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]WIE][]GESCHAFFEN,] ]UM][]IHR][]BUSINESS]] ]VORANZUBRINGEN.]

Die Bildschirmabbildungen sind simuliert. © 2013 Research In Motion Limited. Alle Rechte vorbehalten. BlackBerry®, RIM®, Research In Motion® sowie zugehörige Warenzeichen, Namen und Logos sind Eigentum von Research In Motion Limited und sind in den USA und anderen Ländern registriert und/oder werden dort verwendet. Alle anderen Warenzeichen sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.

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]WORK]/]LIFE] ]BALANCED.]

Die Bildschirmabbildungen sind simuliert. © 2013 Research In Motion Limited. Alle Rechte vorbehalten. BlackBerry®, RIM®, Research In Motion® sowie zugehörige Warenzeichen, Namen und Logos sind Eigentum von Research In Motion Limited und sind in den USA und anderen Ländern registriert und/oder werden dort verwendet. Alle anderen Warenzeichen sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.

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Editorial

ürzlich verbannte ein großes amerikanisches Suchmaschinenunternehmen all jene Apps aus seinem Appstore, die Werbung blockieren. Wirklich verwunderlich ist dieser Schachzug nicht, denn Adblocker stehen dem Geschäftsmodell des Suchmaschinenanbieters, das Schätzungen zufolge zu über 90 Prozent auf Werbeeinnahmen basiert, diametral gegenüber. Natürlich wird es in der offiziellen Kommunikation anders begründet – nämlich damit, dass die Werbeblocker-Apps bestimmte Richtlinien verletzten. Das kann man glauben, muss es aber nicht.

k

Sollte man es nicht glauben, so stellt die Verbannung der Adblocker im Grunde einen gehörigen Eingriff in die Selbstbestimmung der Nutzer dar. Die Selbstbestimmung, die doch sonst immer als das höchste aller Güter in der heutigen Online-Welt gilt. Einmal abgesehen davon, dass die Nutzer die Werbung als störend empfinden könnten, geht das Herunterladen der Banner immer auch zulasten des Datenvolumens, das bei vielen begrenzt ist.

Auf der anderen Seite ist es richtig, dass die ausgeprägte und weit verbreitete „Alles-ist-umsonst“-Mentalität auf Dauer nur über Werbung finanzierbar ist. Eine klassische Zwickmühle. Werden die Nutzer der Suchmaschine zu sehr gegängelt, dürften sie über kurz oder lang genervt reagieren und Alternativen nutzen, die es in der großen Online-Welt reichlich gibt. Und wenn diese User abwandern, sinken die Werbeeinahmen – auch ohne Adblocker.

Viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe,

Guido Piech Guido Piech, verantwortlicher Redakteur von MOBILE BUSINESS

IHR Feedback AN redaktion@mobilebusiness.de oder 02204/92140

3.13 MOBILE BUSINESS

007


[

topstory

]

e n o S p i RK 044

AM WE

Mobile Lösungen krempeln die Logistik um

❱❱❱ Es tut sich etwas im Bereich mobiler Lösungen für Lager und Logistik. Android startet eine Aufholjagd gegen Marktführer Windows CE, zugleich geht der Trend hin zu robusten Smartphones.

024

060

Innovation schweiSSt zusammen

❱❱❱ Bei der Einbindung von mobilen Endgeräten in den Industriealltag mangelt es nicht an Einsatzgebieten.

Was sich anhört wie Fiktion aus Agentenfilmen, ist längst Realität. Die Rede ist von Wirtschafts- und Wettbewerbsspionage in deutschen Unternehmen. ❱❱❱

[

mobile Market

[

]

008

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Über die Hälfte der deutschen Unternehmen verzichtet auf die Prüfung firmenintern genutzter Applikationen. ❱❱❱

012 Mobile Einkäufe im Wert von Milliarden – die Verkaufszahlen von Ebay sollen unterstreichen, dass immer mehr Verbraucher die Möglichkeiten zum mobilen Einkauf nutzen. ❱❱❱

014

❱❱❱ Interview mit Dr. Bernhard Tritsch, Director of Technical Community bei AppSense.

[

security

]

Gefahr im Verzug

❱❱❱ Das E-Mail-System Microsoft Exchange ist angriffsgefährdet. Besonders groß ist die Gefahr im Zusammenspiel mit Smartphones und Tablets.

[

Unter die Lupe genommen

008

Verbote helfen nicht

040

Neuer Einkaufsboom?

010

]

020

Apps sorgen für Ärger

019

strategy

❱❱❱ Damit Entwickler auch nach dem Download einer App kontinuierlich an deren Verbesserung arbeiten können, empfiehlt sich die Verwendung von App-Analyse-Tools.

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LOGISTICS

]

050 Spezialisten im Lager

❱❱❱ Im Interview berichtet Norbet Rickert, Sales Director Germany bei Motorola Solutions, über mobile Logistiklösungen.

Viel zu viele Putzmuffel

051

❱❱❱

Technologie als Allheilmittel?

Die Deutschen vernachlässigen die Pflege ihrer Handys.

❱❱❱ Wie viel Automatisierung ist wirklich notwendig, um die Lagereffizienz nachhaltig zu erhöhen?

053

012

00 6

MOBILE BUSINESS 3.13

Mobile Auskunftsstation mit Servicepotential

[ Standards ] Editorial005 Business-Apps042 Mobile Trends 052 Gadgets054 Ruggedized-Tablet-PC-Übersicht056 Business-Smartphone-Übersicht074 Lifestyle-Apps086 Mobile Events 088 Impressum090

❱❱❱ Mit gutem Service und prompter Information können Baumärkte ihre Kunden überzeugen.

018

086


INHALT

3.13 069

060

078

044

MANUFACTURING

]

[

mobile action

]

066

078

Im Inneren lauern die Details

Ohne Umwege zum Traumhaus

Die ZF Friedrichshafen AG setzt auf eine mobile Anwendung, um bei Messeauftritten Produkte mobil vorstellen zu können. ❱❱❱

❱❱❱ Die Immowelt AG ließ ihre Android-App von der Crowd testen.

080

069 Komplettes Spektrum abdecken

Im Interview erklärt Christian Huthmacher, Vorstand der Commsult AG, die verschiedenen Einsatzgebiete mobiler Endgeräte in produzierenden Unternehmen. ❱❱❱

Sportlich abgestimmt

❱❱❱ Für die mobile Serviceannahme stattet das Porsche Zentrum Pforzheim seine Serviceberater mit Tablet-PCs aus und löst damit die papierbasierte Checkliste ab.

070

Mobilisierung von Mensch und Maschine

[

❱❱❱

Mobile Endgeräte sind längst kein Fremdkörper mehr in der Produktionswelt – dies beweist das Angebot spezieller Apps, die Teile des ProduktionsManagement-Prozesses abbilden können.

082

[

INNOVATIONS

077 Blitzschnelles surfen

Das neue HTC One soll das Erlebnis für Nutzer neu definieren und die Messelatte für andere Smartphones höher legen. ❱❱❱

]

BACKGROUND

]

Effiziente Prüfabläufe

Abb.: Apple® iPad® 2

[

auf SAP®

❱❱❱ Welche Rolle spielen BlackberrySmartphones bei der Tüv Rheinland Service GmbH und wie hilft eine App bei der Fahrerlaubnisprüfung?

084 Abhilfe dank Hybrid-App

Immer mehr große Unternehmen statten ihre Mitarbeiter mit den neuesten Tablet-Geräten aus. Dies soll zwar die Arbeitsabläufe vereinfachen, doch treten hier auch oft Probleme auf. ❱❱❱

054

060


Mobile Market

Apps

, die IT-Administratoren in Deutschland am häufigsten auf die „Blacklist“ setzen: 66 %

Gemäß der Studie wissen die Verantwortlichen nicht, ob nur Business-Apps zum Einsatz kommen oder auch Spiele und unerwünschte File-Sharing-Programme. Immerhin: 35 Prozent der befragten deutschen Firmen nutzen eine Blacklist, um die Nutzung bestimmter Applikationen auszuschließen. Sie fürchten Sicherheitslücken (84 Prozent) oder einen Abfall der Produktivität (34 Prozent).

Dropbox auf der Blacklist Zwar gibt es viele geschäftsrelevante Anwendungen, die den Arbeitsalltag erleichtern. Doch nicht jede davon findet den Segen der IT-Abteilung. Unter den befragten Unternehmen steht der File-Sharing-Dienst Dropbox länderübergreifend auf der schwarzen Liste: 54 Prozent der deutschen Unternehmen verbieten dessen Nutzung, in Großbritannien sind es gar 76 Prozent und in Frankreich immerhin noch 51 Prozent. Auch bei Spielen wie Angry Birds sehen IT-Administratoren laut Studie rot. Es steht ganz oben auf der Verbotsliste: 66 Prozent der Firmen untersagen die Nutzung der App. In Großbritannien sind es ebenfalls 66 Prozent, in Frankreich 51 Prozent.

Facebook kaum geduldet Nicht zuletzt sorgen Social-Media-Kanäle für Unmut bei den IT-Verantwortlichen, allen voran

00 8

MOBILE BUSINESS 3.13

57 % 54 % Quelle: Absolute Software

ertrauen ist gut, Kontrolle ist unbequem: Über die Hälfte (56 Prozent) der deutschen Unternehmen verzichten auf die Prüfung firmenintern genutzter Applikationen. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Vanson-Bourne-Studie im Auftrag von Absolute Software.

53 % 43 %

Angry Birds

Facebook

Dropbox

Plant vs. Zombies

Youtube

das Onlinenetzwerk Facebook. Ganze 57 Prozent der befragten hiesigen Firmen verweisen die Plattform auf die Blacklist, in Großbritannien sind es 70 Prozent, in Frankreich gar 75 Prozent. Im Gegensatz zu Deutschland findet sich in Frankreich und Großbritannien auch Twitter unter den fünf meistgehassten Apps. 54 Prozent der französischen und 61 Prozent der britischen IT-Verantwortlichen setzen den Nachrichtendienst auf die schwarze Liste.

www.absolute.com


weitere Artikel 012 i

Einkaufsboom

Mobilkäufe im Wert von Milliarden wer kauft wo?

014 i

App-Entwicklung

Um Apps zu verbessern, ist der Einsatz von App-Analyse-Tools ratsam. 018 i

Putzmuffel

Die Deutschen vernachlässigen ihre Smartphones – Tipps zur Pflege.

Der Albtraum für IT-Administratoren

s p p A

r u f n e g sor

r e g r a

3.13 MOBILE BUSINESS

009


[

mobile market

]

Wie unvorsichtig sind die Deutschen?i

Plumps ... I

m Dezember sowie im Juli verlieren die Deutschen die meisten Gegenstände – auch Mobiltelefone. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Online-Backup-Anbieters Mozy. Etwas zu verlieren ist immer ärgerlich. Besonders schlimm ist es, wenn an den verlorenen Gegenstand Erinnerungen geknüpft sind, die dann ebenfalls unwiderruflich verloren sind. Die Deutschen sind im Vergleich zu den Engländern, Franzosen, Iren und Amerikanern keine groSSen Verlierer. Nur 36 Prozent der Deutschen verlieren einen oder mehrere Gegenstände im Jahr. Dabei verlieren mehr Männer (23 Prozent) als Frauen (15 Prozent) ihren Geldbeutel. Umgekehrt sieht es bei Smartphones aus: hier liegen die deutschen Frauen mit 21 Prozent deutlich vor den Männern (13 Prozent). Insgesamt haben 23 Prozent der Deutschen schon einmal ein Mobiltelefon verloren, weil es ihnen in die Toilette gefallen ist. Der Verlust tut weh Weltweit haben 70 Prozent der Befragten und in Deutschland knapp 25 Prozent schon einmal ein mobiles Endgerät verloren. Dabei haben sich die Befragten in Deutschland fast genauso sehr über den Verlust der gespeicherten Daten geärgert wie über den Verlust des Gegenstandes selbst. www.mozy.de

ZAHLEN und Fakten

11,4

Der weltweite Umsatz mit Mobile Advertising wird dieses Jahr 11,4 Mrd. US-Dollar erreichen, 2012 waren es nur 9,6 Mrd. US-Dollar. ##Quelle: Gartner

25.000.000.000 Bis Februar 2013 haben Musikfans mehr als 25 Mrd. Songs aus dem iTunes-Store heruntergeladen. ##Quelle: Apple

Sechzig Bis 2017 wird für Deutschland ein jährliches Durchschnittswachstum des mobilen Datenverkehrs von 60 Prozent erwartet. ##Quelle: Cisco

2hundert

achtzig

Weniger als zehn Prozent von 280 befragten Führungskräften, die selbst nicht aus der IT-Abteilung stammen, glauben, dass ihre verantwortlichen IT-Kollegen innovative Lösungen für mobiles Arbeiten entwickeln. ##Quelle: Symantec

Top-10-LGeisgetenstände in Deutschland verlorener

1. Schmuck n 2. Sonnenbrille /Mobiltelefon ne ho tp ar 3. Sm rieftasche 4. Geldbeutel/B irm 5. Regensch epass 6. Ausweis/Reis 7. Fahrrad 8. Schlüssel Kreditkarte 9. Bank- oder en 10. Unterlag

01 0

MOBILE BUSINESS 3.13

4.400.000 Im deutschen Markt stiegen die Verkaufszahlen von Tablets von 2,1 Mio. Geräten 2011 auf rund 4,4 Mio. im Jahr 2012, ein Plus von 122 Prozent. ##Quelle: Bitkom

42,5 %

Ganze 42,5 Prozent der deutschen Unternehmen ignorieren Sicherheitsrisiken durch Bring your own Device. ##Quelle: Logicalis


[

mobile market

]

om Sofa aus mit dem Tablet oder in der U-Bahn per Smartphone einkaufen? Die Verkaufszahlen von Ebay sollen unterstreichen, dass immer mehr Verbraucher die Möglichkeiten zum mobilen Einkauf nutzen. Für 2012 verzeichnete das Online-Auktionshaus ein über mobile Endgeräte erzieltes Handelsvolumen von 13 Mrd. US-Dollar auf seinem weltweiten Webmarktplatz.

V

Mobilkäufe im Wert von Milliarden

Neuer Einkaufs-

boom?

Für das Jahr 2013 wird eine weitere Zunahme der mobilen Transaktionen erwartet: So prognostiziert der Anbieter ein Mobile-Handelsvolumen von etwa 20 Mrd. US-Dollar. Dies käme einer Steigerung von mehr als 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gleich. Bereits heute geben die Nutzer von Ebay weltweit jede Sekunde 500 US-Dollar für Käufe per Smartphone und Tablet aus. Desweiteren kaufen die User durchschnittlich alle 1,3 Sekunden mobil ein Produkt auf dem deutschen Marktplatz, am häufigsten in den Kategorien Elektronik, Mode, Autoteile & Zubehör sowie Haus & Garten. www.ebayinc.com

Mobiles Handelsvolumen

Ebay weltweit in Milliarden US-Dollar

0,6

2,0

2009

2010

5,0 2011

13,0 2012

Quelle: Ebay

20,0 Prognose

2013

01 2

MOBILE BUSINESS 3.13


[

mobile market

Nutzung mobiler Präsenzen

Anteile der Websitebesucher, die auch die mobile Präsenz nutzen

26,1 %

Lufthansa

23,8 %

Vente-Privee.com

23 %

Ebay

22 %

Booking.com

17,7 %

Douglas

16,1 %

Zalando

9,6 %

Opodo.de

8,0 %

Ryanair

5,2 %

Mobile Tauglichkeit von Webshops

eder zweite deutsche Internetnutzer erwartet heute von einem Webshop, dass dieser auch mobil erreichbar ist – sei es über eine für die mobile Nutzung optimierte Website oder eine Shopping-App. So lautet ein Ergebnis des aktuellen W3B-Reports. Dabei zeigen sich hinsichtlich der mobilen Nutzungsintensität je nach Webshop laut Studie deutliche Unterschiede. So gibt es Shops, deren mobile Auftritte von nicht einmal jedem zehnten Besucher parallel auch mobil genutzt werden. Andere Onlineshops hingegen werden bereits von über einem Fünftel ihrer Nutzer auch mobil per Smartphone, Tablet & Co. besucht. Besonders hohe Anteile mobiler User weisen die großen Marktplätze Ebay (siehe Artikel links) und Amazon auf: Bei ihnen sind es jeweils gut 22 Prozent der Besucher, welche die Shops innerhalb des letzten Halbjahrs (auch) mit Smartphones oder Tab-

lets aufgesucht haben. Unter den Besuchern der Webshops von H&M und der Parfümerie Douglas finden sich ebenfalls hohe Anteile mobiler Nutzer, so ein weiteres Ergebnis. Auch für Shopping-Clubs haben die mobilen Präsenzen eine große Bedeutung. Bei ihnen liegt der Anteil der mobilen Nutzer im letzten Halbjahr im Durchschnitt bereits bei 15 Prozent.

Deutsche Bahn hat die Nase vorn Bei Websites aus dem Reisebereich ist die Spannweite der Nutzung noch größer als bei Webshops. Während bei einigen Websites lediglich jeder 20. Besucher bereits mobiler Nutzer ist, liegt der Höchstwert bei über einem Drittel. Spitzenreiter sind hier laut Erhebung die mobilen Präsenzen der Deutschen Bahn und der Lufthansa. Fazit der Untersuchung: Auf Nutzerseite ist „Mobile“ wichtig und wird von vielen aktiv neben der „klassischen“ Internetpräsenz genutzt. Dabei hängt die mobile Nutzungsintensität von Shops und Websites von zahlreichen Faktoren ab: von der Art der angebotenen Produkte und Services über die Affinität der Kundengruppe bis hin zur Qualität der mobilen Sites und Apps.

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. will mit dem Ratgeber „Enterprise Mobility & Innovations“ Orientierung und rechtliche Handlungsempfehlungen für den richtigen Einsatz von mobilen Endgeräten in Unternehmen bieten. Der 36-seitige Leitfaden stellt Vorteile und Potentiale mobiler Arbeitsumfelder für Entscheidungsträger im Personalwesen vor. Die Experten der Unit Enterprise Mobility der Fachgruppe Mobile zeigen Lösungen für Kunden und Mitarbeiter auf sowie rechtlich erforderliche MaSSnahmen zur Risikosenkung für Unternehmen. Weitere Kapitel behandeln Rechtssicherheit in der Mobile Cloud, Steuerung von Mitarbeitern durch MobileWorkforce-ManagementLösungen sowie konkrete Anwendungsfälle in der Versicherungs- und in der Gesundheitsbranche. www.bvdw.org

Schwerpunkte der Publikation ◗ Enterprise Mobility: Lösungen für Kunden und Mitarbeiter ◗ Bring your own Device (BYOD) & Recht: Erforderliche Maßnahmen zur Risikosenkung ◗ Rechtssicher in die mobile Cloud ◗ Mobile Workforce Management: Teams effizient steuern ◗ Mobile Innovationen bei Versicherungen sowie im Gesundheitswesen

www.w3b.org

w

J

Wer kauft wo?

Rechtliche Empfehlungen Quelle: Fittkau & Maaß Company

Deutsche Bahn

Neuer Mobility-Leitfaden

3.13 MOBILE BUSINESS

013

]


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mobile market

]

app-entwicklung

Unter die Lupe genommen

Damit Entwickler auch nach dem Download einer App kontinuierlich an deren Verbesserung arbeiten können, empfiehlt sich die Verwendung von App-Analyse-Tools.

B

asierend auf den damit generierten Daten lässt sich die Weiterentwicklung am Nutzerverhalten ausrichten und so in die strategische Planung eines Unternehmens einbinden. Die Entwicklung einer App ist grundsätzlich ein zeit- und kostenintensives Projekt, das aus vielen kleinteiligen Schritten besteht. Je nach Komplexität belaufen sich die Kosten zumeist auf fünf- bis sechsstellige Beträge. Damit sich diese Investition lohnt, sollte vorab geklärt werden, welche Ziele mit der Applikation verfolgt werden. Bei einer Shopping-App lässt sich noch recht leicht am Umsatzvolumen erkennen, ob sie gut funktioniert. Bei bleme feststellen und durch ein Bugfixing-Update komplexeren Anwendungen wie etwa dem beheben. Onlinebanking wird die Kontrolle der Benutzerfehler wie fehlerhafte und ungültige ForZiele schon schwieriger. mulareingaben werden häufig durch nicht eindeutig formulierte Eingabeaufforderungen oder fehlerhafte Eingabeprüfungen im Hintergrund ausgelöst. Mit der Analyse werden diese Benutzerfehler erfasst und die Ursachen können daraufhin behoben werBei der konkreten Gestaltung einer App ist der begrenzte Darden. stellungsplatz auf mobilen Endgeräten eine Hürde. Dies hat Für die Weiterentwicklung von Apps kann es verzur Folge, dass ein Betreiber den Inhalt und das Design seiner schiedene Gründe geben: Die Entwicklung neuer Applikation ganz bewusst wählen muss. Der eingeschränkte Endgeräte etwa bedeutet häufig auch eine AnpasInhalt und die Usability sollten also den Erwartungen der User sung der Applikation. Das iPhone 5 hat beispielsentsprechen, ebenso sollte die Darstellung für die am meisten weise ein größeres Display als seine Vorgänger. genutzten Endgeräte optimiert sein. Wenn die Analyse zeigt, dass viele Nutzer der App Wenn das Nutzungsverhalten der Anwender einer ständibereits mit dem neuen Endgerät arbeiten, sollte das gen Kontrolle unterliegt, werden ungenutzte Inhalte schnell Update, das die Nutzung des größeren Displays bemerkt und können entweder entfernt oder bei hoher Releerlaubt, zeitnah entwickelt werden. Bei der Untersuvanz an eine passendere Position gerückt werden. Um wirtchung von iOS-Apps gilt außerdem die Berücksichschaftlich erfolgreich zu arbeiten, ist es wichtig, die App als tigung des Third-Party-Agreements des Herstellers. kontinuierliches Projekt zu sehen, das nicht mit dem Launch Dieses besagt, dass Daten, die in der Applikation endet. generiert werden, nicht mit Drittanbietern geteilt werden dürfen. Fehler und Behebung Updates und Weiterentwicklungen sollten generell anhand der Ergebnisse aus der Analyse ausgeIm Idealfall ist eine App schon vor dem Launch so weit getessteuert werden. Solange die Nutzerzahlen hoch und tet, dass ihre Ziele und Funktionen einwandfrei erreicht werden die Fehlermeldungen niedrig sind, müssen Updates können. Dennoch treten häufig Probleme und Fehlermeldunnicht zwingend sofort durchgeführt werden. Eine gen auf, die sich in zwei Kategorien einteilen lassen: techniumfassende Analyse zeigt schlussendlich, inwiesche Fehler und Benutzerfehler. Technische Fehler können weit die App zum gesamten Erfolg des Geschäftsim schlimmsten Fall zum kompletten Absturz der App führen. modells beiträgt und inwieweit die Ziele erreicht Solche Probleme können beispielsweise nach einem Systemwerden. So kann ihr Stellenwert genauer bestimmt Update des mobilen Betriebssystems auftreten, da durch die und entsprechend in der strategischen Unternehneuen Konfigurationen Kompatibilitätsprobleme entstehen. mensplanung berücksichtigt werden. Alexander Schreiber Mit den Daten aus der Analyse kann der Betreiber diese Pro01 4

MOBILE BUSINESS 3.13


mobile market

Gründe für eine

App-Analyse ◗ Um im Wettbewerb mit Apps zu bestehen, muss die App unter Usability- und Content-Gesichtspunkten den Erwartungen ihrer Nutzer entsprechen. Erkenntnisse über diese Erwartungen liefert eine professionelle App-Analyse, die unter Einhaltung aller relevanten Datenschutzbestimmungen die Nutzung der Apps erfasst, misst und bewertet. Die gewonnenen Erkenntnisse werden von App-Betreibern und -Entwicklern genutzt, um die Bedienbarkeit der App zu verbessern, Schwachstellen in der App aufzudecken, Fehleranfälligkeiten zu verringern sowie den Inhalt an die Erwartungen der Benutzer anzupassen.

Eine professionelle App-Analyse besteht aus den Teilbereichen: ◗ Tracking der Nutzerdaten ◗ Auswertung und Analyse der Daten ◗ Darstellung der Daten in Reports zu den Themen Reichweite, Inhalt, Ziele, Client-Info und Nutzerfreundlichkeit

Quelle: Alexander Schreiber, Produktmanager bei Mindlab Solutions

3.13 MOBILE BUSINESS

015


[

mobile market

]

Mobility-Personal

gesucht Sind Sie bereits auf der Suche nach IT-Fachkräften, die auf Mobility-Themen spezialisiert sind? Nein, aber könnte bald der Fall sein: 20,1 % Ja: 3,9 % Weiß nicht: 11,3 % Nein, Mobility-Themen sind uninteressant: 64,7 % Quelle: Techconsult; Basis: 200 deutsche Unternehmen und Organisationen mit 10 bis 999 Mitarbeitern. Gewichtete Datenauswertung

App-Entwicklung ist gefragt

Mobile hat Tradition

Interview mit Prof. Michael Beigl, Dekan der Fakultät für Informatik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), über die Ausbildung von Mobility-Spezialisten an hiesigen Hochschulen ◗◗Herr Beigl, wie ist es in deutschen Hochschulen derzeit um die Ausbildung von MobilitySpezialisten – insbesondere von App-Entwicklern – bestellt? Sehr gute praktische Programmierkenntnisse sind mittlerweile in allen Informatikstudiengängen an den Hochschulen Voraussetzung und werden abgeprüft. An den Hochschulen werden die gängigen Programmiersprachen (Java, objektorientiertes C) sowie -umgebungen eingesetzt. Diese finden sich auch in abgespeckter Form bei der App-Entwicklung wieder.

Michael Beigl:

◗◗Wie wird man eigentlich App-Entwickler – gibt es typische Ausbildungswege? Eine App-Entwicklung ist von Seiten der Programmierkenntnisse weniger aufwendig als die Entwicklung einer anderen Software-Anwendung. So umfasst etwa die Programmierung innerhalb des Pflichtpraktikums während des Informatikstudiums in den ersten Seiten typischerweise mehrere 1.000 Zeilen Code. Eine typische App hat aber im Schnitt nur 1.000 Zeilen Code. Einen Unterschied gibt es natürlich

Beigl:

01 6

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dennoch zwischen der Entwicklung für Mobile Computing und beispielsweise Geschäftssoftware: die Benutzerschnittstelle.

◗◗Welche Studiengänge bzw. Kurse bietet Ihre Hochschule speziell im Mobility-Bereich an?

Smartphones und Apps haben bei uns eine lange Tradition: Hier wurde u.a. 1993/94 der erste Webbrowser für Smartphones entwickelt. Kurz danach waren die Inhalte schon in Praktika und Seminaren vertreten. Die erste Vorlesung in diesem Bereich wurde bereits 1998 angeboten. Dieses Konzept trägt bereits heute Früchte: Unsere Studierenden haben etwa 2012 im Imagine Cup die ersten beiden Plätze in der Kategorie Windows Phone belegt. Beigl:

◗◗Inwieweit wollen Sie Mobility-Themen künftig verstärkt in das Ausbildungsprogramm aufnehmen? Bei den Programmiertechniken und der SoftwareEntwicklung sind wir bereits exzellent aufgestellt. Neue Fragestellungen ergeben sich im Bereich Gestaltung der Mensch-Maschine-Interaktion, der Augmented Reality – insbesondere mit der Verfügbarkeit dieser Technologie für jedermann, z.B. der Google Glasses, sowie der Nutzung der Sensorik in den Geräten.

Be igl :

Ina Schlücker

„An unserem Institut wurde 1993/94 der erste Webbrowser für Smartphones entwickelt“, so Prof. Michael Beigl, Dekan der Fakultät für Informatik am Karlsruher Institut für Technologie.


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[

mobile market

]

Reinigung mobiler Endgeräte

Viel zu viele Putzmuffel Ob jung oder alt, Frau oder Mann, Ost oder West: Die Deutschen vernachlässigen die Pflege ihrer Handys. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom. emäß der Erhebung reinigt nur gut jeder vierte Handybesitzer (27 Prozent) die Oberfläche seines Mobilfunkgerätes bewusst und intensiv. Knapp die Hälfte (49 Prozent) säubert es nur gelegentlich und flüchtig, etwa durch Abwischen an der Kleidung. Jeder Achte reinigt sein Mobilfunkgerät nie. Nicht einmal jeder 50ste Handybesitzer säubert sein Gerät wöchentlich.

G

„Handys und insbesondere Smartphones sollten allerdings regelmäßig gereinigt und gepflegt werden“, betont Bitkom-Experte Bernd Klusmann. „Das ist nicht nur eine Frage der Ästhetik. Handys können Keime übertragen, weshalb eine regelmäßige Reinigung von Displays und Tastaturen gerade in der Erkältungszeit sinnvoll ist.“ Zwar seien die Touchscreens sehr robust, sonst würden sie der tagtäglichen Beanspruchung nicht standhalten. Doch bereits mit den ersten Berührungen verliert der Touchscreen seine Sauberkeit. Klusmann: „Schweiß und Fett setzen sich in winzigen Kratzern ab, die selbst bei sachgemäßer Bedienung der Handys entstehen.“

Hoher Ekelfaktor Desweiteren ekelt sich laut Umfrage mehr als jeder siebte Deutsche (15 Prozent) davor, das Mobiltelefon anderer Leute zu benutzen – Frauen (18 Prozent) häufiger als Männer (13 Prozent). Umgekehrt hätten jedoch 18 Prozent aller Deutschen grundsätzlich keinen Ekel davor, Handys fremder Personen zu nutzen. Knapp zwei Drittel sagen, bei dieser Frage sei für sie weniger das Smartphone als vielmehr das Erscheinungsbild des Besitzers entscheidend.

www.bitkom.org

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Der perfekte

Tipps

zur Reinigung und Pflege von Smartphones Keine scharfen Reinigungsmittel

Auch wenn es naheliegend erscheint, Handys mit einem Glasreiniger zu säubern: Scharfe Reinigungsmittel sind für die Oberfläche eines Touchscreens ungeeignet. Spülmittel und Seifenlaugen können langfristig die fettabweisende Oberfläche der Geräte beschädigen und so ihre Bedienbarkeit beeinträchtigen.

Kein Wasserkontakt

Elektronische Geräte sollten grundsätzlich nicht mit Wasser in Berührung kommen. Denn eindringende Feuchtigkeit kann elektronische Schaltkreise korrodieren lassen und ein Handy nachhaltig beschädigen.

Desinfektion schützt vor Keimen

Alkohol desinfiziert und eignet sich generell für den Kampf gegen Keime. Doch er greift die fettabweisende Oberfläche der Handys an und sollte möglichst selten verwendet werden. Besser geeignet sind spezielle Hygienesprays mit einer keimabtötenden, antibakteriellen Wirkung.

Besser trocken reinigen

Für die tägliche Pflege eignen sich z.B. Reinigungstücher für Monitore und andere elektronische Geräte. Zur Not lassen sich auch Brillenputztücher aus Mikrofaser verwenden. Mikrofaser nimmt selbst in trockenem Zustand Fettschmutz auf. Bei der Trockenreinigung sollte man allerdings darauf achten, dass sich keine groben Partikel auf dem Touchscreen befinden: Sie können beim Reiben Kratzer hinterlassen.

Verschmutzung vermeiden

Der beste Schutz gegen verschmutze Handyoberflächen besteht darin, Verschmutzungen zu vermeiden. Als größte Schmutz- und Bakterienquelle gelten Mahlzeiten, die während des Telefonierens eingenommen werden. Zurückbleibende Essensreste begünstigen das Wachstum von Keimen. Wissenschaftler haben zudem Spuren von Handcremes und Schminke als Nährboden für Krankheitskeime entdeckt.

mobile market

Urlaubstrip Deutsche Reisende wollen ihre Smartphones im Jahr 2013 stärker für Reiserecherchen, Buchungen, Check-in und Umbuchungen nutzen.

Dieser Vorsatz der Smartphone-Besitzer zeigt sich im „Consumer Travel Report 2012“, den das Marktforschungsunternehmen Phocus Wright im Auftrag von Branchenspezialist Amadeus erstellt hat. Über alle Prozessschritte des Reisens hinweg soll sich eine Steigerung der geplanten Mobilnutzungsquote um zehn bis 15 Prozentpunkte abzeichnen. So geben 15 Prozent der befragten Reisenden an, im Jahr 2012 mit einem Smartphone nach einem Flug oder einem Hotel gesucht zu haben – in den kommenden zwölf Monaten wollen sich 26 Prozent mobil um Transport und Unterkunft kümmern. Bei der Buchung von Hotels oder Flügen lag die Quote 2012 bei zehn Prozent, 2013 wollen doppelt so viele Nutzer über ihr Smartphone buchen. Als Check-inInstrument (für Flug, Hotel, Bahn oder Mietwagen) nutzten 2012 neun Prozent der Befragten ein mobiles Telefon – diese Quote kann

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Reise plan ung per Ha ndy

2013 auf 22 Prozent steigen. Auch die Funktion des Smartphones als Ticket für Flug oder Bahn gewinnt an Bedeutung: Haben 2012 noch neun Prozent der Befragten ihr Ticket im Telefon bei sich getragen, so sind 2013 bis zu 23 Prozent möglich. Die Grenzen des Wachstums sind eher technisch bedingt. Die Amadeus-Studie „Empowering Inspiration“ zeigte im Jahr 2012 harte Faktoren, die Smartphone-Besitzer davon abhalten, mit ihrem Endgerät in Sachen Reisen aktiv zu werden: Für 55 Prozent ist beispielsweise der Bildschirm zu klein, 37 Prozent halten die Kosten für das mobile Surfen für zu hoch, 35 Prozent finden die Verbindungen zu schlecht und die Ladezeiten zu lang. Trotz dieser Kritikpunkte erwartet Uta Martens, Vertriebsleiterin von Amadeus Germany, dass auf Dauer der Nutzen überwiegt: „In dem Maß, in dem sich Flatrates etablieren und in dem Reiseanbieter ihre Plattformen auf Smartphones abstimmen, werden Mobiltelefone zum Dreh- und Angelpunkt jeder Reise.“

www.de.amadeus.com

„20 Prozent der deutschen Nutzer wollen Hotels oder Flüge 2013 über ihr Smartphone buchen.“ 3.13 MOBILE BUSINESS

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MOBILE BUSINESS - Das Trendmagazin berichtet monatlich über mobiles Management und mobile Technologien in Unternehmen. MOBILE BUSINESS: Life...

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