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skalicki

PLANUNGSHANDBUCH

OIB

nach den OIB-Richtlinien 2015


Das Werk ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere die Rechte der Verbreitung, der Vervielfältigung, der Übersetzung, des Nachdrucks und der Wiedergabe auf fotomechanischem oder ähnlichem Wege, durch Fotokopie, Mikrofilm oder andere elektronische Verfahren sowie der Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen, bleiben, auch bei nur auszugweiser Verwertung, dem Verlag vorbehalten. Es wird darauf verwiesen, dass alle Angaben in diesem Fachbuch trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr erfolgen und eine Haftung der Autorin oder des Verlages ausgeschlossen ist. Anregungen oder Verbesserungsvorschläge richten Sie bitte an: info@planungshandbuch.at

Impressum Einbandgestaltung Medienfabrik Graz Layout Simone Skalicki Satz Simone Skalicki Druck Medienfabrik Graz, Dreihackengasse 20, 8020 Graz Text und Bild Quelle der zitierten Inhalte der OIB-Richtlinien und Erläuternden Bemerkungen (Ausgabe März 2015) und weiterführenden Dokumente sowie Quelle sämtlicher Grafiken und Skizzen: Österreichisches Institut für Bautechnik (Medieninhaber und Herausgeber). Coverbild: ©shutterstock.com/SergeyNivens ISBN 978-3-85295-053-2 Verlag Medienfabrik Graz, Dreihackengasse 20, 8020 Graz


Die OIB-Richtlinien bilden die Basis zur Harmonisierung der bautechnischen Anforderungen in Österreich. Ihre Verbindlicherklärung durch die einzelnen Länder basiert auf Freiwilligkeit. Die zu Grunde liegende Struktur der OIB-Richtlinien orientiert sich am europäischen Bauprodukterecht. In dieser Systematik werden in den OIB-Richtlinien derzeit folgende Themen behandelt: • Mechanische Festigkeit und Standsicherheit • Brandschutz • Hygiene, Gesundheit und Umweltschutz • Nutzungssicherheit und Barrierefreiheit • Schallschutz • Energieeinsparung und Wärmeschutz Soweit die OIB- Richtlinien zur Anwendung gelangen, sind aus Sicht der Baupraxis oft für einzelne Bauteile oder Bauelemente die Anforderung aus mehreren OIBRichtlinien gleichzeitig relevant. Die Überlegungen zu diesem Buch waren daher, sich stärker an den baulichen Anforderungen in ihrer zeitlichen Abfolge zu orientieren um nach Themen gegliedert und aus Sicht von PlanerInnen, ein schnelles Auffinden von wichtigen Belangen in den OIB-Richtlinien zu ermöglichen. Mit dem vorliegenden „handbuch OIB“ und seinem umfangreichen SchlagwortVerzeichnis steht eine praktische Hilfestellung im raschen Auffinden konkreter baurechtlicher Anforderungen aus den OIB-Richtlinien zur Verfügung. Die Grundlage für dieses Handbuch bilden die Texte der OIB-Richtlinien 2015 und die dazu ergangenen Erläuternden Bemerkungen. Simone Skalicki

Planungshandbuch OIB1 I Skalicki

VORWORT

VORWORT


HINWEISE

ABKÜRZUNGEN UND SYMBOLE

Abkürzungen und Symbole OIB

Österreichisches Institut für Bautechnik

OIB-RL

OIB-Richtlinie

[RL]

Richtlinie (als Quellenangabe)

[RL] Punkt

Richtlinie und Richtlinienpunkt (als Quellenangabe)

EB

Erläuternde Bemerkung Auszug aus den Erläuternden Bemerkungen [kursiv]

X

ÖNORM XX unter Bezug auf die zitierte Norm mit Titel und Herausgabedatum



Ergänzender Hinweis [kursiv]



Ergänzender Hinweis mit Querverweis auf andere Kapitel (Abschnitte) [kursiv] X X.X

Planungshandbuch OIB1 I Skalicki


Inhalt ALLGEMEINE HINWEISE ZU DEN OIB-RICHTLINIEN.................... 1

INHALT

A.1 NORMENVERWEISE ......................................................................................................................1 A.2 BEGRIFFSBESTIMMUNGEN ..........................................................................................................1 A.3 GELTUNGSUMFÄNGE DER OIB-RICHTLINIEN ............................................................................... 1 A.4 ALLGEMEINE ERLEICHTERUNGEN BEI BESTEHENDEN BAUWERKEN .......................................... 2 A.5 ABWEICHUNGEN VON DEN ANFORDERUNGEN DER OIB-RICHTLINIEN 2, 2.1, 2.2, 2.3, 3 u. 4 ... 3 A.6 HINWEISE ZU MASSANGABEN, PERSONENZAHLEN, BARRIEREFREIEN BAUWERKEN ................ 3

1

TRAGWERKE .........................................................................5

1.1 ANFORDERUNGEN AN NEUE TRAGWERKE .................................................................................. 5 1.2 ÄNDERUNGEN AN BESTEHENDEN TRAGWERKEN ....................................................................... 7 1.3 ANFORDERUNGEN AN TRAGWERKE AUS SICHT DES BRANDSCHUTZES ..................................... 8 1.4 ANFORDERUNGEN AN TRAGWERKE BEI SONDERBAUWERKEN.................................................. 9 1.5 ANFORDERUNGEN AN TRAGWERKE BEI BETRIEBSBAUTEN UND BETRIEBLICHEN LAGERN....... 9

2

BESONDERE VORBEMERKUNGEN BRANDSCHUTZ ............10

2.1 ANFORDERUNGEN BRANDSCHUTZ ............................................................................................10

3

FEUERWEHRZUFAHRTEN, ABSTANDSBESTIMMUNGEN ....13

3.1 FEUERWEHRZUFAHRTEN, AUFSTELL- UND BEWEGUNGSFLÄCHEN ..........................................13 3.2 ANFORDERUNG AN SONDERBAUWERKE...................................................................................16

4

FEUERWEHRZUFAHRTEN, ABSTANDSBESTIMMUNGEN, ZUGÄNGLICHKEITEN - BETRIEBSBAUTEN ..........................17

4.1 ABSTÄNDE ...................................................................................................................................17 4.2 ZUGÄNGLICHKEITEN ..................................................................................................................19 4.3 FEUERWEHRZUFAHRTEN ZWEIGESCHOSSIGE BETRIEBSBAUTEN .............................................19

5

FEUERWEHRZUFAHRTEN, ABSTANDSBESTIMMUNGEN ÜBERDACHTE STELLPLÄTZE, GARAGEN .............................21

5.1 ÜBERDACHTE STELLPLÄTZE, GARAGEN MIT NUTZFLÄCHEN BIS 50 M2 ................................... 21 Planungshandbuch OIB1 I Skalicki

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5.2 ÜBERDACHTE STELLPLÄTZE, GARAGEN MIT NUTZFLÄCHEN ÜBER 50 M2 BIS 250 M2 ............. 22 5.3 ÜBERDACHTE STELLPLÄTZE MIT NUTZFLÄCHEN ÜBER 250 M2 .................................................22 5.4 GARAGEN MIT NUTZFLÄCHEN ÜBER 250 M2 ............................................................................23

INHALT

6

BRANDABSCHNITTE ...........................................................24

6.1 BRANDABSCHNITTSGRÖSSEN IN OBERIRDISCHEN GESCHOSSEN .............................................24 6.2 BRANDABSCHNITTSGRÖSSEN IN UNTERIRDISCHEN GESCHOSSEN...........................................24 6.3 ANFORDERUNGEN AN BRANDABSCHNITTSBILDENDE WÄNDE ................................................25 6.4 ANFORDERUNGEN AN BRANDABSCHNITTSBILDENDE DECKEN ................................................27 6.5 ÖFFNUNGEN IN BRANDABSCHNITTEN UND BRANDWÄNDEN SOWIE ANGRENZENDE ÖFFNUNGEN ....................................................................................................27 6.6 ANGRENZENDE ÖFFNUNGEN IN DÄCHERN ...............................................................................28 6.7 EINBAUTEN IN WÄNDEN UND DECKEN .....................................................................................28 6.8 BRANDABSCHNITTSBILDUNG BEI AUFZÜGEN ...........................................................................29 6.9 RAUCHABLEITUNG AUS BRANDABSCHNITTEN ..........................................................................30 6.10 BRANDABSCHNITTE AN DER GRUND- UND BAUPLATZGRENZE ................................................31 6.11 MÖGLICHE BRANDABSCHNITTE AM SELBEN GRUNDSTÜCK BZW. BAUPLATZ .......................... 32 6.12 DACHAUSBILDUNGEN, ÖFFNUNGEN UND ABSTÄNDE VON ÖFFNUNGEN BEI BRANDABSCHNITTEN AN DER GRUND- UND BAUPLATZGRENZE..............................................33 6.13 WANDBELÄGE UND WANDBEKLEIDUNGEN BEI BRANDABSCHNITTEN AN DER GRUND- UND BAUPLATZGRENZE ...............................................................................................34 6.14 BRANDABSCHNITTE BEI SONDERBAUWERKEN .........................................................................34

7

BRANDABSCHNITTE VERKAUFSFLÄCHEN, BRANDSCHUTZTECHNISCHE ANFORDERUNGEN TABELLE 4 .........38

7.1 TABELLE 4: ANFORDERUNGEN AN BRANDABSCHNITTE VON VERKAUFSFLÄCHEN ......... 38

8

BRANDABSCHNITTE - BETRIEBSBAUTEN ...........................39

8.1 NETTO-GRUNDFLÄCHEN ............................................................................................................39 8.2 DECKENAUSBILDUNG INNERHALB VON HAUPTBRANDANSCHNITTEN ..................................... 40 8.3 AUSSENWÄNDE VON HAUPTBRANDABSCHNITTEN ..................................................................42 8.4 ZUGÄNGLICHKEIT VON HAUPTBRANDABSCHNITTEN ...............................................................42 8.5 ANFORDERUNGEN AN BRANDWÄNDE ......................................................................................43 8.6 ÖFFNUNGEN IN BRANDWÄNDEN ..............................................................................................44 8.7 DÄCHER VON HAUPTBRANDABSCHNITTEN ...............................................................................44 II

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8.8 BRANDABSCHNITTE IN UNTERIRDISCHEN GESCHOSSEN ..........................................................44 8.9 ÖFFNUNGEN IN BRANDABSCHNITTEN VON UNTERIRDISCHEN GESCHOSSEN......................... 45 8.10 LAGERGEBÄUDE UND LAGERBEREICHE .....................................................................................45

HAUPTBRANDABSCHNITTE - BETRIEBSBAUTEN TABELLE 1 ...........................................................................48

INHALT

9

9.1 TABELLE 1: ZULÄSSIGE NETTO-GRUNDFLÄCHE JE OBERIRDISCHES GESCHOSS INNERHALB VON HAUPTBRANDABSCHNITTEN IN M2 ........................................................48

10 BRANDABSCHNITTE - GARAGEN ........................................49 10.1 GARAGEN ÜBER 50 M2 BIS 250 M2 NUTZFLÄCHE ......................................................................49 10.2 GARAGEN ÜBER 250 M2 NUTZFLÄCHE .......................................................................................49 10.3 AUSBILDUNG VON BRANDABSCHNITTSBILDENDEN WÄNDEN .................................................50 10.4 ÖFFNUNGEN IN BRANDABSCHNITTSBILDENDEN WÄNDEN......................................................50

11 BRANDABSCHNITTE - HOCHHÄUSER .................................51 11.1 GRÖSSE UND AUSBILDUNG VON BRANDABSCHNITTEN ...........................................................51 11.2 ERSCHLIESSUNG UND FLUCHTWEGE BEI BRANDABSCHNITTEN ...............................................52

12 BRANDSCHUTZ BEI WÄNDEN, DECKEN, BÖDEN ...............56 12.1 WÄNDE, DECKEN, BÖDEN .........................................................................................................56 12.2 ÖFFNUNGEN IN TRENNWÄNDEN UND DECKEN........................................................................58 12.3 EINBAUTEN IN WÄNDEN UND DECKEN .....................................................................................59 12.4 WÄNDE, DECKEN, ÖFFNUNGEN BEI FLUCHTWEGEN ................................................................59 12.5 RÄUME MIT ERHÖHTER BRANDGEFAHR ...................................................................................60 12.6 WÄNDE, DECKEN, BÖDEN BEI SONDERBAUWERKEN ................................................................60

13 BRANDSCHUTZ BEI AUSSENWÄNDEN UND FASSADEN .....66 13.1 ALLGEMEIN .................................................................................................................................66 13.2 AUSSENWÄNDE ..........................................................................................................................66 13.3 FASSADEN ...................................................................................................................................67

14 BRANDVERHALTEN VON BAUTEILEN - TABELLE 1a ...........72 14.1 TABELLE 1A: ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN AN DAS BRANDVERHALTEN ..................... 72

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15 FEUERWIDERSTAND VON BAUTEILEN - TABELLE 1b..........76 15.1 Tabelle 1b: Allgemeine Anforderungen an den Feuerwiderstand von Bauteilen ..................... 76

INHALT

16 BRANDSCHUTZ BEI WÄNDEN, DECKEN, BÖDEN BETRIEBSBAUTEN ...............................................................78 16.1 ANFORDERUNGEN AN BETRIEBSBAUTEN ..................................................................................78 16.2 ANFORDERUNGEN AN LAGERGEBÄUDE ....................................................................................78 16.3 ÖFFNUNGEN IN WÄNDEN UND DECKEN ...................................................................................80

17 BRANDSCHUTZ BEI AUSSENWÄNDEN UND FASSADEN BETRIEBSBAUTEN ...............................................................81 17.1 AUSSENWÄNDE UND FASSADEN................................................................................................81

18 BRANDSCHUTZ BEI WÄNDEN DECKEN, BÖDEN ÜBERDACHTE STELLPLÄTZE UND GARAGEN .....................83 18.1 ÜBERDACHTE STELLPLÄTZE UND GARAGEN MIT NUTZFLÄCHEN BIS 50 M2 ........................... 83 18.2 ÖFFNUNGEN IN GARAGEN MIT NUTZFLÄCHEN BIS 50 M2 .......................................................86 18.3 ÜBERDACHTE STELLPLÄTZE, GARAGEN MIT NUTZFLÄCHEN ÜBER 50 M2 BIS 250 M2 ............. 86 18.4 ÜBERDACHTE STELLPLÄTZE MIT NUTZFLÄCHEN ÜBER 250 M2 .................................................87 18.5 GARAGEN MIT NUTZFLÄCHEN ÜBER 250 M2 ...........................................................................88 18.6 ÖFFNUNGEN IN GARAGEN MIT NUTZFLÄCHEN ÜBER 250 M2 .................................................89 18.7 AUFZÜGE, GÄNGE, TREPPEN IN GARAGEN MIT NUTZFLÄCHEN ÜBER 250 M2 ........................ 89 18.8 PARKDECKS MIT STELLPLATZEBENE BIS 22 M ............................................................................90 18.9 GARAGEN FÜR ERDGASBETRIEBENE KRAFTFAHRZEUGE ....................................................91 18.10 ANFORDERUNGEN AN GARAGEN UND PARKDECKS FÜR FLÜSSIGGASBETRIEBENE KRAFTFAHRZEUGE .................................................................................................................91

19 BRANDSCHUTZ - ÜBERDACHTE STELLPLÄTZE UND GARAGEN ÜBER 50 M2 BIS 250 M2 TABELLE 1 ..................92 19.1 TABELLE 1: ANFORDERUNGEN AN ÜBERDACHTE STELLPLÄTZE UND GARAGEN MIT EINER NUTZFLÄCHE VON JEWEILS MEHR ALS 50 M² UND NICHT MEHR ALS 250 M² ...... 92

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20 BRANDSCHUTZTECHNISCHE ANFORDERUNGEN PARKDECKS TABELLE 3 .......................................................95

INHALT

20.1 TABELLE 3: ANFORDERUNGEN AN PARKDECKS MIT EINER OBERSTEN STELLPLATZEBENE VON NICHT MEHR ALS 22 M ÜBER DEM TIEFSTEN PUNKT DES AN DAS BAUWERK ANGRENZENDEN GELÄNDES IM FREIEN NACH FERTIGSTELLUNG .......... 95

21 BRANDSCHUTZ BEI WÄNDEN, DECKEN, BÖDEN HOCHHÄUSER ....................................................................98 21.1 ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN ...............................................................................................98 21.2 AUFZUGSSCHÄCHTE ...................................................................................................................99 21.3 NOTWENDIGE SCHLEUSEN ZU RÄUMEN .................................................................................101 21.4 HORIZONTALE ABSCHOTTUNGEN IN SCHÄCHTEN ..................................................................101 21.5 ERGÄNZENDE ANFORDERUNGEN ............................................................................................101

22 BRANDSCHUTZ BEI FASSADEN - HOCHHÄUSER ..............106 22.1 FASSADEN .................................................................................................................................106

23 BRANDVERHALTEN - HOCHHÄUSER TABELLE 1 ...............108 23.1 TABELLE 1: ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN AN DAS BRANDVERHALTEN ......................108

24 EINRICHTUNGEN ZUR BRANDBEKÄMPFUNG ..................110 24.1 RAUCHWARNMELDER ..............................................................................................................110 24.2 RAUCHABLEITUNG ...................................................................................................................111 24.3 LÖSCHEINRICHTUNGEN ...........................................................................................................113 24.4 ANFORDERUNGEN AN SONDERBAUWERKEN .........................................................................114

25 EINRICHTUNGEN ZUR BRANDBEKÄMPFUNG BETRIEBSBAUTEN .............................................................116 25.1 ALARMIERUNGUNGSEINRICHTUNG ........................................................................................116 25.2 RAUCHABLEITUNG ...................................................................................................................116 25.3 LÖSCHEINRICHTUNGEN ...........................................................................................................118 25.4 BRANDSCHUTZBEAUFTRAGTE, BRANDSCHUTZPLÄNE ............................................................119

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26 LAGERABSCHNITTSFLÄCHEN - BETRIEBSBAUTEN TABELLE 3 .........................................................................123

INHALT

26.1 TABELLE 3: LAGERABSCHNITTSFLÄCHEN IN ABHÄNGIGKEIT VON DER KATEGORIE DER LAGERGÜTER, DER LAGERGUTHÖHE H L UND DER BRANDSCHUTZTECHNISCHEN EINRICHTUNGEN ...............................................................123

27 LAGERGÜTER KATEGORIEN - BETRIEBSBAUTEN ANHANG A........................................................................124 27.1 ANHANG A EINSTUFUNG DER LAGERGÜTER IN KATEGORIEN ..........................................124

28 EINRICHTUNGEN ZUR BRANDBEKÄMPFUNG ÜBERDACHTE STELLPLÄTZE UND GARAGEN ...................128 28.1 ÜBERDACHTE STELLPLÄTZE ......................................................................................................128 28.2 GARAGEN..................................................................................................................................128

29 RAUCH- UND WÄRMEABZUSEINRICHTUNGEN, BRANDSCHUTZEINRICHTUNGEN GARAGEN....................130 29.1 TABELLE 2: RAUCH- UND WÄRMEABZUGSEINRICHTUNGEN SOWIE BRANDSCHUTZEINRICHTUNGEN BEI GARAGEN MIT BRANDABSCHNITTEN VON MEHR ALS 250 M² UND NICHT MEHR ALS 10.000 M² .........................................................................................130

30 EINRICHTUNGEN ZUR BRANDBEKÄMPFUNG HOCHHÄUSER ..................................................................133 30.1 ALARMIERUNGSEINRICHTUNGEN ...........................................................................................133 30.2 ERGÄNZENDE ANFORDERUNGEN ............................................................................................134 30.3 BRANDFALLSTEUERUNG VON AUFZÜGEN ...............................................................................136 30.4 RAUCHABLEITUNG ...................................................................................................................138 30.5 ERGÄNZENDE ANFORDERUNGEN ............................................................................................139 30.6 LÖSCHEINRICHTUNGEN ...........................................................................................................142 30.7 ERGÄNZENDE ANFORDERUNGEN ............................................................................................144 30.8 SICHERHEITSSTROMVERSORGUNG, FUNK ..............................................................................145 30.9 BRANDSCHUTZBEAUFTRAGTE, BRANDSCHUTZPLÄNE, STÖRUNGSBEHEBUNG, HILFELEISTUNGEN ....................................................................................................................147

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31 BRANDSCHUTZKONZEPTE ................................................148 31.1 BRANDSCHUTZKONZEPTE BEI SONDERBAUWERKEN ..............................................................148 31.2 SONDERGEBÄUDE ....................................................................................................................148

INHALT

31.3 AUSZUG AUS DEM LEITFADEN ABWEICHUNGEN IM BRANDSCHUTZ UND BRANDSCHUTZKONZEPTE .....................................................................................................149

32 BRANDSCHUTZKONZEPTE - BETRIEBSBAUTEN ................151 33 BRANDSCHUTZKONZEPTE - GARAGEN UND PARKDECKS 153 34 BRANDSCHUTZKONZEPTE - HOCHHÄUSER .....................155 35 FLUCHT- UND RETTUNGSWEGE.......................................156 35.1 ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN .............................................................................................156 35.2 GÄNGE, TREPPEN, TÜREN AUSSERHALB VON WOHNUNGEN ODER BETRIEBSEINHEITEN ....158 35.3 FLUCHTWEG-ORIENTIERUNGSBELEUCHTUNG ........................................................................162 35.4 BREITE DER FLUCHTWEGE .......................................................................................................162 35.5 TÜRBREITEN BEI FLUCHTWEGEN .............................................................................................164 35.6 RETTUNGSWEGE ......................................................................................................................169 35.7 ANFORDERUNGEN AN SONDERBAUWERKE ............................................................................170

36 FLUCHTWEGE ÜBER TREPPENHÄUSER, BRANDSCHUTZTECHNISCHE ANFORDERUNGEN TABELLE 2a ..................174 36.1 TABELLE 2A: ANFORDERUNGEN AN TREPPENHÄUSER BZW. AUSSENTREPPEN IM VERLAUF DES EINZIGEN FLUCHTWEGES GEMÄSS PUNKT 5.1.1 (B) IN GEBÄUDEN DER GEBÄUDEKLASSEN 2, 3 UND 4 ......................................................................................174

37 FLUCHTWEGE ÜBER TREPPENHÄUSER, BRANDSCHUTZTECHNISCHE ANFORDERUNGEN TABELLE 2b ..................176 37.1 TABELLE 2B: ANFORDERUNGEN AN TREPPENHÄUSER BZW. AUSSENTREPPEN IM VERLAUF DES EINZIGEN FLUCHTWEGES GEMÄSS PUNKT 5.1.1 (B) IN GEBÄUDEN DER GEBÄUDEKLASSE 5 .........................................................................................................176

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vii


38 FLUCHTWEGE ÜBER TREPPENHÄUSER, BRANDSCHUTZTECHNISCHE ANFORDERUNGEN TABELLE 3 ....................179

INHALT

38.1 TABELLE 3: ANFORDERUNGEN AN TREPPENHÄUSER BZW. AUSSENTREPPEN IM VERLAUF VON FLUCHTWEGEN GEMÄSS PUNKT 5.1.1 (C) ...........................................179

39 FLUCHTWEGE - BETRIEBSBAUTEN ...................................181 40 FLUCHTWEGE - BETRIEBSBAUTEN TABELLE 2 .................184 40.1 TABELLE 2: ANFORDERUNGEN AN TREPPENHÄUSER ........................................................184

41 FLUCHTWEGE - GARAGEN ...............................................186 42 FLUCHT- UND RETTUNGSWEGE - HOCHHÄUSER ............188 42.1 SICHERHEITSTREPPENHÄUSER .................................................................................................188 42.2 ERGÄNZENDE ANFORDERUNGEN ............................................................................................189

43 ERSCHLIESSUNG, GÄNGE, TREPPEN, RAMPEN................194 43.1 ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN .............................................................................................194 43.2 BARRIEREFREIER ZUGANG .......................................................................................................195 43.3 VERTIKALE ERSCHLIESSUNG .....................................................................................................197 43.4 GANGBREITEN ..........................................................................................................................199 43.5 TREPPENBREITEN .....................................................................................................................200 43.6 DURCHGANGSHÖHEN BEI TREPPEN UND RAMPEN ................................................................202 43.7 STUFENHÖHEN UND STUFENAUFTRITTSBREITEN ...................................................................202 43.8 HANDLÄUFE BEI TREPPEN ........................................................................................................205 43.9 AUSSENTREPPEN ......................................................................................................................205 43.10 ZUSÄTZLICHE ANFORDERUNGEN - BARRIEREFREIE GESTALTUNG UND ANPASSBARER WOHNBAU ................................................................................................................................206

44 ERSCHLIESSUNG - GARAGEN, ÜBERDACHTE STELLPLÄTZE, PARKDECKS ................................................208 44.1 ERSCHLIESSUNG .......................................................................................................................208

VIII

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45 GELÄNDER, FENSTERSICHERUNGEN UND ABDECKUNGEN ................................................................212 45.1 GELÄNDER ................................................................................................................................212 45.2 ABDECKUNGEN.........................................................................................................................214

INHALT

45.3 ANFORDERUNGEN AN SONDERBAUWERKE ............................................................................214

46 AUFZÜGE ..........................................................................218 46.1 ERSCHLIESSUNG UND ABMESSUNGEN ...................................................................................218 46.2 BARRIEREFREIE GESTALTUNG...................................................................................................219

47 RAUMHÖHEN ...................................................................221 47.1 AUFENTHALTSRÄUME ..............................................................................................................221 47.2 ANDERE RÄUME ALS AUFENTHALTSRÄUME............................................................................223

48 ABFALLSAMMELRÄUME UND ABFALLSAMMELSTELLEN.225 48.1 ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN .............................................................................................225 48.2 ANFORDERUNGEN AN DEN BRANDSCHUTZ BEI ABFALLSAMMELRÄUMEN ...........................225

49 RÄUME ZUR LAGERUNG GEFÄHRLICHER STOFFE ...........227 49.1 UMWELTGEFÄHRDUNG............................................................................................................227 49.2 ANSAMMLUNG FLÜCHTIGER STOFFE IN DER RAUMLUFT.......................................................227

50 BRENNSTOFFLAGERRÄUME .............................................228 50.1 ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN AN BRENNSTOFFLAGERRÄUME..........................................228 50.2 ANFORDERUNGEN AN DEN BRANDSCHUTZ BEI BRENNSTOFFLAGERRÄUMEN .....................229

51 HEIZRÄUME ......................................................................230 51.1 ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN AN HEIZRÄUME...................................................................230 51.2 ANFORDERUNGEN AN DEN BRANDSCHUTZ BEI HEIZRÄUMEN ..............................................230 51.3 ANFORDERUNGEN AN SONDERBAUWERKE ............................................................................231 51.4 ZULUFT FÜR FEUERSTÄTTEN ....................................................................................................232

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52 FEUERSTÄTTEN, ABGASANLAGEN ....................................233 52.1 AUFSTELLUNG VON FEUERSTÄTTEN ........................................................................................233 52.2 AUFSTELLUNG VON FEUERSTÄTTEN IN GARAGEN ..................................................................234

INHALT

52.3 ANFORDERUNGEN AN SONDERBAUWERKE ............................................................................234 52.4 ABGASANLAGEN .......................................................................................................................234

53 FEUCHTIGKEITSSCHUTZ UND KONDENSATIONSSCHUTZ 243 53.1 SCHUTZ VON BAUWERKEN GEGEN FEUCHTIGKEIT .................................................................243 53.2 SCHUTZ VON BAUWERKEN GEGEN NIEDERSCHLÄGE UND ÜBERFLUTUNGEN ......................243 53.3 SCHUTZ VON BAUTEILEN GEGEN KONDENSATION..................................................................244

54 TRINKWASSER UND NUTZWASSER ..................................246 54.1 TRINKWASSER ...........................................................................................................................246 54.2 NUTZWASSER ...........................................................................................................................246

55 ABWÄSSER UND SONSTIGE ABFLÜSSE ............................248 55.1 ENTSORGUNG SCHMUTZWÄSSER - KANALISATION ................................................................248 55.2 ENTSORGUNG SCHMUTZWÄSSER - SAMMELGRUBEN............................................................249 55.3 ENTSORGUNG REGENWÄSSER.................................................................................................249

56 AUFENTHALTSRÄUME - NIVEAU ÜBER GELÄNDE, SICHTVERBINDUNG, BELICHTUNG ..................................251 56.1 NIVEAU ÜBER GELÄNDE VON AUFENTHALTSRÄUMEN ...........................................................251 56.2 SICHTVERBINDUNG VON AUFENTHALTSRÄUMEN ..................................................................251 56.3 BELICHTUNG VON AUFENTHALTSRÄUMEN .............................................................................252

57 BELEUCHTUNG, BLITZSCHUTZ .........................................259 57.1 BELEUCHTUNG .........................................................................................................................259 57.2 BELEUCHTUNG VON FLUCHTWEGEN ......................................................................................259 57.3 BLITZSCHUTZ ............................................................................................................................259

58 AUFENTHALTSRÄUME - IMMISSIONSSCHUTZ .................260 58.1 IMMISSIONEN SCHADSTOFFE ..................................................................................................260 58.2 IMMISSIONEN IONISIERENDER STRAHLUNG ...........................................................................261

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59 SANITÄRRÄUME ...............................................................262 59.1 SANITÄREINRICHTUNGEN ........................................................................................................262 59.2 BARRIEREFREIE GESTALTUNG VON SANITÄREINRICHTUNGEN................................................264

INHALT

60 AUFENTHALTSRÄUME, SANITÄRRÄUME - LÜFTUNG UND BEHEIZUNG ..............................................................266 60.1 LÜFTUNG ..................................................................................................................................266 60.2 BEHEIZUNG ...............................................................................................................................267

61 GARAGEN - LÜFTUNG ......................................................268 62 TÜREN ..............................................................................272 62.1 ALLGEMEINE DURCHGANGSBREITEN UND DURCHGANGSHÖHEN ........................................272 62.2 ZULÄSSIGE EINENGUNGEN DURCH TÜREN .............................................................................273 62.3 TÜRSCHWELLEN .......................................................................................................................273 62.4 BARRIEREFREIE GESTALTUNG VON TÜREN ..............................................................................273 62.5 TÜREN AUS GLAS ......................................................................................................................275 62.6 TÜREN MIT BRANDSCHUTZANFORDERUNGEN .......................................................................276 62.7 TÜREN ZUR GEBÄUDEERSCHLIESSUNG UND BARRIEREFREIE TÜREN ....................................278 62.8 TÜREN VON AUFZÜGEN ...........................................................................................................278 62.9 GLASTÜREN ..............................................................................................................................279 62.10 TÜREN MIT SCHALLSCHUTZANFORDERUNGEN ..................................................................279 62.11 U-WERTE ..............................................................................................................................279

63 GLASBAUTEILE..................................................................280 63.1 WÄNDE AUS GLAS ....................................................................................................................280 63.2 VERTIKALE VERGLASUNGEN MIT FALLHÖHEN ÜBER 4,00 M ..................................................281 63.3 HORIZONTALVERGLASUNGEN ..................................................................................................283

64 FASSADENELEMENTE .......................................................284 64.1 FASSADEN .................................................................................................................................284 64.2 FASSADEN MIT BRANDSCHUTZANFORDERUNGEN .................................................................284

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xi


65 DÄCHER, ÜBERKOPFBEREICH...........................................285 66 BAULICHER SCHALLSCHUTZ .............................................286 66.1 SCHALLSCHUTZ BEI AUSSENBAUTEILEN ..................................................................................286

INHALT

66.2 LUFTSCHALLSCHUTZ INNERHALB VON GEBÄUDEN.................................................................291 66.3 LUFTSCHALLSCHUTZ BEI INNENTÜREN ...................................................................................293 66.4 TRITTSCHALLSCHUTZ IN GEBÄUDEN .......................................................................................293 66.5 ANLAGENGERÄUSCHPEGEL HAUSTECHNISCHER ANLAGEN ...................................................295 66.6 SCHALLSCHUTZ ANGRENZENDER GEBÄUDE ...........................................................................296 66.7 ZUSÄTZLICHE ANFORDERUNGEN FÜR GEBÄUDE ANDERER NUTZUNG ..................................297

67 RAUMAKUSTIK .................................................................300 67.1 HÖRSAMKEIT UND LÄRMMINDERUNG ...................................................................................300

68 ERSCHÜTTERUNGSSCHUTZ..............................................303 68.1 ERSCHÜTTERUNGSSCHUTZ IN AUFENTHALTSRÄUMEN ..........................................................303

69 ENERGIEEINSPARUNG - ANWENDUNGSBEREICH UND AUSNAHMEN ...........................................................304 69.1 GELTUNGSUMFANG UND AUSNAHMEN..................................................................................304 69.2 BERECHNUNG DER ENERGIEKENNZAHLEN..............................................................................306 69.3 GEREGELTE GEBÄUDEKATEGORIEN .........................................................................................306

70 U-WERTE, SOMMERLICHER WÄRMESCHUTZ, KONDENSATION, DICHTHEIT ............................................309 70.1 U-WERTE ALLGEMEIN ..............................................................................................................309 70.2 U-WERTE BEI RENOVIERUNG VON GEBÄUDEN UND GEBÄUDETEILEN UND ERNEUERUNG VON BAUTEILEN ...............................................................................................311 70.3 WÄRMEDURCHLASSWIDERSTÄNDE ZWISCHEN HEIZFLÄCHE UND UNBEHEIZTEN BEREICHEN ...............................................................................................................................313 70.4 BAUTEILKONDENSATION ..........................................................................................................313 70.5 SOMMERLICHER WÄRMESCHUTZ............................................................................................314 70.6 DICHTHEIT DER GEBÄUDEHÜLLE .............................................................................................314

xII

Planungshandbuch OIB1 I Skalicki


71 WÄRMERÜCKGEWINNUNG, HOCHEFFIZIENTE ALTERNATIVE ENERGIESYSTEME, ZENTRALHEIZUNGEN, VERTEILLEITUNGEN..........................................................316 71.1 WÄRMERÜCKGEWINNUNG ......................................................................................................316

INHALT

71.2 HOCHEFFIZIENTE ALTERNATIVE ENERGIESYSTEME .................................................................316 71.3 ZENTRALHEIZUNG ....................................................................................................................317 71.4 DÄMMUNG VON VERTEILLEITUNGEN .....................................................................................318 71.5 DECKBARER STROMBEDARF DURCH EINSATZ VON PHOTOVOLTAIK .......................................319

72 ENERGIEAUSWEIS UND ENERGIEKENNZAHLEN ..............321 72.1 ENERGIEAUSWEIS - INHALT ......................................................................................................321 72.2 ENERGIEAUSWEIS - LAYOUT .....................................................................................................321 72.3 KONVERSIONSFAKTOREN .........................................................................................................325 72.4 ENERGIEKENNZAHLEN HEIZWÄRMEBEDARF UND GESAMTENERGIEEFFIZIENZ-FAKTOR .......327 72.5 NATIONALER PLAN ...................................................................................................................330 72.6 EINSATZ VON ENERGIE AUS ERNEUERBAREN QUELLEN..........................................................330 72.7 REFERENZAUSSTATTUNGEN .....................................................................................................332

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xiii


FEUERSTÄTTEN, ABGASANLAGEN

Quelle [RL] Punkt

52.1 AUFSTELLUNG VON FEUERSTÄTTEN Lüftung und Beheizung

[3] 10

Lüftung

[3] 10.1

Bei der Aufstellung von Feuerstätten ist darauf zu achten, dass die entsprechend [3] 10.1.3 der Auslegung benötigte Luftmenge zuströmen kann. Heizräume für raumluftabhängige Feuerungsanlagen müssen über eine Zuluftführung aus dem Freien verfügen, wobei eine Mindestquerschnittsfläche von 400 cm² netto nicht unterschritten werden darf: • bei Feuerstätten für gasförmige Brennstoffe mit atmosphärischem Brenner sowie Feuerstätten für feste Brennstoffe: 4 cm² pro kW Nennwärmeleistung,

FEUERSTÄTTEN, ABGASE

52

• bei sonstigen Feuerstätten: 2 cm² pro kW Nennwärmeleistung. Bei sonstigen Aufstellungsräumen kann die Verbrennungsluftzufuhr auch aus anderen Räumen erfolgen, wenn nachweislich beim Betrieb aller mechanischen und natürlichen Be- und Entlüftungsanlagen ausreichende Verbrennungsluft nachströmen kann. Feuerstätten und Verbindungsstücke

[2] 3.7

Feuerstätten und Verbindungsstücke dürfen in solchen Räumen nicht angeordnet [2] 3.7.1 werden, in denen nach Lage, Größe, Beschaffenheit oder Verwendungszweck Gefahren für Personen entstehen können (z.B. im Verlauf von Fluchtwegen außerhalb von Wohnungen bzw. Betriebseinheiten, in nicht ausgebauten Dachräumen). Feuerstätten und Verbindungsstücke müssen von brennbaren Bauteilen, Beklei- [2] 3.7.2 dungen und festen Einbauten einen solchen Abstand aufweisen oder so abgeschirmt sein, dass diese unter allen beim Betrieb auftretenden Temperaturen nicht entzündet werden können. Verbindungsstücke dürfen nicht durch Decken, in Wänden oder in unzugänglichen [2] 3.7.3 bzw. unbelüfteten Hohlräumen geführt werden. •

Feuerstätte: Wärmeerzeugende Geräteeinheit, in der Verbrennungsprodukte entste- Definition hen, die an die Außenluft abgeführt werden müssen.

Verbindungsstück: Bauteil oder Bauteile für die Verbindung zwischen dem Auslass der Feuerstätte und der Abgasanlage.

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52 233


52

FEUERSTÄTTEN, ABGASANLAGEN

Quelle [RL] Punkt

BAUELEMENTE

52.2 AUFSTELLUNG VON FEUERSTÄTTEN IN GARAGEN Überdachte Stellplätze und Garagen mit einer Nutzfläche von jeweils nicht [2.2] 2 mehr als 50 m² Garagen

[2.2] 2.2

Die Aufstellung von Feuerstätten und die Anordnung von Reinigungsöffnungen [2.2] 2.2.8 von Abgasanlagen sind unzulässig. Ausgenommen sind Feuerstätten und Reinigungsöffnungen, die nach einschlägigen Richtlinien für die Aufstellung in Garagen geeignet sind. •

Abgasanlage: Anlage für die Ableitung der Abgase von Feuerstätten für feste, flüssige Definition oder gasförmige Brennstoffe ins Freie; Verbindungsstücke sind nicht Teil der Abgasanlage.

Abgas: In der Feuerstätte bei der Verbrennung fester, flüssiger und/oder gasförmiger Brennstoffe entstehendes, gasförmiges Verbrennungsprodukt einschließlich der in ihm schwebenden festen oder flüssigen Bestandteile und eines allfälligen Luftüberschusses.

Garagen mit einer Nutzfläche von mehr als 250 m²

[2.2] 5

Feuerstätten und Abgasanlagen

[2.2] 5.7

Die Aufstellung von Feuerstätten und die Anordnung von Reinigungsöffnungen von Abgasanlagen ist unzulässig.

52.3 ANFORDERUNGEN AN SONDERBAUWERKE  Zur Verpflichtung von Heizräumen bei Feuerstätten für zentrale Wärmebereitstellungen in Schulen, Kindergärten, Beherbergungsstätten und Studentenheimen siehe weiters X 51 Heizräume X 51.3 Anforderungen an Sonderbauwerke

52.4 ABGASANLAGEN Abgasanlagen

[2] 3.8

Abgasanlagen müssen rußbrandbeständig sein, wenn nicht aufgrund der anzu- [2] 3.8.1 schließenden Feuerstätten (z.B. Ölfeuerstätten mit Gebläsebrennern bzw. Brennwerttechnik, Gasfeuerstätten) ein Rußbrand ausgeschlossen werden kann.

52 234

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52

FEUERSTÄTTEN, ABGASANLAGEN

Quelle [RL] Punkt

BAUELEMENTE

52.2 AUFSTELLUNG VON FEUERSTÄTTEN IN GARAGEN Überdachte Stellplätze und Garagen mit einer Nutzfläche von jeweils nicht [2.2] 2 mehr als 50 m² Garagen

[2.2] 2.2

Die Aufstellung von Feuerstätten und die Anordnung von Reinigungsöffnungen [2.2] 2.2.8 von Abgasanlagen sind unzulässig. Ausgenommen sind Feuerstätten und Reinigungsöffnungen, die nach einschlägigen Richtlinien für die Aufstellung in Garagen geeignet sind. •

Abgasanlage: Anlage für die Ableitung der Abgase von Feuerstätten für feste, flüssige Definition oder gasförmige Brennstoffe ins Freie; Verbindungsstücke sind nicht Teil der Abgasanlage.

Abgas: In der Feuerstätte bei der Verbrennung fester, flüssiger und/oder gasförmiger Brennstoffe entstehendes, gasförmiges Verbrennungsprodukt einschließlich der in ihm schwebenden festen oder flüssigen Bestandteile und eines allfälligen Luftüberschusses.

Garagen mit einer Nutzfläche von mehr als 250 m²

[2.2] 5

Feuerstätten und Abgasanlagen

[2.2] 5.7

Die Aufstellung von Feuerstätten und die Anordnung von Reinigungsöffnungen von Abgasanlagen ist unzulässig.

52.3 ANFORDERUNGEN AN SONDERBAUWERKE  Zur Verpflichtung von Heizräumen bei Feuerstätten für zentrale Wärmebereitstellungen in Schulen, Kindergärten, Beherbergungsstätten und Studentenheimen siehe weiters X 51 Heizräume X 51.3 Anforderungen an Sonderbauwerke

52.4 ABGASANLAGEN Abgasanlagen

[2] 3.8

Abgasanlagen müssen rußbrandbeständig sein, wenn nicht aufgrund der anzu- [2] 3.8.1 schließenden Feuerstätten (z.B. Ölfeuerstätten mit Gebläsebrennern bzw. Brennwerttechnik, Gasfeuerstätten) ein Rußbrand ausgeschlossen werden kann.

52 234

Planungshandbuch OIB1 I Skalicki


FEUERSTÄTTEN, ABGASANLAGEN

Quelle [RL] Punkt

Liegen Abgasanlagen in Wänden bzw. Decken oder durchdringen diese, ist durch [2] 3.8.2 geeignete Maßnahmen (z.B. Abschottung, Ummantelung) sicherzustellen, dass eine Übertragung von Feuer und Rauch über die erforderliche Feuerwiderstandsdauer wirksam eingeschränkt wird. Abgasanlagen müssen von Bauteilen mit brennbaren Baustoffen einen solchen [2] 3.8.3 Abstand aufweisen, dass diese unter allen beim Betrieb auftretenden Temperaturen nicht entzündet werden können. Gemäß Punkt 3.8.3 hängt der Abstand zu Bauteilen mit brennbaren Baustoffen von EB der Art der Abgasanlage sowie von den Angaben in der Leistungserklärung der Hersteller ab. [2] 3.8.3 Die brandschutztechnisch notwendigen Abstände von Abgasanlagen sollen sicherstellen, dass an Bauteilen aus brennbaren Baustoffen in Abhängigkeit der Nennwärmeleistung der Feuerstätte keine höheren Temperaturen als 85 °C und bei Abgasanlagen, in denen Rußbrände möglich sind, keine höheren Temperaturen als 100 °C auftreten können.

Abgase von Feuerstätten

[3] 5

Allgemeine Anforderungen an Abgasanlagen

[3] 5.1

Alle Feuerstätten sind an Abgasanlagen anzuschließen, die über Dach führen.

FEUERSTÄTTEN, ABGASE

52

[3] 5.1.1

Die Mündungen von Abgasanlagen sind so zu situieren, dass eine Beeinträchtigung [3] 5.1.2 von Personen durch Abgase vermieden wird und einwandfreie Zugverhältnisse gewährleistet sind. Beträgt der horizontale Abstand zwischen Mündungen von Abgasanlagen und Lüf- [3] 5.1.3 tungsöffnungen von Aufenthaltsräumen (z.B. Fenster, Türen, Zuluftöffnungen von Lüftungsanlagen) weniger als 10 m, sind die folgenden vertikalen Abstände einzuhalten: • 3,00 m, wenn die Mündung vor Fenstern, Türen oder Zuluftöffnungen liegt, • ansonsten 1,00 m. Dabei muss sich die Mündung der Abgasanlagen oberhalb der Fenster, Türen oder Zuluftöffnungen befinden. Es ist der vertikale Abstand zwischen Oberkante der Mündung und Sturzunterkante bzw. Oberkante der Lüftungsöffnung zu messen.

52 Planungshandbuch OIB1 I Skalicki

235


52

FEUERSTÄTTEN, ABGASANLAGEN

Quelle

BAUELEMENTE

[RL] Punkt

Die Mündung muss den First um mindestens 40 cm überragen, oder es müssen [3] 5.1.4 folgende Mindestabstände von der Dachfläche, normal zu dieser gemessen, eingehalten werden: • 60 cm bei mit Gas oder Öl betriebenen Feuerstätten, bei denen die Temperatur der Abgase unter den Taupunkt abgesenkt wird (Brennwertkessel), • ansonsten 1,00 m. Bei Flachdächern ist die Mündung 40 cm über die Oberkante der Attika und zumindest 1,00 m über die Dachfläche zu führen. Für Gasfeuerstätten gibt es in der ÖVGW TR-Gas, G 1, Teil 4 „Technische Richt- EB linien für Einrichtung, Änderung, Betrieb und Instandhaltung von Niederdruck-Gasanlagen [3] 5.1.4 – Abgasabführung von Gasfeuerstätten“, Ausgabe 2009-11 detaillierte Einzelregelungen für Mündungen im Bereich von Fenstern. X

ÖVGW TR-Gas, G 1, 01.11.2009

Norm

Technische Richtlinie für Errichtung und Änderung von Niederdruck-Gasanlagen Anmerkung: Die ÖVGW TR-Gas, G 1/4, 01.10.2005, Technische Richtlinie für Einrichtung, Änderung, Betrieb und Instandhaltung von Niederdruck-Gasanlagen; Teil 4 Abgasführung von Gasfeuerstätten wurde mit 31.10.2009 zurückgezogen.

Abweichend zu diesen Bestimmungen sind Mündungen von Abgasanlagen für [3] 5.1.5 raumluftunabhängige mit Gas betriebene Feuerstätten, bei denen die Temperatur der Abgase unter den Taupunkt abgesenkt wird (Brennwertkessel), in Außenwänden bestehender Bauwerke zulässig, wenn der Anschluss an eine bestehende Abgasanlage oder die nachträgliche Errichtung einer über Dach führenden Abgasanlage nur mit unverhältnismäßigem Aufwand möglich ist.

EB • G 1, Teil 4 „Technische Richtlinien für Einrichtung, Änderung, Betrieb und Instandhal- [3] 5.1.5 tung von Niederdruck-Gasanlagen – Abgasabführung von Gasfeuerstätten“, Ausgabe 2009-11, ... Auf folgende ÖVGW Regelwerke wird für die Ausführung hingewiesen:

• G 41 „Gas- Brennwertgeräte – Abgasführung und Kondensatableitung“, Ausgabe 2005-10, • G 45 „Mechanische Abführung der Abgase von Gasfeuerstätten“, Ausgabe 1999-06.

52 236

Planungshandbuch OIB1 I Skalicki


FEUERSTÄTTEN, ABGASANLAGEN

Quelle [RL] Punkt

X

ÖVGW TR-Gas, G 41, 01.10.2005

Norm

Gas- Brennwertgeräte – Abgasführung und Kondensatableitung X

ÖVGW TR-Gas G 45, 01.06.1999

Mechanische Abführung der Abgase von Gasfeuerstätten

Widerstandsfähige Ausbildung und wirksame Ableitung

[3] 5.2

Abgasanlagen sind aus Baustoffen herzustellen, die gegenüber den Einwirkungen [3] 5.2.1 der Wärme und der chemischen Beschaffenheit der Abgase und etwaiger Kondensate ausreichend widerstandsfähig sind.

FEUERSTÄTTEN, ABGASE

52

Abgasanlagen müssen betriebsdicht sein und sind so anzulegen, dass eine wirksa- [3] 5.2.2 me Ableitung der Abgase gewährleistet ist und dabei keine Gefährdung der Sicherheit und Gesundheit von Personen und keine unzumutbare Belästigung eintritt. Für allfällige Verbindungsstücke, die nicht Teil der Feuerstätte sind, gelten die An- [3] 5.2.3 forderungen der Punkte 5.2.1 und 5.2.2 sinngemäß. Reinigungsöffnungen

[3] 5.3

Jede Abgasanlage muss zur leichten Reinigung und Überprüfung über Reinigungs- [3] 5.3.1 öffnungen verfügen, die zumindest am unteren (Putzöffnung) und am oberen Ende (Kehröffnung) der Abgasanlage angeordnet sind. Eine Kehröffnung ist nicht erforderlich, wenn die Abgasanlage über einen gesicherten Zugang von der Mündung aus gekehrt und überprüft werden kann. Eine Putzöffnung ist nicht erforderlich, wenn Abgasanlage und Feuerstätte samt allfälligem Verbindungsstück nachweislich so konstruiert sind, dass die Rußentnahme ohne Demontagearbeiten leicht über die Feuerstätte erfolgen kann. Leitern und Stege für die Durchführung der Reinigung und Überprüfung von Fän- EB gen werden beispielsweise in der ÖNORM B 8207, Ausgabe 1996-06-01 geregelt. Da es in [3] 5.3.1 einem Abgasfang unabhängig von der Beheizungsart zu Verlegungen durch Laub, Tiere etc. kommen kann, muss die Kehrung auch bei Gasheizungen möglich sein.

52 Planungshandbuch OIB1 I Skalicki

237


52

FEUERSTÄTTEN, ABGASANLAGEN

Quelle [RL] Punkt

BAUELEMENTE

X

ÖNORM B 8207: 1996 06 01

Norm

Rauch- und Abgasfänge - Leitern und Stege für die Durchführung der Reinigung und Überprüfung von Fängen

Die Größe der Reinigungsöffnungen muss jeweils der Querschnittsfläche der Ab- [3] 5.3.2 gasanlage angepasst sein. Reinigungsöffnungen dürfen nicht in anderen Wohn- oder Betriebseinheiten lie- [3] 5.3.3 gen. Der Zugang zu Reinigungsöffnungen darf nicht über andere Wohn- oder Betriebseinheiten erfolgen. Reinigungsöffnungen sind so zu kennzeichnen, dass die Wohn- und Betriebseinheit eindeutig zuordenbar ist. Bemessung

[3] 5.5

Die lichte Querschnittsfläche des abgasführenden Teils der Abgasanlage ist so zu [3] 5.5.1 bemessen und auszubilden, dass geeignete Strömungsverhältnisse gewährleistet sind. Dabei sind insbesondere die Art der Abgasanlage, die technische Einrichtung und jeweilige Brennstoffwärmeleistung der vorgesehenen Feuerstätte, die Temperatur der Abgase und die wirksame Höhe der Abgasanlage einschließlich der örtlichen Verhältnisse zu beachten. Einschlägige Berechnungsverfahren finden sich beispielsweise in der ÖNORM EN EB 13384, Teil 1 – Ausgabe 2008-08-01, Teil 2 – Ausgabe 2009-05-15, Teil 3 – Ausgabe 2006- [3] 5.5.1 03-01. X

ÖNORM EN 13384-1: 2008 08 01, Zurückziehung: 2015 05 01

X

ÖNORM EN 13384-1: 2015 05 01

Norm

Abgasanlagen - Wärme- und strömungstechnische Berechnungsverfahren - Teil 1: Abgasanlagen mit einer Feuerstätte X

ÖNORM EN 13384-2: 2009 05 15, Zurückziehung: 2015 05 01

X

ÖNORM EN 13384-2: 2015 05 01

Abgasanlagen - Wärme- und strömungstechnische Berechnungsverfahren - Teil 2: Abgasanlagen mit mehreren Feuerstätten

52 238

Planungshandbuch OIB1 I Skalicki


FEUERSTÄTTEN, ABGASANLAGEN

Quelle [RL] Punkt

X

ÖNORM EN 13384-3: 2006 03 01

Abgasanlagen - Wärme- und strömungstechnische Berechnungsverfahren - Teil 3: Verfahren für die Entwicklung von Diagrammen und Tabellen für Abgasanlagen mit einer Feuerstätte

Der lichte Querschnitt des abgasführenden Teils der Abgasanlage oberhalb der [3] 5.5.2 untersten Reinigungsöffnung ist bis zur Mündung konstant zu halten. Ein Wechsel der Querschnittsform und -fläche in strömungstechnisch gleichwertiger Form ist zulässig.

FEUERSTÄTTEN, ABGASE

52

Werden Abgase bei bestimmungsgemäßem Betrieb der Feuerstätte unter Über- [3] 5.5.3 druck abgeleitet, so sind die Abgase in einem hinterlüfteten Innenrohr zu führen. Einleitung in dasselbe Innenrohr einer Abgasanlage

[3] 5.6

In denselben abgasführenden Teil einer Abgasanlage dürfen nur die Abgase aus [3] 5.6.1 Feuerstätten desselben Geschoßes und derselben Wohn- oder Betriebseinheit eingeleitet werden. Wenn mehrere Feuerstätten für feste, flüssige oder gasförmige Brennstoffe an [3] 5.6.2 denselben abgasführenden Teil einer Abgasanlage angeschlossen werden, müssen die Oberkante der unteren und die Unterkante der oberen Einmündung einen Abstand von mindestens 30 cm aufweisen, wobei Abgase von festen Brennstoffen in die unterste Einmündung einzuleiten sind. Berechnungsverfahren für das Einleiten mehrerer Abgase aus Feuerstätten gibt es EB beispielsweise in der ÖNORM EN 13384, Teil 2 – Ausgabe 2009-05-15. [3] 5.6.2

Abweichend zu Punkt 5.6.1 sind Einleitungen von Abgasen, die aus mehreren [3] 5.6.3 Wohn- oder Betriebseinheiten desselben oder verschiedener Geschoße in dieselbe Abgasanlage (z.B. Luft-Abgas-Systeme) einmünden, zulässig, wenn nur raumluftunabhängige Feuerstätten daran angeschlossen werden und ein Nachweis über die Eignung der Abgasanlage und der Feuerstätten vorliegt.

52 Planungshandbuch OIB1 I Skalicki

239


52

FEUERSTÄTTEN, ABGASANLAGEN

Quelle [RL] Punkt

BAUELEMENTE

Abzughemmende Vorrichtungen

[3] 5.4

Vorrichtungen, die den Abzug der Abgase hemmen oder hindern, dürfen nicht ein- [3] 5.4.1 gebaut werden. Drosselklappen vor der Einmündung in die Abgasanlage sind jedoch zulässig, wenn im oberen Teil der Klappe eine Öffnung von einem Viertel des Querschnittes, mindestens aber eine Öffnung von 25 cm2 offen verbleibt und nur Feuerstätten für feste Brennstoffe angeschlossen sind. Die Bestimmungen von 5.4.1 gelten nicht für automatisch gesteuerte Drosselklap- [3] 5.4.2 pen mit ausreichender Sicherheitseinrichtung.

52 240

Planungshandbuch OIB1 I Skalicki


FEUERSTÄTTEN, ABGASANLAGEN

Quelle [RL] Punkt

Anhang A

[3] Abb. 1

FEUERSTÄTTEN, ABGASE

52

52 Planungshandbuch OIB1 I Skalicki

241


52

FEUERSTÄTTEN, ABGASANLAGEN

Quelle [RL] Punkt

BAUELEMENTE

[3] Abb. 2

52 242

Planungshandbuch OIB1 I Skalicki


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DAS praktische Planungshandbuch nach den OIB-Richtlinien für Architekten, Baumeister & Co. Leseprobe: Kapitel „Feuerstätten, Abgasanlagen“...

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