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3 I Sommer 2011

MEDIPLEX magazin Facharztwissen für privatmedizinische Versorgung in Hamburg Medizin und Gesundheit Das Herzkreislaufsystem: Risikofaktoren, Vorsorge und Therapien Neues aus den Praxen Spezialsprechstunde für Kopfschmerzpatienten bei Prof. Dr. Arne May Gesund bleiben Lungenfacharzt Dr. Tibor Schmoller über Möglichkeiten der Rauchentwöhnung

Ihr hes önlic zum s r e p plar en m e Ex tnehm Mi Das Fachärzte-Netzwerk. Interdisziplinäre Kompetenz.


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Editorial + inhalt

E D I TOR I A L

Den Sommer genießen, Herz- und Kreislauf stärken

Liebe Leserin, Lieber Leser, schon befinden wir uns mitten im Sommer. Die Tage sind lang, die Stadt ist grün und lädt zu zahlreichen Aktivitäten im Freien ein. Nutzen Sie sie. Vielleicht steht Ihr Urlaub vor der Tür. Die richtige Zeit um Stress ab- und Bewegung einzubauen. Denn – und damit sind wir mitten in unserem Schwerpunktthema – wenn es um ein möglichst langes, einwandfreies Funktionieren von Herz und Gefäßen geht, kann jeder für sich eine Menge tun. Sicher: es gibt einige Faktoren, die der Einzelne nicht beeinflussen kann. Hierzu gehören zum Beispiel Geschlecht oder Alter. Jene Risikofaktoren aber, die mit dem eigenen Lebensstil zusammenhängen, wie Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel und Stress, haben wir überwiegend selbst in der Hand und können so das Schicksal unseres Herz-Kreislauf-Systems direkt steuern. Nicht zuletzt kann das individuelle Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt und Co. durch moderne Diagnoseverfahren, immer besser bestimmt und beginnende Veränderungen an den Gefäßen frühzeitiger erkannt werden. Welche Vorsorgemaßnahmen die MEDIPLEX-Praxen anbieten, welche medizinischen Möglichkeiten uns im interdisziplinären Netzwerk zur Verfügung stehen und wie man selbst einer Schwächung des Herz-Kreislauf-Systems vorbeugen kann – darüber möchten wir Sie in dieser Ausgabe informieren. Für alle Fragen, Anregungen oder Wünsche stehen Ihnen die Mitarbeiter von MEDIPLEX selbstverständlich wie gewohnt rund um die Uhr zur Verfügung. Ich wünsche Ihnen, stellvertretend für das MEDIPLEX-Fachärzte-Netzwerk, einen schönen und erholsamen Sommer!

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Neues aus den Praxen Rheuma und Mundhygiene - ein bedeutender Zusammenhang Möglichkeiten der Handchirurgie Neurologie: Spezial-Kopfschmerz-Sprechstunde Gesunde Zähne ein Leben lang Neu bei MEDIPLEX: Hanse Therapie, Hanse Orthopädie und Dermatologisches Ambulatorium

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Medizin + Gesundheit: Gesundes Herz – stabiler Kreislauf Expertenwissen zum Thema Früherkennung und Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen

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Gesund bleiben ADHS bei Erwachsenen Rauchen: Gefahren und Tipps zur Entwöhnung

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Mediplex Premiumservice

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Praxen-Übersicht

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Vorschau

Herzliche Grüße Impressum Herausgeber: MEDIPLEX Hamburg GmbH Dr. Lutz Plate, Dr. Philipp Walther, Dipl.-Kfm. Felix Zenker (V.i.S.d.P.) Verlag: Florian Schmitz Kommunikation GmbH Redaktion: Dr. Ansgar Frieling, Tanja Fuchs Layout: Peter Schumacher

Fotos/Bilder: MEDIPLEX

Dr. Ansgar Frieling Neurologie Neuer Wall, Hamburg

Redaktionsanschrift: Florian Schmitz Kommunikation GmbH, Tanja Fuchs Wichmannstrasse 4 / Haus 12, 22607 Hamburg Tel.: 040-89 71 78-0 Vermarktung: Jörn Schmieding, Tel.: 0179-391 17 78 schmieding@mediplex-hamburg.de


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NEUES AUS DEN PRAXEN

Möglichkeiten der Handchirurgie: Die „Rheumahand“ Etwa 18 Prozent der Bevölkerung leiden hierzulande unter einer Form von Rheuma. Gut, dass neue Medikamente in der Behandlung der rheumatoiden Arthritis große Wirkung zeigen: Die typischen, die Funktion der Hand einschränkenden Veränderungen der „Rheumahand“ sind deutlich weniger geworden. Dort, wo sie trotz moDr. Annette Betzold derner Medikation noch auftreten, bietet die Handchirurgie vielfältige therapeutische Möglichkeiten. So zum Beispiel bei Patienten

Neurologie: Kopfschmerzsprechstunde mit therapieresistenten Synovialitiden (Entzündungen) der Gelenke und der Sehnenscheiden. Auch die noch auftretenden Spätfolgen dieser Veränderungen wie Caput ulnae Syndrom, MP Deviation, Schwanenhalsdeformität und Sehnenrupturen können durch handchirurgische Eingriffe behandelt werden. Synovektomien der Gelenke und Sehnen, Rekonstruktion von Bändern, Swanson-Prothesen aber auch Arthrodesen, Teilarthodesen des Carpus oder Radiocarpal, Sehnentransplantationen und Kopplungen sind operative Möglichkeiten dem Patienten zu helfen und die Funktion der Hand zu verbessern. Die Spezialisten für Verletzungen und Erkrankungen der Hand sind:

Seit Februar 2011 bietet Prof. Dr. Arne May, neurologischer Facharzt, ausgebildeter Schmerztherapeut und Präsident der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft, eine Kopfschmerzsprechstunde in der neurologischen Praxis am Neuen Wall an. Seit 20 Jahren ist Prof. May spezialisiert auf u.a. chronische Schmerzen, Migräne und Neuralgien (Nervenschmerzen) im Gesichts- und Kopfbereich. Wissenschaftlich beschäftigt sich der Neurologe mit Plastizität und Reorganisation des Gehirns sowie funktioneller und struktureller Bildgebung. Die Terminsprechstunde in der Neurologie Neuer Wall ist immer Dienstags nachmittags für Selbstzahler und Privatversicherte.

Dr. Annette Betzold Hanse Chirurgie Hafen & Hanse Chirurgie Eppendorf Dr. Janot Marleschki Hanse Chirurgie Eidelstedt & Hanse Chirurgie Bergedorf Tel.: 040-84 23 64 Bitte erwähnen Sie MEDIPLEX Prof. Dr. Arne May

Kopfschmerzambulanz

info Kontakte, Termine, Fragen? Mediplex ist 24 Std. für Sie da! Telefon (gebührenfrei): 0800-14 14 14 3

Fotos/Bilder: istockphoto

www.mediplex-hamburg.de

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Neurologie Neuer Wall Neuer Wall 25, 20354 Hamburg Tel.: 040-300 68 76-0 Bitte erwähnen Sie MEDIPLEX


NEUES NEUES AUS AUS DEN DEN PRAXEN PRAXEN

Fotos/Bilder: Rheumatologie im Struensehaus

Zusammenhang: Rheuma und die Mundhygiene? Nicht wenigen Rheumatikern wird noch heute ein guter Tipp mit auf den Weg gegeben: „Lassen Sie doch mal Ihre Zähne kontrollieren“. Weil man früher von einem direkten Zusammenhang zwischen Zahnfleischinfektionen und der Entstehung rheumatischer Erkrankungen ausgegangen war, wurden den Patienten nicht selten alle Zähne entfernt. Das Rheuma blieb jedoch. „Heute“, so Dr. Peer Aries, „werden die Zusammenhänge deutlich besser verstanden, obgleich sie viel komplexer sind, als initial vermutet. Die verminderte Speichelproduktion der Rheumatiker kann zu einer vermehrten mikrobiellen Plaquebildung an Zähnen führen, wobei die bakterielle Besiedelung durch die Rheumatherapien und die damit verbundene Unterdrückung des Immunsystems noch weiter unterstützt wird „, erklärt der Rheumatologe. Weil zudem die erschwerte Feinmotorik der Hand zur eingeschränkten Mundhygiene führt, lassen sich bei vielen Rheumapatienten deutliche Zeichen der Parodontitis nachweisen. Da die Parodontitis aber nicht nur Folge der Rheumaerkrankung sein kann, sondern selber durch die bakterielle Besiedlung des Mundraumes die systemisch- rheumatische Entzündung im Körper weiter fördern kann, sind Behandlung von bestehender Parodontitis und moderne Prophylaxekonzepte zur Vorbeugung der Krankheit wichtiger Bestandteil der komplexen Betreuung von Rheumapatienten. Dr. Giedre Matuliene, Fachzahnärztin für Parodontologie, empfiehlt den Patienten die tägliche Zahnpflege vorzugsweise mit einer

elektrischen Zahnbürste. „Es konnte gezeigt werden, dass Zahnbürsten mit oszillierend rotierenden Putzbewegungen sowohl bei der Plaqueentfernung als auch der Verminderung von Zahnfleischentzündungen der Handzahnbürste überlegen sind. Die Verwendung von Zahnseide sowie Interdentalbürste ist für eine effektive Plaqueentfernung im Zwischenzahnbereich unabdingbar, da allein dadurch eine deutliche Reduktion der Zahnfleischblutungen erreicht werden kann.“ Das Ziel der modernen Parodontitistherapie ist es, Entzündung des Zahnhalteapparates und Risikofaktoren, die das Entstehen einer Parodontitis begünstigen, zu kontrollieren oder zu minimieren.

Dr. Peer M.Aries

Dr. Giedre Matuliene

Dr. Peer Aries Rheumatologie im Struenseehaus, Mörkenstraße 47, 2276 Hamburg Tel.: 040-870 33 63 Bitte erwähnen Sie MEDIPLEX Dr. Giedre Matuliene Praxis Dr. Thomsen & Partner SIP Schwerpunktpraxis für Implantologie/Parodontologie Heilwigstraße 115, 20249 Hamburg Tel.: 040-44 59 71 Bitte erwähnen Sie MEDIPLEX

info Alles im Griff mit neuer Rheuma-App Um den kurzfristigen Therapieerfolg und die Langzeitprognose durch engmaschige Kontrolle wesentlich zu verbessern, hat die Praxis Rheumatologie im Struenseehaus mit der Kommunikationsfirma mutterelbe die iPhone App für das perfekte Monitoring entwickelt: RheumaTrack. Dank der Unterstützung von UCB Pharma ist es kostenlos im App Store erhältlich. RheumaTrack hilft dabei, die Werte optimal zu protokollieren und Medikamente zu sparen. Intuitive Nutzerführung, einfache Grafiken und Symbole ermöglichen einen klaren Überblick über die aktuellen Befunde und deren Verlauf. RheumaTrack verfügt über einen einfachen und standardisierten Funktionscheck, mit dem jederzeit die direkten Auswirkungen der Erkrankung auf die Funktionen im Alltag gemessen werden können. Die kostenlose Rheuma App für iPhone, iPod touch und iPad gibt’s im AppStore www.apple.com/de/mac/app-store/

Mediplexmagazin 3


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NEUES AUS DEN PRAXEN

Neu bei MEDIPLEX: Hanse Therapie - Vitalität und Lebensqualität

Den Patienten auf dem Weg zu mehr Gesundheit, Beweglichkeit und Wohlbefinden zu unterstützen und zu fördern, ist das Ziel der Hanse Therapie. Seit April 2011 bereichert das sechsköpfige Team rund um den qualifizierten Dipl. Physiotherapeuten Robert Hess das MEDIPLEX-Netzwerk. Mit einem breit gefächerten Wissen und hoher Kompetenz in den verschiedenen Bereichen der Physiotherapie und Osteopathie, gewährleistet die physiotherapeutische Praxis in Hamburg-Eidelstedt und Eppendorf die umfassende und individuelle Betreuung eines jeden Patienten. Manuelle Therapie und Sportphysiotherapie, manuelle Lymphdrainage, gerätegestützte Krankengymnastik sowie die Nutzung der medizinischen Trainingstherapie -kurz MTTund nicht zuletzt die Behandlung der craniomandibulären Dysfunktion gehören zum umfangreichen Behandlungsangebot der Hanse Therapie.

Physiotherapie im MEDIPLEX-Netzwerk Robert Hess, Geschäftsführer Hanse Therapie: „Das heutige Verständnis der modernen „Physiotherapie“ ( „das Dienen, die Bedienung, die Dienstleistung, die Pflege der Kranken“), in Deutschland bis 1994 Krankengymnastik, ist eine medizinische Form der äußerlichen Anwendung von Heilmitteln, mit der vor allem die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des menschlichen Körpers wiederhergestellt, verbessert oder erhalten werden soll. Dabei bedient sich die moderne Physiotherapie aktuellster Möglich- und Fähigkeiten. Hierzu gehören die klassische Physiotherapie und die Manuelle Therapie, die Chiropraktik, die Medizinische Trainings- und Sporttherapie, Osteopathie, Cranio-Sacral-Therapie, Cranio-Mandibulare-Dysfunktion (Kiefergelenk ) sowie TCM (Traditionelle Chinesische Medizin). “Ein guter Therapeut / Mediziner ist nur dann gut, wenn er viele Fähigkeiten zur Behandlung eines Menschen in sich vereint und niemals aufhört besser zu werden“. Diesem Gedanken folgt auch die Hanse Therapie, als Teil der interdisziplinären Versorgung im MEDIPLEX-Netzwerk.“

Hanse Therapie Lohkampstraße 14, 22523 Hamburg, in Kooperation mit der Hanse Chirurgie, Eppendorfer Baum 8, 20249 Hamburg Tel.: 040-38 66 50 50 Bitte erwähnen Sie MEDIPLEX

Fotos/Bilder: Hansetherapie

Das Team der Hansetherapie (v. links): Verian Williams, Daniela Duus, Hanna Waletzko, Robert J. Hess, René Krüger, Antje Teiser, Janna Pohlmann

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NEUES NEUES AUS AUS DEN DEN PRAXEN PRAXEN

Fotos/Bilder: Dermatologisches Ambulatorium

Neu bei MEDIPLEX: Dermatologisches Ambulatorium Hamburg Alstertal Unter der Leitung von Prof. Dr. Hartwig Mensing und Dr. Christian Mensing erfolgt die Behandlung hautkranker Patienten nach neuestem medizinischen Kenntnisstand. Es werden ambulante Operationen, Hautkrebsvor- und nachsorgeuntersuchungen, die Diagnostik und Therapie aller akuten, chronischen und allergischen Hauterkrankungen, die Diagnostik von Krampfaderleiden mit ggf. folgender, ambulanter endoluminaler OP-Technik (RFITT) angeboten. Weiterhin stehen verschiedene LASERsysteme und Lichtquellen

im Wellenlängenbereich UVB, UVA, UVA-1 sowie die Balneo-Phototherapie für Behandlungen zur Verfügung. Durch ein zugehöriges histopathologisches Labor mit mykologischer Untereinheit ist eine äußerst kurzfristige Bearbeitung der zu untersuchenden Materialien und damit die zeitnahe Einleitung weiterer diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen gewährleistet. Ein angeschlossenes Kosmetikinstitut kümmert sich in enger Abstimmung mit den Ärzten um die Verbesserung des Hautbildes bei entzündlichen Erkrankungen der

Prof. Dr. Hartwig Mensing Dr. Christian Mensing

Gesichtshaut. Weiterhin ist die Korrektur von Gesichtsfältchen mittels Botulinum-Toxin oder durch Filler wie z.B. Hyaluronsäurepräparate möglich. Dermatologisches Ambulatorium Hamburg Alstertal Heegbarg 4, 22391 Hamburg Tel.: 040-602 30 41 Bitte erwähnen Sie MEDIPLEX

RaineR Dinkels | immobilien „Auf hundert Besserwisser gibt es nur einen Bessermacher.“

Willi Ritschard, schweizer Politiker (1918 –1983)

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NEUES AUS DEN PRAXEN

Gesunde Zähne Ein Leben lang Dr. Jens Thomsen, niedergelassen in der Praxis Dr. Thomsen & Partner in Hamburg, beschäftigt sich bereits seit mehr als 30 Jahren mit Zahnprophylaxe. Seit 1979 entwickelte er seine Praxis kontinuierlich nach einem modernen Konzept, bei dem die Prophylaxe im Fokus steht – denn ohne sie sind alle zahnmedizinische Methoden nicht von dauerhaftem Erfolg. Egal ob Implantologie, Kieferorthopädie, Endodontie, Parodontologie oder Kinderzahnheilkunde – Prophylaxe bildet immer die Basis für den Erfolg. Das große Selbstverständnis für prophylaktische Maßnahmen äußert sich beispielsweise darin, dass alle Zahnärzte die initiale Hygieneberatung nicht delegieren, sondern selbst übernehmen. Spezialisierte Dentalhygienikerinnen übernehmen Zahnreinigungen und weitere Beratungen. Individuell abgestimmte häusliche Mundhygienekonzepte sind nicht nur Ergänzung, sondern notwendige Voraussetzung für Behandlungserfolge. Viele der eingesetzten Zahnpflegeprodukte hat

Dr. Jens Thomsen

Dr. Inge Hübener

PD Dr. Kai-Hendrik Bormann

Dr. Giedre Matuliene

Dr. Thomsen selbst entwickelt. Auch in anderen Bereichen wird auf Fachkompetenz viel Wert gelegt. Dr. Inge Hübener übernimmt Behandlungen rund um die Bewegungsfunktion von Kiefer und Kiefergelenken. Sie absolvierte zahlreiche Fortbildungen in der Ästhetischen Zahnheilkunde und ist im Fach Endodontie zertifiziert. Dr. Ronald Jonkman ist Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

Dr. Ronald Jonkman

und beschäftigt sich mit unsichtbarer Schienentherapie. Priv.-Doz. Dr. KaiHendrik Bormann, Fachzahnarzt für Oralchirurgie, verantwortet implantologische Behandlungen. Sein Spezialgebiet ist der Kieferknochenaufbau mit Eigenknochen – über dieses Thema hat er sich auch habilitiert. Dr. Giedre Matuliene, in der Schweiz ausgebildete Fachzahnärztin für Parodontologie, war langjährige Angenehme Atmosphäre, kaum Wartezeiten. Die Zahnarztpraxis ist als Terminpraxis organisiert.

info Fotos/Bilder: Rheumatologie im Struensehaus

Kontakte, Termine, Fragen? Mediplex ist 24 Std. für Sie da! Telefon: 0800-14 14 14 3 www.mediplex-hamburg.de

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NEUES NEUES AUS AUS DEN DEN PRAXEN PRAXEN

Neu: Hanse Orthopädie am Klosterstern Spezialist für Verletzungen und Erkrankungen der Füße

Oberärztin am Uniklinikum Bern. Dr. Thomsen verfügt über eine Zertifizierung in Parodontologie und das Curriculum in Ästhetischer Zahnheilkunde der DGÄZ absolviert. Außerdem befasst er sich intensiv mit der Implantologie.

Am 1. Juli haben die Orthopäden Stephan Schlampp, PD Dr. Daniel Briem und Dr. André Freckmann in der Rothenbaumchaussee 235 den neuen Standort der Hanse Orthopädie eröffnet. Im Verbund mit der Hanse Chirurgie wird auch in der Orthopädie in Harvestehude

Stephan Schlampp

ein ausgesprochen hohes Maß an Qualität geboten. Stephan Schlampp, qualifizierter Facharzt für Orthopädie

Dr. Thomsen & Partner

und Unfallchirurgie, ist Spezialist im Bereich der fußchirurgischen

Praxis für Zahnheilkunde

Sporttraumatologie sowie ausgewiesener Experte für Eingriffe zur

Heilwigstraße 115, 20249 Hamburg

gelenkerhaltenden Fußchirurgie.

Tel.: 040-44 59 71 Bitte erwähnen Sie MEDIPLEX

Orthopädie & Fußchirurgie I Stephan Schlampp Rothenbaumchaussee 235, 20249 Hamburg Tel.: 040-44 41 35 I Bitte erwähnen Sie MEDIPLEX

E i n s au b e r e r Z a h n w i r d s e lt e n k r a n k Kaum einer kennt die Anforderungen an Mundhygiene besser als ein Zahnarzt. Deshalb hat Herr Dr. med. dent. Jens Thomsen im Jahre 1990 die Firma Oral-Prevent gegründet. Wir führen ein umfassendes Sortiment an Produkten der professionellen häuslichen Mundpflege für Kinder und Erwachsene. Bei uns finden Sie • Interdental-Bürsten in 8 verschiedenen Größen • hochwertige Zahnbürsten für Kinder und Erwachsene • verschiedene Zahnseiden für Kinder und Erwachsene Ergänzend dazu gibt es verschiedene Spezialprodukte wie z.B. eine Solo-Einbüschelbürste zur Reinigung aller schwer erreichbaren Zahnflächen, Zungenreiniger, eine sehr effektive Prothesen-Reinigungsbürste, Zahnpasta und elektrische Zahnbürsten. Direktverkauf von Mundhygieneprodukten in der Bramfelder Straße 110a, 22305 Hamburg, Mo., Di., Do. Mittwoch Freitag

8:30 Uhr bis 17:00 Uhr 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr 8:30 Uhr bis 14:00 Uhr

Kompetente und freundliche Beratung rund um das 1x1 der guten Zahnpflege! Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Tel.040/ 460 60 88 Weitere Informationen zu Oral-Prevent und unseren Produkten sowie hilfreiche Tipps für Ihre Zahngesundheit finden Sie unter www.Oral-Prevent.de


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Medizin + gesundheit

Gesundes Herz, stabiler Kreislauf Jede Sekunde, jede Minute, jede Stunde, jeden Tag. Es h채lt uns in Gang, bringt unseren Kreislauf in Wallung, pumpt Blut durch die Adern und versorgt uns so mit Sauerstoff und lebenswichtigen N채hrstoffen. Das Herz ist der Motor unseres Lebens. 8 Mediplexmagazin


MEDIZIN Medizin ++ GESUNDHEIT gesundheit

E

twa 100.000 mal pro Tag schlägt es in unserer Brust, hochgerechnet auf ein Jahr sind das 36,5 Millionen Mal und bei einem Lebensalter von 70 Jahren sogar mehr als 2,5 Milliarden Mal. Zusammen mit Blutgefäßen und Blut bildet das Herz ein komplexes Transportsystem für Sauerstoff und Nährstoffe. Das Gefäßsystem, bestehend aus Arterien, Venen und den Kapillaren, dient als über 95.000 Kilometer langes Transportnetz. Ebenso erstaunlich wie die Funktionsweise unseres Herz-Kreislaufsystems, ist seine Leistungsfähigkeit. Tag für Tag und ohne Pause arbeitet es in unserem Körper – selbst dann, wenn dieser sich in absolutem Ruhezustand befindet. Wer so viel leistet, will gepflegt und unterstützt werden. Durch regelmäßige Bewegung, gesundes, abwechslungsreiches Essen und ausreichend Schlaf tun wir uns selbst etwas Gutes und können Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Denn, so aktiv und leistungsfähig das Wunderwerk in unserem Körper auch ist, so anfällig ist es leider auch für Krankheiten. Aktuellen Zahlen des statistischen Bundesamtes zufolge, sind Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems die häufigste Todesursache. Hier seien an erster Stelle vor allem Schlaganfälle und Herzinfarkte genannt. Etwa 196.000 erstmalige und 66.000 wiederholte Schlaganfälle ereignen sich jährlich in Deutschland.

info DAS HERZ

Das menschliche Herz ist ein etwa faustgroßer Hohlmuskel, mit vier Kammern. In den beiden oberen Hohlräumen, den Herzvorhöfen, sammelt sich das zum Herzen strömende Blut und wird von dort aus in die Herzkammern, die Ventrikel, gepumpt. Von dort gelangt das Blut entweder in den Lungenkreislauf oder über die Aorta – die große Hauptschlagader – in den Körperkreislauf.

DER HERZINFARKT Der Herzinfarkt (Myokardinfarkt) ist ein akutes und lebensbedrohliches Ereignis infolge einer Erkrankung des Herzens. Eine in der Humanmedizin gebräuchliche Abkürzung ist AMI (acute myocardial infarction). Es handelt sich um ein Absterben (Infarkt) von Teilen des Herzmuskels (Myokard) auf Grund einer Durchblutungsstörung (Ischämie), die in der Regel länger als 20 Minuten besteht, in den meisten Fällen durch Blutgerinnsel in einer arteriosklerotisch

Vorsorge Die Gesundheit im Auge behalten

veränderten Engstelle eines Herzkranzgefäßes.

Vorsorgeuntersuchungen

eine plötzlich auftretende Erkrankung des Gehirns

sind immer sinnvoll. Am Auge besteht die einmalige Möglichkeit, die Arterien und Venen direkt anzusehen. Ihr Zustand ist direkt mit dem der Gehirngefäße vergleichbar. Eine kurze und völlig schmerzfreie Vorsorgeuntersuchung reicht aus, um das individuelle Schlaganfallrisiko zu bestimmen. In der renommierten Augenarztpraxis von Dr. Else Ganssauge, werden Patienten bereits seit Jahren durch einen „Blick in die Augen“ auf Risiken und eine rechtzeitige Veränderung ihrer Lebensumstände hingwiesen.

Fotos/Bilder: istockphoto

Wie funktioniert das? Bei der sogenannten retinalen Gefäßanalyse werden Zustand und Funktion der Gefäße auf der Basis von Mes-

DER SCHLAGANFALL Als Schlaganfall (auch Gehirnschlag, zerebraler Insult, apoplektischer Insult, Apoplexia cerebri) wird bezeichnet, die oft zu einem anhaltenden Ausfall von Funktionen des Zentralnervensystems führt und durch kritische Störungen der Blutversorgung des Gehirns verursacht wird.

sungen des Gefäßdurchmessers vorgenommen. Hierzu nimmt eine Spezialkamera Aufnahmen des Augenhintergrundes bei erweiterter Pupille auf. Mithilfe computergestützter Analyse der Netzhautfotos werden Arterien- und Venendurchmesser verglichen. Unter Berücksichtigung weiterer Risikofaktoren, die der Patient in der vorherigen Befragung angegeben hat, ergibt sich ein Zusammenhang zwischen dem Gefäßzustand und dem Risiko einen Mediplexmagazin 9


Medizin + gesundheit

Schlaganfall zu erleiden. „In Kombination mit der Krankengeschichte eines Patienten und der Auswertung des Netzhautbefundes kann ich eine aussagekräftige Diagnose direkt in der Augenarztpraxis erstellen,“ so Dr. Ganssauge. Das Verfahren ermöglicht den Teilnehmern, lange vor einer akuten Gefährdung, und damit rechtzeitig und wirkungsvoll, etwas gegen eine ansonsten verhängnisvolle Entwicklung zu unternehmen.

Alkoholkonsum Zuviel Alkohol kann sich unter bestimmten Voraussetzungen ungünstig auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Generell erhöht Alkoholgenuss den Blutdruck. Täglich mehr als 30 g steigern das Risiko für Bluthochdruck um das Doppelte gegenüber Personen, die keinen Alkohol trinken. Stressfaktoren

Dr. Else Ganssauge, Augenärztin, Corneliussstr. 1a, 22607 Hamburg Tel.: 040-89 29 66 Bitte erwähnen Sie MEDIPLEX

Stress wie z.B Leistungsdruck, Zeitmangel, zu wenig Schlaf, Lärm, finanzielle Nöte oder familiäre Sorgen können dauerhaft schädlich sein. Denn in stressbeladenen Situationen stößt der Körper vermehrt Hormone aus, die unter anderem die Herzfrequenz und den Blutdruck erhöhen. Bewegungsmangel

Risikofaktoren für Herz-KreislaufErkrankungen Eine gesunde Lebensweise ist grundsätzlich und immer

gut. Unabhängig davon, ob man rundum fit ist oder an chronischen Erkrankungen leidet. Sicher, auf manche Gegebenheiten haben wir keinen Einfluss. Hierzu gehören genetische Veranlagung und das Alter. Abgesehen davon können wir eine Menge tun, um insbesondere Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems vorzubeugen. Zu den Risikofaktoren für Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße zählen unter anderem Rauchen und Alkohol, Übergewicht, Stress und eine ungesunde Ernährung.

Ein inaktiver Lebensstil ist ein bedeutender Faktor für die Entstehung von Gesundheitsproblemen wie u.a. Diabetes, Rückenbeschwerden, Übergewicht und Herz-KreislaufErkrankungen. Regelmäßiger Sport senkt das Risiko, da durch sportliche Aktivitäten Blutdruck, Gewicht und Cholesterinspiegel sinken. Ungesunde Ernährung Eine unausgewogene Ernährung, die dem Körper nicht alle notwendigen Nährstoffe oder aber bestimmte Stoffe im Übermaß, zuführt, kann sich schädlich auf Herz und Kreislauf auswirken. Hier spielt insbesondere die Zufuhr bestimmter Fette (Lipoprotein A, Triglyzeride, Homocystein) eine Rolle.

Fotos/Bilder: Dermatologie Eppendorf

Rauchen Raucher inhalieren mit dem Tabakrauch Nikotin, krebserregende Stoffe, Gifte und Schwermetalle, die auf Dauer schwerwiegende Auswirkungen für den Körper haben. Neben Vitaminmangel und einer verringerten Durchblutung, ist das Risiko, eine koronare Herzkrankheit zu entwickeln und einen Herzinfarkt zu erleiden, bei Rauchern doppelt so hoch wie bei Nichtrauchern. 10 Mediplexmagazin

Fett ist bei den meisten Fastfood-Speisen einer der Hauptbestandteile. Der Fettanteil eines Hot Dogs liegt bei ca. 60 Prozent.


MEDIZIN Medizin ++ GESUNDHEIT gesundheit

Expertenwissen INTERVIEW mit Dr. Sabine Berninghaus und Dr. Johann Bolte Dank innovativer Medizintechnik

„schlechtes“ (LDL) Cholesterin auf-

Herzinfarkt erleiden, liegt vor allem

kann man sich heute besser über

nehmen und sogenannte Plaques

daran, dass mehr Frauen Rauchen

den individuellen Gesundheitszu-

bilden. Diese sind später ursächlich

und übergewichtig sind.

stand informieren, als jemals zuvor.

für Herzinfarkt, Schlaganfall und

Die moderne Bildgebung ermög-

Schaufenster-Krankheit. Zur früh-

licht eine bessere Erkennung po-

zeitigen Erkennung von Ablagerun-

tentieller Risiken, und hilft bei der

gen ist die Duplex-Sonografie hilf-

Einschätzung von Risikofaktoren.

reich mit der s.g. Bestimmung der

In der Kardiologischen Praxis Oth-

„Intima-Media-Dicke“, eine durch

marschen, gehört die Farbduplex-

umfangreiche Studien gesicherte,

Sonografie der Halsarterien zur Vor-

reproduzierbare Methode zur Eva-

sorgeuntersuchung. Hierbei lassen

luierung einer Früharteriosklerose.

Fragen zu

Gesichtsfältchen? Wir haben Antworten. Gibt es Therapiemöglichkeiten bei bereits bestehenden krankhaften Veränderungen der Gefäße?

Ja, es gibt Hinweise, dass eine

ganz konsequente Lebensstiländerung und eine maximale Senkung des LDL-Cholesterins die

Veränderungen zum Teil rückängig machen können. Mit Hilfe soge-

sich strukturelle Veränderungen der Gefäßwand erkennen. „Grundsätz-

Wie kann man am effektivsten

nannter Risikoscores lässt sich

lich“, so Dr. Sabine Berninghaus,

vorbeugen?

das individuelle 10-jahres Risiko

„kann jeder selbst eine Menge tun,

Als Vorbeugung und Therapie von

für Herzinfarkt und Schlaganfall

um Risiken vorzubeugen.“

Herz-Kreislauferkrankungen

berechnen.

be-

steht für jeden Patienten eine sehr Herr Dr. Bolte, eine häufige Ur-

einfache Möglichkeit, nämlich die

Wie hoch ist das Risiko für eine

sache für Herz-Kreislauferkran-

sportliche Aktivität, mit dem Ziel

unbemerkte Herzmuskelentzün-

kungen sind Ablagerungen in den

dreimal in der Woche 30 Minuten

dung nach einem Atemwegsinfekt.

Arterien, die Arterienverkalkung.

dynamisches Ausdauertraining wie

Aufgrund der vielfältigen klinischen

Wodurch wird dies begünstigt?

Laufen, Rad fahren, sportliches

Symptomatik und der meist folgen-

Ablagerungen werden durch Risi-

Spazierengehen („Nordic Walking“)

losen Heilung gibt es keine zuver-

kofaktoren, die individuell überprüft

oder Schwimmen durchzuführen.

lässigen Daten über die Häufigkeit. Schwere

werden müssen, begünstigt. Hier

Herzmuskelentzündun-

spielen der Fettstatus (Cholesterin!)

Frau Dr. Berninghaus, die Men-

gen sind jedoch sehr selten. Der

und damit die Ernährung, der Blut-

schen die einen Herzinfarkt erlei-

wichtigste Rat ist: bei fieberhaften

druck, die Rauchgewohnheit, ein

den, werden immer jünger. Warum?

Infekten

eventuell vorhandender Diabetes

Oft liegt es an einer Veranlagung in

Schonung, kein Sport!

mellitus, eine positive Familienana-

der Familie. Kommt ein ungesunder

mnese, genetische Programmie-

Lebensstil hinzu, falsche Ernährung

Kardiologische Praxis

rung und mangelnde Bewegung

und eine bis dato nicht bekannte

Othmarschen,

eine Rolle. Begünstigt durch diese

Fettstoffwechselstörung, mangeln-

Dr. Sabine Berninghaus,

Faktoren kommt es zu einer Entzün-

de Bewegung und Stressbelastung

Dr. Johann Bolte,

dung der Arterienwand mit Einris-

kann bereits frühzeitig ein Infarkt

Beselerplatz 9, 22607 Hamburg

sen der Gefäßinnenhaut. Es könen

auftreten. Dass heute mehr Frau-

Tel.: 040-81 95 27 01

Entzündungszellen einwandern, die

en im Alter von 35-55 Jahren einen

Bitte erwähnen Sie MEDIPLEX

unbedingt

körperliche

Mediplexmagazin 11 Wenn Sie weitere Informationen benötigen, fragen Sie bitte einen qualifizierten und geschulten Experten. Alle Produkte der Juvéderm®-Palette sind injizierbare Medizinprodukte, die von Allergan Ltd. mit der CE-Kennzeichnung 0459 vertrieben werden. Erstellungsdatum Januar 2011 UK/0080/2011


Medizin + gesundheit

Selbst junge Menschen, die sich fit fühlen, sollten gelegentlich ihren Blutdruck kontrollieren lassen. Weil die Musterungsuntersuchung für Männer entfällt, empfiehlt sich ein Check mit dem Berufseinstieg.

Bluthochdruck senken Neue Behandlungsverfahren

Fotos/Bilder: istockphoto

Der

Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) ist eine Volkskrankheit. In Deutschland geht man von ca. 1820 Millionen Bluthochdruckkranken aus. Bekannt ist dies bei etwa 10 Millionen Patienten, von denen rund 5 Millionen in Behandlung sind. Bei ca. 2,5 Millionen von ihnen ist der Blutdruck unter Therapie im empfohlenen Bereich mit Werten unter 140/90 mmHg. Der unbehandelte oder nicht ausreichend behandelte Bluthochdruck ist einer der Hauptrisikofaktoren für das Auftreten von Herz- u. Gefäßerkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzrhythmusstörungen etc.). In einer Analyse von insgesamt 61 Bluthochdruckstudien mit insgesamt über einer Millionen Patienten konnte gezeigt werden, dass sich das Risiko an einer akuten Herz- oder Gefäßerkrankung zu sterben, verdoppelt, wenn der obere/systolische Blutdruckwert z.B. von 115/75 mmHg auf 135/75 mmHg ansteigt. Bei einem Anstieg auf 155/75 mmHg wird das Risiko viermal und bei einem Anstieg auf 175/75 mmHg achtmal so hoch. „Die gesundheitliche Bedeutung der Volkskrankheit Bluthochdruck kann kaum überschätzt werden“, so Dr. Bernward Voigt, Kardiologe in Hamburg. „Regelmäßige Kontrollen sollten auch dann erfolgen, wenn man sich rundum wohl fühlt,“ rät der Kardiologe, „optimalerweise auch schon gelegentlich im Kindes- u. 12

Mediplexmagazin

Jugendalter, spätestens beim Berufseinstieg.“ Weil die Musterungsuntersuchung nach Abschaffung der Wehrpflicht, als Reihenuntersuchung für Männer inzwischen entfällt, rechnet der Herz- und Gefäßspezialist mit einer steigenden Anzahl unentdeckter Bluthochdruckkranker, welche dann erst im Stadium der Organschädigung erfasst werden. Ursachen des Bluthochdrucks Auch wenn Bluthochdruck überwiegend mit zunehmendem Alter auftritt, kann er mitunter schon bei Kindern

Gilt als grober Richtwert: Body-Mass-Index = Körpergewicht (kg)/ Körpergröße (m2)


MEDIZIN + GESUNDHEIT

wissen

Welche Rolle spielt die Niere?

Die Niere, die eine zentrale Rolle bei der Blutdruckregulation spielt, reagiert auf Nervenimpulse des sogenannten sympathischen und parasympathischen Nervensystems mit vermehrter/verminderter Flüssigkeits- u. Salzausscheidung. Dabei gibt sie ihrerseits Impulse an das Nervensystem, mit entsprechender Auswirkung auf Blutdruckregulationssysteme ab. Bei Bluthochdruck findet sich oft eine gesteigerte sympathische Aktivität, welche in der Niere zur Freisetzung blutdrucksteigernder Hormone, verminderter Flüssigkeits- u. Kochsalzausscheidung und damit zum Blutdruckanstieg führt.

beobachtet werden. Zu den organisch fassbaren Ursachen zählen: Nierenerkrankungen und Engstellung der Nierenschlagadern, Hormonstörungen, Gefäßfehlbildungen und Schlafapnoe (nächtliche Atemaussetzer bei Schnarchen, häufig in Verbindung mit erheblichem Übergewicht). Darüber hinaus gehende Ursachen sind nicht immer eindeutig zu erfassen. Fest steht, dass Fehlernährung mit u.a. zu hoher Kochsalzzufuhr, Übergewicht und Bewegungsmangel bei vielen Menschen eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung eines hohen Blutdrucks spielen. Blutdrucksenkende Effekte können durch Gewichtsreduktion sowie die Reduktion des Kochsalzkonsums erreicht werden. Letzteres lässt sich durch z.B. den Verzicht auf das Nachsalzen und auf Fertiggerichte sowie, auf Chips, Flips, Salzstangen u.ä. erreichen. Zum Teil noch deutlichere Ergebnisse lassen sich durch regelmäßige Bewegung erzielen. Arzneimitteltherapie Zur Therapie des Bluthochdrucks stehen eine Vielzahl von zum Teil hochwirksamen, meist gut verträglichen Medikamenten zur Verfügung. Die Auswahl der Medikamente sollte sich an der möglichen Ursache, dem Effekt auf die Verhinderung unerwünschter Ereignisse (z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall) und den Begleiterkrankungen orientieren. Um den Zielblutdruck von <140/90 mmHg zu erreichen, sind häufig Kombinationen mehrerer Medikamente erforderlich. Ist ein Bluthochdruck mit einer Kombinationstherapie von drei verschiedenen Bluthochdruckmedikamenten unterschiedlicher Substanzklassen nicht einstellbar, spricht man von einer schwer einstellbaren arteriellen Hypertonie. Was tun?

Die renale Denervation als Therapieoption der schwer einstellbaren arteriellen Hypertonie In der kardiologisch-angiologischen Gemeinschaftspraxis für Herz- und Gefäßmedizin Esplanade hat man mit dem Verfahren der renalen Denervation gute Erfahrungen gemacht. Hierbei werden im Katheterlabor die Nervenfasern, welche an der Oberfläche der Nierenschlagadern liegen, mittels Hochfrequenzstrom von innen heraus durchtrennt. In örtlicher Betäubung wird ein Katheter über die Leistenschlagader bis zur Nierenschlagader vorgeschoben, während das Gefäß mittels Kontrastmittel durch bildgebende Verfahren dargestellt wird. Anschließend erfolgt über eine Elektrode an definierten Punkten in der Nierenschlagader

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Bluthochdruck Der Bluthochdruck ist eine Volkskrankheit mit vielen unentdeckten und vielen unzureichend behandelten Patienten. Bei schwieriger Blutdruckeinstellung sollte eine gründliche Ursachenforschung erfolgen um evtl. eine zielgerichtete Behandlung zu ermöglichen. Mittels heute verfügbarer Medikamente ist in der Kombinationstherapie eine ausreichende Blutdrucksenkung meist möglich. Die renale Denervation ist bei ausgesuchten Patienten mit schwer einstellbarem Bluthochdruck eine sichere und vielversprechende Therapieoption.

Mediplexmagazin 13


Medizin + gesundheit

die Abgabe eines Hochfrequenzstroms, welcher über Gewebeerwärmung zu einer Verödung der sympathischen Nervenfasern führt. Dieser Vorgang wird an der gegenüberliegenden Niere wiederholt. Abschließend wird das Gefäß in der Leiste wieder verschlossen. Der Eingriff dauert ca. 45-60 Minuten und ist auch ambulant durchführbar. Studien bestätigen eine zusätzliche und anhaltende Blutdrucksenkung bei Fortführung der vergleichbaren MedikatiDr. Bernward Voigt on. Die derzeit verfügbaren Daten belegen: In ca. 80 % der Fälle kann nach einem solchen Eingriff von einem deutlichen blutdrucksenkenden Effekt ausgegangen werden, wenngleich dieser meist erst nach einigen Wochen eintritt. Allerdings gibt es auch Therapieversager. Damit die Therapie nicht am Ziel vorbeigeht, ist es wichtig zuvor andere fassbare Hochdruck-ursachen auszuschließen. Meist wird auch nach der Behandlung eine weitere medikamentöse Therapie erforderlich sein, aber bei dann besserer Blutdruckeinstellung und somit zu erwartender deutlich besserer Prognose. Herz- und Gefäßmedizin Esplanade, Dres. Voigt, Dill, Rautenberg Stephansplatz 10, 20354 Hamburg Tel.: 040-41 30 53-0 Bitte erwähnen Sie MEDIPLEX

Besenreiser und Krampfadern sind nicht nur ein ästhetisches Problem. Eine frühzeitige Untersuchung ist daher sinnvoll.

Sandalen und Röcken oder kurzen Hosen verlangen, sind mitunter sehr belastend. Nicht nur weil sie ästhetisch problematisch werden, sondern auch weil Krampfadern (Varizen) im schlimmsten Fall schwere Komplikationen nach sich ziehen können. Wenn die Klappen in den Beinvenen nicht mehr richtig schließen, kommt es zum sogenannten venösen Rückfluss; ein Teil des Blutes versackt in Venen. Zwar ist nicht jede Krampfader umgehend behandlungsbedürftig. Um spätere und schwerwiegende Folgen zu vermeiden ist es jedoch sinnvoll, den Schweregrad durch einen Facharzt abklären zu lassen. Denn, zu spät behandelte Varizen können nicht nur starke Schmerzen verursachen, sie können im schlimmsten Fall Thrombosen und Lungenembolien verursachen. VNUS Closure™-Verfahren

Krampfadern Moderne Behandlungsmöglichkeiten in der Varizenchirurgie

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Foto: istockphoto

oher Blutdruck, Bewegungsmangel und Übergewicht, aber auch hormonelle Schwankungen und erbliche Faktoren können auch unseren Venen zusetzen. Als Blutgefäße, die das im Körper zirkulierende Blut zurück zum Herzen führen, tranportieren Venen sauerstoffarmes, sogenanntes „venöses“ Blut. Mit zunehmendem Alter können degenerative Venenveränderungen entstehen, die wiederum die Bildung von Besenreisern und Krampfadern (Varizen) begünstigen. Diese unschönen, erweiterten oder geschwollenen Venen an den Beinen, die insbesondere im Sommer sichtbar werden, wenn die Temperaturen nach 14 Mediplexmagazin

Die aktuell modernste und angenehmste Möglichkeit, Krampfadern operativ entfernen zu lassen, ist das sogenannte VNUS Closure™-Verfahren. „Dieses Verfahren“, so Dr. Daniela Wiebels, „ist eine minimal invasive Behandlungsalternative zum schmerzhaften Venen-Stripping und kann ambulant unter Vollnarkose oder örtlicher Anästhesie durchgeführt werden“. Mit dem ClosureFAST™Katheter wird die Vene abschnittsweise in sieben cm langen Segmenten in Behandlungszyklen von 20 Sekunden mittels Radiowellen verödet, wodurch es zum Schrumpfen und Verschluss der Vene kommt. Nach der Behandlung wird die verschlossene Vene über Ultraschall kontrolliert. Für den kompletten Eingriff, den Dr. Daniela Wiebels ambulant in ihrer Praxis in Eppendorf durchführt, benötigt die erfahrene Phlebologin 45 bis 60 Minuten. Phlebologie in der Dermatologie in Eppendorf, Eppendorfer Landstraße 42, 20249 Hamburg Tel.: 040-70 70 81 50 Bitte erwähnen Sie MEDIPLEX


MEDIZIN + GESUNDHEIT

Herz und Schmerz: Psychokardiologie

Prof. Dr. Dr. Stephan Ahrens, Leiter des Psychosomatischen Fachzentrums Falkenried, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Psychoanalyse

Seit jeher steht das Herz als zentrales Organ, als Adres-

sat körperbezogener Kümmernisse an erster Stelle. Es ist das Projektionsfeld par excellence für Ängste, vorrangig von Männern. Nicht von ungefähr war die Weisheit der alten Psychotherapeuten: Wenn eine Frau Probleme hat, geht sie zum Psychotherapeuten, wenn ein Mann Probleme hat, geht er zum Kardiologen. Mittlerweile allerdings hat sich das Geschlechterverhältnis auch hier angeglichen. Die Psychokardiologie hat sich zu einem wichtigen Schwerpunkt der Psychosomatik gemausert, einmal wegen der Vielzahl herzbezogener Ängste, zum anderen aber auch wegen reaktiver psychischer Störungen nach kardialen Eingriffen - die drastisch zunehmen. Im Nachfolgenden soll auf die häufigsten psychokardiologischen Beschwerden eingegangen werden. Hierzu gehören neben funktionellen Herzbeschwerden auch Panikstörungen und Depressionen. Symptome funktioneller Herzbeschwerden sind: • hartnäckige und störende Symptome der vegetativen Stimulation, vor allem beschleunigter Herzschlag, Herzrhythmusstörungen • zusätzlich subjektive herzbezogene Symptome wie Stechen, Brennen, Ziehen im linken Thorax, ggfs. auch intermittierende Atemnot • intensive und quälende Beschäftigung mit der Möglichkeit einer organischen Herzerkrankung Als Panikstörungen gelten: Massive, überfallsartig auftretende Ängste und Panikzustände, deren vegetative Auswirkungen die Herztätigkeit quasi mitreißen können. Ängste entwickeln sich herzbezogen, d.h. die Patienten kanalisieren ihre Angst- und Panikstörung auf ihr Herz, dessen Fehlfunktionen sie als Ursache für ihr seelisches Unwohlsein betrachten – nicht aber umgekehrt.

Fotos/Bilder: Dr. Ahrens

Depression und Herzkrankheit Psychische Erkrankungen erhöhen generell das Risiko für eine koronare Herzerkrankung. „Auch das Reinfarktrisi-

Psychosomatisches Fachzentrum Falkenried Lehmweg 17, 20251 Hamburg Tel.: 040-413 434 30 Bitte erwähnen Sie MEDIPLEX

ko und die Überlebensrate nach Herzinfarkt werden signifikant davon beeinflusst, ob der Patient dann an einer zusätzlichen Depression leidet oder nicht“, so Prof. Dr. Dr. Ahrens. Umgekehrt seien schwere körperliche Erkrankungen wie der Herzinfarkt mit einem hohen Risiko sekundärer psychischer Störungen, vor allem Depressionen verbunden. „Die Durchführung eines Herzkatheters, das Anlegen von Stents oder Bypass-Operationen – das alles ist mittlerweile zum kardiologischen Alltag geworden“ führt der Leiter des Psychosomatischen Fachzentrums Falkenried aus. „Die akute psychotische Dekompensation nach Bypass-Operation ist seltener und beherrschbarer geworden. Reaktive psychische Störungen dagegen nehmen zu.“ So führe das nicht zu überwindende Fremdkörpergefühl nach Stent oder Implantation eines Bypasses zu Ängsten und hypochondrischen Entwicklungen. Das Bewusstsein um die Todesgefahr (insbesondere Herzstillstand) habe oftmals schwere seelische Erschütterungen im Sinne von Depressionen zur Folge. Therapie Um den Patienten aus akuten Notsituationen herauszuhelfen und einer Chronifizierung psychosomatischer Entwicklungen vorzubeugen ist eine intensive Zusammenarbeit zwischen Kardiologie und Psychotherapie unerlässlich. Mitunter kann tiefenpsychologische Einzeltherapie oder Verhaltenstherapie sinnvoll sein, um maladaptive Verhaltensmuster zu identifizieren und verändern oder die tiefergehenden Wurzeln entsprechender seelischer Spannungszustände und Konflikte aufzuarbeiten. Mediplexmagazin 15


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gesund bleiben

A D H S b e i E r wa c h s e n e n

Wenn der Partner nicht zuhören kann Aufmerksamkeitsschwierigkeiten, Impulsivität und Hyperaktivität: Die Kernsymptome einer Aufmerksamkeits- / Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bieten nicht gerade optimale Voraussetzungen für eine glückliche Partnerschaft. Doch mit der richtigen Strategie kann sie gelingen.

Fotos/Bilder: istockphoto

ADHS beginnt in jungen Jahren, aber sie ist keine Kin-

derkrankheit. Zwei bis vier Prozent der Erwachsenen sind betroffen. Damit sind sie in prominenter Gesellschaft: Ob Mozart oder Einstein, Dalí oder Multimilliardär Bill Gates, sogar Olympionike Michael Phelps und der ehemalige US-Präsident Bill Clinton – sie alle sind als ADHS-Patient bekannt. Tatsächlich sind Betroffene oft interessante und einfallsreiche Persönlichkeiten, die durch Charisma und hohe Kreativität auffallen. Doch andererseits sind sie meist auch unstrukturiert, impulsiv, gerechtigkeitsliebend, unordentlich und ungeduldig. Diese typischen Verhaltensweisen bereiten häufig berufliche Probleme und stellen jede Beziehung auf die Probe. Wenn der Partner nicht richtig zuhören kann, sich nicht an Absprachen hält, Termine vergisst, sich über Kleinigkeiten aufregt 16 Mediplexmagazin

und schon kleine Berührungen zu Stresssituationen führen können, müssen sich beide Partner darauf einstellen. Denn die medizinische Behandlung ist bei ADHS immer nur eine Seite der Therapie. Es gilt, gemeinsam mit den Angehörigen Strategien für den Alltag mit ADHS zu entwickeln. Dann kann die Beziehung zu einem Partner mit ADHS gelingen. Sieben Tipps für das Gelingen einer Partnerschaft mit ADHS: Kompromissbereitschaft: Das A und O für beide Partner. Auch wenn es schwerfällt, sollte der andere nie an den eigenen Maßstäben gemessen werden. Struktur: Ein gemeinsamer Terminplan hilft, eigene und


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gemeinsame Aktivitäten für beide Partner einsehbar zu organisieren. Fest einplanen sollten sie darin auch Termine für gemeinsame Unternehmungen und Zeit dafür, zusammen zu sitzen und sich zu besprechen. Toleranz üben: Beide Partner sollten die Symptome der ADHS gut kennen. Das hilft, Reaktionen richtig einzuordnen und nicht gleich an die Decke zu gehen. Widerstreitende Gefühle zulassen: Menschen mit ADHS haben einen großen Freiheitsdrang, neigen aber auch zum Klammern. Daher sollten beide Partner gemeinsamen Aktivitäten nachgehen, aber auch persönliche Interessen pflegen und ihre eigenen Freiräume genießen. Finanzielle Regeln: Der Partner mit dem besseren Händchen für Finanzen sollte sich um Rechnungen und Verträge kümmern. Das schützt vor hohen Mahngebühren und räumt einen zentralen Krisenherd aus dem Weg. Auf Stärken setzen: Beide Partner sollten sich überlegen, was sie gut können und die zu erledigenden Aufgaben im Haushalt entsprechend aufteilen. Auch eine Haushaltshilfe könnte hilfreich sein.

Oberärztin Dr. med. Inka Meißner, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Schön Klinik Bad Bramstedt, Chefärzte Dres. Armbrust, Osen, Langs Birkenweg 10, 24576 Bad Bramstedt Tel.: 04192-504-610 Bitte erwähnen Sie MEDIPLEX

Neutraler Boden: Krisengespräche sollten möglichst ohne Schuldzuweisungen stattfinden und ohne den anderen zu bedrängen. Ein Café oder eine Parkbank sind geeignete Orte dafür. Sie helfen, Emotionen im Griff zu behalten.

Chaos im Kopf ? Anzeigebei Erwachsenen denkt man eher an Bei Kindern spricht man oft vom „Zappelphilipp-Syndrom“, mangelnde Beherrschung oder fehlende Disziplin. Die Rede ist von der Aufmerksamkeits-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Sie tritt in allen Kulturen und sozialen Schichten auf, unabhängig von der Intelligenz. Mit Hilfe einer geeigneten Therapie lassen sich die Symptome deutlich bessern. In der Schön Klinik Bad Bramstedt helfen wir erwachsenen ADHS-Patienten dabei, wieder Ordnung in ihr Chaos zu bringen. Dabei setzen wir auf einen individuellen Therapieplan aus bewältigungsorientierter Psychotherapie und symptomverbessernder Medikation. Denn eine vollständige Heilung der ADHS ist nicht möglich, ein gutes Leben mit ihr schon. Mit der kombinierten Therapie können wir dabei helfen. Schön Klinik Bad Bramstedt Birkenweg 10, 24576 Bad Bramstedt, Telefon +49 4192 504-610, KlinikBadBramstedt@schoen-kliniken.de

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RAUCHEN

Gefahren des Rauchens und was man dagegen tun kann Etwa 40 krebserregende Bestandteile im Tabak sind für eine Reihe von Krebserkrankungen verantwortlich. Das Risiko für Raucher, an einer dieser Krebsarten zu erkranken, ist organabhängig um 1,5 bis 27,5 Mal höher als bei Nichtrauchern.

Mundhöhlen-, Zungen- und Kehlkopfkrebs, Speiseröhren-, und Magenkrebs, aber auch Nasen-, Bauchspeicheldrüsen- und Blasenkrebs. Raucher erhöhen nicht nur ihr Risiko an Krebs zu erkranken, sie leiden auch häufiger an Erkrankungen der Atemwege. Rauchen erhöht zusätzlich das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall sowie arterielle Verschlusskrankheiten. Passives Rauchen Raucher schädigen sich nicht nur selbst sondern auch denen, die in ihrer Umgebung leben, besonders ihren Kindern. Rauchen gefährdet in der Schwangerschaft das ungeborene Kind. Wer mit einem Raucher zusammenlebt, hat ein vierfach erhöhtes Krebsrisiko. Kinder aus einem Raucherhaushalt weisen in der Jugend reduzierte Lungenfunktionswerte auf. Nikotinentwöhnung: ein langer schwieriger Weg

Fotos: istockphoto

Viele Methoden wurden entwickelt, um dem Raucher dabei zu helfen, das Zigarettenrauchen aufzugeben. Eine medikamentöse Therapie mit Medikamenten, welche selbst Nikotin enthalten oder die Nikotinrezeptoren besetzen, hat sich inzwischen als unterstützend wirksame 18 Mediplexmagazin


Dr. Tibor Schmoller, Facharzt für innere Medizin, Lungen- und Bronchialheilkunde, Allergologie

Weil Sie einzigartig sind. Individuelle Beratung. Individuelle Behandlung. Individuelle Wirkstoffe.

Fachpraxis für innere Medizin, Lungen-und Bronchialheilkunde und Allergologie Dorotheenstr. 174, 22299 Hamburg Tel.: 040-48 79 60 I Bitte erwähnen Sie MEDIPLEX

Maßnahme bei der Nikotinentwöhnung erwiesen. Letztlich aber bleibt der individuelle Wille das Zigarettenrauchen aufzugeben der beste und der sicherste Weg zum Erfolg. Die Forscher um Simon Chapman haben mehr als 5oo Studien aus den Jahren 2007 und 2008 ausgewertet. Sie konnten belegen, dass zwei Drittel bis drei Viertel der erfolgreichen Ex-Raucher ohne Ersatzmittel oder psychologische Hilfe von ihrem Laster loskommen konnten. Die Betroffenen hatten entweder von einem Tag auf den anderen aufgehört, oder langsam die Anzahl ihrer Zigaretten reduziert. Wer erfolgreich mit dem Rauchen aufgehört habe, beurteile die Entwöhnung als weniger schwierig als erwartet, schreiben die Forscher. Auch wenn wir alle wissen, das Zigarettenrauchen schädlich ist, ist es für die Betroffenen oft schwer, die begonnene Abstinenz beizubehalten. Zigarettenrauchen ist eine Sucht, die wie wir alle wissen mit Vernunft allein leider nicht zu beheben ist. Natürlich fragt man sich, warum der Staat nicht mehr dafür tut, seine Bürger vor dieser Sucht zu schützen, z.B. dadurch , das er die Steuer auf Zigaretten drastisch erhöht , um den Raucher zu demotivieren und gegebenenfalls die Krankenfolgekosten nicht auf die Nichtraucher mit abzuwälzen. Nach meiner Erfahrung sind etwa 50% der Raucher bereit sich dem Nikotin zu enthalten. Das Herrliche daran ist, das sie reichlich belohnt werden: sie sparen das Geld für die Zigaretten, fühlen sich rasch leistungsfähiger und verringern das Risiko an verschiedenen Krankheiten zu sterben, die durch die krebsfördernden Bestandteile sowie das Kohlemnonoxid des Zigarrettenrauches ausgelöst werden. Schon nach wenigen Wochen bessert sich die Durchblutung von Händen und Füssen, Herzfrequenz und Blut-

Persönlicher geht es nicht. Die innovative Methode zur Herstellung individualisierter Medikamente und ernährungsmedizinischer Fertigprodukte, macht es möglich: Die exakte und auf den Patienten maßgeschneiderte Dosierung und Zusammenstellung verschiedener pflanzlicher Wirkstoffe in einer einheitlichen Darreichungsform – den BioG-MicroTabs (Mikrotabletten). Für uns stehen Sie als Mensch im Vordergrund. Profitieren Sie von der Herstellungskompetenz der Alsterarkaden-Apotheke im Bereich der Biogenerics Microtabs. Wir beraten Sie gern. Die hohe Qualifikation unserer Mitarbeiter und das breitgefächerte Wissen auf dem Gebiet der Homöopathie sowie die vielfältigen Kosmetikbehandlungen runden unser Angebot ab.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Mo.-Fr. 8.30 - 19.30 Uhr Sa. 9.30 - 18.00 Uhr Telefon: 040-34 58 59 www.alsterarkaden-apotheke.de Alsterarkaden 13, 20354 Hamburg


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gesund bleiben

druck sinken, Geruchs- und Geschmackssinn verfeinern sich. Im Zeitraum von wenigen Monaten verbessert sich die Sauerstoffaufnahme in die Lunge, Kurzatmigkeit und Bronchialinfekte vermindern sich. Der Raucherhusten verschwindet meist innerhalb eines Jahres. Nach fünf Jahren vermindert sich die Gefahr eines Schlaganfalls und nach 10 Jahren ist die Gefahr an Lungenkrebs zu erkranken nicht wesentlich höher als bei Nichtrauchern.

Eltern sind immer auch Vorbilder. Kinder von rauchenden Müttern und Vätern greifen dreimal häufiger zur Zigarette als Kinder von Nichtrauchern.

Möglichkeiten der Entwöhnungstherapie Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Nikotinersatztherapien die Erfolgschancen, mit dem Rauchen aufzuhören, nahezu verdoppeln Diese Therapie mildert die Entzugssymptome und enthält - im Gegensatz zum Zigarettenrauch – weder krebsfördernde Teerstoffe noch Kohlenmonoxid. Nikotinersatz wird in Form von Pflastern, Kaugummi, Lutschpastillen, Nikotinspray oder elektronischer Zigarette angeboten. Bei Patienten mit arteriellen Durchblutungsstörungen sollten Nikotinersatzpräparate nicht verordnet werden. Nichtraucherpillen Hierzu gehören die Psychopharmaka Bupropion (Zyban) und Vareniclin (Champix). Sie besetzen die Nikotinrezeptoren und reduzieren das Suchtverlangen. Zusätzlich werden die Entzugssymptome der Raucherentwöhnung minimiert. Nicht selten treten Nebenwirkungen auf wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Erbrechen, Blähungen und Schlafstörungen sowie Benommenheit und Schläfrigkeit. Bei Patienten mit behandeltem Diabetes, einer schweren COPD oder Herzerkrankung sowie Epilepsie sollten diese Präparate nicht eingesetzt werden.

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gesund MEDIPLEX bleiben

Pr e m i um - Se rv ic e Nichtraucherkurse Der Erfolgschancen einer Nikotinentwöhnung lassen sich durch einen verhaltensorientierten Nichtraucherkursus erhöhen. Entsprechende Kurse werden von einigen Facharztpraxen aber auch von den Krankenkassen angeboten. Literatur, wie z.B. „Endlich Nichtraucher“ von Allen Carr, gibt einen weiteren Motivationsschub zur Nikotinabstinenz. Verhaltens- und Psychotherapie Diese Form der Raucherentwöhnung wird meist in Gruppen durchgeführt. Erfolgsquote nach einem Jahr: 40-60%

Wir sind für Sie da! • Wir stehen Ihnen an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr zur Verfügung. • Wir vermitteln Ihnen einen zeitnahen Termin mit minimalen Wartezeiten beim gewünschten Spezialisten • Wir organisieren auf Wunsch sämtliche Termine und mögliche Folgebehandlungen, auch wenn mehrere Spezialisten koordiniert werden müssen. Sie erreichen uns 24 Stunden telefonisch (gebührenfrei) unter:

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Hier werden meist eine oder mehrere Nadeln am Ohr angebracht, die über längere Zeit getragen werden. Der Erfolg ist eher mäßig: häufig wird das Rauchen nach Entfernen der Nadeln wieder begonnen.

Unser Service für Sie:

Der aufhörwillige Raucher wird in eine leichte Trance versetzt. Durch Suggestionen werden die unbewussten Selbstheilungskräfte des Rauchers aktiviert, und das Unterbewusstsein wird so beeinflusst, dass Nichtrauchen als positiv erlebt wird. Wichtig ist die fachliche Qualifikation des Hypnotiseurs. Erfolgsquote: 40-80%. Willensstärke Der eigene Wille bleibt die wirksamste Waffe, sich das Zigarettenrauchen abzugewöhnen: Etwa 3/4 der erfolgreichen Ex-Raucher konnten ohne Ersatzmittel oder psychologische Hilfe von ihrem Laster loskommen. Etwa 75% der Raucher sind bereit sich dem Nikotin zu enthalten. Insbesondere Raucher mit Kindern sind gut zu motivieren. Und sie werden reichlich belohnt: sie sparen Geld, fühlen sich leistungsfähiger und verringern ihr Krankheitsrisiko.

Bitte senden Sie mir zukünftig das kostenlose Mediplexmagazin an meine untenstehende Adresse. Bitte senden Sie mir die kostenlose Broschüre mit den detaillierten Praxisportraits.

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Lassen Sie sich künftig per Post und kostenlos das MEDIPLEX Magazin zukommen. Senden Sie uns einfach diesen Abschnitt ausgefüllt per Post an: MEDIPLEX Hamburg GmbH, Rothenbaumchaussee 133, 20149 Hamburg Oder per Fax: 0800 - 14 14 14 9. Sie können uns auch eine E-Mail senden: info@mediplex-hamburg.de oder anrufen unter Telefon 0800-14 14 14 3.


Praxen-übersicht

Das Fachärzte-Netzwerk auf einen Blick MEDIPLEX ist ein Netzwerk von Hamburger Fachärztinnen und Fachärzten, die das gesamte diagnostische und therapeutische Spektrum der modernen Medizin anbieten. Die besten Spezialisten ihres Faches finden Sie hier:

Augenheilkunde & Kinderaugenheilkunde • DR. MED. ELSE GANSSAUGE

Corneliusstraße 1a, 22607 Hamburg-Othmarschen

Dermatologie, Allergologie, Lasertherapie & Anti Aging • DR. MED. KATHI TURNBULL • DR. MED. Maria Daniela WIEBELS • DR. MED. Philip M. FLAMMERSFELD

Eppendorfer Landstraße 42, 20249 Hamburg-Eppendorf

Dermatologie, Allergologie, Lasertherapie & Anti Aging • PROF. Dr. med. Hartwig mensing • Dr. med. CHRISTIAN MENSING • Dr. med. Cornelius Mensing • Dr. med. Swarna Ekanayake-Bohlig Heegbarg 4, 22391 Hamburg-Alstertal

Endokrinologie • Dr. med. Detlef Waller • Prof. Dr. med. Joh. Klein

Neuer Wall 43, 20354 Hamburg-Neustadt

Gelenkchirurgie • DR. MED. THOMAS BOHLEN • HELMUT M.K. WEIBERLENN • PRIVATDOZENT DR. MED. DANIEL BRIEM • DR. MED. ANDRÉ FRECKMANN

Eppendorfer Baum 8, 20249 Hamburg-Eppendorf

Alte Holstenstraße 16, 21031 Hamburg-Bergedorf

Gynäkologie & Geburtshilfe • Dr. med. CONRAD Felixmüller • Dr. med. Alexander Braun • Dr. med. Lutz Rathmer • Dr. med. Hans Albrecht von Waldenfels • Laura Fall, FACHÄRZTIN • Dr. med. Elisabeth Thomasius • Dr. med. WIEBKE VAN DER LINDE • Dr. med. DAGMAR VON STRUENSEE Mühlenkamp 32, 22303 Hamburg-Winterhude Hals-, Nasen- & Ohrenheilkunde • DR. MED. INGKE ANDREAE • DR. MED. BJÖRN-GEORG NEUMANN Neuer Wall 43, 20354 Hamburg-Neustadt

HAMBURG

Handchirurgie • DR. MED. JANOT MARLESCHKI Lohkampstraße 14, 22523 Hamburg-Eidelstedt

Alte Holstenstraße 16, 21031 Hamburg-Bergedorf

• DR. MED. ANNETTE BETZOLDT Seewartenstraße 10/HS 2, 20459 Hamburg-Hafen

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Eppendorfer Baum 8, 20249 Hamburg


Praxen-übersicht

Hernienchirurgie • Privatdozent Dr. med. Henning Niebuhr Alte Holstenstraße 16, 21031 Hamburg-Bergedorf

Eppendorfer Baum 8, 20249 Hamburg-Eppendorf

Kardiologie • DR.MED. HARALD DILL • DR.MED. BERNWARD VOIGT • DR. MED. YORK RAUTENBERG Stephansplatz 10, 20354 Hamburg-Neustadt Kardiologie • Dr. MED. Sabine Berninghaus • Dr. MED. Johann Bolte

Beselerplatz 9, 22607 Hamburg-Othmarschen

Kinderchirurgie • DR. MED. HANS-DIETER HESSE

Max-Brauer-Allee 46, 22765 Hamburg-Altona

Laboratoriumsmedizin & Mikrobiologie • DR. MED. CLAUS FENNER • DR. DR. MED. THOMAS FENNER • PROF. DR. MED. HOLGER-ANDREAS ELSNER • Prof. Dr. med. Jörg Steinmann Bergstraße 14, 20095 Hamburg-Altstadt Lungen- & Bronchialheilkunde • DR. MED. TIBOR SCHMOLLER Dorotheenstraße 174, 22299 Hamburg-Winterhude Neurologie • Dr. med. Hans-Georg Bredow • Dr. med. Ansgar Frieling • Dr. med. Volker Königsmann • Dr. med. Karl Christian Knop • Dr. Henrich Kele • Andreas Bockholt • Prof. DR. MED. AXEL MÜLLER-JENSEN • Prof. DR. MED. ARNE MAY

Neuer Wall 25, 20354 Hamburg-Neustadt

Onkologie & Hämatologie • DR. MED. ERIK ENGEL • DR. MED. BERND FLATH • DR. MED. WIEBKE HOLLBURG • DR. MED. GUNTER SCHUCH • DR. MED. CLAUDIA WENZEL Struenseehaus, Mörkenstraße 47,

Orthopädie & Fußchirurgie • STEPHAN SCHLAMPP • DR. MED. ANDRÉ FRECKMANN Rothenbaumchaussee 235

20249 Hamburg-Eppendorf

Osteologie & Knochenstoffwechselerkrankungen • Dr. med. Isolde Frieling • PROF. Dr. med. HANS-PETER KRUSE Neuer Wall 32, 20354 Hamburg-Neustadt Osteopathie, Akupunktur & TCM • Johannes Fetzer • Thomas Zimmermann • Ines Froeschmann • Marcus Mitzka • Tobias Schmidt • Nils Thon • CLAUDIA NEISS Bellevue 8, 22301 Hamburg-Winterhude Physiotherapie & Rehabilitation • Robert J. Hess • Hanna Waletzko • Daniela Duus • Janna Pohlmann • Verian Williams • René Krüger • ANTJE TEISER

Lohkampstraße 14, 22523 Hamburg-Eidelstedt

Plastische & Ästhetische Chirurgie • Dr. med. Armin Rau Falkenried 88, 20251 Hamburg-Eppendorf Psychosomatik (stationär) • DR. MED. MICHAEL ARMBRUST • DR. MED. BERNHARD OSEN • Univ.-Doz. Dr. med. Gernot Langs Birkenweg 10, 24576 Bad Bramstedt Psychosomatik (ambulant und teilstationär) • Prof. Dr. Dr. Stephan Ahrens Lehmweg 17, 20251 Hamburg

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22767 Hamburg-Altona

Mediplexmagazin 23


Praxen-übersicht + Vorschau

Radiologie • DR. MED. THOMAS BROEMEL Stadthausbrücke 3, 20355 Hamburg-Neustadt Rheumatologie & Klinische Immunologie • Dr. med. Peer M. Aries • Dr. med. Andrea Gödde Struenseehaus, Mörkenstraße 47,

22767 Hamburg-Altona

Rückenzentrum & Rehabilitation • DR. MED. JOACHIM MALLWITZ • DR. MED. GERD MÜLLER • Dr. med. Ulf Marnitz • Dr. med. Michael Marks Ludwig-Erhard-Straße 18, 20459 Hamburg-Neustadt Schulterchirurgie • PD DR. MED. DANIEL BRIEM Eppendorfer Baum 8, 20249 Hamburg-Eppendorf

MEDIPLEXmagazin Herbst 2011 Neurologische Erkrankungen In der kommenden Ausgabe starten wir mit unserer dreiteiligen Serie zur Neurologie. Schwerpunkt im ersten Teil: Kopfschmerzen und Epilepsie.

Das nächste Heft erscheint im Oktober/November 2011

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Venenheilkunde (Phlebologie) • DR. MED. Maria Daniela Wiebels Eppendorfer Landstraße 42,

20249 Hamburg-Eppendorf

Zahnheilkunde, Parodontologie & Endodontie • DR. MED. DENT. HORST BEHRING • Dr. med. dent. Jan Behring, M.SC. • DR. MED. DENT. JOHANNES Cujé • Dr. med. dent. Silke Küstermann Wandsbeker Chaussee 44, 22089 Hamburg-Eilbek Zahnheilkunde, Parodontologie, Endodontie Oralchirurgie & Kieferorthopädie • Dr. MED. DENT. Jens Thomsen • Dr. MED. DENT. Inge Hübener • Dr. Ronald Jonkman • PD Dr. MED. DENT. Kai-Hendrik Bormann • Dr. MED. DENT. Giedre Matuliene Heilwigstraße 115, 20249 Hamburg-Eppendorf


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