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vorwort Dezember < 2013

IHR SPEZIALIST FÜR DOKUMENTENMANAGEMENT

Viele Fragen Kommt die Große Koalition tatsächlich, werden sich die Koalitionäre noch mit einigen offenen Fragen der Digitalwirtschaft auseinandersetzen müssen. > Am 10. Dezember hätte der Nationale IT-Gipfel in Hamburg stattfinden sollen. Ohne einen neuen Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, der traditionsgemäß dazu einlädt, setzte man die Planungen jedoch zunächst aus und verschob den Gipfel unbestimmt auf „Anfang 2014“. Denn die Verhandlungen von CDU, CSU und SPD von Ina Schlücker, Redakteurin IT-DIRECTOR zogen sich zuletzt etwas in die Länge. Und zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Ausgabe am 5. Dezember war noch nicht absehbar, ob der ausgehandelte Koalitionsvertrag bei den Parteimitgliedern der SPD Zustimmung findet. Doch wagen wir einen Blick nach vorne: Geht man von einer positiven Resonanz der Genossen aus, wird demnächst eine Große Koalition regieren. Bereits in den Verhandlungen haben sich die Parteien mit vielen ITK-Aspekten beschäftigt. Doch insbesondere die Branchenverbände hielten sich mit harscher Kritik nicht zurück. So begrüßte der Eco-Verband der deutschen Internetwirtschaft zwar den hohen Stellenwert der Internet- und Netzpolitik unter den Koalitionären. Gleichzeitig erachtete man allerdings zwei Themen als kritikwürdig. Laut Eco wird die geplante Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung nicht nur zur finanziellen Belastungsprobe für die Internetbranche, sondern wird sich auch negativ auf die Nutzung von TK-Diensten auswirken. Denn die mit einer Vorratsdatenspeicherung verbundene „anlasslose Totalüberwachung“ hat nicht zuletzt aufgrund der jüngsten Spähaktionen einen faden Beigeschmack. Und der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) sieht vor allem bei der strukturpolitischen Verankerung der digitalen Agenda ein Defizit. Er bemängelt etwa das Fehlen eines eigenen Ausschusses im Bundestag für das Querschnittsthema Digitalpolitik. Letztlich sind Koalitionsverträge nicht in Stein gemeißelt, sondern gelten vielmehr als Absichtserklärung. Von daher bleibt es spannend, welche Entscheidungen wohl künftig in der Tagespolitik getroffen werden. <

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Inhalt 2013 > dezember

Kein Potential verschenken: Unternehmen sollten auf eine

Ein genauer Blick lohnt: Lizenzen in der Cloud? „Gibt es nicht“

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Mobility-Strategie setzen, um kein Potential zu verschenken.

Aktuelles > Unternehmen

8 Big Data aus der Box IBM will künftig auf eine eigene ­In-Memory-Plattform setzen, um die Datenanalyse in den Unternehmen in Schwung zu bringen.

10 Zentrale Plattform für die Cloud Mehr als 11.000 Besucher kamen zum diesjährigen „Fujitsu Forum“ nach München.

12 Druck in der Beratung Der Output-Spezialist Kyocera erläutert das Konzept s­ einer Managed Document Services.

13 Fließende Dokumentenprozesse Wie der Umgang mit Geschäftsbelegen effizienter wird

14 Offshoring in Indien Was bringt das Auslagern der Software-Entwicklung nach Indien?

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wird oft gesagt, da die Software nicht installiert wird.

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Interview mit Dr. Kai Höhmann, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der Seven Principles AG

Titelthema > Enterprise Mobility

32 Apps auf dem Prüfstand

16 Kein Potential verschenken

Interview mit Andreas Grabner, Technology Strategist bei ­Compuware APM

Die Anzahl mobiler Mitarbeiter steigt unaufhaltsam. Das erhöht den Druck auf die Unternehmen, Smartphones, Tablets & Co. in die Geschäftsabläufe zu integrieren, um kein Potential zu verschenken.

30 Der Arbeitsplatz wird mobil Der IT-Arbeitsplatz aus der Cloud macht die Anwender mobil, versorgt die Fachbereiche flexibel mit den benötigten IT-Ressourcen und hilft der IT-Abteilung, sich auf Strategiethemen zu konzentrieren.

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Vom Mainframe in die ­Hosentasche

Durch den Einbezug von Geo­ informationen in die Prozesse ­kommunaler Verwaltungen sind qualitative Verbesserungen etwa im Hinblick auf das Stadtmarketing möglich.

36 Smart-Home-Lösungen – das Eigenheim unter Kontrolle

Interview mit Olaf Erichsen, ­Managing Consultant beim ­Beratungsunternehmen mm1


dezember < 2013

Ein neuer Blickwinkel: Weg von der routinemäßigen Instandhaltung

Wichtiges Wissen verbreiten: Anlagenbauer SMS Siemag

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der IT-Infrastrukturen

setzt auf eine unternehmensweite Wissensplattform

Software > Lizenzmanagement

Organisation > IT-Konsolidierung

38 Ein genauer Blick lohnt

48 Ein neuer Blickwinkel

Lizenzen in der Cloud? „Gibt es nicht“ wird häufig behauptet, denn die Software wird nur im Browser genutzt und dann „per use/click“ ­abgerechnet. Doch es lohnt sich, ­genauer hinzusehen.

Weg von der routinemäßigen Instandhaltung der IT-Infrastrukturen: Nachdem im ersten Schritt der ITKonsolidierung der Fokus hauptsächlich auf Effizienzsteigerungen lag, rückt jetzt die Agilität der Infrastrukturen in den Blickpunkt.

42 Ordnung im Lizenzbereich Die Wulf Isenberg GmbH & Co. KG führte eine Software-Asset-­ Management-Lösung (SAM) ein, um das eigene Lizenzmanagement zu optimieren.

44 Drei Städte, ein Asset ­Management

Ein Kommentar von Michael ­Bernau, Brand Manager bei der Dell Software Group

Die Baloise Group konsolidierte ­europaweit ihre heterogenen IT-­ Infrastrukturen.

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Virtualisierung reduziert CO2­-Ausstoß

Eine Hamburger Berufsschule hat ihre Server und Desktops virtualisiert – und spart damit nicht nur Zeit und Geld.

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Praxis > Portale

60 Wichtiges Wissen verbreiten Software für Versorger und Industrie www.psi.de

Mit einem entsprechenden Softwaretool inventarisierte Kommunalbit die gesamte Hard- und Softwarelandschaft dreier Städte. IT Director Inselanzeige 55x40 mm.indd

46 Mehr als nur Compliance

56 Einheitliche Datenbasis

52 Eines für alle

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26.01.2012 13:34:06

Ein neues, zentrales Intranet fördert bei den Vitos-Kliniken den unternehmensweiten Wissenstransfer.

Interview mit Dr. Andreas Schumann, CIO der auf Hütten- und Walzwerktechnik spezialisierten SMS Siemag AG

Standards 3 Vorwort: Viele Fragen 55 Buchseite zum Thema IT-Konsolidierung 64 Veranstaltungen: Termine 66 Letzte Seite: Vorschau und Impressum

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aktuelles aktuelles > unternehmen

Neuer Vertriebs-Chef

TÜV Rheinland integriert Secaron > Der TÜV Rheinland investiert weiter in den Ausbau seiner Position am Markt der Informationssicherheit: Mit Integration der Münchener Secaron AG will der Dienstleister zu einem der führenden unabhängigen Anbieter für Informationssicherheit am deutschen Markt werden. „Informationssicherheit ist für uns ein wichtiges strategisches Geschäftsfeld der Zukunft. Wir wollen in den kommenden Jahren unseren Umsatz in diesem Bereich deutlich steigern“, erklärt Dr. Manfred Bayerlein, Vorstandsvorsitzender der TÜV Rheinland AG. Künftig ist zudem ein weiterer internationaler Ausbau des Beratungs- und Zertifizierungsgeschäfts für umfassende Informationssicherheit geplant. Die Secaron AG wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt 50 Mitarbeiter. Zum 1. Januar 2014 wird das Unter­nehmen in die auf Informationssicherheit spezialisierte Ge­sellschaft bei TÜV Rheinland, die i-sec, integriert, wobei der Münchener Standort von Secaron erhalten bleibt. Künftig sind dann unter dem Dach des Dienstleisters rund 140 Spezialisten für Informationssicherheit tätig, die einen Jahresumsatz von rund 30 Mio. Euro ­erzielen. < Im Internet: www.tuv.com/ informationssicherheit

Patrick Oliver Graf,

Vice President bei NCP

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> Proofpoint, ein Anbieter von Security as a Service, ernannte vergangenen November Richard Turner zum Vice President der Vertriebsregion EMEA. Turner bringt zwei Jahrzehnte Erfahrung als globale Führungskraft sowie Wissen über die Sicherheitsbranche mit in seine neue Position. So war er zuvor u. a. als Chief Executive Officer bei Clearswift tätig. Unter seiner Führung verzeichnete das Unternehmen vier Jahre in Folge Profitzuwachs sowie eine hohe Kunden-

Richard Turner,

Vice President EMEA bei Proofpoint

bindung. Darüber hinaus verbrachte er fast zwölf Jahre bei RSA, der Security Division von EMC, wo er u.a. die Positionen des Vice President EMEA und Vice President Worldwide Channel innehatte. < Im Internet: www.proofpoint.com

SAP-Partner wollen wachsen > 63 Prozent aller SAP-Partner in Deutschland wollen 2014 zusätzliches Personal einstellen. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die die Personalberatung Hype unter rund 400 Geschäftsführern sowie HR- und Vertriebsverantwortlichen von SAP-Partnerunternehmen durchgeführt hat. Der größte Personalbedarf besteht in der SAPERP-Beratung (68,2 Prozent), ge-

folgt von der Software-Entwicklung (50 Prozent), der Technologie(45,5 Prozent) und der Managementberatung (40,9 Prozent). „Der aktuelle Index 2013/2014 bestätigt die anhaltende Nachfrage nach SAP-Experten“, kommentiert ­Hype-Geschäftsführer Frank Rechsteiner die Ergebnisse. < Im Internet: www.personalberatung-sap.de

NCP ernennt Vice President > Bereits im Oktober übernahm Patrick Oliver Graf die neugeschaffene Position des Vice President Global Sales & Marketing bei der

NCP Engineering GmbH. Graf bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in der IT-Branche mit und war bereits in leitenden Vertriebspositionen in Deutschland und den USA tätig. Bei dem Anbieter von Remote-Access-VPN-Lösungen verantwortete Graf zuletzt als Sales Director das internationale Geschäft der NCP Engineering GmbH. Zudem bleibt er weiterhin General Manager der nordamerikanischen Tochtergesellschaft. < Im Internet: www.ncp-e.com


unternehmen < aktuelles

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aktuelles aktuelles > unternehmen

Big Data aus der Box IBM will künftig auf eine eigene In-Memory-Plattform setzen, um die Datenanalyse in den Unternehmen in Schwung zu bringen. > Um Big Data dreht sich derzeit die IT-Welt. Unter- Lösung – also die Kombination aus In-Memory-Datennehmen entdecken die Möglichkeiten, die sich ihnen bank, Analysesoftware und Hardware – möglich werbieten, wenn sie die vorhandenen Datenmassen analy- den, gibt es aber bisher noch keine Zahlen. An dem von sieren. Eine Technologie, von der die Anbieter bei Mollot angekündigten System wird momentan in den ­diesem Thema einen großen Schub erwarten, sind In- Labors gearbeitet. Daher ist auch noch unklar, wann Memory-Datenbanken. Softwerker SAP hat mit seiner die Hardwareplattform auf dem Markt verfügbar sein In-Memory-Appliance Hana bereits für viel Wirbel ge- wird. „Die Lösung wird bald kommen“, sagt Mollot lesorgt. IBM zieht jetzt nach. diglich. Eine genauere Auskunft ist ihr nicht zu entloAuf der Konferenz „Business Connect“ in Mannheim cken. Das Paket aus Soft- und Hardware repräsentiert hat Big-Data-Expertin Michelle Mollot ein System an- die Strategie, die Big Blue bei seinen Produkten grundgekündigt, das es mit Hana aufnehmen soll. Mollot ist sätzlich verfolgt. „Wir wollen Best-of-Breed-Technolobei IBM als Vice President für das weltweite Marketing gien anbieten, die alleine arbeiten können“, erklärt von Business-Analytics-Technologien zuständig. Ähn- Mollot. „Wir stellen daraus aber auch integrierte Lölich wie SAP stellt Big Blue ein Angebot aus aufeinan- sungen zusammen.“ Nach Meinung der Big-Data-Exder abgestimmter Soft- und Hardware zusammen, das pertin ist aber nicht nur die Technik entscheidend. Unternehmen für die Analyse ihrer „Social Business ist eine Kulturrevolution“, Michelle Mollot, Vice President für das weltDaten nutzen können. betont Harald Schirmer, der bei Continental weite Marketing von Business-AnalyticsTechnische Basis ist das Daten- für Veränderungsmanagement und OrganiTechnologien bei IBM, kündigte eine neue Big-Data-Appliance an. banksystem DB2 BLU Accelera­ sationsentwicklung zuständig ist. tion, das spaltenorientiert und mit In Memory Computing arbeitet. Zusammen mit der Analysesoftware Dynamic Cubes läuft das System auf dafür optimierter Hardware. Der Anwender erhält eine vorkonfigurierte Box für seine Datenauswertungen. „Wir liefern eine komplette Lösung für die High-Performance-In-Memory-Analyse“, sagt Mollot. Um zu verdeutlichen, welche Vorteile die Lösung bringen könnte, nennt Mollot das Beispiel des schwedischen K reditinstituts Svenska Handelsbanken. Dort ist das Datenbanksystem bereits im Einsatz. Laut Hersteller kann der Anwender dadurch einige Anfragen hundertmal schneller beantworten als vorher. Zu den Temposteigerungen, die durch die neue

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unternehmen < aktuelles

Wenn ein Unternehmen möglichst viel Nutzen aus seinen Daten herausholen möchte, müsse es einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen, so Mollot. „Man muss nicht nur die Daten und die Tools im Blick haben“, erklärt Mollot. „Es geht auch darum, die Geschäftsprozesse zu verändern und die Kultur um sie herum.“ Firmen sollten also die Voraussetzungen schaffen, damit die IT möglichst sinnvoll eingesetzt werden kann. „Es bringt nichts, wenn eine Person zwar Erkenntnisse dank einer Analysesoftware gewinnt, aber nicht berechtigt ist, Entscheidungen auf Basis dieses Wissens zu treffen“, meint Mollot. Zu dieser Kultur zählt auch die Bereitschaft, Wissen zu teilen. Allen Mitarbeitern sollten sämtliche Informationen zur Verfügung stehen, die sie benötigen, so Mollot. „Wenn wir über Datenanalyse sprechen, müssen wir auch über die Demokratisierung von Informationen reden“, sagt Mollot. In vielen Unternehmen sei dieser kulturelle Wandel noch nicht vollzogen worden.

Verbinden. Teilen. Geben. Nehmen. Verstehen. Verbessern. Lächeln. Unify.

Veränderung in der Firmenkultur Im einem Social Business, wie es der Hersteller propagiert, ist eine solche Veränderung der Firmenkultur unabdingbar. Und es gibt zunehmend mehr Unternehmen, die eine entsprechende Strategie verfolgen. Zu diesen zählt zum Beispiel Continental. Dafür führte der Autozulieferer vor drei Jahren die Social-Software-Plattform Connections ein. „Wir haben zu Beginn gesagt, wenn 9.000 Leute mitmachen, dann hat sich der Aufwand gelohnt“, berichtet Harald Schirmer, der bei Conti für Veränderungsmanagement und Organisationsentwicklung zuständig ist. Mittlerweile sind ca. 50.000 Mitarbeiter in dem Netzwerk angemeldet. Rund 12.000 Nutzer sind pro Woche online. Wohin die Reise letztlich führen werde, sei aber nach wie vor unklar. „Das weiß bei dem Thema wohl niemand“, sagt Schrimer. Es gebe nur selten den großen Wow-Effekt. Stattdessen sei Social Networking als Langzeitinvestition zu betrachten. Er ist sich aber sicher, dass eine entsprechende Strategie das Unternehmen nachhaltig verändere. „Social Business ist eine Kulturrevolution“, betont Schirmer. <

Geschäftskommunikation von morgen für eine neue Art miteinander zu arbeiten. unify.com

Markus Strehlitz

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Copyright © Unify GmbH & Co. KG, 2013

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aktuelles aktuelles > unternehmen

Zentrale Plattform für die Cloud Mehr als 11.000 Besucher kamen zum diesjährigen „Fujitsu Forum“ nach München. Das europäische IT-Event bot Interessierten die Möglichkeit, sich über aktuelle und künftige Entwicklungen bei Informations- und Kommunikationstechnologien zu informieren. Auf dem Forum trafen sich Anfang ­ ovember in München Kunden, Inter­ N essenten, Partner und Analysten aus rund 80 Ländern zum Austausch und Wissenstransfer.

> „Das diesjährige Veranstaltungsmotto ,Reshaping ICT, Reshaping Business and Society‘ steht für unsere Überzeugung, dass mithilfe innovativer Informationsund Kommunikationstechnologien neue Geschäftswerte geschaffen und Antworten zu vielen gesellschaftlichen Herausforderungen gefunden werden“, erklärte Rod Vawdrey, Fujitsu Corporate Executive Vice President und President International Business. Doch wie entwickelt sich die IT weiter? Welche Technologien bestimmen die CIO-Agenda? Worauf sollten Entscheidungsträger ihr strategisches Augenmerk richten? Zahlreiche Fachvorträge, Expertenrunden und Diskussionsforen versuchten Antworten auf diese Fragen zu finden und ermöglichten es den Teilnehmern zudem,

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einen Blick über den Tellerrand der Informationstechnik hinaus zu werfen. Von der Nutzung der Cloud bis zur Beherrschung von Big Data, von neuen Entwicklungen im Bereich der IT-Mobility bis zu Innovationen für Rechenzentren, von weniger Fixkosten bis zu mehr Flexibilität der IT reichte das Themenangebot. Auf rund 3.500 Quadratmeter Ausstellungsfläche präsentierte der Hersteller gemeinsam mit Vertriebs- und Technologiepartnern wie Intel, Netapp, Microsoft, Oracle, SAP und Cisco darüber hinaus ein breites Portfolio an Systemen, Lösungen und Services. Im Rahmen der Veranstaltung zeigte Fujitsu eine Vielzahl von Neuentwicklungen. Zu den wichtigsten Ankündigungen zählte eine neue Plattform zur einheitlichen Verwaltung verschiedener Cloud-Services. Über eine einzige Konsole bietet die „Cloud Integration Platform“ alles, was für die Integration, Bereitstellung und das Management sämtlicher Cloud-Dienste und herkömmlicher ITK-Systeme erforderlich ist. Ausgewählte Kunden können die Plattform ab sofort in einer Pre-Release-Version testen. Ebenfalls neu vorgestellt wurden zwei Angebote rund um das In-Memory Computing mit SAP Hana. Erstens wird Hana künftig über


unternehmen < aktuelles

die Global Cloud Platform von sion der Speichermanagementsoft­Fujitsu bereitgestellt werden und ware SF V16 lassen sich flexible zweitens ist die vollständig virtualiSysteme konfigurieren, die sich an sierte Flexframe-Lösung des Herden Geschäftsanforderungen eines stellers jetzt erhältlich. Letztere erUnternehmens ausrichten lassen. laubt es, ERP-Anwendungen der Die Systeme ermöglichen nach AnWalldorfer auf Hana zu betreiben. gaben ihrer Entwickler erstmalig Gleichzeitig präsentierte man ein eine Systemauslastung von bis zu Technolog ie-Evaluier ungs-Pro 90 Prozent. An Unternehmen, die gramm für Primequest-Highendsich mit stetig zunehmenden DaServer, mit dem sich die Kapazitätenmengen konfrontiert sehen, ten von In-Memory Computing auf wendet sich die neue Generation bis zu 12 TB ausdehnen. Nach „Das diesjährige Forum ist für uns ein wichtider Data-Protection-Appliance ger Meilenstein auf dem Weg hin zu einer ­eigenen Angaben sei man damit globalen Unternehmensausrichtung“, erklärt CS8000. Sie soll eine umfassende Rod Vawdrey, Fujitsu Corporate Executive der erste Anbieter, der EchtzeitentKonsolidierung in den Bereichen Vice President und President International scheidungen für so große SAP- Business. Unified Data Backup und Daten­ ERP-Anwendungsdatenbanken erarchivierung ermöglichen. Bei der möglicht, die „In-Memory“ auf der Hana-Plattform neuen Version der CS8000 wurden die Online-Back­betrieben werden. up-Kapazitäten auf Basis von Festplatten auf 15 PetaAuch im Bereich traditioneller Speicherlösungen byte erweitert. Hinzu kommt ein nahezu unbegrenztes wurden auf der Hausmesse neue Produkte vorgestellt. Near-Line-Datensicherungsvolumen basierend auf Mit den Eternus DX S3 Disk-Storage-Arrays der neuen Tapes als Speichermedium. < Siegfried Dannehl Generation und in Kombination mit einer neuen Ver­

QSC AG: D I e A r b e I T S w e lT Der ZUKUnfT Umfassende ITK-Services für den Mittelstand • Hochwertige ITK- und Cloud Dienste • flexible Sprach- und Datenkommunikation • Maßgeschneiderte Services • Umfangreiche Housing- und Hosting Services • IT-Outsourcing und IT-Consulting • eigenes next Generation network (nGn) • eigene Open Access Plattform

Die QSC AG zählt zu den führenden mittelständischen Anbietern von ITK- sowie Cloud-Dienstleistungen in Deutschland. QSC bietet sowohl maßgeschneiderte lösungen für individuelle ITK-Anforderungen als auch ein umfassendes Produkt-Portfolio für Kunden und Vertriebspartner, das sich modular dem jeweiligen Kommunikations- und IT-bedarf anpassen lässt.

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aktuelles aktuelles > unternehmen

Druck in der Beratung Im Rahmen der Gartner ITxpo in Barcelona erläuterte der Output-Spezialist Kyocera das Konzept seiner Managed Document Services. Künftig sollen ­Anwenderunternehmen ihr Dokumentenmanagement dank guter Beratung effizienter gestalten können. > Eröffnet wurde die Präsentation mit einer Prognose des Analystenhauses Gartner, nach der die Menge gedruckten Papiers weltweit in den kommenden Jahren sinken werde. Sollte diese Vorhersage eintreffen – was aus ökologischer Sicht wünschenswert wäre –, würde der Markt für alle Output-Hardware­produzenten naturgemäß noch enger. Und da die Preise für Hardware in der jüngeren Vergangenheit gemeinhin gefallen sind, wäre es wohl fatal, sich allein auf die Herstellung von Druckern und Multifunktionsgeräten zu verlassen. Abheben können sich Anbieter nur noch über die Qualität der Produkte und über weiterreichende Services. Hinsichtlich Qualität verweist Kyocera auf die Langlebigkeit seiner Produkte, bezüglich ServiceStefan Dylka, General leistungen sieht man sich als Bera­Manager Global Services tungsdienstleister im GeschäftsproDivision bei Kyocera, will zess- und Content Management künftig mit Geschäftsprozessberatung im Output­ denn als Technologielieferant. management punkten. Eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung dieses Vorhabens spielen die Vertriebspartner. Stefan Dylka, Leiter der Global Services Division bei Kyocera, legte in seinen Ausführungen großen Wert darauf, dass Kyocera zwar den Kontakt zu den Unternehmen herstellen, die Erbringung der eigentlichen Dienstleistungen jedoch allein den Partnern obliegen werde. In regelmäßigen Treffen mit den Entscheidungsträgern in den Anwenderunternehmen sollen deren Anforderungen an das Dokumentenmanagement ausgelotet werden, woraufhin speziell geschulte Mitarbeiter der Kyocera-Partner diese dann umsetzen sollen. Dabei gehen die Verantwortlichen des japanischen Herstellers nicht davon aus, dass alle entwickelten Service-Ansätze global Anwendung finden werden. Vielmehr setzt man darauf, dass standardisierte ServiceBasis-Pakete von den lokal ansässigen Partnern gemäß

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den jeweiligen Gegebenheiten adaptiert werden. Flexibilität sei dabei das wesentliche Kriterium, mit dem man sich von den Mitbewerbern abheben will. Dabei spielt das Engagement der Partner eine große Rolle, die sich das Prozess-Know-how aneignen müssen.

Nicht nur Druckerflotten verwalten Perspektivisch geht es um die Verbesserung all jener Geschäftsprozesse, die mit Dokumenten- und OutputManagement in Verbindung stehen. In den höchsten Ausbaustufen geht es dann um weit mehr als das Verwalten der Druckerflotte. Wohin die Reise geht, zeigt der Anwender Knorr-Bremse. Der Konzern ist ein internationaler Hersteller von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge und beschäftigt über 20.000 Mitarbeiter, die einen Jahresumsatz von 4,3 Mrd. Euro erwirtschaften. Mit der Weiterentwicklung und Expansion des Unternehmens wuchs auch der Druckerbestand in den einzelnen Niederlassungen. Die Druckerflotte wurde zunehmend komplexer, es waren Systeme vieler verschiedener Anbietern im Einsatz. Die bestehende Drucker- und Kopiererinfrastruktur wurde durch rund 900 Multifunktionsgeräte von Kyocera ersetzt, um eine standardisierte Output-Umgebung zu schaffen. „Proofs of Concept“ vor Ort, Workshops sowie Projektmanagementsitzungen wurden zwecks einer reibungslosen Umstellung durchgeführt. Ferner wurde eine Software namens Fleetmanager installiert, der die zentrale Steuerung und Überwachung des gesamten Gerätebestands vom Münchener Hauptsitz des Unternehmens aus ermöglicht. Durch den Einsatz von Kyocontrol, durch die sich Nutzer vor dem Druck-, Kopier- oder Scanvorgang zunächst per IDKarte authentifizieren müssen, wurde überdies die Dokumentensicherheit gesteigert. Das Beispiel belegt, dass sich Output-Anbieter in Zukunft wesentlich breiter aufstellen müssen, als lediglich Geräte anzuschließen und die umliegenden Prozesse außer Acht zu lassen. < Guido Piech


unternehmen < aktuelles

Fließende Dokumentenprozesse Mitte November feierte das Beratungs- und Softwarehaus Tangro sein 15-jähriges Firmenjubiläum in der Print Media Academy in Heidelberg und präsentierte im Rahmen dieses Kundentags gleich mehrere Produktneuheiten. > Wie können Prozesse im Umgang mit Geschäftsbelegen effizienter gestaltet werden? Wie lassen sich unproduktive Arbeiten vermeiden? Welcher Weg führt weg vom Papierbeleg hin zum digitalen Prozess? Und das für alle gängigen Eingangsdokumente? Antwort auf diese Fragen gab der Anbieter auf der Veranstaltung. Desweiteren zeigte er aktuelle Neuerungen rund um seine Inbound Suite und gab einen Ausblick auf künftige Entwicklungen des Unternehmens. Zu den von Tangro-Gründer und Geschäftsführer Andreas Schumann in seinem Vortrag präsentierten Neuheiten zählten u.a. die auf HTML5 basierende Benutzeroberfläche der Softwarelösungen, eine erweiterte Der diesjährige Tangro-­ Archivfunktion sowie ein EDIKundentag fand in der Print Konverter (Electronic Data InterMedia Academy der Heidelchange). Mit dem Konverter berger Druckmaschinen AG statt. s ollen Firmen untereinander ­ strukturierte, elektronische Dokumentendaten austauschen und automatisiert in nachgelagerte Geschäftsprozesse übernehmen können. Darüber hinaus agiert der Konverter laut Hersteller vollkommen automatisiert im Hintergrund. Er überprüft etwa bei der Verarbeitung von Rechnungen die Datenstruktur und verifiziert – falls vorhanden – die digitale Signatur. Bei nicht korrekten Daten erfolgt automatisch eine Benachrichtigung an den Lieferanten. Sind die Daten korrekt, werden die Inhalte interpretiert und mit Zusatzinformationen wie Bezugsquelle oder Buchungskreis angereichert. Neben den Produktneuheiten standen mehrere Berichte aus der Praxis auf dem Programm. So beschrieben IT-Spezialisten des Spülenherstellers Blanco, des Universitätsklinikums Heidelberg oder des Maschinenbauers Arburg die Herangehensweise und Umsetzung ihrer Dokumenten-Management-Projek-

te. Und in einem weiteren Vortrag berichtete Joachim Ringstmeyer, IT-Direktor bei dem Getränkespezialisten Refresco, über die Nutzung zweier Softwaretools für die elektronische Rechnungseingangsverarbeitung und Auftragserfassung. Damit konnte zum einen der Rechnungsdurchlauf im Unternehmen deutlich beschleunigt werden, zum anderen werden die Rechnungen nach erfolgreicher Buchung automatisch im elektronischen Archiv abgelegt. Joachim Ringstmeyer nannte konkrete Zahlen: Bei jährlich rund 102.000 Rechnungen wandern ca. 49 Prozent davon mittlerweile automatisiert durch den unternehmenseigenen Workflow bis hin zur Buchung. < Ina Schlücker

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aktuelles aktuelles > unternehmen

Offshoring in Indien Im Rahmen eines exklusiven Businessfrühstücks der Personalberatung Robert Walters erfuhren die teilnehmenden IT-Entscheidungsträger Anfang November in Düsseldorf mehr über die Vor- und Nachteile von Offshoring.

> Als Grundlage der Diskussion diente ein Vortrag von Michael Krause von Northgate Arinso. Im Detail beschrieb er ein abgeschlossenes Offshoring-Projekt bei einem internationalen Handelskonzern mit Sitz in Deutschland. In dessen Rahmen wollte man basierend auf einer Oracle -Siebel-CRM-Anwendung ein weltweites Bestellsystem, neudeutsch Order Management, sowie ein Loyality-Punkte-Programm auf die Beine stellen. Künftig sollten zum einen rund 7.700 Nutzer weltweit mit der Software arbeiten. Zum anderen sollten auch Kunden und Lieferanten ihre Daten im System eingeben können. Dabei lagen die Herausforderungen für die Systemgestaltung u.a. darin, dass kundenindividuelle Preise ebenso abgebildet werden mussten wie wechselnde regionale Angebote. Insgesamt umfasste der Artikelstamm des Handelsriesen zu diesem Zeitpunkt rund 75 Millionen verschiedene Produkte. Im nächsten Schritt umriss Michael Krause wichtige Eckpunkte des Projekts: So starteten die Verantwortlichen bereits im Jahr 2009 mit der Evaluierung einer geeigneten Standardlösung. 2010 entschieden sie sich nach reiflicher Überlegung für Oracle Siebel und in diesem Zuge zu einem Teil-Offshoring der SoftwareEntwicklung nach Indien. Das in diesem Zuge neufor-

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mierte Projektteam bestand aus 150 Mitarbeitern, darunter agierten allein 60 Kollegen im Entwicklerteam. Insgesamt veranschlagte man für das Projekt einen Entwicklungsaufwand von rund 12.000 Manntagen, wobei der indische IT-Dienstleister iGate (heute Infosys) als Projektpartner fungierte. Hinsichtlich der Methodik entschied man sich laut Krause für die sogenannte ScrumMethode. Dahinter verbirgt sich – in Anlehnung an die agile Software-Entwicklung – ein interatives Vorgehensmodell, das in einzelnen Phasen organisiert wird. Dabei gehen die Ergebnisse jeder Phase wie in einem Kreislauf als Vorgaben in den nächsten, weitergehenden Entwicklungsschritt ein. Außerdem ist ein wesentlicher Fokus im Prozess die Zerteilung komplexer Themen auf kleine Entwicklungsschritte. Das reduziert die Komplexität und sorgt für Transparenz im gesamten Entwicklungsprozess.

Zeit für das Change Management einplanen Im Projekt des Handelsspezialisten löste man die interkulturellen Herausforderungen mittels eines Rotationsmodells, in dessen Rahmen stets ein Drittel des gesamten indischen Entwicklerteams vor Ort in Deutschland arbeitete. Der Vorteil: Die Verantwortlichen erhielten dadurch einen direkten Einblick in den Fortgang des Projektes. Die Kollegen aus Indien verbrachten jeweils drei bis sechs Monate in Deutschland, was sich überdies positiv auf die Zusammenarbeit und das Vertrauen der deutschen und indischen Mitarbeiter und zudem noch auf die Fluktuation positiv auswirkte. Speziell hierzu riet Michael Krause, sich bereits früh genug an die Botschaft zu wenden, um die benötigten Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen zu erhalten. Nach dem erfolgreichen Wechsel auf die agile Entwicklungsmethode in einem Nearshore-Offshore-Ent-


unternehmen < aktuelles

wicklungsmodell über zwölf Monate Desweiteren sollte man mit dem nahm sich der Handelskonzern eiOffshore-Dienstleister im Vorfeld alnerseits ausreichend Zeit für das le Service Level Agreements, inklusiChange Management sowie andererve fest vereinbarter Vertragsstrafen, seits für die Stabilisierung. Denn mit detailliert ausarbeiten. Am Beispiel der neuen, zentralen Bestellplattform des Handelskonzerns erwies es sich wurden insgesamt 29 Ländersysteme als vorteilhaft, dass man im Projekt abgelöst und mit zusätzlichen Funktinicht mit verschiedenen Anbietern onalitäten bedient. zusammenarbeitete, sondern auf den Michael Krause von Northgate Arinso: Nach der Beschreibung des ProSoftware-Entwicklungs-Pool eines „Bereits im Vorfeld der Zusammenarjekts umriss Michael Krause mögli- beit sollte man mit seinem Offshoreeinzigen Dienstleisters setzte. Wichche Hindernisse, auf die man im Lau- Dienstleister alle Service Level Agreetig war nicht zuletzt die frühzeitige inklusive fest vereinbarter Verfe eines Offshoring-Projektes treffen ments, Klärung, wie nach dem Projektende tragsstrafen, detailliert ausarbeiten.“ könnte. So sollten die Verantwortlider Support sowie die Wartung des chen neben der Zeitverschiebung auch die kulturellen Systems weiterlaufen werden. Dabei vereinbarte man Unterschiede im Hinterkopf behalten. Denn nicht nur hinsichtlich der Verfügbarkeit etwa bei anstehenden in der indischen Gesellschaft mit ihrem Kastenwesen, Deployments eine maximale Ausfallszeit von 15 Minusondern auch in indischen Unternehmen herrscht noch ten, wie Michael Krause erklärte. ein hierarchisches Denken vor. Zudem muss man den Auch im nächsten Jahr wird Robert Walters verschieeigenen Mitarbeitern die Angst vor einem Offshoring dene Veranstaltungen für Führungskräfte wie CIOs nehmen. Denn IT-Outsourcing wird generell als Ge- organisieren. Das nächste IT Business Breakfast findet fahr für den eigenen Arbeitsplatz angesehen. Hier müs- am 6. März 2013 erneut in Düsseldorf statt. < Ina Schlücker sen die Verantwortlichen für Transparenz sorgen. ADVERTORIAL

Die richtige Strategie zählt Wie Sie Enterprise Mobility von Beginn an mit der richtigen Beratung und Strategie erfolgreich umsetzen

> Der dezentrale Einsatz von Mitarbeitern und die damit verbundene

weise in der Umsetzung.“ Die Experten von arvato Systems erar-

Kommunikation stellt Unternehmen vor große Herausforderun-

beiten gemeinsam mit dem Kunden im Rahmen eines ganzheit-

gen. Neben der mobilen Kommunikation und der toolgestützten

lichen Beratungsprozesses auf Basis verschiedener Analysen

Organisation des Arbeitsablaufs spielt die Einbindung mobiler

individuelle Handlungsempfehlungen und bewerten geeignete

Endgeräte in spezifische Geschäftsprozesse eine immer größere

Technologien für die erfolgreiche Implementierung einer Enter-

Rolle. Der unmittelbare Zugriff auf Informationen ermöglicht

prise Mobility Strategie. Über die Strategieentwicklung hinaus

eine verbesserte Reaktionsgeschwindigkeit sowie eine beschleu-

werden ebenso alle weiteren Leistungen rund um Enterprise

nigte Entscheidungsfindung. Dies hat eine gesteigerte Produkti-

Mobility durch arvato Systems aus einer Hand angeboten. <

vität des mobilen Mitarbeiters zur Folge. Um mobile Endgeräte effizient und sicher in Geschäftsprozesse zu integrieren, bedarf es der richtigen Strategie. „Aus Erfahrung wissen wir, wie wichtig

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geblich für den Erfolg ist dabei eine strukturierte Vorgehens-

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IT-DIRECTOR it-director · AUSGABE 12/2013 · Ausgabe 12/2013

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Itd 1213 01 15  
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