Page 1

APRIL/MAI 2018

WWW.HSV-PLETTENBERG-WERDOHL.DE

Handball-Magazin der HSV Plettenberg/Werdohl


PRINT WEB PHOTO MEDIENHAUS 51


April / Mai

INHALT HSV 1

Ab jetzt nur noch Endspiele

HSV 2

Der Abstieg droht

D-Jugend

Starke Kreisliga-Saison

C-Jugend

Der Weg zum Verbandsliga-Titel

Am Rande

Sponsor Dirk Alte unterstützt Fördertraining

Rückblick

Vor zehn Jahren

Infos

Der Spielplan bis zum Saisonende

IMPRESSUM Redaktion Medienhaus 51 GmbH post@medienhaus51.de www.medienhaus51.de Erscheinungsweise Zum 1. Heimspiel im Monat / 6 Ausgaben/Saison Doppelausgaben: Okt./Nov., Jan./Feb., April/Mai online auf issuu.com Herausgeber: HSV Plettenberg/Werdohl 1. Spielvereinigungsleiter Alexander Griessl Untere Hesmecke 7, 58791 Werdohl


Ph

HSV

1

ili p Tr a tt ne r


Ab jetzt gibt es nur noch Endspiele Im Gegensatz zu den Spielen gegen den OSC Dortmund und die Zweitvertretung des VfL Eintracht Hagen, in denen die HSV nur krasser Außenseiter war und nichts zu verlieren hatte, kommen jetzt nur noch Endspiele, in denen es um alles oder nichts geht. Dass die personell so arg gebeutelten Lennetaler gegen diese beiden Top-Teams jeweils einen Punkt holten, kam einem Wunder gleich. „Team-Spirit und Leidenschaft. Das wa-

ren die Faktoren, die zum Erfolg geführt haben“, sagt Trainer Kai Henning rückblickend und hat die beiden Bonuspunkte mit einem breiten Grinsen im Gesicht auf dem Konto eingebucht. Zwei Punkte, die der HSV zu einem hauchdünnen Polster verholfen haben. In den verbleibenden fünf Spielen trifft die Henning-Sieben auf Kontrahenten, gegen die sie deutlich mehr verlieren kann – vor allem gegen die ebenfalls abstiegsbedrohten Teams

Thomas Dralus Spielbrinkstr. 11 58135 Hagen änden! H n Tel. 02331. 9492-29 e t u in g thomas.dralus@zinnow.com www.zinnow.com

Thomas Dralus Spielbrinkstr. 11 58135 Hagen Tel. 02331. 9492-29 thomas.dralus@zinnow.com www.zinnow.com


aus Riemke, Recklinghausen und Westerholt. „Wenn wir am vorletzten Spieltag auf Westerholt treffen, wäre es schön, wenn wir den Klassenerhalt schon in der Tasche hätten und es nicht zu einem echten Endspiel kommt“, sagt Kai Henning mit Blick auf das Restprogramm. Vier Zähler, so der Coach, aus den nächsten drei Spielen, „das wäre geil“. Wie viele Punkte am Ende tatsächlich nötig sind, ist derzeit schwer vorherzusagen. Am letzten Spieltag vor der Osterpause hat es beispielsweise wieder einige Überraschungen gegeben. Der Titelfavorit aus Schalke hatte verloren. Die HSV punktete gegen den Tabellenvierten aus Hagen, während Recklinghausen Dortmund besiegte und Riemke die SGSH II. Statistische Analysen scheinen derzeit Zeitverschwendung zu sein. Die Ausgeglichenheit in der Liga gepaart mit dem Willen der Kellerkinder, die Liga mit allen Mitteln zu halten, sorgt für eine Vielzahl unerwarteter Ergebnisse. Und daran wird sich bis zum Saisonende wohl auch nichts mehr ändern.


Jugoslav Lakic

Erster Gegner nach dem Derby in Halver ist der SV Teutonia Riemke. „Das kann unangenehm werden“, wirft Henning den Blick in die nahe Zukunft. Als unkonventionell beschreibt er die Art und Weise, wie die Bochumer auf Punktejagd gehen. „Man darf sie einfach nicht ins Rollen kommen lassen. Sie haben zwar keinen herausragenden Shooter, aber ein starkes Kreisläuferspiel und einen super Linksaußen. Und sie spielen keine schlechte Abwehr“, weiß der HSV-Trainer aus seinen Analysen. „Irgendwie sind alles Endspiele, wenn man auf die Konstellationen achtet“, fügt er hinzu. Es folgt das Auswärtsspiel in Hattingen, die wohl schwierigste Aufgabe des Restprogramms – mit Ausnahme des allerletzten Meisterschaftsspiel in Ei-

Aus Alt mach Geld Als Ihr Partner im Stahl- und Metallrecycling kaufen wir Stahlschrott und Altmetall aller Art an – zu fairen Preisen. Darüber hinaus bieten wir Entsorgungslösungen für andere Fraktionen, Demontage- und Entrümpelungsarbeiten sowie Containerdienste. Sprechen Sie uns an, wir erstellen Ihnen Ihr individuelles Entsorgungskonzept. Recycling mit TSR in Plettenberg. TSR Südwestfalen GmbH // Bannewerthstr. 26 // 58840 Plettenberg // Deutschland // T +49 2391 917856-0 F +49 2391 917856-99 // plettenberg@tsr.eu // tsr.eu Ein Unternehmen der REMONDIS-Gruppe


Björn Traumüller


serfeld. „Die Hattinger Defensive kann richtig nerven. Und sie geben unglaublich viel Gas. Manchmal übertreiben sie es aber auch“, hat Kai Henning beobachtet. Dabei bezieht er sich auf die Partie der SGSH II in Hattingen. Acht Minuten vor dem Ende führte der TuS noch souverän 25:21 – und verlor am Ende 25:28. Wenn Hattingens hochtourige Spielweise den Motor überdrehen lässt, kann die Taktik ins Negative kippen. Das Hinspiel verlor die HSV denkbar knapp mit einem Treffer 33:34. Wenn Trattner und Co wie gegen Dortmund oder Hagen zu Werke gehen, ist auch in Hattingen etwas Zählbares denkbar. Aber nur wenn alle Zahnräder reibungslos ineinandergreifen. Zweites Auswärtsspiel in Folge: Eine Woche später reist die HSV nach Reck297x210_CMYK_Handball-DerSporthartNummerEins.pdf

1

10/01/17

19:22

linghausen. Das 23:22 des PSV gegen Dortmund war ebenso überraschend wie die knappe 26:27-Niederlage gegen Schalke kurz zuvor. Vieles hängt vom Personal ab, bei der HSV ebenso wie bei den Gegnern.

Der Faktor Verletzungen Wer verletzungsfreier durch die heißeste Phase der Saion kommt, hat wahrscheinlich am Ende auch die besseren Karten. Den Recklinghausenern fehlte in einigen Spielen, so Kai Henning, beispielsweise Kay Sodys. Es könnte also an der Substanz im Kader liegen, wer in dem Vier-


Punkte-Spiel am drittletzten Spieltag die Nase vorn hat. Dass die HSV den direkten Vergleich gegen die PSV noch für sich entscheidet, scheint ausgeschlossen. 17:32 kam die damalige Burzlaff-Sieben Mitte Dezember gegen die „Polizisten“ unter die Räder. „Eine Revanche wäre aber angebracht“, meint der HSV-Trainer. Anfang Mai, wenn die HSV in Böddinghausen den SV Westerholt empfängt, möchte Henning bereits aus dem Gröbsten heraus sein. Das Hinspiel sorgte für den Cut. Jens Burzlaff und Markus Bluhm übergaben im Anschluss an die 33:36-Auswärtsniederlage beim Tabellenschlusslicht das Ruder an Kai Henning. Über Wochen hielt der SVW die Rote Laterne der Liga in Händen. Ab dem 13. Spieltag hellte sich die Lage in Herten auf. Zwischenzeitlich hatte Westerholt drei Plätze gutgemacht. Kurz vor Ostern sorgte die Niederlage gegen Senden für das Abrutschen auf den 14. und damit letzten Tabellenplatz, weil die Konkurrenz mehr aus ihren Möglichkeiten gemacht hatte. Nicht ausgeschlossen, dass genau in diesem Spiel zwischen der HSV und Westerholt eine Vorentscheidung fallen wird.

Keine Schützenhilfe Schützenhilfe erwartet Kai Henning am letzten Spieltag der Meisterschaft vom RSVE Siegen keine. Dafür kenne er den Eiserfelder Coach Caslav Dincic zu gut,

meint Henning. „Dincic ist ein Kollege, der immer alles gibt, um zu gewinnen“, fügt der HSV-Verantwortliche hinzu. Außerdem haben die Siegerländer noch eine Rechnung offen. Denn das Hinspiel am Riesei endete mit einem 31:31-Unentschieden. Ein sensationeller Punktgewinn für die Lennetaler nach zehn Niederlagen in Folge, und gleichzeitig ein verlorener Zähler für den großen Favoriten aus dem Süden der Region. Zum Zeitpunkt der Neuauflage wird für den RSVE wahrscheinlich nichts mehr auf dem Spiel stehen. Zu groß ist schon jetzt der Abstand zur Spitzengruppe, zu komfortabel das Polster zu den hinteren Rängen. In Siegen etwas zu holen, scheint nochmals deutlich schwieriger zu sein als beim Hinspiel in Werdohl. Der RSVE ist eine Heimmannschaft, erkämpfte sich bis Ostern 18 seiner 25 Punkte in eigener Halle und verlor nur ein einziges Mal. Nur dem ASV Senden gelang es bisher, in Eiserfeld etwas Zählbares zu entführen. Spitzenteams wie Schalke, Bommern oder Hagen bekamen dort schon ihre Grenzen aufgezeigt.


2 V S H


Auswärts zum Punkten verdammt Die Lage ist bedrohlich. Wie ernst die Situation tatsächlich ist, scheint im Lager der A-Liga-Reserve der HSV Plettenberg/Werdohl nicht jedem klar zu sein. Anders ist der teils fahrlässige Umgang mit Chancen kaum zu erklären. Auswärts hat die Pielhau-Sieben in dieser Saison noch keinen einizigen Punkt geholt. Ein Wunder, dass die Lennetaler noch relativ ordentlich dastehen. Gerne erinnert man sich an die tollen Spiele gegen favorisierte Gegner, in denen das A-Liga-Team in teils beeindruckender Manier zeigte, wie viel Potenzial im Kader schlummert. Dem 26:26 gegen die SGSH III folgte im Laufe der Hinrunde noch ein 27:23 gegen den Titelfavoriten aus Lennestadt. „Wie heißt es so schön: Das sind Bonuspunkte, die am Ende Gold wert sein können. Gold sind sie aber

nur wert, wenn man sich das Konto mit Pflichtsiegen gegen direkte Konkurrenten endgültig vergoldet. Und das haben wir verpasst. Bisher viel zu häufig“, erklärt Trainer Arnd Pielhau. Bei noch fünf ausstehenden Begegnungen wird die Luft nun immer dünner. „Es wird drei Absteiger geben“, erinnert der HSV II-Verantwortliche und der Abstand ist nicht wirklich beruhigend. Erschwerend kommt hinzu, dass die HSV, die bisher auswärts ihrer Rolle als Punktelieferant treu geblieben ist, nur noch ein einziges Heimspiel hat. Dem Alles-odernichts-Spiel am 14. April gegen die ebenfalls abstiegsgefährdete SG Kierspe-Meinerzhagen folgen vier Reisen, nach Olpe, Drolshagen, Lennestadt und Eiserfeld. „Ich mahne und warne seit Monaten“, erklärt Pielhau und wünscht sich instän-


dig, dass seine Sieben den Schalter in der heißen Schlussphase der Saison nochmals umlegen kann. Das erste von fünf Endspielen: Am Riesei erwartet die HSV Plettenberg/Werdohl II die SG Kierspe-Meinerzhagen, das aktuelle Tabellenschlusslicht der A-Liga. „Das heißt nichts“, greift Pielhau mal wieder zur warnenden Worten. Immerhin entschied der Abstiegskandidat Nummer eins bereits das Hinspiel überraschenderweise schon für sich. Nur drei Siege stehen für die SG bisher zu Buche. Sie gewann in Littfeld, zu Hause erst gegen Olpe 32:23 und dann noch gegen die HSV 23:20. „Das Spiel ist völlig offen. Wer den Sieg mehr will, wird auch gewinnen“, prognostiziert der Coach. Fest steht bereits jetzt: Sollte die HSV auch dieses Spiel gegen einen direkten Konkurrenten verbaseln, dann können die Planungen für die B-Liga so gut wie beginnen. „Die Phase direkt nach der Osterpause wird richtungsweisend sein“, sagt Pielhau und bezieht sich auf das Auswärtsspiel bei der SGSH III, das erste „Endspiel“ gegen

seinen Ex-Klub Kierspe-Meinerhagen und das anschließende Duell in Olpe. „Olpe scheint bereits vor Ostern massiv Leute freigespielt zu haben“, liest der HSV-Trainer zwischen den Zeilen eines Landesliga-Spielberichts. In Lüdenscheid bot Olpes Erstvertretung Mitte März nur noch einen Mini-Kader auf. Ein Zeichen, dass der TVO den Fokus bereits auf die Rettung der zweiten Mannschaft gelegt hat. Ähnliches könnte auch für Eiserfeld gelten. Auch die rangieren in der heißen Zone, verfügen jedoch über genügend Personal im Verein, um das A-Liga-Team mühelos ans rettende Ufer zu hieven. Sollte diese Rechnung aufgehen, ist die Luft für die HSV II bereits extrem dünn. „Eigentlich haben wir das perfekte Restprogramm. Mit Ausnahme der Partie in Lennestadt treffen wir nur noch auf Tabellennachbarn. Wir haben es also selbst in der Hand und müssen nicht auf fremde Unterstützung hoffen. Wenn wir von den vier Spielen gegen unsere direkten Konkurrenten vielleicht drei für uns entscheiden, sind wir durch“, rechnet Pielhau vor

Schon gehört: Priesel-Optik in Plettenberg hat nicht nur Brillen für Alltag, Beruf oder Freizeit. Dort gibtʻs auch für Sportler die richtige Sehhilfe. Übrigens – schon mal Kontaktlinsen ausprobiert?


Tom Zlobinski


Sebastian Wagner


und geht letztlich davon aus, dass seine Schützlinge ihre Auswärtsphobie in der Osterpause abgelegt haben. Dem Spiel in Olpe folgt das Antreten in Drolshagen. „Ein absolutes Schlüsselspiel“, meint Pielhau mit Blick auf die mögliche Konstellation. Sollten sich Olpe und Eiserfeld wie erwartet in Sicherheit bringen, muss die HSV II am TuS Drolshagen vorbei, will sie nicht in die B-Liga abrücken. Durch die Erfolge in Schmallenberg und zuletzt gegen Littfeld Eichen haben sich die Drolshagener etwas Luft verschafft – und im Gegensatz zur HSV ihr Selbstvertrauen aufpoliert. „Derzeit sind alle noch extrem dicht zusammen. Schwer zu sagen, wen es am Ende erwischen wird“, fügt Pielhau an.

Jonas Klippert

Die finalen Auswärtsbegegnungen in Lennestadt und Eiserfeld werden von den Nerven abhängen. Für Lennestadt könnte es noch um den Aufstieg gehen, die Eiserfelder kämpfen wie die Pielhau-Sieben gegen den Abstieg. Spannender könnte ein Saisonabschluss kaum aussehen.


D-JUGEND:

Starke Kreisliga-Runde In der Kreisliga war die D-Jugend der HSV Plettenberg/Werdohl das Maß der Dinge. Souverän sicherten sich die Schützlinge von Mario Hurlbrink und Veit Jessegus den ersten Platz. Nur eins von zehn Spielen verloren der Nachwuchs aus dem Lennetal. In Ferndorf unterlag die HSV 15:17. Das Rückspiel entschied die Mannschaft 26:21 für sich und stellte damit die Weichen Richtung Platz eins. Neben der Konkurrenz aus Ferndorf, die letztlich an dritter Stelle rangiert, erwiesen sich die Juniors der SGSH als

stärkster Widersacher. Sie schlossen die Kreisliga an zweiter Stelle ab, punktgleich mit Ferndorf. Im Kampf um die so genannte Meisterschaft Süd traf die HSV anschließend in Bochum auf die Teams aus Brechten/Lünen, Soest, Schwelm, Hemer und Riemke. Für die siegverwöhnten HSVer lief es in Bochum alles andere als rund. Fünf Spiele, fünf Niederlagen. Lediglich gegen den späteren Meisterschaftsdritten aus Schwelm hielt die HSV mit, verlor knapp 9:10.


C-JUGEND-VERBANDSLIGA


RÜCKBLICK: Der Weg zum Titel Verletzungspech erschwerte der C-Jugend in der Oberliga-Vorrunde die Qualifikation. Letztlich lief es am vorletzten Vorrundenspieltag auf ein Endspiel gegen die Juniors der SGSH hinaus. Knapp 20:21 verlor die Gierse-Sieben das Heimspiel und musste sich in der Rückrunde mit der Verbandsliga anfreunden. Natürlich war den talentierten Handballern aus dem Lennetal die Enttäuschung über die verpasste Oberliga-Quali anzumerken, das hinderte das Team aber nicht dar-

an, anschließend der Verbandsliga ihren Stempel aufzudrücken. Die Gierse-Sieben eilte von Sieg zu Sieg, fertigte die Kontrahenten teils sehr deutlich ab. Nur ein einziges Mal geriet der HSV-Express aus der Spur. Beim TV Emsdetten stolperte der Favorit überraschend, zog im Münsterland 29:33 den Kürzeren. Netter Nebeneffekt: So kam es am vorletzten Spieltag gegen eben diese Emsdettener Mannschaft zu einem „Endspiel“ um den Titel. Rechnerisch hätte der


TVE die HSV noch einholen können, auch wenn der HSV der Titel praktisch kaum noch zu nehmen war. Wie dem auch sei: Die HSV wurde ihrem Ruf gerecht, rief gegen den Verfolger einen Großteil des Potenzials ab und gewann 38:25. Ein Ergebnis, das widerspiegelt, wie überlegen die Lennetaler in der Verbandsliga agierten. „Unsere Gegner hatten teils sehr gute Einzelspieler, wir waren in der Breite jedoch besser aufgestellt“, begründete Sven Gierse den Durchmarsch. Spielerisch und individuell sei die HSV das beste Team gewesen, fügte der Coach hinzu. Gerne hätte er gesehen, dass seine Schützlinge in jedem Spiel so gefordert worden wären wie gegen Emsdetten. Trotzdem habe die Mannschaft die intern gesetzten Entwicklungsziele erreicht,

stellte Gierse zufrieden fest. Kaum war der Titelapplaus verhallt, fokussierte sich der Trainer bereits auf das nächste Ziel: die kommende Aufstiegsrunde. Nach Ostern beginnt die Qualifikation für die neuen Mannschaften. Dann wird Gierse seine Schützlinge als neue B-Jugend an den Start bringen. Dabei besteht die größte Herausforderung neben der Formierung eines neuen Kollektivs darin, sich auf die nun erlaubte defensivere Spielweise einzustellen. Gegen offensive Abwehrsysteme hält die HSV eine Fülle von Lösungen parat. „An den Laufwegen wird sich nicht viel ändern. Die finale Entscheidung wird nur anders ausfallen“, erklärt Gierse, der zuversichtlich ist, gegen Ferndorf, Eiserfeld und die SGSH eine schlagkräftige Sieben aufbieten zu können. In der Rolle des Fa-


voriten sieht er die Ferndorfer. Wie stark die Konkurrenz tatsächlich ist, sei derzeit noch nicht abzuschätzen. Welche Rolle, die neuen physischen Rahmenbedingungen spielen werden, müsse sich ebenfalls noch herausstellen. Mit drei festen Trainingseinheiten pro Woche will Gierse den 18-köpfigen B-Jugend-Kader auf Kurs bringen. Zudem vermeldet der ehrgeizige Coach, dass Torwart Marius Krenn fest zur HSV wechseln (bisher mit Doppelspielrecht HSG Lüdenscheid/HSV) und mit Karol Makowiecki ein Linkshänder die Lennetaler verstärken werde. Zuletzt spielte Makowiecki in der B I der HSG Lüdenscheid in der Verbandsliga.


FÖRDERTRAINING MIT Die HSV Plettenberg/Werdohl hat einen Schatz gehoben. Karina Traumüller, zuletzt als Bundesligaspielerin bei Borussia Dortmund aktiv, stieg in die Jugendförderung ein. Von ihrem gewaltigen Erfahrungsschatz können die HSV-Youngster nur profitieren. Anfang Oktober stand die erfahrene Spielmacherin zum ersten Mal in der Halle und fühlte den HSV-Talenten auf den Zahn. Möglich wurde die Verpflichtung der Pädagogin, weil die HSV einen Gönner fand, den das Konzept sofort

begeisterte. Dirk Alte, Geschäftsführer der Wilhelm Alte GmbH in Plettenberg, einem Spezialisten in Sachen industrieller Wärmebehandlung, ließ sich von den Initiatoren Holger Pfau und Michael Funke schnell überzeugen. Karina Traumüller ist keine Unbekannte in der Region. Die gebürtige Plettenbergerin lernte das Handball-Einmaleins beim TuS in der Viertälerstadt. Schnell ging das Talent die nächsten Schritte, wechselte noch als Jugendspielerin erst

by LMW Leichtmetallguss GmbH

• • • •

Pfannen Töpfe Woks Grillplatten

• • • •

Bräter Kasserollen Zubehör und vieles mehr...

Werksverkauf Mo - Fr: 08:00 - 16:00

Hönnestraße 59 58809 Neuenrade Telefon 02394 - 9189 0

www.eurolux-pfanne.de


KARINA TRAUMÜLLER

Karina Traumüller Sponsor Dirk Alte

Holger Pfau


zur TSG Adler Dielfen und dann 2005 zur HSG Blomberg-Lippe. 2009 verpflichtete Borussia Dortmund die Spielmacherin, die nach der letzten Saison eine Pause einlegte. Die 28-Jährige wohnt mit ihrem Mann Björn Traumüller mittlerweile wieder in Plettenberg. Dadurch wurde die Verpflichtung überhaupt erst möglich. Kinder und Jugendliche voranzubringen, liegt ihr im Blut. Ihre aktive Karriere sei aber noch nicht beendet. „Es juckt schon wieder in den Fingern“, sagte sie schon zu Beginn ihres Engagements. Einmal pro Woche bot die Ex-Borussin eine Zusatzeinheit an. Koordination, Kraft und positionsspezifische Aspekte standen dabei im Vordergrund. „Dinge, für die im normalen Training die Zeit fehlt“, erklärte Karina Traumüller. Separat werden die Außen und Kreisläufer sowie die Rückraumspieler gefordert und gefördert. „Das Feedback der Spieler und Eltern ist absolut positiv“, sagte sie.

g l o f r E m u z m e t s y Mit S Plettenberg

Attendorn

Bahnhofstraße 90 02391 60979-0

Windhauser Straße 43 02722 634885-0 www.vossloh.it


Immer da, immer nah.

Die wichtigste Absicherung für Handballer: Unsere Unfallversicherung für den Fall eines Falles – zuverlässig wie ein Schutzengel. Ihre Provinzial Geschäftsstelle

Axel Sedlatschek Bachstraße 2, 58840 Plettenberg Tel. 02391/609-888, Fax 02391/609-889 sedlatschek@provinzial.de


VOR ZEHN JAHREN


DER SPIELPLAN IN DER ÜBERSICHT - BIS ZUM SAISONENDE

14.04.2018 17:00

Kreisliga B Mst. HSG Siegtal

14.04.2018 17:00

Kreisliga A

HSV Plettenberg/Werdohl 2

14.04.2018 19:00

Verbandsliga

HSV Plettenberg/Werdohl

21.04.2018 16:15

Kreisliga A

TV Olpe 2

22.04.2018 17:30

Verbandsliga

TuS Hattingen

28.04.2018 17:15

Kreisliga A

TuS Drolshagen

28.04.2018 19:00

Kreisliga B Mst

Sport Union Altena

28.04.2018 19:30

Verbandsliga

PSV Recklinghausen

05.05.2018 19:00

Verbandsliga

HSV Plettenberg/Werdohl

06.05.2018 18:00

Kreisliga A

HSG Lennestadt-Würdinghausen

12.05.2018 17:00

Kreisliga A

RSVE Siegen 2

12.05.2018 19:15

Verbandsliga

RSVE Siegen

25.05.2018 16:00 A-Jugend TV Olpe 31.05.2018 00:00

wB-Jugend

SG Kierspe-Meinerzhagen

31.05.2018 00:00

wB-Jugend

HSV Plettenberg/Werdohl

31.05.2018 13:00

E-Jugend

HSV Plettenberg/Werdohl


HSV Plettenberg/Werdohl 3

SpH Richerfeld 57080 Siegen

SG Kierspe-Meinerzhagen

Sporthalle Riesei 58791 Werdohl

SV Teutonia Riemke

Sporthalle Riesei 58791 Werdohl

HSV Plettenberg/Werdohl 2

Kreissporthalle Olpe 57462 Olpe

HSV Plettenberg/Werdohl

Kreissporthalle Hattingen 45525 Hattingen

HSV Plettenberg/Werdohl 2

Sporthalle WĂźnne 57489 Drolshagen

HSV Plettenberg/Werdohl 3

Sauerlandhalle 58762 Altena

HSV Plettenberg/Werdohl

Sph. Reckl.-Nord 45657 Recklinghausen

SV Westerholt

SpH Albert-Schweitzer-Gymn. 58840 Plettenberg

HSV Plettenberg/Werdohl 2

Sporthalle Meggen 57368 Lennestadt

HSV Plettenberg/Werdohl 2

Rundturnhalle Hubenfeld 57080 Siegen

HSV Plettenberg/Werdohl

Rundturnhalle Hubenfeld 57080 Siegen

HSV Plettenberg/Werdohl Kreissporthalle Olpe 57462 Olpe

HSV Plettenberg/Werdohl

SpH Schulz. Rothenstein 58540 Meinerzhagen

SG Kierspe-Meinerzhagen

Sporthalle Riesei 58791 Werdohl

JSG Eiserfeld-Siegen

Sporthalle Riesei 58791 Werdohl


GUTSCHEIN*

FÜR 1 LUFTAUFNAHME IHRER IMMOBILIE IHR TEAM R.B. MAKLER AUS PLETTENBERG SCHENKT IHNEN* EINE LUFTAUFNAHME IHRES HAUSES – UND MIT ETWAS GLÜCK GEWINNEN SIE EINE REISE MIT DER AIDA Sie finden unser Gewinnspiel unter www.rb-makler.de/gewinnspiel. Unter den ersten 500 Teilnehmern* wird eine traumhafte Reise auf einem der bekanntesten Kreuzfahrtschiffe der Welt verlost – 7 Tage auf der AIDA. Die Luftaufnahme bekommt jeder Teilnehmer* kostenlos. * Das Angebot gilt nur für Teilnehmer mit Wohnsitz in Plettenberg, Werdohl und Herscheid

Freiligrathstr. 26 58840 Plettenberg Tel. 02391/92830 Fax 02391/928317 www.rb-makler.de info@rb-makler.de

Unter den ersten 500 Teiln ehm verlosen w ern* ir e Kreuzfahr ine t mit der AIDA !

HSV-Heft 06 Saison 17/18  

Das Vereinsmagazin der HSV Plettenberg/Werdohl

HSV-Heft 06 Saison 17/18  

Das Vereinsmagazin der HSV Plettenberg/Werdohl

Advertisement