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Oktober 2011 • 3. Jahrgang

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So clever sind die Mainzer! Gutenberg TVBridge

„gut gekickt“

stadtausgabe bei Gutenberg TV

Kein Fallobst!

Oktober-Früchtchen „Dear“




stadtausgabe oktober 2011

• Fluglärm •

Ein Heidesheimer ermutigt zum Kampf gegen Fluglärm

„Jeder soll tun, was in seiner Macht steht“ Es gibt wohl kein zweites Thema, das alle Menschen in Rheinhessen so sehr vereint wie ihre Wut über den Fluglärm. Erstmals wurden jetzt die Stellungnahmen vieler namhafter Leidensgenossen in einem professionellen Kurzfilm zusammengestellt.

E

igentlich ist Benny Zwietasch in Mainz am Max-PlanckInstitut für Polymerforschung beschäftigt. Außerdem arbeitet er als Auftragskomponist und Produzent im eigenen Tonstudio in Heidesheim. Doch der Krach überm Kopf stört nicht allein wegen der akustischen Feinheiten in seiner Arbeit. Wie jedem Bürger in Rheinhessen ist für ihn die permanente Belastung aus der Luft im ländlichen Heimat-Idyll zu einem zentralen Thema geworden. „Jeder sollte gegen den Fluglärm das Mindeste tun, was in seiner Macht steht. Denn irgendwann ist es zu spät und dann ärgert man sich, dass man vorher nichts unternommen

Großdemo gegen Fluglärm in Mainz: 22. Oktober, ab 11 Uhr Treffpunkt: Hauptbahnhof fluglärm-rheinhessen.de

hat. Mein Film soll auch zeigen, dass in Rheinhessen niemand alleine ist mit diesem Ärger und dass jeder das Recht und die Möglichkeit hat, sich dagegen zu wehren.“ Mit seinem Filmprojekt geht Zwietasch neue Wege im Protest gegen den Fluglärm: „Songs zu diesem Thema gibt es schon. Aber man kann mit Bild und Ton – also mit Musik zur emotionalen Unterstreichung – wesentlich mehr erreichen. Und meine Recherche hat ergeben, dass es einen richtigen Protestfilm bisher noch nicht gab – besonders mit all den vielen Persönlichkeiten von Doris Ahnen bis Volker Hieronymus.“

Schluss mit Ruhe Soweit es noch möglich war, hat Zwietasch versucht, die Gemeinden im „Normalzustand“ zu zeigen. Doch am Ende jeder Szene blicken alle Betroffenen skeptisch zum Himmel, wo sich das Dröhnen der Triebwerke zum enervierenden Höhepunkt zusammenbraut. Unter anderem war er mit seiner Kamera in Heidesheim, Flörsheim, Wörrstatt, Lörzweiler, Ingelheim, Nieder-Olm, Ober-Olm und Mainz unterwegs. Ein repräsentativer Querschnitt, der sich in jedem Ort des Mainzer Umlands mühelos erweitern ließe. Schon jetzt hat Zwietasch über 20 Stunden Rohmaterial zusammen. Neben

„Wegsehen kann jeder – weghören nicht!“ Benny Zwietasch hat als erster einen professionellen Film zum Thema Fluglärm im Rhein-Main-Gebiet gedreht. Privatpersonen, Fluglärminitia­ tiven, Vereinen und Künstlern unterstützten auch Persönlichkeiten aus Kommunal- und Landespolitik bereitwillig Zwietaschs ambitioniertes Projekt. „Die meisten Mitwirkenden waren ohne Probleme, in der Regel sogar recht kurzfristig zu überzeugen. Diese Bereitschaft hat mich auch sehr ermutigt, mich noch viel stärker zu engagieren.“ Nicht nur das Medien­ interesse, sondern erfreulicherweise auch die Beschwerdebereitschaft der Bürger ist spürbar gestiegen.

Kein Kampf gegen Windmühlen Zwietasch ist sich im Klaren darüber, dass die neue Landebahn und Flugrouten-Regelung beschlossen und nicht mehr zu ändern sind: „Ich kann natürlich mit diesem Film keine Landebahn verbieten, ich kann damit keinen Nobelpreis gewinnen. Es geht einfach darum, Aufmerksamkeit zu wecken, um alle, die immer noch nicht genau wissen um was es geht, zu zeigen, was rein rechtlich noch alles zu machen ist und wo man noch einhaken kann.“ Außerdem empfiehlt er die

„Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen e.V“, bei der er auch selber Mitglied ist. Den beträchtlichen Zeitaufwand und die Arbeit nimmt er gerne auf sich: „Ich verdiene daran nichts, sondern mache es rein ehrenamtlich und sehr gerne. Es wird sich in vielerlei Hinsicht lohnen. Das weiß ich jetzt schon. Selbst wenn es nur dem Zweck dient, dass die Diskussion um den Fluglärm mehr Auftrieb erhält.“  •Andreas Schermer• Foto: Andreas Schermer

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• Dies und Das •

„Bauernhof mobil“ machte Halt in Mainz

Alles rund um’s Tier

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as Mainzer Rheinufer war vom 24. bis zum 27. September Dreh- und Angelpunkt von „Bauernhof mobil“, einer ErlebnisVeranstaltung der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) in Kooperation mit dem Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd (BWV) und dem Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt). Ministerpräsident Kurt Beck hatte die Schirmherrschaft. Besucher kamen zahlreich und an den vielen Infoständen Simon Michel-Berger, Pressesprecher der FNL konnte man bei Spiel und Spaß mehr über den Pflanzenbau, die (Fördergemeinschaft Nachhaltige Nutztierhaltung, den Tierschutz und das Thema gesunde ErnähLandwirtschaft) und Dr. Gibfried Schenk, rung in Erfahrung bringen. Alles lud zum anfassen, ausprobieGeschäftsführer der FNL (re.).  Foto: hb ren und mitmachen ein. „Wir wollen den Menschen in Mainz die Landwirtschaft näherbringen und dem Wunsch nachkommen, zu zeigen, wo unsere Nahrung herkommt“, erklärte der Pressesprecher der FNL, Simon Michel-Berger. Dr. Gibfried Schenk, dem Geschäftsführer der FNL war es wichtig, darauf hinzuweisen, dass der konventionellen Landwirtschaft viele Vorurteile entgegengebracht werden. „Die Landwirte in unserem Land tun aber täglich ihr Bestes und leisten dabei Großartiges. Sie garantieren für Qualität und Frische.“ •Henning Berg•

175-jährige Ranzengarde mit neuer Wagenhalle

Es geht voran

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in Freudentag für die älteste Mainzer Garde. Rechtzeitig zum 175-jährigen Jubiläum der Ranzengarde wurde die neue Wagenhalle in der Mombacher Straße 50 in Anwesenheit der Mitglieder und Freunde, Generalmajor vom Wehrbereich, Ortsvorsteherin Karin Trautwein, Stadtrat Thomas Gerster und Moseler, Ehrenpräsident Robert Sachse und Gerhard Stelz, Generalfeldmarschall Johannes Gerster, Präsident Lothar Both und Sitzungspräsident Karl-Heinz Heil (v.li.)  Foto: ab bekannter Karnevalisten mit Sitzungspräsident Adi Guckelsberger (Mainzer Narren-Club), Karl-Heinz Franko (Mainzer Carneval Club) und Draiser Carneval Club (DCC) sowie weiteren Vertretern befreundeter Vereine und Korporationen, die Präsident Lothar Both herzlich begrüßte, ihrer Bestimmung übergeben. Nach Worten von Vizepräsident Thomas Bruch ist die zweite Bauphase abgeschlossen, die „Halle funktionstüchtig“. Beim „Tag der Offenen Tür“, den der Trommlerzug der Jubiläumsgarde eröffnete, erhielt die stolze Mainzer Ranzengarde musikalische Unterstützung durch die Haubinger Fastnachtsgesellschaft, die Freischützengarde, Kleppergarde Mainz und vom Fanfarenzug „Die Lerchen“ (Mainz-Lerchenberg). •Albert Becker•

Stadtausgabe: Hyatt und 05er-Heimspiel

Dieser Preis ist wirklich heiss

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eate Buschlinger ist die glückliche Gewinnerin des Stadtmagazin-Preisausschreibens. Zu gewinnen waren zwei Freikarten für ein 05er Heimspiel & eine Übernachtung für zwei Personen inklusive Frühstück im Hyatt. Otto Steenbeck, der Generaldirektor des Hyatt Regency Mainz und Kristina Ulrich, die Marketing Communication Managerin überreichten den Preis in der Lobby des Hotels auf der Malakoff-Terrasse persönlich an Beate und ihren Mann Sebastian Buschlinger. Übernachtet wird in einer der Luxus-Suiten des Hotels, außerdem steht das Wellnesscenter zur freien Verfügung. Otto Steenbeck war es wichtig, daraufhinzuweisen, dass sich das Hyatt Regency Mainz als so exklusives, wie „echtes“ Mainzer Hotel versteht und für „echte Meenzer“, wie Beate und Sebastian Buschlinger, immer da ist, jeden Wunsch zu erfüllen. Beate und Sebastian haben sich auf der Fastnacht kennengelernt und erst 2010 ihre Hochzeit im Hyatt gefeiert. Sie wissen daher schon, was auf sie wartet: Luxus, erstklassiger Service, herrliche Ausblicke und eine rundum schöne Atmosphäre. Sie werden den Kurz-Aufenthalt diesmal dazu nutzen, ganz und gar zu entspannen, um sich von ihrem arbeitsintensiven Alltag zu erholen. Die glühenden Mainz 05-Anhänger, die im selben Mainzer Krankenhaus geboren wurden, arbeiten im Bereich des Personalmanagements bei großen Unternehmen und leisten in ihrem Alltag viele Überstunden. Da kommt der Preis genau richtig. Die Stadtausgabe gratuliert den Gewinnern zusammen mit dem Hyatt Regency Mainz aufs Herzlichste. •Henning Berg• Strahlende Gewinner: Die Hyatt Regency Mainz-Führungscrew Generaldirektor Otto Steenbeck und Marketing-Managerin Kristina Ulrich gratulieren Beate und Sebastian Buschlinger (re.). Foto: hb



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stadtausgabe oktober 2011

• Verbraucherschutz •

Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hilft in allen Konsumlagen

Werbetäuschungen an den Kragen gehen Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in der Mainzer Innenstadt bietet interessierten Bürgerinnen und Bürgern ein breites Angebot an Beratungsleistungen, die wir Ihnen in dieser und den kommenden Ausgaben vorstellen möchten.

D

as Beratungsangebot widmet sich einer großen Bandbreite von Themen. Wer sich dafür interessiert, welche Versicherungen für welche Lebenslagen die richtigen sind, wer Fragen zur Altersvorsorge hat oder wer wissen möchte, was man bei belästigenden Telefonanrufen, Ärger mit Reiseveranstaltern oder bei fragwürdigen Abonnements tun kann, ist hier an der richtigen Adresse. Bei der Verbraucherzentrale bekommt sie oder er die rich-

tigen Tipps. Susanne Umbach ist diplomierte Oecotrophologin oder Ernährungswissenschaftlerin, wenn man das nicht leicht über die Lippen zu bringende Wort vermeiden möchte. In der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz leitet sie die Abteilung Lebensmittel und Ernährung, deren Angebot wir hier unter die Lupe nehmen. Ein wichtiges Anliegen sei die Aufklärung darüber, dass gesundes Essen nicht unbedingt teuer sein müsse, erklärt Susanne Umbach. Daher suchen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen den Kontakt mit Eltern und Erzieherinnen, um bereits beim Nachwuchs ein solides Fundament für eine gesunde Ernährung zu legen. In Kitas und Schulen führt man Projekte durch, bei denen Kinder und Eltern durch praktische Demonstrationen erfahren, auf was man bei der Ernährung

Krimi

Auch ein blindes Huhn …

Ernährungswissenschaftlerin Susanne Umbach

achten sollte. Um das Thema nicht zu trocken zu behandeln, verdeutlicht man den Zuckergehalt von Nahrungsmitteln auch schon mal mit bunten Holzwürfeln. Voraussetzung für eine gesunde Ernährung ist nicht zuletzt, dass man gesund ein­ kauft. Daher führt die Verbraucherzentrale Einkaufstrainings an Schulen durch und bietet zahlreiche Materialien zum Ausleihen an.

Teil 26

Hubert Neumann (nach einer Idee von Susanne Beckenbach) Mit dem Telefon in der Hand ging Lucia zum Fenster, um sich zu vergewissern, dass nicht doch jemand vor ihrem Haus stand und sie beobachtete. Sie drückte die Stirn an die Scheibe und spähte auf die regennasse Straße hinunter. Zwei, drei Autos sah sie, aber der Seat mit dem Mann blieb verschwunden. Der Wind blies heftig, fegte die Straße entlang, schüttelte Regentropfen von den Bäumen und trieb sie wirbelnd durch das Licht der Straßenlaternen. Da plötzlich sah sie ihn, wie er auf sie zugesteuert kam. Er wirkte nervös und hatte den Mantelkragen hochgeschlagen, sodass sie sein Gesicht nicht erkennen konnte, aber sie war ziemlich sicher, dass es Pfeiffer war. Was hatte er jetzt vor? Sie holte tief Luft und drückte die flachen Hände auf den Leib, um die Angst zu bezwingen. Er wird hochkommen, dachte sie. Er wird hochkommen. Ihre Fantasie lief Amok. Wenn er jemanden umgebracht hatte, dann war ihm alles zuzutrauen.

Für einen kurzen Moment überlegte sie, ob sie die Polizei verständigen sollte, doch dann entschied sie sich dagegen. Was sollte sie ihr sagen? Es war ja nichts geschehen. Noch nicht! »Behalte einen klaren Kopf, Lucia«, sagte sie zu sich selbst. Dann tippte sie die Nummer von Helga ins Telefon. »Dieser Anschluss ist zur Zeit nicht besetzt«, hörte sie. »Bitte hinterlassen Sie Ihren Namen… « Mist, Helga war nicht zuhause. Dann fiel Lucia ein, dass ihre Freundin noch im »Templer« sein könnte. Wo aber hatte sie die Nummer? Sie stürzte zur Anrichte und kramte das Telefonbuch aus der Schublade. In dem Moment klingelte es an ihrer Wohnungstür. »Mach auf, Schlampe!« Lucia fuhr herum, als sie seine Stimme hörte, und starrte die Tür an, als traute sie ihren Ohren nicht. »Du bist da. Ich kann dich hören.«

Sie schluckte, legte Daumen und Zeigefinger an die Kehle und drückte sie sanft zusammen, damit ihre Stimme nicht zitterte. »Wer ist da?«, fragte sie, um Zeit zu gewinnen. Sie hatte Mühe, die Fassung zu bewahren. »Mach endlich auf. Ich muss mit dir reden!« »Ich komme gerade aus der Dusche«, log sie mit dünner Stimme, »und muss mich noch anziehen.« Ihr Puls raste, und das Adrenalin ließ ihre Fingerspitzen kribbeln, während sie ihre Suche im Telefonbuch begann. Unter dem Buchstaben T war nichts zu finden, auch nicht unter D wie »Der Templer«, das Gleiche unter »Restaurant« und »Weinstube«. Wie um Himmels willen sollte sie Helga jetzt erreichen? Mehr als zwei Minuten lang herrschte Stille, als könnte Pfeiffer nicht fassen, was Lucia gesagt hatte. Dann fing er an, auf die Tür einzuhämmern. »Verdammt, was geht in deinem Kopf vor?«, schrie er.

Auf die Frage, in welchen Bereichen die Verbraucher die meisten Fragen hätten, nennt Susanne Umbach einerseits die Reklamationen bei verdorbenen Produkten. Außerdem würde das Telefon unentwegt klingeln, wenn Themen wie Schweinegrippe oder EHEC die Berichterstattung der Medien bestimmten. Sehr viel Aufklärungsbedarf bestünde zudem hinsichtlich der Aufmachung und Werbung der Produkte.

Endlich kam ihr die Idee, dass sie den netten jungen Mann, der sie zum Pokerspiel begleitet hatte, anrufen könnte. Er hatte ihr doch seine Handynummer auf ein Stück Papier geschrieben, das sie in ihrer Geldbörse verwahrte. Sie schlich mit dem Telefon in der Hand zum Tisch, wo ihre Handtasche stand, öffnete dann auch ihre Börse und zog den Zettel hervor. »Dominic Schreiner«, hörte sie am anderen Ende der Leitung. »Lucia Herzer«, flüsterte sie. »Pfeiffer steht vor meiner Tür.« Dann legte sie auf. »Lass mich rein.« Pfeiffer hämmerte immer noch an die Tür. »Ich will doch nur mit dir reden.« Es gab aber nichts zu bereden. Für sie stand fest, er war ein Mörder. Dass er jetzt vor ihrer Tür stand, war ein eindeutiger Beweis. »Schlampe«, rief er mehrmals, dann war es wieder still. Die Bäume vor dem Haus malten seltsame, bewegliche Formen an die Decke. Sie spürte, wie etwas Kaltes, Unklares in ihrem Hinterkopf rumorte. Sie hatte irgendetwas übersehen. Bevor sie nachdenken konnte, hörte sie, wie jemand die Treppe hinauf-

Viele Lebensmittel würden zu Unrecht wie Medikamente beworben, ohne den entsprechenden Ansprüchen zu genügen. Oft handele es sich um „Werbetäuschungen“, die zwar rechtlich nicht zu beanstanden seien, die jedoch den Verbraucher nicht angemessen über Wirkungen und Nebenwirkungen der Produkte informierten. „Die Bewerbung vieler so genannter medizinischer Produkte bewegt sich in einer Grauzone“, so Ernährungs­ expertin Umbach. Dem erkältungsbedingt leicht lädierten Autor konnte Susanne Umbach schließlich auch noch einen guten Gesundheitstipp geben: Statt Vitamin-C-Tabletten einzunehmen, solle man lieber zur Paprika greifen, da diese neben Vitaminen auch noch eine Menge anderer gesundheitsfördernder Substanzen be­inhalte. •Joachim Dersch• Foto: Joachim Dersch

stürmte. Dann Stimmengewirr und Gepolter. Dominic, dachte sie. Ohne zu überlegen, öffnete sie die Tür einen Spalt breit und sah, wie er Pfeiffer von hinten bei den Armen gepackt hatte. »Bleiben Sie drin!«, rief Dominic, während sich Pfeiffer losriss. Seine Hände schlugen um sich wie die flatternden Flügel eines verletzten Vogels, der auffliegen will. Es sah beinahe komisch aus. Dominic konnte einen Faustschlag gegen Peiffers Rippen landen. Er taumelte zwei, drei Schritte vorwärts, prallte gegen das Treppengeländer und bevor Lucia verstand, was hier geschah, waren beide verschwunden. Eine ganze Weile stand sie zitternd im Türrahmen, ohne sich um irgendetwas zu kümmern, und starrte auf das zerknautschtes Stück Papier, das Pfeiffer beim Kampf verloren haben musste. Wie ferngesteuert hob sie es auf. Ein Quittungsbeleg sonst nichts. Sie wollte ihn schon wegwerfen, doch dann zog sie die Lesebrille aus der Jackentasche. »Zweithaarstudio Siggi Ebenhoch« las sie. Eine Woge der Übelkeit stieg langsam in ihr hoch. Plötzlich wusste sie, wie alles zusammenhing.


stadtausgabe oktober 2011



• Titel •

Carsharing in den Landeshauptstädten Mainz und Wiesbaden

Was ist dran: Doof kauft – Clever teilt? „Autos sind was tolles, allerdings arbeiten wir daran, die richtige Dosis zu finden.“ Martin Trillig weiß wovon er spricht, seit sieben Jahren arbeitet er für den größten Carsharing-Anbieter von Mainz und Wiesbaden Book‘n Drive und seit elf Jahren ist er selbst ein Sharer. „Ich hatte noch nie ein eigenes Auto. Das war einfach nicht notwendig.“

G

enau derselben Meinung sind bundesweit 8000 Kunden, davon in Mainz 900 und 1600 in Wiesbaden – ob die allerdings wirklich alle kein eigenes Auto haben, ist eher fraglich. „Rund 40 Prozent unserer Kunden verzichten tatsächlich auf ihr Auto, weil sie, wenn nötig, einfach ein Auto teilen können.“ Zurzeit kann man in Mainz an 16 Stationen 40 Autos teilen. In Wiesbaden sind es deutlich mehr: 47 Autos an 27 Stellen. „In beiden Städten hinken wir im bundesweiten Vergleich noch hinterher. Das liegt allerdings nicht daran, dass es an Nachfrage mangeln würde. Wir finden einfach nicht genügend Stationen.“ Dabei sollte das doch eigentlich nicht so schwer sein – immerhin arbeitet man bei Book’n Drive mit ESWE, MVG und Deutscher Bahn zusammen. Trotzdem: „Der perfekte Standort muss dauerhaft für uns reserviert sein, frei zugänglich – wobei wir inzwischen auch Parkhäuser nutzen – und wir brauchen eine optimale Mobilfunkverbindung.“ Wer

sich die Parkplatz-Situation in beiden Städten vor Augen hält, weiß also, woran es mangelt. Da hat man aber schon einen der absoluten Pluspunkte des Carsharing-Systems: Wenigstens die endlose Parkplatzsuche am Ende eines Tages entfällt. Denn wer ein Auto teilt, teilt sich auch den dazugehörigen Parkplatz. „Im Idealfall steht alle 300 Meter mein nächstes Auto.“ Natürlich ist das in Mainz und Wiesbaden längst nicht der Fall – in den etwas weiter auswärts­ gelegenen Stadtteilen muss man tatsächlich noch etwas suchen. „Da unsere Kunden sich aber telefonisch vor der Fahrt anmelden, können wir ihnen immer punktgenau sagen, wo das nächste verfügbare Auto steht.“ Das Prozedere an ein Auto zu kommen ist denkbar einfach. Um Carsharer zu werden zahlt man bei Book’n Drive eine einmalige Anmeldegebühr von 50 Euro, dafür bekommt man dann eine Kundenkarte. Ab dann zahlt man jeden Monat fünf Euro. „Damit finanzieren wir die Parkplätze, die Wartung der Autos, die Versicherung und vieles andere.“ Im Bedarfsfall ruft man bei Book’n Drive an oder schaut im Internet nach verfügbaren Autos, geht hin und holt sich mit der magnetischen Karte das Auto. Danach zählt nur noch wie viel und wie lange man das Auto nutzt: 2,50 Euro pro Stunde und 0,25 Cent pro Kilometer. Da ist dann aber auch schon alles mit drin: Von der Tankfüllung bis zur Steuer. Wenn man also nicht wirklich oft ein Auto braucht eine wirklich kostengünstige Alternative. Natürlich gibt es bun-

Carsharing-Karte gezückt – und los geht’s. desweit noch andere Anbieter und auch privat wird noch viel geteilt. „Die Idee des Carsharing ist schon über 20 Jahre alt“, erklärt Trillig. „Sie ist aus dem Gedanken entstanden, die Umwelt zu schützen. Und selbst wenn wir inzwischen ein professionelles Unternehmen sind, selbst wenn es vielen Kunden eher ums Geldsparen geht, ist es immer noch der ökologische Gedanke der im Mittelpunkt steht.“ Laut Untersuchungen spart jedes Carsharing-Auto circa zehn private Autos. „In Wiesbaden hatten wir im letzten Jahr rund 9000 Fahrten in Mainz 5700.“ Wobei es sich dabei nicht unbedingt nur um große Einkaufsfahrten oder dringend notwendige Touren in die

Ferne handelt. „Wir bieten auch eine gewisse Vielfalt. Vom kleinen Cityflitzer bis hin zum Transporter ist alles dabei.“ Alle sind Nichtraucher-Autos, auf dem neusten Stand der Technik, haben Kindersitzerhöhung, saisonale Reifen und Klimaanlage. „Im Endeffekt steht eine ganze Flotte eigener Autos zur Verfügung. Sogar Sportwagen und Cabrios.“ Das bedeutet dann auch, dass man ohne weiteres einen stylischen Wochenend-Ausflug machen kann – ohne gleich das Geld für ein dachloses Zweitauto bezahlen zu müssen. „Carsharing heißt nicht verzichten. Es ist einfach eine vollwertige Alternative, mit der einem alle Möglichkeiten offen stehen.“  •Daniela Tratschitt• Fotos: Bookn Drive, ela, Chris Beck/pixelio

Impressum Verlag und Herausgeber: Medien Verlag Reiser GmbH Kurt-Schumacher-Straße 56, 55124 Mainz HR Mainz B 40331 Geschäftsführerin und alleinige Gesellschafterin: Barbara Reiser (Angaben gemäß §9 IV LMG) Telefon: 06131/57 63 70 Fax: 06131/57 63 719 E-Mail: info@die-lokale-zeitung.de ViSdP: Barbara Reiser M.A. Bezug: Haushaltsverteilung und Auslagestellen in den Innenstädten Redaktionsleitung: David Weiß redaktion@die-lokale-zeitung.de Redaktion und Fotos: Henning Berg, Helene Braun, Joachim Dersch, Armin Gemmer, Ralph Keim, Marie-Juliane Kent, Hubert Neumann, Thomas Greiner, Annette Pospesch, Andreas Schermer, Daniela Tratschitt Anzeigenleitung: Dennis Maier, Tel. 06131/57 63 712 Mobil: 0160/90 55 05 80 dennis.maier@dielokalezeitung.de Anzeigenpreisliste 01/2011 Anzeigendisposition und Verwaltung: Diana Becker, Tel. 06131/57 63 720 Art Direction: Stephan Weiß Herstellung: Christian Müller Druck: Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH Rathenaustraße 29–31 63263 Neu-Isenburg Gesamtauflage: 120000 Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen!




stadtausgabe oktober 2011

• Mainzer Immobilienmesse · 29. Oktober •

Maklerprovison wird nur bei Vertragsabschluss fällig

Durch Erfolg verdient Die Wohnungstür aufsperren und Fragebögen an die Interessenten verteilen – die Maklerprovision ist schnell verdientes Geld, glauben viele. Aber die Aufgaben eines Maklers sind umfangreicher, als dies auf den ersten Blick scheint.

B

ei der Vermietung von Wohnungen oder Gewerbeflächen (Läden und Büros) informiert der Makler die Interessenten über Lage, Größe, Baujahr und Ausstattung der Immobilie. Er besichtigt selbst vor der Vermietung (in der Regel zusammen mit dem Eigentümer) Wohnung oder Gewerberäume, um sich ein Bild zu machen und einen entsprechenden Text für eine

Anzeige in der Zeitung sowie im Internet verfassen zu können. „Mit den Interessenten, die sich auf diese Anzeigen melden, organisiert er Besichtigungstermine und schlägt danach dem Vermieter geeignete Mieter vor“, erläutert Stephan Trautmann, Immobilienmakler in Ingelheim und Vorstandsmitglied des Immobilienverbands Deutschland IVD West für Rheinland-Pfalz. Die Auswahl trifft dann der Vermieter. Bei der Vermietung von Wohnungen beträgt die Makler-Courtage des Mieters maximal zwei Monatskaltmieten (zuzüglich Mehrwertsteuer). Dies ist vom Gesetzgeber geregelt.

Mehr Dienstleistungen beim Immobilienverkauf Beim Verkauf von Wohnungen oder Häusern sind die Aufgaben des Maklers umfassender

als bei der Vermietung. So muss der Makler das Gebäude, das er verkaufen will, genau unter die Lupe nehmen, um den Verkehrswert und damit den Verkaufspreis zu ermitteln. Neben dem Bauzustand und der Ausstattung (Garten, Aufzug etc.) fließen dabei auch eventuelle Bauschäden und anstehende Reparaturmaßnahmen ein. In Ämtern und Behörden prüft er Grundbuch-Einträge auf Hypotheken, Wegerechte und andere Lasten. Diese Informationen, verbunden mit Fotos und Grundrissen, fließen in ein umfassendes Exposee ein, das der Makler an Interessenten verschickt. Der Makler kennt sich mit aktuellen Gesetzen und Förderbestimmungen aus und kann Verbraucher über die Finanzierung der Immobilie informieren sowie über steu-

Stephan Trautmann, Trautmann-Immobilien Ingelheim erliche Abschreibungsmöglichkeiten, DenkmalschutzBestimmungen und Energiespar-Verordnungen. Im Gegensatz zur Vermietung von Wohnraum gibt es beim Immobilienverkauf keine gesetzliche Regelung über die Höhe der Courtage. In Mainz und direktem Umland hat sich durchgesetzt,

dass der Käufer eine Provision von 5,95 Prozent vom Kaufpreis (inklusive Mehrwertsteuer) an den Makler bezahlt. Erst wenn der notarielle Kaufvertrag unterschrieben oder der Mietvertrag unterzeichnet wurde, wird das Erfolgshonorar fällig.  •red• Foto: Privat

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stadtausgabe oktober 2011

• Mainzer Immobilienmesse · 29. Oktober • N

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Baugeld wieder günstiger G ute Nachrichten für alle, die in diesen Tagen eine lmmobilie finanzieren wollen. Die Hypothekenzinsen sind erneut gefallen. Baugeld ist damit wieder so günstig Rainer Flügel, wie beim Zinstief Deutsche Bank Mainz vor 12 Monaten. Steht bald eine Anschlussfinanzierung an, läßt sich mit einem Forward-Darlehen die Rate reduzieren. Darlehen mit einer Zinsbindung von 10 Jahren sind aktuell mit einer effektiven Verzinsung von deutlich unter 4 Prozent p.a. zu haben. Der Grund liegt in der Unsicherheit an den Kapitalmärkten. Viele Investoren, denen die europäische Schuldenkrise Sorgen bereiten, suchen Sicherheit und finden sie vor allem in deutschen Bundesanleihen. Bei wachsender Nachfrage sinkt die Rendite dieser erstklassigen Papiere, die sogenannte Umlaufrendite, an der sich dann die Zinsen für Baufinanzierungen orientieren. Das anhaltende Zinstief macht auch eine schnellere Schuldentilgung möglich. Wurde vor Jahren üblicherweise eine Tilgung von 1 Prozent p.a. vereinbart, wählen heute viele Darlehensnehmer Tilgungen, die darüber liegen.

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100.000 EUR 2,66 % p. a. 10 Jahre 500 EUR 954,76 EUR 2,80 %

Beispielrechnung Immobilienerwerb (mit monatlicher Tilgung), Stand: 26.09.2011

GÜNSTIGSTER ANBIETER Immobilienkredite für Volltilger Im Test: 66 Banken und Vermittlungsgesellschaften Ausgabe: 7 / 2010

* Finanzierungsbedarf bis max. 60 % des Beleihungswertes, nur für Neugeschäft. Zusätzlich fallen noch Kosten im Zusammenhang mit der Bestellung der Grundschulden an, wie Notarkosten, Kosten der Sicherheitenbestellung (z. B. Kosten für das Grundbuchamt) sowie Gebäudeversicherung.




stadtausgabe oktober 2011

â&#x20AC;˘ Mainzer Immobilienmesse ¡ 29. Oktober â&#x20AC;˘ Der Eurokrise ein Schnippchen schlagen    

     



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ass der Kauf von Immobilien immer noch eine sehr sichere Geldanlage darstellt, ist unumstritten. In Zeiten der Inflation und der nicht nachvollziehbaren BĂśrsenschwankungen kann man wohl nirgendwo sicherer sein Geld als in Immobilien investieren. Der Wert der Immobilie bleibt gleich, beziehungsweise vermehrt sich unabhängig vom aktuellen Finanzmarkt. Bankenkrisen betreffen die Personen weniger, die ihr Geld in Immobilien investieren. Speziell fĂźr die Region Rheinhessen bieten auf der Mainzer Immobilienmesse viele Aussteller ausfĂźhrliche Informationen rund um Wohnimmobilienangebote und â&#x20AC;&#x201C;dienstleistungen. Damit erhalten Eigennutzer und Kapitalanleger einen Ă&#x153;berblick Ăźber die

Angebote am Markt, kÜnnen sich bei Verbänden und der Fachpresse beraten lassen und erhalten Angebote auch fßr die gßnstige Finanzierung der Immobilie. Gerade fßr junge Familien stellt diese Messe eine ideale Informationsplattform dar. Dort kÜnnen sie unbefangen mit sämtlichen in Frage kommenden Anbietern spre-

chen und sich eine bestechende Ideenvielfalt anschauen. Bei vielen Immobilien sieht man erst nach dem Kauf Dinge, die renoviert oder erneuert werden mĂźssen. Dies kann schnell Tausende von Euro kosten. Aus diesem Grund ist es immer ratsam, sich bei einem Immobilienkauf von einem kompetenten Fachmann beraten zu lassen. â&#x20AC;˘redâ&#x20AC;˘

Villa Immobilien e. K. Verkauf â&#x20AC;˘ Vermietung â&#x20AC;˘ Verwaltung

â&#x20AC;&#x17E;Immobilienvermarktung aus Leidenschaftâ&#x20AC;&#x153; Dipl.-Ing. Ginka Gerster â&#x20AC;˘ GreiffenklaustraĂ&#x;e 9 â&#x20AC;˘ 55116 Mainz Tel.: 0 6131/2314 27 â&#x20AC;˘ Fax: 0 6131/2314 57 â&#x20AC;˘ Mobil: 0171/4 29 73 33 http://www.villa-immobilien.de â&#x20AC;˘ E-Mail: info@villa-immobilien.de

â&#x20AC;˘ Hier spielt die Musik â&#x20AC;˘ Mainzer Band â&#x20AC;&#x17E;Wilde Zeitenâ&#x20AC;&#x153; setzt auf Bewährtes

Im 05er-Windschatten schĂśner die Kasse klingelt Wilde Zeiten gleichbedeutend mit wilde Jungs? Die vierkĂśpfige Mainzer Band â&#x20AC;&#x17E;Wilde Zeitenâ&#x20AC;&#x153; gibt es seit sieben Jahren, in denen die Jungs acht Singles rausgebracht haben. Das vierte Album â&#x20AC;&#x17E;Atompartyâ&#x20AC;&#x153; ist am 1. Oktober erschienen. Derzeit sind sie mit der â&#x20AC;&#x17E;Wir lassen uns das Feiern nicht verbieten â&#x20AC;&#x201C; Tourâ&#x20AC;&#x153; unterwegs in Deutschland.

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as Stadtmagazin sprach mit Bassist Alex und Gitarrist Matze. Sänger Michel hatte seinen Flieger aus Ă&#x2013;sterreich verpasst. Anlass fĂźr das Gespräch war ein Promotion-Termin fĂźr die neue Maxi-CD â&#x20AC;&#x17E;Wir sind Mainzâ&#x20AC;&#x153; in der Mainzer Buchhandlung Hugendubel. Stadtausgabe: Wilde Zeiten, ist der Name noch Programm oder ein Relikt aus alten Zeiten? Matze (lacht): Das erfährt man bei uns immer erst nach den Konzerten, denn da kann es bei uns auch schon einmal bis 5 Uhr morgens gehen. Womit die Frage ja beantwortet wäre. Stadtausgabe: Ist eure Musik brotlose Kunst oder verdient ihr damit auch?

Matze: Wir haben derzeit ein gutes Level erreicht bei dem wir nicht drauflegen und kĂśnnen mit unserem kleinen Bus durchs Land tuckern und Konzerte geben. Aber der KĂźhlschrank fĂźllt sich nicht allein und so haben wir alle einen ganz gewĂśhnlichen Job neben der Band. Stadtausgabe: Promo-Termine sind doch auch ein wenig spieĂ&#x;ig? Matze: Anfangs dachten wir das auch. Allerdings kĂśnnen wir den Termin auch auf unsere ganz eigene, Ăźberhaupt nicht spieĂ&#x;ige Art und Weise gestalten. Und wir haben natĂźrlich immer wieder Lust neue Dinge auszuprobieren. Dazu gehĂśrt folglich auch unsere erste Promotionveranstaltung. Wir wissen zwar nicht, was dabei herauskommt, aber wir haben unseren SpaĂ&#x; daran. Stadtausgabe: Indem ihr eure CD an die Mainzer verschenkt. Und dann auch noch an die Jugend, die eure Lieder sofort ins Internet stellen. Matze: Im Internet landet sowieso alles. Es ist eine Situation, die man nicht ändern kann. Und schlieĂ&#x;lich nutzen wir auch das Internet. Alex: Deshalb setzen wir eher auf Konzerte als auf dem CDVerkauf.

Stadtausgabe: Was haltet ihr davon, deswegen auf den Trendzug â&#x20AC;&#x17E;Vinylâ&#x20AC;&#x153; aufzuspringen? Matze: Gerade haben wir unser drittes Album â&#x20AC;&#x17E;Atompartyâ&#x20AC;&#x153; in Eigenregie rausgebracht. Wir Ăźberlegen uns schon unsere Musik auch auf Vinyl pressen zu lassen. Stadtausgabe: Sind die 05er wirklich euer Verein, die ihr so toll findet wie in euren Liedern? Matze: 05er-Fans waren wir schon immer. Deshalb haben wir schon ein halbes Jahr nach der GrĂźndung der Band im Januar 2004 die Maxi CD â&#x20AC;&#x17E;FĂźr immer Mainz 05â&#x20AC;&#x153; rausgebracht. Und die wurde uns schlieĂ&#x;lich ja auch aus den Händen gerissen. Stadtausgabe: Und deshalb musste es aus Geldgeilheit jetzt wieder eine 05CD sein?

Matze: Wir gehen nicht davon aus, dass sich â&#x20AC;&#x17E;Wir sind Mainz!â&#x20AC;&#x153; genauso gut verkauft. Die Situation ist anders geworden. Neues Stadion, damit auch viele neue Fans und vielleicht sind nach all den Jahren die Leute auch Ăźbersättigt mit Fanliedern. Stadtausgabe: Wie ist das neue Stadion? Matze: Ich selbst war noch nie drin. Aber wir als Band finden es gut, dass es uns nun leichter gelingt an Karten zu kommen. Stadtausgabe: Bruchweg vs. CofaceArena â&#x20AC;&#x201C; blutet da nicht das Herz? Matze: NatĂźrlich tut das weh, deswegen ist die Situation momentan noch ein wenig komisch. Der Bruchweg war fĂźr Mainz etwas ganz besonderes. Dennoch war das neue Stadion bitter nĂśtig und ich denke, dass sich die Leute auch

daran gewĂśhnen werden. Alex: Auch ist es gewĂśhnungsbedĂźrftig, dass die CofaceArena mitten auf dem Feld steht und nicht wie der Bruchweg mitten in der Stadt. Stadtausgabe: Frau, Kinder, Hund, Haus und Hof oder Bandleben und Chaos pur? Alex: Da ist bei jedem ein bisschen was dabei. Matze: Die Lebenssituationen sind ganz unterschiedlich bei uns. Kinder sind soweit ich weiĂ&#x; bei keinem geplant. Und als Chaos pur kann man das bei uns auch nicht bezeichnen, denn jeder hat so seinen eigenen geregelten Rahmen in dem er sich bewegt. Niemand von uns sitzt auf der StraĂ&#x;e, aber auch keiner im Eigenheim. Stadtausgabe: Noch ein Wort zu eurem Sänger, der euch heute im Stich gelassen hat? Matze: Er hat seinen Flug verpasst. Wir finden es natĂźrlich schade, dass er nicht da ist. Stadtausgabe: Schade oder ScheiĂ&#x;e? Alex: Nee, bei ScheiĂ&#x;e wäre ein Vorwurf dabei und wir denken nicht, dass er seinen Flug extra verpasst hat weil er uns im Stich lassen wollte.  â&#x20AC;˘Das Gespräch fĂźhrte Marie-Juliane Kentâ&#x20AC;˘ Foto: mjk


stadtausgabe oktober 2011



• Beauty-Shooting •

Stadteroberung:

„Oh Dear!“ PowerSchmetterling für Mainz

Les femmes de Mayence – Mainzer Frauen ist eine Zusammenarbeit der Stadtausgabe Mainz mit dem Fotografen Bernd Siegel. Siegel ist Inhaber des Mainzer Foto-Studios Rimbach. Für Dears Styling war Iris Hair Art zuständig. Das Outfit hat der Kaufhof Mainz zur Verfügung gestellt.

Für Mitteleuropäer ein ziemlicher Zungenbrecher: Nitjakan Bunbuamas. Deshalb hat sich unser Oktober-Monatsmodel mit den thailändischen Wurzeln kurz und bündig den Rufnamen „Dear“ zugelegt. Locker aussprechen lässt sich das auf jeden Fall. Ein Geheimnis bewahrt „Dear“ indes. Soll

Das Model

Das Styling

Der Fotograf

es eventuell „herzig“ bedeuten? Steht es gar für die Übersetzung „teuer“? Fast möchte man darüber resignieren: „Oh Dear – Ach du liebe Zeit“. Unserem Fotografen Bernd Siegel war das jedenfalls komplett egal. Er hat „Dear“ nur kongenial in Szene gesetzt.

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Nitjakan Bunbuamas Rufname „Dear“ 22 Jahre Studentin der Theater- und Buchwissenschaft

Bernd Siegel 44 Jahre Fotografenmeister Mainz

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stadtausgabe oktober 2011

• Mainz 05 •

Joe Derschs Nachschuss

Die Nullfünfer, die Krise und das Tabuwort

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etzteres Schicksal ist den Mainzer Kickern jedoch im Moment nicht zu attestieren. Es läuft im Moment nicht rund, das steht für alle Beteiligten und Beobachter fest und ist auch kaum zu übersehen. Obwohl sich Thomas Tuchel und seine Spieler allgemein in Selbstkritik üben, geht die Analyse der momentanen Schwächephase recht unterschiedliche Wege. Auf der einen Seite ist der Trainer, der sich in wohltuender Weise vom Hadern mit dem Schicksal distanziert. Auf der anderen Seite gibt es einige Spieler, die in so manchem Interview wie kleine Schuljungen wirken, die sich darüber

Zum Fußballsport und auch zu dessen Attraktivität gehört es, dass sich Tore aus kuriosen Situationen ergeben, dass gute Spieler durch Eigentore zu tragischen Helden werden, und dass am Ende nicht immer die bessere Mannschaft als Sieger vom Platz geht. beschweren, zu Unrecht in die Ecke geschickt worden zu sein. Da ist oft die Rede von Pech und unglücklichen Situationen und manchmal auch vom Fußballgott, der im Moment einfach was gegen die Nullfünfer habe. Das knapp verlorene Heimspiel gegen Dortmund muss oft als Beispiel dafür herhalten, dass sich die Mainzer nicht für ihren Einsatz selbst belohnen. Dabei aber nur von fehlendem Glück zu sprechen, ist unangemessen.

Wenn der Gegenspieler aus 30 Metern abzieht, der Ball dreimal vor dem Tor aufsetzt und keiner der gefühlten acht Mainzer in der Schusslinie es fertig bringt, das Leder aus der Gefahrenzone zu befördern, dann ist auch der Fußballgott überfordert. Ein Torverhältnis von 5:14 aus den letzten fünf Begegnungen spricht ebenfalls nicht dafür, dass die Schwächeperiode nur durch Eigentore oder sonstige Unglücksfälle zu erklären ist. Das, was den Mainzern seit dem 3. Spieltag widerfährt, ist ein Paradebeispiel für das, was die Medienvertreter gemeinhin als Krise bezeichnen (um nun endlich mal das böse Wort in den Mund zu nehmen). Und sie haben Recht damit. Warum tun sich nur so viele Vereinsverantwortliche so schwer mit diesem Ausdruck, dessen Bedeutung doch auch beinhaltet, dass es eine vorübergehende Phase ist? Auch in der Saison 10/11 hatte das Team seine Krise(n). Man erinnere sich nur, als man ab dem 16. Spieltag in sechs Heimbegegnungen in Serie nicht gewann und nur einen Punkt verzeichnen konnte. Die Teamverantwortlichen haben nie einen Hehl daraus gemacht, dass das neue

Saisonziel das alte bleibt, und zwar der Klassenerhalt. Andererseits steht außer Frage, dass sich irgendwann in nächster Zeit etwas im Spiel der Nullfünfer ändern muss, damit das Ziel auch dieses Mal erreicht wird. Wenn aber die Motivation der Spieler da ist (und darüber sollte es keine Zweifel geben, auch wenn nach dem Derby in Kaiserslautern die fehlende „Gier nach dem Sieg“ vom Trainer und manchen Spielern moniert wurde), wenn der Einsatz und die grundsätzliche Spielanlage stimmen, was kann verändert werden? Es wäre vermessen, hierauf eine simple Antwort geben zu wollen, wo sich doch selbst Thomas Tuchel mit Erklärungen so schwer tut. Es fällt auf, dass Ratlosigkeit die Stellungnahmen vieler Beteiligten dominiert. Es sei schwer, die Hebel an einer bestimmten Stelle anzusetzen, wenn die Gegentreffer nicht aus zwingenden Torchancen resultierten, meint Tuchel. Die Mannschaft schlage sich eher selbst, als dass der Gegner sie durch gelungene Spielzüge in die Knie zwinge. Trainer, die sich nicht

als bloße Übungsleiter, Schleifer oder als Jäger und Sammler von Starspielern verstehen, setzen in schlechteren Zeiten auf die Macht der Psychologie. Und dies tut auch Thomas Tuchel, der sich bereits nach der 2:4-Pleite gegen Schalke 04 vor seine Mannschaft gestellt und die Verantwortung auf sich genommen hat. Das macht durchaus nicht jeder, weil es sich auch nicht jeder im schnelllebigen Bundesligageschäft leisten kann. Der 1. FSV Mainz 05 hat schon so manchen spielerischen Absturz erlebt. Dabei gelangte er nicht nur am Boden von schwer verdaulichen Tatsachen an, sondern er landete auch immer wieder auf den Beinen, die ihn wieder nach oben gebracht haben. Thomas Tuchel ist (noch) kein „Trainergott“ wie einst Jürgen Klopp, jedoch trägt er mit seiner klugen und in den letzten Monaten auch angenehm besonnenen Art stark dazu bei, sein Team wieder aufzurichten und mental fit für die anstehenden schweren Spiele zu machen. Und die mentalen Zahnräder sind es wohl, die er im Moment ölen muss, ob er nun das Wort Krise mag oder nicht.

• Wenn’s zwickt • Professor Ingo Froböse entwickelte Rückencoaching

„Bewegung ist das beste Rezept gegen Schmerzen“ R

ückenschmerzen sind in Rheinland-Pfalz die häufigste Ursache, warum Menschen krank geschrieben werden. Oft werden diese dann auch nicht richtig behandelt. Rund 200 Mainzer kamen in das Lerchenberger Bürgerhaus zum AktivVortrag mit dem Kölner Sportmediziner Prof. Ingo Froböse.

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Stadtausgabe: Professor Froböse, es ist ein Kreuz mit dem Kreuz: Warum leiden so viele Menschen unter Rückenschmerzen? Prof. Ingo Froböse: Jeder zweite Rheinland-Pfälzer leidet einmal im Jahr an Rückenschmerzen. Die Ursachen sind bei fast allen Betroffenen gleich: zu wenig Bewegung, untrainierte Muskeln, Stress und andere psychische Belastungen.

Professor Ingo Froböse Stadtausgabe: Wie kann Rückenpatienten am besten geholfen werden? Froböse: Das beste und billigste Rezept ist viel Bewegung und Eigeninitiative. Stadtausgabe: Wie kann ich erkennen, ob es doch eine schwerere Erkrankung ist? Froböse: Beispielsweise Bandscheibenvorfälle sind nur für rund drei Prozent der Schmerzen verantwortlich. Der Arzt

sollte immer dann aufgesucht werden, wenn neurologische Ausfälle vorliegen. Stadtausgabe: Wie kann man den Rücken trainieren? Gibt es dafür spezielle Anleitungen? Froböse: Gerade die kleinen, tief liegenden, Muskeln benötigen ein spezielles Training. In meinem Buch sind Übungen ausführlich erklärt. Stadtausgabe: Vielen Menschen fehlt die Zeit für tägliche Übungen? Froböse: Wer sich jeden Tag nur zehn Minuten aktiv um seinen Rücken kümmert, erhält dafür eine Luxuspflege mit Vollkaskoversicherung. Alle anderen werden dann, wenn die Probleme da sind ihr Verhalten ändern und sich dann viel Zeit für ihre Krankheit nehmen müssen.  •Gespräch, Foto: red•


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• TV-Innenleben •

Stadtausgabe-Sportredakteur Joe Dersch zu Gast bei gutenberg.tv

Alles klar vor der Fernsehkamera Seit zwei Monaten strahlt der Mainzer Sender gutenberg.tv sein Fußball-Fanmagazin „gut gekickt“ im Kabelfernsehen aus. Die Sendungen sind auch auf www.gutenberg.tv im Internet anzuschauen.

G

ut gekickt“ ist eine FußballTalkrunde, in der Gäste das aktuelle Spielgeschehen des 1. FSV Mainz 05 beziehungsweise des 1. FC Kaiserslautern mit Moderator Nicolas Sawatzki diskutieren. Jedem der Vereine wird eine halbstündige Sendung gewidmet. Wie in den anderen Sendungen auf gutenberg.tv kommen dabei nicht nur Prominente zu Wort, sondern auch Menschen aus der Region. Es ist ein wunderschöner Oktobertag mit hochsommerlichen Temperaturen und zudem der Tag der Deutschen Einheit, an dem die 8. Folge von „gut gekickt“ aufgezeichnet wird. Auch die sportlichen Ereignisse, über die zu reden sein wird, bieten ideale Voraussetzungen für eine gute Gesprächsrunde, hat Mainz 05 doch am 8. Spieltag gegen den 1. FC Nürnberg einen Punkt geholt. Oder hat das Team von

Analysieren, wie der Ball rollt: Klaus Hafner, Reimund Thomas, Stadtausgabe-Sportredakteur Joe Dersch, Moderator Nicolas Sawatzki (v.li.). Thomas Tuchel letztendlich zwei Punkte verschenkt? Für genügend Gesprächsstoff sollte damit gesorgt sein.

„gut gekickt“ von innen Zugegeben, etwas Herzklopfen war schon dabei beim Betreten des Medienhauses in Drais, denn noch gehen meine TV-Erfahrungen nicht über einen Besuch des Aktuellen Sportstudios hinaus. Doch spätestens beim Händeschütteln mit meinem „Mitstreiter“ geht die Welt schon wieder ihren normalen Gang. „Das läuft hier ganz locker ab“, bestätigt

Klaus Hafner, langjähriger Stadionsprecher, während er sein rechtes, in eine dicke Manschette gehülltes Bein, auf einen Hocker hebt, der von weitem wie ein akkurat angeordneter Bücherstapel aussieht. Wir plaudern über seine Arbeit auf und neben dem 05-Rasen. Es falle ihm schwer, seine Ansagen krankheitsbedingt von der Tribüne aus zu machen, statt, wie sonst üblich, von der Seitenlinie aus. Und wer diesen Mann mit seiner starken Stimme einmal live im Stadion erlebt hat, kann dies nur allzu gut

nachvollziehen. Der dritte Gast trifft ein: Reimund Thomas, Vorsitzender des 05-Fanclubs „Meenzelmänner“. Reimund erzählt von der guten Atmosphäre im Fanblock beim Spiel in Nürnberg. Wir drei bekommen Getränke serviert, es ist eine absolut ruhige, entspannte Stimmung. Dann müssen wir noch in die Maske, einer nach dem anderen, wo wir von Kosmetikerin Juliana Bisschop den letzten ästhetischen Schliff bekommen. Ob es ein Problem sei, wenn ich während der Sendung zum Taschentuch greifen müsste, möchte ich

wissen. „Nein, das ist kein Problem“ beruhigt mich Bisschop. Dann stellt sich Regisseur Pascal Ränder-Schnatterer vor und erklärt mir, wie die Sendung abläuft. Obwohl ich mir einige Ausgaben von „gut gekickt“ angesehen habe, ist es doch etwas anderes, wenn man selber daran teilnimmt. Zusammen mit Moderator Nicolas Sawatzki, den Kameraleuten und Technikern geht es nun ins angenehm klimatisierte Studio. Ich habe meine Fotokamera dabei und bitte jemanden, ein paar Bilder von der Talkrunde zu schießen. Aus dem Regieraum fragt mich jemand, was ich heute Morgen gefrühstückt hätte, und ich habe kurz das Gefühl, in der falschen Sendung zu sein. Aber es ist der Tontechniker, der damit das Mikrofon unter meinem Hemdkragen testen möchte. Klaus Hafner rückt noch einmal sein Bein auf dem Hocker zurecht. Und dann geht´s los: Hat Mainz 05 nun einen Punkt in Nürnberg geholt oder zwei Punkte verschenkt? •Joachim Dersch• Foto: gutenberg.tv

Die Links zur Aufzeichnung von „gut gekickt – Mainz 05 – der 8. Spieltag“ gibt es unter www.lokalestadtausgabe.de und www.mitmachzeitungmainz.de.

Stadtausgabe: Eine Region – Ein Magazin Rhein

Gesamtauflage: 120 000

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Verteilungsgebiet  Verteilung in alle Haushalte  Auslagestellen

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stadtausgabe oktober 2011

â&#x20AC;˘ IAA-Nachlese â&#x20AC;˘

Mercedes packt die Zukunft an A

ls HĂśhepunkt des 125-jährigen Automobil-Jubiläums erĂśffnet Mercedes-Benz einen visionären Ausblick auf die technologische Entwicklung im Luxus-Segment. Das Forschungsfahrzeug F 125! antizipiert Trends der Zukunft und bereitet den Weg fĂźr die Umsetzung eines innovativen Premiumkonzepts fĂźr groĂ&#x;e und luxuriĂśse Automobile. Beim

F 125! setzt Mercedes-Benz seine Vision vom emissionsfreien Fahren mit Wasserstoff konsequent um und unterstreicht dabei das Potenzial von H2 als Energieträger der Zukunft. Während die bisherigen Mercedes-Benz Forschungsfahrzeuge etwa eine Fahrzeuggeneration â&#x20AC;&#x201C; sieben bis acht Jahre â&#x20AC;&#x201C; â&#x20AC;&#x17E;vorausschauenâ&#x20AC;&#x153;, geht der neueste Technologievi-

sionär F 125! noch einen groĂ&#x;en Schritt weiter: um mehr als zwei Generationen bis Ăźber das Jahr 2025 hinaus. â&#x20AC;&#x17E;Mit dem F 125! wollen wir zeigen, dass groĂ&#x;e, komfortable und sichere Limousinen eine glänzende Zukunft haben, unter anderem weil sie emissionsfrei fahren kĂśnnen. Der Mythos S-Klasse wird durch intelligente und stets am Kundennutzen orien-

tierte LĂśsungen konsequent in die Zukunft ĂźberfĂźhrtâ&#x20AC;&#x153;, so Prof. Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich fĂźr Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung. â&#x20AC;&#x17E;Das neue Forschungsfahrzeug verdeut­ licht und unterstreicht diesen FĂźhrungsanspruch mit innova-

Kompakt, clever, effizient

Foto: Mercedes-Benz

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Der neue Toyota Yaris D ie neue Generation des Yaris steht in den StartlĂśchern Kompakt in den Abmessungen und dank cleverem Innenraumkonzept mit Ăźberraschend groĂ&#x;zĂźgigem Innen-

tiven Ideen und den traditionellen Mercedes-Stärken in den Bereichen Design, Sicherheit, Komfort und Performance.â&#x20AC;&#x153; Der F 125! demonstriert, wie in Zukunft eine vollständig emissionsfreie Individualmobilität im Luxussegment ermĂśglicht werden kann.  â&#x20AC;˘redâ&#x20AC;˘

raum. Sein markantes Ă&#x201E;uĂ&#x;eres und seine effizienten Antriebe sorgen dafĂźr, dass auch der neue Yaris an den Erfolg seiner Vorgänger anschlieĂ&#x;t. Ein besonderes Ausstattungsdetail

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ei der Entwicklung der Benzinpreise steht die Tendenz grundsätzlich fest: Es wird teurer, mittelfristig sogar viel teurer. Deshalb wird eine Umrßstung des PKWs auf Flßssiggas oder Erdgas immer sinnvoller, erklärt Friedel Henzler, Inhaber des Auto-Reparatur KFZ Meisterbetriebs im rheinhessischen Harxheim. Schon ab 2.300 Euro ist eine Umrßstung zu haben, beziffert der KFZ-Meister die Kosten. Dem entgegen steht eine Ersparnis von rund 50% durch die niedrigen Gaspreise. In seiner

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seit 1986 in Harxheim (Gerbstedter StraĂ&#x;e 8, am Sportplatz) ansässigen Werk statt bietet Henzler, der seine Ausbildung bei Daimler-Benz AG in Mainz machte, Reparaturen aller Art fĂźr jeden Hersteller an. Angefangen bei schlichter Reparatur defekter Bremsen bis hin zum Auslesen von Fehlercodes der komplizierten Motorelektronik. Dabei ist Henzler bei der Ausstattung seiner Werkstatt und durch regelmässige Weiterbildung mit der Zeit gegangen. Allein vier verschiedene Motortester, darun-

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Am 22. Oktober feiern wir mit Ihnen unser 25-jähriges Bestehen!


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• IAA-Nachlese •

Autokauf ist selbstverständlich Frauensache: Seat Leon FR

Den Toro bei den Hörnern packen So viele Traumwagen – und welcher davon ist nun der Richtige? Auf der Suche nach interessanten Autos, wurde Redakteurin Annette Pospesch dieses Mal bei Seat fündig. Klaus Biechele vom Autohaus Petri in Hofheim/ Taunus stellte ihr den Seat Leon FR 1,4 TSI für eine Probefahrt zur Verfügung.

Autoredakteurin Annette Pospesch Am breiten Grinsen meiner Freundin Britta erkenne ich sofort, dass ich dieses Mal einen Volltreffer gelandet habe. „Olé“, ruft sie begeistert und streckt meinem schwarzen Seat Leon ihren roten Schal entgegen und baut sich vor der Motorhaube auf, als wolle sie einen wilden spanischen Stier gleich bei den Hörnern packen. Stolz wie eine Spanierin lehne ich derweil mich in meinem schwarzen mit roten Nähten eingefassten Sportsitz zurück. Klaus Biechele: FR bedeutet Formula Race. Seine Sportlichkeit sieht man dem Leon FR schon im Stand an. Vorne große wabenförmige Lufteinlassgitter mit integrierten Nebelscheinwerfern, silberfarbene Außenspiegel, 17 Zoll Alufelgen, eine Heckschürze mit einem Doppelauspuff aus Chrom. Der FR wirkt schon in seinem Gesamterscheinungsbild angriffslustig und – wie es sich für einen spanischen Stier gehört. Allerdings mit deutschem Innenleben, denn Seat ist eine VW-Tochter und die Motoren liefert der Mutterkonzern.

Das kleine Sportstudio Der Innenraum ist ein kleines Sportstudio. Die zwei straff

gepolsterten Sportsitze haben hohe Wangen, die auch in schnellen Kurven viel Halt bieten sollen. Meine Augen blicken auf ein Cockpit mit weißer Nachtbeleuchtung. Der Drehzahlmesser ist mittig angebracht und erinnert deshalb ein bisschen an den Rennsport. Dadurch rutscht allerdings der Tacho nach rechts und leider ein wenig aus meinem Blickfeld. Das schicke Sportlenkrad greift sich gut an und gleitet ausgesprochen geschmeidig durch die Finger. Der Rest des Cockpits mit Klimaanlage, Radio und Navi in der Mitte wirkt schlicht, aber elegant. Klaus Biechele: Optisch setzt der Seat Leon FR bewusst auf den großen Auftritt. Aber viel wichtiger als irgend ein Zierrat ist die erweiterte Serienausstattung, die sehr viel umfangreicher ist als bei allen Wettbewerbern und den Spanier deshalb zu einem der attraktivsten Kompaktautos auf der Überholspur macht.

Motor und Fahrwerk erste Sahne Ich bin gespannt, ob sich der sportliche Eindruck auch beim Fahren wiederfindet und wähle eine kurvenreiche Überlandstrecke. Der Motor vom Drehzahlkeller bis zum roten Bereich ist einfach erste Sahne. Durch das breite Drehzahlband kann man den FR sehr schaltfaul bewegen, was man aber nicht muss, denn er verträgt es auch bis auf 6500 U/min gedreht zu werden. Der FR liegt wie ein Brett auf der Straße, die Bremsen sind gut zu dosieren. Die Lenkung ist präzise und direkt. Das 6-Gang-Getriebe ist leichtgängig zu schalten, allerdings

mit dem zusätzlichen Gang anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Klaus Biechele: Die Spanier haben dem Fahrwerk besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Ein sportliches Auto braucht nicht nur einen starken Motor, sondern auch ein Fahrwerk, das diese Kraft sicher umsetzten kann. Deshalb fährt der Leon mit härteren Dämpfern und Federn. Und mit seinen größeren Scheiben bremst der Wagen so, wie man es von einem Sportler erwartet. Aber bei aller Sportlichkeit hat Seat stets die Sicherheit des Fahrers im Blick und liefert serienmäßig das komplette Paket inklusive ABS, ESP, Bremsassistent, Traktionskontrolle und mindestens sechs Airbags. Besonders erwähnenswert ist das Driver Steering RecommendationSystem. Sobald die Rechenein-

heit des ESP erkennt, dass sich das Fahrzeug wegen beginnenden Übersteuerns in einer instabilen Situation befindet, sendet sie ein Signal an die Lenkung, damit deren Elektromotor automatisch in die richtige Richtung gegenlenkt.

Immer multimedial unterwegs Für meine Spritztour über Land habe ich mir passender Weise die spanischen Band Héroes del Silencio mitgebracht. Die richtige Musik aus guten Lautsprechern gehört einfach zu einer perfekten Testfahrt dazu. Ich freue mich daher sehr, dass ich im Seat FR meinen iPod bequem anschließen und ihn so ablegen kann, dass er auch bei einer rasanteren Fahrweise nicht aus der Kurve und durch den Wagen fliegt. Und das benutzerfreundliche Navi, das sich seat media system22 nennt, sorgt dafür, dass ich mich ganz auf das Fahren konzentrieren kann, ohne mein Ziel aus den Augen zu verlieren. Klaus Biechele: Laut Seat sind die Leon-FR-Kunden sehr technikaffin und das trifft nicht nur auf Männer zu. Anschlüsse für iPod beziehungsweise USB-Stick oder MP3-Player können jederzeit optional geordert werden. Der Aux-In-Anschluss in der Mittelkonsole ist serienmäßig und erlaubt das Anschließen von externen Wiedergabegeräten.

Seat-Fachmann Klaus Biechele Bei allem Fahrspaß hätte ich beinahe vergessen, den Leon FR auf seine Alltagstauglichkeit hin zu überprüfen. Auf der Rückbank findet auch der größer gewachsene Mitfahrer ausreichend Platz und zwei Kinder allemal. Der Gepäckraum lässt sich durch das Umlegen der Sitze auf 1 166 Liter erweitern. Also genug Platz für Einkäufe, Kinderwagen oder Reisegepäck. Allerdings ist der Kofferraum durch die schmale Heckklappenöffnung und die relativ hohe Ladekante nicht so angenehm zu beladen. Aber ich sehe das sportlich, trainiert man doch so en passant Bizeps und Bauchmuskeln. Den Bauch-Beine-Po-Kurs kann ich mir heute Abend sparen.

Perfekte Mischung Der Seat Leon FR 1,4 TSI ist der perfekte Familien-Sportwagen. Erschwinglich, der getestete Wagen kostet 22 190 Euro, sportlich schnell und mit ausreichend Platz für Familienausflüge.  Fotos: ap


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• Blickwinkel • Hubert Neumanns Kolumne

Sieg über Wutvirus M

ainz ist auf dem besten Weg zu einer der bedeutendsten Städte der Bundesrepublik, ja vielleicht der ganzen Welt zu werden. Man denke etwa an so herausragende Titel wie „Great Wine Capital“ oder „Stadt der Wissenschaft“, oder auch an die neue Coface-Arena, die geplante Mainzelbahn und andere anstehende Projekte. Doch es scheint nur so. Denn wie weiland beim Turmbau von Babel wächst unter den Mainzer Bürgern von Tag zu Tag der Anteil der

Spielverderber, die viel zu viel analysieren und allzu oft dunklen Gedanken nachhängen: Sie bezweifeln, ob dies alles zum Wohle der Stadt geschehe. Argwohn erregen vor allem Großprojekte wie Möbel Martin mit einer gigantischen Verkaufsfläche von 45000 Quadratmetern, die in etwa der Fläche der diesjährigen Bundesgartenschau in Koblenz entspricht, oder das „Handelsquartier“ an der Lu mit 30000 Quadratmetern. Viele befürchten, dass am Ende mehr

gebaut werde, als Kaufkraft existiere. Die Folgen lägen auf der Hand: Ladenschließungen, Arbeitslosigkeit, Verödungen ganzer Stadtviertel und so weiter… Aber was nützen all die Befürchtungen und Einwände, wenn die Großprojekte doch durchgezogen werden? Was nützt dann wütender Protest? Man sieht es ja in Stuttgart. Oder noch weiter: an der Banken- und Schuldenkrise. Die wütenden Miesepeter sollten einfach positiv denken, das führt schon zum gewünschten Ziel, so jedenfalls suggerieren es die Motivationstrainer, Coachingexperten, Ratgeber­ autoren und Karrierescouts, die derzeit wie Pilze aus dem

Boden schießen. Nach ihnen, können wir die Welt mittels unserer Gedanken beherrschen. In der Welt des positiven Denkens stellen sich die Probleme nur in unserem Kopf und lassen sich leicht durch Willensanstrengung meistern. In dieser Art Selbsthypnose können wir Armut, Arbeitslosigkeit oder niedrige Löhne als Chance begreifen und mit Optimismus ja Dankbarkeit begegnen. Wir sehen es an guten Verkäufern, die die Lügengeschichten, die sie manchmal erzählen, irgendwann selbst glauben. Oder denken wir an die Kraft positiver Worte. Mit Lob kommen wir weiter als mit Kritik. Das gilt auch

hinsichtlich beschönigender Beschreibungen. Kein erwachsener Mensch käme wohl auf die Idee, mit einem Kinderroller durch die Stadt zu fahren, wenn man diesen nicht Kickboard nennen würde. Also bewahren wir uns eine positive Haltung und bleiben wir offen. Wir brauchen nur wie ein Sieger und nicht wie ein Verlierer zu denken und Mainz erstrahlt in neuem Glanz. Der Erfolg ist garantiert. Und wenn er nicht eintritt und wir immer noch wütend sind, dann liegt es nicht am positiven Denken, sondern an uns selbst. Dann haben wir uns nicht genug Mühe gegeben, positiv zu denken.

• Klima-Coach • Expertentipps vom Klima-Coach

Warm und klimaschonend durch den Herbst Wenn es draußen kalt und regnerisch ist, werden die eigenen vier Wände zum gemütlichen Rückzugsort. Dabei spielt das Heizen eine wesentliche Rolle für die persönliche Energie- und CO2-Bilanz. Denn der Heizenergieverbrauch kann bis zu einem Viertel der individuellen Emissionen ausmachen. Klima-Coach Frank Dinter zeigt Effizienzpotenziale für den Heizenergieverbrauch auf.

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ausbesitzer können beim Heizen natürlich an ganz anderen Stellschrauben drehen als Mieter“, sagt ENTEGAGeschäftsführer Frank Dinter. So lässt sich der Heizenergieverbrauch durch Wärmedämmung und effiziente Heizanlagen auch in Altbauten auf

Neubaustandard senken. Solche Maßnahmen sind zwar umfangreich, aber wirkungsvoll. ENTEGA bietet entsprechende Dienstleistungen zur Optimierung von Heizung und Gebäude an. „Nichtsdestotrotz haben auch Mieter die Möglichkeit, ihren persönlichen CO2-Ausstoß durch eine Verringerung des Heizenergieverbrauchs zu senken, und damit langfristig auch die Haushaltskasse zu schonen“, weiß der KlimaCoach. Die ganz einfachen Regeln kennt dabei wohl jeder – sei es das richtige Heiz- und Lüftverhalten oder das Beachten freistehender Heizkörper und dichter Fenster.

Klima-Coach Frank Dinter setzt sich seit vielen Jahren mit Energie und ihrer effizienten Nutzung auseinander. Seit November 2010 ist er Geschäftsführer der ENTEGA Vertrieb GmbH und Co. KG.

„Kaum bekannt aber ist, dass jedes Grad weniger Raumtemperatur bereits rund sechs Prozent Heizenergie spart“, erklärt Klima-Coach Dinter. Wer also die Räume nicht überheizt und beispielsweise nachts oder bei längerer Abwesenheit die Heizung auf etwa 15 Grad herunter dreht, spart langfristig Energiekosten und unnötige Emissionen. Doch woraus wird die Heizenergie eigentlich gewonnen?

Erdgas ist eine der häufigsten Heizenergieträger in deutschen Wohnungen und im Vergleich zu anderen fossilen Quellen ein effizienter und umweltschonender Wärmelieferant. Denn die Verbrennung von Erdgas verursacht vergleichsweise wenige CO2Emissionen. „Zwar ist es noch nicht möglich, die Erzeugung von Wärme aus Erdgas ganz ohne Emissionen umzusetzen, wie etwa bei der Erzeugung von Ökostrom. Aber es gibt Möglichkeiten, ein Erdgasangebot auch heute schon klimaneutral zu machen“, weiß der Klima-Coach. So bietet ENTEGA einen Tarif an, bei dem die CO2Emissionen, die bei der Förderung, dem Transport und der Verbrennung des Erdgases entstehen, durch langfristige Aufforstung von Wäldern kompensiert werden. Den Waldbestand zu erweitern ist

Aufforstung in Kanada eine natürliche Lösung für das CO2-Problem: Wälder gehören zu den größten natürlichen CO2-Speichern der Erde. „Indem wir in die Wiederherstellung von Waldökosystemen investieren, können große Mengen an ausgestoßenem CO2 Jahrhunderte lang gespeichert werden“, resümiert Frank Dinter.

Ihre Fragen zu Energieeffizienz im Haushalt: ENTEGA Point Mainz Steingasse 3–9, 55116 Mainz Mo.– Fr. 9 –18 Uhr, Sa. 10 –14.30 Uhr Telefonisch: 0800 7800 777


Mainzer Mantelsonntag ¡ 30. Oktober ¡ 13â&#x20AC;&#x201C;18 Uhr

Das Shopping-Erlebnis im Herbst 2011!

Allein der Kunde steht im Mittelpunkt D

er Mantelsonntag ist von allen Verkaufstagen das wichtigste Ereignis im Jahreskalender des Mainzer Einzelhandels. Traditionell sehr stark besucht, ist er fĂźr einige Branchen schon der Start ins Weihnachtsgeschäft. Mit unseren begleitenden Aktionen versuchen wir, den Tag fĂźr Besucher so angenehm wie mĂśglich zu gestalten. Das Thema Wein wird auch dieses Jahr wieder sehr präsent sein, wie es sich fĂźr eine Great Wine Capital auch gehĂśrt. Am Markt und in der Altstadt bieten Winzer ihre Produkte zum Verkosten an. Im Museum fĂźr antike Schiffahrt findet zudem das Weinforum Rheinhessen statt. Zwiebelkuchen und FederweiĂ&#x;er dĂźrfen auch nicht fehlen, ebensowenig wie Karussels fĂźr die Kleinen und die neusten Modelle der Autohäuser fĂźr die GroĂ&#x;en. Ein ausgiebiger Stadtrundgang lohnt sich allemal, um alles zu entdecken. Der Burgundermarkt auf dem Gutenbergplatz ist eine perfekte Ergänzung des Tages. Passend zum Erntedankthema werden wir in der Stadt wieder Ă&#x201E;pfel verteilen. Selbstverständlich wollen wir als ansässiger Einzelhandel an diesem Tag auch zeigen, dass wir beim Einkaufen in Mainz auf Qualität, Atmosphäre, und Vielfalt setzen und nicht auf die Monokultur eines Ăźberdimensionierten Einkaufscenters, das die Städte darumherum zu austausch-

Zum gewohnten Termin am letzten Oktoberwochenende hat die Werbegemeinschaft Mainz stellvertretend fĂźr den Mainzer Innenstadteinzelhandel den 30. Oktober 2011 bei der Stadt als verkaufsoffenen Sonntag beantragt. Ă&#x2013;ffnungszeit wie immer von 13â&#x20AC;&#x201C;18 Uhr.

Martin Lepold, Vorstand Werbegemeinschaft Mainz baren Statisten degradiert. In der einmaligen Atmoshäre zwischen historischer Altstadt und moderner Einkaufsarchitektur am Brand und in der RĂśmerpassage, begrenzt von Rhein und rheinhessischem HĂźgelland, wird das Einkaufen in der Mainzer City immer zum besonderen Erlebnis. Gerade ein verkaufsoffener Sonntag bei hoffentlich herrlichem Spätherbstwetter lädt auch zum Bummeln, Verweilen und GenieĂ&#x;en ein. Ob das ein Gläschen Wein vor der

RING DING VerfĂźhrung zum Spiel

Barockkulisse am Schillerplatz ist, ein kleiner Imbiss mit grandiosem Domblick am Markt oder eine Tasse Kaffee am Rheinufer mit Blick auf die TaunushĂśhen. Hier findet jeder seinen Lieblingsplatz und sein Lieblingsgeschäft und kommt gerne wieder. Auch wenn natĂźrlich nicht alle Einzelhandelsbetriebe der Innenstadt Mitglied der Werbegemeinschaft sind, freuen wir uns Ăźber jedes zusätzliche Engagement der Kollegen/ innen, dass das Einkaufen attraktiver macht. Wir kĂśnnen letztendlich als Antragsteller dieses Tages nur mit der entsprechenden Werbung die Kunden mĂśglichst zahlreich in die Stadt locken, doch dann ist jedes Geschäft aufgerufen, sich selbst entsprechend zu präsentieren. Zusammen mit den Partnern der â&#x20AC;&#x17E;Mainz trifft sich Tageâ&#x20AC;&#x153; gibt es rund ums Einkaufen Angebote, die bei Nutzung zu einer spĂźrbaren Entlastung des Geldbeutels fĂźhren kĂśnnen: kostenloser Gepäckbus an der Haltestelle HĂśfchen, fĂźr diejenigen, die Busse und Bahnen nutzen gibt es das â&#x20AC;&#x17E;Mainz trifft sich Ticketâ&#x20AC;&#x153; das fĂźnf Personen fĂźr fĂźnf Euro nutzen kĂśnnen. Viele Einzelhändler beteiligen sich an der Aktion â&#x20AC;&#x17E;Parken aufs Hausâ&#x20AC;&#x153;, bei der den Kunden der Geschäfte Parkzeit geschenkt wird in den Parkhäusern der PMG. Martin Lepold Vorstand Werbegemeinschaft Mainz e.V.

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Lokale Stadtausgabe Oktober 2011