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MEDICA 2011 DIE MESSE.KONZEPTE.NEWS.

MEDIEN IM UMBRUCH

IHRE POSITIONIERUNG 2012 MIT FACEBOOK, APP & CO.

PINSEL STATT HANTEL

ALS MARION DAHMEN VON ARNOLD SCHWARZENEGGER NOCH AUF HÄNDEN GETRAGEN WURDE

DIE VISITENKARTE DES CLUBS

ERFÜLLT IHR UMKLEIDEBEREICH DIE ANFORDERUNGEN IHRER KUNDEN?


Lieber F&G-Leser, auch auf unsere Ausgabe F&G 4/2011, die im September erschienen ist, haben uns wieder viele Rückmeldungen aus der Leserschaft erreicht. So erhielten wir zahlreiche Anrufe und Leserbriefe u. a. zu den Artikeln „Das Horrorszenario der Fitnessbranche“ (F&G 4/2011, S. 13), „Experten gefragt“ (F&G 4/2011, S. 28) und zum 1. Teil der Artikelserie „Die Studiotheke, das sterbende Profit-Center“ (F&G 4/2011, S. 74). Diese Leserreaktionen zeigen uns, dass unsere Themen bei der F&G Leserschaft „ankommen“, worüber wir uns sehr freuen. Bitte teilen Sie uns auch zukünftig Ihre Meinung und Gedanken zu Artikeln der F&G aber auch zu wichtigen Themen aus der Branche mit. Helfen Sie uns dabei, dass wir das Magazin immer „am Puls der Zeit“ haben und die richtigen Themen im Heft haben. Entweder schicken Sie eine E-Mail an unseren Chefredakteur Patrick Schlenz (patrick.schlenz@fundg-gmbh.de) oder Sie schicken uns per Kontaktformular auf unserer Homepage (www.fitness-und-gesundheit.de) eine Nachricht. Apropos Internet: Sicherlich haben Sie es schon gemerkt. Seit 21.10.2011 ist das Insider-Magazin F&G Fitness und Gesundheit auch im Internet unterwegs. Sie finden uns unter der Internetadresse www.fitness-und-gesundheit.de. Hier können Sie sich regelmäßig über das Geschehen in unserer Branche informieren. Sie finden aktuelle News, Fachartikel und einen Downloadbereich, in welchem Sie sich Branchendaten, Tools und Powerpoint-Präsentationen herunterladen können. An weiteren Internet-Aktivitäten programmieren wir gerade und Sie können sicher sein, dass es zur nächsten Ausgabe, die Ende Januar erscheinen wird, spannende Anwendungen für Sie geben wird. Außerdem haben wir wieder an unserem Verteiler gearbeitet: Mit dieser Ausgabe erhalten über 1.000 Physiotherapeuten aus der Schweiz die F&G, rechtzeitig zur MEDICA! Außerdem haben wir die Adressen mehrerer hundert niederländischer Fitness- und Gesundheitsstudios in unseren Verteiler integriert! Nun erhalten schon über 16.000 Leser die F&G! Weitere Erweiterungen sind geplant! Mit herzlichen Grüßen

Volker Ebener Verleger

Fitness & Gesundheit 5-2011

Patrick Schlenz Chefredakteur

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Editorial

Qualität zur Geltung bringen Liebe Leser, vor Ihnen liegt ein Heft, dass so ganz nach meinem Geschmack ist. Kein seichtes Gelaber, sondern hard facts. Da lohnt es sich und macht Spaß beim Lesen. Um die hier seriös ermittelten Informationen sauber durcharbeiten zu können und bei Bedarf auch abzuspeichern, braucht man allerdings schon ein paar Stündchen. Aber wie gesagt, es lohnt sich! Themen, die uns heute als Studiobetreiber und qualifizierte Trainer sowie Physios interessieren, werden untersucht, verständlich dargestellt und durch Interviews mit starken Experten verdeutlicht. Es wird nicht pauschal alles Neue hochgejubelt, sondern es werden auch die oft sehr intensiven Arbeitsschritte aufgezeigt, um zum Erfolg zu kommen. Dabei zeigt diese Ausgabe der „F&G“ wieder einmal auf: Entscheidend ist die Fähigkeit und der Einsatz aller Trainer, Physios und Mitarbeiter in unseren Anlagen, um die inzwischen ausgezeichnete Qualität der eingesetzten Geräte und des Equipments beim Mitglied oder Probanden zur rechten Geltung zu bringen. So wird das Wissen und die Fähigkeit unserer Mitarbeiter zum wichtigsten Baustein in unserem Geschäft.

Volker Ebener 1. Vorsitzender des deutschen Berufsverbandes für Fitness und Group-Fitness-Trainer (DFAV e.V.) Generalsekretär des Deutschen Industrieverbandes für Fitness und Gesundheit (DIFG e.V.)

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Fitness & Gesundheit 5-2011


Inhalt

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Szene 10 14 15 16 18 20 22 24 26 27 28

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Produkt-News & Meldungen Same procedure as last year – die EHFA in Deutschland Keine Angst vor der Konkurrenz – von Mrs. Sporty lernen Pinsel statt Hantel – Marion Dahmen, die Geschichte zum Bild Analysen … Fakten … Trends – Interview mit Anett und Ralf Würtenberger Know-how & Gastlichkeit – Cybex-Event in Wallisellen evolutionär – XSAM-Vibrationstraining Mit Leichtigkeit – die Gaugler & Lutz OHG 20 Events in 11 Ländern – Hans Muench berichtet Branchenreport zur Fitnessbranche – Creditreform und DIFG Best-Practice – Inkasso mit KOHL

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Group-Fitness 30 Aktuelles, Meldungen & DFAV-Seminarticker I 32 Sehen. Hören. Erleben. – Indoor Cycling mit Myride+ 34 DFAV e.V. – Jahreshauptversammlung und Kompaktausbildung

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Fitness 36 Aktuelles, Meldungen & DFAV-Seminarticker II 52 Kontraindikationen – wann sollte man/frau auf Fitness verzichten

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Neues von der

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40 Aktuelles & Meldungen 42 Erfolgreich – der European Fitness Summit in Barcelona

46

Gesundheit 46 Medica 2011 – das F&G-Special zur weltgrößten Medizin-Messe 48 Die Fitness- und Gesundheitsbranche auf der MEDICA in den Hallen 4 + 5 52 Deutschland den Rücken stärken – tergumed 700 von proxomed 54 Physiotherapie im Studio – PhysioProfil 58 Schnittstelle – Softwareprodukte im Gesundheitsmarkt 60 Zirkel in der Therapie – Physio Aktiv 62 Fitnesstraining für Diabetiker – aus Sicht des Trainers und Studiobetreibers 66 DFAV-Seminarticker III & „Heilsame Fitness“

68

62

Marketing & Sales 68 Medien im Umbruch – mitten im mobile Zeitalter 72 Machen Sie Eindruck? Service-Theke 2012, das sterbende Profit-Center, Teil II 74 Die Visitenkarte – Ausstattung des Umkleidebereiches 76 Innovationen – Roadshow „Positionierung 2012“

78

68

Conventions 78 Holiday-Fitness – Pure Emotion-Events 2012 auf Ibiza 80 bewegend – Fitness und Aerobic Festival der IFAA

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Standards

Titelmotiv: gettyimages, Fotograf: Terry Vine

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82 zu guter Letzt, Inserentenverzeichnis, Impressum

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SCHNELL Trainingsgeräte GmbH · Sportweg 9 · D-86565 Peutenhausen Tel. +49 (0) 82 52 / 88 55-0 · Fax +49 (0) 82 52 / 88 55-22 Internet: www.schnell-online.de · e-mail: info@schnell-online.de

Verbreitern Sie Ihr Angebot

16.-19. November 2011 in Düsseldorf, Stand 4D60

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Der synchro-Zirkel - zweimal 15 Minuten Training pro Woche und keine Wartezeiten an den Geräten!

FITNESS AUCH FÜR LEUTE MIT WENIG ZEIT!


Szene

miha bodytec

Starke Nachfrage nach Helix 3000

international auf Wachstumskurs

Der Lateraltrainer Helix® 3000 von Pulse Fitness stößt auf sehr gute Resonanz im Markt. Pulse Fitness Geschäftsführer James Andrew. betont, dass der Helix® 3000 das einzige Cardiogerät sei, das auch die Rumpfmuskulatur trainiere. Der Helix® 3000 bietet das gleiche Training von Quadrizeps und Oberschenkelbeuger wie ein Stepper, aber ohne die Belastung der Knie und des unteren Rückens. Mit dem Helix® 3000 werden zusätzlich auch die Adduktoren und Abduktoren gefordert. Die seitliche Bewegung ist perfekt für viele Leistungssportler mit spezifischen Trainingsanforderungen im Beinbereich (Skisport, Hockey, Ballsport, Squash, Tennis). Die runde, weiche Bewegung des Helix® 3000 ist ideal für die Rehabilitation verletzter Leistungssportler geeignet. www.pulsefitness.de

Das Augsburger Unternehmen liefert EMSGeräte mittlerweile in mehr als 14 Länder. Bereits seit geraumer Zeit optimiert und erweitert miha bodytec seine vorhandenen Vertriebsstrukturen in Österreich, der Schweiz und in Ungarn sowohl qualitativ als auch quantitativ. Allein in Deutschland und Österreich vertrauen weit mehr als 1.000 gewerbliche Anbieter mit den technisch ausgereiften EMS-Geräten der Augsburger Firma. 2011 wurden Vertriebsaktivitäten in Frankreich, Spanien, Großbritannien, Rumänien, Serbien, Slowakei, Türkei, Südafrika, Singapur, Thailand und Polen gestartet. Weitere Länder werden im Laufe der nächsten Monate folgen und miha bodytec auch international zum Begriff für Ganzkörper-EMS und allen damit verbundenen Dienstleistungen machen. www.miha-bodytech.com

Gantner für Sicherheitsaward nominiert

Das GAT Terminal 3100 von Gantner wurde für den GIT Sicherheitsaward nominiert. Hersteller, Entwickler, Anbieter von Sicherheitsprodukten oder -dienstleistungen können sich mit jeweils einem Produkt in fünf Produktkategorien um die begehrte Auszeichnung bewerben. Die Magazine GIT SICHERHEIT + MANAGEMENT, GIT SECURITY und die GIT-Zeitschrift messtec drives Automation vergeben den GIT SICHERHEIT AWARD für ganz besondere Produkte. Mehr als 75.000 Leser der Printmagazine und dazugehörigen Online-Communities von GIT-SICHERHEIT.de, GIT-SECURITY.com und von PRO-4-PRO.com entscheiden im Herbst 2011, wer die Gewinner für den GIT SICHERHEIT AWARD 2012 sein werden. www.gantner.com

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Individuelles chipkartengesteuertes Zirkeltraining Der Vitality Circuit von Ergo-Fit ermöglicht individuelles (!) chipkartengesteuertes Zirkeltraining. In vielen Einrichtungen gehören chipkartengesteuerte Trainingszirkel seit einigen Jahren zum bewährten Angebot. Aber gerade für gesundheitlich orientierte Anlagen sind sie oftmals nicht geeignet. Der Grund: Kunden müssen in diesen Zirkeln häufig ein einheitliches Trainingsprogramm absolvieren. Ihre individuellen Probleme werden nicht ausreichend berücksichtigt. Dies führt zu einem Verlust an Beratungs- und Betreuungsqualität, der medizinisch orientierte Einrichtungen ja gerade auszeichnet.

Der Vitality Circuit von Ergo-Fit bietet gesundheitlich orientierten Anlagen jedoch die Möglichkeit, chipkartengesteuertes Training unter Berücksichtigung individueller Bedürfnisse anzubieten. Mit den neun chipkartengesteuerten Cardio- und Krafttrainingsgeräten können Sie neben dem reinen Zirkeltraining auch individuelle Trainingspläne gezielt nach den Anforderungen Ihrer Kunden erstellen und sich so ganz einfach durch eine individuelle Betreuung von Ihren Mitbewerbern unterscheiden. Mehr Infos bekommen Sie unter www.ergo-fit.de Fitness & Gesundheit 5-2011


Forderungsmanagement

Update-Service für MagicLiner Im Herbst 2011 kommt die neue MagicDisk. Eine top-aktuelle Version der MagicLine geht auf CD an alle Service-Kunden. Die SoftwareExperten von StudioLine betreiben diesen Aufwand, damit ihre Partnerstudios im Service immer auf dem aktuellsten Stand sind. Auf der neuesten MagicDisk in diesem Herbst ist auch das neue Tool BeitragPlus zur dynamischen Beitragsanpassung. Mit BeitragPlus können Studios gestiegene Kosten durch automatische Beitragsanpassungen an ihre Kunden weitergeben, ähnlich, wie z.B. Versicherungen es machen. Die Umsetzung erfolgt automatisch, über die Tagesroutine. Möglich sind sowohl einmalige, als auch dynamische Beitragsanpassungen an bis zu vier Terminen pro Jahr. Die MagicDisk wird im kommenden Jahr noch wichtiger. 2012 muss die Umstellung auf das neue, europaweit einheitliche Zahlungsverfahren SEPA erfolgen. MagicLineStudios erhalten rechtzeitig alle wichtigen Informationen und nötigen Updates per CD. Weitere Infos bekommen Sie unter www.magicline.de

ALL STARS HYPER AMINO FUSION AKTION Rechtzeitig zur Herbstsaison präsentiert All Stars den neuen Aminosäuren-Drink „Hyper Amino Fusion“. Die neue Amino-Rezeptur wurde speziell für intensiv trainierende Fitness-Sportler, Bodybuilder und Kraftsportler entwickelt. Eine Portion (nur 1 Dosierlöffel!) liefert sensationelle 18.600 mg Aminosäuren. Die Vorteile des neuen Hyper Amino Fusion sprechen für sich: optimierter Muskelaufbau, antikataboler Muskelschutz, gesteigerter Muskelpump und verbesserte Regeneration. In der Hyper Amino Fusion Aktion erhalten Sie pro Dose einen Shaker gratis dazu. Ausführliche Informationen erhalten Sie auf www.all-stars.de

KOHL www.kohlkg.de

Bernd Krziscik Geschäftsführer der KOHL GmbH & Co. KG

„Wenn es eine Binsenweisheit im Forderungseinzug gibt, dann die, dass das Inkasso (zu) Ihnen passen muss. Das Ziel dabei:

✔sicher, ✔einfach, ✔günstig – keine Quadratur des Kreises, sondern die Merkmale eines Inkassoprozesses, der auf mehr als 40 Jahren Markterfahrung aufbaut.“

Bereich IT bei LES MILLS neu aufgestellt

NACH IHREM BEDARF

Die Bonsport Unternehmensgruppe, zu der auch LES MILLS Germany GmbH gehört, heißt Trutz Fries als Leiter des Unternehmensbereiches „IT“ willkommen. Der 35-jährige Bank- und Diplom-Kaufmann leitet seit dem 1.7.2011 den Unternehmensbereich „IT“ der Bonsport Unternehmensgruppe. Zu seinen Aufgaben gehört die Entwicklung und Implementierung einer neuen, voll-integrierten Unternehmenssoftware, die die Geschäftsprozesse insbesondere von LES MILLS Germany unterstützen und vereinfachen soll. LES MILLS möchte so ein verbessertes Service-Angebot für PartnerStudios und Instruktoren bieten, welches auf einer state-ofthe-art IT-Plattform aufsetzt. www.lesmills.com

Der Weg zu uns … … führt über das Gespräch mit uns KOHL GmbH & Co. KG

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Rheinstraße 105 55424 Münster-Sarmsheim Telefon +49 (0)6721 493 102 kundenbetreuung@kohlkg.de www.kohlkg.de


Szene

myline steigert Teilnehmerzahl in den Lizenzstudios myline, internationaler Lizenzgeber für Ernährungs- und Marketingberatung in Sachen Abnehmen, gelang es in diesem Jahr die Durchschnittszahlen der myline Kursteilnehmer um bis zu 40% zu steigern. „Wir stellen fest, dass zwei Faktoren für den langfristigen Erfolg unseres myline Programmes entscheidend sind.“, so der Geschäftsführer der myline Deutschland Alexander Dillmann. Hierzu zählt er zum einen das neue myline Verkaufscoaching, welches für Verkäufer und Fitnesstrainer entwickelt wurde. Es besteht aus einem Schulungs- und einem Coachingtag inklusive „Training on the Job“ – also üben am Kunden. Der zweite entscheidende Faktor für den langfristigen Erfolg für die Lizenzstudios von myline ist der erfolgreiche Gewichtsverlust der Teilnehmer. Die fast 50.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer pro Jahr nehmen durchschnittlich 6,5 kg in 8 Wochen ab. Zudem erwirtschaften die Lizenzclubs zusätzliche Einnahmen durch myline-Produkte der Firma INKO. Die myline-Produkte sind dabei keine Konkurrenz zu den bereits bestehenden Produkten eines Fitnessstudios, da sie keine Nahrungsergänzungsmittel für Sportler, sondern eine fettreduzierte Form des Naschens darstellen. So werden myline „Naschen erlaubt“-Produkte on top an Mitglieder verkauft, die bisher weder einen Riegel noch Eiweiß gekauft haben. Bis zu 30.000 Euro Zusatzumsatz sind durch die richtige Positionierung für ein Studio pro Jahr möglich. www.myline24.de

US-Studie belegt Effektivität des CURVE Auf dem unmotorisierten Laufband CURVE von Woodway ist der Kalorienumsatz etwa 30% höher als auf herkömmlichen Laufbändern. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass zügiges Walken auf dem CURVE eine ähnliche Intensität für ein Herz-Kreislauf-Training besitzt, wie Joggen auf normalen, motorisierten Geräten. Aufgrund der Tatsache, dass Läufer das Gerät eigenständig antreiben und die erreichte Geschwindigkeit auch aufrechterhalten müssen, werden zusätzliche Muskelgruppen aktiviert. Infos: www.woodway.de

360° Polar

Polar bietet 2012 allen Fitness-Studios ein komplettes Betreuungskonzept für den Cardiotrainingsbereich. Durch die aktive Planung des Verkaufsjahres 2012 werden die Kernkompetenzen der Studios individuell unterstützt. Von der inhaltlichen Ausbildung der Mitarbeiter, über die Einbindung im Studioalltag auf der Trainingsfläche und im Kursbereich, bis hin zu umfangreichen Marketingmaterialien, kann sich jeder Studiobetreiber sein passendes Paket schnüren. Alle Studios, die sich für ein 360°-Jahr mit Polar entscheiden, entscheiden sich für eine Positionierung als Spezialisten in den Bereichen Trainingssteuerung, -planung und Gewichtsmanagement. Weitere Infos bekommen Sie bei: Anja Wolf, Verkaufsleiterin Fitness, Anja.Wolf@polar.fi

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Bodystreet

auf der Franchise Messe in Wien Bodystreet präsentiert vom

17. bis 18. November auf der Franchise Messe in Wien sein Mikro-Fitnessstudio-Konzept erstmals in Österreich. Interessierte können sich direkt vom Franchise Manager vor Ort beraten lassen. Zudem bietet Bodystreet allen die Möglichkeit, am Messestand selbst das innovaMatthias Lehner (Bodystreet tive Training zu erleben. Gründer) und Waltraud Martius (Ehrenpräsidentin Die Idee eines effektiven des Österreichischen und persönlich betreuten Franchise-Verband) EMS-Trainings überzeugt mittlerweile über 9.000 Mitglieder, verteilt auf 75 Mikro-Fitnessstudios in Deutschland und Österreich."Ziel sind eine halbe Million Personaltrainings bis zum Jahresende", sagt bodystreet-Geschäftsführer Matthias Lehner.

Neue Marketing-Leitung bei proxomed Daniela Schindler hat die MarketingLeitung bei der proxomed Medizintechnik GmbH übernommen. Bereits im im Mai 2011 stieß sie zum proxomed-Team, zunächst als Assistentin der Geschäftsführung. In Ihrer langjährigen Funktion als Leitung und Organisation bei der Reha Röder und dem iuventas Hamm, sowie als Beraterin für Prävention und Rehabilitation lernte sie proxomed von der Kundenseite kennen – perfekte Startbedingungen für ihren neuen Aufgabenbereich. www.proxomed.com

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Johnson Health Tech. auf Expansionskurs Es gibt neue Strukturen im Vertrieb des Fitnessgeräteherstellers Matrix. Markus Rau, langjähriger Repräsentant des Unternehmens leitet nun als Senior Sales Manager gemeinsam mit Sales Director Europe Roman Reichenbach das Vertriebsteam Deutschland. Die Entwicklung des global agierenden Johnson Konzerns setzt sich im laufenden Geschäftsjahr erfolgreich fort, so dass Matrix auch am deutschen Markt mit starkem Wachstum für das kommende Jahr rechnet. Zudem wird das jetzt schon sehr umfangreiche Portfolio im nächsten Jahr noch durch einige Produktneuheiten ergänzt. Um weiterhin den persönlichen Kontakt zum Kunden und dessen kompetente und individuelle Beratung zu gewährleisten, möchte Matrix sein Sales Team in nächster Zeit mit qualifizierten Branchenkennern erweitern. Aktuelle Stellenausschreibungen sind unter www.matrixfitness.eu zu finden.

Life Fitness verstärkt Sales-Team Um auf die steigende Nachfrage reagieren zu können, hat Life Fitness sein Team an Account Managern um drei neue Mitarbeiter verstärkt. Ingo Brügmann (35, linkes Bild) betreut als Account Manager seit Mai die Region Bremen. Bevor er bei Life Fitness startete, war er selbst Inhaber von zwei kleinen Lady-Studios und sammelte als Consultant im Bereich Medical Fitness wertvolle Erfahrungen. Auch der neue Account Manager für das Gebiet Nordbayern, Wolf-Dieter-Hendel (41, MItte), ist ein erfahrener und engagierter Fitness-Experte. Er war lange Jahre als Trainer und später als Geschäftsführer eines Fitnessclubs tätig. In den vergangenen Jahren hat die Nachfrage nach den Life Fitness Geräten auch in der Schweizer Hotellerie stetig zugenommen. Deshalb hat Life Fitness jetzt einen eigenen Ansprechpartner für die Hotelbranche ins Boot geholt: Manuel N. Kretz (rechtes Bild) ist seit Juni 2011 als Account Manager für den Vertical Market und damit für Hotels aber auch PhysiotherapieEinrichtungen und Firmenfitness zuständig. www.lifefitness.de

Transatlantic Fitness neuer Kooperations-

partner von pa-training Die Transatlantic Fitness GmbH wird ab sofort neuer Kooperationspartner von pa-training. Im Rahmen der Kooperation stattet Transatlantic Fitness die Schnellkraft-Spezialisten und Zehnkampf-Weltmeister Torsten Voss mit den auf dem US-amerikanischen Markt bekannten und etablierten Produkten TRX Suspension Trainer, TRX Rip Trainer und der Trigger Point-Serie aus. www.transatlantic-fitness.com, www.patraining.de

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Szene

Same procedure as last year! Warum die EHFA in Deutschland auf der Stelle tritt edes Mal, wenn ich mit dem Vorsitzenden der EHFA (European Health and Fitness Association in Brüssel), Harm Teegelaars, oder seinem Generalsekretär Herman Rutgers diskutiere, kommen wir an den entscheidenden Punkt: Was helfen uns alle, noch so gut gemeinten Beschlüsse aus Brüssel, wenn diese bei uns in Deutschland keine Anerkennung finden bzw. nicht umgesetzt werden? Da hat es die EHFA in allen anderen Ländern der EU weitaus leichter, denn dort gibt es überall Sportminister, die gerne vernünftige Vorschläge, Anregungen und Beschlüsse aus Brüssel zum Thema Fitness umsetzen.

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Sonderfall Deutschland

Weitere Informationen www.ehfa.eu www.dosb.de

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In Deutschland, wo sich der Sport selbst verwaltet und es keinen Sportminister gibt, ist der auf gemeinnützige Vereine konzentrierte DOSB (Deutscher Olympische Sportbund) als Verwalter des Sports natürlich nicht bereit, in irgendeiner Form die gewerblichen Fitness-Studios zu unterstützen. Dadurch laufen die meisten der EHFA-Aktivitäten in Deutschland natürlich gegen die Wand.

Es scheint mir geradezu so zu sein, wie vor 7 oder 8 Jahren, als ich den Protagonisten der deutschen Fitnessbranche immer wieder gepredigt habe, dass es nichts bringt, wenn wir versuchen, über das Thema Sport in Deutschland für unsere Arbeit Anerkennung zu finden. Stattdessen habe ich immer wieder empfohlen, mit den Vertretern des Gesundheitsministeriums, der Krankenkassen und gesundheitsorientierter Institutionen in Deutschland zu sprechen. Für mich und meine Kollegen ist das inzwischen auch der konsequenter Weise eingeschlagene Weg. Nun möchte Fitness-Deutschland aber auch von den Benefits partizipieren, die im Rahmen der EU in Sachen Fitness auf den Weg gebracht werden. Solange sich aber die EHFA nicht in erster Linie an den Gesundheitsministerien orientiert, wird das wohl kaum passieren. Man kann daher nur hoffen, dass die Kollegen in Brüssel sich in nächster Zeit darauf besinnen, dass zumindest für uns in Deutschland das Thema Fitness in 1. Linie ein gesundheitsorientiertes Thema ist. Dann können auch wir die EHFA auf ihrem Weg in Deutschland fördern. Volker Ebener

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Szene

Keine Angst vor der Konkurrenz Was die Fitnessbranche von Mrs. Sporty lernen kann. 006 wurde der erste deutsche Mrs. SportyClub in Saarlouis eröffnet. Noch in diesem Jahr soll in Deutschland der 500. Club eröffnet werden. Damit ist Mrs. Sporty mit großem Abstand die Marke mit den meisten Filialen in Deutschland und hat den schnellsten Wachstums-Prozess in Deutschland beschritten. Obwohl die Studios relativ klein sind, eine beschränkte Anzahl an Geräten haben und bisweilen die fehlenden Duschmöglichkeiten bemängelt werden, ziehen Franchisegeber und –nehmer ihr Preismodell konsequent durch.

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Konsequent in Philosophie und Preis Sieht man sich dem gegenüber sehr gut eingerichtete Studios an, die aus Angst vor einem in der Nähe eröffnenden Discounter ihre Preise auf unter 20 Euro gesenkt haben, so muss man sich doch fragen, wieso klappt die Betreibung von Mr. Sporty bei Monatsbeträgen zwischen 30,-- und 50,-- Euro (je nach Vertragsgestaltung) und weshalb tut sich der Anbieter mit einem weitaus umfangreicheren Programm bei gleichzeitig geringeren Beiträgen so schwer. Nun, hinter der Marke Mrs. Sporty stehen nicht nur Steffi Graf und Andree Agassi, sondern auch ein Mark Maestrow. Mark Maestrow war in den ersten Jahren dieses Jahrtausends mit der Kette „24 hours“ der größte Studiobetreiber der Welt. Allein in den USA hatte er über 2,5 Mio Mitglieder. Im Jahre 2000 kaufte er Frank Boehme und mir unsere Studios im Rheinland ab. Ich hatte nachfolgend als Berater seines Unternehmens die Möglichkeit, mir sein Geschäftsmodell in Ruhe anzusehen. Dabei wurde schnell klar, dass

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alle Anweisungen zum Betrieb eines Studios vom Clubmanager bis zum kleinsten Verkäufer in Schriftform ausgearbeitet waren. Jeder Mitarbeiter konnte sich so in die ihm zugedachten Aufgaben einlesen und wusste was von ihm verlangt und erwartet wurde. Der so vorgeschriebene Kurs wurde konsequent begangen und jede noch so kleine Verbesserung in einem Club hatte sofort Auswirkungen auch auf die übrigen Clubs. Außerdem vertritt Maestrow die Philosophie, dass da, wo er ist, immer die Sonne scheint. Das gibt auf jeden Fall schon einmal für jede Kundin auf den ersten Blick ein positives Image. Und das Wort „Angst“ vor Konkurrenten kennt Marc Maestrow nicht. Mitbewerber haben noch nie Einfluss auf seine Preispolitik nehmen können. Volker Ebener

Mehr Infos Ausführliche Informationen zu den Fitnessketten Mrs. Sporty und 24 Hour Fitness finden Sie unter www.24hourfitness.com und www.mrssporty.de.

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Szene

Pinsel statt Hantel Das Bild kennt eigentlich jeder, der über 30 ist. Den Mann auf dem Bild kennt definitiv jeder, aber wer ist die Frau auf seinem Arm? as schwarz-weiße Bild eines hübschen Mädchens auf dem Arm von Arnold Schwarzenegger ziehrte in den 70er und 80er Jahren eine 1 kg-Büchse, die mit Proteinen gefüllt war. Es ließ die Kasse des Essener Geschäftsmannes Peter Fasching (Fa. Sponähr) klingeln. 49 DM kostete dieses Eiweiß und Peter Fasching jammert bisweilen, dass der Kakao so teuer sei, den er der Eiweiß-Zuckermischung aus dem Bau-Betonmischer zusetzte. Aber erst, als er das Foto auf die ansonsten goldene Büchse aufbrachte, brummte der Umsatz.

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Am Anfang war Bodybuilding

Berufung Malerei Aus einer Laune heraus begann Marion Dahmen mit der Malerei, nahm Unterricht und erlernte verschiedene Maltechniken. Inzwischen hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht. Seit 2009 stellt sie öffentlich aus und ist in öffentlichen Einrichtungen, Kunstausstellungen und Kunstkatalogen vertreten. Marion Dahmen arbeitet mit Acryl auf Leinwand, abstrakt und in leuchtenden Farben, aber auch Spachtel- und Relieftechnik gehören zu ihrem Repertoire. Sie selbst beschreibt ihren Stil als „minimalistisch, reduziert und kubistisch.“ Zu ihrem Angebot gehört auch die Auftragsmalerei, wobei hier die graphischen Motive den Lebensräumen der Kunden angepasst werden. Marion Dahmen lebt und arbeitet heute in Krefeld. Weitere Informationen zur Künstlerin Marion Dahmen bekommen Sie auf der Website www.marion-dahmen-art.de.

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Arnold Schwarzenegger lebte über ein Jahr in Essen. Er verdiente seinen Lebensunterhalt durch Werbung im Bodybuilding-Bereich, Preisgelder auf Meisterschaften und bisweilen zu dieser Zeit auch mit Auftritten in Studios. In Essen arbeitete auch der Fotograph Benno Dahmen für das gleichfalls von Peter Fasching verlegte Bodybuilder-Magazin „Athletik Sportjournal“. Als Benno Dahmen, der schon damals ein Auge auf seine zukünftige Ehefrau Marion geworfen hatte, mit dem Bild von Marion auf dem Arm von Arnold bei Peter Fasching aufschlug, hatte der, als cleverer Geschäftsmann, sofort die entscheidende bzw. goldene Idee. Fortan zierte das Bild von Marion und Arnold die Werbung für die Provita-Produkte. Benno Dahmen heiratete seine Marion, machte die ebenfalls recht erfolgreiche Firma Sport & Fitness auf und gab das gleichnamige Magazin heraus. Über 15 Jahre war die Firma Sport & Fitness dann von der 1. Stunde an auch großer Aussteller auf der FIBO. Benno war dort mit seiner Frau ständig präsent. In diesen Jahren saß der Verfasser dieser Zeilen häufig gemeinsam mit Marion Dahmen in der Jury von Bodybuilding-Meisterschaften und man lernte sich kennen und schätzen.

Aus dem Hobby wurde ein Beruf Nachdem sich Benno zur Ruhe gesetzt hatte, verstärkte Marion Dahmen ihr bereits lange gepflegtes Engagement in der Malerei. Sie trägt so intensiv zum Unterhalt der Familie bei. Benno fotografiert bisweilen wieder, insbesondere auf den Conventions der Firma PureEmotion, deren geschäftsführender Gesellschafter sein Sohn Thomas Dahmen ist. FIBO-Mit-Gründer Kurt Thelen und seine Frau Martina, Benno und Marion sowie ich und meine Lebenspartnerin treffen uns immer noch 4-5 Mal im Jahr und reden über die Zeiten, als Marion noch bei Arnold auf dem Arm saß. Volker Ebener

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Analysen . . . Fakten .

Interview mit Anett und Ralf Würtenberger Das Forschungs-Institut Würtenberger (FIW) hat sich seit mehreren Jahren auf die Marktforschung sowie Kunden- und Mitarbeiterbefragungen im Fitness-Bereich spezialisiert. F&G Chefredakteur Patrick Schlenz sprach in Ketsch mit den beiden Inhabern Anett und Ralf Würtenberger über deren Arbeit und die aktuellen Trends in der Branche. F&G: Ralf, ich erinnere mich noch gut daran, wie wir den ersten Kontakt in Kassel hatten. Ich war damals sehr skeptisch in Bezug auf Eure Dienstleistungen. Wie seid Ihr eigentlich ursprünglich auf die Idee gekommen, Befragungen von Mitgliedern in Studios durchzuführen? Ralf Würtenberger: Bereits vor vielen Jahren habe ich mich intensiv mit dem Begriff „Change Management“ beschäftigt. Schon damals war bekannt, dass die meisten Veränderungsprozesse in Unternehmen scheitern. Die Hauptursachen sind Ängste und fehlende Überzeugung der Mitarbeiter, aber auch mangelnder Umsetzungswille der Chefs selbst. Ein wichtiger Baustein ist daher eine vorgeschaltete Befragung zum Nachweis, dass Veränderungen nötig sind, aber auch zur Identifizierung der relevanten Stellschrauben. Aus rein wissenschaftlichem Interesse habe ich zunächst mit Befragungen in den Unternehmen von guten Freunden begonnen. Unter anderem habe ich in den neunziger Jahren die erste Kunden- und Mitarbeiterbefragung im Club von Mario Görlach durchgeführt. Anett Würtenberger: Anfang 2000 haben wir daraus dann eine Geschäftsidee entwickelt und in der Immobilienbranche gute Erfolge nachweisen können. Nachdem uns Mario empfahl, den Fokus auf die Fitnessbranche zu legen, haben wir uns im Jahr 2004 ausschließlich auf diesen Bereich spezialisiert.

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F&G: Wie viele Mitglieder habt Ihr denn in all den Jahren interviewt? Ralf Würtenberger: Weit über 200.000 Mitglieder in Deutschland und der Schweiz. Dazu kommen rund 3.000 Mitarbeiter. F&G: Lange Zeit herrschte in der Branche ja bei vielen Protagonisten die Meinung, dass ausschließlich die Facility und der Gerätepark für den Erfolg im Studio verantwortlich sind. Stimmt das noch so? Anett Würtenberger: Alle unsere Kundenbefragungen belegen eindeutig, dass es gerade in den Premiumanlagen in erster Linie auf die „weichen Faktoren“ ankommt, also auf die Freundlichkeit und die Kompetenz der Mitarbeiter und die Atmosphäre im Unternehmen. Insbesondere die Betreuungsleistung ist als erfolgskritischer Moment zu betrachten. F&G: Welche Erfolgs-Faktoren sind denn aus Eurer Erfahrung heraus die wichtigsten, um als Clubinhaber erfolgreich zu sein? Ralf Würtenberger: Interessanterweise ändern sich die Kundenbedürfnisse im Laufe der Mitgliedschaft. Für eine langjährige, am besten lebenslange Mitgliedschaft ist aus unserer Sicht der Aufbau einer emotionalen Kundenbeziehung erforderlich. Der Kunde sollte wissen und spüren, dass er im Club gerne gesehen wird und

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. . . Trends quasi Teil einer Familie ist. Dazu gehört eine aktive Kommunikation und ein wertschätzender Umgang seitens der Mitarbeiter aber auch der Kunden. F&G: Welche Trends könnt Ihr aus der Zusammenarbeit mit den Clubs erkennen, sowohl im Gerätebereich als auch bei Konzepten und Betreuung? Anett Würtenberger: Kunden sollten mehr in gruppenorientierte Bereiche integriert werden. Das gemeinsame Training fördert die sozialen Kontakte und macht den meisten Leuten auch mehr Spaß. In der Gruppe können auch die Bedürfnisse nach Zugehörigkeit und Anerkennung wesentlich besser erfüllt werden. Außerdem sind die Mitglieder hier wesentlich besser für den Trainer ansprechbar. Dies macht sich letztlich in einer größeren Zufriedenheit der Mitglieder bezahlt. Ralf Würtenberger: Daneben kann hier auch immer wieder die Werthaltigkeit des Angebots und des Trainings in den Vordergrund gestellt werden. Kündigungsgrund Nr. 1 ist die Zeit. Zeitmangel bedeutet aber nichts anderes, als eine fehlende Priorisierung, d.h. dem Kunden sind andere Dinge wichtiger geworden. Über eine entsprechende Kommunikation des Nutzens, den der Kunde aus dem Training zieht, und gute Trainingserfolge kann man diesem Phänomen entgegenwirken. Anett Würtenberger: Ein weiterer Aspekt ergibt sich aus der Tatsache, dass unsere Mitglieder immer älter werden. Das Durchschnittsalter beträgt inzwischen über 40 Jahre. Diese Menschen kommen vermehrt aus gesundheitlichen Gründen (Rückenbeschwerden, Reha u. a.). Vor allem in den Premiumanlagen deshalb dem Bedürfnis nach „Sicherheit“ entsprechende Bedeutung zugemessen werden. Hierunter fallen dann Bereiche wie „Mitarbeiterkompetenz“ und „gute“, d.h. sichere und die Ziele fördernde Geräte und Konzepte. F&G: Nun zu einem ganz anderen Thema. Ihr habt in letzter Zeit auch einige Kundenbefragungen für Industrieunternehmen in unserer Branche durchgeführt. Diese wurden und werden gerne veröffentlicht, weil die Ergebnisse in aller Regel recht gut sind. Manchmal sind mir die Ergebnisse aber ehrlich gesagt zu gut. Insbesondere wenn man weiß, dass die entspre-

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chenden Unternehmen in der Vergangenheit auch das eine oder andere Problem hatten. Kommen die Ergebnisse dann noch sauber zustande oder werden diese von den Auftraggebern „gekauft“? Ralf Würtenberger: Wir arbeiten bereits seit Jahren erfolgreich mit namhaften Unternehmen aus der Fitnessbranche zusammen. Wir sind für die saubere Durchführung und Analyse der gemeinsam erarbeiteten Projekte verantwortlich. Wenn dann in der Folge vor allem die „guten“ Ergebnisse nach außen getragen werden, so ist dies das gute Recht unserer Auftraggeber. Du kannst aber sicher sein, dass an den weniger guten Bereichen in der Folge extrem gearbeitet wird, um diese ebenfalls zu verbessern. Hierin liegt auch der eigentliche Sinn der Befragung und dies ist im Sinne der gesamten Branche. Deshalb bieten wir ja auch spezielle „Service Calls“ als Frühwarn- und Kundenbetreuungssystem an. Anett Würtenberger: Eine unserer größten Stärken liegt gerade in unserer Unabhängigkeit. Wir bewegen uns in allen Bereichen der Fitnessbranche. Mit vielen Menschen verbindet uns ein sehr offener, netter, oft sogar freundschaftlicher Umgang – und das sind nicht nur Kunden. Von denen käme niemand auf die Idee irgendwelche Ergebnisse vorzugeben. F&G: Welchen statistischen Spielraum zur Darstellung von Ergebnissen hat man? Gibt es hier Möglichkeiten Sachverhalte im Sinne Eurer Auftraggeber zu interpretieren? Ralf Würtenberger: Das wäre weder in unserem Sinne, noch in dem unserer Auftraggeber. Eine Ergebnispräsentation vor der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern verfolgt ja eine völlig andere Zielrichtung, als z. B. eine Darstellung der Marktbefragung in den Medien. Auf der einen Seite geht es um das Aufzeigen der Stärken und Schwächen, wobei mitunter auch sehr gute Ergebnisse kritisch hinterfragt werden – alles natürlich intern. Die Intention bei der Außendarstellung ist dagegen eher die marketingseitige Kommunikation den Endkunden gegenüber. Und selbstverständlich geben wir die Ergebnisse unserer Auftraggeber nicht ohne ausdrücklichen Auftrag an Dritte weiter. F&G: Liebe Anett, lieber Ralf ich danke Euch herzlich für das Interview!

FIW Das Forschungs-Institut Würtenberger (FIW) hat sich auf die Marktforschung sowie Kundenund Mitarbeiterbefragungen im Fitness-Bereich spezialisiert und arbeitet erfolgreich mit zahlreichen namhaften Verbänden, Unternehmen und SportStudios zusammen. www.wuertenbergermanagement.de

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Know-how & Gastlichkeit Oder: Warum haben Cybex-Geräte einen höheren IQ? Bereits im September war F&G Chefredakteur Patrick Schlenz zu Gast bei LMT in der Schweiz. Gekonnt professionell und mit Herzlichkeit gepaart, waren Inhaber und Trainer von Fitnessund Gesundheitseinrichtungen zu einem sehr wertvollen Event eingeladen. Ziel der Veranstaltung war es den Gästen die CYBEX-Geräte in Theorie und Praxis vorzustellen.

erfekt organisiert startete das Event von LMT mit einer kurzen Begrüßung am Firmensitz in Wallisellen. Im Anschluss ging es für alle Teilnehmer in den nicht weit entfernten Fitnessclub „Arena Fitness & Wellness“. Hier konnten sich alle Teilnehmer einen guten Praxis-Überblick über die neueste Generation von CIBEX-Geräten verschaffen.

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Wissen und Inspiration Die begleitenden LMT-Mitarbeiter aus Deutschland und der Schweiz stellten die neuen Geräte vor und beantworteten alle Fragen der Gäste. In diesem sehr modern eingerichteten Club verschmelzen Facility und Geräte perfekt zu einem Trainingserlebnis der besonderen Art. Allein schon der Besuch dieser Einrichtung und die daraus resultierende Inspiration waren die Reise bereits wert. Beim anschließenden Mittagslunch in einem Restaurant mit mediterranem Touch wurden die ersten Eindrücke des Tages rege ausgetauscht. Das gastgebende Trio Gregor Hüni, Gregor A. Hüni und Christoph Zülli versprach für den anschließenden Vortragsnachmittag vom extra aus den USA eingefolgenen Ben Wilde spannende Informationen, die für den Einsatz und das Verständnis der CYBEX-Trainingsgeräte eine wichtige Hilfestellung geben Der Bravo ermöglicht 38% Kraftgewinn würden. gegenüber freistehenden Kabelzugsystemen

Effizienz und Sicherheit Ben Wilde demonstriert die Trainingsvariation des Bravo

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Der dann in englischer Sprache vortragende Ben Wilde hielt deutlich mehr als Gregor Hüni in seiner kurzen Begrüßung zu Beginn des Vortrags versprach. Kurzweilig, mit Charme und Esprit schaffte es der Vortragende spielend die Gäste in seinen Bann zu ziehen und dies obwohl der Vortrag in englischer Sprache gehalten wurde. Beispielsweise ging Wilde gleich zu Beginn seines Vortrags auf die Tatsache ein, dass

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CYBEX Know-how als Download Die Power-Point Präsentation von Ben Wilde zur Performance der CYBEX-Geräte können Sie unter www.fitness-und-gesundheit.de downloaden.

Die kurvenlineare Bewegung der Eagle Kraftgeräte von CYBEX bewirkt hohe Kraftverbesserung bei niedriger Gelenksbelastung – hier die Eagle Leg Press.

CIBEX-Geräte insbesondere neue und unerfahrene Trainierende vor Verletzungen schützen. „Wir erreichen das durch ein korrektes 'Steuern der Kräfte': 1. die Maximierung des Erfolgs und 2. die Minimierung des Verletzungsrisikos im Training.“ Trainingseffizienz und Trainingssicherheit stehen laut Ben Wilde bei CYBEX vor ästhetischen und preislichen Argumenten. Anhand von verschiedenen Trainingsgeräten erläuterte Ben Wilde die jeweiligen Vorteile, die ein Training im Vergleich zu herkömmlichen Geräten bietet. Nach einem Theorieteil ging es jeweils sofort an die Geräte in LMT-Show-Room. Dabei wurde darauf geachtet, dass die Teilnehmer selbst auf und an den Geräten das zuvor vermittelte Know-how in der Praxis ausprobierten. Insbesondere die Übungen am ARC Trainer, an der Eagle Chest Press und der Eagle Leg Press beeindruckten nachhaltig.

Qualität und Emotionen Diese Art von Kundenevent ist sehr beeindruckend. Dabei spielen neben dem erstklassigen Know-how auch die professionelle Organisation und die Herzlichkeit, mit der alle Anwesenden betreut werden, eine sehr entscheidende Rolle.

Gregor Hüni, Präsident des Verwaltungsrates bei LMT

LMT hat erkannt, dass die Produktqualität der Trainingsgeräte eine unabdingbare Voraussetzung ist und dass daneben die Emotionalisierung eines Produkts die wohl entscheidende Komponente darstellt. LMT beweist dies beispielsweise seit Jahren eindrucksvoll als Gastgeber auf der FIBO. Patrick Schlenz

Ben Wilde, Director of International Education and Training von CYBEX

LMT Marketingund SalesDirector, Christoph Zülli

Mehr Infos Weiter Infos bekommen Sie unter www.cybexintl.com und www.lmt.eu.

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evolutionär XSAM-Vibrationstraining ibrationstraining ist nicht gleich Vibrationstraining. Mit XSAM hat die Firma Freyway Medical ein Gerät auf dem Markt etabliert, das sich an der Physiologie des Menschen orientiert.

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Seiten-Alternierende Muskelstimulation

Mehr Infos Alle Informationen zu XSAM finden Sie auf www.x-sam.de oder besuchen Sie Freyway Medical und XSAM auf der Medica in Halle 5 Stand E30.

Beim XSAM bewegen sich zwei Boden-Platten im Wechsel auf und ab – variabel und seitenalternierend. XSAM erzeugt so eine natürliche Bewegung, bei der der Vorderfuß angeAbb.1 hoben und gesenkt wird. Die Bewegung erfolgt dabei im Fußgelenk, genauer gesagt im Sprunggelenk. Erstmals wird auf einem Vibrationstrainer freie Plantarextension und Dorsalflexion ermöglicht. (s. Abb.1). Die Vibrationsstöße der beiden Platten erfolgen für den ganzen Fuß, der Vorderfuß wird dabei jeweils höher angehoben und gesenkt als die Ferse. Ein Training auf dem XSAM simuliert also die Fußbewegung des Menschen wie beim Gehen. Der Vorderfuß kann dabei bis zu 10 mm gehoben werden, die Amplitude ist je nach Trainingsziel und physiologischen Voraussetzungen variabel wählbar, unabhängig von Frequenz und Trainingsposition. Durch diese Orientierung an der Bewegung des Menschen ermöglicht XSAM eine natürliche, sanfte bis dynamische Trainingseffektivität, insbesondere im koordinativen Bereich.

Im Leistungssport bewährt Während der Tour de France 2011 nutzte das Team Leopard/Trek mit den Brüdern Andy und Frank Schleck, die 2. und 3. der Rundfahrt wurden, und dem Radprofi Jens Voigt deutschen Radsportidol Jens mit Helmut Frey Voigt (Foto) erstmals XSAM zwischen den Etappen der härtesten Rad-Rundfahrt der Welt. Zusammen mit dem Ärzte- und Therapeuten Team entwickelte Helmut Frey ein spezielles Regenerations- und Stimulationsprogramm für die Radprofis.

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Ausstattung und Programme XSAM ist für alle Alters- und Zielgruppen sowie für alle Trainingsziele geeignet. Die Trainingsprogramme werden über das 200°-schwenkbare 10,4 Zoll LCDTouch-Panel gesteuert. Die Programme des XSAM sind gezielt anwendbar und können genau dosiert werden, für Freizeit- und für Leistungssportler. Auch für formende Beauty- und entspannende Wellness-Anwendungen ist der XSAM geeignet. Der verstellbare Ergobügel kann dabei vielfältig in die verschiedenen Übungen integriert werden. Jürgen Wolff

Freyway Medical Inhaber und Mastermind bei Freyway Medical ist Helmut Frey. Die Firma hat ihren Sitz in Gaggenau in der Nähe von Karlsruhe. Helmut Frey ist Sportwissenschaftler und verfügt bereits über 11 Jahre Erfahrung in Produktion und Vertrieb von Vibrationstrainingsgeräten. XSAM ist seine erste eigene Entwicklung. Kontakt: www.freyway.com

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2. Deutscher Fitness-Wirtschaftskongress 29. Februar 2012 · Maritim Airport Hotel Düsseldorf

Gipfeltreffen der Qualität und Verantwortung

www.wirtschafts-kongress.de Veranstalter: INLINE Unternehmensberatung GmbH


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Mit

Leichtigkeit

High-tech für die Fitnessbranche Wussten Sie, dass die Firma Gaugler & Lutz Bauteile für die Formel 1 oder die Raumfahrt fertigt? Wahrscheinlich nicht. Höchste Zeit, dass wir Ihnen die Firma vorstellen, hinter der weit mehr steckt, als der Händler und Hersteller für Sport-, Gymnastik- und Reha-Artikel der Marken AIREX® und softX®.

ekannt ist die Gaugler & Lutz OHG in der Fitness- und Gesundheitsbranche vor allem durch ihre AIREX® Produkte. Die Firma hat die Exklusiv-Vertretung des Schweizer Unternehmens AIREX AG in Deutschland. Beim Besuch des Firmensitzes in Aalen-Ebnat auf der Schwäbischen Alb stellt man dann aber erstaunt fest, dass einem die Produkte von Gaugler & Lutz im täglichen Leben fast ständig über den Weg laufen – beim Sport, beim Autofahren, beim Fernsehen und im Fitnessbereich sowieso, die Liste ist lang. F&G stellt Ihnen die Leichtbauspezialisten vor.

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„Grundlage“ für Sport, Fitness und Therapie Die Produkte von AIREX® werden in fast allen Bereichen von Sport, Fitness und Therapie als „Grundlage“ verwendet. Seien es nun die Gymnastikmatten oder das blaue Balance-Pad, jeder körperlich aktive Mensch in Deutschland hat wahrscheinlich schon einmal darauf gelegen, z. B. beim Yoga, oder gestanden, beim propriozeptiven Training auf einem Balance-Pad. Die AIREX AG aus Sins in der Schweiz ist Weltmarktführer im Bereich Gymnastikmatten. In diesem Erfolg stecken mittlerweile 50 Jahre Erfahrung in der Schaumstofftechnik. Getestete Materialien und Schweizer Qualität im Herstellungsprozess stehen für eine lange Lebensdauer der Produkte – insbesondere bei jahrelanger täglicher Beanspruchung. Vielleicht ist auch dem einen oder anderen Trainierenden oder Patienten aufgefallen, dass die Dinger kaum kaputt zu kriegen sind. Die Produkte der Marke AIREX® erfüllen nebenbei die aktuellen gesetzlichen Vorschriften in Bezug auf ihre Inhaltsstoffe und Unfallverhütung. Das Marketing von Gaugler & Lutz für die AIREX®Produkte in Deutschland zielt dementsprechend auch auf die Anwendungsgewohnheiten der Endverbraucher, also Fitnesskunden und Trainer – „Kennt AIREX®, will AIREX®!“ Das ist der Grund, weshalb so viele Conventions mit AIREX®-Produkten bestückt werden. Im Katalog kann man nämlich kaum einen Unterschied zu Wettbewerbsprodukten ausmachen, während der Anwendung schon.

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Eigenmarke softX® Neben fertigen Handelsprodukten ist die Gaugler & Lutz OHG auch Produzent und Lieferant von Sport-, Reha- und Freizeitprodutkten der eigenen Marke softX®. Das softX®-Programm ist vielseitig, wird ständig erweitert und macht angstfreies Training ohne Verletzungsgefahr möglich. softX®-Weichschaum-Bälle fliegen z. B. langsam und sind das ideale Mittel, um Bewegungsabläufe zu koordinieren. Schmutzabweisende Beschichtungen und robuster Spezialschaumstoff sind für den täglichen Praxiseinsatz in der Physiotherapie gemacht. Gleiches gilt z. B. für Handtrainer und Lordosenkissen oder die Pilates-Rollen.

High-tech-Geschäftsbereiche Wie am Anfang dieses Artikels erwähnt, ist Gaugler & Lutz nicht nur Händler und Hersteller von Sport-, Gymnastik-, Freizeit- und Reha-Artikeln. Der Bereich Fitness und Gesundheit wächst zwar innerhalb des Unternehmens beständig, die gewichtigeren Kernkompetenzen liegen aber beim Leicht- und Sandwichbau. Als führender Verarbeiter von Kernwerkstoffen (z. B. Balsaholz oder Hartschaum) und führender Anbieter von Spezialwerkstoffen für den Leicht- und Sandwichbau, für den die Kernwerkstoffe verwendet werden, liefert Gaugler & Lutz Leichtbauteile an High-techUnternehmen. Das sind u. a.: Rotorblätter für Windkrafträder (!), Karosserieteile und Inneneinrichtung beim KFZ-Bau, Rumpfelemente und Inneneinrichtung für den Bootsbau oder Materialien zur Herstellung von Zügen, Bauteile für Computertomographen, z. B. auch Türsysteme, Trennwände und Verkleidungen für die Luft- und die Raumfahrt sowie nicht zuletzt auch Bauteile für Inneneinrichtungen und Architektur – täglich zu bewundern in Form von diversen Moderationstischen im öffentlich rechtlichen Fernsehen. Die leichten Sandwichkerne, die Gaugler & Lutz herstellt sind leicht zu bearbeiten, formbar, dämmend, Feuer hemmend, Wasser abweisend, sehr belastbar und weltweit gefragt. Leider gibt es mit fast allen Kunden Geheimhaltungsvereinbarungen, sodass wir hier nicht aus dem Nähkästchen plaudern dürfen, der Wettbewerbsdruck ist bei den Kunden einfach zu groß. Im Fahrzeugbau ist es z. B. möglich, durch Leichtbauteile entscheidend Kraftstoffe einzusparen. Vielleicht soviel: Für die immer größer werdenden Rotorblätter von Windkrafträdern musste Gaugler & Lutz eigens eine neue Auslieferungshalle bauen.

Umweltfreundliche Fertigung Bei all diesen High-tech-Materialien klopft heutzutage schnell das ökologische Gewissen an und fragt nach den Folgen für die Umwelt. Aber auch in diesem Bereich geht die Firma Gaugler & Lutz moderne, weil nachhaltige Wege. Viele der verarbeiteten Kunststoffe bestehen aus bereits recycelten Materialien. Das als Kernstoff ver-

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wendete Balsaholz wird ausschließlich aus nachhaltigem Anbau bezogen, der mit dem entsprechenden FSCSiegel ausgezeichnet ist. In der Fertigung werden die Hallen mit Wärmerückgewinnung aus Säge-, Schneideund Produktionsanlagen geheizt. Auch in der Lackiererei wird mit Lösemittelrückgewinnung gearbeitet.

Die Fitnessbranche profitiert Die Gaugler & Lutz OHG ist eine Firma, die überrascht, wenn man sich mit ihr beschäftigt und dabei die Vielfalt ihrer Geschäftsbereiche bestaunt. Beeindruckend ist auch die Bodenständigkeit und das gesunde Wachstum der Firma als Player auf verschiedenen High-tech-Märkten. Für die Fitnessbranche ist positiv, dass sie indirekt vom technischen Know-how aus Branchen profitieren kann, die viel weiter entwickelt sind. Jürgen Wolff

Beeindruckend Firmengebäude und Fertigungshallen der Gaugler & Lutz OHG in AalenEbnat Gaugler & Lutz fertigt Rotorenblätter für Windkraftanlagen

Das Unternehmen Die Gaugler & Lutz OHG wurde 1983 gegründet, mit Firmensitz in Aalen und ist bis heute ein eigentümergeführtes Familienunternehmen. 1995 wurden die aktuellen Geschäfträume in AalenEbnat bezogen. Seit ihrer Gründung wächst die Firma beständig. Bereits 1997 war der Bau neuer Produktionshallen nötig, 2003 „musste“ die Produktionfläche erneut verdoppelt werden. Im Jahr 2011 beschäftigt die Gaugler & Lutz OHG rund 200 Mitarbeiter. Ausführliche Informationen zur Firma, allen Produkten und Geschäftsfeldern bekommen Sie unter www.gaugler-lutz.de.

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20 Events in 11 Ländern Warrior Stories – International Reports Der Herbst ist für die europäische Fitness- und Gesundheitsbranche eine geschäftige Jahreszeit. Von Birmingham bis Bukarest ziert eine ansehnliche Anzahl an Fitness-Events die Landkarte. IHRSA Director of Europe, Hans Muench, hat an über der Hälfte der Messen und Kongresse teilgenommen – und berichtet für F&G. Fitspiration

World Fitness and Wellness Forum

Den Bosch, Niederlande, 16. September 2011

14. Oktober 2011, Basel, Schweiz

Ein neues Event, initiiert von neun Anbietern, die sich bei den „Fitnessvakdagen“, der traditionellen niederländischen Messe in Utrecht (neuer Name: Health and Fitness BeNeLux), nicht mehr wohl gefühlt haben. 360 Teilnehmer waren zur Auftaktveranstaltung gekommen. Keynote-Speaker war ein internationales Fitness-Schwergewicht: Mark Mastrov, ehemaliger CEO von 24 Hour Fitness, im Moment Berater von über 800 Clubs, wie Madonna's Hard Candy, UFC Fitness Clubs und Mrs. Sporty.

Organisiert vom Verleger der Fitness Tribune, JeanPierre L. Schupp, ging das Event mit knapp 200 Teilnehmern in diesem Jahr in die 6. Runde. Verliehen wurden wieder die jährlichen Awards für Unternehmer der Fitnessmärkte in der Schweiz, Österreich und Deutschland.

Leisure Industry Week (LIW) 2011 Birmingham, Großbritannien, 20. bis 22.09.2011 Das bedeutendste Event der Briten hat seinen Fokus im Freizeitbereich. Obwohl die Messe in den letzten Jahren kleiner geworden ist (rund 300 Aussteller) zieht sie immer noch 20.000 Besucher an. Networking-Highlights waren der Empfang der FIA (Fitness Industry Association) und die Party von Dave Wright (Creative Fitness Marketing). Hans Muench Director of Europe der IHRSA (International Health, Racquet & Sportsclub Association) lebt in München und berichtet für die F&G von europäischen Events der Fitness- und Gesundheitsbranche www.ihrsa.org.

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Wellfitexpo Bukarest, Rümänien, 23. bis 25.09.2011 Die rumänische Fitnessmesse gibt es seit 2009. Sie spricht den gesamten südosteuropäischen Fitnessmarkt an und bot vor allem Investment-Fachleute als Referenten auf. Erstaunlicherweise zeichnet sich der rumänische Fitnessmarkt durch überdurchschnittlich hohe Mitgliedsbeiträge aus, Ketten mit mehr als zehn Clubs gibt es (noch) nicht und für das Thema Franchise erwartet man in den kommenden Jahren größeres Wachstum.

AGAP (Portugal, 24.09.) und ILAM (Irland, 13.10.) sind Kongresse der nationalen Verbände und zählten in diesem Jahr jeweils ca. 300 Teilnehmer. Beide Länder sind von der Finanzkrise, Sparzwängen, Steuererhöhungen (über 20 % Mehrwertsteuer) und sinkenden Einkommen stark betroffen. Das führt zunehmend zu Schließungen inhabergeführter Clubs und zu Wachstum im Discounter-Segment.

Weitere Events der europäischen Fitness- und Gesundheitsbranche: MIOFF in Moskau (5. - 7. Oktober), Kongresse in Oslo (3. November), Göteborg (Dezember). SIBEC (Malta, 2. - 5. November), die Roadshow der IHRSA in Bled, Slowenien (23. - 24. November) und Kuwait (13. -14. Dezember) folgen der Tradition, aufstrebende Märkte mit Know-how zu untestützen.

IHRSA´s European Congress 27. bis 30. Oktober, Mailand, Italien Das Event mit der längsten Tradition und größten länderübergreifenden Relevanz zog in diesem Jahr zum 15. Mal Teilnehmer aus über 30 Ländern an und versteht sich selbst als „Think Tank“. Die IHRSA hat ihr Event als festen Termin im Herbst der europäischen Fitnessbranche etabliert. Hans Muench IHRSA Director of Europe

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Branchenreport mit Finanzkennzahlen der Fitnesswirtschaft m 8. November 2011 wird der Deutsche Industrie Verband für Fitness und Gesundheit (DIFG e.V.) erstmals den Branchenreport der Fitnessbranche vorstellen. Der Branchenreport wurde in Zusammenarbeit mit der Creditreform Rating AG erstellt und wird im Hause Reed Exhibitions Deutschland GmbH in Düsseldorf während einer Pressekonferenz erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Dieser erste Branchenreport 2011 ist die konsequente Fortsetzung der von Volker Ebener und Patrick Schlenz im Vorjahr begonnenen Zusammenarbeit mit der Creditreform. 2010 hatte die Creditreform bereits ein eigenes Rating für die Fitnessbranche durchgesetzt, in dem Themen wie Tattoo-, Piercingund Sonnenstudios vom Fitnessbereich getrennt wurden.

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Branchenkenntnis inklusive F&G Chefredaktuer Patrick Schlenz entwickelte den Gedanken, dem bisher immer recht negativen Branchenreport der Sparkassen zum Thema Fitness eine qualifizierte Studie unter Einbindung aller bekannten Zahlen und Studien (u. a. Deloitte, DSSV) entgegenzustellen. Dieses Anliegen konnte DIFG-Vorstandmitglied Patrick Schlenz gemeinsam mit DIFG-Generalsekretär Volker Ebener recht zügig bei der Creditreform Rating AG umsetzen. Dieser Branchenreport soll ab jetzt jährlich erscheinen und den kreditnehmenden Studios der Fitnessbranche eine echte Hilfe sein, insbesondere bei Fremdkapitalbedarf. Der Report weist u. a. nach, wie die Insolvenz-Quote der Fitnessstudios sich allein im letzten Jahr verbessert hat. Natürlich erhalten die DIFGMitgliedsunternehmen diesen wertvollen und hilfreichen Branchenreport zur Steigerung der Kreditvergabe an Fitness-Studios kostenlos. www.difg-verband.de

FIT FÜR DIE ZUKUNFT? Entdecken Sie die neue Experience Serie! Die neuen Precor Cardiogeräte bieten Ihren Mitgliedern mit modernster Touchscreen-Technologie ein interaktives Erlebnis mit zahlreichen motivierenden Trainingsfunktionen und voll integrierten Entertainment-Möglichkeiten. Willkommen in der Zukunft. Die neue Experience Serie von Precor.

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Inkasso – nicht neu erfunden, aber besser gemacht

Sven Gauch (links) und der neue BestPractice-Scout Alexander Kraut

Best-Practice

Mit Inkasso ist der Einzug von Forderungen gemeint. Immer mehr Studios gehen dazu über, ihr Forderungsmanagement professionellen Inkasso-Unternehmen zu übergeben – das spart Zeit, schont die Nerven und macht sich bezahlt, insbesondere, wenn der Kundenerhalt im Vordergrund steht. Wir stellen Ihnen die Inkasso-Spezialisten der KOHL GmbH & Co. KG aus Münster-Sarmsheim vor.

as renommierte Inkasso-Unternehmen KOHL ist seit 2008 in der Fitness- und Gesundheitsbranche aktiv. Das Kooperationsprojekt „online-Inkasso“ mit MagicLine war der Anlass. Die Ziele des Projektes wurden damals wie folgt formuliert: „Eine zeitnahe Minimierung der Zahlungsaußenstände durch professionelle Dienstleistung bei geringst möglichem Aufwand, wenn möglich bei gleichzeitigem Kundenerhalt!“ Das, was sich zuerst so trocken anhört, sichert mittlerweile einer großen Anzahl deutscher Studios die Liquidität, jeden Monat. Im Jahr 2012 werden die Inkasso-Spezialisten das 1.000ste Studio als Mandanten begrüßen können.

D Info & Kontakt Ausführliche Informationen zum Angebot der KOHL bekommen Sie unter www.kohlkg.de.

Der Erfolg des Studios zählt

Geschäftsführer der KOHL GmbH & Co. KG, Sven Gauch

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KOHL verzeichnet durchschnittlich mehr als 52% Endbearbeitungserfolg auf die übergebenen Beträge. Das ist eine Größe, die der Liquidität ihrer Fitnessmandanten spürbar zugute kommt. 100% dieser Zahlungen werden an die Auftraggeber ausgeschüttet. Der bloße Zahlungseingang der Mitgliedsbeiträge ist aber nur ein Aspekt des Bearbeitungserfolges. Der Erhalt und die Pflege der Kunden des Studios als künftiger Umsatzbringer machen die wichtigsten Vorteile eines professionellen Inkasso-Erfolges aus. Der Markteintritt der Firma KOHL erfolgte über das Koopera-

tionsprojekt „onlineInkasso“ mit StudioLine und deren Verwaltungs-Software MagicLine. KOHL agiert unabhängig davon schon mehr als 40 Jahre bundesweit als Inkasso-Dienstleister. Das Leistungsspektrum umfasst alle Bereiche des Forderungseinzugs, vom Erinnerungsverfahren über die gesamte Palette der vorgerichtlichen und gerichtlichen Vollstreckungsverfahren – und das, ohne auf weitere Kooperationen mit Rechtsanwälten angewiesen zu sein. Die Schnittstelle der MagicLine ist der einfachste und unkomplizierteste Weg, der KOHL das Mandat für den Forderungseinzug eines Studios zu übertragen, aber nicht der einzige. Alle Varianten sind denkbar, vom Schnittstellenaustausch bis zur Übergabe der Papiere – der Bedarf und die Möglichkeiten des Studios sind entscheidend.

NEU: Best-Practice-Scout Die ständige Weiterentwicklung des Inkasso-Produktes nach einer internen Best-Practice-Analyse ist bei KOHL seit langem Standard. Es passiert aber sehr oft, dass die einfachsten und wirksamsten Maßnahmen bereits versäumt wurden, bevor der KOHL das InkassoMandat übergeben wurde. Seit diesem Jahr setzt das Unternehmen deshalb mit Alexander Kraut einen Best-Practice-Scout ein. Dieser vergleicht die Fitnessstudios ausgehend von ihren individuellen wirtschaftlichen Erfolgen im Forderungseinzug mit dem Branchendurchschnitt und begleitet die Studios bei der Forschung nach den Ursachen ihrer über- oder unterdurchschnittlichen Ergebnisse.

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T R A I N E R

Genau wie Sie als Trainerin bzw. Trainer hat INKO nur ein Ziel vor Augen: das Wohlergehen und den Erfolg aller Trainierenden in den Fitness- und Sport-Studios. Die Anforderungen, die dabei täglich an uns alle gestellt werden, sind hoch. Da ist es wichtig die richtigen Partner zu haben. Als einer der führenden Sporternährungsanbieter in Europa stellen wir Ihnen unser Know-how aus fast 30-jähriger Erfahrung zur Verfügung und unterstützen Sie in allen Fragen rund um die

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I N K O

Sporternährung – mit Arbeitsmaterialien, die Ihren Studioalltag erleichtern, mit umfangreichem Informationsmaterial, das Ihnen wertvolle Zeit spart und mit professionellen Schulungen sowie Seminaren zur Auffrischung Ihres Wissens. Lassen Sie uns in Zukunft das Ziel gemeinsam verfolgen, denn gemeinsam sind wir stärker. Wenn Sie mehr erfahren möchten, wenden Sie sich gerne direkt an uns unter (09171) 803300.

…erlebbar besser!  INKO Internationale Handelskontor GmbH, D-91154 Roth, www.inko.de  INKO Diätkost- und Sportartikel Handelsgesellschaft, A-1030 Wien  INKO Sports AG, CH-4416 Bubendorf


Group-Fitness

Neuer Club-PerformanceManager bei LES MILLS Germany Stefan Weiffen wird neuer Club-Performance-Manager bei LES MILLS. Der 40-jährige Bankkaufmann, Sparkassen-Fachwirt und studierte Betriebswirt blickt auf eine langjährige Karriere im Fitnessbereich zurück. Der ehemalige Key Account-Manager bei Reebok-Fitness-Germany war bis 2010 schon als LES MILLS-Trainingsmanager tätig und hat im Juli 2011 den Aufbau einer neuen Serviceabteilung übernommen. Dieses innovative Betreuungskonzept bietet LES MILLS-Lizenzkunden aktive Hilfestellung. Konkret geht es dabei um die Anpassung interaktiver, auf LES MILLSGruppenfitness abgestimmter Tools, die individuell auf die Bedürfnisse des Kunden eingestellt werden. www.lesmills.com

Power Plate Yoga

ZumbaKollektion

Neu in der Power Plate Academy ist die Power Plate Yoga Fachfortbildung. In dieser Schulung werden traditionelle Yoga Elemente mit einem effektiven Power Plate Training kombiniert und gezielte Bewegungsabläufe zur Kräftigung, Beweglichkeit und Entspannung werden vermittelt. Sie können Ihre Kunden durch ein innovatives und effektives Power Plate Training mit neuen Übungen und yogatypischen Elementen begeistern. Infos: www.powerplate.de

Zu Herbstbeginn muss man sich erst wieder an die kalte Jahreszeit gewöhnen. Leichter kann dies mit einem regelmäßigen Workout werden, das richtig gute Laune macht – Zumba Fitness. Bei lateinamerikanischen Rhythmen und heißen Beats sind sinkende Temperaturen schnell vergessen. Passend dazu vertreibt die neue Zumbawear® Kollektion mit ihren Tops, Jacken, Leggins und Cargo-Pants in Knallfarben den Winterblues. Für richtige ZumbaFans sind die neuen Outfits und Accessoires natürlich auch schöne Geschenkideen zu Weihnachten. Die aufgeführten Artikel sind ab sofort über www.zumba.com/shop erhältlich.

DVD Reihe Physio Gym Smoveya präsentiert die DVD-Reihe „Physio Gym“. Physio Gym besteht derzeit aus 4 DVDs mit Workouts und Informationen zu den Themen „Lendenwirbelsäule“, „Brustwirbelsäule“, „Bluthochdruck / Diabetes“ und „Gelenkschutz“. Die DVD-Reihe mit Trainingskonzepten von Andreas Goller richtet sich an Trainer, die mit Klienten arbeiten, die diese Beschwerdebilder haben. Andreas Goller geht intensiv auf die Beschwerdebilder ein und gibt viele Tipps und Informationen für die Trainingsbetreuung und -gestaltung für Kunden mit entsprechenden Beschwerden. Alle weiteren Infos zur neuen DVD-Reihe finden Sie unter www.move-ya.de

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Group-Fitness

DFAV-Seminarticker A-Lizenz Aerobic & Group Fitness Instructor Berlin oder Frankfurt A-Lizenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13.-18.02.2012 BWL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13.-14.02.2012 PMK . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15.-16.02.2012 Choreographie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17.-18.02.2012 B-Lizenz Aerobic & Group Fitness Instructor Stuttgart – NEU, steht nicht im Aus- und Fortbildungsprogramm! CORE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25.02.2012 1. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24.-25.03.2012 2. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21.-22.04.2012 3. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12.-13.05.2012 4. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 09.-10.06.2012 Prüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14.07.2012 München CORE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17.12.2011 1. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25.-26.02.2012 2. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31.03.-01.04.2012 3. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 05.-06 05 2012 4. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27.-27.052012 Prüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17.Juni 2012 Bonn CORE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 07. Januar 2012 1. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21.-22.01.2012 2. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25.-26.02.2012 3. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31.03.-01.04.2012 4. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 05.-06.05.2012 Prüfungstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . wird besprochen Würzburg CORE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21. Januar 2012 1. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 04.-05.02.2012 2. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 03.-04.03.2012 3. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14.-15.04.2012 4. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12.-13.05.2012 Prüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.06.2012 Bielefeld CORE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 04.02.2012 1. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25.-26.02.2012 2. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24.-25.03.2012 3. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21.-22.04.2012 4. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19.-20.05.2012 Prüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16.06.2012 Bad Lippspringe CORE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28.01.2012 1. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25.-26.02.2012 2. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24.-25.03.2012 3. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28.-29.04.2012 4. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26.-27.05.2012 Prüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30.06.2012

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S-Lizenz Hatha Vinyasa Yoga)

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Berlin und Hanau 1. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25.-26.02.2012 2. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17.-18.03.2012 3. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14.-15.04.2012 4. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12.-13.5.2012 Weitere Termine für den Sommer 2012 werden rechtzeitig bekannt gegeben! S-Lizenz Pilates Trainer Augsburg 1. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11.-12.01.2012 2. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10.-11.03.2012 3. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29.-29.04.2012 Prüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20.05.2012 Hanau 1. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14.-15.01.2012 2. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 04.-05.02.2012 3. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28.-29.04.2012 Prüfungstag wird besprochen Köln 1. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11.-12.02.2012 2. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24.-25.03.2012 3. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28.-09.04.2012 Prüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 02.06.2012

DFAV-Workshops NEU: UPDATE-Seminar Würzburg. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17.-18.12.2011 Bonn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28.11.2012 NEU: Präsentationstraining Groß-Zimmern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 03.02.2012 Bonn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18.02.2012 NEU: Boot Camp / Bounce Camp Würzburg. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29.01.2012 NEU: Pilates Update Böblingen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12.02.2012 Kursideen mit Hip Hop-Musik, Style und mehr Groß-Zimmern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 04.02.2012 Bonn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25.02.2012 Step Choreographie Hamburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 03.12.2011 Seminare der S-Lizenz Pilates Trainer Pilates Basic Hanau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14.-15.01.2012 Augsburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21.-22.01.2012 Wesseling . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11.-12.02.2012 Pilates Advanced Hanau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 04.-05.02.2012

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Group-Fitness

Sehen. Hören. Erleben. Die virtuelle Zukunft des Indoor Cyclings

Mit Myride+ hält virtuelles Indoor Cycling Einzug in die Kursräume. Das System der Indoorcycling Group wurde so entwickelt, dass es sowohl für Anlagenbetreiber als auch für Trainer und Mitglieder eine neue Trainingswelt mit multimedialen Anwendungsmöglichkeiten bereit stellt.

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yride+ ist die neueste Entwicklung der Indoorcycling Group®. Es basiert auf dem Myride® System für virtuelle Indoor Cycling Programme, das es als Einzelplatzlösung schon einige Jahre gibt und dessen multimedialen Anwendungsmöglichkeiten ein Coaching inklusive Entertainment ermöglichen. Für die Cardiofläche wurde so ein Trainingsplatz mit virtuellen und interaktiven Features geschaffen.

M

Nachfrage nach visuellen Möglichkeiten im Kursbereich Bereits direkt nach Einführung von Myride® war die Nachfrage nach einer Gruppenlösung für das System immens. Die Gründe hierfür waren vor allem eine Steigerung der Auslastung von z. B. Rädern und Raum so-

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Group-Fitness

wie auch den Instruktoren neue visuelle Möglichkeiten für Kurserlebnisse an die Hand zu geben. Bereits bei der Entwicklung wurde Myride+ auf die Bedürfnisse von Investoren, Instruktoren und Teilnehmer ausgelegt, um von vorn herein Lösungen für unterschiedliche Einsatzbereiche zu bieten. Myride+ ist wegen dieser unterschiedlichen Anforderungen und Bedürfnisse modular aufgebaut. Die Basis bildet immer das Myride® System, das aus einem Terminal mit Touch Screen und integriertem Computer besteht. Über dieses System können alle verschiedenen Myride+ Lizenzen freigeschaltet werden, je nach dem, welcher Funktionsumfang im Studio gewünscht wird. Die Lizenzen umfassen die Vorführrechte der Filme und der Musik im gewerblichen Fitnessbereich für mehr als einen Teilnehmer sowie alle Zugänge zum OnlinePortal, wo die virtuellen Kurse erstellt werden. Die Lizenzen werden nur einmal erworben und sind dann zeitlich unbegrenzt, ohne dass weitere Lizenzgebühren anfallen.

Einsatzbereiche und Möglichkeiten I Kurse mit virtuellem Trainer oder Landschaften mit

Coaching, 24 Stunden am Tag I Einfache Kursplanerstellung online und Konfiguration

basierend auf individuellen Wünschen und Anforderungen I Steigerung der Auslastung von Kursräumen und Indoor Bikes durch virtuelle Trainingsangebote zwischen den vom Trainer geleiteten Kursen I Integration von virtuellen Indoor Cycling Angeboten auf der Cardiofläche in Anlagen ohne Indoor CyclingKursbereich I Werkzeuge für die Trainer, um deren Kurse mit einzigartigen Landschaften „on-demand“ visuell aufzuwerten. I Spezielle Challenges und Expeditions für Themenkurse an den schönsten Orten der Welt I Einblendung von Kursinformationen (z. B. Streckenprofil) durch den Trainer

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Kursraum und Cardiobereich Im Kursraum wird das Myride® System mit einer Audioanlage und einem Wiedergabegerät angeschlossen – Bildschirm oder Projektor. Für die Cardiofläche kann eine Installation ähnlich Cardiokino erfolgen, indem jedes Rad mit einer Box am Lenker für Kopfhörer und Lautstärkeregler ausgestattet wird. Für evtl. benötigtes AV Equipment und entsprechende Installationen arbeitet die Indoorcycling Group® mit zuverlässigen Partnern für den Fitnessbereich zusammen und kann Empfehlungen geben. Myride+ wird im November in ausgewählten Anlagen installiert und ist ab Dezember 2011 in vollem Umfang erhältlich. Interessenten können sich direkt an die Indoorcycling Group wenden, um ein individuelles Angebot zu erhalten oder sich für eine Testinstallation zu bewerben.

Module und Lizenzen Die Virtual Coaching Lizenzen beinhalten jeweils einen Zugang zum Online Portal zur Erstellung der Kursplankonfiguration – den jeweils individuellen Anforderungen im Studio entsprechend. Die Live-Coaching-Lizenz umfasst alle Instruktor-Funktionen für Landschaften on demand sowie zusätzliche Landschaftsaufnahmen: 1. MyRide Virtual Coaching Virtuelle Kurse mit Trainer und Coaching sowie Trainingsinformationen am Bildschirm 2. MySportif Virtual Coaching Virtuelle Kurse mit Landschaften und Coaching sowie Trainingsinformationen am Bildschirm 3. Virtual Coaching Set MyRide und MySportif virtuelle Kurse (Produkte 1 und 2) 4. Live Coaching Funktionen für Trainer zur optischen Aufwertung von Kursen inkl. zusätzlicher Landschaften 5. Virtual Coaching und Live Coaching Set Voller Funktionsumfang für virtuelle und live Kurse (Produkte 1, 2 und 4)

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Infos und Kontakt Ausführliche Informationen und alle Kontakte bekommen Sie unter www.indoorcycling.com


Group-Fitness

EINLADUNG Jahreshauptversammlung des DFAV e.V. Am 02. Dezember 2011 möchten wir alle Mitglieder des DFAV e.V. herzlich zur jährlichen Vollversammlung des Verbandes einladen. Der Vorstand würde sich sehr freuen, am 02. Dezember 2011 um 17.00 Uhr in der Geschäftsstelle des DFAV e.V. in 53119 Bonn, Potsdamer Platz 2, zahlreiche Mitglieder begrüßen zu dürfen.

Tagesordnung 1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Verabschiedung des Protokolls der Jahreshauptversammlung des letzten Jahres 3. Bericht des. 1. Vorsitzenden 4. Bericht des Schatzmeisters 5. Bericht der Rechnungsprüfer 6. Bericht der Ausbildungs- und Programmdirektoren 7. Bericht der Wettkampfdirektorin 8. Entlastung des Vorstands 9. Bestimmung und Ernennung eines Generalsekretärs durch den Vorstand des DFAV e.V. 10. Sonstiges Anschließend tagt der Disziplinarausschuss des DFAV e.V. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine kurze Voranmeldung per Telefon 0228-725 30 0 oder per Fax 0228-725 30 29

KOMPAKTAUSBILDUNG Group-Fitness Instructor B-Lizenz vom 19.-27.06.2012

Der DFAV e.V. wird auch im Jahr 2012 die Fitnessanimateure der Kooperationspartner TUI und 1-2-Fly ausbilden. Danach werden die frisch gebackenen Group-Fitness-Instrukoren in ihre Zielgebiete geschickt, um dort den Gästen viel Spaß und die größtmögliche Sicherheit und Qualität in den Fitnesskursen zu bieten. Diese Ausbildung zur Group Fitness Instructor BLizenz findet im Van der Valk Resort in Linstow statt, einer schönen Ferienanlage in Mecklenburg Vorpommern. Obwohl die Ausbildung sehr anspruchvoll und anstrengend ist, vergeht die Zeit wie im Fluge und es blieben schöne Erinnerungen. Das liegt nicht nur an der unermüdlichen Motivation der Teilnehmer, sondern auch am Service und an der guten Betreuung des Teams vor Ort. Die vier verschiedenen Spezialitäten-

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Restaurants in dieser Anlage tun ein Übriges, um die in den endlos geübten Aerobicphasen verbrannten Energiespeicher wieder aufzufüllen. Die kurzen Entspannungsphasen an den Abenden werden gemeinsam dazu genutzt, jeden einzelnen Ausbildungstag zu reflektieren. Die Ausbildungsschwerpunkte liegen im Erlernen von Schrittmustern, im Entwickeln von Führungsqualitäten und Persönlichkeit, genauso wie Didaktik und Methodik des Aerobicunterrichts. Ausgestattet mit diesem Wissen sind die Teilnehmer(Innen) in der Lage, eine sichere und effektive Group-Fitnessstunde in den entsprechenden Clubanlagen anzubieten – von Wirbelsäule über Bauch, Beine, Po bis hin zu Step und Aerobic. Diese Ausbildung, die einmalig in Deutschland ist und nur einmal pro Jahr stattfindet, ist für jeden zugänglich und kann über das DFAVBüro in Bonn (Tel.: 022872530-0) gebucht werden. www.dfav.de Raymond Zipter Ausbildungsdirektor Group-Fitness des DFAV e.V.

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Zusatzkurs „Stress- und Mentalcoach“ Das Fernstudium „Stress- und Mentalcoach“ am IST-Studieninstitut ist sehr gefragt: Aufgrund der großen Nachfrage bietet das IST im November einen Zusatzkurs an, für den ab sofort noch Anmeldungen entgegengenommen werden. Die 12-monatige Weiterbildung „Stressund Mentalcoach“ des IST-Studieninstituts vermittelt u. a. psychologische Kenntnisse und ausgewählte Kommunikationsmodelle, um Informations-, Beratungs- und Konfliktlösungsgespräche durchführen zu können. Außerdem erlernen die Teilnehmer mental- und bewegungsorientierte Entspannungstechniken, um den persönlichen Gemütszustand ihrer Kunden zu verbessern. Anerkannte Verfahren wie Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation, die sich die Teilnehmer in der Weiterbildung zum Stress- und Mentalcoach aneignen, sind von der Krankenkasse im Rahmen des §20 SGB V verankert und werden bei entsprechender Grundqualifikation gefördert. Weitere Infos unter www.ist.de

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Kann durch erhöhte Aufmerksamkeit die Leistungsfähigkeit beeinflusst werden? Im Fitnessbereich wird im Allgemeinen angenommen, dass eine Fokussierung auf die arbeitenden Muskeln eine erhöhten Kontraktilität der Muskeln herbeiführt sowie die Kraftanstiegsrate und die Funktionsfähigkeit verbessert wird. Aber trifft diese Aussage auch zu? Kann alleine durch das Konzentrieren auf einen internen Ablauf das Trainingsergebnis verbessert werden?

Tatsächlich ist genau das Gegenteil der Fall. Sich ganz auf die arbeitenden Muskeln zu konzentrieren, hemmt die Funktionen. Forscher nennen dies „beschränkter Einsatz“; die interne Fokussierung führt zu allzu vielen widersprüchlichen Muskelbewegungen. Daraus entstehen ineffiziente Bewegungen und eine reduzierte Kraftübertragung. Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass eine Fokussierung auf externe Punkte die Koordination verbessert sowie den Gelenkwiderstand erhöht und zu verbesserten Bewegungsmöglichkeiten (z.B. Springen oder andere komplexe Bewegungen) führt. Ob Sie nun nur an einem Kraftgewinn oder an der Verbesserung Ihrer athletischen Fähigkeiten interessiert sind, die Fokussierung auf externe Objekte, wie z.B. eine Stelle am Boden oder einen Punkt im Raum, auf den Sie sich zubewegen, führt zu besseren Ergebnissen, als wenn Sie sich auf kontrahierende Muskeln konzentrieren. Wenn Sie mehr über die Fokussierung wissen möchten, dann können Sie den ganzen Artikel beim Cybex Institut für Sportwissenschaft, www.cybexintl.com/institute lesen. Paul M. Juris, Ed.D. Leitender Direktor, CYBEXInstitut für Sportwissenschaft

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Hamburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25.02.2012 NEU: Sensomotorisches Training Hamburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26.02.2012 NEU: Gehirntraining durch Bewegung

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Bielefeld . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20.11.2011 Gäufelden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28.01.2012 Berlin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26.02.2012 Freihanteltraining Würzburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25.09.2011 Fitnesstraining im Kursraum Würzburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 04.12.2011 Effektiv Trainieren – Intervalle und Cirquits mit Neuen Kleingeräten Schloss Holte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 05.02.2012 Fitnesstraining im Kursraum Nürnberg/Fürth. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11.12.2011 Basistraining für Läufer Saarlouis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20.11.2011 Saarlouis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 04.02.2012 Seminare der S-Lizenz Personaltrainer Work-Life-Balance Dortmund . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 03.-04.12.2011 Berlin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10.-11.12.2011 Building your Business Berlin. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14.-15.01.2012 Test & Training Gäufelden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21.-22.01.2012 Zielgruppenspezifisches Training Gäufelden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11.-12.02.2012

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Fitness

Kontraindikationen K ichten? z r e v t r er Spo d o s s e n t u auf Fi a r f / n a llte m Wann so

örperliche Betätigung führt nicht nur bei gesunden, sondern auch bei vielen kranken Menschen zu einer positiven Beeinflussung zahlreicher Organsysteme.

Entscheidend ist die Dosis

Prof. Dr. Theodor Stemper Sportwissenschaftler an der Bergischen Universität Wuppertal, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Prae-Fit (DSSV, DFAV, dflv) und Ausbildungsdirektor Fitness beim DFAV e.V.

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Fitnesstraining und/oder Sport in angemessener Form kann und sollte – und nach Absprache mit dem behandelnden Arzt bzw. der behandelnden Ärztin – in entsprechend dosierter Form betrieben werden. Dies gilt durchaus sogar bei den meisten Erkrankungen des Bewegungsapparates (Zustand nach OP, Arthrosen etc.), des Stoffwechsels (z. B. Diabetes, Fettstoffwechselstörungen), des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. Hypertonie, Zustand nach Herzinfarkt) oder der Atemwege (z. B. Asthma, COPD) usw. Entgegen früherer Annahmen gilt richtig dosierte und durchgeführte Bewegung heute bei fast allen Erkrankungen als wichtiges Element der Therapie. Kaum eine andere Maßnahme ist dem körperlichen Training an Vielfalt der Wirkung und in der Sicherheit seiner Anwendung ebenbürtig. Und zwar nicht nur als „Probiotikum“ in der Gesundheitsvorsorge sondern auch als „Therapeutikum“ in der Behandlung vieler Erkrankungen (Therapie, Rehabilitation).

Somit gilt der Grundsatz: In der Regel ist eher der Verzicht auf körperliche Betätigung gesundheitsschädlich, nicht aber das angemessen dosierte körperliche Training.

Dennoch gibt es einige wenige Ausnahmen. Diese werden in der Regel unter dem Stichwort „Kontraindikationen“ (Gegenanzeigen, Ausschlussgründe) diskutiert. Anders aber als in früheren Jahren und Jahrzehnten werden heute nur noch wenige Gründe für einen grundsätzlichen Verzicht auf körperliche Belastung oder Sporttreiben akzeptiert. Diese bekannten Kontraindikationen für Fitnesstraining und Sporttreiben sollten dann jedoch unbedingt beachtet werden, damit es nicht zu Überforderungen oder Überbelastungen kommt. Nur so kann durch körperliches bzw. sportliches Training ein möglichst großer Nutzen bei geringst möglichem Risiko erzielt werden.

Medizinische Empfehlungen zu Kontraindikationen Nach den aktuellen medizinischen Empfehlungen sollte auf Fitnesstraining und Sport bei allen Erkrankungen und Beschwerden, die in Tabelle 1 aufgeführt sind, verzichtet werden. Sofern von ärztlicher Seite

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Fitness

keine anderslautenden Empfehlungen ausgesprochen werden, ist Sport bzw. anstrengendes körperliches Training hier dann in der Tat absolut kontraindiziert, da dabei ein hohes Risiko für eine schwerwiegende gesundheitliche Schädigung bis hin zum (plötzlichen) Tod besteht.

Sportmedizinische Empfehlungen für Gesunde

Berücksichtigt werden hier die vier Einflussfaktoren > Alter > Geschlecht > Anstrengungsgrad der (Sport-)Aktivität > Trainingszustand. Dazu werden verschiedene Gruppen definiert. Aus den heute dafür vorliegenden Empfehlungen (siehe Literatur) ergeben sich die in Tabelle 2 aufgeführten Regeln. Prof. Dr. Theodor Stemper

Sofern keine der in der Tabelle 1 genannten Kontraindikationen vorliegt, also keine akute oder chronische Erkrankung der genannten Art besteht, legen die meisten aktuellen medizinischen Empfehlungen Wert auf ein differenziertes Vorgehen, wenn es um die Frage nach Kontraindikationen für körperliche Aktivität, Fitnesstraining oder sportliche Belastungen geht. Die Empfehlungen sind dann in der Regel nicht pauschal bzw. absolut, sondern sie richten sich nach der individuellen Risikokonstellation („risk stratification“). Dieser Gedanke ist nicht zuletzt auch bedeutsam, wenn es um die Frage einer ärztlichen Bescheinigung (Attest) für oder gegen Sporttreiben oder Fitnesstraining geht.

Literatur Ades, P.A. (1992). Prevention of sudden death: Physician Sportsmed. 1992; 20: 75–89. Balady, G., Chaitman, B., Driscoll, D. et al. (1998). Recommendations for cardiovascular screening, staffing, an emergency policies at health / fitness facilities: a Joint position statement of the American College of Sport Medicine and the American Heart Association. Med. Sci. Sports Exerc. 1998, 30, 1009–1018. Franklin, B., Fletcher, G., Gordon, N. et al. (1997). Cardiovascular evaluation of the athlete: Issues regarding performance, screening, and sudden cardiac death. Sports Med. 1997, 24, 97–119. Leitner, K. (2007). Körperliche Aktivität beim kardiovaskulären Risikopatienten. Journal für Hypertonie 2007, 11 (Sonderheft 1), 23-25 (elektronische Version, Zugriff am 10.06.2008 unter: http://www.kup.at/kup/pdf/6349.pdf). Marti, B., Villiger, B. Hintermann, M., Lerch, R. (1998). Plötzlicher Herztod beim Sport: sinnvolle Vorsorgeuntersuchungen und Präventionsmassnahmen. Stellungnahme der Schweizerischen Gesellschaft für Sportmedizin vom 26. September 1997 in Genf. Schweizerische Zeitschrift für „Sportmedizin und Sporttraumatologie“. 1998, 46 (2), 83–85.

Tabelle 1

Tabelle 2

Kontraindikationen für Sporttreiben, Fitness und Bewegungstherapie

Regeln zu Fitnesstraining und Sporttreiben für Gesunde

> Alle akuten, mit Fieber verbundenen schweren Infektionskrankheiten bzw. fieberhafte Entzündungen und systemischen Erkrankungen (z. B. grippaler Infekt, Entzündungen der Bronchien oder der Blase) und Infektionen jeder Art, auch lokal (z. B. Zahnwurzelentzündungen, Kieferhöhlenvereiterungen etc.)

> Symptom- und risikofaktorfreie Männer und Frauen jeglichen Alters können „moderaten“ Sport (d.h. bis zur Intensität zügigen Gehens oder moderater Gymnastikformen) betreiben – ohne ärztliche Vorsorgeuntersuchung. > Ist die geplante Sportaktivität intensiver („vigorous“), wird allen über 45jährigen Männern und über 55jährigen Frauen eine ärztliche Untersuchung („a medical examination and possibly a maximal exercise test“) empfohlen (Balady et al., 1998).*

> Allergische Erkrankungen im akuten Schub (z. B. akuter Asthmaanfall)

> Gleiches gilt für Neu- oder Wiedereinsteiger in eine intensive sportliche oder körperliche Aktivität, für die keine Vorerfahrung (mehr) besteht.

> Einnahme von Antibiotika

> Cor pulmonale mit respiratorischer Insuffizienz, akute kardiale Dekompensation

> Alle Athletinnen und Athleten, d.h. wettkampfaktive Sportlerinnen und Sportler, sollten grundsätzlich ungefähr ab dem 15. Lebensjahr im Sinne eines kardiovaskulären „Screenings“ ärztlich untersucht werden (Fletcher et al., 1997). Basis eines jeden solchen Screenings bildet nach wie vor eine „lege artis“ durchgeführte klinische Anamnese und Untersuchung, evtl. ergänzt durch „objektive“ Ergebnisse eines standardisierten, technischapparativen Tests, die im Idealfall die Aussagekraft der klinischen Untersuchung verbessern.

> Frischer Myokardinfarkt, instabile Angina pectoris, Karditiden, schwerwiegende Klappenerkrankungen

> Gleiches gilt für professionelle Trainerinnen und Trainer in intensiv und umfangreich betriebenen Sportarten oder Fitnessaktivitäten.

> Nicht kontrollierbare Herzrhythmusstörungen, AVBlock III. Grades

> Personen allerdings, die Risikofaktoren für das Vorliegen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung besitzen („vermeintlich Gesunde“), müssen sich ebenfalls einer gründlichen ärztlichen Untersuchung unterziehen.

> Schwerwiegende Stoffwechselkrankheiten (schlecht eingestellter Diabetes, Hyperthyreose ...) und andere unzureichend behandelte Erkrankungen > Fortgeschrittene Arteriosklerose (Gefäßverengung), insbesondere Zerebralsklerose

> Akute Thrombose, Venenthrombose, hypertrophe Kardiomyopathie (asymmetrische Verdickung (Hypertrophie) der Muskulatur der linken Herzkammer) > Hypertonie: chronische Hypertonie (WHO-Stadium III), unkontrollierte Hypertonie(syst. > 200 mm Hg u./o. diast. > 120 mmHg), die meisten Formen der sekundären Hypertonie > Akute Allgemeinerkrankung oder Gelenkerkrankung

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_____________________ * diese Altersgrenze wurde bis Ende der 90ger Jahre häufig noch 10 Jahre tiefer, bei 35 bzw. 45, angesetzt. – Hinweis: Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland bieten ihren Versicherten, die das 35. Lebensjahr vollendet haben, alle zwei Jahre den sogenannten Check-up 35 beim Arzt an. Ziel dieser Untersuchung ist das frühzeitige Erkennen häufig auftretender Krankheiten beziehungsweise ihrer Risikofaktoren, etwa für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenerkrankungen und Diabetes mellitus.

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Seminar-Angebot für FIBO-Aussteller W FIBO kooperiert mit Seminar-Allianz Essen

as macht moderne Messeplanung aus? Wie beeinflusst Social Media das Messemarketing? Welche Trends setzten sich im Standbau durch? Wie können Aussteller ihren Erfolg noch besser kontrollieren? Um ihren Erfolg auf einer Messe zu optimieren, haben Aussteller eine Vielzahl von Möglichkeiten. Zur erfolgreichen Unterstützung der Unternehmen auf diesem Weg hat sich der Veranstalter der FIBO, Reed Exhibitions Deutschland, der Seminar-Allianz angeschlossen. Die Seminar-Allianz ist ein Netzwerk, dem die wichtigsten Messegesellschaften Deutschlands, Österreichs und der Schweiz angehören.

Das Seminarangebot

Neue Ideen und Impulse

> Der „Crashkurs: Standbau und -design“ widmet sich dem Spagat zwischen Design, Kreativität und Kostendruck im Standbau.

„Auf dem Weg zu einem optimalen Messeauftritt können wir als Partner der Seminar-Allianz unsere Aussteller nun noch besser unterstützen“, sagt FIBO Event Director Olaf Tomscheit. „Das Ergebnis ist ein Mehrwert auf allen Seiten. Schließlich leben erfolgreiche Messen auch von erfolgreichen Ausstellern." Das Ziel der Seminar-Allianz ist es, Ausstellern in allen Bereichen ihrer Messebeteiligung durch hochwertige Trainings neue Ideen und Impulse zu geben. So bietet die Seminar Allianz allein in diesem Jahr 61 Seminare in ganz Deutschland an. Ein großer Vorteil für die Teilnehmer, die dadurch jeweils kurze Reisewege haben.

Seminar-Allianz

Das Themenspektrum der Seminare umfasst sechs Schwerpunkte, zwischen denen interessierte Unternehmen wählen können – von der professionellen Messeplanung über Kommunikationsmaßnahmen zur Messe und einen ansprechenden Standbau bis hin zur Erfolgskontrolle danach. > Im Seminar „Professionelle Messeplanung“ geht es um die optimale Vor- und Nachbereitung von Messeauftritten.

> Wie man die Kosten und den Return on MesseInvestment in den Griff bekommt, erfahren Unternehmen beim Termin „Erfolgskontrolle Messe“.

> Im Seminar „Messe als Marketing- und Vertriebsinstrument“ erfahren die Teilnehmer wie sie das Instrument Messe erfolgreich nutzen können. > Ein spezielles Angebot gibt es auch zum Themenbereich „Presse- und Medienarbeit zur Messe“. Hier gehen Referenten auf die Werkzeuge einer professionellen Pressearbeit ein. > Darüher hinhaus werden Veranstaltungen zum Thema „Das professionelle Messegespräch“ angeboten. Hier geht es um eine methodische und konsequente Besucher-Ansprache vor Ort.

Gegründet wurde die Seminar-Allianz der Deutschen Messen im Jahr 2008 als erstes Bündnis deutschsprachiger Messegesellschaften. Mit dem Beitritt von Reed Exhibitions Deutschland bildet sie seit diesem Jahr ein Netzwerk von 14 Messegesellschaften. Partner sind der AUMA als Verband der ausstellenden Wirtschaft, der FAMAB als Verband für direkte Wirtschaftskommunikation und der m+a report als Medienpartner. Mit der Konzeption und Durchführungsorganisation der Seminare ist die Akademie Messe Frankfurt beauftragt.

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Infos & Kontakt Ausführliche Informationen zu den Seminaren und alle Kontakte bekommen Sie unter www.seminarallianz.de und natürlich unter www.fibo.de.

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Erfolgreich Der European Fitness Summit in Barcelona Vom 5. bis 7. Oktober 2011 trafen sich die Branchengrößen der europäischen Fitnessbranche in Barcelona zum European Fitness Summit. Auch die vierte Auflage des Gipfeltreffens war ein Erfolg. om 5. bis 7. Oktober trafen sich Top-Entscheider der Fitness-Branche erneut in der Metropole am Mittelmeer. Ausgerichtet wurde das als Gipfeltreffen der europäischen Key-Accounts konzipierte Event bereits zum vierten Mal von der Reed Exhibitions Deutschland GmbH als Veranstalter der Internationalen Leitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit „FIBO“ und der Fachpublikation „body LIFE“ für Healthy Business. Mit 18 Anbietern und 66 Einkäufern aus zwölf Nationen waren erneut alle Meeting-Räume des Pullmann Barcelona Skipper Hotels komplett belegt.

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Kontakte auf Top-Niveau Auch die vierte Auflage des European Fitness Summits (EFS) hielt, was sie versprach: Sie bot Unternehmen aus der Fitness- und Wellnessbranche eine hochkarätige KonEFS 2012 Ausführliche Informationen zum EFS, alle Kontakte sowie Termin und Location für die Veranstaltung 2012 bekommen Sie unter www.european-fitness-summit.com.

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taktplattform und brachte die internationalen Entscheider zusammen. Ausgewählte Besitzer von Fitnessstudios trafen bei dem dreitägigen Event in Barcelona auf die führenden Anbieter der Branche. „Der Erfolg bestätigt uns, dass die Branche so ein hochwertiges Event braucht: Business-Kontakte auf internationalem Top-Niveau in entspannter Atmosphäre und Strategiegespräche mit Experten“, fasst FIBO-Chef Olaf Tomscheit zusammen. Max Barth, Verlagsleiter und Chefredakteur bei der Health and

Beauty Business Media GmbH: „Der EFS ist die Europäische Matchmaking Plattform der Fitnessbranche. Business First lautet hier die Devise.“

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„Professionelles Ambiente, hochwertige Gespräche, perfekte Organisation und eine super Betreuung – das war der EFS für uns! Unsere Teilnahme hier war wirklich erfolgreich. Konkrete Geschäfte sind auf den Weg gebracht worden, wir freuen uns schon auf den nächsten EFS und natürlich auch auf die nächste FIBO! Dazu haben wir uns noch super betreut gefühlt.“ Christine Ivanusic und Franziska Rauth, Fachbereich Fitness Sales and Marketing, IST Studieninstitut

„Tolle internationale Kontakte mit sehr viel Potenzial, voller Terminkalender und eine tolle Location, hier ist man schnell vom Flughafen im Hotel und schnell vom Hotel in der Stadt. Unser Terminkalender war von morgens bis abends durchgebucht. Der Termin ist für nächstes Jahr klar gesetzt.“ Thomas Wedekind, Sales Director Precor

„Besonders loben möchte ich die tolle Atmosphäre bei den Abendevents. Hier haben sich fur uns weitere Kontakte ergeben im Zusatz zu den hervorragenden Gesprächen des Tages. Das Pullman Skipper ist außerdem eine wirklich gute Location für den EFS.“ Bernd Schu, Sales Director Power Plate Deutschland, Österreich, Schweiz

Statements Die Bewertung der Einkäufer Josef Hoelzl, Figura Studios (Deutschland) „Ich kenne die Veranstaltung bereits aus dem vergangenen Jahr. In diesem Jahr war das Angebot und die Auswahl an Anbietern noch komplexer. Einfach toll…!“

Heinz Thuerig, Delegationsleiter Schweiz „Als Delegationsleiter für den Schweizer Markt, war für mich vor allem der internationale Austausch enorm spannend. Diese inspirierenden Gespräche zeichnen den EFS aus. Eine tolle Location und ein großes Kompliment an die Organisatoren FIBO und body LIFE.“

Per Anders Dagborn, Gym and Sim, Stockholm (Schweden) „Der direkte Austausch zwischen Industrie und Anbieterseite, aber auch die Vernetzung der Clubbetreiber untereinander sind einfach unbezahlbar. Solche Veranstaltungen geben unserer Branche neue Impulse.“

„Unser Terminkalender war von morgens bis abends voll. Die Kunden kamen nicht nur mit Interesse, sondern auch mit konkretem Bedarf. Wir sind sehr froh, nach einem Jahr Pause wieder in Barcelona dabei gewesen zu sein! Man trifft hier immer wieder neue, interessierte Kunden aus ganz Europa.“ „Sehr gute Organisation, hohe EinArie van Winkelhof, Geschäftsführer gym80 käufer-Qualität: einfach perfekt!“ Juan A. Canovas, Vertriebsleiter Pavigym „Der EFS ist nochmal deutlich internationaler geworden. Barcelona 2011 stand im Zeichen hochwertiger Gespräche und perfekter Organisation, eingepackt in ein wunderbares Ambiente mit tollen Abendveranstaltungen.“ Eckbert Ganns, General Manager Life Fitness

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zum EFS 2011

Die Einschätzung der Anbieter

Jesus Alvarez, Health and Fitness Club Essporto Almondhill, Istanbul (Türkei) „Die Fitnessbranche in der Türkei wächst rasant. Es ist toll, dass wir mit vier Studiobetreibern aus der Türkei beim EFS 2011 dabei sein konnten. Interessant waren für uns die Kontakte zu Unternehmen, die uns dabei unterstützen unsere Kunden zukünftig noch professioneller zu betreuen.“

Petro Hameleers, Anytime Fitness Director BeNeLux „In den vergangenen zehn Wochen eröffnete ich drei Anytime Clubs in den Niederlanden. Beim letzten EFS habe ich einige unserer jetzigen Ausstatter kennengelernt. In diesem Jahr habe ich Gespräche über weitergehende Partnerschaften geführt.“

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Ihren n uns auf e u e fr ir W ICA, i der MED e b h c u s Be tand G06 Halle 4, S


Gesundheit

MEDICA 2011

Internationale Fachmesse mit Kongress Mittwoch, 16. - Samstag, 19.11.2011 Ausstellungsort: Messegelände Düsseldorf Messeplatz, 40474 Düsseldorf Eingänge Nord, Süd und Ost, Hallen 1 - 7 und 9 - 17 Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag: 10:00 - 18:30 Uhr Samstag: 10:00 bis 17:00 Uhr Eintrittspreise Tageskarte für Fachmesse: 17,– Euro (im Online-Shop: print-at-home) 37,– Euro (an der Tageskasse / Messegelände) 4-Tage-Dauerkarte für Fachmesse: 60,– Euro (im Online-Shop: print-at-home) 90,– Euro (an der Tageskasse / Messegelände) www.medica.de

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Als größte Veranstaltung für die Medizinbranche weltweit ist die MEDICA das Gipfeltreffen für die Gesundheit. ie Medica ist die größte Medizinmesse der Welt. Sie bietet eine zentrale Marktplattform der Medizinbranche und ist seit über 40 Jahren eine feste Größe im Kalender aller Experten.

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Steigende Lebenserwartung, medizinischer Fortschritt und auch das wachsende Bewusstsein der Menschen für ihre Gesundheit lassen die Nachfrage nach modernsten Behandlungsmethoden steigen. Diese steigende Nachfrage mit nachhaltigen Angeboten zu bedienen, ist auch ein Auftrag für die Betreiber von Fitness- und Gesundheitsstudios.

Der 2. Gesundheitsmarkt Der Trend zur eigenverantwortlichen Vorsorge hat einen komplett neuen Markt geschaffen – den 2. Gesundheitsmarkt. Die Menschen tun etwas für ihre Gesundheit, bevor sie ein konkretes Problem haben oder einen Arzt aufsuchen müssen. Oder sie werden eigenverantwortlich aktiv, um mit Beschwerden, die

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von den Anbietern des 1. Gesundheitsmarktes – Ärzten und Therapeuten – behandelt wurde, besser zu leben. Für die Fitness- und Gesundheitsbranche bietet sich hier eine große Chance. Der 2. Gesundheitsmarkt wächst pro Jahr um 6%, das hat die Universität Duisburg-Essen gemeinsam mit der Unternehmensberatung Roland Berger bereits im Juni 2009 ermittelt. In vielen Fitnessstudios sind bereits alle Voraussetzungen gegeben, um sich als Anbieter auf dem 2. Gesundheitsmarkt zu etablieren. Die Räume sind vorhanden, die Geräte ebenfalls. Vor allem aber ist die qualifizierte Betreuung der Kunden durch gut ausgebildete Trainer gewährleistet. Der DFAV e.V. bietet Trainern und Studios mit der Ausbildung „Fitness Trainer/in A-Lizenz (Medical Fitness)“ eine maßgeschneiderte Lösung für die Anforderungen des 2. Gesundheitsmarktes. Bei immer mehr inhabergeführten Clubs setzt sich deshalb der Trend durch, Angebote der Prävention und Nachsorge in ihr Angebot mit aufzunehmen und sich als Gesundheitsanbieter zu positionieren. Auch die Anzahl therapeutischer Angebote zur Kooperation mit, oder zur Integration in Fitness- und Gesundheitsanlagen steigt stetig. Viele dieser Angebote haben sich in der Praxis bereits bewährt. F&G stellt Ihnen auf den nachfolgenden Seiten einige diese Konzepte vor.

Fitness und Therapie Die steigende Nachfrage der Fitnesskunden nach präventivmedizinischen Angeboten und die immer größer werdende Schnittmenge von Fitness und Therapie bewegen auch 2011 wieder viele Unternehmen der Fitnessbranche zur MEDICA. Das trainingswissenschaftliche Know-how und die biomechanischen Prinzipien, die der Gerätekonstruktion zugrunde liegen, haben sich auch im Medizinbereich herumgesprochen. Die Qualtität der Geräte, die sich im Dauereinsatz in den Studios täglich bewähren, steht außer Frage. Die Präsenz der Fitness- und Gesundheitsbranche auf der MEDICA – sowohl als Aussteller als auch als interessierter Besucher – ist letztendlich auch ein Signal an die Medizin. Der private Fitnesssektor hat weit mehr zu bieten, als einige Ärzten und Krankenversicherer scheinbar immer noch glauben. Auf den folgenden vier Seiten zeigen wir Ihnen, wo auf der MEDICA Sie die Firmen aus der Fitness- und Gesundheitsbranche und deren Angebot finden. Wir haben die Pläne der wichtigsten Hallen 4 und 5 für Sie abgedruckt, damit Sie sich bei Ihrem MEDICA-Besuch schneller zurecht finden.

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Das Leistungsspektrum der MEDICA Über 4.300 Aussteller – von innovativen kleinen Betrieben bis hin zu Global Playern – präsentieren Ihnen auf fast 120.000 m² in 17 Messehallen Dienstleistungen und etablierte Produkte. Das Spektrum umfasst dabei Elektromedizin, Medizintechnik, OP Ausstattung, medizinisches Mobiliar, Labortechnik, Rettungsausrüstung sowie Physiotherapie und Orthopädietechnik.

MEDICA PHYSIO FORUM „Das MEDICA PHYSIO FORUM wird von den Berufsverbänden IFK, VDB, VPT und ZVK unterstützt und kooperativ organisiert. Es bildet eine Plattform für den Berufsstand und wird auch dieses Jahr im besonderen Fokus des MEDICA-Fachpublikums stehen. Von den 137.200 Fachbesuchern der MEDICA 2010 interessierte sich fast jeder fünfte Besucher für den Themenbereich Physiotherapie und Orthopädietechnik. An allen Veranstaltungstagen referieren Experten der Verbände in je 20- bis 25-minütigen Kurzvorträgen. In der Themenauswahl spiegeln sich die hohe Professionalität und Qualität der physiotherapeutischen Leistungen, das sich wandelnde Berufsbild und die wachsende Bedeutung der Physiotherapie im Gesundheitswesen wider. Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit, weitergehende Gespräche und Diskussionen mit den Referenten zu führen. Die Vertreter der Berufsverbände stehen den Messebesuchern direkt gegenüber der Präsentationsfläche des MEDICA PHYSIO FORUM in Halle 4 für Fragen gern zur Verfügung. Neben allgemeinen Themen werden sicherlich die neuen Heilmittelrichtlinien, die Prüfpflicht bei Verordnungen, die Veränderungen des bevorstehenden GKV-Versorgungsgesetzes und die Diskussion um den Direktzugang im Mittelpunkt der Gespräche stehen. Messehalle 4, Stand A 02

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Gesundheit

Halle 4

Die Fitness- und Gesundheitsbranche auf der MEDICA 2011

Aussteller 3B Scientific GmbH . . . . . . . . . . . . . F58 aerolution c/o ACEOS GmbH . . . . . . . . . . D57 AIREX Gaugler & Lutz oHG . . . . . . . . . . . K40 Bauerfeind AG . . . . . . . . . . . . . . . . . K50 Clap Tzu GmbH - Massageliegen . . . . . . . J58 Dr. WOLFF Sports & Prevention . . . . . . . . B28 effective-circuit-Training GmbH . . . . . . . G06 emotion fitness GmbH & Co. KG . . . . . . . A25 Enraf-Nonius B.V.. . . . . . . . . . . . . . . D58 ERGO-FIT GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . G51 Fitpartner Deutschland GmbH . . . . . . G58 FREI AG, Aktive Reha-Systeme . . . . . . . . G22 Georg Thieme Verlag KG . . . . . . . . . . F08 GymnaUniphy NV . . . . . . . . . . . . . . . E36 Gymstick International Oy . . . . . . . . . G37 h/p/cosmos sports & medical gm . . . . . . K22

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Kaphingst Online GmbH . . . . . . . . . . A26 Keiser Corporation . . . . . . . . . . . . . . K51 LMT Deutschland AG . . . . . . . . . . . . . . . . A16 Ludwig Artzt GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . G37 MED-TRONIK GmbH . . . . . . . . . . . . K39 medi GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . F10 Medyjet GmbH & Co. KG . . . . . . . . . G05 milon industries GmbH . . . . . . . . . . . . . . G61 Özpinar Therapiegeräte GmbH . . . . . . K06 Performance Health GmbH . . . . . . . . G37 Power Plate Germany, Austria/ Switzerland, Augenthaler GmbH . . . . . . . G42 POWERSLING GmbH + Co. KG . . . . . K06 proxomed Medizintechnik GmbH. . . . . . . D22 Sanimed GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . D48 SCHNELL Trainingsgeräte GmbH . . . . . . . D60

Schupp GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . . E58 Sissel Vertrieb Novacare GmbH . . . . . G60 SOVDWAER Gesellschaft für EDV . . . . . . . J26 SportsArt Medical. . . . . . . . . . . . . . . . . . G06 Staby Health Company . . . . . . . . . . . K31 STOTT PILATES® / Merrithew Health & Fitness™ . . . . . . H40 SVG Medizinsysteme GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . . . . E48+H48 sysTeam GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . D36 Teuwsen Sportgeräte . . . . . . . . . . . . . J34 Tilia Vertrieb David Breuning . . . . . . . C47 TOGU Gebr. Obermaier oHG . . . . . . . G16 VIBRAFIT GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . A25 Wellsystem GmbH . . . . . . . . . . . . . . K61 WOODWAY GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . D57

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synchro-zirkel und Rücken-Systeme Mit dem synchro-Zirkel stellt Schnell auf der Medica seine neue Gerätelinie vor. Die automatische und sekundenschnelle Maschineneinstellung bietet höchsten Benutzerkomfort. Das Gesamtkonzept des Zirkels steht für modernes Design, Trainingseffizienz und ökologischen Einsatz. Außerdem werden die bewährten Rücken-Systeme zur Wirbelsäulendiagnostik präsentiert, die maßgeblich zur Reduzierung akuter und chronischer Rückenbeschwerden beitragen und bestmögliche Therapieerfolge bei höchster Therapiesicherheit in kürzester Zeit bieten. www.schnell-online.de, Halle 4, Stand D 60

Anwendungsspezifische Lösungen Auch in diesem Jahr präsentiert Woodway die gesamte Produktpalette medizinischer Lamellenlaufbänder für anwendungsspezifische Lösungen. Die verschiedenen Ausführungen der PPS Med Serie bieten bedarfsgerecht immer das passende Instrument für Therapie, Diagnostik und Forschung. Darüber hinaus zeigen wir Ihnen zudem, wie Sie durch den Einsatz hochwertiger Partnerprodukte ein Woodway Lamellenlaufband optimal und umfangreich einsetzen können. Neben der videobasierten Gang- und Laufanalyse an unserem Messestand steht Ihnen ein Laufband natürlich auch zur bewegungsspezifischen Atemgasanalyse zur Verfügung - und das nicht nur für den Leistungssport. www.woodway.de Halle 4, Stand D 57

Messeangebot Der Vitality Circuit von Ergo-Fit ermöglicht, dass gesundheitlich orientierte Anlagen chipkartengesteuertes Training unter Berücksichtigung individueller Bedürfnisse anbieten. Extra für die Medica hat Ergo-Fit ein spezielles Messeangebot entwickelt: Kostenpflichtige Zusatzmodule sind darin bereits enthalten: > Kontrolliertes und dokumentiertes chipkartengesteuertes Gerätetraining, mit dem sich auch individuelle Trainingspläne umsetzen lassen. > Live-Überwachung der Trainingsfläche über den Trainer-PC. So haben Trainer jederzeit einen genauen Überblick über Ihre Trainingsfläche und können bei falschen Belastungen direkt reagieren. > Schnittstelle zur Übertragung der Trainingsdaten an Ärzte und Krankenhäuser. > Refinanzierungskonzept inklusive umfangreichem Marketingpaket. > Medizinprodukte made in Germany. Halle 4, Stand G 51 Intelligente Ganganalyse emotion fitness präsentiert auf der Medica 2011 erstmals sein neu entwickeltes „personal footprint system“ als Zusatzmodul im bekannten Lamellenlaufband motion sprint 500 SE/SL. Das Messsystem ist in das Gerät integriert und von außen nicht sichtbar. Das „personal footprint system“ kann individuelle Gangmuster aufzeigen und verfügt darüber hinaus über akustische und visuelle Biofeedback-Hinweise, die zu einem synchronen Gehen anleiten. www.emotion-fitness.de Halle 4, Stand A 25 Gesund trainieren Immer mehr Fitness- und Gesundheitsstudios etablieren sich im 2. Gesundheitsmarkt. Eine individuelle Trainingssteuerung im Cardio-Bereich ist dabei ein wichtiger Service geworden – insbesondere für Kunden mit gesundheitlichen Einschränkungen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Training vorbeugend oder zur Nachsorge nach einer Erkrankung durchgeführt wird. Der aeroman professional bietet über eine präzise Energiestoffwechsel-Analyse die Möglichkeit, ein optimal dosiertes Ausdauertraining zu absolvieren und damit eine Überlastung ebenso wie eine Unterforderung zu vermeiden. Der aeroman professional wird auf der Medica 2011 an den Messeständen der Kooperationspartner Ergo-Fit und Woodway vorgestellt. Halle 4, Stand D 57 und G 51 Fitness & Gesundheit 5-2011


Gesundheit

Halle 5

Die Fitness- und Gesundheitsbranche auf der MEDICA 2011

Aussteller Neue Dimension der Wellnessmassage Wie schwerelos im dreidimensionalen Raum schweben und schwingen – das zeichnet die neue Behandlungsmethode WaveMOTION aus. Diese Methode wurde vom Masseur und Heilpraktiker Matthias Kühl entwickelt. Sie erzeugt Effekte tiefster Entspannung und größtmöglichen Wohlbefindens während einer Massage. Die eigens für diese Methode entwickelte Massageliege schwingt in alle Richtungen, was eine Vielzahl neuer Massagemöglichkeiten eröffnet. Während einer Behandlung versetzt der Therapeut den Körper des Kunden mit rhythmischen Bewegungsimpulsen in eine wohltuende, regenerierende Entspannung. Die Behandlungsliege verstärkt diese Impulse, so dass sich die Schwingungen auf den ganzen Körper ausbreiten. www.claptzu.de, Halle 4, Stand J 58

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Therapie- und Trainingsmangement Der Motion Training Manager (MTM) ist ein leicht zu bedienendes Werkzeug, mit dem Therapeuten effektiv das gesamte Kraft- und Cardiotraining steuern können. Der Therapeut kann die verfügbaren Geräte gezielt auf den Patienten abstimmen und in einen Trainingsplan einarbeiten. Vorgefertigte Standardtrainingspläne helfen Zeit zu sparen. Auch sie können vom Anwender nach den eigenen Vorstellungen verändert werden. Der Atama-Kraftmonitor ist ein extrem flexibel einsetzbares Kraftmessgerät. Das Prinzip ist einfach, intelligent und vor allem günstig: Denn mit nur einem Instrument können Therapeuten oder Trainer die isometrische Kraft messen. Die Ergebnisse liegen in Echtzeit vor und können später an einem Computer ausgelesen und dokumentiert werden. www.schupp.eu Halle 4, Stand E 58

brainLight GmbH . . . . . . . . . . . C11 Flexi-Sports GmbH . . . . . . . . . . K40 for me do GmbH . . . . . . . . . . . . . . . K38 Freyway Medical . . . . . . . . . . . . . . E30 Gharieni GmbH, Electro-Medical P37 gym80 International GmbH . . . . P30 HUR-Deutschland GmbH. . . . . . . . . K29 MEDCERT GmbH . . . . . . . . . . . D02 Novotec Medical GmbH. . . . . . . K38 OneMed Group . . . . . . . . . . . . . N27 Pulse Fitness GmbH . . . . . . . . . . . . P27 Sport-Thieme GmbH . . . . . . . . . P40 Technogym Wellness & Biomedical GmbH . . . . . . . . . . . . . G37 Tecnobody S.r.l. . . . . . . . . . . . . L39 Weyergans High Care AG . . . . . . H31

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Markteinführung von Selektion Med Technogym stellt auf der Medica 2011 wieder eine breite Produktpalette für den Fitness- und Physiotherapeutenmarkt aus. Neben Cardio-Geräten, für medizinische Auswertungen, Tests und Trainingseinheiten, werden medizinische Kraft- und Bewegungsgeräte gezeigt, die durch Qualität und Design überzeugen. Auch dieses Jahr werden wieder zahlreiche Innovationen zu sehen sein. Neben der Präsentation der Kinesis Stations, die die Sicherheit konventioneller Kraftgeräte mit der Bewegungsvielfalt von Seilzugsystemen kombinieren, findet die Markteinführung der brandneuen Selection Med Geräte statt. Halle 5, Stand G37

Stoffwechselanalyse auf genetischer Basis Der wissenschaftlich entwickelte MetaCheck® ist eine genetische Analyse des Stoffwechsels Ihrer Kunden. Diese Analyse ermöglicht es Ihnen, die Ernährung und sportliche Aktivität Ihrer Kunden auf die genetische Veranlagung abzustimmen. Durch einen einfachen Test, der durch einen Wangenabstrich im Club durchgeführt werden kann, wird ermittelt, was Ihre Kunden am besten verstoffwechseln (essen) sollten und welche Übungen (Kraft oder Ausdauer) die Gewichtsabnahme begünstigen. Eine umfangreiche und individuelle Auswertung unterstützt Sie und Ihre Trainer bei der Trainings- und Ernährungsplanung. www.formedo.de. Halle 5, Stand K 38

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Gesundheit

tergumed 700 von proxomed

Rückenlinie

Im Rahmen dreier Innovationskonferenzen im Herbst 2011 präsentiert proxomed die neue Rückenlinie tergumed 700. F&G hat das Event in Stuttgart besucht.

ie Innovationskonferenz und die Präsentation der Rückenlinie tergumed 700 in Stuttgart fand im Refugium statt, einer EventLocation in den Räumen einer alten Gießerei. Eingeladen hatten proxomed und deren Kooperationspartner FPZ: DEUTSCHLAND DEN RÜCKEN STÄRKEN vor allem Physiotherapeuten und auch Studiobetreiber aus dem Süden Deutschlands.

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Geräte, die sich dem Menschen anpassen Die Gerätelinie tergumed 700 wurde komplett neu gestaltet und in Eigenregie von der proxomed-Tochterfirma proxowell entwickelt und gefertigt. Ziel dabei war es, Geräte zu bauen, die sich den Menschen anpassen und nicht umgekehrt. Aus diesem Grund wurden sowohl Kunden als auch externe Partner, wie der TÜV Süd, bereits in den Entwicklungsprozess eingebunden. Wissenschaftliche Auswertungen und die Ergebnisse von Feldtests an Prototypen in Physiotherapie-Praxen während der Entwicklung sind auch in die endgültige Konstruktion mit eingeflossen. proxomed wollte eine Rückenlinie, deren Qualität, Funktionalität, Biomechanik, Handling, technischer Standard und auch Design up to date ist und es auch in den kommenden Jahren bleiben wird.

Arbeitsplatz für Therapeuten Innovationskonferenz Die letzte Innovationskonferenz 2011 von proxomed und FPZ findet am 2. Dezember 2011 in Leipzig statt. Interessenten können sich unter www.proxomed.com informieren und anmelden.

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Die fünf Geräte der Linie tergumed 700 – Extension, Flexion, Rotation, Lateralflexion und Cervical-Trainer – haben dementsprechend alle Features, die das Therapeutenherz begehrt, angereichert mit einigen Highlights. Dazu gehört ein Laserpointer zur korrekten individuellen Positionierung der jeweiligen Rotationsachse und eine im Boden der Geräte eingelassene Skalierung der Einstellungen, die sowohl für den Therapeuten als auch für den Patienten während der Übung sichtbar ist. Alle tergumed 700-Geräte haben einen ChipkartenLeser, der sich jeweils im Smart-Panel des Gerätes befindet, und die Messsysteme, mit denen die Rückenlinie ausgestattet ist, sind State of the Art. Jürgen Wolff

CEO Antoni Mora präsentiert die neue Rückenlinie proxomed® tergumed 700

proxomed® tergumed 700 Ausstattung I Stufenlose Einstellung der Sitzhöhe, des Lordosepolsters, der Fußstütze und der Kniefixierungspolster über Gasdruckfeder I Laserpointer zur korrekten Positionierung der Rotationsachse I Stufenlose Einstellung der Hebelarmlänge I Einstellung der Startposition in 10° Schritten I Sehr kleine Gewichtsabstufung in 1 kg Schritten I Schutzverkleidung aus Milchglas Software I Isometrisches und dynamisches Testen und Trainieren I Bewegungsbereichstests I Feedbacktraining über individuelle Vorgabekurven I Referenzdatenbank I Test-Retest-Vergleich I Standardisierte und automatisierte Trainingsplanerstellung I Integrierte ärztliche und physiotherapeutische Befundbögen Alle weiteren Informationen bekommen Sie unter www.proxomed.com

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Gesundheit

Deutschland den Rücken stärken Während der Innovationskonferenz von proxomed und FPZ in Stuttgart hatte F&G die Gelegenheit zu einem kurzen Interview mit Antoni Mora, CEO bei proxomed, und Dr. Achim Denner, Gründer und Geschäftsführer von FPZ. F&G: Bitte stellen Sie kurz das gemeinsame Innovations-Konzept von proxomed und FPZ vor. Welches sind die Eckpfeiler? Antoni Mora: FPZ und proxomed bieten jetzt gemeinsam eine in Deutschland einzigartige Komplettlösung an. Diese besteht aus drei Komponenten: 1. den tergumed 700-Geräten, den neuesten Diagnostik- und Therapiegeräten für die Rumpf-, Nackenund Halsmuskulatur, 2. dem FPZ KONZEPT, der medizinisch und wirtschaftlich wirksamsten Rückenschmerztherapie, die es zur Zeit in Deutschland gibt, sowie 3. dem professionellen Patientenversorgungssystem von FPZ. Dieses beantragt für jeden Rückenschmerzpatienten die Kostenübernahme durch seine Krankenkasse. F&G: Welche Voraussetzungen müssen Interessenten mitbringen, damit das Konzept in ihrer Praxis funktioniert? Antoni Mora: Um diese Aufgabe zu bewältigen benötigen wir Partnerschaften mit weitsichtigen und unternehmerisch handelnde Menschen, die das visionäre Denken unserer Unternehmen tagtäglich umsetzen. Dr. Achim Denner: Wir suchen starke Partner, die sich für unsere Aufgabe „Deutschland den Rücken stärken“ begeistern und die einen eigenen Beitrag zur Beseitigung dieser „Volkskrankheit“ leisten möchten. Die Einwohnerzahl der Stadt bzw. Region sollte 30.000 Menschen nicht unterschreiten. Unser Partner sollte bereits im Medizinsektor unternehmerisch tätig sein und benötigt eine „GKV-Zulassung“ als Leistungserbringer. F&G: Welche Unterstützung kommt dabei von den Partnern proxomed und FPZ? Dr. Achim Denner: Unsere Partner erhalten eine „schlüsselfertige Komplettlösung“, die wir in den letzten 18 Jahren systematisch entwickelt haben. Hierzu zählen u. a. unsere Direktverträge mit 45 privaten und gesetzlichen Krankenkassen, unser umfassendes Geschäftskonzept für die besten 12 Ärzte der Stadt bzw. Region sowie für die Integration der führenden Unternehmen in unser lokales Patientenversorgungssystem („BGM 2.0“). Und last but not least schulen wir jeden Partner und dessen Mitarbeiter auf das FPZ KONZEPT.

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F&G: Ist das Innovations-Konzept nur für Physiotherapeuten gedacht, die sich vom 1. Gesundheitsmarkt unabhängiger machen wollen, oder funktioniert es auch für Fitnessstudios, deren Betreiber nach einer weiteren Schnittstelle zum 2. Gesundheitsmarkt suchen? Dr. Achim Denner: Unser Partnernetzwerk hat eine recht heterogene Struktur, d. h. das Innovationskonzept von FPZ und proxomed wird von Ärzten, Physiotherapeuten, Sportlehrern, Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), Reha-Zentren und Fitnesseinrichtungen angeboten. Es gibt also vielfältigste Zugangsmöglichkeiten. Wir finden für jeden Einzelfall und für jeden Standort die erfolgversprechendste Lösung. F&G: Wie wird sich Ihrer Meinung nach das Zusammenspiel von Fitnesstraining und Physiotherapie in den kommenden drei bis fünf Jahren entwickeln? Dr. Achim Denner: Der „Medizinsektor“ und der „Präventionssektor“ sind momentan noch weitgehendst voneinander abgeschirmt, so dass die medizinische Behandlung eines Patienten und auch die daran anschließende Nachsorge bisher nicht miteinander synchronisiert werden. Diese Tatsache wird sich sehr schnell ändern, d. h. die Leistungserbringer beider Sektoren werden zukünftig auf der Basis einer gemeinsamen digitalen Patientenakte agieren und ihre Leistungen optimal aufeinander abstimmen. Antoni Mora: Um diese enormen Einspar- und Optimierungspotenziale synchronisieren zu können, benötigt es aus unserer Sicht qualitativ hochstehende Konzeptlösungen aus „einer Hand“, für die proxomed bereits seit Jahren bekannt ist. F&G: Wir danken Ihnen für das Gespräch.

Antoni Mora (links) und Dr. Achim Denner beim Interview in Stuttgart.

„FPZ: DEUTSCHLAND DEN RÜCKEN STÄRKEN“ Das Forschungs- und Präventionszentrum (FPZ) wurde 1993 in Köln gegründet. FPZ: DEUTSCHLAND DEN RÜCKEN STÄRKEN ist in Deutschland einer der Marktführer auf dem Gebiet der modernen Rückenschmerztherapie. Gemeinsam mit 176 FPZ RÜCKENZENTREN und über 2.500 kooperierenden Ärzten versorgte FPZ bundesweit bisher mehr als 250 000 Rückenschmerzpatienten. Das Erfolgsgeheimnis von FPZ sind Spezialverträge, die mit 45 gesetzlichen und privaten Krankenversichern abgeschlossen wurden und von denen nur die FPZ RÜCKENZENTREN profitieren. Weitere Informationen bekommen Sie unter www.fpz.de.

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Gesundheit

Physiotherapie im Studio Wie Therapie und Fitness sich profitabel ergänzen Physiotherapie gilt als Schnittstelle zwischen dem 1. und dem 2. Gesundheitsmarkt. Für eine zukunftsorientierte Positionierung als Gesundheitsdienstleister kann für Fitnessstudios die Integration eines Physiotherapie-Angebotes eine interessante Möglichkeit sein. Lesen Sie in einem Beitrag von Dr. Hartmut Wolff, wie diese Maßnahme lukrativ umgesetzt werden kann.

Dr. Hartmut Wolff Promovierter Sportwissenschaftler und Autor zahlreicher Fachbeiträge. Dr. Wolff war Leiter eines großen Fitnesscenters in Dortmund, Lehrbeauftragter an der TU Dortmund und sechs Jahre Produktentwickler und Schulungsleiter bei Kettler bevor er 1993 die Dr. WOLFF Sports & Prevention GmbH gründete und zahlreiche Auszeichnungen der Branche zu Geräteund Systementwicklungen erhielt. www.dr-wolff.de

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ie Fitnessbranche befindet sich seit Jahren auf einem ausgesprochen erfolgreichen Weg zum leistungsstarken und qualitativ hochwertigen Gesundheitsdienstleister. Der Markt stellt sich allerdings wenig homogen dar. Setzen einige Betreiberkonzepte weiterhin auf das klassische Figur- und Lifestyle orientierte Angebot, bemüht sich auf der anderen Seite eine Vielzahl von Anlagenmanagern um starke Gewichtung des Angebots im Bereich der Prävention und Reha-Sport. Manche suchen den Spagat zwischen allen Angeboten, um möglichst umfassend die unterschiedlichen Zielgruppen anzusprechen.

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Lifestyle und Therapie? Da das „traditionelle Fitnesstraining“ zwischenzeitig nahezu flächendeckend auch von Discount-Anbietern offeriert wird, bleibt den Betreibern im Normal- oder Hochpreissegment vor allem die Möglichkeit der Spezialisierung. Da die Discounteinrichtungen zwischenzeitig ein erstaunlich ansprechendes Raum- und

Ausstattungskonzept bieten, genügt heute die innenarchitektonische Aufwertung bestehender Anlagen oft nicht mehr aus. Es wird zusätzlich in teures Equipment und fachlich qualifiziertes Personal investiert. Der aufmerksame Marktbeobachter konstatiert immer häufiger die Anstellung eines Physiotherapeuten. Präsentiert sich die Anlage bereits als erfolgreicher Anbieter von Präventionskursen und Rehasport, ist hierdurch bereits eine vielversprechende Spezialisierung etabliert, die durch entsprechend ausgebildete Fachkräfte betreut wird. In diesem Stadium stellt sich die Frage, in wie weit man den Weg in Richtung „Therapie“ optimieren und somit die Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Medizinern ausbauen kann. Viele Inhaber denken an die Integration einer Physiotherapie mit Kassenzulassung.

Die typische Praxis für Physiotherapie Gibt es tatsächlich die typische Praxis für Physiotherapie? Schaut man sich den Markt genau an, stellt

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man fest, dass es hier große Unterschiede zwischen den einzelnen Praxen hinsichtlich der Größe, Ausstattung, fachlichen Ausrichtung und den Behandlungsangeboten gibt. Ein zweiter Blick verEmpfang sowie deutlicht eine ebenso große Trainings- und Therapieräume (linke Differenzierung der BehandSeite) des PhysioProfil lungsmethoden für die jein Wertheim. weiligen Krankheitsbilder. Standardisierte und definierte Behandlungspfade finden sich in physiotherapeutischen Praxen eher selten. Auch Physiotherapeuten bemühen sich um Spezialisierung und Nischenangebote, um in einem starken Wettbewerb bestehen zu können. Eine enorme Angebotsdichte und die eher bescheidene Honorierung physiotherapeutischer Leistungen durch die gesetzlichen Krankenkassen, sowie die immer wieder auftretende Zurückhaltung im Verordnungsverhalten der zuweisenden Ärzte, führen dauerhaft zu einer überschaubaren Gewinnsituation. Trotzdem bleibt die Physiotherapie ein beständiger Geschäftszweig mit einem sehr geringen Insolvenzrisiko.

Warum und wie sollte eine Praxis integriert werden? Wenn die Physiotherapie keine großen Gewinne erwarten lässt, warum kann die Integration einer Physiotherapie dennoch eine durchaus lohnenswerte Investition für den Studiobetreiber sein? Zum einen erreicht die Erweiterung durch eine Physiotherapie eine deutliche Kompetenzsteigerung. Die Wahrnehmung als Gesundheitsdienstleister mit angegliederter Physiotherapie spielt vor allem in den Kreisen der kooperierenden Mediziner eine gewichtige Rolle. Dies trifft ebenso auf die ältere Kundschaft zu: hier steht nicht nur Gesundheitszentrum auf dem Firmenschild, hier wird es auch gelebt – mit kassenärztlicher Zulassung, Fachpersonal und enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten! Die Physiotherapie erhält als Schnittstelle zwischen dem ersten und zweiten Gesundheitsmarkt eine größere Bedeutung als der Rehasport oder die Prävention. Welche Synergien sich hier einstellen, werden im anschließenden Interview mit einem Anlagenbetreiber dargestellt. Wenn sich die Gedanken einer Integration konkretisieren, stellt sich die Frage nach den räumlichen Möglichkeiten. Da ein separater Zugang zur Praxis gewährleistet sein muss, sind Umbaumaßnahmen nicht selten erforderlich. Das Unternehmen Dr. WOLFF bietet an dieser Stelle gern ein unverbindliches Beratungsgespräch an. Dies dient zur Klärung der Chancen und Risiken einer solchen Maßnahme.

Die fachliche Ausrichtung Die fachliche Ausrichtung ist als entscheidender Erfolgsfaktor zu sehen. Hieraus resultieren die Kooperationsmöglichkeiten mit den niedergelassenen Ärzten. Dementsprechend empfehlen wir die Ausrichtung auf die orthopädischen Bereiche Rücken, Hüfte und Knie. Der Schwerpunkt in der medizinischen Trainingstherapie sichert durch klar definierte Behandlungspfade den Therapieerfolg und ebnet den Weg in das dauerhafte Training im Fitnessbereich. Mit dem von Dr. WOLFF entwickelten Konzept PhysioProfil steht ein praxisbewährtes und profitables Modell zur Verfügung, auf das im folgenden eingegangen wird.

Flatrate-Abo, Self-Check-In, Vertragsbaukasten & Co M.A.C. CENTERCOM beherrscht die Organisation moderner Clubs: · Zielgruppengenaue Vertragsmodelle durch modularen Verkauf · Mitgliederverwaltung · Termin-/Trainingsplanung · Einbindung individueller Zutrittsautomation · Ansteuerung von Zapfanlagen · Einbindung elektronischer Schrankschlösser · Solariensteuerung inklusive Altersprüfung · Online-Schnittstelle Inkasso und noch vieles mehr

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Eine gründliche Standortanalyse und Klärung der betriebsinternen Möglichkeiten lassen die Chancen zur Realisierung eines Projektes sehr schnell erkennen. Nach eingehender Analyse kann schnell dargestellt werden, ob Chancen oder Risiken überwiegen. Die Entscheidung für die Integration einer Physiotherapie ist dementsprechend sehr stark standortabhängig. Dr. Hartmut Wolff

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Gesundheit

Das PhysioProfil-Konzept in der Praxis Dipl. Sportlehrer Walter Müller, der mit seinem Partner Klaus Schmidt den TC–Fitness Treff in Saarbrücken erfolgreich betreibt, hat sich vor ca. einem Jahr zur Integration einer Physiotherapie in seiner Anlage entschieden. Seine Erfahrungen und die Auswirkungen dieser Entscheidung schildert er in folgendem Interview. F&G: Warum haben Sie PhysioProfil in Ihr Studio integriert? Walter Müller: Für uns war es die Möglichkeit, unsere Positionierung und Standortsicherung als Gesundheitsanbieter noch stärker auszubauen. Gute Erfahrungen machten wir schon durch das Angebot des Reha-Sports, den wir seit ca. 10 Jahren anbieten. F&G: Wie sehen die Zahlen aus, sowohl in Bezug auf die Physiotherapie als auch in Bezug auf den Transfer Physiotherapie/Studio? Walter Müller: Die Zahlen sind stabil und bewegen sich nach einem Jahr im leichten Plus. Interessanterweise wird unsere PhysioProfil Praxis von sehr vielen bestehenden Mitgliedern genutzt. 50 % der Verordnungen kommen jedoch von unseren beteiligten Ärzten. Der Transfer zwischen Studio und Praxis funktioniert gut, weil eine enge Verbindung zwischen beiden Einrichtungen besteht. F&G: Wie hat sich durch die Integration von PhysioProfil die Zusammenarbeit mit Ärzten verändert? Das Team des PhysioProfil im TC-Fitness Treff in Saarbrücken, sowie Trainings- und Therapieräume

Mehr Info Alle weiteren Infos finden Sie unter www.physioprofil.de

Walter Müller: Da die Ärzte feste Sprechstunden haben, können wir auch unsere Mitglieder zu Beratungen schicken. Die Ärzte selbst sind ebenfalls Kunden in unserem Studio und leben Fitness vor. Selbstverständlich haben wir sie beitragsfrei gestellt. Dafür profitieren wir durch einen Kompetenzgewinn. F&G: Welche Voraussetzungen muss ein Studiobetreiber aus Ihrer Sicht mitbringen, um PhysioProfil erfolgreich zu integrieren? Walter Müller: Räumlichkeiten von ca. 100-120 m2 mit eigenem Eingang müssen vorhanden, oder durch bauliche Veränderungen umsetzbar sein. Wir opferten dafür unseren 2. Kursraum. Noch wichtiger sind jedoch zwei oder drei Mediziner, die das Konzept mittragen und Verordnungen schreiben. Der Wille und Mut zum Ausbau der Ärztekooperation ist erforderlich, sowie das Engagement im Bereich der Physiotherapie. F&G: Wie haben Ihre Mitglieder auf die Eröffnung einer Physiotherapie reagiert? Walter Müller: Absolut positiv, das zeigt auch die rege Frequenz der Mitglieder im PhysioProfil. F&G: Welche Aspekte sind zum Thema PhysioProfil im Studio sonst noch wichtig? Walter Müller: Die zusätzliche Arbeit, die mein Partner und ich als Geschäftsführer des PhysioProfils haben, wird mit einem enormen Imagegewinn des Studios in Richtung professioneller Gesundheitsanbieter belohnt. F&G: Würden Sie sich wieder für PhysioProfil entscheiden? Walter Müller: Ja, auf jeden Fall.

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Schnittstelle Anforderungen an Softwareprodukte im Gesundheitsmarkt Fitnesstraining und Physiotherapie liegen fachlich nicht weit auseinander. Dennoch unterscheiden sich beide Bereiche stark in ihrer Organisationsform. Bei einer Kombination von Fitness und Physiotherapie sind deshalb mehrere gesetzliche und organisatorische Vorgaben zu beachten. Softwareprodukten kommt bei der Bewältigung dieser Anforderungen eine besondere Bedeutung zu.

ie Nachfrage nach Fitnesstraining, das Gesundheitsleistungen beinhaltet, steigt stetig. Damit rückt dieser sogenannte 2. Gesundheitsmarkt zunehmend in den Fokus klassischer Fitnessclubs sowie physiotherapeutischer Therapiebetriebe, Gesundheits- und Rehazentren.

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Physiotherapie und Fitness Alexandra Löffler Seit über 11 Jahren ist Alexandra Löffler bei der SOVDWAER GmbH in Ludwigsburg beschäftigt. Sie ist Prokuristin und leitet das Marketing für die IT- und Organisationslösungen für Medizin, Heilberufe, Gesundheit und Fitness. www.centercom.de www.sovdwaer.de

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Auf der einen Seite bieten immer mehr Physiotherapeuten in ihrer Praxis oder in Gesundheits- und Rehazentren medizinisch orientiertes Fitnesstraining an, auf großer Fläche mit teilweise über 1.000 Mitgliedern. Dazu gehören gesundheitsorientierte Kurse wie z.B. die klassische Rückenschule, aber auch medizinisch angeleitetes Training sowie umfassende Rehabilitationsleistungen. Gerade physiotherapeutische Praxen verfügen über ein großes Potenzial an Patienten mit sportorthopädischen Problemen, die weiterführende Angebote für ihre Gesundheit gerne in Anspruch nehmen. Auch die Kooperation mit Krankenkassen, z.B. in Form von Rehasport, bietet Physiotherapeuten vielfältige Möglichkeiten, da sie aufgrund ihrer Ausbildung die formalen Anforderungen bereits erfüllen.

Auf der anderen Seite erweitern viele Fitnessclubs ihr Angebot und bieten neben klassischem Fitnesstraining und Kursangeboten gesundheitsorientiertes Training oder auch physiotherapeutische Leistungen an. In der Regel wird der Fitnessbetrieb dann um eine Praxis für Physiotherapie ergänzt. Will man das Konzept eines gesundheitsorientierten Fitnesstrainings optimal und konsequent umsetzen, müssen sowohl die branchenspezifischen Organisationsformen der Physiotherapie sowie die branchenspezifischen Organisationsformen klassischer Fitnessstudios vollständig abgedeckt werden. Branchenspezifische Organisationsformen in der Physiotherapie sind: Ärzte-, Patienten- und Rezeptverwaltung, Terminplanung, Ermittlung und Abrechnung der Zuzahlungen der Patienten, Abrechnung der erbrachten Leistungen – entweder maschinenlesbar nach § 302 SGB direkt mit den Krankenkassen oder mit einem Abrechnungsunternehmen, Erstellen eines Therapieberichts (je nach Anforderung des verordnenden Arztes), Erstellen von Honorarvereinbarungen und Privatrechnungen für Privatpatienten sowie die Dokumentation.

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Branchenspezifische Organisationsformen im Fitnessbereich sind: Mitglieder- und Vertragsverwaltung, modularer Verkauf, Lastschrifteinzug, Termin- und Trainingsplanung, Kursplanung, Check-In – entweder manuell oder automatisiert über individuelle Zutrittskontrollsysteme, Einbindung von Trainingssoftware, die Ansteuerung von Zapfanlagen, die Einbindung elektronischer Schrankschlösser, die Solariensteuerung mit Altersprüfung sowie ein umfassendes Controlling. Der grundlegende Unterschied zwischen beiden Organisationsformen ist, dass Gesundheitsleistungen in der Regel auf Grundlage einer ärztlichen Verordnung, einem sogenannten Rezept, erbracht werden. Die Therapie muss innerhalb gewisser Fristen begonnen und durchgeführt werden und kann nach Abschluss ganz oder teilweise mit den Krankenkassen abgerechnet werden. Beim klassischen Fitnesstraining bildet ein Vertrag zwischen Clubbetreiber und Mitglied die Grundlage. Dieser beinhaltet alle vereinbarten Leistungen und wird in der Regel in Form eines monatlichen oder wöchentlichen Beitrags direkt mit dem Mitglied abgerechnet.

Erforderliche Maßnahmen Wer sich also entscheidet, beide Organisationsformen unter einem Dach anzubieten ist gefordert, die jeweilig andere Organisationsform in den laufenden Betrieb zu integrieren. Für Physiotherapeuten bedeutet dies, die Praxisräume um eine Trainingsfläche mit entsprechendem Gerätepark, Umkleiden, ggf. Duschen und Kursräumen zu erweitern. Neben diesen räumlichen Veränderungen sind auch umfassende organisatorische Veränderungen vorzunehmen. Im Wesentlichen ist hier die Anmeldung eines Gewerbes, die steuerrechtliche Trennung von Praxis und Gewerbe, die Festlegung der Öffnungszeiten, das grundsätzliche Konzept, die konkrete Ausgestaltung und Abrechnung der Trainingsverträge, das Kursangebot sowie die Festlegung der Preise zu nennen. Im Fitnessclub müssen entsprechende, separate Räumlichkeiten für den Praxisbetrieb geschaffen werden. Diese müssen bestimmten Voraussetzungen entsprechen, um als Praxisräume zugelassen zu werden. So sind hier z. B. Mindesthöhen für die Räume zu beachten. Neben den „baulichen“ Maßnahmen muss der Clubbetreiber einen Physiotherapeuten anstellen oder mit einem Physiotherapeuten kooperieren, der alle fachlichen Voraussetzungen erfüllt und die organisatorischen Abläufe einer Physiotherapie genau kennt. Sind alle baulichen und organisatorischen Umstellungen festgelegt, müssen die neuen organisatorischen Abläufe möglichst reibungslos in den Arbeitsalltag integriert werden.

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Anforderungen an die Software Jeder Studiobetreiber und jeder Physiotherapeut organisiert die Studio- bzw. Praxisverwaltung heute mit Hilfe einer Branchensoftware. Durch die Erweiterung um einen neuen Geschäftsbereich müssen die neuen organisatorischen Anforderungen ebenfalls über eine geeignete Software abgedeckt werden. Die Software sollte im Idealfall alle zuvor genannPraxiserprobte Lösung ten branchenspezifischen Für diese speziellen Anforderungen bieten M.A.C. Anforderungen von FitCENTERCOM und THEORG eine Alternative. In der Kombination bilden die beiden Softwarepakete nessbetrieben aber auch die eine High-End-Lösung für innovative Konzepte der Physiotherapie abim 2. Gesundheitsmarkt. decken, ohne dass für den M.A.C. CENTERCOM ist die richtige Lösung, wenn Betreiber ein doppelter der Schwerpunkt der Einrichtung im Bereich FitAufwand durch z. B. die ness liegt. Denn M.A.C. CENTERCOM bietet von doppelte Eingabe der der Mitglieder- und Vertragsverwaltung über Stammdaten, etc. entsteht. Betreuungskonzepte für Mitglieder und InteresFür Anlagen, die ihre senten bis hin zu umfassenden Zutritts- und Wurzeln im Bereich Fitness Geräteansteuerungen Lösungen an. Über die haben, stehen MitgliederSchnittstelle THEDEX können Stammdaten zwiund Vertragsverwaltung im schen M.A.C. CENTERCOM und THEORG einfach Vordergrund: Betreuungsausgetauscht werden. konzepte für Mitglieder Liegt der Schwerpunkt im Bereich der Physiotheund Interessenten, Zutrittsrapie, ambulanter Rehabilitation, Prävention oder und Geräteansteuerungen. Reha-Sport dann ist THEORG die richtige Wahl. Stehen Physiotherapie, Denn THEORG bietet alles für die Praxisorganisation: Ärzte-, Patienten- und Rezeptverwaltung, ambulante Rehabilitation, Terminplanung, umfassende AbrechnungsfunkPrävention oder Rehationalitäten für Privatabrechnung, die AbrechSport im Vordergrund, nung mit Abrechnungsunternehmen oder die dann ist vorrangig die PraAbrechnung direkt mit den Krankenkassen, Dokuxisorganisation relevant: mentation und Statistik und über eine ZusatzÄrzte-, Patienten- und funktion können Mitglieder, Verträge, Kurse, Rezeptverwaltung, TerminReha-Sport und die gesamte Zutrittskontrolle planung sowie umfassende über THEORG mitverwaltet werden – steuerrechtAbrechnungsfunktionalitälich korrekt unter einer Oberfläche. ten. Alexandra Löffler

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Das Konzept Physio Aktiv mit milon-Zirkel

Zirkel in der Therapie hysiotherapeuten sind von Haus aus Anbieter auf dem 1. Gesundheitsmarkt. Doch Abrechnungen nach Vorgabe der Kassen und in Abhängigkeit von Ärzten lassen die Hürden vor einem erfolgreichen Praxisbetrieb immer höher werden. Fast gezwungenermaßen orientieren sich Physiotherapeuten in Richtung 2. Gesundheitsmarkt und entdecken den präventiven Trainingsbereich als Möglichkeit, ihre Praxis erlösbringend zu ergänzen. Physio Aktiv ist ein Konzept, das Therapeuten eine Lösung für den 2. Gesundheitsmarkt bietet. Das Konzept setzt dabei konsequent auf den milon-Zirkel. Die Physiotherapeuten richten in einem separaten Raum einen Selbstzahlerbereich ein, in dem sie Kunden betreuen, die in dem Zirkel trainieren.

P Informationen Weitere Informationen zum Physio Aktiv-Konzept und alle Kontakte finden Sie unter www.physio-aktiv.de.

Nachgefragt bei Matthias Probst, Marketing-Spezialist bei Physio Aktiv. F&G: Wie ist die Idee zum Konzept Physio Aktiv entstanden? Matthias Probst: Das Konzept ist durch unsere Erfahrungen in den Therapeutischen Einrichtungen entstanden. Bei der Implementierung der milon Trainingssysteme bei den Physiotherapeuten haben wir schnell erkannt, dass hier grundlegende Erfolgsfaktoren fehlen oder nur teilweise vorhanden sind, wie zum Beispiel eine kaufmännische Ausbildung, Kenntnisse im Marketing, im Bereich Verkauf oder im Controlling. In Gesprächen mit Therapeuten kristallisierten sich dann deren größten Probleme heraus:

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> keine leistungsgerechte Bezahlung > hohe Arbeitsbelastung und dadurch geringer persönlicher Freiraum > Abhängigkeit von den Verordnungen der Ärzte > schlechte Rentabilität, d. h. weniger Rezepte – dadurch geringer Umsatz > steigender Wettbewerb und keine Alleinstellung gegenüber anderen Praxen > keine bzw. geringe Kenntnisse im Bereich Verkauf > keine aktive Patienten- und Kundenbindung > keine Marketing-Strategien F&G: Bitte erklären Sie kurz das Konzept Physio Aktiv und seine Besonderheiten. Matthias Probst: In Physiotherapiepraxen wird zusätzlich zu den Therapieleistungen ein rechtlich selbstständiger Selbstzahlerbereich mit dem milon Gesundheitszirkel eingerichtet. Im Wesentlichen besteht unser Physio Aktiv-Konzept aus vier Säulen: Marketing, Schulung, Controlling und das Training im milon Gesundheitszirkel. Wir unterstützen also das Trainingskonzept mit betriebswirtschaftlich erfolgreichen Werkzeugen, regelmäßigen Schulungen und vor allem unserem Netzwerk. F&G: Welche Voraussetzungen müssen Interessenten mitbringen, damit Physio Aktiv in ihrem Studio bzw. ihrer Praxis funktioniert? Matthias Probst: In erster Linie ist natürlich die fachliche Qualifikation als Physiotherapeut entscheidend, jedoch auch die Erkenntnis, dass sich der 2. Gesundheitsmarkt rasant entwickelt und vor seiner größten Umbruchsphase steht.

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Neben den rechtlichen Voraussetzungen, sind auch die räumlichen Aspekte wichtig. Um ein effektives, die Therapie unterstützendes, Gesundheitstraining anbieten zu können, werden 50 – 60 m2 für den milon Gesundheitszirkel benötigt. F&G: Welche Unterstützung bietet das Netzwerk Physio Aktiv? Matthias Probst: Wir legen großen Wert auf unsere mehrmals jährlich stattfindenden Netzwerktreffen. Bei diesen Treffen können sich die Partner über Erfahrungen im Verkauf und aktive Maßnahmen zur Kundenbindung und -betreuung, aber auch andere brancheninterne Themen austauschen. Ein entscheidender Vorteil zur Erfolgsgewährleistung ist die softwarebasierte Controlling-Funktion. Die Physio Aktiv-Partner wählen sich auf einem Server ein und bekommen täglich ein automatisiertes Reporting mit detaillierten Kennzahlen für den Selbstzahlerbereich. Unser zielgruppenorientiertes Marketing mit unternehmenseigenen Pressetexten, Anzeigen und Flyern zur Positionierung als Gesundheitsanbieter unterstützen die Physio Aktiv-Partner bei ihrer weiteren Entwicklung und der Umsetzung des Konzepts in der Praxis. F&G: Ist Physio Aktiv nur für Physiotherapeuten gedacht, die sich vom 1. Gesundheitsmarkt unabhängiger machen wollen, oder funktioniert es auch anders herum, also auch als Erweiterung für Fitnessstudios, deren Betreiber sich für auf dem 2. Gesundheitsmarkt etablieren wollen? Matthias Probst: Ganz klare Aussage: Physio Aktiv ist für die Therapeuten gedacht, die die Zeichen und Entwicklungen in ihrem Bereich erkannt haben und daran etwas ändern wollen. F&G: Wie planen Sie, das Konzept Physio Aktiv weiter zu entwickeln? Matthias Probst:Wir haben unter unterschiedlichsten Bedingungen gezeigt, dass die Betreiber bereits nach kürzester Zeit, oft schon am Tag der Neueröffnung schwarze Zahlen schreiben. Für die Therapeuten ist Physio Aktiv ein äußerst interessantes Konzept, um die Therapie für die Zukunft abzusichern und damit auch die Versorgung der Patienten sicherzustellen. F&G: Vielen Dank für das Gespräch.

Nachgefragt bei Uta Möller (l.) und Britta Andresen Die beiden Physiotherapeutinnen beitreiben eine Praxis mit angeschlossenem Physio Aktiv-Konzept in Hürup, in der Nähe von Flensburg. www.physio-aktiv-huerup.de F&G: Warum bzw. wann haben Sie sich entschlossen, es mit dem Physio Aktiv Konzept zu versuchen? Uta Möller & Britta Andresen: Wir haben das Physio Aktiv-Konzept sofort mit Beginn des Praxisbetriebes begonnen. Davon versprachen wir uns Unterstützung als Neuunternehmer und Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern. F&G: Wo lagen dabei für Sie die größten Bedenken und wie haben Sie diese ausgeräumt? Uta Möller & Britta Andresen: Die hohen Investitionskosten waren zunächst zu bedenken, doch die Erkenntnis, dass eine reine Physiotherapiepraxis, die nur im ersten Gesundheitsmarkt tätig ist, nicht wirtschaftlich sein kann, sowie das überzeugende Zirkelkonzept, haben uns umgestimmt. F&G: Worauf sollten Betreiber, die sich für das Konzept Physio Aktiv interessieren, besonders achten? Uta Möller & Britta Andresen: Zu beachten sind die Vorschriften der Krankenkassen des jeweiligen Bundeslandes über den gleichzeitigen Betrieb als Freiberufund Gewerbetreibenden in Bezug auf Raumanordnung. Natürlich ist auch die sorgfältige Standortrecherche wichtig. F&G: Wo liegen für Sie die größten Vorteile des Konzeptes und des Netzwerkes Physio Aktiv? Uta Möller & Britta Andresen: Als Vorteile des Konzeptes sehen wir den geringen Personalbedarf bei einem Komplettangebot für uns und damit auch für unsere Kunden, der mit anderen Angeboten nicht hätte realisiert werden können. Auch die ständige Ansprechbarkeit im Netzwerk bei „brennenden Fragen“ gefällt uns. F&G: Wie viele Selbstzahler brauchen Sie, um Ihren Break-even-point zu erreichen? Uta Möller & Britta Andresen: Wir brauchen ca. 80 zahlende Kunden pro Monat, dann sind aber auch sämtliche Kosten gedeckt. F&G: Vielen Dank, dass Sie sich für unsere Fragen Zeit genommen haben.

Ralf Bruns (l) und Ewald Schliep sind die Geschäftsführer der Firma health consulting GmbH, die hinter Physio Aktiv steht.

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Fitnesstraining Teil 1 Aus der Sicht des Mediziners: Der Diabetesepidemie mit Kraft und Ausdauer begegnen. F&G 4/2011 Teil 2 Aus der Sicht des Trainers und Studiobetreibers: Diabetiker fürs Fitnessstudio gewinnen. F&G 5/2011 Teil 3 Aus der Sicht des Diabetikers: Das richtige Studio.

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Teil 2: Aus der Sicht des Studioleiters und Trainers Der Diabetes ist die am weitesten verbreitete Volkskrankheit und Sport und Bewegung sind noch nicht zureichend Bestandteil der Diabetes-Therapie. Hier liegt die große Chance der Fitnessbranche, die Zielgruppe „Diabetiker“ für Fitnessstudios zu gewinnen. Grundlagen für eine erfolgreiche Behandlung der Wohlstandserkrankung können in Studios geschaffen werden – Räume, Geräte und Trainer sind vorhanden. Detlev Kraft, selbst Diabetiker, erklärt die Grundsätze und Besonderheiten des Fitnesstrainings für Diabetiker.

eue Kundenkreise und neue Zielgruppen sind für den Studiobetreiber bares Geld wert. Vor allem der Gesundheitssport eröffnet der Fitnessbranche lukrative Perspektiven. Die mit Abstand verbreitetste Stoffwechselkrankheit, die allerdings von kaum einem Sportanbieter gezielt beworben wird, ist der Diabetes mellitus, umgangssprachlich „Zuckerkrankheit“ genannt. Gegenwärtig gibt es etwa 10 Millionen Diabetiker in Deutschland, Tendenz stark steigend. Diabeteserkrankungen finden sich quer durch alle gesellschaftlichen Schichten und alle Altersgruppen, wobei die Erkrankungswahrscheinlichkeit mit zunehmendem Lebensalter einerseits und mit zunehmendem Körperfettgehalt andererseits überproportional ansteigt.

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Wohlstandserkrankung Dm-2 Diabetes mellitus ist der Oberbegriff für verschiedene Stoffwechselstörungen, deren gemeinsames Kennzeichen erhöhte Blutzuckerwerte sind. Es gibt zwei große Unterarten (Dm-1 und Dm-2), und ca. 95 % aller Betroffenen sind an einem Diabetes mellitus Typ 2 (Dm-2, dem „Alterszucker“) erkrankt.

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für Diabetiker Fitnesstraining als Therapie

Beim Diabetes mellitus Typ 1 (Dm-1) handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört hat. Grundlage der Behandlung bei dieser Diabetesform ist eine Insulintherapie; der Betroffene muss seinem Körper das fehlende Hormon per injectionem zuführen. Der Dm-2 hingegen stellt eine typische Wohlstandserkrankung dar. Wenn man bedenkt, dass etwa 90% aller Dm-2-Patienten bei Diagnosestellung einen BMI von über 40 kg/m² aufweisen, wird der Zusammenhang mit Bewegungsmangel, hohem Nahrungsangebot und Übergewicht offensichtlich. Zu therapieren ist die Wohlstandserkrankung Dm-2 eigentlich mit einfachen Mitteln. Eine Anleitung zu bedarfsgerechter Ernährung und eine Steigerung körperlicher Aktivität bilden die Grundlage jeder Behandlung. Bei Bedarf werden diese primären Therapiemaßnahmen durch eine zusätzliche medikamentöse Behandlung abgerundet.

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Der therapeutische Nutzen des Fitnesstrainings ist in den letzten Jahren immer stärker ins Blickfeld der Ärzteschaft gerückt. Inzwischen ist durch Studien klar belegt, welche Trainingsformen den größten Nutzen für Diabetiker bringen – sowohl, wenn eine Gewichtsreduktion im Vordergrund steht als auch, wenn es auf eine Verbesserung der diabetischen Stoffwechsellage ankommt. Es gibt wissenschaftlich abgesicherte Empfehlungen für die Trainingsgestaltung (Auswahl von Übungen, Intensitätsbereiche, Satz- und Wiederholungszahl, usw.). Nun sind Sport und Bewegung bislang nur in unzureichendem Maße Bestandteil der Therapie für Diabetiker, und zwar weder unter unter stationären noch unter Alltagsbedingungen. Kommerziellen Sportanbietern ermöglicht dies, sich zum einen als leistungsstarke Partner in die Diabetestherapie einzubringen und zum anderen eine große, zahlungskräftige und auch zahlungsbereite Zielgruppe in ihre Studios hineinzuholen. Für uns ist dabei wichtig, dass wir diese Zielgruppe mit unseren bereits vorhandenen Kapazitäten (Räumlichkeiten, Ausstattung, Personal) bedienen können – ohne viel Zeit und viel Geld zu investieren!

Die Zielgruppe Diabetiker Die wichtigste Frage, die sich hierzu dem Studioleiter stellt, ist: Wie erreiche ich die Zielgruppe Diabetiker? Wie bekomme ich sie in mein Studio hinein? Dass Muskelarbeit das sicherste Mittel ist, die diabetische Stoffwechsellage zu verbessern, motiviert kaum einen Betroffenen zur Neuaufnahme einer sportlichen Aktivität. Da Dm-2 keinen Leidensdruck nach sich zieht („Diabetes tut nicht weh!“), interessiert die Betroffenen der gesundheitliche Nutzen des Sports herzlich wenig. Wer mag sich schon mit möglichen Komplikationen belasten, die sich vielleicht irgendwann in ferner Zukunft einstellen könnten, vielleicht aber auch nicht? Für den Studioleiter bedeutet dies, dass der Gesundheitsaspekt im Sportmarketing für Diabetiker nichts zu suchen hat. Für Diabetiker greifen vielmehr die gleichen Marketing-Grundsätze wie für Nichtdiabetiker: Abstellen auf Lebensqualität, Spaß- und Erlebnisfaktor,

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Basisqualifikation beim DFAV Die Basisqualifikation Diabetes für das Siegel „Fitnesstraining für Diabetiker“ kann im Rahmen der Ausbildung „A-Lizenz Fitness (Medical Fitness)“ des DFAV e.V. erworben werden. Weitere Infos auch unter www.dfav.de.


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Erholung, gute Figur usw. Gleichwohl möchte sich die Zielperson in der Werbung sofort wiedererkennen und konkret angesprochen fühlen. Deshalb können bzw. müssen der Diabetes und ggf. Begleit- und Sekundärerkrankungen als klare, unverwechselbare Identifikationsmerkmale genannt werden. Werben Sie also nicht etwa mit einem neuen Gewichtsabnahmekurs, sondern besser mit einem Gewichtsabnahmekurs speziell für insulinbehandelte Diabetikerinnen mit Bluthochdruck, mit einem Fitnesskurs speziell für übergewichtige Diabetiker über 60 Jahre etc.

Grundsätze des Diabetikersports

Detlev Kraft Seit seinem 25. Lebensjahr hat Detlev Kraft, Jahrgang 1957, Typ-1Diabetes. Als Wettkampfsportler (Karate und Kickboxen) war er mehrfach Deutscher Meister, Europameister und Weltmeister. Als Studiobetreiber kennt er die Fitnessbranche seit über 15 Jahren. Sein Studio in Deschka an der Neiße ist schwerpunktmäßig auf Diabetikersport ausgerichtet und er hat über 1.500 Diabetiker selbst betreut. Detlev Kraft ist Autor der Bücher „Sport mit Diabetikern“ und „Diabetes und Leistungssport“ sowie Mitglied der Arbgeitsgemeinschaft Diabetes und Sport der Deutschen DiabetesGesellschaft e.V. (DDG) und bei Inline und PaeFit Referent für die Ausbildung von Diabetikersport-Übungsleitern.

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Die zweitwichtigste Frage zielt darauf, was es beim Diabetikersport besonders zu beachten gibt. Die Zielgruppe weist folgende Besonderheiten auf: älter als der Durchschnittskunde, seit langer Zeit nicht mehr sportlich aktiv, gesegnet mit einer chronischen Erkrankung, welche ihre Belastbarkeit einschränkt und mit einer Dauermedikation, welche sich mit körperlicher Belastung „beißen“ könnte. Für den Sport mit Diabetikern gelten deshalb folgende Grundsätze: >> Zunächst einmal ist festzuhalten, dass zureichend therapierte (!) Diabetiker ebenso belastbar und leistungsfähig sind wie Stoffwechselgesunde auch. Es gibt inzwischen Diabetiker genug, die es in ihrer jeweiligen Sportart bis zu Weltmeisterehren gebracht haben, beispielsweise der Gewichtheber Matthias Steiner oder die Kickboxerin Anja Renfordt. >> Der Dm-2-Patient hat meist zusätzliche Begleit- und Folgeerkrankungen – beispielsweise Netzhaut- und Nierenerkrankungen sowie die ganze Bandbreite der HerzKreislauf-Erkrankungen. Diese diabetestypischen Begleit- und Folgeerkrankungen setzen einer körperlichen Belastbarkeit mehr oder weniger enge Grenzen und müssen bei der Ausgestaltung eines Trainingsprogrammes berücksichtigt werden. >> Die Zusammenhänge zwischen körperlicher Betätigung, Krankheitsbild, Ernährung und medikamentöser Therapie müssen bekannt sein und berücksichtigt werden. Bei verschiedenen Antidiabetika droht beispielsweise die Gefahr, dass der Blutzuckerspiegel unter körperlicher Belastung bis in den pathologischen Bereich absinkt (Unterzuckerung) oder dass es zu einer Übersäuerung des Blutes mit Milchsäure kommt (Laktatazidose). Hier braucht der Betroffene praxisnahe Hinweise dazu, wie er z. B. die Einnahme seiner Medikamente handhaben sollte (Zeitintervall zwischen Medikamenteneinnahme und Sport exakt timen usw.) oder welche Trainingsform (z. B. intensives Intervalltraining oder extensives Dauertraining bei der Ausdauerarbeit) zu welchem Medikament passt und welche nicht. >> Diabetestypische Begleit- und Folgeerkrankungen sind im Frühstadium meist symptomlos. Gleichwohl können auch bislang unbekannte gesundheitliche Ein-

Ausbildung für Trainer Diabetikersport-Übungsleiterseminare, die sich an Fitnesstrainer/innen richten und auf die Sportangebote in Fitnessstudios zugeschnitten sind, werden von folgenden Institutionen angeboten: >> Prae-fit, www.prae-fit.de, Tel.: 0221-271 359 95 >> INLINE-Akademie, www.inline-akademie.de, Tel. 09721-186 6-79/ -80, >> Deutscher Fitness- und Aerobic-Verband, www.dfav.de, Tel.: 0228-725 30-0

schränkungen für den Teilnehmer beim Sport lebensgefährlich werden. Deshalb muss (!) vor der Aufnahme des Trainings eine umfassende ärztliche Sporttauglichkeitsuntersuchung erfolgen – auch bei scheinbar klarer Diagnose! Zweck dieser Untersuchung ist, die Belastbarkeit des Teilnehmers punktgenau abzuschätzen und mögliche Leistungseinschränkungen, Kontraindikationen und Ausschlusskriterien zu ermitteln. >> Stoffwechselentgleisungen können durch Muskelarbeit ausgelöst und verstärkt werden. Der Teilnehmer kann dieses Risiko durch ein verantwortungsbewusstes Diabetesmanagement zwar minimieren, aber keinesfalls ausschließen. In einem solchen Fall müssen Übungsleiter und Studiopersonal eine notfallmäßige Erstversorgung leisten können. >> Der medikamentös therapierte Teilnehmer muss seine Medikamenteneinnahme auf eine bevorstehende körperliche Aktivität abstimmen und deshalb vor Trainingsbeginn genau wissen, welche Belastungen bevorstehen. Eine knallharte Spinningrunde erfordert nun einmal andere Anpassungsregeln als die Rückenschule oder die Yogastunde. Spontane Änderungen darf es nicht geben! >> Der Teilnehmer muss jederzeit die Möglichkeit zu Stoffwechselselbstkontrollen und zu den gebotenen therapeutischen Konsequenzen aus diesen Selbstkontrollen haben, d. h. Belastungsdauer und -intensität sol-

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eigenen Mikrostudio: So wird er wahr!

Die Basisqualifikation Diabetes kann im Rahmen der A-Lizenz (Medical Fitness) über den DFAV erworben werden.

len jederzeit angepasst, unterbrochen und erforderlichenfalls auch abgebrochen werden können – egal, ob es dem Kursleiter oder den Mannschaftskameraden passt oder ob nicht. >> Typ-1-Diabetiker haben gelernt, eigenverantwortlich mit ihrer Krankheit umzugehen und die Therapie selbst durchzuführen. Für Stoffwechselselbstkontrollen und Anpassungen der Medikation brauchen sie keine Hilfestellung. Bei Dm-2-Patienten ist ein so kompetentes Diabetesmanagement hingegen eher die Ausnahme, so dass eine fachkundige Begleitung unerlässlich ist. >> Primäres Trainingsziel der meist adipösen Dm-2-Patienten ist eine Gewichtsabnahme. Sofern die Medikation entsprechend adaptiert wird und das Krankheitsbild nicht im Einzelfall dagegen spricht (z. B. bei einer diabetischen Nierenschädigung), können Diabetiker sowohl Nahrungsergänzungsmittel konsumieren als auch die gängigen Formulardiäten einsetzen, z. B. Aktiweight, Metabolic balance, Modifast etc.

Ausbildung erforderlich Aus alldem ergibt sich ein vergleichsweise hoher Betreuungsaufwand für Diabetiker. Beim Trainer setzt dies neben sporttherapeutischen auch medizinische und sportmedizinische Qualifikationen voraus. Beim Assistenzpersonal (Ernährungsberater, Thekenkraft, Ausschank ...) zumindest Grundkenntnisse über das Krankheitsbild des Diabetes mellitus. Ohne einen solchen Trainer „läuft nichts“. Detlev Kraft

Gütesiegel Um Menschen mit Diabetes bei der qualitätsgerichteten Auswahl eines Studios zu helfen, hat die Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Sport der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) mit Unterstützung von diabetesDE gemeinsam mit dem TÜV Rheinland Kriterien ein Gütesiegel „Fitnesstraining für Diabetiker“ erstellt. Informationen zur Zertifizierung von Fitnessstudios finden Sie auf der Homepage der AG Diabetes und Sport der DDG (www.diabetes-sport.de). Die Prüfkriterien und sämtliche Formulare können auf der Homepage vom TÜV Rheinland (www.tuvcom.de) runtergeladen werden.

Bodystreet ist das erste Franchisekonzept im Fitnessbereich, das drei Erfolgsformeln kombiniert: UÊ Die platz- und kostensparende Vertriebsform „Mikrostudio“ UÊ Die supermoderne Fitness-Technologie EMS (Elektromuskelstimulation) UÊ Effizientes Franchising

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Nürnberg/Fürth 1. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28.-29.01.2012 2. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25.-26.02.2012 3. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24.-25.03.2012 4. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28.-29.04.2012 Prüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 02.06.2012

Nürnberg/Fürth . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14.01.2012 Sport und Ernährung Hamburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15.01.2012 Healthy Back – Seminar der S-Lizenz Fachtrainer für Wirbelsäulengymnastik

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Seligenstadt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18.-19.02.2012 Würzburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10.12.2011 Beckenboden und Rücken Dresden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26.02.2012

Frankfurt/Seligenstadt 1.Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18.-19.02.2012 2.Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17.-18.03.2012 3.Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14.-15.04.2012 Prüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 05.05.2012

„Heilsame Fitness“

Fernsehbeitrag „Heilsame Fitness“ In der Reihe „Ratgeber Gesundheit“ sendete die ARD am Sonntag, den 16.10.2011, einen Beitrag mit dem Titel: „Heilsame Fitness – wie Sport im Kampf gegen Krebs hilft“. Sie können alle Infos zu diesem Beitrag nachlesen oder sich den Film in der Mediathek auf der Website ansehen: www.daserste.de/ratgeber/ gesundheit

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Noch vor ein paar Wochen habe ich mit Genugtuung gelesen, dass auch der Sportausschuss des Deutschen Bundestages unter Vorsitz von Dagmar Freitag (SPD) inzwischen fordert, dass Sport Bestandteil jeder Tumortherapie sein sollte. 80% der Patienten, die sich einer Chemo-, Hormonoder Strahlentherapie unterziehen müssen, haben bei entsprechendem Training eine messbare Zunahme Ihrer Leistungsfähigkeit erreicht und haben so eine größere Chance bei Ihrem Kampf gegen den Krebs. Doch auch bei Durchblutungsstörungen des Herzens sind körperliche Aktivitäten eine kausale Therapie. So verlangt Prof. Dr. Alfred Rütten, Leiter des Institutes für Sportwissenschaften an der Uni Erlangen Nürnberg, dass Kinder und Jugendliche mindestens dreimal pro Woche intensive körperliche Aktivitäten betreiben und Erwachsene sollten darüber hinaus mindestens an zwei Tagen Krafttraining betreiben.

Es könnte so einfach sein ... Jetzt während der Gespräche auf dem European Fitness Summit in Barcelona (05. – 08. Oktober 2011) hat Dr. Björn Alber, MD sports & rehabilitaion medicine, seine X-Force-Geräte vorgestellt. Zum Thema Training gegen Tumore und Krebs hat er ganz klar behauptet, ein einmaliges Training pro Woche an den X-Force-

Geräten, die im negativen Trainingsbereich rund 40% der Belastung zulegen, reiche nicht nur aus, sondern ein weiteres Training innerhalb der fünf Tage auf das durchgeführte Training sei nicht zu empfehlen. Dies würde bedeuten, dass sich die therapierten Tumor- und krebskranken Patienten nur einmal pro Woche zusammenreißen müssten, um ein solches kraftförderndes Training zu absolvieren. Eine absolut interessante Behauptung, zu welcher sicher auch die Firma milon innerhalb der nächsten Wochen und Monate Stellung nehmen wird, denn auch milon beschäftigt entsprechende Mitarbeiter, um krebskranken Patienten die Vorteile des Krafttrainings in geeigneter Form nahe zu bringen. In diesem Zusammenhang hat Prof. Dr. Rütten dann natürlich auch noch einmal darauf hingewiesen, dass gerade auch heute schon bei Diabetes-Patienten und älteren Menschen jährlich erhebliche Einsparungen erzielt werden könnten, wenn diese Menschen zumindest zweimal pro Woche ein Fitness-Studio nutzen würden. Volker Ebener

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Marketing & Sales

im

Medien Umbruch Das mobile Zeitalter ist angebrochen, unsere Kommunikation funktioniert drahtlos und wird immer schneller. Auch für Fitnessstudios geht es darum, den Anschluss nicht zu verpassen und die Möglichkeiten der mobilen Kommunikation effektiv und erfolgreich zu nutzen. Katja Radziej und Matthias Wolf zeigen Ihnen, dass der mobile Wandel für Ihr Studio gar nicht so schwer ist.

Teil 1: Ihre Positionierung 2012 mit Facebook, App & Co. ie neuen Medien schaffen sich einen immer größer werdenden Raum in unserer Gesellschaft und werden auch vor den Toren der Fitnessbranche keinen Halt machen. Selbst wer bei dieser Entwicklung rot sieht, darf die Augen nicht verschließen vor der Gegenwart, die uns alle eingeholt hat. Der Wirkungsgrad von Flyer-Werbung und klassischen Medien wird im B2CMarketing immer geringer, denn es muss mobil sein, schnell und einfach.

D

2011 – mitten im mobilen Zeitalter Für die Fitnessbranche heißt das: Augen auf! Wer den Trend nicht verschlafen will, sollte nicht nur über seine nächste Flyer-Werbung nachdenken. Auf den Mix kommt es an. Wer diese Entwicklung beobachtet, wird ganz klar feststellen: Bei der Nachfrage der Nutzer werden die neuen Medien im Jahr 2012 erstmals die klassischen Medien überholen. Es gibt schon für fast alles eine App, alles ist vernetzt,

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jeder kennt jeden und man trifft sich im World Wide Web. Das bedeutet, die klassischen Medien verlieren in der Kommunikation mit Endkunden an Bedeutung, während die digitalen Medien, wie mobiles Internet, App-Lösungen und Social Media immer mehr Bedeutung erlangen. Bekommen Sie weitere Sorgenfalten? Dafür gibt es keinen Grund. Wendepunkte haben uns schon immer begleitet, sei es das erste Auto, der erste Computer. Technischer Fortschritt hat uns schon immer begleitet und das Leben der Menschen verändert.

Der Wandel in Zahlen Betrachtet man jetzt diese medialen Veränderungen noch in Zahlen, so wird deutlich, welcher Weg vor uns liegt: Facebook hat in Deutschland erstmals die Marke von 20 Millionen aktiven Mitgliedern geknackt und die Anzahl der User in nur zwölf Monaten verdoppelt. Facebook wächst rasant und erfreut sich zahlreicher Nutzer. Kaum zu glau-

ben, dass Facebook erst seit gut vier Jahren in Deutschland aktiv ist und pro Tag immer noch um 27000 User wächst! Fast genauso rasant ist die Entwicklung im Mobilfunknetz. Die Bundesnetzagentur meldet im August 2011, dass die Teilnehmerzahl im Mobilfunk im ersten Halbjahr 2011 auf ca. 110 Mio. gestiegen ist. Im Durchschnitt besitzt damit jeder Einwohner Deutschlands ca. 1,3 SIM-Karten. Das anhaltende Wachstum ist u. a. auf die mobile Nutzung des Internets zurückzuführen. Die starke Nachfrage und Nutzung von Smartphones und Tablett-PCs trägt im Ergebnis zu einer steigenden Teilnehmerzahl bei. Das Wachstum, des durch das mobile Internet generierten Datenvolumens, ist ungebrochen. Im vergangenen Jahr (2010: ca. 65 Mio. GB) hatte sich das Datenvolumen im Vergleich zum Vorjahr (2009: ca. 32 Mio. GB) mehr als verdoppelt. Und: Der Boom setzt sich weiter fort – aktuell ist jedes vierte verkaufte Telefon ein Smartphone.

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Marketing & Sales

Apple hat im Oktober bekannt gegeben, dass innerhalb von nur drei Tagen nach der Markteinführung am 14. Oktober über vier Millionen Geräte des neuen iPhone 4S verkauft wurden. Apple ist der erfolgreichste Smartphone-Hersteller, obwohl sie erst seit gut vier Jahren auf dem Markt sind, den bis vor kurzem noch Nokia & Co. beherrscht haben. Google ist mit dem Betriebssytem Android, erst seit zwei Jahren auf dem Markt und beherrscht gemeinsam mit Herstellern wie z.B. Samsung, Sony Ericsson, Motorola, Acer, HTC und LG den größten Anteil am Markt der Betriebssysteme, gefolgt von Apple mit dem iOS System. Auch dieses Marktsegment wächst immer weiter.

Smartphones & Apps Durch die neue Welt der Smartphones haben auch die Apps ihren Siegeszug angetreten. Apps sind einfach, sollen den Anwendern das Leben erleichtern und Spaß machen. Immer und überall sind wir online, bekommen schnelle Informationen, wie Nachrichten, Wetter, Fernsehprogramme, Börsenwerte, etc. Wie kritisch diese rasante Entwicklung für die Printmedien in der B2C- bzw. Endkundenkommunikation zu sehen ist, zeigt auch die

aktuelle Klage gegen die Tagesschau-App. Zeitungsverleger hatten gegen die kostenlose TagesschauApp geklagt, da Sie diese App als unfaire Konkurrenz betrachten. Die kostenlose Tagesschau-App hat mittlerweile mehr als 2,4 Millionen Nutzer (stern.de). Jede größere Firma bietet mittlerweile für Ihre Produkte und Dienstleistungen eine eigene App-Lösung an. Die Facebook-App ist dabei die populärste aller Social-NetworkingApps. Mittlerweile greifen über 40% der User über das Mobiltelefon auf Facebook zu.

Warum eine App? Die App für Studios ist keine Zukunftsmusik sondern Praxis und Notwendigkeit und wird schon erfolgreich von vielen Clubs und Ketten zur Kundenbindung und gewinnung eingesetzt. Weitere Studios und Ketten sind dabei, mit eigenen Apps ihre Marktanteile zu vergrößern. Viele Clubs, die bereits ihre Chance mit Facebook erkannt haben und nutzen, bauen schon auf eigene AppLösungen. Gesteigertes Zugehörigkeitsgefühl: Mitglieder stehen durch die

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Marketing & Sales

Matthias Wolf Mitinhaber und Geschäftsführer von Motion One. Verantwortlich für Neue Medien und neue Konzepte für die Fitnessbranche. Matthias Wolf ist ursprünglich Informatiker, ist aber seit 32 Jahren in der Fitnessbranche tätig, bis 2006 auch als Inhaber und Betreiber von zwei Multifunktional-Anlagen. mw@motion-one.de www.motion-one.de

Katja Radziej Mitinhaberin und Geschäftsführerin von Motion One. Verantwortlich für Corporate Design und klassische Medien. Katja Radziej ist seit 15 Jahren in der Werbebranche tätig. kr@motion-one.de www.motion-one.de

App in noch engerer Verbindung zu ihrem Studio. Sie identifizieren sich durch den gebotenen „CoolnessFaktor App“ und nutzen ihn nach außen – einen besseren Werbebotschafter gibt es nicht. Neukundengewinnung: Mitglieder werden ganz automatisch durch eine App in ein System zur Mitgliedergewinnung eingebunden. Via E-Mail oder auf Facebook – durch öffentliches Teilen der Studio News oder Kursen etc., präsentiert sich Ihr Studio in der Öffentlichkeit. Oder Sie wenden gezielte MitgliederWerbeaktionen durch die App an. Wie und was auch immer Sie gestalten möchten, der Werbeinhalt unterliegt Ihrer eigenen Kreatiität. Perfektes Kundenbindungstool: Holen Sie mit der App Ihre Mitglieder buchstäblich vom Sofa. Mit Benachrichtigungen, wie beispielsweise, „noch 6 Plätze frei im Special-Workout heute Abend", lassen sich Mitglieder effektiv aktivieren, bevor sie sich überlegen könnten, dass sich der Studiobeitrag nicht mehr lohnt. Agieren Sie! Mehr Service: Kunden äußern sich begeistert darüber, mit der App auch den Kursplan ihres Studios stets in der Hosentasche zu haben, der immer aktuell und von überall direkt einsehbar ist. Das Mitglied ist auf jeden Fall informiert, wenn eine Änderung vorliegt. Mit App-Angeboten von Geschäftspartnern (Cross Marketing) schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Lassen Sie z. B. befreundete Unternehmen in Ihrer App werben. Der Effekt: eine größere Attraktivität der App durch zusätzliche

Angebote für Ihre Mitglieder, Werbeeinnahmen und die Möglichkeit, Ihre App damit komplett zu refinanzieren. Bei mehreren unserer Kunden wurden die App-Benutzerzahlen, von den Fans ihrer Studio-Facebook-Seite übertroffen. In kürzester Zeit wurde die App somit einer der wichtigsten Kommunikationskanäle. Die Fitness- und Gesundheitsbranche steht im Bereich der neuen Medien noch am Anfang. Doch gerade hier ist unser Publikum der neuen Medien zuhause. Es ist Ihre Entscheidung, welchen Weg Sie gehen und auf welches Pferd Sie setzen. Unser Tipp: Machen Sie sich Gedanken, was Ihre mediale Kommunikation mit Ihren Kunden können soll. Mit Flyern erreichen Sie nur Ihre Kunden von gestern, nicht die von morgen.

Marketingstategie 2012 Investieren Sie bei der Kundenbindung und zur Gewinnung neuer Kunden aktuell in beide Medien. Reduzieren Sie die Printwerbung und verteilen Sie gezielt, je nach Anforderungsprofil, in die neuen Medien. Zum Beispiel 50% Print und 50% neue Medien. Überarbeiten Sie Ihre Website und achten auf einen professionellen Web-Auftritt. Beachten Sie auch Ihr Google-Ranking. Mit kleinen Mitteln können Experten Ihren Club bei den Suchmaschinen nach vorne bringen. Machen Sie sich fit in Sachen Facebook und erstellen Ihre eigene

Studioseite. Wichtig ist hier der Grundsatz „gut und schnell“ zu sein. Nur diese Kombination bringt den erwünschten Erfolg. Halbherzigkeit ist ein absolutes K.O.Kriterium und wird schnell zum Bumerang. Besuchen Sie Seminare und Vorträge und lassen Sie sich von Experten unterstützen. Investieren Sie auch in eine eigene Studio-App und achten Sie dabei, diese immer mit professionellen Inhalte zu füllen und stets aktuell zu halten. Die neuen Medien bieten einen absoluten Vorteil gegenüber den bisherigen Medien: „messbaren Erfolg“. Durch elektronische Signaturen, z.B. IP-Adressen von Computern oder die Kennung von SIMKarten, können Sie genaue Auswertungen über das Nutzungsverhalten der User ihrer Angebote bekommen. Statistiken über Alter, Geschlecht, Anzahl der Aufrufe oder Downloads und welche Seiten oder Inhalte wie lange angeschaut wurden sind jetzt abrufbar. Werden die Erkenntnisse aus diesen Statistiken richtig ausgewertet und umgesetzt, so können Kosten eingespart bzw. Gelder gezielt in erfolgreiche Aktionen und Kampagnen investiert werden. Die Kombination App und Facebook ist eines der interessantesten und wichtigsten Tools beim Einsatz der neuen Medien, da sie in Zukunft (fast) jeden immer und sofort erreichen wird. Sind Sie mit Ihrem Studio auch dabei? Katja Radziej & Matthias Wolf

Die 3 Säulen der Neuen Medien … für einen erfolgreichen, effektiven und kostengünstigen Einsatz: 1. Die Webseite – für Informationen und zur Gewinnung von Interessenten, die über das Internet suchen. Ziel: Gutes Ranking bei Google, Interessent(in) sollte persönlich zu einem Probetraining im Club erscheinen. 2. Facebook – mit dem Schwerpunkt als Plattform für alle Mitglieder, um Informationen und Neuigkeiten schnell und effektiv zu verbreiten. Ziel: Eine eigene Fan-Gemeinde und Gewinnung weiterer neuer Mitglieder über die MWM-Schiene.

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3. Eine App-Lösung für Smartphones, um direkt und effektiv die Mitglieder zu informieren und die Bindung zum Club zu verstärken. Ziel: Sofort zu jedem Zeitpunkt die Mitglieder informieren, mehr Zusatzumsatz durch spezielle Angebote generieren sowie eine Schnittstelle zu Facebook herstellen um die MWM-Schiene zu verstärken. Fazit: Die drei Säulen ergänzen sich gegenseitig und bilden in Kombination den maximalen Erfolg zwischen Neukundengewinnung und Kundenbindung

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Service-Theke 2012 – das „sterbende“ Profit-Center Teil 2

Machen Sie Eindruck? Die Thekenumsätze in vielen Fitnessstudios gehen zurück, obwohl es gute Produkte und entsprechende Verkaufskonzepte gibt. Maik Ebener geht in seiner F&G-Serie zum Profit-Center Theke den Ursachen auf den Grund, liefert effektive Lösungsansätze und Tipps aus der Praxis. Im 2. Teil unserer Serie macht er deutlich, wie wichtig das Ambiente und gut geschulte Mitarbeiter für Ihren Umsatz sind. o liegt das Problem?“ So lautete der Titel des ersten Teils der F&G-Serie „Service-Theke 2012“. Dort haben wir an einigen Beispielen deutlich gemacht, wo die Probleme beim Thekenverkauf in der Fitnessbranche liegen. Vor allem aber haben wir gezeigt, wie einfach es sein kann, die Thekenumsätze wieder auf ein profitables Niveau zu heben, wenn die richtigen Stellschrauben angezogen werden – und, wenn man sich an einige Grundsätze des Verkaufs erinnert.

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Der erste Eindruck entscheidet Ob man gegenüber jemanden oder etwas aufgeschlossen und positiv gestimmt wird oder nicht, hängt vom ersten Eindruck, den man „bauchmäßig“ empfindet. Deshalb sollte man als Anbieter dafür sorgen, dass neue Interessenten, Besucher und Mitglieder einen guten ersten Eindruck vermittelt bekommen. Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance, das

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muss Ihren Mitarbeitern und Thekenkräften ständig bewusst sein. Wie vermitteln Sie also einen guten ersten Eindruck? Gehen wir hierbei einmal Schritt für Schritt vor: Die Aufnahme der menschlichen Sinneseindrücke geschieht zu 80 % mit dem Auge, zu 15 % mit dem Gehör und zu 5 % mit dem Geruchs- und Geschmackssinn. Das heißt, Sie müssen in allererster Linie optisch einen guten Eindruck machen – vor allem mit der Gestaltung Ihres Eingangs-, Theken- und Bistro-Bereiches. Auch die Thekenkräfte müssen vor allem optisch überzeugen – nicht nur vom äußeren Eindruck, auch von der Persönlichkeit her. Ein erfolgreiches Verkaufsgespräch besteht zu 85 % aus Persönlichkeit und zu 15 % aus Kompetenz. Die meisten Verkaufsgespräche werden jedoch mit 85 % Kompetenz- und 15 % Persönlichkeitseinsatz geführt. Fachidiot schlägt Kunde tot. Das heißt nun andererseits aber nicht, dass es auf Kompetenz überhaupt nicht ankommt. Kompetenz

ist natürlich wichtig. Aber, sie darf vom Verkäufer nicht zu vordergründig in die Waagschale geworfen werden. Sie muss vielmehr wohldosiert, gezielt und nur soweit sie gefordert ist, mit überzeugender, aber unaufdringlicher Selbstsicherheit „rüberkommen“. Das vermittelt dem Kunden wesentlich mehr Kompetenz-Background, als wenn der Verkäufer ihn mit Daten, Fakten, Fachausdrücken und Argumentationsketten erschlägt. Apropos Daten. Manchmal helfen sie einem schon, wie z. B. an dieser Stelle: Ein Gesprächspartner wird – insbesondere dann, wenn dieser etwas von einem will – nur zu 7 % nach dem erzählten Inhalt, aber zu 38 % nach seiner Stimme und zu 55 % nach seiner Mimik und Gestik beurteilt. Das sagt alles zum Thema Auftreten des Verkaufspersonals. Um ein persönlicheres Verhältnis zwischen Thekenkräften und neuen Mitgliedern entstehen zu lassen, sollten sie sich deshalb anfangs zur Begrüßung mit Vornahme und Name vorstellen und gleichzeitig ein Namensschild tragen. Damit ihr

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Name auch in der Schreibweise klar und später nicht wieder vergessen wird. Natürlich spricht man neue Mitglieder zunächst mit „Sie“ an, Ältere erst recht, da sie noch mehr Wert darauf legen, respektiert zu werden. Später kann man ihnen dann, als im Club übliche Anrede unter vertrauten Mitgliedern, das „Du“ vorschlagen.

Bedarfsanalyse und Beratung Grundgesetz im seriösen Verkauf ist, zunächst herauszufinden, was das Mitglied, oder besser der „Gast“, eigentlich haben möchte – oder herauszufinden was er braucht, wenn er in seinem Bedarf noch selbst unsicher ist. Fragen zu stellen ist überhaupt das A&O für ein erfolgreiches Verkaufsgespräch. Wer „richtig“ fragt, der führt auch das Gespräch. Durch falsche Fragen verlieren Sie ein Vermögen! „Möchtest du was trinken?“ Es ist peinlich hier eine geschlossene Frage zu stellen. Es kommt ein „Ja“ oder ein „Nein“. Etwas besser ist, dann zu fragen: „Was möchtest du trinken?!“ Das ist immerhin schon eine offene Frage. Aber die Bundesliga beginnt in ganz anderen Bereichen, oder warum fragt sogar die Aushilfe bei Mc Donalds fehlerfrei: „Möchten Sie Mayonnaise oder Ketchup?!“ Der Mensch entscheidet dann rechts oder links und die Chance auf einen Verkauf liegt bei über 80 %. Deshalb brauchen wir an der Fitnesstheke die Servicemanagerin oder den Servicemanager, die oder der ihr bzw. sein Team auf „Linie“ bringt, Prozesse erarbeitet, das Controlling beherrscht und kreativ ist.

Anforderungen an Thekenkräfte Zur Ausstattung und zum Schulungsinhalt für Ihre Thekenkräfte gehören deshalb folgende Punkte – übrigens auch für Ihre Trainer, die immer mal wieder vertretungsweise als Thekenkraft eingesetzt werden

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sollten, weil sie hier mit ihren betreuten Mitgliedern intensiveren Kontakt pflegen können: I angenehm wirkende Team-Kleidung I Namensschild I freundlich zuvorkommende, persönliche Begrüßung I die richtigen (Alternativ-)Fragen stellen I aktiv zuhören können I eine Vorbildfunktion ausüben I Kritik als Feedback und Chance wahrnehmen I hohe Teambereitschaft zeigen I Interesse an aktiver Beratung und Zusatzverkauf

Ambiente steigert Thekenumsatz Der durchschnittliche Thekenumsatz pro Mitglied und Monat in einem Fitnessclub mit 1.000 Mitgliedern liegt in den alten Bundesländern bei einem Euro, in den neuen Ländern sogar nur bei 0,75 Euro. Dabei gibt es extrem positive Fälle, bei denen dieser Umsatz bis zu 10,-- Euro hinaufgeht. Aber gehen Sie die Sache zunächst mit stufenweise verbesserten Zieldaten an: 2,-- Euro pro Kopf Thekenumsatz ohne Flatrate und 1,-- Euro mit Flatrate sind ein relativ kurzfristig erreichbares Nahziel,

sobald Sie die in diesem Bericht beschriebenen Vorschläge realisieren. Rechnen Sie sich einmal aus, wieviel Mehrumsatz das insgesamt für Sie bedeuten würde. Machen Sie aus Ihrem Bistro keine „Schlaftablette“! Vergessen Sie zu gemütliche Farbtöne. Ihre trainierenden Mitglieder die kurz an der Theke etwas trinken wollen, schlafen ja ein. Nutzen Sie „Verkaufsfarben“. Beleuchten Sie ausreichend Ihre Rück-

F&G-Serie: Service-Theke 2012 – das „sterbende“ Profit-Center Teil 1: Wo liegt das Problem? Teil 2: Anforderungen an Personal und Ambiente Teil 3: Schulung, Kommunikation, Aktionen wand. Licht ist neben dem Menschen der beste Verkäufer. Und: Seien Sie modern, weg vom Wohnzimmer. Zeigen Sie Lifestyle! Ein Fernseher in der Rückwand mit Bildern, die Spaß machen und Lust aufs Trinken.

Gläser und ihre Größe Drei häufige Fehler werden im Thekenbereich gerne gemacht: falsche Gläser, Gläser in falschen Größen sowie Aktionen mit den falschen Produkten, die zu wenig Zusatzeinnahmen bringen. Welche Gläser in welchen Größen sind die richtigen? Auch Ihre Gläser sollten in Form und evtl. Farbe eine ganz besondere optische Wirkung haben. Wer am Glas spart, spart am falschen Ende. Ein Vergleich: Gute Eiscafés servieren ihre Eisbecher auch nicht in irgendwelchen, billig wirkenden Schalen, sondern in ansprechend geformten, den Inhalt aufwertenden Glasschalen. Aber ebenso wichtig wie das Styling Ihrer Gläser sind die richtigen Glasgrößen für mehr Umsatz: Verwenden Sie nur noch 0,3 l und 0,5 l Gläser und verbannen Sie 0,2 l (außer evtl. für Kinder) und 0,4 l Größen. Die einen sind zu klein und die 0,4 l Größen liegen zu dicht bei 0,3 l und 0,5 l. Mit 0,3 l und 0,5 l haben Sie zwei sich ausreichend unterscheidende Größen. Wenn Sie eine Portion Eiweiß mit 0,3 l Milch mixen, haben Sie z. B. 0,5 l Eiweißdrink. Für Aktionen sollten Sie sich dann ausschließlich auf 0,5 l-Größen beschränken. Also reduzieren Sie beispielsweise nicht den Preis Ihres 0,3 l-Glases in der Aktion von 1,50 Euro auf 1,20 Euro, sondern bieten Sie 0,5 l für „nur 2,-- Euro“ an. Für nur 50 Cent mehr, 0,2 l Getränk mehr – und das möglichst noch in einem noch tolleren Glas. So verkaufen Sie mehr Menge pro Gast, für den außerdem der Anreiz größer ist als bei der kleinen Menge. Maik Ebener

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Maik Ebener Maik Ebener ist seit über 20 Jahren im Vertrieb und Marketing tätig. Bereits mit 20 Jahren eröffnete er seine ersten zwei Geschäfte und begann mit dem Coachen von Mitarbeiter im Vertrieb und Verkauf. Seit 20 Jahren berät er die Fitnessbrache. Über 2000 Fitnessclubs haben bisher ihre Mitarbeiter von ihm schulen lassen oder seine Marketingkonzepte umgesetzt. Alleine in den Jahren 2008-2010 besuchten über 20.000 Menschen seine Seminare und Events. www.me-marketingberatung.de


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Die

Visitenkarte

Garderobenschrankanlage mit Glastüren und individuellem, aufgedruckten Motiv

Wie gut ist Ihr Umkleidebereich ausgestattet? Der Umkleidebereich wird in Fitnessund Gesundheitsstudios leider immer noch stiefmütterlich behandelt und oft entsprechend lieblos ausgestattet. Die Umkleide ist aber der Ort, wo Kunden und Gäste ihren Alltag ablegen und ihre Freizeit beginnen. Machen Sie die Umkleide zur Visitenkarte Ihrer Anlage. mmer mehr Betreiber von Fitness- und Gesundheitsstudios entdecken, dass die Umkleideräume eine Visitenkarte ihres gesamten Hauses sind. Sie bilden den Übergang aus dem Alltag in die Freizeit-, Entspannungs- und Erholungswelt. Der erste Eindruck, für den es bekanntlich keine zweite Chance gibt, findet genau hier statt – noch bevor der Besucher die eigentlichen Angebote der Anlage nutzt. Damit dieser Eindruck stimmt, gibt es einiges zu beachten.

I Ullrich Fast Ullrich Fast ist Jahrgang 1962, verheiratet und hat zwei Söhne. Seit 1994 ist er beim deutschen Hersteller C + P Möbelsysteme verantwortlich für Marketing-Kommunikation. www.cpmoebel.de

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Der Umkleideraum Nun kann man es sich einfach machen und als Orientierung die

Vorschriften der „Arbeitsstättenrichtlinie“ als Maßstab nehmen. Dort sind Mindestmaße, mögliche Raumaufteilungen und vorgeschriebene Verkehrswege für gewerbliche Umkleideräume definiert. Ob sich diese gesetzlichen Minimalvorgaben jedoch für Umkleideräume in Fitness- und Wellnessanlagen eignen, darf mit Recht bezweifelt werden. Denn wer möchte schon gerne bei seinen Besuchern mit Minimalismus „glänzen“? Besser ist es, schon in der Umkleide Großzügigkeit und Freiräume zu vermitteln – also ein Wohlfühl-Erlebnis von Anfang an. Eine Selbstverständlichkeit vorweg: Der Besucher erwartet nicht nur eine Umkleidebank mit Hakenleiste, sondern einen abschließbaren Schrank. Die Grundversion der Garderobenschränke variiert je nach Besucherstruktur. Anlagen mit anspruchsvollem Klientel sollten in der Höhe durchgehende Schränke wählen, sodass dem Nutzer ein komplettes Schrankabteil zur Verfügung steht. Oder man entscheidet sich für die „Business Class“, also ein Top-

Level-Programm, in dem vom Notebook-Fach bis zum „stummen Diener“ alles enthalten ist. Als klassische Basisvariante bieten sich doppelstöckige Garderobenschränke oder Z-Schränke an. Durch die Z-förmige Aufteilung können längere Kleidungsstücke abgehängt werden und die Sporttasche findet auch noch Platz. Z-Schränke der neuen Generation bieten darüber hinaus jedem Schranknutzer – oben wie unten – den gleichen komfortablen Schrankraum. Garderobenschrank der „Business Class“ für anspruchsvolles Klientel

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Ganz gleich, für welche Grundausführung man sich entscheidet: Eine professionelle Beratung vor dem Kauf bewahrt vor unliebsamen Überraschungen. Denn was nützt dem Nutzer ein Schrankabteil, in dem Kunden ihre Bade- oder Sporttasche, ihre Kleidung, Schuhe und zusätzliche Accessoires nur mühsam hineinzwängen können? Ein weiterer Wohlfühl-Aspekt ist die Sauberkeit im Umkleideraum. Hier haben sich reinigungsfreundliche Umkleideschränke mit verfugtem Sockel oder – noch besser – wandhängende Versionen durchgesetzt. Der klassische „Spindfuß“ ist im Wellness-Umkleideraum unangebracht. Ebenso wichtig sind bequeme Sitzbänke – idealerweise in der Mitte des Raumes. So kann die Schranktür beim Umkleiden offen bleiben. Mindestens eine Sitzgelegenheit für vier Schrankabteile ist obligatorisch. In Anlagen mit hoher Besucherfrequenz innerhalb enger Zeiträume benötigt man entsprechend mehr.

Wohin mit Kleidung, Taschen und Accessoires? Bleiben wir beim praktischen Nutzen des Umkleideraumes: Die Zeiten, in der eine Kleiderstange mit drei Haken ausreichte, sind vorbei. Intelligente Inneneinrichtungen sind gefragt. Wohin mit der Brille, dem Handy, der Armbanduhr oder anderem Schmuck? Moderne Schranksysteme bieten hierfür passende Ablagemöglichkeiten – bis hin zum verschließbaren Safe im Schrankabteil. Dabei sollte auf geschlechtsspezifische Anforderungen Rücksicht genommen werden. In der Damenumkleide könnten z. B. spezielle Unterbringungssysteme für Handtaschen gefragt sein. Für die Kleidung sind Kleiderbügel mit mehreren Multifunktionshaken hygienischer und ansehnlicher als die „Klassiker“ mit Wäschenetz. Wenn dann noch der Platz im Schrank so bemessen ist,

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dass nicht nur ein leerer, sondern auch ein gefüllter Kleiderbügel hineinpasst (vielleicht sogar noch mit der dickeren Winterjacke), zaubert dies ein Lächeln auf das Gesicht des Nutzers, der aus öffentlichen Bädern oft anderes gewohnt ist. Platz und Ablagemöglichkeiten sind auch das Thema außerhalb des Schrankes. Die Stirnseiten von Schrankanlagen eigenen sich hervorragend für beleuchtete Spiegelflächen und Fönplätze. Alles natürlich mit entsprechenden Ablagen, denn auch hier müssen die oben erwähnten Kleinteile ihren Platz finden. Dabei sind LED-Beleuchtungen von Spiegelflächen bis hin zum flächenbündig integrierten TVMonitor längst keine „Spielereien“ mehr, sondern machen gerade in Wellness- Bereichen den entscheidenden Unterschied zwischen „Pflicht“ und „Kür“ aus.

Ambiente für alle Sinne Der Besucher eines Fitness- oder Wellness-Tempels will mit allen Sinnen genießen – so auch in der Umkleide. Fangen wir bei der Optik an: Farb- und Materialkonzept eines Umkleideraumes sind abhängig von der Gesamtphilosophie der Anlage. Verwendete Schranksysteme müssen alle Freiheiten bieten, mit Material und Farbe zu spielen. Während sich im Korpusbereich hochwertige Stahl- oder Aluminiumkonstruktionen mehr und mehr durchsetzen sind attraktive HPL-Fronten (Hochdrucklaminat) ebenfalls im Kommen. Hier können von der Signalfarbe bis zum edlen Holzdekor alle Wünsche realisiert werden. Auch, wenn Glastüren gewünscht sind, können farbliche Hinterlegungen das Gesamtbild unterstützen. Weitere „Augenweiden“ sind eine angenehme Raumbeleuchtung, die punktuell durch Leuchten in den Schrankdächern unterstützt werden kann. Extrem wichtig ist es auch, dem gefürchteten „Mief“ in Umkleideräumen entgegenzuwirken. Doch wer möchte schon gerne viel Geld

Separate Fächerschrankanlage, optisch perfekt in das Ambiente eingepasst

in eine Abluftanlage stecken? Ideal sind deshalb Schränke mit „Selbstbelüftungs-Konzept“. Hierbei wird durch einen konstruktiv herbeigeführten Kamin-Effekt eine natürliche Konvektion im Schrankabteil erzeugt, die Kleidung deutlich besser lüften und trocknen lässt.

Fazit Alle hier angerissenen Themenbereiche zeigen auf, dass man zur Planung und Einrichtung von Umkleidebereichen in Fitness-, Gesundheits- und Wellness-Anlagen erfahrene Fachleute zu Rate ziehe sollte. Die hierfür vergleichsweise geringfügig höhere Anfangsinvestition macht sich schnell durch Einsparung von Betriebskosten und eine deutlich höhere Nutzerzufriedenheit bezahlt. Ullrich Fast

Kommentar der Redaktion Welche Bedeutung Umkleide- aber auch Duschräume haben, zeigt sich u.a. in den Prüfungsunterlagen des TÜV / Praefit, wo eine intensive Hygieneprüfung dieser Räumlichkeiten vorgesehen ist. Interessant ist auch die immer wieder gehörte Aussage sogenannter „alten Hasen“ an Neulinge in Fitness-Studios: „Lass Dich nicht von einem aufwendigen Bistround Gerätebereich blenden. Den wahren Geist und Charakter einer Anlage erkennst Du an der Qualität und Pflege der Umkleide- und Duschräume.“ In Fortsetzung dieses Themas werden wir uns in der nächsten Ausgabe mit der „Haftung von eingebrachten Sachen“ in Sport- und Freizeitanlagen beschäftigen. Hierbei geht es in erster Linie darum, wann der Betreiber einer Sport- und Freizeitanlage oder Fitness-Studios Schadensersatz leisten muss für eventuell dem Besucher entwendete Sachen (Uhren, Kleidung, etc.), während er/sie trainiert oder die Sauna nutzt.

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Innovationen

Roadshow „Positionierung 2012“ 4 Standorte, 4 Experten, 4 Themenbereiche, 4 Innovationstage für die Fitnessbranche. Die 4 Experten stellten ihren Gästen praxiserprobte Tool vor, mit denen eine nachhaltige Positionierung im Qualitäts- und Gesundheitsmarkt besser gelingen kann. Die 4 Experten (v.l.): Andreas Holz, Yannik Hoenig, Matthias Wolf und Lars Schirrmacher

ine Gemeinschaftsinitiative aus 4 Firmen hatte Beitreibern und Entscheidungsträgern aus inhabergeführten Fitnesstudios Wege zur Positionierung angeboten. Diese Firmen sind: Position-Gesundheitssysteme, Motion One, Best Body Nutrition und symbicon.

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Zukunftsfähige Lösungen

Infos und Kontakt Weitere Informationen zu den bei „Positionierung 2012“ vorgestellten Tools, zu den Referenten und zu weiteren Lösungen für eine zukunftsfähige Positionierung bekommen Sie auf den Websites der Initiatoren: www.positiongesundheitssysteme.de www.motion-one.de www.fitnesshotline.de www.symbicon.de

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Im Rahmen einer Roadshow mit Stationen in 4 deutschen Städten boten die Experten dieser 4 Firmen nicht nur zukunftsweisende Ideen an, sondern lieferten bereits fertige Lösungen, die bereits im Markt etabliert sind. Es wurde also fertige, schnell umsetzbare Tools präsentiert. Die große Resonanz an allen 4 Standorten – Bremen, CastropRauxel, Berlin und Stuttgart – überraschte selbst die Veranstalter, zeigte aber auch die Aktualität des Themas „Positionierung“. Roadshow-Initiator Yannik Hoenig zeigte anhand der Wettbewerbslage seiner eigenen Anlage Sportwelt Rosbach auf, wie Positionierung

funktioniert und wie man durch Marktführerschaft in speziellen Kernkompetenzen auch in einem umkämpften Markt noch wachsen kann. Aus der Praxis erhielten die teilnehmenden Unternehmer und Studioleiter außerdem eine Vielzahl an innovativen, umsetzbaren Tipps. Matthias Wolf, Geschäftsführer von MotionOne, nahm die Besucher mit auf eine Reise durch Internet, Facebook, APPs und die weiteren Bereiche der neuen Medien. Viele Fitnessanbieter setzen nach wie vor überwiegend auf die klassischen Werbemedien und wundern sich über nachlassende Response. Anhand eindrucksvoller Zahlen wurde vermutlich jedem Teilnehmer klar, wo zukünftig die Prioritäten liegen sollten. Matthias Wolf lieferte Tipps und Empfehlungen für die Umsetzung gleich mit. Andreas Holz von Best Body Nutrition fesselte seine Zuhörer mit dem Thema „Seminare für Endkunden als Umsatzbringer und Fluktuationskiller“. Lars Schirrmacher rundete mit seinem Vortrag zur aktuellen Situa-

tion im Gesundheitsmarkt die Veranstaltung ab. Er belegte, dass Prävention mit den richtigen Konzepten einen Mitgliedergewinnungs- und Umsatzmotor darstellt. Auch beim Thema „Rehasport“ liegen für viele Studios noch riesige Potenziale brach. Den zukünftig dominierenden Stellenwert im Gesundheitsmarkt wird jedoch das „Betriebliche Gesundheitsmanagement“ einnehmen.

Fortsetzung folgt Positiv für die teilnehmenden Unternehmer und Studioleiter waren auch die zeitlichen Freiräume zum Austausch untereinander und mit den Kooperationspartnern der Roadshow, den Firmen milon, InBody, Cardioscan, Best Body Nutrition und Württembergische Versicherung. Quantität und Qualität des Teilnehmerfeldes, das enorme Interesse an den vorgestellten Produkten und Problemlösungen sowie das positive Feedback der Unternehmer und Industriepartner lässt schon jetzt erahnen, dass weitere „Innovationstage“ folgen werden.

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Pure Emotion-Events 2012 auf Ibiza

ie Teams von Pure Emotion und People in Motion starten 2012 wieder durch. Auf Ibiza bieten sie Euch Fitness-Events in dem einzigartigen Ambiente der angesagtesten Ferieninsel Europas.

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Sechs Fitness-Events der Spitzenklasse mit den absoluten Top-Presentern aus Zumba, Aerobic, Dance, Indoor Cycling, Power Workout u.v.m. – Pure Emotion und People in Motion präsentieren gleich mehrere Wochen aus Sonne, Fitness, Spaß und Entspannung. Bis zu 16 Presenter pro Event-Woche garantieren die aktuellesten Trends der Fitness-Branche. Für jeden Sport- und Fitness-Urlauber ist etwas dabei!

Highlights: Zwei neue Events

Alle Infos gibt es bei: Pure Emotion GmbH Oppumer Str. 71 47799 Krefeld (Germany) fon 02151 - 649 215 www.pure-emotion.de

Die Cycling Week Ibiza, vom 5. Mai bis 12. Mai 2012, ist neu auf Ibiza. Das TopPresenter-Team von der Indoor Cycling Group (Tomahawk) und TomahawkBikes der neusten Generation werden jedes Indoor Cycling Herz höher schlagen lassen. Die Woche vom 14. bis 21. Juli 2012 steh ganz im Zeichen der Familie: Dance & Wellness Week meets Family! Aufgrund der großen Nachfrage in den letzten Jahren, präsentieren wir unsere Dance & Wellness Week auch im Juli, weil zu diesem Zeitpunk zehn Bundenländer in Deutschland Schulferien haben. Neben der üblichen Kinderbetreuung im Hotel bieten wir auch eine Betreuung durch eigenes Personal an.

Perfekte Location Ein Highlight für sich ist die einmalige Lage unseres Hotels. Das Palladium Palace Ibiza Resort liegt direkt am Meer, am schönen Sandstrand Playa d‘en Bossa, und neben dem Naturschutzgebiet Las Salines. Kristallklares Wasser, weißer Sand und ruhige Dünen bilden die perfekte Kulisse für die Pure Emotion-Events auf Ibiza. Das Hotel hat 411 Zimmer, die sehr geräumig sowie modern und mit einzigartigem Design ausgestattet sind. Die Zimmer sind auf fünf Gebäude verteilt, die perfekt in die umliegende Landschaft integriert sind. Das Stadtzentrum von Ibiza ist ca. 6 km entfernt. Zum Flughafen sind es ungefähr 4 km. Weitere Infos gibt es unter www.willst-du-weg.de

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Ibiza-Termine 2012 5. Mai bis 12. Mai 2012 Cycling Week Ibiza – NEU! powered by IC-Group (Tomahawk) 12. Mai bis 19. Mai 2012 Functional Trainings Week Ibiza powered by Iron System 19. Mai bis 26. Mai 2012 Dance & Wellness Week Ibiza 14. bis 21. Juli 2012 Dance & Week meets Family – NEU! 8. September bis 15. September 2012 Dance & Wellness Week Ibiza 15. September bis 22. September 2012 ZUMBA Week Ibiza – NEU!

Was wird geboten? > Hin- und Rückflug > Transfer zum Hotel > 1 Woche Palladium Palace **** > hochwertig ausgestattete Einzel-, Doppel- oder Dreierzimmer (freie Wahl)

> Verpflegung All inclusive > 5 Tage Dance- & Wellness- Kurse > kostenloses Wasser, Obst und Handtücher während der Kurse

> extra Barbecue-Party am Strand > Live DJ > Animation und Kinderbetreuung > White-Night-Party > exklusives Event-T-Shirt > Verlängerungsaufenthalt auf Wunsch direkt zubuchbar. Früh buchen & sparen!

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bewegend Werner Pfitzenmeier bedankte sich bei Billy Blanks

IFAA Fitness und Aerobic Festival 2011 as Internationale Fitness und Aerobic Festival 2011 der IFAA war ein Event, das in Erinnerung bleiben wird – mit dabei in diesem Jahr: Fitness- und Kampfsportlegende Billy Blanks. Veranstaltungsort waren die Gebäude und Hallen des Institutes für Sport und Sportwissenschaft (ISSW) der Universität Heidelberg. Am 17. und 18 September gaben Presenter und Ausbilder in Kursen, Seminaren und Workshops aktuelle Trends, Choreographien und Trainingsmethoden an die Teilnehmer weiter.

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Trends erkennen und setzen

Weitere Infos Ausführliche Informationen zur IFAA, dem Internationalen Fitness & Aerobic Festival und TAE BO gibt es unter www.ifaa.de

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Bei der IFAA ist es mittlerweile Tradition, neue Entwicklungen und Trends aus aller Welt in das Ausbildungsprogramm zu integrieren – TAE BO® ist hier das bekannteste Beispiel. Neu in diesem Jahr war L.A. BoxXing, ein Box-Intervall-Training, konzipiert für jung und alt, trainiert und untrainiert, Mann und Frau. Trainiert wird an verschiedenen Stationen mit Übungen, die vom Box-Training inspiriert sind. Parallel zum Internationalen Fitness und Aerobic Festival 2011 fanden das TAE BO Fitness Sommercamp mit Billy Blanks und seiner Tochter Shellie statt, ebenso die Aqua Convention und der Personal Trainer Kongress. Beim Personal Trainer Kongress sorgte eine gute Mischung aus Theorie und Praxis für neuen Input bei den Trends rund um das Personal Training – Functional Training, Physiologie, Management und vieles mehr.

Neu bei der IFAA: LA BoxXing

Rechts: Volle Hallen – nicht nur beim TAE BO®

10 Jahre TAE BO® mit Billy Blanks TAE BO® wurde 2001 von der IFAA nach Deutschland geholt, feiert 2011 also sein 10-jähriges Jubiläum, das die IFAA mit einem TAE BO Sommercamp würdigte. TAE BO®-Erfinder Billy Blanks war mit seiner Tochter Shellie Blanks Cimarosti zum Sommercamp nach Deutschland gekommen. Er stand live mit den IFAA Masterinstruktoren auf der Bühne und brachte die Halle zum Beben Emotionaler Höhepunkt des Festivals war der bewegende Moment, als der sichtlich gerührte Billy Blanks nach einer Dankesrede von Werner Pfitzenmeier für 10 Jahre TAE BO® und tosendem Jubel in der Halle kaum Worte fand. Jürgen Wolff

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zu guter Letzt

Impressum

Liebe Leser und Inserenten, am 27.10.2011, die jetzt vorliegende Ausgabe der F&G war bereits im Druck, haben wir beide die Messen FSB / Aquanale in Köln besucht. Wir waren doch sehr überrascht, wie viele spannende Produkte und Konzepte wir dort entdeckt haben, die auch für den Einsatz in Fitness- und Gesundheitsanlagen von Interesse sein können. Neben den klassischen Produkten, wie Pools, Saunen und Solarien, fanden wir auch vermehrt Wellness- & Entspannungsprodukte, die immer ausgeklügelter und raffinierter werden. Die Messen haben sich deutlich entwickelt und werden auch für Sie, liebe Leser, immer interessanter. In Ausgabe F&G 1/2012 werden wir Ihnen einen Nachbericht über dieses Messe-Duo präsentieren.

Volker Ebener & Patrick Schlenz

Inserentenverzeichnis

Augenthaler GmbH, Power Plate Deutschland, www.power-plate.de Bodystreet GmbH, www.bodystreet.com DFAV e.V, www.dfav.de DSSV e.V., www.dssv.de emotion fitness GmbH & Co. KG, www.emotion-fitness.de Ergo-Fit GmbH & Co. KG, www.ergo-fit.de Hortmann, Kroll & Partner, www.hortmann-und-partner.de INKO Internationale Handelskontor GmbH, www.inko.de INLINE Unternehmensberatung für Fitness- und Wellnessanlagen GmbH, www.wirtschafts-kongress.de Johnson Health Tech. Deutschland GmbH, www.matrix-fitness.de KOHL GmbH & Co. KG, www.kohlkg.de

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Seite 65 Seiten 35, 57, 77 79

4. Umschlagseite Seite 10 Seite 29, 71 Seite 23

Seite 11 Seite 51

Seite 55 Seite 44-45 2. Umschlagseite

milon industries GmbH, www.milon.com

Seite 13

Motion One GmbH, www.motion-one.de

Seite 67

Pulse Fitness GmbH, www.pulsefitness.de

Seite 49

Pure Emotion GmbH, www.pure-emotion.de

Seite 41

SCHNELL Trainingsgeräte GmbH, www.schnell-online.de The GROUP FITNESS GmbH, www.group-fitness.org

Seite 7 Seite 17

Dieser Ausgabe der F&G sind Beilagen folgender Firmen beigefügt: Dr. Lintner und Andree GbR (easyTrain), Pure Emotion GmbH und StudioLine oHG (MagicLine) Wir bitte Sie, diese zu beachten.

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Anzeigen Es gelten die Anzeigenpreise gemäß Mediadaten vom November 2010. Erscheinungsweise & Bezugspreise F&G erscheint fünfmal jährlich. Das Heft kostet 8,00 € pro Ausgabe zzgl. Versandkosten, 1,80 € im Inland, 6,20 € in Europa und 14,00 €weltweit. Der Abonnementspreis beträgt 44,00 €inkl. Porto im Inland und 48,00 €weltweit.

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3. Umschlagseite

miha bodytec GmbH, www.miha-bodytec.de

Layout publishDESIGN Hanns-Friedrich Beckmann Tel.: +49 (0)2243 / 841927 www.publish-design.de E-Mail: hf.beckmann@publish-design.de

Seite 81 Seiten 12, 36, 69, 73

LMT Deutschland AG, www.lmt.eu

Medex Fitness GmbH, www.medex-gmbh.com

Redaktion Jürgen Wolff Tel.: +49 (0)170 323 81 42 E-Mail: juergen.wolff@fundg-gmbh.de

Seite 8–9

Ludwig Artzt GmbH, www.artzt.eu

M.A.C. CENTERCOM GmbH, www.centercom.de

Chefredakteur Patrick Schlenz F&G Verlags- und Marketing GmbH Potsdamer Platz 2, 53119 Bonn Tel.: +49 (0)228 / 9766173-31 Fax: +49 (0)228 / 9766173-39 E-Mail: patrick.schlenz@fundg-gmbh.de

Redaktionsteam Prof. Dr. Theodor Stemper, Christiane Ziemer, Raymond Zipter, Bogna Stöckner, Wibke Hetfeld, Lena Mikloss, Sven Hitz

Es grüßen herzlich

Amer Sports Deutschland GmbH, www.precor.de

Herausgeber F&G Verlags- und Marketing GmbH Geschäftsführer Volker Ebener, V.i.S.d.P. Postdamer Platz 2, 53119 Bonn Tel.: +49 (0)228 / 725 39-44 Fax: +49(0)228 / 725 39-59 E-Mail: volker.ebener@fundg-gmbh.de

Gerichtsstand Bonn Alle Beträge in dieser Zeitschrift sind Urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte liegen beim Herausgeber. Nachdruck – auch auszugsweise – , Vervielfältigungen jeder Art, Übersetzungen, Reproduktionen oder andere Verfahren bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Herausgebers. Fremdbeiträge, die im Namen des Verfassers gezeichnet sind, geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers oder der Redaktion wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Ein Anrecht auf Veröffentlichung besteht nicht. Herausgeber und Redaktion behalten sich vor, eingesandte Leserbriefe oder andere Beiträge evtl. gekürzt zu zitieren oder zu veröffentlichen. Druckerei Kraft Druck GmbH Industriestraße 5-9 76275 Ettlingen Tel.: +49 (0) 7243 / 591-103 E-Mail: s.huck@kraft-druck.de Ansprechpartner: Siegfried Huck

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F&G - 5 / 2011