich durch das Zeitnehmen für einen sich veränderten „Ist-Zustand“ einer tieferen Wahrheit nähern… Als wir uns im Jänner 2008 das erste Mal trafen, wollte Frederike, dass ich mit ihr diesen Film mache, weil sie keinen Sinn in der Krankheit sah, sondern der Film der Sinn war, den sie der Krankheit geben wollte. Sie hat „Eine von acht“ genutzt, um gegen den Krebs zu kämpfen, sie hat sich dem Opfer sein verweigert, sie hat uns alle eingespannt.“ Sabine Derflinger

„Ein bisserl muss man dem Leben auch trotzen.“ Marijana Gavric


ab 2. Oktober

Originalfassung (Türkisch, Deutsch) mit deutschen Untertiteln

Gurbet – in der Fremde

ab 16. Oktober

KENAN KILIÇ | ÖSTERREICH 2008

Deutsche Originalfassung

Eine von 8

SABINE DERFLINGER | ÖSTERREICH 2008

35mm | Farbe | 87 Minuten Digital | Farbe | 93 Minuten

REGIE, DREHBUCH und SCHNITT Kenan Kılıç KAMERA Kenan Kılıç, Robert Angst TON Matthias Kılıç MUSIK Metin Meto PRODUZENTEN Monika Maruschko, Andreas Ungerböck PROTAGONISTEN: İpek Dağ Hatice & Cahit Çakır Vahit Toy Saniye & Hasan Özoğlu Kemal Akın Hüseyin Ateş Cemalettin Çuhacı VERLEIH IN ÖSTERREICH polyfilm www.gurbet-derfilm.at

„Man hat Arbeitskräfte gerufen. Und es kommen Menschen.“ (Max Frisch) Sie kamen vor 40 Jahren. Ins Land geholt als Arbeitskräfte. Sie wurden Gastarbeiter genannt. Es waren Menschen mit Hoffnungen, Ängsten und manchmal auch mit einem blutenden Herzen. Denn ihre Frauen und Kinder blieben meist zurück. Der Abschied von der Heimat war oftmals ein Abschied für immer. “Gurbet – in der Fremde“ erzählt die Geschichte von neun ArbeitsmigrantInnen aus der Türkei, die ab 1964 nach Österreich gekommen sind. Der Film begleitet sie in ihren Erinnerungen sowohl in der Türkei als auch in Österreich und folgt ihrem Leben bis zur Gegenwart. Außerdem greift der Film einen nicht unwesentlichen Teil der österreichischen Geschichte auf: den Umgang mit den MigrantInnen und ihr Leben in Österreich.

İpek Dağ – die Starke Witwe: „Anfangs machte mir die Sprache große Probleme. Egal, wo du hingingst, du warst nur ein halber Mensch. Heute begleite ich Bekannte, die kein Deutsch können, zum Arzt oder ins Arbeitsamt.“

40 Jahre später: In der Türkei sind die Arbeitsmigranten von einst zu Fremden geworden. Doch sind sie in Österreich heimisch geworden? Heute steht die erste Generation ausländischer Arbeitnehmer am Ende ihres Berufslebens. Oder sie sind bereits in Pension. Den wichtigsten Teil ihres Lebens haben sie in Österreich verbracht. Wie haben sie diese Zeit in ihrem Gastland erlebt? Und wie gehen sie mit der für sie jetzt aktuellen Situation um, in der Fremde alt zu werden. Kenan Kılıçs hervorragender Dokumentarfilm erzählt – aus unterschiedlichen Blickwinkeln – die Geschichte von neun türkischen Arbeitsmigranten aus dieser ersten Generation so genannter Gastarbeiter, für die Österreich zur neuen Heimat werden sollte. Noch nie zuvor standen ihre Probleme und Errungenschaften im Mittelpunkt eines Dokumentarfilms. Dieses Projekt erfüllt somit auch eine zeitgeschichtliche Funktion: die erste Wanderungswelle türkischer „Gastarbeiter“ aus heutiger Sicht dokumentarisch aufzuarbeiten. Zudem beleuchtet „Gurbet – in der Fremde“ einen nicht unwesentlichen Ausschnitt österreichischer Zeitgeschichte: die Suche nach Arbeitskräften, den Umgang mit Migranten und die damals geschaffenen Voraussetzungen für ihr Leben in Österreich – und natürlich die Versäumnisse.

Cemalettin Çuhacı – als Alevit in Österreich: „Wir sind keine österreichischen Staatsbürger, aber wir arbeiten seit 40 Jahren hier. Wir haben kein Recht, etwas mitzugestalten. Kann man 40 Jahre Gast sein?“

Hatice und Cahit Çakır – zwischen alter und neuer Heimat: „Warum ich nach Europa wollte? Ich fühlte mich erniedrigt. Ich hatte keine Perspektive. Ich wollte einfach etwas Neues probieren. Ich wollte nicht wie mein Vater sein.“

Kemal Akın – der Erfolgreiche: „Niemand darf mich falsch verstehen. Die Menschen sollen mit ihren Sitten leben. Wenn einer in die Moschee geht, dann soll er gehen. Wenn eine Frau den Tschador tragen will, soll sie ihn tragen. Ich respektiere alles, weil das eine Bereicherung ist.“

Vahit Toy – Mit Blumen empfangen „Die Firma, die mich angeworben hatte, schickte auch einen Fahrer, um mich abzuholen. Er gab mir eine Blume.“ Saniye und Hasan Özoĝlu – als Türken in einem niederösterreichischen Dorf: „Wir hatten immer die Absicht: ‚Nächstes Jahr kehren wir zurück.’ Dieses nächste Jahr ist bis jetzt nicht gekommen. Ob du es glaubst oder nicht: Wenn wir in die Türkei fahren, fangen wir nach einer Woche an, die Tage zu zählen. Wann kommen wir wieder nach Hause, nach Götzendorf?“ Hüseyin Ateş – ALLEIN IN DER FREMDE „Als ich hierher kam, hatte ich nur das Ziel, zu arbeiten und meine Kinder hierher zu bringen, damit sie nicht, so wie ich, bei einem Großgrundbesitzer arbeiten müssen. Mit der Zeit bemerkte ich, dass die Kinder meiner Bekannten hier nicht so aufwuchsen, wie ich es mir vorgestellt habe. So änderte ich meine Absicht und ließ meine Kinder in der Türkei. Ich weiß nicht, ob ich falsch oder richtig gehandelt habe.“

REGIE und DREHBUCH Sabine Derflinger KAMERA Astrid Heubrandtner, Frederike von Stechow, Marijana Gavrič, Sabine Derflinger SCHNITT Petra Zöpnek TON Johannes Stelzel, Herwig Rogler MUSIK Sandy Lopicic, Urbs, Gil Chérie PRODUZENTINNEN Sabine Derflinger, Andrea Figl PROTAGONISTEN: Frederike von Stechow Marijana Gavrič FILMOGRAFIE Sabine Derflinger (Auswahl): 42plus (2007) Schnelles Geld (2004) Vollgas (2001) Achtung Staatsgrenze (1995/96) Geraubte Kindheit (1993/94) VERLEIH IN ÖSTERREICH polyfilm www.einevonacht.com

„Ich wollte nicht, dass die Leute mich anschauen und immer denken: Krebs. Oh die hat Krebs! Die können mich dann gar nicht mehr anschauen, sondern denken immer: Oh, da kommt die mit dem Krebs.“ Frederike von Stechow Eine von acht Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Bei der Chemotherapie lernt die Schauspielerin Frederike die Straßenbahnfahrerin Marijana kennen. Sie teilen ihre Ängste, Hoffnungen und Sehnsüchte und beflügeln einander mit ihrem Sinn für Humor, während ihnen der Kampf gegen die lebensbedrohende Krankheit schwerwiegende Entscheidungen abverlangt. Sabine Derflinger gelingt in ihrem aktuellen Dokumentarfilm EINE VON 8 das faszinierende Portrait zweier Frauen, die gemeinsam versuchen, sich von der Diagnose Brustkrebs nicht aus der Bahn werfen zu lassen. Frederike entdeckt einen Knoten in ihrer Brust. Die Termine bei ihrer Frauenärztin sind ausgebucht, die diensthabende Assistentin schickt sie wieder weg. Als sie endlich einen Termin bekommt, lautet die Diagnose Brustkrebs - medizinisch Mamakarzinom - ein bösartiger Tumor der Brustdrüse. In Österreich erkrankt jede achte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Brustkrebs gilt als die häufigste Krebserkrankung der Frau und jährlich werden ca. 5.000 neue Fälle diagnostiziert. Rund 1.700 Frauen verlieren den Kampf. Du musst deine Geschichte aufschreiben, raten ihr beste FreundInnen. Frederike müht sich mit leeren Seiten ab, auf denen sich nichts abbilden will. Frederike beschließt einen Film über sich und ihre Krankheit zu machen. Mit wem soll sie über die Krankheit reden? Was soll sie tun? Die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte des Films führt zu einem außergewöhnlichen Film, in dem die beiden Protagonistinnen Frederike und Marijana als gleichwertige Gestalterinnen mitwirken. Mit eigenen Kameras ausgestattet, filmen sie ihren Alltag unabhängig von den eigentlichen Dreharbeiten und bestimmen so nicht nur den Grad der Intensität, der Offenheit und Diskretion des Films durchwegs selbst, sondern erreichen auch eine besondere Authentizität. Dieses ungewöhnliche und eindringliche Mittel der Gestaltung hat in „Eine von 8“ zu Bildern geführt, die so im Kino wohl noch nicht zu sehen waren.

„Der Film ist für mich Begegnung und Momentaufnahme einer Frau in einer Extremsituation. Ein Film, der für mich ebenso eine Herausforderung bedeutet wie für die Frau, die ihn über sich machen will. Ich bin nicht auf ein Schicksal aus. Ich will einen nüchternen Blick auf etwas werfen, mit dem die meisten von uns nicht konfrontiert werden wollen, nämlich mit der Tatsache, irgendwann einmal sterben zu müssen. Für diesen Film verzichte ich wie immer auf Effekte und verlasse mich auf die Beobachtung. Auf die Beobachtung von Dingen, die stattfinden. Ich verstehe unseren Film als eine verlängerte Momentaufnahme. Nicht den großen Zusammenhang will ich erkunden, sondern mich durch das Zeitnehmen für einen sich veränderten „Ist-Zustand“ einer tieferen Wahrheit nähern… Als wir uns im Jänner 2008 das erste Mal trafen, wollte Frederike, dass ich mit ihr diesen Film mache, weil sie keinen Sinn in der Krankheit sah, sondern der Film der Sinn war, den sie der Krankheit geben wollte. Sie hat „Eine von acht“ genutzt, um gegen den Krebs zu kämpfen, sie hat sich dem Opfer sein verweigert, sie hat uns alle eingespannt.“ Sabine Derflinger

„Ein bisserl muss man dem Leben auch trotzen.“ Marijana Gavric


ab 2. Oktober

Originalfassung (Türkisch, Deutsch) mit deutschen Untertiteln

Gurbet – in der Fremde

ab 16. Oktober

KENAN KILIÇ | ÖSTERREICH 2008

Deutsche Originalfassung

Eine von 8

SABINE DERFLINGER | ÖSTERREICH 2008

35mm | Farbe | 87 Minuten Digital | Farbe | 93 Minuten

REGIE, DREHBUCH und SCHNITT Kenan Kılıç KAMERA Kenan Kılıç, Robert Angst TON Matthias Kılıç MUSIK Metin Meto PRODUZENTEN Monika Maruschko, Andreas Ungerböck PROTAGONISTEN: İpek Dağ Hatice & Cahit Çakır Vahit Toy Saniye & Hasan Özoğlu Kemal Akın Hüseyin Ateş Cemalettin Çuhacı VERLEIH IN ÖSTERREICH polyfilm www.gurbet-derfilm.at

„Man hat Arbeitskräfte gerufen. Und es kommen Menschen.“ (Max Frisch) Sie kamen vor 40 Jahren. Ins Land geholt als Arbeitskräfte. Sie wurden Gastarbeiter genannt. Es waren Menschen mit Hoffnungen, Ängsten und manchmal auch mit einem blutenden Herzen. Denn ihre Frauen und Kinder blieben meist zurück. Der Abschied von der Heimat war oftmals ein Abschied für immer. “Gurbet – in der Fremde“ erzählt die Geschichte von neun ArbeitsmigrantInnen aus der Türkei, die ab 1964 nach Österreich gekommen sind. Der Film begleitet sie in ihren Erinnerungen sowohl in der Türkei als auch in Österreich und folgt ihrem Leben bis zur Gegenwart. Außerdem greift der Film einen nicht unwesentlichen Teil der österreichischen Geschichte auf: den Umgang mit den MigrantInnen und ihr Leben in Österreich.

İpek Dağ – die Starke Witwe: „Anfangs machte mir die Sprache große Probleme. Egal, wo du hingingst, du warst nur ein halber Mensch. Heute begleite ich Bekannte, die kein Deutsch können, zum Arzt oder ins Arbeitsamt.“

40 Jahre später: In der Türkei sind die Arbeitsmigranten von einst zu Fremden geworden. Doch sind sie in Österreich heimisch geworden? Heute steht die erste Generation ausländischer Arbeitnehmer am Ende ihres Berufslebens. Oder sie sind bereits in Pension. Den wichtigsten Teil ihres Lebens haben sie in Österreich verbracht. Wie haben sie diese Zeit in ihrem Gastland erlebt? Und wie gehen sie mit der für sie jetzt aktuellen Situation um, in der Fremde alt zu werden. Kenan Kılıçs hervorragender Dokumentarfilm erzählt – aus unterschiedlichen Blickwinkeln – die Geschichte von neun türkischen Arbeitsmigranten aus dieser ersten Generation so genannter Gastarbeiter, für die Österreich zur neuen Heimat werden sollte. Noch nie zuvor standen ihre Probleme und Errungenschaften im Mittelpunkt eines Dokumentarfilms. Dieses Projekt erfüllt somit auch eine zeitgeschichtliche Funktion: die erste Wanderungswelle türkischer „Gastarbeiter“ aus heutiger Sicht dokumentarisch aufzuarbeiten. Zudem beleuchtet „Gurbet – in der Fremde“ einen nicht unwesentlichen Ausschnitt österreichischer Zeitgeschichte: die Suche nach Arbeitskräften, den Umgang mit Migranten und die damals geschaffenen Voraussetzungen für ihr Leben in Österreich – und natürlich die Versäumnisse.

Cemalettin Çuhacı – als Alevit in Österreich: „Wir sind keine österreichischen Staatsbürger, aber wir arbeiten seit 40 Jahren hier. Wir haben kein Recht, etwas mitzugestalten. Kann man 40 Jahre Gast sein?“

Hatice und Cahit Çakır – zwischen alter und neuer Heimat: „Warum ich nach Europa wollte? Ich fühlte mich erniedrigt. Ich hatte keine Perspektive. Ich wollte einfach etwas Neues probieren. Ich wollte nicht wie mein Vater sein.“

Kemal Akın – der Erfolgreiche: „Niemand darf mich falsch verstehen. Die Menschen sollen mit ihren Sitten leben. Wenn einer in die Moschee geht, dann soll er gehen. Wenn eine Frau den Tschador tragen will, soll sie ihn tragen. Ich respektiere alles, weil das eine Bereicherung ist.“

Vahit Toy – Mit Blumen empfangen „Die Firma, die mich angeworben hatte, schickte auch einen Fahrer, um mich abzuholen. Er gab mir eine Blume.“ Saniye und Hasan Özoĝlu – als Türken in einem niederösterreichischen Dorf: „Wir hatten immer die Absicht: ‚Nächstes Jahr kehren wir zurück.’ Dieses nächste Jahr ist bis jetzt nicht gekommen. Ob du es glaubst oder nicht: Wenn wir in die Türkei fahren, fangen wir nach einer Woche an, die Tage zu zählen. Wann kommen wir wieder nach Hause, nach Götzendorf?“ Hüseyin Ateş – ALLEIN IN DER FREMDE „Als ich hierher kam, hatte ich nur das Ziel, zu arbeiten und meine Kinder hierher zu bringen, damit sie nicht, so wie ich, bei einem Großgrundbesitzer arbeiten müssen. Mit der Zeit bemerkte ich, dass die Kinder meiner Bekannten hier nicht so aufwuchsen, wie ich es mir vorgestellt habe. So änderte ich meine Absicht und ließ meine Kinder in der Türkei. Ich weiß nicht, ob ich falsch oder richtig gehandelt habe.“

REGIE und DREHBUCH Sabine Derflinger KAMERA Astrid Heubrandtner, Frederike von Stechow, Marijana Gavrič, Sabine Derflinger SCHNITT Petra Zöpnek TON Johannes Stelzel, Herwig Rogler MUSIK Sandy Lopicic, Urbs, Gil Chérie PRODUZENTINNEN Sabine Derflinger, Andrea Figl PROTAGONISTEN: Frederike von Stechow Marijana Gavrič FILMOGRAFIE Sabine Derflinger (Auswahl): 42plus (2007) Schnelles Geld (2004) Vollgas (2001) Achtung Staatsgrenze (1995/96) Geraubte Kindheit (1993/94) VERLEIH IN ÖSTERREICH polyfilm www.einevonacht.com

„Ich wollte nicht, dass die Leute mich anschauen und immer denken: Krebs. Oh die hat Krebs! Die können mich dann gar nicht mehr anschauen, sondern denken immer: Oh, da kommt die mit dem Krebs.“ Frederike von Stechow Eine von acht Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Bei der Chemotherapie lernt die Schauspielerin Frederike die Straßenbahnfahrerin Marijana kennen. Sie teilen ihre Ängste, Hoffnungen und Sehnsüchte und beflügeln einander mit ihrem Sinn für Humor, während ihnen der Kampf gegen die lebensbedrohende Krankheit schwerwiegende Entscheidungen abverlangt. Sabine Derflinger gelingt in ihrem aktuellen Dokumentarfilm EINE VON 8 das faszinierende Portrait zweier Frauen, die gemeinsam versuchen, sich von der Diagnose Brustkrebs nicht aus der Bahn werfen zu lassen. Frederike entdeckt einen Knoten in ihrer Brust. Die Termine bei ihrer Frauenärztin sind ausgebucht, die diensthabende Assistentin schickt sie wieder weg. Als sie endlich einen Termin bekommt, lautet die Diagnose Brustkrebs - medizinisch Mamakarzinom - ein bösartiger Tumor der Brustdrüse. In Österreich erkrankt jede achte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Brustkrebs gilt als die häufigste Krebserkrankung der Frau und jährlich werden ca. 5.000 neue Fälle diagnostiziert. Rund 1.700 Frauen verlieren den Kampf. Du musst deine Geschichte aufschreiben, raten ihr beste FreundInnen. Frederike müht sich mit leeren Seiten ab, auf denen sich nichts abbilden will. Frederike beschließt einen Film über sich und ihre Krankheit zu machen. Mit wem soll sie über die Krankheit reden? Was soll sie tun? Die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte des Films führt zu einem außergewöhnlichen Film, in dem die beiden Protagonistinnen Frederike und Marijana als gleichwertige Gestalterinnen mitwirken. Mit eigenen Kameras ausgestattet, filmen sie ihren Alltag unabhängig von den eigentlichen Dreharbeiten und bestimmen so nicht nur den Grad der Intensität, der Offenheit und Diskretion des Films durchwegs selbst, sondern erreichen auch eine besondere Authentizität. Dieses ungewöhnliche und eindringliche Mittel der Gestaltung hat in „Eine von 8“ zu Bildern geführt, die so im Kino wohl noch nicht zu sehen waren.

„Der Film ist für mich Begegnung und Momentaufnahme einer Frau in einer Extremsituation. Ein Film, der für mich ebenso eine Herausforderung bedeutet wie für die Frau, die ihn über sich machen will. Ich bin nicht auf ein Schicksal aus. Ich will einen nüchternen Blick auf etwas werfen, mit dem die meisten von uns nicht konfrontiert werden wollen, nämlich mit der Tatsache, irgendwann einmal sterben zu müssen. Für diesen Film verzichte ich wie immer auf Effekte und verlasse mich auf die Beobachtung. Auf die Beobachtung von Dingen, die stattfinden. Ich verstehe unseren Film als eine verlängerte Momentaufnahme. Nicht den großen Zusammenhang will ich erkunden, sondern mich durch das Zeitnehmen für einen sich veränderten „Ist-Zustand“ einer tieferen Wahrheit nähern… Als wir uns im Jänner 2008 das erste Mal trafen, wollte Frederike, dass ich mit ihr diesen Film mache, weil sie keinen Sinn in der Krankheit sah, sondern der Film der Sinn war, den sie der Krankheit geben wollte. Sie hat „Eine von acht“ genutzt, um gegen den Krebs zu kämpfen, sie hat sich dem Opfer sein verweigert, sie hat uns alle eingespannt.“ Sabine Derflinger

„Ein bisserl muss man dem Leben auch trotzen.“ Marijana Gavric


special 14. Okt | 15.00 Uhr DF | 35 mm | Farbe | 114 Min Mit Marc-André Grondin, Déborah François, Cécile Cassel u.a. Eintritt: € 6,00 - Kaffee & Kuchen sind im Preis enthalten!

C’est la vie

10/09

C’est la vie - so sind wir so ist das Leben RÉMI BEZANÇON | F 2008

Marie-Jeanne und Robert haben drei Kinder: Albert, Raphaël und Fleur. Eine ganz normale Familie, aber auch fünf unterschiedliche Menschen: Der Film begleitet sie über einen Zeitraum von zwölf Jahren, zeigt fünf entscheidende Tage im Leben dieser Familie. Mit Albert, Fleur und Raphaël verliebt man sich und wird erwachsen, mit Marie-Jeanne und Robert durchlebt man die Höhen und Tiefen als Ehepaar, Eltern und Liebende. Fünf Tage, die bedeutender sind als alle anderen und nach denen nichts mehr so ist, wie es einmal war.

Ab 5. November

Kartenreservierung: 587 90 62 1050 Wien | Margaretenstr. 78

EIN FILM VON LARS VON TRIER

Filmcasino Nr. 217

M O N A T S P R O G R A M M

O K T O B E R

2 0 0 9

„Wie im Himmel“ – Ein Musikfilm zum Thema Singen, der uns ins Gefühl bringt. Für alle, die den Film nochmals sehen wollen oder ihn noch nicht gesehen haben! Eröffnungsveranstaltung des (Kultur)festivals „ars et aqua“ 2009. Nach dem Film gibt es für alle, die Lust haben, ein gemeinsames Tönen und Singen. Leitung: Raffaela Gassner. Mehr Info zur Veranstaltung unter www.stimmich.com

Wie im Himmel

DF | 35 mm | Farbe | 114 Min Mit Marc-André Grondin, Déborah François, Cécile Cassel u.a. Kinderbetreuung ab 9.00 Uhr Eintritt: € 5,00

Sunday Afternoon 18. Okt | 13.00 Uhr DF | 35mm | Farbe | 88 Min

Sunday Afternoon 25. Okt | 13.00 Uhr DF | 35mm | Farbe | 87 Min

Das Ende der Menschheit. ‚Antichrist’ ist die reine Apokalypse.“ DIE ZEIT

Eine von 8 SABINE DERFLINGER | A 2008

Das veristische Kino des Neo-Realismo der italienischen Nachkriegszeit bietet eine Fülle von authentischen Stadtbildern und Quellen für die historische Stadtforschung und das kollektive Gedächtnis. Der Blick der italienischen FilmemacherInnen auf ihre Städte im Lauf eines halben Jahrhunderts ist zugleich poetisch, ethnografisch und sozialkritisch. Die Orte ihrer Erzählungen sind die „dunkle“, unbekannte Seite der Stadt – etwa die Neubausiedlungen am Stadtrand, die Landstraßen, die Straßengraben und die versteppten, verdreckten Felder vor der Stadtkulisse von Rom, Neapel, Palermo oder Bologna, Mailand und Turin. Die beiden Stadtforscher und -filmer Sonia Massari und Gianfilippo Guadagno untersuchen in ihren sozialkritischen Filmessays die Wechselwirkungen von Film- und Stadtbildern der Gegenwart: eine skizzenhafte Annäherung an die jüngere italienische Filmgeschichte auf der Suche nach Fragen der Heimat, Emigration, Identität und Urbanität. Im Anschluss an die Vorführung Gespräch mit den Filmemachern Sonia Massari und Gianfilippo Guadagno.

Das FILMCASINO ist mit einer IndukTiven Höranlage für Schwerhörige ausgestattet.

Regisseur Rémi Bezançon inszeniert diese berührend-unterhaltsame Familiengeschichte mit sicherem Gespür für die tragikomischen Momente des Lebens.

Zum Filmstart von Sabine Derflingers “Eine von 8” zeigt das Filmcasino eine Vorstellung in Anwesenheit der Regisseurin mit Publikumsdiskussion im Anschluss. In die Welt

Cine/Città

C’est la vie - so sind wir so ist das Leben RÉMI BEZANÇON | F 2008

Anläßlich der DVD Präsentation wird der Film „In die Welt“ noch einmal im Filmcasino zu sehen sein. Für alle, die den Film noch nicht auf der Leinwand gesehen haben, die Gelegenheit, dies nachzuholen, und fast hautnah die Geburten mitzuerleben. Der Film wird im Beisein des Regisseurs Constantin Wulff gezeigt, der im Anschluss auch für eine Publikumsdiskussion zur Verfügung steht. Nach dem Film lädt polyfilm video die Besucher des Films zu Getränken im Foyer.

Cine/Città

ArchFilm Matinée

cinemama Vormittagskino mit kostenloser Kinderbetreuung

In die Welt CONSTANTIN WULFF | A 2008

DF | 35mm | Farbe | 125 Min www.festival-ars-et-aqua.at

Zulassungsnummer: GZ 02Z031971 S „Filmcasino“ | Redaktion: Dóra Artner Grafik: Lendl/Bergmann Herausgeber: Filmcasino&polyfilm BetriebsGmbH | Druck: AV+Astoria Erscheinungsort Wien Verlagspostamt 1050 Wien „Sponsoring-Post“ | Preis pro Nr € 0,28 2009-08-19

„Lars von Triers Film zeigt das Ende eines Paares, das Ende des Geschlechterkampfes. Das Ende der Liebe.

special 15. Okt | 9.30 Uhr

Sunday Afternoon 4. Okt | 13.00 Uhr

Wie im Himmel KAY POLLACK | SCHWEDEN 2004

www.filmcasino.at

Antichrist

Ars et Aqua Festival

Ermäßigungen für: Studierende, Ö1 Club-Mitglieder

Schon gehört? Das Filmcasino hat einen Club! Nähere Infos an der Kassa und auf www.filmcasino.at.

Schlossquadrat: Feiern aII-inkIusive NEU: Buffet- und Fingerfood-Planer: hessen Komponieren Sie ihr Wunschessen * in wenigen Minuten! Ab 18 € mack Wahlmenüs für jeden Geschmack

5 Lokale zur Auswahl Wir helfen gerne bei der Event-Organisation!

Getränke „all-inklusive““ * Ab 5 € oder Pauschale für 2-4 Getränke nach Wahl * pro Person (inkl. Abgaben)

Wien 5, am Margaretenplatz

www.schlossquadr.at/wo_feiern

„‚Eine von 8’ ist ein packendes, aufwühlendes Porträt zweier an Brustkrebs erkrankter Frauen, lässt kaum jemand kalt und macht Mut.“ SALZBURGER NACHRICHTEN

Gurbet – in der Fremde Eine von 8 Sunday Afternoon Wilder Urlaub kino&kuchen cinemama – Kino mit Kinderbetreuung

Mit den Filmen:

Wilder Urlaub

Sunday Afternoon 11. Okt | 12.00 Uhr OmenglU | DVD | Farbe & SW

Cities of the Italian Cinema – Full and Empty Places Regie: Medi7er (Sonia Massari & Gianfilippo Guadagno) | Italien 2008 | 18 Min

Cinematographic Identities of Italian Cities – Migrations Regie: Medi7er (Sonia Massari & Gianfilippo Guadagno) | Italien 2009 | 18 Min

70 Jahre Beginn des Zweiten Weltkrieges

Wilder Urlaub FRANZ SCHNYDER | CH 1943

Eine schicksalhafte Nacht im Leben des Mitrailleur Hermelinger: Von Wachtmeister Epper beim Appell provoziert, erschlägt er seinen Vorgesetzen mit einem Stein. Er setzt sich von der Truppe ab. 1943 – als die Schweiz ringsum eingeschlossen und bedroht war – entstand mit Wilder Urlaub ein brillanter Film, der einen den Atem anhalten lässt und an den amerikanischen „Film noir“ erinnert. Trotz massiver Bekämpfung der Produktion vom damaligen Militärdepartement sowie heftiger Kritik vom Wirteverband, lobte die Presse den Film einhellig. (www.artfilm.ch) „WILDER URLAUB ist der beste Schweizerfilm, den wir je gesehen haben.“ Zürichsee-Zeitung 9.10.43 Mit anschließender Podiumsdiskussion.

Special 11. Okt | 14.00 Uhr OmU | DVD | SW

basierend auf einem Roman von Kurt Guggenheim aus dem Jahr 1941 Mit Paul Hubschmid, Robert Troesch, Robert Freitag u.a. Eintritt frei!


Wien 11th October 2009