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Juni 2011 • 3. Jahrgang

lokale zeitung stadtausgabe oktober 2010

FreeDer Blick Dom bleibt frei !

Speed Dating in Mainz Scharf, knusprig, knackig, lecker: Was alles geht in 60 Minuten

Les Femmes de Mayence Juni-Foto-Casting mit Bankerin Julia


lokale zeitung stadtausgabe juni 2011



Sinne positiv lenken K

ennen Sie das: Sie ärgern sich über ein Flugzeug, das wieder einmal Lärm verbreitet. Dazu mischt sich Vogelgesang, der aus den Baumwipfeln kommt. Draußen, von der Straße schrillt die Sirene eines Krankenwagens. Und dann meldet sich das Telefon. Alles da, alles im selben Moment, doch aus ganz unterschiedlichen Erlebnisfeldern. Wir entscheiden in jedem Augenblick, welcher Wahrnehmung wir den Vorzug geben. Wollen wir den durch das Flugzeug hervorgerufenen Ärger in uns ausbreiten lassen, oder uns am Vogelgezwitscher erfreuen? Wir haben es in der Hand. Es ist uns sogar möglich, unsere Wahrnehmung ganz woanders hin zu lenken. Uns zu erinnern an Wahrgenommenes, Erlebtes, Gespürtes. Und selbst in der Vergangenheit können wir noch weitere Ebenen entdecken. Mit einer sol-

chen Selektion aus gewesenem und gegenwärtigem Angebot von Wirklichkeitspartikeln oder sogar auch Visionen, gestalten wir tagtäglich unsere Welt. Das bedeutet aber auch, dass es entscheidend ist, was wir gerade zulassen an Wahrnehmung. Da haben wir es im Sommer mit seinen Sonnenstrahlen, den Blumenwiesen, den Plätzen mit Straßencafés natürlich leichter, als an einem trüben Wintertag, unsere Sinne positiv zu lenken. Wir sind gleichsam der kreative Geist, der aus all dem Angebot uns einen angenehmen, einen geistreichen, einen traurigen oder einen besinnlichen Tag gestalten kann. Deshalb testen Sie es doch einfach einmal und schalten Sie um auf das, was sich um Sie herum in diesem Moment noch wahrnehmen lässt. Vielleicht gefällt Ihnen eine andere Variante dieses Tages ja besser?

Barbara Reiser • Herausgeberin

Das lesen Sie in dieser Ausgabe:

Foto: Grey59/pixelio

Nachgehakt

Verkehrssteuerung

Partnersuche modern

„Für die Stadt, die Region, den Verein und die Fans“ Der Countdown zur Eröffnung der Coface-Arena am Sonntag, 3. Juli läuft. Für 05-Präsident Harald Strutz geht damit nach über 20 Jahren eine Vision in Erfüllung. Was ihn in einem solchen Moment bewegt? Die Stadtausgabe sprach mit Strutz darüber.

Ätsch, ich bin dann mal ROT! Gehasst, verflucht. Bisweilen ignoriert und manchmal sogar demoliert. Ampeln, zumal die Rotlichter unter ihnen sind übel beleumundet. Sozusagen als Arschkarte des Verkehrsplaners gegenüber dem Autofahrer. Der doch nur eins inständig wünscht, nämlich voran zu kommen. Aber denkste mein lieber Autofahrer. Ätsch. Und schon wieder Rot.

Derselbe Herr, die nächste Dame Wenn sich Hollywood dem Thema Speed-Dating annimmt, treffen immer die skurrilsten Typen aufeinander: Nerds die ihre Lieblings-Actionfigur mit dabei haben, Frauen, die ihren Katzen gerne Kostüme anziehen oder Hypochonder, die zuerst die Krankengeschichte abklären. Im wahren Leben trifft man aber nie auf so eine Auswahl.

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• Dies und Das • Dombauverein – Gonsenheimer Ortsvorsteherin Sabine Flegel als Vorsitzende wiedergewählt

Den Dom mit ganzer Kraft unterstützen

Karl Kardinal Lehmann (2. v. l.), und Sabine Flegel (1. Vorsitzende, 2. v. r.) bei der Mitgliederversammlung des Dombauvereins.

A

ls ganz besonderer Ehrengast der jährlichen Mitgliederversammlung des Mainzer Dombauvereins richtete Karl Kardinal Lehmann im Erbacher Hof ein Grußwort an die Mitglieder. Darin dankte der Mainzer Bischof dem Dombauverein für sein großes Engagement und dafür, dass er weit über die Kirche hinaus auch das Umfeld angesprochen hat. „Sinn und Zweck des Vereins ist es, eine Brücke zwischen Glauben und Kultur und ein Bindeglied zwischen Bürgern und Kirche zu schlagen.“In ihrem Rückblick auf das vergangene Jahr betonte Sabine Flegel, Erste Vorsitzende des Dombauvereins, dass der Dom nicht genug Freunde haben könne. Dabei seien es nicht immer die ganz großen Aktionen, sondern vor allem auch die vielen kleinen Spenden anlässlich von Geburtstagen oder Jubiläen, die einen großen Teil der Unterstützung ausmachten. Wie groß das Interesse der Mainzer an ihrer Kathedrale ist, zeige nicht nur die Vielzahl an Mitgliedern, der Dombauverein gehört mit 2157 Mitgliedern zu den mitgliederstärksten Vereinen in Mainz, sondern auch die große Resonanz bei Festen

5 Jahre Mainzer Kunst!

und Veranstaltungen. Dass der Dom eine Dauerbaustelle ist, daran haben sich die Mainzer fast schon gewöhnt. Einen Rückblick über die Sanierung der Gotthard-Kapelle mit dem Einbau einer neuen Medienanlage gab Domdekan Heinz Heckwolf. In einer Vorausschau stellte er die geplante Sanierung des Westturms vor. Bei den turnusmäßig anstehenden Vorstandswahlen wurde der gesamte Vorstand nahezu einstimmig wieder gewählt. „Ich freue mich auf weitere drei Jahre, denn ich bin mit Leib und Seele Vorsitzende des Dombauvereins und möchte mich weiterhin konstruktiv für den Mainzer Dom einsetzen“, dankte Sabine Flegel den Mitgliedern für ihre Wiederwahl. Außerdem sicherte die Vorsitzende den Bürgern zu, dass der Vorstand sich mit ganzer Kraft dafür einsetze, dass die Sichtbeziehung zwischen Schillerplatz und Dom nicht durch das geplante neue Einkaufszentrum in der Ludwigstraße zerstört wird. „Der Oberbürgermeister hat gesagt, dass der Bürgerwille bei diesem Projekt mit einbezogen wird. Da darf man jetzt gespannt sein“, so Flegel. •Ute Strunk•

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Kunst muss berühren M it der Eröffnung der Galerie Mainzer Kunst! im Jahr 2006 erfüllte sich Rolf K. WeberSchmidt einen Traum. Seither bereichert er mit Kunst aus den Sparten Malerei, Original-Druckgrafik, Fotokunst, Skulpturen und Plastiken die kulturelle Vielfalt der Landeshauptstadt. Rund 50 Künstler haben in den vergangenen fünf Jahren ihre Arbeiten in der Galerie gezeigt und schon mehrfach hat WeberSchmidt für Furore gesorgt. Werke von Gertrude Degenhardt, Peter Gaymann oder Gustl Stark gehören zu seinem Repertoire. „Kunst muss berühren“, erklärt er sein Konzept, das beinhaltet, dass alle, die hier ausstellen, einen Bezug zur Region Rhein-Main haben. Und sei es, dass sie wie Wolf Gerlach – dem

Vater der Mainzelmännchen – ein Symbol für die Stadt geschaffen haben. Die Kunstrichtungen sind weit gefächert und WeberSchmidt zeigt Abstraktes genauso gerne wie hyper-realistische Werke. „Die Arbeiten müssen mich persönlich ansprechen und die Qualität muss stimmen“, erklärt er seine Auswahlkriterien. Bei seiner Jubiläumsausstellung präsentiert er auf Initiative der Deutsch-Spanischen Gesellschaft Mainz-Valencia den spanischen Künstler Bengel, den weltweit einzigen Schüler von Salvador Dalí. Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, den 18. Juni, um 11 Uhr und anlässlich der Mainzer Museumsnacht auch um 19 Uhr, im Weihergarten 11. Exklusiv wird dabei die streng limitierte Jahreskachel

2011 präsentiert, die der Künstler für das Hause Rosenthal entworfen hat. Zu sehen sind die Werke von Bengel bis zum 16. Juli 2011. Das Jubiläumsjahr wird dann im Winter mit einer Motto-Ausstellung zum Thema „Tierisch gut!“ ausklingen, bei welcher die Künstler der Region ihre Sicht auf das Tier präsentieren werden. Mainzer Kunst! Weihergarten 11 · 55116 Mainz Telefon 06131.9720840 www.mainzerkunst.de

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• Mainz 05 •

Nachschuss:

Dramatisches Werk in (null)fĂźnf Akten 3. Akt: Aufatmen, Spieltag 14

D

ie Einwechslung eines AndrĂŠ SchĂźrrle als genialer Geniestreich, vergleichbar mit Shakespeares „Sommernachtstraum“ oder Goethes „Faust“? Das Abwehrverhalten eines Nikolce Noveski oder eines Christian Fuchs wuchtiger und furchteinflĂśĂ&#x;ender als eine Schauergeschichte von Edgar Allan Poe? Ein hochdramatisches StĂźck war sie allemal, die Saison 2010/11. Ein richtiger FĂźnfakter.

Ja, ich gestehe es! Ich bin NullfĂźnf-Fan geworden. Namen, die ich vorher noch nie gehĂśrt hatte, prägten sich mir ein und verdrängten langsam die Klassiker der Literatur, die mein berufliches Tagwerk als Lehrer bestimmten. 1. Akt: Furioser Auftakt, Spieltage 1 bis 7 „Wege der Sorgen, StraĂ&#x;en des Kampfes, Pfade des Sieges werden wir gehen.“ (Bob Dylan, Sänger) Es begann mit einem siebenfachen Paukenschlag. Siebenmal in Folge verlieĂ&#x;en die wackeren Mainzer als Sieger den Rasen. Die Zahl 7 nimmt also nicht nur

im Märchen und in der Religion eine Ausnahmestellung ein. Doch dann kam der kommende deutsche Meister aus Dortmund, sah und siegte, und die Welt schien wieder normal zu sein. Mainz 05 leistete dem FC Barcelona noch keine Gesellschaft auf dem anderen Planeten.

2. Akt: Heimkrise erster Teil, Spieltage 8 bis 13 „Glaube, dem die TĂźr versagt, steigt als Aberglaub‘ ins Fenster. Wenn die GĂśtter ihr verjagt, kommen die Gespenster.“ (Emanuel Geibel, Dichter) Das Gespenst, das später unter dem Namen „Heimschwäche“ bekannt werden sollte, hatte seinen ersten kleinen Auftritt. Vier Niederlagen waren zu vermelden, davon drei auf heimischem Rasen. Dass man wichtige Heimpunkte unter anderem gegen die später so bezeichneten Ăœberraschungsteams aus Dortmund und Hannover verloren hatte, konnte die Mainzer Fans zu diesem Zeitpunkt nicht versĂśhnen.

„Unser grĂśĂ&#x;ter Ruhm ist nicht, niemals zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen“ (Ralph Waldo Emerson, Philosoph und Schriftsteller). Es ging also doch noch: Mainz 05 konnte wieder zu Hause punkten, und zwar dreifach. Gegen den 1. FC NĂźrnberg gewann das Team 3:0 und lieĂ&#x; somit das Heimgespenst wieder in der Saison-Funduskammer verschwinden. Das darauf folgende Derby in Frankfurt ging zwar mit 2:1 verloren, aber zu Hause schien es doch wieder angenehm zu werden.

4. Akt: Heimkrise zweiter Teil, Spieltage 16 bis 29 „Mann muss einmal hinfallen und wieder aufstehen. Nennt mir eine Stadt, nennt mir irgend-welche Fans, nennt mir irgendeinen Verein. Es gibt keinen besseren Verein dafĂźr als Mainz 05“ (JĂźrgen Klopp, FuĂ&#x;ballphilosoph). Das Heimgespenst war wieder erwacht und stieg tatendurstig aus den Untiefen des Bruchwegs empor. 0:1 gegen Schalke und Wolfsburg, ein mageres 0:0 gegen Bremen. Es häuften sich Spiele

und Ergebnisse, die weh taten. Die entscheidenden Gegentreer ďŹ elen oft in den letzten Spielminuten, nachdem das TuchelTeam Ăźberlegen oder zumindest ebenbĂźrtig aufge-treten war. Sogar beim 1:3 gegen die Bayern wäre mehr drin gewesen, hätten die Mainzer ihre Torchancen besser genutzt. Zu den Schwächen im Abschluss gesellten sich individuelle Fehler, die wertvolle Punkte kosteten.

5. Akt: AuflĂśsung mit groĂ&#x;em Finale, Spieltage 30 bis 34 „Es war die Schwalbe und nicht die Spottdrossel“ (sehr frei nach Shakespeare). Der FrĂźhling war in vollem Gange, und die SingvĂśgel waren zurĂźckgekehrt. Doch tuschelten zuvor noch die Spottdrosseln hämisch „Heimschwäche, Heimschwäche“, so kamen nun die Amseln herbei, zogen ihre Kreise Ăźber dem Rasen und zwitscherten frĂśhlich „Europa, Europa“. Ein fulminanter Endspurt mit vier Siegen und einem Unentschieden sicherte dem Team zum ersten Mal auf sportlichem Weg den Einzug in die Europa-League. •Joachim Dersch•

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lokale zeitung stadtausgabe juni 011

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• Titel • Dombauverein und Mainzer Bßrger kämpfen fßr Sichtachse

Free Dom – Der Blick bleibt frei

Die Mainzer sind ja an sich ein gutmĂźtiges und gutgelauntes VĂślkchen – nicht zu vergleichen mit den Schwaben. Trotzdem sollte OberbĂźrgermeister Jens Beutel sich durchaus darĂźber im Klaren sein, dass sich auch in den Mainzern die Anlagen zum Stuttgarter WutbĂźrger ďŹ nden. Auch wenn wir nicht fĂźr einen Hauptbahnhof protestieren wĂźrden. Nein, bei uns geht es um Existenzielleres. Um den Dom!

U

nd zwar um die MĂśglichkeit, jederzeit und von Ăźberall einen Blick auf des Mainzers liebstes StĂźck haben zu kĂśnnen. Nun ist es aber so, dass der Komplex an der LudwigstraĂ&#x;e, in dem heute noch Karstadt und Deutsche Bank beheimatet sind, abgerissen werden soll. Okay! Auch, dass an demselben Ort ein neues Gebäude hin soll, ist fĂźr viele noch kein Problem. Die

Dimensionen, die fĂźr die Stadtobersten vorstellbar wären, bringen das Mainzer Blut allerdings zum Kochen. Von 30 000 Quadratmetern Netto-Verkaufsfläche ist die Rede und davon, dass die Altstadtwache platt gemacht wird. Wo sollen die Leute parken? Und wie viel Platz geht denn tatsächlich auf den neuen Konsumtempel drauf? Und wie hoch wird er? FĂźr den Mainzer OberbĂźrgermeister ist ein freier Blick vom Schillerplatz auf den Dom „nicht zwingend erforderlich“. Das sehen viele BĂźrger anders. „Der Dom war in der Bombennacht 1945 unsere Honung“, hĂśrt man von einer älteren

Dame, ein Ehepaar ďŹ ndet es „eine Schande, dass man darĂźber Ăźberhaupt nachdenkt“ und Florian und Juliane, zwei der jĂźngeren Domliebhaber, sind sich einig: „Der Domblick gehĂśrt zum Stadtbild dazu.“ In einer vierstĂźndigen Unterschriften-Aktion des Dombauvereins haben 728 Menschen fĂźr einen freien Blick unterschrieben. „NatĂźrlich haben wir in Mainz noch andere Sorgen“, erklärt die Vorsitzende des Dombauvereins, Sabine Flegel. „Aber gerade in schwierigen Zeiten brauchen wir doch einen Ort der Geborgenheit. Oder wenigstens den Blick darauf.“ Aber nicht nur der „normale“ Mainzer BĂźrger kämpft fĂźr eine freie Sicht. Die erste Unterschrift, auf der vom Dombauverein initiierten Liste, leistete Kardinal Karl

Lehmann. „Viele Menschen sind im Blick auf die konkreten Planungen oen und tolerant, aber sie wollen im Zentrum der Stadt keinen Ăźbermächtigen Klotz, der alles Ăźberragt und sich gar noch zu einem gigantischen Konsumtempel aufspreizt“, schreibt er in seiner Kolumne in der Bistumszeitung „Glaube und Leben“. „Der Blick auf den Dom ist – egal von wo und wann – so erhebend, dass er Mainzern und Nicht-Mainzern durch nichts verbaut werden sollte“, meint Domkapitular Dr. Peter Hilgert. Weihbischof Werner Guballa hat eher eher die Seele der Mainzer im Blick: „Es ist ein falsches Zeichen, wenn es nur noch um den verbrauchenden und nicht um den beschenkten Menschen geht. Das fĂźhrt zu einer Verschiebung der Werte.“ Bevor sich BĂźrger und Kirchenleitung zu Wort gemeldet haben, kam es schon zu

politischen Wortgefechten. Die SPD fand den Domblick nicht so wichtig, die Opposition schon. „Der Dom ist fĂźr die Menschen da“, erklärt Dr. Andrea Litzenburger, CDUFraktionscheďŹ n. Und genau die Menschen tun ihren Ă„rger inzwischen laut kund. So laut, dass es auch bei der SPD gehĂśrt wird. Immerhin beschwichtigt Ulla BredeHomann, Ortsvorsteherin fĂźr die Altstadt, inzwischen: „Wenn wir bei dem Forum klar sehen, dass der Domblick fĂźr die Mainzer ein wichtiges Kriterium bei der Neugestaltung der LudwigstraĂ&#x;e ist, dann mĂźssen wir das bei der Planung berĂźcksichtigen.“ Also nichts wie hin zum LudwigsstraĂ&#x;en-Forum am 21. Juni, 18 Uhr, im KurfĂźrstlichen Schloss. •Daniela Tratschitt• Fotos: Daniela Tratschitt

Weitere Infos unter: www.domblick-mainz.de

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Tag der Architektur 2011

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Besser Wohnen! „Besser Wohnen“ heiĂ&#x;t das bundesweite Motto des 17. Tages der Architektur am 25. und 26. Juni. Die Aktion will den Blick auf das lenken, was ohnehin nicht zu Ăźbersehen ist: Das zeitgenĂśssische Bauen. Herausgefordert sind Entdeckerlust und Neugier auf die eigene Stadt, die eigene Umgebung, denn alle, die Freude daran haben, einen Blick hinter die Fassaden neuer Häuser zu

werfen, sind zum architektouren-Wochenende eingeladen. In Mainz sind beispielsweise Don Bosco dabei, das neue Tagungshaus des Bistums Mainz, oder ein saniertes und erweitertes Wohnhaus fĂźr eine junge Familie in Mainz-Gonsenheim, die „GrĂźne Schule“, ein Lehr- und Veranstaltungsort im Botanischen Garten der Universität Mainz, an dem Kinder und Jugendliche ihr Bewusstsein fĂźr

die natßrliche Umwelt schulen sollen und vieles mehr. GeÜnet sind all diese Häuser in der Regel am 25. Juni von 14 bis 18 Uhr, am 26. Juni von 11 – 18 Uhr, jedoch gibt es im Einzelfall abweichende Zeiten. Das detaillierte Programm und die Anmeldungen zu zwei kostenlosen Bustouren bei: www.diearchitekten.org, berg@akrp.de und Tel. 06131/99 60-23

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• Partnersuche modern •

Speed-Dating am eigenen Leib

Shania

Derselbe Herr, die nächste Dame Wenn sich Hollywood dem Thema Speed-Dating annimmt, treffen immer die skurrilsten Typen aufeinander: Nerds die ihre Lieblings-Actionfigur mit dabei haben, Frauen, die ihren Katzen gerne Kostüme anziehen oder Hypochonder, die zuerst die Krankengeschichte abklären. Im wahren Leben trifft man aber nie auf so eine Auswahl.

N

a da hat mir die Redaktion wieder etwas Schönes eingebrockt. „Denzel, ich habe dich beim Speed-Dating angemeldet“, hat mir unser Redaktionaleiter bei der letzten Konferenz charmant mitgeteilt. Die Verlagschefin hat sich ausgeschüttet vor Lachen, was blieb mir also anderes übrig, als ganz cool „Null Problemo“ zu verkünden. Mann, fast hätte ich den Termin versemmelt, als ob ich nichts Wichtigeres zu tun hätte. Ich also kurz vor knapp nach Hause, schnell unter die Dusche und frischmachen. Locker und leger oder versnobt mit Hemd und Halstuch? Ich entscheide mich für die lockere Variante. Wie zum Teufel bereitet Mann sich auf´s Speed-Dating vor? Kondome, Viagra… ? Keine Ahnung bin gerade völlig überfordert.

Bauchkribbeln Auf dem Weg ins Nelly’s, wo das Speed-Dating stattfindet kommt es wieder. Dieses seltsame Bauchkribbeln. Vorboten

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Bine

Anna

Smiley

eines katastrophalen Abends? Was, wenn da nur alte Bürojungfern rumhocken Lucy oder Öko-Tanten in Birkenstocks. Vielleicht urbane Stadtschl… mit nem Touch Nympho? Hmm doch Viagra und Kondome? Quatsch, mach dich locker. Ich schiebe alle Zweifel beiseite. Vorerst…. Schließlich musst du mit jeder ja nur sechs Minuten aushalten, das sollte machbar sein. Ist schließlich nicht das erste Mal, dass du gute Miene zum bösen Spiel machst. Und dann kam die Frage: Was ist, wenn echte Schnitten dabei sind? Wenn Dir eine gefällt? Was soll ich Sie fragen? Sternzeichen – kommt bei Frauen immer gut! Lass sie einfach reden, dann bist du sensibel und der perfekte Zuhörer. Typisch, mache mir wieder Gedanken über ungelegte Eier.

Erleichterung

MaInzeR KunST!

Amparo

Als ich ins Nelly’s reingehe, entdecke ich, dass noch ein Stadtmagazin seinen Vertreter abkommandiert hat. Sorry David, die Story haben wir zuerst. Dann die erste Welle der Erleichterung. Keine Omis, keine Ökos, keine aufgetakelten Stadtschl.... Zwar kein Reißer dabei, aber ein paar schöne Schnittchen finde ich schon. Viele Mädels in Begleitung ihrer Freundin. War ja klar. Die trauen sich ja noch nicht einmal alleine aufs Klo. Kurze Einweisung der Gastgeberin, dann klebt sich jeder ein Pseudonym an. Und los geht’s. Das erste Mädel ganz hübsch, ein wenig farblos. Na ja, Augen zu und durch. Nummer zwei, ist die ehemalige Arzthelferin meines Hausarztes. Wird mit Abstand das netteste Gespräch des Abends. Man hat halt einen gewissen Bezugspunkt und weiß worüber man sich austauscht.

Chilli-Schote

Eva Nummer drei ist ähh- Nummer drei ist… Who the fuck war Nummer drei? Next please… süßer Schmollmund. Sehr gescheit, durchschaut nach drei bis vier blöden Fragen meinerseits , dass ich nicht zum abchecken da bin. Nummer fünf: Blond. Bisschen schwach auf der Brust. Ab durchs Raster. Als nächste kommt Lucy van Pelt dran. Oh ja mein Nickname Denzel. Den kennen die Mädels natürlich. Thema Kino, neutral und auf alle Fälle für sechs Minuten ausreichend. Mehr nicht. Bye,bye Lucy. Nummer sieben: Oh je – enttäuscht vom Leben und den bösen Jungs. Marke Alice Schwarzer. Selbst Schuld, Olle.

Hoffnung Nun zu meiner Favoritin des Abends. Jule. Für meinen Geschmack etwas zuviel Metall im Gesicht und zuviel Farbe auf der Haut. Aber trotz des martialischen Auftritts absolut cool. Kein Megaknaller, aber hübsch und interessant genug, um unser nächstes Girl des Monats zu werden. Ich hoffe, sie lässt sich fallen wie bei ihrem ersten Fallschirmsprung. Nur Mut Jule. Als nächstes die erste Meenzerin. Woran ich es gemerkt habe? Richtisch: am Gebabbel. Dein Heilpraktikerkurs könnte hilfreich sein, falls du dir bei deinem Hobby „Motorrad fahren“ die Knochen brichst. Nun zu Miss Austria, energetisches Girl. Habe etwas Probleme ihrem Wiener Dialekt zu folgen. Zum Glück liegt der Geräuschpegel bei 85 Dezibel. Und warum zum Teufel reißt sie dauernd die Augen so auf? Bevor ich sie fragen

kann, Tischwechsel. Besonders erwähnen sollte man auch Miss Undercover. In meinem Alter, gepflegt, hübsch anzusehen, sportlich. Leider mit einer Story, die ich schon allzu oft gehört habe. Allein mit Kind, Mann weg … dann war ich auch weg. Auf zum Endspurt: Afrika-Fan, hat im Township gelebt. Deshalb heißt es auch nicht Neger, lieber Denzel, sondern Schwarzer. Mädel, ich komm selbst aus´m Ghetto. Wir nennen uns politisch korrekt Nigger. Any Questions? Das letzte Mädel steht nicht auf Fakes, findet Nicks doof. Christa, immer schön anonym bleiben beim Speeddaten. Leidet zu meinem Glück an akutem Laberflash. Erleichtert mir die letzten sechs Minuten ungemein. Geschafft! Nach schlappen zweiundsiebzig Minuten und geschätzten 3 400 sinnlosen Wörtern bin ich durch. Gott sei Dank, will jetzt nur noch heim zu Mutti.

Ernüchterung Keine der Mädels hatte eine bestimmte Erwartungshaltung, keine wusste wie ihr Traumtyp aussieht. Für alle war es das „erste Mal“. Acht von zwölf hatten studiert. Vorsicht Machos: Vor dem Daten im Lexikon nachschauen, was „Semester“ bedeutet und wissen, dass der Prof kein latein-amerikanischer Tanz ist. Nur zwei waren gebürtig aus Mainz. Mein Fazit: Wer Spaß an belanglosem, oberflächlichem Smalltalk hat und sich hinterher fragen will, warum er das gemacht hat, ist beim Speeddating genau richtig. •„Denzel“ (44), Redaktionsmaskottchen•


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• Verkehrssteuerung • Ampelschaltungen: Autofahrers Ärgernis Nummer Eins

Ätsch, ich bin dann mal ROT! Gehasst, verflucht. Bisweilen ignoriert und manchmal sogar demoliert. Ampeln, zumal die Rotlichter unter ihnen sind übel beleumundet. Sozusagen als Arschkarte des Verkehrsplaners gegenüber dem Autofahrer. Der doch nur eins inständig wünscht, nämlich voran zu kommen. Aber denkste mein lieber Autofahrer. Ätsch. Und schon wieder Rot.

G

ut, Blitzer mögen noch unbeliebter sein. Aber wir reden jetzt einfach mal über den ganz normalen Wahnsinn – äh, pardon – Verkehr. Und da strafen Ampeln eben alles Lüge. Sogar den bisher über jeden Zweifel erhabenen Sekundenzeiger der Uhr. Normal: einundzwanzig, zweiundzwanzig und zack. Nur, angesichts der roten Ampel kreucht der mit einem Mal dahin wie eine Schnecke mit Hexenschuss. „Alles nicht wahr“, erklärt Günther Ingenthron, Leiter des Stadtplanungsamtes. Zumindest objektiv gesehen. Wie das nun mal Stadtplaners Pflicht sei. „Wir haben einen 100erUmlauf“, führt Ingenthron aus. Womit Mainz, nicht wie man vermuten könnte, mal wieder von der Saar bis zur Oder Schlusslicht ist. „Bundesdeutscher Durchschnitt“, erklärt Ingenthron. Übersetzt heißt das, dass ein Umlauf aller Ampelphasen einer Anlage – was auch schon mal sechs Ampeln sein können - in Mainz 100 Sekunden

Einmündung Boppstraße in die Kaiserstraße: ab hier grüne Welle bis zum Arbeitsamt? dauert. „Höchstens“, beteuert Ingenthron. Hört sich wirklich nicht schlecht an. Könnte auch ganz gut funktionieren. Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre. Das sorgt nämlich dafür, dass ein Autofahrer schon mal zwei Phasen lang Rot sehen muss.

ÖPNV-Beschleunigung Immerhin 200 Sekunden. Macht Pi mal Daumen drei und eine halbe Minute. Ätsch eben. Erinnert sich vielleicht noch jemand an den alten Equals-Hit „Green Light“? Den kann man während dieser Zeit prima hören. Weil der sowieso nur 2.31 Minuten lang ist. Während man das herbeisehnt, was darin besungen wird. Ingenthron erklärt auch das. Denn das liegt an der ÖPNV-Beschleunigung. Will ganz einfach heißen: Die Busse und die Elektrisch sind an

der Ätsch-Ampel schuld. „Die Fahrzeuge der MVG haben an vielen Kreuzungen Vorfahrt“, weiß Ingenthron. Wenn Lieschen Müller also für die Einkaufsfahrt zum Aldi, hin und zurück, schon um 4,80 Euro leichter gemacht wurde, dann soll es dafür wenigstens ruckzuck über die Straße gehen. Das aber nur am Rande bemerkt. Ingenthron stellt Besserung in Aussicht. Man sei dabei, auf ein neues GPS-gesteuertes System umzustellen. Dass die Bus-Forderung an Ampel: „Für

Wiesbaden - 17 Ampeln - 17 Grüne Wellen (beispielsweise Erster Ring, zwischen Dürerplatz und New York Straße/Berliner Straße, über 17 Ampeln laufend) - Umlaufzeit rot/grün: durchschnittlich 70 Sekunden

mich sofort Grün und für die Autofahrer halt eine andere Farbe“, zielgenauer kommt. Von den 230 Ampeln im Stadtgebiet haben übrigens circa 150 ÖPNV-Beschleunigung.

4 x Grüne Welle Und dann gibt es ja da noch die grüne Welle. „Vier Stück“, seien es, behauptet Michael Harz aus dem Sachgebiet Verkehrstechnik. Auf der Kaiserstraße, der Rheinallee, der Hechtsheimer Straße und der Pariser Straße. Und hätte sich damit sicher ein zustimmendes Hupkonzert verdient, wenn es mit der Mainzer Grüne-Welle-Quadriga nicht doch ein klitzekleines Problem gäbe. „Die grünen Wellen am Laufen zu halten“, sagt Harz. Obwohl Taxifahrer bestätigen: Wenn man unten an der Rheinallee als erster auf die Kaiserstraße einbiegt, dann hat

man Grün bis zum Arbeitsamt. Natürlich gibt es auch Stellen, an denen man noch so optimal fahren kann und die Ampel ist immer rot. Zum Beispiel an den Kreuzungen rund um die Phönixhalle. „Ja, das müssen wir zugeben: das ist eine der ältesten Ampelanlagen in Mainz,“ geben Ingenthron und Harz zu. „Die steht auf dem Plan ganz oben“. Was Autofahrer gerade bei diesen Ampeln nicht weiß: das ist eine große Anlage – von der Hattenbergstraße Ecke Zwerchallee bis hin zur Bruchspitze. „Wir können in einem Jahr noch nicht einmal zehn Stück austauschen. Im Haushalt sind eben nicht die Mittel enthalten, alle Wünsche zu erfüllen“, erklärt Ingenthron. •Jo Baldauf/ela• Foto: Daniela Tratschitt

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Yoga-, Meditations- und Entspannungskurse zum Kennenlernen Das Yogazentrum „Yoga Vidya E Mainz“ feiert am Sonntag, den 5. Juni sein 10-jähriges Bestehen. Zu einem Tag der offenen Tür lädt der Verein ab 15 Uhr in seine Räume in der Neubrunnenstraße 8 in Mainz ein.

in abwechslungsreiches Programm mit Yogastunden, Yogavorführungen, Informationen, Festessen und MantraKonzert erwartet die Besucher. Zudem gibt es an diesem Tag 15 Prozent Rabatt auf alle Kurse, Abos und 10er-Karten. Im Jahr 2001 wurde das „Yoga Vidya Mainz“ im historischen Neubrunnenbad eröff-

net. Seitdem kommen Woche für Woche viele hundert Menschen in das Yoga-Center, um an Yoga-, Meditationsund Entspannungskursen teilzunehmen, oder um die vom Haus angebotene Yogalehrerausbildung zu machen. Geheimtipp für die Berufsgestressten sind die täglich angebotenen offenen Yoga- und

Meditationsstunden ohne Voranmeldung. Kontinuierlich wachsende Besucherzahlen, ein vielseitiges Workshop und Konzerte zeigen, dass das Konzept aufgeht. Im Jubiläumsjahr bietet „Yoga Vidya Mainz“ mit Wolfgang Kessler erstmalig die Gelegenheit zu einer

kompakten Ausbildung im Rückenyoga. Genauere Informationen dazu gibt es am Tag der offenen Tür.

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lokale zeitung stadtausgabe juni 2011

• Nachgehakt •

Blick zurück und nach vorn mit 05-Präsident Harald Strutz

„Für die Stadt, die Region, den Verein und die Fans“ Frage: Herr Strutz, war die neue Arena ein Lebenstraum? Harald Strutz: Nein, Lebenstraum ist zu hoch gehängt. Es war von Anfang an eine Vision. 20 Jahre lang. Meine erste war der Aufstieg, die zweite der Ausbau des Bruchweg-Stadions und dann das neue Stadion. Und eines muss man dazu sagen: Wir haben es geschafft, in acht Jahren zwei Bundesliga-Stadien zu bauen und zu finanzieren. Frage: Wollten Sie bei all den Querelen um die Coface-Arena zwischendrin einfach aufgeben? Strutz: Nein, nie. Selbstverständlich ist sich selbst

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Der Countdown zur Eröffnung der Coface-Arena am Sonntag, 3. Juli läuft. Für 05-Präsident Harald Strutz geht damit nach über 20 Jahren eine Vision in Erfüllung. Was ihn in einem solchen Moment bewegt? Die Stadtausgabe sprach mit Strutz darüber. jeder der Nächste, deswegen mussten auch viele wegen der Grundstücksentscheidung in Gonsenheim leiden. Es gab da 165 Grundstückseigner, viele wollten verkaufen, aber an

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag ab 17.00 Uhr Sonntag ab 11.30 Uhr Mittagstisch Montag Ruhetag

Monatsmenü: Gruß aus der Küche  Thunfisch-Wrap  Leichtes Riesling-Parmesan-Süppchen  Steinbeißer mit Zitronenhollandaise, Wildreis und Erbsenmousse oder Lammrücken unter der Olivenkruste mit Peperonata und Rosmarinkartoffeln  Brioche-Törtchen

einigen ist es eben gescheitert. Es hing wohl am Geld, das muss man ganz klar sagen. Aber ich wusste immer, dass wir da oben ein modernes Entree zur Stadt schaffen müssen und können. Und im Endeffekt ging es ja glatt. In Bretzenheim hatten wir Glück und sofort das Gefühl: Wir sind willkommen. Frage: Haben Sie einen Lieblingsplatz im Stadion? Strutz: Ja, die letzten 15 Minuten eines Heimspiels am Spielfeldrand. Frage: Was ist ihre schönste Erinnerung ans Bruchweg-Stadion? Strutz: 2008, die Verabschiedung von Jürgen Klopp im Spiel gegen St. Pauli. Als nach der 88. Minute alle gesungen haben „You never walk alone“. Frage: Gehen wir mal 20 Jahre in die Zukunft. Was ist dann ihre schönste Erinnerung an die Coface-Arena? Strutz: Die Eröffnung. Das wird immer etwas Besonderes bleiben. Denn das ist für die Menschen der Stadt, der Region, für die Fans und für den Verein ein Ereignis, dass wir alle gemeinsam geschaffen haben. Nur durch all diese Menschen, war es überhaupt möglich – meine – unsere Vision zu realisieren. Frage: Jetzt spielen wir in der EuropaLiga und haben eine Spitzensaison hinter uns. Sind sie stolz auf „ihre“ 05er? Strutz: Das hat mit der Euroliga nichts zu tun. Ich bin deshalb stolz, weil die Spieler mit ihrer unerwarteten sportlichen Leistung viel für die Fans und das Image der Stadt getan haben. Aber eigentlich bin ich immer stolz auf unsere Mannschaften – auf die früheren und die heutige. Wissen Sie, es gibt nicht eine seit 1988, von der ich gesagt hätte: „Oh mein Gott, was ist das denn für eine Truppe.“ Wir hatten immer Spieler, die sich nie haben gehen lassen und ihr Herz für den Verein entdeckt haben. Das ist eigentlich das größte Kompliment für eine Vereinsführung, denn die Spieler haben immer gemerkt, dass wir den Verein leben. Frage: Und ihre Zukunftsvision für den Verein? Strutz: Das wir ständiger Bestandteil der ersten Bundesliga bleiben und trotzdem noch viele dramatische Spiele erleben, voller Leidenschaft und friedlichem Fanatismus. So wie es im Bruchweg war,

soll es in der Coface-Arena weitergehen. Frage: Sie sind Präsident der 05er, Justiziar des Landessportbundes, Vizepräsident des DFB und der DLF, FDPStadtrat in Mainz, Anwalt und Frontmann der Band „The Stags“ – Wie bekommen Sie das unter einen Hut? Strutz: Mit viel Leidenschaft und guter Organisation. Man muss einfach an allem Spaß haben und nicht alles als Beruf sehen. Außerdem muss es in meinem Alter auch möglich sein, über die Wichtigkeit von Terminen zu entscheiden. Ich muss ja nicht überall hin. Bei Mainz 05 haben wir inzwischen 50 feste VollzeitAngestellte, einen Etat von 54 Millionen, 35 Logen und über 12000 Mitglieder. Als ich 1988 angefangen habe, hatten wir eine Halbtagskraft, ein Budget von minus eine Million, neun Logen und nur 1500 Mitglieder. Der Verein ist zwar um vieles gewachsen, aber trotzdem ist es heute einfacher ihn zu führen. Frage: Was hat Sie in Ihrem Leben besonders geformt? Strutz: Meine Wahl zum 05-Präsident. Ich bekam eine immense Verantwortungund das in einem unsicheren Umfeld, das geprägt war von

Perspektivlosigkeit. So habe ich die Erfahrung machen können, was man mit einem guten Team alles erreichen kann. Die wichtigste Entscheidung war Christian Heidel als Manager und Friedhelm Andres als Schatzmeister ins Boot zu holen. Das Größte, das wir geschafft haben ist, dass wir gemeinsam ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut haben, das gleichzeitig ein wichtiger Imagefaktor für die Stadt ist. Und wir haben alle drei erkannt, dass man nichts als selbstverständlich hinnehmen darf. Frage: Gibt es etwas, dass Sie bereuen in ihrem bisherigen Leben nicht getan zu haben? Und etwas, das sie noch tun wollen? Strutz: Ich wollte mit einer Band auf die Bühne gehen, das habe ich gemacht. Was ich bereue ist, dass ich das nicht schon vor 20 Jahren getan habe. Nein, im Ernst, ich möchte gerne das positive Image und die steile Entwicklung von Verein und Stadt aufrecht erhalten. Und ab und zu mit den 05ern an der Tabellenspitze stehen. •Das Gespräch führte Daniela Tratschitt• Foto: ela


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• Beauty-Shooting •

Da staunt Romeo:

Julia, auf den Kopf gestellt!

Les femmes de Mayence – Mainzer Frauen ist eine Zusammenarbeit der Stadtausgabe Mainz mit dem Fotografen Bernd Siegel. Siegel ist Inhaber des Foto Studios Rimbach. Für Julias Styling war Iris Hair Art zuständig. Das Outfit hat der Kaufhof Mainz zur Verfügung gestellt.

War ganz easy und ein Riesenspaß obendrein, das Fotoshooting mit Bernd Siegel, fand Julia Lehr. „Das war einfach mal: sich auf den Kopf stellen lassen“, sagt sie. Und gibt zu, dass sie doch etwas schockiert war, als Siegel ihr das mit dem Afrolook ankündigte. „Oh Gott, was soll das denn geben?“,

Das Model

Das Styling

Der Fotograf

habe sie gedacht. Und das Gesamtergebnis? „Ich kann das Fotoshooting nur weiterempfehlen“, strahlt Julia. Fotograf Siegel, gibt das Kompliment zurück: Richtig gut sei die Zusammenarbeit mit der 32-jährigen Draiserin gewesen. Mehr Fotos von Julia gibt es auf www.mainzmachtmit.de

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Julia Lehr 32 Jahre Bankerin Mainz-Drais

Bernd Siegel 44 Jahre Fotografenmeister Mainz


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Hyundai-Herrnsdorf macht mobil Im September 1997 wurde das Autohaus Robert Herrnsdorf in Mainz-Kastel als Partner von HyundaiDeutschland gegründet. Innerhalb von 15 Jahren hat Kfz-Meister Robert Herrnsdorf den ehemaligen Drei-Mann-Betrieb zu einem expandierenden Unter­ nehmen ausgebaut.

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eute bieten zwölf Mitarbeiter einen qualifizierten und umfassenden Kundenservice an. Neue Mitarbeiter für Werkstatt und Service werden aktuell sogar noch gesucht. Engagierte Ansprechpartner finden die Kunden in dem vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe zertifizierten Verkaufspersonal. Als HyundaiVertragshändler präsentiert das Autohaus in der modernen und hellen Ausstellungshalle ständig alle aktuellen Hyundai-Modelle. Darüber hinaus wird eine Vielzahl von individuellen Motorisierungs- und Ausstattungsvarianten geboten. Eine attraktive Auswahl an Gebrauchtwagen aller gängigen Marken in exzellentem Zustand rundet das große Fahrzeugangebot ab. Interessante Finanzierungsund Leasing-Angebote verschiedener Partner ermöglichen zudem maßgeschneiderte und auf den Kunden abgestimmte individuelle Lösungen. Ein besonderes Angebot sind die Fifa WM-Editionsmodelle, die derzeit zu Sonderkonditionen erhältlich sind. Erfahrene Hyundai-Spezialisten und eine modernste Werkstatteinrichtung garantieren die perfekte Wartung und Reparatur Ihres Hyundai. Außerdem bietet Auto Robert Herrnsdorf einen Full-Service für alle Fabrikate. Zu den weiteren ServiceLeistungen des familiären inhabergeführten Betriebs gehört die Unfallabwicklung mit kostenloser Bereitstellung eines Ersatzwagens, der Hol- und Bring-Service, die kostenlose Einlagerung von Winterrädern, tägliche TÜVund Abgasuntersuchungen und vieles mehr.

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• Szene •

Auf dem Uni-Campus lädt das Baron zur Audienz

Begeisterungsstürme für alternatives Studentenfutter E

s ist nichts und es ist alles. Das Baron bietet alles, das sich Ausgehwilligen wünschen und legt sich trotzdem auf nichts fest. Mag auch an der Location liegen. Dort, wo einstmals die Taberna Academica auf dem Uni-Campus angesiedelt war, haben Pierre Scherner und Sebastian Dany eine gar nicht so kleine Oase geschaffen. Hell, freundlich, mit frischen Farben und schönen Accessoires. Irgendwie unaufgeregt aber trotzdem in den Kleinigkeiten absolut stimmig. Der Biergarten bietet die perfekte Möglichkeit, die Pause zwischen den Vorlesungen zu verbringen. Sehen und gesehen werden ist zwar nicht das wichtigste, aber absolut möglich. Drinnen kann man sich seinen der unzähligen Plätze in insgesamt drei Räumen aussuchen – immerhin ist Platz für rund 250 Gäste. An der Bar lässt sich gut quatschen und hocken, der zweite Raum ist eine Mischung zwischen Café und Restaurant

Die Mainzer Bierbarone haben sich der ehemaligen Taberna Academica auf dem Uni-Campus angenommen und eine Location für alles und jeden geschaffen. und ganz hinten steht die Bühne, das heißt, hier geht es manchmal richtig ab. Wenn die Musik passt und das Publikum Lust hat, wird hier auch ordentlich getanzt. Wobei die beiden Geschäftsführer sich auch bei ihren Veranstaltungen nicht festlegen. An einen Tag unterhält das Bernd Reichow Trio mit angenehmen Swing, am nächsten legt DJ T.-Smith heißen Dub auf und tags drauf bringen BRT die Wände mit ordentlich Gitarrensound und Bass zum Beben. Man muss sich eben immer gut überlegen und informieren, wann man sich auf eine Audienz mit dem Baron einlässt.

Wie genau der Plan für Mai ist, erfährt man auf der Internetseite der Location: www.baronmainz.de Das einzige, das hier wirklich unumstößlich ist, ist der Qualitätsgedanke im gastronomischen Bereich. Die Bierbarone zapfen an der Theke leckeres Münchner Augustinerbier und der in Mainz nicht unbekannte Koch Michael Schieferstein zaubert in der Küche internationale Leckereien. Wer

möchte, bekommt hier ein Filet vom Catfish genauso wie den typischen Spundekäs. Wobei die Flammkuchen und Pizzen bei den Gästen wahre Begeisterungsstürme auslösen. „Meiner Meinung nach die beste Pizza von Mainz“, traut sich sogar jemand sagen. „Das Beste ist, dass man hier eigentlich nie zu hören bekommt: Das geht nicht. Selbst wenn es schon spät ist“, erklärt ein Stammgast. „Im Baron überlegt man sich statt-

Jürgen Klopp

Fußball-Kulttrainer im Porträt

E

rfolge feierte er mit Mainz 05 und dann die Meisterschaft mit Borussia Dortmund. Aber wo kommt der charismatische Trainer her, was ist die Ursache seines Erfolgs, was für ein Mensch ist er eigentlich? Die Medien übertreffen sich mit Begriffen für ihn wie „Kulttrainer“, Spielerversteher“, „Sonnyboy“, „der intellektuelle Fußballtrainer“…, all das soll Jürgen Klopp angeblich sein. Natürlich verbirgt sich hinter den medial erfundenen Attributen, mit denen ihn Journalisten gern überhäufen, viel mehr. Klopp ist irgendwie anders als die anderen. Aber was ist das Besondere an ihm? Wodurch unterscheidet er sich von vielen anderen Fußballtrainern? Claus Feldners Buch „Jürgen Klopp – Kleine Geschichte eines außergewöhnlichen Fußballtrainers“ (Herkules Verlag, ISBN 978-3-941499-58-4) will all den Antworten auf diese Fragen ein Stück näher kommen. Hier erfährt der Leser über Klopps Anfänge als Fußballspieler, seinen ehrgeizigen Vater, seine Mutter, über seine spätere, eher bescheidene Karriere als Fußballprofi und einiges über „den Menschen“ Jürgen Klopp. •red•

Fotos: Daniela Tratschitt

IMPRESSUM Verlag und Herausgeber: Medien Verlag Reiser GmbH Kurt-Schumacher-Straße 56, 55124 Mainz HR Mainz B 40331 Geschäftsführerin und alleinige Gesellschafterin: Barbara Reiser (Angaben gemäß §9 IV LMG) Telefon: 06131/57 63 70 Fax: 06131/57 63 719 E-Mail: info@die-lokale-zeitung.de ViSdP: Barbara Reiser M.A. Bezug: über Promoter + je 500 Auslagestellen in den Innenstädten Redaktionsleitung: David Weiß redaktion@die-lokale-zeitung.de Redaktion und Fotos: Henning Berg, Helene Braun, Joachim Dersch, Armin Gemmer, Ralph Keim, Peter Kiefer, Hubert Neumann, Thomas Greiner, Annette Pospesch, Katja Siberg, Ute Strunk, Daniela Tratschitt Anzeigenleitung: Dennis Maier, Tel. 06131/57 63 712 Mobil: 0160/90 55 05 80 dennis.maier@dielokalezeitung.de Anzeigenpreisliste 01/2011

Hans Joachim Ströhr gewinnt Jaguar-Wochenende

Dem Traum ein Stück näher gekommen

Anzeigendisposition und Verwaltung: Diana Becker, Tel. 06131/57 63 720

S

eit 24 Jahren arbeitet Hans Joachim Ströhr gleich neben dem Autohaus Fuhrmeister in Mainz-Hechtsheim. Einen Jaguar zu fahren war schon immer sein Traum gewesen. Jetzt ist Hans Joachim Ströhr diesem Traum ein ganzes Stück näher gekommen, denn er hat beim Gewinnspiel der lokalen zeitung Stadtausgabe ein Wochenende mit einem Jaguar der Firma Fuhrmeister gewonnen. „Eigentlich hat ja mein Onkel Professor Gerd Fickert beim Preisausschreiben mitgemacht, aber er hat den Preis an mich abgetreten, weil er schon etwas älter ist“, erzählt der glückliche Gewinner. Zum Dank will Ströhr nun aber den Onkel auf jeden Fall abholen und mit ihm gemeinsam eine Runde im Jaguar drehen. Thorsten Renkel, Verkaufsleiter beim Autohaus Fuhrmeister, übergab den Schlüssel für das Traumauto bei strahlend schönem Frühlingswetter. •Ute Strunk•

dessen, was möglich ist.“ Und das ist eben einiges. Das Baron ist nicht wirklich ein Club, eine Lounge, ein Café, ein Restaurant oder ein Biergarten. Es ist eben alles. Und bietet deshalb so viel. •Daniela Tratschitt•

Art Direction: Stephan Weiß Herstellung: Christian Müller Druck: Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH Rathenaustraße 29–31 63263 Neu-Isenburg Auflage: 40.000

Die STADTAUSGABE gratuliert dem Gewinner!

Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen!


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lokale zeitung stadtausgabe juni 2011

REISETIPPS 2011

... raus aus dem Alltag! 67D 6WgfeUZWeDW[eWTÂ?da 9_T:5a A:9 9_T:5a A:9

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• Blickwinkel •

Hubert Neumanns Kolumne

Theater ums Theater E

ine Stadt lebt von Bewegung. Man könnte auch sagen, Bewegung ist ihr Leben. Das ist bei Menschen, die einen wesentlichen Teil dessen ausmachen, was wir Stadt nennen, auch nicht anders. In einer Erzählung von Joseph Conrad wird der an Tuberkulose erkrankte Titelheld James Wait auf einer Schiffsfahrt von Bombay nach London gefragt, warum er die Reise trotz seiner Krankheit angetreten habe. Woraufhin er antwortet: »Ich muss leben, bis ich sterbe oder nicht?« Eine triviale und dennoch außergewöhnliche Antwort, die seine Reise mit seinem Leben gleichsetzt, eine Offenlegung der Motive aber schuldig bleibt. Die Gründe, warum wir uns in Bewegung setzen und nicht in Trägheit verharren, sind sehr vielfältig und abhängig von unseren jeweiligen Bedürfnissen, allen voran

den Grundbedürfnissen. Eine wichtige Rolle spielt das Geld. Wobei zu viel davon, was der Neoliberalismus mit Bedacht verschweigt, wiederum träge macht. Linda Evangelista, eines der bestbezahlten Fotomodelle der 1990er Jahre, sagte einmal: „Für unter 10000 Dollar am Tag stehen wir gar nicht erst auf.“ Die betuchten Trägen bewegen sich nur, wenn es nicht mehr zu vermeiden ist, und wenn es an ihre Pfründe geht, auf die sie ein natürliches Anrecht zu haben glauben. Das gilt auch bei jeder Art von staatlicher Alimentierung, was man im Zuge von Sparmaßnahmen immer wieder beobachten kann. Nehmen wir die Spar-Diskussion um das Mainzer Staatstheater: Jetzt endlich verlassen auch die trägen Theaterleute ihre ummauerte Festung, um Verbündete im Kampf gegen den Rotstift

zu suchen und ganz nebenbei, weil es gerade nützlich ist, auf hohem Ross den Untergang der Kultur zu beklagen. Wie lange haben wir darauf gewartet, auch wenn sie mit einer Affenliebe an überkommenen feudalen Strukturen festzuhalten versuchen! Dachten wir doch schon, das hohe Haus scheue den Umgang mit uns Mainzer Bürgern. Wir seien ihnen nicht gut genug. Wie viele Mainzer Schauspieler, Regisseure und Autoren müssen ihr Brot in fremden Landen verdienen, anstatt in ihrer Heimat zu brillieren! Wie viele Mainzer haben schon damit begonnen, das Theater als Fremdkörper im kulturellen Leben der Stadt zu betrachten und sich seine Öffnung zu wünschen! Denkbar wären Kooperationen mit den unzähligen und unterschiedlichsten Kulturprojekten, die ein Kellerdasein fristen, – und

Hubert Neumann zwar nicht, weil es ihnen an Qualität, sondern an finanziellen Mitteln mangelt. Oder eine Nacht des Theaters mit Spielstätten überall in der Stadt… Aber damit sich in Mainz noch mehr bewegt, wäre es langsam an der Zeit, sich auch die Palliativrhetoriker in

Politik und Wirtschaft vorzunehmen und gegen die selbst verordneten Diäten, die fetten Unternehmergewinne, die saftigen Abfindungen von ausscheidenden Vorstandsmitgliedern und die Ämterhäufung anzugehen.

Hubert Neumann ist Historiker, Dozent für wissenschaftliches Schreiben und Autor. Für sein literarisches Schaffen hat er mittlerweile mehrere Preise erhalten, u. a. den Martha-Saalfeld-Förderpreis des Landes Rheinland Pfalz. Sein grotesk-trashiger Kriminalroman „Lusthängen“ wurde von den Lesern der Wochenzeitung DIE ZEIT auf Platz 9 der Leser-Bestenliste des Jahres 2008 gewählt.

• Klima-Coach • Expertentipps vom Klima-Coach

Klimaschonend unterwegs – auf Reisen und im Alltag Die Feriensaison steht ins Haus. Bei der Urlaubsplanung lässt sich auch der Klimaschutz berücksichtigen. Frank Dinter, Geschäftsführer des Energieversorgers ENTEGA, gibt dazu Tipps. Fest steht: Man muss nicht mit dem Fahrrad im Taunus Urlaub machen, um klimaschonend zu reisen. Und auch auf den alltäglichen Wegen tut Klimaschutz Mobilität und Fahrspaß keinen Abbruch.

W

enn es um den Ausstoß schädlicher Emissionen geht, ist der Verkehr mit einem Anteil von 23 Prozent einer der größten Verursacher. Als besonders klimaschädlich gelten Flugreisen, denn hier entstehen neben CO2Emissionen auch andere Klimagase wie Ozon. Wegen der großen Höhe sind die Emissi-

onen laut Umweltbundesamt dreimal schädlicher als am Boden. „Mittlerweile bieten aber viele Fluggesellschaften und unabhängige Anbieter die Möglichkeit, eine CO2-Kompensation für Flugreisen durchzuführen“, sagt Klima-Coach Frank Dinter. Wenn ein Flug also nicht zu vermeiden ist, können die Klimaemissionen auf diesem Wege ausgeglichen werden. Das beliebteste Fortbewegungsmittel, gerade für Familien, ist nach wie vor das Auto. Im Alltag ist der Wagen für viele unverzichtbar. Klar – je weniger ein PKW verbraucht, desto besser für das Klima. Hierauf hat auch die Fahrweise Einfluss: „Wer auf den richtigen Reifendruck achtet, kann den SpritKlima-Coach Frank Dinter setzt sich seit vielen Jahren mit Energie und ihrer effizienten Nutzung auseinander. Seit November 2010 ist er Geschäftsführer der ENTEGA Vertrieb GmbH und Co. KG.

verbrauch optimieren“, weiß der Klima-Coach. Eine ausgeglichene Fahrweise hilft, den Spritverbrauch zu senken. „Nicht zu heftig Gas geben, das macht sich am Ende auch finanziell positiv bemerkbar“, rät Frank Dinter. Eines der klimafreundlichsten Verkehrsmittel ist sicherlich das Fahrrad. „Hier entstehen CO2-Emissionen nur beim Ausatmen“, lacht der Klima-Coach. Wer also auf kurzen Strecken aufs Fahrrad umsteigt, tut etwas

für die Fitness und hilft dem Klima. „Toll war es, als die Fans von Mainz 05 an den Aktionstagen mit Bus und Fahrrad zum Heimspiel gekommen sind“, erinnert sich Frank Dinter an die vergangene Saison. Fast genauso geräuschlos und emissionsarm wie das Rad sind Elektrofahrzeuge. Ob als Auto oder Roller, E-Mobile gibt es für verschiedenste Ansprüche. „Klimaschonende Fahrzeuge mit Elektroantrieb sind die Zukunft“, ist sich Frank Dinter sicher. „Deshalb bringt Entega im Sommer die e-Schwalbe auf die Straße.“ Der legendäre Schwalbe-Motorroller dient als Vorbild und wird mit modernster elektrischer Antriebstechnik ausgestattet. „Wer seinen E-Roller dann noch mit Ökostrom betankt, leistet einen echten Beitrag zum Klimaschutz“, sagt der Klimacoach. „Mit dem tragbaren Akku für jede Steckdose ist das ein Kinderspiel!“

Fanbewegung: Beim autofreien Spieltag der letzten Saison kamen viele 05-Anhänger klimaschonend zum Stadion. Sponsor ENTEGA belohnte die Radler mit einem kostenlosen Fahrradcheck.

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55 Jahre Becker Kanalrohrreinigungs GmbH – Mit Frauenpower an der Spitze

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Erfolgreich in unserer Region Wer kennt nicht das ärgerliche Problem, wenn das Waschbecken oder die Toilette verstopft sind? Meist versucht man zunächst auf eigene Faust, die Verstopfung zu beheben, dabei ist oft aber die Hilfe eines Fachunternehmens unabdingbar. Mit ihrer langjährigen Erfahrung ist die Becker Kanalrohrreinigungs GmbH ein professioneller Ansprechpartner, der kompetente Hilfe bei allen Problemen rund um die Kanalisation bietet.

A

m Samstag, den 18. Juni 2011, feiert das traditionsreiche Gonsenheimer Familienunternehmen mit einem Tag der offenen Tür sein 55. Firmenjubiläum. Mit dabei sein wird voraussichtlich auch Firmengründer Karl Becker, der im Sommer seinen 99. Geburtstag feiert. Gemeinsam mit seinem Bruder Rudolf Becker hatte er 1956 mit einem kleinen Transportunternehmen mitten im alten Gonsenheimer Ortskern in der Schulstraße begonnen. Schon damals standen auch Grubenentleerungen auf dem Programm. Als dann Michael Datz im Jahr 1970 die Geschäftsführung in der zweiten Generation übernahm, erweiterte er das Angebot um die Kanalreinigung. Der Umzug in das Gewerbegebiet am Hemel erfolgte 1979. Schwerpunkt der Tätigkeit sind auch heute noch die klassischen Kanalreinigungen, Kanalspülungen und TV-Untersuchungen. Hinzu kommt die Entsorgung von Fett- und Ölabscheidern von Gaststätten, Großküchen und Tankstellen oder Tiefgaragen. Auch die heutige Geschäftsführerin Silke König hat das Programm erneut ausgeweitet und den Bereich der Kanalreparatur ohne Erdarbeiten eingeführt. Bereits seit 1992 ist sie als kaufmännische Mitarbeiterin im Familienbetrieb tätig. In die Geschäftsführung stieg sie im Jahr 2004 ein. „Ich bin mit der Firma groß geworden und es war für mich keine Frage, das Familienunternehmen zu übernehmen“, erzählt sie. Und weil sie das Handwerk von der Pike auf kennen wollte, hat Silke König zunächst die Ausbildung als geprüfte Fachkraft

Ein Team mit einer erfolgreichen Frau an der Spitze.

Bei Problemen mit der Kanalisation rücken die Spezialfahrzeuge und Noteinsatzwagen aus.

Silke König führt mit geübter Hand die Geschäfte der Becker Kanalrohrreinigungs GmbH.

für Rohr- und Kanaltechnik absolviert und 2008 ihren Meister für Rohr-, Kanal- und Industrieservice gemacht. Dabei war sie im ersten Meisterlehrgang die erste und einzige Frau in ganz Deutschland. „Als Frau in einer absoluten Männerdomäne ist die berufliche Auszeichnung besonders wichtig, damit man respektiert wird,“ erklärt sie ihre Beweggründe. Die Aufgaben seien vielfältig, denn die Tätigkeit setze sowohl handwerkliches als auch technisches Geschick und Verständnis voraus. Da ist es nicht immer ganz leicht, Mitarbeiter zu finden.

Doch auch hier gibt sich Silke König ganz innovativ, indem sie die Firma zum Ausbildungsbetrieb machen möchte. Mit Blick auf die Zukunft ist ein gut ausgebildeter Nachwuchs wie in jedem Handwerk entscheidend für den Erfolg des Unternehmens. Denn Silke König legt großen Wert auf Qualität. Und die muss nicht immer teuer sein. „In unserer Branche gibt es einige unseriöse Firmen, die mit günstigen Angeboten für Kanaluntersuchungen locken, an die sich dann eine sehr teure Reparatur anschließt.“ Von solchen Haustürgeschäf-

ten rät die Fachfrau unbedingt ab. „Bei einem Meisterbetrieb ist zwar die Kanaluntersuchung meist etwas kostspieliger, dafür ist die Reparatur aber nicht so überteuert wie bei diesen „Haustürfirmen“. Um solchen „Scharlatanen“ das Handwerk zu legen, engagiert sich die 43-Jährige im Verband Deutscher Rohr- und Kanalreiniger (VDRK). Hier wirbt sie gemeinsam mit ihren Mitstreitern aus dem Meisterlehrgang in ganz Deutschland für den Ausbildungsberuf, den es bereits seit 2005 gibt. „Wir möchten den Kollegen gerne ans Herz legen, ebenfalls aus-

zubilden, um auch in unserem Handwerk für qualifizierten Nachwuchs zu sorgen.“ Der Nachwuchs steht übrigens bereits in den Startlöchern. Die gerne in die Fußstapfen ihrer Mutter treten würden, dass freut Silke König sehr, denn dann würden die Früchte ihrer Arbeit bereits in die vierte Generation getragen werden.

Becker Kanalrohrreinigungs GmbH Am Hemel 19 55124 Mainz Telefon 06131-41794 www.kanal-becker.de


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Lokale Stadtausgabe 6 2011