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Offizielles Organ des BVGSD

Offizieller Medienpartner der AG Diabetes und Sport der Deutschen Diabetes Gesellschaft

Dezember F&G 8 / 2015

Digitalisierung der Medizin R端ckblick auf die MEDICA 2015

F&G-Jahresr端ckblick 2015 Stipendium von IST und F&G Das Gewinner-Studio steht fest www.fitness-und-gesundheit.de

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Der F&G-Verlag sagt danke… und wünscht frohe Weihnachten! Mit der nun vorliegenden F&G-Dezemberausgabe ist die geplante Entwicklung von ursprünglich 5 Ausgaben in 2011 auf nunmehr 8 Ausgaben in 2015 abgeschlossen. Dabei haben wir stets die Interessen unserer Leser und Anzeigenkunden im Auge behalten. Insbesondere in den Sommermonaten, in denen die F&G nicht erscheint, haben wir die Branche vor unnötigen GeldAusgaben geschützt. Dieses Denken hat wesentlich zum Erfolg der F&G beigetragen. Das gesamte F&G Verlags-Team wünscht Ihnen allen von ganzem Herzen ein frohes Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Lieben und einen guten Start in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr 2016. Für die Unterstützung unserer Leser und die Treue unserer Anzeigenkunden möchten wir uns an dieser Stelle ausdrücklich bedanken. Nur mit Ihnen zusammen können wir mit der F&G das B-2-B-INSIDER-Magazin der Fitness- & Gesundheitsbranche publizieren. Wir freuen uns auf ein spannendes neues Jahr mit Ihnen. Wir werden Sie auch weiterhin mit unseren gut recherchierten Insider-Berichten informieren und Sie damit bei Ihrer täglichen Arbeit unterstützen!

© Romolo Tavani - Fotolia.com

Mit herzlichen Grüßen Ihr F&G-Team

© yellowj - Fotolia.com F&G 8/2015

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Editorial

„Das ist alles nur geklaut!“ Beim Rückblick in das zu Ende gehende Jahr, stellt man fest, dass drei Lieblingsmarken der Deutschen in den letzten 24 Monaten gewaltige Nackenschläge erhalten. Nachdem 2014 herauskam, dass rund um einen der wichtigsten Autopreise Deutschlands, den „gelben Engel“, ordentlich bei den Teilnehmerzahlen und Platzierungen gemogelt worden war, berichteten die Medien über weitere Vorwürfe gegen den ADAC. „Manipulation bei Tests“, „Steuervergehen“, „Mitgliederabzocke“, etc. lauteten die Vorwürfe. Solche Behauptungen wurden aus Sicht des ADAC widerlegt, doch es gab immer weitere Vorwürfe. So sollten Rettungshubschrauber für Dienstreisen und Gewinnspiele eingesetzt worden sein und es entstand ein erheblicher Vertrauensverlust, der im Jahr 2014 ca. 320.000 Mitglieder zum Austritt aus dem ADAC motivierte. Im Mittelpunkt der Kritik am ADAC stand und steht heute noch die fehlende Trennung von Verein und Wirtschaftsunternehmen. So erhält man beim ADAC nicht nur Pannenhilfe, sondern auch Versicherungen, Reisen, Taschen, Zelte, etc. Mehr als eine Milliarde Umsatz macht der ADAC damit. Das erinnert irgendwie an die Probleme der Fitnessbranche mit den vereinseigenen Fitnessstudios, die z.B. mit bis zu 73.000 Mitgliedern teilweise enorme Umsätze einfahren – und in einigen Fällen auch nicht nur aus dem Bereich Fitnesstraining. Als nächster Verein kam ein weiterer, diesmal internationaler Krösus unter den wirtschaftlichen Vereinsschwergewichten in den Betrugsverdacht. Beim Fußball-Weltverband FIFA hat es da bereits etliche Verhaftungen, Sperren und Ausschlüsse gegeben, die Untersuchungen dauern noch an und kaum jemand glaubt daran, dass der langjährige FIFA-Präsident Sepp Blatter seine Unschuld beweisen können wird. Ähnlich sieht es beim Deutschen Fußballbund in Sachen Sommermärchen 2006 aus, was den DFB-Präsidenten inzwischen schon zum Rücktritt bewogen hat. Hier wird mal wieder der 2009 verstorbene ehemalige Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus bemüht, um einen Schuldigen für das „In-den-Verkehr-Bringen“ von Schwarzgeld präsentieren zu können. Die für den Autor ganz entscheidende Sachlage ist die, dass es in Vereinen immer möglich ist, sich an der Allgemeinheit zu bereichern. So staunt man oft, was sich Vereinsfunktionäre als vom Verein fest angestellt leisten können. Doch auch die Wirtschaft lässt sich bei solchen Gefälligkeits-Deals nicht lumpen und so ist des Deutschen Lieblingsauto jetzt auch mitsamt einigen Konzernschwestern als Betrugs-Kfz enttarnt worden – zumindest in den Bereichen Spritverbrauch und Abgase. Irgendwie und irgendwo haben also die Lieblinge der Deutschen doch alle Dreck am Stecken. Vielleicht sollte der Staat aber früh hingehen, wenn sich Manager und Vereinsfunktionäre urplötzlich feinere Autos, große Häuser und ein Leben in Saus und Braus leisten können. Vielleicht könnte man aber auch dem Wunsch der EU nachkommen und das Vereinsrecht reformieren. Vereine haben eigentlich eine andere Aufgabe als ihre Funktionäre reich zu machen und Autobauer, die so viel von ihrem Handwerk verstehen, wie der Konzern VW mit seinen zehn Kindern, müssten auch ohne Tricksen und Täuschen weiterkommen. Doch wer will da den ersten Stein werfen? Sicher all diejenigen, die nie in die Verlegenheit kommen, sich so bereichern zu können.

Volker Ebener

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Inhalt

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2015 – das F&G-Team blickt zurück

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F&G bedankt sich bei allen Kunden für Ihre Treue in diesem Jahr

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News: Produkte, Personalien & Meldungen

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Fitnesscenter Vital Inn in Berlin gewinnt das Stipendium von IST und F&G

30

Was Vereins-Fitnessstudios erlaubt ist, ist noch lange nicht dem gewerblichen Studio erlaubt

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Sex sells war gestern:Werbe-Faux Pas eines Schweizer Studios

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Kein Bankgeheimnis bei Markenfälschung

35

Renaissance der Kopisten?

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F&G-Insider-Interview mit dem scheidenden Europadirektor der IHRSA, Hans Muench

38

eGym & fle-xx: Das Netzwerktreffen in Leipzig

42

Nachtrag zur F&G-Marktübersicht für Systeme zur Körperanalyse

44

Die FIVE-Heimat-Kunden-Tage in Donaueschingen

46

Neues Tool zur Mitgliederbetreuung von medo.check

48

Die milon Hausmesse 2015

50

F&G-Insider-Interview mit dem neuen Les Mills Germany Geschäftsführer, Mark Fest

54

Einrichtungstrends: Italienisches Design für Umkleiden

© coloures-pic - Fotolia.com

Szene

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Messe & Kongress 58

Rückblick auf die MEDICA 2015: Digitalisierung der Medizin

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Bekannte Firmen der Branchen und ihre Neuheiten auf der MEDICA

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proxomed feiert 30-jähriges Firmenjubiläum von im Rahmen der MEDICA

68

Das war der INLINE Kongress 2015 in Kassel

72

Rückblick auf den IHRSA European Congress in Marseille

74

Nachbericht zu aquanale & FSB 2015

76

Erfolgreiche erste Fitness EXPO in Basel

78

Vorschau auf die TheraPro 2016

80

Die FIBO schärft ihr Profil: Benefits für Besucher und Aussteller

50

Fitness 84

News: Geräte, Gadgets, Fashion u.v.m.

88

DFAV-Seminarticker: (Group-) Fitness Ausbildungen auf einen Blick

90

Weniger Hausarbeit – mehr Bauchfett? Wie sich der Energieverbrauch bei Tätigkeiten im Haushalt verändert

92

Aktives Entspannen in Kursform

94

Vorschau auf Conventions & Events 2016

97

4. Interdisziplinäres Symposium „Diabetes in Bewegung“

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© ipag - Fotolia.com

Gesundheit Best Practice Medical Fitness – das Reha Zentrum Helmbrechts

Ernährung 100

News: Riegel, Protein & Meldungen

102

Abnehmen & Muskelaufbau mit Nahrungsergänzungsmitteln

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106

Urlaubsansprüche mit neuem Verfallsdatum

108

Life-Leadership für Fitness-Unternehmer und -Trainer

110

Der sorgsame Umgang mit Ihrem Kapital! Mitarbeiterführung, Teil 2

Standards 114

Inserentenverzeichnis – Impressum

Titelmotiv: Five-Konzept GmbH & Co. KG

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© Marco2811 - Fotolia.com

Marketing, Sales & Management


fle-xx, die Wirbelsäulengymnastik Muskellängentraining in der Gruppe

Fle-xx Campus: bringt therapeutische Qualität in Ihren Kursbereich Ihre Mitglieder trainieren lieber in der Gruppe? Dann ist die fle-xx Wirbelsäulengymnastik für alle Alters- und Leistungsgruppen genau das Richtige. Im fle-xx Campus bilden wir Ihre Trainer so aus, dass sie das entsprechende know-how bekommen. So profitieren Ihre Kunden auch im Kursbereich von den Vorteilen des Muskellängentrainings und Sie von 25 Jahren Erfahrung aus den Rückgrat-Centern.

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Informationen & Anmeldung: Elisabeth Seifer, fle-xx Campus Tel. 0761 154 332 22 campus@fle-xx.de www.fle-xx.com


Szene

Ihr F&GJahresrückblick 2015 Die Dezember-Ausgabe der F&G möchten wir auch in diesem Jahr wieder nutzen, um auf ein ereignisreiches und großartiges Jahr 2015 zurückzublicken.

Januar Das erste Artzt-Symposium zum Thema „Sporttherapie und Faszien“ auf Schloss Montabaur am 31.1. und 1.2. ist ein voller Erfolg und erfreut sich großer Nachfrage.

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Zum Jahresbeginn hat das F&G-Team die Optik des F&G-Magazins überarbeitet: Ab Januar erscheint die F&G weniger bunt und dafür mit modernerem Layout. Außerdem bringen wir erstmals acht F&G-Ausgaben im Jahr raus. alisie Rück rung blick auf die ME

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Am 24.1. findet in Kassel im La Strada Hotel das Netzwerktreffen für Gesundheits- und Rehazentren statt: der Physio Aktiv Kongress.

Die Geschäftsführer der vigespo GmbH Daniel Philipp und Markus Zilligers werden mit ihrem Personal Trainer Team F&G-Autoren für Fitness- und Trainer-Themen.

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Szene

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Februar F&G und die IST-Hochschule für Management schreiben ein Stipendium für den B.A.-Studiengang Fitnesswissenschaft und Fitnessökonomie aus. Ausbildungsbetriebe können sich bis zum 9.9.2015 bewerben.

Am 31.01. und 01.02. informiert die TheraPro Fachmesse in Stuttgart über Therapie, Rehabilitation und Prävention. Hochkarätige Kongresse umrahmen das Messe-Angebot.

Der führende Experte für Zeit- und Lebensmanagement Prof. Dr. Lothar Seiwert wird F&G-Autor und liefert das ganze Jahr über interessante Ratgeber für den persönlichen Erfolg.

Der in Holland bereits als Hip Hop Star gefeierte Deutsche Andreas Maintz (alias Wickedminds) ist World Judge bei der FISAF und seit Februar Direktor für die Sektion Hip Hop Unite beim DFAV e.V.

März

Vertreter der Fitnessinitiative Deutschland (FID) von Paul Underberg und Dr. Hans Geisler sowie des BVGSD e.V. und DFAV e.V. treffen sich am 5.3. mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages und Vertretern von Krankenkassen zu einem Parlamentarischen Abend in Berlin. Die Abgeordneten und Vertreter zeigen sich beeindruckt von der fachlichen Ausrichtung und dem gesundheitspolitischen Stellenwert der professionellen Fitness- und Gesundheitsstudios.

Vom 11. bis 14.03. findet in Los Angeles, Kalifornien die 34th Annual International Convention & Trade Show (IHRSA) statt.

Augie Nieto, der an ALS erkrankte Life Fitness Gründer, erfüllt sich einen Traum und feiert trotz der schweren Erkrankung am 13.3. zum zehnten Mal den „10th Annual Bash“ seiner ALSStiftung „Augie’s Quest“ groß in Los Angeles.

Volker Ebener mit Gregor Hüni (LMT-Firmengründer) auf der therapie Leipzig

25 Prozent Besucher-Plus (15.300 Fachbesucher) und 13 % mehr Aussteller sind vom 19. bis 21.3. auf der therapie Leipzig, der Fachmesse mit Kongress für Therapie, Medizinische Rehabilitation & Prävention.

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Szene

April Auf der Jubiläumsparty zu 30 Jahren FIBO werden auch die FIBOGründer Volker Ebener und Kurt Thelen geehrt.

Die FIBO 2015 setzt vom 9. – 12.4. historische Bestmarken: 138.000 Besucher (plus 19 % im Vgl. zu 2014) und 724 Aussteller aus 40 Nationen sind in Köln.

In einem 3-Teiler berichten die ehemaligen FIBO-Partner Thelen und Ebener in der F&G Anekdoten aus den ersten FIBO-Jahren.

Der erste THERA-BIZ-Kongress im Rahmen der FIBO war für den F&G-Verlag als Herausgeber des THERABIZ-Magazins auf Anhieb ein Erfolg: Mehr als 200 Zuhörer lauschten interessiert den betriebswirtschaftlichen Vorträgen für Physiotherapeuten.

Mai

Nach 23 Jahren kommt der Titel der Aerobic-Europameisterin zurück nach Deutschland – mit der DFAV-Athletin Monika Zimmermann!

F&G gewinnt zwei tolle Experten als Gastautoren: Georg Dauth veröffentlich zwei Artikel über das DISGModell im Studioalltag. 14

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F&G veröffentlicht eine Marktübersicht zu EMS-Anbietern und räumt mit Vorurteilen auf, die Medien wie Spiegel Online publiziert hatte.

Mario Schwertfeger beschäftigt sich für F&G mit lokaler Suchmaschinenoptimierung und Apps für Fitnessstudios.


Szene

Juli © Denis Junker - Fotolia.com

Juni Physiotherapeut Aldo Vetere und Vladimir Klitschko

Der Deutsche Bundestag verabschiedet am 18.6. ein Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention: Das neue Präventionsgesetz tritt am 1.1.2016 in Kraft und berücksichtigt erstmals auch qualitätsgesicherte Bewegungsangebote von Fitnessstudios. Die FID unter der Führung von Paul Underberg und Dr. Hans Geisler sowie der BVGSD e.V. und der DFAV e.V. unter Patrick Schlenz bzw. Volker Ebener leisteten in diesem Zusammenhang wertvolle Vorarbeit für die ganze Branche.

Der Sauna wird der Heilzweck abgesprochen: Die Steuervergünstigung für Saunen läuft ab und seit Juli 2015 müssen Saunabetreiber die vollen 19 % Mehrwertsteuer zahlen statt den vergünstigten 7 %. F&G berichtete ausführlich in Ausgabe 1/2015.

Dr. Klaus-Uwe Gerhardt_pixelio.de

Die F&G-Verleger Volker Ebener und Patrick Schlenz besuchen die Physiotherapie-Praxiseröffnung von Aldo Vetere, Physiotherapeut des vierfachen BoxWeltmeisters Dr. Wladimir Klitschko. © MAST - Fotolia.com

F&G interviewte dazu auch den Bundestagsabgeordneten Dietrich Monstadt (siehe F&G-Ausgabe 5/2015, S. 20 ff).

Entsetzen bei vielen Studiobetreibern über die neuen, zum Teil extrem hohen, GEMA-Gebühren, die ab 1.7. gelten. Der BVGSD e.V. informiert alle Studios in Deutschland im Detail und bietet seinen Mitgliedern eine kostenlose Erstberatung über die Anwaltskanzlei Dr. Geisler, Dr. Franke & Kollegen.

August F&G-Mitarbeiterin Tina Klostermeier testet mit höchstem Einsatz und Spaß diverse Bootcamps für eine Marktübersicht in der F&G-Ausgabe 6/2015. 16

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F&G berichtet über die gelungene Premiere der 1. eGym Hausmesse in München: ein spannender Mix aus brisanten Vorträgen, Firmenrundgang und Praxistest der neuesten Geräte- & Software-Generation von eGym. Ein voller Erfolg für Philipp Rösch-Schlanderer und Mario Görlach.


Szene

Dr. Axel Kip veröffentlicht in der F&G einen viel beachteten Artikel zu den gesundheitsfördernden Möglichkeiten des Muskeltrainings: „Muskulatur, das Medikament unter der Haut“ in der F&G 5/2015, S. 114ff.

F&G ist das B2B-Magazin mit der wirtschaftlichen Sommerpause: Nach drei Monaten erscheint Anfang September die neue F&GAusgabe 5/2015.

Oktober

Der BVGSD-Sprecher für NRW, Bibi Mezey, erwirkt mit Hilfe der Anwaltssozietät Dr. Geisler, Dr. Franke & Kollegen sowie der FID einen (noch nicht rechtskräftigen) Gerichtsbeschluss darüber, dass sein Konkurrent, der Brühler Turnverein, sein Vereins-Fitnessstudio im Handelsregister anmelden muss.

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Rechtsanwalt Dr. Hans Geisler klärt über die Tücken des neuen Gesetzes zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen auf. Der Artikel in der F&G 6/2015, S. 18 ff, hat weitreichende Bedeutung für die Fitnessbranche.

Dr. Kurt Mosetter beleuchtet in einem 2-Teiler für F&G das Muskellängentraining bzw. das Trainings- und Therapieprinzip „Kraft in der Dehnung“ (KiD).

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Erstmals veröffentlich die F&G eine Marktübersicht zum Themenkomplex Schließsysteme, Zugangskontrollen und Garderoben für die Fitnessbranche.

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KLAFS GmbH & Co. KG, St. Martins ThermeLodge © vege - Fotolia.com

Pünktlich zur kalten Jahreszeit informiert F&G über die neuen Sauna-Trends.

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Der angesehene Persönlichkeitstrainer Jörg Löhr wird F&G-Gastautor und bereichert die F&G mit zwei Artikeln zum Thema Persönlichkeitspsychologie.

Prof. Dr. Theodor Stemper, DFAV-Ausbildungsdirektor und F&G-Fachautor der ersten Stunde, feiert seinen 60. Geburtstag.

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September


November

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Anfang des Monats erscheint die neue F&G, in der Chefredakteur Patrick Schlenz einen kritischen Blick ins kommende Jahr wirft und in einem ausführlichen Bericht eruiert, welche Trends, Veränderungen und Potentiale unsere Branche beschäftigen werden.

Weil Systeme zur Körperanalyse beim Einstiegs-Check, bei der Anamnese und für die Dokumentation des Trainingsfortschritts immer wichtiger und die Systeme technisch immer besser werden, hat F&G dazu eine Marktübersicht erarbeitet.

Das Bonner Modell trägt erste Früchte: Die vom BVGSD e.V. und dem DFAV e.V. auf den Weg gebrachte Annäherung zwischen gewerblichen Fitnessstudios und Vertretern des Vereinssports für Wettbewerbsgleichheit in Bonn zahlt sich in einer ersten Kooperation nun aus. Lesen Sie mehr dazu in der Ausgabe 7/2015, S. 16. Das F&G-Team berichtet von der MEDICA, 16.–19.11. in Düsseldorf. Lesen Sie auf den Seiten 60 ff dieser Ausgabe dieser Ausgabe, welche Themenschwerpunkte die Gesundheitsbranche bewegen.

Die F&G-Verleger Volker Ebener und Patrick Schlenz sowie Prof. Dr. Theo Stemper als 2. Vorsitzender des BVGSD e.V. besuchen den INLINE Kongress vom 14.-15.11. in Kassel von Gastgeber Paul Underberg. Lesen Sie den ausführlichen Bericht auf den Seiten 70 ff dieser Ausgabe.

„2015 war ein weiteres wachstumsgeprägtes Jahr für die deutsche Fitnessbranche und eine immer stärkere Polarisierung auf die Themen Discount bzw. betreutes Training. Dass dazwischen nur noch für Special-Interest-Themen Platz bleibt, mussten selbst die letzten Zauderer erkennen.“ Volker Ebener F&G-Geschäftsführer

„Das Jahr 2015 war ein spannendes Jahr für die Branche. Als Verleger und BVGSD-Vorsitzender bin ich dankbar, dass ich den Weg der Fitnessbranche aktiv begleiten und mitgestalten kann. Ich bedanke mich herzlich bei allen Menschen, die sich für die Branche engagieren und der F&G, sei es als Leser oder Inserent, die Treue halten.“ Patrick Schlenz F&G-Geschäftsführer und Chefredakteur

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„Es gab auch in diesem Jahr wieder eine ganze Menge kreativer Neuheiten, die Trainingsmöglichkeiten noch einmal erweitern. Es ist wirklich erstaunlich, was die Branche Jahr für Jahr so alles hervorbringt. Ich bin gespannt, was 2016 bringen wird und freue mich mit F&G dabei zu sein.“ Jürgen Wolff F&G-Redaktionsleitung

„Es war ein ereignisreiches Jahr. Es bewegt sich einiges im Gesundheitsmarkt, weshalb die weitere Entwicklung spannend bleibt.“ Reinhild Karasek THERA-BIZ-Redaktionsleitung

„2015, das war ein Jahr voller gesundheitspolitischer Action und mein 2. Ausbildungsjahr zur Redakteurin bei F&G. Hier durfte ich mich nochmal mehr ausprobieren und habe viel für mein künftiges Berufsleben mitgenommen. Dafür möchte ich mich beim Verlagsteam und der Branche bedanken und wünsche Ihnen allen einen fantastischen Jahresausklang!“ Tina Klostermeier F&G-Redaktionsvolontärin

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Dezember

„2015 war das Jahr, in dem wir die F&G erfolgreich ausgebaut haben auf acht Ausgaben und die THERA-BIZ etablieren konnten – mit sehr positiven Feedbacks aus dem Markt. Ich freue mich heute schon darauf, auch 2016 unsere Kunden zu beraten und zu betreuen und einfach für Sie da zu sein! Auch auf die super Zusammenarbeit mit so einem tollen Team freue ich mich!“ Renate Hahn F&G- und THERA-BIZ-Media-Beratung

Wir bedanken uns bei Ihnen, unseren treuen Lesern, für Ihr Interesse, Ihr Feedback und die gelungene Zusammenarbeit! Das F&G-Team wünscht Ihnen eine glückliche Weihnachtszeit und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2016!


Aidoo Das Jahresende ist immer ein guter Moment, um GmbH mal inne zu halten und sich bei wichtigen MenAzh GmbH schen zu bedanken. Unser Dank gilt ganz Ballwanz PR besonders unseren treuen Kunden für die her4You Bodyvorragende Zusammenarbeit. Wir wünschen street GmbH Ihnen allen eine fröhliche und stressfreie Weihnachtszeit, einen guten Rutsch ins neue BodyWave GmbH Jahr und freuen uns auf ein erfolgreiches BSW GmbH BURG Jahr 2016 mit Ihnen! F.W. Lüling KG C+P Möbelsysteme GmbH & Co. KG CLEANPAPER clever fit GmbH crosscorpo GmbH Dr. Wolff® Sports & Prevention GmbH easySolution GmbH eGym GmbH Emotion Fitness GmbH & Co. KG Ergo-Fit GmbH & Co. KG eXcio GmbH fitbox GmbH Fitnesshotline GmbH fitnessmarkt.de services GmbH Five Konzept GmbH & Co. KG fle-xx Rückgratkonzepte GmbH Frei AG GANTNER

Danke fu¨r Ihre Unterstu¨tzung und Ihr Vertrauen!


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Electronic GmbH Greinwalder Marketing Services GmbH GRUPPO P&G s.r.l. Hortmann Management & Consulting GmbH HUR Deutschland GmbH IFAA GmbH Indoor Cycling Group GmbH INKO Internationale Handelskontor GmbH INLINE Unternehmensberatung für Fitness- und Wellnessanlagen GmbH intratech GmbH IST-Studieninstitut GmbH Itrim Deutschland GmbH JK-INTERNATINAL GmbH Johnson Health Tech. Deutschland GmbH Jumping GmbH Kanzlei Dr. Geisler. Dr. Franke & Kollegen Koelnmesse GmbH KOHL GmbH & Co. KG Les Mills Germany GmbH Life Fitness Europe GmbH LMT Deutschland GmbH Ludwig Artzt GmbH M.A.C. CENTERCOM GmbH MagicLine GmbH Medex Fitnessgeräte GmbH medo.check® Heidötting & Winter GbR miha bodytec GmbH milon industries GmbH Morgenroth GmbH Motion One GmbH MoveToLive Deutschland GmbH New Balls Training Concepts GmbH opta data Abrechnungs GmbH PAVIGYM PEP Food Consulting GmbH Polar Electro GmbH Deutschland Precor Deutschland, AmerSports Deutschland GmbH proxomed Medizintechnik GmbH Reed Exhibitions Deutschland GmbH/FIBO Schnell Trainingsgeräte GmbH Scotfit GmbH Schranz Control Schulz & Partner GbR Schupp GmbH & Co. KG Sen Fi Deutschland GmbH Sinus Medical Deutschland GmbH SportMed AG Star Trac Germany GmbH SUPERSPORT Fitness GmbH SVG Medizinsysteme GmbH & CO. KG Weightcheckers GmbH Technogym Germany GmbH TONUS sports & reha GmbH Weyergans High Care AG Winshape GmbH WOODWAY GmbH XBody Hungary Kft.


Advertorial

Faszien –

die Sensation am Fitnesshimmel

five steht für Faszienstimulation und -training in Reinform Die Firma five aus dem Schwarzwald bedient den FaszienHype mit dem innovativen wie hochwertigen five-Parcours für die Faszienstimulation. Ganz neu dazu gibt es jetzt auch das passende Raumkonzept für alle Sinne. Die Idee von five, einen regionsspezifischen Themenbereich bzw. eine Energiequelle zu gestalten, in dem die Heimatliebe deutlich wird, hat bereits großes Interesse geweckt.

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aszien – der aktuelle „Hype“ – die „große neue Bewegung“ in der Branche. Auch five hat sich diesem Thema angenommen. Das Training beruht auf der Biokinematik, deren Begründer der Freiburger Arzt Walter Packi ist. Er wird als geistiger Vater des five-Konzeptes (Faszientraining in Reinform) angesehen. Mit five werden die Muskelketten auf Länge trainiert. Während Faszien einst

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mit Bindegewebe gleichgesetzt wurde, wird die Faszienstimulation heute jedoch mit der Stimulation von Mechanorezeptoren verglichen.

Innovationen in der five-Faszienfamilie In den vergangenen Jahren kam für das Faszien ausrollen ein Hilfsmittel auf den Markt. Die Begründer Jürgen Dürr und Marius Keckeisen, welche zweifels-

ohne als Pioniere bezeichnet werden sollten, haben ein Produkt entwickelt, das große Anerkennung gefunden hat. Diese Technik ist eine optimale Ergän-


Advertorial

Studioleiter Frank Jäger und Rückgrat-Inhaber Lutz Kruger freuen sich über den gelungenen five-Faszienwald

zung zum five-Faszientraining. Daher hat five die original Blackroll in einem Gerät verbaut – dem Fascial-Roler. Hintergrund dieser Entwicklung war, dass das Faszien ausrollen am Boden nicht jedem möglich ist. Um diese Trainingsform für jeden zugänglich zu machen, wurde der Fascial-Roler mit der Blackroll entwickelt. Dieser findet hohen Zuspruch, da er spielend leicht für jeden Trainierenden zu nutzen ist. In der Überlegung, die Faszienrolle zu automatisieren, noch bequemer und endkundenfreundlicher werden zu lassen, stieß five auf die altbekannten Geräte Rolle-Band und begann unmittelbar in der five-Geburtsstätte (Rückgrat Donaueschingen) zu experimentieren. Einst wurden diese Geräte im Figurbereich und zur Verbesserung

des Hautbildes eingesetzt. Die fiveGründer machten sich sodann Gedanken über Trainingsintervalle, Rotationsgeschwindigkeiten und den Vibrationsstimulus. Durch die Änderungen wurden zwei perfekte Geräte zur schnellen Herabsenkung und Entspannung des Muskeltonus geschaffen.

Kreative Raumlösung für alle Sinne Nachdem sich im Rückgrat Donaueschingen oftmals vor den Prototypen eine Schlange bildete, kam der Entschluss, damit in Serie zu gehen und die Geräte im five-Parcours des Studios aufzunehmen. Dies stellte den Rückgrat-Inhaber Lutz Kruger jedoch vor ein Problem, da der einst großzügig bemessende five-Bereich mit 90 qm

inzwischen aus allen Nähten zu platzen drohte. Besonders zu Stoßzeiten wurde angestanden. Jedoch war der angrenzende Spinning-Raum kaum belegt. Das Ergebnis: Der SpinningBereich wurde aufgelöst und seit November wird das Thema Faszienstimulation erfolgreich darin umgesetzt. Es sollte ein Bereich der Entspannung kreiert werden, der alle Sinne anspricht. Der „five-Faszienwald“ war geboren. Mit dem frischen Duft von Zirbelholz und Vogelgezwitscher wurde ein Raum im perfekten Walddesign mit ansprechender Wandtapete geschaffen. Für die Trainierenden entstand ein authentischer Wohlfühlort, der mit großer Hingabe und Liebe zum Detail die five-Heimat widerspiegelt. Der Schwarzwald und die Produktion vor Ort ist der Firma five nach wie vor eine sehr große Herzensangelegenheit.

five-Raumkonzepte für Kunden Der Raum, der pünktlich zum five-Heimat-Event vorgestellt wurde, dient als Inspiration für viele weitere five-Fascial-Bereiche einiger Kunden, die aktuell planen, ein ähnliches Konzept umzusetzen. Besonders Räume, die wirtschaftlich unrentabel sind oder brach liegen, sind gut geeignet für eine Umgestaltung. Die Idee, einen regionsspezifischen Themenbereich bzw. eine Energiequelle zu gestalten, in dem die Heimatliebe deutlich wird, hat bereits großes Interesse geweckt. Diese und weitere Gedanken der Kunden hat five direkt in die Raumplanungskonzepte mit aufgenommen. Man darf gespannt sein auf weitere Ideen.

Infos & Kontakt Five-Konzept GmbH & Co. KG Bregstraße 2 78183 Hüfingen Tel.: 0771 / 9294 1230 info@five-konzept.de www.five-konzept.de

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Mindestlohnaufzeichnungen Im Jahr 2015 wurden die Bestimmungen zur Dokumentationspflicht für Arbeitgeber erheblich gelockert. Wenn das regelmäßige Entgelt für den Arbeitnehmer in den vergangenen 12 Monaten mindestens 2.000 € brutto betragen hat, entfällt die Pflicht zur Aufzeichnung von Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit. Im Betrieb beschäftigte Familienangehörige sind gänzlich von der Aufzeichnungspflicht ausgenommen. Volker Ebener

Daten für Vorsorgeuntersuchungen Entsprechend einer BVDW-Pressemeldung ist jeder siebte Deutsche, im Gegenzug für bezahlte Vorsorgeuntersuchungen, zur Weitergabe seiner Gesundheitsdaten bereit. Dazu führte der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) aus, dass Ältere eher zur Datenweitergabe bereit sind als Jüngere. Während in der Altersklasse 14 – 29 Jahre nur etwa 30 % zur Datenweitergabe bereit sind, liegt der Anteil in der Klasse 60 Jahre und älter bei 38 %. Bei der Frage, welche Form oder Vergütung für die Befragten am interessantesten wäre, standen Vorsorgeleistungen (41 %) mit erheblichem Abstand vor monetären Vergütungen (27 %). www.bvdw.org

Interessenten gewinnen mit dem Fitnessführerschein BodyWave – Der BodyWave Fitnessführerschein dient der Einweisung in die Grundlagen von Bewegung, Training und Ernährung nach einem zertifizierten Standard. Dabei handelt es sich um einen Präventionskurs nach §20 SGB V, der das Qualitätssiegel aller gesetzlichen Krankenkassen hat und somit im Rahmen der Prävention von diesen bezuschusst wird. Dieses bedeutet, dass man sowohl über klassische Werbung als auch über Promotion und Kooperation mit Ärzten und Firmen viele Interessenten gewinnen kann. In zehn leicht verständlichen Kursstunden erlernt der Kunde die Grundlagen gesunden Trainings. Ob im Anschluss an eine Therapie, zum Einstieg in ein gesundheitsorientiertes Training oder aus reinem Interesse an Bewegung: Ziel ist, dass Kunden nicht nur die Übungen erlernen, sondern auch verstehen, wie Training wirkt und welche positiven Effekte sich mit Training nachhaltig erzielen lassen. Durch kontinuierlichen Verbesserungsprozess und Qualitätsmanagement betreut Sie BodyWave vor Ort und unterstützt Sie bei allen Arbeitsprozessen, um diesem Qualitätsanspruch gerecht zu werden. www.body-wave.de

miha bodytec ist „Wachstumschampion 2016“ Die miha bodytec GmbH ist laut aktueller Ausgabe von FOCUS SPEZIAL eines der 500 wachstumsstärksten Unternehmen in Deutschland. Im gemeinsamen Ranking „Wachstumschampions 2016“ des Nachrichtenmagazins FOCUS und des Statistik-Portals Statista landet das Unternehmen aus Gersthofen auf Rang 22 in der Kategorie Elektronik-, Elektro- und Medizintechnik. Ausgezeichnet wurden dabei eigenständige Firmen, die zwischen 2011 und 2014 das größte Umsatzwachstum aufwiesen. Mit dem aktuellen Ranking sollen Leistungen der ausgezeichneten Unternehmen gewürdigt werden, da sie Wirtschaft und Gesellschaft neue Impulse geben und neue Arbeitsplätze schaffen. Zudem wirken Sie als Innovatoren und sichern damit langfristig den Standort Deutschland. miha boytec bietet gewerblichen Anbietern von EMS-Training ein umfassendes Leistungspaket, das hilft, erfolgreich zu sein und sich im Zukunftsmarkt „EMS“ zu positionieren. Das Unternehmen ist in über 30 Ländern vertreten und expandiert dynamisch. Das EMS Training mit miha bodytec ist Garant für außergewöhnliche, schnell sicht- und spürbare Ergebnisse. Das trifft den Zeitgeist! www.miha-bodytec.de

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News

Greinwalder & Partner startet Marketing Service in Italien Gemeinsam mit der Partner-Firma Violet betreut Greinwalder & Partner bereits über 150 Clubs in Italien mit den Airpressure Bodyforming Erfolgskonzepten Slim Belly und Slim Legs. Seit Oktober starten die Marketing-Spezialisten dort auch mit ihrem Marketing Service. Die italienischen Clubs zeigten sich im Rahmen des Herbstkongresses von der Vorstellung der Leistungen begeistert. Die erfahrenen Berater der Firma Violet werden intensiv von der internationalen Beratungsleitung in Deutschland unterstützt und können auf das gesamte Know How der Münchener Agentur zugreifen. www.greinwalder.com

KBL – Bereits seit Anfang Oktober verstärkt Oliver Hopp als neuer Sales Manager das Vertriebsteam der KBL AG national sowie international. Herr Hopp verfügt über langjährige Vertriebserfahrung in der Industrie und Industrieautomation und freut sich sehr auf die Herausforderung in der Besonnungsbranche. Im Fokus seiner neuen Aufgabe beim westerwälder Lichtexperten stehen der weitere Ausbau der Marktposition im Bereich Solarien und Collarien© und die Umsetzung der strategischen Ziele des Unternehmens. „Ich freue mich sehr darauf, mit Engagement und Kompetenz die bestehenden Vertriebskanäle zu festigen und neue Ideen auf dem Markt zu unterstützen“, so Hopp. Mit dem erfahrenen Vertriebsprofi verstärkt die KBL AG nochmals die Mannschaft für die Kundenbetreuung und somit für die optimale Vermarktung innovativer und zukunftsweisender Produkte. www.kbl.de

abschluss – papierlos und mit elektronischer Unterschrift!

Training und Entspannung auf 5.200 Quadratmetern ELEMENTS – Seit Anfang November 2015 lädt im Raum Frankfurt das zweite und bisher größte ELEMENTS Fitnessund Wellness-Studio zum Trainieren und Entspannen ein. Im Fitnesspark Eschborn warten neueste Kurstrends, professionelle und zielgerichtete Trainingsbetreuung sowie perfekte Regenerationsbedingungen auf die Gäste und Mitglieder. Das Highlight des ELEMENTS Eschborn ist der eindrucksvolle knapp 200 Quadratmeter große Outdoor-Pool. Neben dem jüngsten Studio stehen Mitgliedern außerdem das Frankfurter ELEMENTS Eschenheimer Turm mit orientalischem Hamam sowie die umfangreichen Angebote der Studios in Stuttgart, ebenfalls mit Hamam, und München zur Verfügung. www.elements.com

Wie? Ganz einfach! Mit dem Unterschriften-Display können Verträge inklusive SEPALastschriftmandat vom Neumitglied direkt auf dem Display unterschrieben und inklusive der Unterschrift in der Mitgliederverwaltung archiviert bzw. ausgedruckt oder an das neue Mitglied per E-Mail versendet werden. Und das ist wieder nur ein Beispiel dafür, wie einfach und effizient M.A.C. CENTERCOM das perfekte Clubmanagement macht.

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SGN 2.982.2

Neuer Sales Manager im KBL Team

Schneller Vertrags-


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Everroll Fitnessböden sind gefragt BSW – Auf der diesjährigen Messe für Freiraum, Sport, Bäderanlagen, FSB, in Köln, konnte BSW eine erstaunlich hohe Nachfrage nach den everroll Fitnessböden verzeichnen. Nach den Kunden für Außensportböden und Fallschutzböden waren Interessenten für everroll Fitnessböden die drittgrößte Besuchergruppe am Messestand von BSW. Dabei fiel auf, dass die Interessenten nicht nur aus Deutschland und dem europäischen Ausland, sondern zu einem großen Teil auch aus dem asiatischen und arabischen Raum kamen. www.berleburger.com

Erfolgreicher 11. SKD-Kongress SKD – Key-Note Speaker Reiner Calmund, mehr als 220 Teilnehmer aus der Fitnessbranche, innovative Vorträge rund um die Themen Fitness und Gesundheit, 18 Aussteller mit Informationsständen und die Verleihung des SKD Awards – das war der 11. SKD-Kongress am 24. Oktober in Stuttgart. „Es war ein fantastischer Kongress“, blickt SKD Geschäftsführer Torsten Boorberg auf das Branchenmeeting zurück. „Das Tagesevent bot für Inhaber, Studioleiter und deren Mitarbeiter ein hochinteressantes und abwechslungsreiches Programm und zwischendrin blieb ausreichend Zeit zum Networken, wie ich selbst den ganzen Tag am eigenen Leib erfahren konnte.“ Auch die Aussteller zeigten sich rundum begeistert von dem Branchenmeeting am zentral gelegenen Standort vor den Toren Stuttgarts. „Eine wichtige und innovative Veranstaltung um zu Netzwerken und sich auszutauschen. Den SKD Kongress sollte man nicht verpassen“, meint Chang-hun Jo von der Firma InBody. Seit 2003 setzt die SKD in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland zukunftsträchtige Geschäftsmodelle im Sport- und Fitnessbereich um. Darüber hinaus ist die SKD als Werbeagentur für Fitnessclubs und Unternehmen der Branche tätig. Über 2.500 Fitnessund Wellnessclubs vertrauen auf die Konzepte der SKD. www.sportkonzepte.biz

KLAFS Sauna S1 gewinnt German Design Award KLAFS – Nachdem die Sauna „S1“ von KLAFS kürzlich beim renommierten „Plus X Award“ in fünf Kategorien ausgezeichnet worden war und zudem den Titel „Bestes Produkt 2015/2016“ in ihrer Produktgattung gewonnen hatte, begeisterte die S1 jetzt auch beim German Design Award 2016. Das Fazit der Experten: „Ein unglaublich innovatives Produkt, wodurch das private Saunavergnügen auch in kleinen Wohnungen möglich wird – so einfach wie genial.“ Deshalb erhält die Sauna der Zukunft die begehrte Auszeichnung „Special Mention“. Die S1 ist die weltweit erste Sauna, die sich auf Knopfdruck ganz klein macht – so wie das Zoom-Objektiv einer Kamera. Im komplett eingefahrenen Zustand ist die S1 gerade einmal 60 Zentimeter tief, so wie ein herkömmlicher Schrank. Dennoch ist die S1 eine richtig schicke, bis ins Detail hochwertig gestaltete Sauna mit Platz für die ganze Familie. www.klafs.com

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Vier Bausteine für das Dorf 2.0 opta data – Am 2. November startete das Demografieprojekt „Dorfgemeinschaft 2.0“ des Vereins „Gesundheitsregion EUREGIO“ in der Projektregion Grafschaft Bentheim/Südliches Emsland. Es wurde gemeinsam mit vier weiteren Forschungsprojekten zur Unterstützung älterer Menschen in ländlichen und urbanen Regionen ausgerichtet. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt diese fünf Jahre laufenden Projekte im Rahmen von „InnovaKomm“ mit insgesamt rund 23 Millionen Euro. Im Projekt „Dorf 2.0“ wird in der Region „Grafschaft Bentheim/ Südliches Emsland“ modellhaft ein gesundheitsbezogenes Versorgungskonzept entwickelt. Geplant sind vier Bausteine: • ein „Virtueller Dorfmarktplatz“, der Produkte des täglichen Bedarfs vorhält (hier können z.B. auch alle Gesundheitsberufe ihre Dienstleistungen präsentieren); • die IKT-gestützte (IKT = Informationsund Kommunikationstechnologien) Einrichtung bedarfsorientierter Mobilitätskonzepte für die Dorfgemeinschaft; • die „Digitalisierte Pflege“, ein multiprofessionelles, technologieorientiertes Konzept für die häusliche Pflege; • eine „Rollende Praxis“, mit der eine aufsuchende telemedizinische Gesundheitsversorgung etabliert wird. Die Basis bildet der „Virtuelle Dorfmarktplatz“, auf dem die Dienste zusammengeführt und zugänglich gemacht werden. Im ehemaligen Marienkrankenhaus in Nordhorn wird das „physische Zentrum“ des Projektes eingerichtet. Darüber hinaus werden in mehreren Ortschaften Dependancen geschaffen. Einige der für die Umsetzung des Projekts notwendigen webbasierten Anwendungssysteme werden von den IT-Spezialisten der opta data Gruppe entwickelt. www.gesundheitsregion-euregio.eu optadata-gruppe.de


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und stiften Stipendium für dualen Bachelor-Studiengang

Marcel Leder (IST) übergibt den Scheck für das Stipendium an den Inhaber des Vial Inn, Pierre Bieniek (r.) und den zukünftigen Studenten, Robierre Bieniek

Vital Inn aus Berlin gewinnt Die IST-Hochschule für Management und F&G hatte im Frühjahr 2015 ein Stipendium für den dualen Bachelor-Studiengang „Fitnesswissenschaft und Fitnessökonomie“ ausgeschrieben. Fitness- & Gesundheitsstudios konnten sich online bewerben. Auf die Ausschreibung gab es viele sehr interessante Bewerbungen, am meisten überzeugt hat die Jury allerdings das Vital Inn aus Berlin.

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in qualitativ hochwertiges Angebot für Fitness & Gesundheit, das von gut ausgebildeten Mitarbeitern gelebt wird, ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für den nachhaltigen Erfolg der gesamten Branche – auch oder sogar gerade im Hinblick auf das neue Präventionsgesetz.

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Die IST-Hochschule für Management und das Insider-Magazin F&G haben im März 2015 ein Stipendium für den dualen Bachelor-Studiengang „Fitnesswissenschaft und Fitnessökonomie“ ausgeschrieben, um die Entwicklung der Fitness- & Gesundheitsbranche in diese Richtung zu fördern. Die monatlichen Studiengebühren in Höhe von 329 Euro für alle sieben Semester werden durch das Stipendium abgedeckt. Daraus ergibt sich ein Gesamtwert von rund 14.000 Euro!

Überzeugungskraft war gefragt Bewerben konnten sich alle Studios, die z.B. im Qualitäts-Segment eine bestimmte Dienstleistung verstärken, ausbauen oder neu etablieren wollen,

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die eine bessere Positionierung auf dem Gesundheitsmarkt anstreben oder auch Qualität und die Kompetenzen ihrer Anlage stärken wollen. Bei der Bewerbung kam es darauf an, die Jury der IST-Hochschule und F&G davon zu überzeugen, warum eben genau dieses Studio das Stipendium gewinnen sollte.

Tolle Bewerbungen Bis zum Bewerbungsschluss am 9. September 2015 waren zahlreiche OnlineBewerbungen eingegangen – viele davon sehr gut und mit großem Potenzial. F&G und die IST-Hochschule bedanken sich an dieser Stelle für das große Engagement der Studios. F&G-Verleger Patrick Schlenz zeigte sich nach der Entscheidung für das


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„Fitnesswissenschaft und Fitnessökonomie (B.A.)“ Der duale Bachelor-Studiengang „Fitnesswissenschaft und Fitnessökonomie (B.A.)“ kombiniert die betriebliche Ausbildung mit einem akademischen Fernstudium. Während der gesamten Studienzeit arbeiten Studierende in der Fitnessoder Gesundheitseinrichtung, wo sie von Anfang an in das Tagesgeschäft integriert sind. Bereits zu Beginn des Studiums erwerben die Studierenden Christine Schacht, Patrick Schöwe (beide IST) und Patrick Schlenz (F&G) besprechen die Stärken der verschiedenen Bewerber-Studios (v.l.)

Gewinner-Studio beeindruckt: „Wir haben uns sehr gefreut, dass sich eine große Anzahl an Fitness- & Gesundheitsstudios um das erstmals ausgeschriebene Stipendium beworben hat. Die Qualität der vielen Bewerbungen war hervorragend, so dass die Auswahl des Studios, welches das Stipendium letztlich zugesprochen bekommen hat, schwer fiel. Mit der Vergabe des Stipendiums wollen wir ein aktives Zeichen in der Branche setzen und unterstreichen, dass unser Magazin qualitätsorientierte Anbieter aktiv

unterstützt. In 2016 werden wir das Stipendium in Zusammenarbeit mit der IST-Hochschule erneut vergeben!“ Die Auswahl ist allen Beteiligten schwer gefallen und die Entscheidung war denkbar knapp. Letztlich hat das beste Gesamtpaket den Ausschlag gegeben.

Der Gewinner des Stipendiums: Fitnesscenter Vial Inn, Berlin Das Fitnesscenter Vital Inn besteht seit 24 Jahren. Es ist ein gemischtes Studio mit einer präventiven und gesundheits-orientierten Ausrichtung seiner Dienstleistung und liegt in einem Wohngebiet im Berliner Randbezirk Hohenschönhausen/Lichtenberg.

branchenanerkannte Lizenzen, mit denen sie ihr erlerntes Wissen schon früh auf der Trainingsfläche einsetzen können. www.ist.de

„Die sechs festen Mitarbeiter des Studios sind aufgrund ihrer individuellen, persönlichen und fachlichen Stärken ausgesucht worden. Durch sie entsteht eine entspannte, herzliche und familiäre Atmosphäre und soll gewährleisten, dass durch Teamarbeit eine besonders gute Service-Leistung und individuelle Betreuung der Mitglieder ermöglicht wird. An dieser Stelle will sich das Vital Inn gegenüber den anderen Fitnessanbietern im Marktgebiet hervorheben.“ Dem oder der Student/in soll im Vital Inn Möglichkeit gegeben werden, sich zu entfalten und durch Leistungen zu glänzen. Jeder soll hier die Chance bekommen, seine Ideen zu verwirklichen und seine Erfahrungen zu sammeln.

Was sagt der Gewinner? Inhaber Pierre Bieniek ist Diplom Fitnessökonom und leitet das Vital Inn seit 2010, nachdem er dort schon seit 2002 gearbeitet hatte.

www.fitnesscenter-vitalinn-berlin.de F&G: Wann und warum haben Sie sich entschieden, sich für das Stipendium zu bewerben? Pierre Bieniek: Ich habe die Ausschreibung für das Stipendium erst am letzten Tag in der F&G wahrgenommen – ich glaube nur ca. drei Stunden vor Fristablauf. Als ich mich mit dem Artikel auseinandergesetzt hatte war ich sofort begeistert. Für mich ist ein geschultes Personal unabdingbar. Nur so können Fitnessstudio-Betreiber den hohen Ansprüchen des Marktes behaupten und durch besonders gute Qualität die höheren Beiträge gegenüber den Discountern rechtfertigen. Ich habe in meinen Studios bereits seit vielen Jahren Studenten ausgebildet. Die Ausbildungsinhalte der IST Hochschule haben überzeugt und ich war überzeugt, dass wir unseren Mitarbeitern oder poten-

tiell interessierte Auszubildenden damit was richtig Tolles bieten können. Ich schätze den Wert dieses Stipendium sehr. Ich selbst habe das Studium zum Diplom Fitnessökonom erfolgreich durchlaufen und kann den inhaltlichen Nutzen nur bestätigen. Es ist ein toller Beruf in einer Branche mit dem besten Produkt der Welt – Gesundheit und Wohlbefinden! F&G: Wie fanden Sie das Bewerbungsverfahren (Handling, Aufwand, etc.)? Pierre Bieniek: Die Bewerbung für das Stipendium habe ich recht schnell zusammengestellt und auf der Seite der ISTHochschule eingestellt. Das Ganze war unterm Strich sehr einfach und unkompliziert zu handhaben. Umso riesiger ist nun die Freude über den Gewinn in Höhe von knapp 14.000 Euro. F&G: Was bedeutet der Gewinn für Sie und das Vital Inn? Pierre Bieniek: Für mich ist es eine Ehre, dieses Stipendium erhalten zu haben. Letztendlich war es ja auch die Voraussetzung mit der Bewerbung inhaltlich zu überzeugen. Scheinbar habe ich einiges richtig gemacht! Der Gewinn bestärkt mich in meinen Gedanken, dass mein Unternehmen und

die dazugehörige Dienstleistung überzeugend dargestellt und als gut befunden wurden. Die Ausbildung eines Studenten ist für das Vital Inn die Chance erneut eine motivierte Führungskraft aufzubauen die im eigenen Unternehmen „heranwachsen“ kann. Bei jedem Studium bringen die Studenten immer wieder neue Ideen und Impulse ins Unternehmen ein. So habe ich immer wieder die Möglichkeit mein Unternehmen von verschiedenen Perspektiven zu betrachten und Betriebsblindheit zu vermeiden. F&G: Welchen Benefit erwarten Sie für Ihren Mitarbeiter und für das Vital Inn? Pierre Bieniek: Ziel ist Weiterbildung: Immer besser werden, Ideen für neue Konzepte finden und noch professionellerer im Umgang mit unseren Kunden werden. Dieses Stipendium bleibt in der Familie. Man gönnt sich sonst selbst viel zu wenig und vernachlässigt häufig das was man selbst täglich vermittelt. F&G: Wer wird für das Vital Inn beim IST studieren? Pierre Binniek: Mein Bruder Robierre Bieniek. Er ist 32 Jahre alt, wohnt in Berlin und ist seit 2008 im Vital Inn als Servicemanager und Kundenberater tätig.

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Quod licet iovi non licet bovi! Was Jupiter (oder Vereins-Fitnessstudios) erlaubt ist, ist nicht dem Ochsen (oder dem gewerblichen Studio) erlaubt!

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Nahe unverschämt klingen da die Beschwerden des Landessportbunds Baden-Württemberg, der am 11.11. 2015 eine Erhöhung der Sportförderung erhalten hat. WLSB-Präsident Klaus Tappeser begrüßte diese Erhöhung von 64,6 Millionen €im kommenden Jahr auf mehr als 84 Millionen € für die Jahre ab 2017. Da zucken sicher schon wieder eine Menge Studiobetreiber in Baden-Württemberg zusammen, weil sie damit rechnen müssen, dass die Baufreude Vereine in Baden-Württemberg für Vereins-Fitnessstudios damit nochmals angefeuert wird.

Die Seite der Vereine reklamiert immer höhere Zuschüsse der öffentlichen Hand für ihr Fitnessangebot, während gewerbliche Fitnessstudios auf ihre Arbeit immer mehr Steuern bezahlen. Unverschämt erscheinen in diesem Zusammenhang jetzt vor allem auch noch die Forderungen der Volkshochschulen in Baden-Württemberg.

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m 15.11.2015 sagte der Bundestagsabgeordnete Tino Sorge während der Podiumsdiskussion auf dem INLINE-Kongress mit zwei weiteren Bundestagsabgeordneten vor über 2.000 Teilnehmern: „Sie vollbringen durch Ihre Arbeit rund um das qualifizierte Muskeltraining eine wichtige Leistung für die Volksgesundheit: Auf diese Leistung können Sie nicht nur stolz sein, sondern diese Leistung gibt Ihnen auch das Recht, die Politik ständig zu informieren und Unterstützung zu fordern.“ Offensichtlich verstehen immer mehr Bundestagsabgeordnete, dass nicht nur in Sportvereinen die Volksgesundheit gefördert wird, sondern, dass in den meisten Fitnessstudios primär die Gesundheit der Mitglieder im Vordergrund steht. Da macht sich die gezielte gemeinsame Arbeit besonders in den letzten drei Jahren der Fitnessinitiative Deutschland (FID) und des Deutschen Fitness und Aerobic Verbands (DFAV e.V.) bemerkbar und bezahlt.

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Förderung erfährt bislang nur der Vereinssport Trotzdem wird in Deutschland bis dato nahezu nur der Sport im Verein gefördert. Das ist sicher mit Richtigkeit auf Kinder und Jugendliche, Breiten- und Leistungssportler eine gute Sache, letztlich aber für diejenigen, die dieselbe, wenn nicht sogar qualifiziertere Arbeit in den Fitnessstudios machen, nicht nachvollziehbar. Die eine Seite reklamiert immer höhere Zuschüsse der öffentlichen Hand für ihre Arbeit, während Fitnessstudios auf ihre Arbeit immer mehr Steuern bezahlen.

Auf den Punkt gebraucht Tino Sorge brachte es auf den Punkt: „Ihre Branche erwirtschaftet ca. 5 Mrd. € Umsatz p.a.: Sie sind ein Wirtschaftsfaktor!“ Genau das ist es, denn wir, die Fitnessbranche, erwirtschaften alleine im Mehrwertsteuer-Bereich mehr Geld als das gesamte neue Präventionsgesetz die Krankenkassen kostet.

Die VHS will auch an den Fördertopf Unverschämt in diesem Zusammenhang ist unter Berücksichtigung, dass die Fitnessstudios keinerlei Zuwendungen erhalten, jetzt die Auseinandersetzung des Landessportverbands Baden-Württemberg mit den Volkshochschulen Baden-Württemberg (VHS). Hierbei geht darum, dass die Volkshochschulen erwägen, auch Leistungen aus dem Fördertopf des Landes in Sachen Sport anzunehmen. Das Schlimme daran ist, dass die Volkshochschulen offensichtlich wohl 4,50 € pro Nase erhalten, die Vereine aber nur 2,50 €. Der LSB Baden-Württemberg meint, dass laut Subsidiaritätsprinzip die Volkshochschulen nur dann Sport anbieten dürfen, wenn die Grundversorgung mit Sport in der betreffenden Region nicht gewährleistet ist. Das scheint ein ausreichender Grund für den LSB Baden-Württemberg zu sein, die Vereinbarungen mit der VHS zu kündigen!

Für Sportvereine heißt es: Umgucken Liebe Sportvereine, die ihr in kleinen und großen Orten eure VereinsFitnesszentren eröffnet: Habt ihr einmal geprüft, ob Euer Angebot in Sachen Fitness nicht bereits durch gewerbliche Studios, die Fitness in Deutschland zunächst einmal groß gemacht haben, in eurem Ort oder eurer Stadt völlig ausreichend bedient werden? Volker Ebener


© VERSUSstudio - Fotolia.com

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„Sex sells“ war gestern Um die frivole Werbeaktion einer Schweizer Studiobetreiberin ging es am 20.10.2015 in dem Artikel „Diese Werbung ist ein totaler Fehltritt“ auf der Website der kostenlosen Pendlerzeitung „20 Minuten“, www.20min.ch. Für eine Sonderaktion ließ ein Fitnesscenter in Wattwil (Schweiz) Flyer mit sexistischen Sprüchen drucken. Der Besitzerin ist es inzwischen einfach nur noch peinlich.

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ls ich 2003 die Geschäftsführung der Karstadt-Fitnessstudios übernahm, war eine meiner ersten Maßnahmen, die Verteilung von Präservativen zu stoppen. Auf diesen Präservativen stand „Wir wollen, dass du kommst“ sowie Name und Anschrift der nächstgelegenen Fitnessstudios der Firma, von der wir die Studios gekauft hatten. Damals hatte ich schon etliche Jahre zunächst als Berater bei „Karstadt sports“ und später als Geschäftspartner von Karstadt im Eventbereich mit einer gemeinsamen Firma „IDKO“ hinter mir. Mir war klar, dass ich mir mit der Verteilung der bedruckten Präservative die Kündigung sämtlicher Verträge eingehandelt hätte.

Von Höhepunkten und Bananen Jetzt „zierten“ ähnliche Sprüche die Flyer eines Fitnessstudios in Wattwil in der Schweiz. So warb das Studio mit dem Spruch: „Zögern auch Sie nicht länger Ihren Höhepunkt hinaus… JETZT ist die beste Zeit, um zu kommen!“ Bezeichnenderweise war auf dem Flyer eine Frau mit einer Banane im Mund abgebildet und die weitere

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Werbemessage dazu lautete: „Dieses Angebot wird Sie WEGBLASEN!“ Der Studiobetreiberin ist dieser Werbeauftritt inzwischen äußerst peinlich und sie bereut diese Werbung und würde die Aktion am liebsten rückgängig machen.

Die Marketingberatungsagentur dahinter ist uns bereits aufgefallen Hergestellt hat diese Werbung laut Web-Artikel auf ww.20min.ch die Firma Mc Consult. Die war uns bereits 2011 mit einem Werbeschreiben aufgefallen, das jegliche Seriosität vermissen ließ, mit Aussagen wie: „Die gesamte Fitnessbranche schreibt rote Zahlen“, „90 Prozent aller Studios machen keinen Gewinn“ oder „die gesamte Branche erwirtschaftet jährlich ein Minus von 13 Prozent“, aber auch „1.500 Studiobetreiber verschwinden jährlich vom Markt“ und „nur 500 Studios machen Gewinn“ usw. (siehe dazu auch F&G 4/2011, S. 13) Dass sich solche Behauptungen von so genannten Branchenkennern negativ auf das Rating und die Kreditvergabe auswirken können und dass Werbung mit solch schlüpfrigen Aus-

sagen die Fitnessstudios und ihre Besucher in ein völlig falsches Licht stellen können, scheint Mc Consult egal zu sein.

Die Leserkommentare sind auch nicht schlauer Auch unter dem Artikel, der auf der Schweizer News-Seite www.20min.ch vom 20.10.2015 über diesen Werbefehltritt berichtet, finden sich wenig clevere Leser-Aussagen wie: „Also wenn das nicht die höchste Form der Kunst WERBUNG ist, was dann? Nicht nur, dass sie zum Gesprächsthema in der Region geführt hat (ob positiv oder negativ, ist jetzt dahin gestellt), sie hat es sogar in die Medien geschafft“, mit minimalem Kostenaufwand, wird dort weiter gelobt. Zu dieser Aussage fehlen nur die Kündigungszahlen der Frauen, die sich wohl als Reaktion auf diese Werbung in dem besagten Studio jetzt abmelden. Eine Frau habe sogar eine Beschwerde wegen unlauterer Werbung eingereicht und die Flyer seien jetzt nicht mehr im Umlauf, heißt es in dem Artikel. Mal wieder ein echter „Mc Consult Faux Pas“! Volker Ebener


Was ist schick, lässt sich leicht nachrüsten und funktioniert mit RFID? Corona – das elektronische Transponderschließsystem. www.burg.de/corona

ch. a f n i e o t. S So smar nglich. i w h c s r e So


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Kein Bankgeheimnis bei Markenfälschung Wer gefälschte Marken verkauft, kann auf keinen Schutz durch seine Bank hoffen.

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er I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH), der unter anderem für das Markenrecht zuständig ist, hat mit Urteil vom 21.Oktober 2015 (Az.: I ZR 51/12) entschieden, dass ein Bankinstitut eine Auskunft über Namen und Anschrift eines Kontoinhabers nicht unter Hinweis auf das Bankgeheimnis verweigern darf, wenn über das Konto die Zahlung des Kaufpreises für ein gefälschtes Markenprodukt abgewickelt worden ist.

Per Testkauf auf der Spur Arglistige Anbieter verwenden bei ihren Angeboten oft bewusst falsche Namen und Adressen. So auch in diesem Fall. Ein Testkauf der späteren Klägerin, die eine Hersteller- und Vertriebslizenz für Davidoff-Parfums be-

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sitzt, hatte eindeutig ergeben, dass das von ihr bei einem eBay-Verkäufer erworbene „Davidoff Hot Water“ eine selbst für den Laien erkennbare Fälschung war. Nachforschungen bei der angegebenen Adresse brachten jedoch keinen Erfolg.

Irgendwie ist die Ware immer zu bezahlen Aber, auch Verkäufer von Fälschungen wollen die Ware bezahlt haben. Bargeld oder einen Scheck zu senden: Das erzeugt bei Käufern allenfalls Misstrauen. Es bedarf daher zumindest eines seriöseren Zahlungswegs wie den auf ein Konto. Hinter dem steht meist der mutmaßliche Anbieter. Falls nicht, ergeben sich zumindest weitere Hinweise.

Mit einem Schreiben forderte die Lizenznehmerin die kontoführende Sparkasse auf, Name und Anschrift des Kontoinhabers mitzuteilen. Die Sparkasse verweigerte aber die Auskunft und berief sich dabei auf das Bankgeheimnis. Ob sie das im Hinblick auf eine Markenrechtsverletzung durfte, wollte die Lizenznehmerin gerichtlich geklärt haben und erhob Klage gegen die Sparkasse. Die Klage hatte vor dem Landgericht Magdeburg Erfolg. Das nachfolgende Oberlandesgericht (OLG) Naumburg stellte sich aber auf die Seite der Bank. Der BGH teilte in der letztinstanzlichen Revision die Auslegung einer EU-Richtlinie, die für das OLG ausschlaggebend war, nicht.

Markengesetz gibt Auskunftsanspruch Rechtliche Grundlage für den Auskunftsanspruch ist hier § 19 Markengesetz. Demnach können Markeninhaber von Markenrechtsverletzern unverzügli-


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che Auskunft über die Herkunft und den Vertriebsweg von widerrechtlich gekennzeichneten Waren oder Dienstleistungen verlangen. Fälle einer offensichtlichen Rechtsverletzung, die hier wegen der laienhaften Fälschungen gegeben war, ermöglichen es darüber hinaus, Auskunft von Personen zu verlangen, die in einer bestimmten Verbindung zum Markenrechtsverletzer stehen. Eine solche Verbindung kann sich insbesondere ergeben, wenn jemand in gewerblichem Ausmaß Dienstleistungen erbracht hat, die für die rechtsverletzende Tätigkeit genutzt wurden. Für den BGH zählt zu einer solchen Dienstleistung auch das Bereitstellen eines Kontos, das für den Zahlungsverkehr bei einer offensichtlichen Markenverletzung genutzt wurde.

Bundesgerichtshof fragt Europäischen Gerichtshof Zuvor ergibt sich aus dem Markengesetz allerdings noch eine rechtliche Hürde: Personen, die von einem solchen Auskunftsanspruch betroffen sind, können sich auf ein Zeugnisverweigerungsrecht berufen. Das nahm die betroffene Sparkasse zum Anlass, sich auf das Bankgeheimnis zu beru-

fen. Inwieweit das Bankgeheimnis hier jedoch zu respektieren war, hing entscheidend von der Auslegung der zum Schutz der Rechte an geistigem Eigentum erlassenen Enforcement-Richtlinie der EU ab. Den Inhalt von EU-Richtlinien müssen Mitgliedsstaaten insoweit in ihr nationales Recht umzusetzen. Die nationalen Gerichte müssen diese Gesetze anschließend in ihren Verfahren anwenden und richtlinienkonform auslegen. Bei Zweifeln über die richtige Auslegung können sie den Europäischen Gerichtshof (EuGH) um Klarstellung bitten. Ein letztinstanzliches Gericht, wie der BGH es hier darstellt, ist zur Nachfrage sogar verpflichtet. So kam es, dass der BGH den EuGH zur Reichweite des Auskunftsanspruchs befragte (Beschluss v. 17.10.2013, Az.: I ZR 51/12).

Schutz geistigen Eigentums überwiegt Bankgeheimnis Die Richtlinie zum Schutz geistigen Eigentums räumt auch dem Schutz der Vertraulichkeit von Informationsquellen und der Verarbeitung personenbezogener Daten Raum ein. Diesem Schutz könnte auch das Bankgeheimnis unterfallen.

Das Bankgeheimnis ist in Deutschland nicht unmittelbar gesetzlich verankert. Es ist vielmehr Folge der allgemeinen Pflicht der Bank, die Vermögensinteressen ihrer Kunden zu schützen. In einem Zivilprozess ergäbe sich aufgrund des Bankgeheimnisses daher auch ein Zeugnisverweigerungsrecht. Diesen Interessen stand hier aber auch eine offensichtliche Markenrechtsverletzung gegenüber. Der EuGH hatte dazu festgestellt, dass die Richtlinie betroffene Personen nicht unbegrenzt und bedingungslos vor Auskunftsverlangen schützt. Stattdessen sind die Rechte der Betroffenen abzuwägen. Hier ist der BGH zum Ergebnis gelangt, dass die Rechte von Markeninhabern zum Schutz ihres geistigen Eigentums und auf wirksamen Rechtsschutz das Grundrecht auf Schutz persönlicher Daten und das Recht einer Bank auf Berufsfreiheit überwiegen. Die Bank ist daher verpflichtet, den Kontoinhaber bei einer Markenfälschung bekannt zu geben. (BGH, Urteil v. 21.10.2015, Az.: I ZR 51/12) Quelle: anwalt.de Autor: Christian Günther, Assessor und Redakteur Juristische Redaktion anwalt.de

China-Kopierer wieder auf dem Vormarsch Keine Bilder! Dies ist ein Artikel ohne Bilder, weil wir keine Werbung für unerlaubte Kopien machen wollen.

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as Entsorgungsgesetz, das jedem Hersteller elektrischer oder elektronischer Artikel vorschreibt, dass er diese Artikel zurücknehmen und entsorgen muss, hat den Import chinesischer CardioFitnessgeräte nach Deutschland stark gemindert – aufgrund häufig fehlender Bestätigungen zur Entsorgung der Elektroteile. Auch Kraftgeräte mit elektronischen Bremssystemen oder großen Displays passieren unsere Grenzen weitaus weniger aus demselben Grund. Zwar kursieren immer noch Kataloge mit kopierten Geräten der großen Hersteller über den Markt,

jedoch scheint die Zeit vorbei zu sein, als ein Lance Gregorchuck regelmäßige Einkaufsreisen nach China veranstaltete.

Renaissance der Kopisten Jetzt aber scheint die Stunde der Chinesen wieder geschlagen zu haben. Der neue Trend „Funktionales Training“ besteht aus Trainingsgeräten und Equipment ohne Elektrik oder Elektronik. Da staunt man, wenn man schon teilweise vor dem Erscheinen auf dem deutschen Markt funktionale Trainingsgeräte, z.B. von Matrix oder Life Fitness, nahezu 1 zu 1 kopiert im Netz findet.

Quotation & Gewährleistung Dem Käufer sei aber geraten, davon Abstand zu nehmen. Denn, wer repariert ihm dieses Equipment, das ständig unter hoher Belastung steht? Bevor eventuell ein Ersatz aus China

in Deutschland eingetroffen ist, sind die Mitglieder weg. Wer trotzdem in China bestellen will, sollte sich erst mal um die Quotation kümmern. Das bedeutet, dass jährlich nur bestimmte Mengen dieser Produkte in die EU eingeliefert werden dürfen. Falls man da dann doch noch einen chinesischen Lieferanten findet, der diese Quotation hat oder besorgen kann, muss man allerdings mindestens fünf Stück davon bestellen. Wenn es aber um Equipment wie Kettlebells geht, dann sollte man sich auf 50 dozens per weight, also 50 Dutzend, also 600 Stück pro Gewicht einstellen. Ob dann die Firma, deren Produkte kopiert wurden, die eingeführten Artikel dann beschlagnahmen lässt oder nicht, hängt von den eingereichten Patenten zur Konstruktion und dem Design der Geräte ab. Volker Ebener

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„Ich stand immer auf der Seite der gesamten Branche!“ Der Europadirektor der IHRSA verlässt den Verband nach über acht Jahren. Im Interview gibt er Einblicke in internationale Entwicklungen sowie Trends in Europa und lässt seinen Werdegang und seine Arbeit bei der IHRSA Revue passieren. F&G: Lieber Hans, wie hat die IHRSA, International Health, Racquet & Sportsclub Association, Deinen beruflichen Werdegang beeinflusst? Hans Muench: Die IHRSA und die Kontakte zu führenden Clubs und Unternehmen haben mich in meiner Laufbahn wesentlich geprägt. Ich war immer auf dem Laufenden über die „Best Practices“ in der Welt und konnte viel Gutes weitergeben. F&G: Im Laufe Deiner Karriere hast Du neben Deinen Tätigkeiten bei der IHRSA in Boston und in Europa sowohl Positionen bei Clubs – bei Einzelanlagen, wie die Oase in Bochum, und bei Ketten, wie FitPlus oder Elixia – sowie auch bei Geräteherstellern – Life Fitness und Nautilus/Schwinn/StairMaster bis hin zur Softwarefirma Hector gearbeitet. Welche Seite ist Dir rückblickend lieber? Hans Muench: Ich stand – und stehe – gerne auf der Seite der gesamten Branche. Ich habe immer partnerschaftliche, Win-Win-Lösungen gesucht. Die Mischung hat mir ermöglicht, Dinge und Situationen von mehreren Perspektiven aus zu betrachten. F&G: Du bist Kanadier mit deutschem Pass, der jetzt in der Schweiz wohnt und bist darüber hinaus noch sehr viel in der Welt unterwegs. Kannst Du ein paar Beispiele aus Ländern nennen, die für Clubs im deutschsprachigen Raum inspirierend wären? Hans Muench: Portugal hat einige sehr innovative Impulsgeber, z.B. den Shooting Star Fitness Hut, den Franchise-Geber VivaFit und den Unternehmensberater Fitness Tribe. In Finnland gibt es auch mehrere gute Firmen, Konzepte und Clubs die sehenswert sind.

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Das exklusive F&G-InsiderInterview mit Hans Muench F&G: Siehst Du auf der Welt Trends, die bei uns noch nicht angekommen sind, die Du aber in den nächsten drei bis fünf Jahren hier erwartest? Hans Muench: Aktuell stehen die sinnvolle Nutzung von Technologie, die Optimierung von neuen Werkzeugen zur Kundengewinnung und die Kommunikation mit der Community im Vordergrund. Auch die Säule mentale Fitness bzw. kognitive Fähigkeiten, die in

Deutschland bisher noch selten integriert ist, wird stärker mit einbezogen werden; ebenso wird Ernährung noch wichtiger werden. Auch die selbstverständliche Mainstream-Nutzung von Personal Training in all seinen Facetten ist ein Zukunftsbereich. F&G: Du warst schon 1972 Mitglied in einem Club, The Fitness Institute in Toronto. Gab es damals Sachen oder Umstände, die besser waren als heute?


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Hans Muench: In der Tat denke ich manchmal, dass die Betreuung damals in den Fitnessstudios besser war als heute. Fitness-Testings mit Re-Checks wurden alle drei Monate gemacht. Das Training wurde ständig überwacht und auch korrigiert und das Fitnesstraining hatte damals ein sehr gutes Image. Über Tennis bin ich zu Fitness – und The Fitness Institute – gekommen. Meine ersten guten Erfahrungen dort haben meinen Erfolg und meine Entscheidung geprägt. Diese Erfahrungen haben dazu geführt, dass ich mich nach meinem MBA in International Business der Fitness& Gesundheitsbranche gewidmet habe. F&G: Kannst Du uns Beispiele international oder auch weltweit erfolgreicher Clubkonzepte nennen, die deutsche Clubs übernehmen könnten? Hans Muench: Virgin Active, ist sehr erfolgreich in UK, Südafrika, Asien und Australien und hat tolle Anlagen und Konzepte. Nuffields aus UK und Stamina aus Norwegen haben

mit ihrer Krankenhausanbindung zukunftsträchtige Ansätze in der Betreuung ihrer Kunden „von der Wiege bis ins Grab“. F&G: Gibt es Grundsätze oder Philosophien von Managern, Unternehmern oder auch Clubinhabern, die im Bereich Mitarbeiterführung für Dich beispielhaft sind? Hans Muench: SATS in Skandinavien, mit 145 Clubs, ist hervorragend geführt. Ihr Mission-Vision-WerteStatement ist beispielhaft. Darin steht z.B., dass sie bekannt – das sind sie auch – und ein toller Arbeitgeber sein wollen. Inzwischen ist SATS in Schweden mehrfach als „Great place to work“ ausgezeichnet worden, auch über die Fitnessbranche hinaus. Rasmus Ingerslev, CEO von Wexer Virtual in Dänemark, sprach von „feed or starve“, also füttern oder aushungern als Philosophie für Führungskräfte. F&G: Mentoring ist ein wichtiges Thema für Dich. Du hast in Deiner Laufbahn einige starke Persönlichkeiten als Mentoren gehabt und selbst auch anderen Personen inspiriert und ihnen geholfen. Kannst Du näher darauf eingehen? Hans Muench: John McCarthy, der erste Executive Director der IHRSA, war eindeutig mein wichtigster Impulsgeber: Leading by Example, Demut und Wissbegierigkeit waren einige seine Tugenden Winfried Horstenkamp, Inhaber der Oase in Bochum, hat mir viel mit auf dem Weg gegeben, als ich in der Zeit von 1984-87 mit ihm meine Kreativität ausüben dürfte. Die Disziplin in der Anfangszeit, das war 1987-93, bei Life Fitness’ Geschäftsführer Peter Davies war eine gute Lektion für mich.

Und in den letzten zwei Jahren waren Rasmus Ingerslew und TrendSpotter Magnus Lindkvist (Schweden) wichtige Impulsgeber F&G: Du warst zuletzt über acht Jahre Europadirektor der IHRSA, die knapp 10.000 Mitglieder in 75 Länder hat. Dein erster Kontakt zur IHRSA geht zurück ins Jahr 1982 als Du in Hong Kong in diversen Tennisanlagen tätig warst. Wirst Du die IHRSA vermissen wenn Du ab März 2016 einen neuen Weg einschlägst? Hans Muench: Die IHRSA wird in meinem Herzen bleiben. Manche sagen, diese Tätigkeit liegt in meinem Blut, in meiner DNA. In Zukunft werde ich aber noch auf verschiedenen Ebenen mit dem Verband in Verbindung bleiben. Auch während ich im Februar 2016 eine Auszeit in Australien nehme, werde ich Branchenkollegen in Brisbane, Sydney und Melbourne besuchen, die ich durch die IHRSA kennengelernt habe. F&G: Vielen Dank für das sehr interessante Gespräch und alles Gute für eine erfolgreiche Zukunft.


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eGym & fle-xx

Das fle-xx Vertriebsteam West

Erfolgreiches Netzwerktreffen der Bestandskunden am 12.11.2015 in Leipzig Studioinhaber, die mit den Konzepten „eGym“ und „fle-xx“ arbeiten, vertrauen auf ein einzigartiges Rundumpaket. Denn diese Systeme gelten als die profitabelsten und zukunftsweisendsten der Branche.

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uf dem Netzwerktreffen am 12. November in Leipzig wurden die eGym- und fle-xx-Kunden gezielt über neuste Erkenntnisse bezüglich wirtschaftlich erfolgreicher Studioführung informiert. Denn egal, ob es sich um eine Praxis, ein Studio oder eine Fitnesskette handelt, jede Einrichtung ist ein Wirtschaftsunternehmen, das rentabel arbeiten und sich gegenüber Wettbewerbern positionieren muss. Die über 650 eGym- und 800 fle-xx-

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Bestandskunden halten große Stücke auf die Netzwerktreffen, weil hier Insiderwissen über hochwirksame Strategien der Studioführung von renommierten Branchenkennern vermittelt wird. Die Dozenten Marc Wisner, Andreas Bredenkamp und Christian Hasler haben informativ und abwechslungsreich referiert. So meint Helmut Buckenauer von „Dynamic Fitnessworld“, Berlin: „Die Veranstaltung war absolut spitze. Alle drei Dozenten waren

sehr gut und es kam keinen Moment Langeweile auf. Ich habe wieder sehr viel mitgenommen und Neues gelernt. Wer nicht dabei war, hat echt was verpasst. Ich möchte auf jeden Fall nächstes Jahr wiederkommen.“

Die Themen im Überblick Themen der diesjährigen Treffen waren: Wie können zukünftige Geschäftsmodelle für innovative Fitnessanbieter aussehen? Was ist in der


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Studiostrategie wichtig und auf was kann man verzichten? Was ist die Essenz der Erfahrungswerte von über 1.200 Käufern? Wie optimiere ich die Kommunikationsabläufe zwischen Trainer und Mitglied? Und last but not least, wie wirkt sich das positiv auf die Umsätze aus? Auch Johannes Daume vom Sportund Freizeitparadies „Rosenhof Görlitz“ war begeistert und nimmt neues Wissen mit nach Hause: „Der Tag war super. Organisation und Räumlichkeiten waren sehr gut. Alle Dozenten haben interessante Vorträge gehalten. Wir sind auf alle Fälle im nächsten Jahr wieder dabei und empfehlen die Veranstaltung gern weiter, weil man viel lernt.“ Und seien wir ehrlich, welchen Inhaber interessieren diese Fragen nicht?!

Keep it simple! Nicht verzetteln, sondern eine nachvollziehbare klare Linie im Studio vertreten. Die Studioabläufe dürfen in jedem Bereich reduziert, fast minimalistisch sein. Auch das Training muss einfach und gut verständlich sein. Vergleichbar mit dem Konzern „Apple“ – wo nur die wirklich nötigen Funktionen auf den Geräten hinterlegt sind, diese aber in höchster Effizienz und Funktionalität ablaufen – muss sich auch der Studioinhaber auf seine Kernkompetenz konzentrieren und diese perfektionieren. Genau aus diesem Grund verkaufen die Verantwortlichen von fle-xx und eGym nicht nur ein Konzept oder System, sondern geben „Werkzeuge an die Hand“, mit denen sich maximal erfolgreiches Wirtschaften realisieren lässt. Bei den Netzwerktreffen geben die Referenten praktische Beispiele, wie eine schlanke Organisation der Einrichtung umgesetzt werden kann, welche Bedeutung Onlinemarketing und Leadgenerierung haben und welche Faktoren die Wettbewerbsfähigkeit beeinflussen. So werden die Grundvoraussetzungen geschaffen, die eine Einrichtung auch in Zukunft lukrativ machen.

Ein Trainer für 1.000 Kunden? Der moderne Trainer hat sein Mitgliederwissen umfangreich dokumentiert in der Hosentasche. Hosentasche? Ja, denn alles ist auf Apps hinterlegt und kann jederzeit mit dem Kunden ad hoc erörtert werden. Mit modernsten technologischen Methoden wird die Kunden-Trainerbeziehung förmlich revolutioniert. Auch finanziell bringt eine flächendeckende Betreuung durch die Trainer Gewinne: Denn trotz größerem zu betreuendem Kundenkreis kann die Traineranzahl konstant bleiben. Ein Trainer kann so jedes Mitglied betreuen, dass sich gerade im Studio aufhält, kurz die wichtigsten Fakten besprechen und zum nächsten Kunden weitergehen. Die zeitraubenden Einzeltermine gehören somit der Vergangenheit an. Aufgabe der Trainer ist es, die

Mitglieder zu coachen. Dabei ist es wichtig, dass sie ihrem Ziel immer näher kommen und es nicht aus den Augen verlieren. Da motiviert es doch ungemein, wenn der Trainer kommt und ein paar Worte zu den letzten Trainingseinheiten und Fortschritten sagt. Das bedeutet gute Betreuung! Denn Kunden sind ja schließlich nicht in einem Fitnessstudio, um sich über das „Wetter“ zu unterhalten. Die für die Kundenbindung wichtige Vertrauensebene ist vorhanden, der Trainer ist präsent und ansprechbar. Auf diese Weise ist es möglich, 1.000 bis 2.000 Trainierende durch einen Trainer gut betreuen zu lassen. Auf den Netzwerktreffen werden z.B. die unverzichtbaren Rahmenbedingungen aufgezeigt, die eine zukunftsweisende Trainerkommunikation ermöglichen.

Infos zu künftigen Netzwerktreffen Wer also auch in Zukunft als fortschrittliches und wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen agieren will, ist gut beraten, einmal bei den Netzwerktreffen von eGym und fle-xx vorbeizuschauen. Die nächsten Termine sind: am 17. Dezember in Köln, am 19. Januar in Hamburg und am 21. Januar in Neu-Ulm. Anfragen zu weiteren Terminen und näheren Informationen richten Sie bitte an die E-MailAdresse: info@flexx-konzept.de www.fle-xx.com / www.egym.de

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Stressfreie Hygiene mit getränkten Desinfektionstücher im praktischen Spender Nach wie vor ist die hygienische Reinigung der Geräte ein Kernthema für Studios und Rehazentren. Fertig getränkte Desinfektionstücher sind nicht nur hygienischer, sondern auch einfach zu handhaben und sparsamer als die häufig eingesetzte „Sprüh-Flasche-Papier“-Variante.

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it einer Hand lassen sich die wet wipes Tücher aus dem Spender ziehen. Das etwa 23 x 25 cm große Tuch wird mit einem natürlichen Handgriff einzeln aus dem Spender entnommen und schon kann das benutze Sportgerät gründlichst gereinigt werden. Getränkt sind die Tücher mit einer nichtalkoholischen Desinfektionslösung, die nicht nur den hohen Anforderungen der Fitness-, sondern auch der Reha- und Gesundheitsbranche entspricht.

Infos & Kontakt Clean Paper Andreas Paschetag Telefon: 03574/761699 www.cleanpaper.de

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Der Vorteil liegt buchstäblich auf der Hand Die Tücher sind fertig zum Gebrauch, keine Sprühflasche muss benutzt werden, der Papierverbrauch ist ebenfalls entsprechend niedrig. Das bestätigt Serviceleiter Stefan Häußler vom

Sportomed Fitnessstudio in Mannheim: „Wir haben, bevor wir zu den fertig getränkten wet wipes Tüchern gewechselt sind, einiges ausprobiert: Die Sprühflaschen-Papier-Variante und auch kleine quadratische Handtücher, die wir dann immer selbst gewaschen haben. Beides entsprach gar nicht unseren Vorstellungen“, sagt der Fachmann. Seit gut zwei Jahren nutzen die rund 900 Mitglieder nun die fertig getränkten feuchten wet wipes Tücher von der Firma Cleanpaper und sind sehr zufrieden. „Die einfache Nutzung nehmen unsere Mitglieder sehr positiv auf“, sagt Sebastian Häußler.

Fertigung und Lieferung vom Spezialisten Sportomed bietet die Tücher im Edelstahlspender an – so lassen sich die

Reinigungstücher noch einfacher handhaben. Angeliefert werden die Tücher fertig verpackt und komplett kontrolliert getränkt durch die Firma Cleanpaper. „Wir sind Spezialisten für feuchte Papiere und wir haben auf die Anforderungen der Fitness- und Gesundheitsbranche nach einer einfachen Lösung reagiert“, berichtet Geschäftsführer Andreas Paschetag. Die Nutzung der fertig befeuchteten und mit Desinfektionslösung gleichmäßig getränkten Tücher löst die Desinfektionsmittel-Sprühflache komplett ab. Die Erfahrungen der Kunden zeigen, dass auch weniger Papier verbraucht wird. Und: „Mit Nutzung dieser Komplettlösung gehören gesundheitsschädliche Aerosole, die bei Nutzung der herkömmlichen Sprühflaschen entstehen, der Vergangenheit an.“

Service und die große Kundennähe Von Anfang an nutzt das Dresdner Studio New York Fitness die wet wipes Desinfektionstücher. „Wir haben ein besonderes Studio, das ein Training in Wohnzimmeratmosphäre bietet“, sagt


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STAA STAATLICH ATLICH T ANERKANNTE HOCHSCHULE

Geschäftsführerin Annett Hoffmann. Tatsächlich erwarten die Mitglieder rote Lounge-Sofas, englisch anmutende Streifentapete, verschiedene Bodenbeläge, geschwungene Spiegelflächen und blitzende weinrote Sportgeräte. „Es muss einfach alles passen. Die bereits befeuchteten Tücher, die mit einer Hand griffbereit sind, gehören dazu. Wir haben nur gute Erfahrungen damit gemacht“, erklärt Hoffmann. Die Entscheidung für die bereits vorbefeuchteten Desinfektionstücher ist für Annett Hoffmann bis heute absolut stimmig. „Für unsere Gäste ist es wichtig, gleich etwas Hygienisches in der Hand zu haben, bevor es an das Reinigen geht.“ Sie schätzt auch den besonderen Service und die große Kundennähe des Lieferanten für die wet wipes Tücher. „Wir wussten gar nicht, dass es so eine Lösung gibt – sind aber absolut zufrieden“, sagt Annett Hoffmann, die seit 25 Jahren in der Fitness-Branche tätig ist.

Die Clean Paper Spender-Varianten mit Werbebotschaft Derzeit werden zwei unterschiedliche Systeme angeboten: Die etwa 1,40 Meter hohen Kunststoffspender sind in verschiedenen Farben erhältlich. Über eine Öffnung auf der Rückseite des Spenders wird die Tuchrolle gleich mit der Verpackungsfolie eingelegt, das erste Tuch wird durch die Öffnung gezogen. Die Spender sind stabil, transportabel und damit flexibel einsetzbar. Das benutzte Tuch wird gleich im unten integrierten Mülleimer entsorgt, so dass auch kein zusätzlicher Abfalleimer notwendig ist. Die etwa 45 Grad geneigte Entnahmefläche des Spenders kann je nach Wunsch des Nutzers auch mit einem großen Aufkleber zur Eigenwerbung versehen werden. „So nutzen Sie auch diesen Moment, Ihr Unternehmen zu präsentieren“, sagt Andreas Paschetag. Alternativ bietet das Unternehmen auch einen etwa einen Meter hohen Edelstahl-Spender an. Auch hier sorgt die mittige Öffnung für eine kinderleichte und vor allem sparsame Entnahme der getränkten wet wipes Tücher. Nach der Gerätedesinfektion nimmt auch der Edelstahlspender die benutzten Tücher im integrierten Mülleimer wieder auf. Geliefert werden die Tücher in spenderfertig portionierten Folienverpackungen, bei Großabnehmern auch auf Palette. Beide Systeme werden auch im April 2016 wieder auf der FIBO in Köln vorgestellt.

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Nachtrag: Im Rahmen der F&G-Marktübersicht für Systeme zur Körperanalyse (Ausgabe 7/2015) ist uns bei der Darstellung der Geräte der Firma InBody ein Fehler unterlaufen. Bitte entnehmen Sie die korrigierten Angaben aus der Tabelle. InBody Ltd.

InBody Ltd.

Seoul, Süd-Korea www.inbody.com

Seoul, Süd-Korea www.inbody.com

Vertrieb (D, A, CH)

InBody Deutschland, JP Global Markets GmbH Eschborn, Deutschland www.inbody.de

InBody Deutschland, JP Global Markets GmbH Eschborn, Deutschland www.inbody.de

Gerätebezeichnung

InBody 570

InBody 770

Zielgruppe

Gesundheitseinrichtungen, Fitnessstudios, Ernährungsberater

Gesundheits- und Präventionseinrichtungen, Fitnessstudios, Ernährungsberater

Messverfahren

Multifrequente Bioelektrische-ImpedanzAnalyse ohne Verwendung von empirischen Schätzwerten nach Alter, Geschlecht oder Aktivitätsgrad

Multifrequente Bioelektrische-ImpedanzAnalyse ohne Verwendung von empirischen Schätzwerten nach Alter, Geschlecht oder Aktivitätsgrad

Besonderheiten

1. Sehr hohe Übereinstimmung zum DXA Goldstandard 2. Direkt-Segmentale Messung aller 5 Zylinder (Arme links und rechts, Rumpf, Beine links und rechts) 3. Frequenzbereich 5, 50, 500 kHz

1. Sehr hohe Übereinstimmung zum DXA Goldstandard 2. Direkt-Segmentale Messung aller 5 Zylinder (Arme links und rechts, Rumpf, Beine links und rechts) 3. Frequenzbereich 1, 5, 50, 500, 1000 kHz

Gemessene gesundheitsrelevante Parameter

Körperwasser (intra-extrazellulär), Gesamtkörperwasser, Skelettmuskelmasse, Fettmasse, Viszeralfettlevel (1–9), Mineralien, Proteine

Körperwasser (intra-extrazellulär), segmentale Wasseranalyse, Wasserbefundbogen, Skelettmuskelmasse, Fettmasse, Viszeralfettbereich (cm2), Mineralien, Proteine, Phasenwinkel

Vernetzung (LAN, W-LAN, USB?)

Bluetooth, LAN, WLAN, USB

Bluetooth, LAN, WLAN, USB

Kompatibilität

Windows 7 / 8 / 10

Windows 7 / 8 / 10

Software-Unterstützung

ja

ja

Name des Programms

Lookin'Body 120

Lookin'Body 120

Besonderheiten

1. Übersichtliche Verlaufsanalyse 2. Kinderbefundbogen 3.Individuelles Aktivieren und Deaktivierenvon Messparametern auf dem Din-A4 Befundbogen 4. Schnittstelle zur Technogym Wellness Cloud

1. Übersichtliche Verlaufsanalyse 2. Kinderbefundbogen 3.Individuelles Aktivieren und Deaktivierenvon Messparametern auf dem Din-A4 Befundbogen 4. Schnittstelle zur Technogym Wellness Cloud

Voraussetzungen zur Inbetriebnahme

keine besonderen Voraussetzungen notwendig

keine besonderen Voraussetzungen notwendig

Schulung der Mitarbeiter Dauer der Schulung Kosten für Schulung

Technische Einweisung & Intensiv Workshop zum Thema Gesundheits- und Präventionsberatung, 3–4 Stunden, im Lieferumfang inkludiert

Technische Einweisung & Intensiv Workshop zum Thema Gesundheits- und Präventionsberatung, 3–4 Stunden, im Lieferumfang inkludiert

Garantie

2 Jahre

2 Jahre

Wartungsintervalle vorgeschrieben?

Empfohlen alle 2-3 Jahre, nicht vorgeschrieben

Empfohlen alle 2-3 Jahre, nicht vorgeschrieben

Reaktionszeit des technischen Service

max. 24 Stunden

max. 24 Stunden

Ergänzende Tools zur Kundenbetreuung

Umfangreeiches Marketing Paket: Checkheftmappen, Werbeposter, Flyer, Roll-Up Banner InBody Akademie zur Fortbildung zum Gesundheitsberater

Beratermappe zur Visualisierung der Gesundheitsrisiken Am CI angepasste Checkheftmappen, Werbeposter, Flyer, Roll-Up Banner und Erklärungsposter InBody Akademie zur Fortbildung zum Gesundheitsberater

Hersteller

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„Es geht um mehr als nur um Standorte“

clever fit setzt auf Qualität und Personality Deutschlands standortstärkste Fitnesskette sieht sich für künftige Herausforderungen des Marktes gerüstet: Mit starken Markenkampagnen, die zentral entwickelt und regional umgesetzt werden, einem Schwerpunkt auf hoher Dienstleistungsqualität in der Zentrale und den Studios und durch Trainingskonzepte, die auf die Bedürfnisse der Kernzielgruppen abgestimmt sind

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it den Worten „clever fit ist erwachsen geworden“ eröffnet Alfred Enzensberger, Gründer und Geschäftsführer eines erfolgreichsten Fitness-Franchise-Systeme Deutschlands, die diesjährige Jahreshauptversammlung. Über 350 Gäste waren dazu ins Leonardo Royal Hotel nach München gereist, um sich über die Unternehmensstrategie für das kommende Geschäftsjahr zu informieren und sich mit anderen Franchisenehmern sowie Geschäftspartnern auszutauschen.

Qualitätsversprechen gehalten Während die Systementwicklung in den letzten beiden Jahren noch gemäß dem Leitspruch „auf dem Weg zur starken Marke“ war, ist man nun „richtig gut dabei“, stellt Enzensberger in seiner mitreißenden Begrüßungsansprache fest. Nachdem sich die clever fit GmbH bereits letztes Jahr den MarketingAward des Deutschen Franchiseverbandes sichern konnte, folgte im Mai 2015 die Krönung zum Franchisesystem des Jahres. „Das ist eine Belohnung für zehn Jahre harte Arbeit und das kann uns niemand mehr nehmen!“, betont der 46-jährige Unternehmer. Dabei blickt er selbstbewusst in die Zukunft: „Es geht nicht mehr nur um Standorte. Wir wollen Marktführer in Sachen

Marke, Qualität und Dienstleistung werden und bleiben!“ Bei über 250 Studios, mit denen das langfristige Expansionsziel aber noch längst nicht erreicht ist, kommt ein Fitnessinteressierter in Deutschland wohl kaum mehr an clever fit vorbei. Umso wichtiger, ist es, das Qualitätsversprechen aus dem nationalen Marketing vor Ort zuverlässig einzulösen. Wie schon in den Jahren zuvor wurde daher auch in Hinblick auf 2016 weiter in die hauseigene Akademie investiert. In der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der gesamten Gruppe sieht man bei clever fit, neben einer national und regional ineinandergreifenden Marketingstrategie, eine der wichtigsten Aufgaben im Zusammenspiel zwischen Zentrale und Studios vor Ort.

Konzepte & Kampagnen 2016 Mit einem komplett überarbeiteten und technisch weiter optimierten Internetauftritt, einer noch stärkeren Präsenz in allen Online-Medien sowie einer neuen Bild- und Themenkampagne „Das Label made by clever fit“ im Marketing zeigt sich das Unternehmen kampfbereit für die kommende Saison. Darauf, dass man Youtube-Star Sophia Thiel als Testimonial für die kommenden Kampagnen gewinnen

konnte, ist man besonders stolz. Auch sie ließ es sich nicht nehmen, das Publikum über ihren Weg vom übergewichtigen Mädchen zur top trainierten Powerfrau Teil haben zu lassen und nahm sich im Anschluss Zeit für Autogramme sowie gemeinsame Bilder und Gespräche mit den übrigen Gästen. Mit der Präsentation der neuen clever fit Teambekleidung in Form einer Modenschau ist die Jahreshauptversammlung im wahrsten Sinne des Wortes in Bewegung gekommen. Der begeisterte Applaus der Franchisenehmer zeigte, den modischen Zeitgeist bei der Team-Wear genau getroffen zu haben. Auch auf sportlicher Ebene gibt es Neues zu vermelden: Mit dem Konzept „cleverLetics“ greift die Systemzentrale einen sich immer stärker auch bei Freizeitsportlern etablierenden Trend auf und positioniert das funktionelle Training noch prominenter im Studioalltag. Ab Januar kommenden Jahres wird es „cleverLetics“ flächendeckend in den Studios zu entdecken und zu erleben geben. Die anwesenden Franchisepartnerinnen und -partner konnte Riccardo Christ, Leiter der Systementwicklung bei clever fit, mit seiner Präsentation jedenfalls schon begeistern und man ist sich sicher, damit auch bei den mittlerweile über 500.000 Mitgliedern vor Ort offene Türen einzurennen.

Präsentation der clever fit Teamkleidung mit Designerin Aida Enzensberger

Youtube-Star Sophia Thiel mit Franchisepartner Nedzad Aksamovic

clever fit GmbH Augsburgerstr. 52 86899 Landsberg/Lech Tel. 08191 – 30526-00 www.clever-fit.com

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Wolf Harwarth erläutert neue Einstellmöglichkeiten

Die FIVE Heimat-Tage Liebevoll organisiert fand die FIVE-Heimat-Kunden-Tage am 5. und 06.11.2015 in Donaueschingen statt. Rund 170 Kunden, Mitarbeiter und Partner nahmen an diesem Event teil, das spannende Einblicke in die Philosophie, Produktion und den Einsatz des FIVE-Konzepts gewährte. Dabei präsentierte sich das FIVE-Team als sympathischer Gastgeber von seiner besten Seite.

B Infos & Kontakt Weitere Informationen zu den FIVE-Geräten finden Sie online unter: www.five-konzept.de

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ereits gegen 11 Uhr startete der Tag am Produktionsstandort des Unternehmens in einem Vorort von Donaueschingen mit einem Vortrag von Lutz Kruger. Er referierte über die Philosophie und das Konzept der FIVE-Geräteserie sowie über Neuerungen und Erweiterungen des Produktportfolios. Nach einer Stärkung am Buffet wurden die Teilnehmer in verschiedenen Gruppen durch die Manu-

faktur geführt. Detailliert wurde der Produktionsprozess dargestellt und dabei die hochwertige Verarbeitungsweise bei der Produktion in den Vordergrund gestellt. Am Ende des Rundgangs konnte die komplette Geräteserie, ergänzt um zwei Neuheiten und einige Verbesserungen an den bereits bestehenden Geräten, von allen Teilnehmern ausprobiert und erlebt werden.

Das neue Faszienband-Gerät im Einsatz


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Zwei Publikumspremieren Neu waren der „Faszienstimulator“ und das „Faszienband“-Gerät. Beide wurden an diesem Tag erstmals dem Publikum gezeigt. Bei der Vorstellung dieser neuen Geräte wurde Wert darauf gelegt, festzustellen, dass es sich bei diesen Geräten um Ergänzungen handelt: Sie sollen das Entspannen und Wohlbefinden nach einem Gerätetraining im FIVE-Zirkel fördern und würden als sinnvolle Ergänzung das Konzept abrunden. Im Anschluss konnten sich die Teilnehmer mit Informationsbroschüren zu den Geräten und dem Konzept versorgen, bevor es mit einem Shuttle-Bus zur Besichtigung des Rückgrat-Studios Donaueschingen ging. Bei dem Rundgang durch das Studio wurde insbesondere auf die energieeffiziente Bauweise und den FIVE-Trainingsbereich hingewiesen. Im FIVE-Trainingsbereich konnte man dann auch die morgens bereits im Vortrag vorgestellten Wandbilder erleben, die dem Trainingsbereich eine angenehme Wohlfühlatmosphäre verleihen.

Abschluss-Gaudi auf der Schwarzwald-Hütte Abends wurde dann kräftig auf einer Schwarzwaldhütte bis tief in die Nach hinein mit allen Teilnehmern gefeiert. Neben dem FIVE-Team waren auch etliche Kooperationspartner und Firmenfreunde mit von der Partie. Udo Münster von milon war ebenso unter den Gästen, wie Stephan Müller vom Gluckerkolleg oder Roland Jentschura vom gleichnamigen Unternehmen sowie Hans Heller von INKO. Ein gelungenes Event, das den Teilnehmern viel Freude bereitet hat.

Roland Jentschura (rechts) mit Clubleiter Frank Jäger

Ulrich Wickert:

„Chancen statt Gewalt: Werden auch Sie Pate!“

Plan International Deutschland e. V.

Tel.: 040 - 611 400

www.plan.de 45 F&G 8/2015


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Digitalisierung im Studio

medo.check bietet ein neues Tool für die Mitgliederbetreuung Es war die letzten Monate etwas ruhig um das Unternehmen medo.check, dafür gibt es natürlich einen Grund: Der Softwareanbieter medo.check hat seine vier Softwareversionen für hochwertige Betreuung in Fitnessanlagen, im Personal Training, bei betrieblicher Gesundheitsförderung und in Physiotherapie und Leistungssport auf Hochtouren um ein neues Produkt erweitert.

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ie vier Softwareversionen von medo.check bauen aufeinander auf, das heißt, die Grundfunktionalität ist bei allen Versionen sehr ähnlich. Der Unterschied liegt in den Inhalten, die an die Anforderungen der jeweiligen Zielgruppe angepasst sind. Welche Softwareversion für eine bestimmte Fitnessanlage geeignet ist, wird in einer ausführlichen Beratung durch das medo.check Team analysiert.

Arbeitsabläufe optimieren bis ins Detail

Infos & Kontakt Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie online unter: www.medocheck.com

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Mit der richtigen medo.check Softwareversion ist ein Fitnessstudio optimal aufgestellt, um die Arbeitsorganisation rund um die Mitgliederbetreuung sicherzustellen. Es werden sämtliche Inhalte wie Trainingsplanung, Anamnese und Check-up für eine hochwertige und individuelle Betreuung abgedeckt. Zahlreiche Schnittstellen zu Analysegeräten aus den Bereichen Körperanalyse, Beweglichkeitsmessung,

Spirometrie, Koordination und Kraftmessung stehen kostenlos zur Verfügung. Selbst Schnittstellen zu diversen Verwaltungssystemen sind vorhanden. So werden lästige Mehrfacheingaben minimiert und Arbeitsabläufe optimiert. Die konkreten Check-Ergebnisse und Trainingsfortschritte werden den Kunden in hochwertigen Handouts visualisiert. Dies dient auf der einen Seite der Motivation sowie dem Empfehlungsmarketing des Studios auf der anderen Seite. Bei der Vielzahl an Kunden in einem Fitness Studio hängt der Erfolg aber nicht von den Inhalten ab. Organisation und Struktur sind ebenso wichtig. Der Studioleiter hat mit der medo.check Software die Möglichkeit, Strukturen in der Mitgliederbetreuung zu schaffen und Arbeitsabläufe genau zu definieren. Dabei lässt sich die medo.check Software in vielen Bereichen an das jeweilige Betreuungskonzept anpassen.

Hochwertige Betreuung & Service sind entscheidend Um gegen die immer günstigeren Angebote von Fitness-Discountern zu bestehen, muss das Angebot in inhabergeführten Studios deutlich klarer formuliert und auch umgesetzt werden. Es reicht nicht aus, sich Gesundheitsstudio zu nennen oder allein mit hochwertigem Equipment zu werben. Die Fitnessbranche ist kein Wachstumsmarkt mehr, sondern inzwischen ein harter Verdrängungsmarkt. Weitere finanzstarke Investoren werden auf den Markt drängen und verstärkt in Discountketten investieren. Wer sich in diesem Strukturwandel nicht klar positioniert, wird es schwer haben. Das wichtigste Differenzierungsmerkmal gegenüber dem Discounter ist eine hochwertige und individuelle Betreuung, d.h. dass der Kundenservice deutlich verbessert werden muss. Hinzu kommt, dass ein guter Service der wichtigste Kundenbindungsfaktor ist.

Neue Trainings-App medo.coach® Für die Verbesserung des Kundenservice und der Betreuung bietet medo.check ab 2016 eine spezielle Trainings-App. Die „medo.coach®“ genannte App ermöglicht es, Kunden


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praktisch auch im Wohnzimmer zu betreuen und „abzuholen“, um nachhaltig für die eigenen Bewegungsangebote zu motivieren. medo.coach® kann den Kundenservice im Studio langfristig verbessern und wichtige Impulse geben, wenn die Mitgliedermotivation nachlässt. Neben dem individuellen Trainingsplan, der direkt auf dem Smartphone des Mitglieds verfügbar ist und sowohl im Studio als auch zu Hause zum Einsatzkommen kann, kann das Mitglied permanent Einsicht in seine Trainingsfortschritte nehmen. Darüber hinaus können einfach und schnell Termine für Training oder Kurse angefragt werden. Die Kommunikation zwischen Trainer und Mitglied wird mit der integrierten Chat-Funktion vereinfacht und gefördert. Selbstverständlich kann die medo.coach®-App an das jeweilige Studiodesign angepasst werden.

Nutzung von Trainings-Apps birgt Gefahren Man ist geneigt zu sagen, dass Trainings-Apps nichts Neues sind, wenn man die Angaben von Statista zum Ranking der Top-20-Kategorien im September 2015 für Apps betrachtet: Demnach werden in den wichtigen App Stores mehr als 50.000 Apps zu Fitness und Gesundheit angeboten. Dabei stehen Apps mit Trainingsinhalten an erster Stelle, gefolgt von Apps zur Ernährung und Kalorienzählern. Diese sind vorwiegend für Endkunden gedacht. So nutzen Personen mit heterogenem Wissen über Training und Körper ein und dieselbe App. Dass dies zu gesundheitlichen Problemen führen

kann, liegt auf der Hand. Die Nutzung von Trainings-Apps birgt Gefahren für den Anwender, denn häufig werden Übungen völlig unreflektiert vom Leistungsstand und Vorerkrankungen durchgeführt. Betrachtet man dazu noch den Boom im Functional Training, dann ist diese Tatsache umso besorgniserregender, da die komplexen Bewegungsabläufe im Functional Training häufig von den Trainierenden unterschätzt werden, was zu einem großen Verletzungsrisiko führt. Mit der medo.check App, sinngemäß dem medo.coach®, sieht das anders aus: Der Trainer im Fitness Studio, der Personal Trainer und die Coaches in der betrieblichen Gesundheitsförderung sowie im Leistungssport haben künftig die Möglichkeit, individuelle Trainingspläne basierend auf einem Pool von über 1.700 hochwertigen Übungen direkt auf das Smartphone seines Kunden bzw. Mitglieds zu schicken. Die Auswahl der Übungen wird durch einen medizinischen Filter vereinfacht, die korrekte Ausführung der Übungen durch über 540 hochwertige und exklusive Übungsvideos unterstützt.

Standleitung zum Fitness- & Gesundheitsdienstleister Mit medo.coach® erstellt also der Profi für Gesundheit und Training seinem Kunden individuelle Trainingspläne auf Basis des aktuellen Leistungsstandes und mit Berücksichtigung von Vorerkrankungen und Einschränkungen. Über- oder Unterforderungen werden somit weitgehend ausgeschlossen. Ungeeignete Übungen werden erst gar nicht erst vorgeschlagen. Der Trainer

hat so die Möglichkeit, Einfluss auf das aktuelle Training zu nehmen, indem er seine Kunden mit einer Chat-Nachricht zur Trainingseinheit motiviert und im Anschluss an das Training, auf Basis der aktuellen Rückmeldungen zu den einzelnen Übungen, direkte Anpassungen im Trainingsplan vornehmen kann. Des Weiteren kann der Kunde auf diesem Weg immer aktuell über Angebote und Aktionen in der Anlage informiert werden. medo.coach® ist quasi die Standleitung zu meinem Fitness und Gesundheitsdienstleister. Es können immer wieder entscheidende Impulse gesetzt werden, wenn die Kundenmotivation nachlässt.

Alternativloser Mehraufwand für die Kundenbindung Der Einwand des Studiobesitzers, dies führe zu Mehraufwand beim Trainer, stimmt zwar, dies ist jedoch bei genauer Betrachtung alternativlos. Automatisierungen, wie Apps und Trainingsgeräte, die auf Basis von eingebauten Bewegungssensoren arbeiten, führen in diesem Bereich nämlich zwangsläufig zu Qualitätsverlust und Risiken bei der Anwendung. Der Trainer behält durch die Rückmeldungen der Mitglieder zu den einzelnen Übungen die Übersicht über die Aktivitäten und durchgeführte Trainingseinheiten und kann bei Bedarf schnell Anpassungen vornehmen. Falls Trainingstermine häufiger ausfallen, kann der Trainer entsprechend gegensteuern. So können Mitglieder Ihre ehrgeizigen Trainingsziele besser erreichen, werden motiviert und langfristig an das Studio gebunden.

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19. und 20. November 2015

milon Hausmesse milon feierte erfolgreiche Hausmesse im Stammwerk in Emersacker und stellte mit BEN die erste App für studioübergreifende BenchmarkVergleiche vor. Die Hausmesse schlug eine Brücke von der milon plus Roadshow zum milon plus Kongress, der im Februar 2016 in Wien stattfinden wird.

D

ie Hausmesse von milon hat sich bereits mit ihrer 2 Auflage zu einem Pflichttermin für Branchenkenner entwickelt. Die diesjährige Ausgabe stand ganz im Zeichen der Mehrwert-Offensive „milon plus“. Rund 70 Studiobetreiber, Trainer und wichtige Multiplikatoren waren der Einladung gefolgt und besuchten am 19. und 20. November das Stammwerk in Emersacker.

BenchmarkVergleiche per App Infos & Kontakt Weitere Informationen zu Konzepten, Produkten und Kooperationen des Unternehmens milon bekommen Sie unter www.milon.de

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milon gewährte seinen Gästen Einblicke in die milon Welt und eine individuelle Betreuung durch seine Vertriebsmitarbeiter. Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr aber vor allem die Konzept-Premiere von BEN – eines innovativen

Management-Tools, das milon gemeinsam mit easySolution entwickelt. Die App-Lösung BEN bietet Studiobetreibern zahlreiche Mehrwerte, allen voran die Möglichkeit für studioübergreifende Benchmark-Vergleiche anhand von verifizierten, verlässlichen Daten. BEN analysiert wichtige Kennziffern der eigenen Anlage, setzt diese in Relation zur Performance anderer vernetzter Studios und nimmt eine Bewertung vor, aus der sich konkrete Handlungsempfehlungen ableiten lassen – z.B. im Hinblick auf das Kernproblem Fluktuation. Hierzu milon Geschäftsführer Udo Münster: „Das Steuern, das Vergleichen und die Kontrolle werden für Studiobetreiber immer wichtiger. Wo stehe ich mit meinem Studio, wie läuft es bei ande-

milon CEO Udo Münster (l.) mit Dr. Andreas Lintner von easysoltion

ren, an welchem Rad muss ich drehen, um zum Beispiel die Fluktuation in den Griff zu bekommen – auf diese Fragen gibt BEN ganz konkrete Antworten. Nicht pauschal, sondern anhand von realen Daten, die in Echtzeit aus allen miteinander vernetzten Studios zusammenlaufen.“ Durch die Programmierung als integrierende, plattformübergreifende AppLösung bietet BEN seinen künftigen Nutzern eine sinnvolle Option für zielgenaues Benchmarking in schneller, mobiler und zeitgemäßer Form.


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PRAMA. THE ULTIMATE FITNESS EXPERIENCE.

Experten-Talks Zu den weiteren Highlights der milon plus Hausmesse gehörte das „Forum der Mehrwerte“, mit dem Udo Münster den milon Gästen und Kooperationspartnern eine Austausch-Plattform für unterschiedliche Innovationsthemen bot. Rund um die milon solutions und den BEN-Partner easySolution standen u.a. die Kooperationspartner five und die Krankenkasse Viactiv Rede und Antwort. Innovativ präsentierte sich auch die Partnerschaft mit MXO Media, bei der die Besucher einen virtuellen Studiorundgang testen konnten. Anhand von gefilmten Referenzen, mit denen effektive Erfolgsfaktoren vorgestellt wurden, schlug die Hausmesse eine Brücke von der im Oktober erfolgreich absolvierten milon plus Roadshow zum milon plus Kongress, der im Februar 2016 unter dem Motto „Gemeinsam mehr erreichen“ in Wien stattfinden wird.

Zeitreise inklusive Ebenfalls eine zentrale Rolle auf der milon plus Hausmesse spielte das 45-jährige Unternehmensjubiläum. Historische Exponate führten die Besucher durch eine Zeitreise der Innovationen, die 1970 mit der Erfindung der ersten Tennis-Ballwurfmaschine begann. An das 30-jährige Jubiläum als Pionier des elektronischen Trainings erinnerte die Ausstellung der ersten Kraftmaschine, die ein Training mit unterschiedlichen konzentrischen und exzentrischen Belastungen ermöglichte. Schon fünf Jahre zurück reicht die Geschichte der milon CARE: Mit der webbasierten Software gehört milon zu den Vorreitern der Trainings-Digitalsierung. Mit integrierten Technologien, die eine Verbindung von Mensch, Maschine und Software herstellen, setzt milon Maßstäbe in der Branche.

DTM-Feeling in Emersacker Eine außergewöhnliche Attraktion bot milon den Besuchern seiner Hausmesse mit der Ausstellung eines original DTM-Showcars des Mercedes-AMG DTM Teams. Anlass für die Fahrzeugpräsentation war die offizielle Bekanntgabe einer Partnerschaft von milon mit dem erfolgreichsten Motorsport-Team der DTM-Geschichte. Im Zuge der strategisch und langfristig angelegten Kooperation wird das betriebseigene Fitnesszentrum von HWA in Affalterbach mit einem neuen milon Kraftzirkel inklusive milonizer aufgewertet. Udo Muenster präsentiert das Mercedes AMG DTM TEAM Showcar

PRAMA ist revolutionär. PRAMA ist ein richtungsweisendes System. PRAMA ist einfach zu nutzen. PRAMA funktioniert. PRAMA ist ein komplett neues und einzigartiges Erlebnis für Ihre Mitglieder, im Vergleich zu Ihren derzeitigen Trainingsformen. PRAMA ist innovativ. PRAMA ist profitabel.

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„Motivation und Resultate“

F&G-Insider-Interview mit Mark Fest, Geschäftsführer Les Mills Germany Trutz Fries hatte die beiden Herausgeber der F&G, Volker Ebener und Patrick Schlenz, vorab informiert, dass er den Staffelstab zur Führung der deutschen Les Mills Zentrale in Kürze an Mark Fest weitergeben würde. Auf die Anfrage von Volker Ebener für ein Interview reagierte Mark Fest prompt – trotz seines prall gefüllten Informations-Reiseplans fanden die beiden einen Termin. Mark Fest freute sich über den Austausch mit dem früheren Les Mills Lizenznehmer Volker Ebener über die ersten acht Jahre von Les Mills in Deutschland zu hören. Für Volker Ebener war es interessant, die Pläne und Absichten von Mark Fest kennen zu lernen. So entstand das nachfolgende Interview.

Infos & Kontakt Ausführliche Informationen über das Les Mills Portfolio erhalten Sie unter www.lesmills.de

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F&G: Zu der Zeit als ich die ersten Lizenzen von Les Mills in Deutschland verkauft habe, war SystemTraining im Gruppentrainingsbereich in Deutschland noch völlig unbekannt. Inzwischen gibt es verschiedenste Anbieter im Gruppentrainingsbereich. Spüren Sie diese Konkurrenz oder belebt die Konkurrenz das Geschäft? Mark Fest: Wir kennen den Markt und wissen, dass auch unsere Mitbewer-

ber einen guten Job machen. Das spornt uns an, unsere Programme stetig zu verbessern und weiterzuentwickeln. Durch unsere weltweiten Marktbeobachtungen können wir unsere Programme sowie die Managementkonzepte für unsere Kunden konsequent an die aktuellen Trends, Bedürfnisse und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse anpassen. Dadurch bieten wir so-

wohl den Studios als auch den Instruktoren und Endkunden individuelle Tools, Produkte und Schulungen, die sie dabei unterstützen, sich erfolgreich im Wettbewerb zu etablieren. F&G: Der Fitnessmarkt hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. So existieren heute immer mehr Fitnessanbieter und Kunden treiben sehr oft außerhalb von Studios Sport. Wie geht Les Mills mit die-


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sem Trend um? Hat das Konzept Gruppenfitness noch Zukunft? Mark Fest: Es gibt zwei Hauptgründe, warum Menschen Sport treiben: Motivation und Resultate. Hierauf basieren alle unsere Programme. Jeder, der trainiert, möchte spür- und sichtbare Resultate erzielen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, effektive Programme zu bieten und die Motivation konstant hochzuhalten. Alleine wird dies auf Dauer sehr schwer. Hier kommen unsere Gruppenfitnessprogramme ins Spiel. Denn beim Workout in der Gruppe ziehen Instruktoren und Teilnehmer gemeinsam an einem Strang und spornen sich gegenseitig an. Auch für Clubs lohnt sich ein exzellentes Kursangebot: Nach dem Standort ist die Kursauswahl eines Studios Grund Nummer eins, warum sich Kunden für ein Fitnessstudio entscheiden. Forschungsergebnisse zeigen außerdem, dass durch effiziente Gruppenfitnessprogramme sowohl die Kundengewinnung, die Kundenbindung als auch die Weiterempfehlungsrate erheblich steigen. Wer an Kursprogrammen teilnimmt, kommt öfter ins Studio und bleibt diesem länger treu. Aus der Hirnforschung wissen wir auch, dass die beachtlichsten Erfolge im erlebnisorientierten Lernen erreicht werden. Genau dies findet bei der Gruppenfitness, also beim erlebnisorientierten Trainieren, statt. Sportler in einer Gruppe sind motivierter und bauen gleichzeitig eine emotionale Bindung zum Team und zum Studio auf. Ausgefeilte Kursangebote sind in meinen Augen daher ein wesentlicher Schritt zum Erfolg für Sportler und Fitnessclubs. Viele Studios empfinden Gruppenfitness als relativ zeitintensiv. Genau hier sehen wir eine unserer wichtigsten Aufgaben: Wir wollen sie mit unserem Kursangebot entlasten und die nötigen Tools und Marketingmaterialien bieten, damit sie am Markt erfolgreich sind.

„Uns laufen die Forderungen nicht mehr davon.”

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F&G: In einigen Spezial-Bereichen, wie zum Beispiel dem Indoor Cycling oder dem südamerikanischen Tanz, scheinen andere Anbieter den Lead in Deutschland übernommen zu haben. Wird Les Mills den Wettbewerb in diesen Disziplinen aufgeben oder weiterhin attackieren? Mark Fest: Die Kernkompetenz von Les Mills liegt seit 30 Jahren in der Entwicklung von Fitnessprogrammen. Durch unsere Programmvielfalt decken wir die Trainingsziele und -wünsche sowie die Bedürfnisse aller Teilnehmer ab. Von Tanz und Balance über Cardio bis hin zum Core-Training bieten wir motivierende und effektive Programme. Unsere Kunden unterstützen wir mit einem umfassenden Managementund Marketingsystem zur Optimierung ihres Business. Durch dieses breite Angebot und die stetige Weiter- und Neuentwicklung unserer Programme und Managementsysteme, sehen wir uns als starken Businesspartner im Wettbewerb. Schon in Kürze werden wir z.B. ein innovatives CyclingKonzept auf den Markt bringen. F&G: Zu meiner Zeit war Bodypump der Dauerbrenner. Ist das immer noch so oder haben andere Les Mills Programme sich jetzt an die Spitze gesetzt? Mark Fest: Bodypump ist seit über 25 Jahren eines der beliebtesten Programme überhaupt und wird heute in 90 Prozent der Les Mills Studios unterrichtet. Viele Studiobetreiber wählen Bodypump als eines ihrer ersten Gruppenfitnessproramme. Ein Grund dafür ist, dass das Programm ein Allroundtalent ist und sich für Frauen und Männer, für Fitnesseinsteiger und -profis gleichermaßen eignet. F&G: Bodyvive und Bodybalance sind die etwas ruhigeren Programme, die auch für die Altersgruppe über 50 Jahre einen Neueinstieg ermöglichen. Reicht dieses Angebot bei einem Altersdurchschnitt von 42 Jahren für die ca. 5.000 inhabergeführten deutschen Studios aus? Mark Fest: Es stimmt, Bodybalance ist ein effektives Low-impact Workout, das sich auch für ältere Fitnesseinsteiger eignet. Bodyvive wurde überarbeitet und heißt nun Bodyvive 3.1 – es ist eine Mischung aus Kraft-, Cardio- und Core-Training. Dieses neue Trainingskonzept ist insbesondere für Personen geeignet, die wenig Zeit für ihr Workout haben und dennoch rundum fit und trainiert bleiben möchten. Durch verschiedenste

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Übungsoptionen ist eine problemlose Teilnahme auch für Fitnesseinsteiger möglich. Grundsätzlich haben Kursteilnehmer in allen unseren Programmen die Möglichkeit, Übungen durch sogenannte Optionen an ihr Fitnesslevel und ihre individuellen Ziele anzupassen. So findet jeder Teilnehmer, unabhängig vom Alter, sein passendes Level, um bestmöglich zu trainieren. F&G: Les Mills hat durch verschiedene Maßnahmen das Clubleben vieler Fitness-Center positiv aktiviert, wodurch die Mitgliederbindung intensiviert wird. Gibt es da weitere Aktivitäten? Mark Fest: Durch die motivierenden Les Mills Kurse und die sichtbaren Resultate werden die Erwartungen der Kursteilnehmer erfüllt. So sinkt die Kündigungsrate, die Mitglieder bleiben dem Studio treu und empfehlen dieses auch weiter. Dies belegen wissenschaftliche Studien und unsere kontinuierliche Marktbeobachtung: 84 Prozent der Teilnehmer von Gruppenfitnesskursen empfehlen ein Studio mit gutem Kursprogramm ihren Freunden und Familien weiter. Bei Les Mills Kursteilnehmern sind es sogar 93 Prozent. Darüber hinaus verbessern wir unseren Kundenservice stetig und entwickeln effektive ManagementTools für die erfolgsorientierte Umsetzung von Gruppenfitness, die den Clubbetreibern helfen, ihre Leistung zu kontrollieren und zu verbessern. Als kompetenter und erfahrener Businesspartner für Studiobetreiber unterstützt Les Mills

die Studios aktiv dabei, Mitglieder langfristig zu gewinnen und zu begeistern. Seit kurzem informieren wir in unseren Seminaren über elementare Themen wie beispielsweise Kursplanoptimierung, Instruktorenmanagement und Marketing. Unsere Seminarreihen stoßen auf eine sehr positive Resonanz und helfen den Studios, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. F&G: Vor 15 Jahren stand ich als Berater von Reebok und Les MillsLizenznehmern vor dem Problem eines harten Namens-Rechtsstreits wegen des Reebok-Pump-Schuhs und dem Les Mills Pump-Training. Heute arbeiten Les Mills und Reebok offensichtlich gut zusammen. Ist diese Kooperation erfolgreich und wird sie über einen längeren Zeitraum fortgesetzt? Mark Fest: Wir sind sehr glücklich, mit Reebok einen kompetenten Partner an unserer Seite zu haben, der unsere Ziele und Visionen teilt: Menschen für Bewegung zu begeistern und ihnen zu einem fitteren Lebensstil zu verhelfen. Durch unsere Kurse entsteht eine Community, in der alle an einem gemeinsamen Ziel arbeiten: zur eigenen Bestform zu gelangen und die Leidenschaft für Fitness zu erleben. Mit unseren gemeinsamen Produkten möchten wir Menschen dabei unterstützen, ihre Passion für Fitness zu entdecken und zu leben. Wir möchten ihnen helfen, ihre persönlichen Ziele zu erreichen. F&G: Herr Fest, herzlichen Dank für das Gespräch!


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Einrichtungstrends für Fitness-Umkleiden Italienisches Design mit Eleganz & Harmonie Mit 25-jähriger Erfahrung in der Fitness- und Wellness-Branche verfolgt der Fit Interiors – P&G Konzern das Ziel, italienisches Design und Spitzenqualität in die Fitness-Umkleiden der ganzen Welt zu bringen und dabei besonders auf kundenspezifische Anforderungen zu achten. F&G zeigt Ihnen in dieser Ausgabe einige visuelle Eindrücke dieser Umsetzungen in drei renommierten Clubs in Italien, in der Schweiz und in Deutschland.

Dieser historische Club in Mailand wollte eine neue und innovative Lösung verwirklichen. Einzigartige Umkleideräume sowie exklusive Duschbereiche in Design und Form: Die Zusammenarbeit zwischen Fit Interiors und den Architekten des Clubs machten dieses möglich.

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ie Umkleide-Bereiche der drei Fitnessclubs „Audace“, „One Training“ und „Just Fit“ wurden formvollendet ausgestattet von Fit Interiors – P&G Konzern. Sie spiegeln edles Design in einer atemberaubenden Atmosphäre wider. Obwohl die Farbgebung dunkel anmutet, drückt hier nichts – dank perfektem Einsatz von Spiegelung und dem richtigen Licht an der richtigen Stelle. Aber sehen Sie selbst…


Advertorial

„One Training”, der Marktführer in der Schweiz, bevorzugt Kontraste zwischen traditionellen und modernen Minimalismus. In den Umkleiden findet man Kontraste zwischen der Möbelfarbe „Vulcano“ und dem Fliesen-Mosaik der Bänke und Sockel.

One Training

Just Fit „Just Fit“ zählt zu den Branchenführern in Deutschland und wählte Fit Interiors, um das neue Highlight „Just Fit Premium“ in Köln zu gestalten. Alle Bereiche, wie z.B. Rezeption, Lounge, Catering sowie Office korrespondieren untereinander und perfekt mit den technischen und ästhetischen Herausforderungen dieses Premiumkunden in Deutschland.

Infos & Kontakt Gruppo P&G srl, Niederlassung Deutschland Bad Nauheimer Str.4, 64289 Darmstadt Tel.: 6151-73475 125 E-Mail: infodeutschland@gruppopeg.com Web: www.fitinteriors.com/de

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Advertorial

XBody in Action

Das XBody Studio in Lohr

Nachgefragt bei Studiobetreibern In den letzten beiden Ausgaben wurde Ihnen die Firma XBody bereits vorgestellt und einige Bereiche des innovativen EMS-Gerätes detailliert beleuchtet. Heute machen wir den Praxistest und geben eine Antwort auf folgende Fragen: Wie schlägt sich der XBody im Alltag? Warum entscheiden sich Betreiber für XBody und welche Erfahrungen haben sie bisher mit den Geräten gemacht?

Z

wei Studiobesitzer schildern hier, warum sie sich für den XBody entschieden haben und wie die Performance im Studio-Alltag ausfällt.

Infos & Kontakt XBody Kundenund Servicehotline: (0 40) 22 61 60 94 0 www.xbodyworld.de

Sascha Gerhard, Inhaber des XBody Studios in Lohr und Karlstadt: „Wir schätzen die hohe Zuverlässigkeit und das wesentlich schnellere Erreichen spürbarer Erfolge mit dem XBody EMSSystem. Mit dem vorher nur wenige Monate benutzten anderem EMS-System war ich ziemlich unzufrieden, da bei diesem Anzugteile und Elektroden schnell kaputt gingen und zeitweise alle drei Wochen ersetzt werden mussten, außerdem verrutschten sie oft beim Training. Die direkte positive Erfahrung nach dem Wechsel zum XBody NEWAVE System ist, dass wir seitdem keinen einzigen Elektrodenausfall hatten und das bei mittlerweile fünf Geräten und 24 Anzügen an zwei Standorten. Hervorzuheben sind auch die abziehbaren Elektroden-Überzüge und die großflächigeren Elektroden: Dadurch empfinden meine Kunden die Impulsübertragung wesentlich angenehmer. Aus Trainersicht ist es auch ein enormer Vorteil, dass man die Frequenz nun jederzeit beim Training ändern und gezielt anwenden kann.“ Stefan Schweiss, Geschäftsführer des Lizenzsystems „Simplytrain“:

„Wir bei Simplytrain haben in der Vergangenheit mit anderen Geräten gearbeitet. Da mir aber die Rentabilität meiner Lizenznehmer sehr am Herzen liegt, habe ich natürlich immer nach Systemen Ausschau gehalten, die im Bereich der „Betriebskosten“ für die Lizenznehmer lukrativ sind. Als erstes hat mich natürlich das wunderschöne Design des XBody Newave angesprochen. Nachdem ich den XBody ausgiebig und über einen längeren Zeitraum getestet habe, war ich auch von der reibungslosen Funktionalität, bzw. den detaillierten Einstellungen beeindruckt. Mittlerweile hat nahezu jeder Lizenznehmer des Simplytrain Lizenzsystems die vorhandenen Geräte durch die der Firma XBody ausgetauscht. Auch wenn dies neue Investitionskosten nach sich zog, waren sie auf lange Sicht von der Rentabilität überzeugt. In Zukunft wird es das Lizenzsystem „Simplytrain“ auch nur noch in Kombination mit den Geräten der Firma XBody geben.

Aber nicht nur die Wirtschaftlichkeit des Xbody Newave war ausschlaggebend, sondern auch, dass meine Zielgruppe (35 Jahre aufwärts) sich in den Anzügen wohl fühlt und ein angenehmes Training absolvieren kann – unabhängig davon, welche sportlichen Vorerfahrungen vorhanden sind oder auch nicht.“

Flexible Online-Vernetzung Das sind nur zwei der Stimmen, die vom XBody überzeugt sind. Im Allgemeinen loben die Nutzer der XBodyGeräte die vielfältigen Vorteile, die der XBody Ihnen als Studiobetreiber bietet: Durch die Online-Vernetzung der Geräte sind die Trainer flexibler. Zudem kann der Studiobetreiber mit mehreren Standorten seine Kunden auch an jedem Standort trainieren lassen. Die Profile sind überall abrufbar. So werden zum Beispiel auch die Mehrfachkarten entsprechend um die Trainings reduziert, ohne Überschneidungen zu haben. Außerdem überzeugt die mobile Variante des XBody, da man dadurch den Kunden ein professionelles, vollwertiges Training zu Hause anbieten kann. So kann der Betreiber ohne großen Aufwand sein Angebot erweitern. Dies ist vor allem auch interessant für Personaltrainer, die eine einfache, komfortable und funktionelle, mobile Lösung suchen.

Allrounder XBody Fazit: Der XBody ist ein absoluter Allrounder. Vom Design, den Anzügen über Funktionalität bis hin zur Wirtschaftlichkeit spricht alles für den FIBO-Award-Gewinner von 2014.

XBody ist mobil und bestens online vernetzt

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Messe & Kongress

Rückblick auf die MEDICA 2015:

„Digitalisierung der Medizin“ V

om 16. – 19. November kamen 130.000 Fachbesucher aus rund 120 Nationen nach Düsseldorf (Vorjahr: 128.500). Der Anteil internationaler Besucher lag bei über 50 Prozent, auffällig viele kamen aus den Überseemärkten USA, Lateinamerika und verstärkt aus dem Iran und den arabischen Ländern. Fast 5.000 Aussteller aus 70 Nationen boten dem Fachpublikum aus Kliniken, Praxen, Labors, Handel sowie aus Reihen der Industrie und der Kostenträger (Krankenkassen) das komplette Neuheiten-Spektrum für die ambulante und klinische Versorgung in insgesamt 19 Messehallen.

Fotos: Messe Düsseldorf, Constanze Tillmann

Digitalisierung, Vernetzung und „Wearables“ sorgen für Dynamik

Gröhe und Wanka setzten politische Akzente Gleich zwei Mitglieder aus den Reihen der Bundesregierung nutzten die MEDICA als publikumsträchtige Plattform zum Dialog und zur Kommunikation aktueller politischer Anliegen.

Hermann Gröhe, Bundesminister für Gesundheit, eröffnete den Deutschen Krankenhaustag

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, stellte auf dem MEDICA HEALTH IT FORUM das neue Förderkonzept Medizininformatik vor

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Medizininformatik der geeignete Ort. Uns geht es vor allem darum, dass medizinisch relevante Daten zum Wohle der Patienten genutzt werden. Wenn diese Daten systematisch ausgewertet werden, können daraus genauere Diagnosen und verbesserte Therapien abgeleitet werden.“

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe unterstrich zur Eröffnung der MEDICA 2015 beim 38. Deutschen Krankenhaustag die Bedeutung des geplanten Krankenhausstrukturgesetzes zur Verbesserung der finanziellen Ausstattung deutscher Kliniken und diskutierte im Anschluss beim MEDICA ECON FORUM über aktuelle gesundheitspolitische Themen.

Kommt die „Digitale Revolution“ vom Patienten?

Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka stellte zum Auftakt beim MEDICA HEALTH IT FORUM das richtungsweisende Förderkonzept Medizininformatik der Bundesregierung vor. Es setzt genau da an, woran es derzeit noch vielfach hapert: Viele medizinische Daten sind verstreut gespeichert in Kliniken, Praxen oder anderen Versorgungseinrichtungen – oft nicht einmal in digitaler Form. Gefragt sind demnach innovative IT-Lösungen zur besseren DatenZusammenführung, wie Bundesministerin Wanka hervorhob: „Einer der großen inhaltlichen Schwerpunkte der MEDICA ist die Digitalisierung der Medizin. Darum war die MEDICA 2015 für die Vorstellung des Förderkonzepts

Dass die digitale Zukunft auch im Gesundheitsbereich schon sehr konkrete Formen annimmt, davon konnten sich die MEDICA-Besucher im Hinblick auf zahlreiche von Ausstellern präsentierte Neuheiten überzeugen, aber auch in den Vorträgen und Präsentationen etwa beim MEDICA CONNECTED HEALTHCARE FORUM (mit MEDICA App COMPETITION) oder dem MEDICA HEALTH IT FORUM. Insbesondere „Wearables“ und Smartphones in Kombination mit speziellen Health-Apps, die auch durch den Patienten selbst angewendet werden können, haben das Potenzial zum unabdingbaren Bestandteil einer Zukunft der vernetzten Gesundheit zu werden. Zu den Produktneuheiten der MEDICA 2015 zählten etwa das erste

mobile 22-Kanal-EKG-System für Tablet-PC und Smartphone. Das System ermöglicht nicht nur die Diagnose von Herzrhythmusstörungen sondern auch von Durchblutungsmängeln (als Vorboten eines Infarktes). Viel Beachtung fand auch ein mobiles Analyse-Tool zur Messung von Emotionen für ein optimales Stressmanagement. Wohin „die Reise geht“ und mit welchen Analyse-Daten womöglich demnächst schon Patienten ihre behandelnden Ärzte konfrontieren, davon konnte jeder auch einen Eindruck gewinnen bei der „Wearable Technologies Show“ (in Halle 15). Die Vielfalt der Geräte reicht von Lifestyle-Produkten wie Fitness-Trackern, über intelligente Brillen und Hörgeräte bis hin zum neuesten Trend – intelligenten Pflastern, die über Sensoren kontinuierlich Körperdaten abrufen, aber beispielsweise auch minimal-invasiv Medikamente verabreichen können.

Erfolgreiches Rahmenprogramm Wie derartige Medizintechnik-Neuheiten im Alltag der verschiedensten medizinischen Fachrichtungen den optimalen Nutzen bringen, wurde auch in den begleitenden Konferenzen thematisiert. Anzuführen sind die MEDICA MEDICINE + SPORTS CONFERENCE mit ihren englischsprachigen Vorträgen auch auf gute internationale Teilnehmerresonanz stieß,


Messe & Kongress

sowie die MEDICA PHYSIO CONFERENCE speziell für physiotherapeutische Behandlungskonzepte.

Gemischtes Feedback aus der Fitness- & Gesunheitsbranche

Mark Verstegen, Gründer und Präsident von „EXOS, The American Fitness Expert“ und Fitness-Coach der DFB-Auswahl, war einer der Referenten auf der MEDICA MEDICINE + SPORTS CONFERENCE

Die neuen Lauftage von Montag bis Donnerstag sind bei den meisten Fachbesuchern von MEDICA und COMPAMED 2015 auf breite Zustimmung gestoßen. Für Einkäufer und Entscheider größerer, auch internationaler Firmen oder Krankenhäuser ist die Konzentration auf die normalen Wochenarbeitstage ein Vorteil und bietet vielfältigere Möglichkeiten der Reiseplanung. In Halle 4, in der Produkte und Dienstleistungen für die Physiotherapie und

Orthopädietechnik ausgestellt wurden verhielt sich das etwas anders: Therapeuten, die Hauptkundschaft in Halle 4 und 5, müssen ihre Praxen an einem normalen Arbeitstag ggf. sogar schließen, um auf die MEDICA gehen zu können. Das Feedback der Anbieter in Halle 4 war deshalb eher durchwachsen. Während einige Anbieter deutlich weniger Besucher zählen konnten, äußerten sich andere gegenüber dem F&G-Team sehr zufrieden. Die Therapeuten, die nach Düsseldorf gekommen waren, waren in diesem Jahr offenbar gezwungenermaßen zielstrebiger und entschlossener bei ihren Investitionsentscheidungen. Auf den folgenden Seiten haben wir für sie die Highlights aus den Hallen 4 und 5 in einem Messerückblick zusammengefasst.

MEDICA 2016 Termin der nächsten MEDICA in Düsseldorf: 14. – 17.11.2016 www.medica.de

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Rückenkompetenz auf höchstem Niveau Verstärkung für das Referenten Team Das „BALLance“-Referenten Team wurde Mitte des Jahres verstärkt: Wojciech Zarczysnki konnte für das Therapie-Team gewonnen werden. Der Physiotherapeut und Heilpraktiker mit vielen Zusatz-Ausbildungen ist Teammanager Physiotherapie in Dortmund bei „turnhalle die fitnesslounge GmbH“. Der Ex-Kampfsportler (Muah Thai) betreut viele Leistungssportler (Fußball, Handball, Boxen, Wasserski u.v.m), arbeitet als Personal Trainer und verbringt seine Freizeit am liebsten mit seinem fünfjährigen Sohn und als Downhill- & FreerideBiker. Wojciech Zarczysnki Physio-Therapeut war für eine erneute Wojcziech Zarcynski, „BALLance“-Ausbildung „BALLance“-Therapie-Team im August in Südkorea.

Starke Performance in Seoul (Südkorea) Seit Beginn des Jahres 2015 ist „BALLance“ auch auf der anderen Seite der Erdkugel, in Südkorea, vertreten. Die „BALLance“-Referenten haben dort seitdem mehr als 140 Personen zu „BALLance“-Trainern und einige sogar schon zu Referenten geschult. Das Besondere in Südkorea ist, dass es keine Trennung zwischen den Bereichen Fitness und Therapie gibt, der Übergang ist fließend. Der Anspruch der Teilnehmer ist dementsprechend enorm hoch, sie sind sehr wissbegierig, aufmerksam, diszipliniert und fokussiert.

REFRESH-Schulung für Diplom-Trainer In den letzten beiden Jahren haben ca. 1800 Personen an einer unserer Schulungen teilgenommen. Nach zahlreichen Anfragen und Erfahrungen bieten wir unseren Diplom-Trainern ab 2016 eine wichtige Maßnahme zur Vertiefung der Rückenkompetenz an: die REFRESH-Schulung. Der Schwerpunkt

der eintägigen Schulung „Wirbelsäule und Faszien - Bedeutung und Zusammenhänge“ liegt auf der Praxis. Um unseren hohen Qualitätsstandard zu sichern und auszubauen, haben wir uns zudem entschlossen, die Gültigkeit des „BALLance“-Diploms auf 2 Jahre zu begrenzen. Eine Teilnahme an der REFRESH-Schulung verlängert sie. Termine für die REFRESH-Schulung werden demnächst auf unserer Homepage www.ballance-concepts.de bekannt gegeben. (An)Fragen gerne auch unter office@ballance-concepts.de oder 0234. 30707-36.

Gruppenbild nach der Schulung in Südkorea

Infos & Kontakt New Balls Training Concepts GmbH Borkener Str. 64 D-46284 Dorsten Tel.: 02368. 98 35 122-0 info@ballance-concepts.de www.ballance-concepts.de

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Messe & Kongress

MEDICANachbericht 2015

tergumed 710 für Therapie gegen Rückenschmerzen proxomed präsentierte neben schon fast traditionellen Publikumsmagneten Alter G und Pixformance die neue Krafttrainingsgeräte-Linie tergumed 710 die Weiterentwicklung der erfolgreichen tergumed-Linie, die speziell für eine effiziente Therapie gegen Rückenschmerzen konzipiert ist. Durch viele innovative Details wurden die Bedienerfreundlichkeit, die Software und die Qualität verbessert. So lässt die Sitzneigungsverstellung ein breiteres Spektrum an Positionierungsmöglichkeiten zu. Das Feedbacktraining zeigt dem Patienten die Verbesserung der Qualität seiner Bewegungsabläufe und die Geräte sind mit einem Touchscreen-Monitor (SmartPanel) ausgestattet und kommunizieren über ein Chipkartensystem mit dem zentralen Therapeutenarbeitsplatz (TAP). www.proxomed.com

Präventionskonzept „4+4=20“

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Die FREI AG begeisterte auf der MEDICA 2015 mit Ihrem neuen zertifizierten Präventionskonzept 4+4=20. Das Präventionskonzept umfasst eine Kombination von 4 Geräten plus 4 funktionellen Übungsstationen. Dazu gehört die Software, das zertifizierte Präventionskonzept, ein Marketingpaket und die Schulung vor Ort. Das Paket aus FACTUM Marketingleiterin Christina Medizingeräten Staiger erklärt Jürgen Wolff Rumpf Rotator aus rechnet sich den der Factum-Serie durch die sichere Förderung nach § 20 SBG V bereits nach kurzer Zeit und die Anfangsinvestition lässt sich durch eine kluge Leasinglösung gering halten. Das Konzept stieß bei Fachbesuchern auf reichlich Interesse und stellte ein Highlight auf dem internationalen Branchentreffpunkt dar. www.frei-ag.de

emotion fitness hat seine Produktpalette auf vielfachen Kundenwunsch um ein „kleines“ Fahrradergometer ergänzt. Reduziert auf die wichtigsten Funktionen eines medizinischen Trainingsgerätes, wurde auf der Medica das motion cycle 200 med vor- Marketingleiterin Stephanie Schmitt und Produktgestellt. Es ist manager Max Brodehl ausgestattet präsentieren das motion mit drei Trai- cycle 200 ningsprogrammen (auch pulsgesteuert), mit einem codierten Polarempfänger sowie einer RS232-Schnittstelle. Es kann mit oder ohne Strom betrieben werden. Die zweite „Neuheit“ von emotion fitness auf der Medica war der neue Produktmanager im Team, Sportwissenschaftler Max Brodehl. Er ist künftig Ansprechpartner für die Trainingssteuerung und auf dem Foto mit Stephanie Schmitt zu sehen. www.emotion-fitness.de

Neu bei Artzt waren das Theraband CLX. CLX bedeutet „consecutive loop“, also Endlosloop – von der Rolle in Bandform. Durch die Loops sind bei Übungen keine Wicklung oder zusätzliche Assists nötig, einfaches Be- Philip Artzt stellt das festigen am Körper Theraband CLX vor oder an Gegenständen, optimal für kombinierte Kraft- und Koordinationsübungen. Erhältlich sind die Loops in bewähter Latex-freier Qualtiät und dem gewohnten Farbsystem. Risto Kasurinen (Gymstick Development Manager) und Dominique Walk zeigen eine weitere Neuheit: den Gymstick Original 2.0, der per Schnappverschluss in zwei Hälften teilbar ist. Das ermöglicht viele neue Übungsvarianten und erleichtert den Transport. www.artzt.eu

Präventionsanwendung Gefäßtraining Die Weyergans High Care AG präsentierte ihre Geräte für die Intermittierende Vacuum-Therapie (IVT). Die Technologie mit Wurzeln in der Weltraummedizin bietet Anwendungen im Bereich der Gesundheits- und Figurpflege. Zunehmend nutzen auch Leistungssportler die System zur Regeneration. Das zugehörige Kurzskonzept nach § 20 ist als Präventionsanwendung abrechenbar. www.weyergans.de; www.passivtraining.de

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proxomed-Schulungsleiter zeigt Interessenten, die Möglichkeiten der Linie tergumed 710

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Messe & Kongress

Motorisierter Crosstrainer ICARE

THEORG vereinfacht den Praxisalltag

SportsArt präsentierte mit ICARE einen motorisierten Crosstrainer (Elliptical) für das Gang-Training, bei dem das Körpergewicht durch Suppurt individuell runtergeregelt werden kann. Integrierte Sensoren ermitteln das Unterstützungs-Level, das der jeweilige Patient braucht, und regeln den Motor auf das Level. Schrittlänge und Frequenz können ebenso varialbel gestalten werde. In den USA und UK ist das modulare System ICARE bereits sehr erfolgreich, die Markteinführung in Deutschland erfolgt 2016. www.sportsart.com; www.medex.gmbh.de Das F&G-Team machte mit dem ICARE den Praxistest

Assistenzsysteme & Monitormarketing opta data – präsentierte TheraAssist 2.0, das Assistenzsystem für Therapeuten, das Schritt für Schritt durch Anamnese, Screening und Assessments führt. Die Thera-Stele für den personallosen PatientenCheck-in war ein weiteres Highlight. Gesondert vorgestellt wurde odWeb.tv, eine Werbe- und InfotainmentPlattform für Studios und Praxen. Für individuelles Monitormarketing benötigen Sie einen Fernseher und eine W-LAN-Verbindung – Wechselnde Bilder, Videosequenzen und Texte werden über den odWeb.tv-Stick übermittelt, den Sie an den Fernseher anschließen. www.odWeb.tv; www.optadata-gruppe.de

Erfolgreicher Medica-Auftritt für Total Gym Für crosscorpo, Distributor der Total Gym Geräte, hat das „mehrgleisige“ Betreuungskonzept für die Standbesucher erneut bewährt. Neben den beiden Geschäftsführern standen auch die erfahrenen Physiotherapeuten Ralph Große und Cathérine Simon (Foto), die in ihren Praxen bereits mit Total Gym-Geräten arbeiten, für die Kunden und Interessenten als Ansprechpartner zur Verfügung und demonstrierten die Vielfalt funktioneller Übungen der Total Gym-Systeme. Der PowerTower und der GTS bieten insbesondere in der Physiotherapie hervorragende Einsatzmöglichkeiten bei geringem Platzbedarf. Sie sind äußerst vielseitig nutzbar und ermöglichen mehr als 200 funktionelle Übungen für alle Muskelgruppen. Und beide Modelle erfüllen in der entsprechenden Ausstattung die Zulassungsvoraussetzungen für die Abrechnungsposition „Krankengymnastik am Gerät“. www.crosscorpo.com

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SOVDWAER GmbH – Neue Funktionen für die perfekte Praxisorganisation: THEORG stellt auf der MEDICA viele neue Funktionen vor, die den Praxisalltag effizienter gestalten und mehr Zeit für die Behandlung schaffen. Wie beispielsweise die maschinelle Rezepterfassung, den Preislistenservice sowie das Modul Heilpraktiker/Osteopathie, mit dem Diagnosen eingetragen, Leistungen terminiert und nach Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH) abgerechnet werden können. Eben THEORG – einfach, praxistauglich, durchdacht. www.sovdwaer.de

Große Sprünge mit Messeneuheiten von HUR HUR stellte auf der MEDICA ihre neue Beinpresse vor, mit der auch Sprungtechniken trainiert werden können. Ein weiteres Highlight war die neue iBalance-Plattform PlantarFlex. Sie misst und trainiert die Sprunggelenkskraft und verbessert das Gleichgewicht. Neu ist auch die Anbindung der Balanceplattformen und Körperanalysewagen an die computergesteuerten SmartTouch-Geräte. Durch die Kompatibilität können die Ergebnisse sofort ins Training einfließen und der Trainingsplan noch besser an den Schwächen des Patienten ausgerichtet werden. www.hur-deutschland.de

Komplettausstatter für Therapie und Medical Fitness Die Stolzenberg GmbH stellte auf der MEDICA ihr komplettes Portfolio für Training und Physiotherapie aus: den Dynamed Beckenbodentrainer, Dynamed Cardiogeräte, den Dynamed Iso Check zur Kraftmessung sowie die Stolzenberg-Therapieliegen. Highlights waren hier die Dynamed MedicalPro Trainingsgeräte mit verspiegelter Abdeckung der Gewichtsblöcke, über die Patienten selbst die Übungsausführung prüfen können und die Dynamed Xtension One für funktionelles Training in der Physiotherapie. Die Komplettausstattung benötigt nur 1,5 m² Stellfläche und lässt sich somit in jede bestehende Einrichtung integrieren und bietet auch in kleinen Räumlichkeiten maximale Trainingsmöglichkeiten. www.stolzenberg.org Tina Klostermeier testet die Dynamed Xtension One unter Anleitung von Entwickler Arndt Storkebaum

Andre Stolzenberg zeigt die Dynamed MedicalPro Trainingsgeräte mit verspiegelter Abdeckung


Rubrik

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Messe & Kongress

„Vergessen Sie Ihr Gewicht“

Der Dr. WOLFF Faszienzirkel Innovativ und ideenreich setzt Dr. WOLFF® verschiedene Varianten der Blackroll® in seinem neuen Faszienzirkel ein. Unter dem Motto „Weg vom Boden und rauf auf die Rolle“ wird das Faszienrollen jetzt komfortabler und variantenreicher. Der Zirkel verfügt über eine Lichtleiste, die die Übungszeit von 30 Sekunden vorgibt und ist hilfreich mit Übungsbeispielen bebildert. Er besteht aus den vier Stationen „VARIO“, „LAT & ARM“, „BACK & NECK“ und „LEG“. Dr. WOLFF unterstützt Praxen und Studios mit einer Konzeptlösung zur Positionierung und Akquise im Rücken- und Gesundheitsmarkt. www.dr-wolff.de

Tanita stellte seine jüngste Entwicklung in Halle 11 vor: die erste Segment-Körperanalysewaage auf dem Markt für die so genannte Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA). Hier werden Fett und Muskel in jeder Gliedmaße differenziert gemessen, während die Daten drahtlos über ANT+, Bluetooth und WiFi- Anwendungen für Fern-Monitoring und Trendanalysen zur Verfügung stehen, z.B. für die Therapie von Fettstoffwechselerkrankungen. „Es geht darum, die Vorgänge im Körper präziser zu messen und zu beobachten, damit man damit umgehen und die richtigen Schlüsse ziehen kann“, so Hermann Widerhold, CEO der Weightcheckers GmbH und Tanitas Repräsentant in Deutschland. www.weightcheckers.info

Cockpit für Befundung und Eigenübungen für Patienten

Abrechnungs- und IT-Spezialist azh stellte seine neue, mit vielen Innovationen bestückte Version der Praxissoftware azh TiM vor. Das Update 1.26 bindet jetzt eine umfassende Bibliothek mit Eigenübungen für Patienten in die Software ein. Therapeuten können direkt aus azh TiM und azh Befundung heraus auf eine Vielzahl von Übungen zugreifen. Die anschaulich illustrierten Anleitungen für zu Hause bieten den Patienten eine optimale Ergänzung zur Therapie. Außerdem zeigt das neue Cockpit der azh Befundung die wichtigsten Informationen aller Behandlungstermine und den Therapieverlauf auf einen Blick und spart durch die Möglichkeit der Schnellbefundung wertvolle Behandlungszeit. Am azh-Messestand sorgte zudem ein Karikaturist für gute Laune: Interessenten und Kunden konnten sich am Stand der azh auf humorvolle Art porträtieren lassen. www.azh-TiM.de

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Niedrige Startbelastung und barrierefreier Einstieg SCIFIT wurde im Sommer 2015 von der Brunswick Corporation, zu der auch Life Fitness gehört. Trainingsgeräte für physikalische Therapie und kardiologische Reha gehören zur Kernkompetenz von SCIFIT, niedrige Startbelastung und barrierefreier Einstieg inklusive. Foto: Life Fitness Marketing Coordinator Stefan Geier stellt einem Interessenten hier den Recumbent Stepper „StepOne™“ vor, den vor allem eine sanfte, funktionale Ganzkörperbewegung auszeichnet. Die Handgriffe und Schrittlänge sowie die Widerstände sind stufenlos justierbar. www.scifit.com, www.lifefitness.de

Die Messe-Neuheiten von TOGU TOGU war auch dieses Jahr wieder mit mehreren Neuheiten „Made in Germany“ auf der Medica vertreten: Die Actiroll® wurde für die Faszienfitness weiterentwickelt, die „Brasil® Base Plus“ ist eine Neuentwicklung für Gleichgewichtsübungen und Rückentraining und der JumpStemp bietet noch mehr Übungsvarianten für Propriozeption, Sensomotorik, Beweglichkeit und Stabilität. www.togu.de

Spezialist für Activity Tracking

More than a roller = MOTR™

Polar Electro GmbH Deutschland präsentierte sich auf dem MEDICA CONNECTED HEALTHCARE FORUM in Halle 15 im Rahmen des Fitness-Points mit seinen neuen Herzfrequenz-orientierten Trainingstechnologien und einfachen Lösungen für Sportler als Spezialist rund um das Thema Activity Tracking. www.polar.com

Als Messe-Neuheit präsentierte die Vertriebsfirma novacare GmbH den MOTR™ Core Trainer von Sissel. Die Kombination aus Foam Roller und 3-Stufen-Widerstandstrainer ermöglicht ein anspruchsvolles und vielfältiges Training. In acht verschiedenen Körperpositionen lassen sich Cardio, Balance, Beweglichkeit, Kraft und vieles mehr trainieren. Auch für Pilates und funktionelles Training eignet sich der MOTR™ Core Trainer bestens. Dabei ist er klein und leicht, so dass er über die Schulter getragen werden kann und im Handumdrehen aufgebaut ist. www.sissel.de

Daniel Hothorn zeigt eine Auswahl der Polar-Produkte


Messe & Kongress

Multifunktionale Faszien-Tools & Golftraining Technogym stellte mit Scrapler & Squeezler zwei mulitfunktionale Tools für die myfasziale Therapie vor, die von Physiotherapeut Uwe Laane entwickelt worden sind. Scrapler & Squeezler sind im Zweier-Set erhältlich, sind leicht (eloxiertes Aluminium) und durch das warme Material auf der Haut sehr angenehm. Gemeinsam mit logicalgolf (lg-innovations.com) hat Technogym auf Basis der Kinesis-Geräte ein System für das Golftraining entwickelt, das dem Golfer ermöglicht, innerhalb des Uwe Laane demonstriert die Anwendung des Scrapler Schwungtrainings sowohl am Muskelaufbau als auch am Muskelgedächtnis zu arbeiten. Der komplexe Bewegungsablauf des Golfschwungs kann in einzelnen Komponenten aus den Bereichen Koordination, Technik, Beweglichkeit und Kraft separat trainiert werden. www.technogym.com

InBody Band: Activity Tracker mit Körperfettmessung Inbody stellte in Halle 10 mit dem InBody 770 das neue Premium-System für die professionell Gesundheitsberatung vor. Der InBody 770 analysiert die Körperzusammensetzung direkt-segmental über sechs verschiedene Frequenzen und kann so Körperwasser (intra- und extrazellulär) und den Muskel- und Fettanteil in Armen, Beinen und Rumpf präzise bestimmen. Eine weitere Neuheit war der Activity Tracker InBody Kenneth Cha zeigt Band, der neben den üblichen Bewegungssensoren das neue InBody auch einen Körperfettmesser beinhaltet. Das InBody Band Band ist das erste Fitnessband am Markt, das mit einer derartigen Funktion ausgestattet ist. www.inbody.de

Therapie- und Trainingsdokumentation Woodway präsentierte für das Wattbike die neue PowerApp (ANT- und Bluetooth-fähig). Die App ist mit den meisten Radcomputern kompatibel und die Trainingsdaten (inkl. Tretanalyse) können drahtlos verarbeitet werden. Das KineAssist-MX™ Geh- und Gleichgewichtssystem bietet Laufbandtraining mit Körpergewichtsentlastung an der Hüfte ermöglicht ein sehr natürliches Gehen und Dokumentation des Fortschritts während der Therapie. Störreize können über die Lauffläche gegeben werden (Sturzprophylaxe) und der Patient wird aufgefangen. www.woodway.de

Von der Praxis-Planung bis zur kardiologischen Rehabilitation Ergo-Fit war erstmals auf der MEDICA in zwei Hallen vertreten. Wie gewohnt in Halle 4: hier stand der medizinische Trainingsbereich mit all seinen Facetten im Mittelpunkt. Ergo-Fit liefert Geräte, chipkartengesteuertes Trainingssystem, Beratung, Konzeption, Planung und betriebswirtschaftliche Unterstützung. In Halle 9 präsentierte sich das Unternehmen unter dem Namen cardiowise GmbH und präsentierte innovative Produkten und Konzepten für die Bereiche Ergometrie, kardiologische Rehabilitation, Sportmedizin, ,Sportwissenschaft und Prävention. www.ergo-fit.de, www.cardiowise.com

Twincise Roll für Kraft, Stabilität & Beweglichkeit

Airex/Gaugler & Lutz – Am Stand der Marke softX wurde die Twincise Roll beworben. Die 39 Zentimeter Rolle eignet sich besonders zur Massage kleinerer Muskeln oder zur Triggerpunkt-Behandlung. Durch die spezielle (Schwalbenschwanz-)Verbindungstechnik können Sie die Rollen im Handumdrehen halbieren. Die Halbrollen eignen sich aufgrund ihrer Rutschfestigkeit sehr gut als Unterlage für Übungen zur Verbesserung der Gelenkstabilität. Darüber hinaus hat Airex pünktlich zur Medica die „intelligente Matte“ als Weltneuheit vorgestellt. Mit Hilfe eines integrierten NFC-Chips lassen sich so durch den Nutzer per Smartphone Informationen zum Produkt selbst, Übungsvideos, Anleitungen, Pflegehinweise und vieles mehr online abrufen. www.gaugler-lutz.de

Hüft-Knie-Konzept

David und die Schupp GmbH stellten auf einem gemeinsamen Stand aus. Neu war in diesem Jahr das Hüft-KnieKonzept, das aus fünf Geräten besteht – Funktionsstemme, Beinbeuger, Beinstrecker, Abduktion und Adduktion. Es ergänzt das David Wirbelsäulenkonzept als Auswertungs- und Behandlungskonzept gegen Rückenbeschwerden bei Anwendungen für den Beinbereich. Auch optisch passen die neuen Geräte für die unteren Extremitäten genau zum bewährten Rückenkonzept. schupp.eu, www.david-international.com


Messe & Kongress

Fotos: Behrendt und Rausch

Die proxomed®Familie auf der der MEDICA 2015

30 Jahre proxomed Das Firmenjubiläum im Rahmen der MEDICA in Düsseldorf

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as Traditionsunternehmen proxomed® Medizintechnik GmbH feiert mit Kunden und Partnern in Düsseldorf anlässlich der MEDICA 2015 sein Firmenjubiläum. Geschäftsführer Antoni Mora und Gesellschafter Hanspeter Ueltschi begrüßten die Gäste persönlich in einer Skihütte mit bayerischem Ambiente, die eigens am Hotel Lindner in Düsseldorf für diese Veranstaltung aufgebaut war.

Stilechte bayerische Schmankerl Nach einer kurzen Ansprache des Geschäftsführers standen Gespräche und geselliges Beisammensein im Vordergrund des sehr kommunikativen

Events. Stilecht wurden am kalt-warmen Büffet bayerische Schmankerl serviert, die von den Gästen mit großer Begeisterung nachgefragt wurden. Nach einem langen und erfolgreichen Messetag auf der MEDICA 2015 verweilten die Gäste gerne in dieser entspannten Atmosphäre, sprachen über zukünftige Projekte oder erinnerten sich an gemeinsame Erlebnisse aus den vergangenen Jahren. Die F&GVerleger Volker Ebener und Patrick Schlenz waren der persönlichen Einladung von Antoni Mora und Hanspeter Ueltschi gerne gefolgt und genossen den Abend im Kreise der proxomed®Familie.

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Messe & Kongress

INLINE Kongress 2015

Podiumsdiskussion zum neuen Präventionsgesetz mit Beteiligung von Politikern

#Erfolg2016

Der größte Branchenkongress brach in diesem Jahr mit mehr als 2.300 Kongressbesuchern den Teilnehmerrekord. Die Schlagworte Emotion, Substanz, Wissen, Motivation, Fortschritt, Inspiration und neue Denkansätze prägten diesen INLINE Kongress. Die rechtlichen und politischen Entwicklungen sowie Chancen der Fitness- und Gesundheitsbrache waren hier impulsgebend und wurden ausgiebig erörtert und diskutiert. Besucherrekord mit mehr als mehr als 2.300 Teilnehmern

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ahtlos knüpft der INLINE Kongress 2015 an die erfolgreichen Veranstaltungen der vergangenen Jahre an. Dabei wurde in diesem Jahr der Teilnehmerrekord bei Europas größtem Branchenkongress am 14./15.11.2015 in Kassel mit mehr als 2.300 Teilnehmern noch übertroffen. Paul Underbergs Eröffnungsrede brachte souverän choreografiert die Chancen für die Fitnessbranche auf den Punkt. Emotion, Substanz, Wissen, Motivation, Fortschritt, Inspiration und neue Denkansätze prägten das gesamte Kongressprogramm sowohl im Bereich der Managementvorträge als auch im Convention-Bereich.

Ein Opening, das unter die Haut ging Es kam etwas leiser daher, das diesjährige Opening und dabei waren die Umstände nicht vorhersehbar, denn die Stimmung war überschattet von den Terroranschlägen in Paris. Die Akrobatikgruppe POWER, bekannt aus der Sendung „RTL Supertalent“ nahm die Bühne mit neun Sportlern im Alter von 12–30 Jahren ein und zeigte atemberaubende Bewegungen, Hebungen und Sprünge. Julia Engelmann, die bekannte Poetry Slammerin mit acht Millionen YouTube-Klicks sorgte für eine ergreifende Atmosphäre beim Vortrag ihres Gedichtes „One day, Baby“.


Messe & Kongress

Die Akrobatikgruppe POWER, bekannt aus der Sendung „RTL Supertalent“, beim atemberaubenden Opening

Bekannte Gesichter der Branche vor Ort: Deniz Aytekin (links) und FIBO Event Direktor Ralph Scholz

„Allgemein gute Aussichten, speziell gute Aussichten“ prognostiziert Paul Underberg zu Beginn seines Vortrags. Weitere Inhalte waren die fortschreitende Digitalisierung, E-Learning, das Präventionsgesetz, Deutschland trainiert und Markenaufbau. Gewohnt fundiert, eloquent und humorvoll gestaltete Paul Underberg sein Opening, das alle Teilnehmer begeisterte und den Auftakt für ein zweitägiges Top-Programm bildete.

Aktuelle rechtliche Entwicklungen der Branche Dr. Hans Geisler begeisterte und brillierte einmal mehr mit seinem Vortrag über aktuelle rechtliche Entwicklungen, die für die Branche von Interesse sind. Die meisten rechtlichen Probleme, die im Alltag auf den Studioinhaber zukommen, werden mittlerweile, belegt durch viele Urteile, von der Kanzlei Dr. Geisler, Dr. Franke & Kollegen souverän aus dem Weg geräumt. Bzgl. der Thematik des Wettbewerbs

Dr. Hans Geisler erörtert die rechtlichen Entwicklungen der Branche

Paul Underberg bei seiner souveränen Eröffnungsrede über die Chancen für die Fitnessbranche

durch Vereins-Fitnessstudios konnte Dr. Hans Geisler durch zwei aktuelle Urteile aufzeigen, dass man aktuell auf einem guten Weg ist und sich Erfolge anbahnen, die im positiven Sinne zukunftsweisend für unsere Branche sein können. Ungewiss ist noch, welche Auswirkungen das neue, voraussichtlich im Januar 2016 in Kraft tretende Antikorruptionsgesetz, im Hinblick auf Kooperationen zwischen Studios und Ärzten bzw. Physiotherapeuten haben wird. Hier wird uns die Kanzlei auf dem Laufenden halten.

JustFit-Geschäftsführer Frank Böhme spendete für „Deutschland trainiert“ und die Kindernothilfe e.V. 13.000 Euro. Paul Underberg nimmt den Scheck gerührt entgegen

Podiumsdiskussion zum Neuen Präventionsgesetz mit Politikern Die Podiumsdiskussion zur Thematik „Neues Präventionsgesetz“ am Sonntagmorgen, moderiert von Ulrike Schönfelder, fand im vollbesetzten Festsaal statt. Mit einem Initiativvortrag zur gesundheitlichen Bedeutung des betreuten Muskeltrainings eröffnete Dr. Kurt Mosetter die Runde. Mit dabei waren auch die Bundestagsabgeordneten Dietrich Monstadt (CDU), Eberhard Gienger (CDU) und Tino Sorge (CDU), die klar äußerten, dass sie die qualitätsorientierten Studios der Fitnessbranche als wichtigen Partner in Sachen Prävention sehen. Dabei kam auch zum Ausdruck, dass auf politischer Ebener versucht wird, die Qualitätsstudios stärker in die geförderte Erbringung von Präventionsleistungen einzubinden. „Man solle hier der Politik etwas Vertrauen entgegen bringen und auch etwas Geduld zeigen“,

Die Bundestagsabgeordneten Dietrich Monstadt (CDU, links), und Tino Sorge (CDU, rechts) geben wichtige Impulse bei der Podiumsdiskussion

meinte Dietrich Monstadt im Hinblick auf eine mögliche stärkere Integration der Branche. Weitere begeisternde Vorträge sowie die Trainer-Convention rundeten den Kongress ab. Auch die begleitende Fachausstellung, bestückt von leistungsstarken Industriepartnern, war in den Kongresspausen gut besucht und die Aussteller zeigten sich sehr zufrieden mit den geführten Gesprächen.

InBody-Geschäftsführer Chang-Hun Jo mit Prof. Dr. Theodor Stemper am BVGSD-Stand

Die F&G-Geschäftsführer Volker Ebener und Patrick Schlenz mit Gastgeber Paul Underberg und Prof. Dr. Theodor Stemper, 2. Vorsitzender des BVGSD e.V.

Volker Ebener im Gespräch mit BVGSD-Mitglied Alexander Hoferer (Fitnessturm Haslach)

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Messe & Kongress

Zufriedene Aussteller auf der Begleit-

Aidoo Software GmbH

BURG F.W. Lüling KG Dr. WOLFF® Sports & Prevention GmbH

eGym GmbH

InBody – JP Global Markets GmbH

eXcio – wellform Gerätebau GmbH

INKO Handelskontor GmbH

INLINE Unternehmensberatung für Fitness- und Wellnessanlagen GmbH

Les Mills Germany GmbH

Massarium – Inform GmbH Flybration – EPL Medizintechnische Produktionsgesellschaft mbH

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Messe & Kongress

Messe des INLINE Kongresses 2015

New Balls Training Concepts GmbH

opta data Abrechnungs GmbH

Pavigym – PRAMA DACH GmbH

Jentschura International GmbH

Precor Deutschland – AmerSports Deutschland GmbH

Scotfit GmbH

Trugge Getränketechnik GmbH & Co. KG

www.plan.de

Winshape GmbH

Plan International Deutschland e. V. F&G 8/2015

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Messe & Kongress

IHRSA’s 15. European Congress

Treffpunkt der Branche in Marsielle

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IHRSA European Congress 2016 Der 16. European Congress der IHRSA wird vom 17.-20. Oktober in Sevilla stattfinden. www.ihrsa.org

om 19. bis 22. Oktober 2015 fand die 15. Ausgabe des jährlichen European Congress der International Health, Racquet & Sportsclub Association (IHRSA) in Marseille statt, im majestätischen Palais du Pharo. Über 550 Teilnehmer aus 42 Länder und sechs Kontinenten waren für das Event nach Südfrankreich gereist. Joe Moore, Präsident und CEO der IHRSA, bedankte sich bei den lokalen Gastgebern, der FHRSA (French Health and Raquet Sport Association) und ihrem Präsidenten Christophe Andanson: „Im Namen der IHRSA bedanke ich mich besonders bei Christophe Andanson und seinem gesamten Team. Die enorme Unterstützung in allen Belangen des Kongresses – angefangen bei der Auswahl des großartigen Veranstaltungsortes, der Werbung und der Koordination aller Aktivitäten – waren der Grundstein dafür, dass der Kongress für alle Teilnehmer eine großartige Erfahrung war.“

Keynotes In seinem Keynote-Vortrag zur Eröffnung des Kongresses riet Ken Hughes, CEO von Glacier Consulting aus Irland den Teilnehmern sich auf die „Digital Natives“ vorzubereiten, die zwischen 1980 und 1997 geboren wurden und mit der Informations-Technologie aufgewachsen sind. „Diese Verbraucher und Kunden sind 24 Stunden am Tag online und das hat Auswirkungen auf Ihr Geschäft“, warnte er. Bryan Williams, Chief Service Officer von B. Williams Enterprises aus den USA, lieferte die Abschluss-Keynote mit einer Präsentation zur Schaffung einer Unternehmenskultur aus Übertragung von Verantwortung und Eigentümerschaft. Dabei identifizierte er vier Level der Unternehmensführung: Einfluss aus der jeweiligen Position heraus, Überzeugung, Produktion und Mitarbeiter-Entwicklung. Das vierte Level, so Williams, sollten alle Führer von Unternehmen anstreben. Er forderte die Teilnehmer auf, jede Person ihrer Teams so zu führen, als ob sie ihn oder sie zur Führungskraft aufbauen wollten.

Fotos: ihrsa

Programm-Highlights

Die spektakuläre Veranstaltungs-Location „Palais du Pharo“ bot eine 360-Grad-Blick über den Hafen von Marseille

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Zu den Highlights des Programms gehörten u.a.: n Der Launch von UFIT (Universal Fitness Innovation & Training, www.justdoufit.com), ein Projekt unter Schirmherrschaft der

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UNESCO, das zur Aufgabe hat, für Menschen mit Behinderung mehr Wege zur körperlichen Aktivität zu eröffnen. Die Verleihung des IHRSA European Club Leadership Award an Martin Seibold, Managing Director von Fitness First UK. Mehr als ein Duzend begleitende Vorträge und Seminare, inklusive einer Podiums-Diskussion zur Zukunft der Branche Eine Begleitausstellung der Sponsoren und Seminare, in denen Clubverantwortliche mit Industrievertretern Eins-zu-Eins zusammenkommen konnten. Ein Tour durch führende Fitness- & Gesundheitsclubs in Marseille.

n Sponsoren des IHRSA

European Congress 2015

American Council on Exercise (ACE); Anytime Fitness, LLC; Cybex International Inc; eGym GmbH; Exerp; Fabiano Designs; GANTNER Technologies; Gruppo P&G – Fit interiors; GymGroups; Johnson Health Tech. Co., Ltd. / MATRIX FITNESS; Keiser Corporation; Les Mills International; Life Fitness; MegaForm; miha bodytec GmbH; milon industries GmbH; MYZONE®; National Strength & Conditioning Association (NSCA); OJMAR; Pliteq Inc.; PILOXING®; Polar Electro Oy; Precor; QualiCert Qualitop International; Star Trac; Technogym®; TNG International; Pulse; Virtuagym and Zumba Fitness LLC.


Advertorial

100% Vollkost-Ernährung in nur 250 Gramm

Wolfgang Grabher

Lebensmittel-Innovation monofood® „Einen Paradigmenwechsel in der Ernährung!“ So bezeichnete Paul Underberg die weltweit einzigartige Lebensmittelinnovation monofood® des Entwicklers und Lebensmittelexperten Wolfgang Grabher in seiner Eröffnungsrede des größten europäischen Branchenkongresses der Fitnessindustrie in Kassel.

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ormal essen wir täglich mehr als 2,5 kg Nahrungsmittel inklusive kohlenhydrathaltiger Getränke. Diese Menge entspricht dem zehnfachen an Nahrung, als die Alternative von monofood®. Wobei bei der konventionellen Ernährungsweise auch viele unerwünschte Stoffe in den Körper gelangen. monofood® hingegen ist ein rein pflanzliches (veganes) Konzentrat in Form eines bilanzierten Vollkost-Nutraceuticals (Functional-Food). Es ist frei von Allergenen und enthält dabei ein besseres Aminosäure-Profil als Rinderfilet.

monofood® im Vergleich mit 15.000 anderen Lebensmitteln In den vergangenen sechs Jahren sammelte Wolfgang Grabher gemäß den gesetzlichen Anforderungen der Health-Claims Verordnung und den Kenntnissen der aktuellen Ernährungswissenschaften 360 transparenten Kriterien, die als analytische Grundlage dienen, um monofood® mit 15.000 anderen Lebensmitteln transparent zu vergleichen. Laut der Artikel 13 Liste der EU VO 423/2012/EG (Health Claims) können für monofood® mehr als 70 gesundheitsbezogene Angaben gemacht werden. monofood® ermöglicht im Vergleich mit mehr als 15.000 analysierten Lebensmitteln erstmals

eine 100% ausgewogene Ernährung auf rein pflanzlicher Basis mit weniger als 1.000 kcal./Tag – und das ohne Hunger. Dabei werden neben den ausgewogenen Makronährstoffen alle essentiellen Mikronährstoffe des Tagesbedarfes laut EU RL 2008/100/EG mit nur 250 Gramm Stoffwechsel-entlastend zugeführt, ohne dass dabei künstliche Zusatzstoffe oder Konservierungsmittel verwendet werden. Es findet auch keine Überdosierung von Antagonisten wie z.B. Fruchtzucker statt, der häufig beim übermäßigen Konsum von Smoothies vorkommt, und dann zur nicht alkoholischen Fettleber führen kann. Die meisten Ernährungskonzepte sind bisher daran gescheitert, dass die Umsetzung für den Anwender aufwendig, langwierig, betreuungsintensiv und schwierig durchzuhalten war. Mit monofood® wurden erstmals alle 360 Kriterien der neuesten Ernährungslehre zu 100% im Produkt umgesetzt. Damit ist monofood® das erste wissenschaftlich transparente, bilanzierte Vollkost-Nutraceutical auf dem Markt. Es wurde auch auf dem INLINE Kongress mit Begeisterung aufgenommen.

Die monofood®-Anwendung Die Anwendung ist dabei sehr einfach und bedarf keiner Zubereitung. In der Regulationsphase wird monofood®

dem Körper sieben bis 21 Tage lang täglich zehn Mal alle 90 Minuten in Form eines leicht verdaulichen 25 Gramm Riegels zusammen mit ca. zwei Liter Wasser über den Tag verteilt zugeführt. Im Anschluss reicht ein solcher Entlastungstag pro Woche aus, um den Körper im Gleichgewicht zu halten. Bei Bedarf können auch einzelne Mahlzeiten ersetzt werden. Ein großer Vorteil ist, dass die Ernährung mit monofood® nicht mehr kostet, als eine normale gesunde Ernährung. Neben zahlreichen Vorteilen ist die Herabsetzung der Insulinsekretion zu erwähnen, die gemeinsam mit dem hohen L-Carnitin-Gehalt und der Schonung des Leberglykogen zu einer effizienten Fettverbrennung ohne Muskelabbau führt. In den ersten drei Tagen kann die hocheffiziente Fettverbrennung bei Vorbelastung (Übersäuerung) zu einer kurzzeitigen Ketoazidose führen, die aber erfahrungsgemäß durch das tägliche Ausatmen und die Zufuhr von natürlichen Basen schnell verschwindet. Ein Proband hat das Mittel unter ärztlicher Leitung 200 Tage am Stück eingenommen und neben der Gewichtsabnahme von täglich 380 Gramm (mehr als 75 kg) haben sich alle Blutwerte normalisiert. Ein wirklicher Paradigmenwechsel – die nächste Generation gesunde Ernährung.

Infos & Kontakt Weitere Infos zum Produkt gibt es hier: www.monofood.life Studios, die sich für den Einsatz von monofood® interessieren, können sich direkt an die INLINE Unternehmensberatung wenden: INLINE Unternehmensberatung für Fitness- und Wellnessanlagen GmbH Borkener Str. 64 46284 Dorsten Tel.: 0 23 62/94 60 33 office@inlineconsulting.de www.inlineconsulting.de

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Messe & Kongress

aquanale & FSB 2015 Fotos: Koelnmesse

Mehr Besucher, gesteigerte Internationalität und gute Stimmung Vom 27. bis 30. Oktober fand in Köln die diesjährige Ausgabe des Messeduos aquanale (Internationale Fachmesse für Sauna, Pool und Ambiente) und der Internationalen Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bäderanlagen, FSB, statt.

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olle Gänge, gute Geschäfte und gesteigerte Internationalität: Die aquanale 2015 schloss nach vier Messetagen am Freitag, 30. Oktober 2015, mit einem sehr guten Ergebnis ihre Tore. Mit rund 26.600 Besuchern aus 117 Ländern registrierte die aquanale, die erneut parallel zur FSB, der internationalen Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bäderanlagen, stattfand, auf Besucherseite ein deutliches Wachstum (+7 Prozent).

Gemeinsamer Schwimmbadbereich Erstmalig fand das Messedoppel in den Nordhallen des Kölner Messegeländes statt, was Aussteller und Besucher gleichermaßen positiv auffassten. Mit der Zusammenfassung der Schwimmbadbereiche von aquanale und FSB in den Hallen 6 und 7 waren alle Bereiche des privaten und öffentlichen Schwimmbad, Wellnessund Saunabereichs vertreten. Das gemeinsame Dach der Schwimmbadbereiche von FSB und aquanale war auch in diesem Jahr das 6. Kölner Schwimmbad- und Wellness FORUM. Gemeinsam mit den Fachverbänden bsw und IAKS (Internationale Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen e. V.) sowie weiteren Partnern gestaltete die Koelnmesse an vier Tagen ein informatives und themenorientiertes Fachprogramm, maßgeschneidert auf die Zielgruppe der öffentlichen Badbetreiber sowie für Schwimmbadbauer, Hoteliers, Planer und Architekten. Mehr als 300 Teilnehmer diskutierten an vier Tagen unter anderem zu aktuellen Branchenthemen wie Technik, Energieeffizienz und Wellnessbereiche in Hotels. Besonders reges Interesse riefen auch die Informationsveranstaltungen zu den neuen europäischen Normen für privat genutzte Schwimmbäder hervor.

Neues Hallenkonzept aufgegangen

Weitere Infos Ausführliche Infos zum Messeduo aus aquanale und FSB bekommen Sie unter www.fsb-cologne.de und www.aquanale.de Fotos: Koelnmesse

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Nahezu alle marktführenden Bereichen Schwimmbad, Sauna Köln Präsenz. Sie demonstrierten ihre Innovationskraft mit einer Vielzahl an Neuheiten für die Sauna-, Pool- und Wellnessbranche, die auf großes Interesse der Besucher stießen. „Alle vier Messetage waren von hoher Internationalität und Besucherqualität gekennzeichnet“, so Dietmar Rogg, Präsident des Bundesverbandes Schwimmbad und Wellness (bsw). „Das neue Hallenkonzept ist wunderbar aufgegangen, was neben den reinen Zahlen auch die Gespräche mit Branchenkollegen bestätigt haben.“

Unternehmen aus den und Wellness zeigten in

Dietmar Rogg, Bundesverband Schwimmbad- & Wellness e.V. (bsw)


Advertorial

BURG SMART-LOCKS stoßen auf großes Interesse

Erfolgreiche erstmalige Teilnahme an INLINE Kongress Neugierige Fragen, interessante Gespräche und spannende Kontakte: Für die BURG F.W. Lüling KG aus Wetter hat sich die Teilnahme am INLINE Kongress gelohnt. Der renommierte Hersteller von Schließsystemen präsentierte am 14. und 15. November erstmalig seine elektronischen Schlösser im Ausstellungsbereich in Kassel. Der INLINE Kongress gilt als wichtigste Zusammenkunft der Fitnessbranche. Von der Resonanz war das Unternehmen aus Wetter derart begeistert, dass es den Kongress als Fördermitglied ab sofort dauerhaft unterstützt.

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er jährliche INLINE Kongress wird von der gleichnamigen Unternehmensberatung für Betreiber von Fitness- und Wellnessanlagen ausgerichtet und gilt als europaweit wichtigster Treff der Branche. In diesem Jahr war er nicht nur für die Ausrichter ein voller Erfolg, sondern auch für die Firma BURG. „Wir waren zum ersten Mal bei dieser Veranstaltung und haben auf 48 Quadratmetern unsere Schließsysteme für Fitness- und Wellnessanlagen präsentiert“, erklärt Benjamin Frisch, Vertriebs- und Marketingleiter bei der BURG F.W. Lüling KG. „Auch die Betreiber von Fitness- und Wellnessanlagen merken deutlich, dass der Trend zur Digitalisierung voranschreitet. Während früher mechanische Schlösser mit Einzelschlüsseln zur Grundausstattung von Umkleiden zählten, setzen Fitnessstudios heute auf elektronische Schließsysteme. Moderne Schließanlagen ergänzen eine hochwertige Einrichtung.“

An dieser Stelle positioniert sich die Firma BURG mit ihren speziell auf die Branche ausgerichteten Innovationen. Mit dem B-SMART-LOCK Corona präsentiert das Unternehmen ein RFID-Transponder-Schließsystem, das in Holz- und Metalltüren verbaubar ist und das trotz kompakter Bauweise nicht an Funktionalität einbüßt. Fitnessstudios können die noch immer verbreiteten Vorreiber einfach gegen das innovative Elektronikschloss austauschen. Auch die Acrylglasscheibe eines zweiten Systems, dem B-SMART-LOCK Turn-ID, weist einen extrem flachen Aufbau bei gleichzeitig robuster Bauweise auf. Das große Interesse auf dem Kongress bestätigte einmal mehr die Relevanz der BURG-Produkte. Für das kommende Jahr hat das Unternehmen daher seine Teilnahme bereits angekündigt. „Der Kongress war für uns ein voller Erfolg“, zeigt sich Benjamin Frisch

hochzufrieden. Wir freuen uns, diese tolle Veranstaltung im nächsten Jahr erneut unterstützen zu dürfen.“

Über BURG F.W. Lüling Die BURG F.W. Lüling KG ist ein Hersteller von Schlössern und Schließsystemen mit Stammsitz in Wetter (Ruhr). Als Innovationsführer bietet das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette von Design und Entwicklung über Konstruktion und Produktion. Mit den beiden Produktbereichen e.options und m.options unterteilt sich das Portfolio in elektronische und mechanische Schließsysteme. BURG produziert dabei vor allem für das Premiumsegment beim mechanischen Schließen. Beim elektronischen Schließen sind öffentliche Gebäude und Fitnessstudios die Zielmärkte. In individuellen Entwicklungspartnerschaften fertigt BURG zudem Lösungen für einzelne Unternehmen. Neben dem Stammsitz in Wetter (Ruhr) in NordrheinWestfalen unterhält das Unternehmen Produktionsstätten im benachbarten Hagen sowie in Tisá (Tschechien). BURG befindet sich in der vierten Generation in Familienbesitz. Aktuell beschäftigt die BURG F.W. Lüling KG insgesamt 220 Mitarbeiter. Der Hersteller wurde 1890 gegründet und feiert 2015 sein 125-jähriges Jubiläum. www.burg.de

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Messe & Kongress

Fitness EXPO 2015 Erfolgreiche Schweizer Messe-Premiere in Basel Auf über 23.000 m² präsentierten zur ersten Fitness EXPO Messe mehr als 60 Aussteller ihre Neuheiten. In den Baseler St. Jakobshallen fanden am 7. und 8.11.2015 tausende Besucher alles zum Thema Fitness, Gesundheit, Wellness, Beauty, Kampfsport und Lifestyle. F&G stellt ihnen das Feedback zur Messe-Premiere in der Schweiz vor.

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ausende Besucher pilgerten bei strahlendem Herbstwetter zu den St. Jakobshallen in Basel. Auf über 23.000 m² fanden sie alles zum Thema Fitness, Gesundheit, Wellness, Beauty, Kampfsport und Lifestyle. Am Wochenende des 7. und 8. November 2015 konnten die Besucher hier jeweils von 10 bis 18 Uhr die aktuellen Trends der Fitness- und Freizeitbranche entdecken: Über 60 Aussteller präsentierten auf der Fitness EXPO 2015 ihre Neuheiten. Sie trafen hier wie erhofft auf zahlreiche Entscheider der Branche: Manager, Group-Fitness-Instruktoren, Einkäufer, Investoren, Trainer, Personal-Trainer, Ärzte, Physiotherapeuten und viele mehr.

Die Messe-Highlights in Basel

Infos & Kontakt Fitness EXPO Hauptstrasse 117 4450 Sissach E-Mail: welcome@fitnessexpo.ch Web: www.fitnessexpo.ch

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Aktive fanden in Basel viel Spaß bei der Fitness EXPO Groupfitness Convention. Darüber hinaus wurden anlässlich der „GoodDays 2015“ interessante Fachvorträge zu Fitness-Business und Fitness-Marketing geboten. Hier referierten Sportwissenschaftler, Bestsellerautoren, Marketing-Spezialisten, Social Media Cracks und Unternehmer-Legenden, u.a. Andreas Bredenkamp, Jörg Neumann, Patrick Reiser, Hans Muench, Maik Ebener und Werner Kieser. In der Halle „World of Revolution“ traf man hingegen live auf Fitnessstars wie ProBro, Superstars der Natural Bodybuilding Szene. Gemeinsam mit dem Branchenprimus und Fitness EXPO Hauptsponsor PowerFood rockten sie die Halle. Action gab es zudem in der Halle „World of Power“, bei der ZUMBA® Fitness Masterclass oder auch bei der Strenflex Europameisterschaft. Aber auch Yoga-, Pilates- und Dance-Trends kamen auf der Fitness EXPO nicht zu kurz. Aussteller sowie

auch Besucher waren begeistert von der Erstausgabe der größten Schweizer Fach- und Publikumsmesse in den Bereichen Fitness, Wellness und Gesundheit. Die Fitness EXPO Premiere war ein Erfolg auf ganzer Linie.

Prognosen für 2016 Der Fitness- und Gesundheitsmarkt in der Schweiz entwickelt sich weiterhin hervorragend. Knapp 10% der Bevölkerung trainiert schon in einem Fitnessclub und die Tendenz ist steigend, so der Veranstalter der Fitness EXPO, Alexander Huser. Fitnessprofis und Fans erwartet 2016 eine noch größere Fitness EXPO in den St. Jakobshallen. Als Magnet und Treffpunkt für die FitnessCommunity wird die Fitness EXPO mit einer noch größeren Ausstellungsfläche und zahlreichen Highlights wieder für Staunen und Begeisterung sorgen.

Aussteller-Stimmen zur 1. Fitness EXPO „Die Fitness Expo war für uns eine erstklassige Gelegenheit, dem Schweizer Markt und einem kompetenten Fachpublikum die breite Produktund Servicepalette von eGym zu präsentieren. Wir haben an den beiden Messetagen eine Vielzahl interessanter Betreiber getroffen. Unser Stand gleich am Eingang war immer gut besucht. Die Fitness Expo war klasse organisiert und damit Vorbild für unsere eigene erste Schweizer Hausmesse am 10. Dezember in Zürich.“ Christin Görlach, Leitung Vertrieb eGym Schweiz

„Durch die Teilnahme an der ersten Fitness Expo in Basel, wussten wir nicht genau was auf uns zukam. Unsere Erwartungen wurden jedoch durch den großen Andrang von begeisterten Fans und Profis übertroffen. Vor allem die Produkte für den Consumer-Bereich (insbesondere das geschätzte MYRUN) und das Group-Fitness-Training sind auf großes Interesse gestoßen. Abschließend sind wir sehr zufrieden, teilgenommen zu haben.“ Andrea Matteucci, FIMEX DISTRIBUTION AG - TECHNOGYM

„Die FITNESS EXPO in Basel, welche von Alexander Huser zum ersten Mal erfolgreich organisiert wurde, stellte für uns eine gute Plattform zur Präsentation des miha bodytec EMSTrainings dar – Interessierte konnten somit gleich vor Ort ein Probetraining absolvieren. Durch die verschiedenen Aktionsflächen (Jackhammer CrossFit-Parcour, Are you Tough Enough-Wettkampf, diverse GroupFitness-Conventions etc.) war ein sehr breit interessiertes Publikum anwesend. Wir sind nächstes Jahr sicher wieder mit dabei.“ René Stoss, Geschäftsleitung Soledor AG

„Während beiden Tagen gelang es uns als Aussteller unvorhersehbar gut, Fitnesskunden auf unsere Aus- und Weiterbildungen aufmerksam zu machen. Das Interesse seitens potenzieller Fachkräfte der Zukunft war überaus groß: So resultierten für alle Beteiligten viel versprechende Gespräche und spannende Aussichten für eine mögliche Zusammenarbeit.“ Sandro Galfetti, Vertrieb und Service bei der SAFS AG


Advertorial

Matrix

– neuer Showroom in Frechen bei Köln

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ie Johnson Health Tech. GmbH hat ihren neuen Matrix Showroom in Frechen bei Köln eröffnet. Ab sofort müssen interessierte Studiobetreiber nicht mehr bis zur FIBO warten, um die Innovationen von Fitnessgerätehersteller Matrix live zu erleben. In den neu gestalteten Geschäftsräumen des Unternehmens am Standort Frechen steht ein repräsentatives Angebot des hochwertigen Equipments künftig das ganze Jahr über zum Anschauen und Testen bereit. Auf der großzügig und kreativ angelegten Ausstellungsfläche wird der Besucher durch die unterschiedlichen Geräteserien aus den Bereichen Kraft-, Cardio- und Functional Training geleitet und erhält so einen optimalen Einblick in das umfangreiche Portfolio des Premiumherstellers. Videos und Demo-Terminals halten weiterführende Informationen bereit und selbstverständlich können alle Fitnessgeräte vor Ort ausgiebig getestet werden, um sich von der Qualität und hervorragenden Biomechanik zu überzeugen. Sie sind an einem Besuch in unserem Showroom interessiert? Der exklusive Matrix VIP-Shuttle holt sie gerne vom Airport ab. Wenden Sie sich an Ihren Matrix Account Manager und vereinbaren Sie einen Termin oder schreiben Sie direkt an unsere Zentrale: info@johnsonfitness.eu

Das Weltunternehmen Johnson Health Tech. wurde vor 40 Jahren gegründet und produziert und vertreibt die Fitnessstudiomarke Matrix sowie die Marken Horizon Fitness und Vision Fitness für den Heimsportbereich – erfolgreich in weltweit über 70 Ländern. Johnson Health Tech. zählt zu den am schnellsten wachsenden Herstellern von Fitnessgeräten weltweit. Ausführliche Informationen unter www.matrixfitness.eu

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Messe & Kongress

TheraPro – 29. bis 31. Januar 2016 in Stuttgart

Information, Weiterbildung, Synergien Die 4. Ausgabe der TheraPro Fachmesse + Kongress bietet ihren Besuchern ein vielseitiges Programm. Unter dem Motto „Für Ihre Patienten. Für ihre Praxis. Für Ihre Profession“ ist die TheraPro ein Treffpunkt für Professionals und Entscheider der Therapiewelt. Hier heißt es mitmachen, ausprobieren, zuhören, informieren und fragen. Auf der TheraPro erfahren Sie, wie Sie Ihre Praxis und Ihre Patienten in Bewegung halten.

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ie TheraPro Fachmesse + Kongress informiert über Therapie, Rehabilitation und Prävention. Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Osteopathen, Masseure und Logopäden nutzen das breitgefächerte Angebot der TheraPro um sich zu informieren, fortzubilden und Produkte auszuprobieren.

Erfolgreiche Event-Struktur

29. bis 31. 1. 2016 Flughafenstraße/Flughafen 70629 Stuttgart Öffnungzeiten: Freitag 09:00 – 18:00 Uhr Samstag 10:30 – 18:00 Uhr Sonntag 09:00 – 16:00 Uhr messe-stuttgart.de/therapro

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Mit ihrer vierten Ausgabe kann die Stuttgarter TheraPro Fachmesse + Kongress bereits eine kleine Erfolgsgeschichte schreiben: Seit der Erstveranstaltung im Jahre 2013 ist die Zahl der Aussteller kontinuierlich gestiegen – von anfangs 60 auf derzeit 145 (Stand November 2015). Diesen Zulauf verdankt die Plattform für Therapie, Rehabilitation und Prävention vor allem ihrer einzigartigen Struktur. Unter dem Motto „Für Ihre Patienten. Für ihre Praxis. Für Ihre Profes-

sion“ bietet die TheraPro vom 29. bis 31. Januar 2016 neben der Fachmesse insgesamt vier Kongresse, dazu viele kostenfreie Vorträge und Workshops in der Halle. Obendrein entsteht ein gewollter Synergieeffekt mit der parallel stattfindenden MEDIZIN, wodurch der Austausch zwischen Therapeut und Arzt gefördert und die Gesundheitsbranche stärker vernetzt werden soll.

Angebotsschwerpunkte Therapiegeräte für Physiotherapie, Therapiegeräte für physikalische Therapie, Therapiegeräte für Ergotherapie / Logopädie, Trainings- und Fitnessgeräte, Bedarfs- und Verbrauchsartikel, Kleidung, Wellnesskonzepte und -produkte, Alternative Heilverfahren, Einrichtung und Ausstattung, Organisation und Verwaltung, Beratung und Dienstleistungen, Verlage und Fachliteratur sowie Aus-, Fort- und Weiterbildung

10 Jahre physiokongress Im Mittelpunkt des vom Thieme Verlag veranstalteten 10. physiokongresses (29. – 31. Januar) steht das Thema „Direct Access“, der Direktzugang des Patienten zum Therapeuten ohne den „Umweg“ über einen Arzt. Die Tagungseinheiten „Verhalten und Symptome der Patienten einschätzen“ und „Professionell untersuchen und agieren“ befassen sich mit der Professionalisierung für den Direktzugang. In einem zweiten Programmschwerpunkt geht es um die Physiotherapie bei Schmerzen (29. Januar). Die Zukunftswerkstatt Neuroreha wirft außerdem die spannende Frage auf: „Wo geht es hin? Sind unsere Kollegen der Zukunft Roboter?“ (30. Januar) 3. Süddeutsches VPT-Symposium Einen Blick in die Zukunft wagen will auch das Symposium des Verbandes Physikalische Therapie (VPT) Baden-Württemberg und Bayern (30. Januar), bei dem etwa die Fehlfunktionen der Kiefergelenke und deren Therapie unter die Lupe genommen werden. Die Teilnehmer von VPTSymposium und physiokongress können aus den Angeboten beider Kongresse erstmals einzelne Module wählen und sich ein individuelles Programm zusammenstellen. Begleitend veranstaltet der VPT gemeinsam mit dem Deutscher Verband für Physiotherapie / Landesverband Baden-Württemberg eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Physiotherapie quo vadis?“.


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Messe & Kongress

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ukunftstrends der Fitnessbranche fokussieren, den Fachbesuchercharakter international stärken und Privatbesuchern einen eigenen Raum geben – die FIBO 2016 schärft ihr Profil.

FIBO schärft ihr Profil 7. bis 10. April 2016, Kölner Messegelände

Klarere Trennung von Fach- und Privatbesuchern Die verstärkte Trennung des Angebotes für Fach- und Privatbesucher spiegelt sich in der Aufplanung wider, die mit je einer neuen Halle für die FIBO EXPERT und für die FIBO PASSION an den Start geht. So wird es zur FIBO 2016 ein Bündel von Maßnahmen geben, die drei zentrale Ziele verfolgen: Den Fachbesuchercharakter der FIBO national wie international zu stärken, die Fachund Privatbesucherströme klar zu definieren und der FIBO PASSION mehr Platz und ein ganz eigenes Profil zu geben.

Neues Zulassungsverfahren für Besucher In der Praxis heißt das: Für die FIBO EXPERT, FIBO PASSION und FIBO POWER wird ein neues Besucher-Zulassungsverfahren eingeführt. So müssen sich Fachbesucher für die Messe im kommenden Jahr erneut registrieren und legitimieren, um einen Zugang zu den exklusiven Fachbesuchertagen Donnerstag und Freitag zu erhalten. Privatbesuchertickets für Samstag und Sonntag sind wie in den Vorjahren limitiert und ausschließlich im Online Ticketshop erhältlich. Für den Samstag und Sonntag stehen je 35.000 Karten zur Verfügung.

Forum für Trends Die FIBO bietet der Fitnessbranche den weltweit größten Marktüberblick und ist jedes Jahr der Ort zahlreicher Innovationen. Sinnbildlich dafür steht der FIBO Innovation Award, der viele große Innovationen im Studiobereich erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat. In diesem Jahr geht er mit einer neuen Ausrichtung als „FIBO Innovation and Trend Award“ an den Start und umfasst neben der Jury-Entscheidung erstmals auch eine Publikumswahl.

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FIBO PASSION

mit neuem Konzept

Erstmals drei Hallen für Action, Shopping und Group-Fitness

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ie FIBO PASSION präsentiert sich 2016 mit einem neuen Konzept. Sie erweitert ihre Fläche auf drei Hallen und das Shopping- und Mitmach-Angebot wird deutlich aufgewertet. Die Endverbraucher erhalten auf der FIBO PASSION unter professioneller Anleitung die Chance, neueste Geräte, Konzepte und Workouts zu testen. Dafür bringt die FIBO PASSION erstmals Hersteller und Studiobetreiber zusammen auf die Ausstellungsfläche. Auch der Shopping- und Group-Fitness-Bereich wird völlig neu konzipiert. „Die FIBO PASSION spielt für die Branche insgesamt eine wichtige Rolle“, so FIBO-Projektleiter Ralph Scholz. „Schließlich treffen hier die Industrie, die Studios und die Kunden direkt aufeinander. Die Branche kann optimal neue Trends transportieren und damit den Markt stimulieren.“

Halle 4.1: FIBO PASSION Active Die „Active Hall“ ist ein reines Privatbesucherangebot, das dementsprechend auch erst am FIBO-Wochenende startet. Aussteller und Studiobetreiber können hier gemeinsam den Endverbrauchern ihre Konzepte näher bringen, denn Mitmachen ist hier eindeutig erwünscht. „Unser Ziel ist es, hier die aktuellen Trends in den Studios abzudecken: vom Indoor-Cycling bis zum Crosstraining“, so Ralph Scholz.

Halle 4.2: FIBO PASSION Shopping Mall Die Halle 4.2 wird 2016 zur Shopping Mall. Hier gibt es alles von der Bekleidung über Beauty & Pflege bis hin zum Wellness- und Sporturlaub. Hier konnten viele neue Aussteller gewonnen werden. Zum ersten Mal dabei sind zum Beispiel Puma, Karstadt Sport und TomTom. In den FIBO Schaufenstern gibt es die neusten Kollektionen zudem auf einen Blick. Im Mittelpunkt steht

der FIBO Catwalk, auf dem Models die neusten Trends zeigen. Ein spezielles Areal ist zudem für alles rund um Mobile Devices reserviert. Hier stehen dann Wearables im Vordergrund.

Halle 5.1: The World of Group-Fitness Fachbesucher finden in der Halle 5.1 erstmals eine eigene Halle zum Thema Group-Fitness. Statt an den einzelnen Ständen werden die Workouts dabei auf drei zentralen Bühnen präsentiert, so dass die Halle genügend Raum für Business-Gespräche in angenehmer Atmosphäre bietet. Alle Aussteller erhalten Slots und Vorführmöglichkeiten auf den Bühnen. Bereits gebucht haben bekannte Namen wie Zumba oder Piloxing. Zudem sind alle großen Anbieter zum Thema Trampolin-Fitness mit dabei.

Mehr Infos Weitere Informationen, alle Neuheiten und alles zur Anmeldung zur FIBO 2016 bekommen Sie unter www.fibo.de


LUST AUF... EINE KARRIERE IN DER FITNESSBRANCHE

FIBO INNOVATION TOUR 2016 in fünf Ländern Z

um dritten Mal findet die FIBO INNOVATION TOUR statt. FIBO und EuropeActive machen zu Beginn des Jahres 2016 halt in Istanbul, Moskau, Warschau, Mailand und Stockholm Station. Ziel der eintägigen Seminare ist der Austausch mit der hiesigen Fitnessbranche über aktuelle Trends und Herausforderungen. Die FIBO INNOVATION TOUR ist eine gemeinsame Veranstaltung der FIBO und dem Europäischen Branchenverband EuropeActive. Eingebunden werden zudem die nationalen Verbände in den einzelnen Ländern. Zielgruppen der Tour sind Entscheidungsträger und Meinungsführer der Branche, führende Mitarbeiter von Studios, Manager, Personal Trainer oder Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen. Die diesjährige Keynote hält Ray Algar von Oxygen Consulting zu neuen Formen von Fitnessangeboten und gestiegenen Erwartungen der Verbraucher.

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Programm Aktuelle Branchenzahlen und Neuheiten im Fitnessmarkt – darum geht es bei der FIBO INNOVATION TOUR. In den eintägigen Veranstaltungen präsentieren sich pro Standort bis zu zehn Aussteller der FIBO und geben einen Einblick in Neuheiten und Trends der Fitnessbranche. Mit dabei sind bereits drei Anbieter im Bereich Trainingsgeräte: Die beiden Branchengrößen Amer Sports mit Precor und Technogym sowie ThoraxTrainer. miha bodytec spricht zum Trend EMS-Training. Mit dabei ist auch das Münchner Hightech-Fitnessunternehmen eGym, der Anbieter von Online Fitness Software Virtuagym sowie Payigym, das sich auf technische Sportböden spezialisiert hat. Zum Thema Ausstattung und Verwaltung ist Schließsystem-Hersteller BURG F.W. Lüling und Magicline, Anbieter von Studioverwaltungs-Lösungen vor Ort. Zu Trends im Bereich Sports Nutrition spricht Absorice. Piloxing stellt sein Group-Fitness-Konzept vor.

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Fitness

24. April 2016, Hardtberghalle, Bonn

German Open 2016 Hip Hop Unite Germany Am 24. April 2016 veranstaltet der Deutsche Fitness- und Aerobic Verband (DFAV e.V.) die 1. German Open Hip Hop Unite Germany unter dem Patronat des Weltverbande FISAF – Hip Hop Unite und der Turnierleitung von Andreas Maintz, Direktor der HIP HOP Unite Germany. Veranstaltungsort wird die große und moderne Hardtberghalle in Bonn sein. Hier werden in Wettbewerbe in den Kategorien Adults, Megacrews, 1:1 All Style Battle 13+ und Large Crews ausgetragen. Für die Gewinner der einzelnen Kategorien werden Preisgelder bis zu 250 Euro ausgeschüttet. Anmeldungen sind bis zum 16. April 2016 möglich (spätere Anmeldungen können zurückgewiesen werden), per Mail an info@dfav.de oder per Post an: Hip Hop Unite Germany – DFAV e.V. Potsdamer Platz 2, 53119 Bonn Infos & Kontakt Weitere Infos zu Startgeldern und Early-BirdAngeboten, Zeitplänen sowie Anmeldemodalitäten bekommen Sie unter www.dfav.de und in den kommenden Ausgaben der F&G.

Funktionelle Outdoor-Trainingslösungen PAVIGYM – Erst vor ein paar Monaten startete PAVIGYM mit dem neuen PAVIGYM KUNSTRASEN (TURF) und nun bringt die Sportbodenmarke eine personalisierte Version mit funktionellen Trainingsmarkierungen auf den Markt. Entwickelt für das Training mit Schwergewichten, bietet der PAVIGYM KUNSTRASEN die idealen Eigenschaften für jede Art von Workout, behält aber den ultimativen Komfort unter den Füssen Ihrer Mitglieder bei. Der PAVIGYM KUNSTRASEN ist aufgrund seiner hervorragenden technischen Eigenschaften (Obermaterial aus UVbeständigem Polyurethan) ideal für alle Workouts, einschließlich Training mit Schwergewichten. Wie die meisten PAVIGYM Lösungen hat der PAVIGYM KUNSTRASEN mit seinen mehr als 83.000 Maschen pro m² qualitativ die widerstandsfähigste Oberfläche seiner Kategorie. Der neue PAVIGYM CUSTOM KUNSTRASEN ermöglicht es, unausgelastete Bereiche innerhalb des Fitnessclubs in neue Zonen für funktionales Training umzuwandeln: z.B. eine wenig genutzte Terrasse, Durchgangsbereiche etc. www.pavigym.com

Rock’n’Roll für die Muskeln Transatlantic Fitness bietet ab sofort weitere Produkte der Marke RockTape exklusiv für den deutschen Markt an. Die neue, extrem stabile Hartschaumrolle RockNRoller ermöglicht dank der dreidimensionalen Oberflächenstruktur und seiner Länge ein gezieltes Faszientraining, welches auch das muskuläre Gewebe großer Körperpartien bis in die Tiefe erreicht. Die neuen Massagebälle von RockTape bieten je nach Größe und Oberflächenbeschaffenheit weitreichende Behandlungsmöglichkeiten. Mit den kleinen Helfern können punktuelle Verhärtungen gezielt massiert und die Muskulatur gelockert werden. www.rocktape.de

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Prävention leicht gemacht mit Greinwalder & Partner Das neue Präventionsgesetz bietet interessante Chancen für gesundheitsorientierte Fitnessclubs. Voraussetzung, man verfügt über die entsprechenden Kursangebote und nutzt die Potentiale. Greinwalder & Partner bietet seinen MarketingKunden einfache Hilfe bei der Umsetzung. So erhalten diese kostenlos fünf zertifizierte Kursprogramme zum Einsatz. Auf Wunsch übernimmt der Experte Wolfgang Scheer auch die Zertifizierung bei der ZPP. Zusätzlich erarbeiten die Berater im Rahmen eines Projekttages gemeinsam mit den Clubs eine individuelle Strategie für die erfolgreiche Umsetzung. www.greinwalder.com

¾-Arm-Shirt von Winshape: Auf die Plätze, fertig, OMMM! Winshape – Das körpernah geschnittene und leicht taillierte ¾-Arm Shirt WS3 aus der Winshape Flow Style-Kollektion setzt durch seine Wickeloptik einen neuen Trend! Der großzügige V-Ausschnitt und die schmalen Ärmel lassen Kurven besonders schön zur Geltung kommen. Dezente Details sind die Raffungen vorne an der Seite, die die Taille vorteilhaft betonen. Der weiche Stoff des Shirts fühlt sich nicht nur beim Trainieren gut an, er setzt Sie auch im Alltag gekonnt in Szene. Lassen Sie sich einfach einwickeln! www.winshape.de

Move to a better HIIT MoveToLive – Das flexible HIIT Konzept von MoveToLive hilft dabei, effektiv und effizient zu trainieren und in kürzester Zeit Erfolge zu erzielen. MoveToLive hat ein eigenes HIIT-Konzept entwickelt, mit dem Sie frischen Wind in Ihr Studio bringen können. Sie können sogar vorhandene Geräte in das flexible Programm integrieren und so Ihr bereits bestehendes „HIIT-Potenzial“ nutzen. www.movetolive.de


Fitness

2. ARTZT Symposium Das Shakti Yoga Wheel Neue Yoga-Unterstützung gefällig? Seit einigen Monaten sieht man auf Instagram und Facebook immer häufiger Bilder von einem interessanten, kreisrunden Übungsgerät zur Unterstützung verschiedener YogaPositionen, z.B. als praktischer Support für Rückwärtsbeugen. Auch auf Yoga-Workshops oder -Festivals oder in einigen YogaKursen selbst findet man das Yoga Wheel mittlerweile. Angefangen hat alles mit Sri Dharma Mittra und seinem Sohn, Yogi Varuna. Sie sind die Entwickler des „Dharma Yoga Wheels“ und so erfolgreich mit der Anwendung des Rads, dass es mittlerweile sogar eine Yogalehrer-Ausbildung dazu gibt. Das Yoga Wheel kann vielfältig bei Rücken-, Schulter- und Brustöffnungen sowie Streckung der Hüfte und Oberschenkelmuskulatur unterstützen. Außerdem wird es dazu verwendet, Balance-Positionen leichter zu halten und stützt bei allen schwierigen Rückwärtsbeugen. Für restorative Positionen kann das sogenannte „Rolling“ bei verspannte Rücken und Schultermuskulatur Wunder wirken. Bisher gab es das Wheel nur in den USA – nun kommt es auch auf den deutschen Markt und kosten rund 85 Euro. Das Shakti Yoga Wheel Tutorial gibt es auf Youtube und enthält diverse Übungen und Demonstrationen, wie schwierigste Asanas besser gelingen, dank Rad. Das Yoga Wheel ist für alle Yoga-Level einsetzbar und besonders nützlich, wenn Sie mit Privatklienten oder kleinen Gruppen arbeiten. www.shaktiyogawheel.com

Prävention und Rehabilitation aus interdisziplinärer Sicht Best Practice Klaus Eder

27.02. / 28.02.2016 Sue Falsone

Robert Lardner

Dr. Kurt Mosetter

Divo Müller

Dr. biol. Hum. Robert Schleip

VERANSTALTUNGSORT

EMS-Training als Vorbereitung für die Wintersaison Bodystreet – Die Herzen aller Wintersport-Fans schlagen nach dem ersten Schneefall in den Alpen schon wieder höher. Doch damit der Spaß keine körperlichen Grenzen kennt, ist die richtige Vorbereitung entscheidend. Bodystreet bietet mit der Elektromuskelstimulation (EMS) genau dafür ein ideales, effizientes Trainingskonzept. In nur 20 Minuten pro Woche können Sportler auch tiefliegende Muskelpartien stärken und sich für die Belastungen beim Skifahren rüsten. Ihr kommt eine entscheidende stabilisierende und stützende Funktion zu – bewusst kann sie jedoch nicht angesteuert werden. Bodystreet ermöglicht mit dieser tiefenwirksamen Methode ein hocheffektives Ganzkörpertraining und ist somit die ideale Ergänzung zum Skifahren, präventiv und leistungssteigernd. Die Intensität lässt sich beliebig variieren und genau auf die Fitness des Trainierenden abstimmen. www.bodystreet.com

Bastian Schmidtbleicher

Hotel Schloss Montabaur Schlossweg 1 56410 Montabaur

ANMELDUNG Prof. Dr. Dr. h. c. Dietmar Schmidtbleicher

Ihre Anmeldung zum ARTZT Symposium nehmen Sie bitte online vor unter: http://shop.physiotherapeut.de/ veranstaltungen.html

Sascha Seifert

VERANSTALTER Dominik Suslik

Ludwig Artzt GmbH Schiesheck 5 65599 Dornburg Tel.: +49-(0)6436 944930 Fax: +49-(0)6436 9449333 www.artzt.eu E-Mail: info@artzt.eu

Bodo von Unruh

Prof. Dr. Andry Vleeming

Shifu Shaofan Zhu

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Fitness

Der Polar A360 – jederzeit startklar Polar – Mit dem A360 zündet Polar die nächste Stufe der Entwicklung, wenn es um den Bereich Activity Tracker geht. Er ist das erste Polar Produkt mit Pulsmessung am Handgelenk und das hochauflösende Farb-Touch-Display des Trackers passt perfekt in den Alltag aktiver Lifestyler. Er ist zudem wasserdicht, gibt einen Überblick über Aktivität, Schritte, Kalorien, Training und Schlaf. Damit ist der A360 ein absoluter Allrounder. Der Tracker vibriert bei ankommenden Anrufen, Messages, Kalender-Erinnerungen und Social Media Nachrichten. Ebenso meldet sich der A360, wenn man zu lange sitzt und inaktiv ist. Der A360 ist stylish und natürlich auch mit vielen sinnvollen Features ausgestattet. Das weiche Silikonarmband trägt sich leicht und angenehm. Bei einer 24/7 Aktivitätsmessung plus einer Trainingseinheit von einer Stunde pro Tag, hält er ganze zwei Wochen durch. Ob Training oder Fitness, der A360 unterstützt mit dem Polar bekannten Smart Coaching Konzept. Mit den Features Activity Guide und Activity Benefit erhält der Benutzer wertvolle Tipps zu Fitness & Gesundheit. www.polar.com/de

Functional Training Tower 360XM Supersport Fitness bietet ab Januar 2016 den neuen XM Tower an: Die geniale Lösung für wenig Platz. Das effizienteste Freestyle-Gerüst mit tollen Möglichkeiten für Ihr Gruppentraining ist massiv, stabil und bietet eine Vielfalt an möglichen Übungen – für Ihre Mitglieder und Trainer ist das sicher eine wahre Freude. Die Stationen für Gruppentraining bis 12 Personen bieten: Doppel Kabelzugstation, Klimmzugstange, Kampf Training (Boxsack), Ablagefächer, Hantelstange mit Aufnahme, Halter für Tau, Dip-Halter, Medizin-Ball-Training, Affenleiter, Dehn Station, Sprossenwand, Aufnahmen für Medizinbälle, Aufnahmen Theraband und Aufnahmen Schlingentrainer. www.supersport.de

Funktionelles Training in der Physiotherapie Stolzenberg – Die Xtension One ist eine multifunktionale Trainingsstation. Die meisten Übungen erfolgen unter Einbeziehung des Körpergewichts und können so einfach an jedes Trainingslevel angepasst werden. Dank der modularen Gestaltung ist die Xtension One eine optimale Lösung für alle Gesundheitseinrichtungen. Es lassen sich die Bereiche Flexibilität, Funktionelles Training und Faszientraining in einem kompakten Gerät zusammenfassen. Die Komplettausstattung benötigt nur 1,5m² Stellfläche und bietet auch in kleinen Räumlichkeiten maximale Trainingsmöglichkeiten. www.stolzenberg.org

Bergsteigen, Kreislauf trainieren, Körperfett reduzieren Die Vibrafit GmbH aus Solms vertreibt in Deutschland das neue MyMountain WalkingLaufband. Die Vorteile des MyMountain sind die einstellbare Steigung von -5% bis +50%, die ein intensives HerzKreislauftraining alleine durch langsames Gehen ermöglicht. Außerdem erzeugt die dynamische Federung ein weiches und natürliches Laufgefühl. MyMountain ist klein und platzsparend. Weitere Vorteile sind: ein hoher Kalorienverbrauch, einfachste Bedienung, motivierende Bergprogramme. www.vibrafit.de

Wristguard Protect der Handschuhmarke CHIBA CHIBA – Der Wristguard Protect des Sporthandschuh-Spezialisten CHIBA bietet mit seinen hochfunktionellen Eigenschaften optimalen Schutz für ein perfektes Training. Atmungsaktiv, mit elastischer Handgelenksstütze und justierbarer Oberhand, entlastet er die Gelenke bei schweren Gewichten und stabilisiert gleichzeitig die Handgelenke. Seine Oberhand ist aus Clarino, Spantext Frottee und seine Clarino-Innenhand ist anatomisch gepolstert. Quickpull-Ausziehhilfen erleichtern das Ausziehen. Der Handschuh ist natürlich waschbar, bei 30°C. Der Wristguard Portect von CHIBA ist in schwarz und dem Größen XS-XXL erhältlich. www.chiba.de

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Advertorial Marc Rohde, Life Fitness Academy Master Trainer, beim Group-Coaching an HD Elite Racks.

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Schweiß und Eisen für jedermann Immer mehr Sportlern ist die Funktionalität ihrer Trainingsgeräte wichtiger als das Design. Der Boom von Functional Training, CrossFit und Kleingruppentraining bestätigt diesen Branchentrend. Life Fitness unterstützt Studiobetreiber und Trainer mit der Marke Hammer Strength dabei, ihr Angebot an diese Entwicklung anzupassen: Bei den Expertenschulungen, den Hammer Strength Clinics, geht es mit renommierten Referenten in Theorie und Praxis um das neue Kraft- und Athletiktraining. Es stellt Biomechanik und effektives Workout in den Mittelpunkt.

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er Fitnessmarkt verändert sich: Training ohne Schnörkel, nur der Erfolg zählt – dieses Motto gilt heute für einen Großteil der sportlich aktiven Menschen. Vor allem jüngere Athleten richten sich danach und geben damit den Weg für die Studios vor. Wie funktionelles Training an passenden Geräten heute aussieht, hat die Hammer Strength Clinic im elbgym Eppendorf in Hamburg gezeigt. Studiobetreiber und Trainer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum erlebten mit elbgym-Inhaber Wilhelm Schröter, Life Fitness Academy Master Trainer Marc Rohde, Frankreichs American Football-Chefcoach Patrick Esume und Leistungssportlerin

und Personal Trainerin Alexandra Wester, wie man auf den Punkt trainieren kann. Zentrales Element dabei sind die Geräte von Hammer Strength. „Sie vereinen das flexible Training mit Gewichtsscheiben und ergonomisch ausgerichtetes Workout optimal miteinander“, sagte Schröter. „Die Übungen zielen auf Bewegungen aus dem Leistungssport, kräftigen damit mehrere Muskelgruppen gleichzeitig und bereiten den Körper auf höchste Anforderungen vor.“ Schröter ist überzeugt, seinen Kunden damit die beste Unterstützung für erfolgreiches Training zu geben. Schließlich bietet er im elbgym die größte Auswahl an Hammer Strength-Geräten in der Bundesrepublik.

Geballte Kompetenz: Frankreichs American Football-Chefcoach Patrick Esume und Leistungssportlerin und Personal Trainerin Alexandra Wester gehören zu den renommierten Experten der Hammer Strength Clinic.

Expertentreff Hammer Strength Clinic Weil Hammer Strength immer populärer wird, ist auch die Hammer Strength Clinic ein bedeutender Anlaufpunkt für Fachleute aus der Fitnessbranche geworden. Seit 2008 finden diese Expertentreffs weltweit statt. Auch im kommenden Jahr bietet Life Fitness die Gelegenheit, sich über die aktuellsten Themen rund um funktionelles Training auszutauschen. Programm und Termine für 2016 sind bereits in Planung.

Infos & Kontakt Wissen, was sich auf dem Markt tut: Die Hammer Strength Clinics sind die Branchentreffs für das boomende Thema Functional Training in Studios. Life Fitness Europe Siemensstraße 3 85716 Unterschleißheim Telefon: 089/31 77 51 10 E-Mail: kundenberatung@lifefitness.com Web: www.lifefitness.com

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Fitness

Update: Group-Fitness- und Fitness-Ausbildungen

DFAV-Seminarticker Fehlen Ihnen noch LVE zur Verlängerung Ihrer Lizenz? Hospitationsoder Nachprüfungs-Termin gesucht? Oder einfach nur Lust und Zeit, kurzfristig eine Aus- oder Fortbildung zu besuchen? Hier sind die nächsten aktuellen Termine des DFAV e.V.

Fitness B-Lizenz Fitness Trainer Köln Core....................09.01.2016 1. Seminar ..........20.02. – 21.02.2016 2. Seminar ..........19.03. – 20.03.2016 3. Seminar ..........23.04. – 24.04.2016 4. Seminar ..........21.05.2016 Prüfung ...............22.05.2016

Hamburg Core.....................09.01.2016 1. Seminar ...........13.02. – 14.02.2016 2. Seminar ...........05.03. – 06.03.2016 3. Seminar ...........02.04. – 03.04.2016 4. Seminar ...........07.05.2016 Prüfung................08.05.2016

Group-Fitness B-Lizenz Aerobic Köln Core.....................09.01.2016 1. Seminar ...........16.01. – 17.01.2016 2. Seminar ...........13.02. – 14.02.2016 3. Seminar ...........12.03. – 13.03.2016 4. Seminar ...........16.04. – 17.04.2016 Prüfung................04.06.2016 Stuttgart Core.....................30.01.2016 1. Seminar ...........13.02. – 14.02.2016 2. Seminar ...........19.03. – 20.03.2016 3. Seminar ...........16.04. – 17.04.2016 4. Seminar ...........21.05. – 22.05.2016 Prüfung: ..............18.06.2016 Frankfurt Core ....................31.01.2016 1. Seminar ...........13.02. – 14.02.2016 2. Seminar ...........12.03. – 13.03.2016 3. Seminar ...........23.04. – 24.04.2016 4. Seminar ...........28.05. – 29.05.2016 Prüfung................02.07.2016

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© Syda Productions - Fotolia.com

Nürnberg Core....................30.01.2016 1. Seminar ..........06.02. – 07.02.2016 2. Seminar ..........05.03. – 06.03.2016 3. Seminar ..........02.04. – 03.04.2016 4. Seminar ..........07.05.2016 Prüfung ...............08.05.2016

Berlin Core ....................31.01.2016 1. Seminar ...........06.02. – 07.02.2016 2. Seminar ...........05.03. – 06.03.2016 3. Seminar ...........16.04. – 17.04.2016 4. Seminar ...........28.05. – 29.04.2016 Prüfung................11.06.2016

Written with the ZUMBA Instructor in mind (Nur für ZUMBA-Instructors, Nachweis der Lizenz bei Anmeldung) Anatomische und physikalisches Basis-Wissen Neue Termine sind in Planung

Nürnberg Core 30.01.2016 1. Seminar ...........20.02. – 21.02.2016 2. Seminar ...........19.03. – 20.03.2016 3. Seminar ...........16.04. – 17.04.2016 4. Seminar ...........21.05. – 22.04.2016 Prüfung................18.06.2016

DFAV-Workshops

Kompaktausbildung in Linstow 12% Frühbucher-Rabatt bei Anmeldung bis 31.12.2015!!!

Yoga Day Bonn. . . . . . . . . . . . . . . . 24.01.2016

CORE-Seminare Berlin...............................12.12.2015 Frankfurt .........................13.12.2015 Köln .................................09.01.2016 Hamburg .........................09.01.2016 Stuttgart..........................30.01.2016 Nürnberg.........................30.01.2016 Berlin...............................30.01.2016 Bielefeld ..........................30.01.2016 Frankfurt .........................31.01.2016 Köln .................................09.02.2016

Functional Training im Kurs Hamburg . . . . . . . . . . . . 10.01.2016 Fit Kick Köln . . . . . . . . . . . . . . . . 10.01.2016

Pilates mit Ball & Theraband Frankfurt . . . . . . 30.01. – 31.01.2016 Choreographieaufbau Köln . . . . . . . . . . 13.02 – 14.02.2016 Hyperstarkes Rückentraining Frankfurt . . . . . . . . . . . . 20.02.2016 Entspannungstechniken Frankfurt . . . . . . . . . . . . 21.02.2016 Yoga Day Stuttgart. . . . . . . . . . . . . 21.02.2016


Advertorial

Fitness im Doppelpack Les Mills Programme für Schwangere Sportlich aktive Frauen, die schwanger sind, wollen meist weiter trainieren, um ihr Wohlbefinden zu steigern und ihren Körper zu stärken. Doch sie sind häufig verunsichert, was ihnen und ihrem Baby gut tut. Zahlreiche Les Mills Programme mit individuellen Modifikationen erfüllen die Bedürfnisse schwangerer Frauen und berücksichtigen die Gesundheit von Mutter und Kind.

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iele Frauen wünschen sich, ihren Körper auch in der Schwangerschaft fit zu halten und dabei die eigene Gesundheit und die des Babys zu stärken. Insbesondere wenn sie bereits vorher aktiv waren, möchten sie nicht auf ihr Training verzichten. Aber auch Neueinsteiger kennen die Vorteile von Sport in der Schwangerschaft. Gerade in dieser Zeit gewinnen ein gesunder Lebensstil und ein solides Fitnesslevel an Bedeutung. Da eine Schwangerschaft jedoch eine Herausforderung für den Körper ist, sind viele Frauen unsicher, welches Training sich eignet. Regelmäßige Fitnesseinheiten während der Schwangerschaft schützen vor zu großer Gewichtszunahme und einer zu starken Belastung der Gelenke. Sie erhöhen die Kondition und stärken die Muskeln, wie beispielsweise den Beckenboden. Bauchmuskeltraining wiederum beugt dem Risiko einer Spaltung der Bauchdecke vor und verhindert Schmerzen im Rücken und Becken1. Hierdurch wird sowohl die Schwangerschaft erleichtert als auch eine einfachere und kürzere Entbindung mit weniger Komplikationen unterstützt2. Außerdem senken regelmäßige Workouts das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes und verringern die Gefahr einer Frühgeburt deutlich. Ein weiterer Vorteil: Der Bluthochdruck, der oftmals Verursacher frühzeitiger Wehen ist, wird gesenkt3.

Aktiv durch die Schwangerschaft Möchten die Frauen in der Schwangerschaft aktiv bleiben oder werden, sind sie auf der Suche nach dem passenden Trainingsprogramm. Der Fitnessexperte Les Mills weiß, dass jede Frau ihre eigenen Fitnessansprüche hat und jede Schwangerschaft anders verläuft. Aus diesem Grund ist das vielfältige Les Mills Kursprogramm auf die individuellen Bedürfnisse anpassbar. „Neben Bodybalance, Bodypump und CxWorx kann auch mit Bodyattack, LMI Step, RPM und Bodyvive 3.1 trainiert werden. Für ein sicheres und angenehmes Training sollten allerdings die Modifikationen beachtet werden – hierfür sind unsere Instruktoren bestens geschult“, erklärt Katja Zick, Leiterin des Trainingsmanagements bei Les Mills. „Sicherheit und Wissenschaft sind die Grundlagen all unserer Programme. Insbesondere bei unseren schwangeren Kursteilnehmerinnen ist uns eine optimale Beratung wichtig.“ Daher achten die Les Mills Trainer gezielt darauf, dass diese Frauen die Übungen schwangerschaftsgerecht ausführen und sich und ihr Baby schützen. Mit sicherem und effektivem Training unterstützt Les Mills so das Wohlbefinden der Frauen – vor, während und nach der Schwangerschaft.

Les Mills Bodybalance und Bodypump Die Programme Bodybalance und Bodypump können noch während der Schwangerschaft begonnen werden und eignen sich sehr gut, um sich einen gesunden Lebensstil anzueignen. Bodybalance ist ein sanftes lowimpact Training, das mit Atem-, Dehn-, Kräftigungs- und Entspannungsübungen für mehr Wohlbefinden sorgt. Das Stretching sollte nicht zu intensiv ausfallen, sondern entsprechend der jeweiligen Bedürfnisse umgesetzt werden. Bodypump als Kraft-Ausdauer-Programm ist eine sehr gute Option, um die Muskelkraft während der Schwangerschaft aufrechtzuerhalten und nach der Geburt schneller in Form zu kommen. Grund dafür ist, dass bei Les Mills Bodypump leichtere Gewichte zum Einsatz kommen und der Bewegungsumfang geringer ist als bei anderen Krafttrainings. Bevor schwangere Frauen aktiv Sport treiben, sollte stets gründliche Rücksprache mit ihrem betreuenden Arzt gehalten werden.

Infos & Kontakt Weitere Infos zu passenden Kurskonzepten für Schwangere finden Sie online unter: www.lesmills.de/ schwangerschaft

1) (Vgl.: D.R. Benjamin et al Effects of exercise on diastasis of the rectus abdominis muscle in theantenatal and postnatal periods: a systematic review Physiotherapy 100 (2014) 1–8). 2) (Vgl.: Piper TJ Core Training Exercise Selection During Pregnancy Strength and Conditioning Journal, VOLUME 34 | NUMBER 1 | FEBRUARY 2012). 3) (Vgl.: LANAY M. MUDD, Health Benefits of Physical Activity during Pregnancy: An International Perspective, Medicine & Science in Sports & Exercise, July 2012).

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Weniger Hausarbeit – mehr Bauchfett? Wie sich der Energieverbrauch bei Tätigkeiten im Haushalt verändert

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Die Kehrseite der technischen Entwicklung mit ihren vielen Erleichterungen für unseren Alltag ist ein z.T. erhebliches Defizit an körperlicher Aktivität. Prof. Dr. Theodor Stemper hatte für F&G bereits in 2013 eine Studie präsentiert, die einen deutlichen Zusammenhang zwischen berufsbedingter Bewegungsarmut und der Entstehung von Übergewicht nachwies. In dieser Ausgabe stellt er uns eine Studie vor, die den gleichen Aspekt für die Mutter aller Berufe untersucht: Schützt Hausarbeit vor Bewegungsarmut?

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ass Übergewicht vorwiegend durch Fehlernährung verursacht wird, wird kaum in Frage gestellt. Zu einfach ist ja auch die Assoziation von Fast Food mit Fast Weight. Doch ist das wirklich so? Oder sind es nicht doch eher die vielen Erleichterungen, die uns in den letzten Jahrzehnten die körperliche Arbeit in Alltag und Beruf mehr und mehr abgenommen, dadurch aber auch unser Leben nicht nur erleichtert, sondern auch immer bewegungsärmer gemacht haben? Wie ist deren Einfluss zu bewerten? Und welche Bedeutung hat das für Gesundheitsstudios?

Übergewicht durch Bewegungsarmut

Prof. Dr. Theodor Stemper Sportwissenschaftler an der Bergischen Universität Wuppertal, 1. Stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes Gesundheitsstudios Deutschland e.V. (BVGSD) und Ausbildungsdirektor des DFAV e.V.

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Schon in F&G 2/2013 haben wir gefragt: Ist berufsbedingte Bewegungsarmut (Output) doch bedeutender für die Entstehung von Übergewicht als Ernährung (Input)? Unter Bezug auf eine Studie der Arbeitsgruppe um den US-Wissenschaftler Timothy Church haben wir dort erörtert, wie durch Berechnungen zum berufsbedingten Energieverbrauch auf Basis des metabolischen Äquivalents (MET) ein deutlicher Zusammenhang zwischen beruflich bedingtem Bewegungsmangel und Gewichtszunahme nachgewiesen werden konnte. Dazu wurden umfangreiche Daten des U.S. Bureau of Labor Statistics infor-

mation ausgewertet, die verdeutlichten, dass die meisten US-Amerikaner im Gegensatz zu der Generation 50 Jahre zuvor vorwiegend nur noch sitzende Tätigkeiten ausübten. Das bedeutete, dass der DurchschnittsAmerikaner an jedem Arbeitstag im Vergleich zu früheren Generationen pro Tag circa 150 Kalorien weniger verbraucht hatte. Auf Basis dieser Statistik konnte ein großer Teil der Gewichtszunahme auf fehlende Bewegung zurückgeführt werden. Könnte das auch für Hausarbeit gelten?

Wie anstrengend ist eigentlich Hausarbeit? Eine Folgestudie der oben erwähnten Arbeitsgruppe, die im Jahre 2013 von Archer et al. publiziert wurde, ging auf die Frage ein, wie im 45-Jahres-Trend der zeitliche Aufwand und der Energieverbrauch für Frauen zu kalkulieren ist, die Tätigkeiten im Haushalt ausführen (Männer wurden hierbei nicht gesondert analysiert!). Dazu wurden nationale Daten über den Zeitaufwand für Haushalttätigkeiten ausgewertet. Diese stammten aus der „American Heritage Time Use Study“ und basierten auf Tagebüchern zwischen 1965 und 2010 zur Nutzung der Zeit für Haushaltsarbeit. Die Tätigkeiten beinhalteten Zeiten für Nahrungszu- und -nachbereitung

(Abwasch, Aufräumen), Waschen, Reinigung und Aufräumen. Obwohl kalorisch bedeutsam, wurden Zeiten für Kindererziehung nicht berücksichtigt, da die Daten unzuverlässig und schwer zu standardisieren waren und zum größten Teil in den anderen Tätigkeiten aufgehen. Der Gesamtenergieverbrauch wurde auf Basis durchschnittlicher Körpergewichte in METs umgerechnet.

Deutlicher Rückgang des Energieverbrauchs 1965 – 2010 Die Ergebnisse sind, wie schon bei der „Berufsstudie“ aus 2011, wiederum frappierend: Im Durchschnitt verringerte sich die Zeit, die von Frauen für Tätigkeiten im Haushalt aufgewendet wurde, von 25,7 Stunden pro Woche im Jahre 1965 auf 13,3 Stunden pro Woche in 2010. Damit sank der Energieverbrauch, ausgedrückt in Kalorien, von circa 6.000 Kalorien pro Woche im Jahre 1965 auf nur noch 4.600 pro Woche in 2010. Auf den Tag berechnet ergibt das ein durchschnittliches Kalorien-Defizit von 200 Kalorien, was monatlich schon 6.000 Kalorien Defizit bedeutet. Diese Reduktion ist erheblich und liegt deutlich über den berufsbedingt für Frauen ermittelten 110 Kalorien pro Tag aus der Studie von 2011. Offensichtlich werden dort, wo nach wie vor


Fitness

ren. Und: Den Autoren zufolge sind negative Auswirkungen auf die Anzahl an Fettzellen bei den Nachkommen ebenfalls nicht auszuschließen.

Konsequenz: Aktivität steigern im Fitnessstudio

Berufstätige weniger im Haushalt aktiv Das „klassische Bild“ der „Nur-Hausfrau“, das 1965 noch überwog, hat sich dahingehend verändert, dass in 2010 mittlerweile deutlich mehr Frauen in „zwei Schichten“ arbeiten – also nach ihrem Beruf auch noch im Haushalt. Beim Vergleich des haushaltsbezogenen Kalorienverbrauchs ergab sich erwartungsgemäß für diese Gruppe, dass sie im Haushalt weniger Zeit verbringen (13,3 statt 25,7 Stunden pro Woche) und somit auch weniger Kalorien verbrauchen. „Nur-Hausfrauen“ reduzierten ihre Hausarbeitszeit zwischen 1965 und 2010 von 33,1 Stunden pro Woche auf 16,5 Stunden und damit den täglichen Kalorienverbrauch um 360 Kalorien. Berufstätige Frauen investierten dagegen in 2010 lediglich nur noch 6,7 Stunden pro Woche und verringerten den Energieumsatz im Vergleich zu 1965 nur um 132 Kalorien. Ein Teil der durch die Reduktion der Haustätigkeit „gewonnenen“ Zeit wurde passiv verbracht – beim Fernsehen, bei Videos oder am Computer. Seit 1965 hatte sich die Zeit vor dem Schirm von 8,3 Stunden pro Woche in 1965 auf 16,5 Stunden in 2010 nahezu verdoppelt. Auch hier lagen die „NurHausfrauen“ mit 9,6 Stunden schon in den 60ern vor den Berufstätigen mit durchschnittlich 7,5 Stunden pro Woche (vgl. Abb. 2).

Abbildung 1: Rückgang des Kalorienverbrauchs durch Haushaltstätigkeit

Abbildung 2: Steigerung der „Screentime“; Stagnation der Freizeitaktivität (unten)]

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viele Frauen entweder ausschließlich oder „nebenbei“ tätig sind, deutlich mehr Kalorien eingespart als im Beruf (vgl. Abb.1).

Wenn die körperliche Aktivität im Alltag, vor allem durch Technisierung und Automation, immer weiter zurückgeht und im Grunde auch größtenteils kaum noch erforderlich ist, dann bedeutet das nicht, den Haushalt wieder zurück zu entwickeln. Die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte möchte kaum jemand mehr missen, denn sie erleichtern die Erledigung der in der Regel lästigen Haushaltstätigkeiten. Doch die Kehrseite dieser „Schlaraffenland-Hoffnung“ ist leider auch ein erhebliches Defizit an körperlicher Aktivität (Bewegungsarmut) und dem damit einhergehenden Kalorienverbrauch. Wir sind daher die erste Generation, die nicht über eine weitere Reduktion, sondern über eine Erhöhung der körperlichen Aktivität nachdenken muss. Im Haushalt kann das nur bedingt gelingen, auch wenn z.B. ‚Bild am Sonntag’ kürzlich „Staubsaugen“ als Fitness-Tipp propagierte. Das ist kalorisch zwar nicht gänzlich irrelevant, aber mit maximal ca. 100 Kalorien pro Stunde, wie viele andere der heute „technisierten Haushaltsaktivitäten“, doch eher unerheblich. Relevanter und zielkonformer sind hier eher die gezielten, dosierten und kontrollierten Aktivitäten in qualitätsorientierten Gesundheitsstudios. Dort ist es ohne weiteres möglich, die heutzutage als gesundheitlich relevant empfohlenen 1.500 – 2.000 kcal pro Woche zu „verbrauchen“ – sowohl beim Gerätetraining an Cardio- und Kraftgeräten als auch bei den vielfältigen Angeboten im Kursbereich.

Veränderte Haushaltstätigkeit – verändertes Körpergewicht 2010 verbrachten Frauen 25 % mehr Zeit bei passiver Mediennutzung als bei Haushaltstätigkeiten. Wenn aber der Anteil aktiver Zeit für Hausarbeit sinkt und gleichzeitig passive Zeiten (Fernsehen etc.) steigen, hat das bedeutende gesundheitliche Konsequenzen. Dadurch lässt sich vor allem ein großer Teil der Gewichtszunahme der Frauen im Verlauf der letzten Jahrzehnte erklä-

Hier resultiert dann tatsächlich „Volksgesundheit durch Muskeltraining“, wie es auch die FID-Initiative propagiert. Und das auch noch mit Spaß und Wohlbefinden in einem angenehmen Ambiente. Prof. Dr. Theodor Stemper

Quelle: Archer, E., Shook, R.P., Thomas, D.M., Church, T.S., Katzmarzyk, P.T. et al. (2013). 45-Year Trends in Women’s Use of Time and Household Management Energy Expenditure. PLoS ONE 8(2): e56620. doi:10.1371/journal.pone.0056620 http://journals.plos.org/plosone/article?id=info:doi/10.1 371/journal.pone.0056620

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Aktives Entspannen Immer mehr Studios bieten Entspannungskurse über Yoga hinaus an

Petra Schreiber-Benoit Petra Schreiber-Benoit ist Diplom-Sportlehrerin, Sporttherapeutin und Buchautorin. Außerdem ist sie seit vielen Jahren DFAV-Referentin: „Die Gesundheit positiv beeinflussen, das kann man erreichen über die Ernährung, Bewegung und Entspannung. Meine Kernziele motivieren mich und meine Klienten täglich aufs Neue“, sagt sie. Spaß, Freude an der Bewegung, Funktionalität und Effektivität stehen bei ihr an oberster Stelle. Ihre Konzepte basieren auf sportwissenschaftlicher und sportmedizinischer Grundlage. www.schreiber-benoit.de

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»Die Zeit zur Entspannung ist gekommen, wenn man keine Zeit mehr dazu hat«, sagt DFAVReferentin Petra Schreiber-Benoit. Um gesund und fit zu bleiben, genügt es nicht, nur den Körper zu trainieren, auch die Seele sollte berücksichtigt werden. Latenter Zeitmangel ist ein Kennzeichen unseres schnelllebigen Zeitalters. Dies führt zu einer hohen Reizintensität, die so manchem zu schaffen macht. Stressbedingte Krankheiten nehmen stark zu und das BurnoutSyndrom ist in aller Munde. Gerade gesundheitsorientierte Fitnessstudios können hier Abhilfe schaffen und Potenziale nutzen.

D

ie Ausgeglichenheit zwischen Körper, Geist und Seele ist die Voraussetzung für effektives und freudvolles Agieren in Beruf, Alltag und in der Freizeit. Doch das allgemeine Stress-Empfinden nimmt stetig zu. Sicher kennen auch Sie das Gefühl der Erschöpfung nach einem langen Arbeitstag: Man ist verspannt und der Kopf überlastet mit Problemen und nicht erledigten Arbeitsaufträgen. Man hat das Gefühl, den Alltag nicht mehr bewältigen und die Freizeit nicht mehr genießen zu können. Quälende Gedanken kreisen vor allem nachts und rauben einen erholsamen Schlaf.

Attraktive & lukrative Entspannungskurse In vielen Menschen entsteht das Bedürfnis, die eigenen Gedanken sortieren zu können, einfach mal abzuschalten und innerlich zur Ruhe zu kommen. Immer mehr Menschen suchen nach Möglichkeiten, aktives Entspannen erlernen zu können. Viele Studiomitglieder wollen zwar etwas für sich und ihre Gesundheit tun, fühlen sich aber oft einfach zu erschöpft für Sport. Warum nicht auch der Zielgruppe, die ihren inneren Schweinehund einfach nicht besiegen kann, einen Grund geben, ins Studio zu kom-

men? Viele Studios bieten zum Beispiel auch eine halbe Stunde Entspannungs-Training im Anschluss an einen Yoga-Kurs an. Das passt erstens inhaltlich sehr gut und zweitens ist die Hemmschwelle hier geringer, sich einfach mal darauf einzulassen. Der DFAV e.V. erkannte dieses enorme Kundenpotential schon früh und bietet seit geraumer Zeit den Workshop „Entspannungs- und Bewältigungsstrategien gegen Stress“. Um gesund und fit zu bleiben, genügt es nicht, nur seinen Körper zu trainieren, sondern auch die Seele sollte berücksichtigt werden. Studios, die eine

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innere Ausgeglichenheit immer wieder zu finden und eine ruhige, angenehme Stimme zu entwickeln. Der Workshop „Entspannungs- und Stressbewältigungstechniken“ ist auf der Grundlage der langjährigen Erfahrung der Referentin entstanden. Nach einem kurzen Theorieteil können zahlreiche Entspannungs- und Stressbewältigungstechniken selbst erfahren werden, um sie schließlich als Trainer selbst als reinen Entspannungskurs anzubieten oder einfach als Ausklang an eine aktive Trainingsstunde anzuhängen.

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Fazit

primärpräventive Ausrichtung promoten, haben die Chance, mit Entspannungs- und Stressbewältigungskursen neue Klienten zu gewinnen.

Strategien gegen vielfältiges Stress-Empfinden Entspannungstechniken helfen Schritt für Schritt innere Unruhe, Anspannung und Ängste abzubauen und bewusst Entspannung herbeizuführen. Entspannung kann über mehrere Wege eingeleitet werden. Man unterscheidet körperliche Entspannungstechniken, wie progressive Muskelentspannung und Atementspannung von den mentalen / geistigen Entspannungstechniken, wie autogenes Training, Meditation oder Fantasiereisen. Auch Yoga zählt zu den Entspannungstechniken: Mit Hilfe von langsamen, konzentrierten Atem- und Gymnastikübungen werden Muskeln gelockert, Gelenke geschmeidig gemacht sowie die Konzentration verstärkt. Die bekannteste Form ist das Hatha-Yoga. „Stressoren“ lösen bei jedem Menschen eine andere Wirkung aus. Fest steht: Die innere Einstellung spielt eine wichtige Rolle. Allein die Erwar-

tung, dass etwas Unangenehmes passiert verursacht bereits Stress. Daher ist es sinnvoll, sich neben Entspannungstechniken auch Strategien anzueignen, die Stress vorab verringern, sogenannte Stressbewältigungstechniken. Dazu gehören die Meditation, Positivformeln, autosuggestive Formeln, Innercoaching und nicht zuletzt „Lachen als Therapie“. Diese Vielzahl an verschiedenen Techniken führt letztendlich zu einer gesunden Gelassenheit, die dann fast automatisch zu mehr Ausgeglichenheit in einem stressigen Alltag führt.

Für wen sich der DFAV-Workshop eignet Die Fortbildung „Entspannungs- und Stressbewältigungstechniken“ bei DFAV e.V. ist für jede/n Trainer/in geeignet, dem oder der eine ganzheitliche Gesundheitsprophylaxe am Herzen liegt. Eigene Erfahrungen sind dabei sehr hilfreich und sensibilisieren für einen behutsamen Umgang mit der Thematik und dem Klienten. Eine der wichtigsten Voraussetzungen, um als Trainer diesem feinfühligen Trainingsbereich erfolgreich zu werden, ist die Fähigkeit, die eigene

Viele Inhalte des Workshops können direkt im Alltag angewendet und geübt werden. Teilnehmer berichten häufig, dass sie sich durch den Besuch des zehnstündigen Kurses „wie neu geboren“ fühlen oder sogar vor einem Zusammenbruch bewahrt wurden. Viele zehren von einer Entspannungsstunde bis zur nächsten eine ganze Woche lang. Andere wiederum haben ihre Ausstrahlung so positiv verändert, dass sie von Freunden und Bekannten angesprochen wurden. Den individuellen Entspannungs-Flow zu finden, das sollte eines jeden Ziels sein – vor allem aber sind hier Trainerinnen und Trainer gefragt, die Bewältigungstechniken so an viele Kunden weitergeben können. Petra Schreiber-Benoit

DFAV-Workshop: „Entspannungstechniken und Bewältigungsstrategien gegen Stress“ Petra Schreiber-Benoit bietet in diesem Wellness-Workshop mehr als eine Trainer-Fortbildung: Dieses SeminarWochenende tut auch der eigenen Seele und dem persönlichen Wohlbefinden gut.

Inhalte des zehnstündigen Workshops: n Was bedeutet Stress, wie wirkt Stress aus medizinischpsychologischer Sicht n Möglichkeiten des Stressmanagements n Wege zur Entspannung n Entspannungstechniken wie Basisübungen der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson, des Autogenen Trainings, der Meditation, aus den Yoga Atemübungen n Stressbewältigungsstrategien wie Positives Denken, Positivformeln, Autosuggestive Formeln. n Kohärenztraining (Synchronisierung von Herzschlag, Atmung und Blutdruck)

Termine Frankfurt / Offenbach: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21.02.2016 München: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24.04.2016

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Convention

Internationale Fit, Fun, Function Week auf Mallorca 01 – 07.Mai 2016

03. – 10.September 2016 Die Fortbildungsagentur Perform Sports macht seit Jahren Fitnesstrainer zu Experten für funktionelles Training. Pure Emotion und Willst-Du-weg.de bringen 2016 für eine Woche das Perform Sports Referententeam nach Ibiza. Im Gepäck ist dabei alles, was richtiges Athletic Training ausmacht. Von Verbesserung der Bewegungsqualität mit Technikschulung und Einzelkorrektur, über HIIT Training und bewährte Protokolle bis hin zu Programmings der Experten. Dieses Programm ermöglicht den Einstieg für jedes Trainingslevel.

Quelle: Perform Sports

Quelle: Pure Emotion

Im Mai 2016 findet erstmalig eine internationale Fitness-Woche auf Mallorca statt. Sowohl der Fitnessfreak als auch der Freizeitsportler wird hier auf seine Kosten kommen und kann die absoluten GroupfitnessKlassiker wie Step, Dance, Aerobic, Bodytoning ausprobieren und ausleben. Darüber hinaus werden Trends und Neuheiten wie Functional Training mit Experten von Perform Better, Faszien-Fitness, Athletic Workouts und vieles mehr angeboten.

Ibiza Perform Sports Week

Dance & Wellness Week auf Ibiza 14. – 21. Mai 2016 Seit mehr als zehn Jahren gibt es bereits die Dance & Wellness Week im fünf Sterne Hotel Grand Palladium Palace/White Island auf der Partyinsel Ibiza. An fünf Tagen haben Teilnehmer/innen die Wahl aus über 80 hochprofessionellen Kursen wie Aerobic, Step, Pilates, Yoga, Langhanteltraining, Latino, Cycling, Toning u.v.m. Darüber hinaus gibt es natürlich auch noch die sehenswerte Altstadt und das Hafen- und Szeneviertel von Ibiza Stadt nur wenige Fahrminuten entfernt zu erleben.

Mallorca Gravity Week

Quelle: Pure Emotion

Quelle: Gravity

08. – 15. Oktober 2016

Infos & Kontakt Weitere Informationen und Buchung unter www.willstduweg.de Mail: info@willstduweg.de, Tel: 02151-6544860 & www.pure-emotion.de, Mail: support@pure-emotion.de Tel: 02151- 649215

Außergewöhnliche Functional Training Stunden direkt am Meer unter der Sonne Mallorcas mit Blick auf die wundervolle Bucht von Alcudia dürfen die Teilnehmer der Mallorca Gravity Week im Herbst 2016 genießen. Sowohl für Einsteiger als auch für Geübte ist dies die perfekte Gelegenheit für eine ausgewogene Sportwoche. Top Presenter laden ein, auf der Sonneninsel Mallorca mit gleichgesinnten Functional Training Fans eine sportliche und erholsame Woche zu erleben. Dazu bieten die hervorragenden Trainingsbedingungen direkt im und am Hotel sowie Mallorcas Kulisse beste Voraussetzungen für eine Woche voller Training, Entspannung und einem unvergessliches Gemeinschaftserlebnis.


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Perform Sports

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Advertorial

Weg mit dem Fett – mit Kälte und Muskelstimulation

Das Geheimnis der Promis ist gelüftet Nicht nur Mediziner, sondern auch Kosmetikinstitute, Fitnessstudios bis hin zu Sonnenstudios können das hochrentable Geschäft mit der Kältebehandlung und Muskelstimulation betreiben.

E

iner der großen Trends in der Körperkosmetik ist momentan zweifelsohne die Kältebehandlung – fachbegrifflich Kryolipolyse oder Kryolipologie. Immer mehr Frauen lassen sich durch diese Methode Ihre Speckrollen einfach „wegeisen“. Aber nicht nur Frauen vertrauen der Methode. Da wo Sport und Diät nicht mehr weiterhelfen, kann die Kältemethode zu den gewünschten Ergebnissen führen. Typische Behandlungszonen sind dabei Bauch, Hüfte oder Beinen. Sogar Oberarme und Rücken lassen sich mit der Kryomethode effektiv behandeln.

Das Verfahren und sein Geheimnis

Infos und Kontakt Weite Informationen zu dem Verfahren und dem Gerät erhalten Sie hier: Sinus Medical Deutschland GmbH Wilhelm-Beer-Weg 223 D-60599 Frankfurt am Main +4969-27271185 info@sinus-medical.com www.sinus-medical.com

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Das Verfahren kommt aus den USA und wurde von der Harvard Universität und dem Massachusetts General Hospital entwickelt. Das Geheimnis an der Methode ist recht einfach: Fettzellen reagieren sensibler auf Kälte als andere Zellen und werden schon ab einer Temperatur von plus 2–4 Grad Celsius zerstört. Das schmerzarme Verfahren gilt als besonders effektiv und Nebenwirkungen gibt es quasi keine. Aufwendige und riskante Operationen lassen sich dadurch ersparen. Immer mehr Kosmetik-, Fitness und Sonnenstudios bieten die Gewebekühlungs-Methode an. Dabei setzen viele

Studios auf ein ganz neues Verfahren mit Elektromuskelstimulation. Im Vergleich zu dem ursprünglichen Ansaugverfahren werden hier Platten auf die Problemzonen gelegt, in denen zeitgleich eine Art Reizstrom arbeitet. Der Vorteil liegt auf Hand. Neben der Fettreduktion wird gleichzeitig der Muskel trainiert. Ein positiver Nebeneffekt ist die Aktivierung des Stoffwechsels.

Überzeugte Kundenstimmen Dr. Thomas Kurscheid aus Köln ist einer der ersten, die das Gerät anbieten: „Viele Patienten nehmen mit uns erfolgreich ab. Aber manchmal bleiben noch gewisse Problemzonen. Deswegen haben wir uns ganz bewusst für diese Methode und diese Maschine entschieden. Zum einen, weil sie sehr einfach und somit sicher zu bedienen ist. Zum anderen ist die Wirkweise schonend und trotzdem effektiv. Für viele Patienten hat eine Anwendung auch Wellness-Charakter, sie entspannen bei uns während der Behandlung und der anschließenden Lymphdrainage.“

Edgar Beheim, Studiobesitzer und bekannter Trendsetter der Branche sagt: „Die Solariumbranche kämpft seit Jahren mit rückläufigen Besucher- und Umsatzzahlen. Seit wir die Cryo 4S in unseren Studios einsetzen, konnten wir den Trend drehen und schreiben heute bessere Zahlen als jemals zuvor. Die Entscheidung für das Plattengerät Cryo 4S war das Ergebnis eines ausführlichen Praxistests. Im Sonnenstudio muss die Bedienung besonders einfach, schnell und unkompliziert sein. Unser überwiegend weibliches Thekenpersonal muss in der Lage sein, die Cryo-Kunden zusätzlich zu ihren anderen Tätigkeiten fachkompetent zu bedienen. Hinzu kommt, Geräteausfallzeiten dürfen wir uns in unserer Branche nicht leisten. Daher suchten wir nach einem Gerät, das für den Dauerbetrieb geeignet ist. Die Cryo 4S wird in Deutschland gebaut. Diese Made in Germany Qualität bewährt sich jetzt im Alltagsbetrieb. Und die Ergebnisse sind nahezu sensationell. Wir haben immer Erstergebnisse im Bereich von 2-5 Zentimetern in der Umfangreduktion. So gewinnen wir durch Probehandlungen sehr leicht unsere Kunden für eine Wiederholungsanwendung oder unseren Beautyclub. Die Investition für das Gerät hat sich für die meisten Partner bereits nach drei Monaten amortisiert. So etwas hatten wir noch nie in unserer über 20-jährigen Geschichte.“


Gesundheit

4. Interdisziplinäres Symposium

„Diabetes in Bewegung“ D

ie Arbeitsgemeinschaft Sport und Diabetes der Deutschen Diabetes Gesellschaft lädt zum interprofessionellen Experten Tagung nach Zwickau ein. Bei dieser Tagung treffen sich Berufsgruppen, die Bewegung für Menschen mit Diabetes zu ihrer Aufgabe gemacht haben und fördern wollen: Ärzte, Diabetesberater, Sportwissenschaftler, Übungsleiter aus dem Rehabilitationsbereich, von Sportvereinen und von Fitnessstudios, Physiotherapeuten sowie Vertreter von Krankenkassen kommen zu einem interprofessionellen Expertenaustausch zusammen.

Vorträge und Praxis-Workshops Das Symposium beginnt am 16. April 2016 um 9 Uhr mit zwei parallel stattfinden Vortragsblöcken. Der Vortragsblock I: n Medikamentöse Diabetestherapie – was sollten Trainer wissen? n Update – Bewegung fördern bei verschiedenen Erkrankungen n Leistungssport mit Diabetes – geht das? Im Vortragsblock II: n Update von Erkenntnissen zu Diabetes und Bewegung n Workout – Wissenschaft im Studio n CSII, CGM und FGM im Startblock

WEG W EG M MIT IT D DEM EM F FETT! ETT! Mit Kälte und EMS-Musk EMS-Muskelstimulation elstimulation Bis zu 40 % Fett reduzieren Bis zu 6 cm Körperumfang pro Behandlung verlieren Bis zu € 30.000,- mehr Umsatz im Monat erzielen

Nach der Mittagspause gibt es ein breites Angebot aus 13 praktischen jeweils 30-minütigen-Workshops von zu folgenden Themen: n Motivation des unbewegten Menschen n Sport und Ernährung n Betriebliches Gesundheitsmanagement n Diagnostik Orthopädie n Diagnostik Kardiologie n Die bioelektrische Impedanzanalyse und der Nutzen für den Alltag – BIA n Vorteile von CGM und SuP bei Sport n Diabetesprogramm Deutschland n Gymnastik/Funktionsgymnastik n Gerätegestütztes Ausdauertraining n Gerätegestütztes chipkartengesteuertes Krafttraining n Cross-Fit – Training ohne Geräte n Yoga bei Diabetes

Wunsch-Workshop und Frühbucherrabatt Jeder Teilnehmer kann an drei Workshops aus dieser Auswahl von 13 angebotenen Workshops teilnehmen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Vergabe der Wunschworkshops wird nach dem Eingang der Anmeldung zum Symposium vergeben. Sichern Sie sich Ihren WunschWorkshop und Rabatt durch Buchung des Symposiums bis zum 31.01.2016. Melden Sie sich einfach online unter www.diabetessport.de zum Symposium an. Dort finden Sie auch detaillierte Hinweise zu den einzelnen Workshops. Eine Buchungsbestätigung erhalten Sie per E-Mail.

Die CRYO CRYO 4S ist eines der modernsten Kryolipolysegeräte, das es der der-zeit auf dem Markt gibt. Einmalig in Funktion, Wirkung und Design, wird die CRYO CRYO 4S in Deutschland hergestellt. In jede der 8 Platten sind Kälteimpulse und EMS-Muskelstimulationen integriert. Beide Behandlungsimpulse laufen parallel und zeitgleich und führen zu sensationellen Ergebnissen. Lassen Sie sich die CR CRYO RY YO 4S kostenfrei und unverbindlich vorstellen.

Fortbildung und Lizenzverlängerung Das Symposium wird vom Verband der Diabetes Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) und Landesärztekammer Sachsen (SLÄK) mit sieben Fortbildungspunkten zertifiziert. Der sächsische Behinderten- und Rehabilitationssportverband (SBV) hat die Veranstaltung mit 6 UE zur Lizenzverlängerung anerkannt.

CR CRYO RY YO 4S – das wahrscheinlich erfolgreichste EMS-Kryolipolysegerät

Anmeldung, Infos & Kontakt www.diabetes-sport.de

Sinus Medical Deutschland GmbH F&G 8/2015 Wilhelm-Beer-Weg Wilhelm-Beer-W 27271 185 97 eg 223 · 60599 Frankfurt · Tel.: Te el.: 069 27271185 272 E-Mail: info@sinus-medical.com · www www.sinus-medical.com .sinus-medical.com


Gesundheit

Best Practice Medical Fitness

Entwicklung par exellence

Das Reha Zentrum Helmbrechts im Frankenland Die Entwicklung des Reha Zentrums in Helmbrechts von einer kleineren Praxis für Krankengymnastik zu einem regional vernetzten ambulanten Rehazentrum hat F&G-Autor Thomas Kotsch über viele Jahre begleitet.

M Thomas Kotsch Der Sportbiologe Thomas Kotsch managt seit 1998 deutschlandweit erfolgreich Erweiterungen und Neugründungen in beiden Gesundheitsmärkten. Sie erreichen ihn unter +49 (0) 171 2817195 oder unter tkotsch@aconweb.de und thomas.kotsch@lmt.eu. Hier erhalten Sie einmal im Monat wichtige Informationen und Best Practice Beispiele. www.aconweb.de

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an stößt nicht gleich beim ersten Blick auf die RehaLandkarte auf Helmbrechts, oder liebe Leser? Auch macht die Stadt Helmbrechts im oberfränkischen Landkreis Hof keinen ‚besonderen Lärm‘ in Deutschland oder der Region. Die Sache mit der Rehabilitation läuft hier aber sehr gut. Doch der Reihe nach: Auch in meinem Best Practice Beispiel für diese Ausgabe ist es so, dass ich die Unternehmens- und Unternehmer-Entwicklung schon seit vielen Jahren begleite.

Rehazentrum für alle Kostenträger Erstmals besucht habe ich das Reha Zentrum Helmbrechts im Jahr 2000. Damals fand gerade die Umstrukturierung in der ambulanten Reha-Landschaft statt, weil die Kostenträger ihre Zulassungs- und Anforderungsprofile ganz massiv veränderten und es in

jedem Zentrum zur Debatte stand, sich entweder aus der ambulanten Reha zu verabschieden und sich als eine ‚normale‘ Physiotherapiepraxis mit Gerätebereich zu entwickeln oder aber alle neuen Hürden zu überspringen, die da lauteten: n Angestellte Ärzte n Kooperation mit Diätassistenten und Installation einer Diätküche n Kooperation mit Psychologen n Fahrdienst n Cafeteria n Therapiebecken etc. Im Falle der normalen Physiotherapie mit Gerätebereich (2001 wurde ja das Heilmittel ‚KG am Gerät‘ erfunden) hätte das mit ziemlicher Sicherheit in Frustration und wirtschaftlicher Not geendet. Zu heftig waren einfach die vorangegangenen Investitionen, die Räumlichkeiten zu groß und zu viele Mitabeiter waren überqualifiziert. Obendrein war der Selbstzahlermarkt noch nahezu inaktiv.

Eine Perle der ambulanten Versorgung Aber auch die gewählte Variante, zu einem ambulanten Rehazentrum für alle Kostenträger (Krankenkassen, Unfallversicherung und Rentenversicherer) zu reifen, war natürlich nicht ohne Sorgen. Denn im Prinzip kann man alle Vorzeichen, die gegen die andere, kleinere Variante sprachen, hier ins Gegenteil verkehren. Auf einmal fehlte Personal, mussten neue Qualifikationen erworben werden,


neue Kooperationspartner kontaktiert werden, es brauchte zusätzliche Räume und Angebote etc. Umso schöner war zu sehen, wie sich der heutige Chef und Inhaber Ingo Moos mit seinem damaligen Partner Günter Tröger (der sich vor kurzem in den Ruhestand begeben hat) und vielen Angestellten der ersten Stunde mit Akribie und Ausdauer zu einer wirklichen Perle in der ambulanten Versorgung des Frankenlandes entwickelt haben. Was mir in den mittlerweile 15 Jahren Begleitung aufgefallen ist: 1. Die Entwicklung ist geprägt von Kontinuität, gesundem Wachstum und Stabilität. 2. Alle wichtigen Entwicklungsschritte wurden im Team entschieden. 3. Die Reifung vom Therapeuten zum Unternehmer war ein ganz wesentlicher Meilenstein für den Erfolg der Einrichtung. 4. Regelmäßig fanden und finden Audits, Consultings, etc. statt zur Verbesserung der Struktur-, Versorgungs- und Angebotsqualität. 5. Mitarbeiter und Führungskräfte werden ständig fort- und weiter gebildet. 6. Es finden permanente Markt- und Wettbewerbsbeobachtungen statt, genauso wie Ingo Moos regelmäßig Messen und Branchentreffs zur eigenen ‚Horizontbildung‘ nutzt. 7. Alle Kooperationspartner wie Banken, Krankenkassen und Ärzte, aber auch alle Patienten, Mitglieder und Beschäftigte werden regelmäßig informiert und befragt.

Stetige Weiterentwicklung über 20 Jahre Und so ist es nicht verwunderlich, wenn aus einer kleineren Praxis für Krankengymnastik, gegründet 1996, ein regional vernetztes und bedeutendes ambulantes Rehazentrum wird, das Reha Zentrum Helmbrechts im Frankenwald GmbH – mit allen Facetten der therapeutischen und Gesundheitsversorgung, die heute notwendig und wichtig sind: n Therapeutische Anwendungen im Rahmen einer Praxis für Physiotherapie n Therapeutische Anwendungen im Rahmen einer Logo- und Ergotherapie

n Rehabilitative Maßnahmen für Versicherte aller Kostenträger n Rehasport und Funktionstraining mit eigenem Verein n Medizinische Fitness und Medical Wellness Im kommenden Jahr wird das 20-jährige Bestehen der Einrichtung in einem gebührenden Rahmen gefeiert. Die Feier wird gerade vorbereitet und soll vor allem einem dienen: Dem Dank an viele fleißige Mitarbeiter, Kooperationspartner und Patienten für Treue und Engagement. Nicht zu laut und vordergründig, aber dafür aus ganzem Herzen – genau richtig, für meinen Geschmack! Thomas Kotsch

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Steckbrief Reha Helmbrechts

Unternehmer: Ingo Moos: Sport-Physiotherapeut und Masseur, verheiratet, zwei Kinder Hobbys: Sport (Fußball – HSV), Familie, Reisen, Politik (Gemeinderat) Unternehmen: Reha Zentrum Helmbrechts im Frankenwald GmbH: Positionierung: Therapie, Training und Wellness, alles unter einem Dach Rehaindikationen: Orthopädie Mitarbeiter: ca. 30 Umsatz: ca. 1,2 Mio. Euro Fläche: 1.150 m2 350 Mitglieder im Rehasport-Verein, ca. 150 Selbstzahler (meist Zehnerkarten und Monatsverträge) Region: Landkreis Oberfranken ca. 100.000 Einwohner, acht stationäre und ambulante Reha-Einrichtungen, zirka 15 Fitnesseinrichtungen www.rehazentrum-helmbrechts.de


Ernährung

Der erste Eiweißshake in Wurstform Mit kreativen und proteinreichen Wurst-Kreationen hat sich das Startup Grillido den Innovationspreis der Fleischwirtschaft gesichert. Der renommierte Preis wurde auf der Fachmesse SÜFFA am 18. Oktober verliehen. Die Wurst-Revolutiona ̈re Manuel (27) und Marcel Stöffler (25) sowie Michael Ziegler (27) kombinieren seit Herbst 2014 hochwertiges Fleisch mit feinen Gewürzen und leckeren Einlagen zu außergewöhnlichen Wurst-Variationen. Bis heute wurden mit Sterneköchen 30 Geschmacksrichtungen entwickelt – von Hähnchen mit Spinat und Feta bis zu Schwein mit Aprikose und Pistazien. Die Kreationen überzeugen jedoch nicht nur Feinschmecker, sondern auch Ernährungsbewusste: Mit 4% Fett, 20% Eiweiß und 0 Zusatzstoffen passt die Grillido auf den Ernährungsplan jedes Sportlers. Bei der Jury konnten die Jungs vor allem mit ihrer geräucherten Variante punkten: Die Grillido Sport ist ein proteinreicher Fleischsnack mit 0% Zucker, 5% Fett und 55% Eiweiß – und wird daher stark von Fitnessstudios und Leistungssportlern nachgefragt. „Quasi der erste Eiweißshake in Wurstform“, wie Ziegler formuliert. www.grillido.de

Der ProteinMaster™ Best Body Nutrition – Hochwertige Qualität, Innovation und Schnelligkeit: das bietet die ProteinMaster-Serie von Best Body Nutrition. Die in Deutschland hergestellten Automaten, mischen auf Knopfdruck in Sekundenschnelle einen frischen und schmackhaften Proteinshake. Sie bestechen durch hochwertigste Verarbeitung sowie ein modernes Design und sind in Sachen Zuverlässigkeit, Technik und Langlebigkeit nicht zu übertreffen. Viele zufriedene Kunden, effektives Arbeiten und entlastete Mitarbeiter in den Studios sind nur drei von vielen Vorteilen, die ein Automat der ProteinMaster™ Familie bietet. Leckere und schnell zubereitete Eiweißshakes mit den beliebten Produkten Premium Pro Protein von Best Body Nutrition und Water Whey von BBN Hardcore überzeugen die Kunden. Das Zubereiten eines Eiweißshakes mit einem Mixer und die anschließende Reinigung gehören damit der Vergangenheit an. Der Unterschied zwischen einem „Shake an der Theke“ und dem des Automaten ist nicht zu erkennen. Höchste Rohstoffqualität und ständige Kontrollen durch die deutsche Lebensmittelüberwachung sowie unabhängige Labore garantieren eine gleichbleibende Qualität der Produkte auf höchstem Niveau. www.best-body-nutrition.com

Das schlechte Gewissen nach Weihnachten kommt bestimmt! Best Body Nutrition – Sicherlich haben Sie bereits von den Erfolgen der Stoffwechselkur gehört. Best Body Nutrition bietet ab sofort eine optimale Produktkombination zur Unterstützung einer Stoffwechselkur an. Ohne Strukturvertrieb und zu fairen Preisen hat der deutsche Markenhersteller vier verschiedene Produkte entwickelt. Diese sind als Produktkombination und einzeln erhältlich. Sie möchten mehr erfahren? Informieren Sie sich unter 03744 36 56 532. www.best-body-nutrition.com

Veganes Proteinpulver AMSPORT erweitert das Sortiment hochqualitativer Sporternährung um vegane Proteinpulver aus Hanf, Erbsen und Reis. Die Sporternährungsfirma von Schwimmweltmeister Mark Warnecke hat den entsprechenden Markt sondiert und feststellen müssen, dass nicht alle veganen Produkte unbedingt auch gesund sind und qualitativ nicht den Anforderungen von gesundheitsbewussten Athleten entsprechen. In enger Abstimmung mit betreuten Sportlern hat AMSPORT mehrere entsprechende Produkte ausgearbeitet: Um professionellen Athleten – gerade aber auch Freizeitsportlern – bei Bedarf eine rein pflanzliche, qualitativ adäquate Alternative zu herkömmlicher Sporternährung zu bieten, wurden die drei veganen AMSPORT-Proteinpulver aus Hanf, Erbsen und Reis entwickelt. Sie sind hochwertige Sport-ernährungsprodukte mit einem hohen Eiweißgehalt. Alle drei Proteine sind frei von Gluten und Laktose und somit hypoallergen. AMSPORT steht für höchste Qualität – jedes Produkt ist „Made in Germany“. www.amsport.de

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Ernährung

Christian Daum/pixelio.de

Abnehmen & Muskelaufbau mit Nahrungsergänzungsmitteln

Wie kommt man mit Supplements und Shakes schneller ans Ziel? Das Angebot an Nahrungsergänzungsmitteln ist groß und die Werbebotschaften der Hersteller verführerisch – für jedes Trainingsziel gibt es scheinbar das richtige Nahrungsergänzungsmittel. Doch wie sinnvoll sind die Vitamintabletten, Kapseln und Pülverchen? Und bringen sie uns wirklich schneller zum gewünschten Trainingserfolg? Statt einer pauschalen Aussage ist hier ein genauer Blick auf die einzelnen Präparate und Trainingsziele angebracht. Nicht alle Produkte halten, was sie versprechen, weiß Ernährungsexpertin Lidia Kleinhanß.

Wussten Sie es? Obwohl sie in Tabletten, als Kapseln, oder Pulver verkauft werden, fallen Nahrungsergänzungsmittel rechtlich nicht in den Bereich von Arzneimitteln, sondern gehören zu den Lebensmitteln. Anders als für Medikamente benötigen Hersteller daher keine Zulassung und keine aufwändigen Wirkungsnachweise.

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in Blick in die Regale von Drogerien und Supermärkten reicht aus, um zu erkennen, dass das Angebot an Nahrungsergänzungsmitteln immer größer wird. Im Jahr 2013 griff einer Forsa-Umfrage zufolge bereits jeder dritte Deutsche zu den frei verkäuflichen Präparaten. Doch nach wie vor scheiden sich die Geister an der Zufuhr der künstlichen Vitamine und Mineralstoffe. Die meisten Ernährungsexperten, allen voran die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, sind sich einig: Um mit den essentiellen Nährstoffen und Mineralstoffen in ausreichender Menge zu versorgt sein, reicht eine gesunde und ausgewogene Ernährung aus.

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liche Körper hat sich in Millionen von Jahren auf diese eingestellt. Unser Körper kann also zwischen natürlichen und künstlichen Stoffen unterscheiden. Natürliche Vitamine verwendet der Körper ideal und ohne Nebenwirkungen, weil sekundäre Pflanzenstoffe ihm helfen, sie besser aufzunehmen und zu verwerten. Doch leider ernähren sich nicht alle Menschen in unserer schnelllebigen Zeit ausgewogen und gesund. Fast Food und industriell gefertigte Nahrungsmittel bestimmen den Alltag vieler Menschen. Hinzu kommen einzelne Bevölkerungsgruppen wie Schwangere, Stillende oder Leistungssportler, die einen erhöhten Nährstoffbedarf haben.

Körper unterscheidet zwischen natürlichen & synthetischen Stoffen

1. Schritt: den individuellen Bedarf ermitteln

Tatsächlich sind natürliche Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente die bessere Variante, denn der mensch-

Für die individuelle Situation gibt es nur einen richtigen Weg: Vor dem Griff zu Nahrungsergänzungen sollte in jedem Fall eine Ernährungsanalyse

vorgenommen werden. Diese ermittelt die individuelle Versorgung mit Nährstoffen und Mineralstoffen und liefert gegebenenfalls konkrete Handlungsempfehlungen. Natürlich auch explizit für das jeweilige Trainingsziel, denn je nachdem, ob ein Teilnehmer abnehmen oder Muskeln aufbauen will, kann die abzuleitende Empfehlung anders ausfallen. Pauschal auf Verdacht Vitamine oder Mineralstoffe einzunehmen, ist hingegen keine gute Idee. Zum einen heißt auch bei Vitaminen „mehr“ nicht automatisch „gut“. Zum anderen sollten Vitamine und Mineralstoffe in einem bestimmten Verhältnis untereinander stehen. Wer einzelne Vitamine oder Mineralstoffe isoliert zuführt, bringt diese Balance leicht aus dem Gleichgewicht. Doch zurück zu den Trainingszielen. Allen gemein liegt eine wichtige Regel zugrunde: Makronährstoffe haben Vorrang vor Mikronährstoffen! Konkret heißt das, dass zuerst das Ver-


Alexander Klaus/pixelio.de

hältnis von Eiweiß, Kohlenhydraten und Fette stimmen muss. Andernfalls kann auch die Zufuhr von einzelnen Mikronährstoffen keine Wunderwerke vollbringen.

Stimmt die Protein-Zufuhr wirklich? Insbesondere der Anteil der Eiweiß- und KohlenhydrateZufuhr ist ausschlaggebend und muss je nach Trainingsziel unterschiedlich austariert werden. Besonders hoch ist der Proteinanteil im Gesamtverhältnis etwa beim Muskelaufbau und beim Straffen. Aber auch um abzunehmen, sollte die Eiweißzufuhr auf etwa 25 Prozent hochgefahren werden. Auch wenn vielerorts behauptet wird, eine durchschnittliche Ernährung decke den Eiweißbedarf problemlos ab – die Auswertungen der Analysen unserer Teilnehmer zeigen häufig das Gegenteil: Viele Menschen essen nicht genügend Eiweiß, um ihr Trainingsziel optimal zu unterstützen. Eine grundlegende Empfehlung für alle Trainingsziele ist daher ein hochwertiger Proteinshake zur Optimierung der BasisErnährung. Proteinshakes enthalten Eiweiß, das der Körper besonders gut verwerten kann und sind im Gegensatz zu tierischem Eiweiß auch frei von Schadstoffen wie zum Beispiel Purinen. Wichtig bei der Auswahl des Proteinpulvers ist allerdings, dass es wenig Kohlenhydrate und Fette enthält, damit es sich auch zum Abnehmen gut eignet. Hochwertiges Proteinpulver besteht aus mindestens 80 Prozent Protein, enthält wenig bzw. gar keinen Zucker und auch keine künstlichen Süßungsmittel wie Aspartam. Wer abnehmen möchte, mischt den Shake übrigens am besten zur Hälfte mit Milch und zur Hälfte mit Wasser an – so werden Kalorien gespart! Gerade Frauen können die positiven Effekte des Proteinshakes für die Fettverbrennung und die Verbesserung des Bindegewebes nutzen.

Auch das Timing zählt Eine sinnvolle Ergänzung sind die Eiweißshakes also für jedes Trainingsziel. Doch auch das Timing muss stimmen – eine Regel, die für viele Nahrungsergänzungsmittel im Sport gilt. So sollte ein Proteinshake immer nach dem Training zugeführt werden. Wer abnehmen möchte, kann dies direkt im Anschluss an das Training tun, um so die Regeneration zu fördern und den Muskelabbau zu verhindern. Wer auf Muskelaufbau trainiert, hat ein optimales Verwertungsfenster für Protein von etwa 45 Minuten nach dem Training.

Abnehmen = Diät + Protein + Sport + Lecithin Abgesehen vom Proteinshake unterscheiden sich die Empfehlungen für Nahrungsergänzungsmittel allerdings deutlich je nach Trainingsziel. Beim Abnehmen etwa spielen Nahrungsergänzungsmittel eine untergeordnete Rolle. Auch wenn viele Übergewichtige darauf hoffen, mit synthe-


tischen „Fatburnern“ die Pfunde einfach zum Schmelzen bringen zu können – bei vielen Präparaten ist die Wirkung bis heute nicht belegt. Eine kalorienreduzierte Ernährung in Verbindung mit Sport bleibt Erfolgsfaktor Nummer eins für die Gewichtsreduktion. Gerade für das Trainingsziel Abnehmen macht die Ernährungskomponente im Vergleich zum Sport erfahrungsgemäß sogar rund 60–70 Prozent aus, während beim Muskelaufbau und bei der Gewichtsstabilisation ein Verhältnis von 50:50 nach unseren Erfahrungen am besten ist. Ergänzend zur richtigen Ernährung und den unterstützenden Proteinshakes kann beim Abnehmen allerdings noch Lecithin zugeführt werden. Lecithine sind Bestandteile tierischer und pflanzlicher Zellmembran. Sie unterstützen den Fettabbau, indem sie den Körper beim Abtransport von Fetten unterstützen. Da das synthetische Lecithin aus Soja hergestellt wird, sollte bei der Auswahl der Produkte darauf geachtet, dass die verwendeten Soja-Bohnen aus biologischem Anbau stammen. Eine andere, ja, eine zentrale Rolle können Nahrungsergänzungsmittel hingegen bei speziellen Abnehm-Strategien spielen. Etwa bei der 21-Tage-Stoffwechselkur. Bei dieser niedrigkalorischen Diät, bei der die Teilnehmer in der strengen Phase lediglich 500 bis 700 Kalorien zu sich nehmen, ist die Zufuhr von essentiellen Vitaminen und Mineralstoffen Grundvoraussetzung, um Mangelerscheinungen auszuschließen.

Muskelaufbau: Weightgainer und Kreatin Für das Trainingsziel Muskelaufbau sind andere Nahrungsergänzungsmit-

Tim Reckmann/pixelio.de

Ernährung

tel relevant. Alternativ oder zusätzlich zum Proteinshake sind Weightgainer, also Eiweiß- und Kohlenhydrate-Kombiprodukte optimal. Da anstrengendes Muskeltraining Energie verbraucht, dürfen Kohlenhydrate als Energielieferanten beim Muskelaufbau nicht zu kurz kommen. Die Muskeln benötigen nach dem Training eine Regenerationsphase, um zu wachsen. Diese setzt umso schneller ein, je zügiger unsere Kohlenhydratspeicher nach dem Sport wieder aufgefüllt werden. Bis zu sechs Stunden nach dem Training ist das optimale Zeitfenster dafür. Ein weiterer Muskelturbo ist Kreatin, ein körpereigener Stoff, der von Leber, Nieren und Bauchspeicheldrüse gebildet wird und vor allem in der Muskulatur gespeichert wird. Synthetisches Kreatin, das als Nahrungsergänzungsmittel zugeführt wird, erhöht das Kreatin-Phosphat im Muskel und steigert so dessen Power und Wachstumspotenzial. Wer Kreatin zuführen möchte,

Lidia Kleinhanß Geschäftsleitung von PEP food Consulting GmbHInstitut für Ernährung und Gesundheit. Lidia Kleinhanß, Jahrgang 73 ist Betriebswirtin im Bereich Marketing, Ernährungsexpertin und Hauptverantwortliche für die PEP 21 Tage Stoffwechselkur. Sie ist seit 12 Jahren bei PEP und ist mit Ihrer medizinischen Ausbildung für die Entwicklung neuer Konzepte und Produkte zuständig. Das PEP Ernährungsinstitut mit seiner Zusammenarbeit von über 1.000 Fitnessclubs gilt als einer der führenden Ernährungsdienstleister in Deutschland, Österreich und der Schweiz. www.pep-europe.de

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Straffen: Lecithin und Basenprodukte Wer seine Körpersilhouette straffen und Cellulite reduzieren will, kann seinen Trainingserfolg mit Lecithin und Basenprodukten optimieren. Lecithine kurbeln nicht nur den Fettabbau an, sondern reparieren auch die Zellwände und können so Hautreliefe glätten. Basenprodukte wie Basentee oder -granulat unterstützen bei der Wiederherstellung eines gesunden Säure-BasenHaushalts.

Fazit

TGTGTG/Shutterstock.com

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sollte ein hochwertiges, reines Produkt wählen, dieses nach dem Training einnehmen und dazu viel trinken. Denn erst durch ausreichende Flüssigkeit wird der Wirkstoff ins Blut und in die Muskulatur gespült. Die Zufuhr von Mineralstoffen und Vitaminen ist für ein normales Muskelaufbau-Training hingegen überbewertet. Sofern eine gesunde und ausgewogene Ernährung vorliegt, besteht in den meisten Fällen keine Notwendigkeit. Eine Ernährungsanalyse kann etwaige Versorgungslücken aufdecken.

Doch egal ob Gewichtsreduktion, Muskelaufbau oder Anti-Cellulite, eine Tatsache lässt sich nicht wegdiskutieren: Alleine durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln wird ein Trainingsziel sicher nicht erreicht. Kein Präparat kann eine unzureichende Ernährung ausgleichen. Parallel zum maßgeschneiderten Trainingsplan sollte daher jeder Sportler bestenfalls von einem Ernährungsprogramm begleitet werden, das auf sein Erfolgsziel abgestimmt ist. Ein solches Ernährungsprogramm kann dann auch individuell hinsichtlich der Wahl möglicher Nahrungsergänzungsmittel beraten und so ganzheitlich zum schnellen und effektiven Trainingserfolg beitragen.


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phor, Selen und Zink zugesetzt. Die enthaltenen Vitamine und Mineralien haben viele positive Wirkungsweisen auf den Körper. So tragen unter anderem Vitamin A, B6, B12, C, D, Folsäure, Eisen, Kupfer, Selen und Zink zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Der Beauty-Komplex aus den Vitaminen A, B2, Biotin, Niacin und den Mineralien Jod, Selen und Zink ist gut für Haut, Haare und Nägel. Zusätzlich tragen die Bestandteile Vitamin B6, B12, C, Folsäure, Niacin, Pantothensäure, Eisen und Magnesium zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Die Zusammensetzung eines Mahlzeitersatzes ist gesetzlich geregelt (Richtlinie 96/8 EG von 1996).

Ersatz für 1 bis 2 Mahlzeiten Mit dem CRUNCHY ONE von Best Body Nutrition kann man im Rahmen einer gewichtskontrollierenden Ernährung ein bis zwei Mahlzeiten ersetzen. Dabei ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von mindestens zwei Liter pro Tag zu achten. Der Riegel kann nur im Rahmen einer kalorienarmen Ernährung den angestrebten Zweck erfüllen. Andere Lebensmittel müssen Teil dieser Ernährung sein.

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Neues Verfallsdatum

Die Befristung von Urlaubsansprüchen

Rechtsanwälte Dr. Geisler, Dr. Franke & Kollegen Die Anwaltssozietät Dr. Geisler, Dr. Franke und Kollegen steht für kompetente, zielorientierte und effektive Beratung. Zu der Sozietät gehören aktuell 14 Rechtsanwälte/innen und über 30 Mitarbeiter. Schwerpunkt ist die bundesweite Beratung mittelständischer und großer Unternehmen in nahezu allen Rechtsfragen. Sämtliche Rechtsanwälte/innen haben sich auf verschiedene Fachgebiete spezialisiert, oftmals bis zur Erlangung eines Fachanwaltstitels. Bezüglich aller denkbaren Rechtsfragen in der Fitnessund Freizeitbranche verfügt die Sozietät über ein einzigartiges Know-how. www.rae-geisler-franke.de

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Der Europäische Gerichtshof hatte die bisherige deutsche Rechtsprechung zur Befristung von Urlaubsansprüchen in Teilen für europarechtswidrig erklärt. Die deutsche Rechtsprechung hat reagiert und neue Regeln festgelegt. Was hat sich geändert? Müssen Mitarbeiter ihren Jahresurlaub im Kalenderjahr nehmen oder kann oder muss der Urlaub in das Folgejahr übertragen werden? Und falls ja, unter welchen Voraussetzungen ist das so? Dr. Christoph Franke beantwortet diese Fragen.

D

ie Behandlung von Urlaubsansprüchen wirft in der arbeitsrechtlichen Praxis häufig Fragen auf. Dabei geht es oft um die Frage, ob der Jahresurlaubsanspruch im Kalenderjahr genommen werden kann oder muss, bzw. ob der Urlaub sich automatisch in das Folgejahr überträgt, sofern er im laufenden Kalenderjahr nicht genommen worden ist. Eine weitere Problematik liegt darin, wie Urlaubsansprüche von Mitarbeitern zu behandeln sind, die dauerhaft erkrankt sind.

Die nachfolgenden Ausführungen sollen daher Grundsätze des Urlaubsrechts und deren Auswirkungen für die betriebliche Praxis darlegen.

Vorgaben des Bundesurlaubsgesetzes Nach der Systematik des Bundesurlaubsgesetzes hat jeder Arbeitnehmer einen Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub. Das Ziel des Bundesurlaubsgesetzes wird mit dem Begriff „Erholungsurlaub“ definiert. Hiernach ist der Arbeitgeber verpflichtet, seinen Arbeit-

nehmer unter Entgeltfortzahlung für eine bestimmte Dauer im Kalenderjahr von der Verpflichtung zur Erbringung seiner Arbeitskraft freizustellen, um ihm Gelegenheit zur selbstbestimmten Erholung zu geben. Gemäß § 7 Abs. 1 Bundesurlaubsgesetz sind bei der Gewährung des Urlaubes die Wünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen, es sei denn, dass ihrer Berücksichtigung dringende betriebliche Belange oder Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer, die unter sozialen Gesichtspunkten den Vorrang verdienen, entgegenstehen. In § 7 Abs. 3 Bundesurlaubsgesetz ist bestimmt, dass der Urlaub im laufenden Kalenderjahr gewährt und genommen werden muss. Eine Übertragung des Urlaubs auf das nächste Kalenderjahr ist nur statthaft, wenn dringende betriebliche oder in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe dies rechtfertigen. Im Falle der Übertragung muss der Urlaub in den ersten drei Monaten des folgenden


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Neue Regelung nach EuGH-Urteil Ohne betriebliche oder persönliche Gründe für eine Übertragung der Urlaubsansprüche oder eine entsprechende vertragliche Vereinbarung urteilten deutsche Gerichte bis vor wenigen Jahren sehr konsequent. Nach der früheren Rechtsprechung verfiel jeder übertragene Urlaubsanspruch mit Ablauf des 31. März des Folgejahres, unabhängig davon, warum der Urlaub nicht genommen werden konnte. Dementsprechend verfiel auch der Urlaubsanspruch von Mitarbeitern, die dauerhaft erkrankt waren. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat dieser Regelung jedoch in der so genannten „Schultz-Hoff“ Entscheidung vom 20.01.2009 einen Riegel vorgeschoben und entschieden, dass diese Regelung europarechtswidrig ist. Rechtliche Konsequenz dieser Entscheidung ist, dass der in dem Bundesurlaubsgesetz normierte Automatismus des Verfalls zum 31. März des Folgejahres rechtswidrig ist, der Urlaub damit über den 31.03. erhalten bleibt. Der Europäische Gerichtshof hat in der Entscheidung jedoch offen gelassen, wie lange der Urlaubsanspruch bei dauerhafter Erkrankung „konserviert“ werden kann. Es liegt auf der Hand, dass dies bei Mitarbeitern, die möglicherweise jahrelang erkrankt sind, ohne dass das Arbeitsvertragsverhält-

nis gekündigt worden ist, ein erhebliches wirtschaftliches Risiko begründet. Für die betriebliche Praxis war ein erhebliches Bedürfnis zur Klärung der Frist des Verfalls vorhanden. In diesem Zusammenhang hat das Bundesarbeitsgericht am 7. August 2012 entschieden, dass die gesetzlichen Urlaubsansprüche bei dauerhafter Erkrankung 15 Monate nach Ablauf des Urlaubsjahres verfallen. Der gesetzliche Urlaubsanspruch ihres etwa seit 2015 dauerhaft erkrankten Mitarbeiters verfällt für das Kalenderjahr 2015 am 31.03.2017. Im Gegensatz zur früheren Rechtsprechung, die einen Verfall mit Ablauf des 31.03.2016 vorgesehen hätte, wird der Urlaubsanspruch mithin zwölf Monate länger „transportiert“.]

Auswirkungen auf die betriebliche Praxis In der Praxis ist dabei wichtig, dass sich die vorgenannte Rechtsprechung ausschließlich auf den gesetzlichen Urlaubsanspruch bezieht. Sie haben damit die Möglichkeit, etwaigen vertraglichen Mehrurlaub, bezogen auf den gesetzlichen Mindesturlaub, differenziert zu behandeln. Soweit es nämlich den gesetzlichen Mindesturlaubsanspruch betrifft, so sind die vorgenannten Regelungen nicht einschränkbar und zwingend. Dies gilt jedoch nicht für einen vertraglich gewährten Mehrurlaubsanspruch. Grundsätzlich gilt dabei, dass für einen etwaigen vertraglich gewährten Mehrurlaubsanspruch die gleichen Regeln gelten, wie für gesetzlichen Urlaubsanspruch. Wenn Sie also in Ihrem Arbeitsvertrag keine differenzierte Regelung hinsichtlich des gesetzlichen und des darüber hinausgehenden vertraglichen Mehrurlaubsanspruchs geregelt haben, so gelten die vorgenannten Ausführungen für den gesamten Urlaubsanspruch, folglich auch für den vertraglichen Mehrurlaubsanspruch. Vor diesem Hintergrund ist es sehr sinnvoll, in den Arbeitsverträgen bei der Vereinbarung über den Urlaubsanspruch zwischen dem gesetzlichen Urlaubsanspruchs auf der einen und dem vertraglich gewährten Mehrurlaubsanspruch auf der anderen Seite, zu unterscheiden. Hinsichtlich des vertraglich gewährten Mehrurlaubsanspruchs sind Sie also frei und können z.B. vereinbaren, dass dieser stets zum Jahresende verfällt. Hier bietet sich an, ihre Arbeitsverträge daraufhin zu überprüfen oder zukünftig jedenfalls, entsprechende Regelungen in die Verträge mit aufzunehmen.

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Kalenderjahres gewährt und genommen werden. Dies bedeutet, dass grundsätzlich der Urlaubsanspruch im laufenden Kalenderjahr zu nehmen ist und es zu einem Verfall der Urlaubsansprüche kommt, sofern Urlaub nicht genommen worden ist. Eine Ausnahme sieht das Gesetz zeitlich befristet bis zum 31. März des Folgejahres für den Fall vor, dass der Urlaub aus persönlichen oder betrieblichen Gründen nicht genommen werden konnte. Betriebliche Gründe liegen etwa bei einer Urlaubssperre vor. Persönliche Gründe sind insbesondere Erkrankungen. Für die Übertragung bedarf es keiner weiteren Handlung von Arbeitgeber oder Arbeitnehmer. Die Übertragung erfolgt kraft Gesetzes, eine spezielle Beantragung oder eine besondere Feststellung sind mithin nicht erforderlich. Darüber hinaus besteht natürlich auch die Möglichkeit, kraft arbeitsvertraglicher Vereinbarung oder einseitiger Erklärung durch den Arbeitgeber den nicht genommenen Urlaubsanspruch zu erhalten und diesen entsprechend zu übertragen.

Wie hoch ist der gesetzliche Mindesturlaubsanspruch? Abschließend stellt sich in diesem Zusammenhang noch die Frage, wie hoch der gesetzliche Mindesturlaubsanspruch ist. Dabei ist zunächst zu berücksichtigen, dass in § 3 des Bundesurlaubsgesetzes geregelt ist, dass der Urlaub mindestens 24 Werktage beträgt. Diese Zahl „geistert“ im Übrigen auch in vielen Köpfen von Arbeitnehmern als der gesetzliche Mindesturlaubsanspruch herum. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass der Gesetzgeber in dieser Hinsicht von einer sechs-Arbeitstage-Woche ausging. Wenn Ihr Mitarbeiter jedoch nur fünf Arbeitstage pro Woche arbeitet, dann reduziert sich der gesetzliche Mindesturlaubsanspruch entsprechend, so dass in diesem Falle der gesetzliche Mindesturlaubsanspruch 20 Tage beträgt. Bei einer Vier Tage Woche wären dies dann 16 Tage usw. Wenn Sie also Ihre Mitarbeitern 30 Tage Urlaub einräumen und dem Arbeitsvertrag eine Fünf-ArbeitstageWoche zu Grunde liegt, dann beträgt in diesem Falle der gesetzliche Urlaubsanspruch nur 20 Tage. Der vertraglich gewährte Mehrurlaubsanspruch beträgt zehn Tage. Aufgrund der unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten verdeutlicht dieses Beispiel, wie sinnvoll es ist, eine differenzierte Regelung zu treffen. Fehlt es an einer solchen, dann gilt, wie beschrieben, für den vertraglich gewährten Mehrurlaub das gleiche Schicksal wie für den gesetzlichen Urlaub. Dr. jur. Christoph Franke Fachanwalt für Arbeitsrecht, Fachanwalt für Verwaltungsrecht

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Life-Leadership für Fitness-Unternehmer und -Trainer Immer auf Hochtouren? „Keine Zeit!“ „Darum kann ich mich jetzt nicht kümmern!“ „Nein, ich habe gerade keine Sekunde!“ Ertappen Sie sich bisweilen bei diesen Äußerungen? Dann wird es höchste Zeit, dass Sie Ihr fremdbestimmtes Leben wieder in die eigene Hand nehmen. Prof. Dr. Lothar Seiwert, einer der führenden Lebensmanagement-Experten, weiß, wie Sie sich vor der „Hetzkrankheit“ schützen.

D Prof. Dr. Lothar Seiwert Als CSP (Certified Speaking Professional) und CSPGlobal ist Prof. Dr. Lothar Seiwert seit über 30 Jahren Europas führender Experte für Zeitund Lebensmanagement. Millionen Menschen weltweit haben ihn in seinen Vorträgen erlebt und sind durch seine Bestseller dazu inspiriert worden, sich auf das Wesentliche zu fokussieren. Weitere Informationen unter www.Lothar-Seiwert.de

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er Wecker klingelt. Ihr erster bewusster Gedanke des Tages gilt der Arbeit: Trainingspläne müssen entworfen sowie Kunden empfangen und beraten werden und die neuen Geräte sind auch noch nicht aufgebaut. Und was ist eigentlich mit der Abrechnung? Ein knappes Frühstück, damit Sie schneller ins Studio kommen: Ein Müsli, den Kaffee nur herunterspülen und dann los! Unterwegs ein kleiner Stau, der volle drei Minuten kostet. Die Hand zuckt automatisch zur Hupe – und verharrt, als sich wieder dieses Stechen in der Brust bemerkbar macht...

Die Hetzkrankheit Kommt Ihnen das bekannt vor? Hoffentlich nicht. Doch viele Menschen – gerade Unternehmer – befinden sich heute auf dem besten Weg dorthin. Die „Hetzkrankheit“ breitet sich aus. Wer sich infiziert, verliert die Kontrolle über sein Leben und gewinnt mehr und mehr

den Eindruck, fremdbestimmt zu sein. Manche verharmlosen diese Krankheit unter dem Begriff Speed Management als wirtschaftlichen Erfolgsfaktor: Eine Steigerung des Arbeitsdrucks auf den einzelnen Menschen. In der gleichen Zeit muss die doppelte Arbeit mindestens genauso gut erledigt werden, nach Möglichkeit sogar noch besser. Die Informationsflut verdoppelt sich im Schnitt alle zwanzig Monate und will natürlich abgearbeitet werden. Viele Menschen verfallen dem Irrglauben, die wachsende Arbeitsflut ließe sich bewältigen, indem man immer weiter beschleunigt... und beschleunigt... bis zum Crash.

Achten Sie auf diese Symptome So weit darf und muss man es nicht kommen lassen. Wer an der „Hetzkrankheit“ leidet, kann das in der Regel an Kleinigkeiten erkennen, bevor die ersten gefährlichen Folgen auftreten:

n Fahren Sie ohne wirklichen Grund auf dem Weg zur Arbeit häufig schneller als erlaubt? n Sind Sie rasch gereizt, wenn Ihnen ein Klient seine gesundheitlichen Bedenken beschreibt und nicht zum Punkt kommt? n Wechseln Sie im Supermarkt ständig die Schlange, um die zu finden, die am schnellsten vorankommt? n Fällt es Ihnen schwer, Menschen zu respektieren, die oft zu spät kommen? Halten Sie langsamere Menschen für weniger fähig? n Erledigen Sie eine Aufgabe lieber fristgerecht als vollständig? n Treiben Sie Ihre Mitarbeiter häufig zu mehr Eile an? Beobachten Sie diese oder ähnliche Symptome an sich selbst, ist es Zeit zum Handeln. Sie müssen Ihr Leben wieder in die Hand nehmen und festhalten, damit Sie selbst darüber entscheiden können, mit welchen Dingen


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Sie sich als nächstes beschäftigen. Die dazu notwendigen Schritte werden oft als Zeitmanagement bezeichnet und beinhalten das Anlegen von Zeitplänen und To-do-Listen. Doch beides dürften Sie bereits in rauen Mengen haben.

Selbstmanagement statt Zeitmanagement Zeit kann man nicht managen. Wie wir aus eigener Erfahrung wissen, vergeht sie von alleine und bisher ist es noch keinem Menschen gelungen, Kontrolle über sie auszuüben. Was Sie indes kontrollieren können, sind Sie selbst. Beginnen Sie daher mit umfassendem Selbstmanagement. Wie Sie etwas tun, spielt keine große Rolle – warum Sie es tun, ist viel wichtiger. Entscheiden Sie sich bewusst, was für Sie von Bedeutung ist, bekommen Sie Ihr Leben wieder in den Griff. In den USA sagt man auch „Life Leadership“ zu dieser Lebenseinstellung, bei der das persönliche Glück anvisiert wird. Um Ihr Leben wieder in die Hand nehmen zu können, müssen Sie allerdings bereit sein, etwas anderes loszulassen. Sind Sie auch schon erschöpft nach Hause gekommen und hatten den Eindruck, nichts erreicht zu haben, obwohl Sie den ganzen Tag über regelrecht vergraben waren in Arbeit? Schlimmer noch: Es scheint sich mehr Arbeit angehäuft zu haben. In der Zukunft warten persönliche Trainingstage für die einzelnen Klienten, unzählige Besprechungen mit dem Team sowie Sport-, Fitness- und Wellness-Messen, auf denen Sie natürlich nicht fehlen dürfen. Ihr Job wirft Sie aus der Balance. Sie können sich nicht auf die mehr als wohlverdiente Freizeit konzentrieren, weil Sie im Kopf noch immer im Studio sind.

Eine Übung für Übungsleiter Probieren Sie einmal diese einfache Aufgabe. Keine Sorge, jetzt kommen keine Liegestütze oder Klimmzüge, davon hatten Sie in dieser Woche vermutlich schon genug. Schalten Sie stattdessen einmal komplett ab, für mindestens fünf Minuten. Atmen Sie tief durch, schließen Sie die Augen und lassen Sie Ihre Gedanken fließen. Dieses Abschalten betrifft übrigens auch Telefon, Handy und Uhr. Vielleicht fragen Sie sich jetzt, wie Sie ohne Uhr fünf Minuten abmessen sollen? Ganz einfach: Sie sollen es nicht! Ziel der Übung ist, dass Sie zur Ruhe kommen, und dafür gibt es kein exaktes Zeitfenster. Versuchen Sie, nicht an die Uhr oder an andere Zeitmesser und fresser zu denken. Genießen Sie das Gefühl, nichts tun zu müssen.

Ein guter Anfang für Abstand Wie fühlen Sie sich jetzt? Vermutlich weniger angespannt, mehr im Einklang. Natürlich genügt eine fünfminütige Pause nicht, um Stress wirkungsvoll zu bekämpfen. Dennoch ist es ein guter Anfang, für jeden Tag einen längeren Moment einzuplanen, an dem Sie nichts tun. Alles, was Sie davon abhält oder ablenkt, muss außen vor gelassen werden: Klinken Sie sich bei der Arbeit aus, informieren Sie Ihr Team, dass Sie nicht gestört werden dürfen. Im Privaten gilt das gleiche für Partner und Kinder. Besser noch: Animieren Sie Menschen in Ihrer Umgebung, sich ebenfalls regelmäßige Auszeiten zu gönnen. Dies ist jedoch nur der erste Schritt in Sachen Life Leadership. Kleine Übungen für Zwischendurch helfen Ihnen auf lange Sicht nicht weiter, wenn Sie nicht auch Ihre Perspektive und Herangehensweise an den beruflichen Alltag komplett überdenken. Machen Sie sich bewusst, dass Sie Ihre Zeit niemals komplett planen können: Zu viel hängt von äußeren Faktoren ab, die nur bedingt Ihrer Kontrolle unterliegen, zum Beispiel die Verfügbarkeit Ihrer Trainees oder der Straßenverkehr. Innerhalb dieser Rahmenbedingungen können Sie jedoch durchaus Zeitsouveränität erringen, also Herr der Ihnen zur Verfügung stehenden Zeit werden.

Denken Sie an sich selbst Fühlen Sie sich selbstsüchtig, wenn Sie die Messlatte des persönlichen Glücks an Ihr alltägliches Tun und Denken anlegen? Der springende Punkt ist: Sie haben ein Anrecht darauf, ein bisschen selbstsüchtig zu sein, auch wenn der Begriff alles andere als vorteilhaft klingt. Sie sind jedoch in einem Berufszweig tätig, in dem Sie anderen Menschen rund um die Uhr zu mehr Wohlergehen verhelfen: Gesundheit, Fitness, sportliche Leistungen, Entspannung – alles Bereiche, in denen

man Ihre tatkräftige Unterstützung genießt. Hinzu kommt, dass auch Ihre Beziehung zu den Kunden darunter leidet, wenn Sie ständig gestresst sind und sich kaum auf das konzentrieren können, was man Ihnen mitzuteilen versucht. Kommen Sie zur Ruhe und sind Sie mit sich im Gleichgewicht, haben Sie wieder die Kraft, anderen Menschen angemessen unter die Arme zu greifen. Daraus folgt, was wie ein Paradoxon klingt, im Grunde jedoch vollkommen logisch ist: Um anderen zu helfen, müssen Sie erst einmal an sich selbst denken.

Fazit: Seien Sie auch mal nur Sie und kein Chef, Partner etc. Setzen Sie sich Ihr persönliches Glück zum Ziel, denn niemand sonst wird es tun. Das gilt im Privatleben ebenso, wie im Studio oder wenn Sie mit Kunden auf individuellen Trainingssession unterwegs sind: Jeder Moment ist eine Sprosse auf der Leiter, die zu Ihrem persönlichen Glück führt. Auf diese Weise muss sich nicht einmal zwingend etwas daran ändern, wie Sie Ihr Business führen – stattdessen wandelt sich die Einstellung, die Begründung dessen, was Sie tun. Bauen Sie also rechtzeitig Dämme gegen die Informationsflut auf. Vermitteln Sie Ihren Kunden beispielsweise, dass ein persönliches Gespräch immer besser ist, als ein Dutzend E-Mails oder ein hastiges Telefonat in der Mittagspause. Wenn möglich, geben Sie Kompetenzen an Mitarbeiter ab, auch wenn etwas schiefgehen könnte (denn wenn Sie zusammenbrechen, geht garantiert etwas schief). Und am wichtigsten: Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit für sich. Wertvolle Zeit, in der Sie kein Trainer, Unternehmer, Chef, Ehepartner oder Elternteil sind, sondern nur Sie selbst.

Das Buch zum Thema

Seiwert, Lothar: Zeit zu leben // So bekommen Sie Ihr Leben in Balance. Offenbach: GABAL, 2015, ISBN 978-386936-635-7

Prof. Dr. Lothar Seiwert

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Der sorgsame Umgang mit Ihrem Kapital! Mitarbeiterführung Teil 2

Vorbilder, Mentoren, Mitarbeitergespräche, funktionierende Teams Mal ehrlich: Würden Sie selbst bei sich als Chef arbeiten wollen? Können Sie als Unternehmer wirklich jeden einzelnen Mitarbeiter betreuen? Wie oft führen Sie tatsächlich Mitarbeitergespräche? Wolfgang Leobner erklärt, wie Sie mit den Antworten auf diese Fragen umgehen sollten.

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ir wollen diesen Artikel mit einer Frage beginnen: Welchem Ihrer Mitarbeiter würden Sie blind Ihr Sparbuch anvertrauen? Dies tun Sie nämlich zwangsläufig indem Sie Ihre Mitarbeiter an Ihre Kunden ran lassen!

Feedback zu Teil 1 Interessant ist das Feedback zu meinem letzten Artikel, Mitarbeiterführung Teil 1, in der F&G 6/2015: „Ja, das mit den A, B und C Mitarbeitern geht in großen Unternehmen, jedoch bei meinem Kleinunternehmen ist das nicht umsetzbar!“ Oder, „Herr Leobner, Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen!“ Es gab jedoch auch Entrüstung: „Sie können doch nicht die Mitarbeiter unterschiedlich einstufen!“

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Antwort: Doch kann ich und erfolgreiche Unternehmer tun dies! Stellt sich nur die Frage: Wie Sie Erfolg definieren?

Mitarbeiter machen alles nach! In Mitarbeitergesprächen stelle ich immer wieder fest, dass wenn ein Unternehmer eine Marotte hat und sich dies nicht auflöst, dann leben die Mitarbeiter sehr schnell die gleiche Marotte! Beispiel: In einem Unternehmen hatte ich eine lange und ausführliche Mitarbeitersitzung OHNE den Chef! Dabei kam heraus, dass wenn der Chef um etwas gebeten wurde, es sehr lange dauerte bis es erledigt war oder es glattweg vergessen wurde.

Die Reaktion der Mitarbeiter war im Umkehrschluss die Gleiche. Es dauerte alles sehr lange bis es fertig war oder die Mitarbeiter haben es eben auch vergessen. Meist ist es dem Chef gar nicht aufgefallen und wenn, dann war ein Donnerwetter sicher. In einem Seminar vor dem Meeting hatte er vollmundig behauptet „er habe schlechte Mitarbeiter.“ Das bestätigt einmal mehr, dass der Fisch immer vom Kopf aus zu stinken beginnt! Wollen Sie Ihre Mitarbeiter besser führen, dann sollten Sie sich zuerst folgende Fragen stellen: n Lebe ich das vor, was ich einfordere? n Bin ich ein Unternehmensführer, der verbindlich zu seinen Aussagen steht? n Bin ich ein Vorbild? n Kann ich Privat und Geschäft trennen? n Kann ich vertrauen? n Kann ich loslassen ohne zu bewerten? n Würde ich bei mir als Chef selbst arbeiten wollen?


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In vielen Führungsseminaren ist die letzte Frage immer mit viel Schmunzeln verbunden. Allzu oft lautet die ehrliche Antwort: Nein, ich würde es mit mir nicht aushalten!

Leadership unter Mitarbeitern Nehmen wir das Thema Leadership unter den Mitarbeitern. Letzte Woche war ich beim größten deutschsprachigen Rhetorik-Camp als Trainer gebucht. Zu den Trainern (wie ich) der ersten Stunde kamen 10 neue Trainer mit hinzu. Die alten Trainer wurden den neuen als Mentoren zur Seite gestellt und wir Alten begleiteten die Neuen die ganzen drei Tage. Wir waren immer ansprechbar und wir fragten in allen Sachverhalten immer nach. Die Fehlerquote oder Missverständnisse der Neuen waren bei NULL. Auf Ihr Unternehmen übertragen bedeutet das: Jetzt hat die neue Ausbildungszeit begonnen, stellen Sie den Neuen erfahrene Mitarbeiter als Mentoren an die Seite. Immer wenn der oder die neue Mitarbeiter/in etwas machen soll spricht er dies vorher mit seinem Mentor ab. Immer wenn der oder die Neue etwas erledigt hat bekommt sie oder er von seinem Mentor ein Feedback. Dies ist die einfachste Form der Mitarbeiterführung und hat sich in vielen Unternehmen sehr gut bewährt. Sie sollten bei dieser Führungsmaßnahme beachten, dass, wenn Sie einen C-Mitarbeiter als Mentor einsetzen, Sie wahrscheinlich ihr „blaues Wunder“ mit dem Neuen erleben. Nehmen Sie einen B-Mitarbeiter als Mentor, dann müssen Sie immer an dem B-Mitarbeiter dran sein und Feedback einfordern. Der A-Mitarbeiter läuft von alleine und liefert perfekt ab. Das heißt, der Neue lernt schnell und qualitativ viel.

Gespräche und Meetings Wie oft und wann führen Sie Mitarbeitergespräche oder halten Mitarbeitermeetings ab? Die Gespräche führen Sie bestimmt zu selten und die Meetings sind nie mit allen Mitarbeitern gefüllt. Lassen Sie uns mit den Gesprächen beginnen. Mitarbeitergespräche sollten immer wöchentlich geführt werden – immer als Vier-Augen-Termin in dem kurz und auf den Punkt gebracht, die aktuelle Woche analysiert und die nächste Woche vorgeplant wird. Führen Sie die Gespräche vor allem zuerst mit dem A-Mitarbeitern oder Führungsmitarbeiter. Mit all dem Wissen aus den Einzelgesprächen gestalten Sie entweder alle 14 Tage oder mindestens einmal im

Monat ein Mitarbeitermeeting. Hier werden dann alle Feedbacks zusammen geführt, neue Wege besprochen und ggfs. laufende Aktionen verändert, zu mehr Erfolg. Diese Vorgehensweise ist elementar wichtig für Ihren Unternehmenserfolg. Mitarbeitermeetings fallen in vielen Unternehmen sehr oft aus, weil die Aushilfskräfte nicht teilnehmen wollen oder beruflich verhindert sind. Auch hier hilft das Programm der Mentoren: Die Meetings finden statt und der Mentor bespricht mit seinem Schützling den Inhalt des Meetings und die weitere Vorgehensweise.

Der Gedanke des „TEAM“ Viel Unternehmer sind sehr stolz auf Ihr Team – sehr oft auch zu Recht. Bei einem Teammeeting in Bayern kam aber z.B. heraus, dass die Mitarbeiter gerne zusammen feiern, zusammen ausgehen, zusammen etwas unternehmen – jedoch im Unternehmen arbeitet jeder für sich alleine. Eine Umfrage unter den Kunden stellte dann heraus, dass die Teamleistung als Dienstleistung NIE beim Kunden angekommen ist. Wie arbeitet Ihr Team – mal ehrlich und neutral bewertet? ‚Toll Ein Anderer Machts!‘ oder ‚Tut Etwas Außergewöhnliches Miteinander!‘ und zwar immer „zum Wohle des Kunden“! Wenn Sie jetzt sagen, ich habe ein Team, dann lassen Sie auch das Team sich mal untereinander bewerten. Wenn Sie kein Team haben, dann ist die Bewertung der Mitarbeiter untereinander ein MUSS. Den Mitarbeiterbewertungsbogen können Sie kostenlos unter info@ leobnercoaching.de anfordern. In einem persönlichen Gespräch erkläre ich Ihnen als Führungskraft, wie Sie

den Bewertungsbogen einsetzen und welche Rolle Sie dabei spielen.

Sorgsamer Umgang mit der „Ressource Mitarbeiter“ In einer Zeit, in der Headhunter Hochkonjunktur haben, sollten wir mit der Ressource Mitarbeiter sehr sorgsam und bedacht umgehen. Die Zeiten, dass immer etwas Besseres nachkommt, sind vorbei. Seien Sie ein Vorbild und ein guter Unternehmensführer für Ihre A-Mitarbeiter. Sind diese in Zukunft einmal stärker als Sie, dann ist das Ende der Zusammenarbeit in Sicht. Seien Sie motivierend für Ihre B-Mitarbeiter. Stellen Sie ein MentorenProgramm im Unternehmen aus und Sie werden überrascht sein, wie schnell aus einem mittelmäßigen B-Mitarbeiter durch einen guten Mentor ein ganz toller und motivierter B-Mitarbeiter wird. Aus einem B-Mitarbeiter wird leider zu fast 100% nie ein A-Mitarbeiter, allerdings ein ganz starker B-Mitarbeiter. Trennen Sie sich von jeglichen CMitarbeitern. Ein bedachter Umgang mit Ihren Mitarbeitern schließt konsequentes unternehmerisches Handeln nämlich nicht aus. Den Schaden, den ein C-Mitarbeiter anrichtet, können Sie nur persönlich, mit A-Mitarbeitern oder mehreren B-Mitarbeitern ausbügeln. Zu stark ist der emotionale Schaden an IHREM Kapital. An dieser Stelle kommen wir wieder auf die eingangs gestellte Frage zurück, die Frage nach dem Vertrauen in Ihre Mitarbeiter und ob Sie diesen Ihr Sparbuch anvertrauen würden … Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Umsetzen und Durchstarten.

Wolfgang Leobner Der Erfolgs-Stratege berät seit 18 Jahren Unternehmen der Fitness- & Gesundheitsbrache. Fordern Sie info@leobnercoaching.de Ihren Newsletter an und erhalten einmal monatlich Informationen und Beispiele, die Sie in Ihrem Unternehmen direkt umsetzen können. www.leobnercoaching.de

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Verlag & Herausgeber F&G Verlags- und Marketing GmbH Geschäftsführer Volker Ebener & Patrick Schlenz, V.i.S.d.P. Potsdamer Platz 2, 53119 Bonn Tel.: +49 (0)228 / 725 39-30 Fax: +49 (0)228 / 725 39-39 E-Mail: volker.ebener@fundg-gmbh.de, patrick.schlenz@fundg-gmbh.de Chefredakteur Patrick Schlenz F&G Verlags- und Marketing GmbH Potsdamer Platz 2, 53119 Bonn Tel.: +49 (0)228 / 9766173-31 Fax: +49 (0)228 / 9766173-39 E-Mail: patrick.schlenz@fundg-gmbh.de Media-Beratung Renate Hahn Tel.: +49 (0)7275 / 617153 E-Mail: renate.hahn@fundg-gmbh.de Redaktionsleitung Jürgen Wolff Tel.: +49 (0)228 / 9766173-30 E-Mail: juergen.wolff@fundg-gmbh.de Volontärin Tina Klostermeier Tel.: +49 (0)228 / 9766173-30 E-Mail: tina.klostermeier@fundg-gmbh.de Redaktionsteam Prof. Dr. Theodor Stemper, Christiane Ziemer, Volker Ebener, Katja Radziej, Matthias Wolf, Marco Zellmann, Daniel Philipp Personal Training Team Layout publishDESIGN Hanns-Friedrich Beckmann Tel.: +49 (0)2243 / 841927 E-Mail: hf.beckmann@publish-design.de www.publish-design.de Anzeigen Es gelten die Anzeigenpreise gemäß Mediadaten vom November 2014. Erscheinungsweise & Bezugspreise F&G erscheint acht mal jährlich. Das Heft kostet 8,00 € pro Ausgabe zzgl. Versandkosten, 1,80 € im Inland, 6,20 € in Europa und 14,00 € weltweit. Der Abonnementspreis beträgt 74,00 € inkl. Porto im Inland und 84,00 € weltweit. Der Bezugspreis der Zeitschrift F&G Fitness und Gesundheit ist für Verbandsmitglieder im Mitgliedsbeitrag des DFAV Deutscher Fitness & Aerobic Verband e.V. enthalten. Gerichtsstand Bonn Alle Beträge in dieser Zeitschrift sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte liegen beim Herausgeber. Nachdruck – auch auszugsweise – , Vervielfältigungen jeder Art, Übersetzungen, Reproduktionen oder andere Verfahren bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Herausgebers. Fremdbeiträge, die im Namen des Verfassers gezeichnet sind, geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers oder der Redaktion wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Ein Anrecht auf Veröffentlichung besteht nicht. Herausgeber und Redaktion behalten sich vor, eingesandte Leserbriefe oder andere Beiträge evtl. gekürzt zu zitieren oder zu veröffentlichen. Druckerei Kraft Druck GmbH Industriestraße 5-9, 76275 Ettlingen Tel.: +49 (0) 7243 / 591-103 E-Mail: s.huck@kraft-druck.de Ansprechpartner: Siegfried Huck

S. 82 – 83 S. 15 S. 56 – 57

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