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Offizielles Organ der AG Diabetes und Sport der Deutschen Diabetes Gesellschaft

Oktober F&G 5 / 2012

MEDICA 2012 F&G-Special mit Hallenplänen & Aussteller-Highlights

DATENSCHUTZ

Neue Regeln für Werbung

KRAFTRAINING Maschine vs. Functional Training

THERAPIE

Training für Tumorpatienten

IVWIVW geprüft geprüft


Das Insider-Magazin F&G Fitness und Gesundheit

Durchbruch: F&G hat die offizielle Organschaft der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Sport in der Deutschen Diabetes Gesellschaft e.V. übernommen! Die seit Bestehen des Insider-Magazins F&G Fitness und Gesundheit geleistete Aufklärungsarbeit für Fitness- & Gesundheitsdienstleister zeigt mehr und mehr ihre Wirkung. In jeder Offizielles Organ der AG Diabetes und F&G-Ausgabe haben wir unseren Lesern Informationen zu Dienstleistungen im gesundheitsSport der Deutschen orientierten Segment präsentiert und dafür geworben, sich mit diesem zukunftsträchtigen Diabetes Gesellschaft Bereich auseinanderzusetzen und sich auch entsprechend zu positionieren. Schon im letzten Jahr berichteten wir erstmals über Fitnesstraining für Diabetiker in der Fitness- & Gesundheitsanlage. Aus dieser hochqualifizierten redaktionellen Arbeit hat sich eine Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Sport in der Deutschen Diabetes Gesellschaft e.V. entwickelt, die nun in der Organschaft für die Arbeitsgemeinschaft mündete. Für uns eine große Anerkennung und natürlich auch ein Ansporn, unsere exzellente redaktionelle Arbeit konsequent weiterzuführen. Bitte lesen Sie auf Seite 50 in dieser Ausgabe auch die Ankündigung des Symposiums der Arbeitsgemeinschaft Diabetes & Sport, die auf Empfehlung von Volker Ebener & Patrick Schlenz während der FIBO 2013 stattfinden wird. Neuer Service: Kostenloser Download einer Werbekampagne für Fitness- & Gesundheitsstudios! Ab sofort können Sie mit jeder Ausgabe der F&G eine neue kostenlose Werbekampagne für Ihr Fitness- & Gesundheitsstudio downloaden. Unser Experte und Partner Torsten Boorberg von SKD Sport Konzepte Deutschland stellt in jeder Ausgabe eine saisonbezogene Kampagne vor, die Sie einfach nur unter www.fitness-und-gesundheit.de als offene PDF downloaden können. Zu dieser Ausgabe präsentieren wir Ihnen, passend zur MEDICA 2012, eine Kampagne für einen starken Rücken. Schauen Sie online bei uns vorbei! Wachstum: Neue F&G Ausgaben in 2013! Die Entwicklung des Insider-Magazins F&G Fitness und Gesundheit wird konsequent vorangetrieben. Als Innovationstreiber der b-2-b-Fitness- & Gesundheitsfachmagazine der letzten beiden Jahre werden wird den Anforderungen und Bedürfnissen des Marktes gerecht und werden in 2013 nun mit insgesamt 6 regulären Ausgaben und einer Sonderausgabe erscheinen. Jedoch bleibt die investitionsschwache Sommerzeit zwischen Juni und August nach wie vor „magazinfrei“. Preisstabilität! Wir bleiben uns treu: Auch im dritten Jahr unserer Erfolgsgeschichte bleiben wir unserem Motto treu und werden trotz der höchsten Auflage aller der b-2-b-Fitness- & Gesundheitsmagazine, die als einziges Magazin auch IVW-geprüft ist und bleibt, keine Preiserhöhung für Abonnenten und Anzeigenkunden durchführen. Denn: Wir erhöhen unsere Leistungen, andere ihre Preise! Herzlichen Dank für Ihre Treue als Leser und Anzeigenkunde in 2012! Wir werden unsere Innovationskraft auch in 2013 beibehalten!

Volker Ebener Verleger

Fitness & Gesundheit 5-2012

&

Patrick Schlenz Verleger

Vom 08. – 19.10.2012 wurde das F&G-Team durch die Praktikantin Isabel Limbach unterstützt, die kurz vor ihrem Abitur stehend, einen Ausflug in die Berufswelt wagte. Nach dem Schulabschluss möchte Frau Limbach Redakteurin werden und sammelte im F&G Verlag erste praktische Erfahrungen. „Das Praktikum hat mir bislang sehr gut gefallen. Mir wurden die Grundlagen des Verlagswesens erklärt und ich konnte wertvolle Einblicke sammeln“, fasst Frau Limbach ihre Zeit bei uns kurz zusammen. Vielleicht sehen wir Frau Limbach nach dem Abitur wieder. Auf jeden Fall bedanken wir uns für ihre fleißige uns sehr ordentliche Mitarbeit und wünschen ihr für den weiteren Werdegang alles Liebe und Gute.

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Editorial

Neue Herausforderungen Broker, Piloten, Immobilien- und Lebensmittelhändler, Maurer, Konditoren, Kaufleute, Banker, Steuerbeamte, Kammerjäger etc. etc. konnten vor noch nicht allzu langer Zeit ohne irgendwelche Vorkenntnisse in unserer Branche als Autodidakten mit einer guten Studioeinrichtung viel Geld verdienen. Besonders einfach hatten es dabei die Betreiber von Discount-Clubs. Mittlerweile gibt es jedoch viele neue und großartige Geschäftsmöglichkeiten, die allerdings ein umfangreiches Wissen bzw. besondere Fähigkeiten voraussetzen. Um also in Bereichen, wie dem betrieblichen Gesundheitsmanagement, Medical Fitness sowie den verschiedensten Arten von System-Fitness arbeiten zu können, ist ein relativ großer Wissensstand erforderlich. Einfach eine gute Einrichtung kaufen und ein optisch schönes Fitness-Studio einzurichten, reicht nicht mehr aus. Je spezialisierter die Arbeit mit Menschen ist und wird, umso größer werden die Anforderungen an das Wissen und die Erfahrungen der Betreiber und ihrer Trainer. Eine Entwicklung, die vielen Trainern in Deutschland wieder Mut und Zuversicht geben sollte. E-Learning, Video-Anleitung etc. oder Discount-Clubs haben die Arbeitsplätze von vielen Trainern vernichtet. Eigentlich vorhersehbar, denn wenn meine Tätigkeit genauso gut von einem PC oder von einer CD übernommen werden kann, dann muss ich damit rechnen, irgendwann von diesen ersetzt zu werden. Die neuen Herausforderungen der Fitnessbranche benötigen aber qualifizierte Trainerinnen und Trainer, ohne deren fachkundige Beurteilung der Situation, der Entscheidung über die anzugehenden Maßnahmen und deren Umsetzung hier gar nichts geht. Wieder einmal gilt, wer genügend weiß, ist unentbehrlich. Mehr weiß auch der Studiobetreiber, wenn er am 1. Dezember 2012 an die Uni Wuppertal kommt, um dort von Spezialisten alles rund um das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) zu lernen.

Volker Ebener

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Patrick Schlenz

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Besuchen Sie uns auf der MEDICA. Sie finden uns in Halle 04, Stand 4A16.


Inhalt

Gesundheit

10 14 26 24 30 31 32 34 36

14

44 46 48 50 36 Szene

52 58 66 68 70 74 80 82 84

74

86 88 89 90 92 94 98 100 102

Messe & Kongress

Fitness Group-Fitness Fitness & Ernährung

Marketing & Sales

102 104 106 108 109 110 112 116 118 122 123 124 126 130 136 138 140 142

Conventions Standards

MEDICA-Highlights 2012, Produkt-News & Meldungen MEDICA 2012 – die größte Medizin-Messe der Welt F&G-Special mit Hallenpläne und Aussteller-Highlights Produkt-News & Meldungen Aktuelles, Meldungen & DFAV-Seminarticker I DFAV A-Lizenz „Medical Fitness“ modular Medical Fitness-Ausbildungen beim DFAV e.V Fitnesstraining und Krankenkassen Beruf mit Zukunft – Weiterbildung „Medical Fitnesscoach“ vom IST F&G-Serie: Betriebliches Gesundheitsmanagement 52 Gesundheitsdienstleister auf dem Weg zum Spezialisten Teil 2: Ausbildung, Positionierung & Akquise BBGM – Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement Großes Potenzial – Weiterbildung BGM (IHK-Zertifikat) vom IST BGM in der Praxis – „Das Kursstudio“ und Partner BOSCH 92 Bewegungs-Engagement gegen Diabetes 2. Interdisziplinäres Symposium Diabetes und Sport auf der FIBO Training mit Tumor – Trainingsprogramme als Teil der Behandlung Produkt-News & Meldungen Mehr Sorgfalt bitte! Ungenaue Äußerungen in der Fitness Tribune Werbung geht jetzt anders – Heilmittelwerbegesetz geändert „Kernkompetenz Medical-Fitness“ – Interview mit Achim & Klaus Schnell Potenzial ungenutzt?! Nachgefragt: Wie effektiv nutzen Fitnessstudios die neuen Medien? Generation Junior bei LMT – Interview mit Gregor A. Hueni Mikro wächst – Marktdaten der IHRSA, Teil 2 98 Globaler Blick ist Tagesgeschäft Interview mit Daniel Clayton, Vice President Johnson Health Tech Fitness und Therapie gepaart mit High-Tech Interview Roland Lutz, Geschäftsführer von Gaugler & Lutz Angenehm familiär – das Herbst-Event der Kohl KG Matrix – „Vendor of the Year“ 2012 Die Praxis macht den Unterschied – Einrichtungskonzepte von ConceptM Lizenz- und Franchise-Systeme – Neue Wettbewerber für inhabergeführte Clubs Allround-Talent – eXcio, Geräte und Zirkelkonzept F&G Business-Day BGM Messestandort Köln – gute Wahl für die FIBO Mit Muskeltraining gegen Diabetes – Ärzte-Symposium im Rahmen des Inline-Kongresses Business Solution – 1. IFAA Management-Themenkongress Business in Barcelona – der 5. European Fitness Summit myline® Update-Kongress Schwimmbad, Sauna und Spa – interbad 2012 setzt neue Maßstäbe TheraPro – Neue Fachmesse für Therapeuten in Stuttgart Aktuelles, Meldungen & DFAV-Seminarticker II Krafttraining – besser an Maschinen oder als Functional Training? Aktuelles, Meldungen & DFAV-Seminarticker III DFAV-Ausbilder stellen sich vor – Dunja Meyer Produkt-News & Meldungen Know-how umsetzen! Die Kolumne von Andreas Holz Volle Speicher, volle Leistung! Nahrungsergänzung im Profisport Vorsicht, Datenschutz! Werbung mit Kundendaten nach dem „neuen“ Bundesdatenschutzgesetz 126 schnell, einfach effektiv – die Performance von myFitApp Das perfekte Studiokonzept – Teil 4: Ihre Mitarbeiter Das IFAA Fitness und Aerobic Festival 2012 Pure Emotion Event-Highlights 2013 Inserentenverzeichnis & Impressum

BUSINESS DAY

01.12.2012

Titelmotiv: Life Fitness

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Suchen Sie ein wirklich innovatives und wirtschaftliches Zirkel-Konzept?

14.-17. November 2012 in D체sseldorf, Stand 4D60

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MEDICA-Highlights

MEDICAHighlights 2012 Die weltgrößte Messe für Medizin bietet eine Fülle von Konzepten und Produkten für die nachhaltige Positionierung als Gesundheitsdienstleister. F&G präsentiert auf den kommenden Seiten Austeller-Highlights und eine Übersicht der beiden Messehallen, die für die Fitness- und Gesundheitsbranche am wichtigsten sind, damit Sie Ihren Besuch bestens vorbereiten können.

Volker Ebener

Patrick Schlenz

aerolution ..........................12, 20 Airex AG ............................10, 18 Artzt......................................18 azh .......................................26 CBS GmbH ...............................11 Dr. Wolff .................................11 emotion Fitness ........................20 Ergo-Fit .............................11, 19 HUR.......................................22 Intelligent Motion ......................28 LMT.......................................20 Medexim .................................27 medo.check .............................12 MFD.......................................29 miha bodytec ...........................12 milon .....................................19 proxomed................................20 Pulse Fitness ............................22 Runner ...................................27 Schnell ...................................20 Sissel .....................................27 Stolzenberg .............................26 Technogym ..............................23 Thera Trainer ...........................28 Vitaliberty...............................28 Wellsystem ..............................18

Neue Generation der AIREX® Gymnastikmatten >> Die neue Generation der AIREX® Gymnastikmatten, die in diesem Jahr von der Schweizer Airex AG auf den Markt gebracht wurde, setzt neue Standards, auch in Bezug auf Hygiene. Die wachsenden Anforderungen an die Hygiene in Physiotherapie-Praxen oder Fitnessstudios haben die Entwicklung der neuen Mattengeneration entscheidend beeinflusst. Beim Hygieneschutz wird nun ein neuer hochwirksamer antibakterieller Wirkstoff verwendet. Dieser hält selbst den aggressiven Bakterienstamm cMRSA, der in Krankenhäusern, Fitnessanlagen oder Kindertagesstätten auftritt, in Schach. Der gegen Antibiotika resistente Krankheitserreger ist sehr widerstandsfähig und überlebt auf Oberflächen normalerweise mehrere Wochen. Dank des verbesserten Hygieneschutzes der neuen AIREX® Matten haben aber selbst solche Bakterien keine Chance mehr. Die Airex AG hoch entwickelte Rezeptur für die AIREX® Matten weist noch weitere Tel.: +41 41 789 66 00 Vorzüge auf. Die neuen Matten sind noch robuster und langlebiger, CH-5643 Sins REACH-kompatibel und entSwitzerland sprechen allen gängigen Vorschriften für bedenkenlose Nutwww.airex-mats.com zung. In den modernen Farben Schiefer, Terra und Platin www.bebalanced.net passen sie perfekt zu den heutigen Einrichtungstrends. <<

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MEDICA-Highlights

Darf’s ein bisschen mehr sein –

der Vitality Circuit von ERGO-FIT >> In vielen Einrichtungen gehören Trainingszirkel seit Jahren zum bewährten Angebot. Aber gerade für gesundheitlich orientierte Anlagen sind sie oftmals nicht geeignet. Der Grund: Kunden müssen in diesen Zirkeln häufig ein einheitliches Trainingsprogramm absolvieren, das ihre individuellen Probleme nicht berücksichtigt. Dies führt jedoch zu einem Verlust an Beratungs- und Betreuungsqualität, der medizinisch orientierte Einrichtungen ja gerade auszeichnet. In ihnen geht es schließlich darum, auf die spezifischen Probleme und Bedürfnisse des Trainierenden einzugehen.

Der VITALITY CIRCUIT von ERGOFIT bietet gesundheitlich orientierte Anlagen jedoch die Möglichkeit, chipkartengesteuertes Training unter Berücksichtigung individueller Bedürfnisse anzubieten. Denn mit den 9 chipkartengesteuerten Cardio- und Krafttrainingsgeräten können Sie neben dem reinen Zirkeltraining auch individuelle Trainingspläne gezielt nach den Anforderungen Ihrer Kunden erstellen und sich so ganz einfach durch eine individuelle Betreuung von Ihren Mitbewerbern unterscheiden. Langfristig sichern Sie sich damit durch Kompetenz und Fachwissen Ihren Erfolg. Extra zur MEDICA hat ERGO-FIT eine besonderes Angebot zusammengestellt: Zusätzlich zu den 9 chipkartengesteuerten Kraft-

und Cardiogeräten erhalten die Kunden noch ein zusätzliches chipkartengesteuertes Testfahrrad im Wert von 4.490,– EUR. Dieses Angebot ist allerdings stark begrenzt und nur auf der MEDICA gültig. <<

ERGO-FIT GmbH & Co. KG Tel.: +49 (6331) 2461-0 E-Mail: info@ergo-fit.de www.ergo-fit.de

Rückentherapie-Center

Fitness-Anlagen zum Kauf gesucht! Wir suchen im Kundenauftrag zum Kauf mehrere gut laufende Fitness-Anlagen ab 1.500 m² in der Rheinschiene zwischen Krefeld und Darmstadt (also auch Düsseldorf, Köln, Bonn, Koblenz, Wiesbaden, Mainz, Frankfurt, etc. …). Eine professionelle und diskrete Abwicklung ist durch unsere jahrelange Erfahrung bei der Vermittlung von Fitness-Anlagen selbstverständlich. So achten wir bei der Vermittlung darauf, dass klassische Fehler, die zu einer erheblichen Kaufpreisminderung führen können, vermieden werden. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf unter:

>> Anders als beim herkömmlichen Rückentherapie-Training fördert das Dr. WOLFF Konzept eine besondere Form der muskulären Stabilisierung der Lendenwirbelsäule, die sogenannte segmentale Stabilisation. Der Trainierende aktiviert hierbei die tiefliegenden Rückenmuskeln, die man durch gewöhnliche Rückengeräte nicht erreicht. Einzigartig sind in den Geräten dieses neuen Rückensystems elektronische Sensoren eingebaut, die dafür sorgen, dass die Trainierenden ihre Bewegungen exakt kontrollieren und auf den Punkt genau den gewünschten Teil der unteren Wirbelsäule trainieren. Dieses Biofeedback-Training gilt in der Rückentherapie als besonders effizient. Als Neuheit präsentiert Dr. WOLFF auf der Medica 2012 den Cervical-Trainer für die Muskulatur der Halswirbelsäule. Darüber hinaus werden neue Marketinginstrumente für Dr. WOLFF® das Videomailing vorgestellt. Sports & Prevention GmbH Halle 4 Stand B28. << Postfach 2767, 59717 Arnsberg Telefon: +49 2932 47574-0 E-Mail: info@dr-wolff.de www.dr-wolff.de

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Gesundheit

miha bodytec – jetzt auch als Medizinprodukt Der miha bodytec ist eine innovative Weiterentwicklung des Elektro-Muskel-Stimulations-Trainings (EMS) und kommt im Leistungssport, bei Physiotherapeuten, Personaltrainern sowie in gehobenen Fitness-, Wellness- und Beauty-Einrichtungen zum Einsatz. Seit September 2012 ist der miha bodytec auch als Klasse II Medizinprodukt entsprechend der Richtlinie MDD 93/42/EWG verfügbar. Das Training mit dem miha bodytec wird immer in Verbindung mit professioneller Anleitung und Betreuung angeboten, wodurch die Effektivität des Training, sicht- und messbare Ergebnisse sowie zufriedene Kunden gewährleistet werden Alle Trainings-Programme basieren auf wissenschaftlichen Fakten und Studien und sind ausgerichtet auf optimale Kundennutzen und einfachstes Handling in der täglichen Anwendung. Forschungspartner von miha bodytec sind u.a. die Sporthochschule Köln, die Universität Erlangen/Nürnberg und das Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen. www.miha-bodytec.com

Integrierte Bewegungs- und Ernährungsplanung für Diabetiker

Neues Update bei medo.check

In der gesundheitlichen Betreuung vieler Diabetiker spielt das Thema Gewichtsreduktion die entscheidende Rolle. Ein gezieltes Ausdauertraining zusammen mit angepasster Ernährung führt hier erfahrungsgemäß am schnellsten zu nachhaltigen Erfolgen. Zudem lässt sich damit der Bedarf an Medikamenten (z.B. Insulin) nachweislich deutlich reduzieren. Das aerolution weight management bietet Trainern, Medizinern und Ernährungsspezialisten endlich eine komfortable Komplettlösung, mit der sich in wenigen Minuten individuelle Trainings- und Ernährungspläne gestalten lassen. Natürlich ausgelegt auf die besonderen Bedürfnisse von Diabetikern, aber auch für gesunde Sportler. www.aerolution.de.

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Das medo.check Update 2.9 enthält folgende Neuerungen: > aerolution®-Schnittstelle zur Integration der portablen Atemgasanalyse > Functional Movement Screenings > Erweiterung der Übungspoole, z.B. um Kettlebells, Functional Training, weitere TRX-Übungen, Vibrationsplattform u.v.m > Neue Werkzeuge zur Trainingssteuerung unterstützen den Trainer bei der Steigerung von Trainingsplänen und reduzieren den Zeitaufwand für die individuelle Ausarbeitung www.medocheck.com

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Halle 04 | Stand D22

Intelligentes Datenmanagement in der Trainingstherapie Planen r Steuern r Auswerten r Dokumentieren r Profitieren Mit proxOS® können Sie effizient, ökonomisch und zeitsparend die Trainingstherapie planen und steuern. proxOS® dient als zentrale Schnittstelle zu Patientenverwaltungssystemen wie z. B. Theorg (Thedex) oder KIS (HL7) und integriert die proxomed® Test- und Trainingssysteme. So erhalten Sie mit einem minimierten Verwaltungsaufwand ein Gesamt-Reporting inklusive Dokumentation für Ihre Kostenträger. Informieren Sie sich jetzt telefonisch unter 06023 91680 oder auf unserer Website: www.proxomed.com

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Gesundheit

Die Medizinbranche präsentiert sich in Düsseldorf

Vom 14. bis 17. November 2012 trifft sich die Medizinbranche auf ihrer weltweit größten Messe. Die MEDICA ist mittlerweile seit über 40 Jahren eine feste Größe im Kalender aller Experten. ie Medizinbranche setzt auch 2012 ungebrochen auf die weltgrößte und international führende Medizinmesse MEDICA in Düsseldorf. Der Anmeldeverlauf zur MEDICA 2012 lässt eine Ausstellerbeteiligung im Umfang des Spitzenwertes aus dem Vorjahr mit mehr als 4.500 Ausstellern aus mindestens 60 Nationen erwarten – mit einem Buchungsplus bei den internationalen Beteiligungen, was die Rolle und Attraktivität der MEDICA als Markt-Plattform für weltweites Business unterstreicht.

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Bewährtes Konzept mit vielen Innovationen Die Verbindung zwischen technischen Applikationen und ihrer Anwendung in Bezug auf konkrete Krankheitsbilder wird im Rahmen der MEDICA durch die Kombination der Fachmesse mit mehreren integrierten Themenparks realisiert: z. B. dem MEDICA HEALTH IT FORUM (vorm. MEDICA MEDIA, Halle 15), dem MEDICA TECH FORUM (Halle 12) oder auch dem MEDICA PHYSIO FORUM (Halle 4, siehe Info rechts) sowie mit dem MEDICA Kongress (Congress Center Düsseldorf / CCD. Süd). Der MEDICA Kongress ist mit zuletzt regelmäßig mehr als 5.000 Teilnehmern und insgesamt 200 Seminaren und Kursen das größte interdisziplinäre medizinische Fortbildungsforum in Deutschland.

MEDICA 2012 Mittwoch 14.11. bis Samstag 17.11.2012 Messegelände, 40474 Düsseldorf Mittwoch bis Freitag 10:00 - 18:30 Uhr Samstag 10:00 bis 17:00 Uhr Alle weiteren Informationen zu Ausstellern, Hallen, Kongressen und Foren bekommen Sie unter www.medica.de

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Gesundheit

Neues Programmhighlight zur MEDICA 2012 ist das MEDICA ECON FORUM der Techniker Krankenkasse (TK), das sich mit seinen Themen speziell an den Belangen der Entscheider im Gesundheitswesen ausrichtet und auch das veränderte Selbstverständnis der Kostenträger hin zu aktiven Mitgestaltern des Gesundheitssystems vorstellt. Eine Premiere zur MEDICA 2012 feiert auch „FutureCare“, ein in Kooperation mit dem IT-Branchenverband BITKOM auf rund 350 m² Fläche organisierter Gemeinschaftsstand (in Halle 15) zu aktuellen Entwicklungen und Lösungen für die IT-unterstützte medizinische Versorgung. Im Gesundheitsparcours „FutureCare“ werden die wesentlichen Stationen des Gesundheitswesens szenisch dargestellt und in verschiedenen moderierten Rundgängen mit medizinisch relevanten Fallbeispielen versehen. Gezeigt werden u. a. Beispiele für den Einsatz der elektronischen Gesundheitskarte und des Heilberufeausweises, der elektronischen Patienten- und Gesundheitsakte, Arzt-zu-Arzt-Kommunikation, Arzt-Suchund Bewertungsportale oder auch der Einsatz von mobilen Endgeräten in Praxis und Klinikum sowie der mobilen bzw. stationären Pflege. Ein Blick in die Zukunft könnte sich auch für Anbieter des 2. Gesundheitsmarktes lohnen.

Halle 4 & 5 Für die Fitnessbranche sind insbesondere die Halle 4 und der angrenzende Bereich der Halle 5 interessant. Die ausgestellten Produkte und Dienstleistungen befassen sich hier mit Physiotherapie & Orthopädietechnik.

Die Hallen 4 und 5 weisen den Weg in das umfassende Spektrum physiotherapeutischer Produkte, Geräte und Anwendungen. Ebenso stark vertreten sind innovative Prothetik, führende Orthetik und modernste Rehabilitationstechnik. Auf den kommenden Seiten haben wir für Sie die Pläne der Halle 4 und 5 detailliert aufbereitet, damit Sie Ihren Besuch besser planen und effektiv gestalten können. /

ESPRIT arena/

Änderungen vorbehalten/Subject to alteration

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Messe Düsseldorf GmbH Postfach 10 10 06 40001 Düsseldorf Germany Tel. +49 (0)2 11/45 60-01 Fax +49 (0)2 11/45 60-6 68 www.messe-duesseldorf.de

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MEDICA PHYSIO FORUM Halle 4, Stand 4 A 02 Die Physiotherapie hat auf der MEDICA einen hohen Stellenwert, der von Jahr zu Jahr steigt. Für Physiotherapeuten sind jedes Jahr besonders die Hallen 4 und 5 interessant. Dort präsentierten die Aussteller alles nur Erdenkliche rund um Physiotherapie, Rehabilitation, Wellness und Prävention.

MEDICA PHYSIO FORUM an allen Messetagen Auch beim diesjährigen Gipfeltreffen der Gesundheitsbranche sind wieder alle physiotherapeutischen Berufsverbände beteiligt. Jeder gestaltet an einem Tag das MEDICA PHYSIO FORUM. Neben klassischen physiotherapeutischen Themen präsentieren die Experten auch neue Arbeits- und Tätigkeitsfelder sowie theoretische Hintergründe und wissenschaftliche Erkenntnisse. Die Besucher sollen auch in diesem Jahr für die hohe Professionalität und Qualität der physiotherapeutischen Leistungen, für das sich wandelnde Berufsbild und den Stellenwert der Physiotherapie im Gesundheitswesen sensibilisiert werden.

Forum als Diskussionsplattform Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit, weitergehende Gespräche und Diskussionen mit den Referenten zu führen. Die Vertreter der Berufsverbände stehen den Messebesuchern direkt gegenüber der Präsentationsfläche für Fragen zur Verfügung.

Themen-Schwerpunkte Aktuell klagen bis zu 40 Prozent der deutschen Bevölkerung über Rückenschmerzen, überwiegend im Alter zwischen 50 bis 59 Jahren. Die resultierenden Gesamtkosten, also direkte Kosten der medizinischen Versorgung sowie indirekte Kosten durch Arbeitsausfälle und/oder Berentung liegen zwischen 400 und 7.000 Euro pro Patient und Jahr. Jährlich sollen die Gesamtkosten in Deutschland über 50 Milliarden Euro betragen. Das Spektrum der angebotenen Therapien ist groß. Sicher ist: Es gibt weder eine „Wunder-Pille“ noch eine Behandlungsweise, von der jeder Betroffene profitiert. Und: Trotz vieler Fortschritte auf dem Gebiet der minimal-invasiven Wirbelsäulen-Chirurgie sind operative Maßnahmen für die wenigsten Rückenschmerz-Kranken erforderlich und sinnvoll. 85 % der operativen Eingriffe bei Patienten mit Rückenbeschwerden seien überflüssig, lautet zum Beispiel die These der Techniker Krankenkasse (TK). Angesagt: Multimodale Therapie. Schmerz-Spezialisten empfehlen Patienten mit chronischen Rückenschmerzen heute überwiegend eine konservative, multimodale Therapie. Hierunter versteht man laut Angaben der Heidelberger Wirbelsäulen- Spezialisten Dr. Andreas Werber und Professor Marcus Schiltenwolf die Anwendung verschiedenartiger Therapieweisen „der Körpertherapie (Ausdauer- und Kräftigungstherapie auch an Geräten, Körperwahrnehmung und -training) sowie gleichrangig die Psychotherapie. Ganzkörper-Elektrostimulation auch für Herzkranke: Ein weiteres Verfahren, das bei Rückenschmerzen angewendet werden kann, ist die Ganzkörper-Elektrostimulation. Sie ist aber nicht auf diese Indikation beschränkt: Die Ganzkörper-EMS ist auch eine Option für Herzkranke, etwa für Patienten mit Herzinsuffizienz. Herzinsuffizienten Patienten kann durch die EMS effektiv geholfen werden, was sich nicht nur durch einen deutlichen Gewinn an Lebensqualität, sondern auch in verbesserten spiroergometrischen Belastungstests nachweisen lässt. „Das EMS Training findet bei unseren Patienten von Beginn an eine sehr hohe Akzeptanz, da sich Körpergefühl und Belastbarkeit bereits nach wenigen Anwendungen deutlich spürbar bessern“, so Andreas Fründ, Leiter der Physiotherapie Herz- und Diabeteszentrum NRW, Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum, der über seine Erfahrungen mit der Methode bei herzinsuffizienten Patienten auf dem Physio-Forum berichten wird. Bei der EMS mittels der Miha-Bodytec Stimulationseinheit werden synchron mehrere große Muskelgruppen stimuliert. Ein großer Vorteil ist, dass es sich um eine von der mentalen Einstellung und dem physischen Leistungsvermögen weitgehend unabhängigen Trainingsform handelt, so dass insbesondere auch schwer Herzkranke davon profitieren können.

Weitere Themen auf dem MEDICA PHYSIO FORUM sind u. a.: • Regionale Probleme in der Abrechnung (Christoph Soldanski) • Betriebliche Prävention und betriebliches Gesundheitsmanagement durch Physiotherapeuten (Edwin Arnold, GEA Zentrum für Gesundheit, Radolfzell) • Menschen mit Behinderung: Zugang zu den Berufen „Masseur u. med. Bademeister“ sowie „Physiotherapeut“ (Wolfgang Oster, Leiter Studienzentrum, Berufsbildungswerk Mainz) • Prävention und Physiotherapie in der Psychosomatik (Michael Finder, AG Prävention)

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Gesundheit

Halle 4 Aussteller 3B Scientific GmbH....................................................................................................04 F58 aerolution c/o ACEOS GmbH .................................................................04 G51 Aspen Medical Products ..........................................................................................04 G08 azh Abrechnungs- und IT-Dienstleistungszentrum für Heilberufe GmbH ..............................................................................04 C09 Bauerfeind AG.............................................................................................................04 K50 BELA Lampenfabrikation .........................................................................................04 A26 BELSANA Medizinische Erzeugnisse.....................................................................04 A30 Biomatrix S.r.l...............................................................................................................04 J40 Buchner & Partner GmbH........................................................................................04 K26 Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten-IFK e.V.........................04 A11 Chattanooga - a DJO Global Brand .....................................................................04 G40 Clap Tzu GmbH, Massage- und Wellnessliegen.................................................04 J58 Cybertech Medical.....................................................................................................04 H60 DAVID Health Solution Ltd ......................................................................................04 J50 Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V.............................................04 A09 DIERS International GmbH..............................................................................04 F39/F40 Dr. Wolff Sports & Prevention GmbH ..................................................04 B28 Easytech S.r.l................................................................................................................04 G34 emotion fitness GmbH & Co. KG ..........................................................04 A25 EMS Physio Ltd. ..........................................................................................................04 C36 Enraf-Nonius B.V........................................................................................................04 D58 ERGO-FIT GmbH & Co. KG.....................................................................04 G51 Erler-Zimmer Anatomiemodelle GmbH & Co. KG............................................04 D51 Fäder GmbH, Medizintechnik .................................................................................04 E08 Fitpartner Deutschland GmbH...............................................................................04 G58 FREI AG, Aktive Reha-Systeme .............................................................04 G22 Fysioline Oy, Pharma ..................................................................................................04 J39 Gaugler & Lutz oHG, AIREX...................................................................04 K58 Georg Thieme Verlag KG...........................................................................................04 F08 GymnaUniphy NV .......................................................................................................04 E36 h/p/cosmos sports & medical gmbh.....................................................................04 K22 HASOMED GmbH .......................................................................................................04 D37 Heuser Apparatebau GmbH....................................................................................04 D06 hhp home health products AG ..............................................................................04 D40 INDIBA activ ProRecovery, S-L-E Germany GmbH ..........................................04 K40 intelligent motion gmbh .........................................................................................04 G05 Josef Mittermaier GmbH & Co KG movens isodynamische therapie & training......................................................04 G06 Kaphingst Online GmbH ..........................................................................................04 A26 Keiser Corporation .....................................................................................................04 K51 Klaus Stolzenberg GmbH .........................................................................................04 K47 Leidel & Kracht Schaumstoff-Technik GmbH ....................................................04 J57 LMT Deutschland AG ..............................................................................04 A16 Ludwig Artzt GmbH ................................................................................04 G37 medi GmbH & Co. KG ................................................................................................04 F10 medica Medizintechnik GmbH ..............................................................................04 G42 MEDICA PHYSIO FORUM - Messe Düsseldorf GmbH .....................................04 A02 Merrithew Health & Fitness? / STOTT PILATES® ...............................................04 H40 milon industries GmbH...........................................................................04 G61 MJS Healthcare Limited ...........................................................................................04 B47 mtd-systems ................................................................................................................04 K60 Mueller Sports Medicine, Inc..................................................................................04 E50 Niva Medical Oy .........................................................................................................04 D26 opta data Gruppe ..............................................................................................04 C01/C05 Orthocare / Arden Medikal Ltd. .............................................................................04 C31 Orthopaedic & Spine Development (OSD) .........................................................04 H16 Özpinar Therapiegeräte GmbH...............................................................................04 K06 Patterson Medical Ltd...............................................................................................04 D16 Physio.de GmbH..........................................................................................................04 K37 Physioaspect Linke GmbH, Medizinprodukte & Konzepte ............................04 B37 PhysioTools Oy .............................................................................................................04 J39 POWERbreathe International Ltd..........................................................................04 C24 PROXOMED Medizintechnik GmbH ......................................................04 D22 RECK-Technik GmbH & Co. KG..............................................................................04 G26 Redcord GmbH............................................................................................................04 A40 Richard Pflaum Verlag GmbH & Co. KG..............................................................04 A19 Rüdiger Anatomie GmbH .........................................................................................04 E01 Runner S.r.l. ..................................................................................................................04 F48 RZH-Rechenzentrum für Heilberufe GmbH ......................................................04 B22 S + T Software Technic GmbH ...............................................................................04 G47 Sanimed GmbH...........................................................................................................04 D48 SCHNELL Trainingsgeräte GmbH ..........................................................04 D60 Schupp GmbH & Co. KG...........................................................................................04 E58 schwa-medico GmbH.................................................................................................04 J06 Sissel Vertrieb Novacare GmbH ............................................................04 G60 SOVDWAER Gesellschaft für EDV-Lösungen mbH ..............................04 J26 SPINEWAY ....................................................................................................................04 H26 Staby S.W.H.C. GmbH Staby Wellness Health Company GmbH ..................04 K31 SVG Medizinsysteme GmbH & Co. KG .........................................04 E48/H48 SysTeam GmbH ..........................................................................................................04 K26 TEA - Technologie Ergonomie Applications.......................................................04 H26 TOGU Gebr. Obermaier oHG ...................................................................................04 G16 TUR Therapietechnik GmbH ....................................................................................04 K09 Verband Physikalische Therapie (VPT) e.V...........................................................04 A05 VIBRAFIT GmbH ..........................................................................................................04 A25 Wellsystem GmbH ...................................................................................04 K61 WeMoove GmbH ........................................................................................................04 B40 WOODWAY GmbH...................................................................................04 D57

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Wellsystem präsentiert interaktiven Showroom Der Erfinder der Hydrojet-Technologie Wellsystem GmbH hat einen interaktiven Showroom entwickelt. In diesem Showroom können sich alle Interessierten online die Wirkungen und Vorteile der Überwasser-Massage anschauen. Zusätzlich kann man auch die Funktionsweise aller Wellsystem Hydrojets begutachten und die Funktionen der neuesten Entwicklung Wellsystem-Spa ausprobieren. Wellsystem-Spa rundet die Überwasser-Massage mit Wellsystem ab und erschafft so eine Entspannungswelt aus Wasser, Licht, Farbe, Aroma, Klang und ionisierter Luft. Auch die einfache Bedienung der Wellsystem Geräte ist dargestellt und kann vom Anwender ausprobiert werden. www.wellsystem.de; showroom. wellsystem.de, Halle 4, Stand 04 K61

Neue AIREX® Gymnastikmatten Die neue Generation der AIREX® Gymnastikmatten setzt neue Standards, auch in Bezug auf Hygiene. Beim Hygieneschutz wird nun ein neuer hochwirksamer antibakterieller Wirkstoff verwendet. Dieser hält selbst den aggressiven Bakterienstamm cMRSA, der leider oft in Krankenhäusern, Fitnessanlagen oder Kindertagesstätten auftritt, in Schach. Dank des verbesserten Hygieneschutzes der neuen AIREX® Matten haben aber selbst solche Bakterien keine Chance mehr. Die hoch entwickelte Rezeptur für die AIREX® Matten weist noch weitere Vorzüge auf. Die neuen Matten sind noch robuster und lang lebiger, REACH-kompatibel und entsprechen allen gängigen Vorschriften für bedenkenlose Nutzung. Darüber wird das gesamte AIREX® Sortiment mit Matten und BalanceProdukten präsentiert. www.gaugler-lutz.de, Halle 4, Stand 04 K58

Variosensa – neue Moves in Therapie und Training Neu auf dem Markt: Das variosensa board von sensa® – by Hübner Group ist ein Stabilitätstrainer mit variablem Stecksystem. Mit den unterschiedlichen, nummerierten Steckmöglichkeiten für die vier Füße ergeben sich viele verschiedene Trainingssituationen. So lassen sich Kippbewegungen variabel simulieren und die entsprechende Ausgleichsbewegungen fordern. Einzigartig ist die Veränderbarkeit der Fuß-Position. Dadurch wird der kognitive Prozess dauerhaft neu beansprucht. Fitness, Mobilität, Sicherheit – mit viel Spaß werden Gleichgewichtssinn und Stabilität geschult. Gleichzeitig werden Bewegungsentwicklung und -kontrolle trainiert und die propriozeptive Wahrnehmung gestärkt. www.sensa-hubner.com, www.artzt.eu, Halle 4, Stand 04 G37

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milon five – das Beweglichkeitskonzept milon five ist ein aktives, ganzheitliches Beweglichkeitstraining mit nachhaltiger Wirkung auf den gesamten Bewegungsapparat und ideal zur Integration in Trainings-, Therapie- und RehaKonzepte. milon five wirkt als Gegenpol zum Arbeitsalltag des modernen Menschen und verhilft ihm zu seiner ursprünglichen Beweglichkeit, ist ein progressives und ganzheitliches Beweglichkeitskonzept, zeigt den Weg zur natürlichen, schmerzfreien und entspannten Bewegung. www.milon.de/five, Halle 4, Stand 04 G61

Der Vitality Circuit von ERGO-FIT Der VITALITY CIRCUIT von ERGO-FIT bietet gesundheitlich orientierte Anlagen die Möglichkeit, chipkartengesteuertes Training unter Berücksichtigung individueller Bedürfnisse anzubieten. Mit den 9 chipkartengesteuerten Cardio- und Krafttrainingsgeräten können Sie neben dem reinen Zirkeltraining auch individuelle Trainingspläne gezielt nach den Anforderungen Ihrer Kunden erstellen und sich so ganz einfach durch eine individuelle Betreuung von Ihren Mitbewerbern unterscheiden. Extra zur MEDICA hat ERGO-FIT eine besonderes Angebot zusammengestellt: Zusätzlich zu den 9 chipkartengesteuerten Kraft- und Cardiogeräten erhalten die Kunden noch ein zusätzliches chipkartengesteuertes Testfahrrad. Dieses Angebot ist allerdings stark begrenzt und nur auf der MEDICA gültig. www.ergo-fit.de, Halle 4, Stand 04 G51

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NEU: synchro controlling-center SCHNELL präsentiert auf der Medica das neue synchro controlling-center für den vollautomatischen synchroZirkel. Die innovative Software ermöglicht eine sekundenschnelle Erfassung aller relevanten Daten mit bequemer touch-Funktion. Neben automatischer Gewichtserfassung, Einstellungs- und Widerstandsvorwahl bietet das System auch die Möglichkeit einer Zufriedenheitsabfrage und Ergebnisweiterleitung an den Kunden. Die moderne Software-Lösung stellt für jede Einrichtung eine wertvolle Hilfe dar. Das Personal wird entlastet und hat wieder mehr Zeit für den Kunden. www.schnell-online.de, Halle 4 Stand 04 D60

aerolution® weight management Mit dem neuen aerolution weight management wird das Erstellen und Betreuen individueller Abnehmprogramme einfacher und zeitsparender. Spezielle Bedürfnisse (Diabetiker) und Wünsche (Vegetarier, Low-Carb) können dabei jederzeit problemlos berücksichtigt werden. Die Ernährungsempfehlungen sind wissenschaftlich fundiert und basieren auf über 15.000 Zutaten nach dem Bundeslebensmittelschlüssel. Die unterschiedlichen Rezeptvorschläge werden laufend ergänzt. Auf der MEDICA 2012 präsentiert die aerolution ihr innovatives Abnehmkonzept, das die Bereiche Ernährung und Bewegung erstmals optimal miteinander kombiniert, gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern ERGO-FIT (Halle 04, G51) und WOODWAY (Halle 04, D57). www.aerolution.de.

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Die motion line 800 med von emotion fitness emotion fitness präsentiert auf der MEDICA die neuen Cardiogeräte der motion line 800 med. Die modernen Ergometer zeichnen sich durch die klare Formgebung, die hochwertigen Aluminiumprofile sowie die schraubenfreie Montage der Gehäuse aus. Alle Ergometer sind auch in einer „boosted“ Version für schwergewichtige Patienten verfügbar. Ein Highlight ist die selbst entwickelte Drahtlos-Technologie. Mittels Transponder erfolgt lediglich die Identifikation am jeweiligen Trainingsgerät, das sich dann die aktuellen Trainingsdaten automatisch am PC des Therapeuten abholt und Ergebnisse zurück überträgt. Somit finden ggf. notwendige Änderungen automatisch Anwendung beim nächsten Training. Eine Transponderkarte kann auch, bei entsprechender Systemauslegung, für den kompletten Aufenthalt in der Einrichtung genutzt werden. www.emotion-fitness.de, Halle 4, Stand 04 A25

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Sensomotorik in der medizinischen Fitness Partner TecnoBody erweitert sein Produktportfolio um eine komplette sensomotorische Linie: die Postural Line. Die Linie enthält Geräte, die, einzeln oder im Komplettsystem, die optimale Integration von sensomotorischem Training in den Bereich der medizinischen Fitness ermöglichen und einen geschlossenen Test- und Trainingszirkel bilden. Statische und dynamische Stabilisation, obere und untere Rumpfkontrolle und die Balance der einzelnen Körperabschnitte (kinematische Kette) bilden die Schwerpunkte dieser Linie und werden jeweils einzeln und im Verhältnis zueinander getestet. Im Anschluss daran trainieren die Kunden selbstständig mit fertigen Trainingsplänen. www.lmt.eu, Halle 4 Stand 04 A16

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Systemanbieter proxomed Notausgang

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Gesundheit

proxomed® präsentiert sich als Systemanbieter, der Hardware, Software und Smartware „aus einem Guss“ anbietet. An Hardware werden Trainingsgerätelinien für Kraft (compass und tergumed 700), Ausdauer (kardiomed 700) sowie Koordination und Diagnostik (Biodex) vorgestellt, an Software proxOS, proxoNetwork sowie die neue Trainingsplanung und -steuerungs Software proxoTrain. Im Bereich der Smartware bietet proxomed seinen Kunden zahlreiche Consultingmodule sowie unterschiedliche Werbemittelpakete an. www.proxomed.com, Halle 4, Stand 04 D22

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Gesundheit

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Trakhandle – das Upgrade für alle Kabelzuggeräte Zur diesjährigen Medica stellt Pulse Fitness neben den klassischen Cardio- und Kraftgeräten wieder das Trakhandle-System aus. Durch die außergewöhnliche Vielseitigkeit ist das Trakhandle-Griffsystem besonders bei Physiotherapeuten beliebt. Es ermöglicht den Nutzern einen nahtlosen Übergang zwischen einzelnen Übungen und gewährleistet somit effizient und sicher die optimale Ausrichtung der Gelenke. Die dreidimensionalen Achsengelenke erlauben ein gezieltes Training spezifischer Muskeln und reduzieren gleichzeitig das Verletzungsrisiko sowie Fehlbelastungen des Gelenk- und Bandapparates. Selbstverständlich kann das Trakhandle-System in allen Varianten auf der Medica in Halle 5, Stand 05 P27 getestet werden.www.pulsefitness.de

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Schwerpunkt: Aktives Altern HUR zeigen den Trainingszirkel „HUR SmartZone“ und stellt Konzepte für das Training mit Senioren vor. Ein weiterer Schwerpunkt ist ein Zirkel mit rollstuhltauglichen Trainingsgeräten. Ganz neu ist das HUR SmartCard Web Interface. www.hur-deutschland.de, Halle 5, Stand 05 K29

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Aussteller

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Lösungen für medizinische Anwendungen Die italienische Wellness & Biomedical Company Technogym verfügt über langjährige Erfahrungen im medizinischen Bereich und stellt die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten ihrer Trainingsgeräte sowie Produktneuheiten für den Fitness- und Physiotherapeuten-Markt vor. Neben Cardio-Geräten für medizinische Auswertungen, Tests und Trainingseinheiten, werden auch medizinische Kraft- und Bewegungsgeräte für Funktionelles Training auf der Messe gezeigt. In diesem Rahmen stellt Technogym „mywellness cloud“ als umfassende neue Betreuungs-, Trainings- & Verwaltungslösung für Patienten und Kunden vor. www.technogym.com, Halle 5, Stand 05 G37

Fitness & Gesundheit 5-2012

Aussteller...........................................................................................................Halle / Stand 4A Medical....................................................................................................................05 E25 A.I.P. Medical ..............................................................................................................05 M30 Aetrex Worldwide, Inc..............................................................................................05 D35 Anatomic Help S.A.....................................................................................................05 H40 AREX ..............................................................................................................................05 N36 Aspen Medical Europe Ltd.......................................................................................05 B21 Biomedical S.r.l. ..........................................................................................................05 N22 Blossom Mexpo International Inc.........................................................................05 B18 brainLight GmbH .....................................................................................05 C11 C.V. Medica, S.L...........................................................................................................05 D21 Chinesport S.p.A. ........................................................................................................05 C29 Chrisofix AG.................................................................................................................05 C25 COBI XXL Rehab..........................................................................................................05 C34 Coburger Lehrmittelanstalt .....................................................................................05 L29 Contor Aichinger ........................................................................................................05 E34 Corazza srl.....................................................................................................................05 E29 DongBang AcuPrime .................................................................................................05 B37 Dr. med. M. Magnus Peil - Medical Equipment................................................05 N40 Elly Calzifici Riuniti Elli S.r.l. ...................................................................................05 B34 Ergorest Oy...................................................................................................................05 C40 Flexi-Sports GmbH..................................................................................05 K40 ForceLink B.V................................................................................................................05 P39 Fysio Tape BV...............................................................................................................05 D41 Gharieni GmbH, Electro-Medical ..........................................................05 P37 HANNING ELEKTRO-WERKE GmbH & Co. KG ....................................................05 E38 HERRMANN & CO GmbH.........................................................................................05 H39 hhp home health products AG ..............................................................................05 G39 Holz-Hoerz GmbH .....................................................................................................05 N29 Hur Oy ......................................................................................................05 K29 HUR-Deutschland GmbH........................................................................05 K29 Hutchinson Santé .....................................................................................................05 M30 I.A.C.E.R. S.r.l.................................................................................................................05 E30 INVITALIS GmbH .........................................................................................................05 A37 Jakobs GmbH..............................................................................................................05 M37 JEMK AB........................................................................................................................05 C38 Kinesio Holding Corporation Kinesio USA .........................................................05 H38 Lehmanns Media GmbH ..........................................................................................05 N40 Marcus Sommer, SOMSO-Modelle GmbH...........................................................05 L29 McCall InterTrade / Vitility Care B.V.....................................................................05 A36 MEDEXIM, spol. s r.o. .............................................................................05 H30 Medical Technology S.A., (WolfMedica Hellas).................................................05 D34 MediRoyal Nordic AB...............................................................................................05 M29 Medisport S.r.l. ............................................................................................................05 A29 MET Disposable Healthcare......................................................................................05 L20 Niemöller & Abel GmbH & Co. KG .......................................................................05 G20 OMNIMED AG / Salzmann MEDICO......................................................................05 E35 Önapi GmbH - Geräte für phy. Therapie .............................................05 G38 Pulse Fitness GmbH .................................................................................05 P27 SALZMANN AG, Salzmann MEDICO......................................................................05 E35 Samarit Medical Ind. Inc.........................................................................................05 M24 Saraya Europe..............................................................................................................05 K14 Seers Medical Ltd.......................................................................................................05 H37 SPORT-THIEME GmbH ............................................................................05 P40 SUNMED, LLC................................................................................................................05 J24 Technogym Wellness & Biomedical GmbH ..........................................05 G37 tyromotion GmbH......................................................................................................05 B29 UBIFRANCE .................................................................................................................05 M30 UNICEF, Arbeitsgruppe Düsseldorf........................................................................05 C01 VENOSAN International AG.....................................................................................05 E35 Vita Care bv TMS.........................................................................................................05 E32 Weyergans High Care AG.......................................................................05 H31 ZAMAR S.r.l. .................................................................................................................05 G29

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Gesundheit

KARRIEREPOWER POW ER

Berufsbegleitend aus- und weiterbilden

Funktionelles Training mit System Der Dynamed-CableCircuit bietet ein komplettes Ganzkörpertraining basierend auf dem Seilzugprinzip. Die drehbaren Griffe

Fitnessökonom (FH)

ermöglichen eine freie Bewegungsausführung

Fitnessfachwirt (IHK)

und die Koordination

Sport- und Gesundh eitstrainer (IST)/ Gesundheitstrainer Sport- und Fitnesskaufmann (IHK)

durch mehr Bewe-

Fachwirt für Prävention und Gesundh eitsförderung (IHK) Gesundheitsförderung

des Trainierenden wird gungsvarianten gleichzeitig verbessert. Das Training an den Geräten ist ohne aufwändige Einstellungen möglich. Ergänzt wird der DynamedCableCircuit mit Geräten zur Verbesserung der Rumpfstabilisation und Cardiogeräten der Dynamed-Motion 800 Serie. Die Trainingssteuerung und Dokumentation der Ergebnisse

Med ical Fitnesscoach Medical

erfolgt über das Dynamed-System 2.0. Trainierende erhalten über ein Display Informationen über die Bewegungsgeschwin-

Sport- und Fitnesstraining

digkeit und das Bewegungsausmaß. Der Einsatz der Geräte erstreckt sich vom Zirkeltraining in Therapie-, Wellness- und

Sporternährung

Fitness-Einrichtungen über individuelles Krafttraining bis zur

PersonalTraining

produktegesetz. www. stolzenberg.org

Trainingstherapie. Alle Geräte entsprechen dem Medizin-

Koordinationstraining Koordinationstraining

Optimierung von Abrechnung und Praxismanagement Abrechnungs- und IT-Dienstleistungsspezialist azh stellt auf der MEDICA seine umfassenden Software- und Servicelösungen. Im besonderen Fokus stehen die neue elektronische Abrechnung azh Direkt, die Praxismanagement-Software azh TiM sowie die Software azh Befundung. Die neue elektronische Abrechnung azh Direkt stellt dabei eine Möglichkeit zur digitalen Einlieferung von Verordnungen vor der Einsendung der Papierbelege dar. Um ein effizientes Praxismanagement zu ermöglichen, unterstützt die Praxismanagement-Software azh TiM Therapeuten unter anderem durch eine übersichtliche Patienten- und Rezeptverwaltung, ein exaktes Finanzmanagement sowie eine schnelle und lückenlose Terminplanung. Basierend auf azh TiM bietet die Software azh Befundung eine systematische Dokumentation des gesamten Therapieverlaufs sowie anschauliche Auswertungsmöglichkeiten von Patientenbefunden und Therapieerfolgen. Mehr Informationen erhalten MEDICA-Besucher am Messestand der azh (Halle 4, Stand C09). www.azh.de.

Anerkannte Abschlüsse IST-Studieninstitut26 IST-Studieninstitut 0211 8 66 68-0 | www.ist.de

Fitness & Gesundheit 5-2012


Hydrotherapie für höchste Ansprüche Die Firma Medexim s.r.o., aus Piestany in der Slowakei ist ein Hersteller hydrotherapeutischer Badewannen. Die medizinischen AQUADELICIA I-VIII und Wellness Badewanne sind besonders für den Einsatz in Kurkliniken, Sanatorien, Reha-Zentren, Altenheimen sowie in der Sport-Rehabilitation und in Wellness-Bereichen geeignet. Die Produkte zeichnen sich durch besondere Haltbarkeit aus. Sie sind aus hochwertigem, antibakteriellem Acryl hergestellt, das schlagfest ist und sich auch nach langem Gebrauch nicht verändert. Das Acryl, im Vergleich zum oft verwendbaren Glaslaminat, ändert auch bei intensiver Nutzung nicht seinen Farbton und dunkelt auch nicht nach. Die Badewannen verfügen über ausgezeichnete Thermo-Isolation und guten hygienische Eigenschaften. Besonderer Wert wird bei der Firma Medexim s.r.o. auch auf die Formgestaltung, die ergonomischen Anforderungen und die Bequemlichkeit geachtet – sowohl für die Patienten als auch für das Personal. Medexim s.r.o. stellt auf der MEDICA 2012 aus: Halle 5, Stand 05 H30. www.medexim.sk

The Natural Way SISSEL sorgt für Bewegung: Innovative Produkte für Fitness, Gesundheit, Wellness und Pilates the natural way erwarten den Besucher des SISSEL-Stands auf der MEDICA 2012. Darunter Neuheiten wie das atmungsaktive SISSEL Tape für Sport und Therapie oder die attraktive SISSEL Gym Mat/Professional in dezentem Anthrazit. Neue Wege in Sachen Bewegungsvariabilität eröffnet die SISSEL Stepfit Matte, die den Übenden durch ihre natürliche Unebenheit fordert und fördert. Ideal zur Stimulierung des sensomotorischen Systems. Neue Trainingsreize setzen die SISSEL Spicos mit nachhaltigem Rüttel-Effekt. Spaßfaktor inklusive. Halle 4, Stand 04 G60, www.sissel.de

Medizinische Fitnessgeräte made in Italy Seit 1988 gehört Runner S.r.l. aus Modena zu den führenden Produzenten von Laufbändern und Cariogeräten für den Medizinbereich in Italien. Die medizinischen Trainingsgeräte entsprechend den Vorgaben der Norm EEC93/42. Für alle RUNNER®-Geräte gibt der Hersteller eine ungegrenzte Garantie auf den Rahmen und den Gleichstrommotor. Auf die elektronischen Teile gewährt Runner S.r.l. 36 Monate Garantie. Medica Halle 4, Stand 04 F48, www.runnerfitness.it

Fitness & Gesundheit 5-2012


Gesundheit

Zufriedene Kunden bei THERA-Trainer Im vergangenen Jahr hat der Hersteller der THERATrainer eine Kundenumfrage unter all seinen Benutzern gestartet und erstaunliche Erfolge erzielen können. Gerade Menschen mit körperlichen Einschränkungen brauchen so Training – brauchen diese Art von Bewegung. Über die Hälfte der Befragten können selbstständig

trainieren.

Beinahe

90 % trainieren pro Trainingseinheit länger als 10 Minuten und über 80 % trainieren mindestens 3 mal in der Woche. Ca. 50 % konnten ihre Beweglichkeit verbessern und ca. 70 % konnten den Erhalt und die Kräftigung der Restmuskulatur erreichen. Ausführliche Informationen zu den Ergebnissen der

hirob Die weltweit erste Lösung zur sicheren, ökonomischen und wirkungsvollen Durchführung der automatisierten Hippotherapie in der Neuro-Rehabilitation. Die Therapie mit dem Roboter ist in der Durchführung wesentlich einfacher als die konventionelle Hippotherapie mit dem Pferd. Die komplexe drei-dimensionale Bewegung des Pferderückens wurde mit einem 3D-Bewegungs-Analyse-System erforscht und anschließend eins zu eins auf den Pferderoboter übertragen, sodass ein physiologisches Bewegungsmuster im Rahmen der Robotiktherapie verwendet werden kann. Diese exakte Nachahmung der Pferdebewegung, ein einfacher Patiententransfer sowie eine massive Kostenreduktion ermöglichen den sehr breiten Einsatz dieser wirkungsvollen Therapie für neurologische Patienten wie z.B. nach einem Schlaganfall, Schädel- Hirn-Trauma, bei Multiple Sklerose Patienten oder Kindern mit Cerebral Parese, etc. Das Gerät ist ein Medizinprodukt der Klasse 2a nach Richtlinie 93/42/EWG. www.intelligentmotion.at

aktuellen Kundenumfrage finden unter www.thera-trainer.de

moove macht BGM mobil Die vitaliberty GmbH startet mit „moove – Tu´s für Dich“ die mobile Gesundheitsoffensive im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Bei moove werden das Online-Portal, Gesundheits-Apps und Coaching sowie hochwertiger Gesundheits-Content kombiniert, nachhaltig und sicher eingesetzt. Dem Trend des mobilen Arbeitens trägt moove Rechnung, denn die BGM-Lösungen können sowohl am Arbeitsplatz als auch in der Freizeit unabhängig von festen Zeiten und Orten von jedem Mitarbeiter genutzt werden.

ANZEIGE

Mit moove, dem iBGM der vitaliberty können Mitarbeiter jederzeit sowohl am Arbeitsplatz als auch in ihrer Freizeit individuell etwas für ihre Gesundheit tun und die verschiedenen Programme nutzen. Die Basis bei moove sind dabei die Applikationen und das webbasierte, passwortgeschützte Online-Portal als zentrales Element zur erfolgreichen Steuerung aller iBGM-Maßnahmen. Gestartet wird das Programm über Gesundheitsfragebögen mit der Ermittlung des persönlichen Gesundheitszustands, um eine Grundlage für den Maßnahmenkatalog und das Reporting der folgenden Wochen zu schaffen. Jeder Unternehmensbereich oder Mitarbeiter legt hier seine persönlichen Ziele fest, die in der Regel mit zertifizierten Coaches oder unternehmenseigenen Gesundheitsberatern definiert und begleitet werden. www.corporate-moove.de, www.vitaliberty.de

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DFAV-Seminarticker Fitness Trainer A-Lizenz (medical Fitness) Böblingen 1. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26.-27.01.2013 2. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.-24.02.2013 3. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.-24.03.2013 4. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27.-28.04.2013 Prüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 01.06.2013

DFAV-Workshops Body Flow Groß-Zimmern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28.01.2013 Bonn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.03.2013 Stuttgart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27.04.2013

Das Glanzlicht. www.prefino.cpmoebel.de

Sensomotorisches Training Böblingen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17.03.2013

Yogilates Hanau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18.11.2012

Kernausrichtung jetzt international Medical Fitness Deutschland, das Konzept für Ärzte- und Gesundheitspartner-Kooperationen will nun auch in die europäischen Nachbarländer expandieren, zunächst in die deutschsprachigen. Die Kundenzufriedenheit in Deutschland, zahlreiche Anfragen aus anderen Ländern, insbesondere aus Österreich und der Schweiz, haben die Verantwortlichen von MFD motiviert, das Konzept zu modifizieren und den Bedürfnissen anzupassen. Im Focus stehen auch in Zukunft aktive Kooperationen mit Ärzten und weiteren Gesundheitspartnern sowie eine qualifizierte Kundenbetreuung vor Ort. www.medical-active.net C+ P Möbelsysteme GmbH & Co. KG Tel. +49 (0) 64 65 / 919-370 Fitness & Gesundheit 5-2012

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Gesundheit

DFAV A-Lizenz „Medical Fitness“ modular oraussetzung für den Erwerb der A-Lizenz DFAV „Medical Fitness“ ist eine gültige B-Lizenz. Doch immer mehr Interessenten melden sich beim DFAV, ohne schon im Besitz einer solchen Lizenz zu sein, da sie zunächst nur an einzelnen Modulen der A-Lizenz, wie z. B. Diabetes und Sport, interessiert sind. Dieser Personengruppe war die Teilnahme bisher verwehrt. Doch nun wurde ein „eleganter Einstieg“ in die Lizenz-Welt des DFAV in modularer Weise geschaffen. Selbstverständlich müssen nach wie vor Grundkenntnisse für eine sinnvolle Mitarbeit in den Seminaren vorhanden sein. Um diese Kenntnisse auch für diejenigen ohne B-Lizenz zu sichern und ihnen damit den Zugang zur Lizenzierung zu ermöglichen, hat der Lehrausschuss des DFAV kürzlich beschlossen: Zur Teilnahme an einzelnen Modulen der A-Lizenz – ohne Prüfungsmöglichkeit – wird eine spezielle, damit auch kürzere Vorbereitung angeboten. n Interessenten an A-Lizenz-Modulen, die keine BLizenz haben, besuchen zunächst das Core Seminar. n Sie erwerben dazu die Fitness Trainer B-Lizenz Unterlagen zum vorbereitenden Selbststudium. n Sie besuchen dann jeweils ein Seminar der B-Lizenz, auf dem das A-Lizenz-Modul aufbaut (Teilnahme verpflichtend). n Zudem wird Seminar 3 empfohlen. Anschließend schreiben alle eine kleine Hausarbeit (Umfang: ca. 3–5 Seiten) über ein Fallbeispiel aus dem Weitere Informationen täglichen Trainingsbetrieb (Trainingsplan für 6 Wochen Ausführliche Informationen zum zu Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit). Ausbildungsprogramm des Zusammengefasst: Core-Seminar + entsprechendes DFAV e.V. und zur A-Lizenz „Medical Fitness“ Seminar der B-Lizenz + Selbststudium + kleine Hausarbeit sind demnach die Einstiegsvoraussetzungen, um bekommen Sie unter www.dfav.de unkompliziert und sinnvoll an Modulen der A-Lizenz teilnehmen zu können.

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Nochmals zu betonen: Alle Seminar-Teilnahmen werden beim DFAV registriert und bei einer möglichen kompletten Ausbildung angerechnet, so dass diese Seminare dann nicht mehr belegt werden müssen. Folglich ermöglicht diese Regelung den modularen Einstieg sowohl in die B- als auch die A-Lizenz des DFAV. Prof. Dr. Theodor Stemper Ausbildungsdirektor des DFAV e.V

Einladung zur Jahreshauptversammlung des DFAV e.V. Am 23. November 2012 möchten wir alle Mitglieder des DFAV e.V. herzlich zur jährlichen Vollversammlung des Verbandes einladen. Der Vorstand würde sich sehr freuen, am 23. November 2012 um 17.00 Uhr in der Geschäftsstelle des DFAV e.V. in 53119 Bonn, Potsdamer Platz 2, zahlreiche Mitglieder begrüßen zu dürfen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine kurze Voranmeldung per Telefon 0228 - 725 30 0 oder per Fax 0288 - 725 30 29 Tagesordnung 1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Verabschiedung des Protokolls der Jahreshauptversammlung des letzten Jahres 3. Bericht des. 1. Vorsitzenden 4. Bericht des Schatzmeisters 5. Bericht des Rechnungsprüfers 6. Bericht der Ausbildungs- und Programmdirektoren 7. Bericht der Wettkampfdirektorin 8. Entlastung des Vorstands 9. Sonstiges

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Gesundheit

Medical Fitness beim DFAV Neuer Workshop: BODY FLOW BODY FLOW ist eine Mischung aus dynamischen Ganzkörperbewegungen und statischen Haltearbeiten, die durch fließende Bewegungsabläufe kombiniert werden. Im Zentrum stehen Kraft, Flexibilität, Gleichgewicht und Dehnung. Ziel ist es, in einem Move möglichst viele Muskelgruppen zu integrieren, um einen hohen Trainingseffekt zu erzielen. Die Haltung und das Körperbewusstsein werden geschult und durch Wiederholung werden die Bewegungsabläufe optimiert. Einzelne Moves können ideal in Wirbelsäulengymnastik-Stunden integriert werden. BODY FLOW-Workshops mit Saskia Breker Groß-Zimmern: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .26.01.2013 Bonn: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .23.03.2013 Stuttgart: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .27.04.2013

Sanftes Rückentraining In der heutigen Zeit suchen unsere Teilnehmer nicht nur nach Power-Kursen, sondern auch nach der Möglichkeit, zu entspannen und neue Energien zu tanken. Der Kurs „sanftes Rückentraining“ zeigt, welche Möglichkeiten es gibt, die Körpermitte zu trainieren und dabei Körperbewusstsein, Beweglichkeit und Atmung zu schulen, um über die Anspannung die Entspannung zu erfahren. Workshops sanftes Rückentraining mit Saskia Breker Frankfurt (Seligenstadt): . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .08.12.2012 Stuttgart: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .02.02.2013

YOGILATES Pilates meets Yoga, powerhouse meets bandhas! Wer die Hintergründe der Pilates-Methode kennt, weiß, dass J.H. Pilates viele seiner Übungen aus dem Yoga abgeleitet und variiert hat. Was liegt da näher als die direkte Verknüpfung beider Methoden? Die vielen haltenden Positionen des Ashtanga-Yoga in Verbindung gebracht mit den fließenden klassischen Pilates-Übungen bieten Trainierenden die Vorteile aus beiden Trainingsarten in einem sich perfekt ergänzenden Workout. In den USA bereits als erfolgreiches Programm etabliert, erobert es nun auch den europäischen Raum. YOGILATES-Workshop mit Dunja Meyer Hanau: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .26.01.2013

Sensomotorisches Training Das Sensomotorische System des menschlichen Körpers vollbringt enorme Leistungen. Es ermöglicht uns, unsere Umwelt wahrzunehmen, Reize in unsere körpereigene Sprache zu übersetzen und dadurch angemessen auf unsere Umwelt zu reagieren. Aktionen wie Laufen, das Bedienen eines Computers oder komplexe sportliche Leistungen wie Stabhochsprung werden so überhaupt erst möglich. Dieses System kann und sollte trainiert werden, wie wir es für die Bereiche Kraft und Ausdauer für selbstverständlich nehmen. Wird es vernachlässigt resultieren langfristig Folgen wie Gangunsicherheit, Koordinationsstörungen und Verletzungsanfälligkeit in Alltagssituationen. Ziel dieses Seminares ist es, dieses hochkomplexe System in seinen Funktionen zu verstehen, einen klaren Praxisbezug herzustellen und Übungen an die Hand zu geben, um den Kunden eine optimale Betreuung zu sichern. Workshop sensomotorisches Training mit Marc Beitzel Böblingen: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .17.03.2013

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Fitnesstraining & Krankenkassen

Mehr Informationen Weitere Informationen zum online-Magazin der AOK bekommen Sie unter www.vigo.de

AOK – online-Magazin „vigo“

Gesundheitskurse der BEK – GEK

Aufmacher des online-Magazins der AOK „vigo“ unter dem Stichwort „Vorbeugen“ ist momentan das Thema: „Indoorcycling – rauf aufs Rad“ Auch Fitness-Boxing, Beckenbodentraining, Zumba, Rückentraining, Pilates, Tae Bo, Qi Gong, Bootcamp, Ausdauertraining, Bauchtanz, Street-Dance, Step etc., werden bei vigo.de empfohlen. Welche Bedeutung das Fitness-Studio für die Arbeit der Krankenkassen hat, wird hier deutlich. Die Kassen vertrauen der Arbeit der Fitnessstudios aber nicht so richtig. Das zeigt sich in einer Liste, die in diesem Zusammenhang veröffentlicht wurde. Hier wird extra darauf hingewiesen, was vor, während und nach dem Training in einem Fitness-Studio zu beachten ist. Für jeden Trainer in einem Fitnessstudio sind diese Ratschläge eine Selbstverständlichkeit: Aufwärmen nicht vergessen, mit leichten Gewichten beginnen, Übungen mehrmals wiederholen, langsame Bewegungen sauber ausführen, bewusst atmen, Puls prüfen, Alarmzeichen beachten, etc. Alles kein Problem denken Sie, die Kassen sehen das leider (noch) anders. Zu oft checken sie Fitnessstudios, die zwar eine optimale Einrichtung haben, am qualifizierten Trainerpotential jedoch fehlt es. Am 10. November 2012 treffen sich anlässlich des Inline-Kongresses in Kassel die Vorsitzenden bzw. Geschäftsführer der 3 großen deutschen Verbände, DFAV e.V., DIFG e.V. und DSSV e.V. Es geht darum, die Chance zu nutzen, dass Medien wie der Focus oder die Welt am Sonntag mehrseitig über die wesentliche Bedeutung von Muskeltraining berichten – und zwar positiv für die gesamte Fitnessbranche. Hoffentlich schaffen es die Protagonisten im Interesse der Sache über ihren eigenen Schatten zu springen, um diese große Chance für die Branche wahrzunehmen. Volker Ebener

Aufgrund ständiger Anfragen durch verunsicherte Studios, denen Rückzahlungen an die Krankenkassen drohen, veröffentlichen wir hier die Grundregeln der BEK-GEK zur „Kostenerstattung für Gesundheitskurse“ speziell für den Bereich ‚Bewegung‘:

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Bei der Auswahl eines Gesundheitskurses gibt es einiges zu beachten: n Das Angebot richtet sich an (noch) Gesunde. n Die Anzahl der Teilnehmer eines Kurses ist auf 8 bis max. 15 Personen beschränkt. n Die Dauer der Maßnahme umfasst in der Regel 8 bis 12 Kurseinheiten von mindestens 45 Minuten. n Aufbau, Ziele, Inhalte und Methoden sind in einem Trainer-manuel schriftlich fixiert. n Der Kurs wird von einer qualifizierten Fachkraft geleitet. n Die Teilnehmer erhalten begleitende Informationsmaterialien. n Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung zur Vorlage bei der Krankenkasse. Speziell zum Themenbereich „Bewegung“ … n Angebote zur Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivität (z.B. Nordic Walking, Aquafitness) richten sich an gesunde Versicherte mit Bewegungsmangel sowie BewegungsEinsteiger und -Wiedereinsteiger, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen. n Angebote zur Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme (z. B. präventive Rückenschule, Wirbelsäulengymnastik) richten sich an Versicherte mit speziellen Risiken im Bereich des Muskel-Skelettsystems, des Herz-Kreislaufsystems und des metabolischen Bereichs sowie im psychosomatischen Bereich, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen. Dazu schreibt die BEK-GEK abschließend an ihre Mitglieder: „Wir bezuschussen Ihr persönliches Vorsorgeprogramm. Pro Jahr stellen wir Ihnen dafür ein persönliches Gesundheitsbudget zur Verfügung.“

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Gesundheit

Beruf mit Zukunft

Medical Fitnesscoach

edizinisches Fitnesstraining ist einer der wichtigsten Wachstumszweige der Fitnessbranche. Die Bereitschaft der Menschen, in die eigene Gesundheit zu investieren, wächst stetig. Gleichzeitig steigen dadurch aber auch die Anforderungen an die Trainer. Gut ausgebildetes Personal mit Fachwissen in Prävention und Rehabilitation ist daher enorm wichtig, um Kunden z.B. bei der Nachsorge eines Bandscheibenvorfalls, Kreuzbandrisses oder eines Herzinfarktes kompetent beraten und medizinisch einwandfrei betreuen zu können.

M Information Weitere Informationen zur Weiterbildung Medical Fitnesscoach bekommen Sie unter www.ist.de

Weiterbildung „Medical Fitnesscoach“

Für grundlegendes Wissen im sporttherapeutischen Fitnesstraining bietet das IST-Studieninstitut die Weiterbildung „Medical Fitnesscoach“ an. Diese Weiterbildung dauert 12 Monate und wird als staatlich zugelassener Fernunterricht durchgeführt. Sie richtet sich an alle, die schon eine Basisausbildung als Fitnesstrainer besitzen und sich auf dem Gebiet Medical Fitness spezialisieren möchten. Die Teilnehmer lernen berufsbegleitend, wie sie Elemente aus dem Fitnesstraining mit medizinischen Aspekten verknüpfen können. Dadurch sind sie später in der Lage, spezifische Leistungs- und Gesundheits-Diagnostiken durchzuführen und individuelle Die ersten Teilnehmer habe ihre Weiterbildung „Medical Trainingspläne für Kunden mit Fitnesscoach“ erfolgreich beendet

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Beschwerden, wie z. B. Bluthochdruck, Arthrose oder einer Diabetes-Erkrankung zu erstellen. Zu der Kernzielgruppe im Medical Fitness zählt insbesondere die anspruchsvolle und immer stärker wachsende Generation 60+. Eine vielversprechende und kaufkräftige Zielgruppe, die bereit ist, in qualitativ hochwertiges Training zu investieren. Die Weiterbildung zum „Medical Fitnesscoach“ bietet deshalb die Chance, sich langfristig erfolgreich am Markt zu positionieren.

Stimmen der Absolventen Die ersten im Oktober 2011 beim IST gestarteten Kursteilnehmer haben die Weiterbildung jetzt erfolgreich abgeschlossen. Einer der ersten Absolventen war David Plaschke. Die Weiterbildung zum „Medical Fitnesscoach“ hat dem 25-Jährigen gut gefallen, da er das Erlernte bei seiner täglichen Arbeit anwenden kann: „Die Weiterbildung hilft mir dabei, mich stärker zu spezialisieren und meine Kompetenzen in der Fitnessbranche auszubauen. Mitglieder mit internistischen, traumatologischen oder orthopädischen Krankheitsbildern können so deutlich gezielter betreut werden. Dadurch steigt die Zufriedenheit der Kunden, was wiederum mit einer niedrigeren Mitgliederfluktuation und einer höheren Weiterempfehlungsrate verbunden ist.“ Auch IST-Absolvent Kevin Baum blickt zufrieden auf die Weiterbildung zurück: „Die Inhalte des Studiums haben meiner Meinung nach zukunftsorientierten Anwendungscharakter. Durch den rehabilitativen Aspekt grenzen wir uns von anderen Fitnessclubs ab und / schaffen so ein Alleinstellungsmerkmal.“

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F&G-Serie: Betriebliches Gesundheitsmanagement

Gesundheitsdienstleister auf dem Weg zum Spezialisten Teil 2: Ausbildung, Positionierung & Akquise Seit einigen Jahren steht in vielen deutschen Unternehmen ein neues Thema auf der Tagesordnung: „Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)“. Die Ressource Mensch wird ins Rampenlicht gerückt, weil die Wirtschaft erkannt hat, dass unternehmerischer Erfolg gesunde, motivierte und leistungsfähige Mitarbeiter/innen braucht. Wer gesund ist, der kann besser, länger und viel flexibler im täglichen Arbeitsalltag Leistung erbringen – und das wirkt sich letztendlich auf den Return on Investment (ROI) aus. F&G-Serie: Betriebliches Gesundheitsmanagement Als Gesundheitsdienstleister auf dem Weg zum Spezialisten?!? Der 7-Punkte-Plan zur erfolgreichen Umsetzung von Lars Schirrmacher in der F&G: Teil 1: Grundlagen, Markt, Prognosen & Potentiale Teil 2: Ausbildung, Positionierung & Akquise Teil 3: Zielbildung & Aufbau von Strukturen Teil 4: Analyse, Auswertung & Feinzielbildung Teil 5: Konzeption & Durchführung von Maßnahmen Teil 6: Beispiele guter Praxis Teil 7: Evaluation, Controlling & Nachhaltigkeit

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achdem die Grundlagen eines BGM, der Markt und die Potentiale für Sie als Gesundheitsdienstleister im ersten Teil beschrieben wurden, widmen wir uns nun im 2. Teil unserer Serie dem Thema Ausbildung, Positionierung & Akquise von regionalen Unternehmen.

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Bedarf, Markt & Entwicklung In der Unternehmenswelt sind die Nachfrage nach Informationen und Wissen, sowie das Angebot an erprobten Maßnahmen und Tools zur erfolgreichen Umsetzung des BGMs gestiegen. Die wachsende Nach-

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frage nach gesunden Mitarbeitenden in gesunden Unternehmen spiegelt sich auch in einem wachsenden Aus- und Weiterbildungsangebot im Bereich Gesundheitsmanagement wider. Aber: Trotz wachsender Bedeutsamkeit ist das Berufsbild des „Betrieblichen Gesundheitsmanagers“ derzeit weder geregelt noch geschützt. Durch steigende rechtliche Anforderungen, Zertifizierungsdruck, zunehmende psychische Erkrankungen und den demographischen Wandel steigt die Nachfrage nach professionellen fachlichen Trägern jedoch enorm. Analysiert man den bestehenden Ausbildungsmarkt, so stößt man auf diverse Aus-, Fort- und Weiterbildungslehrgänge im Bereich des BGM. Die Eingangsvoraussetzungen, der Ausbildungsumfang, Titel und Preise differieren stark. Betrachten wir beispielhaft die unterschiedlichen Titel der Aus- und Fortbildungswelt im BGM, so stoßen wir auf „Beauftragte“, „Fachkräfte“, „Manager“ des Betrieblichen Gesundheitsmanagement und verschiedene andere Varianten. Auch der Bundesverband BGM e.V. (BBGM) befasst sich aus diesem Grunde aktiv mit dem Ausbildungsmarkt. Die hierfür gegründete Arbeitsgruppe „Aus& Fortbildung“ hat sich zum Ziel gesetzt, einheitliche und allgemein akzeptierte Fortbildungsstandards zur Ausbildung betrieblicher Fachkräfte im BGM zu entwickeln. Der BBGM selbst tritt dabei nicht als Ausbilder, sondern als Ratgeber und Vermittler zwischen Ausbildungsinstitutionen und Interessenten auf. Indem der Bundesverband bestimmte Richtlinien und Kriterien für die Ausbildung definiert, können Anbieter bewertet und Empfehlungen für Mitglieder ausgesprochen werden. Aus der Fitness- und Gesundheitsbranche beteiligen sich u.a. die DHfPG, das IST-Studieninstitut und die Firma symbicon an der Arbeitsgruppe des BBGM. Um einen deutlicheren Überblick auf die gegenwärtige Marktsituation zu erhalten, wurden von einer Arbeitsgruppe des BBGM zunächst Ausbildungs- und Studiengänge im Marktsektor Gesundheitsmanagement gesammelt und deren Inhalte zusammengetragen. Kennzeichnend war hierbei, dass neben den zu erwartenden Inhalten, wie Grundlagen von Gesundheit, Prävention und Gesundheitsförderung, Aspekte, wie Betriebswirtschaftslehre, Recht, Statistik, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie Forschungsmethoden und vor

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allem Kommunikation einen festen Stellenwert haben. Zusätzlich legen Studium und Ausbildung großen Wert auf Praxisbezug.

Was muss ein Betrieblicher Gesundheitsmanager können? Gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter, sichere und gesundheitsförderliche Arbeitsplatzbedingungen und Prozesse – die Liste der Ziele von Gesundheitsmanagern ist lang und auch vielfältig. Aber jede Zielsetzung, egal welche Thematik sie letztendlich behandelt, kann nur erreicht werden, wenn Planung, Organisation und Kontrolle optimal eingesetzt werden. Denn, erfolgreiche betriebliche Gesundheitsarbeit muss, so hat die Praxis gezeigt, in ihren Maßnahmen geplant, koordiniert, umgesetzt und evaluiert werden – im Bezug auf Verhalten und Verhältnisse. Kenntnisse im Managementbereich sind hierzu ebenso notwendig, wie Grundlagenwissen im Bereich gesundheitsfördernde Kompetenzen, also z. B. Ernährung, Bewegung, Entspannung und Stressmanagement. Doch wer im Betrieb kann derart breit gefächerte Voraussetzungen aufweisen? Die Nachfrage von Unternehmen nach qualifizierten Gesundheitsmanager/innen ist groß. Diese verfügen über spezifische Fachkenntnisse und Methodenkompetenz, die sie meist in Weiterbildungsmaßnahmen erworben haben. Auch für Sie als Gesundheitsdienstleister ergeben sich hieraus erhebliche Potentiale. Die erste Grundlage hierfür ist der systematische Aufbau von Wissen rund um Betriebliches Gesundheitsmanagement. Doch welche Fähigkeiten benötigt ein erfolgreicher „Betrieblicher Gesundheitsmanager“ aus Sicht der Unternehmen und BGM-Experten? Eine vom BBGM begleitete Diplomarbeit widmet sich dem Thema „Erstellung eines Anforderungsprofils für betriebliche GesundheitsmanagerInnen“. Im Rahmen dieser wissenschaftlichen Arbeit an der Universität Leipzig wurden Unternehmen und BGMExperten nach den notwendigen Fähigkeiten für die Stelle des „Betrieblichen Gesundheitsmanagers“ befragt. Das ermittelte Anforderungsprofil wird zwar unterschiedlich interpretiert, enthält jedoch neben einer Beschreibung der Aufgaben bedeutsame Informationen über wesentliche fachliche, methodische und technische Kenntnisse.

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Abgeleitet sind die folgenden Fähigkeiten und somit auch Ausbildungsinhalte unbedingt erforderlich:

Anforderungen an BGMManager/innen - Formale Qualifikationsanforderung (z.B. Hochschul- oder Fachhochschulabschluss, staatlich anerkannte und sonstige Zusatzqualifikationen) - Fachliche Kompetenz - Methodische Kompetenz - Soziale & kommunikative Kompetenz - Persönliche Kompetenz - Softwarekenntnisse (MS-Office, SPSS) Wichtige Ausbildungsinhalte: - Grundlagen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements - Geschichte, Trends, Entwicklungen der Arbeitswelt BGM - Grundlagen des Projekt- und Qualitätsmanagements - Grundlagen Arbeitsschutz - Begriffsbestimmungen - Recht, Steuerrecht - § 20 Abs. 1 bzw. 20a SGB V, Handlungsfelder Prävention - Wirtschaftliche Berechnungen und Betrachtung - Organisationsentwicklung, Organisationsstrukturen - Analysemethoden und -instrumente - Methoden, Instrumente, Maßnahmen und Strategien des BGM - Evaluation (Methoden) - Praxisbeispiele - Eingliederungsmanagement (BEM) - Moderation, Präsentation - Gesundes Führen und Kommunikation im Unternehmen - Netzwerkaufbau

Welche Aus- oder Fortbildung ist für Sie geeignet? Für Einsteiger in die Welt des Betrieblichen Gesundheitsmanagements empfehlen sich zunächst Grundlagenseminare in Ein- und Zweitagesform. Wer sein Wissen vertiefen möchte und einen in der Unternehmenswelt anerkannten Abschluss und Titel erwerben möchte, kann im nächsten Schritt eine Weiterbildung belegen, z.B. zum „Betrieblichen Gesundheitsmanager IHK“. Wie bereits Eingangs beschrieben ist der bestehende Ausbildungsmarkt jedoch mit diversen Aus-, Fort- und Weiterbildungslehrgängen im Bereich des BGM gespickt. Die Inhalte, Eingangsvoraussetzungen, der Ausbildungsumfang und auch die Preise und Titel unterscheiden sich bisher stark. Betrachten wir beispielhaft die unterschiedlichen Titel der Aus- und Fortbil-

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dungswelt im BGM, so stoßen wir auf „Beauftragte“, „Fachkräfte“, „Manager“ des BGM und verschiedene andere Varianten. Ein strukturiertes und aufeinander aufbauendes Ausbildungssystem, wie beispielsweise im Bereich des Arbeitsschutzes ist nicht vorhanden. Der Bundesverbandes BGM e.V. hat sich daher zum Ziel gesetzt, dem Ausbildungsmarkt im BGM diesbezüglich ein strukturiertes Gesicht zu geben. Der Ablauf der Ausbildungsempfehlung des BBGM gliedert sich wie folgt:

Abb.1: Ausbildungsempfehlung BBGM Quelle: Bundesverband BGM e.V., 2012

Positionierung im regionalen Markt Für eine erfolgreiche Positionierung als BGM-Dienstleister im regionalen Markt gilt es, sich unterschiedliche Aspekte in Erinnerung zu rufen. Im ersten Teil unserer F&G-Serie wurde die unterschiedliche Wahrnehmung von Unternehmen in Bezug auf Fitness- und Gesundheitsanlagen beschrieben. Der Begriff „Fitnessstudio“ wird leider in vielen Fällen (noch) negativ assoziiert. Das betrifft auch die Entscheider, die über die Implementierung von BGM und dessen Teilmaßnahmen in Unternehmen bestimmen. Daher ist es überlegenswert, eine Kooperation mit einem etablierten BGM-Dienstleister (Beratungsunternehmen, Arbeitsmediziner, Krankenkasse oder Unfallversicherungsträger) zu vereinbaren. Auch in der Kooperation mit bereits erfahrenen BGM-Dienstleistern

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liegen erhebliche und hochgradig spannende Umsatzpotentiale. Alternativ ist empfehlenswert, eine gesonderte Sparte für BGM in der eigenen Fitness- und Gesundheitsanlage schrittweise aufzubauen und diese gesondert bei Unternehmen zu bewerben. Doch zunächst sollten nachhaltige und am direkten Bedarf der regionalen Unternehmen orientierte Konzepte und BGM-Maßnahmen entwickelt werden. In einer 2011 von symbicon durchgeführten Umfrage wurden Unternehmen gebeten, die Eigenschaften zu benennen, welche ein BGM-Konzept besitzen sollte. Am häufigsten wurde mit den folgenden Punkten geantwortet: Ganzheitlich, alltagstaugliche und ökonomisch sinnvolle Durchführung, leichte Integration ins Unternehmen, Partizipation und Motivation zur Teilnahme alle Mitarbeiter, qualitätsgesichert und evaluiert, Integration externer Fachleute, refinanzierbar und steuerbefreit. Somit wecken überwiegend qualitativ hochwertige, exakt auf die Arbeitssituationen und die Indikationsbilder der Mitarbeiter zugeschnittene und refinanzierbare Konzepte das Interesse der Unternehmen. Fitness- und Gesundheitsanlagen werden dabei noch nicht ausreichend als Kompetenzträger zum Thema „BGM“ wahrgenommen, weil ihre Angebote, meist aus einer rabattbezogenen, herkömmlichen Studionutzung bestehen und oftmals nicht den Bedarf der Unternehmen und Mitarbeiter treffen. Häufig gehen durch eine zu einseitige Fokussierung vieler Betreiber auf reine Mitgliedschaften die sehr lukrativen, sprich umsatzträchtigen Möglichkeiten unter. Viele Einzelleistungen wie präventives und rehabilitatives muskuläres Training, Maßnahmen zum Stressabbau, Ernährungskonzepte, qualifizierte Fachvorträge, diagnostische Gesundheitschecks sowie Personal Training können einzeln oder in Kombination zu attraktiven BGM-Maßnahmen für Unternehmen werden. Nicht zu vergessen sind die gut ausgebildeten Fachleute in den Fitness- und Gesundheitsanlagen, die durch gezielte Weiterbildungen zu kompetenten BGMBeratern für Unternehmen heranwachsen können. Mitgliedschaften folgen zwangsläufig, wenn Studios in der Lage sind, die gesundheitlichen Probleme

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der Mitarbeiter und der Unternehmen nachhaltig zu lösen. Die Fragen: „Was können wir jetzt schon anbieten?“, „Wo müssen wir uns entwickeln“, „Wie steht es wirklich um unsere Betreuungsqualität?“ und „Sind wir Problemlöser für unsere Kunden?“ sind hierbei ebenso hilfreich, wie das Zitat „Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler!“ Und: Sprechen Sie ausführlich mit den Unternehmen über die anzubietenden Leistungen! Um als erfolgreicher Gesundheitsdienstleister im BGM zu agieren, müssen unbestritten jedoch auch weitere Kernkompetenzen wie Service, Verkauf, Beratung und Trainingsbetreuung in der Studiodienstleistung von höchster Qualität sein. Da in Teil 5 unserer F&G-Serie genauer auf die Entwicklung von BGM-Konzepten und -maßnahmen mit Hilfe einiger erfolgreicher Praxisbeispiele eingegangen wird, sei hier auf vertiefende Ausführung verzichtet und nur ein kurzer Auszug benannt. Sind die BGM-Konzepte und -maßnahmen entwickelt, gilt es sich jetzt einen Namen als „Spezialist für Betriebliches Gesundheitsmanagement“ in der Region zu machen. Empfehlenswerte Hilfsmittel können z.B. Vorträge über BGM auf regionalen Veranstaltungen von Unternehmernetzwerken, Präsenz auf Unternehmermessen und auch die Durchführung eigener ruhig kleinerer Fachtagungen im eigenen Hause sein. Und: Geduld ist wichtig. Positionierung benötigt Zeit!

Akquise als Dienstleister für BGM Tun Sie sich auch schwer, mit den Entscheidungsträgern eines Betriebes in Kontakt zu treten? Die ersten Schritte … Zunächst gilt es den Markt genau zu recherchieren. Einige Internetfirmen (z.B. Hoppenstedt: www.firmendatenbank.de, www.bfr.de) und die regional zuständigen Industrie- und Handelskammern bieten Datenbänke zum Kauf an, durch die hilfreiche Daten wie Unternehmensgröße, Branchen, zuständige Verantwortliche, Telefonnummern und E-mail-Adressen ermittelt werden können. Recherchieren Sie auch die BGM-Dienstleister, also Ihre Mitbewerber und deren Leistungsportfolio. Fragen Sie Ihre Mitglieder. Oftmals trainieren Führungskräfte, in jedem Fall aber Arbeitnehmer regionaler Unternehmen in Deutschlands Fitness- und Gesundheitsanlagen. Die Befragung von zufriedenen Studiokunden ermöglicht ein Kennenlernen der Strukturen, von Ansprechpartnern und Entscheidungswegen auf einem einfachen und schnellen Weg. Hilfreich ist in der Regel auch eine Orientierung an den regionalen Unternehmernetzwerken der IHK, Wirtschaftsjunioren, BVMW (Bundesverband mittelständische Wirtschaft), Lions Club, Rotary und anderen. Zudem kann eine Kooperation mit Arbeitsmedizinern und arbeitsmedizinischen Zentren, Berufsgenossenschaften und Betriebsratsnetzwerken zum wichtigen „Türöffner“ werden.

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Lars Schirrmacher Lars Schirrmacher ist Diplom Sportwissenschaftler, Betrieblicher Gesundheitsmanager BAuA und Inhaber der symbicon. Neben seiner langjährigen Tätigkeit als Berater für Gesundheitsdienstleister hat sich sein Tätigkeitsschwerpunkt in den letzten Jahren immer mehr in den Bereich „Betriebliches Gesundheitsmanagements“ gelegt. Er berät mittelständische und große Unternehmen hinsichtlich der Aufstellung eines ganzheitlichen Gesundheitsmanagements, entwickelt und implementiert innovative Konzepte. Für Gesundheitsdienstleister bietet symbicon Seminare zum BGM und einen Zertifikatslehrgang zum „Betrieblichen Gesundheitsmanager IHK“ an. Neben seiner Tätigkeit als Berater und Konzeptentwickler ist er BGM-Fachberater der IHK und Gründungs- und Vorstandsmitglied des „Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement“. Weitere Informationen: www.symbicon.de Kontakt: info@symbicon.de, Tel.: 06441-5697950

Nachdem die erste Positionierung als BGM-Dienstleister im regionalen Markt vollzogen wurde, kann die Einzelakquise der Unternehmen beginnen. Die Frage ist: Welche Unternehmen sind für Ihre BGM Projekte geeignet? Generell kann Betriebliches Gesundheitsmanagement für jedes Unternehmen interessant sein. Einige Faktoren begünstigen Ihr Vorhaben jedoch erheblich: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ist die Sammelbezeichnung für Unternehmen, die bestimmte Grenzen hinsichtlich Beschäftigtenzahl, Umsatzerlös oder Bilanzsumme nicht überschreiten. Die Einordnung erfolgt in der Regel unabhängig von der gewählten Rechtsform oder der Eigentümerstruktur. Unternehmen, welche die Grenzen überschreiten, werden Großunternehmen genannt. Die kleinen und mittleren Unternehmen umfassen in der Bundesrepublik Deutschland rund 99,7 % aller umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen, in denen knapp 65,8 % aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten angestellt sind, rund 37,5 % aller Umsätze erwirtschaftet werden sowie und 83,0 % aller Auszubildenden ausgebildet werden. Umfangreiches Datenmaterial enthalten die vom Institut für Mittelstandsforschung Bonn herausgegebenen Schlüsselzahlen, die jährlich neu berechnet und auf den Internetseiten des Instituts veröffentlicht werden. Es ist durchaus sinnvoll, Betriebe bis 250 Mitarbeiter in den Fokus der Akquise zu stellen. Diese haben meist flache Hierarchiestrukturen, die sich durch kürzere Entscheidungswege kennzeichnen. Erheblich schwieriger stellt sich die Akquise von Filialunternehmen dar. In vielen Fällen haben die eingesetzten Filialleiter wenig Entscheidungsbefugnisse oder das BGM wird zentral gesteuert. Doch auch die ganz kleinen Unternehmen wie Steuerberater- und Anwaltskanzleien haben Potential, weil hier krankheitsbezogene Fehlzeiten die Betriebsabläufe erheblich stärker beeinflussen, als in größeren Unternehmen.

Wie sprechen Sie Betriebe richtig an? Für den Erstkontakt ist die sorgfältige Vorbereitung von höchster Wichtigkeit, denn der erste Kontakt kann schnell der letzte gewesen sein, und ein erfolgreiches Projekt kann eine langfristige Kooperation nach sich ziehen und über Netzwerke weitere Unternehmenskooperationen erschließen. Die Herstellung dieser Kontakte sowie deren langfristige Pflege, der konstante Austausch von Informationen zwischen Gesundheitsanlage und Unternehmen schaffen die Voraussetzungen für ganzheitliche und nachhaltige Betreuung. Um die Unternehmen gezielt und erfolgreich ansprechen zu können, bieten Ihnen symbicon und F&G einen Maßnahmenkatalog mit Checkliste für das AkquiseManagement Ihrer BGM-Dienstleistungen an.

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Fordern Sie diese Checkliste kostenfrei bei symbicon an: info@symbicon.de, Tel.: 06441-5697950 Diese Checkliste kennzeichnet die ersten Schritte der Ansprache und enthält Hilfsmittel, Ideen und Vorlagen zur dauerhaften Pflege der aufgebauten Kontakte. Einige Auszüge des Maßnahmenkataloges werden nachfolgend beschrieben.

Wen sprechen Sie an?

Abb.2: Checkliste Unternehmensakquise BGM (symbicon und F&G)

Um mit Unternehmen zu kooperieren ist die richtige Ansprache wichtig. Nach der Erstellung Ihres BGMKonzeptes und der Vorbereitung Ihrer Argumentation, ist die nächste Herausforderung, den richtigen Ansprechpartner des Betriebes ausfindig zu machen. Bei kleinen Unternehmen ist der Geschäftsführer sicher die richtige Wahl. Junge, personalorientierte Führungskräfte können Ihnen mit offenen Armen entgegen kommen. Aber was ist mit dem – „So was haben wir nicht gehabt, brauchen wir nicht!“ – alten Patriarchen? Gehen Sie an die Personalabteilung oder Betriebsrat? Den falschen Ansprechpartner mit den falschen Argumenten anzusprechen, kann Ihre erste Chance sofort zu Nichte machen. Ein Pluspunkt besteht, falls persönliche Betroffenheit vorliegt, wenn z.B. der „Entscheider“ selbst unter Rückenschmerzen leidet. Es gilt somit genau zu prüfen, wer diese „Entscheider“ sind und wo die kompetenten Ansprechpartner in den richtigen Abteilungen zu finden sind. Die direkte Nachfrage am Telefon „Sind Sie der richtige Ansprechpartner für Betriebliches Gesundheitsmanagement?“ spart erheblich an Akquise-Ressourcen. Mögliche Entscheidungsträger können Geschäftsführer, vor allem bei inhabergeführten Kleinbetrieben, Betriebsratsmitglieder, Arbeitsmediziner, Leiter der Personalabteilungen, BGM-Beauftragte oder Gesundheitsmanager sein. Diese bekommen in Aussicht gestellt, zu einem persönlichen Gespräch weitere Entscheidungsträger (Betriebsratsmitglieder, Betriebsärzte, Sicherheitsfachkräfte, Controller etc.) hinzuzuziehen. Wenn alle Entscheider beim ersten Gespräch im Unternehmen zusammen an einem Tisch sitzen, wird eine erheblich schnellere Entscheidung die Folge sein. Unklarheiten und Umsetzungssorgen der Beteiligten können direkt

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beseitigt werden. Außerdem kommen dadurch ein reger Gedankenaustausch und Diskussionen zustande, die für das Projekt förderlich sein können. Auch ein Anschreiben an die richtige Kontaktperson zusammen mit einigen Terminvorschlägen ist ein wichtiges Akquise-Instrument. Eine kurze Vorab-Info, z.B. eine kurze Präsentation der BGM-Dienstleistungen im Design (CI) Ihrer Gesundheitsanlage, macht den Adressaten neugierig. Eine einfache E-Mail beim falschen Ansprechpartner verschwindet dagegen schnell im Spam-Ordner. Deshalb ist es sinnvoll, den ersten Kontakt telefonisch zu suchen.

Was präsentieren Sie? Im Erstgespräch wird eine gezielte BGM-Bedarfsanalyse durchgeführt. Diese zeigt, was genau das Unternehmen im BGM braucht. Diese Infos sind für die ersten konkreten Schritte unbedingt notwendig. Eine professionelle Präsentation überzeugt von den Vorzügen des geplanten BGMProjektes. Die BGM-Dienstleistungen mit Lösungsorientierung bilden hierbei den größten Anteil, die Darstellung der Fitness- und Gesundheitsanlage steht im Hintergrund. Die Inhalte der Präsentation sollten entsprechend den Interessen der entscheidenden Gesprächspartner angepasst werden. Beispiel: Bei einem Termin mit dem Arbeitsmediziner stehen eher die positiven gesundheitlichen Veränderungen im Vordergrund, bei einem Gespräch mit einem Controller eher die „Return-on-Investment“-Berechnung. Eine professionelle Präsentation der BGM-Dienstleistungen beschreibt die Vorzüge des Projekts und der Fitness- und Gesundheitsanlage, betont die Sonderstellung der „BGM-Mitgliedschaft“ und stellt heraus, dass die speziellen Trainingsprogramme die Situation der Mitarbeiter an Ihrem entsprechenden Arbeitsplatz berücksichtigen. Ein deutliches Abgrenzen von den gewöhnlichen Rabattsystemen ist hilfreich. Das Unterstreichen der Professionalität als Kompetenzträger für Gesundheit, z.B. anhand Krankenkassen-zertifizierter Kurse, dem Rehasport-Angebot, der Arzt-Kooperationen, der Therapiebereiche und natürlich dem Fachpersonal prägen ebenso, wie ein schlüssiges Refinanzierungskonzept mit Steuerbefreiungsmöglichkeiten. Auf Grund der Budgetierungszwänge von Unternehmen sollte ein Honorarrahmen mit den Entscheidern besprochen werden, damit der Unternehmer die Kosten schätzen kann. Das Vorlegen fundierter Studien, um die Entscheidungsträger von der Wirksamkeit der BGM-Dienstleistungen zu überzeugen, und die Einladung zu einer Besichtigung oder einer Test-Trainingsphase in Ihrer Anlage runden die Akquisephase ab. Wenn mit dem Unternehmen alle Formalitäten geklärt sind, wird der Projektauftrag oder Kooperationsvertrag unterschrieben. Ein wichtiger Punkt in diesem Zusammenhang ist die genaue Einhaltung der Datenschutzkriterien.

Ausblick Im weiteren Verlauf dieser Serie werden wir Sie auf Ihrem Weg zum Spezialisten in Sachen „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ begleiten. Erfahren Sie, wie Sie die Zielbildung und Analysephase professionell starten, die Konzeption der Maßnahmen entwickeln, die Arbeitnehmer überzeugen, den Erfolg kontrollieren und evaluieren sowie Feedback und Reporting steuern. Sie werden in den nächsten Ausgaben nach und nach darüber informiert, wie Sie als Gesundheitsdienstleister ein nachhaltiges BGM für Unternehmen begleiten und sich als ein ernst zu nehmender Player auf diesem Markt etablieren können. Weiterhin liefern wir Ihnen eine Fülle an Materialien und praktischen Tipps, die für die spätere Umsetzung elementar sind. / Lars Schirrmacher

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Neuer Interessenverband für Betriebliches Gesundheitsmanagement

BBGM

Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement chnelle Veränderungen, höherer Leistungsanforderungen, der Anstieg des Durchschnittsalters der Belegschaft und der Fachkräftemangel bestimmen unsere Arbeitswelt. Die Gesundheitssituation und die Zufriedenheit der Mitarbeiter wird nach Untersuchungen unterschiedlicher Institutionen eher schlechter, wenngleich die Krankheitsquote seit Jahren auf relativ niedrigem Stand ist. Die Fluktuation steigt und die Leistungspräsentation der Mitarbeiter sinkt, bis auf einige wenige, die vom „Burn-out“ bedroht sein können. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) rückt auch deshalb bei Unternehmen und Organisationen immer mehr in den dafür notwendigen Fokus der Zukunft. Im Interesse der nachhaltigen Entwicklung des betrieblichen Gesundheitsmanagements wurde der Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement (BBGM) gegründet.

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Die Situation des BGM

Weitere Infos Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen, Anmeldeformulare und viele weitere wertvolle Informationen zum Thema und zum BBGM findet man unter: www.bgm-bv.de

Viele Unternehmen führen bereits seit Jahren verschiedene Aktivitäten zum Thema Gesundheit durch, indem sie sich beispielsweise verschiedenen Jahresschwerpunktthemen widmen. Andere warten auf ein Angebot einer Krankenkasse, die sie in diesem Thema begleitet. Lediglich einige Unternehmen befinden sich schon in einem strukturierten Prozess im Sinne eines betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Verschieden Anbieter (Krankenkassen, Unfallversicherungsträger oder Beratungsunternehmen) bieten Unternehmen und Organisationen Gesundheitsdienst-

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leistungen wie zum Beispiel Gesundheitsberichte, Mitarbeiterbefragungen, Gesundheitstage, Rückenschulen am Arbeitsplatz, Yoga oder auch Walking an. In dem immer undurchsichtiger werdenden Angebots-„Dschungel“ erkennt auch der geschulte Gesundheitsmanager nicht, was seinem Unternehmen wirklich nutzen könnte. Es gibt eine hohe Diversifikation an Gesundheitsdienstleistungen am Markt. Ebenso fehlt ein stimmiges und strukturierte Aus- und Fortbildungsangebot für Gesundheitsmanager. Stattdessen gibt es unterschiedliche Awards und Auszeichnungen von privatwirtschaftlichen Anbietern, die dem teilnehmenden Unternehmen „richtiges BGM“ suggerieren. BGM ist jetzt und in der Zukunft zu wichtig für die Unternehmen und braucht deshalb ein einheitliches Verständnis, Struktur, Klarheit und Transparenz. Das Thema hat es verdient eine klare Richtung zu bekommen. Nur stellt sich die Frage von wem? Es muss eine unabhängige Institution von Fachleuten und Interessierten sein, der sich jeder anschließen und aktiv beteiligen kann.

Zielsetzung des Verbands Am 29.04.11 hat sich der BBGM gegründet. Die Gründungsmitglieder stammen aus Großbetrieben, einer Krankenkasse, Unternehmensberatungen und einem arbeitsmedizinischen Zentrum. Der Vorstand setzt sich aus Frau Barbara Thiel, Herrn Dr. Rolf Melms, Herrn Lars Schirrmacher, Herrn Dr. Ingo Weinreich, Herrn Kurt Gläser und Herrn Dr. Christian Weigl zusammen.

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1. BGM-Fachtagung „Verbindungen herstellen – Verbindlichkeit schaffen“ Am 05. und 06. November 2012 wird in Berlin erstmalig eine Fachtagung rund um das Thema BGM stattfinden. Im Rahmen der zwei Tage wird ebenfalls die diesjährige Mitgliederversammlung des Bundesverbandes stattfinden. Ausführliche Informationen zur 1. BGM-Fachtagung, Programm und Key-Note-Speakern finden Sie auf der Website des BBGM www.bgm-bv.de unter Aktuelles/Veranstaltungen.

Am 24.10.11 tagten über 50 Mitglieder und Interessierte in Kassel in verschiedenen Arbeitsgruppen zu den Themen Grundverständnis von BGM, Audit im BGM, Aus- und Fortbildung im BGM sowie Medien. Als Teilnehmer waren Personalverantwortliche, Mitarbeiter von Krankenkassen, Unfallversicherungsträgern und Beratungsunternehmen, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Arbeitsmediziner sowie Führungskräfte und Betriebsräte vertreten. Als größtes Motiv sich im BBGM zu beteiligen, wurden von den Teilnehmern der unmittelbare Informationsaustausch zwischen anderen Akteuren im Feld von BGM und die Möglichkeit der aktiven Mitarbeit an der Erarbeitung von Standards im BGM genannt. Die Arbeitsgruppen haben in den vergangenen Monaten weiter die Arbeitsaufträge bearbeitet. Besonders erwähnenswert ist dabei die Gruppe Audit, welche in einer externen Arbeitsgruppe beim Deutschen Institut für Normung (DIN) vertreten ist. In dieser Gruppe wird derzeit eine Norm (DIN SPEC 91020) für betriebliches Gesundheitsmanagement erarbeitet. Diese soll als „VorNorm“ funktionieren und später auf ISO-Niveau gehoben werden. Die Norm wird für Unternehmen die Anforderungen und Rahmenbedingungen zur Einführung eines BGM-Systems definieren. Diese und weitere Ergebnissen wurden am 06.02.2012 in Kassel vorgestellt. Der BBGM plant mit seinem für November 2012 ersten eigenständigen BGM-Kongress die nächste Offensive für Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliedergewinnung. Zur aktiven Beteiligung an den Aufgaben des BBGM kann sich hierzu jeder beim Verband als Mitglied anmelden, um somit die Entwicklung von Betrieblichen Gesundheitsmanagement zu unterstützen. / Dr. phil. Christian Weigl Vorstandsvorsitzender des Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement und Geschäftsführer des Institutes für Gesundheit und Management GmbH (www.gesundheitsmanagement.com).

Lars Schirrmacher Vorstandsmitglied des Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement und Inhaber symbicon (www.symbicon.de).

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Großes Potenzial Weiterbildung BGM (IHK-Zertifikat) vom IST etriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist ein Thema, das auch für die Fitnessbranche von wachsender Bedeutung ist. Eine Möglichkeit, spezifisches Fachwissen in diesem Bereich zu erwerben, bietet seit diesem Jahr das IST-Studieninstitut mit seiner Weiterbildung „Betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK-Zertifikat)“. Über das Thema BGM sprachen wir mit Simon Kellerhoff, Mitarbeiter des IST-Fachbereichs „Wellness & Gesundheit“ und Mitglied der Fachgruppe „Aus- und Weiterbildung“ des Bundesverbands Betriebliches Gesundheitsmanagement (BBGM).

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Weiterbildung BGM Informationen zur Weiterbildung „Betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK-Zertifikat)“ gibt es unter www.ist.de

F&G: Herr Kellerhoff, das Thema BGM ist derzeit in aller Munde. Ist das nur ein vorübergehender Trend oder eine dauerhafte Entwicklung? Simon Kellerhoff: Aus meiner Sicht ist das definitiv eine dauerhafte Entwicklung. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass ein gesundes Betriebsklima sowie die psychische Stabilität und die Arbeitsmotivation der Mitarbeiter für ihren Firmenerfolg ausschlaggebend sind. Es gibt viele Untersuchungen, die nachweisen, dass Investitionen in die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) einen langfristigen betriebswirtschaftlichen Nutzen haben. F&G: Wie kann die Fitnessbranche von der Entwicklung profitieren? Simon Kellerhoff: Hinter betrieblichem Gesundheitsmanagement steckt weit mehr als nur Fitnesstraining – das kann immer nur ein Teil des ganzen Konzepts sein, wenn auch ein wichtiger. Das Thema bietet aber auf jeden Fall große Chancen, sowohl für Trainer, die sich

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als Spezialist für betriebliches Gesundheitsmanagement neue Aufgabenfelder erschließen können, als auch für Clubs, die gezielt mit Unternehmen kooperieren können. Hier ist entsprechend ausgebildetes Personal sicherlich ein Wettbewerbsvorteil. Die Weichen in die richtige Richtung sind ja auch bereits gestellt: Clubs agieren oft schon als AllroundGesundheitsdienstleiter und als Kompetenzzentren. Bewegungs- und Entspannungsangebote, Ernährungsberatung und Wellness werden zu einem abgerundeten Portfolio. Hier verfügt die Branche über Ausstattung und Know-how, das im Rahmen von BGF-Maßnahmen eingesetzt werden kann. F&G: Das IST-Studieninstitut hat gemeinsam mit der IHK-Düsseldorf die Weiterbildung „Betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK-Zertifikat)“ konzipiert. Was sind die Inhalte? Simon Kellerhoff: Die Weiterbildung dauert fünf Monate und wird als staatlich zugelassener Fernunterricht durchgeführt, kann also berufsbegleitend absolviert werden. Das notwenige Wissen wird dabei anhand von vier Studienheften und zwei Präsenzphasen vermittelt. Die Teilnehmer lernen, eine umfangreiche Analyse des betrieblichen Ist-Zustandes durchzuführen und z. B. arbeitsplatzbedingte Belastungen zu erkennen und ein integriertes Programm an BGM-Maßnahmen zu entwickeln: u. a. die Einbindung von Gesundheitstagen, Führungskräfte-Coachings oder Stress-Management-Seminaren in den Betrieben. Betriebliche Gesundheitspolitik, Change-Management und Präsentationstechniken runden die Weiterbildung ab. Nach Abschluss der Weiterbildung sind die Teilnehmer in der Lage, ein betriebliches Gesundheitsmanagement aufzubauen und dieses eigenständig sowie verantwortungsvoll zu leiten. F&G: Vielen Dank für das Gespräch. /

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Gesundheit

BGM in der Praxis Gibt es ein Geheimnis für das erfolgreiche Angebot eines betrieblichen Gesundheitsmanagements? Ja. „Lösen Sie die Gesundheitsprobleme des Unternehmens!“ Unser Beispiel zeigt, wie es gehen kann.

BGM-Kurs

BGM ist Chefsache

„Das Kursstudio“ in Homburg ist Partner der Robert Bosch GmbH elche Möglichkeiten habe ich, mit ortsansässigen Unternehmen zusammenzuarbeiten? Diese Frage stellte sich der Studiobetreiber Markus Mann in Homburg an der Saar. Er betreibt seit 2007 dort „Das Kursstudio“, ein kleines, gesundheitsorientiertes Studio.

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Hartnäckigkeit zahlt sich aus In Homburg hat die Robert Bosch GmbH einen großen Standort mit mehreren tausend Mitarbeitern. „Es dauerte ziemliche lange, bis ich die Verantwortlichen von Bosch dazu gewinnen konnte, das Projekt zu starten. Wichtig dabei ist es, nach ersten positiven Gesprächen immer weiter nachzufassen und hartnäckig zu bleiben. Denn oftmals gerät so ein Projekt im Tagesgeschäft bei Unternehmen in Vergessenheit. Daher ist es wichtig, sich immer wieder in Erinnerung zu bringen“, so beschreibt Markus Mann seine Erfahrungen bei der Kontaktaufnahme. Wichtig ist auch, dem Unternehmen schon konkrete Vorschläge machen zu können und dann alle Beteiligten des Unternehmens – Betriebsärzte, Personalabteilung, Betriebsrat usw. – mit ins Boot zu nehmen. Denn nur wenn alle hinter dem Projekt stehen, ist die Chance für eine erfolgreiche Umsetzung groß.

Das Konzept „gesunde Firma“

Weitere Informationen Mehr Infos zum Studio von Markus Mann bekommen Sie unter www.das-kursstudio.de

Bei Bosch wurde gemeinsam mit dem Unternehmen das Konzept „gesunde Firma“ geschaffen, das die Ernährung und Bewegung im Focus hat. Ziel war es, gerade die Mitarbeiter zu erreichen, die sonst keinen Sport machen, weil sich bei dieser Personengruppe gesundheitliche Probleme besonders bemerkbar machen. Jetzt ging es darum, die entsprechenden Mitarbeiter zu finden und anzusprechen. Dazu wurde eine Befragung durchgeführt. Die Mitarbeiter füllten einen Fragebogen aus, anhand dessen ihr Bewegungs- und Ernährungsver-

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halten analysiert wurde. Um absolute Vertraulichkeit zu gewährleisten, wurde der Fragebogen von den Betriebsärzten ausgewertet und die Befragten wurden in 3 Gruppen eingeteilt: > Gruppe 1, die sich kaum bewegt und eher ungesund ernährt > Gruppe 2, die schon etwas Sport macht und auch halbwegs vernünftig ernährt. > Gruppe 3, die Sport treibt und sich vernünftig ernährt. Gruppe 3 erhielt ein Schreiben, in dem Sie für Ihr positives Sport- und Bewegungsverhalten gelobt wurden und ermutigt wurden, genau so weiter zu machen. Denn genau diese sportaffinen Mitarbeiter wollte man ja nicht erreichen, da hier auch kaum gesundheitliche Probleme auftreten. Die ersten beiden Gruppen der „Sportmuffel“ wurden zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, in denen das Projekt vorgestellt wurde.

Die Umsetzung im Studio Der Kurs bestand aus insgesamt 16 Einheiten – 10 Einheiten Sport und 6 Einheiten Ernährungsberatung. Die Teilnahme kostete 150,-- Euro, die komplett von der Betriebskrankenkasse Bosch BKK bezahlt wurden, allerdings nur unter der Bedingung, dass mindestens 80 % der Kurseinheiten besucht wurden. Andernfalls wurde die komplette Kursgebühr direkt vom Lohn abgezogen. „Wir haben die Kursteilnahme allerdings auch flexibel gehandhabt“, erläutert Markus Mann. „Wenn jemand zu einem der Termine nicht kommen konnte, dann war es möglich, das Training auch außerhalb des Kurses bei uns im Studio nachzuholen. Weil das Training an den chipkartengesteuerten Geräten von ERGO-FIT stattfand, war immer gewährleistet, dass die Bosch-Mitarbeiter richtig trainierten. Und wenn jemand einen Ernährungskurs nicht besuchen konnte, dann hatte er immer noch die Möglichkeit, die fehlende Einheit bei einem späteren

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Zertifikatslehrgang „Betrieblicher Gesundheitsmanager IHK“ Kurs zu besuchen.“ Abgerechnet wurde das komplette Projekt direkt mit dem Unternehmen, das dann wiederum mit den beteiligten Krankenkassen abrechnete.

Aufbau der Kurse Ein Hälfte des Kurses wurde als Wirbelsäulengymnastik in Kursform absolviert, die andere Hälfte wurde an den chipkartengesteuerten ERGO-FIT Geräten trainiert. Jeder Kurs bestand aus durchschnittlich 20 bis 25 Teilnehmern. Wegen der Größe der Gruppen wurden die Gruppen jeweils geteilt. Eine Hälfte startet jeweils mit dem Gerätetraining, die andere mit dem Kurs. Nach 45 Minuten wurd dann gewechselt. Durch das chipkartengesteuerte Trainingssystem ist die Betreuung der unerfahrenen Trainingseinsteiger immer sichergestellt. Nur bei der ersten Trainingseinheit, in der dann über 20 Leute ins Training eingeführt wurden, wurde insgesamt mit 3 Trainern gearbeitet.

Mitarbeiter werden Mitglieder Das Projekt läuft momentan weiter. Es sorgte bei den Mitarbeitern für große Begeisterung und wird weiter gut angenommen. Zweimal im Jahr startet ein neuer Kurs für die Mitarbeiter, so dass immer neue Personen an das Training im Studio herangeführt werden. Der Vorteil für das Studio: Neben den 150,-- Euro für die 16 Trainingseinheiten blieben bisher fast die Hälfte (45%) der Teilnehmer auch als zahlende Mitglieder im Studio. Und das, ohne besondere Vergünstigen bei der Mitgliedschaft zu erhalten. „Das zeigt also, dass wir mit unserer Arbeit überzeugen konnten“, so das Fazit von Studioinhaber Markus Mann. „Die Leute haben bei sich eine positive Veränderung gemerkt und sind dann auch bereit, privat etwas für Ihre Gesundheit zu tun. Geholfen hat uns dabei sicher auch, dass wir uns schon etwas von klassischen Fitnessstudios unterscheiden: Wir setzen z.B. komplett auf chipkartengesteuerte Geräte von ERGO-FIT mit Medizinzulassung. Das benötigen wir eigentlich nicht, da wir ja keine medizinische Einrichtung sind. Aber es machte natürlich beim Erstgespräch mit der Robert Bosch GmbH einen hervorragenden Eindruck, wenn ich erwähnte, dass es sich dabei um chipkartengesteuerte medizinische Trainingsgeräte handelt. Dadurch haben wir uns natürlich gleich als Spezialist für das Thema Gesundheit positioniert.“

Eine Investition in die Zukunft

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist einer der größten Potentialbereiche für die Fitness- und Gesundheitsbranche! Nutzen Sie diese Chance und bilden Sie Ihre Mitarbeiter aus. symbicon liefert Ihnen hierfür mit dem

BGM ist mehr als Firmenfitness

Zertifikatslehrgang „Betrieblicher Gesund-

In der Fitnessbranche unter dem Begriff BGM oft nur das Thema Firmenfitness verstanden, d.h. Mitarbeiter einer Firma können zu einem reduzierten Beitrag in einem Partnerstudio trainieren. Damit werden aber nur die Mitarbeiter erreicht, die eh sportlich aktiv sind. Wichtig ist es aber, genau diejenigen Mitarbeiter zu erreichen, die nicht aktiv sind. Für den Clubbetreiber ist es dabei wichtig, sich gegenüber dem Unternehmen als kompetenter Partner zu präsentieren. Denn oftmals werden Fitnessstudios nicht als Gesundheitsdienstleister wahrgenommen.

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Tipps von Markus Mann:

oder rufen Sie uns gerne an unter

> Lassen Sie sich nicht entmutigen. Es kann sehr lange dauern, bis sich ein Unternehmen zur Umsetzung einer Maßnahme entscheidet. > Nehmen Sie im Unternehmen alle Beteiligten mit in die Planung. > Entwickeln Sie Lösungen für das Unternehmen, die alle Mitarbeiter ansprechen, nicht nur die, die schon sportlich aktiv sind. > Positionieren Sie sich als Spezialist für das Thema Gesundheit. Dabei sind medizinische Trainingsgeräte oft hilfreich. > Bieten Sie nicht nur Firmenfitness an (also alle Mitglieder der Firma erhalten einen günstigeren Preis), sondern lösen Sie die Gesundheitsprobleme des Unternehmens. Das ist die Grundlage für eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Ihnen und dem Unternehmen. /

06441 5697950.

Studiobetreiber Markus Mann

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eigenständigen Umsetzung eines nachhaltigen und erfolgreichen Gesundheitsmanagements. Nähere Infos zum Zertifikatskehrgang und Aus- und Weiterbildungswesen erhalten Sie auf www.symbicon.de/aus-und-weiterbildung.html

symbicon Mühlgrabenstraße 6 35578 Wetzlar info@symbicon.de www.symbicon.de 49 49 Tel: +49 6441-5697950 Fax: +49 6441-56979511


Gesundheit

BewegungsEngagement gegen Diabetes

Wuppertaler Erklärung Über die Hintergründe und das Zustandekommen der Wuppertaler Erklärung – für Sie zum Download auf der Website www.fitness-und-gesundheit.de – haben wir bereits in der Ausgabe 2/2012 der F&G berichtet.

2. Interdisziplinäres Symposium über Diabetes und Sport auf der FIBO in Köln geplant rotz vielfältiger positiver Auswirkungen körperlicher Betätigung auf den Stoffwechsel, die Lebensqualität und Selbstständigkeit der Menschen mit Diabetes, hat die Bewegungstherapie nicht den Stellenwert, der ihr angesichts des Wirkungsspektrums zustehen müsste. Die Arbeitsgemeinschaft (AG) Diabetes und Sport der Deutschen Diabetes Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, dies grundlegend zu ändern. In dem Bestreben, möglichst viele Anbieter von Bewegungsprogrammen ins Boot der Bewegungstherapie zu holen, sind die Initiatoren der AG überzeugt, dass nur ein intensiver Austausch aller mit der Bewegungstherapie Betrauter zu einer Verbesserung der Situation beisteuern kann.

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Umsetzung der Wuppertaler Erklärung

AG Diabetes und Sport der DDG Ausführliche Informationen über die die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und die Arbeitsgruppe Diabetes und Sport der DDG bekommen Sie unter: www.deutsche-diabetesgesellschaft.de www.diabetes-sport.de

Unter diesem Gesichtspunkt entstand die Idee eines interdisziplinären Symposiums. Diese Veranstaltung, die im Februar 2012 unter Mitwirkung der AG, diabetesDE, der Sportwissenschaft und -medizin der Universität Wuppertal, der Reha- und Fitnessorganisationen sowie der Barmer GEK durchgeführt wurde, brachte eine weit über NRW hinausgehende Resonanz und mündete in der „Wuppertaler Erklärung“ (siehe Bild). Alle Protagonisten waren sich nach der Veranstaltung einig, es müsse eine Fortsetzung dieses einzigartigen Ansatzes geben, also ein nächstes interdisziplinäres Symposium über Diabetes und Sport. Dieses soll noch mehr Anbieter von Bewegungsangeboten zusammen bringen, noch mehr Anreize für Übungsleiter, Sportwissenschaftler und Ärzte setzen.

FIBO 2013 als ideales Forum Der FIBO-Kongress 2013 in Köln bietet sich als medienträchtige Plattform für die Tagungsstätte an.

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Zusammen mit der Zeitschrift F&G soll der Boden bereitet werden für ein intensiveres Bewegungs-Engagement für Menschen mit Diabetes. Neben Vorträgen – aus allen relevanten Bereichen, interdisziplinär und Sektion übergreifend – werden wieder berufsbezogene Workshops den Übungsleitern, Trainern und Ärzten Gelegenheit zur Fortbildung und zum Austausch mit Kollegen bieten. Ebenso wie ein Besuch der begleitenden medizinischen Ausstellung. Darüber hinaus besteht die einzigartige Möglichkeit, sich intensiv auf dem Markt der Fitness- und Gesundheitsbranche umzusehen. Weitere Details erfahren Sie in der nächsten Ausgabe der F&G. / Dr. Peter Zimmer, AG Diabetes und Sport

Termin: Samstag, der 13.04.2013

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Gesundheit

Training mit Tumor inston Churchill, der britische Premierminister, beantwortete die Frage nach dem Geheimnis seiner Vitalität im hohen Alter kurz und prägnant mit zwei Worten: „no sports“. Bis vor kurzem war der Umgang mit den Patienten mit Tumorerkrankungen von der Meinung geprägt, dass körperliche Aktivität und Sport eher schädlich, eine Beschäftigung nur für Junge und Gesunde sind. Aus Angst vor Überanstrengungen und Komplikationen wurde den Patienten sehr häufig Schonung und körperliche Ruhe empfohlen. Diese Ratschläge basierten jedoch auf einer falschen Grundlage. Jahrelang wurde angenommen, dass die geschwächten Patienten keine körperlichen Belastungen verkraften könnten. Aber mittlerweile haben zahlreiche Untersuchungen die positiven Auswirkungen von Sport bei Patienten mit chronischen Erkrankungen belegt. Regelmäßige körperliche Belastungen bewirken eine Reihe von Anpassungen, die als Mittel in der Vorbeugung von Zivilisationserkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht und Arteriosklerose verwendet werden können.

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Individuell angepasste Trainingsprogramme als Teil der Tumorbehandlung Lange galt Training für Tumorpatienten als schädlich. Diese Annahme gilt inzwischen als widerlegt. Bei Patienten in einem stabilen klinischen Zustand ist regelmäßige körperliche Aktivität grundsätzlich zu empfehlen, so lange keine Kontraindikationen vorliegen. Als Faustregel gilt: Jeder Patient, der sich belasten darf, sollte trainieren. PD Dr. Fernando C. Dimeo bringt uns auf den neuesten Stand.

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Sport in der Onkologie Seit Beginn der 90er Jahre haben mehrere Studien gezeigt, dass körperliche Aktivität auch als unterstützende Maßnahme bei Tumorpatienten Anwendung finden kann. Die Rolle von Sport in der Onkologie wird jedoch noch häufig aus verschiedenen Gründen unterschätzt. Die Angst von Patienten und Ärzten vor Überanstrengungen, obwohl unbegründet, stellt nach wie vor ein Hindernis für die Aufnahme eines körperlichen Trainings dar. Auch die Tatsache, dass körperliche Aktivität keinen direkten Einfluss auf die Krebserkrankungen hat, führte zu einer gewissen Skepsis in Bezug auf die Effekte von Sport bei Tumorpatienten. Die vor mehreren Jahren gestellte Hypothese, körperliche Aktivität könnte durch eine verbesserte Immunfunktion Tumore bekämpfen, wurde nicht bestätigt. Jedoch führen der erhöhte Kalorienverbrauch, die Verbesserung der Muskel- und Organdurchblutung und der Herzfunktion, die Veränderungen des Zucker- und Fettstoffwechsels sowie die Zunahme der Knochendichte zu

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einer deutlichen Verbesserung des Allgemeinzustandes der Patienten. Sport bewirkt auch durch noch nicht vollständig geklärte Mechanismen eine Stimmungsaufhellung und kann zur Senkung des Risikos und auch zur Behandlung von Depressionen beitragen.

Passivität schafft Probleme All diese Aspekte können auch Tumorpatienten zu Gute kommen. Körperliche Belastungen können jedoch als eine Zumutung für die Tumorpatienten erscheinen. Besonders während der Chemotherapie sind die Patienten müde und erschöpft und kaum im Stande, körperliche Anstrengungen auf sich zu nehmen. Zur Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit tragen mehrere Faktoren wie die Störung des Eisenstoffwechsels, die Blutarmut und die Schädigung vom Herzen und Muskel als Folge der Chemo- oder Strahlentherapie bei. Aufgrund dieser Defizite leiden die Patienten während und unmittelbar nach Ende der Behandlung unter Beschwerden wie Kurzatmigkeit oder rascher Ermüdung. Um diese Beschwerden zu reduzieren, wurde den Patienten mit neoplastischen Erkrankungen bis vor

Erschöpfung bei Tumorpatienten Warum hält die Erschöpfung nach Ende der Behandlung an? Bewegungsmangel

Verlust an Leistungsfähigkeit Schonung

Rasche Erschöpfung

wenigen Jahren empfohlen, körperliche Belastungen zu unterlassen. Dadurch wurden sie in den Wochen und Monaten nach der Behandlung in eine passive Rolle gedrängt. Aber mittlerweile ist bekannt, dass die übermäßige Schonung zusätzliche Probleme verursacht. Der Mangel an Reiz durch Aktivität führt zu einem Abbau. Demzufolge bewirkt Schonung unweigerlich einen Verlust an Muskelmasse und an kardiorespiratorischer Leistungsfähigkeit. Diese Veränderungen resultieren in eine weitere Einschränkung der Ausdauer und Kraft. Dadurch werden die alltäglichen Aktivitäten für die Patienten immer anstrengender. Sie vermeiden deswegen körperliche Belastungen, wodurch ein Zustand von Bewegungsmangel und ein weiterer Funktionsverlust entstehen. So lässt sich die Tatsache erklären, dass bei vielen Tumorpatienten die Leistungsfähigkeit noch Jahre nach Abschluss der Behandlung deutlich eingeschränkt ist. Dieses Problem wurde mit Hilfe spiroergometrischer Untersuchungen objektiviert: Bei Tumorpatienten mit

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chronischer Erschöpfung wurden bereits bei geringen Belastungen (Gehen auf der Ebene) Herzfrequenzen von 130/min und mehr festgestellt. Diese Erkenntnisse führten zu der neuen Einstellung, Tumorpatienten vermehrte körperliche Aktivität und Sport zu empfehlen. Ein systematisches und gezieltes Trainingsprogramm führt nicht nur zu einer Zunahme der Muskelmasse, sondern auch zu einer Verbesserung der Muskelfunktion.

Anpassung durch Aktivität Regelmäßige Belastungen bewirken eine funktionelle und strukturelle Anpassung in verschiedenen Organen und Systemen. Die Zunahme der Muskelmasse und -kraft sowie des Plasmavolumens, eine vermehrte Kapillarisierung der Muskulatur, eine erhöhte kardiale Pumpreserve und eine vergrößerte Vitalkapazität resultieren in einer Zunahme der maximalen Sauerstoffaufnahme. Auch die Anzahl der Mitochondrien sowie die Konzentration von Enzymen des aeroben Stoffwechsels sind in der trainierten Muskulatur erhöht. Die Anpassungen als Folge regelmäßiger körperlicher Aktivität führen zu einer Ökonomisierung der Funktion: Die gleiche körperliche Arbeit kann mit einer viel geringeren Anstrengung absolviert werden. Gleichzeitig kann Sport einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des psychischen Status leisten. Bei den Patienten bewirken die Angst und Unsicherheit einen starken mentalen Stress, der einen deutlich negativen Effekt auf das psychosoziale Empfinden hat. Die Zunahme der Leistungsfähigkeit als Folge des Trainings führt zu einer Steigerung des Selbstbewusstseins, des Wohlbefindens und der Lebensqualität. Die Patienten spüren auch, dass sie durch Bewegung aktiv einen wichtigen Teil zum eigenen Genesungsprozess beitragen können. Die positiven Effekte von Sport sind aber nicht auf eine bessere körperliche Leistungsfähigkeit oder einen reduzierten mentalen Stress begrenzt. Mehrere Studien haben gezeigt, dass regelmäßige körperliche Aktivität während der Therapie eine Reduktion der behandlungsbedingten Beschwerden wie Übelkeit, Erschöpfung, Schlafstörungen und Schmerz bewirkt. Die oben genannten Befunde befürworten den frühen Einsatz von körperlicher Aktivität in der Rehabilitation

Ist Training während der Therapie möglich?

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von Tumorpatienten. Sie belegen auch, dass körperliche Aktivität während der Tumorerkrankungen und deren Behandlung möglich ist und keine negativen Wirkungen hat. Die verschiedenen Defizite als Folge der Erkrankung und der Behandlung können sehr häufig durch gezielte Übungen sowie durch ein medizinisches Aufbautraining deutlich verbessert und teilweise vollständig behoben werden.

Differenzierte Anwendung

PD DR. FERNANDO C. DIMEO Privatdozent Dr. Fernando Carlos Dimeo, Jahrgang 1964, verheiratet, 3 Kinder, ist Facharzt für Innere Medizin und Sportmedizin. Sein Medizinstudium absolvierte er in Buenos Aires mit Abschluss 1988. 1990 siedelte er nach Deutschland um und war als Gastarzt im Institut für Präventive und Rehabilitative Sportmedizin der Albert-LudwigUniversität Freiburg tätig. Promotion im Jahr 1995 über das Thema „Sport bei Patienten nach Hochdosischemotherapie und Stammzellentransplantation“. Seit 1996 im Universitätsklinikum Benjamin Franklin der Freien Universität Berlin (jetzt Charité Universitätsmedizin Berlin) tätig. Seit dem Jahr 2004 Leiter des Bereiches Sportmedizin der Charité Berlin. Im Jahr 2005 Habilitation über das Thema „Anwendung von Sport bei Patienten mit chronischen Erkrankungen“. Dr. Dimeo ist selbst aktiver Sportler (Marathonbestzeit 2:19 Stunden) und hat zahlreiche Arbeiten über Sport mit Tumorpatienten veröffentlicht.

Vergleichbar mit der Ausübung von Sport bei anderen chronischen Erkrankungen, sollte körperliche Aktivität bei onkologischen Patienten differenziert angewendet werden. Für die Gestaltung eines Trainingsprogramms vor, während und nach der onkologischen Behandlung gelten die gleichen Gesetze wie für Gesunde: Das Training sollte mehrmals pro Woche stattfinden, wobei ein Ausdauertraining täglich, ein Krafttraining besser alle 2 Tage durchgeführt werden soll. Das Training sollte auch auf die Vorlieben und Neigungen des Patienten Rücksicht nehmen. Es kann sowohl als Einzelübung als auch in der Gruppe durchgeführt werden, wenn die individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten jedes einzelnen Patienten berücksichtigt werden. Die Übungen sollten sich über 30–45 Minuten pro Einheit erstrecken und die Belastungsintensität darf 80 % der maximalen Belastbarkeit (maximaler Puls bzw. maximale Kraft) nicht überschreiten. Diese Prinzipien können angewandt werden, wenn der klinische Status des Patienten stabil ist und keine Kontraindikationen vorliegen.

lungszahlen (in der Regel unter 10) oder als Kraftausdauertraining mit Belastungen zwischen 60 und 80 % der Maximalkraft bei einer höheren Wiederholungszahl (in der Regel über 20) durchgeführt werden. Bei Veränderungen des Blutbildes als Folge der Krankheit oder der Behandlung ist Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erforderlich.

Einschränkungen Bei Patienten mit eingeschränkter Mobilität oder motorischen Defiziten als Folge von Operationen oder Chemotherapie kann das Training bei einer viel geringeren Intensität mit dem Ziel der Verbesserung der Muskelkoordination durchgeführt werden. Bei akuten bzw. neu aufgetretenen Beschwerden (z. B. Fieber, Durchfall, Schmerz) ist körperliche Aktivität untersagt. Bei Patienten in einem stabilen klinischen Zustand ist regelmäßige körperliche Aktivität grundsätzlich zu empfehlen, so lange keine Kontraindikationen vorliegen. Als Faustregel gilt: Jeder Patient, der sich belasten darf, sollte trainieren. Für die Gestaltung eines Trainingsprogramms ist eine enge Kooperation zwischen dem Onkologen/Hämatologen, dem Sportmediziner und dem Physiotherapeuten oder Trainer notwendig. Wie auch bei anderen chronischen Krankheiten müssen Aktivitätsprogramme für onkologische Patienten die individuellen Einschränkungen, Möglichkeiten und Vorlieben berücksichtigen, um die Motivation zur Teilnahme zu erhöhen.

Zusammenfassung

Ausdauertraining Die Belastungsintensität bzw. der Trainingspuls beim Ausdauertraining (z. B. auf dem Fahrradergometer oder auf dem Laufband) kann anhand der Karvonen-Formel (220 – Alter × 0,8) oder besser nach einem BelastungsEKG mit Bestimmung der maximalen Herzfrequenz festgestellt werden. Die Belastungsintensität beim Training liegt bei einem Puls zwischen 70 und 80 % der maximalen Herzfrequenz. Da die meisten Patienten am Anfang des Programms nicht imstande sind, längere Zeit mit dieser Intensität zu trainieren, hat sich in der Praxis ein Intervalltraining bewährt. Eine Reduktion der Belastungsintensität, um den Patienten die Trainingsteilnahme zu ermöglichen, ist nicht ratsam. Bei einer Intensität entsprechend weniger als 70 % der maximalen Herzfrequenz ist das Training weniger wirksam und es ist eine unverhältnismäßig lange Zeit erforderlich, um eine Verbesserung des Allgemeinzustands zu erreichen.

Krafttraining Auch ein gezieltes Krafttraining kann bei Tumorpatienten zu einer deutlichen Zunahme der Leistungsfähigkeit führen. Ein submaximales Krafttraining kann bei ca. 80% der Maximalkraft mit geringen Wiederho-

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Körperliche Aktivität ist ein kardioprotektives, blutdruckstabilisierendes, gewichtsenkendes, stoffwechselanregendes, knochenfestigendes, muskelaufbauendes, stimmungsaufhellendes und lebenverlängerndes Medikament (mit noch ungeahnten therapeutischen Möglichkeiten).

Fazit Sport und körperliche Aktivität bewirken eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit und eine Zunahme der Lebensqualität von Tumorpatienten. Zahlreiche klinische Erfahrungen und Studien belegen den Wert dieser Interventionen in der supportiven onkologischen Therapie. Unter Berücksichtigung der individuellen Probleme kann praktisch jeder Patient von einem angepassten Trainingsprogramm profitieren. Aus diesem Grund sollten Sport und körperliche Aktivität einen festen Platz in den Behandlungskonzepten der Tumorerkrankungen einnehmen. / PD Dr. Fernando C. Dimeo

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EMS Training – die ideale betriebliche Körperlicher Verschleiß am Arbeitsplatz ist seit langem ein Thema. Jahr für Jahr geben Krankenkassen und Arbeitgeber Summen für präventive und aktive Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung aus. Der „Report der Initiative Gesundheit und Arbeit“ hat ergeben, dass für jeden Euro, der für präventive Maßnahmen eingesetzt wird, zwischen 2,30 Euro für Krankheitskosten und bis zu 10 Euro durch Reduktion der Fehlzeiten gespart werden kann. Die unterschiedlichsten Modelle sind schon realisiert worden – komplett ausgestattete Fitnessräume im Betrieb, Kooperationen mit Fitness-Studios in Firmennähe oder Motivation- und Personal Trainer, die direkt am Schreibtisch Trainingseinheiten mit den Mitarbeitern umsetzen. Alle Modelle scheinen kompliziert, zeitaufwändig und die Nachhaltigkeit unkontrollierbar. Moderne Trainingsformen geben diesbezüglich der Branche neue Impulse.

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Advertorial

Gesundheitsförderung Hightech PTs am Arbeitsplatz Franz Ammermüller und Benjamin Hacker setzen mit ihrem jungen Unternehmen askole sehr erfolgreich und effektiv EMS Training als Firmenfitnesskonzept um. Hier setzt die Firma askole voll und ganz auf die praxiserprobten Geräte von miha bodytec und bringt somit die betriebliche Gesundheitsförderung auf ein zeitgemäßes Level. Das Motto des Anbieters askole lautet „In jedem gesunden Körper steckt ein zufriedener Mitarbeiter“, so bietet askole individuell zugeschnittene EMS Trainingsprogramme als InHouse Lösungen am Arbeitsplatz an. Das Personal-InHouse-Training lässt sich perfekt in den Arbeitsalltag integrieren und ermöglicht so, ohne große Vor- und Nachbereitung einen nachhaltigen Effekt.

Zeit und Effektivität Wer in der modernen Gesellschaft neben Job und Familie leistungsfähig bleiben will, muss in Form sein. Allerdings ist dafür häufig ein großer Aufwand nötig: Kraft-, Schnelligkeits- und Ausdauertraining verschlingen eine Menge Zeit, die viele nicht haben. Das EMS Training mit miha bodytec, ist eine leicht umzusetzende Alternative. Diese moderne Trainingsmethode ist unkompliziert und mit wenig Zeit- und Personalaufwand in jede Firmenstruktur integrierbar. Dies ist ein entscheidender Vorteil wenn es um das Erreichen schneller und nachhaltiger Ergebnisse geht

Was ist miha bodytec miha bodytec ist eine innovative Weiterentwicklung des Elektro - Muskel - Stimulations - Trainings (EMS). EMS Training wird bereits seit Jahrzehnten im Spitzen-

sport, in der Rehabilitation und in der Physiotherapie erfolgreich angewandt. Mittels Elektrischer-Muskel-Stimulation (EMS) werden alle größeren Muskelgruppen, speziell aber tieferliegende Muskelfasern, die willentlich nicht erreichbar sind, zeitgleich aktiviert. Perfekte Funktionalität und hohe Effizienz machen miha bodytec für ein breites Spektrum von Zielgruppen und Anwendungsbereichen interessant. Als „Gerätegestütztes Personal Training“ lässt es sich hervorragend in bestehende Einrichtungen integrieren oder als eigenständige Lösung stationär (EMS-Studio) oder mobil anbieten.

Wer sind die Macher von askole? Die Geschäftsleitung der Askole GbR ist seit Kindesbeinen dem Sport eng verbunden. Der mehrfache IronmanFinnisher Franz Ammermüller begann seine sportliche Karriere im Kraftsportsektor, ehe er über div. Berg-/Laufevents zu seiner großen Leidenschaft dem Triathlon fand. Benjamin Hacker begann seine sportliche Laufbahn mit dem Skilanglauf, später kamen Biathlon und Skibergsteigen hinzu. Nebst Ingenieur-Studium schöpfen beide Athleten aus ihrem großen Sportwissensschatz in den Bereichen Trainingslehre, Organisation, Teambuilding und Motivation, sodass für jeden Kunden das perfekt abgestimmte Fitnesskonzept entwickelt werden kann. www.askole.de

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SCHNELL erweitert synchro-Serie Ab sofort sind die neue Brustdrück- und die neue RuderMaschine als Erweiterung zum SCHNELL synchro-Zirkel lieferbar. Die innovativen Geräte f��r mehrgelenkige Übungen präsentieren sich im edlen synchro-Design und mit vollautomatischer Maschineneinstellung. Des Weiteren steht die synchro-Serie von SCHNELL für erstklassigen Benutzerkomfort, höchste Trainingseffizienz sowie ökologisch nachhaltigen und energiesparenden Einsatz im Studio. www.schnell-online.de

INJOY erneut Sponsoring-Partner im ARD Morgenmagazin INJOY präsentiert sich erneut in einem reichweitenstarken Sendeumfeld einer attraktiven und hochkarätigen Zielgruppe. Das ARD Morgenmagazin, zuletzt beim Deutschen Fernsehpreis mit dem Zuschauerpreis ausgezeichnet, ist sowohl qualitativ als auch quantitativ gegenüber anderen Sponsoringformaten überlegen. Ein Grund für INJOY, um ein wesentlich höheres Budget für dieses Format zu platzieren und sich so den begehrten Sendeplatz bei der ARD erneut zu sichern. INJOY wird vom 05.11.2012 bis 28.03.2013 an 52 Sendetagen mit insgesamt 416 Spots über einen zusammenhängenden Zeitraum von 5 Monaten präsent sein. Sendezeiten: montags bis freitags (jede 2. Woche) sendetäglich vor Beginn und nach Beendigung der Ausstrahlung von vier Sportberichten, jeweils um ca. 6:55 Uhr, 7:25 Uhr, 7:55 Uhr und 8:25 Uhr, 8 Schaltungen pro Sendetag. www.injoy.de

LÖW – Fit In Theken

diesem Wert liegt das verwendete Material 70 % unter dem empfohlenen Grenzwert der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Wollen auch Sie italienisches Design mit hohem ökologischen Anspruch in Ihrer Firmenausstattung umsetzen? www.fit-in-design.de

Mit den komplett neu entwickelten Theken-Modulen von LÖW – Fit in Design lassen sich der Empfang und der Lounge-Bereich frisch, interessant und funktional gestalten.Installiert wurden die neuen Thekenmodule in diesem Sommer erstmals im neuen Clever Fit Studio in Aschaffenburg. Das neuen Thekensystem ist seit April 2012 im Programm von LÖW – Fit in Design. Das Unternehmen des Inhabers Arne Löw und sein langjähriger Partner Fit Interiors aus Italien bieten ihre Möbelkonzepte nur noch aus ökologisch hergestellten Melaminplatten an. Bei diesem Holz handelt Partner Star Trac sich um recyceltes Material mit einem sehr geringen Die Firma Star Trac ist im neuen Sportpark Elz sowohl Formaldehydanteil von unter 0,3 mg pro Liter. Damit mit den Kraftlinien HumanSport® und Inspiration wird die Umwelt geschont und sie schützen ihre Strength® vertreten als auch mit der Cardio-Linie, Kunden, weil die Formaldehydemissionen weit unter E-Series. Die ehemalige Tennishalle im Elz wurde dem Grenzwert liegt. Was bedeutet es genau? Mit komplett neu umgebaut und Star Trac unterstützte den Betreiber Herrn Arendt u.a. durch 3D Visualierung – wo soll welches Gerät wie stehen. ANZEIGE

Die Eröffnungsfeier fand am ersten Oktober-Wochenende statt. Neben der Lokalprominenz war auch der Oberbürgermeister von Elz geladen. Die Firma StarTrac wünscht Herrn Arendt alles Gute. Sportpark Elz, 65604 Elz, www.sportpark-elz.de, www.startrac.com

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Kundenbetreuung effektiv und mobil Das neueste Tool zur MagicLine, MagicView, ist der nächste Schritt zu einer zeitgemäßen und gleichzeitig wirkungsvollen Kundenbetreuung. MagicView vernetzt den Check-in mit dem Trainer: Sobald ein Kunde über die MagicLine eincheckt, können Betreiber und Trainer über empfangende Smartphones oder Tablet-PCs auf alle Infos zum Kunden zugreifen: Betreuungszyklen und Trainingsziele der Kunden werden übertragen. Der Trainer wird also automatisch informiert, wenn ein Mitglied im Studio ist, das einen neuen Trainingsplan bräuchte, und kann sofort aktiv auf den Kunden zugehen und auf dessen Wünsche eingehen. Und sofort heißt auch sofort, weil die Daten der Kunden als VisuCheckSymbole übertragen werden. Alle Trainer sind also auf einen Blick informiert. MagicView kann aber noch mehr: Als Schnittstelle für friends & partner wird MagicView die neue Verbindung zu einer Vielzahl externer Programme, damit Fitnesskunden umfassend und nachhaltig betreut werden können. Im ersten Schritt wird eine Schnittstelle zu medo.check getestet und anschließend zertifiziert. Weitere Zertifizierungen werden folgen. Bis zum 30. November 2012 steht MagicView allen MagicLinern kostenlos zur Verfügung. www.magicline.de

Weitere Studioketten entscheiden sich für medo.check Mit der easy sports Freizeitanlagen GmbH und der ULC Management OHG haben sich zwei weitere Studioketten für den Einsatz der medo.check Software entschieden. Die insgesamt 47 Standorte werden im Herbst 2012 mit medo.check starten. www.medocheck.com

Unisex macht alle gleich Mit der Einführung der Unisex-Tarife gehört die Unterscheidung nach Geschlecht bei der Beitragskalkulation für Versicherungen der Vergangenheit an. Im Klartext heißt das: Für private Kranken- und Lebensversicherungen, die ab dem 21.12.2012 neu abgeschlossen werden, gelten ausschließlich die neuen, so genannten Unisex-Tarife. Männer und Frauen zahlen gleiche Beiträge für gleiche Leistungen. Dies hat zur Folge, dass im Gegensatz zur aktuell noch gültigen geschlechtsabhängigen Kalkulation die Beiträge steigen oder die Leistungen sinken. Ob es für Männer oder Frauen teurer wird, hängt vom jeweiligen Produkt ab. Allgemein geht man jedoch davon aus, dass Männer zukünftig z.B. für eine private Krankenversicherung oder bei Abschluss einer Rentenversicherung höhere Beiträge zahlen müssen. Denn gerade junge Männer haben bisher von besonders günstigen Beiträgen profitiert. Frauen zahlen hingegen zukünftig höhere Beiträge für die Risikolebensversicherung. Und für den Fall, dass es mit Unisex doch günstiger wird, sieht der Gesetzgeber ein so genanntes Wechselrecht vor. Damit ist man immer auf der sicheren Seite. Grundsätzlich empfiehlt sich: Wer eine Altersvorsorge oder eine private Krankenversicherung plant, der spart mitunter eine Menge Geld, wenn er sich noch vor dem 21.12.2012 bei einem Fachmann informiert. Jetzt handeln, heißt jetzt Geld sparen! www.gothaer.de

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Der Treffpunkt für Therapeuten in Süddeutschland Auf der TheraPro finden Sie alles für Ihren beruflichen Erfolg: › umfangreiches Produktangebot für die Therapie sowie die medizinische Prävention, Rehabilitation und Kuration › Möglichkeit zur Fortbildung auf den Kongressen des Georg Thieme Verlags Entdecken Sie auf der TheraPro die Trends Ihrer Branche. PARALLEL ZUR

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Bodystreet in Top 25 Das Franchisesystem mit den EMS-Mikrostudios hat im Ranking des Wirtschaftsmagazins „impulse“ einen rasanten Aufstieg hingelegt. Unter den besten Franchisesystemen Deutschlands ist Bodystreet innerhalb eines Jahres von Platz 86 auf Rang 25 geklettert. Laut „impulse“ ein „gewaltiger Sprung“ für Bodystreet, denn das Münchner Franchiseunternehmen startete erst vor drei Jahren sein Fitnesskonzept. Bereits zum siebten Mal hat „impulse“ aus den rund 1.000 am Markt aktiven Franchisegebern die 100 besten ermittelt und in der Ausgabe 9/2012 veröffentlicht (www.impulse.de).

NEUES HYPOXI®-STUDIO IM 5-STERNE RESORT Einen schöneren Standort für das neueste HYPOXI®-Studio könnte man sich kaum vorstellen: Das 5-Sterne Strandresort VILA VITA Parc an der Küste der Algarve, Portugals südlichster Region, gilt als Topadresse für anspruchsvolle Reisende.

„Innerhalb von drei Jahren sind wir quasi von Null auf 25 gestiegen. Dies zeigt, dass wir mit unserem Konzept und unserer Franchisephilosophie auf dem richtigen Weg sind“, sagt Bodystreet Gründer Matthias Lehner. Im Jahr 2007 gründeten Emma und Matthias Lehner die Fitnessstudio-Marke. Nach zweijähriger Pilotphase und intensiver Konzeptarbeit präsentierten sie im Juli 2009 ihr Franchisemodell. Mittlerweile wird in 125 Bodystreet Studios in Deutschland, Österreich und der Schweiz trainiert. www.bodystreet.com

Energiegeladenes Workout

Inhouse-Event der FREI AG

Das Taurus Rudergerät R9 Pro verfügt über ein vollautomatisches Hybrid-Widerstandssystem, das die Vorzüge aus Luft- und Magnetbremse kombiniert. Mit diesem Bremssystem sind kraftvolle Ruderzüge für ein leistungsorientiertes Training möglich.

Bereits zum dritten Mal veranstaltete die FREI AG ihr exklusives Inhouse-Event in München. Dieses Mal in einem besonders coolen Ambiente: Im neuen Skyline Therapie- und Trainings-Center über den Dächern von München. Ein interessierter Kreis von Kunden folgte hier den Referenten – Professoren und Ärzten, Beratungsspezialisten und Trainingsexperten – bei ihren informativen Vorträgen. Die Teilnehmer waren begeistert vom Skyline und der professionellen Veranstaltung. Das allgemeine Fazit lautete: Tolle Vorträge, super Organisation, sehr angenehme Stimmung – gerne wieder! Der nächste Event der FREI AG findet im Frühjahr 2013 in Stuttgart statt, beim ihrem Partner, der VfB Reha-Welt. www.frei-ag.de

Viele gängige Rudergeräte besitzen den sogenannten „toten Punkt“ - dieser wird durch das spezielle Widerstandssystem des R9 Pro aufgehoben. Der Körper wird direkt vorm Start jedes Ruderzuges trainiert. Die Ruderbewegung des Taurus Rowers ist damit gleichmäßiger und effektiver. Der Basis-Widerstand des R9 Pro lässt sich in 16 Stufen bzw. zwischen 30 bis 300 Watt verstellen. www.sport-tiedje.de

Luxus pur erwartet die Gäste nicht nur in den insgesamt 180 Zimmern, Suiten und Villen, sondern insbesondere im VILA VITA VITAL SPA. Das exklusive Angebot reicht von Wellness- und Schönheitsbehandlungen über revitalisierende Therapien und medizinische Kosmetik bis hin zu Naturheilkunde und Anti-Aging-Therapien. Abgerundet wird dieses Programm nun von einem komplett ausgestatteten HYPOXI®-Studio, das den Gästen des VILA VITA Parc eine gezielte Figurformung ermöglicht. Alle vier HYPOXI®-Behandlungsgeräte sowie ausgebildete HYPOXI®-Coaches stehen zur Verfügung und verhelfen den Kunden zur individuellen Wunschfigur. Die HYPOXI-Methode®, die mittels einer Kombination aus Über- und Unterdruckbehandlung und moderatem Training den ungeliebten Problemzonen an Bauch, Beinen und Po zu Leibe rückt, ergänzt das Angebot des VILA VITA VITAL SPA auf ideale Weise. www.hypoxi.com

Technogym eröffnet Wellness-Campus Technogym eröffnete am Wochenende – 29. und 30. September – sein neu erbautes Headquarter im italienischen Cesena bei Bologna. Das „Village“ ist der erste Wellness-Campus der Welt – ein Labor für Innovationen und Produktionsstandort zugleich. Ziel ist es, eine ganzheitliche Wellness-Erfahrung zu ermöglichen, die sich durch alle Ebenen zieht: Vom Design über die Bauform bis hin zum campuseigenen Restaurant ist somit alles auf die Themen „Wellness“ und „Gesundheit“ ausgelegt. 60.000 der insgesamt 150.000 Quadratmeter des Wellness-Campus hat das renommierte Architekturbüro „Antonio Citterio, Patricia Viel and Partners“ entworfen, welches das gesamte Bauprojekt ökologisch ausgerichtet hat, sodass sich die Anlage harmonisch in die Umgebung einfügt. Wellness ist der rote Faden, der sich auf dem Campus durch alle Bereiche zieht: So sind die Büros mit Wellness-Bällen ausgestattet, während Gesundheitsstühle und Steh-Konferenzräume für eine weitere Entlastung der Rückenmuskulatur sorgen. Kurz nach der großen Eröffnung zieht der 51-Jährige Nerio Alessandri Bilanz: „Nach zwei Jahren harter Arbeit und großen Investitionen sind wir stolz, den neuen Wellness-Campus zu präsentieren. Der Campus bietet unseren Kunden Innovation, Inspiration und zahlreiche Möglichkeiten, um ihr körperliches und damit auch ihr geistiges Wohlbefinden effektiv zu steigern. Ich möchte dem gesamten Technogym-Team für seinen unermüdlichen Einsatz danken.“ www.technogym.com

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Ronald Wenzel, Vitasport, Peine „Die Positionierung auf das Thema Figur mit fitatall ist das MarketingInstrument, mit dem ich die meisten Interessenten in den Club hole. Mit nun mehr als 1.500 erfolgreichen fitatall Teilnehmern habe ich nachhaltig den Thekenumsatz in unserem Club gesteigert.“

Astrid Heinisch, bredeneyer fitness treff, Essen „Ich war sofort überzeugt von fitatall. Keine Vertragslaufzeit, keine laufenden Kosten in Form von Franchisegebühr oder ähnlichem, sondern ausschlie ßlich eine Einmalgebühr in Form des Starterpa ketes. Unsere Kunden sind durchweg begeistert und verlieren im Schnitt zwischen 5 und 10 kg. Super Sach e.“

Mario Schneider, Sport-In, Brandenburg/Wust „Mit dem fitatall Konzept ist meine Multifunktionsanlage zum Figurexperten in unserem Einzugsgebiet aufgestie gen. Bereits mehr als 400 erfolgreiche Teilnehmer sind der Beweis für den Erfolg!“

Tobias Lohmüller, Arno Maier Fitnessstudio, Ettenheim „Wir setzen fitatall in unseren vier Anlagen seit mehr als vier Jahren kontinuierlich ein. Die Pro-Kopf Umsätze unserer Kunden sind deutlich gestiegen, der Abverkauf an der Theke ist explodiert. Mir gefällt besonders die einfache Umsetzbarkeit von fitatall.“

& More, Carlo Schirmer, Wellness Neuenstadt riebskon„Seit ich fitatall in mein Bet ich stänre ige ste e, hab rt grie zept inte tivierte mo e dig Umsatz und Ertrag, hab Stime end rag vor Mitglieder und eine her mer neh Teil 00 2.0 als hr mung in meinem Club. Me “ n den Erfolg deutlich. in über sechs Jahren mache

Jutta Haus, Vitality Circle, Bad Neustadt „Als Figurstudio ist mir wichtig, dass ich ein funktionierendes Ernährungsprogramm habe, das nicht nur bei meidass nen Kundinnen erfolgreich ist, sondern le Mitglieder ntiel pote und auch mir neue Interessenten “ t. haff gesc dies hat l tatal fi ins Studio bringt.

Thorsten Gerstmann, Sportpark, Waltenhofen „Wir können wirklich nur jedem empfehlen, fitatall einzuführen. Kein anderes Konzept liefert so ein phänomenales Ergebnis wie fitatall. Knapp 3/4 der Teilnehmer sind mittlerweile Mitglied im Sportpark; zwei kamen sogar von einem benachbarten Studio zu uns.“

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milon & five – eine neue Partnerschaft Wenn zu Kraft- und Ausdauer auch noch die Beweglichkeit des Körpers kommt, sind die Grundlagen für ein vitales, gesundes Leben geschaffen. Um dies für Ihre Kunden sicher zu stellen sind milon industries und five als Entwickler des Beweglichkeitskonzeptes eine strategische Partnerschaft eingegangen. Das Beglichkeitskonzept five basiert auf dem Gedankengut der Biokinematik des Freiburger Arztes Walter Packi, der die Logik des Schmerzes oder wie der Körper wirklich funktioniert, völlig neu definiert. Packi stellt gewissermaßen die Trainingslehre auf den Kopf. Was vorher als Schmerzverursacher galt („Hohlkreuz-Bewegungen”) wird in diesem Konzept zum Heilmittel. Das Konzept besteht aus einem Geräteparcours der ähnlich wie der milon Zirkel mit einem vorgegebenen Rhythmus durchlaufen wird. Unter der Markenbezeichnung five for milon wird ein Lösungspaket angeboten, d.h. neben den Geräten gibt es auch eine Reihe von Marketingtools, ein zertifiziertes Schulungsprogramm für Trainer und Therapeuten sowie eine langfristige, individuelle Kundenbetreuung. Milon CEO Richard Hauser kommentiert die Partnerschaft wie folgt: „Wir sehen mit diesem ausgereiften Präventions- und Threapiekonzept ein erhebliches Marktpotenzial für gesundheitsorientierte Trainingsanlagen, den Wachstumsmarkt betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) sowie Ärztekooperationen.“ Informationen zu five for milon erhalten Sie ab sofort über Ihren milon oder five Vertriebsansprechpartner vor Ort oder im Internet unter: www.milon.de/five

Precor gewinnt body LIFE Award 2012 Neues Gesicht bei der Gaugler & Lutz Patrick Lange ist ab sofort für den Vertrieb von Sport-, Reha- und Freizeitprodukten und das Marketing bei der Gaugler & Lutz oHG Aalen-Ebnat zuständig. Patrick Lange wurde 1985 in Oschatz/Sachsen geboren, ist seit mehr als sechs Jahren jedoch im süddeutschen Raum beheimatet. Seine bisherige berufliche Laufbahn absolvierte er in einer Automobil-Firmengruppe, wo er nach seiner Tätigkeit als Verkaufsberater die überregional agierende Marketingabteilung übernommen und bis zuletzt geleitet hat. Damit bringt der bekennende Fußball- und Fitness-Fan umfassende Erfahrung im Vertrieb- und Marketing-Bereich mit. Unterstützt wird Patrick Lange durch Sandra Stock und Sabrina Fischer, die am Standort in Aalen-Ebnat die Geschicke der Sport-, Reha- und Freizeitabteilung leiten. www.gaugler-lutz.de

DEs darf gefeiert werden! Mit dem Gewinn des diesjährigen body LIFE Awards sichert sich Precor den ersten Platz in der Kategorie Cardiogeräte. Bei dieser Kategorie handelt es sich um die Königsdisziplin. Die begehrte Trophäe wird jährlich von der Fachzeitschrift body LIFE verliehen. In einer Umfrage des Forschungsinstituts Würtemberger (FIW) werden 500 deutsche Fitnessclubs nach ihren Favoriten in elf verschiedenen Kategorien befragt. Bei der Verleihung werden traditionsgemäß Unternehmen der Fitnessbranche ausgezeichnet, die in Bereichen wie Marktpräsenz und Kundenzufriedenheit überzeugen konnten. Thomas Wedekind, Business Director Precor Germany, ist stolz auf die Auszeichnung und bedankt sich bei den Studios die an dem Voting teilgenommen haben: „Der Gewinn des body LIFE Awards ist eine große Ehre und gleichzeitig eine großartige Bestätigung für uns. Die Kundenzufriedenheit ist naturgemäß eine der höchsten Auszeichnungen für unseren Erfolg und eine hohe Wertschätzung uns gegenüber. Ich möchte mich herzlichst bei all unseren treuen Kunden und dem gesamten Team bedanken. www.precor.de

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Business-Day

Neue Medien im Fitness- & Gesundheits-Club

BUSINESS DAY

n Wie Sie das Internet als Vertriebskanal optimal einsetzen n Wie Sie neue Kunden über das Internet gewinnen n Wie Sie Ihr Online- und Offline Marketing strategisch vernetzen können. n Wie Sie von Suchmaschinen und Kunden besser gefunden werden n Was Sie alles über Social Media & Co wissen sollten: Die iROI-Social Media Roadmap n Wie Sie das Social Web strategisch optimal nutzen n Wie Sie Facebook, Twitter und XING nutzen n Wie Sie die Freunde Ihrer Kunden zu Kunden machen n Wie man Internet Marketing mit Social Media Marketing kombiniert: Der iROI-Internet Marketing Strategieplan n Wie Sie die neuen Trends und Entwicklungen des Internets für Ihren Unternehmensvorsprung nutzen n Abschließende Diskussions- & Fragerunde mit den Referenten. Teilnahmepreis: 89,-- € , zzgl. Verpflegungspauschale von 28,50 € (Kaffeepausen Vormittag & Nachmittag, Kaltbuffet in der Mittagspause und Getränke in den Pausen). Alle Preise zzgl. gesetzl. Mehrwertsteuer.

Datum___________ Unterschrift_________________________________

n SEO, SEM, SMM – wie man diese neuen Welten optimal in den Marketing-Mix integriert

Straße:________________________________________________________

n Warum ein 13jähriger Junge über Ihren Erfolg im Internet entscheidet

☐ Inhaber ☐ Geschäftsführer ☐ Koordinator ☐ Trainer

n Warum erfolgreiche Unternehmen im Internet keine Website mehr besitzen

Funktion:

n Was Sie als Entscheider aus der Fitness- & Gesundheitsbranche über das Internet und dessen Auswirkungen auf Ihr Unternehmen wissen sollten

PLZ/Ort: _______________________________________________________

Folgende Themen erwarten Sie in Wuppertal

E-Mail:________________________________________________________

Matthias Wolf Mitinhaber und Geschäftsführer von Motion One. Verantwortlich für Neue Medien und neue Konzepte für die Fitnessbranche. Matthias Wolf ist ursprünglich Informatiker, ist aber seit 32 Jahren in der Fitnessbranche tätig, bis 2006 auch als Inhaber und Betreiber von zwei Multifunktional-Anlagen. mw@motion-one.de www.motion-one.de

F&G Business-Day „Neue Medien“ – 02.02.2013 Anmeldung

Sanjay Sauldie ist Direktor des Europäischen Internet Marketing Institutes und der Akademie in Mannheim. Er ist ein Internetexperte mit dem Schwerpunkt Internetmarketing und strategische Online-Positionierung von Unternehmen. Er gehört zu den Top100 Excellent Speaker und wurde zwei mal mit dem CONGA-Award, dem „Oscar“ der Rednerbranche, ausgezeichnet.

per Fax an 0228 / 9766173-39 oder patrick.schlenz@fundg-gmbh.de

Referenten

Name: ________________________ Vorname: _______________________

Internet & Co. Sind in unserer Gesellschaft nicht mehr weg zu denken. Fast alle Fitness& Gesundheitsanlagen betreiben eigene Internetseiten, um ihre Anlage und ihre Dienstleistungen zu präsentieren. Jedoch hinkt die Branche in Sachen Applikationen, wie Online-Kundenbetreuung, App’s, Facebook-Auftritten, etc. teilweise noch weit hinter den Erwartungen ihrer Mitglieder zurück. Kaum jemand in unserer Branche hat jedoch das Know-how und den Überblick, um den für ihn besten Neue-Medien-Mix auszuwählen. F&G hat mit den beiden Referenten Matthias Wolff und Sanjay Sauldie zwei Experten verpflichtet, die Ihnen in kurzweiligen Vorträgen das Know-how vermitteln, damit Sie in Sachen neue Medien richtig entscheiden können.

Telefon:_______________________________________________________

Tages-Symposium in Kooperation mit der Universität Wuppertal am 02.02.2013

Studio/Firma: _________________________________________________

02.02.2013


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Testen Sie Ihr Marketing in Echtzeit Machen Sie den Marketing-Check. myFitApp bietet jetzt auch „Live App-Tracking“. Das bedeutet, dass ab sofort auch Zugriffs und Download-Statistiken mobil abrufbar sind – in Echtzeit. Sie können mit Ihrer myFitApp jetzt live abrufen, wie Ihre Mitglieder die Studio-App nutzen. Über die Download-Analyse können Sie genau nachvollziehen, wie viele Downloads pro Tag oder pro Stunde über Ihre App laufen und bekommen so ein direktes Feedback über Ihre Kampagnen. Dieses LiveFeedback gilt auch für PushBenachrichtigungen. Noch nie konnten Sie so zeitnah den Erfolg Ihres Marketings testen. www.myfitapp.de

Deutschlands erstes ELEMENTS eröffnet am 19. November 2012 Deutschland-Premiere für ELEMENTS: Das erste High-End Fitness und Wellness-Studio wird in zentraler Lage in München direkt an der Donnersbergerbrücke eröffnet. Ab Montag, 19. November 2012, können Mitglieder im ELEMENTS Donnersbergerbrücke in einem besonderen Ambiente trainieren und relaxen. Der Vorverkauf der Mitgliedschaften begann am Samstag, 13. Oktober 2012. In München sind bereits zwei weitere ELEMENTS-Studios im Bau, die 2013 bzw. 2014 eröffnet werden. Außerdem entstehen derzeit Anlagen in Stuttgart und Frankfurt. ELEMENTS ist eine Marke der Schweizer Migros. Für ihr Engagement in Deutschland hat die Genossenschaft Migros Zürich das Tochterunternehmen Migros Freizeit Deutschland GmbH in München gegründet, das von René Kalt, der für die Migros Zürich die Direktion Klubschulen/Freizeitanlagen verantwortet, sowie von André Ehrlich geführt wird. Dazu passt folgende Meldung:

Schweizer Migros übernimmt Supermarktkette Tegut Den „Mega-Deal im Einzelhandel“ vermeldete die Financial Times Deutschland am 11.10.2012. „Die deutsche Supermarktkette Tegut wird zu 100 Prozent vom Schweizer Handelsriesen Migros übernommen. Über den Kauf informierten beide Unternehmen am Donnerstag in Zürich. In den mehr als 300 Tegut-Märkten – überwiegend in Hessen, Thüringen und Nordbayern - arbeiten etwa 6300 Menschen.“ www.migros.ch, www.elements.com

Erfolge mit Bauch-frei In der Wellness Passage Fritzlar startete im Januar 2012 das Bauch-frei Programm. Seitdem wurden viele neue Mitglieder geworben und gleichzeitig bestehende Mitglieder wieder begeistert und neu gebunden. Ebenso hat es die gesamte Weiterempfehlungsrate stark erhöht. „Wir können das Bauch-frei Programm nur weiterempfehlen“ so Betreiber Manfred Bischof. www.Bauch-frei.de Manfred Bischof mit erfolgreicher Bauch-frei-Kundin Tanja

Erfolgsstory aus Fritzlar Ergebniss nach 4 Wochen Bauch-Frei Programm (Tanja) Gewicht: minus 5 kg Bauchumfang: minus 9 cm Taille: minus 8 cm Körperfettanteil: minus 2,0 % Ergebniss nach 8 Wochen Bauch-Frei Programm (Tanja) Gewicht: minus 14 kg Bauchumfang: minus 19 cm Taille: minus 21 cm Körperfettanteil: minus 4,3 %

Mitgliederreise mit Sambaole.com Das Reiseportal Sambaole bietet einen besonderen Service zur Kundenbindung: Reisen für Ihre Mitglieder, ein Spezialgebiet der Bonner Agentur. Die Experten von Sambaole organisieren Gruppenreisen für Ihre Mitglieder – unabhänigig vom Kooperationsmodell für Fitnessstudios. Das Angebot richtet sich nach Ihren Wünschen und macht vom Wandertag bis zur Weltreise alles möglich. Sambaole stellt Ihnen ein Marketing-Instrument zur Verfügung, das den Zusammenhalt unter Ihren Mitgliedern fördert und die Kundenbindung langfristig verbessert. Werbemittel für die Bewerbung der Reise im Studio stellt Sambaole zur Verfügung und Trainer reisen durch die Provision dabei teilweise kostenfrei.

www.sambaole.com Rund 20 Mitglieder des activ fitness in Berlin Lichtenberg machten vom 19. bis 26.09.2012 eine ZumbaReise nach Hammamet in Tunsien, die von Sambaole organisiert worden war. Die Reise wurde von zwei Zumba-Trainern begleitet und war ein voller Erfolg. Erinnerungen an gemeinsame Unternehmungen der Gruppe und Zumba-Stunden unter der Sonne Tunesiens werden dabei immer mit dem Studio verbunden. Bildmaterial und Filme zu dieser Mitgliederreise finden Sie unter www.activ-fitness-deutschland.de.

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Fitnesstraining der Zukunft

NETWORKED FITNESS Ein einzigartiges Training mit allen Facetten eines spannenden Workouts bietet Precor mit den aktuellen Produktneuheiten: Auf dem AMT® Open Stride können Trainierende den freien Bewegungsspielraum für besonders viel Abwechslung nutzen. Eine Vielzahl an Unterhaltungsmöglichkeiten erhält man auch auf der P80 Touchscreen-Konsole, die mit der Software Preva clubeigene Einstellungen erlaubt.

Deutschland: 089/89801-370 · Schweiz: 041/7842626 · Österreich: 06452/3900-991 E-Mail: info@precor.de · www.precor.de


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Mehr Sorgfalt bitte!

Kommentar zu den Seiten 16 und 17 der Fitness Tribune Nr. 140 ufgerüttelt durch einen von Ignoranz, Nichtwissen und mangelhafter Recherche zeugenden Artikel eines Kollegen zum Thema FIBO und Verbände in Deutschland haben wir gemerkt, dass das Wissen um die Grundlagen des Verbandswesens doch nicht allen geläufig ist.

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Falsch wiedergegeben Nun ist es besonders peinlich, wenn man diese Wissenslücken sozusagen bei Kollegen der Presse entdeckt und damit rechnen muss, dass durch solch unreflektierte Artikel die gesamte Fitness- und Gesundheitsbranche dumm dasteht. In seinem Kommentar zu der Auseinandersetzung zwischen der FIBO und dem DSSV e.V. (Deutscher Sportstudio Verband) zitiert der schweizerische Verleger und Weltverbesserer zwar richtig „Der DSSV als größter Arbeitgeberverband der Fitness- und Gesundheitsbran-

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che“, macht aber im nachfolgenden Teil seiner Ausführungen den DIFG e.V. (Deutscher Industrieverband Fitness und Gesundheit) zum Arbeitgeberverband in Deutschland. Daraus schließt er dann, dass Patrick Schlenz als Vorstandsmitglied des Industrieverbands DIFG e.V. nicht Generalsekretär des Arbeitnehmerverbandes DFAV e.V. (Deutscher Fitness und Aerobic Verband) und Volker Ebener als Vorstand des DFAV e.V. nicht Berater des DIFG e.V. sein dürfte. Das ist natürlich alles falsch und so stellen wir es richtig – für den ständig weltverbessernden Kollegen und alle, die es zufällig gelesen haben sollten.

Die Realität sieht anders aus Im Gesamtkreislauf nahezu jeder Branche erwirtschaften die Arbeitgeber das Geld. Dazu benötigen sie meist Arbeitnehmer und die produzierende Industrie, deren Produkte sie verkaufen oder mit deren Produkte

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sie eigene Produkte schaffen. Das sieht also für die Studiobranche dann so aus:

In der Mitte stehen die Arbeitgeber, in unserer Branche also die Studiobetreiber, die primär durch Beiträge das Geld der Branche (fast 4 Milliarden Euro) einnehmen. Verband: DSSV e.V., 1. Vorsitzende Birgit Schwarze

Zusammenarbeit nicht oder nur projektbezogen möglich, da in der Regel Interessenkonflikte vorhanden sind!

Die Arbeitnehmer (Studiopersonal) möchten von dem vereinnahmten Geld der Arbeitgeber (Studiobetreiber) möglichst viel (Lohn / Honorar) haben. Das sehen die Arbeitgeber zumeist anders. Verband: DFAV e.V., 1. Vorsitzender Volker Ebener)

Zusammenarbeit nicht oder nur projektbezogen möglich, da in der Regel Interessenkonflikte vorhanden sind!

Auch die Industrie (die Hersteller von Produkten und Dienstleistungen der Fitnessbranche) möchten vom Geld des Studiobetreibers möglichst viel abhaben. Auch dazu haben die Arbeitgeber, also die Studiobetreiber, meistens eine völlig andere Meinung. Verband: DIFG e.V., 1. Vorsitzender Olaf Tomscheit

Zusammenarbeit möglich, da kaum Interessenkonflikte vorhanden sind!

Zusammengefasst heißt das: Die Studiobetreiber nehmen das Geld der Fitnessbranche ein und die Arbeitnehmer sowie die Industrie möchten davon möglichst viel haben. Alle drei Parteien der Fitness- und Gesundheitsbranche – also Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Industrie – sind sehr daran interessiert, dass es der gesamten Branche gut geht. Sie können sich auch vereinzelt zu temporär begrenzten Aktivitäten zusammenschließen, um umsatzsteigernde Ziele zu erreichen. Eine dauerhafte, bezahlte Beratung aber, z. B. eines Vertreters der Studiobetreiberseite bei der Fitnessindustrie, sollte schon deshalb nicht möglich sein, weil man entweder die vertritt, die das Geld haben (Studiobetreiber) oder die, die das Geld haben möchten (Industrie oder Arbeitnehmer). So sieht es auch die Satzung der Verbände vor. >>> Irgendeine direkte wirtschaftliche Verbindung zwischen den Arbeitnehmern der Fitnessbranche und der Industrie der Fitnessbranche gibt es nicht. Und damit eben auch kaum einen Interessenkonflikt! <<<

Situation zu beanstanden? Der schreibende Verleger hat daher nicht richtig hingeguckt, denn hätte er genau hingeguckt, dann hätte er in

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Deutschland doch die eine oder andere Konstellation gefunden, die auch aus unserer Sicht zu beanstanden ist. Problematisch wird es nämlich dann, wenn ein Verband, der die Interessen der Studiobetreiber u. a. gegenüber der Industrie vertreten soll, einen Förderkreis der Industrie in einem solchen Studiobetreiberverband (Arbeitgeber) einrichtet, um dort über 150.000 Euro jährlich einzunehmen. Natürlich will die Industrie für diese über 150.000 Euro p.a. seitens des Arbeitgeberverbandes (Studiobetreiber, DSSV e.V.) eine Gegenleistung sehen. Genau das sieht die Satzung des Studiobetreiberverbandes aber nicht vor, denn der Studiobetreiberverband DSSV e.V. hat satzungsgemäß nur Leistungen für seine Mitglieder (Arbeitgeber) zu erbringen. Noch trauriger ist, dass diese über 150.000 Euro nicht dahin fließen, wo sie der Industrie am meisten nutzen würden, nämlich in den Deutschen Industrieverband für Fitness und Gesundheit (DIFG e.V.). Wie ungenau der Schreiber bei seinen Recherchen arbeitet, zeigt sich schon daran, dass er den DFAV e.V. und nicht die F&G Verlags- und Marketing GmbH (vertreten durch ihre Gesellschafter Volker Ebener & Patrick Schlenz) als Verleger bzw. Herausgeber des Fachmagazins F&G Fitness und Gesundheit bezeichnet. Die F&G ist lediglich offizielles Organ des DFAV e. V., so wie die Fitness Management das offizielle Organ für den DSSV e.V. ist, während dieses Magazin im Eigentum von Herrn Refit Kamberovic und Frau Brigit Schwarze steht.

Ehrenamtliches Engagement Außerdem versucht der Verleger aus der Schweiz seinen Lesern zu suggerieren, dass sich die o.g. Personen im Umfeld der FIBO durch ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten ungerechtfertigt bereichern würden. Hierzu ist nur folgendes zu sagen: a) Volker Ebener bezieht als FIBO-Berater, seit der Zeit als er die FIBO verkauft hat, ein Beratungshonorar. Darüber hinaus hat er aus der Fitness- und Gesundheitsbranche nur noch Einkünfte aus der Arbeit als Verleger bei der F&G Verlags- und Marketing GmbH. b) Patrick Schlenz bezieht seine Einkünfte in der Fitness- und Gesundheitsbranche ausschließlich aus der Arbeit als Verleger bei der F&G Verlags- und Marketing GmbH. c) Olaf Tomscheit bezieht seine Einkünfte in der Fitness- und Gesundheitsbranche ausschließlich aus der Arbeit als FIBO-Projektleiter bzw. -Direktor bei der Reed Exhibitions Deutschland GmbH. d) Alle drei Personen erhalten für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten innerhalb der Fitness- und Gesundheitsbranche keinerlei Einkünfte. In der Regel verzichten sie sogar auf den Ersatz ihrer Aufwendungen und schießen somit Geld zu ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit mit dazu. / Volker Ebener & Patrick Schlenz

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Heilmittelwerbegesetz geändert

Werbung geht jetzt anders Die Neufassung des Heilmittelwerbegesetzes macht möglich, dass die Fitnessbranche die positiven Effekte ihrer Arbeit und ihrer Leistungen auch werblich darstellen darf. esetzliche Vorschriften des Heilmittelwerbegesetzes (HWG), die unserer Branche bislang geschadet hatten, wurden geändert und teilweise abgeschafft. Zuerst hatte der Deutsche Bundestag im Sommer die Gesetzesänderung verabschiedet, jetzt, am Freitag, den 21. September 2012, abschließend auch der Bundesrat Für Dr. Hans Geisler, Paul Underberg und den politischen Vermittler Jürgen Merschmeier stecken mehr als zwei Jahre Anstrengung und intensive Arbeit in diesem großen Erfolg für die Fitness- und Gesundheitsbranche.

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Was ändert sich?

Mehr Informationen Weitere Informationen zur Arbeit der FitnessInitiative Deutschland finden Sie unter www.fitnessinitiative.de

In den vergangenen Jahren war gesundheitsbezogene Werbung von Studiobetreibern vielfach von Wettbewerbszentralen abgemahnt worden. Dies vor allem deswegen, weil die bis dato geltenden Vorschriften des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) eine gesundheitsbezogene Werbung nahezu unmöglich gemacht haben. Mit der aktuellen Änderung des HWG ist ein stärkerer Bezug auf Arzneimittel im klassischen Sinn formuliert worden. Das Gesetz reglementiert von jetzt an vor allem die Werbung für Arzneimittel. Mehrere Regelungen, die die Branche stark beeinträchtigt hatten, sind sogar komplett aufgehoben worden. Dies sind vor allem Verbote, die vor der Gesetzesänderung eine gesundheitsbezogene Werbung mit Gutachten, Zeugnissen, wissenschaftlichen oder fachlichen Veröffentlichungen untersagt hatten. Es ist künftig erlaubt, mit Krankengeschichten, gesundheitsbezogenen Vorher-Nachher-Bildern, Äußerungen Dritter, insbesondere mit Dank-, Anerkennungsoder Empfehlungsschreiben, zu werben. Es müssen lediglich einige Grundsätze beachtet werden. So darf die Werbung nicht in missbräuchlicher, abstoßender oder irreführender Weise erfolgen oder den Angespro-

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chenen durch eine ausführliche Beschreibung oder Darstellung zu einer falschen Selbstdiagnose verleiten. Wichtig: Weiterhin müssen die Vorschriften des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) beachtet werden. Aufgrund dieser Änderungen sind Fälle, in denen Studiobetreiber wegen ihrer Werbung auf der Grundlage des Heilmittelwerbegesetzes abgemahnt werden können, nur noch in sehr eingeschränktem Maße und in absoluten Ausnahmefällen möglich.

Die Lobbyarbeit zahlt sich aus In vielen Gesprächen mit den Experten des Gesundheitsministeriums und mit den Gesundheitspolitikern der Bundestagsfraktionen hatte die Fitness-Initiative Deutschland (FID) unter Federführung von Dr. Hans Geisler, Paul Underberg und Jürgen Merschmeier im Laufe der letzten 24 Monate auf folgendes hingewiesen: Bei dem, was die Fitnessbranche als Teil des Gesundheitswesens leistet, handelt es sich um etwas anderes als um Medikamente, die über den Ladentisch des Apothekers wandern. Die Lobbyarbeit gegenüber der Politik zahlt sich aus. Die FID erhält mittlerweile die Aufmerksamkeit, die ihr gebührt, und sie wird ab jetzt in engerer Zusammenarbeit und Absprache mit dem DSSV die Lobbyarbeit weiter vorantreiben. /

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Interview mit Achim & Klaus Schnell

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Die Firma SCHNELL Trainingsgeräte GmbH gehört seit Jahren weltweit zu den qualitativ führenden Herstellern von Krafttrainingsgeräten. Das Unternehmen wird von den beiden Brüdern Achim und Klaus Schnell geleitet, die das Unternehmen umsichtig und konsequent weiterentwickeln. Mit der neuen SYNCHRO-Linie, die erstmals zur MEDICA 2011 vorgestellt wurde, haben die beiden Brüder einen überraschenden Coup gelandet. F&G Chef-Redakteur Patrick Schlenz traf die Schnell-Brüder zu einem Interview, um über die aktuellen Entwicklungen in der Branche und die Situation des Unternehmens zu sprechen. F&G: Lieber Klaus, lieber Achim, herzlichen Dank, dass Ihr Euch Zeit für ein Interview mit der F&G genommen habt. Zur MEDICA 2011 habt Ihr erstmals die neue SYNCHRO-Linie präsentiert. Wie sind die neuen Geräte bei Euren Kunden eingeschlagen? Klaus Schnell: Die Geräte sind richtig gut angekommen. Die Interessenten auf der FIBO waren begeistert. Viele Aufträge wurden bereits umgesetzt und ausgeliefert. F&G: Warum ist die Linie so erfolgreich, liegt das an dem schlichten und modernen Design oder punktet eher die Funktionalität der Geräte? Achim Schnell: Sowohl als auch. Das moderne Design besticht in erster Linie durch eine klare und elegante Linienführung. Kombiniert mit dem Mix aus hochwertigen Materialien wie, Glas und Metall, haben diese Maschinen eine extrem edle Anmutung. Die einfache und intuitive Bedienung vervollständigt die positiven Impressionen beim Endkunden, dem Trainierenden. Zusätzlich kann der Studio-Inhaber bei den Betriebskosten des Zirkels eine Menge Geld sparen. F&G: Was heißt das im Detail? Achim Schnell: Konkret betrifft das die Stromkosten für den Trainingsbetrieb. Wir haben unsere SYNCHRO-Maschinen so konzipiert, dass sie nur minimal Strom verbrauchen. Die allgemeinen Stromkosten sind in den letzten 10 Jahren immens gestiegen und

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es ist zu erwarten, dass die Preissteigerungen weiter zunehmen. Dieses Thema ist zurzeit in den Medien nicht umsonst ganz vorne dabei. Eine SYNCHRO-Maschine verbraucht im Trainingsbetrieb nur 30 bis 35 Watt, das entspricht ungefähr einer Energiesparlampe. Eine vergleichbare Maschine der Mitbewerber kann im Trainingsbetrieb je nach Gerät 1.500 bis 3.500 Watt verbrauchen. Über eine Laufzeit von mehreren Jahren kann somit ein SYNCHRO-Zirkel über 20.000 Euro an Energiekosten sparen. F&G: Zur FIBO 2012 habe ich 5 SYNCHRO-Geräte gezählt. War dies alles, oder gibt es Erweiterungen der Linie? Klaus Schnell: Genauer gesagt waren es zur FIBO schon 6 Geräte. Mittlerweile haben wir die Serie um 3 Maschinen erweitert, die zur MEDICA dem Publikum erstmals vorgestellt werden. Achim Schnell: Weiterhin gibt es seit kurzem das SYNCHRO-Controlling-Center. Es handelt sich hier um ein Terminal mit Touch-Bedienung, mit dem sich der Trainierende seine Trainingsergebnisse nach Hause oder auf sein Smartphone schicken kann. Zusätzlich erleichtert das Terminal dem Trainer die Arbeit mit dem Zirkel erheblich. F&G: Auf welche neuen Geräte können sich die Besucher der MEDICA 2012 freuen? Achim Schnell: Es handelt sich hier um 3 Maschinen für den Schultergürtel. Eine Brustdrück-Maschine, eine LatzugMaschine und eine RuderMaschine. Die beiden zuletzt genannten Maschinen sind für den therapeutischen und präventiven Bereich eminent wichtig, weshalb wir sie auf der MEDICA dem Publikum vorstellen.

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Weitere Informationen Ausführliche Informationen zur Firma Schnell Trainingsgeräte GmbH, den neuen SYNCHRO-Geräten, das SYNCHRO-ControllingCenter und die bewährten Konzepte und Linien finden Sie unter www.schnell-online.de

F&G: Ist die SYNCHRO-Linie mit diesen 3 neuen Geräten komplett? Sind die Geräte MPG-zertifiziert? Klaus Schnell: Die SYNCHRO-Linie wird natürlich kontinuierlich weiter ausgebaut. Wir werden in Zukunft neben der Maschinen-Serie mit Steckgewichten auch eine vollständige Serie mit dem SYNCHRO-Prinzip anbieten können. Achim Schnell: Wir arbeiten intensiv an der MPG-Zertifizierung. Die internen Arbeiten sind so gut wie abgeschlossen, aber wir müssen noch die Ergebnisse externer Prüfstellen abwarten. Wir gehen davon aus, dass wir die ersten MPG-zertifizierten Maschinen Anfang nächsten Jahres ausliefern können. F&G: Das Thema MEDICAL-Fitness ist seit Jahren in aller Munde. Mittlerweile wird auch schon in Publikumszeitschriften von der Sinnigkeit des Kraft- bzw. Muskeltrainings berichtet. Wie wichtig ist der Gesundheitsmarkt für Euch und Euer Unternehmen? Klaus Schnell: Der Gesundheitsmarkt ist für uns schon seit vielen Jahren ein sehr wichtiges Geschäftsfeld. Wir freuen uns natürlich, dass der Bereich MEDICAL-Fitness weiterhin zunimmt. Dies trifft nämlich genau unsere Kernkompetenz und Firmenphilosophie. Deswegen entwickeln wir unsere Produkte auch ständig in kleinen Details und Feinheiten weiter. Uns liegt sehr viel daran, unseren Kunden bestmögliches Equipment anbieten zu können. F&G: Die Themen Fitness und Gesundheit nähern sich permanent bzw. ergänzen sich immer mehr. Welches Potential seht ihr in diesem Bereich für die Inhaber von Fitness& Gesundheitsanlagen? Wie sieht der Fitness- und Gesundheitsclub aus Eurer Sicht in 10 Jahren aus?

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Achim Schnell: Wir sehen speziell in diesem Sektor ein sehr hohes Potential. Die Schnittmenge zwischen Fitness und Reha wurde in den letzten Jahren immer größer und wird auch in den nächsten 10 Jahren weiter wachsen. Neben qualitativ hochwertigen Trainingsgeräten gehört hier auch gut ausgebildetes Personal zum Gesamtkonzept. Wichtig ist und bleibt, dass der Kunde bestmöglich betreut wird und er das Trainings-Ergebnis in Form von Fitness und Gesundheit mit nach Hause nimmt. Unsere Branche muss hier jedoch aufpassen, dass dieser existenzielle Punkt bei dem heutigen Hype um Software, Internet, Smartphones und Facebook nicht in den Hintergrund gedrängt wird. F&G: Zum Themenkomplex Medical-Fitness gehört auch der Bereich des Betrieblichen GesundheitsManagements (Siehe auch F&G Business-Day BGM, Seite 90 in dieser Ausgabe). Welche Konzeptlösungen bietet die Schnell Trainingsgeräte GmbH ihren Kunden in diesem Bereich? Achim Schnell: Natürlich ist in diesem Bereich der SYNCHRO-Zirkel die ideale Konzeptlösung für ein effektives und hochwertiges Training mit minimalem Zeitaufwand. Aber auch speziell für das Thema Rückenschmerzen bieten wir schon seit einigen Jahren ausgereifte Konzepte für das betriebliche Gesundheitsmanagement. Viele namhafte Firmen und Konzerne gehören bereits zu unserem zufriedenen Kundenkreis. Krankheitsbedingte Ausfälle durch einseitige Belastungen und Bewegungsabläufe im Produktionsbereich oder auch Haltungsschäden im Verwaltungsbereich kosten viel Geld. Wir haben sogar wissenschaftliche Studien, dass sich der Einsatz von speziell abgestimmten Konzeptlösungen für die Unternehmen auch finanziell lohnt. F&G: Wie wichtig sind die Messen MEDICA und FIBO für Euer Unternehmen? Klaus Schnell: Diese beiden Messen sind für uns die 2 absolut primären Ereignisse des Jahres. Die MEDICA für den Therapieund die FIBO für den Fitness-Markt sind ohne Zweifel die Leitmessen für die jeweilige Branche. Achim Schnell: Wir freuen uns nach der MEDICA jedenfalls schon auf die neue FIBO in Köln. F&G: Ich danke Euch herzlich für das Gespräch. /

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Potenzial ungenutzt?! Nachgefragt:

Wie effektiv nutzen Fitnessstudios die neuen Medien? Unternehmen nutzen die Möglichkeiten der neuen Medien bislang nicht voll. Großes Potenzial im Bereich Marketing und bei der Kundenbindung bleibt ungenutzt. Das gilt aber nicht nur für die Fitnessbranche, sondern ist ein Phänomen, das die gesamte Industrie und vor allem den Mittelstand betrifft. Warum ist das so? Wie kann die Branche besser werden im Bereich der neuen Medien? F&G hat Experten befragt.

Unternehmen im Web 2.0 Die Studie von DB Research „Enterprise 2.0“ vom 19.07.2010 können Sie auf der Website www.dbresearch.de unter „Publikationen“ nachlesen.

ie Möglichkeiten von Internet und Web 2.0 werden von Fitnessstudios und deren Betreibern bislang noch sehr zögerlich genutzt. Die Fitnessbranche ist aber mit diesem „Problem“ nicht alleine und es beschränkt sich nicht nur auf Deutschland oder Europa: Eine Studie der Deutsche Bank Research (Enterprise 2.0: Wie Unternehmen das Web 2.0 für sich nutzen) ging diesem Phänomen bereits im Sommer 2010 auf den Grund.

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Verharren im Experimentierstadium Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass häufig große Unsicherheiten bestehen, was die Bedeutung von elektronischen Medien im geschäftlichen Umfeld angeht, insbesondere beim Web 2.0. Nur ca. ein Fünftel der Unternehmen in den USA und Europa nutzt 2010 Blogs, Foren oder Wikis. Ein erstaunlich großer Teil der Unternehmen ist dabei über das Experimentierstadium noch nicht hinausgekommen: 40 % der deutschen Unternehmen setzen nur ein bis drei Anwendungen ein – häufig ohne Konzept und unkoordiniert. Nur wenige Unternehmen hatten der Studie zur Folge eine Strategie zur Nutzung des Web 2.0 entwickelt. Eine moderne und zeitgemäße Außendarstellung der Unternehmen oder eine schnelle, direkte und kostengünstige Kundenbindung, die gerade für Fitnessstudios so wichtig ist, findet man noch immer selten.

Auf dem Weg der Besserung? Ist die Fitnessbranche auf dem Weg, die neuen Medien besser und effizienter zu nutzen? Wir haben zwei Experten für elektronische Medien gefragt, ob und wie deutsche Fitnessstudios das Potenzial von Internet und Web 2.0 nutzen und wie sie die Entwicklung für die nahe Zukunft einschätzen.

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Nachgefragt bei Matthias Wolf Matthias Wolf ist Geschäftsführer und Mitinhaber der Agentur Motion One, zu deren Fachgebieten die Entwicklung von Internetauftritten, facebook-Seiten und App-Anwendungen für die Fitnessbranche gehört. www.motion-one.de F&G: Herr Wolf, wie fit ist unsere Branche im Bereich der neuen Medien? Matthias Wolf: Nach anfänglicher Zurückhaltung vollzieht die Fitnessbranche gerade eine sehr positive Entwicklung was die Nutzung der neuen Medien angeht. Das ist aber kein Phänomen, das nur auf unsere Branche zutrifft. Meiner Erfahrung nach waren viele mittelständische Unternehmen bisher eher vorsichtig. Das ändert sich aber gerade. F&G: Wie macht sich das bemerkbar? Matthias Wolf: Vor allem auf den Webseiten vieler Clubs. Die werden immer professioneller. Immer mehr

Nachgefragt bei Egbert Lorenzen Egbert Lorenzen ist Geschäftsführer der Firma StudioLine, die als Entwickler der Studiosoftware MagicLine ihren Kunden alle Möglichkeiten der neuen Medien bietet. www.magicline.de F&G: Herr Lorenzen, wie gut ist die deutsche Fitnessbranche bei der Nutzung der neuen Medien? Egbert Lorenzen: Sagen wir mal so, es gibt noch Luft nach oben. Wobei auch die technische Entwicklung gerade in den letzten zwei Jahren so schnell vonstatten ging, dass es schwer ist, tatsächlich immer up-to-date zu sein. Man muss aber auch unterscheiden. Es gibt Studiobetreiber, das sind häufig Jüngere, die bereits mit dem Internet aufgewachsen sind, die selbstverständlich mit den neuen Medien umgehen und deren Potenzial für ihr Studio fast perfekt nutzen. Die etwas älteren, also die, die an Briefe und Fax gewöhnt waren, sind eher zögerlicher. F&G: Woran liegt das Ihrer Meinung nach? Egbert Lorenzen: Zunächst einmal ist Vorsicht und gesunder Respekt ja nicht verkehrt, bevor man sich auf etwas Neues einlässt. Die Medien berichten ja auch eher über schlimme Viren und Datenpannen als über den ganz alltäglichen Gebrauch. Klar, dass der eine oder andere sich das alles erstmal in Ruhe ansieht. Ich denke, das ist ein ganz normaler Gewöhnungsprozess. Diese Zurückhaltung legt sich aber langsam.

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Clubbetreiber verstehen, wie wertvoll der Internetauftritt für die Außendarstellung ihrer Anlage und die Kommunikation mit ihren Kunden ist. Dazu kommen natürlich auch Erfahrungswerte von Freunden und vom Wettbewerb. F&G: Was sollten Clubs Ihrer Meinung nach beachten, wenn sie die neuen Medien effektiv nutzen wollen? Matthias Wolf: Sie sollten sich von Profis beraten lassen. Einfach irgendwie eine facebook-Seite zu haben, reicht heute nicht mehr aus. Die Fitnesskunden werden anspruchsvoller und man sollte ihnen etwas bieten. Mit wenigen wirkungsvollen Maßnahmen kann ein Club seine Präsenz in den neuen Medien deutlich verbessern. Unserer Erfahrung nach kommt es vor allem auf die sinnvolle Verknüpfung von Website und facebook-Präsenz an. Wenn das beides durchdacht miteinander verknüpft wird und mit einer Club-App als mobiles Kommunikations-Angebot kombiniert wird, dann ist ein Studio schon ziemlich gut aufgestellt. Auf der FIBO in diesem Jahr wurde bereits unsere Komplettlösung am stärksten nachgefragt. /

Wir merken das vor allem beim Nutzerverhalten in unserem Online-Service. Alle Updates und neuen Tools für unsere MagicLine können seit Jahren per Download über unsere Website installiert werden. Viele Kunden haben das in den vergangenen Jahren lieber mit einer zugeschickten CD erledigt, was ja viel länger dauert und eigentlich genauso sicher ist. Gerade in den vergangenen eineinhalb Jahren nimmt aber die Frequenz in unserem MagicWeb deutlich zu und auch die Zahl der Downloads bei unseren Updates steigt stetig. Unsere Kunden verstehen immer mehr, dass wir aus ServiceGründe in puncto Sicherheit immer auf dem neuesten Stand sind. F&G: Ist die Branche auf dem richtigen Weg? Egbert Lorenzen: Ja, ich denke schon. Die Möglichkeiten von Internet und neuen Medien werden erkannt und immer mehr genutzt. Die Studiobetreiber verstehen, dass es sicher ist und vor allem viele Dinge erleichtert. Die virtuelle Welt und ihr Angebot sind schließlich sowas wie ein Stück Lebensqualität, das einige erst entdecken müssen. Studios können viel Zeit sparen und auch Geld, wenn sie die neuen Medien clever nutzen und mobiles Internet ist nun mal der Kommunikationsweg unserer Zeit. Für die Kunden von morgen geht es nicht ohne Social Media. Das haben die Studiobetreiber erkannt. Tools wie die Fit-App werden immer stärker nachgefragt und auch das Verständnis für den vernetzten Umgang mit Homepage und facebook setzt sich durch. Die Fitnessbranche wird immer besser im Netz. /

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43 Millimeter dicke elastische Bodenplatten: Keine Probleme mit schweren Hanteln im Walk-In Zentrum für Fitness in Karlsruhe

Der Fitnessboden Die Basis für jedes Training

Die Anforderungen an Sportböden sind hoch. Eigenschaften zum Schutz von Mensch und Umwelt sind in einer DIN-Norm festgehalten. Fitnesssport stellt noch höhere Anforderungen an die Beläge im Studio. m ein Fitnesscenter einzurichten braucht es zuallererst einen vernünftigen Sportboden. Ohne den geht es sowieso nicht richtig.“ Das waren die Worte meines Physiotherapeuten, als er mir die Rückenschmerzen austrieb. Neben seiner Praxis berät er Fitnesscenter, andere Physiotherapeuten und Kliniken bei der Einrichtung ihrer Trainings- und Therapiebereiche. Er erzählte von Gesundheitsschutz, der unterstützenden Funktion für die Trainierenden und von Robustheit. Er beschrieb damit die Grundzüge der Norm für Böden in Sporthallen, DIN V 18032-2, ohne diese zu kennen. Sie gilt nicht für Fitnesseinrichtungen und das ist auch richtig, denn deren Anforderungen an Böden sind viel komplexer als die des klassischen Hallensports. Dennoch bietet die Gliederung dieser Norm einen roten Faden zum Verständnis der Notwendigkeit und Funktion für Böden in Fitnesseinrichtungen.

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Die Norm (DIN V 18032-2) unterscheidet drei Funktionsbereiche von Sportböden: > Schutzfunktion > Sportfunktion > technische Funktion Sinnvollerweise benötigen Böden in Fitnesscentern zusätzlich klar definierte Eigenschaften zu ihrer > Funktion zum Erhalt der Bausubstanz, > akustischen Funktion, > Hygienefunktion. Schließlich müssen Böden auch ehrliche Aussagen zu ihrer Eignung für den jeweiligen Einsatzbereich liefern. Denn die Anforderungen an einen Boden im Freihantelbereich sind vollkommen anders als beispielsweise bei Yoga und Pilates.

Menschen schützen und gutes Training ermöglichen Die Schutzfunktion des Bodens meint den Sportler. Hier gilt es Unfälle und gesundheitliche Spätfolgen körperlicher Belastung zu vermeiden. Die für Fitnesscenter wichtige Schutzfunktion des Bodens ist vor allem der Kraftabbau. Dies ist ein relativer Wert im Verhältnis zu einer Betonoberfläche, deren Wert als Null Prozent angenommen wird, also 0 % Kraft

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abbaut. In Sporthallen muss der Kraftabbau über 50 % betragen. In Fitnesscentern kann er niedriger sein, da hier keine schnellen Ballspiele mit extremen Sprints, hohen Sprüngen und häufigen Stürzen stattfinden. Maximale Kraftabbauwerte bis zu 30 % sind für Studios ausreichend, am Everroll Fitnessböden von BSW im Freestyle-Bereich besten mit punktelastischen Bö- Regupol Estrichdämmbahnen von BSW bieten des Fitness First Platinum Swim Clubs München den, da sie schneller und zu- zuverlässigen Schutz vor Übertragungen von Erschütterungswellen verlässiger auf leichte auftreffende Kräfte reagieren als flächenelastische. bescheiden. 8 Nm sind bereits erreicht, wenn eine Ein weiterer Schutzfaktor eines Fitnessbodens ist das 16 kg-Hantel aus 50 cm Höhe auftrifft. Auf viele Gleitverhalten. In Kursräumen ist ein niedrigerer Gleit- Bodenflächen eines Fitnesscenters wirken deutlich reibbeiwert hilfreich, der zwischen 0,4 und 0,6 µ liegen höhere Kräfte ein. kann. Je größer der Gleitreibbeiwert (zwischen 0 und 1) Andere technische Eigenschaften des Sportbodens ist, desto „rutschfester“ ist der Boden. beziehen sich in der Norm auf sein Verhalten bei rolIm Gerätebereich, bei Freihanteln und Freestyle darf lender Last (Matten- und Servierwagen, evtl. langsame er etwas höher sein und bei 0,7 – 0,8 µ liegen, weil es PKW oder Hebebühnen), seine Lichtreflexion und Farhier vor allem auf sicheren Stand und Rutschfestigkeit bigkeit, die Beschaffenheit von Bodenöffnungen und bei kurzen Schrittfolgen ankommt. Anschlussfugen sowie seinen Resteindruck. Die Eigenschaften zur Bestimmung der Sportfunktion decken sich in vielerlei Hinsicht mit der Schutzfunk- Maßnahmen gegen Schäden und tion. Hier ist ebenfalls wieder der Kraftabbau am wich- Lärm Was die Sportbodennorm nicht definiert ist die Funktigsten. Je geringer er ist, desto weniger Energie verliert der Sportler beim Aufprall auf den Boden. Auch das tion des Bodens zum Schutz der Bausubstanz. Ein Gleitverhalten, eigentlich laut Norm ein rein schutz- Schwerhantelabwurf im Crossfit ruiniert jeden ungefunktioneller Wert, hat Einfluss auf die sportliche Per- schützten Estrich. In einer alten Fabrikhalle mag das niemanden stören. Aber wie wirkt etwas Vergleichbares formance. Andere Eigenschaften wie Standardverformung, Ver- im Fitnessclub auf der dritten Ebene im Einkaufsformungsmulde, Ballreflexion und Rollwiderstand sind zentrum, gleich neben der Anwaltskanzlei? Zäh-elastiin Fitnesscentern dagegen zu vernachlässigen, da sie sche, möglichst homogene Bodenaufbauten bieten hier fast nur beim Ballsport und klassischen Bodenturnen den besten Schutz vor Beschädigungen und Klagen rechtskundiger Nachbarn. eine Rolle spielen. Oft sehr wichtig: eine Trittschalldämmung der wirkFitnessböden sind anspruchsvoller sameren Art. Damit unbeteiligte Mitmenschen nicht befürchten müssen, Godzilla sei im Anmarsch, sollten als Sportböden Wichtiger in Fitnesscentern sind allerdings die ver- für Fitnesseinrichtungen Bodenaufbauten verwendet schiedenen technischen Funktionen des Sportbodens, werden, die extrem hohe Trittschall-Dämmwerte haben. die in der Norm beschrieben werden. Hier haben Fit- Hier muss nicht der Bodenbelag, sondern die gesamte nesscenter deutlich höhere Ansprüche als Sporthallen. Bodenkonstruktion inklusive dem Estrich von der restZuallererst muss hier die Beschaffenheit der Unter- lichen Gebäudestruktur regelrecht schalltechnisch entkonstruktion des Bodens genannt werden. Ein noch so koppelt werden. Bei der Planung eines neuen Fitnessschönes Sportparkett mit einer flächenelastischen Hohl- centers sollte daran gedacht werden bevor es zu spät ist. raumkonstruktion ist im Krafttrainingsbereich mit VorSchließlich gibt es noch eine wesentliche Eigenschaft sicht zu genießen. Die dauerhaft statischen und kurz- des Fitnessbodens, die auch für jeden Betreiber und zeitig auftreffenden Lasten, z. B. eines schweren, dessen Personal bis in den privaten Bereich von Bedeukräftigen Mannes beim Training an einem schweren tung ist: Seine Elastizität, die bereits beim normalen Zuggerät, können einer solchen Konstruktion arg zuset- Begehen einsetzt. Denn als Fitnesstrainer möchte man zen, vom Freihantelbereich ganz zu schweigen. Auch in punkto Gesundheit des Bewegungsapparates vorbildBöden mit Schaumstoffen in der Elastikschicht würden lich sein. Albrecht Rieger bei solchen Belastungen wahrscheinlich verformt. Ein Sportarzt, mit dem ich mich vor Jahren über dieAlbrecht Rieger ist Die Schlagfestigkeit für Sportböden ist nach Norm ses Thema unterhielt, brachte seine persönliche EinMarketingleiter des mit 8 Newtonmeter (Nm) definiert. Für auftreffende schätzung dazu auf den Punkt: „Wenn Sie jahrzehnteSport- und FitnessLasten in Fitnesscentern durch Gegenstände mit stan- lang auf steinharten Böden herumlaufen, bekommen bodenherstellers BSW www.berleburger.de zender Wirkung, also z. B. eine Hantel ist das ziemlich Sie Probleme. Ganz klar.“ / Albrecht Rieger

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Innovationen & Kontinuität Die Firma LMT ist in der Fitness- und Gesundheitsbranche seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner. Mit der nicht ganz einfachen Übernahme des CYBEX-Vertriebs in Deutschland hat das LMT-Team eindrucksvoll bewiesen, dass es auch außerhalb der Schweiz einen exzellenten Job macht. Zu Beginn des Jahres 2012 wurde die Nachfolge geregelt und Gregor Hüni übergab die Firmenleitung an Gregor A. Hüni. F&G-Chefredakteur Patrick Schlenz traf Gregor A. Hüni, um mit ihm über die aktuelle Situation bei LMT zu sprechen.

Weitere Informationen zum Angebot der Firma LMT finden Sie unter: www.lmt.eu

F&G: Lieber Gregor, die ersten 100 Tage als Geschäftsführer / CEO sind schon einige Zeit vorbei. Wie hast Du Deine Zeit in der Branche bis heute empfunden? Gregor A. Hüni: Es war bis jetzt eine äußerst spannende und vor allem vielseitige Zeit. So wie unsere Branche in einem Wandel steht, so sind wir auch bei LMT dabei, uns weiter zu professionalisieren. Wir haben inzwischen eine Firmengröße erreicht, in welcher Strukturen sowie strategisches Management immer wichtiger werden. Daher haben wir in den verschiedensten Bereichen Schwerpunkte gesetzt. So beispielsweise im personellen Bereich, wo wir an der Führung gearbeitet sowie kompetente neue Verkäufer akquiriert haben. Auch wurden viele neue Prozesse und Tools implementiert. Zudem optimieren wir unser Produkt-Portfolio und arbeiten an unserem Marketing. Aber selbstverständlich war ich

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LMT auf der IFAS 2012 in Zürich, v. l. n. r.: Gregor A. Hüni, Pietro Cavallo, Francesca Brenni, Andrea Pfannmöller, Admira Mehic, Gaby Stüssi, Christoph Zülli, Adrian Brand

auch sehr viel unterwegs, habe Kunden und Lieferanten besucht, unsere Wettbewerber kennengelernt, an vielen Messen teilgenommen und mir ein umfassendes Bild über die Branche ge- Gregor A. Hüni macht. Dabei ist mir insbesondere die Vielfalt in der noch kleinen Branche aufgefallen. Und es gibt meines Erachtens sehr große Unterschiede in Bezug auf die Geschäftsphilosophie, bzw. -Ausrichtung. Sowohl anbieterseitig als auch auf Kundenseite. Aber genau das macht es ja so spannend. F&G: Du kommst ja aus der exklusiven Konsumgüterbranche und warst u.a. in leitender Stellung beim Uhrenhersteller IWC. Worin unterscheidet sich aus Deiner Sicht die Fitness- & Gesundheitsbranche

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von der Konsumgüter- oder Luxusartikelbranche? Gregor A. Hüni: Na ja, Verkauf bleibt Verkauf. D.h. an der Logik des Business ändert sich nichts. Genauso wie unsere Branche, ist das Verkaufen von Luxusgütern im B2B Bereich ein äußerst personenabhängiges Geschäft, wo Beziehungsma- Gregor Hüni und Gregor A. Hüni nagement eine entscheidende Rolle spielt. Allerdings ist die Luxusgüterbranche schon älter, daher etablierter und im Bereich der Emotionalisierung von Produkten unserer Branche um Welten voraus. Auf der anderen Seite werden in unserer Branche in vielen Fällen sehr wertvolle und „greifbare“ Produkte und Inhalte verkauft. F&G: Die Fitnessbranche entwickelt sich immer mehr auch zur Gesundheitsbranche. Mit Euren Produkten könnt ihr beide Segmente innerhalb der Branche bedienen. Wie beurteilst Du diese Entwicklung? Gregor A. Hüni: Je grösser eine Branche wird, umso spezifischer wird sie in der Regel. Das bedeutet auch, dass sich neue Produkt-Dienstleistungskombinationen in neuen Absatzmärkten entwickeln. Der Trend zum Gesundheitsmarkt liegt als Weiterentwicklung auf der Hand. Den Trend beurteile ich als positiv, denn das war seit jeher die Philosophie von LMT: Fitness und medizinisches Training sind keine artfremden Theorien. Es freut mich, dass das Bewusstsein in diese Richtung wächst und auch vom heutigen wissenschaftlichen Kenntnisstand her zusammengeführt wird, was zusammen gehört. F&G: LMT hat das neue Konzept Sensomotorik im Angebot, einem neuen Konzept der Bewegungsanalyse. Was kann diese Linie, was herkömmliche Mess-Systeme nicht können? Gregor A. Hüni: Die Postural Line von TecnoBody, die wir seit Herbst in unserem Portfolio anbieten, misst und trainiert alle für die Körperstabilität relevanten Parameter (statische Stabilität, dynamische Stabilität, Rumpfkontrolle, Balance der einzelnen Körperabschnitte zueinander). Jeder dieser Faktoren wird an einem einzelnen Gerät evaluiert und zusammen mit den anderen automatisch in ein ganzheitliches, komplexes Trainingsprogramm auf den jeweiligen Kunden zugeschnitten. Die Tests folgen einem festgelegten Protokoll, dessen Ergebnisse in einem Trainingsplan resultieren, der vom Kunden selbstständig durchgeführt werden kann. Die Übungen werden klar vorgegeben und enthalten spielerische Elemente, so dass der Kunde den Spaß beim Trainieren nicht verliert. Außerdem haben wir bei diesem Produkt ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Dies wird uns helfen, das neue Thema „Sensomotorik“ im Fitnessbereich zu etablieren. Wir sind absolut der Meinung, dass sich vor allem Premium Anlagen gezielt damit auseinandersetzen werden. F&G: Bildet diese Gerätelinie die Schnittstelle zum 1. Gesundheitsmarkt? Gregor A. Hüni: Absolut. Diese Linie steht exakt in der Schnittmenge zwischen beiden Gesundheitsmärkten und ist ein perfektes Beispiel für eine Produktelösung in „Medical Fitness“, da sie aus beiden Bereichen Inhalte und Erkenntnisse vereint. F&G: Wird sich LMT auch mit BGM-Konzepten (BGM=Betriebliches Gesundheitsmanagement) auseinander setzen? GAH: Ja. In der Schweiz beschäftigen wir uns bereits seit längerem mit diesem Thema. Wir haben auch schon einige große und mittelständische Firmen mit unseren Produkten und Dienstleistungen unterstützt. Nun sind wir daran, auch in Deutschland und Österreich zu dem Thema stärker Fuß zu fassen. F&G: Lieber Gregor, vielen Dank für diese neuen Eindrücke und das Gespräch mit Dir. /

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Mikro wächst Neue Wachstumsimpulse und verstärkter Wettbewerb bieten Gelegenheiten

What’s Hot and Why Teil 2 ie Fitness- und Gesundheitsbranche wächst weiter, aber anders als bisher. Wir beobachten einen weltweiten Trend der Verbreitung von Mikrostudios: n Yoga- und Pilates-Studios n Personal Training-Studios n Circuit Training Studios – meist für Frauen, Beispiel hierfür ist Mrs. Sporty mit 540 Standorten n Konzeptstudios, die schnellen Erfolg versprechen, z. B. Bodystreet mit EMS Training oder Lifestyle Ladies mit Power Plate Die meisten dieser Konzepte sind für Räumlichkeiten von 250 m2 oder weniger ausgelegt. In der Regel liegen die nötigen Investitionen unter 100.000 Euro, manchmal unter 50.000 Euro. Die Investitionsschwelle (barrier to entry) ist dadurch wesentlich niedriger als bei bisherigen Fitness-Angeboten. Der Preis, den die Kunden in solchen Studios zahlen, liegt oft höher als der Durchschnittspreis in traditionellen Clubs. Meine Einschätzung ist, dass die Kunden bereit sind, für Erfolg mehr Geld zu investieren. Weiteres Wachstum kommt von: n Betriebsfitness-Einrichtungen, zum Teil mit Management von auswärts n Fitnessangebote in Wohnzentren, Appartments n Senioren-Centren, die auch Bewegungsprogramme anbieten n Krankenhäuser und Reha-Centren, die Patienten länger an sich binden wollen

D Hans Muench Hans Muench, Director of Europe der IHRSA (International Health, Racquet und Sportsclub Association), ist gebürtiger Kanadier mit einem MBA in International Business. Er hat für Fitness-Studios (Einzel und Ketten), Lieferanten und eine Weiterbildungsinstitution gearbeitet. Für die IHRSA verfolgt Münch die Entwicklung in Europa seit 1984 und war in fast allen der 27 EU-Länder in den letzten fünf Jahren. Er moderiert die Podiumsdiskussion zur Eröffnung des 12. IHRSA EuropaKongresses in Wien, 1. - 4. November 2012, www.ihrsa.org/congress

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n Vereinsfitness-Einrichtungen und städtische Bäder, die Fitness hinzunehmen Bei den oben genannten Beispielen gibt es Möglichkeiten für Betreiber, zu kooperieren oder an Ausschreibung zum Betreiben solche Centren teilzunehmen. Die sogenannten PPP (Public Private Partnerships) sind in vielen Ländern (UK, Spanien, Schweden) längst bekannt. Die Konsequenz für Betreiber: Mehr Fitnessangebote bedeuten mehr Möglichkeiten für die Bevölkerung, aktiv zu werden. Die Reaktionsquote unter den Menschen, die trainieren, wird dadurch erhöht, wenngleich nicht unbedingt die Anzahl von Mitglieder in traditionellen Studios. Dadurch kann auch ein Preisdruck entstehen. Die Konsequenz für Trainer: Es gibt mehr Betätigungsfelder, Chancen in der Selbständigkeit mehr zu verdienen und die Perspektive, dass unser Sektor neue Berufsbilder schaffen kann, eine Familie ernähren kann und gleichzeitig auch ein hohes Ansehen genießt. Allein die Nachfrage nach Personal Trainern, die den neuen heißen Trend Functional Training anbieten, boomt. Training im Freien und zu Hause wächst stark. Die Bevölkerung ist zunehmend bereit, mehr für Gesundheitsleistungen zu bezahlen. Das Bewusstsein, dass wir länger arbeiten müssen und dadurch länger leistungsfähiger bleiben müssen, spielt der Fitness- und Gesundheitsbranche in die Hände. / Hans Muench

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Globaler Blick ist

Interview mit Daniel Clayton, Vice President Johnson Health Tech. Johnson Health Tech. gehört seit vielen Jahren zu den weltgrößten Herstellern von Fitness Equipment. Seit 2004 hat das Unternehmen sehr stark in Europa expandiert und zählt nun hier zu den Größten der Branche. F&G Chefredakteur Patrick Schlenz sprach mit Vice President Daniel Clayton über seine Arbeit und die aktuellen Entwicklungen im Unternehmen. F & G: Sehr geehrter Herr Clayton, es ist mir ein Vergnügen, Sie kennenzulernen. Seit etwa fünf Jahren sind Sie als Vize-Präsident von Johnson Health Tech. für den Bereich globale Entwicklung verantwortlich. Wenn Sie den b-2-b-Bereich Ihres Unternehmens betrachten, wo und mit welchen USP sehen Sie Johnson Health Tech.? Daniel Clayton: Johnsons Health Tech. hat 17 Tochtergesellschaften (Strategische Geschäftseinheiten / SGE) auf der ganzen Welt, die sich auf die Betreuung der lokalen Märkte fokussieren und gleichzeitig von einer

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globalen Organisation unterstützt werden. JHT verfügt über mehr SGE’s als jeder andere Anbieter. Diese globale Reichweite macht uns einzigartig. Unser Marketing-Team liefert weltweit eine konstante, stimmige Marken-Botschaft und unsere Produkte entsprechen den globalen Anforderungen bezüglich der Prüfnormen und Richtlinien. In der Fitnessbranche besitzt JHT die größte Kapazität bei der Herstellung. Zusätzlich sind wir vertikal integriert, was uns einen weiteren Wettbewerbsvorteil liefert. Wir haben Möglichkeiten für die Herstellung unse-

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Tagesgeschäft rer Produkte in Shanghai, Taiwan und seit kurzem - mit dem Erwerb von Magnum Fitness - auch in NordAmerika. F & G: Was ist das Geheimnis der Erfolgsgeschichte von JHT ? Daniel Clayton: Es gibt vier wichtige Faktoren für diesen Erfolg: 1. Unsere Mitarbeiter: unsere Teams auf der ganzen Welt engagieren sich für unseren globalen Kundenkreis, arbeiten passioniert und helfen den Kunden gute Ergebnisse zu erreichen. 2. Unsere Mission, Vision und gemeinsame Werte. 3. Unsere Ziele stützen sich auf fünf Schlüsselpunkte: Qualität; Kundenwünsche ergründen; marktführende Position; geschäftliche Exzellenz und optimale Organisationsstruktur. 4. Und unsere vertikal integrierte Herstellung, die unseren Kunden hervorragende Produkte von besonders guter Qualität bietet. F & G: Wenn ich innovative Trends betrachte, sehe ich, dass Unterhaltung immer mehr an Bedeutung gewinnt. Wie bewerten Sie diese Entwicklung weltweit, hinsichtlich der Entwicklung Ihrer Produkte? Daniel Clayton: Matrix ist führend in der Entwicklung von Konsolen-Technologie und ist auf Branchentrends fokussiert wie z. B.: Motivation der Nutzer, Bildung und Coaching, Unterhaltung, Überwachung und Wartung unserer Geräte mittels drahtloser Kommunikation und Cloud Computing. Die heutigen Fitnessgeräte-Nutzer erwarten die Möglichkeit, mit der Technik so zu trainieren, wie sie es von ihren normalen Tagesabläufen kennen. Mit der Einführung von Smart-Phone und Apps für fast alles, können die Menschen machen, was sie wollen, wann sie wollen, wie sie es wollen. Das hat eine Gesellschaft kreiert, in der individuelle Unterhaltung und Zugriff auf Inhalte

zu jeder Zeit als Norm gelten. Da die Technologie sich ständig weiter entwickelt und Websozialisierung weiterhin jede Ecke der Gesellschaft durchdringt, werden die Prioritäten verlagert. Unsere Produkt-Strategie unterstützt diese Verschiebungen im Nutzerverhalten, wir investieren in modulare Hardware-, Software- und Programmier-Optionen, die flexibel genug sind, um den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden. F & G: Sie sind in der ganzen Welt unterwegs. Jedes Jahr besuchen Sie viele Veranstaltungen und Messen. Welche sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten im Fitness- & Gesundheitswesen? Daniel Clayton: Wir sind ein weltweit aktives Unternehmen mit 17 Tochtergesellschaften. Daher sind alle lokalen Veranstaltungen und Messen, die Fitness im gewerblichen Segment fördern, relevant für unser Unternehmen. In Bezug auf globale Messen und Veranstaltungen, glaube ich, das die IHRSA ein wichtiger Partner in unserer Branche ist. Die FIBO ist unsere größte organisierte Show, vor allem für den EMEA-geografischen Markt. F & G: Wie wichtig ist der Umzug der FIBO von Essen, zum Messegelände in Köln, für Ihr deutsches Team? Daniel Clayton: Ich kann nicht beurteilen, wie wichtig die Bewegung als eine kollektive EU Organisation ist, aber unsere deutsche Zentrale befindet sich in Köln und das Team freut sich natürlich, die Show quasi in der Nachbarschaft zu haben. Zusätzlich zu unserer deutschen Niederlassung haben wir auch Vertretungen in Großbritannien, den Niederlanden, Italien, Spanien und Frankreich, sowie mehrere unabhängige Händler, die unser kommerzielles Geschäft auf der FIBO unterstützen. F & G: Vielen Dank, dass Sie Zeit für ein Interview mit der Zeitschrift F & G Fitness und Gesundheit hatten. /

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Fitness und Therapie Das Vertriebs- und Marketingteam der Gaugler & Lutz oHG (v. l.) Melanie Hirsch, Kai Eder, Sandra Beyerle, Roland Lutz, Sandra Stock und Sabrina Fischer.

Das facettenreiche Unternehmen Gaugler & Lutz ist in sehr unterschiedlichen Branchen ein TOP-Player. Hoch entwickelte Bereiche wie die Formel 1 und die Windenergie werden ebenso bedient, wie die unverkennbaren AIREX® Produkte. Uns interessiert, wie laufen diese Fäden zusammen? AIREX® ist in der Fitness- und Gesundheitsbranche überall zu finden. Die meisten Inhaber, Trainer und Physiotherapeuten arbeiten mit AIREX® Produkten. Das Unternehmen Gaugler & Lutz ist der Exklusivpartner des Schweizer Unternehmens AIREX AG in Deutschland. F&G hat den Firmensitz in Aalen-Ebnat besucht und sich mit Herrn Lutz von Gaugler & Lutz unterhalten. Wir möchten wissen, was das Unternehmen zu bieten hat und wie die gemeinsame Zeit mit AIREX® zu bewerten ist.

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F & G: Hallo Herr Lutz, vielen Dank, dass Sie Zeit für uns haben. Seit Jahren ist die Gaugler & Lutz oHG Exklusivpartner der AIREX® AG Schweiz und vertreibt die Produkte des Weltmarktführers im Bereich Gymnastikmatten. Wie hat sich der Vertrieb im Laufe der Jahre entwickelt? Wie treu ist der Kunde in Bezug auf das Königsprodukt am Markt? Roland Lutz: Die Gaugler & Lutz oHG wurde 1983 gegründet. Geschäftsgegenstand war der Vertrieb von AIREX®-Produkten. Zu dieser Zeit wurden wir noch mit Isomatten verglichen. AIREX®-Gymnastikmatten waren aufgrund der Qualität bei der professionellen Krankengymnastik bekannt und geschätzt. Schnell haben Roman Gaugler und ich erkannt, dass die hervorragende Qualität der Matten nur schwer über ein Prospekt zu vermitteln ist, das Produkt muss auf Fachmessen für Sport, Reha, Freizeit, Kindergärten, Medizin usw. dem Benutzer und Kaufentscheider gezeigt werden. Bedeutend ist auch unsere langjährige Zusammenarbeit mit unseren Kunden, die sich selbstverständlich auch den neuen Medien wie Internetverkauf, wo deutliche Zuwächse feststellbar sind, geöffnet haben.

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gepaart mit High-Tech Mit der Treue ist es so eine Sache! Wenn Sie nie etwas anders versucht haben, gibt es auch keine Vergleichsmöglichkeiten. In der Regel kommen die Kunden nach ihrem Ausflug zum Wettbewerb wieder zurück und bleiben dann treue AIREX-Anwender. Wer einmal auf einer AIREX®-Matte oder -Pad seine Übungen gemacht hat, wird auch in Zukunft auf AIREX® trainieren. Bei den Händlern gibt es Kunden, die uns seit der ersten Stunde loyal gegenüber stehen. Dort möchte man dem Kunden einfach die beste und problemloseste Lösung verkaufen, so dass man sich voll auf AIREX® konzentriert. F & G: Wir fragen uns an dieser Stelle, ob man ein Top Produkt qualitativ noch steigern kann. Sind die AIREX®-Produkte Selbstläufer? Wie sichern Sie Ihre permanente Präsenz auf dem Markt? Roland Lutz: Produkte kann man sicher immer verbessern. Bei sehr guten Produkten ist dies natürlich eine Herausforderung und oft auf den ersten Blick nicht sichtbar. Nehmen wir z. B. die Hygiene: Nachdem in öffentlichen Einrichtungen der Bakterienstamm cMRSA verstärkt auftritt, wurde dies bei der neuen antimikrobiellen Ausstattung unserer „Neuen Matten Generation“ berücksichtigt. Mit den neuen Farben und Formaten gehen wir noch besser auf die Bedürfnisse der Kunden ein. Oberflächig betrachtet könnte man annehmen, dass es sich bei AIREX® um Selbstläufer handelt. Durch solche Fehleinschätzungen sind schon viele Produkte vom Markt verschwunden. Die Marktpräsenz ist für uns sehr wichtig. Die Teilnahme an den verschiedensten Messen, Conventions, Kongressen und zahlreiche PR-Aktionen in Fachmagazinen gehören ebenso zu unseren Aktivitäten, wie die Pflege unserer Kunden durch unsere Außendienstmitarbeiter. Wir arbeiten täglich hart daran, dass die Produkte für unsere Wiederverkäufer zum Selbstläufer werden. Nicht zu vergessen ist die Zusammenarbeit mit verschiedensten Institutionen, besonders erwähnen möchte ich hier die Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Stehle von der Sporthochschule Köln, welcher maßgeblich die Idee des Balance-Pads begleitet hat. F & G: Wie beschreiben Sie die Zusammenarbeit mit der AIREX AG? Ist diese Geschäftsverbindung ausschließlich umsatzorientiert oder partizipieren Sie auch auf anderen Ebenen? Roland Lutz: Mit der AIREX AG (richtigerweise 3A Composites) arbeiten wir sehr eng und freundschaftlich zusammen. Mit Harald Werz haben wir auf Seiten der Fertigprodukte einen Ansprechpartner, mit welchem wir uns regelmäßig austauschen, neue Ideen entwickeln und sehr intensiv auf den Markt eingehen. 3A Compo-

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sites ist ja nicht nur bei den AIREX®-Matten und Pads Marktführer, sondern auch bei Spezialschaumstoffen und Balsaholz. Für unsere Kunden AIREX® und Gaugler & Lutz können von einer wirklichen „Win-Win-Situation“ sprechen. F & G: Mit den AIREX®Produkten bedienen Sie den Premium Bereich. Gaugler & Lutz ist zudem selbst Verarbeiter von Weichschaum- und Spezialschaumstoffen für den Sport-, Reha- und Freizeitmarkt. Vertreiben Sie neben der Marke AIREX® noch weitere Produkte im Fitness- und Gesundheitsbereich? Roland Lutz: Unter der Marke softX stellen wir z. B. qualitativ hochwertige Bälle, Kissen oder Pilatesrollen her, welche wir über unsere Kunden vertreiben. Daneben gibt es noch eine Vielzahl kundenspezifischer Produkte. Mit unseren innovativen Ideen sind wir noch lange nicht am Ende. Vielleicht können wir ja bereits zur nächsten FIBO 2013 in Köln mit neuen Produkten überraschen.

Roland Lutz (r.) und Patrick Lange, neues Gesicht im Sport-, Reha- und Freizeitbereich der Gaugler & Lutz oHG

F & G: Das Firmengelände von Gaugler & Lutz ist wirklich bemerkenswert. Man ahnt, dass sich deutlich mehr hinter dem Namen verbirgt. Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt im Leicht- und Sandwichbau. Bitte erzählen Sie unseren Lesern, was Sie konkret fertigen und in welchen Bereichen des täglichen Lebens man Ihre Produkte findet. Roland Lutz: Wir sind seit 1995 an unserem Standort in Aalen-Ebnat und sind hier innerhalb kürzester Zeit stark gewachsen. Die Composites-Branche befindet sich aktuell im Aufbruch. Leichtbau ist nicht nur bei der Automobilindustrie das vorherrschende Thema. Um Energie zu sparen oder zu erzeugen, müssen die Produkte einfach leichter werden. Hierfür werden leichte und stabile Kernwerkstoffe, wie z. B. Balsaholz, Hartschaumstoffe oder Kork benötigt. Marktsegmente sind z. B. der Bootsbau, Rotorblätter für Windkraftanlagen, der Schienen- und Straßenverkehr, die Luftfahrt oder die Medizintechnik. F & G: Wir sind beeindruckt und erstaunt, was man alles entdeckt, wenn man das Umfeld der AIREX® Produkte näher unter die Lupe nimmt. Herr Lutz, vielen Dank für Ihre Zeit und weiterhin viel Erfolg!

Gaugler & Lutz oHG platziert die AIREX®Produkte auf namhaften Fitness-Conventions. Die Veranstaltungen von Pure Emotion und die des DFAV sind nur einige davon.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.gaugler-lutz.de www.airex.de

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angenehm familiär Das Herbst-Event 2012 der Kohl KG Die Inkasso-Spezialisten der Kohl KG haben für ihr Herbst-Event 2012 die besondere Lage ihres Firmensitzes genutzt: Münster-Sarmsheim liegt in einer der renommiertesten Weinanbauregionen Deutschlands – der perfekte Ort also, um mit besonderen Mandanten einen unvergesslichen Tag zu verbringen. ie Kohl KG hatte am 27. September 2012 besondere Kunden zu Ihrem jährlichen Kundenevent eingeladen, das im traumhaft schönen Bingen am Rhein und am Firmensitz in Münster-Sarmsheim stattfand, dem Tor zur Nahe-Weinstraße. Es ist bei den Inkasso-Spezialisten Tradition, Geschäftspartner regelmäßig zueinander zu bringen, um in entspannter Atmosphäre geschäftlich relevante Anregungen auszutauschen. In diesem Jahr war das Event erstmals für die Nutzer der Software MagicLine, von denen die Firma Kohl aktuell rund 1.000 Studios mit professionellem Forderungsmanagement vertritt.

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Wein über dem Mittelrheintal

Weitere Informationen Ausführliche Informationen zum Angebots-Portfolio der Kohl GmbH & Co. KG und alle Kontakte bekommen Sie unter www.kohlkg.de Informationen zum Weingut Kruger-Rumpf finden Sie unter www.kruger-rumpf.com

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Nach einem GetTogether mit Sektempfang und Rundgang durch die Räumlichkeiten der Kohl KG war für die Teilnehmer eine

spektakuläre Sightseeing-Tour in den Weinbergen Bingens organisiert worden. Dabei wurden mehreren Stopps eingelegt, um die fantastische Aussicht über das untere Mittelrheintal stilecht mit Weinverkostung zu genießen. Die kompetente Führung durch Herrn Stefan Rumpf, Inhaber des Weingutes Kruger-Rumpf, mit einer Fülle an Infos zur Region, zum Weinanbau und zu den Weinen, die verkostet wurden, war ein echtes Higlight. Die Gäste wurden dabei persönlich betreut von der Geschäftsleitung der Kohl KG und den Mitarbeitern, die für den Bereich Fitness verantwortlichen sind. Zum Abschluss des Tages waren die Gäste zu einem hervorragenden 3-Gänge-Menü, das natürlich von den edlen Weinen des Hauses begleitet wurde, in den denkmalgeschützten Restauranträumen des Weingutes Kruger-Rumpf eingeladen.

Sehr gelungenes Event Der gut organisierte Tag und der wunderbare und lustige Abend werden allen Teilnehmern noch lange in sehr positiver Erinnerung bleiben. Das F&G-Redaktionsteam mit Jürgen Wolff und Patrick Schlenz war exklusiv zur Berichterstattung eingeladen und bedankt sich an dieser Stelle noch einmal für das sehr gelungene Event. /

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Matrix – „Vendor of the Year“ 2012 Matrix wurde auch 2012 wieder mit dem Award „Vendor of the Year“ durch Gold’s Gym International ausgezeichnet. ottage Grove, Wisconsin (6. August 2012) – Johnson Health Tech North America, Inc. gab heute bekannt, dass seine Premium - Marke Matrix mit der Auszeichnung „Vendor of the Year“, zu deutsch „Anbieter des Jahres“ 2012 prämiert wurde, die das Unternehmen Gold’s Gym International auf seinem jährlich stattfindenden Kongress verleiht. Rund 750 teilnehmende Franchisenehmer aus 14 Nationen entschieden sich nach Kriterien wie Produktqualität, Kundenservice oder die Frage nach Weiterempfehlung mehrheitlich für die Marke Matrix. Dies ist bereits die zweite derartige Auszeichnung innerhalb der vergangenen vier Jahre. „Wir gratulieren dem Matrix-Team zum Gewinn des „Anbieter des Jahres“-Awards auf der diesjährigen Convention“, sagte Ginger Collins, Geschäftsführer der Gold’s Gym Franchisenehmer Association (GGFA). „Diese Auszeichnung wird durch die Gold’s Gym Franchisenehmer, basierend auf Top-Ausstattung, hervorragendem Kundenservice und verlässlichen Garantien gewählt. Wir schätzen Matrix für die hohe Servicequalität und die anhaltende Unterstützung des GGFA und der Gold’s Gym Marke!“ „Matrix ist ein wichtiger Partner von Gold’s Gym International und unseren Franchisenehmern“, sagte Todd Scartozzi, Chief Operating Officer für Gold’s Gym International nach der Preisverleihung. „Im vergangenen Jahr haben wir eng mit Matrix zusammengearbei-

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tet und verschiedene Abteilungen des Unternehmens vor Ort in Wisconsin besucht, um die neuen Produktlinien besser kennenzulernen und uns von der beeindruckenden Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu überzeugen. Matrix hat die Leistungsfähigkeit unserer Mitglieder durch innovative Ideen und Lösungen gestärkt.“ „Die Gold’s Gym VOY Auszeichnung in den letzten vier Jahren gleich zwei Mal zu gewinnen, ist wirklich eine Ehre“, sagte Kent Stevens, Matrix VP of Sales. „Die Anerkennung wird noch signifikanter vor dem Hintergrund, dass sie von den Kunden selbst entschieden wird. Wir wissen dies sehr zu schätzen und werden das in uns gesetzte Vertrauen ganz gewiss nicht enttäuschen.“ Wir gratulieren ebenfalls! /

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Einrichtungskonzepte von ConceptM

Die Praxis macht Hotel Kempinski, Frankfurt a.M.

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Hotel Ammerland, Ingolstadt

Fitness-World Albstadt Bodybalance, Wolfsburg

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den Unterschied s beginnt mit der Analyse der Räumlichkeiten und dem Bedarf an Möblierung, der sich daraus ergibt. Anhand dieser Analyse wird die Ausstattung der Räume mit dem Kunden geplant und für den Kunden visualisiert. Das Angebot umfasst Empfangs- und Bistrotheken, Bistros, Umkleiden mit Schränken, Sitzmöglichkeiten, Frisierstationen, Aufräumsysteme für Kursräume, Ruhezonen, Trainingsbereiche, Saunen in Kooperation mit Powesa Saunabau und Bodenbeläge in Kooperation mit Objektflor. Für ein Unternehmen, das Einrichtung, Möbel und die dazugehörigen Konzepte anbietet, ist das auf den ersten Blick kein ungewöhnliches Dienstleistungs-Portfolio. Bei ConceptM steckt aber mehr dahinter.

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Maßgeschneiderte Konzepte ConceptM-Geschätsführer Jan-Erik Matthei beschreibt die Leistung seines Unternehmens: „Es geht nicht nur um den reinen Möbelverkauf, sondern um den jeweiligen Standort und die dazu passende Planung und MöblieJan-Erik Matthei rung. Jeder Standort ist unterschiedlich sowie auch die jeweiligen Betreiber und auch deren Kunden. Daher muss ein Einrichtungskonzept gefunden werden, das genau und komplett zu diesem Studio an diesem Standort passt. Nur eine professionelle Beratung durch Personen mit langjähriger Erfahrung kann das leisten – wobei ganz wichtig ist, eng mit den Kunden zusammen zu arbeiten. Und genau da liegt unsere Stärke. Wir beraten die Studiobetreiber professionell vom ersten Gespräch an, bis hin zur Ausführung.“

Erfahrung, Know-how und Spass Der gelernte Werkzeugmacher und Tischlermeister Jan-Erik Matthei, Jahrgang 1963, hat bereits während der Schulzeit und später während seiner Ausbildung als Trainer in verschiedenen Fitnessstudios gearbeitet. Über diese Verbindungen kamen dann später auch die ersten Clubs und beauftragten ihn mit der Studioeinrichtung. 2005 entschied sich Jan-Erik Matthei dann, die alten Produktionsräume seiner Firma zu einem Fitnessstudio umzubauen. Seit 2006 betreibt seine Frau Sabine auf 1.000 m2 das Vitalis in Hückeswagen (www.vitalis-hueckeswagen.de).

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Die Fitnessbranche kennt er seit fast 30 Jahren – als Kunde, als Trainer und als Betreiber. Diese Erfahrung bringt Jan-Erik Matthei bei jedem Einrichtungsauftrag mit ein. „Die Branche macht einfach Spass! Da ist Bewegung drin!“ Der gelernte Kaufmann und Schreiner, Dirk Steinich, Jahrgang 1963, verstärkt seit Sommer 2012 das Team von ConceptM im Vertrieb. Steinich ist seit 1994 in der Fitnessbranche tätig. Bei dem gesammelten Sach- Dirk verstand liegt es nahe, das die Steinich Firma ConceptM sich auf die Fitnessbranche spezialisiert hat, aber auch Kunden in den verwandten Branchen Wellness, Hotellerie und Physiotherapie bedient.

Partner auf Augenhöhe „Dass wir selber eine Anlage betreiben, die den heutigen Ansprüchen entspricht, und so auch Austauschpartner für Erfahrungen, neue Trends und Alltagsprobleme sind, ist unsere größte Stärke“, erklärt Jan-Erik Matthei. „Das fließt alles in unsere Gestaltungsvorschläge mit ein. Wir verkaufen nicht 100 Schrankfächer wo 70 reichen würden. Wir achten darauf, dass die Budgets nicht überschritten werden, wissen um Belange der EDV, Fitnessgeräte, Lüftung etc. – alles was eine perfekte Planung umfasst. Wir achten ganz automatisch auf innenarchitektonische Grundsätze, wie Laufwege von Kunden und Personal, Platzierung der Möblierung und Berücksichtigung ergonomischer Prinzipien. Darüber hinaus haben wir ein faires Preis-LeistungsVerhältnis, weil wir keine Zwischenhändler brauchen, und sind für unsere Kunden auch nach Fertigstellung der Inneneinrichtung ansprechbar. Unser Anspruch ist, nicht nur einfach ein paar Möbel zu liefern, sondern beste Qualität, die in die Gesamtheit des Objektes passen und darin aufgehen.“ /

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Weitere Infos Ausführliche Informationen zum Angebot der Firma ConceptM, zu Referenzadressen und zu ihren Partner bekommen Sie auf den Websites www.powesa.de www.objectflor.de www.concept-m.net


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Neue Wettbewerber für inhabergeführte Clubs:

Lizenz- und Franchise-Systeme In der Fitness- und Gesundheitsbranche sind Franchise- und Lizenzsysteme vor allem in Marktnischen mit genau abgegrenzten Zielgruppen erfolgreich. Es gibt aber auch zahlreiche System, die gefloppt sind. Torsten Boorberg prüft für F&G, warum das so ist. er Kampf um Kunden wird für Fitness- und Gesundheitsanlagen von Jahr zu Jahr intensiver. Die vielen Anbieter am Markt konkurrieren um die Nachfrager. Das war in den goldenen Zeit des Aufbruchs noch anders. Während früher ein Plakat und eine kleine Zeitungsanzeige im Lokalblatt genügt haben, um zahlreiche neue Interessenten zu Tagen der offenen Türe einzuladen, müssen heute ganz andere Register gezogen werden. Neben der fachlichen Kompetenz in Sachen Training, wird vom Chef eines mittelständischen Fitnessclubs auch gefordert, ein Werbe- und Marketing-Fachmann zu sein. Genau in dieses Marktsegment stießen vor einigen Jahren die Unternehmens- und Marketing-Beratungs-

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firmen. Diese erklärten den Fitnessunternehmern, wie sie es denn zu tun haben, damit auch alles klappt mit dem erfolgreichen Studio und den vielen Neukunden. Doch seit ca. drei Jahren ist eine gegenteilige Tendenz zu erkennen. Erfolgreiche Betreiber von Fitnessoder Gesundheitsanlagen multiplizieren ihre Systeme mit Lizenz- oder Franchise-Konzepten.

Markttendenzen Anbieter unterschiedlichster Ausrichtung sind dadurch entstanden und am Markt mehr oder weniger erfolgreich aktiv. Dabei sind zwei Markttendenzen zu erkennen: Zum einen die sogenannten Micro-Studios, die sich durch eine Reduktion der Trainingsfläche und eine klare Zielgruppenorientierung auszeichnen und zum anderen die Discounter-Ketten, die auf das Marktsegment mit günstigen Trainingsgebühren setzen. Vorreiter der Microstudios sind Frauen-Figur-Studios, wie z. B. das Franchise-System Mrs. Sporty oder der Esslinger Anbieter Micro Consult, der ein System von Satellitenstudios um den Hauptclub herum positioniert.

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Interessant ist, dass nun Geräte-Hersteller wie milon mit eigenen Studios oder eGym als Ausrüster des Inline-Station-Konzeptes auf den Markt drängen. Ganz so, als habe man urplötzlich erkannt, dass Fitness ein spannendes Geschäftsfeld sein kann, wenn man das umsetzt, was einem die Berater täglich vorkauen. Im Segment der EMS-Trainingsstudios ist der Franchiseanbieter Bodystreet sehr erfolgreich. Power Plate transportiert mit dem Express Workout ein Club-inClub-Konzept in die Studios und der Franchise-Anbieter Lifestyle Ladies aus Österreich eröffnet Club um Club als Stand-alone-Lösung für Vibrationstraining.

System-Fitness-Konzepte Ein äußerst spannendes Marktumfeld, das sich immer stärker auftut. Für jeden Unternehmer, der mit seinem Fitnessclub nach einer Positionierung sucht, gibt es eine Möglichkeit zur Marktsicherung oder zum Wachstum. Das Insider-Magazin F&G wird diesen expansiven Markttrend in den nächsten Ausgaben detailliert unter die Lupe nehmen und aufzeigen, welche Chancen und Risiken die einzelnen Konzepte haben. In Portraits werden wir Stärken und Schwächen vergleichen und besonders interessante Ansätze detailliert vorstellen. Den Abschluss dieser Serie bildet am 2. März 2013 der F&G Business-Day „System-Fitness-Konzepte“ an der Universität Wuppertal, zu dem wir Sie an dieser Stelle schon einladen dürfen.

Die jüngere Geschichte: Curves-ähnliche Studios Für die erste Ausgabe haben wir uns entschieden, den ältesten der jüngeren Vertreter der Systeme unter die Lupe zu nehmen. Es geht um die Frauen-Figur-Studios. Schaut man sich die Geschichte des deutschen Fitness-Franchisings an, findet sich der Ursprung in den Frauen-Figurstudios im Jahr 2005. Damals starteten, unter tatkräftiger Mitarbeit des kanadischen Fitnessberaters Lance Gregorchuk, mehrere Systeme in Deutschland. Nachgeahmt und kopiert wurde das in den USA erfolgreiche Curves-Konzept von Diane und Gary Havin, die ihr erstes Studio 1992 in Harlingen, Texas, eröffneten und zu einer Franchisekette mit mehr als 10.000 Partnern ausbauten. Kern des Trainingskonzeptes ist das 30minütige Zirkeltraining an einfachen, hydraulischen Geräten mit einer Fokussierung auf die Zielgruppe der Frauen. Mit einer bundesweiten Roadshow warben die angehenden deutschen Franchiseketten zunächst um mögliche Franchise-Nehmerinnen. Organisiert wurde die Roadshow vom Gerätelieferanten Lance Gregorchuk, der alle Systeme ausstattete.

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Die Ketten hießen slim life aus Köln, moves aus der Nähe von Kassel, Belissima aus München, Mc Weight (heute Calory Coach) aus der Nähe von Frankfurt, Ruck Zuck aus der Nähe von Leipzig, Mrs. Sporty aus Berlin und viva training aus Basel in der Schweiz. Kurz darauf versuchten die ersten Nachfolger an diesem Markt teilzunehmen: just ladies aus Hamburg und die Wunschfigur aus Euskirchen. Im Jahr 2005 eröffneten rund 50 Studios und in den weiteren Jahren folgten jeweils weitere 80 bis 130 Anlagen, so dass der Höchststand an Zirkelstudios aus rund 300 bis 400 Clubs bestand. Im September 2009 kam dann das „Original“, Curves, aus Amerika auf den Markt und versuchte sich zu etablieren.

Stand heute Ernüchternd muss man betrachten, dass außer dem Marktführer Mrs. Sporty alle Franchiseketten in diesem Marktsegment gescheitert sind. Slim life ist nicht mehr am Markt, Ruck Zuck und die ursprüngliche viva Figurstudios sind insolvent, Bellissima betreibt neun Clubs, just ladies ca. zehn, Curves 22, Moves rund 30, bei Calory Coach sind es knapp 90. Eine Ausnahme gibt es: Mrs. Sporty hat mehr als 300 Clubs in Deutschland. Wenn man sich im Detail anschaut, was beim Scheitern für Gründe verantwortlich waren, dann stößt man bei allen System auf die gleichen Probleme und Nichtlösung verschiedener Aufgaben. Die Systeme sind alle gescheitert, weil sie die gleichen Fehler oder Probleme haben und hatten, diese aber nicht gelöst haben. / Torsten Boorberg

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Torsten Boorberg Torsten Boorberg, Jahrgang 1972, ist in Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart aufgewachsen. Schon während des Studiums der Wirtschaftswissenschaften an der Universität StuttgartHohenheim, mit den Schwerpunkte Marketing, Personal und Pyschologie, hat Torsten Boorberg sein erstes Unternehmen gegründet und als Vorstand erfolgreich geführt. Mittlerweile blicke er auf mehr als 15 eigene erfolgreiche Unternehmensgründungen zurück, mehr als 100 Existenzgründungen hat er mit seinen Unternehmen aktiv begleitet und über 10.000 Existenzgründer, Unternehmer sowie deren Mitarbeiter hat er in Seminaren geschult. www.sportkonzepte.biz Torsten Boorberg wird als Referent auch durch den F&G Business-Day „System Fitness Konzepte“ am 02.03.2013 in Wuppertal führen.

BUSINESS DAY

02.03.2013


Szene

eXcio – Geräte und Zirkelkonzept

Allround-Talent

Fertigungserfahrung trifft Anwendungserfahrung, beide sehen das gleiche Marktpotential und entwickeln Kraftgeräte. Grob vereinfacht ist das die Geschichte der Firma eXcio. ie eXcio GmbH ist seit gut 2 Jahren mit ihren Zirkeltrainingsgeräten auf dem Markt. In dieser vergleichsweise kurzen Zeit hat sich die Firma aus Breuberg im Odenwald ein erstaunliches Renommee erarbeitet. Auf den ersten Blick mag das überraschen; auf den zweiten Blick entdeckt man viel technisches Know-how und Branchenerfahrung. Wer steht hinter eXcio und welche Besonderheiten haben die Geräte? F&G hat für Sie genauer hingesehen.

D Weitere Infos Weitere Informationen zu den eXcio-Geräten, Ausstattungsvarianten und ergänzenden Konzepten bekommen Sie unter www.excio-deutschland.de

durch einen gleichmäßigen Lauf und einen sanften Umkehrpunkt aus und arbeitet adaptiv, d. h. eine Erhöhung der Trainingsgeschwindigkeit bewirkt eine Erhöhung des Widerstands. An jedem Gerät können jeweils zwei antagonistische Muskelgruppen gleichzeitig trainiert werden. Der Widerstand – und das ist eine Besonderheit – lässt sich für beide Trainingsrichtungen separat einstellen und an individuelle Trainingsziele anpassen. Vom Einsteiger mit dem Wunsch nach leichtem Widerstand bis zum Kraftsportler, der viel „Gewicht“ möchte, können alle Kunden ihren individuellen Trainingszielen entsprechend trainieren.

Besonderheit: Widerstandsystem Die eXcio-Trainingsgeräte sind mit dem eigens entwickelten Widerstandsgeber ausgestattet. Das ist ein hydraulisches Widerstandssystem, in dessen Konstruktion technisches Know-how und langjährige Erfahrung eingeflossen sind. Das Widerstandssystem zeichnet sich

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Ausstattung und Komfort Bei der Ausstattungsvariante „basic“ wird der Widerstand mittels eines Drehknopfes manuell in jede Bewegungsrichtung eingestellt. Bei der Ausstattungsvariante „highline“ wird der Widerstand auf einer berührungssensiblen Flächenfolie eingestellt. Mittels acht zusätzlicher Tastenflächen wird ein voreingestellter Widerstand am Gerät aufgerufen. Dieser voreingestellte Widerstand kann in jeder Bewegungsrichtung schnell und einfach mit der Fingerspitze dem individuellen Trainingsbedürfnis angepasst werden. Die jeweils gewählte Schwierigkeitsstufe wird mit LEDs sichtbar gemacht. Für Version „highline“ ist optional eine Chipkartensteuerung erhältlich. Damit wird die individuelle Einstellung des zuletzt genutzten Widerstandes aufgezeichnet. Der Trainierende muss sich somit keine Einstellungen merken. Beim nächsten Training ist der Wert nach Zuführung der Chipkarte wieder aufgerufen. Eine wahlweise verfügbare Softwareoption „Lock“ blockiert die Geräte, wenn den Geräten keine Chipkarte zugeführt wird. So kann der Zugang zu den Geräten kontrolliert und kommerziell genutzt werden. Die Top-Variante „highline-professional“ nutzt die Chipkartensteuerung um zusätzlich Druckmesswerte der Hydraulik zu speichern. Über die zum Lieferumfang gehörende MTM-Software werden Maximal- und Durchschnittskraft, Kalorienverbrauch, Trainingsgewichte und Übungshäufigkeit gespeichert, analysiert, und grafisch dargestellt. Dadurch lässt sich die Leistungsentwicklung eines jeden Trainierenden überwachen, kontrollieren und korrigieren.

Zielgruppe eXcio-Trainingsgeräte lassen sich in jede bestehende Anlage integrieren. Zielgruppen der eXcio-Geräte sind somit Physiotherapien, Firmenfitness, Altenheime, Zirkelstudios (auch für Männer) und natürlich das klassische Studio, das auf eine nachhaltige Trainingsbetreuung mit Chipkarten-System setzt. Die Geräte sind eindeutig in ihrer Nutzung und sehr einfach zu bedienen. Deshalb können sie auch dort eingesetzt werden, wo wenig Betreuung möglich ist – in Hotels, SPAs, Thermen, Firmen, Altenheimen oder bei Polizei und Feuerwehr, etc.

Worauf basiert eXcio? Die Fertigungserfahrung, die der eXcio GmbH zu Grunde liegt, reicht zurück bis ins Jahr 1995. Seinerzeit startete die Kieser Training AG mit der Produktion ihrer eigenen Geräte in Deutschland. Unter der Geschäftsführung von Karl Willi Hinz wurden in Dieburg (Odenwald) alle Kraftsport-Trainingsmaschinen für die Kieser AG gebaut. Im Jahr 2003 wurde die Produktion von hydraulischen Zirkeltrainingsgeräten der ersten Generation für verschiedene Franchisegeber aus der Frauen-Ernährungs- und Abnehm-Szene aufgenommen. Es wurden ca. 1.000 Studios mit Hydraulikgeräten beliefert, die den Namen der jeweiligen Studiokette trugen. 2009 lernten sich die heutigen Gesellschafter der eXcio GmbH, Sven Kriegel und Karl Willi Hinz, kennen. Mit Sven Kriegel wurde die bestehende Fertigungserfahrung ergänzt durch über 15 Jahre Erfahrung in der Anwendung von Fitnessgeräten als Studiobetreiber. Mit der Eigenentwicklung eines hydraulischen Widerstandsgebers für Trainingsgeräte beschlossen die beiden Gesellschafter unter dem Namen eXcio den Markt direkt zu bearbeiten, da für sie das Produkt eXcio ein bislang noch nicht abschätzbares Potenzial an Einsatzbereichen hat. /

ÊÊÊÊÊ…ÀÊ/À>ՓÊۜ“Ê eigenen Mikrostudio: ÊÊÊÊÊÊÊ-œÊ܈À`ÊiÀÊÜ>…Àt Bodystreet ist das erste Franchisekonzept im Fitnessbereich, das drei Erfolgsformeln kombiniert: UÊ ˆiÊ«>Ìâ‡Ê՘`ʎœÃÌi˜Ã«>Ài˜`iÊ 6iÀÌÀˆiLÃvœÀ“ʹˆŽÀœÃÌÕ`ˆœºÊ UÊ ˆiÊÃÕ«iÀ“œ`iÀ˜iʈ̘iÃÇ/iV…˜œœ}ˆiÊ -Ê­ iŽÌÀœ“ÕÎiÃ̈“Տ>̈œ˜® UÊ vwÊâˆi˜ÌiÃÊÀ>˜V…ˆÃˆ˜}ÊÊ

Minimaler Aufwand – ideal für Existenzgründung oder Geschäftserweiterung: UÊ 4LiÀ˜>…“iÊiˆ˜iÃʓ>ÀŽÌLiÜB…ÀÌi˜Ê Àvœ}̘âi«ÌiÃÊ UÊ ՏÊ-Õ««œÀÌÊLiˆÊ-Ì>˜`œÀÌÃÕV…i]Ê *iÀܘ>]Ê-ÌÕ`ˆœ}iÃÌ>Ì՘}]Ê/iV…˜ˆŽ]Ê ˆ˜>˜âˆiÀ՘}]Ê"À}>˜ˆÃ>̈œ˜]Ê >ÀŽï˜}]Ê6iÀÌÀˆiLÊiÌV°Ê UÊ ˜Ìi˜ÃˆÛiÊ*>À̘iÀLiÌÀiÕ՘} UÊ iÀˆ˜}iÊœÃÌi˜Ê

Der „Königsweg“ zum eigenen Studio! Neugierig? Wir informieren Sie gerne im Detail. Senden Sie einfach eine E-Mail an: franchise@bodystreet.com

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Bahnhof Köln Messe / Deutz – Sonderhalte ICE- und IC-Züge Train Station Köln Messe/ Deutz – Special stops rapid trains LANXESS arena

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11. - 14. April 2013

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Messe & Kongress

Business-Day

BGM

BUSINESS DAY

01.12.2012

Tages-Symposium zum Thema „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ in Kooperation mit der Uni Wuppertal am 01.12.2012 mmer wieder stößt man in der Fitnessbranche auf den Begriff des „Betrieblichen Gesundheitsmanagements“ (BGM). Viele Studiobesitzer machen sich Gedanken darüber, ob sie oder ihr Studio auch geeignet sind, sich auf dieses junge, aber schnell wachsende Geschäftsfeld zu begeben. Wach gerüttelt wurde der Studiobesucher spätestens durch den 1. Teil der Artikelserie „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ in unserem Insider-Magazin F&G Fitness & Gesundheit Ausgabe 4/2012, der im September erschienen ist.

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Die Nachfrage ist immens Unmengen von Anrufen und noch mehr Fragen erreichten uns in den letzten Tagen. Viele oder die meisten dieser Fragen werden in den nächsten 6 Ausgaben der F&G im Rahmen der Artikelserie erläutert und bearbeitet werden. Das ist jedoch für viele Studiobetreiber zu spät. Sie wollen alles zum „Betrieblichen Gesundheitsmanagement“ möglichst jetzt und heute wissen. Besonders interessiert die Studiobetreiber alles rund um Grundlagen, Markt, Prognosen, Potential, Ausbildung, Akquise, Konzeption, Durchführung, Best-Practice-Beispiele, Evaluation, Controlling, etc. etc. etc. Um diese Wissbegierde möglichst zeitnah zu befriedigen, haben wir uns entschlossen schon am 1. Dezember 2012 in der Universität Wuppertal den

BUSINESS DAY

01.12.2012

F&G Business-Day „Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)“ zu veranstalten. Alles, was man über BGM wissen muss, um alle offenen Fragen zu einer Positionierung als BGM-Dienstleister richtig zu beantworten, erfahren Sie an einem Tag in der Bergischen Universität Wuppertal.

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Referenten aus der Praxis Best-Practice-Beispiele und Berichte von Firmenvertretern aus der Praxis geben Ihnen Informationen zu den Fragen: > Wie wird BGM aktuell von Firmen umgesetzt? > Welche Bedürfnisse haben die Firmen genau? > Wie wird die Fitnessbranche wahrgenommen? Das Symposium zum F&G Business-Day BGM informiert Sie nicht nur über die Frage „Was ist Betriebliches Gesundheitsmanagement?“, sondern hilft Ihnen auch dabei, erste Schritte zur Umsetzung dieser Geschäftsidee einzuleiten. So werden Themen wie der Bedarf der Firmen in Sachen BGM sowie die Voraussetzungen zur Durchführung von BGM-Maßnahmen für Fitness- und Gesundheitsanlagen aufgegriffen, aber auch Praxisbeispiele in Form von Berichten erfahrener Betreiber von Fitnessund Gesundheitsanlagen gegeben.

Analyse Ihres Potenzials Im 2. Teil des Tages gehen wir dann konkret in die Umsetzung. Über Abfragen, die im Voraus online gemacht werden, gibt es für alle Teilnehmer auf Wunsch eine Potenzanalyse. Die Auswertung dieser Analyse zeigt Ihnen Ihren aktuellen Stand auf dem Weg zum erfolgreichen BGM-Dienstleister auf. Dann folgt der 7-Punkte-Plan, der Ihnen exakt schildert, welche Schritte zu tun und welche Fähigkeiten notwendig sind, um als Anbieter von BGM-Lösungen für Firmen von Interesse zu sein. Mit einer Frage-Antwort-Diskussion in Form eines „open space-Modelles“ und den Schlussworten des Vorstandsmitglieds des Bundesverbands Betriebliches Gesundheitsmanagement, Dipl. Sportwissenschaftler Lars Schirrmacher, endet dann ein Tag, der viel Licht in ein Geschäftsfeld bringt, das morgen ein wesentlicher Bestandteil Ihres Geschäfts sein kann.

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Messe & Kongress

Tagesablauf Moderation: Lars Schirrmacher (Vorstandsmitglied Bundesverband BGM e.V. und Inhaber symbicon) 08:30 Uhr – 09:00 Uhr

BUSINESS DAY

09:00 Uhr

3: Ein internationales Großunternehmen berichtet Friederike Scheu und Ralf Scheu-Schließke (Geschäftsführung Synergia-Institut)

11:45 – 12:15 Uhr

Mittagspause

12:15 – 13:15 Uhr

1: City Fitness- und Gesundheitszentrum Recklinghausen Patrick Arntzen (Geschäftsführung)

13:15 – 13:35 Uhr

2: Qi 55 Bremen Thorsten Wienhold (Geschäftsführung)

13:35 – 13:55 Uhr

3: IBT GmbH Steinhagen Benjamin Hanna (Geschäftsführung)

13:55 – 14:15 Uhr

Kaffee-Pause

14:15 – 14:45 Uhr

Vortrag 2: Voraussetzungen für die Durchführung 14:45 – 15:15 Uhr von BGM-Maßnahmen für Fitness- und Gesundheitsanlagen Patrick Schlenz (als Vertreter der AG „Corporate Fitness“ im Bundesverband BGM e.V.) Auswertung der Potentialanalyse Lars Schirrmacher (Inhaber symbicon)

15:15 – 15:30 Uhr

Vortrag 3: Der 7-Punkte-Plan: Welche Schritte sind zu tun und welche Fähigkeiten notwendig, um als Anbieter von BGM-Lösungen für Firmen von Interesse zu sein? Lars Schirrmacher (Inhaber symbicon)

15:30 – 16:15 Uhr

Offene Gruppendiskussion (open space-Modell) 16:15 – 17:00 Uhr Wie wird die Branche von Firmen wahrgenommen, welche Bedürfnisse haben Firmen und wie können Fitness- und Gesundheitsanlagen darauf reagieren? Ende des Symposiums Kosten: Symposiums-Teilnahme 89,-- €/ Person bei Buchung bis zum 15.11.2012 Zzgl. Verpflegungspauschale von 28,50 €(Kaffeepausen Vormittag & Nachmittag, Kaltbuffet in der Mittagspause und Getränke in den Pausen). Alle Preise zzgl. gesetzl. Mehrwertsteuer. Anmeldung Für die Teilnahme am Symposium des F & G Business-Days BGM füllen Sie bitte die unten ausgedruckte Anmeldung, trennen diese ab und schicken Sie uns zu. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um baldige Anmeldung. Solange Plätze frei sind, werden wir Ihnen umgehend eine Bestätigung unter der Bedingung zusenden, dass Sie innerhalb der nächsten 7 Tage die Teilnahmegebühr auf das Konto der F & G Verlags- und Marketinggesellschaft mbH Nr. 1929987350 bei der Sparkasse Köln-Bonn, Bankleitzahl 370 501 98 einzahlen.

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per Fax an 0228 / 9766173-39 oder patrick.schlenz@fundg-gmbh.de

Best-Practice Reports - Fitness- und Gesundheitsanlagen Wie setzen Fitness- und Gesundheitsanlagen BGM erfolgreich um?

In Kooperation mit:

11:15 – 11:45 Uhr

Straße:________________________________________________________

2: Stadtsparkasse Wuppertal Matthias Koch (Personalabteilung)

Datum___________ Unterschrift_________________________________

10:45 – 11:15 Uhr

PLZ/Ort: _______________________________________________________

1: Stadtverwaltung Wuppertal Volker Schroeder (Betriebssportgemeinschaft SVW)

☐ Inhaber ☐ Geschäftsführer ☐ Koordinator ☐ Trainer

Best Practice Reports – Firmen – Wie setzen Firmen BGM erfolgreich um?

Funktion:

10:15 – 10:45 Uhr

Name: ________________________ Vorname: _______________________

Kaffee-Pause

01.12.2012 E-Mail:________________________________________________________

09:15 - 10:15 Uhr

Studio/Firma: _________________________________________________

Vortrag 1: Was ist Betriebliches Gesundheitsmanagement? Definition & Begrifflichkeiten Ein Vertreter des Bundesverband BGM e.V.

Telefon:_______________________________________________________

Begrüßung Volker Ebener (Vorsitzender DFAV e.V.) Patrick Schlenz (Geschäftsführung F&G Verlag)

F&G Business-Day BGM – 01.12.2012 Anmeldung

Eintreffen & Registrierung der Teilnehmer

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Messe & Kongress

Messestandort FIBO 2013 11. bis 14. April Koelnmesse

ie größte Fitness-, Wellness- und Gesundheitsmesse der Welt zieht an einen äußerst interessanten Messestandort. Die Entscheidung für den Standort Köln war für den FIBO-Veranstalter, die Reed Exhibitions Deutschland GmbH, nicht allzu schwer, denn die Vorzüge lagen auf der Hand. Was bietet Köln? Eine kurze Übersicht:

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Wirtschaftsmetropole mitten in Europa Der Messeboulevard verbindet als Hauptschlagader die Hallen und sorgt für kurze Wege der Messebesucher

Halle 8, 15 m lichte Deckenhöhe

Köln ist mit rund einer Million Einwohnern und gleichzeitig als älteste deutsche Großstadt ein wichtiges Zentrum des europäischen Handels – und das nicht erst seit gestern. Seit mehr als 2.000 Jahren wissen Geschäftsleute die Vorzüge der Region zu schätzen, nicht zuletzt wegen der günstigen Lage. Köln liegt im Zentrum der Europäischen Union. Und: Auch, wenn Hamburg und Berlin oft so genannt werden, Deutschlands heimliche Medienhauptstadt ist eigentlich Köln: 17 Hörfunk- und sechs Fernsehsender – darunter der WDR als größte öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt Kontinentaleuropas und der europäische Privatsender RTL – senden von der Domstadt aus. Daneben sind bedeutende Film- und Fernseh-Produktionsgesellschaften, Tonstudios, Internetprovider und Agenturen in Köln ansässig.

Das Kölner Messegelände Die Messehallen der Koelnmesse liegen zentral in der Kölner City, mitten im größten Wirtschaftsraum Europas und sind von 180 Millionen Europäern in nur einer Flugstunde erreichbar. n Fünftgrößtes Messegelände der Welt n 11 Messehallen mit 284.000 m² n 100.000 m² Freigelände und 15.000 Parkplätze n Flughafen Köln/Bonn mit 100 Direktzielen n Eigener ICE-Bahnhof „Köln Messe/Deutz“


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Köln

City-Shopping in der Schildergasse

Hotellerie Die Kölner Hotellerie gehört zu den Boom-Branchen der Stadt. Viele Spitzenklasse-Häuser haben in der Stadt investiert und neue Niederlassungen gegründet – zum Teil in unmittelbarer Nähe des Messegeländes. Von der einfachen Unterkunft bis hin zur Top-Suite in einem der großen internationalen First-Class-Hotels: Köln hält für seine Gäste mehr als 25.000 Betten bereit. Bezieht man zu Messezeiten Privatpensionen und Zimmer in der attraktiven Umgebung der Stadt mit ein (Bergisches Land, Eifel und Niederrhein), so stehen für die Besucher rund 90.000 Betten zur Verfügung. Zum Vergleich: In Essen standen 8.000 Betten zur Verfügung. Und: Die Kölsche Lebensart ist in der Rheinmetropole nicht nur in der fünften Jahreszeit spürbar, sondern alltäglich präsent. Gastfreundschaft wird in Köln großgeschrieben – wer in den über 3.000 Lokalen, Restaurants oder Kneipen unterwegs ist, bleibt bei einem Glas Kölsch sicher nicht lange allein. Neben dem gastronomischen Angebot bietet auch Köln eine große kulturelle Vielfalt: städtische Bühnen und Theater, Oper, 30 Museen und über 100 Kunstgalerien. Ganz oben auf der Liste der Highlights steht natürlich der Kölner Dom. Das weltberühmte Gotteshaus ist Weltkulturerbe und inzwischen mehr als 750 Jahre alt

Mehr Informationen Weitere aktuelle Informationen zur FIBO, Ausstellern, Highlights, Infrastruktur oder dem Online-Ticket-Shop finden sie unter www.fibo.de und www.fibo360.de

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Messe & Kongress

Mit Muskeltraining gegen Diabetes

Ärzte diskutieren auf Symposium in Kassel am 11.11.2012 aktuelle Forschungsergebnisse

olkskrankheit Diabetes: Rund um 6,5 Mio. Menschen in Deutschland leiden an der Stoffwechselkrankheit. Und die Dunkelziffer dürfte noch viel höher liegen,

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da vor allem viele Typ-2-Diabetiker nichts von ihrer Erkrankung wissen. Der größte Risikofaktor für Diabetes Typ 2 ist neben Übergewicht der Mangel an Bewegung. Viele Experten raten Patienten daher zur sportlichen Betätigung. Doch welche Art von Sport sollte ausgeübt werden? Ist Ausdaueroder Muskeltraining der Schlüssel zum Erfolg? Mit dieser und vielen anderen Fragen rund ums Thema Sport und Diabetes beschäftigt sich am 11. November 2012 das Ärztesymposium in Kassel „Richtig fit mit Diabetes – von den Grundlagen zur Praxis“. Von 14 bis 17 Uhr informieren Sport- und Allgemeinmediziner sowie Fitnessexperten über den ak-

tuellen Forschungsstand und zeigen, welche Relevanz das gezielte Muskeltraining für die Behandlung von Diabetes-Patienten hat. Prof. Dr. Elke Zimmer (Universität Bielefeld, Foto) über den Einfluss des körperlichen Trainings auf die Blutdruckregulation. Dr. med. Andre Hillebrecht (Baunatal) stellt in seinem Vortrag das Hypertrophietraining dem Kraftausdauertraining gegenüber und Dr. med. Meinolf Behrens (Minden) spricht über die Rolle der Arztpraxis im Gesundheitssport. Das Symposium findet im Rahmen des INLINE-Kongresses 2012 statt. Interessierte können sich unter www.inline-kongress.de anmelden.

Business Solutions 1. IFAA Management-Themenkongress am 13.10.2012 in Karlsruhe m Samstag, den 13.10.2012 fand in Karlsruhe der 1. Solutions-Kongress statt. Der von IFAA veranstaltete und von body LIFE als Medienpartner unterstützte Kon-

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gress folgt einem neuen Trend der Branche. Die Zeit von Events mit einstündigen Kurzvorträgen, die in der Regel nur kaschierte Verkaufsveranstaltungen waren, gehört nun anscheinend endlich der Vergangenheit an. Know-how fürs Business ist gefragt! Dieser Entwicklung konsequent folgend, bestand die Solutions aus jeweils zwei Zeitblöcken am Morgen und am Nachmittag, in der jeweils mehrstündige Workshops stattfanden, die Themenblöcke wie beispielsweise „PR-Arbeit für Fitness- & Gesundheitsanlagen“ oder „Benimmregeln im Business“ in die Tiefe gehend behandelten.

Man kann den Machern dieser Veranstaltung zur Umsetzung dieses mutigen Konzepts nur gratulieren. Die Teilnehmer konnten sehr viel Wissenswertes für ihre tägliche Arbeit in den Studios mitnehmen. Den Trend, ein Thema intensiv zu bearbeiten und möglichst umsetzbares Know-how zu vermitteln hat auch die F&G längst erkannt und bietet mit den F&G Business-Days ebenfalls eine Alternative zu inhaltsleeren Verkaufsveranstaltungen an. Lesen Sie mehr zu den F&G Business-Days auf Seite 98 in dieser Ausgabe. Patrick Schlenz

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Messe & Kongress

Business in Barcelona

Der 5. European Fitness Summit er 5. European Fitness Summit (EFS) fand vom 26. bis zum 28. September in Barcelona statt. Das exklusive Event ist als Gipfeltreffen der europäischen KeyAccounts konzipiert und bot 20 Anbietern und 60 Einkäufern eine einmalige Gelegenheit für hochwertige Business-Kontakte und -Abschlüsse. Veranstaltet wird der EFS von der Reed Exhibitions Deutschland GmbH als Veranstalter der FIBO gemeinsam mit dem Fachmagazin body LIFE.

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Event auf Top-Niveau

Infos zum EFS Alle weiteren Informationen zum European Fitness Summit bekommen Sie unter www.europeanfitness-summit.com

Beim EFS stehen traditionell die Business-Gespräche im Mittelpunkt, die den Kern des Erfolges der Veranstaltung ausmachen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Anbieter und Einkäufer sind international top auf ihrem Gebiet und wurden nach sorgfältiger Prüfung ausgewählt. Das fünf Sterne Hotel Pullmann Skipper in der beeindruckenden katalanischen Hauptstadt Barcelona bot erneut ein einzigartiges Ambiente direkt am Mittelmeer. Die Atmosphäre, die hier durch die

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gelungene Mischung aus konzentrierten Gesprächen in den separierten Meeting-Räumen und entspannten Abend-Events entsteht, war erneut ein idealer Rahmen für gute Geschäfte. „Der Erfolg bestätigt uns, dass die Branche so ein hochwertiges Event braucht: Business-Kontakte auf internationalem Top-Niveau in entspannter Atmosphäre und Strategiegespräche mit Experten“, lautete das Resumée von FIBO-Chef Olaf Tomscheit.

EFS bleibt in Barcelona Never change a winning team: Nach diesem Motto haben sich die Veranstalter FIBO und body LIFE dazu entschlossen, den EFS auch 2013 wieder in der katalanischen Metropole am Mittelmeer stattfinden zu lassen. FIBO-Chef Olaf Tomscheit: „Nach fünf Jahren gab es Überlegungen, einen neuen Ort auszuprobieren. Eingehende Umfragen im Vorfeld des EFS 2012 und eine Befragung unserer Gäste vor Ort haben uns allerdings dazu bewogen, in Barcelona zu bleiben. Denn sowohl diese Stadt als auch die Location spiegeln die Exklusivität der Veranstaltung wider.“ Das bestätigte auch der Applaus der Teilnehmer, nachdem diese Entscheidung am zweiten EFS-Abend bekannt gegeben wurde. /

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Messe & Kongress

® myline

Update-Kongress

24. bis 25. November in Fulda ine Tradition wird fortgesetzt: Seit 2002 veranstaltet myline® den UpdateKongress im 2-jährigen Rhythmus, um Lizenzstudios über neue Entwicklungen zu informieren und zukunftsweisende Trends aufzuzeigen. Der kommende Kongress findet vom 24. bis zum 25. November 2012 in Fulda statt. Die Faszination des Querdenkens ist in diesem Jahr das Hauptthema des Kongresses. Es soll gezeigt werden, welche Erkenntnisse aus anderen Branchen für den Fitnessbereich sinnvoll genutzt werden können. Renommierte Sprecher wie der Hotelier des Jahres Carsten K. Rath oder Clifford Opoku-Afari, FitnessExperte und ehemaliger Leistungssportler, vermitteln ihre Erkenntnisse zu Qualität, Motivation und vielen anderen Themen. In seiner Eröffnungsrede wird auch myline® Geschäftsführer Alexander Dillmann über das Potenzial

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und die Innovationskraft des Querdenkens sprechen: „Querdenken schafft Freiräume für neue Ideen und bietet sinnvolle Ansätze für nachhaltigen Erfolg.“ Neben den interessanten Vorträgen steht vor allem die Vorstellung der neuen myline® Konzeptversion im Focus. Das Update verbessert die Langzeitwirkung des myline® Programms und stellt neue MarketingStrategien sowie weitere Innovationen vor.

Der Update-Kongress war schon immer ein Treffen unter erfolgreichen Fitnessclub-Betreibern und deren Mitarbeiter, bei dem man mit myline® Kollegen Erfahrung austauschen und neue Kontakte knüpfen kann. Parallel werden brandneue Produkt- und ServiceAngebote von namhaften Ausstellern präsentiert. Ein weiteres Highlight der Veranstaltung ist die Verleihung des Awards „myline® Excellence Partner des Jahres“.

Mehr Informationen Ausführliche Informationen zum myline® Update-Kongress und zum myline® Konzept bekommen Sie unter www.myline24.de

NEU

Marketing Support von Aktuelle Marketing-Kampagne zum Download auf www.fitness-und-gesundheit.de Ab sofort bietet das Insider-Magazin F&G Fitness und Gesundheit in Zusammenarbeit mit der SKD Sport Konzepte Deutschland GmbH einen kostenlosen Service für Ihr Studio-Marketing: Zu jeder Ausgabe der F&G stellen wir Ihnen eine erfolgserprobte und saisonbezogene MarketingKampagne auf unserer Website zur Verfügung. Besuchen Sie die F&G-Website – www.fitnessund-gesundheit.de – und laden Sie sich im Bereich „Service“ jeweils die aktuelle Kampagne herunter. Passend zur MEDICA 2012 haben wir zu dieser Ausgabe der F&G eine Marketing-Kampagne zum Thema „Starker Rücken“ für Sie ausgewählt Die Kampagnen werden von Sport Konzepte Deutschland zur Verfügung gestellt und sind schon erfolgreich im Einsatz. powered by Fitness & Gesundheit 5-2012

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Messe & Kongress

interbad 2012 setzt neue Maßstäbe

Schwimmbad, Sauna und Spa ereits im Vorfeld hat die internationale Fachmesse interbad 2012 mit über 500 Ausstellern einen neuen Rekord aufgestellt. Während der Messe vom 9. bis 12. Oktober wurde deutlich, warum Stuttgart alle zwei Jahre der internationale Treffpunkt für die Branchen Schwimmbad, Sauna und Spa ist: Knapp 16.000 Besucher aus 53 Ländern informieren sich bei den Ausstellern aus Europa, Asien und Nordamerika zu den Neuheiten und Branchen-Trends. Der ganzheitliche Anspruch der interbad spiegelt sich auch in der Besucherstruktur wider: 50 % sind Betreiber von Bädern, Hotels, Fitness- sowie Spa-Einrichtungen und Sportstätten. Die andere Hälfte der Besucher kommt aus dem Schwimmbadbau und –handel oder sind Architekten, Planer und private Investoren.

B Weitere Informationen Ausführliche Informationen bekommen Sie unter www.interbad.de Die nächste interbad mit dem begleitenden Kongressprogramm findet vom 21. bis 24. Oktober 2014 auf der Messe Stuttgart statt.

Messe, Kongress und Rahmenprogramm Das begleitende Kongressprogramm ist ein wichtiges Element im Konzept der interbad und bietet für diese unterschiedlichen Besucherschichten viele Möglichkeiten zur beruflichen Fortbildung und zum fachlichen Austausch. Über 1.500 Teilnehmer besuchten die Seminare und Vorträge beim 64. Kongress für das Badewesen der DGfdB, tauschten sich in der vierten Spa Market Conference des Spa Business Verlags aus oder nahmen an Mitgliederversammlungen und anderen Verbandsveranstaltungen teil.

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Sonderfläche Corporate Health Der Bereich Corporate Health wurde zum ersten Mal auf der interbad im Rahmen einer Sonderschau dargestellt. Aussteller wie Krankenkassen, Dienstleister für betriebliche Gesundheitsförderung oder Unternehmen, die betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) durchführen, präsentierten sich auf dieser Sonderschau. Sie zeigten auf, wie Arbeitgeber nachhaltig in die Gesundheitsvorsorge investieren und dabei die Krankheitstage in ihrem Unternehmen verringern können oder wie Fachkräfte für BGM qualifiziert werden.

Physiotherapie Auf der interbad 2012 präsentierten sich erstmals auch die Anbieter und Dienstleister für die Physiotherapie in Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen und ambulanter Praxis. Die Physiotherapie als Thema ergänzt geradezu organisch den Bereich der Badekultur und der Wellness mit dem zunehmend wichtigen Aspekt der kurativen Behandlung und der Rehabilitation, in der Physiotherapie eine wesentliche Rolle spielt. Als einer der ideellen Träger der Messe INTERBAD engagierte sich der VDB-Physiotherapieverband mit seinem Messestand und seinen Informationsveranstaltungen. www.vdb-physiotherapieverband.de /

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Messe & Kongress

Neue Fachmesse für Therapeuten in Stuttgart

ie TheraPro ist die neue Fachmesse für professionelle Therapie in Süddeutschland. Sie findet vom 25. bis 27. Januar 2013 parallel zur MEDIZIN auf dem Gelände der Messe Stuttgart statt. Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Orthopäden und Sporttherapeuten finden hier eine Plattform, auf der sie sich über aktuelle Entwicklungen informieren, fortbilden und Know-how austauschen können.

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Angebot rund um die Therapie Das Ausstellungsangebot der TheraPro erstreckt sich von Therapiegeräten für die Physiotherapie, die physikalische Therapie sowie die Ergotherapie und Logopädie über Trainings- und Fitnessgeräte, Bedarfs- und Verbrauchsartikel, Kleidung, Wellnesskonzepte und -produkte, alternative Heilverfahren, Praxiseinrichtung und -ausstattung, Organisation und Verwaltung, Beratung und Dienstleistungen bis hin zu Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Verlage und Fachliteratur. Die Besucher profitieren darüber hinaus von der Kombination aus Fachmesse und Kongress. Insgesamt drei hochwertige Kongresse begleiten die Fachmesse. Der Georg Thieme Verlag veranstaltet den 7. physiokongress und den 7. ergotag im Rahmen der TheraPro. Auf beiden Veranstaltungen lernen Physiotherapeuten und Ergotherapeuten direkt von Experten und erfahren, wie sie das Gelernte in ihrem Arbeitsalltag umsetzen können. Der Verband Physikalische Therapie (VPT) lädt außerdem zu einem sportorthopädischen Symposium ein. Das Symposium bietet sportmedizinische und sportphysiotherapeutische Vorträge.

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TheraPro parallel zur MEDIZIN Die TheraPro knüpft an den erfolgreichen Themenbereich Physiotherapie der MEDIZIN 2012 an und erweitert dieses Angebot nun auf eine eigene Messe. Damit profitieren Besucher und Aussteller der TheraPro von Synergieeffekten mit der MEDIZIN. Die Vernetzung und der Austausch zwischen Therapeut und Arzt wird so gefördert und die Gesundheitsbranche stärker vernetzt. / Weitere Infos Ausführliche Informationen zur TheraPro, Ausstellern, Hallenplänen und den Vortragprogrammen bekommen Sie unter www.therapro-messe.de und www.medizin-stuttgart.de

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Fitness

Pavigym bildet Trainer aus Pavigym verbessert seinen Service für Clubbesitzer. Das Functional Zone-Konzept wird ständig weiterentwickelt und bietet jetzt ein eintägiges Training mit einem seiner deutschsprachigen offiziellen Mastertrainer in Central Europe an. Das Training richtet sich an die Trainer und Personal Trainer der Fitness- und Gesundheitseinrichtungen und bringt für das Studio viele Vorzüge und Qualität: 1. Maximale Ausschöpfung des Potenzials der Personal Trainer des Studios. Sie werden lernen, wie eine Trainingseinheit mit der Functional Zone richtig durchgeführt wird und wie sie eigene Übungen, immer auf der richtigen Technik basierend, erstellen können. Pavigym entwickelt die Kreativität Ihrer Trainer. 2. Ein breiteres Angebot für unterschiedliche Ansprüche an das Training wird abgedeckt, so dass Sie das Leistungsprofil Ihrer Mitglieder voll berücksichtigen können. Mitgeliefert wird der Zugang zu unserer Online-Video-Datenbank mit hunderten von unterschiedlichen Übungen und Variationen, die zeigen, wie man mit den Markierungen am Boden erfolgreich trainiert. Dies ist letztendlich auch der Schlüssel zu dem enormen Abwechslungsreichtum der Functional Zone. 3. Module, um die Kundenbindung zu verbessern. 4. Marketingtools für professionelle Bewerbung der Functional Zone. www.functionalzone.com

Besser ausgestattet durch besseres Design LMT vertreibt ZivaFitnessprodukte. Die Firma Ziva ist bestrebt, Ihren Fitnessclub für die Zukunft noch besser zu gestalten. Bei der Entwicklung ihrer Fitnessprodukte berücksichtigt Ziva immer das Potenzial eines Fitnessstudios. Klare funktionale Formen können ein Fitnessstudio zu einem Ort machen, an dem Menschen sich wohlfühlen. Alle Produkte von Ziva wurden so designt und produziert, dass Ihr Studio den größtmöglichen Nutzen daraus ziehen kann. www.lmt.eu

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Better Yourself Functional Training Convention Die „Better Yourself Functional Training Convention“ findet am 24. & 25.11.2012 im activ club Drexelius in Witten statt. Alle Facetten des Functional Trainings werden von erfahrenen Experten aus der Fitnessund Gesundheitsbranche sowie dem Leistungssport an diesem Wochenende erläutert. Anschauliche und aktuelle Theorie-Einheiten ergänzen sich mit praxis-orientierten Workshops und der Präsentation innovativer Trainingsgeräte und -konzepte – z.B.: Funktionelles Training mit innovativen Trainingsgeräten (XBase, Kettlebell Workouts, Pro Sling Training, u.v.a.), Better Yourself Boot Camp, Athletiktraining wie im Profisport, Motivationstechniken und -Strategien, Existenzgründung für Personal Trainer, Angebotserweiterungen und Tools, um neue Umsätze zu generieren sowie Arbeitssoftware für Personal Trainer zur optimalen Kundenbetreuung. Referenten sind u. a. Dr. Till Sukopp (Dozent DSHS Köln, Kettlebell Experte) Daniela Carta (Diplomsportwiss. Dozentin DSHS), Patrick Schopa (Foto; Diplomsportwiss., Dozent) und Stijepan Sucic (Diplomsportwiss., Athletes Performance Specialist), Sigi Wölfl (ehem. Leistungssportler, Erfinder Vacu Walk, Life Wave Repräsentant). Das Angebot der Better Yourself Functional Training Convention richtet sich an Personal Trainer und Fitnesstrainer sowie Kursleiter, Sport- und Physiotherapeuten sowie auch die Betreiber von Sport- und Freizeitanlagen. Anmeldung und weitere Informationen unter www.by-convention.de

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Fitness

dfav.de

DFAV-Seminarticker B-Lizenz Fitness Trainer Mainz CORE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17.11.2012 1. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15.-16.12.2012 2. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12.-13.01.2013 3. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 09.-10.02.2013 4. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16.03.2013 Prüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17.03.2013 Hamburg CORE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 05.01.2013 1. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 02.-03.02.2013 2. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 02.-03.03.2013 3. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 06.-07.04.2013 4. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18.05.13 Prüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19.05.2013

DFAV-Workshops

Alle weiteren Infos zu Veranstaltungslocations, Preisen, Ausbildern, etc., bekommen Sie unter www.dfav.de

Building Your Business Köln/Bonn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 09.-10.02.2013 Stuttgart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 06.-07.04.2013 Sport und Ernährung Hamburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 06.01.2013 Böblingen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 02.06.2013 Freihanteltraining Böblingen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16.-17.02.2013

Würzburg CORE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13.01.2013 1. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.-24.02.2013 2. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12.-13.03.2013 3. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 09.-10.04.2013 4. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25.05.2013 Prüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26.05.2013 S-Lizenz PERSONAL TRAINER Stuttgart 1. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 02.-03.02.2013 2. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.-24.02.2013 3. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16.-17.03.2013 4. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 06.-07.04.2013 Prüfung wird besprochen

www. everroll .de

1. TRX Trainer Summit Intensive Workshops, spannende Vorträge und Erfahrungsaustausch mit internationalen Experten – dies bietet Transatlantic Fitness mit dem 1. TRX Trainer Summit am 16. Dezember 2012 auf der SportScheck Allwetteranlage in München. Top-Referent ist Dan McDonogh, der in den USA das Programming von Les Mills und TRX verantwortet. Auf dem Summit zeigt er Übungen mit dem TRX Rip und TRX Suspension Trainer. Zielgruppe sind ausgebildete TRXund Trigger Point Instruktoren, Personal- und Athletik-Trainer sowie Physiotherapeuten. Anmeldungen und Infos sind www.trxsummit.de

everroll® Fitnessböden Elastisch, gelenkschonend, belastbar, schlagzäh, anpassbare Dicken, schnell verlegt, in großer Farbauswahl. In Fitnesscentern auf der ganzen Welt. BSW GmbH, Tel. 02751 803-123, c.pohl@berleburger.de, www.berleburger.com

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Maschine v Welche Form des Krafttrainings „besser“ ist, wird schnell zur Glaubensfrage. Das Training an Maschinen hat seine Fans und seine Vorteile – ebenso, wie das Functional Training. Prof. Theodor Stemper macht für F&G eine Gegenüberstellung.

nter Überschriften, wie „Core-Training“ oder „Functional Training“, wurden in den letzten Jahren wieder vermehrt auch Übungen mit dem eigenen Körpergewicht propagiert – zum Teil unterstützt durch Kleingeräte (Tubes, Therapie-Kreisel u. a.) und auch ergänzend zu den klassischen Übungen an Fitnessgeräten. Ist das eine Alternative oder gar der Beginn einer Ablösung des gerätegestützten Trainings? Oder sind solche Vermutungen bzw. Befürchtungen eher unangebracht?

U

Vergleich: Eine Trainingsform im Vorteil? Die Antworten auf die Frage, welches Training besser sei – das an Maschinen oder das mit dem eigenen Körpergewicht bzw. mit freien Gewichten – klingen teilweise wie Glaubensbekenntnisse: „Natürlich das klassische Training, das an Maschinen. Was anderes bringt nichts!“ Oder aber: „Nur funktional, mit freien Übungen und Lasten!“ Doch im Grunde ist die aufgeworfene Frage gar nicht mit einem „entweder-oder“, sondern eher mit einem „sowohl-als-auch“ zu beantworten. Denn beide Trainingsformen haben jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile. Das lässt sich gut an folgendem „Wettstreit“, durchgeführt an fünf „Stationen“, verdeutlichen.

Krafttraining: besser an Maschinen oder Das gilt natürlich nur dann, wenn Maschinen auch die üblichen Sicherheitsstandards (TÜV, GS-Zeichen) erfüllen und sorgfältig gewartet werden.

1. Station: Sicherheit & Verletzungsrisiko

2. Station: Koordination

1:0 für das Training an Maschinen. Dort, wo viele Menschen trainieren, ist auch bei sorgfältigster Arbeit des Trainerteams nicht jeder einzelne Kunde ständig zu beobachten. Dann ist das Training mit geführten Bewegungen an Maschinen sicher im Vorteil. Denn Trainingsübungen an Maschinen sind eindeutig durch das jeweilige Gerät vorgegeben und damit wirklich „kinderleicht“.

1:1. Denn das Training mit mehr Freiheitsgraden, üblicherweise bei eher gymnastisch orientierten, funktionellen Körperübungen oder Übungen mit freien Gewichten, ist koordinativ deutlich anspruchsvoller als das geführte Training an Geräten. Bei vergleichbaren Übungen hat die „freie Übung“ mehr Anforderungen an das Nerv-Muskel-System und stellt damit eine stärkere koordinative Beanspruchung dar als eine Geräteübung.

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Fitness

s. functional Außerdem sind diese Bewegungen auch einfacher zu erlernen, so dass schnell selbstständig trainiert werden kann.

4. Station: Variation Ausgleich zum 2:2. Die eindeutig größeren Variationsmöglichkeiten bieten Körperübungen, ggf. unterstützt mit freien Gewichten. Ob mit Kurz- oder Langhanteln, Gummizügen oder Therabändern, die Übungsausführung ist mit diesen Geräten in vielfältiger Weise zu variieren. Ein Biceps-Curl an der Biceps-Maschine ist nun einmal vom Bewegungsablauf her an die Maschine gebunden, während zum Beispiel mit der Kurzhantel oder mit Tubes zahlreiche Bewegungsvarianten denkbar sind – sowohl bei der Ausgangsstellung als auch der Bewegungsausführung. Findet die Übung dann z. B. im Einbeinstand oder auf einem Therapiekreisel statt, ggf. noch unterstützt durch Zusatzaufgaben, sind die koordinativen Anforderungen und resultierenden Trainingseffekte nochmals ungleich höher.

5. Station: Belastungsdosierung

als Functional Training? 3. Station: Isolation Wieder ein Punkt für das gerätegestützte Training: 2:1. Je nach Gerätetyp lassen sich die gewünschten Muskeln oder auch Muskelgruppen sehr gezielt und ggf. auch recht isoliert ansprechen. Ein Vorteil, der vor allem auch in der Rehabilitation bedeutsam ist. Denn nach Verletzungen geht es oft darum, durch kontrollierte Bewegungen mit größtmöglicher Sicherung der Gelenke zunächst gezielt die abgeschwächte Muskulatur wieder aufzutrainieren. Das gelingt in erster Linie mit dem Training an speziellen Maschinen.

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Punkt für beide, unentschieden 3:3. Bei beiden Varianten ist eine exakte Dosierung der Trainingsbelastung durch Wahl der entsprechenden Belastungsnormative möglich, vor allem der Zusatzgewichte bzw.-belastungen. In der Regel lassen sich an Maschinen die Zusatzlasten mindestens in 2,5 kg-Schritten verändern; werden kleine Muskeln beansprucht, so sind normalerweise auch Veränderungen von ½ bis ¼ kg möglich. Bei „freien Übungen“ im Sinne des Functional Trainings ist diese Feinabstufung zwar nicht so offensichtlich – durch erfahrene Trainer und vor allem die erlernte Körperwahrnehmung aber im Grunde „stufenlos“ zu ermöglichen, auch durch feindosierte, willentliche statische und dynamische Muskelanspannung.

Fazit: Unentschieden Wer Muskel- oder Krafttraining betreibt, der tut gut daran, sowohl an Geräten/Maschinen als auch mit freien Übungen und diversen Zusatz-Lasten zu trainieren. Faustregel: Anfänger, Gelegenheitssportler und Rekonvaleszenten bevorzugen zumindest zum Einstieg eher Training an Maschinen; Fortgeschrittene und Leistungssportler kommen ohne freie Gewichte und Körperübungen nicht aus. Beides gehört daher auch zur Grundausstattung guter Fitness-Center. / Prof. Dr. Theo Stemper

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Prof. Dr. Theodor Stemper Sportwissenschaftler an der Bergischen Universität Wuppertal, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Prae-Fit (DSSV, DFAV, dflv) und Ausbildungsdirektor Fitness beim DFAV e.V.


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Group-Fitness

Zumba® Fitness Dance Party 2012!

Mit dem neuen Album „Zumba Fitness Dance Party 2012“ kann man den typischen Zumba-Sound jetzt auch außerhalb des Studios genießen. In Frankreich konnte das Album bereits sensationelle Erfolge feiern und stieg auf Anhieb auf Platz 1 der Album-Charts ein. Auch in Deutschland wird das Album Zumba Fitness Dance Party 2012 mit einer Mischung aus choreographierten Zumba-Hits und aktuellen Tracks begeistern. Das Trend-Workout ist längst hierzulande angekommen und immer mehr Anhänger folgen dem Ruf der beliebten Fitness-Party. Zumba Fitness Dance Party 2012 ist seit dem 14.09.2012 auf einer Doppel-CD und als Download im Handel erhältlich. www.zumba.de

Playoke – Group-Fitness interaktive Playoke Group-Fitness ermöglicht weltweit erstmalig Bewegungsmessung einzelner Personen innerhalb einer Gruppe mittels hochauflösender 3D Sensoren in Echtzeit. Diese technologische Weiterentwicklung wird mit der Integration spielerischer Elemente wie High-Scores oder Group-Battles kombiniert. Das Playoke System bringt dadurch die typische Charakteristik beliebter Bewegungsspiele direkt in die Kursräume der Studios und ermöglicht eine exakte Datenauswertung der einzelnen Teilnehmer, die sofortiges Feedback zu ihrer Leistung erhalten und sich mit anderen messen und vergleichen können. Playoke lässt damit die Trends Selbstvermessung, Gamification und Competition in die Fitness-Szene Einzug halten und bietet den Anwendern eine abwechslungsreiche und spannende Alternative zur klassischen Gruppenfitness. Diese innovative, spielerische Art der Gruppenfitness wird als Video-Game-Workout oder auch Life-Game-Workout angeboten. www.playoke.com

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Polar bildet zum Ausdauerspezialisten aus Die Termine der OwnZone Ausbildung für das 1. Halbjahr 2013 stehen fest – deutschlandweit. Für alle Trainer, die ihre Kompetenzen ausbauen und ihren Marktwert steigern möchten, ist diese Ausbildung ein Muss. Die 2-tägige OwnZone® Ausbildung, speziell von Polar entwickelt, wird von den führenden Ausbildungsverbänden als weiterführende Fortbildung im Bereich Herz-Kreislauf-Training anerkannt. Sie richtet sich an ausgebildete und lizensierte Trainer, die ihre Betreuungsarbeit rund um das Thema Ausdauertraining perfektionieren möchten. In dieser Ausbildung werden die Grundlagen der Polar Funktionen, Inhalte der Trainingslehre (Ausdauertraining) und daraus resultierende Betreuungsempfehlungen erläutert. Die praktische Umsetzung in verschiedenen Classes gehört ebenso zu der Ausbildung, wie der intensive Umgang mit den Polar Trainingscomputern. Exklusivität: Polar bietet seinen certified OwnZone Guides u. a. exklusive Fortbildungsmöglichkeiten und einen speziellen Online-Bereich an, in dem weiterführende Informationen zum Thema HerzfrequenzVariabilität und aktuelle Artikel aus der Sportwissenschaft zu finden sind. Ein absolutes Highlight ist das Polar Update Meeting: Diese Veranstaltung informiert speziell OwnZone Guides und Konzept-Studios über die aktuellen Trends zum Training mit der HerzfrequenzVariabilität und deren Umsetzung in Theorie und Praxis. Alle Informationen zu Inhalten und Terminen unter www.ownzone.de

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Group-Fitness

dfav.de

DFAV-Seminarticker B-Lizenz Aerobic & Group Fitness Instructor Köln CORE. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13.01.2013 1. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 09.-10.02.2013 2. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.-24.03.2013 3. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 06.-07.12.2013 4. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11.-12.05.2013 Prüfung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.06.2013 Nürnberg/Fürth CORE. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13.01.2013 1. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 09.-10.02.2013 2. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 09.-10.03.2013 3. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 06.-07.04.2013 4. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 04.-05.05.2013 Prüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 07.07.2013 Stuttgart/Gäufelden CORE. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19.01.2013 1. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16.-17.02.2013 2. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16.-17.03.2013 3. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13.-14.04.2013 4. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 04.-05.05.2013 Prüfung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 01.06.2013

S-Lizenz Hatha Vinyasa Yoga Kompaktausbildung, Olsberg Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 01.-06.03.2013

Alle weiteren Infos zu Veranstaltungslocations, Preisen, Ausbildern, etc., bekommen Sie unter www.dfav.de

DFAV-Workshops Qi-Gong Bielefeld . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24.-25.11.2012 Hamburg. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19.-20.01.2013 BBP-innovativ Hamburg/Itzehoe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12.01.2013 Kurskoordination leicht gemacht Hamburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 09.12.2012 Fit Kick Köln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 08.12.2012 Hamburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13.01.2013 Frankfurt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.02.2013 Bonn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 07.04.2013

Bielefeld CORE. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26.01.2013 1. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.-24.02.2013 2. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.-24.03.2013 3. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20.-21.04.2013 4. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25.-26.05.2013 Prüfung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22.06.2013

9. Evolution Ride der Indoorcycling Group® 350 Indoor Cycler aus ganz Deutschland, 20 Team ICG® Master-Trainer und über 300 Tomahawk® Bikes machten den 9. Evolution Ride zu einem gigantischen Indoor Cycling Event. Am 5. Oktober um 19 Uhr fiel der Startschuss zur Veranstaltung, die bereits seit April ausgebucht war. Während in der großen Halle des Amberger Kongresszentrums Kurse der besonderen Art stattfanden, konnten sich die Teilnehmer in 3 Kursräumen in speziellen weiterbilden. Die Teilnehmer sowie der offizielle Veranstalter, die Group Fitness Organisation aus Nürnberg, waren mit dem Evolution Ride 2012 rundum zufrieden. Bilder und Impressionen unter

www.group-fitness.org

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Group-Fitness

DFAV-Ausbilder stellen sich vor

Dunja Meyer unja Meyer wurde 1966 in Mönchengladbach geboren und lebt heute in Köln. Dunja entdeckte schon sehr früh ihre Liebe zum Sport: Basketball in der Schule und in ihrer Freizeit lernte sie Judo, später dann Reiten. Nach dem Abitur begann sie in Bonn ein Pharmaziestudium, das sie 1991 mit der Approbation zur Apothekerin erfolgreich abschloss. Während der Studienzeit begann sie mit Tennis, Tauchen und Skifahren und entdeckte ihre Leidenschaft für Aerobic. Schon bei ihrer ersten Stunde als Teilnehmer einer Aerobic-Stunde wusste sie, dass sie auch Aerobic-Lehrerin werden wollte. Fasziniert von einem Beruf, der Lehrertätigkeit, Kreativität und Motivationsvermögen und viel körperliche Energie in sich vereint, meldete sie sich zur DFAVB-Lizenz an. Damals kannte sie weder Grapevine noch bpm, aber das Seminar „Aerobic lehren“ motivierte sie bereits so, dass sie schon damals beschloss, selbst Ausbilderin zu werden.

D absolute.pilates Alle Infos zu Dunja Meyers Pilates Studio in Köln-Rath finden Sie unter www.absolute-pilates.de

Spaß am Lehren Nach der B-Lizenz besuchte sie Kongresse und lernte andere Bereiche, wie Step, Wirbelsäulengymnastik und Fitness kennen und absolvierte die Ausbildung zur IST Sportmanagerin. 1994 folgte dann die A-Lizenz beim DFAV und die Bewerbung zur Referentin. Neben ihrer Tätigkeit in der Apotheke und den Unterrichtsstunden im Fitnessstudio, begann sie 1994 erste Erfahrungen als Ausbilderin bei der Impuls Coaching Unternehmensberatung zu sammeln. Sie gab Workshops, bildete Trainer aus und schrieb das Ausbildungsprogramm. Ab Mitte 1996 konnte sie endlich als Referentin für den DFAV eingesetzt werden und ein Traum wurde endlich war. Die Arbeit in einem Ausbilderteam und ihre Auslandsaufenthalte in England und USA haben sie in ihren Fähigkeiten noch mal weiter gebracht, so dass sie heute auf großen Kongressen wie der FIBO eine gefragte Expertin ist.

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Mit ihrem naturwissenschaftlich-medizinischen Hintergrund gibt sie Auskunft zu Themen wie Aerobic und Medikamente, optimale Nahrungsergänzung etc. Seitdem Zeit folgte eine Fortbildung nach der anderen: u.a. Speedo Aqua-Instructor, Fitnesstrainer B- und A-Lizenz des DFAV, QPT Personaltrainer, Ernährungsberater Diplom Safs & Beta, u.v.m. 1999 ging sie nach Los Angeles, um die Fitness Trends Tae Bo, Pilates und Yoga kennenzulernen.

Pilates und Pharmazie 2002 begann Dunjas Pilates-Weg mit der PEAK Pilates Geräteausbildung, die sie so begeisterte, dass sie direkt den Werdegang als Peak Pilates Teacher Trainer begann, den sie 2 Jahre später abschloss und seitdem für die Mutterfirma Mad Dogg Peak Pilates-Ausbildungen anbietet. Nachdem Dunja Meyer ab 2003 in Köln eine Apotheke betrieben hatte, begann Sie 2010 für eine Agentur als Personalcoach mit Produkt- und Kommunikationsschulungen in Apotheken zu arbeiten. Ihre Ausbildung zum NLP-Practioner im Jahr 2008 war eine sinnvolle Ergänzung dazu. Heute arbeitet Dunja Meyer als Key Account Managerin für eine Vertriebsfirma, die sich auf Produkte für die Arthrose-Therapie spezialisiert hat. 2006 gründete sie ihr Pilates-Studio „Absolute Pilates“ in Köln, das sie heute immer noch mit viel Freude am Abend betreibt. Zurzeit bildet sie sich im Bereich Yoga und Spiraldynamik fort und sagt: „Ohne mich fortzubilden, bin ich nicht glücklich. Ich hätte das Gefühl stehen zu bleiben und da tritt ganz schnell Langeweile auf, aber das Leben ist zu spannend dafür.“ /

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WERDE® ZUMBA TRAINER Wenn Du davon träumst, dann kannst Du es auch leben. Als Zumba Trainer bewegst Du täglich Teilnehmer und wirst bezahlt für das, was Du liebst. Tanze. Improvisiere. Strahle.

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Indoor Cycling neu

Myride+ bringt Erlebnis, Begeisterung und Effizienz in den Kursbereich Eine neue Welle virtueller Trainingsmöglichkeiten schwappt durch die Indoor Cycling Kursbereiche seit der offiziellen Vorstellung und Einführung von Myride®+ auf der IHRSA und FIBO 2012. Viele Anlagen in über 25 Ländern nutzen bereits die multimedialen Funktionen des Myride®+ Systems der Indoorcycling Group® (ICG®), um ein einzigartiges Kurserlebnis und eine hohe Auslastung zu erzielen.

Myride®+ ist perfekt auf die Bedürfnisse der Anlagenbetreiber, Instruktoren und Mitglieder abgestimmt. Über das Myride® System, ein hochwertiges Multimedia-Terminal mit Touch-Screen und leistungsstarkem Computer, sind nun verschiedene Programme möglich. Das System wird über HDMI an ein Ausgabegerät, z. B. einen Projektor oder ein TV sowie an die Audioanlage angeschlossen. Dieses modulare System orientiert sich an dem individuellen Bedarf, den Zielen des Kursbereichs sowie den vorhandeDer modulare Aufbau des Myride®+ System lässt sich wie folgt veranschaulichen: nen Strukturen. Die Live Coaching Funktionen bieten weltweit einzigartige Werkzeuge für Instruktoren. Mit hochwertigen Landschaftsfilmen wird ein völlig neues Indoor Cycling Erlebnis in den Kursen erzeugt, um die Teilnehmer dadurch auf eine neue Art zu begeistern. Die Virtual Coaching Programme sorgen durch ihren individualisierten und automatisierten Aufbau für eine maximale Auslastung auch zwischen den Kursen, die von Trainern geführt

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Advertorial

erleben! werden. Zudem ermöglichen diese virtuellen Kurse bei Anlagen ohne bestehenden Indoor Cycling Kursbereich ein kosteneffizientes Zusatzangebot. Myride+ schafft ein neues Indoor Cycling Erlebnis, steigert die Effizienz und begeistert die Mitglieder auf eine neue Art und Weise. Nachfolgende Kundenstimmen belegen das eindrucksvoll: Smile Fitness | 74821 Mosbach | Virtual Coaching Kurt und Sabine Ehrmann | Inhaber „Aufgrund unserer Studiostruktur verwenden wir das Myride+ System mit Virtual Coaching auf der Trainingsfläche. Die Ausgabe der Filme erfolgt hierbei über eine große Videowand. Dadurch konnten wir die Auslastung unserer Indoor Bikes und Kardiogeräte sowie die Anzahl der Teilnehmer nachhaltig steigern.“

Injoy Gifhorn | 38518 Gifhorn | Virtual und Live Stephan Große | Inhaber „Wir haben uns für Myride+ entschieden, um unseren Mitgliedern innovative Trainingsmöglichkeiten zu bieten. Dadurch setzen wir uns von den Angeboten anderer Anlagen ab. Bei unserer Investition standen vor allem die Wirtschaftlichkeit sowie die Schaffung einer Erlebniswelt im Vordergrund.“

Fitnesscenter Muskelkater | 24539 Neumünster | Virtual und Live Wolfgang Bühse | Inhaber „Unsere Mitglieder sind begeistert! Die realitätsnahen Landschaftsfilme erzeugen ein ganz besonderes Indoor Cycling Erlebnis und bieten unseren Trainern perfekte Werkzeuge zur Kursgestaltung. Die virtuellen Kurse ermöglichen Indoor Cycling rund um die Uhr und werden ebenfalls sehr gut angenommen.“

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ALMA Oberkassel | 40549 Düsseldorf | Virtual und Live Holger & Stefan Oeser | Inhaber „Wir verwenden Myride+ im Kursraum mit 30 Tomahawk Bikes. Seit der Einführung bieten wir unseren Mitgliedern durch den Einsatz der hochwertigen Landschaftsaufnahmen ein einzigartiges Indoor Cycling Erlebnis. Die virtuellen Kurse ermöglichen zudem eine hohe Auslastung des Kursraumes und der Räder, also mehr Effizienz.“ Active World Coburg | 96489 Coburg | Virtual und Live Oliver Markus | Inhaber „Myride+ fügt sich bei uns komplett in die bestehende Indoor Cycling Kursstruktur ein. Es bietet unseren Mitgliedern die Möglichkeit, Cycling auf einzigartige Weise neu zu erleben. Seit der Einführung haben wir eine erhöhte Nachfrage und Teilnahme an unseren Indoor Cycling Kursen. Unsere Trainer finden es super!“ Virgin Active UK | London | Virtual und Live Tim Foster | Club Program Director „Die hohe Qualität der Myride+ Videos und Funktionen bietet unseren Mitgliedern ein völlig neues Indoor Cycling Erlebnis. Das ‚Eintauchen‘ in eine virtuelle Welt begeistert die Teilnehmer und bietet zudem eine gefühlte Angebotserweiterung innerhalb der Mitgliedsbeiträge. Die ICG ist für uns ein innovativer und kundenorientierter Partner.“

Informationen und Kontakt: Indoorcycling Group Tel.: 0911 – 544450 E-mail: info@indoorcycling.com www.myrideplus.com

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Fitness & Ernährung

DER KICK FÜR MEHR LEISTUNG

Die Produkte aus der Kick Speed Line eignen sich für alle Sportler als Trainings-Booster oder um länger beim Training durchzuhalten sowie für einen zusätzlichen Energieschub, z.B. während der Prüfungszeit, nach der Mittagspause oder in der Spätschicht. Die Kick Speed Produkte enthalten hoch dosiertes Koffein, Guaraná und Taurin – die ideale Kombination, um voll durchzustarten. Für den Sofort-Energie-Kick sorgt Koffein, das die Kontraktionsfähigkeit der Muskeln verbessert und die Bereitstellung von Fetten und Kohlenhydraten zur Energiegewinnung erhöht. Guaraná ist eine aus dem Amazonasgebiet stammende Lianenart, deren Früchte einen sehr hohen Koffeingehalt aufweisen. Besonders daran ist, dass das im Guaraná enthaltene Koffein an Gerbstoffe gebunden ist und damit im Körper erst verzögert freigesetzt wird. Die Wirkung des Koffeins kann somit 4 bis 6 Stunden länger anhalten. Taurin spielt dagegen eine wichtige Rolle bei der Signalübertragung des zentralen Nervensystems und ist wichtig für die Stärkung des Immunsystems. Kick Speed Evolution beinhaltet einen Koffeingehalt von 5 herkömmlichen Energydrinks. www.best-body-nutrition.com

Mit Proteinen in Bestform

myline – Jetzt auch in den Niederlanden

myline, das erfolgreiche Abnehmprogramm aus Deutschland, steht seit Kurzem nun auch den niederländischen Fitnessclubs zur Verfügung. Der Amstelhof Sport & Health Club in Uithoorn und das Living healthy in Berlicum gehören zu den ersten beiden Anlagen, die sich eine myline Lizenz in den Niederlanden gesichert haben. Im Rahmen der Eröffnung der neuen Dependancen reiste Geschäftsführer Alexander Dillmann Ende August in die Niederlande, um die ersten beiden Partner persönlich in der niederländischen myline Familie willkommen zu heißen. www.myline24.de

Der Formula 80 Evolution Eiweiß-Shake von Multipower Sportsfood jetzt in der Geschmacksrichtung Milchreis. Um den erhöhten Eiweißbedarf nach dem Training schnell und unkompliziert zu decken, gibt es von Multipower Sportsfood den kalorien- und fettarmen Formula 80 Evolution Eiweiß-Shake. Er enthält vier hochwertige Eiweiß-Komponenten aus Milch und Ei, die der Körper schnell aufnimmt und die von den Muskeln optimal zur Regeneration umgesetzt werden – vor allem in den ersten ein, zwei Stunden nach dem Training. Resultat: der Aufbau von Muskulatur wird unterstützt und die Figur bleibt straff. Experten-Tipp: „Bei dem ganzen Diäten-Wahn vernachlässigen viele die Eiweiß-Zufuhr. Täglich pro Kilogramm Körpergewicht 1 bis 1,5 Gramm hochwertiges Eiweiß – nicht für Muskelberge, sondern weil es die Fitness unterstützt“, so Ariane Matz, Produktentwicklerin bei Multipower Sportsfood. www.multipower.com

indi coco – 100% natürliches Kokoswasser Naturprodukte stehen hoch im Kurs. Frisches Kokoswasser wird in vielen tropischen Ländern bereits seit Jahrhunderten geschätzt, denn es steigert das Wohlbefinden und hat so wenig Kalorien, dass es ohne Reue getrunken werden kann. Seine Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente machen das reine Wasser aus der jungen, grünen Kokosnuss zu einem echten Geschenk der Natur. Es ist kalorien-, fett- und cholesterinarm sowie rehydrierend in der Wirkung. Es aktiviert den Stoffwechsel und hat nach neuesten Erkenntnissen einen zellregenerativen Effekt. Die RF Reinland Fruchterzeugnisse GmbH bietet Kokoswasser auf höchstem Niveau an. Daher arbeitet sie nur mit ausgezeichneten Produzenten, die das Naturprodukt nach international zertifizierten Qualitätsstandards verarbeiten und abfüllen, zusammen. Zusatzstoffe und künstliche Aromen sind Tabu. www.indi-coco.de

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Fitness & Ernährung

„Die Fitnesstheke“, eine Kolumne von Andreas Holz

Know-how umsetzen Qualitätsmanagement ist eines der wichtigsten betriebswirtschaftlichen Instrumente, um die Effizienz von Arbeit zu verbessern. Für die Fitnessbranche gibt es viele erfolgserprobte Modelle, aber häufig hapert es an Unterstützung bei der Umsetzung. Andreas Holz veranschaulicht, was Sie tun können. mmer mehr Studiobetreiber haben erkannt, dass Strukturen und definierte Arbeitsprozesse für Unternehmen einfach notwendig sind. Berater und Firmen, die solchen qualitätsfördernden Maßnahmen und erfolgserprobte Strukturen anbieten, sehen in ihren Vorträgen und Seminaren zustimmendes Nicken bei den Teilnehmern, wenn sie unstrukturierte Studios als Beispiel vorstellen. Diese Zustimmung führt oft dazu, dass Strukturen und Arbeitsprozesse erstellt werden oder das Know-how gekauft wird. Die Führungsriege der Studios ist dann auch meistens sehr engagiert, diese neuen Strukturen und definierten Arbeitsprozesse in Meetings und Schulungen an das Team weiterzugeben. Das bedeutet zwar sehr viel Arbeit und Zeitaufwand, jedoch wird dabei die zukünftig verbesserte Arbeitsweise des Studios gesehen. Das Team erhält eine Vielzahl von Arbeitsprozessen, Ansprache-Beispielen, technischen Neuerungen u.v.m.

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Über die Praxis zum Erfolg An dieser Stelle möchte ich als Beispiel kurz die Situation eines meiner Kunden nach der Einführung eines Qualitätsmanagements darstellen. Der Studiobetreiber beauftragte mich, einen Blick auf die

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Kundenarbeit seiner Trainer und Servicemitarbeiter zu werfen, weil der Eiweißshake-Verkauf einen historischen Tiefpunkt erreicht hatte. Obwohl die Ansprache und Abläufe genau definiert waren, stellte sich kein Verkaufserfolg ein. Schon sehr schnell war zu erkennen, wo die Probleme lagen. Die Arbeitsprozesse und Ansprachen waren in der Theorie vorhanden, allerdings nicht bei den Trainern und Servicekräften. Mag sein, dass sich diese in der heißen Phase der Meetings und Schulungen mal damit beschäftigt haben, mit Leben wurden sie allerdings nicht gefüllt. Hier geht es den betreffenden Mitarbeitern wie einem Schauspieler, der seinen Text nicht lernt und ihm dementsprechend keine Persönlichkeit, durch häufiges Aufführen, verleihen kann. Jetzt sind wieder die Entscheidungsträger gefragt. Schaffen es die Mitarbeiter Arbeitsprozesse allein umzusetzen? Das genannte Beispiel hat gezeigt, dass selbst in einem Studio mit hervorragendem Qualitätsmanagement die Unterstützung durch die Führungskräfte und das mehrmalige gemeinsame Üben von Prozessen und Ansprachen unbedingt notwendig sind. Der genannte Studiobetreiber ist mittlerweile mehrere Male die Woche mit Trainern auf der Fläche und mit Servicemitarbeitern an der Fitnesstheke.

Tools zur Unterstützung Um die Führungskräfte in diesem Bereich zu entlasten, hat Best Body Nutrition gemeinsam mit Position Gesundheitssysteme UnterstützungsTools entwickelt. Diese liefern dem Studio die kompletten Arbeitsprozesse, z. B. für Marketingaktionen neben dem eigentlichen Marketing. Alle Tools und Maßnahmen werden in der Sportwelt Rosbach getestet, der eigenen Anlage von Position, bevor sie den anderen Best Body Nutrition Studios als Aktion zur Verfügung gestellt werden. Außerdem bietet Best Body Nutrition ein großes Portfolio von Ansprache-Hilfen für verschiedene Produkte, welche die Mitarbeiter nutzen können. Auf diese Weise findet wieder eine einheitliche Teamsprache statt. Viele Hilfsmittel und Anleitungen sind mittlerweile auch online für Kunden hinterlegt und können individuell bearbeitet werden, je nach Bedarf im Studio. Einführungsphasen für Thekenaktionen und Schulungen können sogar von Best Body Nutrition begleitet und durchgeführt werden. Die Energie und vor allem die Zeit, die so gewonnen wird, sollte dann in das Begleiten der Mitarbeiter investiert werden. Nur wenn die Arbeitsweise und Ansprache durch die Mitarbeiter den vorgegebenen Arbeitsprozessen entspricht, macht Qualitätsmanagement Sinn. / Andreas Holz

Andreas Holz Andreas Holz, Jahrgang 1964, ist im Vertrieb bei Best Body Nutrition als Gebietsrepräsentant für die Key-Accounts im Studiogeschäft zuständig. Er kam als gelernter Wertpapiermakler über den aktiven Triathlonsport vor rund 10 Jahren in die Fitnessbranche – Grund war seine Begeisterung für Fitness und Ernährung. Er übernahm zunächst die Verkauflsleitung für eine Studiokette in München, bevor er für einen regionalen Anbieter von Nahrungsergänzung den Aufbau von Vertrieb und Shops übernahm. Andreas Holz ist bundesweiter Referent für Erfolgskonzepte im Studio. www.best-body-nutrition.com

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Fitness & Ernährung

Volle Speicher, volle Leistung! Nahrungsergänzung im Profisport

rofisportler wie beispielsweise Bundesliga-Fußballer sind während einer Saison extrem hohen Belastungen ausgesetzt. Tägliches Training gepaart mit mindestens einem Spiel pro Woche, da bleibt nicht viel Zeit zum Ausruhen. Die richtige Ernährung spielt für Regeneration und Verletzungs-Prophylaxe deshalb eine entscheidende Rolle. Die Firma Body Attack ist

P Christoph Heinrichs Christoph Heinrichs, Jahrgang 1985, ist im Bereich Presse & TV bei Body Attack Sports Nutrition für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Er kam als gelernter Sportjournalist vor 2 1/2 Jahren in die Fitnessbranche und ist selbst begeisterter Amateurfußballer. Neben der Pressearbeit ist er auch für den Bereich Produktfernsehen im Hause Body Attack zuständig. www.body-attack.de

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offizieller Ernährungspartner des Hamburger SV und unterstützt die Bundesligaprofis mit effektiver Sportnahrung.

Nahrungsergänzung unterstützt die Regeneration Im Profi-Fußball spielt die Gesundheit der Spieler eine gesonderte Rolle. Deswegen werden die Spieler wegen der hohen Belastungen inmedizitensiv betreut. nisch Neben ständiger Beobachtung werden regelmäßig die Körperwerte der Profis von den Leistungsdiagnos-

tikern des HSV gemessen. So kann frühzeitig auf Warnsignale des Körpers reagiert und Verletzungen vorgebeugt werden. Aber auch die richtige Ernährung ist für die Fußballprofis von besonderer Bedeutung. Deshalb gibt es für die Spieler mit Jana Winter eine eigene Köchin, die dafür sorgt, dass die Profis zum richtigen Zeitpunkt das Richtige essen. Dazu gehören auch die Nahrungsergänzungsmittel von Body Attack. Die Produkte unterstützen die Regeneration und wirken prophylaktisch gegen Verletzungen.

Ernährung wird der Belastung angepasst Genau wie viele Fitness- und Kraftsportler nutzen Heiko Westermann, Marcell Jansen, Rafael van

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der Vaart, René Adler und Co nach der Belastung Protein-Shakes zur Regeneration. Die vielen Sprints in Training und Spiel führen bei Fußballern zur Strapazierung der Muskelfasern, die ständigen Tempo- und Richtungswechsel beanspruchen das Bindegewebe in Bändern, Sehnen und Gelenken. Mit Hilfe von Eiweiß, dem Grundbaustoff aller Körperzellen, werden sowohl Muskeln als auch Bindegewebe regeneriert bzw. aufgebaut. So schützt ein Proteinshake nach dem Spiel vor Muskelabbau und beschleunigt die Erholungsphase. Außerdem verbessert sich die Belastbarkeit der Muskeln, Gelenke und Knochen.

Die gleiche „Dosis“ wie Freizeitsportler Neben Eiweiß sind für Profi-Fußballer vor allem Kohlenhydrate und Mineralstoffe wichtig. Um eine hohe Leistungsfähigkeit zu garantieren, müssen die Speicher prall gefüllt sein. Hier werden in erster Linie isotonische Sportgetränke eingesetzt, die neben Wasser und Kohlenhydraten auch Mineralien und Vitamine in leicht aufnehmbarer Form enthalten. Bei den Produkten, die die Profis täglich zu sich nehmen, handelt es sich um die gleichen wie sie auch Freizeitsportler bei Body Attack erhalten. Auch die Dosierung beim Anrühren unterscheidet sich nicht. Allerdings trinken die Profis oft mehrere Shakes bzw. Mineral-Drinks am Tag, weil sie auch mehrfach trainieren.

HSV-Sonderedition

Torwart René Adler feiert nach langer Verletzungspause beim HSV ein großartiges Comeback

Die Youngsters Heung Min Son und Tolgay Arslan gehören zu den Hoffungsträgern des Traditionsclubs

Neben einer eigenen Produktlinie für Fitness-Studios hat die Firma Body Attack drei der wichtigsten Nahrungsergänzungsmittel für Fußballer in einer HSV-Sonderedition auf den Markt gebracht. Dazu gehören das Eiweißprodukt HSV Power Protein 90, der isotonische Durstlöscher HSV Sports Drink und das Mineralgetränk HSV Mineral Booster. Unter dem Slogan „Ernähren wie die Profis“ hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit dem Verein außerdem einen Ratgeber für effiziente Sporternährung herausgebracht. Denn natürlich sind die bekannten Fußballer auch in Sachen Ernährung Vorbild für zahlreiche Hobbysportler. / Christoph Heinrichs

Nationspieler Heiko Westermann und Marcel Jansen präsentieren sich beim HSV fit wie nie

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Marketing & Sales

Vorsicht

Datenschutz Neue Regeln für die Nutzung von Kundendaten zu Werbezwecken

Kundendaten genießen nach dem „neuen“ Bundesdatenschutzgesetz ab dem Stichtag 1. September 2012 besonderen Schutz. Für Werbung, die Sie an Bestandskunden per E-Mail, Newsletter oder Briefpost versenden, brauchen Sie zwar nicht das ausdrückliche Einverständnis der Adressaten, müssen aber auf das jederzeit nutzbare „Widerspruchsrecht“ hinweisen. it diesem Artikel informieren wir Sie über das novellierte Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und erläutern die Änderungen, die für Fitness- und Gesundheitsstudios relevant sind. Besonders berücksichtigt wird dabei die Nutzung und Verarbeitung von Mitgliedsdaten zu Zwecken der Vertragsabwicklung und speziell der Werbung. Es ist aber nicht nur das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), das strikte Regeln für Ihre Studiowerbung und Ihr Direktmarketing vorgibt. Auch die Anforderungen des AGB-Rechts (§§ 305 ff. BGB) sind zu beachten und vor allem die äußerst strengen Vorgaben des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG).

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§ 28 BDSG Die Gesetzesvorgaben galten eigentlich schon länger. Der Stichtag 01.09.2012 schafft hier also kein neues Datenschutzrecht. Es wird lediglich die 3-jährige Übergangsregelung für Daten, die für Werbe-

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zwecke bereits vor dem 01.09.2009 erhoben und gespeichert worden sind, beendet. Die Änderungen kommen also eigentlich nicht überraschend. Mangels entsprechender Vorbereitung treffen sie die Praxis in der Regel jedoch komplett unvorbereitet. Seit dem 1. September 2012 gilt einheitlich für alle Daten § 28 Bundesdatenschutzgesetz in aktueller Fassung, egal ob Alt- oder NeuDaten. Wichtig für Fitnessstudios sind vor allem die Absätze 3 und 4 des § 28 BDSG, die Sie genau kennen sollten: Absatz 3 des § 28 BDSG regelt, dass „die Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten für Zwecke des Adresshandels oder der Werbung zulässig ist, soweit der Betroffene eingewilligt hat“ und ihm bei jeder Werbung die Möglichkeit gegeben wird, diese Einwilligung zu widerrufen. Absatz 4 des § 28 BDSG besagt, dass das Recht zur Nutzung der Daten mit dem Widerspruch des Betroffenen erlischt.

Bei Nichtbeachtung drohen Bußgelder bis zu 300.000,-- Euro (!) sowie kostspielige Abmahnungen von Konkurrenten und/oder Verbrauchervereinen.

Vorgaben des UWG Um kostspielige Abmahnungen zu vermeiden, müssen Sie in der Praxis folgendes unbedingt beachten: Wenn eine Werbemaßnahme durch Nutzung von Kundendaten nach dem BDSG zulässig sein sollte, so heißt das nicht, dass diese Werbung auch gleichzeitig mit dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) vereinbar ist. Alle Werbemaßnahmen von Studios müssen deshalb auch die Vorgaben des UWG erfüllen. Maßgeblich ist hier § 7 UWG, der sich mit Unzumutbarer Belästigung befasst – Absatz 1: „Eine geschäftliche Handlung, durch die ein Marktteilnehmer in unzumutbarer Weise belästigt wird, ist unzulässig. Dies gilt insbesondere für Werbung, obwohl erkennbar ist, dass der angesprochene Markt-

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Marketing & Sales

teilnehmer diese Werbung nicht wĂźnscht.â&#x20AC;&#x153; § 7 Abs. 2 UWG regelt, wann eine â&#x20AC;&#x17E;unzumutbare Belästigungâ&#x20AC;&#x153; anzunehmen ist. Bedeutsam ist fĂźr Studios speziell § 7 Abs. 3 UWG, wonach Werbung per E-mail bzw. Newsletter zulässig ist, wenn ein Bestandskunde beworben wird und dieser ausdrĂźcklich auf das ihm (jederzeit) zustehende Widerspruchsrecht hingewiesen wird. Werbung per Briefpost unterliegt generell weniger strengen Anforderungen. Hier reicht ein kurzer Hinweis auf das datenschutzrechtliche Widerspruchsrecht nach § 28 IV 2 BDSG.

Widerspruchsrecht Es ist mĂśglich, direkt bei Ihren Mitgliedern eine gesonderte schriftliche Einwilligung zur Datenerhebung, -verarbeitung und -nutzung fĂźr Werbezwecke einzuholen â&#x20AC;&#x201C; z.B. als AGB in den Mitgliedsverträgen. Diese AGB sind aber nur wirksam, wenn auch die Vorgaben der §§ 305 ff. BGB erfĂźllt sind. Wichtig ist, dass die Mitglieder bei der ersten und bei jeder folgenden Ansprache zum Zweck der Werbung sowie auch bei BegrĂźndung des Vertrages Ăźber ihr Widerspruchsrecht zu unterrichten sind. FĂźr die ordnungsgemäĂ&#x;e DurchfĂźhrung des Mitgliedsvertrages im

Fitnessstudio ist grundsätzlich keine datenschutzrechtliche Einwilligung des Kunden notwendig. Es reicht der Hinweis auf die Speicherung der Daten (gemäĂ&#x; § 33 BDSG).

Kundendaten und Eigenwerbung Die Schwierigkeiten beginnen immer in dem Moment, wo Kunden fĂźr Werbezwecke angeschrieben oder angemailt werden. Die Nutzung der Kundendaten Ăźber den Vertragszweck hinaus â&#x20AC;&#x201C; insbesondere fĂźr WerbemaĂ&#x;nahmen, wie die Information Ăźber neue Aktionen, z.B. einen Tag der offenen TĂźr â&#x20AC;&#x201C; setzt grundsätzlich die vorherige Einwilligung der Kunden voraus (§ 28 Abs. 3 Satz 1 BDSG). Von diesem Grundsatz gibt es jedoch fĂźr die Praxis folgende wichtige Ausnahme, Eigenwerbung: Auch ohne Einwilligung der Kunden ist die Eigenwerbung des Studios nach § 28 Abs. 3 S. 2 BDSG zulässig, wenn Daten â&#x20AC;&#x17E;listenmäĂ&#x;igâ&#x20AC;&#x153; vorhanden sind. D.h. diese Daten mĂźssen beim Kunden erfragt worden oder allgemein zugänglich sein und es dĂźrfen keine schutzwĂźrdigen Belange des Kunden betroffen sein. â&#x20AC;&#x17E;Listendatenâ&#x20AC;&#x153; sind: 1. Berufs-, Branchen- oder Geschäftsbezeichnung 2. Namen 3. Titel 4. Akademischer Grad

5. Anschrift 6. Geburtsjahr (nicht Geburtsdatum) AusdrĂźcklich nicht unter das Listendaten-Privileg fallen hingegen E-Mail-Adressen und Telefonnummern. Diese Daten kĂśnnen aber ergänzt bzw. hinzu gespeichert werden (§ 28 Abs. 3 S. 3 BDSG). Und nochmals: Der Kunde ist bereits bei Vertragsschluss und danach bei jeder WerbemaĂ&#x;nahme auf das ihm zustehende Widerspruchsrecht (§ 28 IV 1 u. 2 BDSG) hinzuweisen. Der Vertragsabschluss darf dabei nicht von einer Einwilligung in WerbemaĂ&#x;nahmen abhängig gemacht werden (Kopplungsverbot nach § 28 III b BDSG).

BuĂ&#x;geld und Strafen Die BuĂ&#x;geld- und Strafvorschriften bei VerstĂśĂ&#x;en (§§ 43 f. BDSG)

0<=21(tGDVHLQIDFK]XQXW]HQGH+DUGXQG6RIWZDUHV\VWHP 0 <=21(tGDVHLQIDFK]XQXW]HQGH+DUGXQG6RIWZDUHV\VWHP HUIDVVWDQDO\VLHUWXQGVSHLFKHUWGLH7UDLQLQJVHLQKHLWHQ HUIDVVWDQDO\VLHUWXQGVSHLFKHUWGLH7UDLQLQJVHLQKHLWHQ ,KUHU0LWJOLHGHUtXQDEKĂ QJLJGDYRQREVLHLQ,KUHP6WXGLR ,KUHU0LWJOLHGHUtXQDEKĂ QJLJGDYRQREVLHLQ,KUHP6WXGLR WUDLQLHUHQRGHUGUDXÂźHQMRJJHQ:LQGVXUIHQRGHU7HQQLVVSLHOHQ WUDLQLHUHQRGHUGUDXÂźHQMRJJHQ:LQGVXUIHQRGHU7HQQLVVSLHOHQ

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Marketing & Sales

sind beträchtlich. Ein Verstoß gegen die ordnungsgemäße Unterrichtung über das bestehende Widerspruchsrecht kann eine Geldbuße bis zu 50.000 Euro nach sich ziehen; die Nutzung der Daten trotz erfolgtem Widerspruch, sogar ein Bußgeld von bis zu 300.000 Euro. Alle Werbemaßnahmen, die trotz erfolgten Widerspruchs geschehen, also Werbung per Post, E-Mail, Newsletter usw. – auch Briefpostwerbung (!), sind von diesen Regelungen betroffen. Studiobetreiber sollten die Vorgaben des Bundesdatenschutzrechts – speziell das Widerspruchsrecht (§ 28 Abs. 4 S. 1 BDSG) – unbedingt beachten und bereits bei Vertragsschluss sowie jeder Werbemaßnahme erneut darüber aufklären. Auch die Vorgaben des UWG, speziell § 7, müssen berücksichtigt werden. Dann lassen sich auch teure Bußgelder und Abmahnungen vermeiden.

Was ist erlaubt, was nicht?

Dr. Ilkka-Peter Ahlborn LL.M. Die Anwaltssozietät Dr. Geisler, Dr. Franke und Kollegen steht für kompetente, zielorientierte und effektive Beratung. Zu der Sozietät gehören aktuell 11 Rechtsanwälte/ innen, 16 juristische Mitarbeiterinnen sowie 7 Auszubildende. Schwerpunkt ist die bundesweite Beratung kleiner, mittelständischer und großer Unternehmen in nahezu allen Rechtsfragen. Sämtliche Rechtsanwälte/innen haben sich auf verschiedene Fachgebiete spezialisiert, oftmals bis zur Erlangung eines Fachanwaltstitels. Bezüglich der für die Fitness- und Freizeitbranche relevanten Rechtsfragen verfügt die Sozietät über ein einzigartiges Know-how. www.kafk.de

Fachkundiger Rat ist hier gefragt. Die Eigenwerbung nach dem sogenannten Listenprivileg gemäß § 28 Abs. 3 S. 2 BDSG bleibt erhalten. Der sicherste, aber ungleich aufwändigere Weg ist, im Vorfeld von allen Kunden eine (schriftliche) Einwilligung im Sinne des § 4 a bzw. § 3 S. 1 BDSG einzuholen. Ein Werbe-Newsletter war auch nach bisherigem Recht wettbewerbsrechtlich zulässig, wenn die engen Voraussetzungen des § 7 Abs. 3 UWG erfüllt waren. Eigenwerbung an Bestandskunden sowie einem klaren und deutlichen Hinweis – in jedem Newsletter (!) – auf jederzeitiges Widerspruchsrecht nach den Vorgaben des Wettbewerbsrechts (sog. Opt-Out). Hieran hat sich nichts geändert. Wer hingegen seinen Newsletter nicht nur an Bestandskunden versenden möchte, ist gesetzlich dazu verpflichtet, eine vorherige ausdrückliche (wettbewerbsrechtliche) Einwilligung nach § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG einzuholen.

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Hierfür ist dann das sogenannte „Double-Opt-In-Verfahren“ einzusetzen. D.h. es ist quasi eine doppelt abgesicherte Zustimmung erforderlich: Im Datenschutzrecht bedeutet ein „Opt-In“, dass die Kunden eine Einwilligungserklärung bewusst erteilen, durch Ankreuzen oder eine gesonderte Unterschrift. Es bedarf also einer aktiven Zustimmungshandlung durch die Kunden. Es ist ausdrücklich davon abzuraten hier mit bereits vorhandenen Häkchen zu arbeiten. Häkchenfeld vorangekreuzt genügt gerade nicht (vgl. OLG Thürigen, Urt. v. 21.4.2010 – 2 U 88/10). Das sogenannte „Opt-Out“ ist das begriffliche Gegenstück. In diesem Fall ist Werbung rechtlich solange möglich, wie das Mitglied nicht von seinem Widerspruchsrecht Gebrauch macht, auf das es ausdrücklich hingewiesen worden sein muss. Dieses Prinzip beansprucht im Datenschutz- und Wettbewerbsrecht (s.o. zu § 7 III UWG) gleichsam Geltung. Während für Werbung per Briefpost generell mit einem „Opt-Out“ gearbeitet werden kann, muss der Adressat von Telefon-, SMS-, EMail-Newsletter oder auch nur einfacher E-Mail-Werbung die vorherige Einwilligung durch ein „Opt-In“ dokumentieren, also durch aktives Handeln, z.B. durch Ankreuzen. – so die Rechtsprechung des BGH (vgl. Urt. v. 16.07.2008 – VIII ZR 348/06 – Payback).

Die besondere doppelte Sicherung, „Double-Opt-In“ wird bei der Versendung von E-Mail-Newslettern bzw. E-Mail-Werbung gefordert, die nicht nur an Bestandkunden geht. Bei dieser zweimaligen Zustimmung wird wie folgt verfahren: Nach dem 1. Opt-In erhält der Kunde eine kurze E-Mail mit der Bitte, seine Einwilligung per Klick auf einen Bestätigungslink, den er per E-Mail erhält, endgültig zu bestätigen. Erst wenn dann dieser Link aktiviert wurde, ist das „Double-Opt-In-Procedere“ abgeschlossen und der Kunde letztlich in den Verteiler für den Newsletter aufgenommen. Hintergrund dieses von der Rechtsprechung geforderten Verfahrens ist die Belegbarkeit der erteilten Einwilligung. Dennoch erhält das Mitglied bei jeder neuen E-Mail bzw. jedem neuen Newsletter erneut den Hinweis, dass sie oder er den Newsletter jederzeit durch einfaches Anklicken eines Links abbestellen kann.

Fazit Im Zweifelsfall sollten Sie sich absichern und sowohl Ihre Werbeund Marketing-Aktionen, die sich direkt an bestehende Kunden oder Neukunden wenden, als auch Ihre Kundendaten mit einem spezialisierten Anwalt besprechen. / Dr. Ilkka-Peter Ahlborn LL.M., Rechtsanwalt

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MEDICAL

FITNESS

www.lmt.eu

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Marketing & Sales

schnell, einfach effektiv F&G-Fragen zur Performance von myFitApp

Können Fitnessstudios in Ihrem Marketing-Mix noch auf Apps verzichten? Ein Großteil der Fitnesskunden nutzt Smartphones und somit auch Apps. Natürlich kann eine App – kostenlos für die Mitglieder – auch für das Marketing von Fitness- und Gesundheitsstudios ein wertvolles Tool sein. Aber sind Apps wirklich nützlich oder sind sie doch nur eine Social-Media-Spielerei? Wie bewährt sich die myFitApp in der Praxis? F&G hat nachgefragt. pps sind das Kommunikations-Tool unserer Zeit. Die kleinen Applikationen sind für alle Smartphone-Nutzer inzwischen zu ganz alltäglichen Helfern geworden. Sie informieren mobil über all das, was uns interessiert, egal, wo wir gerade sind: Bundesliga-Zwischenstände, Sonderangebote, wo die nächste Tankstelle ist – oder auch über Kursplanänderungen und neueste Angebote von Fitnessstudios. Wie nützlich sind App für Fitnessstudios? F&G stellt die myFitApp für Fitness – und Gesundheitsstudios auf den Prüfstand.

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Vor der Installation Was braucht man, um die myFitApp zu installieren? Die

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myFitApp ist bereits im App-Store (online) vorhanden, d. h., wenn sich der Studiobetreiber für eine myFitApp entscheiden sollte, so kann er innerhalb weniger Tage mit seiner eigenen App online sein. Im App-Store holen sich sowohl die Studios als auch deren Mitglieder ihre myFitapp. Studio-Apps mit einem Private Label, können dort direkt runtergeladen werden, bei der normalen myFitApp müssen die Studiomitglieder über die Suchfunktion. Fallen Kosten an? Für Einrichtung sowie Erstellung und Einpflegen der Daten fallen einmalig Kosten an, deren Höhe vom Umfang der Datenmenge abhängt. Danach entfallen monatlich Mietkosten für die App, die aber alle Updates und sonstigen Kosten abdeckt. Für die

Studio-Mitglieder ist die App kostenlos. Muss noch Hardware angeschafft werden? Nein, es wird lediglich ein Internetzugang benötigt. Sinnvoll aber nicht zwingend notwendig wäre jedoch Zugriff auf ein Smarthphone oder Tablet-PC von Apple oder mit AndroidBetriebssystem. Wie geht die Installation der myFitApp vonstatten? Die Installation der App wird komplett von der Agentur Motion One erledigt, die nicht nur die App einrichtet, sondern auch die Anwender im Studio schult. Für die Studio-Mitglieder gibt es Marketingunterlagen (Folder oder Flyer), die erklären, wie sie die App auf ihrem Smartphone installieren müssen.

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Forderungsmanagement Kann man nach der Installation sofort loslegen? Ja, ohne Einschränkung. Gibt es Schnittstellen oder muss die App noch mit Daten gefüttert werden? Die Inhalte des Clubs werden von Motion One in die myFitApp eingepflegt. Diese Inhalte sind alle Infos, die auch auf der Website des Clubs stehen, wie z. B. Kursplan, Öffnungszeiten. Die betriebsbereite App wird dann mit einer Schulung an den Studiobetreiber übergeben. Die Daten, auf die die App zugreift, können dann ohne Abhängigkeiten im Studio gepflegt werden. Support von Motion One kann aber jederzeit in Anspruch genommen werden. Die myFitApp verfügt über sogenannte API-Schnittstellen, die es ermöglichen, z. B. die Inhalte des Kursplanes in der myFitApp automatisch auch auf der eigenen Webseite anzuzeigen. Das hat den Vorteil, dass die Daten nur einmal aktualisiert werden müssen.

Nachgefragt

Wie wird die myFitApp bedient? Sehr einfach und über einen beliebigen Internet-Zugang, d.h. die Daten können jederzeit aktualisiert oder erweitert werden. Es gibt die Möglichkeit, mehreren Mitarbeitern separate Zugänge mit unterschiedlichen Berechtigungen einzurichten. Der Betreiber kann jederzeit sogenannte „Push-Nachrichten“ auf die Smarthphones der Teilnehmer über den Internet-Zugang senden. Ist die Nutzung der App durch die Mitglieder messbar? Der Betreiber kann die Erfolge der App-Kommmunikation jederzeit messbar machen, indem er Statistiken abruft – z. B. Infos über Downloads der App oder Zugriffe der Benutzer auf bestimmt Inhalte. /

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Markus Monen ist seit 2004 in der Fitness- & Wellnessbranche tätig. 2007 beendete er seine Ausbildung zum Sportund Fitnesskaufmann und war danach als freiberuflicher Fitnesstrainer in Fitnessclubs und in der Hotellerie tätig. Seit 2009 ist er Clubleiter des Fitness- und Wellnessclubs Return Sport & Wellness in Mönchengladbach. www.myreturn.de F&G: Wie sind Sie auf myFitApp aufmerksam geworden? Markus Monen: Wir sind auf die myFitApp über eine E-Mail der Firma Motion One aufmerksam geworden. F&G: Aus welchen Gründen haben Sie sich entschieden die App in Ihr Marketingkonzept einzubauen? Markus Monen: Nach mehreren guten und intensiven Telefonaten mit dem Geschäftsführer von Motion One, Mat-

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Das Handling der App

thias Wolf, haben wir gemerkt, dass die myFitApp ein schnelles und gutes Kommunikations- und Informationsmittel für unsere Mitglieder, aber auch mögliche Neumitglieder ist. Letztendlich haben wir uns in Rücksprache mit Motion One sogar für ein Private Label entschieden. F&G: Wie bewährt sich myFitAPP bei Ihnen im Studioalltag? Markus Monen: Sehr gut. Wir sind seit April 2012 mit 6 Clubs in der myFitApp und mit unseren Private Labels Kunde bei myFitApp. Wir haben bereits 1/5 unserer Mitglieder als myFitApp-Nutzer gewinnen können. Und die Zahl steigt wöchentlich! Wir können hier unsere Mitglieder schnellstmöglich über neue Angebote, Veränderungen des Kursangebotes etc. informieren. F&G: Wie ist das Feedback Ihrer Mitglieder? Markus Monen: Dazu kann ich hier einige Zitate von Mitgliedern wiedergeben:

✔ Zeitaufwand, ✔ Risiko, ✔ Ertragsschmälerung entlasten.“

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„Super ich brauch keine Broschüre oder Informationsmaterial mehr mitzunehmen. Ich habe es in der App immer bei mir.“ Oder: „Ich werde immer zeitnah über Veränderungen in meinem Club auf dem neusten Stand gehalten.“ F&G: Wo liegen die größten Stärken bzw. Vorteile oder die größten Schwächen bzw. Nachteile der myFitApp? Markus Monen: Die größte Stärke bzw. Vorteil gegenüber anderen Informationsquellen ist, dass unsere Mitglieder sofort über Angebote oder Kursänderungen informiert werden. Die Nachricht wird in die myFitApp eingestellt und die Mitglieder haben sie sofort auf Ihrem Smartphone. Bei anderen Informationsquellen müssen die Mitgliaeder entweder

ihren E-Mail-Accout oder ihren facebook-Account öffnen. Bei der App genügt ein Druck auf das Display des Smartphones. Bisher kann ich noch keine Schwächen oder Nachteile ausmachen. F&G: Sind Sie mit der Unterstützung durch Motion One zufrieden? Markus Monen: Wir sind mit der Unterstützung von Motion One sehr zufrieden. Bei der Erstellung der App stand uns Motion One immer helfend zur Seite. Egal ob es um Fragen zum Erstellen einzelner Artikel ging, um die Erstellung von Grafiken in der richtigen Auflösung oder um das Hintergrund-Layout der App. Zudem hat Motion One für uns das Private Label erstellt, das im Smartphone zu sehen ist. Unsere

Änderungswünsche wurden schnell und zu unserer Zufriedenheit umgesetzt. F&G: Was sollten Studios beachten, die sich für myFitApp interessieren? Markus Monen: Studios, die sich für die myFitApp interessieren, sollten beachten, dass sie ein Kommunikationsmittel an die Hand bekommen, mit dem sie schnell und gezielt ihre Mitglieder ansprechen bzw. informieren können. Die Bedienung und Steuerung von Nachrichten ist kinderleicht und kann innerhalb von 10 Minuten erlernt werden. Und sollten mal Probleme auftauchen, kann man sich jederzeit an Motion One wenden, die helfen. /

Nachgefragt

Auf einer Netzwerkveranstaltung stellte Matthias Wolf dann die myFitApp vor, von der ich zuvor schon gehört hatte. Da wir uns schon vorher aus der Branche bekannt waren, war der Weg zu einer Partnerschaft nicht weit, denn ich wusste, dass er Wert auf Qualität legen würde und eine funktionierende Lösung zu bieten hatte. Mit der Lösung eines „Private Labels“ war die Sache dann für uns perfekt. F&G: Aus welchen Gründen haben Sie sich entschieden die App in Ihr Marketingkonzept einzubauen? Thomas Mathes: Das Internet ist allgegenwärtig und Dank der Mobilität der Smartphones mittlerweile auch ein vollwertiger Kommunikationskanal. Diesem Umstand wollten wir in unserem Marketing Mix Rechnung tragen, somit neue Wege gehen und eine Lösung haben, um mit unseren Kunden aktiv in diese Art der Kommunikation treten zu können. Gleichzeitig haben wir mit der App-Lösung ein Kundenbindungsinstrument erhalten, das durch seinen innovativen Charakter einen Imagegewinn bei den Kunden sowie in der Außendarstellung mit sich bringt.

F&G: Wie bewährt sich myFitAPP bei Ihnen im Studioalltag? Thomas Mathes: Neben der Webseite als „virtuelle Firmenbroschüre“ und einer professionellen facebookSeite ist die App ein praktisches Medium, um Informationen tagesaktuell zu kommunizieren. Außerdem ist es mittlerweile keine Seltenheit mehr, dass Interessenten schon bevor sie zum Beratungsgespräch bei uns erscheinen, die App auf Ihr Smartphone geladen haben und sich so im Vorfeld über die Möglichkeiten einer Mitgliedschaft in unserer Anlage informieren. Daran merken wir, dass sich das Nutzungsverhalten der Interessenten durch die Möglichkeiten der Smartphones stark verändert hat. Die klassischen Medien, wie eine Hauszeitung, lassen sich übrigens ebenfalls gut damit vernetzten und können als Werbeträger für die App und Co eingesetzt werden. F&G: Wie ist das Feedback Ihrer Mitglieder? Thomas Mathes: Unsere Mitglieder schätzen die aktuelle, schnelle und moderne Art der Kommunikation. Sie greifen besonders gerne auf den aktuellen Kursplan zu und freuen sich über die Fitness- und Ernäh-

bei Thomas Mathes

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Der Dipl. Fitnessökonom Thomas Mathes, 39 Jahre, trainiert selbst seit 1991 und ist seit 1997 in der Fitnessbranche tätig. Heute ist er Studioleiter und Prokurist in der Halle 22 Fitness & Gesundheit in Willich. www.halle22.de F&G: Wie sind Sie auf myFitApp aufmerksam geworden? Thomas Mathes: Wir waren schon einige Zeit auf der Suche nach einer App-Lösung und hatten auch in Erwägung gezogen, eine Programmierung vorzunehmen, dies aber aus Kostengründen wieder verworfen. Zu der Zeit schien sich jedoch einiges in der Hinsicht zu entwickeln.

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Marketing & Sales

rungstipps, die regelmäßig per Push-Funktion versendet werden. Mittlerweile werden auch selbst Wünsche eingebracht, was verbessert oder gepostet werden könnte. F&G: Wo liegen die größten Stärken bzw. Vorteile und die größten Schwächen oder Nachteile der myFitApp? Thomas Mathes:Die größte Stärke ist für mich die Aktualität – wir versorgen unsere Kunden umgehend auf Knopfdruck mit den aktuellen News. Des Weiteren ist natürlich auch die Vernetzung mit den anderen Medien, besonders mit Facebook interessant. Die eigenständige Möglichkeit der Pflege, sowie die einfache Bedienung durch das myFitApp Cockpit und das Verschicken der Push-Nachrichten runden die Vorzüge im Gesamtpaket der myFitApp ab. Außerdem ist die Möglichkeit der Miete reizvoll, denn wer weiß schon, welche Kommunikationsmöglichkeiten sich in den nächsten Jahren noch ergeben?

Schließlich werden Apps auch erst seit vier bis fünf Jahren genutzt. So bleiben wir flexibel und offen für eventuelle neue Kommunikationswege. Eine wirklich große Schwachstelle ist mir bis dato nicht aufgefallen. Die Möglichkeit einer mobilen Terminvereinbarung wäre eine gute Weiterentwicklung. Soweit es mir bekannt ist, ist dies aber derzeit auch schon in der Umsetzung. F&G: Sind Sie mit der Unterstützung durch Motion One zufrieden? Thomas Mathes: Ich kann es nicht anders sagen, als dass wir sogar sehr zufrieden mit der Firma Motion One sind. Die Kommunikationswege sind kurz und Motion One ist eine Agentur, die bestrebt ist sich weiter zu entwickeln, was uns als Kunden auch dauerhafte Vorteile verschafft. Matthias Wolf und Katja Radziej sind angenehme Geschäftspartner und haben ein junges EntwicklerTeam hinter sich, das sich am Puls

der Zeit bewegt, wovon ich mich selbst schon bei einem Besuch in ihrer Agentur in Wiesbaden überzeugen konnte. F&G: Was sollten Studios beachten, die sich für myFitApp interessieren? Thomas Mathes: Sie sollten sich einfach über die diversen Möglichkeiten der myFitApp informieren und sich dann entscheiden, welche Lösung für sie die Beste ist. Wer sich den Nutzen der neuen Medien klar vor Augen geführt hat, wird zukünftig gerne einen Teil des Marketing-Budgets in diese investieren. /

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Mit seinen innovativen Tablet Konsolen und den Technologien LFconnect™ und LFopen™ weist Life Fitness den Weg. Die neuen Tablets Discover™SE und Discover™SI mit SwipeTM Technologie bieten den Trainierenden leichten Zugriff auf interaktive Lifescape-Kurse, aufs Internet und On-Demand Videos sowie die Inhalte ihrer persönlichen iPhones, iPods oder Android Smartphones.

Personalisierung durch LFconnect™ ife Fitness bringt mit Discover neue, innovative Tablet Konsolen für seine Cardiogeräte der Elevation Serie auf den Markt. Sie sind noch benutzerfreundlicher und intuitiver bedienbar als bisher. In Verbindung mit einer von Life Fitness angebotenen offenen Programmierschnittstelle – die erste der gesamten Fitnessbranche – sowie einer neuen, Cloud-basierten Technologie wird das Workout noch persönlicher und spannender.

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Die Discover Konsolen sind auf LFconnect™, der neuesten Cloud-basierten Technologie von Life Fitness, abgestimmt. Durch LFconnect™ können die Trainierenden Display-Einstellungen und Internet-Favoriten am Computer oder Smartphone auswählen und persönliche Workouts erstellen. Die persönlichen Vorlieben der Kunden sind also schon konfiguriert, bevor sie ins Fitnessstudio gehen. Durch die Identifizierung über Apple oder Android Smartphones, PIN, RFID oder USB an Elevation Disco-

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ver Geräten stehen dem Benutzer durch eine einfache Fingerbewegung seine persönlichen Workout-Einstellungen und bevorzugten Contents zur Verfügung. Den Studios wird ermöglicht, die Inhalte mit dem Asset Management Tool kundengerecht zu gestalten.

Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten Mit Discover und LFconnect™ können Fitnesseinrichtungen ihr Firmenlogo auf dem Bildschirm anzeigen und so leicht eine kundenspezifische Markenbindung schaffen. Den Trainern wird die Betreuung ihrer Sportler erleichtert. Sie können nämlich die speziellen Workouts, die der Sportler auf dem Equipment absolviert hat, genau wie die Trainingsauswertung auf der Website kontrollieren, wenn das vom Sportler so gewünscht ist. Mit dem Asset Management Tool können die Fitnessstudios die Geräte online beobachten und auswerten sowie wertvolle Einblicke in Nutzung und Funktionalität gewinnen. Außerdem haben sie Zugriff auf Software-Upgrades, die mit einem Mausklick auf alle Geräte übertragen werden können.

Offene Programmierschnittstelle LFopen™ Life Fitness ist der erste große Fitnessgerätehersteller, der sein API (Application Programming Interface) mit LFopen™ auch externen App-Entwicklern zur Verfügung stellt. LFopen™ bietet Entwicklern einen Zugang zur Software-Technologie der Life Fitness Geräte und ermöglicht, Apps zu programmieren, die direkt mit den Geräten von Life Fitness interagieren können. Ideal ist das etwa für Fitnessstudios, die damit maßgeschneiderte Programme wie individuelle Workout-Voreinstellungen, Workout-Ergebnisse oder Echtzeit-Monitoring für ihre Mitglieder erstellen möchten.

Open Platform Produkte Open Platform Geräte bieten den Nutzern nicht nur Zugriff auf eine App, sondern potentiell auf tausende, mit denen sie ihr Workout-Erlebnis individuell gestalten können. So sind auch nach dem Kauf zahlreiche Innovationsmöglichkeiten gewährleistet, was die Studiomitglieder zusätzlich zum Training motiviert. Fitnessstudiobesitzer und Manager haben die Möglichkeit, gebrandete Anwendungen für die Life Fitness

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Geräte zu erstellen, die Bonus- und Kennenlern-Programme, Tracking-Anwendungen, die Integration von Internetseiten und mehr umfassen. So können sie ihren Kunden die aktuellsten Inhalte und beste Unterhaltung anbieten, um ihr Workout-Erlebnis zu erweitern. „Indem wir eine offene Programmierschnittstelle bieten, können wir uns auch weiterhin auf das konzentrieren, was wir am besten können – erstklassige Trainingsgeräte entwickeln. Wir geben neuen, kreativen Köpfen die Möglichkeit, neue Wege zu finden, um Trainierende zu begeistern und zu motivieren.“, sagte Dan Wille, Vice President of global marketing and product development bei Life Fitness.

Studie verrät: 72% nutzen Technologie beim Training Technik und Fitness – zwei Welten, die sich mit Highspeed bewegen. Es scheint unausweichlich, dass beide zusammen fließen. 72 % der Trainierenden nutzen technische Geräte für ihr Workout und mehr als die Hälfte ist überzeugt, dass sie mit Hilfe dieser Geräte ihre Gewichts- und Fitnessziele effektiver erreichen können. Diese Zahlen genau wie andere Erkenntnisse der Life Fitness-Studie Fitness und Technik (2012) weisen der Fitness-Industrie den Weg. Details zu dieser Studie finden Sie unter: www.lifefitness.com/techsurvey Gefordert ist hoch entwickelte Technik, die die Erwartungen technikerfahrener Fitnessstudio-Mitglieder erfüllt. Die weltweite Studie hat gezeigt, dass die Trainierenden sich Fitnessgeräte mit Internetzugang wünschen und Zugriff auf On-Demand-Inhalte sowie persönliche Daten wollen. Weitere wichtige Erkenntnis aus der Studie: Ein Drittel der Befragten würde für bessere Technik und leichteren Zugriff auf Contents das Studio wechseln. Kein Produkt auf dem Markt konnte all diese Erwartungen erfüllen – bis jetzt. „Unsere Kunden, die Studiobesitzer, müssen sich durch Preise, Produkte und jetzt auch Contents, die den Trainierenden motivieren, profilieren und vom Mitbewerber unterscheiden. Daher bringen wir Produkte auf den Markt, mit denen sich Workouts komplett neu gestalten lassen und die es unseren Kunden leichter machen, Trainingsprogramme ganz individuell mit ihren Apps zu planen und auszuwerten“, sagt Stefan Geier, Marketingmanager Life Fitness.

Mehr Informationen Weitere Informationen zu Life Fitness unter www.lifefitness.com www.youtube.com/lifefitness

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Marketing & Sales

Ihre Mitarbeiter:

Power-Team oder F&G-Serie: Das perfekte Studiokonzept – Teil 4 „Ihre Mitarbeiter sind das Einzige, das Ihnen die Konkurrenz nicht nachmachen kann“ – diesen Satz kennt jeder Unternehmer. Aber in welchem Unternehmen wird tatsächlich entsprechend gehandelt? Haben Sie ein standardisiertes Auswahlverfahren für Bewerber? Oder ein Entwicklungs-Programm für die Mitarbeiter, die Sie auf jeden Fall behalten wollen? Mit wenigen Maßnahmen, die Sie konsequent umsetzen, können Sie Ihr Studio und Ihr Team besser aufstellen. itarbeiter – sie sind an 90 % aller Abläufe, Aufgaben und Handlungen im Unternehmen beteiligt. Sie schaffen durch ihr Auftreten die Atmosphäre, sie bestimmen die „Stimmung“ im Studio und sie beeinflussen das Image des Studios in der Öffentlichkeit durch die bei ihrer Arbeit gelebten Werte. Mitglieder bzw. Kunden nehmen die Qualität dieser Arbeitsleistung sehr wohl wahr und setzen sie zu dem geforderten Mitgliedsbeitrag in Relation. Es entsteht eine Bewertung durch den Kunden und letztendlich trifft er die Entscheidung, ob sein individueller Anspruch und Nutzen zum Preis passt. Kurz gesagt: Mitarbeiter sind die Visitenkarte des Unternehmens und der

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entscheidende Erfolgs- oder Misserfolgsfaktor.

„Ich finde einfach keine guten Mitarbeiter!“ So oder ähnlich schimpfen derzeit viele Studiobetreiber in ganz Deutschland über den zunehmenden Fachkräftemangel. Ein Problem dabei ist, dass sich Top-Mitarbeiter eben auch Top-Unternehmen suchen. Ein Top-Unternehmen zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass mit einem Personalkonzept eine Basis geschaffen wurde, welche die Arbeitsleistung der Mitarbeiter sowohl finanziell würdigt und ihnen gleichzeitig interessante Entwicklungsperspektiven bietet. Die Fitnessbranche ist ohnehin Fan von Fertiglösungen. Reichten früher noch die Konzepte „Marke

Eigenbau“, so vertrauen heute immer mehr Studiobetreiber auf standardisierte Komplettlösungen und zwar in vielen Bereichen: Trainingsbetreuung, Verkaufsorganisation und Gruppenfitness-Programme. Warum passiert dies nicht bzw. viel zu wenig in dem Bereich, der für Premium-Studios so wichtig ist – dem Personalwesen?

Erfolgsfaktor Personalkonzept In einem Personalkonzept sind – genau wie in anderen Bereichen des Qualitätsmanagements – alle Abläufe fest definiert. Bei der Jahresplanung wird dementsprechend ein Personal-Marketingplan erstellt. Stellenausschreibungen laufen durchgehend 12 Monate im Jahr und dienen gleichzeitig als wichtige Säule des Imagemarketings. Eintreffende Bewerbungen werden kategorisiert und im „Bewerberarchiv“ abgelegt. Die Kontaktdaten der Bewerber werden in den „BewerberEmail-Verteiler“ aufgenommen. Ziel ist es, einen möglichst großen Adress-Pool von Fachkräften in der Branche aufzubauen, den man in Bedarfssituationen aktivieren kann,

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Marketing & Sales

Schattendarsteller? F&G-Serie: „Das perfekte Studiokonzept“

um die vakante Stelle schnellstmöglich zu besetzen. Interessante Bewerbungen durchlaufen einheitlich einen standardisierten Einstellungsprozess, bei dem das Auswahlverfahren von Telefoninterview über Vorstellungsgespräch und Einstellungstest bis hin zum Einarbeitungszeitraum komplett standardisiert ist. Teure Fehlbesetzungen werden so vermieden. Gleichzeitig wird die neue Fachkraft für das Unternehmen begeistert. Für bestehende Mitarbeiter gibt es quartalsweise Feedbackgespräche und am Jahresende Zielplanungsgespräche. Dadurch steigen die Identifikation mit dem Unternehmen und die Mitarbeiterzufriedenheit allgemein.

Ausbildung als Schlüssel Da sich die Fitness- und Gesundheitsbranche extrem schnell weiterentwickelt, sind fertig ausgebildete Fachkräfte Mangelware und meist nur schwer zu bezahlen. Aus diesem Grund setzen viele Studios völlig zu Recht auf die Ausbildung junger Menschen. Sie formen sich so ihre Nachwuchskräfte selbst. Entscheidend dafür ist es, Bewerber zu finden, die sich mit dem Kernprodukt „Kraft- & Ausdauertraining“ absolut identifizieren und

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gleichzeitig eine gute rhetorische Basis besitzen. Vorträge, die Studiobetreiber oder -leiter oder Trainer an Schulen z. B. an Berufsinformationstagen halten, helfen dabei, die Zahl der Bewerber zu steigern, wenn die Zukunftsperspektiven in der Fitness- & Gesundheitsbranche aufgezeigt werden.

Interne Weiterbildung als entscheidendes Kriterium Ein Team wird nur dann als solches wahrgenommen, wenn es seine Leistung einheitlich kommuniziert. Dass dies nicht von alleine kommt, merken Studiobetreiber immer wieder. In Premium-Studios wird die Produktpalette immer größer. Gleichzeitig haben Mitarbeiter aber immer größere Schwierigkeiten, diese erklärungsbedürftigen Produkte an das Mitglied zu bringen. In einem Personalkonzept kommt dem internen „Wording-Training“ deshalb große Bedeutung zu. Hierbei zieht der Mitarbeiter jeden Tag eine Karteikarte, auf der eine Situation aus den Bereichen Verkauf, Beschwerdemanagement oder Produktbeschreibung geschildert ist. Auf diese muss er dann reagieren und seine Lösung einem Kollegen oder Vorgesetzten präsentieren.

Themen: Qualitätsmanagement: Umsetzung in der Praxis Training: Maximale Zielerreichung auf der Trainingsfläche Service: Premium-Qualität in Dienstleistung und Kompetenz Mitarbeiter: Powerteam oder Schattendarsteller?

Konsequent durchgeführt stellt man bereits nach wenigen Wochen fest, dass das gesamte Team auf einem höheren Niveau kommuniziert und die Arbeitsleistung dementsprechend bei den Mitgliedern eine höhere Aufmerksamkeit erfährt.

Fazit Die exzellenten Studios werden sich in Zukunft vor allem durch die Art und Weise von ihren Mitbewerbern abheben, wie ihr Mitarbeiter-Team die Qualitätsstandards umsetzt und das Kernprodukt authentisch vorlebt. Die Zeit für günstige Aushilfen ist vorbei. Wer höchsten Ansprüchen gerecht werden möchte, muss in seine Mitarbeiter investieren, die besten Kräfte langfristig binden und ihnen in einem standardisierten Personalkonzept Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Top-Mitarbeiter arbeiten gerne mit anderen Top-Mitarbeitern in einem Top-Unternehmen! / Yannik Hoenig

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Yannik Hoenig Yannik Hoenig, 28 Jahre, ist seit 2004 in der Fitnessbranche tätig. Der gelernte Sport- & Fitnesskaufmann (IHK) ist auch Fitnesstrainer, Group-FitnessInstruktor und Verkäufer und ist seit 2008 Clubmanager der Sportwelt Rosbach. Als Coach & Referent in der Fitnessbranche begann er 2009 zu arbeiten und gründete im Jahr 2010 die POSITION Gesundheitssysteme GmbH. www.positiongesundheitssysteme.de


Convention

Das IFAA Fitness und Aerobic Festival 2012

vielfältig und international

m Samstag, den 22. und Sonntag, den 23. September 2012, fanden drei IFAA-Kongresse unter einem Dach statt: Das Internationale Fitness und Aerobic Festival, das TAE BO® Sommercamp und der Personal Trainer Kongress. Veranstaltungsort war wie gewohnt Heidelberg. Die Räume des Institutes für Sport und Sportwissenschaft der Uni Heidelberg und des angrenzenden Olympiastützpunktes Rhein-Neckar sind geradezu perfekt für Conventions dieser Größenordnung – 153 verschiedene Workshops und Seminare aus den Bereichen TAE BO®, Functional Training, Workout, Body & Mind, Aqua, Step, Aerobic und Dance standen für über 2.000 Teilnehmer auf dem Programm.

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TAE BO mit Peter Werle

Wochenende plus Pre-Convention

Body Skills mit Balazs Füzessy und Christiane Reiter

GYMBOX mit Olaf Peters

Neben nationalen Größen, wie Christiane Reiter, Jutta Schuhn und Marcus Schweppe, waren auch viele internationale Größen wie Robert Steinbacher, Marvin Foster und Tony Stone auf dem Kongress vertreten und zogen die Teilnehmer in ihren Bann. Ein, zwei oder auch drei Tage lang konnten die Teilnehmer neueste Choreographien ausprobieren, viele Ideen mitnehmen, sich über Entwicklungen und Trends informieren, neue Anregungen holen und ihr praktisches Wissen erweitern. Bereits am Freitag, den 21. September, gab es im Wellness und Fitness Park Pfitzenmeier in Schwetzingen drei Pre-Conventions: Die Aqua Convention mit vier verschiedenen Referenten, Kursen und Seminaren, einen 3-stündigen PT 24/7 Workshop zum Einklang auf das TAE BO® Sommercamp und eine Pre- Convention zum Thema Functional Training. Martin Timmermann von Stra Trac stellte Functional Training am HumanSport-Gerätepark in Theorie und Praxis vor, Olaf Peters das Functional Training mit dem Vario Sling®/Gymbox® und Haki Kadria das Functional Training am Seilzug. Die 60-minütigen Workshops fanden parallel und rotierend statt, sodass die Teilnehmer alle Workshops besuchen konnten.

Highlight Vitality Night Vitality Nights mit Karsten Schellenberg

Weitere Informationen Alle weiteren Informationen zu den IFAA-Kongressen bekommen Sie unter www.ifaa.de

Erstmals auf dem IFAA-Kongress vertreten und schon ein Highlight: die ARTZT-Vitality-Night! Auf der Bühne rockte Personal Trainer Karsten Schellenberg gemeinsam mit der Kölner Fusion-Band „BBBeat“ und einem Mix aus Functional Training, Aerobic und Dance die Halle.

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Convention

Pilates Day – 9. März 2013 in Krefeld Top-Experten sind für das Pilates Event am 09.03.2013 in Krefeld gebucht: Petra Kluike – Inhaberin von People In Motion GmbH und Pilates-Ausbilderin, Martin Neumayer – Pilateslehrer und internationaler Presenter, Timur Misirioglu – Piltates- und Yoga-Experte, Kerstin Bredehorn – Inhaberin eines PilatesStudios in Dortmund und viele mehr. Präsentiert werden die aktuellsten Pilates-Inhalte, wie z.B. Pilates meets Flexi-Bar, Pilates Lounge, Pilates Matwork, Balance Pad etc.

Mehr Informationen Weitere Infos zu allen Veranstaltungen findet gibt es unter www.pure-emotion.de Bei Fragen einfach eine E-Mail an support@pure-emotion oder Tel.: 02151-649215

Fitness-Urlaub 2013 Mit sechs Fitness-Events der Extraklasse, absoluten TopPresentern und bis zu 16 Presentern pro Event-Woche präsentieren Pure Emotion und People in Motion auch 2013 die aktuellsten Trends. Für jeden Sport- und Fitness-Urlauber ist etwas dabei! Termine 2013: 04. - 11. Mai 2013 11. - 18. Mai 2013

– Ibiza Cycling Week, powered by Tomahawk – Functional Training Week Ibiza, powered by IronSystem 18. - 25. Mai 2013 – Dance & Wellness Week Ibiza 20. - 27. Juli 2013 – Dance & Wellness Week Ibiza meets Family 07. – 14. Sept. 2013 – Dance & Wellness Week MALLORCA NEU 14. - 21. Sep. 2013 – Flexi-Sports Week Ibiza NEU

Zu den Highlights zählen die zwei neuen Events 07. – 14.09.2013 Dance & Wellness Week auf MALLORCA Als Presenter u.a. mit dabei: Carlos Ramirez, Morgan Moreau, Jean-Brice Panza, Guillermo G. Vega, Esther Frangenberg, Per Markussen und das Hot Iron Mastertrainer-Team. 14. – 21. Sep. 2013 Flexi-Sports Week auf Ibiza Natürlich mit dem Top-Presenter-Team von Flexi-Sports sowie top-aktuelle Inhalte wie Flexi-Bar, XCO Trainer, Balance Pad, Perform Sports, NIKE Dynamic Training, Lauftreff etc.

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Int. DFAV Convention 2013 11. - 14. April 2013 auf der FIBO in Köln Ab 2013 findet die FIBO und somit auch die Internationale FIBO DFAV-Covention in Köln statt. Selbstverständlich wird die Convention wieder in einer eigenen Messehalle (Halle 5) zuhause sein und sich als das Highlight der Fitnessbranche und der Group-Fitness-Szene präsentieren! Über 40 Top-Presenter aus der ganzen Welt, wie das ZUMBA Mastertrainer-Team, Marc-O. Kluike, Jutta Schuhn, Carlos Ramirez, Sebastian Piatek, FIBOBotschafterin Jessica Exposito, und viele mehr, werden in Köln ihre neusten Choreografien, in über 100 Einheiten vorstellen. Ebenso werden dort topaktuelle Trends, wie Booty Barre Concepts aus den USA, Masala Dance aus Indien, Perform Sports, Nike Dynamic Training etc. präsentiert. Reebok ist auch wieder mit seinen Top-Presentern dabei, wie z. B.: Tom Woll, Jose Martinez, Jessica Exposito, Jose Exposito und Ester Frangenberg und präsentieren täglich Master-Classes vom Feinsten. Fantastischer Sound, tolle Lichteffekte, Live-DJ’s von Move Ya und Live-Drummer sorgen für ein unvergessliches Erlebnis auf der FIBO 2013. Für alle Freunde des Indoor-Cyclings bringt die FIBO die Top-Presenter und erstklassige Bikes von Tomahawk auf die Bühne und zum achten Mal wird das FIT FOR FUN-Festival auf der FIBO veranstaltet. Für alle Teilnehmer gibt es ausreichend Wasser, Mineraldrinks, Obst und Riegel während der Events. Auch Duschen und Umkleiden mit Schließfächern sind zentral für alle Teilnehmer vorhanden. Der Eintrittspreis zur FIBOMesse ist bei Anmeldung zu den Events inklusive. Mitglieder des DFAV e.V. können CreditPoints erlangen und ihre Lizenzen verlängern.

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Business-Day

System-Fitness -Konzepte

BUSINESS DAY

n Vorstellung verschiedener Systeme. n Franchise- & Lizenznehmer aus der Branche berichten von ihren Erfahrungen. n Im Brennpunkt: Die F&G-Experten stellen sich in einer Frage- und Antwortrunde Ihren Fragen. Teilnahmepreis: 89,-- € , zzgl. Verpflegungspauschale von 28,50 € (Kaffeepausen Vormittag & Nachmittag, Kaltbuffet in der Mittagspause und Getränke in den Pausen). Alle Preise zzgl. gesetzl. Mehrwertsteuer.

Datum___________ Unterschrift_________________________________

<< Welche Rechte und Pflichten habe Sie als Lizenz- oder Franchisenehmer?

Straße:________________________________________________________

<< Lizenz kontra Franchising: An welchen Stellen unterscheiden sich die Systeme? Was ist zu beachten?

☐ Inhaber ☐ Geschäftsführer ☐ Koordinator ☐ Trainer

<< Auf welche Punkte müssen Sie bei der Auswahl eines Konzepts achten?

Funktion:

<< Welche Leistungen kann man von System-Fitness-Konzepten erwarten?

PLZ/Ort: _______________________________________________________

n Franchising // Lizenzsysteme – Anforderungen an professionelle Systeme

E-Mail:________________________________________________________

n Key Note Wachstumsmarkt Micro Studio? - Markt und Chancen

Name: ________________________ Vorname: _______________________

Programm

Telefon:_______________________________________________________

Torsten Boorberg Torsten Boorberg, Jahrgang 1972, ist in Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart aufgewachsen. Schon während des Studiums der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Stuttgart-Hohenheim, mit den Schwerpunkten Marketing, Personal und Pyschologie, hat Torsten Boorberg sein erstes Unternehmen gegründet und als Vorstand erfolgreich geführt. Mittlerweile blickt er auf mehr als 15 eigene erfolgreiche Unternehmensgründungen zurück, mehr als 100 Existenzgründungen hat er mit seinen Unternehmen aktiv begleitet und über 10.000 Existenzgründer, Unternehmer sowie deren Mitarbeiter hat er in Seminaren geschult. www.sportkonzepte.biz

Anmeldung

Referent

F&G Business-Day „System-Fitness-Konzepte” – 02.02.3013

Seit einigen Jahren versuchen Anbieter von System-Fitness-Konzepten ihr Glück in unserer Branche. Angefangen hat es in den Jahren nach 2003 mit mehr oder weniger gelungenen Kopien des Curves-Konzepts aus den USA. Daneben haben weitere Modelle Einzug gefunden, die sich mit Angeboten an verschiedene Zielgruppen, sowohl auf Betreiber- als auch auf Seite der Trainierenden, richten. Diese System-Angebote, angefangen von Shopin-Shop-Konzepten, über vertikale und horizontale Franchisesysteme mit Konzepten u.a. für Abnehmwillige, Frauen, einen gesunden Rücken, etc. überschwemmen den Markt. Viele der Anbieter, die die Ziele ihrer Kunden nicht erreicht haben, sind wieder vom Markt verschwunden. Andere Konzepte sind neu hinzugekommen. Welche Konzepte machen für Betreiber von Fitness- & Gesundheitsanlagen aber auch für Existenzgründer Sinn? Der F&G Business-Day „System-Fitness-Konzepte“ verschafft Ihnen einen Überblick über verschiedene konzeptionelle Ansätze und gibt Entscheidungshilfen für Unternehmer, die sich aktuell damit auseinandersetzen, ob Sie ein solches Konzept umsetzen möchten!

per Fax an 0228 / 9766173-39 oder patrick.schlenz@fundg-gmbh.de

Tages-Symposium in Kooperation mit der Universität Wuppertal am 02.03.2013

Studio/Firma: _________________________________________________

02.03.2013


zu guter Letzt

Impressum

Inserentenverzeichnis aaa Figursystem Bauch-frei, www.bauch-frei.com

S. 78-79, 114-115

ACEOS GmbH, www.aerolution.de

S. 17

Airex AG, www.airex-mats.com

S. 10

Amer Sports Deutschland GmbH, www.precor.de

S. 65

AmpliTrain GmbH, www.amolitrain.de

S. 83

Bodystreet GmbH, www.bodystreet.com

S. 95

BSW GmbH, www.berleburger.com

S. 111

CBS GmbH

S. 10

C + P Möbelsysteme GmbH & Co. KG, www.prefino.cpmoebel.de

S. 29

DFAV e.V., www.dfav.de

S. 55

Dr. WOLFF Sports & Prevention GmbH, www.dr-wolff.de

S. 11

eGym GmbH, www.egym.de; www.zgravity.de

S. 69

emotion fitness GmbH & Co. KG, www.emotion-fitness.de

S. 103

Ergo-Fit GmbH & Co. KG, www.ergo-fit.de

S. 11, U4

Fitnesshotline GmbH, www.best-body-nutrition.com F&G Verlags- und Marketing GmbH, www.fitness-und-gesundheit.de

S. 139 S. 63, 106, 141

Hortmann, Kroll & Partner, www.hortmann-und-partner.de HUR Deutschland GmbH, www.hur-deutschland.de

S. 59 S. 12, 58, 116

INKASSO BECKER WUPPERTAL GmbH & Co. KG, www.inkassobecker.de

S. 97

INLINE Unternehmensberatung für Fitness- und Wellnessanlagen GmbH, www.inlineconsulting.de

S. 51

IST-Studieninstitut GmbH, www.ist.de

S. 26

JK-INTERNATIONAL GmbH, www.ergoline.de

S. 34

Johnson Health Tech. Deutschland GmbH, www.matrix-fitness.de KOHL GmbH & Co. KG, www.kohlkg.de Landesmesse Stuttgart GmbH, www.messe-stuttgart.de Life Fitness Europe GmbH, www.lifefitness.de

S. 24-25 S. 131 S. 59 S. 47, 134-135

LMT Deutschland AG, www.lmt.eu

S. 7, 127

Ludwig Artzt GmbH, www.artzt.eu

S. 44

M.A.C. CENTERCOM GmbH, www.centercom.de

S. 81

Medex Fitness GmbH, www.medex-gmbh.com miha bodytec GmbH, www.miha-bodytec.de milon industries GmbH, www.milon.com Morgenroth GmbH, www.morgenroth.eu Mützel Versicherungsmakler AG , www.muetzel.de PAVIGYM, www.pavigym.com Polar Electro GmbH Deutschland, www.polar-deutschland.de Power Plate GmbH, www.power-plate.de ProNummus GmbH, www.pronummus.com proxomed® Medizintechnik GmbH, www.proxomed.de Pulse Fitness GmbH, www.pulsefitness.de Reed Exhibitions Deutschland GmbH, www.fibo.de SCHNELL Trainingsgeräte GmbH, www.schnell-online.de SKD Sport Konzepte Deutschland GmbH, www.sportkonzepte.biz The GROUP FITNESS GmbH, www.group-fitness.org

S. 4-5 S. 56-57, U2 S. 33 S. 132 S. 100, 110, 118 S. 21 S. 41 S. 42-43 S. 27 S.13 S. 127 S. 96-97 S. 9 S. 61 S. 15, 104, U3

WaterRower GmbH, www.nohrd.de

S. 133

Zumba Fitness, LLC, www.zumba.com

S. 119

Dieser Ausgabe der F&G sind Beilagen folgender Firmen beigefügt: StudioLine oHG (MagicLine) und Pure Emotion GmbH Wir bitten Sie, diese zu beachten.

Verlag & Herausgeber F&G Verlags- und Marketing GmbH Geschäftsführer Volker Ebener & Patrick Schlenz, V.i.S.d.P. Potsdamer Platz 2, 53119 Bonn Tel.: +49 (0)228 / 725 39-44 Fax: +49(0)228 / 725 39-59 E-Mail: volker.ebener@fundg-gmbh.de Chefredakteur Patrick Schlenz F&G Verlags- und Marketing GmbH Potsdamer Platz 2, 53119 Bonn Tel.: +49 (0)228 / 9766173-31 Fax: +49 (0)228 / 9766173-39 E-Mail: patrick.schlenz@fundg-gmbh.de Redaktion Jürgen Wolff Tel.: +49 (0)170 323 81 42 E-Mail: juergen.wolff@fundg-gmbh.de Redaktionsteam Prof. Dr. Theodor Stemper, Christiane Ziemer, Raymond Zipter, Lena Mikloss-Prior, Sven Hitz, Volker Ebener, Katja Radziej, Matthias Wolf, Torsten Boorberg, Lars Schirrmacher Layout publishDESIGN Hanns-Friedrich Beckmann Tel.: +49 (0)2243 / 841927 www.publish-design.de E-Mail: hf.beckmann@publish-design.de Anzeigen Es gelten die Anzeigenpreise gemäß Mediadaten vom November 2011. Erscheinungsweise & Bezugspreise F&G erscheint fünfmal jährlich. Das Heft kostet 8,00 € pro Ausgabe zzgl. Versandkosten, 1,80 € im Inland, 6,20 € in Europa und 14,00 €weltweit. Der Abonnementspreis beträgt 44,00 €inkl. Porto im Inland und 48,00 €weltweit. Der Bezugspreis der Zeitschrift F&G Fitness und Gesundheit ist für Verbandsmitglieder im Mitgliedsbeitrag des DFAV Deutscher Fitness & Aerobic Verband e.V. enthalten. Gerichtsstand Bonn Alle Beträge in dieser Zeitschrift sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte liegen beim Herausgeber. Nachdruck – auch auszugsweise – , Vervielfältigungen jeder Art, Übersetzungen, Reproduktionen oder andere Verfahren bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Herausgebers. Fremdbeiträge, die im Namen des Verfassers gezeichnet sind, geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers oder der Redaktion wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Ein Anrecht auf Veröffentlichung besteht nicht. Herausgeber und Redaktion behalten sich vor, eingesandte Leserbriefe oder andere Beiträge evtl. gekürzt zu zitieren oder zu veröffentlichen. Druckerei Kraft Druck GmbH Industriestraße 5-9, 76275 Ettlingen Tel.: +49 (0) 7243 / 591-103 E-Mail: s.huck@kraft-druck.de Ansprechpartner: Siegfried Huck Mitglied in der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V.

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Fitness & Gesundheit 5-2012


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F&G Magazin 05 / 2012