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stadtausgabe

Juli 2010 • 2. Jahrgang

lokale zeitung stadtausgabe juli 2010

Von Kanada nach Mexiko

Mainzer Extremsportler vor ihrer nächsten Herausforderung

Radfahrer ausgespielt? Bürgerbefragung zum Mainzer Volkspark

Eigene Handschrift Gelebte Faszination für Holz

Salon-Kultur neu aufgelegt Lebenskunst, Musik und Menschen


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• Editorial •

Wild soll es blühen So eine Wildblumenwiese ist eine Erholung fürs Auge. Hier darf wachsen, was und wie es wachsen will. Und was zeigt uns die Natur? Es wird auch ohne unser Dazutun wunderschön. Da gibt es so manch gestylten Garten, der sich nach meinem Geschmack hiermit kaum messen kann. Vieles können wir mittlerweile beeinflussen. Schönheit mit dem chirurgischen Messer, Verjüngung mit Tinkturen und Salben, Sonnenbräune mit Leuchtröhren. Aber ist das alles immer so sinnvoll? Ich habe manch alten faltigen Menschen als wirklich schön und ausdrucksstark empfunden. Weil sich hier das Leben spiegelte – ganz ungeschminkt, wie es gekommen ist, ganz wie der Mensch an seinen Freuden und Sorgen gewachsen ist.

Weniger ist wirklich oft mehr. Die Bionik zeigt uns sogar, wie viel wir von der Natur und ihren Prozessen heute noch lernen können. Ob der Klettverschluss, der Schmutz abweisende Autolack oder die ergodynamische Sportbekleidung – aus der Natur lassen sich viele Erkenntnisse gewinnen, die uns den Alltag erleichtern. Trotzdem meinen wir manchmal zu oft, unbedingt eingreifen zu müssen, wo eine respektvolle Zurückhaltung ein viel imponierenderes Ergebnis hervorbringen würde. So sollten wir uns umso mehr an der Wildblumenwiese als einem der letzten Refugien ungestylter Natur erfreuen.

Barbara Reiser • Herausgeberin

Das lesen Sie in dieser Ausgabe:

Science Slam

Nachtschwärmer

Charity

Universität

Das Allerletzte

Wissen anders vermittelt Beim Science Slam treten junge Wissenschaftler in einem Vortragswettbewerb gegeneinander an, um dem – mehr oder weniger unwissenden – Publikum ihr Forschungsthema zu erklären – in maximal zehn Minuten ...

„Sternstunden“ erleben XXL Läden sind out. Klein und fein feiert man diesen Sommer am liebsten mit Lounge-Garten und 1A-Service. DJ-Nights und LiveMusik: Von Live-Jazz bis HouseParty mit DJ im „Sternstunde“ in Frankfurt Sachsenhausen.

Hier wird Überflüssiges flüssig Second Hand liegt im Trend. Und wer auf der Suche nach Schnäppchen im Oxfam Shop stöbert, kann sich dort nicht nur über hochwertige Funde freuen, sondern hilft obendrein, Armut zu lindern – weltweit.

Ute Becker und die Artenvielfalt Privat ist Dr. Ute Becker in Mainz noch nicht ganz angekommen, denn noch pendelt sie an den Wochenenden oft nach Marburg. Am 1. Januar hat die Diplom-Biologin ihre neue Stelle als Leiterin der Grünen Schule angetreten ...

Die Rückkehr der Teletubbies Es gibt doch immer noch Menschen, die bezweifeln, dass das Fernsehen die persönliche Entwicklung beeinträchtigen oder gefährden kann. Dabei liegt das doch eigentlich auf der Hand. Nehmen wir zum Beispiel ...

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• Leben am Wasser • Peter Zantopp-Goldmann „entwickelt“ den neuen Stadtteil am Wasser

Hamburger Hafen in Mainz Peter Zantopp-Goldmann ist der Projektleiter des Zollhafenausbaus. Als Stadtteilentwickler ist er für die übergeordnete Planung des im entstehen begriffenen Stadtteils am Hafen zuständig.

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s sieht verlassen aus. Zwischen den Pflastersteinen drängen Grashalme und Pflanzen unaufhaltsam gegen das Licht. Kaum vorstellbar, was hier einmal entstehen soll. Nur die Kunsthalle und das Cafe 7° sind schon die Vorboten des Neuen. Sie kündigen an, was hier einmal sein wird. Aber es gibt einen, der genaue Vorstellungen davon hat, was hier entstehen soll. Peter Zantopp-Goldmann ist der leitende Projektentwickler des Zollhafens. Zantopp-Goldmann ist immer dabei Das frei werdende Gelände des Zollhafens befindet sich fast vollständig im Eigentum der Stadtwerke, die damit vor einer beachtlichen Planungsaufgabe stehen. Peter Zantopp-Goldmann hat die Entwicklung von Anfang an mitbekommen und wird sie wohl auch begleiten, bis sie abgeschlossen ist. Als Stadtteilentwickler ist er für die übergeordnete Planung des zukünftigen Hafenviertels zuständig. Vermitteln gehört zu seinem Job „Was wird aus so einem Gelände, wenn die Industrie sich zurückzieht, das hat mich schon immer interessiert“, erklärt Zantopp-Goldmann. Ihn hat es 1983 aus „privaten Gründen“ nach Mainz verschlagen. An der Uni hat er Geografie studiert. Dabei hat er sich besonders mit dem Thema Landschaftsplanung beschäftigt. Entsprechend spannend fand er von Anfang an die Fragestellungen, die mit dem Mainzer Zollhafen verbunden sind. Prozesse moderieren wollte er, vermitteln zwischen Anwohnern, Bürgern und industriellen Interessen. Solche Dinge haben ihn schon immer interessiert. Deswegen hat er Geografie studiert. Vermitteln ist eine der Kernkompetenzen dieser Wissenschaft. Eine Fähigkeit die auch am Zollhafen gefragt

Noch ist nichts zu sehen vom neuen Stadtviertel. ist, das gehört zu seinem Job. „Viele waren gegen den schiefen Turm der Kunsthalle, aber eines Tages werden die Mainzer das Wahrzeichen ihres neuen Stadtteiles mögen“, sagt er voraus. Und erzählt davon, dass Menschen glaubten, hier würde eine Hochhaussiedlung entstehen. Aber die konnte er beruhigen. Bevor er den Job bei den Stadtwerken angetreten hat, war er im Umweltamt für die Stadtentwicklung zuständig. Die Planungsaufgabe am Zollhafen hat ihn noch aus einem ganz anderen Grund gereizt. Als gebürtiger Hamburger liebt er das Wasser und den Hafen. Klar, dass er bei der Entwicklung des Mainzer Hafens unbedingt dabei sein wollte. Zumal die postmoderne Hamburger City am Hafen ja so etwas wie ein Vorbild sein könnte. Im Rahmen der „Route der Industriekultur“ führt er auch schon mal Gruppen und erklärt ihnen, was am Industriehafen so alles passieren wird. Ein neuer Stadtteil für 15.000 Menschen Obwohl die Rahmenbedingungen klar sind, möchte Stadtentwickler ZantoppGoldmann: „Einen Prozess moderieren, an dem die Bürger beteiligt werden. Damit alle zufrieden sind.“ Er plädiert für eine abwechslungsreiche Mischung aus Wohn-, Kultur- und Gewerberaum. Dort wo der Mainzer Hafen früher war, soll jetzt ein moderner

Peter Zantopp-Goldmann am Zollhafen

Noch beherrschen Gras und Pflanzen die Szene.

Stadtteil mit Wohnungen am Wasser entstehen. „In 10 bis 15 Jahren werden hier 15.000 Menschen leben“ erklärt er stolz, während er die Zeichnung hochhält. „Auf dem Gelände sollen bis zu 4.000 Arbeitsplätze entstehen“, fügt er gleich hinzu. Ob die auf dem Bild gezeigten Hafeninseln mit Grachten, einer Marina und ähnlichen architektonischen Highlights genauso aussehen werden, hängt wohl davon ab, ob sich geeignete Investoren finden lassen. Die Kunsthalle

im ehemaligen Kesselhaus ist jedenfalls eröffnet. Und auch das Weinerlebniszentrum im historischen Weinlager auf der Südmole soll bald folgen. Mit dem Einstieg der Vivico Real Estate und der Gründung der Mainzer Zollhafen Entwicklungsgesellschaft zur Vermarktung der Bauflächen werden die bislang abstrakten Pläne deutlich konkreter. •ag• Fotos: Armin Gemmer


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• Porträt •

Erfahrungen im Entwicklungsland

Von Nigeria geprägt S

onja Koch hat eine künstlerische Ader. Sie gestaltet und malt gerne. Ursprünglich hatte sie überlegt, Bildhauerei zu studieren. Auch für Medizin interessierte sie sich sehr: Ihr Vater ist Gynäkologe – bereits als Kind erhielt sie einen Einblick, was es bedeutet, Arzt zu sein. Prägende Zeit in Nigeria Nach ihrem Abitur entschied sich Sonja Koch für ein Praktikum in einer Klinik, um sich beruflich zu orientieren. Zusammen mit einer Ärztin dieser Klinik ging sie danach für ein halbes Jahr nach Nigeria, wo sie bei der Geburtshilfe in einem ‚Buschkrankenhaus‘ assistierte. Damals war Sonja Koch 19 Jahre alt. „Ich bin da sehr blauäugig reingegangen und habe im Vorfeld nicht viel darüber nachgedacht.“ In vielen Entwicklungsländern ist der medizinische Standard wesentlich niedriger als in Deutschland. In Nigeria arbeiteten die Ärzte mit ein-

nicht mehr berühren würde, wäre ich falsch hier“, erklärt sie.

Nach dem Abitur wusste Sonja Koch nicht genau, welchen beruflichen Weg sie einschlagen sollte. Ein halbes Jahr arbeitete sie in einem Buschkrankenhaus in Nigeria. Diese Zeit prägte die junge Frau sehr. Jetzt ist Dr. Sonja Koch Oberärztin der Anästhesie im Katholischen Klinikum Mainz. Dr. med. Sonja Koch an ihrem Arbeitsplatz fachsten Mitteln. Während in Deutschland Einweghandschuhe nach dem Gebrauch weggeworfen werden, wurden dort aus Mangel am Materialien die Handschuhe ausgewaschen und wiederverwendet. Sonja Koch lernte, mit dem Wenigen, das zur Verfügung stand, sparsam umzugehen. Dem Patienten helfen Trotz der widrigen Umstände merkte Sonja Koch, dass die Arbeit sie begeisterte. Sie machte eine Ausbildung zur

Krankenschwester, danach begann sie ihr Medizinstudium an der Mainzer Johannes Gutenberg-Universität. Bereits während des Studiums entschied sie sich dafür, sich auf das Gebiet der Anästhesie zu spezialisieren. Seit 2006 arbeitet Sonja Koch im Katholischen Klinikum Mainz, dort ist sie für den Schwerpunkt Schmerztherapie zuständig. Bei ihrer Arbeit geht es primär darum, dass Patienten während ihrer Behandlung so wenig Schmerz wie möglich

empfinden. Je nach Erkrankung und Art der Behandlung können Schmerztherapien sehr langwierig sein. „Es ist durchaus so, dass in solchen Fällen eine Beziehung zwischen Patient und Arzt aufgebaut wird“, sagt Sonja Koch. Auch wenn die meisten Patienten heutzutage gesund entlassen werden können, kommt es vor, dass ein Patient stirbt. Solche Fälle gehen Sonja Koch auch nach einigen Jahren Berufserfahrung immer noch nahe. „Wenn es mich

Hilfe für Entwicklungsländer Wie die Ärztin während des Aufenthalts in Nigeria feststellen musste, ist in einigen Entwicklungsländern der medizinische Standard Europas noch lange nicht erreicht. Zusammen mit anderen Ärzten aus Mainz hat sie vor kurzem den Verein ‚anaesthesia cares‘ gegründet. Ziel ist es, die Anästhesie in Entwicklungsländern zu fördern. Die Hilfe besteht insbesondere aus Materialspenden und der Weiterbildung von Ärzten vor Ort. Neben der Arbeit im Krankenhaus und dem Engagement im Verein bleibt für ihre künstlerischen Betätigungen kaum noch Zeit. Dennoch malt sie viel – auch wenn es manchmal nur nachts geht. •lim• Foto: Lena Limbach

• Schambes, der Bär •

Bärendienst G

ude, ihr Leit! Auauau, das war knapp! Als ich wieder mal in der Stadt unterwegs bin, schrecke ich plötzlich zusammen, als ein aufgemotzter Sportwagen laut hupend hinter mir vorbei braust. Ich kriege gerade noch mit, wie sich ein älterer Herr mit einem Handwägelchen, gotteslästerlich schimpfend und fluchend, auf den Bürgersteig rettet. Während er sich berappelt und den Inhalt seines Wägelchens wieder in Ordnung bringt, knottert er unablässig weiter über den Verkehrsrowdy, der ihn beinahe über den Haufen gefahren hätte. Anteilnahmsvoll frage ich ihn, ob ich irgendwie helfen kann. Da er sich auch noch an einem prall gefüllten Jutebeutel abschleppt, lässt er mich nach einigem Hin und Her sein Wägelchen ziehen, das voll beladen ist mit Kartons und ausgelesenen Zeitungen für den Altpapiercontainer.

Während wir nebeneinander herzockeln, redet er sich weiter über den rüpelhaften Fahrstil des Kamikazepiloten von eben in Rage, um schließlich über nachlassende Umgangsformen, zunehmendes Rowdytum und mangelnde Rücksichtsnahme im Allgemeinen zu wettern. In vielen Fällen muss ich ihm sogar Recht geben, und so steigern wir uns gegenseitig in die Aufzählung von Beispielen hinein, die den bevorstehenden Untergang des Abendlandes belegen. „Im Bus krie´st de heit noch nit emol en Platz angebote, wann de doot umfällst!“ – „Gege die Radfahrer, die als ohne Rücksicht uff Verluste durch die Fußgängerzon´heize, war der Vollidiot von ebe direkt noch e Waisekind!“ – „ Am Malakoff saufe sich die Hohlroller regelmäßig ´s Hern aus´m Kopp un lasse dann grad ihrn ganze Müll rumlie´e, dass es aussieht wie gebrennt!“ – „Genau. Unn

wenn de was seest, kriest de noch e paar uff´s Maul!“… So geht´s lustig weiter, bis wir am Container sind. „Ach, wär´n Se grad emol so nett“, drückt mir der Alte seinen Beutel, der ebenfalls mit Papierkram vollgestopft ist, in die Hand, weil der ihm beim Ausladen hinderlich ist. Aber gewiss doch! Nach diesem Gespräch, in dem wir uns als Wesensverwandte in Sachen Höflichkeit, Ordnungsliebe, Hilfsbereit-

schaft et cetera bla bla quasi ans Herz gewachsen sind, bin ich nur zu gerne zu einer weiteren kleinen Gefälligkeit bereit. Während der Alte ächzend seine Kartons zerpflückt, nehme ich, durchströmt von einer Woge überschwänglicher Nettigkeit, den Packen Papier aus dem Beutel, reiße ihn schwungvoll entzwei und werfe ihn in elegantem Bogen in die Tonne. Da fährt der Alte herum und guckt mich entgeistert an. „Was war´n des?“ Sein Blick lässt mein waberndes Hochgefühl zusammensacken wie ein misslungenes Soufflé. Und während ich noch an einer Antwort rumsortiere, die seinem abrupten Stimmungsabfall entspricht, kreischt er fassungslos: „Du Peifekopp! Des war´n grad mei Rentebescheinigunge, mei Kontoauszüg´ unn die neie Rätselheftcher fer mei Fraa!“ Irgendwie krieg ich ein ehrlich gemeintes, peinlich berührtes, aber wenig überzeugendes „Ei

Peter Beckhaus, Jahrgang 1956, ist selbstständiger Grafik-Designer in Mainz. Seine berufliche Ausbildung erwarb er an der Fachhochschule Mainz, wo er sein Studium als Diplom-Grafik-Designer abschloss. Peter Beckhaus war Schüler und langjähriger Mitarbeiter von Hans Peter Willberg, einem der bedeutendsten Typografen Deutschlands. Er arbeitet für Verlage in ganz Deutschland sowie für Institutionen, Firmen & mittelständische Betriebe, hauptsächlich im Rhein-Main-Gebiet. hoppla!“ raus und weiß jetzt endlich, wie es sich anfühlt, jemandem einen Bärendienst erwiesen zu haben … In diesem Sinn, macht´s nicht nur gut – macht´s besser! Euern Schambes


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• Politik • Bürgerbefragung zum Mainzer Volkspark

Radfahrer ausgespielt? Sonntagnachmittag im Mainzer Volkspark. Die große Wiese ist gepflastert mit Picknickdecken, einige Familien grillen, andere genießen einfach nur das schöne Wetter. Kinder tollen auf den beiden Spielplätzen, Spaziergänger sitzen auf den Parkbänken, Jugendliche treffen sich. Es ist ganz schön viel los in einer der wenigen städtischen Grünanlagen. Und künftig soll nun das Fahrradfahren im Volkspark offiziell erlaubt sein.

...transportiert Ideen. ...transportiert Ideen. ...transportiert Ideen. Damit’s ankommt. Damit’s ankommt.

Peter Beckhaus

Peter Beckhaus Dipl. Grafik-Designer, Illustrator

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in Koalitionsbeschluss von SPD, FDP, Grünen und Linken hat den Weg für das Fahrradfahren im Volkspark geebnet. „Wir denken, es ist ein nettes Signal, wenn man im Volkspark seine Freizeit auch mit Radfahren verbringen kann“, begründet David Dietz, umweltpolitischer Sprecher der FDP-Stadtratsfraktion, den Antrag, den die FDP im Februar gestellt hat. Wichtig ist Dietz dabei, dass die Wege farblich markiert werden, denn er kennt als direkter Anwohner auch die Befürchtungen. Vor allem ältere Senioren sehen das Radfahren mit Sorge. „Viele gehen am Wochenende nicht mehr in den Park, weil sie Angst davor haben, umgefahren zu werden“, erzählt Fritz Kistenpfennig, Vorsitzender des Vereins Mainzer Bürger für den Volkspark. Zudem sind kleinere Kinder nach Ansicht der CDUStadtratsfraktion gefährdet, wenn sie beim Spielen von einer Wiese auf die nächste laufen, ohne auf Radfahrer zu achten. Für viele Mainzer sind der Volkspark und der angrenzende Stadtpark die einzigen Grünanlagen, die zur Erholung und Freizeit genutzt werden. Auch Familie Koril aus Weisenau kommt mit ihren kleinen Kindern oft hierher. Und zwar mit dem Fahrrad. Angst um ihre Kinder haben sie bisher nie gehabt. „Die meisten Leute, die mit dem Rad unterwegs sind, haben den Park als Ziel. Viel Durchgangsverkehr haben wir bisher nicht beobachten können“, erzählt das Ehepaar. Schön sei es, dass die Kinder hier gefahrlos Rad fahren üben können und dass auch die Jugendlichen einen Platz haben, an dem sie sich austoben können. „Es geht hier aber weniger um spielende Kinder als um diejenigen Radfahrer, die zum Teil

Gegenseitige Rücksichtnahme bringt für alle Verkehrsteilnehmer mehr Sicherheit und weniger Ärger.

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• Sommeraktionen •

mit 40 bis 50 Stundenkilometern von Weisenau in Richtung Stadt rasen“, betont Umweltdezernent Wolfgang Reichel (CDU). „Wenn das erste spielende Kind verletzt wird, wird das Geschrei groß sein“, ist sich Reichel sicher. Daher lässt der Dezernent gerade den Beschluss hinsichtlich der Verkehrssicherungspflicht beim Rechtsamt prüfen. Immerhin melden sich derzeit vermehrt ältere Menschen bei der Stadt, die Angst um sich und ihre Enkel haben, berichtet Reichel. Außerdem gibt Reichel zu bedenken, dass es für Radfahrer zwei gute Möglichkeiten gibt, um am Rande des Volksparks über die Radwege entlang der Göttelmannstraße oder über den Unteren Michelsbergweg in die Stadt zu gelangen. „Die Anwohner sind sehr dankbar, wenn im Volkspark nicht Rad gefahren wird“, sagt auch Thomas Gerster, verkehrspolitischer Sprecher der CDUStadtratsfraktion. Für Martin Kinzelbach (SPD) dagegen ist das Thema bereits vom Tisch. Es werde aufgebauscht und die nächst stärkeren Verkehrsteilnehmer würden jetzt gegen die schwächeren ausgespielt werden. „Wir wollen einen Volkspark für alle Mainzerinnen

und Mainzer“, betont er. Diese Forderung unterstützt auch Kistenpfennig. Allerdings gibt er zu bedenken, dass ein rücksichtsvolles Miteinander wichtig sei. Es gäbe gute Gründe gegen das Radfahren, aber auch ein nachvollziehbares Ansinnen, dieses zu gestatten. Der Stadtpark ist vom Stadtratsbeschluss allerdings ausgenommen. David Dietz ist jedoch überzeugt davon, dass die Bürgerinnen und Bürger in der Lage sind, verantwortlich miteinander umzugehen und Rücksicht zu nehmen. Dass aber vor allem jugendliche Radfahrer oft rücksichtslos durch den Park rasen, bestätigt eine Mutter von zwei Kindern im Grundschulalter. Dennoch ist sie nicht der Meinung, dass das Radfahren generell verboten werden sollte. „Wo sonst können unsere Kinder dann fahren, wenn nicht hier“, gibt sie zu bedenken. Noch bis zum 30. Juni läuft eine Bürgerbefragung des Grünamtes, in der auch geklärt werden soll, ob das Radfahren in städtischen Parks erlaubt werden soll. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im Juli bekannt gegeben. •ust• Fotos: Ute Strunk

www.mainz.de/online-umfrage

Augustinerstraße 61, Ecke Kirschgarten, in der Altstadt von Mainz


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• Nachtschwärmer •

Der beste Ort, um kreativ in der Gastronomieszene zu arbeiten

„Sternstunden“ erleben „Sternstunde“ ist eine Metapher für Taten oder Ereignisse, die schicksalhaft die Zukunft beeinflussen, für ein außergewöhnliches oder glanzvolles Ereignis. Das Ziel des Sternstundenmachers Badar Arrami ist es, als junger Gastronom in seiner Location immer wieder neue Erlebnisse zu schaffen. Die „Sternstunde“ liegt am Main auf der Sachsenhausener Seite hinter dem Eisernen Steg in der etwas versteckten Färberstraße.

Was ist Euer Ziel? Wir machen Party, wollen Menschen glücklich machen, Gastfreundschaft zeigen und wir wollen Menschen zum Tanzen bringen. Heute legen DJ Peppe & Dominik Keller bei uns auf. Großes Kino also. Wir geben auch Nachwuchs-DJs immer gerne eine Chance. Geplant sind regelmäßige Events mit DJs, aber

XXL Läden sind out. Klein und fein feiert man diesen Sommer am liebsten mit Lounge-Garten und 1A-Service. DJ-Nights und LiveMusik: Von Live-Jazz bis HouseParty mit DJ im „Sternstunde“ in Frankfurt Sachsenhausen. auch ein marokkanischer Abend mit Musik oder Live-Konzerten und Vernissagen. Alle neuen Termine werden über Flyer, die Homepage und Facebook bekannt gegeben. Facebookgruppe: Café-Bar Sternstunde. Wer sind die Menschen hinter Sternstunde? Unser Team ist noch sehr klein, aber so kunterbunt wie unsere Gäste. Wir sind Brüder (Anm. d. Red.: Badar und Tarik Arrami) und kommen beide ursprünglich gar nicht aus der GastroSzene. Aber es ist das, was wir

oben: Schöne Mädchen und starke Jungs im Sternstunde an und hinter der Bar. links: DJ Peppe & Dominik Keller, der auch schon mal im U60311 auflegt. schon immer machen wollten! Sozusagen haben wir uns einen Traum mit der „Sternstunde“ erfüllt und geben unsere ganze Kraft und Herzblut, damit unsere Gäste diesen Traum mitträumen. Was bedeutet Euch Frankfurt, warum Sachsenhausen? Frankfurt ist der beste Ort für uns, um kreativ in der Gastronomieszene zu arbeiten und ein buntgemischtes Publikum

anzusprechen. Frankfurter sind offen, feier- und trinkfest und Neuem gegenüber aufgeschlossen. Wir als Lokalpatrioten haben Sachsenhausen, das Mainufer gewählt, weil uns in dieser Gegend noch ein richtiges Stammcafé fehlte. Gegen was musstet Ihr kämpfen? Oh je (lacht) ... Behördenwahnsinn, Bürokratiechaos, Verordnungen, die einen die Haare

raufen lassen ... wir hatten alles. Deshalb: Es gibt immer etwas zu tun, aber wir wachsen mit unseren Aufgaben! •Katja Siberg• Fotos: privat

Sternstunde Färberstraße 65 · 60594 Frankfurt Tel. 069 27291336 www.sternstunde-ffm.de info@sternstunde-ffm.de

Komplett unabhängig von fossilen Energien

Erstes Solarhaus in Mainz S

tändig steigende Energiekosten, Nebenkosten in exorbitanten Höhen – wie sehr wünschen sich Mieter und Hausbesitzer von Erdgas und Erdöl unabhängig zu sein. Das von der Firma hn energieconsult entwickelte Solarhaus

macht dies möglich. Auf den Gonsbachterrassen wurde kürzlich im Beisein von Bürgermeister Günter Beck der Grundstein gelegt. „Solar one“ ist ein Nullemissionshaus, das zu 100 Prozent regenerativ beheizt wird,

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erläutert Ingenieur Horst Neises, Architekt von „Solar one“. Für die Heizung und die Warmwasseraufbereitung werden keine Emissionen freigesetzt. Die Energie wird zum einen durch Photovoltaikanlagen, zum anderen durch eine Solarthermieanlage gewonnen. Die Wärme kann, je nach Bedarf, den einzelnen Bereichen des Hauses direkt zugeführt oder auch zwischengespeichert werden. Dank einer konsequenten Südausrichtung des Gebäudes und einer hocheffizienten Wärmepumpe mit einer Jahresarbeitszahl von 5,3 wird „Solar one“ das ganze Jahr über Energie zugeführt. Das Besondere: Von der Sonnenenergie profitiert auch der Carport. Ein dort abgestelltes Elektroauto kann hier direkt „Sonne tanken“. Das Haus dient nicht nur als Wohnobjekt, es ist auch ein Monitoringprojekt: Erstmals kann die im Sommer eingefangene Energie über den Winter gespeichert werden. Der Erdsolespeicher liegt unter der Bodenplatte und ist von mehreren Seiten isoliert. Das ist eine absolute Neuheit der Firma Immosolar, die den patentierten Erdsolespeicher erfunden hat. Die Kombination aus solarer Energiegewin-

Bürgermeister Günter Beck freut sich über den innovativen Beitrag zum Klimaschutz. nung und Erdsolespeicherung soll nun in den nächsten Jahren in Solar One erforscht und ausgewertet werden. Entsprechend begeistert zeigte sich Bürgermeister Günter Beck: „Ein innovativer Beitrag für den Klimaschutz in Mainz.“ Er hofft, dass bald noch mehr Solarhäuser in Mainz entstehen. Die geschätzten CO2Einsparungen des Hauses liegen bei rund sechs Tonnen pro Jahr. Dank des 42 Zentimeter dicken Mauerwerks aus Juwö Hochlochziegeln S8 kann auf ein Wärmedämmverbundsystem verzichtet werden. Eine Lüftungsanlage sorgt ständig für frischen Luftaustausch. Zehn Prozent ist das Haus im Vergleich zu einem Enev Standard Haus teurer. Doch für die Familie zählt in erster Linie der

Klimaschutz. „Was wir heute in die Luft jagen, ist die Lebensqualität unserer Kinder von morgen“, sagt Bauherrin Marion Theres Neises. „Im Übrigen rechnet sich die Investition im Alter. Schon jetzt haben wir nur noch Nebenkosten von 20 Euro im Monat“, so die Wirtschaftsjournalistin. Die mit diesem Modell verbundenen Kosten amortisieren sich bei den jetzigen Energiekosten nach 1215 Jahren. Als Zeichen, dass das Ende der fossilen Energien in diesem Haus schon Realität ist, hatte der Sohn der Familie mit seinen Freunden Flaschen mit Kohle, Öl, Gas und Uran im Grundstein versenkt. „Bei uns machen die nun keine Kohle mit der Kohle mehr“, so Max Neises. •rak• Foto: privat, Visualisierung: hn energieconsult


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• Garten • Naturgartenspezialisten kümmern sich um ökologische Vielfalt

Reichtümer entdecken N

ach ehrenamtlichen Anfängen merkten sie bald, dass für dieses Projekt ihr ganzer Einsatz nötig war. Seit 1993 gibt es das Ahornblatt offiziell. 2000 erwarben sie zusätzlich das nach hinten angrenzende Areal. Dort sind heute die besonderen Schätze der naturnahen Gärtnerei zu finden. Seltene, unverkäufliche Einzelexemplare, die sorgsam behütet heranwachsen, und später vermehrt werden sollen – aus Samen gewachsen, wohlgemerkt. „Das bedeutet, dass sie langsamer wachsen, aber dafür widerstandsfähig sind – im Gegensatz zu ‚veredelten‘ Gewächsen aus Stecklingen, die zwar schnell wachsen, aber auch selten einen Winter überstehen“, erklärt Gerold Baring-Liegnitz. Er ist einer von denjenigen, die ihre Leidenschaft für die heimische Pflanzenwelt entdeckt und zur Hauptbeschäftigung gemacht haben. „Wir sind alle fachfremd – das ist wahrschein-

Weil die Blumengeschäfte und Gärtnereien bloß entweder exotische importierte Pflanzen führten oder solche, die aus Stecklingen gezogen waren, und weil ‚naturnah‘ damals nicht gefragt war, suchte eine kleine Gruppe von Naturliebhabern nach Alternativen. Entstanden ist daraus das „Ahornblatt“, das sich der Wiederentdeckung und Bewahrung der heimischen Pflanzenwelt verschrieben hat. lich die Voraussetzung für unseren unkonventionellen Blick, der denen, die auf herkömmliche Weise ausgebildet wurden, oft verloren gegangen ist“, erklärt er. Das nötige Fingerspitzengefühl sei während dem Kennenlernen der Gewächse entstanden. ‚Von Hause aus‘ ist er eigentlich Jurist. „Jurist?“ „Ja“,

er lacht, „aber ich habe umgesattelt.“ Jetzt ist er beim Ahornblatt beschäftigt und hat daneben noch einen kleinen Betrieb für Gartenplanung und Gartenpflege. „Denn hier weiß ich: Mit jeder verkauften Pflanze tue ich etwas Gutes.“ Die Rosa sherardii, nach ihrem Fundort in der Mainzer Gemarkung auch ‚Finther Zwerg‘ genannt Komplexe Ökosysteme Einsatz für die Erhaltung der heimischen Artenvielfalt tut not, denn viele der ursprünglichen, oft Jahrhunderte alten Wildpflanzen sind vom Aussterben bedroht. Zu viel Fläche wird bebaut und versiegelt, zu wenig Raum bleibt für natürliches Wachstum. „Ökosysteme sind so komplex und in ihren vielen Wechselwirkungen seit Jahrtausenden perfekt eingespielt –die Menschen können die Folgen und Gefahren nicht wirklich abschätzen, die jeder Eingriff nach sich zieht“, betont Gerold Baring-Liegnitz. Pflanzen, die in ihrer natürlichen Umgebung

wachsen, sind ein perfektes Beispiel: Sie ziehen allein durch ihren intensiveren Duft allerlei Kerbtiere an, wie etwa der Gelbe Blasenstrauch die seltene Holzbiene. „Mit einem naturnah angelegten Garten beginnt der Umweltschutz vor der Haustür“, sagt Gerold Baring-Liegnitz. Naturnah heißt: robuster, meist winterhart, kaum anfällig für Schädlinge – und wenn es mal Blattläuse gibt, kommen auch bald die Marienkäfer. „Im Grunde genommen machen wir es der Natur nur nach. Schließlich würde es dort niemals Monokulturen geben“, verdeut-

licht er. So hat man beispielsweise herausgefunden, dass Obst besser wächst, wenn man Wildsträucher zwischen den Bäumen pflanzt. Derzeit werden im Ahornblatt verstärkt Ur-ObstSorten gezogen und erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Und Rosen, wie die Zimt-Rose mit den schwarzen Hagebutten, die über tausend Jahre alte Apotheker-Rose, die Berg-Rose, die weichblättrige Rosa mollis oder die kletternde Hundsrose … Aber eigentlich müssen Sie das selbst sehen… •em• Foto: Eva-Maria Albus

Solarinitiative Rheinland-Pfalz: Sonnenstrom von 100.000 Dächern

Die Sonne schenkt uns Energie! Auf Solarenergie zu setzen, macht sich bezahlt. Denn die Sonne schenkt uns Energie, ohne das Klima zu belasten, weil sie uns unbegrenzt zur Verfügung steht. Photovoltaik und Solarthermie helfen, private Energiekosten zu senken. Mit Investitionen in Solarenergie können Sie sogar Geld verdienen und dabei unser Klima schützen. Im Rahmen der „Solarinitiative Rheinland-Pfalz“ schafft das Land jetzt neue Anreize zur Nutzung der Solarenergie: Mit einer neuen Förderung für Dachsanierungen unterstützen wir Hausbesitzer bei ihrem Vorhaben, das eigene Dach für eine Photovoltaikanlage fit zu machen.

Margit Conrad, Ministerin für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz

Mit einer internetbasierten Dachflächenbörse bringen wir Hausbesitzer und investitionswillige Anlagenbetreiber zusammen. Mit Energiegenossenschaften nehmen Bürgerinnen und Bürger die Energiezukunft ihrer Region jetzt selbst in die Hand. Mehr Informationen, wie auch Sie von der Solarenergienutzung profitieren können, finden Sie unter www.unserEner.de

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Ganges dann völlig problemlos wieder an. Diese umweltfreundliche blue-Technologie wirkt sich äußerst günstig auf den Verbrauch aus, erklärt uns später Autohausinhaber Robert Herrnsdorf. Ein Blick auf den Bordcomputer zeigt einen Durchschnittsverbrauch von 5,7 Litern an. Darüber kann man nun wirklich nicht meckern. Günstig ist auch die CO2-Emission von 135 g/km für die Bemessung der Autosteuer. Alle i30-Modelle werden übrigens mit Fünf-JahresPaket angeboten. Das bedeutet fünf Jahre Garantie und Gratis-Inspektion bis zu 100 000 Kilometern. Und das alles zu einem Preis von 15.050 Euro! Ein ganz besonderes Bonbon bei Auto Herrnsdorf ist die 0 %-Finanzierung während der Dauer der Fußball-WM in Südafrika. Seit 1997 hat sich das Autohaus Herrnsdorf in MainzKastel mit dem Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen als Hyundai-Vertragshändler einen Namen gemacht. In der Werkstatt bietet der Hyundai-Händler mit sechs qualifizierten Mitarbeitern einen umfassenden Kundenservice mit Reparaturen und Wartungen von allen Fahrzeugtypen an. Zu den weiteren Service-Leistungen gehört die Unfallabwicklung mit kostenloser Bereitstellung eines Ersatzwagens, die kostenlose Einlagerung von Winterrädern und vieles mehr.


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• Extrem • Mainzer Extremsportler wollen „Great Divide“ bezwingen

Mit dem Fahrrad von Kanada nach Mexiko Florian Weber und Jeremy Boissel sind leidenschaftliche Fahrradfahrer und sie haben ein extremes Hobby. Nachdem die beiden Mainzer im letzten Jahr mit dem Fahrrad von Mainz nach Israel gefahren sind, wollen sie in diesem Jahr das Land der unbegrenzten Möglichkeiten bezwingen. Der sogenannte „Great Divide“ von Kanada bis nach Mexiko ist ihr erklärtes Ziel.

D

ie 5000 Kilometer lange Route führt durch die dichten Wälder und das Bärenland von Montana, Idaho und Wyoming auf die Plateaus und Gebirge Colorados. Von dort geht es weiter bis nach Mexiko. Einen Höhenunterschied von 65.000 Höhenmeter zu bewältigen, das wird die größte Herausforderung sein, erzählt Florian Weber. „Die Tour ist zwar 1000 Kilometer kürzer als die Reise nach Israel, aber aufgrund der Höhenmeter wird sie doch härter werden“, vermutet der 20-Jährige. „Die Tour wurde extrem knapp kalkuliert mit 100 Kilometern und 1.300 Höhenmeter durchschnittlich jeden Tag und keine Zeit für Pausen“, ergänzt Jeremy. Auch die klimatischen Unterschiede sind groß. Während in Mexiko Temperaturen von 40 Grad plus herrschen, können sie in den Rocky Mountains auf etwa 4000 Metern Höhe mit Schnee rechnen. Da muss man körperlich absolut fit sein. Doch das ist für den angehenden Sportstudenten kein Problem, denn das Radfahren ist für ihn schon fast eine Sucht. Auch im Alltag fährt er ausschließlich mit dem Rad und er besucht sogar regelmäßig einmal in der Woche seine Freundin in Landau. Per Rad, versteht sich. Inzwischen hat Florian Weber mit insgesamt sieben Rädern für jeden Zweck das passende. Die neusten Fahrräder, die Mountainbikes PURE 170 und PURE 160, haben Florian und Jeremy von Fahrrad Franz XXL für die anstehende Reise gesponsert bekommen. Der zweite regionale Sponsor ist die Firma SebaMed. Rollen sind verteilt Für den „Great Divide“ mussten die beiden Extremsportler die Räder allerdings noch ein wenig „verfeinern“, denn da die Strecke

Geschafft: Florian (l.), Jeremy (M.) und Martin Boitz (r.) sind auf 1.550 Meter Höhe angekommen.

Jeremy und Florian sind für den Start der Reise am 21. Juli bereit.

Jeremy und Florian auf der Autobahn nach Tel Aviv.

Gekocht wird ganz minimalistisch auf einem Benzinkocher. zu fast 90 Prozent aus Schotterwegen besteht, müssen sie schon einiges aushalten. Etwa 20 bis 30 Kilogramm Gepäck hat jeder der beiden dabei. Übernachtet wird im Zelt, und zwar dort, wo sie einen Platz finden. Während Florian für den Zeltaufbau und das Tagebuchschreiben zuständig ist, ist der 31-jährige Jeremy der Koch. „Eine warme Mahlzeit am Tag muss bei so einer Reise einfach sein, und da Jeremy als Deutsch-Amerikaner-Franzose sehr viel Wert auf gutes Essen legt, werden wir mit viel Obst und Gemüse eine richtig gute Küche bekommen“, weiß Florian. Die beiden sind mittlerweile ein eingespieltes Team. 2007 sind sie gemeinsam mit einem wei-

teren Freund von Mainz nach Marokko geradelt, im letzten Sommer nach Israel. Die Rollen sind gut verteilt. „Jeremy macht das Tempo auf den Geraden und ich gebe den Rhythmus am Berg an“, erklärt Florian. Sich von einem Laster ein Stück mitziehen lassen, das kommt für die beiden Sportler allerdings nicht in Frage. Vermutlich werden sie jedoch auf dieser Tour schon das eine oder andere Mal absteigen und schieben müssen. „Allerdings nur, weil die Straßen so steinig und schlecht sind“, betont der Extremradler. Vorurteile werden abgebaut Bei den Touren geht es den beiden nicht nur um den

sportlichen Aspekt. Ganz wichtig ist es ihnen auch, den geografischen Horizont zu erweitern, neue Menschen kennenzulernen und Vorurteile abzulegen. Wie in der Türkei zum Beispiel. Mit seiner umwerfenden Landschaft und einer unvorstellbaren Gastfreundschaft war das für Florian bisher das schönste Land. „Die Menschen dort waren absolut herzlich und haben uns mit offenen Armen empfangen.“ Jeden Tag haben sie Obst und Gemüse geschenkt bekommen, Bauern haben ihnen das Frühstück ans Zelt gebracht und sie wurden so oft zum Essen eingeladen, dass sie gar nicht alle Einladungen annehmen konnten. „Andere Länder andere Sitten“ heißt es. Und davon können Florian und Jeremy einiges erzählen. Spannend

war ihre letzte Reise beispielsweise auch in Syrien, denn für dieses Land gab es so gut wie kein Kartenmaterial und da die beiden Abenteurer sind, verzichten sie natürlich auch auf GPS (Global Positioning System). An der syrischen Grenze mussten sie sich daher zwangsläufig nach den Schildern in Richtung Damaskus richten. „Das hatte den Vorteil, dass es der direkte Weg war, der Nachteil war, wir fuhren auf der Autobahn“, lacht Florian. Noch befremdlicher sei dann nur gewesen, dass in Syrien jede Menge Falschfahrer auf dem Standstreifen der Autobahn in der Gegenrichtung unterwegs waren. „Die haben uns dann ständig angehupt, obwohl sie selber falsch fuhren.“ •ust• Fotos: privat

www.fahrrad-xxl.de/great-divide-tour


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• Sport •

SV Weisenau leistet Pionierarbeit

Dem Frauenfußball gehört die Zukunft Die Fußball-WM in Südafrika bringt sie wieder an den Tag, die große emotionale Begeisterung. Nicht zuletzt durch Public Viewing hat Fußball seit dem „Sommermärchen 2006“ Eventcharakter. Dass die DFB-Elf der Frauen, die 2007 den Weltmeistertitel in China geholt hat, aber sogar noch erfolgreicher war als die der Männer, wird dabei manchmal übersehen.

F

rauenfußball ist der schönere Fußball“, findet Herbert Egner von der Sportvereinigung (SV) Weisenau. Der zweite Vorsitzende des Vereins sieht sich als Pionier auf diesem Gebiet. „Frauenfußball ist fairer und er ist nicht wie bei manchen Männern

20 Jahre

Die Fußballerinnen mit dem großen Kämpferherz ein Kampf auf Leben und Tod.“ Das Spiel sei gekennzeichnet durch einen größeren Spielfluss, da es weniger Fouls und Verlet-

zungen gebe. Dass im nächsten Jahr die Weltmeisterschaft im Frauenfußball in Deutschland stattfindet, ist ein guter Anlass, Anzeige

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um auf der Begeisterungswelle mitzuschwimmen und eine Frauenfußballabteilung im eigenen Verein aufzubauen. Außerdem möchte Egner im 100-jährigen Jubiläumsjahr des SV Weisenau zeigen, dass dem Frauenfußball die Zukunft gehört, wenn sich Sportvereine hinsichtlich der Mitgliederzahl weiterentwickeln wollen. 15 junge Frauen im Alter zwischen 18 und 26 Jahren aus Mainz und Umgebung bereiten sich seit Kurzem für die Bezirksliga-Saison 2010/11 vor. Mindestens sechs erfahrene Spielerinnen werden für den Kader allerdings noch gesucht. Schon jetzt ist es Herbert Egner klar, dass die Frauen ein großes Kämpferherz haben. Nach nur wenigen Trainingseinheiten hätten einige intuitiv Torjägereigenschaften entwickelt, andere zeigten ein gutes Abwehrverhalten. Nur drei der Frauen kom-

men aus Fußballvereinen, die übrigen bringen Erfahrungen in anderen Ballsportarten wie Volleyball oder Handball mit. Eine gute Grundlage, auf der sich etwas aufbauen lässt. „Die Mädels machen es mir leicht, weil sie viel Engagement zeigen“, so der Trainer, der einen Tabellenplatz im Mittelfeld der Bezirksliga anvisiert hat. „Meine Vision ist es, dass alle Mainzer Vereine eine Frauenfußballabteilung eröffnen.“ Ein weiterer Schritt in Sachen Pionierarbeit ist der Aufbau von mehreren Mädchenmannschaften. Immerhin ist Frauenfußball in Weisenau gar nicht so ganz neu. Mehr als 15 Jahre lang gab es eine Frauenmannschaft, die allerdings 2009 aufgelöst wurde, weil die Trainerin weggegangen ist. Durch die Zusammenarbeit mit dem Sportinstitut der Uni Mainz hofft Egner, bis zur nächsten Saison einen neuen Trainer oder eine Trainerin für die Frauenmannschaft zu finden. Spätestens dann will sich der 57-Jährige ganz auf den Aufbau und das Managen der Abteilung konzentrieren. Doch zunächst blickt der Trainer optimistisch in die kommende Saison. Aufgrund des Neustarts werden sogar die Ferien für das Training genutzt. „Die Sommerpause kommt uns gerade recht, denn wir haben viel aufzuholen.“ Wer Interesse hat mitzuspielen, wendet sich an Herbert Egner (0170-5633117) oder svw. frauen@fussball.ms. •ust• Foto: privat


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• Universität • Lebenslanges Lernen in der Grßnen Schule im Botanischen Garten

Ute Becker vermittelt mit Leidenschaft die Artenvielfalt richt sei im auĂ&#x;erschulischen Lernort ein ganz anderes Lernen mĂśglich. „Hier gibt es keinen Notendruck und Wissen kann sehr praxisnah vermittelt werden.“ „Die Arbeit in der GrĂźnen Schule ist eine tolle Herausforderung“, freut sich Ute Becker Ăźber die MĂśglichkeiten, die sie hier hat. Dabei ist sie sich bewusst wie glĂźcklich sie sich schätzen kann, dass die Mainzer Uni diese Investition in die GrĂźne Schule getätigt hat. MĂśglich sei dies vor allem durch den Freundeskreis des Botanischen Gartens gewesen, der mit einer Spende von 60 000 Euro den Grundstock fĂźr die Finanzierung des ca. 400.000

Privat ist Dr. Ute Becker in Mainz noch nicht ganz angekommen, denn noch pendelt sie an den Wochenenden oft nach Marburg. Am 1. Januar hat die Diplom-Biologin ihre neue Stelle als Leiterin der GrĂźnen Schule angetreten und hier ist sie mehr als angekommen.

Euro schweren Projektes gelegt hat. Ein weiterer Grund fĂźr die Realisierung des Projektes sei der Erfolg der FĂźhrungen, die schon länger im Botanischen Garten angeboten werden. DarĂźber hinaus hat sich die Mainzer Uni dem lebenslangen Lernen in ihrem Leitbild verschrieben und das ist hier jetzt besonders gut mĂśglich. Im Rahmen eines Sommerfestes wurde am 19. Juni die ErĂśffnung der GrĂźnen Schule im Botanischen Garten oďŹƒziell gefeiert. Die Angebote finden Sie unter www.botgarten.unimainz.de. •ust• Foto: Ute Strunk

Steuerwissen ist Geld! Bei den Kursen geht es auch auf Entdeckungsreise in die Gewächshäuser.

D

ass die Johannes-GutenbergUniversität eine Stelle fĂźr die Bildungsarbeit in Schulen geschaffen hat, ist eine einmalige Besonderheit in Deutschland und ihr groĂ&#x;es GlĂźck. Umweltbildung sei schon während ihrer Promotion ihr besonderes Steckenpferd gewesen, erzählt die Biologin. In verschiedenen Bildungseinrichtungen hatte sie daher ihre Begeisterung fĂźr das Thema Biologie und insbesondere fĂźr die Pflanzenvielfalt vermittelt. Nach einer Ausbildung zur Gärtnerin und dem Studium in GĂśttingen promovierte sie in Marburg und baute dort im Botanischen Garten eine GrĂźne Schule auf. Mit ihrer Kombination aus Ausbildung, beruicher Tätigkeit und den Erfahrungen, die sie beim Aufbau der GrĂźnen Schule in Marburg gemacht hat, bot sie die perfekten Voraussetzungen fĂźr die jetzige Stelle an der Mainzer Uni. Hier gilt es die GrĂźne Schule jetzt mit Leben zu fĂźllen, doch das scheint Ute Becker mit Leichtigkeit zu gelingen, wie die vielen Anfragen von Schulen zeigen. Die Konzeption und Organisation von Angeboten fĂźr Menschen im Alter zwischen 5 und 95 ist eine ihrer Hauptaufgaben. „Wir mĂśchten ein Bewusstsein fĂźr die biologische Vielfalt schaffen und damit auch etwas fĂźr den Erhalt der Artenvielfalt tun“, erklärt sie die Aufgaben des auĂ&#x;erschulischen Lernortes. Die groĂ&#x;e Panzenvielfalt des Botanischen Gartens

mit den ßber 9.000 Arten kommt ihr dabei zugute. Zum Beispiel beim Panzenbestimmungskurs, der derzeit im Rahmen des Studiums 50+ vom Zentrum fßr wissenschaftliche Weiterbildung angeboten wird. Bei den Kursen fßr Schulen sei es wichtig, den Bezug zur Lebenswelt der Schßler herzustellen und die Angebote an den Schulstoff anzugliedern. Beispiele fßr solche handlungsorientierten Angebote sind die Forschungsstationen Regenwald und Wßste. Den Weg des Kaffees vom Strauch bis in die

Tasse erfahren die SchĂźler bei der „Kaffeefahrt“. BittersĂźĂ&#x; geht es dagegen in der Schokoladenwerkstatt zu. Mit allen Sinnen erfahren die jugendlichen Teilnehmer hier, woraus Schokolade eigentlich gemacht wird. In den tropischen Gewächshäusern lernen sie Kakaobaum und Zuckerrohr kennen, bevor sie dann selber Kakaobohnen mit dem MĂśrser zu Schokolade zerreiben dĂźrfen. „Mir liegt es sehr am Herzen, dass die SchĂźler die Vielfalt in der Natur besser wahrnehmen kĂśnnen“, betont die Biologin. Im Unterschied zum Schulunter-

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Siemens Nofrost Gefrierschrank GS 34NA31 Energieverbrauch: 224 kWh (Jahr), NofrostTechnik, Gefriervermögen (24 Stunden): 21 kg, Lagerzeit bei Störung, 30 Stunden, Nutzinhalt Gefrierraum: 259 l, Gefrierfach mit transparenter Klappe, 5 Gefriergutschubladen mit transparenter Blende, davon eine bigBox, Multi-Alarm-System, Türtonwarner, Netzausfallanzeige, Super-Gefrieren, Einfrierautomatik, Innenraumbeleuchtung, Türanschlag wechselbar, HxBxT: 155x70x75 cm, Energieeffizienzklasse A++ Unser alter Preis 599,R/Schnäppchenpreis nur 499,Bosch Spitzen Kühl-/Gefrierkombi KGV36 x47 Edelstahl-Look, 225 Liter kühlen, 87 Liter gefrieren, „nergie A++“ Unser alter Preis 699,R/Schnäppchenpreis nur 499,Bosch Spitzen-Gefrierschrank Nofrost GSN 40A31 333 Liter, Energie A++ Unser alter Preis 799,R/Schnäppchenpreis nur 599,Bosch Gefrierschrank NoFrost GSN 36A31 296 Liter, 4 Sterne, „Energie A++“ Unser alter Preis 699,R/Schnäppchenpreis nur 555,Liebherr NoFrost-Gefrierschrank GNP 2906 Limited Edition Energieeffizienzklasse A++, Standgefrierschrank, Nutzinhalt: 261 l, NoFrost, SuperFrost-Automatik, mengengesteuert, DuraFreeze -28° für zweimal längere Haltbarkeit, SuperFrost, Alarm, Temperaturalarm, FrostSafe-System, Kräuter- und Beerenfach, Innenbeleuchtung, wechselbarer Türanschlag, Verbrauch: 222,7 kWh/Jahr, HxBxT: 164x65x68,3 cm Unser alter Preis 999,R/Schnäppchenpreis nur 799,-

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Siemens Einbau-Herdset EQ241 Glaskeramik-Kochfeld: 4 Kochzonen - davon 1 Zweikreis & 1 Bräterzone, 4fach Restwärmeanzeige, Backofen, Energieeffizienzklasse A, EdelstahlUniversalbackofen mit 5 Heizarten, Email hell, brillant und reinigungsfreundlich, Ober-/Unterhitze (getrennt regelbar), 3D Heißluft plus, Grill, VarioGroßflächengrill, Umluft-Grillsystem, VollglasInnentür, versenkbare Drehregler Unser alter Preis 699,R/Schnäppchenpreis nur 499,-

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Gute Beratung und faire Preise Das Wiesbadener Unternehmen Höco Elektrohausgeräte nimmt in puncto Kundenzufriedenheit, Beratungskompetenz und Preiswürdigkeit eine vorbildliche Stellung ein, wie die Auszeichnung als „1a-Fachhändler 2009“ verdeutlicht. Darauf ist das gesamte Team um Geschäftsführer Werner Hönig und stellvertretenden Geschäftsführer Michael Krasser zu Recht stolz. Denn kompetente Beratung und freundlicher Service sind in der Branche keine weit verbreitete Selbstverständlichkeit. Zufriedene Kunden sind das A und O. Dieser Grundsatz gilt branchenübergreifend für jedes Unternehmen. Dass die Höco GmbH in dieser Hinsicht nichts dem Zufall überlässt, unterstreicht das positive Feedback, das die traditionsreiche Wiesbadener Firma in der jüngeren Vergangenheit erfahren hat. In der lokalen Marktforschungsstudie „Wiesbadener Kundenspiegel“ des Deggendorfer Marktforschungsinstituts MF Consulting erzielte sie Platz Eins der Kundenbewertung in der Kategorie Elektro-/Elektronikgeschäfte. Kompetente Beratung und freundliche Kundenbetreuung ergänzen sich Da lag es nahe, sich auch um die Auszeichnung als „1aFachhändler“ zu bewerben. Nicht nur Werner Hönig, geschäftsführender Gesellschafter, ist nun stolz darauf, die Bezeichnung führen zu dürfen. „So eine Auszeichnung ist auch Motivation für das gesamte Team“, ist sich der stellvertretende Geschäftsführer Michael Krasser sicher. Ausschlaggebend für die Zertifizierung waren neben der

„Die Auszeichnung zum ‚1a-Fachhändler‘ bestätigt uns in unseren Bemühungen. Sie wird uns weiterhin dazu anspornen, die Zufriedenheit unserer Kunden als zentralen Fokus zu sehen und stetig unsere Fachkompetenz zu optimieren.“ Werner Hönig geschäftsführender Gesellschafter

Kundenfreundlichkeit auch die Warenverfügbarkeit und der herausragende Service. Kostenlose Parkplätze gehören zum Haus und selbstverständlich packen die Mitarbeiter

gerne an, wenn es darum geht, die Waren sicher im Auto des Kunden zu verladen. Der Service stimmt „Der Kunde ist bei uns König“, betönt Mensur Hoti, seines Zeichens Service- und Reparaturabteilungsleiter, „und nur ein wirklich gut beratener und zufriedener Kunde kommt auch gerne wieder.“ Das Fachgeschäft bietet insbesondere bei den energiesparenden Haushaltsgeräten eine große Auswahl, beispielsweise an Kühl- und Gefrierschränken, Geschirrspülern, Waschmaschinen und Trockner. Natürlich sind bei Höco ausschließlich renommierte Markengeräte zu finden. Bereits seit 41 Jahren ist das Fachgeschäft für Hausgeräte erfolgreich am Markt tätig und hat derzeit 25 Mitarbeiter, darunter drei Auszubildende. Das Geschäft ist seit elf Jahren an der Schiersteiner Straße ansässig und verfügt hier über 1500 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Hinzu kommen noch einmal so viel Quadratmeter an Lagerfläche.

Höco Elektro – Hausgeräte Handels GmbH Schiersteiner Straße 68 65187 Wiesbaden Tel.: 0611 / 37 21 16 Fax: 0611 / 81 00 970 verkauf@hoeco.com www.hoeco.de Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 09.00 - 19.00 Uhr Samstag: 09.00 - 16.00 Uhr


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• Gastronomie •

lokale zeitung stadtausgabe juli 2010

Gastlichkeit sĂźdlich von Mainz

Kulinarisches in Rheinhessen D

er besondere Reiz von Rheinhessen liegt darin, dass es sich vielen Besuchern erst auf den zweiten Blick erschlieĂ&#x;t. Deutschlands grĂśĂ&#x;tes Weinanbaugebiet und Fahrradfahrerparadies prahlt nicht mit seinen landschaftlichen, kulturellen und kulinarischen Schätzen, sondern hält sie nicht selten hinter seinen malerischen HĂźgeln verborgen. Stille GenieĂ&#x;er kĂśnnen sich an verwinkelten Kräutergärten, KreuzgewĂślben und historischen Bauwerken erfreuen, während gesellige Gourmets von den zahlreichen Gutsschänken, StrauĂ&#x;wirtschaften und Weinfesten schwärmen werden. In Rheinhessen kommen all die auf ihre Kosten, die die rheinhessische Lebensart lieben. Hier wird Gastlichkeit groĂ&#x; geschrieben. In der wunderbaren Natur der Region kĂśnnen Sie hier die Seele baumeln lassen und die prächtige Landschaft genieĂ&#x;en. Die zahlreichen schĂśnen Radund Wanderwege ermĂśglichen Touren, deren Route und Dauer individuell geplant werden kĂśnnen. An SehenswĂźrdigkeiten wie naturgeschĂźtzten Rheinauen, Burgen inmitten prachtvoller Weinberge, alten WeindĂśrfern mit urigem Charme, idyllischen Ortskernen und sehenswerten Kirchen mangelt es in der vielfältigen Region nicht. Doch nicht nur dies macht Rheinhessen

zum beliebten Urlaubs- und Ausflugsziel. Rheinhessen lebt in seiner Gastronomie Ăœberall dort, wo man Wein genieĂ&#x;t, wird gerne und gut gekocht. Untrennbar zur rheinhessischen Kultur gehĂśren exzellente und international bekannte und geschätzte Weine sowie vielfältige kulinarische Spezialitäten. Rheinhessen hat eine hĂśchst interessante, eigenständige, ungezwungene und kreative Gastronomie, und seine KĂźche zeichnet sich aus durch ihre Bodenständigkeit, aber auch ihre Offenheit und Kreativität. Dabei spielen die Produkte des Landes eine wichtige Rolle. Die Tradition der rheinhes-

Brauhaus „Zum Goldstein“

sischen KĂźche lebt in den von Generationen Ăźberlieferten Rezepten der guten Hausmannskost. Und sie wird immer wieder neu interpretiert: als KaninchensĂźlze mit grĂźner Wildkräuter-Sauce, pikante Suppe vom Mainzer Handkäs, Lamm im Wiesenheu oder lauwarme Birnen-Tarte. Das alles ist auch ein Indiz fĂźr das gewachsene Regionalbewusstsein. Und fĂźr ein Bewusstsein zu mehr Qualität. Wenn dazu noch aus den Kellern der rheinhessischen Winzer die jeweils passenden Weine auf den Tisch kommen, dann ist es eine helle Freude, in den StrauĂ&#x;wirtschaften, Weinstuben und Restaurants dieses groĂ&#x;en Weinlandes zu Gast zu sein.

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chĂśn gelegen in der Mainzer Altstadt lädt das Lokal „Zum Goldstein“ zum gemĂźtlichen Verweilen ein. Erste Stadtaufnahmen von 1568 belegen den historischen Charakter des Hauses. In der entspannenden und freundlichen Atmosphäre

des frisch renovierten Biergartens lässt sich die hervorragende, original deutsche KĂźche mit wechselnder Tageskarte herrlich genieĂ&#x;en. Die Weine aus Rheinhessen und Rheingau sowie die vier verschiedenen Sorten Fassbier

runden das Erlebnis ab. GeĂśffnet ist täglich ab 17 Uhr, samstags bereits ab 12 Uhr. Zum Goldstein KarthäuserstraĂ&#x;e 3 55116 Mainz Tel. 06131-236576

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• Kultur • Andreas Koridass’ gelebte Faszination für Holz

Kunst der eigenen Handschrift

Angelika Wende & David Weiss

Andreas Koridass ist zugleich Bildhauer und Grafik-Designer. Die Wechsel vom Schreibtisch in die freie Natur und an die Werkbank gehören für ihn zum Arbeitsalltag. Holz ist das Material, das er für seine Arbeiten als Bildhauer bevorzugt und mit dem er meisterlich umzugehen versteht. UNSER THEMA:

B

esucher von Kunstausstellungen sehen immer nur die fertige Holzskulptur. Manchmal um ein anderes Element ergänzt, erzielt sie eine beeindruckende Wirkung. Kaum vorstellbar, dass und erst recht wie ein ehemals dicker Baumstamm zu einer ausdrucksstarken Plastik geformt wird. Bei dem 1965 in Wiesbaden geborenen Andreas Koridass ist die Faszination spürbar, die das Material auf ihn ausübt. Aber Holz ist nicht gleich Holz, ob zum Beispiel Eichen, Platanen oder Zedern bearbeitet werden, ist eine Entscheidung, die vor Ort im Wald gefällt wird. Sie hängt von der Beschaffenheit und dem Umfang ab oder auch von dem geistigen Entwurf der Plastik, die er vor dem Bearbeiten bereits vor Augen hat. Als Sohn eines Försters sind die Wurzeln der Naturverbundenheit des in MainzHechtsheim lebenden Künstlers wohl schnell gefunden. Dass aus dieser frühen und immer gepflegten Erfahrung auch der besondere Blick und Händchen für das entsprechende Rohmaterial resultieren, ist zumindest nachvollziehbar. Der Blick für das Besondere Da verwundert es nicht, dass in seinen Skulpturen aufgeplatzte Rinden, Astlöcher jeglicher Ausformung, Trockenrisse und andere Besonderheiten des Holzes gekonnt integriert oder vielmehr sogar für die Ausgestaltung des Unikats genutzt werden. Eine Herausforderung an den Künstler, die viel Erfahrung im Umgang mit dem Naturmaterial und dem zur Bearbeitung notwendigen Werkzeug wie Kettensäge, Flex und Stemmbeitel voraussetzt. Ihn dabei aber als „Kettensägen-Künstler“ zu apostrophieren, wäre nicht nur zu kurz gegriffen, sondern beleidigt Koridass geradezu. Betrachtet man seine Objekte, wie kürzlich zum Beispiel bei seiner

Künstlerische Freiheit! Wo hat sie Grenzen? Andreas Koridass mit einem „Portal“ und einem „Wächter“. Ausstellung in der Mombacher Friedenskirche, so ist die Vielseitigkeit seiner Kunst in Form von Portalen, Toren, Wächtern und Ahnenfiguren augenscheinlich. Zu einer eigenwilligen Einheit verbindet er beispielsweise Metallteile mit dem Holz, setzt besondere Akzente, die sowohl in dem harten Kontrast und Aufeinandertreffen der Materialien gründen können, gleichsam aber auch eine faszinierende Symbiose darstellen können. Es ist eine eigene Philosophie, die Koridass kennzeichnet. Ein Bezug zur christlichen Religion ist in seinen Werken erkennbar, die ihn aber nicht zu einem reli-

giösen Künstler macht, denn die Objekte sind genauso weltlich zu interpretieren. Grundlegende Elemente seiner Kunst sind seit Jahren die Portale, sehr abstrakt, sehr stark reduziert, mit Kreuzen, wie zum Beispiel dem Objekt, das im Wiesbadener Rathaus zu sehen ist. Das Portal auch als Pforte zum Übergang in den Tod zu deuten, liegt nahe. Gerade in der Verbindung mit den wiederkehrenden Themen „Wächter“ und „Ahnenfiguren“, die teilweise wie Mumien anmuten. Das Thema Leben beschäftigt den Künstler ebenso sehr wie der Tod, der als dazugehörig eben nicht ausgeklammert wird. Vielfaches kulturelles Schaffen Im Atelier Römerberg e.V. wurde Andreas Koridass in Bildhauerei und Zeichnung von Prof. Thomas Duttenhoefer unterrichtet, in Malerei und Zeichnung von Michael Schnädter und Brigitte Zander. Seine vielen Ausstellungen im Rhein-Main-Gebiet, die sowohl Skulpturen, Zeichnungen als auch Fotografien umfassen, unterstreichen die hohe Beachtung, die sein Schaffen erfährt. Vor fast zehn Jahren gründete Andreas Koridass zusammen mit seiner Frau Marietta Wahl die Veranstaltungsreihe „KULTUR IM HAUS“ mit 5-8 Salonabenden pro Jahr. Dort präsentiert er einmal jährlich seine neuesten Arbeiten. 2007 erhielt er den Kunstpreis der Jean Gebser Akademie für bildende Künste in Leipzig (Bronze). Koridass‘ Objekte sind auch in der „Galerie Mainzer Kunst!“ zu sehen, in der er ständig vertreten ist. •th• Foto: Tom Höpfner

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Apunkt Apeiron

Silvia Brünig

Bildender Künstler und Enfant Terrible, Mainz

Kultur in Kontakt, Mainz

Michael Vaccara

Peter Schulz

Tenor und Leiter der Opera Classica, Frankfurt

Künstlerischer Leiter, pad, Mainz

Musikalischer Live Act

rathsfeld Eintritt 5,- €, Schüler und Studenten frei. Sitzplatzreservierung unter aw@workingforart.de Kontakt: Angelika Wende | mob. 0171.9322364

Reden ist Silber – Es ist nicht alles Gold was glänzt! www.der-silberne-salon.de Der silberne Salon wird unterstützt von: Medienverlag Reiser | pad | inside Möbel und Accessoires | augenfaellig.de | Fotodesign Frank Widmann


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lokale zeitung stadtausgabe juli 2010

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Was ist das ABC des Lebens?

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om 02.07. bis zum 31.08. geht es im diesjährigen Ferienquiz im Naturhistorischen Museum Mainz um Grundlagen, Entstehung und Entwicklung des Lebens. Viele Fragen warten darauf, von Nachwuchsforschern enträtselt zu werden. Mitspielen können alle – einfach im Museum einen Fragebogen abholen und loslegen. Das Quiz führt dabei durch die Räume des Museums. Es gibt altersgestaffelte Fragebögen für Kinder von 3-7 und 8-12 Jahren, für Jugendliche von 13-17 Jahren und für Erwachsene von 18-99 Jahren.

Chancen sind planbar

Start ist am Freitag, 02. Juli. Die letzte Möglichkeit zur Abgabe der ausgefüllten Fragebögen ist Dienstag, der 31. August 2010. Der Hauptgewinn ist ein einwöchiger Aufenthalt für eine sechsköpfige Familie im Ferienpark von Landal, zudem sind Hotelübernachtungen zu gewinnen. Die jüngeren Teilnehmer werden mit Büchern, Spielen, Medien belohnt. In jeder Altersgruppe werden jeweils drei Hauptpreise vergeben. Die Preisverleihung findet am 16. September statt. Infos unter naturhistorisches. museum@stadt.mainz.de

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Weiterbildung führt zu Erfolg

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nternehmen brauchen mehr

antwor-tungsbewusstsein ver-

denn je Mitarbeiter mit für TZ-Anzeige fügen sowie Ideen, Teamgeist Druckunterlage hohem fachlichen Wissen und Können, die zudem über Schlüsselqualifikationen wie Selbst3-spaltig (138 mm) ständigkeit, Flexibilität und Ver-

und Engagement entwickeln. Die Handwerkskammer orientiert sich daher bei ihrem Weiterbildungsangebot an

den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes und bietet ihren Kunden eine umfangreiche Weiterbildung, die regelmäßig angepasst wird. Das Programm hält für jeden Bildungswilligen

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UNSER ANGEBOT ZIEHT IHNEN DIE SCHUHE AUS ... Machen Sie sich auf die Socken! Das neue vhsProgramm ist da. Für alle, die voran kommen wollen: Anmeldung ab sofort – auch im Internet unter www.vhs-mainz.de. Infos und Anmeldung von 8.30 – 20.00 Uhr bei der vhs Mainz, Karmeliterplatz 1, Fon 0 61 31/26 25-0, Fax 0 61 31/26 25-200, E-Mail vhs@vhs-mainz.de vhs Mainz: Vielfalt im Programm

etwas bereit und reicht von EDV-Kurzzeitseminaren über betriebswirtschaftlich-kaufmännische Themen, Kur-sen aus dem Finanz- und Rechnungswesen, Existenzgründerseminaren bis hin zum Vorbereitungslehrgang „Geprüfte Nageldesigner HWK“. Deutlich zu erkennen war, dass durch die Wirtschaftskrise vermehrt Lehrgänge mit anerkanntem Abschluss gebucht wurden; der Betriebswirt (HWK) stand nach wie vor hoch im Kurs. Gleichzeitig wurden verstärkt kurzfristige Angebote gewählt, die als „Crash-Kurse“ komprimiertes Wissen für die Praxis vermitteln und deren Bildungsinhalte direkt umsetzbar sind. An die Erfolge des letzten Jahres anknüpfend, hält das Weiterbildungsreferat auch 2010 ein Kursprogramm bereit, das arbeitsmarktadäquat und kundenorientiert viele Bereiche abdeckt, die der beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung dienen.

Förderprogramme, wie etwa die Bildungsprämie, ermöglichten manchem Interessenten die Teilnahme an kostenintensiveren Lehrgängen. Die Prämie wird aus Bundesmitteln aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert. Einen Prämiengutschein erhalten Weiterbildungsinteressierte, die erwerbstätig sind und deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 25.600 Euro bzw. 51.200 Euro, bei gemeinsamer Veranlagung, nicht übersteigt. Im Rahmen einer Prämienberatung prüft das Weiterbildungsreferat die individuellen Voraussetzungen der Interessierten und gibt den Prämiengutschein aus. Damit übernimmt der Bund 50 Prozent der Weiterbildungskosten, maximal jedoch 500 Euro pro Jahr und Person. Kompetenz, Flexibilität und ein hohes Maß an Empathie unterstützen das Ziel zufriedener Kunden, die Sicherung des Unternehmenserfolges und entsprechen somit dem Leitbild der Handwerkskammer.


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• Science Slam •

Von Antimaterie, gequälten Protonen und gefräßigen Tumoren

Wissen anders vermittelt Beim Science Slam treten junge Wissenschaftler in einem Vortragswettbewerb gegeneinander an, um dem – mehr oder weniger unwissenden – Publikum ihr Forschungsthema zu erklären – in maximal zehn Minuten und auf möglichst unterhaltsame Weise. Das Publikum bildet die Jury und entscheidet über den Sieger des Abends. Wettstreit mit Augenzwinkern

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as Publikum im Audimax der Frankfurter Goethe-Universität wartet gespannt. Die meisten wissen noch nicht so genau, was an diesem Abend auf sie zu kommt. Zum zweiten Mal hat der Physikalische Verein der Uni zum Science Slam eingeladen. Moderator Thomas Ranft begrüßt die rund 700 Leute und erklärt die Spielregeln: Mit der Lautstärke des Applauses und den von der Publikumsjury vergebenen Punkten wird der Gewinner ermittelt. Dann wird die Reihenfolge ausgelost, Peter Stein muss als erster auf die Bühne. Dort räumt er mit Mythen der Medizin auf und bringt dem Publikum Möglichkeiten und Grenzen der Gehirnchirurgie näher. „Aber kann ein

Organ sich überhaupt selbst verstehen?“, fragt er noch, bevor begeisterter Applaus einsetzt. Als Vertreter der Vereinigten Front zur Befreiung von Protonen prangert Sascha Vogel aufs Entschiedenste an, dass bei den Versuchen der UrknallSimulierung im Teilchenbeschleuniger LHC niemand danach frage ob es den Protonen eigentlich wehtue, mit beinahe Lichtgeschwindigkeit zusammenzustoßen. Er erntet schallendes Gelächter mit der Frage: „Oder wie würden Sie sich fühlen, wenn Ihnen drei Airbusse A 380 auf den Kopf fielen?“ Enthusiasmus erntet auch Fabian Oberfahrenhorst, als er auf der Suche nach Beweisen für Massentourismus im Mittelalter

Es erfordert schon einigen Mut, vor 700 Leuten zu sprechen. voll Inbrunst seine freie Transkription des „Klageliedes eines Italienreisenden“ schmettert. Wie Antimaterie als Werkzeug zum Auffinden von Krebstumoren im menschlichen Körper genutzt wird, erklärt Michael Deveaux, und wie man dem Tumor dann Fast Food unterschiebt, ohne dass der es merkt. Den in „Illuminati“ propagierten Vorschlag Dan Browns für den Einsatz einer Antimaterie-Bombe falsifiziert er so: Würden wir alle je am CERN produzierte Antimaterie schlagartig in Energie umwandeln, könnte man damit für einige Minuten eine Glühbirne betreiben.“ Den Bembel der Weisheit für den Sieger Für diesen Vortrag wird Michael Deveaux schließlich als Sieger

des Abends auserkoren und bekommt von Professor Bruno Deiss, dem Vorsitzenden des Physikalischen Vereins, feierlich den „Bembel der Weisheit“ überreicht. Sein Vortrag hat nach Ansicht des Publikums am besten die Kriterien vereint, die beim Science Slam wichtig sind: das Forschungsthema kurz und präzise zu erklären und dabei

mit Witz und Wortgewandtheit zu überzeugen. „Das wichtigste ist, dass das Publikum merkt, dass da jemand leidenschaftlich für sein Thema brennt“, so Bruno Deiss. Der nächste Science Slam wird voraussichtlich im Herbst stattfinden. •em• Fotos: Claudia Engler

Wir laden ein zum

TAG DER OFFENEN TÜR am Sonntag, 04. Juli 2010 von 11:00 h bis 16:00 h Unser interessantes Rahmenprogramm bietet: Die Vorstellung der vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten der Physikalischen Therapie – genießen Sie außerdem eine klassische Massage oder lernen Sie K-taping kennen. Machen Sie mit bei Qui Gong, KG Gerätetraining, FBL PezziBall und Wasserspielen. Erfahren Sie mehr über lesende Finger, sprechende Schriften und Knochen, tastbare Bilder, Daisy-Hörbücher – wir informieren Sie über Blindheit und Sehbehinderung, Hörschädigung, Medizinische Tastuntersuchung, Ayurveda und vieles Interessantes mehr. Die Dunkelbar. Hier möchten wir Ihnen nahe bringen, wie sehr man sich auf seine Augen verlässt. Erfahren Sie „Wie man sieht, wenn man nichts sieht“. Das „Kinderschminken“ und „Kinderturnen“ wird unsere kleinen Besucher begeistern – ebenso das „Malen in der Malecke“. Nehmen Sie an unserem Gewinnspiel teil – es winken attraktive Preise. Unser hauseigenes Catering verwöhnt Sie mit Spezialitäten der Region. Die musikalische Begleitung übernimmt das **Allround Swingtett** aus Bad Kreuznach.

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• Nachrichten •

Tag der Architektur 2010

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m 26. und 27. Juni 2010 sind wieder architektouren – Zum sechzehnten Mal will der Tag der Architektur mit dem bundesweiten Motto „Horizonte“ den Blick auf das lenken, was ohnehin nicht zu Ăźbersehen ist: Das zeitgenĂśssische Bauen. Die Entdeckerlust ist herausgefordert, bekannte Grenzen zu Ăźberschreiten und einen neuen, einen neugierigen und offenen Blick zu wagen. Alle, die Freude daran haben, einen Blick hinter die Fassaden zu werfen, sind eingeladen. Das diesjährige Motto „Horizonte“ steht fĂźr Offenheit, Herausforderung, Weltneugier und Sehnsucht nach Neuem. Beim Bauen heiĂ&#x;t das: Wohnhäuser und Industriebauten, ein Glockenturm und ein Garten

laden ein zum Aufbruch in die Welt der Architektur, zur Neuentdeckung der eigenen Stadt. Machen Sie sich bereit zur SehReise in die Welt der Architektur. Bei den architektouren am 26. und 27. Juni 2010 – 55mal in Rheinland-Pfalz. Architekten und Bauherren laden ein, ihr gemeinsames Projekt anzusehen, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen – unverbindlich und kostenlos: Mehr (er)leben! Vom 18. bis zum 27. Juni ist „Findet Stadt“ das Motto in der „woche der baukultur“. Neugierig? Das Programm gibt es im Internet unter www.diearchitekten.org oder kostenlos bei der Architektenkammer: Tel. 06131/99 60-23 oder berg@akrp.de.

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Bald beginnt die Sommerakademie 2010

VHS mit neuem Programm und barrierefrei

Ăœber den Horizont

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lokale zeitung stadtausgabe juli 2010

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TIPPS + TRENDS

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er Infostand am Marktplatz, an dem am Samstag, den 12.06. die neuen Programme der VHS Mainz verteilt wurden, sei auch ein symbolischer Akt gewesen, so Abteilungsleiter Horst Leder. Die VHS wolle damit aktiv auf die Menschen zugehen und zum Gespräch einladen. Rund 3500 verschiedene Kurse und Seminare werden von September 2010 bis August 2011 wieder angeboten, mit der VHS-typischen Vielfalt und Bandbreite. Von Sprachen Ăźber Kunst und Kultur bis zu Wirtschaft und PersĂśnlichkeitstraining sind alle wichtigen Bereiche fĂźr die berufliche und private Ausund Weiterbildung vertreten. Die Ăźber 700 Lehrkräfte sind ebenso spezialisiert wie die Kurse, die sie leiten. „Denn es gibt nicht mehr wie frĂźher einen Englischkurs fĂźr Anfänger und einen fĂźr Fortgeschrittene, sondern spezialisierte und berufsorientierte Angebote wie etwa Wirtschaftsenglisch oder literarische Konversation“, erklärt Horst Leder. Auch im EDV-

10.06.2010 18:24:48

Bereich habe sich der Bedarf stark geändert: „Viele kommen mit genauen Vorstellungen und wollen beispielsweise eine bestimmte Programmiersprache lernen“, so Horst Leder. Die VHS bemĂźhe sich immer, ihr Programm bedarfsgerecht zu gestalten und auf die aktuellen Interessen zu reagieren. Die groĂ&#x;e Resonanz auf die Angebote und die hohe Zahl der Kunden bestätigen die VHS in ihrer Arbeitsweise. Die Philosophie des Instituts ist es, gute Dienstleistung anzubieten. Dazu gehĂśrt auch eine kostenlose Aus- und Weiterbildungsberatung und ein barrierefreies Haus. Aus diesem Grund wird derzeit ein Aufzug neben dem Eingang angebaut, der barrierefreien Zugang gewährleistet. Wer Ăźbrigens in den Sommerferien nicht in den Urlaub fliegt oder fährt und noch freie Zeit zu gestalten hat, fĂźr den kĂśnnte beim Programm der beliebten VHS-Sommerakademie etwas dabei sein: Kompaktkurse in Malerei, Comic-Design, Hip-Hop,

Bildhauerei und Qi Gong versprechen eine interessante Bereicherung der individuellen Sommerzeit – und das in angenehmer Gesellschaft mit Gleichgesinnten. FĂźr das vom 02.-13.08. laufende Programm wird jedoch aufgrund der hohen Nachfrage zu einer frĂźhzeitigen Anmeldung geraten. Wie immer ist diese auch online mĂśglich, unter www.vhs-mainz.de, wo Sie auch zu allen Angeboten ausfĂźhrliche Informationen finden. Bei der kostenlosen Lernund Weiterbildungsberatung der Volkshochschule Mainz handelt es sich um eine neutrale Analyse der individuellen MĂśglichkeiten und WĂźnsche, die ein hohes MaĂ&#x; an Lernzufriedenheit und Lernerfolg gewährleisten mĂśchte. Die Beratung erfolgt nach Terminabsprache in den zuständigen Fachbereichen. Ein weiteres besonderes Angebot ist die MĂśglichkeit, sich bei Fragen zu FĂśrderungsmĂśglichkeiten an die dafĂźr zuständige Weiterbildungsberaterin der VHS zu wenden.

Audit berufundfamilieŽ bestätigt Zertifikat

Stadtverwaltung Mainz familienorientiert

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Unsere neue Rollo-MaĂ&#x;kollektion ist eingetroffen.

Faltbare SchĂźssel Moderne KĂźchen bieten Luxus aber wenig Platz. Hier ist die LĂśsung: Griffe und Boden sind aus Edelstahl gefertigt und sorgen fĂźr sicheren Halt und Stabilität. Das Mittelteil besteht aus Silikon. Der Clou: Nach Gebrauch lässt sich die SchĂźssel flach zusammengefaltet in der SpĂźlmaschine reinigen und anschlieĂ&#x;end platzsparend verstauen.

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Passend zum Sommeranfang gibt es fĂźr Schnellentschlossene bis zu 15 % Rabatt. Im Zeitraum des Angebotes vom 21.06.2010 bis 31.07.2010 entfallen die Anfahrtskosten in Mainz und Vororte! Lassen Sie sich das Angebot nicht entgehen, kommen Sie vorbei und Ăźberzeugen Sie sich selbst von den neuen Produkten. BoppstraĂ&#x;e 18a ¡ 55118 Mainz Fon: 0 61 31/67 67 04 ¡ 617 87 51 Fax: 0 61 31/617 87 52 Internet: www.karst-svs.de e-mail: info@karst-svs.de

ie Stadtverwaltung Mainz gilt auch weiterhin als familienorientierter Arbeitgeber. Die berufundfamilie gGmbH hat dies der Landeshauptstadt Mainz mit einem neuen Zertifikat zum audit berufundfamilieÂŽ nochmals bestätigt. Bundesfamilienministerin Kristina SchrĂśder Ăźberreichte es in Berlin dem Leiter des Amtes fĂźr Steuerung und Personal, Christian Rausch. Vor drei Jahren hatte die Stadtverwaltung Mainz als erste Verwaltung einer Landeshauptstadt das Zertifikat verliehen bekommen. Mit der Festlegung von Zielen und der Vereinbarung konkreter MaĂ&#x;nahmen ver-

pflichtet sich Mainz dazu, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. RegelmäĂ&#x;ig tauscht sich die Stadtverwaltung Mainz mit anderen, ebenfalls auditierten Unternehmen aus. „Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die wir unterstĂźtzen, Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bekommen, kehren frĂźher aus der Elternzeit zurĂźck, fallen seltener aus und arbeiten produktiver. Und fĂźr die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind wir als Arbeitgeber attraktiv. Daher arbeiten wir daran, Familienbewusstsein noch stärker in der Verwaltung zu verankern“, so Christian Rausch. •ma•


lokale zeitung stadtausgabe juli 2010

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Die clevere Alternative

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Autogas auch fßr Gebrauchtwagen Eine Nachrßstung mit Autogas ist bei ca. 80% aller Ottomotoren mÜglich. Der Einbau einer Autogasanlage dauert ca. 3 Tage. Das Fahrzeug startet grundsätzlich mit Benzin u. schaltet bei einer Motortemperatur von ca. 40 Grad Celcius auf Autogas um. Sollte der Gastank einmal leer gefahren werden, schaltet sich die

Kraftstoffzufuhr automatisch von Gas auf Benzin um. Der Autogastank wird meist in die Reserveradmulde eingebaut. Je nach Fahrzeugtyp fasst der Tank ca. 40 – 60 Liter. Mit dieser Kraftstoffmenge kĂśnnen etwa 400 – 600 km gefahren werden. Im Motorraum wird ein Verdampferdruckregler eingebaut, der das aus dem Tank in flĂźssiger Form entnommene Autogas in den gasfĂśrmigen Zustand umwandelt. Ăœber ein Gassteuergerät werden die im Ansaugtrakt der einzelnen Zylinder eingebauten EinspritzdĂźsen mit Gas versorgt. Weitere Veränderungen sind am Motor nicht erforderlich. Autogas ist umweltschonend u. spart ca. 15% CO2 ein. Bei einer Verbrennung von Autogas entstehen bis zu 80% weniger Schadstoffe, Ăśkologisch vorbildlich verhalten sich autogasbetriebene Kfz bei den Feinstaubemissionen. Die Zahl der Autogasfahrzeuge in Deutschland liegt bei ca.

380.000 Autos, die jährl. Ăœber 150.000 Tonnen CO2 einsparen. Das Tankstellennetz umfasst mittlerweile Ăźber 5.800 Autogastankstellen in Deutschland. Europaweit sind es Ăźber 20.000. Der Liter Autogas kostet z.Zt. ca. 65 Cent. Der gĂźnstige Autogaspreis resultiert aus dem Energiesteuergesetz, das fĂźr Autogas eine VergĂźnstigung der MineralĂślsteuer bis zum 31.12.2018 vorsieht. Die Kosten fĂźr die NachrĂźstung einer Autogasanlage liegen je nach Fahrzeugtyp zw. 1.800 u. 2.800 â‚Ź. Bei einer Fahrleistung von 25.000 km pro Jahr haben sich die Einbaukosten nach ca. 1 ½ Jahren amortisiert. Die NachrĂźstung der Fahrzeuge darf nur durch zertifizierte UmrĂźstbetriebe vorgenommen werden. Die hauseigene Kraftfahrzeugwerkstatt der Valentin Gas u. Oel GmbH & Co. KG in Mainz, hat eine Ăźber 20-jährige Erfahrung in der NachrĂźstung von Autogas in Fahrzeugen. Bei NachrĂźstung durch Valentin erhält der Kunde einen Tankgutschein fĂźr Autogas Ăźber 100 Euro der an der Valentin-Autogastankstelle in Mainz, Rheinallee 187 eingelĂśst werden kann. Die Einbaukosten kĂśnnen auf Wunsch zu gĂźnstigen Konditionen finanziert werden. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin Ăźber Autogas an unserem Infotelefon unter 06131/695 257. Laut dem im Dezember 2007 durchgefĂźhrten ADAC-Crashtest haben die Tanks auch den härtesten techn. u. mechanischen Belastungen Stand gehalten. Neben den UmrĂźstungen bieten immer mehr Automobilhersteller Autogasfahrzeuge ab Werk an.

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- eine gute Entscheidung! Tanken fßr die Hälfte, wir sagen Ihnen wie! Flßssiggas als Antriebsenergie ist bis ins Jahr 2018 steuerbegßnstigt. Die Umrßstungskosten fßr eine moderne Autogas-Anlage (4-Zylinder) liegen zwischen 2.300 - 2.500 EUR.

Trotzdem lohnt es sich fĂźr Sie zu rechnen: Der deutlich gĂźnstigere Kraftstoffpreis fĂźr Autogas im Vergleich zu Benzin wiegt die Investitionskosten schnell wieder auf. Der rechnerische Mehrverbrauch von ca. 20% gegenĂźber Benzin beruht auf der Energiedichte, also den physikalisch bedingt unterschiedlichen Energieinhalten pro Liter. Dieser Mehrverbrauch wird ebenfalls durch den gĂźnstigeren Autogas-Preis schnell ausgeglichen.

Ein Beispiel verdeutlicht diesen Zusammenhang: NSie fahren etwa 35.000 km im Jahr. NBei einem Verbrauch von 10 Litern Benzin / 100 km kostet Sie das bei 1,27 EUR etwa 4.400 EUR. NMit Autogas verbraucht Ihr Auto etwa 12 Liter / 100 km, das kostet bei 0,63 EUR etwa 2.600 EUR. NSo kÜnnen Sie mit Autogas im Vergleich zu Benzin ca. 1.800 EUR sparen! NÖlwechsel-Intervalle verlängern sich, der Motor läuft ruhiger und hat eine hÜhere Laufleistung.

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lokale zeitung stadtausgabe juli 2010

Krimi

Auch ein blindes Huhn …

Teil 14

Hubert Neumann Lucia verstand zunächst nicht, was Helga ihr mitteilen wollte. Sie sah sich im Wohnzimmer nach irgendetwas Auffälligem um, nach etwas, auf das sie ihre Freundin hinweisen wollte. Aber ihr fiel nichts auf. Es war alles wie gestern. Dann betrachtete sie das schmale und erschöpfte Gesicht des Witwers, das ein wenig ärgerlich aussah, als störe ihn die Anwesenheit der beiden Damen. Sein Blick glitt über sie hinweg, als ob er sie nicht sehen würde, als ob sie gar nicht da wären. Das war es wohl, was Helga gemeint haben könnte. Denn solches respektlose Handeln war ihr zuwider, selbst jeder Anflug von Unhöflichkeit, die für sie immer auch mangelnden Respekt zum Ausdruck brachte. Das galt ebenso für jegliche Form der Nachlässigkeit, besonders in der Kleidung. Man trug einfach keine Slipper und billig aussehende Hosen wie Pfeiffer, wenn man zwei Damen erwartete, noch dazu, wenn man ein Trauergespräch führen wollte! Man ließ die obersten drei Knöpfe nicht offen

stehen, so dass man das weiße Unterhemd mit dem hässlichen gelblichen Schweißrand um den Hals und die grauen Brusthaare sehen konnte. Das schickte sich nicht. Lucia zog ihren Arm zurück, vielmehr versuchte sie es, doch ihre Freundin hielt ihn fest, leicht nur, damit es Pfeiffer nicht bemerkte, und drückte ihre Finger mehrmals in die Haut, als wolle sie irgendwelche Morsezeichen übermitteln. Lucia wollte etwas darauf entgegen, wollte sagen, dass sie die Zeichen verstanden habe, unterließ es jedoch. Schließlich konnte sie sich jetzt unmöglich zu ihr hinüberbeugen und ihr etwas ins Ohr flüstern. Wie sähe das denn aus? »Gibt es«, begann sie Pfeiffer vorsichtig zu fragen, »über ihre verstorbene Gattin eine besondere Geschichte zu erzählen? Etwas, was ich in meiner Trauerrede erwähnen könnte?« Pfeiffer stand jetzt in der Mitte des Zimmers vor dem unübersehbaren, fast mannshohen Ohren-

sessel, der ihr gestern den Blick in den Flur versperrt hatte. Er wollte sich nicht setzen, auf dem Parkett stehen bleiben wollte er auch nicht. So verlagerte er das Gewicht von einem Bein auf das andere und machte den Eindruck, als würde er leiden, als suche er eine angemessene, unvoreilige Form des Beginns, konnte sich aber zu nichts durchringen, nahm Anlauf, blieb stecken. Er blickte auf seine Schuhspitzen, hob allerdings alle paar Sekunden den Kopf und starrte Helga an. Helga wiederum rückte nervös auf dem Sofa hin und her, und drückte immer noch auf Lucias Arm herum. Himmelherrgott, Lucia hatte verstanden! Ja, sie hatte verstanden! Wann hörte Helga endlich

damit auf? »Haben Sie Kinder?«, fragte Lucia schließlich, um das unangenehme Schweigen zu durchbrechen. Seine Antwort war ihr wichtig; sie entschied darüber, ob die junge Frau aus dem Badezimmer seine Tochter oder seine Geliebte war. Er machte eine abwehrende Kopfbewegung, schnalzte mit der Zunge. In seinen Augen war ein neuer Ausdruck. Vielleicht ein Ausdruck des Schmerzes, wie Lucia vermutete. Oder der Müdigkeit? Denn falls die junge Frau seine Geliebte war, musste er eine wilde Nacht hinter sich haben. »Ich will nicht viele Worte verlieren«, sagte er ruhig. Die Sonne warf ein gleißendes Viereck über das Parkett. »Ich werde Sie anzeigen.« Er schlug mit der Faust auf den Sessel. »Wegen Hausfriedensbruch.« Er machte eine Pause. »Dann werde ich eine einstweilige Verfügung gegen sie erwirken, die es ihnen verbietet, sich auf eine Entfernung von hundertfünfzig

Metern meinem Haus zu nähern.« Lucia sah verwirrt auf ihre Hände, als sähe sie sie zum ersten Mal, blickte auf und entdeckte eine Art kalte Intelligenz in seinen Augen. Er konnte sie gestern doch unmöglich vor seinem Haus gesehen haben! »Ich verstehe wahrhaftig nicht, was Sie meinen«, entgegnete sie und bemühte sich dabei, ein möglichst ahnungsloses Gesicht zu machen. »Wollen Sie mich für dumm verkaufen?«, schrie er. »Lucia überlegte, ob sie jetzt aufstehen sollte, um die Wohnung zu verlassen, oder abwarten, bis er sie rauswarf, und in diesem greifbaren Zwiespalt stieß sie Helga fest in die Seite. »Guck doch endlich!«, sagte sie leise. Lucias Augen folgten Helgas starrem, ja verstörtem Blick, der sich an das Wohnzimmerfenster geheftet hatte; und es rührte Lucia fast der Schlag als sie draußen die Silhouette, nein das Gesicht der Verstorben erblickte, das sich an die Scheibe presste.

Fragen: War es wirklich das Gesicht der Verstorbenen, das Lucia gesehen hat? Wer hat Lucia dabei beobachtet, wie sie ums Haus gestrichen ist. War es Pfeiffer? Oder jemand anderes? Hubert Neumann ist Historiker, Dozent für wissenschaftliches Schreiben und Autor. Für sein literarisches Schaffen hat er mittlerweile mehrere Preise erhalten, u. a. den Martha-Saalfeld-Förderpreis des Landes Rheinland Pfalz. Sein grotesk-trashiger Kriminalroman „Lusthängen“ wurde von den Lesern der Wochenzeitung DIE ZEIT auf Platz 9 der LeserBestenliste des Jahres 2008 gewählt.

• Lieblingsstück • Der Leiter des Naturhistorischen Museums und sein Lieblingsstück

denn das steht ja bekanntlich für die Bio- und die Geowissenschaften. „Eine Gratwanderung, die nicht immer leicht ist, weil man fortwährend zwischen den beiden Strömungen vermitteln muss“, erklärt der Museumschef. Aber das ist für ihn das wichtigste an seinem Job. In seiner Funktion als Museumsleiter will er nicht nur zwischen Bio-und Geowissenschaften ausgleichen, sondern auch deutlich machen, dass in seinem Museum Wissenschaft und Kultur zusammengehören.

Lebendes Fossil D

as eierlegende Säugetier mit dem Körper eines Biebers und dem Schnabel einer Ente gibt es wirklich, auch wenn das Tier mittlerweile vom Aussterben bedroht ist. Welches ist das persönliches Lieblingsstück in ihrem Museum: Diese Frage stellt „die lokale zeitung – stadtausgabe“ regelmäßig den Mainzer Museumsdirektoren in der gleichnamigen Rubrik. Für die aktuelle Ausgabe haben wir mit Dr. Michael Schmitz gesprochen. Er ist der Leiter des Naturhistorischen Museums. Sein Lieblingsstück ist das Schnabeltier. Zur Bildung und Erbauung der Mainzer Bürger Der Mann, der dort entspannt an seinem Schreibtisch sitzt, liebt seinen Beruf, das merkt man sofort. Wenn er begeistert von der Entstehungsgeschichte seines Museums erzählt, kann man sich gut in die damalige Zeit hineinversetzen und die Aufbruchsstimmung jener Tage nachvollziehen. Die Sammlungen,

Als das seltsame Tier vor 150 Jahren per Schiff aus dem entfernten Australien ankam und zum ersten Mal in Mainz in Augenschein genommen wurde, glaubten viele, es müsse sich um einen Scherz eines Präparators handeln. Die seriösen Wissenschaftler meinten, jemand hätte einfach aus zwei Tieren ein neues gebaut, nur um sie zu verspotten. die den Grundstock des Naturhistorischen Museums Mainz bildet, wurde 1834 ins Leben gerufen. Sie fällt also in die Zeit der großen Forschungsreisen, als Charles Darwin und Alexander von Humboldt mit ihren Ideen die Welt veränderten. Überall gründeten die Wissenschaftler Gelehrtengesellschaften. Vor diesem Hintergrund entstand auch die Rheinische Naturforschende Gesellschaft. Die Wissenschaftler begannen auch hierzulande mit

dem Sammeln von naturhistorischen Objekten „zur Bildung und Erbauung der Mainzer Bürger“, wie es damals hieß. Als die Stadt Mainz die Sammlung 1910 übernahm, entstand das Naturhistorische Museum. Am Schnittpunkt der Aufspaltung der Arten Auch wenn man das alles für einen plumpen Scherz hielt, das ausgestopfte Schnabeltier war eines der ersten Sammelstücke der Rheinischen Naturforschenden Gesellschaft. Von so einem befremdlichen Tier hatte man in Mainz bis dahin nichts gehört. Es scheint fast so, als wollte das Schnabeltier die Welt schon einmal auf die Darwin‘sche Evolutionstheorie vorbereiten, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht veröffentlicht war. Das Schnabeltier gilt als ein lebendes Fossil, denn es steht am Schnittpunkt der Aufspaltung der Arten in Reptilien und Säugetiere. „Gerade solche Kreaturen sind ein wichtiges Puzzle-

Michael Schmitz und das Schnabeltier stück bei der Suche nach der Entstehung der Arten“, erklärt der Museumsleiter. Vermittelnde Funktion Für Schmitz hat das Schnabeltier somit eine vermittelnde Funktion zwischen den Gattungen. Damit wird es für den Wissenschaftler zudem zum idealen Symbol für das Museum selbst,

Naturwissenschaft als Kulturgut „Für viele ist es ganz einfach, da haben wir auf der einen Seite die Naturwissenschaft und auf der anderen die Kultur. Aber auch die Naturwissenschaft ist ein Kulturgut“, erklärt Schmitz und verdeutlicht dies an seinem Beispiel: Zu der Zeit, als die Rheinische Naturforschende Gesellschaft gegründet wurde, war die Welt noch eine andere. „Die Art und Weise, wie das Schnabeltier präpariert und ausgestellt worden sind, das unterliegt ganz klar einer Mode, zeigt viel über das Weltbild der damaligen Zeit“, erläutert der Museumschef. •ag• Foto: Armin Gemmer


lokale zeitung stadtausgabe juli 2010

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• Public Viewing in Mainz •

Geteiltes Leid ist halbes Leid – geteilte Freude doppelte Freude

„Wo guckst du das Spiel?“ Gemeinsam Fußball schauen ist eigentlich so alt, wie die Fußballübertragung selbst, immerhin gab es noch vor wenigen Jahrzehnten nicht wie heute in jedem Haushalt einen Fernseher. Also ging man in die Wirtschaft, trank dort sein Bier und verfolgte dabei das Spiel in geselliger Runde – kurz: Man ging zum Public Viewing, nur nannte man es damals noch nicht so.

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nd heute? Heute haben die Leute trotz hochtechnisierter Heimausstattung wieder Geschmack am gemeinsamen Schauen, Jubeln, Ärgern oder Trauern bekommen. Seit der Deutschland-WM 2006 kennt es (wieder) jeder, und es ist zum festen Bestandteil der Fußballrezeption geworden: das gemeinsame Freuen und Leiden, Erleben von Spannung und Enttäuschung oder Ärger auf den Schiedsrichter – kurz: Public Viewing. Und egal wie weit unsere Jungs 2010 in Südafrika kommen – Public Viewing ist etabliert. Denn mal ehrlich: Was läge auch näher, als den Volkssport öffentlich zu erleben? Warum? Weil dabei sein alles ist? Ja. Und weil es einfach Laune macht. •me•

links: Patte und Matthias: „Die Leinwand könnte ruhig zwei Meter höher hängen, aber so ist es schon okay hier, von der Stimmung und den Essensständen her.“ oben rechts: Tomek und Julia, Studenten aus Mainz: „Gute Stimmung!“ „Naja, für mich ist eher anstrengend …“ rechts: Pepe und Luigi: „Wir werden Weltmeister.“

Fotos: Eva-Maria Albus

• Kultur im Gespräch • Reden ist Silber – es ist nicht alles Gold was glänzt!

besondere Gesprächsrunde mit viel Musik. Aktuelles, Bewegendes und Aufregendes aus den Bereichen Kultur, Kunst, Literatur, Musik. Wissenschaft und gesellschaftlich relevante Themen stehen im Focus. „Wir packen auch heiße Eisen an“, so die Gastgeber. Gemäß unserem Motto: „Reden ist Silber und es ist nicht alles Gold was glänzt! Das heißt: Wir schauen hinter die Kulissen und polarisieren auch gern.“

Der Silberne Salon

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ngelika Wende & David Weiss laden ein zur Premiere von „Der Silberne Salon“ am Montag, 19. Juli 2010 um 19.30 Uhr ins performance art depot pad in der Leibnizstraße 46. Thema des Abends ist die künstlerische Freiheit und ihre Grenzen. Gesprächskultur, Geisteskultur, künstlerische und musikalische Beiträge, daran knüpft „Der Silberne Salon“ an. Mit inspirierenden Gästen, in einem Ambiente, das zum lebendigen Gedankenaustausch anregt, widmet sich der Salon allem, was mit Kultur zu tun hat. Einmal ist der Salon zu Gast in einem Künstleratelier, dann wieder in einem kleinen Theater, einer Galerie, einem

Hotel oder in einer Kirche. In Mainz und Umgebung finden so Menschen zueinander, die mehr als oberflächliche Unterhaltung suchen. Anders als die Salons vergangener Jahrhunderte ist Der Silberne Salon keine geschlossene Gesellschaft. Er steht allen offen, die Freude und Lust an spannenden Gesprächen, lebhaftem Gedankenaustausch, außergewöhnlicher Unterhaltung und Musik haben. Der Silberne Salon ist ein Raum für Menschen, für die Kultur und Lebenskunst in Verbindung mit Schöngeistigkeit eine Lebenshaltung ist. Die aus dem Kultur Salon bereits bekannte Saloniere und

ehemalige ZDF Moderatorin Angelika Wende und David Weiss, Medienprojektleiter, angehender Biologe und Enkel des Mainzer Bildhauers Reinhold Petermann, präsentieren dem Salonpublikum eine

Gäste des Abends sind: •Apunkt Apeiron, Bildender Künstler und Enfant Terrible, Mainz •Silvia Brünig, Künstlerische Leiterin der Agentur Kultur in Kontakt, Mainz •Peter Schulz, Künstlerischer Leiter, pad, Mainz

•Michael Vaccara, Tenor und Intendant der Opera Classica, Frankfurt Im Anschluss an die Talkrunde bietet der Salon regelmäßig künstlerischen Talenten eine Plattform. Zur Premiere des neuen Kulturformats ist die Mannheimer Band „rathsfeld“ zu Gast. Werke aus dem Schaffen Apunkt Apeirons sind im Foyer des pad zu sehen. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Für Schüler und Studenten ist er frei. •ta• Reservierung & Kontakt Angelika Wende Mobil: 0171 9322364 E-Mail: aw@workingforart.de www.der-silberne-salon.de Der Silberne Salon wird unterstützt vom Medienverlag Reiser, pad, inside, augenfällig und Frank Widmann Fotodesign.


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lokale zeitung stadtausgabe juli 2010

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lokale zeitung stadtausgabe juli 2010

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• Das Allerletzte •

IMPRESSUM Verlag und Herausgeber: Die Lokale Zeitung GmbH Kurt-Schumacher-Straße 56, 551274 Mainz Telefon: 06131/57 63 70 Fax: 06131/57 63 719 E-Mail: info@die-lokale-zeitung.de

Kolumne

Die Rückkehr der Teletubbies

Hubert Neumann

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s gibt doch immer noch Menschen, die bezweifeln, dass das Fernsehen die persönliche Entwicklung beeinträchtigen oder gefährden kann. Dabei liegt das doch eigentlich auf der Hand. Nehmen wir zum Beispiel die so harmlos erscheinende Kinderserie »Die Teletubbies«, die in Deutschland schon im Jahre 1999 auf Sendung gingen. Wer kennt sie nicht, diese grellbunten, pummeligen Filzwesen mit verschieden geformten Antennen auf dem Kopf und einem aufgemalten Bildschirm auf dem Bauch, die sich mit »Ah-Oh« begrüßen und in einer hasenbestückten Landschaft widersinnig agieren? Berühmt geworden sind sie mit ihrer rudimentären Sprache und ihrem stumpfsinnigen

Tubby-Winke-Winke, das man bald überall in jedem Kindergarten und auf jedem Kinderfest bis zur Genüge erleben durfte. Die Kinder, die damals den Beginn der Serie mitverfolgten, scheinen mittlerweile erwachsen geworden zu sein. Denn in jeder Stadt sieht man sie jetzt immer häufiger auf öffentlichen und halböffentlichen Plätzen, wie sie ihre kindlichen Vorbilder mit aberwitzigen Verrenkungen etwa einem drei- oder vierminütigen „Winke-Winke“ oder einem ebenso langen blödsinnigen „Auf-einem-Bein-imKreis-Herumhüpfen“ nachzuahmen versuchen. Dabei wird als Ersatz für die Antennen am Kopf heftig gefilmt und fotografiert, falls keine Webcam in der Nähe ist, damit man ihre Heldentaten später im Internet sehen kann. Sie kommen scheinbar spontan aus dem Nichts, wie jüngst zu einer Konfetti-Kissenschlacht am Karmeliterplatz oder an Karfreitag zu einem wilden, viertelstündigen tonlosen Teletubbie-Getanze vor dem Hauptbahnhof, bei dem sich der Zuschauer an die mittelalterliche Tanzwut infolge der Pest erinnert fühlen musste. Aber in Wirklichkeit ist alles über Webblogs, Newsgroups, SMS oder E-Mail-Kettenbriefe

bis ins Kleinste organisiert. Teilnehmer sind meist 20 bis 30 junge Erwachsene, denen man wirklich Haare auf den Zähnen wünscht. Sobald eine Trillerpfeife oder etwas Ähnliches ertönt, geht es los. „Flashmob“ nennen sie diese Veranstaltungen, nicht zu verwechseln mit einem Wort ganz ähnlicher Aussprache, dem Wischmopp. Während letzterer eine fest umschriebene Funktion erfüllt, hat erstere überhaupt

ViSdP: Barbara Reiser M.A. keine, außer vielleicht Befremden und Kopfschütteln bei den Passanten auszulösen. Manche behaupten sogar, ein Flashmob diene der Illustration des Absurden. – Als ob wir so etwas noch bedürften! Man denke an die Absurdität der Finanzkrise oder das sechsmalige sinnlose Jacket-Auf-undZu-Geknöpfe einiger Bundesminister binnen eines zwanzigsekündigen Sendebeitrages in der Tagesschau als einzige Reaktion auf die Krise.

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Bezug: über Promoter + je 500 Auslagestellen in den Innenstädten Redaktionsleitung: Tom Höpfner redaktion@die-lokale-zeitung.de Redaktion und Fotos: Eva-Maria Albus, Henning Berg, Helene Braun, Gregor Fernholz, Armin Gemmer, Hubert Neumann, Anja Otto, Annette Pospesch, Katja Siberg, Ute Strunk Anzeigenleitung Mainz: Dennis Maier Tel. 06131/57 63 712 Mobil: 0160/90 55 05 80 dennis.maier@dielokalezeitung.de Anzeigenpreisliste 01/2010 Anzeigenleitung Frankfurt: Hans-Jörg Meyer Tel. 06131/57 63 711 Mobil: 0160/90 50 31 70 joerg.meyer@dielokalezeitung.de Anzeigenpreisliste 01/2010 Anzeigendisposition und Verwaltung: Diana Becker, Tel. 06131/57 63 720 Art Direction: Stephan Weiß (verantw.), Klaudia Mann Herstellung: Christian Müller Druck: Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH Rathenaustraße 29–31 63263 Neu-Isenburg Gesamtauflage Mainz/Frankfurt/Wiesbaden: 92.000 Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen!

• Nachrichten • Rheinhold Petermann – 60 Jahre plastisches Werk

Gutenberg-Preisträger 2010

Retrospektive zum 85. Geburtstag des Künstlers

Mahendra Patel

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er renommierte Mainzer Künstler Reinhold Petermann vollendet in diesem Jahr sein 85. Lebensjahr. Aus diesem Anlass zeigt der Landtag Rheinland-Pfalz in Kooperation mit der Galerie „Mainzer Kunst!“ eine Retrospektive aus den 60 Jahren seines künstlerischen Schaffens. Das plastische Werk von Reinhold Petermann, Meisterschüler von Prof. Heinz MüllerOlm und Emy Roeder, zeichnet sich durch die stilbildende Senkrechte und das extensive Streben nach Leichtigkeit im Figurativen aus. Das Bedürfnis, den Menschen Zuversicht und eine betont positive Weltsicht zu vermitteln, ohne jedoch die anders gearteten Realitäten zu

verleugnen, steht dabei im Vordergrund. Der in Mainz lebende und arbeitende Künstler Reinhold Petermann ist nicht nur Ästhet, der dem weiblichen Körper seine Huldigung darbringt, er ist auch der Wissende

um die Unzulänglichkeiten unserer irdischen Existenz. Die Ausstellung als Retrospektive seiner Plastiken wird ergänzt um einige Aquarelle sowie durch ein Fernsehgespräch aus der Reihe „Mainzer

Köpfe“, in dem sich der Künstler den Fragen von Klaus Hammer stellt. Reinhold Petermann ist mit zahlreichen Exponaten bundesweit im öffentlichen Raum, in staatlichen und privaten Sammlungen vertreten. Petermanns Werke wurden in vielen Einzel- und Gruppenausstellungen in zahlreichen Städten im In- und Ausland gezeigt. Eröffnet wird die Ausstellung am Mittwoch, 30. Juni 2010 um 19.30 Uhr im Foyer des Landtags Rheinland-Pfalz. Sie ist vom 1. bis 23. Juli 2010 täglich außer an Wochenenden von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Foyer des Landtags Rheinland-Pfalz Deutschhausplatz 12, Mainz zu sehen. •ta•

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ie internationale Gutenberg-Gesellschaft und die Landeshauptstadt Mainz küren den indischen Schriftdesigner Professor Mahendra Patel zum Gutenberg-Preisträger des Jahres 2010. Das Kuratorium zur Vergabe des Gutenberg-Preises hatte sich für Patel, den indischen Schriftgestalter und Professor für Typografie, als Träger des mit 10.000 Euro dotierten Gutenberg-Preises entschieden. Der GutenbergPreis wird im jährlichen Wechsel der Städte Mainz und Leipzig vergeben. Die wesentliche Leistung Patels ist seine umfangreiche gestalterische Arbeit an den indischen Schriftsystemen. Infos: www. gutenberg-gesellschaft.de •ta•


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Lokale Stadtausgabe 6 2010  

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