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November 2012 • 4. Jahrgang

Das ist Mainz!

Dschungel-Liebe Naturfilmer Lothar Frenz: »Mainz bleibt für mich Heimat«

Susanna (18):

Der November-Blues hat keine Chance

»Das perfekte Dinner«

Ein Coach kocht


stadtausgabe november 2012



Editorial

Was treibt Sie an? W

ährend ich diese Zeilen schreibe, befinde ich mich in der Warteschleife von Amazon. Warum die Zeit nicht sinnvoll nutzen? Eine Art Fahrstuhlmusik klingt in meinem Ohr – eigentlich recht entspannend. Wenn ich dabei aus dem Fenster gucke, sehe ich einen grauen Tag vor mir. Die Sonne werden wir wohl heute nicht mehr zu Gesicht bekommen. Eigentlich sollte das die Stimmung drücken, oder doch nicht? Es scheint so, als ob die kühle Brise des Herbstes derzeit unsere erhitzten Köpfe abkühlt und uns Konzentration und Dynamik gibt. Noch sind wir nicht in den Winterschlaf gefallen. Jetzt, im Jahresendspurt bäumen wir uns noch einmal auf, um unsere gesetzten Ziele für 2012 zu erreichen, sei das nun beruflich, sportlich oder auch familiär. Und schon sprudeln wir vor Ideen,

was dann 2013 alles passieren soll. Wichtig ist bei unseren Unternehmungen, dass wir klare Ziele formulieren. Denn dann können wir uns von eben diesen Zielen antreiben lassen. Dabei bündeln wir all unsere Kraft und Energie auf die Erreichung dieser Ziele – Erfolg „fast“ garantiert – lassen uns dabei ziehen, anstatt selbst zu ziehen. Also, lege ich jetzt den Hörer auf und befreie mich aus der Warteschleife. Mein Nacken entspannt sich. Es war mir gar nicht bewusst, wie sehr ich mich in der Warteschleife verkrampft habe. Probieren Sie es doch aus! Lassen Sie sich von Ihren Zielen antreiben und starten Sie jetzt zum Ende des Jahres noch einmal richtig durch. Mit guten Ideen und neuen Projekten wird eine Entwicklung möglich. Viel Spaß und Erfolg dabei!

Foto: Rainer Sturm/pixelio

David Weiß, Verlagsleiter

Das lesen Sie in dieser Ausgabe:

Musikszene

Restauranttest

Universität/Forschung

Lebensart

Autotest

Von den Profis lernen Wovon viele träumen: Daniel Agema hat es geschafft, seine Leidenschaft für Musik zum Beruf zu machen. Seite 5

Schnitzel der Meisterklasse Wirtschaftsprüfer Michael Bonewitz empfiehlt im Weinhaus Kurfürst in der Neustadt nicht nur die Schnitzel. Seite 7

Die Herrin der Ameisen Dr. Susanne Foitzik ist Verhaltensbiologin an der Johannes-GutenbergUniversität Mainz. 

„Erfolg ist immer steigerbar“ Heinz Meloth, Coach aus Mainz-Laubenheim, kocht sich beim „Perfekten Dinner“ auf Platz 2. Seite 9

„Stark und schön heiß“ Von wegen Kaffeefahrt: Autoredakteurin Annette Pospesch hat den Mokka von Opel genossen. Seite 13

Die Jahreszeit wechselt Tschüss Sommerreifen Wechseln Sie jetzt auf Winterreifen mit den besten Testergebnissen.

Seite 11

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stadtausgabe november 2012

Dies und Das

 Bestattungen sind trist und teuer.

NOVIS ist anders

SWR1-Rockarena bringt am Samstag, 17. November 10cc in die Phoenix-Halle

Zehnzehzeh vor der Tür – Dreadlock Holiday im Mainzer Winter

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M

it Chart-Breakern wie „I’m not in Love“, „Dreadlock Holiday“ oder „The Things we do for Love“ sind 10cc seit Jahrzehnten Dauerbrenner im Radio. Laut ihrer eigenen Aussage liefen sie nie einem Trend hinterher, sondern komponierten und spielten zu ihrem eigenen Spaß. Das, so die Band, habe zu ihrer Langlebigkeit geführt. Heute treten 10cc in der Besetzung Graham Gouldman, Rick Fenn, Paul Burgess, Mick Wilson und Mike Stevens auf, von denen Rick Fenn und Paul Burgess neben „Urgestein“ Graham Gouldman noch die Originalbesetzung der 70er Jahre bilden. 10cc bezeichnen sich selbst als den „missing link between Beatles and Gorillaz“ und bringen bei der „SWR1 Rockarena“ ihre komplette stilistische Vielfalt und Spielfreude auf die Bühne. •red• Beginn ist um 20.30 Uhr. Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter adticket.de

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Axel Hacke liest im Frankfurter Hof am Mittwoch, 22. November, 20 Uhr

„Onion rings“ – wenn die Zwiebel anruft

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berst von Huhn bittet zu Tisch“ heißt Axel Hackes neuestes Buch. Es erinnert stark an seinen berühmten „Weißen Neger Wumbaba“ und ist mindestens genauso witzig. Nur dass ihm für dieses Werk seine Leser nicht schrieben, welche Liedtexte sie falsch verstanden hatten. Stattdessen schickten sie Speisekarten aus aller Welt, auf denen die angebotenen Mahlzeiten in ein wunderbar falsches, krauses, poetisches und vor allem herrlich komisches Deutsch übersetzt worden sind, Beweis für Hackes These, dass unsere Sprache erst im Ausland, aller Fesseln von Sinn und Grammatik ledig, zu ihrer wahren Größe findet. Aus „Onion rings“ wird hier ein Gericht namens „Zwiebel ruft an“, auch kommen Vitello Tornado, gefühlte Paprikaschotten sowie „Muscheln zur Bluse des Matrosen“ auf den Teller. Und natürlich liest der Meister nicht nur aus seinem jüngsten Buch, sondern hat wie immer sein Gesamtwerk dabei, neben vielen Büchern auch die legendäre Kolumne aus dem Magazin der „Süddeutschen Zeitung“. So dass mit ihm auf der Bühne nicht nur der Oberst von Huhn erscheinen wird, sondern viele andere beliebte Figuren aus dem weit gespannten Hacke-Kosmos auftreten, Wumbaba natürlich, auch Frau Paola und Sohn Luis. •red•

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„Schwanensee“ mit Erzähler am 20. Dezember, 17 Uhr im Kurfürstlichen Schloss

Schwäne für die ganze Familie

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in böser Zauberer hat die schöne junge Prinzessin Odette in einen Schwan verwandelt, als diese sich zu nahe an das Ufer seines Sees heranwagte. In der Nähe des Sees liegt ein altes Schloss, wo eine schöne Fürstin mit ihrem Sohn Siegfried lebt. So beginnt das Märchen des Schwanensee, des am meisten geliebten Ballettklassikers von Pjotr Tschaikowski. Schwanensee ist das populärste Ballett überhaupt. Für viele ist es ein Synonym für Ballett geworden. Darüber hinaus zählt die Musik zu Schwanensee zu den schönsten Ballettpartituren schlechthin. Hier kommt nun eine ganz besondere, wunderschöne Version dieses Ballettklassikers für alle Kinder im Alter von 4 bis 94 Jahren auf die Bühne, für Kinder geschaffen, doch keineswegs kindisch. Die liebevolle Vorstellung wird vom renommierten Ballet Classique de Paris anspruchsvoll und mit großer Eleganz getanzt. Farbenfrohe Kostüme und ein fantasievolles Bühnenbild versprechen jedes Kinderherz zu verzaubern. •red•

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stadtausgabe november 2012



Wissenschaft

Über Arbeit und Leben des Biologen und Filmemachers Lothar Frenz

„Die Welt ist mein Zuhause, Heimat bleibt Mainz“ Wie das Bellen einer Dogge sollen diese seltsamen Tiere geklungen haben: „Kwaha-ha“ oder „Quach-cha“. Zu Zehntausenden durchstreiften sie den Südwesten Afrikas. Der Kopf und der vordere Körper braun gestreift wie ein Zebra und der hintere Teil des Körpers ungemustert walnußbraun. Jene merkwürdigen Tiere sind die in Mainz sehr berühmten Quaggas.

D

ies ist eine SteppenzebraArt, die bereits Ende des 19. Jahrhunderts vollständig ausgerottet wurde. Das Naturhistorische Museum Mainz besitzt sogar als einziges Museum der Welt gleich eine ganze Familie der Quaggas. Wieso in den letzten Jahrhunderten bereits so viele Arten ausgestorben sind, damit beschäftigt sich ein Mainzer, der in Hamburg im kühlen Norden sein neues Zuhause gefunden hat. Lothar Frenz, Biologe, Journalist und Naturforscher wurde 1964 in Mainz geboren und ging später auf dem Theresianum zur Schule. Nach seinem Studium der Biologie und einem Aufbaustudium Journalistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, arbeitet er lange Zeit für das ZDF und ARTE sowie als Redakteur bei der Zeitschrift GEO. Mittlerweile ist er beim Norddeutschen Rundfunk,

Papua Neuguinea: BBC-Kameraauge und zwei Papua-Tänzer, rechts Filmemacher Lothar Frenz. dem größten Naturfilmproduzenten Deutschlands, in Hamburg gelandet und hat zusätzlich diverse Bücher veröffentlicht. Der Wahl-Hamburger ist regelmäßig zu Besuch in Mainz und fühlt sich hier immer noch heimisch. Trotz seiner frühen Begeisterung für Biologie, entscheidet Frenz sich für den Beruf des Journalisten und sagt darüber selbst mit einem Augenzwinkern: „Ich habe in meinem Beruf wahrscheinlich mehr mit Biologie zu tun, als alle meine Kommilitonen von früher zusammen“. Sein persönliches Highlight als Filmemacher war eine Expedition zum Amazonas. Während der 2003 gestartet Reise, ging er mit einem klei-

nen Team aus Biologen und Kameraleuten auf eine Entdeckungstour, die man laut Frenz so heute nicht mehr machen könnte. Während dieser Expedition gelang dem Team sogar die Entdeckung einer komplett neuen Großtierart, dem Riesenpekari, dem größten Schwein Südamerikas. Der komplette Gegensatz, aber für Frenz mindestens genauso spannend, war eine hochausgerüstete Expedition der BBC nach Papua-Neuguinea. Dort errichtete das Team ein großes Dschungelcamp mitten im Urwald. Von dort aus starteten mehrere Kamerateams ihre Erkundungen. Dschungelprüfungen blieben Frenz aber glücklicherweise erspart. Mit „Lonesome George

Frenz – Lonesome George oder Das Verschwinden der Arten Rowohlt Verlag, 19,95 Euro

Amazonien: Lothar Frenz Auge in Auge mit Wollaffenbaby.

oder Das Verschwinden der Arten“, wählte Frenz einen brisanten Buchtitel. Denn Lonesome George, die letzte Pinta-Riesenschildkröte, ist kurz vor Veröffentlichung des Buches als Letzter seiner Art auf den Galapogos-Inseln verstorben. Lonesome George ist, ähnlich wie die Mainzer Quaggas, eines der prominentesten Beispiele für das Verschwinden ganzer Arten von unserem Planeten. Das Buch von Lothar Frenz beschäftigt sich mit der Frage: „Was wird aus der Natur?“. Es soll dabei aber kein trauriges Buch über das Aussterben sein, sondern erklärt das Phänomen anhand vieler berührender Einzelschicksale ausgestorbener Tiere aus den letzten 500 Jahren. Laut Frenz

habe das Aussterben von Arten auf das Ökosystem der Erde keinen großen Einfluss, aber der Mensch habe sehr viel zu verlieren. Viele ausgestorbene Tiere trugen Geschichten und Kultur mit sich, die für den Menschen heutzutage unwiederbringlich verloren seien. Frenz will mit seinen Büchern zum Denken anregen. Der kleine Junge, der die ganze weite Welt entdecken wollte, will heute auch andere zum Entdecken anregen. Der Leser soll sich fragen: „Was passiert wenn Tiere aussterben?“. So soll ein Bewusstsein für die Natur geschaffen werden, das dazu führt doch einmal genauer hinzusehen.  •Robin Jacoby• Fotos: Roland Gockel, Bild Titel: Ulla Lohmann

Umweltbuch des Jahres? Die Deutsche Umweltstiftung hat „Lonesome George oder Das Verschwinden der Arten“ zum „Umweltbuch des Monats September“ gewählt. Damit verbunden ist die Nominierung zum „Umweltbuch des Jahres 2013“. Jetzt sucht man in Österreich das „Beste Wissenschaftsbuch des Jahres“, aufgeteilt nach mehreren Kategorien. Ein Fachjury hat in der Kategorie Medizin und Biologie aus einer Longlist eine Shortlist von fünf Titeln erstellt, in der auch der „Lonesome George“ nominiert ist. Nun entscheidet das Publikum – und hat die Wahl. Bis zum 7. Januar 2013 kann man hier seine Stimme abgeben: www.wissenschaftsbuch.at/ index.php?content=1


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laUtStarK

daniel agema leitet Mainzer Modern Music School

„Mit ’ner Geige kriegste keine Mädels rum“ das war einer der Gründe für daniel agema, als teenager das instrument zu wechseln und sich dem dJ-Pult zuzuwenden. dass ihn diese Entscheidung mal in eine leitende Position einer international bekannten Musikschule führen würde, hätte er sich damals nicht träumen lassen.

S

eit seinem fünften Lebensjahr spielte Agema leidenschaftlich Geige. Er probierte auch andere Instrumente aus, blieb der Geige aber bis zum Alter von 16 Jahren treu. Dann widmete er sich zunehmend elektronischer Musik und übte sich als DJ. „Da hatte ich meinen ersten Plattenspieler. Für fünfzig Mark damals, das weiß ich noch“, erinnert sich Agema mit einem Lächeln.

nur ein nebenjob 2003 schließt er in Frankfurt sein Studium als Toningenieur ab, in dessen Rahmen er mit einigen Musikern zusammenarbeitete, unter anderem der Musikgruppe Ben*Jammin. Er tritt der Band bei, die fortan Musik einer außergewöhn-

lichen Mischung aus Pop und Elektronischer Musik produziert und auch vor Publikum auftritt. „Die Leute fanden unsere Musik super. Aber weil man uns keiner Richtung zuordnen konnte, ließ sich unsere Musik schwer vermarkten“, beschreibt Agema die Probleme der jungen Band. Als sie endlich einen Vertrag mit einer Plattenfirma bekommen, beginnen interne Konflikte der Gruppe zuzusetzen. Schließlich bricht die Gruppe auseinander bevor die erste Single vermarktet werden kann. Während dieser Zeit arbeitet Agema als Lehrer bei der VibrA School of DJing, einem Zweig der Modern Music School. Zunächst nur ein Nebenjob. „Ich hatte in meinen

Schulferien schon öfters als Betreuer gearbeitet und wusste daher, dass mir das Arbeiten mit Jugendlichen Spaß macht“, erklärt Agema. Seine Gruppen werden größer und bald bietet ihm die Modern Music School an, Leiter eines eigenen Standorts in Mainz zu werden. So kommt es, dass seit September 2006 die Modern Music School unter der Leitung Daniel Agemas auch für Mainzer geöffnet ist.

Einzig in deutschland Die Modern Music School hat sich auf moderne Musikinstrumente wie Bass, Schlagzeug und natürlich auch Gitarre spezialisiert, auch das immer beliebter werdende „DJing“ wird im Rahmen der VibrA

School angeboten. Damit ist die Schule deutschlandweit die einzige, die diese moderne Kunst an mehreren Standorten anbietet. Und das nicht nur in Deutschland. Ihre Wurzeln liegen in Amerika, sie ist aber auch in Europa verbreitet, sogar in Griechenland. Dementsprechend weit reichen auch die Kontakte der „kleinen“ Standorte wie dem Agemas. Da kann es dann schon mal sein, dass der Schlagzeuger von Pink oder die Keyboarderin von Beyoncé eine eigene Unterrichtsstunde in der rheinland-pfälzischen Hauptstadt halten. Auch die gewöhnlichen Lehrer sind keine „gewöhnlichen Lehrer“. Es handelt sich ausschließlich um professi-

onelle Musiker, und bevor diese von der Schule angestellt werden, nehmen sie an einer speziellen Schulung teil, in der auch modernste Erkenntnisse der Gehirnforschung vermittelt werden. Die Lehrer sind also nicht nur Vollblutmusiker, sondern auch kompetent darin, ihr Wissen zu vermitteln. Das gilt ebenso für Daniel Agema, der es trotz Schwierigkeiten geschafft hat, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Und was will man mehr? •Tobias Grabsch• Fotos: Tobias Grabsch


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Gewinnspiel

Bunte StadtfĂźhrer-LektĂźre fĂźr triste Tage: „Endlich Mainz!“

Runter von der Couch ‌ D

ie Blätter sind längst gefallen und wir haben den Salat: Mainz, wie es schnieft und friert und inzwischen dämmert auch dem Letzten, dass der Sommer nur noch eine blasse Erinnerung ist. Keine leichte Zeit fĂźr Studienanfänger und alle anderen, die neu in der Stadt sind! Was tun, wenn Dauerregen einsetzt und Du Dich noch immer nicht richtig in Mainz zuhause fĂźhlst? Sich in der WG verkriechen und den Kopf hängen lassen? Sich einmummeln und nicht mehr vor die TĂźr gehen? Da weiĂ&#x; der rap verlag was Besseres. „Endlich Mainz!“ bringt Farbe in die grauen Herbsttage! Denn mit dem unkonventionellen StadtfĂźhrer

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findest Du alles, um Deine Laune aufzubessern. Ob es darum geht, wo Du den leckersten DĂśner bekommst, in welchem Restaurant das kĂśstlichste Fondue der Stadt lockt oder wo Du trotz drauĂ&#x;en tobendem Sturms drinnen auf der Bowlingbahn eine ruhige Kugel schieben kannst, das alles und noch viel mehr erfährst Du in „Endlich Mainz!“. Und damit neben diversen KĂśrperteilen auch Deine grauen Zellen in Bewegung bleiben, zeigt Dir der StadtfĂźhrer natĂźrlich ebenfalls, was kulturell so geht und bietet auf diese Weise die besten Tipps gegen triste Herbst-Abende. Da braucht niemand unerträgliches Fernweh zu bekommen – mit diesem bunten Buch lernst Du auch bei Schmuddelwetter Mainz schĂśnste Seiten kennen. Die Gebrauchsanweisung fĂźr Dein neues Zuhause verkĂźrzt Dir

die dunkle Jahreszeit und beugt einer nervigen WinterDepression vor. Und was gibt es SchĂśneres, als nach einem netten Ausflug mit einem guten Buch auf dem Sofa zu hocken, während drauĂ&#x;en die Blätter fliegen? •red•

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rEStaUranttESt

der Wirtschaftsprüfer besucht das Weinhaus Kurfürst in der Mainzer neustadt

Schnitzel der Meisterklasse Anfang der 1950er Jahre wurde es aus der Taufe gehoben, damals war es noch ein flacher Bungalow, aber von Anfang an eine Gaststätte: das Weinhaus Kurfürst. Heute ist es Teil eines mehrstöckigen Wohnhauses in der Mainzer Neustadt, in der gleichnamigen Kurfürstenstraße, zwischen Hindenburg- und Leibnizstraße. Ein Restaurant mit Tradition und Konstanz. In den letzten 60 Jahren gab es lediglich drei Pächterwechsel. Seit 2003 schwingt Christoph Balzer das Zepter und legt großen Wert darauf, die Tradition zu wahren.

der Wirt Christoph Balzer ist ein waschechter Mainzer, der auf dem Lerchenberg und in der Neustadt groß wurde. Im Kurparkhotel in Bad Dürkheim ließ er sich zum Hotelkaufmann ausbilden und studierte Touristik. Doch statt in die Ferne zu reisen, lockte ihn zunächst die Mainzer Innenstadt. 1995 eröffnete er in der Binger Straße das Studentenlokal Balzinger. Ein beliebter Szenetreff. Sein eigenes Stammlokal als Neustädter Bub war allerdings das Weinhaus Kurfürst. Als schließlich die Vorbesitzer in den Ruhestand gingen, stand Christoph Balzer parat und übernahm das renommierte Traditionslokal.

der Kurfürst Der Gastraum wurde liebevoll und behutsam renoviert, inklusive aller Originalholz-

– eine kulinarische Oase in der dichtbesiedelten Neustadt.

das Weinhaus

Michael Bonewitz ist der Wirtschaftsprüfer. Er ist autor, Verleger, Journalist, Moderator und seit über zwanzig Jahren restauranttester in Mainz und rheinhessen. Zugleich ist er Herausgeber und chefredakteur der renommierten MainZ-Vierteljahreshefte. infos zu Michael Bonewitz: www.bonewitz.de oder bei Facebook. vertäfelungen der 50er Jahre, so blieb der Charme des alteingesessenen Weinhauses erhalten. Die Dekoration ist erfreulich zurückhaltend, man sitzt gemütlich beisammen, sozusagen generationenübergreifend. Am Tisch vor dem Tresen bestellt eine 80-jährige Oma aus der Nachbarschaft eine Portion Quellmänner mit Spundekäs, nebenan spielt eine junge Familie mit ihren zwei Kindern Karten, im Gastraum um die Ecke trifft sich eine Studentenclique. Bei schönem Wetter lockt ein kleiner beschaulicher Garten

Als Christoph Balzer den Kurfürst übernahm, beherrschten zu 90 Prozent Rheingauer Weine das Angebot. Das hat sich komplett gewandelt. Inzwischen sind es die Rheinhessischen Tröpfchen, die hier die Oberhand gewonnen haben und auch am meisten konsumiert werden. Die Preise bewegen sich zwischen 2,40 Euro für einen trockenen Silvaner vom Weingut BeckerSchittler aus Zornheim bis zu 3,80 Euro für einen Guntersblumer Riesling Classic oder eine Bechtolsheimer RotweinCuvée.

die Speisen Keine Frage, die beliebteste Spezialität im Kurfürst ist das Schnitzel und hier hat es Christoph Balzer zur Meisterklasse gebracht. „Wir verwenden in unserer Küche keine Zusatzstoffe, bereiten alles frisch zu, nutzen noch die klassische Panade und bereiten es fettarm zu.“ Statt in der Pfanne brutzelt Balzer mit wenig Butterschmalz auf einer sogenannten Griddleplatte. Das Resultat kann sich schmecken lassen. Die Bandbreite der Zubereitungs-Variationen ist

So sieht sie aus, die „kleine“ Portion Holstein Schnitzel mit Karotten-Erbsen-Gemüse, schonend und fettarm zubereitet auf einer speziellen Grill-Platte. beachtlich: vom klassischen Wiener Schnitzel (7,50 Euro), über ein Frankfurter Schnitzel mit hausgemachter grüner Soße (8,70), vom besonders im Winter beliebten Holstein Schnitzel mit Karotten-ErbsenGemüse mit Schmorzwiebeln und Spiegelei (9,50) bis zur Schimmelreiter-Ausführung mit überbackenem Gorgonzolakäse (9,80). Selbstverständlich finden auch nicht ganz so begeisterte Schnitzelenthusiasten Alternativen auf der Karte: Bunter Salatteller mit Champignons und Sesamcroutons (9,50), Handkäs mit Musik (4,90), Fleischwurst mit Senf und hausgemachtem Kartoffel-Gurkensalat (7,40) oder das klassische Rumpsteak zum Beispiel mit einer Cognac-Rahmsauce und grünem Pfeffer, dazu Beilagensalat für 19,80.

Fazit Der Kurfürst in der Mainzer Neustadt ist ein klassisches gut-bürgerliches Lokal mit einer ehrlichen Küche und schmackhafter Zubereitung. Christoph Balzer legt besonderen Wert auf die Qualität seiner Produkte, er schafft es, die unterschiedlichen Geschmäcker gleich mehrerer Generationen zu treffen und ist längst ein Stück gelebte Neustadt geworden. Reservierungen sind zu empfehlen.Das Preis-Leistungsverhältnis ist erstaunlich fair, so gesehen ist es nicht ganz verwunderlich, dass keine Kredit- und EC-Kartenzahlungen möglich sind. Sehr löblich: Bei allen Speisen stehen auch kleine Portionen zur Auswahl, wer am Ende noch nicht satt sein sollte, dem sei der hausgemachte Kaiserschmarrn zu empfehlen. Guten Appetit.

Weinhaus Kurfürst Kurfürstenstraße  · 55118 Mainz · Telefon 011 9959 Öffnungszeiten: Montag bis Freitag ab 1 Uhr. Samstag, Sonn- und Feiertag ab 1 Uhr durchgehend geöffnet. Kein Ruhetag.

restauranttest auf antenne Mainz und als Video im internet auf WeinEssentV Michael Bonewitz testet als Wirtschaftsprüfer für die StadtaUSGaBE restaurants, die von ihm auch im radiosender antEnnE MainZ 106,6 vorgestellt werden. Zudem sind die restauranttests als Videos im internet zu sehen. Mehr infos zu Michael Bonewitz über www.bonewitz.de oder über Facebook. Hören Sie den Wirtschaftsprüfer Michael Bonewitz jeden Freitag zwischen 17 und 19 Uhr auf Antenne Mainz 10,. Bei schönem Wetter wird das Weinhaus Kurfürst zur grünen Oase in der Neustadt. Rechts oben der Inhaber Christoph Balzer, der sich für WeinEssenTV bei der Schnitzelzubereitung filmen lässt. Das Video dazu ist im Internet auf youtube zu sehen. Stichwort: WeinEssenTV. Fotos: Michael Bonewitz

Die Videos des Restauranttests sind im Internet unter http://www.youtube.com/WeinEssenTV abrufbar. mitSmartphone einscannen (QR-Code-App erforderlich)


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BEAUTY-SHOOTING

Susanna erwärmt die Herzen

Nichts am Hut mit Herbsttristesse Les femmes de Mayence – Mainzer Frauen ist eine Zusammenarbeit der Stadtausgabe Mainz mit dem Fotografen Bernd Siegel. Siegel ist Inhaber des Mainzer Foto-Studios Rimbach. Für Susannas Styling war Iris Hair Art zuständig. Freundlicherweise stand auch das Hyatt Regency Mainz als Location des Novembershootings zur Verfügung.

Mehr Fotos von Susanna: www.mainzmachtmit.de Von wegen November-Trübnis: Unser Fotograf Bernd Siegel hat sich vom grauen Wetter keinen Moment beeindrucken lassen und zaubert dem Herbst mit Sonnenschein Susanna Bouchain ein Lächeln ab. Man muss halt einfach nur wissen, wie so etwas geht – und dazu natürlich ein Pendant

Das Hair-Styling

Der Fotograf Besuchen Sie Bernd Siegel und Foto Rimbach auf Facebook

Mehr Fotos von Susannait: .de achtm

www.mainzm

chte, sollte ö m n tu ch a n a n n Wer es Susa tos bewerben: Fo n e ig ft rä k e g a ss sich mit au

Schillerplatz 22 · 55116 Mainz · Tel. 06131 9723838

Das Model Gefällt mir

Susanna Bouchain 18 Jahre Schülerin

wie Susanna haben. Von Siegels Kamera famos in Szene gesetzt, gibt die neunzehnjährige Mainzer Schülerin der nasskalten Jahreszeit keine Chance. Susanna bringt garantiert auch jeden Betrachter zum Strahlen. So lässt es sich gut aushalten. So kann der Herbst ruhig bleiben.

Bernd Siegel 44 Jahre Fotografenmeister Mainz

kale-zeit lo ie d @ n o ti k a d re

ung.de


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LEBENSART

Heinz Meloth aus Mainz belebt TV-Show „Das perfekte Dinner“

Heinzel- und Mainzelmännchen in der Küche „Was du denkst, kannst du erreichen. Wenn du daran glaubst, ist das Wahnsinn“ So motiviert Heinz Meloth, in Mainz-Laubenheim lebender Erfolgscoach seine Klienten. In seinen Sitzungen greift der 61-Jährige dabei auf langjährige Erfahrung als Geschäftsführer einer großen Unternehmensgruppe für Maschinenhandel zurück. Nun war Meloth mittendrin, statt nur vor dem Bildschirm dabei

I

n der vom 22. bis 26. Oktober ausgestrahlten VOX-Produktion „Das perfekte Dinner“. Und natürlich nahm er auch hier den Erfolg in Angriff. Die Sendung ist werktags um 19 Uhr im TV zu sehen. In dem Format treten fünf Kandidaten aus einer Region im eigenen Heim gegeneinander an. Jeweils an einem Abend lädt einer der Teilnehmer die anderen zum gemeinsamen, selbst zubereiteten Dinner. Nach Abschluss des DreiGänge-Menüs wird dieses von den Konkurrenten nach den Kriterien Essen, Atmosphäre und Gastgeber-Qualitäten mit einer Punktzahl von Null bis Zehn bewertet.

Allerdings weiß zunächst nur der Fernsehzuschauer am Ende des Abends darüber Bescheid. Die Ergebnisse werden erst nach Abschluss der Woche bekannt gegeben und der Sieger gekürt. Besonderheit in jener Dinner-Woche war unter dem Motto „Wer ist der Profi?“, den unbekannten Profikoch in der Runde zu enttarnen, was zu einigen heißen Spekulationen führte. Meloth, mit seinem Lebensmotto „Erfolg macht glücklich und ist immer steigerbar“ in den Wettbewerb um die Kochkrone gestartet, empfing am zweiten der fünf Abende seine Gäste. Durch „ausdrucksvolle regionale Qualität“ seiner Speisen wollte er überzeugen und mit einer Spezialsalzmischung seines Kochidols Harald Wolfahrt in der Hinterhand konnte auch nichts schiefgehen. Nach „Aperol-Spritz“ zur Begrüßung verabschiedete sich Meloth zunächst mit den Worten „Mal sehen, was Heinzel- und Mainzelmännchen machen“ in die Küche. Angerichtet wurden ein Meeresfrüchtegericht zur Vorspeise und „gesottener Kalbs-Tafelspitz an Meerrettichcreme, dazu Buttermöhrchen und kross gebratene Rosmarinkartoffeln“ als Hauptgericht, was der Runde einen deftigen Auftakt bescherte und allgemein gut ankam. Heinz wurde zwischenzeitlich sogar als der „Undercover-Profikoch“ gehandelt. Süß abgerundet

Voilà, es ist angerichtet! – Heinz Meloth (oben, Bildmitte) zum Tischdekor: „Schlicht, aber ausdrucksvoll.“

wurde das Menü durch einen hausgemachten Apfelkuchen mit rheinhessischer Weincreme. Mit seiner „aufgeschlossenen Art“, so Kandidatin Silke, kreierte er als Gastgeber aus der eigentlichen Konkurrenzsituation eine sehr freundschaftliche Runde. Nach einem gelungenen Abend wurde sein Dinner mit stolzen 30 Punkten honoriert. Profikoch Rocco alias Milan gab ihm mit dem Resümee „ganz lieber Mensch und super Gastgeber“ stolze acht Punkte. Der noch ahnungslose Gastgeber konnte sich nun „erleichtert und um ganz wichtige Erfahrungen reicher“ auf die kommenden drei Abende einlassen. Doch

was zählte, war das Resultat am Ende der Koch-Woche. Schlussendlich reichte es für den ehrgeizigen Perfektionisten zu einer ausgezeichneten, dennoch undankbaren zweiten Position. Den Erfolg

knöpfte ihm Mitbewerberin Katrin mit neun Punkten Vorsprung deutlich ab. •Nils Salecker• Fotos: VOX/Christine Züchner

Bild: birgitH/pixelio


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Mainz 05

Nachschuss

Geometrische Herausforderungen für die Nullfünfer sie sich Tuchels Kicker im Moment erspielen, feiern Teams wie Bayern München in der Regel Schützenfeste. Bei Mainz 05 reicht sie oftmals nur zum Unentschieden und manchmal sogar nicht mal dazu, siehe das schmerzliche 1:2 in Bremen. Die Tabellenpositionierung der Mainzer ist seit dem etwas verschlafenen Auftakt durchaus aller Ehren wert. Die Abwehr wirkt sicherer als in der vergangenen Saison, das Bällchen läuft gut bis zum gegnerischen Sechzehner,… nur was ist momentan mit dem Angriff los? Bei der derzeitigen Tor(un)gefährlichkeit der Mainzer Stürmer, ziehen die Gegner der Nullfünfer sicherlich bald in Erwägung, statt eines Torwarts einen 11. Feldspieler aufzustellen. Nach Ádám Szalai kommt auf der vereinsinternen Torschützenliste lange niemand: Andreas Ivanschitz folgt mit 2 Toren, dann kommen Marcel Risse und die beiden Verteidiger Junior Diaz und Nikolce Noveski

mit jeweils einem Treffer. Die Abschlusschwäche von Tuchels Mannschaft ist im Moment frappierend und zeigt sich nicht allein in Statistiken. Außer Szalai scheint momentan kein 05-Angreifer das Rezept mit auf den Platz zu nehmen, wie man das Runde ins Eckige bringt. So begeisternd und taktisch geschickt die Nullfünfer auf 84 Metern des Geläufs spielen, ab Meter 85 sieht es dann meist etwas anders aus. Bei Erklärungsversuchen für die Abschlussmisere wird teils von Spielerseite aber auch in Spielberichten auf der 05Website das beliebte Quäntchen Glück ins Feld geführt. Sich aber lediglich auf das Pech zu berufen, bedeutet, es sich ein bisschen einfach zu machen. Auch ein Stürmer der zehnmal hintereinander Aluminium trifft, ist kein Opfer eines ungnädigen Fußballgottes, sondern er macht einfach etwas falsch. Und die vergebenen Chancen der Nullfünfer sind sicherlich

Die Firma Serago UG verwandelt Gärten in Wohlfühloasen – jetzt neu in Stadecken-Elsheim

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u dieser Normalität passt es, dass das so genannte gesicherte Mittelfeld der Liga zur Heimat der Nullfünfer geworden ist, genau so übrigens wie der Begriff vom „stinklangweiligsten Team“, den Thomas Tuchel während der Saisonvorbereitungen im österreichischen Trainingslager kreiert hat. Jetzt aber erstmal stopp! So streng muss man nun wirklich nicht mit dem Unterhaltungspotenzial des FSV umspringen. Immerhin ist der nach 10 Spieltagen erfolgreichste Torschütze der laufenden Saison ein Nullfünfer. Ádám Szalai führt nach dem 1:2 gegen Bremen

Die Tatsache, dass der FSV Mainz 05 nunmehr vier Spielzeiten hintereinander in Liga Eins unterwegs ist, lässt niemanden mehr so richtig „Helau!“ schreien. Es ist mittlerweile normal, dass man gegen Teams wie Bayern, Schalke oder Dortmund antritt. die Torjägerliste gemeinsam mit Bayerns Mario Mandzukic mit 8 Treffern an. Das ist doch schon mal eine Sache, auf die man stolz sein kann, bedeutet sie doch ein weiteres Novum in der Mainzer Bundesligahistorie. Dass sich der Ungar nicht so richtig darüber freuen kann, liegt zum großen Teil an seinen Kollegen im Angriff. Mit einer solchen Anzahl von hochkarätigen Chancen, wie

Herbstzeit – die richtige Zeit für ein Gartenkonzept Stadecken-Elsheim – Seit mehr als 16 Jahren ist der Name Serago Garten- und Landschaftsbau Synonym für anspruchsvolle und individuelle Gartengestaltung, Landschaftsbau und Pflasterarbeiten. Bis vor kurzem noch in Mainz-Gonsenheim ansässig, ist die Firma nun, um expandieren zu können, in neue Geschäftsräume in StadeckenElsheim umgezogen. „Wir haben ‚An der Peterswiese 11a‘ eine neue Halle gemietet, die

auf 800 Quadratmetern, neben den Büro- und Serviceräumen, vor allem unserem Fuhrpark und den Baustoffen mehr Lagerfläche bietet“, erzählt Landschaftsgärtner Federico Serago. Auf dem Weg zu maßgeschneiderten Lösungen, zum persönlichen Traumgarten, verbinden Federico Serago und sein neunköpfiges Team vor Ort die Ideen und Wünsche ihrer Kunden mit der Kreativität ihres Fachwissens, sachlich fundierter Planung,

Sorgfalt bei der Realisation langjähriger Erfahrung im Garten- und Landschaftsbau und der Liebe zur Natur. „Der Herbst ist die richtige Zeit für ein gut durchdachtes Gartenkonzept und die Ausführung vielfältiger Arbeiten, von der Säuberung und Pflege schon bestehender Grünanlagen, über deren Umgestaltung, bis hin zur kompletten Neugestaltung und Modernisierung“, rät Firmenchef Serago. „Wir möchten unsere Kunden auf

Garten & Landschaftsbau Beratung | Planung | Ausführung Alles aus einer Hand

Serago UG Wir sind umgezogen

Auf der Peterswiese 11a • 55271 Stadecken-Elsheim Telefon: 06136/9569770 • Fax: 06136/9569768 Mobil: 0172/6115467 • E-Mail: serago-gartenbau@gmx.de

dem Weg zu ihrer individuellen Gartenoase begleiten. Ob es der naturnahe oder streng formale Garten ist, die Bedürfnisse der Kinder im Vordergrund stehen oder der Wunsch nach repräsentativer Ausstrahlung. In jedem Fall bildet eine gute Konzeption die Basis für vielfältige Freude im und am Garten. Zurzeit seien vor allem Gärten im toscanischen Stil mit mediterranen Pflanzen im Trend“, erzählt Serago, das passe hier ja auch sehr gut in unsere „Rheinhessische Toscana“. Aber auch die klassische Gartengestaltung sei nach wie vor nachgefragt und das Anlegen von Gartenteichen und Terrassen, PKWStellplätzen und Zufahrten gehöre selbstverständlich ebenfalls mit zum Leistungsspektrum. In einem Umkreis von circa 50 Kilometern stellt Federico Serago Privatleuten, größeren Firmen oder öffentlichen Behörden sein vielfältiges Dienstleistungsangebot zur Verfügung.

nicht auf einen Ballmagneten im Pfosten zurückzuführen, denn diesem kam in letzter Zeit höchstens Torhüter Wetklo (auf etwas schmerzhafte Weise) beim Bremenspiel etwas näher. Dies weiß auch Trainer Thomas Tuchel, der in der Partie gegen Werder Bremen deutliche Zeichen setzte. Anstatt den Blues vom abhanden gekommenen Glück zu singen, schickte er Nicolai Müller noch vor dem Halbzeitpfiff zum Duschen, nachdem dieser zwei sehr gute Tormöglichkeiten ausgelassen hatte und es ihm nach Worten des Trainers an der nötigen Körpersprache mangelte. Was passiert, wenn sich Ádám Szalai verletzt und für einige Wochen ausfällt? Aber malen wir mal den Teufel nicht so deutlich an die Wand und hoffen wir, dass die stürmischen Jungs vorne ihre Geometriehausaufgaben mit dem Runden und dem Eckigen demnächst auf die Reihe kriegen. •Joe Dersch•

Impressum Verlag und Herausgeber: Medien Verlag Reiser GmbH Kurt-Schumacher-Str. 56, 55124 Mainz HR Mainz B 40331 Geschäftsführerin und alleinige Gesellschafterin: Barbara Petermann (Angaben gemäß §9 IV LMG) Telefon: 06131/57 63 70 Fax: 06131/57 63 719 E-Mail: info@die-lokale-zeitung.de ViSdP: Barbara Petermann M.A. Bezug: Auslagestellen im Mainzer Stadtgebiet Redaktionsleitung: Joachim Atzbach joachim.atzbach@dielokalezeitung.de Redaktion und Fotos: Helene Braun, Joachim Dersch, Armin Gemmer, Tobias Grabsch, Robin Jacoby, Annette Pospesch, Tatiana Mouret, Nils Salecker, Andreas Schermer Anzeigenleitung: Dennis Maier, Tel. 06131/57 63 712 dennis.maier@dielokalezeitung.de Anzeigenpreisliste 03/2012 Anzeigendisposition und Verwaltung: Diana Becker, Tel. 06131/57 63 720 Art Direction: Stephan Weiß Herstellung: Christian Müller Druck: Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH Rathenaustraße 29–31 63263 Neu-Isenburg Gesamtauflage: 30 000 Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen!


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Universität/Forschung

Dr. Susanne Foitzik lehrt Evolutionsbiologie an der Uni Mainz

Massenweise Ameisenkolonien im Professoren-Regal Was gibt es schon Interessantes an Ameisen? Jede Menge, wenn man Susanne Foitzik Glauben schenken kann. Und die kennt sich mit diesem Thema gut aus. Geboren 1970 im hessischen Dieburg, absolvierte sie ihr Biologiestudium an der Universität Wßrzburg und an der State University of New York in Albany, USA. Ihr Weg fßhrte sie zur Johannes-GutenbergUniversität, wo sie seit 2010 als Professorin fßr Evolutionsbiologie lehrt und forscht.

A

ber warum ausgerechnet Ameisen? Zum einen gibt es erstaunliche Parallelen zum Menschen. Nicht nur komplexe soziale Strukturen, die mit Rangkämpfen einhergehen, auch Arbeitsteilung, Sklavenhaltung, sogar Ackerbau und Viehzucht findet man bei Ameisen. Eine weitere Faszination ist der Widerspruch zur Darwinschen Theorie, nach der sich diejenigen Arten durchsetzen, die sich am effektivsten fortpflanzen. Denn was Fortpflan-

zung betrifft, zeigen Ameisen altruistisches Verhalten. Das heiĂ&#x;t, einige stellen ihre eigenen BedĂźrfnisse zurĂźck, um sich in die Hierarchie einzufĂźgen und die Artgenossen zu unterstĂźtzen. Die Arbeiterinnen sind sogar steril. Das sind nur einige der GrĂźnde, die dazu gefĂźhrt haben, dass Susanne Foitzik sich dieser spannenden Tierart widmete. „Ich habe bei den Mäusen angefangen und bin dann bei den Ameisen hängen geblieben“, erzählt Foitzik. Ameisen sind halt auch wesentlich leichter zu halten, als Säugetiere oder VĂśgel, die eine gewisse Freiheit brauchen und fĂźr die man Genehmigungen braucht. Den meisten Ameisenarten reichen einige Quadratzentimeter, um in einer Kolonie von etwa zwanzig Tieren zufrieden ihren Aufgaben nachzugehen und sich in ihrem natĂźrlichen Verhalten untersuchen zu lassen. So lassen sich auf einem einzigen Regal bequem und platzsparend viele Dutzend Arten halten. „Ein Kindheitstraum war es nicht“, erinnert sich die Ameisenforscherin. Sie hatte lange Zeit gar kein Berufs-

Viel VĂślkerwirtschaft: pro Box wuseln dutzende Kolonien. bild im Auge. „Nach dem Abi wussten alle schon, was sie werden wollen. Nur ich nicht. Ich wusste einzig, dass ich studieren will, aber nicht, welche Fachrichtung.“ Es kam dann so, dass sie fĂźr ein Biologiestudium angenommen wurde. Und so studierte sie eben Biologie. Dann widmete sie sich zunehmend Verhaltens- und Evolutionsbiologie und ging in die USA, um ihre Kenntnisse in der „Sprache der Wissenschaft“

aufzubessern. 1995 schloss sie die Uni Wßrzburg mit dem Diplom ab, wirkte unter anderem als Wissenschaftliche Assistentin in Regensburg, als Professorin fßr VerhaltensÜkologie in Mßnchen und seit 2010 als Professorin fßr Evolutionsbiologie in der Johannes Gutenberg Universität in Mainz. Dort fallen unter anderem Projekte, Seminare, Praktika und Exkursionen

in ihren Aufgabenbereich, sie wirkt aber auch als Fachgutachterin fĂźr die Deutsche Forschungsgemeinschaft, fĂźr die sie Forschungsanträge und Publikationen ihres Fachgebiets prĂźft. Inzwischen findet sie kaum noch Zeit, selbst zu forschen. „Als ich Diplomandin und Doktorandin war, habe ich noch regelmäĂ&#x;ig mit dem Taschenmesser in der Erde gewĂźhlt und war begeistert. Aber inzwischen findet sich kaum noch Zeit, selbst zu forschen. Meinen einen Monat lasse ich mir aber nicht nehmen“, sagt die leidenschaftliche Forscherin bestimmt. Stattdessen ist die Arbeit mit ihren Studenten bei ihr in den Vordergrund getreten. „Ich gebe gerne mein Wissen an andere weiter“, sagt sie. Es sei eben schĂśn zu sehen, wie die jungen Menschen sich weiterentwickeln. Insgesamt sei die Arbeit sehr arbeitsintensiv, aber auch sehr abwechslungsreich. „Es kann gut sein, dass ich auch mit Geschichte glĂźcklich geworden wäre – solange ich nur etwas zum Forschen und zum Buddeln habe“, sagt Susanne Foitzik mit einem Lachen. •Tobias Grabsch• Fotos: Tobias Grabsch, red

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Mobilität

Schnee und Eis â&#x20AC;&#x201C; Winter erfordert MaĂ&#x;nahmen

Winterreifen packen eiskalt zu V

orbei die Zeiten, als viele noch abwinkten: Winterreifen? In der Stadt? Auf kurzen Strecken? Sie sind Pflicht, egal wo sie zum Einsatz kommen, und das zu Recht. Auf Schnee, Glätte, bei Nässe und Frostgraden packen sie mit ihrem speziellen Lamellenprofil und der im Vergleich zu Sommerreifen weicheren Gummimischung eiskalt zu. Sie bringen das Auto um Meter frßher zum Stehen, fßhren sicherer durch Kurven und beschleunigen schneller. Damit retten sie nicht nur Leben, sondern bringen auch einen geldwerten Vorteil. Wer zahlt schon gern fßr teure Blechschäden, nur weil man unausweichlich auf den Vordermann rutscht? HÜchste Zeit also, die Gummis aus dem Winterlager der



Werkstatt zu holen. Vor der Montage checkt der Meister den Zustand â&#x20AC;&#x201C; Beschädigungen, Profil, Alter. Obwohl der Gesetzgeber immer noch 1,6 Millimeter Mindestprofiltiefe vorschreibt, empfehlen die Profis vier Millimeter. Die DOT-Nummer verrät das Herstellungsdatum: 0612 = 6. Kalenderwoche 2012. Nach sechs Jahren beginnen die Pneus auszuhärten, sie verlieren Grip, neue Sohlen werden fällig.

Fahren ohne Reue Mal abgesehen von einem teuren Blechschaden und anderen mĂśglichen Forderungen nach einem Unfall â&#x20AC;&#x201C; das Fahren ohne die Winterschlappen kann mit 40 Euro ins Geld gehen. Wer andere dabei noch behindert, riskiert

80 Euro BuĂ&#x;geld und einen Punkt in Flensburg. Vorsicht: Viele Hersteller schreiben fĂźr Winterreifen ein Tempolimit vor, ein entsprechender Aufkleber am Cockpit erinnert daran.

Kaufen mit Kenntnis Wer es nicht schon an den zickzackfĂśrmigen Lamellen erkannt hat, achtet beim Kauf auf das M+S-Zeichen auf der Reifenflanke. Besser noch: die mit der Alpine-Symbol wählen. Die echten Winter-Profis wurden speziell fĂźr den Kälteeinsatz entwickelt. Damit kaufen Autofahrer zugleich vorausschauend. Denn der Gesetzgeber plant noch vor der kommenden Wintersaison eine Präzisierung der Winterreifenpflicht in der StraĂ&#x;enverkehrs-Zulassungs-

Ordnung (StVZO) mit Kriterien fĂźr Winterreifen wie das Alpine-Symbol und eine Vorschrift, wie das Fahrzeug fĂźr den Winterbetrieb ausgerĂźstet sein muss. Auf dieser Grundlage werden zukĂźnftig auch Fahrzeughalter fĂźr die richtige WinterausrĂźstung verantwortlich gemacht. Wann die Ă&#x201E;nderungen in Kraft treten, ist noch ungewiss.

EU-Reifenlabel Zur Bezeichnung kommt in diesem Jahr noch eine Kaufempfehlung: das EU-Reifenla-

bel. Ab Oktober wird das Ă&#x2013;koEtikett Käufer auf einen Blick informieren, welche Reifen sicher und umweltschonend rollen. Das Vorbeifahrgeräusch wird in Dezibel und drei Schallwellen fĂźr unterschiedliche Lärmniveaus ausgewiesen, Ăźber Rollwiderstand und Nässehaftung informiert der bekannte Ampelfarbcode von grĂźn (Klasse A) bis rot (Klasse G). Tests und Einstufung des EU-Labels liegen in Herstellerhand.  â&#x20AC;˘kfzgewerbe.deâ&#x20AC;˘ Foto: kfzgewerbe.de

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Autokauf ist selbstverständlich Frauensache: opel mokka 1,4 Turbo 4x4

so viele Traumwagen – und welcher davon ist nun der richtige? Auf der suche nach interessanten Autos wurde unsere redakteurin Annette pospesch dieses mal bei opel fündig. Geschäftsführer christian müller von Automüller in mainz stellte ihr den opel mokka 1,4 Turbo 4x4 für eine probefahrt zur Verfügung.

m

okka! Das ist doch kein Name für ein Auto“, witzelt meine Lieblingsfreundin Britta sichtlich amüsiert, als ich ihr von meinem neuesten Testwagen berichte. Und noch bevor sie den Wagen tatsächlich zu Gesicht bekommt, schenkt sie mir schon einen leicht bedauernden Blick. „Gehst du nun neuerdings auf Kaffeefahrt und verkaufst Heizdecken an ältere Herrschaften, anstatt mit flotten Flitzern durch die Gegend zu düsen?“, fragt sie mich in ihrer unnachamlichen Art. „Eine Probefahrt mit dem neuen City-SUV von Opel ist alles andere als eine lahme Kaffeefahrt für Senioren, sondern ein äußerst angenehmes und sportliches Fahrerlebnis. Ein echter Wachmacher!“, verteidige ich mit Inbrunst und voller Leidenschaft meine aktuelle Errungenschaft, den Mokka 1,4 Turbo 4x4 aus dem Hause Opel. „Davon werde ich auch dich im Handumdrehen überzeugen können, da bin ich mir hundertprozentig sicher“, prophezeihe ich der passionierten Hobbynörglerin. Im Übrigen finde ich, der Name klingt doch eher nach Lifestyle, Lounge und Latte macchiato.

Alles andere als eine Kaffeefahrt

süßer muntermacher Der Mokka ist eindeutig als Opel erkennbar und kann mich dennoch mit einem eigenständigen Design überzeugen. Auf mich wirkt der kleine sportive Muntermacher muskulös ohne zu übertreiben, sieht stämmig und stimmig aus. Lediglich die Rückseite des Wagens macht einen eher pummeligen Eindruck. Aber wer kennt sie nicht bei sich selbst, die kleinen Problemzonen? Die etwas erhöhte Sitzposition erleichtert mir den Einstieg. Das ist angenehm, auch wenn ich das noch gar nicht nötig habe. Die viertürige Karosserie wirkt solide, kein Klappern, Knarzen oder Rasseln mischt sich störend in die ruhigen Klänge meiner Jazz-CD, als ich mich mit dem Wagen auf zum Teil ruppigen rheinhessischen Landstraßen auf Testfahrt begebe. Der süße Mokka fährt sich leichtfüßig und sicher. Auch die Inneneinrichtung ist gelungen. Die

Instrumente sind klar ablesbar, das Cockpit ist mit viel Schwung gemacht. Sehr praktisch finde ich die insgesamt 19 Ablagen und Staufächer, die im ganzen Wagen verteilt sind. Sonnenbrille und Handy haben ihren festen Platz und rutschen nicht mehr in der Kurve auf Nimmerwiedersehen vom Beifahrersitz. christian müller: Autos mit Geländewagenoptik sind gefragt, in Deutschland sind die so genannten suVs (sport utility Vehicles) mit 15 prozent marktanteil bereits die zweitbeliebteste pkw-Gattung nach den Kompaktwagen. Bislang gab es noch keinen Klein-suV einer deutschen marke, mit dem mokka hat sich das nun erfolgreich geändert. er ist für opel das richtige Auto zur richtigen Zeit. Der mokka bietet platz für fünf Insassen, hat einen Kofferraum von 356 Litern und jede menge Technik. so verfügt der mokka beispielsweise serienmäßig über esp+, das die Berganfahrhilfe (HsA) und die Bergabfahrhilfe (HDc) beinhaltet. optional

bietet er die opel-Frontkamera. mit dieser verfügt der city-suV über Verkehrsschild-Assistent und spurassistent, einen in drei stufen einstellbaren Front-Kollisions-Warner sowie adaptives Bi-Xenon-Fahrlicht (AFL+). Daneben bietet der mokka ergonomische AGr-sitze mit sitzheizung, Lenkradheizung und einen parkpilot mit rückfahrkamera. Außerdem gibt es gegen Aufpreis den Flex-FixFahrradträger, den man mit einem Handgriff aus der hinteren stoßstange ziehen kann.

zu dem Auto, die Leistung ist absolut ausreichend, das Fahrgefühl so, wie ich es von einem Wagen dieses Typus erwartet habe: harmonisch und unaufgeregt. Der Kompromiss zwischen straff-sportlicher und komfortabler Abstimmung ist absolut gelungen und selbst eine längere Autobahnetappe mit Tempo 180 km/h lässt den Spritverbrauch des kompakten Geländewagens nicht über acht Liter klettern.

Harmonisch abgestimmt

christian müller: Den mokka gibt es mit drei verschiedenen motoren: Als Benziner mit der 1,6-Liter-Vierzylinder-maschine (115 ps, 155 Nm bei 4000 /min) und als 1,4-Liter-Turbo (140 ps, 200 Nm bei 1840 /min). Dazu kommt ein 1,7-Liter-Turbodiesel (130 ps, 300 Nm bei 2000 /min). Diesen gibt es mit und ohne start-stop-Aurtomatik. Den kleinen Benziner gibt es ausschließlich mit Frontantrieb. Bei den Ausstattungslinien entschied man sich bei opel für die Namen selection, edition und Innovation. Die preise starten bei 18.990 euro, der Testwagen liegt bei 23.790 euro.

Ich fahre das allradgetriebene Modell mit dem 1,4-LiterTurbo-Benziner mit 140 PS und Sechsgang-Schaltgetriebe inklusive Start-Stopp-Automatik, die erst einmal ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist, weil ich anfangs glaube, ständig den Motor abzuwürgen, aber das legt sich recht schnell und ich genieße die Ruhe an der Ampel und die Gewissheit, etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Der Motor passt gut

Fazit Der Mokka ist unterm Strich ein überzeugender Klein-SUV mit einem ungewöhnlichen, aber passenden Namen, der sowohl in der Stadt als auch auf der Landstraße eine gute Figur abgibt. Noch ein kleiner Tipp: Den Opel Mokka gibt es auch in braun-metallic. Ich muss gestehen, das dunkle Kaffeebraun steht dem City-SUV ganz besonders gut. Geschmackvoll, stark und ganz schön heiß! Meine erste Wahl! Fotos: Annette Pospesch, red


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Bücherherbst

André Thiele betreibt in Mainz seit sieben Jahren den VAT-Verlag

„Bei mir ist immer Goldgräberstimmung im Spiel“ „Ich will von allem nur das Beste“ – wenn diese Aussage stimmt, ist vom VAT-Verlag unter der Leitung von André Thiele noch einiges zu erwarten. Denn Qualität ist das Erfolgskonzept im Verlagshaus in der Hinteren Bleiche. Inspiriert wurde Thiele durch die Zusammenarbeit mit seinem Lieblingsautor Peter Hacks.

T

hiele beeindruckte dessen Blick für Schönheit und seine Wertschätzung für Qualität, nennt den deutschen Lyriker sogar in einem Atemzug mit dem weltberühmten Shakespeare. Die sieben Jahre lange Zusammenarbeit habe ihn sehr geprägt, so Thiele. Und nicht nur er selbst hat sich verändert. Durch den 2003 verstorbenen Mentor hat Thiele erst den Weg eines Verlegers beschritten, weg von seinem bisherigen Leben als Rechtswissenschaftler. Ergeben hat sich alles eigentlich aus einer Spielerei. Ihn interessierte, wie man eine Website baut und benutzte dazu Werke von Hacks. Überraschenderweise erfreute sich die Website schon bald großer Beliebtheit, ein wachsender Fankreis führte bald zur Aufarbeitung von Peter Hacks Leben und Werk im Journal „Argos“. Nach dem Verkauf des Journals gründete Thiele 2005 den VAT-Verlag. Seine Leser stellten

ihm Bücher und Autoren zur Aufnahme ins Verlagsrepertoire vor. „Ich war am Anfang sehr passiv“, sagt Thiele. Zu dieser Zeit lief der Verlag nur neben seiner Tätigkeit als Jurist. Bald wurde ihm bewusst, welche Möglichkeiten der Verlag barg. 2010 kann daher als das tatsächliche Startjahr betrachtet werden, denn Thiele begann nun sich voll auf sein Unternehmen zu konzentrieren und aktiv nach Autoren und Büchern im Ausland zu suchen. Die Aufgaben als Kleinverleger sind sehr vielfältig. Bei einem kleinen Unternehmen wie dem VAT-Verlag ist der Verlagsleiter in alle Bereichen mit eingebunden. Nicht nur die wirtschaftlichen Herausforderungen und die Orga-

nisation des Unternehmens stehen an. Die Autoren und ihre Werke werden von Thiele sowohl in ihrer Entstehung unterstützt als auch sehr kritisch unter die Lupe genommen. „Da ist schon immer ein bisschen Goldgräberstimmung mit im Spiel“ beschreibt Thiele die Arbeit mit einem vielversprechenden Manuskript. Ein vielversprechendes Projekt könne dabei auch nach hinten losgehen. Ebenso könne es passieren, dass ein zweifelhafter Fall großen Erfolg bringt. „Finger weg, wenn man nicht weiß was man tut“, beschreibt Thiele seine Position als Verleger. Um den Standards des VATVerlags zu genügen, sollte ein Autor genau wissen, wovon er schreibt. Das Thema in seiner Tiefe durchschauen und es

verständlich und aufklärerisch vermitteln. „Der Autor darf seine Leserschaft nicht an der Nase herumführen“, betont Thiele. Rationalität, Realismus, nüchternes Denken und Aufgeklärtheit benennt er als notwendige Eigenschaften eines Werks. Thieles Philosophie: „Ich will von allem nur das Beste.“ Nachwuchsautoren und potentiellen Verlegern rät Thiele: „Studiert im Ausland, kommt dann zurück nach Deutschland“. Deutschland habe im Gegensatz zu England oder den USA seine Debattierfähigkeit verloren. Entsprechend benötige der deutsche Buchmarkt nüchterne und aufklärerische Werke, wie eben die des VAT-Verlags.  •Tobias Grabsch•

Autoren, die u.a. im VAT-Verlag erscheinen: Wolfgang Bittner der nach einem Zitat des ehemaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder mit seiner Arbeit die Forderungen der Aufklärung unterstützt. Leben und Werk von Peter Hacks dem Begründer der sozialistischen Klassik und einer der bedeutendsten Dramatiker der DDR. Saul Ascher Als jüdischer Verleger und Autor behandelt er trotz großen Anfeindungen Themen wie Judenfeindschaft, Rassismus und Rückschrittlichkeit. Owen Jones arbeitete als parlamentarischer Assistent und schreibt nun mit viel Realismus über gesellschaftspolitische Zusammenhänge.

Foto: Tobias Grabsch

Ausstellung 5 Jahre Malschule mal-zeit in der Berlitz-School

„Ungeahnte Welten öffnen sich“ Mainz – Ganz unter diesem Motto steht das Schaffen und Bemühen von Maria-Regina Urban, der Gründerin von mal-zeit. Die Diplom-Designerin gründete 2007 die Malschule, in der sie seither ihren Schülern behutsam die Bildende Kunst in Theorie und Praxis zu

mal-zeit

vermitteln sucht. Alle Altersgruppen werden im Kursprogramm berücksichtigt, der jüngste Schüler ist 5 Jahre, der älteste 83 Jahre alt. Mit Freude am Malen, viel Fantasie und Enthusiasmus sind viele wunderschöne Bilder in den verschiedenen Kursen entstanden und jeder Malschüler durfte

kreativ malen und zeichnen lernen

Die Malschule mal-zeit wird 5 Jahre alt Einladung zur Feier & Finissage der Ausstellung „Lieblingsstücke” der Malschüler Samstag, 24. November 2012, 14 Uhr Berlitz-School ∙ Mainz ∙ Stadthausstraße 6

sich seine Lieblingsbilder selbst aussuchen. So ist die Ausstellung der Malschüler ein interessanter Rundgang durch die verschiedensten Techniken und Motive. Hauptsächlich sind Ergebnisse des letzten Jahres zu sehen. Zur Feier des 5-jährigen Jubiläums lädt die Malschule mal-zeit zur Ausstellung „Lieblingsstücke“ mit Werken der Malschüler ein. Finissage ist am Samstag, 24. November, 14 Uhr in den Räumen der Berlitz-School, Stadthausstr. 6 in Mainz. red

Diplom-Designerin Maria Urban mit eigenen Werk. 

Foto: privat


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Spiele

„Tabletop“ – Spannendes Indoor-Trendgame

Das etwas andere Feierabend-Bierchen Von wegen nur Mädchen spielen mit Puppen. Jungs tun das auch, allerdings heißen sie da Figuren – gibt’s in den Unterarten Action und Spiel. Es ist aber nicht so, dass Jungs ihre Vorliebe für so etwas verlieren. Die hält sich bis ins „hohe“ Alter und wird oft in Gruppen ausgelebt.

W

as den kleinen Jungen früher ihre He-Man-Figur war, ist ihnen heute ihr Ork. Wer das nicht versteht sowohl inhaltlich als auch psychologisch – kann ja einfach mal an einem Donnerstagabend in den Mainzer Fantasy­ laden in der Weißliliengasse gehen. Im großen und lichtdurchfluteten Hinterzimmer sitzen dann mehrere erwachsene Männer und spielen mit Puppen, pardon Figuren. Auf dem Boden stehen große Taschen und Koffer, auf den Tischen sind Miniatur- Landschaften aufgebaut, in den Händen Würfel, Hefte und kleine, buntbemalte Männchen. Jeder Uneingeweihte schüttelt da in den ersten Sekunden den Kopf. Draußen herrscht schönster Sommer, und die zocken Indoor sogenannte „Tabletop“-Spiele. Doch mal ganz ehrlich, wo genau liegt denn der Unterschied zum allabendlichen Skat-Drücken in der Eckkneipe? Bei beiden sitzt eine Gruppe von Kerlen um einen Tisch herum, spielt um des Spielens willens und streitet über die Regeln. „Wenn ich spiele, dann hier. Der Laden fungiert als Vermittler zu anderen Spielern, “ erklärt Veit Staiger, ständiger Besucher des Donnerstagstreffs. „Für mich ist das wie für andere das Feierabend-Bierchen.“

„Pimp my Figure“ Der einzige wirkliche Unterschied ist der Zeitaspekt. So eine Skatrunde ist relativ schnell vorbei, es braucht keine Vorbereitung und das Material, sprich die Karten, werden einfach aus der Verpackung geschüttelt. Für ein echtes Tabletop-Spiel wie War-

Invasion der Fantasy-Armeen, die „Truppenführer“ hochkonzentriert.

hammer, Warmachine/Hordes oder Demonworld ist aber gerade die Zeit entscheidend. „Manchmal dauert ein Spiel nur fünf Minuten, manchmal auch zwei Stunden“, weiß Staiger. „Je nach Gusto – es gibt keine Zeitrichtlinie. Aber am meisten Zeit geht für die Vorbereitung drauf, fürs Basteln. Das macht mir am meisten Spaß.“ Nur die wenigsten Figuren für ein Tabletop-Spiel gehen nämlich fertig über den Tresen. Im Normalfall kauft sich der Spieler ein Set oder einzelne Figuren, dazu Spezialkleber, Pinsel, Farben, … Natür-

lich gibt es das Ganze auch aus Zinn – die altbekannten Zinnsoldaten feiern also gerade ein echtes Comeback. Man muss die Teile erst mal aus dem Gießgitter lösen, sorgfältig zusammensetzen, verkleben und anmalen. Wer möchte kann das ganz aufwändig mit superfeinen Details machen, die Standfläche mit Sand oder „Gras“ bestreuen und noch das ein oder andere Mini-Abzeichen anbringen. Vikki Knels liebt genau das an dem Spiel. „Das hat etwas beruhigendes“, erklärt der 33-Jährige. „Wenn ich meine Figuren anmale, bin ich manchmal so konzentriert,

dass ich alles andere vergesse.“ Jede der Figuren ist tatsächlich ein kleines Kunstwerk – abhängig natürlich von den Fähigkeiten des Künstlers.

Freakshow? Weil aber eine Figur nicht reicht, macht man das immer und immer wieder. Da alle

Tabletop-Spiele Strategiespiele sind, braucht es wie in einer echten Armee auch verschiedene Einheiten. Fußsoldaten, Befehlshaber, Maschinen, Tiere und – was im wahren Leben eher selten vorkommt – Magier. Das Heim eines echten Tabletop-Fans gleicht manchmal einer Bastelstube, es geht viel Freizeit drauf, die Regeln sind selbst für Spielerprobte oft undurchsichtig und die Gespräche untereinander sind für Außenstehende reines Kauderwelsch. Auf den ersten Blick gibt es also eine ganze Reihe Gründe, den Kopf zu schütteln – vor allem für die Spielerfrauen. Die haben ihre Puppen nämlich meistens schon aufgegeben.  •Daniela Tratschitt• Fotos: Daniela Tratschitt


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beispielrechnung fĂźr den seAt Ibiza sC 1.2 12V, 44 kW (60 Ps)*: )DKU]HXJSUHLV $Q]DKOXQJ $NWLRQVSUÂľPLH6($72 1HWWRGDUOHKHQVEHWUDJ 6ROO]LQVVDW] JHEXQGHQ SDHIIHNWLYHU-DKUHV]LQV/DXI]HLW0RQDWH )DKUOHLVWXQJ-DKUNP0RQDWVUDWHQLP$XWR&UHGLW³ %HDUEHLWXQJVJHEĂ&#x160;KU 6FKOXVVUDWH *HVDPWEHWUDJ ¹EHUIĂ&#x160;KUXQJVNRVWHQ HLQPDOLJ 690,00Â

Gewinne mit dem Autohaus Merkel unter Anderem eine Reise nach Ibiza. Wie? Komm ins Autohaus Merkel, Robert-Koch-StraĂ&#x;e 19, 55129 Mainz und lass Dich mit dem neuen SEAT Ibiza fotografieren. Eso es todo! .UDIWVWRIIYHUEUDXFK ONP LQQHURUWVDXVVHURUWVNRPELQLHUW&2 (PLVVLRQVZHUWH JNP NRPELQLHUW(IIL]LHQ]NODVVH' Nähere Informationen erhältst Du bei uns vor Ort.

Ein Angebot der SEAT Bank, Zweigniederlassung der Volkswagen Bank GmbH, Gifhorner StraĂ&#x;e 57, 38112 Braunschweig, fĂźr die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die fĂźr die Finanzierung nĂśtigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. 2

Kraftstoffverbrauch SEAT Ibiza: kombiniert 6,0â&#x20AC;&#x201C;3,4 l/100 km; CO2-Emissionswerte: kombiniert 139â&#x20AC;&#x201C;89 g/km. Effizienzklassen: Eâ&#x20AC;&#x201C;A

S iS l e y Â&#x201E;Â?ĂŞkÂ&#x2019;Â?

1) Ein Finanzierungsangebot der SEAT Bank, Zweigniederlassung der Volkswagen Bank GmbH fßr Privatkunden und Finanzierungsverträge mit 60 Monaten Laufzeit. Gßltig fßr SEAT Neuwagen (ausgenommen SEAT Alhambra). Bonität vorausgesetzt. Nicht kombinierbar mit anderen Sonderaktionen. Eine Aktion der SEAT Deutschland GmbH. 2) Aktionsprämie wird einmalig als Nachlass bei Abschluss eines Finanzierungsvertrages gewährt. Abbildung zeigt Sonderausstattung.

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Stadtausgabe November