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AKTUELLE GESUNDHEITS-INFORMATIONEN FÜR KUNDEN DER MEDICOM PHARMA AG . 20. Ausgabe, Mai 2002

Prävention

FOTO: DPNY

Gesundheit schützen statt Krankheit bekämpfen


Das

Beste

aus

Tomaten, Rotwein und grünem Tee.

Nobilin Lyco – Ihre Vitalstoffquelle. Mit Lycopin und Flavonoiden! Mit jeder Kapsel Nobilin Lyco bekommen Sie die gesunderhaltenden Inhaltsstoffe von 4 Tomaten, 2 Gläsern Rotwein und 3 bis 4 Tassen grünem Tee. Mit Nobilin Lyco ergänzen Sie Ihre Nahrung sinnvoll und reichern sie mit vielen wertvollen pflanzlichen Schutzstoffen an. Nobilin Lyco enthält 11 hochwertige pflanzliche Vitalstoffe, die Ihre Gesundheit fördern können. Hochwertige sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide, deren positiver gesundheitlicher Einfluss

in vielen ernährungswissenschaftlichen Studien unter Beweis gestellt wurde. Nobilin Lyco enthält eine Kombination natürlicher Carotinoide — unter anderem reines Lycopin aus Tomaten. Dazu natürliche Bioflavonoide sowie Auszüge aus grünem Tee und aus Traubenkernen. Darüber hinaus versorgt Sie Nobilin Lyco mit Vitamin C, mit natürlichpflanzlichem Vitamin E und mit Selen. Insgesamt 11 Vitalstoffe für Ihre Gesundheit.

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In hochwertigen Soft-Gel-Kapseln Die Soft-Gel-Kapseln von Nobilin Lyco enthalten all ihre Inhaltsstoffe in bereits gelöster Form. So kann unser Körper diese sinnvollen Vitalstoffe besonders gut aufnehmen und verwerten.

Haben Sie Fragen zur Ernährung oder zu den 33 MEDICOMProdukten? Sie erreichen die MEDICOM Kundenberatung von Montag bis Samstag von 8.00 bis 22.00 Uhr unter der gebührenfreien Telefonnummer. Natürlich nimmt unsere Kundenberatung auch Ihre Bestellung telefonisch entgegen.

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Ihre Gesundheit ist unsere Aufgabe


esundheit – das ist und war schon immer einer der zentralsten Wünsche der Menschen. Wir leben in einer Zeit von Krankenkassen, Krankenhäusern und Krankheitserregern und wollen nichts lieber als: gesund bleiben. So segensreich die Errungenschaften der modernen Medizin sind, sie haben unsere Denkweise inzwischen zu sehr auf Krankheit fokussiert, statt sie auf Gesundheit auszurichten.

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In unserem Titelthema „Gesundheit schützen statt Krankheit bekämpfen. Prävention mit Körper, Geist und Seele“ beschäftigen wir uns mehr damit, was gesund hält, und weniger mit dem, was angeblich krank macht. Ab Seite 22 erfahren Sie, welch bedeutende Rolle unser „innerer Arzt“, sprich: unsere Gedanken und Gefühle spielen, wie wir uns gesund denken und fühlen können. Lachen gehört dabei genauso dazu wie eine gesunde Ernährung. I

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Sie können für Ihre Gesundheit auch ganz praktisch „Hand anlegen“. Lesen Sie unter der Überschrift „Der Druck gegen den Schmerz“ ab Seite 30 alles über die chinesische Druckmassage und das Gleichgewicht der Kräfte im Körper. Akupressur, die chinesische Variante des japanischen Shiatsu, kann sowohl selbst als auch vom Arzt oder Heilpraktiker durchgeführt werden. Am Geldautomaten die Geheimnummer vergessen; die PIN vom Handy: Entfallen? Bald könnte Schluss sein mit dem „Nummernsalat“. Biometrik heißt das Zauberwort, das uns möglicherweise bald Tor und Autotür öffnet. Gespannt? Ab Seite 12 lesen Sie mehr dazu. Natürlich haben wir noch weitere interessante Themen für Sie vorbereitet, u. a. stellen wir Ihnen den Gewinner des Fotowettbewerbs vor.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihre

Petra Wons Vorstand der Medicom Pharma AG

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Kurzmeldungen Schäfchen zählen hält wach Fischöl schützt vor Depressionen Mit Aspirin Herzinfarkte verhindern

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Gesundheit & Recht Biometrie: Sag mir, wer Du bist!

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Vitalstoff-Lexikon Vitamin B2 Niacin

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MEDICOM informiert Sauerstoffwasser für die Gesundheit?

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Bewegung & Fitness Der Kick im Schuh

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Titelthema Gesundheit schützen statt Krankheit bekämpfen Das Immunsystem Sardinien – die Insel der Hundertjährigen

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Körper & Seele Akupressur: Der Druck gegen den Schmerz

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Neues aus der Forschung Ein Krampf mit den Adern Behandlungsmethoden

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Essen & Trinken Vitalstoff-Rezept: Kichererbsensuppe

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Rubriken Editorial Impressum Leserbriefe Rätselseite

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Vitamine und Bewegung für Diabetiker enschen, die an Diabetes leiden, wird eine vermehrte Zuführung der Vitamine C und E sowie von Selen empfohlen. Mit einer guten Blutzuckereinstellung sowie der Einnahme von antioxidativ wirkenden Vitaminen und Mineralstoffen schützen die Patienten ihre Blutgefäße. Das sei das Ergebnis mehrerer Studien, so Prof. Joachim Schmidt bei einem Seminar in Düsseldorf. Diabetiker hätten einen größeren Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Um sich vor Folgekrankheiten besser schützen zu können, sei ein Ausgleich des erhöhten Bedarfs mit Hilfe von Vitalstoff-Präparaten empfehlenswert, da die Nahrung nicht immer ausreiche, um sich mit den lebenswichtigen Substanzen zu versorgen. Besonders wichtig ist nach Meinung von Schmidt die Kombination der Vitamine C und E. Auch ein Mangel an Magnesium trete bei DiabetesPatienten häufiger auf. Durch einen schlecht eingestellten Blutzucker, der einen vermehrten Harndrang bewirkt, wird zu viel Magnesium mit dem Urin ausgeschieden. Ist dieser Mangel nachgewiesen, sollte eine Substitution über mehrere Monate erfolgen. Um Altersdiabetes vorzubeugen, empfiehlt die amerikanische Gesundheitsbehörde neben gesunder Ernährung 30 Minuten Sport pro Tag. Ständiges, ununterbrochenes Sitzen kann dafür verantwortlich sein, dass der Körper nur noch eingeschränkt Zucker aus der Nahrung verarbeiten kann. Die Folge: eine kranke Bauchspeicheldrüse – Diabetes. Bei der Studie der Gesundheitsbehörde wurden über einen Zeitraum von drei Jahren mehr als 3.000 Menschen mit einer Veranlagung für Typ2-Diabetes untersucht. Das Ergebnis: Während in der Kontrollgruppe jeder Dritte an Diabetes erkrankte, wurde die Krankheit unter den Sportlern nur bei jedem Siebten festgestellt.

FOTO: DPNY

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FOTO: NILS WASSERMANN

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Noch ein Schaf und noch ein Schaf und noch ein Schaf... Schäfchen zählen ist zu langweilig, die Gedanken kehren wieder zu den Sorgen zurück und hindern am Einschlummern. Besser: an einen Urlaubsstrand denken.

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Urlaubsbilder bringen Schlaf

Schäfchen zählen hält wach Man liegt wach im Bett, der Wecker tickt, die Stunden ziehen nur so an einem vorbei, und man denkt mit Graus an den nächsten Morgen. Von gelegentlichen bis hin zu regelmäßigen Einschlafstörungen kann fast die Hälfte der Bundesbürger berichten. m den Weg ins Reich der Träume zu finden, ist Schäfchen zählen wohl eine der beliebtesten Methoden. Doch ein britisches Forscherteam fand jetzt heraus, dass diese weit verbreitete Einschlafpraktik gar keinen Erfolg verspricht. Viel besser geeignet sollen entspannende Szenen sein, wie zum Beispiel ein Urlaubsstrand oder ein Wasserfall. Ein Forscherteam der Universität Oxford hat 50 Probanden gebeten, die allesamt Probleme beim Einschlafen hatten, unterschiedliche Entspannungstechniken auszuprobieren. Eine Gruppe sollte den Schlaf durch Schäfchen zählen herbeiholen. Eine zweite Gruppe wurde aufgefordert, sich ruhige, entspannende Szenen ins Gedächtnis zu rufen, wie etwa einen Wasserfall oder Urlaubserlebnisse. Einer dritten Gruppe war es selbst überlassen, was für eine Methode sie anwendet. Damit wollten die Wissenschaftler herausfinden, welche Technik am wirksamsten ist.

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Das Ergebnis: Im Durchschnitt schliefen die Probanden, die sich entspannende

Szenen vorstellten, etwa 20 Minuten früher ein als die anderen Teilnehmer. Allison Harvey, eine der Forscherinnen, äußerte gegenüber dem englischen Wissenschaftsmagazin „New Scientist“ die Vermutung, dass Schafe zählen wohl einfach zu irdisch sei, um Sorgen effektiv zu verdrängen, die das Einschlafen erschweren. Sie betont: „Sich eine verlockende Szene vorzustellen, beansprucht mehr Raum im Hirn als immer die gleichen dreckigen alten Schafe.“ Hinzu kommt, dass man bei Schafen schneller gelangweilt ist und die Gedanken abschweifen; d. h., man kehrt schneller wieder zu seinen belastenden Sorgen zurück. Schöne Vorstellungen, wie eben traumhafte Urlaubsstrände etwa, machen es wesentlich interessanter, bei der Sache zu bleiben. Also, denken Sie beim nächsten Mal daran: Nicht endlos Schafe über Gatterzäune springen lassen, sondern sich lieber schon mal die Strände des nächsten Sommerurlaubs vorstellen! MEDICOM wünscht Ihnen angenehme Träume.


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AUS DER NATUR

Den Schnupfen soll man füttern, das Fieber aushungern

Das Geheimnis der Eskimos

Omega-3-Fettsäuren

Zwei niederländische Mediziner wollten nach einer Weihnachtsfeier ursprünglich überprüfen, ob bzw. wie sich Alkohol auf das Immunsystem auswirkt. afür ließen sie sich im Anschluss an das Essen Blutproben entnehmen. Die Untersuchung lieferte ein überraschendes Ergebnis: Der Alkohol hat überhaupt keine Auswirkungen auf die Abwehrkräfte, wohl aber das Essen.

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Demnach soll eine ausgiebige Mahlzeit einen schnellen Heilungsprozess bei Viruserkältungen mit sich bringen, während Fasten bei bakteriellen Infekten Genesung verspricht. Wie die Fachzeitschrift „New Scientist“ berichtet, scheint es das erste Mal zu sein, dass eine direkte Wirkung des Essverhaltens nachgewiesen werden konnte. Nach Angaben der beiden Mitarbeiter des akademischen Medizinzentrums ergab eine Studie an Testpersonen – mit der sie ihre persönlichen Ergebnisse untermauern wollten -, dass eine reichhaltige Mahlzeit jene Abwehrkräfte stärken kann, die Viren angreifen und zerstören, die für Erkältungen verantwortlich sind. Fasten hingegen stimuliere die Abwehr bakterieller Infektionen, die häufig Fieber auslösen. Für die Studie verabreichten sie den Testpersonen am ersten Tag auf nüchternen Magen Flüssignahrung, an einem anderen Tag nur

MEDICOM-TIPP

ange gaben die Eskimos Forschern ein Rätsel auf: Obwohl sie sich sehr fett ernähren, erleiden nur wenige einen Herzinfarkt. Des Rätsels Lösung: Fischöl enthält wertvolle Omega-3Fettsäuren, die sich schützend auf Herz und Kreislauf auswirken. Und Fisch steht bei den Eskimos täglich in großen Mengen auf dem Speiseplan! Für den menschlichen Körper sind diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren essenziell, also lebensnotwendig, weil sie an unterschiedlichen Prozessen beteiligt sind: Sie sind Ausgangstoffe für Substanzen mit günstiger Wirkung auf die Gefäße und die Blutgerinnung. Weil der Körper die Fettsäuren nicht selbst produzieren kann, müssen wir sie über die Nahrung aufnehmen. Insbesondere Kaltwasserfische, wie Lachs, Makrele und Hering, haben es in sich. Sie sind besonders reich an den Omega-3Fettsäuren. 100 Gramm Hering zum Beispiel können bis zu 3.780 Milligramm davon enthalten. Möchten wir jedoch die Essgewohnheiten der Eskimos nachahmen, dann haben wir es schwer. Denn dann müssten wir zehnmal so viel Fisch verzehren wie bisher. Daher ist eine Ergänzung der Ernährung mit Omega-3-Fettsäuren in Form von NahrungsergänzungsProdukten empfehlenswert. Omega-3Fettsäuren sorgen dafür, dass die Fließeigenschaften des Blutes verbessert werden und verhindern auf diese Weise verstopfte Blutgefäße. Innerhalb von zwei Wochen können die Triglyceride (Neutralfette) im Blut deutlich gesenkt werden. Auch das Gehirn profitiert von Omega-3-Fettsäuren. Denn eine bessere Blutzirkulation begünstigt die Sauerstoffversorgung. Folge: Konzentrations- und Merkfähigkeit des Gehirns steigen. Positive Auswirkungen von Omega-3-Fettsäuren konnten auch bei Rheuma und Allergien festgestellt werden: Beschwerden gehen zurück, und das Hautbild bessert sich deutlich.

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Wasser. Das beeindruckende Ergebnis: Am ersten Tag hatte sich der Gamma-Interferon-Spiegel des Blutes sechs Stunden nach der „Mahlzeit“ vervierfacht. GammaInterferon zeigt die Immunantwort an, mit der T-Zellen alle Zellen angreifen, in die Krankheitserreger eingedrungen sind. Diese Abwehr, die sich hauptsächlich gegen Virusinfektionen richtet, scheint durch Essen stimuliert zu werden. Im Vergleich dazu sank am zweiten Testtag, als die Personen nur Wasser bekamen, der Gamma-Interferon-Spiegel. Gleichzeitig vervierfachte sich aber der Interleukin-4Spiegel. Dieser Botenstoff zeigt eine Immunantwort an, bei der B-Zellen Antikörper produzieren, die sich in erster Linie gegen bakterielle Krankheitserreger richten. Weitere Studien sollen jetzt den Befund bestätigen. Außerdem scheint es sinnvoll zu sein, herauszufinden, welches Ernährungsverhalten die unterschiedlichen Immunreaktionen auf Infektionen hervorruft. Damit könnte man dann über die Ernährung eine gezielte Reaktion der Abwehrkräfte bei schwer erkrankten Patienten erreichen.

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Wenn es einen erwischt hat, weiß man meist selbst am besten, ob man etwas essen möchte oder nicht. Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, woran das liegt.

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Krankheiten durch Essverhalten beeinflussen +

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Radiowellen lösen Medikamente gegen Sodbrennen ab Eine Behandlung mit Radiowellen könnte für viele Patienten, die unter Sodbrennen leiden, Hilfe versprechen.

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eit Mai 2001 wird das in Kalifornien entwickelte Verfahren an der Medizinischen Hochschule Hannover getestet. Und den Wissenschaftlern zufolge sind die ersten Ergebnisse sehr viel versprechend. Die endoskopische Radiofrequenz-Therapie soll langwierige Medikamentenbehandlungen ablösen oder zumindest verkürzen können.

Magen wird der Ballon aufgepumpt, so dass er rundherum an der Wand der Speiseröhre anliegt. Dann werden vier kleine Nadeln ausgefahren, die die Radiofrequenz-Energie auf das Gewebe

Die Radiowellen regen die Speiseröhrenwand dazu an, neues Bindegewebe zu bilden. Dadurch engt sich der Raum im Übergang von der Speiseröhre zum Magen von innen ein. Der Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre soll so verhindert werden. Darüber hinaus sollen mit den Radiowellen Nervenenden „stillgelegt“ werden, die sonst kleine, spontane Impulse senden, was dazu führt, dass sich der Übergang Speiseröhre/Magen öffnet. Nach der Therapie muss der Patient acht Wochen lang die gewohnten Medikamente einnehmen, damit das Bindegewebe ausreichend Zeit hat, sich zu bilden.

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Im Gegensatz zur Behandlung mit Medikamenten, wie sie bisher bei Sodbrennen stattfand, wird bei der Radiofrequenz-Therapie auf diese Weise das Übel an der Wurzel Vor dem eigentlichen Eingriff gefasst: Der gestörte Verschlussmeverschafft sich der Arzt mit einer chanismus wird wiederhergestellt. Magenspiegelung ein genaues Bild Mit Medikamenten wird lediglich die über den Zustand von Magen und Produktion der Magensäure verrinSpeiseröhre des Patienten. Sodbrengert. Hinzu kommt, dass die Medikanen entsteht, wenn Magensäure in mente oft über viele Jahre hinweg die Speiseröhre gelangt, was noreingenommen werden müssen. Bei malerweise durch einen Verschlussden meisten der bisher behandelten mechanismus verhindert wird. Patienten führte ein einziger Eingriff kleiner aufblasbarer Ballon bringt mit Hilfe von Radiowellen den Für die Radiowellen-Therapie EinÜbergang zu einer langfristigen BeschwerdeSpeiseröhre/Magen dazu, wieder richtig zu schließen. schiebt der Arzt einen biegsamen freiheit. Sind die Ergebnisse nach Schlauch in die Speiseröhre, an dessen der Speiseröhre übertragen und es leicht Abschluss der Untersuchungen auch weiunterem Ende sich ein aufblasbarer erwärmen. Während der rund 40 Minuten terhin positiv, dann könnte die BehandBallon befindet. Am Übergang andauernden Behandlung wird dieser lungsmethode bald als reguläre Therapie der Speiseröhre zum Vorgang in kurzen Abständen wiederholt. gegen Sodbrennen zum Einsatz kommen.

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Fischöl schützt vor Depressionen ritische Wissenschaftler stellten während eines Seminars über Depressionen in Stockholm Ergebnisse einer neuen Studie vor: Gemütskrankheiten wie Depressionen können durch den Verzehr von Fischöl gelindert oder sogar verhindert werden. In dem Experiment fand das Team um Alexandra Richardson, Neurowissenschaftlerin an der University of Oxford, heraus, dass ein Mangel an bestimmten Fettsäuren verantwortlich sein kann für mentale und neurologische Störungen – neben Depressionen gehören bei-

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spielsweise Legasthenie, Autismus und Aufmerksamkeitsstörungen dazu. Nur ein Gehirn, das mit den richtigen Fetten versorgt wird, kann auch richtig arbeiten, so die Wissenschaftlerin. Bei den Fetten, die Niedergeschlagenheit vertreiben und die für Entwicklung und Funktionieren der Gehirnzellen notwendig sind, handelt es sich um Omega-3-Fettsäuren – und zwar in großen Mengen. Dass diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren günstige Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System haben und vor Schlaganfällen schützen, war den Medizinern bereits bekannt. Fettiger Fisch, wie Lachs und Makrele, ist optimal zur Versorgung mit Omega3-Fettsäuren. Menschen, die gar nicht oder nur sehr selten Fisch essen, sollten

zu einer Nahrungsergänzung greifen, um sich ausreichend zu versorgen. Häufiger Stress, Alkohol-, Nikotinund Kaffeekonsum lassen den Fettsäurespiegel sinken, und Gemütskrankheiten können dadurch verschlimmert werden oder gar erst entstehen, so die Vermutungen von Richardson. Schuld daran soll die Veränderung unserer Essgewohnheiten sein. In Japan, wo fast täglich Fisch auf den Tisch kommt, treten wesentlich weniger Fälle von Depressionen auf; wohingegen in westlichen Ländern eine dramatische Zunahme dieser Erkrankungen zu verzeichnen ist. Der WeltgesundheitsOrganisation WHO zufolge leidet jeder Vierte in seinem Leben einmal an einer mentalen oder neurologischen Störung.


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Entspannungsmethoden völlig ausreichend zu sein. Und da stellen Lutschen und Kauen von Bonbons und Kaugummis eine hilfreiche Alternative dar. Roulet rät zu zahnfreundlichen Produkten, damit man nicht den einen Stress los ist und der nächste – in Form von Karies – ins Haus steht. Essen gehen scheint bei vielen Menschen zu nachlassender Anspannung zu führen. „Das hilft vielleicht ganz besonders bei emotionalem Stress, z. B. einer Störung in der Beziehung, bei mangelnder Anerkennung durch den Chef oder bei Misserfolg bei beruflichen Zielen“, sagt Prof. Dr. Hans-Christian Deter, Psychosomatiker am Berliner Benjamin-Franklin-Universitätsklinikum.

Wächst einem der Terminkalender über den Kopf, kann Kauen helfen. Essen löst zwar keine Probleme, kann aber Stress abbauen. Allerdings sollte man aufpassen, dass man sich dadurch nicht neuen Stress macht – in Form eines dicken Bauches.

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Kauen Sie den Stress weg! Stress durch den Job oder die Familie kennt fast jeder. Damit der Stress nicht zur Belastung wird, braucht der Körper ein Ventil, um ihn rauszulassen. Eine der besten Methoden ist Sporttreiben, beispielsweise Joggen, Tennis spielen oder Sandsack-Boxen. Auch Entspannungsmethoden wie Meditation, autogenes Training oder ein heißes Bad sind beliebt, um den Stress „loszuwerden“.

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ie Menschen gehen sehr unterschiedlich mit Stress um. Alle haben jedoch ein gemeinsames Ziel: den Stress abzubauen und ein Gefühl von Befriedigung und Entlastung zu erreichen. Um genau das zu erreichen, eignet sich hervorragend bewusstes Kauen. In einer neuen Forsa-Studie, durchgeführt im Auftrag der Deutschen AngestelltenKrankenkasse, wurde festgestellt, dass rund jeder Zweite in Deutschland eine eigene – erfolgreiche – Anti-StressMethode entwickelt hat: essen gehen. Dabei verbindet der Stressgeplagte Bewegung, Entspannung und orale

Befriedigung. Prof. Dr. Jean-François Roulet von der Abteilung Zahnerhaltung und Prophylaxe an der Berliner Charité betont: „Es muss aber nicht immer ein dreigängiges Menü sein.“ Natürlich brauchen Patienten, die unter erheblichem Leidensdruck stehen, rasche und kompetente Hilfe, damit sich die Krankheitssymptome nicht verselbstständigen und chronisch werden. Hierfür sollte der Hausarzt befragt werden. Doch bei gelegentlich auftretender Überlastung durch die heutige Informationsflut, zu hohem Leistungsdruck oder zu viel Arbeit scheinen selbst zu steuernde

Sogar Krankengymnasten setzen oft den Mund in das Zentrum der Anti-StressTherapie. Dieser Bereich ist nach dem Rücken die Region des Körpers, wo sich am häufigsten Stress durch Anspannung festsetzt. Zahnärzte bekommen nicht selten Patienten mit glatt geschliffenen Zähnen zu Gesicht – glatt gefeilt durch monatelanges nächtliches Zähneknirschen. Auch dem Volksmund ist das nicht unbekannt. Wendungen wie „die Zähne zusammenbeißen“, „etwas zähneknirschend hinnehmen“ oder „auf einem Problem herumkauen“ sind gängige Bilder für das, was viele Menschen erleben. Den Therapeuten geht es darum, Verspannungen zunächst bewusst zu machen und sie dann durch funktionelle Entspannung, etwa durch bewusstes Atmen, abzubauen. Kauen löst zwar keine seelischen Probleme, hilft aber beim Spannungsabbau. Roulet empfiehlt: „In Zeiten von Leistungsdruck oder Terminhetze ist ein leckeres Bonbon oder ein erfrischender Kaugummi auf jeden Fall einen Versuch wert.“ Ist dem Überdruck dadurch erst mal die Spitze genommen, dann solle man noch dreimal bewusst tief bis in den Bauch einatmen. Das sei ein kleines, aber hilfreiches AntiStress-Pflaster für die Seele und eine Lockerungsübung für die Muskulatur.

Die kleinen StressHelferchen sollten zuckerfrei sein.

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Mit Aspirin Herzinfarkte verhindern Aspirin ist die Schmerztablette des 20. Jahrhunderts gewesen. Und sie wird wohl auch die fürs 21. Jahrhundert werden. Die Vielseitigkeit der Acetylsalicylsäure (ASS) ist weltweit bekannt: Der Wirkstoff, von dem jährlich weltweit ca. 50.000 Tonnen produziert werden, hilft bei Kopf- und Zahnproblemen, wirkt entzündungshemmend und fiebersenkend und lindert sogar Rheumaleiden. Auch Darmkrebs soll verhindert werden können. Dafür gibt es aber noch keine eindeutigen Beweise. elbst nach jahrelangen Forschungen auf dem Gebiet der Herz-KreislaufKankheiten kann kaum ein Mittel mit Aspirin mithalten. Aspirin bleibt das wichtigste Blutverdünnungsmittel zur Prophylaxe von Herzattacken und Hirnschlägen, weil es im Vergleich zu anderen Medikamenten relativ wenige Nebenwirkungen hat. Die „Monica-Studie“ zeigte, dass das Risiko, an einem zweiten Herzinfarkt zu erkranken, um 31 % verringert werden kann, wenn der Patient täglich einmal Aspirin einnimmt. Weil der Betroffene bereits einen Herzinfarkt hatte, spricht man auch von Sekundärprävention mit ASS. 90 % aller HerzinfarktPatienten werden heutzutage mit ASS behandelt, um die Neubildung von gefährlichen Blutgerinnseln zu reduzieren.

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ASS wirkt sich so positiv aus, weil sie das Zusammenkleben von Blutplättchen (Thrombozyten) in den Schlagadern erschwert und so das Gefäß vor einem

Verschluss schützt. Für die Gefäßwirkung sind wesentlich geringere Dosen Aspirin erforderlich als für den schmerzstillenden Effekt. Man ist sich zwar nicht ganz über die optimale Dosis einig, aber sicher ist, dass sie in dem Bereich zwischen 30 und 300 Milligramm liegt. Als Vergleich: Für die Fiebersenkung etwa werden schon gut 500 bis 600 Milligramm benötigt. Ärzte kritisieren jedoch, dass Aspirin als Blutverdünner zu wenig konsequent eingesetzt wird. Jährlich könnten rund 40.000 Menschenleben weltweit gerettet werden, wenn die Patienten mit besonderem Risiko für Herzattacken und Hirnschläge das Mittel verabreicht bekämen. Dieses Ergebnis liefert die Auswertung von 300 klinischen Studien. Dennoch wird davor gewarnt, Aspirin regelmäßig als UniversalVorbeuge-Medikament einzunehmen. Der protektive Schutz kann ausschließlich bei Patienten mit Gefäßkrankheiten nachgewiesen werden. Für gesunde Menschen birgt Aspirin starke Nebenwirkungen. Durch Aspirin können Magen-DarmBlutungen ausgelöst werden, was in einigen Fällen sogar zum Tode geführt hat. Außerdem sollte das Medikament nicht bei Asthma, Magenschmerzen und -geschwüren, Sodbrennen bzw. während einer Schwangerschaft angewandt werden. Der Hersteller selbst, der BayerKonzern, rät, sich beim Hausarzt über die regelmäßige Einnahme und die Folgen von Aspirin zu informieren. Ein Becher Kakao soll genauso gut Herz-KreislaufErkrankungen vorbeugen können wie eine niedrig dosierte Aspirin-Tablette, so zwei neue Studien. Dr. Carl Keen von der University of California wies in einem Experiment nach, dass der Verzehr eines Kakaogetränks der Neigung der Blutplättchen, zu verklumpen, ebenso entgegenwirkt wie die Einnahme einer Tablette. Im selben Zusammenhang stellte Prof. Norman Hollenberg bei Untersuchungen an der Harvard Medical School, Baltimore, fest, dass die Kakaobohne besonders reich an Flavonoiden und deren Untergruppe, den Flavanolen, ist. Er konnte nachweisen, dass diese Stoffe die Stickstoffmonoxid-Synthese beeinflussen: Stickstoffmonoxid wird an der Innenwand der Blutgefäße gebildet und sorgt als Signalstoff unter anderem dafür, dass die Arterien sich weiten. Außerdem bleiben die Gefäßwände elastisch, und Blutplättchen haften nicht an. Für einen Austausch des Aspirins gegen Lebensmittel reichen die Ergebnisse aber nicht aus.


Die speziell gezüchteten Tomaten sind besonders reich an Lycopin. Ihr Lycopin-Gehalt ist um ein Drei- bis Vierfaches höher als der Lycopin-Gehalt herkömmlicher Tomaten.

Coenzym Q10 und Lycopin

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Kostbare Rohstoffe aus der Natur Mit Coenzym Q10 und Lycopin gegen Freie Radikale Q10 ist eine der faszinierendsten Entdeckungen der modernen Wissenschaft. Das Wirkungsspektrum dieses Coenzyms ist beeindruckend. Es kommt in fast allen Zellen des menschlichen Organismus vor und ist lebenswichtig für unsere ZellenKraftwerke. Ohne diesen Stoff wären die Zellen nicht in der Lage, die erforderliche Energie zum Antrieb sämtlicher Körperaktivitäten zu produzieren. Außerdem ist es unerlässlich für eine intakte Herzfunktion. Als Antioxidans ist Q10 auch an der Bekämpfung Freier Radikaler beteiligt. Ebenso spielt das Carotinoid Lycopin eine bedeutende Rolle für die Körperzellen und ist wichtig im Kampf gegen Freie Radikale. Man setzt Lycopin auch zur Prävention von Krebserkrankungen und Hautschäden ein. Der Mensch ist darauf angewiesen, diese Substanz aus der Nahrung aufzunehmen. Im Gegensatz zu anderen Carotinoiden, die in fast allen Gemüse- und Obstsorten vorkommen, ist Lycopin in nennenswerten Mengen fast ausschließlich in Tomaten enthalten. Coenzym Q10 wird in einem gesunden Körper von der Leber produziert. Doch schon ab einem Alter von 40 Jahren

nimmt die körpereigene Produktion ab. Deshalb ist eine Zufuhr durch Nahrungsergänzungs-Präparate empfehlenswert.

Die Rohstoffgewinnung Zu Beginn der Q10-Forschung war Rinderherz die einzig relevante Quelle. Anfang der 60er Jahre betrug der Preis für ein einziges Gramm ungereinigtes Q10 über Euro 1.000,–, was es für eine Nahrungsergänzung unerschwinglich machte. (Zum Vergleich: Der gesamte Q10-Gehalt unseres Körpers liegt bei etwa 2 Gramm!) In den 70er Jahren konnte man erstmals natürliches Q10 in großen Mengen aus Pflanzen gewinnen. 1974 begann die Q10Produktion für pharmazeutische Präparate, doch für eine breite Anwendung war Q10 zu teuer. Erst 1977 gelang es, natürliches Q10 kostengünstig zu erzeugen und erschwingliche Q10-Produkte auf den Markt zu bringen. Heute noch wird Q10 als Reinsubstanz durch Extraktion aus Pflanzen, durch Fermentation oder durch Semisynthese gewonnen – aufwändige Prozesse, die ihren Preis haben. Ebenfalls sehr aufwändig und kostspielig ist die Gewinnung von natürlichen Lycopin. Die ergiebigste in der Natur vorkommende Quelle – die Tomate – besitzt

Achten Sie beim Kauf eines Produktes mit Q10 sorgfältig auf Dosierung und Preis. Da die Nachfrage nach Q10 stetig steigt, hat es einen regelrechten Boom von Vitalstoff-Präparaten mit Q10 gegeben. Aber nicht alle Mittel können den Qualitätsanforderungen gerecht werden. Zahlreiche Produkte enthalten wegen der immer noch verhältnismäßig hohen Kosten der Rohstoffgewinnung nur sehr geringe Q10-Anteile. Damit sind sie nahezu wirkungslos für den Menschen. Dies ist anders bei Nobilin Q10 und Nobilin Lyco. Werbung, in der Q10 angesprochen wird, soll in diesem Fall häufig nur einen kauffördernden Effekt haben. Daher sind auch viele der auf dem Markt erhältlichen Produkte in ihrer Wirkungsweise sehr stark eingeschränkt. Beim Kauf der Medicom Produkte Nobilin Q10 und Nobilin Lyco können Sie sicher sein, dass nur hochwertige Inhaltsstoffe verarbeitet werden und Sie mit einer Q10-Dosierung von 30 mg bzw. mit 6 mg Lycopin hervorragend versorgt sind.

einen zu geringen Lycopin-Gehalt, um die Extraktion wirtschaftlich durchführen zu können. Mit Hilfe von konventionellen Züchtungsmethoden, d. h. ohne gentechnische Mittel, gelang es Forschern, eine spezielle, lycopinreiche Tomate zu züchten, die einen drei- bis vierfach höheren Lycopin-Gehalt als herkömmliche Tomaten hat. Zur gleichen Zeit entwickelten Ingenieure innovative Verarbeitungsprozesse zur Extraktion von Lycopin, bei denen nur neueste Technologien eingesetzt werden. Sie wurden inzwischen patentiert. Bei der Herstellung von Nobilin Lyco wird nur Lycopin eingesetzt, das auf diese Weise gewonnen wurde. Sämtliche Inhaltsstoffe der MEDICOMProdukte entsprechen einem absolut hohen Standard und werden in optimalen Dosierungen angeboten.

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Vorsicht beim Kauf von Q10-Produkten

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variantenreich. Von farblos über Gelb bis hin zu intensivem Blau oder — wie beim Wein Rot. Die Flavonoide sorgen dafür, dass die Pflanze richtig wächst und Schädlinge fernbleiben. Inzwischen sind rund 800 verschiedene Flavonoide bekannt. Sie befinden sich häufig in den Randschichten, in den äußeren Blättern und in den Kernen von Pflanzen und Früchten. Auch in Traubenkernen sind die nützlichen OPCs vorhanden. In zahlreichen Untersuchungen konnte man die Wirksamkeit von Traubenkernextrakt unter Beweis stellen.

Der rote Rebensaft gilt als Grund dafür, dass die Menschen in den Mittelmeerregionen seltener an Herzerkrankungen leiden. Sie trinken Rotwein zum Essen. Jetzt haben Forscher den ausschlaggebenden Inhaltsstoff für die Schutzwirkung gefunden. Sein Name: oligomere Proanthocyanide, kurz: OPC.

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OPC: der gute Geist des Weines Die Gesundheit und die Langlebigkeit der Franzosen hat die Forschung lange vor ein Rätsel gestellt. Man sprach vom „Französischen Paradoxon“. Franzosen sind nämlich trotz eines insgesamt eher ungesunden Lebensstils (viele Zigaretten, viel fetter Käse, wenig Sport) gesünder und leiden seltener unter Gefäßkrankheiten als beispielsweise Nordamerikaner.

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nzwischen hat man den Rotwein, den man in Frankreich zum Essen trinkt, als Quelle der Gesundheit identifiziert. Andere Studien haben das Ergebnis untermauert und belegt, dass auch in anderen Ländern mit regelmäßigem Weinkonsum – wie Spanien, Italien und der Schweiz – eine niedrigere Herzinfarktquote festgestellt wird. Natürlich geht es hier um moderaten Alkoholkonsum. Ein französischer Professor entdeckte die potenten Wirkstoffe, die FOTO: FOTOCLIP

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den Wein so gesund machen. Wie so oft, geschah dies zufällig. Bei der Untersuchung von Futtermitteln fand er sie in der Schale von Erdnüssen. Ihr Name: oligomere Proanthocyanide, kurz: OPC. 1955 fand man heraus, dass die oligomeren Proanthocyanide auch in den Kernen und den Schalen der Weintrauben vorkommen. OPC gehört zu der Gruppe der Flavonoide. Flavonoide sind sekundäre Pflanzenstoffe, die als Schutzoder Farbstoffe fungieren. Das Wort Flavonoid leitet sich von einer Farbe ab. Flavus bedeutet auf Lateinisch Gelb. Die Farbpalette der wirksamen Stoffe ist

OPC schützt den Körper vor Freien Radikalen und wirkt dabei vielfach stärker als die Vitamine C und E, die bereits als extrem gute Radikalenfänger bekannt sind. Zudem erhält es die Elastizität der Gefäßwände und schützt sie so vor Brüchigkeit. Heute weiß man, dass diese Substanzen einen positiven Einfluss auf das Immunsystem, Krebs und Herzinfarkt haben und der Arterienverkalkung entgegenwirken. Das Wissen um die heilkräftige Wirkung des Weines geht weit zurück. Bereits Plutarch (um 50 bis 125 nach Christus) schrieb: „Der Wein ist unter den Getränken das nützlichste, unter den Arzneien die schmackhafteste und unter den Nahrungsmitteln das angenehmste.“ Mit den Trinksprüchen „santé“ (französisch) oder „salut“ (spanisch) wünscht man seinem Nächsten wortwörtlich nichts anderes als „Gesundheit“. Das deutsche „Prosit“ wiederum bedeutet so viel wie „es möge nützen“. Mit Nahrungsergänzungsmitteln, die OPC in sinnvoller Dosierung enthalten, kann man von der gesunden Wirkung des Weines auch ohne den Einfluss des schädlichen Alkohols profitieren.

Das Prinzip der Weinbereitung hat sich in den letzten hundert Jahren nur wenig verändert. Von der Traube zum Most, vom Most zum Wein. Neu sind jedoch die Erkenntnisse über die in ihm enthaltenen pflanzlichen Wirkstoffe. FOTO: PHOTODISC


Beinbruch in Klinikdusche ist Dienstunfall Stürzt ein Patient, der nach einem Dienstunfall operiert werden muss, im Krankenhaus, dann ist das als Folge des Dienstunfalls und somit auch als Dienstunfall anzuerkennen. So ein Urteil des Verwaltungsgerichts Göttingen. Die Richter gaben damit der Klage einer Patientin statt, die sich auf dem Weg von ihrer Dienststelle eine Fraktur der Kniescheibe zugezogen hatte. Als die Patientin fünf Monate später erneut ins Krankenhaus kam, um Metallteile entfernen zu lassen, stürzte sie vor dem Operationstermin beim Verlassen der Dusche im Krankenzimmer. Dabei zog sie sich eine Schenkelhalsfraktur zu. Die Bezirksregierung wollte diese zweite Verletzung nicht als Folge des Dienstunfalls anerkennen, weil sie bei der Körperpflege passiert war. Nach Ansicht der Richter gab es jedoch zwischen dem Krankenhaussturz und dem Heilverfahren einen Zusammenhang: Die Verletzung der Kniescheibe führte dazu, dass die Patientin eine Gangunsicherheit hatte. Daher sei der Sturz als Dienstunfall anzuerkennen.

 Kein Fahrverbot für werdenden Vater

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IN SACHEN GESUNDHEIT

• GERICHTSURTEILE IN SACHEN GE

einer Unfallklinik statt. Dort wurde die Empfehlung ausgesprochen, das linke Bein nicht zu belasten. Die weitere Behandlung erfolgte anschließend beim beklagten Arzt, der eine „Entlastung“ des Beins empfahl. Er ging damit von einer Teilbelastung aus. Die Patientin verstand die Anweisung jedoch dahingehend, dass sie das linke Bein überhaupt nicht belasten dürfe. Der Behandlungsfehler führte nur deshalb nicht zu einer Haftung, weil nicht ausreichend gesichert werden konnte, ob die Entstehung der Thrombose durch eine entsprechende Belastung hätte verhindert werden können.

befand sich auf dem Weg zu seiner Frau, die im sechsten Monat schwanger war und bereits eine komplizierte Frühgeburt hatte. Gegen den Mann wurde ein Bußgeld von 102,26 Euro und ein einmonatiges Fahrverbot verhängt worden. Der Einspruch des Fahrers blieb zunächst ohne Erfolg. Doch schließlich hob das Gericht das Fahrverbot wegen der Umstände auf.

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Wenn werdende Väter auf dem Weg zu ihrer schwangeren Frau mit dem Auto eine Geschwindigkeitsbegrenzung überschreiten, müssen sie nicht mit einem Fahrverbot rechnen. Das Oberlandesgericht Karlsruhe teilte mit, dass der Verstoß im milderen Licht erscheine, wenn der Gatte aus Sorge um seine in den Wehen liegende Frau handelt. Im konkreten Fall war ein werdender Vater auf einer Landstraße mit 122 km/h erwischt worden, obwohl höchstens Tempo 80 erlaubt war. Er

(Oberlandesgericht Karlsruhe – 2 Ss 33/01)

 Eindeutige

Therapieerfolg:

Erklärungen nötig

Wenn es für den Erfolg einer Therapie notwendig ist, dass der Patient bestimmte Verhaltensmaßnahmen befolgt, dann muss der Arzt diese deutlich erläutern. Darüber hinaus muss

(Oberlandesgericht Bremen – 3 U 101/98)

 Kein Anspruch auf die beste Therapie

FOTO: PHOTODISC

(Verwaltungsgericht Göttingen – 3 A 3311/99)

GERICHTSURTEILE

FOTO: PHOTODISC

GERICHTSURTEILE IN SACHEN GESUNDHEIT •

er sich vergewissern, dass der Patient die Erläuterungen verstanden hat. Unterlässt der Arzt dies, dann kommt eine Haftung wegen der Verletzung der therapeutischen Aufklärungspflicht in Betracht.

Eine Patientin hatte gegen ihren Arzt geklagt, weil sie ihn für ihre Beinthrombose verantwortlich machte – er habe seine Aufklärungspflicht verletzt. Nachdem sie sich das linke Wadenbeinköpfchen gebrochen hatte, fand zunächst die Erstversorgung in

Ein Patient hat bei auftretenden Schäden nicht automatisch einen Anspruch auf Schmerzensgeld, auch wenn er nicht die bestmögliche Therapie erhält. So lautet ein Urteil des Oberlandesgerichts Köln. Die 45-jährige Klägerin war nach einer Brustkrebsoperation bestrahlt worden. Sie warf den Ärzten vor, die Strahlentherapie ohne Unterstützung moderner Computertechnik erhalten zu haben – und dass dadurch die Folgeschäden verursacht worden seien. Die Behandlung führte dazu, dass ihre Rippenknochen porös wurden und sechs davon brachen. Des Weiteren litt sie an schweren Hautentzündungen. Das Oberlandesgericht wies die Klage zurück, mit der Begründung, dass der Einsatz von Computern kein Standard der Bestrahlungsplanung sei. Rippenbrüche seien darüber hinaus bekannte Komplikationen bei Strahlentherapien. (Oberlandesgericht Köln – 5 U 103/97)

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MEDICOM 20. Ausgabe, Mai 2002

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FOTO: PHOTODISC, DPNY

Biometrie heißt das Zauberwort, das die Passwort-Flut ablösen könnte. Mit biometrischen Verfahren erfolgt die Personenidentifizierung nicht per Geheimzahl oder -code, sondern über persönliche Merkmale wie Augen, Stimme oder Gesicht. Eines der bekanntesten und ältesten Verfahren ist die Fingerabdrucktechnik.

Biometrie:

Biometrie-Verfahren besitzen ein wesentlich höheres Sicherheitsniveau als Passwortabfragen, weil die Merkmale, mit deren Hilfe der Benutzer identifiziert wird, unveränderbar sind und nicht von mehreren Personen verwendet werden können. Biometrische Systeme identifizieren also eindeutig einen Menschen und nicht den (unter Umständen nicht rechtmäßigen) Besitzer eines Codes. Außerdem sehr praktisch: Der Mensch kann seine biometrischen Merkmale, wie den Fingerabdruck, weder verlieren noch vergessen – im Gegensatz zu einem Passwort.

Wenn es um den Zugang zu geschützten Bereichen ging, haben bisher Codes und Passwörter unser Erinnerungsvermögen strapaziert; ganz gleich, ob es den Geldautomaten, das Handy oder den Firmencomputer betraf. Neue – biometrische – Verfahren arbeiten anders: Jetzt ist „Körpereinsatz“ gefragt. Dieser Artikel zeigt Ihnen, was es mit dem Schlagwort „Biometrie“ auf sich hat. asswörter beherrschen unseren Alltag: Wer Geld mit der EC-Karte abhebt, muss eine PIN eingeben. Wer sein Handy einschaltet, muss zunächst einen Geheimcode eintippen. Wer die Daten auf seinem Computer vor fremden Augen verbergen möchte, muss das System durch eine Passwortabfrage schützen. Schnell kommt eine ganze Reihe von Kennwörtern und – zahlen zusammen, die man sich merken muss. Um dem

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Gehirn die Arbeit zu erleichtern, setzen viele Menschen überall das gleiche Passwort ein. Ganz oben auf der Hitliste stehen Kosenamen, Geburtstage oder Hausnummern. Doch damit wird Dieben und Gaunern ihr Handwerk erleichtert. Denn dass diese Methoden nicht 100 %ig sicher sind, leuchtet ein. Und haben zwielichtige Gestalten erst mal ein Passwort geknackt, haben sie Zugang zu vielen weiteren Bereichen.

FOTO: Bioscrypt Inc., England, Vpass

Sag mir, wer Du bist! Ein leichtes, kurzes Auflegen des Fingers, und ein Sensor liest die Merkmale der Rillen und der Linien auf dem Finger ein; sie sind bei jedem Menschen einzigartig.

Die Technik biometrischer Verfahren Alle biometrischen Systeme arbeiten nach dem selben Schema. Um einen Menschen anhand seiner biometrischen Merkmale identifizieren zu können, muss zunächst ein Referenzdatensatz angelegt werden, mit dem das System später die aktuellen Daten vergleichen kann. Dazu werden mit Hilfe eines Sensors oder Scanners zum


Beispiel die Iriseigenschaften oder ein Fingerabdruck aufgenommen. Ein Computerprogramm wandelt dann die Informationen in für den Rechner verständliche Daten um. Anschließend kann der Datensatz entweder in einer zentralen Datenbank oder auf einer persönlichen Chipkarte gespeichert werden.

Zutritt nur mit Fingerspitzengefühl Zu den klassischen biometrischen Verfahren gehört der Fingerabdruck. Dieser eignet sich hervorragend für die physiologische Erkennung, weil er bei jedem Menschen völlig einzigartig ist. Selbst eineiige Zwillinge kann man anhand der Fingerabdrücke unterscheiden. Die Linien auf den Fingern, die so genannten Minutien, bilden die elementaren Merkmale eines Fingerbildes. Zu ihnen gehören Breite und Tiefe der Linien, Knotenpunkte, Gabelungen und Linienenden sowie der Linienverlauf, etwa in Schleifen, Spiralen oder Ellipsen. Anders als beim kriminaltechnischen Fingerabdruck mit Tinte legt der Benutzer für einen digitalen Fingerabdruck seinen Fin-

Für die Identifikation einer Person werden die aktuellen biometrischen Daten mit Hilfe eines Sensors erfasst und anschließend mit den im Vorfeld gespeicherten Referenzdaten verglichen. Nach erfolgreicher Authentifikation erhält die Person Zugang zu einem ihr vorher verschlossenen Bereich oder etwa spezielle Nutzungsrechte. Der Vorteil einer Chipkarte liegt darin, dass nur die auf der Karte gespeicherten Daten geprüft werden müssen. Dadurch ist das Verfahren sehr schnell. Dient hingegen eine Datenbank als Referenz, dann müssen die eingegangenen Daten mit sämtlichen gespeicherten Datensätzen verglichen werden. Und das ist entsprechend zeitaufwändig. Außerdem ist es datenschutzrechtlich kritisch.

Auch bei einigen großen europäischen Messen werden Eintrittskarten in Form von Chipkarten mit Fingerabdruck ausgestellt, zum Beispiel um bei Wochenkarten die Übertragung auf mehrere Personen zu verhindern. Bekanntestes biometrisches Zutrittskontrollsystem in Europa ist das Tarí-Juwelierzentrum in der Nähe von Neapel (Italien), wo die rund 5.500 Mitarbeiter nur mit ihrem Fingerabdruck an den Arbeitsplatz gelangen.

Mehr Komfort im Auto udi bringt mit dem neuen A8 das erste Auto auf den Markt, das seinen Fahrer am Fingerabdruck erkennt. Damit wird die bereits existierende schlüssellose Entry/Go-Technik um ein biometrisches Verfahren erweitert. Der briefmarkengroße Sensor befindet sich in der Mittelkonsole und liest mit seinen 65.000 Elektroden innerhalb einer Zehntelsekunde den Fingerabdruck ein. Ist der Fahrer identifiziert, stellen sich Sitz, Lenkrad und Spiegel nach dem hinterlegten Nutzerprofil ein. Das gab es bisher in ähnlicher Form auch schon bei BMW und Mercedes. Nämlich über den Schlüssel. Doch wer den Schlüssel mit der Ehefrau oder dem Sohnemann getauscht hat, musste sich zunächst mit den zuletzt gespeicherten Positionen zufrieden geben. Mit Hilfe des Fingerabdrucks können mehrere Personenprofile gespeichert und wiedererkannt werden. Möglich ist auch, die persönlichen Einstellungen der Klimaanlage, bevorzugte Radiosender und Titel auf CDs zu sichern.

FOTO: Bosch/gms, DPA

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FOTO: Eye Ticket Corporation, USA

Am Flughafen Amsterdam wird bereits der Check-In per Iris-Erkennung erprobt. Damit soll die Abwicklung schneller und sicherer werden.

ger lediglich auf einen Sensor, der die Informationen einliest. Einige Flughäfen in Kanada und in Singapur nutzen Fingerabdrücke bereits für den SchnellCheck-In von Vielfliegern, die spezielle Karten mit ihrem gespeicherten Fingerabdruck besitzen.

Per Fingerabdruck lassen sich die persönlichen Einstellungen im Auto speichern: Sitzeinstellung, bevorzugte Radiosender etc.

Die Aktivierung der Wegfahrsperre erfolgt noch nicht über den Fingerabdruck. Die Automobilhersteller begründen dies damit, dass dafür die sehr empfindlichen Sensoren außen angebracht werden müssten. Schon ein paar Regentropfen oder Straßenschmutz können die Funktionstüchtigkeit beeinträchtigen.

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FOTO: AP Photo/Fabian Bimmer

sen über die Iris und ermittelt die hellen und die dunklen Punkte, die sich in den jeweiligen Streifen befinden. Daraus wird anschließend der individuelle Datensatz erzeugt. Der Vergleich der eingescannten Iris mit den Daten der Karte dauert nur rund 10 Sekunden und geschieht völlig berührungsfrei für den Benutzer. Der Iris-Scan gilt als sehr sicher, weil er bis zu 260 charakteristische Merkmale unterscheiden kann. (Zum Vergleich: Beim Fingerabdruck sind es 40 Parameter.)

Ein kurzer Blick in die Kamera genügt für die Erkennung mit Hilfe der Iris. Anschließend legt eine Software ein Raster aus konzentrischen Kreisen darüber; nach diesem wird der individuelle Datensatz erzeugt.

tungssoftware geladen. Das Programm sucht die Position der Augen und markiert diese auf dem Bild. Anschließend wird ein Gitternetz über das Gesicht gelegt, dessen Linien und Knotenpunkte sich an die Kontur des Gesichtes anpassen. Diese erfassten Daten können dann beispielsweise mit dem Foto des Personalausweises verglichen werden. Die Treffsicherheit dieses Verfahrens ist sogar bei Veränderungen, wie sie sich infolge des zunehmenden Alters, einer Brille oder eines Bartes ergeben können, enorm hoch.

Gesichtserkennung: Punkt, Punkt, Komma, Strich Für die Gesichtserkennung werden die Daten des Gesichtes mit einer Videokamera erfasst und in eine Bildbearbei-

FOTO: PHOTODISC

Schau mir in die Augen – Iris-Scan

Mit Hilfe der Position der Augen, die mit Kreuzen markiert werden, erstellt eine Gesichtserkennungssoftware ein Gitternetz, das sich an die Kontur des Gesichtes anpasst.

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Systeme zur Iriserkennung lesen eine Karte ein, auf der sich die persönlichen Daten über die Iris befinden, und scannen gleichzeitig mit einer Videokamera die Iris der Person, die vorgibt, Kartenbesitzer zu sein. Nach dem Erfassen legt ein Computerprogramm ein Raster aus konzentrischen Krei-

Mit einem solchen Iriserkennungssystem ist zum Beispiel der Flughafen Amsterdam ausgestattet. Damit soll die eindeutige Identifizierung von Passagieren gewährleistet werden, um die Abfertigung sicherer und schneller abzuwickeln. Die Passagiere können mit ihrer persönlichen Iris-Card ohne Passkontrolle direkt das Flugzeug betreten.

Ausblick Dass biometrische Verfahren zunehmend eine Bedeutung für Kontrollsysteme erhalten, zeigen die Beispiele der Flughäfen und Firmen. Dennoch darf neben den enormen Kosten für die Geräte das Akzeptanzverhalten der Benutzer nicht unterschätzt werden. So haben viele Menschen hygienische Bedenken bei berührungssensitiven Verfahren (z. B. beim Fingerabdruck); oder sie möchten sich nur ungern ins Auge leuchten lassen (Iris-Scan); und viele fühlen sich in ihrem Persönlichkeitsschutz beeinträchtigt. („Was passiert mit den gespeicherten Daten?“) Aber für alle Punkte gilt: Je verständlicher dem Benutzer das System erklärt und je deutlicher ihm wird, wie einfach und sicher biometrische Sicherheitsverfahren arbeiten, desto mehr steigt auch die Akzeptanz. Sicher ist heute schon, dass unsere Personalausweise in naher Zukunft neben Foto und Unterschrift ein weiteres biometrisches Merkmal enthalten werden. Damit soll zweifelsfrei überprüft werden können, ob die Identität eines Menschen mit den im Ausweis gespeicherten Originaldaten übereinstimmt.


Vitamin B2 Der Energielieferant der Zellen itamin B2 heißt mit wissenschaftlichem Namen Riboflavin. Es kann einen Beitrag zum Schutz gegen Erkrankungen wie Krebs leisten. Es unterstützt das Körperwachstum, ist gut für Haut und Haare, und es ist für die Fortpflanzung erforderlich. Enthalten beispielsweise in tierischen Produkten, vor allem in Milchprodukten, Fisch und Fleisch.

Herkunft - Funktion - Versorgung Vitamin B2 (Riboflavin) kommt hauptsächlich in Milch und in Milchprodukten vor. Darüber hinaus findet man das besonders lichtempfindliche Vitamin B2 in Fisch und auch in Kartoffeln. Wegen der Lichtempfindlichkeit von Vitamin B2 sollte man die „Erdäpfel“ immer im Dunkeln aufbewahren. Als Coenzym wichtiger Bestandteil von Stoffwechselaktivatoren, spielt Riboflavin eine wichtige Rolle im Fettstoffwechsel. Und es ist an der Sehleistung der Augen beteiligt. Bei einem Mangel an Riboflavin, wie er besonders in der Dritten Welt leider häufig zu beklagen ist, kommt es zu vielfältigen Störungen. Mangelzustände sind vor allem an den Schleimhäuten (Entzündungen) zu erkennen. Vitamin B2 unterstützt die Energieproduktion und die Bildung gesunder Gewebe. Es ist gut für gesunde Haut und für gesundes Haar sowie für feste Fingernägel. Riboflavin verschafft überanstrengten oder ermüdeten Augen Erleichterung. Das Vitamin hilft bei Problemen im Mundbereich, etwa bei einer rissigen und geschwollenen Zunge oder bei rissigen Mundwinkeln oder Lippen. Auch wenn der Mund spröde und trocken ist, kann die Zufuhr von Vitamin B2 helfen. Riboflavin wird für die Bildung des Enzyms Glutathionreduktase gebraucht. Eine unzureichende Versorgung kann die MEDICOM Sonderheft zum Ausschneiden und Sammeln

Schon bei einem angekreuzten „Ja-Feld“ ist eine ergänzende Zufuhr von Vitamin B2 sinnvoll.

JA

Führen Sie häufiger Diäten zur Gewichtsabnahme durch? Nehmen Sie kaum Milch und Milchprodukte zu sich? Sind Sie schwanger oder in der Stillzeit? Ernähren Sie sich vegan, also ausschließlich von pflanzlicher Kost?

Eisenverwertung im Organismus und die gesunde Funktion der Schilddrüse beeinträchtigen. Besonders bei schwangeren und stillenden Frauen kann die Versorgung unzureichend sein. Daneben sollten Vegetarier, die ausschließlich von pflanzlicher Kost leben, und Menschen, die spezielle Diäten einhalten müssen oder auf Milchprodukte verzichten, auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin B2 achten.

kann die Gefahr der Bildung eines grauen Stars (Katarakt) senken. Entgiftung: Riboflavin unterstützt die Leber bei der Entgiftung; es hilft bei der „Entsorgung“ von Chemikalien oder Umweltgiften.

In Lebensmitteln wie zum Beispiel Vanillepudding wird das Vitamin B2 wegen seiner appetitlichen hellgelben Farbe als Farbstoff eingesetzt. Erkennbar ist dies an der Bezeichnung „Riboflavin“ oder an der E-Nummer 101, die für Riboflavin steht.

Verwendung von Vitamin B2 Antioxidans: Die antioxidative Wirkung von Riboflavin bezieht sich auf den ganzen Körper. Für die Augenlinsen ist diese Wirkung ganz besonders wichtig. Eine ausreichende Riboflavinversorgung

Wie viel Vitamin B2 braucht der Körper? mg pro Tag

Säuglinge 0 - 4 Monate 4 - 12 Monate Quelle: DGE (vereinfacht)

V

Fehlt Ihnen Vitamin B2?

FOTO: PHOTODISC

HIER AUSSCHNEIDEN

VITALSTOFF lexikon

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Kinder 1 - 4 Jahre 4 - 7 Jahre 7 - 10 Jahre 10 - 13 Jahre 13 - 15 Jahre

1,4 1,6

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Jugendliche u. Erwachsene 15 - 19 Jahre 19 - 25 Jahre 25 - 51 Jahre 51 - 65 Jahre 65 Jahre u. älter

1,5 1,5 1,4 1,3 1,2

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Schwangere

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Stillende

1,6

* Ab dem 4. Monat der Schwangerschaft. NY FOTO: DP

m = männlich

w = weiblich

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VITALSTOFF lexikon

Niacin

Der Energieüberträger itamin B3 – oder wissenschaftlich: Niacin – wird zur Energiegewinnung benötigt, und es ist wichtig für die Funktion der Nerven, der Haut und des Verdauungstraktes.

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C DIS TO HO :P TO FO

Lebensmitteln tierischen Ursprungs, in Getreide, Gemüse und Bananen.

Herkunft - Funktion - Versorgung Niacin wurde erst 1937 entdeckt und ist damit ein relativ junges Mitglied des Vitamin-B-Komplexes. Ursprünglich als Vitamin PP oder PPF bezeichnet, wurde es später in die B-Gruppe eingeordnet, da es

Wie viel Niacin braucht der Körper? w

2 5

Kinder 1 - 4 Jahre 4 - 7 Jahre 7 - 10 Jahre 10 - 13 Jahre 13 - 15 Jahre

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Jugendliche u. Erwachsene 15 - 19 Jahre 19 - 25 Jahre 25 - 51 Jahre 51 - 65 Jahre 65 Jahre u. älter

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Stillende

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* Ab dem 4. Monat der Schwangerschaft m = männlich

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w = weiblich

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Verwendung von Niacin Mangelsituationen z. B. durch Fehlernährung, Erkrankungen des Verdauungstraktes, durch andauernde Medikamenteneinnahme bei chronischen Erkrankungen (z. B. bestimmte Schmerzmittel und Psychopharmaka). Erhöhter Bedarf: in der Schwangerschaft und der Stillzeit, bei einer Dialysebehandlung. Arteriosklerose: Nicotinsäure kann den Cholesterinspiegel senken und die Blutgefäße kurzfristig erweitern. Dieser Effekt ist nur durch sehr hohe Dosierungen zu erzielen und mit einigen Nebenwirkungen verbunden. Daher wird Nicotinsäure bei erhöhten Cholesterinspiegeln kaum eingesetzt.

Fehlt Ihnen Niacin? Schon bei einem angekreuzten „Ja-Feld“ könnte Ihre Versorgung mit Niacin zu knapp sein.

Quelle: DGE (vereinfacht)

Schwangere

Niacin, das in Form von Nicotinsäure (die übrigens nichts mit dem Nikotin von Zigaretten zu tun hat) und Nicotinamid vorkommt, ist an der Energiegewinnung sowie an der Reinigung des Körpers von Giften, Schadstoffen und Drogen beteiligt.

Bezeichnung als Vitamin PPF (pellagra preventing factor). Die Krankheit äußert sich durch Hautveränderungen, Durchfall und Appetitlosigkeit.

JA

FOTO: PHOTODISC

m

wie die anderen B-Vitamine Bestandteil von Enzymen ist. Es findet sich besonders in Leber, Vollkorngetreide, Erdnüssen, Avocados und Fisch.

Niacin spielt eine große Rolle im antioxidativen System unseres Körpers, besonders in der Leber. Zudem ist Niacin gemeinsam mit Chrom für die Bildung des GTF (des Glukose-Toleranzfaktors) verantwortlich. Dieser GTF ist zusammen mit Insulin an der Regulation des Blutzuckerspiegels beteiligt. Ein Niacinmangel verursacht das Krankheitsbild von Pellagra, daher auch seine frühere

mg pro Tag

Säuglinge 0 - 4 Monate 4 - 12 Monate

FOTO: PHOTODISC

Enthalten z. B. in

Essen Sie wenig Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte? Essen Sie kaum Rohkost? Trinken Sie regelmäßig Alkohol? Ernähren Sie sich sehr einseitig? Führen Sie regelmäßig Schlankheitsdiäten durch?

Die Nerven behalten Niacin, reichlich in Avocado enthalten, hilft dabei.

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INFORMATIONEN FÜR KUNDEN DER MEDICOM PHARMA AG

r t e i m r o f in

Sauerstoffwasser für die Gesundheit? Die Werbeseiten von Sport- und Lifestyle-Zeitschriften offerieren seit kurzem neuartiges Mineralwasser, das für eine Steigerung des Energiepotenzials und für mehr Vitalität sorgen soll. Sogar Alterungsprozesse sollen damit gestoppt werden können. Anstatt mit Kohlensäure ist dieses Wasser mit extra viel Sauerstoff angereichert. Besitzt Mineralwasser in der Kombination mit Sauerstoff tatsächlich eine gesundheitsfördernde Wirkung? Medicom hat für Sie genauer nachgefragt. auerstoff ist das Zauberwort für junge und vor allen Dingen verjüngende Produkte. So werden beispielsweise Atemmasken angepriesen, durch die gestresste Manager hochprozentigen Sauerstoff einatmen sollen, oder Hautcremes für Frauen, die mit Hilfe von gebundenem Sauerstoff den Teint wieder frisch machen sollen. Besonders stark im Kommen ist Mineralwasser, das mit einer extra Portion Sauerstoff angereichert wurde. In ihm soll durchschnittlich 15- bis 25-mal mehr Sauerstoff als in herkömmlichem Trinkwasser stecken.

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Die Symptome eines Sauerstoffmangels kennt fast jeder: Wer den ganzen Tag im Büro mit „schlechter Luft“ verbracht hat, fühlt sich müde, kann sich nur noch schlecht konzentrieren und leidet häufig unter Kopfschmerzen. Durch Mineralwasser mit Sauerstoff soll damit jetzt Schluss sein? Das neuartige Getränk soll gesundheitsfördernde und belebende Wirkungen auf den Körper haben. Ersten Erkenntnissen zufolge soll die Kombination von Wasser und Sauerstoff sogar „eine kleine Sensation“ liefern: Alterungsprozesse können gestoppt werden, da Zellschädigungen durch Freie Radi-

MEDICOM informiert

kale verhindert werden sollen. So verspricht es zumindest die Werbung. Ärzte und Verbraucherschützer bezeichnen das hingegen als „Humbug“. Schließlich ist das Atmungsorgan zur Sauerstoffaufnahme beim Menschen die Lunge und nicht der Darm, so Jürgen Kundke vom Bundesministerium für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV). Auch Wissenschaftler vom Deutschen Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik (D.I.E.T) schließen sich dieser Meinung an: „Die Sauerstoffaufnahme über den Magen-Darm-Trakt ist relativ gering. Unsere Lungenkapazität können wir jedoch problemlos steigern, um mehr Sauerstoff aufzunehmen.“ Ein kleines Zahlenbeispiel: Mineralwasser, das mit Sauerstoff angereichert ist, soll in der Regel 70 mg bis 80 mg Sauerstoff pro Liter enthalten. Wenn eine Person in einer Stunde zwei Liter davon trinkt, zum Beispiel in Folge von erhöhter körperlicher Aktivität, würde sie mit diesem Getränk zwischen 140 mg und 160 mg Sauerstoff zusätzlich über den Magen-Darm-Trakt aufnehmen. Pro Stunde nimmt ein Mensch allein schon im Ruhezustand rund 15 kg Sauerstoff

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aus der Luft auf. Bei starker körperlicher Betätigung kann dies bis zu einem Faktor von 25 gesteigert werden. Es ist nur schwer zu glauben, dass durch eine zusätzliche Gabe von beispielsweise 150 mg Sauerstoff tatsächlich ein physiologischer Vorteil eintreten soll. Fazit: Von einem Spaziergang an der frischen Luft profitieren Sie wesentlich mehr. Und

FOTO: PHOTODISC

MEDICOM informiert

Ein Spaziergang an der frischen Luft gibt mehr Sauerstoff als angereichertes Mineralwasser.

Ihr Geldbeutel übrigens auch. Denn für 1,5 Liter von dem mit Sauerstoff angereicherten Mineralwasser berappen Sie ca. 1 Euro. Handelsübliches Wasser hingegen kostet nur 17 bis 50 Cent. Das BgVV stellte bereits 1998 fest, dass Behauptungen zu Energie-Drinks mit einer Extraportion Sauerstoff in der Regel nicht wissenschaftlich belegt seien oder auf undurchsichtigen Studienergebnissen basierten. Und dennoch beziehen sich die Getränke-Hersteller gerne auf so genannte Studien und Untersuchungen, die die positiven Wirkungen des zusätzlichen Sauerstoffs beweisen sollen. Auch SvenDavid Müller von D.I.E.T. ist der Meinung, dass die Ergebnisse meist aus sehr zweifelhaften Studien stammen. Lassen Sie sich nicht von den Werbemaßnahmen, wie zum Beispiel „entwickelt mit spezifischen Großanlagen-Technologien“ und „Einmaligkeit der O2-Wirkformel“ beeinflussen, bis das BgVV seinen Bericht im Auftrag des Verbraucherschutz-Ministeriums vorgelegt hat. Hierfür sollen in Kürze weltweite Studien zusammengetragen und untersucht werden, die die Wirkung von Sauerstoffwasser beleuchten.

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FOTO: Gert Krautbauer für BB Promotion Mannheim

FOTO: Christoph Tillmann, German TAP, www.germantap.de

Links: Unerlässliches Utensil fürs Steppen: mit Eisenplättchen präparierte Tanzschuhe. Diese erzeugen das für den Tanz typische „Klackern“. Oben: Weltweit erfolgreich mit ihrer Bühnenshow: Tap Dogs

Bewegung und Fitness

Der Kick im Schuh Wir alle kennen das: Irgendwo ertönt eine Melodie, und unwillkürlich fängt unser Fuß an, im Rhythmus zu wippen, wir schnippen mit den Fingern, unser Körper wiegt sich im Takt. Musik verführt zur Bewegung. eit jeher ist Tanzen für den Menschen ein Ausdruck der Lebensfreude. Tanzen packt Körper, Geist und Seele gleichermaßen. Ganz gleich, ob Sie bei Volkstanz, Walzer, Foxtrott oder lateinamerikanischen Rhythmen übers Parkett schweben, Tanzen macht Spaß, fördert die Geselligkeit und ist obendrein auch noch gesund.

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Tanzen ist nicht nur etwas für junge Menschen oder für jene, die körperlich in Topform sind. Das zeigen auch die Zahlen der Tanzschulen: Nur rund ein Drittel der Schüler ist unter 18 Jahren. Vor zehn Jahren war das noch umgekehrt.

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Anlässe gibt es genügend, um vergessene Schrittfolgen aufzufrischen oder gar neu zu lernen: Die Silberne Hochzeit kann der Anlass sein, eine Kreuzfahrt oder aber einfach die Freude daran, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Das Schöne: Tempo und Dauer des Tanzes kann von jedem Einzelnen bzw. Paar selbst bestimmt werden, je nach Kondition und Temperament.

Tanzen als Sport? In der Tat! Medizinische Untersuchungen zeigen, dass Tanzen einen hohen Trainingseffekt besitzt. Den Anforderungen

eines Gesundheitstrainings kann Tanzen durchaus gerecht werden. Und das nicht nur als Leistungssport. Ganz im Gegenteil: Ärzte raten für eine dauerhafte Fitness eher zu gemäßigter Bewegung als zum Auspowern des Körpers. Und genau das bietet Tanzen als Sportart. Der ganze Körper wird dabei einer Belastung ausgesetzt, die kaum als Anstrengung empfunden wird. Herz und Kreislauf werden optimal angeregt und positiv beeinflusst. Durch die rhythmischen Bewegungen wird – wie bei fast keiner anderen Sportart – das ganze Muskelsystem trainiert, und Verspannungen werden auf diese Weise beseitigt. Haltungsschäden an der Wirbelsäule wird entgegengewirkt, oder sie werden sogar beseitigt. Denn die eleganten, fließenden Bewegungen auf dem Parkett können nur mit der richtigen Körperhaltung erreicht werden. Auch die Gelenke bleiben beweglicher. Indem Sie Tanzschritte und Schrittfolgen lernen, trainieren Sie Koordination und Konzentration. Auch für den Stressabbau ist Tanzen ein geeignetes Freizeitvergnügen: Die Gedanken werden von Beruf und Sorgen abgelenkt, und es kommt zu einem perfekten Abbau von Alltagsstress. Insgesamt verbessert sich die Ausdauer,


wodurch Belastungen besser standgehalten werden kann, und Anforderungen leichter bewältigt werden können. Funktionstüchtigkeit, Leistungsfähigkeit und Belastungstoleranz des Körpers steigen nachweisbar. Darüber hinaus stellt beispielsweise Steptanz ein ideales Training für die Venen dar, so dass Ärzte ihren Patienten den Tanzsport empfehlen.

„Darf ich bitten?“ Neben der Gesundheit fördert Tanzen auch die Geselligkeit. Tanzkurse oder Tanztees bieten eine gute Abwechslung etwa zum Abend vor dem Fernseher. Und nicht selten werden neue Kontakte in der Tanzschule oder beim Tanztee geknüpft. Eine Umfrage ergab, dass jeder dritte Bundesbürger gern ein Tanzcafé in der Nähe der Wohnung hätte. Die Herren lieben es, sich mit Anzug und Fliege schick zu machen, um die Damen dann stilvoll zum Tanz zu bitten. Umgekehrt genießen es die Damen, aufgefordert zu werden, ein Ründchen auf der Tanzfläche zu drehen. Für viele stellt das Fehlen eines Partners ein Hindernis dar. Doch diese Scheu ist unbegründet. Denn vielen Menschen geht es genauso; daher gibt es in den meisten Tanzschulen schwarze Bretter, über die man schnell Gleichgesinnte findet. Und für Tanzarten wie das Steppen brauchen Sie gar nicht erst einen Partner. Gesteppt wird in der Regel in der Gruppe – wobei auch das Alter keine Rolle spielt. Tanzen verbindet die Generationen.

In den Fußstapfen von Fred Astaire und Gene Kelly eitdem die Tänzer von „Lord of the Dance“, „Riverdance“, „Tap Dogs“ oder „Stomp“ auch in Deutschland kräftig mit ihren Füßen auf Sand, Stahl, Asphalt und Wasser klopfen, stampfen und hämmern, liegt Steptanz wieder voll im Trend. Tanzschulen verzeichnen einen deutlichen Zuwachs der Kursteilnehmer. Zuvor war es eher ruhig um die Tanzart geworden.

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Die Geschichte

Die Schuhe

Geprägt wurde der Steptanz in Deutschland in den dreißiger und vierziger Jahren durch Filme mit Fred Astaire und Ginger Rogers. In den fünfziger Jahren kamen Streifen mit Gene Kelly nach Europa. Auch Marika Röck, Catherina Valente oder die Kessler-Zwillinge sind bekannte Größen, wenn es ums Steppen geht.

Damit die Bewegungen besser zu hören sind, sind die Spitzen und Hacken von Steppschuhen mit Metall beschlagen. Die Schuhe, die in Fachgeschäften für Tanzsport erhältlich sind, bekommen Sie ab etwa 60 Euro. Möchten Sie zunächst eine Schnupperstunde in einer Tanzschule besuchen, um zu gucken, ob Ihnen das Steppen überhaupt gefällt, benötigen Sie in der Regel noch keine eigenen Tanzschuhe. Der Schuhverleih hilft aus.

Die Musik Steptanz eignet sich für nahezu jede Altersklasse. Wichtig ist, dass Sie einigermaßen locker in den Knien und in den Fußgelenken sind. Denn der für den Steptanz typische Rhythmus wird durch schnelle Bewegungswechsel von Fußspitze und Hacke erzeugt. Das Tempo kann aber vom Tänzer selbst bestimmt werden, indem er die Musik entsprechend auswählt. Steptanz lebt durch seine Vielseitigkeit: Ob zu Rock, Pop, Salsa, Jazz, Klassik, Walzer oder auch mal ohne Musik – gesteppt werden kann zu fast allem, was gefällt.

Die Unterschiede Unterschieden wird zwischen irischem und amerikanischem Steptanz. Das, was wir aus den klassischen Filmen mit den genannten Showgrößen kennen, ist der amerikanische Stil. Hierbei werden die Arme locker mitbewegt. Im Gegensatz dazu liegen beim irischen Steptanz die Arme eng am Körper an. Diese Steppart erfreut sich bei uns vor allen Dingen großer Beliebtheit, seitdem sie durch so energiegeladene Shows wie „Riverdance“ bekannt wurde.

FOTO: FUN TAPPERS, www.funtappers.de

Das Fehlen eines Tanzpartners stellt beim Steptanz kein Hindernis dar. Zudem kann das Steppen in jedem Alter erlernt und zu vielen unterschiedlichen Musikarten getanzt werden.

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FOTO: DPNY/PERE COLOM

Gesundheit sch체tzen statt Krankheit bek채mpfen


Gesund sein, gesund bleiben Gesundheit ist mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) definiert Gesundheit als körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden. Immer häufiger steht heute wieder statt der Frage „Was macht den Menschen krank?“, die Frage „Wie bleibt der Mensch gesund?“ im Vordergrund. m letzten Jahrhundert kam es zu einer „Biologisierung“ der Medizin. Verantwortlich für diese Entwicklung waren wissenschaftliche und technologische Fortschritte, vor allem im Bereich der Mikrobiologie. Wir verdanken dieser Entwicklung große Fortschritte in der Bekämpfung von Infektionskrankheiten und Seuchen. Die neue Denkweise löste die herkömmliche ganzheitliche Denkweise in der Medizin ab. Da die Krankheit in der neuen „naturwissenschaftlichen“ Sichtweise als ein „Funktionsfehler“ des Körpers gilt, versucht man die „Krankheitserreger“ zu bekämpfen. „Krankheitser reger“ sind nach diesem Verständnis Viren und Bakterien, aber auch krankheitsbegünstigende Verhaltensweisen. Aus diesem Grund richtet sich der Blick der heutigen Medizin auf die Krankheit und nicht mehr, wie in der Antike, auf die Gesundheit. Der kranke Mensch wird so, überspitzt formuliert, zum passiven Träger einer Erkrankung. Um die Gesundheit geht es erst, wenn die Krankheit da ist. Auch wird die Seele bei dieser wissenschaftlichen Denkweise vom Körper getrennt. Immer mehr Menschen sind mit dieser Sichtweise nicht mehr einverstanden. Auch den Einfluss von Seele und Geist auf den gesundheitlichen Zustand ihres Körpers machen sich viele Menschen wieder bewusst. Das Motto: Ich kümmere mich erst um meine Gesundheit, wenn ich krank werde, hat heute ausgedient. Es gilt nun, die Erkenntnisse der Schulmedizin mit denen der ganzheitlichen Medizin zu verbinden.

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Das Modell der Salutogenese Der amerikanisch-israelische Medizinsoziologe Aaron Antonovsky bringt in den 80er/90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts das Modell der Salutogenese ins Gespräch. In dem Wort Salutogenese sind die Begriffe „Gesundheit“ (lateinisch: salus) und Entstehungsgeschichte (griechisch: Genesis) enthalten. Die grundlegende Frage dieses Modells ist nicht: „Was macht krank?“, sondern: „Was hält gesund?“. Antonovsky ver-

bildlicht seine Denkweise wie folgt. „Ich gehe davon aus, (...) dass wir alle eine lange Skipiste herunterfahren, an deren Ende ein unumgänglicher und unendlicher Abgrund ist. Die pathogenetische Orientierung (herkömmliche Medizin) beschäftigt sich hauptsächlich mit denjenigen, die an einen Felsen gefahren sind, einen Baum, mit einem anderen Skifahrer zusammengestoßen sind oder in eine Gletscherspalte fielen. Weiterhin versucht sie uns zu überzeugen, dass es das Beste ist, überhaupt nicht Ski zu fahren. Die salutogenetische Orientierung beschäftigt sich damit, wie die Piste ungefährlicher gemacht werden kann und wie man Menschen zu sehr guten Skifahrern machen kann.“ Antonovsky, 1993

Was sind Stressoren? Im Gesundheitsmodell von Antonovsky spielt die Art und Weise des Umgangs mit den allgegenwärtigen belastenden/ gesundheitsgefährdenden Einflüssen des Lebens eine entscheidende Rolle. Hierbei unterscheidet er biologische (z. B. Viren und Bakterien), chemische (z. B. Giftstoffe) und psychosoziale Einflüsse (z. B. Verlust geliebter Menschen, Leistungsdruck). Er bezeichnet diese Einflüsse als Stressoren. Die Stressoren führen zu einem Spannungszustand, der von bestimmten Gefühlen und körperlichen Reaktionen begleitet wird. Von Wut über Ärger zu Freude, Belustigung oder Trauer reicht ein großes Spektrum möglicher Gefühle. Von diesen Gefühlsreaktionen hängt es ab, ob sich ein negativer oder ein positiver Einfluss auf die Gesundheit ergibt. Die Bandbreite der Reaktionsmöglichkeiten wiederum hängt davon ab, wie viele Ressourcen einem Menschen zur Verfügung stehen. Je mehr es sind, desto größer ist die Wahlmöglichkeit für eine Gefühlsreaktion, die der Gesundheit zuträglich ist. Statt Wut einmal den Humor ins Spiel bringen, in der Trauer die Kraft zu entdecken und in der Angst den Mut. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt.

Konstruktiver Umgang mit Stressoren nicht konstruktiv: Frau R. steht an einer Supermarktkasse an und hat es eilig. Sie ärgert sich über die Warterei, die Zeitverschwendung und denkt daran, was sie in der Zwischenzeit alles erledigen könnte. Sie ärgert sich über die schlechte Organisation des Supermarktes, der nur eine Kasse geöffnet hat. Frau R.s ohnehin hoher Blutdruck steigt immer mehr.

konstruktiv: Herr G. steht in der gleichen Schlange. Seine Mittagspause geht zu Ende und er müsste dringend zurück ins Büro. Es gelingt ihm jedoch, die Situation zu akzeptieren. Er überlegt, wie er die Wartezeit nutzen kann, und begreift sie als Pause in seinem hektischen Tagesablauf. Er beginnt sich mehr und mehr zu entspannen und gibt sich erfreulichen Gedanken hin.

Gesundheitliche Schutzfaktoren Stressoren sind allgegenwärtig und lassen sich kaum vermeiden. Daher geht es darum, wie wir mit ihnen umgehen. Schaffen wir es, sie konstruktiv anzugehen, dann können sie zu unserer Gesundheit beitragen. Gelingt die Bewältigung nicht, kommen wir in einen körperlichen und seelischen Stresszustand. Die Fähigkeit zum positiven Umgang mit Stressoren macht Antonovsky von folgenden Faktoren abhängig. Die Summe der Faktoren nennt er Kohärenzgefühl (Kohärenz: Zusammenhang): Verstehbarkeit: Die Belastungen werden als sinnvoll, nachvollziehbar und durchschaubar erlebt. Bewältigbarkeit: Das Selbstvertrauen, Anforderungen bewältigen zu können. Sinnhaftigkeit: Das Leben und seine Anforderungen werden als sinnvoll und wertvoll begriffen. Alle bisher vorliegenden Untersuchungsergebnisse bestätigen die Annahme, dass sich das Kohärenzgefühl tatsächlich positiv auf die Gesundheit auswirkt. Inzwischen findet das Modell der Salutogenese im medizinischen Bereich immer mehr Verfechter. So stand der Weltgesundheitstag 2001 unter dem Motto: Salutogenese und psychische Gesundheit. MEDICOM 20. Ausgabe, Mai 2002

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PRÄVENTION Gesundheit schützen statt Krankheit bekämpfen

Ottawa-Charta, Erste internationale Konferenz zur Gesundheitsförderung 1998 in Ottawa

Selbstverantwortung Gesundheit beginnt im Kopf. Wer die Verantwortung für seine Gesundheit selbst in die Hand nimmt, der nimmt den Stressoren die Kraft. Eine eigenverantwortliche Vorgehensweise beinhaltet die konsequente Anwendung aller Möglichkeiten, die zur Verfügung stehen, um die Gesundheit zu unterstützen und die Lebensqualität zu erhalten oder gar zu verbessern. Versuchen Sie, sich ein Gesundheitsbewusstsein zu eigen zu machen, das auf Vorbeugung setzt. Warten Sie nicht bis eine Krankheit den Gang zum Arzt erzwingt. Nutzen Sie alle gesundheitlichen Schutzfaktoren, die Ihnen zur Verfügung stehen. Nehmen Sie Vorsorgeuntersuchungen wahr. Ernähren Sie sich gesund und sorgen Sie dafür, dass Sie sich viele Vitalstoffe zuführen. Essen Sie weniger Fleisch sondern mehr Obst und Gemüse. Halten Sie Ihren Geist aktiv, lernen Sie eine Sprache oder tun Sie etwas, das Ihre kleinen grauen Zellen fordert. Denken Sie positiv und werden Sie zu Ihres Glückes Schmied. Auch vertrauensvolle Kontakte zu anderen Menschen sind wichtig und geben Rückhalt – auch wenn man derzeit glaubt, sie nicht zu brauchen – raffen Sie sich auf und beleben Sie alte Kontakte oder schaffen Sie neue. Geben Sie Ihrem Leben einen Sinn. Auch wenn es in letzter Zeit etwas aus der Mode gekommen ist – ein Glaubenssystem, welcher Art auch immer – fördert nicht nur Ihre Zufriedenheit sondern auch Ihre Gesundheit. Alle bisher vorliegenden Untersuchungsergebnisse bestätigen die Annahme, dass sich das Konzept der Salutogenese – die Schaffung eines Kohärenzgefühls, das wir hier in einfachen Worten beschrieben haben – sich positiv auf die Gesundheit auswirkt. Inzwischen findet das Modell der Salutogenese auch bei Ärzten immer mehr Verfechter. So stand der Weltgesundheitstag 2001 unter dem Motto: Salutogenese und psychische Gesundheit. 24

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Das Immunsystem Mit dem besten Schutzsystem für unsere Gesundheit sind wir bereits „serienmäßig“ ausgerüstet. Unser ausgeklügeltes Immun-system ist Tag und Nacht damit beschäftigt, „seinen“ Organismus vor schädlichen Einflüssen zu schützen. ein noch so potentes Medikament und keine Therapie der Welt kann sich mit den Leistungen unseres Immunsystems messen. In der Regel bekommen wir von den enormen Siegen des Immunsystems gegen feindliche Eindringlinge gar nichts mit: Erst wenn diese die körpereigene Abwehr überlistet haben, meldet der Körper Warnsignale. 365 Tage im Jahr leistet unser Immunsystem pausenlos lebensnotwendige Arbeit. Die beste Form, gesund zu bleiben, ist also, unser Immunsystem zu unterstützen. Das können wir auch mental, indem wir dafür sorgen, dass es uns seelisch gut geht. Und: Nicht nur Bakterien und Viren haben es auf unsere Immunabwehr abgesehen, auch andere Feinde lauern ihr auf. Manche von ihnen haben wir selbst „eingeladen“.

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Hausgemachte Übeltäter

Nikotin + Alkohol Als hätte unser Körper nicht genug damit zu tun, Viren und Bakterien abzuwehren – wir bürden ihm auch noch zusätzliche Arbeit auf. Ist die Körperabwehr dadurch geschwächt, haben Krankheitserreger leichtes Spiel. Das ist leicht zu verhindern: Belasten Sie Ihren Körper nicht mit Nikotin bzw. zu viel Alkohol. Wenn Sie es überhaupt nicht lassen können, sorgen Sie unbedingt für eine zusätzliche Vitalstoffversorgung. Ein hochwertiges Multivitalstoffpräparat kann den zusätzlichen Vitalstoffbedarf ausgleichen.

Das Immunsystem

Die Lymphknoten fangen Bakterien ab.

Peyer-Plaques: das Faltensystem der Darmwand, in dem viele Lymphknoten untergebracht sind.

Unser Körper verfügt über mehrere Verteidigungsmechanismen, mit denen er Krankheitserreger abwehrt.

Der Thymus spielt bei der Entwicklung der Abwehrfunktionen ein Rolle. Bildet sich während der Pubertät zurück.

Die Milz mustert gealterte rote Blutkörperchen aus.

Rotes Knochenmark ist für die Bildung der Immunzellen zuständig.

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Gesundheit wird in der Alltagswelt geschaffen und gelebt, dort wo wir lernen, arbeiten, spielen und lieben.


Fühlen Sie sich gesund!

Kostengünstig und hoch effektiv: Lachen Schon der Volksmund weiß, dass Lachen die beste Medizin ist. Lachen regt den Blutkreislauf, die Atmung und die Sauerstoffversorgung an und entspannt die Muskulatur. Es wird vermutet, dass auch mehr Endorphine, körperliche „Munterund Glücklichmacher“ ausgeschüttet werden. Eine Voraussetzung für die Entwicklung von Humor ist die Selbstreflexion. Die Fähigkeit, sich manchmal „neben sich selbst zu stellen“, ermöglicht es, nicht nur an das „Übliche“ oder „Nächstbeste“ zu denken, sondern die Situation aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. So sehen wir auch das Absurde, das in manchen Problemen enthalten ist. Indem man über Probleme lacht, erschafft man eine gesunde Distanz zu ihnen. Sehen Sie sich einen lustigen Film an, umgeben Sie sich mit Menschen, die Sie zum Lachen bringen. Sie haben Spaß und bleiben gesund!

Lachen ist die beste Medizin! Freude und Genuss sind für den Menschen lebensnotwendig. Doch infolge unserer Leistungsorientierung stellen wir den Genuss häufig hintenan. Dabei kann man mit einer Portion Optimismus sogar sein Risiko verringern, Herzprobleme zu erleiden.

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Genießen Sie’s!

Lachen Sie mal wieder so richtig! Denn auch der Gemütszustand kann unsere gesundheitliche Verfassung beeinflussen. Der Volksmund weiß das schon lange: Lachen ist die beste Medizin.

Das Immunsystem und die Seele Das Immunsystem birgt noch viele Geheimnisse. Je mehr die Forscher jedoch über seine komplizierte Wirkungsweise herausfinden, desto deutlicher wird der Zusammenhang zwischen Körper und Seele. Das ist selbstverständlich nichts Neues. Doch inzwischen hat man beweisen können, dass bestimmte Gemütszustände die Aktivität der Dendrischen Zellen erhöhen können. Diese Zellen wirken wie eine Art Polizei im Körper: Sie tragen alles, was sie für einen Fremdkörper halten, zu den lymphatischen Organen, den „Stützpunkten“ der Immunabwehr, wo die fremden Eindringlinge „gemeldet“ und dann gezielt vom Immunsystem bekämpft werden. Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie sehr unser Gemütszustand unsere gesundheitliche Verfassung beeinflusst. Die Erkenntnis von der

Wechselwirkung von Körper und Seele nutzt zunächst einmal nicht viel. Die Ursachen für Kummer und Stress können vielfältig sein. Umso wichtiger ist es, auf sich selbst zu achten und zu versuchen, sein inneres Gleichgewicht zu finden. Die Wege dahin sind vielfältig. Manchen Menschen helfen Entspannungstechniken, einige meditieren oder beten, andere treiben Sport, und wieder andere brauchen einfach viel Zeit für sich allein. Oft hilft es auch, in schwierigen Situationen aufzuschreiben, was einen belastet. Denn damit wird das Thema konkreter und kann besser angegangen werden. Allein das Gefühl, nicht untätig zuzusehen, sondern aktiv etwas zu unternehmen, kann schon aus einem Tief befreien. Versuchen Sie auch, den positiven Aspekt in den Dingen zu sehen. Optimismus kann man lernen – er macht das Leben leichter.

Untersuchungen des Gehirns von Menschen und Tieren belegen die Bedeutung von Lebensfreude und Genussfähigkeit für die Gesundheit. So wie Stress-Symptome auf eine Überforderung hinweisen, sind natürlicherweise auch Freude und Genuss als Belohnung vorgesehen. Im Hirn gibt es für die Fähigkeit zur Freude sogar einen eigenen Bereich, der sich mit anderen Gehirnbereichen in Wechselwirkung befindet. So haben Freude und Genuss deutlich organischen Einfluss. Sie sind lebensnotwendig. „Erst die Arbeit und dann das Vergnügen.“ In unserer leistungsorientierten Zeit ist Genuss geradezu in Verruf geraten. Wer genießt, arbeitet nicht, und das ist besonders in der deutschen Gesellschaft verpönt. Nur wer fast bis zum Umfallen arbeitet, bekommt Anerkennung. Doch wer sagt, dass man nicht auch die Arbeit genießen kann? Was ist Genuss? Häufig wird Menschen, die suchtkrank sind, eine „Genuss-Sucht“ nachgesagt. Sie ließen sich gehen, glaubt man zu wissen, und gäben sich nur ihren Genüssen hin. Das Gegenteil ist der Fall: Suchtkranke leiden häufig unter einer mangelnden Genussfähigkeit und führen das elementar wichtige Genusserlebnis künstlich herbei. Dabei braucht Genuss gar keine spektakuläre, teure oder raffinierte Sache zu sein. Ein Bild in Ruhe zu betrachten, einen Apfel zu schmecken oder ein schön gedeckter Frühstückstisch können Genuss bereiten.

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PRÄVENTION Gesundheit schützen statt Krankheit bekämpfen

Genießen ist gesund und manchmal gar nicht so einfach, denn: Genuss braucht Zeit Um wirklich genießen zu können, sind Ruhe und eine gewisse Zeit notwendig. Genuss ist erlaubt Oft wird Genuss mit negativen Vorstellungen verbunden. Doch Genuss ist Freude, und Freude ist generell etwas Schönes. Genuss erfordert Hinwendung Wirklicher Genuss braucht Konzentration und Hinwendung. Genuss ist individuell unterschiedlich Probieren Sie aus, was Ihnen Genuss bereitet. Die Vorlieben sind individuell höchst unterschiedlich und ändern sich im Laufe des Lebens. Weniger ist mehr Genuss erfordert Konzentration. Und die wird durch Menge überfrachtet. Genießen lässt sich lernen Wiederholte Erfahrung verstärkt das Genusserleben. Genuss gehört zum Alltag Möglichkeiten zum Genießen bieten sich in allen Situationen des Alltags. Wichtig ist, dass es nicht darum geht, negative Gefühle durch positive zu überlagern. Vielmehr geht es darum, dass auch in einer Krise Freude und Genuss möglich sind und zum Ausgleich seelischer Belastungen beitragen.

Gemeinsam gesund „Die Forschung hat gezeigt, dass Zuneigung und Freundlichkeit in unserem Leben durch ihren positiven Einfluss auf das Immunsystem und das Herz die Gesundheit steigern“, schreibt der „Welt-HerzVerband“. Depressionen, Stress und Ängste, die höchsten psychologischen Risikofaktoren, werden durch eine liebevolle Atmosphäre unter Partnern und Freunden reduziert. „Es gibt harte wissenschaftliche Fakten, die darauf hinweisen, dass Liebe – wenn sie für positive soziale Kontakte steht – zu einem besseren Überleben nach dem Herzinfarkt führt.“ Das gelte auch für die Prävention. So die Deutsche Herzstiftung. Allerdings zählt nicht eine hohe Anzahl an menschlichen Kontakten, sondern deren Intensität. Gesundheitlich günstig sind wenige, aber intensive und vertrauensvolle Beziehungen. 26

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Sardinien – die Insel der Hundertjährigen Der älteste Mensch der Welt ist im Alter von knapp 113 Jahren im Januar dieses Jahres auf Sardinien gestorben. Die italienische Mittelmeerinsel hat weltweit den höchsten Anteil von 100-Jährigen. Nach Angaben der Medizinischen Fakultät der Universität Sassari auf Sardinien kommen auf der Insel derzeit auf eine Million Einwohner 135 Menschen im Alter von über hundert Jahren. n Ländern wie Deutschland, Dänemark und Großbritannien sind es nur 70 bis 80. Auch der drittälteste Mensch der Welt, Giovanni Frau, lebt auf Sardinien. Die sardische Langlebigkeit hat inzwischen die Aufmerksamkeit der Wissenschaft auf sich gezogen. Ein 30-köpfiges Forschungsteam studiert seit 1996 die Geburts- und Sterbeurkunden aller sardischen Dörfer und Städte auf der Suche nach langlebigen Senioren. Mit verschiedenen Tests wurden ihre geistigen und körperlichen Fähigkeiten festgestellt und ihre Gene, auf Besonderheiten geprüft. Ergebnis: Nicht die Gene sondern der einfache Lebensstil der Sarden hält sie körperlich und geistig so lange fit.

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Mens sana in corpore sano (Gesunder Geist in gesundem Körper) Lateinische Weisheit

Schon der französische Philosoph und Dichter François de La Rochefoucauld (1613–1680) schrieb: „Es ist eine langweilige Krankheit, seine Gesundheit durch eine allzu strenge Diät erhalten zu wollen.“

Grundpfeiler der Gesundheit: Die Ernährung Die ersten Kochbücher der Antike waren gleichzeitig auch medizinische Schriften. Viele der Kräuter, die in der Küche verwendet wurden, dienten auch zum Heilen von Leiden. Im Laufe der Zeit ist uns


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Ein einfacher Lebensstil, der jedoch äußerst genussvoll ist und nichts mit einer Diät gemeinsam hat, hält die Sarden lange körperlich und geistig fit. Sie essen neben Obst und Gemüse insbesondere viel frischen Fisch und gesundes Olivenöl. In geselliger Runde darf auch ein Glas Rotwein dabei sein.

offenbar das Wissen um die Wichtigkeit der Nahrung abhanden gekommen. Doch der Schlüssel zur Erhaltung der Gesundheit liegt nicht in Diäten oder im sturen Befolgen von Richtlinien irgendwelcher Gremien. Wichtig sind ein positiv geprägter eigener Lebensstil und eine Ernährung, die abwechslungsreich ist.

Einfach gesund: In der Schlichtheit liegt die Kraft Schon seit den 60er Jahren ist bekannt: Die Menschen in den Mittelmeerregionen sind gesünder und werden älter als wir. Auch die Zahl der jährlichen tödlichen Herzerkrankungen – dazu gehören Herzinfarkt, Schlaganfall und Arterienverkalkung – ist deutlich geringer als in Nordeuropa. Auch bekannt ist: Das liegt zu einem sehr großen Teil an der gesunden Ernährung in den Mittelmeerländern. Sinnvoll ist es, die Aspekte zu übernehmen, die eine gesunde Ernährung ausmachen. Was aber macht die Mittelmeerkost so gesund? Die mediterrane Kost basiert auf fünf Säulen: Obst und Gemüse, Getreide und Getreideprodukte, Fisch– und Meeresfrüchte, Olivenöl sowie Rotwein. All diese Nahrungsmittel haben wertvolle Inhaltsstoffe – entscheidend ist jedoch auch, dass sie genussvoll verzehrt werden. Und: Auf die Mischung kommt es an. Getreideprodukte wie Nudeln oder Brot fehlen bei keiner Mahlzeit und bilden die Grundlage der gesunden Ernährung. Frisches Obst und Gemüse,

Hülsenfrüchte, Nüsse, Joghurt, Käse und besonders Olivenöl können täglich auf dem Speiseplan stehen. Es ist grundsätzlich gesünder, weniger Fleisch zu essen und die Zufuhr an tierischen Fetten zu reduzieren. Fisch kann es mehrmals pro Woche geben, Geflügel, das besonders fettarm ist, zwei- bis dreimal, seltener dagegen fettreiches Fleisch, Eier und Süßigkeiten. Und: Besonders in Fisch stecken wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Auch das Olivenöl ist ein wertvolles und sehr gesundes Nahrungsmittel. Schließlich verfügt der Rotwein über gesunde pflanzliche Wirkstoffe wie OPC, die als Antioxidanzien dem Immunsystem wirkungsvoll unter die Arme greifen. Selbstverständlich ist nur ein moderater Konsum von Rotwein auf Dauer gesund. Sie sehen: Grundsätzlich sind es weitgehend naturbelassene Nahrungsmittel, die uns gesund halten. Der Begriff Mittelmeer- „Diät“ führt übrigens auf die falsche Fährte. Die Mittelmeerküche ist alles andere als eine Diät. Sie verlangt keinen schwerwiegenden Verzicht – selbst der Rotwein ist erlaubt. Zu der missverständlichen Bezeichnung kam es durch die Ableitung vom englischen Begriff „Cretan-Diet“ den amerikanische Forscher eingeführt haben. Diese Bezeichnung bekam die griechische Variante der Mittelmeerkost, die auf der Insel Kreta untersucht wurde. „Diet“ bedeutet im Englischen jedoch in erster Linie „Ernährung“ und ist nicht völlig mit dem deutschen Begriff „Diät“ gleichzusetzen.

Die Mittelkost Die Forscher Ancel und Margaret Keys aus den USA starteten 1952 eine „SiebenLänder-Studie“ zum Thema Ernährung. Diese sieben Länder waren das ehemalige Jugoslawien, Italien, Griechenland, die Niederlande, Finnland, die USA und Japan. Mit Ernährungsprotokollen wurden die unterschiedlichen Ernährungsweisen und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit und die Lebenserwartung der jeweiligen Bevölkerung untersucht. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei den Herzerkrankungen. Das Ergebnis: Die mediterrane Ernährungsweise, insbesondere die griechische Variante, beugt koronaren Herzerkrankungen vor und erhöht die Lebenserwartung. Zahlreiche weitere Studien haben dieses Ergebnis bestätigt.

Oder liegt´s an der Siesta? In Griechenland, Italien, Spanien und anderen Ländern mit im Sommer schwer erträglicher Mittagshitze legt sich ein großer Teil der Menschen Mittags für eine Siesta „aufs Ohr“. Für einige Stunden schließen auch die Geschäfte; sie haben dafür bis spät in den Abend hinein geöffnet. Zahlreiche Untersuchungen haben inzwischen die überaus gesunde Wirkung des mittäglichen Nickerchens bewiesen. Geistig frischer, besser gelaunt und körperlich erholt beginnen die Mittagsschläfer die zweite Tageshälfte.

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PRÄVENTION Gesundheit schützen statt Krankheit bekämpfen

Das Gute darin

2. Vitamine und Mineralstoffe

Was wirkt wie? Die Mittelmeerküche ist regional unterschiedlich. Es gibt jedoch einen großen „gemeinsamen Nenner“. Hier haben wir 4 gesunde Elemente für Sie zusammengestellt. Die Mittelmeerkost ist reich an Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Deshalb ist sie so gesund.

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Kohlenhydrate und Ballaststoffe werden überwiegend mit pflanzlicher Nahrung aufgenommen, also in Obst, Gemüse und Getreideprodukten wie Brot und Nudeln. Bei Kohlenhydraten unterscheidet man zwischen einfachen und komplexen Kohlenhydraten. Die einfachsten Kohlenhydrate sind Glucose (Traubenzucker), Fructose (Fruchtzucker) und der Doppelzucker Saccharose (Haushaltszucker). In komplexen Kohlenhydraten sind solche Einfachzucker untereinander verbunden; sie bilden damit eine Speicherform dieser Energielieferanten. Zum überwiegenden Teil werden die Kohlenhydrate – egal in welcher Form sie aufgenommen werden – vom Körper in Glucose umgewandelt. Diese Glucose wird dann „verbrannt“. Dabei liefert sie unserem Körper Energie. In naturbelassenen Pflanzenprodukten liegen Kohlenhydrate zusammen mit Ballaststoffen vor. Ballaststoffe sind Kohlenhydratverbindungen, die so komplex zusammengesetzt sind, dass sie von den Verdauungsenzymen des Körpers nicht aufgespaltet werden können und somit unverdaut in den Darm gelangen. Wurden sie früher als „überflüssiger Ballast“ verkannt (daher die Bezeichnung), kennt man heute ihren großen gesundheitlichen Nutzen, wobei zwischen löslichen und nicht löslichen Ballaststoffen unterschieden wird. Lösliche Ballaststoffe findet man vor allem in Obst und Gemüse. Sie binden das in

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der Nahrung enthaltene Wasser, vergrößern und verfestigen den Mageninhalt und verlangsamen somit die Entleerung des Magens. Dadurch erst stellt sich das Gefühl der Sättigung ein – und es hält auch länger an. Im Darm verzögern die löslichen Ballaststoffe den Abbau der Kohlenhydrate und verhindern so, dass der Blutzuckerspiegel zu schnell ansteigt – dies

3. Fisch

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1. Obst, Gemüse und Getreide

Vitamine und Mineralstoffe sind lebenswichtige Nährstoffe, die mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Schon ein geringer Mangel an ihnen kann die Gesundheit beeinträchtigen, denn unser Körper ist auf sie für jede biochemische Reaktion angewiesen. Daher werden sie ständig verbraucht und müssen permanent ersetzt werden. Vitamine sind am Aufbau von Hormonen, Blutzellen sowie Gewebe beteiligt und unterstützen die körpereigenen Abwehrkräfte. Wichtig ist es, die Vitamine über die Nahrung aufzunehmen. Das gestaltet sich hin und wieder recht schwierig, und oft ist der Vitalstoffbedarf durch Belastungen wie Medikamentenkonsum, Rauchen oder Stress zusätzlich erhöht. Sie sollten dann unbedingt mit einem hochwertigen Multivitalstoff-Präparat Ihren Vitalstoffhaushalt ausgleichen.

ist besonders wichtig für Diabetiker. Bekannt ist außerdem, dass lösliche Ballaststoffe sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken. Nicht lösliche Ballaststoffe, auch Fasern oder Faserstoffe genannt, sind vorwiegend in Getreide und Getreideprodukten enthalten. Hülsenfrüchte bieten beide Arten von Ballaststoffen. Faserstoffe binden in den Randschichten Wasser und vergrößern damit im Dickdarm das Stuhlvolumen. Dadurch wird im Darminneren ein Druck auf die Darmwände ausgeübt, der die Darmbewegung ankurbelt. Nicht lösliche Ballaststoffe beschleunigen somit die Geschwindigkeit des Darmtransportes. Sie wirken förderlich bei Darmträgheit und Verstopfung und können auch Dickdarmkrebs vorbeugen.

Meeresfisch ist reich an wertvollen Mineralstoffen, wie etwa Jod, das sonst nur in wenigen Nahrungsmitteln ausreichend enthalten ist. Fisch ist auch ein wichtiger Eiweislieferant. Fettreiche Fische wie Makrele, Lachs oder Hering enthalten mehrfach ungesättigte Fettsäuren, so genannte Omega-3Fettsäuren, die vor Herz-KreislaufErkrankungen schützen. Da Fisch in der Regel zu selten auf dem Speiseplan steht, ist eine zusätzliche Einnahme der Omega-3-Fettsäuren über Nahrungsergänzungen sehr sinnvoll.

4. Öl und Wein Die Fettsäure-Zusammensetzung der Nahrung hat einen bedeutenden Einfluss auf unsere Gesundheit. Der hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren im Olivenöl hat einen positiven Einfluss auf die Blutfettwerte. Das kaltgepresste Olivenöl verfügt über viel Vitamin E, das das Cholesterin im Blut vor oxidativer Veränderung schützt. Das Geheimnis des Weines sind die Polyphenole. Sie gehören zur großen Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe, deren gesundheitsfördernde Wirkung in den letzten Jahren immer öfter unter Beweis gestellt werden konnte. Schließlich wirkt der Rotwein, wenn er in Maßen genossen wird, positiv auf Herz und Kreislauf.


ablagerungen in den Gehirnzellen und verbessert den Gedankenfluss.) Und das alles nicht nur während der Bewegung, sondern auch noch lange Zeit danach. Achten Sie aber immer darauf, dass Sie sich nicht verausgaben. Denn dann haben Sie anstelle von zu viel, zu wenig Sauerstoff.

Selig schlummern Studien belegen es: Sportler schlafen besser. Aber ein bisschen Geduld ist notwendig. Denn der Erfolg stellt sich erst nach etwa acht Wochen Training ein.

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Sport macht glücklich

Sport steigert das Wohlbefinden, fördert Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Aber Vorsicht: nicht bis zur völligen Erschöpfung! Das kann dann eher das Gegenteil zur Folge haben.

Sport als Prävention Mediziner raten zu regelmäßigem Sport, u. a. um den Bewegungsapparat zu stärken und Herzinfarkten entgegenzuwirken. Durch die Ausschüttung von Glückshormonen während des Sporttreibens fühlen wir uns insgesamt besser. port kann das Risiko, frühzeitig zu sterport kann das Risiko frühzeitig zu sterben, drastisch verringern. Am Cooper Institute for Aerobics Research in den USA wurden in einer Langzeitstudie 10.000 Männer auf ihre Lebensdauer in Verbindung mit ihren sportlichen Aktivitäten untersucht. Das Ergebnis: Unter den Untrainierten starben dreimal mehr Männer frühzeitig als in der Gruppe der Sportler. Doch wie viel Sport ist gesund? Ärzte empfehlen für eine dauerhafte Fitness die gemäßigte, regelmäßige Bewegung anstelle völliger Verausgabung.

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Mehr Leistungsfähigkeit für das Herz-Kreislaufsystem Ohne Belastung schlägt unser Herz etwa 100.000-mal am Tag. Machen Sie ihm die Arbeit leichter – durch regelmäßige Bewegung. Eine Ausdauersportart wie Walking beispielsweise kräftigt und vergrößert das Herz, und es muss weniger oft schlagen, um die gleiche Arbeit zu leisten. Der Ruhepuls kann damit von 75 auf 55 gesenkt werden, so dass sich das Herz pro Tag rund 30.000 Schläge spart. Das sind hochgerechnet 10 Millionen Herzschläge

in einem Jahr. Verringern Sie so die Gefahr eines Herzinfarktes!

Kräftigung des Bewegungsapparates Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Muskeltraining zur Förderung von Gesundheit, Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität beiträgt. Und das ganz unabhängig von Alter und Geschlecht. Von wegen „natürlicher Muskelschwund“ ab dem 50. Lebensjahr! Unsere Muskulatur ist bis ins hohe Alter trainierbar.

Sauerstoff für Gehirn und Herz Während des Sporttreibens wird der Körper mit achtmal mehr Luft versorgt als beim „Nichtstun“. Mehr Luft bedeutet mehr Sauerstoff. Und mehr Sauerstoff bedeutet sowohl einen höheren Kalorienumsatz – und damit Gewichtsreduzierung – als auch eine bessere Versorgung des Herzmuskels. Und sogar das Gehirn profitiert von körperlicher Aktivität: Die „grauen Zellen“ erhalten zweimal so viel Sauerstoff wie sonst, die Denkleistung wird verdoppelt, das Kreativitätshormon ACTH wird freigesetzt. (ACTH löst Fett-

Fürs Glücklichsein brauchen Sie keine Geduld. Schon nach 30 Minuten Sport schüttet Ihr Körper vermehrt Endorphine aus. Diese Glückshormone sorgen dafür, dass Sie vor Euphorie, Enthusiasmus und Lebensfreude nur so strotzen.

Der Arzt in uns Welch enorm großen Einfluss die Seele auf unser körperliches Wohlbefinden hat, das beweisen immer mehr Forschungsergebnisse. Hier einige Tipps zum Gesundbleiben. Konstruktiv mit „Stressoren“ umgehen. Selbst in der günstigsten und angenehmsten Situation sind wir Umständen ausgesetzt, die uns belasten – oder nicht. Denn: Allein aus unserer Reaktion auf den Umstand ergibt sich ein positiver oder ein negativer Einfluss auf die Gesundheit. (S. Beispiel S. 23.) Drüber lachen. Humor ist gesund und schafft Distanz zu Problemen. So tun sich unerahnte neue Lösungswege auf – und man hat Spaß dabei. Genuss tut gut. Ein Waldspaziergang, ein schön gedeckter Frühstückstisch, ein gutes Glas Wein. Genießen ist schön und wichtig – und es ist das Gegenteil von Exzess. Sozialer Rückhalt. Gemeinsamkeit bringt Freude. Doch es kommt nicht auf die Masse an. Wenige vertrauensvolle und intensive Beziehungen sind für die Gesundheit optimal. Bei jedem Wetter: raus aus der guten Stube. Das „erweitert den Horizont“, ist gesund und bringt die Gedanken gleich mit auf Trab. Sport ist nicht Mord. Im Gegenteil. Er hält auf Dauer gesund.

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Mildert Erkältungsund Heuschnupfenbeschwerden: Die Stelle unterhalb des Zeigeund Mittelfingers mit kreisenden Bewegungen massieren; beide Hände, jeweils zwei Minuten.

Wirkt beruhigend und entspannend bei Stress: Suchen Sie mit dem rechten Daumen den Mittelpunkt Ihrer linken Handfläche, und massieren Sie diesen Punkt zwei bis drei Minuten. Anschließend die Hand wechseln.

Akupressur

Auf den Punkt gebracht

Der Druck gegen den Schmerz Akupressur – in der chinesischen Medizin seit über 2.000 Jahren bekannt – wird auch bei uns immer beliebter. Die Druckmassage, die in Selbst- oder Fremdbehandlung ausgeübt werden kann, lindert auf sanfte Art und Weise Beschwerden und Krankheiten. eplagt von Kopfschmerzen, drücken wir automatisch mit den Fingern auf die Schläfen oder massieren die Stirn, und schon tritt Erleichterung ein. Ohne dass wir uns dessen bewusst sind, wenden wir dabei eine Technik an, die ihren Ursprung in Asien hat. Als ein wichtiges Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) gehört Akupressur zu einem der ältesten Heilsysteme überhaupt.

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Die asiatische Philosophie In der asiatischen Medizin trennen Ärzte den Körper nicht vom Geist. Der Mensch wird ganzheitlich in der Wechselbeziehung zwischen Körper und Seele betrachtet. Gesundheit stellt ein Gleichgewicht der Kräfte dar, während Krankheit eine Störung dieser Ausgeglichenheit ist. In einem gesunden Organismus durchströmt die Lebensenergie Qi ungehindert den Körper auf unsichtbaren Kanälen. Gerät dieser Fluss ins Stocken, wird also das Gleichgewicht nachhaltig gestört – zum Beispiel durch Stress, falsche Ernährung, Klimaeinflüsse, Emotionen –, dann wird der Mensch krank. Möchte man Krankheit heilen, so muss man „entstören“, d. h. die Ordnung wiederherstellen. Mit Hilfe von Akupressur können Sie den Energiefluss wieder in Gleichklang bringen.

Lindert Bauchschmerzen und Verdauungsprobleme: Streichen Sie vom Daumenballen über die Außenkante der Handfläche bis zum kleinen Finger; beide Hände, jeweils eine Minute.

Die Entwicklung der Akupressur Zu Zeiten der frühen chinesischen Dynastien, als noch Steine und Pfeile als Waffen dienten, berichteten viele Soldaten, die auf dem Schlachtfeld verwundet worden waren, dass jahrelange Krankheitssymptome plötzlich verschwunden waren. Die Heilkundigen konnten zunächst keinen logischen Zusammenhang zwischen den Verletzungen und der daraufhin eintretenden Genesung feststellen. Doch ihre Neugier war geweckt, und sie entwickelten in langjährigen Beobachtungen Verfahren zur Heilung von Krankheiten, indem sie auf spezielle Punkte auf der Körperoberfläche schlugen oder in sie stachen. In jahrhundertelanger Anwendung haben die Chinesen ein „Kanalsystem“ mit 12 Hauptleitbahnen (auch Meridiane genannt) ausgemacht, das alle inneren Organe miteinander verbindet. Vorstellen kann man sich das ähnlich wie Blutbahnen, nur dass in den Meridianen kein Blut fließt, sondern in ihnen die Zirkulation der Energie stattfindet. Mittlerweile ist die moderne Wissenschaft in der Lage, fast sämtliche Meridiane mit Hilfe von bioelektrischen Geräten auch zu messen.

Akupressur bedeutet „Punkt-Drücken“. Durch den Druck auf bestimmte Punkte der Meridiane kann Einfluss auf die Energieströme ausgeübt werden. Diese Punkte, bekannt sind bis zu 1.000 unterschiedliche, reagieren besonders empfindsam auf bioelektrische Impulse und leiten diese rasch weiter. Die Massage löst eine Ausschüttung von Endorphinen aus, die eine schmerzlindernde Wirkung haben. Der Schmerz wird blockiert und die Versorgung des betroffenen Bereichs mit Sauerstoff und Blut verbessert. Die Folge sind Entspannung der Muskeln und Förderung des Heilprozesses. Durch die Punkte auf der Körperoberfläche kann man sogar eine Verbindung zu Organen schaffen, so dass Beschwerden gelindert werden, deren Ursache an ganz anderer Stelle 1 oder tief 1 4 3 3

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rechter Fuß GRAFIKEN AUF DEN SEITEN 30 UND 31: DPNY

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Gegen Kopfschmerzen: Suchen Sie eine sensible Stelle an der Spitze Ihres Daumens, und massieren Sie diese mit dem anderen Daumen; beide Hände, jeweils eine Minute.

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Entspannt bei Rückenschmerzen: Streichen Sie mehrmals vom Handgelenk bis zur Spitze Ihres Daumens. Massieren Sie anschließend den Mittelpunkt des Daumens. Wiederholen Sie beides mit dem anderen Daumen.

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im Inneren des Körpers liegen. Grundsätzlich wird Akupressur zwar zur Gesunderhaltung eingesetzt, dennoch können insbesondere funktionelle Störungen durch die Drucktechnik behandelt werden. Dazu gehören Kreislaufbeschwerden, Verdauungsstörungen und stressbedingte Beschwerden wie Schlafstörungen. Migräne und chronische Schmerzen sind weitere Einsatzbereiche. Wenn Organe, Muskeln oder Knochen bereits beschädigt sind, kann auch die Akupressur nicht helfen.

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linker Fuß

Heil-Punkte in Ihrem Fuß 1 Hilft bei Schnupfen und Nasen-Nebenhöhlenentzündungen 2 Steuert hormonelle Vorgänge im Körper 3 Gut gegen Kopfschmerzen; befreit den Körper von Schlacken 4 Gegen Rückenschmerzen und Nackenverspannungen 5a Entgiftet den Körper (nur rechter Fuß) 5b Mildert Angstzustände, harmonisiert zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck (nur linker Fuß) 6 Aktiviert den Stoffwechsel und gleicht Stimmungsschwankungen aus 7 Hilft bei Problemen mit der Verdauung und bei Blähungen (nur rechter Fuß) 8 Gut gegen Stress und Unruhe 9 Bringt innere Ruhe und Gelassenheit 10 Gegen Angstgefühle und Unsicherheit 11 Gegen Völlegefühl und nervösen Magen 12 Hilft bei akuter Grippe, Erkältung und Durchfall, dauerhafte Hilfe bei Nervosität und Verstopfung

Dass die Akupressur frei ist von jeglichen Nebenwirkungen, ist ein Vorteil der Druckmassage gegenüber einer medikamentösen Behandlung. Sie ist aber kein Ersatz für die westliche Schulmedizin. Ohne moderne Therapieverfahren und Operationsmethoden würden viele Menschen an Krankheiten sterben, die heute heilbar sind. Besondere Vorsicht ist für Herz-Kreislauf-Patienten und Schwangere geboten, weil sich nach der Akupressurbehandlung bestehende Beschwerden kurzfristig verschlimmern können.

Selbstbehandlung Das Schöne an Akupressur: die Möglichkeit zur Selbstbehandlung. Dadurch beschäftigt man sich direkter mit dem Leiden und geht bewusster mit der Krankheit und mit deren Ursachen um. Man entwickelt eine Selbstverantwortung für seinen Körper. Daher ist eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Behandlung die Offenheit gegenüber sich selbst und dem eigenen Körper. Unser Organismus teilt sich uns auf verständliche Weise mit – vorausgesetzt, wir verstehen die Sprache. Damit Akupressur tatsächlich wirken kann, ist es wichtig, die einzelnen Punkte zu kennen. Viele davon liegen an den Armen und Beinen und sind somit gut mit den Händen zu erreichen. Anleitung dafür liefern Bücher und so genannte Akupunktur-Landkarten des Körpers, auf denen alle Punkte eingezeichnet sind. Die Massage erfolgt

punktgenau mit dem Daumen oder dem Zeigefinger, an manchen Punkten auch mit dem Fingernagel. Wissen Sie nicht genau, ob Sie den Punkt gefunden haben, drücken Sie im Zweifelsfall dort etwas stärker, wo es leicht weh tut – meist liegen Sie dann richtig. Angst brauchen Sie dabei nicht zu haben: Treffen Sie einen benachbarten Punkt, wird entweder der Energiehaushalt gar nicht verändert, oder Sie erwischen einen Meridian, in dem die Energie bereits ungehindert fließen kann. Der Druck ist je nach Lage des Punktes unterschiedlich. Zum Beispiel: Im Bereich von Muskeln wird kräftiger massiert, im Gesicht eher vorsichtiger. Grundsätzlich gilt: bei akuten, starken Beschwerden sanft behandeln; bei chronischen Schmerzen ruhig etwas kräftiger. Für akute Probleme ist eine dreimalige Behandlung täglich empfehlenswert; bei chronischen Leiden nur einmalig.

Hilfe vom Fachmann Möchten Sie nicht selbst Hand anlegen, können Sie einen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen, der sich mit der Drucktechnik auskennt. Da Sie jedoch in der Regel für die Kosten selbst aufkommen müssen, sollten Sie bei der Wahl des Fachmannes sehr sorgfältig vorgehen. Bisher gibt es in Deutschland keine gesetzlich geregelte Ausbildung. Das Spektrum reicht vom Schnellkurs bis hin zu mehrjährigen Seminaren. Lassen Sie sich beispielsweise einen Fachmann von Ihrem Hausarzt empfehlen, und seien Sie misstrauisch, wenn übertriebene Heilungserfolge versprochen werden. B U C H - T I P P

Dr. Franz Wagner: „Akupressur. Heilung auf den Punkt gebracht. Schnelle Selbsthilfe“, GU, 1999, 96 Seiten,

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a.

b.

GRAFIK: DPNY

Schwerstarbeit für die Beinvenen

c.

Die Funktion der Muskelpumpe (a) Im ruhigen Zustand, etwa im Liegen, fließt das Blut durch die geöffneten Venenklappen in Richtung Herz. (b) Beim Zusammenziehen der Muskeln um die Vene herum führt die Muskelverdickung dazu, dass die Vene teilweise verengt wird. Der Druck auf das Blut steigt an. Dieser Druck bewirkt, dass sich die Venenklappe oberhalb der Verengung öffnet, während die Klappe unterhalb davon zurückgedrückt wird. (c) Die anschließende Entspannung der Muskeln kehrt diese Verhältnisse um.

Neues aus der Forschung

Ein Krampf mit den Adern Schwere Beine, nächtliche Wadenkrämpfe, Kribbeln in den Unterschenkeln – für viele Menschen der Alltag. Schuld sind Krampfadern. Und sogar immer mehr junge Leute leiden darunter. Doch modernste Technik macht es möglich, dass keiner deshalb seine Beine verstecken muss oder gar schlaflose Nächte hat.

K

rampfadern gehören mittlerweile zu den häufigsten Erkrankungen, so dass man regelrecht von einer Volkskrankheit sprechen kann. Experten schätzen die Zahl der betroffenen Bundesbürger, zu denen wesentlich mehr Frauen als Männer gehören, auf 10 bis 20 Millionen. Die Ausbildung von Krampfadern kann verschiedene Ursachen haben: So können erbliche Veranlagung, Krankheiten, Bewegungsmangel wie auch Übergewicht verantwortlich sein. Zum Glück sind Krampfadern in der Regel nicht lebensbedrohlich. Dennoch verursachen sie häufig Beschwerden und stellen auch ein kosmetisches Problem dar, so dass für viele Menschen die Lebensqualität leidet. Und unbehandelt können sie auch ernste gesundheitliche Folgen mit sich bringen.

Mit modernster Technik können Ärzte heute Krampfadern leicht aufspüren und behandeln. Auf dieser Doppelseite erfahren Sie, welche unterschiedlichen Untersuchungsmethoden und Behandlungsarten es gibt.

Venengymnastik kann einer ernsthaften Erkrankung der Venen erfolgreich vorbeugen. Führen Sie die folgenden Übungen regelmäßig zu Hause oder am Arbeitsplatz durch.

Mit Hilfe der Schlagadern (Arterien) transportiert unser Herz das Blut in alle Teile des Körpers. Die Hauptaufgabe des Venensystems ist der Rücktransport des Blutes zum Herzen. Bis zu 7.000 Liter Blut kommen am Tag zusammen, die die Venen zurückbefördern. Im Gegensatz zu den Arterien verfügen die Venen über eine entscheidende Besonderheit: So genannte Venenklappen, die „herzwärts“ in den Innenraum der Venen ragen, verhindern den Rückfluss des Blutes. Wird das Blut in Richtung Herz transportiert, öffnen sich die Klappen. Lässt der Druck nach oben nach, klappen sie zu, und ein Rückfluss in umgekehrter Richtung ist nicht möglich. Die Funktion ist nur gewährleistet, wenn die Venenklappen richtig schließen. Ist dies nicht der Fall, wird das Blut nicht etappenweise zurückgehalten, sondern fließt wieder nach unten und staut sich in den Venen. Es entstehen Krampfadern. Insbesondere die Beinvenen leisten harte Arbeit, weil sie die Schwerkraft überwinden müssen, damit das Blut von unten nach oben fließen kann. Unterstützt werden sie von drei Pumpen, die in rhythmischen Kontraktionen arbeiten. Venen, die zwischen zwei Muskeln liegen, erhalten von der Muskelpumpe Hilfe. Sobald sich die Muskeln anspannen, wird Blut zum Herzen hinauf gepresst. Sind die Muskeln entspannt, fließt weiteres Blut von unten nach. Beim Ausatmen lässt die Zwerchfellpumpe einen Unterdruck im Bauchraum entstehen. Dieser Unterdruck saugt das Blut aus den Beinen an. Die Arterienpumpe nutzt die Pulswellen der Arterien. Dabei wird das Blut durch die rhythmischen Bewegungen zum Herzen gepresst.

Links: Streichen Sie abwechselnd mit dem Fußrücken langsam von unten nach oben über die jeweils andere Wade. 15-mal.

Links: Heben Sie abwechselnd im Stand die Fußspitzen und die Fersen an. 20-mal.

FOTOS AUF DEN SEITEN 32 UND 33: DPNY/PERE COLOM

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Untersuchungen von Krampfadern Zur Untersuchung von Krampfadern stehen den Ärzten nicht-invasive (nichteindringende) und invasive (eindringende) Verfahren zur Verfügung. Welche Methode zur Untersuchung eingesetzt wird, hängt vom Arzt oder der Klinik und von den Beschwerden des Patienten ab.

Nicht-invasive Verfahren sind für den Patienten schmerzlos und nicht belastend. Folgende Methoden werden u. a. unterschieden. Beim Gefäßultraschall können Venen mit Hilfe von Ultraschall bildlich dargestellt werden (B-Bild-Methode). Es besteht auch die Möglichkeit zur Messung der Strömungsrichtung des Blutes (Dopplersonographie). Das Verfahren wird eingesetzt, um erweiterte Venen und verschlussunfähige Venenklappen aufzuspüren und darzustellen. Können mit einem Gerät sowohl B-Bild-Methode als auch Dopplersonographie durchgeführt werden, dann bezeichnet man das als Duplexsonographie. Diese Methode gilt als besonders zuverlässig, vielseitig und kostengünstig. Für die Lichtreflexrheographie (LRR) wird eine Sonde mit einem Fotosensor auf die Unterschenkelinnenseite des sitzenden Patienten geklebt. Während eines Zeitraums von 10 Sekunden hebt der Patient achtmal die Fußspitze an. So wird die Wadenmuskelpumpe aktiviert. Es kommt zu einer Entleerung der kleinen Hautvenen im Unterschenkel. Nach Durchführung der Übung füllen sich die Hautvenen wieder mit Blut. Mit Hilfe der Sonde, die Infrarotstrahlen aussendet, wird die Zeit gemessen, in der sich die Venen wieder füllen. Anhand einer grafischen Darstellung ist der Arzt in der Lage, die Funktion der Venenklappen zu beurteilen. Bei der Venenverschlussplethysmographie können Volumenänderungen bestimmt werden. Dem Patienten, der sich für die Untersuchung in Rückenlage befindet, werden an beiden Seiten oberhalb des Abschnittes, in dem die Volumenänderung gemessen werden soll, Blutdruckmanschetten befestigt. Beim Aufpumpen und beim Luftablassen der Manschetten messen spezielle Sensoren die Zu- bzw. Abnahme des Volumens in dem entsprechenden Gliedmaßenabschnitt. Auf diese Weise lassen sich „Hindernisse“ in den Venen aufspüren.

Invasive Verfahren Im Gegensatz zu den nicht-invasiven Verfahren sind die invasiven Methoden mit einer leichten Belastung für den Patienten verbunden. Für die Röntgenkontrastmitteldarstellung wird zunächst ein Kontrastmittel in die Venen gespritzt. Anschließend kann der Arzt mit einem Röntgengerät den Fluss des Kontrastmittels verfolgen und Hindernisse in den tiefen Venen diagnostizieren. Vor der Phlebodynamometrie wird eine Vene am Fußrücken punktiert. Danach wird der Venendruck im Stehen und nach Betätigung der Wadenmuskelpumpe (durch 20 Zehenstände in 40 Sekunden) mit Hilfe eines Druckwandlers gemessen. Dieses Verfahren eignet sich zur Messung von Abfluss-Störungen in den Venen. Es liefert gute Aussagen über die Venenfunktionen, ist aber sehr aufwendig und für eine Frühdiagnose einer tiefen Beinthrombose nicht geeignet.

Behandlungsmethoden Bevor Sie Krampfadern und Venenleiden behandeln lassen, sollten Sie unbedingt täglich spezielle Venen-Gymnastik machen, mit denen Sie Ihren Beinen oftmals schon helfen können. Auch Cremes oder Kapseln mit Roßkastanien-Extrakten sind empfehlenswert, weil sie die Venenwandspannung positiv beeinflussen und die Fließeigenschaften des Blutes verbessern. Kommen Sie um eine Behandlung durch den Arzt nicht herum, dann stehen Ihnen die folgenden Methoden zur Auswahl.

Verödung Anwendungsgebiet: Die Verödungsbehandlung eignet sich für die Beseitigung kleiner, oberflächlicher Krampfadern. Technik: Durch Einspritzen eines Verödungsmittels in die erkrankte Vene wird eine Entzündungsreaktion ausgelöst. Es kommt zu Blutgerinnseln, die die Gefäßhäute miteinander verkleben.

Nehmen Sie einen stabilen Hocker oder Stuhl zu Hilfe, auf dem Sie mit geradem Rücken und geschlossenen Beinen sitzen können. Links: Stellen Sie beide Füße gleichzeitig auf die Zehenspitzen, und senken Sie sie anschließend wieder ab. 15- 20-mal.

Links: Halten Sie sich mit beiden Händen an der hinteren Hockerkante fest, und lehnen Sie den Oberkörper ein wenig zurück. Stoßen Sie die Beine vom Boden ab, und stellen Sie sie langsam wieder auf. 15- 20-mal.

Rechts: Stellen Sie sich aufrecht hin, und stützen Sie die Hände in den Hüften ab. Stellen Sie dann abwechselnd den rechten und den linken Fuß auf die Zehenspitze und wieder zurück. 20-mal.

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Das Blut kann nicht mehr fließen, und die Vene wird mit der Zeit in weiches Bindegewebe umgewandelt. Im Anschluss an die Verödungsbehandlung muss der Patient mehrere Stunden bis Wochen einen Kompressionsverband tragen. Vorteile: Für die Behandlung ist eine Operation nicht erforderlich. Außerdem ist sie nahezu schmerzfrei und relativ gefahrlos, und sie liefert gute Erfolge. Nachteile: Beim Veröden können Komplikationen auftreten, wie z. B. allergische Reaktionen, bräunliche Hautverfärbungen, kleinere Venenerweiterungen und in seltenen Fällen auch Hautgeschwüre, wenn das Verödungsmittel versehentlich nicht in die Vene, sondern in umliegendes Gewebe gerät.

Venen-Stripping Anwendungsgebiet: Venen-Stripping ist zwar die älteste Methode zum Behandeln von Krampfadern, aber auch die am meisten angewendete Operationstechnik. Sie eignet sich für große Krampfadern an den Stammvenen. Technik: Durch einen kleinen Schnitt am Knöchel führt der Arzt eine biegsame Sonde in die erkrankte Vene. Am anderen

Ende, etwa in der Leistengegend, wird ein weiterer Schnitt benötigt; so kann der Sonde ein Metallkopf aufgeschraubt werden. Der Durchmesser des Kopfes muss ein wenig größer sein als der der Vene. Anschließend kann der Arzt das kranke Gefäß zum Knöchel hin herausziehen. Vorteile: Stripping ist für den Arzt leicht erlernbar und gilt daher als sehr sicher für den Patienten. Außerdem wird mit dieser Technik der komplette erkrankte Gefäßabschnitt entfernt, so dass an dieser Stelle keine neuen Krampfadern entstehen können. Nachteile: Die Operation wird entweder mit Voll- oder mit Rückenmarksnarkose durchgeführt. Außerdem werden mehrere Schnitte getätigt. Durch mögliche Verletzungen des Untergewebes können Blutergüsse auftreten.

CHIVA Anwendungsgebiet: Diese Operationsmethode kann für alle Krampfadern eingesetzt werden. Technik: CHIVA wurde bereits in den 80er Jahren in Frankreich entwickelt und seitdem überwiegend in den Mittelmeerländern eingesetzt. Erst seit kurzem und ganz

Links: Stellen Sie sich aufrecht hin, und legen Sie die Hände locker auf die Hüften. Wechseln Sie dann in rascher Folge von den Zehenspitzen zu den Fersen. 15- 20-mal.

allmählich etabliert sich die Methode auch in Deutschland. Im Gegensatz zum Stripping etwa verbleibt die Krampfader bei der CHIVA-Behandlung im Bein. Sie wird lediglich „inaktiviert“, d. h., der Arzt nimmt sie nur aus dem Blutkreislauf. Unmittelbar vor der Operation sucht der Chirurg per Duplexsonographie die Punkte an den Krampfadern, an denen das Blut rückwärts zu fließen beginnt. Während des Eingriffs werden dann an diesen Stellen winzige Schnitte gemacht, durch die der Arzt die Vene hervorzieht; mit einem chirurgischen Faden schnürt er sie ab, und lässt sie anschließend wieder in das Bein ein. Weil die Venen danach nicht mehr durch den Blutrückfluss belastet werden, bilden sich die Krampfadern nach einigen Wochen zurück und werden wieder so dünn, wie sie vor dem Leiden waren. Vorteile: Langjährige Beobachtungen zeigen, dass die Ergebnisse verglichen mit herkömmlichen Verfahren bedeutend besser sind und wesentlich weniger Komplikationen hervorrufen. Für den ambulanten Eingriff ist nur eine örtliche Betäubung erforderlich – besonders schonend für den Körper. In der Regel kann der Patient bereits einen Tag nach der Behandlung wieder seinen gewohnten Tätigkeiten nachgehen. Nachteile: Die Kosten, die sich auf 500 bis 600 Euro belaufen, müssen vom Patienten selbst getragen werden.

Links: Legen Sie sich auf den Rücken, ein weiches Kissen unter dem Kopf. Die Arme liegen flach neben dem Körper. Heben Sie die Beine aus der Hüfte heraus an, und fahren Sie in der Luft etwa 30 Sekunden „Rad“.

FOTOS AUF DER SEITE 34: DPNY/PERE COLOM

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Fotowettbewerb Neue fotografische Beweise des Vertrauens unserer Leser in Nobilin Q10. Vielen Dank dafür!

en n n i w Ge Sie mit 10 ! Q n i Nobil

2. Platz

1. Platz

Liebe Leser, Sie sehen selbst: Wir konnten uns mal wieder nicht entscheiden, so viele schöne Einsendungen haben wir von Ihnen bekommen. Da mussten wir den 3. Platz sogar zweimal vergeben. Leider war nicht genug Platz für alle! Deswegen hier unser Dank an alle Leser, die uns mit ihren Fotos erfreut haben und diesmal leider nicht mit dabei sind.

„Mit fünfundsiebzig gehts nicht mehr ganz so spritzig. Doch dank Nobilin Q zehn kann ich noch auf dem Kopfe stehn!“ Das hat sich Rudi Camen, auf dem Kopf stehend, schön zusammengereimt. Bravo! 2. Platz. Doch nicht in jedem Fall zur Nachahmung empfohlen!

„Mit 58 Jahren dank Nobilin Q10 und dem Plus an Mineralien Meister im Deutschen Langstreckencup für Motorräder im Jahr 2001: Heiner Brieden, schneller denn je, gegen eine im Schnitt 30 Jahre jüngere Konkurrenz.“ Dieser Eigendarstellung ist schlicht nichts mehr hinzuzufügen – außer dem ersten Preis in unserem Fotowettbewerb!

Der MEDICOM-Einkaufsgutschein im Wert von 75,– € für den 1. Preis geht an Herrn Brieden aus Nottuln. Den 2. Preis, einen MEDICOM-Gutschein über 50,– €, bekommt Herr Camen aus Springe. Die beiden 3. Preise, jeweils einen MEDICOM-Gutschein über 25,– €, bekommen Herr Diedrich aus Wulften und Herr und Frau Brune aus Olsberg.

Teilnahmebedingungen 3. Platz

Bitte schicken Sie Ihre Fotos an Medicom Pharma AG Kennwort „Fotowettbewerb“ Sedemünder 2, Altenhagen I 31832 Springe

3. Platz

„Ist Nobilin-Premium im Spiel – bedeutet mir das Wandern viel.“ Das sieht man Frau Hildegard Brune (68) auch ohne Sprechblase wirklich an. „Fit wie ein Turnschuh“ sei die Gattin, schreibt Herr Brune. Und weiter: „Wir nehmen seit Jahren Ihre Vitalstoffpräparate und kennen bislang noch keine ,Alters-Weh-Wehchen‘. Erkältung und Grippe sind für uns Fremdwörter.“ Herzlichen Glückwunsch!

Enkelin Nadine hat es im zarten Babyalter schon faustdick hinter den Ohren. Hier bei der Erteilung unschätzbarer Ratschläge fotografisch festgehalten. Dafür und für die liebevoll gestaltete Karte sagen wir Dankeschön – und belohnen beide mit dem 3. Platz.

Einsendeschluss für den nächsten Fotowettbewerb mit Nobilin Q10 ist der 31. Oktober 2002. Bitte schicken Sie keine Originale, da wir diese aus organisatorischen Gründen nicht zurückschicken können. Mit der Einsendung erklären Sie automatisch Ihr Einverständnis für eine Veröffentlichung in der MEDICOM. Die Gewinnerfotos erscheinen in der Ausgabe 22. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter der Medicom Pharma AG und deren Angehörige dürfen leider nicht teilnehmen.

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Liebe MEDICOM-Leser, möchten Sie kritisch oder zustimmend zu einzelnen Themen im Heft Stellung nehmen? Oder interessante Tipps zum Thema „gesund werden – gesund bleiben“ an andere Leser weitergeben? Dann schreiben Sie uns! Unsere Anschrift lautet: MEDICOM-Redaktion, Sedemünder 2, Altenhagen I, 31832 Springe.

(MEDICOM 19, März 2002) Ich habe mich sehr intensiv mit Ihrem Titelthema „Angst“ auseinander gesetzt. Besonders begeistert hat mich Ihre Erklärung zur „Angst vor bedrohlichen Situationen“ und die daraus resultierende, „Einstellung des Körpers“ auf diese Situation. Auch interessant fand ich die Schilderung des Unterschiedes zwischen Angst und Furcht. Ich gebe Ihnen Recht, dass bei Angst vor bestimmten Ereignissen (z. B. vor Überfällen) nicht nur der Körper reagiert, sondern der Mensch selbst sich durch Vorbeugung schützen

kann. Ich glaube zudem, dass Sie mit der ausführlichen Behandlung dieses Themas vielen Kunden geholfen haben, nicht nur mit der individuellen Angst besser umgehen zu können, sondern sie auch besser zu verstehen. Deshalb bin ich überzeugt, dass Sie auch in Zukunft noch viele interessante und nützliche Themen in Ihren Gesundheitsratgeber aufnehmen werden. M. Meßner, Dresden Sehr geehrter Herr Meßner, Danke für Ihr Lob und für den ausführlichen Leserbrief, den wir aus Platzgründen leider nicht in voller Länge abdrucken

Impressum Herausgeber:

Verlag, Redaktion, Gestaltung: Druck:

Medicom Pharma AG Sedemünder 2, Altenhagen I 31832 Springe Tel. (0 50 41) 78-0 Fax (0 50 41) 78-11 69

DPNY communications Eller repro+druck

„MEDICOM“ ist eine Kundenzeitschrift der Medicom Pharma AG; sie erscheint fünfmal jährlich in einer Auflage von 420.000 Exemplaren. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.

§

Wir behalten uns vor, Leserbriefe zu kürzen. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Illustrationen kann keine Haftung übernommen werden.

Vitalstoff-Rezept Zubereitung Die Zwiebel schälen und fein würfeln. In einem Topf mit Pflanzenöl andünsten, Kreuzkümmel und Kurkuma einrühren.

Einen knappen Liter Gemüsebrühe sowie die Kichererbsen zufügen und zugedeckt 30 Minuten garen. Inzwischen die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Apfelstücke würfeln. Zu den Kichererbsen geben. Noch 3 Minuten köcheln lassen und mit dem Pürierstab des Handrührgerätes zerkleinern. Je nach Sämigkeit die restliche Brühe zufügen. Den Frischkäse unterrühren und mit der gehackten Petersilie bestreuen. TIPP: Als Beilage passt knuspriges Roggenbaguette. Getrocknete Kichererbsen sollten zuvor über Nacht eingeweicht werden.

FOTO: DPNY

Kichererbsen (aus der Dose) 250 ml Wasser 100 g fettreduzierter Frischkäse 1 große Zwiebel 1 EL Pflanzenöl 3 TL Kreuzkümmel (Cumin, ganz grob gestoßen) 1 Prise Kurkuma 1l Gemüsebrühe 2 große Äpfel 2 Bund glatte Petersilie

Nährwertangaben

§

(Für 5 Portionen)

375 g

§

Kichererbsensuppe

Zutaten

(Pro Portion) Energie Eiweiß Fett Kohlenhydrate Ballaststoffe

§

Angst

§

Leserbriefe

konnten. In der Tat haben Sie die Absicht unseres Artikels gut zusammengefasst, nämlich durch verständliche Erklärungen des Gefühls der Angst die Angst zu nehmen. Zu Ihrer Bemerkung, sich vor beänstigenden Situationen schützen zu können: Das können wir nur bedingt empfehlen – tatsächlich ist die Konfrontation mit einer beängstigenden Situation (sofern die Angst nicht wirklich berechtigt ist) grundsätzlich eher hilfreich. Oft tritt nämlich das beänstigende Ergebnis gar nicht ein - und die Angst ist besiegt.

230 kcal 8,2 g 9,6 g 24,0 g 5,3 g

Vitamin B1, B2, B6 0,2 mg Vitamin C 11,0 mg Vitamin E 3,8 mg Magnesium 51,0 mg Calcium 93,0 mg Folsäure 13,0 µg Cholesterin 7,5 mg


1. Preis: Eine Flußkreuzfahrt mit der „Donauprinzessin“

Kreuzworträtsel

Lösung:

Liebe Rätselfreunde, diesmal versteckt sich hinter unserem Lösungswort etwas mit viel gesundem Inhalt. Mehr wird nicht verraten! Um beim Gewinnspiel mitmachen zu können, tragen Sie die Buchstaben in den nummerierten Feldern in der richtigen Reihenfolge ein. 1. Preis: eine 7-tägige Flußkreuzfahrt auf der Donau für 2 Personen mit der „Donauprinzessin“ 2. bis 4. Preis: je ein GU-Ratgeber „Akupressur. Heilung auf den Punkt gebracht.“

Lösungen aus dem Dezember-Heft

Und so können Sie gewinnen Haben Sie das richtige Lösungswort? Dann schreiben Sie es auf eine Postkarte, und schicken Sie diese an: MEDICOM-Redaktion, Stichwort: „Preisrätsel“, Sedemünder 2, Altenhagen I, 31832 Springe. Einsendeschluss ist der 31.08.2002 (Datum des Poststempels). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter der Medicom Pharma AG und deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen. S C H O N

G E W U S S T ?

Warum wird Milch bei Gewitter sauer? Erinnern Sie sich noch? Sobald ein Gewitter im Anmarsch war, hat unsere Oma immer schnell die Milch kalt gestellt. Und auch heute achten wir darauf, dass sie dann schön kühl gelagert wird. Die Wetterumstellung führt nämlich dazu, dass die Milch sauer wird. Der Grund dafür liegt aber nicht – wie häufig vermutet – im Donnern und Blitzen. Vor einem Gewitter herrscht besonders feuchtwarme Luft. Dies ist die Ursache dafür, dass sich die säure-

produzierenden Bakterien in der Milch wesentlich stärker vermehren. Die Bakterien wiederum spalten den Milchzucker zunehmend in Milchsäure. Der Säuregrad steigt, die Milch „stockt“ und nimmt einen säuerlichen Geruch an. Dass das Gewitter an sich Schuld am Umschlagen der Milch hat, ist nur ein Aberglaube.


Wer täglich alles darf auch mal

gibt, was nehmen.

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Haben Sie Fragen zur Ernährung oder zu den 33 MEDICOMProdukten? Sie erreichen die MEDICOM Kundenberatung von Montag bis Samstag von 8.00 bis 22.00 Uhr unter der gebührenfreien Telefonnummer. Natürlich nimmt unsere Kundenberatung auch Ihre Bestellung telefonisch entgegen.

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MEDICOM Magazin – Prävention , Krankheit schützen statt Krankheit bekämpfen