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€ 3,00

Mit MEDICOM auf

Das Gesundheits-Magazin 02/11

Pilgerreise Exklusives Angebot mit umfangreichen Serviceleistungen

HEILPFLANZEN

12

Superfrüchte: Zellschutz und Lebenskraft

MEDICOM INFORMIERT

Achten Sie auf dieses Markenzeichen:

Kaneka-Prüfsiegel

TITELTHEMA

TITELBILD: SHUTTERSTOCK

DER JAKOBSWEG:

GESUNDHEIT UND GLÜCK NEU ENTDECKEN Das schaffen auch Sie!

NEUES AUS DER FORSCHUNG

BEWEGUNG & FITNESS

ESSEN & TRINKEN

Krebsprävention: Stärken Sie Ihre Abwehrkräfte

Walking und Jogging: Schritt für Schritt

Entspannt abnehmen – natürlich


Daniel Rexhausen Geschäftsführer

Liebe MEDICOM-Leser!

D

ie Natur pur erleben, Stille genießen, sein eigenes Herz spüren, Zeit und Raum für den Geist schaffen, sich viel bewegen und sich gesund ernähren. Klingt alles zusammen zu gut, um wahr zu sein? Keineswegs. Pilgerwanderer wissen, wie man gleichzeitig Körper und Seele verwöhnen kann. Beim Wandern auf jahrhundertealten Pilgerwegen profitiert nicht nur unser Bewegungsapparat von der stetigen körperlichen Aktivität – auch Geist und Gehirn werden, durch die tägliche Aufnahme von immer wieder neuen Eindrücken geschult. Wer bereits auf dem Jakobsweg ins nordwestspanischen Santiago de Compostela gepilgert ist, weiß, dass das Pilgern die wohl gesündeste Art des Reisens ist, die man sich vorstellen kann. Deshalb haben wir für Sie den Jakobsweg abgewandert und möchten Ihnen ab Seite 10 alles rund um das Thema Pilgern auf dem Jakobsweg vorstellen. Und natürlich möchten wir auch etwas Appetit machen – nicht nur auf die mediterrane Küche, die die Pilger

hier erwartet, sondern auch auf das einmalige Erlebnis, der Natur wieder einmal ganz nah zu sein. Pilgerreisen wirken sich zum Beispiel auch positiv auf unser Immunsystem aus. Und dass ein intaktes Immunsystem mit einer starken Abwehrkraft besonders im Hinblick auf Krebsprävention wichtig ist, darum geht es dieses Mal in der Rubrik „Neues aus der Forschung“. Erforscht haben wir außerdem die Welt der sogenannten Superfrüchte. Derzeit scheinen sie in aller Munde zu sein – und wir wollten genauer wissen, was dahintersteckt. Sie auch? Ab Seite 48 erfahren Sie mehr! Neu in dieser Ausgabe: Wir möchten Ihnen künftig regelmäßig einige unserer Mitarbeiter aus dem Hause MEDICOM vorstellen. Damit Sie uns ein bisschen kennenlernen. Freuen Sie sich auf die neue Rubrik „MEDICOM-Mitarbeiter“. Übrigens: Wenn Sie zu denjenigen gehören, die im Frühjahr regelmäßig von der weitverbreiteten Frühjahrsmüdigkeit heimgesucht werden, sollten Sie jetzt schon vorbeugen. Wie das geht? Blättern Sie zur Rubrik „Körper & Seele“.

FOTO: SHUTTERSTOCK

Einen guten Start in den Frühling wünscht Ihnen Ihr

2

EDITORIAL MEDICOM 02/11


Seite

24

Seite

30

Seite

44

NEUES AUS DER FORSCHUNG

BEWEGUNG & FITNESS

ESSEN & TRINKEN

Immunsystem und Krebs Achten Sie auf Ihre Abwehrkräfte

Walking und Jogging: Schritt für Schritt zu mehr Bewegung

Endlich abnehmen – Das mit den Helfern schaffen aus der Natur auch Sie!

Ein starkes Immunsystem ist weniger anfällig

Ob Walking oder Jogging – egal was Ihnen

Jetzt ist Schluss mit Winterspeck,

für Krankheiten. Das gilt auch für die Krankheit

mehr liegt –, wir raten Ihnen: rein in die

quälenden Diäten und Jo-Jo-Effekt! Wir stellen

Krebs. Wie kann man vorbeugen? Neueste

Laufschuhe. Denn so bewegen Sie einiges

Ihnen die Helfer aus der Natur vor, mit denen

Erkenntnisse aus der Forschung finden Sie hier!

in Sachen Gesundheitsprävention!

man sanft und natürlich abnehmen kann.

KURZMELDUNGEN Was Menschen ab 40 bewegt Was Menschen ab 60 bewegt

4 5

MEDICOM-NEUIGKEITEN MEDICOM goes VITALIA MEDICOM wird Hauptsponsor des Deutschen Golf Verbandes (DGV) MEDICOM-MITARBEITER Was macht eigentlich ...?

TITELTHEMA

DER JAKOBSWEG:

GESUNDHEIT UND GLÜCK NEU ENTDECKEN

10

Seite

„Der Weg ist das Ziel“, behauptet der Volks-

Die MEDICOM-Santiago-Reise

mund. Diese Weisheit bestätigt sich beson-

Natur – ein Raum für die Gesundheit

ders beim Pilgern, denn der spirituelle

Vitalstoffe für Gelenke und Muskeln

Wanderweg „Jakobsweg“ bietet sowohl

Geistig fit auf dem Jakobsweg

unserem Geist als auch unserem Körper eine

Die Ernährung auf dem Jabobsweg

ganz besonders große Portion an gesunden

Von der Legende zum Jakobuskult

11 12 14 16 18 21

6 7 8

TITELTHEMA Der Jakobsweg: Gesundheit und Glück neu entdecken

10

MEDICOM-REISE

22

NEUES AUS DER FORSCHUNG Immunsystem und Krebs

24

MEDICOM VITALCLUB

29

BEWEGUNG & FITNESS Walking und Jogging: Schritt für Schritt zu mehr Bewegung

30

KÖRPER & SEELE Frühjahrsmüdigkeit Höchste Zeit, aufzuwachen

38

MEDICOM INFORMIERT Qualitätszeichen: Kaneka-Prüfsiegel

42

ESSEN & TRINKEN Sanft abnehmen mit den Helfern aus der Natur Vitalstoff-Rezept

44 55

HEILPFLANZEN Superfrüchte: Exotenpower für Zellschutz und Lebenskraft

48

ZAHLEN & FAKTEN

54

SCHON GEWUSST?

57

IHRE MEINUNG IST UNS WICHTIG!

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GEISTIG FIT

59

und wohltuenden Einflüssen!

MEDICOM 02/11 INHALT

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WAS MENSCHEN AB 40 BEWEGT

40

FOTO: MEDICOM

ab

FRAU

SCHWANGERSCHAFT

Baby ab 40? Gentest gibt Aufschluss E

in Gentest soll künftig vorhersagen können, wie viele Jahre einer Frau bleiben, um Mutter zu werden. Schätzungsweise fünf Prozent aller Frauen kommen vor dem 46. Lebensjahr in die Wechseljahre. Britische Wissenschaftler haben nun vier Gene entdeckt, die im Zusammenhang mit der früh einsetzenden Menopause stehen. Treten sie in Kombination auf, verstärkt sich der Effekt. Die Wissenschaftler wollen nun einen einfachen und kostengünstigen Gentest entwickeln, der die Veranlagung zur frühen Menopause treffsicher vorhersagen soll. Bisherige Ansätze zur Einschätzung der gebärfähigen Jahre basieren darauf, dass die Zahl der noch vorhandenen Eizellen in den Eierstöcken festgestellt wird. Außerdem soll die Menge des Hormons AMH (Anti-Müller-Hormon) Rückschlüsse darauf zulassen, wie lang eine Frau noch schwanger werden kann. Quelle: Human Molecular Genetics

FIGUR

RUND UM DIE FIGUR

FOTO: SHUTTERSTOCK

Ab 40 gehts mit dem FRAU

FRAUENGESUNDHEIT

Gewicht bergauf

Mithilfe von Soja

Unser Körper verbrennt bereits ab dem

Brustkrebs vorbeugen

30. Lebensjahr alle zehn Jahre im Schnitt etwa 150 Kilokalorien weniger pro Tag. Dies betrifft Männer wie Frauen gleichermaßen. Frauen haben es dabei jedoch erheblich schwerer, ihr Gewicht zu halten, denn mit den Jahren sinkt ihr Östrogenspiegel. Die Folge: Die Fettverteilung ändert sich, statt der Fettpolster an Oberschenkeln und Po nimmt nun vor allem der Bauchspeck zu. Und diese Röllchen in der Körpermitte erhöhen das Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2 oder Dickdarmkrebs zu erkranken. Ab spätestens 40 Jahren ist es deshalb ratsam, auf ausreichend Bewegung und eine gesunde, fettarme Ernährung zu achten.

Brustkrebspatientinnen können ihr Risiko zu sterben oder erneut zu erkranken möglicherweise mithilfe von Sojanahrungsmitteln verringern. Xiao-Ou Shu von der Vanderbilt University in Nashville, Tennessee, und seine Kollegen untersuchten den Zusammenhang zwischen der Einnahme von Sojaisoflavonen und der Rückkehr von Brustkrebs sowie der Überlebensrate von chinesischen Brustkrebspatientinnen. Das Ergebnis spricht für Soja: Die Patientinnen, die am meisten Sojaprotein aufnahmen, hatten ein um 29 Prozent niedrigeres Risiko, dass der Brustkrebs zurückkehren würde, als die Betroffenen mit dem geringsten Sojakonsum. Quelle: JAMA

Die Sojapflanze war in Asien schon vor mehr als 4.000 Jahren bekannt und gilt dort als heilig

Quelle: OÖNachrichten

FOTO: SHUTTERSTOCK

4

KURZMELDUNGEN MEDICOM TITELTHEMA MEDICOM 11/09 02/11

Mehr aktuelle Gesundheitsmeldungen auch unter www.medicom.de


60

MENTAL

WAS MENSCHEN AB 60 BEWEGT FOTO: SHUTTERSTOCK

abMANN

GEISTIGE FITNESS

Störungen der Hirnleistung nehmen ab 70 Jahren zu KNOCHEN

L

eichte Störungen der Hirnleistung (mild cognitive impairment = MCI) gelten als Vorstufe der Demenz. Forscher der Mayo Clinic in Rochester untersuchten im Hinblick darauf ungefähr 2.000 zufällig ausgewählte Männer und Frauen zwischen 70 und 89 Jahren. Bei 1.969 von ihnen lag keine Demenz vor, allerdings fanden die Forscher bei 16 Prozent leichte Störungen der Hirnleistung (MCI), elf Prozent litten dabei vorwiegend unter Vergesslichkeit. Männer waren häufiger von MCI betroffen als Frauen. Weitere Risikofaktoren waren das zunehmende Alter, Ehelosigkeit und niedriger Bildungsstand. Quelle: Tellmed, Neurology, 2010 Auch einfache Gedächtnisspiele wie ein Puzzle helfen dabei, das Gehirn zu trainieren

KNOCHENGESUNDHEIT

Hüftfraktur Schnell in den OP Eine Oberschenkelhalsfraktur, die bei älteren Menschen häufig durch Stürze provoziert wird, sollte laut Experten der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie möglichst innerhalb von 24 Stunden operativ behandelt werden. Eine aktuelle Analyse der Universität Toronto basiert auf 16 Beobachtungsstudien mit 13.478 Patienten über 60 Jahre. Ergebnis der Analyse: Operationen, die innerhalb von 24 Stunden nach dem Unfallereignis durchgeführt werden, senken das Sterberisiko um 19 Prozent. Vermutet wird, dass durch eine rasche Operation das Risiko für eine Lungenentzündung niedriger ist. Quelle: Canadian Medical Association Journal (CMAJ), 2010

FOTO: SHUTTE RSTOCK

MULTI BASIS

GESUNDHEIT

Ab 60

Patientenverfügung hoch im Kurs E

ine repräsentative Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“ offenbarte, dass jede dritte Frau ab 60 eine Patientenverfügung verfasst hat – für den Fall, dass sie ihren eigenen Willen einmal nicht mehr kundtun kann. Männer sind hingegen in dem Alter nicht so vorsorglich: Nur rund 26 Prozent der Herren ab 60 legten im Vorwege ihre Wünsche hinsichtlich medizinischer Maßnahmen im Fall der Fälle fest. Erst bei den Menschen ab 70 ist ein Gleichstand zu erkennen: Knapp vier von zehn Frauen und auch genauso viele Männer haben für den schlimmsten Fall entsprechende Vorsorge getroffen (Männer: 38 Prozent, Frauen: 37,6 Prozent).

FOTO: MEDICOM

Quelle: Apotheken Umschau

Mehr aktuelle Gesundheitsmeldungen auch unter www.medicom.de

MEDICOM 02/11 KURZMELDUNGEN MEDICOM 11/09 TITELTHEMA

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MEDICOM Neuigkeiten aus dem Unternehmen MEDICOM-PARTNERSCHAFT

MEDICOM goes VITALIA Unsere hochwertigen NOBILIN-Multivitalstoff-Präparate sind nun FOTO: MEDICOM

auch in allen VITALIA-Reformhäusern deutschlandweit zu erwerben. An Gesundheit und gesunder Ernährung interessierte Verbraucher können sich jetzt in VITALIA-Reformhäusern über den Nutzen von Multivitalstoffen für die Gesundheit informieren, die

VITALIA steht für Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden

große Produktauswahl kennenlernen und viele weitere MEDICOMVorteile entdecken.

MEDICOM kommt mit diesem Schritt der stetig wachsenden Nachfrage nach hochwertigen Gesundheitsprodukten weiter nach. Denn die VITALIA-Reformhäuser sind eine geeignete Anlaufstelle für all diejenigen, die eine individuelle Gesundheitsvorsorge ernst nehmen und sich daher gerne ausführlich über ihre Ernährung informieren und beraten lassen wollen, bevor sie sich für ein Produkt entscheiden. „MEDICOM gehört zu einem Familienunternehmen, das sich seit mehr als vier Generationen mit Naturarzneimitteln befasst. Es ist gelebte Familientradition, dass die Produkte höchsten Ansprüchen genügen. Es freut mich,

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MEDICOM-NEUIGKEITEN MEDICOM 02/11

dass wir nun über die VITALIA-Reformhäuser unseren treuen Kunden und denjenigen, die uns kennenlernen möchten, die zusätzliche Gelegenheit bieten können, mehr über die Qualität der MEDICOM-Produkte und den MEDICOM-Service zu erfahren. Nicht zuletzt belegen unabhängige Qualitätskontrollen und Testsiegel das gute Preis-Leistungs-Verhältnis der MEDICOM-Angebote“, so Daniel Rexhausen, Geschäftsführer der MEDICOM Pharma GmbH.

FOTO: MEDICOM

Eine gesunde Herz-Kreislauf-Funktion, fitte Gelenke, geistige Fitness, ein starkes Abwehrsystem und Schönheit, die von innen kommt – immer mehr Verbraucher schätzen die Vorteile von Multivitalstoff-Präparaten für ihre Gesundheit. Sie schätzen auch, dass sie ihre bevorzugten Produkte über denkbar viele Distributionskanäle erwerben können. Bisher waren MEDICOMProdukte direkt über die gebührenfreie Hotline 0800 – 73 77 730, im Internet unter www.medicom.de, im eigenen Flagshipstore in Westerland auf Sylt und in Apotheken erhältlich. Seit Januar 2011 findet man nun auch deutschlandweit in allen VITALIA-Reformhäusern ausgewählte MEDICOMProdukte in den Regalen vor.

Auch VITALIA ist froh darüber, das Sortiment durch ausgewählte MEDICOM-Produkte erweitern zu können: „Wir von VITALIA sind immer bestrebt, unseren Kunden ein ganzheitliches Angebot für Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden bieten zu können. Darum bin ich mit unserer Neuerrungenschaft MEDICOM sehr zufrieden. Ihr Premiumanspruch an Produkt- und Servicequalität passt hervorragend zur Philosophie der VITALIA-Reformhäuser und erweitert unser Angebot um sehr innovative Inhaltsstoffe“, kommentiert Ullrich Kranzer von VITALIA die neue Partnerschaft.

Mit Autogrammstunden von Gaby Dohm wurde MEDICOM in den VITALIA-Läden gebührend begrüßt


FOTO: SHUTTERSTOCK

Mit dieser Kooperation möchte MEDICOM die Vorteile einer ausgewogenen Ernährung in Kombination mit einer individuellen Nahrungsergänzung für Golfspieler noch bekannter machen

MEDICOM wird neuer Hauptsponsor des Deutschen Golf Verbandes (DGV) MEDICOM sichert sich das letzte offene Hauptsponsorenpaket beim Deutschen Golf Verband (DGV). Weil MEDICOM die wohl besten wissenschaftlich entwickelten Multivitalstoff-Präparate auf dem deutschen Markt bietet, lag die Partnerschaft zwischen MEDICOM und dem DGV nahe.

Neben der bestehenden Produktpalette bietet MEDICOM zukünftig eine exklusive Zusammenstellung von Vitalstoff-Präparaten speziell für die Bedürfnisse von Golfern an. Denn: Golf fordert Sportler sowohl körperlich als auch mental heraus. Bis zu sechs Stunden kann eine Runde dauern. Golfer vertrauen darum auf ihre richtige Ausrüstung und feilen ständig an ihrer Technik – doch jeder weiß, dass regelmäßiges Training und bestes Material allein den Erfolg noch nicht ausmachen: Nur wer seinen Körper und seine Konzentration über 18 Löcher „bei Laune“ halten kann, wird im Golf erfolgreich sein. So soll Freunden des Golfsports nun nach jahrelanger wissenschaftlicher Forschung ein Vitalstoffpaket ange-

boten werden, das speziell auf die Bedürfnisse von Golfern zugeschnitten ist: • NOBILIN MENTOFIT: ein komplexes Präparat, unter anderem mit Phosphatidyl-Serin, das seine positive Wirkung für die Konzentration und Fehlertoleranz in Studien bewiesen hat • NOBILIN GELENK AKTIV: zur Unterstützung der Gelenkfunktion und Vorbeugung gegen Gelenkbeschwerden • NOBILIN MUSKEL AKTIV: ein Magnesiumpräparat zur Vermeidung von Muskelkrämpfen • NOBILIN QH MONO 50 mg: die Innovation aus Japan zur Steigerung der Zellenergie und körperlichen Leistungsfähigkeit – exklusiv bei MEDICOM

Das neue NOBILIN GOLF-AKTIV-Paket ist eine auf dem aktuellen ernährungswissenschaftlichen Stand basierende Produktlinie, die das Golfspiel unterstützen kann: mehr Energie für die Golfrunde, erhöhte Konzentration, Unterstützung für die Abwehrkräfte und verbesserte Regeneration. Faktoren, die jeden Golfspieler langfristig erfolgreicher machen können. „Mit unserem Engagement möchten wir zeigen, dass man mit unseren Vitalstoff-Präparaten, die nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und konform mit dem deutschen Gesetz hergestellt sind, sein Golfspiel verbessern kann. Sie unterstützen jeden Sportler dabei, das allgemeine Wohlbefinden zu steigern, was vor, während und nach dem Spiel von wesentlichem Vorteil ist. Als begeisteter Golfspieler freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Golf Verband“, so Daniel Rexhausen, Geschäftsführer der MEDICOM Pharma GmbH.

i

MEHR INFORMATIONEN

MEDICOM Pharma GmbH Schorner Straße 1 A 82065 Baierbrunn Tel.: 0800 - 73 77 730 Fax: 0800 - 73 77 700

www.medicom.de

MEDICOM

MEDICOM 02/11 MEDICOM-NEUIGKEITEN

7


FOTO: MEDICOM

MEDICOM-MITARBEITER

Was macht bei MEDICOM eigentlich ...? NEU Die MEDICOM-

Kathrin Littkeitz

Mitarbeiter-Serie:

Aus der bunten Welt des Pro-

Ab sofort in jeder

duktmanagements kommend,

MEDICOM-Ausgabe

dachte ich früher noch, dass es spannend wäre, sich mit Produk-

ten zu beschäftigen, die generell „hip“ und einfach beliebt und bekannt sind.

Wie zum Beispiel mit Kosmetik, schillernden Lifestyleprodukten oder – immer von großem Interesse – Mode. Beim Blick hinter die Kulissen habe ich dann aber festgestellt, dass die eigentliche Faszination vom Produkt selbst und seiner Qualität ausgehen sollte – und nicht nur davon, wie bekannt und „angesagt“ es gerade ist. Und meiner Meinung nach fas-

ziniert kaum ein Produkt so sehr durch seine Zusammensetzung und seinem Anspruch an Qualität wie Nahrungsergänzungsmittel. Denn gerade hier warten sehr spannende und abwechslungsreiche Aufgaben. Es gilt, sich ständig auf die Suche nach neuen Inhaltsstoffen zu machen, den Wert dieser Inhaltsstoffe für die Gesundheit wissenschaftlich zu überprüfen, die Qualität kritisch unter die Lupe zu nehmen und immer am Puls der Zeit zu sein. Sowohl was neue wissenschaftliche Erkenntnisse betrifft als auch im Hinblick auf Lebensgewohnheiten und Bedürfnisse der Menschen, die sich ja ständig verändern. Und letztlich muss man dann immer die Frage beantworten, ob ein Produkt das Potenzial hat, in das Portfolio aufgenommen zu werden und einen Beitrag zur Gesundheit unserer Kunden leisten kann. Bei MEDICOM ist das eine besonders reizvolle Aufgabe. Man arbeitet in einem dynamischen Team, das aufgeschlossen gegenüber neuen Ideen ist, hat hervorragende wissenschaftliche Unterstützung und ist außerdem ganz nah am Kunden. Dass die Produkte selbst durch sinnvolle Dosierungen und besonders hohe Qualität überzeugen, muss ich sicher nicht extra erwähnen. Mein Lieblingsprodukt verrate ich Ihnen auch gerne: Da ich leidenschaftlich Wintersport treibe und keine Lust habe, mir ein Skiwochenende von einer Erkältung verderben zu lassen, beuge ich mit NOBILIN VITA IMMUN vor. Das hat bis jetzt ganz gut funktioniert. Als Nächstes wäre mein persönlicher Traum ein Produkt, das jeden Muskelkater verhindert. Aber das ist wohl noch Zukunftsmusik. Auf der „Health-Ingredients“-Messe in Madrid, auf der ich vor Kurzem für MEDICOM auf der Suche nach neuen Inhaltsstoffen und Produkten unterwegs war, habe ich noch nichts gefunden. Aber ich suche natürlich weiter. Und mache bis dahin tapfer Skigymnastik.

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MEDICOM-MITARBEITER MEDICOM 02/11


Seit nunmehr zwölf Jahren bin ich für MEDICOM tätig. Als Leiter der Kundenbetreuung stellen sich mir täglich neue, spannende Herausforderungen, die meine Arbeit sehr abwechslungsreich machen. Ich freue mich darüber, ein Team von motivierten und qualifizierten Mitarbeitern führen zu dürfen, das jeden Tag Höchstleistungen vollbringt.

Da meine tägliche Arbeit nicht immer planbar ist und mir hohe Einsatzbereitschaft und Flexibilität abfordert, wird eine gesunde und ausgewogene Ernährung für mich oft zur Herausforderung. Ich unterstütze meine Ernährung aktiv und regelmäßig mit Vitalstoffen von MEDICOM, denn ich sitze ja sozusagen direkt an der Quelle. Mit NOBILIN Q10 und NOBILIN VITAPLUS C bringe ich meinen Vitaminhaushalt in Schwung und kann Defizite in der täglichen Ernährung super ausgleichen. Zudem vertraue ich auf NOBILIN GELENK AKTIV, denn leider kommt auch die Bewegung manchmal zu kurz. Da ist es

mir wichtig, dass meine Gelenke dauerhaft mit allen wichtigen Vitalstoffen versorgt werden, die sie benötigen. So kann ich Gelenkbeschwerden vorbeugen und bleibe fit. Mir fällt es nicht schwer, auf die Produkte von MEDICOM zu vertrauen, sie selbst zu nutzen und jedem zu empfehlen, da ich den unglaublich hohen Aufwand, der hinter der Entwicklung dieser Produkte und ihrer Qualität steht, kenne. Auch unsere Kunden tragen mit ihren Erfahrungswerten immer wieder dazu bei, dass neue Produkte entwickelt und in das Sortiment von MEDICOM aufgenommen werden. Durch den direkten Dialog mit ihnen ist das Team der Kundenbetreuung auch unmittelbar an diesen Entstehungsprozessen beteiligt. Das macht MEDICOM für mich aus. Ein gegenseitiger Dialog, an dessen Ende hochwertige und

sinnvolle Produkte sowie der zufriedene Kunde stehen. Für mich und meine tägliche Arbeit ist dies immer wieder die größte Motivation.

FOTO: MEDICOM

Marko Velke

das Kontrollieren des Lagers und das Bewältigen der verantwortungsvollen Aufgabe, die Schnittstelle zwischen Hersteller und Endverbraucher zu sein, stellt mich jederzeit vor neue Herausforderungen. Diese Vielfältigkeit und Abwechslung in meinem Bereich begeistert mich jeden Tag aufs Neue.

Bernd Lindenmayr Hallo, ich bin Bernd Lindenmayr, geboren am 29. Januar 1985 in Bogotá, Kolumbien. Ich bin Kaufmann im Groß- und Außenhandel mit dem Schwerpunkt Großhandel.

NOBILIN MUSKEL AKTIV ist mein absolutes Lieblingsprodukt von MEDICOM. Ich laufe gerne in meiner Freizeit und beanspruche meine Muskulatur deshalb des Öfteren intensiv.

Die Bereiche Großhandel und Logistik faszinieren mich schon immer. Das Organisieren von Transportmöglichkeiten,

FOTO: MEDICOM

Meine Aufgaben bei MEDICOM sind die Organisation und Durchführung der operativen Prozesse zwischen dem Großhandel und unserem Lager sowie des logistischen Ablaufs vom Versand unserer Produkte bis zur Kontrolle unserer Lagerbestände. Des Weiteren unterstütze ich den Bereich „Marketing-Services“ beim Organisieren bestimmter Marketingaktionen.

Zur Unterstützung meiner Muskeln ist NOBILIN MUSKEL AKTIV genau das Richtige. NOBILIN MUSKEL AKTIV versorgt mich mit Magnesium, das ich für eine gesunde Funktion meiner Muskeln benötige. Mein Ziel ist es, am New-York-Marathon erfolgreich teilzunehmen. NOBILIN MUSKEL AKTIV hilft mir bei der Vorbereitung und der Erreichung meines Ziels.

MEDICOM 02/11 MEDICOM-MITARBEITER

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FOTO: SHUTTERSTOCK

TITELTHEMA

DER JAKOBSWEG:

GESUNDHEIT UND GLÜCK NEU ENTDECKEN Seit mehr als 1.000 Jahren reisen Menschen aus der ganzen Welt in das nordwestspanische Santiago de Compostela, neben Rom und Jerusalem einer der wichtigsten Wallfahrtsorte für katholische Christen. Die Beweggründe derer, die sich auf den Weg machen, sind vielfältig: Sie sind auf der Suche nach Gott oder nach sich selbst. Der lange Pilgerweg durch Nordspanien lässt viel Zeit für Gedanken. Für andere ist der Jakobsweg nur eine nicht alltägliche sportliche Herausforderung oder einfach eine besondere Art, den Urlaub zu verbringen. Welche Gründe es auch immer sein mögen, eines haben alle Pilgerfreunde gemeinsam: Auf dem Weg sein ist das Ziel. Die Pilgerreise unterstützt ganzheitlich die Gesundheit, denn Geist und Körper werden hier gleichermaßen gefordert und gefördert. Deswegen organisiert MEDICOM für seine Kunden eine Wander-undKultur-Reise nach Santiago de Compostela.

10 TITELTHEMA MEDICOM 02/11


FOTO: SHUTTERSTOCK

„Wenn man auf ein Ziel zugeht, ist es äußerst wichtig, auf den Weg zu achten. Denn der Weg lehrt uns am besten, ans Ziel zu gelangen, und er bereichert uns, während wir ihn zurücklegen.“ Paulo Coelho, „Auf dem Jakobsweg“ (brasilianischer Schriftsteller, geboren 1947 in Rio de Janeiro)

Ein Abstecher nach Frankreich zur berühmten Statue der „Vierge de Biakorri“ darf auf der Pilgerreise nicht fehlen

Die MEDICOM-Santiago-Reise. Machen Sie mit! MEDICOM bietet Ihnen in Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern eine zweiwöchige Bustour durch Nordspanien nach Santiago de Compostela. Auf zwei- bis dreistündigen Wanderungen erleben Sie eine Vielzahl und Vielfalt an Landschaften. Lernen Sie die Kultur und die Geschichte Nordspaniens auf dem Jakobsweg kennen. Besuchen Sie mit einem Reiseführer die wunderschönen, jahrhundertealten Städte mit geschichtsreichen Kathedralen und Klöstern aus der Zeit der Romanik, der Gotik und des Barock, oder bummeln Sie einfach ganz entspannt durch die Einkaufspassagen der traumhaften, gut erhaltenen Altstadtkerne der nordspanischen Städte. Machen Sie mit bei einer Reise, die Sie körperlich und geistig fit hält.

Reisen durch Natur und Stadt Das Wandern durch verschiedene Naturlandschaften hält Körper und Geist in Bewegung. Schließlich werden bei den zahlreichen Städtebesichtigungen auch die grauen Zellen ständig auf Trab gehalten. An die vielen neuen Eindrücke werden Sie

sich später noch lange und gerne zurückerinnern. Diese Reise wird Ihrer Gesundheit guttun und wir wollen Sie dabei begleiten. Ernährungswissenschaftler werden an Ihrer Seite stehen und Sie bei aktuellen Fragen zu Gesundheit und Ernährung beraten. Auf unserer Internetseite www.medicom-jakobsweg.de werden wir weitere Informationen zum Pilgern und über den Jakobsweg veröffentlichen. Auch Fotos können hier eingeschickt werden. So können sich Familie, Freunde und Bekannte ebenfalls ausführlich über das Thema informieren.

Wandern auf jahrhundertealten Pilgerwegen Oft wanderten die Pilger des Mittelalters tage-, manchmal wochenlang durch Wind und Wetter mit wenig Gepäck, Schnürstiefeln oder Sandalen an den Füßen und einem schulterhohen Wanderstab, der als „dritter Fuß“ der Entlastung beim Gehen diente, aber auch der Abwehr von wilden Tieren. Ihr Ziel: Santiago de Compostela und der Ablass von allen Sünden. Dafür war ihnen keine Mühe zu groß. Damals wie heute gilt auf dem Jakobs-

weg eines: Sie erleben die Natur pur. Es knirscht unter den Fußsohlen, Blätter rascheln im Wind, die vielfältigen Düfte der Natur steigen in die Nase. Auf dem Weg zu sein und diese Momente zu genießen ist das Wichtigste – ob Sie allein unterwegs sind oder in der Gruppe. Man horcht in sich hinein, spürt sein Herz, die Atmung, die Durchblutung, die Muskelanspannung, spürt das allgemeine Wohlbefinden. Die äußere Wanderung wird allmählich zur inneren: Man stellt sich Fragen, erinnert sich, denkt an Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. Angst und Freude mischen sich. Doch irgendwann denkt man an gar nichts mehr. Hauptsache, man wandert! Der Reiz des Jakobsweges liegt in seiner Vielfalt. Die Wanderstrecken – die auch mit dem Fahrrad bewältigt werden können – führen durch Täler und Wälder und über Bergpässe mit atemberaubendem Panoramablick in die weite Landschaft oder an kilometerlangen Weinbergen, Weizen- und Sonnenblumenfeldern vorbei. Sie erleben mehrere unterschiedliche Klimazonen: von trockenstaubig in der Meseta-Hochebene bis feuchtkalt in > der Berglandschaft Galiciens.

MEDICOM 02/11 TITELTHEMA

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FOTO: SHUTTERSTOCK

NATUR – EIN RAUM FÜR DIE GESUNDHEIT MEDICOM hat mit Dr. Helge Knigge, Sportwissenschaftler vom Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft an der Sporthochschule in Köln, über die körperlichen Herausforderungen einer Pilgerreise gesprochen: „Natur ist ein Raum für die Gesundheit“ Dr. Helge Knigge Sportwissenschaftler

Wunderschöne Landschaften laden dazu ein, Geist und Seele baumeln zu lassen. Wir kommen endlich zur Ruhe.

MEDICOM: Wie kann man sich körperlich auf diese Wander- bzw. Fahrradtour vorbereiten?

für Lockerungs- und Dehnübungen sowie für Auf- und Abwärmübungen sorgen sollte.

Dr. Helge Knigge: Da das Wandern die ureigenste Fortbewegungsform des Menschen ist – also walken, spazieren gehen, laufen –, ist die beste Vorbereitung das Wandern selbst. Für den Menschen ist es das völlig normale Agieren im Raum. Für den Jakobsweg sollte man mehrfach wöchentlich einige Stunden spazieren gehen.

Wie viel wurde in der Vergangenheit gewandert?

Man sollte Steigsituationen wie auf dem Pilgerweg auswählen. Will man sich auf komplette Tageswanderungen vorbereiten, sollte man sich über ein halbes Jahr täglich an die 30 bis 40 Kilometer herantasten. Beim Fahrradfahren kommt es ganz auf die geplante Radtour an und darauf, ob man ein Mountainbike, Renn- oder Trekkingrad auswählt. Generell lässt sich sagen, dass man abwechslungsreiche Strecken fahren, ein Muskeltraining im Vorfeld einplanen und

Von Anthropologen gibt es Modelle von einem Aktionsradius der Jäger und Sammler, der bei bis zu 40 Kilometern pro Tag liegt. Der Homo sapiens* legte in der Horde mehr als 40 Kilometer, über den Tag verteilt, zurück. Das Wandern gehört zur biologischen Grundlage des Menschen. Heutzutage haben wir diesen natürlichen Bewegungsradius nicht mehr. Welche positiven Auswirkungen hat das Wandern auf unseren Körper? Sehnen, Bänder und Gelenke werden wenig oder kaum überlastet. Innerhalb der Gelenke wird die Synovia – die Gelenkschmiere – angeregt, die muskuläre Situation wird verbessert, das Stoffwechselsystem angepasst, viel Energie verbraucht und somit der

Zucker- und Fettstoffwechsel, unser Gefäßsystem, unsere Blutdruckregulation und das Hormonsystem positiv beeinflusst. Die subjektive Wahrnehmung, die Gehirndurchblutung, unsere Affektion – das heißt, wie wir uns fühlen – sowie unsere kognitive Funktion werden verbessert. In Bezug auf die evolutionären Zusammenhänge kann es nichts Günstigeres als das Wandern geben. Generell kann man sagen: Man sollte jeden Tag eine Stunde lang draußen sein und dadurch das Immunsystem und das Gehirn mit neuen Reizen konfrontieren. Die Naturexposition ist für unsere Gesundheit ein ganz wichtiges Moment. Denn Natur ist ein Raum der Gesundheit. Welche Körperpartien werden besonders in Anspruch genommen? Die Muskulatur der Beine, sowie der Stützapparat der Wirbelsäule und der Hüfte. Durch die Beanspruchung der Beine hat man die größte Muskelgruppe des Körpers aktiviert und somit

* Anm. der Redaktion: Mensch aus der Familie der Affen und Primaten. Vor 30.000 Jahren entwickelte sich aus dem Neandertaler der Homo sapiens.

12 TITELTHEMA MEDICOM 02/11


FOTOS: SHUTTERSTOCK, FOTOLIA

Der Pilgerweg ist gesäumt von typischen Zeichen für die Wanderer und erfrischenden Bächen MENTAL

WISSENSCHAFTLICHE STUDIE

Gehen hält den Kopf fit die größte Verbrauchsoberfläche des Körpers in Bewegung gesetzt. Beim Fahrradfahren wird die Muskulatur der Beine in einem viel höheren Maß als beim Wandern gefordert. Der Energieverbrauch ist dementsprechend auch höher. Das Fahrradfahren ist neben dem Wandern die gesündeste Form der Bewegung. Welche Bekleidung ist die richtige? Man sollte nach dem Zwiebelsystem verfahren und sich wetterangepasst kleiden, eher immer so, dass man zu Beginn leicht friert. Thermoregulativ gesehen wird es beim Wandern ziemlich warm, wenn man zügig geht. Denn Wandern ist eine Mischform des klassischen Spazierengehens und des Walkens. Fahrradfahrer brauchen eine Wind-und-Regen-Jacke. Eine Fahrradhose mit einem Fahrradsatteleinsatz sowie einer Verdickung am Gesäß und Fahrradhandschuhe mit Pufferzonen sind hier angebracht. Das Schuhwerk sollte eine harte Sohle ha-

ben und bis unterhalb des Sprunggelenkes reichen, damit es am Knöchel nicht scheuert und eine optimale Sprunggelenkaktivität gewährleistet. Wie viel sollte man auf den Strecken trinken? Man sollte nach Bedarf trinken und früh damit anfangen. Gerade auf längeren Strecken und auf den Steigen. Nehmen Sie lieber einen Liter zu viel als zu wenig mit. Bei 40 Kilometern sollte man mindestens zwei bis drei Liter trinken. Wie kann man den Körper auf einer Tour nachbereiten? Eine ausgiebige Regeneration ist sehr wichtig: früh ins Bett gehen und viel schlafen. Beim Wandern gibt es hinterher eine angenehme, tief greifende Müdigkeit, die zum guten, erholsamen Schlaf führt. Bei Fahrradfahrern sind Massagen, Dehn- und Lockerungsübungen sinnvoll, weil die muskuläre Belastung sehr hoch ist. Die letzten 20 bis zehn Kilometer sollte man ganz

Gehen verbessert bei älteren Menschen einige geistige Fähigkeiten wie Planung, Zeiteinteilung und das Arbeitsgedächtnis. In einer Studie der University of Illinois, Urbana, USA, wurden sechs Monate lang Fitness- und Hirnfunktionen bei 124 gesunden 60 bis 75 Jahre alten Menschen, die sich bisher wenig bewegt hatten, beobachtet. Die Hälfte ging dreimal die Woche 45 Minuten lang, die andere Hälfte machte während derselben Zeit Dehnungs- und Kräftigungsübungen. Das Ergebnis: Die gehaktive Gruppe konnte Alltagsaufgaben konzentrierter und flexibler lösen als die Gymnastikgruppe. Quelle: The Lancet, Vol. 354, 1999, S. 401

langsam fahren, um sich abzuwärmen. Egal, ob man zu Fuß oder per Fahrrad unterwegs ist: Am Ende eines Tages empfehlen sich 15- bis 20-minütige Sitzbäder und über längere Zeit > Wechselduschen an den Beinen.

MEDICOM 02/11 TITELTHEMA 13


FOTO: SHUTTERSTOCK

„Zum Aufsetzen des Fußes braucht man nur eine kleine Stelle, aber man muss freien Raum vor den Füßen haben, dann erst kommt man kräftig vorwärts.“ Chuang-tzu (circa 365–286 v. Chr.)

VITALSTOFFE FÜR GELENKE UND MUSKELN Wandern und Fahrradfahren fördern die Gelenkgesundheit. Wer nichts dem Zufall überlassen will, kann Vitalstoff-Produkte einnehmen, die genau auf die Bedürfnisse des Gelenkstoffwechsels, des Knorpels und des Muskelapparates abgestimmt sind.

14 TITELTHEMA MEDICOM 02/11


FOTOS: SHUTTERSTOCK

Das berühmte Museumsdorf O Cebreiro zeigt die typischen Rundhäuser mit ihren Strohdächern – den „pallozas“

GELENKE

GELENKGESUNDHEIT

Glucosamin und Chondroitin Glucosamin und Chondroitin sind natürliche Bestandteile des Knorpels. Glucosamin sorgt für die Schmierfähigkeit der Gelenkflüssigkeit und hält den Knorpel elastisch. Die Gelenkschmiere ist dabei nicht nur als Puffer zwischen den Gelenkknorpeln wichtig, sie versorgt auch das Knorpelgewebe mit Nährstoffen und transportiert Abfallstoffe ab. Chondroitin kann wie Glucosamin Wasser gut binden und hält so das Gewebe elastisch. Gerade mit zunehmendem Alter ist das wichtig, denn der Knorpel verliert an Dicke und seine Fähigkeit, Wasser aufzunehmen. Das kann zu einem porösen und damit geschwächten Knorpel führen. Schmerzhafte Entzündungen können die Folge sein. Chondroitin hilft dem Gelenkknorpel, sich zu regenerieren, und fördert die Beweglichkeit des Gelenks. Glucosamin und Chondroitin sind nur schwer über die tägliche Nahrung aufzunehmen. Ein Defizit an diesen Vitalstoffen kann durch Nahrungsergänzungsmittel ausgeglichen werden. Das darin enthaltene Glucosamin wird

aus dem Chitin der Schale von Krustentieren gewonnen, Chondroitin aus Tierknorpeln. MULTI BASIS

FETTSÄUREN

Krillöl – die beste Quelle für Omega-3-Fettsäuren Krillöl wird aus der garnelenartigen Krebsart Krill gewonnen und enthält besonders hochwertige langkettige Omega-3-Fettsäuren. Dabei ist der sehr hohe Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren besonders hervorzuheben, der an die Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Omega-3-Fettsäuren können in unserem Körper bestimmte Botenstoffe bilden und den Gelenkstoffwechsel unterstützen. Laut wissenschaftlichen Untersuchungen helfen die Omega-3-Fettsäuren im Krillöl bei Entzündungen und können Gelenkschmerzen lindern. GELENKE

GELENKGESUNDHEIT

Teufelskralle Die südafrikanische Teufelskralle ist vor allem gesundheitsfördernd wegen ihrer wertvollen Bitterstoffe (Harpagosid, Harpagid und Procumbid), die in

den Speicherwurzeln enthalten sind. Sie wirken abschwellend, schmerzlindernd und entzündungshemmend. Die Heilwurzel hemmt bestimmte entzündungsfördernde Enzyme, die im Gelenkknorpel Eiweiß abbauen, und fördert die Gelenkbeweglichkeit. Teufelskralle ist in Tablettenform, aber auch in Sportgels mit zusätzlichem Grünlippmuschelextrakt und Menthol erhältlich. Bei dem Gel macht sich der kühlende, wohltuende Effekt für Haut und Muskeln besonders gut nach sportlicher Aktivität bemerkbar. SPORT

MUSKELKRAFT

Magnesium Vor allem die Muskeln haben einen erhöhten Bedarf an dem Mineralstoff Magnesium, denn ohne dieses wäre der Muskelapparat nicht funktionstüchtig. Bei schweren Waden, müden Beinen und Muskelkrämpfen kann der Mineralstoff für Entspannung sorgen. Magnesium wird für einen gesunden Knochenaufbau benötigt. Wer sportlich aktiv ist und Magnesium nicht ausreichend über das Essen aufnimmt, kann es auch als Vitalstoff-Präparat in Tablettenform oder als Brausetablette > zuführen.

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GEISTIG FIT AUF DEM JAKOBSWEG Der Jakobsweg hat es in sich: historische Städte, traditionelle Dörfer, Bauwerke aus verschiedenen Epochen, eine andere Sprache. Auf dieser kulturellen Reise gibt es viele Städte mit unzähligen Geschichten, Legenden und Anekdoten zu besichtigen.

Die galicische Landschaft ist für ihr sattes Grün berühmt – ein Augenschmaus

Wer sich auf diese Reise richtig vorbereiten will, sollte Reiseführer über Nordspanien und den Pilgerweg lesen. Schon hier wird Ihr Gehirn gefordert. Unterstützen können Sie Ihre Gedächtnis- und Konzentrationsleistung dabei mit hochwertigen Vitalstoffen. MENTAL

GEISTIG FIT

Phospholipid PS (Phosphatidyl-Serin) PS ist wie „Treibstoff“ für das Gehirn, denn es reguliert den Datenaustausch zwischen den Nervenzellen und regt den Gehirnstoffwechsel an. Als wichtiger Bestandteil der Zellmembranen liefert PS den Zellen elementare Nährstoffe und schützt sie zudem. So fördert dieses Phospholipid die geistige Aufnahme- und Merkfähigkeit sowie das Konzentrationsvermögen. Phospholipide kommen beispielsweise in Eiern und in Leber vor.

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MENTAL

GEISTIG FIT

Ginkgo Besonders nützlich für eine verbesserte Gehirnleistung sind die Ginkgoblätterextrakte, denn sie besitzen Flavonoide – sekundäre Pflanzenstoffe, die die Hirndurchblutung anregen, Freie Radikale bekämpfen und dem Zellschutz dienen. Bei den Japanern gilt diese Heilpflanze als heiliger Baum beziehungsweise Symbol für Hoffnung und ein langes Leben. Auch in der traditionellen chinesischen Medizin wird Ginkgo verwendet. MENTAL

GEISTIG FIT

Ginseng Ginseng wirkt ganzheitlich auf Körper und Geist. Er stärkt und kräftigt den Körper, verbessert die Leistungsund Konzentrationsfähigkeit, kann bei Ermüdungszuständen helfen,

beeinflusst positiv das Herz-Kreislauf-System und unterstützt das Immunsystem. Seine Wirkstoffe sind circa 30 verschiedene Ginsenoside, die sogenannten Saponine, wichtige Abwehrstoffe der Pflanze gegen Infektionen.

Bewusst Sonne tanken Die Pilger im Mittelalter hatten keine hochwertigen Sonnencremes, die sie im Hochsommer bei den stundenlangen Wanderungen auf schattenlosen Feldwegen oder auf mehr als 1.000 Meter hohen Bergpässen, wie man sie auch auf dem Jakobsweg antrifft, schützen konnten. Eine lange Pelerine mit Schlitz und ein breitkrempiger Hut mussten bei Wind, Kälte und Sonnenstrahlen genügen. Heute wissen wir, dass eine gemäßigte Sonneneinstrahlung gut für die Gesundheit ist, aber es kommt dabei auf eine an-


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WISSENSWERT Die Südländer machen es vor: Zwischen 11.00 und 15.00 Uhr meiden sie die intensive Mittagssonne, die nun

In Galicien kommt die Kultur nicht zu kurz. Auch für Nichtreligiöse ist etwas dabei.

in ihrem Zenit steht. Denn jetzt ist der Weg der Sonnenstrahlen durch die Atmosphäre besonders kurz und und schädlicher.

gemessene Bekleidung und ein an den Hauttyp angepasstes Sonnenschutzmittel an.

Die Sonne und ihre Sonnenseiten Durch die Sonneneinstrahlung wird in der Haut Vitamin D gebildet, das für die Calciumaufnahme benötigt wird – wichtig für eine ausreichende Knochenmineralisierung und Voraussetzung, um nicht an Osteoporose zu erkranken. Auch wird unser Immunsystem gestärkt, die Infektanfälligkeit sinkt, Schuppenflechte und Neurodermitis können sanft behan-

delt werden. Vitamin D unterstützt unsere Psyche, hebt die Stimmung, verringert die Ausschüttung von Melatonin und fördert die Produktion von Glückshormonen und anderen Botenstoffen.

MEDICOM-TIPP

Die Sonne und ihre Schattenseiten Aber zu viel Sonne kann zu Sonnenbrand führen. Dadurch werden Zellstrukturen angegriffen und es kann Hautkrebs entstehen. Der gefährlichste Hautkrebs ist das maligne Melanom, auch schwarzer Hautkrebs genannt, das früh streut, weswegen jedes Muttermal regelmäßig von einem Hautarzt untersucht werden sollte. Eine weitere Folge von ungeschütztem Sonnenbaden ist die vorzeitige Hautalterung: Die Haut verdickt sich, hauteigenes Kollagen wird abgebaut, sie wird schlaff und faltig. >

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die UV-Strahlung umso stärker

Sonnenschutz Beim Wandern oder Fahrradfahren ist es ratsam, häufiger nachzucremen, da durch Schwitzen und Abrieb der Sonnenschutz gemindert wird. Dies ist besonders wichtig in höheren Lagen, da die Sonneneinstrahlung hier noch intensiver ist. Deshalb sollte auch für die Lippen ein Pflegestift mit UV-Schutz verwendet werden.

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WISSENSCHAFTLICHE STUDIE

Mediterrane Küche ist herzgesund

DIE ERNÄHRUNG AUF DEM JAKOBSWEG In dieser Umgebung ist sie allgegenwärtig: die mediterrane Küche. Sich beim Pilgern gesund zu ernähren, ist also ein Leichtes. Ob Knoblauch, Olivenöl oder Tomaten – vor allem profitiert die Gesundheit von der mediterranen Küche.

Typisch für die galicische Küche sind frische, gesunde Lebensmittel

Verdorbener Fisch und schlechter Wein für Pilger im Mittelalter Geschichtliche Quellen – wie der Codex Calixtinus aus dem 12. Jahrhundert – geben Aufschluss darüber, welchen Gefahren ein Pilger ausgesetzt war. In der mittelalterlichen Schrift, die heute in der Kathedrale von Santiago de Compostela aufbewahrt wird, werden vor allem die profitorientierten und bösen Gastwirte gerügt. Nach einem langen Wandertag suchten die Pilger meist müde und abgekämpft nach einer Unterkunft und Essen. Die Wirte boten minderwertige, schlechte Mahlzeiten aus verdorbenem Fisch, altem Fleisch und billigem Wein an – in der Absicht, dass sich der Gast betrinken und sterben würde. So konnte dieser anschließend problemlos ausgeraubt werden. Den Proviant für unterwegs bewahrten die Pilger in einem Lederbeutel auf, der an einem Riemen an der Schulter hing. Aus einer Kalebasse,

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einem ausgehöhlten und getrockneten Kürbis, tranken sie Wasser. Der Codex gab auch Empfehlungen dazu, welche Speisen der Pilger an welchen Orten zu sich nehmen konnte. Da ist die Rede von Fisch, Fleisch, Brot, Wein, Honig und Flusswasser. Andere Berichte erzählen von einseitiger Ernährung. Ein böhmischer Pilger, der im 15. Jahrhundert durch das Baskenland wanderte, schrieb: „Es gibt weder Brot noch Fleisch noch Fisch, man ernährt sich meist von Früchten.“

Mittelmeerernährung heute – essen Sie sich gesund Heute wäre es kaum denkbar, sich ausschließlich von Obst zu ernähren oder Flusswasser als Getränk zu sich zu nehmen. Denn im 21. Jahrhundert kann sich der Pilger gesund und gezielt mit Produkten aus der Mittelmeerküche ernähren. Wissenschaftliche Studien belegen, dass die Mittelmeerkost eine positive Wirkung bei Krankheiten wie Diabetes, Rheuma

Bei der mediterranen Küche handelt es sich um eine besonders herzgesunde Ernährungsweise, wie die Lyon-Herz-Studie von 1994 belegt. Unter Leitung des Wissenschaftlers Michel de Lorgeril wurden 605 Männer und Frauen, die einen Herzinfarkt erlitten hatten, in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Testgruppe erhielt Ernährungsratschläge, die üblicherweise nach einem Infarkt gegeben werden. Die andere Gruppe ernährte sich von Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, mehr Fisch und Geflügel. Für das Kochen wurde eine rapsölhaltige Margarine mit Omega-3-Fettsäuren und Olivenöl angeraten. Butter und Sahne wurden gestrichen. In fast vier Jahren war das Herzinfarktrisiko bei den Probanden mit der Mittelmeerkost um mehr als 70 Prozent niedriger als in der Gruppe, die sich nach den herkömmlichen Ernährungsratschlägen gerichtet hatte. Quelle: Deutsche Herzstiftung e. V.

und Krebs ausübt und zugleich das Herz-Kreislauf-System stärkt. Die Basis der mediterranen Küche besteht aus pflanzlichen Lebensmitteln und Getreideerzeugnissen wie Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln und Hülsenfrüchten, gepaart mit viel frischem Gemüse wie Tomaten, Paprika, Kräutern, Knoblauch, Olivenöl. Auf dem Speiseplan der Mittelmeerkost stehen vor allem auch fettreiche Fischsorten wie Lachs, Dorade, Makrele und Hering, in geringerem Maße auch Fleisch sowie Milcherzeugnisse, bevorzugt als fettarmer Käse und Joghurt. Auf Süßigkeiten wird hingegen verzichtet. MULTI BASIS

FETTSÄUREN

Omega-3-Fettsäuren Insbesondere Hochseefische, Muschelund Schalentiere bieten ungesättigte Fettsäuren wie die Omega-3-Fettsäuren. Sie werden im Körper für den Aufbau und die Erhaltung der Zellwände benötigt. Darüber hinaus mildern sie Entzündungsreaktionen,


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Trauben und Oliven soweit das Auge reicht – da fällt es nicht schwer, zwischendurch Gesundes zu essen

MEDICOM-TIPP

Mediterrane Kost gegen Entzündungen Wenn Entzündungen vom Immunsystem nicht mehr abgewehrt werden, kann dies zu chronischen Krankheiten führen. Die Zutaten der Mittelmeerkost liefern wichtige Bausteine, die Entzündungen hemmen können und von denen die Gesundheit langfristig profitiert.

mindern das Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten und verbessern die natürliche Fließeigenschaft des Blutes. Vorzugsweise sollte man zwei- bis dreimal pro Woche Fisch verzehren. Santiago de Compostela und die galicische Küche sind aufgrund der geografischen Nähe zum Atlantik und einer aktiven Fischwirtschaft für eine Vielzahl von exquisiten Fischgerich-

ten bekannt. Geradezu obligatorisch ist das Jakobsmuschelgericht in Santiago (siehe dazu das Vitalstoff-Rezept auf S. 55). MULTI BASIS

MINERALSTOFFE

Lycopin Lycopin kommt in Tomaten und Tomatenprodukten (Tomatensaft, Tomatenmark, Dosentomaten, Tomatensoßen) vor, aber auch in Obstsorten wie der roten Grapefruit und der Wassermelone, die im Mittelmeerraum oft als Nachtisch auf dem Speiseplan stehen. Lycopin ist ein besonders wertvolles Carotinoid und die Substanz, die für die rötliche Farbe des Gemüses oder Obstes sorgt. Es hat eine antioxidative Wirkung, die der Haut hilft, sich besser von schädlicher UV-Strahlung zu erholen. Denn Lycopin kann das UV-Licht absorbieren und neutralisiert Freie Radikale, die bei Sonneneinstrahlung während der Bewegung an der freien Luft in der Haut entstehen. Eine ganz einfache, hochwertige

Tapa konnten und können die Pilger damals und heute in Barcelona und Katalonien, einem der östlichen Ausgangspunkte des spanischen Jakobswegs, genießen: „Pa amb tomàquet“ (Bauernbrot, bestrichen mit zerriebener Tomate, Knoblauch und Olivenöl). Die beste Bioverfügbarkeit von Lycopin bieten jedoch Produkte aus verarbeiteten Tomaten oder Nahrungsergänzungsmittel mit Lycopin. HERZ KREISLAUF

FÜR DAS HERZ

OPC OPC (oligomere Proanthocyanidine) sind sekundäre Pflanzenstoffe, die in besonders hoher Konzentration in den Kernen roter Trauben vorkommen und in weiterverarbeiteter Form in Rotwein. OPC gehören zu den Flavonoiden, die auch den Pflanzen als Schutzstoffe dienen. Als Antioxidantien unterstützen sie wirkungsvoll das gesamte Herz-Kreislauf-System und wirken im Gehirn als Radikalfänger, was den natürlichen Alterungsprozess >

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Öfter mal eine Pause einlegen. Und unbedingt immer viel Wasser trinken!

verlangsamen kann. Auf dem Pilgerweg durch Nordspanien durchquert man die bekanntesten Rotweinanbaugebiete der Iberischen Halbinsel, wie zum Beispiel bei Logroño das RiojaGebiet oder bei Burgos die Ribera-delDuero-Weinregion. Genießen Sie an Ort und Stelle ein Glas dieser einheimischen Weine, denn zu einem guten mediterranen Gericht gehört das einfach dazu. Wer aber die schädigende Wirkung des Alkohols nicht in Kauf nehmen möchte, kann Traubenkernextrakte in Vitalstoff-Präparaten zu sich nehmen. IMMUN

unsere körpereigene „Polizei“, die Krankheitserreger wie Bakterien und Viren bekämpft. Außerdem neutralisiert das wohl bekannteste Vitamin Freie Radikale, hemmt die Bildung von Nitrosaminen im Magen und ist wichtig für die Wundheilung. Ein besonders reichhaltiges Vitamin-CGericht und in ganz Spanien bekannt sind die mit Stockfisch gefüllten Paprikaschoten („pimientos del piquillo con bacalao“). Die dafür verwendete spezielle, etwa sieben Zentimeter lang, rote Paprika wird 74 Kilometer südlich der Jakobsstation Pamplona in Navarra angebaut.

IMMUNSYSTEM IMMUN

IMMUNSYSTEM

Vitamin C Vitamin C kommt in Zitrusfrüchten wie Orangen und Zitronen, aber auch in Gemüsesorten wie Grünkohl oder Brokkoli und in besonders hoher Konzentration in roten Paprikaschoten vor. Ascorbinsäure „alias“ Vitamin C gehört zu den wichtigsten Vitaminen, die das Immunsystem stärken. Es gelangt in die Leukozyten (weiße Blutkörperchen) und kann ihre Bildung fördern. Leukozyten sind

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Mineralstoffe: Zink und Eisen Hülsenfrüchte wie Linsen und Kichererbsen bieten dem Körper wertvolle Mineralstoffe wie Zink und Eisen. Zink gehört zu den wichtigsten Spurenelementen mit antioxidativer Wirkung. Es reguliert die Bildung wichtiger Abwehrzellen und ist das Gedächtnis des Immunsystems: Bereits aufgetretene Krankheitserreger werden wieder erkannt und können so wirksamer

bekämpft werden. Auch wird Zink für die Bildung bestimmter Immunzellen benötigt. Eisen ist von großer Bedeutung für den lebenswichtigen Sauerstofftransport im Blut. Als Bestandteil wichtiger Enzyme ist es an der Energiegewinnung beteiligt. Es speichert Sauerstoff in den Muskeln und produziert Steroidhormone und Botenstoffe. Nach einer anstrengenden Wanderung kann man sich besonders gut mit einem Linsen- oder Kichererbsengericht stärken, denn auf dem Pilgerweg gibt es viele leckere Mahlzeiten mit Hülsenfrüchten in Form von Salaten, Suppen oder Eintöpfen. Erwähnt seien zum Beispiel die Linsen- und Kichererbsengerichte der Region Castilla y León, in der mehrere Pilgerstationen liegen.

i www

MEDICOM-INFO

MEDICOM IM INTERNET

Mehr Informationen finden Sie unter www.medicom-jakobsweg.de


Thomas Morus

VON DER LEGENDE ZUM JAKOBUSKULT Es ist geschafft! Jetzt heißt es, das Gefühl des Triumphes angesichts der eigenen Leistung in vollen Zügen auszukosten.

Mit MEDICOM auf

Pilgerreise Exklusives Angebot mit umfangreichen Serviceleistungen: Seite 22

REISECHECKLISTE

Das sollte man dabeihaben Für einen fitten Körper: Sonnenschutzmittel, Lippenschutz, Mittel gegen Insektenstiche, Kopfbedeckung, Wander- beziehungsweise Fahrradschuhe, entsprechende Sportbekleidung, Pflaster, Sportgel, Wundsalbe Für einen fitten Geist: Reiseführer über Nordspanien und den Jakobsweg, Wörterbuch Deutsch-Spanisch/ Spanisch-Deutsch Vergessen Sie nicht die Medikamente einzupacken, die Sie zurzeit einnehmen müssen. Wichtige Medizin sollten Sie immer im Handgepäck dabeihaben. Auch den Beipackzettel und ein Rezept sollten Sie mitnehmen.

Die Jakobuslegende Der Legende nach soll Jakobus der Ältere, einer der zwölf Apostel Jesu, direkt nach dem Tod des Heilands in

die römische Provinz Hispania gegangen sein, um dort zu missionieren. Wenige Jahre später kehrte er nach Palästina zurück, wo er im Jahre 44 n. Chr. geköpft wurde. Eine der zahlreichen Legenden aus dem Mittelalter besagt, dass der Leichnam in einem Boot an die spanische Küste gelangte. Eine andere Version erzählt, dass seine Jünger ihn über das Meer nach Galicien brachten und ihn bei Santiago de Compostela beisetzten. Dort soll ein Eremit dank einer Lichterscheinung Anfang des 9. Jahrhunderts das Grab entdeckt haben. In der Folge verkündete dann der Bischof von Iria Flavia, Theodemir, es sei das Grab von Sant Jago, dem heiligen Jakobus, woraus sich der heutige spanische Name Santiago abgeleitet hat. An dieser Stelle wurde eine Kirche errichtet und so nahm alles seinen Lauf: Santiago de Compostela entwickelte sich zu einem Wallfahrtsort, der schon im 11. Jahrhundert neben Rom und Jerusalem als wichtigstes Pilgerziel der Christen galt. Als Pilgersymbol galt damals wie heute die Jakobsmuschel, die als Zeichen der Pilgerschaft am Hut angebracht wurde.

DIE MEDICOM-PILGERREISE

Gemeinsam wandern ... ... Gesundheit und Glück entdecken. Auf dem Jakobsweg vom Golf von Biskaya bis zu Galiciens üppig grünen Landschaften gehen Naturspektakel, europäische Geschichte, Ernährung und Gesundheit Hand in Hand. Nahe der Atlantikküste locken die Höhlenmalereien von Puente Viesgo, gefolgt von der Königsstadt León, bevor Sie die Berge und Küsten Galiciens sowie die Spuren der Pilger auf dem Weg zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela entdecken. Und dies alles wird von stilvollen Paradores in historischen Mauern umrahmt. Nicht zuletzt werden Sie von einem professionellen MEDICOM-Team, einem Arzt und einem Wanderführer rund um die Uhr betreut.

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FOTO: SHUTTERSTOCK

„Es kommt niemals ein Pilger nach Hause, ohne ein Vorurteil weniger und eine neue Idee mehr zu haben.“


MEDICOM-EXKLUSIVREISE Gleich kostenloses Infopaket unter

Pilgerreise mit ärztlicher Begleitung von MEDICOM

0800 - 80 90 911 anforderrn

Mit MEDICOM auf dem Jakobsweg Sie wollten schon immer einmal nach Santiago de Compostela pilgern? Dann tun Sie das doch vom 15. bis 22. Mai 2011:

GRAFIK: STUDIOSUS

mit MEDICOM. Wir garantieren Ihnen ein unvergessliches Erlebnis mit nahezu allem Komfort zu einem unschlagbaren Preis. Inklusive ärztlicher Begleitung von MEDICOM und Studiosus-Reiseleiter! Als MEDICOM VITALCLUB-Kunde profitie-

Geschichte, Tradition und gute Gesellschaft – pilgern Sie mit MEDICOM

ren Sie von besonderen Vorteilen. Worauf warten Sie noch?

Und so sieht Ihre Reise aus 1. TAG, SO., 15.05.2011

4. TAG, MI., 18.05.2011

6. TAG, FR., 20.05.2011

Flug nach Spanien

Jakobswegwanderung

Ruhe-und-Entdecker-Tag

Linienflug mit Lufthansa nonstop von Frankfurt in den Norden Spaniens. Begrüßung am Flughafen von Bilbao und Fahrt nach Santillana del Mar, zum ★★★★-Parador „Gil Blas“, einem Herrenhaus aus dem 17./18. Jahrhundert.

Eukalyptusbäume, Fingerhut, Erika, bemooste Steine und Farne säumen den Weg, auf dem seit Jahrhunderten die Pilger gen Santiago ziehen. Auch die Wehrkirche von Portomarín zeugt von der großen Bautätigkeit in der Romanik und die Pilger bestimmen noch heute das Bild des Dorfes. Vielleicht lockt zum Abschluss des Tages ein erfrischendes Bad im Swimmingpool des Paradors?

In Cambados’ berühmten Bodegas keltert man die Albariñotraube, die für besten Weißwein bekannt ist und den Sie natürlich auch verkosten.

2. TAG, MO., 16.05.2011

Zeitreise in die Steinzeit 14.000 Jahre alte ockerfarbene Zeichnungen erzählen in Puente Viesgo beim Besuch der Höhle El Castillo vom Leben früher Vorfahren. Logis nehmen Sie heute in Gijón im ★★★★-Parador „Molino Viejo“, ruhig gelegen in einer 100 Jahre alten, ehemaligen Mühle. 3. TAG, DI., 17.05.2011

León und Jakobsweg Auf in die Königsstadt León, wo Sie zu Fuß durch die lebhafte Altstadt bummeln und sich zur Besichtigung der Kathedrale begeben. Tagesziel ist der Parador „Monasterio San Vicente do Pino“ in Monforte de Lemos, eingerichtet in einer monumentalen ehemaligen Kloster-und-Palast-Anlage.

22 MEDICOM-REISE MEDICOM 02/11

5. TAG, DO., 19.05.2011

Wo die Therme lockt Auf nach Ourense, bekannt für seine Kathedrale, eine der letzten großen Kirchen der Romanik. Beim Spaziergang durch das historische Zentrum der Thermalstadt Ourense entdecken Sie die Quelle Fuente de las Burgas mit ihrem 67°C heißen Heilwasser. Weiterfahrt nach Cambados – ohne weiteren Hotelwechsel wohnen Sie in den nächsten Tagen im historischen Kern dieses kleinen Küstenortes im ★★★★-Parador „El Albariño“ in einem typisch galicischen Landhaus aus dem 17. Jahrhundert mit traditioneller Gastronomie.

7. TAG, SA., 21.05.2011

Grab des Apostels Jakobus Santiago de Compostela, seit Beginn des 9. Jahrhunderts das Ziel unzähliger Jakobspilger. In der aus Granit erbauten Altstadt (UNESCO-Kulturdenkmal) spazieren Sie durch enge Gassen, über lauschige Plätze sowie über den bunten Markt. Mittendrin erhebt sich die prachtvolle mittelalterliche Kathedrale, in der Sie mittags die Pilgermesse besuchen können. Nachmittags lernen Sie Santiago auf individuellen Pfaden kennen. Anschließend Rückfahrt nach Cambados. 8. TAG, SO., 22.05.2011

Adiós, Galicia! Mittags verlassen Sie den Parador und fahren nach Portugal zum Flughafen von Porto. Rückflug mit Lufthansa nonstop nach Frankfurt. Individuelle Weiterreise zu den Ausgangsorten.


Zahlung/Sicherungsschein

Reiseinformation Flug

Hotels

Im Reisepreis enthalten ist der Flug mit Lufthansa ab/bis: Frankfurt. Zuschlag in Höhe von € 40 für Flug ab/bis: Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Leipzig, München, Münster, Nürnberg, Stuttgart.

Stadt

Zahlungen sind nur bei Vorliegen des Sicherungsscheines (wird mit der Reisebestätigung versandt) im Sinne des § 651 k Abs. 3 BGB fällig. Bei Vertragsschluss wird eine Anzahlung von 20 % des Reisepreises, maximal jedoch 1.000 € pro Person, fällig. Der restliche Reisepreis wird am 20. Tag vor Reiseantritt bzw. spätestens bei Erhalt der Reiseunterlagen fällig.

Nächte Landeskategorie

Santillana

1

Parador ★★★★

Gijón

1

Parador ★★★★

Monforte

2

Parador ★★★★

Cambados

3

Parador ★★★★

Reisepapiere und Gesundheit Deutsche Staatsbürger benötigen einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Impfungen sind nicht vorgeschrieben.

Mindestteilnehmerzahl Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen Höchstteilnehmerzahl: 29 Personen Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann der Veranstalter bis spätestens am 21. Tag vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten (näheres siehe Reisebedingungen).

Reisepreis in Euro für 8 Tage • ab 20 vollzahlenden Teilnehmern € 1.790,– • bei 15-19 vollzahlenden Teilnehmern € 1.950,– • Einzelzimmerzuschlag € 355,–

IM REISEPREIS ENTHALTEN:

Reiseversicherungen Im Reisepreis sind keine Reiseversicherungen enthalten. Wir empfehlen den Abschluss eines „Rundum-sorglosSchutzes“ (Reiserücktritts-, Reiseabbruch-, Reisegepäck- und Reisekrankenversicherung mit medizinischer Notfallhilfe und Rundum-sorglos-Service) der ERV/ Europäischen Reiseversicherung AG.

• Linienflug mit Lufthansa von Frankfurt nach Bilbao und zurück von Porto in der Touristenklasse • 7 Übernachtungen in sehr guten Paradores • Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche und WC

Veranstalter und Reisebedingungen

• Halbpension (7x Frühstücksbuffet und 7x Abendessen)

Veranstalter dieser Reise ist die Studiosus Gruppenreisen GmbH, Riesstraße 25, 80992 München. Die MEDICOM Pharma GmbH tritt lediglich als Vermittler auf. Die Reisebedingungen des Veranstalters sind im Internet unter www.agb-sgr.com druck- und speicherfähig abrufbar.

• Transfers und Rundreise in bequemem, klimatisiertem Reisebus UND AUSSERDEM INKLUSIVE:

• qualifizierte Studiosus-Reiseleitung • ärztliche Begleitung von MEDICOM • „Rail&Fly“ zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse – von jedem Bahnhof in Deutschland

Mit MEDICOM auf Pilgerreise: 8 Tage ab

• Willkommensgetränk • Tischgetränke (Wein, Wasser, Kaffee/Tee) bei allen sieben Abendessen in den Paradores

€ 1.790,–

• Weinprobe in Cambados • Eintrittsgelder (ca. € 47)

inklusive Jakobsmuschel und Vitalstoffpaket

• Lesestunde bei Kaffee und Kuchen • Flughafensteuern, Lande- und Sicherheitsgebühren (ca. € 106) • Reiseunterlagen mit einem Reiseführer pro Buchung

FOTO: STUDIOSUS

Buchungen bis 15.03.2011 unter der gebührenfreien Hotline

Paradores sind in Spanien staatlich betriebene umgebaute Burgen, Schlösser, Festungen, Klöster oder andere historische Gebäude, die sehr komfortabel und stilvoll eingerichtet sind

Mehr Information unter www.medicom-jakobsweg.de

0800 – 80 90 911 Mehr Informationen im Internet unter

www.medicom-jakobsweg.de

MEDICOM 02/11 MEDICOM-REISE 23


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GROSSE KREBSSERIE ZUM SAMMELN

WISSENSWERT In den nächsten Ausgaben der MEDICOM werden Sie in dieser Rubrik weitere Artikel zum Thema Krebs finden. Diese Serie haben wir eigens für unsere Kunden entwickelt, damit sie immer gut geschützt und gesund durchs Leben gehen.

NEUES AUS DER FORSCHUNG

Immunsystem und Krebs Achten Sie auf Ihre Abwehrkräfte Wie funktioniert eigentlich das menschliche Immunsystem? Und warum tut es sich bei vielen Tumorarten so schwer, die drohende Gefahr rechtzeitig zu erkennen? Die wissenschaftliche Abteilung von MEDICOM gibt Ihnen einen Überblick über die vielfältigen Zusammenhänge zwischen unserem Abwehrsystem und Krebs – und zeigt auch auf, wie Mediziner mithilfe von Immuntherapien unsere natürlichen Reparaturmechanismen nutzen, um Krebs zu bekämpfen.

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IMMUN

Antikörper spielen die Hauptrolle in der spezifischen Immunabwehr Mit Antikörpern bedeckter Krankheitserreger

Bakterium

Bakterium Bakterium

Fresszelle

Killerzelle

Durch Antikörper verstärkte Phagozytose

Durch Komplement vermittelte Abtötung der Zelle

GRAFIK: DPNY

Bakterium

Durch Antikörper vermittelte Abtötung IMMUN

SCHON GEWUSST?

Was gehört zum Immunsystem? Antikörper sind eines der wichtigsten Elemente der spezifischen Immunabwehr. Mit ihrer Hilfe können Krankheitserreger leichter erkannt und zerstört werden.

Das Immunsystem – ein Überblick Das menschliche Abwehrsystem ist immer im Einsatz. Permanent patrouillieren Immunzellen durch den Körper und können dabei „fremde“ Zellen erkennen. Daraufhin rufen sie spezialisierte Abwehrzellen zu Hilfe, die die Eindringlinge unschädlich machen. Außerdem hat das Immunsystem eine Art Gedächtnis, sodass

Die körpereigene Abwehr ist ein komplexes System. Das Immunsystem hat kein „Hauptorgan“, da es ja im ganzen Körper gleichermaßen seinen Dienst tun muss. Es besteht vielmehr aus Thymus (Bries) und Milz, Knochenmark, Lymphknoten und Lymphbahnen, Mandeln und lymphatischem Gewebe im Darm. Im Knochenmark und im Thymus, einem kleinen Organ oberhalb des Herzens, bilden sich verschiedene Typen von Immunzellen. Von dort aus erreichen sie über das Blut und die Lymphbahnen alle Organe und Gewebe des Körpers.

schon bekannte körperfremde „Feinde“ beim nächsten Mal umso wirkungsvoller bekämpft werden können. Die Problematik bei Krebs Bei Krebs funktioniert das ausgeklügelte System jedoch nicht mehr, denn das Immunsystem kann Krebszellen oft schlicht und einfach nicht erkennen. Das liegt daran, dass Tumorzellen keine Eindringlinge sind, sondern körpereigene Zellen. Sie sind zwar außer Kontrolle geraten, haben aber immer noch sehr viele Eigenschaften des Gewebes, aus dem sie ursprünglich stammen. Eigene Zellen greift der Körper aber normalerweise nicht an. Tumorzellen können das Immunsystem auch täuschen, zum Beispiel indem sie sich als weiße Blutkörperchen oder

Knochenzellen tarnen. Krebszellen rufen im Gegensatz zu den meisten Krankheitserregern nur selten Entzündungsreaktionen hervor. Bekommt das Immunsystem aber weder das Signal „Diese Zelle ist fremd“ noch „Diese Zelle ist krank“, startet es auch keine Immunreaktion. Ein weiteres Problem ist das Versagen des „Selbsttötungsprogramms“ bei Krebszellen. Dieser sogenannte programmierte Zelltod (Apoptose) sorgt normalerweise dafür, dass infizierte, alte oder geschädigte Zellen das Immunsystem von sich aus alarmieren, das dann Immunzellen für die Auflö-

sung und den Abbau schickt. Dieses Programm soll verhindern, dass eine kaputte Zelle außer Kontrolle gerät, ist aber in Krebszellen häufig deaktiviert.

Krebs nutzt das Immunsystem aus Manchmal nutzen Krebszellen sogar Mechanismen des Immunsystems aus, um schneller zu wachsen und sich zu verbreiten. So verursachen Abwehrzellen bei einer normalen Verletzung eine Entzündung. Sie locken dadurch viele verschiedene Zellen des Immunsystems an, die die eingedrungenen Keime schließlich vernichten. Wenn Immunzellen auf Tumorzellen treffen, können sie zwar ebenfalls eine Ent- >

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Wie entsteht Krebs?

Eine außer Kontrolle geratene, entartete Zelle beginnt sich zu vermehren

Ein Tumor entsteht und beginnt zu wachsen

Ab einer gewissen Größe des Tumors können sich Krebszellen loslösen

Mit dem Blut oder der Gewebsflüssigkeit „schwimmen“ sie zu weiteren Körperstellen, wo sie evtl. neue Metastasen bilden

Bei mutierten (entarteten) Zellen funktionieren die Kontrollmechanismen innerhalb der Zelle nicht mehr. Die Zellen beginnen dann, sich unkontrolliert zu vermehren – es entsteht ein Tumor.

zündung auslösen, anders als bei einer normalen Verletzung ziehen sich jedoch die Abwehrzellen danach oft nicht zurück, was zu einer andauernden, chronischen Entzündung führt. Tumoren bezeichnet man daher auch als Wunden, die niemals heilen. Auch andere Vorgänge, die normalerweise zu einer Heilung führen sollen, werden von Tumorzellen so zweckentfremdet, dass diese schneller wachsen und leichter Metastasen bilden können.

Im täglichen Kampf gegen Tumorzellen MEDICOM-EXPERTEN-RAT

Sonja Lewecke Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA)

In der Schulmedizin gelten die sogenannten Immuntherapien als ergänzende Behandlung neben einer Standardtherapie wie einer Operation, einer Bestrahlung oder einer Chemotherapie. Die Stärkung des Immunsystems ist dabei wichtig für den Heilungsprozess.

Allerdings weiß man mittlerweile, dass das Immunsystem trotzdem Tumorzellen ausfindig machen und zerstören kann. Bei gesunden Menschen ist das sogar ein ganz normaler Vorgang. Denn bei uns allen entstehen täglich Hunderte von Zellen, die Mutationen im Erbgut aufweisen und daher zu unkontrol-

liertem Wachstum neigen. Es sind übrigens diese gutartigen Gewebeveränderungen, die man Tumoren nennt – erst wenn sie bösartig werden, bezeichnet man sie als Krebs. Ein schlagkräftiges Immunsystem kann es schaffen, diese außer Kontrolle geratenen Zellen zu vernichten und so dafür zu sorgen, dass aus einer gutartigen Wucherung kein bösartiger Krebs wird.

oder geschädigte Zellen eine deutliche Markierung, was dann Fresszellen dazu veranlasst, sie zu vernichten. Auch Tumorzellen bilden solche Antigene, sogenannte tumorspezifische oder tumorassoziierte Antigene (TSA oder TAA). Diese sind aber meistens nicht so auffällig und lösen daher keine oder nur eine schwache Immunantwort aus.

Möglichkeiten der Krebsbehandlung: Immuntherapie

Das Tumorwachstum verhindern

Daher suchen Wissenschaftler schon lange nach Möglichkeiten, Krebs mithilfe des Immunsystems zu therapieren. Und tatsächlich hat man hier in den vergangenen Jahren erstaunliche Fortschritte gemacht. Allerdings sind viele positive Ergebnisse nicht auf alle Krebspatienten übertragbar.

Gezielte Angriffe durch Antikörper Eine wichtige Rolle in der immunologischen Forschung zu Krebs spielen Antikörper. Das sind Eiweißmoleküle, die sich nach dem Schlüssel-SchlossPrinzip an spezifische Strukturen, sogenannte Antigene, heften, die sich auf körperfremden oder auch kaputten körpereigenen Zellen befinden. Damit bekommen Krankheitserreger

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Dennoch machen sich moderne Immuntherapien diese tumorspezifischen Antigene zunutze: Indem man Patienten künstlich hergestellte passgenaue Antikörper injiziert, kann man bei manchen Krebsarten gezielt eine Reaktion des Immunsystems auslösen. Außerdem setzen Mediziner Antikörper ein, um den Tumor von seiner Versorgung mit Nährstoffen abzuschneiden oder ihn am Wachstum zu hindern. Dabei blockieren die angehefteten Antikörper die krankhaft veränderten Signalwege im Stoffwechsel von Krebsgewebe. Letztere Methode wird mittlerweile sogar häufiger verwendet als das Verursachen einer Immunantwort. Diese Art der Therapie schlägt allerdings bei den verschiedenen Krebsarten unterschiedlich an.


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IMMUN

IMMUN

Fisch enthält wertvolle Omega-3-Fettsäuren und sollte deshalb so oft wie möglich auf den Tisch kommen

MEDICOM-TIPP

Bewegung im Alltag

Training für ein gutes Immunsystem Ob der Körper eine Immunantwort auf Tumorzellen entwickeln kann, hängt auch davon ab, wie „fit“ das Immunsystem ist. Eine gut

Es muss ja nicht immer Sport sein: Bewegung bekommt der Körper auch, wenn Sie bewusst einmal die Treppe nehmen statt den Lift, das Auto einmal stehen lassen und stattdessen schnellen Schrittes zur Arbeit laufen oder sich bei der Gartenarbeit oder einem Großputz im Haus verausgaben.

funktionierende Abwehr ist auf mehrere Dinge angewiesen: ausreichend körperliche Bewegung, eine gesunde Ernährung und eine möglichst stressfreie Lebensweise.

Schlagkräftigere Abwehrzellen durch Bewegung Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: Menschen, die viel Sport treiben, sind signifikant seltener von Darmkrebs oder Brustkrebs betroffen als die Durchschnittsbevölkerung. Daher geht man davon aus, dass regelmäßige sportliche Betätigung das Immunsystem stimuliert und so vor Krebs schützen kann. Durch Sport steigt vor allem die Leistungsfähigkeit der verschiedenen Abwehrzellen. So zeigte sich, dass natürliche Killerzellen von Ausdauersportlern im Reagenzglas signifikant mehr Tumorzellen vernichteten als die von untrainierten Menschen.

Gesunde Ernährung mit frischen Zutaten Diverse Untersuchungen haben gezeigt, dass eine gesunde Ernährung essenziell ist, um sich vor Krebs zu schützen. Nur wenn dem Körper alle wichtigen Nährstoffe zur Verfügung stehen, ist das Immunsystem stark genug, um sich effektiv gegen Tumor- und Krebszellen zu wehren. Umgekehrt können Fehlernährung oder starkes Übergewicht in manchen Fällen krebsfördernd wirken. Das A und O einer gesunden Ernährung ist eine ausgewogene Kost. Dazu gehört ausreichend Obst und Gemüse, das am besten roh verzehrt oder

schonend erhitzt wird. Zweimal die Woche sollte Fisch (wie Lachs, Makrele oder Hering) auf dem Speisezettel stehen – er enthält wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die sich in einigen Studien als krebsvorbeugend erwiesen haben. Eher sparsam sollte man bei Fleisch sowie geräucherten, gebratenen oder frittierten Lebensmitteln sein. Auch Genussgifte sollte man möglichst meiden. Über die Dosis von Alkohol gibt es zwar unterschiedliche Meinungen, deutlich mehr als ein Glas Wein am Tag ist aber zu viel des Guten. Rauchen schädigt nicht nur die Lunge, sondern auch die Lippen, die Mundschleimhaut und den Magen.

Antioxidantien gegen Freie Radikale Eine wichtige Rolle für das Immunsystem spielen Antioxidantien, Substanzen, die sogenannte Freie Radikale >

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IMMUN

Die Kombination machts: Wer sich zu entspannen weiß und unnötigen Stress vermeidet sowie seinen Körper zudem ausreichend mit hochwertigen Vitalstoffen versorgt, trägt dazu bei, sein Immunsystem zu stärken und sich somit vor Krankheiten zu schützen

bekämpfen können. Freie Radikale sind aggressive Sauerstoffverbindungen, die Schäden an der Erbsubstanz (DNA), den Zellmembranen und Körpereiweißen hervorrufen können. Sie entstehen sowohl durch verschiedene Stoffwechselprozesse im Körper als auch durch äußere Faktoren wie Rauchen und Alkoholkonsum, UVStrahlung, Medikamenteneinnahme, Umweltschadstoffe, starke körperliche und seelische Belastung oder auch durch eine Radio- oder Chemotherapie bei Krebs. Antioxidantien machen Freie Radikale unschädlich, indem sie diese neutralisieren. Zu den Antioxidantien zählen bestimmte Vitamine und Mineralien wie Vitamin C, Vitamin D, Vitamin E sowie Carotinoide wie zum Beispiel Lycopin, Zink, Mangan und Kupfer; auch die vitaminähnliche Substanz Coenzym Q10 hat antioxidative Eigenschaften. Außerdem gibt es eine Reihe von sekundären Pflanzenstoffen, die ebenfalls Antioxidantien sind. Zu ihnen gehören Polyphenole, die zum Beispiel in Zitrusfrüchten, frischen Beeren (Heidelbeeren, Himbeeren, Erdbeeren) oder grünem Tee enthalten sind.

Bloß kein Stress: Immunstärkung durch Entspannung

Alternative Methoden

Chronischer Stress beeinträchtigt das Immunsystem. So zeigen neuere Studien, dass bei Dauerstress die Zahl der Immunzellen im Blut sinkt und die Aktivität der natürlichen Killerzellen zurückgeht. Die geschwächte Abwehr ist daher weniger gut in der Lage, die täglich neu entstehenden Zellen mit mutiertem Erbgut in den Griff zu bekommen.

Die Alternativmedizin hält eine ganze Reihe von Verfahren bereit, die die natürlichen Abwehrkräfte des Organismus stärken sollen. Dabei konzentrieren sich die Empfehlungen vor allem auf Hitze oder Kälte. So können regelmäßige kalte Güsse und Waschungen des Oberkörpers die Immunabwehr stärken; auch Saunabesuche können helfen, den Körper abzuhärten.

Natürlich kann man sich vornehmen, manchen Stressfaktoren bewusst aus dem Weg zu gehen. Doch einige Situationen, in denen die Psyche stärker als sonst belastet ist, lassen sich nicht vermeiden, zum Beispiel wenn man seinen Arbeitsplatz verliert, eine Trennung verkraften muss oder um einen nahen Angehörigen trauert. Dann geht es vor allem darum, wie man mit der Belastung umgeht. Hier kann man versuchen, mit Strategien zur Stressbewältigung langsam wieder aus dem Tief herauszufinden. Dazu zählen zum Beispiel autogenes Training, Meditation und verschiedene Visualisierungsund Atemtechniken.

Außerdem versprechen traditionelle Heilverfahren mit ganzheitlichem Ansatz, das Immunsystem in Schwung zu bringen. Dazu gehören unter anderem die Homöopathie oder die jahrtausendealte traditionelle chinesische Medizin.

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IMMUN

KURZ GESAGT

Ein intaktes Immunsystem sorgt für eine starke Abwehr gegen Krankheiten – das gilt auch für Krebs. Eine vorbeugende Maßnahme könnte hier eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen sein, die gezielt unser Abwehrsystem stärken.


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in die Kochvorlieben des charmanten Fernsehstars zu bekommen: „Ich mache sehr viel Gemüse, viel Fisch und möglichst wenig Fleisch“, erzählte sie. „Und frische Kräuter dürfen bei mir nie fehlen.“ Außerdem verriet sie, wie sie sich auch in Drehphasen gesund ernährt: „Ich nehme NOBILIN PREMIUM – die 31 Vitalstoffe gleichen das aus, was ich beim Kantinenessen während der Drehs nicht bekomme.“

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Showkochen mit Gaby Dohm: Dank an treue MEDICOM-Kunden „Einfach unvergesslich“ – dies war die einhellige Meinung der 20 VITALCLUB-Mitglieder, die MEDICOM im vergangenen Monat

Große Begeisterung

zum Dank für ihre Treue zu einem exklusiven Kochevent im

Gemeinsam verzehrte man dann in fröhlicher Runde ein feines Kerbelsüppchen, gedämpften Saibling an Selleriemus und Safrankartoffeln und als Krönung ein köstliches Mangodessert. Die Begeisterung unter den Gästen war groß: „Gaby Dohm ist ausgesprochen sympathisch, genauso wie man sie sich vorstellt“, so Christel Grüneisen aus München. Sie war mit ihrer Freundin Waltraud Grötsch gekommen, die nicht nur VITALCLUBMitglied der ersten Stunde, sondern auch passionierte Hobbyköchin ist. Auch Elke Buschmann und Horst Schuchmann, seit 14 Jahren MEDICOM-Kunden, waren äußerst angetan: „Eine tolle Veranstaltung, uns hat vor allem die lockere Atmosphäre gefallen“, sagten sie. Und die langjährige Kundin Hannelore Denzinger, die von ihrem Mann Rolf-Dieter begleitet wurde, dankte für die Einladung zum Event: „Ich war seit 55 Jahren nicht mehr krank – auch dank MEDICOM. Vor allem der VITALCLUB ist eine tolle Sache – wir haben schon viele Freunde dafür geworben.“

Feinkost Käfer in München eingeladen hatte. Einen ganzen Tag lang durften die MEDICOM-VITALCLUB-Gäste in der perfekt ausgestatteten, edelstahlglänzenden Showküche gemeinsam mit den Profis um Chefkoch Mario Stock ein dreigängiges Menü zaubern und von den Gourmetexperten dabei so manches Küchengeheimnis erfahren.

Stargast zum Anfassen Besonderes Highlight: Auch Schauspielerin Gaby Dohm war der MEDICOM-Einladung gefolgt und packte, glänzend aufgelegt, tatkräftig mit an. Eine tolle Gelegenheit für die Gäste, beim gemeinsamen Schnippeln, Brutzeln und Braten so manchen Einblick

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Die beliebte TV-Darstellerin Gaby Dohm ist in ihrer Freizeit selbst leidenschaftliche Köchin und packte tatkräftig mit an

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BEWEGUNG & FITNESS

Walking und Jogging: Bereits fünf Minuten körperliche

Schritt für Schritt zu mehr

BEWEGUNG

Aktivität im Grünen verbessern deutlich die Stimmung sowie das Selbstwertgefühl

GELENKE

Aktuelle Studienergebnisse bringen es deutlich auf den Punkt: Wer sich regelmäßig bewegt, tut aktiv etwas für seine Gesundheit. „Fünf Stunden Bewegung pro Woche verdoppeln die Chance, gesund zu altern“, ergab eine Langzeitstudie der Harvard School of Public Health in Boston. „Auch wer mit über 70 Jahren noch mit sportlichen Aktivitäten wie zum Beispiel Walken anfängt, kann dadurch seine Chancen auf ein längeres und gesünderes Leben steigern“ – dieses Fazit zogen Mediziner der Abteilung für Geriatrie und Rehabilitation des Hadassah Hebrew University Medical Centers Jerusalem. Gründe genug, sich vom Sofa zu erheben und sich sportlich zu betätigen. Und zwar am besten draußen in der freien Natur. Welche Sportarten wären da besser geeignet als Walken und Joggen?

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Gelenkknorpel

DER KNORPEL – SCHWAMMIGER STOSSDÄMPFER

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Gelenkflüssigkeit Gelenkkapsel

Gelenkinnenhaut

GRAFIK: DPNY

Wird der Knorpel belastet, wird die Gelenkflüssigkeit hinaus gepresst. Lässt der Druck nach, saugt sich der Knorpel wieder mit Gelenkflüssigkeit voll.

MEDICOM-EXPERTEN-RAT

Kerstin Kampschulte Lizenzierte Personal-Trainerin

Bewegung – hier profitiert vor allem Ihre Gesundheit Mehr Leistungsfähigkeit für das Herz-Kreislauf-System Ohne Belastung schlägt unser Herz etwa 100.000-mal am Tag. Machen Sie ihm die Arbeit leichter – durch regelmäßiges Walken oder Joggen. Der Ausdauersport kräftigt und vergrößert das Herz, und es muss weniger oft schlagen, um die gleiche Arbeit zu leisten. Wenn man den Ruhepuls von 75 auf 55 senkt, so spart das Herz pro Tag rund 30.000 Schläge. Das sind, auf ein Jahr hochgerechnet, zehn Millionen Herzschläge!

Kräftigung des Bewegungsapparates Bereits beim zügigen Gehen plus Armeinsatz kommen fast alle 206 Knochen und rund 660 Muskeln zum Einsatz. Bein- und Gesäßmuskulatur werden gekräftigt, Knorpel, Sehnen und Bänder gestärkt, sie werden elastischer und reißfester und damit wird automatisch das Widerstandsvermögen gegenüber Gelenk- und Bänderverletzungen erhöht. Auch die Stabilität der Knochen wird durch ein regelmäßiges Lauftrai-

ning gefördert, denn das Gleichgewicht zwischen Knochenaufbau und -abbau bleibt wesentlich länger erhalten. Dies wirkt sich natürlich auch positiv auf die dazwischenliegenden Ruhepausen aus. Gehen und laufen trainiert zusätzlich Rücken, Becken und Bauch und sorgt damit für eine Verbesserung der Statik der Wirbelsäule.

Selig schlummern Studien belegen es: Läufer schlafen besser. Aber ein bisschen Geduld ist notwendig. Denn der Erfolg stellt sich erst nach etwa acht Wochen Training ein. Tipp: Wenn Sie unter Schlafstörungen leiden, dann sollten Sie Ihre sportlichen Aktivitäten in die Morgenstunden legen, denn beim Laufen werden zusätzliche Wachhormone produziert.

Regelmäßige Bewegung macht glücklich Fürs „Glücklichsein“ brauchen Sie keine Geduld, denn schon nach 30 Minuten Laufen schüttet Ihr Körper vermehrt Endorphine aus. Diese Glückshormone

Besonders Personen, die länger keinen Sport getrieben haben, können nach dem Training an Muskelkater leiden. Eine Extraportion Vitamin E – Vitamin E ist ein wirkungsvolles Antioxidans – kann helfen, unangenehme Muskelschmerzen zu lindern. Dies fanden US-Forscher heraus.

sorgen dafür, dass Sie vor Euphorie, Enthusiasmus und Lebensfreude nur so strotzen. Das durch die kurzzeitige Muskelanspannung freigesetzte Testosteron macht Sie außerdem hellwach und frisch und gibt Ihnen neuen Elan. Und: Das körpereigene Antidepressivum Serotonin, das beim Training reichlich produziert > wird, sorgt für gute Laune. GELENKE

WEITERE VORTEILE

• Stärkung des Immunsystems • Schutz vor Osteoporose und Arteriosklerose • Mehr Power für den Stoffwechsel • Steigerung der Fettverbrennung • Überflüssige Pfunde schwinden • Verbesserung des Wohlbefindens • Beseitigung von Stress

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WALKING Das Wort „Walking“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „Gehen“. Bei diesem Sport, für den sich immer mehr Menschen begeistern, handelt es sich aber um mehr als nur normales Gehen. Es gibt Varianten von zügig über langsam bis hin zu „trendig“ mit speziellen Übungen oder zusätzlicher Ausrüstung, wie zum Beispiel beim Nordic Walking mit Stöcken. Walking ist geeignet für jedermann: für Jung und Alt, für Sportliche und weniger Trainierte. Sogar passionierte Jogger steigen zunehmend auf Walking um.

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GELENKE

GELENKE

DIE VORTEILE

• Beim Walken wird der gesamte Körper trainiert • Walking ist besonders gelenkschonend und deshalb sehr gut für Übergewichtige geeignet • Walken ist sehr leicht zu erlernen • Walken kann man überall – auf der Straße, im Wald, auf der Wiese oder auch im Sand • Walking birgt ein geringes Verletzungsrisiko. Die Gefahr, sich zu überlasten, ist minimal • Walking ist eine gesellige Sportart: Man kann sie prima zu zweit oder auch in der Gruppe betreiben. Beim Walken kommt man nicht „völlig aus der Puste“ und kann sich währenddessen unterhalten • Walking besitzt einen sehr hohen Gesundheitswert

Für wen ist die Sportart Walking geeignet? Walking ist als sanfter Gesundheitssport grundsätzlich für alle Menschen geeignet. Besonders aber empfiehlt es sich für untrainierte Sporteinsteiger, Übergewichtige, ältere Menschen, Rehapatienten und Sportwiedereinsteiger. Auch bei Rheuma oder chronischen Schmerzen konnte man mit Walking gute Erfolge erzielen.

Die Technik Die Laufschuhe sind angezogen? Dann nichts wie raus! Beherzigen Sie jedoch die folgenden Tipps zu den Bewegungsabläufen. Beim Walking ist es ähnlich wie beim Schwimmen: Die meisten Menschen können es, doch die wenigsten können es richtig im Sinne eines korrekten Bewegungsablaufs. Lernen Sie, die Bewegungen der Muskeln und Gelenke zu optimieren und deren Kraft in Vorwärtsenergie umzusetzen. • Gehen Sie stets mit aufgerichtetem Körper sowie entspannter Schulterund Nackenmuskulatur, mit gehobenem Brustkorb und nach vorn gerichtem Blick


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Beim OutdoorTraining Walking wird der gesamte Körper sanft traininert

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MEDICOM-TIPP

Kerstin Kampschulte Lizenzierte Personal-Trainerin

Sportler sollten sich immer Sportler klagen oft über nächtliche Wadenkrämpfe. Wer von Muskelkrämpfen heimgesucht wird, sollte seine Nahrung mit einem hochwertigen Vitalstoff-Präparat ergänzen, das auch Magnesium enthält. Zusätzlich empfiehlt es sich, über einen längeren Zeitraum ein reines Magnesiumpräparat (mit 200 Milligramm in der Tagesdosis) zu verwenden.

ausreichend mit Magnesium versorgen, um den Mineralstoffverlust, der durch das Schwitzen entsteht, auszugleichen.

• Setzen Sie die Füße so auf, dass die Fußspitzen in Gehrichtung zeigen, und rollen Sie bei jedem Schritt ganz bewusst von der Ferse über die Fußsohle bis zu den Zehen ab

• Drücken Sie sich anschließend kräftig mit den Fußspitzen vom Boden ab • Schwingen Sie Ihre Arme im Schrittrhythmus gegengleich mit. Das heißt: Drückt sich das rechte Bein vom Boden ab, schwingt der linke Arm nach vorn und umgekehrt. Die Arme werden dabei neben und nicht vor dem Körper geführt. Die Unterarme haben einen 90-Grad-Winkel zu den Oberarmen. Schließen Sie die Hände locker oder lassen Sie sie leicht geöffnet • Da der Rhythmus beim Ein- und Ausatmen individuell ist, muss er auch individuell herausgefunden werden. So können Sie beispielsweise drei Schritte lang einatmen und dann drei Schritte lang ausatmen. Achten Sie

Hochwertige Magnesiumkapseln oder -brausetabletten können ergänzend hilfreich sein.

aber immer darauf, dass Sie nicht flach und schnell atmen, da sonst die Muskulatur nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird

Das Training Die Dauer und Häufigkeit des Trainings hängen davon ab, wie trainiert Sie schon sind. Für Anfänger und Untrainierte ist es ratsam, mit einer einmaligen Belastung von 20 bis 30 Minuten pro Woche zu beginnen. Halten Sie dieses Training vier bis fünf Wochen durch. Steigern Sie sich danach auf zweimal pro Woche. Ziel sollte es sein, nach sechs Monaten drei- bis viermal pro Woche 30 bis 45 Minuten zu walken. Laufen Sie sich zunächst jedes Mal einige Minuten warm. Machen Sie

anschließend Ihren Körper mit Stretchübungen dehnbarer und bewegungsfähiger. Nur so vermeiden Sie Zerrungen und Überbeanspruchungen. Auch nach dem Walking gilt sowohl für Profis als auch für Einsteiger: den Körper wieder stretchen und dehnen. Dadurch verhindern Sie Muskelverkürzungen und lästigen Muskelkater. Holen Sie als Walkinganfänger zunächst das Okay Ihres Hausarztes ein. Er kann genau sagen, welches Pensum für Sie gut ist, und Ihnen nähere Infos zu Ihrer indi> viduellen Pulsfrequenz geben.

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JOGGING Joggen ist ein Ausdauersport, den fast alle Menschen betreiben können, der kaum Kosten verursacht und der zudem sehr gesund ist. Man muss sich lediglich geeignete Kleidung anziehen, das Haus verlassen und kann dann direkt loslegen, und zwar genau dann, wenn man Lust hat. Diese Voraussetzungen machen das Jogging zu einem idealen Sport, den auch bis dato unsportliche Menschen betreiben, die somit ihren persönlichen Fitnesszustand verbessern können.

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GELENKE

GELENKE

DIE VORTEILE

• Joggen können Sie immer und überall • Das Lauftraining macht Ihren Körper innerhalb kurzer Zeit fitter und leistungsfähiger, mehr noch als beim Walking oder Nordic Walking • Beim Joggen werden jede Menge Kalorien verbrannt: Schon beim gemächlichen Laufen können 600 Kilokalorien pro Stunde verbrannt werden • 70 Prozent der Muskulatur kommen beim Jogging zum Einsatz • Joggen steigert die körperliche Ausdauer • Zusätzlich stärkt ein regelmäßiges Lauftraining das Herz-Kreislauf-System und beeinflusst die Knochendichte positiv

Für wen ist die Sportart Jogging geeignet? Joggen ist besonders geeignet für sportliche und ausdauererprobte Menschen, die Spaß an der Bewegung haben und sich guter Gesundheit erfreuen. Beim Joggen werden die Gelenke stärker belastet als beim Walken. Personen mit Hüftschäden, fortgeschrittener Arthrose oder Knorpelschäden sollten deshalb lieber walken, statt zu joggen. Übergewichtigen ist zu empfehlen, ihr Gewicht zunächst mit Walking zu reduzieren, bevor sie zum Joggen übergehen.

Die Technik Beim Joggen sollte der Oberkörper aufrecht oder gering nach vorn gebeugt sein und die Fußspitzen müssen immer in Laufrichtung zeigen. Beugt man sich beim Jogging zu weit nach vorn oder nach hinten, wird die Muskulatur im Rumpfbereich überanstrengt, der Laufstil wirkt verkrampft und die Verletzungsgefahr steigt. • Setzen Sie den Fuß erst mit der Ferse auf und rollen Sie ihn dann über den ganzen Fuß nach vorn in Richtung der großen Zehe ab. Läufer, die nicht mit


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Raus an die frische Luft: Beim Jogging kommen immerhin 70 Prozent der Muskeln zum Einsatz

MEDICOM bewegt – und machts vor: Am 6. November 2011 werden MEDICOM-Mitarbeiter am großen, bekannten NewYork-Marathon teilnehmen! Wir berichten weiter, wie sich unsere sportlichen Kollegen auf den

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großen Lauf vorbereiten!

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der Ferse, sondern mit dem Vorfuß aufsetzen, belasten in erhöhtem Maße die Achillessehne, was auf Dauer zu erheblichen Schmerzen in diesem Bereich führen kann

Sportarten, bei denen man ruckartige Bewegungen vollführt, beanspruchen die Gelenke. Um Gelenkproblemen vorzubeugen, sollten dem Körper stets ausreichend gelenkfreundliche Vitalstoffe wie Glucosamin und Chondroitin zugeführt werden. Omega-3-Fettsäuren können zudem helfen, Gelenkentzündungen entgegenzuwirken.

• Die Arme sollten leicht angewinkelt sein und parallel zum Körper in Laufrichtung mitschwingen. Vermeiden Sie weit ausholende Bewegungen • Achten Sie darauf, sich einen möglichst lockeren, unverkrampften Stil anzueignen. Kontrollieren Sie hin und wieder kritisch Ihren Laufstil, damit sich keine Fehler einschleichen. Läuft man zu zweit, kann man sich gegenseitig auf Fehler hinweisen • Das Lauftempo sollte gerade bei Anfängern niemals zu hoch gewählt werden. Auch bei einem langsamen Tempo lassen sich gute Trainingseffekte erzielen. Einen guten Richtwert für das Lauftempo erhält man, wenn man einfach etwas auf seinen Körper hört und ihm nur so viel zumutet, dass das Laufen immer noch Spaß macht und man von Atemnot weit entfernt bleibt

Das Training Der Trainingseffekt, den man durch Jogging erreicht, ist natürlich abhängig von der Häufigkeit, der Dauer und der Intensität des Lauftrainings. Wie oft und wie lange man laufen kann und möchte, ist von Mensch zu Mensch

selbstverständlich sehr verschieden. Um einen guten Fitnesszustand zu erreichen, sollte man sich das Ziel setzen, mindestens eine halbe Stunde ohne Pause laufen zu können. Insbesondere diejenigen, die joggen, um Gewicht zu verlieren, sollten versuchen, diese halbe Stunde nach und nach zu übertreffen und vor allem regelmäßig zu trainieren, weil so die Fähigkeit des Körpers, Energie aus der Fettverbrennung zu gewinnen, gesteigert werden kann. Die Häufigkeit der Trainingseinheiten hängt wiederum stark von den individuellen Neigungen und den zeitlichen Möglichkeiten des jeweiligen Menschen ab. Als Minimum sollte man zwei Lauftrainingseinheiten pro Woche anstreben, damit sich die positiven Effekte des Joggings einstellen können. Die maximale Anzahl der Trainingsläufe pro Woche sollte für einen Hobbyjogger aber vier Male nicht übersteigen, da man dem Körper immer auch einen Tag der Regeneration gönnen sollte.

GELENKE

MEDICOM-TIPP

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Experteninterview mit Ulrich Rath

So finden Sie den optimalen Laufschuh Ulrich Rath, 65, ist seit seiner frühesten Jugend aktiver Leichtathlet schaften teil. 1975 gründete der gelernte Groß- und Einzelhandelskaufmann das erste Spezialgeschäft für Läufer in Norddeutschland,

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und nahm als Läufer an Wettkämpfen bis hin zu deutschen Meister-

heute gibt es „Uli´s Läufershop“ in Osnabrück, Lübeck und Ingolstadt. Im MEDICOM-Interview erklärt er, worauf man beim Kauf von Laufschuhen achten sollte.

MEDICOM: Warum sind wirklich gute Laufschuhe so wichtig? Ulrich Rath: Wenn man No-NameProdukte trägt, besteht die Gefahr, dass man sich sowohl die Muskulatur als auch viele Gelenke regelrecht kaputt läuft. Beim Laufen wirkt die sechs- bis achtfache Kraft des Körpergewichts auf den gesamten Gelenkapparat – ein qualitativ hochwertiger Laufschuh mit einer guten Dämpfung kann jedoch einen Großteil dieser Kraft abfangen. Worauf achten Sie, wenn Sie Kunden beim Schuhkauf beraten? Für jeden Fuß gibt es auch einen speziellen Schuh, denn wir haben alle unterschiedliche Füße: schmal oder breit, kurz oder lang, groß oder klein. Außerdem unterscheiden wir zwischen Normalfuß, Hohlfuß und Senkfuß. Wichtig ist auch das Gewicht: Ist die Person eher leicht, kann auch der Schuh leicht und flexibel sein. Wiegt jemand aber zum Beispiel 100 Kilo, muss der Schuh kompakter sein und einen höheren Härtegrad haben. Was testen Sie noch, um den optimalen Schuh herauszufinden? Ein wichtiger Faktor ist der Laufstil. Um diesen zu ermitteln, lasse ich meine Kunden eine 60 Meter lange Proberunde auf hartem Untergrund drehen und sehe sie mir von vorn und von hinten an. Dabei sehe ich, mit welchem

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Teil des Fußes der Läufer auf dem Boden aufsetzt – und kann dann entscheiden, welcher Schuhtyp der richtige ist. Der Schuh sollte außerdem von Anfang an bequem sitzen – die Hoffnung, dass sich ein Schuh, der irgendwo kneift, noch einläuft, erfüllt sich nämlich meistens nicht. Was bringt eine videogestützte Laufbandanalyse, die viele Sportgeschäfte anbieten? Ich halte das vor allem für eine Marketingsache. Denn die Frage ist ja: Wer wertet die Daten aus? Dazu brauche ich vor allem Erfahrung und ein geschultes Auge – ein normaler Probelauf im Geschäft reicht für die Beratung daher vollkommen aus. Welche Rolle spielt der Untergrund, auf dem der Kunde hauptsächlich läuft? Eine sehr wichtige. Die Schuhe, die man vor allem im Gelände trägt, haben ein eher grobes Profil, um einen besseren Halt zu finden. Schuhe für harte Böden wie Asphalt haben ein eher glattes Profil mit feineren Rillen. Welche unterschiedlichen Materialien gibt es? Es gibt ein Netz-Nylon-Material, das besonders atmungsaktiv ist. Das ist vor allem bei langen Strecken wichtig. Nanomaterial ist stark wasserabweisend, sodass man auch einmal über eine tau-

Der Fachmann Ulrich Rath ist selbst aktiver Leichtathlet und führt nun ein Spezialgeschäft für Läufer

benetzte Wiese laufen kann. Goretex®Schuhe sind sowohl wind- als auch regendicht – allerdings dann nicht so atmungsaktiv. Sie sind vor allem gut für Leute, die bei jedem Wetter laufen wollen. Wann ist der beste Zeitpunkt für einen Schuhkauf? Der Fuß schwillt im Laufe des Tages etwas an. Erfahrene Läufer kommen daher eher gegen Abend in den Laden. Zu anderen Tageszeiten sollte man vorn circa eine Daumenbreite Platz im Schuh haben. Wie lange hält ein Laufschuh durchschnittlich? Bei einem Hobbyläufer hält ein Paar Laufschuhe ein Jahr bis eineinviertel Jahre. Wenn jemand eher schwer ist, verkürzt sich das auf maximal ein Jahr. Wenn ein Marathonläufer aber seine 80 bis 100 Kilometer pro Woche trainiert, kann der schon nach einem Vierteljahr wieder neue Laufschuhe gebrauchen. Sie brauchen auch neue Schuhe, wenn Sie Ihr altes Paar ein oder zwei Jahre nicht benutzen. Denn wenn der Schuh einmal getragen wurde, verhärtet er sich auch, wenn er im Schrank steht.

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Laufen, springen und tanzen. Zahlreiche Gelenke des Körpers bringen den Menschen in Bewegung. Im Laufe des Lebens können diese Gelenke durch Belastung abgenutzt werden. Verwöhnen und schützen Sie Ihre Gelenke mit NOBILIN GELENK AKTIV, einer hochwertigen Vitalstoffkombination, die Ihre Gelenke mit Glucosamin und Chondroitin, Omega-3Fettsäuren, den antioxidativen Vitaminen C und E sowie den Spurenelementen Zink und Selen versorgt.

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Frühjahrsmüdigkeit Höchste Zeit, aufzuwachen! Krokusse erwachen, der Löwenzahn sprießt, Vögel zwitschern und die Sonne lässt sich öfter blicken – der Frühling zieht ins Land. Eigentlich sollte man nun meinen, dass die Zeit zwischen Winter und Sommer, in der die Natur zu Höchstleistungen aufläuft, auch den Menschen mitreißt und ihm Energie spendet. Doch während die Natur in voller Blüte steht, bleibt mancher von uns weiterhin schläfrig – die Frühjahrsmüdigkeit hält Einzug: Rund 54 Prozent der Männer und 60 Prozent der Frauen fühlen sich zwischen März und Mai von der Frühjahrsmüdigkeit betroffen.

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Mit

TIPPS

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gegen Frühjahrsmüdigkeit

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Der anhaltende Sonnen- und Lichtmangel in den Wintermonaten hinterlässt in unserem Stoffwechsel und bei der Hormonproduktion Spuren: Oft leiden wir im Frühjahr unter einem Vitamin-D-Mangel, den es zügig auszugleichen gilt

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er Frühling mit seinen oft recht drastischen Wetter – und Temperaturschwankungen ist keine leichte Zeit für unseren Organismus, denn die Umstellung von der winterlichen Ruhezeit auf das Frühlingserwachen verlangt unserem Körper eine Menge ab. Oft setzt nun das große Gähnen ein: Die Frühjahrsmüdigkeit hat uns erwischt. Mediziner und Heilpraktiker gehen davon aus, dass meist mehrere Faktoren schuld daran sind. Sicher ist: Mit Anfällen von Frühjahrsmüdigkeit zeigt uns unser Organismus, dass er ein Umstellungsproblem hat. Er muss Belastungen, die der Jahreszeitenwechsel mit sich bringt, ausgleichen und sich auf kürzere Schlafphasen einrichten. Und während unser Gehirn beim Anblick der erwachenden Natur bereits auf Aufbruch und Aktivität gestimmt ist, befindet sich der Rest des Körpers noch in der winterlichen Ruhephase, erläutern die Wissenschaftler der Universitätsklinik Tübingen das Phänomen. Während der eine sich leichter mit der Umstellung tut, trifft es den anderen bedeutend schwerer. Wetterfühlige Menschen leiden besonders unter dem Jahreszeitenwechsel.

Warum uns die Frühjahrsmüdigkeit befällt Mehrere Gründe können hier eine Rolle spielen Launisches Frühlingswetter Die innere Uhr Menschen gehorchen, wie andere Lebewesen auch, einem inneren Rhythmus. Alle unsere Körpervorgänge, wie zum Beispiel Hunger, Durst, Wachen oder Schlafen, werden von unserer inneren Uhr gesteuert. Sie sitzt im Hypothalamus – unser „Oberboss“ im Zwischenhirn für die vegetativen Funktionen unseres Körpers – und synchronisiert mithilfe von Hormonausschüttungen auch unseren Schlaf-wach-Rhythmus. Taktgeber ist dabei das Licht. Mit der ab März zunehmenden Helligkeitsdauer muss die innere Uhr unseren Schlafwach-Rhythmus neu regulieren und den Organismus von langen auf kürzere Schlafphasen umstellen. Dadurch kann es besonders in Übergangsphasen wie im Frühling zu Schlafdefiziten kommen.

Morgens eiskalt, mittags sonnig und warm: Die Wetterlaunen des Frühlings zwingen unser Herz-KreislaufSystem, sich ständig wechselnden Bedingungen anzupassen. Und darunter leidet selbst der stabilste Kreislauf, so die Medizinisch-Meteorologische > Forschungsstelle in Freiburg. MENTAL

SCHON GEWUSST?

Die Symptome der Frühjahrsmüdigkeit treten meist ab März auf und können unterschiedlich ausgeprägt sein. Trotz ausreichender Schlafdauer leiden die Betroffenen unter permanenter Müdigkeit, Wetterfühligkeit, Schwindelgefühl, Antriebsund Kreislaufschwäche, Gereiztheit, Kopfschmerzen und zum Teil auch unter Gliederschmerzen.

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MENTAL

WISSENSWERT Nach den langen Wintermonaten ist der Vitamin-D-Spiegel im Blut häufig niedrig. Denn die Vorstufe des Vitamins kann nur unter der Einwirkung von UV-Licht auf die Haut in die aktive Vitaminform umgewandelt werden. Deshalb: so oft wie möglich an die frische Luft gehen!

Im Winter schaltet unser Körper auf Sparflamme. Und sollte im Frühling wieder zum Leben erwachen – am besten in freier Natur.

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Schlechteres Nahrungsangebot Der Sonnenmangel des Winters trifft neben uns Menschen natürlich auch die Natur und damit unsere Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse. In der Winterzeit sind weniger heimische und vor allem weniger sonnengereifte Obst- und Gemüsesorten auf dem Markt. Produkte, denen die Sonne fehlt oder die zu lange gekühlt wurden und unreif auf die Reise gingen, enthalten jedoch weniger belebende Nährstoffe. Für den Menschen bedeutet dies eine schlechtere Versorgung mit fast allen Vitaminen – Vitaminen, die für den reibungslosen Ablauf des Stoffwechsels zuständig sind und den Körperzellen bei der Energiegewinnung helfen.

Einseitige Ernährung Frost, Kälte, Eis und Schnee verleiten uns dazu, im Winter mehr Fett und Zucker zu uns zu nehmen, weil die Verbrennung von Zucker und Fett besonders effektiv Energie erzeugt und uns das Gefühl von Wärme vermittelt. Vitamine und Spurenelemente kommen dabei oft zu kurz. Vital- und Ballaststoffe sind jedoch notwendig, damit der Stoffwechsel in Schwung bleibt.

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Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

Der Frühjahrsmüdigkeit kann man relativ einfach entgegenwirken: Wer die Müdigkeit schnell überwinden möchte, sollte vor allem seinen Körper in Schwung bringen.

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Bewegung im Freien

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Kleines Mittagsschläfchen

Gehen Sie an die frische Luft! Treiben Sie Sport oder machen Sie Spaziergänge im Freien – so versorgen Sie Ihren Körper mit Sauerstoff und regen den Kreislauf an. Die Sonne kurbelt außerdem die Bildung von Serotonin an – das hebt die Laune.

Legen Sie ab und zu ein kleines Mittagsschläfchen ein – aber nicht länger als 30 Minuten! Sonst produziert der Körper erneut Melatonin und Sie werden noch müder.

2

Viel frisches Obst und Gemüse versorgen den Körper mit einer Extraportion an Vitaminen und Mineralstoffen. Das macht von innen fit für den Frühling!

Sonnenlicht einfangen

Gehen Sie täglich eine Stunde flott spazieren und verzichten Sie dabei auf die Sonnenbrille oder tragen Sie eine Sonnenbrille mit hellen Gläsern. So kann mehr Licht über die Netzhaut des Auges auf den Körper einwirken. Der direkte Blick in die Sonne sollte natürlich vermieden werden, um keine Augenschäden zu riskieren.

4

5

Frisches Obst und Gemüse

Wechselduschen

Sie vertreiben die Müdigkeit am Morgen: Arme und Beine oder den ganzen Körper abwechselnd mit warmem und kaltem Wasser abbrausen. Immer mit kaltem Wasser abschließen.


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Wechselduschen kosten Überwindung, sind aber durchaus effektiv. So lässt es sich erfrischt in den Tag starten!

Johanniskraut kann gegen unliebsame Stimmungsschwankungen helfen

Vitalstoffe, die Ihnen helfen können, den Frühling mit Schwung zu genießen Coenzym Q10: Coenzym Q10 nimmt wichtige Aufgaben bei der Energiegewinnung in jeder Zelle des menschlichen Körpers wahr. Auch als sogenanntes Antioxidans, das die Zellen im Zusammenwirken mit Vitaminen vor schädigenden Einflüssen Freier Radikale schützt, hat Coenzym Q10 große Bedeutung im menschlichen Körper. Eisen: Eisen ist für uns lebensnotwendig, denn letztlich ist unser gesamter Energiestoffwechsel von einem ausreichenden Angebot an Eisen abhängig. Eisenpräparate können helfen, den Eisenhaushalt zu stabilisieren und somit die lästigen Begleiterscheinungen der Frühjahrsmüdigkeit – das sind vor allem Schwächen bei der Abwehr von Krankheitskeimen und Konzentrationsstörungen – zu lindern. Zusätzliches Eisen kann zudem die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit verbessern, wie eine aktuelle Studie mit 219 US-amerikanischen Soldatinnen zeigte.

Ginseng: Ginseng ist ein sogenanntes „Adaptogen“, ein Mittel, das dem Körper erlaubt, sich besser den jeweiligen Erfordernissen anzupassen, indem es die Körperfunktionen in Einklang bringt, was sich beispielsweise in einer besseren Anpassung an Stresssituationen äußert. Die in der Wurzel enthaltenen Ginsenoside stärken das HerzKreislauf-System und aktivieren die Widerstands- und die Regenerationskraft. Sie fördern die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und können so Erschöpfungszuständen vorbeugen. Johanniskraut: Wer im Frühling unter extremen Stimmungsschwankungen und Launenhaftigkeit leidet, kann sein Gemüt auf sanfte Art und Weise mit Johanniskraut besänftigen. Johanniskraut ist eine wirksame Alternative zu synthetischen Antidepressiva. Die einmalige tägliche Gabe eines Johanniskrautpräparats mit 650 Milligramm Johanniskrautextrakt erzielte bei 81 Prozent der Patienten ein gutes bis

sehr gutes Ergebnis. Zudem konstatierten die Ärzte eine gute bis sehr gute Verträglichkeit bei 98 Prozent der Probanden. Johanniskraut verbessert auch bei Nichtdepressiven das Befinden bei nervlicher Belastung.

MEDICOM-EXPERTEN-RAT

Sonja Fürther Apothekerin und Leiterin der Kloster Apotheke in München

Eine Rundumversorgung mit Vitalstoffen von Vitamin A bis Zink kann helfen, Vitalstoffdefizite auszugleichen, die oft im Winter entstehen. Besonders Personen mit einer einseitigen Ernährungsweise profitieren von einer Extraportion an Vitaminen und Mineralstoffen im Frühling.

Vitamin D: Mangelndes Sonnenlicht kann zu einem Vitamin-D-Mangel führen. Dabei ist Vitamin D – auch „das Sonnenvitamin“ genannt – besonders in den Zeiten wichtig, in denen der Körper aus dem „Winterschlaf“ erwacht. Denn nur bei Sonneneinstrahlung kann das Vitamin vom Körper selbst in der Haut produziert werden. Vitamin D sorgt für die Aufnahme von Calcium und Phosphor aus dem Darm und für ihre Einlagerung in Zähne und Knochen. Zudem schützt es die Knochen vor dem Entzug von Mineralien. Vitamin D fördert außerdem die Zellentwicklung der Haut und stimuliert das Immunsystem.

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MEDICOM

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INFORMIERT

QUALITÄTSZEICHEN

SCHON GEWUSST?

Nichtoriginales Coenzym Q10

Kaneka-Prüfsiegel – Qualität macht den Unterschied Diese Aussage trifft auf viele Bereiche zu – auch auf die Rohstoffauswahl und im Speziellen auf die in Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzten Q10- und QH-Rohstoffe. Achten Sie beim Kauf von Q10- und QH-haltigen Präparaten auf die Qualitätszeichen KanekaQ10TM und KanekaQHTM!

Auf dem europäischen Markt wird auch Q10 vertrieben, das nicht von Kaneka hergestellt worden ist. Diese Q10-Rohstoffe besitzen nicht die vorteilhaften Merkmale von Original-KanekaQ10TM: • KanekaQ10TM ist das einzige hefefermentierte Coenzym Q10 und enthält daher keine Verunreinigungen, die in synthetisch hergestelltem Q10 enthalten sind • KanekaQ10TM wird seit 30 Jahren in Studien eingesetzt und ist der am häufigsten untersuchte Q10-Rohstoff • KanekaQ10TM ist das Coenzym Q10 mit Self-Affirmed GRAS (Generally-Recognized-As-Safe-Status) für die Verwendung in Nahrungsmitteln – es gilt also im Allgemeinen als unbedenklich und sicher • KanekaQ10TM wird nur in Produktionsstätten hergestellt, die von der FDA (Behörde zur Überwachung von Lebens- und Arzneimitteln) kontrolliert worden sind • KanekaQ10TM ist als frei von genetisch veränderten Organismen, als frei von Allergenen und als koscher zertifiziert

Gerade im Bereich der Q10-Rohstoffe gibt es verschiedene Anbieter mit teilweise unbekannter Herkunft und schlechter Rohstoffqualität. Die japanische Firma Kaneka ist der weltweit führende Produzent von Coenzym Q10 und das einzige Unternehmen, das Q10 in den USA herstellt. Kaneka produziert das eindeutig hochwertigste und reinste Coenzym Q10 durch Hefefermentation. KanekaQ10TM ist das einzige hefefermentierte ganz natürliche Coenzym Q10, das demjenigen des Körpers entspricht. Die Erfahrungen von über mehr als drei Jahrzehnten haben sich dabei bewährt und bürgen für eine gleichbleibende und kontrollierte Qualität sowie ein hohes Maß an Sicherheit – bestätigt durch zahlreiche Studien. Eine weitere Errungenschaft hat Kaneka mit der nächsten Q10-Generation – QH – erlangt. Nach über zehn

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Jahren Forschung, Entwicklung und Erprobung ist es Wissenschaftlern der Firma Kaneka gelungen, die aktive Q10-Form (QH) zu stabilisieren. Kaneka hat sich dieses Verfahren patentieren lassen und ist der einzige Hersteller, der Original-KanekaQHTM mit Stabilitätsgarantie anbietet. Auch MEDICOM ist bekannt für qualitativ hochwertige Produkte mit ausgewählten Rohstoffen. Da liegt es nahe, dass MEDICOM mit Kaneka eine Markenlizenzvereinbarung getroffen und sich verpflichtet hat, ausschließlich Original KanekaQ10TM und KanekaQHTM in den NOBILIN-Produkten einzusetzen. Die Lizenzvereinbarung erlaubt es MEDICOM, die KanekaLogos der beiden Rohstoffe – KanekaQ10TM und KanekaQHTM – zu nutzen. Achten Sie beim Kauf von Q10- und QH-haltigen Präparaten auf diese Markenzeichen.

Weltweites Programm zur Durchsetzung von Patentrechten Dank der umfangreichen Forschung und Entwicklung von Kaneka konnte in zahlreichen Ländern ein wertvolles Patentportfolio gewahrt werden. Um Patentverletzungen vorzubeugen, setzt sich Kaneka weltweit für die Erhaltung ihrer Rechte ein, um einerseits das Produkt, andererseits aber auch den Verbraucher zu schützen. Zur Durchsetzung von Patentrechten hat die Kaneka Corporation ein Programm entwickelt, das die Rechte am geistigen Eigentum auch in jenen Ländern zu erhalten, in denen ihre Q10-Patente in Kraft sind – darunter auch Deutschland.

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ESSEN & TRINKEN

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Sanft abnehmen mit den Helfern aus der Natur:

Das schaffen auch Sie! Hatten Sie sich zu Silvester vorgenommen, sich im neuen Jahr besser zu ernähren, mehr Sport zu treiben oder das eine oder andere Kilo abzunehmen? Falls es mit dem neuen Lebenswandel noch nicht so recht klappen mag, möchte MEDICOM Ihnen einen kleinen Motivationsschub geben: Wir erklären Ihnen, was zu einer ausgewogenen Ernährung dazugehört und welche pflanzlichen Stoffe beim Abnehmen helfen können.

1.

Grundsätze der ausgewogenen Ernährung Ausgewogen zu essen ist gar nicht so schwierig, wenn man sich an einige wenige Regeln hält. So sollte Ihre Kost möglichst vielseitig sein. Achten Sie einmal darauf: Sie werden feststellen, dass sich in einer Woche viele Nahrungsmittel wiederholen – einfach weil Sie zum Beispiel daran gewöhnt sind, jeden Morgen Brot mit Marmelade zu frühstücken. Bringen Sie daher Abwechslung in Ihren Speiseplan!

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Genug Ballaststoffe Mit Brot, Nudeln, Reis, Getreideflocken und Kartoffeln sollten Sie nicht allzu sparsam sein. Denn diese Lebensmittel enthalten wenig Fett, aber viele wichtige Nährstoffe. Achten Sie darauf, hier möglichst Vollkornprodukte zu wählen. Sie enthalten deutlich mehr Ballaststoffe, die für die Verdauung wichtig sind und den Sättigungsgrad erhöhen. Außerdem stecken in Vollkornprodukten viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Ausreichend Gemüse und Obst Viel frisches Obst und Gemüse ist das A und O, um ausreichend mit Vitalstoffen versorgt zu sein. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst am Tag, am besten jeweils eine zu den Haupt- und Zwischenmahlzeiten. Eine Portion können Sie auch durch Frucht- oder Gemüsesaft ersetzen.


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Die weiße Kidneybohne enthält Phaseolin, eine Substanz, die die Verwertung von überschüssigen Kohlenhydraten hemmen kann

Aus energiearmen, anorganischen Stoffen können Pflanzen energiereiche, organische Verbindungen produzieren

Täglich Milch und Milchprodukte für die Calciumversorgung

Achtung bei fettreichen Lebensmitteln

Nehmen Sie täglich Milch oder Milchprodukte wie Joghurt, Käse oder Quark zu sich. Denn nur so ist gesichert, dass Sie genug Calcium aufnehmen.

Häufig ist eine zu fettreiche Ernährung, verbunden mit Bewegungsmangel, Ursache für Übergewicht. Wählen Sie daher möglichst fettarme Lebensmittel und achten Sie auch auf die „versteckten Fette“ in Fleischerzeugnissen, Milchprodukten, Gebäck, Süßwaren, Fast-Food- und Fertigprodukten. Noch ein Tipp: Ersetzen Sie, wann immer es möglich ist, tierische Fette durch pflanzliche wie Raps- oder Olivenöl. Sie enthalten ungesättigte Fettsäuren, die der Körper braucht. Führen wir ihm hingegen zu viele gesättigte Fettsäuren zu, steigert dies die Gefahr für HerzKreislauf-Krankheiten.

Omega-3-Fettsäuren: zweimal in der Woche Fisch Zweimal in der Woche sollte fetter Seefisch wie Lachs, Hering oder Makrele auf dem Speiseplan stehen. Er ist besonders reich an wertvollen langkettigen Omega-3-Fettsäuren, die wir ansonsten viel zu wenig mit unserer täglichen Nahrung zu uns nehmen. Auch Jod ist vor allem gut über Fisch aufnehmbar. Eher sparsam sollten Sie Fleisch oder Wurstwaren genießen. Laut DGE reichen etwa 300 bis 600 Gramm MEDICOM-EXPERTEN-RAT pro Woche. Sonja Fürther Achten Sie dabei Apothekerin und Leiterin der darauf, dass es Kloster Apotheke in München eher fettarmes Nicht vergessen: Richtig Fleisch ist, wie trinken! Sie sollten tägzum Beispiel lich mindestens eineinGeflügel. Daraus halb Liter trinken, am ergibt sich, dass besten Wasser, ungesüßte Kräutertees oder zwei bis drei Mitandere kalorienarme Getagsmahlzeiten in tränke. Alkohol sollten der Woche rein Sie nur gelegentlich und vegetarische Kost in Maßen genießen. enthalten sollten.

2.

Abnehmhilfe aus der Natur

Ausgewogen essen ist das eine, Gewicht verlieren das andere: Viele Diäten sind sehr einseitig ausgerichtet, insofern als sie beispielsweise ganze Lebensmittelgruppen einfach verbieten. Dass das nicht nur dazu führt, dass viele Abnehmwillige eine solche Diät abbrechen (wer will sich zum Beispiel komplett fettfrei oder völlig ohne Kohlenhydrate ernähren?), sondern auch dazu, dass dem Körper wichtige Nähr- und Vitalstoffe vorenthalten werden, liegt auf der Hand. Doch es gibt durchaus kleine Tricks, wie man auf sanfte Art und Weise abnehmen kann – ohne sich bei bestimmten Lebensmitteln drastisch einschränken oder gar hungern zu

müssen. So können beispielsweise pflanzliche Inhaltsstoffe dabei helfen, das Wunschgewicht zu erreichen und es dann auch dauerhaft zu halten.

Weniger Kohlenhydrate, weniger Kalorien: die weiße Kidneybohne Einer dieser Stoffe, Phaseolin genannt, stammt aus der weißen Kidneybohne und ist ein natürlicher Kohlenhydratblocker. Er blockiert das Enzym Alpha-Amylase, das die eigentlich unverdaulichen, komplexen Kohlenhydrate in die vom Körper nutzbare Glukose verwandelt. So kann der Körper nicht mehr alle Kohlenhydrate aus der Nahrung verwerten – Studien ergaben, dass man so bis zu ein Viertel weniger Kalorien aufnimmt. > FIGUR

SCHON GEWUSST?

Die weiße Kidneybohne wird als eiweißreiches Nahrungsmittel hoch geschätzt. Doch in den kleinen weißen Böhnchen steckt noch viel mehr: Sie enthalten Phaseolin, eine Substanz, die im menschlichen Körper die Verwertung von überschüssigen Kohlenhydraten hemmen kann. Die Folge: Wer den Stoff aus der weißen Kidneybohne zu sich nimmt, verliert Gewicht – ohne sich beim Essen drastisch einschränken zu müssen.

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Die Inhaltsstoffe des Feigenkaktus fördern die Bindung von Nahrungsfetten und können so Diäten sinnvoll unterstützen

Nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren sogenannte Fettblocker. Rein pflanzliche Stoffe sorgen teilweise dafür, dass der Körper das Nahrungsfett nicht mehr in Fettdepots an Hüften, Bauch, Beinen und Po anlegen kann, sondern unverdaut wieder von sich gibt. Einen besonders guten Ruf haben hier Faserkomplexe aus dem Feigenkaktus, einer seit Jahrhunderten geschätzten Heilpflanze. Die unlöslichen Fasern seiner Blätter binden im Magen bis zu 27 Prozent der Nahrungsfette an sich, die löslichen Fasern bilden ein Gel, das diesen Fett-Faser-Komplex umschließt. Auch das Sättigungsgefühl erhöht sich bei Einnahme dieser Wirkstoffe.

Übergewicht muss nicht sein. Dank neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse konnten Stoffe ausfindig gemacht werden, die beim Abnehmen helfen können.



NOBILIN ABNEHM-Kombi: zertifizierte Medizinprodukte Genau diese Substanzen macht sich übrigens auch MEDICOM zunutze: In NOBILIN KOHLENHYDRAT-CONTROL steckt der patentierte Wirkstoff PhaseLite™, der aus der weißen Kidneybohne gewonnen wird. NOBILIN FETT-CONTROL enthält den patentierten pflanzlichen Inhaltsstoff Litramine™ aus dem Feigenkaktus, der als natürlicher Fettblocker wirkt. Beide Präparate sind nach europäischen Richtlinien zertifizierte Medizinprodukte. Sie können einzeln verwendet werden; als besonders effektiv hat sich jedoch die NOBILIN ABNEHM-Kombi erwiesen, die beide Produkte umfasst und die Kalorien aus Fetten und Kohlenhydraten gleichzeitig abblockt.

Die Anzahl der Tabletten variiert: je nach Zweck der Einnahme und je nach Art der Mahlzeit. Nehmen Sie ein bis zwei Tabletten NOBILIN KOHLENHYDRAT-CONTROL direkt vor jeder Hauptmahlzeit ein. Wenn Sie eine besonders kohlenhydratreiche Mahlzeit verzehren, können Sie auf drei Tabletten erhöhen. Um Ihr Gewicht zu halten, verzehren Sie nach jeder Hauptmahlzeit ein bis zwei Tabletten NOBILIN FETT-CONTROL. Nach sehr fettreichen Mahlzeiten oder wenn Sie Ihr Gewicht reduzieren wollen, können Sie bis zu drei Tabletten NOBILIN FETT-CONTROL einnehmen. Die Höchstmenge von sechs Tabletten pro Tag sollten Sie bei beiden Wirkstoffen nicht überschreiten.

Verzehrempfehlung: So machen Sie es richtig Beide Inhaltsstoffe sind gut verträglich und haben keine Nebenwirkungen. Sie können sie ohne Bedenken über einen längeren Zeitraum hinweg einnehmen, legen Sie nur nach 30 Einnahmetagen eine Pause von drei bis fünf Tagen ein. Zu beachten ist, dass Sie NOBILIN KOHLENHYDRAT-CONTROL vor den Mahlzeiten verzehren, NOBILIN FETT-CONTROL hingegen danach.

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Nahrungsfette

GRAFIK: DPNY

„Fettblocker“ aus dem Feigenkaktus

Wirkung von NOBILIN FETT-CONTROL im Darm NOBILIN FETT-CONTROL kann dabei helfen, dass sich überschüssige Kalorien nicht im Körper ansetzen, sondern gleich wieder ausgeschieden werden


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Nahrungsfette gehören zur Stoffklasse der Lipide. Man unterteilt sie in tierische und pflanzliche Fette.

3.

Lernen von den Schlanken: Tipps zur Ernährung

Haben Sie sich auch manchmal gefragt, warum einige Menschen ihr ganzes Leben lang ihr Gewicht halten, während andere permanent mit den Pfunden kämpfen? Das muss nicht nur am Stoffwechsel liegen. Natürlich schlanke Personen haben häufig einfach ein gesundes Essverhalten und sorgen so – meist unbewusst – dafür, dass ihr Körpergewicht in Balance bleibt. Die beiden US-amerikanischen Psychologinnen Jill H. Posdjasek und Jennifer Carney haben das Essverhalten schlanker Menschen untersucht und daraus einige Strategien abgeleitet, die beim Abnehmen und Gewichterhalten helfen können – jenseits strenger Diäten.

Nur bei Hunger essen MEDICOM-EXPERTEN-RAT

Sonja Fürther Apothekerin und Leiterin der Kloster Apotheke in München

Fettblocker verhindern auf natürliche Weise, dass unerwünschtes Fett aus der Nahrung in den Körper aufgenommen wird. So können Sie effektiver abnehmen als mit einer Diät allein.

Natürlich schlanke Menschen essen laut der Studie von Posdjasek und Carney nur dann, wenn sie auch wirklich Hunger haben. Versuchen Sie, das zu beherzigen. So lernen Sie wieder, auf die Signale des Körpers zu hören – häufig ist diese Fähigkeit durch strenges Diät-

halten und darauf folgende „Heißhungerattacken“ verloren gegangen. Achtung: Appetit oder unbestimmte „Gelüste“ sind nicht gleich Hunger.

Auf sich achten Menschen ohne Gewichtsprobleme steigen nicht jeden Tag auf die Waage. Da sie aber meistens in einem guten Kontakt mit ihrem Körper stehen, fällt es ihnen trotzdem auf, wenn sie zunehmen. Häufig gleichen sie Tage, in denen sie zu viel zu sich nehmen, sogar unbewusst wieder aus, indem sie danach einfach weniger essen oder verstärkt Sport treiben.

Keine verbotenen Lebensmittel Menschen mit einem natürlichen Essverhalten teilen Nahrungsmittel nicht in „erlaubt“ oder „verboten“, „gut“ oder „schlecht“ ein. Sie haben kein schlechtes Gewissen, wenn sie Kuchen oder Schokolade essen, genauso wenig ist es für sie ein Erfolg, wenn sie nur Obst und Gemüse essen. Die Studie belegt, dass natürlich schlanke Menschen das essen, worauf sie gerade Lust haben. Allerdings spüren sie auch sehr genau, welche Nahrung ihnen guttut.

also im Restaurant etwas bestellen, was nicht 100-prozentig ihren Vorstellungen entspricht, lassen sie es liegen.

In Ruhe essen Die US-Studie zeigt auch auf, dass sich dauerhaft schlanke Menschen meistens mehr Zeit zum Essen nehmen als ihre übergewichtigen Mitmenschen. Fast Food oder Essen im Stehen ist ihnen ein Gräuel, sie brauchen für ihre Mahlzeiten mindestens 20 Minuten. Außerdem legen sie Wert auf einen schön gedeckten Tisch und gute Atmosphäre beim Essen.

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MEDICOM-INFO

Der Ernährungsplan für eine Woche Damit Sie den Überblick nicht verlieren, haben Ihnen die Ernährungswissenschaftler von MEDICOM einmal einen Menüplan für die ganze Woche zusammengestellt. Wenn Sie danach essen, ernähren Sie sich auf jeden Fall vollwertig und ausgewogen. Um abzunehmen, setzen Sie am besten Fett- und Kohlenhydratblocker gleichzeitig ein. So verlieren Sie doppelt effektiv an Gewicht.

Kompromisslos sein Natürlich Schlanke machen beim Essen keine Kompromisse. Sie halten sich nicht an Erziehungsregeln wie „Der Teller wird leer gegessen“ oder „Essen wirft man nicht weg“. Wenn sie

www

MEDICOM IM INTERNET

Den Ernährungsplan finden Sie unter www.medicom.de/abnehmen

MEDICOM 02/11 ESSEN & TRINKEN 


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HEILPFLANZEN

Superfrüchte: Exotenpower für Zellschutz und Lebenskraft

WISSENSWERT Unter „Superfrüchten“ versteht man vor allem exotische Obstsorten, die in der westlichen Welt bisher eher unbekannt waren und die überdurchschnittlich reich an bestimmten Vitaminen, Mineralstoffen oder sekundären Pflanzenstoffen sind

 HEILPFLANZEN MEDICOM 02/11

Ein Trend erobert Europa: „Superfrüchte“ heißen die von westlichen Forschern neu entdeckten Obstsorten aus Brasilien, China oder Thailand, die die dortige Bevölkerung schon seit Jahrhunderten als gesundheitsfördernde Zutaten ihrer Küche schätzt. Açaíbeere, Gojibeere, Cranberry, Mangostan, Guave, CamuCamu oder die Acerolakirsche gehören zu den neuen Stars im Früchteuniversum, die mit ihren faszinierenden Aromen nicht nur ungewöhnliche Geschmackserlebnisse bringen, sondern aufgrund ihres hohen Gehalts an Mikronährstoffen und Antioxidantien auch unserer Gesundheit sehr zuträglich sind. MEDICOM stellt Ihnen einige der exotischen Vitalstoffbomben vor.


Die Superfrüchte werden in Europa wegen ihrer gesundheitsfördernden Wirkungen in vielfältiger Zubereitung verwendet

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ren unter anderem die Vitamine C und E, die in großen klinischen Studien am Menschen eindeutig zellschützende Wirkungen gezeigt haben. Intensiv untersucht werden derzeit sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide, Polyphenole, Flavonoide oder der Pflanzenfarbstoff Anthocyan. Insgesamt bedarf es allerdings noch weiterer Studien, um die genaue Wirkungsweise von Antioxidantien im menschlichen Körper zu erforschen.

Weltweit erfolgreich

Der ORAC-Wert

Seit ihrer Neuentdeckung haben Açaíbeeren, Acerolakirschen, Aroniabeeren, Cranberrys, Gojibeeren, Guaven, oder Mangostane, ausgehend von den USA, einen kometenhaften Aufstieg genommen und sind nun dabei, auch in Europa Fuß zu fassen. Nach Angaben führender Trendforscher gehören die „Superfrüchte“ derzeit zu einer der zehn wichtigsten Entwicklungen bei den Konsumgütern und tatsächlich findet man sie seit einiger Zeit auch bei uns im Supermarkt. Dabei gibt es sie vor allem in Form von Fruchtsäften, Smoothies, Müsliriegeln und Energydrinks, aber auch Joghurts, Gelee oder Eiscreme bekommen durch Cranberry und Co. einen gesunden Zusatznutzen.

Das Potenzial eines Lebensmittels, Freie Radikale abzufangen, ermittelt man in der Forschung anhand des sogenannten ORAC-Werts (= Abkürzung für „Oxygen Radical Absorbance Capacity“). Dazu setzt man eine fluoreszierende Substanz aggressiven Sauerstoffmolekülen aus und misst, inwieweit sie ihre Leuchtfähigkeit verliert. Je besser ein Stoff dies verhindert, desto höher ist sein ORACWert. In der offiziellen ORAC-Tabelle des US-Landwirtschaftsministeriums belegen Açaíbeere, Cranberry, Gojibeere und andere Superfrüchte Spitzenplätze.

Schutzwirkung durch Antioxidantien

Doch nicht nur als Radikalfänger haben sich die Superfrüchte einen Namen gemacht. So enthält die Acerolakirsche mit 1.700 Milligramm auf 100 Gramm Frucht 38-mal mehr Vitamin C als Orangen mit 45 Milligramm und auch die Guave übertrifft unseren gewohnten winterlichen Vitamin-C-Spender mit 273 Milligramm bei Weitem. Da die Superfrüchte häufig auffallend hohe Konzentrationen an Vitaminen, Mineralstoffen oder weiteren Pflanzenstoffen enthalten, vermuten einige Forscher, dass sie auch entzündungshemmende, antibiotische oder krebsvorbeugende Wirkungen

Antioxidantien sind also wertvolle Helfer im Kampf gegen Freie Radikale, da sie den oxidativen Stress und damit das Risiko für diverse Krankheiten verringern können. Einige Wissenschaftler sehen in ihnen auch ein wirksames Anti-AgingMittel. Zu den Radikalfängern gehö-

neutralisieren Freie Radikale und unterbinden damit deren Aggressivität. Vornehmlich kommen die Radikalfänger in Obst und Gemüse vor.

Eine Extraportion an Antioxidantien, die so wichtig im Kampf gegen Freie Radikale sind, können hochwertige Vitalstoff-Produkte liefern

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Eines der wichtigsten Kriterien, die eine Frucht zur „Superfrucht“ machen, ist ihr hoher Gehalt an Antioxidantien. Diese natürlichen Pflanzenstoffe können aggressive Freie Radikale neutralisieren, die durch den normalen Stoffwechsel, aber auch durch äußere Faktoren wie Rauchen, UV-Strahlung und verschiedene Umwelteinflüsse entstehen und die menschlichen Zellen schädigen können.

Gesundheitliche Wirkung: Das sagt die Wissenschaft

haben könnten. Doch wie seriös sind solche Aussagen? Diverse wissenschaftliche Untersuchungen zeigten tatsächlich starke gesundheitsfördernde Effekte. So minderten zum Beispiel die Polyphenole aus der Açaíbeere das Wachstum von Leukämiezellen um bis zu 86 Prozent. In einer Studie an Hamstern beugten phenolische Komponenten der Entstehung von Arteriosklerose vor, und die Gerbstoffe aus Cranberrys helfen in MEDICOM-EXPERTEN-RAT vielen Fällen, HarnSonja Lewecke wegsinfektionen zu verPharmazeutisch-kaufmeiden. Weitere Formännische Angestellte (PKA) schungen sollen diese Antioxidantien, wie ersten positiven Ergebbestimmte Vitamine, En> nisse erhärten. zyme und Pflanzenstoffe,

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Europäische Superfrüchte Bei allem Fasziniertsein von der Exotenpower sollte man aber nicht vergessen, dass es auch in unseren Breiten so manche Obstsorten gibt, die aufgrund ihrer wertvollen Inhaltsstoffe locker mit den Trendfrüchten aus aller Welt mithalten können. Traditionelle heimische „Superfrüchte“ sind unter anderem Heidelbeeren, Holunderbeeren, Schwarze Johannisbeeren, Pflaumen, Sanddorn, rote Trauben und die aus dem Mittelmeerraum stammenden Granatäpfel.

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Heidelbeeren Heidelbeeren, auch Blaubeeren genannt, zählen zu den Früchten mit einem hohen Gehalt an Antioxidantien. Als Radikalfänger und Entzündungshemmer wirken die Anthocyane, die den Beeren auch ihre dunkelblaue Farbe verleihen. Heidelbeeren enthalten außerdem die Vitamine C und E. Sie fördern u.a. die schnellere Heilung von Aphthen, kleinen, aber sehr schmerzhaften Entzündungen im Mundbereich, unter denen viele Menschen immer wieder leiden.

Auch in den blauvioletten Holunderbeeren stecken außerordentlich viele antioxidativ wirkende Anthocyane (bis 600 Milligramm pro 100 Gramm Wildholunder). Da sie zusätzlich weitere Bioflavonoide enthalten, kommen die süßsäuerlich schmeckenden Holunderbeeren auf einen sensationell hohen ORAC-Wert. Zudem liefern sie Beta-Carotin und die Vitamine B1, B2, B6, Niacin und C – kein Wunder, dass der Holunder seit jeher als die „Hausapotheke der armen Leute“ gilt.

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Granatäpfel

Der Granatapfel enthält vor allem eine Vielzahl von sekundären Pflanzenstoffen, die ihm eine antioxidative Wirkung verleihen

Auch Granatäpfel gelten seit Urzeiten als Heilmittel. Die ledrigen roten Früchte enthalten zahlreiche saftige Kerne, die reich an Polyphenolen sind. In ihrem süßen Saft stecken zudem Vitamin C, Pantothensäure, Kalium, Eisen und Flavonoide. Den Inhaltsstoffen werden vielfältige Gesundheitswirkungen, unter anderem auf das Herz-Kreislauf-System und die Abwehrkräfte, nachgesagt.

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Holunderbeeren


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Sanddorn

Trauben

Sanddorn ist zu Unrecht in Vergessenheit geraten, denn seine orangegelben Beeren enthalten extrem viel Vitamin C – mehr als Zitronen. Daher wird Sanddorn auch „Zitrone des Nordens“ genannt. Außergewöhnlich hoch ist auch sein Anteil an Beta-Carotin, dazu kommen weiFOTO: SHUTTERSTOCK tere sekundäre Pflanzenstoffe sowie Vitamin E. Sanddorn wurde bereits vor 1.000 Jahren verwendet, um Hautirritationen, Sonnenbrand, Wunden, Magenprobleme, Husten und Schleimhautprobleme zu behandeln.

Die beliebte Weintraube ist ein wahrer Alleskönner, wenn es darum geht, den menschlichen Körper mit Vitalstoffen zu versorgen. Zu den wirksamsten Substanzen gehören die Polyphenole.

Auch rote Trauben sind reich an antioxidativ wirkenden Polyphenolen. Dabei steigt der Gehalt, je intensiver die rote Farbe ist. Hervorzuheben sind die oligomeren Proanthocyanidine (OPC), die zur Gruppe der Flavonoide gehören und den Körper bei der Neutralisierung Freier Radikale unterstützen können. Außerdem liefern Trauben eine Reihe wichtiger B-Vitamine.

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Superfrüchte – brauche ich das?

Von der Acerolakirsche bis hin zur Mangostan:

exotische Superfrüchte Der Begriff „Superfrüchte“ entstand im Zusammenhang mit einer Rangliste für besonders gesunde Nahrungsmittel, die das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium 2004 veröffentlicht, und auf der die weit gereisten Vitaminspender einige der obersten Plätze belegten. Eine genaue Definition des Begriffs steht allerdings noch aus; auch welche der tropischen Erzeugnisse zu den „Superfrüchten“ gezählt werden, ist bisher nicht einheitlich geregelt. MEDICOM gibt Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Sorten.

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Natürlich können die neuen Superfrüchte keine Wunder bewirken. Doch als Bestandteil einer ausgewogenen Kost können ihre wertvollen Vitalstoffe durchaus die Gesundheit fördern. Schließlich enthalten sie viele wertvolle Substanzen bei meistens nur wenigen Kalorien. Außerdem bieten sie neben Zellschutz und Immunstärkung auch eine geschmackliche Abwechslung im üblichen Speiseplan und erleichtern so eine gesunde Ernährung. Denn gerade beim Obst- und Gemüsekonsum können die Deutschen etwas Inspiration gebrauchen: Während die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) fünf Portionen davon empfiehlt, also 600 bis 650 Gramm täglich, nehmen wir nach Angaben der Nationalen Verzehrsstudie II von 2008 gerade einmal 350 bis 400 Gramm Obst und Gemüse zu uns.

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Açaíbeere Die äußerst nährstoffreichen, dunkelvioletten bis schwarzblauen Açaíbeeren (sprich „Assai“) stammen aus der brasilianischen Amazonasregion. Ihr Geschmack ist leicht säuerlich, erinnert aber auch an Schokolade. Diese Früchte führen mit weitem Abstand die ORAC-Rangliste an und sind damit absoluter Spitzenreiter in puncto Antioxidantien. Anwender berichten von vielfältigen Wirkungen: So sollen sie den Cholesterinspiegel harmonisieren, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen, das Immunsystem stärken, den Schlaf verbessern, die Hautalterung verlangsamen und sogar beim Abnehmen helfen.

Acerolakirschen kommen ursprünglich aus der Karibik und den tropischen Gebieten Mittel- und Südamerikas. Auch wenn sie den deutschen Kirschen ähnlich sehen, sind sie doch botanisch nicht mit ihnen verwandt. Die saftigen Früchte schmecken süßsäuerlich bis sehr sauer. Die hellrote „Kirsche der Antillen“ mit dem orangegelben Fruchtfleisch zeichnet sich vor allem durch ihren außergewöhnlich hohen Gehalt an Vitamin C aus: So deckt schon ein Gramm davon den Tagesbedarf. Außerdem enthält sie BetaCarotin, Niacin, Eisen und Zink. Ein weiterer Vorteil der Acerolakirsche ist, dass sie auch für Zitrusfruchtallergiker verträglich ist.

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Acerolakirsche

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Aroniabeere Die eher herbe Aroniabeere, auch Apfelbeere genannt, hat ihre Heimat in Nordamerika. Neben ihrem auffallend hohen Gehalt an Anthocyanen, die ihr die intensive purpurrote bis violettschwarze Farbe verleihen und die hocheffektive Antioxidantien sind, stecken in ihr weitere wertvolle Vitalstoffe. Aroniabeeren sollen das Herz-Kreislauf-System stärken, den Blutdruck regulieren, bei Leber-, Nieren- und Gallenerkrankungen und Verdauungsbeschwerden helfen sowie das Sehvermögen fördern.

Cranberrys, auch Kranbeeren oder Moosbeeren genannt, gehören zu den bekannteren Vertretern der „Superfrüchte“. Die leuchtend roten Beeren stammen aus dem Norden der USA und Kanada, schmecken sehr herb bis sauer und werden daher meistens für Saft, Soße oder in Backwaren verwendet. Auch sie enthalten reichlich Antioxidantien. Dazu kommen Gerbstoffe aus der Gruppe der Polyphenole, die Harnwegsinfektionen wie Blasenentzündungen vorbeugen, das Immunsystem unterstützen und das Herz-Kreislauf-System stärken können. Außerdem liefern Cranberrys wertvolle Mikronährstoffe wie Eisen und Zink sowie Vitamin C.

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Cranberry


Gojibeeren, auch als Früchte des „Gemeinen Bocksdorns“ oder „Wolfsbeeren“ bekannt, sind in China beheimatet und finden wegen ihrer einzigartigen Zusammensetzung Anwendung in der traditionellen chinesischen Medizin. Die vitalstoffreichen orangeroten Beeren sehen der Hagebutte ähnlich, werden ein bis zwei Zentimeter groß und schmecken fruchtig-herb. Hierzulande kann man sie vor allem getrocknet kaufen. Sie enthalten verschiedene Aminosäuren, Spurenelemente und Mineralstoffe, wertvolle Fettsäuren sowie mehr Vitamin C als Orangen und sind eine der reichsten Quellen für Carotinoide (darunter auch Lycopin). Die Carotinoide Lutein und Zeaxanthin beugen möglicherweise einer altersbedingten Makuladegeneration vor. Studien weisen auch darauf hin, dass Gojibeerenextrakt bei einem Glaukom („grüner Star“) den Sehnerv schützen kann; außerdem wird den Früchten eine immunstärkende Wirkung zugeschrieben. Weitere Studien befassen sich mit einer krebsvorbeugenden Wirkung des Multitalents.

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Gojibeere

Die kleine Gojibeere aus China kann auf die verschiedensten Arten zubereitet und verzehrt werden. Ob getrocknet, gekocht oder frisch genossen – die „Wolfsbeere“ schmeckt immer fantastisch.

Die Guave stammt aus Mittel- und Südamerika und kam erst im 17. Jahrhundert nach Europa. Ihr Fruchtfleisch kann je nach Sorte grünlich weiß, gelb, rosa oder lachsrot sein, geschmacklich erinnert sie an eine Mischung aus Apfel, Passionsfrucht und Erdbeere. In Guaven steckt viel Vitamin C, durchschnittlich 270 Milligramm pro 100 Gramm Frucht, außerdem etwa 5,4 Milligramm Lycopin – das ist deutlich mehr als in Tomaten (drei Milligramm pro 100 Gramm). Lycopin gilt als einer der effektivsten bekannten Radikalfänger.

Mangostan Die Mangostane, auch „Mangosteen“ genannt, hat ihre Heimat auf der Malaiischen Halbinsel, wird aber heute weltweit in tropischen Gebieten angebaut. Die tomatengroße Frucht besitzt weißes, saftiges Fruchtfleisch, das geschmacklich zwischen Trauben, Ananas, Grapefruit und Pfirsich liegt. Die Bewohner Südostasiens haben sie mit der Bezeichnung „Königin der Früchte“ geadelt. Neueste Studien bestätigen ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften. Diese gehen vor allem auf die vielen hoch konzentrierten Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffe zurück. So soll die Mangostane antibakteriell und antiviral wirken, Entzündungen hemmen, das Abwehrsystem stärken und Fieber und Schmerzen lindern. Außerdem wird sie gegen Ermüdung und zur Förderung der Verdauung eingesetzt.

Die Mangostanfrucht kann mit oder ohne Schale verzehrt werden, wobei man wissen sollte, dass die Schale sehr zäh ist und bitter schmeckt

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Guave

MEDICOM 02/11 HEILPFLANZEN 


ZAHLEN & FAKTEN

Jede fünfte Frau in Deutschland fühlt sich durch den Spagat zwischen Familie und Beruf dauerhaft gestresst

Dieses Ergebnis lieferte eine repräsentative Umfrage im Auftrag der

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„Apotheken Umschau“. Bei den Männern gab nur jeder Zehnte an, unter der Doppelbelastung zu leiden. 22,1 Prozent der Frauen beklagen auch, dass sie immer für ihre Familie da sein müssten (Männer: 1, Prozent). Mehr als ein Drittel (35,5 Prozent) fühlen sich vor allem deshalb belastet, weil sie permanent das Gefühl haben, sich um alles selbst kümmern zu müssen (Männer: 20,2 Prozent). Quelle: Apotheken Umschau

Probiotika können in 59 Prozent aller Fälle die Dauer einer akuten infektiösen Durchfallerkrankung senken

Joghurt enthält probiotische Kulturen, die die Darmflora stärken

Swansea University in Wales. Diese bisher größte Metaanalyse in diesem Bereich wertete Daten von  Studien mit .01 Patienten, darunter 56 Studien mit Babys und Kleinkindern, aus. Danach sank mit Probiotika in Kombination mit der regulären Rehydratation die Wahrscheinlichkeit, dass der Durchfall länger als vier Tage andauern würde, um 59 Prozent. Schwere Nebenwirkungen blieben aus. Probiotika konkurrieren unter anderem mit den Krankheitserregern um Nährstoffe im Darm und können sie so schwächen. Quelle: Cochrane Database of Systematic Reviews

Vitamin D kann in Mangelsituationen die Muskulatur kräftigen

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ustralische Forscher, die die Ergebnisse von 17 Studien mit insgesamt mehr als .000 Teilnehmern auswerteten, kamen zu dem Ergebnis, dass Vitamin D die Muskelkraft bei Patienten mit schwerem Vitamin-D-Mangel stärken kann. Bei ausreichenden Vitamin-D-Werten hatte eine orale Vitamin-D-Ergänzung zwar keinen signifikanten Effekt – weder auf die Griffstärke noch auf die Muskelkraft in den Waden. Bei Vitamin-D-Mangel zeigte sich jedoch eine Stärkung der Hüftmuskelkraft.

 ZAHLEN & FAKTEN MEDICOM 02/11

Quelle: Osteoporosis International

Mehr aktuelle Gesundheitsmeldungen auch unter www.medicom.de

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Dieses Fazit zogen Wissenschaftler um Professor Stephen Allen von der


MULTI BASIS

Vitalstoff-Rezept Jakobsmuscheln auf galizische Art Für 2 Personen Zubereitungszeit



Minuten

Zutaten 8 frische Jakobsmuscheln 1 Zwiebel, fein gehackt 1 Knoblauchzehe, fein gehackt 4 EL Olivenöl 2 EL Semmelbrösel 1 EL Zitronensaft 1 TL gehackte Petersilie 1/2 TL süßes Paprikapulver 1 Prise Zimt 60 ml Weißwein 2 cl Orujoschnaps oder Grappa Öl zum Ausstreichen der Muschelschalen Pfeffer, Salz Paprika, Schnittlauch zum Garnieren FOTO: SHUTTERSTOCK

Nährwertangaben pro Portion Energie Eiweiß Fett Kohlenhydrate Ballaststoffe Vitamin A Vitamin B1 Vitamin B2 Vitamin B6 Calcium Magnesium Kalium Cholesterin

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Zubereitung 1. Die Jakobsmuscheln öffnen und gut putzen. Das Muschelfleisch von den orangen Rogensäckchen, Corails, trennen und mit Zitronensaft beträufeln.

2. Die fein gehackte Zwiebel und den fein gehackten Knoblauch mit dem Olivenöl in der Pfanne glasig werden lassen. Die Rogensäckchen klein schneiden und untermischen. Die Gewürze und Kräuter hinzugeben: Petersilie, Salz, Pfeffer, süßes Paprikapulver und Zimt. Den Wein und den Schnaps angießen und kurz aufkochen lassen.

. 4 Muschelschalen mit Öl ausstreichen und jeweils 2 Muscheln in die Schale legen, die Soße und anschließend die Semmelbrösel darüber verteilen.

. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C circa 12 Minuten backen lassen, bis die Oberschicht goldbraun wird.

. Ein Glas galicischer Albariñoweißwein, aber auch Cava oder Prosecco passen gut zu dem Gericht.

MEDICOM-EXPERTEN-RAT

Kerstin Kampschulte Lizenzierte Personal-Trainerin

Eine gute Portion Knoblauch pro Tag schützt unter anderem vor Herzinfarkt und weiteren Herz-KreislaufErkrankungen. Im Volksmund wird Knoblauch deshalb oft als „Penicillin des Südens“ bezeichnet.

MEDICOM 02/11 ESSEN & TRINKEN 


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MAGEN DARM

MAGEN UND DARM

Was Oma schon wusste Bei Sodbrennen: rohe Kartoffeln und Heilerde Eine knusprige Gänsekeule mit Klö-

Zitrusfrüchte, Getränke mit viel Kohlensäure sowie Alkohol, Kaffee und Zigaretten meiden. Außerdem sollten Sie jeden Bissen gut kauen. Auch Stress kann Sodbrennen begünstigen. Rund die Hälfte der Schwangeren leiden auch darunter, da die wachsende Gebärmutter auf den Magen drückt. Doch es gibt einige alte Hausrezepte, die man im akuten Fall einsetzen kann (tritt Sodbrennen öfter auf, sollten Sie Ihren Arzt zurate ziehen).

ßen, danach Eis mit Früchten, einen Kaffee und zum Schluss noch einen Schnaps: Nach Schlemmereien kann es zu Sodbrennen kommen. Dabei gelangt ein Teil der aggressiven Magensäure in die Speiseröhre und löst an der empfindlichen Schleimhaut die typischen brennenden Schmerzen aus. Um vorzubeugen, sollten Sie bei entsprechender Veranlagung sehr fettes, süßes oder scharfes Essen, Obstsäfte,

• Trinken Sie naturreinen, milchvergorenen Kartoffelsaft (gibt es im Reformhaus) oder kauen Sie eine rohe Kartoffel – das kann die überschüssige Magensäure binden

Das kann helfen:

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• Trinken Sie ein großes Glas lauwarmes Wasser ohne Kohlensäure, um den Magensaft zu verdünnen. Sie können dem Wasser auch einen Teelöffel Apfelessig hinzufügen

• Zerkleinern Sie einige Mandeln und rühren Sie sie mit ein wenig kalter Milch zu einem Brei an • Trinken Sie ein Glas Wasser, in dem Sie einen Teelöffel Heilerde aufgelöst haben. Das funktioniert auch mit Natronpulver

• Zerkauen Sie einige Wacholderbeeren und schlucken Sie sie

• Bewährt haben sich auch trockene Haferflocken. Schlucken Sie sie erst, wenn Sie sie zu einem flüssigen Brei zerkaut haben

p aus Omas nen guten Tip Sie kennen ei e uns: ? Schreiben Si Hausapotheke

MENTAL

RUND UM DAS GEHIRN

Was ist eigentlich Clusterkopfschmerz?

Clusterkopfschmerz

dauert im Gegensatz zu Migräne meist eher kurz an (15 bis 180 Minuten) und ist extrem schmerzhaft. Männer sind wesentlich häufiger betroffen als Frauen. Er tritt in fast 80 Prozent der Fälle einseitig auf, wobei häufig die Augenund Schläfenregion mit betroffen ist. Die Bezeichnung (englisch „Cluster“ = „Häufung“) deutet darauf hin, dass sich die Anfälle zu bestimmten Zeiten häufen und dann ein- bis achtmal täglich auftreten können. Zwischendurch kann der Patient Monate oder sogar Jahre symptomfrei sein. Oft tritt

der Schmerz ein bis zwei Stunden nach dem Einschlafen oder am frühen Morgen auf. Häufig zeigen sich Begleitsymptome wie ein Bewegungsdrang, tränende Augen oder eine laufende Nase. Die Ursachen sind nicht ausreichend erforscht. Daher gibt es keine echten Heilungsmöglichkeiten. Einigen Patienten hilft es, Sauerstoff zu inhalieren. Anderen Berichten zufolge haben auch alternative Methoden Erfolg gezeigt: etwa die Homöopathie, die Akupunktur, eine Ernährungsumstellung, die Einnahme von VitaminB-Präparaten oder Magnesium sowie viel Wasser trinken. Wer an Clusterkopfschmerz leidet, sollte auf jeden Fall einen Arzt konsultieren.

Impressum: Herausgeber: MEDICOM Pharma GmbH, Schorner Straße 1 A, 82065 Baierbrunn • Verlag, Redaktion, Gestaltung: DPNY communications S.L.U., Virginia Pellarini, Sandra Müller • Druck: Westermann-Druck • „MEDICOM“ ist eine Kundenzeitschrift der MEDICOM Pharma GmbH; sie erscheint mehrmals im Jahr. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.

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Eine rohe Kartoffel kauen bindet überschüssige Magensäure und verschafft Erleichterung

• Auch Kamillentee, ein Tee aus Kümmel und Odermennig oder ein Kaltauszug aus Tausendgüldenkraut können helfen

edaktion MEDICOM-R as Tipps“ Stichwort „Om ge 2, 12 Sprin Sedemünder  00 Fax: 000 -  rma.de medicom-pha E-Mail: info@

Dieses Produkt stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und kontrollierten Quellen. MEDICOM druckt nur auf Papier, das PEFC-zertifiziert ist.

MEDICOM 02/11 SCHON GEWUSST 


IHRE MEINUNG

Ihre Meinung ist uns wichtig! Helfen Sie uns, unser hohes Qualitätsniveau weiterhin aufrechtzuerhalten, und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Ob Lob, Kritik oder Fragen – wir gehen gerne auf Ihre Be-

ie uns: Schreiben S -Redaktion MEDICOM mentare“ undenkom Stichwort „K Springe er 2, 12 Sedemünd   00 Fax: 000 -pharma.de @medicom E-Mail: info

Teilen Sie sich mit – wir wachsen mit Ihrer Kritik und Ihrem Lob!

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Wir möchten wissen, was Sie bewegt.

Letztens habe ich im Fernsehen gesehen, dass Greenpeace Verbrauchern empfiehlt, beim Kauf von Krillölprodukten auf das MSC-Siegel zu achten. Was genau ist das? David Perlinger Der Rohstofflieferant, die Aker BioMarine mit Sitz in Oslo, trägt seit Neuestem das begehrte blaue Ökozertifikat des Marine Stewardship Council (MSC). Der MSC ist eine unabhängige, global agierende Non-ProfitOrganisation, die sich für nachhaltigen Fischfang einsetzt. Wer also Produkte mit dem blauen MSC-Siegel kauft, kann sicher sein, dass der Rohstoff auf umweltschonende Weise gewonnen wurde. Aker BioMarine ist das erste und zurzeit einzige Unternehmen der Krillfischereibranche, das das MSC-Zertifikat erhalten hat. „Seit seiner Gründung hat Aker BioMarine sich den

 MEDICOM-NEUIGKEITEN MEDICOM 02/11

höchsten Umweltstandards verpflichtet, um die Gesundheit unseres Ökosystems und die Krillbestände zu garantieren“, sagt Hallvard Muri, CEO von Aker BioMarine. „Dieses MSCZertifikat ist ein Gütesiegel für unsere Kunden, die unsere Produkte in dem Vertrauen kaufen, dass unser Omega3-reiches Krillöl auf nachhaltige Weise gewonnen wurde und dass sie mit ihrer Wahl helfen, die Umwelt zu schützen.“ Umweltverträglichkeit und Ressourcenschonung zählen schon seit der Firmengründung zu den wichtigsten Grundsätzen von MEDICOM. So betreiben wir unter anderem eigene Plantagen, die viele Rohstoffe selbst und in Bioqualität produzieren. Natürlich stammt der Rohstoff für unser hochwertiges Produkt NOBILIN KRILLÖL OMEGA 3 PLUS aus nachhaltigem Fischfang, der mit dem blauen MSCSiegel ausgezeichnet wurde.

Sehr geehrtes MEDICOM VITALCLUB-Team, ich möchte mich ganz herzlich für die Eintrittskarten für die Komödie „Zärtliche Machos“ bedanken. Das war eine gelungene Überraschung. Wir haben einen schönen Abend verbracht und gelacht wie schon lange nicht mehr. Das Stück war einfach schön! Und das Beste war, dass Sie uns Karten für die erste Reihe geschickt haben. Wir waren so nah am Geschehen, dass wir HansJürgen Bäumler und Co. hätten anfassen können. So haben Sie mir, meiner Lebensgefährtin und einem Bekannten, den wir mitnahmen, eine große Freude bereitet. In diesem Sinne noch einmal herzlichen Dank! Peter Retzlaff Wir freuen uns sehr, dass wir Ihnen eine große Freude bereiten konnten. Für unsere ganz besonderen VITALCLUB-Mitglieder halten wir oft Überraschungen bereit – es lohnt sich in jedem Fall, dem Club beizutreten!

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dürfnisse ein. Schreiben Sie uns: per Post, E-Mail oder Fax.

Ehepaare Thulke und Dobler freuten sich, als Gewinner bei der Premiere von „Zärtliche Machos“ auch hinter den Kulissen dabei sein zu dürfen


der Immunprofi

eirund

Initialen Dürers

Laubbaum

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wichtig für die Blutbildung

Zelt der Indianer

Erbanlage

altes Apothekergewicht

spanisch: der

italienischer Name des Ätna

Boxniederschlag

Marktbuden

Wunderwaffe gegen Nahrungsfette

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US-Staat in den Rockies

1 flüchtiger Brennstoff

unverzichtbar für die Gelenke

Freund von Harry Potter

Tierfell

nordische Heldenerzählung

Stierkampfstadion

Ölpflanze, Flachs

Liebesbund

11 norwegischer Autor († 1952)

Pferden Wasser geben

alter türkischer Titel

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Studenten- französisch: kantine der

Teufelsrochen US-Filmlegende † (Marilyn)

2 Schweizer Kinderbuchfigur

Notlage

feuchte Niederung

12 1. Preis: ein Romantikwochenende im Romantik Hotel Lindner für 2 Personen

6 von großem Gewicht

noch nicht gebraucht

Fußglied

Zarenerlass

stärkt das Abwehrsystem

flau

Londoner Kunstgalerie

sächliches Fürwort

revolutioBindewort näre Neuentdeckung

biblische Urmutter

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Amerikaner (kurz)

männlicher Vorfahre

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Nervenzentrum

Stadt in Österreich

verhängnisvoll

Südfrucht, Zwergorange

Kurzform von Edward

digitaler Datenträger

häufiger

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Mutterschwein

hartes Tongeschlecht

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Nebenfluss des Neckars RM111554

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Die Lösungen werden im nächsten Magazin veröffentlicht MENTAL

Lösung:

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Liebe Rätselfreunde, tragen Sie die Buchstaben in der richtigen Reihenfolge in die nummerierten Felder ein und schreiben Sie das Lösungswort auf eine Postkarte. Schicken Sie diese an: MEDICOM-Redaktion, Stichwort „Preisrätsel“, Sedemünder 2, 31832 Springe. Einsendeschluss ist der 31. März 2011 (Datum des Poststempels). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter der MEDICOM Pharma GmbH und deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen.

MENTAL

Hier wird Ihr logisches Denkvermögen gefordert! Tragen Sie die Zahlen 1 bis 9 so in die Felder ein, dass jede dieser neun Zahlen nur einmal pro Block, nur einmal pro Horizontale und nur einmal pro Vertikale auftaucht. Viel Spaß!

FÜR ANFäNGER

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Lösung aus dem Dezember-Heft 1

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M V B GR ANA T A P F E L S A F S AA R MA L AG I L K R I L L OE L GA S O E M R S T R E B E E V A RAG I A S T E L L A S T A X D AU A P AR T H U MA G L OR I A E F END I E MA N I L A D AN C O E N Z Y M Q10 S C H

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Lösung aus dem Dezember-Heft

1. Preis: ein Romantikwochenende im Romantik Hotel Lindner für zwei Personen inklusive einer Tageskarte für die Therme Bad Aibling 2. Preis: ein Rucksack Farou 30 von Tatonka . bis . Preis: je ein Buch: „Bildschöner Jakobsweg“ von Hartmut Pönitz

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