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AKTUELLE GESUNDHEITS-INFORMATIONEN FÜR KUNDEN DER MEDICOM PHARMA AG . 15. Ausgabe, Mai 2001

Neues aus der Forschung

Gesundheit und Recht

Herceptin:

Partnervermittlung -

FOTO: DPNY

eine präzise Waffe gegen den Brustkrebs

der sichere Weg zum Glück zu zweit?

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Ihre Gesundheit ist unsere Aufgabe


aben Sie auch das Gefühl, dass im Frühling alles leichter geht? Als würde die Sonne die Probleme vertreiben, die noch im Winter dagewesen sind.

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Der Wechsel der Jahreszeiten und die Abfolge der Jahre gehen jedoch nicht spurlos an allen Menschen vorüber; manchen erscheinen die weiteren Aussichten „wenig heiter“. Häufig ist es auch die Ungewissheit darüber, was danach kommt, und der Gedanke daran lässt oft unangenehme Gefühle aufkommen. Ab Seite 20 informieren wir Sie über mögliche körperliche und seelische Auswirkungen der Wechseljahre auf Männer und Frauen. Wie Sie von dieser Lebensphase auch profitieren können und was sich gegen Beschwerden unternehmen lässt, haben wir im Beitrag „Wechseljahre: Und was kommt dann?“ für Sie zusammengestellt. I

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Den Lebensweg zu zweit zu gehen, das ist eine schöne Vorstellung — doch manchmal fehlt der geeignete Partner. In der Rubrik „Gesundheit und Recht“ geben wir Tipps zum Umgang mit Partnervermittlungen. Den Richtigen oder die Richtige finden Sie nicht im Traum? Aber vielleicht finden Sie Antworten auf vieles andere. Was Ihre Träume Ihnen sagen können, verraten wir Ihnen ab Seite 30. Ein neues Brustkrebsmedikament steht im Zentrum unseres Beitrags in „Neues aus der Forschung“. Eine Brustkrebs-Patientin mit hoher medizinischer Kompetenz, die Buchautorin Ursula Goldmann-Posch, berichtet über ihre Erfahrungen mit dem Wirkstoff. Wir hoffen, mit unseren Themen auch im Jahr 2001 wieder Ihr Interesse getroffen zu haben.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihre

Petra Wons Vorstand der Medicom Pharma AG

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Kurzmeldungen Neuer Impfstoff gegen AIDS im Test Vitalstoff-Empfehlungen bei Nachwuchsplanung Fast jeder zweite Deutsche hat Übergewicht

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Gesundheit & Recht Liebesgarantie per Kartei? Partnervermittlung — der sichere Weg zum Glück zu zweit? 10 Neues aus der Forschung Herceptin: eine präzise Waffe gegen den Brustkrebs Interview mit der Vorsitzenden der Brustkrebsinitiative „mamazone“ MEDICOM informiert Nicht alles ist Gold, was glänzt Titelthema Wechseljahre: Und was kommt dann? Was Männer und Frauen gegen mögliche Beschwerden tun können

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Körper & Seele Träume — Das „Nachtleben“ unseres Geistes

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Essen & Trinken Vitalstoff-Rezept: Kohlrouladen mit Tomatensoße

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Rubriken Editorial Impressum Fotowettbewerb Leserbriefe Rätselseite

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Gähnen verschafft Respekt ie meinen, Sie gähnen, weil Sie müde sind? Weit gefehlt! Das Entblößen der Zähne beim Gähnen ist — neuesten Forschungen zufolge — eine primitive Einschüchterungsgeste, eingesetzt, um andere dem eigenen Willen zu unterwerfen. Je näher uns andere Menschen stehen, desto schneller stimmen sie zu - und gähnen ebenfalls. Das hat der Psychologe James Anderson herausgefunden und damit das Geheimnis des Gähnens gelüftet. Gähnen ist ein Überrest eines primitiven Signals, etwas anderes tun zu wollen. Wie das Nachrichtenmagazin Focus und die Sunday Times in Bezug auf Andersons Forschungsergebnisse berichten, bereitet sich das Gehirn beim Gähnen auf neue Aktivitäten vor — deshalb gähnen Olympiasportler vor dem Wettkampf und Studenten vor einer Prüfung. Auch Fallschirmspringer gähnen vor dem Absprung. Seit hunderten von Jahren haben die Menschen über die Ursache des Gähnens nachgedacht. Die Theorien reichten von Sauerstoffmangel über das Erheischen von Aufmerksamkeit bis zum Reinigen der Lungen. Manche glaubten, man gähne, weil man gelangweilt sei — oder um Stress abzubauen. Angeblich sollten sogar die Rachenmandeln durch das Gähnen von Infektionen befreit werden. Die Beobachtung von Affen macht es jetzt offenbar: Wenn das Oberhaupt gähnt, gähnen die anderen Affen auch — aus Respekt vor ihm und seiner Entscheidung, nun etwas anderes tun zu wollen. Die Zustimmung ist es also, die gähnen ansteckend macht. Übrigens soll schon das Nachdenken und Lesen über Gähnen den Reflex auslösen. Stimmt´s? Müde? Zu wenig Sauerstoff? Falsch. Hier wird Macht demonstriert.

FOTO: INSTITUT PASTEUR/CNRI/OKAPIA

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HI-Virus in elektronenmikroskopischer und nachgefärbter Aufnahme.

Neuer Impfstoff gegen AIDS im Test A IDS wird bekanntlich vom HI-Virus ausgelöst. Das HIV ist sehr temperaturempfindlich: Außerhalb des Körpers geht es recht schnell zugrunde. Zudem gehört es zu den schwer übertragbaren Erregern, da es eine hohe Konzentration benötigt, um seine schädliche Wirkung entfalten zu können. Hoch konzentriert ist es besonders in Blut und Sperma enthalten, und deshalb besteht die größte Ansteckungsgefahr bei Geschlechtsverkehr ohne Kondom.

Gelangen HI-Viren in die Blutbahn, befallen sie die so genannten Helferzellen und vermehren sich in ihnen. Diese Helferzellen haben eine wichtige Funktion für unser Immunsystem. Der Körper wehrt sich gegen die Infektion, indem er Antikörper gegen die Viren bildet. Allerdings können die Antikörper nicht in die infizierten Helferzellen eindringen, sodass die HI-Viren am Leben bleiben. Durch die Infektion und die dadurch ausgelöste Irritation des Immunsystems kann es zu einer drastischen Verminderung der Helferzellen kommen. Folge: Die Abwehrkräfte schwinden nach und nach, bis das Immunsystem irgendwann derart geschwächt ist, dass sich bestimmte Infektionskrankheiten — so genannte „opportunistische Infektionen“ — und Tumore entwickeln können, die meist mit dem Tod der Betroffenen enden.

FOTO: FOTOCLIP

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Trotz aller Fortschritte in der Medizin ist AIDS nach wie vor noch nicht heilbar. Es gibt jedoch inzwischen eine Reihe von Medikamenten, die die Ausbreitung des HIV hemmen. Viele der opportunistischen Infektionen, die den angegriffenen Zustand des Immunsystems eines AidsKranken ausnutzen, werden heute erkannt und können behandelt werden. Ein Anlass zu Hoffnungen kommt möglicherweise aus den USA: Der dort ansässige Pharmakonzern Merck ist auf die Entwicklung von Medikamenten gegen AIDS spezialisiert. Bei Merck hatte man schon vor Jahren die Idee, einen Impfstoff gegen AIDS zu schaffen, der DNS-Teile des HIV enthält. In ersten Versuchen mit Affen wurden die Tiere mit dem neu entwickelten Wirkstoff geimpft und dann mit HIV infiziert. Erfreuliches Ergebnis: Acht Monate nach der Infektion war kein Ausbruch der Krankheit feststellbar — im Gegensatz zu einer Kontrollgruppe von sechs weiteren infizierten, aber nicht geimpften Affen, von denen vier im genannten Zeitraum starben. Seit Februar 2001 testet Merck den Impfstoff auch am Menschen. In den kommenden drei Jahren soll zunächst die Verträglichkeit überprüft werden; erst danach könne auch die Wirksamkeit untersucht werden. Merck hatte zunächst auf eine Ankündigung dieser Versuche verzichtet, um keine übertriebenen Hoffnungen zu wecken.


Bakterien erzeugen Adern aus Cellulose Chemiker und Mediziner der Universität Jena haben ein Verfahren zur Herstellung von Biomaterial entwickelt, das defekte Blutgefäße ersetzen kann. Die gut verträglichen Gewebeimplantate werden von Bakterien „maßangefertigt“. Der Bakterienstamm Acetobacter xylium stellt das Material in einer Nährlösung aus Traubenzucker her — entlang einer vorgegebenen Form. Bislang haben die Bakterien hauptsächlich kleine Schläuche hergestellt, die — so der Professor für organische und makromolekulare Che-

mie, Dieter Klemm — von der Form her an Maccaroni erinnern. Aber auch jede andere gewünschte Form ließe sich erstellen. Der Vorteil des BASYC — Bacterial synthesized cellose — genannten Stoffes ist seine gute Verträglichkeit. Bei den bisher verwendeten Teflon-Implantaten waren Abstoßungsreaktionen möglich. Erste Versuche mit Ratten offenbarten BASYC als vielversprechend. Es fand keine Abstoßung durch den Körper statt. Jetzt muss das Material noch am Menschen erprobt werden. Die gemeinsame Forschungsarbeit von Medizinern und Chemikern der Uni Jena wurde mit dem Thüringer Forschungspreis ausgezeichnet.

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Vitalstoff-Empfehlungen bei Nachwuchsplanung D

FOTO: DPNY

ass schwangere Frauen auf gesunde ken. Eine Hoffnung für unfruchtbare Ernährung achten sollten, leuchtet Männer steckt in Lycopin, einem in Toein. Aber auch die potenziellen Väter maten, Paprika und Trauben reichlich können bereits vor der Zeugung etwas vorhandenen Carotinoid, das die Körperfür die Gesundheit ihres zukünftigen zellen vor giftigen Sauerstoff-Radikalen Kindes tun — indem sie sich selbst schützt. Indische Wissenschaftler hatten gesund ernähren. Wie Erbeobachtet, dass bei zeugungsnährungswissenschaftler fähigen Männern eine an der Berkeley Univerhöhere Lycopinkonzensität Kalifornien kürztration in den Hoden lich herausfanden, vorhanden war als produzieren Mänbei unfruchtbaren. ner, die viel Obst Daraufhin wurund Gemüse esden in einer Stusen, Sperma in die 30 unfruchtgrößerer Menge bare Männer und von bessezwischen 23 rer Qualität. Der und 45 Jahren Grund hierfür ist über zwei Moder Gehalt an nate lang mit Folsäure, den Obst großen Mengen und Gemüse in hovon Lycopin verhem Maße besitzen. sorgt. Statistisch beDieses Vitamin hält die deutsam war die ErLycopin - enthalten vor Erbsubstanz im Sperma höhung von Anzahl und allen in Tomaten - macht müde Spermien munter gesund, wenn es in ausreiAktivität der Spermien, und chender Menge im Organismus nach Abschluss der Studie kam vorhanden ist. Je größer diese Menge es sogar zu sechs Schwangerschaften. zudem ist, desto mehr Samenflüssigkeit Es gibt noch einen weiteren Grund für wird produziert. Die Forscher vermuten, Männer, sich ausreichend mit Lycopin zu dass ein Folsäuremangel die Erbsubstanz versorgen. Zahlreiche Untersuchungen der Spermien derart verändern kann, belegen, dass das Carotinoid aus der Todass die Kinder später an Krebs erkranmate dem Prostata-Krebs vorbeugen kann.

AUS DER NATUR

MEDICOM-TIPP

Borretsch - schon bei den Römern bewährt n der römischen Antike glaubte man, dass Borretsch die Sinne des Menschen erheitern könne. Die Pflanze mit dem botanischen Namen Borago officinalis war aber auch in der Volksmedizin beliebt. Sie diente als Arznei bei Nervosität, Stress, Depressionen, Darmbeschwerden, Menstruationsproblemen und Kater. Die Heimat der auch Gurkenkraut genannten Pflanze ist das östliche Mittelmeer — sie braucht also viel Sonne, damit sie ihre Höhe von 50-100 cm erreichen kann. Für die Aufzucht im Topf empfiehlt sich daher der Balkon. Borretsch ist stark behaart und bildet verzweigte Stengel mit ovalen, fleischigen Blättern und blauen Blüten; seine Kultur überdauert ein Jahr und vermehrt sich durch Aussaat, die Blüte dauert von Mai bis Oktober. An Inhaltsstoffen bildet Borretsch ätherische Öle sowie Gerb- und Schleimstoffe, diese sollen im menschlichen Körper wassertreibend, blutreinigend, leicht abführend, nervenstärkend und stimmungsanregend wirken. Wertvoll ist das aus Borretsch gewonnene Öl, weil es bis zu 24 % an Gamma-Linolensäure enthält — viel mehr als das Öl der Nachtkerze oder des Schwarzkümmels. Gamma-Linolensäure ist eine Fettsäure, aus der im Körper Eicosanoide gebildet werden. Diese Gewebshormone erfüllen im Körper vielfältige regulierende Aufgaben. Ausgehend von den verschiedenen Fettsäuren, aus denen Eicosanoide gebildet werden, besitzen diese unterschiedliche Wirkungen. Wenn die Nahrung durch Gamma-Linolensäure ergänzt wird, können diese regulierenden Prozesse positiv beeinflusst werden.

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Am gewichtigsten sind die Bundesländer Thüringen (54 % Übergewichtige) und Rheinland-Pfalz (48 % Übergewichtige). Leichtgewichtiger sind Hamburg (40 %), Berlin (41 %) und Bremen (42 %). Ein ebenfalls interessantes Ergebnis erbrachte die Befragung der 40- bis 65-Jährigen auf ihren Gesundheitszustand. Personen, die zum Zeitpunkt der Befragung angaben, krank zu sein, hatten zu 60 % Übergewicht. Die Deutschen essen immer noch viel zu fett. Das geht auch aus dem Ernährungsbericht 2000 der Bundesre-

Fast jeder zweite Deutsche hat Übergewicht Wie das Statistische Bundesamt am 20.12.2000 mitteilte, hatten im April 1999 etwa 47 % der erwachsenen Bundesbürger ab 18 Jahren Übergewicht. Stark übergewichtig waren 11 % der Deutschen. n der bisher umfassendsten Studie zu diesem Thema wurden 380. 000 Personen, also rund 0,5 % der Bevölkerung, nach ihrem Körpergewicht und ihrer Größe befragt. Die Feststellung des Übergewichts erfolgte mit dem so genannten Body Mass Index. Dieser Index wird errechnet, indem man das Körpergewicht (in kg) durch die Was berechnet Körpergröße (in Metern) zweider Body Mass mal teilt.

Index?

Übergewicht

leichtes Übergewicht

Berechnung des Body Mass Index (BMI) Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch zweimal Körpergröße in Metern gleich Body Mass Index

÷ Körpergewicht in Kilogramm

Körpergröße in Metern

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Untergewicht

80 kg

÷

1,75 m

÷

Geschlecht und Alter bleiben unberücksichtigt. Den höchsten Anteil an Übergewichtigen hat die Altersgruppe der 50- bis 70-Jährigen. In dieser Altersklasse waren 73 % der Männer und 59 % der Frauen übergewichtig. 18 % der Männer und 19 % der Frauen hatten starkes Übergewicht. Männer sind in allen Altersklassen häufiger übergewichtig als Frauen (56 % zu 39 %). Auch bei erheblichem Übergewicht führt das starke Geschlecht generell knapp vor den Frauen (12 % zu 11 %).

dass verwitwete (68 %) und verheiratete (67 %) Männer häufiger übergewichtig sind als geschiedene (57 %) oder ledige Männer (58 %); dass Personen mit Abitur oder Fachabitur (43 %) seltener übergewichtig sind als Menschen mit Hauptschulabschluss (61 %); dass Raucher (50 %) seltener übergewichtig sind als Nichtraucher (58 %) — jedoch ehemalige Raucher (65 %) und besonders männliche ehemalige Raucher (75 %) wiederum stärker vom Übergewicht betroffen sind als Menschen, die nie geraucht haben. Generell ist das Übergewicht in den neuen Bundesländern (50 %) weiter verbreitet als im früheren Bundesgebiet (46 %).

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BMI Body-Mass-Index

Beispiel: Mann, Gewicht 80 kg, Größe 1,75 m, BMI 26

Speziell bei der Gruppe der 40- bis 65-Jährigen zeigt sich,

Normalgewicht

=

÷ Körpergröße in Metern

1,75 m

=

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gierung hervor. Vor allem wird dem Bericht zufolge zu viel tierisches Fett gegessen. Der Alkoholkonsum ist zwar leicht rückläufig, übersteigt aber immer noch weit das empfohlene Maß. Positiv ist der Trend zu mehr Gemüse, Geflügel, Fisch und Joghurt. Die Versorgung mit Vitamin E und Folsäure ist dem Ernährungsbericht zufolge immer noch mangelhaft.

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uch Kinder werden immer dicker. „Der Anstieg ist alarmierend“, kommentiert Katrin Kromeyer-Hausschild vom Institut für Humangenetik und Anthropologie der Universität Jena. Die Hauptursache sieht die Expertin in fettreicher Kost und Bewegungsarmut.

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Ungesundes Essverhalten wird oft in der Kindheit erlernt.


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Kakao kann vor Arteriosklerose schützen euesten Untersuchungen zufolge kann — neben Rotwein und grünem Tee — auch Trinkschokolade vor der Erkrankung der Herzkranzgefäße schützen. Forscher der Universität von Kalifornien fanden in Tests heraus, dass bereits ein Becher Kakao die Aktivität der Thrombozyten verringert. Diese Blutplättchen fördern die Verstopfung der Blutgefäße, indem sie sich an beginnenden arteriosklerotischen Verletzungen festsetzen und dort verschiedene Wachstumsfaktoren aktivieren. So schreitet die Arterienverkalkung fort.

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Östrogen wirkt sich negativ auf den Orientierungssinn aus W ährend der Periode haben Frauen einen besseren Orientierungssinn. Dass Testosteron und Östrogen sich auf das räumliche Denken auswirken, ist bekannt. Neu ist die Beobachtung dieses Phänomens während der weiblichen Periode. Zu diesem Zeitpunkt sinkt der Östrogengehalt — das wirkt sich positiv aus auf Leistungen in Sachen Orientierung im Raum. Bio-Psychologen der Ruhr-Universität Bochum und der niederländischen Universität Utrecht ließen Frauen Aufgaben lösen, bei denen es auf das räumliche Vorstellungsvermögen ankam, und kontrollierten parallel in DreiTage-Intervallen die Hormonkonzentration

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im Blut. Ergebnis: Die Leistungen in der dreidimensionalen Orientierung waren zum Zeitpunkt der Periode (2. Zyklustag) besser als in der Phase nach dem Eisprung (22. Tag). In Tests mit Aufgaben im Bereich zweidimensionaler Orientierung fanden sich diese Unterschiede nicht. Zur Erläuterung: Zum Zeitpunkt der Menstruation ist der Testosteronspiegel erhöht, der Östrogenspiegel jedoch ist extrem niedrig. Männer haben ein besseres räumliches Vorstellungsvermögen, Frauen liegen in Punkto Sprache vorn. Das eine kann das andere gut ergänzen. Männer finden hin, und die Frauen fragen nach dem Weg.

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Vitamin-C-haltige Nahrung erhöht die Lebenserwartung Forscher der Universität Cambridge hatten im Bezirk Norfolk knapp 20. 000 Bürger im Alter zwischen 45 und 79 Jahren über vier Jahre hinweg beobachtet. Der Gesundheitszustand und die Lebensgewohnheiten der Teilnehmer dieser Studie wurden mit Hilfe von Fragebögen und klinischen Untersuchungen ermittelt. Des weiteren wurde die Konzentration von Vitamin C im Blutplasma gemessen. Je nach Konzentration wurden die Probanden daraufhin in eine von fünf gleich großen Gruppen eingeordnet. Bei Todesfällen wurden die Ursachen ermittelt und die bereits gemessenen Daten verglichen. Das Ergebnis dieser Studie wurde nun

kürzlich veröffentlicht: Je mehr Vitamin C im Blut nachzuweisen war, desto höher war auch die Chance, lange zu leben und dabei gesund zu bleiben. Von den Probanden mit den höchsten Vitamin-CWerten starben im Untersuchungszeitraum nur halb so viel im Vergleich zu denen, die die niedrigsten Werte aufwiesen. Bei Männern waren Herz-Kreislauferkrankungen um 70 % geringer, bei Frauen um 60 %. Diese Ergebnisse seien nach Auskunft der Forscher unabhängig von Alter, Blutdruck, Rauchen und Diabetes. Diese Studie sei jedoch kein Beweis dafür, dass Vitamin C allein lebensverlängernd wirkt; vielmehr sei davon auszugehen, dass Vitamin-C-haltige Nahrung insgesamt einen positiven Einfluss auf die Gesundheit hat, so die Erklärung der Wissenschaftler.

Für die positive Wirkung des Kakaos werden so genannte sekundäre Pflanzenstoffe der Kakaobohne verantwortlich gemacht. Diese sekundären Pflanzenstoffe, sind lange Zeit von der Wissenschaft wenig beachtete Inhaltsstoffe in pflanzlichen Nahrungsmitteln. Sie sind im Gegensatz zu den Vitaminen zwar nicht lebensnotwendig für den Menschen; jedoch werden immer neue positive Aus-wirkungen der sekundären Pflanzenstoffe auf die Gesundheit entdeckt. Dabei kann eine gesunde obstund gemüsereiche Ernährung mit vielen sekundären Pflanzenstoffen Zivilisationserkrankungen wie HerzKreislaufkrankheiten vorbeugen. Der moderne Mensch isst jedoch zu wenig Obst und Gemüse. In anderen Kulturen ist das Wissen über die Heilkräfte der Pflanzen weiter verbreitet. In Kolumbien zum Beispiel werden Kakaoblätter traditionell zur Behandlung von Herzkrankheiten verwendet. Auch mit hochwertigen Nahrungsergänzungen können Sie sich eine Extraportion dieser sekundären Pflanzenstoffe zuführen. Achten Sie hierbei besonders auch auf den Gehalt an Bioflavonoiden und Carotinoiden.

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Tödlicher Fußball Spannende Fußballspiele können für Männer vor dem Fernseher tödlich enden. Das haben niederländische Forscher herausgefunden. Aus der Studie, die im „British Medical Journal“ veröffentlicht wurde, geht hervor, dass die Aufregung vor dem Fernseher am 22.06.1996 vermutlich 14 Männer das Leben gekostet hat. Die niederländische Nationalmannschaft wurde an diesem Tag von der französischen geschlagen und schied aus der Europameisterschaft aus. Die Wissenschaftler der

Universität Utrecht verglichen die Anzahl der tödlichen Herzattacken dieses Tages mit der fünf Tage vor und nach dem Spiel sowie mit den Zahlen des 22.06.1995 und 1997. Ergebnis: Am Tag des Spieles starben 50 % niederländische Männer mehr am Herzinfakt. Die Sterblichkeit der Frauen hatte sich nicht erhöht. Verantwortlich für den Herztod der Fans ist den Forschern zufolge vor allem die hohe geistige Anspannung. Doch auch der übermäßige Alkoholgenuss, das reichhaltige Essen und das exzessive Rauchen stellen eine große Gefahr für Fußballfans vor dem Fernseher dar.

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Zuviel Alkohol, Zigaretten und fettes Essen machen männliche Fußballfans vor dem Fernseher anfällig für Herzattacken.

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Neue wissenschaftliche Erkenntnisse über:

Sushi gegen Karies

Sushi, Bier, Reis und Co.

Der scharfe grüne Meerrettich, den die Japaner zum Sushi servieren, schützt vor Karies. Das haben japanische Forscher herausgefunden. Die positive Wirkung des „Wasabi“ genannten Meerrettichs wird auf so genannte Isothiocyanate zurückgeführt. Die chemischen Substanzen sind Schwefelblausäure-Verbindungen, die das Bakterium Streptococcus mutans an der Vermehrung hindern. Der Streptococcus mutans verursacht Zahnkaries.

as nach einem guten Essen beim Japaner klingt, ist neuesten Forschungen zufolge zudem auch mehr als gesund. Auf dem internationalen Kongress Pacichem 2000 in Honolulu stellten internationale Forscher ihre interessanten Forschungsergebnisse vor, unter anderem zur heilsamen Wirkung von Sushi, Bier, Reis und Co. Auf der Fachtagung, die von der American Chemical Society organisiert wurde, wurden folgende Forschungsergebnisse präsentiert:

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Forscher aus Kanada und aus den USA fanden heraus, dass neben Wein auch Bier große Mengen an sekundären Pflanzenstoffen enthält, die antioxidativ wirken und auf diese Weise die Blutgefäße schützen. Der Genuss eines alkoholischen Getränks pro Tag reduziert das Risiko, an grauem Star oder an Arteriosklerose zu erkranken, um 50 %. Neben Bier und Wein enthalten auch Spirituosen, die in Holzfässern gelagert wurden, die so genannten Bioflavonoide. Das berichteten John Trevithick und Maurice Hirst von der Universität Ontario. Alkoholische Getränke reduzieren das Risiko für Gefäßschäden aber nur dann, wenn man sie in Maßen konsumiert.

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In Laborversuchen philippinischer Forscher hat der Saft der indianischen Maulbeere 89 % der Tuberkulosebakterien vernichtet. Die lateinisch als Morinda Citrifolia bezeichnete Beerenpflanze, die in Asien, Nordaustralien und auf Hawaii heimisch ist, wird auf Hawaii traditionell zur Therapie bei Tbc, Diabetes, Krebs und Herzkrankheiten verwendet. Die Forschungsergebnisse der University of Santo Tomas in Manila scheinen die hawaiianischen Heilmethoden zu bestätigen. FOTO: PHOTODISC

Bier kann grauem Star vorbeugen

Maulbeeren gegen Tbc

Sushi schmeckt gut, ist gesund und schützt sogar vor Zahnkaries.

Bereits drei oder vier alkoholische Getränke pro Tag lassen das Risiko, an grauen Star oder Arteriosklerose zu erkranken, wieder ansteigen.

Reis beugt Alzheimer vor Eine spezielle Zubereitungsweise kann einen Wirkstoff in dem ohnehin gesunden braunen Reis aktivieren, der Alzheimer vorbeugen kann. Er hemmt ein eiweißspaltendes Enzym, das bei der Entstehung der Krankheit eine Rolle spielt. Um in den Genuss dieses Stoffes zu gelangen, ist es — den japanischen Forschern zufolge — erforderlich, den Reis vor dem Kochen zu wässern und zum Keimen anzuregen.

Platin gegen Krebs Ein neuartiges Medikament, das besonders bei Eierstock-Krebs gut wirksam sein soll, stellten Forscher aus Virginia/USA vor. Das Medikament, das das Erbgut von Tumorzellen attackiert, trägt bislang noch den Codenamen BBR3464 und basiert auf dem Metall Platin.


DPNY

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Ihre Gesundheit ist unsere Aufgabe


FOTO: PHOTODISC

meist nur den Zweck, potenzielle Interessenten zu animieren, die angegebene Telefonnummer zu wählen. Was der jeweilige Anzeigentext oft verheimlicht, wird bei einem Anruf offenbar: Das Inserat hat eine Partneragentur geschaltet. Die abgebildete Person soll gar nicht vermittelt werden, sondern fungiert nur als Lockvogel. Fragt ein Interessent nach einer bestimmten Person, so ist diese angeblich schon vermittelt. Um das Interesse wachzuhalten, wird charmant, aber mit Nachdruck versprochen, dass es noch weitere Kandidaten von jenem Typus in der Kundenkartei gebe. Zu diesen könne der Kontakt nach vorhergehender Beratung gern hergestellt werden. Lässt sich ein Mensch mit all seinen Eigenschaften und Eigenheiten wirklich in ein Karteiraster pressen?

Liebesgarantie

per Kartei?

So verlockend das Angebot auch klingen mag, sich die Partnersuche mit der Hilfe von Partneragenturen und ihren Karteien zu erleichtern — in den seltensten Fällen können Partnervermittlungen die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen. Oft werden deren Kunden nur reich an der bitteren Erfahrung, dass die große Liebe auch für viel Geld nicht leichter zu finden ist. Zwar gibt es Menschen, die mit Hilfe einer Partnervermittlung den Partner fürs Leben finden konnten — doch dies dürften leider nur Ausnahmefälle sein.

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s gibt leider nur wenige Partnervermittlungen, die ein seriöses Angebot unterbreiten. Doch auch diese müssen sich eingestehen, dass die Vermittlungsquote für ihre Kunden sehr niedrig ist und dass sie sich daher treffender als Kennenlernagenturen bezeichnen sollten. Wer sich einer Agentur anvertrauen will, sollte dies nur nach penibelster Überprüfung tun, denn die Gefahr, auf einen Betrug hereinzufallen, ist leider recht groß. Hier erfahren Sie, worauf Sie besonders achten müssen. Sollten Sie schon einen Vermittlungsvertrag unterschrieben haben und ihn beenden wollen, erfahren Sie hier Grundsätzliches zur Rechtslage.

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Fotoinserate — können solche Augen lügen? In Zeitschriften erscheinen unter der Rubrik „Bekanntschaften“ oft Anzeigen mit Fotos von Personen, die so attraktiv sind, dass man unwillkürlich zweifelt, ob diese Leute wirklich den Kontaktversuch über eine Anzeige nötig haben. Trauen Sie solchen Inseraten nicht, denn diese haben Achtung! Entgegen dem Anschein ist manches Inserat nicht von privat aufgegeben. FOTO: PHOTODISC

Seien Sie auf der Hut Falls Sie sich auf einen solchen als „unverbindlich“ deklarierten Beratungstermin einlassen wollen, sind in jedem Fall Ruhe und gesunder Menschenverstand Ihrerseits gefragt. Prüfen Sie unbedingt das Kleingedruckte. Unterschreiben Sie nichts spontan und in blindem Vertrauen, sondern überschlafen Sie lieber Ihre Entscheidung. Bedenken Sie, dass ein Vertrag unter Umständen bis zu DM 7.000 kosten kann — für ein halbes Jahr! Überlegen Sie lieber zweimal, ob Ihnen die Dienste der Agentur wirklich so viel wert sind, denn die Praxis zeigt: Die meisten Menschen, die mit Partnervermittlungen zu tun hatten, wurden enttäuscht. Sie mussten einsehen, dass es sehr unrealistisch ist, den Traumpartner per Dienstleistung zu finden. Ein Mensch lässt sich im Raster einer Kartei eben nur grob charakterisieren, mag diese Kartei auch auf einem ausgeklügelten Fragebogen beruhen. Außerdem neigen manche dazu, in der Selbstdarstellung ein bisschen dicker aufzutragen, andere dagegen untertreiben lieber. Die Wahrheit kommt spätestens beim ersten Treffen an den Tag - und ist oft ernüchternd. Außerdem ist so mancher Vermittler gezwungen, Ihre Wünsche teilweise zu ignorieren: Sie suchen jemanden ausschließlich in Ihrer Stadt, doch mangels potenzieller Kandidaten in der Personenkartei werden Ihnen — soweit vorhanden — zunächst Personen aus dem nächsten Umkreis vermittelt. Im ungünstigsten Fall aber bleibt der Agentur nichts anderes übrig, als Telefonnummern von Leuten anzubieten, die von weither zu einem Treffen anreisen müssten.

Ihre Chancen bei einer Kündigung Wenn Sie einen bestehenden Vertrag kündigen wollen, dann wenden Sie sich


ausschließlich Adressen von gar nicht existierenden Personen erhielten. Gleiches gilt, wenn Ihnen der Kontakt zu Leuten vermittelt wurde, die mit der Agentur zusammenarbeiten und allein die Funktion ausüben, einen Kunden hinzuhalten, indem ein vereinbartes Treffen mit ihm immer wieder kurzfristig abgesagt wird. Der Trick ist: Irgendwann verliert der Kunde die Geduld und bittet um die nächste Adresse — und dann kann dieses Spiel so lange wieder von vorn beginnen, bis es der Kunde durchschaut.

Sie sind auf einen Vertrag während eines Hausbesuchs eingegangen und haben plötzlich Zweifel bekommen? Dann gilt wie in allen so genannten privaten Haustürgeschäften: Ihnen steht ab Vertragsabschluss eine einwöchige Frist zu, in der Sie überlegen können, ob Sie den Vertrag gelten lassen wollen oder nicht. Sie können innerhalb dieser Woche schriftlich kündigen — jedoch unbedingt per Einschreiben mit Rückschein, damit Sie das Einhalten dieser Frist belegen können.

Geld zurück? Garantiert! Partnervermittlung in eigener Regie: per Internet

Eine Partnervermittlung zu eröffnen ist sehr leicht, es bedarf nur eines Gewerbescheins. Eine Ausbildung ist nicht nachzuweisen, ebenso wenig ist ein amtliches Zertifikat zur Befähigung vorzuweisen. Vergleichen Sie unbedingt Leistungen und Preise der Anbieter. Wenn schon das Beratungsgespräch zu bezahlen ist: Lehnen Sie ab. Versuchen Sie, den Preis auf das niedrigste Ihnen bekannte Angebot zu drücken, und zahlen Sie niemals den Gesamtbetrag auf einmal, sondern unbedingt in Raten. Legen Sie vertraglich fest, wie viele Menschen Sie mindestens treffen wollen und welche Eigenschaften diese haben sollen. Eine seriöse Partnervermittlung erkennen Sie daran, dass sie auf Ihre Bedingungen eingeht. Dennoch: Viel Glück brauchen Sie auch dann. Wäre es nicht besser, Sie nehmen die Suche in die eigene Hand? Ihr Wunschpartner sollte sicherlich an ähnlichen Dingen interessiert sein wie Sie. Dann ist es sinnvoll, an Orten oder bei Gelegenheiten die Augen offen zu halten, wo Sie Ihren Interessen nachgehen können: Gehen Sie tanzen oder besuchen Sie einen Tai-Chi-Kurs; besuchen Sie Ausstellungen oder Autorenlesungen in Ihrer Umgebung; treten Sie einem Kegelclub oder Wanderverein bei.

So geht Ihnen jemand ins Netz:

die Suche per Internet D as Internet bietet Ihnen eine Fülle von kostenfreien Angeboten, die es Ihnen leicht machen, einen ersten Kontakt aufzunehmen. Sich dafür einen Computer zuzulegen, das ist sicherlich billiger als ein Partnervermittlungsvertrag — und den Computer können Sie zudem noch anderweitig nutzen. Wählen Sie solche InternetAnbieter, die Ihnen seriös erscheinen und die ihre Leistungen gratis offerieren. Interessant für Sie könnten auch spezielle Vermittlungen sein, die sich z. B. vorwiegend an Christen oder an hochgewachsene Menschen wenden. Die folgenden kostenlosen Seiten haben wir für Sie herausgesucht: www.spraydate.de; www.flirt-4u.de; www.single.de; www.diefreizeitbörse.de; christliche Vermittler: www.p-treff.de; www.genesis-zwei.de; und Vermittlung für große Menschen: www.langesingles.de.

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Am besten ist es, wenn Sie noch gar kein Honorar gezahlt haben, denn der Vermittler kann dies nicht einklagen. Haben Sie jedoch schon eine Rate oder gar den Gesamtbetrag bezahlt, so haben Sie auch dann noch gute Chancen. Lassen Sie sich nicht einschüchtern, wenn behauptet wird, dass schon nach einer Woche ein Großteil des Honorars der Agentur verbraucht sei für die Anfertigung von Persönlichkeitsanalysen und Videos, für Archivierung und Verwaltung. Eine Agentur darf bei der Vertragsauflösung nämlich nur den Teil Ihres Geldes einbehalten, der ihren tatsächlichen Aufwendungen entspricht. Dies können sein: Bürokosten, Abschreibungen, Anlaufkosten und der Gewinn, der auf die tatsächliche Laufzeit anteilig bezogen wurde. Mehr nicht. Ein Rechenbeispiel: Sie haben beispielsweise die vereinbarten DM 7.000 gezahlt, und nach einer Woche möchten Sie wieder kündigen. Dann können die genannten vier Posten einen Gesamtbetrag von höchstens DM 600 bis 700 ausmachen; man müsste Ihnen also mehr als DM 6.000 zurückerstatten. Das gesamte Honorar erhalten Sie, wenn Ihnen nach Vertragsabschluss noch kein Partnervorschlag gemacht wurde oder Sie

Falls Sie es trotzdem wagen wollen

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am besten an eine Verbraucherberatung oder — so deren Empfehlung — gleich an einen Anwalt. Lassen Sie sich über Ihre Rechte aufklären. Ihre Chancen stehen nämlich überaus gut. Rechtlich gesehen haben Sie bei der Partneragentur einen so genannten Dienstvertrag unterschrieben, der ein besonderes Vertrauensverhältnis zwischen den Vertragspartnern voraussetzt. Zweifelt der Kunde an der Vertrauenswürdigkeit, so darf er nach dem Gesetz jederzeit ohne Angabe von Gründen fristlos kündigen. Dies kann selbst im Kleingedruckten des Vertrages nicht ausgeschlossen werden.

Viel Spaß dabei und vor allem: viel Erfolg!

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1 = HER2 Rezeptor 2 = Zellkern mit HER2Erbinformation 3 = Boten-DNA

1 3 Zelle

2

Normale, gesunde Zelle HER2 positive Krebszelle HER2-Rezeptoren (1) sind die „Antennen“ der Zellen, die Wachstumsbefehle von außen aufnehmen. Diese Befehle werden an den Zellkern (2) weitergegeben, und derart stimuliert lößt dieser mit der Boten-DNA (3) das Wachstum aus. Links: Eine gesunde Zelle verfügt über wenige Rezeptoren, die Befehle weiterleiten. Rechts: HER2-positive Zellen verfügen über eine Vielzahl an „Antennen“, die Wachstumsbefehle an den Zellkern weiterleiten. Nicht jede Krebszelle ist HER2-positiv. Um das herauszufinden, muss ein spezieller Test durchgeführt werden. Links

3

Rechts

1 Rezeptor HER2 Links: ohne Herceptin Die Wachstumshormone (1) docken an den HER2Rezeptoren (2) an. Der Wachstumsbefehl wird an den Zellkern weitergegeben.

Herceptin: eine präzise Waffe gegen den Brustkrebs

Rechts: mit Herceptin Wie ein Korken setzt sich der Wirkstoff (3) auf die Rezeptoren (4) und blockiert sie so für die Wachstumshormone. Folge: Es werden keine Befehle an den Zellkern weitergegeben, und die Zelle wächst nicht so schnell.

Rund 47. 000 Frauen erkranken in Deutschland pro Jahr an Brustkrebs. Damit ist der Brustkrebs die häufigste Krebsart bei Frauen. Aber: Brustkrebs ist, wenn er früh erkannt wird, gut zu behandeln. Weiterhin ist die Früherkennung die beste Waffe gegen den Brustkrebs. Doch jetzt gibt es auch ein potentes Mittel gegen besonders aggressive Formen dieser Erkrankung.

W

arum es zu Mammakarzinomen (Mamma ist der medizinische Begriff für die Brust; Karzinom der für Krebs) kommt, weiß noch niemand genau. Darüber, wie Krebs entsteht, gibt es beinahe täglich neue Erkenntnisse. Die Entschlüsselung des menschlichen Genoms hat die Entwicklung neuer Medikamente wie Herceptin (Wirkstoff: Trastuzumab) enorm begünstigt. So konnten Mittel geschaffen werden, die ganz gezielt gegen den Krebs wirken können.

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Das Gefährlichste ist nicht der Krebs selbst; am gefährlichsten sind die Metastasen — kleine Tochtergeschwülste, die sich im Körper ausbreiten. Hier genau setzt das neue Medikament an und erhöht so die Überlebenschancen der Patientinnen um ein Vielfaches. Allerdings mit einer Einschränkung: Herceptin hilft nur bei einer bestimmten, sehr aggressiven Form des Brustkrebses mit einer besonderen Oberflächenstruktur. Diese Krebsform macht etwa ein Drittel der Erkrankungen aus.

4 2 Zellmembran

Zelle

Zellkern

So funktioniert Herceptin Bestimmte Krebszellen haben an ihrer Oberfläche „Empfangsstellen“ für Wachstumshormone (Rezeptor HER2), die die Zellteilung beschleunigen. Der Wirkstoff Trastuzumab des Medikaments Herceptin dockt an die „Empfangsstelle“ an und blockiert sie damit für die Wachstumshormone. Ergebnis: Der Tumor wächst langsamer und kann in manchen Fällen sogar zerstört werden. Außerdem werden die Zellen des Tumors durch die Behandlung mit Herceptin empfänglicher für eine Chemotherapie. Ob die Krebszellen eines Tumors auf Herceptin ansprechen, kann mit einem vorangehenden Test geklärt werden.

Was macht Herceptin so wirksam? Herceptin kann nur bei Tumoren mit so genannter HER2-Überexpression wirken, das heißt bei Tumoren mit Empfangsstellen für Wachstumshormone auf der GRAFIKEN AUF DEN SEITEN 12 UND 13: DPNY

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Oberfläche. Diese Tumore wachsen besonders schnell. Auch wenn Herceptin bei nur ca. 30 % der Tumore anwendbar ist, so ist es in diesem Bereich sehr gezielt wirksam. Es bekämpft den Krebs sozusagen mit seinen eigenen Waffen. Je nach Krebsart entstehen sehr schnell winzige Absiedelungen bösartiger Zellen, die Mikrometastasen genannt werden. Aus diesen Zellen können dann Metastasen erwachsen. Tragen die Mikrometastasen ihrerseits die Empfangsstellen für Wachstumshormone (Rezeptor HER2), kann Herceptin verhindern, dass aus ihnen Metastasen werden. Bei vorhandenen Metastasen kann der Wirkstoff das weitere Wachstum und neue Metastasen verhindern. Ideal ist die Behandlung mit dem Wirkstoff Trastuzumab (Medikament: Herceptin) in Zusammenhang mit einer Chemotherapie. Warum? Bei einer Chemotherapie werden alle Zellen, die sich im Zustand der Teilung befinden, abgetötet — auch die gesunden. Sie können, im Gegensatz zu den Krebszellen, jedoch wieder regeneriert werden. Allerdings befindet sich nicht jede Krebszelle zum Zeitpunkt der Therapie im Teilungszustand. So genannte „dormant cells“ (engl: schlafende Zellen) liegen sozusagen in der Ecke und schlafen, bis sie eines Tages aufwachen und sich zu teilen beginnen. Deshalb werden sie von einer Chemotherapie nicht mit erfasst. Haben diese Zellen aber die erforderlichen Empfangsstationen, so werden sie bei einer Therapie mit Herceptin ebenfalls getötet.

Wie wird Herceptin angewendet? Einmal in der Woche wird Herceptin beim Arzt oder im Krankenhaus in die Vene gespritzt. Die Behandlung gilt als sehr gut verträglich. Wird Herceptin als Monopräparat — also nicht in Kombination mit einer Chemotherapie — genommen, bleiben die typischen Nebenwirkungen einer Chemotherapie wie Haarausfall, Übelkeit und Erbrechen aus. Das macht die Behandlung für die Patientin erheblich angenehmer.

Studienergebnisse Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Herceptin im Zusammenwirken mit einer Chemotherapie die Lebensdauer der Patientinnen um 40 % gesteigert hat. Auch die alleinige Gabe des Medikaments hat bei der Hälfte der Teilnehmerinnen der Studie entweder zu einem Stillstand ihrer Erkrankung oder sogar zu einer Verkleinerung des Tumors geführt.

Ursula Goldmann-Posch: Der Knoten über meinem Herzen. Brustkrebs darf kein Todesurteil sein: Therapien und andere Hilfen. Die engagierte Mischung aus persönlicher Auseinandersetzung und fachlicher Information macht Mut, sich mit dem Thema Brustkrebs bzw. Krebs auseinander zu setzen, auch ohne selbst direkt betroffen zu sein. Zitat: „Seit drei Jahren kämpfe ich gegen meinen Krebs und kann doch mit ihm

rebszellen teilen sich in einem Zellverband (Bild 1). Eine besonders potente Zelle löst sich aus dem Verband (Bild 2) und dringt mit Hilfe Eiweiß auflösender Stoffe in Gefäßsysteme ein (Bild 3) und treibt durch den Körper. An geeigneter Stelle heftet sich die Zelle an der Gefäßwand an und zwängt sich erneut wieder hinaus (Bild 4). Die Zelle nistet sich nun im Gewebe an (Bild 5).

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mamazone - Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e. V., Max-Hempel-Str. 3, 86153 Augsburg Tel.: 08 21/31 04-1 79 Fax: 08 21/50 80-3 18 www.mamazone.de info@mamazone.de Persönliche Kontakte: Elisabeth Hantke Tel.: 0821/5080978 Elisabeth Glogger Tel.: 0821/553015, Fax: 0821/550455 Ursula Goldmann-Posch Tel.: 0821/3494548 p_ugoldmann@compuserve.com Rochepharma (vertreibt Herceptin) Kostenlose Info-Telefonnummer zu Herceptin: 0800 444 66 88

B U C H - T I P P

Wie Metastasen entstehen K

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I N F O / B E R A T U N G

leben. Manchmal mit Angst, immer häufiger ohne. Zurzeit gibt es eine Art Stillhalteabkommen zwischen uns: Ich habe nicht mit dem Krebs gerechnet, der Krebs hat nicht mit mir gerechnet“. Ursula GoldmannPosch: „Der Knoten über meinem Herzen“, Karl Blessing Verlag, 415 Seiten, 39,90 DM.

So wächst eine Zelle zum Tumor. Krebszellen wachsen (wie andere Zellen auch) durch Teilung. Es entstehen erst zwei, dann vier und dann acht Krebszellen. Je größer die Zelle, desto schneller ist das Wachstum. Erst nach ungefähr 30 Verdopplungsrunden wird der Tumor im Röntgenbild sichtbar. Das kann Monate oder Jahre dauern. Zu diesem Zeitpunkt besteht der Krebs bereits aus etwa einer Milliarde Zellen.

Zellen: 1 2 4 8 16 Teilungen: 1x 2 x 3 x 4 x

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1 Million 20 x

1 Milliarde 30 x

1 Trillion 40 x

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Interview mit der Vorsitzenden der Brustkrebsinitiative „mamazone“, Ursula Goldmann-Posch Frau Goldmann-Posch ist die Autorin des Buches „Der Knoten über meinem Herzen — Brustkrebs darf kein Todesurteil sein: Therapien und andere Hilfen“. Die Journalistin mit den Fachgebieten Medizin und Psychologie ist selbst an Brustkrebs erkrankt. MEDICOM: Frau Goldmann-Posch, Sie sind die Vorsitzende des Vereins „mamazone - Frauen und Forschung gegen Brustkrebs“. Was macht „mamazone“? Wird über Brustkrebs nicht genug geforscht? G.-P.: mamazone - Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V., Augsburg, unterscheidet sich von vielen anderen Brustkrebs-Initiativen dadurch, dass wir eine Gruppe - bestehend aus Patientinnen, gesunden Frauen und Forschern — sind, die dem Brustkrebs den Kampf ansagt. Die Kraft der Betroffenheit, der Solidarität und der wissenschaftlichen Erkenntnis wird bei uns zu einer einzigen Kraft gegen Brustkrebs gebündelt. Es geht einfach nicht so weiter, dass beispielsweise in Deutschland immer noch täglich 52 Frauen an dieser Krankheit sterben. MEDICOM: Sie leiden selbst an Brustkrebs und haben ein Buch darüber geschrieben, das eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit der Erkrankung ist. Warum gehen Sie damit an die Öffentlichkeit? Ist dies auch heute noch ein Tabuthema? G.-P.: Ja, Brustkrebs ist immer noch ein Tabuthema, aber auch ein Reizthema. Denn die Brust ist ein zentrales Symbol für das Nährende und das Weibliche. Brustkrebs ist daher ein massiver Angriff auf diese jahrhundertelang geltenden Symbolwerte. Mit meinem sehr persönlichen Buch, das zugleich auch ein informatives Sachbuch ist, wollte ich das Thema Brustkrebs aus der Sprachlosigkeit herausführen, es zur Sprache bringen. Ich wollte für die sprechen, die so sprechen würden, wenn sie es könnten. Ich wollte mein im Laufe der Jahre leidvoll erworbenes Wissen auch für andere verfügbar machen, andere, die — wie ich damals — bei null anfangen müssen. MEDICOM: Das kürzlich in Deutschland zugelassene Medikament Herceptin weckt große Hoffnungen, jetzt bestimmte Brustkrebsarten gezielt bekämpfen zu können. 14

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Sie nehmen es selbst. Wie sind Ihre Erfahrungen damit? G.-P.: Vor einem Jahr ergaben Laboruntersuchungen meines Blutes, dass ganz bestimmte Tumorzellen, die das Merkmal HER2 tragen, dabei sind, sich klammheimlich zum Zweitschlag zusammenzurotten. Es gibt inzwischen — allerdings noch experimentell — Tests, die eine solch ungute Entwicklung bereits im Blut erkennen lassen. Diese Werte stiegen bei mir immer höher, ohne dass Tochtergeschwülste im Röntgenbild sichtbar waren. Ich wollte nicht abwarten, bis es so weit gekommen wäre. Mein Arzt empfahl mir versuchsweise Herceptin. Die Werte fielen sofort, und ich wusste, ich bin auf dem richtigen Weg. MEDICOM: Untersuchungen zeigen, dass Herceptin die Lebensdauer von Patientinnen mit dieser bestimmten Tumorform deutlich verlängern kann. Im Moment wird Herceptin nur dann von der Kasse bezahlt, wenn sich bei der Patientin bereits so genannte Metastasen, also Tochtergeschwülste, gebildet haben. Sie selbst nehmen Herceptin, wie Sie sagen, in einer experimentellen, vorsorglichen Situation. Was bedeutet das? Ist das nicht sehr teuer? G.-P.: Leider orientieren sich Studien zunächst immer an den schwersten Fällen; nämlich an den Frauen, bei denen sich bereits Tochtergeschwülste gebildet haben. Das ist auch bei Herceptin der Fall. Doch ich wollte und konnte nicht warten, bis diese Studien ausgewertet sind. Da könnte ich ja bereits tot sein. Deshalb habe ich Herceptin so ausprobiert, wie es vermutlich erst in fünf Jahren allen jenen Frauen mit Brustkrebs gleich nach der Operation gegeben wird, die ein HER2-Zellmerkmal auf ihrem Brusttumor tragen: vorsorglich. Denn Herceptin wirkt nur dann, wenn es auch eine entsprechende Zielscheibe auf den Brustkrebszellen vorfindet, wo es landen und wirken kann. Ob eine Brustkrebspatientin HER2-positiv oder HER2-negativ ist, kann sie von Anfang an, gleich nach

der Operation, vom Pathologen durch einen Test am Knotengewebe feststellen lassen. Frauen, die HER2-positiv sind, sind stark rückfallgefährdet. Ich bin HER2-positiv. Deshalb habe ich das Geld für den Antikörper in mein Leben investiert und eben nicht in einen Urlaub oder in ein Auto. Die Kasse zahlt Herceptin zur Zeit nur, wenn Metastasen nachgewiesen sind und das Brustkrebsgewebe ausreichende Zellmerkmale gegen HER2 aufweist. MEDICOM: Andere europäische Länder sind in der Brustkrebserkennung und -behandlung Deutschland um Längen voraus. Was denken Sie, woran das liegt? G.-P.: Die Bereitschaft, in Deutschland klinische Studien durchzuführen und durch große Patientinnenzahlen schnell zu Ergebnissen zu kommen, ist zu gering. Das liegt aber nicht an den Patientinnen, sondern am Engagement, an der Zeit und an der Ausbildung der behandelnden Ärzte. Außerdem gibt es kein Früherkennungssystem für Brustkrebs in Deutschland. Das heißt: 80 % der deutschen Frauen entdecken ihre Brustknoten selbst. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, wo die Tumore bereits eine ungünstige Größe von über zwei Zentimetern im Durchmesser angenommen haben. Flächendeckende Reihenuntersuchungen in Deutschland nach den in Europa üblichen Qualitätskriterien könnten die Brustkrebssterblichkeit in Deutschland um 30 % senken. MEDICOM: Welchen Rat können Sie Frauen geben, die wie Sie ebenfalls an Brustkrebs erkrankt sind? G.-P.: Gesunden Frauen würde ich raten: Seien Sie besonders kritisch, wenn Sie zum Radiologen gehen. Verlangen Sie, dass Ihre Bilder noch von einem anderen Kollegen begutachtet werden. Brustkrebs ist eine Erkrankung des ganzen Menschen. Daher würde ich bereits erkrankten Frauen raten: Versuchen Sie, die Therapien der so genannten Schulmedizin mit den Erkenntnissen der Naturheilkunde zu vereinbaren. Seit fünf Jahren bemühe ich mich, diese beiden Denksysteme miteinander zu verbinden. Ich nutze die Erkenntnisse von Herceptin genauso wie die zahlreichen Nahrungsergänzungsmittel, die sekundäre Pflanzenstoffe, Spurenelemente und Vitamine enthalten. Frauen mit Brustkrebs sind genetisch so wackelig drauf, dass die normale Ernährung nicht genügt. Sie muss gezielt durch jeweils geeignete Nahrungsergänzungsmittel aufgefüllt werden. MEDICOM: Frau Goldmann-Posch, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.


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r t e i m r o f in

9. AUSGABE, MAI 2001

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INFORMATIONEN FÜR KUNDEN DER MEDICOM PHARMA AG

Nicht alles ist Gold, was glänzt Mit schöner Regelmäßigkeit tauchen pro Jahr auf den Werbeseiten von Zeitungen und Zeitschriften 2 bis 3 neue Substanzen auf, denen von den Anbietern fantastische Eigenschaften zugeschrieben werden. Wir beobachten diese Entwicklung natürlich seit geraumer Zeit und halten es für angebracht, Sie — unsere Kunden — über den wissenschaftlichen Hintergrund dieser Substanzen und Präparate zu unterrichten. Unsere Mitbewerber mögen uns verzeihen, doch wir möchten, dass unsere Kunden mit diesem wissenschaftlich überprüfbaren Wissen in der Hand selbst entscheiden können, ob sie den Aussagen zu besagten Präparaten Glauben schenken wollen oder nicht.

M

EDICOM bietet Ihnen nur wirklich sinnvolle, wissenschaftlich geprüfte Produkte. Denn wir scheuen weder Kosten noch Mühen, um unserem Motto

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„Ihre Gesundheit ist unsere Aufgabe“ gerecht zu werden. Nobilin Q10 ist beispielsweise die erste und bislang einzige Nahrungsergänzung, die das Prüfsiegel

des Instituts Fresenius tragen darf. In einem nicht nur langwierigen, sondern auch sehr kostspieligen Verfahren wird jede Lieferung von Nobilin Q10 vom Institut Fresenius überprüft und analysiert. Bei MEDICOM erhalten Sie eben nur Arzneimittel und Nahrungsergänzungen, die einen wesentlichen Beitrag zu Ihrer Gesundheit leisten können. Und das in bester Qualität zueinem vernünftigen Preis. Denn wir wollen, dass Gesundheit keine Frage des Geldes ist. Vielleicht haben Sie sich aber auch schon einmal gefragt, warum es bei MEDICOM bestimmte Produkte nicht gibt. Warum bietet MEDICOM zum Beispiel keine Apfelessig-Kapseln an? Wo man doch immer wieder las, dass damit angeblich wahre Wunder erreicht werden sollen. Die Antwort ist ganz einfach und liegt in unserer Firmenphilosophie begründet: Bei MEDICOM erhalten Sie nur Produkte mit nachgewiesener und plausibler Wirkung. Und keine teuren „Wundermittel“, die in Wirklichkeit gar keinen Nutzen bringen. Genau zu diesen gehören leider auch die viel gepriesenen Apfelessig-Kapseln. Doch nicht alles, was von anderen Herstellern angeboten wird, ist unsinnig und nutzlos. Aber oftmals gibt es einfach bessere Alternativen, die qualitativ hochwertiger sind. So finden Sie bei MEDICOM statt Nachtkerzen- oder Schwarzkümmel-Öl das wesentlich wertvollere Borretsch-Öl, das einen weitaus höheren Anteil an Gamma-Linolensäuren aufweist als die beiden anderen Öle. Damit Sie immer schnell und kompetent informiert sind, wollen wir Ihnen mit diesem Merkblatt mitteilen, welche

Viele „Wundermittel“ halten einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand.

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Produkte aus ernährungswissenschaftlicher Sicht unsinnig sind. Wir möchten Ihnen die wissenschaftlichen Hintergründe für die Entscheidung von MEDICOM mitteilen, bestimmte Produkte nicht zu verkaufen. Denn eines ist sicher: Qualität und Kundenzufriedenheit sind unser oberstes Ziel.

Glutathion

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lutathion ist eine Eiweißverbindung, die der Körper aus drei Aminosäuren herstellt. Es ist Bestandteil der Glutathion-Peroxidase, eines Enzyms, das zur Entgiftung des Körpers von Freien Radikalen notwendig ist. Allerdings gibt es keine ernst zu nehmenden wissenschaftlichen Untersuchungen, die belegen, dass die zusätzliche Gabe von Glutathion zu einer erhöhten Aktivität des Enzyms führt. Das heißt, durch die Einnahme von Glutathion wird der Schutz vor Freien Radikalen nicht verbessert. Die Glutathion-Peroxidase ist allerdings ein selenabhängiges Enzym, so dass es besser ist, dem Körper für eine ausreichend hohe Enzymaktivität genügend Selen zur Verfügung zu stellen. In neuester Zeit versuchen jedoch bestimmte Hersteller, Glutathion als wissenschaftliche Neuentdeckung anzupreisen — was es nicht ist. Denn die körpereigene Eiweißverbindung ist der Ernährungswissenschaft schon sehr lange bekannt. Auch die Versprechungen zu den Eigenschaften von Glutathion sind aus wissenschaftlicher Sicht nicht haltbar.

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Kombuchá

Dehydroepiandrosteron (DHEA)

ombuchá wird auch als Teepilz, japanischer Teepilz, China-Pilz oder Kombuchá-Pilz bezeichnet. Es handelt sich um eine Symbiose von Bakterien mit säurebeständigen Hefen. Stäbchenbakterien bilden die Gallerte, in die Hefezellen eingelagert sind. Dem Tee werden gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt, die auf Stoffwechselprodukte durch die leichte Gärung des Teeaufgusses zurückgeführt werden. Es handelt sich dabei vor allem um organische Säuren wie Glucuronsäure, Milchsäure, Essigsäure sowie verschiedene Vitamine, außerdem auch Ethanol und Kohlendioxid. Die enthaltenen Säuren entstehen auch im menschlichen Stoffwechsel und werden außerdem mit Lebensmitteln wie Joghurt und anderen fermentierten Produkten aufgenommen. Vitamine enthält der Tee nur in geringer und nicht definierter Menge. Die gesundheitsfördernde Wirkung des Tees soll schon im Jahre 414 n. Chr. durch den koreanischen Arzt Kombu bei der Behandlung des japanischen Kaisers Inkyo genutzt worden sein. Allerdings sind solche Wirkungen wissenschaftlich nie belegt worden. Ähnlich wie andere energiehaltige Getränke mit Kohlenhydraten und etwas Kohlensäure hat Kombuchá sicher eine erfrischende Wirkung. Als gezielte Nahrungsergänzung zur Verbesserung der Gesundheit scheint er jedoch wenig geeignet.

B

ei DHEA handelt es sich um ein Hormon. Eine Vorstufe dieses Hormons ist Cholesterin. DHEA entsteht als Zwischenprodukt bei der Bildung der männlichen und der weiblichen Sexualhormone Testosteron und Östradiol. DHEA ist weder als Nahrungsergänzungsmittel noch als Arzneimittel in Deutschland zugelassen. Dennoch wird es aus dem Ausland angeboten — und meist als Wunderhormon angepriesen. Die Einnahme soll die Entstehung fast aller typischen Erkrankungen, die im höheren Lebensalter auftreten, unterbinden. Besonders herausgehoben werden die angeblichen Wirkungen gegen Alzheimer, Osteoporose, Diabetes oder auch Multiple Sklerose. Damit aber nicht genug: DHEA soll auch das Wohlbefinden, die Leistungsfähigkeit sowie das Konzentrationsvermögen steigern, und zu guter Letzt wird auch noch ein Lustgewinn in der Liebe versprochen. Tatsächlich sind die Aussagen der Anbieter nicht ausreichend erforscht. Die vorliegenden Studien konnten die angepriesenen Wirkungen nicht beweisen. Zudem sind auch die Risiken bei längerer Einnahme von DHEA noch völlig unbekannt. In jedem Fall sind die möglichen Gefahren einer Einnahme höher einzuschätzen als der Nutzen. Denkbar ist, dass hormonabhängige Tumorarten, wie Brust- oder Prostatakrebs, durch die Gabe von DHEA zum Wachstum angeregt werden.

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Hochdosierte Vitamin-C-Präparate

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n den Werbeaussagen zu solchen Konzentraten versuchen einige Hersteller den Anschein zu erwecken, als könnten diese Produkte es ersetzen, viel Obst und Gemüse zu verzehren. Die Wahrheit ist allerdings, dass man seinem Körper pro Kapsel nur eine verschwindend geringe Menge an Obst beziehungsweise Gemüse zuführt. Darüber hinaus verlieren die Konzentrate bei ihrer Herstellung große Mengen der wertgebenden Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Nicht umsonst führt kein Hersteller die tatsächliche Menge an Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen oder Mineralien auf den Packungen an. Auch die Anmerkung, diese Kapseln enthielten Ballaststoffe, ist fast eine Frechheit, denn der Ballaststoffanteil der Kapseln ist so gering, dass eine einzige Weintraube bereits ballaststoffreicher ist.

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Obst- und Gemüsekonzentrate

Die heilende Wirkung des Kombuchá-Tees soll schon im Jahre 414 n. Chr. entdeckt worden sein. Zur gesundheitsfördernden Nahrungsergänzung ist er heute jedoch wenig geeignet.

inige Hersteller bieten Produkte mit extrem hohen Vitamin-C-Dosierungen an. Von einem Gramm bis zur täglichen Aufnahme von mehreren Gramm reicht hier die Palette. Solch große Mengen verursachen zwar keine Nebenwirkungen — doch sind sie leider auch ohne Nutzen für den Körper. Eine tägliche Zufuhr von Vitamin C, die etwas oberhalb der Empfehlungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) liegt, ist aus krankheitsvorbeugender Sicht jedoch zu befürworten. Bis zu einer Menge von 200 mg bei einmaliger Gabe ist das Vitamin C vollständig bioverfügbar, das heißt, die verabreichte Menge kann komplett aus dem Darm aufgenommen werden. Vitamin C ist ein wichtiges Antioxidans, und eine unzureichende Menge Vitamin C ist mit einem erhöhten Krankheitsrisiko verbunden. Darüber hinaus ist Vitamin C für die


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Bildung von Hormonen, die Immunfunktion und den Stützapparat von großer Bedeutung. Höhere Gaben als 200 mg sind nur noch schlecht bioverfügbar, sodass ein Großteil vom Körper ausgeschieden wird. Verteilt man die zugeführte Menge Vitamin C über den Tag, lässt sich die Bioverfügbarkeit verbessern. Einmalig aufgenommene Mengen über 200 mg kommen nur zum Teil in den Zellen an. Dreimal täglich 200 mg ist effektiver als einmal 1000 mg.

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Mühlen des Gesetzes langsam mahlen und sie in der Zwischenzeit mit ihren überteuerten Produkten hohe Gewinne machen können. Es schert diese Anbieter natürlich nicht, dass die gesamte Branche unter solchen Praktiken leidet und Nahrungsergänzungs-Präparate insgesamt in Verruf gebracht werden. Die Anbieter von zweifelhaften Präparaten sind nicht am Wohle des Kunden, sondern ausschließlich an der schnellen Mark interessiert.

Schlankheitsmittel ls Schlankheitsmittel werden die verschiedensten Produkte angeboten. In den meisten Fällen handelt es sich leider auch hier nur um leere Versprechungen. So zum Beispiel bei einem Arzneimittel, das in Anzeigen als die Tablette, die Fett auflöst, angepriesen wird. Das Medikament enthält tatsächlich ein fettspaltendes Enzym, doch bedeutet das nicht, dass man bei Einnahme der Tabletten automatisch abnimmt. Denn aus wissenschaftlicher Sicht kann ein solches Enzym allenfalls die Fettaufnahme erhöhen, da es die Aufspaltung des Fettes im Verdauungstrakt fördert; es kann aber auf keinen Fall zur Gewichtsabnahme führen. Die Steuerung des Stoffwechselvorgangs „Fett abbauen“ oder „Fett anlegen“ liegt Nur durch dauerhafte nicht in der Hand dieses Ernährungsumstellung nimmt man wirklich ab. Enzyms. Denn ein Enzym ist lediglich ein Werkzeug. Das ist so, als würde man Ihnen versprechen: Je mehr Schraubenzieher Letztlich sind Abführmittel, Enzyme Sie kaufen, desto leichter werden sich oder Appetitzügler auch keine Lösung Ihre Schrauben lösen lassen. zur Gewichtsabnahme. Hierzu ist eine Auch die in vielen Illustrierten beworVerminderung der Energiezufuhr unerbenen Zitronenkapseln, Apfelessigkapseln lässlich — Aussicht auf einen anhaltenund andere den Verbraucher täuschende den Erfolg bietet eben nur eine dauerMittelchen entbehren jeder wissenschafthafte Ernährungsumstellung. lichen Grundlage und schmälern nur den Schlankheitsmittel können bei längeGeldbeutel des Verbrauchers, aber leider rer Anwendung sogar gefährlich werden. nicht seine Problemzonen. Dies gilt insbesondere für Appetitzügler; Obwohl viele Verbraucherverbände aber auch Abführmittel können bei langund andere Institutionen gegen solche fristiger Anwendung die Darmfunktion Produkte vorgehen, um die haarsträubeeinträchtigen und Nährstoffdefibenden Werbeaussagen zu unterbinden, zite hervorrufen. Besonders ärgerlich sprießen täglich neue Anzeigen für ähnsind auch die Versprechungen eines liche Produkte wie Pilze aus dem Boden. Anbieters von so genannten SchlankDie Vertreiber solcher Mittel kalkulieren pflastern: „Schlank werden, ohne etwas ein Verbot des Produktes bereits bei dafür zu tun — einfach ein Pflaster aufdessen Erstellung ein, wissend, dass die kleben, und die Pfunde schwinden wie

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im Schlaf.“ Sie können es sich sicher bereits denken: nichts als ein besonders dreistes Werbeversprechen. Und wissenschaftlich natürlich völlig unhaltbarer Unsinn. Es ist leider nicht ganz so einfach, überflüssige Pfunde zu verlieren, sonst gäbe es sicher längst keine übergewichtigen Menschen mehr. Wenn Ihnen Anzeigen auffallen, in denen Produkte beworben werden, mit denen Sie angeblich einen unglaublich schnellen Gewichtsverlust erzielen können, dann ist Vorsicht geboten. Auch wenn Erfolgsberichte oder die üblichen „Vorhernachher-Bilder“ eingesetzt werden, sollten Sie einem solchen Produkt sehr kritisch gegenüberstehen. Eine weitere Tatsache, die Sie stutzig machen sollte, ist die Angabe einer ausländischen Telefonnummer. Und auch, wenn ein Herr mit weißem Kittel offensichtlich den Eindruck erwecken soll, ein Arzt stehe dahinter, ist Vorsicht geboten. Denn es ist laut Wettbewerbsrecht verboten, für Nahrungsergänzungs-Präparate und Arzneimittel mit Medizinern zu werben. Meist sind die Abgebildeten auch keine Ärzte, denn oft tritt derselbe „Arzt“ in verschiedenen Anzeigen mit unterschiedlichen Namen auf. FOTO: PHOTODISC

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Wer abnehmen will, sollte seine Ernährung umstellen. Da Fett der Hauptenergieträger unserer Nahrung ist, sollte in erster Linie Fett eingespart werden. Sie sollten nicht nur auf das Fett bei der Zubereitung der Mahlzeiten, sondern auch auf den natürlichen Fettgehalt der Lebensmittel achten. Wir raten zum Austausch von fettreichen Milchprodukten und Wurstwaren gegen fettarme Varianten. Wir empfehlen eine kohlenhydratreiche Kost mit viel Gemüse und Obst sowie Vollkorngetreideprodukten. Kalorienreiche Lebensmittel wie Alkohol und Süßigkeiten sollten möglichst gemieden werden.

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as Hormon Melatonin darf in Deutschland wegen seiner unkalkulierbaren Wirkungen nicht als Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden. Dennoch bieten dubiose Firmen dieses Hormon über ausländische Telefonnummern an. Es handelt sich bei Melatonin um einen Abkömmling der Aminosäure Tryptophan, der im Gehirn gebildet wird. Melatonin wird häufig als Wunderhormon gegen Alterserscheinungen und zur Vorbeugung bzw. Behandlung diverser Erkrankungen angepriesen. Außerdem soll es auch antioxidative Eigenschaften besitzen, also auch zur Abwehr freier Radikale beitragen. Selbst Schlankheitskuren sollen unterstützt werden können, und sogar Depressionen und AIDS sollen mit Melatonin zu behandeln sein. Hierbei handelt es sich jedoch um wildeste Spekulationen. Es sind keinerlei wissenschaftliche Belege für diese Behauptungen vorhanden. Bekannt wurde Melatonin vor allem dadurch, dass es den Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen beeinflusst und daher die negativen Erscheinungen eines Jetlags mildern könnte. Beim Jetlag liegt eine Störung der biologischen Uhr vor, die häufig nach Fernreisen über unterschiedliche Zeitzonen hinweg auftritt. Melatoningaben sollen darüber hinweghelfen und zur Förderung des Schlafes beitragen. Tatsache ist, dass Melatonin bereits in sehr geringen Mengen zu gravierenden Stoffwechseländerungen führen kann und in jedem Fall als Arzneimittel einzustufen ist. Schädigungen können nicht ausgeschlossen werden. Außerdem können die Wirkungen auf die biologische Uhr des Menschen zu Beeinträchtigungen der Reaktionsfähigkeit und damit beispielsweise auch der Fahrtüchtigkeit führen. Da Melatonin bei Einnahme durch Schwangere auch auf den Fötus übertragen wird, sollten während der Schwangerschaft

Algenprodukte

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eeresalgen haben als Lebensmittel und wichtige Eiweißquelle im asiatischen Raum eine große Bedeutung. Untersuchungen zeigen, dass verschiedeKomplett verzehrt, können Algen auch ne Produkte im Versuch mit Menschen zur Ballaststoffzufuhr beitragen. Algen keine Verbesserung der Vitamin-B12sind in der Lage, über ihre Oberfläche Versorgung bewirkten, obwohl sie anMineralien aus dem Meerwasser aufzunehAlgen: frisch verzehrt men, daher weist die durchaus gesund; als ganze Pflanze zum Trockenprodukt jedoch Teil hohe Gehalte an wenig sinnvoll. Spurenelementen auf. Daher werden Algenprodukte wie Spirulina mit dem Verweis auf den Gehalt der Pflanze an Vitaminen und Mineralstoffen als besonders hochwertig beworben. Bei getrockneten Algenprodukten wie Spirulina-Tabletten ist der Ballaststoffgehalt jedoch nur noch sehr gering, und es kommt zu großen geblich aktive Formen des Vitamins entSchwankungen bei den Inhaltsstoffen. Es hielten. Als überflüssig und in der Mensind meist nur geringe Mengen an Jod ge völlig zu vernachlässigen sind die vorhanden. Darüber hinaus wird gern Aminosäuren in Algenprodukten einzuangegeben, dass sich Algen aufgrund stufen, die zum Teil ebenfalls ausgelobt hoher Gehalte an Vitamin B12 als Nahwerden. Im Vergleich mit Fleisch, Käse rungsergänzung für Veganer besonders oder anderen tierischen Produkten wird eignen. Da die vegane Kostform ausschschnell klar, dass die Aminosäuremengen ließlich pflanzlich orientiert ist und Vitain Algenprodukten viel zu gering sind, min B12 nur in Lebensmitteln tierischer um in irgendeiner Form Einfluss auf den Herkunft sowie in sehr geringer KonzenStoffwechsel zu nehmen. Der Eiweißgetration in fermentierten Produkten enthalt der Algen spielt in Deutschland bei halten ist, kann es bei jahrelanger vegaunserer ohnehin zu hohen Eiweißaufnahme auch keine Rolle. Außerdem sollte man von hochwertigen Multi-Vitamin-Präparaten auch erwarten können, dass sie zumindest die einfache Tagesempfehlung der Vitalstoffe enthalten. Besonders deutlich wird dieses Defizit einiger Algenprodukte am Beispiel der Folsäure, die häufig nur zu einem Bruchteil der empfohlenen Dosis vorhanden ist. So liefert eine ChlorellaAlgenart pro Portion unter 40 µg, während die empfohlene Tagesdosierung bei 400 µg liegt. Dies ist insofern bedenklich, da die Folsäureversorgung über Die natürliche Veränderung des Serum-MelatoninSpiegels während eines Menschenlebens die Nahrung ohnehin als kritisch gilt.

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ner Ernährung zu einer Unterversorgung kommen. Allerdings enthalten Algenprodukte, anders als von den Anbietern vielfach behauptet, praktisch ausschließlich unwirksame Formen des Vitamins, die zudem die Aufnahme und den Stoffwechsel von aktivem Vitamin B12 blockieren können. Der Grund sind analytische Probleme, die dazu führen, dass aktive und inaktive Formen nur unzureichend differenziert werden können.

keinesfalls Melatoninpräparate eingenommen werden. Über die Auswirkungen auf die Kindesentwicklung liegen bisher keine Daten vor. Der Einsatz von Melatonin zu medizinischen Zwecken kann gerechtfertigt sein, darf jedoch grundsätzlich nur auf ärztliche Verordnung erfolgen.

Melatonin

Rhythmus der Melatoninproduktion im Verlauf eines Tages

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FOTO: PHOTODISC

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*1 Nanogramm ist 1 milliardstel Gramm, 0,000.000.001 Gramm.


Und es wirkt doch … Der wundersame Placebo-Effekt

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atürlich kann es sein, dass die versprochenen Wirkungen einiger Produkte hin und wieder tatsächlich auftreten, auch wenn das aus wissenschaftlicher Sicht nicht möglich ist. Wie kommt das? In diesem Fall handelt es sich um den so genannten „Placebo-Effekt“. Das heißt, der Glaube an die helfenden Eigenschaften eines Präparates ist so groß, dass allein dieser Glaube ungeahnte Kräfte im Körper des Betreffenden mobilisiert — auch wenn das angebliche Wundermittel völlig unbrauchbar ist. Viele werden jetzt vielleicht denken, dass es keine Rolle spielt, auf welche Art und Weise eine Wirkung erzielt wird; Hauptsache ist doch, dass sie erzielt wird. Das ist so nicht ganz richtig, denn wenn einem Menschen ein Präparat aufgrund des Placebo-Effektes hilft, dann liegt das nicht an der Substanz des betreffenden Mittels. Sondern: Dieser Mensch hat sich durch seinen Glauben an dieses Produkt quasi selbst geheilt. Weitere Personen, die von diesem Erfolg beeindruckt sind, werden sich das Wundermittel sicher ebenfalls kaufen. Doch ob auch sie Erfolg haben, hängt nicht vom Präparat ab, sondern von der Fähigkeit der betreffenden Menschen, an die Wirkung glauben zu können. Dieser Vorgang ist jedoch sehr individuell, und weder ist er wissenschaftlich zu überprüfen, noch ist damit ein Behandlungserfolg zu garantieren. Die Wirkung eines solchen Präparates liegt an der Person selbst und nicht an der Wirksamkeit der Inhaltsstoffe. Die Wirkung könnte also ebenso gut mit schön verpackten SüßstoffDragees erzielt werden. Bei MEDICOM erhalten Sie nur Produkte mit nachgewiesener und plausibler Wirkung. Und keine teuren „Wundermittel“, die keinen Nutzen bringen. Die Medicom Pharma AG bietet in ihren Produkten Vitamine, Mineralstoffe und andere hochwertige Inhaltsstoffe nur in definierter Menge an. Wir sind der Auffassung, der Verbraucher sollte an Hand der Mengenangaben nachvollziehen können, welche gesundheitsfördernden Substanzen und wie viel davon er mit einem Vitalstoff-Präparat aufnimmt.

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medizinische Themen

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Sport und Fitness

Ernährung & Gesundheit

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So beurteile ich die MEDICOM insgesamt Alles in allem bekommt die MEDICOM von mir die „Schulnote“ 1

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Multi-Mineral

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Auch diese Produkte sollten bei Medicom Pharma erhältlich sein

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Das Alter ist ein höflicher Mann. Einmal übers andre klopft er an, aber nun sagt niemand: Herein! Und vor der Tür will er nicht sein. Da klinkt er auf, tritt ein so schnell, und nun heißt´s, er sei ein grober Gesell.

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Johann Wolfgang von Goethe


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ie „Wechseljahre“ des Menschen — von Frauen wie von Männern — waren von der Evolution eigentlich nicht geplant. Noch vor einigen hundert Jahren erreichten die meisten Menschen gar nicht das erforderliche Alter. Erst eine zunehmend bessere Versorgung führte dazu, dass die durchschnittliche Lebenserwartung so enorm anstieg. Heutzutage wird die große Mehrheit der Bewohner der Industriestaaten alt genug, um das Ereignis Wechseljahre überhaupt zu erleben. Die Veränderung des Stoffwechsels, die in dieser Zeit bei Frauen wie bei Männern stattfindet, ist zu einer normalen Sache geworden, die den Übergang in einen neuen Lebensabschnitt markiert.

Dass Männer wie Frauen in die Wechseljahre kommen, ist logisch, denn sowohl Frauen als auch Männer werden älter. Jünger ist diese Erkenntnis selbst. Viele Jahre wurde die Veränderung beim Mann schlicht nicht zur Kenntnis genommen. Man(n) hatte „sich zusammenzureißen“. Gab es dennoch männliche „Ausfallerscheinungen“ oder Besonderheiten, wurde das vornehm „MidlifeCrisis“ genannt. Dieser Begriff musste auch als Ausrede für auffällige Verhaltensänderungen (Seitensprünge!) oder für das Sportcoupe bei Sechzigjährigen herhalten. Das Gleiche galt natürlich auch für sexuelle Störungen. Dass der Mann ganz ähnliche klimakterische Störungen wie die Frau empfinden kann, das ist nur deswegen so „neu“, weil man offiziell nicht darüber sprach.

Wann kommen Frauen und Männer in die Wechseljahre? Grundsätzlich ist es individuell verschieden, wann die Wechseljahre einsetzen. Nur: Drum herum kommen wir alle nicht. Bei den Frauen sind die Wechseljahre kürzer und komprimierter, was bei ihnen zu deutlicheren Symptomen führen kann, als sie bei den Männern üblich sind. Bei der Frau spricht man von einer Zeitspanne von etwa 10 Jahren, gewöhnlich zu erwarten zwischen dem 45. und dem 55. Lebensjahr. Dabei muss jedoch zwischen den Vorläufern und den ersten Symptomen der Wechseljahre unterschieden werden. Der Alterungsprozess der Eierstöcke und damit die Vorbereitung der Wechseljahre kann bei Frauen schon ab dem 30. Lebensjahr beginnen. Dabei spielen biologische, soziale, psychische Faktoren sowie Lebensgewohnheiten und insbesondere das Risikoverhalten eine Rolle. Bei Männern geht die Umstellung

1

Hitzewallungen

2

Herz-Kreislauf-Beschwerden

3

Nachlassen der Muskelkraft

4

Gewichtszunahme

5

Verkleinerung der Hoden

6

Knochenschwund (Osteoporose)

langsamer vor sich. Hier siedelt man die Wechseljahre zwischen dem 30. und dem 90. Lebensjahr an. Selbstverständlich spielen auch beim Mann individuelle Aspekte — wie die Lebenssituation, die persönliche Lebensphilosophie, die geistige Flexibilität und die Gesundheit — eine Rolle.

1

Hier äußern sich mögliche Beschwerden

2

enn es zu WechseljahresBeschwerden kommt, könW nen sie sich wie markiert äußern

3

Mögliche Beschwerden bei der Frau 1

Kopfschmerzen, Schwindelgefühl

2

Hitzewallungen im Bereich von Gesicht und Oberkörper Herz-Kreislauf-Beschwerden

3 4

Knochenschwund (Osteoporose)

5

Rückbildung der Schleimhaut in der Scheide

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6 3

4 5

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Wechseljahre und WechseljahresBeschwerden sind nicht das Gleiche.

Mögliche Beschwerden beim Mann

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Wechseljahre: Und was kommt dann?

Es ist nicht schwierig zu altern, wenn man seit Jahren nichts anderes zu tun hat.

Die Wechseljahre der Frau it dem Begriff Wechseljahre der Frau, auch: Klimakterium, wird ein Lebensabschnitt beschrieben, der unter anderem durch den dauerhaften Rückgang der Produktion der Hormone Östrogen und Gestagen geprägt ist. Dies führt zur sogenannten Menopause — das ist der Fachbegriff für das Aufhören der Monatsblutung in den Wechseljahren. Sie liegt zeitlich in den Wechseljahren. Die Blutungen können schon Jahre vorher unregelmäßig werden, auch in den Zeitabständen.

Willy Millowitsch

che Frauen setzen die Tatsache, bald nicht mehr fruchtbar zu sein, mit der Einschätzung gleich, jetzt zum „alten Eisen“ zu gehören, nicht mehr anziehend und begehrenswert zu sein. Je nach dem, wie sich die Frau in ihrem Leben eingerichtet hat, kann sie diese Phase auch als etwas sehr Positives erleben. Viele Frauen sind zu diesem Zeitpunkt auf dem Höhepunkt ihrer beruflichen Karriere und freuen sich beispielsweise darüber, keine Menstruation mehr zu haben. Die Beschwerden der Wechseljahre sollten jedoch unbedingt ernst genommen werden, von den Betroffenen wie von den Familienangehörigen. Zum einen können die Beschwerden auch auf andere Erkrankungen hinweisen, und zum anderen lässt sich eine Menge dagegen unternehmen.

Abgesehen von den unmittelbaren körperlichen Auswirkungen, zumal dem Verlust der Gebährfähigkeit, stellen die Wechseljahre natürlich auch eine psychische Umstellung für die Frauen dar. Man-

Typische WechseljahresBeschwerden der Frau Folgende Beschwerden gelten als typisch — was aber nicht heißt, dass sie auftreten müssen. Ein Drittel aller Frauen hat überhaupt keine Beschwerden, ein weiteres Drittel nur leichte, und lediglich das Rest-Drittel leidet unter den typischen Wechseljahres-Beschwerden: Jede dritte Frau leidet unter WechseljahresBeschwerden. Mollige Frauen bleiben eher davon verschont , weil Fettzellen weiterhin Östrogen bilden. FOTO: PH OTODISC

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Steigender Blutdruck Hitzewallungen, bei denen die Haut besonders im Bereich von Gesicht und Oberkörper rötlich und warm wird Schweißausbrüche Herzklopfen Kopfschmerzen Schwindelgefühl Schlafstörungen Subjektives Missempfinden wie Kribbeln, Taubheit in Körperzonen, Brennen oder Schmerz

meistens zwischen dem 40. oder dem 45. und dem 50. Lebensjahr Menopause: Die Menopause ist die endgültig letzte Regelblutung. Hier liegt das durchschnittliche Alter bei 50 Jahren. Perimenopause: Die Perimenopause erstreckt sich auf ein bis zwei Jahre vor und nach der Menopause. In diesem Zeitrahmen können mögliche Beschwerden einsetzen. Postmenopause: der Zeitraum nach der Perimenopause, bis etwa zum 65. Lebensjahr. Erst hinsichtlich dieser Phase spricht man vom beginnenden Alter.

Die Wechseljahre der Frau lassen sich in 4 Abschnitte einteilen. Prämenopause: Die Prämenopause ist die Zeit, in der die Ausschüttung von Gestagen (Gelbkörperhormon) langsam abnimmt. Die Ausschüttung von FSH (Follikelreifungshormon) nimmt zu. In dieser Zeit treten die meisten Blutungen auf. Die Prämenopause liegt

Mögliche psychische Beschwerden Stimmungslabilität Reizbarkeit Konzentrationsschwäche Leistungsabfall Angst Depression Übersteigerte Aktivität Unruhe

Zur Erklärung lesen Sie bitte auch „Das Hormonsystem der Frau“

Phasen der Wechseljahre Menopause

Mit fortschreitendem Alter kann es unter anderem zur Rückbildung der Schleimhäute in der Scheide, zur Hauterschlaffung, zum Knochenschwund (Osteoporose), zu Herz- und Kreislaufbeschwerden und zum Herzinfarkt, zur Schwächung der Beckenbodenmuskulatur, zu Inkontinenz, zu nachlassendem Haarwuchs und Haarausfall kommen.

Klimakterium

Perimenopause

40

22

45

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Postmenopause 50 51

Lebensalter (Jahre)

65

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FOTO: DPNY

Prämenopause

Diese Beschwerden sind jedoch allesamt nicht zwangsläufig; gegebenenfalls können sie durch Prophylaxe oder Therapie vermieden oder gelindert werden.


Die Wechseljahre des Mannes weit gebracht haben, dass er jetzt ratlos vor seinen nachlassenden Kräften steht. Denn einen Vorteil hat das Alter auf jeden Fall: Es lässt uns Zeit, sich mit ihm anzufreunden. Wenn man(n) es denn zulässt. Jeder Mensch sollte sich zu einem bestimmten Zeitpunkt seines Lebens einmal die Frage stellen: Was will ich vom Leben? Und was will das Leben von mir? Dann sollte man sich einige Zeit zurückziehen und in aller Ruhe darüber nachdenken, eine Entscheidung treffen und dann entsprechend handeln.

Rahel

Typische WechseljahresBeschwerden des Mannes Auch hier gilt: Diese Beschwerden kommen nicht automatisch bei jedem Mann vor. Und: Man kann etwas dagegen tun. Lustlosigkeit Abgeschlagenheit Müdigkeit Gewichtszunahme Innere Unruhe Nachlassen der Konzentrationsfähigkeit Verkleinerung der Hoden Abnahme der Aktivität Schlechtere Befindlichkeit Geringeres Durchsetzungsvermögen

25-34

35-44

Da diese Beschwerden nach und nach auftreten, fällt es schwer, sie einzuordnen. Dazu kommt, dass eine „Schwächung“ in jeder Hinsicht, eine „Schwächung“ sexueller Natur jedoch ganz besonders auf Ablehnung bei den betroffenen Männern stößt. Verständlicherweise werden die Symptome demnach auch nicht gern zur Sprache gebracht; auch nicht beim Arzt. Da das Phänomen der männlichen Wechseljahre noch nicht allen Männern bekannt ist, wundern sich viele, was mit ihnen los ist. Zur Erklärung lesen Sie bitte auch „Das Hormonsystem des Mannes“.

Es geht mit Geschichten wie mit vielen Menschen, sie werden mit zunehmendem Alter schöner, und das ist erfreulich. Hans Christian Andersen

Mit den Jahren nimmt der Testosteronspiegel immer mehr ab

Hormonspiegel 25 20 15 10 5 45-54

55-64

65-74

75-84 85-100 Lebensalter

Serum Testosteron (nmol/l) 30

Männer um die 25 Jahre

Der Tagestestosteronspiegel

25 Der Spiegel des Testosterons im Tagesverlauf bei jüngeren und bei älteren Männern

20

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„Ich bin nicht mehr der Jüngste.“ Wer so redet, befindet sich in den Wechseljahren. Ihre psychische Seite wird tatsächlich vom Begriff „Midlife-Crisis“ am besten beschrieben. Der Mann, den sie trifft, blickt kritisch auf sein bisheriges Leben zurück. Häufiges Urteil: Das Lebensziel wurde verfehlt. Oft wird auch die Frage gestellt, was bisher im Leben erreicht wurde. Und die daraus häufig entstehenden Frustrationen bringen die Betroffenen oft dazu, einschneidenden Änderungen in ihrem Leben vorzunehmen. Das kann die Trennung von der langjährigen Partnerin sein, kann ein Berufswechsel sein, das können riskante Abenteuer oder gründliche Neuorientierungen sein. Paul Gauguin war 43, als er seine Familie verließ und seine Laufbahn als Bankkaufmann aufgab, um nach Tahiti zu ziehen und dort seine berühmten Bilder zu malen. Wie der Mann mit dem Wechsel umgeht, das hat auch viel damit zu tun, wie bewusst er sein Leben vorher geführt hat. Jemand, der auch schon in früheren Jahren gelernt hat, auf die Signale seines Körpers zu hören, wird es gar nicht so

Männer um die 70 Jahre 8.00

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FOTO: DPNY

ie männlichen Wechseljahre werden als „Klimakterium virile“, „Männliches Klimakterium“ oder „Andro-Pause“ bezeichnet. Oft wird bei Männern in diesem Lebensabschnitt auch von der „Midlife-Crisis“ gesprochen — ein Begriff, der Männer nicht so sehr wie Opfer des Nachlassens ihrer Hormonproduktion aussehen lässt. Aber gerade das kann bei Männern wie bei Frauen eine wichtige Veränderung sein. Im Gegensatz zur Frau, bei der die Hormonproduktion in den Wechseljahren relativ abrupt beendet wird, vollzieht sich dieser Vorgang beim Mann über einen wesentlich längeren Zeitraum. Die Sexualhormonproduktion nimmt etwa bis zum 30. Lebensjahr zu, verläuft bis etwa zum 40. Lebensjahr gleichbleibend und nimmt danach häufig ab. Der Testosteronspiegel verringert sich nach dem 40. Lebensjahr um ein bis zwei Prozent jährlich. Das trifft allerdings nicht für jeden Mann zu. Bei manchen Männern ändert sich der Testosteronspiegel auch in höherem Alter nur geringfügig. Versiegt die Testosteronquelle jedoch, baut auch der Mann langsam ab. Die Muskeln und die Knochendichte nehmen ab, die Libido lässt nach. Wie bei den Frauen können auch bei den Männern zudem psychische Beschwerden hinzukommen.

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Nachlassen der Muskelkraft Zunehmende Rückenschmerzen Knochenschwund (Osteoporose) Nachlassender Bartwuchs Seltener sexuelle Phantasien Seltener morgendliche Erektionen Nachlassende Erektionsfähigkeit geringere Lust auf die Partnerin Depressionen Hitzewallungen Schweißausbrüche Schlafstörungen

Uhrzeit Quelle: Deutsches Grünes Kreuz

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Wechseljahre: Und was kommt dann?

Das Hormonsystem der Frau 1. Zyklushälfte: Hier dominiert das Hormon Östrogen Bei der geschlechtsreifen Frau reifen alle vier Wochen ein oder auch mehrere Eibläschen (Follikel). Diese Eibläschen produzieren das weibliche Geschlechtshormon Östrogen. Von diesem Hormon gibt es drei Arten. Das wichtigste Östrogen nennt sich Östradiol und dient dem Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Sie wird so immer wieder auf das mögliche Einnisten einer befruchteten Eizelle vorbereitet. Östron spielt hauptsächlich nach den Wechseljahren eine Rolle; Östriol wirkt sich auf die Scheide und die Gebärmutter aus. 2. Zyklushälfte: Hier dominiert das Hormon Gestagen Wenn das Eibläschen geplatzt ist und die befruchtungsfähige Eizelle freigegeben hat, bildet es sich rasch zum so genannten Gelbkörper um. Dementsprechend nennt man das von dem Gelbkörper gebildete Hormon Gestagen auch Gelbkörperhormon. Das Gelbkörperhormon wird für die Umwandlung der Gebärmutterschleimhaut gebraucht; es bewirkt eine Ruhigstellung der Gebärmutter. So wird der Gebärmutterhals wieder engergestellt und die Schleimproduktion vermindert, das Eindringen von Samenzellen also zunehmend erschwert. Kommt es nicht zur Einnistung einer befruchteten Eizelle, wird der Gelbkörper zurückgebildet, was zu einer raschen Senkung des Östrogen- und Gestagenspiegels führt. Das führt zu einer Mangelversorgung der Gebärmutterschleimhaut, die dann ausgestoßen wird: Die Menstruationsblutung findet statt. In den Wechsel-

Vor der Pubertät

Zurückgebildete Follikel Wachsende Follikel

Das Hormonsystem des Mannes Die männlichen Geschlechtshormone werden als Androgene bezeichnet. Zu ihnen gehören das Hormon Testosteron, das DHEA (Dehydroepiandrosteron), das DHEA-Sulfat und das Androstendion. Eines der wichtigsten Androgene ist das Testosteron. Testosteron steuert mit Beginn der Pubertät den Stimmbruch, lässt den Bart wachsen und sorgt für typisch männliche Attribute wie entsprechende Körperproportionen, Muskeln und Brustbehaarung. Testosteron spielt eine große Rolle für das männliche Wohlbefinden. Es macht Männer insgesamt etwas aggressiver als Frauen und fördert das Durchsetzungsvermögen. Außerdem lässt es die Samenfäden reifen. Testosteron wird in den Leydigschen Zwischenzellen der Hoden gebildet. Die Produktion von befruchtbaren Eibläschen (Follikel) vor der Pubertät, in der geschlechtsreifen Phase und nach der Menopause. Eine Ovulation (Eisprung) findet nur in der geschlechtsreifen Phase statt.

Geschlechtsreife Phase

Nach der Menopause

Feedback- 5 Mechanismus LH-Ausschüttung lässt nach

2 LH

Testosteron 4 3 LeydigZellen in den Hoden Quelle: Dr. H. Hohmuth/www.wechseljahre-des-mannes.de

Kreislauf der Testosteronbildung 1 Die Befehle zur Produktion aller Hormone im Körper werden erteilt vom Hypothalamus, einem bestimmten Teil des Zwischenhirns. So auch der Befehl zur Produktion des Hormons Testosteron. Alle zwei bis vier Stunden wird im Hypothalamus das Steuerungshormon GnRH (Gonadotropin-Releasing-Hormon) ausgeschüttet, das einen Kreislauf in Gang setzt. GnRH aktiviert nun seinerseits die Hirnanhangsdrüse die Hypophyse, die Botenstoffe LH (luteinisierendes Hormon) 2 und FSH (Follikelreifungshormon) auszustoßen, die wiederum andere Drüsen im Körper, unter anderem die Leydig-Zellen in den Hoden, 3 dazu anregen, Hormone zu produzieren, die ins Blut abgegeben werden. Der Hypothalamus registriert anschließend den gestiegenen Testosteronspiegel 4 im Blut und drosselt daraufhin die Produktion von GnRH. 5 So wird dafür gesorgt, dass sich der Hormonhaushalt immer im Gleichgewicht befindet. Bei älteren Männern verändert sich dieser Kreislauf. Ein erniedrigter Testosteronspiegel hat dann keinen stimulierenden Effekt mehr auf die Ausschüttung des Botenstoffes LH.

Es wäre falsch zu behaupten, dass nur das Testosteron eine auschlaggebende Wirkung auf das männliche Hormonsystem hätte. Auch Östrogene spielen im männlichen Hormonhaushalt eine wesentliche Rolle. Neben einem sinkenden Testosteronspiegel können auch Östrogene den Hormonhaushalt aus dem Tritt bringen — oder positiv regulieren. GRAFIK: DPNY

Follikelpool Follikelrest Ovulationen

jahren kommen die Eibläschen immer seltener zur vollen Reife — bis schließlich gar keine Eizellen mehr reifen. Dementsprechend sinkt die Produktion der Östrogene und der Gestagene. Die Blutungen werden seltener oder häufiger, schwächer oder stärker, weil das Zusammenspiel der beiden Hormone in ihrer Wirkung auf die Gebärmutterschleimhaut nicht mehr funktioniert. Bereits mit Anfang 40 lässt bei vielen Frauen die Östrogenproduktion allmählich nach. Gleichzeitig beginnen häufig die allgemeinen Beschwerden wegen des ansteigenden Blutdrucks. Nach ca. sechs Jahren erfolgt dann die letzte Monatsblutung, die Menopause. Wiederum sechs Jahre danach ist die Östrogenbildung auf den niedrigsten Wert gesunken, auf dem sie fortan bleiben wird. Von da an verschwinden in der Regel auch alle klimakterischen Beschwerden.

1 Hypothalamus GnRH Hypophyse

GRAFIK: DPNY

Die Hormonsysteme von Mann und Frau


Was Frauen tun können Entscheidend ist zunächst, eine gelassene Einstellung zu der neuen Lebensphase zu gewinnen und ihre positiven Seiten zu sehen. Untersuchungen haben ergeben, dass Frauen, die in dieser Phase ein geistig und sozial ausgefülltes Leben führen, kaum von Beschwerden reden können. Das gilt übrigens auch für Frauen aus anderen Kulturkreisen als dem unseren. Neben der Tatsache, dass der monatliche Zyklus oftmals seine gewohnte Regelmäßigkeit verliert, sind sicher die Hitzewallungen das häufigste körperliche Symptom der von den WechseljahresBeschwerden betroffenen Frau. Psychisch haben Frauen in diesem Alter häufig mit Depressionen zu kämpfen. Andere klagen über Schwindelanfälle, Herzklopfen, Schlafstörungen und Muskel- und Gelenkschmerzen. Zum Glück sind all diese Erscheinungen nicht gefährlich; sie verschwinden spätestens am Ende der Wechseljahre wieder von allein. Jedoch können die Symptome auch auf Krankheiten hinweisen; suchen Sie deshalb bitte auf jeden Fall einen Arzt auf. Um festzustellen, ob eine Frau in den Wechseljahren ist, erfolgt als erstes ein ausführliches Gespräch. Daran schließt sich eine gründliche Untersuchung an. Auch der Hormonspiegel sollte untersucht werden. Typisch für Frauen in den Wechseljahren ist eine Erhöhung der Werte für das Gonadotropin (ein Hormon, das sich auf die Keimdrüsen auswirkt), besonders der FSH-Spiegel. (FSH oder Follikelstimulierendes Hormon: Es bewirkt bei der Frau die Bildung von Östrogen und die Reifung der Eizellen im Eierstock. Beim Mann sorgt FSH für die Entwicklung der Spermien.) Sind die Beschwerden so stark, dass die betroffene Frau sehr darunter leidet und in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist, ist eine Behandlung notwendig und hilfreich.

Therapie-Möglichkeiten für Frauen in Stichworten HEP: Hormonersatztherapie in Form von Östrogentabletten, –pflastern oder Gel DHEA: Das Hormon Dehydroepiandrosteron gilt in den USA als „Anti-Aging-

Hormon“ (englisch für Anti-Alterung); es kann in Tablettenform aufgenommen werden. Dies sollte allerdings unbedingt unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Auch wenn DHEA-Präparate über das Ausland ohne Rezept bezogen werden können, sollten die möglichen langfristigen Folgen einer unkontrollierten Einnahme auf keinen Fall unterschätzt werden; daher sollte immer ein Arzt zu Rate gezogen werden. Die Gefahren einer Einnahme können nämlich höher sein als ihr Nutzen. Hormonabhängige Tumorarten wie Brustkrebs können möglicherweise durch die Gabe von DHEA zum Wachstum angeregt werden. Östrogenhaltige Zäpfchen oder Cremes gegen die Beschwerden an den Schleimhäuten der Scheide. Naturheilverfahren wie zum Beispiel Akupunktur, klassische Homöopathie, Neuraltherapie (Ausschaltung von Störherden durch die Einwirkung auf das örtliche Nervensystem), pflanzliche Präparate und spezielle Kräuterteemischungen. Pflanzliche Heilmittel wie Johanniskraut. Phyto-Östrogene, die z.B. in Sojabohnen enthalten sind.

Welche Therapie ist die richtige für mich? Diese Frage können Sie nur zusammen mit Ihrem Arzt beantworten. Wenn Sie unter Beschwerden leiden, muss zunächst festgestellt werden, ob es sich dabei tatsächlich um Beschwerden handelt, die darauf zurückgeführt werden können, dass Sie in den Wechseljahren sind. Dann kommt es auch auf Ihre persönliche Lebenssituation und Ihren körperlichen Zustand an. Zu guter Letzt spielen auch die einzelnen Symptome und deren Intensität eine Rolle. Viele Frauen greifen in dieser Zeit auf Hormonpräparate zurück. Diese Präparate können jedoch das Krebsrisiko erhöhen. Ganz sicher sollte nicht jede Frau in den Wechseljahren Hormone nehmen; bei manchen Frauen stellen sie jedoch eine große Hilfe dar. Hier müssen Risiko und Nutzen gut abgewogen werden. Bevor Sie ein Hormonpräparat verwenden, sollten Sie sich

FOTO: DPNY

Was können Männer und Frauen gegen Beschwerden tun?

Es müssen nicht immer gleich Hormone sein. Auch andere Mittel können bei WechseljahresBeschwerden helfen. Calcium zum Beispiel kann der Osteoporose vorbeugen.

ausführlich über die Risiken aufklären lassen. Bis zu einer Dauer von fünf Jahren gilt die Hormonersatztherapie allerdings als ungefährlich. Den betroffenen Frauen steht eine große Palette naturheilkundlicher Mittel zur Verfügung, die, wenn sie richtig ausgesucht und angewandt werden, sogar den gleichen Effekt wie die Hormonbehandlung haben können. Auch eine Kombination aus Östrogenzäpfchen oder Cremes und Naturheilmitteln ist denkbar. Lassen Sie sich ausführlich beraten, und entscheiden Sie dann, was das Richtige für Sie ist. Am Ende des Artikels finden Sie die Kontaktadressen und Telefonnummern, die wir für Sie zusammengestellt haben. An diese Institutionen können Sie sich gern wenden, wenn Sie ein Beratungsgespräch oder Informationen wünschen.

Was Sie als Frau selbst tun können An sich selbst denken: Jetzt können Sie Ihre gewonnene Lebenserfahrung anwenden. Was tut Ihnen gut? Wie können Sie sich selbst helfen, mit der neuen Situation am besten umzugehen? Raus aus der guten Stube: Bewegung an der frischen Luft stärkt die Knochen und macht gute Laune. Nach einem ausgiebigen Abendspaziergang können Sie auch gut einschlafen. Doch damit sollte es nicht getan sein — Sport steht auf dem Tagesplan. Radfahren, Joggen, Schwimmen und Bodybuilding

FOTO: PHOTODISC

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Wechseljahre: Und was kommt dann?

sind gute Wechseljahres-Sportarten, die die Knochen stabil und Sie selbst gesund und fit erhalten. Ernährung: Es lohnt sich natürlich immer, auf eine gesunde Ernährung zu achten. In diesem Lebensabschnitt kommt es zudem darauf an, genug Calcium zu sich zu nehmen. Milch und Milchprodukte enthalten viel Calcium, das der Osteoporose entgegenwirken kann. Wenn Sie keine Milch mögen oder vertragen, hilft Calcium als Nahrungsergänzung. Mindestens 1.000 mg Calcium sollten es pro Tag sein. Da Sie diese Mengen nur sehr schwer allein mit Milchprodukten aufnehmen können, sollten Brausetabletten mit Calcium in Wasser aufgelöst unbedingt zu Ihrem täglichen Speiseplan gehören. Vitamine und andere Mineralstoffe sind in dieser Phase ebenfalls wichtig für Sie. Achten Sie darauf, dass Sie genug davon bekommen. Phyto-Östrogene: Natürliche Hormone aus Soja und Co Japanerinnen kennen keine Wechseljahres-Beschwerden, sie nehmen die Östrogene, die ihr Körper nicht mehr selbst herstellt, einfach über die Nahrung auf — in Form von Soja. Besonders Sojaprodukte enthalten so genannte Phyto-Östrogene: Das sind Pflanzen-Östrogene, die ähnlich wie die menschlichen Östrogene aufgebaut sind. Die japanische Küche verwendet reichlich Soja. Besonders Leinsamenöl und Roggen, aber auch Alfalfasprossen, Sonnenblumenkerne und Sesam enthalten diese pflanzlichen Hormone. Phyto-Östrogene zählen zu den so genannten sekundären Pflanzenstoffen. Das Bemerkenswerte an Phyto-Östrogenen: Sie zeigen sowohl in ihrem chemischen Aufbau wie bei der Wirkung eine enge Verwandtschaft zu den menschlichen Hormonen. Ihre Wirkung ist insgesamt gesehen milder, aber deutlich spürbar und auch messbar.

äußern sich die Wechseljahre beim Mann in erster Linie durch Abgeschlagenheit und Lustlosigkeit. Wer früher häufig ausgegangen ist und unternehmungslustig war, wird nach und nach immer träger. Lethargie und Unlust bestimmen den Seelenzustand, das Fernsehprogramm diktiert die Abendgestaltung. Doch auch der Körper verändert sich. Die Muskelpakete von einst — soweit vorhanden — verschwinden und machen Fettpölsterchen Platz. Die Haare wachsen langsamer, die Haut wird blasser und faltiger. Doch Vorsicht: Nicht alle diese Symptome müssen Wechseljahres-Beschwerden sein. Hier können auch Hinweise auf Krankheiten vorliegen. Deshalb: Auf jeden Fall zum Arzt gehen. Ein Urologe oder Frauenarzt sollte den Hormonstatus untersuchen und feststellen, welche hormonelle Umstellung im männlichen Körper begonnen hat. Eine anschließende Therapie sollte eingehend zwischen dem Arzt und dem Patienten besprochen werden.

Was Männer tun können Spüren Sie, dass Sie „die Krise“ ereilt? Sprechen Sie darüber! Männer wollen ebenso verstanden werden wie Frauen. Die beste Medizin ist manchmal eine verständnisvolle Umarmung oder dass einem jemand zuhören kann — oder einfach in Ruhe gelassen zu werden. Von Kindheit an werden Männer dazu erzogen, ihre Gefühle und körperlichen Schmerz unter Kontrolle zu halten. „Ein Indianerherz kennt keinen Schmerz“ und ähnliche Weisheiten werden von vielen Männern bis ins hohe Alter befolgt. Verständlich, dass körperlichen und seelischen Bedürfnissen auch im Erwachsenenleben kaum Raum gegeben wird. „Kleinigkeiten“ wie gesundheitliche Störungen und Schlafmangel werden genauso ignoriert wie die Notwendigkeit einer gesunden Ernährung. Alkoholgenuss, Übergewicht und unregelmäßige, oft übertriebene sportliche Betätigung schwächen das Immunsystem. Kein Wunder, dass Männer eher sterben als Frauen! Die Wechseljahre sind eine Chance zum Umdenken. Häufig besinnen sich Männer in diesen Jahren noch einmal auf das Wesentliche. Sie halten inne. Stand in der Vergangenheit die Karriere im Vordergrund, nehmen sie sich jetzt Zeit, über sich selbst und ihre Wünsche nachzudenken. Männer können die Vorstellung, von nachlassender Hormonproduktion so tiefgreifend beeinflusst zu werden, schwerer ertragen als Frauen; gerade deshalb leiden viele Männer so intensiv unter der Umstellung. Unauffällig, weil es kein deutliches körperliches Zeichen gibt, setzen die Wechseljahre ein. Sie können bei Männern zu Beschwerden führen, die genauso leidvoll sind wie die der Frauen. Und: Wie bei den Frauen kommen manche Männer auch ganz ohne Beschwerden davon. Neben dem Nachlassen des Geschlechtstriebes

Therapie-Möglichkeiten für den Mann in Stichworten HET: Hormonersatztherapie in Form von Testosteron-Pflastern, -Injektionen und -Tabletten. Auch eine ÖstrogenTherapie für den Mann ist im Gespräch. DHEA: Das Hormon Dehydroepiandrosteron gilt in den USA als „Anti-AgingHormon“ und kann in Tablettenform aufgenommen werden. Dies sollte allerdings unbedingt unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Auch wenn DHEA-Präparate über das Ausland ohne Rezept bezogen werden können, sollten die möglichen langfristigen Folgen einer unkontrollierten Einnahme auf keinen Fall unterschätzt werden; daher sollte immer ein Arzt zu Rate gezogen werden. Die Gefahren einer Einnahme können nämlich höher sein als ihr Nutzen. Hormonabhängige Tumorarten wie der Prostatakrebs können möglicherweise durch die Gabe von DHEA zum Wachstum angeregt werden. Naturheilverfahren wie zum Beispiel Akupunktur, klassische Homöopathie, Neuraltherapie (Ausschaltung von Störherden durch die Einwirkung auf das örtliche Nervensystem), pflanzliche Präparate und spezielle Kräuterteemischungen. Pflanzliche Heilmittel wie Johanniskraut.

Quelle: Deutsches Grünes Kreuz

Testosteron-Einnahme Testosteron nanomol/l

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Hilfen bei erektiler Dysfunktion 1. Tag

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Testosteron hat keine lange Halbwertszeit. Das bedeutet, es ist schwierig den Hormonpegel auf einem gleichbleibenden Niveau zu halten. Die beiden Abbildungen zeigen den Hormonspiegel bei einer Verabreichung von Testosteron durch die Spritze und bei der Einnahme mit Tabletten. In beiden Fällen schwankt der Pegel erheblich.

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GRAFIKEN: DPNY

Testosteron-Injektion Testosteron nanomol/l

Injektionen in den Penis mit dem Medikament Vividal Viagra Testosteron-Cremes


Hier gilt das Gleiche wie bei den Frauen: Es gibt keine generell richtige Methode der Behandlung. Je nach dem Symptom, dem Ausmaß der Beschwerden, der Lebenssituation, der seelischen sowie der körperlichen Verfassung müssen der Arzt und der Patient gemeinsam entscheiden. Unbestritten ist: Hormonpräparate können Nebenwirkungen haben, sind aber auch gut wirksam. Zu bedenken ist jedoch, dass die HEP (Hormonersatztherapie) bei Männern noch in den Anfängen steht. Ein weiterer bedenkenswerter Punkt ist die Art der Anwendung. Leider ist Testosteron nicht so einfach einzunehmen wie Östrogen, weil die Einnahme in Kapselform dreimal am Tag erfolgen müsste. Da die Halbwertszeit von Testosteron sehr kurz ist, ist es schwierig, den Spiegel auf gleich bleibendem Niveau zu halten. Testosteroninjektionen lassen den Spiegel zunächst steil ansteigen; nach und nach sinkt er wieder, was als unangenehm empfunden wird. Testosteronpflaster müssen am Hodensack aufgeklebt werden, was zu unangenehmen Hautreaktionen führen kann und insgesamt ziemlich umständlich ist. Dennoch gilt diese Form als die bewährteste Therapie. TestosteronCremes werden auf Bauch, Arm oder Oberschenkel aufgetragen. Nachteil: Sie können auch auf die Partnerin übertragen werden — mit unangenehmen Folgen für die Betroffene wie Bartwuchs, tiefere Stimme, Haarausfall und Akne. Schließlich kann in einem ambulanten Eingriff ein Testosteronimplantat eingesetzt werden. Aber auch hier droht eine Achterbahnfahrt des Hormonspiegels. Dennoch kann die Behandlung einem Mann, der sehr unter Beschwerden leidet, helfen. Wie bei den Frauen ist auch die Kombination verschiedener Therapiemethoden möglich. Nutzen und Risiken müssen gut abgewogen werden. Ein künstliches „Verjüngen“ durch hoch dosierte Hormongaben ohne wirkliche Notwendigkeit ist ganz sicher falsch. Denn: Dem Alter können wir eben nicht einfach davonlaufen.

Das können Sie als Mann selbst tun Alles ist Ansichtssache! Jenseits der vierzig läßt die Produktion des Hormons Testosteron nach, und die meisten Männer spüren, dass sie weniger Lust auf Sex haben. Die einen fürchten sich, damit an männlicher Ausstrahlung zu verlieren, die anderen begrüßen den gewonnenen inneren Abstand.

Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Neuerung annehmen möchten oder lieber der Vergangenheit nachtrauern. Denn von Ihrer Einstellung hängt es ab, ob Sie leiden oder etwas für sich gewinnen. Gerade bei Potenzstörungen spielt auch die Psyche eine große Rolle. Rund 30 % der Erektionsstörungen sind psychisch bedingt. Gelegentliches Schwächeln in Sachen Potenz ist normal. Wenn Sie der Meinung sind, dass Handlungsbedarf besteht, versuchen

Sie doch folgendes. Nahrung umstellen und das Rauchen einstellen: Fettes Essen und Rauchen wirken sich negativ auf die Blutversorgung aus. Freier Kopf durch Entspannung: Sport und meditative Übungen wie autogenes Training und TaiChi helfen beim Stressabbau. In bestimmten Fällen kann auch eine Psychotherapie helfen. Unten sehen Sie, wie Sie organische und psychische Erektionstörungen unterscheiden.

Symptome von Erektionsstörungen Psychisch bedingt

Organisch bedingt

Treten akut auf Treten nur bei einem bestimmten Ereignis auf Treten nur bei einer bestimmten Person auf Eine morgendliche Erektion ist vorhanden Masturbation ist möglich

Langsamer Erektionsbeginn Schleichender Verlauf Kontinuierliche Verschlechterung der erektilen Funktion Seltene oder keine morgendliche Erektion Masturbation ist nicht möglich

Wie Sie einem Hormonmangel vorbeugen können Körperliche Aktivität: Männer, die körperlich regelmäßig aktiv sind, haben einen höheren Testosteronspiegel als nicht aktive Männer. Fangen Sie frühzeitig an, regelmäßig Sport zu treiben. Joggen, Radfahren und Bodybuilding sind ideal. Sexuelle Aktivität: Die körpereigene Hormonproduktion wird durch regelmäßige sexuelle Aktivität angeregt. Umgekehrt senkt sexuelle Inaktivität die Hormonproduktion. Ernährung - Ausgewogene und fettarme Kost hält schlank, das wirkt sich positiv auf den Testosteronspiegel aus. - Achten Sie auf eine gute Vitaminversorgung. - Nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich. - Schränken Sie den Alkoholkonsum ein. Und: Auf den Calcim-Haushalt achten! Der Knochenabbau durch die Osteoporose ist auch bei Männern verbreitet. Nahrungsergänzungsprodukte mit Calcium können helfen.

FOTO: DPNY

Welche Therapie ist die richtige für mich?

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- München Informationszentrum für Männer e.V. Landwehrstr. 85, 80336 München Tel.: 0 89/5 43 95 56, Fax: 0 89/5 43 96 62 Internet: www.maennerzentrum.de - Berlin Beratungsstelle „Mannege“ Tucholskystr. 11/Eingang: Johannisstr. 8, 10117 Berlin, Tel.: 0 30/28 38 98 61, Internet: www.mannege.de FÜR DIE FRAU Dachverband der Frauengesundheitszentren in Deutschland e. V. Goetheallee 9 37073 Göttingen Tel.: 05 51/48 70 25 Fax.: 05 51/5 21 78 36

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Träume Das „Nachtleben“ unseres Geistes „Früher träumte ich regelmäßig, dass ich wegrennen wollte, aber nicht von der Stelle konnte. Seitdem ich mit dem Joggen begonnen habe, ist dieser Traum verschwunden.“ Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse

as spielt sich während des Schlafs in unserem Geist ab? Verarbeiten wir im Traum Ereignisse oder Probleme unseres Alltags? Welche Bedeutung haben Träume? Fragen dieser Art sind wahrscheinlich so alt wie das menschliche Bewusstsein. Antworten darauf dürften seit jeher von Mythen und Spekulationen motiviert und begleitet gewesen sein. Aber längst hat auch die Wissenschaft das Reich der Träume entdeckt und einen neuen Forschungszweig hervorgebracht: die Schlaf- und Traumforschung. Sie hat es — gestützt auch auf Experimente — zu vielen interessanten und wichtigen Erkenntnissen gebracht. Dennoch ließen sich nicht alle Fragen wissenschaftlich beantworten; ganz enträtseln konnte die Wissenschaft den Traum nicht.

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Traumdeutung nach Freud Sigmund Freud (1856 bis 1939) veröffentlichte im Jahre 1900 sein Buch „Die Traumdeutung“, mit dem er die Psychoanalyse begründete. Die Vorgänge, die während des Schlafs den Traum bilden, nannte Freud ‚Traumarbeit‘. Die Traumarbeit wird aus zwei Quellen gespeist: Die eine Quelle sind all die Dinge, Eindrücke und Erlebnisse unseres Alltags, die wir bewusst wahrnehmen, die uns gedanklich beschäftigen und emotional beeinflussen. Es sind Regungen wie Gleichmut, Angst, Wut, Scham, Freude und so weiter. Diese Regungen bleiben aktiv und beschäftigen uns bis in den Schlaf hinein. Freud nannte sie ‚Tagesreste‘. Die zweite Quelle der Traumarbeit sind verbotene triebhafte

Fantasien und verdrängte Erinnerungen, die ins Unbewusste verfrachtet wurden. Nach Freuds Theorie können diese unbewussten Triebimpulse allein keinen Traum hervorbringen. Die Leistung der Traumarbeit besteht darin, dass die Tagesreste sich mit einem unbewussten Wunsch verknüpfen. So wird es möglich, dass dieser Wunsch zu einem Traumgedanken verarbeitet werden kann. Die Tagesreste stellen das Material dieses Traumes dar, dessen Kern der triebhafte Wunsch ist. Unsere unterdrückten Wünsche und Triebe erhalten also durch Träume eine zensierte Form, eine „Verkleidung“ aus dem Material der Tagesreste. Die Tagesreste und Traumgedanken werden dabei umgestaltet. Gedanken werden in Bilder umgewandelt und Traumgedanken in eine plastische Situation übertra-


Die moderne Traumforschung Heutzutage ist man ein gutes Stück über die Thesen Freuds hinaus. „Das Träumen ist unseren Alltagsgedanken näher, als Freud das wahrhaben wollte“, erklärt Wolfgang Leuschner vom SigmundFreud-Institut Frankfurt. Der Traum ist nach Leuschner ein „Besorgnisprodukt“, in dem wir verschiedene Situationen, Verhaltensweisen und Reaktionen durchspielen und nach Lösungen suchen. Es scheint so, als würden wir im Schlaf denken. Dies kann wohl jeder aus eigener Erfahrung bestätigen, denn gelegentlich findet sich eine Stimmung oder Szene aus dem Alltag, die man intensiv wahrgenommen hat, im Traum in veränderter Form wieder.

besonders intensiv. Man entdeckte zudem, dass diese Phase charakteristischerweise begleitet wurde von einer schnellen Bewegung der Augen unter den geschlossenen Lidern. Sobald bei einem Probanden diese schnelle Augenbewegung bemerkt wurde, konnte man zuverlässig annehmen, dass er sich gerade in jener besonderen Schlafphase befand. Diese Phase wurde nach ihrem äußeren Charakteristikum benannt: „rapid eye movement“-Phase (übersetzt: „SchnelleAugenbewegungs-Phase“) oder kurz „REM-Phase“. Die Schlafforscher fanden unter anderem heraus, dass die Testpersonen, die sie während der REM-Phase weckten, sich besonders gut an ihre Träume erinnern konnten. Da der REM-Schlaf in bestimmten Hirnregionen ausgelöst wird, vermutete man bis vor kurzem, dass Menschen nicht träumen könnten, bei denen diese Hirnregionen (zum Beispiel nach einem Schlaganfall) ausgefallen sind. Inzwischen ist bekannt, dass beim Träumen auch noch andere Hirnareale aktiv sind. Man fand heraus, dass bei bestimmten Hirnschäden die Betroffenen zwar keinen REMSchlaf mehr haben, aber trotzdem träumen können. Die Hirnforscher entdeckten, dass beim Träumen außerhalb der REMPhase ein Hirnareal beteiligt ist, das das Verhalten bei Hunger, Durst und sexueller Erregung steuert — damit lässt sich Freuds These stützen, nach der es vor allem unterdrückte sexuelle Wünsche sind, die von der Traumarbeit zensiert werden. FOTO: R. NOWITZ/PHOTOTAKE/OKAPIA

gen. Sich ähnelnde Aspekte verschiedener Traumgedanken strömen hinzu und verdichten die Situation. Die Gewichtung der Traumgedanken wird verschoben: Wichtige Aspekte werden als nebensächlich dargestellt, unwichtige dagegen überbetont — deshalb erscheinen Träume, wenn wir uns an sie erinnern, oft unverständlich. Des Weiteren wird der Traum in einem weiteren Schritt so bearbeitet, dass er logisch erscheint. Verborgene Inhalte von Symbolen werden in erkennbare Traumelemente übersetzt. Zusammenfassend lässt sich sagen: Ein Traum stellt keine kreative „Schöpfung“ aus dem Nichts dar, sondern er ist eine Verarbeitung unserer unbewussten Triebe mit Hilfe dessen, was uns während eines Tages gedanklich und emotional beschäftigt hat. Ein Traum verpackt diese unbewussten Regungen und die aktiv gebliebenen Gedanken des Tages; er hält also aufwühlende Störungen von uns fern. Träume lassen uns — kurz gesagt — länger schlafen. Für Freud lag nun auf der Hand: Entfernt man diese „Verkleidungen“, macht man die Traumzensur rückgängig, dann lassen sich auch die unerfüllten, verdrängten Wünsche und Ängste einer Person erkennen. Die Traumdeutung war für ihn deshalb der „Königsweg zum Unbewussten“ in der Psychoanalyse. Nach Freuds Auffassung war es wichtig, mit Hilfe der Traumdeutung diese unbewussten Regungen zu entdecken, wiederzubeleben und durchzuarbeiten. Zur Therapie hieß Freud seine Patienten, sich auf der später viel zitierten Couch hinzustrecken, wo sie frei aussprechen sollten, was ihnen zu ihren Träumen und zu besonderen Traumelementen jeweils einfiel — ungeachtet dessen, wie scheinbar unwichtig, unsinnig oder ungehörig das war, was dieses „brainstorming“ ans Licht brachte. Freud fiel auf, dass seine Patienten zu Anfang der Therapie meistens solche Assoziationen unterdrückten, die für das Auffinden einer Verdrängung am wichtigsten waren. Es schien so, als wäre die Traumzensur auch im wachen Zustand noch aktiv. Je „schlimmer“ der verdrängte Wunsch war, desto strenger war die Traumzensur und umso entstellter träumte der Patient.

Verkabelt und beobachtet: Proband im Schlaflabor

Die Forschungsmethoden haben sich in den 100 Jahren seit Freuds Veröffentlichung entwickelt, verändert und verfeinert: In Schlaflaboratorien werden die Probanden während des Schlafs beobachtet. Es werden Atmung, Körpertemperatur, Gehirnaktivität usw. registriert und ausgewertet. In den 50er Jahren kam es auf diese Weise zu der interessanten Beobachtung, dass im Lauf der Nacht verschiedene Schlafphasen einander abwechseln. Wie sich durch Messungen der Hirnströme herausstellte, waren die Träume in einer bestimmten Phase

Können unmittelbare äußere Einflüsse unserer Umwelt den Inhalt des Traums beeinflussen? Die Schlafforscher gingen dieser Frage experimentell nach: Während die Probanden im Labor schliefen, spielte man neben ihnen einen Text vom Tonband ab, der eine bestimmte Szene beschrieb. Wie sich nach dem Wecken in der Traumbeschreibung herausstellte, tauchten viele Elemente dieses Tonbandtextes wieder auf, wenn auch in leicht veränderter Form. Interessant, wenn auch noch nicht schlüssig zu interpretieren, ist die Tatsache, dass Frauen überwiegend in blau träumen, Männer dagegen in grün.

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Traumdeutung Was kann sie leisten? I

n unseren Träumen bearbeiten wir gerade Erlebtes, Vergangenes oder Bevorstehendes. Und durch die Außenreize, die auf uns während des Schlafs einwirken, kann der Inhalt eines Traumes mitunter beeinflusst werden. Ein immer wiederkehrender Traum kann mit der Veränderung der Lebensweise verschwinden (siehe Eingangszitat). Im Traum spielen und denken wir Situationen durch, die uns im Alltag widerfahren sind oder die wir erleben könnten — mögen die Traumbilder auch phantastisch sein.

plötzlich Bilder der nahen Zukunft entstehen, die vom Sinngehalt ihrer Aussage her sehr viel realistischer sind, als die Traumvision, in die sie gebettet sind, zunächst erkennen lässt. Und was bedeuten unsere alltäglichen Träume? Gibt es allgemein gültige Muster

Mancher mag die Erfahrung gemacht haben, dass dies möglich ist. Man denke an das probate Verfahren, wichtige Entscheidungen lieber noch einmal zu überschlafen, weil sich oft am nächsten Morgen ein Gedankenblitz oder eine Empfindung einstellen, die die Entscheidung erleichtern. Zuweilen wird auch von Träumen berichtet, die zuverlässig ein bevorstehendes Ereignis angekündigt haben: Der Träumende wurde konkret im Traum vor einer Situation gewarnt - was ihm später im wachen Zustand das Leben gerettet haben soll. Ein anderer hat angeblich die richtigen Lottozahlen im Schlaf vorhergesehen; sein Traum machte ihn später reich. So erstaunlich eine solche Art der Prophetie auch sein mag — wissenschaftlich beweisbar sind solche Phänomene nicht. Eine mögliche Erklärung hierfür könnte sein: Unser Gehirn arbeitet im Schlaf weiter. Daher ist es gut möglich, dass sich manche Zusammenhänge erst während der Nacht aus der Zusammenschau der ins Gedächtnis aufgenommenen Details erschließen. Im Schlaf verbinden wir Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft viel ungeordneter als während des Tages, unsere Phantasie ist viel freier. So könnten

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FOTO: PHOTODISC

Nun ist immer noch nicht die Frage beantwortet: Welche Bedeutung haben unsere Träume? Anders gefragt: Lassen sich unsere Träume konkret deuten?

Kamm scheren. Es kann nur eine individuell spezifische Traumdeutung geben. Symbole sind nicht nur von Mensch zu Mensch unterschiedlich motiviert; auch für den Einzelnen variiert deren Bedeutung im Laufe des Lebens. Das heißt: Auch die eigene Traumdeutung ist immer nur im aktuellen persönlichen Lebensund Existenzzusammenhang zu sehen. Wer also einen Therapeuten einschalten möchte, um die eigenen Träume zu verstehen, der sollte sich bewusst machen, dass aus den eben genannten Gründen ein Therapeut nie die Analyse und Deutung der Träume vornehmen kann; er kann seine Patienten nur darin unterstützen, dass sie sich ihrer eigenen Symbole und Beziehungsmuster besser bewusst werden, dass sie mehr Klarheit über die Elemente ihres jeweiligen Traumes erhalten. Durch diese Anleitung können die Patienten dahin geführt werden, dass sie erkennen, was dieser Traum möglicherweise mit ihrer gegenwärtigen Lebenslage zu tun haben könnte. Wie Freud schon annahm: Der Mensch weiß, was sein Traum bedeutet — nur weiß er nicht, dass er es weiß. Auf den oben genannten Traum vom Zahnverlust bezogen: Ein Kind, das gerade seine Milchzähne verliert, hat einen ganz anderen Bezug zu diesem Traummotiv als jemand, der am folgenden Tag einen Termin beim Zahnarzt hat, wo ihn ein Re-Implantat oder eine Brücke erwartet; und ein Zahnarzt wird zum Zahnverlust ebenfalls einen anderen Bezug haben als zum Beispiel ein Box-Profi.

Traumbilder sollten immer nur individuell gedeutet werden; Traumbücher können dafür eine Anleitung sein.

oder Anleitungen, die bestimmte Bilder oder Situationen eines Traumes zuverlässig erklären können? Die Antwort lautet: Die richtige Traumdeutung gibt es nicht. Auch wenn diverse Bücher zu diesem Thema es glauben machen wollen. In ihnen wird zum Beispiel ein Traum, in dem man einen Zahn verliert, als generelle Angst gedeutet, an erotischer Energie zu verlieren. Doch diese Deutung ist ein Klischee. Wenn man bedenkt, dass Träume etwas Persönliches sind und dass man in ihnen die eigenen seelischen Belange verarbeitet, dann müsste deutlich werden: Die Deutung von Traumelementen und Symbolen lässt sich nicht über einen

Sehr aufschlussreich: ein Traum-„Tage“-Buch Wer fasziniert ist von der Welt der eigenen Träume, der sollte sich Papier und Stift griffbereit ans Bett legen und sich angewöhnen, unmittelbar nach dem Erwachen die Träume aufzuschreiben. Mit der Regelmäßigkeit dieser Übung wird sich automatisch eine steigende Sicherheit beim Erinnern und Notieren einstellen. Etwa ein Drittel unseres Lebens verbringen wir mit Schlafen — je mehr uns über dieses „Nachtleben“ unseres Geistes bekannt ist, desto aufschlussreicher und nützlicher könnte es für unser Leben insgesamt sein.


Fotowettbewerb Mehr und mehr Kunden schreiben uns, wie sehr sie Nobilin Q10 als täglichen Begleiter schätzen. Vielen Dank für das Vertrauen!

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Gewinnen Sie mit Nobilin Q10! Liebe Leser, auch diesmal haben Sie sich wieder selbst übertroffen! Es war gar nicht so einfach, eine Auswahl zu treffen, so viele schöne und originelle Foto-Ideen waren dabei. Wir gratulieren allen Gewinnern recht herzlich und bedanken uns bei allen anderen Einsendern, die diesmal leider nicht dabei sind.

Mit Nobilin Q10 auf dem Gipfel des Kilimandscharo — dafür muss es den ersten Platz geben! Darüber war sich die gesamte Redaktion einig. Das Ehepaar Stüllein (64 und 60 Jahre) erklomm im Oktober 2000 die Spitze des höchsten freistehenden

Berges der Welt — alle Achtung! Temperaturschwankungen zwischen +40 ° und -15 °Celsius haben sie dabei — wie das Foto zeigt — mit einem Lächeln genommen. Und Nobilin Q10 war dabei eine große Hilfe, schreibt uns Dr. Stüllein.

Stillleben a la Nobilin Q10 — einfach malerisch. Der Preisträger, Herr Braun, hat sich sogar um ein neues Packungsdesign verdient gemacht: Die 12 Monatspackung Nobilin Q10 gibt es — bis jetzt — nur auf diesem Foto. Unser Dank für die Anregung sowie der Gutschein über 100 DM gehen an Herrn Erich Braun.

2. Platz

3. Platz

Impressum Herausgeber:

Verlag, Redaktion, Gestaltung: Druck:

Medicom Pharma AG Sedemünder 2, Altenhagen I 31832 Springe Tel. (0 50 41) 78-0 Fax (0 50 41) 78-11 69

DPNY communications Eller repro+druck

„MEDICOM“ ist eine Kundenzeitschrift der Medicom Pharma AG; sie erscheint fünfmal jährlich. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.

„Ob Regen oder Sonnenschein — täglich Nobilin muss sein“ dichtete Frau Elisabeth Schuhmann gut beschirmt. Ein so sonniges Gemüt auch bei schlechtem Wetter verdient unserer Ansicht nach eine Belohnung. Und wird zur Nachahmung empfohlen! Frau Schuhmann ist die glückliche Gewinnerin des 3. Preises.

Der MEDICOM-Einkaufsgutschein im Wert von 150,– DM für den 1. Preis geht an das Ehepaar Stüllein aus 18059 Rostock. Den 2. Preis, einen MEDICOM-Gutschein über 100,– DM, bekommt Herr Erich Braun aus 79199 Kirchzarten. Der 3. Preis, einen MEDICOM-Gutschein über 50,– DM, bekommt Frau Elisabeth Schuhmann aus 71394 Kernen.

Teilnahmebedingungen Bitte schicken Sie Ihre Fotos an Medicom Pharma AG Kennwort „Fotowettbewerb“ Sedemünder 2, Altenhagen I 31832 Springe Einsendeschluss für den nächsten Fotowettbewerb mit Nobilin Q10 ist der 30. September 2001. Bitte schicken Sie keine Originale, da wir diese aus organisatorischen Gründen nicht zurückschicken können. Mit der Einsendung erklären Sie automatisch Ihr Einverständnis für eine Veröffentlichung in der MEDICOM. Die Gewinnerfotos erscheinen in der Ausgabe 17. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter der Medicom Pharma AG und deren Angehörige dürfen leider nicht teilnehmen.

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Leserbriefe Liebe MEDICOM-Leser, möchten Sie kritisch oder zustimmend zu einzelnen Themen im Heft Stellung nehmen? Oder interessante Tipps zum Thema „gesund werden — gesund bleiben“ an andere Leser weitergeben? Dann schreiben Sie uns! Unsere Anschrift lautet: MEDICOM-Redaktion, Sedemünder 2, Altenhagen I, 31832 Springe.

MEDICOM XII (MEDICOM, September 2000) Ich kann Ihnen bestätigen, dass Sie sowohl mit Nobilin Q10 als auch mit Ihrer Kundenzeitschrift voll ins Schwarze getroffen haben. Die Wirksamkeit Ihres Produktes hinsichtlich einer besseren Lebensqualität kann ich bestätigen. Gleichzeitig finde ich die wertvollen und gestrafft dargestellten Informationen in Ihrer Kundenzeitschrift nicht nur interessant, sondern wichtig für einen neuen Weg, den man im Alter gehen muss, um gesund zu bleiben. Ich bin Krebspatient und habe gerade eine 42 Tage dauernde Fastenkur nach Breuss hinter mir. Sie war für mich eine Alternative zu einer schwe-

bracht. Der Krankheit gingen zeitweilige Schwindelanfälle voraus, die mit Psychopharmaka behandelt wurden. Doch Mobbing am Arbeitsplatz und familiäre Schwierigkeiten führten zu einer Unzufriedenheit, die meine Tochter kaufsüchtig machte. Ich deute dies als Ersatzbefriedigung. Leider hilft alles gute und böse Zureden gar nichts, da meine Tochter sich zwar einsichtig zeigt, ihr Verhalten jedoch nicht ändert. Kennt jemand einen ähnlichen Fall und kann mir mit Ratschlägen zur Seite stehen?

ren Operation. Ihre Artikel haben meine Entscheidung bestätigt und mir noch unbekannte wertvolle Hinweise gegeben.

G. Brauer, Neuwied (Name von der Redaktion geändert)

H. Apelt, Henningsdorf

Sehr geehrte Frau Brauer, gern werden wir Briefe von Menschen mit ähnlichen Erfahrungen an Sie weiterleiten. Oft kann auch die Erfahrung einer Selbsthilfegruppe hilfreich sein. Es gibt auch Gruppen für Angehörige von Suchtkranken. Bei der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) können Sie sich ganz allgemein über Selbsthilfegruppen informieren und Infomaterial anfordern. Die Materialien sind gratis. Anfragen richten Sie bitte schriftlich mit einem adressierten und frankierten Rückumschlag (Din A4, 3,- DM) an die NAKOS, Albrecht-Achilles-Str. 65 in 10709 Berlin.

Sehr geehrter Herr Apelt, herzlichen Dank für Ihr Lob. Wir wünschen Ihnen auch weiterhin viel Kraft und alles Gute auf Ihrem „neuen Weg“.

Sucht (MEDICOM, Dezember 2000) Das Interview mit dem Suchttherapeuten, Herrn Peter Vent, veranlasst mich, mich an Sie zu wenden. Meine Tochter wurde durch Kaufsucht in einen finanziellen und gesundheitlichen Teufelskreis ge-

Strunk keilförmig aus dem Kohl entfernen. Kompletten Kohlkopf in kochendes Salzwasser (evtl. mit Kümmel) legen und garen, bis sich die einzelnen Blätter lösen. Zwischenzeitlich Vollkornreis in Salzwasser kochen, Käse grob reiben, Zwiebeln würfeln, Möhren fein raspeln. Alle Zutaten (Reis, Käse, Möhren, 1 Ei, Zwiebeln, Pfeffer, Salz) gut mischen. Auf jeweils 2 Kohlblätter die Füllung verteilen (zuerst 1 Kohlblatt füllen und rollen, dann versetzt in das zweite Kohlblatt einschlagen) und zu Rouladen zusammenwickeln. Mit festem Küchengarn umwickeln Rouladen in heißem Öl anbraten und mit Gemüsebrühe ablöschen. Tomatenmark nach Geschmack hinzugeben. 40 Minuten garen. Vor dem Servieren mit Petersilie bestreuen. FOTO: DPNY

Nährwertangabe

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Zubereitung

Vollkornreis Emmentaler oder Greyerzer-Käse 250 ml Gemüsebrühe 2 Zwiebeln 2 Möhren, geraspelt 2-3 EL Tomatenmark Salz, Pfeffer, evtl. Kümmel, Petersilie 5 EL Öl 1 Ei 1 Weißkohl

§

Kohlrouladen mit Tomatensoße (Für 4 Personen)

150 g 150 g

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Vitalstoff-Rezept

Zutaten

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Wir behalten uns vor, Leserbriefe zu kürzen. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Illustrationen kann keine Haftung übernommen werden.

(Pro Portion) Energie Proteine Fett Kohlenhydrate Ballaststoffe

536 kcal 28 g 28 g 42 g 14 g

Vitamin A Vitamin C Calcium Cholesterin

2,2 157 960 115

mg mg mg mg


1. Preis: Eine Flußkreuzfahrt mit der „Donauprinzessin“

Liebe Rätselfreunde, Sie alle kennen sie und wissen, wie wertvoll sie sind. Unser Lösungswort ist diesmal ungeheuer vielseitig und gesund. Tragen Sie einfach die Buchstaben in den numerierten Feldern in der richtigen Reihenfolge ein, und nehmen Sie an unserer Verlosung teil. 1. Preis: eine 7-tägigige Flußkreuzfahrt auf der Donau für 2 Personen mit der „Donauprinzessin“. 2. bis 4. Preis: je ein Ratgeber „Träume verstehen“ von K. Hearne und D. Melbourne

Lösungen aus dem Dezember-Heft

Lösung:

Und so können Sie gewinnen Haben Sie das richtige Lösungswort? Dann schreiben Sie es auf eine Postkarte und schicken Sie diese an: MEDICOM Redaktion, Stichwort: „Preisrätsel“, Sedemünder 2, Altenhagen I, 31832 Springe. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2001 (Datum des Poststempels). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter der Medicom Pharma AG und deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen. S C H O N

G E W U S S T ?

Warum die Teekanne tropft Haben Sie sich auch immer schon gewundert, warum ein Teil des Tees aus einigen Kannen partout nicht in die Tasse will? Besucherknie und Tischdecken üben eine besondere Anziehungskraft auf das Heißgetränk aus. Meistens dann, wenn die Kanne voll ist und der Tee langsam ausgegossen wird. Warum? Beim Einschenken trifft der Tee bei der Tülle auf ein Hindernis und wird zusammengedrängt. Dabei ändern sich die Druckverhältnisse. Der Tee läuft schnell an der Kanne entlang nach unten — auf

die Tischdecke, in der Regel. Marcus Reiner vom Technion-Institut in Israel und Joseph Keller von der New Yorker Universität haben den so genannten Bernoulli-Effekt bereits 1957 aufgeklärt. Neueste Erkenntnisse gibt es indes über die Teetrinkerin selbst. Sie ist weiblich, beamtet, wandert gern und wohnt in Bremen. Das erwiesen Studien des Deutschen Teeverbandes.

FOTO: DPNY

Kreuzworträtsel


Wer täglich alles darf auch mal

gibt, was nehmen.

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abgestimmte Kombination aus 14 Vitalstoffen. Die MEDICOM-Forschung ermittelte diesen Vitalstoff-Komplex in Zusammenarbeit mit den ernährungswissenschaftlichen Instituten deutscher Universitäten sowie dem Institut Fresenius.

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MEDICOM Magazin – Wechseljahre