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Ein Leben für‘s

Kröbas

100 100 Jahre Zillergrund BETRIEBSJUBILÄUM 1912-12012


Inhalt Chronik

BETRIEBSJUBILÄUM 1912-2012

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Einleitung

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Der Grund

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Das Haus

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Die Familie Pfister

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Die 30er Jahre

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Stanis und Maria

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Die Gebrüder Pfister

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Die Kinder Anna und Rudolf

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Rudolf und Frieda

23

Die 70er Jahre

Ein Leben für‘s 25

Hermann und Helga

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Die 80er Jahre

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Die 90er Jahre bis 2012

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Lukas - ein Kröbaser der 6. Generation

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Schlußwort

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Impressum // Fotonachweis

„Ein Leben für‘s Kröbas!“

100 Jahre Zillergrund

BETRIEBSJUBILÄUM 1912-2012 Seit 100 Jahren gibt es das Gasthaus und es hat sich von einem einfachen Landgasthaus zu einem schönen, komfortablen Hotelbetrieb gewandelt. Die Geschichte des Hauses und der Familie soll hier beschrieben und dargestellt werden! Herzlichst, Ihre Familie Pfister

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Der Grund Das Ursprungstal des Zillers, eben der Zillergrund, hat dem Haus seinen Namen verliehen. Von Mayrhofen ausgehend, erreicht man durch den Scheulingwald schon bald die Klamm. Wo heute eine Fahrstraße verläuft, gab es etwa ab 1914 einen recht gut ausgebauten Weg, der vor allem wegen der Holztransporte gebaut wurde!

Ein Leben für‘s 4

1914 Bis dahin ging der Weg über den Oberkumbichl und den Arbesseitbach hinein zur „Anlage“.

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Erst ab der später gebauten Kröbasbrücke ist der Wegverlauf alt und neu der gleiche.

1914

1914

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Eine wunderschöne Wanderung vorbei an Maurach, Bräuaste, Häusling, Au bis hin zur Plauenerhütte ist und war für den Touristen ein eindrucksvolles Erlebnis!

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Das Haus Stanis Pfister hat nach der Jahrhundertwende das Gut Oberkröbas gekauft. Stanis zog mit seiner Frau Monika und den 8 Kindern von Gstan zum Oberkröbas. Schon bald wollte der fleißige Holzarbeiter und Holzhändler im Tal ein Gasthaus bauen (nähe Maurachbrücke). Doch Josef Riedel hielt ihn davon ab (wegen Muren und Erdrutsch) und bot ihm das UnterkröbasGut an zu kaufen. 1909 kaufte dann Stanis Pfister, der Urgroßvater des heutigen Besitzers das Gut Unterkröbas. Damals wurden Verkauf und Kauf oft per Handschlag abgewickelt und die Verfachung, d.h. die Verbücherung erfolgte mitunter erst später, wenn man Zeit hatte, nach Zell zum Bezirksgericht zu reisen und die Formalitäten zu tätigen. So wird es sich wahrscheinlich auch mit der Baubewilligung verhalten haben, denn Bauplan und Bauverhandlung sind zu einem späteren Zeitpunkt in der Gemeinde registriert. Das Bauansuchen für ein Gasthaus stellte Stanis Pfister 1910!

Ein Leben für‘s 1910

An die Gemeinde Vorstehung in Mairhofen - Gefertigter ersucht die löbl. Gemeindevorstehung dieselbe wolle mir die Baubewilligung erteilen zu meinem beabsichtigten Neubau eines vorläufigen Sommergasthauses in sogenannten Kröbas G. Parz. Nr. 1385. Auf dem von mir durch Kauf erworbenem Platze. Bauplan in doppelter Ausfertigung liegt zur Einsichtnahme bei, u. ersuche ich um eheste Vornahme der kommissionellen Bauverhandlung und Erteilung der Baubewilligung - Mairhofen am 2. Oktober 1910 - Stanis Pfister

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1910

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1911

Ein Leben für‘s

1912 Die älteste erhaltene Fotografie vom Gasthaus Zillergrund!

Im Jahre 1912 erfolgte dann die Kollaudierung, d.h. die Abnahme und die Genehmigung zum Betrieb vom neuen Gasthaus Zillergrund.

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Die weitere Entwicklung des Hauses ist untrennbar verbunden mit der Geschichte der

Familie Pfister

Aufnahme von 1916 mit der ganzen Familie: Hinten v.l.n.r. Franz, Stanis, Gustl, Wilhelm, Vorne: Elisabeth, Anna, Mutter Monika, Rosina, Maria

Stanis Pfister kaufte also das Unterkröbas-Gut im Zillergrund und erbaute darauf das Gasthaus, das er gemeinsam mit seiner Frau Monika bewirtschaftete.

Ein Leben für‘s Stanis Pfister, 1846-1914

Monika Pfister, geb. Hauser 1869-1918

Schon wenige Jahre nach dem Bau des Hauses starb Stanis und hinterließ seine Frau und acht Kinder. Gerade die Jahre des ersten Weltkrieges müssen für die Familie ohne Ernährer eine furchtbare, schwere Zeit gewesen sein. Als dann 1918 auch die Mutter und zwei der Töchter am gleichen Tag an der sog. Grippe starben, musste der damals 23-jährige Sohn Wilhelm das Unterkröbas und Sohn Franz den Oberkröbas übernehmen. Sohn Stanis arbeitete beim Sogschneider in Mayrhofen und im Winter bei seinem Bruder Gustl auf dem Schiestelhaus in der Steiermark. Dort lerne er seine Frau Moidal kennen. Bald schon übernahmen die zwei fleißigen und hartarbeitenden jungen Leute eigenständig eine Schutzhütte in der Kranichberger Schwaig in Kirchberg am Wechsel die sie 14 Jahre ganzjährig bewirtschafteten.

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1916

1919 Wilhelm bewirtschaftete das Kröbas bis 1931 mit seiner Frau Liesal und kaufte dann die „Neue Post“ in Mayrhofen.

Hochzeit Wilhelm und Elisabeth Pfister am 3.11.1919

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1920

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Diese Bilder zeigen das Kröbas in den 20er Jahren.

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1950

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1960

1931 kaufte Stanis Pfister den Gasthof von seinem Bruder Wilhelm. Stanis und seine Frau Moidal blieben bis dahin in Niederösterreich als Hüttenwirtspaar tätig. Maria Wechselberger, die Frau von Stanis stammte vom „Scheulinger“ in Mayrhofen, ihr Vater war der Schneidermeister „Scheuling Franz“.

Stanis sorgte mit seinem Harfenspiel zeitlebens immer für gute Stimmung!

1926

Ein Leben für‘s

1957

Hochzeit Stans und Maria 20.09.1926

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Die drei Brüder Pfister: Stanis, Wilhelm und Gustl - alle drei im Kröbas geboren und daher in Mayrhofen immer als die „Kröbiser“ bekannt.

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Das Ehepaar bekam bald Nachwuchs, Anna und Rudolf waren die Kinder, die 1926 und 1931 zur Welt kamen!

1950

Anna und Rudolf

1934 Franz und Luise mit dem kleinen Rudolf Von 1931 bewirtschaftete einige Jahre Scheuling Hermann (Schneidermeister) und seiner Schwester Loise und der Scheuling-Nene sowie 2 Jahre Bruder Gustl das Kröbas. Eigentlich waren Stanis und Moidal gern in Niederösterreich, doch wegen des Krieges 1939 kam die Übersiedelung nach Hause sehr überraschend.

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Durch den Ausbau des Weges in den Zillergrund - hauptsächlich wegen der Holztransporte wandelte sich auch der Zubringerdienst. Mittlerweile war ja aus dem „Sommergasthaus“ schon eine Pension mit Dauergästen geworden!

1953 Hier noch die ganze Familie 1953

1952

1955

Vom Wagal bis zum Jeep (1949 - 1955)

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Tochter Anna hat in Kitzbühel ihre Liebe gefunden und kam noch einige Saisonen zum Arbeiten in den Zillergrund.

Anna mit ihrem s Schwabl Ehemann Theu ter W und Sohn al

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Anna‘s Sohn Walter mit seiner Frau Iggi und deren Sohn Thomas

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1951 1951 feierten Moidal und Stanis ihre Silberhochzeit Und nach und nach übernahm die dritte Generation die Geschäfte, wenngleich Maria und Stanis noch fleißig und treu im Hause und in der Wirtschaft werkten. Maria Pfister musste leider schon 1964 sterben, noch nicht einmal 60 Jahre alt! Stanis unterhielt die Gäste mit seiner Harfe und er war über die Grenzen hinaus bekannt und beliebt.

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Drinnen und draußen - die jungen Wirtsleute schafften mit Fleiß und Geschick!

1955

1960

in Leben für‘s Hochzeit Frieda und Rudolf (26. September 1960)

2010 feierten Frieda und Rudolf ihre Goldene Hochzeit

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1975 Vier Kinder von Frieda und Rudolf stellten sicher, dass auch in der nächsten Generation das Haus in guten Händen sein würde. Hier noch ein Foto mit der ganzen Familie aus dem Jahre 1975: Opa Stanis, Rudolf mit Sohn Rudi, Frieda mit dem Jüngsten - Stanis, sowie die älteren Kinder Hermann und Annemarie

2010

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Und so präsentierte sich das Haus im Jahre 1960

1960

1972

Ein Leben für‘s 1972

Mit dem Übergabevertrag vom 10. März 1972 wird das Eigentumsrecht für Rudolf Pfister einverleibt. 1972 wurde das Haus großzügig umgebaut und erweitert. 1974 wurde das „Aschlhaus“ von Familie Lisl Wechselberger wieder dazugekauft.

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1981 Hermann, der älteste der Kinder, heiratete im Mai 1981 die neue junge Wirtin Helga. Fleiß, Können und eine gute Ausbildung machten bald schon das junge Paar zur Übernahme des Betriebes bereit und so schaffen sie heute, unterstützt von den immer noch tätigen Eltern Frieda und Rudolf im Haus.

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Der wunderschöne Wellnessbereich, die geräumigen und gemütlichen Zimmer und das Restaurant bieten für Tagesbesucher wie für Urlaubsgäste wahrlich ein Paradies, zu dem die wunderschöne Umgebung ein Gutteil beiträgt. Und schon heute lässt sich voraussagen, dass die nächste Generation, also dann die fünfte, wiederum das Haus weiterführen wird, denn Christian, Rudolf jun. arbeiten fleißig im Betrieb mit!

2011

Das neu erbaute Aschlhaus

Ein Leben für‘s 2008

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2010 Die Kröbas-Familie stellt sich vor - hinten von links nach rechts: Stanis mit Gitti und Familie, Hermann mit Helga und Familie Irene mit Familie, Annemarie und Otto mit Familie, Frieda und Rudolf Christoph erblickt das Licht der Welt am 00.00.2010

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2011

Das Aschlhaus wird abgerissen, der Neubau wird unterirdisch mit dem Haupthaus verbunden - es entsteht ein großer Kinderspielraum, Mitarbeiterwohnungen, 4 Suiten, 2 Doppelzimmer und 3 Wohnungen.

Ein Leben für‘s Es grüßt recht herzlich - eurer Lucas

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Lucas bei der Taufe mit seinen Eltern xxx und yyy

2011

der 15. August - ein großer Tag - der erste Kröbaser Urenkel Lucas erblickt das Licht der Welt! Die 6. Generation im Zillergrund ist geboren!

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„Ein Leben für‘s Kröbas!“

100 Jahre Zillergrund

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Danke! Ein dankbarer Rückblick auf 100jährige Gastlichkeit, wo immer der Gast im Mittelpunkt ist, sei es bei einer Einkehr, Hochzeit, bei einem Familienessen oder ihm ein Zuhause im Urlaub zu bieten! Denn letztendlich ist es der Gast, der uns mit seiner Treue dies alles ermöglicht und uns immer wieder auf‘s Neue motiviert!

Durch die Unterstützung unserer Mitarbeiter über einige Generationen und eine großartige Zusammenarbeit in der Familie mit viel Glück, Fleiß und Gesundheit konnten wir das schaffen! Herzlichst, Ihre Familie Pfister

Zillergrund, im Mai 2012

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Impressum Chronik Die Chronik wurde von Paul Lechner und unter Mithilfe der Familie Pfister erstellt. Fotosnachweis ©: Archiv Fam. Pfister, Eberharter Hanspeter, Fotografie Maislinger, Archiv Mayrhofen, Reklamebüro Vogelfrei


Jubiläum „Ein Leben für‘s Kröbas!“

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Familie Pfister, A-6290 Mayrhofen 903 · Zillertal · Tirol · Austria Telefon 0043/(0)5285/62377 · Telefax 0043/(0)5285/62377-6 · e-mail: info@zillergrund.at

www.zillergrund.at

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