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We rd St ohl ad er tfest 2018

Am 2. Juni in der Innenstadt Diesmal mit JUMP!, iJazz, Yves ThomĂŠ, HAZEFELD, Daniel Scharf, Markuschu, Thomas Volkmann, den Southern Bandits, den Tanzgruppen der DJK und des Jugendzentrums und vielen mehr...


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Grußwort der Werdohler Bürgermeisterin

Liebe Werdohlerinnen und Werdohler, liebe Gäste! Bereits zum 41. Mal feiern wir unser Stadtfest, wie immer am 1. Samstag im Juni, in diesem Jahr am 2. Juni. Ich lade Sie herzlich ein, dabei zu sein und mitzufeiern. Die Organisatoren haben wieder für ein buntes Programm gesorgt. Es erwarten Sie gute Unterhaltung, leckere Speisen und Getränke, Musik und vor allem Zeit, Freunde und Bekannte wiederzusehen. Bummeln Sie durch die Innenstadt, machen Sie mit und haben Sie Spaß.

Wenn dann hoffentlich noch die Sonne scheint, steht einem schönen Tag nichts mehr im Weg. Ich bedanke mich bei allen Organisatoren Foto: Stadt Werdohl und Helfern, der Werdohl Marketing GmbH, den Werdohler Vereinen und Einzelhändlern. Sie alle haben dafür gesorgt, dass dieses Fest möglich ist. Allen Besucherinnen und Besuchern des 41. Werdohler Stadtfestes wünsche ich viel Spaß und gesellige Stunden! Ihre Bürgermeisterin Silvia Voßloh


PROGRAMM 12.00 Uhr Tanzgruppen der DJK TuS Westfalia Werdohl (Tanzmäuse 1 & 2, Dancing Cats und die Hip-Hopper) 13.00 Uhr Hip-Hop-Duo HAZEFELD 14.30 Uhr Solo-Sänger Daniel Scharf 15.30 Uhr Auftritt und Workshop der Werdohler Linedancer 16.30 Uhr Tanzgruppen des Jugendzentrums Werdohl 17.00 Uhr Konzert mit iJazz und dem Werdohler Sänger Markuschu 20.00 Uhr JUMP! in concert mit special guest Eli Vidal ganztägig Kunstaktion mit Thomas Volkmann Graffitiworkshop mit Yves Thomé Kinderschminken mit Malengel Caroline Tillmann Spiel und Spaß rund ums feuerrote Spielmobil von Schubidu

Bitte beachten Sie: Programmänderungen sind durchaus möglich.

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Liebe Werdohlerinnen und Werdohler, Gäste, Mitglieder und Förderer unserer Vereine, wie seit nunmehr mehreren Jahrzehnten haben wir – die 3. Kompanie des Werdohler Schützenvereins und die HSV Plettenberg/ Werdohl – es geschafft, ein überaus attraktives abendliches Bühnenprogramm für unser Stadtfest zu organisieren. Dieses Jahr kehren wir in unser „Wohnzimmer“ auf den AlfredColsman-Platz zurück, ein Platz, auf dem viele Werdohler Stadtfestbesucher schon so manchen unvergesslichen Abend verbracht haben. Während sich die Schützen und Handballer intensiv mit der Planung des Abends beschäftigt und dieses Heft erstellt haben, kümmerte sich die Werdohl Marketing GmbH um die vielfältigen Aufgaben, die mit dem umfang-


reichen Tagesprogramm zusammenhängen. Seit Jahren arbeiten alle Beteiligten Hand in Hand, um Ihnen ein besonderes Fest in der Werdohler Innenstadt bieten zu können. Unzählige Telefonate, Mails und Gespräche sind jedes Jahr nötig, damit am Ende ein tolles Gesamtpaket herauskommt. Wir denken, das ist uns auch 2018 wirklich gut gelungen. Für jedes Alter hält die 41. Auflage des Werdohler Stadtfestes am 2. Juni etwas Passendes parat. Ein abwechslungsreicher Mix aus Unterhaltung, Interessantem und jeder Menge Spaß. Es ist schon Tradition, dass die 3. Kompanie und die Handballer gemeinsam versuchen, eine richtig coole Band zu verpflichten. In diesem Jahr dürfen sich die Stadtfestbesucher auf Musiker aus der Region freuen, wenn um

Wir treffen uns auf der Stadtfestmeile 2. Juni !!!

20 Uhr die Scheinwerfer eingeschaltet und die Verstärker aufgedreht werden. Diesmal haben wir die Band JUMP! als Top Act verpflichtet. Die Musiker kommen zwar aus Sundern, zur Band gehört diesmal auch eine sehr bekannte Werdohler Sängerin. „Eli“ (Elisabete Vidal) wird gemeinsam mit JUMP! auftreten. Sie ist vielen Konzertfreunden mit Sicherheit von zahlreichen Gigs in Werdohl und der Umgebung bekannt. Unsere Motto lautet seit jeher: Von Werdohlern für Werdohler! Dieser Philosophie bleiben wir natürlich auch 2018 treu und sind stolz, eine echte Werdohler Stimme auf die Bühne gelockt zu haben. Der Bühnenaufbau ist eine Angelegenheit für echte Profis. Seit Jahren vertrauen wir der Erfahrung von Dennis Muhl. Auch er ist


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ein Werdohler und wird sein Bestes geben, für perfekte Rahmenbedingungen zu sorgen und JUMP! eine Plattform bieten, auf der sie Werdohl rocken können. Am Alfred-ColsmanPlatz sind die Gegebenheiten nicht gerade einfach. Die Bühne muss über den Brunnen gebaut werden. Wie gesagt, eine Sache für Profis. Außerdem wird Dennis Muhl einige technische Raffinessen integrieren. Freuen Sie sich schon jetzt auf dieses besondere Erlebnis. Auch 2018 sind wir überzeugt, dass am Stadtfestabend eine einmalige Atmosphäre herrschen wird. Ein perfekter Platz für eine tolle Party und eine Top-Gelegenheit, um mit guten Freunden und Bekannten, Mitgliedern unserer Vereine und anderen Gästen ein paar richtig schöne Stunden zu verbringen. Wir wollen die Gelegenheit nutzen, uns bei den vielen Unterstützern zu bedanken und

Sie, liebe Leser, auf die Unternehmen aufmerksam zu machen, die mit ihren Anzeigen diese Party erst möglich machen. Es wäre wunderbar, wenn Sie bei Ihrem nächsten Einkauf oder Projekt an das eine oder andere heimische Unternehmen denken würden. Last but not least danken wir allen Mitgliedern unserer Vereine für die Mitarbeit vor und während des Stadtfestes sowie allen Bürgern unserer Stadt, die zum Gelingen des Festes beitragen. Es grüßen Sie herzlichst, Christian Reinholz Kompanieführer 3. Kompanie Werdohl Sven Gierse HSV Werdohl/Plettenberg

Das Werdohler Stadtfest präsentiert Ihnen die HSV Plettenberg/Werdohl, die 3. Kompanie des Werdohler Schützenvereins und die Werdohl Marketing GmbH


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JUMP

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Ob Van Halens Rock-Klassiker JUMP! tatsächlich Namensgeber für ihre Band war, damit rückt Chris Beck nicht so recht raus. „Das bleibt erstmal unser Geheimnis“, sagt der Bassist der Combo aus Sundern, die als Hauptact für die große Stadtfestparty am Abend gebucht ist. Allerdings lässt er durchblicken „wer zu unserer Show kommt, findet vielleicht heraus, worauf unser Bandname tatsächlich zurückgeht“. Eines ist jedenfalls klar: Mit Rock- und Popmusik, Funk und Soul, sowie Schlagern und Hits aus den aktuellen Charts will JUMP! bei den Werdohlern einen perfekten Partyabend abliefern. Außerdem hat sich die Band für ihren Auftritt einen besonderen Coup ausgedacht. Ein special

guest ist mit von der Partie, der in der Stadt am Lenne-W alles andere als unbekannt ist: Eli Vidal. Schon in den 1990er Jahren sorgte die damalige Schülerin mit ihrer Stimme für Begeisterung. Elisabete Maria Santos Vidal – wie die Sängerin mit bürgerlichem Namen heißt – startete eine Musikkarriere, die sie mittlerweile weit über die Grenzen ihrer Heimatstadt Werdohl hinaus bekannt gemacht hat. Eli Vidal kommt beim Stadtfest sozusagen back to the roots – hier stand sie vor vielen Jahren schon einmal auf der Bühne. Die beiden JUMP!-Sänger Momo und Peter bekommen also professionelle Unterstützung am Mikrofon. Gemeinsam geprobt wird für den Auftritt in Werdohl übrigens schon seit Wochen; mit-


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JUMP

einander bekannt sind die JUMP!-Bandmitglieder und Eli schon seit Jahren. Vielleicht resultiert gerade aus dieser langjährigen Freundschaft der Plan, den Werdohlern „kein normales Konzert zu bieten“, wie Chris neugierig macht. „Mal schau‘n, was geht“, sagt er. Mehr lässt er sich über den Auftritt nicht entlocken. JUMP! ist das Resultat eines spontanen Zusammenschlusses von Musikern aus dem Sunderner Musikverein. „Für ein Schützenfest vor ein paar Jahren wurde eine Band gesucht. So kam der Plan auf, gleich eine Coverband zu gründen“, erzählt Chris über die Entstehungsgeschichte. „Was mit dem Wunsch nach einer Band begann, die den Musikverein abends unterstützen sollte, führte über viele Auftritte, wie etwa am Sorpesee oder den Hamburger Landungsbrücken, zum mittlerweile fünfjährigen Bandjubliäum.“ Den Bandmitgliedern, allesamt im Sauerland heimisch, ist bei ihren Auftritten nicht nur der Spaß am Spiel an-

zumerken. Die zwischenmenschliche Harmonie ist allgegenwärtig. Die Band nimmt sich schon mal gerne auf die Schippe, macht Witze und hat den einen oder anderen flotten Spruch parat. Um ihr Publikum zufriedenzustellen, geben sich die Musiker im Vorfeld außerdem viel Mühe mit der Zusammenstellung der Setliste. JUMP! spricht sich davon frei, stupide Hits von A bis Z herunterzuspielen. „Erstens sollen Kinder, die vielleicht zum ersten Mal bei einer derartigen Veranstaltung sind, genauso viel Spaß haben wie ältere Besucher, die schon viele Open-Air-Konzert erlebt haben. Und wie diejenigen, die vielleicht an den Moment erinnert werden, an dem sie das erste mal einen Song gehört oder ihre Lieblingsband live gesehen haben. Wir geben uns außerdem immer viel Mühe, aus den mehr als 100 Songs aus unserem Repertoire eine Mischung zu finden, die zur jeweiligen Stadt und Veranstaltung passt“, verdeutlicht Chris die eher theoretischen


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Planungen. Zu einer guten Show gehört zweifelsohne auch die entsprechende Technik. Die wird teilweise zwar gestellt, JUMP! setzt aber dennoch auch auf eigenes Equipment, um eine gute Performance mit perfektem Klangerlebnis zu garantieren. „Alles, was unseren Sound beeinflusst, bringen wir mit.“ Auf unplugged bei Open-Air-Konzerten verzichtet JUMP! aufgrund möglicher Klangverzerrungen lieber. „Trotzdem werden wir mit unseren Akustik-Gitarren für verschiedene Soundvarianten sorgen und

den Abend abwechslungsreich gestalten“, versichert Chris. Egal ob kleine Firmenfeier oder Großveranstaltung, auf das Publikum einzugehen und es mitzunehmen, ist ein Muss für eine gelungene Party. „Ein Spannungsbogen muss aufgebaut werden. Viele einzelne Leute, sowie vereinzelt vielleicht sogar noch etwas abseits herumstehende kleinere Grüppchen wollen wir zu einer großen Gemeinschaft werden zu lassen. Unser Motto lautet: Wir spielen gemeinsam mit dem Publikum“, macht der Bassist deutlich,


dass sich die Werdohler auf eine direkte Ansprache von der Bühne aus einrichten können. Somit erübrigt sich eigentlich zu erwähnen, dass musikalische Wünsche aus dem Publikum natürlich gerne entgegengenommen werden. Und für den Fall, dass das Wetter nicht mitspielen sollte, hat JUMP! ebenfalls eine Lösung für gute Laune parat. „Wir sorgen dafür, dass sich alle mehr bewegen und somit niemandem kalt wird.“ Und welche Konzerte besuchen die JUMP!-Musiker selbst gerne? „Das ist

unterschiedlich. Wir waren zum Beispiel bei Toto, Simple Minds, bei Bands aus den 80ern, Rap-Konzerten oder haben uns andere lokale Bands und Musikvereine angehört, die sich genauso viel Mühe bei ihren Auftritten geben.“ Vergleiche mit ihren eigenen Gigs liegen JUMP! jedoch fern. „Klar nimmt man von den Konzerten für sich persönlich etwas mit. Aber nicht für die eigene Band. Etwas abzukupfern ist zu einfach. Außerdem sollte jedes Konzert etwas eigenes sein. Am Ende des Tages macht jeder Musik, der Musik wegen.“


Ein Werdohler schickt sich gerade an, in seinem Hobby richtig Gas zu geben. Schon im Windelalter dirigierte Markus Schulte am heimischen Küchentisch im Takt der Musik. Wenig später sang er regelmäßig mit seiner Mutter und Oma und nahm ihre gemeinsamen Lieder mit dem Rekorder auf. Zu singen liegt dem 27-Jährigen einfach im Blut. Jetzt plant er die Veröffentlichung einer EP mit sechs eigenen Liedern – zwei davon können die Stadtfestbesucher beim großen Treiben in der Werdohler Innenstadt vorab schon hören. „Geplant ist ein

etwa 30-minütiger Auftritt, bei dem ich noch ein weiteres eigenes Stück und Coversongs singen werde“, lädt Markus Schulte alias Markuschu Zuhörer zur Festbühne ein. Sein Genre: Popmusik. Musikalisch begleitet wird er dabei von iJazz. Eine Band, die er persönlich sehr schätzt. Wie alles begann: Viele Jahre war Markus Schulte den Singvögeln und dem Kinderchor der Musikschule Lennetal treu – später dann der Chor-AG der Werdohler Gesamtschule. „Ich hatte einen sehr aufmerksamen Lehrer. Herr Heller hat

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mein Talent erkannt und gefördert“, blickt er gerne auf diese Zeit zurück und erinnert sich dabei an die Moritat von Mackie Messer, die Musiklehrer Heller mit ihm für einen Auftritt einstudierte. Doch wie das Leben so spielt, rückte auch für Markus Schulte nach der Schulzeit das Lieblingshobby während der Ausbildung etwas in den Hintergrund. „In dieser Zeit habe ich zwar weiter gesungen, aber eben nur so für mich.“ Das änderte sich vor zwei Jahren. Es entstanden erste eigene Texte. Eine Freundin ermunterte ihn, in einem Tonstudio zu singen. Sie stellte den Kontakt zu Sound of Centuries in Lüdenscheid her

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und schließlich stand Markuschu vor dem Studiomikrofon und vertonte sein erstes Lied „Free Rainbow“. Markuschu besingt darin die Freiheit des Lebens; er thematisiert, wie es sich anfühlt, frei zu sein, frei zu entscheiden was man gerne tun, wie man gerne sein möchte. „Free Rainbow soll dazu ermutigen, zu sein wie man ist“, beschreibt er die Intension und stellt heraus, dass seine Musik nicht autobiografisch ist. „Ich lasse Raum für Interpretation. Mein Ziel

ist es, viele Menschen mit meiner Musik anzusprechen, ihre Stimmung zu treffen, vielleicht dabei zu helfen, Dinge zu verarbeiten oder ihnen einfach nur das Gefühl zu geben, in meiner Musik aufzugehen.“ Inspiration für seine Texte findet Markuschu im Alltag. „Vor allem, wenn das Wetter schön ist, sprudeln die Ideen. Dann nehme ich viele Dinge, Momentaufnahmen wahr, die ich aufschreibe, in mein Handy einspreche oder summe.“

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Tanzen ist eines ihrer größten Hobbys – die Hip-Hop-Mädchentanzgruppe des Werdohler Jugendzentrums trainiert seit etwa einem Jahr regelmäßig im Treffpunkt der Werdohler Jugend an der Schulstraße. Unter der Leitung von Leonie Salewski erarbeiten die 13- bis 14-Jährigen immer wieder neue Choreografien. Aktuell studieren die Jugendlichen die Schrittfolgen für ihren Auftritt beim Werdohler Stadtfest ein. „Wir präsentieren einen Mix aus verschiedenen Songs und wollen versuchen, mit unseren Choreografien verschiedene Akzente zu setzen“, gibt Leonie Salewski einen kleinen Einblick in den etwa dreiminütigen Auftritt der Queens. Bei der Entwicklung der Schrittfolgen werden ihre

tanzbegeisterten Mädels natürlich kräftig mit einbezogen. Ein körperbetonter Hüftschwung, gezielt eingesetzte Gestik und Mimik werden gemeinsam erarbeitet. Damit sich die Mädels beim Training wohlfühlen, ist eine vertrauensvolle Atmosphäre die Grundvoraussetzung schlechthin. Trainerin Leonie Salewski, die nur ein paar Jahre älter ist als die Queens und in diesem Jahr ihr Abi gemacht hat, weiß gut über die alterstypischen Stimmungsschwankungen und Herausforderungen der Teenies Bescheid. Die angehende Studentin hat einen guten Draht zur Gruppe, kennt sie doch die Mädels schon seit ein paar Jahren. „Die Anfänge der Queens liegen etwa drei Jahre zurück. Los ging


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alles in der Schule. Dort wurde eine Tanz AG gegründet, die ich übernommen habe“, erzählt Leonie Salewski. Sie wollte damals gerne ein soziales Engagement übernehmen und mit ihrer Begeisterung zum Tanz verbinden. „Ich selbst tanze, seitdem ich Laufen kann.“ Da fiel ihr die Entscheidung nicht schwer. „Damals war es einfach nur megasüß, die kleinen Mädels zu trainieren. Sie sind wie jüngere Schwestern für mich geworden. Und beim Tanzen werden sie jetzt immer besser.“ Deshalb steht für Leonie Salewski außer Frage, dass sie trotz künftigem Studium ihre Queens auch weiterhin trainieren wird. „Es wird sich bestimmt vereinbaren lassen“, ist sie sicher. Neben den Queens vermittelt Leonie Salewski übrigens auch einer Gruppe von 8- bis 10-jährigen Tanzbegeisterten im

Jugendzentrum den Hip-Hop. Sie selbst tanzt aktuell bei First Army, ein Zusammenschluss von 14- bis 20-jährigen Tänzern aus dem Jugendzentrum. Vor nicht ganz zwei Jahren schlossen sich die Mitglieder aus zwei Gruppen in dieser Formation zusammen, die zuvor getrennt voneinander sechs Jahre lang Hip-Hop in all seinen Variationen einstudierten. Die Tanztrainerin der beiden Gruppen von einst, Denise Jarick, übrigens eine Tänzerin von Fresh and Funky, sicherlich vielen Werdohlern noch ein Begriff, übernahm sinnvollerweise dann auch die Leitung von First Army. Auch die First-Army-Tänzerinnen wollen das Bühnenprogramm des Werdohler Stadtfestes mit einem energiegeladenen Hip-Hop-Auftritt bereichern und ein Ausrufezeichen für diese Tanzform setzen.


Foto: First Army

Wer Freude am Hip-Hop hat, ist zu den Trainingszeiten der drei Gruppen ßbrigens jederzeit willkommen. Die Acht- bis Zehnjährigen trainieren dienstags von 16.30 bis 17.30 Uhr; The Queens donnerstags von 16.30 bis 18 Uhr; First Army mittwochs von 16.30 bis 18.30 Uhr. Treffpunkt ist jeweils im Werdohler Jugendzentrum.


DANCING IN THE LINE Der Wilde Westen hält auch in diesem Jahr wieder Einzug beim Werdohler Stadtfest. Cowboys und -girls der Southern Bandits verbreiten mit dynamischen Tänzen in Reihen und Linien vor- und nebeneinander Lagerfeueratmosphäre à la John Wayne. Im vergangenen Jahr wurden die Stadtfestbesucher von den Werdohler Linedancern dazu aufgefordert, ins Countryfeeling einzutauchen und gemeinsam mit den Southern Bandits in der imaginären Prärie zu tanzen. Auch wenn Cowboyhut und -stiefel beim Publikum natürlich fehlten, der kleine Tanzkurs kam an und wird in diesem Jahr wiederholt.

Die heimischen Linedancer sind seit Jahren fester Programmpunkt bei diversen öffentlichen Veranstaltungen in der Stadt. Vor zehn Jahren gründete sich die Gruppe im Haus Werdohl. „Wenn etwas Altes endet, beginnt etwas Neues“, erzählt Gründungsmitglied Jürgen Raffenberg. Linedance-Begeisterte aus einem Umkreis von 20 bis 25 Kilometern trafen sich einst in Balve-Beckum. Als die dortige Trainingslocation nicht mehr zur Verfügung stand und keine Alternative gefunden werden konnte, löste sich die Gruppe auf. Die Teilnehmer trennten sich im Guten und gründeten ortsnahe eigene Gemeinschaf-


ten – wie Jürgen Raffenberg und seine Mitstreiter im Jahr 2008. Zu den ersten Tanzabenden mit Countrymusik trafen sich die Linedancer im Haus Werdohl. Im Laufe der Jahre hat sich aber nicht nur die Zahl der Linedancer verändert, sondern auch der Trainingsort. Nach den „Stützpunkten“ im Haus Werdohl, in der Marktschänke und der Freibadgaststätte siedelten die Southern Bandits in den ehemaligen VDM (heute EZM)-Tanzsaal in Bärenstein um. „Wir sind kein Verein, kein Club, wir verstehen uns vielmehr als Freundeskreis. Spaß am Tanzen und die Freude an Countrymusik stehen bei uns im Vordergrund“, beschreibt Jürgen Raffenberg die Gesinnung der zwölfköpfigen Gruppe, die dennoch ein bisschen sportlichen Ehrgeiz in sich trägt – nicht umsonst können die Southern Bandits auf das bronzene sowie das silberne Tanzsportabzeichen verweisen. „Linedance ist nicht standardisiert“, nennt Jürgen Raffenberg einen für ihn entscheidenden Grund, weshalb er sich für diese Tanzart begeistert. „Es gibt Clubs, die sich überwiegend auf Countrymusik konzent-

rieren, aber auch jene, die auf Disco/Pop setzen. Ganz neu im Kommen ist der Catalan-Style. Jeder verbindet mit Linedance etwas anderes. Das ist das Besondere daran.“ So unterschiedlich die Tanzvarianten sind, so unterschiedlich sind auch die Meinungen zur Entstehung des Tanzes. Allgemein wird angenommen, dass die Wurzeln des Linedance im Folkloretanz liegen. Europäische Einwanderer brachten ihre Tänze mit nach Nordamerika, die sich miteinander vermischten. Später eigneten sich Cowboys nach harten Arbeitstagen die Tänze an, um sich von ihrem Alltag abzulenken. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich der Linedance immer weiter – und schwappte in den 1960er Jahre nach Europa. Eine entscheidende öffentliche Beachtung erhielt die Tanzform durch den Blockbuster Saturday Night Fever mit John Travolta. Mittlerweile ist Linedance ein weit verbreitetes Hobby. Wer tanzt, gehört zur großen Gemeinschaft dazu. „Die Schrittfolgen werden von Choreografen entsprechend zu den Liedern kreiert. Das heißt, wenn wir bei einem Treffen mit mehreren


FAHRNER wünscht viel Spaß beim Stadtfest 2018


Linedance-Gruppen sind, können theoretisch alle zusammen tanzen. Linedancer sind unkompliziert. Man stellt sich dazu und macht einfach mit“, nennt Jürgen Raffenberg ein weiteres Merkmal der Linedance-Gemeinschaft. Wer mitmachen möchte, sollte dennoch etwas Rhythmusgefühl im Blut haben, um nicht komplett aus der Reihe zu tanzen – außerdem gehört der Wille zur ständigen Wiederholung dazu, denn die Schrittfolgen erstrecken sich von 16 bis zu 164 Steps. „Manche von ihnen muss man einfach auswendig lernen.“ Hinzu kommt die schier unendliche Auswahl an Tänzen. Die Werdohler Linedancer greifen auf ein Portal zurück, das mehr als 20.000 Tänze darstellt, die nachgetanzt werden können. Langeweile kommt da so schnell nicht auf.

Wer mit den Southern Bandits das 10-jährige Jubiläum feiern möchte, ist am Samstag, 14. Juli, im Haus Werdohl an der richtigen Adresse. Gäste sind ab 18 Uhr willkommen. Der Countryabend beginnt um 19 Uhr; der Eintritt kostet zwei Euro. Für Unterhaltung sorgt an diesem Abend außerdem der Brite Steve E. Smith, der auf eine mehr als 40-jährige Bühnenkarriere zurückblicken kann. Wo er spielt, sind Linedancer nicht weit weg. Tanzwünsche und Tischreservierungen sind bis zum 15. Juni an raffenbergjuergen@gmail.com zu mailen.


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G

Aller guten Dinge sind drei, lautet ein Sprichwort – warum sich also von Bewährtem trennen, wenn tolle Angebote bei den Besuchern des Werdohler Stadtfestes bereits zweimal so hervorragend gut ankamen. So wundert es nicht, dass Graffiti-Künstler Yves Thomé zum wiederholten Mal das Unterhaltungsprogramm in der Innenstadt auf kreative Art und Weise bereichern wird. „2017 war es voll, wuselig und auch ein bisschen hektisch. Die Graffiti-Aktion wurde von den Besuchern gut angenom-

men. In diesen drei Stunden hatte ich keine Pause“, freut sich Yves Thomé beim Rückblick auf seinen Besuch in Werdohl im vergangenen Jahr. Damals lud er vor allem Kinder und Jugendliche ein, kleine Holzbretter mit Namen zu gestalten. „Das wird auch diesmal wieder der Fall sein“, hofft der in der Graffiti-Szene international bekannte Lüdenscheider erneut auf regen Zulauf. Gesprayt werden darf, was gefällt – völlig individuell. Vermeintliche Trends sind dabei völlig außen vor, denn „das völlig Neue, noch nie Dagewesene“ gibt es in der Welt


der Graffiti eher nicht. „Vielmehr gibt es dekorative Trends und Stilelemente, die immer mal wieder irgendwo auftauchen. Ein Klassiker, der nie aus der Mode kommt, sind Chrombilder sowie die künstlerische Verbindung von Chrom mit Hitzerot“, erklärt Yves Thomé. Das Herausragende der Gestaltungsform: Buchstaben werden in Chrom gesprayt und die Konturen statt mit schwarzer Farbe mit Hitzerot umrandet. „Wer dieses Hitzerot hat, hütet es wie seinen Augapfel und setzt es nur sehr mit Bedacht ein, denn diese Farbe ist mittlerweile nur noch schwer zu bekommen“, weist der Künstler auf die Besonderheit hin. Hitzerot ist in der Szene aufgrund seiner 100%igen Deckkraft so begehrt. „Es deckt Chrom komplett ab. Das machen alle anderen Farben nicht.“ Auf den knallroten Lack müssen die Stadtfestbesucher somit verständlicherweise verzichten, doch Yves Thomé hat sicherlich genügend andere Farbkombinationen mit im Gepäck, die Eindruck machen werden. Wer sich mit der Geschichte des Graffiti beschäftigt, wird schnell feststellen, dass es „den einen Erfinder“ nicht gibt. „Doch es gibt jemanden, der stellvertretend für den Beginn der Graffiti-Zeit steht“,


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weiß Yves Thomé. Taki 183, ein in den 1960er Jahren an der 183. Straße in Washingten Heights im Norden Manhattans lebender Grieche. Er gilt für viele als Pionier des urbanen Graffiti-Writing. Als Jugendlicher begann er, seinen Spitznamen an Hauswände in New York zu schreiben. Im Sommer 1971 wurde ein Reporter auf den Schriftzug aufmerksam und veröffentlichte einen Artikel in der New York Times. Der Startschuss der Graffiti-Kunst, wie wir sie heute kennen. „Taki 183 wird heute noch zu einschlägigen


Veranstaltungen eingeladen und ist dabei stets der Ehrengast“, weiß Yves Thomé. Während Taki 183 Anfang der 1970er in den USA den Grundstein für die Graffiti-Bewegung legte, folgte Yves Thomé in seiner Jugend Mitte der 1980er der sogenannten alten Dortmunder Tradition „dick, blockig, voll erkennbar“ statt dem Berliner Lifestyle, der sich durch verwinkelte, manchmal kaum lesbare Buchstaben auszeichnet. Kontakt zur Dortmunder Graffiti-Szene bekam der gebürtige Lüdenscheider durch einen in der Bergstadt stationierten Belgier, der Kontakt zur jungen Dortmunder Hip-Hop-Szene hatte. Yves Thomé beschreibt seine Kunst als „Komik blockig“ und unterstreicht: „Ich mag helle, grelle Farben, die Freude ausstrahlen“. Viele Kunstwerke hat Yves Thomé in den vergangenen Jahren geschaffen, an den

unterschiedlichsten Orten der Welt – und doch hat er sich zwei künstlerische Träume noch nicht erfüllt. „Früher wünschte ich mir immer, in New York einen Zug anzusprühen. Diesen Traum könnte ich mir heute mit 46 Jahren eigentlich erfüllen – weshalb er jetzt irgendwie kein Traum mehr ist. Heute würde ich sagen, mein Traum ist es, eines Tages im Garten meines eigenen Häuschens ein altes Zugabteil stehen zu haben, das ich regelmäßig verändern kann.“ Yves Thomés Tipp für junge Sprayer: „Auf keinen Fall illegal sprühen. In Zeiten von Instagram und Co bekommt man über die sozialen Medien genausoviele Likes. Irgendwo eine Hauswand zu besprühen hat man nicht nötig, zumal die Städte mittlerweile reichlich Freiflächen zum Gestalten anbieten.“

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iJazz Lässiger Jazz-Sound Die Vielseitigkeit des Stadtfestprogramms spiegelt sich unter anderem auch in der Gestaltung des musikalischen Bühnenprogramms wider. Neben Rock- und Popmusik sowie Rap können sich die Werdohler ebenfalls auf den lässigen Sound von Jazzmusik freuen. Dass dieses Genre schon lange nichts mehr mit Opa-Musik zu tun hat, wollen die sechs Musiker von iJazz aus Lüdenscheid unter Beweis stellen. Jazz hat alles andere

als einen verstaubten Charakter – davon sind Nicolas Leitgeb (Trompete/Vocals), Lea Bergen (Vocals), Michael Vogt (Keys), Lukas Daum (Gitarre/Bass) und Florian Vogt (Drums) vollends überzeugt. Allein ihr Durchschnittsalter lässt erahnen, dass Jazz mittlerweile auch den Geschmack des jungen Publikums trifft. Einer der Gründe könnte sein, weil „krasser Dixieland“, wie Nicolas Leitgeb es nennt, bei ihren Auftritten nicht angestimmt wird. Die Gruppe hat


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sich vielmehr dem Genre-Mix verschrieben. „Jazz ist mit der kompletten Musikwelt kombinierbar“, ist Nicolas Leitgeb überzeugt. Genau das macht für ihn und seine Bandmitglieder den Reiz aus. „Jazz hat viel mit Improvisation zu tun. Jazzelemente lassen sich mit anderen Genres gut verbinden.“ Ein akustisches Klangerlebnis, das seinen Reiz hat und sicherlich auch beim Werdohler Stadtfest das Publikum begeistern und mitreißen wird. Dem einen oder anderen Werdohler ist der Musiker vielleicht noch aus dem vergangenen Jahr bekannt, als er mit Sound of Centuries das Stadtfest bereicherte, sowie den Everestlauf des TuS Jahn Werdohl und das Heimatshoppen musikalisch begleitete. Bereits bei der Gründung der Jazzband war Nicolas Leitgeb und seine damaligen Mitstreiter, von denen aufgrund von Aus-

bildung und Wegzug allerdings nicht mehr alle mit an Bord sind, klar: Jazz alleine, das reicht uns nicht. Der Mix der verschiedenen Musikrichtungen wird zum Markenzeichen von iJazz. „Von Anfang an stand fest, dass wir in die Jazzmusik gehen. Allerdings kombiniert mit einem Hauch von Pop und anderen aktuellen Genres. Wir wollten nicht nur hochkarätigen Jazz machen, sondern ein vielseitiges Repertoire aufbieten. Aktuell kombinieren wir zum Beispiel unsere Musik mit der von Cro – mit Songs wie Easy – oder Alex Clare – mit Songs wie Too Close. Da kommt der Jazzklang gut durch und das begeistert nicht nur eingefleischte Jazzfans“, kann Nicolas Leitgeb aus Erfahrung berichten. Der Aufbau von iJazz liegt mittlerweile sieben Jahre zurück. Auslöser der Bandgründung war eher Kollege Zufall. „2011

Immer da, immer nah.

Ein schöner Grund zum Feiern. Viel Spaß beim Stadtfest wünscht Ihr Schutzengel-Team. Ihre Provinzial Geschäftsstelle

Henke & Kober

Michael Henke

Sebastian Kober

Freiheitstr. 15, 58791 Werdohl Tel. 02392/50660 Fax 02392/506626 henke-kober@provinzial.de


wurde ich angefragt, ob ich mit anderen Musikern als Combo vielleicht beim Stadtparkfest Lüdenscheid auftreten möchte. Das haben wir dann gleich zum Anlass genommen, eine Band zu gründen“, blickt

Nicolas Leitgeb auf die Anfänge zurück. Die damals 15- bis 17-Jährigen spielten gemeinsam bei Footprints SL, der Big Band der Musikschule der Stadt Lüdenscheid. So wie sich Nicolas Leitgeb einst bei einem Besuch der Waldbühne im Stadtpark Lüdenscheid von Jazzmusik begeistern ließ – es spielte die Big Band Footprints SL – so hoffen er und seine Bandmitglieder, nun auch in Werdohl bei Jung und Alt gleichermaßen den Funken überspringen zu lassen.

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Fotos: Köhler

Freut euch auf Schubidu und sein feuerrotes Spielmobil Marco Köhler wird dem einen oder anderen sicherlich schon bei der Einfahrt in die Innenstadt ins Auge fallen, genauer gesagt sein Fahrzeug, denn er lenkt das feuerrote Spielmobil von Schubidu aus der Nachbarstadt Lüdenscheid nach Werdohl. Darin verstaut sind: jede Menge Spiele. „Da werden nicht nur Kinderaugen größer“, verspricht der Spaßmacher. Unter anderem wird er eine Jonglierwiese aufbauen, auf der Mädchen und Jungen bruchsicher trainieren, wie Teller auf einer Stange gedreht oder wie mehrere Bälle gleichzeitig in der

Luft gehalten werden. Außerdem hat das Feuerrote Spielmobil reichlich Bewegungsspielzeuge wie beispielsweise Diabolo, Bodenkreisel und Hüpfstangen mit im Gepäck, bei denen es auf Geschicklichkeit ankommt. Auf Mini- und Einrädern sowie Pedalos ist hingegen eher Balance gefragt. Und was darf bei einem Besuch des Feuerroten Spielmobil keinesfalls ausgelassen werden? Richtig, die Riesenseifenblasenstation. Hier schwirren dann am 2. Juni im Sonnenlicht glänzende, filigrane Objekte durch die Luft.


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KINDERSC Die Kunst, den eigenen Körper zu verzieren, ist vermutlich so alt wie die Menschheit selbst. Gesichts- und Körperbemalungen, Tätowierungen, Piercings, Brandings – die Möglichkeiten, seinen Köper zu verändern, sind seit jeher vielfältig und beliebt. Derart einschneidende und permanente, körperliche Veränderungen wird Malengel Caroline Tillmann beim Stadtfest natürlich nicht anbieten – dennoch wird sie kleine Kunstwerke auf Gesichter, Arme und Beine nach den Wünschen der Besucher gestalten. Vor allem ihr junges Klientel

weiß ganz genau, was gefällt, welche Farbe unbedingt noch auf die Wange gezeichnet werden muss und ob die Menge an Glitzersteinchen ausreicht. Nach wie vor hat das Angebot Kinderschminken nichts an Attraktivität verloren – übrigens sind auch viele Erwachsene der Körperbemalung keineswegs abgeneigt, weiß Caroline Tillmann. Allerdings gilt für sie bei öffentlichen Veranstaltungen die Regel „Erst sind die Kinder dran, dann die Erwachsenen.“ Vor vier Jahren hat sich die Lüdenscheiderin in diesem Bereich selbstständig gemacht. Sie


CHMINKEN kennt die Vorlieben ihrer kleinen und großen Kunden. „Bei Mädchen ist nach wie vor das Einhorn der Klassiker oder Disneys Eiskönigin Elsa. Die Jungs stehen eher auf gruselige Motive, Spiderman, Batman oder Tattoos, die eine Woche und länger halten können. Erwachsene mögen sehr gerne florale Motive auf Armen und Beinen.“ Malengel Caroline Tillmann kommt mit einem gut bestückten Farbkoffer nach Werdohl – an die 80 Schattierungen kann sie anbieten. Die professionelle Theaterschminke trägt sie nach der sogenannten

„one stroke Technik“ auf. „Damit können mehrere Farben aufgenommen werden, was effektvollere Motive und mehr Tiefe bringt“, beschreibt Caroline Tillmann die damit erzielte Wirkung. Glitzer und Strasssteinchen setzen abschließend weitere Highlights. „Glitzer ist immer gefragt“, weiß sie von den Vorlieben der vor allem jungen Damen. Deshalb ist sie entsprechend gerüstet und hat sich eigens einen Koffer, ausschließlich mit Glitzer und Strasssteinen angeschafft – ein Muss in der Welt des Kinderschminkens.

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HAZEFELD LIVE ON STAGE

Hazefeld, das sind die beiden Halveraner Musiker Binyo und Bass-Tea, die bereits 2017 ihre musikalischen Spuren beim 40. Werdohler Stadtfest hinterlassen haben, sind auch 2018 wieder mit von der Partie(y). In Schubladen lassen sich die beiden

Hip-Hopper nicht stecken, die auch gerne mal in Richtung Pop abbiegen. Textgewaltig, mal mit Speed, mal lyrisch auf Beats unterwegs – die Stadtfestbesucher erwartet ein musikalisches Feuerwerk. Vor ihrem Auftritt sprechen Binyo und Bass-Tea ßber Freundschaft, Vorbilder und Inspiration. Foto: www.studio-steve.de


Welche Themen greift ihr für eure Musik auf? Was liegt euch aktuell persönlich besonders am Herzen? Unsere Themen sind vielfältig, wir schreiben oft über Erlebnisse des Alltags, zum Beispiel über das Arbeiten, den Feier(n) abend oder Fernweh. Wir schreiben über das, was uns und viele andere Menschen aktuell beschäftigt und bewegt. Der Sprachgebrauch liegt uns am Herzen und ist uns dabei sehr wichtig: Die Sprache muss gut verständlich und „oberhalb der Gürtellinie“ sein. Was kam beim Stadtfest im vergangenen Jahr beim Werdohler Publikum gut an? Wir haben beim Stadtfest viel variiert und uns den Bedürfnissen des Publikums angepasst. Wir arbeiten immer gerne mit anderen Künstlern zusammen, das hat sich letztes Jahr auch in Werdohl so ergeben und dadurch entstand ein spontanes, individuelles und einmaliges Erlebnis. Wie viel Einfluss nimmt die mehr als 20-jährige Freundschaft auf eure Texte?

20 Jahre Freundschaft nehmen jede Menge Einfluss auf die Texte. Wir haben über die Jahre unglaublich viel gemeinsam unternommen und zusammen erlebt. Das ist heute genauso. Dadurch entstehen schnell mal neue Ideen und neue Texte. Wenn wir zusammen unterwegs sind, reicht ein kleiner Funke und ein neues Lied entsteht. Man sagt ja, „zwei Dumme, ein Gedanke“! Aber im Ernst: Immer wieder hören wir, dass Zuhörer unsere gute Freundschaft hören, sehen und spüren, wenn wir auf der Bühne stehen. Wir kennen uns so gut und wissen, dass wir uns aufeinander hundertprozentig verlassen können. Und genau das merkt das Publikum. Wie hat sich eure Musik im Laufe der Jahre verändert? Den Anfang machten wir musikalisch mit Gitarre, dann haben wir uns entschlossen, auf fertige Beats umzusteigen, weil wir dadurch die Hände frei haben und ausdrucksvoller, intensiver mit dem Publikum Kontakt aufnehmen können. Mit Saxophon haben wir dann einzigartige Live-Musik


auf die Bühne gebracht, die unseren Songs gefühlvolle, individuelle Stärke verleiht. Mittlerweile lieben wir es, mit einer LiveBand zu spielen. Greift Hip-Hop heute andere Themen auf als früher? Die Anfänge des Hip-Hops gehen auf die 1970er Jahre in New York City zurück. Damals sind die Themen sicherlich andere als heute in Deutschland gewesen. Musik ist immer im Wandel, Hip-Hop gehört dazu. Musik spiegelt aktuelle Themen wider und Musiker bringen ihren individuellen Stil ein. Gibt es Hip-Hop-Hochburgen – vergleichbar mit dem New Orleans des Jazz? Darüber können wir, ganz ehrlich gesagt, keine genaue Auskunft geben. Jedoch lässt sich mit Sicherheit sagen, dass geografische Hochburgen im heutigen digitalen Zeitalter eine kleinere Rolle spielen als früher. Unsere aktuelle EP heißt „Grüße aus dem Diggital“. Wir kommen aus einem Tal nahe einer Kleinstadt im Grünen. Gäbe es die Möglichkeiten des Internets nicht,

hätte Hazefeld sicherlich nicht ihre heutige Bekanntheit erreicht. Wer inspiriert euch? Musikalisch inspiriert uns eher die ältere Generation des Hip-Hops, mit der wir aufgewachsen sind. Da wären zum Beispiel Dendeman, Samy Deluxe, Deichkind, Fettes Brot, die Beginner, Max Herre. Gibt es musikalische Vorbilder in diesem Genre? Für uns gibt es zwar musikalische Vorbilder, aber wir wollen auf keinen Fall jemanden kopieren, sondern unseren eigenen Weg gehen und Musik kreieren, die aus unserer Überzeugung kommt und zu der wir stehen. Von welchen musikalischen Strömungen lasst ihr euch beeinflussen? Man könnte sagen, dass wir genre-unabhängig unterwegs sind. Wir sind überzeugt, dass jedes Genre etwas zu bieten hat. Vor allem lassen wir uns davon beeinflussen, was gute Laune macht.


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N MIT KUNSTAKTIO KMANN L O V S A M O TH „Steht man vor meinen Zeichnungen oder Gemälden, so glaubt ja kaum jemand, dass ich das Handwerk des fotorealistischen Zeichnens wirklich mal erlernt habe.“ So beginnt Thomas Volkmann mit leichtem Grinsen die Entwicklung seiner Arbeitsweise zu erklären. Nachdem er allerdings die Technik erlernt hatte, merkte er schnell, dass die weitere Beschäftigung damit in Langeweile enden wird und radikalisierte seinen Stil.

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Ausdrucksstärke prägt seit diesem Zeitpunkt seine Kunst. Sie steht stets im Mittelpunkt seiner Arbeiten. „Der Strich ist schnell – der eine wächst aus dem ande-

ren heraus“, beschreibt der Werdohler den Prozess des Schaffens. Kern eines jeden Projekts ist natürlich eine Idee, die er in seinem typischen Stil Realität werden lässt. In Bezug auf die Farbigkeit liebt Volkmann eine reduzierte Art, die das eigentliche Motiv nicht zu sehr überlagert. „Meine Bilder sind voller Direktheit und kraftvoller Gestik“, sagt der mehrfach ausgezeichnete Maler.

Kraftv olle G estik Volkmanns Ideenfindung wurde zu Beginn seiner Laufbahn von zahlreichen, oftmals nur wenige Zentimeter kleinen Skizzen begleitet. Diese Kritzeleien, mit Kugelschreiber und Bleistift auf unter-


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schiedlichen Materialien ausgeführt, dienten über Jahre der Verbildlichung von Gedanken und haben in ihrer Spontanität einen künstlerischen Reiz. Im Laufe der Zeit wurden diese aber immer eigenständiger und so manche seiner Skizzen mutieren auf über zwei Meter. Wer Lust hat, dem außergewöhnlichen Künstler über die Schulter zu blicken und von seinen vielfältigen Erfahrungen zu profitieren, der darf sich schon jetzt auf die Kunstaktion mit Thomas Volkmann beim Werdohler Stadtfest freuen.

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Fotos: Thomas Volkmann


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lotis imm h Sc bahn Sie hat ohne Zweifel absoluten Kultstatus: Schlotis Bimmelbahn. Der kleine Zug ist bei Großveranstaltungen aus dem Werdohler Stadtbild nicht wegzudenken – deshalb wird er auch am 2. Juni wieder seine Runden durch die Innenstadt drehen und für strahlende Kinderaugen sorgen. Wer genau hinschaut, wird erkennen, dass auch große Fahrgäste ihre helle Freude daran haben, im Schritttempo auf Sightseeingtour zu gehen. Seit den 1980er Jahren tuckert Schlotis Bimmelbahn zwar gemächlich aber überaus beständig auf einer Erfolgsfahrt, die anfangs so wohl niemand erwartet hätte.   „Ihr braucht etwas für Kinder. Wenn die Kinder zufrieden sind, dann bleiben auch Oma und Opa noch ein bisschen länger.“ Mit diesen Worten überzeugte Gerd Schlotmann seine Sangesbrüder im Männerchor Werdohl, eine Neuerung für das jährliche Sommerfest des Vereins zu wa-


gen. „Es waren immer schöne, tolle Feste. des Sommerfestes durch das Dresel-Tal Aber es wurde immer so gefeiert wie schon tuckerte. „Schlotis Bimmelbahn“ war geboseit 40 Jahren“, erzählt der Bimmelbahn-Er- ren. Noch hatte der kleine Zug zwar nicht finder. Jetzt standen die jungen Besucher den heute bekannten Look – grün-schwarmit im Fokus der Planungen. Doch ihnen ze Zugmaschine, orange-blaue Anhänger ausschließlich Pommes frites und bunte – dennoch steuerte er bereits auf ErfolgsLuftballons anzubieten, das war bei Weikurs. „Der Umsatz stieg bei diesem Somtem nicht genug – eine kleine Sensation merfest um fast 40 Prozent“, denkt Gerd war gefragt. Eine für die Nachbargemeinde Schlotmann an die erfolgreiche Premiere Nachrodt-Wiblingwerde gebauzurück. Nächster Halt te Kinder-Schiffschaukel mit „Es ergab sich, dass wir drei Kanzeln fand leider nicht an einen Trecker der Firma die Zustimmung des TÜVs. DaThomé kamen: eine robuste raufhin schweißten die Macher Schmalspur-Zugmaschine, einen stabilen Winkelrahmen mit Boden die entweder in einer alten Ziegelei oder in zusammen und bauten die entsprechenden einem Weinberg im Einsatz gewesen war. Achsen darunter. „Anschließend wurde Sie hatte eine Getriebeuntersetzung und eine Kanzel montiert und fertig war der einen Schleichgang“, freut erste von drei Bimmelbahn-Anhängern“, sich Gerd Schlotmann erinnert sich Gerd Schlotmann. Diese drei heute noch Anhänger, gezogen von dem Aufsitzrasenüber diesen mäher des Nachbarn Josef Gödderz, bildeGlücksfall. ten die erste Bimmelbahn, die aus Anlass Damit der

WERDOHL

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Trecker einen Lok-Charakter bekam, wurde ein 200-Liter-Ölfass aufgesetzt, schwarz angemalt und ein kleiner Schlot montiert. Schlotmanns väterlicher Freund, Schlossermeister Reinhold Deitmerg, hat anschließend drei neue Anhänger gebaut, in denen 15 Kinder Platz haben. „Und genau das ist heute die original Schlotis Bimmelbahn“, sagt der Hobby-Lokführer. Wer in sie einsteigt, soll ein möglichst echtes Bahnreisegefühl bekommen. Deshalb sitzen vorne in der Lok Gerd Schlotmann sowie Sonja oder Jens Behnke (alle im Besitz des Personenbeförderungsscheins) stets mit Schaffnermütze auf dem Kopf. Vor der Abfahrt werden Fahrkarten ausgegeben, geknipst und mit der Bahnkelle erfolgt schließlich das Signal zum Start – „meist mit tatkräftiger Unterstützung der Familie Steiger“. Nicht nur die Werdohler sind im Laufe der vielen Fahrdienstjahre der Bimmelbahn

Foto: Behnke

auf den Geschmack des entschleunigten Reisens gekommen. Schlotis Bimmelbahn schnauft mittlerweile im gesamten Märkischen Kreis über Stadt-, Schul- oder Firmenfeste und war vor ein paar Jahren sogar ein kleines Medienhighlight in der Fränkischen Schweiz. „Bei einem unserer jährlichen Ausflüge mit dem Skatverein hatte ein Kollege sein Bein in Gips. Wir haben die Bimmelbahn mitgenommen und unsere Touren an diesen fünf Tagen damit unternommen. Jeder kannte uns. Wir haben so viel Aufsehen erregt, dass wir sogar in der lokalen Presse vorgestellt wurden. Außerdem wollte uns jemand unsere Bimmelbahn abkaufen.“ Da gab es natürlich ein entschiedenes Nein als Antwort. Im Übrigen werden alle Einnahmen an die Werdohler Tafel gespendet. Allein 2017 kamen 1.280 Euro zusammen. Somit ist die Bahn ein wunderbares Beispiel für soziales Engagement – und macht auch noch Spaß. IMPRESSUM HERAUSGEBER und verantwortlich für den Anzeigenbereich HSV / III. Kompanie Event GbR vertreten durch Christian Reinholz und Sven Gierse REDAKTION Medienhaus 51 GmbH Susanne & Markus Jentzsch (ViSdP) Welmecke 24 58809 Neuenrade post@medienhaus51.de www.medienhaus51.de AUFLAGE: 2000 FOTOS/GRAFIKEN: Susanne und Markus Jentzsch, Shutterstock


Wir sind seit mehr als 43 Jahren in Werdohl tätig und bieten nicht nur Steuerberatung, sondern auch Unternehmens- und Wirtschaftsberatung. » Wir helfen professionell und individuell »

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58791 Werdohl Tel.: 02392 / 7444 Fax: 02392 / 70966

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Werdohler Stadtfestheft 2018  

Wissenswertes rund ums Werdohler Stadtfest 2018

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