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Foto: Alpla | Matthias Weissengruber

Top-Lehrlinge


DIENSTAG, 13. NOVEMBER 2012

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Top-Lehrlinge

Andersrum in die Zukunft Statt einer Lehre mit Matura entschied sich Stefanie Stump für eine Lehre nach der Matura. Nach einer verkürzten Lehrzeit von eineinhalb Jahren tritt die 22-Jährige heute zur Lehrabschlussprüfung an. Heute ist ihr großer, alles entscheidender Tag. Heute tritt Stefanie Stump zur schriftlichen Lehrabschlussprüfung an. Ob sie nervös ist? „Ja klar bin ich das!“, ruft die 22-jährige Fußacherin, die ihren Arbeitgeber bisher nur mit Auszeichnungen verwöhnte. Und so soll es auch bei der letzten, aber größten Etappe ihrer Lehrzeit bleiben. Stefanie Stump hat sich die Latte hoch gelegt. Und das nicht nur, weil die angehende „Bürokauffrau“ bereits die Matura in der Tasche hat, sondern weil sie eine Fachkraft in ihrem Bereich sein will. Praxis nach der Theorie Die junge Auszubildende aus dem Rheindelta hat sich für einen eher unüblichen Weg entschieden. Sie maturierte an der HLW Riedenburg und startete dann im Juli 2011 ihre Lehre zur „Bürokauffrau“. Der Grund lag für den Twen klar auf der Hand. „90 Prozent aller Unternehmen wollen Praktiker, keine Theoretiker“, hat sie bei Bewerbungen ihre Erfahrung gesammelt. „Also ha-

be ich mich entschieden, noch eine Lehre dranzuhängen.“ Eine Idee, mit der sie bei Bernd Langebner, Geschäftsführer der Stadelmann GmbH in Hard, auf offene Ohren stieß.

Bernd Langebner Geschäftsführer Stadelmann GmbH

Für Maturanten, die sich für eine Lehre entscheiden, stehen bei uns im Unternehmen alle Türen offen. Sie sollten den Weg nicht scheuen und sich vorstellen. „Als Maturantin war Stefanie, selbstständiges Arbeiten gewohnt. Außerdem brachte sie bereits ein Wissen mit, sodass wir ihr auch verantwortungsvolle Aufgaben übertragen konnten“, freut sich der 46-jährige Firmenchef über seinen Glückgriff. Verkürzte Lehrzeit Eine Lehre bietet gerade in Verbindung mit dem in der höheren Schule erworbenen theoretischen Wissen interessante Zukunftsperspektiven – sowohl

Stefanie Stump legt nach eineinhalb Jahren Lehrzeit die Prüfung zur Bürokauffrau ab.

für den Auszubildenden selbst als auch für Unternehmen. Das liegt auch daran, dass die Lehre in verkürzter Lehrzeit absolviert werden kann. Stefanie Stump, die während ihrer Schulzeit an der HLW auch in Fächern wie Rechnungswesen und Controlling, Betriebsorganisation oder Office Management unterrichtet wurde, konnte sich an der Berufsschule von allen Fächern befreien lassen. Zudem reduzierte sich ihre Lehrzeit auf eineinhalb Jahre. Herrin über 15.000 Artikel In der Praxis gestaltete sich ihre Ausbildung nicht wirklich anders. Sie durchlief die Abteilungen wie Buchhaltung, Lager, Verkauf usw. „Wir haben uns für einen Lehrling entschieden mit dem Hintergedanken, dass er nach der Ausbildung im Unternehmen bleibt“, erzählt Langebner. Diese Rechnung sei mit Stefanie Stump voll aufgegangen. Die junge Frau wird ab Jänner 2013 den Produktionsbereich Bleche übernehmen. Sie ist dann Herrin über 15.000 Artikel, die an Kunden binnen 24 Stunden ausgeliefert werden können. Stadelmann ist ein Handelsbetrieb, der Gewerbebetriebe der edelstahlverarbeitenden Branche mit rostfreiem Stahl beliefert. „Ich habe hiermeinen Traumjob gefunden, weil ich meine beiden Interessen – das Kaufmännische und das Technische – verbinden kann“, freut sie sich schon auf ihre neue Aufgabe zu Beginn des neuen Jahres. Doch zuerst gilt es die Lehrabschlussprüfung zu bewältigen. Die junge Frau ist etwas verunsichert, weil ihr ja wegen der Verkürzung zwei Jahre Berufsschule fehlen. In Lerngruppen mit den jüngeren Lehrlingen informierte sich die Maturantin über den Stoff, um bestmöglich vorbereitet zu sein. Stumpf hat sich die Latte hoch gelegt. Also heißt es Daumen drücken.

Die Maturantin leitet nach dem Lehrabschluss den Produktionsbereich Bleche bei der Firma Stadelmann.

Stefanie Stump – 3 Fragen – 3 Antworten

1 Welche Tipps geben Sie Maturanten, die sich für eine Lehre entscheiden?

2 Was war notwendig, damit Ihre Lehrzeit um zwei Drittel verkürzt wurde?

3 Sehen Sie Verbesserungsvorschläge für Maturanten, die eine Lehre machen?

Sie sollten sich unbedingt über die Länge der Lehrzeit, die sie absolvieren müssen, informieren. Ich selbst kann nach nur einem Jahr in der Berufsschule und eineinhalb Jahren Praxis zur Lehrabschlussprüfung antreten. Natürlich musste der ausbildende Betrieb sein Einverständnis dazu geben.

Ich habe an der HLW maturiert und wurde daher von allen Fächern befreit. Ich habe dennoch den Unterricht besucht, um die individuelle Schreibweise an der Berufsschule kennenzulernen. So weiß ich ganz genau, wie sie es beispielsweise in Rechnungswesen haben wollen.

Wenn ich ehrlich bin, war ich in der Berufsschule schon unterfordert. Sinnvoll fände ich für Maturanten einen Blockunterricht, wo die Zeit effektiv genutzt wird und nur die wesentlichen Punkte unterrichtet werden. Beispielsweise zu zeigen, wie man das Wissen in der Praxis anwendet.

Welche Anforderungsprofile müssen Ihre Lehrlinge mitbringen?

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ir suchen aufgeweckte Jugendliche, die ihre Geschicklichkeit, ihr technisches Interesse, den Willen zum Arbeiten und ihre Teamfähigkeit bei einem Schnupperpraktikum unter Beweis stellen. Wer logische Denkaufgaben und häufig gebrauchte mathematische Aufgaben lösen kann, dem steht einer Lehre bei Künz nichts mehr im Wege. Wir freuen uns auch sehr über Bewerbungen von technisch interessierten Mädchen.

Thomas Berchtold, Ausbildner, Fa. Künz Kräne, Hard

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n technischen Berufen ist neben der manuellen Geschicklichkeit das räumliche Vorstellungsvermögen und mathematische Verständnis (Beherrschung der Grundrechenarten) wichtig. Für das Anforderungsprofil sind die fachlichen, persönlichen und sozialen Kompetenzen bedeutend: Dazu zählen fachliche Eignung, positiver Schulabschluss, Interesse am speziellen Lehrberuf, positive Einstellung, Motivation, Fleiß und Lernbereitschaft! Gerald Spieler, Lehrwerkstatt-Ausbildungsleiter, ALPLA Werke Hard

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eben einer ansprechenden Bewerbung über unsere Homepage kann im persönlichen Gespräch mit Motivation und Zielstrebigkeit gepunktet werden. Soziale Kompetenz, respektvoller Umgang und Verantwortungsbewusstsein runden neben Lern- und Einsatzbereitschaft unser Anforderungsprofil ab. Als international tätiger Spediteur legen wir außerdem großen Wert auf Organisationstalent, Sprachbegabung und Interesse an fremden Kulturen. Sonja Thaler, Lehrlingsverantwortliche, Gebr. Weiss, Air & Sea Terminal Wolfurt

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ie Aufgabe eines Versicherungskaufmannes bzw. einer -kauffrau besteht darin, den Kundenbedarf zu erkennen und gezielt die richtigen Produkte und Services anzubieten. Hohe Kundenorientierung, Eigeninitiative sowie ein positiver Schulabschluss sind wichtige Voraussetzungen. Wer gegenüber neuen Herausforderungen aufgeschlossen ist und Freude im Umgang mit Menschen hat, ist im VLVLehrlings- bzw. -Traineeprogramm gut aufgehoben. Ernst Koblbauer, Ausbildungsleiter/Lehrlingsbeauftragter, VLV

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ir suchen keine 08/15-Typen. Unsere Lehrlingskandidaten brauchen Lust auf eine Lehrausbildung mit Gestaltungsfreiraum und Eigenverantwortung! Sie sollten beruflich erfolgreich sein wollen und bereit sein, sich für ihren Erfolg auch aktiv einzusetzen! Unsere Idealkandidaten pflegen einen wertschätzenden Umgang untereinander und zu den Ausbildnern. Wer eine Top-Allrounderausbildung sucht – sowohl fachlich als auch persönlich – der ist bei uns richtig! Stefan Thaler, Lehrausbildner für technische Berufe, Fa. Faigle

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n unserem neuen Viessmann Lehrlingszentrum in Hard bekommen unsere Lehrlinge für eine beruflich erfolgreiche Zukunft eine Top-Ausbildung. Wir suchen Menschen, die Spaß an Technik haben, die sowohl selbstständig als auch im Team arbeiten möchten und die Verantwortung für die Qualität der eigenen Arbeit übernehmen. Die Bereitschaft zu kontinuierlichem Lernen muss vorhanden sein, um mit der technischen Entwicklung Schritt halten zu können. Hugo Zimmermann, Ausbildungsleiter, Köb Holzheizsysteme GmbH


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Teilnehmerinnenrekord beim 13. Aktionstag „Frauen in Technik“ Knapp 200 Mädchen informierten sich heute in vier Landesberufsschulen und zehn V.E.M.-Unternehmen über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in technischen Berufen. In der Früh informierten zuerst die Berufsschulen über den schulischen Teil der dualen Ausbildung in der Elektround Metalltechnik. Danach sammelten die Mädchen praktische Eindrücke in den Lehr-

werkstätten zwischen Bregenz und Rodund. Gastgeber waren dabei Techniker/-innen von Julius Blum GmbH, illwerke vkw, Doppelmayr, Grass, Zumtobel, z-werkzeugbau-gmbh, Bachmann electronic, Hilti, BERTSCHenergy und System Industrie Electronic (S.I.E.). Drei einzelne Tage Der Aktionstag hat bei seiner 13. Durchführung im heurigen Schuljahr einige Änderungen erfahren. Um das Angebot

Lehrmädchen bei HILTI demonstrierten die Ausbildung an Maschinen.

besser auf die jeweiligen Zielgruppen maßzuschneidern, wurde der bisherige Tag auf drei einzelne Tage aufgeteilt: V.E.M.-Geschäftsführer Sebastian Manhart: „Heute standen die Schüler/-innen der Vorarlberger Polytechnischen Schulen im Mittelpunkt, die sich über die Chance der technischen Lehrberufe informierten. Im Februar wird es einen Tag für Schüler-/ -innen der AHS-Oberstufen und der HTL’s geben, im April ein Angebot für Mittelschulen und AHS-Unterstufen.“ Diese Erweiterung wurde mit enormem Interesse belohnt – die Anzahl der Teilnehmerinnen übertraf die bisherigen Aktionstage deutlich. Landtagspräsidentin Dr. Bernadette Mennel, die Schirmherrin des Aktionstages „Frauen in technische Zukunftsberufe“, freut sich über steigende Zahl an Techniker(inne)n, sieht aber keinen Grund, die Hände in den Schoß zu legen: „Die Zahlen sind erfreulich und zeigen einen Trend zur Technik. Gemessen am Potenzial der Mädchen und Frauen und der zukünftigen Nachfrage am Arbeitsmarkt ist mir das aber noch viel zu wenig.“

Bei Bachmann electronic konnten die Teilnehmerinnen das Löten auf Platinen üben. Dass die Entwicklung der Wirtschaft und der Bevölkerung den Frauen in der Technik große Chancen eröffnet, bekräftigt Hermann Eberle, der neue Vorsitzende des Arbeitskreises Lehrlingsausbildung der Vorarlberger Industrie und verweist auf ein Zukunftsszenario: „Vorarlberg ist eine der wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen Europas. Fachkräfte von internationalem Format

’sind die Voraussetzung, um die Entwicklung des Produktionsstandortes erfolgreich zu sichern und fortzusetzen. Da die Geburtenrate rückläufig ist, wird die Nachfrage nach Technikerinnen und Technikern dauerhaft steigen – das ist eine der großen Herausforderungen der Zukunft!“ Details zum Programm finden Sie unter www.frauen-in-technik.at.

Daten & Fakten Der Aktionstag „Frauen in technische Zukunftsberufe“ ist eine Initiative des Landes Vorarlberg, des Landesschulrates für Vorarlberg und der Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie (V.E.M.) in Zusammenarbeit mit BIFO und Fachhochschule Vorarlberg.

„Duale Ausbildung hat sich bewährt“

Elternabend für kluge Köpfe mit coolen Jobs

Vorarlberg nimmt bei Eintritten ins erste Lehrjahr österreichweit heuer die Spitzenposition ein. „Die duale Ausbildung – im Betrieb und in der Berufsschule – hat sich bestens bewährt“, freut sich Manfred Rein, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV).

Zahlreiche Lehrlinge, Eltern, Ausbilder und Lehrer folgten der Einladung des „metall elektro technik gewerbes“ ins Kulturhaus AmBach in Götzis.

Die WKV hat sich die erstklassige Ausbildung von Lehrlingen auf die Fahnen geheftet – als wichtigen Beitrag zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg. „Wir fordern die starken Jugendlichen und unterstützen die Schwächeren“, betont Präsident Rein. Die Maßnahmen zeigen Früchte, wie u.a. die Berufseuropameisterschaft EuroSkills verdeutlicht hat, die kürzlich in Belgien stattfand. Von den insgesamt 22 rot-weißroten Medaillen gingen vier nach Vorarlberg – darunter zwei Goldmedaillen! Großer Wert wird darauf gelegt, dass vermeintlich schwächere junge Menschen, die eine Lehre starten, diese auch vollenden. Diejenigen, die in der Berufsschule Probleme haben, erhalten Angebote zur Nachhilfe.

Die Nachhilfestunden zahlt zunächst der Betrieb, der sie über die Lehrstellenförderung refundiert erhält. „Gleichzeitig bemühen wir uns, dass die Jugendlichen auch einen Nachhilfeplatz erhalten“, unterstreicht Präsident Rein. Die Resonanz ist positiv, die Leistungen der Jugendlichen verbessern sich deutlich, wie die Berufsschuldirektoren bestätigen. 100.000 Euro für Vorarlberg Rund 100.000 Euro von insgesamt etwa 160.000 Euro österreichweit flossen heuer bisher nach Vorarlberg. „Diese verhältnismäßig hohe Summe kam freilich nicht deshalb zusammen, weil unsere Jugendlichen mehr Förderung benötigen als

andere in Österreich“, sagt Rein. „Die Firmen haben nach Beratung durch die WKV einfach die Angebote zur Unterstützung gut genützt.“ „Wir unterstützen freilich nicht nur bei schulischen Schwierigkeiten, sondern auch, wenn im Rahmen des Lehrverhältnisses Probleme auftauchen“, betont Präsident Rein. „Eine Mitarbeiterin unserer Lehrlingsstelle schaut sich dabei jeden Fall persönlich an. Immer wird eine Lösung gesucht – beispielsweise durch Mediation oder ein Coaching.“ Die starken Lehrlinge spricht die WKV damit an, dass ihnen die Durchlässigkeit der Schiene nach oben gezeigt wird. Deshalb gibt es die Möglichkeit, Lehre und Matura gleichzeitig zu machen. Rund 2800 junge Menschen haben heuer bisher eine Lehre begonnen. Die Entwicklung in den vergangenen Jahren war positiv – auch bezüglich der Auflösung von Lehrverhältnissen. Der Trend zeigt, dass die intensiven Bemühungen der WKV Früchte tragen und der Wirtschaftsstandort Vorarlberg davon profitiert.

Der Elternabend des met-Gewerbes sorgte für Besucherandrang, schließlich wurde vorab ein vielseitiges Programm erstellt. „Das met-Gewerbe setzt sich seit Jahren intensiv für den Nachwuchs ein, verbessert stetig die Qualität in der Ausbildung zum Metalltechniker, Elektrotechniker oder Mechatroniker. Ein Elternabend war für uns ein logischer nächster Schritt“, erklärt Ing. Christian Thaler, Innungsmeister der Metalltechniker. Die Innungsmeister des metGewerbes stellten zu Beginn des Abends das met-Gewerbe vor und Dietmar Dorn erzählte von seinen Erfolgen als Rollstuhlsportler. Der Medienpädagoge Wilfried Brüning – gefragter Radioexperte und „Gastreferent“ in Schulen – klärte über die Auswirkungen von kindlichem

Ing. Josef Meusburger (Dir. LBS Bregenz 2), Dietmar Dorn (Rollstuhlsportler), Wilfried Brüning (Medienpädagoge und Regisseur), Ing. Christian Thaler (IM Metalltechniker), Jürg Hagleitner (IM Mechatroniker), Reinhard Bertsch (IM Elektro-, Gebäude-, Alarmund Kommunikationstechniker). Medienkonsum auf. Seinen Vortrag verknüpfte er mit Filmen und interagierte mit dem Publikum. Die Eltern erhielten auch hilfreiche Tipps für den Umgang mit der Mediennutzung ihrer Kinder. Ing. Josef

„EuroSkills Sieger sind Vorbilder“ Lukas Gabriel, Theresia Moosbrugger, Niklas Rusch und Burak Uzundere wurden gemeinsam mit ihren Ausbildnern, Chefs und Familien zur Feier in Hohenems geladen.

WKV-Präsident Manfred Rein liegt die duale Ausbildung in Vorarlberg besonders am Herzen.

Meusburger, Direktor der Landesberufsschule Bregenz 2, skizzierte anschließend die Situation an der Schule. Eine Diskussion und ein kleiner Imbiss rundeten den gelungenen Elternabend ab.

Wirtschaftskammerpräsident Manfred Rein übergab den Fachkräften ein Präsent und gratulierte zum Erfolg: „Ihr seid wie Leuchttürme, Vorbilder für Vorarlbergs Lehrlinge. Ihr habt mit eurer Leistung gezeigt, was mit einer Lehre alles möglich ist. Das zeugt vom Top-Niveau un-

Ausbildern, die sich um die fachliche aber auch menschliche Bildung der jungen Erwachsenen kümmert.“

Präsident Manfred Rein gratuliert Niklas Rusch. serer dualen Ausbildung. Ein großes Dankeschön gilt natürlich auch den Betrieben und

Gratulation zum Engagement Spartengeschäftsführer Thomas Peter und Obmann Bernhard Feigl (Gewerbe & Handwerk) sowie Spartenobmann Christoph Hinteregger (Industrie) und Josef Meusburger (Direktor der Landesberufsschule Bregenz 2) kamen zur Feier, um den Fachkräften zu ihrem Engagement und Erfolg zu gratulieren.


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Die Lehre läuft wie geschmiert Dzenanna Rakovic befindet sich im dritten Lehrjahr ihrer Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau an einer Tankstelle in Bregenz. Die 19-Jährige übernimmt in ihrem Job bereits verantwortungsvolle Aufgaben und betreut die verschiedenen Bereiche selbstständig. Die 19-jährige Dzenanna Rakovic schloss alle Lehrjahre mit „ausgezeichnetem Erfolg“ ab – nun bereitet sie sich auf die bevorstehende Lehrabschlussprüfung vor. Ihre Aufgabenbereiche an einer Tankstelle in Bregenz sind vielfältig, abwechslungsreich und verantwortungsvoll: Sie ist sowohl für den Kassa- als auch den Gastrobereich, wo sie Getränke und kleine Snacks für die Tankstellenbesucher vorbereitet, verantwortlich. Regelmäßige Produktschulung Aber auch im Shop berät sie ihre Kunden zu den rund 3000 Produkten wie verschiedene Motoröle, Frostschutzmittel, Zeitschriften und Lebensmittel. Außerdem erledigt sie administrative Aufgaben im Büro. Durch regelmäßige Aus- und Weiterbildungen ist Dzenanna immer up to date. „Meine Tätigkeit gefällt mir einfach, weil sie so vielfältig ist. Mindestens einmal im Monat nehme ich an Produktschulungen oder Verkaufstrainings teil. Und wenn draußen bei den Zapfsäulen

mal etwas nicht stimmt, schaue ich dort nach dem Rechten“, erklärt Dzenanna. In den drei Jahren, die sie an der Tankstelle arbeitet, eignete sich die Bregenzerin ein breit gefächertes Wissen an. „Ich merkte gleich am Anfang meiner Lehre, dass mir das Verkaufen der unterschiedlichsten Produkte, die

Ich merkte gleich zu Beginn meiner Ausbildung, dass mir das Verkaufen der unterschiedlichsten Produkte Spaß macht. Dzenanna Rakovic Lehrling im Einzelhandel

wir im Shop anbieten, Spaß macht. Speziell wenn’s um Motoröle und anderes Autozubehör geht, konnte ich viel dazulernen. Mittlerweile läuft’s wie geschmiert – meine Kunden setzen auf mein Wissen und lassen sich gern von mir beraten. Ich hoffe einfach, dass meine Lehrabschlussprüfung im November genauso gut läuft“, sagt Dzenanna. Der Lehrling genießt bereits jetzt das volle Vertrauen ihrer Chefin – während der Nachtschicht an der rund um die Uhr geöffneten Tankstelle ist Dzenanna alleine für den Tankstellenbetrieb verantwortlich.

Dzenanna Rakovic steht kurz vor der Lehrabschlussprüfung zur Einzelhandelskauffrau.

Urban Kölbl aus Hard hat Karriere mit Lehre gemacht. Er ist Abteilungsmeister bei Blum und ist für rund 50 Mitarbeiter verantwortlich.

„Machen, was kitzelt“ Urban Kölbl ist Abteilungsmeister bei Blum. Der Startschuss für seine Karriere war die Entscheidung, eine Lehre als Werkzeugmechaniker zu beginnen. Dass Urban Kölbl die Aufnahme in die HTL nicht geschafft hatte, tut dem 36-jährigen Harder heute überhaupt nicht mehr leid. „Als ich während des Schnupperns zum ersten Mal ein Metallgewinde schnitt, wusste ich: Das ist es“, erinnert er sich zurück, wie seine Karriere beim Beschlägehersteller Blum begann. Heute ist er Abteilungsmeister. War das der Startschuss für Ihre Karriere? Eigentlich ja. Mit einer Lehre ist man heute sehr gut aufgestellt und in Kombination mit der eigenen Einstellung, dass man den Job so gut wie möglich macht, sich engagiert und weiterbildet, steht einer Karriere nichts im Weg. Ich selbst war nach der Ausbildung zuerst im Dreischichtbetrieb tätig. Durch den Neubau in Bregenz ergab sich dann die Möglichkeit, beim Aufbau der großen Exzenterpresse aktiv mitzuwirken. Da-

neben absolvierte ich damals die Meisterprüfung. 2006 übernahm ich dann erstmals eine Gruppe. Wir fungierten als Bindeglied zwischen Konstruktion, Qualitätssicherung, Arbeitsvorbereitung, Arbeitstechnik und Produktion. Heute sind Sie Abteilungsmeister? Was gehört zu Ihren Aufgaben? Ich leite eine Abteilung mit rund 50 Mitarbeitern. Wir sind an zwei Standorten im Werk, im Dreischichtbetrieb tätig. Man könnte uns als „Serviceabteilung“ für Werkzeuge bezeichnen. Wir reparieren sie beispielsweise bei Maßfehlern oder qualitativen Problemen, sind aber auch für Verbesserungen zuständig. Zum Beispiel wenn es um Stempel- und Matrizen-Beschichtungen geht. Gemeinsam mit dem Hersteller verbessern wir die Einsatzmöglichkeiten, um beispielsweise höhere Einsatzzeiten zu erzielen. Worin sehen Sie die Vorteile einer Lehre? Ich beispielsweise lerne am besten, wenn ich etwas mache.

Ich bin also durch und durch ein Praktiker, sodass mir der hohe Praxisanteil während der Ausbildung sehr entgegenkam. Darin sehe ich auch den Vorteil der dualen Ausbildung. Natürlich ist auch die Berufsschule wichtig. Doch für vieles, was ich dort gelernt habe, bekam ich erst nach der Meisterprüfung einen Zugang. Bei der Schnittkraft-Berechnung beispielsweise. Als ich merkte, wie man sie auch umsetzt, war mein Interesse geweckt. Was raten Sie jungen Schulabgängern, die jetzt vor ihrer beruflichen Entscheidung stehen? Ich rate ihnen auf jeden Fall die Energie aufzubringen, die Lehre, die sie begonnen haben auch abzuschließen. Ist es dann doch nicht das Richtige, stehen die Chancen zur Veränderung weit offen. Oft besteht beispielsweise auch die Möglichkeit, intern in Abteilungen wie die Arbeitsvorbereitung oder die Qualitätssicherung zu wechseln und sich in diese Richtung weiterzubilden. Die Berufswahl ist für junge Menschen eine schwierige Entscheidung. Wer

das tut, wo es ihn am ehesten kitzelt, ist sicher gut aufgehoben. Würden Sie sich wieder für eine Lehre entscheiden? Ja, auf jeden Fall. Wie wichtig ist Weiterbildung? Weiterbildung ist in jedem Fall wichtig. Sie sollte jedoch zielorientiert sein. Es ist wie ein Päckle, das ich mittrage und von dem man langfristig profitieren kann. Bei mir hat die Weiterbildung in jedem Fall zur Weiterentwicklung beigetragen.

Zur Person Urban Kölbl geb: 21. Mai 1976 Beruf: Abteilungsmeister Ausbildung: Lehre als Werkzeugmechaniker bei Blum, Meisterprüfung, firmeninterne Weiterbildung Familie: Lebensgemeinschaft, 2 Kinder Hobbys: Feuerwehr, Sport, Familie, derzeit „Hüsle baua“ www.blum.com

? Welche Anforderungsprofile müssen Ihre Lehrlinge mitbringen?

rundvoraussetzung für einen erfolgreichen Start in die Lehre ist der positive Abschluss der Pflichtschule. Die Berufe eines modernen und internationalausgerichteten Industriebetriebs verlangen von den Jugendlichen solide Kenntnisse der Kulturwerkzeuge, wie Deutsch in Wort und Schrift bzw. gute mathematische Kenntnisse. Ebenso wird genaues und exaktes Arbeiten, Teamgeist, handwerkliches Geschick und Hausverstand vorausgesetzt.

G

ugendliche, die Interesse an Technik haben, Sorgfalt, Genauigkeit und logisches Denken mitbringen, über technisches Vorstellungsvermögen, Konzentration und Ausdauer verfügen, finden bei uns ein breites Ausbildungsangebot von sieben Lehrberufen. Zusätzlich zur Ausbildung der Lehrlinge am Arbeitsplatz und in der Schule bemühen wir uns auch um die Förderung ihrer sozialen Kompetenz und ihrer kommunikativen Fähigkeiten.

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ie Anforderungen unterscheiden sich je nach Lehrberuf. Für technische Berufe eignen sich Jugendliche mit handwerklichem Geschick, technischem Interesse, räumlichem Vorstellungsvermögen, einer guten Auffassungsgabe und mathematischem Verständnis. Im kaufmännischen Bereich erwarten wir uns sicheres Auftreten, eine gute Ausdrucksweise, gute Deutschkenntnisse sowie Freude am Umgang mit dem Computer.

D

ei den technischen Lehrberufen sind es Fähigkeiten in den Bereichen Mathematik, räumliches Vorstellungsvermögen, mechanisch technisches Verständnis und Freude am Lernen und genauen Arbeiten. Wichtig ist aber natürlich auch dass man gerne anderen Zusammenarbeitet, das setzt Eigenschaften wie Verlässlichkeit, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft und natürlich ordentliche Umgangsformen voraus.

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Mag. Matthias Linder, Leiter Personalentwicklung, Rauch Fruchtsäfte, Rankweil

Dieter Hämmerle, Ausbildungsverantwortlicher bei Blum

Thomas Battlogg, Leiter Lehrlingsausbildung, illwerke vkw

Reinhard Lecher, Leiter Lehrausbildung, Grass GmbH

Martina Draxl, Fa. Baur

ür Lehrlinge bietet BAUR attraktive Rahmenbedingungen, Zeit zum Lernen und den Raum, zu bewegen und zu gestalten. Hochqualitative Ausbildung dient beiden – dem Lehrling und dem Unternehmen. Eine Lehre bei BAUR schafft und sichert Zukunft im globalen Wettbewerb und bietet hervorragende Karrieremöglichkeiten für unsere Jugend.

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ERTSCH Energy bietet derzeit 35 Jugendlichen eine ausgezeichnete Ausbildung in den Berufen Konstrukteur, Stahlbautechniker und Schweißtechniker. Neben den bekannten Anforderungen in technischen Berufen suchen wir junge Menschen mit Wissbegierde, Leistungsbereitschaft und der Ausdauer, ihr Ziel zu erreichen. Auf dieser Basis gestalten unsere Ausbildner und Lehrlinge gemeinsam den Weg in eine sichere und erfolgreiche Zukunft. Prok. Manfred Geiger, Personalleiter BERTSCHgroup


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Lehre bei Blum: Ready to Move Für viele Jugendliche, die ihre Schulzeit beendet haben, geht es nun darum, die eigene Zukunft in die Hand zu nehmen. Da stellen sich viele Fragen. Wie geht es weiter? Ist eine Lehre das Richtige für mich? Welches Unternehmen bietet gute Chancen? Die Bewerbungsphase für eine Lehrstelle ist bereits in vollem Gange.

Dieter Hämmerle Blum-Ausbildungsleiter

Bei uns genießt die Ausbildung einen hohen Stellenwert. Wir möchten jungen Menschen damit berufliche Perspektiven bieten. Bei Blum werden Lehrlinge aktuell in sieben HightechBerufen zu gefragten Spe-

Elias Hartmann: Es war mir von Anfang an klar, dass ich meine Ausbildung bei Blum mit der Matura abschließen

onstechnik und Konstruktionstechnik. Dieses breite

Angebot für Lehrlinge bietet Blum als traditionelles Familienunter1952 nehmen. von Julius Blum gegründet, hat sich das Unternehmen zu einem der weltweit führenden Hersteller für Möbelbeschläge entwickelt. Bereits seit über 40 Jahren werden Lehrlinge ausgebildet. Für 2013 sucht Blum erneut ca. 65 neue Lehrlinge, die im September 2013 beginnen.

möchte, damit für mich später mehr Wege offen sind. So könnte ich im Anschluss an meine Lehre auch noch studieren gehen. Auch wenn Maschinenbau einer der härtesten Studiengänge ist, den es gibt. Hast du im Verlauf deiner Ausbildung auch schon einen der Blum-Workshops absolviert? Elias Hartmann: Ich war bisher auf zwei BlumWorkshops. Gleich zu Beginn meiner Ausbildung auf „Vom Schüler zum Profi“.

Schule und Betrieb Hand in Hand Diese Ausbildungsplätze sind begehrt. Denn bei Blum genießt die Lehrlingsausbildung einen be-

nach seinen speziellen Talenten und Neigungen gefördert. So entwickeln sich die Jugendlichen nicht nur fachlich, sondern auch persönlich.

zialisten ausgebildet. Die Ausbildungsberufe sind: Maschinenbautechnik, Werkzeugbautechnik, Zerspanungstechnik, Elektrotechnik, Kunststofftechnik, Produkti-

sonderen Stellenwert. Auf die umfassende betriebliche und schulische Ausbildung wird gleichermaßen Wert gelegt, so gibt es zum Beispiel einen schulischen Förderunterricht. Die Jugendlichen werden in kleinen Gruppen betreut, das sorgt für eine familiäre Atmosphäre. Bei Blum wird jeder Lehrling

Ausgezeichnete Chancen Für Blum bedeutet die Qualifizierung von Nachwuchskräften die Sicherung des Produktionsstandortes Vorarlberg. Ausbildungsleiter Dieter Hämmerle bringt es auf den Punkt: „Wir möchten jungen Menschen mit einer qualifizierten Ausbildung berufliche Perspektiven bieten

und sehen die betriebliche Ausbildung als eine wichtige Investition in die Zukunft.“ Untermauert wird diese Aussage durch die hohe Übernahmequote der Lehrlinge nach der Ausbildung. Blum gilt als attraktiver Arbeitgeber und legt Wert darauf, allen Lehrlingen einen positiven Lehrabschluss zu ermöglichen. Start in die Ausbildung Unterstützt wird der Start in die Lehre mit einem gemeinsamen Workshop aller neuen Lehrlinge. Im ersten Jahr erfolgt die Grundausbildung, um das Verständnis für die Aufgaben zu bekommen und die Grundkenntnisse zu erlernen. Danach ist die fachspezifische Ausbildung in den einzelnen Berufen an der Reihe.

Hier ging es um Teamwork und die Verantwortung , die jeder innerhalb eines Teams übernimmt. Bei „Was kostet die Welt?“ konnte jeder sein Einkaufsverhalten überprüfen und erfahren, wie sich auch hier Teamarbeit auszahlt.

Wie erleben Jugendliche selbst die Lehre bei Blum? Wir haben bei zwei Auszubildenden nachgefragt.

Im 2. Lehrjahr als Werkzeugbautechnikerin: Nadine Pauschin.

Nadine, du absolvierst gerade das zweite Lehrjahr im Be-

reich Werkzeugbautechnik. Wie war dein Einstieg ins Berufsleben? Warum begann er bei Blum? Nadine Pauschin: Den Tipp bekam ich von einer Kollegin, die jetzt bereits im dritten Lehrjahr bei Blum ist. Sie erzählte mir, was sie macht, und das hat mir gut gefallen. Ich wusste, ich wollte auf jeden Fall etwas Handwerkliches machen und mit Maschinen arbeiten. Blum ist auf seinem Gebiet einer der Marktführer. Da habe ich mir gedacht: Warum soll ich es nicht gleich dort probieren? Wie würdest du die Atmosphäre unter den anderen Lehrlingen und den Ausbildern bei Blum beschreiben? Nadine Pauschin: Bei uns geht es sehr familiär und freundschaftlich zu, obwohl natürlich sehr konzentriertes Arbeiten gefor-

dert wird. Das liegt sicherlich auch daran, dass sich viele der Lehrlinge schon seit der Schulzeit kennen. Eigene Meinung bilden Wer bei seiner Entscheidung für den Beruf und für die eigene Zukunft sicher gehen will, sollte sich vorab eine eigene Meinung bilden und sich umfassend über die Möglichkeiten informieren. Dazu bieten Unternehmen wie Blum spezielle Informationsveranstaltungen und Schnuppertage für angehende Lehrlinge an. Die wichtigsten Lehrlingstermine 2012/2013 von Blum haben wir in der Infobox (s. Seite unten) zusammengestellt. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.lehre-bei.blum.at

Wissenswertes Termine • Berufserkundung: 19. Oktober bis 14. Dezember 2012 • Berufspraktische Tage: 14. Jänner bis 5. März 2013 • Lehrlingsinfotag: 16. Februar 2013, 9–12 Uhr • Eignungstest: 7. bis 9. März 2013

Elias Hartmann, im 3. Lehrjahr als Konstruktionstechniker.

Lehrlinge bei Blum arbeiten in einem Hightech-Betrieb.

Elias, du bist im dritten Lehrjahr bei Blum als Konstruktionstechniker und machst während deiner Lehre nebenbei Berufsmatura. Warum?

Kontaktinfo bei Fragen rund um die Lehre: Gabriele Wohllaib Julius Blum GmbH 6973 Höchst Tel.: (+43) 5578 705-2375 Fax: (+43) 5578 705-52375 gabriele.wohllaib@blum.com www.lehre-bei-blum.at


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Top-Lehrlinge

Ingo Maghörndl lernt den Beruf Labortechniker.

Dominik Ruegg hat engagierte Ziele für die Zukunft.

Saskia Beisteiner überprüft die Herstellung des Konzentrats.

Voll im Saft mit Fruchtgetränken Ein glücklicher Tag beginnt mit einer Lehre beim Fruchtsafthersteller Rauch. Für 18 Lehrlinge ist dies der Fall. Oh Happy Day – eine Melodie, die nicht nur beim Anblick einer Packung Orangensaft im inneren Ohr erklingt, sondern auch beim Gedanken an den Start in eine erfolgreiche Zukunft. Bei Rauch in Rankweil und Nüziders stehen den Lehrlingen nämlich alle Wege offen. Insgesamt 18 Lehrlinge haben die Chance ergriffen und absolvieren derzeit ihre Ausbildung beim Fruchtsafthersteller. Als Brau- und Getränketechniker, als Lebensmitteltechniker, als Labortechniker, aber auch als Elektrotechniker oder Schlosser. Eine von ihnen ist Saskia Beisteiner. Die 22-Jährige hat sich erst nach einem Sprachen-

Studium ihren Berufstraum verwirklicht und eine Lehre zur Brau- und Getränketechnikerin begonnen. Zu ihren Aufgaben während der dreijährigen Ausbildung gehören das Steuern der Verarbeitungs- und Produktionsanlagen, das Verarbeiten der Rohstoffe und die Herstellung der Getränke nach bestimmten Rezepturen. Vieles beherrscht die engagierte junge Frau schon jetzt leicht aus dem Effeff. Zehn Millionen Einheiten Saft „Am meisten Spaß macht mir die Arbeit in der Petflaschenabfüllung“, erzählt sie und montiert gerade einen Schlauch an einen der riesigen Tanks. 25.000 Liter Apfelsaftkonzentrat lagern im Inneren. Eines der Lieblingsgetränke der Österreicher. Immerhin beträgt der Pro-Kopf-

Verbrauch über zehn Liter pro Person, pro Jahr. „Wobei für uns gilt: Andere Länder, andere

Günter Schmid Lehrlingsausbildner

Wir wollen jedem engagierten jungen Menschen die Möglichkeit geben, in einem Betrieb zu arbeiten, der permanent wächst und in dem alles möglich ist. Säfte“, erklärt Lehrlingsausbildner Günter Schmid. „so sind in

Deutschland derzeit Exoten statt „Holdersäfte“ der Renner und im arabischen Raum trinkt man am liebsten Traubensaft.“ Genaues Arbeiten ist wichtig Täglich verlassen zehn Millionen Einheiten Saft die Produktionsstätten im Ländle. Die Lehrlinge sind bei der Herstellung aktiv mit eingebunden. Dominik Ruegg, der ebenfalls eine Lehre zum Brau- und Getränketechniker absolviert, pumpt am liebsten Multivitamin-Konzentrat zusammen. „Dabei muss man exakt auf die richtigen Mengen achten“, erklärt der 17-Jährige, der schon große Pläne für die Zukunft hat. Er will nämlich nach der Ausbildung die Matura machen und danach studieren. Der Chef unterstützt ehrgeizige und engagierte junge Menschen gerne: „Wir sind

schließlich ein Unternehmen, das permanent wächst und in dem alles möglich ist“, sagt der Leiter der Personalentwicklung Matthias Linder. Beispiele gibt es im Unternehmen genug. Predrag Ignjic beispielsweise, der jetzt nach der Lehre schon als Schichtleiter arbeitet. Oder Hasan Tavli, der sich für eine weitere Ausbildung an der Werkmeisterschule für Lebensmittel- und Biotechnologie entschieden hat. Und nicht zu vergessen Ayse Aydin. Sie ist inzwischen stellvertretende Leiterin der Mikrobiologie.

mung des Säuregehaltes. „Ich habe mich immer schon für Chemie interessiert“, erzählt der Lehrlinge, „darum ist die Ausbildung genau das Richtige für mich.“ Neu: Lebensmitteltechniker Neu bei Rauch ist, dass seit Herbst erstmals Lebensmitteltechniker ausgebildet werden. Die Ausbildungsdauer beträgt dreieinhalb Jahre.

Schnuppern Info und Anmeldung zum Schnuppern Philipp Kugler Tel: 05522 401-226 E-Mail: philipp.kugler@rauch.cc

Lehre als Labortechniker Für eine Lehre als Labortechniker hat sich Ingo Maghörndl entschieden. Zu den Aufgaben des 19-Jährigen gehören unter anderem das Messen der Vitamin-C-Menge oder die Bestim-

www.rauch.cc

Mit „a lässiges Stückle“ zum Lehrvertrag Eine Lehre bei Grass ist begehrt. Wer dabei sein will, sollte durch Schnuppertage seine Chance nützen. Das „lässige Stückle“, das auf dem Werktisch von Marvin Greppmayr steht, war so etwas wie die Eintrittskarte für den angehenden Werkzeugbautechniker. Beim Schnuppern musste der sich mittlerweile im zweiten Lehrjahr befindliche Lustenauer einen Klebebandroller anfertigen. Nicht nur der Schnupperkandidat fand das Ergebnis lässig, sondern auch sein Lehrlingsausbildner Reinhard Lecher, sodass Greppmayr einen Ausbildungsplatz beim

Reinhard Lecher Lehrlingsausbildner

Ich bin überzeugt, dass mehr Mädchen Talent haben, als eine Lehre machen. Die Mädchen können sich also ruhig trauen. international tätigen Unternehmen Grass in Höchst bekam. Der Teenager ist einer von 50

Azubis, die mithilfe von sechs hauptamtlich tätigen Ausbildnern ihre berufliche Qualifikation erwerben. Rüstzeug für die Karriere Den Lehrbeauftragten wie Reinhard Lecher ist es dabei ein großes Anliegen, den jungen Burschen und Mädchen neben beruflichen auch soziale Kompetenzen zu vermitteln. Ermöglicht wird dies durch eine persönliche Betreuung. Das Rüstzeug für die persönliche Karriere, die ganz nach oben führen kann, wird in den zwei Lehrwerkstätten vermittelt, in denen die Schwerpunkte Metall und Elektro angesagt sind. „In

Was macht Deine Lehre für dich aus?

I

ch mache eine Lehre, weil ich „schaffa“, einen Beruf erlernen und eigenes Geld verdienen will. Meine Ausbildung will ich mit Auszeichnung abschließen. Ich habe auch schon über Weiterbildung nachgedacht und möchte noch den Abschluss zum Elektriker dazumachen. Marvin Greppmayr, 2. Lehrjahr

F

ür mich kam ein typischer Mädchenberuf nicht in Frage. Besonders gut gefällt mir das Fräsen. Nach der Lehre möchte ich in meinem Beruf arbeiten. Vielleicht auch eine zeitlang in den USA, wo Grass eine Betriebsstätte hat. Englisch lernen wir in der Berufsschule. Chiara Huschle, 2. Lehrjahr

M

ir taugt ganz besonders das CNCFräsen. Ich möchte unbedingt die Meisterprüfung machen. Mit dem ersten Geld, das ich als Lehrling verdient habe, bin ich Shoppen gegangen. Ich habe mir dafür Kleidung gekauft. Das war ein gutes Gefühl.

Patrick Schrof, 3. Lehrjahr

Marvin hat sich für die Lehre als Werkzeugbautechniker entschieden. Kombination mit dem Rotationsbetrieb werden die beruflichen Ziele erlangt“, erklärt Lecher, der vor 31 Jahren den ersten Lehrling ausgebildet hat. Und seit 1990 ist der 54-Jährige Ausbildungsleiter. Modernste Technik Die Ausbildungsgeschichte geht bei Grass aber viel weiter zurück. Gut fünf Jahrzehnte ist es nun her, dass der auf funktionale Bewegungssysteme spezialisierte Konzern den ersten Lehrling eingestellt hat. Und die Ausbildung hat natürlich Quantensprünge erlebt. Heute arbeitet der Nachwuchs beispielsweise an einer 100.000 Euro teuren CNC-Maschine, auf der Teile gefertigt werden, die für die Produktion bestimmt sind. „Es ist wichtig, dass die Lehrlinge zum Erfolg des Unternehmens beitragen“, bringt es der Dornbirner, der als Werkzeugmacher begann, auf den Punkt. Dieses Teilhaben ist für die Jugendlichen auch Motivation. „Patrick Schrof“, Lehrling im Be-

reich Maschinenbautechnik, hat beispielsweise eine Skulptur gezeichnet und entworfen, die als Preis für einen Jugendtheater-Wettbewerb diente. „Für das Kindertheater habe ich zusätzlich Luftballons draufgezeichnet“, ist er stolz über das im Teamwork entstandene Werk. Belohnung für Leistung Außergewöhnliche Leistungen werden bei Grass übrigens extra honoriert. So lassen sich durch ein Prämiensystem bis zu 210 Euro pro Monat zusätzlich verdienen. Ein ausgezeichneter beziehungsweise ein guter Lehrabschluss, wie ihn heuer sieben Prüflinge schafften, wird mit 600 beziehungsweise 300 Euro belohnt. Doch nicht das Geld allein ist es, sondern vielmehr das Umfeld, die fundierte Ausbildung sowie die Karrieremöglichkeiten sind es, die eine Lehre bei Grass so begehrt machen. Im kommenden Jahr werden wieder 15 Burschen und Mädchen aufgenommen. „Schnuppern ist die große Chance, euch

(Foto: Roland Paulitsch)

zu beweisen“, animiert Reinhard Lecher zum Mitmachen. Denn gute Fachkräfte sind begehrt. „Wir brauchen sie, um dem gewachsen zu sein, was in technischen Entwicklungen auf uns zu kommt“, bekräftigt der Ausbildungsleiter.

Info-Tag Lehrlings-Infotag in Höchst Freitag, 11. Jänner 2013, von 13 bis 17 Uhr Lehrlinge führen interessierte Schüler durch die Lehrwerkstätte und informieren über die Lehrberufe. Grass Talent Days in Höchst 14. Jänner bis 7. März 2013 In dieser Zeit bietet sich die Möglichkeit, die Lehrberufe durch Schnuppern kennen zu lernen. Info und Anmeldung unter www.ichundgrass.at oder telefonisch bei Reinhard Lecher, Tel. 05578 701279


DIENSTAG, 13. NOVEMBER 2012

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Versicherungskaufmann/-frau – ein Beruf, so vielfältig wie unsere Kunden Durchstarten als Lehrling oder Trainee bei der Vorarlberger Landes-Versicherung

der Berufsschule begleitet die Lehrlinge zuverlässig durch die Lehrzeit.

Versicherungsberater ist ein Beruf mit Zukunft, der neben finanzieller Unabhängigkeit auch jede Menge Abwechslung bietet. Das VLV-Lehrlingsprogramm richtet sich an offene, kommunikative Jugendliche, die sich für eine Ausbildung in der Versicherungswirtschaft interessieren. Die fundierte Lehrlingsausbildung im Unternehmen und in

Lehre bei der VLV von A–Z Die Auszubildenden sind von Anfang an in die Praxis eingebunden. Während der Lehre arbeiten die Jugendlichen in den jeweiligen Abteilungen der VLV mit und lernen so die Abläufe genau kennen. Ebenfalls haben die Lehrlinge durch die verschiedensten persönlichkeitsbildenden Kurse die Gelegenheit sich weiter-

zuentwickeln und ihre Stärken auszubauen. Die Ausbildung dauert je nach Schulabschluss 2–3 Jahre und findet hauptsächlich in Bregenz statt. Die Aufgabenbereiche eines VLV-Lehrlings sind sehr vielfältig: bedarfsgerechte Kundenangebote erstellen, Schadensfälle abwickeln oder auch Risiken einschätzen. Wichtig für diesen Beruf sind vor allem die Freude im Umgang mit Menschen sowie Kundenorientierung und Eigeninitiative. Die VLV-Lehrlinge sind von Anfang an in die Praxis eingebunden und eignen sich so ihre Kompetenz und ihr Fachwissen an.

VLV- Lehrlinge und Trainees berichten

Fleiß macht sich bezahlt – bis zu 16 Monatsgehälter Fleiß zahlt sich aus, denn Erfolge in der Lehre werden belohnt! Das VLV-BonusSystem bietet den Auszubildenden die Chance bis zu 2 Monatsgehälter zusätzlich zu verdienen (siehe Infobox). Auch ausgezeichnete Leistungen in der Berufsschule werden mit einer Prämie belohnt!

Ich habe meine Lehre im August 2011 begonnen und mich gleich willkommen gefühlt. Innerhalb kurzer Zeit habe ich viele neue Sachen kennengelernt. Da ich in allen Abteilungen mitarbeiten kann, eigne ich mir nicht nur das nötige Fachwissen an, sondern finde auch heraus, welche Abteilung mir am besten gefällt.

Bei der VLV erhalten wir eine „Allround-Lehre“, da wir sowohl im Innen- als auch im Außendienst ausgebildet werden. Durch die Arbeit in den verschiedenen Abteilungen lerne ich die Mitarbeiter und Abläufe rasch kennen. Außerdem ist dadurch kein Tag wie der andere!

Das Traineeprogramm gefällt mir sehr gut. Während der Basisausbildung habe ich mich zuerst mit den Grundlagen des Versicherungswesens beschäftigt. Ebenfalls habe ich auch schon erfahrene Kollegen in den Außendienst begleitet und konnte so schon ein wenig „Außendienst-Luft“ schnuppern.

Stefanie Martin, 19 Jahre (2. Lehrjahr)

Birgit Willam, 18 Jahre (2. Lehrjahr)

Simon Resch, 20 Jahre (Trainee)

Verkaufstalente gesucht! 2009 wurde das VLV-Traineeprogramm ins Leben gerufen, um Vertriebstalente individuell zu fördern. Das 12-monatige Traineeprogramm ist auf den Schwerpunkt Außendienst ausgerichtet und beinhaltet eine „Job-Rotation“, so dass der Trainee alle Abteilungen der VLV kennenlernt und sich dadurch umfassendes Versicherungs-Knowhow aneignen kann. Neben

der internen Ausbildung erwartet die Trainees vor allem auch viel Praxis. Dazu gehört die Beratung von Kunden, die Schadenaufnahme und auch die Antragsannahme und -bearbeitung. Über das „Training on the job“ hinaus gibt es für die Trainees auch ein breites Weiterbildungsangebot an sozial- und persönlichkeitsbildenden Seminaren.

Das Traineeprogramm richtet sich vor allem an Maturanten, die sich eine Zukunft im qualifizierten Außendienst vorstellen können. Während der gesamten Ausbildung steht den Lehrlingen und Trainees ein eigener Pate bzw. eine eigene Patin mit Rat und Tat zur Seite. Weitere Infos unter: www.vlv.at

Daten & Fakten VLV-Bonus-Modell für Lehrlinge – 2 Gehälter plus! Beurteilung findet 2x jährlich statt Die drei Beurteilungskriterien sind: • Persönliches Verhalten, z. B. Pünktlichkeit, Freundlichkeit, Umgang mit anderen ... • Leistungsbeurteilung, z. B. Schreiben, Rechnen, Umgang mit dem PC ... • Wissenstest – positiver Notendurchschnitt von 1 bis 2,5 Zeugnisprämien: Notendurchschnitt 1: 250 Euro Prämie Ausgezeichneter Erfolg: 200 Euro Prämie Guter Erfolg: 150 Euro Prämie


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Top-Lehrlinge

„Ich will Profi in meinem Job werden“ Die Jüngsten im Team des Kunststoffspezialisten Alpla haben große Ziele. Kein Wunder, denn bei Alpla am Standort Hard/Fußach stehen den Lehrlingen alle Möglichkeiten offen. „Ich will Profi in meinem Beruf werden“, erklärt Marco Findeis ohne Umschweife. Dafür hat er seine Ziele hochgesteckt: einen ausgezeichneten Erfolg beim Lehrabschluss und dann noch die Meisterprüfung als Draufgabe. Zudem will der Lehrling die Möglichkeit nutzen, schon während der Ausbildung Erfahrungen im Ausland sammeln zu können. „Mexiko würde mich reizen“, sagt der 16-Jährige, der sich für die Lehre zum Zerspanungstechniker entschieden hat. Damit hat der Harder die richtige Wahl getroffen, denn das exakte, auf hundertstel Millimeter genaue Arbeiten,

liegt ihm. Und nicht nur das, es macht dem Jugendlichen auch sichtlich Spaß. Aber auch Tamara Tangl, die erst im September ihre Lehre begonnen hat, geht jetzt schon in ihrer Arbeit voll auf. Ihr Berufswunsch geht in Richtung Ausbildnerin und dafür braucht es Gefühl und Gespür. Nicht nur für die jungen Menschen, sondern auch für das Material Kunststoff selbst. Ein Drittel hat Bestnoten „Drückst du nämlich zu fest auf die Feile, bist du gleich unter Maß“, hat die Lauteracherin schon in den ersten Wochen festgestellt. Und noch etwas will der „taughe“ Azubi, der eine Lehre zur Kunststoffformgeberin absolviert, klarstellen: „Mädchen stehen in Sachen Technik den Jungs um nichts nach. Und körperliche Schwerarbeiten erledigt sowieso der Kran.“ Es ist also

David Thalhammer mag es, große Maschinen zu programmieren.

kein Wunder, dass Ausbildungsleiter Gerald Spieler stolz auf seine 60-köpfige Truppe ist. „Die jungen Leute sind echt top unterwegs“, spart der 41-Jährige nicht an Lob.

Gerald Spieler Ausbildungsleiter, ALPLA Hard

Die Lehre ist das Fundament der Karriere. Die Ausbildung sollte dabei breit gestreut sein, damit die Lehrlinge alles kennenlernen. Paulina lernt den Beruf Zerspanungstechnikerin. Spieler, der selbst eine Lehre zum Werkzeugmacher bei Alpla absolviert hat, leitet die „Future Corner“ seit 2005. Mit Erfolg, denn rund ein Drittel der Lehrlinge schließen ihre Ausbildung mit Bestnoten ab. Er setzt dabei auf Verantwortungs- und Qualitätsbewusstsein. „Wichtig ist, dass die jungen Leute gleich mit dem Produkt in Berührung kommen“, ist Spieler überzeugt: „Und weil jeder auch im Alltag unsere Flaschen in der Hand hat, freuen sie sich, nach zwei Monaten schon aktiv bei der Herstellung dabei sein zu können.“ Der Lehrmeister weiß aber auch, wie man die Azubis motiviert und wie man sie fördert. „Die Ansprüche an sich

selbst und an das, was sie herstellen, wächst von Werkstück zu Werkstück“, freut er sich über die Selbstkritik und die damit verbundene Weiterentwicklung seiner Schützlinge. Eine Flasche zum Lernen Ein Lehrlingsprojekt hilft den jungen Menschen zudem einen Einblick in die anderen Berufe zu bekommen und die Teamfähigkeit zu lernen. Ab dem zweiten Lehrjahr müssen sie nämlich selbst eine Flasche herstellen und zwar von der Idee bis zum fertigen Produkt. Dabei gilt es Fragen zu stellen wie „Welche Anforderungen sollte die Flasche erfüllen?“, „Wie groß sollte sie sein?“, „Wie

(Fotos: Matthias Weissengruber, Marion Hofer)

dick darf das Material sein?“ und viele mehr. „Die fertige Flasche in Händen zu halten, ist für die Lehrlinge dann ein großes Erfolgserlebnis“, weiß Spieler und zeigt auf die Vitrine, in der mindestens 20 verschiedene Kunststoffflaschen aufgereiht sind. Sie sehen sich ähnlich und doch steckt dahinter immer eine neue Idee. Einmal in der Woche gibt es auch den sogenannten „English-Day“. Die Weltsprache zu beherrschen, ist in einem international tätigen Unternehmen wichtig und auch eine Chance, denn es gibt die Möglichkeit für bestimmte Zeit in einem Alpla-Werk im Ausland zu arbeiten.

Schnuppertermine Wer Interesse an einer Lehrstelle hat, kann die Schnuppertermine schon jetzt vereinbaren: Gerald Spieler, Lehrwerkstatt Ausbildungsleiter ALPLA Hard Tel. 05574 602-495 – Kunststoffformgeber – Elektrotechniker – Kunststofftechniker – Konstrukteur – Zerspanungstechniker – IT-Techniker Weitere Infos zu den Lehrberufen sind unter: www.da-geht-was-weiter.at

Was macht deinen Job aus und warum hast du dich dafür entschieden?

ir haben gerade die verschiedendsten Materialien wie Stahl, Kunststoff und Alu bearbeitet und lernten dabei, welche Eigenschaften sie haben und wie sie sich beim Bearbeiten verhalten. Das hat mir sehr gut gefallen. Überhaupt finde ich es hier bei Alpla toll, weil wir so eine gute Atmosphäre haben. Ich lerne den Beruf Elektrotechniker. Dazu bin ich übers Schnuppern gekommen. Mir gefällt das Arbeiten mit Strom.

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ch habe mich für den Beruf als Kunststoffformgeber entschieden. Davor bin ich in die HTL für Kunststofftechnik gegangen. Das Material taugt mir voll, aber ich bin mehr der praktische Typ. Darum habe ich mich nach einem Jahr für die Lehre entschieden. Ich finde es toll, dass wir Produkte herstellen, die jeder täglich braucht, wie Coca Cola-Flaschen oder andere Saft- und Mineralwasserflaschen. Ich bin übers Schnuppern zu Alpla gekommen.

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ei mir war es ähnlich wie bei Fabian. Ich habe auch die HTL für Kunststofftechnik in Bregenz besucht. Aber auch ich habe erkannt, dass mir das handwerkliche Arbeiten viel mehr liegt. Mir gefällt am Kunststoff, dass man damit einfach alles machen kann. Darum habe ich mich für die Lehre als Kunststoffformgeber entschieden. Hier im Betrieb fühle ich mich als Lehrling ernstgenommen. Das taugt mir.

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ch habe mich für den Beruf der Zerspanungstechnikerin entschieden, weil mir die Arbeit gut gefällt. Darauf gekommen bin ich während des Schnupperns. Natürlich habe ich auch in typisch weiblichen Berufen geschnuppert wie Frisörin, Kosmetikerin oder als Fußpflegerin. Das war jedoch alles nichts für mich. Bei der Entscheidung habe ich auch an die Zukunft gedacht. Ich verdiene als Technikerin später auch besser.

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ür mich war klar, dass ich einen technischen Beruf will. Da ich nicht wusste welchen, habe ich als Malerin, Verpackungstechnikerin und als Mechatronikerin geschnuppert. Als Kunststoffformgeberin bin ich dann hängen geblieben. Kunststoff ist ein Material, mit dem man gefühlvoll umgehen muss. Wenn ich zu stark feile, bin ich gleich unterm Maß. Außerdem habe ich als Technikerin gute Karrierechancen.

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ch lerne Zerspanungstechniker und bin derzeit schon im zweiten Lehrjahr. Auch ich bin übers Schnuppern zum Beruf gekommen. Mir taugt vor allem das genaue Arbeiten. In meinem Beruf geht es nämlich um hundertstel Millimeter. Mein Ziel ist es, die Lehre mit ausgezeichnetem Erfolg abzuschließen und dann die Meisterprüfung zu machen. Das ist die höchste Prüfung, die ich absolvieren kann.

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Pascal Schweighofer, 15 Jahre

Fabian Bischof, 15 Jahre

Laurin Vogel, 15 Jahre

Paulina Giselbrecht, 16 Jahre

Tamara Tangl, 15 Jahre

Marco Findeis, 16 Jahre

„Glücksbringer“ mit Vorteilen Einzigartig in Österreich – neue Vorteilskarte für Tourismuslehrlinge – attraktive Vorteile bei über 1000 Angeboten in Österreich und 50.000 in Europa.

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Europäische Identität Das EYCA-Logo auf der „Glücksbringer-Lehrlingscard“ steht nicht nur für eine DiscountKarte, sondern auch für ideelle Werte wie Interkulturalität und europäische Identität. Es ermöglicht Mobilität, Information und Partizipation junger Menschen in ganz Europa.

Seit Ende Oktober erhalten die rund 12.000 jungen Menschen, die eine Lehre in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft absolvieren, ihre persönliche „Glücksbringer-Lehrlingscard“ zugesandt. Minus zehn Prozent Rabatt Ihnen stehen damit weit über 1000 Angebote in ganz Österreich und weitere 50.000 in ganz Europa in Form von Ermäßigungen für Freizeit, Sport, Kultur, Events, Reise und Services zur Verfügung.

Dazu zählen zum Beispiel minus zehn Prozent auf viele sportliche Aktivitäten, auf Kino-, Theater- oder Event-Tickets, minus zehn Prozent in vielen Hotels oder auf Campingplätzen, zehn Prozent Rabatt auf einigen Fähren in Italien oder 25 Prozent Vergünstigung auf Züge in Spanien. Alle Details zu den Vorteilen der „Glücksbringer-Lehrlingscard“ sind auf der neuen Website unter http://www. gluecksbringer.cc/ im Internet aufgelistet.

Minister Reinhold Mitterlehner, Klaus Ennemoser, (WKÖ), Hans Schenner (WKÖ), Helmut Hinterleitner (WKÖ) mit Lehrlingen. (Foto: BMWFJ/Martin Steiger)


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DIENSTAG, 13. NOVEMBER 2012

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Top-Lehrlinge

Backstage für den großen Auftritt Was wären Konzerte, Messen, Kongresse und Ausstellungen ohne Multimedia-Bühnentechnik? Veranstaltungstechniker sorgen dafür, dass alles wie am Schnürchen klappt. Ob Rockgrößen, klassische Orchester, Opernstars, Firmenevents oder Maturabälle, erst die richtige Tontechnik und visuelle Inszenierungen machen die Veranstaltung zum unvergesslichen Erlebnis. „Dass dafür jede Menge Techniker Backstage arbeiten, bekommt der Zuschauer gar nicht mit“, betont Michael Gmeiner, der sich

nierte. Er selbst spielt Bass und Gitarre und hat dadurch einen besonderen Bezug zur Musik. Im Festspielhaus Bregenz hat Michael Gmeiner Lehrling im zweiten Lehrjahr

Du brauchst starke Nerven und höchste Konzentration, denn während des Events darf nichts schiefgehen.

Stefan Rippl Lehrlingsausbildner

Man muss flexibel und anpassungsfähig sein, weil man ständig mit anderen Leuten und neuen Situationen zu tun hat. für eine Lehre als Veranstaltungstechniker entschieden hat. Ein Beruf, mit dem der 20-Jährige schon während seiner Zeit als Bandmitglied in Kontakt kam und der ihn faszi-

der Handelsschulabsolvent die idealen Voraussetzungen, um sich in seinem Job ausleben zu können. Wie bei einer Musikband, muss das Zusammenspiel der Kameramänner, Tontechniker und der weiteren Akteure hinter der Bühne punktgenau abgestimmt sein. „Der Einsatz muss auf die Sekunde passen“, erklärt Gmeiner, wo die Herausforderungen liegen. Dabei gilt es auch, nicht alltägliche Aufgaben zu erfüllen. Bei der Hausoper „Solaris“ beispielsweise musste ein Szenenumbau binnen 20 Sekunden ausgeführt werden. Da hieß es viel üben für das Team, bis alle Handgriffe aus dem Effeff beherrscht wur-

den. Und Lehrling Nino Walser (18) musste sogar einmal in einen schwarzen Anzug schlüpfen und sich maskieren, damit er bei einem offenen Umbau vor den Augen der Zuschauer unbemerkt blieb. Veranstaltungstechniker sind nämlich wahre Allrounder. Ihnen obliegen die verschiedensten Bereiche. Die Palette reicht dabei von der Event- und Kostenplanung über Bühnenaufbauten sowie Licht- und Tontechnik und nicht zu vergessen die Koordination der Einsätze während einer Aufführung. Außerdem muss, um die Bühnentech-

Matthias Zuggal Veranstaltungstechniker

Mein Vater war Obmann des Theatervereins und Gabi Fleisch ist meine Tante. Mir war die Bühne immer vertraut.

nik zu installieren, auch ab und zu mal zum Bohrer gegriffen werden. Der 24-jährige Matthias Zuggal etwa hat vor seiner Lehre die Fachschule für Elektrotechnik

Nino Walser, Lehrling im zweiten Lehrjahr, bereitet auf der Werkstattbühne alles für das Wirt(Fotos: Klaus Hartinger) schaftsforum vor. an der HTL Bregenz besucht. Ein Vorteil, denn Veranstaltungstechniker sollten auch Montage-, Stromlauf- und Schaltskizzen sowie Schaltpläne lesen und anfertigen können. Darum wird auch in der Schule, die übrigens in Wien ist, der Schwerpunkt auf Elektrotechnik gelegt. Für Zuggal bedeutete das eine verkürzte Lehrzeit von nur zweieinhalb statt dreieinhalb Jahren. Seit rund zehn Jahren wird die Lehre zum Veranstaltungstechniker angeboten. Das Festspielhaus zählte zu den ersten Veranstaltungsstätten, die Lehrlinge in diesem Bereich ausbildete. Geplant ist zudem ein Ausbildungsverbund, beispielswiese mit dem Landhaus oder der Messe Dornbirn, um Kräfte bündeln zu können.

Berufsbild des Veranstaltungstechnikers • Mitarbeit bei der Planung von Veranstaltungen aus technischer Sicht unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Grundsätze. • Abschätzen und Beurteilen der Infrastruktur und Sicherheit von Veranstaltungsstätten. • Betreuen von Proben und Vorstellungen in Zusammenarbeit mit allen beteiligten Arbeitsgruppen. • Aufstellen, montieren und abbauen von Aufbauten bei Veranstaltungen und auf Bühnen. • Aufbauen, einrichten, bedienen, abbauen, instandhalten und Lagern von veranstaltungstechnischen Einrichtungen (z. B. Beleuchtung, Beschallung, Multimediatechnik, Rigging, steckerfertige Energieverteilung, Bühnentechnik). • Bedienen von Betriebsmitteln und Einrichtungen. • Aufnehmen und übertragen von Bild, Ton und Daten. • Anwenden der einschlägigen technischen Regelwerke sowie aller für Veranstaltungen relevanten rechtlichen und sicherheitstechnischen Bestimmungen.

LEHRE MIT KARRIERECHANCEN Wolford sucht die Fachkräfte von morgen Mit Start September 2013 geben wir wieder acht jungen Persönlichkeiten die Möglichkeit, einen kreativen und abwechslungsreichen Beruf bei Wolford zu erlernen. Einzelhandel – Textilhandel Hier sprechen wir offene und kommunikative Persönlichkeiten mit Gespür für Mode und Freude am Umgang mit Kunden an. Lehrzeit: 3 Jahre Textiltechnik – Maschentechnik Du bist gut in Mathe, hast technisches Verständnis und möchtest mit feinen Materialien (Fäden) arbeiten? Dann ist Textiltechniker genau das Richtige für dich! Lehrzeit: 3,5 Jahre Maschinenmechanik Hier sind gute Mathekenntnisse gefragt. Zudem technisches Verständnis, handwerkliche Fähigkeiten und Interesse, an Speziallösungen mitzuarbeiten. Lehrzeit: 4 Jahre

Elektrotechnik Wenn du gut in Mathe bist, technisches Verständnis hast und die Fähigkeit zum genauen Arbeiten mitbringst, bewirb dich für den Lehrberuf Elektrotechnik. Lehrzeit: 4 Jahre Textilchemie Du interessierst dich für die verschiedenen Eigenschaften von Materialien, hast ein tolles Farbverständnis und bist zudem noch gut in Mathe? Dann ist Textilchemiker der richtige Lehrberuf für dich. Lehrzeit: 3,5 Jahre Gemeinsame Kennenlerntage zu Lehrbeginn, interne Weiterbildungsmöglichkeiten, Workshops und Kurse sowie ein leistungsorientiertes Prämiensystem erwarten dich.

Eine Lehre bei Wolford eröffnet Perspektiven.

Du fühlst dich angesprochen? Melde dich per Mail oder telefonisch bei unserem Wolford-Lehrlingsbeauftragten Günter Grabher. Er informiert dich gerne über die Anforderungen und Schnuppertage in unserem Betrieb. WOLFORD AG Wolfordstraße 1 A-6901 Bregenz Günter Grabher Tel.: +43/5574/690-1144 grgu@wolford.com www.wolford.com

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JUMP INTO THE FUTURE DEINE LEHRE BEI GRASS

»Willkommen bei GRASS. Mit all deinen Talenten.«

GRASS TALENT DAYS* IN HÖCHST 14. Jänner bis 7. März 2013 LEHRLINGS-INFOTAG IN HÖCHST Freitag, 11. Jänner 2013 von 13 bis 17 Uhr

Marc Vogelauer Werkzeugbautechniker, 2. Lehrjahr

*Komm zu den berufspraktischen Tagen. Schau dir unsere Zukunftsberufe an, lerne unser Ausbildungsteam kennen und erzähl uns von deinen Talenten. Infos und Anmeldung unter www.ichundgrass.at Lehrlingsaufnahmetest: Freitag 8. März 2013

www.ichundgrass.at

Ausgezeichneter Lehrbetrieb 2013 Ein Ausbildungsbetrieb der Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie. Weitere Informationen unter www.ausgezeichneter-lehrbetrieb.at

Mawera und Köb sind Unternehmen der Viessmann Gruppe, dem international führenden Hersteller von energiesparenden und umweltschonenden Heizsystemen.

Top Lehrlinge gesucht! Jetzt bewerben! Ausbildung nach VEM-Standard im neuen Viessmann Lehrlingszentrum in Hard! Das Leuchtfeuer von Mawera und Köb. Unter diesem Motto starteten die Lehrlinge im September 2012 ihre Zukunftslehre in Hard.

Foto Lehrlinge (v.l.n.r.) Pierre Gröber, Danijel Antonijevic, Hugo Zimmermann (Lehrlingsausbilder), Hakan Parlak, Halil Celik;

Wir bieten auch 2013 wieder Top-Lehrstellen im Bereich Metalltechnik und Konstruktion an! Bewirb dich jetzt bei unserem Lehrlingsausbilder Hugo Zimmermann unter zieh@viessmann.com, oder unter +43 5574 74301-304. Mehr Informationen auf www.mawera.com.


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Top-Lehrlinge

(V. l.) Lukas Gabriel (Intemann), Burak Uzundere (Hans Majer GmbH), Theresia Moosbrugger (Heidi Maurer, Lingenau) und Niklas Rusch (Offsetdruckerei Schwarzach).

So sehen die Ländle-Sieger aus Bei den Berufseuropameisterschaften „EuroSkills 2012“ bekamen die Vorarlberger Fachkräfte vier der insgesamt 22 Medaillen. Sie gewannen zwei Mal Gold und zwei Mal Silber. Den ersten Platz sicherten sich der Dornbirner Drucktechniker Niklas Rusch, beschäftigt in der Offsetdruckerei Schwarzach, und der Klimatechniker Lukas Gabriel aus Bregenz, Mitarbeiter der Firma Intemann GmbH in Lau-

terach. Letzterer freute sich auch über einen zweiten Platz im Bereich Installation Technology, den er mit seinen Kollegen aus Wien und der Steiermark verteidigte. Silber im Teamberuf Cleaning Services holten weiters Burak Uzundere aus Lauterach, beschäftigt bei der Hans Majer GmbH in Wolfurt. Auch die Floristen zeigten mit Theresia Moosbrugger aus dem Ausbildungsbetrieb Blumenbinderin Heidi Maurer Lingenau sehr

gute Leistungen, die mit dem 5. Platz ausgezeichnet wurden. Erfolgsfaktor Teamgeist Das Geheimnis des Vorarlberger Erfolges liegt im Teamgeist der jungen Teilnehmer, ihrer unglaublichen Motivation, aber auch in den Betreuern und Betrieben, die auf die Begabungen und Talente der Jugendlichen eingehen und deren Individualität und Potenzial fördern. Die Unterstützung

der Aus- und Weiterbildung ist eine Kernaufgabe, denn eines zeigt sich immer deutlicher: der Fachkräftemangel ist bereits Realität. Viel in Ausbildung investiert „In Vorarlberg wird sehr viel in die Ausbildung investiert. Unter anderem stellen die Unternehmer Ausbildner und Lehrlinge für solche Wettbewerbe frei. Die erbrachte Leistung ist einmal mehr Beweis für die intensive Auseinandersetzung

der heimischen Betriebe mit unseren Jugendlichen“, erklärt Ing. Eduard Fischer, Vizepräsident der WKV. Spitzenleistung aus Österreich Das österreichische Team nahm heuer mit 37 Fachkräften bereits zum dritten Mal an den europäischen Berufsmeisterschaften teil, die in 28 Einzel- bzw. Teamberufen gegen rund 450 europäische Teilnehmer(innen) aus 27 Ländern antraten.

(Foto: WKÖ)

Daten & Fakten Gold •Drucktechnik: Niklas Rusch, Offsetdruckerei Schwarzach •Sanitärinstallateur: Lukas Gabriel (Intemann GmbH Lauterach) 5. Platz •Floristin: Theresia Moosbrugger (Blumenbinderin Heidi Maurer Lingenau) Teamwertung/Silber •Installationstechnik: Lukas Gabriel (Offsetdruckerei Schwarzach) •Reinigungstechnik: Burak Uzundere (Hans Majer GmbH Wolfurt)

Durchs Rohr gucken und durch die Blume reden Es gibt viele Möglichkeiten, warum jemand zu den besten gehört: Lukas Gabriel und Theresia Moosbrugger erzählen von ihrer Berufsentscheidung, von der Freude an der Arbeit und ihren Zukunftsplänen.

Theresia Moosbrugger Heidi Maurer, Lingenau

Kreativität und die Lust auf lebenslanges Lernen: das sind die Attribute, die den beiden „Euro Skills 2012“-Teilnehmern Lukas Gabriel und Theresia Moosbrugger einen Stockerlplatz in der Berufseuropameisterschaft einbrachten. Und natürlich die Liebe zum Beruf.

Als Floristin kann ich meine Kreativität ausleben und als naturverbundener Mensch kreativ mit verschiedensten Pflanzen arbeiten.

Bewunderung für Blumen Dabei fand Moosbrugger ihren Traumjob erst beim zweiten Anlauf. Die Bizauerin hat nämlich zuerst die dreijährige Landwirtschaftsschule in Hohenems absolviert, bevor sie sich für die

Floristenausbildung entschied. Und schon während der Lehrzeit merkte die 22-Jährige schnell: „Das ist für mich mehr als ein Beruf, vielmehr eine Berufung.“ Der Reiz liegt für sie zum einen darin, ihre Kreativi-

tät ausleben zu können. Zum anderen aber auch in der Bewunderung über die Vielfalt an Pflanzen, die die Natur bereit hält: „Es gibt Tausende verschiedene Pflanzenarten, von denen ich viele vorher noch gar nicht gekannt habe“, schwärmt die bei den Euro-Skills Fünftplatzierte. „Der Beruf geht im wahrsten Sinne des Wortes quer durch die Blume.“ Abwechslungsreiche Arbeit Für Lukas Gabriel hingegen kam bei der Berufswahl nur ein Job mit viel Abwechslung in Frage. Darum habe er sich auch für die Arbeit als Installateur entschieden. „Die Branche unterliegt einem ständigen Wandel durch neue Technologien“, erklärt der 22-Jährige, der von den EuroSkills eine Gold- und eine Silbermedaille mit nach Hause brachte. „Da ist lebenslanges Lernen gefragt.“ Aber auch die Arbeit selbst ist äußerst vielseitig, denn jede Baustelle bringt eine neue He-

Lukas Gabriel Intemann, Lauterach

Theresia Moosbrugger: „Ich mag die Vielfalt der Pflanzen und die Kreativität, die meine Arbeit erfordert.“

In meinem Beruf gibt es keinen Stillstand. Ich stehe ständig vor neuen Herausforderungen und sammle dadurch jede Menge Erfahrungen.

Lukas Gabriel: „Ich mag meine Arbeit, weil sie mich täglich neu herausfordert.“ rausforderung. Der Handwerker beschreibt sich selbst als praktisch veranlagt. Schon als kleiner Bub habe er gerne in der Werkstatt gespielt und natürlich gewerkelt. Dass er gerne genau arbeitet, über eine dreidimensionale Vorstellungskraft verfügt und Spaß an Mathe hat, sind allesamt Fähigkeiten, die aus dem jungen Mann einen echten Profi machen. Nicht umsonst schloss er seine Lehre mit „Auszeichnung“ ab und stieg als Fachkraft bei seinem Ausbildungsbetrieb Intemann ein. Er

entschied sich dabei für die Haustechnik. „Von der Planung über die Ausführung bis zur Inbetriebnahme vom Einfamilienhaus, Büro- und Verwaltungsgebäude bis zu umfangreichen Gewerbehallen reicht da die Angebots-Palette“, erzählt er. Auch seinen weiteren Weg hat der ehrgeizige Gabriel schon recht klar im Blick. Er lässt sich gerade zum Lehrlingsausbildner schulen und besucht dazu Kurse am Wifi. Dann ist jedoch noch lange nicht Schluss. „Mal schauen, ob es mit dem Meister- oder dem

Technikerstudium weitergeht“, spielt er seine Zukunft in Gedanken durch. Den Sieg bei den EuroSkills 2012 sieht der engagierte Twen sachlich. „Ich bin froh, dass sich die Zeit, die ich selbst und meine Trainer in die Vorbereitung investiert haben, mit der Medaille ausgezahlt hat. Nicht zu vergessen – die Unterstützung durch meinen Betrieb. Mir wurde das erforderliche Werkzeug zur Verfügung gestellt und auch Zeit zum Üben eingeräumt. Das war nicht bei allen Teilnehmern so“, berichtet der Bregenzer.


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... MIT LEHRE AM BALL

Derzeit bildet faigle Kunststoffe GmbH 17 Lehrlinge zu Facharbeitern aus.

faigle Kunststoffe – mit Lehre am Ball Wir legen großen Wert auf Aus- und Weiterbildung. Derzeit bilden wir bei faigle 17 Lehrlinge in den Lehrberufen Kunststofftechniker/in, Metalltechnik Zerspanung, Lagerlogistiker/-in, Konstrukteur/-in und Bürokauffrau/-mann zu Facharbeitern aus. „Know-how, Kompetenz und motivierte Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg. Wir wollen unseren Mitarbeitern nicht nur

fachspezifisches Wissen vermitteln, wir wollen sie begeistern, denn nur so können wir auch unsere Kunden begeistern“, erklärt Personalleiter Andreas Schmid. Eine Lehre bei faigle hat viel zu bieten: • Top-Ausbildung zu einem gefragten Allrounder • Ziel: alle Lehrlinge nach erfolgreichem Lehrabschluss in eine fixe Anstellung zu übernehmen

EIGNUNGSTEST 30.11.2012 14:00 Uhr Poly Bregenz

• gutes Arbeitsklima im faigle-Team • Prämien für gute Leistungen in Betrieb und Schule • Führerschein für ausgezeichnete schulische Leistungen • spannende Lehrlingsseminare und Lehrlingsevents z. B. Outdoorevent, Skitag, Sportfest und vieles mehr • Essensbons fürs Mittagessen • „Lehre-Zusage-Paket“: faigle-Rucksack mit faigleBadetuch und Strandbadsaisonkarte • „Lehre-Starter-Paket“: Arbeitskleidung plus Ausstattung an faigle-Werbeartikeln (vom USB-Stick bis zur faigle-Kappe)

Mehr Infos unter:

faigle hat bereits über 150 Lehrlinge ausgebildet. Julia ist im 1. Lehrjahr und wird zur Metalltechnikerin Zerspanung ausgebildet.

www.faigle.com/lehre

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DIENSTAG, 13. NOVEMBER 2012

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Fredi Bucher erklärt seinem Lehrling worauf es bei bei Bildbearbeitung besonders ankommt.

Die fächerförmige Palette zeigt die kleinen Nuancen im großen Farbspektrum an. (Fotos: Bernd Hofmeister)

Comic, Graffiti und Lust auf Grafik Das Zeichnen zum Beruf zu machen, war für Josef Breuß bereits ein Kindheitstraum. Als angehender Mediendesigner kann sich der 14-jährige Übersaxner in seinem Element austoben. Aus den jungen Augen ist die Begeisterung sichtlich zu lesen. Mit seiner noch etwas kindlichen Physiognomie und seinem offenen, fröhlichen Wesen würde Josef Breuß wohl als Teeniestar eine gute Figur abgeben. Noch dazu, wo der 14-Jährige in seiner Freizeit E-Gitarre in einer Band spielt. „Unsere Musik geht in Richtung Indie und Punk-Rock, wie beispielsweise Foo Fighters“, sagt er,

während als Bildschirmschoner ein Motiv der Nu-MetallBand Linking Park zu sehen ist. Es rockt also so richtig im Leben des jungen Übersaxners. Nicht nur was die Musik betrifft, sondern auch das Berufliche. Im Grafikbüro von Fredi Bucher in Rankweil hat der Lehrling seinen Traumjob gefunden. Von Anfang hat ihn sein 50-jähriger Lehrmeister in die Projekte eingebunden. „Derzeit helfe ich beispielsweise mit, einen Katalog von Rhomberg Reisen zu realisieren, der in Kürze erscheint.“ Der Teenie hat sich dabei schon den Fachjargon angeeignet, wenn er von Freistellern, Farbsättigung oder

vom Layout spricht. Es gilt unter anderem, Fotos so zu bearbeiten, dass sie im gedruckten Werk auch „echt“ wirken. Dabei kommt es auf feinste Farbnuancen und Abstimmungen sowie viele weitere Details an. Erste Klasse übersprungen Seine Lehre schon mit 14 zu beginnen, war für Breuss deshalb möglich, weil er die erste Klasse Volksschule nach einem halben Jahr übersprungen hat. „Ich langweilte mich einfach und stieg im Halbjahr in die zweite Klasse auf“, erzählt er lässig davon, dass er sich in der Schule immer leicht getan hat. Dem Zeichnen gehörte aber immer seine Leidenschaft. Der

Mit zehn wollte ich Tätowierer werden. Ich habe anderen Kindern öfter etwas mit Filzstift auf den Arm gemalt. Josef Breuß, Lehrling Mediendesign

künstlerisch Begabte beschäftigt sich viel mit Comic-Figuren, Graffitis und nützt auch „You Tube“ zum Dazulernen. Derzeit übt er sich im Porträtzeichnen. Am liebsten nimmt der angehende Mediendesigner einen Stift zur Hand. Das Papier hat also auch bei der Jugend nicht

ausgedient. „Während Fredi mit der Maus zeichnet, benütze ich lieber Papier oder ein Zeichentablett“, berichtet der Stift mit dem Stift über seine Arbeitsweise. Am meisten Spaß macht es ihm, wenn er Logos kreieren kann. Für seinen Chef hat der junge Bursche etwa einen Schriftzug entworfen oder auch die Homepage (www.buchergrafik.at) entworfen. „Das eine Mal hat man die Idee schon im Kopf, das andere Mal scheint einem gar nichts einzufallen“, gibt er sich für typisch für einen Kreativen. Tattoos für die Kids Sein Ideenreichtum offenbarte sich schon als Kind, als er etwa

anderen Kids mit einem Filzstift Motive auf den Arm gemalt hat. „Mit zehn wollte ich unbedingt Tätowierer werden“, äußert er sich über seinen ersten Berufswunsch. Klar, dass seine Eltern davon nicht so begeistert waren. Da packte sein Vater lieber die Gelegenheit am Schopf, als er von einem Kollegen erfuhr, dass Fredi Bucher einen Lehrling sucht. „Bereits beim Schnuppern habe ich gemerkt, dass mir das voll taugt“, schwingt es wie aus einer fetzigen E-Gitarren-Saite aus ihm heraus. Es rockt also so richtig im Leben des jungen Übersaxners. Eben wie bei einem Teenie-Star.

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Bildung und Seminare


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Bildung und Seminare

„Preis ist für mich Motivation“ Die 22-jährige Vorarlbergerin Sabine Fink wurde zum „Student of the year“ gekürt. Dieser Preis wird seit 1999 durch die Bank Austria Förderstiftung verliehen.

Jetzt Antrag stellen!

Lebenslanges Lernen in der EU Die europäische Kommission hat den Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für 2013 des Programms für lebenslanges Lernen veröffentlicht. „Alle EU-Bürgerinnen und -Bürger können nun wieder die Chance nutzen, geförderte Lernangebote auf hohem Niveau in ganz Europa wahrzunehmen“, so der Leiter der Nationalagentur Lebenslanges Lernen, Ernst Gesslbauer. Das Programm hat eine Laufzeit von 2007 bis 2013, eine Verlängerung wird vorbereitet. 21 Millionen Euro für Österreich Österreich könnte heuer rund 21 Millionen Euro an EU-Fördergeldern lukrieren, heißt es. Und weiter: „Das Programm für lebenslanges Lernen schafft somit für rund 15.000 Schüler, Lehrlinge, Lehrer, Studierende, Lehrende, Personen im Erwachsenenbildungsbereich sowie Personen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung die einzigartige Möglichkeit, das Bildungssystem eines anderen europäischen Landes vor Ort aus erster Hand kennenzulernen.“ Das Programm für lebenslanges Lernen ist das größte Programm der Europäischen Union im Bildungsbereich. Mit Comenius (Schulbereich), Erasmus (Hochschule), Leonardo da Vinci (berufliche Aus- und Weiterbildung) und Grundtvig (Erwachsenenbildung) fördert es grenzüberschreitende Kooperationen und Mobilitäten zwischen 33 Ländern in Europa in allen Bereichen der Bildung. Weitere Infos unter: www.lebenslanges-lernen.at

Die Höchsterin wurde für ihr soziales Engagement bei „Rettet das Kind“ ausgezeichnet. Sie nahm damit bereits als Studentin soziale Verantwortung wahr. Fink erzählt im Interview über ihre Motivation, ihre beruflichen Ziele und über ihren Glauben, dass in jedem eine soziale Ader steckt. Sie haben Management und Economics mit Schwerpunkt Marketing an der Uni Innsbruck studiert? Warum haben Sie sich für dieses Studium entschieden und welche beruflichen Ziele waren mit dieser Entscheidung verbunden? Ich habe mich schon in der HAK sehr für Marketing interessiert, weil ich gerne das Kreative mit dem Strategischen verbinde. Mit meinem Studium wollte ich mich noch weiter in diesem Bereich spezialisieren. Nun arbeite ich in der Marketingabteilung des Verkehrsverbunds Tirol als Assistentin des Marketingleiters. Durch meine theoretische und praktische Ausbildung möchte ich im Marketing eines regionalen oder internationalen Unternehmens an strategischen Entscheidungen mitwirken. Sie sind zum „Student of the year“ gekürt worden. Was be-

Kommunikation auch ein wichtiger Bereich im Marketing.

Zur Person Name: Sabine Fink

Sehen Sie Ihre Zukunft in Tirol, in Vorarlberg oder ganz woanders? Meine Zukunft sehe ich in Tirol und Vorarlberg. Ich hoffe, dass ich privat und/oder beruflich immer wieder die Möglichkeit haben werde, zu reisen und neue Menschen kennenzulernen.

geb. 16. 3. 1990 in Bregenz Wohnort: Innsbruck Ausbildung: 2009–2012 Universität Innsbruck (BSc), 2004–2009 Handelsakademie Bregenz (Matura), 2000– 2004 Hauptschule Höchst Beruf: Marketing Assistentin beim VVT (Verkehrsverbund Tirol, Innsbruck) Soziales Engagement: Nachhilfe bei „Rettet das Kind“ – Tirol (2009–2011), Ferialpraktikum im Altenwohnheim Höchst (2006) Hobbys: Laufen, Schwimmen, Ski fahren, Reisen Lieblingszitat: „Nichts ist mächtiger als eine Idee zur richtigen Zeit.“ (Victor Hugo)

deutet diese Auszeichnung für Sie? Wie beeinflusst sie Ihre weitere berufliche Laufbahn? Über die Auszeichnung freue ich mich sehr. Generell gibt mir der Preis für die Zukunft die Motivation, meinen Weg weiterzugehen. Sie engagieren sich im sozialen Bereich. Haben Sie das schon in Vorarlberg gemacht? Ja, mein erstes Praktikum war im Altenwohnheim in Höchst. Dort habe ich gleich

Preisvergabe (v. l. n. r.): 2 Mitarbeiter der Bank Austria (2. Person: Martin Anker, Landesdirektor Bank Austria), 4. Person: Univ.-Prof. Dr. Albrecht Becker (Dekan der Fakultät für Betriebswirtschaft an der SoWi Innsbruck), 5. Person: Univ.-Prof. Dr. Hannelore WeckHannenmann, 6. Person: Ass.-Prof. Mag. Dr. Wolfgang Meixner (Vizerektor für Personal).

Preisvergabe: Der „Student of the year“ in Management and Economics 2012 bekam 2000 Euro und es gab zwei Anerkennungspreise von jeweils 500 Euro. Die Auszeichnung fand im SoWi-Gebäude in Innsbruck am 29. Juni 2012 statt. Eingeladen waren auch die Eltern und Freunde der Kandidat(inn)en auf der Deans’ List. bemerkt, dass mir die Arbeit im Sozialbereich große Freude bereitet. Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit meiner Familie und Freunden. In meiner Heimat in Höchst haben wir einen Familienbetrieb, bei dem wir alle mithelfen. Neben meinem BWL-Studium in Innsbruck gab ich Lernhilfe in diversen Schulfächern – vor allem Mathematik, Deutsch und Englisch – für Kinder in sozial benachteiligten Familien. Ich bin generell sehr gerne mit Menschen zusammen und es bereitet mir Freude, wenn ich anderen helfen kann. Sie haben sich in einem Altenheim in Höchst engagiert? Wie kamen Sie dazu? Ich war immer schon gerne mit Menschen zusammen und habe besonders als Kind viel

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Dr. Gerald Fleisch, Geschäftsführer Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft

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ützen Sie Ihre Chancen. Am 1. Dezember erscheint unser neues Bildungsmagazin MEMO mit interessanten Kursen und Seminaren für 2013, wie z. B. „EDV AKtuell – was kommt, was geht?“, Musikrecht, Kreative Denkwege, Auf den Punkt gebracht oder Bewerbungstraining. Ganz besonders freut uns, dass wir den bekannten Buchautor Bernhard Moestl für das Seminar „Siegen ohne zu kämpfen“ gewinnen konnten. Freuen Sie sich auf unser MEMO. Gerti Scheriau, Leiterin AK-Bildungscenter

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urch die Globalisierung und Mobilität der Menschen wächst das Bedürfnis nach intern. anerkannten und vergleichbaren Zertifikaten. Die Teilnehmer brauchen die Gewissheit, dass ihr Abschluss einen Wert hat, dass die Diplome in der Wirtschaft im In- und Ausland anerkannt werden und „Türöffner“ für die Berufswelt sind. Das WIFI Vorarlberg bietet engagierten Menschen vielfältigste, berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten an. Remo Hagspiel, Geschäftsbereichsleiter im WIFI Vorarlberg

Warum gerade ein Wirtschaftsstudium und keine Ausbildung im sozialen Bereich? Ich glaube, dass sich beide Bereiche sehr gut verbinden lassen. Im Wirtschaftsstudium an der Uni Innsbruck kann man sich in diversen Gebieten spezialisieren, z. B. Personal, Buchhaltung, Controlling, Unternehmensführung, Marketing, Informatik usw. Ich habe mich in Marketing spezialisiert, weil ich gerne in Kontakt mit Kunden und Geschäftspartnern stehe. Schließlich ist

Feier mit der Familie (v. l. n. r.): Papa, Sabine, Schwester, Mama.

Was wollten Sie als Kind werden? Ich hatte viele verschiedene Traumberufe, weil mich schon als Kind verschiedene Bereiche interessiert haben. Wie beurteilen Sie die soziale Struktur bei uns im Land (Tirol/Vorarlberg/Österreich) ein? Was könnte man aus Ihrer Sicht ändern? Im Vergleich zu anderen Ländern würde ich die soziale Struktur in Österreich als sehr positiv beurteilen. Dennoch gibt es verschiedene Verbesserungspotenziale, wie zum Beispiel zusätzliche Lern- und Betreuungsorte für Kinder und Jugendliche bzw. Familien. Steckt in jedem Mensch eine soziale Ader? Ich kenne sehr viele Menschen, die sich im sozialen Bereich betätigen. Natürlich besitzt nicht jeder Mensch dieselben Stärken und Vorlieben, aber ich glaube schon, dass in jedem eine soziale Ader steckt.

Bildungskarenz jetzt in Teilzeit

? Welchen Themenschwerpunkt setzten Sie im Frühjahr 2013?

ie Ausbildung für einen Gesundheitsberuf ist eine Investition in die Zukunft, denn in dieser Bereich bietet auch in den kommenden Jahren spannende und krisensichere Arbeitsplätze. Auch die Vorarlberger Landeskrankenhäuser bieten gute Berufschancen in vielen verschiedenen Bereichen – von Hilfstätigkeiten über diplomierte Pflegekräfte und medizinsch-technische Berufe bis hin zur Ärztinnen und Ärzten.“

Zeit mit meiner Oma verbracht. Im Altenwohnheim in Höchst habe ich mich um ein Praktikum beworben, weil ich neue Erfahrungen im sozialen Bereich sammeln wollte. Die Tätigkeit als Putzkraft und Pflegerin hat mir sehr gut gefallen, weil ich viel Neues im Umgang mit Menschen gelernt habe.

Welchen Tipp geben Sie an Jugendliche, die am Anfang ihres Studiums stehen oder sich noch nicht entschieden haben? Bevor ich mich für das BWLStudium in Innsbruck entschieden habe, habe ich ein paar Vorlesungen besucht und mich bei Bekannten informiert. Vor meinem Studienstart war das Erstsemestrigentutorium eine große Hilfestellung, weil hier wichtige Informationen gegeben und Fragen beantwortet wurden. Auch im Internet erhält man über die verschiedenen Möglichkeiten zahlreiche Informationen.

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eute muss eine Kosmetikerin gut ausgebildet sein, um die verantwortungsvolle Aufgabe am anspruchsvollen Kunden ausführen zu können. Höflichkeit und Freundlichkeit sind eine Grundvoraussetzung. Ebenso wird den schulischen Leistungen ein hoher Stellenwert angemessen. Eigenmotivation, ein gutes sprachliches Ausdrucksvermögen sowie Freude am Umgang mit Menschen, Team- und Kontaktfähigkeit werden erwartet. Alexandra Wolf Haug, ARCOS Akademie für Kosmetologie GmbH, St. Gallen

Teilzeit-Bildungskarenz stellt für Arbeitnehmer und Arbeitgeber eine Win-Win-Situation dar. Die Arbeitszeit kann von mindestens 40 und höchstens 60 Prozent vereinbart und für insgesamt vier Monate bis zu zwei Jahre mit Einverständnis des Arbeitgebers in Anspruch genommen werden.

dungskarenz entschieden. Sie nahmen Auszeit von ihren Jobs und nutzten sie für Weiterbildung. 17 Prozent von ihnen, hatten einen Uni-Abschluss, belegt das Institut für Höhere Studien. 40 Prozent absolvierten eine Lehre, vier Prozent hatten keinen Abschluss.

Mit dem neuen Modell der Teilzeit-Bildungskarenz soll Arbeitnehmern die Möglichkeit gegeben werden, ihre Arbeitszeit auf 50 Prozent zu reduzieren und sich in der anderen Hälfe weiter zu bilden. Das AMS zahlt dann das halbe Arbeitslosengeld dazu. Wer also netto 1700 Euro monatlich verdient, käme damit lediglich auf ein um 200 Euro geringeres Einkommen. Für Wenigverdiener und gering Qualifizierte sollte somit das den Zugang zur Bildungskarenz erleichtert werden. 6700 Arbeitnehmer hatten sich im letzten Jahr für die Bil-

Vom Hilfs- zum Facharbeiter Dies lässt den Rückschluß zu, dass sich generell eher Höherqualifizierte für eine Bildungskarenz entscheiden. Für das AMS wäre es aber wichtig, dass auch Geringqualifizierte die Angebote nutzen, um ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu verbessern. So könnten Hilfsarbeiter durch die Bildungsteilzeit eine Intensiv-Facharbeiterausbildung machen. „Mit der Teil-Bildungskarenz wird auf lebensbegleitendes Lernen zu fairen Bedingungen gesetzt“, ist ÖAAB-Generalsekretär August Wöginger überzeugt.


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Qualifizierungschance „Aufstieg“ Das Projekt „Aufstieg“ des AMS bringt allen was: den Arbeitsuchenden, die sich höher qualifizieren und dadurch einen besseren Arbeitsplatz erlangen wollen, und den Unternehmen, die oft händeringend nach Fachpersonal suchen. Und so funktioniert's: Ein Unternehmen mit Sitz in Vorarlberg gibt dem AMS Vorarlberg seinen Fachkräftebedarf bekannt. Daraufhin wählt das AMS in Frage kommende Mitarbeiter(innen) aus. Das Projekt „Aufstieg“ unterstützt die Vorauswahl, entwickelt den individuellen Qualifizierungsplan und organisiert die Ausbildung. Die Teilnehmer(innen) erhalten vom AMS während der Ausbildung eine Beihilfe zur Deckung des Lebensunter-

haltes, die Kosten für die Qualifizierung übernehmen das Unternehmen und das Land Vorarlberg. Das Angebot richtet sich an Personen ab 18 Jahren, die beim AMS arbeitslos vorgemerkt sind und einen konkreten individuellen Ausbildungsbedarf sowie Interesse an einer am Arbeitsmarkt nachgefragten Ausoder Weiterbildung haben. Sie können bis hin zur außerordentlichen Lehrabschlussprüfung eine praktische betriebliche Ausbildung machen. Mit viel Engagement So zum Beispiel Florian Köll, der über „Aufstieg“ bei der Firma InnoNav in Höchst zum Navison-Spezialisten ausgebildet wurde. Er ist sehr froh über seinen erfolg-

Florian Köll und Christian Fröwis, Geschäftsführer von InnoNav.

Christian Thurnwalder, Geschäftsführer von Paolini, und Auszubildende Nieves Bertsch.

reichen Einstieg bei InnoNav. „Über das Aufstieg-Projekt konnte ich die fehlenden Qualifikationen nachholen“, berichtet er, „die intensive Ausbildung hat viel Engagement erfordert. Es hat sich gelohnt.“ Im Rahmen des dualen Qualifizierungsmodells konnte Florian Köll neben der Ausbildung im Betrieb Navisons-Module in Nürnberg absolvieren und die 3-monatige Ausbildung mit einer Zertifizierung erfolgreich abschließen. „Gerade wenn es um spezielle Anforderungen und Qualifikationen geht, wird es schwierig, geeignete Mitarbeiter zu finden“, weiß Chris-

tian Fröwis, Geschäftsführer des Software-Spezialisten InnoNav, „aufgrund unserer Geschäftslage könnten wir im Bereich Software-Entwicklung mehr Leute einstellen. Wir bilden auch gerne aus.“ Für Ausbildung entschieden Seit Juli dieses Jahres wir Nieves Bertsch bei Paolini unter der Führung der Thurnwalder Handels GmbH in Feldkirch zur Einzelhandelskauffrau ausgebildet. „Ich hatte zuvor die Handelsakademie besucht, wurde jedoch nicht zur Matura zugelassen. Daher entschied ich mich für eine Lehrausbildung und hatte das

Fotos: AMS

Glück, über das AMS-Qualifizierungsmodell Aufstieg bei Paolini beginnen zu können“, so Bertsch. Geschäftsführer Christian Thurnwalder setzt auf die Zusammenarbeit mit dem AMS. „Wir haben nach einem Lehrling gesucht, aber keinen passenden gefunden“, erzählt er, „unsere AMS-Beraterin Madlen Gießauf hat uns daraufhin über das duale Ausbildungsprojekt Aufstieg informiert. Mit Frau Bertsch haben wir rasch eine geeignete Bewerberin gefunden.“

nehmen sehr geschätzt und immer stärker in Anspruch genommen. Voraussetzungen sind, dass der Bewerber/die Bewerberin beim AMS vorgemerkt ist und ein konkreter Bildungsplan erstellt wird. „Ein tolles Angebot, von dem sowohl Unternehmen als auch Arbeitsuchende profitieren“, ist Christian Thurnwalder ANZEIGE überzeugt.

Beide Seiten profitieren Das Projekt „Aufstieg“ wird von den heimischen Unter-

Geprüfte Qualität im WIFI Vorarlberg Das Personenzertifikat der WIFI-Zertifizierungsstelle. WIFIZertifikate sind etablierte Qualifikationsnachweise, die in der Wirtschaft im In- und Ausland anerkannt sind. Jährlich werden in Österreich rund 4000 Personen von der WIFI-Zertifizierungsstelle zertifiziert. Stark nachgefragt in Wirtschaft und Industrie sind neben den Schweißerzertifikaten Zertifikate aus den Bereichen QualitätsmanageRemo Hagspiel Geschäftsbereichsleiter Technik

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Top ausgebildetes Personal mit international anerkannten Abschlüssen vermittelt die Kompetenz eines Unternehmens. ternationale Anerkennung unserer Zertifikate gewährleistet. Weg zum Personenzertifikat Je nach Art der Zertifizierung gibt es unterschiedliche Zulassungsvoraussetzungen. Nach positiver Ablegung aller Teile des Zertifizierungsprozesses (schriftliche, mündliche und/ oder praktische Prüfung) erhalten Sie Ihr Personenzertifikat. Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an das WIFI Vorarlberg oder besuchen Sie einen der Info-Abende. Persönliche Beratung & Anmeldung bei Bianca Stopinski T 05572 3894-453, E stopinski. bianca@vlbg.wifi.at ANZEIGE

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Bildung und Seminare

Volltreffer mit Integrationsprojekt Ilyas Hassan (20) aus Somalia spielt leidenschaftlich gern Fußball und lernt derzeit für den Hauptschulabschluss. Beim Hobbyverein FC Tosters, der soeben mit dem Hauptpreis für humanitäres Engagement ausgezeichnet wurde, findet er Hilfe auf seinem Weg zur beruflichen Ausbildung. Elegant dribbelt sich Ilyas Hassan auf dem Parkettboden der Turnhalle der VS Tosters an seinem Gegner vorbei und trifft mit einem satten Schuss genau ins Netz. Der 20-jährige Afrikaner, der 2008 als Asylwerber nach Vorarlberg kam, hat über den Hobbyverein FC Tosters nicht nur humanitären Anschluss gefunden, sondern ist Teil einer multi-kulturellen Truppe geworden, deren Zusammenhalt sich auch abseits des runden Leders widerspiegelt. Eifrig am Deutsch lernen Sieben Sprachen werden im Verein gesprochen – „wenn

Ilyas Hassan will sich auch beruflich nach vorne dribbeln.

man den Vorarlberger Dialekt dazuzählt“, ergänzt der aus Mogadischu stammende Hobbykicker. Nach vier Jahren ist Hassan der deutschen Sprache bereits mächtig. „Nur mit der Grammatik hapert es noch“,

Christian Fiel Vorstandsmitglied FC Tosters

Ich würde mir wünschen, dass auch andere Vereine diese Idee aufgreifen und damit mithelfen, Asylwerber zu integrieren.

darum ist er immer noch fleißig am Üben, steht er doch kurz vor dem Abschluss der Hauptschule. „Nur Deutsch und Geschichte fehlt mir noch“ – der sympathische junge Mann hofft, dass er schon bald sein Zeugnis in der Tasche hat. Wie beim allwöchentlichen Gemeinschaftskick möchte sich der Teen auch im beruflichen Leben nach vorne dribbeln. Denn für ihn steht fest, dass Vorarlberg seine neue Heimat ist, in der er bleiben will. Da der Somalier unter sogenannten „subsidiären Schutz“ steht, darf er in Österreich eine Arbeitsstelle annehmen. „Eine Ausbildung zum Elektriker oder Schweißer würde mich sehr interessieren“, will er dieses Vorhaben mit der Zielsicherheit eines Goalgetters angehen. Er hofft, dass vielleicht ein Arbeitgeber auf ihn aufmerksam wird.

Der Ball steht im Mittelpunkt des 7-Nationen-Teams aus Feldkirch-Tosters. Mit seiner Hilfe werden Asylwerber in Vorarlberg integriert. (Fotos: Dietmar Stiplovsek) Auch Pfarrer Werner Wittwer (ganz links) gehört der Mannschaft an und sorgt für Beistand von oben. Ilyas Hassan ist nur ein Beispiel für das Integrationsprojekt des 1999 gegründeten FC Tosters, das mit dem Pressepreis „Österreicher des Jahres“ ausgezeichnet wurde. So hat der lediglich aus 40 Mitgliedern bestehende Verein bereits zwei weitere junge Männer auf dem Weg zu einem Ausbildungsplatz verholfen. Das Konzept baut darauf, dass im Optimalfall jedem ein Be-

treuer zur Verfügung gestellt wird, der beispielsweise bei Behördengängen hilft oder auch Nachhilfe gibt. Mitunter werden auch Deutschkurse bezahlt oder die Fahrtkosten für öffentliche Verkehrsmittel übernommen. Der Schlüssel ist der Fußball „Eine simple Idee“, gibt sich Vorstandsmitglied und Integrationsbeauftragter Christian

Fiel bescheiden. Dabei ist das Projekt ein integrativer Volltreffer. „Der Schlüssel dazu ist ganz klar der Fußball, der die Menschen aus den unterschiedlichsten Nationen zusammenführt. Was den Landesbediensteten ein wenig verwundert ist, dass andere Vereine diese Aktion noch nicht aufgegriffen haben. „Mit unseren Strukturen sind wir von den Kapazitäten

her natürlich sehr limitiert“, betont der 33-Jährige. Derzeit werden neun Personen vom Verein betreut. Ein kleiner Tropfen auf einen heißen Stein, der aber weit mehr als eine symbolhafte Wirkung hat. Schließlich werden Vorarlberger Unternehmen vermehrt auf der Suche nach Facharbeitern aus diesem Potenzial schöpfen, wollen sie nicht im Abseits stehen.

Leadership in bewegten Zeiten Anna Gamma referiert zum Thema „Leadership in dynamischen Zeiten“ in der FHV in Dornbirn. Was kennzeichnen dynamische Zeiten: Krisen im privaten Alltag bis zur Weltwirtschaftskrise, stetig wachsende Beschleunigung, Kampf um Marktanteile, Druck

durch Umsatzeinbrüche u. v. m. Wie immer die Herausforderungen aussehen, sie fordern und fördern das Beste der Führungspersönlichkeit. Führung unter dem Aspekt von Leadership meint noch etwas mehr wie ausgewiesene Fachkompetenz. Persönlichkeiten sind gefragt, die auch in dy-

namischen Zeiten Ruhe, Gelassenheit, Glück und inneren Frieden auszustrahlen vermögen. Anna Gamma wird in ihrem Referat Wege skizzieren, wie diese Qualitäten erworben werden können. Nonne und Pychologin Anna Gamma, geboren im Jahr 1950, ist

Nonne, Psychologin, Unternehmensberaterin und Zen-Lehrerin und war bis Sommer 2012 langjährige Leiterin des „Lasalle-Institut für Zen, Ethik, Leadership“ in der Schweiz. Sie ist Ordensmitglied des Katharina-Werks Basel, einer ökumenischen und interreligiösen Gemeinschaft.

Veranstaltung „Businesslunch mit Anna Gamma “ Montag, 26. 11., 11.30 Uhr, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, 6850 Dornbirn Kosten EUR 30,00 Karten Vorverkauf bis Dienstag, 20. November 2012 in allen Raiffeisenbanken www.fhv.at.

Anna Gamma gastiert in der FHV in Dornbirn.

Impressum | Redaktion und Texte: Marion/Dietmar Hofer, Russmedia Bilder: Russmedia-Archiv, Marion Hofer, Dietmar Hofer, MEV, Bilderbox, Klaus Hartinger, Roland Paulitsch, Bernd Hofmeister, Dietmar Stiplovsek, Sabine Fink, Alpla, Grass, ikp, Wirtschaftskammer Vorarlberg, Cherie Anzeigenberatung: Russmedia, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach

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Infos zu finanziellen Dingen • Stipendienstelle Innsbruck • Verkehrsverbund Vorarlberg GmbH

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Infotag zu Studienund Berufswahl Am 15. Oktober sind 19 Universitäten und FHs aus ganz Österreich, Liechtenstein, der Schweiz und Deutschland zu Gast an der FH Vorarlberg (FHV) in Dornbirn.

Prof. (FH) Dr.-Ing. Lars Frormann Rektor der FHV

Sie informieren über ihre Angebote und beraten, welche Studiengänge bei bestimmten Interessen oder für bestimmte Berufswünsche geeignet sind. Was tun nach der Matura? Diese Frage stellen sich jedes Jahr rund 2.000 SchülerInnen in Vorarlberg. Im Internet finden sie zwar eine Fülle an Studiengängen, doch bleiben wichtige Fragen oft offen. Deshalb wurde „check-it-out“ von der FHV in enger Zusammenarbeit mit dem Landesschulrat und dem Land Vorarlberg ins Leben gerufen. Der Infotag soll Jugendlichen dabei helfen, sich im um-

Die richtige Studienund Berufswahl ist für Jugendliche von zentraler Bedeutung. „check-it-out“ soll helfen, den passenden Weg zu finden. fangreichen Studienangebot zu orientieren. Persönliche Beratung Einen ganzen Tag lang sind 19 Universitäten und FHs aus ganz

Österreich und dem benachbarten Ausland zu Gast an der FHV und beraten. Im persönlichen Gespräch können die SchülerInnen ihre Fragen stellen. Sie erhalten Einblicke über das jeweilige Studienangebot und zu den einzelnen Studienrichtungen. So gewinnen sie einen persönlichen Eindruck und vieles wird klarer. Auch Informationen zu Zivildienst, Bundesheer, Stipendien, dem freiwilligen sozialen Jahr und Berufsmöglichkeiten wird an diesem Tag geboten. SchülerInnen der oberen Klassen an Gymnasien sowie Berufsbildenden Höheren Schulen, deren Eltern sowie AbsolventInnen der Berufsreifeprüfung sind eingeladen, diese Möglichkeit zu nützen. Denn persönliche Beratung kann nützlich sein, um Nei-

Infos zu Militärund Zivildienst • Militärkommando Vorarlberg • Zivildienst – Amt der Vorarlberger Landesregierung • Infos zu Auslandsaufenthalten • aha - Tipps & Infos für junge Leute Der Vorarlberger Bildungstag ermöglicht den BesucherInnen, von 9 bis 16.30 Uhr, alle unter einem Dach anzutreffen.

19 Unis und FHs aus ganz Österreich und dem benachbarten Ausland bei „check-it-out“.

Persönliche Beratung zu Studienmöglichkeiten. gungen, Stärken und Begabungen besser einzuschätzen und für sich selbst die passende Entscheidung zu treffen. Kurzvorträge Neben der Beratung an den Infoständen skizzieren die verschiedenen Hochschulen ihr Angebot mit einem Kurzvortrag. Ein besonderer Schwerpunkt bei „check-itout“ ist dem Thema „Zukunft Technik“ gewidmet. Mit Fachvorträgen und einer Ausstellung werden alte Vorstellungen „entstaubt“ und die spannende Vielfalt der Technik veranschaulicht. SchülerInnen bekommen frei Der Vorarlberger Bildungstag „check-it-out“ ist eine schulbezogene Veranstaltung. SchülerInnen der oberen Klassen bekommen für den Besuch von „check-it-out“ unterrichtsfrei. Der Vorarlberger Verkehrsverbund stellt den BesucherInnen ein Gratis-Ticket für die Hin- und Rückfahrt zur Veranstaltung zur Verfügung.

Dr. Hedwig Natter Geschäftsführerin FHV

Die FHV leistet mit der Organisation von „checkit-out“ einen wichtigen Beitrag zum Informationsangebot im Bildungsbereich. Das Ticket kann auf www.fhv. at/thema/check-it-out herunter geladen werden. ANZEIGE

Informationen „check-it-out“ Vorarlberger Bildungstag 15. November 2012 9.00 – 16.30 Uhr FH Vorarlberg www.fhv.at

Schloss Hofen als das Weiterbildungszentrum des Landes Vorarlberg und der FH Vorarlberg bietet berufsbegleitende, akademische Weiterbildungen in folgenden Programmbereichen*:

GESUNDHEIT UND SOZIALES

WIRTSCHAFT UND RECHT

Public Health Governance M.Sc. PHG Supervision und Coaching Geriatrie - ÖÄK-Diplom Komplementäre Krebstherapie - ÖÄK-Diplom Psychosomatische Medizin - ÖÄK-Diplom Jugendwohlfahrt - Diplomlehrgang

International Management MAS/MBA Marketing - Universitätslehrgang Standort- und Regionalmanagement MSc Controlling - Universitätslehrgang Personal- und Organisationsentwicklung - Universitätslehrgang Europäisches Wirtschafts- und Regulierungsrecht LL.M.

VERWALTUNGSAKADEMIE

TECHNIK UND GESTALTUNG

Aus- und Weiterbildungen für öffentliche Bedienstete

Micro- and Nanotechnology MSc Life Cycle Management MSc Applied Ergonomic Engineering MSc überholz MSc - Universitätslehrgang

*Auszug aus dem Weiterbildungsprogramm

SCHLOSS HOFEN Wissenschaft und Weiterbildung Land Vorarlberg | FH Vorarlberg info@schlosshofen.at | www.schlosshofen.at 115733


DIENSTAG, 13. NOVEMBER 2012

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Bildung und Seminare

Weiterbildung in der Kaffeepause Im heutigen Arbeitsmarkt ist das „Up to date“-sein und das „lebenslange Lernen“ eine Voraussetzung für den Erfolg. Eine Studie der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) zeigt nun den aktuellen Wandel der beruflichen Weiterbildung. Informationen von heute sind morgen schon „von gestern“. Gut, dass es dank mobiler Technologien möglich ist, jederzeit und überall Neues zu lernen. Denn die Arbeitnehmer sollen immer auf dem neuesten Wissensstand sein und die neuesten technischen Möglichkeiten kennen. Immer schneller, immer mehr – ist das die Zukunft des Lernens? Das Meinungsforschungsinstitut Forsa führte im Auftrag der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) eine reprä-

sentative Umfrage mit bundesweit rund 1000 Erwerbstätigen im Alter von 25 bis 65 Jahren

Prof. Dr. Ada Pellert Präsidentin der DUW

Die Personalentwicklung muss informelles Lernen systematisch organisieren, mit guten formalen Angeboten verknüpfen und Räume für den Erfahrungsaustausch schaffen. durch. Außerdem wurden Lern-, Bildungs- und Personalentwicklungsexperten sowie

Für die Weiterbildung sind Chef und Mitarbeiter gleichermaßen verantwortlich.

Sozialforscher unter anderem dazu befragt, wie sich das Lernen und Arbeiten wandelt, welche Erwartungen Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben und wie Unternehmen ein lernfreundliches Klima gestalten können. Wichtigkeit von Weiterbildung Um beruflich am Ball zu bleiben, ist Weiterbildung unerlässlich – das ist den Arbeitnehmern durchaus klar: Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen (56 Prozent) findet, dass Weiterbildung im Beruf zwingend erforderlich ist. Weitere 32 Prozent halten Weiterbildung für hilfreich. Dass das Lernen am Arbeitsplatz in Zukunft noch an Wichtigkeit zunehmen wird, glaubt eine deutliche Mehrheit der Befragten: 74 Prozent erwarten, dass es in ihrem Beruf in zehn Jahren in stärkerem Maße erforderlich sein wird, sich weiterzubilden. Gemeinsame Verantwortung Aber wer ist eigentlich zuständig dafür, dass die Mitarbeitenden lernen und sich weiterentwickeln – die Arbeitnehmer selbst oder der Arbeitgeber? Die Umfrage zeigt, dass eine Verantwortung auf beiden Seiten gesehen wird. 71 Prozent finden, dass bessere Lern- und Weiterbildungsangebote, also zum Beispiel mehr Angebote, aktuellere Inhalte oder eine Übernahme der Kosten seitens der Arbeitgeber das Lernen am Arbeitsplatz fördern. Viele Befragte sehen sich aber auch

Informelles Lernen gewinnt in der betrieblichen Weiterbildung an Bedeutung. Wissen wird durch Gespräche mit Freunden und Kollegen, durch Teamarbeit und Selbstlernangebote im Web erworben. (Fotos: MEV)

selbst in der Pflicht: 60 Prozent fordern „mehr Eigeninitiative der Arbeitnehmer“. Angebote individualisieren Nach Aussagen der Experten sollten Unternehmen bei ihren Weiterbildungsangeboten stärker generationsübergreifende Aspekte berücksichtigen. „Jüngere Mitarbeiter erwarten Weiterbildungsmöglichkeiten, die ihr Wissens- und Kompetenzspektrum und ihre Karrieremöglichkeiten erweitern. Ältere hingegen wollen an ihre Erfahrungen und Kompetenzen anknüpfen“, sagt Pe-

ter Dehnbostel, Professor für Betriebliches Bildungsmanagement an der DUW. Prof. Dr. Ada Pellert, Präsidentin der DUW, appelliert an die Unternehmen, den Trend der Individualisierung stärker in der Personalentwicklung aufzugreifen: „Unternehmen sollten ein lernfreundliches Klima schaffen, das jeden zur Weiterbildung ‚verführt‘. Lernangebote dürfen nicht mehr als Belohnung für ausgewählte Mitarbeiter gelten.“ Beim Lernen begleiten Arbeitgeber sollten ihre Mitar-

beiter außerdem beim Lernen am Arbeitsplatz begleiten – zum Beispiel durch das Unterstützen informellen Lernens. „Gespräche am Arbeitsplatz, Anleitungen durch Kollegen, Selbstlernangebote und Chaträume im Internet – wir lernen ständig, häufig ganz nebenbei. Nur ist diese Form des Lernens bislang nicht offiziell anerkannt“, so Peter Dehnboste. Kombiniert mit individuellen, formalen Lernangeboten, ergibt sich so eine konkrete Begleitung des lebenslangen Lernens in und bei der Arbeit.

Firmen wecken Lust aufs Lernen Unternehmen setzen auf interne Akademien und Colleges und ebnen so ihren Mitarbeitern den Weg zur Weiterbildung. Drei Beispiele von drei verschiedenen Unternehmen zeigen die vielseitigen Möglichkeiten auf. Den Mitarbeitern im eigenem Haus Perspektiven zu bieten und sie damit längerfristig an das Unternehmen zu binden, sind das beste Rezept, um einer hohen Personalfluktuation vorzubeugen. Ermöglicht wird dies durch interne Ausbildungseinrichtungen genauso wie durch Unterstützung beim externen Lernen. Andreas Bodenmüller etwa studiert derzeit an der FH Vorarlberg berufsbegleitend

und erhält dafür von seinem Arbeitgeber Omicron entsprechende Freiräume. Florian Gebauer hat über die Rhomberg-Akademie seine Kompetenzen erweitert. Mehrere Schwerpunkte Das Weiterbildungsangebot beruht dabei auf mehreren Schwerpunkten. Neben dem Erwerb von Fachwissen geht es auch darum, die Persönlichkeit zu stärken oder in individuell abgestimmten Modulen, eine maßgeschneiderte Weiterbildung zu ermöglichen. Neueste Methoden und Instrumente helfen dabei, den Spaß am Lernen zu wecken, den Lernerfolg zu erhöhen und die Umsetzung in die Praxis zu erleichtern.

» Gebrüder Weiss, Transport und Logistik-Service, Lauterach www.gw-world.com » Orange College – innerbetriebliche Ausund Weiterbildung

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten werden bei Gebrüder Weiss angeboten? Bei Gebrüder Weiss wird sehr viel Wert auf Schulungen und Weiterbildungen gelegt, das zeichnet sich alleine durch das

Studiengebühren übernommen.

Andreas Bodenmüller » Omicron, Klaus,

Können die Projektarbeiten firmenintern durchgeführt werden? Ja, diese Möglichkeit wird bei Omicron angeboten. Außerdem durfte ich für meine Bachelorarbeit sogar meine reguläre Arbeitszeit teilweise dazu nutzen, um praktische Forschungen anzustellen.

www.omicron.at » Omicron-Academy An elf Standorten weltweit wurden Trainingscenter errichtet und spezielle Kurse erstellt.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten haben Sie in Ihrem Unternehmen? Omicron unterstützt die Weiterbildung und -entwicklung der Mitarbeiter sehr stark. Ich selbst beispielsweise studiere derzeit berufsbegleitend an der Fachhochschule den Masterstudiengang „International Marketing & Sales“. Schon den Bachelorstudiengang durfte ich während meiner Tätig-

Christian Schobel

Andreas Bodenmüller studiert berufsbegleitend. keit bei Omicron absolvieren. Welche Vorteile ergaben sich daraus für Sie persönlich? Das Unternehmen stellte mir für mein Studium die notwendigen Freiräume zur Verfügung. Außerdem werden die

Auf welche Schwerpunkte setzt die Omicron-Academy? Es werden sowohl reguläre als auch individuelle Trainings angeboten. Diese werden speziell auf die Wünsche von Mitarbeitern zugeschnitten. Eines steht jedoch immer im Vordergrund: Die Omicron-Academy vereint in ihren Trainingskursen effizient Theorie und Praxis.

Orange College ab, das vielseitige Ausbildungen ermöglicht. Außerdem wird jeder zu 100 Prozent unterstützt, der sich weiterbilden will, um seine Karriere voranzutreiben.

Letztere ist eine selbsterfahrungsorientierte Ausbildung, in der es darum geht, in einer Matrix-Organisation ohne hierarchische Autorität zu gestalten und Einfluss zu nehmen.

In welche Richtung gehen die Weiterbildungsmöglichkeiten? Sie reichen von den Logistikseminaren GW Plus für Mitarbeiter anderer Fachbereiche (IT, Vertrieb, etc.), über das Orange College, wo in mehrtägigen Seminaren strategisches Wissen aus den Bereichen Logistik vermittelt wird, Wissensmanagement und Personalentwicklung, bis hin zur neu entwickelten Orange MATRIX.

Welche Programme werden für Akademiker in Ihrem Unternehmen angeboten? Ein wichtiger Bestandteil der Personalentwicklung von Gebrüder Weiss ist gezieltes Training von Mitarbeitern mit akademischer Ausbildung im Bereich Transport und Logistik. Im Programm Orange Future tauschen sie sich mit anderen High Potentials des Unternehmens aus. So entstehen wertvolle Synergien, denn hier ler-

nen Theoretiker von praxiserfahrenen Mitarbeitern und umgekehrt.

Führungskraft. Im Alltag und Projektgeschäft hat man oft nicht die nötigen Ressourcen frei, um sich über seine nächste Weiterbildung Gedanken zu machen. Da tut so ein kleiner Impuls von außen ganz gut.

Florian Gebauer » Rhomberg Bau GmbH Bregenz, www.rhombergbau.at » Rhomberg-Akademie ermöglicht die Kompetenzen stetig weiterzuentwickeln.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten haben Sie in Ihrem Unternehmen? Für die persönliche Weiterbildung gibt es bei uns seit einigen Jahren die RhombergAkademie. Die Inhalte erstrecken sich vom dreistündigen Seminar zum Thema „Mietrecht“ bis zum berufsbegleitenden Masterstudium des „LifeCycle-Management-Bau“. Neben den fachlichen Themen

Christian Schobel denkt schon jetzt an Weiterbildung.

Florian Gebauer über die Rhomberg-Akademie. werden aber auch persönliche und soziale Kompetenzen behandelt, z. B. wenn es um Zeitund Stressmanagement geht. Von wem kommt der Impuls zur Weiterbildung? Oft kommt der Anstoß für eine Weiterbildung von der

Wer gehört zu den Vortragenden bei der RhombergAkademie? Vortragende sind sowohl externe Personen aus Wissenschaft und Praxis, als auch interne Mitarbeiter mit entsprechendem Fachwissen. Mit welchen Methoden wird an der Rhomberg-Akademie gelehrt? Es werden die neuesten Methoden und Instrumente eingesetzt, um den Spaß am Lernen zu wecken, den Lernerfolg zu erhöhen und die Umsetzung in die Praxis zu erleichtern.


DIENSTAG, 13. NOVEMBER 2012

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Die Herbstsausgabe des Frauenbildungskalenders ist erschienen.

FRAUEN

BILDUNGSKALENDER

2012

Der Frauenbildungskalender informiert in kompakter Form, was es an Bildungsund Beratungsmöglichkeiten in Vorarlberg für Frauen und Mädchen gibt. Sie finden berufsbezogene Bildungsangebote ebenso wie allgemeine, etwa in den Bereichen Kreativität, Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung.

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DIENSTAG, 13. NOVEMBER 2012

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Krankenhausberufe sind gefragt „Der Gesundheitsbereich bietet beste Ausbildungs- und Berufschancen und zukunftssichere Arbeitsplätze“, so Dr. Gerald Fleisch, Geschäftsführer der Vorarlberger Krankenhausbetriebsgesellschaft (KHBG). Neueste Studien bestätigen dies, denn österreichweit werden im Gesundheits- und Sozialbereich bis 2016 rund 187.000 neue Jobs geschaffen. Nicht nur die Zahl der Beschäftigten steigt, auch neue Ausbildungswege entstehen. So kann beispielsweise an den Krankenpflegeschulen Feldkirch und Rankweil erstmals die Pflegeausbildung mit Bachelor-Abschluss absolviert werden. Auch sonst bieten die Krankenpflegeschulen in Vorarlberg viele Ausbildungsmöglichkeiten, die von der PflegehelferInnen-Ausbildung über die Diplomkrankenpflege bis zu Spezialausbildungen für OPund Intensivpflege reichen.

Medizinisch-technische Berufe Spannende und vielseitige Möglichkeiten bieten die medizinisch-technischen Berufe, zu denen unter anderem die RadiologietechnologInnen und die Biomedizinischen AnalytikerInnen, aber auch Physio- und ErgotherapeutInnen sowie LogopädInnen, OrthoptistInnen und DiätologInnen gehören. Während die PhysiotherapeutInnen täglich mit PatientInnen zu tun haben, kommen Biomedizinische AnalytikerInnen nicht direkt mit ihnen in Kontakt, wenn sie in der Pathologie Proben analysieren und in den Labors mit unterschiedlichsten Methoden untersuchen. Eine spannende Verbindung von PatientInnenkontakt und Technik erleben die RadiologietechnologInnen bei ihrer Arbeit. Ausbildungsmöglichkeiten für alle medizinischtechnischen Berufe bieten Bachelor-Studiengänge an ver-

schiedenen Fachhochschulen in Österreich. ÄrztInnen in Ausbildung Auch angehende MedizinerInnen erwarten gute Bedingungen an den Vorarlberger Landeskrankenhäusern. Bereits während der universitären Ausbildung bieten die Landeskrankenhäuser Famluanten und Studierenden im sogenannten klinisch-praktischen Jahr gute Möglichkeiten das Unternehmen und das Land kennenzulernen. „Mit dem neuen Tätigkeitsprofil für TurnusärztInnen haben wir einen Standard, der in den meisten anderen Bundesländern nicht erreicht wird“, betont KHBG-Geschäftsführer Fleisch die Vorarlberger Vorreiterrolle bei der TurnusärztInnen-Ausbildung. Dazu gehören auch umfassende Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Entlastung von administrativen Tätigkeiten durch DokumentatiDie Möglichkeiten im medizinisch-technischen Bereich sind vielfältig und spannend.

ÄrztInnen finden beste Bedingungen vor.

Bis 2016 werden österreichweit rund 187.000 Jobs im Gesundheits- und Sozialbereich geschaffen.

onsassistentInnen und eine breite Ausbildung. „Wir konzentrieren uns auf die fachliche Ausbildung der TurnusärztInnen, deshalb werden Blutabnahme und Infusionen vorwiegend vom Pflegepersonal durchgeführt“, betont Mag. Markus Schuler, Personalchef der KHBG. Ein großer Vorteil für TurnusärztInnen in Vorarlberg: es gibt keine Wartezeiten. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck bietet das Schwerpunktkrankenhaus in Feldkirch als akademisches Lehrkrankenhaus zudem aus-

gezeichnete Möglichkeiten für wissenschaftliches Arbeiten und ein breites Fächerspektrum. „Wir setzen uns intensiv für ein positives Arbeitsumfeld ein, das Raum für persönliche Entwicklung lässt“, betont Mag. Schuler. Beste Rahmenbedingungen Die Rahmenbedingungen in den Landeskrankenhäusern sind für alle Berufsgruppen ausgezeichnet. „Wir bieten eine ganzjährige Kinder- und Schülerbetreuung ab einem Alter von 18 Monaten bis 10 Jahren sowie Personalwoh-

nungen oder Hilfe bei der Wohnungssuche“, erklärt Mag. Schuler und erwähnt auch die zahlreichen Sozialleistungen, die von der betrieblichen Gesundheitsförderung über vergünstigte Mahlzeiten bis zu Sport- und Freizeitaktivitäten ANZEIGE reichen.

Daten & Fakten Weitere Informationen über eine Karriere in den Landeskrankenhäusern finden Sie unter www.khbg.at

Wissen macht gefragt. EDV Einstieg / Wiedereinstieg in die PC-Welt 26.11.-19.12.2012 2012FKFK131152 Multimedia gratis und legal nutzen 27.11.-4.12.2012 2012FKFK141850 Access Advanced - Professionelle Datenbankverwaltung 27.11.-13.12.2012 2012FKFK121250 Office fürs Büro Word, Excel, Outlook 27.11.-20.12.2012 2012FKFK127951 MS Access 2010-Grundlagen 27.11.-20.12.2012 2012FKFK123150 Entdecken und Reisen mit Google Earth 29.11.2012 2012FKFK141650

Bildbearbeitung zum Nulltarif Digitale Bilder mit Gratis-Tools einfach bearbeiten 3.12.-12.12.2012 2012FKFK152251 EDV-Aufbaukurs für Senioren 4.12.-18.12.2012 2012FKFK128051

Gesundheit und Soziales

Persönlichkeitsentwicklung

Jin Shin Jyutsu II 30.11.-1.12.2012 2012FKFK733450

Systemisches Coaching – Für sich selbst und anderee 30.11.-1.12.2012 2012FKFK331350

Wirtschaft

Was Ihr Gedächtnis alles leisten kann! 1.12.2012 2012FKFK314250

PowerPoint Advanced – Professionelle Präsentation 11.12.-17.12.2012 2012FKFK121350

Wer fragt, der führt! 7.12.2012 2012FKFK468550

Sprachen

Gespräche mit Mitarbeitern erfolgreich führen 15.12.2012 2012FKFK456450

Das kommt mir Spanisch vor – Grundkurs II 27.11.-1.12.2012 2012FKFK25PD50 Cross cultural communication Interkulturelle Kompetenz im Arbeitsalltag 14.12.-15.12.2012 2012FKFK224P50

Spezifische Angebote

Rhetorik und Persönlichkeit III 14.12.-15.12.2012 2012FKFK312050 POWERreading - Texte schneller lesen und verstehen 15.12.2012 2012FKFK313150

Gesundheit, Verkehrsund Umweltsicherheit Kraftfahrer/innen-Weiterbildung – Modul 5 10.12.-12.12.2012 2012FKFK631251

Nähere Auskünfte: AK-Bildungscenter, Telefon 050/258-4000, bc@ak-vorarlberg.at, www.bildungscenter.at

Das Kursa AK-Bildunngebot im gscenter

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