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Offizieller Medienpartner der AG Diabetes und Sport der Deutschen Diabetes Gesellschaft

Februar F&G 1 / 2013

F&G-FIBO-INSIDER-INTERVIEW Mit Olaf Tomscheit u. Ralph Scholz

GROSSER ERFOLG! 1. F&G-BUSINESS-DAY: BGM

NACHBERICHT MEDICA 2012

AKTUELLE INFOS IVW geprüft


2013: Erfolgreiche Printwerbung Erfolgreiche Printwerbung – insbesondere im b-2-b-Bereich – platziert man da, wo die höchste geprüfte Auflage, das größte Verteilernetz, die richtige Zielgruppenansprache, die höchste Marktdurchdringung, die spannendsten, informativsten und aktuellsten Artikel, das beste inhaltliche Konzept, die optimale Anbindung ans Netz gewährleistet sind und wo man Redakteure findet, die eng mit dem Markt und seinen Eigenheiten verbunden sind. Darüber hinau zählt natürlich das Preis-Leistungsverhältnis. Hier messen wir uns immer wieder gerne mit unseren Mitbewerbern, denn auch jetzt im 3. Jahr der F&G erhöhen wir unsere Preise nicht, getreu dem Motto:

Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Fitnessfachzeitschriften

Nur € 155,69 für 1.000 Adressen

Anzeigenpreis pro 1.000 Adressen bzw. Auflage* € 395,60 € 400,00

€ 371,31 € 323,89

€ 300,00

€ 230,00 € 200,00

€ 155,69 € 100,00

*Grundlage sind die Preise für Seite 4c, laut aktuellen Mediadaten *Grundlage sind die Preise für eine 1/1eine Seite1/1 4c, laut aktuellen Mediadaten Stand 31.07.2012 Stand 31.07.2012

„Andere erhöhen die Preise, wir unsere Leistungen“!!

F&G bietet die höchsten Auflagewerte aller b-2-b-Fitness- & Gesundheitsmagazine! Gerade auf dieses Preis-Leistungsverhältnis mit der höchsten Auflage aller b-2-b-Fitness- und GesundheitsFachmedien (IVW-geprüft) sind wir besonders stolz, denn das ist absolute Spitze.

Von den Fitnessfachzeitschriften ist nur die F&G von der IVW geprüft* Auflagen B2B-Fitnessfachzeitschriften (Mediadaten Stand 31.07.2012) 19.500** 20.000

Wir können unsere Preise auch nur so konstant halten, weil sich von Jahr zu Jahr immer mehr Kunden und Leser für unsere Leistungen entscheiden.

16.132 15.000

10.000 10.000

Bei all denen, die uns durch ihre Zusammenarbeit ermöglicht haben, so schnell erfolgreich wachsen zu können, möchten wir uns auf diesem Weg recht herzlich bedanken und wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein erfolgreiches neues Jahr und viel Gesundheit!

6.777 5.000

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bodymedia

bodyLIFE

Fitness Management

Fitness Tribune

F&G

*Die IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.) ist eine neutrale *Die IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.) ist eine neutrale Einrichtung, die von Einrichtung, die von Medienunternehmen, sowie von WerbeMedia-Agenturen getragen Medienunternehmen, Werbungtreibenden sowie von Werbungtreibenden Werbe- und Media-Agenturen getragen wird, undund regelmässig die Auflagen von Medien wird, und regelmässig die2012 Auflagen von Medien überprüft. **2. Quartal 2012 überprüft. **2. Quartal

Mit herzlichen Grüßen aus Bonn

Volker Ebener Verleger

7.179

Patrick Schlenz Verleger


Editorial

Überraschung und Erfolg Die Überraschung kam für viele Akteure in der Fitnessbranche zum Jahresende: Olaf Tomscheit verlässt das Haus Reed unmittelbar nach der FIBO 2013 im April und Ralph Scholz wird sein Nachfolger. Wohin Olaf Tomscheit geht, wo Ralph Scholz herkommt und was er über seine zukünftige Aufgabe denkt, lesen Sie in dieser Ausgabe der F&G. Endlos scheint die Auseinandersetzung mit dem DSSV e.V. zu werden, wo Refit Kamberovic glaubt, Studiobetreiber und FitnessIndustrie gemeinsam vertreten zu können. Dass es nicht geht, Käufer und Verkäufer gerecht zu vertreten und den einen oder anderen „mehr oder weniger lieb“ zu haben, ist die eine Seite. Dass dies aber auch die Regeln von Recht und Demokratie tangiert, lesen Sie im Artikel „Verbandsrecht auf kroatisch“. Ein echter Erfolg war das 1. F&G Symposium zum „Betrieblichen Gesundheitsmanagement“ an der Uni Wuppertal. Das sind nur ein paar Highlights dieser Ausgabe, dass aber auch – trotz aller Differenzen – von den Verbänden und Medien gemeinsam konkret am Aufbau der Fitnessbranche gearbeitet wird, lesen Sie in der dann folgenden F&G-Ausgabe zur FIBO. Jetzt erst einmal viel Spaß beim Lesen dieses Magazins.

Volker Ebener

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Fitness & Gesundheit 1-2013


Inhalt

Szene

10 14 16 18 20 24 26 28 34 38 40 42 44

Messe & Kongress

48 52 56 58 60 62 64

Group-Fitness

68 70 71 72 74 76

Produkt-News & Meldungen Verbandsrecht auf kroatisch – Satzungsänderung beim DSSV e.V. Mehrwertsteuer – Ermäßigung möglich Interview mit Horst Blankenburg – F&G lehnte ab MagicLine im Aufwind F&G-Insider-Interview mit der neuen und der alten Geschäftsführung Individualisiert & überall verbunden - Technogym 2013 Erfolgreiche Projekte – von Frank Böhme: Just Fit und Interfit Premium par excellence – erster ELEMENTS Club eröffnet Green System – Energiewende mit SportsArt Fitness 34 Grand Opening – das Technogym Village in Cesena Natürliche und bewährte Methode – die HYPOXI-Methode® in der Praxis wellyou – Konzept mit Potenzial Attraktives Konzept – Power Plate Cyber Training mit Marcus Schenkenberg FIBO: Der Wechsel F&G-Insider-Interview mit Olaf Tomscheit und Ralph Scholz FIBO 2013 – „Impulse für die gesamte Branche“ Eine Botschaft für die Gesellschaft – der Inline Kongress 2012 Fitness-Training für Diabetiker – Symposium im Rahmen des Inline-Kongresses therapie Leipzig – Therapie, Medizinische Reha und Prävention Die Faszination des Querdenkens – der myline Update Kongress 2012 Information & Networking – der 8. SKD-Kongress Aktuelles, Meldungen & DFAV-Seminarticker I DFAV-Kompaktausbildung Yoga DFAV-Ausbilder stellen sich vor – Susanne Manz LES MILLS GRIT SERIES™ 1. Trainer Summit powered by TRX 1.800 Zumba-Fans feierten die Party in Pink™ Indoor-Cycling-Fest: Team ICG® – EVOLUTON RIDE 2012

48

88

Fitness

80 82

Aktuelles, Meldungen & DFAV-Seminarticker II Was ist MET? Menschlicher Energieverbrauch wird vergleichbar

Gesundheit

84 88 100 102 106

Aktuelles, Meldungen & DFAV-Seminarticker III MEDICA 2012 – Highlights von der MEDICA 2012 Training für Krebspatienten – Projekt an der Uniklinik Köln Vorsorge trifft Schönheit – Präventionsdienstleistung Cellulite Behandlung Gesundheitsdienstleister auf dem Weg zum Spezialisten F&G-Serie BGM Teil 3: Zielbildung & Aufbau von Strukturen So geht BGM – F&G Business Day

112 Fitness & Ernährung

114 116 120

Produkt-News & Meldungen Fluch oder Segen? Health-Claims-Verordnung Strukturiert zum Erfolg – die Kolumne von Andreas Holz

Marketing & Sales

122 124 126

Chance & Risiko – die Befristung von Arbeitsverträgen Lizenz- und Franchise-Systeme – Teil 2: Fitness-Discounter Versicherung gegen Berufsunfähigkeit

Conventions

128

Pure Emotion-Conventions im Frühjahr 2013

Standards

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Inserentenverzeichnis – Impressum

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Titelmotiv: Ergo-Fit

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Szene

Mario Görlach übernimmt Vertriebsleitung bei eGym eGym meldet einen prominenten Neuzugang: Seit 1. Januar 2013 ist Mario Görlach Vertriebschef für das Münchner Fitnessunternehmen. Der 48-jährige wird diese Funktion gemeinsam mit seiner Tochter Christin Görlach ausüben, die bereits seit knapp einem Jahr für eGym tätig ist. Mario Görlach gilt als einer der erfahrensten und profiliertesten Köpfe der Fitnessindustrie. Für eGym-Geschäftsführer Philipp Roesch-Schlanderer passt dieser personelle Coup bestens zu den ambitionierten Wachstumsplänen seines Unternehmens: „Mario kommt genau zur richtigen Zeit zu uns, denn wir werden 2013 richtig Vollgas geben! Das beginnt mit der Vorstellung unserer zehn neuen elektronischen Kraftgeräte. Dazu kommen innovative, für den Kunden zubuchbare Trainingsmethoden aus der Sportwissenschaft und nicht zuletzt eine Trainer-App, die die Abläufe im Studio revolutionieren wird.“ Mario Görlach fasst seine Motivation, bei eGym an Bord zu gehen, so zusammen: „Mich hat die Begeisterung des eGym-Teams sofort in den Bann gezogen. Schon wenn man zu eGym ins Büro kommt, merkt man, dass jeder einzelne für das Produkt brennt. Das ist genau das, was auch mich schon mein Leben lang angetrieben hat. Dazu kommt die gesunde Struktur von eGym: Alle Investoren und Teilhaber sind zukunftsorientiert, bescheiden und motiviert.“ www.egym.de

Teamerweiterung bei proxomed Der Hersteller proxomed® freut sich über versierte Teamunterstützung. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Alzenau konnte den erfahrenen Service Manager Chung-Shup Choi für sich gewinnen. Seit Herbst 2012 ist Herr Choi Leiter der Serviceabteilung und bringt sein Know-how aus der Unterhaltungselektronik mit. Sein Ziel ist es die Servicequalität, sprich Reparaturqualität sowie Schnelligkeit zu optimieren. Somit kann die Kundenzufriedenheit weiterhin wachsen. www.proxomed.com

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Verstärkung für proxomed Schweiz Die proxomed® Medizintechnik GmbH Schweiz hat ihr Team erweitert. Bereits im Herbst 2012 wurde Niels Meijerink auf der IFAS Schweiz vorgestellt. Herr Meijerink bekleidet im Hause proxomed die Position des Medizinproduktberaters. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Verkaufsberater im Bereich Fitness, Medical Fitness & Wellness und ist direkter Ansprechpartner für die Kunden in den Kantonen: AI, AR, GL, GR, SH, SG, SZ, TG, TI, UR, ZG, ZH und im Fürstentum Liechtenstein. www.proxomed.com

Medienpräsenz Das EMS Trainingsgerät von miha bodytec besitzt mittlerweile eine Präsenz, die über den Fitnessbreich hinaus geht. In der Deutschen TV-Produktion „Drei in einem Bett“ konnte man den Fitness-Komparsen miha-bodytec in Aktion sehen. Die Hauptdarstellerin, eine erfolgreiche Steuerberaterin, gespielt von Nadja Becker, trainierte zu Hause an ihrem EMS-Trainingsgerät von miha bodytec. Wie im wahren Leben powerte die Businessfrau mit Energie ihre Trainingseinheiten durch und naschte parallel dazu Pralinen. Das wiederum sollte man schmunzelnd unter künstlerische Freiheit verbuchen. Noch vor nicht allzu langer Zeit, hätte man diese Szene mit einem Laufband oder einem Ergometer umgesetzt. Ganz up-to-date fragte die Filmausstattung bei miha bodytec ein EMS-Trainingsgerät an. Getreu dem Motto „Tue Gutes und sprich darüber!“ sorgt miha bodytec für Medienpräsenz, Markenaufbau und Endkundengewinnung durch ein Produkt mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. www.miha-bodytec.com

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Szene

MagicLine: Die Übergabe läuft perfekt! Nach dem Verkauf der MagicLine im November 2012 an die SunYa GmbH läuft die Übergabe am Firmensitz in Eckerförde perfekt. Die ehemaligen Geschäftsführer Armin Schulz und Egbert Lorenzen stehen der neuen Geschäftsführung, die durch Matthias Ley in Eckernförde vertreten wird, noch einige Zeit mit Rat und Tat zur Seite. Gemeinsam arbeiten die alte und Matthias Ley (l.) und die neue Geschäftsführung daran, Egbert Lorenzen arbeiten die MagicLine als Innnovationsfüh- gemeinsam an den neuen Tools der MagicLine. rer im Markt weiter zu entwickeln und die Kundenzufriedenheit und den Service nachhaltig zu verbessern. Die Erweiterung der MagicLine zur Full-Service-Software läuft wie geplant. Das Kundenbetreuungstool MagicView wurde erfolgreich getestet und wird zur FIBO in der endgültigen Version vorliegen. MagicView schließt die Informationslücke vom Check-in zum Trainer, indem alle betreuungssrelevanten Daten auf den Smartphones oder Tablet-PCs der Trainer verfügbar sind, sobald der Kunde eincheckt. Auf der FIBO wird MagicLine darüber hinaus noch den online Terminkalender MagicTime sowie die ein oder andere zertifizierte Schnittstelle zu friends & partners, wie zum Beispiel medo.check, präsentieren. www.magicline.de

aerolution bequem von zu Hause aus kennenlernen Mit den neuen aerolution webinaren gibt es ab sofort eine einfache und bequeme Möglichkeit, die Vorteile der Atemgas-basierten Energie-Stoffwechselmessung für den Sport- und Fitnessbereich kennenzulernen. Dazu brauchen Sie nicht mehr als einen Internetzugang und die Anmeldung für das gewünschte Webinar über die Homepage der aerolution. Die Teilnahme an den Webinaren ist kostenlos. Ohne weitere Software installieren zu müssen, werden die Teilnehmer einfach online zum Webinar zugeschaltet und können die Ausführungen des jeweiligen Referenten verfolgen. Fragen können dabei über eine praktische interaktive Chatfunktion gestellt und auch gleich beantwortet werden. Die Themen der aerolution webinare sind vielfältig. Von der kurzen Vorstellung des Fitness-Checks mit dem aeroman professional über das neue aerolution weight management bis hin zu einer ganzen Webinar-Reihe mit trainingswissenschaftlichem Hintergrund. www.aerolution.de.

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Personalwechsel bei der LMT Deutschland AG Thomas Janz wird neuer Deutschland-Chef des Importeurs mit Hauptsitz in Wallisellen, Schweiz. Er tritt damit die Nachfolge von Ante Zaja an. Die Geschäftsleitung der Leuenberger Medizintechnik AG hat Herrn Thomas Janz Thomas Janz zum neuen Chef der LMT Deutschland AG gewählt und hat sich mit ihm für eine außergewöhnlich vielseitige Führungsperson im nationalen und internationalen Geschäft entschieden. Thomas Janz, diplomierter Volkswirt, geboren 1960 in Freiburg, hat sich in Top-Management-Positionen international agierender Unternehmen in den Bereichen Marketing & Sales, kaufmännische Verwaltung sowie Produktion und Gesamtleitung verdient gemacht. Thomas Janz hat seine Aufgaben in Bietigheim-Bissingen am 1. Januar 2013 übernommen. Er tritt damit die Nachfolge von Ante Zaja an, der sich dazu entschieden hat, von seinem Amt als Vorstand der LMT Deutschland AG zurück zu treten, um sich wieder mehr seiner wahren Leidenschaft, dem Verkauf, zu widmen. Ante Zaja hat seit dem Gründungsjahr 2003 die Geschäfte der LMT Deutschland AG geführt und eine hervorragende Aufbauarbeit im Markt Deutschland geleistet. Ab 1. Januar 2013 wird er deutschlandweit als Key Account Manager tätig sein. Ante Zaja www.lmt.eu

Neue Niederlassung der Johnson Health Tech. Schweiz Im Februar 2013 bezieht die Schweizer Tochtergesellschaft von Johnson Health Tech. die großzügigen und komplett modernisierten Räumlichkeiten in der Althardstrasse 185 in Regensdorf. Nach einem rundum erfolgreichen Jahr, mit vielen Innovationen im Portfolio der Premiummarke Matrix freut sich das gesamte Team aus Verkauf, Technik und Service nun auf diese Veränderung, steht seinen Kunden aber weiterhin unter den gewohnten Kontaktdaten zur Verfügung. www. johnsonhealthtech.ch

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Szene

Life Fitness ist offizieller Zulieferer der Olympischen Spiele 2014 in Sochi Das Organisationskomitee der Olympischen Spiele 2014 in Sochi hat die offiziellen Zulieferer für die Errichtung und Ausstattung der Fitnessstudios im Olympischen Dorf bekanntgegeben. Neben Russlands größter Fitnessstudio-Kette World Class, zuständig für den Fitness Service, ist Life Fitness Lieferant in der Kategorie Fitness Equipment. Während World Class die Organisation der fünf Fitnessstudios übernimmt, liefert Life Fitness das Equipment für die Studios und ist auch für die Installation und Wartung seiner Geräte verantwortlich.

Frank van de Ven, Vice President von Life Fitness, freut sich auf die neue Aufgabe: „Es ist für uns also die höchste Form der Anerkennung unserer Arbeit, dass uns jetzt der Status eines offiziellen Zulieferers der Olympischen Spiele 2014 in Sochi verliehen wurde.“ Life Fitness steht damit in einer Reihe mit internationalen Vertragspartnern des IOC wie Coca Cola, General Electric, Mc Donald’s, OMEGA, Procter & Gamble, Panasonic, Samsung und Visa. www.lifefitness.de

Lady Line mit GANTNER-System Lady Line ist die größte Finnische Fitnesskette mit über 30 nationalen Clubs. Sie bietet Frauen jeden Alters eine breite Palette an sportlichen Aktivitäten und Möglichkeiten. Moderne Ausstattung, hochwertige Trainingsgeräte, vielseitige Kursangebote und keine Verpflichtung zu langfristigen Verträgen zeichnen diese Clubs aus. Die Lady Line Clubs verfügen alle über ein Technogym Wellness-System, das perfekt mit der GANTNER Zutritts- und Schrankschließ-Organisation zusammen arbeitet. Die Clubmitglieder bekommen sogenannte Technogym Keys, die persönliche Trainingsinformationen speichern. Das GANTNER System, die ClubManagement-Software sowie das Technogym Wellness-System sind aufeinander abgestimmt. Sobald ein Mitglied von der ClubManagement Software erfasst wird, ist es automatisch im Wellness-System registriert und erhält durch eine Key-Codierung die Berechtigung für die GANTNER Zutrittsterminals und die frei wählbaren, batteriebetriebenen Schrankschlösser.

Mit dem M-A-R-SProjekt in die Zukunft Das FIW Forschungs-Institut Würtenberger hat ein im Fitnessbereich bisher einzigartiges Projekt konzipiert. Es bietet Betreibern von Fitness- und Freizeitanlagen einen aussagekräftigen Überblick, z.B. hinsichtlich der Werbewirksamkeit, ihres Bekanntheitsgrades, dem Image und der Zielgruppenmotive. Auf der Homepage des FIW kann mehr über diese Markt-(M), Aktivitäten-(A) und Reichweiten-(R) Studie (S) nachgelesen werden. www.institut-wuertenberger.de

KOHL erhält Verstärkung Die Inkasso-Spezialisten der KOHL GmbH & Co. KG verstärken sich in den Geschäftsbereichen Vertrieb und Kundendialog. Ralf Engelmann ist seit Ende des Jahres 2012 als neuer Geschäftsführer für diese Bereiche verantwortlich. „Mit Ralf Engelmann haben wir einen absoluten Top-Mann für den Kundendialog und den Vertrieb gewonnen.“ erklärt Geschäftsführer Bernd Krziscik. Schon vor seinem Wechsel zur KOHL war der Vertriebsexperte Ralf Engelmann bei großen nationalen Inkasso-Dienstleistern tätig. Aus diesem Grund wird er bei der KOHL nicht nur das Neukundengeschäft weiter vorantreiben, sondern vor allem auch das Kundendialog-Center erweitern und noch effektiver werden lassen. Sein Geschäftsführerkollege Sven Gauch ist sich sicher: „Er wird mit seinem Know-how aus dem Verantwortungsbereich Call-Center die Qualität der Kundengespräche noch einmal steigern.“ www.kohlkg.de

Kunden geben Bestnote MÜTZEL Versicherungsmakler AG hat vor Weihnachten eine Kundenbefragung durchgeführt, an der knapp 200 Kunden teilgenommen haben. Nach Auswertung der Bewertungen erhielt die Mützel Firmengruppe von ihren Kunden die Gesamtnote 1,42! „Wir werden das tolle Feedback an unsere Mitarbeiter weitergeben, da Lob auch Ansporn zum Weitermachen bedeutet. Auch wenn wir mit diesem super Ergebnis mehr als zufrieden sind, möchten wir unseren Service stetig verbessern. Dafür benötigen wir auch weiterhin Ihre Anregungen und Bewertungen“, so lautete das Dankeschön per E-Mail und Facebook an die Mützel-Kunden. Aus den 200 Einsendungen wurde ein zauberhaftes Wellnesswochenende für zwei Personen verlost. Der glückliche Gewinner heißt: Kai Meding, TA Fitness Club aus Bergisch Gladbach. www.muetzel.de

www.gantner.com

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Bauch-frei Einführungs-Seminare Die Termine für die nächsten Bauch-Frei-Einführungs-Seminare – inklusive einem aktiven 30 Minuten Bauch-frei-Kurs – stehen fest:

ES IST ZEIT DAS PERFEKTE FITNESS STUDIO ZU SCHAFFEN

20.02.2013 in 72458 Albstadt, 27.02.2013 in 63607 Wächtersbach Die Bauch-Frei Einführungs-Seminare beinhalten: die Vorstellung von 1..2..3..Bauch-frei – dem Figur- und Abnehm-Programm, Einsatz und Handhabung vom exklusiven Bauchfrei-EMS-Bauchgurt, einen aktiven 30 Min. Bauch-frei-Kurs, internes Marketing – mit aktiven Vertragsverlängerungen und Weiterempfehlungen, externes Marketing – mit Abschluss von Neumitgliedschaften, Ernährungsinfos für mehr Zusatzumsätze mit Eiweiß, u.v.m. Inhouse-Seminare und weitere Termine sind jederzeit nach Absprache möglich. www.bauch-frei.de

Design · 3D Service · Personalisierung · Trainingskonzepte · Zertifikate für Trainer · Funktionelles Training & Training in kleinen Gruppen · Technologie ·

QR-Codes für den einfachen Einstieg Die neuen Kraftgeräte der Premium-Serie Discovery Line von Precor vereinfachen den (Wieder-) Einstieg in das Krafttraining. Sowohl bei Übungen im Stecksystem als auch mit Gewichtsscheiben überzeugt die Serie durch ihre Benutzerfreundlichkeit und ermöglicht allen Nutzern ein effektives und einfaches Krafttraining. Jedes Precor Kraftgerät der Discovery Line ist mit textfreien Trainingshinweisen ausgestattet. Die großflächigen Bilder zeigen auf den ersten Blick, welche Muskelpartien beansprucht werden und wie der korrekte Bewegungsablauf aussieht. Der integrierte QR-Code, sowie der darin angegebene Link ermöglichen es zusätzlich per Smartphone ein 30-sekündiges Anleitungsvideo abzurufen. Darin wird detailliert die Nutzung des jeweiligen Gerätes veranschaulicht – vom Einstellen des Gerätes über die richtige Haltung bis zur exakten Bewegungsausführung. www.precor.de

flooring designer für kreative Farbauswahl BSW, Hersteller von Fallschutz- und Sportböden, baut sein Serviceangebot im Internet aus. Mit dem BSW flooring designer haben Besucher der Internetseite des Unternehmens ab jetzt die Möglichkeit, für die fugenlosen Böden von BSW ihre eigenen Oberflächenfarben zu mischen und in bereit gestellte Anwendungsfotos zu projizieren. Die selbst erstellten Farbkombinationen und Fotomontagen wirken äußerst realitätsnah und vermitteln Bauplanern und Designern einen lebendigen Eindruck von der gewählten Farbgebung und Oberflächenstruktur. Farbmuster können ausgedruckt und abgespeichert werden, damit Bauplaner und ausführende Unternehmen sie in ihre eigenen Planungs-, Angebots- und Präsentationsunterlagen einfügen können. www.berleburger.de

PAVIGYM DEUTSCHLAND Tel: +49 162 25 888 30 e-mail: info@pavigym.com Pavigym

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Szene

Verbandsrecht auf Kroatisch Satzungsänderung beim DSSV e.V. tellenweise muss man über seine Schlitzohrigkeit und seine Interpretation von Recht und Gesetz schmunzeln. Manchmal geht Refit Kamberovic dabei aber auch zu weit und das lässt sich dann kaum noch mit den satzungsgemäßen Aufgaben des DSSV e.V. in Einklang bringen.

S

Alles im Sinne der Mitglieder? Auf den 12.12.12 war die ordentliche Mitgliederversammlung des DSSV e.V. terminiert. Beim Lesen der Satzungsänderung, die für diese Versammlung vorgeschlagenen war, hatte man irgendwie den Eindruck, dass hier nicht nur das Versammlungsdatum eine Schnapszahl, sondern auch die Satzungsänderung bei hohem Schnapskonsum entstanden war. Die Namensänderung des Verbandes ist dabei noch nachvollziehbar, die unter § 1 da lautet: „Der Verband führt den Namen DSSV–Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen als Arbeitgeberverband für die deutschen Sportstudios, Fitness-, Wellness- und Racket-Anlagen. Der DSSV hat seinen Sitz in Hamburg und führt nach Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichts Hamburg den Zusatz e.V.“ Dann gibt es jedoch im Rahmen der Festlegung des Stimmrechts unter § 5 ein absolutes Novum im deutschen Vereins- und Verbandsrecht: „Nicht stimmberechtigt sind Ehrenmitglieder, außerordentliche Mitglieder und Fördermitglieder. Firmen der Fitnesswirtschaft können Fördermitglieder des DSSV werden. Die Interessen der Fördermitglieder werden durch den Ausschuss Fördermitglieder berücksichtigt,

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der dem Vorstand des DSSV beratend zur Seite steht. Entsprechend vertritt der DSSV die gesamten Interessen der kommerziellen Firmen der Fitnesswirtschaft in Deutschland.“ Das muss man mindestens zweimal lesen, denn man traut seinen Augen nicht. Hier werden also die gesamten Interessen von kommerziellen Industriefirmen durch einen Verband für Studiobetreiber offiziell vertreten, obwohl die Industriefirmen keinerlei Stimmrecht oder Mitbestimmungsrecht haben.

Merkwürdiges Demokratieverständnis Es ist ja schon ein Paradoxum, wenn die Verkäufer und Käufer von Fitness-Equipment und sonstigen Produkten und Dienstleistungen durch denselben Verband – oder hier besser – dieselbe Person vertreten werden sollen. So etwas dann auch noch ohne jegliche Mitbestimmung durch die Beteiligten der Industrie in einer mehr als zweifelhaften Satzung zu beschließen, lässt jegliches demokratisches Denken vermissen. Andererseits war es immer schon eine seltsame Veranstaltung, wenn die Eckdaten der Fitnessbranche vom Studiobetreiberverband vorgestellt wurden. Rund 80 % der vom DSSV e.V. geladenen Gäste kamen aus der Industrie und nur ca. 20 % waren Studiobetreiber. Ob die Studiobetreiber so noch glauben, dass sie vom DSSV e.V. objektiv vertreten werden, sei dahingestellt. Die hohen Beiträge der inzwischen 100 Fördermitglieder des DSSV und sonstige Geldleistungen sind offensichtlich zu verlockend, um hier noch ein klares Bild für die Realität zu haben. << Volker Ebener

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MEDICAL

FITNESS

www.lmt.eu


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Ermäßigung möglich DIFG e.V. und DFAV e.V. stellen bei der EU-Kommission den Antrag auf Mehrwertsteuersenkung für die Fitnessbranche m 8. Oktober 2012 hat die EU-Kommission das Konsultationsverfahren zur Überprüfung bestehender Gesetzgebung zu ermäßigten Mehrwertsteuersätzen eröffnet. Bürger, Unternehmen und andere Interessensvertretungen konnten bis zum 3. Januar 2013 ihre Stellungnahme zur geplanten Überarbeitung des EU-Mehrwertsteuersystems einreichen. Bei diesem Konsultationsverfahren geht es um nichts anderes als die Möglichkeit, dass die bestehenden Mehrwertsteuersätze innerhalb der EU kritisch hinterfragt werden und die Möglichkeit geprüft wird, ob bei

A

Weitere Informationen Mehr Informationen zum Konsultationsverfahren der EUKommission bekommen Sie unter europa.eu im Bereich Pressemitteilungen.

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besonders förderungswürdigen Dienstleistungen und Branchen, wie beispielsweise die Fitnessbranche, zukünftig mit ermäßigten Umsatzsteuersätzen gearbeitet werden kann.

Andere Prioritäten beim DSSV? Nachdem die Verbände DIFG e.V. (Deutscher Industrieverband für Fitness und Gesundheit) und DFAV e.V. (Deutscher Fitness und Aerobic Verband) von diesem Konsultationsverfahren erfahren hatten, erkundigte man sich bei den zuständigen Behörden in Brüssel, ob denn bereits ein entsprechender Antrag im Auftrag der deutschen Fitnessanlagenbetreiber eingegangen sei. Dies wurde seitens der EU-Behörden verneint. Da der DSSV e.V. sich offensichtlich eher um die wirtschaftlich interessanten Partner aus der Industrie bzw. Wirtschaft kümmert (siehe auch die letzte Satzungsänderung des DSSV e.V. aus Dezember 2012), hat man beim DSSV der Möglichkeit, einen Antrag bei der EU in dieser Angelegenheit zu stellen, sicherlich keine große Bedeutung beigemessen. Aus diesem Grund beauftragten die Verbände DIFG e.V. und DFAV e.V. eine international renommierte Rechtsanwaltskanzlei damit einen Antrag auf Mehrwertsteuersenkung für den Sektor Fitnessbranche bzw. der Fitnessindustrie zu stellen. << Volker Ebener

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Bei anderen gelesen: body LIFE Ausgabe 12/2012

„Insider-Interview“ mit Horst Blankenburg:

lehnte ab! ichts ist oftmals mehr! Das Interview mit Horst Blankenburg, das die body LIFE in Ausgabe 12/2012 abgedruckte, wurde im September 2012 zunächst mir für das Insider-Magazin F&G Fitness und Gesundheit angeboten. Wegen des fehlenden Bezugs von Herrn Blankenburg zur Branche lehnte ich dankend ab. Wie richtig diese Entscheidung war, zeigt sich jetzt. Das Interview hat bei vielen Lesern Reaktionen hervorgerufen und sie animiert, Leserbriefe an die body LIFE zu schreiben. In der body LIFE Ausgabe 01/2013 sind einige dieser Leserbriefe veröffentlich worden. Nach meiner Ablehnung schrieb mir Herr Blankenburg: „Der Markt- und Geschäftszugang – in diesem kleinen Markt – geht direkt sicher schneller und profitabler als über Magazine.“ Ob er Recht hat? Sicherlich nicht, warum hat er sich denn ansonsten so um das Interview bei uns bemüht und nach meiner Ablehnung dann sein Glück bei body LIFE gesucht? Die Antwort liegt auf der Hand! Mir ist das „Insider-Interview“ in jedem Fall glücklicherweise entgangen. << Patrick Schlenz

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F&G-Insider-Interview: Inhaber-Wechsel bei StudioLine

Matthias Knaur.

MagicLine im Insider wussten es schon seit einiger Zeit, doch nicht alle haben es bemerkt! Der in Deutschland führende Anbieter von Studio-Software, StudioLine, hat einen Inhaberwechsel vollzogen. Am 01.11.2012 wurde aus der Studioline OHG mit den Inhabern Armin Schulz und Egbert Lorenzen die MagicLine GmbH. Neuer Gesellschafter ist die SunYa Deutschland GmbH. Die F&G Verleger Volker Ebener und Patrick Schlenz trafen die alten und neuen Eigentümer in Hamburg.

Ausführliche Informationen Alle weiteren Informationen zu den Leistungen der MagicLine und zum Service des Unternehmens bekommen Sie unter www.magicline.de

F&G: Lieber Egbert, erst einmal Glückwunsch zum geglückten Verkauf! Bereits vor einigen Jahren haben wir beide über Eure Absichten gesprochen, die Studioline OHG zu verkaufen. Du hast Studioline gegründet und gemeinsam mit Deinem Partner Armin Schulz das führende Software-Unternehmen in unserer Branche aufgebaut. Warum habt ihr Euch von dem Unternehmen getrennt? Egbert Lorenzen: Danke für die Glückwünsche! Nachdem wir das Unternehmen an die Spitze geführt und dort auch fest positioniert haben, wurde es einfach Zeit für mich, dass ich mich anderen Dingen im Leben widme. Da Armin und ich auch keine Nachfolgerege-

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lung hatten, lag der Verkauf für uns auf der Hand, da waren wir uns einig! Nach langem Suchen haben wir dann den für uns perfekten Partner gefunden, der sich aus unserer Sicht insbesondere auch durch ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein auszeichnet. F&G: Du hast dem Unternehmen in vielen Bereichen Deinen Stempel aufgedrückt. Besonders in Sachen Innovationen und Marketing hattest Du aus meiner Sicht den „Lead“ im Unternehmen. Du warst der kreative Motor und Armin hat sich primär um die Kundenbetreuung und den Support gekümmert. Ist es denn gewährleistet, dass dem Unternehmen Euer Know-how so lange zur Verfügung steht, bis ein neuer Manager das Wissen „aufgesogen“ hat? Egbert Lorenzen: Mit meiner teilweise emotionslos wirkenden Art und Weise habe ich den von mir geprägten Marketingansatz konsequent, teilweise auch zum

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Oliver Markl

Aufwind Leidwesen unsere Wettbewerber, umgesetzt. Ich hoffe, dass meine Arbeit in diesem Sinne fortgeführt wird, denn sie hat sich einfach so bewährt. Armin Schulz und ich haben uns natürlich gegenüber den neuen Eigentümern verpflichtet noch über einen langen Zeitraum sowohl im „Office“ als auch auf beratender Seite zur Verfügung zu stehen. Daran haben wir beide auch ein großes Interesse. Wir freuen uns natürlich sehr, wenn die Dinge weiterhin erfolgreich laufen. Das sind wir unseren langjährigen Mitarbeitern und Kunden auch schuldig. Bei denen möchte ich mich an dieser Stelle für die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren herzlich bedanken.

F&G-Verleger Volker Ebener und MagicLine-Gründer Egbert Lorenzen

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F&G: Lieber Matthias Knaur, auch Dir und Deinen Gesellschafterkollegen Oliver Markl sowie Jan Seute gratulieren wir herzlich zum Erwerb der MagicLine GmbH! Wie siehst Du als Gesellschafter der SunYa GmbH die Übergangszeit, die sicherlich noch einige Monate in Anspruch nehmen wird? Matthias Knaur: Wir freuen uns sehr, dass wir Gelegenheit hatten, ein so gesundes Unternehmen wie die MagicLine GmbH übernehmen zu dürfen und freuen uns sehr auf die anstehenden Aufgaben. Zwei Dinge stehen bei uns aktuell im Fokus. Erstens möchten wir den Know-how-Transfer sicherstellen und haben dafür einen neuen Mann, Matthias Ley, in Eckernförde am Sitz des Unternehmens eingestellt, der eng mit den beiden bisherigen Inhabern zusammenarbeitet. Zweitens sind wir gerade dabei einige neue ProduktInnovationen fertig zu stellen, damit wir diese spätestens anlässlich der FIBO präsentieren können. Aktuell kann ich sagen, dass wir bei beiden Punkten ein sehr gutes Gefühl haben und man schon bald spannende Produkt-Neuigkeiten aus unserem Hause erwarten kann. F&G: Welche Veränderungen wird es dann geben? Neue Produkte? Seid ihr denn schon nach so kurzer Zeit in der Lage Neuentwicklungen zu präsentieren? Matthias Knaur: MagicLine steht für Innovationen im Markt. Diese Politik werden wir weiterverfolgen. Egbert

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Szene

Große Runde beim F&GInsider-Interview im Hamburger Astra-Tower

Matthias Ley

und Armin haben hier großartige Vorarbeit geleistet und wir haben einige neue Ideen mitgebracht, die gerade umgesetzt werden. Die MagicLine-Kunden können also einige neue Produkte von uns erwarten, die das Arbeiten mit der Software attraktiver macht und dem Systemgedanken der heutigen Zeit gerecht wird. F&G: Können wir daraus auch schließen, dass die MagicLine an neuen Partnerschaften arbeitet, deren Leistungen über Eure Tools miteinander verbunden bzw. vernetzt sein werden? Oliver Markl: Ja, genau so ist es. Beispielsweise planen wir, das Ernährungstool im Rahmen unseres Friends & Partner Konzepts mit anzubieten, so dass das Trendthema Ernährungsberatung im Club deutlich einfacher umgesetzt werden kann. F&G: Bleibt denn der Standort Eckernförde mit dem eingespielten Mitarbeiter-Team erhalten? Oliver Markl: Wir legen großen Wert auf Kontinuität. Das Unternehmen ist in Eckernförde groß geworden. Der Firmensitz soll auch hier erhalten bleiben. Auch die wertvollen Mitarbeiter sind alle übernommen worden Geschäftsführer Oliver Markl und der neue Mann in Eckernförde, Matthias Ley (r.)

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und wir freuen uns auf eine langfristige Zusammenarbeit mit dem Team. Kontinuität ist auch ein wichtiger Punkt für die MagicLine – Kunden, die davon ausgehen können, dass wir ihnen immer ein zuverlässiger Partner sein werden, so, wie sie es bereits seit 25 Jahren gewohnt sind. F&G: Herr Ley, Sir sind ja und bereits schon seit einigen Wochen in Eckernförde vor Ort und haben sicherlich schon wertvolle Eindrücke gesammelt. Wie finden Sie sich denn in der Fitness- und Gesundheitsbranche zurecht? Matthias Ley: Als ehemaliger Leistungssportler ist mir das Thema Fitness nicht fremd. Ich kenne Fitnessstudios als Mitglied und kann nur sagen, dass die Branche unheimliches Wachstumspotenzial hat. Die Entwicklung der Fitness- und Gesundheitsanlagen in den letzten Jahrzehnten, von der Muckibude zum Lifestyle-Anbieter mit gesundheitsorientierten Dienstleistungen, ist ein bemerkenswerter Wandel der weitere spannende Potenziale in sich birgt. Ich freue mich sehr, dass ich diese Entwicklungen in einem Spitzen-Unternehmen der Branche begleiten darf und habe große Freude an meiner Aufgabe. Ich lerne täglich dazu und fühle mich im Kreise meiner neuen Kollegen sehr wohl. F&G: Egbert, was kannst Du unseren Lesern zum Abschluss des Interviews mit auf den Weg geben? Egbert Lorenzen: Allen Kunden kann ich nur sagen, dass Sie bei der MagicLine GmbH weiterhin gut aufgehoben sein werden. MagicLiner sind Kunde bei einem innovativen Softwarehersteller, der dafür Sorge trägt, dass die Geschäftsabläufe seiner Kunden auch zukünftig optimal bei bestem Preisleistungsverhältnis unterstützt und ergänzt werden. Besuchen Sie die MagicLine GmbH auf der FIBO in Köln und lernen Sie die neuen Gesellschafter psersönlich kennenlernen. F&G: Meine Herren, vielen Dank für das Gespräch.

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Individualisiert & überall verbunden Technogym – Innovationen 2013 Im Jahr 2013 wird Technogym sich im Markt deutlich präsenter darstellen als in den voran gegangenen Jahren. F&G schaute als erstes Branchenmagazin hinter die Kulissen. Der Fokus bei den Innovationen liegt vor allem im Bereich Software- und Cloud-Lösungen sowie Fortbildung und traditionsgemäß beim Design. Das komplette Paket an Innovationen wird auf der FIBO 2013 in Köln präsentiert. Technogym Cloud Service My Wellness Cloud ist eine Cloud-Computing-Technologie speziell für den Fitnessbereich. Sie wurde entwickelt, damit Sie die Grenzen Ihres Unternehmens erweitern können: Egal wo Ihre Mitglieder gerade sind, Sie können mit Ihnen in Kontakt bleiben. Die Mywellness Cloud benötigt keine Installation oder Wartung und ermöglicht Ihnen die Anwendungen auszuwählen, die am besten zu Ihrem Unternehmen passen. My Wellness Cloud bedeutet Fitness und Gesundheit überall und zu jeder Zeit. Ihre Mitglieder können den Zugang an jedem Ort nutzen. >> Im Club: Mit Visioweb, der digitalen Schnittstelle für Technogym Cardio-Geräte oder mit Visioself, dem neuen interaktiven Touchscreen-Kiosk.

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>> Unterwegs: mit dem Smartphone über die My Wellness Mobile-Anwendung. >> Zu Hause: mit dem Tablet oder dem PC über mywellness.com. VISIOWEB ist eine digitale Plattform, die in Excite Cardiogeräte integriert ist. VISIOWEB bietet einen My Wellness Cloud Zugang. Ihre Mitglieder können sich einloggen und ihre persönlichen Inhalte während des Trainings abrufen – Lieblings-Webseiten, ihren facebook-Account oder an Wettbewerben teilnehmen, die vom Club entwickelt wurden. Mit der mywellness App können Ihre Mitglieder die in ihrem My Wellness Account gespeicherten Daten über ihr Smartphone nutzen, absolvierte Trainingseinheiten checken, Wettbewerbs-Rankings verfolgen oder In- und Outdoor Aktivitäten hinzufügen. Bei einer Nutzung im Club können sich die Nutzer über ihr Smartphone an Visioweb oder Visioself einloggen. Die My Wellness-Anwendung ist kostenfrei und kann vom App-Store heruntergeladen werden.

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Mit dem Activity Level wird eine Batterie mit Aktivitäten gefüllt, um ein Wochenziel zu erreichen. Der neue Performance Indikator prüft, wie effizient das Training ist (0-100). Der Performance Indikator wurde in Zusammenarbeit mit dem ACSM entwickelt. Über die Website mywellness.com können Nutzer auf ihren My Wellness Account zugreifen. Dort finden sie motivierende Tools zur Dokumentation ihrer Trainingsergebnisse, zum Einsehen von Wettbewerbs-Rankins, zum Hinzufügen von In- und Outdoor Aktivitäten sowie zum Austausch mit Trainern und Personal Trainern. Die Coach-Lösung unterstützt die Mitglieder, wenn sie nicht im Club sind. Der Coach motiviert und gibt Tipps. Die Nutzer können den Aktivitäten-Plan verfolgen, der vom Trainer vorgegeben wurde, den Online-Fragebogen mit Ernährungs- und Lebensgewohnheiten ausfüllen und mit dem Coach in Kontakt bleiben, um Ratschläge und Empfehlungen auszutauschen.

Schmuckstück CROSS Personal Die Tatsache, dass Technogym den neuen Crosstrainer CROSS Personal erstmals auf der imm cologne 2013, einer internationalen Einrichtungsmesse (www.imm-cologne.de), präsentierte, verdeutlicht sehr gut, welchen Stellenwert der Hersteller seinem neuesten Coup einräumt. Wie auch die anderen Geräte der Personal Line zeichnet er sich durch Mulitmedia-Optionen und reduziert elegantes Design aus, für das Antonio Cittero verantwortlich ist, der Architekt und Designer, der auch den Wellness-Campus für Technogym entworfen hat. Der CROSS Personal bietet sowohl Einsteigern als auch fortgeschrittenen Sportlern ideale Trainingsbedingungen. Der gleichmäßig geführte Bewegungsablauf gewährleistet ein intensives und kontrolliertes Training der oberen und unteren Gliedmaßen bei maximalem Kalorienverbrauch. Das integrierte VISIOweb-Display macht das Training zum interak-

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tiven Workout-Erlebnis und den CROSS Personal zum ersten Crosstrainer mit vollwertiger Internetanbindung. Darüber hinaus ist der CROSS Personal dank der integrierten My Wellness Cloud interaktiv. Mit dem vom Trainingsgerät aus erreichbaren System kann der Nutzer via VISIOweb direkt auf sein persönliches Profil zugreifen und Trainingsoptionen, Bookmarks und Netzwerkprofile aufrufen. My Wellness Cloud stellt Daten auf einem zentralen Server bereit und ermöglicht so jederzeit und überall Zugriff auf Trainingsdaten, Programme und Vorlieben, weltweit an jedem Technogym-Gerät und über Smartphones, Tablets und Computer. Die Personal Linie besteht neben dem neuen Cross Personal aus folgenden Modellen: >> KINESIS Personal, das mehr als 200 Übungsmöglichkeiten für Kraft, Flexibilität und Balance auf unter einem Quadratmeter bietet >> RUN Personal, das Laufband mit innovativen Lauftechnologien und edlem Design >> das Design-Indoor-Bike RECLINE Personal

Weitere Informationen Alle weiteren Informationen zum Angebots-Portfolio von Technogym und allen Innovationen 2013 bekommen Sie unter www.technogym.com

Experten-Forum für Physiotherapeuten Expertenthema 1

„Medizinisches Gerätetraining“ Klaus Eder (Eden Reha), Physiotherapeut der Deutschen Fußballnationalmannschaft Helmut Hoffmann (Eden Reha), Sportwissenschaftler und Trainer Expertenthema 2

„Faszination Faszientherapie mit dem Fazer von Artzt Vitality“ Dr. Robert Schleip, Faszienexperte Expertenthema 3

„Fitnessgeräte: Einsatz in der Krankengymnastik“ Uwe Laane (Technogym), Sportgeräte-Experte Expertenthema 4

„Vom Kassenpatienten zum Selbstzahler: Gerätetraining als Must-have für Ihre Patienten“ Marco Zellmann (opta data), Verkaufsexperte Expertenthema 5

„Gerätetraining als Steuervorteil“ ETL | ADVIDION, Steuerberatung für Heilberufler Termine 13.02.2013 10.04.2013 05.06.2013 06.11.2013

Donaustauf, Eden Reha Fortbildungszentrum Herne, Marienhospital Berlin, Otto Block Science Center Hamburg, Aspria Club

Teilnehmerzahl begrenzt

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Erfolgreiche Projekte Just Fit übernimmt Holmes Place im Kölner Media Park F&G traf sich mit Frank Böhme, Inhaber der Studio-Kette „Just Fit“ und Initiator des Projektes „Interfit“, von dem mittlerweile fast 600 Studios profitieren. Das Gespräch brauchte aber auch überraschende Neuigkeiten zutage. ereits im Juli trafen sich die beiden Verleger der F&G, Volker Ebener und Patrick Schlenz, mit dem Inhaber der Studio-Kette „Just Fit“, Frank Böhme, um sich gegenseitig über aktuelle Aktivitäten auszutauschen. Frank Böhme gehört zu den Urgesteinen der deutschen Fitness-Szene und sein bisheriger Lebensweg ist beachtlich. In der Just Fit Zentrale in Frechen bei Köln angekommen begrüßt uns ein sichtlich gut gelaunter „Kölsche Jung“. Frank Böhme strahlt von Kopf bis Fuß und heißt uns herzlich willkommen.

B

Freundliche Übernahme In seinem Büro erläutert er uns seine aktuellen Aktivitäten: „Wir sind gerade dabei den ehemaligen Holmes Place-Club im Kölner Media Park zu übernehmen. Die Verhandlungen sind abgeschlossen und die Rechtsanwälte klären gerade die allerletzten Details.“ Wir sind überrascht; das hatten wir nicht erwartet! Volker Ebener, der lange Jahre eigene Clubs betrieb ist zunächst skeptisch, da auf dem Markt bekannt ist, dass die Kostenstruktur des Holmes Place nicht gut war. Aber Frank Böhme beseitigt die Einwände recht schnell. „Sowohl im Mietpreis als auch in Sachen Innenausbau haben wir uns geeinigt. Die Konditionen sind jetzt so austariert, dass auch nach der Anlaufphase unsere Risiken sehr beschränkt sind“, führt der Profi Frank Böhme aus. Von seiner lockeren und liebenswürdigen Art und Weise sollte man sich nicht täuschen lassen. Frank Böhme ist ein Vollprofi. Er hat es nach einer Durst-

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strecke auf bewundernswerte Art und Weise mit Hilfe seiner Partner – die allesamt Familienmitglieder sind – geschafft, sein Business auf aktuell 17 Clubs und über 37.000 Mitglieder zu entwickeln. Es soll schon recht bald losgehen mit seinem neuen Club. Er brütet gerade über dem Gerätekonzept, über Laufwege im Club und den perfekten Check-In. Trotz seiner 17 Clubs verliert Frank Böhme die wichtigen Details nicht aus den Augen.

Interfit – ein Projekt für die gesamte Branche Im weiteren Gesprächsverlauf kommen wir auf sein Interfit-Konzept zu sprechen. Das in den Jahren 2001/2002 gegründete Projekt hat sich mittlerweile „gemausert“. Insgesamt sind dem Verbund bereits ca. 600 Fitnessanlagen in Deutschland beigetreten. „Als 2001 die Ketten massiv auf den Markt drängten wollte ich mit der Gründung von Interfit die Einzelbetreiber stärken. Außerdem sah ich schon damals ein großes Potential im Bereich der Firmenfitness.“ Am Anfang war es sicherlich nicht einfach Clubinhaber davon zu überzeugen, sich dem Verbund anzuschließen. „Ich kannte viele Clubs und habe nicht aufgehört deren Inhaber anzusprechen. Weil Interfit für die teilnehmenden Clubs keine Gebühren nimmt, sondern von Anfang an Geld an die Clubs ausgezahlt hat, ohne das auch nur ein Kunde kommt. (Garantieausschüttung), machten immer mehr Clubs mit. Außerdem konnte ich mein Konzept auf vielen Kongressen der Branche vorstellen. So wuchs die Fan-Gemeinde.“

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Interfit macht aktuell einen Umsatz von ca. 1.000.000,– bis 1.500.000,– Euro. Von diesen Einnahmen werden 75 % an die Clubs wieder ausgeschüttet. 10 % davon als monatliche Fixbeiträge an alle vernetzten Clubs, der Rest nach Anzahl der gebuchten Trainingseinheiten. 15 % der Einnahmen gehen an Vertriebsmitarbeiter und 10 % der Einnahmen also 100.000 – 150.000 Euro benötigt die Aufrechterhaltung der Verwaltung, inkl. Internetauftritt und Marketingaktivitäten.

Das System „Interfit“ Interfit schließt Verträge mit Firmen, die Ihre Mitarbeiter dann in den Interfit-Studios trainieren lassen. Die Mitarbeiter sind dann Mitglied bei Interfit. Pro Monat bezahlt die Firma für den Trainierenden ca. 60 Euro. Pro Trainingseinheit werden dann 8 –10 Euro an den jeweiligen Club ausgeschüttet. Liegt der Clubbeitrag bei über 60 Euro, dann muss der Trainierende pro Training noch einen kleinen Tagesaufpreis von etwa 1 – 5 Euro an den Club entrichten. „So ist es gewährleistet, dass mit dem Firmenfitness-Beitrag das Preisgefüge der Clubs nicht negativ tangiert wird“, führt Böhme weiter aus. „Insbesondere für große Firmen, deren Mitarbeiter aus einem weiten Umkreis kommen ist das Konzept interessant. Die Firmen sind in der Regel nicht daran interessiert mit 10 oder 15 verschiedenen Clubs einen Vertrag zu verhandeln, sondern wollen dann nur einen Ansprechpartner.“ Einige Clubbetreiber haben bereits die richtigen Ansprechpartner vor Ort können aber keinen FirmenAbschluss generieren weil sie nicht über genügend Standorte verfügen, für größere Firmen heute aber Voraussetzung. Daher zahlt Interfit für einen erfolgreichen Tipp auch sehr interessante Provisionen aus. „Aktuell sind wir auf starkem Wachstumskurs. Immer mehr Firmen erkennen den Mehrwert, den Ihnen fitte Mitarbeiter bringen und suchen nach Konzeptpartnern. Wir rechnen damit, dass das Interfit-Konzept Potential für 400.000 Personen hat, die wir in die Fitness- und Gesundheitsanlagen bringen können. Gedanklich setzen wir uns auch mit BGM-Konzepten (betriebliches Gesundheitsmanagement) auseinander, werden aber sicher noch einige Zeit benötigen, um hier eigene Konzepte anbieten zu können, da wir auch noch abwarten was das neue Präventionsgesetz so bringt.“

Pläne für die Zukunft Natürlich fragen wir einen so gut vernetzten Mann nach seiner Einschätzung zur aktuellen Lage der ClubBetreiber in Deutschland: „Viele jammern auf hohem Niveau,“ antwortet er. „Die Zukunft des klassischen Clubbetreibers sehe ich eher im ländlichen Bereich. System-Konzeptanbieter sind auf dem Vormarsch, hier wird es noch einige Überraschungen geben. Außerdem rechne ich damit, dass wir in Deutschland ein Potenzial für 10 Mio. Mitglieder in der Branche haben. Die größte Gefahr für die Branche sehe ich aktuell in Clubbetrei-

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bern, die die Kopie von der Kopie von Mc Fit betreiben wollen, ohne zu wissen, was sie tun.“ Auf die Frage nach seinen Zukunftsplänen antwortet uns Frank Böhme: „Wir wollen mit Just Fit auf insgesamt 25 bis 30 Clubs in 3 – 5 Jahren wachsen, das ist mein Ziel. Diese möchte ich im Raum Köln, Düsseldorf, Bonn und Mönchengladbach betreiben. Auch vorstellbar ist das wir in naher Zukunft ein Franchise Konzept mit Just Fit anbieten werden. Anfragen von Investoren, Projektentwicklern und Studiobetreibern liegen bereits für unsere drei verschiedenen Just Fit Konzepte vor.“ In diesem Augenblick wirkt der sonst eher lockere Frank Böhme wie ein knallharter Geschäftsmann und wir sind uns sicher, dass er seinen Weg konsequent gehen wird. << Volker Ebener & Patrick Schlenz

Frank Böhme Frank Böhme ist mit Leib und Seele Fitnessclubbetreiber. 1984 mit 23 Jahren machte er sich als Inhaber eines Fitnessclubs selbstständig. Olymp Sportcenter

1984 - 1993

Pro Aktiv

1993 - 1999

Quick Sun

1987 - 1994

Take Off Fitness

1997 - 2000

Geschäftsführer 24 hour Fitness 2000 – 2001 Interfit

2001 – heute

Just Fit

2002 - heute

Als Kopf eines Familienunternehmens legt er viel Wert auf Wohlfühlstimmung in seinen Clubs und dies nicht nur bei seinen Mitgliedern sondern vor allem bei seinem Mitarbeitern. Kaufmännisch ethische Grundzüge sind sicher ein Erfolgsfaktor von Frank Böhme, denn unbezahlte Rechnungen sind für ihn ein Fremdwort. Als TÜV Beiratsmitglied und mit fast 30 Auszubildenden versucht Frank Böhme sein Wissen und Know-how von 28 Jahren als Fitnessclubbetreiber an andere weiterzugeben. Im Mai 2011 wurde Frank Böhme, als erster Vertreter der Fitnessbranche, der begehrte Wirtschaftspreis der IFU überreicht, im Oktober 2011 erhielt er zudem den internationalen Fitness Award. Mit Interfit hat er das größte Firmenfitnessnetz in Deutschland aufgebaut in dem über 570 Top-Fitnessclubs an der Vermarktung von Firmenfitness teilhaben. www.interfit.de Mit Just Fit hat er erreicht, wovon andere nur träumen, er hat von 2002 bis heute 17 Clubs (mit über 37.500 Mitgliedern) eröffnet. Und Frank Böhme möchte weiter in der Region Köln, Bonn, Düsseldorf und Mönchengladbach expandieren. www.justfit-clubs.de

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Premium par excellence Erster ELEMENTS Club eröffnet

Am Montag, den 19. November 2012, öffnete das ELEMENTS Donnersbergerbrücke in München seine Türen. Im Rahmen einer exklusiven Abendveranstaltung konnten sich bereits am Dienstag, den 13. November 2012, Pressevertreter und geladene Gäste von dem komplett neu entwickelten Studiokonzept überzeugen. Für die F&G war Verleger Volker Ebener vor Ort.

it ELEMENTS wollen wir in puncto Fitness, Wellness und Service Maßstäbe setzen. Es freut uns sehr, dieses Projekt in einer sympathischen Stadt wie München beginnen zu dürfen“, erklärte Jörg Blunschi, Geschäftsleiter der Migros Zürich am 13. November im Rahmen des Pre-Openings. Neben Blunschi hießen die Geschäftsführer des Tochterunternehmens Migros Freizeit Deutschland GmbH in München, René Kalt und André Ehrlich, die Gäste willkommen.

„ M

(Eid-) Genossenschaftlicher Hintergrund Hinter ELEMENTS steht die Schweizer Einzelhandelskette Migros, eine Genossenschaft, die erst vor kurzem hier in Deutschland die 300 Filialen umfassende Einzelhandelskette der Tegut gekauft hat. Zehn eigenständige Migros-Genossenschaften gibt es in der Schweiz. Eine davon, die Migros Zürich hat in der Region Zürich 25 Fitness-Studios mit ca. 60.000 Mitgliedern. Zum Fitness-Investment in Deutschland führte Geschäftsführer André Ehrlich aus: „Die einzelnen Migros-Genossenschaften wachen mit Argus-Augen über ihre Genossenschaftsbereiche, so dass es für die Migros Zürich leichter ist, neue Einzugsbereiche für Ihr Premium-Studio-Konzept in Deutschland zu finden als in der Schweiz.“

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Gestaltung und Ausstattung vom Feinsten

Führte charmant durch den Abend: TV-Moderatorin und ELEMENTS Botschafterin Kate Abdo mit André Ehrlich

F&G war für Sie bei der Eröffnung des 1. Migros Premium Clubs in München. Dort ist auf 2.500 m² ein Premium-Club entstanden, wie man ihn sich vorstellt. Man sieht schon beim 1. Rundgang zum einen die 30 Jahre Studioerfahrung aus der Schweiz, zum anderen den enormen wirtschaftlichen Aufwand. Auch die gestalterische Hand eines Facharchitekten bei dem Ausbau der Räumlichkeiten sowie die Fachkenntnisse der Ausbildungsleitung bei der Zusammenstellung des Equipments fallen ins Auge. Ca. 2,5 Mio Euro steckte die Migros Zürich laut Geschäftsführer Jörg Blunschi in diesen Club – und das sieht man! Doch die Migros Schweiz macht mit 2 Millionen Genossen und 80.000 Mitarbeitern in der gesamten Schweiz ca. 20 Milliarden Schweizer Franken Umsatz p.a. Da überrascht es dann auch nicht mehr, wenn der Geschäftsführer der Migros Elements Deutschland André Ehrlich die Eröffnung des nächsten Clubs in der Münchener Siemensstraße bereits für das Frühjahr 2013 auf über 5000m² ankündigt. Dabei soll der an der Donnersberger Brücke etwas zurückhaltend ausgebaute Wellnessbereich weitaus größere Dimensionen durch Schwimmbecken, Pools etc erreichen. Insgesamt wird es bis Ende 2014 in München (3), Stuttgart (2) und Frankfurt (3), also insgesamt acht Premium Migros-Elements Clubs geben, wobei man an der Donnersberger Brücke zumindest 3.000 Mitglieder erwartet.

Schauspieler und Regisseur Otto Retzer und Box-Trainer-Legende Ulli Wegner prüfen die Trainingsbedingungen

Trainingsangebot für Kundenzufriedenheit

Weitere Informationen Ausführlichere Informationen zu ELEMENTS, Studios, Planungen und Philosophie bekommen Sie unter www.elements.com Weitere Informationen über den Mutterkonzern Migros finden Sie unter www.migros.ch oder www.migros.de

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Geschäftsführer Jörg Bunschi unterstrich beim Pre-Opening die Verpflichtung der Migros für das Gemeinwohl und zeigte auf, wie er mit der Strategie Fitness/Wellness/Einzelhandel die Herzen der Menschen gewinnen will. Es sei daher auch erforderlich gewesen, gerade jetzt Tegut zu erwerben. André Ehrlich hob diese Philosophie dann nochmals mit den Grundsätzen der Migros-Kette hervor: Das Studio soll nicht nur ein Platz des Sports sein, sondern das Training soll so angenehm wie möglich gemacht und mit möglichst geringem Zeitaufwand absolviert werden. Die verschiedenen angebotenen Trainingsformen sollen die Menuekarte des Studios darstellen. Nur wenn der Kunde einen echten Nutzen aus dem Training zieht, wird er bleiben. Also setzt Migros auf nachhaltige Trainingsformen. Dazu sollen auch Functional Training und Boxen gehören. All dies stellten René Kalt, Jörg Blunschi und André Ehrlich in den Vordergrund der Demonstration zum Training in der Migros Elementals.Studie.

Die Geschäftsführer der Migros Freizeit Deutschland GmbH, René Kalt (l.) und André Ehrlich eröffnen spektakulär das Studio an der Donnersbergerbrücke

Training a lá Swiss? Ich persönlich fand das auch recht gut. Was daran allerdings das Typische beim Training a lá Swiss sein soll, war mir dann aber nicht so ganz klar. Die Wünsche, Vorstellungen, Ideen und Philosophien hatte ich alle auch schon bei Engländern, Amerikanern und auch Deutschen gehört. Und ich denke auch, dass diese international sind oder zumindest werden sollten. Gut an der Donnersbergerbrücke ist, dass die Anlage dafür schon mal die optimale Location und Einrichtung hat. << Volker Ebener

Faris Al-Sultan, Weltklasse-Triathlet (Iron Man-Sieger 2005) und gebürtiger Münchner, machte beim Pre-Opening den Praxis-Check

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Advertorial

Erfolgsfaktor

Jürgen Wehrhahn und Gabriel Nicolas (r.) vom Family Fitness

Vertragsverlängerungen – Erfolge aus dem Family Fitness Hameln In nur 3 Monaten hat das Family Fitness in Hameln ganz easy 197 Mitgliedschaften auf neue 24 Monate mit 1,49 Euro Plus pro Woche und Mitglied umgeschrieben. Investition: weniger als 1.900 Euro! Das Angebot: 1..2..3.. Bauch-frei mit dem exklusiven EMS-Bauchgurt as Family Fitness in Hameln ist ein seit über 25 Jahren bestehendes Unternehmen, das Jürgen Wehrhahn führt. Im Herbst 2012 führte er das Bauch-Frei-Konzept im Family Fitness ein.

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Jürgen Wehrhahn und Gabriel Nicolas berichten „Unser Ziel war es mit dem Bauch-Frei Figur- und Abnehm-Programm bestehende Mitglieder auf neue 24Monatsverträge umzuschreiben, denn Bauch-frei eignet sich perfekt für das Modulare Verkaufssystem. Die Investition ist wirklich gering, Einführung und Umsetzung sind einfach und die Mitglieder sind leicht zu begeistern. So konnten wir nicht nur die Beiträge erhöhen, sondern auch gleichzeitig die Fluktuation weiter senken.

Den meisten Profit erreichen wir natürlich durch die längere Kundenbindung. Aber auch der Zusatzverkauf von Eiweiß und Carnitin an die Bauch-frei Mitglieder erhöhte unseren Umsatz beträchtlich. Bereits in den ersten drei Monaten ist es uns gelungen, 197 Mitgliedschaften auf neu 24 Monaten umzustellen. Unsere Mitglieder zahlen nun 1,49 Euro pro Woche mehr und bleiben uns weitere 24 Monate erhalten.

Warum Bauch-frei? „Das Marketing für die ‚Problemzone Bauch‘ funktioniert einwandfrei. Wir stellen aber durch unsere Philosophie hohe Ansprüche an die Programme und Geräte, die wir im Family Fitness einsetzen. So sollen die Programme vornehmlich unsere Kernkompetenz Muskeltraining unterstützen und entsprechende Trainingserfolge bringen. Zunächst haben wir uns umfassend über die ‚Bauch-Anbieter‘ informiert und dann entschieden den Bauch-frei EMSGurt erstmal zu testen. Die Wirkung des EMS-Bauchtrainings hat uns überzeugt: Zum einen wird genau die Problemzone Bauch sehr viel besser durchblutet, zum anderen wird darüber hinaus jedoch die gesamte Bauchmuskulatur intensiv trainiert. Insbesondere das Training des tiefer liegenden Transversus, der für die Taillenbildung zuständig ist, bringt nachhaltig die gewünsch-


Advertorial

Bauch-frei ten Ergebnisse einer schlanken Taille und eines straffen Bauches. Zudem stammt die patentierte Technologie des Bauch-frei EMS-Gurtes aus der Medizintechnik und ihre Wirksamkeit ist klinischen Untersuchungen an der Universität von Wisconsin nachgewiesen worden. Das gibt natürlich auch unseren Kunden großes Vertrauen.“

Exklusiver EMS-Bauchgurt von Bauch-frei „Seit Anfang des Jahres 2013 haben wir den neuen EXKLUSIVEN Bauch-frei EMS-Bauchgurt im Einsatz. Dieser ist erstmals ausschließlich in Bauch-frei Partnerstudios im europäischen Fitnessmarkt erhältlich! Das hebt Bauch-frei deutlich von anderen Anbietern ab und macht auch uns unvergleichbar.“

Einführung und Umsetzung „Sowohl die Einführung als auch die Umsetzung war dann sehr schnell und einfach: Produktbestellung – Inhouse-Seminar –Vorankündigung – Info-Veranstaltungen – Beratungstermine mit internen und externen Kunden – Einbindung in das Abnehmprogramm AktivSchlank® und in unser eigens entwickelte Family Fitness- Empfehlungssystem. Wer weitere Informationen über AktivSchlank® bekommen möchte, dem empfehlen wir einen Besuch auf der Homepage www.aktivschlank.com.“

Erfolg und Gewinn „Wir haben mit dem Bauch-frei definitiv Erfolg und der Gewinn ist ganz leicht auszurechnen. 197 Umschreibung mit einer Steigerung von 1,49 Euro wöchentlich. Durch unsere Modulverkaufssoftware Fitadvance® buchten nicht nur bestehende, sondern auch viele Neukunden den EMS-Gurt zu ihrer Mitgliedschaft dazu. Wir empfehlen auf Grund dessen zur Unterstützung das Fitadvance® Vertriebssystem um maximale Erfolge zu erzielen. Mehr dazu auf www.fitadvance.de. Bauch-frei bringt uns beträchtliche Mehrumsätze durch den Programm-Erlös und die Zusatzumsätze bei Eiweiß und anderer Nahrungsergänzung. Am meisten machen sich aber die Auswirkung der Kundenbindung durch neue Laufzeiten und die neuen Kunden bemerkbar, die wir gewinnen konnten.“

Investitionen? „Unsere Investition lag weniger als 1.900 Euro für die Bauch-frei Steuereinheiten, die wir unseren Mitgliedern zum Training zur Verfügung stellen. Es entstehen keine fixen Kosten oder Lizenzgebühren. Der Bauch-frei EMS-Bauchgurt ist der Wareneinsatz und der wird durch die Bauch-frei Programmgebühr mit Profit bezahlt.“

Zielgruppen Intern „Alle, die abnehmen möchten. Alle, die ihre Figur formen möchten. Alle, die ihr Hautbild am Bauch verbessern möchten. Mitglieder, die einen Motivationsschub für ihr Training benötigen, die eine zu schwache Bauchmuskulatur haben, die Rückenbeschwerden aufgrund zu schwacher Bauchmuskeln haben, die Becken-Boden-Probleme haben, wie z.B. Inkontinenz, Senkungen uvm.“

Zielgruppen extern „Das Figur- und Abnehm-Programm mit dem ‚Hilfsmittel‘ EMS-Bauchgurt spricht auch Menschen an, die sonst nicht die Lösung ihrer Probleme im Fitnessclub suchen würden. Das erhöht die Anzahl der Interessenten deutlich. Die Anwendung des Bauch-frei EMS-Bauchgurts lässt sie sofort ihre Bauchmuskeln und ihren Körper auf eine neue Art wahrnehmen, was die Bereitschaft für den Abschluss einer langfristigen Mitgliedschaft spürbar steigert.“

Resume „Das Bauch-frei Programm ist einfach umzusetzen, wirksam – mit sicht- und spürbaren Erfolgen für die Teilnehmer, nachhaltig und gewinnbringend im Studio zu integrieren. Die Investition ist gering und ohne Risiko. Der Gewinn durch Programmgebühr, Fluktuationssenkung, Neumitgliedschaften und Zusatzumsätze ist genial. <<

1..2..3..Bauch-frei In 3 Schritten zur Wunschfigur 1. EMS-Bauchgurt-Anwendung: Jeder Kunde hat seinen eigenen Gurt, den er während des Experten-gesteuerten Trainingsprogramms (Herz-Kreislauf-, Kraft-, Zirkel- oder Kurs-Training) trägt. Der Bauchgurt bringt sowohl eine gewisse psychologische Unterstützung als auch ein intensiveres Training durch das gleichzeitige EMS-Training der Bauchmuskeln. Das bringt mehr Trainings-Motivation und mehr Erfolg in kürzerer Zeit mit weniger persönlichem Aufwand. Ein echter Turbolader für den Stoffwechsel. 2. Der aktive 30 Minunten Bauch-frei Kurs ist ein ultimatives funktionelles Bauch- und Core-Training und ein super Bindungselement für alle Bauch-frei Teilnehmer. 3. Eiweißreiche Ernährung für gesundes Abnehmen, was in der Bauch-frei Begleitbroschüre sehr gut erklärt wird.

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system

Green System Recumbent Cycle (oben) >> Der ComfortDri-durchlüftete Sitz ermöglicht einen kühlen Luftstrom während der gesamten Trainingseinheit und ist ergonomisch geformt >> Sitz und Rückenlehne von senkrechter bis zur liegenden Position einstellbar >> Handpulsschalen an den Griffen >> extragroße Fußpedale ermöglichen schnelles Treten >> integrierter 3-Stufen Ventilator >> optionale iPod-Verbindung

Green System Upright Cycle (links) >> extragroße gepolsterte Sitze mit schneller und einfacher Körpergrößeneinstellung >> vordere, mittlere und hintere Sitzeinstellung >> einzigartige Niedrigprofil-Ummantelung für einen einfachen Einstieg >> Handpulsschalen an den Griffen >> extragroße Fußpedale ermöglichen schnelles Treten >> integrierter 3-Stufen Ventilator >> optionale iPod-Verbindung

Green System Elliptical (unten) >> dualer Wirkungsmechanismus für Total-Body-Workout >> elektronisch verstellbare Schrittlänge (450 – 730 mm) für Komfort und Flexibilität >> VariStrideTM-Programme verändern die Schrittweite, um eine gleichbleibende Herzfrequenz anzustreben, mehr Kalorien zu verbrennen und verschiedene Muskelgruppen in einer Trainingseinheit zu beanspruchen >> Der Shift-on-thefly-Fingertip kontrolliert über 20 Widerstandslevel >> MyFlexTM-Pedalpolsterungsystem für komfortables Workout >> optionale iPod-Verbindung

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Mit dem Green System von SportsArt Fitness kann Energie, die von den Mitgliedern durch Muskelarbeit beim CardioWorkout erzeugt wird, in Elektrizität umgewandelt und in das Stromnetz des Studios eingespeist werden. Green System hat seit Herbst 2012 Serienreife und wird zurzeit von der Medex GmbH in den ersten deutschen Studios installiert. nergiewende durch Muskelkraft? Wie soll das gehen? Haben Sie mal ausgerechnet, wie viele Kilowatt in Ihrem Studio am Tag auf den Cardiogeräten erzeugt werden? Jeden Tag! Wäre es nicht clever, diese Energie woanders im Studio zu nutzen, Kosten zu sparen und den Studiobetrieb etwas „grüner“ zu gestalten? Das Green System von SportsArt macht’s möglich. Energie, die von den Mitgliedern durch Muskelarbeit beim Cardio-Workout erzeugt wird, wird in Elektrizität umgewandelt und kann in das Stromnetz des Studios eingespeist werden. Das Konzept „Green System“ wurde bereits auf der FIBO 2012 vorgestellt und war auch für den FIBO Innovation-Award nominiert.

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Was ist Green System? Green System ist nicht nur ein Konzept. Es ist ein Produktsystem, das die Antwort auf die gestiegenen Energiepreise für alle Energieverbraucher ist. Es kann Fitnesstraining zu einem Kostenspar-Faktor machen – und den Studiobetrieb energiebewusst. Green SystemCardio-Produkte geben die erzeugte Energie in nutzbarer Energie zurück. Das Green System besteht zunächst aus SportsArtCardio-Geräten: Cross-Trainer, Upright- und Recumbent-Bike stehen zur Auswahl. Herzstück des Systems ist aber ein Wechselrichter – auch Inverter oder Gleichstrom-Wechselstrom-Konverter genannt. Der Wechselrichter ist mit einem 220 Volt starkem Stromversorger verbunden. Energie, die durch menschliche Muskelarbeit erzeugt wird, wird durch den Wechselstrom-Spannungsheber in den Green System-Wechselrichter geleitet und dann in das Stromnetz des Gebäudes eingespeist. Sobald der Nutzer das Training beginnt, wird Energie gewonnen. Der Wechselrichter ist in etwa so groß wie ein 29-ZollMonitor (Maße: 555 x 470 x 150 mm). Ein Wechselrichter kann die Energie von bis zu 20 Cardiogeräten umwandeln.

Warum keine Batterie? Wenn das Green System Energie erzeugt, warum ist es dann mit dem Stromnetz verbunden?

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Das Green System ist für die Energieproduktion gemacht und es sendet die Energie sofort in das Stromnetz zurück. Diese Methode ist deutlich effizienter als ein Batteriespeicher-System, das teuer, umweltschädlich, platzraubend, verarbeitungsintensiv und auch in seiner Herstellung enorm energieaufwändig ist. Mit der Energie, die sofort in das Stromnetz einspeist wird, können andere elektronische Geräte versorgt werden.

Voraussetzungen & Sicherheit Das Green System braucht einen 220 V/15 A starker Stromversorger, mehr nicht. Wie steht es um die Sicherheit? Die Voraussetzung für das Green System sind ähnlich wie bei der „normalen“ Stromversorgung. Die Solarenergie aus Photovoltaik-Anlagen wird nach einem ähnlichen Prinzip über einen Wechselrichter in das Stromnetz eingespeist. Für die Installation des 220 Volt starken Stromversorgers wird ein qualifizierter Elektriker benötigt. Um die Produkte miteinander zu verknüpfen, wird eine entsprechende Kabelausstattung mitgeliefert.

Wieviel Strom wird erzeugt? Der Stromgewinn liegt bei maximal 200 Watt pro Stunde. Wie viel Geld das System spart, ist abhängig davon, wie oft und wie lange die Geräte täglich genutzt werden. Um einen Durchschnitt zu kalkulieren, gibt es den Green System-Kalkulator auf der Seite: www.green.sportsartamerica.com Der Green System Wechselrichter kann an bis zu 20 Green System-Geräte angeschlossen werden. Wenn alle Produkte auf voller Kapazität laufen, kann ein Green System-Wechselrichter bis zu 2.000 Watt der erzeugten Energie pro Stunde bereitstellen. 2.000 Watt reichen aus, um alternativ folgende Geräte zu betreiben: Spülmaschine: ca. 2 Stunden Deckenventilator: 30 Stunden Kühlschrank: ca. 3 Stunden Flat-Screen: ca. 17 Stunden Ihr eigenes Sparpotenzial können Sie unter: www.green.sportsartamerica.com ermitteln.

Green System-Geräte Die Green System-Cardio-Produktkomponenten sind speziell für die Energieerzeugung gemacht. Andere Cardiogeräte, wie die Selft-Generating von SportsArt sind nicht kompatibel mit dem Green System. Alle SportsArt Green System-Cardio-Geräte verfügen über das „easy-to-use“-Punktmatrix Display mit heller LED Anzeige. Serienmäßig sind CardioAdvisorTM, Aktivzone und multiple Feedbackoptionen. <<

Weitere Informationen Ausführliche Informationen zum Green System und dem weiteren Angebots-Portfolio von SportArt Fitness bekommen Sie unter: www.sportsartfitness.com www.medex-gmbh.com

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Advertorial

Optimed – Kompe

Das Unternehmen proxomed® hat sehr schnell erkannt, dass Konzept-Lösungen für den Kunden mit Physiotherapie Einrichtungen oder Fitnessanlagen mit Ausrichtung von Rehabilitationsprogrammen eine Erfolgsformel darstellen kann. proxomed® vertreibt nicht nur Medical Fitness Equipment, sondern bietet seinen Kunden ausgereifte Gesamtpakete an, die eine erfolgreiche Positionierung in diesem speziellen Marktsegment vereinfachen. Optimed in Nieder-Olm In diesem Zusammenhang haben wir die Physiotherapie Einrichtung Optimed in Nieder-Olm, im schönen Rheinland-Pfalz besucht. Die Betreiber von Optimed haben sich für das Gesamtpaket von proxomed® entschieden und in kurzer Zeit Erfolgsgeschichte geschrieben. Die Kombination von hochwertigen, erstklassigen Geräten, Marketing-Paketen und Consulting-Dienstleistungen bieten auch bei Optimed ein ausgereiftes Zusammenspiel. Genau vor einem Jahr wurde die Physiotherapie Einrichtung Optimed eröffnet. Vor Ort arbeiten acht hochkarätig ausgebildete Fachkräfte, was eine optimale Betreuungssituation gewährleistet.

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Das Netzwerk der ansässigen Fachärzte in Zusammenarbeit mit Optimed funktioniert Hand in Hand. Optimed hat von Anfang an die Markting Tools von proxomed® sehr erfolgreich umgesetzt. Ein Baustein davon ist das Konzept „Standfest vor Ort“. In diesem Konzept wird ein Kurs für Training zur Sturzprävention angeboten. Jeder Interessent startet zu Beginn den „Golden Age“ Eingangstest. Die Zielgruppe Generation 60plus wird dabei ganz gezielt angesprochen, um die Bereiche Gleichgewichtssinn, Koordination, Beweglichkeit, Entspannungsfähigkeit und Muskelkraft zu stärken. Es handelt sich hierbei um einen Krankenkassen bezuschussten Kurs, was wiederum eine sehr attraktive Komponente für die Teilnehmer darstellt.

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Advertorial

tenz in Bewegung

Nach Aussagen von Marcus Kreinberg, Physiotherapeut in leitender Position bei Optimed, sind die Kunden von der Ausgewogenheit des Angebotes begeistert. Zur Stabilisierung des Therapieerfolges oder zur weiteren Verbesserung der bis dahin erreichten Fortschritte steht dem Kunden das fachkompetente Team vom Optimed Rücken- und Trainingszentrum zur Seite. Die Kundenzufriedenheit wird daran messbar deutlich, dass immer mehr Patienten nach der Verordnung in den Selbstzahlerbereich übergehen und bei Optimed aktiv an ihrem Gesundheitslevel arbeiten. Wir sprechen hier von 80 % aller Kunden, die bei Optimed starten.

Ein starker Partner proxomed® verbindet Hardware, Software und Smartware zu ganzheitlichen Gesundheitskonzepten und intelligenten Trainingsprogrammen für den Präventions-, Rehabilitations-, Gesundheits- und Fitnessmarkt. Die richtige Kombination dieser drei Säulen garantiert den gesundheitlichen Nutzen und die Wirtschaftlichkeit der Konzepte. In der Zusammenarbeit versteht sich proxomed® hierbei nicht nur als Lieferant, sondern als Dialogpartner mit umfassender Beratungskompetenz – sportwissenschaftlich und betriebswirtschaftlich.

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Möchten Sie wissen, was das für Ihre Einrichtung bedeutet, dann rufen Sie bei proxomed® an. Gerne berät Sie das Team von proxomed®. www.proxomed.com www.optimed-nieder-olm.de

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Grand Opening Am 29. September 2012 wurde in Cesena der neue Firmensitz von Technogynm, das Technogym Village, mit einem großen Festakt feierlich eröffnet – Ehrengäste waren der ehemalige US-Präsident Bill Clinton und der italienische Staatspräsident Giorgio Napolitano. ine neue Ära hat begonnen“, verkündete Nerio Alessandri bei der feierlichen Zeremonie, zu der über 900 hochkarätige Gäste aus alle Welt eingeladen waren. „Nach über 25 Jahren Entwicklung der Wellness-Philosophie ist unser Traum in Erfüllung gegangen.“

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Das Who-is-Who aus Politik, Sport und Wirtschaft

Hans Muench Hans Muench, Director of Europe der IHRSA (International Health, Racquet und Sportsclub Association), ist gebürtiger Kanadier mit einem MBA in International Business. Er hat für Fitnessstudios (Einzel und Ketten), Lieferanten und eine Weiterbildungsinstitution gearbeitet. Für die IHRSA verfolgt Münch die Entwicklung in Europa seit 1984. IHRSA Convention and Trade Show Die 32. Auflage des größten Branchen-Events in den USA findet vom 19. bis zum 22.3. in Las Vegas statt. www.ihrsa.org/congress

Unter den Gästen waren der ehemalige Premierminister Italiens, Romano Prodi, mehrere aktuelle italienische Minister sowie imposante Namen aus der Wirtschaft – u.a. Leonardo Ferragamo, Alessandro Benetton und Angelo Moratti. Auch Prinz Al-Saud von Saudi Arabien sowie Scheich Al Nayan von Abu Dhabi waren dabei. Den „Self Made Man“, wie Präsident Napolitano in seiner Laudatio Nerio Alessandri nannte, gibt es nicht nur in Amerika, sondern auch in Italien. Zusammen mit seiner Familie verkörpert der Technogym-Gründer die Eigenschaften der italienischern Kultur, die auf den Fähigkeiten zur Innovation und Veränderung beruht. Ehrengast Bill Clinton hielt die bewegende Abschlussrede. Er sprach von der Wichtigkeit zur Inspiration und vor allem der Prävention im Hinblick auf die Gesundheit der Jugend auf der ganzen Welt. Er nannte Beispiele aus seiner Stiftung, die sich in Afrika für sauberes Trinkwasser und bezahlbare Medikamente einsetzt.

Wellness-Campus Das Technogym Village beherbergt die neue Firmenzentrale, Produktionsanlagen, den ersten WellnessCampus der Welt – inkl. Forschung und Entwicklung

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Techngym-CEO Nerio Alessandri war auch bei der Presse heiß begehrt

Der Staastpräsident Giorgio Napolitano hielt die Laudation auf Nerio Alessandri

sowie ein großes Wellness-Center. Im Campus werden zahlreiche Trainingsmöglichkeiten geboten sowie eine WellnessKüche. Er ist geprägt von ökologischer Nachhaltigkeit und der Bio-Architektur von Antonio Citterio. Über 1.000 Mitarbeiter sind am Standort in Cesena beschäftigt, fast die Hälfte von Technogyms weltweitem Team. Die rund um den Globus verteilten 14 Filialen erwirtschaften beindruckende 90 % des Umsatzes außerhalb des Heimatmarktes Italien.<< Hans Muench

Bill Clinton würdigte den Verdienst der Firma Technogym und ihrer Mitarbeiter für die Gesundheit

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Volksgesundheit mit Muskeltraining Das MUSKELTRAINING ist die Trainingsform erster Klasse und der Kern, das Metier der Fitnessbranche! Das kommt inzwischen auch wegen seiner nachweislich positiven und gesundheitsfördernden Wirkung und den dazu breiten medialen Veröffentlichungen mit großer Akzeptanz in der Politik und in der Medizin an. Ein Ritterschlag für die Branche. INLINE ist ein wesentlicher Initiator dieser Wahrnehmung in der Öffentlichkeit und des neuen Branchen-Paradigmas, in dem der Fitnessmarkt eine zentrale Rolle in der Gesellschaft für die Volksgesundheit einnehmen kann. www.inlineconsulting.de/wie-sie-uns-sehen/mediathek

INLINE berät und mobilisiert Unternehmen in dieser entscheidenden Zeit. Mit schnell wirksamen Methoden wird programmatisch die verdichtete Leistung auf den Markt und auf die Kundschaft übertragen, um substanzielles Wachstum auszulösen. Das sehen und empfinden mehr als 600 zufriedene Unternehmer/innen so.

1. Platz Unternehmensberatungen*

INLINE Unternehmensberatung Borkener Str. 64 46284 Dorsten Tel. +49 (0)23 62/946 00 office@inlineconsulting.de www.inlineconsulting.de

*Gem. Abschlussbericht November 2012 des Projektes „Unternehmensberatungen in der Fitnessbranche“ des Instituts für Sportökonomie und Sportmanagement der Deutschen Sporthochschule Köln.


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Weitere Informationen Ausführliche Informationen zur Praxis von Frau Dr. Sendlhofer bekommen Sie unter www.vitalaerztin.at und hypoxistudio-linz.at

Natürliche und bewährte Methoden Die HYPOXI-Methode® in der Praxis

F&G-Chefredakteur Patrick Schlenz führte ein Interview mit der Vital-Ärztin Dr. Michaela Sendlhofer, die im Verbund mit Ihrer Praxis ein HYPOXI®-Studio im östereichischen Linz betreibt.

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F&G: Frau Dr. Sendlhofer, warum haben Sie sich als Ärztin für HYPOXI® entschieden? Dr. Michaela Sendlhofer: Ich praktiziere seit vielen Jahren als Vitalärztin und vielen meiner Patienten machen Cellulite, Reiterhosen, ein schlaffes Hautbild und hartnäckige Fetteinlagerungen in den Problemzonen, die oftmals genetisch bedingt sind, zu schaffen. Übliche Workouts und eine Umstellung der Ernährung reichen nicht aus, um hier nachhaltig sichtbare Veränderungen zu erzielen. F&G: Was war Ihre Motivation, um sich mit dem Konzept auseinanderzusetzen? Dr. Michaela Sendlhofer: Meine eigene positive Erfahrung. Ich selbst musste nach meiner dritten Schwangerschaft feststellen, dass der Weg zurück zur alten Figur immer schwieriger wurde. Als ich dann auf die HYPOXI-Methode® stieß und sie selbst ausprobierte, konnte ich in kurzer Zeit überraschend gute Erfolge erzielen. Ich war sofort überzeugt. F&G: Welchen Nutzen bietet Ihnen das HYPOXI®-Studio bzw. welche Synergien sehen Sie als Vitalärztin? Dr. Michaela Sendlhofer: Die HYPOXI-Methode® verbindet natürliche und bewährte Methoden, wie die Vakuum-Behandlung und die Kompressionstherapie, mit moderater Bewegung. Sie ist sanft und wirkt direkt auf die Problemzonen, wodurch diese Art der gezielten Figur-Formung meinen Grundsätzen als Ärztin entspricht. F&G: Wie managen Sie die Schnittstelle zwischen der Arztraxis und dem HYPOXI®-Studio? Haben Sie eigenes Personal oder können die Praxisangestellten die HYPOXI-Dienstleistungen ebenfalls anwenden? Dr. Michaela Sendlhofer: Das ist ganz einfach. Empfang und Aufenthaltsbereich werden gemeinschaftlich genutzt, aber ansonsten stehen für die Praxis und für HYPOXI® jeweils eigene Mitarbeiter zur Verfügung. Praxis und HYPOXI®-Studio teilen sich also eine optimale Infrastruktur, aber grundsätzlich sind es zwei unabhängige Bereiche. Meine HYPOXI®-Mitarbeiter – die HYPOXI®-Coaches – wurden in einem umfangreichen Ausbildungsprogramm von HYPOXI® geschult und arbeiten eng mit HYPOXI® zusammen um eine bestmögliche Qualität für unsere Kunden zu gewährleisten. F&G: Welchen Support bietet das Unternehmen HYPOXI®, um den Erfolg des Konzepts auch im medizinischen Bereich zu gewährleisten? Dr. Michaela Sendlhofer: HYPOXI® hat mich bei der Umsetzung der HYPOXIMethode® hervorragend unterstützt. Bei der Auswahl des Standortes, bei der Planung und Gestaltung des Studios, der Erstellung des Marketingplanes und bei der Ausbildung meines Teams stand mir HYPOXI® immer zur Seite und tut das auch weiterhin. So konnte ein perfektes Konzept mit meiner Tätigkeit als Vitalärztin kombiniert werden und die Synergien liegen auf der Hand. F&G: Frau Dr. Sendlhofer, herzlichen Dank für das Gespräch. <<

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wellyou

– ein starkes Konzept

mit starker Leistung

In den letzten zehn Jahren hat sich der Fitness-Anlagen Betreiber wellyou in Deutschland an neun Standorten positioniert. Avisiertes Wachstumsziel pro Jahr sind weitere 1 – 2 Anlagen, Kerngebiet Norddeutschland. Das Kundenangebot ist kaum zu toppen – smarter Preis, top Fitnessangebote mit hochkarätigem MATRIX Equipment. All das hat unser Interesse geweckt. Wir wollten das Unternehmen wellyou näher kennenlernen und herausfinden, was wellyou für Zukunftsvisionen hat.

as Gesicht hinter dem Unternehmen ist der Kaufmann Volker Roese. Herr Roese ist ein Urgestein in der Betreiber Szene, seit 30 Jahren kennt er das Geschäft im Fitness Bereich. 1983 startete er mit den zu der Zeit typischen Lady-Fitness Clubs. Danach folgten einige Jahre in der Geschäftsführung, einer namenhaften, norddeutschen Marketing Firma. 2003 kehrte er zum Fitness-Business zurück und eröffnete die erste wellyou Anlage.

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Welches Equipment erwartet den Kunden?

Premium Klasse Die wellyou Anlagen sind großzügig aufgebaut und bieten ein modernes, freundliches Ambiente. Mit Öffnungszeiten von 6 Uhr in der Früh bis Nachts um 0 Uhr kann der Kunde an hochkarätigem Equipment trainieren oder ein sagenhaftes Kursangebot mit 50 Kursen täglich nutzen. Das Aufgebot an Kraft- und CardioEquipment ist enorm, somit kommt es für den Kunden nie zu Wartezeiten oder Engpässen im Trainingsablauf.

wellyou hat mit dem Hersteller MATRIX eine Exklusivvereinbarung getroffen. Ausgestattet sind die Fitnessanlagen im Kraftbereich mit dem MATRIX „Klassiker“ – der Geräteserie G3. Die G3 Serie besticht durch sein besonderes Design und ausgesprochen guter Biomechanik. Zudem weist die G3 Serie ein umfangreiches Sortiment auf. Neben Einzelstationen und Plate Loaded gibt es Freigewichte und Bänke. Auch der Cardiobreich ist umfangreich aufgestellt. In einer der jüngeren Anlagen wie Lübeck, trainieren die Mitglieder sogar schon auf dem brandneuen Suspension Crosstrainer.

Fazit Dieses runde Leistungspaket im sympathischen Preisgefüge hat Potenzial. Mittlerweile kann die wellyou Kette auf 35.000 trainierende, zufriedene Mitglieder zurückgreifen, Tendenz steigend. Alles deutet auf eine hohe Kunden-Zufriedenheit hin. Auch die Expansionspläne in Richtung Franchising sprechen für belegbare Wirtschaftlichkeit. <<

www.wellyou.eu

F&G: Herr Roese wir sind wirklich beeindruckt. War diese Entwicklung Ihr Plan, als 2003 die erste wellyou Anlage eröffnet wurde? Volker Roese: Nein überhaupt nicht, zunächst sah ich nur die Aufgabe wieder eine Fitness Anlage zu betreiben. Das in einem Zeitfenster von 10 Jahren daraus neun Anlagen würden, konnte man noch nicht ahnen. F&G: Erst Mitte Januar haben Sie Ihre 9. Anlage in Husum eröffnet. Was erwartet den Kunden vor Ort? Volker Roese: Natürlich der wellyou Standart: 1300 m2, ein großzügiger Kraft- und Cardiobereich ausgestattet vom High Class Hersteller MATRIX und ein Cardio-Kino. F&G: Was sind die nächsten wellyou Ziele? Volker Roese: Wir sind am Ende der Planungsphase aus wellyou ein Franchisekonzept zu entwickeln. Ab Februar können Interessenten dann wellyou als Franchise-Anlage eröffnen. Wir behalten uns aber den Gebietsschutz Norddeutschland für unsere selbst geführten Anlagen vor. F&G: Wird dann in Zukunft der Einzelbetreiber sein wellyou jedem Mitglied zugänglich machen? Volker Roese: Ja, in der Tat, jetzt schon können unsere 35.000 Mitglieder in allen wellyou Anlagen trainieren. Die wellyou Mission ist: Wohlbefinden, flächendeckend, überall Allround Training. Dies wird ebenfalls und zusätzlich, bei Franchise geführten Anlagen so sein.

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Attraktives Konzept Power Plate Cyber Training mit Marcus Schenkenberg Marcus Schenkenberg ist seit vielen Jahren der bekannteste und auch bestbezahlte Mann im internationalen Model-Business. Der 44-jährige Schwede zierte so ziemlich jede Titelseite der bekannten Magazine. Schenkenberg ist aber auch seit 25 Jahren begeisterter Fitnesssportler. Gemeinsam mit der Firma Power Plate hat er ein neues Trainingskonzept entwickelt. Die Weltneuheit wurde im Herbst 2012 im Rahmen einer Pressetour in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorgestellt.

ower Plate präsentierte im Herbst 2012 das neue Cyber Training, das in Zusammenarbeit mit Marcus Schenkenberg entwickelt worden ist. Der „Sexiest Man alive“ ist für Power Plate nicht nur ein Partner, der bei den Medien und Studiomitgliedern gleichermaßen für Aufmerksamkeit sorgt, er ist vor allem ein Partner, der den Fitnessgedanken lebt und glaubhaft verkörpert.

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groß, schlank und nicht besonders kräftig. Auch habe er nie besonders viel Erfolg bei Frauen gehabt, bevor er angefangen hat, zu trainieren. Ende der 1980er Jahre lebte er in Los Angeles und baute durch konsequentes Muskeltraining rund 20 kg Muskelmasse auf – eigentlich, um seiner Karriere als Basketballer durch mehr Kraft einen neuen Schub zu geben.

Marcus Schenkenberg Weitere Informationen Ausführliche Informationen über Marcus Schenkenberg finden Sie unter www.marcusschenkenberg.eu Alle weiteren Informationen zum Cyber Training von Power Plate und Marcus Schenkenberg bekommen Sie unter www.powerplate.de

Sein Aussehen und seine beeindruckende Physis sind sein Kapital. Marcus Schenkenberg ist das erfolgreichste männliche Topmodel der Welt. Beim Pressetermin im TC Training Center Zürich präsentiert sich der 44-jährige Schwede niederländischer Herkunft darüber hinaus auch als sehr freundlicher, bescheidener und unkomplizierter Typ. Das Gespräch verläuft ausgesprochen angenehm und locker. Marcus Schenkenberg erzählt ganz offen, dass er dem Muskeltraining seine Karriere verdankt. Er sei als Jugendlicher ein ziemlicher Schlacks gewesen, 1,93

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Es kam aber anders. Marcus Schenkenberg wurde von einem Fotografen entdeckt. Seither war er das Gesicht und der Körper vieler Werbekampagnen, u.a. für Calvin Klein, Gianni Versace, Karl Lagerfeld, Donna Karan, und war auf den Titeln aller großen FashionMagazine zu sehen. Zu einer Model-Karriere, die inzwischen fast 25 Jahre andauert, gehört Disziplin: Ernährung, Pflege, vor allem aber Training. Marcus Schenkenberg versucht sich mehrmals wöchentlich Zeit für sein Workout zu nehmen. Das ist nicht immer leicht, wenn man die meiste Zeit des Jahres unterwegs ist und pro Woche in drei verschiedenen Hotels übernachtet. Aber genau so wurde er auf Power Plate aufmerksam.

Die Übungen, die Marcus Schenkenberg gemeinsam mit mir macht, sind definitiv anspruchsvoll

Power Plate und Schenkenberg Im Fitnessraum eines Hotels wurde Power Plate zum Training angeboten. Marcus Schenkenberg hatte nicht viel Zeit und fragte den Trainer, was man mit dem Gerät alles trainieren könne. Die Effektivität des Trainings und die Zeitersparnis beeindruckte den Fitnesssportler Schenkenberg so sehr, dass er seinen Manager Frank Kuhlmann bat, Kontakt zu Power Plate aufzunehmen, ob es die Möglichkeit gebe, gemeinsam ein Projekt auf die Beine zu stellen.

Cyber Training Das Trainingskonzept „Power Plate Cyber Training mit Marcus Schenkenberg“ ist daraufhin gemeinsam entwickelt worden. Über eine große Video-Wall (2 x 3 m) ist Marcus Schenkenberg als Cyber-Trainer in den Clubs vor Ort, macht die Übungen vor und die Kunden können nach seinen Anweisungen trainieren. Kompetente Unterstützung bekommt er dabei von Patrick Schreiber, einem der bekanntesten Personal Trainer Deutschlands, während Prof. Dr. Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule in Köln fachliche Anleitungen gibt.

Die Kurse dauern ca. 20 Minuten. Die jeweiligen Kurse – sowohl die aktuell laufenden als auch die folgenden – finden die Kunden auf dem Informationsdisplay der Power Plate. Anfängern werden vor dem Training die Grundlagen in Level 1-Kursen erklärt, Fortgeschrittene starten bereits im Level 2 mit anspruchsvollen Übungen, während Power Plate Profis in Level 3 trainieren. Zur Verfügung stehen mehr als 19 Unterschiedliche Programme in verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Kunden könne wählen zwischen: Bodyforming, Six Pack, Anti-Cellulite, Gewichtsreduktion, Rücken und Beckenboden.

Konzept für Studios Power Plate hat zu dem Cyber Training mit Marcus Schenkenberg ein komplettes Konzept entwickelt, das von der Technik für die Video-Wall über Ideen zur Raumgestaltung bis zu umfangreichen Marketing- und Werbematerialien alles bietet, was Studios benötigen, um das Konzept bei ihren Kunden nachhaltig zu bewerben. Der Presserummel, den Marcus Schenkenberg bei der Präsentation des Cyber Trainings in Hamburg, Bremen, Köln, Frankfurt, München, Wien und Zürich auslöste, war auf jeden Fall schon mal beachtlich. << Jürgen Wolff

Die mediale Aufmerksamkeit war enorm

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11. - 14. April 2013 | koelnmesse

Internationale Leitmesse für Fitness, Wellness & Gesundheit FIBO Niederlassung der Reed Exhibitions Deutschland GmbH · Völklinger Str. 4 · 40219 Düsseldorf · Germany · Tel. +49 211 90191-300 · E-Mail: info@fibo.de


1st time in COLOGNE

Trainingsger채te Wellness & Beauty

FIBOmed / BGM Sportern채hrung Functional Training Ausstattung und Dienstleistung Music, Fashion, Fun & Action

www.fibo.de


Messe & Kongress

F&G-Insider-Interview mit Olaf Tomscheit und

FIBO:


Messe & Kongress

dem „Neuen“, Ralph Scholz

Kurz vor Weihnachten 2012 wurde überraschend bekannt gegeben, dass FIBO-Projektleiter Olaf Tomscheit das Messe Unternehmen Reed Exhibitions Deutschland verlassen wird nach der FIBO 2013. Die Verleger des F&G-Magazins trafen sich mit Olaf Tomscheit und seinem Nachfolger Ralph Scholz anlässlich eines Abendessens zu einem InsiderInterview in Düsseldorf

Der Wechsel


Messe & Kongress

F&G-Insider-Interview mit Olaf Tomscheit und dem „Neuen“, Ralph Scholz F&G: Hallo Olaf, Deine Kündigung bei Reed/FIBO überraschte die komplette Branche. Du wirst das Unternehmen nach der FIBO 2013 verlassen. Was hat Dich dazu veranlasst? Olaf Tomscheit: Nach acht Jahren FIBO ist es für mich die Chance, noch einmal etwas Neues aufzubauen – und das bei einem europaweit führenden Verlags- und Veranstaltungshaus, der „Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag“ (dfv) in Frankfurt. Ab Mai 2013 werde ich dort als Bereichsleiter Messen und Mitglied der Geschäftsführung der „The Conference Group“, einem Tochterunternehmen des dfv, bestehende Kongressmessen weiterentwickeln und neue Konzepte erarbeiten. Das ist eine große Aufgabe, aber natürlich geht man nicht einfach so weg von der FIBO. Dafür gibt es zu viele über die Jahre gewachsene Kontakte und auch Freundschaften. F&G: Bedeutet dies, dass Du dann dort einen Event- aber auch Messebereich aufbauen wirst? Müssen

wir davon ausgehen, dass Du in absehbarer Zeit eine Konkurrenzveranstaltung zur FIBO entwickeln wirst? Olaf Tomscheit: Nein, natürlich nicht. Und das nicht nur aus „alter“ Verbundenheit zur FIBO, sondern auch, weil die FIBO viel zu stark ist, als dass es Sinn machen würde, gegen die weltweit führende Messe anzutreten. Die Schwerpunkte der Conference Group liegen in ganz anderen Bereichen. F&G: In letzter Zeit hatte die FIBO einige Differenzen mit dem DSSV e.V. Der DSSV stellt u.a. nicht mehr auf der FIBO aus und die Zusammenarbeit mit der Messe wurde, zumindest im Augenblick, eingestellt. Hat Dich diese Entwicklung in Deiner Entscheidungsfindung beeinflusst? Olaf Tomscheit: Lassen wir mal die Kirche im Dorf. Der DSSV war schon mehrfach nicht auf der FIBO und kam immer wieder zurück. Von daher hat dieser aktuelle Vorgang meine Entscheidung in keinster Weise beeinflusst.

Gepräch in entspannter Atomsphäre: Ralph Scholz, Olaf Tomscheit und F&G-Verleger Volker Ebener

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Ralph Scholz: Die Entscheidung, nicht auf der FIBO auszustellen, ging vom DSSV aus. Insofern gibt es für mich zunächst keinen Grund zur Kurskorrektur. Aber natürlich werde ich im Rahmen meiner Antrittsbesuche mit allen Marktteilnehmern, Partnern und Verbänden das Gespräch suchen. F&G: Olaf, unter Deiner Leitung entwickelte sich die FIBO in den letzten Jahren in allen Bereichen positiv. Warum wechselst Du gerade jetzt? Olaf Tomscheit: Ja, ich weiß, „never change a winning team“, speziell dann nicht, wenn es ein Team ist, das der FIBO neues Leben eingehaucht hat und sie in allen Belangen zurück in die Erfolgsspur brachte. Mit dem Wechsel nach Köln schließt sich ein Kreis und es beginnt eine neue Ära. Ich hatte mich das erste Mal im Sommer letzten Jahres mit dem Gedanken getragen, dass dies auch der geeignete Zeitpunkt ist, um von Bord zu gehen. Damals habe ich der ReedGeschäftsführung mein Wort gegeben, erst dann zu gehen, wenn dieser Standortwechsel erfolgt ist. F&G: Herr Scholz, erst einmal herzlich Willkommen in unserer zukunftsträchtigen Branche. Welche Erfahrungen bringen Sie mit, um die weltgrößte Fitness- & Gesundheitsfachmesse FIBO zukünftig erfolgreich zu leiten? Ralph Scholz: Ich kenne die Fitnessbranche nicht erst seit 2012, sondern war als Redakteur in dieser

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Messe & Kongress

Branche bereits zwischen 1998 und 2005 tätig. Damals wie heute fasziniert mich der Spirit, den diese Branche ausströmt. Und auch im Messegeschäft, in dem ich seit sieben Jahren unterwegs bin – zuletzt bei der Messe Düsseldorf – fühle ich mich zuhause. Seit April letzten Jahres bin ich bei Reed Exhibitions Deutschland im Geschäftsbereich Business Development für die Entwicklung von Summits verantwortlich, aktuell mit einem Konzept zur Erschließung des Seniorenmarktes für die Fitnessindustrie. F&G: Die FIBO ist sicherlich eine Herausforderung für Sie. Welche Affinität haben Sie über Ihre Arbeit am Senioren-Fitness-Summit hinaus zum Thema Fitness und Gesundheit? Ralph Scholz: Ich bin gesund und fit. Sport spielt in meinem privaten Leben tatsächlich eine große Rolle, gerade als Ausgleich zum Berufsleben. F&G: Durch die zunehmende Eigenverantwortung der Menschen für ihre Gesundheit und deren Vorsorge sind die Bereiche Fitness und Gesundheit in den letzten Jahren immer stärker zusammen-

gewachsen. Wie sehen Sie diese Entwicklung für die kommenden Jahre? Ralph Scholz: Dieser Trend wird weiter anhalten und sich – Stichwort: demografischer Wandel – sogar noch verstärken. Bis 2030 werden rund 30 Prozent der Bundesbürger älter als 65 Jahre sein. Damit wird das Thema Seniorenfitness in den Studios noch relevanter werden. F&G: Olaf, sicherlich laufen die Vorbereitungen auf die FIBO 2013 bereits auf Hochtouren. Wie bindest Du Herrn Scholz in diese Arbeiten mit ein? Olaf Tomscheit: Bis zur FIBO arbeiten wir im Team de facto mit einer Doppelspitze, wobei der operative Teil bei mir und dem Team liegt und sich Ralph in die Themen und Netzwerke einarbeitet und einfindet. Damit ist die Kontinuität sichergestellt, die ein Flaggschiff wie die FIBO in der Führung braucht. Ich bin absolut überzeugt davon, dass Ralph das Zeug dazu hat, die FIBO in ihrer Entwicklung der letzten Jahre noch weiter nach vorne zu bringen. F&G: Herr Scholz, was erwarten Sie persönlich von der FIBO 2013?

Ralph Scholz: Das neue Set-Up der FIBO in Köln ist eine RiesenChance, die FIBO in ihrer Aufplanung und Außenwirkung noch besser zur Geltung zu bringen. Schon jetzt ist spürbar, dass sich alle – Austeller, Besucher und Partner –, aber auch das Team und die KölnMesse auf die Premiere in der Domstadt freuen. F&G: Die FIBO ist in den vergangenen sieben Jahren stetig gewachsen – sowohl qualitativ als auch quantitativ. In welchen Bereichen sehen Sie die Möglichkeit, neue Akzente zu setzen? Ralph Scholz: Die Internationalisierung und die Verbreitung des Fitnessthemas in allen Alters- und Gesellschaftsschichten voranzutreiben, sind aus meiner Sicht vordringliche Aufgaben. Auch die Themen Gesundheit und Wellness stehen auf der Agenda. Hier gibt es weiterhin Wachtumspotenziale. F&G: Olaf, sowohl für die anstehende FIBO 2013 als auch Deine neuen Aufgabenstellungen beim Deutschen Fachverlag wünschen wir Dir alles Gute. Ihnen lieber Herr Scholz wünschen wir einen guten Start als neuer FIBO-Projektleiter. <<

Ralph Scholz Der neue Event Director der FIBO, Ralph Scholz, ist Jahrgang 1965, geboren in München und lebt heute mit seiner Frau und drei Kindern in Meerbusch bei Düsseldorf. Beruflicher Werdegang: Nach der Ausbildung zum Kommunikationsfachwirt war Ralph Scholz als Texter in einer Werbeagentur tätig. 1994 bis 2008 Chefredaktion verschiedener Sportfachhandelszeitschriften und eines Fachmagazin für Corporate Communications. 2000 bis 2008 für mehrere Messegesellschaften beratend bzw. als Verlagsdienstleister tätig, u. a. Messe München, Messe Friedrichshafen, Messe Düsseldorf und Reed Exhibitions. Danach Einstieg bei der Messe Düsseldorf als Account Manager, zuständig für die strategische Ausrichtung der Messefamilie Print (drupa, All in Print, Shanghai, digimedia) Seit April 2012 bei Reed Exhibitions Deutschland Projektleiter Business Summits. Hobbies: Squash und Badminton, Schwimmen, Skifahren und früher mal Fallschirmspringen

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Messe & Kongress

„Impulse für die

11. bis 14. April, Koelnmesse FIBO baut Wellness-Sektor weiter aus Raum für Vergrößerung des Kongressund Seminarangebotes INNOVATION FORUM neu gestaltet Neues Hallenangebot kommt sehr gut an

Mehr Informationen Weitere aktuelle Informationen zur FIBO, Ausstellern, Highlights, Infrastruktur oder dem Online-Ticket-Shop finden sie unter www.fibo.de und www.fibo360.de

m neuen Standort Köln setzt die FIBO auf Wachstum und Weiterentwicklung. „Mit dem Wechsel nach Köln – hier stehen uns vom Start weg 20 Prozent mehr Fläche zur Verfügung – haben wir endlich die Möglichkeit, auch den Bereich Wellness adäquat darzustellen“, so FIBO-Event Director Olaf Tomscheit. Die FIBO will damit auch in diesem Bereich ihr Profil

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stärken und die Verbindung zwischen Fitness, (aktiver) Wellness und Gesundheit noch stärker herausstellen.

Prävention & Wellness Das gilt speziell für den Bereich der Prävention und der aktiven Gesunderhaltung. Hier verzeichnet die FIBO seit Jahren deutliche Zuwächse und einen deutlichen Wandel in Richtung medical fitness,

medical wellness und health care. Eine Neuausrichtung, die auch im Wellness-Bereich auf sehr gute Resonanz stößt. Sichtbarstes Zeichen dafür sind neben dem deutlichen Anstieg der Ausstellerzahlen – zuletzt 612 Unternehmen aus 35 Nationen – auch die stark steigenden Fachbesucherzahlen aus den Gesundheitsberufen und den Bereichen Wellness- und Beauty-Einrichtungen,

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Messe & Kongress

gesamte Branche“ Spas, Hotels sowie Kuranlagen und Saunabetrieben. Zusammen machen sie inzwischen fast 30% der mehr als 42.500 Fachbesucher aus. Knapp ein Viertel der Besucher kam zur FIBO 2012 mit einem besonderen Interesse an Angeboten im Bereich Wellness & Beauty.

Wellness-Seminare & -Forum Zentrale Neuerung ist die neue Heimat der Wellness-Aussteller in der Halle 8 der Koelnmesse. Sie liegt prominent direkt am zentralen Besuchereingang der FIBO und bietet ausreichend Platz. Ob Sauna oder Solarium, Körperpflegeprodukte oder Kosmetik, Medical Wellness oder Therapie-Apparaturen für Aktive: Hier finden Besucher die neuesten Produkte und Konzepte für die Wellness-Branche. Sowohl reine Wellnessanlagen und Spas als auch Fitnessstudios sowie Hotels richten sich vermehrt auf die Bedürfnisse ihrer Kunden und Gäste ein, die vor allem eines wünschen: Abstand vom Alltag. Das umfangreiche Angebot der Aussteller wird auf der FIBO durch ein passendes Seminarprogramm ergänzt. Das FIBO Wellness-Forum ist eine eigens für den Bereich Wellness konzipierte Vortragsfläche, ebenfalls in der Halle 8. Hier wird es während der gesamten Messelaufzeit auf die Branche abgestimmte Seminare geben. Neu auf der FIBO 2013 sind zudem spezielle Wellness-Rundgänge, die Besucher zu den thematisch passenden Ausstellern und Produkten in diesem Bereich führen.

Kongresse & Seminare: Raum für Weiterentwicklung Den Rahmen für Weiterentwicklung nutzt die FIBO mit vielen Neu-

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heiten 2013. Vor allem der Bereich Kongresse und Seminare wird weiter ausgebaut und macht die Messe nun mehr denn je zu einer Kommunikations- und Informationsplattform. 2013 wird in Köln während der gesamten Messelaufzeit der erste FIBOmed Kongress als Interdisziplinärer Fachkongress für Bewegungsmedizin stattfinden, bei dem die FIBO auch mit Institutionen wie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) zusammenarbeitet. Der Thieme Verlag veranstaltet die Physiotherapeuten Tage und die

AG Diabetes und Sport der Deutschen Diabetes Gesellschaft DDG e.V. das 2. Interdisziplinäre Symposium Diabetes und Bewegung. Zusätzlich wird es während der Messelaufzeit Seminare geben zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement, dem eine eigene Fläche in der Halle 9 gewidmet ist. In derselben Halle finden ebenfalls die FIBOmed Seminare für Ärzte, Sportmediziner und Physiotherapeuten statt. Auch dem großen Themenkomplex Wellness widmet sich die FIBO mit eigenen Seminaren, die in der Halle 8 stattfinden werden.

SYMPOSIUM DIABETES Im Rahmen der FIBO 2013 findet das 2. Interdisziplinäre Symposium Diabetes und Bewegung mit dem Motto: „Grenzen öffnen – Fitness verbessern“, statt. Veranstaltet wird das Symposium von der diabetesDE und der Arbeitsgemeinschaft Diabetes & Sport der DDG e.V., in Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal. Das 1. Interdisziplinäre Symposium Diabetes und Bewegung wurde bereits Ende Februar 2012 erfolgreich an der Universität Wuppertal abgehalten. Wann:

Samstag, 13. April 2013, 10.00 – 16.00 Uhr

Wo:

Congress Centrum Nord, Koelnmesse

Vorträge:

10.00 – 13.00 Uhr

Workshops:

14.00 – 16.00 Uhr

Teilnahmegebühr (einschließlich Zutritt zur FIBO vom 13.–14.04.2013) Vorverkauf: Mitglieder der AG Diabetes und Sport der DDG: 20 Euro Nichtmitglieder: 40 Euro Tageskasse: Mitglieder der AG Diabetes und Sport der DDG: 25 Euro Nichtmitglieder: 49 Euro Tickets erhalten Sie im Ticketshop unter www.fibo.de/ticket

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Messe & Kongress

FIBO INNOVATION AWARD Bereits zum 14. Mal vergibt die FIBO den begehrten Preis in Zusammenarbeit mit einer unabhängigen Fach-Jury unter Leitung der TÜV Rheinland Gruppe und in Kooperation mit der Zeitschrift FIT FOR FUN. Der Jury gehören Sportwissenschaftler, Sportmediziner und Journalisten an. Bewerben konnten sich Aussteller der FIBO vom 6. Dezember 2012 bis zum 4. Februar 2013. Zugelassen sind auch 2013 wieder die Produkte von FIBO-Ausstellern, die eine innovative Weiterentwicklung für die gesamte Branche darstellen und die seit maximal einem Jahr auf dem Markt sind. Jeweils drei Produkte in den drei Kategorien Trainingsgeräte, Gesundheitsförderung und Design & Kommunikation, die diese Bedingungen erfüllen, werden Anfang März für den Award nominiert und mit dem silbernen Siegel ausgezeichnet. Diese Produkte sind während der kompletten Messelaufzeit auf dem INNOVATION FORUM ausgestellt. Mit der Premiere in Köln wird das INNOVATION FORUM komplett neu gestaltet und befindet sich in der Halle 9 direkt neben dem Vortragsforum Betriebliches Gesundheitsmanagement. Hier wird es erstmalig auch einen Aufenthaltsbereich mit Sitzlounge für Besucher geben, die sich hier über die ausgestellten, nominierten Produkte informieren und sich in ansprechender Atmosphäre austauschen können. Am Nachmittag des zweiten Messetages, Freitag, 12. April, stehen im INNOVATION FORUM der FIBO in Halle 9 die Gewinner im Rampenlicht von Fachwelt und Medien. Dann zeichnet die Fachjury die ersten Plätze in den jeweiligen Kategorien aus

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und verleiht ihnen den begehrten Award samt goldenem Siegel. Der Preis ist somit nicht nur für die Gewinner, sondern auch für die Nominierten interessant, denn auch sie werden Fachwelt und Messebesuchern präsentiert.

FIBO Ausstellertag Vorfreude liegt in der Luft: Beim zweiten FIBO-Ausstellertag auf dem Kölner Messegelände spürt man deutlich die positive Aufregung und Neugier der rund 75 Teilnehmer. Sie alle sind Aussteller der Internationalen Leitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit. Und sie alle sind gespannt auf das, was da kommen mag. Denn es ist für alle, Veranstalter sowie Aussteller und Besucher eine ganz besondere FIBO, die dann zum ersten Mal seit ihrer Gründung 1985 in Köln und nach über 20 Jahren in Essen wieder am Rhein stattfindet. „Die FIBO ist nun eine ganz andere Nummer“, sagt Gregor A. Hüni, CEO und Inhaber der LMT Leuenberger Medizintechnik AG aus der Schweiz, dessen Unternehmen die Entwicklung der Messe von Anfang an als Aussteller begleitet hat. „Die Messe hat sich in den vergangenen Jahren extrem verändert, sie ist in vielerlei Hinsicht gewachsen - nicht nur größentechnisch. Die Bewegung hin zur Gesundheits-

branche war ein richtiger und wichtiger Schritt. Hier hatte die gesamte Branche Nachholbedarf. Dazu passt der Wechsel von Essen auf ein so modernes, tolles Messegelände, wie es jetzt in Köln existiert.“ Neben der guten Erreichbarkeit ist Gregor A. Hüni beim gemeinsamen Rundgang mit dem FIBO-Team besonders von der durchgängigen Qualität der erst 2006 fertiggestellten Hallen beeindruckt: „Hier ist es wirklich völlig egal, ob Sie in Halle 8 oder in Halle 7 stehen.“ „Wir finden die neuen Impulse, die von dem Umzug der FIBO nach Köln ausgehen werden, sehr gut“, sagt Liane Popow, Trade Marketing Manager bei Technogym. „Denn diese Impulse können der gesamten Fitnessbranche zugute kommen – die FIBO wird in der Messestadt Köln sicher noch mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen.“ So sieht das auch Martin Hirsch, Sales Director Deutschland und Österreich bei Star Trac Germany GmbH: „Die Essener FIBO hat funktioniert, aber es war Zeit für einen neuen Ruck, der durch die Branche geht. Die Fitnessbranche wächst und verändert sich, ebenso wie die FIBO. Wir erhoffen uns von dem Wechsel nach Köln im Übrigen auch eine noch größere Internationalität aufgrund des gut gewählten Standortes.“ <<

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In Kooperation mit

Medienpartner

In wissenschaftlicher Kooperation mit der Universität Wuppertal

Ärzte, Diabetesteams, Physiotherapeuten, Sportwissenschaftler, Trainer, Übungsleiter – alle, die Interesse an der Bewegungstherapie für Diabetiker haben und offen sind für neue Konzepte

Die Themen für die Workshops können sich noch geringfügig ändern.

Funktionelles Krafttraining

Kraft-Ausdauertraining im Zirkel

Bioimpedanzmessung zur Trainingsbegleitung

Körperzusammensetzung –

Leistungsdiagnostik

Innovative Bewegungskonzepte (Zumba, Pilates ...)

Fitnesstraining mit Kleingeräten für (adipöse) Diabetiker

Workshops 14.00 – 16.00 Uhr

Fitness verbessern mit Bewegungsnetzwerken aus der Arztpraxis Dr. Meinolf Behrens, Diabeteszentrum Minden-Porta, Minden

Fitness verbessern im Gesundheitsstudio Prof. Dr. Theo Stemper, Universität Wuppertal, Wuppertal

Ältere Diabetiker fit machen Frau Raphaela Tewes, Landessportbund NRW, Duisburg

Training und Fitness Prof. Dr. Herbert Löllgen, DGSP, Remscheid

Dr. Peter Zimmer, AG Diabetes und Sport der DDG, Ingolstadt Frau Nicole Mattig-Fabian, diabetesDE, Berlin

Wuppertaler Erklärung – 1 Jahr danach

Vorträge 10.00 – 13.00 Uhr

Congress Centrum Nord, Koelnmesse Samstag, 13. April 2013 10.00 – 16.00 Uhr

Das Symposium ist ausgerichtet für folgende Teilnehmergruppen:

Durchführer

Tickets und Preise finden Sie auf www.fibo.de/ticket

www.fibo.de

Grenzen öffnen – Fitness verbessern

Diabetes und Bewegung

2. Interdisziplinäres Symposium

Veranstalter


Messe & Kongress

Der INLINE Kongress 2012

Eine Botschaft für die Gesellschaft Am 10. Und 11. November 2012 fand im Kongresszentrum in Kassel der INLINE Kongress statt. Zentrales Thema: die Bedeutung des Muskeltrainings und das Ansehen der Fitnessbranche in der Gesellschaft zu stärken. er größte Management-Kongress der Fitnessund Gesundheitsbranche in Europa ist seinem Anspruch, Richtungsweisendes für die Fitnessbranche auszulösen, auch dieses Mal treu geblieben: Unter dem Motto „Volksgesundheit durch Muskeltraining“ setzte der INLINE Kongress 2012 einen wichtigen Akzent innerhalb der Branche.

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„Nicht die Butter vom Brot nehmen lassen“

INLINE Kongress 2013 Der Termin für den INLINE Kongress 2013 steht schon fest: 09. und 10.11.2013 www.inline-kongress.de

Inline-Geschäftsführer Paul Underberg führte in seiner Eröffnungsrede aus, dass Muskeltraining, sowohl einen enorm wichtigen Beitrag in der Prävention als auch bei der Behandlung der wichtigsten Volkskrankheiten – Rückenbeschwerden, Herz-Kreislaufkrankheiten, Diabetes und Adipositas – leistet. Diese Tatsache wird heute von keinem ernst zu nehmenden Mediziner mehr verneint. Darüber hinaus verdeutlichte Underberg, dass die Dienstleistung Muskeltraining die Kernkompetenz unserer Branche ist und gerade die Fitness- und Gesundheitsanlagen dafür prädestiniert sind, mit gesundheitsorientierten Trainingsansätzen zu punkten. Hier dürfen wir uns die „Butter nicht vom Brot“ nehmen lassen, betonte Paul Underberg. Darüber hinaus ließ er keinen Zweifel daran, dass die Betreiber von Fitness- und Gesundheitsanlagen, die über gut ausgebildetes Personal verfügen, sich über ihre Zukunft keine Sorgen machen müssen. Wenn wir diese Leistungen nicht anbieten, wer denn dann?

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Entscheiderdialog Das „Who is Who“ der deutschen Fitnessbranche traf sich im Rahmen des Kongresses in Kassel: Der Vertreter des Arbeitgeberverbandes, Refit Kamberovic, der des Arbeitnehmerverbandes, Volker Ebener, des Industrieverbandes, Olaf Tomscheit, Dr. Hans Geisler, „Branchenanwalt“ sowie Politiker Eberhard Gienger (MdB) und Frau Stefanie Richter vom Bundesverband mittelständischer Unternehmen erörterten im Rahmen eines Entscheiderdialogs, inwiefern der Anspruch „Volksgesundheit durch Muskeltraining“ aus ihrer Sicht auch zukünftig gefördert werden kann.

2.000 Teilnehmer Insgesamt nahmen über 2.000 Teilnehmer an den zahlreichen Veranstaltungen für Trainer und Clubinhaber teil. Egal ob Managementvorträge, Diskussionsrunden oder Group-Fitness-Workshops. Wo man hin sah, erblickte man lachende und zufriedene Teilnehmer, die Spaß bei der Arbeit hatten. Auch die kleine aber feine Ausstellung zog viele Teilnehmer an, um sich über Geräte, Konzepte und Dienstleistungen der SponsoringPartner zu informieren. Der INLINE Kongress 2012 hat erneut positive Zeichen gesetzt und die Teilnehmer dazu ermutigt sich im Bereich des Muskeltrainings und der Mitarbeiterausbildung stärker zu engagieren. Patrick Schlenz

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Messe & Kongress

Fitness-Training Symposium im Rahmen des Inline-Kongresses Gesundheitssport als neue Perspektive in der Diabetestherapie – im Rahmen des Inline-Kongresses 2012 fand ein großes interdisziplinäres Symposium zum Thema Diabetes und Bewegung statt. er Inline-Kongress 2012 fand unter dem Motto „Volksgesundheit durch Muskeltraining“ am 10. und 11. November 2012 in Kassel statt. Passend zum Leitmotto präsentierten die Organisatoren in Kooperation mit der AG Diabetes und Sport der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) am Sonntagnachmittag erstmalig ein interdisziplinäres Symposium für Ärzte, Trainer und Übungsleiter zum Thema Diabetes und Bewegung: „Richtig fit mit Diabetes – von den Grundlagen zur Praxis“.

D TÜV-Zertifikat Weitere Informationen zum TÜV-Zertifikat finden Sie unter www.diabetes-sport.de

Kay Wiethold, Inline-Akademie

Sven Zeissler, Sportwissenschaftler im Sportpark Zwickau

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Gemeinsam Diabetes bewegen Auf Initiative von Kay Wiethold von der Inline-Unternehmensberatung und unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Elke Zimmermann (Sportwissenschaft Universität Bielefeld) und Dr. Meinolf Behrens (AG Diabetes und Sport, Diabeteszentrum Minden) referierten Sportwissenschaftler und Ärzte rund um das Thema Diabetes und Bewegung. In ihrem Eingangsvortrag erläuterte Prof. Dr. Elke Zimmermann den Einfluss körperlichen Trainings auf die Blutdruckregulation. Dr. Andree Hillebrecht, Internist und Sportmediziner, stellte Veränderungen des Stoffwechsels und der Leistungsparameter bei Patienten mit Diabetes mellitus durch eine gezielte Bewegungsintervention dar. Dr. Hillebrecht hat gemeinsam mit Sven Zeissler, Sportwissenschaftler im Sportpark Zwickau, zahlreiche kontrollierte Studien zum KraftAusdauertraining mit Diabetikern im Sportpark Zwickau durchgeführt. Sven Zeissler präsentierte die eindrucksvollen Studienergebnisse und ihre Bedeutung für die praktische Umsetzung im Gesundheitsstudio aus sportwissenschaftlicher und – therapeutischer Sicht. Ergebnis: Ein strukturiertes Kraft-Ausdauertraining im Fitness-Studio verbes-

TÜV-Zertifikat

sert Stoffwechsel und kardiovaskuläre Risikofaktoren bei Diabetikern. Detlev Kraft, erfolgreicher Buchautor und Fachreferent der InlineAkademie für den Bereich Diabetes, zeigte im Weiteren auf, was bei der Umsetzung von Trainingsprogrammen mit Diabetikern besonders zu beachten ist.

Bewegungsnetzwerke Dr. Meinolf Behrens betonte in seinem Vortrag die Wichtigkeit des Aufbaus von Bewegungsnetzwerken. Diabetespraxen oder -kliniken können hier vorzüglich als Initiatoren und Koordinatoren fungieren. Aber, so Behrens: „Diabetes-Teams in Praxis und Klinik benötigen hierfür die Unterstützung und Kompe-

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für Diabetiker

ww

tenz von Sporttherapie und -wissenschaft“. Aus der Sicht von Dr. Behrens können Fitnessstudios in diesem Netzwerk neben (Reha)Sportvereinen eine ganz zentrale Rolle einnehmen, sofern sie bereit sind, sich für den gesundheitsorientierten Sektor zu qualifizieren. Viele Fitness-Studios bieten bereits jetzt schon Sport- und Bewegungsprogramme für Diabetiker an, die dem besonderen Anforderungsprofil unter sporttherapeutischen und -medizinischen Aspekten gerecht werden. Bisher war es aber weder betroffenen Diabetikern noch Olaf Küster, Diplom-Sport- und Fitnesstrainer; Mandy Benneh, Injoy Lingen; Fachpersonal möglich, sich bei dem Dr. Meinolf Behrens, Diabetologe zunehmenden Angebot am Gesundheits- und Fitnessmarkt unter QuaDr. Behrens erläuterte in seinem kommen ist, sondern auch konselitätsgesichtspunkten zu orientieren. Vortrag die Möglichkeiten zur Ko- quent verfolgt wird. Kay Wiethold und Detlev Kraft ist Dies gilt nicht nur vor dem Hinter- operation zwischen Diabetespraxis grund von auf den Markt drängen- und Fitnessstudio am Beispiel des es zu verdanken, dass die Inline den Discount- und Billiganbietern. Diabeteszentrums Minden und dem Diabetes-Übungsleiterausbildung in Um Menschen mit Diabetes bei Fitness-Studio Relax in Minden: Kooperation mit der AG Diabetes der qualitätsgerichteten Auswahl „Voraussetzung für eine erfolgrei- und Sport der DDG durchgeführt eines Studios zu unterstützen, hat che Kooperation sind dabei – neben wird, so dass die Ausbildungen die Arbeitsgemeinschaft Diabetes der gegenseitigen fachlichen Wert- auch im Rahmen der TÜV-Zertifiund Sport der DDG zusammen mit schätzung, Kooperations- und Inno- zierung anerkannt werden. InjoydiabetesDE und dem TÜV Rheinland vationsbereitschaft auf beiden Sei- Studios lassen sich zunehmend Kriterien für ein Gütesiegel „Fit- ten – in erster Linie, sich für neue beim TÜV Rheinland zertifizieren. ness-Training für Diabetiker“ er- Ideen und gemeinsame Wege zu In zahlreichen Injoy-Studios in ganz Deutschland sind Seminare für stellt. öffnen,“ so Dr. Behrens. Diabetes-Teams erfolgt, die als Basis Mit dem TÜV Rheinland konnte ANZEIGE für eine weitere Kooperation zwieine unabhängige Institution geschen Diabetesteams und Studios wonnen werden, die über große fungieren. Erfahrung in der Zertifizierung von „Inline/Injoy bewegt Diabetes“ so Fitness- und Gesundheitsstudios das abschließende Fazit vom „Diaverfügt und bereits seit Jahren w betesmanager“ Wiethold bei Inline. unterschiedliche Gütesiegel (Kraft.e mo tion Zusammenfassend ist mit dem training geeignet, Rückentraining -fitnes s.de erstmalig im Rahmen des Inlinegeeignet, Kardiotraining geeignet, Kongresses veranstalteten interdisgesundheitsorientiert) für Fitnessziplinären Diabetes-Symposiums für studios vergibt. Inline/Injoy gegen Ärzte, Trainer und Übungsleiter ein Für Fitness-Studios besteht der ganz wichtiger Schritt in Richtung Vorteil des Siegels darin, sich als Diabetes Kay Wiethold von der Inline Kooperation und Kommunikation qualitativ hochwertige Fitnessanlage mit guten personellen, ap- Unternehmensberatung zeigte in getan. Organisatoren, Referenten parativen und strukturellen Voraus- seinem abschließenden Statement und Zuhörer sind sich einig – der setzungen positiv abgrenzen zu eindrucksvoll auf, dass das Thema Dialog muss fortgesetzt werden. << Diabetes bei Inline nicht nur angeDr. Meinolf Behrens können.

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Dr. Meinolf Behrens Dr. Behrens ist seit 2002 niedergelassener Arzt mit internistischdiabetologischem und sportmedizinischem Schwerpunkt im Diabeteszentrum Minden-Porta. Vor seiner Selbstständigkeit ist er als Oberarzt am Herz- und Diabeteszentrum NordrheinWestfalen tätig gewesen. Seit 2005 ist Dr. Meinolf Behrens im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Sport der Deutschen Diabetes-Gesellschaft aktiv. Schwerpunktmäßig ist er hier für das Gütesiegel „Fitnesstraining für Diabetiker“ verantwortlich. www.diabetes-minden.de Kontakt: mb@diabetes-minden.de


Messe & Kongress

21. bis 23. März 2013 – Fachmesse und Kongress für Therapie, Medizinische Rehabilitation und Prävention

ie therapie Leipzig bietet als einzige Fachmesse mit Kongress für Therapie, Medizinische Rehabilitation und Prävention in Deutschland einen kompletten Marktüberblick. 2011 zeigten 243 Aussteller auf 14.000 m2 Fläche den 11.300 Messebesuchern ihre Innovationen und aktuelle Branchentrends.

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Theorie trifft Praxis

therapie Leipzig Messelaufzeit:

21. – 23. März 2013

Öffnungszeiten:

täglich 9.00 bis 17.00 Uhr

Veranstaltungsort: Messegelände Leipzig Messe-Allee 1, Messehalle 1, D-04356 Leipzig Das vollständige Kongressprogramm steht zum Download unter www.therapie-leipzig.de zur Verfügung. Der Ticket-Shop, in dem Seminare und Messekarten zu vergünstigten Vorverkaufskonditionen erworben werden können, ist geöffnet. therapie Leipzig im Internet: www.therapie-leipzig.de www.leipziger-messe.de

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Deutschlands größter Kongress für Therapie, Medizinische Rehabilitation und Prävention lädt zum fachlichen Austausch und Ausprobieren ein. Über 140 Seminare, Workshops und Vorträge stehen zur Auswahl: Von A wie Aquatherapie bis Z wie „Zukunft des Gesundheitswesens“. In dem interdisziplinär und praxisnah angelegten Kongressprogramm finden sowohl Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Masseure und medizinische Bademeister, Ärzte, Sporttherapeuten, Sportwissenschaftler als auch Übungsleiter aus dem Fitness-, Reha- und Gesundheitssport ein attraktives Angebot. Mehrere wissenschaftliche Gesellschaften und Verbände führen eigene Symposien im Rahmen der therapie Leipzig durch und setzen damit wissenschaftliche Akzente.

Raumpsychologie und Marketing Amrei Gschwind ist die Frau der 100 Praxen und Rehazentren. So viele Einrichtungen hat die Bauingenieurin und Inhaberin des Architekturbüros „Haus im Glück“ bereits gestaltet und damit für zufriedenere Mitarbeiter und höhere Umsätze gesorgt. Dabei gilt „Hübsch reicht nicht“. Raum, Betriebskonzept und Budget müssen zusammenpassen. Wie das aussehen kann und mit welch einfachen Mitteln manchmal schon Überraschendes und Berührendes entsteht, zeigt die Sonderschau „Raumpsychologie und Marketing“ auf der therapie Leipzig. <<

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Messe & Kongress

Die Faszination des Querdenkens Der myline Update Kongress 2012 Am 24. und 25. November 2012 trafen über 300 Teilnehmer aus den myline® Partnerstudios zusammen, um in Fulda den diesjährigen UpdateKongress unter dem Motto „Die Faszination des Querdenkens“ mitzuerleben. ereits am 24. und 25. November fand in Fulda der 2012er myline Update Kongress statt, den ich gerne am 1. Tag besuchte. Ich war gespannt auf einige Neuigkeiten, die mir als Insider angedeutet worden waren. Bereits die Einladung hatte mich sehr neugierig gemacht, denn Querdenken ist mehr denn je eine Eigenschaft, die erfolgreiche Unternehmer mitbringen sollten, um anders zu sein als andere und um sich einen USP zu erarbeiten. Beim Eintreffen wurde ich sehr herzlich von Alexander Dillmann persönlich begrüßt. Obwohl ich Alexander schon seit vielen Jahren kenne, hat es mich sehr gefreut, dass er sich für mich, wie auch für alle anderen

B Weitere Informationen Ausführliche Informationen über die neuesten myline® Innovationen und Impressionen vom Kongress bekommen Sie unter www.myline24.de

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eintreffenden Teilnehmer einen persönlichen Augenblick Zeit genommen hatte.

Ausstellung der Sponsoren Auch die kleine aber feine Ausstellung der Sponsoren überraschte mich sehr positiv. Dass INKO als myline Produkte-Lieferant mit von der Partie war, war für

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Messe & Kongress

Vorname Name und Matthias Wolf vom motion one-Team präsentierten die myFitApp

FigurWell präsentiertet das Stoffwechsel-Messgerät „e-scan

Das Polar-Team in Fulda

Der Stand von Kooperationspartner milon

Keynote-SpeakerCarsten K. Rath

mich keine Überraschung. Darüber hinaus waren auch weitere gute Marken vertreten. Neben Polar als dem Top-Anbieter von Pulsuhren stellte auch Jörg Noll seine HY-POWER Produkte aus, Peter Hofmarksrichter mit den Figurwell-Konzepten war zu sehen, das milonVertriebsteam mit einem schönen Messestand, Matthias Wolff präsentierte die MyFitApp und auch Technogym als Sponsoring-Partner sowie das Forschungsinstitut Würtenberger mit Ralf und Anett waren mit von der Partie.

Auch hier spürte man sofort, dass der Mann wusste, wovon er sprach. Sympathisch, empathisch und redegewandt zog er die Zuhörer in seinen Bann und entließ diese erst wieder, nachdem er eine Zugabe gegeben hatte.

Positive Energie

Was jetzt kam, muss wohl als Höhepunkt des Events bezeichnet werden. Alexander Dillmann präsentierte voller Stolz die neue ProduktRange aus dem Hause myline, die gemeinsam mit dem Nahrungsergänzungs-Spezialisten INKO entwickelt wurde. Neben einer myline-Schokolade, die nach Jogurette schmeckt und einem Riegel, der wie ein Bounty-Riegel ein Kokosnussfeeling gibt, wurden verschiedene Müslis und Backmischungen für Ernährungsbewusste mylineKunden vorgestellt. Damit ist es den Fitness- & Gesundheitsanlagen, die das myline-Konzept umsetzen, möglich Zusatzumsätze zu generieren, die ansonsten im Supermarkt landen würden. Ein Versuch, der aus meiner Sicht schlüssig ist, sich aber in der Praxis beweisen muss. Die anschließende Versuchsrunde in der PowerbreakPause zeigte, dass die myline-Familie diese Produktneuigkeiten gierig aufsog und ich bin mir sicher, dass ich in 2013 bei vielen Clubbesuchen diese Produkte ausprobieren kann.

Nach einigen Plauschereien ging es auch schon los. Eröffnet wurde der Kongress mit einem Film, der die Geschichte von myline von 1986 bis heute nachzeichnete. Eindrucksvoll stellte Alexander Dillmann den über 400 Teilnehmern sein Team vor und dankte für deren Engagement. Dann erzählte Alexander Dillmann von seinen Anfängen als Unternehmer und wie er mit Hilfe der EKS-Strategie – „konzentriere die auf den Engpass Deiner Kunden“ – seine Schwierigkeiten bewältigte und sich als Spezialist für das Thema „Abnehmen“ positionierte. Die Fragestellung zu Alexander Dillmanns EKS-Überlegungen war die folgende: Welche Zielgruppe ist die, die am weitesten vom Gesundheitszustand entfernt sind und die ich als Kunden gewinnen und zufrieden machen möchte? Ergebnis: Die Übergewichtigen! Aus dieser Erkenntnis heraus entwickelte er das myline-Konzept. Der Engpass war mangelndes Ernährungs- und Trainings-Coaching! Dass das Konzept funktioniert, bewiesen die vielen anwesenden Clubs, die das Konzept, teilweise seit vielen Jahren, umsetzen. Alexander Dillmann präsentierte Echtzahlen über Zusatzumsätze, die Clubs mit seinem Konzept realisiert hatten. Viele dieser Clubs waren anwesend und bestätigten diese Zahlen während des Vortrages. Man hatte den Eindruck, dass die Teilnehmer die Aussagen von Alexander Dillmann aufrichtig teilten. Der Raum war von positiver Energie erfüllt. Nach Alexander Dillmann referierte der Key-NoteSpeaker Carsten K. Rath, angekündigt als „Der Rockstar unter den Grand Hoteliers“, über seine Lebensgeschichte, die ihn vom Lehrling in einem Schwarzwälder Touristen-Restaurant bis an die Spitze des Adlons in Berlin führte.

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Neue ProduktRange

Das Interesse an den mylineProduktneuheiten war riesengroß

Ein wertvoller Tag Die Teilnahme am myline-Kongress hat mir große Freude bereitet und mir inhaltlich einige neue EKSGedanken gebracht. Ein wertvoller Tag! << Patrick Schlenz

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Messe & Kongress

Information & Networking

8. SKD-Kongress am 19. und 20. Oktober 2012 ie rund 100 Teilnehmer des SKD-Kongresses, der am 19. und 20. Oktober 2012 in Bad Salzschlirf in der Nähe von Fulda stattfand, sorgten für eine großartige Stimmung und eine tolle Atmosphäre. Der Kongress der Sportkonzepte Deutschland GmbH wurde von einer Hausmesse begleitet, bot spannende Vorträge und die 3. SKDAward-Verleihung.

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SKD-Geschäftsführer Torsten Boorberg (links) und Wrap n go Erfinder Oswald Millet (rechts) beglückwünschen Bernhard Luttner zum SKD-Award

Die Teilnehmer verfolgen aufmerksam das Programm des SKD-Kongresses

Motivation und Erfolg Schon zum Auftakt des zweitägigen Branchenmeetings zeigten die Fitnessunternehmer bei der Hausmesse großes Interesse, bevor am Abend Keynote-Speaker, Persönlichkeits-Coach und Buchautor Steve Kroeger mit seinem Vortrag der „7 Summit Strateige“ für den ersten Höhepunkt des Kongresses verantwortlich war. Der Bergsteiger, der seit 2007 die jeweils höchsten Berge aller sieben Kontinente besteigt, demonstrierte, was an den körperlichen und mentalen Leistungsgrenzen eines Menschen passiert, wie Motivation funktioniert und wie man mit Leichtigkeit seine Ziele erreicht. Zum Abschluss des ersten Tages verlieh Torsten Boorberg zum dritten Mal die SKD Awards. Für den Erfolg mit seinem Damenstudio „Rosenhof“ im bayerischen Weilheim zeichnete der SKD-Geschäftsführer den Studiobetreiber Bernhard Luttner mit dem Award in der Kategorie „Innovation“ aus. Mit dem Award verbunden war ein Sachgewinn des Figur-Optimierers Wrap´n go in Höhe von 2.000 Euro.

Austausch und Inspiration Der zweite Tag stand mit zahlreichen Fachreferenten und Experten aus der Fitnessbranche ganz im Zeichen von Information, Weiterbildung und Networking. „Informationen in komprimierter Form, Know-how, Austausch und Inspiration, das zeichnet dieses Branchentreffen aus“, resümiert Torsten Boorberg nach dem achten SKDKongress. <<

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Keynote-Speaker Steve Kroeger fasziniert mit der „7 Summit Strategie“

Sport Konzepte Deutschland (SKD) Seit 2003 setzt die SKD in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland zukunftsträchtige Geschäftsmodelle im Sport- und Fitnessbereich um. Die SKD betreibt die Geschäftsbereiche fitatall, Micro Consult, „Deutschland wird fit“ und new life. Darüber hinaus ist die SKD als Werbeagentur für Fitnessclubs und Unternehmen der Fitnessbranche tätig. SKDGründer und -Geschäftsführer ist Diplomkaufmann Torsten Boorberg. www.sportkonzepte.biz

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Punktgenau abnehmen im Kurs Bereich Über 100 Clubs sind 2013 mit dem flexiblen Slim Belly System 2.0 gestartet. Greinwalder & Partner lanciert das bewährte Airpressure Bodyforming Konzept in neuer Version: die neuen Slim Belly/Slim Legs sind mit einer leichten, portablen Pumpe ausgestattet. Damit erhält das Konzept Einzug in den Group-Fitness Bereich – gezielte Fettverbrennung am Bauch! Ab Februar 2013 starten die ersten 100 Clubs mit dem neuen System, ab März folgen weitere. www.slim-belly.com/

11. Spinning® Days in München Gruppenfitness als kundenbindende Studio-Promotion: Die Fitnessstudiokette HealthCity plant mit LES MILLS eine anspruchsvolle Fitness-Kampagne ab Januar 2013. HealthCity und LES MILLS sprechen die traditionnel motivierte Neujahrs-Zielgruppe Sportaffiner an und setzten dabei auf den „Group-Effect“. Mit der Headline „Bist Du bereit?“ spricht die Kampagne den Kunden direkt an. „Bei unseren Neukunden steht zu 80 % die Gewichtsreduzierung im Vordergrund. Diese Tatsache ist für uns von großer Bedeutung, da die LES MILLS Programme auf genau diese Personen abgestimmt sind. Motivationseinbrüchen wird durch den spezifisch bei LES MILLS akzentuierten Group-Effekt vorgebeugt. Er hilft Trainierenden die schwierige Anfangsphase zu überstehen“, erläutert Marcel Fehre, Marketing-Verantwortlicher von HealthCity. Die zunächst in Nordrhein-Westfalen auf unzähligen Großflächen zu sehende Kampagne, wird insbesondere im Print-Bereich Verwendung finden. Zusätzlich zu den geschalteten Anzeigen, werden auch insgesamt 260.000 EdgarFreeCards LES MILLS Gruppenfitness-Schnupperkurse in HealthCity Studios für 2 offerieren. „Wir sind besonders stolz darauf, dass LES MILLS als internationale Fitness-Referenz unsere Kunden auch im Marketingbereich überzeugt“, erläutert Franziska Welz, Marketingleiterin von LES MILLS. „Unser Ziel war es, eine Außenwerbung zu gestalten, die vielen unterschiedlichen Menschen die große Auswahl an Gruppenfitness-Programmen nahebringt und sie direkt anspricht“. www.healthcity.de und www.lesmills.de

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Der 11. Spinning® Day fand Mitte November in München statt. Zwei volle Tage Workshoppen, Lernen, Diskutieren, Austauschen und Schwitzen. Aktuelle zeitnahe Themen, wie das Official Spinning® Center waren Bestandteil der verschiedenen Workshops und Seminare. Instruktoren hatten die Möglichkeit, sich viele neue Infos einzuholen, sich gegenseitig auszutauschen, um neue Erfahrungen zu sammeln. Ganz neu dabei waren dieses Jahr externe Partner, wie z.B. die Firmen Polar oder aerolution. Aufgebaut als Teststation konnte man eine Atemgas-Energiestoffwechsel-Analayse machen oder das BodyAge System von Polar testen. Abgerundet wurde der Samstagabend mit dem Charity Ride zugunsten der Hilfsorganisation „Children for a better world“. Der Sonntag stand ganz im Zeichen des 6-StundenSpinning® Marathon. www.spinning.com

Playoke – spielerische Group-Fitness Playoke Group-Fitness ermöglicht weltweit erstmalig Bewegungsmessung einzelner Personen innerhalb einer Gruppe mittels hochauflösender 3D-Sensoren in Echtzeit. Diese technologische Weiterentwicklung wird mit der Integration spielerischer Elemente wie Highscores oder Group-Battles kombiniert. Das Playoke System bringt dadurch die typische Charakteristik beliebter Bewegungsspiele direkt in die Kursräume der Studios und ermöglicht eine exakte Datenauswertung bei den einzelnen Teilnehmern, die sofortiges Feedback zu ihrer Leistung erhalten und sich mit anderen messen und vergleichen können. Dynamik in der Gruppe, Motivation und Ehrgeiz werden angekurbelt und der soziale Aspekt steht neben Spiel, Spaß und Leistungssteigerung im Vordergrund. www.playoke.com

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Group-Fitness

dfav.de

DFAV-Seminarticker A-Lizenz Aerobic & Group Fitness Instructor Berlin 1. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.-24.02.2013 2. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.-24.03.2013 3. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27.-28.04.2013 Prüfungstag wird besprochen

S-Lizenz Hatha Vinyasa Yoga Olsberg, Kompaktausbildung in Kooperation mit der TUI Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.-28.02.2013

Alle weiteren Infos zu Veranstaltungslocations, Preisen, Ausbildern, etc., bekommen Sie unter www.dfav.de

DFAV-Workshops

B-Lizenz Aerobic & Group Fitness Instructor Bielefeld / Löhne mit Silke Peukert CORE. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26.01.2013 1. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.-24.02.2013 2. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.-24.03.2013 3. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20.-21.04.2013 4. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25.-26.05.2013 Prüfung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22.06.2013 Frankfurt/Seligenstadt mit Ray Zipter CORE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16.02. 2013 1. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16.- 17.03. 2013 2. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13.-14.04.2013 3. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18.-19.05.2013 4. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15.-16.06.2013 Prüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13.07.2013

Functional Training im Kurs mit Katja Dobat und Martina Santellanes Bonn. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16.02.2013 Würzburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17.02.2013 Nürnberg. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14.04.2013 Würzburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12.05.2013 Salsa mit Griselda Enciso Köln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10.03.2013 Pilates Plus mit Dunja Meyer Hanau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15.-16.06.2013 Fit Kick mit Daniela Carta

S-Lizenz Pilates Trainer mit Dunja Meyer Köln 1. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29.-30.06.2013 2. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27.-28.07.2013 3. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31.08.-01.09.2013 Prüfungstag wird besprochen

Frankfurt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.02.2013 Bonn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 07.04.2013

Neue Spinning® Ausbildungstermine Die neuen Spinning® Ausbildungstermine für das Jahr 2013 sind ab sofort online unter www.spinning.com einzusehen. Jeder Spinning® Interessierte kann bereits Kurse für die ersten 3 Monate buchen. Ebenfalls ab sofort ist das Spinning® Booklet als pdf über facebook.com/ spinning.germany erhältlich. In dieser Broschüre steht alles Wissenswertes rund um das Spinning® Programm. www.startrac.com

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Yoga kompakt Die neue DFAV S-Lizenz Yoga oga ist viel mehr als eine Modeerscheinung. Dass sich immer mehr Menschen dafür begeistern, das einen anderen Grund: Yoga hilft, das eigene Lebensgefühl zu verbessern, Körper und Geist in einem vorher nicht gekannten Zusammenhang zu erleben und einfach fitter zu sein in einer Welt, die durch Geschwindigkeit, Hektik und Stress geprägt ist.

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Intensive Praxis Nächster Termin Die nächste YogaKompaktausbildung des DFAV findet vm 23. bis 28.02.2013 in Olsberg statt www.dfav.de

Die Yoga-Ausbildung beim DFAV gibt Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Stile des Yoga. Die Basis der Ausbildung basiert auf dem Ashtanga Yinyasa System. Dieses enthält nicht nur eine große Anzahl Asanas (Körperübungen), sondern vermittelt effizientes und sicheres Arbeiten mit einer dynamischen Form des Yoga. Sie erhalten eine fundierte Grundlage zum Aufbau einer Stunde, um auf Teilnehmer persönlich eingehen zu können. Abgerundet wird die Ausbildung mit den wichtigsten philosophischen Aspekten des Yoga. Die Referenten des DFAV haben eine langjährige Erfahrung im Unterrichten verschiedener Yoga-Stile und verschiedener Schwierigkeitsstufen. Aufgrund ihrer eigenen, intensiven Praxis können sie sehr gut vermitteln, wie Asanas ausgeführt, aufgebaut und vorbereitet werden.

Die Kompaktausbildung Der Weg zur DFAV S-Lizenz Yoga dauert gerade einmal fünf Tage, an denen theoretisches und praktisches Wissen kompakt und effektiv vermittelt wird. Die Ausbildung ist sehr praxisbezogen und richtet sich an Trainer, die Grundkenntnisse in Anatomie und Bewegungs-

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lehre haben, diese werden aber auch noch einmal kurz angerissen. In dieser einen Woche erleben die Teilnehmer viel. Viele Tage Yoga am Stück fordert Menschen schneller und intensiver heraus, in das Yoga-Feeling einzutauchen, als wenn es in kleinen Stücken unterrichtet wird. Aus diesem Feeling wird die Motivation für das Unterrichten geboren. Der Einstieg in Yoga wird vermittelt und man bekommt einige Übungen so an die Hand, dass sie direkt unterrichtet werden können. Über die Woche hinweg gewinnt man außerdem Yoga-Hintergrundwissen, unter anderem durch einen Überblick darüber, welche Yogaarten es gibt, wie sich Yoga von ähnlichen Sportarten unterscheidet, wie sich Yoga entwickelt hat und welche Elemente eine Yogastunde enthalten soll. Weiterhin vermittelt unsere Ausbildung, wie die Yogastellungen sicher und genau geübt werden können, welche Prinzipien hier herrschen und wie man sie zur Abwechslung oder wegen verschiedener Handikaps variieren kann. Wir Ausbilder halten uns sehr an das Asthanga-Yoga, das kraftvolle und dynamische Yoga, mit dem wir viel Erfahrung haben. Zusätzlich bringen wir aber auch noch verschiedene ergänzende Elemente mit ein, die den Unterricht sicherer und abwechslungsreicher machen. Die DFAV-Kompaktausbildung hat den Vorteil, dass man gleich mit einem kleinen Programm loslegen kann. Zusätzlich erfährt man einen Eindruck von der Größe und Vielfalt des Yoga und kann bei Gefallen Hilfestellung bekommen, wo und wie man weitermachen kann, ohne dass man viele Irrwege machen muss. << Susanne Manz

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Group-Fitness

DFAV-Ausbilder stellen sich vor

Susanne Manz ufgewachsen bin ich im Allgäu und lebe heute in Augsburg. Ich bin 47 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder. Derzeit studiere ich Erziehungswissenschaften und schaue, was sich daraus ergibt.

dierte ich einige Semester Philosophie, fuhr auch nach Indien und machte noch viele weitere unterschiedliche Yoga-Ausbildungen. Es war wie eine Sucht, immer mehr Wissen und Können erleben zu wollen.

Der Weg zum Yoga

In der Zwischenzeit unterrichtete ich viel privat und bekam im Weiteren 2 Kinder. Weil ich nach der Schwangerschaft so erschöpft war, versuchte ich, über tägliches Fitnesstraining in einem Fitnessstudio wieder zu mehr Energie zu kommen. In einem Fitnessstudio in Augsburg lernte ich Carrie Ekins kennen. Sie gab Gymnastikstunden, von denen ich total begeistert war. Sie waren dynamisch, geistreich, emotional, stärkend und lösend in einem. Ich musste ihr das irgendwann einfach sagen. Daraufhin lud sie mich ein, ihre Ausbildungen zu belegen. Sie unterrichtete damals beim DFAV die S-Lizenz zum Mind-Body-Fitness-Instruktor. Nach dieser Ausbildung unterrichtete ich mehrere Jahre Yoga. Nach einiger Zeit entwickelte Carrie andere Angebote in der vorher beschriebenen Art und brauchte deshalb Hilfe beim Yoga. Sie fragte mich, worüber ich mich wahnsinnig freute. Also kreierten wir zusammen eine Yogaausbildung beim DFAV, die wir immer wieder variierten. Da Carrie in ihre weiteren Ausbildungen zeitlich ziemlich eingespannt war, teile ich mir die Ausbildung nun mit Vaso Janusovic. Da ich durch Yoga viel Freude erlebe, versuche ich immer viel Spaß in den Unterricht zu packen, was durch viele neue und witzige Variationen in den Yogastellungen und den Vorübungen zum Ausdruck kommt.“ <<

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Sport war schon immer mein Lebenselexier. Schon als Kind war ich sehr lebhaft und in der Schule war Sport eines meiner Lieblingsfächer. Als Jugendliche holte ich mir Fitness-Kassetten mit Anleitungen zu Skigymnastik, Rückengymnastik, Stretching oder Aerobic und übte im Keller. Meine Leidenschaft war aber das Reiten. Es war aber hier nicht nur die Bewegung, die mir gefiel, sondern auch das Zusammensein mit dem Pferd, das so etwas Großes und Majestätisches an sich hatte, dass man sich immer wie eine Königin auf seinem Rücken vorkam. Neben dem Reiten habe ich lange Zeit Karate gemacht. Die Faszination für Schlagkraft und Schnelligkeit führte mich über Umwege nach langer Zeit zum Asthana-Yoga, dem kraftvollen und dynamsichen Yoga. Als ich 14 Jahre alt war begegnete ich im Urlaub einer Frau, die am Strand anmutig und gelassen Yoga machte. Vorher hatte ich noch nie etwas von Yoga gehört und als sie mir sagte, dass das Yoga wäre, wollte ich es gleich ausprobieren und belegte bald darauf meinen ersten Yogakurs an der Volkshochschule. Trotz durchgängig sehr alter Teilnehmer war ich begeistert, denn ich erlebte durch das intensive Üben viel in meinem Körper und Geist. Mit 26 Jahren machte ich dann die erste Yogalehrer-Ausbildung. Danach stu-

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Kontakt zum DFAV

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Weiter Ausbildungen Grundausbildung zur Yogalehrerin, AsthangaYoga-Weiterbildung für die 1. Serie, Atemkursleiterin und Rückenschulleiterin sowie mehrere Seminare zur Anatomie bei Yogastellungen und verschiedene Philosophieund Psychologiekurse.


Group-Fitness

Neues Fitness-Konzept

LES MILLS GRIT SERIES™ ES MILLS bringt im Frühjahr 2013 ein neues Fitness-Konzept auf den Markt: LES MILLS GRIT SERIES™. Das hochintensive 30-minütige GRIT SERIES™ basiert auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen hinsichtlich Effizienz und Effektivität von Intervall-Training. Das als Kleingruppentraining konzipierte Programm spricht alle Hauptmuskelgruppen an, erhöht die Kraft, und regt die Fettverbrennung an. GRIT SERIES™ verspricht schnelle Erfolge für Menschen, die ein intensives, motivierendes und effektives Kleingruppentraining suchen. Drei verschiedene Programme sprechen unterschiedliche Teilnehmer an und verfolgen differenzierte Ziele, je nach den individuellen Ansprüchen der Trainierenden. Die in den jeweiligen Programmen enthaltenden

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Ausführliche Informationen Mehr Informationen zum neuen Fitness-Konzept von LES MILLS bekommen Sie unter: lesmills.de/grit

Transatlantic Fitness veranstaltete den

1. Trainer Summit powered by TRX

ake your body your machine“ – unter diesem Motto fand am 16. Dezember 2012 der 1. Trainer Summit powered by TRX statt. Veranstaltungsort war das Gelände der SportScheck Allwetteranlage in München. Vor Ort waren über 130 Teilnehmer, darunter ausgebildete TRX- und Trigger Point-, Fitness- und Group-Fitness-Instruktoren sowie Personal Trainer und Physiotherapeuten.

M Weitere Informationen Mehr zum 1. Trainer Summit powered by TRX und über die Produkte von Transatlantic Fitness erfahren Sie unter: www.transatlanticfitness.com.

Kraft-, Plyometrie- oder Cardio-Sequenzen wechseln im 30 Sekunden Rhythmus. Die Teilnehmer gehen an ihre Grenzen und durch das individuelle Coaching sogar darüber hinaus. LES MILLS GRIT™ STRENGTH: Für Kraftaufbau und definierte Muskulatur. Workout mit Langhantel, Einzelgewichten und einem Step. LES MILLS GRIT™ PLYO: Für einen athletischen und beweglichen Körper. Basiert auf plyometrischen Sprungkraftübungen mit einem Step, die die Schnellkraft erhöhen und die Beinmuskulatur kräftigen. LES MILLS GRIT™ CARDIO: Verbrennt Fett und verbessert die athletische Fitness. Funktioniert ganz ohne Equipment und nutzt das Eigengewicht des Körpers für ein intensives Herz-Kreislauf-Training. <<

Übungen aus erster Hand Ein Bestandteil des 1. Trainer Summit powered by TRX waren Praxiskurse, unter anderem mit dem Ripund dem Suspension Trainer. Unter der Leitung von nationalen und internationalen Experten war dies besonders interes-

Workout mit dem TRX Rip Trainer

sant und zielführend. Mit dem Referent Dan McDonogh hatte Transatlantic Fitness eine Koryphäe der Fitnessbranche für das Expertentreffen gewonnen. Der US-Amerikaner ist der aktuelle IDEA Group Fitness Instructor of the Year 2012 und in den USA zuständig für das Programming von Les Mills und TRX. Auf dem Summit zeigte er temporeiche Übungen mit Dan McDonogh beim ersten dem TRX Rip Trainer zur passenden Trainer Summit powered by Musik. Ergänzt wurden Praxistipps TRX. zum speziellen Rumpftraining mit dem TRX Suspension Trainer. Pilates meets TRX: Der Summit zeigte den Teilnehmern darüber hinaus wie z.B. ein Pilates-Workout mit TRX-Übungen kombiniert werden kann. Nach einer kurzen Einführung erwartete die Protagonisten ein 60minütiger Mix aus TRX- und Pilates-Übungen. <<

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HYPOXI速-Studio Perlach, M端nchen, Deutschland


Group-Fitness

1.800 Zumba-Fans feierten die Party in Pink™ in Hamburg Mehr Informationen Weitere Informationen zur Kampagne und zum Event in Hamburg finden Sie unter www.partyinpink.com

umba® Fitness Mitbegründer Beto Perez und seine Crew stürmten am Freitagabend, den 19. Oktober 2012, die Bühne des ausverkauften Zumbathon „Party in Pink“ Charity-Event in der Sporthalle Hamburg. Mehr als 1.800 ZumbaFans nahmen an dem großen „Fitness-Konzert“ teil und unterstützen so die Organisation Susan G. Komen for the Cure Deutschland: Einen Teil der Einnahmen aus dem Ticketverkauf sowie dem Verkauf von „Party in Pink“-Zumbawear spendet Zumba Fitness an die Organisation, die sich für die Heilung von Brustkrebs einsetzt. Stolze 18.000 Euro kamen so in Hamburg für den guten Zweck zusammen. Die Party in Pink™ ist eine globale Charity Kampagne von Zumba Fitness zur Unterstützung von Susan G. Komen for the Cure und der dazugehörigen nationalen Partner-Organisationen. <<

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Spaß mit System: Zumba Fitness, LLC Das Unternehmen Zumba Fitness wurde 2001 gegründet und ist heute mit mehr als 14 Millionen wöchentlichen Kurs-Teilnehmern in über 140.000 Locations in 150 Ländern das größte eingetragene Fitness-Programm weltweit. Neben dem Original Zumba-Training bietet das Unternehmen spezielle Kurs-Formen an, wie z.B. Zumba Gold (für aktive ältere Erwachsene), Zumba Toning (zur Muskel- und Körperdefinierung mit rasselähnlichen Toning-Sticks), Aqua Zumba (das Pool-Party Workout), Zumbatomic (Zumba Fitness für Kinder), Zumba Sentao (Training mit einem Stuhl zur Stärkung und Stabilisation des Solarplexus und Gleichgewichts) und Zumba in the Circuit (Zirkeltraining mit Zumba-Schritten). DVD-Sets, CDs, Videospiele, Bekleidung, Schuhe und Accessoires sowie weltweite Zumba-Events und ein eigenes Kundenmagazin runden den Zumba-Lifestyle ab. Weitere Informationen über Zumba Fitness, die Produkte oder Kursangebote in der Nähe findet man unter www.zumba.de, facebook und Twitter.

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Drei in einem Bett ....das EMS Trainingsgerät von miha bodytec besitzt mittlerweile eine Präsenz die weit über die im Fitness Bereich hinaus geht. Das jüngste Ereignis zeigt uns deutlich wie mega hip EMS Training zwischenzeitlich geworden ist. n der Deutschen TV Filmproduktion „Drei in einem Bett“ (08.01.2013 SAT1 – über 3 Mio. Zuschauer) konnte man einen neuen Fitness Komparsen in Aktion sehen. Die Hauptdarstellerin, eine erfolgreiche Steuerberaterin, gespielt von Nadja Becker, trainierte zu Hause an ihrem EMS Trainingsgerät von miha bodytec, was der Zuschauer in einigen köstlich amüsanten Szenen verfolgen konnte. Wie im wahren Leben powerte die Businessfrau mit Energie ihre Trainingseinheiten durch (.....und naschte parallel dazu Pralinen...). Das wiederum sollte man schmunzelnd unter künstle-rische Film-Freiheit verbuchen. Noch vor nicht allzu langer Zeit, hätte man diese Szene mit einem klassischen Cardiogerät, einem Laufband oder einem Ergometer umgesetzt. Ganz up to date fragte die Filmausstattung bei miha bodytec ein EMS Trainingsgerät an und das Unternehmen mit Sitz in Augsburg stellte dieses natürlich gerne zur Verfügung.

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Getreu dem Motto „Tue Gutes und sprich darüber!“ sorgt miha bodytec mit seinen innovativen Programmen und außergewöhnlichen Erfolgsgeschichten branchenübergreifend für hohe Aufmerksamkeit und Kundennachfrage. miha bodytec steht für Medienpräsenz, Markenaufbau und Endkundengewinnung durch ein Produkt mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Aufgrund der großen Bandbreite von spezifischen Anwendungen ist miha bodytec für zahlreiche Zielgruppen geeignet. Ob im Leistungssport, Fitness-, Wellness-, Beauty- oder Therapiebereich – miha bodytec unterstützt individuelle Trainings- und Anwendungsziele. << Fitness & Gesundheit 1-2013

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Indoor-Cycling-Fest Team ICG® – EVOLUTION RIDE 2012 ehr als 300 Teilnehmer aus ganz Deutschland hatten den Weg für das zweitägige Event auf sich genommen: Am 5. und 6. Oktober 2012 fand die inzwischen 9. Auflage des Evolution Ride im bayerischen Amberg, rund 60 km östlich von Nürnberg, statt. Veranstalter war die Group Fitness Organisation aus Nürnberg in Kooperation mit der Indoorcycling Group®, die die über 300 Tomahawk® Bikes zur Verfügung stellte. Schon vor Einlass um 17 Uhr hatten sich am Freitag, den 05.10., viele Teilenehmer vor dem Amberger

M Infos und Anmeldung Ausführliche Informationen zum Evolution Ride und Anmeldung für 2013 unter www.group-fitness.org

Congress Centrum versammelt. Zu diesem Zeitpunkt spürte man bereits die Anspannung und die Vorfreude auf die kommenden zwei Tage.

SPOT ON Pünktlich um 19 Uhr eröffnete dann Gaby Maass die ersten zwei Stunden mit dem gesamten Master-Trainerbzw. National Presenter Team der ICG®. Darüber hinaus heizten die Kranking Representatives Stefan Leber und Alexander Liefke auf den Krankcyles die Stimmung zusätzlich an. Stilvoll in Szene gesetzt mit den verschiedensten Musikrichtungen aus den bekanntesten HollywoodSoundtracks wurde zusammen mit den Teilnehmern ein wahres Indoor-Cycling-Fest zelebriert. Nachdem der erste Tag der Veranstaltung erfolgreich beendet war, wurden die Facts des Abends, Erfahrungen und Emotionen beim gemeinsamen Abendessen ausgetauscht, bevor zu später Stunde das jährlich wiederkehrende Highlight auf dem Programm stand: DJ Maziano brachte die Tanzfläche mit heißen Beats zum Beben – traditionell ein perfektes Finish für einen gelungenen ersten Tag.

Workshops, Neuheiten und Emotionen Samstag um 9 Uhr, eine Stunde vor dem offiziellen Eventbeginn in der Main Hall, hatten die Frühaufsteher die Möglichkeit, die ersten Workshops zu besuchen. Die zahlreichen Angebote im Indoor-Cycling und Kranking-Bereich konnten den ganzen Tag über parallel zu den Stunden in der Event-Halle belegt werden. Erst-

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Bild links: Abwechslungsreiche Kurse mit hochwertiger Bühnentechnik begeisterten die Teilnehmer. Das Event war restlos ausgebucht. Mitte: Indoor Cycling mal anders: die Live Percussion war eines der Highlights des Evolution Ride 2012. Rechts: Das Team ICG® sorgte wieder für faszinierende Kurse und erstklassige Workshops. Unten: Neben den Kursen wurden auch hochwertige Workshops für Indoor Cycling und Kranking angeboten.

ÊÊÊÊÊ…ÀÊ/À>ՓÊۜ“Ê eigenen Mikrostudio: ÊÊÊÊÊÊÊ-œÊ܈À`ÊiÀÊÜ>…Àt Bodystreet ist das erste Franchisekonzept im Fitnessbereich, das drei Erfolgsformeln kombiniert: UÊ ˆiÊ«>Ìâ‡Ê՘`ʎœÃÌi˜Ã«>Ài˜`iÊ 6iÀÌÀˆiLÃvœÀ“ʹˆŽÀœÃÌÕ`ˆœºÊ UÊ ˆiÊÃÕ«iÀ“œ`iÀ˜iʈ̘iÃÇ/iV…˜œœ}ˆiÊ -Ê­ iŽÌÀœ“ÕÎiÃ̈“Տ>̈œ˜® UÊ vwÊâˆi˜ÌiÃÊÀ>˜V…ˆÃˆ˜}ÊÊ

malig fand auch ein Workshop des ICG-Kooperationspartners Polar statt: Thema „Herzfrequenz in deiner Cycling Stunde“. Auch das neue Produkt der ICG® Myride®+ stieß in den Workshops auf großes Interesse bei den Trainern. Die Seminare waren restlos überbucht, ein voller Erfolg! Um 10.00 Uhr ging es dann auch in der Main Hall los. Über sieben Stunden hinweg begeisterten die Team ICG® Mastertrainer die Teilnehmer mit einer Vielzahl an Special Effects, Show-Acts und emotionalen Kursen. Jede Menge Obst wurde verzehrt, etliche Liter Wasser und Mineraldrinks der Firma PowerBar getrunken und wieder rausgeschwitzt. Das Feedback der Teilnehmer war durchweg positiv und ein Wiedersehen zum Jubi- Die Myride+ Kurse entführten die Teilnehmer mit einzigläum des 10. Evolution Ride artigen Landschaftserlebnissen an einige der schönsten Orte der Welt. in 2013 ist garantiert. <<

Minimaler Aufwand – ideal für Existenzgründung oder Geschäftserweiterung: UÊ 4LiÀ˜>…“iÊiˆ˜iÃʓ>ÀŽÌLiÜB…ÀÌi˜Ê Àvœ}̘âi«ÌiÃÊ UÊ ՏÊ-Õ««œÀÌÊLiˆÊ-Ì>˜`œÀÌÃÕV…i]Ê *iÀܘ>]Ê-ÌÕ`ˆœ}iÃÌ>Ì՘}]Ê/iV…˜ˆŽ]Ê ˆ˜>˜âˆiÀ՘}]Ê"À}>˜ˆÃ>̈œ˜]Ê >ÀŽï˜}]Ê6iÀÌÀˆiLÊiÌV°Ê UÊ ˜Ìi˜ÃˆÛiÊ*>À̘iÀLiÌÀiÕ՘} UÊ iÀˆ˜}iÊœÃÌi˜Ê

Der „Königsweg“ zum eigenen Studio! Neugierig? Wir informieren Sie gerne im Detail. Senden Sie einfach eine E-Mail an: franchise@bodystreet.com

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Interview mit Andrzey Heeb, Geschäftsführer der TC Training Center Schweiz AG

TC Training Center Zürich geht neue Wege TC Training Center gehört mit 12 Standorten zu den etablierten und größten Anbietern in der Schweiz. Ein großer Stellenwert wird dabei auf zeitgemäße Trainingsmethoden und eine hohe Betreuungsqualität der Mitglieder gelegt. Mit einer Größe von 2.500m² und über 2.000 Mitgliedern zählt der Standort Zürich zum größten Studio der TC Training Center Schweiz AG. Als einer der ersten Anbieter wurde hier das neue Power Plate Cyber Training Konzept mit Marcus Schenkenberg integriert

Marcus Schenkenberg stellt das neue Konzept allen Studiomitglieder, Interessierten und Pressevertretern persönlich vor.

und allen Studiomitgliedern, Interessierten und Pressevertretern im Rahmen der offiziellen Weltpremiere vorgestellt. Im Interview gibt Andrzey Heeb, Geschäftsführer der TC Training Center Schweiz AG, die ersten Infos zum neuen Trainingskonzept und zieht ein erstes Fazit. F&G: Herr Heeb, Sie bieten als einer der Ersten das neue Power Plate Cyber Training an und haben das neue Konzept mit einer großen WELTPREMIERE in Ihrem Studio vorgestellt. Wie ist die Veranstaltung bei Ihnen vor Ort verlaufen? Andrzey Heeb: Für mich und das gesamte Team in Zürich war es ein sehr ereignisreicher und spannender Tag. Das neue Power Plate Cyber Training Konzept wurde bei uns vor Ort persönlich von Marcus Schenkenberg vorgestellt und zog somit ein großes regionales, überregionales und internationales Medieninteresse auf sich. Mit über 350 Mitgliedern und Interessenten hatten wir einen sehr großen Besucherandrang. Natürlich wollten alle das neue Trainingsprogramm gemeinsam mit Marcus Schenkenberg hautnah kennenlernen und ausprobieren. Wir konnten gleich am ersten Tag 23 neue „Jahres“-Mitglieder für unser Studio gewinnen. Die gesamte Weltpremiere war somit für uns ein Erfolg.

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F&G: Wie ist Ihr erstes Fazit nach der WELTPREMIERE? Andrzey Heeb: Der erste Eindruck ist sehr gut. Speziell von unseren Mitgliedern haben wir ein ausschließlich positives Feedback erhalten. Mit dem neuen Power Plate Cyber Training haben wir unser Angebot im Studio vor Ort um ein innovatives und zeitgemäßes Konzept erweitert, und so die gesamte Attraktivität des Standortes erhöht. Das wissen unsere Mitglieder sehr zu schätzen. F&G: Das Power Plate Cyber Training mit Marcus Schenkenberg ist das neueste Trainingskonzept von Power Plate. Erklären Sie uns das neue Konzept etwas näher. Andrzey Heeb: Das Power Plate Cyber Training wurde an unserem Standort in einem separaten Trainingsraum als eigenständiges System integriert. Auf der großen Video-Wall ist der virtuelle Trainer in Lebensgröße zu

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sehen, der mit den Mitgliedern zeitgleich auf seiner Power Plate trainiert und die Mitglieder machen alles nach, passend zum jeweiligen Kursprogramm! Um eine qualitativ hochwertige und optimale Betreuung unserer Mitglieder zu gewährleisten, werden speziell die Einsteiger-Trainingsprogramme durch einen zusätzlichen Trainer auf der Fläche unterstützt. Alle 20 Minuten läuft ein anderer Kurs, wir können aus 19 verschiedenen Kursprogrammen, in jeweils 3 unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden wählen, da ist für jeden das passende Programm dabei. F&G: Mit Marcus Schenkenberg haben Sie die Möglichkeit mit einem international bekannten Promi als regionaler Anbieter vor Ort zu werben. Welche Vorteile gewinnen Sie dadurch? Andrzey Heeb: Marcus ist natürlich das Aushängeschild des neuen Power Plate Cyber Trainings. Als sportbegeistertes Topmodel hat er mit Power Plate gemeinsam das neue Trainingskonzept entwickelt und spricht als international bekannter Promi besonders die Frauen an. Kombiniert mit den Power Plate Werbemitteln, können wir gezielt das neue Konzept im Studio und im regionalen Umfeld bewerben, und neue Interessenten für unseren Standort begeistern. F&G: Welche Vorteile bietet Ihnen, als Betreiber und Ihren Mitgliedern, als Trainierende, das neue Trainingskonzept? Andrzey Heeb: Für uns als Betreiber und für unsere Mitglieder bietet das neue Konzept einen klaren Kostenvorteil. Der virtuelle Power Plate Cyber Trainer reduziert den Personalbedarf auf der Trainingsfläche enorm, und ermöglicht, dass 5 Personen gleichzeitig

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ein Power Plate Trainingsprogramm alle 20 Minuten absolvieren können – und das während unseren gesamten Öffnungszeiten. Somit können wir das neue Konzept als attraktive Zusatzleistung zur bestehenden Mitgliedschaft anbieten und auf Zusatzkosten, wie bei einem personalaufwändigen Einzeltraining auf der Power Plate verzichten. F&G: Sie bieten jetzt knapp 2 Monate das neue Trainingskonzept in Ihrem Studio an. Wie wurde das neue Konzept bisher von Ihren Mitgliedern angenommen? Andrzey Heeb: Das Konzept wurde sehr gut angenommen. In der Startphase mussten wir etwas Aufklärungsarbeit leisten und unsere Mitglieder mit dem neuen Konzept vertraut machen. Gemeinsam mit Marcus Schenkenberg zu trainieren bietet natürlich einen sehr großen Anreiz das neue Trainingsprogramm auszuprobieren. Mittlerweile stehen unsere Mitglieder, speziell zu den Haupttrainingszeiten, am Morgen, mittags und abends vor dem neuen Trainingsbereich Schlange und warten auf den nächsten Kursbeginn. F&G: Welche Faktoren sind Ihrer Meinung nach entscheidend um dauerhaft als Anbieter am FitnessMarkt bestehen zu können? Andrzey Heeb: Für uns steht die Dienstleistungs- und Betreuungsqualität am Kunden im Vordergrund. Man sollte offen sein für neue Ideen, kreative Ansätze und auch mutig sein, Investitionen zu wagen, um etwas für seine Mitglieder zu tun. Dies sind für uns die ausschlaggebenden Faktoren, um dauerhaft erfolgreich am Fitness-Markt bestehen zu können. Vielen Dank für das Interview!

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Fitness

Mit Polar in das neue Fitnessjahr starten Polar hat für Fitnessstudios ein 360°-Betreuungskonzept entwickelt, das schon im letzten Jahr von über 500 Studios erfolgreich integriert wurde. Kern des Konzeptes ist es, die Mitglieder über eine optimale Trainingsbetreuung auf dem Weg zu ihren sportlichen Zielen zu begleiten und sie zu einem ganzjährigen Training im Studio zu motivieren. Die einfachste und genaueste Methode der Betreuung ist die Trainingssteuerung über den Einsatz von Herzfrequenz-Messgeräten (Trainingscomputern).

IFHIAS Aus- und Fortbildungsangebot Das International Fitness & Health Institute of Applied Sciences (IFHIAS) ist aus der Fitness- und Gesundheitsbranche mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Die Top-Marken, wie IRON SYSTEM™, deepWORK™ und nicadance® bilden auch im Jahr 2013 den Bereich des Group-Training-Angebotes. Doch auch Fitness- und Personal Trainer können sich fortbilden: sei es mit „Shiatsu für Fitness- und Personal Trainer“ oder „Functional Training 101s“. Komplett wird das Angebot des IFHIAS Institutes mit Workshops für Führungskräfte. Dabei stellt „Strategien des Verkaufens“ nur ein Teil der Möglichkeiten dar. www.ifhias.com

Neue Weiterbildung „Athletiktraining“ Das aktuelle Polar 360° Betreuungskonzept beinhaltet fünf Aktionen, die über das Jahr hinweg einfach in den Studioalltag zu integrieren sind. Die Aktionen finden auf der Trainingsfläche sowie im Kursbereich ihre Anwendung und bieten den Mitgliedern die Möglichkeit, die Vorteile des Herzfrequenzgesteuerten Trainings in allen Bereichen kennen zu lernen. Der Startschuss fällt gleich Anfang des Jahres und nutzt die guten Vorsätze der Mitglieder, denn dann treten Männer und Frauen in ca. 300 Studios bei der „Fett weg“ Challenge den Wettkampf der Geschlechter an. www.polar-deutschland.de; www.ownzone.de

Ab Mai 2013 startet beim IST-Studieninstitut erstmals die neue berufsbegleitende Weiterbildung „Athletiktraining“, mit der Trainer zu Experten für leistungsorientiertes Fitnesstraining werden. Mit hohen Intensitäten, funktionellen Bewegungsabläufen und einer großen Variation an Trainingsreizen helfen Athletiktrainer leidenschaftlichen Sportlern, ihre Ziele zu erreichen. Schwerpunkte der neuen ALizenz „Athletiktraining“ sind u. a. Functional Training, High Intensity Training (HIT) und das Training des Körperkerns. Nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung sind die Absolventen in der Lage, Athletikübungen zur Ganzkörperkräftigung in Fitnesskurse, (Group-)Personal Trainings und Trainingspläne zu integrieren und können mit verschiedenen Methoden Schnelligkeit, Kraft und Bewegungstechnik ihrer Kunden verbessern – und damit deren Leistungsfähigkeit. www.ist.de

Funktionelles Training ergänzt Geräte-Zirkel ANZEIGE

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Die FREI AG bietet zahlreiche Produkte zur Ergänzung durch funktionelles Training an. Damit auch diese dokumentiert und in den Trainingsplan integriert werden können, hat die FREI AG ein spezielles Modul mit 750 funktionellen Übungen entwickelt. Auf dem großen und übersichtlichen Touch-Display werden die individuell passenden Übungen einfach und leicht verständlich dargestellt. Die Bedienung erfolgt intuitiv. Das Modul gibt es als Ergänzung zum Genius Coach II, dem Analyse- und Trainingssystem der FREI AG, oder als Einzellösung. Die Einzellösung ist völlig unabhängig von anderen Geräten frei im Raum platzier- und einsetzbar. www.frei-ag.de

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DFAV-Seminarticker CORE-Seminare 2013 Frankfurt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16.02.2013 Bielefeld . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.02.2013 Köln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 09.03.2013 Berlin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.03.2013 Seligenstadt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 06.04.2013 Gilching . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 06.04.2013 Köln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 04.05.2013

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B-Lizenz Fitness Trainer mit Marc Beitzel Hamburg 1. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 02.-03.02.2013 2. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 02.-03.03.2013 3. Seminar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 06.-07.04.2013 4. Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18.05.13 Prüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19.05.2013

Building your Business mit Mirelle Herpel Stuttgart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.-24.02.2013 Sport und Ernährung mit Marc Beitzel Böblingen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 02.06.2013

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Was ist MET? Energieverbrauch vergleichbar machen

Die Vergleichbarkeit des Energieverbrauchs von verschiedenen Menschen bei verschiedenen Aktivitäten könnte Trainingsbetreuung und Bewegungsempfehlungen entscheidend effektiver machen. Die Forscherin Barbara E. Ainsworth von der Arizona State University hat zu diesem Zweck zahlreiche Alltags- und Sportaktivitäten über das metabolische Äquivalent (MET) bewertet. Prof. Dr. Theodor Stemper stellt es uns vor.

rage: „Was ist 1 Kilowatt?“ – Antwort: „Na, ist doch klar: 2 Pfund Schlick!“ Natürlich ist das ausgemachter Quatsch. Doch dieser ‚running gag’ physiologischer Kolloquien verdeutlicht, dass es manchmal gar nicht so leicht ist, die verschiedenen Dimensionen und Maßeinheiten für Leistung, Energie oder Energieverbrauch richtig zu verstehen. ‚Kilowatt’ ist natürlich ein Maß für Leistung (P) und entspricht 1.000 Watt. 1 Watt wiederum ist als Maß für die Leistung gleichzusetzen mit 1 Js (Joule Sekunde). Umgekehrt ist eine Ws ein Maß für Energie, entsprechend einem J oder ca. 0,25 kcal, usw. usw. Und in diese Kategorie gehört auch ‚MET’ (welches, dem obigen Gag entsprechend,

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natürlich nicht mit Honigwein oder gar METT zu verwechseln ist).

Was ist MET? Auch ‚MET’ ist ein Maß für den Energieverbrauch des Menschen. Bedeutsam ist das MET, weil MET-Angaben neben kcal-Angaben häufig im Gesundheitssport auftauchen, z. B. in den weit verbreiteten Empfehlungen für gesundheitssportliche Aktivitäten, den sog. „Activity Guidelines“. Eine wegweisende Empfehlung in den USA, ausgesprochen vom U.S. Department of Health and Human Services (HHS) in seinen Richtlinien für Amerikaner aus dem Jahre 2008 (basierend auf den Arbeiten des renommierten „Physical Activity Guidelines Advisory Committee“, PAGAC) lautet etwa, dass körperliche Aktivität im Umfang von 500 bis 1.000 MET-Minuten pro Woche wesentliche gesundheitliche Effekte erzeugt. Analog findet sich auch die Empfehlung, einen Energieverbrauch von 500 bis 1.000 kcal pro Woche anzustreben.

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Wie aber ist das zu verstehen? Was ist MET? Was sind MET-Minuten? Und wie hängt das mit kcal zusammen? Definition: MET (Metabolisches Äquivalent) „MET (Metabolic Equivalent): The ratio of the work metabolic rate to the resting metabolic rate. One MET is defined as 1 kcal/kg/hour and is roughly equivalent to the energy cost of sitting quietly. A MET also is defined as oxygen uptake in ml/kg/min, with one MET equal to the oxygen cost of sitting quietly, equivalent to 3.5 ml/kg/min“ (Ainsworth et al., 2011)1 [1] Alle folgenden Angaben sind Schätzwerte, die allerdings ausreichend genau einen Eindruck des tatsächlichen Energieverbrauchs vermitteln.

MET ist also ein „metabolisches Äquivalent“ bzw. das Verhältnis von Arbeits- zu Ruhe-Energieumsatz. 1 MET ist dabei das Maß für die Sauerstoff-(O2)-Aufnahme, bzw. den Kalorienverbrauch, einer erwachsenen Person im ruhigen Sitzen. 1 MET entspricht entweder 1 kcal pro kg Köpergewicht pro Stunde2, oder, in einer anderen „Einheit“ ausgedrückt, ungefähr einer Sauerstoffaufnahme (VO2) von 3,5 Milliliter (ml) pro Minute und kg Körpergewicht, also: 1 MET = ca. 3,5 ml VO2/kg/ Minute3.

MET und Energieverbrauch (kcal) Die Sauerstoffaufnahme hängt direkt mit dem Energieverbrauch zusammen. Zwar lässt dieser sich exakt eigentlich nur in speziellen Apparaturen messen (sog. direkte Kalorimetrie). Doch ausreichend genau, sowie relativ einfach, lässt sich der Energieverbrauch auch indirekt aus der aufgenommenen bzw. ‚verbrauchten’ Menge an Sauerstoff errechnen, wenn man den Zusammenhang von VO2 und kcal kennt. Zur Umrechnung gilt hier, dass einem Liter Sauerstoffaufnahme pro Minute etwa 5 kcal Energieverbrauch pro Minute entsprechen, umgekehrt also dann: Kcal pro Minute = VO2 pro Minute x 5. Nun lassen sich beide Aussagen zusammenbringen. Bei einem Körpergewicht von 70 kg bedeutet 1 MET dann = ca. 3,5 ml VO2 x 70 kg / Minute bzw. = ca. 250 ml VO2 pro Minute. Anders ausgedrückt: Der ‚normale’ Ruheumsatz pro Minute beträgt ca. ¼ Liter (250 ml) Sauerstoffaufnahme (VO2). Wenn 1 Liter VO2 einem Energieverbrauch von 5 kcal entspricht, dann entspricht ¼ Liter VO2 etwa 1,25 kcal/min (einem ¼ von 5 Liter), oder pro Stunde 2 Anmerkung: Nach den neuen Tabellen aus dem Jahre 2011 zum Energieverbrauch wird hier allerdings schon differenziert: Hier gelten nun 1,0 METs nur bei ruhigem Liegen (z. B. vor dem Fernseher), bei ruhigem Sitzen dagegen 1,3 METs. 3 Gelegentlich wird hier noch zwischen 3,5 (Mann) bzw. 3,2 (Frau) Milliliter (ml) Sauerstoffaufnahme (VO2) unterschieden; entsprechend dann auch später beim Energieverbrauch: Mann: 1.05 kcal/kg/h, Frau: 0.96 kcal/kg/h. Für die grundsätzliche Schätzung ist das aber zunächst unerheblich.

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ca. 75 kcal (1,25 kcal x 60 Minuten). Teilt man diesen Stunden-Wert wieder durch ein durchschnittliches Körpergewicht (75 kg), dann leitet sich daraus die Faustregel ab: Das Energieäquivalent von 1 MET beträgt ca. 1 kcal pro kg und Stunde.

Berechnung des Energieverbrauchs Um auf einfache Weise nun den aktivitätsbedingten Energieverbrauch einer Person pro Stunde zu berechnen, benötigt man lediglich den MET-Wert, den man mit dem Körpergewicht (kg) multipliziert. Beispielsweise ergibt sich bei einem 4-fachen Ruheumsatz (also 4 MET; das entspricht etwa einer Aktivität wie Walken, Spazierengehen), dass eine Person mit 70 kg Körpergewicht, die eine Stunde in dieser Form aktiv ist, 4 kcal x 70 = 280 kcal verbraucht. Anhand dieser Grundlagen ist im Übrigen nun auch die oben gestellte Frage zur Entsprechung von METMinuten und kcal-Angaben in den aktuellen „Guidelines“ zu beantworten. Wenn 1 MET absolut etwa 1,2 kcal/min (bzw. 1 kcal / kg / Stunde) entspricht, dann entsprechen die empfohlenen 500 bis 1.000 METMinuten auch dem 1,2-fachen in kcal, also 600 bis 1.200 kcal – ungefähr also dem selben Wert, der der Einfachheit halber auch mit 500 bis 1000 kcal pro Woche angegeben wird. << Prof. Dr. Theo Stemper Ausbildungsdirektor DFAV e.V. Wichtige Quellen Grundsätzliches zum „Compendium of Physical Activities“ (Handbuch / Nachschlagewerk für körperliche Aktivität) findet sich hier: http://prevention.sph.sc.edu/tools/compendium.htm MET-Werte für zahlreiche Aktivitäten finden sich in den Publikationen von Barbara Ainsworth und Mitarbeitern, zuletzt aktualisiert im Jahr 2011. Als Manuskript hier: Ainsworth BE, Haskell WL, Herrmann SD, Meckes N, Bassett Jr DR, TudorLocke C, Greer JL, Vezina J, Whitt-Glover MC, Leon AS (2011). Compendium of Physical Activities: a second update of codes and MET values. Medicine and Science in Sports and Exercise, 2011;43(8):1575-81. (Darin enthalten sind 821 ‚codes’ für spezifische Aktivitäten, vom ruhigen Liegen bzw. Sitzen bis hin zu intensiven körperlichen Belastungen, wie etwa Kampfsport oder wettkampfmäßig betriebene Ballspiele). bzw. hier: Ainsworth BE, Haskell WL, Whitt MC, Irwin ML, Swartz AM, Strath SJ, O'Brien WL, Bassett DR Jr, Schmitz KH, Emplaincourt PO, Jacobs DR Jr, Leon AS (2000). Compendium of Physical Activities: An update of activity codes and MET intensities. Medicine and Science in Sports and Exercise, 2000;32 (Suppl):S498-S516. Die entsprechenden aktuellen Angaben (aus dem Jahr 2011) zu METs finden sich im Internet hier: https://sites.google.com/site/compendiumofphysicalactivities/ActivityCategories

Prof. Dr. Theodor Stemper Sportwissenschaftler an der Bergischen Universität Wuppertal, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Prae-Fit (DSSV, DFAV, dflv) und Ausbildungsdirektor Fitness beim DFAV e.V.

Die Richtlinien bzw. Empfehlungen für körperliche Aktivität („Guidelines for physical activity“) des U.S. Department of Health and Human Services (HHS), basierend auf den Arbeiten des PAGAC, finden sich im Übrigen hier: http://www.health.gov/paguidelines/ bzw. hier: http://www.health.gov/paguidelines/guidelines/default.aspx.

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Gesundheit

Neuer Internetauftritt von TOGU® TOGU hat seinen Online-Markenauftritt erneuert und um zahlreiche Funktionen erweitert. Die Website ermöglicht es nun, einfach und schnell das ideale Produkt aus den Bereichen Spiel, Sport sowie Gesundheit und Fitness zu finden. „Eine benutzerfreundliche Navigation, die sich an den Bedürfnissen des Users orientiert, stand bei der Entwicklung im Fokus“, sagt TOGU Vertriebsleiter Wolfgang Moosleitner. Der ebenfalls neue Blog informiert über Fortbildungs- und Messetermine sowie Trends und Neuheiten aus Forschung und Entwicklung. Sportwissenschaftler und Pädagogen, Mediziner und Therapeuten sowie Hobby- und Spitzensportler können sich im neuen TOGU Blog über aktuelle Trainingsmethoden, Therapiekonzepte und Geräte informieren. Hier werden Fachberichte, Fortbildungsangebote, Hintergrundinformationen und Messetermine online gestellt. Ferner wird ein interessanter Einund Ausblick in laufende Produktentwicklungen gegeben. www.togu.de

moove Stress-Balance-Programm zertifiziert Das Gesundheitsprogramm moove der vitaliberty GmbH hat ein neues Gütesiegel erhalten. Als Kernstück des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zur Stressbewältigungs-Kompetenz in Unternehmen wurde das moove StressBalance-Programm nach § 20 SGB V (Sozialgesetzbuch Fünftes Buch) zertifiziert. Das 10-wöchige Programm erfüllt die hohen Qualitätskriterien des „Leitfadens Prävention“ des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen und wurde somit als Präventionskurs zertifiziert. Damit sind auch die Voraussetzungen des § 3 Nr. 34 EStG (Einkommenssteuergesetz) erfüllt: Die Kosten des Programms sind anteilig von den gesetzlichen Krankenkassen erstattungsfähig.

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Stress-Balance-Programm im Überblick Das Programm kann für einzelne Mitarbeiter, einzelne Abteilungen oder für das gesamte Unternehmen eingesetzt werden. Ein persönliches Gesundheitskonto gewährleistet umfangreiche Auswertungen und eine professionelle Kontrolle der persönlichen Daten. Jeder Mitarbeiter meldet sich individuell beim Portal an und verwaltet seine Daten mit persönlichem Zugang. Zu Beginn und zum Ende des Stress-Balance-Programms wird eine OnlineGesundheitsbefragung durchgeführt, die den persönlichen Gesundheitszustand bezüglich stressrelevanter Themen erfasst. Die Nutzung mobiler Anwendungen macht das System unabhängig vom Standort oder Arbeitsplatz. Über das Smartphone und einen Finger-Clip wird per Stress-Balance-App die Herzraten-Variabilität (HRV) erfasst. Diese Daten werden von den Teilnehmern individuell täglich erfasst und sicher an das moove Portal übermittelt. Das Portal ist das zentrale Element zur Steuerung aller Maßnahmen für das Programm und integriert Vital- und Aktivitätsdaten. Die Ergebnisse des ersten Berichts und eines erneuten Screenings am Ende der BGM-Maßnahmen werden verglichen. Der Erfolg der Maßnahme wird grafisch anschaulich dargestellt und analysiert. So können Mitarbeiter ganz einfach ihren Gesundheitsdatenverlauf über mehrere Wochen oder Monate im Auge behalten. www.corporate-moove.de

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Gesundheit

MEDICA 2012 Getreu dem Leitmotto „Be part of the No. 1“ machte sich die Fachwelt aus Arztpraxen, Kliniken, Industrie und der Gesundheitswirtschaft auf den Weg nach Düsseldorf. Zugpferd „made in Germany“ Die Rolle der MEDICA als Nr. 1Marktplattform für internationale Geschäfte unterstreicht Hans-Peter Bursig, Geschäftsführer ZVEI – Fachverband Elektromedizinische Technik: „Gerade kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland können die MEDICA hervorragend als Plattform nutzen, um wichtige Auslandsmärkte zu erschließen. Die starke Nachfrage nach Medizintechnikprodukten `made in Germany´ und der starke internationale Charakter der Messe – beides ergänzt und fördert sich gegenseitig.“ Anwendernutzen vor Technik

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In Düsseldorf fand vom 14. bis 17. November 2012 die größte Medizinmesse der Welt statt. Das F&G-Team war für Sie vor Ort. as von der Techniker Krankenkasse inhaltlich konzipierte MEDICA ECON FORUM in Halle 15 erfreute sich vom Start weg einer guten Besucherresonanz. Im Kern ging es um die Frage, wie Patienten auf wirtschaftlich vertretbare Weise am medizinischen Fortschritt teilhaben können und welchen Nutzen Innovationen dabei bieten. So wurden auf Grund des Kostendrucks, unter dem insbesondere öffentlich finanzierte Gesundheitssysteme stehen, nicht nur HighendLösungen nachgefragt, sondern vermehrt auch bezahlbare Produkte und Systeme für ein möglichst breites Einsatzspektrum. Ein weiterer Trend auf der MEDICA 2012 war, dass Komplettlösungen immer mehr das rein pro-

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duktorientierte Angebot ersetzen: Finanzierung, After-Sales-Services oder modular zugeschnittene Service-Pakete.

Health-IT & Mobility-IT Ein Schwerpunkt der MEDICA 2012 war die Health-IT. Nachgefragt wurden vor allem Lösungen für eine bessere Vernetzung im Gesundheitswesen, sowohl für den Datentransfer zwischen Ärzten untereinander als auch für die Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Tablet-PCs oder Smartphones sind auch in Praxen und Kliniken immer mehr auf dem Vormarsch, dementsprechend auch die passenden „Apps“. „Mobility-IT“ lautet das Schlagwort. Einen Überblick über die Vielfalt nützlicher Health-Apps gab der von der Firma dotopen

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koordinierte „AppCircus“ als Bestandteil des MEDICA HEALTH-IT FORUM in Halle 15. Beispielhaft zu nennen ist die App „Symptom Tracker“, mit Tagebuch-Funktion zur genauen Erfassung von Symptomen, Arzneimittel-Einnahmen und der Speicherung von Arztterminen. Mit der App „PhysioForm“ können Physiotherapeuten Trainingsund Behandlungspläne für Patienten erstellen, speichern und sogar in einem Echtzeit-Patienten-Monitoring Übungen kontrollieren.

Datenschutz im Focus Wenn immer mehr Daten digital, flexibel und zugleich mobil verfügbar sein sollen, dann stellt sich auch die Frage nach der sicheren Datenspeicherung, insbesondere wenn die Datenspeicherung im Sinne des „Cloud Computings“ ausgelagert wird. Welche medizinischen Daten überhaupt auf fremden Rechnern gespeichert werden dürfen, welche rechtlichen Aspekte zu beachten sind und vor allem welche Vorteile sich aus der Datenlagerung „in der

Wolke“ ergeben können, war ein viel beachtetes Vortrags- und Diskussionsthema beim MEDICA HEALTH-IT FORUM. Parallel dazu konnten sich die Fachbesucher im Hinblick auf die Neuheiten-Präsentationen der Aussteller über die „Medical Cloud“ informieren, die weltweit erste gesetzeskonforme Cloud-Lösung für das Gesundheitswesen (CompuGroup Medical).

Schnittstelle Fitness Einen Schwerpunkt der MEDICA bilden traditionell Anwendungen für die Physiotherapie und Orthopädietechnik. 29.000 Fachbesucher (!) gaben an, sich speziell für diesen Angebotsbereich zu interessieren. So boten 2012 rund 480 Aussteller entsprechende Produkte und Geräte sowie Dienstleistungen und Services – die vor allem in Halle 4 und dem angrenzenden Teil von Halle 5 präsentiert wurden. Auf den folgende Seiten haben wir für Sie einen ausführlichen Messerückblick zusammengestellt.

MEDICA 2013 Termin der nächsten MEDICA in Düsseldorf: 20. bis 23.11.2013

Deutscher Krankenhaustag Als fester Bestandteil der MEDICA widmete sich der 35. Deutsche Krankenhaustag in diesem Jahr unter dem Leitthema „Zukunftsbranche Gesundheit – Priorität Personal“ vor allem Aspekten des Personalmanagements. Unter den 2.100 Teilnehmern war als prominentester Besucher Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr. Er würdigte in der Auftaktveranstaltung die herausragende Stellung der Gesundheitsbranche als eine der wenigen Wachstumsbranchen, die in den nächsten Jahren sichere und stabile Arbeitsplätze bieten könne.

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Die MEDICA 2012 in Zahlen Besucher: 130.600 (2011: 134.500) aus über 120 Ländern Aussteller: 4.554 aus 64 Ländern Messegelände: 17 Messehallen mit 120.000 m2 Ausstellungsfläche

Alle weiteren Informationen bekommen Sie unter www.medica.de

MEDICA-Kongress Der MEDICA-Kongress war mit mehreren tausend Teilnehmern durchgehend gut besucht und bot ein umfangreiches Themenspektrum von der Intensivmedizin bis zur Naturheilkunde. Neben den beliebten „Trainings“-Kursen an modernen Geräten (z. B. Ultraschall, Mikroskopie) lag diesmal ein besonderer Schwerpunkt auf der Kinder- und Jugendmedizin.

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Gesundheit

Highlights von der Mehr Zeit für Kunden und Patienten Das neue synchro controlling-center für den vollautomatischen synchro-Zirkel war die Neuheit bei SCHNELL. Die Software ermöglicht eine sekundenschnelle Erfassung aller relevanten Daten mit der bequemen Touch-Funktion, die intuitiv durch das Programm führt. Das System ist sofort startklar: Alle Komponenten (MSI-PC mit Stativ, Transponder-Lesegerät, Waage, etc.) werden ab Werk betriebsbereit konfiguriert und auf volle Funktionsfähigkeit geprüft. Das synchro controllingcenter bietet u.a. automatische Gewichtserfassung, Einstellungs- und Widerstandsvorwahl sowie auch eine Zufriedenheitsabfrage und Ergebnisweiterleitung. Die Technik kümmert sich um die Abläufe. Das schafft Freiraum für die Betreuung von Patienten und Kunden. www.schnell-online.de Christoph Semmler (Schulung und Vertrieb) erläutert die Weiterleitung der Trainingsergebnisse auf das Smartphone des Kunden

Individuell zugeschnittenes Training

Marketing Director Markus Hodyas (l.) und Geschäftsführer Michael Resch (m.) mit F&GChefredakteur Patrick Schlenz

Chipkartengesteuertes Training unter Berücksichtigung individueller Bedürfnisse: Mit den 9 chipkartengesteuerten Cardiound Krafttrainingsgeräten des VITALITY CIRCUIT von ERGOFIT können Sie neben dem reinen Zirkeltraining auch individuelle Trainingspläne gezielt nach den Anforderungen der Kunden und Patienten erstellen. Zur MEDICA hat ERGO-FIT eine besonderes Angebot zusammengestellt: Zusätzlich zu den chipkartengesteuerten Geräten konnten Kunden noch ein zusätzliches chipkartengesteuertes Testfahrrad erhalten. www.ergo-fit.de

Komplettausstatter milon präsentierte sich als Komplettausstatter für Training und Therapie. In Düsseldorf wurde das neue Plate-Bike, das gemeinsam mit dem Xsam das Trainingskonzept „milbration“ bildet, erstmals der breiten Öffentlichkleit präsentiert. milbration eignet sich gleichermaßen für Therapie und „normale“ Fitnesstraining. Das Beweglichkeitskonzept milon five ist ein aktives, ganzheitliches Beweglichkeitstraining für den gesamten Bewegungsapparat und ideal zur Integration in Trainings-, Therapie- und Reha-Konzepte. milon five wirkt als Gegenpol zum Arbeitsalltag des modernen Menschen und zeigt den Weg zur natürlichen, schmerzfreien und entspannten Bewegung. www.milon.de

Therapieerfolg mit System Bei proxomed stand die systemübergreifende Planung, Steuerung, Auswertung und Dokumentation im Mittelpunkt: proxOS® ist eine zentrale Datenbank und gleichzeitig Schnittstelle zu proxomed Test- und Trainingssystemen sowie auch zu externen Patienten-Verwaltungssystemen (!). proxOS® wurde entwickelt, um Trainingstherapie effizienter und ökonomischer gestalten zu können. Ebenfalls neu ist die Kraft-Linie compass® 200. Die besondere Sitzkonstruktion folgt dem Prinzip der „Autostabilisierung“ durch den Trainierenden. www.proxomed.com proxomed-Geschäftsführer Frank Kirchner erklärt das Prinzip der Autostabilisierung bei der compass® 200-Linie.

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MEDICA 2012 Faszien-Therapie Faszien sind das kollagene Bindegewebsnetzwerk des Menschen. Die manuelle Faszien-Therapie (MFT) ist eine effektive Behandlungsmethode, bei der Beschwerden des Bewegungsapparates – Schäden oder Störungen in der anatomischen Struktur – durch spezielle Handgriffe des Therapeuten behoben werden. Der neue FAZER von Artzt vitality ist ein therapeutisches Behandlungsbesteck, mit dem Faszien gezielt behandelt werden können. Die Vorführung auf den MEDICA war sehr beeindruckend und stieß auf großes Interessen bei Fachbesuchern und Presse. www.artzt.eut Der renommierte Faszien-Forscher Dr. Robert Schleip, Mitentwickler des FAZERs, demonstrierte eindrucksvoll, wie die Behandlungsinstrumente des FAZER-Sets die Hände des Therapeuten entlasten können

Funktionale Rehabilitation Spezifische Geräte für vielfältige Nutzungsmöglichkeiten im Medizinbereich stellte Technogym auf der Medica vor. Die eigenständigen Linien sind jeweils Erweiterungen der Geräte, die aus der Fitnessbranche bekannt sind und den Zusatz MD (Medical Device) tragen. So ist die Selection MED auf das Angebot der Physiotherapie zugeschnitten und die Kinesis Stations wurden im Rahmen eines Konzeptes zur Functionalen Rehabilitation präsentiert. Die neue Technologie mywellness Cloud zielt auf den Präventionsmarkt: Kunden und Patienten haben ihre Fitness- und Gesundheitsdaten immer und überall dabei. www.technogym.com

Sensomotorisches Training Die neue sensomotorische Linie von TecnoBody, Postural Line, ist neu im Portfolio von LMT: ein geschlossener Test- und Trainingszirkel, der sensomotorisches Training in die medizinischen Fitness optimal integriert. Statische und dynamische Stabilisation, obere und untere Rumpfkontrolle sowie die Balance der einzelnen Körperabschnitte (kinematische Kette) bilden die Schwerpunkte dieser Linie und werden jeweils einzeln und im Verhältnis zueinander getestet. Im Anschluss daran trainieren die Kunden selbstständig mit fertigen Trainingsplänen. www.lmt.eu

LMT-Geschäftsführer Gregor A. Hüni (vorn), Steffen Lotz (mitte) und Verkaufsleiter Thomas Janz zeigen die Anwendung der Postural Line

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Man kennt sich von der Uni: Arnd Storkebaum (Personal Trainer und Consultant, www.more-life-quality.de) und DFAV-Ausbildungsdirektor Prof. Dr. Theo Stemper trafen sich zufällig am Stand von Artzt und testeten gemeinsam den movisensa.

Leistungsdiagnostik und Weight-Management Der aeroman professional und die Testmethode aeroscan haben die Leistungsdiagnostik durch ihre einfache und komfortable Bedienung und die kurze Testdauer von maximal 10 Minuten im vergangenen Jahr stark geprägt. Auf der MEDICA 2012 präsentiert die aerolution ihr Abnehmkonzept an den Ständen ihrer Kooperationspartnern ERGO-FIT und WOODWAY. „aerolution® weight management“ kombiniert Ernährung und Bewegung optimal miteinander und das Erstellen und Betreuen individueller Abnehmprogramme wird einfacher und zeitsparender. Spezielle Bedürfnisse, z.B. für Diabetiker, können dabei problemlos aerolution-Geschäftsführer Dr. Markus berücksichtigt werden. Schotters berät Interessenten – hier www.aerolution.de. am Stand von ERGO-FIT

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Gesundheit

MEDICA 2012 Sensoreinheit mit Biofeedback „Biofeedback-Training“ präsentierte Dr. Wolff auf der Medica 2012: Eine Sensoreinheit – das kleine, runde Polster – hat Kontakt zur Lendenwirbelsäule und ist mit einer Anzeigeeinheit verbunden, die die jeweilige Position und jede kleine Bewegung der Lendenwirbelsäule anzeigt. Durch diesen Support werden Rückenübungen sehr leicht und kontrolliert erlernt und Patienten oder Kunden lernen die motorische Kontrolle über den Lendenwirbelbereich. www.dr-wolff.de

Informations- und Dokumentationsplattform

Drahtlose Verbindung zu Trainer und Therapeut Neuheit bei emotion fitness war die DrahtlosTechnologie, die im eigenen Hause entwickelt wurde. Über einen Transponder braucht nur noch die Identifikation am Trainingsgerät zu erfolgen, das sich dann die aktuellen Trainingsdaten automatisch am PC des Therapeuten abholt und Ergebnisse zurück überträgt. Außerdem wurden die F&G-Chefredakteur mit Cardiogeräte der mo- emotion fitnessGeschäftsführer Helmut tion line 800 med vor- Klein mit dem motion gestellt, die sich durch cycle 800 med. die klare Formgebung, die hochwertigen Aluminiumprofile und die schraubenfreie Montage der Gehäuse auszeichnen. Alle Ergometer sind auch in einer „boosted“ Version für schwergewichtige Patienten verfügbar. www.emotion-fitness.de

„SOVDWAER und M.A.C. CENTERCOM stellten auf der MEDICA neben vielen anderen Funktionen den neuen Dokumentations-Assistenten von THEORG, der Software für THErapieORGanisation, vor.

Der Dokumentations-Assistent ist die zentrale Informations- und Dokumentationsplattform für den Therapeuten. Damit erreicht der Therapeut bei geringem Zeitaufwand eine hohe Qualität in der Befundung und Dokumentation. www.mac-centercom.de

Aktives Altern & Rollstuhltaugliches Training

Pulse Fitness: TrakHandle & MYZONE

HUR stellte gleich mehrere Konzepte für den Schwerpunkt „Aktives Altern“. Zu diesen Konzepten gehören der klassische hur-Zirkel „smart zone“ mit isodynamischem Widerstandssystem und der „Balance Trainer“ – beides mit zugehöriger Software. Für die Integration von Rollstuhlfahrern bietet hur die „easy access line“, die auch für „normale“ Trainierende nutzbar ist, aber sehr leicht vom Rollstuhl aus (!) umgebaut werden kann. Infos: www.hur-deutschland.de

Jimmy Andrew, Geschäftsführer von Pulse Fitness in Deutschland, nutzt die Vorführung der MYZONE gleich, um „Effort Points“ für sein Trainingskonto zu sammeln.

MYZONE ist ein neues Soft- und Hardware-System, zum Erfassen, Messen und Analysieren aller Trainingseinheiten Ihrer Mitglieder und Patienten unabhängig davon, ob sie in Ihrem Studio trainieren, draußen joggen oder golfen. Ihre Kunden erhalten einen MYZONE Activity Gürtel. Nach der Registrierung des Gürtels können sich Ihre Mitglieder überall (in-/outdoor) sportlich betätigen. Nach dem Training werden alle Trainingsdaten drahtlos in Ihr Studio oder Ihre Praxis geladen. Kabelzüge werden zu multi-funktionalen Kraftwerken: Das TrakHandle Pro ermöglicht durch seine drei kugelgelagerten Achsen das Training von Abläufen verschiedener Sportarten bei minimiertem Verletzungsrisiko und schafft für viele Therapieformen neue Möglichkeiten. www.pulsefitness.de

hur Deutschland-Geschäftsführer Thomas Lampart zeigt, wie einfach die easy access line von „Rollstuhl-tauglich“ zu „normal“ umgebaut werden kann.

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Physiotherapeutin Nicole Kulka zeigt, wie variabel die TrakHandle-Systeme in Reha, Therapie und Training einsetzbar sind.

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Gesundheit

MEDICA 2012 Partnerschaft mit System Abrechnungs- und IT-Dienstleister azh stellte auf der MEDICA 2012 erstmals seinen Webseiten-Konfigurator vor, der zunächst für Heilmittelpraxen erhältlich ist. Mit dem azh Webbaukasten kann jeder Therapeut ohne technische Vorkenntnisse schnell und einfach seine eigene, professionelle Praxis-Webseite erstellen – für Smartphone und Tablet-PC optimiert. Eine große Auswahl an Design- und Farbvorlagen sowie fachspezifischen Textvorschlägen und Bildern steht zur Verfügung. Mit nur wenigen Angaben können rechtlich sichere und ansprechende Inhalte gebildet werden.

Das Laufband, das für die Patienten arbeitet

Spektakulär bei Woodway war die Demonstration des Gangtrainers für Patienten mit neurologischen Problemen. Die spinale Bewegungsgeneration löst Muskelspannungen aus, die der Patient nicht (mehr) willkürlich herbeiführen kann. „Erste Schritte“, um wieder mobil zu werden.

Die Physiotherapeutin Susanne Freivogel (rechts) hat die klinischen Wirksamkeitsstudien für den Gangtrainer betreut und führt für Woodway Schulungen durch. Hier betreut sie die Testperson Janine Pudlik

Darüber hinaus stellte Woodway das gesamte Portfolio aus, für das die Lamellenlaufbänder eingesetzt werden – von der klinischen Therapie bis zum Leistungssport. www.woodway.de

Weiterhin im Fokus standen die neue elektronische Abrechnung azh Direkt, die innovative Praxismanagement-Softwareazh TiM sowie die Software azh Befundung. www.azh.de

Lehrmittel und Therapiebedarf Der Markenname 3B Scientific® ist auf dem medizinischen sowie dem Ausbildungssektor weltweit vertreten. In den vergangenen Jahren gewann speziell der Fitnessund Therapiebereich für das Hamburger Unternehmen an Bedeutung, insbesondere 3B Tapes für Kinesio-, Sport- und Akutaping. Sowohl Schmerzpatienten als auch Freizeitsportler profitieren von den latexfreien und hautfreundlichen Tapes. Der luft- und wasserdurchlässige, dehnbare Baumwollstoff bietet selbst unter starker Beanspruchung wie beim Laufen und Schwimmen größtmöglichen Tragekomfort ohne Bewegungseinschränkungen. www.3Bscientific.com

Von Reha über Therapie bis zum Leistungssport Die Keiser Infinity-Serie ist weltweit das erste Seilzug-System, mit Luftdruck-Technologie. Der Keiser Functional Trainer ist ein Seilzug-System, das eine höchstmögliche Übungsvielfalt ermöglicht und ist der „Klassiker“ der Serie. Durch die einzeln höhenverstellbaren Arme kann man mit diesem Gerät den ganzen Körper trainieren, ob Rehabilitation (auch vom Rollstuhl aus), Personal Training, allgemeine Fitness oder funktionelles Sporttraining. Die DFB-Auswahl nutzt den Functional Trainer für das gezielte Fitnesstraining ihrer Spieler, ebenso wie Physiotherapeuten oder Personal Trainer weltweit. Der Keiser M3 Total Body Trainer ist die neueste Erweiterung der Keiser Cardio M-Serie. Der Ganzkörpertrainer ermöglicht auf kleinstem Raum auch oder ein unabhängiges Training von Ober- und Unterkörper – mit dem gleichen magnetischen Widerstands-System wie das M3 Spinning Bike. www.keiserdeutschland.de

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Fokus Hygiene Bei Airex/Gaugler und Lutz lag der Fokus zur MEDICA 2012 auf der Hygiene. Die Oberfläche der neuen Matten-Generation ist so beschichtet, dass der gefährliche Bakterienstamm cMRSA, dort nicht mehr überleben kann.

Erstmals wurde auch der Equilus-Test vorgestellt. Auf einem Airex Balance-Pad liegt die Testplatte und über eine entsprechende Software kann die Fußarbeit während des Trainings visualisiert werden. www.gaugler-lutz.de

Therapieliegen und medizinische Trainingsgeräte

Reha spielerisch Neu bei svg ist die Circle Line mit einem Hydraulikzylinder als Widerstandsgeber für Training von Agonist und Antagonist an einem Gerät. Die insgesamt 8 Geräte ermöglichen effizientes Training auf engstem Raum und sind auch als MPG-Gerät erhältlich. Neu ist ebenfalls der Handtutor, ein flexibler High-Tech-Handschuh mit Bewegungssensoren, der im Zusammenspiel mit der MediTouch-Software spielerisch bei der Verbesserung der Handfunktionalität hilft.

Die Klaus Stolzenberg GmbH stellte neben ihren ErgoS Therapieliegen den neuen Dynamed-Cable Circuit und die neuen MotionPro Geräte mit Iso-dynamischen Widerstandssystem vor. Das Dynamed-System 2.0 ist ein Trainingssteuerungsund Dokumentationssystem, bei dem am Ende des Trainings am jeweiligen Gerät eine Abfrage zum subjektiven Belastungsempfinden erfolgt. Der Trainierende trägt also aktiv zur Trainingssteuerng bei. www.stolzenberg.org

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www.svggermany.de und www.svgrehasysteme.de


Gesundheit

MEDICA 2012 Weltpremiere Wellsystem Pro2 Die Software Wellsystem Pro² Professional Programming wurde auf der MEDICA erstmals der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Mit Wellsystem Pro² haben Therapeuten und Ärzte die Möglichkeit, schnell und intuitiv Massageprogramme zu erstellen, zu bearbeiten, zu verwalten und auf Chipkarte zur Benutzung des Wellsystem Hydrojets zu schreiben.

Torsten Lubisch, Marketingund Sales Manager, erklärt die Möglichkeiten von Wellsystem Pro²

Wellsystem Pro² erweitert die Möglichkeiten der Massageliegen Wellsystem Relax, vor allem aber der MPG-zertifizierten Variante Wellsystem Medical und Medical Plus. www.wellsystem.de

Therapeutische Kraftmessung

Funktionalität und Design

TOGU bietet mit dem Pressure Air Biofeedback (PAB) ein neues Hilfsmittel für die Therapie an. In Verbindung mit geeigneten TOGU Produkten wie dem Dynair Ballkissen Senso Dr. Andre Pienaar, Entwickler des XL kann es von Therapeuten und Pressure Air Biofeedback, demonstriert Trainern für eine gesunde Sitzhaldie eindruckvollen Möglichkeiten tung, gegen Rückenbeschwerden, in der Rehabilitation nach einer Knie-Operation oder bei einer Therapie nach einem Schlaganfall eingesetzt werden. Das PAB wird durch einen Schlauch an das Ventil des TOGU Trainingsgeräts angeschlossen und per USB-Schnittstelle mit dem Computer verbunden. So misst das PAB wissenschaftlich genau die ausgeübte Kraft auf das Gerät und gibt jede Bewegung als Kraftkurve auf dem Computer wieder. Die Werte können gespeichert und miteinander verglichen werden. www.togu.de

Star am Stand von Sissel/ novacare war der neue Allegro® 2 Reformer. Die innovative Optik – ohne Metall, Holz und Kunststoff machen das Gerät leiser – wird durch viele funktionelle Neuerungen ergänzt: Soft-Touch-Seilzüge, Infinity-Footbar mit SchnellVerstellung und eine All-inone-Liegefläche, durch die sich der Allegro® 2 auch für Mattentraining eignet.

Polestar-Ausbilderin Annette Planck (www.pilatesdortmund.com) zeigt die Variationsmöglichkeiten des Allegro® 2 Reformer

www.novacare.org; www.sissel.de

Prävention für Diabetiker Die Produkte VACUSTYLER® oder VACUFIT® der Firma Weyergans werden in zahlreichen Clubs erfolgreich gegen Cellulite eingesetzt. Jedoch kann das gleiche Verfahren auch als Medizinprodukt gegen Gefäßerkrankungen (VACUMED®) und zur Rehabilitation (VACUSPORT®) eingesetzt werden. Bei Medizinern herrscht reges Interesse an der Intermittierenden Vakuum Therapie (IVT), deren Fokus auf Durchblutungsstörungen liegt. Mit Hilfe der IVT werden die unteren Extremitäten bis zu den Zehen wieder optimal durchblutet, vor allem die Herzinfarkt- und Schlaganfallrate sinkt. Die Kombination aus passivem Gefäßtraining und betreutem Muskeltraining ist ein Präventionsansatz für Diabetikern dar. www.weyergans.de

David: Vernetzt gegen Rückenbeschwerden EVE (eValuated Exercise) Professional ist ein komplettes Mess- und Steuerungssystem. Es handelt sich um ein vernetztes System, das Physiotherapeuten ortsunabhängigen Zugang zu den Mess- und Trainingsdaten ihrer Patienten gewährt, z. B. in Vorsorgeeinrichtungen von Unternehmen. Das David Wirbelsäulen Konzept ist ein umfassendes Auswertungs- und Behandlungskonzept gegen Rückenbeschwerden. Anhand von Tests, eines Fragebogens sowie Auswertungen der körperlichen Verfassung werden auf den einzelnen Patienten zugeschnittene Programme erarbeitet. Speziell entwickelte Geräte sorgen auf sichere Weise für erhöhte Beweglichkeit, Steigerung der Kraft und eine verbesserte Koordination der Wirbelsäulenmuskulatur. www.david.fi

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Software-Modul dokumentiert Funktionelles Training Die FREI AG stellt ihr Erweiterungsmodul „Funktionelle Übungen“ vor. 750 funktionelle Übungen – z.B. aus dem Freihanteltraining, Theraband-Übungen und functional Training – können durch das neue Software-Modul in Trainingspläne integriert und dokumentiert werden. Auf einem großen, intuitiv zu bedienenden Touch-Display werden individuell passende Übungen leicht verständlich dargestellt. Das Trainingsplan-Erstellung für funktionelle Übungen mit der neuen Software ATP 7 Modul gibt es als Ergänzung zum Genius Coach II, dem Analyse- und Trainingssystem der FREI AG, oder als Einzellösung. Die Einzellösung ist völlig unabhängig von anderen Geräten frei im Raum platzierund einsetzbar. Neu ist auch die Software ATP 7 (Analyse, Therapie, Prävention) über die z.B. auch die Trainingspläne inkl. der funktionellen Übungen dokumentiert und analysiert werden können.

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Gesundheit

Training für Krebspatienten An der Uniklinik Köln entstand ein deutschlandweit einzigartiges Projekt: eine Trainingsfläche ausschließlich für Krebspatienten – die „Onkologische Trainingstherapie“ (OTT). Am 15. November 2012 wurde in den Räumen der Frauenklinik der Uniklinik Köln die Trainingsfläche für Krebspatienten offiziell eröffnet.

örperliche Aktivität hat einen positiven Einfluss auf diverse onkologische Erkrankungen. Um diesen Zusammenhang näher zu untersuchen, entstand aus der Kooperation der Deutschen Sporthochschule Köln und des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) an der Uniklinik Köln ein deutschlandweit einzigartiges Projekt: die „Onkologische Trainingstherapie“ (OTT).

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Krebspatient Manfred Losberg, 62 Jahre, ist einer der Teilnehmer an der „Onkologischen Trainingstherapie“ in der Uniklinik Köln.

Wissenschaft in therapeutische Praxis umsetzen Weitere Informationen Ausführliche Informationen zum OTT bekommen sie auf der Homepage „Onkologischen Trainingstherapie“ www.dshs-koeln.de/onkologie

Ziel des Projektes ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse in die therapeutische Praxis umzusetzen und Trainingsempfehlungen für die häufigsten Krebserkrankungen zu entwickeln. Früher galt für Krebspatienten: möglichst schonen und wenig Belastung! Das ist mittlerweile überholt. Heute sind Medizin und Wissenschaft von einem positiven Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität Der Onkologe Dr. Thomas Elter (li.) und der Sportwissenschaftler Dr. Freerk Baumann stimmen sich regelmäßig zum Training der Krebspatienten ab

und der Verfassung, bzw. Psyche von Krebserkrankten überzeugt. Um diese Zusammenhänge wissenschaftlich vertieft zu untersuchen, wurde am 15. November 2012 in den Räumen der Frauenklinik der Uniklinik Köln eine Trainingsfläche ausschließlich für Krebspatienten offiziell eröffnet. Weiterhin soll mit diesem Modellprojekt die Umsetzung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse in die therapeutische Praxis überprüft werden.

Fotos: Uniklinik Köln

„Fitnessstudio“ plus individuelle Betreuung Die Trainingsfläche sieht aus wie ein kleines Fitnessstudio, hat aber mehr zu bieten: Der Geräteparcours besteht aus medizinischen Spezialgeräten zum Training

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Forschung und therapeutische Praxis zur onkologischen Trainingstherapie werden ausschließlich dort betrieben, wo die Patienten sind: in der Klinik. Im Rahmen einer innovativen Forschungskooperation bringen neben den Wissenschaftlern, Sporttherapeuten, Psychologen und Medizinern der Deutschen Sporthochschule Köln, dem Centrum für Integrierte Onkologie der Uniklinik Köln auch das Haus Lebenswert (Psycho-Onkologie) und mit milon industries ein Hersteller für chipkartengesteuerte Trainingsgeräte ihr Knowhow in das Projekt ein. Die modernen Trainingsgeräte und der Einsatz einer Chipkarte für jeden Patienten sind ein wichtiger Faktor in dem Projekt, denn sie erleichtern den Patienten den Trainingsablauf und den Wissenschaftlern die umfangreiche Analyse und Aufbereitung der klinischen und trainingsrelevanten Daten.<<

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Auf der Trainingsfläche des OTT in der Uniklinik Köln trainieren bereits über 100 Krebspatienten. Viele werden von ihren behandelnden Onkologen zur Wahrnehmung des neuen Sport-Angebotes motiviert. Einer davon ist Dr. Thomas Elter: „Durch die kurzen Wege kommen viele Patienten häufiger zum Training und sie schätzen die sehr persönliche und intensive Betreuung. Aber auch die Tatsache, dass auf der Fläche ausschließlich Krebspatienten trainieren, ist entscheidend, denn die Patienten kämpfen in vieler Hinsicht mit ähnlichen Problemen wie zum Beispiel Müdigkeit durch Chemotherapien, Schmerzen, Inkontinenz-Erscheinungen oder sehr geringe Belastbarkeit. Bei uns müssen Sie sich dazu nicht erklären, geschweige denn schämen.“ Die wissenschaftlichen Analysen haben zwar gerade erst begonnen, aber einige Effekte sind für die Experten schon jetzt erkennbar: Die Steigerung von Kraft und Ausdauer führen bei den Patienten zu einer besseren körperlichen Verfassung. Auch die medikamentöse Therapie wird verträglicher und Angst bzw. Depressionen treten vermindert auf. Dies zusammen ermöglicht den oft schwer kranken Patienten wieder eine häufigere Teilnahme am gesellschaftlichen Leben oder sogar die Rückkehr in den (Berufs-) Alltag. Die Krebs- und Bewegungs-Experten arbeiten daran, für die häufigsten Krebserkrankungen standardisierte Trainingsempfehlungen zu erstellen. „Idealerweise können in Zukunft Krebspatienten überall in Deutschland gezielt nach unseren Plänen trainieren und damit eine Verbesserung ihrer Lebensqualität erreichen. Die fundierte wissenschaftliche Begleitung des Projektes wollen wir außerdem dazu nutzen, um in Dialog mit den Krankenkassen zu treten“, beschreibt Projektleiter Dr. Freerk Baumann die Zielsetzungen des Projektes.

der

Ziel: standardisierte Trainingsempfehlungen

Mit

von Kraft und Ausdauer – darüber hinaus werden auf der Fläche aber auch Übungen zur Verbesserung der Koordination angeboten. Die Trainer sind speziell ausgebildete Therapeuten und Sportwissenschaftler der Deutschen Sporthochschule Köln. Zusammen mit den Ärzten der Uniklinik stimmen sie sich regelmäßig zu den körperlichen Möglichkeiten und den Trainingszielen ihrer Patienten ab. Sie beobachten die Trainingserfolge und passen die Trainingspläne individuell an. Ergänzt wird das Klinik-Programm, das den Namen „Onkologische Trainingstherapie“ (OTT) trägt, noch durch zahlreiche weitere Studien und Projekte zum Thema körperliche Aktivitäten und Krebs. Diese werden von den Arbeitsgruppen „Bewegung, Sport und Krebs“ der Deutschen Sporthochschule unter der Leitung von Sportwissenschaftler Dr. Freerk T. Baumann und der „Arbeitsgruppe Sportonkologie“ der Klinik I für Innere Medizin durchgeführt (Leitung Priv.-Doz. Dr. Thomas Elter).

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Gesundheit

Vorsorge trifft Cellulite Behandlung als Präventionsdienstleistung

Schönheit

Viele Menschen leiden unter Cellulite, die bislang noch zu selten als Krankheit verstanden wird. Wie das Krankheitsbild „Orangenhaut“ wirkungsvoll bekämpft werden kann, neue Kund(en)innen gewonnen werden können und gleichzeitig eine weitere Tür zum 2. Gesundheitsmarkt geöffnet wird, erklärt Rudolf Weyergans.

eun von zehn Frauen haben Cellulite. Und immer mehr Männer auch – vor allem jüngere. Das ist unstrittig. In Sachen Cellulitebehandlung hingegen gehen die Meinungen oft auseinander. Ständig neue Methoden versprechen ultimative Lösungen. Doch eines ist klar: die Cellulite ist ein komplexes Syndrom, d. h., verschiedene medizinische oder physiologische Krankheitssymptome liegen gleichzeitig vor. Und komplexe Syndrome verdienen eine ganzheitliche Betrachtung. Wer genau hinsieht, dem eröffnen sich sogar neue Geschäftsfelder im zweiten Gesundheitsmarkt, denn Cellulite ist eine Krankheit, die aber noch nicht als Krankheit gilt.

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Ein Fall für den zweiten Gesundheitsmarkt? Aus physiologischer Sicht stellt sich das CelluliteÜbel einfach dar. Würde man die oberen Hautschichten von Beinen, Bauch und Po wie bei einer Zwiebel abschälen, so würde man darunter ungewöhnlich aufgeblähte Fettzellen entdecken. Im Normalzustand ca 1,5 mm groß, haben Fettzellen bei Cellulite einen Durchmesser von bis zu 15 mm erreicht, also das zehnfache ihrer natürlichen Größe. Öffnet man nun auch die Fettzellen, so kommen großmolekulare Stoffwechselprodukte ans Tageslicht, so genannte „Schlackestoffe“. Eigentlich hätten diese festen Stoffe über das Lymphsystem vom Fettgewebe aus zu den Därmen transpor-

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Gesundheit

Tierische Eiweiße bestehen aus Amino-Säuren. Das ist Edel-Energie für den Homo sapiens, die solange aufgespeichert wird, bis Kohlenhydrate und Fette aufgezehrt sind. Es könnten ja schlechte Zeiten kommen…! Die aufgespeicherten Säuren ziehen den pH-Wert der Gewebeflüssigkeit nach unten. Und genau das verhindert, dass sich das Bindegewebe, wie von Natur aus vorgesehen, alle paar Tage erneuert, um seine Spannkraft zu erhalten.

Schematische Darstellung des menschlichen Lymphsystems

tiert werden sollen; von dort aus wären sie ausgeschieden worden. Genau das hat aber bei Cellulite nicht mehr ausreichend funktioniert. Das Resultat: „Beulenpest“.

Warum Training nicht ausreicht Cellulite ist also das Ergebnis davon, dass nicht genügend Lymphe geflossen ist. Die Lymphe fließt aber auch nicht von alleine! Anders als im Blutkreislauf gibt es im Lymphsystem schließlich kein Herz. Lymphe fließt nur, wenn man sich bewegt. „Lymphe muss geflossen werden“. Verantwortlich dafür ist die so genannte „Muskelpumpe“. Man muss sich bewegen, damit Lymphe fließt und ausreichend „Schlackestoffe“ abtransportiert werden. Aber genau da hat scheinbar auch etwas nicht funktioniert; denn schließlich haben auch aktive Studio-Mitglieder und selbst Sportlerinnen Cellulite. Und hierfür gibt es einen Grund. Der liegt im Bindegewebe. Ist das Bindegewebe schlaff, dann verpufft der Muskelpumpendruck durch die Haut. Es fehlt der Gegendruck. Wer schwaches, schlaffes Bindegewebe hat, kann sich bewegen soviel er will: es fließt nicht mehr ausreichend Lymphe und „Schlackestoffe“ werden nicht mehr ausreichend ausgeschieden.

Muskelpumpe: ohne Bindegewebe kein „Flow“ Orangenhaut ist also untrennbar mit einem schlaffen Bindegewebe verbunden. Natürlich hat auch das seine Ursachen. Bei rund 30% aller Frauen ist Bindegewebschwäche genetisch bedingt; bei allen anderen liegt die Ursache im viel zu hohen Fleischkonsum.

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Cellulite, Besenreiser, Krampfader & Co Schwaches Bindegewebe führt also dazu, dass die physiologische Muskelpumpe nicht mehr ausreichend funktioniert. In Folge bekommen das auch die Venen zu spüren. Genau wie beim Lymphsystem brauchen auch diese den Muskelpumpendruck, da beim aufrecht gehenden Menschen das Herz zu hoch liegt; es kann zwar ausreichend arterielles Blut in die Füße pumpen, aber ohne die Hilfe der Muskelpumpe nicht das venöse Blut zurücksaugen. Dann staut sich das Blut zunächst in den feinen Kapillargefäßen der Haut. Was man dann sieht, nennt sich Besenreiser. Später wird das venöse Blut mehr und mehr die tief liegenden Venen für den Rückfluss zum Rumpf nutzen; oberflächlich sacken die Gefäße aus und es kommt zu Krampfadern. Nun ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis es zu Thrombosen und Beinleiden, wie Ödemen oder „offenen Beinen“, kommt.

More than beauty ... Cellulite ist ein komplexes Syndrom, das differenziert behandelt werden kann und muss. Wer den Lymphfluss ordentlich anregt und das Bindegewebe wieder strafft, der sorgt für glatte, straffe Haut und ein nachhaltig positives Körper- und Hautbild. Gleichsam schützt eine differenzierte Behandlung vor den unliebsamen Beinund Gefäßleiden, mit denen das Leben ansonsten einiges an Qualität verliert. Deshalb ist Cellulitebehandlung Prävention. Gleichzeitig eignet sie sich sehr gut als Basis für gesunde Geschäfte. Wer eine Spezialabteilung für komplexe, differenzierte Cellulitebehandlung errichtet, gewinnt Kundinnen, die sich über einen Cellulite-freien Körper hinaus auch für ihre Gesundheit und Gesunderhaltung interessieren.

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Gesundheit

So wird’s gemacht Wer ein „Kompetenzcenter für CelluliteBehandlung“, ein „Beincenter“ oder eine „Präventionslounge“ einrichten möchte, braucht Platz. 30 bis 50 m2 reichen aber schon aus.

Alleine das kann schon ein profitables weiteres Standbein sein. Gleichsam ist es aber auch einer der Schlüssel für den viel beschworenen zweiten Gesundheitsmarkt. Denn: Neue Kunden auf Dauer zu zahlenden, treuen Mitgliedern zu machen, ist eine Chance und gehört für Fitnessstudios zum Tagesgeschäft.

Differenzierte Cellulitebehandlung

Rudolf Weyergans Rudolf Weyergans ist Medizinsoziologe und gilt als Vordenker in Sachen Cellulite und Prävention. Als Buchautor und Forschungspartner der Gefäßmedizin hält er auf seinem Gutshof am Rande der Nordeifel seit über 20 Jahren regelmäßig Seminare, die auch international große Anerkennung finden und ihm unter anderem den Namen „Cellulitepapst“ eingebracht haben. Zu seinen Mandanten zählen Ketten und Kompetenzpartner im Bereich Medical Fitness ebenso wie Klinken und Verbände. rudolf.weyergans @weyergans.de

Grundsätzlich lässt sich Cellulite heutzutage gut behandeln und kann Beinleiden vorgebeugt werden. Alleine: die Eier-legende Woll-Milch-Sau gibt es nicht. Aus diesem Grund führen erst differenzierte Behandlungskonzepte, die der Physiologie der Orangehaut gerecht werden, zu ansehnlichem Erfolg. Hierzu gehören zum einen Lymphdrainagen, gleich ob mechanisch oder manuell. Auch die Anleitung zur täglichen Selbstdrainage sollte ebenso wenig fehlen wie die medizinische bewährte Kompressionsbehandlung. Zum anderen beinhaltet eine differenzierte Behandlung auch Bindegewebe-straffende Maßnahmen, damit die physiologische Muskelpumpe nachhaltig verbessert wird. Hiervon geht auch ein beachtlicher Gesundheitsaspekt aus, da erst durch die Wiederherstellung eines straffen Bindegewebes auch Besenreisern und Krampfadern und den daraus folgenden Beinleiden vorgebeugt wird. Zu diesem Zweck gibt es Anwendungen, die den interstitiellen pH-Wert erhöhen. Dazu gehört die Plasmabehandlung (Ionentherapie) ebenso wie die Unterdruckwellenmassage, die ihre Ursprünge in der Weltraummedizin hat. Auch was unliebsame „Fettpölsterchen“ anbelangt, gibt es Behandlungstechniken. Die Palette reicht von Ultraschall über Elektrolipolyse bis hin zum präparativen Fatburner oder zur Spezialdiät und natürlich: Training, Training, Training! Unter dem Strich zählt jedoch nur eins: der Behandlungserfolg! Der soll gut sicht-, fühl- und tastbar sein sowie auch nachhaltig. Ein solcher Erfolg ist kein Zufall sondern das Ergebnis von Schulung und Konzept.

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Beispiel für den Grundriss einer Präventions-Lounge

Darüber hinau braucht man Personal, das bereit ist, sich ausbilden zu lassen. Es müssen nicht zwingend Physios sein; auch Trainer oder angelernte Kräfte können einen guten Job machen. Wichtiger als die Qualifikation, die überschaubar und gut erlernbar ist, sind Service-Orientierung und Wirkung auf die neuen Kunden, die später zu Mitglieder werden. Es werden vier bis fünf Behandlungsplätze errichtet; so können in Stoßzeiten vier bis fünf Leute gleichzeitig versorgt werden. Durchschnittlich erhält eine Cellulite- bzw. Präventionskundin zwei Anwendungen von 30 bis 40 Minuten pro Besuch. Die Behandlungen sind idealerweise so genannte Anlege-Anwendungen. In Frage kommt die mechanische Lymphdrainage, die Kompressionsbehandlung mit Bandagenwickel, die Ionentherapie oder das passive Gefäßtraining mithilfe von wechselndem Unterdruck (intermittierende Vakuumtherapie). Die Kundinnen kommen zwei bis drei Mal pro Woche. Insgesamt reichen 15 bis 20 Besuche schon aus. Mittendrin werden die Kunden bereits sukzessiv an das Bewegungstraining herangeführt. Die gesamte Behandlungs- und Präventionskur wird zunächst als Komplettpreis abgerechnet. Erhaltungsmaßnahmen, z. B. anschließende Gefäßtrainings, können in den Mitgliedsbeitrag eingepreist werden. Die Kosten für ein komplettes Angebot im Bereich Cellulite-Prävention belaufen sich auf 900 bis 1200 Euro monatlich im Leasing. Darin sollten neben dem Equipment vor allem die Konzept- und Marketingberatung, die Ausbildung der Mitarbeiter und das notwendige Marketingmaterial enthalten sein. Dafür bekommt man mehr als ein attraktives Profitcenter – nämlich den Schlüssel zum zweiten Gesundheitsmarkt, um nachhaltig von gesunden Geschäften und neuen Mitgliedern zu profitieren. << Rudolf Weyergans

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Gesundheit

F&G-Serie: Betriebliches Gesundheitsmanagement

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Teil 3: Zielbildung & Aufbau von Strukturen Die demografische Entwicklung, der Fachkräftemangel, veränderte Arbeitsbedingungen und -formen sowie das veränderte Krankheitsgeschehen in Deutschland veranlassen immer mehr Unternehmen zu handeln. „Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)“ ist ein geeignetes Instrument, diese unternehmerischen Anforderungen der Zukunft zu meistern. In zahlreichen deutschen Unternehmen, aber auch in der Fitnessund Gesundheitsbranche gewinnt das Thema erheblich an Bedeutung. In dieser Verbindung ergeben sich viele Schnittstellen, die zu sinnvollen und nachhaltigen Lösungen beitragen können. Unsere Serie zum BGM soll Sie auf diesem Weg unterstützen. eil 3 unserer Serie „auf dem Weg zum ‚Spezialisten‘ für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)“ widmet sich dem Thema „Zielbildung und Aufbau von Strukturen“. Auch Sie als Gesundheitsdienstleister können hierbei Unternehmen hilfreich zur Seite stehen.

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F&G-Serie: Betriebliches Gesundheitsmanagement Als Gesundheitsdienstleister auf dem Weg zum Spezialisten?!? Der 7-Punkte-Plan zur erfolgreichen Umsetzung von Lars Schirrmacher in der F&G: Teil 1: Grundlagen, Markt, Prognosen & Potentiale Teil 2: Ausbildung, Positionierung & Akquise Teil 3: Zielbildung & Aufbau von Strukturen Teil 4: Analyse, Auswertung & Feinzielbildung Teil 5: Konzeption & Durchführung von Maßnahmen Teil 6: Beispiele guter Praxis Teil 7: Evaluation, Controlling & Nachhaltigkeit

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Auftragsklärung Der 2. Teil unserer Serie schloss mit der Akquisephase ab. Im Idealfall endet diese mit einer Unterschrift unter den Projektauftrag, den Rahmen- oder Kooperationsvertrag. Doch dass der Auftrag unterschrieben wurde, bedeutet noch nicht, dass beide Parteien den Anlass verstanden haben. Aufträge haben immer einen Anlass. Typische Anlässe für BGM-Projekte sind z. B. zu hohe Fehlzeiten, Druck des Betriebsrates, ein motivierter Personalleiter, der dem Unternehmen seinen Stempel aufdrücken will, das Gefühl der Führung hinter den Wettbewerber zurückzufallen, wenn nichts getan wird, die Demografie-Falle bzw. Zukunftsängste. Kunden wissen jedoch keinesfalls immer, was sie „genau“ wollen, mit „wem“ sie zusammenarbeiten wollen und welche „Rollen“ die Partner einnehmen sollen. Mit Ihrer Kompetenz können Sie ihn bei der Beantwortung dieser Fragen unterstützen. All dies wird in der Phase der Auftragsklärung im Detail geklärt und

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Gesundheit

protokolliert. Erst nach Beantwortung dieser Fragen kann die Beauftragung erfolgen und später auch Ziele gebildet, Planungen vorgenommen, Infrastruktur entwickelt, das System analysiert, Maßnahmen durchgeführt und Ergebnisse kontrolliert werden. Somit steht die Auftragsklärung immer am Start eines BGM-Projektes.

Auftragsklärung – unsere Mini-Checkliste In der Auftragsklärung sind die folgenden Aspekte zu beachten. Lesen Sie unsere Mini-Checkliste und es kann fast nichts mehr „schief“ gehen: > Identifikation der Kundenwünsche > Zielgrößen / Soll-Zustände / Ergebnisse > Anlässe / Probleme / Defizite / Antriebe > Zweck des „Wunschergebnisses“ > Zeithorizont / Terminierung > Zielgruppe > Erfahrungen (Versuche / Erfolge / Misserfolge) > Was soll vermieden werden? Kritische Themen / Tabus

Ausarbeitung des Auftrages > Auf Einwände eingehen und diese klären, um spätere Irritationen zu vermeiden > Rahmenbedingungen und Detailfragen klären > Akzeptanz von Maßnahmen > Budget > Steuerung und Projektorganisation > Rollenverteilung > Fragen der Kommunikation > Ein gemeinsames Rollenverständnis sichern > Erstellung eines Pflichtenhefts

Beauftragung und dem Wissen über die Wünsche ist bereits eingestellt. Die nächste, die es zu stellen gilt, ist die zielbezogene Weiche. Planungsprozesse und Management sind ohne Ziele nicht möglich. Eine solide Zielbildung ist daher eine notwendige Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg im BGM. Ziele sind für die Erfolgskontrolle notwendig und sind Treiber des Handelns. Ziele müssen spezifiziert, messbar, anspruchsvoll und aktionsorientiert sowie realistisch sein und terminiert werden. Ziele geben Sicherheit, Kontrolle und damit auch Gesundheit.

BGM-Ziele für Unternehmen Doch welche Ziele stehen für das jeweilige Unternehmen hinter einem Betrieblichen Gesundheitsmanagement und welche Ziele lassen sich gemeinsam definieren und formulieren? Sind die Entwicklung und Verankerung eines Managementsystems zur Reduzierung von Belastungen, zur Stärkung des Sozial- und Humankapitals, zur Verbesserung von Wohlbefinden und Gesundheitsverhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zur Steigerung von Betriebsergebnissen und auch der Wettbewerbsfähigkeit die Antreiber? Oder dreht es sich im Kern um die Kostensenkung? Ist es der Fachkräftemangel oder die demografische Entwicklung und seine Folgen, eine schlechte „Stimmung“ oder die Häufung von Burn-outFällen? Jedes dieser Teilziele kann mit Messgrößen operationalisiert werden. Das schafft die Voraussetzung für eine effiziente Steuerung.

Zielbildung Die nächsten Schritte für die erfolgreiche Umsetzung eines BGM-Projektes sind die Zielbildungsphase und der Aufbau von Strukturen, denen wir uns jetzt widmen. Zur Einordnung der einzelnen Schritte im BGM-Prozess orientieren wir uns an dem von symbicon entwickelten „6+1 – Schritte-Modell“: Erfolg war noch nie so unsicher wie heute! Sie kennen diesen Spruch? Warum aber sind so viele BGM- Projekte zum Scheitern verurteilt? Um erfolgreich zu sein, muss man unserer Erfahrung nach von Beginn an die richtigen Weichen stellen. Eine erste Weiche mit der richtigen

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Ziele im BGM (Quelle: symbicon)

Ziele für die Mitarbeiter von Unternehmen Die 6+1 Schritte zum erfolgreichen BGM (Quelle: symbicon)

Ziele im BGM können sich bei Unternehmen auch, ähnlich wie im Gesundheitsstudio, an den individuellen gesundheitlichen Zielen der Mitarbeiter orientieren. Doch ist „einfach fitter werden“ ein Ziel? Auch, und gerade wenn es um die Gesundheit geht, ist eine klare

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Gesundheit

Zielformulierung nach o. g. Vorgehensweise von höchster Wichtigkeit. Zur Identifikation dieser Ziele können GesundheitsReports und Fehlzeitenstruktur-Analysen hilfreich sein. Diese werden überwiegend von Krankenkassen eingesetzt, um die Ursachen für Fehlzeitenentwicklungen bewerten zu können. Sie zeigen u. a., welche medizinischen Indikationen bei Krankmeldungen zu Grunde liegen. Gründe sind nach wie vor auch die gleichen wie bei Studiobesuchern: Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen, im betrieblichen Setting mittlerweile schon dicht gefolgt von psychischen Erkrankungen. Daraus abgeleitet können die vielfältigen persönlichen Ziele wie „Rückenschmerzen loswerden bis zum …“, „10 kg Abnehmen in sechs Monaten“ mit den einzelnen Mitarbeitern definiert werden. Ein Rahmen zur Mess- und Überprüfbarkeit sollte durch regelmäßige Gesundheitstage und diagnostische Maßnahmen geschaffen werden. Gerade hier liegen wieder die Kompetenzen der Gesundheitsdienstleister. Übrigens: Gemäß dem aktuellen Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse von 2012 sind die Fehlzeiten der TK-Versicherten insgesamt im Vergleich zu 2010 wieder um etwa 4% gestiegen.

Ziele des BGM für Gesundheitsdienstleister Um als Dienstleister im BGM erfolgreich zu sein, legen auch Sie Ihre Ziele genau fest. Geht es durch BGM nur um die einmalige Mitgliedergewinnung oder kurzfristige Umsatzsteigerung mit hohen Aufwendungen? Oder möchten Sie sich bei der Erschließung der neuen „Zielgruppe Unternehmen“ als Spezialist für Betriebliches Gesundheitsmanagement langfristig im Markt positionieren und etablieren? Firmenfitness mit Rabatten oder nachhaltiger BGM-Dienstleister?

Zielbildungsprozess mit dem Unternehmen Doch jetzt zurück zu unseren Kunden. Um Ziele mit dem Unternehmen entwickeln zu können bedarf es einer Reihe von Teilschritten, die wie folgt zusammengefasst werden können:

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> Suche und Identifikation von Zielen > Die Messbarkeit der gefundenen Ziele > Prüfung der Ziele auf Zulässigkeit, Realisierbarkeit, Konfliktpotential, etc. > Die Auswahl und Revision der Ziele Bei der Gesundheit und speziell im BGM ist das natürlich nicht anders. Ziele durchlaufen vielfältige Reifungsprozesse und müssen im intensiven Austausch der verschiedenen Anspruchs-Gruppen, wie das Management, der Betriebsrat, etc., schrittweise entwickelt werden. Der Weg vom persönlichen hin zum organisationalen Ziel beginnt bei der eigenen Einstellung zur Gesundheit, zur Arbeit sowie zu den Wertehaltungen zum Leben jedes Einzelnen und endet bei rechtlichen, wirtschaftlichen oder technischen Notwendigkeiten. Zudem sollten die Ziele konform mit der formulierten Unternehmenspolitik sein und strategisch um Unterstützer werben. Als bewährte Methode empfiehlt sich hierbei die Konzeption und Moderation eines Zielfindungs- oder Strategie-Workshops.

Strategieentwicklung „Planung ist die gedankliche Vorwegnahme zukünftigen Handelns“ und kann in drei Teilbereiche gegliedert werden: Langfristige oder strategische Planung, mittelfristige oder taktische Planung und kurzfristige oder operative Planung. Bei der strategischen Planung bezieht man sich meist auf entferntere Zielzustände, die motivativ und visionär sind. Sie ist Aufgabe der Führungsebene und ihrer internen wie externen Berater. Bei der strategischen Planung sind die Gefahren der Fehleinschätzung und das Setzen von unrealistischen Zielen am größten. Beispiele für strategische Ziele sind u.a. „Marktführer in Deutschland zu werden“, „10% der Personalkosten zu senken“ oder „Deutschlands attraktivster Arbeitgeber zu werden“. Bei der Strategieplanung innerhalb des BGM ist das Ziel, die Orientierung des Unternehmens auf die zukünftigen betrieblichen Gesundheitsaufgaben festzulegen. Idealerweise wird die Strategie vom Steuerungsgremium mit mehreren Teilnehmern innerhalb eines Strategie-Workshops entwickelt. Dort werden über verschiedene Gruppenarbeiten und moderierte Diskussionen Ergebnisse erzielt, die zusammengefasst die Strategie darstellen können. Wichtig bei dem Strategieworkshop ist der Projektauftrag, die nächsten Schritte (Wer macht was bis wann?) und die Verabschiedung der Vereinbarungen. Dieser Workshop innerhalb eines Unternehmens zur Strategiebildung für Betriebliches Gesundheitsmanagement sollte die Dauer von 1-2 Tag(en) nicht überschreiten und ergebnisorientiert durchgeführt werden.

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Aufbau von Strukturen in Unternehmen Neben der angesprochenen Auftragsklärung, Strategieentwicklung und zielkonformen Planung ist es für den Erfolg von BGM auch notwendig, eine ausreichende und schlagkräftige Infrastruktur zu entwickeln. Um unnötige Kosten durch eine parallele Organisation zu vermeiden, wird meist auf vorhandene Strukturen aufgebaut. Die 6+1 Schritte zum erfolgreichen BGM (Quelle: symbicon)

Ein Beispiel für eine betriebliche Infrastruktur im BGM wird in der folgenden Abbildung dargestellt:

Lars Schirrmacher Lars Schirrmacher ist Diplom Sportwissenschaftler, Betrieblicher Gesundheitsmanager BAuA und Inhaber der symbicon. Neben seiner langjährigen Tätigkeit als Berater für Gesundheitsdienstleister hat sich sein Tätigkeitsschwerpunkt in den letzten Jahren immer mehr in den Bereich „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ gelegt. Er berät mittelständische und große Unternehmen hinsichtlich der Aufstellung eines ganzheitlichen Gesundheitsmanagements, entwickelt und implementiert innovative Konzepte. Für Gesundheitsdienstleister bietet symbicon Seminare zum BGM und einen Zertifikatslehrgang zum „Betrieblichen Gesundheitsmanager IHK“ an. Neben seiner Tätigkeit als Berater und Konzeptentwickler ist er BGM-Fachberater der IHK und Gründungs- und Vorstandsmitglied des „Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement“. Weitere Informationen: www.symbicon.de Kontakt: info@symbicon.de, Tel.: 06441-5697950

Infrastruktur BGM (Quelle: WEIGL/ WEINREICH „Unternehmensratgeber betriebliches Gesundheitsmanagement“)

Damit ein Betriebliches Gesundheitsmanagement garantiert erfolgreich durchgeführt und nachhaltig gesichert werden kann, ist es notwendig eine schlagkräftige und hinreichende betriebliche Infrastruktur zu entwickeln, die mindestens folgendes umfassen sollte: > Ausreichend personelle Ressourcen > Schaffung einer betriebsverfassungsrechtlichen Grundlage (z. B. Rahmenbetriebsvereinbarung) > Die Etablierung eines Steuergremiums (Lenkungsausschuss oder Arbeitskreis Gesundheit) > Den Zugang und die Öffnung von internen und externen Kommunikationskanälen (Mitarbeiterzeitschrift, Intranet, Presseverteiler, schwarzes Brett, etc.) > Die Etablierung eines Reportingsystems > Die Bereitstellung ausreichender finanzieller Ressourcen, Budgets und Materialien > Die Schaffung einer Beteiligungsplattform für die MitarbeiterInnen > Eine interne Netzwerkentwicklung (wie Krankenkassen, Unfallkassen Verbände, etc.) > Die externe Netzwerkentwicklung (externe Dienstleister, Partner, Social Media, etc.) In vielen Fällen fungiert eine Erweiterungsform des Arbeitsschutzausschusses als Planungs- und Steuerungsgremium im BGM. Nicht selten heißt dieser „Arbeitskreis Gesundheit“. Aber auch Begriffe wie „Lenkungsausschuss“, „Projektteam“ oder „Gesundheitskreis“ sind anzutreffen. Die Zusammensetzung der Teilnehmer des Steuerungsgremiums orientiert sich meistens am vorgeschriebenen Arbeitsschutzausschuss und in der Abbildung werden die typischen Akteure benannt.

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Zusammensetzung Steuerungskreis Gesundheitsmanagement (Quelle: symbicon)

Diese Steuerungsgremien haben die Aufgabe alle BGM-Maßnahmen zu planen, zu legitimieren, deren Umsetzung zu kontrollieren und deren Ergebnisse zu evaluieren. Die Kommunikation zwischen den Entscheidungsträgern, den Beschäftigten und den Experten gehört ebenso dazu. Die Aufgaben des „Arbeitskreises Gesundheit“ können wie folgt zusammengefasst werden: > Entwicklung einer BGM-Gesamtstrategie > Festlegung und Priorisierung von Zielen, Zielwegen und Zielkriterien > Entwicklung und Umsetzung einer Analysestrategie mit deren Instrumenten und Methoden > Entwicklung und Umsetzung einer Evaluationsstrategie > Bearbeitung und Umsetzung von Veränderungsvorschlägen > Kommunikation des Standes der Projekt-Umsetzung in alle Richtungen > Dokumentation aller Aktivitäten Neben dem wichtigen Steuerungskreis für BGM investieren immer mehr Unternehmen auch in zusätzliches Personal und schaffen die Stabsstelle des „Betrieblichen Gesundheitsmanagers“. Der Gesundheitsmanager sollte den zentralen Träger in der Aufbauorganisation des BGM darstellen. Der Gesundheitsmanager ist gut qualifiziert, motiviert und betrieblich vernetzt. Er entwirft die fachlichen Konzepte, initiiert und begleitet Projekte. Er arbeitet den Steuerungsgremien zu. Gesundheitsmanager haben in allen Phasen und jederzeit auch informelle Aufgaben, z. B. bei der Initiierung von Maßnahmen, um Überzeugungsarbeit zu leisten, Ängste abzubauen und Widerstände zu verringern. Auf den Punkt gebracht ist der Gesundheitsmanager im Betrieb die beste Stelle, die man sich vorstellen kann, denn es gibt nicht viele Aufgaben, die vielfältiger und anspruchsvoller sind. Viele Stellen werden mittlerweile durch Fachkräfte aus der Fitness- und Gesundheitsbranche besetzt, was die Schnittstellen zu Unternehmen

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unterstreicht und erhebliches Potential für die Zusammenarbeit mit Physio-Praxen und Gesundheitsstudios bietet.

Externe Netzwerkentwicklung In Bezug auf die erweiterte Infrastruktur für BGM im Unternehmen empfehlen alle namhaften BGM-Experten und großen Unternehmensberatungen wie Roland Berger Consulting oder Kienbaum Consultants in ihren Expertisen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement den Unternehmen einen Aufbau oder den Anschluss an bestehende regionale und überregionale, überbetriebliche Netzwerke. Neben den eher politisch aufgeladenen Netzwerken (z.B. www.dnbgf.de) und den vom BKK-Bundesverband initiierten www.netzwerk-unternehmen-fuer-gesundheit.de gibt es eine Vielzahl weiterer organisationsspezifischer Netzwerke – „Gesunde Städte Netzwerk“ aber auch viele regionale Netzwerke, wie www.gesanet.de oder www.hage.de und viele andere. Es ist nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Ein besonderes Netzwerk ist das „Betriebliche Gesundheitsnetzwerk (BGN)“. Entstanden ist es durch die Initiative von symbicon und seinen langjährigen Partnern. Dieses Netzwerk besteht aus Experten und Dienstleistern aller im BGM relevanten Handlungsfelder: Betrieblichen Gesundheitsmanagern, Sportwissenschaftlern, Therapeuten, Ergonomie-Beratern, Leistungsdiagnostikern, Psychologen, Ärzten, Arbeitsmedizinern sowie Kommunikationstrainern und weiteren Spezialisten wie Gesundheitsstudios, Ernährungsinstituten und arbeitsmedizinischen Zentren, die strengen Qualitätskriterien unterliegen. Das BGN ist eins der wenigen Netzwerke, das als Dienstleister interessierte Unternehmen direkt betreut, alle Leistungen aus einer Hand liefert und Experten sowie Programme mit regionaler Nähe zum Unternehmen oder/und zum Mitarbeiterwohnort zur Verfügung stellt. Eine sinnvolle Netzwerkstruktur wird in der folgenden Abbildung dargestellt: Des Weiteren ist die ständige Erweiterung des eigenen Wissens im BGM unschätzbar wertvoll. Unterstützung geben hier u.a. die Initiative „INQA“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales oder der Fachverband „Bundesverband BGM e.V. (www.bgm-bv.de)“. Netzwerkaufbau im BGM Übrigens: Der BBGM e.V. hat im (Quelle: WEIGL/WEINREICH)] August 2012 das Ressort „Corporate Fitness“ gegründet, welches das Ziel verfolgt, Unternehmen und „Stakeholder“ (Gesundheitsstudios, Fitnessindustrie, Verbände etc.) der Fitness- und Gesundheitsbranche zusammen zu bringen. Müssen auch die Gesundheitsdienstleister Strukturen aufbauen, um BGM als Dienstleister erfolgreich umsetzen zu können? Natürlich! BGM ist keine Werbeaktion und kein Projekt, das nebenbei erfolgreich läuft. Bereiten Sie sich auf den potentiell am stärksten wachsenden Markt sorgfältig vor. Erfolg braucht Zeit, wenn Nachhaltigkeit ein Ziel sein soll. Fragen wir die im BGM erfolgreichen Betreiber von Gesundheitsstudios und BGMDienstleister über die wesentliche Bestandteile ihres Erfolges, wird der stetige Aufund Ausbau von BGM-Wissen durch Ausbildung von Mitarbeitern und das Schaffen ausreichender zeitlicher und finanzieller Ressourcen am häufigsten benannt. Also: Bereiten Sie sich gut vor und entwickeln Sie sich vom Anbieter Betrieblicher Gesundheitsförderung um „Spezialisten für Betriebliches Gesundheitsmanagement“. Gerne unterstützen wir (F&G und symbicon) Sie! Wie auf dem „F&G Business-Day BGM“ angekündigt, bieten wir Ihnen in naher Zukunft vertiefende Seminare und viele hilfreiche Werkzeuge für die Umsetzung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements an. << Lars Schirrmacher

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Gesundheit

So geht

BGM

BUSINESS DAY

01.12.2012

Die Thematik „betriebliches Gesundheitsmanagement“ ist seit einiger Zeit in unserer Branche in aller Munde. Doch Vorsicht ist geboten. Häufig werden Begrifflichkeiten verwechselt. Viele Fitnessanlagen gehen irrtümlicher Weise davon aus, dass Firmenpartnerschaften automatisch BGM-Modelle seien. Weit gefehlt! Firmenfitness ist eben nicht mit BGM gleichzusetzen. Das Insider-Magazin F&G hat am 1.12.2012 in Kooperation mit der Universität Wuppertal und dem BGM-Experten Lars Schirrmacher vor über 70 Inhabern von Fitness- und Gesundheitsanlagen über die Grundlagen des BGM informiert und Praxisbeispiele vorgestellt.

owohl in der Fitnessbranche als auch bei anderen Anbietern von gesundheitsorientierten Dienstleistungen stößt man immer wieder auf den Begriff des „Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM)“. Viele dieser Anbieter machen sich Gedanken darüber, ob ihr Unternehmen auch geeignet dafür ist, sich auf dieses junge, aber wachsende Geschäftsfeld zu begeben. Um aber eine Entscheidung treffen zu können, ob man sich auf das Gebiet des BGM wagt und sich mit den komplexen Anforderungen dieser Thematik auseinandersetzt, ist es notwendig, dass man sich mit den dafür notwendigen Grundlageninformationen versorgt. Dies war das Ziel der Referenten, die am 1.12.2012 an der Bergischen Universität Wuppertal ihr Wissen an die Teilnehmer weitergaben.

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BUSINESS DAY

01.12.2012

Komplexe Prozesse brauchen qualifizierte Kräfte Prof. Dr. Theodor Stemper begrüßte die über 70 Teilnehmer, dankte für ihr Kommen und unterstrich in seiner Begrüßung die Wichtigkeit des Themas BGM. F&G-Verleger Patrick Schlenz betonte in seiner Begrüßungsansprache noch einmal, dass es an diesem Tage um nichts anderes gehen würde als den Anwesenden Klarheit über die Begrifflichkeiten des BGM zu geben. Während des Eröffnungsvortrags von Lars Schirrmacher bemerkte man deutlich, dass die Teilnehmer überrascht von der Fülle der Informationen waren. Zu Themen wie Ausbildungs-Möglichkeiten, BGMVerband, DIN ISO-Norm oder den Bestandteilen des

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Herr Koch, Sparkasse Wuppertal

BGM-Prozesses erläuterte der BGM-Experte ausführlich die aktuelle Situation. Vielen Teilnehmern wurde es bereits jetzt schon klar, dass das Thema BGM nicht mal so beiläufig von einer Teilzeitkraft im Unternehmen „mitgemacht“ werden kann, sondern dass es sich hier um komplexe Prozesse handelt, die von hochqualifizierten Kräften gemanagt werden müssen.

Wie setzen Unternehmen BGM um? Im darauf folgenden Themenblock präsentierten drei Firmenvertreter die BGM-Modelle ihrer Unternehmen. Sicherlich in Erinnerung geblieben ist dabei vor allem der Vortrag von Matthias Koch aus der Personalabteilung der Stadtsparkasse Wuppertal. In seinem mitreißenden Vortrag stellte er die einzelnen Bereiche des BGM in seinem Unternehmen vor. Dabei wurde deutlich, dass die Kooperation mit Fitness- und Gesundheitsanlagen meistens gut funktioniert, aber nur einen

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Gesundheit

Business-Day Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

mittleren oder kleinen Bestandteil des Gesamtkonzepts ausmacht. Eine große Unterstützung ist dem Bereich der psychischen Gesundheit geschuldet: „Der immer größer werdende Druck, dem alle Arbeitnehmer, auch in unserem Hause ausgesetzt sind, macht es notwendig, dass wir unseren Mitarbeitern bei Bedarf auch eine schnelle psychische Betreuung ermöglichen. Ohne unsere Unterstützung müssen Betroffene häufig Wochen und Monate auf Behandlungen warten und würden in der Zwischenzweit mit Medikamenten ruhig gestellt, aber eben nicht behandelt, was zu sehr großen Ausfallzeiten führen würde. Hier haben wir durch Kooperationen mit einer Klinik sichergestellt, dass Betroffene im Notfall innerhalb von 24 Stunden in eine psychologische Betreuungsmaßnahme aufgenommen werden.“

BGM bei Fitness- und Gesundheitsdienstleistern

Bei den PraxisEinheiten war natürlich auch der Sportwissenschaftler Prof. Dr. Theo Stemper dabei

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Im Anschluss an die Firmenvertreter sprachen Inhaber von Fitness- und Gesundheitsanalgen über die von Ihnen praktizierten Kooperationsmodelle mit Firmen. Geschäftsführer Benjamin Hanna von der IBT GmbH in Steinhagen berichtete eindrucksvoll von seinem Modell. Mit Hilfe einer selbstgeschriebenen Software ist es möglich die Krankeninformationen eines Mitarbeiters

Herr Hanna, IBT GmbH

(sofern dieser die Erlaubnis zur Nutzung erteilt) direkt vom Arzt online mitgeteilt zu bekommen, um daraus eine Therapieplan zu entwickeln, der umgesetzt durch die IBT GmbH dokumentiert und anschließend mit dem Kooperations-Unternehmen und der Krankenkasse abgerechnet wird. Auch an dieser Stelle wurde deutlich, wie komplex die BGM-Modelle in der Praxis sind.

Individuelle Analyse Nach den Praxisvorträgen erhielten alle Teilnehmer, die vorab einen Fragebogen ausgefüllt hatten, eine Auswertung zum BGMPotenzial in ihren Fitness- und Gesundheitsanlagen. Lars Schirrmacher fasste in seinem Schlussvortrag den Tag noch einmal zusammen und wies auch auf aufbauende Veranstaltungen hin, die gemeinsam mit F&G angeboten werden. Die Teilnehmer zeigten sich vom 1. F&G Business Day „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ sehr begeistert und über 50 % aller Teilnehmer bekundeten ihr Interesse an weiterführenden Veranstaltungen. Zum Abschluss dankte F&G-Verleger und -Chefredakteur Patrick Schlenz allen Referenten, der Bergischen Universität sowie den Teilnehmern für einen engagierten und erfolgreichen F&G Business Day „BGM“. Patrick Schlenz

Downloads und weitere Informationen Umfangreiches Material aus der Praxis zum Download und weitere Informationen bekommen Sie über die F&G-Website www.fitness-und-gesundheit.de unter dem Menüpunkt Business Days.

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Fitness & Ernährung

„endlich naschen“ und On Top Umsatz an der Fitnesstheke myline® setzt die Produktserie „naschen erlaubt“ fort. Auf dem diesjährigen Update­Kongress stellte myline® ein beson­ deres Highlight für die Fitnesstheke vor: Die erste myline® Schokolade erweitert ab sofort das Produktsortiment und gibt Naschkatzen die Möglichkeit, der Versuchung nach Süßem nicht länger widerstehen zu müssen. Die 100g Tafel Erdbeer Schokolade hat nur 5,3g Fett pro Reihe und schmeckt auf Grund ihrer köstlichen Füllung wunderbar leicht. Neben der Schokolade wurden das neue Schoko­Knusper­ Müsli, die myline Marmorkuchen Backmischung, die myline Erdbeermarmelade mit natürlichem Agavensirup, sowie der neue Riegel mit Kokosgeschmack präsentiert. myline® ermög­ lichst durch ihre Positionierung „naschen erlaubt“ einen sofortigen Zusatzumsatz an der Fitnesstheke. Die Produkte verkaufen sich zusätzlich zu den bisherigen Sporternährungsprodukten. Infos: www.myline24.de und www.inko.de

Wertvolle Süßigkeiten Gerade bei der Verfolgung von Figur- und Gesundheitszielen fällt es vielen Menschen schwer, auf Süßes zu verzichten. Hier bietet Best Body Nutrition mit verschiedenen Eiweißriegeln eine perfekte Alternative. Der Delicate Fitpack von Best Body Nutrition ist ein 30 g Riegel mit einem Eiweißanteil von bis zu 17%. Die optimale Abstimmung von Kohlenhydraten und Eiweiß bietet eine ideale Kombination für alle, die über den Tag eine kleine Zwischenmahlzeit brauchen oder Appetit auf etwas Süßes haben. Der kleine Snack für zwischendurch ist in 10 leckeren Geschmacksrichtungen erhältlich. Premium Pro Bar ist die Topsüßigkeit mit 35% Eiweißgehalt. Mit Crisp, leckerem Schokoladenüberzug und in den Geschmacksrichtungen Erdbeer Banane, French Vanilla und Milchschokolade ist er der figurbewusste Snack für unterwegs. Der Protein Block ist ein 90 g Proteinriegel. Er überzeugt durch seinen hohen Proteinanteil von 50 %, also 45 g pro Riegel, bei gerade einmal 13 g Fett und 21 g Kohlenhydraten, wovon lediglich 2,1 g Net Carbs sind. Man kann zwischen den Geschmacksrichtungen Vanille, Schoko und Kokos wählen. www.best-body-nutrition.com

Multipower Sportsfood: Fünf-Komponenten-Eiweißshake Besonders im Anschluss an Workout-Einheiten verlangt der Körper nach Eiweiß, Magnesium und Vitaminen, um die beanspruchte Muskulatur schnell zu regenerieren. Im besten Fall ist der Bedarf durch eine ausgewogene Ernährung bereits gedeckt. Wer aber für schnelle und optimale Verfügbarkeit der Aminosäuren Vorsorge treffen will, greift zum neuen Fünf-Komponenten-Eiweißshake von Multipower Sportsfood: Platinum Protein 90. Mit 86 Prozent hochwertigem Eiweiß versorgt der Platinum Protein 90 beanspruchte Muskeln noch effektiver. Warum? Im Premium-Shake stecken gleich fünf natürliche EiweißKomponenten, die aus der Milch (Casein, Molke, Milchprotein) sowie aus dem Ei und der Sojapflanze stammen. Diese einzigartige Kombination unterstützt Muskelaufbau und -definition. Zudem versorgt sie den Körper nach dem Sport über mehrere Stunden für eine schnelle Regeneration (siehe Grafik). Die im Shake enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe und essentielle Aminosäuren (BCAAs) machen das Produkt komplett – für „Platinum“ versorgte Muskeln. www.multipower.com

INKO STARTET MIT NEUER EIWEIß-AKTION INS JAHR 2013. Mit geschmackvollen neuen Rezepturen, einem SP2-Aktionspaket und bewährter Qualität will INKO auch im Jahr 2013 den Umsatz seiner Partner in führenden Fitnessstudios beflügeln. Neben den bekannten Produkten der inkospor® Active Serie liegt der Schwerpunkt auf neuen Rezepturen. Mit dem neuen inkospor® Active PRO 80® Espresso Macchiato Eiweiß bietet INKO eine weitere leckere Geschmacksrichtung an. Darüber hinaus hat INKO ein neues sojabasiertes Produkt entwickelt, den inkospor® Active Protein Shake Laktosefrei, das laktose- und glutenfrei und somit selbst für Veganer geeignet ist. Das Eiweiß ist in den Geschmacksrichtungen Vanille und Latte Macchiato verfügbar. Ein Abverkauf förderndes Aktionsdisplay sowie weitere aufmerksamkeitsstarke Werbemittel sorgen dafür, dass an diesen Angeboten niemand vorbei kommt. www.inko.de

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Fitness & Ernährung

Fluch oder Segen? Die Health-Claims-Verordnung des EU-Parlamentes Das europäische Parlament hat im Sinne des Verbraucherschutzes neue Regelungen zu Angaben über Lebensmittel erlassen. Gesundheits- und nährwertbezogene Angaben auf Lebensmitteln sind grundsätzlich verboten, es sei denn, sie sind von der Europäischen Kommission zugelassen. Das gilt auch für Nahrungsergänzungsmittel. Gerd Heuveling, langjähriger Geschäftsführer eines der führenden Unternehmen im Markt bringt uns auf den aktuellen Stand.

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eit 14. Dezember 2012 müssen alle gesundheitsbezogenen Werbeaussagen über Lebensmittel den Bestimmungen des „EU Registers on Nutrition and Health Claims“ entsprechen. Dieses Register ist Teil der neuen Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel, die im Juli 2007 in Kraft trat. Die Inkraftsetzung des EU-Registers Ende letzten Jahres hat einen wesentlichen Einfluss auch auf Sportlernahrung! Welche Produkteigenschaften und Werbeaussagen können für diese Produkte noch ausgelobt werden? Sowohl Sportler, die die Produkte kaufen und konsumieren, als auch die Hersteller, die Sportlernahrung entwickeln, produzieren und ver-

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markten, sind daran interessiert, dass diese Frage klar beantwortet wird. Es geht dabei auch um die zentrale Frage, was Sportlernahrung eigentlich ist. Die Sportler möchten zum Beispiel wissen, bei welchen Aktivitäten solche Produkte eingenommen werden können und welche Effekte nach dem Verzehr der Produkte auftreten. Die Hersteller wünschen sich möglichst klar geregelte Rahmenbedingungen für die Herstellung, Vermarktung und Werbung von Sportlernahrung. Mangelhafte regulatorische Rahmenbedingungen führen zu Problemen, wie nicht verkehrsfähige Rezepturen, Täuschung des Konsumenten und unzufriedene Sportler als Konsumenten. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

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Fitness & Ernährung

hat erklärt, „dass die Verordnung der Harmonisierung von nährwertund gesundheitsbezogenen Angaben bei der Kennzeichnung und Aufmachung der Lebensmittel und Sportlernahrung der Verbrauchersicherheit dient“.

Markttransparenz und Verbraucherschutz Die Verordnung soll damit in hohem Maße zum Verbraucherschutz beitragen und dafür sorgen, dass jede freiwillige Angabe auf einem Lebensmittel, auch Sportlernahrung, innerhalb der EU eindeutig, präzise und begründet ist. So soll dem Verbraucher ermöglicht werden, selbst zu entscheiden, ob dieses Produkt für ihn sinnvoll ist. Außerdem hat die Verordnung das Ziel, einen fairen Wettbewerb sowie die Förderung und den Schutz von Innovationen im Bereich der Lebens- und Sportlernahrung zu gewährleisten. Darüber hinaus erwartet der Gesetzgeber von den Produzenten und Vertreibern mehr Ehrlichkeit, das Ende von irreführender Werbung und Produktversprechen, mehr Transparenz und damit letztendlich einen besseren Schutz der Verbraucher. Dass INKO – ebenso wie die meisten anderen Qualitäts-Hersteller von Nahrungsergänzungsprodukten –

Was Sie über die Health-Claims-Verordnung (HCV) wissen müssen: „Health Claims“ bedeutet soviel wie „Gesundheits Angabe/Behauptung“. > Nicht ausdrücklich zugelassene Angaben auf Verpackungen und in der Werbung sind seit 14.12.2012 nicht mehr erlaubt. Ausnahmen gelten für bislang noch nicht geprüfte oder noch zurückgestellte Angaben. > Es handelt sich hier um eine Verordnung, d.h. die Regelung tritt unmittelbar in allen Mitgliedsstaaten der EU in Kraft und muss nicht erst durch die nationalen Gesetzgeber umgesetzt werden. > Nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben unterliegen jetzt detaillierten Anforderungen, die zum Teil schon abschließend geregelt, überwiegend, wie z.B. auch die Nährwertprofile, jedoch erst von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) festgelegt werden müssen. > Es gilt das Verbotsprinzip, d.h., was nicht erlaubt ist, ist verboten. > Es gilt zudem ein strenger Wissenschaftsvorbehalt: Zulässig ist nur, was durch anerkannte wissenschaftliche Erkenntnisse nachgewiesen ist. > Für Verbraucher in der EU bedeutet die HCV einen Schritt in Richtung Transparenz. Sie sollen sich in Zukunft darauf verlassen können, dass gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel überall in der EU wissenschaftlich fundiert sind. Verbraucher werden bei der Auswahl von Lebensmitteln besser vor Irreführung und Fehlkäufen geschützt. > Für viele Lebensmittelhersteller ist z.B. noch nicht sicher, ob überhaupt und wenn, inwieweit sie von den sperrigen und werblich kaum zu gebrauchenden Formulierungen, die von der EU vorgegeben sind, abweichen dürfen. Quellen: health-claims-verordnung.de Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), www.bmelv.de

diese Regelung unterstützt, versteht sich von selbst, gibt es doch im europäischen Marktraum eine Vielzahl von Unternehmen, die teilweise unzulässig deklarierte Produkte auf den Markt bringen und

damit gegen die gesetzlichen Bestimmungen verstoßen. Nur zum klaren Verständnis, die großen Produzenten und Vertreiber von Sporternährung werden kaum Probleme haben, ihre Produkte wei-

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Fitness & Ernährung

ter zu vertreiben, da deren Produkte schon immer gesetzeskonform waren und in der Zukunft auch bleiben werden.

Die Umsetzung der Verodnung – bisher

Gerd Heuveling Als Geschäftsführer leitet Gerd Heuveling seit vielen Jahren die Geschicke der Firma INKO.

Wie immer, wenn eine gesetzliche Reglementierung auf den Weg gebracht wird, gibt es unter den Experten unterschiedliche Meinungen, wie weit der Gesetzgeber hier gehen soll und wo die Eigenverantwortung der Konsumenten anfängt. Hier hat es sich die EU relativ leicht gemacht. Jedes Unternehmen hatte die Möglichkeit, gesundheitsbezogene Angaben im Rahmen eines Genehmigungsantrages einzureichen und einer entsprechenden Beurteilung zu unterziehen. Was war das Ergebnis? Über 40.000 Anträge wurden von Lebensmittelverbänden und Unternehmen bei der EU-Kommission über die EU Mitgliedstaaten eingereicht. Da sich die Unternehmen natürlich nicht abgesprochen haben, kam es zu unzähligen Doppelnennungen, die in einem ersten Schritt abgeglichen und bereinigt werden mussten. Was ist aktuell davon übriggeblieben? Es sind nach allen Überprüfungen drei Health-Claim-Gruppierungen veröffentlicht worden: 1. Für 222 Gesundheitsangaben gilt das Verbotsprinzip mit Erlaubnisvorbehalt (so heißt das wirklich)

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d.h. sie dürfen verwendet werden, wenn die Anforderungen der Verordnung (EU Nr.432/2012) erfüllt sind. 2. Eingereichte „Claims“ die von der EU-Kommission bereits abgelehnt sind. Produkte mit diesen Aussagen dürfen definitiv nicht mehr vertrieben werden, Werbung mit diesen Aussagen darf nicht mehr gemacht werden. Stand Januar 2013 sind rund 1.600 Zulassungsanträge abgelehnt worden 3. Eingereichte „Claims“, die sich in einer Warteschleife befinden (ca 2.000 Prüfanträge) müssen von der EFSA (European Food Safety Authority) noch geprüft werden oder die EU-Kommission muss über das weitere Schicksal einiger dieser „Claims“ noch entscheiden.

Die Konsequenzen im Detail Somit stellt sich zuletzt noch die Frage: Bietet das neue EU Register heute ausreichende Möglichkeiten, um das breite Sortiment von Sportlernahrung im Markt sinnvoll zu bewerben? Gibt es genügend Effekte, welche für Sportlernahrung ausgelobt werden können? Es muss festgestellt werden, dass für Sportlernahrung das aktuelle EU-Register Lücken aufweist. Bei den Substanzen gibt es einerseits sehr viele gesundheitsbezogene Angaben zu Vitaminen und Mineralstoffen, einige wenige zu ungesättigten Fettsäuren und zu Kreatin, die für Sportlernahrung verwendet werden können. Andererseits wurden Anpreisungen für Substanzen wie Koffein, Carnitin, Chondroitin, Glucosamin, Arginin und andere Aminosäuren, verzweigte Aminosäuren, Antioxidantien aus verschiedenen Gründen (noch) nicht ins EU Register aufgenommen. Bei den Makronährstoffen fehlen z. B. zugelassene Anpreisungen für einzelne Kohlenhydrate, für die MCT-Öle oder für die in Sportlernahrung häufig verwendeten Caseine und Molkenproteine. Es ist

zu hoffen, dass in Zukunft diese Lücken geschlossen werden können. Viele der bis heute verwendeten gesundheitsbezogenen Anpreisungen zu einzelnen Substanzen sind ab Mitte Dezember 2012 nicht mehr erlaubt und müssen ggf. von Produkt-Etiketten und aus Werbematerialien entfernt werden.

Fortsetzung folgt Dies ist eine Herkulesaufgabe für alle Hersteller und Betreiber, zumal sich etliche Anträge bei EFSA noch in der Prüfungsphase befinden. Viele Experten sind der Meinung, dass der Begriff der nährwertbezogenen Angaben zum heutigen Zeitpunkt keineswegs vollständig geklärt ist. Eines ist sicher: Fortsetzung folgt. << Gerd Heuveling

bleibt am Ball Natürlich interessiert uns auch die Meinung der anderen Hersteller zur Health-ClaimsVerordnung und wie diese die Studios vorbereiten und unterstützen. Im Sommer werden wir die Ergebnisse unserer Befragung der Hersteller von Sportlernahrung veröffentlichen. > Wie sind die Hersteller mit der Umsetzung der Verordnung zurecht gekommen? > Wo sehen sie Nachbesserungsbedarf? > Welche Auswirkungen hat die HCV für den Verkauf im Studio? > Welche Unterstützung bekommen die Studios von ihren Partner-Firmen?

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Fitness & Ernährung

„Die Fitnesstheke“, eine Kolumne von Andreas Holz

Strukturiert zum Erfolg Nachhaltiger Erfolg an der Fitnesstheke braucht ein gutes Qualitätsmanagement, qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sowie gute Produkte, geeignete Kampagnen und Support von der Industrie.

iele Betreiber von Fitnessstudios stellen sich die Frage, warum sich der Umsatz an ihrer Fitnesstheke nicht dauerhaft nach oben entwickelt. Die Mitarbeiter wurden vom Lieferanten geschult, eine Service-Leitung eingesetzt und sogar der Ablauf für die Ansprache der Kunden und die Präsentation der Produkte wurde standardisiert. Dennoch steigen die Umsätze nicht und geplante Aktionen laufen mal gut, leider auch allzu oft gar nicht.

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Andreas Holz Andreas Holz, Jahrgang 1964, ist im Vertrieb bei Best Body Nutrition als Gebietsrepräsentant für die Key-Accounts im Studiogeschäft zuständig. Er kam als gelernter Wertpapiermakler über den aktiven Triathlonsport vor rund 10 Jahren in die Fitnessbranche – Grund war seine Begeisterung für Fitness und Ernährung. Er übernahm zunächst die Verkauflsleitung für eine Studiokette in München, bevor er für einen regionalen Anbieter von Nahrungsergänzung den Aufbau von Vertrieb und Shops übernahm. Andreas Holz ist bundesweiter Referent für Erfolgskonzepte im Studio. www.best-body-nutrition.com

Wo liegt das Problem? Während sehr gut vorbereitete Aktionen von einigen Kunden sehr gut umgesetzt werden, haben andere es dagegen gar nicht hinbekommen. In der Analyse habe ich folgende Gründe dafür gefunden: >> Das Team (Trainer und Service) hat nicht zusammengearbeitet. >> Einwände der Kunden konnten nicht beantwortet werden. >> Es hat keine Kick-Off-Schulung stattgefunden. >> Die Aktion wurde nicht als wichtig genug eingestuft („Machen wir mal nebenher.“) >> Die Aktion wurde schnell als nicht studiokompatibel benannt („Bei uns läuft das nicht!“).

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>> Manche konnten dazu gar nichts sagen, die Produkte waren weg oder auch nicht! >> „Euer Marketing und die dazu gehörigen Arbeitsprozesse waren gut, allerdings haben es meine Mitarbeiter nicht hinbekommen.“ Auf der anderen Seite wird mir auch gesagt, dass die steigenden Kosten für Fitnessanlagen den Betreibern Sorgen bereiten. Mir wird außerdem mitgeteilt, dass Mitarbeiter in den Studios oft über eine schlechte Entlohnung klagen. Aus diesen beiden Problemen ergibt sich eigentlich schon die Notwendigkeit, zusätzliche ProfitCenter zu etablieren. Hierzu bedarf es allerdings einer professionellen Arbeitsweise, damit das Profit-Center auch wirklich eines wird. Ein paar Schulungen und ein bisschen

Qualitätsmanagement reichen bei Weitem nicht aus. Es muss kontinuierlich und permanent daran gearbeitet und natürlich auch kontrolliert werden. Mache ich mal so eine Theken-Aktion nebenher, wird sie auch dementsprechend ausfallen.

EU-Verordnung rückt Mitarbeiter in den Fokus Zukünftig wird die Fitnesstheke für unsere Kunden in jedem Fall interessant. Das Europäische Parlament hat sowohl die Hersteller von Nahrungsergänzung als auch die entsprechenden Online-Anbieter bei ihren Werbeaussagen durch die Health Claims stark reguliert. Im Internet und in schriftlicher Form wird der Kunde die notwendigen Informationen nicht mehr erhalten.

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Das ist die Top-Vorlage für Fitnessstudios und ihr „Profitcenter Fitnesstheke“. Der Kunde braucht jetzt wieder die persönliche Ansprache, um seine Trainingserfolge mit Nahrungsergänzung zu unterstützen. Die Trainer und Servicemitarbeiter sind jetzt gefordert. Aus der Erfahrung wissen wir, dass sie dies nicht alleine schaffen. Ein Studiobetreiber kann von seinen Mitarbeitern nicht erwarten, dass diese den Kunden für Produkte an der Fitnesstheke strukturiert beraten, wenn in allen anderen Bereichen diese Strukturen nicht vorliegen.

Support von der Industrie Die Studio-Task-Force von Best Body Nutrition hat die Notwendigkeit von umfassenden Veränderungen im Studiobereich bereits vor einem Jahr aufgegriffen. Die deutlich verbesserten Marketing-Kampagnen in Zusammenarbeit mit POSITION Gesundheitssysteme wurden hauptsächlich von den Studios erfolgreich durchgeführt, die bereits eine strukturierte Arbeitsweise etabliert haben, aber auch Studios mit unstrukturierten Abläufen hatten Erfolg. ANZEIGE

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Um dauerhaft wirklich Erfolg an der Fitnesstheke zu haben, sollte der Studiobetreiber ein umfassendes Qualitätsmanagement einführen. Ein Qualitätsmanagement in Teilbereichen reicht nicht aus. Die Service-Mitarbeiter und Trainer müssen eine organisierte und strukturierte Arbeitsweise lernen. Nur so sind sie auch in der Lage, dauerhaft auf gutem Niveau zu arbeiten. Erfreulicherweise bietet der Markt dem interessierten Betreiber immer mehr Unterstützung. Es gibt immer mehr Anbieter im Fitnessmarkt, die das Studio nicht nur mit „Hardware“ unterstützen. Dazugehörige Arbeitsprozesse und Schulungen für das Team ergänzen die Produkte. Hierdurch wird die Arbeit des Teams mit diesen Produkten und Dienstleistungen dauerhaft verbessert und das eingeführte Qualitätsmanagement wird endlich mit Leben gefüllt.

Best Body Nutrition Network Aus diesem Grund hat Best Body Nutrition ein eigenes Netzwerk ins Leben gerufen. Ziel dieses Netzwerkes ist es, Netzwerkpartner zusammen zu bringen, die mit ihren Konzepten die Best Body Nutrition-Studios in allen wichtigen Studiobereichen nach vorne bringen. Die Standardisierung ihrer Prozesse und das Training des Studio-Teams durch ihre Mitarbeiter sind sehr wichtige Punkte in der Arbeitsweise dieser Netzwerk-Partner. Das Best Body Nutrition Network wird sich das erste Mal gemeinsam zur FIBO 2013 mit einem eigenen Stand präsentieren. << Andreas Holz

Anerkannte Abschlüsse Fitness & Gesundheit 1-2013

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Marketing & Sales

Chance & Risiko

Die Befristung von Arbeitsverträgen Arbeitgeber haben Vorteile durch die Möglichkeit, Arbeitsverträge zeitlich zu befristen. Der Gesetzgeber hat aber klare Regeln für befristete Arbeitsverträge vorgegeben, auch, um die Arbeitnehmer zu schützen. Dr. Christoph Franke erläutert die Details. efristete Arbeitsverträge sind bei Arbeitgebern sehr beliebt. Der Grund dafür ist, dass eine wirksame Befristung sie vor Abfindungs- und Kündigungsschutzprozessen bewahren kann.

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Arbeitgeber- vs. Arbeitnehmerinteressen Auch der Sonderkündigungsschutz für Schwerbehinderte und schwangere Frauen greift hier nicht. D. h., wird eine Mitarbeiterin während eines laufenden, befriste-

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ten Arbeitsvertragsverhältnisses schwanger, so endet der Vertrag gleichwohl automatisch zum vertraglich vereinbarten Zeitpunkt. Die Schwangere kann sich in einem solchen Fall nicht auf den Sonderkündigungsschutz berufen, was genauso auch für eine etwaige Schwerbehinderung gilt. Ein wirksam befristeter Arbeitsvertrag schützt also vor potentiellen „Abfindungsklagen“ und allgemeinem Kündigungsschutz sowie besonderen Kündigungsschutzvorschriften. Der Vorteil des Arbeitgebers ist aber gleichzeitig das Risiko des potentiellen Mitarbeiters. Gerade Mitarbeiter, die sich aus einer ungekündigten Stellung heraus bewerben sind oftmals nicht bereit, für einen „lediglich“ befristeten Vertrag ihren arbeitsrechtlichen Bestandsschutz aufzugeben.

Formerfordernis Für befristete Verträge gelten das Teilzeit- und Befristungsgesetz sowie die dazu ergangene Rechtsprechung. Sowohl das Gesetz als auch die dazu ergangene Rechtsprechung sind sehr formalistisch ausgerichtet. Der Arbeitgeber hat deshalb bei der Begründung von befristeten Verträgen besonders die Einhaltung formeller Voraussetzungen zu beachten. Scheitert der befristete Arbeitsvertrag bereits an den formellen Anforderungen, so ist nicht etwa kein Arbeitsvertrag, sondern vielmehr ein unbefristeter Arbeitsvertrag entstanden. Der Wille der Arbeitsvertragsparteien ist dabei unerheblich. Gemäß § 14 Abs. 4 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) bedarf es zur Wirksamkeit der Befristungsabrede der Schriftform. Anders als bei

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Marketing & Sales

unbefristeten Arbeitsverträgen, die auch durch Aufnahme der Tätigkeit wirksam vereinbart werden können, muss zwingend vor Arbeitsaufnahme das Schriftformerfordernis für die Befristungsabrede gewahrt sein. Ein Verstoß gegen dieses Schriftformerfordernis führt dazu, dass ein unbefristeter Vertrag entstanden ist. Es kommt also nicht darauf an, dass die Parteien übereinstimmend einen befristeten Arbeitsvertrag vereinbaren wollten, sondern es wird alleine auf den formellen Akt des Schriftformerfordernisses abgestellt. Die Nichtbeachtung des Schriftformerfordernisses ist ein häufiger Angriffspunkt und kann im Nachhinein nicht mehr korrigiert werden. Unter Schriftform wird die eigenhändige Unterschrift der jeweiligen Parteien verstanden. Dabei muss grundsätzlich die Unterschrift von dem oder den jeweilig rechtsgeschäftlichen Vertretern abgegeben werden. Handelt es sich bei dem Arbeitgeber z. B. um eine GmbH und hat diese mehrere Geschäftsführer, so müssen grundsätzlich alle Geschäftsführer zur Wahrung der Schriftform den Arbeitsvertrag im Original unterzeichnet haben – und zwar bevor der Mitabeiter seine Tätgkeit aufnimmt. Lediglich in den Fällen, in denen eine Einzelvertretungsbefugnis zu Gunsten des unterschreibenden Geschäftsführers eingeräumt worden ist, genügt eine Unterschrift, wobei zudem noch aus der Urkunde erkenntlich sein muss, dass der Geschäftsführer zugleich die Erklärung auch für die übrigen Geschäftsführer abgibt. Insoweit empfiehlt es sich, im Rahmen des Unterschriftsfeldes ausdrücklich zu dokumentieren, dass die Unterschrift für die GmbH erfolgt ist. Das Schriftformerfordernis gilt für alle Arten der Befristung. Auch bei anderen Gesellschaftsformen des Arbeitgebers, z.B. GbR, OHG, GmbH & Co KG, UG, Ltd., usw. muss daher immer darauf geachtet werden, dass die rechtsgeschäftlichen Vertreter unterschreiben.

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Befristungsgründe Befristete Arbeitsverträge sind nur unter Beachtung der gesetzlichen Möglichkeiten zulässig. Die Rechtsprechung unterscheidet zwischen den sogenannten „sachgrundlos befristeten Arbeitsverträgen“ und denjenigen, die einen gesetzlich anerkannten Befristungsgrund haben. Soweit eine Befristung nicht sachgrundlos erfolgt, ist Wirksamkeitsvoraussetzung, dass ein gesetzlich anerkannter sachlicher Grund im Sinne des § 14 Abs. 1 TzBfG vorliegt. Dabei eröffnet das Gesetz die Möglichkeit eines befristeten Arbeitsvertrages bei >> vorrübergehendem Arbeitsbedarf >> im Anschluss an eine Ausbildung oder ein Studium >> einem vorrübergehenden Vertretungsbedarf >> bei der Eigenart der Arbeitsleistung >> der Erprobung Es ist also selbstverständlich zulässig, für die Dauer einer Krankheits- oder Elternzeitvertretung einen mit Sachgrund befristeten Arbeitsvertrag abzuschließen.

Sachgrundlose Befristung In der Praxis von größerer Bedeutung ist jedoch die sogenannte sachgrundlose Befristung gemäß § 14 Abs. 2 TzBfG. Nach dieser Vorschrift ist die Befristung eines neu abgeschlossenen Arbeitsvertragsverhältnisses für die Dauer von zwei Jahren auch ohne Sachgrund zulässig. Voraussetzung ist jedoch neben dem zuvor beschriebenen Schriftformerfordernis, dass der sachgrundlos befristet beschäftigte Arbeitnehmer für den Arbeitgeber noch nie in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis gestanden hat. Dabei ist die Rechtsprechung sehr streng. Hat z.B. der Mitarbeiter vor 20 Jahren bei dem Arbeitgeber in Teilzeit gearbeitet, so ist eine sachgrundlose Befristung nicht mehr möglich.

Bei der beschriebenen zwei-Jahres-Grenze handelt es sich um die maximal vom Gesetzgeber zugebilligte Befristungsdauer. Innerhalb dieser Befristungszeit ist es möglich, bis zu dreimal die Befristung zu verlängern. So ist es beispielsweise zulässig, einen zunächst auf sieben Monate befristeten Arbeitsvertrag vor Ablauf des Befristungsendes um weitere sechs Monate zu verlängern, um wiederum vor Ablauf des neuen Befristungsendes eine weitere Befristung zu vereinbaren. Insgesamt darf die Befristungsdauer zwei Jahre nicht überschreiten. Eine Ausnahme hat der Gesetzgeber für neu gegründete Unternehmen vorgesehen. In den ersten vier Jahren nach der Gründung eines Unternehmens ist gem. § 14 Abs. 2a TzBfG die kalendermäßige Befristung eines Arbeitsvertrages ohne das Vorliegen eines sachlichen Grundes gerechtfertigt. Innerhalb dieses Zeitraums ist eine Befristungsdauer von vier Jahren möglich. Innerhalb dieser maximal zulässigen Gesamtdauer wird die Möglichkeit der mehrfachen Verlängerung eröffnet. Achtung: Auch die Verlängerung der Befristung bedarf der Schriftform. Zudem muss das Schriftformerfordernis spätestens zum Ablauf der vereinbarten Befristung gewahrt sein. Wird die Verlängerung der Befristung auch nur einen Tag nach dem Ablauf der vereinbarten Befristung vereinbart, so ist wiederum ein unbefristetes Vertragsverhältnis entstanden. Außerdem dürfen im Rahmen der Verlängerungsabrede keine Vertragsänderungen vereinbart werden. Die Verlängerungsabrede darf daher nur die Verlängerung der Befristung zum Inhalt haben.

Fazit Eine wirksame Befristung bietet einen effektiven Schutz vor möglichen „Abfindungsklagen“. In formeller Hinsicht ist aber größte Sorgfalt sowohl bei der Begründung, als auch bei der Beendigung der befristeten Verträge geboten. << Dr. Christoph Franke, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht

Dr. Christoph Franke Die Anwaltssozietät Dr. Geisler, Dr. Franke und Kollegen steht für kompetente, zielorientierte und effektive Beratung. Zu der Sozietät gehören aktuell 11 Rechtsanwälte/innen, 16 juristische Mitarbeiterinnen sowie 7 Auszubildende. Schwerpunkt ist die bundesweite Beratung mittelständischer und großer Unternehmen in nahezu allen Rechtsfragen. Sämtliche Rechtsanwälte/innen haben sich auf verschiedene Fachgebiete spezialisiert, oftmals bis zur Erlangung eines Fachanwaltstitels. Bezüglich der für die Fitness- und Freizeitbranche relevanten Rechtsfragen verfügt die Sozietät über ein einzigartiges Know-how. www.kgfk.de

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Marketing & Sales

Lizenz- und Franchise-Systeme F&G-Serie – Teil 2: Fitness-Discounter Was macht Lizenz- und Franchise-Systeme im DiscountSegment erfolgreich? Torsten Boorberg hat drei erfolgreiche Discount-Anbieter genau unter die Lupe genommen. rfolgreiche Betreiber von Fitness- oder Gesundheitsanalgen multiplizieren ihre Systeme im Lizenz- oder Franchisekonzept. Sie spüren Trends auf und akquirieren Mitglieder aus bisher unbekannten Kundengruppen. Dabei sind sie sehr erfolgreich, weil sie sich auf eine klare Zielgruppe fokussieren und dieser ein speziell abgestimmtes Trainingskonzept anbieten. Wie in der vorigen Ausgabe der F&G angekündigt, nehmen wir die expansiven Markttrends für Sie unter die Lupe.

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Der Markt für Fitness-Discounter Einer der großen Fitnesstrends der vergangenen Jahre ist sicherlich der Discount-Bereich. Nicht nur die ANZEIGE

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Erfolge von McFit haben dazu geführt, dass diesem Segment immer mehr Beachtung geschenkt wird. 1997 eröffnete McFit-Chef Rainer Schaller in Würzburg sein erstes Studio und krempelt seitdem den deutschen Markt um. Weil das Konzept funktioniert, gibt es Nachahmer: Zu Beginn und in den stärksten Jahren dieses Boom, zwischen 2004 und 2008, wurden viele solcher Anlagen als Zweit- oder Drittclub aus bestehenden Fitnessclubs heraus gegründet. Viele Betreiber dachten, dass sich das Produkt Fitness von selbst verkaufen lasse, wenn man den Preis nur weit genug nach unten senke. Doch weit gefehlt: Gerade im scheinbar einfachen Segment der Discount-Fitnessstudios muss professionell gearbeitet werden. Eine alte Lagerhalle, muffig und schlecht renoviert, mit alten Geräten bestückt und mit unmotiviertem Personal betrieben, mag zwar die Betriebskosten niedrig halten, doch sie wird bei Weitem nicht die Erwartungshaltung der Kunden decken. Der Misserfolg ist vorprogrammiert. Viele Anlagen wurden wieder geschlossen. Auch im Discount-Segment heißt es, prozessorientiert zu arbeiten, nachdem die ersten Jahre explosionsartigen Wachstums solcher Anlagen vorbei sind. Dies beginnt bei einem klar abgesteckten Konzept, das sich besonders in der Ausstattung darstellt, der richtigen Standortwahl, der passenden Finanzierung sowie der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Warum sich also alle Arbeit selbst machen, wenn fertige Lizenzkonzepte verfügbar sind?

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Marketing & Sales

Premium-Discounter Clever Fit Logo: facebook.com

2005 gegründet, ist Clever Fit von Gründer Alfred Enzensberger inzwischen mit 105 Studios in Deutschland aktiv und ist eine der drei größten Fitnessketten Deutschlands. Die Mitgliederzahl ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen, so dass die Kette heute ca. 150.000 Mitglieder hat. In den Niederlanden ist Clever fit mit fünf Anlagen vertreten. Clever Fit bietet seinen Franchisepartnern Gebiets- und Markenschutz, Unterstützung bei der Standortsuche, der Geschäftseinführung und beim Marketing sowie zentralen Wareneinkauf bei exklusiven Lieferanten und Finanzierungshilfen. Auch ein umfangreiches Schulungskonzept, schnellen Know-how-Transfer und vierteljährliche Franchise-Partner-Treffen nennt das Unternehmen als Vorteile. Das Clever Fit-Konzept setzt u. a. auf einheitliche Qualitätstandards, Fitnessgeräte von Markenherstellern und kompetente Trainingsbetreuung. In der hauseigenen Schulungsakademie erhalten die Mitarbeiter ein intensives Schulungsprogramm. Mitgliedschaften bei Clever Fit sind ab 19,90 Euro zu haben. Das Fitnessangebot bietet neben dem Kraft- und Ausdauertraining zahlreiche moderne, multimediale Alternativen zum gewöhnlichen Fitnesstraining. Das Fachpersonal und die eigens konzipierten Trainings-Terminals, mit deren Hilfe maßgeschneiderte Fitnesspläne erstellt und abgerufen werden können, sichern die kompetente Betreuung bei Clever fit. Die Clubs der Kette haben großzügig geöffnet: Unter der Woche von 6 – 24 Uhr und an den Wochenenden von 9 – 21 Uhr.

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Premium-Discounter Easyfitness.de

Easyfitness.de von Michael Mäder versteht sich als Premium-Discounter und beruft sich auf die Erfahrung aus mehr als 30 Jahren in der Fitnessbranche. Seit 2008 gibt es ein Franchisekonzept. Aktuell sind ca. 90 Clubs in Deutschland, drei in Spanien, sechs in der Schweiz, die unter dem Namen „Basefit” betrieben werden, einer in Frankreich und 13 Clubs in Dänemark eröffnet.

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Damit erklärt sich Easyfitness.de sehr selbstbewusst zum schnellstwachsenden Lizenz-System im FitnessDiscount-Segment in Europa. Mitgliedschaften bei Easyfitness.de sind ab 19,90 Euro zu haben. Das Training umfasst die Bereiche Muskelaufbau, Herz-Kreislauf-Training, Bauch-Beine-Po und Gewichtsreduktion. Zusätzlich werden Flatrates für Solarium, Vibrationstraining, Kurse und Ernährungsberatung verkauft. Seinen Partnern bietet das Unternehmen nach eigenen Angaben ein „Rund-um-sorglos-Paket”, das von der Standortanalyse über das Marketing bis hin zum Leasinggeschäft und zur Finanzierung reicht. Auch Beteiligungen, die Quereinsteigern den Weg zu einer Club-Eröffnung erleichtern sollen, sind möglich. Mehr Informationen zu Easyfitness.de bekommen Sie unter www.easyfitness-international.com

Franchise-Unternehmen Kingdom of Sports kingdom of sports von Andreas Pleuß bezeichnet sich ebenfalls als Premium-Discounter und hat seinen

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Die drei ernstzunehmenden Anbieter in diesem Segment sind Clever fit, Easyfitness.de und Kingdom of Sports.

Hauptsitz in der beschaulichen 13.000 Einwohner-Stadt Sulingen in Niedersachsen. Zurzeit betreibt kingdom of sports 18 Anlagen, davon sieben als Franchisebetriebe. Nach Aussage von Torsten Rau, Leitung Presse & Öffentlichkeitsarbeit, will kingdom of sports im Norden von Deutschland durch den Eigenbetrieb weiterer Anlagen wachsen, darüber hinaus liege der Fokus zukünftig noch stärker auf dem Ausbau des Franchisesystems. Als einer der ersten Discount-Betreiber hat kingdom of sports Gruppenfitness eingeführt und baut diese Kompetenz weiter aus. Zum Leitungsangebot also zählen neben klassischem Kraft- und Ausdauertraining auch Group-Fitness-Kurse für 19,90 Euro. Das Kurssystem kommt von LES MILLS und Zumba, ein separater Gerätezirkel, speziell für Frauen, rundet das Angebot ab. Kingdom of sports verfügt über ein integriertes Qualitätsmanagement in den Bereichen Personal, Schulung und Entwicklung. Weitere Informationen zu Kingdom of Sports finden Sie unter www.kingdom-of-sports.de Torsten Boorberg

Torsten Boorberg Torsten Boorberg, Jahrgang 1972, ist in Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart aufgewachsen. Schon während des Studiums der Wirtschaftswissenschaften an der Universität StuttgartHohenheim, mit den Schwerpunkten Marketing, Personal und Pyschologie, hat Torsten Boorberg sein erstes Unternehmen gegründet und als Vorstand erfolgreich geführt. Mittlerweile blickt er auf mehr als 15 eigene erfolgreiche Unternehmensgründungen zurück, mehr als 100 Existenzgründungen hat er mit seinen Unternehmen aktiv begleitet und über 10.000 Existenzgründer, Unternehmer sowie deren Mitarbeiter hat er in Seminaren geschult. www.sportkonzepte.biz

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Marketing & Sales

Was ist, wenn man plötzlich nicht mehr arbeiten kann? ine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte jeder haben“, empfiehlt Stiftung Warentest. In Deutschland wird jeder vierte Arbeitnehmer im Laufe seines Berufslebens berufsunfähig. Derzeit stellen jedes Jahr fast 400.000 Arbeitnehmer einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente. Das Thema Berufsunfähigkeit wird oft verkannt oder verdrängt. Auch freiberufliche Trainer können sich nur schwer vorstellen, gar nicht mehr in der Fitnessbranche arbeiten zu können. Dabei sind keineswegs nur Menschen betroffen, die körperlich hart arbeiten. Die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit sind psychische Erkrankungen, gefolgt von Störungen im Skelett- und Muskelbereich, HerzKreislauf-Problemen sowie Krebs.

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Bogna Stöckner Zielgruppenmanagerin für die Fitnessbranche bei der Gothaer. Ausführliche Informationen bekommen Sie unter Tel.: 0221 308-33873

Diagnose „Berufsunfähigkeit“ Bei Berufsunfähigkeit fällt plötzlich die Arbeitskraft und infolge dessen sowohl das regelmäßige als auch zukünftige Einkommen weg. Die laufenden Kosten für das tägliche Leben dagegen bleiben. Und nicht nur das: Auch weitere Einzahlungen in die Rentenversicherung entfallen während der Berufsunfähigkeit ganz oder teilweise. Dies führt zu einer geringeren Altersrente. Auf eine staatliche Unterstützung kann man in einem solchen Fall in der Regel nicht bauen. Es besteht zwar der Anspruch auf eine staatliche Erwerbsminderungsrente soweit die Voraussetzungen dafür erfüllt sind, aber die volle Erwerbsminde-

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rungsrente beträgt bestenfalls nur ein Drittel des Bruttogehalts. Zudem kommt sie nur zur Auszahlung, wenn man nicht mehr als drei Stunden täglich arbeiten kann – und das möglicherweise in einem ganz anderen Beruf. Denn eine sogenannte „abstrakte Verweisung“ ist hier zulässig, das heißt: Die Betroffenen können ohne Rücksicht auf den bisherigen Beruf auf den allgemeinen Arbeitsmarkt verwiesen werden.

Kaum staatliche Leistungen Beispiel für die staatliche Versorgung bei Erwerbsminderung: Sachbearbeiterin, 27 Jahre, ledig Bruttogehalt Vorsorgeziel; Nettogehalt

€ 1.650 € 2.600

Halbe Erwerbsminderungsrente * 364 € Volle Erwerbsminderungsrente ** 727 € * Die halbe Erwerbsminderungsrente erhält, wer mindestens 3, aber weniger als 6 Stunden am Tag arbeiten kann. ** Die volle Erwerbsminderungsrente erhält, wer weniger als 3 Stunden arbeiten kann.

Ausweg Versicherung Einen Ausweg aus dieser Misere bietet eine private Berufsunfähigkeitsversicherung. Vorrangig sind hier aber zunächst zwei Fragen zu klären: Für wen ist eine private Absicherung gegen Berufsunfähigkeit wichtig und wann erhält man den Versicherungsschutz? Die Absicherung gegen die finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit ist für jeden wichtig, der entweder mitten im Berufsleben steht oder gerade die ersten Schritte in

die Arbeitswelt wagt. Für junge Leute lohnt sich der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ganz besonders, weil junge Arbeitnehmer in den ersten fünf Berufsjahren keinen Anspruch auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente haben. Auch Studenten und junge Existenzgründer verfügen in der Regel über keinerlei Schutz. Dabei wäre aufgrund ihres in der Regel guten Gesundheitszustandes und ihres geringen Eintrittsalters ein umfassender Berufsunfähigkeitsschutz günstig möglich. Die Gothaer bietet seit diesem Jahr eine eigenständige Berufsunfähigkeitsversicherung an. Berufsunfähigkeitsversicherung bedeutet dabei, dass die Betroffenen voraussichtlich länger als sechs Monate (36 Monate beim Basis-Tarif) nicht in der Lage sind, ihren zuletzt ausgeübten Beruf zu mindestens 50 Prozent auszuüben. Weitere Leistungen der Gothaer Berufsunfähigkeitsversicherung: > Bei Berufsunfähigkeit Monat für Monat eine Rentenzahlung zur Sicherung des Lebensstandards > Individuelle Berufseinstufung, die die tatsächliche Tätigkeit berücksichtigen > 100 % Schutz ab dem ersten Beitrag – weltweit > Verzicht auf eine abstrakte Verweisung in andere Berufe > Zusätzliche finanzielle Soforthilfen zum Beispiel bei unfallbedingter Berufsunfähigkeit > Flexible Anpassung der Beiträge sowie der Versicherungshöhe möglich, wenn sich die Lebenssituation ändert <<

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Yoga Instruktor werden! Ab diesem Jahr bietet der DFAV e.V. in Kooperation mit der TUI eine Kompaktausbildung zur DFAV e.V. Yoga S-Lizenz an! Mit unserer S-Lizenz erwerben Sie fundierte Kenntnisse über die Philosophie, die Methode, die Techniken und die Unterrichtspraxis von Yoga. Der Weg zur Lizenz dauert gerade mal 5 Tage, an denen theoretisches und praktisches Wissen vervollständigt wird. Die Kompaktausbildung findet vom 23.– 28.02.2013 in Olsberg statt. Weitere Informationen zur Ausbildung und Anmeldung erhalten Sie unter www.dfav.de oder in der Geschäftsstelle unter Telefon 0228 – 725 30 0

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Convention

IRON SYSTEM™ ATHLETIC WEEK

11.-18. Mai 2013 - Ibiza

Pure Emotion & Indoor Cycling Group present: IBIZA CYCLING WEEK

04.-11. Mai

Die Trainingsexperten des IRON SYSTEM™ laden zu einer einzigartigen All-inclusive-Woche ein. Das Angebot: mitreißende Workouts, zukunftsweisende Praxis- und Theorie-Inputs für das eigene Training oder den InstructorJob sowie ein Gemeinschaftserlebnis, das es so bei einer Sportreise sonst nicht gibt. Im Vergleich zum Riesenerfolg 2012 wurde der Chill- und Gemeinschaftsfaktor nochmals deutlich angehoben. 1. Athletik: Athletisch und funktionell ist die Hauptausrichtung, daher bilden die sechs IRON SYSTEM™ Programme für alle Leistungsstufen inkl. Backgroundinfos durch Theorieeinheiten das Gerüst dieser Woche. Dazu passend gesellen sich Specials wie deepWORK™, deepX, WorkoutXpress, functional circuit, Capoeira Fit sowie Lauftreff, Indoor Cycling, u.v.m. 2. Regeneration & Fun: Die perfekte Ergänzung zur Athletik bieten die Alternativen bodyART®, Yoga, Qi Gong, Tai Chi und Shiatzu ebenso wie Athletic Stretch. 3. Know How: Neben den Experten des IRON SYSTEM™ wird Prof. Dr. Dirk Büsch Theorieeinheiten aus Wissenschaft und Leistungssport gestalten. 4. Rahmenprogramm: Selbstverständlich wird nicht nur trainiert! Auch das Social Life abseits des Trainings wird wieder nicht zu kurz kommen.

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Mehr Informationen Weitere Infos zu allen Veranstaltungen gibt es unter www.pure-emotion.de Bei Fragen einfach eine E-Mail an support@pure-emotion oder Tel.: 02151-649215

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Internationale Top-Presenter und Experten bieten an fünf Tagen ein abwechslungsreiches Programm. Cycling, Langhanteltraining (HOT IRON™), XCO, Stretching, Flexi Bar, Pilates, Rückenfit, Yoga, Workout und vieles mehr unter freiem Himmel. Ein eindrucksvolles Programm, das Maßstäbe setzt – für Einsteiger und Geübte. Eine Woche lang Urlaub, Spaß, Sport und Fitness. Hört sich verlockend an? Verbringe mit uns und dem Whois-Who der Presenter, wie z.B. Alexander Liefke, Ingo Hesselbarth, Hauke Schlimme, Steffen Konrad und Martin Sedivy eine unvergessliche Cycling-Week am wunderschönen Sandstrand der Playa d’en Bossa auf der Kultinsel Ibiza. Cycling mit brandneuen Tomahawk-Bikes der neuesten Generation, Stretching, Workout, Cycling und vieles mehr unter freiem Himmel. Es gibt zehn Kurseinheiten auf zwei Areas täglich, davon alleine fünf Cycling-Stunden!

Dance- & Wellness-Week Ibiza

18. – 25. Mai 2013 Ein Feuerwerk an hochprofessionellen Kursen, mindestens 10 internationale Top-Presenter und Experten bieten Euch an fünf Tagen über 80 Kurse wie Aerobic, Step, Pilates, Yoga, Langhanteltraining, Latino, Cycling und Toning an. Für Einsteiger und Geübte. Direkt am Sandstrand der Playa d`en Bossa liegt das Hotel. Die malerische Altstadt und das Hafenviertel von Ibiza Stadt sind nur wenige Fahrminuten entfernt. Einfach am feinen Sandstrand entspannen oder in den angesagtesten Clubs dieser Welt feiern! Ein Paradies auch für Segler, Mountainbiker, Jogger und Tennisspieler. Lasse den Tag bei unseren legendären White-Night Parties im Beach Restaurant ausklingen. Und als Highlight: Der Dance Abschlusskurs im Ushuaia vor seiner sensationellen Bühne wird unvergessen bleiben.

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Convention

Int. DFAV Convention 2013 11. – 14. April 2013 auf der FIBO in Köln Ab 2013 findet die FIBO und somit auch die Internationale FIBO DFAVCovention in Köln statt. Selbstverständlich wird die Convention wieder in einer eigenen Messehalle (Halle 5) zuhause sein und sich als das Highlight der Fitnessbranche und der GroupFitness-Szene präsentieren! Über 50 Top-Presenter aus der ganzen Welt, wie das ZUMBA Mastertrainer-Team, Marc-O. Kluike, Jutta Schuhn, Carlos Ramirez, Sebastian Piatek, FIBO-Botschafterin Jessica Exposito und viele mehr werden in Köln ihre neusten Choreografien, in über 100 Einheiten vorstellen. Ebenso werden dort top-aktuelle Trends, wie Booty Barre Concepts aus den USA, Masala Dance aus Indien, Perform Sports, Nike Dynamic Training etc. präsentiert. Reebok ist auch wieder mit seinen TopPresentern dabei, wie z. B.: Tom Woll, Jose Martinez, Jessica Exposito, Jose Exposito und Ester Frangenberg und präsentieren täglich Master-Classes vom Feinsten. Fantastischer Sound, tolle Lichteffekte, Live-DJ’s von Move Ya und Live-Drummer sorgen für ein unvergessliches Erlebnis auf der FIBO 2013. Für alle Freunde des Indoor-Cyclings bringt die FIBO die Top-Presenter und erstklassige Bikes von Tomahawk auf die Bühne und zum achten Mal wird das FIT FOR FUN-Festival auf der FIBO veranstaltet. Für alle Teilnehmer gibt es ausreichend Wasser, Mineraldrinks, Obst und Riegel während der Events. Auch Duschen und Umkleiden mit Schließfächern sind zentral für alle Teilnehmer vorhanden. Der Eintrittspreis zur FIBOMesse ist bei Anmeldung zu den Events inklusive. Mitglieder des DFAV e.V. können Credit-Points erlangen und ihre Lizenzen verlängern.

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9. Internationales

FIT FOR FUN-Cycling -Festival 2013 13. – 14. April 2013 in Köln Die FIBO 2013 wird das Highlight der Fitnessbranche, der Group-Fitness-Szene und natürlich auch für jeden IndoorCycling-Begeisterten! Zum neunten Mal wird das Festival als TeamEvent ausgetragen. Offen für alle Freunde des Indoor-Cyclings, bringt die FIBO die TopPresenter und Tomahawk-Bikes auf die Bühne. Sechs EinzelClasses geballter Spaß am Samstag und vier Stunden in einem Marathon am Sonntag, werden jedes Indoor-Cycling-Herz höher schlagen lassen. Am Festival-Samstag erhält jedes Team (6 Personen) zwei Team-Bikes (nebeneinander). Diese können dann über den ganzen Tag hinweg (sechs Classes von 10:00 – 15:50 Uhr mit Kursen für Einsteiger bis hin zum Instructor) von deinem Team genutzt werden. Natürlich sind auch Einzelanmeldungen möglich. Wer gerade mal nicht auf dem Bike sitzt, kann sich von der Faszination der weltgrößten Fitnessmesse mitreißen lassen. Nicht nur Zuschauen, sondern Mitmachen und auch Shoppen ist während dieser Supershow überall möglich. Am Sonntag findet der 4-Stunden-Marathon (10:00 – 14:00 Uhr) für die ambitionierten Cycler statt. Hier sind Einzelfahrer mit guter Kondition und Erfahrung aufgerufen teilzunehmen. Auch in diesem Jahr wird die Indoorcycling Group. wieder richtig „Gas“ geben, um die Augen der Teilnehmer zum Leuchten zu bringen. Als Presenter mit dabei: Ingo Hesselbarth, Gaby Maass, Raphael Nemethi, Carsten Garrelts, Frank Schildmann, Tanja Schweitzer, Anita Donhauser und Sascha Kraemer Für alle Teilnehmer gibt es ausreichend Wasser, Mineraldrink, Obst und Riegel während der Events. Auch Duschen und Umkleiden mit Schließfächern sind zentral für alle Teilnehmer vorhanden. Der Eintrittspreis zur FIBO 2013 ist bereits im Preis für die Teilnahme enthalten! Mehr Informationen Weitere Infos zu allen Veranstaltungen gibt es unter www.pure-emotion.de Bei Fragen einfach eine E-Mail an support@pure-emotion oder Tel.: 02151-649215

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zu guter Letzt

Impressum

Inserentenverzeichnis aaa Figursystem Bauch-frei, www.bauch-frei.com

S. 30 – 31, 66 – 67

diabetes.de, AG Diabetes & Sport der DDG e.V., www.diabetesde.org; www.diabetes-sport.de

S. 55

Body Attack Sports Nutrition GmbH & Co. KG, www.body-attack.de

S.109

Bodystreet GmbH, www.bodystreet.com

S. 77

BSW GmbH, www.berleburger.com

S. 81

DFAV e.V., www.dfav.de

S. 97, 127

DIFG e.V. Deutscher Industrieverband für Fitness und Gesundheit e.V., www.difg-verband.de

S. 127

eGym GmbH, www.egym.de; www.zgravity.de

S. 93

emotion fitness GmbH & Co. KG, www.emotion-fitness.de

S. 59, 80,117, 121

Ergo-Fit GmbH & Co. KG, www.ergo-fit.de

4. Umschlagseite

Fitnesshotline GmbH, www.best-body-nutrition.com

S. 63

F&G Verlags- und Marketing GmbH, www.fitness-und-gesundheit.de Hortmann, Kroll & Partner, www.hortmann-und-partner.de

S. 3 S. 10

HUR Deutschland GmbH, www.hur-deutschland.de

S. 10, 84, 108

HYPOXI Produktions- und Vertriebs GmbH, www.hypoxi.net

S. 73

INLINE Unternehmensberatung für Fitnessund Wellnessanlagen GmbH, www.inlineconsulting.de

S. 39

IST-Studieninstitut GmbH, www.ist.de

S. 121

Johnson Health Tech. Deutschland GmbH, www.matrix-fitness.de

S. 98 – 99

KOHL GmbH & Co. KG, www.kohlkg.de

S. 111

Life Fitness Europe GmbH, www.lifefitness.de

S. 17

LMT Deutschland AG, www.lmt.eu

S. 15

M.A.C. CENTERCOM GmbH, www.mac-centercom.de

S. 101

Medex Fitness GmbH, www.medex-gmbh.com

S. 4 – 5

medo.check® Heidötting & Winter GbR, www.medocheck.com miha bodytec GmbH, www.miha-bodytec.de

S. 95

S. 75, 2. Umschlagseite

milon industries GmbH, www.milon.com

S. 32 – 33

Morgenroth GmbH, www.morgenroth.eu

S. 118

Motion One GmbH, www.motion-one.de

S. 61

Mützel Versicherungsmakler AG, www.muetzel.de

S. 16, 110, 125

PAVIGYM, www.pavigym.com

S. 13

Polar Electro GmbH Deutschland, www.polar-deutschland.de

S. 85

Power Plate GmbH, www.power-plate.de

S. 76 – 77

proxomed® Medizintechnik GmbH, www.proxomed.de

S. 86 – 87

Pulse Fitness GmbH, www.pulsefitness.de

S. 41

Pure Emotion GmbH, www.pure-emotion.de

S. 115

Reed Exhibitions Deutschland GmbH, www.fibo.de

S. 46 – 47

SCHNELL Trainingsgeräte GmbH, www.schnell-online.de

S. 9

SKD Sport Konzepte Deutschland GmbH, www.sportkonzepte.biz

S. 105

Technogym Wellness & Biomedical GmbH, www.technogym.com

S. 7

The GROUP FITNESS GmbH, www.group-fitness.org

S. 19, 57, 3. Umschlagseite

Zumba Fitness, LLC, www.zumba.com Dieser Ausgabe der F&G sind Beilagen folgender Firmen beigefügt: StudioLine oHG (MagicLine) und Pure Emotion GmbH Wir bitten Sie, diese zu beachten.

S. 117

Verlag & Herausgeber F&G Verlags- und Marketing GmbH Geschäftsführer Volker Ebener & Patrick Schlenz, V.i.S.d.P. Potsdamer Platz 2, 53119 Bonn Tel.: +49 (0)228 / 725 39-44 Fax: +49(0)228 / 725 39-59 E-Mail: volker.ebener@fundg-gmbh.de Chefredakteur Patrick Schlenz F&G Verlags- und Marketing GmbH Potsdamer Platz 2, 53119 Bonn Tel.: +49 (0)228 / 9766173-31 Fax: +49 (0)228 / 9766173-39 E-Mail: patrick.schlenz@fundg-gmbh.de Redaktion Jürgen Wolff Tel.: +49 (0)170 323 81 42 E-Mail: juergen.wolff@fundg-gmbh.de Redaktionsteam Prof. Dr. Theodor Stemper, Christiane Ziemer, Raymond Zipter, Lena Mikloss-Prior, Volker Ebener, Katja Radziej, Matthias Wolf, Torsten Boorberg, Lars Schirrmacher Layout publishDESIGN Hanns-Friedrich Beckmann Tel.: +49 (0)2243 / 841927 www.publish-design.de E-Mail: hf.beckmann@publish-design.de Anzeigen Es gelten die Anzeigenpreise gemäß Mediadaten vom November 2011. Erscheinungsweise & Bezugspreise F&G erscheint fünfmal jährlich. Das Heft kostet 8,00 € pro Ausgabe zzgl. Versandkosten, 1,80 € im Inland, 6,20 € in Europa und 14,00 €weltweit. Der Abonnementspreis beträgt 44,00 €inkl. Porto im Inland und 48,00 €weltweit. Der Bezugspreis der Zeitschrift F&G Fitness und Gesundheit ist für Verbandsmitglieder im Mitgliedsbeitrag des DFAV Deutscher Fitness & Aerobic Verband e.V. enthalten. Gerichtsstand Bonn Alle Beträge in dieser Zeitschrift sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte liegen beim Herausgeber. Nachdruck – auch auszugsweise – , Vervielfältigungen jeder Art, Übersetzungen, Reproduktionen oder andere Verfahren bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Herausgebers. Fremdbeiträge, die im Namen des Verfassers gezeichnet sind, geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers oder der Redaktion wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Ein Anrecht auf Veröffentlichung besteht nicht. Herausgeber und Redaktion behalten sich vor, eingesandte Leserbriefe oder andere Beiträge evtl. gekürzt zu zitieren oder zu veröffentlichen. Druckerei Kraft Druck GmbH Industriestraße 5-9, 76275 Ettlingen Tel.: +49 (0) 7243 / 591-103 E-Mail: s.huck@kraft-druck.de Ansprechpartner: Siegfried Huck F&G ist Mitglied im Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement

Mitglied in der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V.

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Fitness & Gesundheit 1-2013


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F&G Magazin 01 / 2013